15. März 2026
- Wirtschafts-Check: Umland zieht Graz davon - MotionExpo wieder absoluter Hotspot für alle Autointeressierten - Stadion-Debatte: Gespräche von Stadt und Land liegen auf Eis
- Wirtschafts-Check: Umland zieht Graz davon
- MotionExpo wieder absoluter Hotspot für alle Autointeressierten
- Stadion-Debatte: Gespräche von Stadt und Land liegen auf Eis
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15. MÄRZ 2026, AUSGABE 11
Alles Auto
Im Rahmen der MotionExpo wurde die
Messe wieder zum absoluten Hotspot
für alle Autointeressierten. 18
Alles auf Eis
Das Land forderte im Jänner Antworten
auf zwölf Fragen rund ums Stadion und
wartet teils bis heute darauf. 6
Wirtschafts-Check:
Umland
zieht
Wachstum in %
100 15.000
80
Reales Kommunalsteuerwachstum (2000–2024)
+84%
Graz
60
40
20
davon
0
+6%
Graz
Graz-Umgebung
Stadtflucht. Während die Kommunalsteuer in Graz seit Jahren stagniert, erlebt Graz-Umgebung einen enormen Boom. Die Folge: Viele Betriebe
ziehen von der Stadt ins Umland. Wirtschaftskammer-Obmann Bernhard Bauer fordert von der Stadtregierung dringend Reformen ein. SEITEN 4/5
LUEF, GETTY, GEPA
2 die seite zwei
www.grazer.at 15. MÄRZ 2026
E D I T O R I A L
von
Tobit
Schweighofer
✏ tobit.schweighofer@grazer.at
Man sucht das
Weite und findet
es vor der Stadt
D
ie Botschaft der
aktuellen Befragung der
Wirtschaftskammer ist
unmissverständlich: Graz droht
den Anschluss zu verlieren,
weil es sich zunehmend selbst
im Weg steht (siehe Seiten 4/5).
Das Hauptproblem ist hausgemacht:
Wenn fast jedes zweite
Bauverfahren länger als neun
Monate dauert, ist das für
Betriebe kein bloßes Ärgernis,
sondern ein handfester
Standortnachteil. In einer Welt,
in der Zeit bares Geld bedeutet,
rollt das Umland den „roten
Teppich“ aus, während Graz die
Schranken unten lässt. Wer
expandieren will, sucht das
Weite – und findet es direkt vor
den Toren der Stadt. Verschärft
wird die Lage durch eine
Verkehrspolitik, die den Namen
„Wende“ trägt, sich für viele
aber wie eine Sackgasse
anfühlt. 2000 Parkplätze
weniger bei gleichzeitigem
Bevölkerungswachstum und
20.000 zusätzlichen Autos – das
ist keine ökologische Strategie,
das ist ein mathematisches
Desaster. Wenn Mitarbeiter
ihren Arbeitsplatz nur noch mit
Puls 180 erreichen, wandern sie
ab. Fachkräfte folgen dem Weg
des geringsten Widerstands,
und der führt derzeit weg von
Graz. Die Spitzenkandidaten
müssen bei unserer Elefantenrunde
am 25. März liefern. Graz
braucht keinen ideologischen
Grabenkampf, sondern einen
Weckruf. Sonst wandert nicht
nur das Geld ab, sondern auch
die Zukunft.
Tobit Schweighofer, Chefredakteur
SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...
... Paulus
Bohl
Dr. Bohl über seine
Frühstücksgewohnheiten,
was er
an Graz mag, seine
Teilnahme bei Dancing
Stars und sein
neues Programm
„Solo“.
Was frühstücken Sie?
Zwei Eier im Glas – Schnittlauchbrot – Melange
–herrlich! Am Sonntag ist es dann so entspannt
wie möglich und am besten begleitet von einer
Zeitung. So ein paar Tage Tour bringen den Office-
Alltag natürlich durchaus durcheinander. Man
wacht immer woanders auf, man muss immer woanders
hin. Manchmal hat man eine Unterkunft
mit Frühstücksmöglichkeit, manchmal nicht. Ich
konzen triere mich da dementsprechend eher auf
ein regelmäßiges Mittagessen.
Was mögen Sie an Graz und worauf freuen
Sie sich, wenn Sie wieder in Graz sind?
Ich empfinde Graz als äußerst gemütlich. Da ich
überwiegend beruflich da bin, habe ich tagsüber
natürlich meistens keine Termine und kann mich
ganz entspannt in ein Café setzen, vielleicht ein
bisschen flanieren gehen, bis es am Abend dann
losgeht. Da Graz die allererste Stadt war, in der wir
außerhalb von Wien auftreten konnten, wird es
hier immer eine schöne Verbundenheit geben.
Woher nehmen Sie die Ideen?
Wirklich von überall. Überwiegend aus alltäglichen
Situationen, Abenden mit Freunden oder
wie beim aktuellen Programm: tatsächlichen Dating-Skurrilitäten.
Wie ist es, mit dem Bruder zusammenzuarbeiten?
Großartig! Wenn man das Privileg hat, jemanden
an der Seite zu haben, der einen vermutlich besser
kennt als man sich selbst und dieselben dummen
Gedankenbahnen hat, ist das tatsächlich sehr produktiv.
Was erwartet die Besucher bei Ihrem Programm
„Solo“ im März in der Komödie Graz?
Ich erzähle von fünf überlebten Tinder-Dates.
Fünf sehr unterschiedliche Geschichten, die zu
meinem Leidwesen tatsächlich so abgelaufen sind
Bei Paulus Bohl gibt
es immer Eier, Brot
und eine Melange.
Am Sonntag wird das
von der ausgiebigen
Lektüre der Zeitung
begleitet.
KK
und schon damals zur großen Belustigung meiner
Freunde geführt haben. Ich war mir eh auch selber
nicht ganz sicher, ob es wirklich in meinem eigenen
Interesse ist, das auf eine öffentliche Bühne zu
bringen …
In „Solo“ stehen Sie allein auf der Bühne.
Wieso haben Sie diesen Schritt gewagt? Wie
fühlt sich das für Sie an?
Da mein Bruder bald der echte Herr Doktor wird,
ist sein Terminkalender dementsprechend ausgestattet.
Es ist schlichtweg leider unmöglich, hier
langfristig viele gemeinsame Termine zu planen.
Die Kabarett-Häuser buchen ja teilweise zwei Jahre
im Vorhinein, dem muss man sich irgendwann
komplett verschreiben können. Also war klar, dass
ich da jetzt mal alleine raus muss. Am Anfang war
das natürlich eine riesige Umgewöhnung.
Wie hat sich die Teilnahme bei Dancing
Stars bzw. am Wiener Opernball angefühlt?
Mittlerweile darf ich das Tanzen wohl eindeutig
als ein Hobby bezeichnen. Hätte ich mir auch nie
gedacht … Tatsächlich schaffen die Cathi und ich
es auch knapp ein Jahr nach Dancing Stars noch,
ein paar Mal im Monat zu trainieren. Da wurden
dann selbstverständlich auch ein paar Einheiten
dem Walzer gewidmet, damit wir der Nation keine
Schande bereiten. Ich glaube, das haben wir ganz
gut hinbekommen, war wirklich eine sehr lässige
Erfahrung!
Paulus Bohl wurde 1996 in Wien geboren. Er ist Kabarettist,
Comedian und Social-Media-Entertainer.
Gemeinsam mit seinem Bruder Benjamin gründete
er während der Corona-Pandemie das Comedy-Duo
Dr. Bohl. 2025 nahm er an der ORF-Show Dancing
Stars teil, wo er den zweiten Platz belegte. Seit 2025
tourt er mit seinem Programm „Solo“ durch Österreich.
Am 23. März gastiert er in der Komödie Graz.
graz
4 graz
www.grazer.at 15. MÄRZ 2026
4
redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10
Den Statisten gebe ich nicht
mehr, ich habe ja jetzt eine
Hauptrolle.“
FPÖ-Spitzenkandidat René Apfelknab hat schon in
vielen Filmen als Statist mitgespielt. KK, ARCHE NOAH, GETTY
Wirtschafts-Check:
Die Grazer Surfwelle soll im
Mühlgang entstehen. MARLENE PAUER
Surfwelle für
den Volksgarten
■ Seit 2018/2019 plätschert
sie als Idee durch Graz: die
sogenannte Surfwelle in der
Mur. Nun erlebt das Projekt
eine Renaissance und soll
im Mühlgang im Volksgarten
umgesetzt werden. Ziel ist
es, gemeinsam mit weiteren
Neugestaltungsmaßnahmen
den Volksgarten attraktiver
zu machen. Derzeit läuft
das Behördenverfahren. Die
Surfwelle soll vom Surfverein
Graz betrieben werden.
Reales Kommunalsteuerwachstum (2000–2024)
Wachstum in %
100
+84%
80
60
40
20
+6%
0
Graz
Graz-Umgebung
Bernhard Bauer
WK-Regionalstellenobmann Bernhard Bauer ortet eine negative Entwicklung in Graz, sieht aber auch Chancen. GETTY, WK
Rösselmühle-Areal: Der Rahmenplan
wurde angenommen. B. GASSER
Rahmenplan
angenommen
Im Gemeinderat wurde der
Rahmenplan für das Areal
Rösselmühle und Postgarage
im Bezirk Gries mehrheitlich
angenommen. Neos und KFG
haben gegen das Vorhaben
gestimmt. Auch ein Antrag auf
Zurückweisung von den beiden
Parteien wurde mehrheitlich
abgelehnt. Das Komitee
Rösselmühle und zahlreiche
Veranstalter sprachen sich vor
der Abstimmung gegen den
Rahmenplan aus.
„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE
■ Seit letztem Jahr wird in Österreich
auch für Plastikflaschen
und Dosen Pfand eingehoben.
Doch im Alltag landen einzelne
Gebinde schnell im Müll, ist der
Weg für eine einzelne Pfandflasche
zum nächsten Automaten
für einige doch zu weit.
Deshalb wollten wir von unseren
Lesern wissen, ob sie Pfandflaschen
sammeln. Fast 80 Prozent
haben mit Ja abgestimmt.
Das bedeutet jedoch, dass ein
Fünftel der Teilnehmer den Mülleimer
bevorzugt. Es bleibt zu hoffen,
dass dann zumindest die in
Graz aufgestellten Pfandringe benutzt
werden, sodass andere Personen
davon profitieren können.
Sammeln Sie Pfandflaschen?
Ergebnis
unserer Online-
Abstimmung
20,8 %
NEIN
79,2 %
JA
903 Teilnehmer, nicht repräsentativ,
Stand: Freitag, 13. März, 12 Uhr, Foto: Getty
15. MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz 5
➜
TOP
Baustellen-Urlaub für alle Hunde
Für alle Hunde der Arche Noah
konnte ein Urlaubsplatz während
der Baustelle gefunden werden.
Öffis werden teurer
Mit 1. Juli steigen in Graz die Öffi-
Preise. Für eine Stundenkarte sind
künftig 3,30 Euro fällig.
FLOP
➜
Umland zieht Graz davon
BRISANT. Während die
Kommunalsteuer in Graz
stagniert, erlebt Graz-
Umgebung einen Boom,
zahlreiche Betriebe
verlassen die Stadt.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Die Zahlen sprechen eine
deutliche Sprache, und
sie sind für Graz wenig
schmeichelhaft: Während das
reale Kommunalsteuerwachstum
in der Landeshauptstadt
zwischen 2000 und 2024 bei mageren
sechs Prozent herumdümpelt,
geht die Kurve im Umland
förmlich durch die Decke. Graz-
Umgebung verzeichnet im selben
Zeitraum ein sattes Plus von
84 Prozent. Die Botschaft hinter
der Statistik: Das Geld wird
zunehmend vor den Toren der
Stadt verdient.
Zeit ist Geld
Ein Hauptgrund für die Stadt-
flucht der Unternehmen stellt
die Bürokratie dar.
„Zeit ist Geld“ – ein Grundsatz,
der in Graz offenbar schwerer
wiegt als anderswo. Eine aktuelle
Befragung der Wirtschaftskammer
unter Grazer Betrieben
offenbart Erschreckendes: Fast
die Hälfte (47 Prozent) gab an,
dass Bauverfahren in der Stadt
länger als neun Monate dauern.
Ob Betriebsanlagen oder
Bebauungspläne – im Vergleich
zum Umland, das oft mit „rotem
Teppich“ und schnellen Wegen
wirbt, wirkt Graz wie im bürokratischen
Tiefschlaf.
Parkplatznot
Dazu kommt ein emotional aufgeladenes
Thema: die Erreichbarkeit.
Seit 2015 sind in Graz
mehr als 2000 bewirtschaftete
Parkplätze verschwunden.
Gleichzeitig wuchs die Bevölkerung
um zehn Prozent, und die
Zahl der gemeldeten Pkw stieg
um rund 20.000 Fahrzeuge an.
Die logische Folge ist ein massiver
Engpass. Was als ökologische
Verkehrswende gedacht
war, wird für viele zum täglichen
Hindernis. Experten warnen:
Wenn Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz
nicht mehr stressfrei erreichen
können, suchen sie sich
Jobs im Umland. Dort ist das
Parken oft kein Problem und die
„Willkommenskultur“ für Pendler
eine andere.
