B2B-Fachmagazin zur LogiMAT 2026
Liebe Leserinnen und Leser, wir freuen uns, Ihnen das B2B-Fachmagazin zur LogiMAT 2026 präsentieren zu dürfen! Vom 24. bis 26. März 2026 öffnet die führende Fachmesse für Intralogistik und Prozessmanagement in Stuttgart ihre Tore – und wir begleiten diese Zeit mit exklusiven Einblicken, aktuellen Trends rund um Supply Chain, Automatisierung und Digitalisierung sowie praxisnahen Tipps für Ihr Business. Unser Magazin liefert Ihnen fundierte Berichte über aktuelle Entwicklungen der Branche, Best-Practice-Beispiele erfolgreicher Unternehmen und spannende Produktneuheiten. Profitieren Sie von einem breiten Themenspektrum und wertvollen Impulsen für Ihre Geschäftsentwicklung. Nutzen Sie praxisnahe Einblicke und konkrete Lösungsansätze, um Ihre Prozesse effizienter zu gestalten und neue Potenziale zu erschließen. Lassen Sie sich von Expertenwissen inspirieren und entdecken Sie innovative Ansätze für nachhaltigen Erfolg. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen! Herzliche Grüße Ihr Wirtschaft Kompakt-Team
Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns, Ihnen das B2B-Fachmagazin zur LogiMAT 2026 präsentieren zu dürfen!
Vom 24. bis 26. März 2026 öffnet die führende Fachmesse für Intralogistik und Prozessmanagement in Stuttgart ihre Tore – und wir begleiten diese Zeit mit exklusiven Einblicken, aktuellen Trends rund um Supply Chain, Automatisierung und Digitalisierung sowie praxisnahen Tipps für Ihr Business.
Unser Magazin liefert Ihnen fundierte Berichte über aktuelle Entwicklungen der Branche, Best-Practice-Beispiele erfolgreicher Unternehmen und spannende Produktneuheiten. Profitieren Sie von einem breiten Themenspektrum und wertvollen Impulsen für Ihre Geschäftsentwicklung.
Nutzen Sie praxisnahe Einblicke und konkrete Lösungsansätze, um Ihre Prozesse effizienter zu gestalten und neue Potenziale zu erschließen. Lassen Sie sich von Expertenwissen inspirieren und entdecken Sie innovative Ansätze für nachhaltigen Erfolg.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!
Herzliche Grüße
Ihr Wirtschaft Kompakt-Team
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Ausgabe 03-2026
kostenfrei
Wirtschaft Kompakt
Das B2B-Fachmagazin
LogiMAT
Stuttgart
2026
Seite 4:
LogiMAT 2026 zeigt mehr als
100 Welt- und Europapremieren
Internationale Aussteller zeigen
spannende Entwicklungen für
effiziente Prozesse & Konzepte
© istockphoto.com / Vanit Janthra
Seite 12:
Smarte Verpackungslösungen
für die Intralogistik von morgen
Neue Materialien und Systeme
für nachhaltige Verpackungen
und flexible Handhabungen
Seite 18:
Digitaler Materialfluss mit
Sensoren und Bilderfassung
Intelligente Strategien entdecken,
für höhere Genauigkeit, Präzision
und Sicherheit im Betrieb
Seite 24:
Fraunhofer IPA auf der LogiMAT:
Variantenfertiger & KI im Fokus
Interaktive Exponate zeigen, wie
Automatisierung & Wertstrom die
personalisierte Produktion fördern
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Ihre Experten für
Personalvermittlung
und Headhunting
Für Bewerber: Sie möchten sich beruflich verändern und
suchen spannende Herausforderungen und Entwicklungschancen
in erfolgreichen Unternehmen?
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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
14 Driving the Future – intelligente
Robotik- und Fahrzeuglösungen
16 Hydro setzt auf HUBTEX
Aluminium-Langgut unfallfrei befördern
4 LogiMAT 2026 zeigt mehr als 100 Weltund
Europapremieren
6 Robotik-Lager für den Mittelstand
Cellgo macht Lagerautomatisierung
für KMUs zugänglich
8 Messemotto „Passion for Details“ prägt
das Rahmenprogramm
10 ALTEC GmbH: Intelligente Verlade technik
für die Logistikbranche
18 Digitaler Materialfluss:
Sensoren und Bilderfassung im Einsatz
20 Zukunftsinitiative für Fortschritt
und Fachkräfte in der Intralogistik
22 Wie GenAI kombiniert mit Analytics aus
Antworten wirksame Entscheidungen macht
24 Innovationen für Variantenfertiger –
vom Wertstrom bis zur Automatisierung
12 Smarte Verpackungslösungen als
Erfolgsfaktor der Intralogistik
25 Impressum
Bilder oben: © EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH / Nicolas Maack; Bild unten: © gorodenkoff / istockphoto.com
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Wirtschaft Kompakt
Ihr B2B-Fachmagazin
zur LogiMAT 2026
Entdecken Sie unser B2B-Onlinemagazin zur
LogiMAT 2026, mit vielen Messe-Highlights
und innovativen Ideen für Intralogistik und
Prozessmanagement.
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LogiMAT 2026
LogiMAT 2026 zeigt mehr als
100 Welt- und Europapremieren
Bild: © EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH / Nicolas Maack
Mit deutlich mehr als 100 bereits vorab gemeldeten
Premieren präsentieren die internationalen
Aussteller aller Produktsegmente
dem Fachpublikum auf der LogiMAT 2026
ein Höchstmaß an innovativen Produktentwicklungen.
Damit erschließen sie den Fachbesuchern
einen ersten Überblick über die aktuellen Entwicklungstendenzen
und die künftigen Lösungsangebote.
Unter dem Motto „PASSION FOR DETAILS – Discover
the Difference“ öffnet die LogiMAT 2026 in rund vier
Wochen ihre Tore. An den drei Messetagen vom 24.
bis zum 26. März steht das Stuttgarter Messegelände
ganz im Zeichen von bewährten State-of-the-art-Lösungen
und Neuentwicklungen für effiziente, nachhaltige
Prozesse in der Intralogistik. Dabei haben die Aussteller
bereits im Vorfeld der Messe die Präsentation
von erneut weit mehr als 100 Welt- und Europapremieren
angekündigt. Erstmals nutzt eine Vielzahl der
Premieren-Aussteller auch die Möglichkeit, in ihrem
Hallenumfeld die Fachbesucher mit Markierung visuell
auf die Neuheiten aufmerksam zu machen: Markante
Bodenaufkleber lenken die Aufmerksamkeit der Besucher
direkt an die Messestände und verweisen auf
die Neuheiten. „Mit der erstmaligen Präsentation ihrer
Neuentwicklungen machen die internationalen Aussteller
die LogiMAT 2026 einmal mehr zum Innovationscluster
für effiziente Intralogistik-Lösungen“, urteilt
LogiMAT-Messeleiter Michael Ruchty vom Münchener
Veranstalter EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH.
„Dem Fachpublikum erschließen sie damit zugleich einen
Überblick über die aktuellen Entwicklungstendenzen
und die künftigen Lösungsangebote.“
Aussteller aller Branchensegmente stellen Neuentwicklungen
für einen dynamischen Materialfluss, intelligente
Datenerfassung und -verarbeitung sowie
4 Wirtschaft Kompakt
LogiMAT 2026
Lagersysteme, neue Handlinggeräte
und Wearables vor. Mit Blick
auf das diesjährige Messemotto
stehen dabei nicht selten auch die
oft unscheinbaren Details intelligenter
Lösungen im Fokus und erschließen
den Fachbesuchern neue
Sichtweisen für zukunftsfähige Investitionen.
