März 2026
- Immer mehr Grazer Unternehmen zieht es ins Umland - Die Top-5-Restaurants in Graz-Umgebung - Grüne Energie: In Gratwein entsteht ein „Rückwärtskraftwerk“
- Immer mehr Grazer Unternehmen zieht es ins Umland
- Die Top-5-Restaurants in Graz-Umgebung
- Grüne Energie: In Gratwein entsteht ein „Rückwärtskraftwerk“
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GU-Spezial
15. MÄRZ 2026, AUSGABE 1
Immer mehr Grazer
Unternehmen zieht
es ins Umland
Stadtflucht. Graz-Umgebung boomt auf allen Ebenen und sticht dabei selbst die Landeshauptstadt aus: Allein im Jahr 2025 verlegten 170 Grazer Betriebe
ihren Standort in den Bezirk. Jüngstes prominentes Beispiel: Die Diesel-Group zieht mit ihrer neuen Unternehmenszentrale von Graz nach Lieboch. SEITEN 4/5, 8
202425010
2 graz-umgebung
www.grazer.at 15. MÄRZ 2026
Inhalt
SPANNEND. Allein im Jahr 2025 verlegten
170 Grazer Betriebe ihren Standort in den
Bezirk Graz-Umgebung. Weiters steht
gerade die Amphibienwanderung an: also
bitte Achtung beim Autofahren. Es wird
auch sportlich in dieser Ausgabe – die
ehemalige Eishalle in Frohnleiten öffnet als
Multisport-Arena. Viel Spaß beim Lesen!
Guten Appetit
Auf Basis von mehr als 120.000 Bewertungen gab „Falstaff“ wieder die
besten kulinarischen Adressen Österreichs bekannt. Auch in Graz-Umgebung
wird außergewöhnlich gut gekocht. SEITEN 6/7
Minus CO2
In Gratwein entsteht ein sogenanntes
„Rückwärtskraftwerk“. Strom
und Wärme werden erzeugt und
CO2 wird gebunden.SEITEN 8/9
Film ab
Die steirische Diesel-
Gruppe betreibt neun
Kinos in Österreich. Nun
verlegt das Unternehmen
seinen Standort
von Graz nach Lieboch
– direkt neben eines
seiner modernsten
Kinos. SEITE 12
Frohe Ostern
Ostern steht vor der Tür, und die Steiermark feiert mit ihren Bräuchen wie
etwa dem Osterfeuer. Aber dies ist nur mit bestimmten Regeln möglich. Wir
haben einen Überblick über Graz-Umgebung. SEITEN 14/15
BACK INK PRODUCTION, DIESEL GMBH, SYNCRAFT, GETTY
derGrazer
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Österreichischen Umweltzeichens Umweltzeichens
Recyclingpapierprodukte“
„Druck- und Recycling-
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papierprodukte“
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EU Ecolabel: Bitte
sammeln Sie Altpapier
für das Recycling
4 graz-umgebung
www.grazer.at 15. MÄRZ 2026
Warum der Unternehmer-
Bezirk Graz-Umgebung
die Nase vorne hat
WIRTSCHAFTS-
BOOM. Immer mehr
Unternehmen kehren
der Landeshauptstadt
den Rücken und suchen
ihr Glück auf den grünen
Wiesen von Graz-
Umgebung.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Es ist eine Bewegung, die
das Gesicht der Steiermark
nachhaltig verändert. Was
früher als beschauliches Umland
galt, hat sich längst zum
wirtschaftlichen Kraftzentrum
entwickelt. Experten der Wirtschaftskammer
und Immobilienfachleute
beobachten seit knapp
einem Jahrzehnt ein Phänomen,
das die Statistikämter glühen
lässt: Mehrere hundert Betriebe
haben in den letzten Jahren
den Schritt über die Stadtgrenze
gewagt. Allein im vergangenen
Jahr 2025 verlegten 668 Kammermitglieder
ihren Standort – ein
Löwenanteil davon, nämlich 170
Betriebe, zog direkt von Graz in
den Bezirk Graz-Umgebung. Weitere
172 Unternehmen siedelten
aus anderen steirischen Bezirken
in den florierenden „Speckgürtel“
um.
Kraftzentren im Süden
Die Wanderung erfolgt dabei
keineswegs wahllos. Wer heute
durch den Süden von Graz fährt,
erkennt schnell, wo die neuen
wirtschaftlichen Herzen schlagen.
Premstätten etwa hat sich zu
einem der größten
Gewinner dieser Entwicklung
gemausert. Wo
früher Äcker das Bild prägten,
dominieren heute moderne Gewerbeparks,
die von der perfekten
Anbindung an die Autobahnen
A2 und A9 profitieren. Ähnlich
dynamisch präsentiert sich Raaba-Grambach.
Die Gemeinde
ist zum Magneten für Technologie-
und Dienstleistungsunternehmen
geworden, die früher
wahrscheinlich in den Grazer
Innenbezirken nach Büroräumen
gesucht hätten. In Kalsdorf
z u r
und Feldkirchen
sorgt zudem
die
unmittelbare
Nähe zum
Flughafen und
Koralmbahn-Trasse
Allein im Jahr 2025 verlegten
170 Grazer Betriebe ihren
Standort in den Bezirk Graz-
Umgebung. Vor allem
der Süden punktet mit
verfügbaren Flächen,
kostenlosen Parkplätzen
und der direkten Autobahnanbindung
gegenüber
dem engen Stadtgebiet. KK
für eine Standortqualität, die im
engen Stadtgebiet schlicht nicht
reproduzierbar ist.
Platzmangel als Treiber
Doch warum verlassen etablierte
Firmen ihre urbane Heimat?
Die Gründe sind so vielfältig
wie pragmatisch. In Graz
sind zusammenhängende Gewerbeflächen
für Logistik oder
Industrie mittlerweile Mangelware
– und wenn eine Parzelle
frei wird, treiben astronomische
Bodenpreise die Rentabilität in
den Keller.
„Wenn Betriebe Graz verlassen,
dann oft nicht aus freien Stücken,
sondern weil sie im Bezirk
Graz-Umgebung Rahmenbedingungen
vorfinden, die Wachstum
ermöglichen, statt es zu verhindern“,
analysiert Wirtschaftskammer-Regionalstellenobmann
Mi-
Die Marktgemeinde Lieboch ist ein Paradebeispiel für den dynamischen Betriebszuzug im Grazer Süden.
MG LIEBOCH
15. MÄRZ 2026 www.grazer.at graz-umgebung
5
chael Hohl die Lage. Neben der
Flächenverfügbarkeit spielt der
Verkehr die Hauptrolle. Für Logistiker
ist das Grazer Stadtgebiet
oft ein Nadelöhr mit Zeitverlust-
Garantie. Ein Standort in Graz-
Umgebung bedeutet: runter von
der Autobahn, rauf auf das Firmengelände
– ohne Lkw-Stau
in der Rush Hour. Auch für die
Mitarbeiter zählt der Komfort:
Während in der Stadt Blaue und
Grüne Zonen das Budget belasten,
punkten die Gewerbeparks
im Umland mit kostenlosen Firmenparkplätzen.
Gegenbewegung
Trotz des Trends zur Abwanderung
ist Graz kein wirtschaftliches
Auslaufmodell. Es findet
eine selektive Gegenbewegung
statt. Forschungseinrichtungen,
Start-ups und hoch spezialisierte
Entwicklungsabteilungen –
etwa rund um die Inffeldgründe
oder in Reininghaus – bleiben
der Stadt treu. Ihr wertvollstes
Gut sind hoch qualifizierte
Arbeitskräfte, die den urbanen
Lifestyle schätzen und mit
dem Rad oder den Öffis zur Arbeit
kommen wollen. Auch klassische
Dienstleister wie Anwälte,
Ärzte und Berater halten das
Zentrum lebendig.