„Graz‐Umgebung zeigt aktuell,
wie wichtig verfügbare
Flächen und verlässliche Rahmenbedingungen
für die Produktion
sind“, weiß der Grazer
Wirtschaftskammer-Obmann
Bernhard Bauer. Während
Umlandgemeinden gezielt mit
steuerlichen Spielräumen und
Gebührenbefreiungen locken,
fehlen in Graz solche Anreizsysteme
fast völlig. Zudem geht
der Stadt schlicht der Platz aus:
Zusammenhängende Gewerbeflächen
für produzierende
Betriebe sind Mangelware. Wer
expandieren will, muss fast
zwangsläufig ins Umland ausweichen.
Chancen
Bauer sieht Graz an einem Wendepunkt.
Er warnt davor, die
Stadt gegen das Umland aus-
zuspielen, fordert aber klare
Reformen: „Für Graz liegt die
Chance in seinen urbanen Qualitäten:
einer starken Wissensbasis,
einem attraktiven Tourismus
und einem lebendigen Handel.
Wenn Verfahren beschleunigt,
das Standortmarketing verstärkt
und die Erreichbarkeit endlich
wieder für alle Verkehrsteilnehmer
gewährleistet wird, kann
Graz wieder als vielseitiger und
attraktiver Wirtschaftsraum
wahrgenommen werden.“
Elefantenrunde
Alleine an diesem Beispiel kann
man erkennen, wie brennend
die Fragen rund um den Wirtschaftsstandort
Graz derzeit
sind und wie stark Entscheidungen,
die jetzt getroffen werden
müssen, unser aller Zukunft
beeinflussen werden. Wir versammeln
deshalb gemeinsam
mit der Wirtschaftskammer die
Spitzenkandidaten für die Gemeinderatswahl
zu einer Podiumsdiskussion
am 25. März, die
Übertragung gibt es auf www.
grazer.at live und zum Nachschauen.
202425010
6 graz
www.grazer.at 15. MÄRZ 2026
K O M M E N T A R
von
Sabrina
Naseradsky
✏ sabrina.naseradsky@grazer.at
Ein Umbau
hoffentlich
ohne Opfer
E
s gibt den weisen
Spruch von Ludwig
Erhard „Wirtschaft ist
nicht alles, aber ohne
Wirtschaft ist alles nichts“.
Manchmal möchte man
diesen Spruch der aktuellen
Grazer Stadtregierung auf die
Fahnen schreiben. Denn so
gut Projekte wie die neue
Entlastungsstrecke in der
Neutorgasse oder der Umbau
des Tummelplatzes auch sind
(siehe auch unsere Geschichte
auf Seite 8), kann man sich
des Eindruckes nicht erwehren,
dass man die Wirtschaftstreibenden
in Graz vergisst
und auch ein wenig im Regen
stehen lässt. Denn zu Recht
befürchten die ansässigen
Unternehmer, dass die
Frequenz durch die Baustelle
sinkt – und damit ihre
Einnahmen und Umsätze.
Die Fördertöpfe sind leer, da
alles in die Rettung der
Unternehmen in der Neutorgasse
gesteckt wurde. Nur
wirklich erholt hat sich die
Gasse von der Baustelle nicht.
Von der vielbeschworenen
Flaniermeile ist nicht viel zu
sehen. Vor allem da sie mehr
Rennradstrecke als Flaniermeile
ist. Auch die (Wieder-)
Belebung der Annenstraße ist
ein hehres Ziel. Bleibt zu
hoffen, dass der Umbau am
Tummelplatz so gelingt, dass
auch danach die Menschen
wieder gerne durchflanieren
und bei den neu geschaffenen
Sitzmöglichkeiten
verweilen.
Stadion-Debatte
Gespräche von
Stadt und Land
liegen auf Eis
Die Zeit drängt: Das Land wartet noch immer auf Informationen.
ENDLOS. Das Land übermittelte der Stadt zwölf
Punkte als Voraussetzung, um in Gespräche über das
neue Stadion einzusteigen – und wartet bis heute.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Noch immer finden keine
Gesprächsrunden mit
Stadt, Land, Sturm und
GAK über den Stadion-Neubau
statt. Und das, obwohl die Uhr
tickt: Spätestens im Gemeinderat
am 21. Mai will Bürgermeisterin
Elke Kahr eine Einigung der
Beteiligten, ansonsten gibt’s nur
eine Sanierung.
Trotz mehrmaliger Einladung
seitens der Stadt nimmt kein Vertreter
des Landes an diesen vorbereitenden
Sitzungen teil. „Wir
sehen keinen Sinn darin, solange
wir keine belastbaren Zahlen vorgelegt
bekommen. Solange wir
nicht wissen, wie viel was kosten
soll, können wir nur darüber fantasieren,
was wir uns wünschen
GEPA
würden. Und dafür stehen wir
nicht zur Verfügung“, heißt es aus
dem Büro von Finanzlandesrat
Willibald Ehrenhöfer. Ende Jänner
wurden der Stadt zwölf Fragen
übermittelt (siehe Infokasten
rechts), die bis heute nicht zur
Gänze beantwortet sind.
Die zentralen offenen Punkte
sind die fehlende detaillierte
Machbarkeitsstudie und das fehlende
Geschäftsmodell mit den
Vereinen. „Eine Modernisierung
des Stadions Liebenau kann nur
gelingen, wenn alle vier Beteiligten
– Stadt, Land, Sturm und GAK
– an einem Strang ziehen“, meint
Finanzstadtrat Manfred Eber.
„Aus unserer Sicht könnte bis
Mai alles fertig sein, doch solange
das Land sich nicht aktiv am
Arbeitsprozess beteiligt, könnten
Verzögerungen entstehen.“
Die 12 Punkte
■ Machbarkeitsstudie Stadionerweiterung
samt zitierter
Einschätzung der städtischen
Baudirektion; OK
■ Detaillierte Darstellung
der geplanten Investitionen;
OFFEN
■ Berechnungen der Vereine
über potenzielle Bewirtschaftungserlöse;
OFFEN
■ Jahresabschlüsse 2024 und
2025, Wirtschaftsplan 2026
und Mittelfristplanung der
Liebenau GmbH; TEILWEISE
■ Relevante Vertragswerke
der Liebenau GmbH mit
anderen Rechtsträgern (z. B.
allfällige Finanzierungsverträge
mit der Sphäre der Stadt
Graz, Pacht(?)vertrag Liegenschaft
etc.) sowie generelle
Darlegung der maßgeblichen
Rechtsverhältnisse; OK
■ Verkehrswertgutachten der
Liegenschaft (von welcher das
Land Steiermark lt. Vorschlag
der Stadt 50% erwerben soll);
OK
■ Bewertungsgutachten
Unternehmensanteile der
Liebenau GmbH für den von
der Stadt vorgeschlagenen
share deal von 50 % bzw. Verkehrswertgutachten
Gebäude;
TEILWEISE
■ Darstellung der Eckpunkte
einer möglichen Syndizierung
sonstiger profit center (z. B.
Eishalle) der Liebenau GmbH;
TEILWEISE
■ Detaillierte Darstellung des
vorgeschlagenen business case
bzw. Geschäftsmodells; OFFEN
■ Beihilfenrechtliche Einschätzung;
OK
■ Einschätzung ESVG-Relevanz;
OK
■ Und wie oben erwähnt
alle weiteren der Stadt Graz
vorliegenden Unterlagen, die
für eine fachliche Prüfung
notwendig bzw. hilfreich sind;
OFFEN
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010
Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA:
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Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan
(Verkaufs leitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890) |
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Grazer, wö, ÖAK 2. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
Gedruckt nach den
Richtlinien Gedruckt nach des Österrei-
den Richtlinien des
Österreichischen Umweltzeichens Umweltzeichens
Recyclingpapierprodukte“
„Druck- und Recycling-
Druck Carinthia, UW-NR. 1417
papierprodukte“
Druck Styria, UW-Nr. 1417
EU Ecolabel: Bitte
sammeln Sie Altpapier
für das Recycling
15. MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz 7
Tierschutzstadträtin Claudia Schönbacher mit Veterinärmanager Klaus
Hejny und den Hunden Nemo (groß) und Lilly (klein)
STADT GRAZ/FOTO FISCHER
Gratis Eintragungsabend
■ In Österreich gehaltene Hunde
müssen verpflichtend gechipt
und in der Heimtierdatenbank
registriert werden. Dennoch
kommt es immer wieder vor,
dass Hunde zwar gechipt, jedoch
keine Daten in der Datenbank
hinterlegt sind. Wenn ein Hund
ausbüchst oder sich in einem
Stressmoment von der Leine
reißt, können die Besitzer ohne
registrierte Daten nach dem Auffinden
des Tieres nicht verständigt
werden. Stadträtin Claudia
Schönbacher lädt daher am
18. März und am 30. April zu kostenlosen
Eintragungsabenden
im Veterinärmanagement der
Stadt Graz. Dort wird der Chip
des Hundes gescannt, und die
Daten des Hundehalters werden
direkt in die Heimtierdatenbank
eingetragen. „Auch veraltete
Daten wie eine nicht mehr aktive
Telefonnummer oder eine
veraltete Adresse gehören natürlich
auf den neuesten Stand gebracht“,
erklärt Schönbacher.
8 graz
www.grazer.at 15. MÄRZ 2026
Constance Schlegl (Physio Austria)
und Hans Aubauer (UNIQA)UNIQA/TANZER
UNIQA hilft bei
der Suche
■ UNIQA und Physio Austria,
der Bundesverband der Physiotherapeuten
Österreichs,
kooperieren im Rahmen des
LARA-Partnernetzwerks, um
die Suche nach einem passenden
Physiotherapeuten zu
vereinfachen.„Mit unserer Ambition
als beste Service-Dienstleisterin
verfolgen wir mit dem
LARA-Partnernetzwerk das Ziel,
unseren Kunden die Gesundheitsversorgung
so einfach wie
möglich zu gestalten“, erklärt
Hans Aubauer, Leiter der Krankenversicherung
bei UNIQA.
Insgesamt verbringt man drei
Minuten bei minus 110 Grad. NUVANA
Gesund werden
bei -110 Grad
■ Am 19. März findet die Eröffnungsfeier
für den wohl
kältesten Ort der Grazer Innenstadt
statt. Die „Nuvana
-100 Grad“-Kältekammer in
der Girardigasse 1 sorgt für
weniger Schmerzen und mehr
Beweglichkeit, indem die
Ganzkörper-Kältetherapie einen
starken Reiz für den Körper
setzt.
Bei der Eröffnungsfeier werden
das Konzept hinter Nuvana
und die Wirkungsweise moderner
Kältetherapie erklärt.
Appell: „Vergesst
bitte nicht auf uns“
VERUNSICHERUNG. Die Baustelle am Tummelplatz ist gestartet. Ansässige
Unternehmen machen sich nun Sorgen um die Kundenfrequenz.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Seit Jahren schreit der Tummelplatz
mitten im Herzen
von Graz förmlich nach einer
Sanierung. Nun ist es endlich
wieder so weit. Gemeinsam mit
dem Bischofplatz wird der Platz
neu gestaltet. Es soll ein zusammenhängendes
Areal entstehen.
Gute Sache
Prinzipiell stehen die ansässigen
Unternehmer dem Umbau positiv
gegenüber. „Ich bin Altbürgermeister
Siegfried Nagl schon
vor zwölf Jahren mit dem Tummelplatz
auf die Nerven gegangen“,
lacht Andreas Reiter, der
direkt am Tummelplatz „Chic
Ethic“ betreibt. Und ergänzt:
„Ich bin heilfroh, dass es endlich
gemacht wird.“ Ähnlich sieht es
Iris Zehetner von der Boutique
DeLilia in der Hans-Sachs-Gasse.
„Wir waren bei der Planung
eingebunden und freuen uns
eigentlich über den Umbau“, so
Zehetner.
Doch wo Licht ist, ist auch
Schatten, denn eine Sorgen haben
die Unternehmer: ein Sinken
der Frequenz durch die Baustelle
und damit verbunden ein Sinken
der Einnahmen. Eines ist bereits
jetzt klar, die Fördertöpfe der
Baustellenförderung sind leer.
Wobei es Zehetner und Reiter gar
nicht so sehr um die Förderung
geht. „Denn die würde ja nur einen
Bruchteil abdecken“, so die
Boutiquenbesitzerin. Vielmehr
wünschen sich die Unternehmer,
dass die Stadt sie in Form von
Marketingmaßnahmen und Beschilderungen
unterstützt. Dazu
sind sie auch bereits in Kontakt
mit Citymanagerin Elisa-Maria
Steinberger getreten.
„Unsere Geschäfte und die Lokale
haben ja auch während allen
So wird der fertige Tummelplatz aussehen.
Andreas Reiter
und Iris Zehetner
freuen sich
prinzipiell über
den Umbau
des Tummelplatzes,
sie
fürchten
nur einen
Frequenzrückgang.
GRAZER
Bauphasen nach wie vor regulär
geöffnet“, so Reiter und Zehetner.
Daher appellieren sie nicht nur
an die Stadt, sondern auch an
die Kunden, dass sie „bitte nicht
auf die vielen tollen Geschäfte in
dem Umfeld vergessen sollen“.
Und sie bleiben auch selber nicht
untätig. „Wir überlegen gerade,
welche Aktionen wir setzen können,
etwa in Form von Gewinnspielen
oder Ähnlichem“, erzählen
die beiden Unternehmer.
Ganz besonders freuen sie sich
aber auf das Endergebnis und
das Bauende 2027.
