14.03.2026 Aufrufe

15. März 2026

- Wirtschafts-Check: Umland zieht Graz davon - MotionExpo wieder absoluter Hotspot für alle Autointeressierten - Stadion-Debatte: Gespräche von Stadt und Land liegen auf Eis

- Wirtschafts-Check: Umland zieht Graz davon
- MotionExpo wieder absoluter Hotspot für alle Autointeressierten
- Stadion-Debatte: Gespräche von Stadt und Land liegen auf Eis

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN
  • Keine Tags gefunden...

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

15. MÄRZ 2026, AUSGABE 11

Alles Auto

Im Rahmen der MotionExpo wurde die

Messe wieder zum absoluten Hotspot

für alle Autointeressierten. 18

Alles auf Eis

Das Land forderte im Jänner Antworten

auf zwölf Fragen rund ums Stadion und

wartet teils bis heute darauf. 6

Wirtschafts-Check:

Umland

zieht

Wachstum in %

100 15.000

80

Reales Kommunalsteuerwachstum (2000–2024)

+84%

Graz

60

40

20

davon

0

+6%

Graz

Graz-Umgebung

Stadtflucht. Während die Kommunalsteuer in Graz seit Jahren stagniert, erlebt Graz-Umgebung einen enormen Boom. Die Folge: Viele Betriebe

ziehen von der Stadt ins Umland. Wirtschaftskammer-Obmann Bernhard Bauer fordert von der Stadtregierung dringend Reformen ein. SEITEN 4/5

LUEF, GETTY, GEPA


2 die seite zwei

www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Man sucht das

Weite und findet

es vor der Stadt

D

ie Botschaft der

aktuellen Befragung der

Wirtschaftskammer ist

unmissverständlich: Graz droht

den Anschluss zu verlieren,

weil es sich zunehmend selbst

im Weg steht (siehe Seiten 4/5).

Das Hauptproblem ist hausgemacht:

Wenn fast jedes zweite

Bauverfahren länger als neun

Monate dauert, ist das für

Betriebe kein bloßes Ärgernis,

sondern ein handfester

Standortnachteil. In einer Welt,

in der Zeit bares Geld bedeutet,

rollt das Umland den „roten

Teppich“ aus, während Graz die

Schranken unten lässt. Wer

expandieren will, sucht das

Weite – und findet es direkt vor

den Toren der Stadt. Verschärft

wird die Lage durch eine

Verkehrspolitik, die den Namen

„Wende“ trägt, sich für viele

aber wie eine Sackgasse

anfühlt. 2000 Parkplätze

weniger bei gleichzeitigem

Bevölkerungswachstum und

20.000 zusätzlichen Autos – das

ist keine ökologische Strategie,

das ist ein mathematisches

Desaster. Wenn Mitarbeiter

ihren Arbeitsplatz nur noch mit

Puls 180 erreichen, wandern sie

ab. Fachkräfte folgen dem Weg

des geringsten Widerstands,

und der führt derzeit weg von

Graz. Die Spitzenkandidaten

müssen bei unserer Elefantenrunde

am 25. März liefern. Graz

braucht keinen ideologischen

Grabenkampf, sondern einen

Weckruf. Sonst wandert nicht

nur das Geld ab, sondern auch

die Zukunft.

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

... Paulus

Bohl

Dr. Bohl über seine

Frühstücksgewohnheiten,

was er

an Graz mag, seine

Teilnahme bei Dancing

Stars und sein

neues Programm

„Solo“.

Was frühstücken Sie?

Zwei Eier im Glas – Schnittlauchbrot – Melange

–herrlich! Am Sonntag ist es dann so entspannt

wie möglich und am besten begleitet von einer

Zeitung. So ein paar Tage Tour bringen den Office-

Alltag natürlich durchaus durcheinander. Man

wacht immer woanders auf, man muss immer woanders

hin. Manchmal hat man eine Unterkunft

mit Frühstücksmöglichkeit, manchmal nicht. Ich

konzen triere mich da dementsprechend eher auf

ein regelmäßiges Mittagessen.

Was mögen Sie an Graz und worauf freuen

Sie sich, wenn Sie wieder in Graz sind?

Ich empfinde Graz als äußerst gemütlich. Da ich

überwiegend beruflich da bin, habe ich tagsüber

natürlich meistens keine Termine und kann mich

ganz entspannt in ein Café setzen, vielleicht ein

bisschen flanieren gehen, bis es am Abend dann

losgeht. Da Graz die allererste Stadt war, in der wir

außerhalb von Wien auftreten konnten, wird es

hier immer eine schöne Verbundenheit geben.

Woher nehmen Sie die Ideen?

Wirklich von überall. Überwiegend aus alltäglichen

Situationen, Abenden mit Freunden oder

wie beim aktuellen Programm: tatsächlichen Dating-Skurrilitäten.

Wie ist es, mit dem Bruder zusammenzuarbeiten?

Großartig! Wenn man das Privileg hat, jemanden

an der Seite zu haben, der einen vermutlich besser

kennt als man sich selbst und dieselben dummen

Gedankenbahnen hat, ist das tatsächlich sehr produktiv.

Was erwartet die Besucher bei Ihrem Programm

„Solo“ im März in der Komödie Graz?

Ich erzähle von fünf überlebten Tinder-Dates.

Fünf sehr unterschiedliche Geschichten, die zu

meinem Leidwesen tatsächlich so abgelaufen sind

Bei Paulus Bohl gibt

es immer Eier, Brot

und eine Melange.

Am Sonntag wird das

von der ausgiebigen

Lektüre der Zeitung

begleitet.

KK

und schon damals zur großen Belustigung meiner

Freunde geführt haben. Ich war mir eh auch selber

nicht ganz sicher, ob es wirklich in meinem eigenen

Interesse ist, das auf eine öffentliche Bühne zu

bringen …

In „Solo“ stehen Sie allein auf der Bühne.

Wieso haben Sie diesen Schritt gewagt? Wie

fühlt sich das für Sie an?

Da mein Bruder bald der echte Herr Doktor wird,

ist sein Terminkalender dementsprechend ausgestattet.

Es ist schlichtweg leider unmöglich, hier

langfristig viele gemeinsame Termine zu planen.

Die Kabarett-Häuser buchen ja teilweise zwei Jahre

im Vorhinein, dem muss man sich irgendwann

komplett verschreiben können. Also war klar, dass

ich da jetzt mal alleine raus muss. Am Anfang war

das natürlich eine riesige Umgewöhnung.

Wie hat sich die Teilnahme bei Dancing

Stars bzw. am Wiener Opernball angefühlt?

Mittlerweile darf ich das Tanzen wohl eindeutig

als ein Hobby bezeichnen. Hätte ich mir auch nie

gedacht … Tatsächlich schaffen die Cathi und ich

es auch knapp ein Jahr nach Dancing Stars noch,

ein paar Mal im Monat zu trainieren. Da wurden

dann selbstverständlich auch ein paar Einheiten

dem Walzer gewidmet, damit wir der Nation keine

Schande bereiten. Ich glaube, das haben wir ganz

gut hinbekommen, war wirklich eine sehr lässige

Erfahrung!

Paulus Bohl wurde 1996 in Wien geboren. Er ist Kabarettist,

Comedian und Social-Media-Entertainer.

Gemeinsam mit seinem Bruder Benjamin gründete

er während der Corona-Pandemie das Comedy-Duo

Dr. Bohl. 2025 nahm er an der ORF-Show Dancing

Stars teil, wo er den zweiten Platz belegte. Seit 2025

tourt er mit seinem Programm „Solo“ durch Österreich.

Am 23. März gastiert er in der Komödie Graz.



graz

4 graz

www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Den Statisten gebe ich nicht

mehr, ich habe ja jetzt eine

Hauptrolle.“

FPÖ-Spitzenkandidat René Apfelknab hat schon in

vielen Filmen als Statist mitgespielt. KK, ARCHE NOAH, GETTY

Wirtschafts-Check:

Die Grazer Surfwelle soll im

Mühlgang entstehen. MARLENE PAUER

Surfwelle für

den Volksgarten

■ Seit 2018/2019 plätschert

sie als Idee durch Graz: die

sogenannte Surfwelle in der

Mur. Nun erlebt das Projekt

eine Renaissance und soll

im Mühlgang im Volksgarten

umgesetzt werden. Ziel ist

es, gemeinsam mit weiteren

Neugestaltungsmaßnahmen

den Volksgarten attraktiver

zu machen. Derzeit läuft

das Behördenverfahren. Die

Surfwelle soll vom Surfverein

Graz betrieben werden.

Reales Kommunalsteuerwachstum (2000–2024)

Wachstum in %

100

+84%

80

60

40

20

+6%

0

Graz

Graz-Umgebung

Bernhard Bauer

WK-Regionalstellenobmann Bernhard Bauer ortet eine negative Entwicklung in Graz, sieht aber auch Chancen. GETTY, WK

Rösselmühle-Areal: Der Rahmenplan

wurde angenommen. B. GASSER

Rahmenplan

angenommen

Im Gemeinderat wurde der

Rahmenplan für das Areal

Rösselmühle und Postgarage

im Bezirk Gries mehrheitlich

angenommen. Neos und KFG

haben gegen das Vorhaben

gestimmt. Auch ein Antrag auf

Zurückweisung von den beiden

Parteien wurde mehrheitlich

abgelehnt. Das Komitee

Rösselmühle und zahlreiche

Veranstalter sprachen sich vor

der Abstimmung gegen den

Rahmenplan aus.

„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE

■ Seit letztem Jahr wird in Österreich

auch für Plastikflaschen

und Dosen Pfand eingehoben.

Doch im Alltag landen einzelne

Gebinde schnell im Müll, ist der

Weg für eine einzelne Pfandflasche

zum nächsten Automaten

für einige doch zu weit.

Deshalb wollten wir von unseren

Lesern wissen, ob sie Pfandflaschen

sammeln. Fast 80 Prozent

haben mit Ja abgestimmt.

Das bedeutet jedoch, dass ein

Fünftel der Teilnehmer den Mülleimer

bevorzugt. Es bleibt zu hoffen,

dass dann zumindest die in

Graz aufgestellten Pfandringe benutzt

werden, sodass andere Personen

davon profitieren können.

Sammeln Sie Pfandflaschen?

Ergebnis

unserer Online-

Abstimmung

20,8 %

NEIN

79,2 %

JA

903 Teilnehmer, nicht repräsentativ,

Stand: Freitag, 13. März, 12 Uhr, Foto: Getty


15. MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz 5

TOP

Baustellen-Urlaub für alle Hunde

Für alle Hunde der Arche Noah

konnte ein Urlaubsplatz während

der Baustelle gefunden werden.

Öffis werden teurer

Mit 1. Juli steigen in Graz die Öffi-

Preise. Für eine Stundenkarte sind

künftig 3,30 Euro fällig.

FLOP

Umland zieht Graz davon

BRISANT. Während die

Kommunalsteuer in Graz

stagniert, erlebt Graz-

Umgebung einen Boom,

zahlreiche Betriebe

verlassen die Stadt.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Die Zahlen sprechen eine

deutliche Sprache, und

sie sind für Graz wenig

schmeichelhaft: Während das

reale Kommunalsteuerwachstum

in der Landeshauptstadt

zwischen 2000 und 2024 bei mageren

sechs Prozent herumdümpelt,

geht die Kurve im Umland

förmlich durch die Decke. Graz-

Umgebung verzeichnet im selben

Zeitraum ein sattes Plus von

84 Prozent. Die Botschaft hinter

der Statistik: Das Geld wird

zunehmend vor den Toren der

Stadt verdient.

Zeit ist Geld

Ein Hauptgrund für die Stadt-

flucht der Unternehmen stellt

die Bürokratie dar.

„Zeit ist Geld“ – ein Grundsatz,

der in Graz offenbar schwerer

wiegt als anderswo. Eine aktuelle

Befragung der Wirtschaftskammer

unter Grazer Betrieben

offenbart Erschreckendes: Fast

die Hälfte (47 Prozent) gab an,

dass Bauverfahren in der Stadt

länger als neun Monate dauern.

Ob Betriebsanlagen oder

Bebauungspläne – im Vergleich

zum Umland, das oft mit „rotem

Teppich“ und schnellen Wegen

wirbt, wirkt Graz wie im bürokratischen

Tiefschlaf.

Parkplatznot

Dazu kommt ein emotional aufgeladenes

Thema: die Erreichbarkeit.

Seit 2015 sind in Graz

mehr als 2000 bewirtschaftete

Parkplätze verschwunden.

Gleichzeitig wuchs die Bevölkerung

um zehn Prozent, und die

Zahl der gemeldeten Pkw stieg

um rund 20.000 Fahrzeuge an.

Die logische Folge ist ein massiver

Engpass. Was als ökologische

Verkehrswende gedacht

war, wird für viele zum täglichen

Hindernis. Experten warnen:

Wenn Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz

nicht mehr stressfrei erreichen

können, suchen sie sich

Jobs im Umland. Dort ist das

Parken oft kein Problem und die

„Willkommenskultur“ für Pendler

eine andere.

„Graz‐Umgebung zeigt aktuell,

wie wichtig verfügbare

Flächen und verlässliche Rahmenbedingungen

für die Produktion

sind“, weiß der Grazer

Wirtschaftskammer-Obmann

Bernhard Bauer. Während

Umlandgemeinden gezielt mit

steuerlichen Spielräumen und

Gebührenbefreiungen locken,

fehlen in Graz solche Anreizsysteme

fast völlig. Zudem geht

der Stadt schlicht der Platz aus:

Zusammenhängende Gewerbeflächen

für produzierende

Betriebe sind Mangelware. Wer

expandieren will, muss fast

zwangsläufig ins Umland ausweichen.

Chancen

Bauer sieht Graz an einem Wendepunkt.

Er warnt davor, die

Stadt gegen das Umland aus-

zuspielen, fordert aber klare

Reformen: „Für Graz liegt die

Chance in seinen urbanen Qualitäten:

einer starken Wissensbasis,

einem attraktiven Tourismus

und einem lebendigen Handel.

