18.03.2026 Aufrufe

mein.killesberg-Magazin | 56. Ausgabe | Frühjahr 2026

Die neue Frühjahrsausgabe 2026 des mein.killesberg-Magazins.

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56. AUSGABE / FRÜHJAHR 2026

STORY

Lebensrettung auf vier Rädern:

Das MIC der Björn Steiger Stiftung.

Zu sehen auf Seite 6

KÖPFE AM KILLESBERG

35 Jahre Engagement, Fairness

und gelebte Teilhabe.

Zu sehen auf Seite 32

SERVICE

Mehr Farbe, mehr Frische –

so schmeckt der Frühling.

Zu sehen auf Seite 40


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Editorial

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

na, sind Sie gut ins Jahr 2026

gestartet? Wir hoffen es von

Herzen! Ein neues Jahr bringt

auch immer frische Perspektiven

und Ideen mit sich, genau

wie neue Geschichten,

die zeigen, was unsere Region

bewegt. Genau davon erzählt

auch diese Ausgabe, unter anderem

auf Seite 6 und 7. Hier

stellen wir Ihnen das Medical

Intervention Car der Björn

Steiger Stiftung vor: moderne

Notfallmedizin auf vier Rädern.

Leidenschaftlich wird’s auf den

Seiten 28 und 29: Beim traditionsreichen

Prager Kleinfeldturnier

treffen Generationen

aufeinander, hier wird gekickt,

gelacht und auf gute Gemeinschaft

angestoßen. „Gemeinschaft“

ist auch das Stichwort

auf den Seiten 30 und 31, wo

Ihnen der Bürgerverein Einblicke

in sein langjähriges

Wirken gewährt. Auf Seite 32

und 33 erzählt Ihnen Georgios

Metaxarakis, warum er als

Inklusionstrainer des MTV wie

ein Grieche denkt, wie ein

Deutscher arbeitet und wie ein

Brasilianer feiert. Auf Seite 26

und 27 lesen Sie, wie sich das

neue Reitlehrerteam im Reitund

Fahrverein rund um Kristin

Gilles macht. Unternehmerischen

Mut zeigt Diren Ercik

von Neyes Optics auf Seite 20

und 21. Er spricht über seinen

Weg in die Selbstständigkeit,

über handwerkliche Präzision,

und seinen Anspruch an gute

Brillen. Für neue Impulse im

eigenen Leben sorgen unsere

Beiträge zu Minimalismus

im Alltag auf Seite 38 und 39,

zur leichten Frühlingsküche auf

Seite 40 und 41 und zu mehr

Produktivität auf Seite 42 und

44. Wir wünschen Ihnen inspirierende

Momente beim Lesen

und ganz viel Freude!

Ihr mein.killesberg-Team

3


Inhalt

PFERDESPORT | 26

Das neue Reiterteam

schwingt die Hufe

4


Story

STORY | 6

Lebensrettung auf

vier Rädern

Partner

NACHGEFRAGT | 8

Sabine Fritsch

über den Killesberg

PARTNEREINTRÄGE | 9

Geschäfte und Dienstleister rund

um den Killesberg

PARTNERPORTRÄT | 20

Ein Auge fürs Detail

Killesberg entdecken

GESCHICHTE | 22

Ein Stolperstein für

Helmut “Helle” Hirsch

VERANSTALTUNGSKALENDER | 23

Wissen, was am Killesberg

und in Stuttgart läuft

Unterhaltung

GEWINNSPIEL | 34

Mitmachen und tolle Preise gewinnen

CARTOON | 36

Äffle und Pferdle

RÄTSELSPASS | 37

Sport fürs Gehirn

Service

ENTSPANNUNG | 38

Weniger ist mehr!

Minimalismus im Alltag

KULINARIK | 40

Grüner wird’s nicht:

Frischekick im Frühling

PRODUKTIVITÄT | 42

Work smart, not hard – mit dem

richtigen Zeitmanagement

REZEPT | 45

Saisongenuss aus dem Ofen

NEWS | 24

Neues aus der Nachbarschaft

PFERDESPORT | 26

Das neue Reiterteam

schwingt die Hufe

KLEINFELDTURNIER | 28

Erst Anstoß,

dann Anstoßen

ENGAGEMENT | 30

Der Bürgerverein:

Die Stimme am Killesberg

KÖPFE AM KILLESBERG | 32

Denken wie ein Grieche,

arbeiten wie ein Deutscher,

feiern wie ein Brasilianer

5


Story

Lebensrettung auf

vier Rädern

Viele Menschen denken sich gar

nicht so viel dabei, wenn irgendwo

Sirenen ertönen. In wenigen

Minuten haben sie wieder vergessen,

dass gerade Blaulicht

zu sehen war. Doch innerhalb

dieser wenigen Minuten kann

viel passieren – sie entscheiden

letzten Endes sogar über Leben

und Tod. In diesen wenigen Minuten

zählt jede Sekunde, jeder

Handgriff von Helfenden, jede

Entscheidung unter maximalem

Druck. Während für Außenstehende

der Alltag weiterläuft,

beginnt für andere ein Wettlauf

gegen die Zeit. Ein Wettlauf,

bei dem moderne Technik,

medizinische Expertise und ein

eingespieltes Team Einfluss darauf

haben, ob ein Mensch am

Leben bleibt. Und genau hier

kommt das Medical Intervention

Car (kurz: MIC) der Björn

Steiger Stiftung ins Spiel.

STORY

Die Idee dahinter ist relativ simpel:

Warum warten, bis eine Patientin

oder ein Patient die Klinik

erreicht, wenn sich hochspezialisierte

Intensivmedizin auch direkt

an den Einsatzort bringen lässt?

Denn in vielen Notfällen stößt

die klassische Notfallversorgung

– trotz hoher Qualität – an systemische

Grenzen. Bestimmte

Maßnahmen aus der Intensiv-,

Kinder- oder Neonatalmedizin

sind in der Regel erst im Krankenhaus

verfügbar. Für Menschen

mit schwerem Trauma, bei Herz-

Kreislaufstillstand oder komplexen

pädiatrischen Notfällen kann

dieser Zeitverlust entscheidend

sein. Gemeinsam mit medizinischen

Expertinnen und Experten

sowie dem Klinikum Stuttgart

entwickelte die Stiftung deshalb

ein mobiles, interdisziplinär besetztes

Sonderrettungsmittel: ein

Fahrzeug, das klinische Spitzenmedizin

dorthin bringt, wo sie

akut gebraucht wird. Das MIC ist

dabei kein gewöhnlicher Notarztwagen,

im Gegenteil: Es ist ein

hoch spezialisiertes intensivmedizinisches

Einsatzfahrzeug. An

Bord befinden sich Geräte, die

man sonst nur aus dem OP oder

der Intensivstation kennt – darunter

zum Beispiel eine mobile

Herz-Lungen-Maschine (ECMO),

Blutprodukte, Equipment für

schwierige Atemwege, auch bei

Kindern, sowie moderne Sonographie-Geräte.

Damit können

invasive Beatmungstechniken,

Bluttransfusionen oder komplexe

intensivmedizinische Maßnahmen

bereits am Unfallort eingeleitet

werden. Besetzt wird das

MIC von einem interdisziplinären

Ärzteteam. Je nach Einsatz sind

Fachärztinnen und Fachärzte aus

Anästhesiologie, Intensivmedizin,

Neonatologie und Pädiatrie

dabei. Diese Spezialisierung

geht über das hinaus, was bei

einem klassischen Notarzteinsatzfahrzeug

zwingend vorgesehen

ist. Trifft das MIC am Einsatzort

ein, arbeitet das Team Hand

6


in Hand mit Rettungsdienst und

leitendem Notarzt. Während die

Basisnotfallversorgung sichergestellt

wird, können die Klinikärzte

hochspezialisierte Eingriffe

beginnen. Dass dieses Konzept

funktioniert, zeigen die Zahlen.

Seit dem Start im Dezember

2024 wurde das Fahrzeug (Stand:

2. Februar 2026) bereits 604-mal

alarmiert. Aus den Alarmierungen

resultierten 400 tatsächliche

Einsätze: 200 bei Herz-Kreislaufstillständen

inklusive externer

Herz-Lungen-Maschine, 130 bei

schweren Traumata, Transfusionen

oder Beatmungen und 70 im

Zusammenhang mit Neugeborenen,

Kindern und Jugendlichen.

Die geografische Verteilung

unterstreicht die Akzeptanz über

Stuttgart hinaus: 541 Alarmierungen

gingen im Rettungsdienstbereich

Stuttgart ein, weitere im

Landkreis Esslingen, Böblingen,

Ludwigsburg, im Rems-Murr-

Kreis sowie 7 weitere – etwa in

Pforzheim. Das alles sind aber

nicht nur irgendwelche Zahlen

– sie repräsentieren Schicksale.

Eines davon ist der Fall eines

16-jährigen Schülers, der in einer

U-Bahn mit Herzstillstand zusammenbrach.

Das MIC-Team

traf wenige Minuten später ein,

schloss eine mobile Herz-Lungen-Maschine

an – und rettete

dem Jugendlichen das Leben.

48 Stunden nach der Krankenhausaufnahme

konnte er gesund

entlassen werden, ohne neurologische

Schäden. Eine Geschichte,

die zeigt, was möglich wird,

wenn Intensivmedizin mobil wird.

Auch die Beteiligten vor Ort erleben

den Unterschied. „In der

Notfallmedizin wird man oft mit

Situationen konfrontiert, für die

man sich im Klinikalltag immer

mit Kolleginnen und Kollegen

abstimmen würde“, sagt Dr.

Christoph Wihler, Bereichsleitender

Oberarzt der Notfallmedizin

und Facharzt für Anästhesiologie,

Intensivmedizin und Notfallmedizin

am Klinikum Stuttgart. „Wenn

ein zusätzliches Team mit spezieller

Erfahrung hinzukommt,

verbessert das die Abläufe am

Einsatzort.“ Damit dieses Zusammenspiel

funktioniert, wurde das

MIC von Beginn an eng in die

Alarm- und Ausrückeordnung

der Stuttgarter Rettungsleitstelle

eingebunden. Noch vor dem

Start Ende 2024 stellte die Björn

Steiger Stiftung das Fahrzeug

Leitstellen und Rettungsdiensten

persönlich vor, organisierte Infoveranstaltungen

und Online-Formate,

um Fragen zu klären und

Vertrauen aufzubauen. Finanziert

wird das Projekt vollständig aus

Spenden- und Stiftungsgeldern.

Öffentliche Mittel oder Gelder

der gesetzlichen Krankenversicherung

fließen nicht ein. Die

Stiftung trägt die Kosten für

Fahrzeug, Technik, Betrieb und

die wissenschaftliche Begleitung

des Projekts. „Unser Ziel ist, dass

MIC-Systeme künftig fester Bestandteil

des Rettungswesens

werden – finanziert durch öffentliche

Träger oder Krankenkassen“,

betont Joachim von Beesten,

Geschäftsführer Forschung, Innovation

und Sonderfahrzeuge bei

der Björn Steiger Stiftung. „Bis

dahin sind wir für dieses sinnvolle

Projekt weiterhin auf Spenden

angewiesen.“ Die Geschichte

der Stiftung selbst ist eng mit

einem tragischen Ereignis verbunden.

1969 wurde der damals

achtjährige Björn Steiger nach

einem Verkehrsunfall schwer verletzt

– Hilfe kam zu spät. Seine

Eltern, Ute und Siegfried Steiger,

gründeten daraufhin die Stiftung,

um das deutsche Rettungswesen

zu verbessern. Notrufsäulen, die

Einführung der bundesweiten

Notrufnummern 110 und 112,

moderne Rettungsleitstellen –

viele heute selbstverständliche

Standards gehen auf ihr Engagement

zurück. Der Medical

Intervention Car ist somit die

Weiterentwicklung einer lang bestehenden

Idee: Leben retten,

indem man Strukturen verbessert

und medizinische Möglichkeiten

erweitert. Es steht für den

Anspruch, nicht stehen zu bleiben,

sondern immer wieder neu

zu fragen: Was ist medizinisch

machbar – und wie können wir

Menschen damit helfen und zwar

so schnell wie nur möglich? Genau

darin liegt der Kern dieses

Projekts: Hochmoderne Technik,

gebündelte Expertise und eine

komplexe Organisation greifen

wie Zahnräder ineinander. Am

Ende geht es dabei, wie eingangs

erwähnt, um Minuten, um Sekunden,

die unwiederbringlich sind.

Es geht darum, Mitmenschen zu

helfen und ihr Leben zu retten.

Wenn ein Patient am Ende stabil

in der Klinik ankommt oder ohne

bleibende Schäden nach Hause

zurückkehren darf, wird deutlich,

welchen Unterschied dieser zusätzliche

Einsatz machen kann.

Mehr Informationen auf

www.steiger-stiftung.de

Kontoinhaber: Björn Steiger Stiftung

IBAN: DE51 6126 2345 0004 4440 00

BIC: GENODES1BBF

7


Partner

Sabine Fritsch

über den Killesberg

NACHGEFRAGT

Jeder unserer Partner verbindet

mit dem Killesberg seine

ganz persönliche Geschichte.