So kommt etwa die
Kostal Industrie Elektrik GmbH &
Co. KG (Halle 3, Stand B71) mit Premieren
im Bereich der dezentralen
Antriebstechnik nach Stuttgart. Der
neue Inveor MC1 Frequenzumrichter
geht in der Variante MC104 mit
Haltebremsenansteuerung, internem
Bremswiderstand, verschiedenen
Ethernet-Feldbussen und
funktionaler Sicherheit gezielt auf
branchenspezifische Anforderungen
ein. Die Rocket Solution GmbH
(Halle 1, Stand 1F66) stellt erstmals
einen Live-Kosten- und Layoutplaner
vor, den Messebesucher anhand
ihrer vorgelegten Daten testen
können. Er erschließt bei der
Planung von Shuttlesystemen maximale
Flächeneffizienz und einen
signifikant optimierten ROI. Mit
dem Paratus® Change+Stack zeigt
die SW-Paratus GmbH (Eingang
Ost, Stand ES10) erstmals ihr Palettenwechselsystem
als 2in1-Produkt
fürs Lager in Aktion. Es beschleunigt
den Palettenwechsel und stapelt
geleerte Paletten anschließend
selbstständig auf. Eine Art Exoskelett,
ein leichtes, unauffälliges
Wearable mit einer KI-basierten
Analyseplattform, bringt die Wear-
Health GmbH (Halle 7, Stand 7A06)
mit dem AI Ergonomics Coach mit
nach Stuttgart. Das Wearable wird
am Rücken oder an der Schulter
getragen und erfasst Bewegungen
kontinuierlich während der Arbeit.
Mithilfe von Künstlicher Intelligenz
erkennt das System ergonomisch
riskante Bewegungsmuster in Echtzeit
und gibt sofortiges Feedback
zur Korrektur. Die Karl H. Bartels
GmbH (Halle 1, Stand 1B69 und
Stand 1B71) zeigt neben verschiedenen
Regalvarianten erstmals
ihren Automatic-Tower mit den aktuellen
Funktionsweisen für unterschiedlichste
Materialien wie etwa
Langgut, Tafelmaterialien oder
Stückgut.
Neue Stapler-
Generationen
Mit konkreten Details halten sich
bis zum Messeauftakt traditionell
die FFZ-Hersteller zurück. Gleichwohl
haben unter anderem bereits
Cesab, Hubtex, Linde, Still, Toyota
erste Mitteilungen gemacht.
[...]
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Text: © EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH
Bild: © EUROEXPO Messe- und Kongress-
GmbH / Nicolas Maack
Wirtschaft Kompakt
5
LogiMAT 2026
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LogiMAT 2026
Halle Eingang Ost / Stand ES12
Bild: © Cellgo GmbH
Robotik-Lager für den Mittelstand
Cellgo macht Lagerautomatisierung für KMUs zugänglich
Cellgo aus Paderborn steht
für eine neue Generation
der Lagerautomatisierung:
wirtschaftlich, skalierbar und
kompromisslos nutzerorientiert.
Die Robotikplattform schließt
die Lücke zwischen manuellen
Regalen und großindustriellen
AKL-Lösungen und bietet bereits
ab wenigen tausend Eurobehältern
volle Automatisierung mit
hoher Lagerdichte sowie paralleler
Kommissionierung durch
mehrere autonome Roboter.
Das schlüsselfertige Lager bietet
viele integrierte Funktionen
und eine einfache Schnittstelle.
Das System ist für die Anwender
intuitiv bedienbar und ist über
zusätzliche Module und Roboter
flexibel erweiterbar.
So funktioniert’s
Im Kern nutzt das System eine
kompakte, flexibel anpassbare
Lagerstruktur, die vorhandene
Flächen optimal ausnutzt und
eine besonders hohe Lagerdichte
ermöglicht. Intelligente Roboter
übernehmen automatisch
Ein- und Auslagerungen, arbeiten
parallel und sorgen so für einen
konstant hohen Durchsatz – ohne
typische Wartezeiten klassischer
Systeme.
Die integrierte Software denkt mit:
Sie priorisiert Aufträge vorausschauend,
bündelt Picks effizient
und führt Mitarbeitende intuitiv
durch den Prozess. Die Benutzeroberfläche
ist klar aufgebaut, einfach
zu bedienen und schnell erlernbar
– ganz ohne komplexe
Schulungen.
Das System ist schlüsselfertig und
besteht aus Lagerstruktur, Robotern,
Liften und einer variablen Anzahl
an Arbeitsstationen.
Das sind wir
Die Cellgo GmbH mit Sitz in Paderborn
steht für durchdachte Intralogistiklösungen.
Entwicklung und
Fertigung erfolgen an unserem
eigenen Standort. Die enge Verbindung
von Produkt, Technik und Anwendungspraxis
sowie unser klarer
Fokus auf die Anforderungen mittelständischer
Unternehmen prägen
unsere Arbeit.
6 Wirtschaft Kompakt
LogiMAT 2026
Von der ersten Analyse bis zur Inbetriebnahme begleiten
wir unsere Kunden persönlich. Gemeinsam planen
wir das Lagerkonzept, richten es konsequent an den
individuellen Prozessen aus und sorgen für eine strukturierte
Umsetzung. Auch nach dem Start bleiben wir
verlässlicher Ansprechpartner für Erweiterungen und
Support.
Unsere Projekte setzen wir effizient und mit klarer
Struktur um. So ist Ihr System schnell einsatzbereit
und kann bei Bedarf unkompliziert wachsen.
Besuchen Sie uns:
LogiMAT 2026 • Halle Eingang Ost / Stand ES12
Das macht uns besonders
Wir verbinden individuelle Lösungen mit einfacher Anwendung
im Alltag. Ob Produktions- oder Versandlager:
Aufträge werden schnell, strukturiert und zuverlässig
kommissioniert. Materialien stehen genau dort
bereit, wo sie gebraucht werden, und alle Bestände
bleiben jederzeit übersichtlich im Blick. Auch die Inventur
wird zum Kinderspiel. Da alle Bewegungen digital
erfasst werden, wissen Sie jederzeit und ohne aufwendige
Zählaktionen, was im Lager liegt.
Cellgo GmbH
Ausblick 1
33100 Paderborn
Telefon: +49 159 0131 6618
E-Mail: vertrieb@cellgo.io
Internet: www.cellgo.io
Text und Bilder: © Cellgo GmbH
Wirtschaft Kompakt
7
LogiMAT 2026
Bild: © EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH / Nicolas Maack
Messemotto „Passion for Details“
prägt das Rahmenprogramm
Mit Vortragsreihen ausgewiesener Experten
aus Wirtschaft und Wissenschaft erstmals
auf zwei Bühnen, informativen Ausstellervorträgen
sowie neuen Live-Events in den Messehallen
bietet das Rahmenprogramm der LogiMAT
2026 Wissenstransfer auf höchstem Niveau. Aus
unterschiedlichen Blickwinkeln erörtern die Informationsveranstaltungen
die aktuellen Themen,
die die Intralogistik bewegen und unterstreichen
erneut den Stellenwert der LogiMAT als international
führende Informations- und Kommunikationsplattform
der Branche.