Wenn Verfahren beschleunigt,

das Standortmarketing verstärkt

und die Erreichbarkeit endlich

wieder für alle Verkehrsteilnehmer

gewährleistet wird, kann

Graz wieder als vielseitiger und

attraktiver Wirtschaftsraum

wahrgenommen werden.“

Elefantenrunde

Alleine an diesem Beispiel kann

man erkennen, wie brennend

die Fragen rund um den Wirtschaftsstandort

Graz derzeit

sind und wie stark Entscheidungen,

die jetzt getroffen werden

müssen, unser aller Zukunft

beeinflussen werden. Wir versammeln

deshalb gemeinsam

mit der Wirtschaftskammer die

Spitzenkandidaten für die Gemeinderatswahl

zu einer Podiumsdiskussion

am 25. März, die

Übertragung gibt es auf www.

grazer.at live und zum Nachschauen.


202425010

6 graz

www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

K O M M E N T A R

von

Sabrina

Naseradsky

✏ sabrina.naseradsky@grazer.at

Ein Umbau

hoffentlich

ohne Opfer

E

s gibt den weisen

Spruch von Ludwig

Erhard „Wirtschaft ist

nicht alles, aber ohne

Wirtschaft ist alles nichts“.

Manchmal möchte man

diesen Spruch der aktuellen

Grazer Stadtregierung auf die

Fahnen schreiben. Denn so

gut Projekte wie die neue

Entlastungsstrecke in der

Neutorgasse oder der Umbau

des Tummelplatzes auch sind

(siehe auch unsere Geschichte

auf Seite 8), kann man sich

des Eindruckes nicht erwehren,

dass man die Wirtschaftstreibenden

in Graz vergisst

und auch ein wenig im Regen

stehen lässt. Denn zu Recht

befürchten die ansässigen

Unternehmer, dass die

Frequenz durch die Baustelle

sinkt – und damit ihre

Einnahmen und Umsätze.

Die Fördertöpfe sind leer, da

alles in die Rettung der

Unternehmen in der Neutorgasse

gesteckt wurde. Nur

wirklich erholt hat sich die

Gasse von der Baustelle nicht.

Von der vielbeschworenen

Flaniermeile ist nicht viel zu

sehen. Vor allem da sie mehr

Rennradstrecke als Flaniermeile

ist. Auch die (Wieder-)

Belebung der Annenstraße ist

ein hehres Ziel. Bleibt zu

hoffen, dass der Umbau am

Tummelplatz so gelingt, dass

auch danach die Menschen

wieder gerne durchflanieren

und bei den neu geschaffenen

Sitzmöglichkeiten

verweilen.

Stadion-Debatte

Gespräche von

Stadt und Land

liegen auf Eis

Die Zeit drängt: Das Land wartet noch immer auf Informationen.

ENDLOS. Das Land übermittelte der Stadt zwölf

Punkte als Voraussetzung, um in Gespräche über das

neue Stadion einzusteigen – und wartet bis heute.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Noch immer finden keine

Gesprächsrunden mit

Stadt, Land, Sturm und

GAK über den Stadion-Neubau

statt. Und das, obwohl die Uhr

tickt: Spätestens im Gemeinderat

am 21. Mai will Bürgermeisterin

Elke Kahr eine Einigung der

Beteiligten, ansonsten gibt’s nur

eine Sanierung.

Trotz mehrmaliger Einladung

seitens der Stadt nimmt kein Vertreter

des Landes an diesen vorbereitenden

Sitzungen teil. „Wir

sehen keinen Sinn darin, solange

wir keine belastbaren Zahlen vorgelegt

bekommen. Solange wir

nicht wissen, wie viel was kosten

soll, können wir nur darüber fantasieren,

was wir uns wünschen

GEPA

würden. Und dafür stehen wir

nicht zur Verfügung“, heißt es aus

dem Büro von Finanzlandesrat

Willibald Ehrenhöfer. Ende Jänner

wurden der Stadt zwölf Fragen

übermittelt (siehe Infokasten

rechts), die bis heute nicht zur

Gänze beantwortet sind.

Die zentralen offenen Punkte

sind die fehlende detaillierte

Machbarkeitsstudie und das fehlende

Geschäftsmodell mit den

Vereinen. „Eine Modernisierung

des Stadions Liebenau kann nur

gelingen, wenn alle vier Beteiligten

– Stadt, Land, Sturm und GAK

– an einem Strang ziehen“, meint

Finanzstadtrat Manfred Eber.

„Aus unserer Sicht könnte bis

Mai alles fertig sein, doch solange

das Land sich nicht aktiv am

Arbeitsprozess beteiligt, könnten

Verzögerungen entstehen.“

Die 12 Punkte

■ Machbarkeitsstudie Stadionerweiterung

samt zitierter

Einschätzung der städtischen

Baudirektion; OK

■ Detaillierte Darstellung

der geplanten Investitionen;

OFFEN

■ Berechnungen der Vereine

über potenzielle Bewirtschaftungserlöse;

OFFEN

■ Jahresabschlüsse 2024 und

2025, Wirtschaftsplan 2026

und Mittelfristplanung der

Liebenau GmbH; TEILWEISE

■ Relevante Vertragswerke

der Liebenau GmbH mit

anderen Rechtsträgern (z. B.

allfällige Finanzierungsverträge

mit der Sphäre der Stadt

Graz, Pacht(?)vertrag Liegenschaft

etc.) sowie generelle

Darlegung der maßgeblichen

Rechtsverhältnisse; OK

■ Verkehrswertgutachten der

Liegenschaft (von welcher das

Land Steiermark lt. Vorschlag

der Stadt 50% erwerben soll);

OK

■ Bewertungsgutachten

Unternehmensanteile der

Liebenau GmbH für den von

der Stadt vorgeschlagenen

share deal von 50 % bzw. Verkehrswertgutachten

Gebäude;

TEILWEISE

■ Darstellung der Eckpunkte

einer möglichen Syndizierung

sonstiger profit center (z. B.

Eishalle) der Liebenau GmbH;

TEILWEISE

■ Detaillierte Darstellung des

vorgeschlagenen business case

bzw. Geschäftsmodells; OFFEN

■ Beihilfenrechtliche Einschätzung;

OK

■ Einschätzung ESVG-Relevanz;

OK

■ Und wie oben erwähnt

alle weiteren der Stadt Graz

vorliegenden Unterlagen, die

für eine fachliche Prüfung

notwendig bzw. hilfreich sind;

OFFEN

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010

Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA:

Tobit Schweighofer | REDAKTION: Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (0664/80 666 6533), Leonhard

Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan

(Verkaufs leitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890) |

OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 171.043 (der

Grazer, wö, ÖAK 2. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

Gedruckt nach den

Richtlinien Gedruckt nach des Österrei-

den Richtlinien des

Österreichischen Umweltzeichens Umweltzeichens

Recyclingpapierprodukte“

„Druck- und Recycling-

Druck Carinthia, UW-NR. 1417

papierprodukte“

Druck Styria, UW-Nr. 1417

EU Ecolabel: Bitte

sammeln Sie Altpapier

für das Recycling


15. MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz 7

Tierschutzstadträtin Claudia Schönbacher mit Veterinärmanager Klaus

Hejny und den Hunden Nemo (groß) und Lilly (klein)

STADT GRAZ/FOTO FISCHER

Gratis Eintragungsabend

■ In Österreich gehaltene Hunde

müssen verpflichtend gechipt

und in der Heimtierdatenbank

registriert werden. Dennoch

kommt es immer wieder vor,

dass Hunde zwar gechipt, jedoch

keine Daten in der Datenbank

hinterlegt sind. Wenn ein Hund

ausbüchst oder sich in einem

Stressmoment von der Leine

reißt, können die Besitzer ohne

registrierte Daten nach dem Auffinden

des Tieres nicht verständigt

werden. Stadträtin Claudia

Schönbacher lädt daher am

18. März und am 30. April zu kostenlosen

Eintragungsabenden

im Veterinärmanagement der

Stadt Graz. Dort wird der Chip

des Hundes gescannt, und die

Daten des Hundehalters werden

direkt in die Heimtierdatenbank

eingetragen. „Auch veraltete

Daten wie eine nicht mehr aktive

Telefonnummer oder eine

veraltete Adresse gehören natürlich

auf den neuesten Stand gebracht“,

erklärt Schönbacher.


8 graz

www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

Constance Schlegl (Physio Austria)

und Hans Aubauer (UNIQA)UNIQA/TANZER

UNIQA hilft bei

der Suche

■ UNIQA und Physio Austria,

der Bundesverband der Physiotherapeuten

Österreichs,

kooperieren im Rahmen des

LARA-Partnernetzwerks, um

die Suche nach einem passenden

Physiotherapeuten zu

vereinfachen.„Mit unserer Ambition

als beste Service-Dienstleisterin

verfolgen wir mit dem

LARA-Partnernetzwerk das Ziel,

unseren Kunden die Gesundheitsversorgung

so einfach wie

möglich zu gestalten“, erklärt

Hans Aubauer, Leiter der Krankenversicherung

bei UNIQA.

Insgesamt verbringt man drei

Minuten bei minus 110 Grad. NUVANA

Gesund werden

bei -110 Grad

■ Am 19. März findet die Eröffnungsfeier

für den wohl

kältesten Ort der Grazer Innenstadt

statt. Die „Nuvana

-100 Grad“-Kältekammer in

der Girardigasse 1 sorgt für

weniger Schmerzen und mehr

Beweglichkeit, indem die

Ganzkörper-Kältetherapie einen

starken Reiz für den Körper

setzt.

Bei der Eröffnungsfeier werden

das Konzept hinter Nuvana

und die Wirkungsweise moderner

Kältetherapie erklärt.

Appell: „Vergesst

bitte nicht auf uns“

VERUNSICHERUNG. Die Baustelle am Tummelplatz ist gestartet. Ansässige

Unternehmen machen sich nun Sorgen um die Kundenfrequenz.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Seit Jahren schreit der Tummelplatz

mitten im Herzen

von Graz förmlich nach einer

Sanierung. Nun ist es endlich

wieder so weit. Gemeinsam mit

dem Bischofplatz wird der Platz

neu gestaltet. Es soll ein zusammenhängendes

Areal entstehen.

Gute Sache

Prinzipiell stehen die ansässigen

Unternehmer dem Umbau positiv

gegenüber. „Ich bin Altbürgermeister

Siegfried Nagl schon

vor zwölf Jahren mit dem Tummelplatz

auf die Nerven gegangen“,

lacht Andreas Reiter, der

direkt am Tummelplatz „Chic

Ethic“ betreibt. Und ergänzt:

„Ich bin heilfroh, dass es endlich

gemacht wird.“ Ähnlich sieht es

Iris Zehetner von der Boutique

DeLilia in der Hans-Sachs-Gasse.

„Wir waren bei der Planung

eingebunden und freuen uns

eigentlich über den Umbau“, so

Zehetner.

Doch wo Licht ist, ist auch

Schatten, denn eine Sorgen haben

die Unternehmer: ein Sinken

der Frequenz durch die Baustelle

und damit verbunden ein Sinken

der Einnahmen. Eines ist bereits

jetzt klar, die Fördertöpfe der

Baustellenförderung sind leer.

Wobei es Zehetner und Reiter gar

nicht so sehr um die Förderung

geht. „Denn die würde ja nur einen

Bruchteil abdecken“, so die

Boutiquenbesitzerin. Vielmehr

wünschen sich die Unternehmer,

dass die Stadt sie in Form von

Marketingmaßnahmen und Beschilderungen

unterstützt. Dazu

sind sie auch bereits in Kontakt

mit Citymanagerin Elisa-Maria

Steinberger getreten.

„Unsere Geschäfte und die Lokale

haben ja auch während allen

So wird der fertige Tummelplatz aussehen.

Andreas Reiter

und Iris Zehetner

freuen sich

prinzipiell über

den Umbau

des Tummelplatzes,

sie

fürchten

nur einen

Frequenzrückgang.

GRAZER

Bauphasen nach wie vor regulär

geöffnet“, so Reiter und Zehetner.

Daher appellieren sie nicht nur

an die Stadt, sondern auch an

die Kunden, dass sie „bitte nicht

auf die vielen tollen Geschäfte in

dem Umfeld vergessen sollen“.

Und sie bleiben auch selber nicht

untätig. „Wir überlegen gerade,

welche Aktionen wir setzen können,

etwa in Form von Gewinnspielen

oder Ähnlichem“, erzählen

die beiden Unternehmer.

Ganz besonders freuen sie sich

aber auf das Endergebnis und

das Bauende 2027.

ACHTZIGZEHN | KONSTRUKTIB ARCHITEKTUR STUDIO



10 graz

www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

Graz hebt ab: Voller

Schub für Tourismus

& Wirtschaft

Die Flughafendirektoren Jürgen Löschnig und Wolfgang Grimus im Gespräch mit Messe-Graz-Chef Martin Ullrich

und „Grazer“-Geschäftsführer Gerhard Goldbrich. Graz braucht einen starken Flughafen und setzt auf Kongresse. KK

ABFLUG. Graz war vor der Pandemie und zu Zeiten der Hochblüte des

Autocluster eine angesagte Kongressstadt. Dort will man rasch wieder hin.

Von Gerhard Goldbrich

gerhard.goldbrich@grazer.at

Die Pandemie hat weltweit

ihre tiefen Spuren

hinterlassen. Das bekam

natürlich auch die Stadt Graz zu

spüren, insbesondere im Kongress-

und Businesstourismus.

Viele Unternehmen verlegten

Meetings und Veranstaltungen

ins Internet, virtuelle Zusammentreffen

inklusive Homeoffice

nahmen Überhand. Langsam,

aber doch erkennen Unternehmensverantwortliche

wieder

den empathischen Wert physischer

Kontakte und kehren vermehrt

zu Altbewährtem zurück.

Auf diesen Zug, nicht nur bedingt

durch die Koralmbahn, und auf

diesen Flieger wollen insbesondere

der Flughafen Graz und

die MCG rasch aufspringen. „Im

Vergleich zu der Zeit vor Corona

hat sich das Verhalten der Flugreisenden

massiv verändert“ erklärt

Airport-Direktor Wolfgang

Grimus. „Wir verzeichnen einen

Anstieg bei touristischen Flügen

um 28 Prozent, leider aber auch

einen Rückgang im Businessbereich

im gleichen Ausmaß.“ Doch

gerade in diesem Segment wird

deutlich mehr ausgegeben. „Der

klassische Tourist gibt im Durchschnitt

130 Euro täglich aus, der

Kongresstourist 530 Euro, und

somit ist er ein starkes Glied in

der Wertschöpfungskette für

Graz“, ergänzt MCG-Boss Martin

Ullrich. Diese Entwicklung und

der damit verbundene Wegfall

von Veranstaltungen schmerzt

natürlich auch die MCG. „Umso

wichtiger ist es, den positiven

Trend mit einer modernen Infrastruktur

zu nutzen“, pocht Ullrich

auf den Bau der neuen Kongresshalle.