Diesmal erzählt uns Sabine

Fritsch von „Studio 5 Sterne“,

was der Killesberg für sie bedeutet.

MEIN.KILLESBERG: Was verbinden

Sie mit dem Killesberg?

SABINE FRITSCH: Ich bin tatsächlich

ein bisschen wie die Jungfrau

zum Kinde zum Killesberg

gekommen. Als ich mit meinem

Nagelstudio gestartet bin, hatte

ich schon damals viele Kundinnen

vom Killesberg. Einige

davon begleiten mich sogar bis

heute. Damals war ich noch in

der Stadtmitte in der Gerberstraße

tätig, in einem Studio,

das ich gemeinsam mit jemand

anderem geführt habe. Irgendwann

wurde mir allerdings klar,

dass ich mein eigenes Geschäft

führen möchte. Etwas ruhiger,

persönlicher und auch etwas

abseits vom Trubel. Und genau

da haben mich viele meiner

Killesberg-Kundinnen bestärkt,

doch näher in ihre Richtung zu

ziehen. Daraufhin habe ich diesen

kleinen, schnuckeligen Laden

entdeckt – die Liebe für ihn

ist mir bis heute geblieben.

MEIN.KILLESBERG: Was schätzen

Sie an Ihren Kunden – den

Killesbergern?

FRITSCH: Ich schätze, dass viele

ein sehr gutes Gespür für „zu

viel“ und „genau richtig“ haben.

Sie wissen, was zu ihnen

passt, sie treffen klare Entscheidungen

und legen Wert auf eine

gepflegte Eleganz. Hochwertig,

aber nicht zu laut. Genau das

entspricht auch meiner eigenen

Handschrift. Zeitlos, sauber gearbeitet

und stimmig.

MEIN.KILLESBERG: Was ist Ihr

persönlicher Lieblingsplatz am

Killesberg?

FRITSCH: Mein Lieblingsplatz ist

definitiv die Aussichtsplattform

an der Birkenwaldstraße. Dort

sitzt man ganz entspannt auf

der Bank und schaut über ganz

Stuttgart. Diese Weite und die

Lichter, besonders am Abend,

sind einfach etwas ganz Besonderes.

Für mich ist das ein

Ort, an dem ich sofort zur Ruhe

komme.

MEIN.KILLESBERG: Wenn Sie

einen Wunsch frei hätten, was

würden Sie sich wünschen?

FRITSCH: Ich wünsche mir, dass

der Killesberg sich dieses besondere

Gefühl bewahrt.

Es ist ruhig, grün und hat Stil.

Aber ganz ehrlich: Ich wünsche

mir auch, dass es künftig ein

kleines bisschen weniger Baustellen

geben wird.

8


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Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10:00 bis 23:00 Uhr und Samstag von 09:00 bis 14:30 Uhr und 18:00 bis 23:00 Uhr

Dr. med. Uwe Schulz

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Osteologie, Chirotherapie

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Besonders hervorzuheben

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Donnerstag von 14:00 bis 18:00 Uhr

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Dr. med. Katrin

Konzelmann

Private Hautarztpraxis am Killesberg

– für die Dermatologin Dr.

med. Katrin Konzelmann sind

Hautgesundheit und Schönheit

zwei wesentliche Aspekte

ihrer Philosophie. Neben den

klassischen dermatologischen

Themen hilft sie ihren Patienten,

ein natürliches Aussehen und

ein gesundes Erscheinungsbild

zu erhalten. Die Ästhetik bietet

dazu zahlreiche Möglichkeiten

an sanften Anti-Aging-Methoden

ganz ohne OP. Für das

bestmögliche Ergebnis werden

individuell abgestimmte Behandlungen

empfohlen, zum

Beispiel eine Therapie mit Fillern

im Rahmen eines „Liquid

Liftings“, Botox zur Faltenreduktion

oder auch eine flächige

Durchfeuchtung der Haut

mittels Skinbooster sowie eine

hocheffektive „Ultherapy“.

Dr. med. Katrin Konzelmann | Private Hautarztpraxis im Ärztehaus Killesberghöhe | Am Höhenpark 4 | 70192 Stuttgart |

Telefon: 0711 25976494 | kontakt@hautarztpraxis-killesberg.de | www.hautarztpraxis-killesberg.de | Öffnungszeiten: Montag bis

Mittwoch 08:00 bis 14:00 Uhr, Donnerstag 14:00 bis 19:00 Uhr, Freitag 08:00 bis 14:00 Uhr | englischsprachige Praxis

Dr. Susanne Pioch

Nasenmanufaktur/HNO

Herzlich willkommen in unserer

Facharztpraxis für Plastische und

Ästhetische Gesichtschirurgie

sowie HNO-Heilkunde. Neben

chirurgischen Schwerpunkten der

Praxis, wie beispielsweise Nasenkorrekturen

jeglicher Art, Oberlidkorrekturen

und Basaliomchirurgie,

bieten wir Ihnen auch diverse

ästhetische Gesichtsbehandlungen,

beispielsweise mit Botox

oder Fillern, sowie die gesamte

Bandbreite einer ganz normalen

HNO-Praxis an. Der Mensch steht

bei uns im Mittelpunkt, daher bemühen

wir uns, Ihnen mit großer

Empathie und ausreichend Zeit

zu begegnen. Sie dürfen sich in

unserer familiären Atmosphäre in

der Praxis und mit unserem kleinen,

Hand in Hand arbeitenden

Team entspannt und gut aufgehoben

fühlen, ohne dabei auf

Professionalität und Individualität

verzichten zu müssen.

Dr. Susanne Pioch, Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie und HNO-Heilkunde | Am Höhenpark 4 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 25976170 |

praxis@dr-pioch.de | www.dr-pioch.de | www.nasenmanufaktur.de | Öffnungszeiten Chirurgie: Dienstag von 13:00 bis 17:00 Uhr und Donnerstag von 8:00 bis 15:00 Uhr,

HNO: Montag und Freitag von 9:00 bis 13:00 Uhr, Mittwoch von 16:00 bis 19:00 Uhr – Alle gesetzlichen und privaten Kassen | Wir bitten um Terminvereinbarung!

Falch-Ultsch

Schulungen

Auf den individuellen Stärken

der Schüler aufbauen und an

ihren Schwächen arbeiten – das

ist die Philosophie von Sabine

Falch-Ultsch. In der Regel findet

die Nachhilfe wöchentlich für

60 Minuten als Einzelunterricht

statt. So kann jede Stunde direkt

auf den Schüler zugeschnitten

werden und bietet somit

eine optimale Unterstützung

für den Lernerfolg. Durch ihre

langjährige Erfahrung in der

Kinder- und Erwachsenenbildung

kann Sabine Falch-Ultsch

professionelle Förderung bis

zum Abitur für die Fächer Mathematik,

Biologie, Chemie und

Ernährungslehre gewährleisten.

Dabei können auch gezielt

Stofflücken nach Auslandsaufenthalten

oder Schulwechseln

behoben werden.

Falch-Ultsch Schulungen | Gähkopf 31 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 2578305 | info@falch-ultsch.de | www.falch-ultsch.de |

Öffnungszeiten: Termin nach Vereinbarung

11


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Team zur Verfügung und

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Grass Hellstern Partnerschaft GmbB – Steuerberatung | Parlerstraße 2 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 257080 | info@grass-hellstern.de |

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HdB Haus der

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HdB Haus der Berater GmbH | Herdweg 76 | 70174 Stuttgart | Telefon: 0711 4906430 | hello@hdb-gruppe.de | www.hdb-gruppe.de

Heilpraxis am

Killesberg

„Gesundheit bekommt man

nicht im Handel, sondern durch

den Lebenswandel“, wusste

schon Sebastian Kneipp. Die

Heilpraxis am Killesberg von Judith

Mignon Lorch richtet sich

an Menschen, die Ernährung,

Bewegung sowie geistiges und

körperliches Wohlbefinden in

Einklang bringen möchten. Als

Heilpraktikerin, Ernährungsberaterin

und Coach bietet sie individuelle

Beratungen – insbesondere

bei Arthrose – an, die mit

Vitalstoff-Checks, persönlichem

Coaching und Bewegungskursen

kombiniert werden können.

Bei Erschöpfungszuständen und

zur Stärkung des Immunsystems

steht zudem die Rife-Frequenztherapie

zur Verfügung.

Wer Beschwerden ganzheitlich

betrachten möchte, ist hier gut

aufgehoben.

The Balance – Heilpraxis am Killesberg, Judith Mignon Lorch | Feuerbacher Heide 6 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0172 6944499 |

info@heilpraxis-killesberg.de | Termine nach Vereinbarung

12


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Störungen, Sprachentwicklungsstörungen

und auditive

Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen

sowie damit

im Zusammenhang stehende

Störungen des Lesens und

Schreibens. Die langjährige interdisziplinäre

Zusammenarbeit

mit Ärzten, Kindergärten und

Schulen garantiert eine individuell

abgestimmte Therapie

für Privat- und Kassenpatienten.

Logopädie am Killesberg Andrea Nerding | Menzelstraße 59 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 5536970 |

praxis@logo-nerding.de | www.logo-nerding.de

Meurer Rechtsanwälte

Möchten Sie Immobilien kaufen,

verkaufen oder bewerten

lassen? Haben Sie Fragen zur

Bebaubarkeit oder Genehmigungsfähigkeit

von Baumaßnahmen?

Benötigen Sie

geeignete Bauverträge oder

möchten Sie Mehrforderungen

oder Mängelansprüche abwehren

oder durchsetzen?

Meurer Rechtsanwälte sind ein

erfahrenes Team von Anwälten,

das seit über 20 Jahren auf das

Bau-, Architekten- und Immobilienrecht

spezialisiert ist.

Meurer Rechtsanwälte | Otto-Reiniger-Straße 52/1 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 50530730 |

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Killesberghöhe: Bei Neyes

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Sicherheitstechnik

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Oesterle + Haug Sicherheitstechnik

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Fachbetrieb für mechanischen

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Die Praxis Deppert am Killesberg

ist ein Ort für innere Ruhe

und Klarheit. Ein Termin hier

fühlt sich an wie eine Einladung

zu sich selbst – das sagen Andrea

und Jochen Deppert und

heißen auch Sie willkommen,

ihre Angebote zu erkunden. Ob

Atemarbeit, Yoga, Taiji, Gong,

Paarberatung, Selbsterfahrung

oder Körperpsychotherapie –

all das hilft, eigene Bedürfnisse

bewusster wahrzunehmen und

Sicherheit im eigenen Körper,

Denken und Fühlen zu finden.

Die Integrale Leibarbeit spielt

dabei eine wichtige Rolle: Sie

öffnet neue Perspektiven, der

Körper weiß, was der Geist noch

sucht. Mit jahrzehntelanger Erfahrung

und einem geschütztem

Rahmen schafft die Praxis optimale

Bedingungen für persönliche

Entwicklung. Ein kostenfreies

Vorgespräch gehört dazu!

Praxis Deppert | Birkenwaldstraße 170 | 70191 Stuttgart | Telefon: 0177 3133131 | mail@praxis-deppert.de | www.praxis-deppert.de

14


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Eine Ikone feiert 100-jähriges Jubiläum: Bibendum Limited Edition 2026

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Praxis Dres. Schätzle

Wir sind eine hausärztlichinternistische

und orthopädisch-unfallchirurgische

Praxis.

Grundlegend für die internistische

Betreuung durch Frau Dr.

Schätzle ist die langjährige Erfahrung

in Akutkrankenhäusern,

im Notarztdienst und in unterschiedlichen

internistischen

Schwerpunkten (Kardiologie

mit Intensivmedizin, Diabeto-

logie, Nephrologie mit Dialyse,

Gastroenterologie und Onkologie

mit Palliativmedizin). Das

breit gefächerte orthopädische

Spektrum von Herrn Dr. Schätzle

umfasst konservative Methoden

inklusive Manueller Medizin

und ärztlicher Osteopathie,

minimal-invasive Schmerztherapie

bei Wirbelsäulenerkrankungen,

Akupunktur, Sportmedizin,

operative Methoden u. v. m.

Praxis Dres. Schätzle | Parlerstraße 34 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 / 251742 | mail@praxis-killesberg.de | www.praxis-killesberg.de |

Internistisch-hausärztliche Sprechstunden: Montag, Dienstag, Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr, Mittwoch und Donnerstag von 14:30 bis 18:00

Uhr | Orthopädische Sprechstunde: Dienstag von 14:30 bis 18:00 Uhr, Freitag von 15:30 bis 18:00 Uhr und nach Vereinbarung

Privatpraxis für

Physiotherapie,

Osteopathie &

Personal Training

In der Privatpraxis von Nicole

Hoffmann-Ehnert wird neben

klassischer Physiotherapie auch

Osteopathie angeboten. Behandlungsschwerpunkte

sind

u. a. Kieferbehandlung CMD

und Schwangerschaftsbegleitung.