Starke Basis
Für Michael Hohl ist klar, dass
der Bezirk Graz-Umgebung seine
Rolle als reiner „Ausweichraum“
längst abgelegt hat: „Wir
sind ein eigenständiger, hochattraktiver
Wirtschaftsstandort,
der Sicherheit und Planungskontinuität
bietet.“ Das Ziel für
die Zukunft sei
es, diesen Vorsprung
durch
Wir sind ein
eigenständi-
aktive Standortentwicklunger,
und schnellere
Genehmigungsverfahren
weiter
auszubauen.
Der Schulterschluss
zwischen Gemeinden
und Wirtschaft scheint im Süden
fester denn je – eine Dynamik,
die Graz-Umgebung auch
in den kommenden Jahren zum
Motor der Steiermark machen
wird.
hochattraktiver
Wirtschaftsstandort, der
Sicherheit und Planungskontinuität
bietet.“
WK-Regionalstellenobmann Michael Hohl bestätigt den massiven Zuzug
von Grazer Unternehmen in den Bezirk Graz-Umgebung.
MORGENSTERN
6 graz-umgebung
www.grazer.at 15. MÄRZ 2026
Die Top-5-Restaurants
Daniel Edelsbrunner und Sandra Scherbinek haben mit ihren Lokalen „Das Edelsbrunner“ und „Kupferdachl“ die besten Wertungen erreicht.
NADINE GEUTER
MAHLZEIT. Im Falstaff-
Restaurantguide wurden
2050 Restaurants
bewertet, darunter erreichten
Lokale aus Graz-
Umgebung Top-Plätze.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Auf Basis von mehr als
120.000 Bewertungen
gab „Falstaff“ wieder die
besten kulinarischen Adressen
Österreichs bekannt. Auch in
Graz-Umgebung wird außergewöhnlich
gut gekocht: Wir präsentieren
die besten fünf Restaurants
des Bezirks.
ner“, zwei für das Restaurant) folgt
nun die nächste Top-Bewertung.
Bei der Verleihung der Falstaff-
Gabeln am Montag in Wien
wurden beide gastronomischen
Konzepte, die in Premstätten
umgesetzt werden, ausgezeichnet:
„Das Edelsbrunner“ mit 93
Punkten und drei Gabeln sowie
das Restaurant Kupferdachl mit
89 Punkten und zwei Gabeln.
„Die Auszeichnung ist eine große
Bestätigung für unser gesamtes
Team. Sie zeigt, dass unser Konzept
mit zwei unterschiedlichen
Restaurantlinien und dem Fokus
auf die besten regionalen Produkte
geschätzt wird“, sagt Edelsbrunner,
der mit diesen Bewertungen
seine Position als bester Koch aus
Graz-Umgebung bestätigt.
Seit 1986 betreibt Edelsbrunner
gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin
Sandra Scherbinek das
Traditionsrestaurant Kupferdachl
– seit 1986 ein Anziehungspunkt
für Genussmenschen weit über
die steirischen Grenzen hinaus.
Im Sommer 2025 wurde das
Kupferdachl neu gestaltet. Das
Gesamtkonzept vereint zwei Restaurants
unter einem Dach: die
Die Besten
Die Erfolgsserie von Daniel Edelsbrunner
und Sandra Scherbinek
setzt sich fort: Nach der erfolgreichen
Neueröffnung im Sommer
2025 und der Auszeichnung
im Gault&Millau mit insgesamt
sechs Hauben (vier für den Fine-
Dine-Bereich „Das Edelsbrunmoderne,
beliebte Küche des
Kupferdachl und als Herzstück
das Fine-Dining-Restaurant „Das
Edelsbrunner“.
Was beide Restaurantlinien
vereint: Daniel Edelsbrunner
steht kompromisslos für eine
Küche der besten regionalen Lebensmittel.
Sein Grundsatz lautet
„Genuss auf engstem Radius“. Als
einer der ersten Köche wurde er
für die Herkunftsbezeichnung der
Lebensmittel in seinem Restaurant
mit dem „Transparenzteller“
ausgezeichnet.
Liebocher Stub’n
„Fesches Interieur, das Holz und
moderne Elemente kombiniert.
Heimische Gerichte werden mit
zeitgemäßen Ideen aufgeladen –
so etwa bei der Maishendlbrust
mit Kürbiscreme, Radicchio und
Portwein-Jus“, lobt die Falstaff-
Jury und vergab an die Liebocher
Stub’n starke 87 Punkte und zwei
Robert Granitz (l.) und Markus Gröblbauer von der Liebocher Stub’n überzeugen
mit „zeitgemäßen Ideen und heimischen Gerichten“. REGION GRAZ/PFLEGER
15. MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz-umgebung 7
in Graz-Umgebung
Gabeln. Robert Granitz und
Markus Gröblbauer legen Wert
auf modern interpretierte Gerichte
mit Hauptaugenmerk auf
österreichischen Zutaten und
hausgemachter Ware. Die Speise-
sowie die Weinkarte wird
laufend erneuert und sorgt für
abwechslungsreichen Genuss.
Kreuzwirt
Auch beim Kreuzwirt in Thal bei
Graz durfte man sich über eine
Top-Bewertung von 86 Punkten
und zwei Gabeln freuen. „Seit
es den Kreuzwirt gibt – und das
ist schon ziemlich lange, 50
Jahre, um genau zu sein –, ist
die Gaststube das verlängerte
Wohnzimmer“, erklären Roman
und Claudia Pekarz. „Ohne viel
Schnickschnack, mit viel Wenn
und Aber bei der Auswahl der
Zutaten und Präsentation fürs
Auge. Denn das isst schließlich
immer mit.“ Die Jury war begeistert:
„Rundum wohlfühlen
gelingt beim Kreuzwirt mit erfreulichem
Service, umfassender
Weinempfehlung und geschmacksintensiven
Gerichten
wie Spargelsuppe mit Erdbeerragout,
flaumigen Grammelknödeln
und Kaiserschmarrn.“
Höfer
Ebenfalls 86 Punkte und zwei
Gabeln konnte der Genusstreffpunkt
Höfer in Weinitzen einfahren.
Hier wird laut Jury „traditionelle
Landhausküche mit guten
Ideen verfeinert, auf Vorbestellung
gibt es auch eine Gourmetreise
in fünf Gängen. Dazu werden
gern die eigenen Tropfen
vom Weingarten vor dem Haus
gereicht.“ Chefkoch Manuel
Höfer- Schwarze lässt seine Erfahrungen
aus europäischen
Top-Betrieben und das Wissen
und Können der klassischen sowie
modernen Küche einfließen.
Der Genusstreffpunkt Höfer in Weinitzen besticht auch durch das Ambiente. HÖFER
8 graz-umgebung
www.grazer.at 15. MÄRZ 2026
Gratwein bekommt grüne
Das Rückwärtskraftwerk bindet CO2, statt es auszustoßen.
SYNCRAFT
INNOVATIV. In Gratwein
entsteht ab Sommer
ein „Rückwärtskraftwerk“.
Strom und
Wärme werden erzeugt,
CO2 wird gebunden.
Von Leonhard Schweighofer
leonhard.schweighofer@grazer.at
Das Ganze klingt fast zu
schön, um wahr zu sein,
doch grüne Energie muss
nicht zwingend aus Wind- oder
Wasserkraft kommen. Peter Saurer,
Unternehmer und Gastronom
aus Gratwein, errichtet ein „Rückwärtskraftwerk“.
Das Besondere
daran: Das Kraftwerk wird mehr
CO2 binden, als es ausstößt. Möglich
macht das ein Kraftwerkstyp
der Tiroler Firma „Syncraft“. Anders
als bei herkömmlichen werden
keine fossilen Rohstoffe verbrannt,
die noch dazu eine hohe Belastung
durch Kohlenstoffdioxid verursachen.