Rentabilität

Die Wirtschaftslage spielt natürlich

eine wesentliche Rolle,

international tätige Unternehmen

wie die AVL, Magna oder

die Andritz AG sind sowohl im

Incoming als auch im Outgoing

wichtige Faktoren. Generell appelliert

man, den Flughafen auch

zu nutzen. „Wenn wir einen starken

Grazer Airport wollen, muss

man ihn auch frequentieren“,

erklärt Geschäftsführer Jürgen

Löschnig. Fluglinien kalkulieren

beinhart, und nur mit effizienter

Auslastung können Destinationen

und Takt aufrecht erhalten

werden. „Erfolgsfaktoren im

Businessbereich sind vor allem

die „Big 5“: Frankfurt, München,

Wien, Düsseldorf und Zürich.

Dazu gesellt sich noch überwiegend

im touristischen Segment

Istanbul. So sieht es auch Martin

Ullrich, „neben den österreichischen

Kunden stehen vor allem

Deutschland und die Schweiz

im Mittelpunkt der Zielgruppe

für internationale Kongresse.“

Als hervorragend bezeichnen

alle drei Diskutanten „die Zusammenarbeit

mit der Erlebnisregion

Graz und dem Steiermark

Tourismus. Dazu braucht es ein

wirtschaftsfreundliches Klima in

der Stadt Graz.“ Gemeinsam will

man rasch an die Vor-Corona-

Zeiten anschließen und Graz als

Kongressstadt weiter stärken.


15. MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz 11

Die MS St. Leonhard in der Elisabethstraße soll renoviert werden. Vor allem

die Fassade und die Außenanlagen vertragen ein Make-over. STADT GRAZ/FISCHER

Sanierung von Grazer

Pflichtschulen geplant

NOTWENDIG. MS St. Leonhard, VS Berliner Ring

und MS Fröbel werden saniert bzw. erweitert.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Von der Stadt Graz wird

gerade die Sanierung

mehrerer Pflichtschulen

vorbereitet. So sollen demnächst

die Außenanlagen und die Fassade

der MS St. Leonhard in

der Elisabethstraße umfassend

renoviert werden. Zusätzlich

wird auch die Sanierung der MS

Fröbel im Bezirk Lend vorbereitet.

Dabei sollen unter anderem

Maßnahmen zur Barrierefreiheit

sowie notwendige Innensanierungen,

Verbesserungen bei den

Sanitäranlagen und im Brandschutz

umgesetzt werden.

Bei beiden Projekten wird im

Herbst eine Beschlussfassung

im Gemeinderat angestrebt.

Vorlegen wird diese voraussichtlich

schon die neue Rathauskoalition,

denn am 28. Juni

wird ja bekanntlich gewählt.

Die bereits seit 2025 laufenden

Sanierungsarbeiten an der

MS Kepler werden im kommenden

Sommer ebenfalls fortgesetzt.

Die Umsetzung erfolgt

aus dem laufenden Budget der

Abteilung für Bildung und Integration.

Es ist kein zusätzlicher

Beschluss nötig.

An der VS Berliner Ring ist

sogar noch Größeres geplant.

Während eine notwendige

Fenstersanierung im letzten

Jahr umgesetzt wurde, wird

nun mit der Baudirektion eine

Potenzialanalyse durchgeführt,

um die langfristige Entwicklung

des Standorts zu prüfen. Die

Stadt hat bereits ein angrenzendes

Grundstück für einen möglichen

Ausbau erworben.

200 Millionen

„Meine Vision ist, dass Graz eine

Stadt ist, in der alle Kinder ihre

Talente bestmöglich entfalten

können. Mit unserem Schulausbauprogramm

GRIPS schaffen

wir Raum für moderne Pädagogik

und bessere Bildungschancen

für unsere Kinder. In den

letzten zehn Jahren haben wir

rund 200 Millionen Euro in den

Ausbau von Schulen investiert“,

ist der zuständige Stadtrat Kurt

Hohensinner stolz. „Ich werde

auch weiterhin nicht müde

werden, für mehr Geld in der

Bildung zu kämpfen! Denn jeder

Euro, den wir in die Bildung

investieren, ist eine Investition

in unsere Zukunft.“

Bezirksvorsteher Erwin Wurzinger sieht in der aktuellen Umsetzung des

Bauvorhabens einen Rechtsbruch. Die Stadt Graz hält dagegen.

Öffi-Turbo oder eine

neue Asphalt-Sünde?

ZÜNDSTOFF. Die Bauarbeiten für den Ausbau

der Linie 1 sorgen im Bezirk Mariatrost für Ärger.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Der Ausbau der Straßenbahnlinie

1 sorgt in Graz-

Mariatrost für neuen

politischen Zündstoff. Während

Vizebürgermeisterin Judith

Schwentner von „Verbesserungen

des Öffi-Takts für tausende

Menschen“ spricht, wirft der

Mariatroster Bezirksvorsteher

Erwin Wurzinger den Verantwortlichen

einen Rechtsbruch

vor. In der Hilmteichstraße

herrscht Unruhe: Wo bis vor Kurzem

noch gesunde Bäume entlang

der Hundewiese standen,

ragen heute zahlreiche Stümpfe

aus dem Boden. Was die Stadt

als notwendige Begleitmaßnahme

deklariert, nennt Wurzinger

einen „unfassbaren Vorgang“.

Im Kern des Konflikts steht

ein „Zahlenrätsel“ um die Fahrbahnbreite.

Laut vorliegenden

Plänen verbreitert sich der versiegelte

Bereich auf bis zu 11,85

Meter. Der Bezirksvorsteher

kritisiert massiv, dass hier unter

dem Vorwand der Schieneninfrastruktur

wertvolle Grünflächen

einer öffentlichen Parkanlage

dem Individualverkehr

geopfert werden. Das Büro der

Vizebürgermeisterin hält dagegen:

Der neue Linksabbiegestreifen

sei technisch komplex,

diene der Sicherheit und stabilisiere

den Takt für tausende

Fahrgäste. Zudem verspricht

die Stadt, am Ende mehr Bäume

nachzupflanzen, als heute gefällt

werden.

Der politisch brisanteste

Punkt ist jedoch die rechtliche

Grundlage. Der Bezirksrat sieht

einen klaren Widerspruch zum

„Hochheiligtum“ der Raumordnung

– dem Flächenwidmungsplan.

Eine Asphaltierung

auf Parkflächen sei ohne Zwei-

Drittel-Mehrheit im Gemeinderat

schlicht unzulässig. „Durch

die beschlossene Verordnung

und den straßenbaurechtlichen

Bescheid nach dem Landesstraßenverwaltungsgesetz

ist das

Straßenbauvorhaben sehr wohl

rechtlich zulässig“, heißt es aus

dem Büro von Vizebürgermeisterin

Schwentner. Wurzinger

behält sich nun vor, die Aufsichtsbehörde

des Landes einzuschalten.

Der Kampf um jeden

Meter Asphalt und Grazer Grünraum

ist damit in eine neue, juristische

Phase eingetreten.

KK


12 graz

www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

Geschäfts

Börse

www.grazer.at

Jetzt erfolgte der Spatenstich.

Fertigstellung: Ende 2027. VENTA

Spatenstich in

der Lagergasse

■ 38 Wohnungseinheiten

werden von der Venta Real

Estate Group in der Lagergasse

gebaut: Nach der erfolgreichen

Baustart-Aktion

erfolgte am 5. März der offizielle

Spatenstich des Projektes

MUR|PUR. „Immobilien zählen

gerade in unsicheren Zeiten

zu den stabilsten Wertanlagen.

Deshalb realisieren wir

sorgfältig geplante Wohnprojekte,

die zukunftssicher sind“,

so die Entwickler.

Sven arbeitet jetzt bei Intercoiffeur

Mayer im Murpark. BEREITGESTELLT

Spezialist für

Herrenschnitte

■ „Der Trend entwickelt sich

von kurzen Fades zurück zu

längeren klassischen Schnitten“,

beschreibt Barber-Spezialist

Sven die Entwicklung bei

Frisuren. Sven ist seit mehr

als acht Jahren als Barber tätig

und ab sofort Teil des Teams

von Intercoiffeur Mayer im

Murpark. Der Barber ist Spezialist

für Herrenhaarschnitte

und Rasuren im klassischen

Stil – inklusive Hot Towel, Rasierschaum

und Messer. .

Am Freitag hat Søstrene Grene in der SCS eröffnet, Sehen Wutscher im Center West schon am Donnerstag.SCS, SEHEN WUTSCHER

Neues in Shoppingcentern

G’SCHÄFTIG. In Seiersberg hat Søstrene Grene aufgesperrt, dafür verabschiedet

sich Hema. Im Center West sind Sehen Wutscher und s.Oliver dazugekommen.

Von Verena Leitold & Sabrina Naseradsky

redaktion@grazer.at

In der ShoppingCity Seiersberg

hat am Freitag die dänische

Einrichtungskette Søstrene

Grene aufgesperrt. Fans von skandinavischem

Design und Hygge-

Lebensstil werden dort sicher fündig.

Es handelt sich um das erste

Geschäft in der Steiermark. Angeboten

werden im Obergeschoss

der „Green City“ kleine Möbelstücke,

Wohnaccessoires, Küchenzubehör

und Geschenksartikel.

Ebenfalls auf Ebene 2 in der Green

WK baut Garage mit 646 Parkplätzen

■ Nach der Eröffnung des Center

of Excellence steht das nächste

große Bauprojekt der Wirtschaftskammer

kurz bevor. Am 31. März

findet die Bauverhandlung für

eine Hochgarage in der Körblergasse

111 statt. Die WK Steiermark

möchte dort ganze 646 Pkw-

Abstellplätze sowie zusätzlich

178 Fahrradabstellplätze bauen.

Dazu kommen verschiedene Nebenanlagen

wie zum Beispiel eine

Müllsammelstelle sowie Lagerflächen.

Räumlichkeiten für Parkraumservice,

Arealbewirtschaftung

und ein Rechenzentrum sind

ebenfalls geplant.

Seitens der Stadt Graz betont

man, dass dem Bauvorhaben

City steht aber auch ein Abschied

an: Noch bis zum 18. März hat

Hema geöffnet. Derzeit läuft noch

der Abverkauf. Ein Nachmieter

ist auch schon gefunden, erzählt

Marketingleiterin Roswitha Lahousen:

„Einen fixen Nachfolger

gibt es schon, der mit einem völlig

neuen Konzept, das es in der Steiermark

bisher noch nicht gibt, zu

uns kommt.“ Wer es ist, will sie jedoch

noch nicht verraten.

Im Center West gab es diese

Woche zwei Neueröffnungen.

Direkt beim Haupteingang hat

s.Oliver auf 250 Quadratmetern

auch ein Begrünungskonzept

zugrunde liegt. Außerdem wird

darauf hingewiesen, dass vor Anberaumung

der Bauverhandlung

ein umfassendes Ermittlungsverfahren

– inklusive Einholung

der erforderlichen Sachverständigen-Gutachten

– stattgefunden

hat. Der Bauplatz ist nach

aufgesperrt. Und unweit entfernt

ist Sehen Wutscher mit einer neuen

Filiale dazugekommen.

Hart bei Graz

Am morgigen Montag eröffnet

am Johann-Kamper-Ring in Hart

bei Graz das Hügellandrad-Fahrradzentrum.

Neben klassischen

Fahrrädern und Kinderrädern

für alle Altersgruppen gibt es

dort E-Bikes für unterschiedliche

Einsatzbereiche: Citybikes,

Pendlerräder, Mountainbikes,

Trekkingbikes. Angeschlossen ist

außerdem eine Servicewerkstatt.

der Flächenwidmung als Kerngebiet

ausgewiesen. Ein Bebauungsplan

ist vorhanden.

Die Wirtschaftskammer selbst

verwies darauf, dass es sich um

ein laufendes Verfahren handle,

zu dem man sich vor dem finalen

Vorliegen aller Genehmigungen

nicht äußern möchte. VENA

Noch wird

bei der WK

„freiluftgeparkt“.

Aber

eine Garage

ist in Planung.

STREET VIEW


15. MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz 13


14 graz

www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Bundespräsident schweigt

Unser öffentlich-rechtlicher

Rundfunk mutierte im Parteien-

und Interessenskonflikt

nach dem Rücktritt des Generaldirektors

Roland Weißmann

zur „Schlangengrube“ und hat

im ORF eine veritable Krise

ausgelöst. Auch wenn mit dem

ORF-Urgestein Ingrid Thurnher

der ORF in ruhigeres Fahrwasser

kommen dürfte, werden

wohl gravierende Reformen im

ORF-Zentrum vonnöten sein.

Den rund 4000 ORF-Angestellten

sei es gegönnt, dass der ORF

wieder aus den Schlagzeilen

kommt. Auffallend ist jedoch,

dass der Bundespräsident Alexander

Van der Bellen zur unappetitlichen

Causa schweigt,

zumal er sonst gerne mit erhobenem

Zeigefinder mahnt,

wenn es in eine bestimmte Parteienrichtung

geht. Natürlich

ist Van der Bellen weiterhin an

einer wohlwollenden Berichterstattung

seiner Person bemüht,

weshalb er es sich mit den

Mächtigen am Küniglberg nicht

verscherzen will.

Peter Puster

* * *

Unerwünschte Radfahrer

Ich bin ein begeisterter Radfahrer.