Der in der Praxis befind-

liche Trainingsraum wird zur

Krankengymnastik und für das

Personal Training von Hendrik

Ehnert genutzt. Dabei erhalten

Sie ein individuell abgestimmtes

Programm für maximale Erfolge

in den Bereichen Kraft, Ausdauer

und Beweglichkeit, welches

kontinuierlich angepasst wird,

sowie ein Ernährungscoaching.

Das Personal Training kann in

den Praxisräumen, im Freien

oder im kooperierenden Fitnessstudio

stattfinden.

Privatpraxis für Physiotherapie und Osteopathie | Parlerstraße 65 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 21578689 |

info@hoffmann-osteopathie-stuttgart.de | www.hoffmann-osteopathie-stuttgart.de | Öffnungszeiten: Termin nach Vereinbarung |

Hendrik Ehnert Fitness- und Gesundheitstraining | Telefon: 0176 24674653 | info@active-push.de | www.active-push.de

Sabine Rolli & Team –

Zentrum für Osteopathie

& Physiotherapie

Das Sabine-Rolli-Team stellt

sich vor! Langjährige Berufserfahrung,

treue Mitarbeit im

Team, vielschichtige Weiterbildungen,

Prüfungen und Spaß

am persönlichen Traumberuf

mit Menschen machen uns zu

dem, was wir sind. Engagierte

und einfühlsame Therpeutinnen

und Therapeuten, die sich im

Bereich der Physiotherapie und

Osteopathie in Kombination

mit dem Heilpraktiker weiterentwickelt

haben, um Ihnen

qualifiziert und ganzheitlich mit

Ihren gesundheitlichen Themen

umfassend weiterhelfen zu können.

Baby- und Kinderosteopathie

gibt es im Angebot ebenso

wie Personal Training, informieren

Sie sich auf unserer neuen

Homepage. Online-Buchungen

sind möglich.

Sabine Rolli & Team – Zentrum für Osteopathie, Physiotherapie und Naturheilkunde | Birkenwaldstraße 113 | 70191 Stuttgart |

Telefon: 0711 2598611 | mail@praxis-sabinerolli.de | www.praxis-sabinerolli.de | Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag

von 07:30 bis 20:00 Uhr, Freitag von 07:30 bis 16:00 Uhr

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SchmidtArchitektur

GmbH

Schöne Architektur bis ins Detail

und ein steter Blick auf die Baukosten

zeichnen die SchmidtArchitektur

GmbH aus. Das Büro

wurde 2014 gegründet und ist

seither im Großraum Stuttgart

im Wohnungsbau aktiv. Bei

Neubauprojekten schätzen die

Kunden die geschickte Ausnutzung

des Baurechts sowie die

durchdachten Grundrisse. Bei

Bestandsgebäuden werden individuelle

Konzepte entwickelt

und gleichzeitig die vielfältigen

Fördermöglichkeiten ausgeschöpft.

Herr Schmidt und sein

Team übernehmen jede Aufgabe,

vom kleinen Balkonanbau

bis zum Mehrfamilienhaus als

Renditeobjekt.

SchmidtArchitektur GmbH | Mönchhaldenstraße 3 | 70191 Stuttgart | Telefon: 0711 91257642 | kontakt@schmidtarchitektur.com |

www.schmidtarchitektur.com

Schmid Versicherungsund

Finanzmanagement

GmbH

Mit über 40 Jahren Berufserfahrung

– Ihr unabhängiger Killesberg-Makler

für Versicherungen

aller Art und den Verkauf und die

Vermietung Ihrer Immobilie.

Unser aktuelles mein.killesberg-

Angebot:

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Testen Sie uns einfach!

Dazu steht Ihnen unser qualifiziertes

und langjähriges Mitarbeiter-Team

gerne zur Verfügung.

Schmid Versicherungs- und Finanzmanagement GmbH | Feuerbacher Weg 2 | 70192 Stuttgart | Telefon: 0711 2585773 |

Telefax: 0711 25857744 | info@schmidmanagement.de | instagram: schmidnachrichten | www.schmidmanagement.de |

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 09:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:30 Uhr und nach Vereinbarung

Spielgruppe

Rumpelstilzchen

Entdecken Sie unseren liebevollen

Mini-Kindergarten für

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mit Singen, Geschichten

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vielfältige Bewegung. Besuchen

Sie uns – wir freuen uns

auf Sie und Ihr Kind!

Spielgruppe Rumpelstilzchen | Feuerbacher Heide 46 | 70192 Stuttgart | Ansprechperson: Ksenja Samide | Telefon: 0176 6306508 |

info@spielgruppe-rumpelstilzchen.de | Betreuungszeiten Mo, Mi, Fr 8:00 bis 12:00 Uhr oder Di und Do 8:00 bis 12:00 Uhr

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Stehle, Hollaender &

Partner

Seit 40 Jahren sind Stehle, Hollaender

& Partner Ihre kompetenten

und zuverlässigen

Ansprechpartner in der steuerlichen

und betriebswirtschaftlichen

Beratung sowie in der

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ihrer erfolgreichen Tätigkeit ist

die persönliche und freundliche

Betreuung durch vier Part-

ner und ihre Mitarbeiter, die zu

einer langjährigen, vertrauensvollen

Zusammenarbeit führt.

Der Anfang für eine erfolgreiche

Beratung ist ein gutes Gespräch.

Stehle, Hollaender &

Partner stehen Ihnen gerne zur

Verfügung.

Stehle, Hollaender & Partner Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft | Robert-Bosch-Straße 65 | 70192 Stuttgart |

Telefon: 0711 25940460 | info@stehle-partner.com | www.stehle-partner.com | Öffnungszeiten: Termin nach Vereinbarung

Studio 5 Sterne

Perfektion für

natürliche Schönheit

Seit über 15 Jahren steht

Studio 5 Sterne am Fuße des

Killesbergs für Präzision, Beständigkelt

und kompromisslose

Hygiene. Inhaberin Sabine

Fritsch führt ihr Studio mit Erfahrung,

Feingefühl und einem

sicheren Sinn für Perfektion bis

ins Detail. Hier entsteht Qua-

lität durch Fachkompetenz,

Sorgfalt und Aufmerksamkeit.

Ob Maniküre, Pediküre, Nagelmodellage,

Wimpernverlängerung

oder Permanent Make-up

– jede Behandlung wird individuell

geplant und mit höchster

Präzision umgesetzt. Wer hier

einen Termin bucht, entscheidet

sich bewusst für Professionalität

auf höchstem Niveau

und den Einsatz hochwertiger

Produkte, sichtbar, spürbar und

verlässlich.

Studio 5 Sterne | Seestraße 82 | 70174 Stuttgart | Telefon: 0178 6926310 | Öffnungszeiten nach Vereinbarung

Stuttgarter

Hymnus-Chorknaben

Als ältester Knabenchor im Südwesten

Deutschlands sind die

Stuttgarter Hymnus-Chorknaben

im Chorheim an der Birkenwaldstraße

98, fester Bestandteil

der kulturellen Landschaft

Stuttgarts. Der Chor wurde im

Jahr 1900 gegründet. Seitdem

tragen die Stuttgarter Hymnus-

Chorknaben mit dem besonde-

ren Klang eines Knabenchores

in jährlich rund 50 Konzerten

und Gottesdiensten zur kirchenmusikalischen

Vielfalt ihrer Heimatstadt

bei und sind auf Konzertreisen

regelmäßig auch im

In- und Ausland zu hören. Das

Repertoire richtet sich an der

geistlichen Vokalmusik aus. Mitsingen

kann man ab der ersten

Klasse, ein Schnuppern in Proben

ist jederzeit möglich.

Stuttgarter Hymnus-Chorknaben | Birkenwaldstraße 98 | 70191 Stuttgart | Telefon: 0711 2594040 | chorbuero@hymnus.de |

www.hymnus.de | Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch von 14:00 bis 19:00 Uhr, Donnerstag von 09:00 bis 13:00 Uhr und von 14:00

bis 19:00 Uhr, Freitag von 14:00 bis 18:00 Uhr und Samstag von 10:00 bis 13:00 Uhr

18


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Unicum. Killesberg –

Gesundheitszentrum

Die Philosophie des Gesundheitszentrums

ermöglicht dem

Patienten eine ganzheitliche,

interdisziplinäre und individuelle

Betreuung auf der Basis

neuester internationaler Forschungsergebnisse.

Das UNI-

CUM Killesberg bietet eine

Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten

– wer auf der Suche

nach hochwertiger Krankengymnastik,

manueller Therapie

und Lymphdrainage ist, ist im

UNICUM richtig. Außerdem

werden Schluck-, Stimm- und

Sprachstörungen von top ausgebildeten

Logopädinnen behandelt.

Unicum. Killesberg – Gesundheitszentrum für Physiotherapie | Logopädie | Gesundheitskurse | Training | Oskar-Schlemmer-Straße 5,

im Augustinum | 70191 Stuttgart | Telefon: 0711 26377337 | praxis@unicum-stuttgart.de | www.unicum-stuttgart.de |

Öffnungszeiten: Termin nach Vereinbarung

Zahnärzte Dr. Goppert

& Dr. Walter

Wo ein Lächeln zum Blickfang

wird? Ganz klar: bei uns! Unsere

Zahnarztpraxis bietet Ihnen

eine erstklassige Behandlung –

kombiniert mit der Herzlichkeit

unseres Teams. Von 3D-Implantatplanung

über Paradontitisund

Wurzelbehandlung bis zur

unsichtbaren Zahnspange leisten

wir alles, was es für Ihr strah-

lendes Lächeln braucht. Bei uns

stehen Sie im Mittelpunkt, denn

Ihre Bedürfnisse sind unsere

Priorität. Dafür halten wir unser

zahnärztliches Niveau dank fortlaufender

Fortbildungen auf

dem neusten Stand – genau wie

unsere Technik. Was wir besonders

schätzen? Die vertrauensvolle

und herzliche Atmosphäre

bei uns, in die wir Sie gerne einladen.

Zahnärzte Dr. Goppert & Dr. Walter MVZ PartG | Zeppelinstraße 31 | 70193 Stuttgart | Telefon: 0711 99799190 | info@praxis-dr-goppert.de |

www.praxis-dr-goppert.de | Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 07:00 bis 19:30 Uhr und Freitag von 07:00 bis 17:00 Uhr

Ihr Unternehmen

verdient Aufmerksamkeit!

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Mit einem Partnereintrag in unserem Magazin stellen wir Ihr Unternehmen vor und bringen

Sie direkt mit Ihrer Zielgruppe in Kontakt. Eine großartige Gelegenheit, um neue Kunden

zu gewinnen und Ihre Präsenz vor Ort zu stärken!

Melden Sie sich bei uns – wir freuen uns auf Sie!

Bei Interesse an einem Partnereintrag kontaktieren Sie uns gerne per

E-Mail an info@mein-killesberg.de oder telefonisch unter 0711/995 282 01

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Ein Auge fürs Detail

PARTNERPORTRÄT

„Irgendwann war mir klar: Ich

möchte meine Erfahrung, meine

Werte und meine Vorstellung

von moderner Augenoptik in einem

eigenen Geschäft verwirklichen“,

erzählt uns Diren Ercik,

der Gründer des Augenoptikfachgeschäft

„Neyes Optics“ in

der Killesberghöhe. Warum sich

der Augenoptikermeister als

Standort für den Killesberg entschieden

hat, nach welchen Kriterien

er seine Brillen aussucht

und welchen Bereich er in Zukunft

weiter ausbauen möchte,

verrät er uns in diesem Artikel.

Direkt nach der Schule begann

Diren Ercik mit seiner Ausbildung

zum Augenoptiker. Die

Kombi aus präzisem Arbeiten

und dem Umgang mit Menschen

hat ihn von Anfang an

gepackt. Es folgten Gesellenjahre,

der Meistertitel und zahlreiche

Stationen innerhalb der

Branche – bis hin zum Regionalleiter

sammelte er auf nahezu

allen beruflichen Ebenen

umfassende Erfahrung. Diese

Jahre haben ihm nicht nur

technisches Know-how vermittelt,

sondern auch ein Gespür

für Strukturen, Entscheidungen

und Verantwortung. Die Idee,

ein eigenes Geschäft zu eröffnen,

kam dabei nicht spontan.

Sie wuchs. Diren Ercik wurde

klar, dass er gerne unabhängiger

entscheiden, langfristiger

denken, näher an den Menschen

sein wollte. All das waren

Dinge, die ihm immer wichtiger

wurden – auch wichtiger

als die Sicherheit einer festen

Position. Die Anfangszeit der

Gründung war sehr intensiv.

Der Standort für sein Geschäft,

die Auswahl der Hersteller, die

Einrichtung, die Außendarstellung

– vieles musste gleichzeitig

entstehen. „Dabei war

es mir wichtig, von Beginn an

eine klare Identität für mein

Geschäft zu schaffen. Die Balance

aus unternehmerischem

Risiko, strategischer Planung

und dem Anspruch, alles qualitativ

hochwertig umzusetzen,

war fordernd – aber auch sehr

motivierend“, sagt Ercik heute.

Rückblickend ist er vor allem

stolz darauf, den Schritt in die

Selbstständigkeit konsequent

gegangen zu sein. Mut gehöre

20


dazu, sagt er – und die Bereitschaft,

Verantwortung vollständig

zu übernehmen. „Heute

freut es mich sehr, dass sich

mein Geschäft hier am Killesberg

nachhaltig etabliert hat.