ACHTZIGZEHN | KONSTRUKTIB ARCHITEKTUR STUDIO
10 graz
www.grazer.at 15. MÄRZ 2026
Graz hebt ab: Voller
Schub für Tourismus
& Wirtschaft
Die Flughafendirektoren Jürgen Löschnig und Wolfgang Grimus im Gespräch mit Messe-Graz-Chef Martin Ullrich
und „Grazer“-Geschäftsführer Gerhard Goldbrich. Graz braucht einen starken Flughafen und setzt auf Kongresse. KK
ABFLUG. Graz war vor der Pandemie und zu Zeiten der Hochblüte des
Autocluster eine angesagte Kongressstadt. Dort will man rasch wieder hin.
Von Gerhard Goldbrich
gerhard.goldbrich@grazer.at
Die Pandemie hat weltweit
ihre tiefen Spuren
hinterlassen. Das bekam
natürlich auch die Stadt Graz zu
spüren, insbesondere im Kongress-
und Businesstourismus.
Viele Unternehmen verlegten
Meetings und Veranstaltungen
ins Internet, virtuelle Zusammentreffen
inklusive Homeoffice
nahmen Überhand. Langsam,
aber doch erkennen Unternehmensverantwortliche
wieder
den empathischen Wert physischer
Kontakte und kehren vermehrt
zu Altbewährtem zurück.
Auf diesen Zug, nicht nur bedingt
durch die Koralmbahn, und auf
diesen Flieger wollen insbesondere
der Flughafen Graz und
die MCG rasch aufspringen. „Im
Vergleich zu der Zeit vor Corona
hat sich das Verhalten der Flugreisenden
massiv verändert“ erklärt
Airport-Direktor Wolfgang
Grimus. „Wir verzeichnen einen
Anstieg bei touristischen Flügen
um 28 Prozent, leider aber auch
einen Rückgang im Businessbereich
im gleichen Ausmaß.“ Doch
gerade in diesem Segment wird
deutlich mehr ausgegeben. „Der
klassische Tourist gibt im Durchschnitt
130 Euro täglich aus, der
Kongresstourist 530 Euro, und
somit ist er ein starkes Glied in
der Wertschöpfungskette für
Graz“, ergänzt MCG-Boss Martin
Ullrich. Diese Entwicklung und
der damit verbundene Wegfall
von Veranstaltungen schmerzt
natürlich auch die MCG. „Umso
wichtiger ist es, den positiven
Trend mit einer modernen Infrastruktur
zu nutzen“, pocht Ullrich
auf den Bau der neuen Kongresshalle.
Rentabilität
Die Wirtschaftslage spielt natürlich
eine wesentliche Rolle,
international tätige Unternehmen
wie die AVL, Magna oder
die Andritz AG sind sowohl im
Incoming als auch im Outgoing
wichtige Faktoren. Generell appelliert
man, den Flughafen auch
zu nutzen. „Wenn wir einen starken
Grazer Airport wollen, muss
man ihn auch frequentieren“,
erklärt Geschäftsführer Jürgen
Löschnig. Fluglinien kalkulieren
beinhart, und nur mit effizienter
Auslastung können Destinationen
und Takt aufrecht erhalten
werden. „Erfolgsfaktoren im
Businessbereich sind vor allem
die „Big 5“: Frankfurt, München,
Wien, Düsseldorf und Zürich.
Dazu gesellt sich noch überwiegend
im touristischen Segment
Istanbul. So sieht es auch Martin
Ullrich, „neben den österreichischen
Kunden stehen vor allem
Deutschland und die Schweiz
im Mittelpunkt der Zielgruppe
für internationale Kongresse.“
Als hervorragend bezeichnen
alle drei Diskutanten „die Zusammenarbeit
mit der Erlebnisregion
Graz und dem Steiermark
Tourismus. Dazu braucht es ein
wirtschaftsfreundliches Klima in
der Stadt Graz.“ Gemeinsam will
man rasch an die Vor-Corona-
Zeiten anschließen und Graz als
Kongressstadt weiter stärken.
15. MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz 11
Die MS St. Leonhard in der Elisabethstraße soll renoviert werden. Vor allem
die Fassade und die Außenanlagen vertragen ein Make-over. STADT GRAZ/FISCHER
Sanierung von Grazer
Pflichtschulen geplant
NOTWENDIG. MS St. Leonhard, VS Berliner Ring
und MS Fröbel werden saniert bzw. erweitert.
Von Verena Leitold
verena.leitold@grazer.at
Von der Stadt Graz wird
gerade die Sanierung
mehrerer Pflichtschulen
vorbereitet. So sollen demnächst
die Außenanlagen und die Fassade
der MS St. Leonhard in
der Elisabethstraße umfassend
renoviert werden. Zusätzlich
wird auch die Sanierung der MS
Fröbel im Bezirk Lend vorbereitet.
Dabei sollen unter anderem
Maßnahmen zur Barrierefreiheit
sowie notwendige Innensanierungen,
Verbesserungen bei den
Sanitäranlagen und im Brandschutz
umgesetzt werden.
Bei beiden Projekten wird im
Herbst eine Beschlussfassung
im Gemeinderat angestrebt.
Vorlegen wird diese voraussichtlich
schon die neue Rathauskoalition,
denn am 28. Juni
wird ja bekanntlich gewählt.
Die bereits seit 2025 laufenden
Sanierungsarbeiten an der
MS Kepler werden im kommenden
Sommer ebenfalls fortgesetzt.
Die Umsetzung erfolgt
aus dem laufenden Budget der
Abteilung für Bildung und Integration.
Es ist kein zusätzlicher
Beschluss nötig.
An der VS Berliner Ring ist
sogar noch Größeres geplant.
Während eine notwendige
Fenstersanierung im letzten
Jahr umgesetzt wurde, wird
nun mit der Baudirektion eine
Potenzialanalyse durchgeführt,
um die langfristige Entwicklung
des Standorts zu prüfen. Die
Stadt hat bereits ein angrenzendes
Grundstück für einen möglichen
Ausbau erworben.
200 Millionen
„Meine Vision ist, dass Graz eine
Stadt ist, in der alle Kinder ihre
Talente bestmöglich entfalten
können. Mit unserem Schulausbauprogramm
GRIPS schaffen
wir Raum für moderne Pädagogik
und bessere Bildungschancen
für unsere Kinder. In den
letzten zehn Jahren haben wir
rund 200 Millionen Euro in den
Ausbau von Schulen investiert“,
ist der zuständige Stadtrat Kurt
Hohensinner stolz. „Ich werde
auch weiterhin nicht müde
werden, für mehr Geld in der
Bildung zu kämpfen! Denn jeder
Euro, den wir in die Bildung
investieren, ist eine Investition
in unsere Zukunft.“
Bezirksvorsteher Erwin Wurzinger sieht in der aktuellen Umsetzung des
Bauvorhabens einen Rechtsbruch. Die Stadt Graz hält dagegen.
Öffi-Turbo oder eine
neue Asphalt-Sünde?
ZÜNDSTOFF. Die Bauarbeiten für den Ausbau
der Linie 1 sorgen im Bezirk Mariatrost für Ärger.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Der Ausbau der Straßenbahnlinie
1 sorgt in Graz-
Mariatrost für neuen
politischen Zündstoff. Während
Vizebürgermeisterin Judith
Schwentner von „Verbesserungen
des Öffi-Takts für tausende
Menschen“ spricht, wirft der
Mariatroster Bezirksvorsteher
Erwin Wurzinger den Verantwortlichen
einen Rechtsbruch
vor. In der Hilmteichstraße
herrscht Unruhe: Wo bis vor Kurzem
noch gesunde Bäume entlang
der Hundewiese standen,
ragen heute zahlreiche Stümpfe
aus dem Boden. Was die Stadt
als notwendige Begleitmaßnahme
deklariert, nennt Wurzinger
einen „unfassbaren Vorgang“.
Im Kern des Konflikts steht
ein „Zahlenrätsel“ um die Fahrbahnbreite.
Laut vorliegenden
Plänen verbreitert sich der versiegelte
Bereich auf bis zu 11,85
Meter. Der Bezirksvorsteher
kritisiert massiv, dass hier unter
dem Vorwand der Schieneninfrastruktur
wertvolle Grünflächen
einer öffentlichen Parkanlage
dem Individualverkehr
geopfert werden. Das Büro der
Vizebürgermeisterin hält dagegen:
Der neue Linksabbiegestreifen
sei technisch komplex,
diene der Sicherheit und stabilisiere
den Takt für tausende
Fahrgäste. Zudem verspricht
die Stadt, am Ende mehr Bäume
nachzupflanzen, als heute gefällt
werden.
Der politisch brisanteste
Punkt ist jedoch die rechtliche
Grundlage. Der Bezirksrat sieht
einen klaren Widerspruch zum
„Hochheiligtum“ der Raumordnung
– dem Flächenwidmungsplan.
Eine Asphaltierung
auf Parkflächen sei ohne Zwei-
Drittel-Mehrheit im Gemeinderat
schlicht unzulässig. „Durch
die beschlossene Verordnung
und den straßenbaurechtlichen
Bescheid nach dem Landesstraßenverwaltungsgesetz
ist das
Straßenbauvorhaben sehr wohl
rechtlich zulässig“, heißt es aus
dem Büro von Vizebürgermeisterin
Schwentner. Wurzinger
behält sich nun vor, die Aufsichtsbehörde
des Landes einzuschalten.
Der Kampf um jeden
Meter Asphalt und Grazer Grünraum
ist damit in eine neue, juristische
Phase eingetreten.
KK
12 graz
www.grazer.at 15. MÄRZ 2026
Geschäfts
Börse
www.grazer.at
Jetzt erfolgte der Spatenstich.
Fertigstellung: Ende 2027. VENTA
Spatenstich in
der Lagergasse
■ 38 Wohnungseinheiten
werden von der Venta Real
Estate Group in der Lagergasse
gebaut: Nach der erfolgreichen
Baustart-Aktion
erfolgte am 5. März der offizielle
Spatenstich des Projektes
MUR|PUR. „Immobilien zählen
gerade in unsicheren Zeiten
zu den stabilsten Wertanlagen.
Deshalb realisieren wir
sorgfältig geplante Wohnprojekte,
die zukunftssicher sind“,
so die Entwickler.
Sven arbeitet jetzt bei Intercoiffeur
Mayer im Murpark. BEREITGESTELLT
Spezialist für
Herrenschnitte
■ „Der Trend entwickelt sich
von kurzen Fades zurück zu
längeren klassischen Schnitten“,
beschreibt Barber-Spezialist
Sven die Entwicklung bei
Frisuren. Sven ist seit mehr
als acht Jahren als Barber tätig
und ab sofort Teil des Teams
von Intercoiffeur Mayer im
Murpark. Der Barber ist Spezialist
für Herrenhaarschnitte
und Rasuren im klassischen
Stil – inklusive Hot Towel, Rasierschaum
und Messer. .
Am Freitag hat Søstrene Grene in der SCS eröffnet, Sehen Wutscher im Center West schon am Donnerstag.SCS, SEHEN WUTSCHER
Neues in Shoppingcentern
G’SCHÄFTIG. In Seiersberg hat Søstrene Grene aufgesperrt, dafür verabschiedet
sich Hema. Im Center West sind Sehen Wutscher und s.Oliver dazugekommen.
Von Verena Leitold & Sabrina Naseradsky
redaktion@grazer.at
In der ShoppingCity Seiersberg
hat am Freitag die dänische
Einrichtungskette Søstrene
Grene aufgesperrt. Fans von skandinavischem
Design und Hygge-
Lebensstil werden dort sicher fündig.
Es handelt sich um das erste
Geschäft in der Steiermark. Angeboten
werden im Obergeschoss
der „Green City“ kleine Möbelstücke,
Wohnaccessoires, Küchenzubehör
und Geschenksartikel.
Ebenfalls auf Ebene 2 in der Green
WK baut Garage mit 646 Parkplätzen
■ Nach der Eröffnung des Center
of Excellence steht das nächste
große Bauprojekt der Wirtschaftskammer
kurz bevor. Am 31. März
findet die Bauverhandlung für
eine Hochgarage in der Körblergasse
111 statt. Die WK Steiermark
möchte dort ganze 646 Pkw-
Abstellplätze sowie zusätzlich
178 Fahrradabstellplätze bauen.
Dazu kommen verschiedene Nebenanlagen
wie zum Beispiel eine
Müllsammelstelle sowie Lagerflächen.
Räumlichkeiten für Parkraumservice,
Arealbewirtschaftung
und ein Rechenzentrum sind
ebenfalls geplant.
Seitens der Stadt Graz betont
man, dass dem Bauvorhaben
City steht aber auch ein Abschied
an: Noch bis zum 18. März hat
Hema geöffnet. Derzeit läuft noch
der Abverkauf. Ein Nachmieter
ist auch schon gefunden, erzählt
Marketingleiterin Roswitha Lahousen:
„Einen fixen Nachfolger
gibt es schon, der mit einem völlig
neuen Konzept, das es in der Steiermark
bisher noch nicht gibt, zu
uns kommt.“ Wer es ist, will sie jedoch
noch nicht verraten.
Im Center West gab es diese
Woche zwei Neueröffnungen.
Direkt beim Haupteingang hat
s.Oliver auf 250 Quadratmetern
auch ein Begrünungskonzept
zugrunde liegt. Außerdem wird
darauf hingewiesen, dass vor Anberaumung
der Bauverhandlung
ein umfassendes Ermittlungsverfahren
– inklusive Einholung
der erforderlichen Sachverständigen-Gutachten
– stattgefunden
hat. Der Bauplatz ist nach
aufgesperrt. Und unweit entfernt
ist Sehen Wutscher mit einer neuen
Filiale dazugekommen.
