Waldwärts Magazin Frühling 2026
- Keine Tags gefunden...
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
Frühling 2026
www.waldwaerts-magazin.de
MEDIENHAUS
HEIMAT-MAGAZIN
BAYERISCHER WALD
PASSAU UND
PASSAUER LAND
2 - waldwärts
06
INHALT
04 WIE DER BAYERISCHE WALD ZUR HEIMAT WURDE
TEIL 2: Das Leben der Glasmacher
06 DAS STILLE GOLD DES VORFRÜHLINGS
Die Kornellkirsche
08 A GESCHEIDS DURCHEINANDER
Interessantes aus der Natur, Brauchtum & Co.
10 DAS PESENBACHTAL
Wildes Wasser und Urzeit-Granit
14 WALD- UND STADTRANDIDYLLE
Wandertouren an der Halser Ilzschleife
18 EINFACH LOSRADELN
Radtouren in Passau und Freyung
20 WUNDERWELT NATUR
Der Specht und sein genialer Schutzmechanismus
21 HAUS DER BAYERISCHEN GESCHICHTE
„Geschichten über den Bayerischen Wald II“
10
22 BÄUME, DIE BLUTEN
Der stille Start des Frühlings
18
20
20 - waldwärts
waldwärts Anzeige - 3
IMPRESSUM
LIEBE LESERINNEN UND LESER,
endlich ist er da, der Frühling!
Lang haben wir die wärmeren
Temperaturen inklusive zahlreicher
Sonnenstrahlen herbeigesehnt.
Erstaunlich, dass einem
jedes Jahr aufs Neue wieder das
Herz aufgeht, wenn man der
Natur beim Erwachen zusieht.
Nicht umsonst ist der Frühling
eine der schönsten Jahreszeiten
- zumindest für uns. Er hat etwas
Motivierendes, Freudiges.
Die Frühlingsausgabe der Waldwärts
ist deshalb vollgepackt mit
Natur und interessanten Fakten.
Sie finden nicht nur Inspiration
04
für Fahrrad- und Wandertouren
oder einen genaueren Blick auf
das Pesenbachtal, sondern auch
Wissenswertes zum Thema Bäume
und Specht. Oder hätten Sie
gewusst, warum der Specht beim
Hämmern gegen den Baum nicht
jedes Mal eine Gehirnerschütterung
bekommt? Oder warum
bestimmte Bäume im Frühling
„bluten“? All diese Fragen beantworten
wir in dieser Ausgabe.
Viel Freude beim Lesen, genießen
Sie den Frühling
Ihr Waldwärts-Team
MuW-Zeitschriftenverlag GmbH
Goldener Steig 36
94116 Hutthurm
Tel. +49 8505 86960-0
office@muw-werben.de
www.muw-werben.de
Geschäftsführer
Matthias Wagner
Registergericht Passau HRB 1259
USt-ID-Nr. DE 172513050
Anzeigenleitung
und verantwortlich für den Anzeigenteil
Matthias Wagner
Redaktionsleitung
und verantwortlich für den Inhalt
Katharina Krückl
Layout und Gestaltung
MuW-Zeitschriftenverlag
Fotoquelle
Adobe Stock, MuW-Zeitschriftenverlag
MuW-Zeitschriftenverlag GmbH
Der Nachdruck ist nur mit schriftlicher
Genehmigung des Verlages gestattet.
Für unverlangt eingesandtes Text- und
Bildmaterial wird keine Haftung übernommen.
Wichtiger Hinweis:
Alle vom Verlag gestalteten Anzeigen sind urheberrechtlich
geschützt. Ihre Verwendung in
anderen Medien kann nur mit Genehmigung des
Verlages erfolgen. Dies gilt auch für bestehende
Materialien des Kunden, die weiter verarbeitet
wurden. Bei Zuwiderhandlung können rechtliche
Schritte wegen Urheberrechtsverletzung eingeleitet
werden.