Das Vertrauen unserer Kundinnen

und Kunden, die Weiterempfehlungen

und die Entwicklung

zeigen mir, dass sich

der Einsatz definitiv gelohnt

hat.“ Warum ausgerechnet der

Killesberg? Die Gründe hierfür

liegen für Ercik auf der Hand:

Im Stuttgarter Norden gab es

bislang keinen anderen Augenoptiker.

Er wollte eine Anlaufstelle

im Viertel schaffen – mit

kurzen Wegen und einem vertrauten

Rahmen. Geführt wird

Neyes Optics von ihm und seiner

Partnerin Sandra Andexer,

ebenfalls Augenoptikerin. Die

beiden sind beruflich wie privat

ein Team, ohne dabei auf

eine steife Rollenverteilung zu

beharren. Beide übernehmen

Sehtests, beraten Kundinnen

und Kunden, arbeiten in der

Werkstatt. Entscheidungen

werden gemeinsam getroffen,

Verantwortung wird geteilt

– vom ersten Beratungsgespräch

bis zur finalen Anpassung.

„Genau das macht uns

auch so flexibel“, erzählt Ercik.

Inhaltlich verfolgt er einen klaren

Ansatz: Eine Brille ist für

ihn kein Standardprodukt. Sie

soll zum Alltag, zur Anatomie

und zur Persönlichkeit der Kundin

oder des Kunden passen.

Sehgewohnheiten, Bildschirmarbeit,

Autofahrten oder sportliche

Aktivitäten machen aus

einem Brillenkauf etwas ganz

Individuelles – und das soll in

die Beratung miteinfließen.

Ebenso wichtig ist die exakte

Zentrierung und eine saubere

handwerkliche Anpassung, da

selbst kleine Abweichungen

den Sehkomfort beeinflussen

können. Dabei begleitet eine

Brille ihren Träger täglich viele

Stunden – entsprechend bewusst

sollte die Entscheidung

getroffen werden. Beim Sortiment

setzt Diren Ercik auf unabhängige

Fassungsmarken

– Hersteller mit eigener Designhandschrift,

häufig inhabergeführt.

Massenware großer

Konzerne findet sich bei

Neyes Optics eher nicht. Auch

Trends spielen für ihn eine untergeordnete

Rolle: „Ich orientiere

mich nicht aktiv an Trends

und suche auch nicht gezielt

danach. Natürlich gibt es jedes

Jahr bestimmte Strömungen

in Form, Farbe oder Material,

aber für mich steht nicht der

Trend im Mittelpunkt. Die Hersteller,

mit denen ich arbeite,

haben eine klare eigene Identität

und Designphilosophie. Für

mich zählt am Ende nicht, was

gerade ‚in‘ ist, sondern welches

Modell zur Persönlichkeit des

Kunden passt. Eine Brille soll

authentisch wirken und langfristig

überzeugen, nicht nur

eine Saison lang.“ Für die Zukunft

plant Ercik, das Angebot

im Bereich Screening auszubauen.

Messungen des Augeninnendrucks

sowie Fundusaufnahmen

der Netzhaut sind

angedacht, in Zusammenarbeit

mit dem Ärzteverband. Ziel ist

es, eine sinnvolle Ergänzung

zur augenärztlichen Betreuung

zu schaffen und zusätzliche

Sicherheit in der Vorsorge zu

bieten. Und wenn er nicht gerade

neue Konzepte plant oder

Kundinnen und Kunden berät?

Dann zieht es ihn ins Grüne.

Am liebsten in den Höhenpark.

Die Spaziergänge dort bieten

ihm einen Ausgleich zum unternehmerischen

Alltag: Bewegung,

frische Luft und ein paar

ruhige Minuten mit seinem

Hund Pablo helfen ihm abzuschalten

– bevor es wieder zurück

ins Geschäft geht.

Neyes Optics

Am Kochenhof 12

70192 Stuttgart

www.neyesoptics.de

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Killesberg

entdecken

Ein Stolperstein für

Helmut “Helle” Hirsch

Helmut (“Helle”) Hirsch lebte als

Schüler mit seiner Familie von

1923 bis nach seiner Reifeprüfung

am Dillmann-Gymnasium

1935 in der Seestraße 89.

Helle Hirsch wird 1916 in Stuttgart

geboren, seine Eltern wandern

für kurze Zeit in die USA

aus, Helle hält sich für einen

US-Amerikaner. Schon als Gymnasiast

tritt er der Bewegung

Deutsche Jungenschaft vom 1.

November 1929 (Dj.1.11.) bei,

GESCHICHTE

einer Gruppierung, die neben

den Ideen der Jugendbewegung

auch einen politischen Kurs

mit dem Ziel eines sogenannten

“Jungenstaates” verfolgt. Doch

nach der Machtübernahme der

Nationalsozialisten 1933 wird

die Dj.1.11. gleichgeschaltet und

wirft ihr jüdisches Mitglied Helle

Hirsch hinaus.

1935, nach seinem Abitur am

Dillmann-Gymnasium, emigriert

Helle Hirsch nach Prag und studiert

dort Architektur. Er kommt

in Kontakt mit der Gruppe um

das ehemalige NSDAP-Mitglied

Otto Strasser, der in Prag eine

Widerstandsgruppe organisiert,

da er in der Nazi-Partei das sozialistische

Element vermisst. Von

Prag aus versendet Helle Hirsch

Rundbriefe mit der Aufforderung

zum Widerstand. 1936 überredet

ihn die von Spitzeln durchsetzte

Gruppe um Otto Strasser zu

einem Bombenanschlag auf eine

Säule des Nürnberger Reichsparteitagsgeländes,

einem rein symbolischen

Akt, ohne Gefahr für

ein Menschenleben. Der Überbringer

der Bombe war Gestapo-Agent,

schon auf dem Weg

zu diesem Anschlag wird Helle

Hirsch am 20. Dezember 1936

verhaftet, der Volksgerichthof

verurteilt ihn am 8. März 1937

zum Tode. Das Gnadengesuch

des US-Botschafters wird von

Hitler persönlich abgelehnt. Helle

Hirsch stirbt am 4. Juni 1937 in

Berlin Plötzensee unter dem Fallbeil.

Helle Hirsch war ein aufrechter

und vielseitig begabter junger

Mann mit einer außergewöhnlichen

und leider allzu kurzen

Lebensgeschichte. Er ist ein Beispiel

für eine Jugend zwischen

freigeistigem Denken, dem Suchen

nach Neuem und den politischen

Wirrnissen der Zeit des

Nationalsozialismus.

Am 8. Mai 2007 wurde vor dem

Haus in der Seestraße 89 ein

Stolperstein für Helmut Hirsch

verlegt.

Text & Recherche:

Josef Klegraf,

Stolperstein-Initiative

Stuttgart-Nord.

Mehr Informationen auf

www.stolpersteine-stuttgart.de

22


Wissen, was am Killesberg

und in Stuttgart läuft

VERANSTALTUNGSKALENDER

13.03.2026 BIS 07.06.2026

Show

Friedrichsbau Varieté

„A Kind of Magic“ bringt urbane,

explosive Zauberkunst auf

die Bühne: multimedial, überraschend

und voller Energie.

SAMSTAG, 28.03.2026

Eliszis

Jahrmarktstheater

Ein nostalgisches Jahrmarktsvergnügen

öffnet nach der

Winterpause wieder im Höhenpark

Killesberg.

03.04.2026 BIS 06.04.2026

Saisoneröffnung

Killesbergbahn

Am Osterwochenende fährt

die Diesellock wieder durch

den Höhenpark Killesberg und

dreht seine Runden.

Siemensstraße 15

70469 Stuttgart

www.friedrichsbau.de

Höhenpark Killesberg

70192 Stuttgart

www.eliszis.de

Höhenpark Killesberg

70192 Stuttgart

www.ssb-ag.de

DONNERSTAG, 16.04.2026

Jazz Konzert

Augustinum

Groovender Orgel-Jazz in

der Tradition der 60er-Jahre –

dynamisch, mitreißend und

voller Spielfreude.

SAMSTAG, 25.04.2026

Killesberghöhe

Kindersachenflohmarkt

Flohmarkt für Kindersachen auf

der Killesberghöhe – gute Gelegenheit

zum Verkaufen und

Kaufen von Kinderartikeln.

SAMSTAG, 09.05.2026

Freie Waldorfschule

am Kräherwald

Öffentliche Monatsfeier und

Frühlingsfest – mit Spielangeboten

für Kinder inklusive Speisen

und Getränke.

Oskar-Schlemmer-Straße 5

70191 Stuttgart

www.augustinum.de

Killesberghöhe

70192 Stuttgart

www.killesberghoehe.de

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70192 Stuttgart

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Neues aus

der Nachbarschaft

NEWS

AM 13. Februar 2026 eröffnete

mit „Cumpà“ ein neues

Pizza-Restaurant in der Stresemannstraße

38! Die Idee dahinter:

Pizza genau so zu machen,

wie sie sein soll. Heißt:

knusprig, würzig, saftig – und

vorzugsweise genossen im

Kreise der Familie oder mit

Freunden. Die Überzeugung

der drei Gründer – Cemsu

Ayik, Kris Gensrich, Luigi Semeraro?

„Komm als Gast. Geh

als Cumpà.“ Das Wort kommt

aus dem Italienischen und bedeutet

so viel wie „Kumpel“

oder „Freund“. Und befreundet

sind die drei auch – und

sie verbindet ein gemeinsames

Ziel: Einen Ort zu schaffen, an

dem es nicht nur um gutes

Essen geht, sondern auch um

eine gute Zeit. „Cumpà ist kein

Konzept. Es ist ein Gefühl“, sagen

die drei. Eine weitere Besonderheit

ist die schöne Aussicht

über Stuttgart – da wird

die Pizza fast, aber natürlich

nur fast, zur Nebensache!

AUF der Killesberghöhe befindet

sich seit Kurzem die „carecompany

Mobil GmbH“, ein

ambulanter Pflegedienst. Das

Team unterstützt Menschen

dabei, trotz Pflegebedarfs in

ihrer gewohnten Umgebung

zu leben. Angeboten werden

individuelle Pflegeleistungen

zu Hause – von Grund- und

Behandlungspflege bis hin zu

hauswirtschaftlicher Hilfe und

Alltagsbegleitung. Ziel ist es,

Selbstständigkeit und Lebensqualität

zu erhalten sowie Angehörige

zu entlasten – durch

persönliche Betreuung, flexible

Einsatzzeiten und bedarfsgerechte

Pflegekonzepte.

ZUM 20-jährigen Jubiläum

blickte das Restaurant „da Maria“

in Stuttgart auf seine Entwicklung

zurück: Vom einfachen

Treffpunkt mit langen Tischen

wurde es zu einem beliebten

Restaurant mit vielfältiger italienischer

Küche und neu gestalteter

Terrasse. Die herzliche

Gastfreundschaft von Maria

und Fernando, ein gemischtes

Stammpublikum sowie ein engagiertes,

internationales Team

machen „da Maria“ bis heute

zu einem Ort gelebter Gemeinschaft

und italienischer Lebensfreude.

WIE kann Stuttgart an Fritz

Bauer erinnern? Darüber wird

derzeit intensiv diskutiert. Der

in Stuttgart geborene frühere

Generalstaatsanwalt gilt

als prägende Figur der Nachkriegszeit:

Er trieb die juristische

Aufarbeitung von NS-Verbrechen

voran, war Initiator

der Auschwitz-Prozesse und

setzte sich früh für demokratische

Werte sowie die Entkriminalisierung

gleichgeschlechtlicher

Beziehungen ein. Eine

von Schülerinnen und Schülern

angestoßene Debatte über

eine stärkere Würdigung gewinnt

aktuell neue Dynamik.

Andreas Keller, Vorsitzender

des Vereins „Zeichen der Erinnerung“,

unterstützt das Anliegen,

Bauer sichtbarer im

Stadtbild zu verankern. Vorgeschlagen

werden eine posthume

Ehrenbürgerwürde sowie

die Benennung eines Platzes

nach dem Juristen – entweder

am Libellenbrunnen am Herdweg,

direkt vor dem Eberhard-

Ludwigs-Gymnasium als seiner

ehemaligen Schule, oder im

Justizviertel. Keller appelliert

an den Gemeinderat, beidem

zuzustimmen und somit einen

wichtigen Beitrag für die Erinnerungskultur

zu leisten.

24


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Das neue Reiterteam

schwingt die Hufe

PFERDESPORT

Ein leises Schnauben aus der

Box, das rhythmische Klackern

von Hufen auf dem Boden, das

Rascheln von Heu und die strahlenden

Augen ihrer Reitschüler

– mehr braucht es für Kristin Gilles

nicht, um glücklich zu sein.

