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QControl 2025

MLP-Jahresabschluss - Thüringen

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QNETICS JAHRESBERICHT THÜRINGEN 2025

Kompetenz für Nutztiere


VORWORT

03

VORWORT

Die Zahl der Milcherzeuger sinkt seit Jahren und damit

auch die Anzahl an Milchkühen, welche in der Lage sind

aus Rohfaser und vor allem aus Grünland von schwer zu

bewirtschaftenden Flächen hochwertige Lebensmittel

zu erzeugen. Eine anfängliche Knappheit an Rohmilch

hat zu außergewöhnlich hohen Auszahlungspreisen der

Molkereien von teilweise >50 Ct. geführt. Die dadurch

steigende Anlieferungsmenge hat den Milchmarkt stark

belastet und zum Jahresende 2025 zu sinkenden Preisen

geführt. Was nach dem Preishoch bleibt, sind die

gestiegenen Futterkosten, die schlechten Ankaufpreise

für Getreide und Raps und die zu erwartenden wiederum

steigenden Lohnkosten aufgrund der Mindestlohnanpassung

zum Januar 2026.

Die Landwirtschaft wird nicht nur unmittelbar durch

menschliches und technisches Know-how geprägt.

In diesen Bereichen ist die Thüringer Landwirtschaft

herausragend. Gut qualifiziertes Personal und neueste

Techniken im Ackerbau und im Bereich der Milchproduktion,

wie z.B. modernste Haltungsverfahren und

automatisierte Melktechniken, kennzeichnen unseren

Wirtschaftszweig. Trotz guter Voraussetzungen musste

die Landwirtschaft im Jahr 2025 die bisher wärmsten

Temperaturen seit Messbeginn, wesentlich mehr Sonnenschein

als im Mittel der Wetteraufzeichnungen und

gesunkene Niederschläge, hinnehmen. Probleme, die

kurzfristig nicht zu lösen sind und die Wirtschaftlichkeit

unserer Produkte stark belasten.

Landwirte sind Idealisten, Landwirte wollen die Welt

verbessern, sind engagiert, setzen sich für ethische

Prinzipien ein und wollen Gerechtigkeit. Landwirte

wollen Nachhaltigkeit, um die natürlichen Ressourcen

der zukünftigen Generationen zu sichern, aber Landwirte

benötigen auch eine wirtschaftliche Rentabilität,

um selbst zu überleben und um ihre Ideale weiterhin

zu verfolgen.

Die Züchtung und Haltung von landwirtschaftlichen

Nutztieren ist ein sogenannter 24/7-Job. Als Dienstleister

unterstützen wir unsere Kunden bei ihrer Arbeit. Wir

untersuchen monatlich Milchproben auf gesundheitlich

relevante Inhaltstoffe, überprüfen die Melktechnik,

führen Herdenmanagement- und Fütterungsberatungen

durch, selektieren Zuchtbullen mit besonderen Zuchtwerten

für Gesundheit und Langlebigkeit, liefern das

notwenige Sperma und übernehmen die gesamte Logistik

und Organisation der Milchkontrolle und Zuchtarbeit.

Unsere Milchproduzenten in Thüringen konnten

im Prüfjahr 2024/25 eine im Vergleich zum letzten Jahr

stabile Leistung von 10.471 kg Milch pro Tier erwirtschaften.

Die Kühe sind zum Abgang wiederum etwas

älter geworden und die durchschnittliche Zellzahl in

der Milchkontrolle ist weiter gesunken – ein durchweg

positiver Trend. Die sinkenden Betriebs- und Tierzahlen

lassen uns jedoch mit Sorge auf die weitere Entwicklung

blicken.

Unseren Mitgliedsbetrieben im SKBR ist es trotz angespannter

Situation gelungen, die biologischen Leistungen

im Bereich der Ferkelproduktion und der Schweinemast

auf einem hohen Niveau zu halten. Während in den

Monaten April bis Juni 2025 die Preise für Mastferkel und

Schlachtschweine befriedigend waren, glich der Rest des

Jahres einer Berg- und Talfahrt und endete zum Jahresende

mit starken Verlusten.

Aus den politischen Rahmenbedingungen und den

Erfahrungen der letzten Jahre lässt sich vermuten, dass

dem Umbau der Tierhaltung keine ausreichend hohe

Bedeutung eingeräumt wird. Zwingend notwendige

Entscheidungen werden verschoben und begonnene

Maßnahmen vorfristig beendet, wie z.B. das Bundesprogramm

zum Umbau der Tierhaltung. Ein tragfähiges

Folgeprojekt, welches zukunftsfähig ausgerichtet und

vor allem Rechts- und Planungssicherheit bietet, ist nicht

in Sicht. Die Frist zur Umsetzung des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes

als „Staatliches Tierwohllabel“ ist

weiterhin bis 2027 verschoben. Leichte Entspannung gibt

es bei der Umsetzung der TA Luft, die an Schweinehalter

zur Reduzierung von Ammoniak und Staub, verschärfte

Anforderungen stellt. Hier haben sich die Fristen bis

Ende 2029 verlängert.

Die Qnetics GmbH möchte sich bei allen Kunden, welche

uns weiterhin die Treue halten, bedanken. Verbänden,

Organisationen und politischen Einrichtungen, welche

uns bei unserer Arbeit und damit die Thüringer Landwirtschaft

unterstützen, möchten wir ebenfalls danken und

versichern, weiterhin kraftvoll an ihrer Seite zu stehen.

Ein Dank geht auch an unsere Mitarbeiter, die gemeinsam

mit unseren Kunden die Zukunft der Landwirtschaft

gestalten und sichern wollen.

Silvio Reimann

Aufsichtsratsvorsitzender

QCONTROL 2025




06

INHALTSVERZEICHNIS

INHALT

07 Unternehmensübersicht

07 Aufgaben der Qnetics GmbH

08 Ergebnisse im Prüfjahr 2024/2025 auf einen Blick

09 Geschäftsführung und Aufsichtsrat

09 Unternehmen

10 Milchleistungsprüfung und Herdbuchbestände

10 1. Begriffsdefinitionen

11 2. Landesergebnisse im Überblick

17 3. Jahresleistungen

20 4. Laktationsleistungen

27 5. Gesamtleistungen

29 6. Jahresabschluss MLP nach Kreisen und Betrieben

39 7. Ergebnisse der Zellzahluntersuchung aus Einzelgemelken

40 8. Durchschnittsleistungen aller MLP-Kühe nach MLP-Organisationen

43 9. Ergebnisse des Zuchtjahres in Thüringen

46 10. Ausgezeichnete Ergebnisse in der Milchleistungsprüfung 2025

49 11. MLP bei Milchziegen und -schafen

50 12. In Thüringen zugelassene und anerkannte Prüfmethoden der MLP

51 13. Automatisches Melken in Thüringen

53 14. Prüfung der Milchmengenmessgeräte

54 Entwicklung von Fruchtbarkeits- und Reproduktionsparametern

54 1. Fruchtbarkeit

54 2. Effektivitätskennzahlen

55 Milchlabor

55 Untersuchungsumfang

56 Gesundheits- und Qualitätssicherung

56 1. Melktechnik- und Milchqualitätsberatung

57 2. Herdenmanagement- und Fütterungsberatung

58 3. Angewandte Projekte in Thüringer Milchviehbetrieben

62 Fleischrinderzucht

64 Schweinekontroll- und Beratungsring (SKBR)

64 1. Zum Stand der Thüringer Schweineproduktion und Tätigkeit des SKBR

66 2. Ergebnisse zur Fortpflanzungsleistung der Sauenbestände

71 3. Ergebnisse zur Leistung in der Schweinemast

74 GAK Fördergrundsatz

74 1. Darstellung der durchgeführten Aufgaben

75 2. Merkmale bei Milchkühen

88 3. Merkmale bei Sauen

90 4. Merkmale bei Mastschweinen

QCONTROL 2025


UNTERNEHMENSÜBERSICHT

07

UNTERNEHMENSÜBERSICHT

AUFGABEN DER QNETICS GMBH

MILCHLEISTUNGS -

PRÜFUNG

MILCHLABOR

GESUNDHEITS- UND

QUALITÄTSSICHERUNG

HERDBUCHFÜHRUNG

ZUCHTPROGRAMM

BULLENHALTUNG

SPERMAPRODUKTION

UND -LAGERUNG

INSEMINATION

→→

→→

→→

→→

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→→

→→

→→

→→

→→

→→

→→

→→

→→

→→

→→

→→

→→

→→

→→

→→

→→

→→

→→

→→

Organisation/Durchführung der MLP bei Kühen, Schafen und Ziegen

Prüfung stationärer und mobiler Milchmengenmessgeräte

Untersuchung der im Rahmen der MLP gewonnenen Milchproben

Überprüfung der Milchsammelwagen auf Repräsentativität und

Verschleppung

Schulung der Fahrer von Milchsammelwagen

Untersuchung von Milch als Sonderproben

Bereitstellung von MLP-Proben zur amtlichen Tierseuchendiagnostik

Melktechnikprüfung nach DIN ISO und Herstellervorschriften,

Neuanlagenprüfung

Verfahrensanalyse Milchgewinnung (Hygienemanagement, Melkroutine,

Tiergesundheit)

Beratung bei Keimzahl- und Gefrierpunktabweichungen

Beratungen Herdenmanagement und Fütterung von Milchkühen

(Fruchtbarkeit, Gesundheit, Ernährung)

Gesundheitsmonitoring bei Milchkühen (Erfassung von Diagnosedaten)

Herdbuchführung für die anerkannten Züchtervereinigungen Landesverband

Thüringer Rinderzüchter, Zucht- und Absatzgenossenschaft eG Erfurt und

Zucht- und Besamungsunion Hessen eG Alsfeld, für Milch-, Zweinutzungsund

Fleischrinderrassen laut Zuchtprogrammen der Züchtervereinigungen

ca. 150.000 Herdbuchkühe Milch- und Zweinutzungsrassen

ca. 12.000 Herdbuchkühe Fleischrinderrassen

Holstein:

Selektion von ca. 15 genomischen Bullenkälbern pro Jahr

Embryonentransfer und Ovum Pick up bei ausgewählten Rindern

Herdentypisierung

Fleckvieh:

Selektion von ca. 3 genomischen Jungbullen im Jahr

Zusammenarbeit in der EUROgenetik

Durchführung nach den Satzungen der anerkannten Züchtervereinigungen

LTR eG und ZBH eG für alle Milch-, Zweinutzungs- und Fleischrinderrassen

Aufzucht der Jungvererber in Kooperation

ca. 120 Bullenplätze in der Besamungsstation Erfurt

Produktionslabor: Gewinnung der Ejakulate, Herstellung von Tiefgefriersperma

und Konfektionierung bei höchster Qualitätssicherung (IFN Zertifizierung)

Spermadepot: Lagerung der Spermaportionen und Organisation der Logistik

ins In- und Ausland

Herstellung von geschlechtssortiertem Sperma (gesext) im Labor der GGI

in Cloppenburg

Durchführung und Organisation der künstlichen Besamung, als Serviceleistung

u. a. über Besamungstechniker und Tierärzte

Aus- und Weiterbildung von Eigenbestandsbesamern

ANPAARUNGSBERATUNG

→→

computergestützte Bullenauswahl mittels Bullenanpaarungsprogramm (BAP)

des vit Verden

QCONTROL 2025


08

UNTERNEHMENSÜBERSICHT

FLEISCHRINDERZUCHT

ZUCHT- UND

NUTZ VIEHHANDEL

→→

→→

→→

→→

→→

→→

→→

züchterische Betreuung von 28 Rassen

Mitwirkung bei der stationären Eigenleistungsprüfung von Fleischrinderjungbullen

LPA Dornburg

Organisation der Feldprüfung

Erfassung des Angebotes von Zucht- und Nutzvieh und deren Vermarktung

züchterische, veterinärtechnische sowie organisatorische Beratung der

Betriebe bei der Vermarktung

Organisation und Durchführung von Absatzveranstaltungen (Auktionen)

für Milch-, Zweinutzungs- und Fleischrinderrassen sowie Absetzer aus der

Mutterkuhhaltung

Export von Zucht- und Nutzrindern

SCHWEINEKONTROLL- UND

BERATUNGSRING

→→

→→

→→

→→

Optimierung des Fruchtbarkeits- und Reproduktionsmanagement

Unterstützung bei der Dokumentation von Merkmalen der Tiergesundheit und

Robustheit sowie Bestandsführung

überbetriebliche Auswertungen und Vergleiche

Beratung bei der Gestaltung einer effektiven und umweltverträglichen

Schweinemast

ERGEBNISSE IM PRÜFJAHR 2024/2025 AUF

EINEN BLICK

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG

(10/2024 – 09/2025)

MLP Betriebe Milchkühe 222

MLP Betriebe Ziegen 5

MLP Betriebe Schafe 2

Betriebe gesamt 229

(10/2024 – 09/2025) ± zum Vorjahr

A+B-Kühe 77.839 – 2.544

Milch-kg 10.471 – 2

Fett-% 4,01 + 0,05

Fett-kg 420 + 5

Eiweiß-% 3,49 + 0,03

Eiweiß-kg 366 + 3

QCONTROL 2025


UNTERNEHMENSÜBERSICHT

09

GESCHÄFTSFÜHRUNG UND AUFSICHTSRAT

GESCHÄFTSFÜHRUNG

Vorname/Name Anschrift Telefonnummer

Dr. Gesine Witzel Stotternheimer Str. 19,

99087 Erfurt

Ronald Bialek Stotternheimer Str. 19,

99087 Erfurt

Jens Kirch An der Hessenhalle 1,

36304 Alsfeld

Tel. +49 (0) 361 74977-14

Tel. +49 (0) 361 77974-0

Tel. +49 (0) 6631 784-34

AUFSICHTSRAT

Vorname/Name Anschrift Telefonnummer

Vorsitzender Silvio Reimann Milch-Land GmbH Veilsdorf,

Eisfelder Straße 66,

98669 Veilsdorf, OT Schackendorf

Stellvertreter Manfred Uhrig Im Brühl 13,

65843 Sulzbach

Mitglieder Uwe Merx Wipperdorfer Agrargesellschaft mbH,

Kehmstedter Weg 11,

99752 Wipperdorf

Peggy Käferle Stotternheimer Str. 19,

99087 Erfurt

Karsten Müller Brachter Str. 28,

35282 Rauschenberg/Schwabendorf

Martin Biederbick Schmalmeke 11,

34519 Diemelsee/Sudeck

Bernd Hohmann Rinderbügener Str. 9,

63607 Wächtersbach/Leisenwald

Dr. Florian Schmidt Uhlersdorf 5,

07570 Harth-Pöllnitz, OT Uhlersdorf

Tel. +49 (0) 3685 68790

Tel. +49 (0) 6196 71883

Tel. +49 (0) 36338 40783

Tel. +49 (0) 36203 50177

Tel. +49 (0) 6425 1692

Tel. +49 (0) 5633 1096

Tel. +49 (0) 6053 2634

Tel. + 49 (0) 36607 510-0

UNTERNEHMEN

QNETICS GMBH

Sitz:

Außenstelle Erfurt:

Außenstelle Jena:

Alsfeld (eingetr. Registergericht Gießen HRB 9171)

An der Hessenhalle 1, 36304 Alsfeld

Telefon: +49 (0) 361-74977-0

Fax: +49 (0) 361-74977-13

Telefon: +49 (0) 3641-6223-0

Fax: +49 (0) 3641-6223-12

Telefon: +49 (0) 6631-784-10

Fax: +49 (0) 6631-784-48

E-Mail: info@qnetics.de

Internet: www.qnetics.de

Bankverbindung:

VR Bank HessenLand eG

IBAN: DE17 5309 3200 0001 1933 17

BIC: GENODE51ALS

Deutsche Kreditbank AG

IBAN: DE53 1203 0000 1020 5604 29

BIC: BYLADEM1001

QCONTROL 2025


10

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND

HERDBUCHBESTÄNDE

1. BEGRIFFSDEFINITIONEN

Im MLP-Jahresabschluss der Betriebe wird eine Erläuterung von Kennziffern auf der Rückseite von

Liste M1521 vorgenommen. Darin nicht aufgeführte Begriffe werden im Folgenden erläutert

(Quelle: BRS-Richtlinie 1.1 Anlage 1).

KONTROLLJAHR

A+B-KÜHE

FUTTERTAGE

ABERKENNUNG VON

LEISTUNGEN

LAKTATIONSBEGINN

LAKTATIONSENDE

VERKALBEN

LAKTATIONSLEISTUNG

305-TAGE-LEISTUNG

JAHRESLEISTUNG

ZELLGEHALT DER HERDE

AM PRÜFTAG

BESTANDSDURCH-

SCHNITTSLEISTUNG

Das Kontrolljahr beginnt am 1. Oktober des Prüfjahres und endet am 30. September

des darauffolgenden Jahres.

Durchschnittliche Kuhzahl für das Prüfjahr, die anhand der Futtertage der Einzelkühe

errechnet wird.

Summe der Melk- und Trockentage.

Wenn die MLP-Ergebnisse durch Täuschung oder Manipulation beeinflusst wurden,

wird mindestens für den betreffenden Prüfzeitraum das Ergebnis der MLP nicht

verrechnet. Die Futtertage bzw. Melktage werden in Anrechnung gebracht. Dies

gilt auch dann, wenn eine Kuh absichtlich der MLP entzogen wurde.

Die Laktation beginnt am Tage nach der Kalbung.

Die Laktation gilt als abgeschlossen, wenn

→→

die Kuh „trocken“ gemeldet wird,

→→

die Kuh erneut kalbt,

→→

die Kuh abgeht,

→→

die Kuh als Amme gemeldet wird,

→→

für die Kuh eine Leistungsunterbrechung von mehr als 75 Tagen erfolgt

(unvollständige Leistung).

Wenn die Trächtigkeit vor dem 210. Tag nach der Besamung/Bedeckung beendet

wird, handelt es sich um ein Verkalben. Die laufende Laktation wird fortgesetzt.

Sollte bei Färsen nach der Verkalbung eine Prüfung erfolgen, so ist die Verkalbung

als Kalbung zu werten. Kann bei Kühen aufgrund fehlender Belegungsdaten die

Trächtigkeitsdauer nicht festgestellt werden, wird die Verkalbung dann als Kalbung

gewertet, wenn mit dem Verkalbedatum mindestens der 250. Melktag erreicht wird.

Die Laktationsleistung ist die vom Laktationsbeginn bis Laktationsende erbrachte

Leistung.

Die 305-Tage-Leistung ist die Leistung in der Zeit vom Tag nach dem Kalben bis

zum Ende des letzten Prüfzeitraums dieser Laktation, mindestens von 250 Tagen,

längstens bis zum Ablauf des 305. Laktationstages.

Die Jahresleistung ist die Leistung einer Kuh im Prüfjahr. Die Jahresleistung ist

abgeschlossen am 30.09. oder am Abgangstag.

Bei der Berechnung des mittleren Zellgehaltes der Herde werden die Ergebnisse

der Zellgehaltsbestimmung der Einzelkühe mit der Tagesmilchmenge gewogen

gemittelt.

Die Bestandsdurchschnittsleistung wird berechnet, indem die Summe der Milchmenge,

der Fettmenge und der Eiweißmenge eines Bestandes im Prüfjahr durch die

Summe der Futtertage dividiert und die Ergebnisse mit 365, in einem Schaltjahr

mit 366, multipliziert werden.

QCONTROL 2025


MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

11

BESTANDSERSATZRATE (Bestand am 1.10. + Anzahl Färsenkalbungen + Zukäufe – Bestand am 30.9.) x 100

Anzahl A + B-Kühe

MERZUNGSRATE (Abgänge mit Abgangsgrund 1) im Kontrolljahr) x 100

Anzahl A + B-Kühe

1)

ohne Abgangsgrund 1 (Verkauf zur Zucht)

REMONTIERUNGSRATE (Färsenabkalbungen im Kontrolljahr) x 100

Anzahl A + B-Kühe

LEBENSLEISTUNG

NUTZUNGSDAUER

NONRETURN 90 (NR 90)

BESAMUNGSINDEX (BI)

RASTZEIT (RZ)

ZWISCHENBESAMUNGSZEIT

(ZBZ)

In die Berechnung der Lebensleistung werden nur Jahresleistungen einbezogen.

Die Lebensleistung ist die Leistung nach dem ersten Kalben bis zum Ende des

letzten Prüfjahres, bei abgegangenen Kühen bis zum Abgang.

Die Nutzungsdauer errechnet sich aus dem Zeitabstand zwischen dem Tag nach

der ersten Kalbung und dem letzten Prüfdatum, bei abgegangenen Kühen bis zum

Abgangstag. Zur Zucht verkaufte Tiere sind nicht einbezogen.

Prozentsatz der 90 Tage nach der ersten Besamung nicht wieder besamten Tiere.

Anzahl Besamungen je Trächtigkeit.

Tage zwischen Kalbung und erster Besamung.

Durchschnittlicher Zeitabstand zwischen Folgebesamungen.

2. LANDESERGEBNISSE IM ÜBERBLICK

TABELLE 1

JAHRESLEISTUNGEN DER A+B-KÜHE

Jahr A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg HB-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg

2008 114.315 8.646 4,07 352 3,38 292 98.819 8.759 4,06 356 3,38 296

2009 112.553 8.816 4,05 357 3,39 299 98.173 8.931 4,04 361 3,39 303

2010 109.196 8.964 4,03 361 3,38 303 95.920 9.080 4,02 365 3,38 307

2011 108.328 9.018 4,03 363 3,37 304 94.941 9.138 4,03 368 3,37 308

2012 108.089 9.180 4,00 367 3,39 311 94.176 9.302 3,99 371 3,39 315

2013 107.832 9.245 4,03 373 3,39 313 94.132 9.364 4,03 377 3,39 317

2014 109.455 9.367 3,99 374 3,39 318 94.970 9.514 3,99 380 3,39 323

2015 109.620 9.505 3,96 376 3,39 322 95.353 9.657 3,95 381 3,38 326

2016 105.917 9.685 4,02 389 3,43 332 92.603 9.822 4,01 394 3,42 336

2017 100.256 9.509 4,03 383 3,44 327 87.291 9.657 4,01 388 3,43 332

2018 99.536 9.747 3,94 384 3,41 332 86.249 9.898 3,93 389 3,40 337

2019 97.604 9.721 4,02 391 3,45 335 82.335 9.858 4,01 396 3,45 340

2020 94.548 9.978 4,05 404 3,46 345 78.882 10.122 4,04 409 3,46 350

2021 90.419 10.004 4,06 407 3,45 346 77.011 10.157 4,06 412 3,45 350

2022 85.788 9.852 4,03 397 3,43 337 73.049 9.998 4,02 402 3,42 342

2023 83.177 10.179 4,03 410 3,44 351 70.679 10.314 4,02 415 3,44 355

2024 80.383 10.473 3,96 415 3,46 363 66.641 10.651 3,97 423 3,46 369

2025 77.839 10.471 4,01 420 3,49 366 64.604 10.633 4,02 428 3,49 371

+/- z.Vj. -2.544 -2 0,05 5 0,03 3 -2.037 -18 0,05 5 0,03 2

QCONTROL 2025


12

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

TABELLE 2

305-TAGE-LAKTATIONSLEISTUNGEN

Jahr Anz. 1. Lakt. M-kg F-% F-kg E-% E-kg Anz. alle Lakt. M-kg F-% F-kg E-% E-kg

2008 36.372 7.905 4,00 316 3,36 266 91.845 8.715 4,02 350 3,35 292

2009 34.799 7.996 3,95 316 3,35 268 91.185 8.812 3,99 352 3,35 295

2010 33.177 8.126 3,93 319 3,35 272 89.084 8.938 3,97 355 3,35 299

2011 33.536 8.185 3,92 321 3,35 274 88.751 9.054 3,97 359 3,34 302

2012 33.661 8.188 3,91 320 3,36 275 88.942 9.079 3,95 359 3,35 304

2013 33.018 8.288 3,92 325 3,35 278 88.634 9.208 3,94 363 3,34 308

2014 33.164 8.309 3,94 327 3,37 280 90.067 9.265 3,96 367 3,36 311

2015 33.763 8.354 3,90 326 3,38 282 91.158 9.368 3,92 367 3,35 314

2016 31.275 8.520 3,92 334 3,39 289 88.360 9.582 3,92 376 3,37 323

2017 30.634 8.403 3,97 333 3,41 286 82.716 9.432 3,97 375 3,39 320

2018 30.225 8.488 3,93 334 3,40 289 82.858 9.574 3,92 375 3,39 324

2019 29.604 8.509 3,92 334 3,40 290 80.828 9.610 3,91 376 3,39 325

2020 28.377 8.645 3,97 343 3,44 297 79.012 9.719 3,99 388 3,42 333

2021 26.783 8.720 3,99 348 3,44 300 75.723 9.884 3,99 394 3,42 338

2022 24.787 8.522 4,03 343 3,43 292 71.562 9.740 4,00 390 3,40 331

2023 24.414 8.567 3,99 342 3,44 295 70.257 9.862 3,95 390 3,40 335

2024 22.507 8.924 3,96 354 3,45 308 66.611 10.200 3,94 402 3,42 348

2025 22.574 9.024 3,95 356 3,46 313 64.386 10.275 3,91 402 3,43 352

+/- z.Vj. 67 100 -0,01 2 0,01 5 -2.225 75 -0,03 0,00 0,01 4

TABELLE 3

JAHRESLEISTUNGEN DER A+B-KÜHE ALLER IN THÜRINGEN GEHALTENEN RASSEN

Rasse A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Holstein-Sbt 65.606 10.658 4,01 427 3,49 372 799

Holstein-Rbt 3.189 10.156 4,07 413 3,52 357 770

Jersey 15 7.542 5,33 402 3,91 295 697

Braunvieh 59 8.610 4,21 362 3,69 317 680

Angler 2 4.540 4,82 219 3,41 155 374

Angler, a.Z. 3 4.198 5,89 247 3,87 162 409

Dt. Sbt. NR 1 3.581 4,66 167 3,49 125 292

Fleckvieh 1.257 7.872 4,07 321 3,52 277 598

Sonstige Rassen 1.360 9.141 3,94 360 3,48 318 679

XFM 1.078 9.178 4,06 372 3,52 323 695

XMM 5.267 9.599 4,05 389 3,52 338 727

Thüringen 77.839 10.471 4,01 420 3,49 366 786

TABELLE 4

JAHRESLEISTUNG DER A+B-KÜHE IN HERDBUCHBETRIEBEN NACH RASSEN

Rasse Anzahl M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Holstein-Sbt 60.609 10.702 4,02 430 3,49 373 803

Holstein-Rbt 2.953 10.241 4,07 417 3,52 360 777

Jersey 10 7.260 5,31 386 3,93 285 671

Braunvieh 40 8.799 4,19 368 3,69 324 693

Angler 1 3.085 4,64 143 3,73 115 258

Fleckvieh 984 7.683 4,13 317 3,53 271 589

Herdbuch 64.604 10.633 4,02 428 3,49 371 799

QCONTROL 2025


MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

13

TABELLE 5

LAKTATIONSLEISTUNGEN DER HERDBUCHKÜHE NACH RASSEN

Rasse 1. Lakt. M-kg F-% F-kg E-% E-kg alle Lakt. M-kg F-% F-kg E-% E-kg

Holstein-Sbt 17.448 9.192 3,95 363 3,46 318 50.057 10.502 3,91 411 3,42 360

Holstein-Rbt 900 8.868 3,97 352 3,47 308 2.424 9.995 3,97 397 3,45 345

Jersey 5 7.477 5,31 397 3,84 287 8 7.571 5,41 410 3,94 299

Braunvieh 8 7.137 4,27 305 3,72 265 33 8.675 4,24 368 3,62 314

Angler, a.Z. 2 4.541 5,76 262 3,74 170 3 4.112 5,44 224 3,76 155

Fleckvieh 290 7.139 4,00 286 3,49 249 906 8.023 4,01 322 3,48 279

Herdbuch 18.653 9.143 3,96 362 3,46 316 53.436 10.435 3,92 409 3,43 357

TABELLE 6

JAHRESLEISTUNGEN DER GEPRÜFTEN BETRIEBE NACH BESTANDSGRÖSSEN

Bestandsgröße (Kühe) Betriebe A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

1 – 9,9 11 54 5.568 4,46 248 3,61 201 449

10 –19,9 4 50 7.765 4,30 334 3,47 269 603

20 – 29,9 6 150 6.319 4,41 279 3,53 223 502

30 – 39,9 4 138 8.673 4,19 364 3,63 314 678

40 – 59,9 19 926 7.089 4,26 302 3,50 248 550

60 – 79,9 9 601 8.203 4,35 357 3,57 293 649

80 – 99,9 8 706 8.243 4,20 346 3,51 289 635

100 –149,9 13 1.599 9.448 4,05 382 3,50 331 714

150 –199,9 11 1.985 10.317 4,06 419 3,48 360 779

200 – 499,9 82 26.970 10.478 4,00 419 3,50 367 786

500 – 699,9 27 15.986 10.636 4,04 430 3,52 374 804

700 – 999,9 15 12.609 11.226 3,99 447 3,45 387 834

≥ 1.000 13 16.064 10.283 3,98 410 3,48 357 767

Gesamt 222 77.839 10.471 4,01 420 3,49 366 786

TABELLE 7

305-TAGE-LEISTUNGEN NACH LAKTATIONEN

Lakt. % Lakt. M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg % z. 1. Lakt. ZKZ

1 35,1 9.024 3,95 356 3,46 313 669 - -

2 26,4 10.864 3,89 423 3,44 374 797 119,1 400

3 18,4 11.150 3,91 435 3,42 382 817 122,2 408

4 10,8 11.160 3,89 434 3,38 378 811 121,3 412

5 5,5 10.803 3,91 423 3,37 364 787 117,6 414

6 2,3 10.458 3,91 409 3,34 349 758 113,3 415

7 1,0 10.153 3,93 399 3,31 336 735 109,9 416

8 0,3 9.287 4,02 374 3,35 311 685 102,4 415

9 0,1 8.877 3,89 345 3,32 294 640 95,6 424

Gesamt 100 10.275 3,91 402 3,43 352 755 - 406

TABELLE 8

JAHRESENDBESTAND (30.09.2025) NACH LAKTATIONEN

Anzahl Lakt. bis 1,0 > 1,0 – 2,0 > 2,0 – 3,0 > 3,0 – 4,0 > 4,0 – 5,0 > 5,0

% Kühe 34,2 26,5 18,1 11,1 5,9 4,2

QCONTROL 2025


14

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

ABBILDUNG 1

PROZENTUALE VERTEILUNG DER MLP-BETRIEBE NACH HERDENGRÖSSEN

40

Anteil in %

35

20

15

30

29,3

25

25,7

10

9,2

10,5

5

5,7 6,2

0

1 bis 99

100 bis 199

35,8 37,1 20,1 20,5

500 bis 999

200 bis 499

ab 1.000

Anzahl Kühe im Bestand

2024 2025

ABBILDUNG 2

PROZENTUALE VERTEILUNG DER MLP-KÜHE NACH HERDENGRÖSSEN

45

40

38,5 38,1

20,2 21,0

35

33,3 33,1

30

Anteil in %

25

20

15

10

5

3,9

3,4 4,0

4,4

0

1 bis 99 100 bis 199 200 bis 499 500 bis 999 ab 1.000

Anzahl Kühe im Bestand

2024 2025

QCONTROL 2025


MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

15

ABBILDUNG 3

LEISTUNGSENTWICKLUNG GANZJÄHRIG GEPRÜFTER KÜHE (A-KÜHE) IN THÜRINGEN SEIT 1979

11.500

10.500

9.500

8.500

8.674

9.163

9.651

9.649

9.723

10.167

10.383 10.473 10.471

10.204 10.046

7.500

7.698

6.500

M-kg

5.500

4.905

5.612

4.500

4.190

3.500

3.489

2.500

1.500

500

1979

1989

1991

1995 2001 2006 2011 2015 2017 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025

Jahr

ABBILDUNG 4

MELKDURCHSCHNITT DER A+B-KÜHE

34,0

M-kg

33,5

33,0

32,5

32,0

31,5

31,5 31,5

31,6

31,5

31,8

32,1

31,9

32,7

32,8 32,8

32,2

32,6

33,1

32,9

33,3

33,0

33,1

32,9

32,8

32,2

32,7

31,6

31,0

31,1

31,2

30,5

30,0

Okt.

Nov.

Dez.

Jan.

Feb.

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug.

Sep.

Monat

2024 2025

QCONTROL 2025


16

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

ABBILDUNG 5

ENTWICKLUNG DES FETTGEHALTES DER MLP-PROBEN (A+B-KÜHE)

4,35

4,25

4,15

4,14

4,17

4,15 4,15

4,12

Fett %

4,05

3,95

3,85

4,07

4,05

4,11

4,13

4,11

4,03

4,02

4,03

3,98

3,99

3,92

3,88

3,95

3,89 3,90

3,85

3,82

3,96

3,91

3,75

Okt.

Nov.

Dez.

Jan.

Feb.

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug.

Sep.

Monat

2024 2025

ABBILDUNG 6

ENTWICKLUNG DES EIWEISSGEHALTES DER MLP-PROBEN (A+B-KÜHE)

3,65

3,60

3,57 3,58

Eiweiß %

3,55

3,50

3,45

3,40

3,54

3,50

3,57

3,56

3,54

3,53

3,49

3,53

3,51

3,48

3,49

3,47

3,47

3,44

3,44

3,42

3,43

3,45

3,52

3,45

3,35

3,39

3,39

3,30

3,25

Okt.

Nov.

Dez.

Jan.

Feb.

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug.

Sep.