Jeden Tag lege ich die

Strecke zwischen meiner Wohnung

in St. Peter und meinem

Arbeitsplatz in der Innenstadt

mit dem Fahrrad zurück. An

der Kreuzung St. Peter Hauptstraße/Petersgasse/Gluckgasse

gibt es eine wunderbare Möglichkeit,

die Strecke mit dem

Fahrrad über den Gehsteig

abzukürzen, ohne abbremsen

zu müssen. Das machen fast

alle Radfahrer so – ich bin also

nicht der Einzige. Leider gibt es

offenbar einen Bewohner in der

Gluckgasse, der uns Radfahrer

beschimpft, wenn wir auf dem

Gehsteig unterwegs sind. Er

faselt immer von einer angeblichen

„Gefährdung der Fußgänger“.

Ich finde es sehr bedauerlich,

dass es immer noch

solche gestrigen Menschen gibt,

die nicht erkannt haben, dass

die Zukunft in Graz den Radfahrern

gehört, und sich mit

aller Kraft gegen diese Entwicklung

stemmen.

Thomas Baumhackl

* * *

Graz und die Baustellen

Die schöne Stadt Graz, bekannt

für ihre historische Altstadt

und ihre lebendige Kultur, hat

in den letzten Jahren mit einem

Problem zu kämpfen, das

sowohl Einheimische als auch

Besucher im Alltag stark belastet

– die zunehmende Zahl

an Baustellen. Die Straßen, die

einst flüssig befahrbar waren,

verwandeln sich zunehmend

in eine Kette von Umleitungen

und Staus. Graz und die Zunahme

der Baustellen sind ein

Albtraum für Autofahrer. Autofahrer

sehen sich häufig mit

unvorhersehbaren Verzögerungen

konfrontiert. Zu Stoßzeiten,

wenn der Verkehr ohnehin

stark ist, können die Baustellen

zu Stau-Giganten anwachsen.

Es bleibt zu hoffen, dass die

umfassenden Arbeiten bald

abgeschlossen sein werden und

Graz wieder zu einem angenehmen

Ort für Autofahrer und

Fußgänger wird.

Wolfgang Gottinger

* * *

Bitte um ein Ende

40 Parkplätze weniger bedeuten

40 umweltbelastende

parkplatzsuchende Anrainer!

Dafür fast 800.000 Euro Steuergeld

in Zeiten wie diesen

auszugeben, um dann unter

anderem elf Bäume zu pflanzen,

wo der Schlossberg, mit

tausenden Bäumen, direkt

an die Laimburggasse grenzt,

ist Verschwendung von Steuergeldern

und liegt nicht im

Interesse der Bewohner! Und

dann auch noch bewährte Vorrangregeln

in einem sensiblen

Schulwegbereich zu ändern,

ist völlig sinnlos. Gegenseitige

Rücksichtnahme lernt man

nicht durch neue Vorrang-Privilegien,

es schafft zusätzliche

Verwirrung statt Sicherheit!

Bitte um ein Ende dieser teuren

Brechstangenpolitik!

Christine Simmerstatter

* * *

Jetzt App downloaden!

Vergangene Woche

im täglichen E-Paper

Plan für Laimburggasse

■ Der 58. Gemeinderat stand

ganz im Zeichen von zukunftsweisenden

Projekten in der Landeshauptstadt.

Unter anderem

wurde der Rahmenplan für das

Areal Rösselmühle und Postgarage

mehrstimmig beschlossen.

Surfwelle im Volksgarten

■ Die Laimburggasse wird ab

Sommer 2026 zur Fahrradstraße.

Nun ist die Planung für die Neugestaltung

der Gasse und der angrenzenden

Vogelweiderstraße

abgeschlossen. Ziel ist es, den

öffentlichen Raum mit mehreren

Maßnahmen aufzuwerten.

58. Gemeinderat in Graz

■ Bereits vor Jahren war eine

Surfwelle in der Mur im Gespräch.

Nun soll sie im Volksgarten

realisiert werden. Die Anlage

ist im Mühlgang geplant und soll

den Park gemeinsam mit weiteren

Neugestaltungen aufwerten.

ARTGINEERING, GETTY, MARLENE PAUER

Das Trinkwasser in Seiersberg-Pirka wurde überprüft, und die Marktgemeinde

darf sich über eine hohe Wasserqualität freuen.

GETTY

Bestnote für Trinkwasser

■ Das Trinkwasser der Gemeinde

Seiersberg-Pirka darf sich bei

einer aktuellen Untersuchung

der Medizinischen Universität

Graz über Bestnoten freuen. Die

Marktgemeinde lässt das Wasser

regelmäßig kontrollieren, um

eine gute Trinkwasserqualität

für Bewohner gewährleisten zu

können.

Anfang März wurde erneut

eine Probe aus dem Schachtbrunnen

am Sandgrubenweg

entnommen und mikrobiologisch

sowie chemisch-physikalisch

analysiert. Dabei konnten

keine Escherichia coli, coliforme

Bakterien oder Enterokokken

nachgewiesen werden. Auch

sämtliche chemische Parameter

lagen unter dem gesetzlichen

Richtwert. Das Wasser ist klar,

farblos und geruchlos und weist

mit einer Gesamthärte von rund

19 Grad deutscher Härte einen

natürlichen Mineralstoffgehalt

auf. Auch der pH-Wert befindet

sich im optimalen Bereich.


15. MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz 15


Ihr erster Schritt zu schmerzfreiem Gehen

Entdecken Sie das einzigartige Geherlebnis mit den gelenkschonenden Schuhen von

kybun und Joya. Inspiriert von den sanften Reisfeldböden Südkoreas, verwandeln die

Sohlen harte, flache Böden in ein weich-elastisches Gehgefühl.

Weichster Trage- und Gehkomfort

Für schmerzfreies Gehen und Stehen

Ideal bei Fersensporn, Knie- und Hüftarthrose, Rückenschmerzen

Miami pink Joya Veloce light green

Joya

Traveller II brown Joya

Langnau white

kybun

Pura blue

kybun

Burgdorf beige

kybun

kybun Joya Shop Graz

Grazbachgasse 27 · 8010 Graz

Tel. 0316 839 779 · www.kybunjoya.swiss

Weitere kybun Joya Shops unter:

kybunjoya.swiss/filialen


WELT DER WUNDER PRÄSENTIERT:

Das Wunder vom

Luftkissen-Schuh

SCANNEN

UND VIDEO

ANSCHAUEN

Der Schweizer Luftkissen-Schuh.


18

szene

Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

MotionExpo 2026

Männer, zeigt eure

Verletzlichkeit!“

Musiker Paul Pizzera machte bei der

Veranstaltung „Man(n) kann reden“ in Leibnitz

den Männern Mut, Gefühle zu zeigen. KK

www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Alles Auto oder was?

Die Motion-

Expo wurde

von zahlreichen

Vertretern aus

Land, Stadt

und Institutionen

eröffnet.

LUEF (6)

LEIDENSCHAFT. Die

MotionExpo ist eröffnet!

Auf 18.000 Quadratmetern

wird alles geboten,

was das PS-Herz höherschlagen

lässt.

Von Dorian Krois & Sabrina Naseradsky

redaktion@grazer.at

Auch heuer wurde die Messe

zum Hotspot für alle Autointeressierten.

MCG-Geschäftsführer

Martin Ullrich freute

sich über das große Interesse der

Besucher.

Die mittlerweile größte Fahrzeugmesse

Österreichs verwandelte

die Grazer Messehallen in

ein pulsierendes Zentrum der

Mobilität. Auf 18.000 Quadratmetern

wurde eine beeindruckende

Vielfalt präsentiert: Von zukunfts-

weisenden E-Modellen bis hin zu

prall gefüllten Hallen mit 180 Neufahrzeugen.

Besonders emotional

wurde es in der Sonderausstellung

„100 Jahre Mercedes-Benz“. Ikonen

wie der SSK von 1929 – ein

Meisterwerk von Ferdinand Porsche

– ließen die Besucher vor

der „damaligen Formensprache

niederknien“, wie Günther Kerle,

Sprecher der Automobilimporteure,

treffend formulierte.

Großes Interesse

Ob Landwirtschaft 4.0 mit Hightech-Traktoren

oder die Rekonstruktion

historischer Renngeschichte:

Die Messe beweist, dass

die Steiermark als Automobilland

lebt. Laut Günther Kerle ist die

Elektromobilität nun „langsam angekommen“.

Während in den vergangenen

Jahren oft noch Skepsis

herrschte, zeige die aktuelle

Motion Expo, dass sich die Menschen

nun aktiv für diese neue

Form der Fortbewegung interessieren.

Zahlreiche Fans

Die MotionExpo nicht entgehen ließen

sich: Landeshauptmann Mario

Kunasek, Landesrätin Claudia Holzer,

Landtagsabgeordneter Robert

Mörth, die Stadträte Manfred Eber

und Kurt Hohensinner, Gemeinderat

Georg Topf, Bezirksrat Helmuth

Scheuch, FPÖ-Klubobmann

Marco Triller, SPÖ-Graz-Klubobfrau

Daniela Schlüsselberger,

Messe-Aufsichtsrat Gerald Haßler,

FPÖ-Spitzenkandidat René Apfelknab,

Grawe-Generaldirektor Klaus

Scheitegel, eFuel-Alliance-Vorsitzende

Jürgen Roth, Philipp Gady

(WKO Steiermark), ARBÖ-Präsident

Klaus Eichberger, Bestattung-

Graz-Geschäftsführer Gregor Zaki,

Konsul Rudi Roth, die Werber Peter

Schaar und Andreas Mauerhofer,

Eiskönig Charly Temmel und Alle

Achtung-Sänger Christian Stani.

Auch mit dabei: Daniela Schlüsselberger

(l.) und Klaus Eichberger

Freuten sich auf die Autos: Marco

Triller (l.) und Robert Mörth.

Einer der Besuchermagneten war mit Sicherheit die Sonderausstellung

zu den spektakulären Oldtimern.

„Grazer“-Geschäftsführer Gerhard Goldbrich, Eiskönig

Charly Temmel und MCG-Chef Martin Ullrich (v. l.)

Gerald Haßler und René Apfelknab

(r.) freuten sich auf die Ausstellung.


15. MÄRZ 2026 www.grazer.at

PRIVAT, SCHERIAU

szene 19

Valentina Eberhardt GEBURTSTAGSKINDER

Gery Richter

Happy Birthday und Buon compleanno

zum 33. Geburtstag am

16. März an die Künstlerin.

DER WOCHE Am 19. März gehört das Event des

Tages ganz allein dem Promoter.

Alles Gute zum 49sten!

Happy Birthday!

Die besten Restaurants 2026

KULINARISCH. Falstaff präsentierte auch heuer wieder die besten kulinarischen

Adressen des Landes. Die Goldene Birn konnte sich stolze 95 Punkte holen.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Mit 95 Punkten und vier

Gabeln zählt das Gourmetrestaurant

„Zur Goldenen

Birn“ im Grazer Parkhotel

laut neuem Falstaff-Restaurant-

Guide wieder zu den Besten des

Landes. Auch das Kupferdachl

glänzt weiterhin.

Nummer eins

Mit Küchenchef Jan Eggers ist die

Goldene Birn wieder die Nummer

eins der steirischen Landeshauptstadt.

Im frisch erschienenen Falstaff-Restaurant-Guide

2026 hält

sich die Goldene Birn mit starken

95 Punkten und vier Gabeln an der

steirischen Spitze.

Ab April gibt es die Birn sogar

mittags: Jeden Samstagmittag

wird der Royal Lunch in vier Gängen

serviert sowie Aperos und Petit

Four. „Alles Originalgerichte aus

dem Abendmenü und zum Auftakt

im April und Mai alles unter dem

Motto Royal Fish“, verrät Küchenchef

Eggers.

Seit 1986 ist das Traditionsrestaurant

Kupferdachl ein Treffpunkt

für Genussmenschen in Premstätten.

Im Sommer 2025 wurde das

Haus umfassend neu gestaltet. Das

Konzept verbindet seither zwei Restaurants

unter einem Dach: die

moderne, beliebte Küche des Kup-

Das Goldene-

Birn-Team:

Souschef Patrick

Slamanig,

Küchenchef

Jan Eggers,

Sommelier

Oliver Petritz,

Chef de Partie

Manuel Ulrich

(v.l.)

JÜRGEN SCHMÜCKING

ferdachl und das Fine-Dining-Restaurant

„Das Edelsbrunner“.

Die Erfolgsgeschichte von Daniel

Edelsbrunner und seiner Lebensgefährtin

Sandra Scherbinek

geht weiter: Nach der gelungenen

Neueröffnung und der Auszeichnung

durch Gault&Millau mit insgesamt

sechs Hauben (vier für den

Fine-Dining-Bereich „Das Edelsbrunner“

und zwei für das Restaurant)

folgt nun die nächste hochkarätige

Bewertung.

Auch weitere Grazer Restaurants

konnten punkten. Das Artis, der

Kehlberghof, das Restaurant Caylend,

El Gaucho im Landhaus und

das Restaurant Schlossberg ergatterten

je drei Gabeln.

Zwei oder mehr Gabeln

■ Zur Goldenen Birn

■ Artis

■ Kehlberghof

■ Restaurant Caylend

■ El Gaucho im Landhaus

■ Restaurant Schlossberg

■ Restaurant Schmidhofer im

Palais

■ Kabuff

■ Mohrenwirt

■ Steak Boutique

■ Toshi Sushibar

■ Geniesserei am Markt

■ Stammtisch am Paulustor

■ Corti Ristorante

■ Gerüchteküche

■ Restaurant Rauch und Rebe

■ Scheucher

■ Starcke Haus

■ Vina

■ Arravané

■ Francis

■ Wirtshaus Thorbauer

■ Aiola im Schloss

■ Stainzerbauer

■ El Pescador im Rathaus

■ Casino Restaurant Graz

■ Miss Cho Asiatischer Dinnerclub

■ Restaurant Florian

■ Salon Marie

■ Aiola Upstairs

■ Der Steirer


szene

20 www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

Steiermark-Frühling in Wien:

2026 so groß wie noch nie

STEIRISCH. Neue Lage: nur noch 24 Tage. Spannung und Freude steigen von Tag zu Tag mehr – der

Steiermark-Frühling in Wien findet von 8. bis 12. April statt und wird im Jahr 2026 so groß wie noch nie.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Wenn am Wiener Rathausplatz

alles im

Zeichen des grünen

Steiermark-Herzens steht, weiß

man: Der Steiermark-Frühling ist

wieder in der Bundeshauptstadt

angekommen. In genau vier Wochen

geht der Steiermark-Frühling

in die nächste Runde, und

der Steiermark Tourismus zeigt

bei dem größten touristischen

Bundesländerauftritt in Wien die

Vielfalt, die am Grünen Herzen

so geschätzt wird.