Sie ist Betriebsleiterin eines

Ortes, an dem nicht nur geritten

wird, sondern Beziehungen

wachsen: zwischen Mensch und

Pferd, zwischen Generationen

und zwischen Menschen, die

die gleiche Leidenschaft teilen

– die Liebe zum Reitsport im

Reit- und Fahrverein e. V. am

Kräherwald. Über 500 Mitglieder,

zwei Reithallen, ein großer

Außenplatz und über 50 Kilometer

Ausreitgelände direkt vor

der Tür zeigen, wie vielseitig der

Verein aufgestellt ist. Doch wer

denkt, hier gehe es nur um Sattel

und Trainingseinheiten, irrt!

Der Verein versteht sich als lebendige

Gemeinschaft, die Tradition

und Weiterentwicklung

miteinander verbindet.

Seit dem Wechsel des Reitlehrerteams

hat sich der Blick

ein Stück weit geöffnet, ohne

das Fundament zu verlieren.

Der bewährte Schulbetrieb

bleibt die tragende Säule,

gleichzeitig möchte der Verein

wieder alle Sparten stärker zusammenführen

und besonders

den Turniersport neu beleben.

Jugendliche bekommen beispielsweise

die Möglichkeit,

mit Schulpferden auf Pferdesportkreis-Turniere

zu gehen

– ein Schritt, der nicht nur

neue Erfahrungen ermöglicht,

sondern den Verein auch über

die Stadtgrenzen hinaus sichtbarer

machen soll. „Uns ist es

wichtig, dass sowohl Anfänger

als auch Turnierreiter qualitativ

hochwertigen Unterricht erhalten“,

sagt Frau Gilles. „Aus

diesem Grund dürfen bei uns

nur Reitlehrer unterrichten,

die eine fundierte Ausbildung

nach den strengen Richtlinien

der Deutschen Reiterlichen

Vereinigung absolviert haben.“

Ein Satz, der zeigt, dass

niemand auf der Strecke bleiben

soll – egal ob man gerade

erst den Steigbügel sucht

oder schon länger sicher im

Sattel sitzt. Wer sich ein wenig

umsieht, merkt schnell,

dass Vielfalt hier nicht nur ein

Schlagwort ist. Voltigierkinder,

Ponyreiter, Freizeitreiter, Jagdreiter

oder Westernreiter – alle

finden beim Stuttgarter Reitund

Fahrverein e. V. ihren Platz.

Diese besondere Mischung

macht den Reiz aus, bringt aber

natürlich auch die ein oder andere

Herausforderung mit sich.

26


Vereinsleben bedeutet Einsatz,

Organisation und viele helfende

Hände. Laut Gilles wird es

zunehmend schwieriger, Menschen

für ehrenamtliches Engagement

zu gewinnen – gleichzeitig

steigen die Ansprüche

an Haltung, Ausbildung und

das Wohlbefinden der Pferde.

Statt die Zügel locker zu lassen,

setzt der Verein deshalb

bewusst auf Qualität: zuverlässige

Mitarbeiter, artgerechte

Bewegung, hochwertige Fütterung

und ein wachsames Auge

bei den täglichen Stallrundgängen.

Morgens und auch

abends geht der allererste

Blick in die Boxen, immer mit

derselben Frage: Geht es denn

unseren Pferden gut? „Viele

begrüßen uns morgens mit

einem lauten Wiehern oder leisem

Brummeln“, erzählt Gilles

lächelnd. Das Glück der Pferde

unterliegt einem komplexen

Zusammenspiel aus Pflege,

Training und Beziehung: regelmäßige

Koppelzeiten, Bodenarbeit,

Spaziergänge oder

Ausritte durch den Kräherwald,

Zahnkontrollen, Impfungen

und ein erfahrenes Team aus

Tierarzt und Hufschmied. Emotional

wird’s bei Veranstaltungen

wie dem jährlichen Weihnachtsturnier.

Von den ersten

Führzügelprüfungen bis hin zu

Dressur- und Springprüfungen

zeigen Kinder, Jugendliche

und Erwachsene, was sie gelernt

haben. Es gibt Applaus

– und manchmal auch Tränen,

wenn’s nicht ganz reicht. „Genau

diese Momente machen

den Reitsport aus: hinfallen,

aufstehen, Krone richten, weiterreiten“,

sagt Frau Gilles. Der

Standort am Kräherwald ist dabei

Fluch und Segen zugleich.

Viele Reiter erreichen die Anlage

zu Fuß, mit dem Fahrrad

oder öffentlichen Verkehrsmitteln

– ein Vorteil mitten in

der Stadt. Gleichzeitig fehlen

Platz und Parkmöglichkeiten

für große Turniere, was die Organisation

erschwert. Trotzdem

schaut der Verein weiter nach

vorne: Der Ausbildungsbetrieb

für Pferdewirte wurde wieder

aufgenommen. Die Faszination

ihrer Arbeit besteht für Frau

Gilles darin, dass sie niemals

stillsteht. „Ich liebe meinen

Job, weil er so vielfältig ist und

man sich immer wieder hinterfragt:

Was kann ich noch besser

machen?“ Vielleicht ist genau

das der Grund, warum dieser

Verein nach über einem Jahrhundert

immer noch im Trab

bleibt. Aber sicher auch, merkt

Frau Gilles an, weil sie ihren

Werten treu bleiben: „Geduld,

weil nichts erzwungen werden

kann; Resilienz, weil nicht jeder

Tag perfekt läuft; Vertrauen, das

wachsen muss und gepflegt

werden will; Empathie, weil wir

lernen, unser Gegenüber zu

lesen und zu verstehen; Durchhaltevermögen,

weil Fortschritt

Zeit braucht, und nicht zuletzt

die Liebe, die uns unsere Pferde

schenken. Diese Werte versuchen

wir zu leben und auch

weiterzuvermitteln.“Der Kern

unserer Arbeit: im gemeinsamen

Nachdenken und im Gespräch

miteinander.“

Mehr Informationen auf

reitundfahrvereinstuttgart.de

27


Erst Anstoß,

dann Anstoßen

KLEINFELDTURNIER

Wenn die ersten Bierbänke aufgestellt

werden, die Grillkohle

knistert und überall „Prost!“ zu

hören ist, dann weiß man: Es ist

wieder Kleinfeldturnier! Dann

geht’s auf der Anlage des SV

Prag Stuttgart an der Parlerstraße

mal wieder richtig zur Sache.

Aber natürlich geht es bei der

Veranstaltung nicht nur um Bier

und Bälle, sondern um das ganz

besondere Gefühl, das es in der

Art vielleicht nur beim Fußball

gibt. Beim Kleinfeldturnier, das

dieses Jahr am 14. Mai stattfindet,

wird nicht nur gekickt – hier

treffen Generationen aufeinander,

man feiert das Leben. Und

das schon seit 1985!

Was damals mit sechs bis acht

Mannschaften begann, ist heute

eines der traditionsreichsten

Amateurturniere in Stuttgart.

Am Vatertag steht bereits die

37. Auflage an – und das ist

im schnelllebigen Vereinsleben

alles andere als selbstverständlich.

Rund 20 Teams gehen inzwischen

regelmäßig an den

Start. Zu Spitzenzeiten strömen

rund 500 Zuschauer und Kicker

auf das Gelände. Früher

waren es um die 300, heute ist

das Turnier für viele Familien

schon eine feste Tradition geworden

– und das kommt nicht

von ungefähr, weiß Turnierchef

Dominik Basler: „Da das Turnier

am Vatertag stattfindet,

können die Väter entscheiden,

was sie machen wollen. Und

die wollen alle zum Kicken.

Die Familien kommen mittlerweile

mit, daher ist es so voll.

Es ist mittlerweile ein richtiges

Event auf dem Killesberg.“

Alle haben großen Spaß dabei

– und darum geht’s letzten Endes

auch. Zu gewinnen gibt es

keine Geldprämien und keine

überdimensionierten Pokale.

Stattdessen warten prall gefüllte

Fresskörbe – eine Tradition,

die geblieben ist. Wer den Pott

holt, räumt somit am Ende

nicht nur sportlich ab, sondern

auch kulinarisch. Und meist

dauert es keine halbe Stunde,

bis die Körbe geplündert

sind. Sieg schmeckt eben am

besten gemeinsam! Seit 1985

wird am Vatertag gekickt – und

auch wenn sich im Laufe der

Jahrzehnte Spieltempo und

Generationen verändert ha-

28


ben, ist der Kern gleichgeblieben.

„Uns ist wichtig, dass das

Kleinfeldturnier so spannend,

mitreißend und familiär bleibt,

wie es schon immer war“, sagt

Basler. Lediglich die Spielweise

sei heute insgesamt schneller

und intensiver, doch die Begeisterung

und das Gemeinschaftsgefühl

seien über all

die Jahre konstant geblieben.

Dass sich das Event so lange

behauptet hat, führt Basler vor

allem auf den Charakter des

Turniers zurück: „Ich glaube, es

liegt daran, dass das KFT mehr

ist als nur ein Turnier. Es ist

vielmehr ein Treffpunkt.“ Viele

ehemalige Spieler, Freunde

und Familien kommen an diesem

Tag zusammen. Es gehe

nicht nur um Fußball, sondern

um Begegnungen mit alten

Weggefährten und deren Familien.

Genau dieses Miteinander

macht das Turnier besonders.

Nach einer Pause – unter

anderem bedingt durch den

Neubau des Kabinengebäudes

2018 und später durch Corona

– wurde das Turnier 2023 wiederbelebt.

„Man hat gemerkt,

wie sehr dieses Event gefehlt

hat“, sagt Basler. Gerade nach

der Unterbrechung sei das

Kleinfeldturnier ein Neustart

gewesen, ein neues Wir-Gefühl

über alle Altersklassen hinweg.

Organisatorisch beginnt die

Planung bereits zu Jahresbeginn.

Ab Februar werden die

Teams angeschrieben, Spielpläne

erstellt, Sponsoren organisiert,

Technik vorbereitet und

die Verpflegung geplant. Je

näher das Turnier rückt, desto

intensiver wird der Aufwand.

Rund 50 Ehrenamtliche helfen

im Hintergrund – vom Aufbau

über den Verkauf bis zur Organisation.

„Uns ist wichtig, dass

der Aufwand für jeden Einzelnen

überschaubar bleibt, damit

auch die Helfer den Tag

genießen können“, betont

Basler. Natürlich gibt es auch

Herausforderungen. Der größte

Gegenspieler? Das Wetter.

Doch bisher hatte der SV Prag

meist Glück. Und selbst wenn

dunkle Wolken aufziehen,

bleibt die Stimmung nie düster.

Was fehlen würde, wenn es

das Kleinfeldturnier plötzlich

nicht mehr gäbe? „Ein Stück

Identität, ganz klar“, bringt es

Basler auf den Punkt. Seit 2012

trägt das Turnier übrigens offiziell

den Namen „Lothar-Schubert-Gedächtnisturnier“

– eine

Würdigung für einen langjährigen

Organisator und prägende

Figur des Vereins. Solche Details

zeigen, dass hier nicht nur

Fußball gespielt wird, sondern

auch viel Zwischenmenschliches

drinsteckt, wie Dominik

Basler und alle anderen Mitglieder

des SV Prag zu schätzen

wissen: „Natürlich hoffen wir,

dass sich die Arbeit am Ende

positiv für den Verein auszahlt.

Die Einnahmen fließen direkt

zurück in unsere Gemeinschaft

– etwa in Projekte wie den Bau

der neuen Grillhütte. Der finanzielle

Aspekt steht aber nicht

im Vordergrund, sondern ist

vielmehr ein schönes Ergebnis

eines gelungenen Tages voller

Gemeinschaft und Engagement!

Mehr Informationen auf

www.svprag.de

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Der Bürgerverein:

Die Stimme am Killesberg

ENGAGEMENT

Seit 74 Jahren ist der Bürgerverein

Stuttgart-Killesberg

eine feste Größe im Stadtteil –

und versteht sich bis heute als

starke Stimme der Menschen

rund um den Killesberg. „Er

setzt sich engagiert für vielfältige

Anliegen im Stadtteil ein,

bringt Themen konstruktiv bei

der Stadtverwaltung ein und

treibt positive Veränderungen

aktiv voran“, sagt die stellvertretende

Vorsitzende Andrea

Schifferdecker. Der Anspruch

dabei: nicht blockieren, sondern

gestalten. „Der Verein versteht

sich hier als konstruktiver

Impulsgeber: Ziel ist es, praktikable

Lösungen zu fördern, die

Lebensqualität, Mobilität und

Stadtentwicklung sinnvoll miteinander

verbinden.“

Ein Blick zurück zeigt, wie konkret

dieses Engagement wirkt.

Besonders stolz ist der Verein

auf die erfolgreiche Verlagerung

der Messe aus dem

reinen Wohngebiet. Damit

wurde nicht nur belastender

Großverkehr aus den angrenzenden

Straßen genommen,

sondern auch Raum für Neues

geschaffen: Auf der Killesberghöhe

und in den angrenzenden

Quartieren entstand eine

städtebaulich hochwertige und

umfeldverträgliche Bebauung.

Wohnen, Lebensqualität und

Zukunftsperspektiven greifen

hier ineinander. Ebenso wichtig

war dem Verein der Einsatz

für die Bewohnerinnen und

Bewohner des Seniorenheims

„Haus auf dem Killesberg“.