Hart bei Graz
Am morgigen Montag eröffnet
am Johann-Kamper-Ring in Hart
bei Graz das Hügellandrad-Fahrradzentrum.
Neben klassischen
Fahrrädern und Kinderrädern
für alle Altersgruppen gibt es
dort E-Bikes für unterschiedliche
Einsatzbereiche: Citybikes,
Pendlerräder, Mountainbikes,
Trekkingbikes. Angeschlossen ist
außerdem eine Servicewerkstatt.
der Flächenwidmung als Kerngebiet
ausgewiesen. Ein Bebauungsplan
ist vorhanden.
Die Wirtschaftskammer selbst
verwies darauf, dass es sich um
ein laufendes Verfahren handle,
zu dem man sich vor dem finalen
Vorliegen aller Genehmigungen
nicht äußern möchte. VENA
Noch wird
bei der WK
„freiluftgeparkt“.
Aber
eine Garage
ist in Planung.
STREET VIEW
15. MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz 13
14 graz
www.grazer.at 15. MÄRZ 2026
S E R V I C E
Leser
Briefe
redaktion@grazer.at
Bundespräsident schweigt
Unser öffentlich-rechtlicher
Rundfunk mutierte im Parteien-
und Interessenskonflikt
nach dem Rücktritt des Generaldirektors
Roland Weißmann
zur „Schlangengrube“ und hat
im ORF eine veritable Krise
ausgelöst. Auch wenn mit dem
ORF-Urgestein Ingrid Thurnher
der ORF in ruhigeres Fahrwasser
kommen dürfte, werden
wohl gravierende Reformen im
ORF-Zentrum vonnöten sein.
Den rund 4000 ORF-Angestellten
sei es gegönnt, dass der ORF
wieder aus den Schlagzeilen
kommt. Auffallend ist jedoch,
dass der Bundespräsident Alexander
Van der Bellen zur unappetitlichen
Causa schweigt,
zumal er sonst gerne mit erhobenem
Zeigefinder mahnt,
wenn es in eine bestimmte Parteienrichtung
geht. Natürlich
ist Van der Bellen weiterhin an
einer wohlwollenden Berichterstattung
seiner Person bemüht,
weshalb er es sich mit den
Mächtigen am Küniglberg nicht
verscherzen will.
Peter Puster
* * *
Unerwünschte Radfahrer
Ich bin ein begeisterter Radfahrer.
Jeden Tag lege ich die
Strecke zwischen meiner Wohnung
in St. Peter und meinem
Arbeitsplatz in der Innenstadt
mit dem Fahrrad zurück. An
der Kreuzung St. Peter Hauptstraße/Petersgasse/Gluckgasse
gibt es eine wunderbare Möglichkeit,
die Strecke mit dem
Fahrrad über den Gehsteig
abzukürzen, ohne abbremsen
zu müssen. Das machen fast
alle Radfahrer so – ich bin also
nicht der Einzige. Leider gibt es
offenbar einen Bewohner in der
Gluckgasse, der uns Radfahrer
beschimpft, wenn wir auf dem
Gehsteig unterwegs sind. Er
faselt immer von einer angeblichen
„Gefährdung der Fußgänger“.
Ich finde es sehr bedauerlich,
dass es immer noch
solche gestrigen Menschen gibt,
die nicht erkannt haben, dass
die Zukunft in Graz den Radfahrern
gehört, und sich mit
aller Kraft gegen diese Entwicklung
stemmen.
Thomas Baumhackl
* * *
Graz und die Baustellen
Die schöne Stadt Graz, bekannt
für ihre historische Altstadt
und ihre lebendige Kultur, hat
in den letzten Jahren mit einem
Problem zu kämpfen, das
sowohl Einheimische als auch
Besucher im Alltag stark belastet
– die zunehmende Zahl
an Baustellen. Die Straßen, die
einst flüssig befahrbar waren,
verwandeln sich zunehmend
in eine Kette von Umleitungen
und Staus. Graz und die Zunahme
der Baustellen sind ein
Albtraum für Autofahrer. Autofahrer
sehen sich häufig mit
unvorhersehbaren Verzögerungen
konfrontiert. Zu Stoßzeiten,
wenn der Verkehr ohnehin
stark ist, können die Baustellen
zu Stau-Giganten anwachsen.
Es bleibt zu hoffen, dass die
umfassenden Arbeiten bald
abgeschlossen sein werden und
Graz wieder zu einem angenehmen
Ort für Autofahrer und
Fußgänger wird.
Wolfgang Gottinger
* * *
Bitte um ein Ende
40 Parkplätze weniger bedeuten
40 umweltbelastende
parkplatzsuchende Anrainer!
Dafür fast 800.000 Euro Steuergeld
in Zeiten wie diesen
auszugeben, um dann unter
anderem elf Bäume zu pflanzen,
wo der Schlossberg, mit
tausenden Bäumen, direkt
an die Laimburggasse grenzt,
ist Verschwendung von Steuergeldern
und liegt nicht im
Interesse der Bewohner! Und
dann auch noch bewährte Vorrangregeln
in einem sensiblen
Schulwegbereich zu ändern,
ist völlig sinnlos. Gegenseitige
Rücksichtnahme lernt man
nicht durch neue Vorrang-Privilegien,
es schafft zusätzliche
Verwirrung statt Sicherheit!
Bitte um ein Ende dieser teuren
Brechstangenpolitik!
Christine Simmerstatter
* * *
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Vergangene Woche
im täglichen E-Paper
Plan für Laimburggasse
■ Der 58. Gemeinderat stand
ganz im Zeichen von zukunftsweisenden
Projekten in der Landeshauptstadt.
Unter anderem
wurde der Rahmenplan für das
Areal Rösselmühle und Postgarage
mehrstimmig beschlossen.
Surfwelle im Volksgarten
■ Die Laimburggasse wird ab
Sommer 2026 zur Fahrradstraße.
Nun ist die Planung für die Neugestaltung
der Gasse und der angrenzenden
Vogelweiderstraße
abgeschlossen. Ziel ist es, den
öffentlichen Raum mit mehreren
Maßnahmen aufzuwerten.
58. Gemeinderat in Graz
■ Bereits vor Jahren war eine
Surfwelle in der Mur im Gespräch.
Nun soll sie im Volksgarten
realisiert werden. Die Anlage
ist im Mühlgang geplant und soll
den Park gemeinsam mit weiteren
Neugestaltungen aufwerten.
ARTGINEERING, GETTY, MARLENE PAUER
Das Trinkwasser in Seiersberg-Pirka wurde überprüft, und die Marktgemeinde
darf sich über eine hohe Wasserqualität freuen.
GETTY
Bestnote für Trinkwasser
■ Das Trinkwasser der Gemeinde
Seiersberg-Pirka darf sich bei
einer aktuellen Untersuchung
der Medizinischen Universität
Graz über Bestnoten freuen. Die
Marktgemeinde lässt das Wasser
regelmäßig kontrollieren, um
eine gute Trinkwasserqualität
für Bewohner gewährleisten zu
können.
Anfang März wurde erneut
eine Probe aus dem Schachtbrunnen
am Sandgrubenweg
entnommen und mikrobiologisch
sowie chemisch-physikalisch
analysiert. Dabei konnten
keine Escherichia coli, coliforme
Bakterien oder Enterokokken
nachgewiesen werden. Auch
sämtliche chemische Parameter
lagen unter dem gesetzlichen
Richtwert. Das Wasser ist klar,
farblos und geruchlos und weist
mit einer Gesamthärte von rund
19 Grad deutscher Härte einen
natürlichen Mineralstoffgehalt
auf. Auch der pH-Wert befindet
sich im optimalen Bereich.
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MotionExpo 2026
Männer, zeigt eure
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Musiker Paul Pizzera machte bei der
Veranstaltung „Man(n) kann reden“ in Leibnitz
den Männern Mut, Gefühle zu zeigen. KK
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Alles Auto oder was?
Die Motion-
Expo wurde
von zahlreichen
Vertretern aus
Land, Stadt
und Institutionen
eröffnet.
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LEIDENSCHAFT. Die
MotionExpo ist eröffnet!
Auf 18.000 Quadratmetern
wird alles geboten,
was das PS-Herz höherschlagen
lässt.
Von Dorian Krois & Sabrina Naseradsky
redaktion@grazer.at
Auch heuer wurde die Messe
zum Hotspot für alle Autointeressierten.
MCG-Geschäftsführer
Martin Ullrich freute
sich über das große Interesse der
Besucher.
Die mittlerweile größte Fahrzeugmesse
Österreichs verwandelte
die Grazer Messehallen in
ein pulsierendes Zentrum der
Mobilität. Auf 18.000 Quadratmetern
wurde eine beeindruckende
Vielfalt präsentiert: Von zukunfts-
weisenden E-Modellen bis hin zu
prall gefüllten Hallen mit 180 Neufahrzeugen.
Besonders emotional
wurde es in der Sonderausstellung
„100 Jahre Mercedes-Benz“. Ikonen
wie der SSK von 1929 – ein
Meisterwerk von Ferdinand Porsche
– ließen die Besucher vor
der „damaligen Formensprache
niederknien“, wie Günther Kerle,
Sprecher der Automobilimporteure,
treffend formulierte.
Großes Interesse
Ob Landwirtschaft 4.0 mit Hightech-Traktoren
oder die Rekonstruktion
historischer Renngeschichte:
Die Messe beweist, dass
die Steiermark als Automobilland
lebt. Laut Günther Kerle ist die
Elektromobilität nun „langsam angekommen“.
Während in den vergangenen
Jahren oft noch Skepsis
herrschte, zeige die aktuelle
Motion Expo, dass sich die Menschen
nun aktiv für diese neue
Form der Fortbewegung interessieren.
Zahlreiche Fans
Die MotionExpo nicht entgehen ließen
sich: Landeshauptmann Mario
Kunasek, Landesrätin Claudia Holzer,
Landtagsabgeordneter Robert
Mörth, die Stadträte Manfred Eber
und Kurt Hohensinner, Gemeinderat
Georg Topf, Bezirksrat Helmuth
Scheuch, FPÖ-Klubobmann
Marco Triller, SPÖ-Graz-Klubobfrau
Daniela Schlüsselberger,
Messe-Aufsichtsrat Gerald Haßler,
FPÖ-Spitzenkandidat René Apfelknab,
Grawe-Generaldirektor Klaus
Scheitegel, eFuel-Alliance-Vorsitzende
Jürgen Roth, Philipp Gady
(WKO Steiermark), ARBÖ-Präsident
Klaus Eichberger, Bestattung-
Graz-Geschäftsführer Gregor Zaki,
Konsul Rudi Roth, die Werber Peter
Schaar und Andreas Mauerhofer,
Eiskönig Charly Temmel und Alle
Achtung-Sänger Christian Stani.
Auch mit dabei: Daniela Schlüsselberger
(l.) und Klaus Eichberger
Freuten sich auf die Autos: Marco
Triller (l.) und Robert Mörth.
Einer der Besuchermagneten war mit Sicherheit die Sonderausstellung
zu den spektakulären Oldtimern.
„Grazer“-Geschäftsführer Gerhard Goldbrich, Eiskönig
Charly Temmel und MCG-Chef Martin Ullrich (v. l.)
Gerald Haßler und René Apfelknab
(r.) freuten sich auf die Ausstellung.
15. MÄRZ 2026 www.grazer.at
PRIVAT, SCHERIAU
szene 19
Valentina Eberhardt GEBURTSTAGSKINDER
Gery Richter
Happy Birthday und Buon compleanno
zum 33. Geburtstag am
16. März an die Künstlerin.
DER WOCHE Am 19. März gehört das Event des
Tages ganz allein dem Promoter.
Alles Gute zum 49sten!
Happy Birthday!
Die besten Restaurants 2026
KULINARISCH. Falstaff präsentierte auch heuer wieder die besten kulinarischen
Adressen des Landes. Die Goldene Birn konnte sich stolze 95 Punkte holen.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Mit 95 Punkten und vier
Gabeln zählt das Gourmetrestaurant
„Zur Goldenen
Birn“ im Grazer Parkhotel
laut neuem Falstaff-Restaurant-
Guide wieder zu den Besten des
Landes. Auch das Kupferdachl
glänzt weiterhin.
Nummer eins
Mit Küchenchef Jan Eggers ist die
Goldene Birn wieder die Nummer
eins der steirischen Landeshauptstadt.
Im frisch erschienenen Falstaff-Restaurant-Guide
2026 hält
sich die Goldene Birn mit starken
95 Punkten und vier Gabeln an der
steirischen Spitze.
Ab April gibt es die Birn sogar
mittags: Jeden Samstagmittag
wird der Royal Lunch in vier Gängen
serviert sowie Aperos und Petit
Four. „Alles Originalgerichte aus
dem Abendmenü und zum Auftakt
im April und Mai alles unter dem
Motto Royal Fish“, verrät Küchenchef
Eggers.
Seit 1986 ist das Traditionsrestaurant
Kupferdachl ein Treffpunkt
für Genussmenschen in Premstätten.
Im Sommer 2025 wurde das
Haus umfassend neu gestaltet. Das
Konzept verbindet seither zwei Restaurants
unter einem Dach: die
moderne, beliebte Küche des Kup-
Das Goldene-
Birn-Team:
Souschef Patrick
Slamanig,
Küchenchef
Jan Eggers,
Sommelier
Oliver Petritz,
Chef de Partie
Manuel Ulrich
(v.l.)