Herausgeber:
Anzeige
Ihr familienfreundliches
Ausflugsziel direkt an der Ilz
- Ilztalwanderwege,
Premiumwanderweg Goldsteig
- gute Küche - bayerische Brotzeiten
- täglich frische Forellen
- Topfenstrudel, Kaffee
und hausgemachte Kuchen
- Kinderspielplatz
Familie Anton Segl
Schrottenbaummühle 1
94142 Fürsteneck
Tel. 08504/1739
www.schrottenbaummuehle.de
Montag Ruhetag
4 - waldwärts
TEIL 2
WIE DER BAYERISCHE
WALD ZUR HEIMAT WURDE
GLANZ
UND
ELEND
Das Leben der
Glasmacher
„Die Gläserne Hölle“ - In solch provisorischen Hütten entstand das berühmte bayerische Waldglas. Die Glasmacher
waren „Nomaden des Feuers“, die weiterziehen mussten, wenn der umgebende Wald für die Befeuerung der Öfen
abgeholzt war. Die schlichten Holzkreuze im Vordergrund erzählen eine stumme Geschichte: Die schwere Arbeit in
Hitze und Staub führte oft zu einem frühen Tod. Nur wenige Glasmacher wurden älter als 50 Jahre.
Wenn wir heute ein feines, kristallklares
Glas in der Hand halten und
es im Licht funkeln sehen, ahnen wir
kaum, welch düsterer Preis früher
dafür gezahlt wurde. Die Glasmacher
des Bayerischen Waldes waren eine
Elite, bewundert und gefürchtet zugleich
– aber es war eine Elite, die oft
jung starb. Ihr Leben war ein ständiger
Tanz auf dem Vulkan.
DER WANDERZWANG - DIE NOMADEN
DES FEUERS
In den frühen Jahrhunderten fraß
eine Glashütte den Wald um sich
herum förmlich auf. Die Öfen, die
Tag und Nacht auf bis zu 1200 Grad
befeuert werden mussten, verschlangen
Unmengen an Buchenund
Fichtenholz. War der Wald im
Umkreis einer Hütte abgeholzt, gab
es kein Halten mehr: Die gesamte
Siedlung musste weiterziehen. Die
Menschen waren „Nomaden des
Feuers“. Ganze Familien luden ihren
spärlichen Besitz auf Ochsenkarren
und zogen tiefer in die unberührte
Wildnis, immer dem Holz hinterher.
Erst als man in der zweiten Hälfte
des 19. Jahrhunderts Kohle mit der
neuen Eisenbahn in den Wald transportieren
konnte, wurden die Standorte
fest. Bis dahin war Heimat für
die Glasmacher kein Ort, sondern
nur der nächste volle Schmelztiegel.
DER „GLÄSERNE TOD“ DIE ARBEIT
AN DEN ÖFEN WAR MÖRDERISCH
UND GLICH EINEM VORHOF ZUR
HÖLLE
FEUER UND EIS: Die Männer standen
direkt am offenen, tosenden Ofenloch.
Vorne verbrannte ihnen die
Haut bei sengender Hitze, während
ihnen im Rücken der eisige Wind
des bayerischen Winters durch
die ritzenreichen, provisorischen
Holzhütten in die Knochen fuhr.
Dieser extreme Temperaturwechsel
ruinierte das Immunsystem.
DIE STAUBLUNGE: Noch schlimmer
war der feine, unsichtbare Quarzstaub,
der beim Mischen der Rohstoffe
(„Gemenge“) entstand. Er
setzte sich in den Lungen fest. Die
„Staublunge“ und Tuberkulose waren
ständige Begleiter.
DER GRAUE STAR: Wer jahrelang
ohne Schutzbrille in das grelle,
weißglühende Licht des Schmelzofens
starrte, erblindete oft
schleichend am „Glasmacherstar“
(Wärmestar). Viele Meister wurden
waldwärts - 5
kaum älter als 40 oder 50 Jahre.
Der Spruch „Das Glas wird mit
dem Atem des Lebens geformt“
war wörtlich zu nehmen: Mit
jedem geblasenen Stück gaben
sie einen Teil ihrer Lebenskraft
ab.
DER DURST DER MÄNNER: Der
Flüssigkeitsverlust bei dieser
Schwerstarbeit war gigantisch.
Historische Berichte erzählen,
dass Glasmacher während
einer einzigen Schicht oft 6
bis 8 Liter Bier tranken. Dabei
ging es nicht um den Rausch
– betrunkene Glasmacher
konnten das filigrane Handwerk
nicht ausüben – sondern
um das Überleben. Das Bier
war damals weniger stark, aber
kalorienreich („flüssiges Brot“)
und vor allem keimfreier als
das oft verunreinigte Wasser in
den Siedlungen.