Der Verein hat verhindert, dass

sie aus rein wirtschaftlichen

Interessen verdrängt werden.

Das Wohl der Menschen stand

und steht im Mittelpunkt. Auch

Maßnahmen wie die Schallschutzwand

an der Kochenhofstraße,

die durch vertragliche

Vereinbarungen mit der Stadtverwaltung

realisiert wurde,

zeigen: Beharrlichkeit zahlt sich

aus – und viele Prozesse brauchen

Zeit. Über sechs Jahre

hinweg wurde etwa ein Parkierungskonzept

angekündigt,

bevor der Fokus stärker auf den

öffentlichen Nahverkehr gelegt

wurde. „Nachhaltige Lösungen

entstehen nicht über Nacht

– umso wichtiger sind Beharrlichkeit,

Dialogbereitschaft und

ein engagierter Einsatz für die

Interessen des Stadtteils“, so

der ehemalige Vorsitzende Dr.

Eisele. Rund um den Killesberg

bleibt der Verkehr ein zentrales

Thema: An Wochenenden

in den wärmeren Monaten

sorgen Ausflügler, Parkbesucher

und Veranstaltungen für

hohe Belastungen, unter der

Woche sind es häufig Pendler.

30


Hier sieht der Verein weiterhin

Handlungsbedarf. Positiv bewertet

werden der dauerhafte

Erhalt des Killesbergparks

als grüne Oase – und ganz

bewusst nicht als Eventlocation

– sowie die Entwicklung

der Killesberghöhe zu einem

hochwertigen, wohnortnahen

Einkaufsstandort. Vertreter des

Vorstands waren maßgeblich

an zentralen Baumaßnahmen

rund um die Killesberghöhe

beteiligt. Gleichzeitig zeigt

sich: Werden Projekte ohne

Einbindung des Vereins geplant,

entstehen dabei ab und

an vermeidbare Herausforderungen

– wie etwa bei der geplanten

Verkehrsführung am

neuen Empfangsgebäude zur

Weissenhofausstellung oder

bei Veränderungen rund um

das Höhenfreibad, mehr Verkehr

und Straßensperrungen

sind hier ein leidiges Thema.

Ein besonderes Herzensprojekt

hingegen ist der Bismarckturm

Stuttgart. Seit seiner Wiedereröffnung

haben ihn weit über

100.000 Besucherinnen und

Besucher bestiegen. Ehrenamtliche

Türmerinnen und Türmer

betreuen das Wahrzeichen

und ermöglichen einen der

schönsten Rundumblicke über

Stuttgart. Zugleich vermittelt

der Verein die Geschichte des

Turms und seine Bedeutung

als „Wahrzeichen der Dankbarkeit“

für Otto von Bismarck –

und stärkt damit das Bewusstsein

für die kulturellen Wurzeln

des Stadtteils. Auch künftig

möchte der Verein diese Tradition

fortführen. Der neue Vorstand

verbindet Erfahrung und

frische Impulse: Sabine Mezger

als Vorsitzende und zugleich

Bezirksvorsteherin Nord, Andrea

Schifferdecker mit dem

Schwerpunkt Marketing, Dirk

Karge mit seinem langjährigen

Engagement für den Bismarckturm,

Barbara Sieglin als

Schatzmeisterin und Dr. Klaus

Eisele als Schriftführer. Gemeinsam

steht das Team für

Kompetenz und Zukunftsorientierung.

Ziel für die kommenden

Jahre ist es, insbesondere

jüngere und neu zugezogene

Bewohnerinnen und Bewohner

für eine Mitgliedschaft zu gewinnen.

„Engagement für das

Quartier bedeutet, die hohe

Wohn- und Lebensqualität am

Killesberg auch für die Zukunft

zu sichern“, betont Schifferdecker.

Schon mit einem Jahresbeitrag

von 12 Euro kann man

Mitglied werden. Besonders

gesucht werden ehrenamtliche

Türmerinnen und Türmer,

damit die Öffnungszeiten des

Bismarckturms weiterhin zuverlässig

angeboten werden können.

Für 2026 plant der Verein

unter anderem ein Mitgliederfest

am Bismarckturm, die

Wiederbelebung der beliebten

„Hocketse“ sowie die aktive

Mitgestaltung der Verkehrsführung

am Eingang zur Weissenhofsiedlung.

Wer Ideen hat

oder sich einbringen möchte,

ist willkommen – denn der Bürgerverein

lebt vom Mitmachen.

Mehr Informationen auf

www.bv-killesberg.de

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Bitte Einsteigen und Mitglied werden.

Die Killesbergbahn dampft bereits seit der Reichsgartenschau 1939 durch

den Stuttgarter Höhenpark Killesberg. Sie ist die älteste der drei bis heute bestehenden

Liliputbahnen in Deutschland und längst eines der Wahrzeichen

Stuttgarts. Sie verbindet Generationen und ist ein wichtiger Tourismusmagnet.

Unser Verein „Freunde und Förderer der Killesbergbahn e. V.“ wurde 1994 mit

dem Ziel gegründet, die Stilllegungs- und Verkaufspläne des damaligen

Betreibers „Messe Stuttgart“ zu verhindern. Wir kümmern uns seither um den

Erhalt und Fortbestand dieser einzigartigen Einrichtung.

Mit Ihrer Mitgliedschaft unterstützen Sie unser vielfältiges Förderprogramm

und damit den Erhalt der Bahn.

Weitere Informationen und Kontakt:

www.foerderverein-killesbergbahn.de


Denken wie ein Grieche,

arbeiten wie ein Deutscher,

feiern wie ein Brasilianer

35 Jahre lang stand Georgios

Metaxarakis beim MTV Stuttgart

an der Seitenlinie – nicht

nur als Fußballtrainer, sondern

als Wegbegleiter für besondere

Menschen. Der Inklusionstrainer,

Heilpraktiker und

Sportlehrer gründete eine Fußballakademie,

die für Fairness,

Ethik und Teilhabe steht, engagierte

sich ein Jahrzehnt lang

ehrenamtlich in der Lebenshilfe

und arbeitete sogar mit Straßenkindern

in Brasilien. Das

alles und vieles mehr machte

aus ihm den „Stuttgarter des

Jahres 2023“. Aus dem Profi

in Griechenland wurde ein Brückenbauer

zwischen Kulturen

und Generationen. Warum er

jetzt nicht in Rente, sondern im

„Unruhestand“ ist und was für

ihn im Leben wirklich zählt, erzählt

er uns im Interview.

KÖPFE AM KILLESBERG

MEIN.KILLESBERG: Sie waren 35

Jahre lang Leiter der MTV-Fußballakademie

und auch Inklusionstrainer

beim MTV Stuttgart

– eine lange Zeit!

GEORGIOS METAXARAKIS: Das

stimmt. Ich habe nebenher

auch ehrenamtlich fast 10 Jahre

lang in der Lebenshilfe gearbeitet,

mit geistig und körperlich

beeinträchtigten Menschen.

Das hat mir immer viel Freude

gemacht. Aber ich mag den Begriff

‚Inklusion‘ nicht so gerne –

ich sage immer, es geht um die

Integration von ‚besonderen‘

Menschen.

MEIN.KILLESBERG: Was hat Sie

rückblickend erfüllt bei dieser

Arbeit?

METAXARAKIS: Vieles! Besonders

schön finde ich, dass wir

einen besonderen Menschen

zum Trainer ausgebildet haben.

Ein Junge, der bis zur B-Jugend

auch Fußball spielen konnte

und durfte. Ich habe erkannt,

dass er sehr intelligent ist, auch

wenn er nicht alles aussprechen

kann. Schritt für Schritt haben

wir ihn dann zum Trainer ausgebildet.

MEIN.KILLESBERG: Sie haben

viel Zeit in den MTV investiert

– dabei war das gar nicht Ihr

Hauptberuf!

METAXARAKIS: Das stimmt.

Hauptberuflich bin ich Heilpraktiker

und Sportlehrer, aber

die Kombination aus allem hat

mir am meisten Spaß gemacht

– vor allem mit den besonderen

Menschen. Da wird es nie langweilig!

MEIN.KILLESBERG: Gibt es eine

Anekdote, die Ihnen besonders

in Erinnerung geblieben ist?

METAXARAKIS: Einmal kam ein

Junge mit Down-Syndrom zu

mir und war sehr traurig, weil

seine Eltern gegen Ausländer

waren und er dachte, dass

er deshalb nicht mehr bei mir

Sport machen könne, aber er

fragte mich: Georgios, du bist

doch Grieche, oder? Ja, sagte

ich, und da strahlte er wieder,

denn er meinte, dass ich ja

dann kein Ausländer wäre.

Er dachte, ‚Ausländer‘ wären

eine eigene Nation. Das war

lustig – aber man muss natürlich

trotzdem alles ernst nehmen,

was sie sagen, denn für sie ist

es ernst.

MEIN.KILLESBERG: Sie haben

vor 35 Jahren die Fußballakademie

gegründet – was hat es

damit auf sich?

METAXARAKIS: Man könnte

meinen, dass ich da Akademiker

ausbilde! Allerdings kommt

das Wort aus dem Griechischen

und man verbindet es mit dem

Denken, der Ethik und Demokratie.

Jeder Mensch hat das

Recht, Fußball zu spielen, ob

dick, dünn, gut oder schlecht,

finanziell gut oder nicht so gut

32


aufgestellt. Es geht bei der Akademie

um Ideale, um Menschlichkeit.

MEIN.KILLESBERG: Im September

letzten Jahres haben Sie die

Leitung des MTV an Gianmarco

Blancone übergeben.

METAXARAKIS: Genau! Ihn

habe ich schon als Kind trainiert

und zum Trainer ausgebildet. Er

ist intelligent, menschlich top,

auch Sportlehrer – und somit

einfach der Beste für den Job.

Mein Sohn ist auch an der Koordination

beteiligt. Wir sind mittlerweile

ein Team aus fünf Leuten,

die den Laden leiten, auch

wenn ich kein sportlicher Leiter

mehr und im Ruhestand bin.

MEIN.KILLESBERG: Also sind Sie

noch regelmäßig vor Ort?

METAXARAKIS: Ja, genau. Auch

als Springer, wenn mal ein Trainer

ausfällt. Ich bin außerdem

für die Ehrenamtlichen zuständig

– und letztes Jahr haben wir

zum 3. Mal den Ehrenamtspreis

gewonnen, da sind wir dann

alle zusammen nach Bregenz

gefahren, um die Leute am Ball

zu halten.

MEIN.KILLESBERG: Buchstäblich!

Wie sind Sie denn zum

Fußball gekommen?

METAXARAKIS: Ich habe in

Griechenland professionell

Fußball gespielt, habe mich

aber verletzt. Nach dem Militär,

zu dem ich gehen musste, habe

ich eine Tante in Deutschland

besucht, bin hier geblieben

und habe meine Ausbildungen

zum Heilpraktiker und Sportlehrer

gemacht. Da verdiene ich

nicht so viele Millionen wie als

professioneller Fußballer, aber

es reicht mir und ich habe mehr

Freizeit.

MEIN.KILLESBERG: Zum Beispiel,

um den Preis des „Stuttgarter

des Jahres 2023“ entgegenzunehmen

...

METAXARAKIS: Damit hätte ich

ja nie gerechnet! Jemand hat

mich vorgeschlagen. Das ist

eine schöne Anerkennung für

das, was ich tue. Das Preisgeld

von 3.000 Euro habe ich an ein

Inklusionsprojekt gespendet.

MEIN.KILLESBERG: Sie haben

auch mit Straßenkindern in Brasilien

gearbeitet. Wie kam es

dazu?

METAXARAKIS: Mein Freund ist

Sozialarbeiter und hat mit Frau

und Kindern in Brasilien gelebt.

Eines Tages hat er mich gefragt,

ob ich nicht Interesse an einem

Fußballprojekt mit den Kindern

dort hätte. Und das hatte ich!

Das war im Jahr 1991, da bin

ich nach São Paolo in ein Kinderheim

und habe vor Ort mit

den Sozialarbeitern gearbeitet.

Das war eine tolle Erfahrung,

ich habe den Kindern hier in

Stuttgart Videos gezeigt, damit

sie sehen, wie gut sie es hier

haben.

MEIN.KILLESBERG: Was haben

Sie aus Ihrer Zeit in Brasilien

mitgenommen?

METAXARAKIS: Vieles. Ich sage

immer: Ich denke wie ein Grieche,

also philosophisch, ich

arbeite wie ein Deutscher, also

diszipliniert, und feiere wie ein

Brasilianer – also ganz locker!

Die drei Länder sind immer in

meinem Herzen!

MEIN.KILLESBERG: Jetzt sind Sie

im Ruhestand. Wie bekommt er

Ihnen denn?

METAXARAKIS: Ich nenne es

eher einen ‚Unruhestand‘! Aber

einiges ist entspannter geworden.