Mehr Informationstransfer, Rahmenbedingungen für
gezielten Substanzerhalt und die Zukunft der Logistik –
mit einem erneut erweiterten Rahmenprogramm und
mehreren spannenden Neuerungen öffnet die Fachmesse
Ende März in Stuttgart ihre Tore. „Mit den Angeboten
der LogiMAT 2026 ist es uns erneut gelungen,
für die Messebesucher einen weitreichenden Benefit
zur Realisierung effizienter Intralogistik zu generieren“,
erklärt LogiMAT-Messeleiter Michael Ruchty vom Münchener
Veranstalter EUROEXPO Messe- und Kongress-
GmbH. „Das Rahmenprogramm ist ein wesentliches
Markenzeichen der LogiMAT. Es wird stets konsequent
den aktuellen Branchenerfordernissen angepasst, erweitert
und bietet Fachbesuchern und Neueinsteigern
einen hohen Mehrwert.“
Neben den bewährten Live-Events zu den Themen AutoID-Technologien
(Tracking & Tracing Theatre, T&TT,
Halle 2, Stand 2B07) und Ladungssicherung (Halle 9,
Stand 9B71) sowie dem Anwenderforum „Mobile Robotik“
auf der Galerie in Halle 6 (Stand 6H01) wird in
diesem Jahr erstmals um das Expertennetzwerk „InstandX
– Smart Maintenance Network“ (Halle 4, Übergang
zu Halle 6, Stand 4H01) erweitert. Von namhaften
Experten erhalten Entscheider dort einen kompakten
8 Wirtschaft Kompakt
LogiMAT 2026
Überblick über Trends und Lösungen zur intelligenten
Instandhaltung, etwa mit autonomen Inspektionsrobotern,
durch Fernwartung sowie Software für Smart
Maintenance und digitale Zwillinge. Das Thema Smart
Maintenance greift Jens Reissenweber, Vorstandsmitglied,
FVI e.V., in einem Expert Forum (24. März, Arena
Atrium, 15:00 Uhr) auf. Experten von Anwender- und
Anbieterseite diskutieren, in welchen Einsatzbereichen
sich Intralogistik und Smart Maintenance unterstützen
und ergänzen können.
Erstmals zwei Forenflächen
für Expert Forums
Mit den Expert Forums und den Exhibitor Insights verzeichnet
die LogiMAT 2026 Rekorde bei der Informationsvermittlung.
In rund 25 praxisorientierten Expert
Forums, nahezu doppelt so viele wie im Vorjahr, vermittelt
die hochkarätig besetzte Vortragsreihe aktuelle
Trends, praxisorientiertes Wissen und Entscheidungsgrundlagen
für zukunftsfähige Investitionen. Um dieses
Programm an den drei Messetagen umzusetzen,
hat der Messeveranstalter erstmals zwei Forenflächen
eingerichtet: zusätzlich zum Veranstaltungsort der LogiMAT
Arena im Atrium Eingang Ost wird im ICS direkt
an Halle 2 (am Schnellzugang zum Messegelände) die
gleichrangige LogiMAT Arena ICS aufgebaut. 15 Vorträge
finden in der Arena im Atrium statt, zehn Vorträge
am neuen Standort. Parallel dazu vermitteln in
80 Exhibitor Insights auf zwei zentralen Forenflächen
in den Hallen 4 und 7 LogiMAT-Aussteller Hintergrundinformationen
über Entwicklung, Eigenschaften und
Nutzen ihrer jüngsten Exponate.
Die zentralen Themenkomplexe der Expert Forums
umfassen mit 18 von 25 Vorträgen in beiden Arenen
die Megatrends Software und KI (zehn Expert Forums),
Robotik und FTF/AMR (drei Expert Forums), Nachhaltigkeit
(zwei Expert Forums) und Verpackung (zwei
Expert Forums). So diskutiert etwa Frau Prof. Dr.-Ing.
Alice Kirchheim, Institutsleitung Fraunhofer IML, am
ersten Messetag (24. März, Arena Atrium, 11:00 Uhr)
mit Teilnehmern aus Industrie und Wissenschaft
„Wieviel Mensch das Lager der Zukunft tatsächlich
braucht“. Prof. Dr.-Ing. Robert Schulz, Leiter des Instituts
für Fördertechnik und Logistik (IFT) Universität
Stuttgart, erörtert mit seinen Diskussionsteilnehmern
die Vorteile „Kooperierender FTF für mehr Effizienz in
der Intralogistik“ (25. März, Arena Atrium, 10:00 Uhr).
Dr. Günter Ullrich, Leiter des VDI Fachausschusses FTS
und Forum-FTS und Geschäftsführender Gesellschafter
Forum-FTS GmbH, rückt mit seinen Gästen die Entwicklung
von Sicherheitsstandards der klassischen FTS
bis hin zu humanoiden Robotern und Drohnen (25.
März, Arena Atrium, 14:00 Uhr) in den Fokus.
Den Themenbereich Software und KI prägen auf beiden
Vortragsflächen jeweils fünf Expert Forums. Dabei
steht in der Arena Atrium der dritte Messetag ganz
im Zeichen dieser Thematik. Das Spektrum reicht von
„Supply Chain Risiko Management“ (26. März, 10:00
Uhr) mit Business Intelligence Lösungen über „Die
Evolution des Digitalen Zwillings“ (26. März, 11:00 Uhr),
neuen Möglichkeiten zur Automatisierung betrieblicher
Prozesse mit Generativer KI (26. März, 13:00 Uhr)
und generell „Generative KI in Logistikprojekten“ (26.
März, 14:00 Uhr) bis hin zur [...]
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Text: © EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH
Bild: © EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH / Nicolas Maack
Wirtschaft Kompakt
9
LogiMAT 2026
Anzeige
LogiMAT 2026
Halle 9 / Stand 9C32
Bild: © ALTEC GmbH
ALTEC GmbH: Intelligente Verladetechnik
für die Logistikbranche
In der modernen Logistik ist
das effiziente und sichere Verladen
von Gütern ein entscheidender
Faktor für optimierte Betriebsabläufe.
Die ALTEC GmbH
mit Sitz in Singen hat sich genau
darauf spezialisiert: Als mittelständisches
Unternehmen entwickelt
und produziert ALTEC
seit über 40 Jahren hochwertige
Verladehilfen aus Aluminium.
Mit durchdachten Lösungen für
das Überbrücken von Höhendifferenzen
trägt ALTEC dazu bei,
den Warenfluss in verschiedenen
Branchen – insbesondere in der
Intralogistik – zu verbessern.
Auf der diesjährigen LogiMAT in
Stuttgart wird ALTEC in Halle 9,
Stand 9C32 zu finden sein, steht
aber auch außerhalb der Veranstaltung
jederzeit für eine unverbindliche
Beratung per Telefon oder
E-Mail zur Verfügung. Das breite
Produktspektrum von ALTEC bietet
für nahezu jede logistische Herausforderung
die passende Lösung
– von mobilen und leichten Überladebrücken
bis hin zu schweren
stationären Anlagen für hohe Traglasten.
Vielfältige Lösungen für
den Warenumschlag
Die Verladehilfen von ALTEC sind
speziell darauf ausgelegt, Höhendifferenzen
schnell, sicher und ergonomisch
zu überbrücken. Dabei
bietet das Unternehmen eine große
Bandbreite an Produkten, die sich
flexibel an die individuellen Bedürfnisse
der Kunden anpassen lassen.