GEHEIMNIS UND STOLZ: Trotz des
elenden körperlichen Verfalls
genossen die Glasmacher hohen
Status. Sie waren „Freileute“, keine
Leibeigenen. Sie durften Waffen
tragen, hatten ihre eigene Gerichtsbarkeit
und hüteten ihr Wissen wie
einen Schatz. Das „Arcanum“ (das
Geheimnis der Glaszusammensetzung)
wurde nur vom Vater an
den Sohn weitergegeben. Starb ein
Meister unerwartet ohne Erben,
ging das Rezept oft mit ihm ins
Grab – und eine ganze Hütte stand
vor dem Ruin.
DIE VERGESSENEN KINDER: Auch
die Romantik der „guten alten Zeit“
verblasst beim Blick auf die Kinder.
Schon die Kleinsten mussten als
„Schürer“ helfen, das Feuer in Gang
zu halten oder schleppten holzschwere
Körbe. Schule war Nebensache,
wenn der Ofen rief. Das Glas
war ihr Leben, ihr Stolz – und oft
auch ihr Schicksal.
Der Mühlhiasl
Der Mühlhiasl – Der Prophet
aus dem Wald. Keine Geschichte
über den Bayerischen Wald ist
komplett ohne ihn: Matthäus
Stromberger (geb. 1753), genannt
der „Mühlhiasl“. Er war
ein Müller aus Apoig und gilt als
der Nostradamus des Waldes. Er
soll Dinge vorausgesagt haben
wie den Eisernen Vorhang („An
der Grenz’ wird man a eiserne
Staudn aufrichten“) oder den
Zweiten Weltkrieg. Ob er wirklich
alles so gesagt hat, ist
historisch umstritten – aber die
Geschichten werden noch heute
in den Wirtshäusern erzählt,
wenn es draußen dunkel wird.
6 - waldwärts
EIN LOBLIED
AUF DIE
Das stille Gold
des Vorfrühlings
KORNELLKIRSCHE
Wenn wir im März durch den Garten
streifen, liegt unser Fokus meist am
Boden. Wir suchen begeistert nach
den weißen Spitzen der Schneeglöckchen
und den gelben Tellern der
Winterlinge. Doch der Frühling spielt
sich nicht nur in der „Fußzone“ ab.
Wer den Blick hebt, entdeckt einen
Strauch, der oft im Schatten seiner
lauteren Schwester, der Forsythie,
steht – und dabei doch der heimliche
Star des Vorfrühlings ist: die Kornellkirsche
(Cornus mas).
EIN HAUCH VON PUDERZUCKER
AUF DUNKLEM HOLZ
Noch bevor die Bäume ihr Laub entfalten,
geschieht an den Zweigen
der Kornellkirsche, auch Gelber
Hartriegel genannt, etwas Zauberhaftes.
Anders als die Forsythie, die
ihre gelben Blüten wie Posaunen
laut in die Welt hinausstößt, übt
sich die Kornellkirsche in vornehmer
Eleganz.
Ihre Blüten sind winzige, kugelige
Dolden, die zu Tausenden am nackten,
dunklen Holz sitzen. Aus der
Ferne betrachtet wirkt der Strauch
nicht grell gelb, sondern in einen
goldenen, fast grünlich schimmernden
Nebel gehüllt. Betrachtet man
die Blüten aus der Nähe, erinnern
sie an feinen, gelben Puderzucker.
Sie trotzen Kälte und späten Frösten
mit einer Robustheit, die man
diesem filigranen Gewächs kaum
zutraut.
DIE TANKSTELLE FÜR DIE ERSTEN
GÄSTE
In der Geschichte des Frühlingsgartens
übernimmt die Kornellkirsche
eine lebenswichtige Rolle, die sie
von vielen anderen Ziergehölzen
unterscheidet. Wenn an sonnigen
Tagen die Temperaturen steigen,
erwachen nicht nur wir Menschen,
sondern auch die Wildbienen und
Honigbienen.
Für sie ist die Kornellkirsche oft die
Rettung. Während moderne Forsythien-Hybriden
zwar leuchten, aber
oft weder Nektar noch Pollen bieten
(sie sind steril), deckt die Kornellkirsche
den Tisch reichlich. Wer an
einem sonnigen Märztag unter einer
alten Kornellkirsche steht, hört
ein tiefes, zufriedenes Brummen.
