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März 2026

- Immer mehr Grazer Unternehmen zieht es ins Umland - Die Top-5-Restaurants in Graz-Umgebung - Grüne Energie: In Gratwein entsteht ein „Rückwärtskraftwerk“

- Immer mehr Grazer Unternehmen zieht es ins Umland
- Die Top-5-Restaurants in Graz-Umgebung
- Grüne Energie: In Gratwein entsteht ein „Rückwärtskraftwerk“

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GU-Spezial

15. MÄRZ 2026, AUSGABE 1

Immer mehr Grazer

Unternehmen zieht

es ins Umland

Stadtflucht. Graz-Umgebung boomt auf allen Ebenen und sticht dabei selbst die Landeshauptstadt aus: Allein im Jahr 2025 verlegten 170 Grazer Betriebe

ihren Standort in den Bezirk. Jüngstes prominentes Beispiel: Die Diesel-Group zieht mit ihrer neuen Unternehmenszentrale von Graz nach Lieboch. SEITEN 4/5, 8


202425010

2 graz-umgebung

www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

Inhalt

SPANNEND. Allein im Jahr 2025 verlegten

170 Grazer Betriebe ihren Standort in den

Bezirk Graz-Umgebung. Weiters steht

gerade die Amphibienwanderung an: also

bitte Achtung beim Autofahren. Es wird

auch sportlich in dieser Ausgabe – die

ehemalige Eishalle in Frohnleiten öffnet als

Multisport-Arena. Viel Spaß beim Lesen!

Guten Appetit

Auf Basis von mehr als 120.000 Bewertungen gab „Falstaff“ wieder die

besten kulinarischen Adressen Österreichs bekannt. Auch in Graz-Umgebung

wird außergewöhnlich gut gekocht. SEITEN 6/7

Minus CO2

In Gratwein entsteht ein sogenanntes

„Rückwärtskraftwerk“. Strom

und Wärme werden erzeugt und

CO2 wird gebunden.SEITEN 8/9

Film ab

Die steirische Diesel-

Gruppe betreibt neun

Kinos in Österreich. Nun

verlegt das Unternehmen

seinen Standort

von Graz nach Lieboch

– direkt neben eines

seiner modernsten

Kinos. SEITE 12

Frohe Ostern

Ostern steht vor der Tür, und die Steiermark feiert mit ihren Bräuchen wie

etwa dem Osterfeuer. Aber dies ist nur mit bestimmten Regeln möglich. Wir

haben einen Überblick über Graz-Umgebung. SEITEN 14/15

BACK INK PRODUCTION, DIESEL GMBH, SYNCRAFT, GETTY

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz

1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAK-

TION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois

(0664/80 666 6533), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at |

VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner

(0664 / 80 666 6890) | OFFICE MANAGEMENT & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl | HERSTELLUNG: Druck Styria

| AUFLAGE: 10.000 | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

Gedruckt nach den

Richtlinien Gedruckt nach des den Österrei-

Richtlinien des

Österreichischen Umweltzeichens Umweltzeichens

Recyclingpapierprodukte“

„Druck- und Recycling-

Druck Carinthia, UW-NR. 1417

papierprodukte“

Druck Styria, UW-Nr. 1417

EU Ecolabel: Bitte

sammeln Sie Altpapier

für das Recycling



4 graz-umgebung

www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

Warum der Unternehmer-

Bezirk Graz-Umgebung

die Nase vorne hat

WIRTSCHAFTS-

BOOM. Immer mehr

Unternehmen kehren

der Landeshauptstadt

den Rücken und suchen

ihr Glück auf den grünen

Wiesen von Graz-

Umgebung.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Es ist eine Bewegung, die

das Gesicht der Steiermark

nachhaltig verändert. Was

früher als beschauliches Umland

galt, hat sich längst zum

wirtschaftlichen Kraftzentrum

entwickelt. Experten der Wirtschaftskammer

und Immobilienfachleute

beobachten seit knapp

einem Jahrzehnt ein Phänomen,

das die Statistikämter glühen

lässt: Mehrere hundert Betriebe

haben in den letzten Jahren

den Schritt über die Stadtgrenze

gewagt. Allein im vergangenen

Jahr 2025 verlegten 668 Kammermitglieder

ihren Standort – ein

Löwenanteil davon, nämlich 170

Betriebe, zog direkt von Graz in

den Bezirk Graz-Umgebung. Weitere

172 Unternehmen siedelten

aus anderen steirischen Bezirken

in den florierenden „Speckgürtel“

um.

Kraftzentren im Süden

Die Wanderung erfolgt dabei

keineswegs wahllos. Wer heute

durch den Süden von Graz fährt,

erkennt schnell, wo die neuen

wirtschaftlichen Herzen schlagen.

Premstätten etwa hat sich zu

einem der größten

Gewinner dieser Entwicklung

gemausert. Wo

früher Äcker das Bild prägten,

dominieren heute moderne Gewerbeparks,

die von der perfekten

Anbindung an die Autobahnen

A2 und A9 profitieren. Ähnlich

dynamisch präsentiert sich Raaba-Grambach.

Die Gemeinde

ist zum Magneten für Technologie-

und Dienstleistungsunternehmen

geworden, die früher

wahrscheinlich in den Grazer

Innenbezirken nach Büroräumen

gesucht hätten. In Kalsdorf

z u r

und Feldkirchen

sorgt zudem

die

unmittelbare

Nähe zum

Flughafen und

Koralmbahn-Trasse

Allein im Jahr 2025 verlegten

170 Grazer Betriebe ihren

Standort in den Bezirk Graz-

Umgebung. Vor allem

der Süden punktet mit

verfügbaren Flächen,

kostenlosen Parkplätzen

und der direkten Autobahnanbindung

gegenüber

dem engen Stadtgebiet. KK

für eine Standortqualität, die im

engen Stadtgebiet schlicht nicht

reproduzierbar ist.

Platzmangel als Treiber

Doch warum verlassen etablierte

Firmen ihre urbane Heimat?

Die Gründe sind so vielfältig

wie pragmatisch. In Graz

sind zusammenhängende Gewerbeflächen

für Logistik oder

Industrie mittlerweile Mangelware

– und wenn eine Parzelle

frei wird, treiben astronomische

Bodenpreise die Rentabilität in

den Keller.

„Wenn Betriebe Graz verlassen,

dann oft nicht aus freien Stücken,

sondern weil sie im Bezirk

Graz-Umgebung Rahmenbedingungen

vorfinden, die Wachstum

ermöglichen, statt es zu verhindern“,

analysiert Wirtschaftskammer-Regionalstellenobmann

Mi-

Die Marktgemeinde Lieboch ist ein Paradebeispiel für den dynamischen Betriebszuzug im Grazer Süden.

MG LIEBOCH


15. MÄRZ 2026 www.grazer.at graz-umgebung

5

chael Hohl die Lage. Neben der

Flächenverfügbarkeit spielt der

Verkehr die Hauptrolle. Für Logistiker

ist das Grazer Stadtgebiet

oft ein Nadelöhr mit Zeitverlust-

Garantie. Ein Standort in Graz-

Umgebung bedeutet: runter von

der Autobahn, rauf auf das Firmengelände

– ohne Lkw-Stau

in der Rush Hour. Auch für die

Mitarbeiter zählt der Komfort:

Während in der Stadt Blaue und

Grüne Zonen das Budget belasten,

punkten die Gewerbeparks

im Umland mit kostenlosen Firmenparkplätzen.