„Wien und Niederösterreich

sind neben der Steiermark die

wichtigsten Herkunftsmärkte für

den steirischen Sommer-Tourismus.

Mit dem Steiermark-Frühling

am Wiener Rathausplatz, zu

dem wir mindestens 180.000 Gäste

erwarten, zeigen wir mitten in

der Stadt steirisches Lebensgefühl

– so, wie es auch in unseren Regionen

gelebt wird. Das soll Lust auf

einen Urlaub in der Steiermark

machen“, so Landeshauptmann

Mario Kunasek.

Michael Feiertag, Geschäftsführer

Steiermark Tourismus,

freut sich: „Dieses Fest ist die

beste Werbung für die Steiermark

in Wien. Wir bespielen den ganzen

Rathausplatz sowie den Rathauspark

– und wachsen heuer

sogar in die Höhe. Seit fast einem

Jahr arbeiten wir gemeinsam mit

unseren Partnern daran, dass sich

das Grüne Herz von seiner besten

Seite zeigen kann. Touristiker,

Gastronomen, Winzer, Bergführer,

Musiker sowie Handwerker

bringen dabei Urlaubsstimmung

und Inspiration für die nächste

Auszeit nach Wien.“

Kulinarik

Im Fokus der Veranstaltung steht

natürlich die Kulinarik. Direkt

beim Rathaus wird das neue Steiermark-Herzstück

eine zentrale

Anlaufstelle für Kulinarik-Liebhaber.

Einerseits wird dort das

Kochstudio untergebracht, wo

Kochshows mit hauben- und sternengekrönten

Köchen wie Heinz

Reitbauer, Andreas Krainer und

Richard Rauch sowie unzählige

Verkostungsmöglichkeiten von

Brettljause bis Steckerlfisch den

Ruf der Steiermark als Genussdestination

Nummer 1 untermauern.

Andererseits wird es in der

Steirakuchl von Grossauer Events

klassisch steirische Gerichte geben.

1600 steirische Gastgeber werden

die besten Botschafter für die

Urlaubsdestination Steiermark

sein, um deren Ruf, besonders

gastfreundlich, erholsam und gemütlich

zu sein, unter Beweis zu

stellen.

Programm-Highlights

Die Gäste erwartet heuer ein ganze

50 Stunden umfassendes Pro-

Daniel Berchthaller, Isabella Painhapp, Michael Feiertag, Landeshauptmann

Mario Kunasek, Susanne Haubenhofer, Josef Rieberer (v. l.) STG/SCHERIAU

gramm. Bei der Eröffnung dreht

sich alles rund um das Thema

„40 Jahre Steirische Apfelstraße“

mit der Musikkapelle Puch, den

Abakus-Apfelmännern und dem

25 Meter großen Apfelstrudel-

Herz.

Auch die musikalischen Highlights

können sich sehen und

vor allem hören lassen: Für ausgelassene

Stimmung in der Bundeshauptstadt

sorgen die Publikumslieblinge

Alle Achtung, Die

Edlseer, Die Alpenrebellen, Billie

Steirisch, De Zwa und Egon7.

„Unter dem Motto ‚Nicht alles,

aber von allem das Beste‘ möchten

wir beim Steiermark-Frühling

in Wien die Vielfalt der Erlebnisregion

Graz sichtbar machen.

Wien ist für uns ein sehr wichtiger

Herkunftsmarkt, und der Steiermark-Frühling

ist eine großartige

Bühne für die steirische Tourismuswirtschaft

– daher freuen wir

uns besonders, in diesem Jahr

als Presenting-Partner den Auftakt

zu gestalten und dabei kreative,

kulinarische und kulturelle

Akzente zu setzen“, so Susanne

Haubenhofer, Geschäftsführerin

der Erlebnisregion Graz.

Zweite Runde Shorty Forty

■ Am 21. März ist es wieder so weit: Shorty Forty

geht in die zweite Runde. Der Club für Gäste ab 40

und darüber macht wieder im Kottulinsky Station.

Unter dem Motto „More Amore“ sorgt DJ Mauri

Q. mit Songs aus den 80ern, 90ern und heute für

Stimmung. Besonders Singles sollten ihre Augen

offen halten: Denn alle, die sich am Eingang ein

Leuchtband geschnappt haben, sind bereit zum

Flirten. Bei den Eintrittskarten heißt es schnell

sein, denn die Vorverkaufstickets waren heiß begehrt.

Beginn ist um 18 Uhr, gefeiert wird theoretisch

bis 23 Uhr. Auch die kommenden Termine

stehen mit dem 24. April und dem 30. Mai 2026

bereits fest.

Ausgelassene Stimmung herrschte beim letzten Shorty Forty.

Die Generation Ü40 weiß eben, wie man feiert. NEW FISH MEDIA


15. MÄRZ 2026 www.grazer.at szene

21

Betriebsleiter und Küchenchef Joachim Forstner und Betreiberin Manuela

Forstner freuen sich auf ihre Gäste im Jay’s The Rooftop Eat & Drink. EDI HABERL

Wenn Drag-Kunst auf Kulinarik trifft

■ Am 21. März um 19 Uhr wird

das Radisson Hotel Graz zur

Bühne für eine außergewöhnliche

Mischung aus Kulinarik und

Drag-Entertainment: „Serving

Drag!“ lädt zu einem glamourösen

Drag-Show-Dinner mit

hochkarätigen Künstlern, einem

exquisiten Vier-Gänge-Menü und

einem prickelnden Begrüßungscocktail.

Auf der Bühne stehen

die Wiener Drag-Queens Grazia

Patricia, Bloodsugar und Sarah

Tonina, die mit unverwechselbarem

Stil, Performance und Attitude

begeistern. Verstärkung aus

Graz kommt von Miss Jodie Fox

sowie Barbara Barbara Barbara,

die mit Charme, Witz und spektakulären

Looks für beste Unterhaltung

sorgen. Durch den Abend

führt die Grazer Drag-Queen Lilac

Yolo, die als Gastgeberin mit

Humor, Glamour und Schlagfertigkeit

das Publikum durch das

Programm begleitet.

Eröffnung über den Dächern von Graz

■ Freitag, der 13. März, war ein

Glückstag für alle Gastroliebhaber,

Genussmenschen und Feinschmecker.

Es eröffnete mit Jay’s

The Rooftop Eat & Drink offiziell

das neue Lokal im 5. Stock des

Grazer Steirerhofs.

Der Name symbolisiert die

englische Aussprache des ersten

Buchstaben des hochfrequentierten

Platzes darunter. Küchenchef

und Betriebsleiter Joachim

Forstner sowie die handels- und

gewerberechtliche Betreiberin

Manuela Forstner freuen sich

auf alle Gäste. Auf der Speisekarte

findet jeder Feinschmecker etwas:

Von Burgern über Pastagerichte

bis hin zu Flammkuchen

ist für jeden etwas dabei. Das

Top-Highlight ist natürlich die

Dachterrasse über den Dächern

von Graz – sie lädt besonders an

lauen Sommerabenden zu dem

ein oder anderen Glas Spritzer

ein, und das bei bester Aussicht.

Beim „Serving Drag!“ erwartet das Publikum ein Abend voller Kulinarik,

Charisma, Comedy, Lipsync und großer Bühnenmomente. ROSALILAPANTHERINNEN

Bernhard Brandstätter (Cookina), Barbara Tesar und

Werner Krainbucher (Cookina)

FEDOROVA

Dinner mit Joséphine

■ Mit einem neuen Pop-up-Konzept verwöhnt

Starkoch Christof Widakovich an ausgewählten

Abenden seine Gäste. Dabei verwandelt sich

die Sky Bar am Schlossberg in ein französisches

Bistrot, das „Joséphine“. Die Gäste erwartet ein

Vier-Gänge-Menü der Extraklasse. Auf der Karte

stehen französische Klassiker und das Beste, was

Küche und Keller zu bieten haben. Wer sich das

nicht entgehen lassen möchte, hat noch am 18.

März, 19. März, 25. März, 26. März, 27. März und

28. März die Gelegenheit, Paris am Schlossberg zu

erleben. Aber es heißt schnell sein, denn es sind

nur noch wenige Plätze verfügbar, wie Widakovich

verrät.

Teamkochen im Cookina

■ Am vergangenen Sonntag, dem 8. März, fand im

Cookina ein besonderes Teamkochen von PUR – Die

Kochschule statt. In entspannter und genussvoller

Atmosphäre kamen die Teilnehmer zusammen, um

gemeinsam zu kochen und ihre kulinarischen Fähigkeiten

zu vertiefen.

Als kulinarisches Highlight wurde ein cremiges

Trüffelrisotto mit einem perfekt gegarten Bio-Stundenei

serviert. Danach folgte eine rosa gebratene

Beiriedschnitte, begleitet von hausgemachten Spinat-Ricotta-Tascherln.

Den süßen Abschluss bildete

eine feine, luftige Schoko-Mousse, die das Menü

wunderbar abrundete.

Einzigartiges Erlebnis: Christof Widakovich beim Flambieren

der Crêpe Suzette direkt vor den Gästen. GRAZER

Christian Schmidt führt durch den

Klavierabend.

PILO PICHLER

Ein Abend voller

Klassik

■ Zu einem besonderen Klavierabend

laden Christian

Schmidt und der Musik Abend

Graz. Karol Danis, Reinhard

Latzko und Christopher Hinterhuber

spielen Klaviertrios

von Beethoven und Brahms.

Mit dem heiter-eleganten Klaviertrio

Es-Dur, op.70/2, von

Ludwig van Beethoven und

dem leidenschaftlich-intensiven

Klaviertrio H-Dur, op. 8,

von Johannes Brahms erwartet

das Publikum ein kammermusikalischer

Abend voller Kontraste.


22

eco

graz

www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

Sabrina Naseradsky

22 sabrina.naseradsky@grazer.at

Für die Betroffenen wäre es besser,

wenn sie unsere Unterstützung

nicht bräuchten.“

AK-Präsident Josef Pesserl anlässlich der Präsentation

der AK-Leistungsbilanz 2025 KK

Forderung: Karl-Heinz Dernoscheg

und Josef Herk (r.) FISCHER

Eingriff bei

Spritpreisen

■ Die Spritpreise steigen und

steigen. Die WKO fordert daher

ein Sofortmaßnahmen-Paket

gegen staatliche Übergewinne.

„Wenn der Spritpreis aufgrund

einer geopolitischen

Krise steigt, darf der Staat nicht

zusätzlich mitverdienen“, betonen

WKO-Steiermark-Präsident

Josef Herk und Direktor

Karl-Heinz Dernoscheg. Eine

länger anhaltende Treibstoffpreiswelle

könnte die Inflation

neuerlich anheizen, und das

mit Folgen.

Auf die Besucher warten spannende

Diskussionen. ILS

Hochburg für

Logistik

■ Im Herbst wird Graz zum

Logistik-Hotspot. Von 13. bis 15.

Oktober findet in der Helmut-List-

Halle das #ILS2026 Main Event

statt. Die Besucher erwarten

spannende Cross-Sector-Dialoge

und interaktive Formate zu den

diesjährigen Schwerpunktthemen:

Infrastruktur & Mobilität,

Nachhaltigkeit & Circular Economy,

Smart Logistics & Technologie

sowie KI, Daten & Cybersecurity.

Digitale Finanzen

INNOVATIV. Das Grazer Unternehmen Trever bietet ein Finanzinfrastruktursystem

für Banken an. Wir haben mit CEO Hans-Jürgen Griesbacher darüber gesprochen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Was macht Trever genau?

Hans-Jürgen Griesbacher:

„Unser Unternehmen

baut ein sogenanntes

Digital Asset Operating System.

Vereinfacht gesagt ist das

ein Finanzinfrastruktursystem

hauptsächlich für finanzlizensierte

Institute, also Banken.

Wir bieten ihnen mit unserem

System die Möglichkeit, ihren

Kunden Vermögenswerte wie

Kryptowährungen oder digitale

Wertpapiere anzubieten und zu

verwalten. Das katapultiert die

Finanzbranche ins nächste Digitalisierungszeitalter.“

Welche Vorteile bietet ihr gegenüber

euren Mitbewerbern?

Griesbacher: „Wir sind in der

Europäischen Union die Einzigen,

die dieses System und diese

Dienstleistung anbieten. Es gibt

noch einen Mitbewerber in der

Schweiz und einen in den USA.

Unser größter Vorteil ist, dass

die verschiedenen Systeme, die

Institute zum Verwalten brauchen,

in unserem Digital Asset

Operating System vereint sind.

Das ist extrem effizient, minimiert

Kosten und reduziert manuelle

Aufwände innerhalb der

Bank. Zudem haben wir sehr

hohe Sicherheitsstandards, und

der Datenschutz hat für uns

oberste Priorität. Das Thema ist

für unsere Kunden extrem wichtig.

Das können wir als österreichischer

bzw. europäischer

Player natürlich bieten. Das ist

auch eine Vision, mit der wir angetreten

sind, eine sichere europäische

Finanzinfrastruktur.“

Warum ist Software im Finanzbereich

für Banken so wichtig?

Griesbacher: „Am Ende des

Tages geht es um Automatisierung

und Effizienz. Zum Beispiel

unterstützt unser System

die Durchführung von Transaktionen

innerhalb weniger Sekunden.

Dadurch können auch

Kurswechsel günstiger und

schneller stattfinden. Und das

CEO Hans-

Jürgen

Griesbacher

im

Gespräch

über das

Unternehmen

und

darüber,

warum die

Finanzbranche

im Wandel

ist. SCHERIAU

bringt einfach mehr Effizienz im

Gesamtablauf, denn am Ende

des Tages ist die Finanzbranche

eine Dienstleistungsbranche.

Und je reibungsloser das

funktioniert, desto besser wird

es eigentlich für alle, die diese

Dienste nutzen.“

Ihr Hauptsitz ist in Graz. Eher

ungewöhnlich für ein IT-Unternehmen.

Warum genau hier?