Hier wird der Treibstoff getankt,
den die Insektenvölker für den Aufbau
der neuen Generation dringend
benötigen. Sie ist der ökologische
Gegenpol zur reinen Ästhetik – sie
ist Schönheit mit Nutzen.
EIN GEWÄCHS FÜR VIER JAHRES-
ZEITEN
Das Besondere an diesem Hartriegel
ist seine Ausdauer. Wenn die Frühlingsshow
vorbei ist und die Zwiebelblumen
einziehen, entfaltet die
Kornellkirsche ihr gesundes, glänzend
grünes Laub. Sie bildet dichte
Hecken, die Vögeln Schutz bieten.
Und dann folgt das zweite große
Finale: Im Spätsommer und Herbst
leuchten rubinrote, längliche Früchte
im Laub – die „Kornelkirschen“.
Sie sind essbar, schmecken herbsäuerlich
wie Sauerkirschen und
sind reich an Vitamin C. Was die
Vögel übrig lassen, können Gärtner
zu köstlichem Gelee oder Likör verarbeiten.
So spannt dieser Strauch
den Bogen vom ersten Sonnenstrahl
im Februar bis zur Ernte im Oktober.
FAZIT: EIN MUSS FÜR DEN
NATURGARTEN
Die Kornellkirsche lehrt uns,
dass der wahre Wert einer
Pflanze nicht immer im lautesten
Auftritt liegt. Sie ist
genügsam, robust, ökologisch
unverzichtbar und das ganze
Jahr über attraktiv. Wer den
Frühling nicht nur sehen,
sondern auch summen hören
möchte, sollte diesem heimischen
Gehölz einen Platz im
Garten schenken.
20 - waldwärts 20 - waldwärts
waldwärts - 7
A
rts
Anzeige
waldwaerts-magazin.de
Erleben Sie
bayerisch-bodenständige
Wirtshauskultur
mit Biergarten im Dreiburgenland
Gasthaus Kerber • Dreiburgenstr. 30 • 94538 Fürstenstein
Tel. 08504 1645 • info@pension-kerber.de
www.pension-kerber.de
STARTEN SIE MIT UNS
IN DEN MODE-
FRÜHLING
IHR EXPERTE FÜR
JEANS AND MORE
♥ trendige Styles
♥ perfekte Passformen
♥
auch in Übergrößen
und Überlängen
Sparen Sie bei unseren
regelmäßigen
Rabatt-Aktionen richtig Geld!
NUR DIESEN Schwarzmaierstr. SONNTAG / 61 29.03
94481
LOHNT SICH
Grafenau
SHOPPEN
· Tel.
DOPPELT:
08552 96470
Mo – Fr 9.30 – 18.00 Uhr / Sa 9.30 – 12.00 Uhr
TRENDIGE STYLES
PERFEKTE PASSFORMEN
AUCH IN ÜBERGRÖSSEN UND ÜBERLÄNGEN
FERIENREGION 90 NATIONALPARK
x 61 mm
BAYERISCHER WALD
VOM WALD
DAS BESTE.
VORBEIKOMMEN, LIEBLINGSJEANS
SICHERN UND SPAREN.
5-GÄNGE-RADELN
Kulinarisches eBike Event
STERBEN, TOD UND TRAUER.
KAUFE IN 2 NIEDERBAYERN
JEANS & SPARE 10€
NUR AM UND VERKAUFSOFFENEN ANDERSWO. SONNTAG GÜLTIG.
SONDERAUSSTELLUNG
IM FREILICHTMUSEUM
FINSTERAU
NICHT AUF REDUZIERTE WARE.
gestaltung: WEISSRAUM.media
JETZT ANMELDEN
& PLÄTZE SICHERN!
25. JULI 2026
NEUSCHÖNAU
www.ferienregion-nationalpark.de
28.03.2026 —
04.04.2027
Museumsstraße 51 | 94151 Finsterau
Tel.: +49 8557 9606 0 | freilichtmuseum.de
8 - waldwärts
Wenn die Tage länger
werden, die Sonne
wärmer scheint und die
ersten Blumen aus dem
Boden sprießen, zeigt
sich der Frühling von
seiner schönsten Seite.