Ein Beispiel sind die mobilen und
leichten Überladebrücken, wie die
AWB- und HFB-Serien, die für geringe
Tragkräfte von 600 bis 1.200
kg ausgelegt sind. Diese Brücken
eignen sich ideal für den Einsatz
mit Handhubwagen oder leichten
Flurförderfahrzeugen. Für größere
Lasten bietet ALTEC im HF-Bereich
robuste Lösungen mit einer Tragkraft
von bis zu 4 Tonnen an. Diese
Konstruktionen sind besonders für
Betriebe geeignet, in denen regelmäßig
schwere Güter verladen werden
müssen.
Neben diesen klassischen Überladebrücken
hat ALTEC auch speziellere
Produkte im Portfolio. Keilbrücken
sind beispielsweise eine einfache
und effiziente Möglichkeit, kleinere
Höhenunterschiede zwischen
10 Wirtschaft Kompakt
LogiMAT 2026
Hallenniveaus oder den Übergang
zum Außenbereich auszugleichen.
Sie ermöglichen es, Flurförderfahrzeuge
sicher von einer Ebene zur
nächsten zu bewegen, ohne dabei
aufwendige bauliche Maßnahmen
durchführen zu müssen.
Individuelle
Grubenabdeckungen
– Sicherheit und
Funktionalität kombiniert
Ein weiteres wichtiges Produktsegment
sind Grubenabdeckungen,
die für Wartungsbereiche und Produktionsstätten
entwickelt wurden.
In vielen Betrieben sind Gruben
essenziell für Wartungsarbeiten,
stellen aber gleichzeitig eine potenzielle
Unfallgefahr dar. ALTEC bietet
hier maßgeschneiderte Lösungen
an, die eine sichere Überfahrung
ermöglichen und gleichzeitig verhindern,
dass Mitarbeiter in die offenen
Gruben stürzen.
Da Gruben keine genormten Abmessungen
haben, werden die Grubenabdeckungen
von ALTEC exakt an
die individuellen Kundenanforderungen
angepasst. Vor der Produktion
erfolgt eine detaillierte Planung mit
einer Freigabezeichnung, um eine
präzise Passform zu gewährleisten.
Dadurch lassen sich die Abdeckungen
problemlos in bestehende Produktionsumgebungen
integrieren
und steigern sowohl die Sicherheit
als auch die betriebliche Effizienz.
Stationäre
Überladebrücken
für wiederkehrende
Verladeprozesse
Für Unternehmen, die regelmäßig
Waren zwischen Betonrampe und
LKW umschlagen, bietet ALTEC
auch fest montierte Überladebrücken
an. Diese können entweder
stationär verbaut oder dank Führungsschienen
seitlich verschiebbar
ausgeführt werden, um flexibel
verschiedene Ladepositionen bedienen
zu können.
Diese Überladebrücken müssen
bestimmten Normvorgaben entsprechen:
• Die Mindestbreite darf laut Vorschrift
nicht unter 1.250 mm liegen.
• Die Länge der Brücke richtet sich
nach der zu überbrückenden Höhendifferenz.
Da in der Verladetechnik eine maximale
Steigung von 12,5 % nicht
überschritten werden darf, ergibt
sich eine einfache Berechnung:
Bereits bei einem Höhenunterschied
von 25 cm muss die Rampe
mindestens 2 Meter lang sein, um
eine sichere Nutzung zu gewährleisten.
Damit die Überladebrücken
bedienbar bleiben, gibt es eine
wartungsarme technische Lösung
mittels Federsystem, welches die
manuelle Bedienung erleichtert.
Die FB-Serie gibt es als FBA in der
Ausführung Aluminium mit bis zu
4,5t Tragkraft oder noch robuster
mit der FBS in der Stahl-Ausführung
mit bis zu 6t Tragkraft.
Gibt es ein minimal abfallendes
Hofniveau, welches sich auf die
Ladefläche überträgt, kann mittels
optionaler Segmentzunge ausgeglichen
werden. Dabei ist der Auflagerbereich
der Überladebrücke,
welche auf der Lkw-Ladefläche aufgelegt
wird, in einzelne Segmente
aufgeteilt. [...]
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Besuchen Sie uns:
LogiMAT 2026
Halle 9 / Stand 9C32
ALTEC GmbH
Rudolf-Diesel-Straße 7
D-78224 Singen
Telefon: +49 7731 87110
E-Mail: info@altec.de
Internet: www.altec.de
Text und Bilder: © ALTEC GmbH
Wirtschaft Kompakt
11
LogiMAT 2026
Bild: © EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH / Nicolas Maack
Smarte Verpackungslösungen als
Erfolgsfaktor der Intralogistik
Verschärfte regulatorische Vorgaben und anspruchsvolle
Markterwartungen stellen Hersteller
und Nutzer von Verpackungslösungen
vor hohe Herausforderungen. Auf der LogiMAT
2026 zeigen die internationalen Hersteller mit neuen
Materialien, Systemen und Recyclingangeboten
ihre jüngsten Produktentwicklungen für effiziente
Prozesse, umweltfreundliche Verbrauchsstoffe
und Mehrwegsysteme sowie für langfristige Flexibilität
im Verpackungsbereich der Intralogistik.
Die Verpackungsbranche steht vor tiefgreifenden
strukturellen Veränderungen. Seit 2022 verzeichnet
die Industrie allein in Deutschland beim Produktionswert
einen rückläufigen Trend im zweistelligen Prozentbereich.
Hinzu kommen regulatorische Vorgaben,
etwa aus der neuen EU-Verpackungsverordnung
(PPWR - Packaging and Packaging Waste Regulation),
die unter anderem eine drastische Reduktion von Verpackungsabfällen
vorschreibt. Parallel dazu fordert die
Digitalisierung zunehmend intelligente Verpackungen,
Kunden und Verbraucher erwarten verstärkt nachhaltige
Lösungen. Die Hersteller und Anbieter reagieren
immer öfter mit biologisch abbaubaren und wiederverwendbaren
E-Commerce- und Convenience-Verpackungen
sowie weniger herkömmlichem Kunststoff
durch Verwendung alternativer Materialentwicklungen
aus Papier und recycelten Kunststoffen oder solchen
auf Pflanzenbasis. Das weiterhin hohe Aufkommensniveau
im E-Commerce fördert zudem den Aufbau von
Mehrweglösungen und intelligenten Verpackungen
mit integrierten Technologien wie Sensoren und RFID-
Chips zur Zustandsüberwachung und Funkfrequenzidentifikation.
Für die effiziente Verarbeitung werden
überdies zunehmend automatisierte Verpackungslösungen
zur Norm. Moderne Verpackungsmaschinen
12 Wirtschaft Kompakt
LogiMAT 2026
und flexible Verpackungslinien, die sich schnell an
verschiedene Produktformate anpassen lassen, ermöglichen
eine präzisere und schnellere Produktion.
Vor diesem Hintergrund rückt die LogiMAT 2026 in
Stuttgart die jüngsten Verpackungslösungen der Branche
als Erfolgsfaktor für intelligente, nachhaltige und
kostensenkende Logistikprozesse in den Fokus. „Die
Aussteller kommen mit der Präsentation neuer Materialien
und Monomaterial-Technologien nach Stuttgart,
die Abfall reduzieren und die Kreislaufwirtschaft
vorantreiben“, erklärt LogiMAT-Messeleiter Michael
Ruchty vom Münchener Veranstalter EUROEXPO Messe-
und Kongress-GmbH. „Zudem sind smarte Verpackungen
mit Sensoren und digitalen Lösungen zu sehen,
die Mehrwegangebote fördern und die Zukunft
der Verpackungsbranche prägen werden.“
Vollautomatische Systeme für
individuelles Packgut
Mit der neuen Papier-Verpackungsmaschine Papertec
95/5 Comtex präsentiert etwa die BVM Brunner GmbH
& Co. KG (Halle 6, Stand 6D11) eine Komplettlösung
für den E-Commerce-Handel. Sie dient dem Versand
von unterschiedlichsten Artikeln in Papierverpackungen.