Gegenbewegung

Trotz des Trends zur Abwanderung

ist Graz kein wirtschaftliches

Auslaufmodell. Es findet

eine selektive Gegenbewegung

statt. Forschungseinrichtungen,

Start-ups und hoch spezialisierte

Entwicklungsabteilungen –

etwa rund um die Inffeldgründe

oder in Reininghaus – bleiben

der Stadt treu. Ihr wertvollstes

Gut sind hoch qualifizierte

Arbeitskräfte, die den urbanen

Lifestyle schätzen und mit

dem Rad oder den Öffis zur Arbeit

kommen wollen. Auch klassische

Dienstleister wie Anwälte,

Ärzte und Berater halten das

Zentrum lebendig.

Starke Basis

Für Michael Hohl ist klar, dass

der Bezirk Graz-Umgebung seine

Rolle als reiner „Ausweichraum“

längst abgelegt hat: „Wir

sind ein eigenständiger, hochattraktiver

Wirtschaftsstandort,

der Sicherheit und Planungskontinuität

bietet.“ Das Ziel für

die Zukunft sei

es, diesen Vorsprung

durch

Wir sind ein

eigenständi-

aktive Standortentwicklunger,

und schnellere

Genehmigungsverfahren

weiter

auszubauen.

Der Schulterschluss

zwischen Gemeinden

und Wirtschaft scheint im Süden

fester denn je – eine Dynamik,

die Graz-Umgebung auch

in den kommenden Jahren zum

Motor der Steiermark machen

wird.

hochattraktiver

Wirtschaftsstandort, der

Sicherheit und Planungskontinuität

bietet.“

WK-Regionalstellenobmann Michael Hohl bestätigt den massiven Zuzug

von Grazer Unternehmen in den Bezirk Graz-Umgebung.

MORGENSTERN


6 graz-umgebung

www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

Die Top-5-Restaurants

Daniel Edelsbrunner und Sandra Scherbinek haben mit ihren Lokalen „Das Edelsbrunner“ und „Kupferdachl“ die besten Wertungen erreicht.

NADINE GEUTER

MAHLZEIT. Im Falstaff-

Restaurantguide wurden

2050 Restaurants

bewertet, darunter erreichten

Lokale aus Graz-

Umgebung Top-Plätze.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Auf Basis von mehr als

120.000 Bewertungen

gab „Falstaff“ wieder die

besten kulinarischen Adressen

Österreichs bekannt. Auch in

Graz-Umgebung wird außergewöhnlich

gut gekocht: Wir präsentieren

die besten fünf Restaurants

des Bezirks.

ner“, zwei für das Restaurant) folgt

nun die nächste Top-Bewertung.

Bei der Verleihung der Falstaff-

Gabeln am Montag in Wien

wurden beide gastronomischen

Konzepte, die in Premstätten

umgesetzt werden, ausgezeichnet:

„Das Edelsbrunner“ mit 93

Punkten und drei Gabeln sowie

das Restaurant Kupferdachl mit

89 Punkten und zwei Gabeln.

„Die Auszeichnung ist eine große

Bestätigung für unser gesamtes

Team. Sie zeigt, dass unser Konzept

mit zwei unterschiedlichen

Restaurantlinien und dem Fokus

auf die besten regionalen Produkte

geschätzt wird“, sagt Edelsbrunner,

der mit diesen Bewertungen

seine Position als bester Koch aus

Graz-Umgebung bestätigt.

Seit 1986 betreibt Edelsbrunner

gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin

Sandra Scherbinek das

Traditionsrestaurant Kupferdachl

– seit 1986 ein Anziehungspunkt

für Genussmenschen weit über

die steirischen Grenzen hinaus.

Im Sommer 2025 wurde das

Kupferdachl neu gestaltet. Das

Gesamtkonzept vereint zwei Restaurants

unter einem Dach: die

Die Besten

Die Erfolgsserie von Daniel Edelsbrunner

und Sandra Scherbinek

setzt sich fort: Nach der erfolgreichen

Neueröffnung im Sommer

2025 und der Auszeichnung

im Gault&Millau mit insgesamt

sechs Hauben (vier für den Fine-

Dine-Bereich „Das Edelsbrunmoderne,

beliebte Küche des

Kupferdachl und als Herzstück

das Fine-Dining-Restaurant „Das

Edelsbrunner“.

Was beide Restaurantlinien

vereint: Daniel Edelsbrunner

steht kompromisslos für eine

Küche der besten regionalen Lebensmittel.

Sein Grundsatz lautet

„Genuss auf engstem Radius“. Als

einer der ersten Köche wurde er

für die Herkunftsbezeichnung der

Lebensmittel in seinem Restaurant

mit dem „Transparenzteller“

ausgezeichnet.

Liebocher Stub’n

„Fesches Interieur, das Holz und

moderne Elemente kombiniert.

Heimische Gerichte werden mit

zeitgemäßen Ideen aufgeladen –

so etwa bei der Maishendlbrust

mit Kürbiscreme, Radicchio und

Portwein-Jus“, lobt die Falstaff-

Jury und vergab an die Liebocher

Stub’n starke 87 Punkte und zwei

Robert Granitz (l.) und Markus Gröblbauer von der Liebocher Stub’n überzeugen

mit „zeitgemäßen Ideen und heimischen Gerichten“. REGION GRAZ/PFLEGER


15. MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz-umgebung 7

in Graz-Umgebung

Gabeln. Robert Granitz und

Markus Gröblbauer legen Wert

auf modern interpretierte Gerichte

mit Hauptaugenmerk auf

österreichischen Zutaten und

hausgemachter Ware. Die Speise-

sowie die Weinkarte wird

laufend erneuert und sorgt für

abwechslungsreichen Genuss.

Kreuzwirt

Auch beim Kreuzwirt in Thal bei

Graz durfte man sich über eine

Top-Bewertung von 86 Punkten

und zwei Gabeln freuen. „Seit

es den Kreuzwirt gibt – und das

ist schon ziemlich lange, 50

Jahre, um genau zu sein –, ist

die Gaststube das verlängerte

Wohnzimmer“, erklären Roman

und Claudia Pekarz. „Ohne viel

Schnickschnack, mit viel Wenn

und Aber bei der Auswahl der

Zutaten und Präsentation fürs

Auge. Denn das isst schließlich

immer mit.“ Die Jury war begeistert:

„Rundum wohlfühlen

gelingt beim Kreuzwirt mit erfreulichem

Service, umfassender

Weinempfehlung und geschmacksintensiven

Gerichten

wie Spargelsuppe mit Erdbeerragout,

flaumigen Grammelknödeln

und Kaiserschmarrn.“

Höfer

Ebenfalls 86 Punkte und zwei

Gabeln konnte der Genusstreffpunkt

Höfer in Weinitzen einfahren.

Hier wird laut Jury „traditionelle

Landhausküche mit guten

Ideen verfeinert, auf Vorbestellung

gibt es auch eine Gourmetreise

in fünf Gängen. Dazu werden

gern die eigenen Tropfen

vom Weingarten vor dem Haus

gereicht.“ Chefkoch Manuel

Höfer- Schwarze lässt seine Erfahrungen

aus europäischen

Top-Betrieben und das Wissen

und Können der klassischen sowie

modernen Küche einfließen.

Der Genusstreffpunkt Höfer in Weinitzen besticht auch durch das Ambiente. HÖFER


8 graz-umgebung

www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

Gratwein bekommt grüne

Das Rückwärtskraftwerk bindet CO2, statt es auszustoßen.

SYNCRAFT

INNOVATIV. In Gratwein

entsteht ab Sommer

ein „Rückwärtskraftwerk“.

Strom und

Wärme werden erzeugt,

CO2 wird gebunden.

Von Leonhard Schweighofer

leonhard.schweighofer@grazer.at

Das Ganze klingt fast zu

schön, um wahr zu sein,

doch grüne Energie muss

nicht zwingend aus Wind- oder

Wasserkraft kommen. Peter Saurer,

Unternehmer und Gastronom

aus Gratwein, errichtet ein „Rückwärtskraftwerk“.