Monat

2024 2025

QCONTROL 2025


MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

17

3. JAHRESLEISTUNGEN

TABELLE 9

JAHRESLEISTUNGEN DER A+B-KÜHE NACH KREISEN

Kreis Betriebe A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

EF 1 48 4.245 5,10 216 3,53 150 366

G 1 211 10.695 4,12 440 3,52 377 817

WE 1 140 7.077 4,13 292 3,34 236 529

EIC 15 4.919 11.255 3,89 437 3,49 392 830

NDH 9 2.778 10.596 4,20 445 3,54 375 819

WAK 20 5.829 9.466 4,20 397 3,55 336 733

UH 7 2.256 10.813 4,03 436 3,54 383 818

KYF 3 1.011 10.836 3,81 413 3,50 379 792

SM 17 4.585 10.308 4,01 413 3,52 362 776

GTH 4 2.761 10.599 4,06 431 3,47 367 798

SÖM 4 2.024 11.187 3,95 441 3,35 374 816

HBN 10 5.608 9.837 4,12 405 3,49 343 748

IK 8 2.701 11.110 3,94 438 3,58 398 835

AP 10 4.039 11.279 3,80 428 3,47 391 819

SON 2 1.837 9.360 3,95 370 3,44 322 691

SLF/RU 12 4.482 9.989 4,00 400 3,47 347 747

SHK 13 5.214 9.927 4,09 406 3,53 350 756

SOK 35 11.732 10.786 3,99 430 3,46 373 803

GRZ 34 10.382 10.311 4,03 415 3,49 360 775

ABG 14 4.614 11.187 3,95 442 3,51 392 834

BLK 1 50 8.351 4,65 388 3,54 296 684

V 1 616 11.443 3,94 451 3,55 406 857

Gesamt 222 77.839 10.471 4,01 420 3,49 366 786

TABELLE 10

DIE BESTEN GANZJÄHRIG GEPRÜFTEN BETRIEBE NACH F+E-KG GEORDNET

lfd. Nr. Betrieb Kreis HB A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

1. Güterverw. Rothenacker SOK LTR 987,9 13.922 3,80 529 3,36 468 997

2. Agromil Mockern GmbH ABG LTR 622,4 13.526 3,95 534 3,41 461 995

3. Agrargesell. Günterode EIC MAR 934,7 12.801 4,08 522 3,40 435 957

4. Agrargen. Rosa SM LTR 782,1 12.916 3,85 497 3,47 448 945

5. Böttcher, S./La.wetzendorf GRZ MAR 257,2 12.646 4,03 509 3,45 436 945

6. Rinderhof Kauern GmbH GRZ LTR 270,6 13.417 3,58 480 3,46 465 944

7. Nessetalmilch / Goldbach GTH MAR 774,6 12.632 3,94 498 3,44 435 933

8. Agrarges. Griesheim mbH IK LTR 690,4 12.382 3,82 474 3,67 454 928

9. Agrargen. Großrudestedt SÖM LTR 405,7 12.016 4,18 502 3,45 414 916

10. LEV Römhild HBN LTR 688,7 11.760 4,04 475 3,56 419 894

11. Gentsch Hof/Pöhla ABG LTR 103,6 11.151 4,43 494 3,57 398 892

12. Agrarprod. Urbach NDH LTR 244,2 11.732 4,04 474 3,54 415 890

13. Agrarprod. Breitenworbis EIC LTR 534,3 11.864 3,96 470 3,53 419 889

14. Agrarbetr. Schönbrunn SOK LTR 366,3 12.163 3,86 469 3,41 415 884

15. Agrargen. Rückersdorf GRZ LTR 336,2 11.326 4,16 471 3,64 412 883

16. Agrargen. Niederpöllnitz GRZ LTR 1.000,5 11.708 4,23 495 3,29 385 880

17. Landw. GmbH Wümbach IK LTR 293,2 12.517 3,62 453 3,41 427 880

18. Agrargen. Pölzig GRZ LTR 155,0 11.974 3,90 467 3,42 410 877

19. Wipperdorfer-Agrarges. mbH NDH LTR 692,3 11.434 4,14 473 3,51 402 875

20. Agrargen. Graitschen SHK LTR 182,5 11.629 3,97 462 3,55 413 875

QCONTROL 2025


18

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

lfd. Nr. Betrieb Kreis HB A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

21. Landw. GmbH Körner UH LTR 605,2 11.763 3,93 462 3,50 412 874

22. Agrar GmbH Teichwolframsd. GRZ LTR 327,1 11.281 4,19 473 3,53 399 872

23. Agrar eG Weisbach SOK LTR 301,3 11.367 4,16 473 3,51 398 871

24. LAPROMA Schloßvippach SÖM LTR 765,7 12.044 3,85 464 3,38 407 871

25. Landw. GmbH Auleben NDH LTR 444,8 10.759 4,43 477 3,66 394 871

26. Agrargen. Reichenhausen SM LTR 289,9 11.762 4,10 482 3,30 388 870

27. Landgen. Oppurg SOK LTR 520,5 11.642 3,99 465 3,48 405 870

28. Gensler GbR Motzlar WAK ZBH 146,2 11.465 3,97 455 3,61 414 869

29. Agrarprod. Ludwigshof SOK LTR 896,7 11.390 4,24 483 3,35 381 864

30. Agrargen. Helmershausen SM 266,5 11.486 3,89 447 3,61 414 862

31. Agrargen. Oberlemnitz SOK LTR 406,9 11.770 3,85 453 3,47 409 861

32. Agrarprod. Görsbach NDH LTR 279,2 11.694 3,99 466 3,38 395 861

33. Agrargen. Gerstenberg ABG LTR 280,9 11.610 3,88 450 3,51 408 858

34. GbR Dienstedt IK LTR 521,3 11.110 4,10 455 3,62 402 858

35. Agrargen. Unterreichenau V LTR 616,0 11.443 3,94 451 3,55 406 857

36. Agrargen. Korbußen GRZ LTR 232,0 11.829 3,88 459 3,34 395 854

37. Agrargen. Lengenfeld UH LTR 144,1 11.206 4,05 454 3,56 399 853

38. Agrarges. Pfiffelbach mbH AP LTR 1.119,8 12.215 3,56 435 3,42 417 853

39. Agrar GmbH Niederorschel EIC LTR 479,1 10.963 4,17 457 3,59 394 851

40. Flach, H./Büna GRZ LTR 35,3 10.857 4,07 442 3,75 408 850

41. Agrargen. Dobareuth SOK LTR 421,6 12.092 3,57 432 3,41 412 845

42. Agrargen. Dobitschen ABG LTR 256,7 11.981 3,61 432 3,42 410 842

43. Landw. AG Oettersdorf SOK LTR 1.085,1 11.184 3,97 444 3,53 395 839

44. Agrargen. Catharinau SLF/RU LTR 267,5 10.818 4,21 456 3,53 382 838

45. Agrar GmbH Ziegelheim ABG LTR 258,4 11.313 3,87 438 3,53 399 837

46. Agrargen. Bad Berka AP LTR 216,5 11.286 3,83 433 3,58 403 836

47. TLLLR Buttelstedt AP LTR 341,2 10.940 4,15 454 3,49 381 836

48. Hof Kuhnert/Schömberg GRZ LTR 145,7 11.031 4,02 444 3,54 390 834

49. EG Neumark AP LTR 1.638,3 11.345 3,87 439 3,48 395 834

50. Agrar GmbH Markersdorf GRZ LTR 289,1 11.335 3,77 428 3,58 406 834

TABELLE 11

DIE BESTEN GANZJÄHRIG GEPRÜFTEN BETRIEBE NACH GRÖSSENKLASSEN

(DURCHSCHNITTSLEISTUNGEN DER A+B-KÜHE, GEORDNET NACH F+E–KG)

Gruppe Betrieb Kreis A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

1 – 29,9 Großmann, M./Ettischleben IK 6,3 8.706 4,28 372 3,71 323 696

Brodmann, T./Breitenworbis EIC 8,2 8.585 4,23 363 3,46 297 661

Weyh GbR Fambach SM 7,8 6.990 4,71 329 3,61 253 582

Weigelt, R./Zollgrün SOK 23,7 7.382 4,42 327 3,39 250 577

Petzenberger, E./Unteralba WAK 14,4 7.102 4,51 321 3,26 231 552

30 – 99,9 Flach, H./Büna GRZ 35,3 10.857 4,07 442 3,75 408 850

Gruschwitz, D./Gottesgrün GRZ 90,5 10.639 4,13 439 3,54 376 816

Pfeifer, H./Riechheim IK 64,3 9.629 4,71 454 3,62 349 803

Ackermann GbR Solsdorf SLF/RU 87,3 9.772 4,46 436 3,51 343 779

Wachler, M./Göpfersdorf ABG 58,8 9.693 4,05 393 3,65 354 747

100 – 199,9 Gentsch Hof/Pöhla ABG 103,6 11.151 4,43 494 3,57 398 892

Agrargen. Pölzig GRZ 155,0 11.974 3,90 467 3,42 410 877

Agrargen. Graitschen SHK 182,5 11.629 3,97 462 3,55 413 875

Gensler GbR Motzlar WAK 146,2 11.465 3,97 455 3,61 414 869

Agrargen. Lengenfeld UH 144,1 11.206 4,05 454 3,56 399 853

200 – 499,9 Böttcher, S./La.wetzendorf GRZ 257,2 12.646 4,03 509 3,45 436 945

Rinderhof Kauern GmbH GRZ 270,6 13.417 3,58 480 3,46 465 944

Agrargen. Großrudestedt SÖM 405,7 12.016 4,18 502 3,45 414 916

Agrarprod. Urbach NDH 244,2 11.732 4,04 474 3,54 415 890

Agrarbetr. Schönbrunn SOK 366,3 12.163 3,86 469 3,41 415 884

QCONTROL 2025


MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

19

Gruppe Betrieb Kreis A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

500 – 999,9 Güterverw. Rothenacker SOK 987,9 13.922 3,80 529 3,36 468 997

Agromil Mockern GmbH ABG 622,4 13.526 3,95 534 3,41 461 995

Agrargesell. Günterode EIC 934,7 12.801 4,08 522 3,40 435 957

Agrargen. Rosa SM 782,1 12.916 3,85 497 3,47 448 945

Nessetalmilch/Goldbach GTH 774,6 12.632 3,94 498 3,44 435 933

≥ 1.000 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ 1.000,5 11.708 4,23 495 3,29 385 880

Agrarges. Pfiffelbach mbH AP 1.119,8 12.215 3,56 435 3,42 417 853

Landw. AG Oettersdorf SOK 1.085,1 11.184 3,97 444 3,53 395 839

EG Neumark AP 1.638,3 11.345 3,87 439 3,48 395 834

Rhönland eG/Dermbach WAK 1.415,6 10.714 4,09 438 3,49 374 812

TABELLE 12

DIE BESTEN GANZJÄHRIG GEPRÜFTEN KÜHE NACH F+E-KG GEORDNET

lfd. Nr. Ohr-Nr. Rasse HB M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg Betrieb Kreis

1. DE 16 042 14404 Sbt LTR 21.909 3,74 820 3,45 756 1.576 Güterverw. Rothenacker SOK

2. DE 16 044 42201 Sbt LTR 21.717 3,94 855 3,21 698 1.553 Güterverw. Rothenacker SOK

3. DE 16 045 11039 Sbt LTR 19.634 4,38 859 3,31 650 1.509 Güterverw. Rothenacker SOK

4. DE 16 042 14150 Rbt LTR 18.480 4,44 821 3,58 662 1.483 Güterverw. Rothenacker SOK

5. DE 16 043 26153 Sbt LTR 20.818 3,83 798 3,27 680 1.478 Güterverw. Rothenacker SOK

6. DE 16 043 26157 Sbt LTR 21.167 3,59 760 3,33 704 1.464 Güterverw. Rothenacker SOK

7. DE 16 042 14059 Sbt LTR 21.904 3,48 762 3,15 691 1.453 Güterverw. Rothenacker SOK

8. DE 16 041 29042 Sbt MAR 16.631 4,83 803 3,79 630 1.433 Böttcher, S./La.wetzendorf GRZ

9. DE 16 044 42228 Sbt LTR 24.849 2,68 667 3,03 753 1.420 Güterverw. Rothenacker SOK

10. DE 16 042 14324 Sbt LTR 18.310 4,15 759 3,61 661 1.420 Güterverw. Rothenacker SOK

11. DE 16 041 17750 Sbt LTR 18.517 4,50 833 3,14 582 1.415 Agrarprod. Görsbach NDH

12. DE 16 041 52325 Sbt LTR 18.782 4,21 791 3,29 617 1.408 Agrargen. Großrudestedt SÖM

13. DE 08 178 31151 Sbt LTR 21.458 3,16 677 3,38 726 1.403 Agrargen. Rosa SM

14. DE 16 041 66541 Sbt MAR 18.630 4,26 794 3,26 607 1.401 Nessetalmilch/Goldbach GTH

15. DE 16 042 80620 Sbt LTR 19.391 4,01 777 3,18 616 1.393 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

16. DE 16 043 15229 Sbt MAR 18.243 4,01 732 3,61 659 1.391 Böttcher, S./La.wetzendorf GRZ

17. DE 16 043 50785 Sbt LTR 18.967 3,93 745 3,37 639 1.384 LAPROMA Schloßvippach SÖM

18. DE 16 045 11203 Sbt LTR 18.309 4,16 762 3,38 619 1.381 Güterverw. Rothenacker SOK

19. DE 16 044 22547 XMM LTR 17.818 4,19 747 3,54 630 1.377 Agrargen. Großrudestedt SÖM

20. DE 16 043 26081 Sbt LTR 21.493 3,32 713 3,08 663 1.376 Güterverw. Rothenacker SOK

21. DE 16 044 42262 Sbt LTR 22.311 3,12 695 3,05 680 1.375 Güterverw. Rothenacker SOK

22. DE 16 040 79918 XFM LTR 17.622 4,17 735 3,63 639 1.374 Agrarges. Luhnetal/Anrode UH

23. DE 16 045 11139 Sbt LTR 17.236 4,21 725 3,76 648 1.373 Güterverw. Rothenacker SOK

24. DE 16 043 78678 Sbt LTR 20.046 3,61 724 3,23 648 1.372 Güterverw. Rothenacker SOK

25. DE 16 045 11029 Sbt LTR 20.042 3,52 705 3,32 665 1.370 Güterverw. Rothenacker SOK

26. DE 16 042 80643 Rbt LTR 16.875 4,66 787 3,45 583 1.370 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

27. DE 16 044 77406 Sbt MAR 16.232 4,81 780 3,63 590 1.370 Nessetalmilch/Goldbach GTH

28. DE 16 043 78756 Sbt LTR 21.891 3,13 685 3,12 684 1.369 Güterverw. Rothenacker SOK

29. DE 16 045 11519 Sbt LTR 17.913 4,33 776 3,31 593 1.369 Güterverw. Rothenacker SOK

30. DE 16 045 11107 Sbt LTR 19.339 3,63 702 3,44 665 1.367 Güterverw. Rothenacker SOK

31. DE 16 041 25223 Sbt LTR 19.051 3,91 744 3,26 622 1.366 Agrargen. Rosa SM

32. DE 16 043 26176 Sbt LTR 18.961 3,92 744 3,28 622 1.366 Güterverw. Rothenacker SOK

33. DE 16 042 19480 Sbt LTR 18.414 4,26 785 3,14 579 1.364 Agromil Mockern GmbH ABG

34. DE 16 039 47124 Sbt LTR 16.660 4,57 761 3,62 603 1.364 Güterverw. Rothenacker SOK

35. DE 16 043 26061 Sbt LTR 18.319 4,11 752 3,34 611 1.363 Güterverw. Rothenacker SOK

36. DE 16 044 09060 Sbt LTR 17.434 4,39 766 3,42 597 1.363 Agrargen. Friesau SOK

37. DE 16 043 15032 Sbt MAR 17.900 4,16 744 3,45 618 1.362 Böttcher, S./La.wetzendorf GRZ

38. DE 16 041 28958 Sbt MAR 15.936 4,83 770 3,71 592 1.362 Böttcher, S./La.wetzendorf GRZ

39. DE 16 042 19067 Sbt LTR 16.149 4,66 753 3,76 608 1.361 Agromil Mockern GmbH ABG

40. DE 16 044 42260 Sbt LTR 18.595 4,03 750 3,26 607 1.357 Güterverw. Rothenacker SOK

QCONTROL 2025


20

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

lfd. Nr. Ohr-Nr. Rasse HB M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg Betrieb Kreis

41. DE 16 045 11050 Sbt LTR 18.906 3,94 744 3,23 610 1.354 Güterverw. Rothenacker SOK

42. DE 16 042 96436 Sbt LTR 15.793 4,81 759 3,77 595 1.354 Agrargen. Rosa SM

43. DE 16 043 94125 Sbt MAR 18.081 3,92 708 3,55 642 1.350 Agrargesell. Günterode EIC

44. DE 16 043 26050 Sbt LTR 16.510 4,25 702 3,91 646 1.348 Güterverw. Rothenacker SOK

45. DE 16 041 85980 Sbt LTR 15.504 4,70 728 4,00 620 1.348 Rinderhof Kauern GmbH GRZ

46. DE 16 042 19150 Sbt LTR 18.812 3,71 698 3,45 649 1.347 Agromil Mockern GmbH ABG

47. DE 16 045 11068 Sbt LTR 17.670 4,01 709 3,61 638 1.347 Güterverw. Rothenacker SOK

48. DE 16 039 53572 Sbt LTR 17.732 4,38 777 3,21 569 1.346 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

49. DE 16 045 11063 Sbt LTR 17.671 4,23 748 3,38 598 1.346 Güterverw. Rothenacker SOK

50. DE 16 043 26086 Sbt LTR 18.541 3,80 704 3,46 641 1.345 Güterverw. Rothenacker SOK

4. LAKTATIONSLEISTUNGEN

TABELLE 13

LAKTATIONSLEISTUNGEN NACH KREISEN

1. Laktation ab 2. Laktation alle Laktationen

Kreis Anzahl M-kg F+E-kg Anzahl M-kg F+E-kg Anzahl M-kg F+E-kg

EF 11 5.683 470 13 6.158 501 24 5.940 487

G 71 9.309 712 111 10.948 817 182 10.309 776

WE 25 5.905 424 99 7.468 549 124 7.153 524

EIC 1.539 9.643 700 2.489 11.504 829 4.028 10.793 779

NDH 807 9.232 699 1.436 11.049 828 2.243 10.395 782

WAK 1.698 8.283 635 2.853 10.203 766 4.551 9.487 717

UH 703 9.151 693 1.184 11.274 828 1.887 10.483 777

KYF 269 9.174 658 591 11.170 798 860 10.546 754

SM 1.229 8.623 644 2.655 10.678 784 3.884 10.027 740

GTH 795 9.259 682 1.533 11.248 822 2.328 10.569 775

SÖM 529 9.542 685 1.101 11.428 807 1.630 10.816 767

HBN 1.611 8.498 636 3.156 9.955 741 4.767 9.463 706

IK 866 9.600 712 1.406 11.352 833 2.272 10.684 787

AP 1.109 9.715 698 2.282 12.020 842 3.391 11.266 795

SON 468 8.106 596 1.041 10.125 735 1.509 9.499 692

SLF/RU 1.285 8.774 650 2.327 10.596 768 3.612 9.948 726

SHK 1.526 8.835 661 2.729 10.476 774 4.255 9.887 733

SOK 3.412 9.089 671 6.255 11.369 830 9.667 10.564 774

GRZ 3.052 8.949 663 5.595 10.855 796 8.647 10.183 749

ABG 1.379 9.450 697 2.584 11.385 834 3.963 10.712 786

BLK 14 7.350 571 32 8.149 655 46 7.906 629

V 176 10.108 747 340 11.612 847 516 11.099 813

Thüringen 22.574 9.024 669 41.812 10.950 801 64.386 10.275 755

QCONTROL 2025


MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

21

TABELLE 14

BETRIEBE MIT DER HÖCHSTEN 1. LAKTATIONSLEISTUNG

NACH F+E-KG GEORDNET

lfd. Nr. Betrieb Kreis HB Anzahl M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

1. Güterverw. Rothenacker SOK LTR 267 12.588 3,64 458 3,31 417 875

2. Böttcher, S./La.wetzendorf GRZ MAR 66 11.194 4,07 456 3,43 384 840

3. Nessetalmilch/Goldbach GTH MAR 217 11.754 3,77 443 3,37 396 839

4. Agromil Mockern GmbH ABG LTR 140 11.157 4,06 453 3,44 383 837

5. Agrargesell. Günterode EIC MAR 323 10.659 4,06 432 3,37 359 792

6. Agrargen. Großrudestedt SÖM LTR 116 10.380 4,16 432 3,41 354 786

7. Rinderhof Kauern GmbH GRZ LTR 82 11.026 3,58 394 3,48 384 778

8. Agrarges. Griesheim mbH IK LTR 288 10.519 3,74 393 3,64 382 776

9. LEV Römhild HBN LTR 301 10.231 4,04 413 3,53 361 774

10. Agrarges. Pfiffelbach mbH AP LTR 292 11.155 3,53 393 3,36 374 768

11. Agrar GmbH Remda SLF/RU LTR 69 10.033 4,03 404 3,59 360 764

12. Agrargen. Rückersdorf GRZ LTR 93 9.808 4,11 403 3,63 356 759

13. Agrargen. Lengenfeld UH LTR 59 10.109 4,00 405 3,43 346 751

14. Hof Kuhnert/Schömberg GRZ LTR 38 10.011 3,92 393 3,56 356 749

15. Agrarbetr. Schönbrunn SOK LTR 113 9.953 4,00 398 3,51 350 748

16. Agrargen. Unterreichenau V LTR 176 10.108 3,87 391 3,52 356 747

17. Gerbothe-Wiesner GbR NDH LTR 29 10.292 3,87 398 3,40 349 747

18. Agrargen. Oberlemnitz SOK LTR 122 9.960 4,02 400 3,46 345 745

19. Agrarprod. Urbach NDH LTR 83 10.225 3,83 392 3,45 353 745

20. Agrarprod. Breitenworbis EIC LTR 160 10.079 3,87 390 3,49 352 742

21. Gensler GbR Motzlar WAK ZBH 26 9.954 3,97 395 3,49 347 742

22. Agrargen. Rosa SM LTR 227 9.950 3,96 394 3,50 348 742

23. Landw. GmbH Körner UH LTR 174 9.944 3,97 394 3,48 346 740

24. Landgen. Oppurg SOK LTR 140 9.808 4,00 392 3,53 346 738

25. Landw. GmbH Wümbach IK 72 10.562 3,56 376 3,37 356 732

26. Agrargen. Graitschen SHK LTR 47 9.993 3,91 390 3,41 341 731

27. Agrargen. Jückelberg ABG LTR 85 9.666 4,05 392 3,47 335 727

28. Gentsch Hof/Pöhla ABG LTR 33 9.383 4,23 397 3,51 330 727

29. Agrargen. Niederpöllnitz GRZ LTR 255 9.779 4,20 410 3,23 315 726

30. LAPROMA Schloßvippach SÖM LTR 208 10.082 3,84 387 3,36 338 726

31. Agrargen. Pölzig GRZ LTR 56 10.015 3,84 385 3,40 340 725

32. TLLLR Buttelstedt AP LTR 95 9.759 4,00 390 3,43 335 725

33. Wipperdorfer-Agrarges. mbH NDH LTR 201 9.631 4,04 389 3,46 333 723

34. Landgut Hünstein/Nohra NDH LTR 21 9.759 3,91 381 3,49 341 722

35. Agrarges. Luhnetal/Anrode UH LTR 53 9.580 3,98 381 3,56 341 722

36. Landw. AG Oettersdorf SOK LTR 299 9.733 3,88 378 3,52 343 721

37. Agrargen. Bucha SHK LTR 158 9.811 3,85 377 3,46 339 717

38. GbR Dienstedt IK LTR 157 9.259 4,12 381 3,60 333 715

39. Agrarprod. Görsbach NDH LTR 71 9.990 3,85 384 3,30 330 715

40. Agrar GmbH Ziegelheim ABG LTR 105 9.685 3,86 373 3,52 341 714

41. Agrarprod. GmbH Neusitz SLF/RU LTR 317 9.260 4,11 381 3,59 332 713

42. LA-PRO-HA Cretzschwitz G LTR 71 9.309 4,19 390 3,45 321 712

43. Landw. GmbH Auleben NDH LTR 154 8.872 4,37 388 3,65 323 711

44. Flach, H./Büna GRZ LTR 11 9.596 3,89 373 3,49 335 708

45. Agrarges. Jüchsen mbH SM LTR 104 9.057 4,16 377 3,65 331 707

46. Agrargen. Dobitschen ABG LTR 102 10.244 3,49 358 3,41 349 707

47. Weber GbR Steinbach EIC LTR 55 8.952 4,23 379 3,65 327 706

48. Agrargen. Dobareuth SOK LTR 128 10.272 3,43 352 3,37 346 698

49. Lever AG Heiligenstadt EIC LTR 107 9.809 3,54 348 3,56 349 697

50. Steinsdorfer Agrar GmbH GRZ LTR 45 9.568 3,89 372 3,36 322 694

QCONTROL 2025


22

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

TABELLE 15

BETRIEBE MIT DEN HÖCHSTEN LAKTATIONSLEISTUNGEN (ALLE LAKTATIONEN)

NACH F+E-KG GEORDNET

lfd. Nr. Betrieb Kreis HB Anzahl M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

1. Güterverw. Rothenacker SOK LTR 744 13.881 3,71 515 3,34 464 979

2. Agromil Mockern GmbH ABG LTR 524 13.071 3,87 506 3,36 439 945

3. Böttcher, S./La.wetzendorf GRZ MAR 219 12.471 3,90 486 3,39 423 910

4. Nessetalmilch/Goldbach GTH MAR 603 12.539 3,76 472 3,37 422 894

5. Agrargesell. Günterode EIC MAR 787 12.159 3,95 480 3,35 407 887

6. Rinderhof Kauern GmbH GRZ LTR 234 12.838 3,45 443 3,42 439 883

7. Agrargen. Rosa SM LTR 662 12.094 3,80 460 3,42 413 873

8. Agrarges. Griesheim mbH IK LTR 580 11.865 3,73 442 3,60 427 870

9. Agrarprod. Görsbach NDH LTR 231 12.116 3,86 468 3,28 397 865

10. Agrargen. Niederpöllnitz GRZ LTR 786 11.793 4,10 483 3,23 381 865

11. Agrargen. Großrudestedt SÖM LTR 324 11.492 4,11 472 3,38 389 861

12. Gentsch Hof/Pöhla ABG LTR 90 10.758 4,39 473 3,53 380 853

13. Agrargen. Rückersdorf GRZ LTR 289 11.244 4,00 450 3,57 401 851

14. Agrarprod. Urbach NDH LTR 202 11.725 3,79 444 3,45 404 848

15. Agrarbetr. Schönbrunn SOK LTR 338 11.732 3,80 446 3,43 402 848

16. Landw. GmbH Körner UH LTR 522 11.548 3,86 445 3,45 398 843

17. Agrarges. Pfiffelbach mbH AP LTR 893 12.332 3,42 422 3,35 413 835

18. Agrarprod. Ludwigshof SOK LTR 696 10.948 4,29 470 3,32 364 834

19. Gerbothe-Wiesner GbR NDH LTR 84 11.393 3,91 445 3,37 384 829

20. Agrargen. Oberlemnitz SOK LTR 341 11.411 3,87 442 3,39 387 829

21. Agrarprod. Breitenworbis EIC LTR 460 11.299 3,85 436 3,48 393 829

22. Agrar GmbH Teichwolframsd. GRZ LTR 262 11.009 4,05 446 3,46 380 827

23. Agrar GmbH Remda SLF/RU LTR 192 11.089 3,89 432 3,54 393 824

24. Landgen. Oppurg SOK LTR 459 11.171 3,93 438 3,44 385 823

25. Agrargen. Helmershausen SM 214 11.041 3,88 428 3,58 395 823

26. Agrargen. Reichenhausen SM LTR 254 11.195 4,05 454 3,26 366 819

27. LAPROMA Schloßvippach SÖM LTR 590 11.740 3,67 431 3,29 387 817

28. Gensler GbR Motzlar WAK ZBH 97 11.183 3,84 430 3,46 387 816

29. Agrargen. Gerstenberg ABG LTR 241 11.214 3,78 424 3,48 390 814

30. LEV Römhild HBN LTR 562 10.853 3,98 432 3,51 381 813

31. Agrargen. Unterreichenau V LTR 516 11.099 3,85 427 3,48 386 813

32. Großmann, M./Ettischleben IK LTR 4 10.867 4,04 439 3,44 374 813

33. Agrargen. Graitschen SHK LTR 152 11.076 3,90 432 3,42 379 811

34. Wipperdorfer-Agrarges. mbH NDH LTR 563 10.741 4,06 436 3,47 373 809

35. Landw. GmbH Wümbach IK 273 11.685 3,58 418 3,35 391 809

36. EG Neumark AP LTR 1.415 11.395 3,68 420 3,40 387 807

37. Agrargen. Leubsdorf SOK LTR 303 10.959 3,86 423 3,51 384 807

38. Agrar GmbH Niederorschel EIC LTR 414 10.525 4,12 434 3,54 372 806

39. Agrargen. Catharinau SLF/RU LTR 189 11.139 3,81 425 3,42 381 806

40. Agrar eG Weisbach SOK LTR 272 10.675 4,10 438 3,44 367 805

41. Agrargen. Jückelberg ABG LTR 280 10.822 4,00 433 3,43 372 804

42. TLLLR Buttelstedt AP LTR 283 10.789 4,06 438 3,38 365 803

43. Landw. AG Oettersdorf SOK LTR 826 10.844 3,92 425 3,48 377 802

44. GbR Dienstedt IK LTR 431 10.492 4,07 427 3,56 374 801

45. Hof Kuhnert/Schömberg GRZ LTR 115 10.915 3,82 417 3,51 383 800

46. Agrar GmbH Ziegelheim ABG LTR 234 10.892 3,82 417 3,50 381 798

47. Ackermann GbR Solsdorf SLF/RU LTR 64 10.475 4,26 446 3,35 351 796

48. Landw. GmbH Auleben NDH LTR 397 10.090 4,28 432 3,61 364 796

49. Agrargen. Dobitschen ABG LTR 228 11.438 3,54 405 3,40 389 795

50. Agrargen. Lengenfeld UH LTR 113 10.658 4,00 426 3,46 368 794

QCONTROL 2025


MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

23

TABELLE 16

KÜHE DER RASSE SCHWARZBUNT MIT DER HÖCHSTEN 1. LAKTATIONSLEISTUNG

NACH F+E-KG GEORDNET

lfd. Nr. Ohr-Nr. HB Vater EKA M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg Betrieb Kreis

1. DE 16 045 11203 LTR Tabasco 28 15.528 4,28 664 3,48 540 1.204 Güterverw. Rothenacker SOK

2. DE 16 045 11519 LTR Rapid 24 15.284 4,31 658 3,23 493 1.151 Güterverw. Rothenacker SOK

3. DE 16 045 11450 LTR Rapid 27 15.171 4,03 612 3,41 518 1.130 Güterverw. Rothenacker SOK

4. DE 16 045 11354 LTR Victor 27 14.974 4,06 608 3,48 521 1.129 Güterverw. Rothenacker SOK

5. DE 16 045 47087 MAR Foreman 27 16.005 3,59 574 3,37 539 1.113 Nessetalmilch/Goldbach GTH

6. DE 16 046 50162 LTR Porter 23 15.057 4,19 631 3,20 482 1.113 Güterverw. Rothenacker SOK

7. DE 16 045 11205 LTR Dynamo 28 14.548 4,11 598 3,48 506 1.104 Güterverw. Rothenacker SOK

8. DE 16 045 47010 MAR Mahomes 32 13.274 4,60 610 3,66 486 1.096 Nessetalmilch/Goldbach GTH

9. DE 16 044 42213 LTR Duke 30 15.318 3,71 568 3,41 523 1.091 Güterverw. Rothenacker SOK

10. DE 16 045 11335 LTR Saturn 25 15.232 3,82 582 3,26 497 1.079 Güterverw. Rothenacker SOK

11. DE 16 045 11522 LTR King Doc 25 14.041 4,03 566 3,65 512 1.078 Güterverw. Rothenacker SOK

12. DE 03 634 89977 MAR Pikachu 28 13.209 4,49 593 3,62 478 1.071 Nessetalmilch/Goldbach GTH

13. DE 16 045 11006 LTR Chassy 26 15.600 3,78 590 3,08 480 1.070 Güterverw. Rothenacker SOK

14. DE 16 045 78579 MAR Magnifique 27 14.945 3,69 552 3,46 517 1.069 Nessetalmilch/Goldbach GTH

15. DE 16 043 78724 LTR Indulge 35 14.170 4,16 590 3,38 479 1.069 Güterverw. Rothenacker SOK

16. DE 16 046 50061 LTR Sputnik Et 22 13.696 4,20 575 3,50 480 1.055 Güterverw. Rothenacker SOK

17. DE 16 045 11320 LTR Piledriver 25 15.460 3,70 572 3,11 481 1.053 Güterverw. Rothenacker SOK

18. DE 16 046 04953 MAR Monteverdi 24 13.867 3,99 553 3,58 497 1.050 Nessetalmilch/Goldbach GTH

19. DE 16 045 11306 LTR Grant 30 16.952 3,22 546 2,96 502 1.048 Güterverw. Rothenacker SOK

20. DE 16 046 50137 LTR Southland 23 16.290 3,20 521 3,24 527 1.048 Güterverw. Rothenacker SOK

21. DE 16 045 47090 MAR Stardancer 27 15.265 3,66 558 3,21 490 1.048 Nessetalmilch/Goldbach GTH

22. DE 16 046 50109 LTR Saturn 24 14.310 3,82 546 3,51 502 1.048 Güterverw. Rothenacker SOK

23. DE 16 045 11204 LTR Radar 31 12.261 5,12 628 3,43 420 1.048 Güterverw. Rothenacker SOK

24. DE 16 045 11307 LTR Muck 24 15.603 3,55 554 3,13 488 1.042 Güterverw. Rothenacker SOK

25. DE 16 045 11372 LTR Dynamo 27 15.268 3,62 552 3,20 489 1.041 Güterverw. Rothenacker SOK

26. DE 16 044 42223 LTR Crimson 29 15.320 3,56 546 3,19 489 1.035 Güterverw. Rothenacker SOK

27. DE 16 046 50009 LTR Solarpower 22 15.203 3,66 556 3,15 479 1.035 Güterverw. Rothenacker SOK

28. DE 16 045 11276 LTR Crimson 26 15.184 3,40 516 3,40 517 1.033 Güterverw. Rothenacker SOK

29. DE 16 044 29945 MAR Summertime 30 13.525 4,15 561 3,48 470 1.031 Nessetalmilch/Goldbach GTH

30. DE 16 045 11149 LTR Piledriver 27 13.510 4,12 557 3,51 474 1.031 Güterverw. Rothenacker SOK

31. DE 16 044 25365 LTR Casteels 27 13.403 4,22 566 3,46 464 1.030 Agrargen. Rosa SM

32. DE 16 045 47095 MAR Stardancer 24 13.316 4,24 564 3,48 463 1.027 Nessetalmilch/Goldbach GTH

33. DE 16 045 11324 LTR Radar 29 13.952 3,98 555 3,37 470 1.025 Güterverw. Rothenacker SOK

34. DE 16 046 24005 LTR Callen 23 12.411 4,49 557 3,76 467 1.024 Agromil Mockern GmbH ABG

35. DE 16 046 24044 LTR Decatur 24 14.200 3,93 558 3,25 461 1.019 Agromil Mockern GmbH ABG

36. DE 16 045 11312 LTR Sound Syst 26 16.028 3,28 525 3,08 493 1.018 Güterverw. Rothenacker SOK

37. DE 16 045 11342 LTR Piledriver 26 14.857 3,70 550 3,15 468 1.018 Güterverw. Rothenacker SOK

38. DE 16 044 93530 LTR Marpon 26 14.400 3,79 546 3,26 469 1.015 Agrar GmbH Remda SLF/RU

39. DE 16 046 50235 LTR King Doc 21 13.260 4,21 558 3,44 456 1.014 Güterverw. Rothenacker SOK

40. DE 16 045 11314 LTR Piledriver 26 16.254 3,17 515 3,06 498 1.013 Güterverw. Rothenacker SOK

41. DE 16 045 47076 MAR HaveItAll 24 14.127 3,98 562 3,19 451 1.013 Nessetalmilch/Goldbach GTH

42. DE 16 045 11317 LTR Piledriver 24 13.429 4,23 568 3,28 440 1.008 Güterverw. Rothenacker SOK

43. DE 16 044 98497 MAR Freewood P 29 12.810 4,15 532 3,71 475 1.007 Nessetalmilch/Goldbach GTH

44. DE 16 045 11489 LTR Nexus 25 11.738 4,98 585 3,60 422 1.007 Güterverw. Rothenacker SOK

45. DE 16 046 50024 LTR Saturn 26 15.378 3,58 550 2,97 456 1.006 Güterverw. Rothenacker SOK

46. NL 06 353 02199 LTR Stardancer 27 12.416 4,53 562 3,56 442 1.004 Gerbothe-Wiesner GbR NDH

47. DE 16 044 57095 LTR German Boy 33 14.021 3,78 530 3,37 472 1.002 Agrargen. Rosa SM

48. DE 16 046 29014 LTR Georgio PP 25 14.091 3,58 505 3,51 494 999 Agrarges. Griesheim mbH IK

49. DE 16 046 32516 LTR - 24 13.984 3,67 513 3,48 486 999 Agrargen. Leubsdorf SOK

50. DE 16 046 50019 LTR Saturn 25 14.172 3,76 533 3,28 465 998 Güterverw. Rothenacker SOK

QCONTROL 2025


24

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

TABELLE 17

KÜHE DER RASSE ROTBUNT MIT DER HÖCHSTEN 1. LAKTATIONSLEISTUNG

NACH F+E-KG GEORDNET

lfd. Nr. Ohr-Nr. HB Vater EKA M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg Betrieb Kreis

1. DE 16 046 50003 LTR Rager-Red 21 13.939 4,13 576 3,62 504 1.080 Güterverw. Rothenacker SOK

2. DE 16 044 77473 MAR Erotic Red 30 14.667 3,35 491 3,42 501 992 Nessetalmilch/Goldbach GTH

3. DE 16 046 50114 LTR Rager-Red 24 14.385 3,75 539 3,12 449 988 Güterverw. Rothenacker SOK

4. DE 16 045 11471 LTR Step Red 23 14.895 3,26 486 3,26 485 971 Güterverw. Rothenacker SOK

5. DE 16 045 78557 MAR Avance-Red 29 11.599 4,52 524 3,81 442 966 Nessetalmilch/Goldbach GTH

6. DE 16 046 50063 LTR Rager-Red 24 13.314 3,88 516 3,33 444 960 Güterverw. Rothenacker SOK

7. DE 16 046 50103 LTR Sputnik Et 24 14.839 3,34 495 3,11 461 956 Güterverw. Rothenacker SOK

8. DE 16 044 98458 MAR Ranger Red 29 12.586 4,31 542 3,29 414 956 Nessetalmilch/Goldbach GTH

9. DE 16 046 50283 LTR Craig Et 21 14.575 3,33 485 3,22 470 955 Güterverw. Rothenacker SOK

10. DE 16 044 98461 MAR Ranger Red 32 11.865 4,46 529 3,47 412 941 Nessetalmilch/Goldbach GTH

TABELLE 18

KÜHE DER RASSE FLECKVIEH MIT DER HÖCHSTEN 1. LAKTATIONSLEISTUNG

NACH F+E-KG GEORDNET

lfd. Nr. Ohr-Nr. HB Vater EKA M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg Betrieb Kreis

1. DE 16 045 89232 RZV Oberpf. Wallerprin 23 11.531 3,85 444 3,43 395 839 ERVEMA Wöhlsdorf GRZ

2. DE 16 042 92661 LTR Hutubi 43 9.942 4,47 444 3,65 363 807 Loskorn, M./Ketten WAK

3. DE 16 043 48011 LTR - 37 10.145 4,22 428 3,59 364 792 Peter, J./Diedorf WAK

4. DE 16 044 17840 RZV Oberpf. Hutubi 24 10.220 3,85 393 3,42 350 743 ERVEMA Wöhlsdorf GRZ

5. DE 16 044 24404 RZV Oberpf. Hofbieber 25 9.729 4,13 402 3,48 339 741 Rüdersdorfer Agrar GmbH GRZ

6. DE 16 044 17875 RZV Oberpf. Withof 28 10.398 3,80 395 3,29 342 737 Rüdersdorfer Agrar GmbH GRZ

7. DE 16 045 89122 RZV Oberpf. Magnum 26 9.513 4,20 400 3,54 337 737 Rüdersdorfer Agrar GmbH GRZ

8. DE 16 045 89206 RZV Oberpf. Der Beste 23 9.195 4,43 407 3,52 324 731 Rüdersdorfer Agrar GmbH GRZ

9. DE 16 043 48019 LTR - 37 9.351 4,05 379 3,55 332 711 Peter, J./Diedorf WAK

10. DE 16 044 17881 RZV Oberpf. Milestone 24 8.470 4,83 409 3,54 300 709 ERVEMA Wöhlsdorf GRZ

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QCONTROL 2025


MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

25

TABELLE 19

KÜHE DER RASSE SCHWARZBUNT MIT DER HÖCHSTEN LAKTATIONSLEISTUNG

NACH F+E-KG GEORDNET

lfd. Nr. Ohr-Nr. HB Vater Lakt. M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg Betrieb Kreis