Ich habe weniger Verantwortung,

ich muss an viel

weniger denken, muss mich

nicht mehr darum kümmern,

dass alle Trainer da sind und

so weiter. Das war für den Kopf

schon immer eine Belastung,

die habe ich auch abends mit

ins Bett genommen. Das alles

fällt jetzt weg, zumindest in

dem Ausmaß. Aber ganz weg

vom Schuss bin ich natürlich

nicht, ich bin auch immer noch

Dozent bei der Sportschule Kiedaisch

als Fußballlehrer. Das

alles macht mir einfach zu viel

Spaß.

MEIN.KILLESBERG: Sind Sie

auch noch in Griechenland unterwegs?

METAXARAKIS: Ja, ich bin immer

noch vier- bis fünfmal im

Jahr auf Kreta, wo ich herkomme.

Generell bin ich viel unterwegs,

ich angle zum Beispiel

gern mit meinem Sohn oder

treffe mich mit Freunden. Ich

gehe auch gerne viel joggen,

wandern und mache Sport.

Also langweilig wird mir nicht!

MEIN.KILLESBERG: Na, da werden

Sie sicher 100 Jahre alt!

METAXARAKIS: Mein Vater hat

mit 97 Jahren gut vorgelegt.

Aber eigentlich ist es unwichtig,

wie lange man lebt. Wichtig ist,

wie gut man lebt. Es gibt Menschen,

die werden 100, aber haben

nie gelebt, sondern nur gearbeitet.

Und dann? Dann hat

man Geld, aber keine gute Zeit.

Und wenn ich eine Uhr für fünf

Euro trage, zeigt die mir letzten

Endes die gleiche Zeit an

wie eine Rolex. Ich persönlich

sehe es einfach so: Gesundheit,

Freude und Zeit mit Freunden

und Familie ist das Wichtigste

auf der Welt.

MEIN.KILLESBERG: Da stimmen

wir Ihnen zu, lieber Herr Metaxarakis.

Wir danken Ihnen für

das angenehme Gespräch!

33


Unterhaltung

Die Preise

1. – 2. Preis

Jeweils 2 Eintrittskarten für „A

Kind Of Magic“ im Friedrichsbau

Varieté im Wert von je

102 EUR.

3. – 4. Preis

Jeweils 2 Gutscheine für das

„Eliszis Jahrmarktstheater“ im

Wert von je 50 EUR.

5. Preis

2 Eintrittskarten für das Chili-

Festival „THE SAUCE“ im Wizemann

im Wert von 18 EUR.

1

2

3

4

5

6

7

Mitmachen und tolle

Preise gewinnen

3

4

7

2

6

GEWINNSPIEL

1.) Im Vorfrühling blühende Pflanze mit violetten, gelben oder

weißen Blüten.

2.) Teil einer Pflanze, aus dem sich eine Blüte oder Blätter entwickeln.

3.) Tier mit langen Ohren.

4.) Die Zeit vom Legen der Eier bis zum Schlüpfen der Jungvögel.

5.) Ein besonderer Feiertag im Frühling, an dem man seinen Papa feiert.

6.) Kleines Insekt, das Blumen bestäubt.

7.) Etwas, auf das einige allergisch reagieren.

1

5

Machen Sie mit bei unserem

Gewinnspiel und sichern Sie

sich die Chance auf einen von

fünf Preisen im Gesamtwert

von 322 EUR. Die Preise werden

vom Friedrichsbau Varieté,

dem Eliszis Jahrmarktstheater

und dem im Wizemann zur Verfügung

gestellt. Stellen Sie Ihr

Wissen unter Beweis und beantworten

Sie die sieben Fragen.

So finden Sie das gesuchte

Lösungswort. Jetzt müssen

Sie nur noch den Coupon auf

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Und vielleicht gehören auch Sie

dann schon bald zu den glücklichen

Gewinnern. Wir wünschen

Ihnen viel Spaß und drücken Ihnen

die Daumen.

Hinweise zum Ausfüllen: Umlaute

wie „Ö“ werden zu „OE“, „ß“ wird

zu „SS“, Leerzeichen zwischen

Wörtern fallen weg.

34


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gewinnspiel@mein-killesberg.de

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Teilnahmebedingungen: Einsendeschluss ist der

15.04.2026. Es gilt das Datum des Poststempels.

Mitarbeiter von mein.killesberg-Partnern und

deren Angehörige dürfen nicht teilnehmen. Eine

Barauszahlung des Gewinnes ist nicht möglich.

Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Service

Weniger ist mehr!

Minimalismus im Alltag

ENTSPANNUNG

Kennen Sie dieses Gefühl, wenn

Sie einen Raum betreten und

sofort merken: Hier ist irgendwie

zu viel? Zu viele Dinge, zu

viele Reize, zu viele kleine Aufgaben,

die Ihnen in den Kopf

kommen, wenn Sie verschiedene

Gegenstände sehen? Jacken

über Stühlen, volle Schubladen,

ein Handy, das pausenlos blinkt.

Und ach, das Paar Schuhe, das

da steht, wollten Sie schon

längst mal entsorgen. Die Deko

mal wieder abwischen. Und

dann gibt es aber auch diese

seltenen Momente, in denen

Sie sich total entspannt fühlen –

wenn Sie zum Beispiel auf einen

komplett freien Schreibtisch

blicken und dann einen tiefen

Atemzug nehmen. Und wissen

Sie was? Genau da beginnt Minimalismus

im Alltag!

Weniger Ballast, mehr Übersicht,

mehr Ruhe zwischen all den Anforderungen,

die täglich auf Sie

einprasseln – das ist es, was uns

ab und an richtig gut tut und den

Kopf ordentlich durchlüftet. Minimalismus

bedeutet entgegen

vieler Annahmen nicht, alles, was

man besitzt, wegzugeben und

plötzlich in einer fast leeren Wohnung

zu stehen. Es geht vielmehr

darum, bewusster zu entscheiden,

was wir wirklich brauchen.

Was begleitet Sie wirklich durch

den Tag? Was nutzen Sie regelmäßig

– und was liegt nur herum,

weil es irgendwann einmal

gekauft wurde? Wir alle haben

etliche Gegenstände in unserem

Zuhause, die wir eigentlich gar

nicht brauchen und die uns auch

nicht wirklich Freude bereiten.

Die sind halt da und stauben ein

– oder kosten uns sogar Geld.

Viele Menschen sind daher große

Fans des Minimalismus. Sie

starten mit kleinen Bereichen:

einer überfüllten Küchenschublade,

einem Stapel alter Unterlagen

oder einem Kleiderschrank,

in dem sich Teile verstecken, die

man gar nicht mehr trägt. Schon

dieser erste Schritt kann überraschend

befreiend wirken. Plötzlich

entsteht Platz, nicht nur im

Regal – auch im Kopf. Denn jedes

Ding verlangt Aufmerksamkeit.

Je mehr wir besitzen, desto

öfter müssen wir entscheiden,

sortieren, suchen oder aufräumen.

Ein reduzierter Alltag kann

deshalb sehr entlastend auf uns

wirken. Auch am Arbeitsplatz fällt

es leichter, sich zu konzentrieren,

weil der Blick nicht ständig an unnötigen

Dingen hängen bleibt.

Und selbst kleine Veränderungen

– etwa eine geordnete Ablage

oder ein strukturierter Wochenplan

– können dafür sorgen, dass

der Tag ruhiger wird. Dinge bekommen

feste Plätze, Einkäufe

38


werden bewusster geplant, Impulskäufe

hinterfragt. Vielleicht

stellen Sie sich vor jeder neuen

Anschaffung kurz die Frage: Wird

das langfristig Teil meines Alltags

sein oder nur ein kurzer Moment

der Begeisterung? Es geht darum,

Qualität über Quantität zu

stellen und Dinge auszuwählen,

die wirklich einen Zweck erfüllen

oder Ihnen Freude bringen.

Manchmal hilft es auch, bewusst

langsamer zu werden – einen

Kauf zu verschieben, eine Nacht

darüber zu schlafen oder Alternativen

zu prüfen. Es ist okay,

wenn etwas ein paar Tage lang

in Ihrem Online-Warenkorb liegt!

Auch kleine Rituale können beim

Minimalismus unterstützen: fünf

Minuten Aufräumen am Abend,

ein kurzer Blick auf die Aufgaben

des nächsten Tages oder das

Aussortieren einzelner Bereiche

in regelmäßigen Abständen.

Viele Menschen merken schnell,

dass ein ruhigeres Umfeld automatisch

mehr Gelassenheit mit

sich bringt. Minimalismus geht

allerdings über die Wohnungstür

hinaus. Auch digitale Gewohnheiten

lassen sich entschlacken.

Löschen Sie doch einfach mal

ein paar Apps, die Sie ewig nicht

mehr benutzt haben! Weniger

Benachrichtigungen, ein aufgeräumter

Startbildschirm oder das

Abbestellen unnötiger Newsletter

können erstaunlich viel mentale

Energie freisetzen. So haben

Sie viel mehr Kraft für Dinge, die

Ihnen wirklich am Herzen liegen

– und Sie können so viel besser

entspannen. Es geht auch nicht

darum, möglichst wenig zu besitzen.

Es geht darum, bewusster

auszuwählen, was uns wirklich

Freude bereitet. Vielleicht beginnt

Ihr Weg zu mehr Einfachheit

nicht mit einem riesigen

Frühjahrsputz (wobei gegen den

natürlich auch nie etwas einzuwenden

ist!), sondern mit einem

kleinen Schritt heute, an diesem

Tag: eine Ecke, die Sie neu ordnen,

einen Deko-Artikel, den Sie

verschenken, Kleider, die Sie in

die Altkleidersammlung geben

– die Möglichkeiten sind vielfältig

und zielen nur eines ab: Ruhe

und Entspannung. Und die können

wir ja alle gut gebrauchen!

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Grüner wird’s nicht:

Frischekick im Frühling

KULINARIK

Hand aufs Herz: Geht’s Ihnen

auch so wie uns? Sobald die

Tage länger werden und die

ersten Sonnenstrahlen durchs

Fenster blitzen, meldet sich bei

vielen Menschen nicht nur die

Lust auf Bewegung, sondern

auch auf frisches Essen. Klar:

Die deftigen Eintöpfe, Aufläufe

und Braten, die von innen so

schön wärmen, waren natürlich

auch ganz hervorragend, aber

jetzt wollen wir eher was Leichtes,

was Knackiges, etwas, das

uns einen ordentlichen Schub

Energie verpasst!

Wie sagt man so schön? Das

Auge isst mit! Und wenn es

auf dem Teller so richtig bunt

leuchtet, freut sich meist auch

unser Organismus. Jetzt im

Frühling hat die Natur wieder

einiges zu bieten. Spargel, Radieschen,

junger Spinat, Rucola,

Frühlingszwiebeln, Kohlrabi

oder erste zarte Karotten haben

jetzt Saison. Dazu gesellen

sich aromatische Kräuter wie

Schnittlauch, Petersilie oder

Bärlauch. Diese Zutaten sind

nicht nur geschmacklich eine

absolute Wohltat, sie liefern

auch wertvolle Vitamine, sekundäre

Pflanzenstoffe und Mineralstoffe.

Gerade grünes Blattgemüse

enthält besonders viel

Vitamin C, Folsäure und Bitterstoffe.

Letztere bringen Ihren

Stoffwechsel nach dem langen

Winter richtig in Schwung und

unterstützen die Verdauung.

Das Schöne ist: Regional einzukaufen

lohnt sich dabei gleich

doppelt! Produkte, die in der

Nähe wachsen, werden meist

reifer geerntet, sind frischer

und haben kürzere Transportwege

hinter sich. Und ja: Das

schmeckt man! Ein Besuch auf

dem Wochenmarkt kann so

schnell zur Inspirationsquelle

werden. Vielleicht greifen Sie

spontan zu etwas, das Sie sonst

übersehen hätten – und genau

daraus entsteht am Ende

Ihr neues Lieblingsgericht.

Manchmal liegt das Gute eben

näher, als man denkt! Oft reichen

bereits wenige Zutaten,

um ein echtes Geschmackserlebnis

zu zaubern. Ein knackiger

Salat aus Radieschen,

40


Babyspinat und gerösteten

Nüssen, verfeinert mit Zitronensaft

und einem Schuss Olivenöl,

ist in Minuten fertig und

bringt Frische auf den Tisch.

Oder wie wäre es mit grünem

Spargel aus dem Ofen, beträufelt

mit etwas Honig und Balsamico?

Das geht schnell, sieht

gut aus und schmeckt nach

mehr. Wer es herzhaft mag,

kombiniert junge Kartoffeln

mit Kräuterquark und frischem

Schnittlauch – simpel, aber immer

wieder ein Genuss. Auch

kleine Veränderungen machen

viel aus. Vielleicht tauschen Sie

schwere Saucen gegen leichte

Kräuterpestos, ersetzen Sahne

durch Joghurt oder setzen öfter

auf Ofengemüse statt auf

Gemüse aus der Bratpfanne.