Vollautomatisch, ohne Formatumstellung, übernimmt
das System das Verpacken von Waren inklusive
Lieferschein beziehungsweise Rechnung in einen Papierbeutel
sowie die Adressetikettierung. Bei Produktlängen
bis 600 Millimeter erzielt das Gerät bis zu 900
Verpackungen pro Stunde. Gemeinsam mit dem Kooperationspartner
Müller stellt die Kern GmbH (Halle
6, Stand 6B11) eine Kombination aus Multiformat-Verpackungssystem
PackOnTime2box von Kern für automatisiertes
Verpacken von Waren in verschiedensten
Größen mit dem Müller Belegbeigabe-System Logi-
Pack vor. Die Verpackungen werden individuell auf das
jeweilige Versandgut zugeschnitten. Das reduziert den
Materialverbrauch und das Transportvolumen, steigert
Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.
[...]
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Text: © EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH
Bild: © EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH / Nicolas Maack
Wirtschaft Kompakt
13
LogiMAT 2026
Bild: © EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH / Nicolas Maack
Driving the Future – intelligente
Robotik- und Fahrzeuglösungen
Mit ihren Exponaten auf der LogiMAT 2026,
Internationale Fachmesse für Intralogistik-Lösungen
und Prozessmanagement,
unterstreichen die internationalen Aussteller
den hohen Stellenwert der Autonomen Mobilen
Robotik (AMR), Fahrerlosen Transportfahrzeuge
(FTF) und Flurförderzeuge für effiziente Intralogistik.
Die jüngsten Neuentwicklungen fokussieren
Flexibilität und Individualisierung der Geräte
und zeigen bereits die kommenden Entwicklungsschritte
auf.
Mobilität in der Intralogistik erfolgt auf Rädern – zunehmend
autonom und fahrerlos. Dank Robotik, Sensorik
und Künstlicher Intelligenz (KI) übernehmen im Rahmen
automatisierter Lösungen Fahrerlose Transportfahrzeuge
(FTF) inzwischen eine zentrale Rolle. Zwar
bietet klassische stationäre Fördertechnik in der Regel
eine höhere Dynamik. Doch einmal installiert, bieten
die starren Förderanlagen wenig Flexibilität sowohl bei
veränderten Materialflüssen als auch hinsichtlich ihrer
Skalierbarkeit. Ganz anders autonome Intralogistik mit
fahrerlosen FTF, Shuttlesystemen und autonomen mobilen
Robotern (AMR), deren Einsatzflotten sich flexibel
an Anforderungen und Durchsätze anpassen lassen.
Und: Die mobilen Serviceroboter werden rasant weiterentwickelt
zu fortschrittlichen Robotern und humanoiden
Systemen für den vollautomatisierten Lagerbetrieb.
„Mit ihren Exponaten von FTF, mobilen Robotern,
Shuttles und Carrybots zeigen die Robotikspezialisten
sowie einige Anlagenbauer, Systemintegratoren und
Flurförderzeuge-Hersteller auf der LogiMAT 2026 den
aktuellen Stand der Produktentwicklung“, erklärt LogiMAT-Messeleiter
Michael Ruchty vom Münchener
Veranstalter EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH.
„Vereinzelt werden als Eyecatcher und als reale Anwendung
mit humanoider Robotik bereits die nächsten
Entwicklungsschritte zu sehen sein.“
14 Wirtschaft Kompakt
LogiMAT 2026
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Die FTF- und AMR-Neuheiten sind in diesem Jahr vornehmlich
in Halle 8 konzentriert. In einer der innovativsten
Demonstrationen präsentiert die Division Artisteril
Robotics S.A. (Halle 8, Stand 8A80) dort eine reale
Produktionsanwendung, bei der ein humanoider Roboter
kollaborativ mit einem AMR in einer industriellen
Umgebung arbeitet. In einem solchen geschlossenen
Umfeld gelten ähnlich der erstmals im vergangenen
Jahr auf der LogiMAT vorgestellten FastBots Solution
von SSI Schäfer (Halle 8, Stand D05 und Halle 1, Stand
1D21) weniger Regulierungen als in einer offenen Lagerumgebung.
Für den innerbetrieblichen Kleinteileund
Palettentransport im freien Raum zeigen die AMR-
Entwickler in Stuttgart zahlreiche Neuentwicklungen.
So stellt ek robotics (Halle 8, Stand 8B21) erstmals die
fahrerlose Transportplattform X MOVE in Kombination
mit einem kognitiven Roboter MAiRA von Neura Robotics
als Lastaufnahmemittel vor. Die Lösung vereint damit
Transport und Handling von Kleinladungsträgern
in einem integrierten System.
Innovationen im Transport
Erstmals wird auch die neue Familie der Induros Transportroboter
der Innok Robotics GmbH (Halle 8, Stand
8C05) zu sehen sein. Das AMR-Line-up mit vier Induros-Modellen
350s, 700, 700s und 1300 wird inklusive
eines neuen Flottenmanagers präsentiert, mit dem
Kunden komplette Innok-Roboterflotten zentral planen,
steuern und optimieren können. Ein AMR-basiertes,
nachrüstbares Ware-zum-Mitarbeitenden-System
für Fachbodenanlagen ohne bauliche Veränderungen
zeigt als Neuheit die NEOintralogistics GmbH (Halle 1,
Stand 1F01). Die autonomen Roboter navigieren durch
die Gänge im Lager, entnehmen die benötigten Behälter
und bringen diese direkt zu den Kommissionierstationen.
Die Lösung lässt sich stufenweise für einzelne
Segmente der bestehenden Fachbodenanlage in Betrieb
nehmen. So kann in der bestehenden Lagerstruktur
ohne Produktionsunterbrechung auf das System
umgestellt werden. Mit dem MBT 08 bringt die MartinSystems
GmbH (Halle 8, Stand 8F20) einen AMR mit
breitenverstellbarem Lift für unterschiedlichste Gebindegrößen
mit nach Stuttgart.
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Text: © EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH
Wirtschaft Kompakt
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Bild: © istockphoto.com / Tonktiti
LogiMAT 2026
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LogiMAT 2026
Halle 10 / Stand 10C31
Ein wesentliches Sicherheitsmerkmal der HUBTEX-Stapler ist die Personenschutzanlage, die den Stapler automatisch
stoppt, sobald sich eine Person auf weniger als 3 Meter nähert. (Bild: © HUBTEX Maschinenbau GmbH & Co. KG)
Hydro setzt auf HUBTEX
Aluminium-Langgut unfallfrei befördern
Mehrwegestaplerflotte punktet mit innovativen
Sicherheitsfeatures: Bei der Planung
ihrer neuen Staplerflotte für den britischen
Standort Tewkesbury hat das Unternehmen
Hydro Building Systems (HBS) ein zentrales Thema
fokussiert: Sicherheit. Um das Manövrieren der bis
zu 7 Meter langen Aluminiumprofile effizient und
sicher zu gestalten, setzten sie gemeinsam mit ihrem
langjährigen Partner HUBTEX auf innovative
Sicherheitsfeatures wie den „Load Manager” oder
eine Personenschutzanlage. Das Ergebnis: mehr als
fünf Jahre Unfallfreiheit und die Auszeichnung mit
dem gruppeninternen „Safe-Site-Award“.