1. DE 16 042 23846 LTR Skywalker 2 17.928 4,64 832 3,27 586 1.418 Agrarprod. Görsbach NDH

2. DE 16 042 14324 LTR Jaguar 2 17.774 4,18 743 3,54 630 1.373 Güterverw. Rothenacker SOK

3. DE 16 043 26042 LTR Barcley 2 17.138 4,38 751 3,58 614 1.365 Güterverw. Rothenacker SOK

4. DE 16 039 47124 LTR Ems Red PP 5 16.436 4,89 803 3,42 562 1.365 Güterverw. Rothenacker SOK

5. DE 16 042 23845 LTR Skywalker 3 15.600 4,91 766 3,79 591 1.357 Agrarprod. Görsbach NDH

6. DE 16 042 14404 LTR Yamaska 3 19.776 3,49 690 3,31 654 1.344 Güterverw. Rothenacker SOK

7. DE 16 042 14282 LTR Jaguar 3 18.640 3,88 724 3,30 615 1.339 Güterverw. Rothenacker SOK

8. DE 16 044 42201 LTR Crimson 2 18.671 3,94 735 3,20 598 1.333 Güterverw. Rothenacker SOK

9. DE 16 043 26232 LTR Aztec 2 17.116 4,21 720 3,53 605 1.325 Güterverw. Rothenacker SOK

10. DE 16 041 37529 LTR Gymnast 3 17.831 3,90 695 3,45 616 1.311 Güterverw. Rothenacker SOK

11. DE 16 045 11039 LTR Crimson 2 17.058 4,39 749 3,29 562 1.311 Güterverw. Rothenacker SOK

12. DE 16 043 26153 LTR Sound Syst 3 18.521 3,82 707 3,20 593 1.300 Güterverw. Rothenacker SOK

13. DE 16 043 26081 LTR Album 3 20.374 3,29 670 3,06 624 1.294 Güterverw. Rothenacker SOK

14. DE 16 042 14103 LTR Crushtime 3 19.180 3,67 704 3,07 589 1.293 Güterverw. Rothenacker SOK

15. DE 16 043 78743 LTR Helix 2 17.184 4,14 712 3,37 579 1.291 Güterverw. Rothenacker SOK

16. DE 16 043 26157 LTR Hothand 3 18.793 3,55 668 3,30 621 1.289 Güterverw. Rothenacker SOK

17. DE 16 042 52372 LTR Yoda 3 16.019 4,47 716 3,55 568 1.284 Agrarprod. Urbach NDH

18. DE 16 041 52325 LTR Super Uno 4 17.142 4,24 726 3,23 553 1.279 Agrargen. Großrudestedt SÖM

19. DE 16 038 42040 LTR Eric 5 16.005 4,72 755 3,19 511 1.266 Agrarprod. Görsbach NDH

20. DE 16 044 42019 LTR Duke 2 16.821 3,98 670 3,53 593 1.263 Güterverw. Rothenacker SOK

21. DE 16 042 14059 LTR Filou 3 19.033 3,49 665 3,12 594 1.259 Güterverw. Rothenacker SOK

22. DE 16 044 42192 LTR Radar 2 15.789 4,17 658 3,80 600 1.258 Güterverw. Rothenacker SOK

23. DE 16 043 78725 LTR Piledriver 2 17.992 3,69 664 3,30 593 1.257 Güterverw. Rothenacker SOK

24. DE 16 042 13523 MAR Lambda 3 15.817 4,45 704 3,48 550 1.254 Nessetalmilch/Goldbach GTH

25. DE 16 041 85757 LTR Cyrano 3 19.138 3,29 630 3,25 622 1.252 Rinderhof Kauern GmbH GRZ

26. DE 16 043 26205 LTR Muck 2 18.797 3,53 663 3,13 589 1.252 Güterverw. Rothenacker SOK

27. DE 16 045 11030 LTR Radar 2 16.919 4,14 701 3,25 550 1.251 Güterverw. Rothenacker SOK

28. DE 16 042 19067 LTR Medley 4 14.957 4,62 691 3,74 559 1.250 Agromil Mockern GmbH ABG

29. DE 16 044 04763 AltaEmboss 3 18.000 3,71 667 3,23 582 1.249 Landw. GmbH Wümbach IK

30. DE 16 041 17750 LTR Gymnast 4 16.417 4,49 737 3,10 509 1.246 Agrarprod. Görsbach NDH

31. DE 16 037 72943 LTR Cantus 4 17.609 3,77 664 3,29 580 1.244 Agrargen. Rosa SM

32. DE 16 041 29042 MAR Sound Syst 3 15.751 4,25 669 3,65 575 1.244 Böttcher, S./La.wetzendorf GRZ

33. DE 16 044 42078 LTR Piledriver 2 16.558 4,05 671 3,45 572 1.243 Güterverw. Rothenacker SOK

34. DE 16 040 88802 LTR Balu 4 16.203 3,93 636 3,74 606 1.242 Agrarges. Griesheim mbH IK

35. DE 16 042 14105 LTR Saturn 3 16.960 4,01 680 3,31 561 1.241 Güterverw. Rothenacker SOK

36. DE 16 042 19150 LTR Howler 4 17.384 3,70 644 3,43 596 1.240 Agromil Mockern GmbH ABG

37. DE 16 039 53365 LTR Gymnast 4 16.952 4,06 689 3,25 551 1.240 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

38. DE 16 043 94125 MAR Bundle 3 16.782 3,87 649 3,52 590 1.239 Agrargesell. Günterode EIC

39. DE 16 042 19480 LTR Venture 2 17.045 4,15 707 3,12 531 1.238 Agromil Mockern GmbH ABG

40. DE 16 043 26261 LTR Piledriver 3 18.983 3,40 646 3,11 591 1.237 Güterverw. Rothenacker SOK

41. DE 16 039 53034 LTR Stronghold 4 17.473 3,86 675 3,22 562 1.237 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

42. DE 16 043 26061 LTR Bam 3 17.077 3,97 678 3,27 559 1.237 Güterverw. Rothenacker SOK

43. DE 16 041 35635 LTR Barcley 4 16.682 3,90 650 3,51 586 1.236 Agrargen. Rosa SM

44. DE 16 035 29741 LTR Barcley 5 16.168 4,45 719 3,19 515 1.234 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

45. DE 16 044 42267 LTR Power 2 17.000 4,11 698 3,15 535 1.233 Güterverw. Rothenacker SOK

46. DE 16 043 94123 MAR Bundle 3 16.008 4,12 660 3,57 571 1.231 Agrargesell. Günterode EIC

47. DE 16 040 59841 LTR Mirage 4 18.420 3,43 632 3,25 598 1.230 Agromil Mockern GmbH ABG

48. DE 16 043 26065 LTR Mardi Gras 2 17.215 3,68 633 3,46 595 1.228 Güterverw. Rothenacker SOK

49. DE 16 040 88698 LTR Solaris 4 18.007 3,45 621 3,37 606 1.227 Agrarges. Griesheim mbH IK

50. DE 16 042 13514 MAR Imax 3 17.344 3,94 683 3,14 544 1.227 Nessetalmilch/Goldbach GTH

QCONTROL 2025


26

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

TABELLE 20

KÜHE DER RASSE ROTBUNT MIT DER HÖCHSTEN LAKTATIONSLEISTUNG

NACH F+E-KG GEORDNET

lfd. Nr. Ohr-Nr. HB Vater Lakt. M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg Betrieb Kreis

1. DE 16 043 78511 LTR Pat-Red 2 17.250 3,97 684 3,29 568 1.252 Güterverw. Rothenacker SOK

2. DE 16 044 00241 MAR Stamkos 2 17.259 3,84 663 3,41 588 1.251 Nessetalmilch/Goldbach GTH

3. DE 16 042 14150 LTR Rager-Red 3 17.284 3,95 682 3,26 563 1.245 Güterverw. Rothenacker SOK

4. DE 16 042 80643 LTR Sanseo P 2 15.439 4,65 718 3,41 527 1.245 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

5. DE 16 040 69097 LTR Bretagne 4 15.864 4,22 669 3,62 574 1.243 Güterverw. Rothenacker SOK

6. DE 16 042 96051 LTR Lux PP-Red 3 17.171 3,67 630 3,55 609 1.239 Agrargen. Rosa 066

7. DE 16 040 15153 LTR Bigstar-Re 4 18.176 3,65 664 2,99 543 1.207 Güterverw. Rothenacker SOK

8. DE 16 037 28435 LTR Apoll P 6 15.803 3,89 614 3,53 558 1.172 Agrarprod. Görsbach NDH

9. DE 16 042 10385 LTR Jacuzzi 3 14.574 4,32 629 3,61 526 1.155 Landw. AG Oettersdorf SOK

10. DE 16 043 26010 LTR Bam 2 14.754 4,26 628 3,50 517 1.145 Güterverw. Rothenacker SOK

11. DE 16 042 14231 LTR Amigo 3 16.290 3,59 585 3,41 555 1.140 Güterverw. Rothenacker SOK

12. DE 16 040 96586 LTR Pokemon P 4 14.787 4,15 614 3,54 523 1.137 Agrar GmbH Teichwolframsd. GRZ

13. DE 16 044 42244 LTR Summertime 2 14.972 3,98 596 3,58 536 1.132 Güterverw. Rothenacker SOK

14. DE 16 043 21076 LTR Bravour 3 13.898 4,38 609 3,75 521 1.130 Agrargen. Rückersdorf GRZ

15. DE 16 039 53479 LTR Enders 5 16.288 3,87 631 3,05 497 1.128 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

16. DE 16 043 78744 LTR Rager-Red 2 16.149 3,74 604 3,23 521 1.125 Güterverw. Rothenacker SOK

17. DE 16 044 42012 LTR Pat-Red 2 15.473 4,12 638 3,15 487 1.125 Güterverw. Rothenacker SOK

18. DE 16 042 14202 LTR Apo Red PP 3 14.598 4,00 584 3,69 538 1.122 Güterverw. Rothenacker SOK

19. DE 16 041 74406 LTR Payred 3 13.076 4,62 604 3,96 518 1.122 Agrargen. Buchh.-Crossen e.G. SHK

20. DE 16 042 80608 LTR Sanseo P 2 14.526 4,36 633 3,35 486 1.119 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

TABELLE 21

KÜHE DER RASSE FLECKVIEH MIT DER HÖCHSTEN LAKTATIONSLEISTUNG

NACH F+E-KG GEORDNET

lfd. Nr. Ohr-Nr. HB Vater Lakt. M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg Betrieb Kreis

1. DE 16 042 30908 RZV Oberpf. Erbhof 2 12.857 3,96 509 3,42 440 949 ERVEMA Wöhlsdorf GRZ

2. DE 16 044 17555 RZV Oberpf. Mahango 2 11.951 4,23 506 3,38 404 910 ERVEMA Wöhlsdorf GRZ

3. DE 16 042 30993 RZV Oberpf. Votary 2 11.912 4,14 493 3,47 413 906 ERVEMA Wöhlsdorf GRZ

4. DE 16 038 68794 LTR - 2 11.571 4,20 486 3,62 419 905 Peter, J./Diedorf WAK

5. DE 16 044 17620 RZV Oberpf. Mammaest 2 12.762 3,59 458 3,47 443 901 ERVEMA Wöhlsdorf GRZ

6. DE 16 042 30563 RZV Oberpf. Votary 4 11.292 4,35 491 3,59 405 896 ERVEMA Wöhlsdorf GRZ

7. DE 16 038 53840 RZV Oberpf. Erbhof 3 12.134 3,98 483 3,40 412 895 ERVEMA Wöhlsdorf GRZ

8. DE 16 040 75117 RZV Oberpf. Rauhfuss 4 11.750 4,24 498 3,35 394 892 ERVEMA Wöhlsdorf GRZ

9. DE 16 042 30639 RZV Oberpf. Erbhof 3 12.465 3,74 466 3,40 424 890 ERVEMA Wöhlsdorf GRZ

10. DE 16 040 75465 RZV Oberpf. Erbhof 4 10.663 4,79 511 3,50 373 884 ERVEMA Wöhlsdorf GRZ

11. DE 16 042 30778 RZV Oberpf. Hainau 2 9.994 5,28 528 3,56 356 884 ERVEMA Wöhlsdorf GRZ

12. DE 09 886 43671 RZV Oberpf. - 2 10.802 4,43 478 3,68 398 876 Rüdersdorfer Agrar GmbH GRZ

13. DE 16 040 75186 RZV Oberpf. Walot 4 11.255 4,26 479 3,51 395 874 ERVEMA Wöhlsdorf GRZ

14. DE 16 038 85236 RZV Oberpf. Mailer 5 13.683 3,24 444 3,14 429 873 ERVEMA Wöhlsdorf GRZ

15. DE 16 038 53829 RZV Oberpf. Walot 3 11.388 4,17 475 3,48 396 871 ERVEMA Wöhlsdorf GRZ

16. DE 16 038 85090 RZV Oberpf. Samland 6 11.792 3,77 445 3,48 410 855 ERVEMA Wöhlsdorf GRZ

17. DE 16 042 30606 RZV Oberpf. Mahango 3 11.184 4,15 464 3,50 391 855 ERVEMA Wöhlsdorf GRZ

18. DE 16 042 29512 RZV Oberpf. Votary 3 12.795 3,42 438 3,20 409 847 SSB Agrarprod. Clodra GRZ

19. DE 16 042 30928 RZV Oberpf. Zoom 2 10.883 4,30 468 3,48 379 847 ERVEMA Wöhlsdorf GRZ

20. DE 16 040 75092 RZV Oberpf. Votary 4 12.175 3,71 452 3,23 393 845 ERVEMA Wöhlsdorf GRZ

QCONTROL 2025


MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

27

5. GESAMTLEISTUNGEN

TABELLE 22

KÜHE DER RASSE SCHWARZBUNT MIT DER HÖCHSTEN GESAMTLEISTUNG

NACH M-KG GEORDNET

lfd. Nr. Ohr-Nr. HB Vater M-kg F+E-kg Nr. Kalb. Betrieb Kreis

1. DE 16 026 31529 LTR Joschua 168.528 11.586 11 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

2. DE 16 029 48060 LTR Lonar 164.004 11.277 9 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

3. DE 16 030 22362 LTR AltaTyson 142.409 10.563 10 Agromil Mockern GmbH ABG

4. DE 16 029 85419 LTR Buckeye 141.119 10.277 10 Gerbothe-Wiesner GbR NDH

5. DE 16 024 79280 LTR Tiamo 140.678 10.062 14 Landgen. Dittersdorf SOK

6. DE 16 029 62489 LTR - 140.624 10.311 10 GbR Dienstedt IK

7. DE 16 024 84769 LTR Josef 139.489 9.431 13 Agrargen. Buchh.-Crossen e.G. SHK

8. DE 16 032 26314 LTR Ironman 135.878 10.053 8 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

9. DE 03 552 98591 MAR Windspiel 135.828 8.613 11 Böttcher, S./La.wetzendorf GRZ

10. DE 16 032 26576 LTR Goldblum 132.708 9.020 6 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

11. DE 16 028 09015 LTR Anglo 131.822 9.819 11 Agrargen. Korbußen GRZ

12. DE 16 032 26285 LTR Laron P 130.568 9.475 7 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

13. DE 16 034 15622 LTR Bookem 129.222 8.890 7 Gerbothe-Wiesner GbR NDH

14. DE 16 033 55194 LTR Embassy 128.574 9.584 9 Agromil Mockern GmbH ABG

15. DE 16 032 26138 LTR Laron P 127.325 10.080 9 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

16. DE 16 029 98612 LTR Stylist 126.978 10.161 11 Landgen. Dittersdorf SOK

17. DE 16 025 96828 LTR Amelius 126.566 9.959 11 Agrar GmbH Crock HBN

18. DE 16 035 01767 LTR Big Point 125.114 8.588 7 Agrarprod. Görsbach NDH

19. DE 16 031 51834 LTR Manager ET 124.801 8.645 9 Landgen. Dittersdorf SOK

20. DE 16 033 71593 MAR Fever 124.750 7.409 4 Nessetalmilch/Goldbach GTH

21. DE 16 034 62452 MAR Adonis-Red 123.989 7.920 7 Nessetalmilch/Goldbach GTH

22. DE 16 031 10936 LTR Subito 123.915 8.888 10 LEV Römhild HBN

23. DE 16 026 98003 LTR Kian 123.048 10.299 13 Landw. AG Oettersdorf SOK

24. DE 16 027 23910 LTR Sallas 123.031 9.077 10 Agrar GmbH Bienstädt GTH

25. DE 16 033 69451 LTR Joschua 123.006 8.171 6 Landw. GmbH Körner UH

26. DE 16 029 01165 LTR Amedo ET 122.396 8.481 12 Landgen. Oppurg SOK

27. DE 16 033 55498 LTR Embassy 121.903 8.332 7 Agromil Mockern GmbH ABG

28. DE 16 032 26333 LTR Frosko 121.453 9.404 7 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

29. DE 16 029 22420 LTR Samburu 121.149 9.112 11 LEV Römhild HBN

30. DE 16 032 39249 LTR Ironman 120.924 7.678 10 Agrargen. Königsee SLF/RU

31. DE 16 028 15495 LTR Supersonic 120.589 7.892 9 Agrargen. Großrudestedt SÖM

32. DE 16 032 16894 LTR Surano 120.202 8.207 9 Agrarges. Marisfeld HBN

33. DE 16 029 48934 LTR Ironman 120.092 8.665 10 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

34. DE 16 034 84610 LTR Big Point 120.070 8.035 7 Agrarbetr. Schönbrunn SOK

35. DE 16 032 24253 LTR Merlot 119.768 8.859 9 Agrarprod. Görsbach NDH

36. DE 16 031 16046 LTR Goofi 119.725 8.249 10 Hof Kuhnert/Schömberg GRZ

37. DE 16 031 43166 MAR Ladner 119.529 8.512 10 Nessetalmilch/Goldbach GTH

38. DE 16 028 34447 LTR Gandolf 119.401 8.478 10 Agrar GmbH Ziegelheim ABG

39. DE 16 029 48510 LTR Budist 119.094 9.159 10 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

40. DE 16 033 55059 LTR AltaSedara 118.488 8.348 9 Agromil Mockern GmbH ABG

41. DE 16 034 01551 LTR Bonhof 118.408 7.033 8 Landgen. Dittersdorf SOK

42. DE 16 033 77527 LTR Benjamin 118.382 8.307 10 EG Neumark AP

43. DE 16 031 07207 LTR Amedo ET 118.165 8.954 7 Landw. AG Oettersdorf SOK

44. DE 16 032 32232 LTR Ironman 118.162 7.956 9 Agrargen. Linda GRZ

45. DE 16 036 20769 MAR Millennium 118.158 7.563 6 Nessetalmilch/Goldbach GTH

46. DE 16 030 51099 LTR Sacramento 117.779 8.869 10 Agrarprod. Görsbach NDH

47. DE 16 035 29089 LTR Lockerley 117.083 7.873 7 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

48. DE 16 031 89479 LTR Samburu 117.038 7.665 10 Agrargen. Diedorf UH

49. DE 16 032 26673 LTR Goldsmith 116.429 8.445 7 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

50. DE 16 032 27000 LTR Cooper 116.265 8.103 7 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

QCONTROL 2025


28

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

TABELLE 23

KÜHE DER RASSE ROTBUNT MIT DER HÖCHSTEN GESAMTLEISTUNG NACH M-KG GEORDNET

lfd. Nr. Ohr-Nr. HB Vater M-kg F+E-kg Nr. Kalb. Betrieb Kreis

1. DE 16 033 30400 LTR Kanu P 142.329 8.773 9 Agrarprod. Görsbach NDH

2. DE 16 032 76081 LTR Lovely Man 134.563 8.803 6 Güterverw. Rothenacker SOK

3. DE 16 034 11626 LTR Kanu P 126.998 7.975 7 Agrarprod. Görsbach NDH

4. DE 16 032 26360 LTR Laron P 125.888 9.403 9 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

5. DE 16 032 98911 LTR Laron P 113.394 7.778 9 EG Neumark AP

6. DE 16 037 43673 LTR Apoll P 111.830 7.525 6 Güterverw. Rothenacker SOK

7. DE 16 032 26555 LTR Laptop PP 108.131 8.333 8 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

8. DE 16 035 29277 LTR Avenger 107.487 8.382 6 Agrargen. Niederpöllnitz GRZ

9. DE 16 034 14564 LTR Laptop PP 102.367 7.415 8 EG Neumark AP

10. DE 16 032 61057 LTR Laron P 101.631 7.570 9 Milchhof Gebesee GmbH SÖM

TABELLE 24

KÜHE DER RASSE FLECKVIEH MIT DER HÖCHSTEN GESAMTLEISTUNG NACH M-KG GEORDNET

lfd. Nr. Ohr-Nr. HB Vater M-kg F+E-kg Nr. Kalb. Betrieb Kreis

1. DE 16 030 91149 LTR Donjuan 88.362 6.550 9 Agrarhof Schuchert WAK

2. DE 16 029 69772 LTR Narr 87.375 6.796 11 Agrargen. Schalkau SON

3. DE 16 030 43165 LTR Imstein 85.023 6.122 10 Peter, J./Diedorf WAK

4. DE 06 663 16874 LTR - 83.484 5.992 9 Agrargen. Kamsdorf SLF/RU

5. DE 16 032 18851 LTR Wimmel 81.686 5.882 9 Peter, J./Diedorf WAK

6. DE 16 029 28987 LTR Hippo 75.595 6.033 11 Agrarhof Schuchert WAK

7. DE 16 038 85236 RZV Oberpf. Mailer 72.842 4.797 6 ERVEMA Wöhlsdorf GRZ

8. DE 16 032 89258 LTR Serano 72.691 6.085 5 Loskorn, M./Ketten WAK

9. DE 16 036 69531 RZV Oberpf. Winral 71.864 5.401 7 ERVEMA Wöhlsdorf GRZ

10. DE 16 030 91175 LTR Jan 70.316 5.734 9 Agrarhof Schuchert WAK

TABELLE 25

BETRIEBE MIT DER HÖCHSTEN LEBENSEFFEKTIVITÄT (M-KG/LEB.TAG) IM LEBENDEN BESTAND

Nutzungsdauer

lfd. Nr. Betrieb Anzahl M-kg/Leb.tag Gesamtleistung M-kg Mon. Lakt.

1. Agromil Mockern GmbH 635 20,5 33.626 29,9 2,4

2. Agrarprod. Görsbach 272 19,4 33.707 32,1 2,4

3. Rinderhof Kauern GmbH 269 19,3 29.383 25,9 2,1

4. Agrarges. Pfiffelbach mbH 1.113 19,0 30.625 29,5 2,3

5. Großmann, M./Ettischleben 7 18,4 37.048 41,0 2,7

6. Gerbothe-Wiesner GbR 121 18,2 32.561 32,1 2,2

7. Böttcher, S./La.wetzendorf 259 18,2 30.368 29,2 2,2

8. Agrargen. Niederpöllnitz 1.019 18,1 30.228 30,5 2,3

9. Nessetalmilch/Goldbach 771 18,1 29.874 27,7 2,0

10. Güterverw. Rothenacker 993 18,0 25.558 22,5 1,7

11. Gensler GbR Motzlar 143 17,4 32.530 33,6 2,4

12. EG Neumark 1.614 17,2 29.536 31,2 2,4

13. Agrarbetr. Schönbrunn 373 17,1 26.381 25,7 2,1

14. Landgen. Oppurg 525 17,1 27.940 28,7 2,3

15. Hof Kuhnert/Schömberg 142 17,1 30.482 32,9 2,6

16. Landw. GmbH Wümbach 314 16,9 27.406 27,6 2,2

17. Agrargesell. Günterode 993 16,9 24.398 23,3 1,9

18. Landw. GmbH Körner 606 16,9 26.047 26,4 2,1

19. Agrargen. Großrudestedt 404 16,9 27.372 28,4 2,2

20. Agrargen. Korbußen 232 16,9 25.847 26,4 2,1

QCONTROL 2025


MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

29

6. JAHRESABSCHLUSS MLP NACH

KREISEN UND BETRIEBEN

TABELLE 26

JAHRESABSCHLUSS NACH KREISEN UND BETRIEBEN NACH F+E-KG GEORDNET

EF (KREISFREIE STADT ERFURT)

Betrieb A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Birnbaum, B./Schmira 48,2 4.245 5,10 216 3,53 150 366

G (KREISFREIE STADT GERA)

Betrieb A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

LA-PRO-HA Cretzschwitz 211,1 10.695 4,12 440 3,52 377 817

WE (KREISFREIE STADT WEIMAR)

Betrieb A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Landgut Weimar 140,0 7.077 4,13 292 3,34 236 529

EIC (LANDKREIS EICHSFELD)

Betrieb A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Agrargesell. Günterode 934,7 12.801 4,08 522 3,40 435 957

Agrarprod. Breitenworbis 534,3 11.864 3,96 470 3,53 419 889

Agrar GmbH Niederorschel 479,1 10.963 4,17 457 3,59 394 851

GmbH Rinderproduktion Deuna 204,1 10.960 3,85 422 3,49 383 805

Lever AG Heiligenstadt 356,1 11.130 3,67 409 3,54 394 803

Gut Steinheuterode 1.499,2 11.467 3,55 407 3,44 395 802

Agrargen. Bischofferode 459,9 9.687 4,23 410 3,61 350 760

Weber GbR Steinbach 162,8 9.389 4,29 403 3,60 338 741

Hille, E./Berlingerode 107,8 9.507 3,96 376 3,45 328 704

Brodmann, T./Breitenworbis 8,2 8.585 4,23 363 3,46 297 661

Schafberg Tastungen 41,4 6.647 4,02 267 3,48 231 498

NDH (LANDKREIS NORDHAUSEN)

Betrieb A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Agrarprod. Urbach 244,2 11.732 4,04 474 3,54 415 890

Wipperdorfer-Agrarges. mbH 692,3 11.434 4,14 473 3,51 402 875

Landw. GmbH Auleben 444,8 10.759 4,43 477 3,66 394 871

Agrarprod. Görsbach 279,2 11.694 3,99 466 3,38 395 861

Gerbothe-Wiesner GbR 120,1 10.732 4,10 440 3,48 373 813

Landgut Hünstein/Nohra 113,4 10.883 3,96 431 3,48 378 809

APEX Schiedungen 529,7 9.535 4,27 407 3,61 344 751

QCONTROL 2025


30

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

WAK (WARTBURGKREIS)

Betrieb A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Gensler GbR Motzlar 146,2 11.465 3,97 455 3,61 414 869

Agrargen. Barchfeld 367,8 10.732 4,10 440 3,57 383 823

Rhönland eG/Dermbach 1.415,6 10.714 4,09 438 3,49 374 812

Agrargen. Hörseltal eG 691,8 9.592 4,28 411 3,58 343 754

Agrargen. Martinroda/Vacha 219,7 9.874 4,14 409 3,47 343 752

Agrargen. Dankmarshausen 471,3 9.726 4,03 392 3,51 341 733

Agrargen. Bremen 1.286,1 8.707 4,52 394 3,66 319 713

Peter, J./Diedorf 63,3 8.624 4,18 361 3,81 329 690

Wartburgblick-agrar GmbH 129,4 8.798 4,10 361 3,50 308 669

Agrargen. Moorgrund eG 491,4 8.875 4,02 357 3,45 307 664

Mötzung, Th./Mieswarz 58,7 8.567 4,17 357 3,58 306 663

Brähler, D./Apfelbach 44,0 7.964 4,25 338 3,59 286 624

Petzenberger, E./Unteralba 14,4 7.102 4,51 321 3,26 231 552

Agrarhof Schuchert 42,3 6.745 4,36 294 3,58 242 536

Loskorn, M./Ketten 28,5 5.506 4,67 257 3,98 219 477

Lehmann/Oberalba 92,1 5.990 4,16 249 3,40 204 453

UH (UNSTRUT-HAINICH-KREIS)

Betrieb A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Landw. GmbH Körner 605,2 11.763 3,93 462 3,50 412 874

Agrargen. Lengenfeld 144,1 11.206 4,05 454 3,56 399 853

Agrargen. Kirchheilingen 350,5 10.672 4,20 448 3,56 380 828

Agrargen. Diedorf 308,8 10.967 3,87 424 3,58 392 817

Agrargen. Ballhausen 571,9 10.634 4,10 436 3,54 376 812

Agrarges. Luhnetal/Anrode 191,0 10.354 4,12 427 3,59 372 798

Gut Sambach/Mühlhausen 84,7 5.616 4,05 228 3,39 190 418

KYF (KYFFHÄUSERKREIS)

Betrieb A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Agrargen. Westerengel 832,4 11.268 3,74 421 3,48 392 813

SM (LANDKREIS SCHMALKALDEN-MEININGEN)

Betrieb A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Agrargen. Rosa 782,1 12.916 3,85 497 3,47 448 945

Agrargen. Reichenhausen 289,9 11.762 4,10 482 3,30 388 870

Agrargen. Helmershausen 266,5 11.486 3,89 447 3,61 414 862

Agrargen. Fambach 676,0 10.609 4,11 436 3,64 386 822

Agrarges. Jüchsen mbH 329,4 10.166 4,09 415 3,72 378 793

Agrargen. Queienfeld 394,9 10.644 3,67 390 3,40 362 752

Agrar-Höfe Kaltensundheim 801,1 9.472 4,16 394 3,61 342 736

Ökozentrum Vachdorf 197,0 9.498 4,15 394 3,38 321 715

Agrargesell. Hermannsfeld 389,4 9.254 4,08 378 3,50 324 701

Weyh GbR Fambach 7,8 6.990 4,71 329 3,61 253 582

LWB Franke Schafhausen 42,9 6.453 4,10 265 3,43 222 486

Kirchner GbR Kaltenlengsf. 101,2 6.250 4,14 258 3,20 200 459

Kümpel, R./Kaltenlengsf. 46,3 5.632 3,92 221 3,19 180 401

Linß St.,Springstille 21,5 4.667 4,15 194 3,39 158 352

QCONTROL 2025


MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

31

GTH (LANDKREIS GOTHA)

Betrieb A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Nessetalmilch/Goldbach 774,6 12.632 3,94 498 3,44 435 933

MVA Schwabhausen GmbH 1.031,8 10.490 4,22 443 3,50 368 810

Agrar GmbH Bienstädt 584,6 9.288 4,18 388 3,49 324 712

SÖM (LANDKREIS SÖMMERDA)

Betrieb A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Agrargen. Großrudestedt 405,7 12.016 4,18 502 3,45 414 916

LAPROMA Schloßvippach 765,7 12.044 3,85 464 3,38 407 871

Milchhof Gebesee GmbH 638,1 10.586 3,86 409 3,20 339 748

HBN (LANDKREIS HILDBURGHAUSEN)

Betrieb A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

LEV Römhild 688,7 11.760 4,04 475 3,56 419 894

LW GmbH Rappelsdorf 559,1 10.895 4,02 438 3,47 378 816

Agrarges. Marisfeld 374,4 10.077 4,19 423 3,66 369 791

Landw. Untern. GmbH, Rieth 230,6 11.157 3,69 412 3,39 378 790

Bäuerl. AG Hellingen 744,0 10.077 3,97 400 3,48 351 751

Landgen. Beinerstadt 171,2 9.317 4,25 396 3,51 327 724

Milch-Land GmbH Veilsdorf 1.272,7 8.689 4,35 378 3,45 300 679

Agrar GmbH Crock 439,0 8.846 4,19 371 3,42 303 673

Agrar GmbH Streufdorf 637,6 7.601 4,04 307 3,36 256 563

IK (ILMKREIS)

Betrieb A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Agrarges. Griesheim mbH 690,4 12.382 3,82 474 3,67 454 928

Landw. GmbH Wümbach 293,2 12.517 3,62 453 3,41 427 880

GbR Dienstedt 521,3 11.110 4,10 455 3,62 402 858

Pfeifer, H./Riechheim 64,3 9.629 4,71 454 3,62 349 803

Agrarges. Nahwinden mbH 397,2 10.326 4,11 424 3,57 369 793

Agrargen. Martinroda 399,3 9.997 4,01 401 3,47 347 748

LEG Branchew./Arnstadt 329,2 9.821 3,88 381 3,59 352 733

Großmann, M./Ettischleben 6,3 8.706 4,28 372 3,71 323 696

AP (LANDKREIS WEIMARER LAND)

Betrieb A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Agrarges. Pfiffelbach mbH 1.119,8 12.215 3,56 435 3,42 417 853

Agrargen. Bad Berka 216,5 11.286 3,83 433 3,58 403 836

TLLLR Buttelstedt 341,2 10.940 4,15 454 3,49 381 836

EG Neumark 1.638,3 11.345 3,87 439 3,48 395 834

Agrargen. Rannstedt 404,8 10.046 3,78 380 3,52 353 733

LELG Hochdorf 213,9 9.169 3,97 364 3,36 308 672

Schuler, Ch./Tonndorf 3,1 4.383 5,19 228 3,81 167 394

Gempe, H./Mellingen 3,0 2.492 4,71 117 3,45 86 203

Kohlmann, M./Kleinromstedt 5,0 2.606 4,13 108 3,59 94 201

QCONTROL 2025


32

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

SON (LANDKREIS SONNEBERG)

Betrieb A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Agrargen. Schalkau 582,1 9.283 4,00 372 3,48 323 695

Agroprodukt Sonneberg 1.255,2 9.396 3,92 369 3,42 321 690

SHK (SAALE-HOLZLAND-KREIS)

Betrieb A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Agrargen. Graitschen 182,5 11.629 3,97 462 3,55 413 875

Agrargen. Buchh.-Crossen e.G. 433,7 10.237 4,34 444 3,62 371 815

Agrar e.G. Altengönna 592,9 10.292 4,13 425 3,51 361 786

Agrarprod. Hainspitz 257,6 10.183 4,05 412 3,56 362 774

Agrargen. Bucha 557,6 10.006 4,22 422 3,44 345 767

Agrargen. Königshofen 346,2 9.985 4,01 400 3,67 367 767

Agrargen. Weißbach 211,8 9.813 4,21 413 3,52 345 758

Rinderhaltung Poxdorf 266,7 9.979 4,11 410 3,47 347 756

AU Schlöben Wöllmisse 478,8 9.815 3,97 390 3,59 353 743

Agrargen. Geisenhain 357,5 10.039 3,89 391 3,48 350 740

Agrarprod. Frauenprießnitz 1.006,6 9.844 3,96 390 3,53 348 738

Agrargen. Reinstädt 305,0 9.307 4,33 403 3,32 309 712

SOK (SAALE-ORLA-KREIS)

Betrieb A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Güterverw. Rothenacker 987,9 13.922 3,80 529 3,36 468 997

Agrarbetr. Schönbrunn 366,3 12.163 3,86 469 3,41 415 884

Agrar eG Weisbach 301,3 11.367 4,16 473 3,51 398 871

Landgen. Oppurg 520,5 11.642 3,99 465 3,48 405 870

Agrarprod. Ludwigshof 896,7 11.390 4,24 483 3,35 381 864

Agrargen. Oberlemnitz 406,9 11.770 3,85 453 3,47 409 861

Agrargen. Dobareuth 421,6 12.092 3,57 432 3,41 412 845

Landw. AG Oettersdorf 1.085,1 11.184 3,97 444 3,53 395 839

Agrargen. Leubsdorf 364,9 10.965 3,95 433 3,63 398 831

LPV Erkmannsdorf 205,2 10.958 4,04 443 3,49 382 825

Agrargen. Kirschkau 204,6 10.920 3,88 424 3,64 397 821

Landgen. Dittersdorf 731,6 10.771 4,05 436 3,47 374 810

Agrofarm Knau 432,8 10.983 3,98 438 3,37 370 808

Land AG Langenbuch 235,7 10.556 3,97 419 3,60 380 799

Agrargen. Friesau 358,7 10.547 4,03 425 3,32 351 776

Agrar Geroda 540,4 10.058 4,07 409 3,63 365 774

Rinderhof Seubtendorf 572,3 10.021 4,16 417 3,53 354 771

Agrar GmbH Oberböhmsd. 195,9 9.946 4,19 417 3,55 353 769

Agrar GmbH Gräfenwarth 186,4 10.315 4,08 421 3,35 346 767

Agrar GmbH Möschlitz 182,2 10.222 4,06 415 3,38 346 761

Landw. Unt. Neundorf 413,2 10.110 4,12 416 3,40 344 760

Bähr, S./Blintendorf 44,0 9.505 4,27 406 3,58 340 746

Korn GbR Willersdorf 67,0 9.454 4,36 412 3,46 327 740

Agrargen. Hochland Gahma 356,9 10.156 3,77 383 3,46 351 734

Agrar GmbH Frössen 425,3 9.453 3,91 369 3,44 325 695

Pr.u.H.Ges.Remptendf 479,8 9.284 3,92 364 3,46 321 686

Weigelt, R./Zollgrün 23,7 7.382 4,42 327 3,39 250 577

Agrargen. Dreitzsch 226,8 7.775 4,05 315 3,33 259 574

Freytag, A./Moßbach 54,5 7.766 3,94 306 3,32 258 564

Jahn, H./Willersdorf 25,4 6.141 4,55 280 3,52 216 496

Lippold GbR 40,9 6.185 3,95 244 3,35 207 452

Hoh, K./Karolienenfield 48,8 3.809 4,49 171 3,14 120 291

QCONTROL 2025


MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

33

GRZ (LANDKREIS GREIZ)

Betrieb A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Böttcher, S./La.wetzendorf 257,2 12.646 4,03 509 3,45 436 945

Rinderhof Kauern GmbH 270,6 13.417 3,58 480 3,46 465 944

Agrargen. Rückersdorf 336,2 11.326 4,16 471 3,64 412 883

Agrargen. Niederpöllnitz 1.000,5 11.708 4,23 495 3,29 385 880

Agrargen. Pölzig 155,0 11.974 3,90 467 3,42 410 877

Agrar GmbH Teichwolframsd. 327,1 11.281 4,19 473 3,53 399 872

Agrargen. Korbußen 232,0 11.829 3,88 459 3,34 395 854

Flach, H./Büna 35,3 10.857 4,07 442 3,75 408 850

Hof Kuhnert/Schömberg 145,7 11.031 4,02 444 3,54 390 834

Agrar GmbH Markersdorf 289,1 11.335 3,77 428 3,58 406 834

Gruschwitz, D./Gottesgrün 90,5 10.639 4,13 439 3,54 376 816

SSB Agrarprod. Clodra 413,4 11.503 3,58 411 3,49 401 812

PAMIL GmbH Pahren 180,5 10.888 3,83 417 3,57 388 806

Agrargen. Linda 935,7 10.619 4,11 437 3,44 365 802

Pahren Agrar GmbH 561,8 10.768 3,78 407 3,54 381 788

AGRAR e.G. Münchenbernsd. 922,8 10.195 4,16 424 3,53 360 784

Daum-Laut. GbR Weckersdorf 253,9 10.727 3,69 396 3,56 381 777

Rüdersdorfer Agrar GmbH 552,2 10.077 4,10 413 3,49 351 764

AP Bernsgrün-Hohndorf 558,0 9.933 4,11 408 3,55 352 761

Agrargen. Langenwetzendorf 546,5 9.562 4,28 409 3,65 349 758

Steinsdorfer Agrar GmbH 180,7 10.133 3,94 399 3,44 348 747

Geilert, S./Zickra 57,6 9.129 4,07 371 3,80 347 718

Öhler GbR Nitschareuth 66,8 8.709 4,44 387 3,56 310 697

Agrargen. Daßlitz e.G. 308,3 9.174 4,01 368 3,50 322 689

Könitzer, T./Köckritz 46,7 8.330 4,25 354 3,50 292 646

Kroh, J./Greiz 31,5 7.892 4,36 344 3,54 280 624

Löffler GbR/Endschütz 38,2 7.497 4,50 337 3,71 278 615

Döscher, J./Schönbrunn 41,3 7.648 4,36 334 3,45 264 598

ERVEMA Wöhlsdorf 1.427,6 7.840 4,02 315 3,50 275 590

Blaß, M./Mehla 12,3 6.999 4,03 282 3,53 247 529

Gneupel GbR Pöllwitz 69,5 6.857 3,99 274 3,59 246 520

Schulz, A./Schönbrunn 29,3 5.367 4,92 264 3,52 189 453

ABG (LANDKREIS ALTENBURGER LAND)

Betrieb A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Agromil Mockern GmbH 622,4 13.526 3,95 534 3,41 461 995

Gentsch Hof/Pöhla 103,6 11.151 4,43 494 3,57 398 892

Agrargen. Gerstenberg 280,9 11.610 3,88 450 3,51 408 858

Agrargen. Dobitschen 256,7 11.981 3,61 432 3,42 410 842

Agrar GmbH Ziegelheim 258,4 11.313 3,87 438 3,53 399 837

Agrar GmbH Mockzig 413,7 10.661 4,21 449 3,54 378 826

Agrargen. Jückelberg 337,3 10.782 4,10 442 3,53 380 823

Agrargen. Nöbdenitz 220,8 10.785 4,05 437 3,55 383 820

Agrargen. Thonhausen 414,9 10.408 4,19 436 3,64 379 815

Naundorfer Agargen. 542,1 11.038 3,75 414 3,50 386 800

IMPA Altkirchen GmbH 1.025,5 10.468 3,87 405 3,51 367 772

Wachler, M./Göpfersdorf 58,8 9.693 4,05 393 3,65 354 747

Kuhn, F./Grünberg 71,7 10.036 3,83 384 3,50 351 735

QCONTROL 2025


34

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

SLF/RU (LANDKREIS SAALFELD-RUDOLSTADT)

Betrieb A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Agrargen. Catharinau 267,5 10.818 4,21 456 3,53 382 838

Agrar GmbH Remda 239,9 10.524 4,17 439 3,63 382 821

Agrarprod. GmbH Neusitz 853,7 10.362 4,24 440 3,64 377 816

Agrargen. Königsee 810,3 11.330 3,76 426 3,32 377 803

Ackermann GbR Solsdorf 87,3 9.772 4,46 436 3,51 343 779

Agrar GmbH Dorfilm 312,9 10.582 3,76 398 3,45 366 764

Agrargen. Lehesten 339,9 9.827 4,08 401 3,42 336 737

Agrargen. Teichel e.G. 439,9 9.942 3,94 392 3,46 344 735

Agrarprod. Beulwitz 236,1 9.959 3,97 395 3,42 340 735

Agrargen. Kamsdorf 835,6 8.125 3,91 318 3,45 280 598

BLK (BURGENLANDKREIS)

Betrieb A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Gerth, St./Hohenkirchen 49,7 8.351 4,65 388 3,54 296 684

V (VOGTLANDKREIS)

Betrieb A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Agrargen. Unterreichenau 616,0 11.443 3,94 451 3,55 406 857

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QCONTROL 2025


MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG: 100.000 KG-KÜHE IM JAHR 2025 (AUSWAHL)

35

KÜHE MIT HÖCHSTER GESAMTLEISTUNG

IM MILCHPRÜFJAHR 2024/2025

Gesund, fruchtbar aber auch leistungsfähig sollen

Milchkühe sein. Aus diesem Grund werden in Thüringen

die Milchkühe ausgezeichnet, welche eine Gesamtleistung

von 100.000 kg bzw. 150.000 kg Milch seit der

ersten Kalbung erreichen konnten. Solche Leistungen

basieren auf einer langen Nutzungsdauer, einer stabilen

Tiergesundheit und hoher Milchleistung, welche durch

sehr gutes Management in den Thüringer Milchviehbetrieben

und dem artgerechten Umgang mit den Tieren

charakterisiert ist.

