18.03.2026 Aufrufe

Sie lassen es wieder zu: Spritpreise explodieren!

Untätige Verliererampel lässt die Treibstoffpreise schon wieder durchrauschen

Untätige Verliererampel lässt die Treibstoffpreise schon wieder durchrauschen

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

Nr. 12 . Donnerstag, 19. März 2026

€ 0,80

Österreichische Post AG

WZ 02z032878 W

Neue Freie Zeitung (NFZ), Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a,

A-1080 Wien . Tel.: 01 512 35 35 0 . Fax: 01 512 35 359

Retouren an NFZ, Friedrich-Schmdt-Platz 4/3a, 1080 Wien

Steiermark macht Schluss

mit falschen Anreizen

Die Freiheitlichen haben vor der Wahl versprochen, die Steiermark

wieder auf Kurs zu bringen. Auch in der Asylpolitik. Das heißt

Schluss mit falschen Anreizen und dem Missbrauch auf

Kosten der Steuerzahler über die Reform des Grundversorgungsgesetzes,

zeigte Mario Kunasek auf. S. 13

Sie lassen es wieder zu:

Spritpreise explodieren!

Foto: FPÖ Salzburg

Untätige Verliererampel lässt die Treibstoffpreise schon wieder durchrauschen

S. 2/3

Das letzte Aufbäumen des

Foto: Parlamentsdiretkion/Michael Buchner

„tiefen Staats“ der ÖVP?

Freiheitliche zeigen im Pilnacek-U-Ausschuss den schwarzen Machtrausch auf – S. 4/5

PARLAMENT

Spesengroßmeister

Während die Österreicher unter der zunehmenden

Steuer- und Preissteigerungslast

leiden, gönnen sich die schwarz-rotpinken

Spesenritter in den Ministerien

jeden Luxus auf Steuerzahlerkosten. Die

regelmäßigen Anfragen von FPÖ-Generalsekretär

Michael Schnedlitz offenbaren den

hemmungslosen Spesenexzess. S. 6

AUSSENPOLITIK

Energiepolitik für Europa

Letzte Woche kam es im Europaparlament

zu einer heftigen Debatte über Europas

Energiepolitik. Angesichts der dramatisch

steigenden Energiepreise forderten

die freiheitlichen Europaabgeordneten

einen Kurswechsel: Raus aus dem Klimawahnsinn,

hin zu einer pragmatischen

Politik für leistbare Energie. S. 8/9

WIEN

Flucht ins rote Fantasia

Wer auf der Klubklausur der SPÖ Wien Bürgermeister

Michael Ludwig zuhörte, glaubte im falschen Film zu

sitzen. Während die Stadt in Schulden erstickt, träumt

er von neuen Fantasieprojekten. S. 11


2 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Andreas Ruttinger

andreas.ruttinger@fpoe.at

AUS DER

REDAKTION

Da sind zwei Parteien in der

Koalition, die sich mit dem Etikett

„Wirtschaftspartei“ schmücken.

Aber weder Volkspartei noch die

sonst so grell agierenden Neos

dümpeln schweigend im Staatsdirigismuskurs

der Gruppe „Marx&

Engels“ um SPÖ-Parteichef Babler.

Wie günstig könnte Benzin

wirklich sein? „Die OMV könnte

Sprit um 80 Cent pro Liter verkaufen“,

erklärte OMV-Chef Stern.

Der Rest ist der Aufschlag, den die

Verliererampel abkassiert.

Es geht noch tiefer

Und wo will die Ampel jetzt angeblich

doch eingreifen? Bei den

„Übergewinnen“ der OMV und

der Tankstellenpächter. Die Koalition

hat wirklich Pech, dass man,

wie es im Volksmund so treffend

heißt, Hirn nicht kaufen kann.

Auch wenn die Koalition zig Millionen

für „Berater“ rausschmeißt,

geht das meiste nur fürs Image

und Schönreden drauf.

Wie der Herr, so‘s Gescherr.

Drunter und drüber gehts auch im

ORF zu, wo die „Freundeskreise“

von ÖVP und SPÖ zusammen mit

einem ehemaligen grünen „Spindoktor“

die Fäden ziehen. Oder

besser, den Faden verloren haben.

Man darf gespannt sein, was die

Justiz nach der Strafanzeige des

gefeuerten Ex-Generalsdirektors

da alles ans Tageslicht fördert, für

den Fall, dass ÖVP und SPÖ das

überhaupt zulassen. Siehe Ergebnisse

im Pilnacek-U-Ausschuss.

Aber es sind ja bekanntlich die

„Russentrolle“, die das Vertrauen

der Jugend in die Politik zerstören.

Nicht einmal mehr die Hälfte

vertraut den politischen Akteuren.

Dann ist es ja gut, dass sich die Koalition

auf ein Social-Media-Verbot

für angehende Jungwähler geeinigt

hat. Nur dumm gehaltene Schafe

wählen ihre Schlächter selber.

Koalition versucht Energiek

Die Verliererampel führt gänzlich ungeniert über den Spritpreiswahnsinn e

Hoch und heilig haben sie bei ihrer Bilanz-Hochmesse im Staatsfunk

versprochen, eine weitere Energiepreisexplosion nicht mehr

durchrauschen zu lassen. Aber sie tun es trotzdem, weil ihnen sonst

das Budget unter den Fingern zerrinnt. Die Freiheitlichen kritisieren

diese Steuererhöhung durch die Hintertür und warnen vor den katastrophalen

Folgen für Wirtschaft und Arbeitsmarkt.

Vergangene Woche zeigte sich

ÖVP-Bundeskanzler Christian

Stocker zunächst gegenüber der

freiheitlichen Forderung nach einer

zeitlich begrenzten Senkung der

Treibstoffsteuern aufgeschlossen.

Der Staat dürfe „nicht zum Krisenprofiteur

werden und sich auf dem

Rücken der Menschen bereichern,

die unter den steigenden Preisen

leiden“, ließ der ÖVP-Kanzler die

Österreicher hoffen.

Versprochen, schon gebrochen!

Keine 24 Stunden ließ er diesen

Hoffnungsschimmer platzen wie

eine Seifenblase. „Wir dürfen uns

nichts vormachen: Steuersenkungen

heißt weniger Einnahmen für

den Staatshaushalt“, bekannte er

zähneknirschend ein. Das könne

sich die Republik nicht leisten, hat

sich doch die Verliererampel aus

Angst vor einer ausgabenseitigen

Sanierung des Staatshaushalts der

EU an den Hals geworfen und ein

Defizitverfahren erbettelt. Stockers

Eingeständnis des Scheiterns: „Ich

glaube, da braucht es ein wenig

kreativere Ansätze, als einfach zu

sagen: Senken wir die Steuer.“

Also lässt die Dreierkoalition

die Preisexplosion wegen der Geschehnisse

im Iran genauso wieder

SPITZE FEDER

Die Ampel „am Arbeiten“.

durchrauschen, wie jene nach den

Sanktionen gegen Russland nach

dessen Angriff auf die Ukraine

2022. Und sie geniert sich nicht

einmal einzugestehen, dass sie jeden

Cent aus den massiv sprudelnden

Spritsteuereinnahmen

dringend braucht, damit ihr das

Budgetflickwerk von SPÖ-Finanzminister

Markus Marterbauer nicht

unter ihren Händen explodiert.

„Seit fast zwei Wochen gehen

die Spritpreise durch die Decke

und die Verliererampel lässt mit

ihrer Untätigkeit die Bevölkerung

nicht nur eiskalt im Regen stehen,

sie verhöhnt sie jetzt auch noch mit

einem medialen Showkampf zur

Verhinderung einer Entlastung“,

empörte sich FPÖ-Generalsekretär

und Verkehrssprecher Christian

Hafenecker. Stocker, Babler und

Meinl-Reisinger machen das Leid

der Österreicher an den Zapfsäulen

zum Geldregen für ihr Budgetflickwerk:

„Schäbiger gehts wirklich

nicht mehr!“

Staat ist der Krisengewinnler

Marterbauers Vorwurf, dass sich

nicht der Staat, sondern die Mineralölkonzerne

ein Körberlgeld dazuverdienen,

konterte OMV-Chef

Alfred Stern: Seit 2022 sei die

Foto: NFZ

Unverändertes Bild an den Tankstellen

die Preise an der Zwei-Euro-Grenze.

Steuerleistung der OMV von zwei

auf 2,6 Milliarden Euro gestiegen.

500 Millionen davon entfielen auf

die neu eingeführte CO2-Abgabe,

100 Millionen auf höhere Steuern.

Bei einem Preis von 1,70 Euro

für einen Liter Superbenzin würden

90 Cent allein auf Steuern und Abgaben

entfallen. Von den verbleibenden

80 Cent müssten 55 Cent

die reinen Kosten für das Öl abdecken.

Der OMV blieben lediglich

25 Cent, um das Rohöl weltweit

zu beschaffen, also nach Triest zu

bringen, über die 400 km lange Pipeline

nach Schwechat zu pumpen,

IMPRESSUM

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber:

Freiheitlicher Parlamentsklub,

Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien

Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen,

Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien;

Geschäftsführung: Ing. Mag. Joachim Stampfer

Geschäftsführung, Redaktion, Verwaltung:

Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien

Tel.: 01 512 35 35 0, Fax: 01 512 35 35 9

E-Mail Redaktion: redaktion.nfz@fpoe.at

E-Mail Verwaltung: andreas.schoen@fpoe.at

Abo-Anfrage: 01 512 35 35 29

Druck: Mediaprint Zeitungsdruckereigesellschaft m. b.

H. & Co. Kommanditgesellschaft, Wien

Die NFZ erscheint wöchentlich. Einzelpreis: € 0,80;

Bezugsgebühr halbes Jahr: € 15 (inkl. 10 % MwSt.);

Auslandsjahresbezug: € 73

BIC: GIBAATWWXXX

IBAN: AT69 2011 1837 2445 6702

Es gilt NFZ-Anzeigenpreisliste Nr. 16.

Verlags- und Herstellungsort: Wien

Grundlegende Richtung: Informationsblatt der Freiheitlichen

Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen und

des Freiheitlichen Parlamentsklubs.


Nr. 12 Donnerstag, 19. März 2026

g

rise auszusitzen

ine Steuererhöhung durch die Hintertür ein

KURZ UND BÜNDIG

Foto: NFZ

Innenpolitik 3

Steueranschlag auf Mittelstand

Als „Enteignungsanschlag“ gegen die

Leistungsträger des Landes bezeichnete

FPÖ-Budgetsprecher Arnold Schiefer die

Ankündigung von SPÖ-Finanzminister

Markus Marterbauer, die Erbschaftssteuer

„sicher“ einzuführen: „Hier soll das Ergebnis

eines lebenslangen Arbeitens und Sparens,

das bereits mehrfach versteuert wurde, noch

einmal abkassiert werden. Das als ‚leistungslos‘

zu diffamieren, ist an Zynismus nicht

zu überbieten und entlarvt die wahre, eigentumsfeindliche

Gesinnung der SPÖ!“

: Trotz „Drei-Tage-Preiserhöhungsbremse“ der Verliererampel kleben

Und der Finanzminister verdient dabei als oberster Krisenprofiteur.