Das Besondere

daran: Das Kraftwerk wird mehr

CO2 binden, als es ausstößt. Möglich

macht das ein Kraftwerkstyp

der Tiroler Firma „Syncraft“. Anders

als bei herkömmlichen werden

keine fossilen Rohstoffe verbrannt,

die noch dazu eine hohe Belastung

durch Kohlenstoffdioxid verursachen.

Beim Rückwärtskraftwerk

wird Waldrestholz in Form von

Hackschnitzel aus nachhaltiger

und regionaler Forstwirtschaft

verwendet. Würde man dieses

Restholz verrotten lassen, würde

bereits CO2 freigesetzt werden.

„Das Hackgut wird im Pyrolyseverfahren

aufgespalten, und dabei

entsteht Holzgas, das in weiterer

Folge in Gasgeneratoren verbrannt

wird“, erklärt Saurer. Durch die Verbrennung

des Gases wird dann die

Energie erzeugt, beim Pyrolyseverfahren

wird das CO2 gebunden

anstatt freigesetzt. „Mit der Kühlung

der Generatoren wird Wärme

erzeugt, und als Nebenprodukt

bleibt das Holzkohlegranulat“, so

der Unternehmer. Dieser „Grüne

Kohlenstoff“ ist noch dazu ein

absoluter Alleskönner. In Landwirtschaft,

Gartenbau, Tierhaltung

und im Bauwesen kann das Granulat

verwendet werden. Wird es

Lieboch baut an der Zukunft

WIRTSCHAFTS-IMPULS. Die Marktgemeinde setzt 2026 auf Wirtschaftskraft und moderne Mobilität.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Die Marktgemeinde Lieboch

präsentiert sich im

Frühjahr 2026 als dynamischer

Motor des Bezirks.

Gleich mehrere Großprojekte

in den Bereichen Infrastruktur,

Wirtschaft und Lebensqualität

prägen das aktuelle Geschehen

und setzen wichtige Impulse für

die Region.

Wirtschaft und Genuss

Ein starkes Zeichen für den Wirtschaftsstandort

ist die Erweiterung

der Flott Arbeitsbühnen

GmbH. Auf rund 6800 Quadratmetern

entsteht derzeit ein

moderner Komplex aus Bürogebäuden,

Schulungsräumen und

einer neuen Werkstatt. Auch

für Weinliebhaber gibt es Neuigkeiten:

Am 19. März eröffnet

WEIN & CO eine neue Filiale

im Assl-Gebäudekomplex. Mit

über 1200 Produkten und einem

flexiblen Raumkonzept für Veranstaltungen

wird der Standort

direkt an der A2 zum neuen regionalen

Anziehungspunkt.

Bahn-Update

Im Bereich Mobilität steht ein

Mammutprojekt an: Die Elektrifizierung

der Westbahn zwischen

Lieboch und Köflach startet

in die heiße Phase. Von Juli

bis Oktober 2026 sowie im Frühjahr

2027 kommt es aufgrund der

zahlreichen baulichen Maßnahmen

zu Totalsperren. Das Ziel

ist klar: Bis Ende 2028 soll eine

moderne, nachhaltige Bahninfrastruktur

stehen.

Gemeinschaft und Ehre

Dass Lieboch auch menschlich

wächst, zeigte die jüngste Bürgerversammlung.

Neben dem Rückblick

auf 2025 standen Ehrungen

im Fokus: Rund 90 Bürger erhielten

Ehrennadeln für ihr Engagement.

Besonders gewürdigt wurden

die Mediziner Roman Artner

(Ruhestand nach 37 Jahren) und

Jan Hörmann, der Einblicke in

den Bau des ersten Primärversorgungszentrums

der Weststeiermark

gab. Der Musikverein wurde

für seinen bundesweiten Erfolg

(2. Platz beim österreichischen

Blasmusikwettbewerb) gefeiert.

„Lieboch entwickelt sich weiter

– wirtschaftlich, infrastrukturell

und als starke Lebensgemeinde.

Mit diesen Projekten investieren

wir in Zukunftssicherheit

und regionale Wertschöpfung“,

resümiert Bürgermeister Stefan

Helmreich.

Bürgermeister

Stefan Helmreich

Lieboch: starke Impulse für Wirtschaft, Mobilität und Lebensqualität MG LIEBOCH


15. MÄRZ 2026 www.grazer.at graz-umgebung

9

Energie und „Minus-CO2“

der Erde beigemischt, erhöht es

die Speicherfähigkeit für Wasser,

ebenso wird CO2 für Jahrtausende

gebunden.

Startschuss

Im Juni starten die Arbeiten beim

Gewerbepark Lammer, nach rund

neun Monaten sollen sie abgeschlossen

sein. Bei laufendem Betrieb

werden dann jährlich 10 Millionen

kw/h Wärme und 250 Tonnen

Holzkohlegranulat produziert, zusätzlich

werden 7,5 Millionen kw/h

Strom erzeugt. Hierbei gibt es aber

noch Differenzen mit dem Netzbetreiber.

„Die Energienetze Steiermark

haben mir keinen zufriedenstellenden

Netzzugang gewährt,

obwohl mein Projekt im öffentlichen

Inter esse steht“, so Saurer.

Die Anlage, die in dieser Größe in

Graz-Umgebung ein Novum ist, ist

nicht das erste nachhaltige Projekt

von Saurer. Eine Photovoltaikanlage

mit 250 KW hat er bereits errichtet.

45 Kraftwerke dieser Art gibt es weltweit bereits, in Gratwein wird es ab Sommer errichtet. SYNCRAFT


10 graz-umgebung

www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

Grünes Licht für Anschluss

ENDLICH. Lange wurde

darum gerungen,

nun ist es fix: Hart bei

Graz bekommt seine

eigene Autobahn-

Anschlussstelle.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Lange wurde in Hart bei Graz dafür gekämpft, nun wird die Anschlussstelle zur Gemeinde gebaut. Auch die Finanzierung

steht: Sie wird zwischen Asfinag, dem Land Steiermark, der Gemeinde und Knapp aufgeteilt. KK, LILAGESTREIFT

Fast wäre man geneigt, zu

sagen: Was lange währt,

wird endlich gut. Seit 2008

hat Hart bei Graz um eine eigene

Anschlussstelle von der A2 gekämpft.

Ähnlich wie die dritte Spur auf

der A9 wurde das Projekt von

der damaligen schwarz-grünen

Bundesregierung auf Eis gelegt.

Nun also die Kehrtwende. Unter

der aktuellen schwarz-rot-pinken

Bundesregierung erhielt das

Projekt das notwendige Go, und


15. MÄRZ 2026 www.grazer.at graz-umgebung

11

an die Autobahn in Hart

auch die finanzielle Unterstützung

wurde geklärt. Geplant ist in

jede Fahrtrichtung eine Auf- und

Abfahrt. Bereits im Vorfeld hatte

die Gemeinde Hart bei Graz den

in den Jahren 2019 und 2020 errichteten

Hochwasserschutz auf

die Anschlussstelle abgestimmt.

Dieser wird mit einer Brücke

überspannt.

Finanzierung

Apropos Finanzen: Auch die Finanzierung

des umfangreichen

Infrastrukturprojektes ist bereits

gesichert.

Anfang Februar hat der Harter

Gemeinderat mehrheitlich eine

Absichtserklärung zur Kostenbeteiligung

an der Anschlussstelle

beschlossen.

Generell ist für das Projekt eine

Kostenteilung aller beteiligten

Partner vorgesehen. So übernimmt

die Asfinag 50 Prozent der

Projektkosten. Das Land Steiermark

übernimmt 25 Prozent und

die Gemeinde Hart bei Graz und

das Unternehmen Knapp die

restlichen 25 Prozent.