Im Milchprüfjahr 2024/2025 konnten 121 Milchkühe

(20 weniger als im letzten Milchprüfjahr) ausgezeichnet

werden, die die Leistung von 100.000 kg Milch

erreicht haben. Die Größe der Herden, in denen diese

leistungsstarken und robusten Kühe gehalten werden,

ist dabei nicht relevant. Einige der größten Milchviehbetriebe

in Thüringen können auf bis zu 95 Milchkühe

verweisen, welche die 100.000 kg bzw. 150.000 kg Milch

erreichen konnten.

Diese hervorragenden Ergebnisse zeigen, dass Tiergesundheit

und Tierwohl wesentlich vom Management

und dem Fachwissen der verantwortlichen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter in den Thüringer Milchviehbetrieben

abhängen. Nur so gelingt die Vereinbarkeit

von sehr gutem Management, Tiergesundheit, Milchleistung

und Tierwohl.

Kuhkollektion Großrudestedt

16031 57204 Agrargen. Weißbach 16035 63608 Agrargen. Bucha

QCONTROL 2025


36

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG: 100.000 KG-KÜHE IM JAHR 2025 (AUSWAHL)

ALMA, Agrargen. Linda

ALMA, Agrarges. Pfiffelbach

AMY, Güterverwaltung Rothenacker

BAILEY, EG Neumark

BAXI, EG Neumark

BERRIN, Agrar Geroda

BETTY, Agrargen. Diedorf

BONNIE, Agrargen. Oberlemnitz

QCONTROL 2025


MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG: 100.000 KG-KÜHE IM JAHR 2025 (AUSWAHL)

37

DIVA, Korn GbR Willersdorf

EDELWEISS, Böttcher, Langenwetzendorf

GABRIELA, Agrar eG Münchenbernsdorf

HEIDEMARIE, Agrargen. Königshofen

HOLDE, Güterverwaltung Rothenacker

JUNO, Agrarges. Pfiffelbach

LENA, Agrargen. Niederpöllnitz MOLLI, Agrargen. Dobareuth e. G.

QCONTROL 2025


38

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG: 100.000 KG-KÜHE IM JAHR 2025 (AUSWAHL)

MOPSI, Rinderhaltung Poxdorf

SALLY, Agrargen, Niederpöllnitz

SAMOA, Agrargen. Niederpöllnitz

SOPHIA, Agrofarm Knau

SUSE, Agrargen. Großrudestedt

TROJA, Agrargen. Niederpöllnitz

TYRA, Agrar Geroda

VANILLA, Gönnatal agrar eG

QCONTROL 2025


MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

39

7. ERGEBNISSE DER ZELLZAHLUNTER-

SUCHUNG AUS EINZELGEMELKEN

ABBILDUNG 7

ENTWICKLUNG DER ZELLZAHLEN AUS DEN ERGEBNISSEN DER MLP

340

Zellen in 1.000/ml

320

300

280

260

240

220

277

272

268

262

260

258

260

250 254 256 256

249

239

235 233 231

274

239

304

268

278

280

297

273

200

180

Okt.

Nov.

Dez.

Jan.

Feb.

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug.

Sep.

Monat

2024 2025

ABBILDUNG 8

EINFLUSS DER LAKTATIONSZAHL AUF DIE DURCHSCHNITTLICHE ZELLZAHL

MILCHKONTROLLJAHR 2024/2025

800

700

683

600

564

628

603

Zellen in 1.000/ml

500

400

300

287

367

441

534

200

208

100

150

0

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Laktation

QCONTROL 2025


40

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

8. DURCHSCHNITTSLEISTUNGEN ALLER

MLP-KÜHE NACH MLP-ORGANISATIONEN

TABELLE 27

BETRIEBE UND KÜHE IN DER MLP ZUM STICHTAG 30.09.2025

Veränderung zu 2024

MLP-Organisation Betriebe Kühe Ø Kuhzahl Betriebe Kühe Ø Kuhzahl Betriebe % Kühe % Ø Kuhzahl %

HVL Hessen 1.115 101.263 90,8 -46 -300 3,3 -4,0 -0,3 3,8

LKV Baden-Württemberg 3.680 256.814 69,8 -141 -2.468 1,9 -3,7 -1,0 2,8

LKV Bayern 14.618 873.972 59,8 -421 -3.479 1,4 -2,8 -0,4 2,5

LKV Berlin-Brandenburg 200 99.097 495,5 -18 -1.692 33,2 -8,3 -1,7 7,2

LKV Niedersachsen 5.100 675.405 132,4 -230 1.190 5,9 -4,3 0,2 4,7

LKV Nordrhein-Westfalen 2.790 316.923 113,6 -100 467 4,1 -3,5 0,1 3,7

LKV Rheinland-Pfalz-Saar 872 89.785 103,0 -49 -745 4,7 -5,3 -0,8 4,8

LKV Sachsen 467 151.160 323,7 -19 -1.363 9,8 -3,9 -0,9 3,1

LKV Sachsen-Anhalt 198 80.705 407,6 -12 267 24,6 -5,7 0,3 6,4

LKV Schleswig-Holstein 1.974 280.744 142,2 -69 -49 4,8 -3,4 0,0 3,5

MRV Mecklenb.-Vorpomm. 281 132.194 470,4 -12 -51 19,1 -4,1 0,0 4,2

Qnetics Thüringen 210 76.941 366,4 -12 -2.366 9,1 -5,4 -3,0 2,6

Deutschland 2025 31.505 3.135.003 99,5 -1.129 -10.589 3,1 -3,5 -0,3 3,2

Quellen: vit Verden und LKV BY/BW/NRW/SH, zusammengestellt und verrechnet durch BRS.

TABELLE 28

DURCHSCHNITTSLEISTUNGEN ALLER MLP-KÜHE 2025

Veränderung zu 2024

MLP-Organisation Kühe (A+B) 1) M-kg F-% F-kg E-% E-kg Kühe (A+B) 1) M-kg F-kg E-kg

HVL Hessen 99.478 9.356 4,17 390 3,52 329 -3.349 -34 1 2

LKV Baden-Württemberg 253.110 8.789 4,05 356 3,50 307 -4.222 118 3 5

LKV Bayern 861.667 8.628 4,18 361 3,55 306 -13.352 31 2 3

LKV Berlin-Brandenburg 98.964 10.683 4,00 428 3,51 375 -3.515 139 8 10

LKV Niedersachsen 666.561 10.407 4,09 426 3,52 366 -21.050 132 10 9

LKV Nordrhein-Westfalen 307.861 10.220 4,09 418 3,51 359 -7.933 103 8 8

LKV Rheinland-Pfalz-Saar 88.104 9.433 4,16 393 3,50 331 -3.013 24 3 4

LKV Sachsen 151.006 10.909 4,00 436 3,50 381 -1.852 182 8 9

LKV Sachsen-Anhalt 79.335 10.799 3,98 430 3,51 379 -2.894 97 7 7

LKV Schleswig-Holstein 277.825 9.938 4,15 413 3,52 350 -10.433 112 11 8

MRV Mecklenb.-Vorpomm. 129.992 10.801 4,01 433 3,53 381 -2.537 80 8 6

Qnetics Thüringen 77.839 10.471 4,01 420 3,49 366 -2.544 -1 5 3

Deutschland 2025 3.091.743 9.718 4,10 399 3,52 342 -76.694 82 6 6

1)

Durchschnittliche Kuhzahl für das Milchprüfjahr 01.10.2024 bis 30.09.2025.

Quellen: vit Verden und LKV BY/BW/NRW/SH, zusammengestellt und verrechnet durch BRS.

QCONTROL 2025


MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

41

TABELLE 29

DURCHSCHNITTLICHER ZELLGEHALT DER MLP-KÜHE 2025 UND VERTEILUNG DER

EINZELTIERPROBEN IN 1.000 ZELLEN/ML

Zellzahlklassen (%) Veränderungen zu 2024 (Zellzahlklassen %)

MLP-Organisation Ø Zellgehalt ≤ 100 >100 – 200 >200 – 400 >400 Ø Zellgehalt ≤ 100 >100 – 200 >200 – 400 >400

HVL Hessen 267 57,3 17,3 11,5 14,0 -17,1 1,8 -0,7 -0,5 -0,6

LKV Baden-Württemberg 266 55,0 19,7 12,7 12,7 -10,0 2,1 -0,1 -0,2 -1,8

LKV Bayern 203 61,1 17,1 11,0 10,8 -5,0 1,0 -0,4 -0,4 -0,3

LKV Berlin-Brandenburg 279 60,4 15,8 10,0 13,8 -11,5 1,3 -0,5 -0,3 -0,5

LKV Niedersachsen 223 64,2 14,9 9,3 11,6 -19,6 1,9 -0,6 -0,4 -0,8

LKV Nordrhein-Westfalen 240 62,6 15,2 9,7 12,5 -19,0 2,1 -0,7 -0,6 -0,9

LKV Rheinland-Pfalz-Saar 245 59,4 17,1 10,8 12,7 -5,9 1,1 -0,5 -0,3 -0,3

LKV Sachsen 233 64,9 14,1 9,0 12,0 -19,7 2,1 -0,8 -0,6 -0,8

LKV Sachsen-Anhalt 263 61,3 15,1 9,8 13,8 -10,4 2,2 -0,8 -0,6 -0,8

LKV Schleswig-Holstein 223 64,9 14,6 9,2 11,3 -8,1 4,4 -1,3 -1,1 -2,1

MRV Mecklenb.-Vorpomm. 266 63,8 14,1 9,1 13,0 -20,6 2,0 -0,6 -0,5 -0,9

Qnetics Thüringen 254 63,9 14,1 9,2 12,8 -18,4 1,9 -0,8 -0,5 -0,7

Deutschland 2025 231 61,9 16,0 10,2 11,9 -13,1 1,6 -0,5 -0,4 -0,7

Quellen: vit Verden und LKV BY/BW/NRW/SH, zusammengestellt und verrechnet durch BRS.

JUNGKUH IN THÜRINGEN MIT HÖCHSTER

1. LAKTATIONSLEISTUNG 2025

(NACH F+E-KG)

Besitzer Ohr-Nr. Name geb. Vater 1. Lakt. M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Güterverwaltung

„Nicolaus Schmidt” AG

Rothenacker DE 16045 11203 QHR Suleika 06.02.2022 Tabasco 305 MT 18.309 4,16 762 3,38 619 1.381

Beste Jungkuh nach F+E-kg: DE 16045 11203 (OHR Suleika)

QCONTROL 2025


42

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

KUH IN THÜRINGEN MIT HÖCHSTER

JAHRESLEISTUNG 2025

(NACH F+E-KG)

Besitzer Ohr-Nr. Name geb. Vater

Güterverwaltung „Nicolaus Schmidt” AG, Rothenacker DE 16042 14404 QHR Yaki 26.03.2020 Yamaska

Jahresleistung M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

MT 365 21.909 3,74 820 3,45 756 1.576

Laktationsleistung 3. Laktation M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

305 MT 19.776 3,49 690 3,31 654 1.344

KUH IN THÜRINGEN MIT HÖCHSTER

JAHRESLEISTUNG 2025

(NACH MILCH-KG)

Besitzer Ohr-Nr. Name geb. Vater

Güterverwaltung „Nicolaus Schmidt” AG, Rothenacker DE 16044 42228 QHR Satz 25.08.2021 Crimson

Jahresleistung M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

MT 365 24.849 2,68 667 3,03 753 1.420

Laktationsleistung 2. Laktation M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

305 MT 21.343 2,60 555 3,06 654 1.209

Höchste Jahresleitung nach F+E-kg in Thüringen

QHR Yaki, Güterverwaltung „Nicolaus Schmidt” AG,

Rothenacker

Höchste Jahresleitung nach Milch-kg in Thüringen

QHR Satz, Güterverwaltung „Nicolaus Schmidt” AG,

Rothenacker

QCONTROL 2025


MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

43

9. ERGEBNISSE DES ZUCHTJAHRES

IN THÜRINGEN

TABELLE 30

ENTWICKLUNG DER HERDBUCHBESTÄNDE (MILCHRINDER) SEIT DER VERBANDSGRÜNDUNG

Herdbuchklassen

Zeitraum HB-Kühe HB-Färsen Zuchtbetriebe Kühe je Betrieb A B C D

Sep 94 132.767 39.264 393 338 13.358 79.335 23.365 16.654

Sep 95 130.417 40.948 407 320 71.590 25.375 18.692 14.387

Sep 96 127.593 41.651 417 306 75.752 25.452 14.322 12.007

Sep 97 123.033 41.007 407 302 79.368 22.662 10.969 9.959

Sep 98 116.572 32.887 400 292 81.041 19.192 8.886 7.357

Sep 99 108.356 33.303 398 272 79.990 15.169 7.304 5.813

Sep 00 106.997 31.994 398 269 82.778 12.284 6.622 5.253

Sep 01 105.417 29.427 387 272 84.799 10.303 6.295 3.978

Sep 02 105.066 29.674 388 271 87.274 8.976 5.569 3.218

Sep 03 104.122 27.942 378 275 88.523 7.668 4.910 3.004

Sep 04 102.422 27.101 370 277 88.617 6.425 4.413 2.957

Sep 05 99.478 26.326 357 279 93.012 505 3.580 2.379

Sep 06 96.259 26.514 355 271 90.981 297 3.109 1.871

Sep 07 96.505 24.823 360 268 91.657 172 2.823 1.852

Sep 08 97.775 25.948 364 269 92.894 103 2.666 2.112

Sep 09 95.623 23.771 358 267 90.917 77 2.357 2.272

Sep 10 95.634 25.281 358 267 91.214 98 2.141 2.180

Sep 11 94.823 24.699 356 266 90.702 103 2.006 2.011

Sep 12 93.181 24.600 350 266 89.332 136 1.821 1.891

Sep 13 94.199 23.488 332 284 89.803 149 1.791 2.455

Sep 14 96.917 23.962 321 302 91.603 160 1.914 3.240

Sep 15 95.058 22.160 308 309 90.160 4 1.890 3.004

Sep 16 87.500 24.073 282 310 82.335 8 1.921 3.236

Sep 17 85.608 22.721 255 336 79.938 23 2.079 3.568

Sep 18 82.736 21.433 246 336 77.478 20 2.060 3.178

Sep 19 81.183 22.472 240 338 75.882 33 2.183 3.085

Sep 20 76.441 20.240 230 332 71.334 27 2.152 2.928

Sep 21 73.239 18.549 224 327 68.026 28 2.010 3.175

Sep 22 70.091 16.649 208 337 64.861 22 1.920 3.288

Sep 23 65.894 16.679 195 338 61.422 24 1.870 2.578

Sep 24 63.374 16.437 188 337 59.092 25 1.835 2.422

Sep 25 60.317 16.392 174 347 56.553 23 1.632 2.109

TABELLE 31

HERDBUCHBESTÄNDE – MILCHRINDER NACH KREISEN (STAND 30.09.2025)

Herdbuchbestand

Landkreis Kühe Färsen JR Zuchtbetriebe

mit Kuhbestand

Ø-Kuhbest. je

Zuchtbetr.

Kühe in Herdbuchklassen

A B C D

G 204 66 139 1 204 157 37 10

WE 98 3 1 98 81 5 12

EIC 2.050 947 2.170 7 293 1.911 77 62

NDH 2.113 473 1.321 8 264 1.780 46 287

WAK 5.120 1.919 4.679 13 394 4.818 2 131 169

UH 1.987 588 1.020 6 331 1.923 31 33

KYF 811 194 336 1 811 811

QCONTROL 2025


44

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

Herdbuchbestand

Landkreis Kühe Färsen JR Zuchtbetriebe

mit Kuhbestand

Ø-Kuhbest. je

Zuchtbetr.

Kühe in Herdbuchklassen

A B C D

SM 3.764 755 2.164 12 314 3.555 92 117

GTH 1.561 207 835 2 781 1.533 1 4 23

SÖM 1.720 512 867 3 573 1.658 1 16 45

HBN 4.957 1.223 2.911 10 496 4.747 2 119 89

IK 1.727 682 1.314 4 432 1.618 65 44

AP 3.842 428 708 9 427 3.708 1 77 56

SON 1.775 749 1.301 2 888 1.748 14 13

SLF/RU 3.762 851 2.316 10 376 3.297 2 258 205

SHK 4.983 1.185 3.044 14 356 4.725 6 112 140

SOK 8.814 2.486 5.150 30 294 8.149 2 251 412

GRZ 6.601 1.986 3.255 21 314 6.244 1 158 198

ABG 3.206 875 1.745 14 229 2.973 2 109 122

sonstige Kreise 1.222 263 660 6 204 1.117 3 30 72

Gesamt 60.317 16.392 35.935 174 347 56.553 23 1.632 2.109

Vorjahr 63.374 16.437 38.732 188 337 59.092 25 1.835 2.422

TABELLE 32

HERDBUCHBESTÄNDE – MILCHRINDER NACH RASSEN (STAND 30.09.25)

Herdbuchbestand

Rasse Kühe Färsen JR Zuchtbetriebe

mit Kuhbestand

Ø-Kuhbestand

je Zuchtbetrieb

Kühe in Herdbuchabteilungen

A B C D

Holstein SBT 56.880 15.396 33.492 174 327 53.450 23 1.508 1.899

Holstein RBT 2.951 886 2.025 140 21 2.780 73 98

Jersey 8 6 11 5 2 8

Braunvieh 23 6 9 10 2 18 2 3

Angler 7 4 2 4 1 6

Angler a.Z. 3 1 2 2 1 1 1

Rotbunt DN 1 1 1 1

Fleckvieh 444 98 393 29 15 295 48 101

Gesamt 60.317 16.392 35.935 174* 347 56.553 23 1.632 2.109

Vorjahr 63.374 16.437 38.732 188* 337 59.092 25 1.835 2.422

*Betriebe mit mehreren Rassen sind nur einmal gezählt.

TABELLE 33

ENTWICKLUNG DER HERDBUCHLEISTUNGEN VON 1995 BIS 2025

LAKTATIONSLEISTUNGEN – 1. LAKTATION

JAB Anzahl M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

1995 33.732 5.261 4,31 227 3,38 179 406

1996 35.258 5.486 4,30 236 3,43 188 424

1997 36.340 5.658 4,28 242 3,43 194 436

1998 37.631 5.948 4,29 255 3,43 204 459

1999 35.386 6.323 4,27 270 3,45 218 488

2000 34.330 6.681 4,18 279 3,41 228 507

2001 33.320 7.131 4,05 290 3,38 242 532

2002 32.353 7.291 4,03 294 3,37 246 540

2003 33.595 7.352 4,01 295 3,39 249 544

2004 33.303 7.562 3,95 299 3,37 255 554

2005 31.144 7.769 3,98 309 3,37 262 571

2006 30.684 7.938 3,96 314 3,38 268 582

QCONTROL 2025


MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

45

JAB Anzahl M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

2007 30.160 8.015 3,98 319 3,36 269 588

2008 31.375 7.995 3,99 319 3,36 269 588

2009 30.089 8.080 3,95 319 3,35 271 590

2010 28.931 8.225 3,93 323 3,36 276 599

2011 28.948 8.291 3,92 325 3,35 278 603

2012 29.054 8.296 3,91 324 3,36 279 603

2013 28.569 8.388 3,92 329 3,36 282 611

2014 28.945 8.415 3,93 331 3,37 284 615

2015 28.995 8.478 3,89 330 3,36 285 615

2016 27.204 8.631 3,92 338 3,38 292 630

2017 28.592 8.438 3,97 335 3,41 288 623

2018 28.360 8.517 3,93 335 3,41 290 625

2019 24.851 8.607 3,91 337 340 292 629

2020 23.589 8.755 3,96 347 3,44 301 648

2021 22.099 8.802 3,99 351 3,44 303 653

2022 20.474 8.580 4,02 345 3,43 294 640

2023 20.015 8.618 3,99 344 3,44 296 640

2024 18.020 8.910 3,97 354 3,45 307 661

2025 17.865 9.080 3,95 359 3,46 315 674

TABELLE 34

ENTWICKLUNG DER HERDBUCHLEISTUNGEN IM LTR VON 1995 BIS 2025

LAKTATIONSLEISTUNGEN – ALLE LAKTATIONEN

JAB Anzahl M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

1995 107.399 5.597 4,41 247 3,43 192 439

1996 104.286 5.816 4,38 255 3,46 201 456

1997 103.154 6.104 4,33 264 3,42 209 473

1998 104.003 6.445 4,31 278 3,43 221 499

1999 95.387 6.823 4,31 294 3,44 235 529

2000 92.300 7.209 4,23 305 3,41 246 551

2001 87.708 7.700 4,14 319 3,39 261 580

2002 84.693 7.925 4,10 325 3,37 267 592

2003 86.109 8.049 4,06 327 3,38 272 599

2004 85.384 8.183 4,03 330 3,36 275 605

2005 81.984 8.403 4,06 341 3,37 283 624

2006 79.446 8.693 4,00 348 3,36 292 640

2007 77.977 8.801 4,00 352 3,34 294 646

2008 80.111 8.831 4,01 354 3,35 296 650

2009 79.447 8.924 3,99 356 3,35 299 655

2010 78.587 9.051 3,97 359 3,34 302 661

2011 77.888 9.173 3,96 363 3,34 306 669

2012 77.694 9.200 3,95 363 3,35 308 671

2013 77.419 9.330 3,94 368 3,34 312 680

2014 78.743 9.398 3,96 372 3,35 315 687

2015 79.235 9.523 3,91 372 3,35 319 691

2016 77.044 9.725 3,91 380 3,36 327 707

2017 77.055 9.483 3,97 377 3,39 322 699

2018 77.434 9.620 3,91 377 3,39 326 702

2019 68.288 9.740 3,9 380 3,38 329 709

2020 66.091 9.862 3,98 392 3,42 337 729

2021 62.757 10.012 3,98 399 3,41 342 741

2022 59.322 9.851 3,99 393 3,4 335 728

2023 58.017 9.967 3,95 394 3,39 338 732

2024 53.945 10.232 3,95 404 3,42 350 754

2025 51.398 10.373 3,92 406 3,43 356 762

QCONTROL 2025


46

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

TABELLE 35

ENTWICKLUNG DER HERDBUCHLEISTUNGEN VON 1995 – 2025

JAHRESLEISTUNG (A+B-KÜHE)

JAB Anzahl M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

1995 127.403 5.722 4,44 254 3,46 198 452

1996 124.041 5.967 4,39 262 3,47 207 469

1997 123.900 6.238 4,34 271 3,43 214 485

1998 124.563 6.566 4,37 287 3,46 227 514

1999 114.949 6.868 4,32 297 3,47 238 535

2000 112.264 7.296 4,26 311 3,44 251 562

2001 108.956 7.668 4,19 321 3,42 262 583

2002 104.262 7.864 4,15 326 3,41 268 594

2003 105.868 8.037 4,08 328 3,40 273 601

2004 104.438 8.066 4,15 335 3,41 275 610

2005 100.960 8.438 4,09 345 3,4 287 632

2006 97.830 8.611 4,06 350 3,39 292 642

2007 96.482 8.729 4,08 356 3,39 296 652

2008 98.321 8.762 4,06 356 3,38 296 652

2009 97.801 8.921 4,05 361 3,39 302 663

2010 95.785 9.071 4,02 365 3,37 306 671

2011 94.798 9.126 4,02 367 3,37 308 675

2012 94.020 9.291 3,99 371 3,39 315 686

2013 94.087 9.355 4,03 377 3,38 316 693

2014 95.327 9.507 3,99 379 3,4 323 702

2015 95.255 9.656 3,95 381 3,38 326 707

2016 92.391 9.815 4,01 394 3,42 336 730

2017 86.304 9.640 4,02 387 3,44 331 718

2018 85.344 9.876 3,93 389 3,41 336 725

2019 82.335 9.858 4,01 396 3,45 340 736

2020 78.882 10.122 4,04 409 3,46 350 759

2021 74.832 10.128 4,06 411 3,45 349 761

2022 70.998 9.962 4,02 401 3,43 341 742

2023 68.419 10.275 4,03 414 3,44 354 768

2024 64.103 10.594 3,97 421 3,46 367 788

2025 62.384 10.557 4,02 425 3,49 369 794

10. AUSGEZEICHNETE ERGEBNISSE IN DER

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG 2025

TABELLE 36

AUSGEZEICHNETE BETRIEBE NACH F+E-KG

Nr. Betrieb A+B-Kühe M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

1 Güterverw. Rothenacker 987,9 13.922 3,80 529 3,36 468 997

2 Agromil Mockern GmbH 622,4 13.526 3,95 534 3,41 461 995

3 Agrargesell. Günterode 934,7 12.801 4,08 522 3,40 435 957

4 Agrargen. Rosa 782,1 12.916 3,85 497 3,47 448 945

5 Böttcher, S./La.wetzendorf 257,2 12.646 4,03 509 3,45 436 945

QCONTROL 2025


MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

47

TABELLE 37

AUSGEZEICHNETE KÜHE GANZJÄHRIG GEPRÜFT NACH F+E-KG

Nr. Betrieb Ohr-Nummer Rasse M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

1 Güterverw. Rothenacker DE 16 042 14404 Sbt 21.909 3,74 820 3,45 756 1.576

2 Güterverw. Rothenacker DE 16 044 42201 Sbt 21.717 3,94 855 3,21 698 1.553

3 Güterverw. Rothenacker DE 16 045 11039 Sbt 19.634 4,38 859 3,31 650 1.509

TABELLE 38

AUSGEZEICHNETE KÜHE 1. LAKTATION NACH F+E-KG

Nr. Betrieb Ohr-Nummer Vater EKA-Mon. M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

1 Güterverw. Rothenacker DE 16 045 11203 Tabasco 28 15.528 4,28 664 3,48 540 1.204

2 Güterverw. Rothenacker DE 16 045 11519 Rapid 24 15.284 4,31 658 3,23 493 1.151

3 Güterverw. Rothenacker DE 16 045 11450 Rapid 27 15.171 4,03 612 3,41 518 1.130

TABELLE 39

AUSGEZEICHNETE KÜHE AB 2. LAKTATION NACH F+E-KG

Nr. Betrieb Ohr-Nummer Rasse Lakt. M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

1 Agrarprod. Görsbach DE 16 042 23846 Sbt 2 17.928 4,64 832 3,27 586 1.418

2 Güterverw. Rothenacker DE 16 042 14324 Sbt 2 17.774 4,18 743 3,54 630 1.373

3 Güterverw. Rothenacker DE 16 043 26042 Sbt 2 17.138 4,38 751 3,58 614 1.365

TABELLE 40

AUSGEZEICHNETE BETRIEBE MIT DER HÖCHSTEN LEBENSEFFEKTIVITÄT IM LEBENDEN BESTAND

Nr. Betrieb Anzahl Kühe M-kg/Lebenstag

1 Agromil Mockern GmbH 635 20,5

2 Agrarprod. Görsbach 272 19,4

3 Rinderhof Kauern GmbH 269 19,3

Thüringen 77.438 14,5

QCONTROL 2025


48

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

TABELLE 41

BETRIEBE MIT HÖCHSTER NUTZUNGSDAUER IM LEBENDEN BESTAND NACH

BESTANDSGRÖSSEN (NACH Ø M-KG JE LEBENSTAG SORTIERT)

Bestandsgröße

Betrieb Anzahl Gesamtleistung

Nutzungsdauer

Lakt.

Ø M-kg

(Kühe)

M-kg

Monate

je Lebenstag

1 – 19,9 Großmann, M./Ettischleben 7 37.048 41,0 2,7 18,4

Weyh GbR Fambach 9 19.080 30,5 2,2 10,9

Petzenberger, E./Unteralba 14 15.493 24,7 1,9 10,2

20 – 39,9 Flach, H./Büna 30 30.888 34,4 2,4 16,5

Weigelt, R./Zollgrün 24 16.058 24,3 1,9 10,5

Loskorn, M./Ketten 29 26.181 41,2 1,8 10,1

40 – 99,9 Gruschwitz, D./Gottesgrün 88 27.441 29,8 2,3 16,2

Ackermann GbR Solsdorf 88 36.506 44,7 2,8 16,1

Korn GbR Willersdorf 64 25.770 31,3 2,6 14,9

100 – 199,9 Gerbothe-Wiesner GbR 121 32.561 32,1 2,2 18,2

Gensler GbR Motzlar 143 32.530 33,6 2,4 17,4

Hof Kuhnert/Schömberg 142 30.482 32,9 2,6 17,1

200 – 499,9 Agrarprod. Görsbach 272 33.707 32,1 2,4 19,4

Rinderhof Kauern GmbH 269 29.383 25,9 2,1 19,3

Böttcher, S./La.wetzendorf 259 30.368 29,2 2,2 18,2

≥ 500 Agromil Mockern GmbH 635 33.626 29,9 2,4 20,5

Agrarges. Pfiffelbach mbH 1.113 30.625 29,5 2,3 19,0

Agrargen. Niederpöllnitz 1.019 30.228 30,5 2,3 18,1

Thüringen 77.438 22.977 26,0 2,1 14,5

TABELLE 42

BETRIEBE MIT HÖCHSTER NUTZUNGSDAUER IM ABGEGANGENEN BESTAND NACH

BESTANDSGRÖSSEN (NACH Ø M-KG JE LEBENSTAG SORTIERT)

Bestandsgröße

Betrieb Anzahl Gesamtleistung

Nutzungsdauer

Lakt.

Ø M-kg

(Kühe)

M-kg

Monate

je Lebenstag

1 – 19,9 Petzenberger, E./Unteralba 6 27.896 41,9 2,9 13,5

Weyh GbR Fambach 1 35.006 61,2 4,9 12,5

Brodmann, T./Breitenworbis 2 25.140 33,2 2,1 12,5

20 – 39,9 Flach, H./Büna 11 38.211 46,3 3,1 17,2

Löffler GbR/Endschütz 15 30.437 49,3 3,0 11,4

Kroh, J./Greiz 8 26.812 47,3 2,9 11,0

40 – 99,9 Ackermann GbR Solsdorf 17 48.611 57,0 3,4 18,5

Wachler, M./Göpfersdorf 22 36.547 47,6 3,6 16,5

Gruschwitz, D./Gottesgrün 32 31.028 36,4 2,8 16,4

100 – 199,9 Gerbothe-Wiesner GbR 23 51.907 52,4 3,5 21,5

Gentsch Hof/Pöhla 23 42.383 43,7 3,4 20,1

Agrargen. Graitschen 52 42.805 47,8 3,6 19,1

200 – 499,9 Agrarprod. Görsbach 90 48.198 46,2 3,4 22,2

Rinderhof Kauern GmbH 78 43.178 41,3 3,1 21,5

Agrargen. Kirschkau 74 42.094 44,1 3,6 20,2

≥ 500 Agromil Mockern GmbH 142 48.572 44,3 3,5 23,3

Agrargen. Niederpöllnitz 302 43.768 45,1 3,2 20,6

Agrarges. Pfiffelbach mbH 311 42.102 44,7 3,2 20,2

Thüringen 26.263 30.330 35,6 2,7 16,2

QCONTROL 2025


MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

49

11. MLP BEI MILCHZIEGEN UND -SCHAFEN

Im Kontrolljahr 2025 wurde in Thüringen bei 5 Ziegenzüchtern

und 2 Milchschafbetrieben die Milchleistungsprüfung

durchgeführt. Bei ihren Bemühungen um eine

ordnungsgemäße Durchführung der MLP erhielten die

Züchter Unterstützung und Anleitung durch die Mitarbeiter

der Qnetics GmbH. Insgesamt konnten für geprüfte

Ziegen 234 Laktationsabschlüsse sowie 145 Laktationsabschlüsse

für Milchschafe erstellt werden. Grundlage

für die Berechnung der 240-Tage-Laktationsleistung bei

Ziegen sind in der Regel 7 Prüfungsergebnisse,während

sich die 150-Tage-Referenzleistung bei Milchschafen auf

5 Prüfungsergebnisse beschränkt.

Thüringer Wald Ziege vom

Ziegenhof Peter/Greußen

TABELLE 43

240-TAGE-REFERENZLAKTATIONSLEISTUNG BEI ZIEGEN VON 1996 – 2025

Jahr Abschl. M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

1996 471 576 3,70 21,3 3,04 17,5 38,8

2000 224 797 3,56 28,4 3,06 24,4 52,8

2004 394 806 3,55 28,7 3,11 25,1 53,8

2008 179 780 3,70 28,8 3,10 24,2 53,0

2012 292 676 3,56 24,1 3,00 20,3 44,4

2017 155 632 3,53 22,3 3,12 19,7 42,0

2018 114 784 3,45 27,1 3,05 23,9 51,0

2019 121 608 3,47 21,1 3,02 18,4 39,5

2020 69 783 3,61 28,3 3,15 24,7 52,9

2021 201 528 3,31 17,5 3,11 16,4 33,9

2022 84 656 3,63 23,8 3,07 20,1 43,9

2023 211 570 2,93 16,7 2,87 16,4 33,1

2024 236 536 3,01 16,1 2,98 16,0 32,1

2025 234 538 3,58 19,0 3,23 17,0 36,0

TABELLE 44

240-TAGE-REFERENZLAKTATIONSLEISTUNG BEI ZIEGEN NACH RASSEN

Rasse Abschl. M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Thüringer Wald Ziege 223 598 3,00 18,5 3,00 17,5 36,0

Anglo-Nubier 8 526 4,48 22 3,54 18,0 40,0

Deutsche Edelziege 3 408 2,86 12 3,10 13,0 24,0

TABELLE 45

LEISTUNGSSTÄRKSTE ZIEGEN NACH F+E-KG UND RASSEN

Rasse Ohr-Nr. M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg Betrieb

Thüringer Wald Ziege DE 11620305016 1.085 3,69 40,0 3,13 34,0 74,0 Ziegenhof Peter/Greußen

Sternanis

Anglo-Nubier DE 011210385628 807 4,21 34 3,35 27,0 61,0 Taubert, Robert/Ziegelheim

Rockstar

Deutsche Edelziege DE 011600780946 420,0 2,9 12,0 3,6 15,0 27,0 F. Burkhardt/Hof Rösebach

DE 011600781022 485,0 2,7 13,0 2,9 14,0 27,0 F. Burkhardt/Hof Rösebach

QCONTROL 2025


50

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

TABELLE 46

150-TAGE REFERENZLAKTATIONSLEISTUNG BEI SCHAFEN

Betrieb Abschl. M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg

Landhof „Am Ziegenried“/Dosdorf 99 286 6,4 18,0 5,2 15,0 33,0

Stiftsgut Wilhelmsglücksbrunn/Creuzburg 46 259 5,4 14,0 5,39 14,0 28,0

TABELLE 47

LEISTUNGSSTÄRKSTE SCHAFE NACH F+E-KG

Rasse Ohrnummer M-kg F-% F-kg E-% E-kg F+E-kg Betrieb

Lacaune DE 011620152369 431 5,1 22,0 5,10 22,0 44 Stiftsgut Wilhelmsglücksbrunn/Creuzburg

Lacaune DE 011620158300 424 5,42 23 4,72 20 43 Landhof „Am Ziegenried“/Dosdorf

12. IN THÜRINGEN ZUGELASSENE UND

ANERKANNTE PRÜFMETHODEN DER MLP

Die Milchleistungsprüfung wird in Thüringen nach verschiedenen

ICAR-anerkannten Prüfmethoden durchgeführt,

die den Anforderungen der Betriebe an eine

für ihre Bedingungen optimale Milchleistungsprüfung

entsprechen. In der unten stehenden Tabelle sind die

angewandten Prüfmethoden aufgeführt und die Abkürzungen

nachfolgend beschrieben:

Der 1. Buchstabe kennzeichnet die Methode

→→

A – amtliche Prüfung durch Mitarbeiter der

Qnetics GmbH

→→

B – betriebliche Prüfung durch betriebliche

Mitarbeiter

→→

C – A und B kombiniert

Der 2. Buchstabe kennzeichnet das Prüfschema, dabei

bedeutet

→→

→→

→→

→→

→→

→→

T – Erfassung der Milchmenge einer Melkzeit

alternierend, Probenahme aus einem

Gemelk alternierend

M – Feststellung der Milchmenge zu allen

Melkzeiten am Prüftag, Probenahme aus

einem Gemelk alternierend

N – Feststellung der Milchmenge zu allen

Melkzeiten am Prüftag, Probenahme aus

dem mittleren Gemelk

E – Erfassung aller Gemelke am Prüftag, anteilige

Probenahme aus allen Gemelken (Roboter)

J – Erfassung aller Gemelke am Prüftag, anteilige

Probenahme aus zwei Gemelken (Roboter)

H – Feststellung der Milchmenge aller Gemelke am

Prüftag, konstante Probenahme, Probenahme

aus einem Gemelk (Roboter bei 12 Stunden

Zwischenmelkzeit)

→→

→→

S – Feststellung der Milchmenge aller Gemelke am

Prüftag, anteilige Probenahme – Standardmethode

L – Feststellung der Milchmenge aller Gemelke

am Prüftag, konstante Probenahme

An 3. Stelle steht mit 4 bzw. 6 das Prüfintervall und

heißt vier- bzw. sechswöchige Prüfung.