Griesbacher: „Es stimmt, unser

Hauptsitz ist in Graz. Die

Stadt hat aus unserer Sicht sehr

viele Standortvorteile, und es

gibt top ausgebildete Arbeitskräfte.

Wir sind erst vor einem

Jahr hier in unser neues Büro gezogen

und extrem glücklich mit

dem Standort. Unser Wachstum

ist derzeit extrem. In den letzten

drei Jahren haben wir uns eigentlich

immer verdoppelt. Und

dennoch sind wir auch weiterhin

auf der Suche nach den besten

Köpfen für unsere Teams.

Denn für die Europa-Expansion

brauchen wir die Besten der

Besten.“


15. MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz eco 23

TEURER

GETTY (2)

Fleisch +5,9 %

Das wird den Osterhasen nicht freuen:

Fleisch ist im Jahresvergleich um

5,9 Prozent teurer geworden.

102 Millionen Euro zurück

■ Auch im vergangenen Jahr

gab es für die AK viel zu tun. Insgesamt

304.000-mal war die Beratung

der AK-Experten gefragt.

Das sind täglich bis zu 1220 Beratungen.

„Für die Betroffenen

wäre es natürlich besser, wenn

sie unsere Unterstützung nicht

bräuchten“, so AK-Steiermark-

Präsident Josef Pesserl. Finanziell

konnte die AK einiges für ihre

Mitglieder herausholen. „Unsere

Leistungsbilanz zeigt eine deutliche

Steigerung gegenüber 2024.

Wir konnten 102 Millionen Euro

für unsere Mitglieder zurückholen.

Das ist ein Plus von 12,7 Millionen

Euro“, berichtet AK-Direktor

Johann Scheuch.

Für den AK-Präsidenten ist es

wichtig, den Vorwurf, dass die AK

gegen Unternehmer ist, zu entkräften:

„Wir wissen genau, dass

wir die Unternehmen brauchen.

Es braucht aber ebenso die Arbeitnehmer.

Eine große Anzahl

von Unternehmen und ihre Verantwortlichen

gehen vorbildhaft

mit den Arbeitnehmern um. Alle

müssen ihre Leistung bringen,

und die meisten Unternehmer

achten peinlich genau darauf,

dass alle Ansprüche erfüllt werden.

Das schätzen wir auch.“

Die AK in der Steiermark hat

500.000 Mitglieder, die nicht nur

das Beratungsangebot, sondern

auch das Bildungsangebot und

die umfangreiche AK-Bibliothek

nutzen.

AK-Direktor Johann Scheuch (l.) und AK-Präsident Josef Pesserl präsentierten

die Leistungsbilanz 2025. Und die kann sich sehen lassen.

AK STEIERMARK/DERLER

Futtermittel –14,4 %

Gute Nachrichten für die Bauern:

Futtermittel sind im Jahresvergleich

um 14,4 Prozent günstiger geworden.

Mädels in die Technik

BILLIGER

Bei Girls! TECH UP warten an der TU Graz insgesamt 20 Mitmachstationen,

bei denen sich die Schülerinnen ausprobieren können.

OVE_LUNGHAMMER

■ Mehr Mädchen in die Technik

zu bringen, ist das Ziel von Girls!

TECH UP. Zwar liegt die Elektrotechnik-Lehre

auf Platz sieben der

beliebtesten Lehrberufe. Dennoch

stehen in der Steiermark 130 weiblichen

Lehrlingen in dem Bereich

zehnmal so viele männliche Lehrlinge

gegenüber. Welche Chancen

und spannenden Berufsmöglichkeiten

auf die Mädchen warten, erfahren

sie am 26. März beim „Girls!

TECH UP“-Event. An den 20 Mitmachstationen

kann man etwa einen

Elek tromotor bauen, ein Modellhaus

mit Strom versorgen, mit

Künstlicher Intelligenz Licht und

Sound erzeugen oder selbst eine

Drohne bauen. Zudem gewähren

Technikerinnen, Ingenieurinnen,

Studentinnen und weibliche

Lehrlinge Einblicke in ihre Karrierewege.

„Bei Girls! TECH UP bekommen

die Mädchen ganz neue

Perspektiven. Sie erleben hautnah,

wie ihre berufliche Zukunft

in der (Elektro-)Technik aussehen

könnte“, so Initiatorin Michaela

Leonhardt. Zusätzlich gibt es ein

Gewinnspiel mit attraktiven Preisen,

darunter Exkursionen für die

ganze Klasse.

Der Erlebnistag findet am

26. März 2026 von 8.30 bis 15 Uhr

an der TU Graz (Alte Technik, Foyer,

Rechbauerstraße 12) statt.

Teilnehmen können Einzelpersonen,

Gruppen oder Schulklassen,

eine Anmeldung unter www.

girlstechup.at ist erforderlich.


24

viva

Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Armut macht krank und

Krankheit macht arm.“

Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer

beim Pressegespräch zu drei Jahren Gesundheitsdrehscheibe

in Graz

ANTONIA RENNER

www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

Operationstechnische Assistenz

Erster Jahrgang

diplomiert

20 Absolventen

haben am 6. März

ihr Diplom erhalten.

Sie sind der erste

Jahrgang, der die

Ausbildung zur

Operationstechnischen

Assistenz

abgeschlossen hat.

Am 2. März startete

der vierte Jahrgang.

PETER GODA

FEIERLICH. Der erste Jahrgang der Ausbildung zur

Operationstechnischen Assistenz ist diplomiert.

20 Absolventen schlossen die Ausbildung ab.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Am 6. März erhielt der

erste Jahrgang der Ausbildung

zur Operationstechnischen

Assistenz (OTA) am

Bildungszentrum für Pflege und

Gesundheit Ost die Diplome.

Ingesamt haben 20 Absolventen

ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen.

Am 2. März startete

der vierte Jahrgang der Ausbildung.

„Gut ausgebildete Fachkräfte

sind das Rückgrat unseres

Gesundheitssystems. Die heutige

Verleihung am Bildungszentrum

für Pflege und Gesundheit

Ost ist ein starkes Signal für die

Zukunft der Pflege in der Steiermark.

Wir brauchen engagierte

Menschen wie Sie – Ihre Berufs-

wahl ist nicht nur zukunftssicher,

sondern gesellschaftlich von

unschätzbarem Wert“, betonte

Gesundheitslandesrat Karlheinz

Kornhäusl bei der Verleihung

der Diplome.

OTAs

Die Operationstechnischen Assistenten

sind künftig im Operationsbereich

für Sicherheit

und Qualität mitverantwortlich.

Zu ihren Aufgabenbereichen

zählen das Instrumentieren bei

chirurgischen Eingriffen sowie

das Vorbereiten des Operationssaals

und der Patienten. Zudem

arbeiten sie eng mit Chirurgen

und dem OP-Team zusammen.

Durch ihre Arbeit tragen OTAs zu

einem reibungslosen Ablauf im

Operationssaal bei.

Ausbildung OTA

■ Dauer: mindestens 3 Jahre

■ Umfang: 4600 Stunden

■ kostenfreie Ausbildung

■ Alle Auszubildenden sind

vollversichert.

■ am Bildungszentrum für

Pflege und Gesundheit Ost des

Landes Steiermark

■ Theoretische und praktische

Ausbildung erfolgt in Blöcken.

■ Ab dem 2. Ausbildungsjahr

kann die Ausbildung auch im

Rahmen eines Dienstverhältnisses

zu einer Krankenanstalt

erfolgen.

■ praxisbezogen

■ verschiedene Praktika, um

die Einrichtungen und den Beruf

kennenzulernen

■ Um Praktikumsstellen kümmert

sich die Schule.


15. MÄRZ 2026 www.grazer.at

viva 25

IN

GETTY (2)

Tomatenrot

Der Frühling steht in den Startlöchern

und knallige Farben sind zurück. Darunter

das trendige Tomatenrot.

Burgunder

Die Farbe Burgunder muss im Frühling

den neuen Trendfarben wie Cyan, Petrol

oder auch Tomatenrot weichen.

OUT

Bilanz: Gesundheitsdrehscheibe

VERSORGUNG. Drei Jahre nach dem Start der Gesundheitsdrehscheibe Graz wurde Bilanz gezogen.

Immer mehr Menschen nehmen die Angebote in Anspruch und nutzen die „offene Beratung“.

Vor drei Jahren startete das

Projekt Gesundheitsdrehscheibe

Graz. Angefangen

als Pilotprojekt, ist sie mittlerweile

ein fester Bestandteil der städtischen

Gesundheitsversorgung.

Ziel ist es, allen Menschen bei der

Orientierung im Gesundheitssystem

zu helfen und sie zu passender

Unterstützung zu führen. „Wir

zeigen den Weg zu mehr Gesundheit,

zu Gesundheitsleistungen

und zum gesunden Verhalten. Und

das mit individueller Starthilfe und

weitgehend ohne Barrieren“, beschreibt

Eva Winter, Leiterin des

Gesundheitsamtes. Die Drehscheibe

ist zudem Teil des Ansatzes „Ge-

sundheitsamt vor Ort“ – die Teams

beraten nicht nur in der offenen

Beratung vor Ort, sondern auch

unterwegs. „Gerade, wenn körperliche,

psychische und soziale

Faktoren zusammenkommen, ist

Orientierung entscheidend“, erklärt

Angela Koch, Leiterin der Gesundheitsdrehscheibe.

Im Jahr 2024

nutzten 444 Personen die „offene

Beratung“ der Gesundheitsdrehscheibe

in Graz. 2025 gab es bereits

ein deutliches Plus: 853 Beratungen

wurden in Anspruch genommen.

In den beiden Monaten Jänner und

Februar 2026 haben bereits jeweils

über 200 Personen das Angebot genutzt.

LS

Angela Koch, Leiterin der Gesundheitsdrehscheibe, Stadtrat Robert Krotzer

und Eva Winter, Leiterin des Grazer Gesundheitsamtes (v. l.) FOTO FISCHER / STADT GRAZ


26

mobil

Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Toyota bZ4X

Wir werden alles daransetzen,

dass die Autoindustrie in Graz

wieder durchstarten kann.“

Wirtschaftsstadtrat Kurt Hohensinner bei der

Eröffnung der MotionExpo2026 MARKUS JÖBSTL

www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

Volle Ladung Fahrfreude

Der Toyota bZ4X kombiniert das mutige „Hammerhead“-Design mit einer

aerodynamischen Linienführung, die für maximale Effizienz sorgt.

LUEF

Das Heck sorgt für einen unverwechselbaren,

modernen Auftritt im Straßenverkehr.

Zwei Smartphone-Ladeflächen sorgen für Gleichberechtigung

im Cockpit (rechts). LUEF (2)

Toyota bZ4X Active Drive -

Antrieb: 224-PS-Elektromotor,

Vorderradantrieb

Verbrauch: 13,5 kWh/100 km

laut Werksangabe

Reichweite: 568 Kilometer

nach WLTP

Höchstgeschwindigkeit:

160 km/h

Kofferraumvolumen: 452 Liter

bei stehender Rücksitzbank

Abmessungen: 4,69 Meter

Länge, 1,86 Meter Breite und

FAHRBERICHT. Dank

umfassendem Update

und gesteigerter

Reichweite startet der

japanische Stromer

jetzt richtig durch.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Toyota-Fahren war schon immer

ein Versprechen für Qualität

und Langlebigkeit. Dass

die Japaner dieses Vertrauen ernst

nehmen, zeigt die beeindruckende

Zehn-Jahres-Garantie, die das

Fahrzeug zum Fels in der Brandung

für jeden Fahrzeughalter macht.

Doch beim bZ4X geht es um mehr

als nur Statistik – es geht

um das Erlebnis. Toyota

hat seinen vollelektrischen

Crossover einem umfassenden

Technik-Update

unterzogen. Das Fahrzeug

präsentiert sich nun als ausgereifter

Allrounder, der vor

allem in Sachen Reichweite,

Komfort und Preis-Leistung

überzeugt. Ich habe den

Japaner unter die Lupe genommen.

Dynamik trifft Komfort

Schon beim Einsteigen bemerkt

man die Aufwertung. Das Arma-

1,65 Meter Höhe

Listenpreis brutto:

47.190 Euro für die mittlere

Ausstattungsvariante

Active Drive, los geht es bei

42.690 Euro (Active)

Fahrzeug zur

Verfügung gestellt von:

Toyota Gady

Liebenauer Hauptstraße 64

8041 Graz

Tel. 0 316/47 13 33

turenbrett wirkt durch die horizontale

Ausrichtung aufgeräumt und

modern. Ein echtes Highlight ist

der serienmäßige 14-Zoll-Touchscreen,

der gemeinsam mit dem

nun freistehenden Instrumenten-

Display für ein ablenkungsfreies

Fahrerlebnis sorgt. Trotz der großzügigen

Mittelkonsole, die viel

Stauraum bietet, bleibt das Raumgefühl

luftig – besonders im Fond,

wo Passagiere dank verstellbarer

Lehnen und üppiger Beinfreiheit

fast wie in der Oberklasse sitzen.

Ein cleveres Detail findet sich direkt

unter dem Hauptdisplay: Dort

gibt es gleich zwei Ladeflächen für

Smartphones. Das beendet nicht

nur das ewige Kabelgewirr, sondern

auch den klassischen Beifahrer-Streit

darüber, wer zuerst „Saft“

ziehen darf.

Dass Toyota massiv in die Technik

investiert hat, merkt man beim

ersten Tritt aufs Pedal. In der von

mir getesteten Active-Drive-Version

mit 224 PS ist der Antritt direkt,

und der „Punch“ beim Beschleunigen

sorgt sofort für ein breites Grinsen.

Dank optimierter Dämpfer

und einer spürbar präziseren Lenkung

liegt der Wagen satt auf der

Straße. Ein Clou für das Fahrgefühl:

das etwas kleiner dimensionierte

Lenkrad. Es erinnert an sportliche

Konzepte, wie man sie von Peugeot

kennt, und macht das Dirigieren

durch den Stadtverkehr oder über

kurvige Landstraßen herrlich agil.

Energie für weite Wege

Und die oft zitierte Reichweitenangst?

Im bZ4X ist sie Geschichte.