Deindustrialisierungsstrategie

Den geplanten Abbau von rund 100 Mitarbeitern

beim Pharmakonzern Sandoz in

Kundl wertete FPÖ-Gesundheitssprecher

Gerhard Kaniak als „direkte Folge des wirtschaftlichen

Totalversagens“ der schwarzrot-pinken

Bundesregierung: „Während Milliarden

in dubiosen NGOs, korrupten Staaten

und ideologischen Projekten versickern,

erwürgen eine EU-hörige, irrsinnige Sanktionspolitik

samt folgender Energiepreisexplosion

und eine außer Kontrolle geratene Inflationspolitik

unsere heimischen Betriebe.“

Foto: NFZ

sowie die Raffinerie in Schwechat

aufrechtzuerhalten und zu betreiben

und auch die Tankstellen zu

befüllen, erläuterte Stern.

Alibimaßnahme ohne Effekt

Absolut nichts bringe es den Autofahrern,

den Pendlern und den

Unternehmen, wenn die Preise an

den Tankstellen jetzt nur mehr an

drei Tagen in der Woche erhöht

werden dürfen. So bewerteten

Energieexperten und die Freiheitlichen

die Alibimaßnahme, die von

der Koalition als „Arbeitsnachweis“

vorgelegt wurde. Damit wird

auch die Inflation schon wieder angeheizt,

die laut Nationalbank bei

anhaltend hohem Ölpreis um bis zu

1,3 Prozentpunkte steigen könnte.

„Wir Freiheitliche haben unser

effektives Treibstoffpreis-Entlastungspaket

längst auf den Tisch gelegt:

Abschaffung der CO2-Steuer

und radikale Senkung der Mineralölsteuer

sowie der Mehrwertsteuer.

Mit diesen Maßnahmen ist

den Menschen schnell geholfen

und sie verhindern auch, dass die

hohen Spritpreise die allgemeine

Teuerung weiter anheizen“, betonte

Hafenecker.

Foto: FPÖ

Totschnigs Bürokratie-Irrsinn

Nachdem die Freiwillige Feuerwehr

Gainfarn über Anordnung der Behörde eine

drohende Umweltschädigung verhinderte,

verweigerte jetzt ÖVP-Landwirtschaftsminister

Norbert Totschnig die Zahlung der

Einsatzkosten in der Höhe von über 5.000

Euro. „Die Feuerwehr bleibt auf den Kosten

sitzen, obwohl pflichtgemäß auf Anordnung

der Behörde gehandelt wurde“, kritisierte

FPÖ-Ehrenamtssprecher Harald Thau. Dass

sich das Ministerium unter dem Deckmantel

der Verjährung und formaljuristischer Spitzfindigkeiten

aus der Verantwortung stehle,

sei eine Schande für die „Volkspartei“.

SPRUCH DER WOCHE

„Wir dürfen uns nichts vormachen: Steuersenkungen

heißt weniger Einnahmen für den Staatshaushalt. Wir

sind mitten in einem Defizitverfahren. Ich glaube, da

braucht es ein wenig kreativere Ansätze als einfach zu

sagen: Senken wir die Steuer.“

Christian Stocker

12. März 2026

Foto: NFZ

Herr ÖVP-Kanzler, es braucht

keine „kreativeren Ansätze“, sie

müssen nur einmal den Sparstift

bei den Ausgaben ansetzen, wie

den NGO-Förderungen und dem

Asylsystem.

BILD DER WOCHE Ist das der Aufschwung, von dem die Koalition

redet? Diesel um 50 Cent teurer, Benzin um 40 Cent.

Grafik: ÖAMTC


4 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Die Heuchelei der Woche: Die ÖVP

entdeckt ihre Liebe zum Datenschutz

Der freiheitliche Fraktionsführer im Pilnacek-Untersuchungsausschuss Christian Hafenecker zeigt im

NFZ-Interview die miesen Methoden der ÖVP auf, mit denen sie die Arbeit des U-Ausschusses zu sabotieren

versucht: „Seit Monaten kämpfen wir gegen diese schwarze Mauer des Schweigens. Immer dann,

wenn es für das ,System ÖVP‘ unangenehm wird, entdeckt dieses plötzlich seine Liebe zum Datenschutz.“

Letzte Woche war, was die Sitzungstage

betrifft, Halbzeit im „Pilnacek-

Untersuchungsausschuss. Welche

Erkenntnisse haben sie bisher zu

dem Fall gewonnen?

Hafenecker: Die letzten beiden

Sitzungstage des Pilnacek-Untersuchungsausschusses

haben wieder

eines ganz klar zu Tage gefördert,

nämlich die Blockadehaltung der

ÖVP zur Aufklärung des Todes von

Christian Pilnacek. Die ÖVP und

das Innenministerium müssen eine

Heidenangst vor den Aufzeichnungen

des mächtigen

Sektionschefs im Justizministerium

haben. Anders

lässt sich der, nennen wir es

euphemistisch, „sorgenlose

Umgang“ mit den Beweismitteln,

die sich auf den

elektronischen Geräten Pilnaceks

befunden haben, nicht erklären.

Was meinen Sie damit konkret?

Hafenecker: Es ist ein Offenbarungseid

für unser Justizsystem,

dass der IT-Experte des Justizministeriums

erst nach der medialen Berichterstattung

über Pilnaceks Ableben

die Staatsanwaltschaft selbst

kontaktieren musste, um eine genauere

Untersuchung der Smartwatch

von Pilnacek anzustoßen. Die Aufklärung

dieses Falls hing somit nicht

von einem systematischen Vorgehen

der Ermittlungsbehörden ab, sondern

von einer engagierten Eigeninitiative

eines Mitarbeiters und dem

Druck der Öffentlichkeit. Das ist gelinde

gesagt nicht nur erschreckend,

sondern ein inakzeptabler Zustand.

Wir haben auch gehört, dass es

von Seiten der Ermittlungsbehörden

noch immer keine einheitlichen

Richtlinien für die Bearbeitung von

digitalen Daten sowie auch keine

ausgewiesenen Experten für Smartwatches

gibt. In welchem Zeitalter

leben die Herrschaften? Die

gesamte Ermittlungslast in diesem

hochsensiblen Bereich ruhte

also einzig auf den Schultern eines

engagierten Beamten, der in

Eigenregie diese Untersuchungen

angestoßen hat. Derart motivierten

Beamten gebührt unser

größter Dank und Respekt.

Ihr persönlicher Einsatz kann aber

nicht darüber hinwegtäuschen, dass

dieses System selbst massive Defizite

aufweist. Und es zeigt eklatant,

dass die politische Führung im Innen-

und im Justizministerium ihrer

Verantwortung nicht nachkommt.

Oder, wie in diesem Fall, gar nicht

nachkommen will, weil man sich

vor den eventuellen Ergebnissen einer

gründlichen und objektiven Untersuchung

fürchtet.

„Offenbar glaubt die ÖVP noch

immer, die Bürger mit den

allerbilligsten Ausreden

abspeisen zu können.“

Worin sehen Sie diese Vermutungen

bestätigt?

Hafenecker: Im Untersuchungsausschuss

äußert sich das klar am

Auftreten des ÖVP-Fraktionsführers

Andreas Hanger. Der hatte doch

wirklich die Chuzpe, seinen Auftritt

in der ORF-Sendung „Hohes Haus“

zu einer peinlichen Märchenstunde

zu nutzen und die Öffentlichkeit

für dumm zu verkaufen. Hanger ist

von einer „hervorragenden Polizeiarbeit“

überzeugt und das, obwohl

etwa der Laptop von Christian

Pilnacek auf dubiosen

Wegen quer durch

die Republik gewandert

ist, seine

Smartwatch erst

Monate später

korrekt ausgelesen

werden

konnte und sein

Smartphone

nie als

Beweismittel sichergestellt wurde.

Das ist keine Aufklärung, das ist der

dreiste Versuch, die Bevölkerung

bewusst in die Irre zu führen. Offenbar

glaubt die ÖVP noch immer, die

Bürger mit den allerbilligsten Ausreden

abspeisen zu können.

Sie haben in den letzten Wochen immer

wieder ins Treffen geführt, dass

das ÖVP-geführte Innenministerium

bei der Aktenlieferung immer noch

säumig sei. Hat sich daran etwas geändert?

Hafenecker: Mitnichten.

Diese monatelange

Blockade von Aktenlieferungen

aus

dem ÖVP-geführten

Innenministerium hat

ÖVP-Fraktionsführer

Hanger wirklich mit den allerdümmsten

Rechtfertigungsversuchen

zu erklären versucht. Die

Ausrede, dass Daten auf Speichergeräten

aus „datenschutzrechtlichen

Bedenken“ zurückgehalten werden,

ist der Gipfel dieser Scheinheiligkeit.

Seit Monaten kämpfen wir Abgeordnete

im Untersuchungsausschuss

gegen diese schwarze Mauer

des Schweigens. Immer dann, wenn

es für das „System ÖVP“ unangenehm

wird, entdeckt dieses plötzlich

seine Liebe zum Datenschutz.

Das ist nichts anderes als ein durchschaubares

Manöver, um die

Aufklärung zu sabotieren und

eigene Netzwerke in den Ministerialapparaten

zu schützen.

Wir fordern die sofortige und

vollständige Lieferung aller

relevanten Akten – die Zeit

der Ausreden ist endgültig vorbei.

Foto: NFZ

Das heißt mit anderen Worten: Die

ÖVP beklagt einerseits die Kosten

dieses Ausschusses und sie sorgt andererseits

dafür, dass diese wegen

ihrer Blockadehaltung immer weiter

steigen?

Hafenecker: Für den Schutz ihres

„tiefen Staats“, wie ich das System

seit Jahren beim Namen nenne, ist

gewissen Herrschaften in der Volkspartei

nichts zu teuer. Jeder Euro,

der in die Aufklärung von Machtmissbrauch

und Vertuschung durch

das „System ÖVP“ investiert wird,

ist gut angelegtes Geld für unseren

Rechtsstaat und für unsere Demokratie.

Hangers mit jedem Sitzungstag

wachsende Nervosität ist

der beste Beweis dafür, dass wir auf

der richtigen Spur sind. Und ich verspreche

den Österreichern, dass wir

Freiheitliche genau die Missstände

schonungslos aufzeigen werden, die

das ‚System ÖVP‘ mit aller Gewalt

zu verbergen versucht.

Als wärs e

Pilnacek-U-Ausschuss: Die

Die Volkspartei lässt nichts unversucht,

um im Pilnacek-

Untersuchungsausschuss die

Pleiten, Pech und Pannenserie

bei den Ermittlungen unter die

Tuchent zu kehren. Als Beobachter

fühlt man sich immer mehr als

Zuseher einer weiteren Folge der

Kultserie „Kottan ermittelt“. So

peinlich stolpert die ÖVP-Fraktion

durch ihre verzweifelten

Reinwaschungsversuche.

Letzte Woche ist ÖVP-Fraktionsführer

Andreas Hanger wieder seinem

übermäßigen Drang erlegen,

sich als Hauptdarsteller für eine

Neuauflage der Serie „Kottan ermittelt“

aus den 1970er und 1980er

Jahren aufzudrängen.