Die 4. Stelle bezieht sich auf die Melkfrequenz (2, 3 x

Melken, R für Robotergemelk)

QCONTROL 2025


MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

51

TABELLE 48

PRÜFMETHODEN IM MILCHKONTROLLJAHR 2024/2025

Betriebsstätten

A+B-Kühe

Prüfmethode Anzahl 2025 % 2025 Anzahl 2025 % 2025 % 2024 % 2023

AL42 7 3,2 552 0,7 0,7 2,4

AM42 8 3,6 3.378 4,3 4,3 3,7

AM62 1 0,5 271 0,3 0,4 0,2

AS42 7 3,2 266 0,3 0,4 0,1

AT42 5 2,3 677 0,9 0,9 0,4

AT62 1 0,5 8 0,0 0,0 0,0

BE4R 19 8,6 6.105 7,8 6,0 3,6

BE6R 6 2,7 2.029 2,6 2,5 1,2

BH4R 1 0,5 425 0,5 0,0 0,0

BJ4R 26 11,7 7.417 9,5 9,1 8,4

BJ6R 20 9,0 7.866 10,1 9,0 8,4

BL42 17 7,7 2.477 3,2 3,7 3,1

BL43 2 0,9 1.414 1,8 3,5 2,5

BL62 2 0,9 585 0,8 0,7 0,7

BM42 55 24,8 27.063 32,9 38,4 43,1

BM62 8 3,6 5.618 7,2 6,4 3,4

BN43 3 1,4 1.904 2,4 2,5 2,4

BN63 2 0,9 2.487 3,2 3,0 3,7

BS42 7 3,2 149 0,2 0,2 0,2

BT42 15 6,8 1.356 1,7 1,5 2,0

BT62 2 0,9 146 0,2 0,1 0,1

CL42 3 1,4 1.794 2,3 2,3 2,8

CM42 4 1,8 2.732 3,5 3,1 3,6

CN43 1 0,5 1.120 1,4 3,1 3,6

Gesamt 222 100 77.839 98 100 100

13. AUTOMATISCHES MELKEN IN

THÜRINGEN

Im Jahr 2025 hat es im Vergleich zum Vorjahr kaum

Investitionen und Umstellungen in automatische Melktechnik

gegeben. Vielmehr wurden bestehende Anlagen

durch neue Robotergenerationen der Hersteller ersetzt.

Auch die Anzahl an automatischen Melkkarussellen

hat sich nicht verändert. Der Trend zeigt deutlich, dass

eine mangelnde Planungssicherheit in der Landwirtschaft

Investitionen verhindert. Mit einer weiteren

Verringerung der Betriebszahl hat sich der Anteil der

Betriebe mit automatischer Melktechnik in Thüringen

auf ca. 40 % erhöht.

TABELLE 49

ÜBERSICHT MELKROBOTERBETRIEBE (STAND 31.12.2025)

Firma Anzahl Betriebe Vergleich zum Vorjahr Anzahl Melkplätze

DeLaval 26 ± 0 132

GEA 16 + 1 86

Lely 36 ± 0 198

Lemmer Fullwood 1 - 1 13

Gesamt 79 ± 0 429

QCONTROL 2025


52

MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

TABELLE 50

ÜBERSICHT AUTOMATISCHE MELKKARUSSELLE (STAND 31.12.2025)

Firma Anzahl Betriebe Vergleich zum Vorjahr Anzahl aktiver Melkplätze

DeLaval 4 ± 0 96

GEA 8 ± 0 254

Gesamt 12 ± 0 350

Die Milchkontrolle wird im automatischen Melkkarussell

sowie im Batchmilking Verfahren aufgrund festgelegter

Melkzeiten nach konventioneller Prüfmethode

durchgeführt. Milchkühe in Betrieben mit Melkrobotern

im Einzel- bzw. Mehrboxensystem werden, je nach

Produktionssystem, vorwiegend nach Roboterprüfmethoden

getestet. Obwohl bereits in ca. 40 % der MLP-

Betriebe automatische Melkanlagen stehen, werden

in nur ca. 32 % der Thüringer Betriebe die Milchkühe

nach Robotermethode geprüft. Abbildung 9 zeigt den

Verlauf des Anteils an Betriebsstätten, in denen Tiere

nach Roboterprüfmethode in Thüringen in den letzten

Jahren untersucht wurden.

ABBILDUNG 9

VERLAUF DES ANTEILS AN BETRIEBSSTÄTTEN IN THÜRINGEN, IN DENEN MILCHKÜHE NACH

ROBOTERMETHODE GEPRÜFT WURDEN (2010–2025)

35

30

32,4

25

25,1

26,6

Anteil Betriebsstätten in %

20

15

10

8,5

10

10,8

11,6

12,7

14,5

15,2

17,8

21,2

6,5 6,7

5

4,3 4,5

0

2010

2011

2012

2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020 2021

2022 2023

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Jahr

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QCONTROL 2025


MILCHLEISTUNGSPRÜFUNG UND HERDBUCHBESTÄNDE

53

14. PRÜFUNG DER MILCHMENGEN-

MESSGERÄTE

Die Milchleistungsprüfung dient u.a. der Kontrolle der

Leistung milchgebender landwirtschaftlicher Nutztiere,

dazu zählen Kühe, Ziegen und Schafe. Voraussetzung für

eine züchterische Weiterentwicklung des Tierbestandes

sind genaue Ergebnisse aus der Milchkontrolle. Die

korrekte Erfassung der Milchmenge erfolgt über stationäre

und mobile Milchmengenmessgeräte, die jährlich

zu prüfen sind. Abweichungen werden unmittelbar bei

der Prüfung korrigiert.

Mobile Milchmengenmessgeräte werden ebenfalls von

Mitarbeitern der Qnetics GmbH jährlich geprüft und

kalibriert. Im Jahr 2025 betraf dies 233 mobile TruTest

HI Geräte. Zusätzlich ist eine regelmäßige Prüfung der

Melkanlage nach den Vorgaben der DIN ISO 5707 und

6690 anzuraten.

Ursachen für notwendige Korrekturen waren:

→→

nicht gewechselte Verschleißteile

→→

mangelhafte Wartung (regelmäßige Durchsicht)

und Pflege der Geräte

→→

Installation nicht mehr korrekt (undicht; nicht

mehr fest; nicht mehr waagerecht)

→→

Auswirkungen von fehlerhafter Reinigung in der

Melkanlage

→→

undichte Bauteile an den Melkeinheiten

→→

keine Kalibrierung nach Austausch von

Messgeräten

Herr Daniel Winter bei der Prüfung der

Milchmengenmessgeräte am Melkroboter

TABELLE 51

IN THÜRINGEN SIND FOLGENDE MILCHMENGENMESSGERÄTE DURCH

MITARBEITER DER QNETICS GMBH GEPRÜFT WORDEN:

Gerätetyp Anzahl Geräte Anzahl Ställe

Accu-Weigh Recording System 24 1

Easyflow 42 3

Dataflow 160 5

Varioflow 40 1

Boumatic Perfection 3000 54 1

Boumatic Smart Control Meter 70 2

DeLaval MM15 266 10

DeLaval MM25+27 726 19

GEA Dematron 70/75 516 16

GEA Metatron 12 162 10

GEA Metatron P21/S21 158 7

GEA DairyPro Q 255 8

Impulsa Pulsameter 2 122 6

Nedap MPC-2 (Memolac) 10 1

Siliconform Multilactor (Pulsameter 2) 42 1

DeLaval AMR 104 4

DeLaval VMS 67 16

GEA Mione 15 3

GEA Monobox 52 11

Lely A2-A5 166 29

Lemmer Fullwood Merlin 11 1

Dairymaster Weighall 20 1

QCONTROL 2025


54

FRUCHTBARKEITS- UND REPRODUKTIONSPARAMETER

ENTWICKLUNG VON FRUCHTBARKEITS-

UND REPRODUKTIONSPARAMETERN

1. FRUCHTBARKEIT

TABELLE 52

FRUCHTBARKEITSLEISTUNGEN DER KÜHE

Parameter 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025

NR 90 46 41 46 48,8 44 49 48 49

BI 2,5 2,7 2,5 2,4 2,5 2,4 2,4 2,5

RZ 84 81 86 87 83 91 94 94

ZBZ 44 41 43 43 41 43 43 43

ZTZ 130 131 133 131 128 134 139 141

ZKZ 408 409 409 407 406 415 408 412

Kalberate A+B-Kühe 78,8 77,7 77,5 78,1 77,4 78,1 76,5 75,0

TABELLE 53

FRUCHTBARKEITSLEISTUNGEN DER FÄRSEN UND INTENSITÄT DER JUNGRINDERAUFZUCHT

Parameter 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025

NR 90 65 61 64 65,4 64 65 63 62

BI 1,6 1,7 1,7 1,62 1,6 1,6 1,7 1,7

EBA 511 485 503 499 484 504 502 501

FKA 535 506 527 522 503 526 526 528

EKA 26 26,1 26 25,9 25,8 25,9 26,0 26,1

2. EFFEKTIVITÄTSKENNZAHLEN

TABELLE 54

ENTWICKLUNG DER EFFEKTIVITÄTSKENNZAHLEN

Parameter *1) 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 Vergleich

zum Vorjahr

Gesamtleistung, lebender Bestand

Milch-kg 20.703 21.134 21.594 21.838 22.450 22.803 22.977 174

Fett-kg 820 841 864 873 897 905 912 7

Eiweiß-kg 706 723 740 747 768 782 792 10

Gesamtleistung, abgegangene Kühe *2)

Milch-kg 26.616 26.797 27.444 27.806 28.353 29.481 30.330 849

Fett-kg 1.061 1.073 1.102 1.119 1.143 1.185 1.216 31

Eiweß-kg 909 919 944 956 975 1.016 1.048 32

Nutzungsdauer, lebender Bestand

Monate 24,8 25,1 25,4 25,7 26,1 26,1 26,0 -0,1

Laktationen 2,0 2,0 2,0 2,0 2,1 2,1 2,1 0,0

Nutzungsdauer, abgegangene Kühe *2)

Monate 33,1 33,0 33,4 33,6 34,0 34,8 35,6 0,8

Laktationen 2,5 2,5 2,5 2,6 2,6 2,7 2,7 0,0

Merzungsrate 35,1 36,4 34,9 33,3 33,5 33,4 33,7 0,3

Remontierungsrate 36,2 36,3 36,1 35,9 34,3 34,5 34,3 -0,2

*1)

Erläuterungen unter „Begriffsdefinitionen“ Seite 10.

*2)

Einschließlich Abgangsgrund 11 (Betriebsaufgabe) ohne Abgangsgrund 1 (Abgang zur Zucht).


MILCHLABOR

55

MILCHLABOR

UNTERSUCHUNGSUMFANG

Im Milchlabor der Qnetics GmbH am Standort Jena

werden Milchproben im Rahmen der Milchleistungsprüfung

(MLP) untersucht. Die Untersuchungsergebnisse

werden durch wöchentliche, monatliche und

jährliche Eignungsprüfungen (Ringversuche) unterschiedlicher

akkreditierter Milchlabore abgesichert.

Diese Ringversuche und die verwendeten standardisierten

Testmilchproben gewährleisten eine hochqualitative

Absicherung der Ergebnisse der zu untersuchenden

Milchproben.

MLP-PROBEN IM ZEITRAUM 10/2024 – 09/2025

Anzahl geprüfte Milchkühe: 77.839

Anzahl Parameter jeweils

Fett, Eiweiß, Laktose, Zellzahl, Harnstoff: 928.108

PROBENBEREITSTELLUNG FÜR TIERSEUCHENDIAGNOSTIK

Im Jahr 2025 wurden 206.830 Proben aus der MLP für die

Tierseuchendiagnostik Leukose, Brucellose, BHV1 und

BVD zur Weitergabe an das Thüringer Landesamt für

Verbraucherschutz in Bad Langensalza vom Milchlabor

zur Verfügung gestellt.

Abfüllen von MLP-Proben für

die Tierseuchendiagnostik

QCONTROL 2025


56

GESUNDHEITS- UND QUALITÄTSSICHERUNG

GESUNDHEITS- UND QUALITÄTSSICHERUNG

1. MELKTECHNIK- UND MILCHQUALITÄTS-

BERATUNG

In Milchviehbetrieben sind die Melkanlagen die Basis

für einen schonenden und reibungsfreien Milchentzug.

Technische Fehler bzw. mangelnde Einstellungsparameter

führen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen

bei den Milchkühen bzw. zu nachhaltigen Milchverlusten.

Mitarbeiter der Qnetics GmbH prüfen die Melkanlagen

nach einer festgelegten und standardisierten Norm

(DIN ISO). Dabei ist sowohl der Hersteller als auch das

Melkverfahren unwesentlich, alle Anlagen müssen dieselben

Anforderungen an einen optimalen Milchentzug

erfüllen. Gerade in automatisierten Melkanlagen,

in denen der manuelle Eingriff durch den Menschen

verringert ist, scheint es zwingend die Zuverlässigkeit

und Funktionalität der Technik zu prüfen. Mit ca. 60 %

aller Melkanlagen, die in Thüringer Betrieben nach der

DIN ISO Norm 5707 und 6690 geprüft werden, beweisen

unsere Landwirte ein hohes Maß an Verantwortung

und Qualitätsbewusstsein. Darüber hinaus findet das

ausgestellte Zertifikat bei verschiedenen Qualitätsprogrammen

von Molkereien oder Standards besondere

Berücksichtigung.

Darüber hinaus führt das Beraterteam Schulungen

durch, die entsprechend der betrieblichen Schwerpunkte

inhaltlich angepasst werden.

Daniel Winter bei der

DIN ISO Messung im Melkstand

Mit einer sinkenden Anzahl an Milchviehbetrieben und

einer Neuinvestition bestehender Anlagen hat sich der

Anteil an Betrieben mit automatischer Melktechnik

erneut erhöht und liegt aktuell bei ca. 40 %. Dabei ist

der Trend zu Melkzentren mit mehreren Einzelrobotern

zu beobachten, die für die Kühe wie beim konventionellen

Melken, regelmäßige Melkzeiten mit automatischer

Melktechnik realisieren. Das Batch-Milking Verfahren

erfreut sich zunehmender Beliebtheit und wird mittlerweile

von vielen Herstellern als Konzept angeboten. Die

Entlastung der Arbeitskräfte und ein Euterschonender

Milchentzug stehen bei allen Investitionen im Vordergrund

und sollten auf ihre Zuverlässigkeit regelmäßig

mit einer technischen DIN ISO Messung bzw. einer

Mitarbeiterschulung abgesichert werden.

Trotz zahlreicher digitaler Überwachungsmechanismen

sollte weiterhin die Möglichkeit genutzt werden,

anhand von Tupferproben bzw. durch die Messung der

Konzentration der Zwischendesinfektionslösung eine

gute Eutergesundheit abzusichern. Die Qnetics GmbH

bietet ihren Kunden die Messung der Konzentration im

Rahmen eines Jahresvertrages oft kostenfrei an. Die

letzten Jahre haben gezeigt, dass die Wirksamkeit der

Lösung aufgrund einer zu geringen Konzentration oft

nicht gegeben war. Eine mögliche Infektionskette im

Melkprozess kann somit nicht sicher verhindert werden.

QCONTROL 2025


GESUNDHEITS- UND QUALITÄTSSICHERUNG

57

NACHRUF

Am 03.08.2025 verstarb im Alter von nur 61 Jahren unser

langjähriger Mitarbeiter und geschätzter Kollege Rolf

Manske. Seit 20 Jahren war Rolf Manske für die Melktechnik-

und Milchqualitätsberatung in Thüringen verantwortlich.

Mit seiner herausragenden fachlichen Kompetenz

und seiner umfassenden praktischen Erfahrung

hat er die Milchviehbetriebe unserer Region nachhaltig

unterstützt. Sein Engagement, Fleiß, seine Freundlichkeit

und Empathie sowie seine herausragende Lebensfreude

machten ihn zu einem geschätzten Ansprechpartner für

Landwirte und Kollegen. Wir verlieren mit Rolf Manske

nicht nur einen hochqualifizierten Fachmann seiner

Branche, wir verlieren einen Mitarbeiter und Freund,

der mit Leidenschaft und großer Hingabe seine Arbeit

ausgeübt hat. Rolf, wir danken dir.

2. HERDENMANAGEMENT- UND

FÜTTERUNGSBERATUNG

Das Arbeitspensum in der Milchproduktion ist groß, die

Überwachungs- und Kontrollparameter sowie die zur

Verfügung stehenden Kennzahlen sind umfangreich. Um

die hohe Anzahl an Daten im Alltag zu bewältigen, ist es

ratsam, durch externe und vor allem neutrale Dienstleiter

Informationen aus der Milchkontrolle und den verschiedenen

Bereichen des Gesundheitsmonitorings auswerten

zu lassen. Hier können frühzeitig Schwachstellen erkannt

und beseitigt werden. Die Herdenmanagement- und

Fütterungsberatung bietet folgende Dienstleistungen

an:

→→

→→

Auswertung der MLP Daten, Rückmeldungen und

Empfehlungen

Futterrationsberechnungen nach Bedarf und

betrieblichen Futtervorgaben bei Milchkühen,

Kälbern, Jungrinder, Färsen und Rindern zur Mast

Wellness im Trockensteherbereich

QCONTROL 2025


58

GESUNDHEITS- UND QUALITÄTSSICHERUNG

→→

→→

→→

→→

→→

→→

Beurteilung Herdenmanagement, Gruppenstruktur,

Produktionsabläufe, Haltungsbedingungen und

Kuhkomfort

Unterstützung bei der Qualitätsermittlung der

Futtermittel (Probenahme, Transport,

Interpretation der Analysenergebnisse)

Hinweise zur Futtererzeugung, Lagerung und

Konservierung

Analyse Fruchtbarkeit und Ernährungszustand

von Einzeltieren und der gesamten Herde

(Problem- und Tiefenanalyse)

Hinweise zur Analyse der Gesundheit des

Milchviehbestandes (Gesundheitsmonitoring)

Schulungen und betriebliche Weiterbildungen,

Workshops (Fütterung, Kälberhaltung,

Jungrinderaufzucht, Milchgewinnung)

→→

Auswertung der Daten zur Gesundheitsüberwachung

der Herde (Diagnosen, Ketosemonitoring,

Zelldifferenzierung, Q Check)

So wie in anderen Industriebereichen ist in der landwirtschaftlichen

Produktion die Effektivität weiterhin

gestiegen. Durch komplexe Anlagen und einen hohen

Automatisierungsgrad wird durch immer weniger

Personal eine immer höhere Wertschöpfung erreicht.

Die Qualifikation der Mitarbeiter trägt entscheidend

zum Erfolg eines Produktes bei. Schulungen und Weiterbildungen,

individuell auf die Bedürfnisse der Betriebe

ausgelegt, sind gerade unter dem Aspekt des zunehmenden

Einsatzes von Quereinsteigern sinnvoll und sollten

als Dienstleistung über unsere Firma genutzt werden.

3. ANGEWANDTE PROJEKTE IN

THÜRINGER MILCHVIEHBETRIEBEN

GESUNDHEITSDATEN

Thüringer Betriebe erfassen seit 2008 Diagnosen, die

als Gesundheitsdaten in den bundesweiten Gesundheitszuchtwert

RZGesund eingehen. Die Diagnosen

werden mit dem Managementprogramm unter einem

standardisierten Tiergesundheitsschlüssel erfasst und

automatisiert in digitaler Form an das Rechenzentrum

vit gesendet. Kostenfrei steht den Betrieben eine online-

Auswertung zur Verfügung, die es ihnen ermöglicht,

den Gesundheitsstatus der Herde nach verschiedenen

Kriterien auszuwerten und für Managemententscheidungen

zu nutzen. Im Jahr 2025 wurden in 53 Milchviehbetrieben

an 43.500 Tieren ca. 150.000 Diagnosen erfasst.

ABBILDUNG 10

ANTEIL AN DIAGNOSTIZIERTER MASTITISERREGER IN EINEM BETRIEB IM JAHRESVERLAUF

(QUELLE: VIT)

3,0 %

2,4

2,0 %

1,8

1,8

1,8

1,8

2,1

1,9 1,8 1,8

Anteil in %

1,0 %

1,5

1,6

1,3

1,1

1,5

1,4

1,5

1,4

1,4

1,1

1,5

1,3

1,6

1,0

1,2

0,0 %

2024-01

2024-02

2024-03

2024-04

2024-05

2024-06

2024-07

2024-08

2024-09

2024-10

2024-11

2024-12

2025-01

2025-02

2025-03

2025-04

2025-05

2025-06

2025-07

2025-08

2025-09

2025-10

2025-11

2025-12

QCONTROL 2025


GESUNDHEITS- UND QUALITÄTSSICHERUNG

59

KETOSE-CHECK

Mit der monatlichen Milchkontrolle können, neben den

bekannten Inhaltstoffen, für Tiere bis zum 55. Laktationstag

anhand von Mittelinfrarot-Spektraldaten

zusätzlich ß-Hydroxybutyrat-Werte (bBHB) im Blut in

der Milch geschätzt werden. Die Werte gelten als Kennzahl

für eine ketotische Stoffwechselbelastung, wobei

Werte <1,2mmol/l Milch als Ketose unauffällig, Werte

zwischen 1,2 - 3mmol/l Milch als erhöhtes Ketoserisiko

und Werte > =3mmol/l Milch als hohes Ketoserisiko

gelten. In verschiedenen Grafiken und Abbildungen

werden Tiergruppen und Einzeltiere differenziert

nach Laktationen und im Jahresverlauf dargestellt. Der

Betrieb kann anhand dieser Werte Einzeltiere beobachten

bzw. das Fütterungsmanagement im Transitbereich

prüfen und bei erhöhten Auffälligkeiten Maßnahmen

zur Verbesserung einleiten. Die Anwendung steht allen

Betrieben kostenfrei zur Verfügung und ist Beratungsgegenstand.

ABBILDUNG 11

VERLAUF DES ANTEILS ERHÖHTER BHB-WERTE IN DEN MLP-MILCHPROBEN VON KÜHEN BIS

ZUM 55. LEBENSTAG (QUELLE: VIT)

25,0 %

20,0 %

24,4

Laktation - 1

Laktation - 2

LKV

Anteil in %

15,0 %

10,0 %

9,8

12,1

15,4

10,2

9,3

10,8

10,4

5,0 %

5,2

3,5 3,7

0,0 %

07.01.2025

04.02.2025

04.03.2025

08.04.2025

06.05.2025

03.06.2025

01.07.2025

1,4

05.08.2025

02.09.2025

07.10.2025

11.11.2025

03.12.2025

1,0

13.01.2026

Datum der MLP

ZELLDIFFERENZIERUNG

Seit 2021 wird neben der Gesamtzellzahl zusätzlich

die Zusammensetzung der Zellen in der Milch im Rahmen

der Milchleistungsprüfung bestimmt. Anhand

des Eutergesundheitsparameters Zelldifferenzierung

(DSCC–Differental Somatic Cell Count) sind die in der

Milch vorkommenden Immunzellen zu unterscheiden.

Die Zellen werden in Makrophagen („Aufpasserzellen“,

die eindringende Euterpathogene registrieren und eine

Immunantwort einleiten) und Granulozyten („Fresserzellen“,

die diese Euterpathogene aktiv bekämpfen und

beseitigen) unterteilt.

Anhand der Zellzahl und DSCC-Werte werden vier Eutergesundheitsgruppen

unterschieden:

→→

Gruppe A, gesund/unauffällig: niedrige Zellzahl

(≤ 200.000 Zellen/ml) und niedrige DSCC-Werte

(≤ 65 %)

→→

→→

→→

Gruppe B, verdächtig/frühes Mastitisstadium:

niedrige Zellzahl (≤ 200.000 Zellen/ml) und hohe

DSCC-Werte (> 65 %)

Gruppe C, Mastitis/euterkrank: hohe Zellzahl

(> 200.000 Zellen/ml) und hohe DSCC-Werte (> 65 %)

Gruppe D, chronische Mastitis: hohe Zellzahl

(> 200.000 Zellen/ml) und niedrige DSCC-Werte

(≤ 65 %)

Der DSCC-Wert bietet, gemeinsam mit der Zellzahl

die Möglichkeit, die Eutergesundheitssituation in der

jeweiligen Milchviehherde genauer zu beurteilen und

den Einsatz antibiotisch wirksamer Substanzen, gerade

zum Zeitpunkt des Trockenstellens, nachhaltig zu

entscheiden. Über eine Onlineanwendung des vit steht

die Auswertung allen Thüringer MLP-Betrieben zur

Verfügung.

ABBILDUNG 12

ANTEIL TIERE IN DER MILCHKONTROLLE IN EUTERGESUNDHEITSGRUPPEN

MIT ZIELVORGABEN (QUELLE: VIT)

EG Gruppe

Interpretation/

03.12.2025 % 11.11.2025 % Ziel Ziel Frühlakt.

Ziel Spälakt.

Durchschnitt

Verdacht auf

(< = 30 Tage)

(> = 300 Tage)

(%)

Totals 517 100,0 % 502 100,0 % 100,0 %

A Gesund 398 77,0 % 354 70,5 % >70 >70 >65 67,6 %

B Mastitis frühes Stadium 18 3,5 % 58 11,6 % >20 >15 >15 11,6 %

C Mastitis 59 11,4 % 84 16,7 % >10 >10 >15 14,7 %

D chronische Mastitis 42 8,1 % 6 1,2 % >2 >1 >7 6,1 %

QCONTROL 2025


60

GESUNDHEITS- UND QUALITÄTSSICHERUNG

Q CHECK

Der Q Check Report, den alle Milchviehbetriebe online

kostenfrei einsehen können, unterstützt die Unternehmen

bei der betrieblichen Eigenkontrolle. Der

Deutschlandweite anonymisierte Vergleich mit ca.

33.000 Betrieben mit mehr als 3 Mio. Kühen eröffnet

die Möglichkeit, die eigenen Leistungs- und Gesundheitskennzahlen

mit Betrieben verschiedener Herdengrößen

zu vergleichen.

ABBILDUNG 13

DARSTELLUNG DES ANTEILS AN KÄLBER- UND AUFZUCHTVERLUSTEN EINES BETRIEBES IM

JAHRESVERLAUF VERGLEICHEND DEM MEDIANWERT DEUTSCHER BETRIEBE IM RAHMEN DES

Q CHECK-PROJEKTES (QUELLE: VIT)

Kälber- und Aufzuchtverluste

Median Betrieb – 10 % Median + 10 %

Kälberverluste (Tag 8 bis 28) 2,1 9,8 7,4 0,0

Aufzuchtverluste (Tag 29 bis 180) 2,0 1,8 4,7 0,0

12

Kälberverluste (Tag 8 bis 28)

10

Anteil in Prozent

8

6

4

2

0

07.01.2025

04.02.2025

04.03.2025

08.04.2025

06.05.2025

03.06.2025

01.07.2025

05.08.2025

02.09.2025

07.10.2025

11.11.2025

03.12.2025

13.01.2026

ihr Betrieb LKV – 10 + 10 Zielwert Warnwert

KUHVISION UND HERDENTYPISIERUNG

Die Herdentypisierung und die daraus resultierenden

genomischen Zuchtwerte der weiblichen Tiere haben

sich für Managemententscheidungen unserer Mitgliedsbetriebe

bewährt. Das Interesse an dem Projekt wächst

stetig (Abbildung 14). Der Leichte Abfall im Geburtsjahrgang

2025 resultiert daraus, dass zum aktuellen

Zeitpunkt noch nicht alle Kälber der letzten Monate

des Jahres 2025 beprobt und ausgewertet wurden. Es

ist mit einer Gesamtzahl an typisierten Tieren von ca.

6.000 zu rechnen. Den Betrieben, die an den Projekten

Kuhvision und Herdentypisierung teilnehmen, liegen

alle züchterisch relevanten Merkmale als genomischer

Zuchtwert vor. Damit existieren für Kälber bereits im

Alter von wenigen Wochen zusätzliche Informationen

für Managementmaßnahmen bzw. Selektionsentscheidungen.

Jedes typisierte weibliche Tier erhält

neben zahlreichen genomischen Zuchtwerten aus den

Bereichen Gesundheit, Leistung und Exterieur folgende

zusätzliche Informationen:

→→

→→

→→

genetische Besonderheiten des Tieres, wie

Hornstatus oder Rotfaktorträger

Beta- und Kappa-Kaseintyp

Erbfehler Brachyspina, Bovine-Leukozyten-

Adhäsions-Defizienz (BLAD), Cholesterin-Defizit-

Haplotyp (CDH) und weitere mit der Überlebensfähigkeit

des Kalbes in Verbindung gebrachte

Haplotypen.

Neben den frühen Selektionsentscheidungen können

die genomischen Zuchtwerte zur ersten Anpaarung

der Rinder über das Bullenanpaarungsprogramm BAP

genutzt werden. Eine zunehmende Beachtung findet

gerade in Thüringen der Einsatz hornloser Genetik.

Ein phänotypisch hornloses Kalb kann nur durch die

genomische Typisierung als homozygot oder heterozygot

Hornlos definiert werden. Im Fall einer homozygoten

Hornlosigkeit kann das Tier mit einem gehörnten Bullen

QCONTROL 2025


GESUNDHEITS- UND QUALITÄTSSICHERUNG

61

besamt werden. Der Nachkomme muss nicht enthornt

werden. Der Einsatz gehörnter Bullen, bei gleichzeitigem

Erhalt des phänotipisch hornlos Status der Herde

gibt dem Züchter die Möglichkeit, auf eine größere Bullenpopulation

zuzugreifen, Inzucht zu vermeiden und

den Kälbern den Eingriff des Enthornens zu ersparen

Von der gesamten Population, die in Thüringen genomisch

typisiert wurde, haben bisher 25.300 Tiere ihr

Leistungsvermögen unter Beweis gestellt und mindestens

die erste Laktation abgeschlossen. Damit gehören

sie zum großen Pool der Lernstichprobenkühe. Anhand

dieser vorliegenden abgeschlossenen phänotypischen

Leistung können diese mit den genomischen Werten

in einem Onlineportal des vit miteinander abgeglichen

werden. Sie zeigen beeindruckend die Genauigkeit der

genomischen Zuchtwerte und bestätigen das große

Potential, bereits als Kalb das Leistungspotential der

Tiere erkennen zu können. Eine frühzeitige Entscheidung,

die Tiere als Zucht oder Schlachttier zu definieren,

ist gegeben.

ABBILDUNG 14

ANZAHL TYPISIERTER KÄLBER ÜBER DIE GEBURTSJAHRGÄNGE

6.000

5.000

Anzahl

4.000

3.000

2.000

1.000

0

2015 2016 . 2017 . 2018 . 2019 . 2020 2021 . 2022 . 2023 . 2024

typisierte Tiere

Jahr

2025

ABBILDUNG 15

VERERBUNG DER HORNLOSIGKEIT

Elternteil 1 Elternteil 2 Hornlose Kälber

PP PP 100 % PP 100 %

PP Pp 50 % PP 50 % Pp 100 %

PP + pp = 100 % Pp 100 %

Pp Pp 25 % PP 50 % Pp 25 % pp 75 %

Pp pp 50 % Pp 50 % pp 50 %

pp pp 100 % pp 0 %

QCONTROL 2025


62

FLEISCHRINDERZUCHT

FLEISCHRINDERZUCHT

Die folgenden Tabellen geben eine kurze Zusammenfassung über die wichtigsten Säulen der Fleischrinderzucht

in Thüringen im Jahr 2025.

TABELLE 55

FLEISCHLEISTUNGSPRÜFUNG IM FELD – ANZAHL WÄGUNGEN IN DEN BETRIEBEN

ZEITRAUM 01.10.2024 BIS 30.09.2025

Rasse

Anzahl

Angus 423

Aubrac 11

Blonde d`Aquitaine 16

Charolais 199

Fleckvieh-Simmental 1.528

Gelbvieh 3

Hinterwälder-Fleisch 3

Limousin 112

Pinzgauer-Fleisch 29

Pustertaler 3

Rotes Höhenvieh 63

Salers 83

Speckle Park 1

Uckermärker 20

Wagyu 1

Insgesamt 2.495

Entw. z. Vorjahr -72

Fleckvieh-Simmental sowie Salers. Aufgrund der Tatsache,

dass die Rasse Pinzgauer ab dem Jahr 2026 ebenfalls

zu den Wiegerassen zählen wird, ist auch hier schon ein

Trend zu mehr Wiegungen erkennbar. Nennenswerte

Rückgänge wie z. B. beim Wagyu ist mit der Insolvenz

eines großen Zuchtbetriebes erklärbar. Die Fleischleistungsprüfung

im Feld wird von zwei Mitarbeitern der

Qnetics GmbH durchgeführt, die mit einer mobilen

Waage die Zuchtbetriebe aufsuchen.

Im Berechnungszeitraum wurden in Thüringen 2.495

Absetzer gewogen (Tabelle 55), das sind 72 Tiere weniger

als im Vorjahr. Zuwächse gab es bei den Rassen Angus,

TABELLE 56

EIGENLEISTUNGSPRÜFUNG DORNBURG 2024/25 – ZUSAMMENFASSUNG

Zucht

Selektion

Datum der Einstallung Einst. Abschl. Ø LTZ (g) Ø PTZ (g) Anz. % Anz. %

15./16. August 2024 46 44 1.515 1.663 37 84 7 16

16./17. Oktober 2024 29 29 1.584 1.694 25 86 4 14

Gesamt 75 73 1.542 1.676 62 85 11 15

Entw. z. Vorjahr + 8 + 7 - 12 - 75 + 8 + 3 - 1 - 3

In der Prüfsaison 2024/25 waren in der Eigenleistungsprüfstation

Dornburg 75 Bullen aufgestallt, das entspricht

8 Tiere mehr als im Vorjahr (Tabelle 56). Ein Bestand von

etwa 70 Tieren wird derzeit auch im Hinblick auf die

Nachfragesituation der Auktionen als optimal angesehen.

Eingestallt wurden die vorselektierten Tiere zu zwei

festgelegten Einstallungsterminen im August und Oktober

2024. 73 Bullen schlossen die Prüfung mit 1.542 g

Lebenstagszunahme (- 12 g) sowie 1.676 g Prüftagszunahme

(- 75 g) ab. Hinsichtlich der Prüftagszunahmen

wurde der gewünschte Bereich von 1.600 – 1.700 g in

diesem Prüfdurchgang wieder erreicht. Insgesamt gesehen

liegen die Zunahmen etwa auf dem Niveau des Vorjahres.

62 Tiere (+ 8) erhielten ein positives Körurteil,

11 Bullen (- 1) wurden nach der Prüfung der Schlachtung

zugeführt. Die Selektionsrate wird von Jahr zu Jahr geringer,

was die sehr gute Qualität der eingestallten Tiere

darstellt. Die erste Zuchtbullenauktion wurde als

Hybridauktion im Zucht- und Vermarktungszentrum in

Laasdorf durchgeführt, d. h. die Bullen wurden vor Ort

im Zucht- und Vermarktungszentrum Laasdorf versteigert

und zeitgleich gab es die Möglichkeit des

Online-Bietens durch eine Live-Übertragung der Auktion

im Internet. Die zweite Auktion lief als reine Präsenzauktion

im Vermarktungszentrum ab. Insgesamt konnten

58 Bullen zu einem Durchschnittspreis von 4.924 € verkauft

werden, das waren 1.598 € mehr als im Vorjahr.

QCONTROL 2025


FLEISCHRINDERZUCHT

63

TABELLE 57

ZUWACHSLEISTUNG GEKÖRTER JUNGBULLEN NACH EIGENLEISTUNGSPRÜFUNG AUF STATION

2024/2025

Rasse Anzahl Entw. z. Vorj. Ø LTZ (g) Entw. z. Vorj. Ø PTZ (g) Entw. z. Vorj.