JÜRGEN SCHMÜCKING
ferdachl und das Fine-Dining-Restaurant
„Das Edelsbrunner“.
Die Erfolgsgeschichte von Daniel
Edelsbrunner und seiner Lebensgefährtin
Sandra Scherbinek
geht weiter: Nach der gelungenen
Neueröffnung und der Auszeichnung
durch Gault&Millau mit insgesamt
sechs Hauben (vier für den
Fine-Dining-Bereich „Das Edelsbrunner“
und zwei für das Restaurant)
folgt nun die nächste hochkarätige
Bewertung.
Auch weitere Grazer Restaurants
konnten punkten. Das Artis, der
Kehlberghof, das Restaurant Caylend,
El Gaucho im Landhaus und
das Restaurant Schlossberg ergatterten
je drei Gabeln.
Zwei oder mehr Gabeln
■ Zur Goldenen Birn
■ Artis
■ Kehlberghof
■ Restaurant Caylend
■ El Gaucho im Landhaus
■ Restaurant Schlossberg
■ Restaurant Schmidhofer im
Palais
■ Kabuff
■ Mohrenwirt
■ Steak Boutique
■ Toshi Sushibar
■ Geniesserei am Markt
■ Stammtisch am Paulustor
■ Corti Ristorante
■ Gerüchteküche
■ Restaurant Rauch und Rebe
■ Scheucher
■ Starcke Haus
■ Vina
■ Arravané
■ Francis
■ Wirtshaus Thorbauer
■ Aiola im Schloss
■ Stainzerbauer
■ El Pescador im Rathaus
■ Casino Restaurant Graz
■ Miss Cho Asiatischer Dinnerclub
■ Restaurant Florian
■ Salon Marie
■ Aiola Upstairs
■ Der Steirer
szene
20 www.grazer.at 15. MÄRZ 2026
Steiermark-Frühling in Wien:
2026 so groß wie noch nie
STEIRISCH. Neue Lage: nur noch 24 Tage. Spannung und Freude steigen von Tag zu Tag mehr – der
Steiermark-Frühling in Wien findet von 8. bis 12. April statt und wird im Jahr 2026 so groß wie noch nie.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Wenn am Wiener Rathausplatz
alles im
Zeichen des grünen
Steiermark-Herzens steht, weiß
man: Der Steiermark-Frühling ist
wieder in der Bundeshauptstadt
angekommen. In genau vier Wochen
geht der Steiermark-Frühling
in die nächste Runde, und
der Steiermark Tourismus zeigt
bei dem größten touristischen
Bundesländerauftritt in Wien die
Vielfalt, die am Grünen Herzen
so geschätzt wird.
„Wien und Niederösterreich
sind neben der Steiermark die
wichtigsten Herkunftsmärkte für
den steirischen Sommer-Tourismus.
Mit dem Steiermark-Frühling
am Wiener Rathausplatz, zu
dem wir mindestens 180.000 Gäste
erwarten, zeigen wir mitten in
der Stadt steirisches Lebensgefühl
– so, wie es auch in unseren Regionen
gelebt wird. Das soll Lust auf
einen Urlaub in der Steiermark
machen“, so Landeshauptmann
Mario Kunasek.
Michael Feiertag, Geschäftsführer
Steiermark Tourismus,
freut sich: „Dieses Fest ist die
beste Werbung für die Steiermark
in Wien. Wir bespielen den ganzen
Rathausplatz sowie den Rathauspark
– und wachsen heuer
sogar in die Höhe. Seit fast einem
Jahr arbeiten wir gemeinsam mit
unseren Partnern daran, dass sich
das Grüne Herz von seiner besten
Seite zeigen kann. Touristiker,
Gastronomen, Winzer, Bergführer,
Musiker sowie Handwerker
bringen dabei Urlaubsstimmung
und Inspiration für die nächste
Auszeit nach Wien.“
Kulinarik
Im Fokus der Veranstaltung steht
natürlich die Kulinarik. Direkt
beim Rathaus wird das neue Steiermark-Herzstück
eine zentrale
Anlaufstelle für Kulinarik-Liebhaber.
Einerseits wird dort das
Kochstudio untergebracht, wo
Kochshows mit hauben- und sternengekrönten
Köchen wie Heinz
Reitbauer, Andreas Krainer und
Richard Rauch sowie unzählige
Verkostungsmöglichkeiten von
Brettljause bis Steckerlfisch den
Ruf der Steiermark als Genussdestination
Nummer 1 untermauern.
Andererseits wird es in der
Steirakuchl von Grossauer Events
klassisch steirische Gerichte geben.
1600 steirische Gastgeber werden
die besten Botschafter für die
Urlaubsdestination Steiermark
sein, um deren Ruf, besonders
gastfreundlich, erholsam und gemütlich
zu sein, unter Beweis zu
stellen.
Programm-Highlights
Die Gäste erwartet heuer ein ganze
50 Stunden umfassendes Pro-
Daniel Berchthaller, Isabella Painhapp, Michael Feiertag, Landeshauptmann
Mario Kunasek, Susanne Haubenhofer, Josef Rieberer (v. l.) STG/SCHERIAU
gramm. Bei der Eröffnung dreht
sich alles rund um das Thema
„40 Jahre Steirische Apfelstraße“
mit der Musikkapelle Puch, den
Abakus-Apfelmännern und dem
25 Meter großen Apfelstrudel-
Herz.
Auch die musikalischen Highlights
können sich sehen und
vor allem hören lassen: Für ausgelassene
Stimmung in der Bundeshauptstadt
sorgen die Publikumslieblinge
Alle Achtung, Die
Edlseer, Die Alpenrebellen, Billie
Steirisch, De Zwa und Egon7.
„Unter dem Motto ‚Nicht alles,
aber von allem das Beste‘ möchten
wir beim Steiermark-Frühling
in Wien die Vielfalt der Erlebnisregion
Graz sichtbar machen.
Wien ist für uns ein sehr wichtiger
Herkunftsmarkt, und der Steiermark-Frühling
ist eine großartige
Bühne für die steirische Tourismuswirtschaft
– daher freuen wir
uns besonders, in diesem Jahr
als Presenting-Partner den Auftakt
zu gestalten und dabei kreative,
kulinarische und kulturelle
Akzente zu setzen“, so Susanne
Haubenhofer, Geschäftsführerin
der Erlebnisregion Graz.
Zweite Runde Shorty Forty
■ Am 21. März ist es wieder so weit: Shorty Forty
geht in die zweite Runde. Der Club für Gäste ab 40
und darüber macht wieder im Kottulinsky Station.
Unter dem Motto „More Amore“ sorgt DJ Mauri
Q. mit Songs aus den 80ern, 90ern und heute für
Stimmung. Besonders Singles sollten ihre Augen
offen halten: Denn alle, die sich am Eingang ein
Leuchtband geschnappt haben, sind bereit zum
Flirten. Bei den Eintrittskarten heißt es schnell
sein, denn die Vorverkaufstickets waren heiß begehrt.
Beginn ist um 18 Uhr, gefeiert wird theoretisch
bis 23 Uhr. Auch die kommenden Termine
stehen mit dem 24. April und dem 30. Mai 2026
bereits fest.
Ausgelassene Stimmung herrschte beim letzten Shorty Forty.
Die Generation Ü40 weiß eben, wie man feiert. NEW FISH MEDIA
15. MÄRZ 2026 www.grazer.at szene
21
Betriebsleiter und Küchenchef Joachim Forstner und Betreiberin Manuela
Forstner freuen sich auf ihre Gäste im Jay’s The Rooftop Eat & Drink. EDI HABERL
Wenn Drag-Kunst auf Kulinarik trifft
■ Am 21. März um 19 Uhr wird
das Radisson Hotel Graz zur
Bühne für eine außergewöhnliche
Mischung aus Kulinarik und
Drag-Entertainment: „Serving
Drag!“ lädt zu einem glamourösen
Drag-Show-Dinner mit
hochkarätigen Künstlern, einem
exquisiten Vier-Gänge-Menü und
einem prickelnden Begrüßungscocktail.
Auf der Bühne stehen
die Wiener Drag-Queens Grazia
Patricia, Bloodsugar und Sarah
Tonina, die mit unverwechselbarem
Stil, Performance und Attitude
begeistern. Verstärkung aus
Graz kommt von Miss Jodie Fox
sowie Barbara Barbara Barbara,
die mit Charme, Witz und spektakulären
Looks für beste Unterhaltung
sorgen. Durch den Abend
führt die Grazer Drag-Queen Lilac
Yolo, die als Gastgeberin mit
Humor, Glamour und Schlagfertigkeit
das Publikum durch das
Programm begleitet.
Eröffnung über den Dächern von Graz
■ Freitag, der 13. März, war ein
Glückstag für alle Gastroliebhaber,
Genussmenschen und Feinschmecker.
Es eröffnete mit Jay’s
The Rooftop Eat & Drink offiziell
das neue Lokal im 5. Stock des
Grazer Steirerhofs.
Der Name symbolisiert die
englische Aussprache des ersten
Buchstaben des hochfrequentierten
Platzes darunter. Küchenchef
und Betriebsleiter Joachim
Forstner sowie die handels- und
gewerberechtliche Betreiberin
Manuela Forstner freuen sich
auf alle Gäste. Auf der Speisekarte
findet jeder Feinschmecker etwas:
Von Burgern über Pastagerichte
bis hin zu Flammkuchen
ist für jeden etwas dabei. Das
Top-Highlight ist natürlich die
Dachterrasse über den Dächern
von Graz – sie lädt besonders an
lauen Sommerabenden zu dem
ein oder anderen Glas Spritzer
ein, und das bei bester Aussicht.
Beim „Serving Drag!“ erwartet das Publikum ein Abend voller Kulinarik,
Charisma, Comedy, Lipsync und großer Bühnenmomente. ROSALILAPANTHERINNEN
Bernhard Brandstätter (Cookina), Barbara Tesar und
Werner Krainbucher (Cookina)
FEDOROVA
Dinner mit Joséphine
■ Mit einem neuen Pop-up-Konzept verwöhnt
Starkoch Christof Widakovich an ausgewählten
Abenden seine Gäste. Dabei verwandelt sich
die Sky Bar am Schlossberg in ein französisches
Bistrot, das „Joséphine“. Die Gäste erwartet ein
Vier-Gänge-Menü der Extraklasse. Auf der Karte
stehen französische Klassiker und das Beste, was
Küche und Keller zu bieten haben. Wer sich das
nicht entgehen lassen möchte, hat noch am 18.
März, 19. März, 25. März, 26. März, 27. März und
28. März die Gelegenheit, Paris am Schlossberg zu
erleben. Aber es heißt schnell sein, denn es sind
nur noch wenige Plätze verfügbar, wie Widakovich
verrät.
Teamkochen im Cookina
■ Am vergangenen Sonntag, dem 8. März, fand im
Cookina ein besonderes Teamkochen von PUR – Die
Kochschule statt. In entspannter und genussvoller
Atmosphäre kamen die Teilnehmer zusammen, um
gemeinsam zu kochen und ihre kulinarischen Fähigkeiten
zu vertiefen.
Als kulinarisches Highlight wurde ein cremiges
Trüffelrisotto mit einem perfekt gegarten Bio-Stundenei
serviert. Danach folgte eine rosa gebratene
Beiriedschnitte, begleitet von hausgemachten Spinat-Ricotta-Tascherln.
Den süßen Abschluss bildete
eine feine, luftige Schoko-Mousse, die das Menü
wunderbar abrundete.
Einzigartiges Erlebnis: Christof Widakovich beim Flambieren
der Crêpe Suzette direkt vor den Gästen. GRAZER
Christian Schmidt führt durch den
Klavierabend.
PILO PICHLER
Ein Abend voller
Klassik
■ Zu einem besonderen Klavierabend
laden Christian
Schmidt und der Musik Abend
Graz. Karol Danis, Reinhard
Latzko und Christopher Hinterhuber
spielen Klaviertrios
von Beethoven und Brahms.
Mit dem heiter-eleganten Klaviertrio
Es-Dur, op.70/2, von
Ludwig van Beethoven und
dem leidenschaftlich-intensiven
Klaviertrio H-Dur, op. 8,
von Johannes Brahms erwartet
das Publikum ein kammermusikalischer
Abend voller Kontraste.
22
eco
graz
www.grazer.at 15. MÄRZ 2026
Sabrina Naseradsky
22 sabrina.naseradsky@grazer.at
Für die Betroffenen wäre es besser,
wenn sie unsere Unterstützung
nicht bräuchten.“
AK-Präsident Josef Pesserl anlässlich der Präsentation
der AK-Leistungsbilanz 2025 KK
Forderung: Karl-Heinz Dernoscheg
und Josef Herk (r.) FISCHER
Eingriff bei
Spritpreisen
■ Die Spritpreise steigen und
steigen. Die WKO fordert daher
ein Sofortmaßnahmen-Paket
gegen staatliche Übergewinne.
„Wenn der Spritpreis aufgrund
einer geopolitischen
Krise steigt, darf der Staat nicht
zusätzlich mitverdienen“, betonen
WKO-Steiermark-Präsident
Josef Herk und Direktor
Karl-Heinz Dernoscheg. Eine
länger anhaltende Treibstoffpreiswelle
könnte die Inflation
neuerlich anheizen, und das
mit Folgen.
Auf die Besucher warten spannende
Diskussionen. ILS
Hochburg für
Logistik
■ Im Herbst wird Graz zum
Logistik-Hotspot. Von 13. bis 15.