Die Befragungen am vergangenen

Mittwoch im Pilnacek-

Untersuchungsausschuss zeichneten

für das freiheitliche Fraktionsmitglied

Elisabeth Heiß ein eindrückliches

Bild, wie der „tiefe

schwarze Staat“ systematisch versuche,

die Polizei für seine Zwecke

zu instrumentalisieren.

Die Halbwertszeit von Zeugenaussagen

schrumpfe auf wenige

Stunden. „Man vergattert die beteiligten

Exekutivbeamten ins Innenministerium

zu einer Schu-


Nr. 12 Donnerstag, 19. März 2026

g

Innenpolitik 5

Foto: Parlamentsdiretkion/Michael Buchner

Thema

der

Woche

ine Folge von „Kottan ermittelt“

ÖVP-Maschinerie der Einschüchterung, des Schönredens und des Zudeckens läuft auf Hochtouren

lung über ,Rechte und Pflichten

im U-Ausschuss‘, unter Anwesenheit

ihrer Vorgesetzten. Für uns ist

das reine Einschüchterung unter

dem Deckmantel der Information“,

zeigte Heiß auf. Hier werde von der

ÖVP eine Mauer des Schweigens

errichtet, um ihren „tiefen Staat“

zu schützen.

Sie erachtete es als oberste Pflicht

des U-Ausschusses, die Beamten

vor dieser politischen Vereinnahmung

durch das ÖVP-System zu

schützen und ihnen den Rücken zu

stärken: „Die Exekutive dient dem

österreichischen Volk und nicht den

Machenschaften einer Partei!“

„Zeugenbelehrung“ der ÖVP

Auch ihr Kollege Thomas Spalt

kritisierte die „offensichtlichen Einschüchterungen

und Diskreditierungen“

jener Zeugen durch Hanger

& Co, die zur Aufklärung im

Fall Pilnacek beitragen: „Es ist ein

Skandal, dass eine ehemalige Mitarbeiterin

von Wolfgang Sobotka

laut Gesprächsprotokoll davon berichtet,

dass ihr nahegelegt wurde,

einen Laptop verschwinden zu lassen,

und dann bei ihrer offiziellen

Aussage hier im Untersuchungsausschuss

alle Aussagen bestätigt,

außer jene, die die ÖVP belasten.“

FPÖ-Fraktionsführer Christian

Hafenecker stieß sich vor allem

an dem Umstand, dass die Auswertung

der elektronischen Geräte

Pilnaceks erst von einem IT-Experten

des Justizministeriums angestoßen

wurden: „Ein offensichtlich

manipulierter, ungesicherter

Laptop, der an Interessierte herumgereicht

wird, bevor diesen die

Ermittler einziehen, nicht dokumentierte

Passwörter und 75 verzeichnete

Bluetooth-Kontakte

zeichnen ein verheerendes Bild.

Anstatt proaktiv alle Spuren zu verfolgen,

wird erst gehandelt, wenn

der öffentliche Druck zu groß wird.

Das ist das Gegenteil von professioneller

und lückenloser Aufklärungsarbeit.“

Grenzwertige Aussagen Hangers

Aufgrund der Zeugenaussagen

hätte sich das Lob von ÖVP-Fraktionsführer

Hanger an das Innenministerium

bezüglich dessen „‚hervorragender

Polizeiarbeit“ in der

ORF-Sendung „Hohes Haus“ als

„peinliche Märchenstunde“ erwiesen,

bemerkte Hafenecker.

Wenn dem so gewesen wäre,

weshalb habe dann das ÖVP-geführte

Innenministerium monatelang

die Lieferung der vom

Dürftige Aktenanlieferung aus dem schwarzen Innenministerium.

Foto: Parlamentsdirektion/Bernadette Sattler-Remling

U-Ausschuss angeforderten Akten

blockiert, sodass es dazu sogar

Kritik vom Ex-Koalitionspartner,

den Grünen, hagelte?

Angesichts der lautstarken Rufe

nach einer Chatkontrolle oder den

eben ermöglichten Verkehrsüberwachungsmöglichkeiten

für die

Gemeinden verwunderte es den

FPÖ-Fraktionsführer doch sehr,

dass das dafür zuständige Innenministerium

ausgerechnet „datenschutzrechtliche

Bedenken“ vorgeschoben

habe, um Daten aus den

elektronischen Geräten Pilnaceks

nicht liefern zu können. „Wenn es

für das System ÖVP unangenehm

wird, entdeckt man plötzlich seine

Liebe zum Datenschutz. Beim

Ausspionieren der Österreicher hat

die ÖVP inzwischen aber schon

jede Schamgrenze durchbrochen“,

erklärte Hafenecker.

Dass Hanger darüber hinaus

eine Auskunftsperson öffentlich

als „windigen, fragwürdigen, kleinen

Ganoven“ beschimpfte, zeige

letztendlich das politische Niveau

der ÖVP auf. „Wer so argumentiert,

hat offensichtlich kein Interesse

mehr an sachlichen Antworten

auf die vielen offenen Fragen im

Untersuchungsausschuss“, betonte

der FPÖ-Faktionsführer.


6 Parlament

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Norbert Nemeth

Klubobmann-Stv. der FPÖ

HOHES

HAUS

EVP-Chef Manfred Weber hat

von keinem Geringeren als „seinem

Bundeskanzler“ Friedrich Merz

eine Rüge bekommen. Die Christdemokraten

der Europäischen

Volkspartei (EVP) haben mit allen

drei Fraktionen rechts von ihnen

für eine Verschärfung der Rückkehrverordnung

gestimmt. Darüber

hinaus wurde in einer Chat-Gruppe

verhandelt, in der die AfD die Einführung

medizinischer Tests zur Altersüberprüfung

von „unbegleiteten

Minderjährigen“ durchsetzte.

EVP-Lüge aufgeflogen

Dabei hatte eine CDU-Politikerin

doch behauptet, dass es „keine

strukturelle Zusammenarbeit“ gegeben

habe. Selbst die Deutsche

Presse-Agentur berichtete über ein

Treffen, bei dem sich die Verhandlungsführer

aller zustimmenden

Fraktionen „über einen Gesetzentwurf

abstimmten, den die EVP

einbrachte und der von den anderen

drei Fraktionen mitgetragen wurde.

Anschließend sei eine WhatsApp-

Gruppe eingerichtet worden, in der

sich die Mitarbeiter über den Entwurf

ausgetauscht hätten.“

Deshalb war Manfred Weber sehr

bemüht, die Löcher im „antifaschistischen

Schutzwall“ zu stopfen und

errichtete eine neue Brandmauer,

nämlich gegen seine eigenen Mitarbeiter.

Schuld an der Malaise

soll nämlich ein Spanier sein, der

sich mit den deutschen Brandmauern

nicht so gut auskennt. So hat

nach der Mehrheit im Ausschuss

ein EVP-Mitarbeiter in der Whats-

App-Gruppe die Meldung „Vielen

Dank für diese hervorragende Zusammenarbeit“,

mit einem Beifall-Emoji

quittiert.

Vielleicht, weil die Verschärfungen

jener Linie, die auch Bundesinnenminister

Alexander Dobrindt

von der CSU vertritt, entsprechen?

Foto: NFZ

LANDWIRTSCHAFT/KONSUMENTENSCHUTZ

Regierung weiter säumig

Im Landwirtschaftsausschuss des Nationalrats

wurden letzte Woche sämtliche Anträge der Opposition

von den Ampelparteien vertagt. Heftig diskutiert

wurde erneut die Forderungen der FPÖ nach

einer verpflichtenden Lebensmittelherkunftskennzeichnung.

Agrarsprecher Peter Schmiedlechner

kritisierte, dass zu der verpflichtenden Lebensmittelherkunftskennzeichnung

in der Gastronomie noch

„keine zufriedenstellende Lösung“ gefunden wurde.

Foto: NFZ

WIRTSCHAFTSPOLITIK

Rekordstrafe

Das Wiener Kartellgericht hat die

Geldbuße gegen den Baukonzern

STRABAG im „Baukartell-Verfahren“

von 45,4 Millionen Euro auf

146 Millionen Euro erhöht. Die

Bundeswettbewerbsbehörde hat

dem Unternehmen den Kronzeugenstatus

aberkannt, weil es wichtige

Informationen zurückgehalten hat.

Hauptsache gegen die

eigene Bevölkerung

Sozialministerin und AMS-Chef agieren gegen die Österreicher

Diese Sozialministerin mitsamt

ihren Regierungskollegen

arbeitet konsequent gegen

die eigene Bevölkerung und

verprasst dabei das komplette

Staatsvermögen.

Als ein „politisches Armutszeugnis

auf ganzer Linie“ bezeichnete

FPÖ-Klubobmannstellvertreterin

Dagmar Belakowitsch das Wirken

von SPÖ-Sozialministerin Korinna

Schumann. Besonders entsetzt zeigte

sich Belakowitsch über deren

Aussagen zur Arbeitsmarktpolitik:

„Während 350.000 Österreicher

einen Job suchen, redet der AMS-

Chef der Zuwanderung das Wort.

Anstatt unsere eigenen Arbeitslosen

zu qualifizieren, die Steuern auf Arbeit

zu senken und unsere Familien

zu unterstützen, will man das Land

Letzte Woche bezichtigte der

ukrainische Botschafter in Österreich

die FPÖ als stärkste Partei im

Land und damit rund ein Drittel der

Belakowitsch: Sozialministerin

agiert gegen die Österreicher.

mit Billigarbeitskräften aus aller

Welt fluten. “

Als „Gipfel des bürokratischen

Irrsinns“ wertete Belakowitsch

Schumanns Pläne, wonach zukünf-

Keine ausländische Einmischung!

Bevölkerung der Lüge. Und zwar

deshalb, weil sie umfassende Aufklärung

über den in Ungarn wegen

Geldwäscheverdachts gestoppten

80 Millionen Euro schweren Bargeld-

und Goldtransport forderte.

„Der Herr hat offenbar ein massives

Problem mit dieser im Sinne

der österreichischen Steuerzahler

und der Rechtsstaatlichkeit notwendigen

Aufklärung. Österreich

ist eben nicht die Ukraine. Dieses

Verhalten ist für einen Botschafter

absolut inakzeptabel“, kritisierte

die freiheitliche Außenpolitiksprecherin

Susanne Fürst. Österreich

sei ein neutraler, souveräner Staat

Foto: NFZ

tig sogar Österreicher, die arbeitslos

werden, in eine „Integrationsphase“

gezwungen werden sollen.

„Anstatt Skandalfälle wie 9.000

Euro Mindestsicherung für Großfamilien

aus dem arabischen Raum

konsequent abzudrehen, schafft

die Ministerin kafkaeske Bürokratiemonster

und demütigt die eigene

Bevölkerung“, empörte sich die

FPÖ-Sozialsprecherin.

Zynismus pur

Auch im Gesundheitsbereich sei

das Versagen Schumanns eklatant.

So gebe die Ministerin unumwunden

zu, dass unser System „in einer

Schieflage“ sei. Aber statt es aufzurichten,

vertröste sie die österreichischen

Beitragszahler auf den

Sankt-Nimmerleins-Tag; „Das ist

an Zynismus kaum zu überbieten!“

und das habe auch der ukrainische

Botschafter Chymynez auf Punkt

und Beistrich zu akzeptieren.