Angus 5 + 1 1.376 - 87 1.631 - 150

Charolais 7 + 3 1.526 + 69 1.602 - 22

Fleckvieh-Simmental 50 + 5 1.579 - 8 1.702 - 91

Gesamt 62 + 9 1.557 - 6 1.685 - 91

Die 62 gekörten Bullen (Tabelle 57) wiesen im Durchschnitt

eine Lebenstagszunahme von 1.557 g sowie eine

Prüftagszunahme von 1.685 g auf und liegen somit über

dem Durchschnitt aller geprüften Bullen. Sie sind den

gekörten Bullen im Feld in diesem Merkmal überlegen.

Wie in altbewährter Form erfolgte außerdem von

der zuständigen Mitarbeiterin der Qnetics GmbH die

Messung der Rückenmuskelfläche und der Fettauflage

per Ultraschall.

TABELLE 58

ZUWACHSLEISTUNG GEKÖRTER JUNGBULLEN NACH EIGENLEISTUNGSPRÜFUNG IM FELD

ZEITRAUM 01.10.2024 BIS 30.09.2025

Rasse Anzahl Entw. z. Vorj. Ø LTZ (g) Entw. z. Vorj.

Angus 5 + 4 1.180 - 58

Belted Galloway 2 +/- 0

Blonde d’Aquitaine 1 + 1 1.183

Charolais 2 + 1 1.353 - 29

Dexter 2 + 1

Fleckvieh-Simmental 13 + 2 1.377 - 77

Galloway 0 - 1

Hinterwälder 1 +/- 0 1.061

Highland 6 + 1

Limousin 6 + 2 1.378 + 137

Pinzgauer 2 - 1 990

Rotes Höhenvieh 6 + 2 885

Salers 1 + 1

Wagyu 0 - 1

Insgesamt 47 +12

Nach der Eigenleistungsprüfung im Feld wurden 47 Bullen

gekört, das sind 12 Tiere mehr als im Vorjahr. Der

Bedarf an gekörten Bullen steigt somit wieder an, den

Züchtern und Mutterkuhhaltern wird wieder mehr

bewusst, dass der Bulle die halbe Herde ist. Ein gekörter

Zuchtbulle bringt erwiesenermaßen einen monetären

Vorteil bei der Vermarktung seiner Nachkommen in

Form von Mehrerlösen gegenüber einem ungekörten

Tier.

QCONTROL 2025


64

SCHWEINEKONTROLL- UND BERATUNGSRING

SCHWEINEKONTROLL- UND

BERATUNGSRING (SKBR)

LEISTUNGSANGEBOTE

→→

→→

→→

→→

→→

→→

Fortpflanzungs- und produktionstechnische

Beratung

Futterberatung (Rationsgestaltung, Inhaltsstoffe,

Mykotoxine)

Züchterische Beratung

Beratung und Unterstützung bei der Vorbereitung

und Einführung von Qualitätsmanagementsystemen

Frühträchtigkeitsuntersuchung mittels

bildwiedergebendem Ultraschalldiagnosegerät

Computergestützte Bestandsführung von

Ferkelproduktions- und Mastbetrieben

→→

→→

→→

→→

→→

→→

Überbetriebliche Auswertungen für Ferkelproduktions-

und Mastbetriebe (Ringauswertung)

Spezialauswertungen auf Wunsch

Speck- und Muskelmessungen bei Jung- und

Altsauen

VFT-Futterprobenahme für alle Tierarten

Stallklima- und Tränkwassercheck

Beratung zur Reduzierung von Schwanzverletzungen

(Deutscher Aktionsplan zur Einhaltung der Rechtsvorschriften

in Bezug auf das Schwänzekupieren

beim Schwein)

1. ZUM STAND DER THÜRINGER SCHWEINE-

PRODUKTION UND TÄTIGKEIT DES SKBR

Wie bereits in den Vorjahren hat sich an der angespannten

Situation der deutschen Landwirtschaft und insbesondere

der Schweineproduktion im zurückliegenden

Jahr nichts geändert. Die Bauern fordern verlässliche

Rahmenbedingungen, ohne selbige drohen akute wirtschaftliche

Nachteile für die Unternehmen. Besonders

die ostdeutschen Unternehmen zählen zu den Wettbewerbsfähigsten

in Europa. Allerdings wird der Wettbewerbsvorteil

durch offene Rechtsfragen, mögliche

Kappungen und Degressionen der Direktzahlungen, der

Düngeverordnung u.v.m. behindert. Eine verlässliche

Rechtslage für Planungssicherheit und wirtschaft liches

Handeln sieht anders aus. Die Zahl der Schweinehaltungsbetriebe

in Deutschland und Thüringen ist rückläufig

und konzentriert sich auf immer weniger und

größere Unternehmen. Steigende Umwelt- und Tierschutzauflagen

erhöhen den Druck besonders in der Sauenhaltung.

Bürokratische Hürden, unklare politische

Rahmenbedingungen und die fehlende Zahlungsbereitschaft

der Verbraucher für mehr Tierwohl bremsen die

Investitionsbereitschaft. Tierseuchen, Nachwirkungen

der Corona-Pandemie sowie fehlende Fachkräfte verschärften

die Situation zusätzlich.

Der Tierwohlumbau bleibt weiterhin ungeklärt. Es fehlt

ein tragfähiger politischer Rahmen. Entscheidungen zur

organisatorischen Umsetzung und einer langfristigen

Finanzierung bleiben aus, obwohl diese u.a. durch die

„Borchert-Kommission“ oder die „Zukunftskommission

Landwirtschaft“ auf dem Tisch liegen.

Laut dem Bundesamt für Statistik wurden zum Stichtag

3. November 2025 in Deutschland rund 21,49 Millionen

Schweine in 15.220 Betrieben gehalten. Damit blieb

der Bestand im Vergleich zum November 2024 nahezu

konstant, allerdings ist ein deutlicher Betriebsrückgang

um 3,2 % zu verzeichnen. Noch deutlicher wird es, wenn

wir 10 Jahre zurückschauen. Innerhalb dieser Zeit ist der

Schweinebestand um 22,3 % und die Betriebszahl um

40,8 % gesunken.

2025 wurden in Deutschland 44,9 Millionen Schweine

geschlachtet, gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 0,6 %.

Bedeutend ist, dass die Anzahl importierter Schweine, welche

in deutschen Betrieben geschlachtet wurden um 43 %

sank. Insgesamt produzierten die deutschen Schlachtbetriebe

im Jahr 2025 rund 4,3 Millionen Tonnen Schweinefleisch.

Das waren 1,1 % mehr als im Jahr 2024.

Obwohl das Angebot an Mastschweinen in vielen europäischen

Ländern rückläufig ist und die Schlachthöfe

versuchen, ihre Schlachtkapazitäten auszulasten, bleibt

der Abwärtsdruck auf die Schweinepreise bestehen.

QCONTROL 2025


SCHWEINEKONTROLL- UND BERATUNGSRING

65

ABBILDUNG 1

ENTWICKLUNG DER SCHLACHTSCHWEINEPREISE 2020 – 2025 (BMEL STATISTIK MITTEL HKL S-P)

2,6

2,4

2,2

2020

2021

Preis in €/kg Schlachtgewicht

2,0

1,8

1,6

1,4

1,2

2022

2023

2024

2025

1,0

1 6 11 16 21 26 31 36 41 46 51

Kalenderwochen

2020 2021 2022 2023 2024

Der leichten Erholung des Thüringer Schweinebestandes,

bestimmt durch einen Großbetrieb im Jahr 2024,

folgte im zurückliegenden Jahr die Ernüchterung.

Knapp 7 % Bestandsrückgang bzw. 10 Betriebe innerhalb

eines Jahres ist bisher einmalig, zeigt allerdings

die angespannte Situation am Schweinemarkt. Die

Veränderungen in den einzelnen Kategorien sind der

Tabelle 1 zu entnehmen. Unbedeutende Zugänge gab es

nach Angaben des Thüringer Landesamt für Statistik

(TLS) nur in der Kategorie Jungsauen.

TABELLE 1

THÜRINGER SCHWEINEBESTAND 2025 IM VERGLEICH ZUM VORJAHR

Kategorie November 2025* November 2024 Differenz Stück

Ferkel und Jungschweine < 50 kg Lebendgewicht 394.800 419.000 – 24.200

Mastschweine > 50 kg Lebendgewicht 158.300 168.900 – 10.600

Zuchtschweine 68.100 78.800 – 10.700

dav. Sauen ab 1. Belegung 68.000 78.700 – 10.700

dav. Jungsauen zum 1. Mal trächtig 9.900 9.200 + 700

Schweine gesamt 621.100 666.700 – 45.600

Thüringer Landesamt für Statistik, *vorläufig.

Vom SKBR wurden zum Jahresende 2025 33 Betriebe betreut (Tabelle 2).

TABELLE 2

MITGLIEDERSTRUKTUR UND SCHWEINEBESTÄNDE ZUM 31.12.2025

Produktionszweig Anzahl Mitglieder Sauen ab 1. Belegung (EB) Mastschweine

Ferkelerzeuger 10 4.139 –

Gemischtbetriebe 5 2.732 26.732

Schweinemäster 18 – 104.574

Gesamt 33 6.871 131.306

Die Mitarbeiter des SKBR haben 2025 Dienstleistungen

wie Trächtigkeitsuntersuchung, Ovardiagnostik, Führen

von Sauen- und Mastplaner, fortpflanzungs- und

produktionstechnische Beratung, Erstellen von Auswertungen,

Tränkwasser- und Stallklimacheck im Rahmen

der Initiative Tierwohl und Stallklimamessungen

durchgeführt und Unterstützung bei der Risikoanalyse

zum Aktionsplan Schwänzekupieren gegeben.

QCONTROL 2025


66

SCHWEINEKONTROLL- UND BERATUNGSRING

2. ERGEBNISSE ZUR FORTPFLANZUNGS-

LEISTUNG DER SAUENBESTÄNDE

2.1. FRUCHTBARKEITSLEISTUNG GESAMTBESTAND

Im zurückliegenden Berichtsjahr wurden 17 Bestände

in die Fruchtbarkeitsauswertung einbezogen. Dies sind

2 Bestände weniger als im Vorjahr.

Aus Tabelle 3 sind die prozentualen Verteilungen der

Bestände und Sauenpopulationen ersichtlich.

TABELLE 3

PROZENTUALER VERGLEICH DER BESTANDSGRÖSSENKLASSEN

Bestandsgrößenklassen Sauen ab 1. Belegung

Kennzahl ME ≤ 300 > 300 – 800 > 800

Anzahl Bestände 9 5 3

Prozentuale Verteilung Bestände % 52,9 29,4 17,7

Prozentuale Verteilung Sauen % 16,1 39,3 44,6

Der Anteil „kleinerer“ Betriebe hat um 5 % abgenommen,

wobei sich dabei der Anteil Sauen auf mittlere und

größere Betriebe hin verschiebt. Ein Trend, welcher

nicht nur in Thüringen sichtbar ist.

In Tabelle 4 sind die aktuellen Leistungen der Bestände nach Betriebsgrößenklassen aufgeführt.

TABELLE 4

FRUCHTBARKEITSLEISTUNGEN DER THÜRINGER SAUENBESTÄNDE 2025

Bestandsgrößenklassen Sauen ab 1. Belegung

Kennzahl ME ≤ 300 > 300 – 800 > 800 Gesamt Veränderung

Anzahl Bestände 9 5 3 17

Sauen ab 1. Belegung Stück 1.074 2.616 2.971 6.661

ø Sauen ab 1. Belegung Stück 119 523 990 392

ø Sauen ab 1. Wurf Stück 100 421 898 335

zum Vorjahr

Gesamtbelegungen (GB) Stück 2.829 7.230 8.748 18.807 + 440

Würfe Stück 2.473 5.980 7.691 16.144 + 378

Würfe/Sau/Jahr Stück 2,22 2,29 2,41 2,34 – 0,02

Zwischenwurfzeit Tage 165 159 151 156 + 1

ges. geb. Ferkel/Wurf Stück 15,42 16,79 16,67 16,52 + 0,43

leb. geb. Ferkel/Wurf Stück 13,94 15,27 15,37 15,12 + 0,27

abges. Ferkel/abges. Wurf Stück 12,45 13,24 13,87 13,42 + 0,33

Abferkelrate GB * % 82,2 82,0 86,7 84,3 + 0,9

Abferkelrate EB * % 83,7 83,0 87,4 85,2 + 0,5

Ferkelindex (FI) Stück 1.167 1.267 1.344 1.288 + 30

ges. geb. Ferkel/Sau/Jahr Stück 34,21 38,48 40,19 38,58 + 0,64

leb. geb. Ferkel/Sau/Jahr Stück 30,93 34,99 37,07 35,30 + 0,28

abges. Ferkel/Sau/Jahr ** Stück 27,61 30,34 33,49 31,34 + 0,49

Alter Erstbelegung Tage 271 252 258 258 – 1

Säugezeit Tage 32,5 27,0 25,1 27,0 – 0,1

Saugferkelverluste % 11,34 12,32 10,31 11,21 – 0,96

* berechnet nach biologischer Zuordnung (Deckdatum) ** Bezugsbasis abgesetzte Würfe

QCONTROL 2025


SCHWEINEKONTROLL- UND BERATUNGSRING

67

Die Hauptkennziffern abgesetzte Ferkel/Sau/Jahr ist

im vierten Jahr in Folge angestiegen, durchschnittlich

0,5 Ferkel/Sau/Jahr. Grundlage dafür sind höhere

Ferkelleistungen aber auch gesunkene Ferkelverluste

und damit höhere Absetzleistungen.

2.2. ERGEBNISSE DER RINGAUSWERTUNG ZUR SAUENFRUCHTBARKEIT

In der Ringauswertung wird auf einen Datenpool von

14.000 Belegungen ab erstem Wurf zurückgegriffen.

In der leistungsstärksten Kategorie stehen 16 %, in der

Mittleren 79,4 % und in der unteren Kategorie 4,6 % des

ausgewerteten Sauenbestandes. Nachfolgend sind die

biologischen Leistungen in den Tabellen dargestellt.

TABELLE 5

SKBR-RINGAUSWERTUNG VON FERKELERZEUGERN

Auswertungszeitraum:

Sortierkriterium:

ausgewertete Belegungen:

01.01.2025 - 31.12.2025 nach Abferkeldatum

abgesetzte Ferkel/Sau/Jahr

14.017

ME untere 20 % mittlere obere 20 % Gesamt

ausgewertete Betriebe Anzahl 2 7 2 11

Durchschnittsbestand Sauen Anzahl 120 592 416 474

Belegungen/Sau/Jahr Anzahl 2,77 2,67 2,77 2,69

Belegungen Jungsauen % 36,7 20,2 27,4 22,1

Umrauschebelegungen % 6,0 6,5 1,6 5,7

Abferkelrate GB % 71,6 86,4 83,5 85,2

Abferkelrate EB % 72,0 86,7 83,6 85,5

Abferkelrate EB JS % 61,4 81,5 81,0 78,1

Abferkelrate EB AS % 77,6 87,0 84,2 86,3

Ferkelindex GB Stück 900 1.297 1.318 1.282

Ferkelindex EB Stück 912 1.302 1.317 1.287

Ferkelindex EB JS Stück 726 1.170 1.298 1.143

Ferkelindex EB AS Stück 1.010 1.310 1.322 1.302

ges. geb. Ferkel/Wurf Stück 14,52 16,28 16,93 16,31

leb. geb. Ferkel/Wurf Stück 12,57 15,00 15,77 15,03

leb. geb. Ferkel/Wurf JS Stück 11,49 14,13 15,63 14,28

leb. geb. Ferkel/Wurf AS Stück 13,07 15,22 15,82 15,24

totgeb. Ferkel/Wurf Stück 1,95 1,28 1,16 1,29

Saugferkelverluste % 14,17 11,50 11,73 11,64

abges. Ferkel/geb. Wurf Stück 10,92 13,17 11,76 11,64

abges. Ferkel/abges. Wurf Stück 11,17 13,27 14,11 13,33

abges. Ferkel/abges. Wurf JS Stück 11,44 13,48 14,92 13,66

abges. Ferkel/abges. Wurf AS Stück 11,05 13,22 13,80 13,23

leb. geb. Ferkel/Sau/Jahr Stück 24,95 34,32 36,51 34,24

abges. Ferkel/Sau/Jahr Stück 21,67 30,13 32,63 30,14

geb. Würfe/Sau/Jahr Stück 1,99 2,29 2,32 2,28

Produktionstage Tage 184 160 158 160

Alter bei 1. Belegung Tage 263 253 259 255

Säugezeit Tage 26,4 26,9 29,1 27,2

Remontierungsquote % 89,6 51,7 75,1 57,2

Sauenabgänge % 93,8 52,7 73,5 57,9

In der Hauptkennziffer abgesetzte Ferkel/Sau/Jahr gab

es einen leichten Rückgang um 0,64 Ferkel. Dies beruht

hauptsächlich auf der gesunkenen Anzahl lebend geborener

Ferkel (- 0,68) und gestiegenen Totgeburten (+0,14).

Die immer noch zu geringe Absetz- und Lebensleistung

in der Kategorie untere 20 % ist deutlich zu niedrig und

vor allem betriebswirtschaftlich sehr bedenklich. Dies

zeigt sich in der Tabelle 6.

QCONTROL 2025


68

SCHWEINEKONTROLL- UND BERATUNGSRING

TABELLE 6

LEBENSLEISTUNG DER SAUEN

ME untere 20 % mittlere obere 20 % Gesamt

Würfe/Sau/Leben Anzahl 3,17 4,84 3,65 4,51

Nutzungsdauer Jahre 1,60 2,11 1,57 1,98

Lebensleistung Ferkel 34,64 63,56 51,38 59,55

In der oberen Bestandsgrößenklasse stehen prozentual

die meisten Sauen ab erster Belegung, gefolgt von der

Mittleren und der unteren Größenklasse. In Tabelle 7 sind

die Daten dargestellt. Bemerkenswert in der Auswertung

ist, dass die untere und mittlere Größenklasse einem

Leistungszuwachs verzeichnete, während die sonst leistungsstärkste

Betriebsgrößenklasse aufgrund geringerer

Würfe/Sau/Jahr einen Rückgang um 1,45 Ferkeln hatte.

TABELLE 7

SKBR-RINGAUSWERTUNG NACH BESTANDSGRÖSSENKLASSEN

Auswertungszeitraum:

01.01.2025 – 31.12.2025 nach Abferkeldatum

Bestandsgrößenklassen

ME ≤ 300 > 300 – 800 > 800

prozentualer Anteil an Sauen % 14,3 49,9 35,8

Abferkelrate GB % 82,7 82,7 90,1

Abferkelrate EB % 82,6 83,1 90,1

Abferkelrate EB JS % 68,7 80,8 k.A.*

Abferkelrate EB AS % 85,2 83,5 k.A.*

Ferkelindex GB Stück 1.148 1.267 1.356

Ferkelindex EB Stück 1.152 1.274 1.356

Ferkelindex EB JS Stück 853 1.228 k.A.*

Ferkelindex EB AS Stück 1.210 1.282 k.A.*

ges. geb. Ferkel/Wurf Stück 15,17 16,57 16,38

leb. geb. Ferkel/Wurf Stück 13,92 15,32 15,03

leb. geb. Ferkel/Wurf JS Stück 13,06 14,74 14,10

leb. geb. Ferkel/Wurf AS Stück 14,18 15,50 15,27

totgeb. Ferkel Stück 1,25 1,25 1,35

Saugferkelverluste % 9,74 12,77 10,71

abges. Ferkel/geb. Wurf Stück 12,72 13,13 13,54

abges. Ferkel/abges. Wurf Stück 12,82 13,3 13,55

abges. Ferkel/abges. Wurf JS Stück 13,45 13,66 13,75

abges. Ferkel/abges. Wurf AS Stück 12,63 13,19 13,50

leb. geb. Ferkel/Sau/Jahr Stück 30,02 34,83 35,97

abges. Ferkel/Sau/Jahr Stück 27,45 29,84 31,62

geb. Würfe/Sau/Jahr Stück 2,16 2,27 2,34

Säugezeit Tage 28,7 26,7 27,4

Remontierungsquote % 61,2 60,6 50,8

Sauenabgänge % 64,7 60,7 51,4

TABELLE 8

LEBENSLEISTUNG NACH BESTANDSGRÖSSENKLASSEN

Bestandsgrößenklassen

Jahr ME ≤ 300 > 300 – 800 > 800

Würfe/Sau/Leben 4,25 4,35 4,83 4,51

Nutzungsdauer 1,97 1,92 2,06 1,73

Lebensleistung 54,08 57,15 65,28 57,35

QCONTROL 2025


Ferkel/Wurf

SCHWEINEKONTROLL- UND BERATUNGSRING

69

2.3. FRUCHTBARKEITSVERLAUF IN ABHÄNGIGKEIT VOM ANPAARUNGSMONAT UND

LEISTUNGSENTWICKLUNG

Im folgenden Beitrag wird die alljährliche Entwicklung

der Abferkelrate für die Wurfgruppennummern 1,2 und

≥ 3 zu den Vorjahren fortgesetzt.

Die Abbildung 2 zeigt die jahreszeitliche Entwicklung

der Abferkelraten seit September/2022 auf.

ABBILDUNG 2

ENTWICKLUNG DER ABFERKELRATE VON 2022 BIS 2025

91,0

Abferkelrate nach EB (%)

85,0

79,0

73,0

67,0

55,0

AFR JS

AFR 2. Wurf

AFR ab 3. Wurf

09/

22

12/

22

03/

23

06/

23

09/

23

12/

23

03/

23

06/

23

09/

23

12/

23

03/

24

06/

24

09/

24

12/

24

03/

25

06/

25

08/

25

Anpaarungsmonat

Die Jungsauen zeigen im Mittel weiterhin die schlechtesten

Abferkelraten, allerdings mit positiven Trend auf

einem höheren Niveau als 2024. Auch die primiparen

Sauen haben im Durchschnitt bessere Abferkelraten,

die Ausschläge nach unten sind deutlich geringer als im

Vorjahr. Allerdings fallen sie mit Sommerbeginn offensichtlich

ab. Die Sauen ab 3. Wurf weisen weiterhin die

stabilsten Raten auf. Mit den gewohnten jahreszeitlichen

leichten Höhen und Tiefen bleiben sie stabil zwischen

80 % und 90 %.

2.4. DARSTELLUNG WEITERER BIOLOGISCHER LEISTUNGEN NACH WURFNUMMERN

ABBILDUNG 3

BIOLOGISCHE LEISTUNGEN NACH WURFNUMMERN 2025 IM VERGLEICH ZU 2024

17,5

17,0

16,5

16,0

15,5

15,0

14,5

14,0

13,5

13,0

12,5

12,0

11,5

11,0

10,5

10,0

1 2 3 4 5 6 7 8 ≥ 9

Wurfnummern

GGF/Wurf LGF/Wurf ABG/Wurf GGF/Wurf 2024 LGF/Wurf 2024 ABG/Wurf 2024

QCONTROL 2025


70

SCHWEINEKONTROLL- UND BERATUNGSRING

Die Abbildung 3 verdeutlicht, dass im letzten Jahr die

Anzahl gesamt geborener Ferkel in allen Altersgruppen,

mit Ausnahme des 6. Wurfes, zum Teil deutlich über denen

des Vorjahreszeitraum liegen. Selbst bis zum 8. Wurf

liegen sie über den Wurfleistungen der Jungsauen und

primiparen Sauen. Ähnlich verhält es sich bei den lebend

geboren Ferkel. Ab dem 3. Wurf nimmt allerdings die

Anzahl tot geborener Ferkel mit jeder Wurfnummer zu.

In der Absetzleistung gibt es dagegen kaum Unterschiede

zum Vorjahr. Jungsauen verzeichnen die höchsten abgesetzten

Ferkel, danach fallen sie von Wurf zu Wurf entsprechend

ab. In der nächsten Abbildung wird der Anteil

einzelner Wurfnummern am Gesamtaufkommen lebend

geborener Ferkel im Auswertungszeitraum dargestellt. Der

Anteil Ferkel aus Jungsauenwürfen und 2. Würfen ist aufgrund

der geringeren Remontierung um 2,4 % zurückgegangen.

Infolgedessen haben die mittleren und höheren

Wurfnummern nicht nur anteilmäßig zugelegt. Durch

die gestiegenen lebend geborenen Ferkel/Wurf haben

sie zudem an der Anteilsverschiebung beigetragen.

ABBILDUNG 4

ANTEIL DER WURFNUMMERN AN DEN LEBEND GEBORENEN FERKELN

8,8 %

10,2 %

14,0 %

6,8 %

23,4 %

19,4 %

• Wnr. 1

• Wnr. 2

• Wnr. 3

• Wnr. 4

• Wnr. 5

• Wnr. 6

• Wnr. ≥ 7

17,4 %

Die Wurfnummernverteilung der letzten beiden Jahre

wird in Abbildung 5 gezeigt. Der Anteil Jungsauenwürfe

und 2. Würfe ist gegenüber dem Vorjahr um ca. 1,5 %

gesunken. Dies liegt vor allem an der geringeren Remontierung

der Bestände im mittleren Leistungsbereich,

welche bekanntlich ca. 80 % des Sauenbestandes ausmachen.

Auf diese Weise liegt der Anteil der mittleren

Wurfnummern leicht über dem des Vorjahres.

ABBILDUNG 5

PROZENTUALE WURFNUMMERNVERTEILUNG 2025 IM VERGLEICH ZU 2024

30

25

Anteil Würfe in %

20

15

10

5

0

1 2 3 4 5 6 7 8 9

Wurfnummern

2024 2025

QCONTROL 2025


SCHWEINEKONTROLL- UND BERATUNGSRING

71

3. ERGEBNISSE ZUR LEISTUNG IN DER

SCHWEINEMAST

3.1. MASTLEISTUNG ALLGEMEIN

In die Auswertung 2025 sind 25 Bestände involviert,

der Bestandsrückgang um 3 resultiert ausschließlich

durch Aufgabe des Geschäftsbereiches. Infolgedessen

sind 805 geschlachtete Mastschweine weniger in der

Auswertung enthalten. Folglich ist sie mit der Vorjahresauswertung

vergleichbar. Die folgende Tabelle gibt einen

vollständigen Überblick über die Ergebnisse getrennt

nach Bestandsgrößenklassen.

TABELLE 9

ERGEBNISSE ZUR MASTLEISTUNG DES JAHRES 2025 NACH BESTANDSGRÖSSENKLASSEN

Bestandsgrößenklassen

Merkmal ME ≤ 1.000 > 1.001 – 3.000 > 3.001 Gesamt

Bestände Anzahl 10 13 2 25

geschlachtete Mastschweine Stück 15.247 83.474 32.585 131.306

Haltungszeit Tage 123 108 107 110

Einstallgewicht kg 27,5 28,2 25,9 27,5

Schlachtgewicht kg 115,0 100,3 99,7 101,9

Masttagszunahme g 852 931 939 922

Verluste % 2,51 2,48 2,64 2,53

Muskelfleischanteil % 58,6 59,2 59,4 59,3

auswertbarer Anteil klassifizierter Schweine % 80,8 85,9 80,8 83,9

an gesamt geschlachteten Schweinen

Handelsklasse S % 43,4 51,9 39,0 47,4

Handelsklasse E % 45,8 37,5 48,2 41,4

Handelsklasse U % 10,0 9,4 11,4 10,0

Handelsklasse R–P % 0,8 1,2 1,4 1,2

Anteil Eigenvermarktung % 22,1 12,9 0,0 10,8

Preis je kg Schlachtgewicht* € 1,77

*Angaben resultieren aus 71 % der geschlachteten Mastschweine mit Preisangabe.

Die prekäre wirtschaftliche Situation, besonders Erlösseitig,

zeigt sich bei dem um 28 Ct. gefallenen Schlachtpreisen/kg,

das heißt, ein durchschnittlicher Rückgang

von 28,53 €/Schlachtschwein. Die Schwankungen des

Schlachtpreises sind der Abbildung 6 zu entnehmen.

Die Einstallgewichte sanken in allen Größenklassen.

Die höheren Masttagszunahmen verbunden mit einer

höheren Haltungszeit, bedingt zum Teil durch diskontinuierliche

Abnahmen auf der Verarbeitungsseite, führten

zu einem höheren Schlachtgewicht in der mittleren

und oberen Größenklasse. Positiv ist der zum Teil kräftige

Rückgang im Verlustgeschehen zu würdigen. Die entsprechenden

Veränderungen in den Größenklassen sind der

nachfolgenden Tabelle 10 zu entnehmen.

TABELLE 10

VERÄNDERUNGEN ZUM VORJAHR

Bestandsgrößenklassen

Merkmal ME ≤ 1.000 > 1.001 – 3.000 > 3.001 Gesamt

Bestände Anzahl – 1 +/– 0 – 2 – 3

geschlachtete Mastschweine Stück + 2.636 + 11.799 – 14.628 – 805

Haltungszeit Tage – 10 + 2 – 1 + 1

Einstallgewicht kg – 0,5 – 0,2 – 0,3 – 0,1

Schlachtgewicht kg – 4,3 + 0,3 + 1,1 – 0,6

Masttagszunahme g + 24 + 7 + 20 + 8

Verluste % – 0,49 – 0,07 – 0,10 – 0,13

Muskelfleischanteil % + 1,2 – 0,1 – 0,1 +/–

QCONTROL 2025


72

SCHWEINEKONTROLL- UND BERATUNGSRING

Die Ferkelpreise entwickelten sich im Jahresverlauf

analog der Schlachtschweinepreise. In den Monaten

April bis Juni gab es eine leichte Entspannung. Im Jahresmittel

sank der Ferkelpreis gegenüber dem Vorjahr

um ca. 30 %, gleichbedeutend etwa 25 €/Ferkel. Besonders

der Preisrückgang ab Mitte des Jahres setzt sich

auch zu Beginn des Jahres 2026 fort, eine Entspannung

ist nicht in Sicht.

ABBILDUNG 6

ENTWICKLUNG DES SCHLACHT- UND FERKELPREISES 2025 (STATISTIK BMEL/VZF)

Ferkelpreis in €/25 kg

100

90

80

70

60

50

40

1 5 9 13 17 21 25 29 33 37 41 45 49

Kalenderwoche 2025

3,5

3,4

3,3

3,2

3,1

3,0

2,9

2,8

2,7

2,6

2,5

2,4

2,3

2,2

2,1

2,0

1,9

1,8

1,7

1,6

Schlachtpreis in €/kg

TABELLE 11

FERKELPREISE OSTDEUTSCHLAND (NACH MIO)

Merkmal ME 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 Differenz %

2025 zu 2024

Stückpreis Mastferkel 25 kg € 61,29 55,80 40,00 51,78 84,80 82,06 57,77 – 29,6

ABBILDUNG 7

ENTWICKLUNG DER FERKELPREISE IN €/25 KG OSTDEUTSCHLAND (NACH MIO/VZF)

100

90

80

Ferkelpreises in €/25 kg

70

60

50

40

30

20

Jan. – Dez.

2020

Jan. – Dez.

2021

Jan. – Dez.

2022

Jan. – Dez.

2023

Jan. – Dez.

2024

Jan. – Dez.

2025

QCONTROL 2025


SCHWEINEKONTROLL- UND BERATUNGSRING

73

3.2. MASTLEISTUNGSERGEBNISSE IN ABHÄNGIGKEIT VOM MUSKELFLEISCHANTEIL

Mit Hilfe der Faktorauswertung nach Muskelfleischanteil

bzw. Masttagszunahme werden in bewährter Weise die

Leistungsdifferenzierungen zwischen den Beständen und

die Zusammenhänge zwischen den Leistungsmerkmalen

analysiert.

Der Muskelfleischanteil entspricht in allen Kategorien

dem des Vorjahres.

In der oberen Kategorie ist positiver Weise auffällig, dass

sich der Anteil der Handelsklasse S um 15 % erhöht hat.

Gleichbedeutend sank er dafür in der Handelsklasse E,

was sich andererseits positiv auf den Erlös auswirkt.

In der unteren Kategorie sind die Masttagszunahmen

deutlich um ca. 100 g gesunken, in der oberen dafür um

26 g gestiegen.

TABELLE 12

ZUSAMMENHANG MUSKELFLEISCHANTEIL MIT ANDEREN MERKMALEN DER MASTLEISTUNG -

SORTIERKRITERIUM MUSKELFLEISCHANTEIL

Merkmal ME untere 20 % mittlere obere 20 %

ausgewertete Bestände* Anzahl 4 10 4

Muskelfleischanteil % 57,2 59,2 60,9

Anteil in der Handelsklasse S % 22,3 44,6 75,0

Anteil in der Handelsklasse E % 55,8 44,5 20,4

Anteil in der Handelsklasse U % 19,0 9,7 4,6

Bestand Stück 1.442 2.325 1.764

geschlachtete Mastschweine Stück 15.550 73.213 24.221

Einstallgewicht kg 25,4 26,5 31,2

Schlachtgewicht kg 100,2 100,5 99,7

Masttagszunahme g 940 939 917

Haltungszeit Tage 109 107 107

Eigenvermarktung % 41,7 8,0 5,0

*Summe der Betriebe kleiner als Angabe in Tabelle 9, da hier nur Betriebe mit kompletter Faktorenangabe einbezogen wurden.

3.3. MASTLEISTUNGSERGEBNISSE IN ABHÄNGIGKEIT DER MASTTAGSZUNAHMEN

In der unteren Kategorie sanken die Masttagszunahmen

ein weiteres Jahr in Folge, begleitet durch höhere

Schlachtgewichte und Haltungstage sowie eines

deutlich zurückgegangenen Muskelfleischanteils

um 2,9 %. In den beiden anderen Kategorien gab es

leichte Verschiebungen, wesenltlich die Abnahme des

Muskel fleischanteils in der mittleren Kategorie und die

Zunahme in der Oberen.

Hinsichtlich der Verluste weisen Betriebe mit den niedrigeren

Zunahmen die höchsten Verluste aus.

TABELLE 13

ZUSAMMENHANG MASTTAGSZUNAHME MIT ANDEREN MERKMALEN DER MASTLEISTUNG –

SORTIERKRITERIUM MASTTAGSZUNAHME

Merkmal ME untere 20 % mittlere obere 20 %

ausgewertete Betriebe Anzahl 4 14 4

Masttagszunahme g 710 913 1019

Bestand Stück 688 1.816 1.670

geschlachtete Mastschweine Stück 8.332 77.384 25.724

ø Einstallgewicht kg 29,9 25,9 28,4

ø Schlachtgewicht kg 121,6 101,9 98,1

Haltungstage d 141 113 95

Muskelfleischanteil % 57,3 58,9 59,4

*Summe der Betriebe kleiner als Angabe in Tabelle 10, da hier nur Betriebe mit kompletter Faktorenangabe einbezogen wurden.

QCONTROL 2025


74

GAK FÖRDERGRUNDSATZ

GAK FÖRDERGRUNDSATZ

1. DARSTELLUNG DER DURCHGEFÜHRTEN

AUFGABEN

Seit dem Haushaltsjahr 2014 gilt im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe

„Verbesserung der Agrarstruktur und

des Küstenschutzes“ der Fördergrundsatz „Verbesserung

von Gesundheit und Robustheit landwirtschaftlicher

Nutztiere“. Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur

und Landwirtschaft hat zur Durchführung dieses Fördergrundsatzes

die o.g. Verwaltungsvorschrift erlassen.

Die Förderung zielt ab auf die:

→→

züchterische Verbesserung der Gesundheit und

Robustheit landwirtschaftlicher Nutztiere. Dabei

werden dafür relevante Merkmale erhoben, ausgewertet

und für die Abschätzung der genetischen

Qualität der Tiere zur Erreichung eines züchterischen

Fortschritts aufbereitet,

→→

Verbesserung der Datengrundlage für züchterische

Beurteilungen und züchterische Entscheidungen bei

Merkmalen der Gesundheit und Robustheit,

→→

Erhöhung der Gewichtung von Merkmalen der

Gesundheit und Robustheit bei Selektionsentscheidungen,

→→

verbesserte Information für Abnehmer von Zuchtprodukten

(Landwirte) über die Veranlagung im

Bereich Gesundheit und Robustheit auch im

Rahmen von Stichproben oder Warentests,

→→

Beschleunigung des züchterischen Fortschritts in

Bezug auf gesundheits- und robustheitsrelevante

Merkmale und damit eine Verbesserung der Tiergesundheit

und Robustheit in der Praxis und, in

geeigneten Fällen, der Verlängerung der Nutzungsdauer

der landwirtschaftlichen Nutztiere.

Die Qnetics GmbH erhebt auf der Grundlage des Fördergrundsatzes

Daten von Milchkühen, Sauen und

Mastschweinen. Als Indikatoren für Gesundheit und

Robustheit werden folgende Merkmale erhoben:

Milchkühe:

→Stoffwechselstabilität →

(Fett/Eiweiß-Quotient,

Harnstoffgehalt der Milch)

→ → Eutergesundheit (somatische Zellen, Auftreten von

Mastitis)

→ → Robustheit (Exterieurbeurteilung, Geburtsverlauf)

→ → Fruchtbarkeit (Erstkalbealter, Zwischenkalbezeit,

Anzahl Kalbungen, Totgeburtenrate)

→→

Nutzungsdauer

→ → natürliche Hornlosigkeit

Sauen:

→ → Nutzungsdauer (Anzahl Würfe, Abgänge und Abgangsursachen)

→ → Fruchtbarkeit (Anzahl tot und lebend geborener

Ferkel/Wurf)

Mastschweine:

→ → Robustheit (vorzeitige Abgänge und Ursachen)

→ → Schlachtbefunde

Im Förderzeitraum 1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2025

hat die Qnetics GmbH insgesamt 242 Zuwendungsanträge,

einschließlich aller zugehörigen Vereinbarungen,

von landwirtschaftlichen Unternehmen entgegengenommen.

Der Eingang der Anträge wurde vermerkt

und registriert.

Insgesamt wurden Zuwendungen für folgende landwirtschaftliche

Nutztiere beantragt:

Anzahl

Milchkuh 83.549

typisierte Kuh 8.560

Mastschwein 127.185

Sau 7.068

Mit der Zuwendung aus dem Landeshaushalt wurden

die Kosten für die Datenerhebung und Datenauswertung

von Merkmalen zur Gesundheit und Robustheit in den

antragstellenden landwirtschaftlichen Unternehmen

gefördert. Die Mittel wurden zweckgebunden für die

Erhebung relevanter Merkmale zur Abschätzung der

genetischen Qualität der Tiere eingesetzt.