Die Gesamtinvestitionen

für das Projekt

werden auf

22 Millionen Euro

geschätzt.

Positiv

„Es freut mich sehr,

dass wir dieses

wichtige Projekt

jetzt umsetzen können. Mit der

neuen Autobahnanschlussstelle

wird deutlich weniger Lkw-Verkehr

durch den Ortskern und an

unserer Schule vorbei fahren –

das bestätigt auch eine aktuelle

Studie. Damit erhöhen wir spürbar

die Lebensqualität für alle

Harterinnen und Harter. Parallel

dazu können wir nun auch die

Ortsumfahrung Pachern umsetzen

und sorgen dafür, dass

mögliche Ausweichrouten verkehrsberuhigt

bleiben. Hart bei

Franz Tonner

Graz ist eine starke Wohn- und

Wirtschaftsgemeinde. Mit dem

Ausbau der Straßeninfrastruktur

schaffen wir Sicherheit,

Entlastung und Chancen

für die lokale Wirtschaft.

Mein besonderer

Dank gilt der Firma

Knapp, deren finanzielle

Beteiligung dieses Zukunftsprojekt

erst möglich

gemacht hat – ein

klares Bekenntnis zu

unserem Standort“, erklärt der

Bürgermeister von Hart bei Graz

Franz Tonner.

„Die A2-Anschlussstelle Hart

bei Graz ist unter anderem ein

Vorhaben, das ich mit Minister

Peter Hanke gleich bei unserem

ersten Treffen besprochen habe.

Umso mehr freut es mich, dass

dieses so wichtige Infrastrukturprojekt

nun mit Hochdruck

verfolgt wird. Es wird nicht nur

die Bevölkerung vom Verkehr

entlasten, sondern auch den

Wirtschaftsstandort stärken und

den ansässigen Betrieben, allen

voran dem Technologieunternehmen

Knapp, eine adäquate

Anbindung bieten“, so Verkehrslandesrätin

Claudia Holzer.

„Eine moderne, zukunftsfitte

Verkehrsinfrastruktur spielt für

die Mobilität und die Lebensqualität

der Menschen, aber

auch für den Wirtschaftsstandort

Steiermark eine wichtige

Rolle. Dieser Neubau der Anschlussstelle

Hart bei Graz wird

zusätzlich zum Ausbau der A9

bis Wildon und dem Lückenschluss

bei der S36 in der Obersteiermark

einen gewichtigen

Beitrag dazu leisten“, bekräftigt

Verkehrsminister Peter Hanke.

Derzeit läuft eine zweijährige

Projektphase, danach ist von

zwei Jahren USV-Prüfung auszugehen,

ein Baubeginn soll 2030

erfolgen, die Abfahrt soll schon

2031 für den Verkehr geöffnet

werden.


12 graz-umgebung

www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

Neuer Sitz für Kinofamilie

Ein Standort mit

Zukunft: Direkt

neben dem

2017 eröffneten

Dieselkino in

Lieboch soll

demnächst die

neue Unternehmenszentrale

entstehen. Die

Betreiberfamilie

setzt damit auf

eine engere

Anbindung von

Verwaltung und

Kinobetrieb.

DIESEL GMBH (2)

BILDGEWALTIG. Die steirische Diesel-Gruppe betreibt neun Kinos in Österreich. Nun verlegt das

Unternehmen seinen Standort von Graz nach Lieboch – direkt neben eines seiner modernsten Kinos.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Bei der Kinofamilie Diesel

stehen die Zeichen auf

Veränderung: Der Unternehmenssitz

soll von Graz nach

Lieboch übersiedeln. Mit dem

Umzug direkt neben das 2017 eröffnete

Flaggschiff-Kino setzt das

Unternehmen auf kürzere Wege

und eine moderne Infrastruktur.

Noch steht die finale Baugenehmigung

aus, doch hinter den Kulissen

laufen die Vorbereitungen

bereits auf Hochtouren.

Mehr Platz

Der Schritt hat vor allem praktische

Gründe. „Wir sind ein

wachsendes Unternehmen, und

uns geht im bestehenden Büro

mitten in Graz einfach der Platz

aus“, erklärt Marketingleiter

Wolfgang Brandner. In Lieboch

besitzt das Unternehmen bereits

ein angrenzendes Grundstück

neben dem Kino, auf dem nun

das neue Büro entstehen soll.

Die Gespräche mit der Gemeinde

Lieboch und Bürgermeister

Stefan Helmreich verlaufen

laut Unternehmen sehr positiv.

Wenn alles nach Plan läuft,

könnte noch heuer mit dem Bau

begonnen werden, der Umzug

wäre dann spätestens im Frühjahr

kommenden Jahres abgeschlossen.

Für die Mitarbeiter

bringt der neue Standort mehrere

Vorteile: Büro und Kino liegen

künftig Tür an Tür. Präsentationen,

technische Tests oder

Besichtigungen lassen sich damit

direkt vor Ort durchführen.

Auch für künftiges Wachstum ist

bereits vorgesorgt – das Gebäude

wird so geplant, dass zusätzliche

Arbeitsplätze möglich sind,

sollte das Team weiter wachsen.

Die Wurzeln des Unternehmens

reichen in die 1990er Jahre zurück.

1996 eröffnete das erste Kino in

Leibnitz. Seither folgten weitere

Standorte im Zwei- bis Drei-Jahres-Rhythmus.

Heute betreibt die

Gruppe neun Kinos in Österreich,

fünf davon in der Steiermark. Insgesamt

beschäftigt das Unternehmen

rund 250 Mitarbeiter.

Neben dem klassischen Kinobetrieb

hat sich die Gruppe mit

Freizeitangeboten ein zweites

Standbein aufgebaut. Dazu zäh-

len etwa die Schlossbergrutsche

in Graz mit einem kleinen 4D-Kino

(The Flight Graz), eine Sommerrodelbahn

in Modriach, Adventure-Minigolfanlagen

sowie

zwei Golfanlagen in der Steiermark.

Kino als Erlebnis

Das Kino selbst hat sich stark

verändert. Mit der Digitalisierung

der Projektion ab etwa

2008 wurden Filmrollen endgültig

durch digitale Systeme ersetzt

– ein technologischer Umbruch

für die gesamte Branche

und laut Wolfgang Brandner eine

der technisch wichtigsten Innovationen.

Für Kinobesucher entscheidend

ist heute vor allem das

Gesamterlebnis. „Man muss einen

Ort schaffen, der zum Verweilen

einlädt und Dinge bietet,

die man zu Hause nicht hat.

Moderne Bild- und Tontechnik,

Spezialsäle mit beweglichen Sitzen

oder Effekten sowie ein gastronomisches

Angebot gehören

heute zum Standard“, erzählt Geschäftsführer

Ernst Diesel über

die Anforderungen an moderne

Kinostandorte. Denn eines habe

sich nicht verändert: Kino sei vor

allem ein gemeinsames Erlebnis

– und genau darin liege auch in

Zukunft seine Stärke.

Hightech als Standard: Moderne Säle bieten heute das volle Kinoerlebnis.


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14 graz-umgebung

www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

Hier brennen die Osterfeuer

BRAUCHTUM. Hier

können zu Ostern

wieder die traditionellen

Osterfeuer

besucht werden.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Ostern ist in Graz-Umgebung ein buntes und lebendiges Fest, es müssen jedoch einige Regeln beachtet werden.

GETTY(2)

Das Osterfest naht und mit

ihm eine bunte Vielfalt

an Osterveranstaltungen

und Traditionen.

Vor allem in den Gemeinden

rund um Graz werden am Karsamstag

wieder zahlreiche Osterfeuer

entzündet. Dieses alte

Brauchtum symbolisiert den

Abschied vom Winter und das

Licht des Frühlings und bringt

jedes Jahr viele Menschen aus

der Region zusammen.