Beim Rückwärtskraftwerk
wird Waldrestholz in Form von
Hackschnitzel aus nachhaltiger
und regionaler Forstwirtschaft
verwendet. Würde man dieses
Restholz verrotten lassen, würde
bereits CO2 freigesetzt werden.
„Das Hackgut wird im Pyrolyseverfahren
aufgespalten, und dabei
entsteht Holzgas, das in weiterer
Folge in Gasgeneratoren verbrannt
wird“, erklärt Saurer. Durch die Verbrennung
des Gases wird dann die
Energie erzeugt, beim Pyrolyseverfahren
wird das CO2 gebunden
anstatt freigesetzt. „Mit der Kühlung
der Generatoren wird Wärme
erzeugt, und als Nebenprodukt
bleibt das Holzkohlegranulat“, so
der Unternehmer. Dieser „Grüne
Kohlenstoff“ ist noch dazu ein
absoluter Alleskönner. In Landwirtschaft,
Gartenbau, Tierhaltung
und im Bauwesen kann das Granulat
verwendet werden. Wird es
Lieboch baut an der Zukunft
WIRTSCHAFTS-IMPULS. Die Marktgemeinde setzt 2026 auf Wirtschaftskraft und moderne Mobilität.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Die Marktgemeinde Lieboch
präsentiert sich im
Frühjahr 2026 als dynamischer
Motor des Bezirks.
Gleich mehrere Großprojekte
in den Bereichen Infrastruktur,
Wirtschaft und Lebensqualität
prägen das aktuelle Geschehen
und setzen wichtige Impulse für
die Region.
Wirtschaft und Genuss
Ein starkes Zeichen für den Wirtschaftsstandort
ist die Erweiterung
der Flott Arbeitsbühnen
GmbH. Auf rund 6800 Quadratmetern
entsteht derzeit ein
moderner Komplex aus Bürogebäuden,
Schulungsräumen und
einer neuen Werkstatt. Auch
für Weinliebhaber gibt es Neuigkeiten:
Am 19. März eröffnet
WEIN & CO eine neue Filiale
im Assl-Gebäudekomplex. Mit
über 1200 Produkten und einem
flexiblen Raumkonzept für Veranstaltungen
wird der Standort
direkt an der A2 zum neuen regionalen
Anziehungspunkt.
Bahn-Update
Im Bereich Mobilität steht ein
Mammutprojekt an: Die Elektrifizierung
der Westbahn zwischen
Lieboch und Köflach startet
in die heiße Phase. Von Juli
bis Oktober 2026 sowie im Frühjahr
2027 kommt es aufgrund der
zahlreichen baulichen Maßnahmen
zu Totalsperren. Das Ziel
ist klar: Bis Ende 2028 soll eine
moderne, nachhaltige Bahninfrastruktur
stehen.
Gemeinschaft und Ehre
Dass Lieboch auch menschlich
wächst, zeigte die jüngste Bürgerversammlung.
Neben dem Rückblick
auf 2025 standen Ehrungen
im Fokus: Rund 90 Bürger erhielten
Ehrennadeln für ihr Engagement.
Besonders gewürdigt wurden
die Mediziner Roman Artner
(Ruhestand nach 37 Jahren) und
Jan Hörmann, der Einblicke in
den Bau des ersten Primärversorgungszentrums
der Weststeiermark
gab. Der Musikverein wurde
für seinen bundesweiten Erfolg
(2. Platz beim österreichischen
Blasmusikwettbewerb) gefeiert.
„Lieboch entwickelt sich weiter
– wirtschaftlich, infrastrukturell
und als starke Lebensgemeinde.
Mit diesen Projekten investieren
wir in Zukunftssicherheit
und regionale Wertschöpfung“,
resümiert Bürgermeister Stefan
Helmreich.
Bürgermeister
Stefan Helmreich
Lieboch: starke Impulse für Wirtschaft, Mobilität und Lebensqualität MG LIEBOCH
15. MÄRZ 2026 www.grazer.at graz-umgebung
9
Energie und „Minus-CO2“
der Erde beigemischt, erhöht es
die Speicherfähigkeit für Wasser,
ebenso wird CO2 für Jahrtausende
gebunden.
Startschuss
Im Juni starten die Arbeiten beim
Gewerbepark Lammer, nach rund
neun Monaten sollen sie abgeschlossen
sein. Bei laufendem Betrieb
werden dann jährlich 10 Millionen
kw/h Wärme und 250 Tonnen
Holzkohlegranulat produziert, zusätzlich
werden 7,5 Millionen kw/h
Strom erzeugt. Hierbei gibt es aber
noch Differenzen mit dem Netzbetreiber.
„Die Energienetze Steiermark
haben mir keinen zufriedenstellenden
Netzzugang gewährt,
obwohl mein Projekt im öffentlichen
Inter esse steht“, so Saurer.
Die Anlage, die in dieser Größe in
Graz-Umgebung ein Novum ist, ist
nicht das erste nachhaltige Projekt
von Saurer. Eine Photovoltaikanlage
mit 250 KW hat er bereits errichtet.
45 Kraftwerke dieser Art gibt es weltweit bereits, in Gratwein wird es ab Sommer errichtet. SYNCRAFT
10 graz-umgebung
www.grazer.at 15. MÄRZ 2026
Grünes Licht für Anschluss
ENDLICH. Lange wurde
darum gerungen,
nun ist es fix: Hart bei
Graz bekommt seine
eigene Autobahn-
Anschlussstelle.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Lange wurde in Hart bei Graz dafür gekämpft, nun wird die Anschlussstelle zur Gemeinde gebaut. Auch die Finanzierung
steht: Sie wird zwischen Asfinag, dem Land Steiermark, der Gemeinde und Knapp aufgeteilt. KK, LILAGESTREIFT
Fast wäre man geneigt, zu
sagen: Was lange währt,
wird endlich gut. Seit 2008
hat Hart bei Graz um eine eigene
Anschlussstelle von der A2 gekämpft.
Ähnlich wie die dritte Spur auf
der A9 wurde das Projekt von
der damaligen schwarz-grünen
Bundesregierung auf Eis gelegt.
Nun also die Kehrtwende. Unter
der aktuellen schwarz-rot-pinken
Bundesregierung erhielt das
Projekt das notwendige Go, und
15. MÄRZ 2026 www.grazer.at graz-umgebung
11
an die Autobahn in Hart
auch die finanzielle Unterstützung
wurde geklärt. Geplant ist in
jede Fahrtrichtung eine Auf- und
Abfahrt. Bereits im Vorfeld hatte
die Gemeinde Hart bei Graz den
in den Jahren 2019 und 2020 errichteten
Hochwasserschutz auf
die Anschlussstelle abgestimmt.
Dieser wird mit einer Brücke
überspannt.
Finanzierung
Apropos Finanzen: Auch die Finanzierung
des umfangreichen
Infrastrukturprojektes ist bereits
gesichert.
Anfang Februar hat der Harter
Gemeinderat mehrheitlich eine
Absichtserklärung zur Kostenbeteiligung
an der Anschlussstelle
beschlossen.
Generell ist für das Projekt eine
Kostenteilung aller beteiligten
Partner vorgesehen. So übernimmt
die Asfinag 50 Prozent der
Projektkosten. Das Land Steiermark
übernimmt 25 Prozent und
die Gemeinde Hart bei Graz und
das Unternehmen Knapp die
restlichen 25 Prozent.
Die Gesamtinvestitionen
für das Projekt
werden auf
22 Millionen Euro
geschätzt.