Die erhobenen Merkmale stehen den Zuchtorganisationen

und der Zuchtwertschätzstelle für die Zuchtwertschätzung/Zuchtprogramm

zur Verfügung. Ziel der

Maßnahme ist die Verbesserung der Datengrundlage

für züchterische Beurteilungen und für züchterische

Entscheidungen bei Merkmalen der Gesundheit und

Robustheit. Dazu gehört auch die Bereitstellung von

Informationen für Abnehmer von Zuchtprodukten. Für

die Sicherstellung einer hohen Datenqualität wurden

die erhobenen Merkmale auch den landwirtschaftlichen

Unternehmen zur Verfügung gestellt. Die Daten sind

Bestandteil des betrieblichen Managements.

Für die Zucht bedeutet das, zusätzlich solche Merkmale

zu beachten, die Gesundheit und Robustheit landwirtschaftlicher

Nutztiere fördern und eine nachhaltige

Tierhaltung gesunder und robuster Tiere unterstützen.

Erfasst wurden auch Merkmale, die mittelbar das Tierwohl

fördern. Durch die Verknüpfung mit genomischen

Untersuchungen können Zuchtwertschätzungen etabliert

und in Zuchtprogrammen berücksichtigt werden.

QCONTROL 2025


GAK FÖRDERGRUNDSATZ

75

2. MERKMALE BEI MILCHKÜHEN

I. MERKMALSKOMPLEX STOFFWECHSELSTABILITÄT (FETT/EIWEISS-QUOTIENT, HARNSTOFFGEHALT DER

MILCH)

Der Fett/Eiweiß-Quotient (FEQ) und der Harnstoffgehalt

werden monatlich für jede laktierende Kuh erhoben und

den Zuchtorganisationen zur Verfügung gestellt.

Ein kurzfristig hoher Fett/Eiweiß-Quotient weist auf

starke Körperfettmobilisation aufgrund von Energiemangel

hin.

Der Fettgehalt und der Eiweißgehalt sind Indikatoren

für die Energie- und Proteinversorgung der Milchkühe.

Der Fett/Eiweiß-Quotient ist das Ergebnis der Division

aus dem prozentualen Fett- und Eiweißgehalt und ist

wie folgt zu bewerten:

1,0 bis 1,5 unauffällig

< 1,0 Verdacht einer Azidose

> 1,5 Verdacht einer Ketose

Ein sehr niedriger Fett/Eiweiß-Quotient gilt als Hinweis

für die Gefahr einer Azidose, die Ration ist strukturarm,

aber kraftfutterreich. Ein kurzfristig hoher Fett/Eiweiß-

Quotient resultiert aus hohen Fettgehalten bei niedrigen

Eiweißwerten. Gerade zu Laktationsbeginn ist dies

ein wichtiger Warnhinweis, es besteht Ketoseverdacht.

Auf der Grundlage des Quotienten kann die Stoffwechselstabilität

der Kühe beurteilt werden. Mit diesem

Merkmal werden Schwellenwerte für einen Verdacht

auf Stoffwechselerkrankungen (Azidose bzw. Ketose)

definiert. Der Fett/Eiweiß-Quotient ist somit ein verlässlicher

Indikator für die Stoffwechselstabilität. Insbesondere

in der Frühlaktation werden hohe Anforderungen

an die bedarfsgerechte Versorgung gestellt. Der Fett/

Eiweiß-Quotient ist ein bedeutender Indikator für die

Robustheit der Milchkühe.

Am Laktationsende gibt er wertvolle Hinweise zur

Vermeidung einer Überversorgung. Der Fett/Eiweiß-

Quotient steht für die züchterische Bearbeitung der

Stoffwechselstabilität der Milchkühe in den Zuchtprogrammen

zur Verfügung.

TABELLE 1

DATENERHEBUNG ZUM MERKMALSKOMPLEX STOFFWECHSELSTABILITÄT BEI MILCHKÜHEN,

ENTWICKLUNG FETT/EIWEISS-QUOTIENT VON 2020 BIS 2025

Jahr

Anzahl

Tiere

Tage nach Kalbung

Fett/Eiweiß-Quotient

0 – 30 d 31 – 100 d 101 – 200 d 201 – 300 d > 300 d

< 1,0 1,0 – 1,5 > 1,5 < 1,0 1,0 – 1,5 > 1,5 < 1,0 1,0 – 1,5 > 1,5 < 1,0 1,0 – 1,5 > 1,5 < 1,0 1,0 – 1,5 > 1,5

2020 – 6,3 74,6 19,1 12,6 80,6 6,8 16,7 80,6 2,6 12,6 84,8 2,6 9,6 87,7 2,7

122.302 4.781 56.424 14.425 24.200 154.794 13.069 43.175 208.165 6.776 28.996 195.957 6.012 14.002 128.425 3.990

2021 – 5,6 73,9 20,5 10,9 81,7 7,5 15,2 81,9 2,9 11,8 85,3 3,0 9,9 87,1 3,0

115.946 3.990 52.433 14.540 19.832 149.280 13.663 36.886 199.285 7.016 25.788 187.058 6.515 13.477 118.032 4.020

2022 – 6,3 76,1 17,6 12,0 81,3 6,7 16,8 80,4 2,8 13,3 83,7 2,9 11,0 86,2 2,8

109.340 4.307 51.748 11.986 21.051 142.276 11.752 39.487 189.494 6.639 27.798 174.539 6.076 13.820 107.937 3.474

2023 – 6,6 76,6 16,8 12,2 81,3 6,5 16,8 80,6 2,7 13,4 84,0 2,7 11,2 86,0 2,7

105.551 4.110 47.931 10.542 19.866 132.408 10.541 36.666 176.200 5.813 26.315 165.340 5.269 14.009 107.388 3.404

2024 – 8,0 75,0 16,9 16,3 77,6 6,1 23,0 74,6 2,4 18,7 78,9 2,4 14,8 82,9 2,3

102.353 4.807 44.826 10.104 25.447 120.940 9.518 47.734 155.199 5.003 35.472 149.291 4.494 18.953 106.035 2.949

2025 – 7,8 74,4 17,8 14,8 78,7 6,6 21,2 76,3 2,4 17,7 80,1 2,1 14,3 83,6 2,0

99.583 4.471 42.706 10.226 21.922 116.941 9.756 42.001 150.841 4.815 32.390 146.213 3.910 18.591 108.396 2.627

Anteil in % Prüfergebnisse der Einzeltiere an Fett/Eiweiß-Quotient-Klassen in unterschiedlichen Laktationsstadien.

Anzahl Prüfergebnisse der Einzeltiere in Fett/Eiweiß-Quotient-Klassen in unterschiedlichen Laktationsstadien.

QCONTROL 2025


76

GAK FÖRDERGRUNDSATZ

In Tabelle 1 ist die Entwicklung des Fett/Eiweiß-Quotienten

von 2020 bis 2025 dargestellt. Die Auswertung

dieses Merkmals wird differenziert, in Abhängigkeit

vom Tag der Kalbung dargestellt. Als kritische Phase für

Stoffwechselstörungen ist insbesondere der Zeitraum

von 0 – 30 Tagen nach der Kalbung zu betrachten. Der

Anteil von Kühen, die im postpartalen Zeitraum unauffällig

sind, hat sich seit 2017 von 71,5 % auf 74,4 % im

Jahr 2025 erhöht. Der Anteil von Tieren mit Verdacht auf

Ketose ist im Auswertungszeitraum von 22,3 % auf 17,8 %

zurückgegangen. In den Laktationsabschnitten ab dem

31. Tag nach der Kalbung bis zum Laktationsende liegt

der Anteil unauffälliger Tiere bereits seit 2019 weiterhin

stabil über 70 %. Die Ergebnisse haben sich in den vergangenen

drei Förderperioden nachhaltig stabilisiert.

Das Merkmal Fett/Eiweiß-Quotient als verlässlicher

Indikator für die Stoffwechselstabilität zeigt in den

Thüringer Milchviehbetrieben im gesamten Erhebungszeitraum

eine konstant positive Entwicklung in

den vergangenen 9 Jahren.

Der Harnstoffgehalt (mg/Liter) in der Milch ist ein geeigneter

Parameter für die Optimierung der Energie- und

Proteinversorgung der Milchkühe. Abweichungen vom

Optimalbereich führen zu einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit

und einem erhöhten Abgangsrisiko. Richtwerte

für den optimalen Gehalt an Harnstoff bewegen

sich im Bereich von 150–300 mg/l Milch. Hohe Harnstoffgehalte

in der Milch weisen auf Stickstoffverluste

durch eine hohe Rohproteinversorgung hin und können

zu Leberbelastungen und weite-ren Folgeerkrankungen

im Klauen und Fruchtbarkeitsbereich führen. Züchterisch

sind vor allem die Tiere von Interesse, die bei hoher

Leistung nicht in Stoffwechselimbalancen geraten. Die

Nutzung und Interpretation von Milchkontrolldaten

sind ein wesentlicher Bestandteil der Produktionskontrolle

im Bereich der Fütterung.

TABELLE 2

DATENERHEBUNG ZUM MERKMALSKOMPLEX STOFFWECHSELSTABILITÄT BEI MILCHKÜHEN,

ENTWICKLUNG HARNSTOFFGEHALT VON 2020 BIS 2025

Jahr

Anzahl

Tiere

Tage nach Kalbung

Harnstoffgehalt (mg/l)

0 – 30 d 31 – 100 d 101 – 200 d 201 – 300 d > 300 d

< 150 150

– 300

> 300 < 150 150

– 300

> 300 < 150 150

– 300

> 300 < 150 150

– 300

> 300 < 150 150

– 300

> 300

2020 – 29,2 65,5 5,3 25,8 68,5 5,6 15,5 75,0 9,5 14,5 75,2 10,3 14,9 74,4 10,7

122.152 21.843 49.057 3.945 49.370 130.963 10.718 39.821 192.799 24.294 33.435 172.764 23.597 21.592 107.994 15.590

2021 – 27,1 67,8 5,0 24,1 70,9 5,0 14,8 76,6 8,6 14,5 76,1 9,4 14,8 75,6 9,6

115.747 19.025 47.573 3.539 43.685 128.810 9.145 35.824 185.311 20.676 31.688 165.865 20.478 19.848 101.641 12.931

2022 – 36,0 60,0 4,0 33,1 62,9 3,9 22,4 71,4 6,3 20,9 72,2 6,9 21,1 71,6 7,2

109.174 24.149 40.280 2.650 57.481 109.243 6.827 52.294 166.869 14.684 43.130 149.306 14.286 26.200 88.723 8.978

2023 – 42,0 55,0 3,0 39,7 57,3 3,0 27,3 67,5 5,2 25,2 69,2 5,6 25,1 69,2 5,7

105.333 25.853 33.841 1.837 64.100 92.611 4.826 59.367 146.517 11.245 49.234 135.183 11.018 31.047 85.572 6.991

2024 – 35,9 61,0 3,1 34,3 62,9 2,8 23,6 71,9 4,6 22,1 72,7 5,2 22,3 72,3 5,3

102.089 21.008 35.720 1.829 53.024 97.219 4.372 48.647 148.462 9.405 41.506 136.598 9.730 28.305 91.644 6.779

2025 – 31,8 65,0 3,2 29,3 67,3 3,4 19,5 74,8 5,7 17,7 75,8 6,4 18,0 75,6 6,5

99.312 17.942 36.632 1.778 43.217 99.220 5.013 38.243 146.856 11.216 32.140 137.435 11.649 23.049 96.964 8.292

Anteil in % Prüfergebnisse der Einzeltiere nach Harnstoffgehaltsklassen (mg/l).

Anzahl Prüfergebnisse der Einzeltiere nach Harnstoffgehaltsklassen (mg/l).

In Tabelle 2 ist die Entwicklung des Harnstoffgehaltes

von 2020 bis 2025 dargestellt. Die Auswertung dieses

Merkmals wird differenziert, in Abhängigkeit vom Tag

der Kalbung, dargestellt. Der Harnstoffgehalt in der

Milch zeigt, dass ab dem 101. Laktationstag über 70 %

aller untersuchten Kühe im optimalen Bereich liegen.

Im Vergleich zum Vorjahr ist hier wieder ein aufsteigender

Trend erkennbar. 0 bis 30 Tage nach der Abkalbung

liegen im Jahr 2025 bei 31,8 % der Tiere die Werte

niedriger als 150 mg/l und nur 3,2 % der Kühe hatten

einen Harnstoffgehalt über 300 mg/l in der Milch. Am

Ende der Laktation, > 300 Tage nach der Kalbung, zeigt

sich dagegen bei 17,7 % ein niedriger und bei 6,5 % ein

erhöhter Harnstoffgehalt.

QCONTROL 2025


GAK FÖRDERGRUNDSATZ

77

II. MERKMALSKOMPLEX EUTERGESUNDHEIT (SOMATISCHE ZELLEN, ZELLZAHLKLASSEN)

Der somatische Zellgehalt wird monatlich für jede laktierende

Kuh erhoben und den Zuchtorganisationen

übermittelt.

Die Zellzahlergebnisse werden für die einzelnen Herden

in Klassen eingeteilt und in ihrem absoluten und

relativen Anteil mitgeteilt.

Die Anzahl somatischer Zellen pro ml Milch ist wie folgt

zu bewerten:

≤ 100.000

eutergesund

> 100.000 – 200.000 subklinische Mastitis

> 200.000 – 400.000 deutlicher Leistungsabfall

> 400.000 Gefährdung der Lieferfähigkeit

TABELLE 3

DATENERHEBUNG ZUM MERKMALSKOMPLEX EUTERGESUNDHEIT BEI MILCHKÜHEN,

ENTWICKLUNG DER ZELLZAHLKLASSEN VON 2020 BIS 2025

Zellzahlklassen in 1000/ml

Jahr Anzahl Tiere ≤ 100 > 100 – 200 > 200 – 400 > 400

2020 – % 61,2 16,6 10,2 12,0

122.038 Anz. 547.449 148.396 91.217 106.949

2021 – % 61,9 16,0 10,0 12,0

115.551 Anz. 520.921 134.759 84.402 100.914

2022 – % 62,3 15,7 9,9 12,1

109.062 Anz. 499.644 125.688 79.014 97.350

2023 – % 62,4 15,2 9,7 12,7

105.370 Anz. 474.250 115.705 73.525 96.422

2024 – % 62,1 14,8 9,6 13,5

102.125 Anz. 456.066 108.577 70.793 99.491

2025 – % 64,8 13,7 9,0 12,5

99.329 Anz. 459.852 97.533 63.707 88.658

Der somatische Zellgehalt in der Milch ist ein Indikator

für die Eutergesundheit. Über einen definierten Zellzahlgrenzwert

gilt eine Kuh als euterkrank. Bereits vor

diesem Wert können Warnwerte abgegrenzt werden, bei

denen entsprechend gehandelt werden muss.

Eutererkrankungen gehören zu den häufigsten Abgangsgründen

der Milchkühe. Stabile Eutergesundheit trägt

erheblich zur Verlängerung der Nutzungsdauer und zum

Rückgang des Antibiotikaeinsatzes bei.

Der positive Trend bei der Verbesserung der Eutergesundheit

zeigt sich insbesondere auch bei dem

prozentualen Anteil von Tieren, mit einem Zellgehalt

<100.000 Zellen/ml. Der Anteil dieser Kühe ist von

59,0 im Jahr 2017 kontinuierlich auf nunmehr 64,8 %

im Jahr 2025 angestiegen. Vor diesem Hintergrund kann

eingeschätzt werden, dass sich die Eutergesundheit der

Thüringer Milchkühe in den vorangegangenen Förderperioden

stabil positiv entwickelt hat.

TABELLE 4

DATENERHEBUNG ZUM MERKMALSKOMPLEX EUTERGESUNDHEIT BEI MILCHKÜHEN,

DURCHSCHNITTLICHER MONATLICHER UND JAHRES-ZELLGEHALT (IN 1.000/ML) IN DER MLP

(MIT M-KG GEWICHTET, ARITHM. MITTEL) VON 2020 BIS 2025

Jahr Anzahl Tiere Gesamt Jan. Feb. März April Mai Juni

2020 122.038 Ø 227 223 224 213 216 206 222

– Anz. Prüfergeb. 894.011 80.688 80.021 79.559 72.989 78.578 80.194

2021 115.551 Ø 227 200 201 215 210 212 238

– Anz. Prüfergeb. 840.996 74.799 70.198 75.609 71.594 77.090 73.448

2022 109.062 Ø 233 218 216 214 211 220 237

– Anz. Prüfergeb. 801.696 72.369 67.266 70.720 69.303 72.174 70.882

2023 105.370 Ø 258 247 249 242 241 237 257

– Anz. Prüfergeb. 759.922 69.510 65.413 67.235 66.457 67.628 63.794

2024 102.125 Ø 272 253 253 263 258 257 276

– Anz. Prüfergeb. 734.927 65.132 64.746 62.822 64.920 65.008 59.157

2025 99.329 Ø 248 250 240 234 233 233 239

– Anz. Prüfergeb. 709.750 65.104 60.155 56.909 65.617 61.628 57.946

QCONTROL 2025


78

GAK FÖRDERGRUNDSATZ

Fortsetzung Tabelle 4

Jahr Anzahl Tiere Gesamt Juli Aug. Sep. Okt. Nov. Dez.

2020 122.038 Ø 227 238 248 257 233 231 222

– Anz. Prüfergeb. 894.011 67.655 60.866 74.743 75.617 74.003 69.098

2021 115.551 Ø 227 260 247 262 242 229 218

– Anz. Prüfergeb. 840.996 68.658 62.414 67.034 67.038 71.336 61.778

2022 109.062 Ø 233 253 257 254 241 238 252

– Anz. Prüfergeb. 801.696 61.596 54.126 68.349 66.150 71.151 57.610

2023 105.370 Ø 258 279 275 289 278 263 249

– Anz. Prüfergeb. 759.922 61.287 54.545 62.294 59.574 65.553 56.632

2024 102.125 Ø 272 312 312 291 283 265 254

– Anz. Prüfergeb. 734.927 58.368 56.987 61.111 58.541 61.168 56.967

2025 99.329 Ø 248 266 279 269 251 250 236

– Anz. Prüfergeb. 709.750 57.445 55.640 60.665 55.345 56.976 56.320

Der Vergleich der Gesamtergebnisse für den somatischen

Zellgehalt aus den Jahren 2017 bis 2021 zeigt

einen deutlichen Rückgang des durchschnittlichen

Jahreszellgehaltes der Thüringer Milchkuhpopulation

von 258.000 Zellen/ml auf 233.000 Zellen/ml. Seit

dem Jahr 2022 war ein Anstieg erkennbar, im Jahr 2025

senkte sich der Zellgehalt widerum auf 248.000 Zellen

ab.

TABELLE 5

DATENERHEBUNG ZUM MERKMALSKOMPLEX EUTERGESUNDHEIT BEI MILCHKÜHEN,

ENTWICKLUNG EUTERGESUNDHEITSKENNZAHLEN VON 2020 BIS 2025

Jahr

Anzahl

Tiere

1 2

Neuinfektionsrate

in der rate in der TP

Neuinfektions-

Laktation

3 4

Heilungsrate Erstlaktierendenmatitis-

in der TP

rate

5

Chron.

euterkranke Tiere

mit schlechten

Heilungsaussichten

6

Anteil

eutergesunde

Tiere

2020 122.038 % 18,8 28,5 58,0 33,9 1,1 61,2

– Anz.D 501.652 26.702 31.381 31.677 894.140 894.011

– Anz.C 94.464 7.608 18.186 10.724 10.068 547.449

2021 115.551 % 18,7 28,2 57,8 32,8 1,1 61,9

– Anz.D 476.266 26.477 29.005 29.829 841.835 840.996

– Anz.C 88.884 7.455 16.776 9.788 8.923 520.921

2022 109.062 % 18,4 28,1 57,5 33,1 1,2 62,3

– Anz.D 454.942 25.257 27.883 28.555 803.133 801.696

– Anz.C 83.821 7.107 16.022 9.444 9.265 499.644

2023 % 18,6 29,2 57,0 33,2 1,3 62,4

– Anz.D 432.600 25.749 26.031 26.140 760.744 759.922

– Anz.C 80.318 7.515 14.840 8.684 10.236 474.250

2024 102.125 % 18,6 30,9 55,5 33,1 1,5 62,1

– Anz.D 415.302 25.189 24.223 25.759 734.466 734.927

– Anz.C 77.444 7.777 13.437 8.539 10.720 456.066

2025 99.329 % 17,2 27,0 59,9 30,1 1,4 64,8

– Anz.D 416.246 25.072 21.982 25.359 710.646 709.750

– Anz.C 71.397 6.766 13.165 7.627 9.880 459.852

Anz. D = Anzahl Prüfergebnisse als Grundgesamtheit für die jeweilige Kennzahl.

Anz. C = Anzahl Prüfergebnisse aus der Grundgesamtheit, die für die jeweilige Kennzahl von den betroffenen Tieren stammen.

1. Neuinfektionsrate in der Laktation: Anteil der Tiere

mit einem Zellgehalt > 100.000 Zellen/ml in der

aktuellen MLP an allen Tieren mit einem Zellgehalt

≤ 100.000 Zellen/ml in der vorherigen MLP

4. Erstlaktierendenmastitisrate: Anteil der Erstlaktierenden

mit einem Zellgehalt > 100.000 Zellen/

ml in der ersten MLP nach der Kalbung an allen

Erstlaktierenden

2. Neuinfektionsrate in der Trockenperiode (TP): Anteil

Tiere mit einem Zellgehalt > 100.000 Zellen/ml in

der ersten MLP nach der Kalbung an allen Tieren,

die mit einem Zellgehalt ≤ 100.000 Zellen/ml trockengestellt

wurden

3. Heilungsrate in der TP: Anteil Tiere mit einem Zellgehalt

≤ 100.000 Zellen/ml in der ersten MLP nach

der Kalbung an allen Tieren, die mit einem Zellgehalt

> 100.000 Zellen/ml trockengestellt wurden.

5. Chronisch euterkranke Tiere mit schlechten Heilungsaussichten:

Anteil Tiere, die jeweils einen Zellgehalt

> 700.000 Zellen/ml in den vergangenen drei

aufeinanderfolgende MLP aufwiesen

6. Anteil eutergesunder Tiere: Anteil der Tiere mit

einem Zellgehalt ≤ 100.000 Zellen/ml Milch an allen

laktierenden Tieren in der aktuellen MLP

QCONTROL 2025


GAK FÖRDERGRUNDSATZ

79

TABELLE 6

DATENERHEBUNG ZUM MERKMALSKOMPLEX EUTERGESUNDHEIT BEI MILCHKÜHEN,

NEUINFEKTIONSRATE IN ABHÄNGIGKEIT VON DER GRÖSSE DES BESTANDES,

ENTWICKLUNG VON 2020 BIS 2025

Jahr Neuinfektionsrate in der Laktation 1)

Tiere/Betrieb

< 50 50 – < 100 100 – < 150 150 – < 250 250 – < 500 500 – ≤ 1.000 > 1.000

2020 % 19,6 21,2 19,7 19,5 18,4 19,5 17,4

Anz. D 6.236 12.043 9.756 47.930 131.214 194.194 100.279

Anz. C 1.222 2.537 1.926 9.369 24.110 37.895 17.405

2021 % 19,2 20,7 21,0 20,1 18,5 18,9 17,6

Anz. D 5.220 11.392 9.287 40.378 133.527 173.382 103.080

Anz. C 1.003 2.363 1.948 8.098 24.638 32.687 18.147

2022 % 19,2 20,3 22,5 19,9 17,6 18,9 17,7

Anz. D 5.700 9.597 7.983 30.528 134.334 171.538 95.262

Anz. C 1.093 1.946 1.793 6.072 23.642 32.447 16.828

2023 % 19,3 22,3 21,8 19,9 17,0 19,4 18,0

Anz. D 4.333 11.236 5.334 32.190 126.151 164.165 89.191

Anz. C 837 2.511 1.164 6.392 21.495 31.829 16.090

2024 % 20,4 22,5 20,4 19,9 17,5 18,9 18,8

Anz. D 5.066 8.840 5.857 35.140 120.370 156.834 83.195

Anz. C 1.34 1.991 1.195 7.007 21.019 29.585 15.613

2025 % 17,8 21,5 18,2 18,2 16,2 17,4 17,1

Anz. D 4.706 7.811 6.887 33.183 126.499 152.185 84.975

Anz. C 839 1.676 1.252 6.037 20.556 26.514 14.523

1)

Neuinfektionsrate in der Laktation: Anteil der Tiere mit einem Zellgehalt > 100.000 Zellen/ml in der aktuellen MLP an

allen Tieren mit einem Zellgehalt ≤ 100.000 Zellen/ml in der vorherigen MLP.

TABELLE 7

DATENERHEBUNG ZUM MERKMALSKOMPLEX EUTERGESUNDHEIT BEI MILCHKÜHEN,

NEUINFEKTIONSRATE TROCKENPERIODE IN ABHÄNGIGKEIT VON DER GRÖSSE DES BESTANDES,

ENTWICKLUNG VON 2020 BIS 2025

Jahr Neuinfektionsrate in der Trockenperiode 2)

Tiere/Betrieb

< 50 50 – < 100 100 – < 150 150 – < 250 250 – < 500 500 – ≤ 1.000 > 1.000

2020 % 24,9 25,9 33,4 27,5 27,4 29,1 29,2

Anz. D 261 509 440 2.449 6.980 10.186 5.877

Anz. C 65 132 147 673 1.913 2.963 1.715

2021 % 31,5 30,9 29,6 27,8 27,1 28,9 27,9

Anz. D 222 463 379 2.290 7.227 9.784 6.112

Anz. C 70 143 112 636 1.961 2.829 1.704

2022 % 25,6 28,3 30,0 27,5 26,6 28,5 29,8

Anz. D 262 371 426 1.692 7.709 9.344 5.453

Anz. C 67 105 128 465 2.051 2.665 1.626

2023 % 30,0 30,0 38,0 27,2 26,5 29,8 31,8

Anz. D 207 457 295 1.884 7.566 9.529 5.811

Anz. C 62 137 112 513 2.002 2.844 1.845

2024 % 29,6 29,8 39,6 28,8 29,3 31,0 33,2

Anz. D 203 363 293 2.029 7.412 9.722 5.167

Anz. C 60 108 116 585 2.173 3.017 1.718

2025 % 25,9 30,9 32,8 27,0 25,2 26,2 30,4

Anz. D 197 304 357 1.857 7.689 9.315 5.353

Anz. C 51 94 117 502 1.935 2.438 1.629

2)

Neuinfektionsrate in der Trockenperiode (TP): Anteil Tiere mit einem Zellgehalt > 100.000 Zellen/ml in der ersten MLP

nach der Kalbung an allen Tieren, die mit einem Zellgehalt ≤ 100.000 Zellen/ml trockengestellt wurden.

QCONTROL 2025


80

GAK FÖRDERGRUNDSATZ

TABELLE 8

DATENERHEBUNG ZUM MERKMALSKOMPLEX EUTERGESUNDHEIT BEI MILCHKÜHEN,

HEILUNGSRATE TROCKENPERIODE IN ABHÄNGIGKEIT VON DER GRÖSSE DES BESTANDES,

ENTWICKLUNG VON 2020 BIS 2025

Jahr Heilungsrate in der Trockenperiode 3)

Tiere/Betrieb

< 50 50 – < 100 100 – < 150 150 – < 250 250 – < 500 500 – ≤ 1.000 > 1.000

2020 % 48,0 53,8 56,2 55,3 58,8 57,9 59,5

Anz. D 402 741 664 3.028 8.286 12.146 6.114

Anz. C 193 399 373 1.674 4.876 7.036 3.635

2021 % 52,5 46,9 54,0 59,3 59,1 57,4 58,3

Anz. D 341 714 635 2.546 8.263 10.460 6.046

Anz. C 179 335 343 1.510 4.883 6.000 3.526

2022 % 51,0 49,9 48,4 57,8 58,2 57,2 59,2

Anz. D 349 657 637 2.057 7.926 10.376 5.881

Anz. C 178 328 308 1.188 4.609 5.930 3.481

2023 % 46,6 53,7 41,1 58,8 58,3 56,3 57,9

Anz. D 238 801 341 2.006 6.985 9.979 5.681

Anz. C 111 430 140 1.179 4.070 5.618 3.292

2024 % 48,5 48,9 48,0 57,3 57.3 53,6 57,3

Anz. D 237 562 379 1.968 6.977 8.980 5.120

Anz. C 115 275 182 1.128 3.995 4.810 2.932

2025 % 56,5 53,5 48,1 60,7 61,4 60,1 59,1

Anz. D 237 512 372 1.691 6.498 8.033 4.639

Anz. C 134 274 179 1.026 3.987 4.825 2.740

3)

Heilungsrate in der TP: Anteil Tiere mit einem Zellgehalt ≤ 100.000 Zellen/ml in der ersten MLP nach der Kalbung an

allen Tieren, die mit einem Zellgehalt > 100.000 Zellen/ml trockengestellt wurden.

TABELLE 9

DATENERHEBUNG ZUM MERKMALSKOMPLEX EUTERGESUNDHEIT BEI MILCHKÜHEN,

ERSTLAKTIERENDENMATITISRATE IN ABHÄNGIGKEIT VON DER GRÖSSE DES BESTANDES,

ENTWICKLUNG VON 2020 BIS 2025

Jahr Erstlaktierendenmastitisrate 4)

Tiere/Betrieb

< 50 50 – < 100 100 – < 150 150 – < 250 250 – < 500 500 – ≤ 1.000 > 1.000

2020 % 34,5 34,9 32,0 35,7 34,3 33,8 32,5

Anz. D 281 679 550 2.974 7.993 12.601 6.599

Anz. C 97 237 176 1.062 2.745 4.262 2.145

2021 % 31,1 41,4 34,6 34,5 33,1 32,8 30,9

Anz. D 209 602 460 2.384 8.517 11.059 6.598

Anz. C 65 249 159 823 2.818 3.632 2.042

2022 % 30,5 34,0 36,1 38,8 32,7 33,3 31,5

Anz. D 266 521 388 1.793 7.988 11.239 6.360

Anz. C 81 177 140 695 2.609 3.741 2.001

2023 % 18,6 32,3 36,6 32,9 33,1 34,4 31,9

Anz. D 204 572 320 1.876 7.344 10.249 5.575

Anz. C 38 185 117 618 2.428 3.522 1.776

2024 % 32,6 36,4 32,4 37,1 33,0 32,5 32,7

Anz. D 261 527 306 2.149 7.057 10.242 5.217

Anz. C 85 192 99 798 2.332 3.328 1.705

2025 % 25,5 36,4 36,6 30,3 30,2 30,3 28,5

Anz. D 243 503 437 1.886 7.537 9.413 5.340

Anz. C 62 183 160 572 2.273 2.853 1.524

4)

Erstlaktierendenmastitisrate: Anteil der Erstlaktierenden mit einem Zellgehalt > 100.000 Zellen/ml in der ersten MLP

nach der Kalbung an allen Erstlaktierenden.

QCONTROL 2025


GAK FÖRDERGRUNDSATZ

81

TABELLE 10

DATENERHEBUNG ZUM MERKMALSKOMPLEX EUTERGESUNDHEIT BEI MILCHKÜHEN,

CHRONISCH EUTERKRANKE TIERE IN ABHÄNGIGKEIT VON DER GRÖSSE DES BESTANDES,

ENTWICKLUNG VON 2020 BIS 2025

Jahr Chronisch euterkranke mit schlechten Heilungsaussichten 5)

Tiere/Betrieb

< 50 50 – < 100 100 – < 150 150 – < 250 250 – < 500 500 – ≤ 1.000 > 1.000

2020 % 1,1 1,4 1,1 0,9 1,2 1,2 1,0

Anz. D 12.215 23.559 18.462 87.247 233.534 346.959 172.164

Anz. C 130 324 210 779 2.821 4.007 1.797

2021 % 1,5 1,4 1,3 0,9 1,0 1,1 1,0

Anz. D 10.346 22.835 17.609 72.512 238.196 306.185 174.152

Anz. C 153 326 224 648 2.455 3.433 1.684

2022 % 1,3 1,9 1,3 1,1 1,1 1,2 1,1

Anz. D 10.836 18.789 15.770 55.821 233.847 303.868 164.202

Anz. C 145 364 198 589 2.460 3.653 1.856

2023 % 1,5 2,0 1,8 1,2 1,4 1,4 1,2

Anz. D 8.353 22.571 10.960 57.467 215.245 291.119 155.029

Anz. C 124 444 201 661 2.911 3.973 1.922

2024 % 1,4 1,7 2,1 1,2 1,6 1,5 1,3

Anz. D 9.632 18.007 11.306 62.074 209.065 279.560 144.822

Anz. C 134 309 236 735 3.254 4.140 1.912

2025 % 1,3 1,8 2,4 1,2 1,5 1,5 1,0

Anz. D 8.483 15.898 12.549 56.462 212.805 261.883 142.566

Anz. C 110 283 295 685 3.110 4.011 1.386

5)

Chronisch euterkranke Tiere mit schlechten Heilungsaussichten: Anteil Tiere, die jeweils einen Zellgehalt > 700.000

Zellen/ml in den vergangenen drei aufeinanderfolgende MLP aufweisen.

TABELLE 11

DATENERHEBUNG ZUM MERKMALSKOMPLEX EUTERGESUNDHEIT BEI MILCHKÜHEN,

ANTEIL EUTERGESUNDER TIERE IN ABHÄNGIGKEIT VON DER GRÖSSE DES BESTANDES,

ENTWICKLUNG VON 2020 BIS 2025

Jahr Anteil eutergesunde Tiere 6)

Tiere/Betrieb

< 50 50 – < 100 100 – < 150 150 – < 250 250 – < 500 500 – ≤ 1.000 > 1.000

2020 % 54,1 54,3 57,2 59,9 61,2 61,0 64,4

Anz. D 12.327 23.905 18.658 87.218 232.543 347.710 171.650

Anz. C 6.674 12.975 10.670 52.259 142.360 211.970 110.541

2021 % 53,9 53,0 56,1 61,1 61,8 61,8 65,1

Anz. D 10.511 23.073 17.815 72.778 236.012 307.029 173.778

Anz. C 5.663 12.232 10.002 44.444 145.771 189.667 113.142

2022 % 56,5 54,6 54,4 60,2 63,7 61,7 64,3

Anz. D 11.033 18.901 15.919 56.119 231.350 304.717 163.657

Anz. C 6.230 10.318 8.657 33.773 147.284 188.121 105.261

2023 % 55,9 53,1 52,7 61,4 64,5 61,6 63,8

Anz. D 8.464 22.761 11.017 57.638 214.207 292.218 153.617

Anz. C 4.728 12.096 5.810 35.369 138.182 180.018 98.047

2024 % 56,1 52,4 55,9 61,9 63,2 61,7 63,3

Anz. D 9.740 18.188 11.430 62.436 207.767 280.946 144.420

Anz. C 5.464 9.523 6.389 38.67 131.383 173.272 91.418

2025 % 59,7 52,8 59,5 64,1 66,2 64,0 66,6

Anz. D 8.580 16.129 12.679 56.741 210.990 262.692 141.939

Anz. C 5.126 8.524 7.550 36.349 139.633 168.162 94.508

6)

Anteil eutergesunder Tiere: Anteil der Tiere mit einem Zellgehalt ≤ 100.000 Zellen/ml Milch an allen laktierenden Tieren

in der aktuellen MLP.

QCONTROL 2025


82

GAK FÖRDERGRUNDSATZ

III. MERKMALSKOMPLEX ROBUSTHEIT (EXTERIEURBEURTEILUNG, GEBURTSVERLAUF)

Das Exterieur einer Stichprobe erstlaktierender Kühe

wird beschrieben und den Zuchtorganisationen übermittelt.

Die Exterieurbeurteilung wird immer nur in

dem Abrechnungszeitraum berücksichtigt, in dem die

jeweiligen Daten erhoben wurden. Ein harmonischer

Körperbau in Korrelation zu Alter und Entwicklung

eines Zuchttieres gibt Auskunft über den Gesundheitszustand

und die Robustheit.

Die lineare Beschreibung des Exterieurs umfasst u.a.

die Merkmale:

→→

Größe

→→

Milchcharakter

→→

Körpertiefe

→→

Stärke

→→

Beckenneigung

→→

Beckenbreite

→→

Hinterbeinwinkelung

→→

→→

→→

→→

→→

→→

→→

→→

→→

→→

Sprunggelenk

Klauenwinkel

Hinterbeinstellung

Hintereuterhöhe

Zentralband

Strichplatzierung hinten

Strichplatzierung vorne

Vordereuteraufhängung

Eutertiefe

Strichlänge

Zusätzlich wird in der Regel eine Benotung der Merkmalskomplexe

Milchtyp, Körper, Fundament und Euter

durchgeführt. Die in der Zuchtwertschätzung verwendeten

Daten basieren auf linearen Beschreibungen

(19 Merkmale; Skala 1 – 9) und Bewertungen (4 Merkmale

nach 100-Punkte-System; Skala 65 – 88) von Kühen in

der ersten Laktation.

TABELLE 12

DATENERHEBUNG ZUM MERKMALSKOMPLEX ROBUSTHEIT BEI MILCHKÜHEN,

EXTERIEURBEURTEILUNG

ENTWICKLUNG 2020 BIS 2025

Beurteilung der Merkmalskomplexe (Holstein)

Jahr Anzahl Tiere Milchtyp Körper Fundament Euter

2020 6.087 Ø 82,0 82,7 80,6 81,4

– Summe Ext.Pkte 498.844 503.266 490.605 495.632

2021 4.688 Ø 82,0 82,7 80,7 81,6

– Summe Ext.Pkte 384.391 387.581 378.179 382.383

2022 5.399 Ø 81,8 82,6 80,4 81,5

– Summe Ext.Pkte 441.451 445.698 433.864 439.890

2023 4.822 Ø 81,7 82,4 80,2 81,3

– Summe Ext.Pkte 393.818 397.249 386.745 392.134

2024 – Ø 81,8 82,5 80,7 81,5

4.298 Summe Ext.Pkte 351.569 354.741 346.767 350.252

2025 - 81,9 82,4 80,6 81,5

4.479 Summe Ext.Pkte 366.710 369.264 361.021 364.879

65 – 69 (mangelhaft), 70 – 74 (ausreichend), 75 – 79 (befriedigend), 80 – 84 (gut), 85 – 88 (sehr gut).