Die Aufgabe eines Botschafters

sei die diplomatische Vertretung

seines Landes, aber keinesfalls

die politische Agitation oder die

Kommentierung der österreichischen

Innenpolitik, erinnerte Fürst:

„Außenministerin Beate Meinl-

Reisinger muss jetzt zeigen, ob sie

die Interessen Österreichs oder die

Befindlichkeiten Kiews vertritt.

Eine Einbestellung ist alternativlos,

um dem ukrainischen Botschafter

klarzumachen, wo seine

Kompetenzen enden!“


Nr. 12 Donnerstag, 19. März 2026

g

Großmeister in der Spesenabrechnung

Der Wirtschaftsminister lässt sich für 20.000 Euro fotografisch ins beste Licht rücken

Zu jedem Quartal fragte FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz

bei allen Ministerien die Spesen und Repräsentationsausgaben

ab. Das Ergebnis: Die Verliererampel verbrennt hemmungslos unser

Steuergeld für ihre Selbstinszenierung.

Parlament 7

„Fast 10 Millionen Euro für eigene

Spesen und Repräsentationskosten

alleine im letzten Quartal 2025

sind der Beweis: Gespart wird nicht

im System, sondern nur auf dem

Rücken der hart arbeitenden Menschen

in diesem Land“, interpretierte

Schnedlitz das Ergebnis seiner

Anfragen.

Zwei Details offenbaren die

Selbstdarstellungswut der ÖVP:

Wirtschaftsminister Wolfgang

Hattmannsdorfer ließ „zur Fotodokumentation

für ressortspezifische

Anlässe“ satte 20.000 Euro springen

und Innenminister Gerhard

Karner für „Social-Media-Werbung“

fast 300.000 Euro.

Die höchsten Ausgaben für Verpflegung

verbuchte SPÖ-Sozialministerin

Korinna Schumann: 64.458

Euro wurden verspeist. Und sie fördert

weiterhin die parteinahe Agentur

„bettertogether“. Allerdings

scheint die Wirkung minimal, weist

ihr Kabinett doch die höchste Mitarbeiterfluktuationsrate

auf.

Mozartkugeln und Klimarettung

„Klotzen nicht Kleckern“ lautet

die Devise im pinken Außenministerium.

Beate Meinl-Reisinger gab

498.920 Euro für Werbung aus und

lässt ihre Mitarbeiter nicht verkommen.

Sie refundierte Ex-EU-Kommissar

Johannes Hahn (ÖVP),

mittlerweile „Sonderbotschafter

für Österreichs Kandidatur im

UNO-Sicherheitsrat“, ganze 84,94

Euro für sechs Packungen Mozartkugeln,

die er als „Anfütterungsmaterial“

ausgegeben hat.

ÖVP hat Schleppern den

Milliardenjob ermöglicht

Im Zusammenhang mit der Zerschlagung

einer Schlepperorganisation

im Rahmen der „Operation

Ancora“ stellte FPÖ-Sicherheitssprecher

Gernot Darmann die

Verantwortlichkeiten richtig. Die

Asylpolitik der ÖVP-Innenminister,

Grenzen auf für die unkontrollierte

Masseneinwanderung, hat

den Schleppern dieses Milliardengeschäft

ermöglicht.

„Dass sich der ÖVP-Innenminister

hier als der Verantwortliche für

diesen Erfolg seiner fleißigen Beamten

aufspielt, ist an Heuchelei

nicht zu überbieten. Er agiert wie

ein Brandstifter, der sich dafür feiern

lässt, dass er nach Jahren des

Zündelns endlich die Feuerwehr

ruft“, erklärte Darmann.

Die Dimensionen des aufgeflogenen

Netzwerks, das von Wien-

Ottakring aus, also praktisch vor

dem Büro des Innenministers, gesteuert

worden sein soll und über

100.000 illegale Einwanderer nach

Europa brachte, zeigten doch klar

das weitreichende Systemversagen

der Regierung und insbesonders

das des ÖVP-Innenministers auf.

Darmann: Asylpolitik der ÖVP hat

die Schleppermafia gefördert.

„Hier betreiben Clans mitten

in Wien unbehelligt ein mafiöses

Reisebüro für illegale Massenzuwanderung

und scheffeln Milliarden.

Und was macht der Innenminister?

Er macht mit dem fatalen

Asyl- und Migrationspakt der EU

gleich den nächsten Kniefall vor

diesen Kriminellen, statt endlich

die Grenzen zu schützen und den

Asylmissbrauch im Land abzustellen“,

warnte Darmann vor weiteren

derartigen „Fahndungserfolgen“.

Anstatt nur ständig an den Symptomen

ihrer völlig verfehlten Migrationspolitik

herumzudoktern, müsse

die ÖVP diesen endlich auf den

Grund gehen. Das heißt Asylstopp!

Foto: NFZ

Schnedlitz: Verliererampel verbrennt hemmungslos unser Steuergeld.

ÖVP-Landwirtschaftsminister

Nobert Totschnig ließ für Agenturleistungen

237.905 Euro springen.

Ins Auge stechen auch Nächtigungskosten

für ihn und drei

Kabinettsmitarbeiter bei der „Klimakonferenz“

im brasilianischen

Christoph Luisser: Bericht

aus der Volksanwaltschaft

St. Pöltener Gewerbeamt

„häkelte“ Blinden

Ein junger Südtiroler studierte

an der Fachhochschule St. Pölten

und wohnte währenddessen

2019 bis 2021 in einem Studentenwohnheim.

Fünf Jahre später

fiel er aus allen Wolken, als

sich die Sozialversicherung der

Selbständigen (SVS) mit einer

Gehaltspfändung von 1.600 Euro

für Sozialversicherungsbeiträge

aus dieser Zeit meldete: Jemand

hatte unter seinem Namen und

mit seiner Adresse im Studentenwohnheim

ein Gewerbe für

Häkel-, Stick-, Strick- und Wirkwaren

angemeldet.

Möglich war dies allein unter

Angabe von Namen, Geburtsdatum,

Adresse und einer gültigen

E-Mail-Adresse. Sicherheitsvorkehrungen

wie etwa eine elektronische

Signatur oder Unterschrift

wurden nicht verlangt, man wolle

„Zugang zur Gewerbeanmeldung

niederschwellig halten“.

Das Gewerbeamt zeigte sich uneinsichtig

und glaubte dem Mann

Bélem: Acht Nächte kosteten exakt

11.979, 13 Euro.

Spendabel auch SPÖ-Vizekanzler

Andreas Babler, der sich vier

Eintrittskarten für das Neujahrskonzert

der Wiener Philharmoniker um

4.800 Euro Steuergeld leistete.

auch nicht, dass jemand anderer

für das Gewerbe angemeldet

habe und verlangte Beweise.

Aber das ist in der Gewerbeordnung

gar nicht vorgesehen. Dass

der Mann sich selbst angemeldet

hatte, war jedenfalls ausgeschlossen

– er ist blind! Zudem

hätte er das Online-Formular zur

Anmeldung eines Gewerbes gar

nicht hätte nutzen können, da es

nicht barrierefrei war. Aber das

zweifelte die Behörde an.

Kurz vor der Aufzeichnung

der Sendung „Bürgeranwalt“

mit Christoph Luissers Darstellung

des Falls teilte die SVS der

Sendungsredaktion schriftlich

mit, dass man den Fall nochmals

geprüft habe und die exekutierten

Sozialversicherungsbeiträge

jetzt doch rückerstatten werde.

Foto: NFZ

Foto: NFZ


8 Außenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Roman Haider

Bürger schröpfen,

Bauern vernichten

Ungarns Wahlkampf mit

erstem Höhepunkt

Am ungarischen Nationalfeiertag,

dem 15. März, gedachte das

Land des Beginns der Revolution

und des Freiheitskampfs des Jahres

1848. Und so nutzen die beiden

Kontrahenten im laufenden Wahlkampf,

Viktor Orbán und Péter

Magyar, die Feierlichkeiten für

Großveranstaltungen in Budapest

zur Demonstration ihrer Stärke.

Rund eine halbe Million Teilnehmer

wurden auf beiden Aufmärschen

gezählt.

Orbán nutzte die Gelegenheit,

um auf die immer offenere Wahleinmischung

Brüssels hinzuweisen:

„Das Zusammenspiel von

Brüssel und Kiew gegen Ungarn ist

offensichtlich, und sein Grund liegt

auf der Hand. Es stehen Wahlen an,

bei denen sowohl Brüssel als auch

die Ukraine ein gemeinsames Interesse

daran haben, dass an die Stelle

der gegenwärtigen ungarischen

Regierung, die eine souveräne

Außenpolitik verfolgt, eine Regierung

tritt, die die Forderungen

Kiews und Brüssels erfüllt.“

FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT

Statt Vernunft regiert in Brüssel

der pseudoreligiöse Klimawahn.

Unter dem Deckmantel der „Klimarettung“

macht die EU Bürgern

und Wirtschaftstreibenden

das Leben immer schwerer. Dieser

Irrsinn verschärft durch die

CO2-Bepreisung den Höhenflug

der Energiepreise. Österreich setzt

mit seiner jährlich steigenden

CO2-Steuer noch eins drauf.

Leidtragende dieser völlig verfehlten

Politik sind auch immer

mehr die heimischen Landwirte.

Erst jüngst hat der „Europäische

Wissenschaftliche Beirat zum Kli-

FPÖ-Generalsekretär Christian

Hafenecker, Obmann der Parlamentarischen

Gruppe Österreich-

Ungarn, wies in seiner Grußadresse

darauf hin, dass die Errungenschaften

der Revolution von 1848, wie

Pressefreiheit, Abschaffung der

Zensur, Gleichheit vor dem Gesetz,

eine eigenständige Regierung und

das Ende der Fremdbestimmung

durch Wien, heute aktueller denn je

seien: „Es hat sich nur der Adressat

geändert, statt Wien diktiert heute

Brüssel.“

Foto: Fidesz

mawandel“ eine verstärkte Belastung

der Bauern gefordert. Sie

werden als böse Klimasünder angeprangert

und mit immer neuen

Vorschriften bestraft. Neben der

Forderung nach einer drastischen

Kürzung des Agrarbudgets sollen

sie mit drei neuen separaten

CO2-Abgaben geschröpft werden.

Gleichzeitig ist die EU nicht

bereit, den Landwirten gesetzlich

vorgesehene Ausgleichszahlungen

für die durch das Renaturierungsgesetz

entstehenden Schäden zu

leisten. Wenn die Kommission unser

Steuergeld in aller Welt freigiebig

verschenkt und Milliarden für

linke NGOs verpulvert, bleibt für

die Bauern natürlich nicht mehr

genug übrig. Dazu wurde zuletzt

unter Bruch zahlreicher Rechtsvorschriften

und Umgehung der

Parlamente auf EU- und nationaler

Ebene das Mercosur-Abkommen

durchgepeitscht.

So kann man inzwischen ohne

Übertreibung von einem EU-Vernichtungsfeldzug

gegen die heimischen

Landwirte sprechen.

Orbán gegen Einmischung Brüssels.

Europa treibt sich m

Verboten in eine Da

Freiheitliche fordern in der Energiedebatte des Eur

Letzte Woche wurde im EU-

Parlament heftig um die

Energiepolitik der EU diskutiert.