Positiv
„Es freut mich sehr,
dass wir dieses
wichtige Projekt
jetzt umsetzen können. Mit der
neuen Autobahnanschlussstelle
wird deutlich weniger Lkw-Verkehr
durch den Ortskern und an
unserer Schule vorbei fahren –
das bestätigt auch eine aktuelle
Studie. Damit erhöhen wir spürbar
die Lebensqualität für alle
Harterinnen und Harter. Parallel
dazu können wir nun auch die
Ortsumfahrung Pachern umsetzen
und sorgen dafür, dass
mögliche Ausweichrouten verkehrsberuhigt
bleiben. Hart bei
Franz Tonner
Graz ist eine starke Wohn- und
Wirtschaftsgemeinde. Mit dem
Ausbau der Straßeninfrastruktur
schaffen wir Sicherheit,
Entlastung und Chancen
für die lokale Wirtschaft.
Mein besonderer
Dank gilt der Firma
Knapp, deren finanzielle
Beteiligung dieses Zukunftsprojekt
erst möglich
gemacht hat – ein
klares Bekenntnis zu
unserem Standort“, erklärt der
Bürgermeister von Hart bei Graz
Franz Tonner.
„Die A2-Anschlussstelle Hart
bei Graz ist unter anderem ein
Vorhaben, das ich mit Minister
Peter Hanke gleich bei unserem
ersten Treffen besprochen habe.
Umso mehr freut es mich, dass
dieses so wichtige Infrastrukturprojekt
nun mit Hochdruck
verfolgt wird. Es wird nicht nur
die Bevölkerung vom Verkehr
entlasten, sondern auch den
Wirtschaftsstandort stärken und
den ansässigen Betrieben, allen
voran dem Technologieunternehmen
Knapp, eine adäquate
Anbindung bieten“, so Verkehrslandesrätin
Claudia Holzer.
„Eine moderne, zukunftsfitte
Verkehrsinfrastruktur spielt für
die Mobilität und die Lebensqualität
der Menschen, aber
auch für den Wirtschaftsstandort
Steiermark eine wichtige
Rolle. Dieser Neubau der Anschlussstelle
Hart bei Graz wird
zusätzlich zum Ausbau der A9
bis Wildon und dem Lückenschluss
bei der S36 in der Obersteiermark
einen gewichtigen
Beitrag dazu leisten“, bekräftigt
Verkehrsminister Peter Hanke.
Derzeit läuft eine zweijährige
Projektphase, danach ist von
zwei Jahren USV-Prüfung auszugehen,
ein Baubeginn soll 2030
erfolgen, die Abfahrt soll schon
2031 für den Verkehr geöffnet
werden.
12 graz-umgebung
www.grazer.at 15. MÄRZ 2026
Neuer Sitz für Kinofamilie
Ein Standort mit
Zukunft: Direkt
neben dem
2017 eröffneten
Dieselkino in
Lieboch soll
demnächst die
neue Unternehmenszentrale
entstehen. Die
Betreiberfamilie
setzt damit auf
eine engere
Anbindung von
Verwaltung und
Kinobetrieb.
DIESEL GMBH (2)
BILDGEWALTIG. Die steirische Diesel-Gruppe betreibt neun Kinos in Österreich. Nun verlegt das
Unternehmen seinen Standort von Graz nach Lieboch – direkt neben eines seiner modernsten Kinos.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Bei der Kinofamilie Diesel
stehen die Zeichen auf
Veränderung: Der Unternehmenssitz
soll von Graz nach
Lieboch übersiedeln. Mit dem
Umzug direkt neben das 2017 eröffnete
Flaggschiff-Kino setzt das
Unternehmen auf kürzere Wege
und eine moderne Infrastruktur.
Noch steht die finale Baugenehmigung
aus, doch hinter den Kulissen
laufen die Vorbereitungen
bereits auf Hochtouren.
Mehr Platz
Der Schritt hat vor allem praktische
Gründe. „Wir sind ein
wachsendes Unternehmen, und
uns geht im bestehenden Büro
mitten in Graz einfach der Platz
aus“, erklärt Marketingleiter
Wolfgang Brandner. In Lieboch
besitzt das Unternehmen bereits
ein angrenzendes Grundstück
neben dem Kino, auf dem nun
das neue Büro entstehen soll.
Die Gespräche mit der Gemeinde
Lieboch und Bürgermeister
Stefan Helmreich verlaufen
laut Unternehmen sehr positiv.
Wenn alles nach Plan läuft,
könnte noch heuer mit dem Bau
begonnen werden, der Umzug
wäre dann spätestens im Frühjahr
kommenden Jahres abgeschlossen.
Für die Mitarbeiter
bringt der neue Standort mehrere
Vorteile: Büro und Kino liegen
künftig Tür an Tür. Präsentationen,
technische Tests oder
Besichtigungen lassen sich damit
direkt vor Ort durchführen.
Auch für künftiges Wachstum ist
bereits vorgesorgt – das Gebäude
wird so geplant, dass zusätzliche
Arbeitsplätze möglich sind,
sollte das Team weiter wachsen.
Die Wurzeln des Unternehmens
reichen in die 1990er Jahre zurück.
1996 eröffnete das erste Kino in
Leibnitz. Seither folgten weitere
Standorte im Zwei- bis Drei-Jahres-Rhythmus.
Heute betreibt die
Gruppe neun Kinos in Österreich,
fünf davon in der Steiermark. Insgesamt
beschäftigt das Unternehmen
rund 250 Mitarbeiter.
Neben dem klassischen Kinobetrieb
hat sich die Gruppe mit
Freizeitangeboten ein zweites
Standbein aufgebaut. Dazu zäh-
len etwa die Schlossbergrutsche
in Graz mit einem kleinen 4D-Kino
(The Flight Graz), eine Sommerrodelbahn
in Modriach, Adventure-Minigolfanlagen
sowie
zwei Golfanlagen in der Steiermark.
Kino als Erlebnis
Das Kino selbst hat sich stark
verändert. Mit der Digitalisierung
der Projektion ab etwa
2008 wurden Filmrollen endgültig
durch digitale Systeme ersetzt
– ein technologischer Umbruch
für die gesamte Branche
und laut Wolfgang Brandner eine
der technisch wichtigsten Innovationen.
Für Kinobesucher entscheidend
ist heute vor allem das
Gesamterlebnis. „Man muss einen
Ort schaffen, der zum Verweilen
einlädt und Dinge bietet,
die man zu Hause nicht hat.
Moderne Bild- und Tontechnik,
Spezialsäle mit beweglichen Sitzen
oder Effekten sowie ein gastronomisches
Angebot gehören
heute zum Standard“, erzählt Geschäftsführer
Ernst Diesel über
die Anforderungen an moderne
Kinostandorte. Denn eines habe
sich nicht verändert: Kino sei vor
allem ein gemeinsames Erlebnis
– und genau darin liege auch in
Zukunft seine Stärke.
Hightech als Standard: Moderne Säle bieten heute das volle Kinoerlebnis.
HEY!
Wir suchen einen
Betriebsleiter (m/w/d)
für das Wasserwerk
Aufgaben (Auszugsweise):
• Fachliche und organ. Leitung
• Koordination der Tiefbauangelegenheiten
• Sicherstellung der kontinuierlichen
Wasserqualität und -versorgung
• Überwachung der Anlagen
und Prozesse
Anforderungen:
• Erfüllung der allgemeinen
Anstellungserfordernisse
• Technische Ausbildung
min. €
• Idealerweise Berufserfahrung im
Bereich der Wasserwirtschaft
Alle Details unter:
karriere.gemeindekurier.at
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brutto, 40 Std./Wo.
Einfach QR Code
mit Handy scannen
Karriereportal
der Gemeinde
14 graz-umgebung
www.grazer.at 15. MÄRZ 2026
Hier brennen die Osterfeuer
BRAUCHTUM. Hier
können zu Ostern
wieder die traditionellen
Osterfeuer
besucht werden.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Ostern ist in Graz-Umgebung ein buntes und lebendiges Fest, es müssen jedoch einige Regeln beachtet werden.