Ob bei der Feuerwehr, der

Landjugend oder bei Gemeindeveranstaltungen:

In Graz-


15. MÄRZ 2026 www.grazer.at graz-umgebung

15

rund um Graz

Osterfeuer Graz-Umgebung

Umgebung laden viele Orte zu

einem gemütlichen Abend am

Feuer ein.

Tradition mit Regeln

Auch wenn das Osterfeuer als

Brauch tief verwurzelt ist, bringt

es zahlreiche Regeln und Auflagen

mit sich. Aus Gründen des

Umwelt- und Brandschutzes ist

das Entzünden solcher Feuer

streng geregelt. In der Steiermark

dürfen Brauchtumsfeuer etwa

nur zu bestimmten Zeiten rund

um Ostern stattfinden, und oft ist

pro Gemeinde nur ein offizielles

Osterfeuer erlaubt, das meist von

der Gemeinde, der Feuerwehr

oder Vereinen organisiert wird.

In der Stadt Graz beispielsweise

sind Osterfeuer grundsätzlich

verboten.

Dieses Verbot basiert auf der

Brauchtumsfeuer-Verordnung

des Landes Steiermark sowie der

steirischen Luftreinhalteverordnung.

Sie zielen darauf ab, die

Luftqualität zu schützen und die

Umwelt zu schonen. In vielen

Gemeinden dürfen private Feuer

nicht einfach entzündet werden,

sondern müssen genehmigt sein

und bestimmte Sicherheitsabstände

einhalten. Das stellt sicher,

dass diese Tradition weiterhin

gepflegt werden kann und

das Osterfeuer in der Umgebung

von Graz auch weiterhin ein besonders

festlicher, aber gut regulierter

Brauch bleibt.

Dieses Jahr

kann man zum

Beispiel das

Gössendorfer

Osterfeuer,

das

der Landjugend

Allerheiligen

bei Wildon,

jenes am Pibersteiner

See

in Köflach oder

das der Freiwilligen

Feuerwehr Stattegg besuchen

und Ostern ausgiebig feiern.

Wo und wann:

Gössendorf: Parkplatz der Volksschule, Schulstraße;

4. April um 18.30 Uhr

Allerheiligen bei Wildon: veranstaltet von der Landjugend

Allerheiligen; 4. April um 17 Uhr

Mellach: alter Sportplatz Mellach; 4. April um 18 Uhr

Werndorf: Höhe Eisstockbahn/Mittelweg; 4. April um

16 Uhr

Premstätten: veranstaltet von der Landjugend

Zettling, am Sportplatz Zettling; 4. April um 16

Uhr

Gedersberg: beim Skilift Gedersberg; 4.

April um 19 Uhr

Stattegg: veranstaltet von der Freiwilligen

Feuerwehr Stattegg, Rückhaltebecken

Höllbach (Eichberg); 4. April um 18.30 Uhr

Eisbach: veranstaltet von der Freiwilligen

Feuerwehr Eisbach-Rein, Stiftswiese vor

dem Stift Rein; 4. April um 19 Uhr


16 graz-umgebung

www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

Premstätten: Gemeinde

GEMEINDE-PLUS. Vom italienischen Flair im Rathaus bis zum modernisierten Schulzentrum:

Premstätten setzt auf neue Infrastruktur, Lebensqualität und digitale Bildung.

Italienisches Flair im Herzen von Premstätten: Die neue Gastronomie im

Rathaus lädt zum Genießen und Verweilen ein.

MG PREMSTÄTTEN

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Premstätten nutzt das Jahr

2026 für einen umfassenden

Qualitätsschub.

Während das modernisierte

Schulzentrum seiner Eröffnung

im Oktober entgegenblickt,

entstehen im Ortskern

neue kulinarische und grüne

Lebensräume. Bürgermeister

Matthias Pokorn präsentiert

damit ein stimmiges Gesamtkonzept,

das Infrastruktur

mit hoher Aufenthaltsqualität

verbindet.

Italienisches Flair

Das Warten hat bald ein Ende:

Im Frühjahr verwandelt sich

das Erdgeschoss des Rathauses

in einen neuen gesell-

schaftlichen Treffpunkt. Eine

neue Gastronomie setzt mit

italienischem Flair, hochwertigen

Speisen und einer einladenden

Bar neue Akzente.

„Vom Espresso am Morgen

bis zum gemütlichen Drink

am Abend – wir schaffen

einen Ort, an dem man

sich einfach gerne aufhält“,

erklärt Pokorn. Gleichzeitig

wird der Rathauspark ökologisch

aufgewertet: Blühende

Wiesen und zusätzliche Bäume

schaffen schattige Plätze.

Ein besonderer Blickfang ist

die neue Teichlandschaft mit

Pavillon für Freiluft-Hochzeiten,

während der Kinderspielplatz

an einen zen tralen

Standort verlegt und mit modernen

Geräten ausgestattet

wird.


15. MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz-umgebung 17

im Aufbruch

Modernes Lernen

Der Zu- und Umbau des

Schulzentrums befindet sich

in der finalen Phase. Neben

dem neuen Turnsaal werden

bereits drei Klassen der Mittelschule

genutzt. Parallel dazu

wird der Bestand modernisiert:

Ergonomisches Mobiliar

ersetzt alte Tische, energieeffiziente

LED-Systeme ziehen

ein und moderne Bodenbeläge

sorgen für ein gesundes

Lernklima. Zudem erhält die

Ostseite effiziente Klimasysteme

für heiße Tage. „Mein Ziel

ist, dass bis zum Vollbetrieb im

Oktober alle Klassen mit digitalen

Tafeln ausgestattet sind,

damit sich die Kinder bestmöglich

entfalten können“, betont

der Bürgermeister.

Sicher und aktiv

Ein Meilenstein für die Mobilität

ist der neue, drei Kilometer

lange Geh- und Radweg entlang

der L376. Er schließt eine

wichtige Lücke und verbindet

Premstätten künftig direkt mit

Haselsdorf-Tobelbad und Lieboch.

Damit wird ein bisher gefährlicher

Abschnitt für Fußgänger

und Radfahrer sicherer

gestaltet. „Die Bauarbeiten

sind bereits voll im Gange,

und der Weg soll noch im Laufe

des Jahres 2026 fertiggestellt

werden“, so Bürgermeister

Matthias Pokorn. Parallel

zum Wegebau entstehen neue

Bushaltestellen, und wichtige

Leitungen für Glasfaser und

Strom werden unterirdisch

verlegt. Auch für die kleinsten

Gemeindebürger gibt es

Neuigkeiten: Im ersten Halbjahr

2026 startet die Erweiterung

des Erlebnisspielplatzes

in Bierbaum-West – inklusive

Kugelbahn, Balancierstationen

und großzügiger Sandspielanlage.

Die neuen Tafeln im Schulzentrum Premstätten ermöglichen modernes

Lernen auf höchstem technischem Niveau.