Vorausgegangen waren der Debatte

ukrainische Angriffe auf

die Druschba-Pipeline, über die

Ungarn und die Slowakei mit

Erdöl versorgt werden, sowie

auch auf die Erdgaspipeline

TurkStream, über die Erdgas

nach Europa kommt. Während

die EU die noch immer lebensnotwendigen

fossilen Energieträger

verteufelt, haben die wirtschaftlichen

Konkurrenten in den USA,

China und Asien einen viel pragmatischeren

Zugang: Wirtschaftlicher

Erfolg benötigt günstige

Energie. Egal, woher sie kommt.

Scharfe Kritik an der „Energiesabotagepolitik“

der Europäischen

Union übte dabei die freiheitliche

EU-Abgeordnete Petra Steger:

„Seit Jahren erleben wir eine systematische

Zerstörung unserer wirtschaftlichen

Wettbewerbsfähigkeit

durch eine künstliche Verknappung

und Verteuerung von Energie.“

Das sei die Folge der von Brüssel

über den Green Deal verordneten

Energiewende, die dafür sorge,

dass Unternehmen aus Europa abwandern

und immer mehr Bürger

unter der massiven Teuerung der

Haushaltsenergie leiden.

Foto: cultofsea.com

Wegen des Irankonflikts werden rund 2

hat sich mit den Russlandsanktionen in

Ideologische Energieverteuerung

Konkret nannte Steger das Merit-

Order-System im Strommarkt oder

der CO2-Zertifikathandel, die maßgeblich

dazu beitragen, die Energie

in Europa massiv zu verteuern.

Nahtlos in dieses System füge sich

auch die Sanktionspolitik gegenüber

Russland und der jetzt anstehende

vollständige Ausstieg aus

russischem Öl und Gas ein: „Wer

funktionierende Energiepartnerschaften

beendet, ohne zuvor Alternativen

gesucht zu haben und

sich dann über steigende Preise

wundert, der handelt energiepolitisch

verantwortungslos.“

Zugleich kritisierte sie die einseitigen

Milliardenspenden Brüssels

an Kiew. Dabei wäre es höchste

Zeit, die Lage kritisch zu hinterfragen.

Denn die Ukraine habe sich zu

einem erheblichen Sicherheitsrisiko

für die Energieversorgung einzelner

Mitgliedsstaaten wie Ungarn

oder der Slowakei entwickelt. „Die

EU-Kommission muss die Ukraine

sofort zum Einlenken bewegen, anstatt

sie für ihre eigenen politischen

Interessen, die unzweifelhaft gegen

Ungarn gerichtet sind, zu missbrauchen“,

forderte Steger.

Pragmatische Energiepolitik

Auf die Realitätsferne der Energiepolitik

der Union wies auch der

steirische FPÖ-Europaabgeordnete

Steger: Mit der ideologisch und mora

Brüssel die sytematische Zerstörung


Nr. 12 Donnerstag, 19. März 2026

g

it ideologischen

uerenergiekrise

opaparlaments eine Kurskorrektur Brüssels

0 Prozent der weltweiten Röhöl- und LNG-Transporte blockiert. Europa

die Bredouille manövriert und muss seine strategischen Reserven öffnen.

Georg Mayer hin: „Während Brüssel

weiterhin ideologisch motivierte

Importverbote diskutiert, öffnen

selbst die USA wieder Spielräume

für russisches Öl auf dem Weltmarkt,

das pragmatische asiatische

Staaten wie China und Indien bereits

seit Langem tun.“

Angesichts der fragilen Situation

im Nahen Osten, mit der aktuellen

Sperre der Meerenge von Hormus

durch den Iran, durch die rund

ein Fünftel der weltweiten Öl- und

LNG-Lieferungen transportiert

werden, sollte Brüssel wieder mehr

Pragmatismus an den Tag legen.

lisch geleiteten Energiepolitik hat

seiner Wirtschaft in Gang gesetzt.

Foto: EP

„Während andere Weltregionen

pragmatisch handeln, sind die

einzigen, die sich weiterhin ideologisch

und moralisch gegen eine

Versorgung in dieser Krisenzeit mit

allen verfügbaren Energiequellen

sperren, nicht gewählte Eurokraten

in Brüssel“, betonte Mayer.

Was passiert in einer echten Krise?

Die Folge sei, dass Europa zunehmend

auf strategische Notreserven

zurückgreifen müsse, die aber

begrenzt seien. „Derzeit werden im

Golfraum rund 16 Millionen Barrel

Öl pro Tag weniger produziert. Die

rund 400 Millionen Reserve-Barrel

würden unter diesen Umständen

nicht einmal einen Monat reichen

und es dauert rund zwei Wochen,

bis diese Mengen überhaupt auf

dem Markt verfügbar sind“, warnte

Mayer.

Und er frage sich, was die EU

in einem echten Versorgungsnotfall

zu tun gedenke, wenn wie bei

der aktuellen teilweisen Störung

bereits die strategischen Reserven

der Mitgliedsstaaten angezapft

werden müssen. „Europa braucht

Energiepolitik statt ideologischer

Verbote. Versorgungssicherheit

und wirtschaftliche Vernunft müssen

wieder Vorrang vor politischen

Symbolmaßnahmen haben“, forderte

der FPÖ-Europaabgeordnete.

KURZ UND BÜNDIG

Außenpolitik 9

LGBTQ-Rechtssprechung

Der EuGH hatte am 12. März 2026 entschieden,

dass Mitgliedsstaaten Änderungen

von Geschlechtsangaben von Transpersonen

in Registern und Dokumenten nicht pauschal

verweigern dürfen. Für die freiheitliche

Europaabgeordnete Elisabeth Dieringer

ist dieses Urteil ein politisches Signal mit

weitreichenden Folgen: „Wieder einmal erleben

wir, dass über den Umweg europäischer

Rechtsprechung Druck auf die Mitgliedstaaten

ausgeübt wird, ihre nationalen Rechtsordnungen

an eine ideologisch geprägte

Entwicklung anzupassen. Wer jeden Lebensbereich ideologisch umdeutet,

verspielt das Vertrauen der Bürger in die europäischen Institutionen.“

16,5 Milliarden-Geschenk

Foto: EP

Die Energiewende kommt Deutschlands

Stromkunden teuer zu stehen. Laut der Jahresabrechnung

der Stromnetzbetreiber haben

Windkraft- und Solaranlagenbetreiber im

vergangenen Jahr 16,5 Milliarden Euro Zuschuss

aus dem Klima- und Transformationsfonds

erhalten. 16,5 Milliarden für Strom,

der nicht gebraucht wurde! Denn die Betreiber

dieser Anlagen bekommen 20 Jahre lang

eine Einspeisevergütung von sechs bis zwölf

Cent pro Kilowattstunde, wenn bei Überproduktion

die Stromabnehmer bezahlt werden oder die Betreiber ihre Anlagen

vom Netz nehmen müssen.

China und Indien setzen

weiter auf Kohlekraftwerke

Ein vom Centre for Research

on Energy and Clean Air erstellter

Bericht von Global Energy Monitor

besagt, dass Chinas Kohleausbau

2026 einen neuen Höchststand

erreicht hat und jede Woche mehr

als ein Gigawatt (GW) Kohlestrom

hinzukommt. So wurde der Bau

von Kohlekraftwerken mit einer

Leistung von 83 GW begonnen und

noch mehr davon, mit einer Leistung

von 291 GW, sind in Planung.

Das heißt China erhöht seine Kohlestromerzeugung

um 23 Prozent.

Und das, obwohl China bereits

der größte Treibhausgasemittent

der Welt ist und mehr CO2-Emissionen

verursacht als die Vereinigten

Staaten, Kanada und die EU zusammen.

Auch Indien, die drittgrößte

Quelle von Treibhausgasemissionen,

setzt auf Kohlekraftwerke. Indien

rechnet damit, im Geschäftsjahr

2025-2026 neue Kohlekraft

mit eine Leistung von 10 bis 15 GW

fertig zu stellen. Trotz des erklärten

Ziels, den Kohleverbrauch bis

Grafik: OurWorldinData

2070 zu reduzieren, berichtet Reuters,

dass sich der Kohleverbrauch

Indiens von derzeit 1,26 Milliarden

Tonnen pro Jahr auf 2,62 Milliarden

Tonnen im Jahr 2050 mehr als

verdoppeln dürfte.

Indien strebt nämlich an, seine

Kohlekraftwerkskapazität von

etwa 217 GW (Stand: August 2025)

in den kommenden zehn Jahren auf

307 GW zu erhöhen. Etwa 95 Anlagen

mit einer Gesamtleistung von

knapp 60 GW befinden sich in verschiedenen

Phasen der Planung.

CO2-Weltmeister setzt auf Kohle.

Foto: EU


10 Leserbriefe

Neue Freie Zeitung

TERMINE

März

24

März

25

Vortragsabend der

FPÖ Favoriten

Toni Mahdalik führt

durchs Rathaus

LESER AM WORT

Berater-Exzess

Mit großem Ärger liest man von

den enormen Summen, die für Regierungsberater

ausgegeben werden.

Während uns Bürger ständig

gepredigt wird, dass wir den Gürtel

enger schnallen müssen, werden

Millionen an Steuergeldern für

„externes Expertenwissen“ verbrannt.

Es ist unverständlich, warum

eine Regierung trotz eines riesigen

Beamtenapparats zusätzlich so

viel Geld hinauswirft. Wenn diese

Regierung so unfähig ist, dass

sie ständig teure Berater braucht,

dann sollte sie besser gleich zurücktreten.

Anstatt immer nur beim

kleinen Mann zu sparen, muss die

Politik endlich bei sich selbst ansetzen.

Ernst Pitlik, Wien

Versprochen, gebrochen!

Die Regierung wünscht keine

Preisschwankungen beim Tanken.

Die gab es in den Vorbildländern

wie der DDR ja auch nicht.

Dort hat die Regierung alle Preise

festgesetzt. Jetzt dürfen die Treibstoffpreise

nur noch drei Mal pro

Woche angehoben werden. Die

Tankstellen werden sich danach

richten und die Preissenkungen

auch seltener bis gar nicht durchführen.

Um Preisschwankungen für

längere Zeit zu vermeiden, könnte

die Regierung die Treibstoffpreise

gleich mit drei Euro festlegen und

dann wären die Preise stabil, zu-

mindest für ein paar Monate. Die

grünen Auto- und Wirtschaftsfeinde

würden jubeln und bei Bedarf

als vierte Regierungspartei zur

Verfügung stehen. In der Beamtenschaft

haben die Grünen, wie die

anderen Parteien, schon unzählige

Versorgungsposten für Parteifreunde

geschaffen. Da spielen zusätzliche

Millionen an Kosten keine Rolle.

Das ist der Bürokratieabbau,

den die Regierung vollmundig angekündigt

hat, so wie auch Verbilligungen,

Preissenkungen, Reformen

und Abschiebungen. Alles, wie bei

ihrem Vorbild EU, die ihre Versprechen

schneller bricht als sie sie ankündigen

kann.

Stephan Pestitschek, Strasshof

ORF in Bedrängnis?