GETTY(2)
Das Osterfest naht und mit
ihm eine bunte Vielfalt
an Osterveranstaltungen
und Traditionen.
Vor allem in den Gemeinden
rund um Graz werden am Karsamstag
wieder zahlreiche Osterfeuer
entzündet. Dieses alte
Brauchtum symbolisiert den
Abschied vom Winter und das
Licht des Frühlings und bringt
jedes Jahr viele Menschen aus
der Region zusammen.
Ob bei der Feuerwehr, der
Landjugend oder bei Gemeindeveranstaltungen:
In Graz-
15. MÄRZ 2026 www.grazer.at graz-umgebung
15
rund um Graz
Osterfeuer Graz-Umgebung
Umgebung laden viele Orte zu
einem gemütlichen Abend am
Feuer ein.
Tradition mit Regeln
Auch wenn das Osterfeuer als
Brauch tief verwurzelt ist, bringt
es zahlreiche Regeln und Auflagen
mit sich. Aus Gründen des
Umwelt- und Brandschutzes ist
das Entzünden solcher Feuer
streng geregelt. In der Steiermark
dürfen Brauchtumsfeuer etwa
nur zu bestimmten Zeiten rund
um Ostern stattfinden, und oft ist
pro Gemeinde nur ein offizielles
Osterfeuer erlaubt, das meist von
der Gemeinde, der Feuerwehr
oder Vereinen organisiert wird.
In der Stadt Graz beispielsweise
sind Osterfeuer grundsätzlich
verboten.
Dieses Verbot basiert auf der
Brauchtumsfeuer-Verordnung
des Landes Steiermark sowie der
steirischen Luftreinhalteverordnung.
Sie zielen darauf ab, die
Luftqualität zu schützen und die
Umwelt zu schonen. In vielen
Gemeinden dürfen private Feuer
nicht einfach entzündet werden,
sondern müssen genehmigt sein
und bestimmte Sicherheitsabstände
einhalten. Das stellt sicher,
dass diese Tradition weiterhin
gepflegt werden kann und
das Osterfeuer in der Umgebung
von Graz auch weiterhin ein besonders
festlicher, aber gut regulierter
Brauch bleibt.
Dieses Jahr
kann man zum
Beispiel das
Gössendorfer
Osterfeuer,
das
der Landjugend
Allerheiligen
bei Wildon,
jenes am Pibersteiner
See
in Köflach oder
das der Freiwilligen
Feuerwehr Stattegg besuchen
und Ostern ausgiebig feiern.
Wo und wann:
Gössendorf: Parkplatz der Volksschule, Schulstraße;
4. April um 18.30 Uhr
Allerheiligen bei Wildon: veranstaltet von der Landjugend
Allerheiligen; 4. April um 17 Uhr
Mellach: alter Sportplatz Mellach; 4. April um 18 Uhr
Werndorf: Höhe Eisstockbahn/Mittelweg; 4. April um
16 Uhr
Premstätten: veranstaltet von der Landjugend
Zettling, am Sportplatz Zettling; 4. April um 16
Uhr
Gedersberg: beim Skilift Gedersberg; 4.
April um 19 Uhr
Stattegg: veranstaltet von der Freiwilligen
Feuerwehr Stattegg, Rückhaltebecken
Höllbach (Eichberg); 4. April um 18.30 Uhr
Eisbach: veranstaltet von der Freiwilligen
Feuerwehr Eisbach-Rein, Stiftswiese vor
dem Stift Rein; 4. April um 19 Uhr
16 graz-umgebung
www.grazer.at 15. MÄRZ 2026
Premstätten: Gemeinde
GEMEINDE-PLUS. Vom italienischen Flair im Rathaus bis zum modernisierten Schulzentrum:
Premstätten setzt auf neue Infrastruktur, Lebensqualität und digitale Bildung.
Italienisches Flair im Herzen von Premstätten: Die neue Gastronomie im
Rathaus lädt zum Genießen und Verweilen ein.
MG PREMSTÄTTEN
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Premstätten nutzt das Jahr
2026 für einen umfassenden
Qualitätsschub.
Während das modernisierte
Schulzentrum seiner Eröffnung
im Oktober entgegenblickt,
entstehen im Ortskern
neue kulinarische und grüne
Lebensräume. Bürgermeister
Matthias Pokorn präsentiert
damit ein stimmiges Gesamtkonzept,
das Infrastruktur
mit hoher Aufenthaltsqualität
verbindet.
Italienisches Flair
Das Warten hat bald ein Ende:
Im Frühjahr verwandelt sich
das Erdgeschoss des Rathauses
in einen neuen gesell-
schaftlichen Treffpunkt. Eine
neue Gastronomie setzt mit
italienischem Flair, hochwertigen
Speisen und einer einladenden
Bar neue Akzente.
„Vom Espresso am Morgen
bis zum gemütlichen Drink
am Abend – wir schaffen
einen Ort, an dem man
sich einfach gerne aufhält“,
erklärt Pokorn. Gleichzeitig
wird der Rathauspark ökologisch
aufgewertet: Blühende
Wiesen und zusätzliche Bäume
schaffen schattige Plätze.
Ein besonderer Blickfang ist
die neue Teichlandschaft mit
Pavillon für Freiluft-Hochzeiten,
während der Kinderspielplatz
an einen zen tralen
Standort verlegt und mit modernen
Geräten ausgestattet
wird.
15. MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz-umgebung 17
im Aufbruch
Modernes Lernen
Der Zu- und Umbau des
Schulzentrums befindet sich
in der finalen Phase. Neben
dem neuen Turnsaal werden
bereits drei Klassen der Mittelschule
genutzt. Parallel dazu
wird der Bestand modernisiert:
Ergonomisches Mobiliar
ersetzt alte Tische, energieeffiziente
LED-Systeme ziehen
ein und moderne Bodenbeläge
sorgen für ein gesundes
Lernklima. Zudem erhält die
Ostseite effiziente Klimasysteme
für heiße Tage. „Mein Ziel
ist, dass bis zum Vollbetrieb im
Oktober alle Klassen mit digitalen
Tafeln ausgestattet sind,
damit sich die Kinder bestmöglich
entfalten können“, betont
der Bürgermeister.
Sicher und aktiv
Ein Meilenstein für die Mobilität
ist der neue, drei Kilometer
lange Geh- und Radweg entlang
der L376. Er schließt eine
wichtige Lücke und verbindet
Premstätten künftig direkt mit
Haselsdorf-Tobelbad und Lieboch.
Damit wird ein bisher gefährlicher
Abschnitt für Fußgänger
und Radfahrer sicherer
gestaltet. „Die Bauarbeiten
sind bereits voll im Gange,
und der Weg soll noch im Laufe
des Jahres 2026 fertiggestellt
werden“, so Bürgermeister
Matthias Pokorn. Parallel
zum Wegebau entstehen neue
Bushaltestellen, und wichtige
Leitungen für Glasfaser und
Strom werden unterirdisch
verlegt. Auch für die kleinsten
Gemeindebürger gibt es
Neuigkeiten: Im ersten Halbjahr
2026 startet die Erweiterung
des Erlebnisspielplatzes
in Bierbaum-West – inklusive
Kugelbahn, Balancierstationen
und großzügiger Sandspielanlage.
Die neuen Tafeln im Schulzentrum Premstätten ermöglichen modernes
Lernen auf höchstem technischem Niveau.