Hydro Building Systems zählt zu den weltweit führenden
Betrieben in den Bereichen Aluminium und
erneuerbare Energien, die Unternehmen und Partnerschaften
für eine nachhaltige Zukunft aufbauen.
Hydro beschäftigt rund 33.000 Mitarbeiter an mehr
als 140 Standorten in 40 Ländern. Im britischen Tewkesbury
vertreibt und verkauft das Unternehmen Aluminiumprodukte
und Fensterfassaden an die Fensterbau-
und Fertigungsindustrie im gesamten Vereinigten
Königreich. Als der Bedarf für eine neue Staplerflotte
aufkam, war die Wahl schnell klar. „Wir arbeiten seit
mehr als zwölf Jahren erfolgreich mit HUBTEX zusammen.
Es stand daher außer Frage, dass wir auch bei
der Planung unserer neuen Staplerflotte wieder auf
unseren bewährten Partner aus Deutschland vertrauen
würden“, erklärt Matthew Hickman, Direktor für Logistik
und Fertigung bei Hydro in Tewkesbury.
Das Unternehmen setzt am britischen Standort insgesamt
sechs Elektro-Mehrwege-Seitenstapler ein:
drei MQ 35 und drei MQ 40 aus der neuen Phoenix-
Serie von HUBTEX. Sie alle gewährleisten einen sicheren,
wendigen und effizienten Transport von langen,
schweren und sperrigen Lasten. Und auch in puncto
Komfort überzeugen die Stapler. So bietet ihre Quersitzkabine
eine ergonomische Sitzposition, großzügige
Beinfreiheit und optimale Sicht bei Vorwärts- und
Rückwärtsfahrten.
Innovative Sicherheitsfeatures
Die Anforderungen an diese neue Mehrwegestaplerflotte
waren klar definiert: Die Stapler sollten sowohl
im Außenbereich, vor allem bei der Be- und Entladung
16 Wirtschaft Kompakt
LogiMAT 2026
von Lkw, als auch im Schmalregallager im Innenbereich
zuverlässig einsetzbar sein. Sicherheit hatte dabei
oberste Priorität. Die langen Aluminiumprofile
müssen schnell, effizient und vor allem schadenfrei
von A nach B transportiert werden. HUBTEX hat dafür
eine Reihe von Sicherheitsfeatures entwickelt, die in
die Elektro-Mehrwege-Seitenstapler integriert wurden.
Darunter ist ein Dämpfer, der beim Herunterfahren
der Gabeln aus größeren Höhen dafür sorgt, dass das
Langgut sanft und sicher abgesetzt wird. Besonders
im Innenbereich ist dies von großer Bedeutung, da
die Regale bis zu 10 Meter hoch sind und teilweise 16
Ladungsträger übereinander gestapelt werden. Diese
Funktion gewährleistet nicht nur die Sicherheit der
Mitarbeiter, sondern reduziert auch die Gefahr von Beschädigungen
an den Aluminiumprofilen. Zusätzliche
Sicherheit bietet ein sogenannter „Load Detector“, der
erkennt, ob sich eine Last auf den Gabeln befindet. Ist
das Langgut nicht optimal und sicher positioniert, verhindert
der Sensor, dass sich der Elektro-Mehrwege-
Seitenstapler in Bewegung setzt, bis die Last korrekt
gesichert ist.
Die neuen Stapler verfügen zusätzlich über hochauflösende
Kameras zur Unterstützung des Fahrers, ein
System zur Deaktivierung der Lenkung, wenn er sich
im Gang befindet, und eine Höhensicherung. Letztere
sorgt dafür, dass das Fahrzeug erst dann startet, wenn
sich die Ladung unter einer bestimmten Höhe befindet.
Sind die Gabelträger mit der Last noch zu hoch,
kann der Stapler nicht losfahren. Dies schützt nicht nur
die Ware im Regal und auf den Gabelträgern, sondern
auch den Fahrer und das Fahrzeug.
Diese Sicherheitsfeatures haben maßgeblich dazu beigetragen,
dass der Standort Tewkesbury seit mehr
als fünf Jahren unfallfrei arbeitet. Dies war einer der
Hauptgründe für die Nominierung der Niederlassung
als Standort des Jahres 2023 – eine Ehrung, die jährlich
an einen der weltweit 140 Standorte der Hydro-
Gruppe verliehen wird. „Unsere hervorragende Sicherheitsbilanz
ist zweifellos auch das Ergebnis der
Sicherheitsfeatures, die in unseren Elektro-Mehrwege-
Seitenstaplern von HUBTEX integriert sind“, sagt Hickman.
„Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung und
unseren langjährigen Sicherheitsrekord.“
Besuchen Sie uns:
LogiMAT 2026 • Halle 10 / Stand 10C31
HUBTEX Maschinenbau GmbH & Co. KG
Werner-von-Siemens-Straße 8
36041 Fulda
Telefon: +49-661-8382-0
E-Mail: info@hubtex.com
Internet: www.hubtex.com
Text und Bilder: © HUBTEX Maschinenbau GmbH & Co. KG
Der sogenannte „Load Detector“ erkennt, ob sich eine Last auf den Gabeln befindet und
korrekt positioniert ist – erst dann startet der Elektro-Mehrwege-Seitenstapler.
Wirtschaft Kompakt
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LogiMAT 2026
Bild: © EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH / Nicolas Maack
Digitaler Materialfluss:
Sensoren und Bilderfassung im Einsatz
Mit ihren aktuellen Lösungen in den Bereichen
Bilderfassung und Sensorik erschließen
die internationalen Aussteller der Logi-
MAT 2026 ein erweitertes Anwendungsspektrum für
mehr Effizienz und Sicherheit in der Intralogistik.
Bei Security-Konzepten, der automatisierten Identifikation
und der Gestaltung autonomer Prozesse in der
Intralogistik sind Sensorik und Bilderfassung sowie die
(Echtzeit-)Verarbeitung der erfassten Daten maßgebliche
Technologien. „Sensoren und Bilderfassung sind
die Sinnesorgane der Intralogistik und der industriellen
Produktion“, sagt LogiMAT-Messeleiter Michael Ruchty
vom Münchener Veranstalter EUROEXPO Messe- und
Kongress-GmbH. „Die erfassten Daten steuern Maschinen,
Anlagen und fahrerlose Transportprozesse
und bilden die Basis für die digitale Transformation.“
Allein ihr Potenzial für die Erkennung logistischer Objekte
ist enorm. Das Spektrum reicht von der Vermessung
über die Lokalisierung, Inventurzählung und Zustandserfassungen
bis hin zu Tracking-Anwendungen
nebst entsprechenden Prozessoptimierungen. Infolge
dessen verzeichnet dem Trendbarometer des Branchenverbands
AIM-D zufolge nahezu jedes vierte AutoID-Unternehmen
(23 Prozent) eine verstärkte Nachfrage
allein im Technologie-Bereich Sensorik. Und: Die
Zusammenführung von Daten einzelner, dem Materialfluss
angehörigen Sensoren, die sogenannte Sensorfusion,
steigert „Genauigkeit, Flexibilität und Sicherheit
– jene Eigenschaften, die von einem innovativen und
effizienten Materialfluss gefordert werden“, erläutert
eine Informationsschrift des Fraunhofer-Instituts für
Materialfluss und Logistik IML zum Thema. Welche
Anwendungsoptionen und Effizienzsteigerungen die
jüngsten Entwicklungsschritte zur Einbindung dieser
Technologien bieten, zeigen die Aussteller unterschiedlicher
Branchensegmente der Intralogistik mit
ihren Exponaten Ende März auf der LogiMAT 2026.