Oktober findet in der Helmut-List-
Halle das #ILS2026 Main Event
statt. Die Besucher erwarten
spannende Cross-Sector-Dialoge
und interaktive Formate zu den
diesjährigen Schwerpunktthemen:
Infrastruktur & Mobilität,
Nachhaltigkeit & Circular Economy,
Smart Logistics & Technologie
sowie KI, Daten & Cybersecurity.
Digitale Finanzen
INNOVATIV. Das Grazer Unternehmen Trever bietet ein Finanzinfrastruktursystem
für Banken an. Wir haben mit CEO Hans-Jürgen Griesbacher darüber gesprochen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Was macht Trever genau?
Hans-Jürgen Griesbacher:
„Unser Unternehmen
baut ein sogenanntes
Digital Asset Operating System.
Vereinfacht gesagt ist das
ein Finanzinfrastruktursystem
hauptsächlich für finanzlizensierte
Institute, also Banken.
Wir bieten ihnen mit unserem
System die Möglichkeit, ihren
Kunden Vermögenswerte wie
Kryptowährungen oder digitale
Wertpapiere anzubieten und zu
verwalten. Das katapultiert die
Finanzbranche ins nächste Digitalisierungszeitalter.“
Welche Vorteile bietet ihr gegenüber
euren Mitbewerbern?
Griesbacher: „Wir sind in der
Europäischen Union die Einzigen,
die dieses System und diese
Dienstleistung anbieten. Es gibt
noch einen Mitbewerber in der
Schweiz und einen in den USA.
Unser größter Vorteil ist, dass
die verschiedenen Systeme, die
Institute zum Verwalten brauchen,
in unserem Digital Asset
Operating System vereint sind.
Das ist extrem effizient, minimiert
Kosten und reduziert manuelle
Aufwände innerhalb der
Bank. Zudem haben wir sehr
hohe Sicherheitsstandards, und
der Datenschutz hat für uns
oberste Priorität. Das Thema ist
für unsere Kunden extrem wichtig.
Das können wir als österreichischer
bzw. europäischer
Player natürlich bieten. Das ist
auch eine Vision, mit der wir angetreten
sind, eine sichere europäische
Finanzinfrastruktur.“
Warum ist Software im Finanzbereich
für Banken so wichtig?
Griesbacher: „Am Ende des
Tages geht es um Automatisierung
und Effizienz. Zum Beispiel
unterstützt unser System
die Durchführung von Transaktionen
innerhalb weniger Sekunden.
Dadurch können auch
Kurswechsel günstiger und
schneller stattfinden. Und das
CEO Hans-
Jürgen
Griesbacher
im
Gespräch
über das
Unternehmen
und
darüber,
warum die
Finanzbranche
im Wandel
ist. SCHERIAU
bringt einfach mehr Effizienz im
Gesamtablauf, denn am Ende
des Tages ist die Finanzbranche
eine Dienstleistungsbranche.
Und je reibungsloser das
funktioniert, desto besser wird
es eigentlich für alle, die diese
Dienste nutzen.“
Ihr Hauptsitz ist in Graz. Eher
ungewöhnlich für ein IT-Unternehmen.
Warum genau hier?
Griesbacher: „Es stimmt, unser
Hauptsitz ist in Graz. Die
Stadt hat aus unserer Sicht sehr
viele Standortvorteile, und es
gibt top ausgebildete Arbeitskräfte.
Wir sind erst vor einem
Jahr hier in unser neues Büro gezogen
und extrem glücklich mit
dem Standort. Unser Wachstum
ist derzeit extrem. In den letzten
drei Jahren haben wir uns eigentlich
immer verdoppelt. Und
dennoch sind wir auch weiterhin
auf der Suche nach den besten
Köpfen für unsere Teams.
Denn für die Europa-Expansion
brauchen wir die Besten der
Besten.“
15. MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz eco 23
➜
TEURER
GETTY (2)
Fleisch +5,9 %
Das wird den Osterhasen nicht freuen:
Fleisch ist im Jahresvergleich um
5,9 Prozent teurer geworden.
102 Millionen Euro zurück
■ Auch im vergangenen Jahr
gab es für die AK viel zu tun. Insgesamt
304.000-mal war die Beratung
der AK-Experten gefragt.
Das sind täglich bis zu 1220 Beratungen.
„Für die Betroffenen
wäre es natürlich besser, wenn
sie unsere Unterstützung nicht
bräuchten“, so AK-Steiermark-
Präsident Josef Pesserl. Finanziell
konnte die AK einiges für ihre
Mitglieder herausholen. „Unsere
Leistungsbilanz zeigt eine deutliche
Steigerung gegenüber 2024.
Wir konnten 102 Millionen Euro
für unsere Mitglieder zurückholen.
Das ist ein Plus von 12,7 Millionen
Euro“, berichtet AK-Direktor
Johann Scheuch.
Für den AK-Präsidenten ist es
wichtig, den Vorwurf, dass die AK
gegen Unternehmer ist, zu entkräften:
„Wir wissen genau, dass
wir die Unternehmen brauchen.
Es braucht aber ebenso die Arbeitnehmer.
Eine große Anzahl
von Unternehmen und ihre Verantwortlichen
gehen vorbildhaft
mit den Arbeitnehmern um. Alle
müssen ihre Leistung bringen,
und die meisten Unternehmer
achten peinlich genau darauf,
dass alle Ansprüche erfüllt werden.
Das schätzen wir auch.“
Die AK in der Steiermark hat
500.000 Mitglieder, die nicht nur
das Beratungsangebot, sondern
auch das Bildungsangebot und
die umfangreiche AK-Bibliothek
nutzen.
AK-Direktor Johann Scheuch (l.) und AK-Präsident Josef Pesserl präsentierten
die Leistungsbilanz 2025. Und die kann sich sehen lassen.
AK STEIERMARK/DERLER
Futtermittel –14,4 %
Gute Nachrichten für die Bauern:
Futtermittel sind im Jahresvergleich
um 14,4 Prozent günstiger geworden.
Mädels in die Technik
BILLIGER
➜
Bei Girls! TECH UP warten an der TU Graz insgesamt 20 Mitmachstationen,
bei denen sich die Schülerinnen ausprobieren können.
OVE_LUNGHAMMER
■ Mehr Mädchen in die Technik
zu bringen, ist das Ziel von Girls!
TECH UP. Zwar liegt die Elektrotechnik-Lehre
auf Platz sieben der
beliebtesten Lehrberufe. Dennoch
stehen in der Steiermark 130 weiblichen
Lehrlingen in dem Bereich
zehnmal so viele männliche Lehrlinge
gegenüber. Welche Chancen
und spannenden Berufsmöglichkeiten
auf die Mädchen warten, erfahren
sie am 26. März beim „Girls!
TECH UP“-Event. An den 20 Mitmachstationen
kann man etwa einen
Elek tromotor bauen, ein Modellhaus
mit Strom versorgen, mit
Künstlicher Intelligenz Licht und
Sound erzeugen oder selbst eine
Drohne bauen. Zudem gewähren
Technikerinnen, Ingenieurinnen,
Studentinnen und weibliche
Lehrlinge Einblicke in ihre Karrierewege.
„Bei Girls! TECH UP bekommen
die Mädchen ganz neue
Perspektiven. Sie erleben hautnah,
wie ihre berufliche Zukunft
in der (Elektro-)Technik aussehen
könnte“, so Initiatorin Michaela
Leonhardt. Zusätzlich gibt es ein
Gewinnspiel mit attraktiven Preisen,
darunter Exkursionen für die
ganze Klasse.
Der Erlebnistag findet am
26. März 2026 von 8.30 bis 15 Uhr
an der TU Graz (Alte Technik, Foyer,
Rechbauerstraße 12) statt.
Teilnehmen können Einzelpersonen,
Gruppen oder Schulklassen,
eine Anmeldung unter www.
girlstechup.at ist erforderlich.
24
viva
Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Armut macht krank und
Krankheit macht arm.“
Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer
beim Pressegespräch zu drei Jahren Gesundheitsdrehscheibe
in Graz
ANTONIA RENNER
www.grazer.at 15. MÄRZ 2026
Operationstechnische Assistenz
Erster Jahrgang
diplomiert
20 Absolventen
haben am 6. März
ihr Diplom erhalten.
Sie sind der erste
Jahrgang, der die
Ausbildung zur
Operationstechnischen
Assistenz
abgeschlossen hat.
Am 2. März startete
der vierte Jahrgang.
PETER GODA
FEIERLICH. Der erste Jahrgang der Ausbildung zur
Operationstechnischen Assistenz ist diplomiert.
20 Absolventen schlossen die Ausbildung ab.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Am 6. März erhielt der
erste Jahrgang der Ausbildung
zur Operationstechnischen
Assistenz (OTA) am
Bildungszentrum für Pflege und
Gesundheit Ost die Diplome.
Ingesamt haben 20 Absolventen
ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.
Am 2. März startete
der vierte Jahrgang der Ausbildung.
„Gut ausgebildete Fachkräfte
sind das Rückgrat unseres
Gesundheitssystems. Die heutige
Verleihung am Bildungszentrum
für Pflege und Gesundheit
Ost ist ein starkes Signal für die
Zukunft der Pflege in der Steiermark.
Wir brauchen engagierte
Menschen wie Sie – Ihre Berufs-
wahl ist nicht nur zukunftssicher,
sondern gesellschaftlich von
unschätzbarem Wert“, betonte
Gesundheitslandesrat Karlheinz
Kornhäusl bei der Verleihung
der Diplome.
OTAs
Die Operationstechnischen Assistenten
sind künftig im Operationsbereich
für Sicherheit
und Qualität mitverantwortlich.
Zu ihren Aufgabenbereichen
zählen das Instrumentieren bei
chirurgischen Eingriffen sowie
das Vorbereiten des Operationssaals
und der Patienten. Zudem
arbeiten sie eng mit Chirurgen
und dem OP-Team zusammen.
Durch ihre Arbeit tragen OTAs zu
einem reibungslosen Ablauf im
Operationssaal bei.
Ausbildung OTA
■ Dauer: mindestens 3 Jahre
■ Umfang: 4600 Stunden
■ kostenfreie Ausbildung
■ Alle Auszubildenden sind
vollversichert.
■ am Bildungszentrum für
Pflege und Gesundheit Ost des
Landes Steiermark
■ Theoretische und praktische
Ausbildung erfolgt in Blöcken.
■ Ab dem 2. Ausbildungsjahr
kann die Ausbildung auch im
Rahmen eines Dienstverhältnisses
zu einer Krankenanstalt
erfolgen.
■ praxisbezogen
■ verschiedene Praktika, um
die Einrichtungen und den Beruf
kennenzulernen
■ Um Praktikumsstellen kümmert
sich die Schule.
15. MÄRZ 2026 www.grazer.at
viva 25
➜
IN
GETTY (2)
Tomatenrot
Der Frühling steht in den Startlöchern
und knallige Farben sind zurück. Darunter
das trendige Tomatenrot.
Burgunder
Die Farbe Burgunder muss im Frühling
den neuen Trendfarben wie Cyan, Petrol
oder auch Tomatenrot weichen.
OUT
➜
Bilanz: Gesundheitsdrehscheibe
VERSORGUNG. Drei Jahre nach dem Start der Gesundheitsdrehscheibe Graz wurde Bilanz gezogen.
Immer mehr Menschen nehmen die Angebote in Anspruch und nutzen die „offene Beratung“.
Vor drei Jahren startete das
Projekt Gesundheitsdrehscheibe
Graz. Angefangen
als Pilotprojekt, ist sie mittlerweile
ein fester Bestandteil der städtischen
Gesundheitsversorgung.
Ziel ist es, allen Menschen bei der
Orientierung im Gesundheitssystem
zu helfen und sie zu passender
Unterstützung zu führen. „Wir
zeigen den Weg zu mehr Gesundheit,
zu Gesundheitsleistungen
und zum gesunden Verhalten. Und
das mit individueller Starthilfe und
weitgehend ohne Barrieren“, beschreibt
Eva Winter, Leiterin des
Gesundheitsamtes. Die Drehscheibe
ist zudem Teil des Ansatzes „Ge-
sundheitsamt vor Ort“ – die Teams
beraten nicht nur in der offenen
Beratung vor Ort, sondern auch
unterwegs. „Gerade, wenn körperliche,
psychische und soziale
Faktoren zusammenkommen, ist
Orientierung entscheidend“, erklärt
Angela Koch, Leiterin der Gesundheitsdrehscheibe.
Im Jahr 2024
nutzten 444 Personen die „offene
Beratung“ der Gesundheitsdrehscheibe
in Graz. 2025 gab es bereits
ein deutliches Plus: 853 Beratungen
wurden in Anspruch genommen.
In den beiden Monaten Jänner und
Februar 2026 haben bereits jeweils
über 200 Personen das Angebot genutzt.
LS
Angela Koch, Leiterin der Gesundheitsdrehscheibe, Stadtrat Robert Krotzer
und Eva Winter, Leiterin des Grazer Gesundheitsamtes (v. l.) FOTO FISCHER / STADT GRAZ
26
mobil
Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Toyota bZ4X
Wir werden alles daransetzen,
dass die Autoindustrie in Graz
wieder durchstarten kann.“
Wirtschaftsstadtrat Kurt Hohensinner bei der
Eröffnung der MotionExpo2026 MARKUS JÖBSTL
www.grazer.at 15. MÄRZ 2026
Volle Ladung Fahrfreude
Der Toyota bZ4X kombiniert das mutige „Hammerhead“-Design mit einer
aerodynamischen Linienführung, die für maximale Effizienz sorgt.