MG PREMSTÄTTEN
18 graz-umgebung
www.grazer.at 15. MÄRZ 2026
Sicherheit in
Seiersberg-Pirka
GEFAHREN IM NETZ. 16. April ab 18 Uhr - Expertenabend
im Auditorium: Betrugsmaschen
erkennen und sicher online surfen – praxisnahe
Prävention aus erster Hand.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Ob beim Online-Shopping,
in sozialen Netzwerken
oder durch dubiose
Nachrichten am Smartphone – die
Herausforderungen unseres Alltags
haben längst eine tiefgreifende
digitale Dimension erreicht. Was
früher als fernes Risiko galt, klopft
heute täglich in Form von Phishing-
Mails oder betrügerischen Anrufen
an unsere virtuelle Haustür. Oft
reicht ein unbedachter Klick aus,
um persönliche Daten oder hart er-
arbeitetes Geld zu gefährden. Doch
wo genau lauern die echten Gefahren
im Dickicht der digitalen Möglichkeiten,
und wie erkennt man
raffinierte Betrugsmaschen, bevor
es zu spät ist? Die Verunsicherung
ist bei vielen Anwendern groß, da
sich die Methoden der Täter ständig
weiterentwickeln. Um Bürger
für diese aktuellen Bedrohungen
im digitalen Raum zu sensibilisieren
und ihnen ihre Ängste zu
nehmen, setzt die Gemeinde Seiersberg-Pirka
gemeinsam mit der
Exekutive nun ein klares Zeichen
für gezielte Prävention.
■
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Tipps aus erster Hand
In Kooperation mit der Polizei
lädt die Gemeinde zu einem
kostenlosen Informationsabend
zum Thema „Digitale Medien“
ein. Erfahrene Präventions- und
Kriminalexperten der Exekutive
geben dabei exklusive Einblicke
in ihre tägliche Arbeit. Praxisnah
werden aktuelle Strategien von
Internet-Betrügern analysiert
und typische Vorgehensweisen
der Täter entlarvt. Das Ziel der
Veranstaltung ist es, nicht nur Bewusstsein
zu schaffen, sondern
den Teilnehmern konkrete und
vor allem wirksame Strategien
für mehr Sicherheit im Netz zu
Termine & Anmeldung
Wann: Donnerstag, 16. April 2026, von 18 bis 19 Uhr
Wo: Im Auditorium des
Gemeindeamtes Seiersberg-Pirka
Parken: Eine Stunde Gratis-Parken in der
Tiefgarage möglich
Hinweis: Die Teilnahme ist kostenlos. Aufgrund
der begrenzten Plätze wird um eine vorherige
Anmeldung im Gemeindeamt gebeten.
GETTY
vermitteln. Im Anschluss an die
Vorträge besteht zudem die Gelegenheit,
individuelle Fragen
und persönliche Anliegen direkt
im Gespräch mit den Experten zu
klären.
Für alle Generationen
Bürgermeister Werner Baumann
unterstreicht die Relevanz dieser
Initiative: „Digitale Sicherheit betrifft
uns heute alle – vom Schulkind
bis zu den Großeltern. Mit
dieser gemeinsamen Aktion von
Gemeinde und Polizei möchten
wir die Eigenverantwortung stärken
und dafür sorgen, dass sich
unsere Bürger souverän im Internet
bewegen können.“
Lokal und stilsicher schenken
FRÜHLINGSGEFÜHLE.
Praktische Begleiter
und Geschenkideen im
Design der Gemeinde
Seiersberg-Pirka.
Die ersten warmen Tage
machen Lust auf mehr:
längere Abende, Zeit im
Freien und spontane Ausflüge.
Wer gut vorbereitet ist, kann die
kommende Saison von Beginn
an entspannt genießen und das
noch stilsicher im Gemeindebranding.
Praktische Begleiter
Im Webshop der Gemeinde Seiersberg-Pirka
finden sich nachhaltige
und durchdachte Produkte
für Frühling und Sommer.
Ob Kühltasche für das Picknick,
Strohhut und Sonnenbrille für
sonnige Stunden oder funktionale
Rucksäcke und Trinkflaschen
– das Angebot verbindet Nutzen
mit modernem Design.
Persönliche Note
Gerade rund um Ostern sind
Geschenke mit Gemeinde-
Branding ein echter Hit. Sie
sind praktisch, originell und
zeigen auf sympathische Weise
die Verbundenheit zur eigenen
Gemeinde – eine schöne
Alternative zu klassischen
Osternestern.
Gemeinschaft
Besonders beliebt sind
Produkte, die neben ihrer
Funktion auch Identifikation
und Gemeinschaftsgefühl
vermitteln. Jetzt ist der
ideale Zeitpunkt, sich auf
die warmen Monate einzustimmen
– damit die ersten Frühlingstage
bestens vorbereitet
genossen werden können. Das
Sortiment ist im Webshop auf der
Gemeinde-Homepage verfügbar.
15. MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz-umgebung 19
Amphibien auf Wanderschaft
ACHTUNG. Die Amphibienwanderung steht in den Startlöchern. Unter anderem sind Kröten und
Frösche auf ihrer gefährlichen Reise zu ihren Laichgründen unterwegs. Vorsicht ist geboten.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
wässern zu gelangen. Vor allem
Autofahrer sollten in der Zeit zwischen
Februar und April in der
Dämmerung und bei feuchtem
Wetter besonders aufmerksam
sein, das Tempo reduzieren und
vermehrt auf querende Wanderer
achten.
In Gratwein-Straßengel wurde
etwa im Bereich der Bockernteiche
sowie in der Pleschstraße,
von Rein bis zur Abzweigung
nach Hausegg, bis 30. April eine
Geschwindigkeitsbeschränkung
von 30 km/h verordnet.
Froschklauber
Gemeinsam mit den Regionalkoordinatoren
organisiert
der Naturschutzbund Österreich
jedes Jahr die sogenannte
Froschklaub-Börse. Dabei werden
Freiwillige gesucht, die den
Amphibien bei ihrer Wanderung
Wenn die Temperaturen
ansteigen und Regen
fällt, begeben sich die
heimischen Amphibien auf Wanderschaft.
Zahlreiche Kröten,
Frösche oder Molche verlassen
ihre Winterverstecke und sind auf
dem Weg zu ihren Laichgewässern,
um dort ihre Eier abzulegen.
Vereinzelt sind Kröten und
andere Amphibien in Graz und
Graz-Umgebung bereits unterwegs.
Mit der großen Wanderbewegung
wird jedoch erst bei
starkem Regen gerechnet. Dann
heißt es: Augen offen halten.
Die Wanderung ist für die Tiere
nicht ungefährlich. Hindernisse
wie Straßen, Kanaldeckel oder
Schächte erschweren es den Amphibien,
sicher zu ihren Laichge-
helfen. Zum Einsatz kommt die
sogenannte
Zaun-Kübel-Methode.
Dabei werden entlang
von Straßen Zäune aufgestellt
und dahinter Kübel in den
Boden eingegraben. Die
Tiere fallen in die Kübel
und werden von den
Froschklaubern eingesammelt
und
auf die andere
te gebracht.
Straßensei-
Derzeit werden
in Graz-
Umgebung
unter anderem noch
Freiwillige für Hausmannstätten,
Äußere
Ragnitz, Eggersdorf und
St. Radegund gesucht.
Auch viele Privatpersonen helfen
den Wanderern in dieser Zeit mit
Warnwesten über die Straße.
Autofahrer sollten während dieser
Zeit besonders aufmerksam sein. GETTY
8301 Laßnitzhöhe Autal 36a
Inspektionen und Luftbildaufnahmen mit Drohnen
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20 graz-umgebung
www.grazer.at 15. MÄRZ 2026
Stabilität als Schlüssel
zum Kalsdorfer Erfolg
In der vergangenen
Saison
sicherte sich der
SC Kalsdorf den
Meistertitel in
der Landesliga;
in der aktuellen
Saison liegt man
auf Platz drei in
der Regionalliga.
SC KALSDORF
FUSSBALL. Der SC Kalsdorf ist zurück in der Regionalliga und liegt in der ersten Saison sogar in den
Top drei. Ein Aufstieg in die 2. Liga ist aktuell aber kein Thema, der Fokus liegt auf Stabilität im Verein.