18 Wirtschaft Kompakt
LogiMAT 2026
Das belegt eine kurze Produktauswahl
von Neuheiten aus den
Ausstellungsbereichen Anlagentechnik,
Flurfördertechnik sowie
Security-Anwendungen für Mitarbeitende
und Objekte. So verdeutlicht
beispielsweise Imago Technologies
(Halle 2, Stand 2A30) mit
vorgestellten Szenarien, wie sich
Bildverarbeitung, ausgelegt auf
Dauerbetrieb, wechselnde Formate
und reale Prozessgeschwindigkeiten,
stabil in bestehende Logistik
Automatisierung integrieren lässt
und mit KI-Vision neue Effizienzpotenziale
erschließt. Das Unternehmen
sieht Bildverarbeitung
und KI-gestützte Vision-Systeme
als zentrale Enabler für eine robuste,
skalierbare Logistik Automatisierung.
Die AKL-tec GmbH (Halle
4 / Stand 4C12) zeigt vor Ort mit
einem System zur automatischen
Paletteninspektion, wie moderne
Bildverarbeitungssysteme und KIgestützte
Analyseverfahren dazu
beitragen können, Klasse-C-Paletten
zuverlässig zu identifizieren
und aus dem Umlauf zu nehmen.
Die gewonnenen Daten sollen als
Basis für durchgängige, digital gesteuerte
Logistikprozesse dienen
und sich nahtlos in bestehende IT-,
ERP- und Lagerverwaltungssysteme
integrieren lassen.
Echtzeit-Vermessung
ohne manuelle Eingriffe
Auf der Galerie in Halle 1 (Stand:
1GA55) demonstriert die griechische
Progressive Robotics PC, wie
sich physische KI für die Automatisierung
der Gemischtpalettierung
nutzen lässt. Die gezeigten Lösungen
sind darauf ausgelegt, Kartons
unterschiedlicher Größen, Gewichte
und SKUs innerhalb derselben
Palette zu verarbeiten – ohne Vorsortierung,
Unterbrechungen oder
aufwendige Konfigurationen. Durch
den Einsatz von 3D-Vision zur Echtzeit-Vermessung
passt sich das
System kontinuierlich an den eingehenden
Produktfluss an. Vordefinierte
Muster und manuelle Eingriffe
werden dadurch überflüssig. Der
niederländische Systemintegrator
Inther Group (Halle 5, Stand 5D33)
präsentiert das integrierte standalone
Mess- und Wiegesystem Cubiscan
325. Es übernimmt vollautomatische,
schnelle und vor allem
ultrapräzise Stammdatenerfassung
von regelmäßig und unregelmäßig
geformten Artikeln und Objekten
wie Paletten, Kartons, losen Produkten
und Polybeuteln. [...]
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Text: © EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH
Bild: © EUROEXPO Messe- und Kongress-
GmbH / Nicolas Maack
Wirtschaft Kompakt
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LogiMAT 2026
Bild: © EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH / Nicolas Maack
Zukunftsinitiative für Fortschritt
und Fachkräfte in der Intralogistik
Mit drei gezielt ausgewiesenen Formaten
im Rahmenprogramm stärkt die EUROEX-
PO Messe- und Kongress-GmbH als Veranstalter
der LogiMAT 2026 die Innovationskraft der
Intralogistik und setzt zugleich Impulse gegen den
Fachkräftemangel. Startups, junge Innovatoren
und Nachwuchskräfte rücken dabei bewusst in
den Mittelpunkt. Zudem werden auf der Messe die
Ergebnisse der von der LogiMAT initiierten Studie
„Arbeitswelt (Intra-)Logistik“ veröffentlicht.
„Mit dem Format Young Innovators, der Vorstellung
der Finalisten zum Startup-Wettbewerb ‚LCS Logistics
ChangerS‘ und dem Pitch im gleichnamigen Expert
Forum sowie dem LogiMAT-CareerDay fokussiert die
Messe aufstrebende Startups, Innovatoren und Fachkräfte
in der Intralogistik“, sagt LogiMAT-Messeleiter
Michael Ruchty vom Münchener Veranstalter EURO-
EXPO Messe- und Kongress-GmbH. „Ein vielschichtiges
Angebot für die künftig prägenden Köpfe und Lösungen,
das zugleich auch den Messebesuchern ein zusätzliches
Informationspotenzial bietet.“
Erneut wurde die LogiMAT vom Bundesministerium
für Wirtschaft und Energie (BMWE) im „Förderprogramm
für junge innovative Unternehmen zur Teilnahme
an internationalen Leitmessen in Deutschland“
aufgenommen. Vor diesem Hintergrund
organisiert der Messeveranstalter mit dem Format
Young Innovators im Eingang Ost des Stuttgarter
Messegeländes an allen drei Messetagen einen Gemeinschaftsstand
(Stand EO91) für ausgewählte junge
Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern
und einem Jahresumsatz von maximal 10 Millionen
Euro. Unter dem Prädikat „Innovation made in Germany“
präsentieren dort 18 deutsche Startup-Unternehmen
innovative Lösungen und Geschäftsmodelle.
Mit sieben Unternehmen ist das Gros von ihnen im
20 Wirtschaft Kompakt
LogiMAT 2026
IT-Bereich tätig. Die Geschäftsfelder
umfassen IT-Entwicklung und
-Dienstleistung (Pelora GmbH),
IT-Entwicklung für Online-Präsentationen
(Duatic GmbH) und Software
zur KI-basierten Personaleinsatzplanung
(ChronoFair GmbH),
IT-Lösungsangebote für Datenverarbeitung
(Algonaut GmbH) und
-analyse (doks.solution GmbH),
Supply Chain Consulting (numi solutions
GmbH) sowie Software-Beratung
und Schulung (Kraka Technologies
GmbH). Zudem werden
vier innovative Robotik-Lösungen
vorgestellt. Das Spektrum reicht
von autonomen Schwerlast-Transportsystemen
(FORMIC Transportsysteme
GmbH) und neuen Autonomen
Mobile Robotern (AMR)
für den Innen- und Außeneinsatz
(KELO Robotics GmbH, Cartken
GmbH) bis hin zu Roboterkränen,
die sich flexibel mit unterschiedlichen
Werkzeugen und Roboterarmen
ausstatten lassen und frei
an Hallendecken verfahrbar sind
(CeiliX Technology GmbH).
Spezialsysteme
für Effizienz und
Umweltschutz
Die K2 Mobility GmbH ist mit einem
Angebot von Energie- und Lademanagementsystemen
für schwerer
E-Nutzfahrzeuge vor Ort. Die TUND
GmbH hat Lösungen zur RFID-Integration
im Gepäck. Darüber hinaus
sind neue Palettenumreifungsmaschinen
(EasyStrap Packaging
GmbH), Transportbehälter (SMOX
smart logistics GbR) und Füllstoffsysteme
(Stenova technologies
GmbH) zu entdecken. Die IKARA Vision
Systems GmbH bietet überdies
Videoanalytik zur optimalen Automatisierung
an und die H-2 Technik
UG hat sich auf Entwicklung und
Fertigung von Umweltschutzanlagen
spezialisiert.