LUEF
Das Heck sorgt für einen unverwechselbaren,
modernen Auftritt im Straßenverkehr.
Zwei Smartphone-Ladeflächen sorgen für Gleichberechtigung
im Cockpit (rechts). LUEF (2)
Toyota bZ4X Active Drive -
Antrieb: 224-PS-Elektromotor,
Vorderradantrieb
Verbrauch: 13,5 kWh/100 km
laut Werksangabe
Reichweite: 568 Kilometer
nach WLTP
Höchstgeschwindigkeit:
160 km/h
Kofferraumvolumen: 452 Liter
bei stehender Rücksitzbank
Abmessungen: 4,69 Meter
Länge, 1,86 Meter Breite und
FAHRBERICHT. Dank
umfassendem Update
und gesteigerter
Reichweite startet der
japanische Stromer
jetzt richtig durch.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Toyota-Fahren war schon immer
ein Versprechen für Qualität
und Langlebigkeit. Dass
die Japaner dieses Vertrauen ernst
nehmen, zeigt die beeindruckende
Zehn-Jahres-Garantie, die das
Fahrzeug zum Fels in der Brandung
für jeden Fahrzeughalter macht.
Doch beim bZ4X geht es um mehr
als nur Statistik – es geht
um das Erlebnis. Toyota
hat seinen vollelektrischen
Crossover einem umfassenden
Technik-Update
unterzogen. Das Fahrzeug
präsentiert sich nun als ausgereifter
Allrounder, der vor
allem in Sachen Reichweite,
Komfort und Preis-Leistung
überzeugt. Ich habe den
Japaner unter die Lupe genommen.
Dynamik trifft Komfort
Schon beim Einsteigen bemerkt
man die Aufwertung. Das Arma-
1,65 Meter Höhe
Listenpreis brutto:
47.190 Euro für die mittlere
Ausstattungsvariante
Active Drive, los geht es bei
42.690 Euro (Active)
Fahrzeug zur
Verfügung gestellt von:
Toyota Gady
Liebenauer Hauptstraße 64
8041 Graz
Tel. 0 316/47 13 33
turenbrett wirkt durch die horizontale
Ausrichtung aufgeräumt und
modern. Ein echtes Highlight ist
der serienmäßige 14-Zoll-Touchscreen,
der gemeinsam mit dem
nun freistehenden Instrumenten-
Display für ein ablenkungsfreies
Fahrerlebnis sorgt. Trotz der großzügigen
Mittelkonsole, die viel
Stauraum bietet, bleibt das Raumgefühl
luftig – besonders im Fond,
wo Passagiere dank verstellbarer
Lehnen und üppiger Beinfreiheit
fast wie in der Oberklasse sitzen.
Ein cleveres Detail findet sich direkt
unter dem Hauptdisplay: Dort
gibt es gleich zwei Ladeflächen für
Smartphones. Das beendet nicht
nur das ewige Kabelgewirr, sondern
auch den klassischen Beifahrer-Streit
darüber, wer zuerst „Saft“
ziehen darf.
Dass Toyota massiv in die Technik
investiert hat, merkt man beim
ersten Tritt aufs Pedal. In der von
mir getesteten Active-Drive-Version
mit 224 PS ist der Antritt direkt,
und der „Punch“ beim Beschleunigen
sorgt sofort für ein breites Grinsen.
Dank optimierter Dämpfer
und einer spürbar präziseren Lenkung
liegt der Wagen satt auf der
Straße. Ein Clou für das Fahrgefühl:
das etwas kleiner dimensionierte
Lenkrad. Es erinnert an sportliche
Konzepte, wie man sie von Peugeot
kennt, und macht das Dirigieren
durch den Stadtverkehr oder über
kurvige Landstraßen herrlich agil.
Energie für weite Wege
Und die oft zitierte Reichweitenangst?
Im bZ4X ist sie Geschichte.
Mit einer WLTP-Reichweite von bis
zu 568 Kilometern (in der 224-PS-
Variante) spielt der Japaner im
gehobenen Mittelfeld mit. Und
wenn es auf der Langstrecke doch
mal an die Säule geht, zeigt er sich
effizient: In nur 28 Minuten ist der
73-kWh-Akku am 150-kW-Schnelllader
wieder von 10 auf 80 Prozent
gefüllt.
Was den bZ4X außerdem besonders
attraktiv macht, ist natürlich
die Preisgestaltung. Mit einem Ein-
15. MÄRZ 2026 www.grazer.at
mobil graz 27
GETTY (2)
... in Graz
Weniger als jeder zweite
Grazer besitzt laut Statistik
ein eigenes Auto.
SO VIELE AUTOS GIBT ES
JE 1000 EINWOHNER
467 : 514
... in Linz
Oberösterreichs Hauptstadt
ist mit 514 Pkw doch deutlich
motorisierter unterwegs.
und Komfort
stiegspreis von 42.690 Euro ist der
Japaner eine Kampfansage an die
Konkurrenz. Wer Wert auf Sicherheit
legt, wird das Toyota-Garantieprogramm
lieben: Bei regelmäßiger
Wartung gewährt der Hersteller
bis zu zehn Jahre Garantie auf das
gesamte Fahrzeug.
Der bZ4X ist der ideale Begleiter
für Stadt und Land. Er ist
technisch absolut „state of the
art“, überzeugt durch hochwertige
Verarbeitung und bietet eine
Reichweite, die absolut alltagstauglich
ist. Wer ein neues Elektroauto
sucht, sollte definitiv bei
Toyota vorbeischauen. Denn eines
ist sicher: Die Japaner sind
seit Jahrzehnten weltweit für die
sprichwörtliche Verlässlichkeit
ihrer Fahrzeuge bekannt.
Neuer Volvo bei Spes präsentiert
ELEKTROPOWER. Der neue EX60 schlägt das
nächste Kapitel in Sachen Sicherheit auf.
■ Erstmals in der Steiermark
präsentierten Konrad und Philipp
Spes in Thondorf den neuen
Volvo EX60, der mit bis zu 680 PS
und 800-Volt-Technik neue Maßstäbe
setzt. In nur zehn Minuten
lädt der SUV Energie für 340 Kilometer
an Schnellladestationen.
Ein High-End-Prozessor steuert
die Sicherheit und verarbeitet
254 Billionen Rechenschritte
pro Sekunde. Weltneuheit ist
das adaptive Gurtsystem, das die
Rückhaltekraft per Sensor an das
Körpergewicht anpasst. Trotz
kompakter Maße bietet der EX60
stolze 634 Liter Stauraum und
2400 Kilo Anhängelast.
Hier kommt die elektrische Zukunft von Toyota – optisch ein
echtes Statement und technisch voll auf der Überholspur. LUEF
Konrad und Philipp Spes mit dem
neuen Volvo EX60
DER GRAZER/DORIAN
Verstärkung für Autohaus Robinson
Der neue Prokurist Sanjin Arkus (l.)
mit Verena und Heinz Robinson KK
FÜHRUNGSSPITZE. Sanjin Arkus hat die operative
Leitung des Automobilbereichs übernommen.
■ Das Autohaus Robinson hat
ein neues Mitglied in der Geschäftsführung.
Sanjin Arkus
übernimmt als Managing Director
und Prokurist künftig die
Position als operative Leitung
des Automobilbereichs. Zusammen
mit der geschäftsführenden
Gesellschafterin Verena Robinson
und dem Handlungsbevollmächtigten
Heinz Robinson
übernimmt er für die Steuerung
des Unternehmens Verantwortung.
Sanjin Arkus ist seit rund
20 Jahren im österreichischen
Automobilgeschäft tätig.
Rätsel-Lösung vom 8.3.2026
G J U G P H Z
U N I O N H A L L E L E
S E N K E L A U L A N
T A G E S Z E N T R U M
A A R C H E D E Z E M
E V A O R B K I T Z
S C H L E I E R H A F T
S C H L O S S U R E A R
H E S P A N N B R E
E H E L A N T I P I
A R I E A R S A M S O N
B R U E N E T T
Lösung:
B A R R A F E
U S D E M I BEZIRKS-
M U T I E R E N SPORT-
Lösung:
H I T A S E PLATZ BEZIRKS-
P A U L U S T O R SPORTPLATZ
Sudoku-Lösung
vom 15.3.2026
2 4 5 9 1 3 6 8 7
9 1 8 6 4 7 3 5 2
3 7 6 5 8 2 9 4 1
5 9 7 8 6 1 4 2 3
1 6 3 2 9 4 5 7 8
4 8 2 7 3 5 1 6 9
6 3 9 4 7 8 2 1 5
8 2 1 3 5 6 7 9 4
7 5 4 1 2 9 8 3 6
28
sport
graz
www.grazer.at 15. MÄRZ 2026
Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
28
Auftakt zur
heißen Phase
■ Drei Punkte trennen den
Ersten und den Sechsten in der
Meisterrunde der Fußball-Bundesliga,
in der es in den letzten
zehn Runden nun nur noch
Spitzenspiele gibt. Leader und
Meister Sturm muss dabei heute
am Verteilerkreis Favoriten bei
der Wiener Austria bestehen,
die auch nur einen Zähler hinter
der Truppe von Trainer Fabio
Ingolitsch liegt. Ankick zu der
Partie ist um 17 Uhr. Nächsten
Freitag folgt dann unter Flutlicht
in Liebenau der Kracher gegen
Salzburg (19.30 Uhr). Bei den
Bullen schwingt bekanntlich
seit kurzem Ex-Sturm-Spieler
Daniel Beichler das Trainer-
Zepter.
Aus meiner Sicht ist Sturm
Graz aktuell keine
Meistermannschaft.“
Für Ex-U21-Teamchef Werner Gregoritsch sind
die Jungen bei Sturm noch nicht gefestigt. GEPA
Suche nach Talenten
wird professioneller
Steht Jacob Hödl auch heute bei
der Austria vor Freude Kopf? GEPA
Die neue Kids Tour Trophy soll Talenten in den Klassen U8 bis U11 den Einstieg ins Turniertennis erleichtern. STTV
INITIATIVE. Um mehr
Talente in Graz und der
Steiermark zu finden,
zu fördern und auszubilden,
startet der Steirische
Tennisverband
ein neues Projekt.
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
Vier Talente aus Graz sind
schon auf dem Sprung ins
Profi-Tennisgeschäft. Valentina
Dynkowski, Yara Ortner,
Sebastian Sorger und Sebastian
Pock schlagen sich erfolgreich
auf nationaler und teils internationaler
Bühne, und mit Filip
Misolic kommt auch Österreichs
aktuelle Nummer 2 aus Graz.
Um künftig konstanter junge
Mädchen und Burschen mit Talent
zu erkennen und an die Spitze zu
bringen, hat der Steirische Tennisverband
eine Kids-Initiative gestartet,
in deren Rahmen vor allem
die Klassen U8 bis U11 gefördert
werden sollen. Quer durchs ganze
Land gibt es da nun eine Kids Tour
Trophy mit neun Stationen und
einem Masters in Leibnitz. „Die
fünf Vereine, die die meisten Spielerinnen
und Spieler in dieser Serie
melden, bekommen am Ende
1000-Euro-Materialgutscheine“,
sagt Philipp Hochstrasser, Vizepräsident
des Steirischen Tennisverbands.
Damit sollen die Vereine
nicht nur animiert werden, Talente
zu fördern, sondern auch dazu, in
Schulen zu gehen und über die Initiative
Bewegungsland Steiermark
Kinder zum Schnuppertraining zu
bringen. Mit der neuen „Starter“-
Kategorie soll auch die Einstiegshürde
ins Turniertennis für Kinder
gesenkt werden.
Spieler im Fokus
Kurzfristig wünschen sich STTV-
Präsidentin Barbara Muhr und
ihr Team damit mehr Spielerinnen
und Spieler in den Nachwuchs-
Mannschaftsmeisterschaften und
später in der allgemeinen Klasse.
Natürlich sollen damit aber auch
Talente gefunden und ausgebildet
werden, die es später einmal
in den Profi-Zirkus schaffen und
Stars wie Filip Misolic nachfolgen
können.
Als Vorbild mag da der italienische
Verband dienen, der es in
den letzten Jahren geschafft hat,
eine schier unendliche Fülle an
Weltklassespielern hervorzubringen,
von Jannik Sinner über Lorenzo
Musetti bis hin zu Flavio
Cobolli und Luciano Darderi,
um nur einige zu nennen. „Es geht
nur mit dem ‚Players first‘-Prinzip
– siehe Italien. Hier arbeiten alle
Coaches gemeinsam in eine Richtung“,
sagt Philipp Hochstrasser.
Mit rund 30 hauptberuflichen
Trainern arbeite man aber bereits
sehr intensiv zusammen und in
genau diese Richtung.
STTV-Präsidium: M. Karre, B. Muhr, K. Wagner, Ph. Hochstrasser
STTV/ROGNER
15. MÄRZ 2026 www.grazer.at
sport graz 29
OHA!➜
GEPA (2)
Großer Empfang für Conny Hütter
Nach Olympia-Bronze im Super-G
wird Hütter am 28. März um
16.30 Uhr in Kumberg empfangen.
Handballer verlieren Trainer
Spyros Balomenos verlässt am Ende
der Saison die HSG Graz und wird
Trainer beim Liga-Rivalen HC Hard.
OJE!