In dieser Ausgabe nehmen
wir Sie mit auf eine
kleine Entdeckungsreise:
A „GSCHEID‘S“
Von alten Bräuchen über
erstaunliche Naturphänomene
bis zu frühlingshaften
Zitaten – wieder
einmal gibt es bei uns
„a gscheid’s Durcheinander“,
das Lust macht,
die Welt mit neugierigen
Augen zu betrachten.
FRÜHLINGSANFANG:
Meteorologisch beginnt der
Frühling am 1. März, während
der kalendarische Frühling
meist um den 20. März startet,
wenn Tag und Nacht gleich
lang sind. Nun erwacht die
Natur: Die Wiesen werden
grüner, die ersten Krokusse
sprießen, und die Vögel erfüllen
die Luft mit ihrem Gesang.
ZITAT
„UND JEDEM
ANFANG WOHNT
EIN ZAUBER INNE.“
(Hermann Hesse,
1877–1962)
APRIL, DER SCHLAWINER
„Der April macht, was er will“ – diese alte
Bauernregel trifft genau ins Schwarze.
Mal scheint die Sonne, dann regnet es,
manchmal fällt sogar Schnee. Die Natur
reagiert auf jede Wetterlaune, und das
macht den Frühling so abwechslungsreich
und spannend.
BAUERNREGEL:
„Märzenwind
und Aprilschnee
bringen viel Frucht
und Klee“
FRÜHBLÜHER – DIE
ERSTEN FARBTUPFER
Krokusse, Schneeglöckchen, Märzenbecher
und Narzissen setzen
bunte Akzente auf Wiesen und
Waldränder. Sie nutzen die Zeit,
bevor die Bäume wieder Blätter
tragen, und zaubern erste Farbtupfer
in die Landschaft. Wer
genau hinsieht, entdeckt sogar die
zarten Blüten von wilden Narzissen
in kleinen Lichtungen.
waldwärts - 9
ZITAT:
„Der Frühling
ist die Musik
der Erde.“
Thomas Fuller
(1608–1661)
OSTERN – BRAUCHTUM
Ostern fällt auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling.
In vielen Orten werden Osterfeuer entfacht, Eierläufe veranstaltet
und Palmbuschen gebunden. Kinder suchen mit Begeisterung nach bunten
Eiern, während Erwachsene die kunstvoll gebundenen Palmbuschen
segnen lassen.
FRÜHLINGSBRÄUCHE:
• Märzenstrick / Mărtisor:
Am 1. März werden kleine rote
und weiße Fäden an Türen oder
Bäumen aufgehängt, um Glück
und Gesundheit zu bringen.
KIRSCHBLÜTENFESTE
• Kirschblütenfeste:
Ende März bis Anfang April
blühen die ersten Kirschbäume
und verwandeln
Wege und Alleen in ein
rosa-weißes Blütenmeer.
KURIOSE NATUR-
PHÄNOMENE
• Knospensprung bei Sonnenwärme:
Hasel, Weide und andere Pflanzen
öffnen ihre Knospen schon bei
wenigen Sonnenstunden.
• Bienen erwachen aus Winterruhe:
Schon bei 10–12 °C Außentemperatur
fliegen die ersten Bienen
aus ihren Stöcken und sammeln
Pollen. (bmuv.de)
ZUGVÖGEL UND FRÜHLINGSMUSIK
Im März kehren Kraniche, Stare und Schwalben aus ihren Winterquartieren
zurück. Wer aufmerksam durch Wiesen und Auen streift, kann den
ersten Kuckuck hören – ein sicheres Zeichen, dass der Frühling da ist.
• Palmsonntag:
Palmbuschen aus Buchsbaum,
Weidenkätzchen und bunten Bändern
werden gebunden und in der
Kirche gesegnet – ein Brauch, der
Jung und Alt verbindet.
10 - waldwärts
UNTERWEGS IM
PESENBACHTAL
Wildes Wasser, Urzeit-Granit
und eine versteinerte Flamme
Wer dem Trubel des Alltags für ein
paar Stunden entfliehen möchte,
findet in der Donau Region Oberösterreich
ein wahres Paradies für
Entdecker. Das Naturschutzgebiet
Pesenbachtal im malerischen Mühlviertel
ist weit mehr als nur ein gewöhnlicher
Wanderweg – es ist eine
kleine Reise durch eine urzeitliche
Landschaft, gekrönt von einem majestätischen
Wahrzeichen aus Stein.