So bekommt Bewährtes einen

frischen Dreh. Und mal ehrlich:

Wenn der Teller bunt gefüllt

ist, fühlt sich das Essen gleich

doppelt so gut an. Neben der

Optik spielt allerdings auch

die Nährstoffkombination eine

wichtige Rolle. Eine ausgewogene

Mischung aus komplexen

Kohlenhydraten, hochwertigen

Proteinen und gesunden

Fetten sorgt dafür, dass Ihr

Blutzuckerspiegel stabil bleibt

und Sie länger satt sind. Vollkornprodukte,

Hülsenfrüchte,

Nüsse oder Samen ergänzen

frisches Gemüse perfekt. Vielleicht

starten Sie Ihren Tag mit

einem warmen Porridge, verfeinert

mit Apfelstückchen und

Zimt. Oder Sie gönnen sich

mittags eine Bowl aus Quinoa,

Ofengemüse und einem Klecks

Hummus. Das klingt nicht nur

gut – das tut auch gut! Und

es schmeckt einfach himmlisch.

Die Frühlingsküche lädt

uns außerdem dazu ein, etwas

bewusster zu genießen. Statt

nebenbei zu essen, dürfen Sie

sich ruhig einen Moment Zeit

nehmen. Setzen Sie sich an

einen schön gedeckten Tisch,

atmen Sie durch und nehmen

Sie die Farben und Düfte wahr.

Essen ist eben nicht nur Nahrungsaufnahme,

es ist so viel

mehr – es ist Lebensfreude.

Und falls Sie denken, gesunde

Küche sei langweilig: weit gefehlt.

Ein Spritzer Zitrone kann

unfassbar viele Aromen hervorzaubern,

geröstete Kerne sorgen

für den richtigen Crunch,

essbare Blüten schmeicheln

den Augen und dem Gaumen.

Es gilt: Wer wagt, gewinnt!

Auch Kombinationen, die

auf den ersten Blick vielleicht

nicht besonders harmonisch

wirken, können uns überraschen

– zum Beispiel Orangen

auf Rucola, getoppt mit Pistazienstückchen.

Probieren Sie

neue Kombinationen aus, versuchen

Sie sich an Gewürzen

und lassen Sie sich hinreißen,

verschiedene Gemüsesorten

auszuprobieren – der Wochenmarkt

gibt mehr als genug her.

Wenn Sie sich nach dem Essen

leicht und energiegeladen fühlen,

haben Sie alles richtig gemacht.

Der Frühling zeigt uns

jedes Jahr aufs Neue, wie gut

Veränderung tut. Warum also

nicht auch auf dem Teller? Farbe

bringt Schwung, knackige

Frische weckt unsere Lebensgeister

– und manchmal reicht

schon eine Handvoll Kräuter,

um unsere ganze Wohnung

nach Frühling duften zu lassen!

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Work smart, not hard – mit dem

richtigen Zeitmanagement

PRODUKTIVITÄT

Der Kalender ist voll, die To-do-

Liste wächst immer weiter und

trotzdem bleibt am Ende des Tages

oft das Gefühl, nicht genug

geschafft zu haben? Das ist ätzend

– und wir alle kennen das!

„Zeitmanagement“ lautet das

Stichwort hier. Wir wollen unbedingt

alles abarbeiten, können

aber einfach nicht schneller sein

und möchten nicht jede Minute

penibel durchtakten müssen.

Die gute Nachricht: Das müssen

wir auch nicht. Mit ein paar kleinen

Tipps und Tricks lässt sich

unser Alltag strukturieren, ohne

dass wir uns permanent unter

Druck setzen.

Wie man damit beginnt? Mit

einer gut ausgearbeiteten Prioritätenliste,

die nicht nur Aufgaben

sammelt, sondern diese

auch nach Relevanz sortiert.

Fragen Sie sich morgens: Was

bringt mich heute wirklich voran?

Drei zentrale Punkte reichen

oft aus, um den Tag sinnvoll

auszurichten. Alles Weitere

kann folgen, muss aber nicht

zwangsläufig sofort erledigt

werden. Diese Ordnung nimmt

Tempo aus unserem Kopf und

sorgt für mehr Fokus. Gleichzeitig

hilft es, große Aufgaben

in kleine Schritte zu zerlegen.

Statt „Projekt fertigstellen“

könnten konkrete Teilaufgaben

wie „Recherche abschließen“,

„erste Gliederung schreiben“

oder „Feedback einholen“

42


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Mit Leidenschaft für das, was wächst.

Seit 1965 in Leonberg verwurzelt, lebt Kriesten Garten

als Familienunternehmen in dritter Generation die

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Wir gestalten Gärten mit Charakter – von der ersten

Idee über die Umsetzung bis hin zur langfristigen Pflege.

Mit einem sicheren Gespür für Pflanzen, Materialien

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schön sind, sondern auch Bestand haben.

Bei uns endet Gestaltung nicht am Gartentor. Denselben

Anspruch an Stil, Qualität und Liebe zum Detail erleben

Sie auch in unserem Gartencenter. Zwischen außergewöhnlichen

Solitärgehölzen, besonderen Pflanzen und

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Kaffeeinsel zum Entdecken, Verweilen und Genießen ein.

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Kriesten Garten GmbH · Im Mahdental 6 · 71229 Leonberg · www.kriestengarten.de


stehen. So entsteht ein Gefühl

von Fortschritt, das motiviert.

Auch digitale Tools können uns

helfen, den Überblick zu behalten.

Ob einfache Notiz-Apps,

Kalenderfunktionen oder Projektmanagement-Programme

– wichtig ist weniger das Tool

selbst als die konsequente

Nutzung. Viele Menschen profitieren

davon, feste Zeitblöcke

im Kalender zu reservieren,

etwa eine Stunde konzentrierte

Arbeit am Vormittag oder

20 Minuten für organisatorische

Aufgaben am Nachmittag.

Planen Sie Zeitfenster ein

statt endloser Aufgabenlisten:

Wenn Sie einer Aufgabe bewusst

30 Minuten widmen,

arbeiten Sie meist konzentrierter

und schließen schneller ab.

Und jetzt zum angenehmeren

Teil: Pausen! Kurze Unterbrechungen

steigern nachweislich

die Leistungsfähigkeit, weil das

Gehirn Zeit bekommt, Informationen

zu verarbeiten. Ein Glas

Wasser holen, kurz aufstehen

oder ein paar Dehnübungen

am Schreibtisch können schon

ausreichen, um neue Energie

zu tanken und danach doppelt

motiviert weiterzumachen. Sie

müssen im Übrigen auch nicht

alles gleichzeitig erledigen,

um erfolgreich zu sein. Wer

seine eigenen Grenzen kennt

und Prioritäten setzt, arbeitet

nachhaltiger und bleibt langfristig

motiviert. Dazu gehört

auch, Aufgaben zu delegieren

oder bewusst zu verschieben.

Ein realistischer Blick auf die

verfügbare Zeit hilft zusätzlich:

Planen Sie Puffer ein, denn unerwartete

Anrufe oder spontane

Meetings gehören dazu.

Viele unterschätzen außerdem

die Wirkung eines aufgeräumten

Arbeitsplatzes. Wenn Ihr

Schreibtisch übersichtlich ist

und Sie alle wichtigen Unterlagen

schnell finden, sparen

Sie Zeit und vermeiden unnötige

Ablenkungen – mehr dazu

auch in unserem Artikel „Minimalismus

im Alltag“. Ein weiterer

Ansatz ist das sogenannte

„Batchen“ von Aufgaben. Dabei

bündeln Sie ähnliche Tätigkeiten,

etwa das Beantworten

von Mails oder das Bearbeiten

von Rechnungen. Indem Sie

thematisch zusammenhängende

Aufgaben hintereinander

erledigen, vermeiden Sie häufige

Kontextwechsel, die Energie

kosten. Auch das Setzen

realistischer Deadlines kann

helfen: Statt sich selbst unter

Druck zu setzen, formulieren

Sie Zeitziele, die ambitioniert,

aber machbar sind. Wenn Sie

merken, dass ein Zeitfenster regelmäßig

nicht ausreicht, passen

Sie Ihre Planung an, statt

sich selbst als unproduktiv zu

bewerten. Nicht zuletzt spielt

Ihre persönliche Energie eine

entscheidende Rolle. Beobachten

Sie, zu welchen Tageszeiten

Sie besonders konzentriert

sind. Manche Menschen

arbeiten morgens am effektivsten,

andere erreichen am späten

Nachmittag ihren kreativen

Höhepunkt. Richten Sie wichtige

Aufgaben möglichst nach

diesen Energiephasen aus und

legen Sie weniger anspruchsvolle

Tätigkeiten in ruhigere

Zeiten. Am Ende geht es beim

Zeitmanagement weniger um

Perfektion als darum, bewusst

zu entscheiden, worauf Sie

Ihre Energie richten. Wenn Sie

Ihren Tag realistisch planen, digitale

Helfer gezielt einsetzen

und sich regelmäßige Pausen

erlauben, entsteht ein Arbeitsrhythmus,

der produktiv ist und

sich gleichzeitig gut anfühlt. So

schaffen Sie mehr, ohne sich zu

hetzen – und behalten die Kontrolle

über Ihre Zeit, statt sich

von ihr treiben zu lassen. Denn

eine gute Produktivität zeigt

sich nicht darin, wie viele Aufgaben

Sie innerhalb kürzester

Zeit abhaken, sondern darin,

wie sinnvoll Sie Ihre Zeit nutzen

und wie zufrieden Sie am Ende

des Tages auf das Erreichte blicken.

44


Saisongenuss aus

dem Ofen

REZEPT

ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN

VEGETARISCHE SPARGEL-QUICHE

— 1 TL Öl

— 1 Rolle Quicheteig

— 1 kg Spargel (weiß/grün)

— 100 g Cherry-Tomaten

— 150 g Bergkäse

— 100 ml Schlagsahne

— 2 Eier

— 1 EL Maisstärke

— 300 g gehackte Tomaten

— 1 TL Salz

— 10 g Schnittlauch

— Muskat, Pfeffer, Salz

SCHRITT 1 Quicheform (ca. 22

cm) einfetten und Teig hineinlegen.

Spargel waschen und

schälen (weißen komplett,

grünen nur im unteren Drittel).

Cherry-Tomaten halbieren.

SCHRITT 2 Ofen auf 200 °C

Ober-/Unterhitze vorheizen.

Bergkäse reiben. Sahne, Eier

und Maisstärke verrühren, würzen

und Käse unterheben.

SCHRITT 3 Spargel in die Quicheform

geben und ein paar

Spitzen beiseitelegen. Die

Ei-Sahne-Käse-Masse darüber

geben und nun die Spargelspitzen

und die halbierten

Tomaten darauf verteilen.

SCHRITT 4 Quiche ca. 25-30

Minuten backen. Schnittlauch

waschen, in Röllchen schneiden

und über die Quiche streuen.

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IMPRESSUM

mein.killesberg-Magazin, 56. Ausgabe/Frühjahr 2026

Verlag: APODIO GmbH, Kernerplatz 2, 70182 Stuttgart, Telefon: 0711 995 282 01,

Geschäftsführer: Daniel Keßler und Benjamin Martin

Verleger/Herausgeber: Daniel Keßler und Benjamin Martin (Anschrift wie oben)

Verlagsleitung: Benjamin Martin (v. i. S. d. P.) (Anschrift wie oben) | Anzeigenleitung: Benjamin Martin (Anschrift wie oben)

Redaktionsleitung/Autorin: Julia Braun (Anschrift wie oben) | Fotografie: Kilian Bishop (www.kilianbishop.com)

Druckerei: WIRmachenDRUCK GmbH, Mühlbachstraße 7, 71522 Backnang

Konzeption/Gestaltung: APODIO GmbH, Kernerplatz 2, 70182 Stuttgart,

Telefon: 0711 995 282 01, hallo@apodio.de, www.apodio.de

Druckauflage: 10.000 Exemplare

Verteilung: An Haushalte im Stuttgarter Stadtbezirk Nord – vorwiegend in den Stadtteilen Killesberg, Relenberg, Weißenhof,

Mönchhalde, Am Bismarckturm, Lenzhalde.

Bildnachweise: © Kilian Bishop (Seite 1, 46); © Livi Lou Photos / Shutterstock.com (Seite 3); © Kathrin Gralla (Seite 4, 26, 27);

© Klinikum Stuttgart / Tobias Grosser (Seite 6); © Sabine Fritsch (Seite 8); © Neyes Optics (Seite 20, 21);

© MdV-works / Shutterstock.com (Seite 22); © Cumpà (Seite 24); © Da Maria (Seite 24); © Viktor.0711 (Seite 28);

© Georgios Metaxarakis (Seite 32); © Nils Bennett (Seite 34); © LANG-FILM Medienporduktion (Seite 36); © ShotPrime Studio /

Shutterstock.com (Seite 38); © Alexander Raths / Shutterstock.com (Seite 40); © 3rdtimeluckystudio / Shutterstock.com (Seite 42)

Haftungsausschluss: Schadenersatz für fehlerhafte, unvollständige oder nicht erfolgte Eintragungen und Anzeigen ist

ausgeschlossen. Für den Inhalt von Eintragungen und Anzeigen und eventuell daraus entstehenden Schaden ist der

Auftraggeber verantwortlich. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit vorheriger Genehmigung gestattet.

Das mein.killesberg-Magazin erscheint viermal pro Jahr. Die nächste Ausgabe erscheint voraussichtlich im Juni 2026.

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