Medienpluralität samt ausgewogener

Recherche ist im Speziellen

beim politisch kontrollierten

Staatsfunk mitsamt dem beaufsichtigenden

Stiftungsrat in berechtigter

Kritik gelandet. Das moralisch-wahrhaftige

Herz immer am

richtigen Fleck zu haben, dazu

reicht die veröffentlichte Fassade

des Staatsfunks nicht mehr

aus. Was sagen die unschuldigen

Zwangsbeitragszahler zu all diesen

Vorkommnissen in der Führungsetage?

Sie wenden sich entsetzt ab.

Geschätzter Herr Westenthaler,

machen Sie weiter so, um „Licht

ins ORF-Dunkel“ zu bringen.

Alois Neudorfer, Vöcklabruck

Kommt der Dschihad?

Mittlerweile hat der Krieg im

Iran gefährliche Dimensionen für

die westliche Welt und insbesondere

für Europa angenommen. Der

Iran wird in eine Opferrolle gedrängt,

was zur Folge haben könnte,

dass alle Muslime weltweit zum

Dschihad aufgerufen werden. Die

Folgen einer solchen Entwicklung

könnten weltweit zu Terroranschlägen

führen. Erste Anschläge gab es

ja bereits in den USA und Europa.

Was Österreich betrifft, so ist unsere

Heimat besonders gefährdet,

weil diese Regierung alles andere

als eine gelebte Neutralität vollbringt.

Franz Vorderwinkler, Ferschnitz

EU-Ordensverleihung

Die EU hat nun einen Verdienstorden

für herausragende Beiträge

zur europäischen Demokratie, Integration

und Wertegemeinschaft

ins Leben gerufen. Klingt wie ein

Scherz. Aber wenn man sich dann

ansieht, wer da aller ausgezeichnet

wurde, hat man das Gefühl,

dass die Herrschaften in Brüssel

jetzt den EU-Bürgern auch noch

genüsslich mit dem Hintern übers

Gesicht fahren. Als ob Frau Merkel

und Herr Selenskyj nicht eh schon

genug Schäden auf Dauer verursacht

haben, feiert man sie in Brüssel

jetzt auch noch für diese! Unglaublich,

wie dreist die sind.

Stefan Scharl, Klosterneuburg

Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at

Ich bestelle die Wochenzeitung „Neue Freie Zeitung“ zum (zutreffendes bitte ankreuzen):

Halbjahrespreis € 15,-

Auslandsjahresbezug € 73,-

BESTELLSCHEIN

Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien

Tel: 01 512 35 35 – 29, Fax: 01 512 35 35 – 9

E-Mail: andreas.schoen@fpoe.at

Jahrespreis € 30,-

Jahrespreis zum Seniorentarif € 20,-

Jahrespreis für Studenten € 20,-

Die Bestellung gilt bis auf schriftlichen Widerruf, der entweder per E-Mail oder Postweg erfolgen muss.

Die Einzahlung erfolgt mittels Erlagschein, der Ihnen halbjährlich (bei Jahresabo jährlich) zugeschickt wird.

Bankverbindung: IBAN: AT69 2011 1837 2445 6702

Bestellungen auch per E-Mail: andreas.schoen@fpoe.at

Name:

(Vor- und Zuname, bitte in Blockschrift ausfüllen)

Mitglied in FPÖ-Landesgruppe*:

Anschrift:

(Postleitzahl, Ort, Straße, Hausnummer, Türnummer)

Datum: Geburtsdatum: Unterschrift:

Bitte geben Sie uns für Rückfragen Ihre E-Mail oder Telefonnummer bekannt**:

* Bitte nur ausfüllen, wenn Sie Mitglied einer FPÖ-Landesgruppe sind. Wir wollen damit mögliche Doppelzusendungen vermeiden.

** Wir erhalten von der Post in regelmäßigen Abständen Retoursendungen und wollen diese überprüfen. Ihre Daten werden vertraulich behandelt.


Nr. 12 Donnerstag, 19. März 2026

g

WIEN

SPÖ-Ludwig verliert die

Realität aus den Augen

FPÖ kritisiert SPÖ-Kurs, der Wien unter wirtschaftlichen Druck bringt

Wien 11

WIENER SPAZIERGÄNGE

von Hannes Wolff

Während SPÖ-Bürgermeister

Michael Ludwig neue

„Zukunftsprojekte“ anpreist, leiden

Wirtschaft, Budget und Bürger

bereits heute massiv unter

steigenden Kosten und falscher

Politik, kritisierte FPÖ-Landesparteichef

Dominik Nepp.

Während dieser von langfristigen

Projekten wie ein „Quantentechnologiezentrum“

träume, blende er

die aktuellen Probleme der Stadt

aus Sicht der FPÖ vollkommen

aus: „Wien steht wirtschaftlich unter

Druck. Unternehmen haben mit

steigenden Gebühren, Energiepreisen

und Betriebskosten zu kämpfen.

Diese Entwicklung mache den

Standort unattraktiv, weshalb sich

Unternehmen bereits nach Alternativen

umsehen und Standorte in

Prag oder Bratislava prüfen, wo die

wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

günstiger sind.“

Ausgeblendete Alltagsprobleme

Auch für viele Wiener werde der

Alltag immer teurer. Die steigenden

Kosten für Wohnen, Fernwärme

und Betriebskosten belasten die

Haushalte massiv. Aber die Stadtregierung

denke nicht einmal über

Schulden der Stadt Wien

in Milliarden Euro

SPÖ-Bürgermeister Ludwig ließ Wiens Schuldenstand explodieren.

wirksame Entlastungsmaßnahmen

nach, kritisierte Nepp: „Unverständnis

löst die Ankündigung

aus, die Bezirksbudgets ab 2027

um zehn Prozent zu erhöhen. Angesichts

eines bereits bestehenden

Milliardenlochs im Wiener Budget

ist es unverantwortlich, zusätzliche

Ausgaben zu planen.“

Zentrale politische Themen werden

in der Ludwig-SPÖ weiterhin

kaum angesprochen, obwohl etwa

im Bereich Migration große Belastungen

für das Bildungs-, Sozialund

Sicherheitssystem erwachsen

sind, betonte der FPÖ-Landeschef:

„Wien brauche eine Politik, die

sich stärker an den aktuellen Problemen

der Bevölkerung orientiert!“

SPÖ-Wirtschaft

stellt Ludwig bloß

Scharfe Kritik übte FPÖ-Wirtschaftssprecher

Udo Guggenbichler

an der aktuellen Kampagne des

SPÖ-Wirtschaftsverbandes. Während

Bürgermeister Michael Ludwig

für steigende Gebühren und hohe

Energiepreise verantwortlich sei,

fordere der eigene Wirtschaftsverband

nun Entlastungen für Unternehmen:

„Bei der Fernwärme kann

Ludwig als Landeshauptmann die

Preise sofort senken. Wir unterstützen

die Forderung nach niedrigeren

Energiepreisen und werden Anträge

im Gemeinderat einbringen.“

Grafik: Agenda Austria

Nach einem Spaziergang durch

den Naschmarkt, wo’s längst keine

hantige „Sopherl“ mehr gibt,

wollte ich Lotto spielen. Ich war

auf der Suche nach einer Trafik.

Aber beim Lesen der Geschäftsschilder

fiel mir etwas auf.

Vienna

Da war zunächst einmal ein

„barber shop“. Ich behalf mir

mit meinem deutschen „Barbier“.

Später kam ich auch an

einem „hairdresser“ und an einem

„beauty saloon“ und an einem

„nail studio“ vorbei. Daneben ein

Wirtshaus. Auf einer Tafel war mit

Kreide geschrieben: „Seafood“.

Ergänzend: „fish and chips“. Und

„Breakfast bis 11 Uhr“. Als ich

an einer Kreuzung stand, fuhr ein

Autobus vorbei, auf dem las ich:

Hop on, hop off“ und ich dachte

mir, dass es wienerisch viel besser

„Hupf eina, hupf ausse“ hieße.

Meine Schulenglischkenntnisse

halfen mir beim nächsten Laden,

der einzig und allein „mushrooms“

anbot, was „Schwammerln“

heißt. Wäre „Müsli-Räume“ auch

richtig? Handy-Shops gab‘s alle

zwanzig Meter. Obwohl, wie man

weiß, es in England keine Handys,

sondern nur „mobile phones“ gibt.

Auf einem Plakat des Burgtheaters

(!) hat man mir „Tickets“

angeboten. Trafik war mir aber

noch immer keine untergekommen.

Zu Hause fragte ich meinen

„Siri“, wo ich bin. Er sagte: „In

Wien“. Danke, ich war mir dessen

zuletzt nicht mehr sicher.


12 Länder

Neue Freie Zeitung

BURGENLAND

Ärger um Gasrechnungen

Im Burgenland warten zahlreiche

Haushalte auf ihre Gasjahresabrechnung,

kritisierte FPÖ-Landtagsabgeordneter

Mario Jaksch: „Viele

Betroffene wissen nicht, ob ihnen

eine Nachzahlung droht oder ob

sie ein Guthaben erhalten. Besonders

groß ist die Sorge, dass mehrere

Monate gesammelt verrechnet

werden könnten und dadurch hohe

Nachzahlungen entstehen.“ Jaksch

forderte rasche Aufklärung darüber,

wie viele Haushalte betroffen

sind, wie lange die Verzögerungen

dauern und welche Beträge noch

nicht abgerechnet wurden.

NIEDERÖSTERREICH

Im Stich gelassen

„Üppige Spesenrechnungen

der Regierung

auf Steuerzahlerkosten,

aber die Österreicher

werden mit

ihren Nöten

an der Zapfsäule

von der

Verschwenderampel

völlig im Stich gelas-

Udo Landbauer

sen“, kritisierte Niederösterreichs

FPÖ-Landesparteiobmann Udo

Landbauer. Daher: Schluss mit dieser

CO2-Strafsteuer und runter mit

der Mineralöl- und Mehrwertsteuer!

VORARLBERG

Spritpreise senken!

Angesichts der stark steigenden

Preise an den Tankstellen forderte

FPÖ-Landesstatthalter Christof

Bitschi ein sofortiges Eingreifen

der Bundesregierung: „Statt erneut

tatenlos zuzusehen, braucht

es rasch wirksame Maßnahmen,

um eine weitere Teuerungsspirale

zu verhindern.“ Denn viele

Österreicher seien bereits jetzt an

ihrer finanziellen Belastungsgrenze

angekommen, eine zusätzliche

Belastung sei für zahlreiche

Haushalte nicht mehr verkraftbar.

Der FPÖ-Landesobmann verwies

darauf, dass ein großer Teil des

Treibstoffpreises aus Steuern bestehe.

Neben Mineralölsteuer und

Umsatzsteuer verteuere auch die

CO2-Steuer den Spritpreis: „Je höher

der Preis an der Zapfsäule, desto

mehr nehme der Staat ein. Daher

braucht es eine rasche steuerliche

Entlastung für die Bevölkerung!“

Foto: FPÖ Niederösterreich

In Lassee wurde ein Millionenprojekt

ohne gültige Gemeinderatsbeschlüsse,

ohne klare

Beauftragungen und völlig überdimensioniert

vorangetrieben.

„Die schwarzen Ortskaiser ignorieren

die Niederösterreichische

Gemeindeordnung und hebeln somit

die Kontrolle des Gemeinderates

aus“, empörte sich der

FPÖ-Bezirksparteiobmann von

Gänserndorf Dieter Dorner. Die

entscheidenden Beschlüsse für das

bereits 2010 gestartete 8,2-Millionen-Euro-Projekt

wurden nicht

im Gemeinderat gefällt, sondern

von den in dieser Zeit tätigen drei

ÖVP-Bürgermeistern.