Der Ruf des Wassers: Ein sanfter
Start in Bad Mühllacken
Die Tour beginnt noch ganz beschaulich
im idyllischen Kurort
Bad Mühllacken. Kaum hat man die
ersten Meter auf dem Weg zurückgelegt,
wird man von der eigentümlichen
Magie des Tals umhüllt. Das
leise, stetige Plätschern des Pesenbachs
wird zum treuen Begleiter,
während man immer tiefer in das
grüne Herz der Schlucht eintaucht.
Die Luft hier ist herrlich erfrischend,
sie duftet nach feuchtem
Moos, feuchter Erde und dem puren
Wald.
Wildromantisch das Naturschutzgebiet Pesenbachtal.
Über Stock, Stein und durch die
mystische „Blaue Gasse“
Doch wer glaubt, es handle sich
hierbei um einen simplen Sonntagsspaziergang,
wird bald eines
Besseren belehrt. Die anfängliche
Idylle weicht einem Weg, der es absolut
in sich hat. Das Pesenbachtal
überrascht mit einem unerwartet
alpinen Charakter! Dem roten
Markierungspunkt folgend, geht es
über knorrige Wurzelgeflechte und
mächtige, vom Wasser teils glatt
polierte Granitblöcke.
Trittsicherheit und eine gute
Grundkondition sind auf diesem
Abschnitt unerlässlich. Belohnt
wird man dafür mit spektakulären
Naturkulissen: An mystischen Orten
wie der sogenannten „Blauen Gasse“
zeigt das Mühlviertel seine raue,
wilde Schönheit, bevor sich der
dichte Wald schließlich lichtet.
Der Kerzenstein:
Ein Denkmal der Natur
Dann ist es so weit: Der Blick wird
frei auf das absolute Highlight und
Wahrzeichen der Region. Wie eine
gigantische, versteinerte Flamme
ragt der 12,5 Meter hohe Kerzenstein
majestätisch gen Himmel. Ein
imposantes Fotomotiv und der verdiente
Höhepunkt der Tour.
Direkt zu Füßen dieses steinernen
Riesen wartet ein liebevoll angelegter
Rast- und Picknickplatz.
Wer hier seine mitgebrachte Jause
auspackt, wird schnell feststellen:
Bei frischer Waldluft und mit Blick
auf den Kerzenstein schmeckt die
Brotzeit einfach doppelt so gut. Hier
oben, fernab vom Lärm der Welt,
scheint die Zeit für einen Moment
stillzustehen.
waldwärts - 11
Aschach
an der Donau
Das Wahrzeichen des
Tals. Wie eine versteinerte
Flamme ragt der
12,5 Meter hohe Kerzenstein
aus Urzeit-Granit
majestätisch über dem
Pesenbach empor.
Genuss für Leib und Seele
Der Weg zurück schließt den etwa
7,7 Kilometer langen Rundweg ab
– und weckt die Vorfreude auf die
regionale Kulinarik. Wer es bodenständig
und zünftig mag, kehrt
beim nahegelegenen Schlagerwirt
in Mühlberg ein. Er ist bekannt für
seine hervorragende Küche und den
herzlichen Service; genau der richtige
Ort, um das Erlebte bei einem
kühlen Getränk Revue passieren zu
lassen. Alternativ lädt das Kurhaus
Bad Mühllacken direkt am Startund
Endpunkt der Tour dazu ein,
sich mit regionalen, gesundheitsbewussten
Köstlichkeiten verwöhnen
zu lassen.
Der absolute Geheimtipp zum Abschluss:
Bevor es auf die Heimreise
geht, sollten Wanderer unbedingt den
Kneipp-Garten in Bad Mühllacken besuchen.
Wenn man die Wanderschuhe
abschnürt und die müden, beanspruchten
Waden in das eiskalte, klare
Wasser taucht, ist das Naturabenteuer
Pesenbachtal einfach perfekt.
12 - waldwärts
Vilshofen
Jede Woche 3 x
in kürzester Zeit ans Meer
Kroatien
In 2 Stunden von
Vilshofen ans Meer...
...atemberaubende Ausblicke
...stressfrei im Urlaub ankommen
...im privaten Shuttle zum Hotel
...viele TOP Hotels zur Auswahl
Jeden Sonntag erreichen Sie in etwas mehr als 2 Stunden die
wunderschönen Adriastädtchen Rovinj, Vrsar und Porec und
können nach dieser stressfreien Anreise mit atemberaubenden
Panoramen bereits am ersten Tag Ihren wohlverdienten und
erholsamen Urlaub genießen.