➜
„Grazer“-VIPs feiern Sieg
ERFOLG. Die Promi-Dichte war im bestens gefüllten VIP-Klub hoch, als die HSG Graz einen 32:29-
Heimsieg im Südderby gegen Ferlach feiern konnte. Und der nächste Hit steht schon vor der Tür.
Volles Haus im „Grazer“-VIP-
Klub gab es zuletzt bei den
Spielen der HSG Holding
Graz. Obmann Michi Schweighofer
durfte etwa Messner-Geschäftsführer
Gabriel Buchmann,
Makava-Geschäftsleiter Klaus
Krivacek, Handballliga-Präsident
und Telekom-Legende Boris
Nemsic, NHD-Immobilien-Boss
Christian Leger, Sparkasse-Leasing-Boss
Robert Prettenthaler,
Anwalt Mario Schmieder, Steuerberater
Christian Puntigam und
die Präsidenten Christian Wolf
(Handball), Stefan Herker (Union),
Frank Dicker (Vize OeHB),
Gerald Pototschnig (Rad) und
Klaus Eichberger begrüßen.
Aus der Politik fieberten etwa
Alt-LHStv. Toni Lang, Nationalrat
Kurt Egger, Stadtrat Manfred
Eber, SP-Klubobfrau Daniela
Schlüsselberger oder auch VP-
Geschäftsführer Markus Huber
mit den Grazer Handballern mit.
Ein alter Bekannter stellte sich
mit FP-Gemeinderatswahl-Spitzenkandidat
Rene Apfelknab
ein: Er war einst in der alten Eggenberger
ASKÖ-Halle als DJ für
die Handballer tätig. Schon am
Freitag, 27. März, gibt’s den nächsten
Handball-Hit: Da empfangen
die Grazer im Sportpark (19 Uhr)
Handball Tirol/Schwaz.
Eber, Schlüsselberger,
Apfelknab
(oben l.);
NHD-Boss Leger
(oben r.); Boris
Nemsic (r.) mit
Stefan Herker und
Michi Schweighofer
KK
Der quirlige UBSC-Guard Tevin Brewer wird heute im Spitzenspiel gegen
den BC Vienna als Punktelieferant und Assistgeber gefragt sein. GEPA
Pflichtsieg für das Play-off
■ Langsam, aber sicher biegt
die Basketball-Superliga in die
heiße Phase vor den Play-offs
ein. Der UBSC Graz hat in der
Platzierungsrunde ab 17.30 Uhr
den BC Vienna zu Gast. Ein Sieg
gegen die Wiener ist fast schon
Pflicht, will die Mannschaft von
Trainer Ervin Dragsic den vierten
Platz noch erreichen, der in
der Viertelfinalserie ein Heimspiel
mehr bedeuten würde.
Einmal mehr werden dabei die
Qualitäten von Guard Tevin Brewer
gefragt sein, der im Spiel der
Grazer die Fäden zieht und die
meisten Assists pro Spiel in der
ganzen Liga gibt und auch in den
relevanten Wurf- und Punktestatistiken
ganz vorne zu finden ist.
Bei den Damen geht es für UBI
Graz am Samstag im Final Four
der WABA2-League gegen Brod
na Savi weiter. In der Liga wartet
am 29. März das abschließende
Grunddurchgangs-Spiel gegen
UBSC-DBBC, das ab 16 Uhr im
Sportpark steigt.
grazer sonntag
30 www.grazer.at 15. FEBRUAR 15. MÄRZ 2026
SO ISST GRAZ
Das Die Welscher Liebig präsentiert Stub’n präsentiert ... ...
... Selleriesteak Grammelknödel mit
weißer Bohnencreme
Inhaber Georg Leitner (r.) und
Küchendirektor Markus Neuhold KK
Die Wirtshäuser werden rarer,
David doch Dolleschall in der (Inhaber) Grazer Innenstadt und
Sebastian kommt man Breski noch (Küchenchef, immer voll auf v. l.) seine
Kosten, so auch in der Schmied-
KK (2)
Dgasse. Liebig Hier zeigt, bietet wie klimafreundliche
die Welscher
Stub’n Gastronomie echtes steirisches geht. Das heute Flair präsentierte
überzeugt Gericht vor allem ist nicht mit nur köstlich,
und
sondern regionalen verursacht und saisonalen
Emissionen Köstlichkeiten. als ein durchschnittli-
auch 73 Prozent wenigeches
europäisches LEO Gericht mit gleichen
Nährwerten. LEO
Zutaten für 15 Knödel
(7 Personen): für
Zutaten
41 Personen: kg mehlige Erdäpfel,
g 5 getrocknete Eier, Muskat-
250
weiße nuss, 250 Bohnen, g griffiges 1,2 kg Mehl,
Sellerieknolle, 200 g Grammeln, 60 ml Petersilie, 2 Knoblauchzehen,
Öl, 3060 g Speisestärke g
neutrales
Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen,
100 g Margarine, 30 g
Zubereitung:
getrocknete Erdäpfelteig: Tomaten, Erdäpfel 1 mit TL Schale Dijon-Senf, kochen
EL Café-de-Paris-Gewürz, und ca. 50 Min. geschält Salz, Pfeffer, aus-
1
40 dampfen ml Olivenöl, lassen. 1–2 TL Die Thymian noch warmen
Erdäpfel durch eine Kartoffelpresse auf
Zubereitung:
die Arbeitsfläche pressen. In der Mitte
Bohnen der Masse abspülen, eine Grube über Nacht bilden in und reichlich Mehl
Wasser dazugeben einweichen. sowie 5 Eidotter, In frischem Stärke Wasser und
weichkochen. Muskatnuss. Alles Für das zu Steak einem eine glatten Sellerieknolle
verarbeiten. waschen, Tipp: Wurzelansätze nicht zu lange abschnei-
kne-
Teig
den ten, und Teig im darf Ganzen nicht in eine zu warm ofenfeste werden. Form
mit Anschließend Deckel geben. einen Mit 20 großen ml neutralem Topf mit Öl
und ordentlich 1 EL Salz gesalzenem bestreuen. Wasser Im vorgeheizten zum Kochen
bei bringen. 200 Grad Grammel-Füllung: je nach Größe 1–3 Gram-
Std.
Rohr
backen, meln, klein bis er geschnittenen sich beim Anstechen Knoblauch, weich
anfühlt. Petersilie Für in die Pfanne Sauce leicht 60 g erwärmen Zwiebeln und
1 glasig Knoblauchzehe anschwitzen. schälen, Warme fein Fülle hacken in und Küchenmaschine
zerlassener Margarine geben und dünsten. leicht mixen. Hitze
reduzieren, Es sollte eine 30 leicht g getrocknete cremige Textur gehackte mit
Tomaten, Stücken entstehen. Dijon-Senf und Anschließend Café-de-Paris- mit
Gewürz Pfeffer und einrühren. Salz würzen. Kurz ziehen Masse lassen, in den
mit Kühlschrank Salz und stellen Pfeffer (hält abschmecken. mehrere Tage), Tipp:
Sauce bis man kaltstellen, kleine Bällchen damit sie formen fest wird kann und
anschließend (ca. 1 Std.). Aus aufgeschlagen dem Erdäpfelteig und 130 mit g
Spritzbeutel große Stücke dressiert formen werden und diese kann. um Für die
das Grammel-Masse Püree die gekochten bringen Bohnen und Knödel mit je
40 formen ml neutralem (Übung macht und Olivenöl, den Meister). 1 Knoblauchzehe,
15 Minuten Thymian in kochendes und und etwas sehr Koch-
stark
Für
wasser gesalzenes zu glatter Wasser Creme legen. pürieren. Nach 15 Mit Minuten
und noch Pfeffer 25 abschmecken. Minuten ziehen Auf lassen. Teller
Salz
streichen, Serviertipp: Sellerie nit Sauerkraut in 4 cm dicke und Scheiben brauner
schneiden, Butter sowie kurz Butterbröseln. angrillen und Mahlzeit drauflegen. aus
Mit der der Welscher Sauce servieren Stub’n! und genießen.
GRAZWORTRÄTSEL
St. Vinzenz,
Triester,
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1 2 3
4 5 6
7 8 9
10 11 12
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4 8 9 6 8 71
9 15 63
3 2
7 89 2 45
1
5 8 2 9 2 37
1 6 5 9 42 4
7 5 9 6
6 96
8 1 5
2 19 2 4 1 6
17 9 8 3
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Jede
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jedem
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grazer sonntag 31
„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 15. MÄRZ
MotionExpo Messe Graz
Heute ist der letzte Tag der
Motion Expo in der Messe Graz.
Auf Besucher warten ab 9 Uhr
insgesamt 450 Fahrzeuge – von
topaktuellen E-Bikes über beeindruckende
Oldtimer bis hin zu
modernen Wohnwagen. Präsentiert
werden die neuesten Technologien,
nachhaltige Antriebe
und einzigartige Designs.
Spring Brunch Salon Marie
Ab 11.30 Uhr findet im Salon
Marie ein Spring Brunch mit Live-
Musik statt. Geboten wird ein
großzügiges Buffet mit beliebten
Frühstücksspezialitäten, saisonalen
Hauptgerichten, Live Front
Cooking, köstlichen Süßspeisen
und Desserts sowie eine musikalische
Begleitung der Band
AuntMarie. Die Kosten belaufen
sich auf 79 Euro pro Person.
Die kleine Meerjungfrau
Das Musical „Die kleine Meerjungfrau“
in der Helmut-List-Halle
startet um 15 Uhr und lässt
besonders junge Besucher in eine
wunderbare Welt voller bunter
Tiere, Pflanzen und dem Meeresvolk
eintauchen. Das bekannte
Märchen wird auf die Bühne
gebracht und bietet ein Musical
über Liebe, Sehnsucht und Erwachsenwerden.
Circus Louis Knie „Wow“
Der Zirkus Louis Knie ist in der
Stadt und verzaubert heute ab
11 Uhr und ab 15 Uhr
bei der Shopping
City Seiersberg
Kinder und
Familien. Louis
Knie bringt
Artistik,
Tiere und
Humor und
schafft einen
„WOZZECK“
15 Uhr
Oper Graz
Annette Dasch begeistert nicht nur mit eindrucksvollem Spiel,
sondern auch mit großer Dramatik.
HERWIG PRAMMER, GETTY
klassischen Zirkusnachmittag für
all seine Gäste. Tickets holen und
einen unterhaltsamen Tag mit
der ganzen Familie oder Freunden
genießen.
Wozzeck in der Oper
Um 15 Uhr beginnt in der Oper
Graz die Oper „Wozzeck“ von
Alban Berg. Das Werk erzählt
die tragische Geschichte des
Soldaten Wozzeck, der von seiner
Umgebung unter Druck gesetzt
wird und schließlich den
Verstand verliert. Das
Bühnenstück zeigt eine
tragische Lebensgeschichte
über Armut,
Ausgrenzung und
menschliche Abgründe.
Kabarett „Was lachen Sie?“
Heinz Marecek und Erwin
Steinhauer bringen ihr Programm
„Was lachen Sie?“ wieder auf die
Bühne zurück. Anlass ist der 80.
Geburtstag von Heinz Marecek
am 17. September 2025. Die beiden
Vollblut-Komödianten sind
bekannt für ihre humorvollen
Aufführungen und bringen heute
um 18 Uhr im Congress Graz ihr
Publikum zum Schmunzeln.
Kunst- und Autorenfilme
Ab 17 Uhr werden heute im
Kunstgarten internationale
Kunst- und Autorenfilme gezeigt
– entweder auf der Open-Air-
Bühne oder im Innenraum des
Archivs Hortopias. Die Screenings
präsentieren eine kuratierte
Auswahl an Filmen, die neue Perspektiven
eröffnen und Themen
wie Menschen- und Frauenrechte
aufgreifen. Eingeladen sind alle
WOHIN AM SONNTAG
Filminteressierten!
Poetisches Tanztheater
Im Salon Stolz findet heute um
16 Uhr ein poetisches Tanztheater-Abenteuer
für Kinder und Erwachsene
statt. Pop-Up-Garden
erzählt die Geschichte der Heldin
Viva – eines mutigen Mädchens,
das beschließt, einen trostlosen
Ort in etwas Besonderes zu
verwandeln. Der Eintritt kostet
7,90 Euro pro Person.
„Artist talk“ Sakina Teyna
Um 16 Uhr startet im Grazer
Schaumbad ein „artist talk“ mit
der Musikerin Sakina Teyna, in
dem sie über ihren künstlerischen
Werdegang erzählt, über die
Rolle der Frau in der kurdischen
Kunst, und schließlich gibt es
noch eine listening session. Vor
und nach dem Talk gibt es die
Möglichkeit einer Führung durch
die Ausstellung ZOZAN in Anwesenheit
von Künstlern und der
Projektleitung.
Basketball Raiffeisen Sportpark
Heute steht in Graz ein spannendes
Basketball-Duell auf
dem Programm: UBSC Raiffeisen
Graz gegen BC Vienna. Das Spiel
beginnt um 17.30 Uhr im Raiffeisen
Sportpark Graz und ist Teil
der österreichischen win2day
Basketball Superliga. Zuschauer
und Basketballfans erwartet ein
intensives Spiel und ein spannendes
Duell.
Foto-Tour in Graz
Heute gibt es eine Foto-Tour in
Graz: Ab 14 Uhr begleiten Teilnehmer
einen Austria Guide auf
einem Stadtspaziergang zu den
schönsten Plätzen und bekommen
von einer Profi-Fotografin
Tipps für die eigene (Handy-)
Kamera.
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* Quelle: ÖAK, 2. HJ
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