MG PREMSTÄTTEN


18 graz-umgebung

www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

Sicherheit in

Seiersberg-Pirka

GEFAHREN IM NETZ. 16. April ab 18 Uhr - Expertenabend

im Auditorium: Betrugsmaschen

erkennen und sicher online surfen – praxisnahe

Prävention aus erster Hand.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Ob beim Online-Shopping,

in sozialen Netzwerken

oder durch dubiose

Nachrichten am Smartphone – die

Herausforderungen unseres Alltags

haben längst eine tiefgreifende

digitale Dimension erreicht. Was

früher als fernes Risiko galt, klopft

heute täglich in Form von Phishing-

Mails oder betrügerischen Anrufen

an unsere virtuelle Haustür. Oft

reicht ein unbedachter Klick aus,

um persönliche Daten oder hart er-

arbeitetes Geld zu gefährden. Doch

wo genau lauern die echten Gefahren

im Dickicht der digitalen Möglichkeiten,

und wie erkennt man

raffinierte Betrugsmaschen, bevor

es zu spät ist? Die Verunsicherung

ist bei vielen Anwendern groß, da

sich die Methoden der Täter ständig

weiterentwickeln. Um Bürger

für diese aktuellen Bedrohungen

im digitalen Raum zu sensibilisieren

und ihnen ihre Ängste zu

nehmen, setzt die Gemeinde Seiersberg-Pirka

gemeinsam mit der

Exekutive nun ein klares Zeichen

für gezielte Prävention.

Tipps aus erster Hand

In Kooperation mit der Polizei

lädt die Gemeinde zu einem

kostenlosen Informationsabend

zum Thema „Digitale Medien“

ein. Erfahrene Präventions- und

Kriminalexperten der Exekutive

geben dabei exklusive Einblicke

in ihre tägliche Arbeit. Praxisnah

werden aktuelle Strategien von

Internet-Betrügern analysiert

und typische Vorgehensweisen

der Täter entlarvt. Das Ziel der

Veranstaltung ist es, nicht nur Bewusstsein

zu schaffen, sondern

den Teilnehmern konkrete und

vor allem wirksame Strategien

für mehr Sicherheit im Netz zu

Termine & Anmeldung

Wann: Donnerstag, 16. April 2026, von 18 bis 19 Uhr

Wo: Im Auditorium des

Gemeindeamtes Seiersberg-Pirka

Parken: Eine Stunde Gratis-Parken in der

Tiefgarage möglich

Hinweis: Die Teilnahme ist kostenlos. Aufgrund

der begrenzten Plätze wird um eine vorherige

Anmeldung im Gemeindeamt gebeten.

GETTY

vermitteln. Im Anschluss an die

Vorträge besteht zudem die Gelegenheit,

individuelle Fragen

und persönliche Anliegen direkt

im Gespräch mit den Experten zu

klären.

Für alle Generationen

Bürgermeister Werner Baumann

unterstreicht die Relevanz dieser

Initiative: „Digitale Sicherheit betrifft

uns heute alle – vom Schulkind

bis zu den Großeltern. Mit

dieser gemeinsamen Aktion von

Gemeinde und Polizei möchten

wir die Eigenverantwortung stärken

und dafür sorgen, dass sich

unsere Bürger souverän im Internet

bewegen können.“

Lokal und stilsicher schenken

FRÜHLINGSGEFÜHLE.

Praktische Begleiter

und Geschenkideen im

Design der Gemeinde

Seiersberg-Pirka.

Die ersten warmen Tage

machen Lust auf mehr:

längere Abende, Zeit im

Freien und spontane Ausflüge.

Wer gut vorbereitet ist, kann die

kommende Saison von Beginn

an entspannt genießen und das

noch stilsicher im Gemeindebranding.

Praktische Begleiter

Im Webshop der Gemeinde Seiersberg-Pirka

finden sich nachhaltige

und durchdachte Produkte

für Frühling und Sommer.

Ob Kühltasche für das Picknick,

Strohhut und Sonnenbrille für

sonnige Stunden oder funktionale

Rucksäcke und Trinkflaschen

– das Angebot verbindet Nutzen

mit modernem Design.

Persönliche Note

Gerade rund um Ostern sind

Geschenke mit Gemeinde-

Branding ein echter Hit. Sie

sind praktisch, originell und

zeigen auf sympathische Weise

die Verbundenheit zur eigenen

Gemeinde – eine schöne

Alternative zu klassischen

Osternestern.

Gemeinschaft

Besonders beliebt sind

Produkte, die neben ihrer

Funktion auch Identifikation

und Gemeinschaftsgefühl

vermitteln. Jetzt ist der

ideale Zeitpunkt, sich auf

die warmen Monate einzustimmen

– damit die ersten Frühlingstage

bestens vorbereitet

genossen werden können. Das

Sortiment ist im Webshop auf der

Gemeinde-Homepage verfügbar.


15. MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz-umgebung 19

Amphibien auf Wanderschaft

ACHTUNG. Die Amphibienwanderung steht in den Startlöchern. Unter anderem sind Kröten und

Frösche auf ihrer gefährlichen Reise zu ihren Laichgründen unterwegs. Vorsicht ist geboten.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

wässern zu gelangen. Vor allem

Autofahrer sollten in der Zeit zwischen

Februar und April in der

Dämmerung und bei feuchtem

Wetter besonders aufmerksam

sein, das Tempo reduzieren und

vermehrt auf querende Wanderer

achten.

In Gratwein-Straßengel wurde

etwa im Bereich der Bockernteiche

sowie in der Pleschstraße,

von Rein bis zur Abzweigung

nach Hausegg, bis 30. April eine

Geschwindigkeitsbeschränkung

von 30 km/h verordnet.

Froschklauber

Gemeinsam mit den Regionalkoordinatoren

organisiert

der Naturschutzbund Österreich

jedes Jahr die sogenannte

Froschklaub-Börse. Dabei werden

Freiwillige gesucht, die den

Amphibien bei ihrer Wanderung

Wenn die Temperaturen

ansteigen und Regen

fällt, begeben sich die

heimischen Amphibien auf Wanderschaft.

Zahlreiche Kröten,

Frösche oder Molche verlassen

ihre Winterverstecke und sind auf

dem Weg zu ihren Laichgewässern,

um dort ihre Eier abzulegen.

Vereinzelt sind Kröten und

andere Amphibien in Graz und

Graz-Umgebung bereits unterwegs.

Mit der großen Wanderbewegung

wird jedoch erst bei

starkem Regen gerechnet. Dann

heißt es: Augen offen halten.

Die Wanderung ist für die Tiere

nicht ungefährlich. Hindernisse

wie Straßen, Kanaldeckel oder

Schächte erschweren es den Amphibien,

sicher zu ihren Laichge-

helfen. Zum Einsatz kommt die

sogenannte

Zaun-Kübel-Methode.

Dabei werden entlang

von Straßen Zäune aufgestellt

und dahinter Kübel in den

Boden eingegraben. Die

Tiere fallen in die Kübel

und werden von den

Froschklaubern eingesammelt

und

auf die andere

te gebracht.

Straßensei-

Derzeit werden

in Graz-

Umgebung

unter anderem noch

Freiwillige für Hausmannstätten,

Äußere

Ragnitz, Eggersdorf und

St. Radegund gesucht.

Auch viele Privatpersonen helfen

den Wanderern in dieser Zeit mit

Warnwesten über die Straße.

Autofahrer sollten während dieser

Zeit besonders aufmerksam sein. GETTY

8301 Laßnitzhöhe Autal 36a

Inspektionen und Luftbildaufnahmen mit Drohnen

Photovoltaiküberprüfung

Inspektion von Dächern

Weitere Informationen finden Sie auf

www.deakon.at/drohnenfluege

Kontaktieren Sie uns unter

office@deakon.at oder 0664/4025265


20 graz-umgebung

www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

Stabilität als Schlüssel

zum Kalsdorfer Erfolg

In der vergangenen

Saison

sicherte sich der

SC Kalsdorf den

Meistertitel in

der Landesliga;

in der aktuellen

Saison liegt man

auf Platz drei in

der Regionalliga.

SC KALSDORF

FUSSBALL. Der SC Kalsdorf ist zurück in der Regionalliga und liegt in der ersten Saison sogar in den

Top drei. Ein Aufstieg in die 2. Liga ist aktuell aber kein Thema, der Fokus liegt auf Stabilität im Verein.