Foto: FPÖ Oberösterreich

Millionenprojekt ohne Beschlüsse,

überdimensioniert und zu teuer

ÖVP-Bürgermeisters Kläranlage in Lassee „stinkt zum Himmel“

Zu groß und viel zu teuer

Zudem ist die Kläranlage überdimensioniert

für 6.300 Einwohner

ausgelegt, aber Lassee hat davon

nur die Hälfte an Einwohnern,

zeigte FPÖ-Gemienderat Herbert

OBERÖSTERREICH

NIEDERÖSTERREICH

Pemp auf. Statt einer günstigen

Sanierung wird die tiefer gelegene

EHZ-Kläranlage stillgelegt

und über neue Pumpwerke an die

Hauptanlage angeschlossen. „Die

angekündigte Erhöhung der Kanalgebühren

um 15 Prozent, die zweite

Land fordert Steuersenkung

Der oberösterreichische Landtag

hat sich über eine Resolution von

FPÖ und ÖVP für eine rasche und

temporäre Senkung der Steuern

auf Treibstoff ausgesprochen: Bevölkerung

und Wirtschaft müssten

angesichts der zuletzt stark gestiegenen

Energiepreise rasch entlastet

werden.

Haimbuchner: Regierung muss

die Steuern auf Sprit senken.

Foto: FPÖ GTänserndorf

Spatenstich mit Konsequenzen: FPÖ will Monsterprojekt stoppen.

FPÖ-Landeshauptmann-Stellvertreter

Manfred Haimbuchner

betonte, dass Familien, Pendler

und Betriebe unter Druck geraten:

„Die massiven Preissteigerungen

bei Öl und Gas wirken sich direkt

auf das tägliche Leben aus. Kaufkraft,

Wettbewerbsfähigkeit und

letztlich auch Arbeitsplätze stehen

dadurch auf dem Spiel.“

Die Ankündigung, dass Tankstellen

ihre Preise nur noch dreimal

pro Woche erhöhen dürfen,

bezeichnete Haimbuchner als unzureichend.

Diese Regelung werde

an den tatsächlichen Belastungen

nichts ändern. Aus Sicht der FPÖ

brauche es daher rasch eine spürbare

steuerliche Entlastung über

eine temporäre Senkung von Mineralölsteuer

und Mehrwertsteuer auf

Treibstoffe sowie die Abschaffung

der CO2-Steuer. „Diese Abgaben

machen einen erheblichen Teil des

Spritpreises aus. Jetzt liegt es an

der Bundesregierung, rasch zu handeln“,

erklärte Haimbuchner.

Foto: FPÖ Niederösterreich

in nur zwei Jahren, bestätigt unsere

Warnung: Dieses Monster-Projekt

belastet die Bürger direkt im

Geldbörsel!“ Daher haben die Freiheitlichen

jetzt eine Aufsichtsbeschwerde

wegen des Bruchs der

Gemeindeordnung eingebracht.

NIEDERÖSTERREICH

FPÖ-Bezirksgruppe Krems

Rosenkranz bleibt

FPÖ-Bezirkschefin

Susanne Rosenkranz wurde beim

Bezirksparteitag der FPÖ Krems

einstimmig als Bezirksparteiobfrau

bestätigt. Rosenkranz zeigte sich

über das Ergebnis sichtlich bewegt

und bedankte sich bei den Delegierten

für das große Vertrauen sowie

für die engagierte Arbeit im Bezirk.

Auch FPÖ-Landesparteiobmann

und Landeshauptmann-Stellvertreter

Udo Landbauer würdigte

den Einsatz der Bezirkschefin und

sprach von einem starken Signal.

Unterstützt wird Rosenkranz von

ihren Stellvertretern Paul Schmidt,

Martin Schildorfer, sowie Anton

Brustbauer und Elisabeth Haindl.


Nr. 12 Donnerstag, 19. März 2026

g

Länder 13

STEIERMARK

Foto: FPÖ Steiermark

LÄNDER-

SACHE

Mario Kunasek

FPÖ-Landesparteiobmann Steiermark

Foto: NFZ

Die steirische Landesregierung bügelt die Versäumnisse

des Neos-Bildungsministers bei Deutschförderlehrkräften

aus.

Freiheitliche räumen

pinke Versäumnisse auf

Steiermark finanziert 130 Deutschförderlehrkräfte aus eigenen Mitteln

Völlig ins Leere läuft die Kritik

der Neos zur Deutschförderung

an steirischen Schulen.

Das Land füllt die Lücke des

Neos-Bildungsministers auf.

Mit Verwunderung reagierte der

steirische FPÖ-Bildungssprecher,

Luca Geistler auf die Kritik von

Neos-Bildungsminister Wiederkehr

und des pinken Klubobmanns im

Landtag: „Anscheinend gibt es neben

der SPÖ in der Verliererampel

in Wien noch eine zweite Partei,

die Probleme mit Excel-Tabellen

hat. Die Steiermark stellt zusätzlich

zu den vom Bund finanzierten

Deutschförderlehrkräften 130

Dienstposten aus eigenen Mitteln

zur Verfügung.“

Damit leiste die Grüne Mark

mehr als andere Bundesländer.

Wenn die Neos das als „Kürzungen“

oder gar als „Sabotageakt“

bezeichnen, wie beurteilen sie dann

die Zustände an den Schulen unter

pinker Verantwortung in der Bundeshauptstadt?

Bund versagt bei eigener Vorgabe

Die Steiermark halte ihre Qualität

in der Deutschförderung, betonte

Geistler: „Veränderungen bei

den Mitteln gibt es deshalb, weil

Zukunftschancen zerstört

Laut Prognose des Arbeitsmarktservices

(AMS) werden in Kärnten

bis zum Jahr 2050 rund 35.000 Erwerbspersonen

fehlen.

Für den freiheitlichen Landesparteichef

Erwin Angerer ist das

die Folge der verfehlten Politik der

rot-schwarzen Landesregierung:

„Junge Menschen brauchen attraktive

Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten

in ihrer Heimat. Die

SPÖ-ÖVP-Landesregierung hat

es in den letzten 13 Jahren völlig

verabsäumt, Perspektiven für unsere

Jugend zu schaffen. Die Konsequenz

ist die Abwanderung junger

Kärntnerinnen und Kärntner und

fehlende Arbeitskräfte für die Zukunft.“

So wurden zahlreiche Projekte

der Vorgängerregierung aus politischem

Kalkül gestoppt oder eliminiert,

wie etwa die Betriebsansiedelungen

(Entwicklungsagentur

Kärnten) oder auch die bereits

fertig verhandelte Medizin-Universität

in Klagenfurt: „Auch sinnvolle

Verwaltungsreformen wie die

Reduktion von Landesabteilungen

wurden rückgängig gemacht.“

die Zahl der außerordentlichen

Schüler im Vergleich zu den vergangenen

Jahren gesunken ist.“

Eigentlich trage der Bund die

Verantwortung für ausreichende

Ressourcen im Bildungsbereich.

Nur würden diese bei weitem nicht

ausreichen, um den tatsächlichen

Bedarf vollständig abzudecken,

erläuterte der FPÖ-Bildungssprecher:

„Trotzdem sorgt das Land

Steiermark über die vorhandenen

Bundesmittel hinaus dafür, dass

der Bedarf an Deutschförderung an

den Schulen gedeckt wird und Kinder

mit Sprachförderbedarf bestmöglich

unterstützt werden.“

KÄRNTEN

Angerer: Rot-Schwarz hat jungen

Kärntnern die Zukunft zerstört.

Foto: FPÖ Kärnten

Als Freiheitliche haben wir vor

der Wahl versprochen: Die Steiermark

kommt wieder auf Kurs.

Und genau das setzen wir jetzt

Schritt für Schritt um.

Wir drehen in der Asylpolitik

endlich an den richtigen Schrauben.

Schluss mit falschen Anreizen

und Schluss mit Missbrauch

auf Kosten unserer Steuerzahler.

Mit der Reform des Steiermärkischen

Grundversorgungsgesetzes

sorgen wir für klare Regeln und

mehr Gerechtigkeit.

Grundversorgung Neu

Wer Unterstützung bekommt,

muss auch etwas leisten. Asylwerber

können zu einfachen Hilfstätigkeiten

in ihren Unterkünften

verpflichtet werden. Wer sich

zweimal weigert, muss mit Kürzungen

oder sogar mit dem Stopp

der Grundversorgung rechnen.

Auch gemeinnützige Tätigkeiten

für Gemeinden sollen stärker eingefordert

werden.

Auch bei den Regeln ziehen

wir die Zügel an: Wer seine Unterkunft

länger als 24 Stunden

ohne Abmeldung verlässt, verliert

Leistungen. Verstöße gegen die

Hausordnung bleiben ebenfalls

nicht mehr ohne Konsequenzen.

Arbeitsfähige Personen müssen

sich aktiv um Arbeit bemühen.

Wer Bewerbungen oder Maßnahmen

des AMS verweigert, riskiert

ebenfalls Kürzungen. Besonders

im Fokus stehen Vertriebene aus

der Ukraine, die vollen Zugang

zum Arbeitsmarkt haben. Allein

im Jahr 2024 sind rund 50 Millionen

Euro der insgesamt 90 Millionen

Euro Grundversorgungskosten

auf diese Gruppe entfallen.

Unsere Botschaft ist deutlich:

Hilfe ja – aber nicht ohne Gegenleistung.

Ordnung statt Chaos.

Fairness für unsere eigene Bevölkerung.


14 Medien

Neue Freie Zeitung

GEZWITSCHER

Don Quijote Proletarus

@DonProletarus

Diese 3x wöchentlich Erhöhung

an Tankstellen ist so typisch

österreichisch. Es ändert NULL

an den teueren Preisen, es

macht dafür alles nur komplizierter.

Und trotzdem feiert sich die

Regierung dafür. Wir werden von

Irren regiert.

17. März 2026 10:10

Und das, obwohl mit der ÖVP

und den Neos angeblich zwei

„Wirtschaftsparteien“ mitregieren.

jürg christandl

@JChristandl

„Land der Äcker und Intrigen

zukunftsreich“ singt man in der

Bundeshymne. Glaub ich.

17. März 2025 08:15

Wegen der Zustände im Staatsfunk

muss man noch nicht die Bundeshymne

ändern.

TELEGRAM

Steckt hinter Weißmanns Ablöse

ein rot-grüner Putsch im ORF?

Grüner Strobl und SPÖ-Stiftungsratschef Lederer als Rädelsführer

Ein grüner ORF-Manager, der

um seine Millionenpension

kämpft und ein roter Stiftungsrat

mit dubiosen Verbindungen stürzten

ÖVP-Mann Weißmann.

Roland Weißmann musste wegen

Vorwürfen einer Mitarbeiterin, die

er bestreitet, zurücktreten. Für einen

anderen Ex-ORF-Manager, den ganz

ähnliche Vorwürfe betrafen, erstritt

der ORF einen 200.000-Euro-Vergleich,

bezahlt von den Zwangsgebührenzahlern.