Von Clarissa Berner & L. Schweighofer
redaktion@grazer.at
Der SC Kalsdorf war im
vergangenen Jahrzehnt
Stammgast in der Regionalliga
Mitte, also der dritthöchsten
Spielklasse Österreichs. 2012
gelang der Aufstieg, elf Saisonen
war man danach Teil der Regionalliga.
Nach einigen Turbulenzen
musste man 2023 allerdings
den Gang in die Landesliga antreten.
Anfang 2024 übernahm Andreas
Bedianitsch den Posten des
Obmanns im Verein, seitdem geht
es wieder in die andere Richtung.
In der erst zweijährigen Periode
wurden von Bedianitsch einige
Ziele gesetzt, einerseits war das
die Rückkehr in die Regionalliga,
andererseits die Weiterentwicklung
der Jugend. Im Frühjahr 2024
konnte man bereits einen starken
Lauf in der vierthöchsten Spielklasse
hinlegen, so richtig belohnten
sich die Kalsdorfer aber
dann in der folgenden Saison, als
sich die Truppe von Trainer Jörg
Schirgi den Meistertitel sicherte.
„Es hat viel gepasst“, resümiert
der Obmann, vom Trainer über
die Mannschaft und das Umfeld
bis hin zur Struktur des Vereins.
Verbundenheit
Nicht weniger bedeutsam ist die
Ausbildung eigener Talente. „Die
Entwicklung der Jugend ist natürlich
wichtig“, meint Bedianitsch.
Aktuell sind 170 Kinder in der Jugend
aktiv, ein überwältigender
Großteil davon kommt aus der
Region. Die Nähe zur Gemeinde
ist für den Verein fundamental.
„Es ist ein Geben und Nehmen“,
so der Obmann. Da die Gemeinde
der größte Unterstützer des
SCK ist, möchte man auch etwas
zurückgeben. Das passiert etwa
mit der Jugendarbeit, aber auch
mit besonderen Aktionen. Bei einem
vergangenen Heimspiel beispielsweise
verzichtete man auf
Eintritt und sammelte stattdessen
Spenden für die örtliche
Vinzenzgemeinschaft.
Durch die Nachwuchsarbeit
will
man künftig auch
mit einer zweiten
Kampfmannschaft
an den Start gehen,
um so Talenten den
Sprung in die erste
Mannschaft zu ermöglichen.
„Sportlich leistungsfähig zu sein“,
lautet für die Kampfmannschaft
die Agenda, auch Eigengewächse
sollen künftig dazu beitragen.
Stabilität
Sportlich leistungsfähig ist der SC
Kalsdorf aktuell allemal, als Aufsteiger
schlägt man sich in der
Regionalliga hervorragend, liegt
aktuell sogar in den Top drei. Ein
Durchmarsch und damit ein Aufstieg
in die 2. Liga ist aber kein
Thema. „Solche Sachen müssen
einen Sinn haben“, erklärt der
Andreas Bedianitsch
Obmann. Mehrere Sponsoren
und die Infrastruktur müssten
vorbereitet werden.
„Ich würde es für die
Zukunft nie ausschließen“,
meint er zuversichtlich.
Die sportlichen Ansprüche
werden für
das kommende Reform-Jahr
niedrig angesetzt.
Ab der nächsten Saison
treten acht Teams aus der Steiermark
gegeneinander an, die besten
vier spielen gegen die besten
vier Mannschaften aus Kärnten.
„Vielleicht nächstes Jahr gleich
im oberen Playoff dabei zu sein,
wäre natürlich ein Wunsch“, so
Bedianitsch, der sich auf die regionale
Herbst-Runde freut. „Steirer-Derbys
sind das Schönste“
– und sorgen auch regelmäßig
für ein gut gefülltes Stadion. Viel
wichtiger ist aber eines: „Oberstes
Ziel ist die Stabilität im Verein.“
Rund 170 Jugendliche spielen aktuell in den Nachwuchsmannschaften der Kalsdorfer. Einige sollen auch den Sprung in die Kampfmannschaft schaffen. SC KALSDORF
15. MÄRZ 2026 www.grazer.at graz-umgebung
21
Padel und Freibad als Kombi
SPORTLICH. Ende Mai öffnet die ehemalige Eishalle in Frohnleiten als Multisport-Arena für Padel,
Pickleball und Badminton ihre Tore. Mit speziellen Kombi-Angeboten für Sommer und Winter.
Zu 100 Prozent will sich Nigel
Foxhall noch nicht festlegen,
was den Start-Termin
für Padel und Co in der Frohnleitener
Halle angeht. „Geplant ist
der 29. Mai“, sagt Foxhall, der mit
seiner Frau Dawn auch den Padelpark
in Semriach betreibt. Das Eis
aus der Halle ist jetzt weg, aktuell
wird fleißig an der Verwandlung
gearbeitet. Was sicher ist: In der
ehemaligen Eishalle wird es vier
Padel-Courts geben, drei Plätze
für Pickleball, zwei für Badminton
und einen Multisport-Court, auf
dem Kinder zum Beispiel Tennis
spielen können. „Platz wäre für
mehr Padel-Courts, aber wir haben
so viel Auslauf rund um die
Courts, dass wir damit auch internationale
Turniere veranstalten
können“, sagt Nigel Foxhall. Dank
der Tribünen ist auch genügend
Platz für Zuschauer.
Was es auch sicher geben wird,
sind Kombi-Angebote. „Also Padel
spielen und das angrenzende
Freibad benutzen“, sagt Foxhall.
Im besten Fall eine sich gegenseitig
befruchtende Sache. „Das ist
unser Alleinstellungsmerkmal.“
Dazu wird die Halle, wie jene in
Semriach, auch unter dem Namen
„Padelpark“ laufen. „Und auch da
wollen wir Kombi-Abos anbieten,
dass man zum Beispiel im Sommer
hier und im Winter in Semriach
spielen kann.“
Happy ist Foxhall übrigens darüber,
dass für die Eishockey-Spieler
eine Ersatzlösung mit einer
Traglufthalle in direkter Nachbarschaft
gefunden werden konnte.
„Wir sind sehr glücklich damit,
dass es auch für die Eis-Sportler
eine gute Lösung gibt und das
Gebiet damit zu einem richtigen
Sport-Zentrum wird.“ KM
So könnte der neue „Padelpark“ aussehen, der aller Voraussicht nach Ende
Mai in der ehemaligen Eishalle in Frohnleiten eröffnet wird. GEPA
22 graz-umgebung
www.grazer.at 15. MÄRZ 2026
Genussmomente in
Graz-Umgebung
Genussmenschen aufgepasst: In Graz-Umgebung laden bald wieder einige Buschenschänken zum Einkehren und Verweilen ein. GETTY
SPEZIALITÄTEN. Es
ist wieder so weit: Die
Buschenschänken in
Graz-Umgebung starten
in die Saison.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Der Frühling klopft an die
Tür: Sonnenstrahlen
wärmen die Haut, Krokusse
recken ihre Köpfe aus der
Erde und die Vögel zwitschern
fröhlich. Es ist wieder Zeit, nach
draußen zu gehen und die Natur
in ihrer ganzen Schönheit zu genießen.
Sei es bei Spaziergängen
und Wanderungen in der Region
oder bei einem Ausflug in die
Wälder und Grünflächen rund
um Graz.
Genießen
Ein fester Bestandteil der steirischen
Kultur ist der Besuch einer
der rund 800 Buschenschänken
im Bundesland. Nach einem
Ausflug bietet sich die Möglichkeit,
in eine der zahlreichen Buschenschänken
im Bezirk Graz-
Umgebung einzukehren, zu
verweilen und den Nachmittag
in den malerischen Weingärten
ausklingen zu lassen. Viele von
ihnen haben bereits geöffnet
oder tun dies in Kürze.