Von Clarissa Berner & L. Schweighofer

redaktion@grazer.at

Der SC Kalsdorf war im

vergangenen Jahrzehnt

Stammgast in der Regionalliga

Mitte, also der dritthöchsten

Spielklasse Österreichs. 2012

gelang der Aufstieg, elf Saisonen

war man danach Teil der Regionalliga.

Nach einigen Turbulenzen

musste man 2023 allerdings

den Gang in die Landesliga antreten.

Anfang 2024 übernahm Andreas

Bedianitsch den Posten des

Obmanns im Verein, seitdem geht

es wieder in die andere Richtung.

In der erst zweijährigen Periode

wurden von Bedianitsch einige

Ziele gesetzt, einerseits war das

die Rückkehr in die Regionalliga,

andererseits die Weiterentwicklung

der Jugend. Im Frühjahr 2024

konnte man bereits einen starken

Lauf in der vierthöchsten Spielklasse

hinlegen, so richtig belohnten

sich die Kalsdorfer aber

dann in der folgenden Saison, als

sich die Truppe von Trainer Jörg

Schirgi den Meistertitel sicherte.

„Es hat viel gepasst“, resümiert

der Obmann, vom Trainer über

die Mannschaft und das Umfeld

bis hin zur Struktur des Vereins.

Verbundenheit

Nicht weniger bedeutsam ist die

Ausbildung eigener Talente. „Die

Entwicklung der Jugend ist natürlich

wichtig“, meint Bedianitsch.

Aktuell sind 170 Kinder in der Jugend

aktiv, ein überwältigender

Großteil davon kommt aus der

Region. Die Nähe zur Gemeinde

ist für den Verein fundamental.

„Es ist ein Geben und Nehmen“,

so der Obmann. Da die Gemeinde

der größte Unterstützer des

SCK ist, möchte man auch etwas

zurückgeben. Das passiert etwa

mit der Jugendarbeit, aber auch

mit besonderen Aktionen. Bei einem

vergangenen Heimspiel beispielsweise

verzichtete man auf

Eintritt und sammelte stattdessen

Spenden für die örtliche

Vinzenzgemeinschaft.

Durch die Nachwuchsarbeit

will

man künftig auch

mit einer zweiten

Kampfmannschaft

an den Start gehen,

um so Talenten den

Sprung in die erste

Mannschaft zu ermöglichen.

„Sportlich leistungsfähig zu sein“,

lautet für die Kampfmannschaft

die Agenda, auch Eigengewächse

sollen künftig dazu beitragen.

Stabilität

Sportlich leistungsfähig ist der SC

Kalsdorf aktuell allemal, als Aufsteiger

schlägt man sich in der

Regionalliga hervorragend, liegt

aktuell sogar in den Top drei. Ein

Durchmarsch und damit ein Aufstieg

in die 2. Liga ist aber kein

Thema. „Solche Sachen müssen

einen Sinn haben“, erklärt der

Andreas Bedianitsch

Obmann. Mehrere Sponsoren

und die Infrastruktur müssten

vorbereitet werden.

„Ich würde es für die

Zukunft nie ausschließen“,

meint er zuversichtlich.

Die sportlichen Ansprüche

werden für

das kommende Reform-Jahr

niedrig angesetzt.

Ab der nächsten Saison

treten acht Teams aus der Steiermark

gegeneinander an, die besten

vier spielen gegen die besten

vier Mannschaften aus Kärnten.

„Vielleicht nächstes Jahr gleich

im oberen Playoff dabei zu sein,

wäre natürlich ein Wunsch“, so

Bedianitsch, der sich auf die regionale

Herbst-Runde freut. „Steirer-Derbys

sind das Schönste“

– und sorgen auch regelmäßig

für ein gut gefülltes Stadion. Viel

wichtiger ist aber eines: „Oberstes

Ziel ist die Stabilität im Verein.“

Rund 170 Jugendliche spielen aktuell in den Nachwuchsmannschaften der Kalsdorfer. Einige sollen auch den Sprung in die Kampfmannschaft schaffen. SC KALSDORF


15. MÄRZ 2026 www.grazer.at graz-umgebung

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Padel und Freibad als Kombi

SPORTLICH. Ende Mai öffnet die ehemalige Eishalle in Frohnleiten als Multisport-Arena für Padel,

Pickleball und Badminton ihre Tore. Mit speziellen Kombi-Angeboten für Sommer und Winter.

Zu 100 Prozent will sich Nigel

Foxhall noch nicht festlegen,

was den Start-Termin

für Padel und Co in der Frohnleitener

Halle angeht. „Geplant ist

der 29. Mai“, sagt Foxhall, der mit

seiner Frau Dawn auch den Padelpark

in Semriach betreibt. Das Eis

aus der Halle ist jetzt weg, aktuell

wird fleißig an der Verwandlung

gearbeitet. Was sicher ist: In der

ehemaligen Eishalle wird es vier

Padel-Courts geben, drei Plätze

für Pickleball, zwei für Badminton

und einen Multisport-Court, auf

dem Kinder zum Beispiel Tennis

spielen können. „Platz wäre für

mehr Padel-Courts, aber wir haben

so viel Auslauf rund um die

Courts, dass wir damit auch internationale

Turniere veranstalten

können“, sagt Nigel Foxhall. Dank

der Tribünen ist auch genügend

Platz für Zuschauer.

Was es auch sicher geben wird,

sind Kombi-Angebote. „Also Padel

spielen und das angrenzende

Freibad benutzen“, sagt Foxhall.

Im besten Fall eine sich gegenseitig

befruchtende Sache. „Das ist

unser Alleinstellungsmerkmal.“

Dazu wird die Halle, wie jene in

Semriach, auch unter dem Namen

„Padelpark“ laufen. „Und auch da

wollen wir Kombi-Abos anbieten,

dass man zum Beispiel im Sommer

hier und im Winter in Semriach

spielen kann.“

Happy ist Foxhall übrigens darüber,

dass für die Eishockey-Spieler

eine Ersatzlösung mit einer

Traglufthalle in direkter Nachbarschaft

gefunden werden konnte.

„Wir sind sehr glücklich damit,

dass es auch für die Eis-Sportler

eine gute Lösung gibt und das

Gebiet damit zu einem richtigen

Sport-Zentrum wird.“ KM

So könnte der neue „Padelpark“ aussehen, der aller Voraussicht nach Ende

Mai in der ehemaligen Eishalle in Frohnleiten eröffnet wird. GEPA


22 graz-umgebung

www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

Genussmomente in

Graz-Umgebung

Genussmenschen aufgepasst: In Graz-Umgebung laden bald wieder einige Buschenschänken zum Einkehren und Verweilen ein. GETTY

SPEZIALITÄTEN. Es

ist wieder so weit: Die

Buschenschänken in

Graz-Umgebung starten

in die Saison.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Der Frühling klopft an die

Tür: Sonnenstrahlen

wärmen die Haut, Krokusse

recken ihre Köpfe aus der

Erde und die Vögel zwitschern

fröhlich. Es ist wieder Zeit, nach

draußen zu gehen und die Natur

in ihrer ganzen Schönheit zu genießen.

Sei es bei Spaziergängen

und Wanderungen in der Region

oder bei einem Ausflug in die

Wälder und Grünflächen rund

um Graz.

Genießen

Ein fester Bestandteil der steirischen

Kultur ist der Besuch einer

der rund 800 Buschenschänken

im Bundesland. Nach einem

Ausflug bietet sich die Möglichkeit,

in eine der zahlreichen Buschenschänken

im Bezirk Graz-

Umgebung einzukehren, zu

verweilen und den Nachmittag

in den malerischen Weingärten

ausklingen zu lassen. Viele von

ihnen haben bereits geöffnet

oder tun dies in Kürze.