Mit einer WLTP-Reichweite von bis

zu 568 Kilometern (in der 224-PS-

Variante) spielt der Japaner im

gehobenen Mittelfeld mit. Und

wenn es auf der Langstrecke doch

mal an die Säule geht, zeigt er sich

effizient: In nur 28 Minuten ist der

73-kWh-Akku am 150-kW-Schnelllader

wieder von 10 auf 80 Prozent

gefüllt.

Was den bZ4X außerdem besonders

attraktiv macht, ist natürlich

die Preisgestaltung. Mit einem Ein-


15. MÄRZ 2026 www.grazer.at

mobil graz 27

GETTY (2)

... in Graz

Weniger als jeder zweite

Grazer besitzt laut Statistik

ein eigenes Auto.

SO VIELE AUTOS GIBT ES

JE 1000 EINWOHNER

467 : 514

... in Linz

Oberösterreichs Hauptstadt

ist mit 514 Pkw doch deutlich

motorisierter unterwegs.

und Komfort

stiegspreis von 42.690 Euro ist der

Japaner eine Kampfansage an die

Konkurrenz. Wer Wert auf Sicherheit

legt, wird das Toyota-Garantieprogramm

lieben: Bei regelmäßiger

Wartung gewährt der Hersteller

bis zu zehn Jahre Garantie auf das

gesamte Fahrzeug.

Der bZ4X ist der ideale Begleiter

für Stadt und Land. Er ist

technisch absolut „state of the

art“, überzeugt durch hochwertige

Verarbeitung und bietet eine

Reichweite, die absolut alltagstauglich

ist. Wer ein neues Elektroauto

sucht, sollte definitiv bei

Toyota vorbeischauen. Denn eines

ist sicher: Die Japaner sind

seit Jahrzehnten weltweit für die

sprichwörtliche Verlässlichkeit

ihrer Fahrzeuge bekannt.

Neuer Volvo bei Spes präsentiert

ELEKTROPOWER. Der neue EX60 schlägt das

nächste Kapitel in Sachen Sicherheit auf.

■ Erstmals in der Steiermark

präsentierten Konrad und Philipp

Spes in Thondorf den neuen

Volvo EX60, der mit bis zu 680 PS

und 800-Volt-Technik neue Maßstäbe

setzt. In nur zehn Minuten

lädt der SUV Energie für 340 Kilometer

an Schnellladestationen.

Ein High-End-Prozessor steuert

die Sicherheit und verarbeitet

254 Billionen Rechenschritte

pro Sekunde. Weltneuheit ist

das adaptive Gurtsystem, das die

Rückhaltekraft per Sensor an das

Körpergewicht anpasst. Trotz

kompakter Maße bietet der EX60

stolze 634 Liter Stauraum und

2400 Kilo Anhängelast.

Hier kommt die elektrische Zukunft von Toyota – optisch ein

echtes Statement und technisch voll auf der Überholspur. LUEF

Konrad und Philipp Spes mit dem

neuen Volvo EX60

DER GRAZER/DORIAN

Verstärkung für Autohaus Robinson

Der neue Prokurist Sanjin Arkus (l.)

mit Verena und Heinz Robinson KK

FÜHRUNGSSPITZE. Sanjin Arkus hat die operative

Leitung des Automobilbereichs übernommen.

■ Das Autohaus Robinson hat

ein neues Mitglied in der Geschäftsführung.

Sanjin Arkus

übernimmt als Managing Director

und Prokurist künftig die

Position als operative Leitung

des Automobilbereichs. Zusammen

mit der geschäftsführenden

Gesellschafterin Verena Robinson

und dem Handlungsbevollmächtigten

Heinz Robinson

übernimmt er für die Steuerung

des Unternehmens Verantwortung.

Sanjin Arkus ist seit rund

20 Jahren im österreichischen

Automobilgeschäft tätig.

Rätsel-Lösung vom 8.3.2026

G J U G P H Z

U N I O N H A L L E L E

S E N K E L A U L A N

T A G E S Z E N T R U M

A A R C H E D E Z E M

E V A O R B K I T Z

S C H L E I E R H A F T

S C H L O S S U R E A R

H E S P A N N B R E

E H E L A N T I P I

A R I E A R S A M S O N

B R U E N E T T

Lösung:

B A R R A F E

U S D E M I BEZIRKS-

M U T I E R E N SPORT-

Lösung:

H I T A S E PLATZ BEZIRKS-

P A U L U S T O R SPORTPLATZ

Sudoku-Lösung

vom 15.3.2026

2 4 5 9 1 3 6 8 7

9 1 8 6 4 7 3 5 2

3 7 6 5 8 2 9 4 1

5 9 7 8 6 1 4 2 3

1 6 3 2 9 4 5 7 8

4 8 2 7 3 5 1 6 9

6 3 9 4 7 8 2 1 5

8 2 1 3 5 6 7 9 4

7 5 4 1 2 9 8 3 6


28

sport

graz

www.grazer.at 15. MÄRZ 2026

Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

28

Auftakt zur

heißen Phase

■ Drei Punkte trennen den

Ersten und den Sechsten in der

Meisterrunde der Fußball-Bundesliga,

in der es in den letzten

zehn Runden nun nur noch

Spitzenspiele gibt. Leader und

Meister Sturm muss dabei heute

am Verteilerkreis Favoriten bei

der Wiener Austria bestehen,

die auch nur einen Zähler hinter

der Truppe von Trainer Fabio

Ingolitsch liegt. Ankick zu der

Partie ist um 17 Uhr. Nächsten

Freitag folgt dann unter Flutlicht

in Liebenau der Kracher gegen

Salzburg (19.30 Uhr). Bei den

Bullen schwingt bekanntlich

seit kurzem Ex-Sturm-Spieler

Daniel Beichler das Trainer-

Zepter.

Aus meiner Sicht ist Sturm

Graz aktuell keine

Meistermannschaft.“

Für Ex-U21-Teamchef Werner Gregoritsch sind

die Jungen bei Sturm noch nicht gefestigt. GEPA

Suche nach Talenten

wird professioneller

Steht Jacob Hödl auch heute bei

der Austria vor Freude Kopf? GEPA

Die neue Kids Tour Trophy soll Talenten in den Klassen U8 bis U11 den Einstieg ins Turniertennis erleichtern. STTV

INITIATIVE. Um mehr

Talente in Graz und der

Steiermark zu finden,

zu fördern und auszubilden,

startet der Steirische

Tennisverband

ein neues Projekt.

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Vier Talente aus Graz sind

schon auf dem Sprung ins

Profi-Tennisgeschäft. Valentina

Dynkowski, Yara Ortner,

Sebastian Sorger und Sebastian

Pock schlagen sich erfolgreich

auf nationaler und teils internationaler

Bühne, und mit Filip

Misolic kommt auch Österreichs

aktuelle Nummer 2 aus Graz.

Um künftig konstanter junge

Mädchen und Burschen mit Talent

zu erkennen und an die Spitze zu

bringen, hat der Steirische Tennisverband

eine Kids-Initiative gestartet,

in deren Rahmen vor allem

die Klassen U8 bis U11 gefördert

werden sollen. Quer durchs ganze

Land gibt es da nun eine Kids Tour

Trophy mit neun Stationen und

einem Masters in Leibnitz. „Die

fünf Vereine, die die meisten Spielerinnen

und Spieler in dieser Serie

melden, bekommen am Ende

1000-Euro-Materialgutscheine“,

sagt Philipp Hochstrasser, Vizepräsident

des Steirischen Tennisverbands.

Damit sollen die Vereine

nicht nur animiert werden, Talente

zu fördern, sondern auch dazu, in

Schulen zu gehen und über die Initiative

Bewegungsland Steiermark

Kinder zum Schnuppertraining zu

bringen. Mit der neuen „Starter“-

Kategorie soll auch die Einstiegshürde

ins Turniertennis für Kinder

gesenkt werden.

Spieler im Fokus

Kurzfristig wünschen sich STTV-

Präsidentin Barbara Muhr und

ihr Team damit mehr Spielerinnen

und Spieler in den Nachwuchs-

Mannschaftsmeisterschaften und

später in der allgemeinen Klasse.

Natürlich sollen damit aber auch

Talente gefunden und ausgebildet

werden, die es später einmal

in den Profi-Zirkus schaffen und

Stars wie Filip Misolic nachfolgen

können.

Als Vorbild mag da der italienische

Verband dienen, der es in

den letzten Jahren geschafft hat,

eine schier unendliche Fülle an

Weltklassespielern hervorzubringen,

von Jannik Sinner über Lorenzo

Musetti bis hin zu Flavio

Cobolli und Luciano Darderi,

um nur einige zu nennen. „Es geht

nur mit dem ‚Players first‘-Prinzip

– siehe Italien. Hier arbeiten alle

Coaches gemeinsam in eine Richtung“,

sagt Philipp Hochstrasser.

Mit rund 30 hauptberuflichen

Trainern arbeite man aber bereits

sehr intensiv zusammen und in

genau diese Richtung.

STTV-Präsidium: M. Karre, B. Muhr, K. Wagner, Ph. Hochstrasser

STTV/ROGNER


15. MÄRZ 2026 www.grazer.at

sport graz 29

OHA!➜

GEPA (2)

Großer Empfang für Conny Hütter

Nach Olympia-Bronze im Super-G

wird Hütter am 28. März um

16.30 Uhr in Kumberg empfangen.

Handballer verlieren Trainer

Spyros Balomenos verlässt am Ende

der Saison die HSG Graz und wird

Trainer beim Liga-Rivalen HC Hard.

OJE!

„Grazer“-VIPs feiern Sieg

ERFOLG. Die Promi-Dichte war im bestens gefüllten VIP-Klub hoch, als die HSG Graz einen 32:29-

Heimsieg im Südderby gegen Ferlach feiern konnte. Und der nächste Hit steht schon vor der Tür.

Volles Haus im „Grazer“-VIP-

Klub gab es zuletzt bei den

Spielen der HSG Holding

Graz. Obmann Michi Schweighofer

durfte etwa Messner-Geschäftsführer

Gabriel Buchmann,

Makava-Geschäftsleiter Klaus

Krivacek, Handballliga-Präsident

und Telekom-Legende Boris

Nemsic, NHD-Immobilien-Boss

Christian Leger, Sparkasse-Leasing-Boss

Robert Prettenthaler,

Anwalt Mario Schmieder, Steuerberater

Christian Puntigam und

die Präsidenten Christian Wolf

(Handball), Stefan Herker (Union),

Frank Dicker (Vize OeHB),

Gerald Pototschnig (Rad) und

Klaus Eichberger begrüßen.

Aus der Politik fieberten etwa

Alt-LHStv. Toni Lang, Nationalrat

Kurt Egger, Stadtrat Manfred

Eber, SP-Klubobfrau Daniela

Schlüsselberger oder auch VP-

Geschäftsführer Markus Huber

mit den Grazer Handballern mit.

Ein alter Bekannter stellte sich

mit FP-Gemeinderatswahl-Spitzenkandidat

Rene Apfelknab

ein: Er war einst in der alten Eggenberger

ASKÖ-Halle als DJ für

die Handballer tätig. Schon am

Freitag, 27. März, gibt’s den nächsten

Handball-Hit: Da empfangen

die Grazer im Sportpark (19 Uhr)

Handball Tirol/Schwaz.

Eber, Schlüsselberger,

Apfelknab

(oben l.);

NHD-Boss Leger

(oben r.); Boris

Nemsic (r.) mit

Stefan Herker und

Michi Schweighofer

KK

Der quirlige UBSC-Guard Tevin Brewer wird heute im Spitzenspiel gegen

den BC Vienna als Punktelieferant und Assistgeber gefragt sein. GEPA

Pflichtsieg für das Play-off

■ Langsam, aber sicher biegt

die Basketball-Superliga in die

heiße Phase vor den Play-offs

ein. Der UBSC Graz hat in der

Platzierungsrunde ab 17.30 Uhr

den BC Vienna zu Gast. Ein Sieg

gegen die Wiener ist fast schon

Pflicht, will die Mannschaft von

Trainer Ervin Dragsic den vierten

Platz noch erreichen, der in

der Viertelfinalserie ein Heimspiel

mehr bedeuten würde.

Einmal mehr werden dabei die

Qualitäten von Guard Tevin Brewer

gefragt sein, der im Spiel der

Grazer die Fäden zieht und die

meisten Assists pro Spiel in der

ganzen Liga gibt und auch in den

relevanten Wurf- und Punktestatistiken

ganz vorne zu finden ist.

Bei den Damen geht es für UBI

Graz am Samstag im Final Four

der WABA2-League gegen Brod

na Savi weiter. In der Liga wartet

am 29. März das abschließende

Grunddurchgangs-Spiel gegen

UBSC-DBBC, das ab 16 Uhr im

Sportpark steigt.


grazer sonntag

30 www.grazer.at 15. FEBRUAR 15. MÄRZ 2026

SO ISST GRAZ

Das Die Welscher Liebig präsentiert Stub’n präsentiert ... ...

... Selleriesteak Grammelknödel mit

weißer Bohnencreme

Inhaber Georg Leitner (r.) und

Küchendirektor Markus Neuhold KK

Die Wirtshäuser werden rarer,

David doch Dolleschall in der (Inhaber) Grazer Innenstadt und

Sebastian kommt man Breski noch (Küchenchef, immer voll auf v. l.) seine

Kosten, so auch in der Schmied-

KK (2)

Dgasse. Liebig Hier zeigt, bietet wie klimafreundliche

die Welscher

Stub’n Gastronomie echtes steirisches geht. Das heute Flair präsentierte

überzeugt Gericht vor allem ist nicht mit nur köstlich,

und

sondern regionalen verursacht und saisonalen

Emissionen Köstlichkeiten. als ein durchschnittli-

auch 73 Prozent wenigeches

europäisches LEO Gericht mit gleichen

Nährwerten. LEO

Zutaten für 15 Knödel

(7 Personen): für

Zutaten

41 Personen: kg mehlige Erdäpfel,

g 5 getrocknete Eier, Muskat-

250

weiße nuss, 250 Bohnen, g griffiges 1,2 kg Mehl,

Sellerieknolle, 200 g Grammeln, 60 ml Petersilie, 2 Knoblauchzehen,

Öl, 3060 g Speisestärke g

neutrales

Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen,

100 g Margarine, 30 g

Zubereitung:

getrocknete Erdäpfelteig: Tomaten, Erdäpfel 1 mit TL Schale Dijon-Senf, kochen

EL Café-de-Paris-Gewürz, und ca. 50 Min. geschält Salz, Pfeffer, aus-

1

40 dampfen ml Olivenöl, lassen. 1–2 TL Die Thymian noch warmen

Erdäpfel durch eine Kartoffelpresse auf

Zubereitung:

die Arbeitsfläche pressen. In der Mitte

Bohnen der Masse abspülen, eine Grube über Nacht bilden in und reichlich Mehl

Wasser dazugeben einweichen. sowie 5 Eidotter, In frischem Stärke Wasser und

weichkochen. Muskatnuss. Alles Für das zu Steak einem eine glatten Sellerieknolle

verarbeiten. waschen, Tipp: Wurzelansätze nicht zu lange abschnei-

kne-

Teig

den ten, und Teig im darf Ganzen nicht in eine zu warm ofenfeste werden. Form

mit Anschließend Deckel geben. einen Mit 20 großen ml neutralem Topf mit Öl

und ordentlich 1 EL Salz gesalzenem bestreuen. Wasser Im vorgeheizten zum Kochen

bei bringen. 200 Grad Grammel-Füllung: je nach Größe 1–3 Gram-

Std.