Aber der Mann sitzt

jetzt sogar im ORF-Stiftungsrat.

Es geht dubios im ORF zu. Der

grüne ORF-Manager Pius Strobl,

mit 430.000 Euro Jahresgage der

Höchstverdiener, soll wegen eines

Streits mit Weißmann um eine ihm

zugesagte Millionenpension der

Antreiber hinter dessen Sturz gewesen

sein. Jener Pius Strobl, der

2010 ORF-Mitarbeiter beauftragt

hat am Rande einer Stiftungsratssitzung

Gespräche von Direktoren

mit Journalisten zu bespitzeln und

aufzunehmen.

Obwohl alle damaligen vier

Direktoren Strobls Ablöse forderten,

hielt diesem der damalige SPÖ-nahe

Generaldirektor Alexander

Strobl und Wrabetz: Die Urheber des „ORF-Skandals“?

Wrabetz die Stange. Jener Wrabetz,

der Strobl auch eine „Betriebspension“

zugesagt haben soll, für die

der ORF bisher, laut Medienberichten,

2,4 Millionen Euro beiseitegelegt

haben soll.

Jetzt ermittelt sogar die Justiz

Ins Visier geraten ist jetzt auch

der rote Stiftungsratsvorsitzende

Heinz Lederer, der Weißmanns

Rücktritt durchgedrückt hat, ohne

Beratung des Stiftungsrats.

Laut „Kronen Zeitung“ kommt

Lederer in Abrechnungen des Anwalts

von Signa-Milliardenpleitier

René Benko vor, als Signa bereits

negativ in die Schlagzeilen

und ORF-Berichterstattung geraten

war. Zudem soll er wegen eines

für ihn ungünstigen Bericht des

„profil“ der Chefredakteurin Anna

Thalhammer Konsequenzen angedroht

haben.

Außerdem erhob der von der

FPÖ entsandte Stiftungsrat Peter

Westenthaler den Vorwurf, dass

Lederer als „Berater“ für den

Österreichischen Skiverband

(ÖSV) aktiv geworden sein, als

dieser mit dem ORF Übertragungsrechte

ausgehandelt haben soll.

Und jetzt wirds richtig spannend:

Weißmann hat eine Strafanzeige

bei der Staatsanwaltschaft

Wien eingebracht, weil es bei den

Vorgängen, die zu seinem Rücktritt

führten, der Verdacht „strafrechtlich

relevanten Verhaltens mehrerer

involvierter Personen“ gebe.

Foto: NFZ

GEFÄLLT MIR

Herbert Kickl

17. März 2026

ABGETAUCHT – Wo ist die rote

„Sozial“-Ministerin geblieben?

1.662 Personen gefällt das.

Sie lässt sich gerade von Genossen

„coachen“, wie sie das den

Österreichern am besten erklärt.


Nr. 12 Donnerstag, 19. März 2026

g

Kultur 15

Eine Begegnung zwei einander sympathische Menschen

Neu im Kino: „Ein fast perfekter Antrag“

Der Film heißt „Ein fast perfekter

Antrag“. Er ist eine Liebesgeschichte.

Und zwar eine deutsche,

ein bisserl kommt auch Wien vor.

Und es geht um ein lange voneinander

getrenntes Paar. Die beiden

begegnen einander zufällig in

einem Regensburger Restaurant, er

ist ein wenig schrullig geworden

und dümpelt als Restaurant-Tester

dahin, sie ist eine erfolgreiche Professorin

für Kunstgeschichte, der

jedoch der Verlust ihres Postens

droht.

Das Wiedersehen verläuft keineswegs

in erinnerungsträchtigen

Dialogen und trägt anfangs auch

keine Spur eines Happy Ends in

sich, wobei dem Zuschauer bis

zum Schluss auch kaum der Verdacht

auf ein gutes oder weniger

gutes Ende in den Sinn kommt.

Zwei großartige Schauspieler

Er, dargestellt von Heiner Lauterbach,

drängt schon eher darauf,

das seinerzeitige Verhältnis wieder-

Obmannwechsel in der

FPÖ Kematen am Innbach

Beim Ortsparteitag der Freiheitlichen

in Kematen am Innbach

in Oberösterreich wurde Gerald

Kirchberger (im Bild links) einstimmig

zum neuen Ortsparteiobmann

gewählt. Gerald Ernst wird

ihn als Stellvertreter unterstützen.

Zu weiteren Mitgliedern der

Ortsparteileitung wurden Silvia

Kronsteiner, Monika Wimmer und

Heinz Wimmer gewählt.

Der Bezirksparteiobmann und

Landtagsabgeordnete Wolfgang

Klinger (im Bild rechts) gratulierte

dem neu gewählten Obmann,

der schon 2021 als Bürgermeisterkandidat

und in Folge als Gemeindevorstand

mit viel Engagement

in Erscheinung getreten ist. Beim

scheidenden Obmann Bernhard

Kronsteiner (Bildmitte) bedankte

sich Klinger für seinen langjährigen

und tatkräftigen Einsatz: „Lieber

Bernhard, Du hast in den letzten 16

Jahren die Ortsgruppe mit viel Tatkraft

und Einsatz angeführt.“

zubeleben, sie, herrlich

gespielt von Iris

Berben, steht dieser

Bemühung jedoch

skeptisch bis ablehnend

gegenüber.

Die Lebensweisen

der zwei haben

ganz verschiedene

Bahnen eingeschlagen,

da passt eine

nicht zur anderen,

bis er Mittel und

Wege findet, ihr immer

wieder zu begegnen.

Diese Wege

sind recht unorthodox,

und das sollen

sie ja sein, denn auf

gewöhnliche Art ist sie ganz bestimmt

nicht zu gewinnen.

Wir werden Zeugen, wie sein

geliebter Hund stirbt, und da ist natürlich

das Publikumsherz ganz auf

seiner Seite.

Ein kurzer Abstecher nach Österreich

bietet dem deutschen Regisseur

die Möglichkeit für einen kleinen

Seitenhieb auf die wienerische

Mentalität, indem er den Reiseleiter

seinen Gästen die Empfehlung

sagen lässt, ab nun auf den Modus

Grant und Unfreundlichkeit umzusteigen,

um sich nicht von den Eingeborenen

zu unterscheiden. Na ja,

wollen wir den Deutschen die kleine

Gemeinheit gönnen.

Wie sich die Sache wendet und

wie das Ende ausschaut, sollten Sie

sich selber anschauen. Der Weg

dorthin gibt Gelegenheit für einige

überraschende Ereignisse.

Herbert Pirker

Equal Play Day:

Ab dem 18. März ist Frauensport unsichtbar

Der Equal Play Day markiert den Tag im Jahr, ab dem statistisch gesehen

kein Frauensport mehr in heimischen Medien erscheint

Am 18. März ist es wieder so weit:

Ab diesem Tag ist Frauensport in

Österreich rein rechnerisch unsichtbar.

Mit dem Equal Play Day

machen win2day und die Österreichischen

Lotterien seit 2024

auf diese strukturelle Schieflage

aufmerksam – und zeigen mit einer

starken Kampagne, was mehr

Sichtbarkeit konkret bedeutet:

Mehr Fans, mehr Medienpräsenz,

mehr Sponsoren, mehr Vorbilder

– und am Ende mehr Chancen für

ganz Österreich. Im Vorjahr war

der Equal Play Day am 20. Februar, heuer am 18. März. Das zeigt, dass es bereits erste Fortschritte gibt. Aber

79 Prozent der Sportberichterstattung zeigen weiterhin Männer.

Für win2day und die Österreichischen Lotterien ist dieses Engagement daher mehr als Förderung – es ist

gesellschaftliche Verantwortung. Wenn Frauensport sichtbarer wird, stärken wir nicht nur Athletinnen, sondern

schaffen Vorbilder für die nächste Generation. Denn Inspiration beginnt dort, wo Leistung gesehen und

anerkannt wird.

Österreichweite Kampagne für mehr Sichtbarkeit von Frauensport: win2day, Equal Play Initiator, wird deshalb

nicht müde, auf dieses Ungleichgewicht reichweitenstark hinzuweisen. Seit dem 23.02. machen in ganz

Österreich Plakate auf das Thema „Mehr Sichtbarkeit von Frauensport“ aufmerksam.

Anzeige

Foto: win2day

Foto: NFZ

Foto: FPÖ Greiskirchen/Eferding

Lotto Bonus-Ziehung am 20. März

Es geht auch wieder um 30.000 Euro extra

Es ist wieder Lotto Bonus-Ziehungs-Zeit, das heißt, am Freitag, den 20. März 2026 gibt es wiederum eine

zusätzliche Möglichkeit, Lotto Millionär:in

zu werden. Und es geht auch wieder um

den Bonus von 30.000 Euro, der unter allen

bei der Bonus-Ziehung mitspielenden Lotto

Tipps verlost wird.

Die Ziehung findet – selbstverständlich unter

notarieller Aufsicht – wieder bei den Österreichischen

Lotterien am Rennweg 44 in Wien

statt. Die Ziehungsergebnisse werden am

Abend als TV-Insert vor der ZIB1 in ORF2

ausgestrahlt sowie zeitnah auf den Websites

lotterien.at und win2day.at, sowie über die

Lotterien App und im ORF Teletext bekannt

gegeben.

Annahmeschluss für die Bonus-Ziehung ist

am Freitag, den 20. März 2026 um 18.30 Uhr.


16 Blitzlicht

Neue Freie Zeitung

Politische Bildung aktuell

Partei Parlament Publikationen Seminare Veranstaltungen 4 Schulungen

Frauen

Akademie

Frauen-Akademie 2026 gestartet!

Erfolgreiche Ausbildungsschiene des Freiheitlichen Bildungsinstituts geht in einen neuen Jahrgang

Mitte März fand in Wien das 1. Modul der

„Frauen-Akademie 2026“ des Freiheitlichen

Bildungsinstituts (FBI) statt. Die hochmotivierten

Teilnehmerinnen, die aus ganz

Österreich angereist waren, wurden von

FBI-Geschäftsführer Dr. Fritz Simhandl und

LAbg. Angela Schütz begrüßt, die die Wichtigkeit

der guten Qualität der politischen

Ausbildung hervorhoben. Lehrgangsleiter

NAbg. a.D. Ing. Robert Lugar führte durch

das erste Modul „Grundlagen der politischen

Kommunikation“ und legte besonderes

Augenmerk auf die praktische Umsetzung

der theoretischen Inhalte.

Diese Akademie des FBI ist eine speziell

auf Frauen ausgerichtete Ausbildung, in

der engagierte Persönlichkeiten inhaltlich

und rhetorisch auf die politische Auseinandersetzung

vorbereitet werden. Ziel ist,

das Vertrauen der Teilnehmerinnen in die

eigenen Fähigkeiten zu stärken, fundiertes

Rüstzeug für die politische Tätigkeit zu

vermitteln, die bundesweite Vernetzung

zu fördern und mehr Frauen zur Ausübung

verantwortungsvoller Positionen zu motivieren.

Die Frauen-Akademie wurde 2019

vom Freiheitlichen Bildungsinstitut ins Leben

gerufen.

FBI: Im Auftrag der staatsbürgerlichen Bildungsarbeit.

/FreiheitlichesBildungsinstitut

fbi-politikschule.at

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!