Von der traditionellen Brettljau-

se mit Speck, Würsten, Käse und

Aufstrichen über steirische Spezialitäten

wie dem Käferbohnensalat

bis hin zu selbst angebauten

Weinen und spritzigem Most – die

Buschenschänken in Graz-Umgebung

verwöhnen Genießer mit

regionalen Schmankerln.

Wir haben eine Auswahl an

echten, traditionellen Buschenschänken

in Graz-Umgebung zusammengestellt,

die sich perfekt

für einen Frühlingstag eignen.

Einkehren

Die Buschenschank Kos in Eggersdorf

ist seit 14. März zurück

aus der Winterpause. Samstags

und sonntags werden ab 13 Uhr

regionale Köstlichkeiten serviert.

Es gibt einen Spielplatz.

Die Buschenschank Zach in

Kalsdorf liegt in unmittelbarer

Nähe des Murradwegs. Die Saison

hat hier bereits begonnen,

und die Türen sind von Donnerstag

bis Sonntag ab 10 Uhr für

Gäste geöffnet.

Ab 18. März hat die Buschenschank

Dorner in St. Bartholomä

wieder wie gewohnt von Donnerstag

bis Sonntag ab 12 Uhr

geöffnet. Davor: samstags und

sonntags ab 12 Uhr. Zwölf selbst

angebaute Weine warten auf die

Besucher.

In Stiwoll bietet die Buschenschank

Lärchegg-Schmölzer bereits

hausgemachte Speisen und

die eigenen Weine an. Für Kinder

gibt es einen großen Spielplatz.

Buschenschänken: Graz-Umgebung

■ Buschenschank Kos, Eggersdorf bei Graz. Bereits offen.

■ Buschenschank Zach, Kalsdorf bei Graz. Bereits offen.

■ Buschenschank Ponigl, Hitzendorf. Bereits offen.

■ Buschenschank Buchlerhof, Grambach. Bereits offen.

■ Buschenschank Lärchegg-Schmölzer, Stiwoll. Bereits offen.

■ Buschenschank Dorner, St. Bartholomä. Ab 18. März Donnerstag

bis Sonntag. Bis 18. März Samstag und Sonntag.

Die traditionelle Brettljause steht in jeder Buschenschank auf der Karte. GETTY


15. MÄRZ 2026 www.grazer.at graz-umgebung

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Kulturhighlights im Frühling

VERANSTALTUNGEN.

Der Kulturfrühling in

Graz-Umgebung bringt

dieses Jahr viele Events

mit sich. Hier gibt’s

einen Überblick!

Von Anna Stocker

anna.stocker@grazer.at

Der Frühling steht endlich

vor der Tür und bringt

nicht nur viel Sonnenschein

und gute Laune, sondern

auch abwechslungsreiche und

vielfältige Events in die Region

Graz-Umgebung. Ob Comedy,

Musik oder besondere Erlebnisse

im Freien – in den kommenden

Wochen ist eine große

Auswahl an Kultur- und Freizeitveranstaltungen

geboten, die

sich definitiv lohnen und ganz

gewiss für jeden Geschmack etwas

bereithalten!

■ Comedy-Road-Show,

26. März, Dieselkino-Lieboch:

Das Dieselkino Lieboch zeigt

sich von seiner humorvollen

Seite und verwandelt sich in

eine Comedy-Bühne. Die Comedy-Road-Show

bringt frischen

Wind, pointierte Gags und eine

große Portion Frechheit in den

Kinosaal und sorgt für einen

einmaligen Abend, an dem Besucher

garantiert eine Menge

zu lachen haben! Für Stand-up-

Comedy-Fans und alle, die einfach

mal so richtig und herzhaft

lachen wollen!

■ Südsteiermark Classic,

24. April, Hauptplatz Frohnleiten:

Frohnleiten bringt Bewegung

in den April und verwandelt

sich zu einem Treffpunkt für

alle Fans klassischer Fahrzeuge

und der bekannten Südsteiermark

Classic. Besucher haben

die Gelegenheit, Fahrzeuge aus

vergangenen Jahrzehnten zu bestaunen,

denn: Viele der liebevoll

gepflegten Klassiker erzählen

ihre persönliche Geschichte

– von vergangenen Rennen, langen

Reisen oder jahrzehntelanger

Leidenschaft ihrer Besitzer.

Hier treffen Technik, Tradition

und Vergnügen aufeinander und

versprechen Fans ein besonders

historisches Erlebnis.

■ „Cove Gong Sonne & Mond“,

1. Mai, Lurgrotte Peggau: Felsen,

Stalaktiten und eine meditative

Klangreise erwartet Besucher

bei dem Event „Cove Gong

Sonne & Mond“ in der historischen

Lur grotte. Eine einzigartige

Kombination, die Körper

und Geist Wohlbefinden bringt.

Inmitten der natürlichen Kulisse

stehen Atemübungen, sanfte

Bewegungen und die Klänge des

Gongs im Mittelpunkt und schaffen

einen Ort der Ruhe und Entspannung.

Eine ganz besondere

Yoga-Einheit an einem der faszinierendsten

Orte der Steiermark.

■ Hitnacht 2026, 6. Mai, Kirschenhalle

Hitzendorf: Schlagerfans

dürfen sich auf einen

musikalischen Abend freuen:

Die Hitnacht 2026 in der Kirschenhalle,

eine Schlagerparty mit

viel guter Laune, Schlagerstars

und beliebten Hits, wird zum

Treffpunkt für alle, die gerne tanzen,

mitsingen und feiern!

■ „Help!“, 16. Mai, Seiersberg-

Pirka: Musikfans aufgepasst! Die

Kultur- und Sporthalle in Seiersberg-Pirka

wird zur Bühne für

eine musikalische Zeitreise. Die

Show „Help!“ lässt die unvergessliche

Musik der legendären

The Beatles wieder aufleben und

reist zurück in die 1960er Jahre.

Ein Abend voller großer Hits,

Gänsehaut und jener einzigartigen

Atmosphäre, die bereits

ganze Generationen in ihren

Bann gezogen hat. Die berühmteste

Popgeschichte kommt

nach Seiersberg-Pirka und verspricht

eine Portion Nostalgie

und Songs, die sofort wieder ins

Ohr gehen.

■ Kinderwelt in Haus und

Hof, 31. Mai, Österreichisches

Freilichtmuseum Stübing: Stübing

bietet seinen jüngsten Besuchern

eine Entdeckungsreise

in die Vergangenheit, denn: Die

beliebte „Kinderwelt in Haus

und Hof“ veranstaltet einen abwechslungsreichen

Kindertag

voller Stationen rund um das

Handwerkeln, Arbeiten und

Spielen und bietet spannende

Einblicke in den Alltag früherer

Generationen – mitten in der

friedlichen Natur des Freilichtmuseums.

Neugierde, Geschicklichkeit

und Freude am Ausprobieren

sind für Familien und

Kinder auf der kleinen Reise in

die Vergangenheit garantiert!

Comedy-Show

Das Dieselkino Lieboch lädt zu einem

lustigen Abend. DIESEL KINO LIEBOCH

Konzert

Die Show „Help!“ verzaubert mit

nostalgischen Beatles-Hits. ERNIE MENDILLO

Schlagerparty

Die Hitnacht 2026 ist für alle, die

Schlager und gute Laune lieben! ÖTICKET

Kindertag Stübing

Südsteiermark Classic

Die Kinderwelt in Haus und Hof bietet eine Reise in die Vergangenheit für

die ganze Familie. Ein spannender und abwechslungsreicher Tag! ÖFM

Frohnleiten wird zum Treffpunkt für Südsteiermark-Classic-Fans und begeistert

Besucher mit Oldtimer-Rallyes und guter Stimmung! SÜDSTEIERMARK CLASSIC


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