Rohr

backen, meln, klein bis er geschnittenen sich beim Anstechen Knoblauch, weich

anfühlt. Petersilie Für in die Pfanne Sauce leicht 60 g erwärmen Zwiebeln und

1 glasig Knoblauchzehe anschwitzen. schälen, Warme fein Fülle hacken in und Küchenmaschine

zerlassener Margarine geben und dünsten. leicht mixen. Hitze

reduzieren, Es sollte eine 30 leicht g getrocknete cremige Textur gehackte mit

Tomaten, Stücken entstehen. Dijon-Senf und Anschließend Café-de-Paris- mit

Gewürz Pfeffer und einrühren. Salz würzen. Kurz ziehen Masse lassen, in den

mit Kühlschrank Salz und stellen Pfeffer (hält abschmecken. mehrere Tage), Tipp:

Sauce bis man kaltstellen, kleine Bällchen damit sie formen fest wird kann und

anschließend (ca. 1 Std.). Aus aufgeschlagen dem Erdäpfelteig und 130 mit g

Spritzbeutel große Stücke dressiert formen werden und diese kann. um Für die

das Grammel-Masse Püree die gekochten bringen Bohnen und Knödel mit je

40 formen ml neutralem (Übung macht und Olivenöl, den Meister). 1 Knoblauchzehe,

15 Minuten Thymian in kochendes und und etwas sehr Koch-

stark

Für

wasser gesalzenes zu glatter Wasser Creme legen. pürieren. Nach 15 Mit Minuten

und noch Pfeffer 25 abschmecken. Minuten ziehen Auf lassen. Teller

Salz

streichen, Serviertipp: Sellerie nit Sauerkraut in 4 cm dicke und Scheiben brauner

schneiden, Butter sowie kurz Butterbröseln. angrillen und Mahlzeit drauflegen. aus

Mit der der Welscher Sauce servieren Stub’n! und genießen.

GRAZWORTRÄTSEL

St. Vinzenz,

Triester,

Concordia,

EggenLend

Am Eichengrund

& Co.

& Co.

"Demarkationslinie"

zw. Gries u.

Puntigam

Grätzel unglückselig,

u. Herrengassbarmungs-

zw.

Mur

Magie würdig

Endstation

der

Linie 1 -

Mariatrost

Mann

im

Paradies

in aller

Frühe

Abgemacht!

einträgliches

Lokal

Abk. f. "Reanimation"

Punkt "Groschen der

größten von heute" Entfernung

"gebündeltes

Sonne

von

der Licht"

2. Ton der

Tonleiter

gemach

Weltruf,

Prominenz

eingeschaltet

ein Grazer

Sportverein

Edel-

Grazer

stein-

imitation

Künstler

(Gustav)

aus Glas

Lösung:

SUDOKU

11

4

4

6

Sammlung

der Neuen

Galerie

Graz

irische

Abk. für

Terror-

"unter

organi-

sation

anderem"

ein

Umlaut

das Ich

Zeichen

für Radon

Vorsilbe

für "fern"

8

anbeten, 17. Buchstabe

im verehren

Wasserpflanze

griech.

Alphabet

kl. Volksauto Nagetier

Kaufmannsbund

im

der DDR

Genesung

Mittelalter (Kurzwort)

2

"per ..."

(von

selbst)

Zeichen für

Cäsium

italien.

für "Stadt"

Fluss

durch

Graz

südfranzös.

Landhaus

Deichschleuse

rote Filzkappe

der

Moslems

zusammenführen

französ.

für "in"

torgefährliches

Grazer

Grazer

Musiker

Team (3 W.)

(Dominik)

oberhalb

Stellage "nachhaltigster"

für

Legende Kriech-

Sturm-Grazein

Abk. Leichtmetall

für

für

"Virtuelle

Bücher Grazer

† 2025 tier

Realität" Felgen

& Event Co.

(2 Wörter)

7

9

10

7

ungebraucht,

jungfräulich

Party

Abk. für

"siehe

unten"

Falschmeldung

in der

Presse

schroff,

unwirtlich

8

letzter

Buchstabe

im griech.

Alphabet

Staat in

Arabien

(Hptst.

Maskat)

japanische

Keimzelle

Meile

Internetadresse

Gerücht

frz. für

"Sommer"

elektrisch

geladene

Beschwerdestelle

Teilchen

Derivat eines

Mutterkornalkaloids

Vorläuferin

der EU

Initialen

von Maler

Warhol †

10 ml

pro, à

Rufname

von

Capone †

Feuchtbiotop

an

Flüssen

Alphabet

Seil zum

Festmachen

von

Schiffen

3

Kräuteraufguss

Zeichen für

Thulium

12

Ziehvater

von Jesus

5

US-

Schauspielerin

(Sharon)

steirische

Rockband

german.

Gottheit

von entscheidender

Bedeutung

Büstenhalterschale

drehfreudig,

schäumendfüßig

leicht-

Wellen

weiblicher

Vorname

Glanzpunkt

Domäne

Estlands

2

Früchte

aller Art

1

Ausruf

der Rat-

12 losigkeit

13 3

Berggipfelform

Gebührensatz

zirka

735 Watt

Initialen

Kästners †

gut drauf,

in Form

ehem.

Grazer

Bollwerk

Kumpel

jüdisches

Fest der

Tempeleinweihung

Freudenruf

bei

Stierkämpfen

9 10

kaufmännisch

für "zur

Hälfte"

Abk. für

"Oberster

Gerichtshof"

arab. Artikel

Zeit-

Religionslehrer

in

ge-

schmack

Graz (Josef) 5

steir. Fluss

Vorsilbe

KFZ-Kz.

für

für

Waidhofen

"darauf"

a. d. Thaya

Wertpapiere

die Ewige

Stadt

Gel,

Lotion

Hauptkirche

Hauptstadt

Norwegens

Abk. für

"Nummer"

Treffer beim

Fußball

Titel der

3. Sinfonie

Beethovens

Pflanzfläche

Domäne

Boliviens

Gutschein

Rätsellösungen: S. 27 28

1 2 3

4 5 6

7 8 9

10 11 12

5 2

4 8 9 6 8 71

9 15 63

3 2

7 89 2 45

1

5 8 2 9 2 37

1 6 5 9 42 4

7 5 9 6

6 96

8 1 5

2 19 2 4 1 6

17 9 8 3

1080 963

Jede

Ziffer darf

in jeder

Reihe in

jedem

Quadrat

nur

einmal

vorkommen.

Bleistift

spitzen,

los geht’s.

Viel Spaß!

englischer

Graf

1

Initialen

von

Cromwell

medizin.

Vorsilbe

für

für "weg"

"Knochen"

Geschäftsidee

Magazin für den

Popauf

5. Bezirk Radio

Steiermark † 2023

7. Ton

der

Tonleiter

meckern,

raunzen

G E W II N N SS P II E LL

von von Spar Spar im im Wert von von

50 50 Euro Euro zu zu gewinnen!

Wie lautet die Lösung?

E-Mail mit Betreff „Rätsel“,

Lösung und Telefonnummer an:

gewinnspiel@grazer.at

Der Rechtsweg ist ist ausgeschlossen. Gewinn

nicht übertragbar. Einsendeschluss: 18.2.2026. 18.3.2026.

Gewinner werden telefonisch verständigt und

sind mit mit der der Veröffentlichung einverstanden.

11 6

MEGA

Deine Lehre

bei SPAR.

13

spar.at/ lehre


15. MÄRZ 2026 www.grazer.at

grazer sonntag 31

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 15. MÄRZ

MotionExpo Messe Graz

Heute ist der letzte Tag der

Motion Expo in der Messe Graz.

Auf Besucher warten ab 9 Uhr

insgesamt 450 Fahrzeuge – von

topaktuellen E-Bikes über beeindruckende

Oldtimer bis hin zu

modernen Wohnwagen. Präsentiert

werden die neuesten Technologien,

nachhaltige Antriebe

und einzigartige Designs.

Spring Brunch Salon Marie

Ab 11.30 Uhr findet im Salon

Marie ein Spring Brunch mit Live-

Musik statt. Geboten wird ein

großzügiges Buffet mit beliebten

Frühstücksspezialitäten, saisonalen

Hauptgerichten, Live Front

Cooking, köstlichen Süßspeisen

und Desserts sowie eine musikalische

Begleitung der Band

AuntMarie. Die Kosten belaufen

sich auf 79 Euro pro Person.

Die kleine Meerjungfrau

Das Musical „Die kleine Meerjungfrau“

in der Helmut-List-Halle

startet um 15 Uhr und lässt

besonders junge Besucher in eine

wunderbare Welt voller bunter

Tiere, Pflanzen und dem Meeresvolk

eintauchen. Das bekannte

Märchen wird auf die Bühne

gebracht und bietet ein Musical

über Liebe, Sehnsucht und Erwachsenwerden.

Circus Louis Knie „Wow“

Der Zirkus Louis Knie ist in der

Stadt und verzaubert heute ab

11 Uhr und ab 15 Uhr

bei der Shopping

City Seiersberg

Kinder und

Familien. Louis

Knie bringt

Artistik,

Tiere und

Humor und

schafft einen

„WOZZECK“

15 Uhr

Oper Graz

Annette Dasch begeistert nicht nur mit eindrucksvollem Spiel,

sondern auch mit großer Dramatik.

HERWIG PRAMMER, GETTY

klassischen Zirkusnachmittag für

all seine Gäste. Tickets holen und

einen unterhaltsamen Tag mit

der ganzen Familie oder Freunden

genießen.

Wozzeck in der Oper

Um 15 Uhr beginnt in der Oper

Graz die Oper „Wozzeck“ von

Alban Berg. Das Werk erzählt

die tragische Geschichte des

Soldaten Wozzeck, der von seiner

Umgebung unter Druck gesetzt

wird und schließlich den

Verstand verliert. Das

Bühnenstück zeigt eine

tragische Lebensgeschichte

über Armut,

Ausgrenzung und

menschliche Abgründe.

Kabarett „Was lachen Sie?“

Heinz Marecek und Erwin

Steinhauer bringen ihr Programm

„Was lachen Sie?“ wieder auf die

Bühne zurück. Anlass ist der 80.

Geburtstag von Heinz Marecek

am 17. September 2025. Die beiden

Vollblut-Komödianten sind

bekannt für ihre humorvollen

Aufführungen und bringen heute

um 18 Uhr im Congress Graz ihr

Publikum zum Schmunzeln.

Kunst- und Autorenfilme

Ab 17 Uhr werden heute im

Kunstgarten internationale

Kunst- und Autorenfilme gezeigt

– entweder auf der Open-Air-

Bühne oder im Innenraum des

Archivs Hortopias. Die Screenings

präsentieren eine kuratierte

Auswahl an Filmen, die neue Perspektiven

eröffnen und Themen

wie Menschen- und Frauenrechte

aufgreifen. Eingeladen sind alle

WOHIN AM SONNTAG

Filminteressierten!

Poetisches Tanztheater

Im Salon Stolz findet heute um

16 Uhr ein poetisches Tanztheater-Abenteuer

für Kinder und Erwachsene

statt. Pop-Up-Garden

erzählt die Geschichte der Heldin

Viva – eines mutigen Mädchens,

das beschließt, einen trostlosen

Ort in etwas Besonderes zu

verwandeln. Der Eintritt kostet

7,90 Euro pro Person.

„Artist talk“ Sakina Teyna

Um 16 Uhr startet im Grazer

Schaumbad ein „artist talk“ mit

der Musikerin Sakina Teyna, in

dem sie über ihren künstlerischen

Werdegang erzählt, über die

Rolle der Frau in der kurdischen

Kunst, und schließlich gibt es

noch eine listening session. Vor

und nach dem Talk gibt es die

Möglichkeit einer Führung durch

die Ausstellung ZOZAN in Anwesenheit

von Künstlern und der

Projektleitung.

Basketball Raiffeisen Sportpark

Heute steht in Graz ein spannendes

Basketball-Duell auf

dem Programm: UBSC Raiffeisen

Graz gegen BC Vienna. Das Spiel

beginnt um 17.30 Uhr im Raiffeisen

Sportpark Graz und ist Teil

der österreichischen win2day

Basketball Superliga. Zuschauer

und Basketballfans erwartet ein

intensives Spiel und ein spannendes

Duell.

Foto-Tour in Graz

Heute gibt es eine Foto-Tour in

Graz: Ab 14 Uhr begleiten Teilnehmer

einen Austria Guide auf

einem Stadtspaziergang zu den

schönsten Plätzen und bekommen

von einer Profi-Fotografin

Tipps für die eigene (Handy-)

Kamera.

Reichweite. Wirkung. Relevanz

der Grazer

171.043

Zeitungen jeden Sonntag *

1.000.000

Impressionen/Monat

auf www.grazer.at

Seit über 40 Jahren ein verlässlicher

Partner für erfolgreiche Werbung.

35.000

Facebook-Abonnenten

250

digitale Tageszeitungen

pro Jahr – Grazer24

27.000

Instagram-Follower

* Quelle: ÖAK, 2. HJ

Jetzt Kontakt

aufnehmen

www.grazer.at


Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!