Messebesucher stimmen
über Startup-Angebote ab
Noch im Aufbau befinden sich die
Teilnehmer am Startup-Wettbewerb
des Logistik Clusters Schwaben
(LCS). Im Pitch der Finalisten
präsentieren sich am zweiten Messetag
im Expert Forum „LogisticsChangerS“
in der LogiMAT-Arena
Atrium die fünf Finalteilnehmer aus
dem LCS-Wettbewerb. Unter der
Moderation von Dr. Julia Boppert,
Geschäftsführerin trilogIQa, erläutern
sie von 15:00 Uhr an in jeweils
fünfminütigen Vorträgen ihre praxisnahen
Lösungen für aktuelle Herausforderungen
der Branche und
die Logistik von morgen. Die fünf
Finalteilnehmer des Wettbewerbs
wurden von einer 12-köpfigen Jury
aus Wissenschaftlern und Praktikern
aus bundesweiten Bewerbungen
ausgewählt. Bewertet wurden
insbesondere die Geschäftsidee,
der Finanzplan und die Zukunftsaussichten
der Startups. Ziel des
Wettbewerbs ist es, aufstrebende
Startups und etablierte Unternehmen
zusammenzubringen und Innovationen
in der Praxis zu fördern.
Die Finalteilnehmer stellen eine KIbasierte
SaaS-Plattform zur ganzheitlichen
Optimierung von Transport-
und Supply-Chain-Prozessen
vor (S2data GmbH), die Routen-, Laderaum-,
Tarif-, Produktions- und
Lagerdaten integriert verknüpft.
[...]
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Text: © EUROEXPO Messe- und Kongress-GmbH
Bild: © EUROEXPO Messe- und Kongress-
GmbH / Nicolas Maack
Wirtschaft Kompakt
21
LogiMAT 2026
Wie GenAI kombiniert mit Analytics aus
Antworten wirksame Entscheidungen macht
Komplexe Supply-Chain-Prozesse müssen heute
gleichzeitig effizient, resilient und nachhaltig
gestaltet werden. Generative-KI-Modelle
(GenAI) kombiniert mit datengetriebener
Entscheidungsunterstützung eröffnen hier neue
Möglichkeiten. Auf der LogiMAT 2026 zeigt der Bereich
Supply Chain Services des Fraunhofer IIS in
Halle 4, Stand F06, wie Generative KI als technologischer
Beschleuniger bewährter Analytics‐Lösungen
wirkt – und wie daraus konkret umsetzbare
Entscheidungen in der Praxis entstehen. Ergänzend
diskutieren Fraunhofer-Forschende gemeinsam
mit Anwendern in einem Expert Forum den
produktiven Einsatz von Generative KI, unter anderem
in der Entscheidungsunterstützung, der Bedarfsplanung
oder in logistischen Prozessen.
GenAI als Turbo für datenbasierte
Entscheidungen entlang der Supply Chain
Generative KI macht datenbasierte Prozesse und betriebliche
Abläufe schneller, präziser und zugänglicher.
Operative Entscheidungen – etwa in der Intralogistik,
im Lager oder in wissensintensiven Abläufen wie Dokumenten-
und Angebotsmanagement – lassen sich
damit effizienter und robuster umsetzen. Besonders
wirksam ist Generative KI in der Kombination mit etablierten
Analytics- und Optimierungsmethoden.
Die Expertinnen und Experten des Fraunhofer IIS zeigen
vor Ort, wie Generative KI klassische KI- und Analytics-Lösungen
auf die nächste Stufe hebt:
• Intuitiv nutzbar durch dialogbasierte Chatbots
• Verlässlich durch die Anbindung an Unternehmensdaten
via RAG und Fine-Tuning
• Wirksam durch die Kombination prädiktiver KI mit
mathematischer Optimierung [...]
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Text und Bild: © Bereich Supply Chain Services des Fraunhofer IIS
22 Wirtschaft Kompakt
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LogiMAT 2026
Bild: © Universität Stuttgart IFF / Fraunhofer IPA, Foto: Rainer Bez, Heike Quosdorf
Innovationen für Variantenfertiger –
vom Wertstrom bis zur Automatisierung
Die Intralogistik ist die
Grundlage für effiziente
Abläufe in Fertigung, Gewerbe
und weiteren Bereichen
und steht unter hohem Effizienzdruck:
Vielfältigste Waren und
Bauteile müssen immer schneller
und zugleich höchst zuverlässig
optimal bereitgestellt werden.
Um diesen Herausforderungen
in Zeiten von Arbeitskräftemangel
und weltweitem Wettbewerb
technisch und wirtschaftlich
sinnvoll begegnen zu können,
sind Digitalisierung und Automatisierung
samt KI-basierter Robotik
Schlüsseltechnologien. Wie
diese technisch und wirtschaftlich
neue Innovationsimpulse
geben können, zeigen Exponate
des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik
und Automatisierung
IPA auf dem Messestand.
Variantenfertigung neu
denken
Variantenfertiger stehen unter
enormem Druck: Kunden erwarten
individuelle Produkte, kurze Lieferzeiten
und wettbewerbsfähige Preise.
Gleichzeitig steigen Komplexität
und globaler Wettbewerbsdruck.
Eine kleine Modellfabrik aus Klemmbausteinen
spiegelt wider, welche
fünf Kernthemen es rund um das
Thema »Operations« zu beachten
gilt und wie das Institut diese mit
seinem Dienstleistungs- und Entwicklungsangebot
adressiert: Wettbewerbsfähigkeit,
durchgängiges
Engineering und Produktion, hochflexible
Fabriken, technologische Exzellenz
sowie KI- und IT-Plattformen.
Roboterbasiertes
Einpacken von Waren
Der Demonstrator »Pick & Pack«
zeigt die Leistungsfähigkeit eines
Greif- und Packplanungssystems,
das beliebige 3D-Freiform-Objekte
ad hoc ohne Vorwissen und ohne
Stammdaten verpacken kann. Der
Packplaner benötigt lediglich zwei
Scans: einen des zu verpackenden
Objekts und einen des Ist-Zustands
im Zielbehälter. Anhand dieser Sensordaten
wird die optimale Packposition
des Objekts in allen drei
rotatorischen Freiheitsgraden berechnet.
24 Wirtschaft Kompakt
LogiMAT 2026
Insgesamt können so bis zu 1300 Objekte pro Stunde
ohne Vorwissen gegriffen und ordentlich gepackt werden.
Anhand eines interaktiven Bildschirmdemonstrators
kann der Planer auch für die effiziente Vorplanung
des Packmusters beliebiger 3D-Freiform-Objekte für
ganze Ladungsträger ausgetestet werden.
Besuchen Sie das Expert Forum am
24. März 2026 um 13:10 Uhr in der
LogiMat Arena ICS:
Durchlaufzeiten halbieren & Effizienz verdoppeln?
New Lean in der Variantenfertigung
• Was braucht es für doppelte Produktivität? Einblicke
in eine Studie zum Thema »New Lean«
• End-to-End Operations: Praxisbeispiel und Lösungen
aus der Variantenfertigung
Roman Ungern-Sternberg und Daniel Ranke vom
Fraunhofer IPA zeigen, warum echte Fortschritte nur
gelingen, wenn Prozesse ganzheitlich gedacht werden:
vom ersten Kundenwunsch über das Auftragsmanagement
bis hin zur logistischen Abwicklung. [...]
WEITERLESEN »
Text: © Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Bild: © Fraunhofer IPA / Rainer Bez
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