Von der traditionellen Brettljau-
se mit Speck, Würsten, Käse und
Aufstrichen über steirische Spezialitäten
wie dem Käferbohnensalat
bis hin zu selbst angebauten
Weinen und spritzigem Most – die
Buschenschänken in Graz-Umgebung
verwöhnen Genießer mit
regionalen Schmankerln.
Wir haben eine Auswahl an
echten, traditionellen Buschenschänken
in Graz-Umgebung zusammengestellt,
die sich perfekt
für einen Frühlingstag eignen.
Einkehren
Die Buschenschank Kos in Eggersdorf
ist seit 14. März zurück
aus der Winterpause. Samstags
und sonntags werden ab 13 Uhr
regionale Köstlichkeiten serviert.
Es gibt einen Spielplatz.
Die Buschenschank Zach in
Kalsdorf liegt in unmittelbarer
Nähe des Murradwegs. Die Saison
hat hier bereits begonnen,
und die Türen sind von Donnerstag
bis Sonntag ab 10 Uhr für
Gäste geöffnet.
Ab 18. März hat die Buschenschank
Dorner in St. Bartholomä
wieder wie gewohnt von Donnerstag
bis Sonntag ab 12 Uhr
geöffnet. Davor: samstags und
sonntags ab 12 Uhr. Zwölf selbst
angebaute Weine warten auf die
Besucher.
In Stiwoll bietet die Buschenschank
Lärchegg-Schmölzer bereits
hausgemachte Speisen und
die eigenen Weine an. Für Kinder
gibt es einen großen Spielplatz.
Buschenschänken: Graz-Umgebung
■ Buschenschank Kos, Eggersdorf bei Graz. Bereits offen.
■ Buschenschank Zach, Kalsdorf bei Graz. Bereits offen.
■ Buschenschank Ponigl, Hitzendorf. Bereits offen.
■ Buschenschank Buchlerhof, Grambach. Bereits offen.
■ Buschenschank Lärchegg-Schmölzer, Stiwoll. Bereits offen.
■ Buschenschank Dorner, St. Bartholomä. Ab 18. März Donnerstag
bis Sonntag. Bis 18. März Samstag und Sonntag.
Die traditionelle Brettljause steht in jeder Buschenschank auf der Karte. GETTY
15. MÄRZ 2026 www.grazer.at graz-umgebung
23
Kulturhighlights im Frühling
VERANSTALTUNGEN.
Der Kulturfrühling in
Graz-Umgebung bringt
dieses Jahr viele Events
mit sich. Hier gibt’s
einen Überblick!
Von Anna Stocker
anna.stocker@grazer.at
Der Frühling steht endlich
vor der Tür und bringt
nicht nur viel Sonnenschein
und gute Laune, sondern
auch abwechslungsreiche und
vielfältige Events in die Region
Graz-Umgebung. Ob Comedy,
Musik oder besondere Erlebnisse
im Freien – in den kommenden
Wochen ist eine große
Auswahl an Kultur- und Freizeitveranstaltungen
geboten, die
sich definitiv lohnen und ganz
gewiss für jeden Geschmack etwas
bereithalten!
■ Comedy-Road-Show,
26. März, Dieselkino-Lieboch:
Das Dieselkino Lieboch zeigt
sich von seiner humorvollen
Seite und verwandelt sich in
eine Comedy-Bühne. Die Comedy-Road-Show
bringt frischen
Wind, pointierte Gags und eine
große Portion Frechheit in den
Kinosaal und sorgt für einen
einmaligen Abend, an dem Besucher
garantiert eine Menge
zu lachen haben! Für Stand-up-
Comedy-Fans und alle, die einfach
mal so richtig und herzhaft
lachen wollen!
■ Südsteiermark Classic,
24. April, Hauptplatz Frohnleiten:
Frohnleiten bringt Bewegung
in den April und verwandelt
sich zu einem Treffpunkt für
alle Fans klassischer Fahrzeuge
und der bekannten Südsteiermark
Classic. Besucher haben
die Gelegenheit, Fahrzeuge aus
vergangenen Jahrzehnten zu bestaunen,
denn: Viele der liebevoll
gepflegten Klassiker erzählen
ihre persönliche Geschichte
– von vergangenen Rennen, langen
Reisen oder jahrzehntelanger
Leidenschaft ihrer Besitzer.
Hier treffen Technik, Tradition
und Vergnügen aufeinander und
versprechen Fans ein besonders
historisches Erlebnis.
■ „Cove Gong Sonne & Mond“,
1. Mai, Lurgrotte Peggau: Felsen,
Stalaktiten und eine meditative
Klangreise erwartet Besucher
bei dem Event „Cove Gong
Sonne & Mond“ in der historischen
Lur grotte. Eine einzigartige
Kombination, die Körper
und Geist Wohlbefinden bringt.
Inmitten der natürlichen Kulisse
stehen Atemübungen, sanfte
Bewegungen und die Klänge des
Gongs im Mittelpunkt und schaffen
einen Ort der Ruhe und Entspannung.
Eine ganz besondere
Yoga-Einheit an einem der faszinierendsten
Orte der Steiermark.
■ Hitnacht 2026, 6. Mai, Kirschenhalle
Hitzendorf: Schlagerfans
dürfen sich auf einen
musikalischen Abend freuen:
Die Hitnacht 2026 in der Kirschenhalle,
eine Schlagerparty mit
viel guter Laune, Schlagerstars
und beliebten Hits, wird zum
Treffpunkt für alle, die gerne tanzen,
mitsingen und feiern!
■ „Help!“, 16. Mai, Seiersberg-
Pirka: Musikfans aufgepasst! Die
Kultur- und Sporthalle in Seiersberg-Pirka
wird zur Bühne für
eine musikalische Zeitreise. Die
Show „Help!“ lässt die unvergessliche
Musik der legendären
The Beatles wieder aufleben und
reist zurück in die 1960er Jahre.
Ein Abend voller großer Hits,
Gänsehaut und jener einzigartigen
Atmosphäre, die bereits
ganze Generationen in ihren
Bann gezogen hat. Die berühmteste
Popgeschichte kommt
nach Seiersberg-Pirka und verspricht
eine Portion Nostalgie
und Songs, die sofort wieder ins
Ohr gehen.
■ Kinderwelt in Haus und
Hof, 31. Mai, Österreichisches
Freilichtmuseum Stübing: Stübing
bietet seinen jüngsten Besuchern
eine Entdeckungsreise
in die Vergangenheit, denn: Die
beliebte „Kinderwelt in Haus
und Hof“ veranstaltet einen abwechslungsreichen
Kindertag
voller Stationen rund um das
Handwerkeln, Arbeiten und
Spielen und bietet spannende
Einblicke in den Alltag früherer
Generationen – mitten in der
friedlichen Natur des Freilichtmuseums.
Neugierde, Geschicklichkeit
und Freude am Ausprobieren
sind für Familien und
Kinder auf der kleinen Reise in
die Vergangenheit garantiert!
Comedy-Show
Das Dieselkino Lieboch lädt zu einem
lustigen Abend. DIESEL KINO LIEBOCH
Konzert
Die Show „Help!“ verzaubert mit
nostalgischen Beatles-Hits. ERNIE MENDILLO
Schlagerparty
Die Hitnacht 2026 ist für alle, die
Schlager und gute Laune lieben! ÖTICKET
Kindertag Stübing
Südsteiermark Classic
Die Kinderwelt in Haus und Hof bietet eine Reise in die Vergangenheit für
die ganze Familie. Ein spannender und abwechslungsreicher Tag! ÖFM
Frohnleiten wird zum Treffpunkt für Südsteiermark-Classic-Fans und begeistert
Besucher mit Oldtimer-Rallyes und guter Stimmung! SÜDSTEIERMARK CLASSIC