Die Anzahl Exterieurbeurteilungen ist aufgrund des

sinkenden Milchkuhbestandes in Thüringen im Zeitraum

2017 bis 2019 von 8.455 auf 5.881 Einstufungen

gesunken. Im Jahr 2020 zeichnete sich mit 6.087 Einstufungen

ein geringfügiger Anstieg ab. Nachdem im

Jahr 2021 mit 4.688 Einstufungen der bis dahin stärkste

Rückgang festzustellen war, erhöhte sich die Anzahl der

Einstufungen 2022 wieder auf 5.399 und sank 2025 auf

den bislang niedrigsten Wert von 4.479 Einstufungen.

Von allen Milchrindern wird der Geburtsverlauf erfasst

und an die Zuchtorganisationen übermittelt.

Der Geburtsverlauf (= Kalbeverlauf) ist in fünf Klassen

zu erheben:

Klasse Bewertung

Interpretation

(0) keine Angabe nicht beobachtet bzw. keine

Angabe verfügbar

(1) leicht ohne Hilfe oder Hilfe nicht

nötig, Nachtkalbung

(2) mittel ein Helfer oder leichter Einsatz

mechanischer Zughilfe

(3) schwer mehrere Helfer, mechanische

Zughilfe und/oder Tierarzt

(4) Operation Kaiserschnitt, Fetotomie

QCONTROL 2025


GAK FÖRDERGRUNDSATZ

83

Die Indikatoren zur Robustheit sind ein wichtiges Instrument

für die Verlängerung der Nutzungsdauer der

Milchkühe. Im Rahmen der Datenerfassung werden

nach einem einheitlichen Schlüssel die Informationen

zum Kalbeverlauf erhoben. Von Milcherzeuger vorgenommene

Meldungen einer Totgeburt an die HI-Tier

Datenbank werden verifiziert. Die Parameter werden in

der Zuchtwertschätzung genutzt. Der paternale Kalbeverlauf

liefert die Information für die Eignung eines

Vererbers zur Färsenbesamung. Der maternale Geburtsverlauf

beschreibt die Kalbeeigenschaft der Kuh.

TABELLE 13

DATENERHEBUNG ZUM MERKMALSKOMPLEX ROBUSTHEIT BEI MILCHKÜHEN,

GEBURTSVERLAUF

ENTWICKLUNG 2020 BIS 2025

Jahr Anzahl Tiere keine Angabe leicht mittel schwer Operation

2020 - % 3,6 83,4 10,2 2,7 0,1

100.255 Anz. 3.648 84.889 10.418 2.703 102

2021 - % 3,9 84,6 9,0 2,4 0,1

96.204 Anz. 3.820 82.535 8.814 2.307 99

2022 - % 5,0 84,7 8,2 2,0 0,1

90.459 Anz. 4.618 77.712 7.506 1.836 100

2023 - % 4,8 85,1 8,1 2,0 0,1

86.811 Anz. 4.205 74.874 7.102 1.726 70

2024 - % 5,3 85,5 7,4 1,8 0,1

83.541 Anz. 4.480 72.342 6.240 1.523 68

2025 - % 5,7 85,3 7,2 1,7 0,1

80.222 Anz. 4.604 69.264 5.836 1.399 81

Die Ergebnisse zum Geburtsverlauf zeigen, dass der

Verlauf 0 (keine Angabe) im Jahr 2025 bei 5,7 % lag.

Die Beobachtungen zum Geburtsverlauf 1 (leichte

Geburt) verzeichnen weiterhin einen positiven Trend

und lagen im Jahr 2025 bei 85,3 %. Die Datenerhebungen

zum Geburtsverlauf zeigen einen anhaltend positiven

Trend auf. Die Auswertungen des Merkmalskomplexes

Robustheit bestätigen, dass die Kalbeeigenschaft der

Thüringer Milchkühe ein stabiles Niveau erreicht hat.

Die problemlose Geburt ohne Hilfeleistung ist sowohl

Voraussetzung für die nachfolgende Entwicklung der

Fruchtbarkeit der Milchkuh als auch für die Gesundheit

des Kalbes.

IV. MERKMALSKOMPLEX FRUCHTBARKEIT (ERSTKALBEALTER, ZWISCHENKALBEZEIT,

ANZAHL KALBUNGEN, TOTGEBURTENRATE)

Die Kennzahlen Erstkalbealter, Zwischenkalbezeit,

Anzahl Kalbungen und Totgeburtenrate werden erhoben

und den Zuchtorganisationen übermittelt. Das Erstkalbealter

(EKA) ist das Alter der Färse (in Monaten) bei

ihrer ersten Kalbung. Das Erstkalbealter von Färsen

kann zwischen 24 und 27 Monaten liegen.

Die Zwischenkalbezeit ist der Zeitraum (in Tagen) zwischen

erfolgter Kalbung und vorhergehenden Kalbung.

Die Zwischenkalbezeit liegt im Optimum zwischen

365 – 405 Tagen, wird aber in der Praxis zunehmend tierindividuell

gehandhabt. Dieses Merkmal ist Indikator für

eine Vielzahl an fruchtbarkeitsrelevanten Kennzahlen.

Die Totgeburtenrate ist der Anteil der totgeborenen und

der innerhalb der ersten 48 Lebensstunden verendeten

Kälber und wird wie folgt berechnet:

Anzahl totgeborener Kälber (= totgeborene +

48 Std. verendet) in den letzten 365/366 Tagen x 100

Anzahl der im selben Zeitraum geborenen Kälber

Die Totgeburtenrate gibt paternal Auskunft über die

Häufigkeit von tot geborenen Kälbern und maternal

wie oft die Töchter eines Bullen lebensschwache Kälber

gebären.

Missbildungen von Kälbern werden dokumentiert.

Diese Informationen ermöglichen die Früherkennung

von Krankheiten oder auch Erberkrankungen. Tot- und

Schwergeburten erhöhen insbesondere bei jungen

Kühen in der ersten Laktation das Erkrankungsrisiko

und die Abgangswahrscheinlichkeit überproportional.

QCONTROL 2025


84

GAK FÖRDERGRUNDSATZ

TABELLE 14

DATENERHEBUNG ZUM MERKMALSKOMPLEX FRUCHTBARKEIT BEI MILCHKÜHEN,

EKA, ZKZ UND TOTGEBURTENRATE

ENTWICKLUNG 2020 BIS 2025

Jahr

Anzahl

Tiere

EKA ZKZ Anzahl

Kalbungen

Totgeburtenraten

Färsen

Totgeburtenraten

Kühe

2020 100.255 Ø (Mon) 26,0 Ø (d) 409 101.760 % 8,7 % 5,6

- Anz. Färsenkalb. 33.884 Anz. Kuhkalb. 67.875 - Anz. Totgeb F 2.943 Anz. Totgeb K 3.828

- Summe EKA (d) 26.835.560 Summe ZKZ (d) 27.747.149 - - - - -

2021 96.204 Ø (Mon) 25,8 Ø (d) 407 97.575 % 8,7 % 5,6

- Anz. Färsenkalb. 32.204 Anz. Kuhkalb. 65.371 - Anz. Totgeb F 2.799 Anz. Totgeb K 3.630

- Summe EKA (d) 25.308.957 Summe ZKZ (d) 26.589.496 - - - - -

2022 90.459 Ø (Mon) 25,9 Ø (d) 405 91.772 % 7,2 % 5,2

- Anz. Färsenkalb. 29.921 Anz. Kuhkalb. 61.850 - Anz. Totgeb F 2.154 Anz. Totgeb K 3.229

- Summe EKA (d) 23.552.170 Summe ZKZ (d) 25.069.732 - - - - -

2023 86.811 Ø (Mon) 26,0 Ø (d) 406 87.977 % 7,5 % 5,4

- Anz. Färsenkalb. 27.992 Anz. Kuhkalb. 59.981 - Anz. Totgeb F 2.096 Anz. Totgeb K 3.251

- Summe EKA (d) 22.133.825 Summe ZKZ (d) 24.356.961 - - - - -

2024 83.541 Ø (Mon) 26,0 Ø (d) 409 84.653 % 8,0 % 5,8

- Anz. Färsenkalb. 27.415 Anz. Kuhkalb. 57.238 - Anz. Totgeb F 2.191 Anz. Totgeb K 3.310

- Summe EKA (d) 21.717.442 Summe ZKZ (d) 23.402.473 - - - - -

2025 80.222 Ø (Mon) 26,1 Ø (d) 413 81.184 % 6,7 % 5,6

- Anz. Färsenkalb. 26.628 Anz. Kuhkalb. 54.556 - Anz. Totgeb F 1.775 Anz. Totgeb K 3.65

- Summe EKA (d) 21.124.847 Summe ZKZ (d) 22.540.467 - - - - -

Das Erstkalbealter der Färsen lag im Jahr 2025 bei

26,1 Monaten, die Zwischenkalbezeit liegt bei 413 Tagen.

Beide Merkmale entwickeln sich seit 2017 stabil. Die

Totgeburtenrate bei Färsen und bei Kühen hat sich im

Vergleich zum Vorjahr mit 6,7 % und 5,6 % im Förderjahr

2025 verbessert.

V. MERKMALSKOMPLEX NUTZUNGSDAUER

Die Nutzungsdauer der gemerzten Kühe wird erhoben

und den Zuchtorganisationen übermittelt. Neben der

Anzahl der Tiere, die aus dem Bestand der einzelnen

Betriebe entfernt wurden, wird von diesen abgegangenen

Milchkühen auch die durchschnittliche Milchmengenleistung

ermittelt.

Die Nutzungsdauer (Monate) wird berechnet als die

Summe der Futtertage aller abgegangenen Kühe (außer

zur Zucht) und durch die Anzahl der abgegangenen

Kühe (außer zur Zucht) innerhalb desselben Zeitraums

dividiert.

Die Nutzungsdauer beschreibt die funktionale Länge des

produktiven Lebens und umfasst den Zeitraum von der

ersten Kalbung bis zum Abgang des Tieres. Voraussetzung

für eine lange Nutzungsdauer ist eine gute Tiergesundheit

und ein optimales Haltungsmanagement.

Eine verlängerte Nutzungsdauer trägt entscheidend

zur Ressourcenschonung und zum Umweltschutz bei,

da sich insbesondere die in der Aufzucht verbrauchten

Ressourcen auf eine längere Produktionsphase verteilen.

Die Nutzungsdauer wird seit einigen Jahren in der

Zuchtwertschätzung berücksichtigt.

Folgende Berechnungsformel kommt bei der Ermittlung

des Wertes zur Anwendung:

Summe der Futtertage aller abgegangenen

Kühe (außer zur Zucht) innerhalb der

letzten 365/366 Tage

Anzahl der abgegangenen Kühe

(außer zur Zucht) im selben Zeitraum x 30,5

QCONTROL 2025


GAK FÖRDERGRUNDSATZ

85

TABELLE 15

DATENERHEBUNG ZUM MERKMALSKOMPLEX NUTZUNGSDAUER BEI MILCHKÜHEN,

ENTWICKLUNG 2020 BIS 2025

Summe Nutzungsdauer aller

Jahr Anzahl gemerzter Tiere Nutzungsdauer in Monaten

gemerzten Tiere in Tagen

2020 33.712 33,1 33.975.846

2021 30.356 33,3 30.809.092

2022 27.487 33,8 28.308.874

2023 27.011 34,1 28.037.586

2024 27.092 35,0 28.877.176

2025 25.393 35,6 27.513.266

Die Nutzungsdauer der Thüringer Milchkühe liegt im

Förderjahr 2025 bei 35,6 Monaten und erreicht damit

den höchsten Wert seit Beginn der Förderung.

VI. MERKMALSKOMPLEX HORNLOSIGKEIT

Vor dem Hintergrund, dass der Verzicht auf das Enthornen

von Kälbern ein wichtiger Beitrag zum Tierwohl ist, wird

der natürlichen Hornlosigkeit in den Zuchtprogrammen

ein hoher Stellenwert eingeräumt. Natürlich hornlose

Kälber werden in den einzelnen Betrieben identifiziert

und den Zuchtorganisationen übermittelt. Solange keine

anderslautenden Informationen zur Verfügung stehen,

gelten die Kälber als nicht hornlos. Über die Verknüpfung

mit anderen Informationsquellen wird der Hornstatus

von Kälbern als natürlich hornlos gesetzt, wenn zumindest

ein Elternteil bekanntermaßen homozygot hornlos

ist. Mit der Erfassung des Hornstatus bei Kälbern können

die genetisch hornlosen Tiere identifiziert werden.

Diese Tiere sind Grundlage der Auswahl für die nächste

Elterngeneration und bringen die Ausbreitung des Gens

für die Hornlosigkeit in der Milchviehpopulation voran.

Der Eingriff des Enthornens von Kälbern wird mit dem

zunehmenden Anteil von genetisch hornlosen Tieren

rückläufig. Von diesen Rindern geht eine verminderte

Verletzungsgefahr bei Rangkämpfen in Herden und für

das Betreuungs personal aus.

Die Datenerhebung erfolgt mittels Befragung im landwirtschaftlichen

Unternehmen oder durch direkte Meldung

der Milcherzeuger.

TABELLE 16

DATENERHEBUNG ZUM MERKMALSKOMPLEX HORNLOSIGKEIT BEI MILCHKÜHEN,

ENTWICKLUNG 2020 BIS 2025

Jahr

Anzahl lebend

geborener Kälber

Anzahl genetisch

hornloser Kälber

Anteil genetisch

hornloser Kälber in %

2020 97.596 8.498 8,7

2021 93.723 22.048 23,5

2022 89.039 29.338 32,9

2023 85.085 31.794 37,4

2024 81.538 28.865 35,4

2025 78.666 29.092 37,0

Der Anteil genetisch hornlos geborener Kälber lag im

Jahr 2025 bei 37,0 % und im Vergleich zum Vorjahr 2024

ist dies ein deutlicher Aufwärtstrend. Für die Milchkuhpopulation

in Thüringen kann festgestellt werden,

dass sich das Gen für die Hornlosigkeit im Rahmen des

Zuchtprogrammes sehr stabil ausgebreitet hat.

QCONTROL 2025


86

GAK FÖRDERGRUNDSATZ

VII. ERHEBUNG VON GENOTYPINFORMATIONEN BEI WEIBLICHEN TIEREN

Mit KuhVision sollte in Deutschland eine weibliche

Lernstichprobe für die Holsteinzucht etabliert werden.

Das Projekt wurde 2016 vom Bundesverband Rind und

Schwein und seinen Mitgliedsorganisationen zusammen

mit dem vit und dem IFN Schönow initiiert. Die

Nachfrage seitens der Landwirte nach genomisch Zuchtwerten

von den eigenen Rindern war sehr hoch. Somit

wurden die zu erreichenden Tierzahlen für diese Lernstichprobe

schnell erreicht. Um einer größeren Anzahl

von Milchviehhaltern die Möglichkeit zu geben, die

weiblichen Tiere genomisch untersuchen zu lassen,

wurde das weiterführende Projekt der Herdentypisierung

ins Leben gerufen.

Dem teilnehmenden Landwirt steht der genetische

Zuchtwert als zusätzliche Information für Managementmaßnahmen

bzw. Selektionsentscheidungen

zur Verfügung. Er erhält für jedes typisierte weibliche

Tiere das gesamte deutsche Zuchtwertportfolio, bestehend

aus 48 Zuchtwerten aus dem Bereich Gesundheit,

Leistung und Exterieur. Darüber hinaus erhält man

Informationen:

→→

→→

→→

zu genetischen Besonderheiten des Tieres wie

Hornstatus, Rotfaktorträger und Variant Red

Carrier (VRC)

zum Beta- und Kappa-kaseintyp

zu den Erbfehlern Brachyspina, Bovine-Leukozyten-

Adhäsions-Defizienz (BLAD), Cholesterin-Defizit-

Haplotyp (CDH) und weitere mit der Überlebensfähigkeit

des Kalbes in Verbindung gebrachte Haplotypen.

Somit stehen auch für viele der zuvor aufgeführten

Merkmalskomplexe bei Milchkühen die Informationen

des Erbgutes der Tiere zu Verfügung und können somit

frühzeitig züchterisch bearbeitet werden.

Auch in Thüringen sind die genomischen Zuchtwerte

gefragt, die Anzahl der Tiere mit Informationen aus

deren genomischen Profil steigt stetig. So wurden seit

Projektstart 45.050 Tiere untersucht und deren Zuchtwerte

liegen den Besitzern und der Zuchtorganisation

vor. Von dieser genotypisierten Population haben bisher

25.345 Tiere ihr genomisches Leistungsvermögen unter

Beweis gestellt.

Im Jahr 2025 wurden im Rahmen des Fördergrundsatzes

5.512 Kälber genomisch untersucht. Diese stehen in den

folgenden 27 geförderten Betrieben:

→→

Rhönland eG, Am Lindig, 36466 Dermbach,

→→

Agroprodukt Sonneberg eG, Sichelreuther Str. 8,

96524 Föritz,

→→

Wipperdorfer Agrargesellschaft mbH,

Kehmstedter Weg 11, 99752 Wipperdorf,

→→

Agrarproduktion „Goldene Aue“ GmbH,

Alte Straße 356, 99765 Görsbach,

→→

→→

→→

→→

Agrargenossenschaft „Hörseltal“ e.G. Burla,

Creuzburger Str. 65, Burla,

99820 Hörselberg-Hainich,

Agrargenossenschaft Reichenhausen eG,

Auf dem Elm 4, Reichenhausen,

98634 Erbenhausen,

MVA Schwabhausen GmbH & Co. KG, Industriestr.

5, 99869 Schwabhausen,

Landgenossenschaft Dittersdorf eG, Betriebsteil

Volkmannsdorf, 07924 Volkmannsdorf

→→

Agrarbetrieb Schönbrunn e.G., Schönbrunn 170,

07929 Saalburg-Ebersdorf,

→→

GmbH Rinderproduktion Deuna, Zum Hinterdorf 1a,

37355 Niederorschel,

→→

Gerbothe-Wiesner GbR, Südharzstraße 15,

99755 Hohenstein,

→→

Zuchtzentrum Gleichamberg eG,

Römhilder Straße 18, 98630 Römhild

→→

Agrargesellschaft Hermannsfeld mbH,

Steddlingen, Auf den Röthen, 98617 Rhönblick

→→

Agrargenossenschaft Niederpöllnitz eG,

Pappelallee 7, 07570 Harth-Pöllnitz

→→

Agrarproduktion Urbach GmbH, Oberfeld 10a,

99765 Urbach

→→

Landwirtschaftsbetrieb Daniel Gruschwitz,

Gottesgrün, Ortsstraße 18,

07987 Mohlsdorf-Teichwolfsramsdorf

→→

Plötzschtal-Agar GmbH, Markersdorf 28,

07980 Berga

→→

Milch-Land GmbH Veilsdorf, Eisfelder Str. 66,

98669 Veilsdorf

→→

Ellen Hille, Am Wall 11, 37339 Berlingerode

→→

Landgut Hünstein, Alf Jungermann, Nohra,

99752 Bleicherode

→→

Agrargesell. Marisfeld GmbH, Dorfstraße 24,

98530 Schmeheim

→→

Agrar GmbH „Im Ohnetal“ Niederorschel,

Bruch 7a, 37355 Niederorschel

→→

Agrargen. Buchheim-Crossen eG,

Crossener Straße 16, 07613 Heideland

→→

Landw.Produktions- und Handelsgesellschaft mbH,

Cretzschwitz Nr.19, 07554 Gera

→→

Agrargen. Friesau e.G., Friesau 67,

07929 Saalburg-Ebersdorf

→→

Agrargen. Fambach e.G., Ölmühle, 98597 Fambach

→→

Landgen. Oppurg eG, Orlagasse 40, 07381 Oppurg

In Zusammenhang mit der Typisierung wird von jedem

Tier die Abstammung überprüft. Der Anteil der Tiere bei

denen der Elternfinder laufen muss liegt aktuell bei 7,4 %.

Beim Elternfinder wird die Abstammung des fehlerhaften

Tieres mit allen im System hinterlegten typisierten Tieren

abgeglichen und das passende Elternpaar herausgefiltert.

Die Milchviehhalter in Thüringen haben nunmehr ihre

Herden fast durchtypisiert.

QCONTROL 2025


GAK FÖRDERGRUNDSATZ

87

ABBILDUNG 1

ABLAUF DER PROBENEINSENDUNG UND DATENRÜCKMELDUNG

Entspannt im Webportal

genomische Zuchtwerte

einsehen

Normale

Geburtsmeldung

Bei Fragen:

Unterstützung

durch ihre Zuchtorganisation

Automatische Analyse

und Auswertung

Einfache Beprobung und

Versand der Proben

Quelle: BRS

DATENERHEBUNG BEI MILCHKÜHEN:

ABBILDUNG 2

DATENSTRÖME DER PARAMETER FÜR DEN GAK FÖRDERGRUNDSATZ „VERBESSERUNG DER

GESUNDHEIT UND ROBUSTHEIT LANDWIRTSCHAFTLICHER NUTZTIERE“

Landwirtschaftlicher Betrieb

Zuchtwerte

Kuhzuchtwerte

Aufbereitete

Daten,

Kuhzuchtwerte

Mit der Datenerfassung

beauftragte Kontrollvereinigung

Aufbereitete

Daten

Rechenstelle

(Datenverarbeitung)

Datenerhebung

Phänotypische

Grunddaten

Milchproben

Milchanalysedaten

Milchuntersuchungslabor

Daten für die

Zuchtwertschätzung

Zuchtorganisation

betreibt Zuchtprogramm

Zuchtwerte

Daten für die

Zuchtwertschätzung

Beauftragte

Zuchtwertschätzstelle

QCONTROL 2025


88

GAK FÖRDERGRUNDSATZ

3. MERKMALE BEI SAUEN

I. MERKMALSKOMPLEX NUTZUNGSDAUER (ANZAHL WÜRFE, ABGÄNGE UND ABGANGSURSACHEN)

Die Anzahl Würfe je Sau liefert Informationen zur Nutzungsdauer

und Langlebigkeit. Die Nutzungsdauer kennzeichnet

den Zeitraum von der 1. Belegung einer Sau bis

zum Ausscheiden aus der Herde. Mit 5 bis 6 Würfen je Sau

wird eine optimale Nutzungsdauer erreicht. Bei Verlassen

des Bestandes werden von allen Sauen die Abgangsursachen

als Merkmale für die Gesundheit und Robustheit

erfasst. Als Ursachen für den Abgang der Sauen kommen

insbesondere Fruchtbarkeitsstörungen, Erkrankungen der

Gliedmaßen und Verendung des Tieres in Betracht.

TABELLE 17

ERGEBNISSE DATENERHEBUNG ZUM MERKMALSKOMPLEX NUTZUNGSDAUER,

ENTWICKLUNG 2020 BIS 2025

Abgangsursachen in %

Jahr

Anzahl landw.

Anzahl Sauen in

Würfe

Abgänge

Fundament

fruchtbar-

Krankheit

Verendung

Unternehmen

Datenerhebung

je Sau

in %

keitsbedingt

2020 24 10.442 4,74 74,60 11,25 38,20 33,50 17,05

2021 22 9.114 4,73 69,60 9,00 55,10 23,90 12,00

2022 20 6.869 4,55 76,55 11,99 58,29 19,19 10,54

2023 19 6.988 4,38 57,54 12,28 53,79 18,33 15,60

2024 19 6.994 4,29 61,02 9,42 49,30 28,02 13,26

2025 17 7.032 4,50 62,79 10,48 53,58 23,16 12,78

ABBILDUNG 3

ABGANGSURSACHEN BEI SAUEN VON 2020 BIS 2025

60

55,1

58,3

53,8

53,6

50

49,3

40

38,2

33,5

%

30

28,0

23,9

23,2

20

10

11,3

17,1

9,0

12,0 12,0

18,3

15,6

12,3

18,3

15,6

9,4

13,3

10,5

12,8

0

2020

2021

2022

2023 2024

2025

Jahr

Fundament fruchtbarkeitsbedingt Krankheit Verendung

Im Jahr 2025 gaben im Mitgliedsbereich des Thüringer

Schweinekontroll- und Beratungsrings 2 Unternehmen

die Schweinehaltung auf, ein Umstand welcher sich allerdings

nicht negativ auf den Sauenbestand auswirkte. Mit

7.032 Sauen wurden sogar mehr Sauen als im Vorjahr in

die Datenerhebung einbezogen. Bedingt durch einen

leichten Anstieg der Würfe je Sau und Jahr, konnte die

Lebensleistung der Tiere um 0,21 Würfe gesteigert werden.

Allerdings erreichen die Bestände im Durchschnitt

noch nicht die optimale Wurfzahl. Die Sauenabgänge

haben sich gegenüber dem Jahr 2024 leicht erhöht, was

wiederum durch eine höhere Remontierung, das bedeutet

QCONTROL 2025


GAK FÖRDERGRUNDSATZ

89

eine Zuführung von Jungsauen und stärkere Selektion,

bedingt ist. Die häufigsten Abgänge, mit über 50 %,

werden auch in diesem Jahr fruchtbarkeitsbedingt verursacht.

Das Ausscheiden von Sauen wegen Fundamentmängeln

und Verendungen sind im Vergleich zum Vorjahr

in etwa gleichgeblieben. Bei dem Merkmal Verendungen

ist seit 3 Jahren ein positiver Trend festzustellen. Ebenso

haben sich die krankheitsbedingten Abgangsursachen

deutlich verbessert.

II. MERKMALSKOMPLEX FRUCHTBARKEIT (ANZAHL TOT UND LEBEND GEBORENE FERKEL)

Die Ferkelverluste sind Indikator und Maßstab für

Gesundheit und Robustheit der Jungtiere und für die

Säugeleistung und Mütterlichkeit der Sauen. Die Anzahl

lebend geborener Ferkel definiert die Wurfgröße.

Tot geborene Ferkel sind Ferkel, die bei der Geburt voll

ausgebildet aber nicht lebend geboren sind. Der Anteil

Totgeburten wird u.a. durch die Geburtsdauer und die

Anzahl Würfe je Sau beeinflusst.

TABELLE 18

ERGEBNISSE DATENERHEBUNG ZUM MERKMALSKOMPLEX FRUCHTBARKEIT,

ENTWICKLUNG 2020 BIS 2025

Jahr

Anzahl landw.

Anzahl Sauen in

Tot geborene

Lebend geborene

Unternehmen

Datenerhebung

Ferkel/Wurf

Ferkel/Wurf

2020 24 10.442 1,40 15,03

2021 22 9.114 1,40 16,53

2022 20 6.869 1,21 14,97

2023 19 6.988 1,33 15,08

2024 19 6.994 1,25 14,83

2025 17 7.032 1,44 15,07

ABBILDUNG 4

MERKMALSKOMPLEX FRUCHTBARKEIT 2020 BIS 2025

18

16

15,03

16,53

14,97

15,08

14,83

15,07

14

12

Anzahl

10

8

6

4

2

1,40

1,40

1,21

1,33

1,25

1,44

0

2020 2021

2022 2023 2024

2025

Jahr

lebend geborene Ferkel tot geborene Ferkel

Die Anzahl der lebend geborenen Ferkel hat sich gegenüber

dem Vorjahr deutlich um 0,24 Ferkel verbessert.

Demgegenüber ist die Anzahl tot geborener Ferkel um

0,19 leicht angestiegen.

QCONTROL 2025


90

GAK FÖRDERGRUNDSATZ

4. MERKMALE BEI MASTSCHWEINEN

I. MERKMALSKOMPLEX ROBUSTHEIT (VORZEITIGE ABGÄNGE, ABGANGSURSACHEN)

Der Anteil vorzeitiger Abgänge ist Indikator und Maßstab

für Gesundheit und Robustheit und stellt den Anteil vorzeitig

abgegangener Tiere im Vergleich zu den insgesamt

aufgestellten Mastschweinen dar.

Die Abgangsursachen von Mastschweinen werden erfasst

und ausgewertet. Die Analyse der Gründe für den vorzeitigen

Abgang von Mastschweinen liefert Ansatzpunkte

für die Verbesserung der Gesundheit und Robustheit.

TABELLE 19

ERGEBNISSE DATENERHEBUNG ZUM MERKMALSKOMPLEX ROBUSTHEIT,

ENTWICKLUNG 2020 BIS 2025

davon Abgangsursachen in %

Jahr

Anzahl landw.

Anzahl Mastschweine

vorzeitige

Verendung Fundament Sonstiges

Unternehmen

in Datenerhebung

Abgänge in %

2020 28 155.570 3,45 79,90 10,50 9,60

2021 29 158.784 2,97 65,70 21,40 12,90

2022 27 143.848 2,71 84,30 9,20 6,50

2023 27 142.092 2,66 79,80 11,70 8,50

2024 26 127.643 2,66 77,50 11,20 11,30

2025 24 127.659 2,57 82,50 10,70 7,30

ABBILDUNG 5

ABGANGSURSACHEN BEI MASTSCHWEINEN 2020 BIS 2025

90

80

79,9

84,3

82,5

20

10

79,8 77,5

21,4

10,5

9,2 11,7 12,9

10,5 11,2

9,6

6,5

11,3

8,5 7,3

70

65,7

60

%

50

40

30

0

Verendung Fundament Sonstiges

2020

2021

2022

2023 2024 2025

Die Anzahl der landwirtschaftlichen Unternehmen,

die Schweinehaltung betreiben, ist im vergangenen

Jahr bedingt durch Aufgabe des Geschäftsbereiches um

2 Betriebe gesunken. Hingegen wurde dies durch eine

gestiegene Anzahl von kontrollierten Mastschweinen

kompensiert. Die vorzeitigen Abgänge sind um 0,09 %

gesunken, allerdings hat sich der prozentuale Anteil an

Verendungen um 5 % erhöht. Fundamentbedingtes Ausscheiden

der Tiere und sonstige Abgangsursachen sind

dagegen gesunken.

QCONTROL 2025


GAK FÖRDERGRUNDSATZ

91

II. MERKMALSKOMPLEX SCHLACHTBEFUNDE

Die Schlachtbefunde liefern differenzierte Informationen

zur Gesundheit und Robustheit der Tiere und

sind die Basis für Verbesserungen der Tiergesund -

heit.

TABELLE 20

ERGEBNISSE DATENERHEBUNG ZUM MERKMALSKOMPLEX SCHLACHTBEFUNDE,

ENTWICKLUNG 2020 BIS 2025

Schlachtbefunde in %

Jahr

Anzahl landw.

Anzahl Mastschweine in

Beanst. Lunge Beanst. Leber Verwürfe

Beanst. Niere

Beanst. Herz

Unternehmen

Datenerhebung

Leber

2020 28 155.570 11,30 2,80 2,40 9,70 1,70

2021 29 158.784 16,30 5,10 5,70 10,10 5,80

2022 27 143.848 12,70 2,60 4,80 8,20 2,80

2023 27 142.092 11,70 4,10 3,50 6,20 3,10

2024 26 127.643 9,60 4,00 3,70 5,70 3,50

2025 24 127.659 8,75 4,09 3,71 4,60 2,94

ABBILDUNG 6

SCHLACHTBEFUNDE BEI MASTSCHWEINEN 2021 BIS 2025

18

16

16,3

14

12

12,7

11,7

%

10

8

6

4

2

9,6

8,75

5,1

2,6

4,1 4,0 4,09

5,7

10,1

8,2

4,8

3,5 3,7 3,71

6,2 5,7 5,8

4,6

2,8

3,5

3,1 2,94

0

Beanst. Lunge Beanst. Leber Verwürfe Leber Beanst. Niere Beanst. Herz

2021 2022 2023 2024 2025

Durch ein gut organisiertes Gesundheitsmanagement

in den teilnehmenden Betrieben, haben sich in den

letzten 5 Jahren die Beanstandungen an Lungen und

Nieren deutlich verbessert, bei Nierenbeanstandungen

sogar halbiert. Die übrigen Organbeanstandungen

sind gegenüber 2024 nahezu gleich geblieben. Dennoch

gibt es bei der Organbefundung zwischen den Betrieben

unverändert eine große Variationsbreite. Durch die vorliegenden

Informationen von den Schlachthöfen haben

die Betriebe die Möglichkeit, in den darauffolgenden

Mastdurchgängen entscheidende Maßnahmen im Interesse

einer verbesserten Tiergesundheit zu ergreifen.

QCONTROL 2025


92

ANSPRECHPARTNER

ANSPRECHPARTNER THÜRINGEN

Name Telefon E-Mail Funktion/Einsatzgebiete

Milchlabor

Dr. Gesine Witzel 03641 6223-60

0163 7497709

dr.witzel@qnetics.de

Abteilungsleiterin

Melanie Kohlmann

Jessica Warmerdam

03641 6223-20 labor@qnetics.de Technische Laborleitung

EDV

Markus Senser 0163 7497700 m.senser@qnetics.de Abteilungsleiter

Milchleistungsprüfung

Dr. Gesine Witzel 03641 6223-60

0163 7497709

dr.witzel@qnetics.de

Abteilungsleiterin

Julia Scheit 03641 6223-33 j.scheit@qnetics.de Sachbearbeitung

Stefanie Urbanczyk 03641 6223-14 s.urbanczyk@qnetics.de Sachbearbeitung

Sabine Schwendel 03641 6223-40 s.schwendel@qnetics.de Sachbearbeitung

Mathias Wagner 0163 7497719 m.wagner@qnetics.de SM, HBN, WAK, SON

Silke Pflug 0163 7497716 s.pflug@qnetics.de EIC, NDH, KYF, UH, WAK, SM

Bettina Hartleib 0163 7497722 b.hartleib@qnetics.de EIC, UH, WAK, SM, QM Milch, VLOG

Gabriele Mäder 0163 7497715 g.maeder@qnetics.de SÖM, GTH, AP, WE, WAK, IK

Georg Seidenstücker 0163 7497729 g.seidenstuecker@qnetics.de ABG, GRZ, G

Milchmengenmessgeräte,

Melktechnikprüfung,

Milchqualitätsberatung

Ivonne Steinhäuser 0163 7497712 i.steinhaeuser@qnetics.de SOK, GRZ

Cornelia Ziener 0163 7497725 c.ziener@qnetics.de SLF/RU, SOK

Silke Glück 0163 7497724 s.glueck@qnetics.de GRZ, SOK

Bettina Freitag 0163 7497707 b.freitag@qnetics.de SOK, SHK, QM Milch, VLOG

Andreas Witzel 01511 9530931 a.witzel@hvl-alsfeld.de WAK

QCONTROL 2025


ANSPRECHPARTNER

93

ANSPRECHPARTNER THÜRINGEN

Name Telefon E-Mail Funktion/Einsatzgebiete

Gesundheits- und Qualitätssicherung

Dr. Ute Philipp 0163 7497738 dr.philipp@qnetics.de Abteilungsleiterin

Herdenmanagement- und

Fütterungsberatung

Daniel Winter 0163 7497735 d.winter@qnetics.de Milchmengenmessgeräte,

Melktechnikprüfung,

Milchqualitätsberatung

Andreas Kuntzsch 0163 7497704 a.kuntzsch@qnetics.de Milchmengenmessgeräte,

Melktechnikprüfung,

Milchqualitätsberatung

Georg Seidenstücker 0163 7497729 g.seidenstuecker@qnetics.de Milchmengenmessgeräte,

Melktechnikprüfung,

Milchqualitätsberatung

Zucht

Markus Strehlke 0172 3469582 m.strehlke@qnetics.de Sire Analyst

Manuela Muck 0172 3469589 m.muck@qnetics.de Nachzuchtbewertung

Tobias Petzenberger 0172 3469586 t.petzenberger@qnetics.de Zuchtleiter Fleischrind

Zuchtberater

Timo Leimbach 0172 7513307 t.leimbach@qnetics.de Abteilungsleiter, SCR-Heatime

Ralf Gruschwitz 0172 3469591 r.gruschwitz@qnetics.de EIC, NDH, AP, KYF, SÖM, GTH, UH, WAK

Peer Baumann 0172 3469585 p.baumann@qnetics.de HBN, SON, SM, WAK

Tobias Prager 0172 3469592 t.prager@qnetics.de Fleischrinder Ostthüringen

Marlies Scheller-Veit 0172 3469597 m.scheller-veit@qnetics.de SHK, ABG, G, GRZ

Marcus Gabriel 0172 3469598 m.gabriel@qnetics.de SLF-RU, IK, AP

Martin Linke 0172 3469588 m.linke@qnetics.de SOK, GRZ

Dr. Ute Philipp 0163 7497738 dr.philipp@qnetics.de WAK

Ulrike Niebling 0172 3475775 u.niebling@qnetics.de Fleischrinder Thüringen

Zucht- und Nutzvieh, Absetzer

Danilo Bardehle 0172 3469599 d.bardehle@qnetics.de Abteilungsleiter

Stefan Starosczik 0172 3469594 st.staro@qnetics.de Thüringen Ost

Marcus Herbst 0172 3469584 m.herbst@qnetics.de Thüringen West

Schweinekontroll- und Beratungsring

Dr. Ute Philipp 0163 7497738 dr.philipp@qnetics.de Abteilungsleiterin

Matthias Lorenz 0163 7497736 m.lorenz@qnetics.de Milchmengenmessgeräte,

Betriebswirtschaftliche Auswertung,

Produktionsberatung

Heidi Giring 0163 7497733 h.giring@qnetics.de Produktionsberatung

Undine Sassmann 0163 7497732 u.sassmann@qnetics.de Produktionsberatung

QCONTROL 2025


DAS IDEALE

MANAGEMENT-

WERKZEUG!

MIT DER HERDENTYPISIERUNG SCHON JETZT

DIE RICHTIGE ENTSCHEIDUNG TREFFEN.

Welche Kälber ziehe ich auf und welche kann ich verkaufen?

Falls Sie sich für eine Teilnahme am

Projekt entscheiden oder weitere

Informationen möchten, kontaktieren

Sie die zuständigen Mitarbeiter.

Welche Jungrinder belege ich mit gesextem Sperma und

welche mit einem Fleischrassebullen?

Wie paare ich meine Rinder und Kühe richtig an?

Welche Rinder verkaufe ich in das Ausland?

Wie entwickelt sich das genetische Niveau meiner Herde in

den mir wichtigen Merkmalen?

HESSEN

Patrick Lauber

p.lauber@qnetics.de

M +49 171 / 277 52 78

THÜRINGEN

Markus Strehlke

m.strehlke@qnetics.de

M +49 172 / 346 95 82

qnetics.de


QNETICS JAHRESBERICHT THÜRINGEN 2025

Kompetenz für Nutztiere

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