In ebenfalls gut 2 Stunden ab Vilshofen treffen Sie jeden Samstag
nach einem unvergesslichen Flug über die reizvolle Landschaft
der Kvarner Bucht mit ihren unzähligen Inseln und einem
kurzen Transfer im 4-Sterne-Wellnesshotel Aurora, im 4-Sterne-Familienhotel
Vespera oder im erstklassigen 5-Sterne-Hotel
Bellevue in Mali Losinj ein und können sofort in Ihre Ferien
starten.
Ganz neu haben wir für Sie jeden Freitag das Kaiserbad Opatija
im Angebot, wo Sie der historische Hauch der K.u.K. Monarchie
zum entspannen einlädt. Unter unseren für Sie exklusiv ausgewählten
Hotels finden Sie das 5-Sterne-Hotel Ambasador,
das 4-Sterne-Heritage Hotel Imperial und das 4-Sterne-Hotel
Admiral, aber auch das 2026 neu gebaute luxuriöse Apart- und
Designhotel Arterra in Medveja!
Oder chartern Sie einfach unsere Flugzeuge für Ihre nächste private
oder geschäftliche Reise und entscheiden Sie selbst über
Ihr Ziel. Ihren persönlichen Wünschen entsprechend, bringt Sie
unser bestens ausgebildetes und erfahrenes Pilotenteam individuell,
flexibel und sicher an Ihr nächstes Flugziel!
WIR HABEN DIE GANZE
WELT IM ANGEBOT!
Busreisen, Flugreisen, Selbstfahrerreisen,
Schiffsreisen und Gruppenreisen
Besuchen Sie uns persönlich in einem unserer Reisebüros.
Wir freuen uns auf Sie!
Ihre Flugreise beginnt in Vilshofen. Schnell, sicher und entspannt.
terminal e
Messestraße 6
94036 Passau-Kohlbruck
Tel. 0851 989000 200
First Reisebüro
Brunngasse 12
94032 Passau
Tel. 0851 3839 0
Bad Füssing
Dürnöderweg 1
94072 Bad Füssing
Tel. 08531 9449 0
Rotthalmünster
Kirchplatz 3
94094 Rotthalmünster
Tel. 0851 989 000 230
Haus im Wald
Hangstraße 14
94481 Grafenau
Tel. 08555 9606 0
Eichberger Reisen GmbH & Co. KG Messestraße 6 94036 Passau Tel. 0851 989 000 200 reise@eichberger-reisen.de www.eichberger-reisen.de
waldwärts - 13
GRATIS-GUTSCHEIN:
100 EURO
ellow
Bei einer Buchung von flYellow
gibt´s einen 100 Euro Gutschein
pro Person für Ihre nächste
Reise mit Eichberger
Reisen dazu.
Insel Losinj
Sonneninsel in der Kvarner Bucht
Ende des 19. Jahrhunderts erklärte die österreich-ungarische Monarchie
die Insel Losinj aufgrund ihres einmaligen Klimas und ihrer
reichhaltigen Natur zum klimatischen Kurort. Die wunderschöne,
unberührte Natur wurde bis heute bewahrt. Die Natur bringt all
ihren Zauber zum Vorschein und dient als Oase für jene, die vom
Stress und den Menschenmassen im Alltag fliehen. 2600 Sonnenstunden
im Jahr garantieren einen gelungenen Urlaub unter südlicher
Sonne und an wunderschönen Stränden. Entdecken auch Sie
den Zauber der Insel Losinj! Eichberger Reisen und flYellow haben
seit 2024 nur für Sie eine exklusive Samstagsanreise mit unseren
luxuriös ausgestatteten Flugzeugen im Programm. Genießen Sie
einen atemberaubenden Flug über die Alpengipfel und die einmalige
Inselwelt der Kvarner Bucht.
8 Tage HP inkl. Flug
Jeden Samstag von 09.05. bis 26.09. ab 1499.-
8 Tage HP
inkl. Flug ab
1499.-
Leistungen:
Flug ab/bis Vilshofen, Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen,
7 Übernachtungen im ****Hotel Aurora, DZ DU/WC, Frühstücksbuffet,
Abendessen (Buffet) mit Salatbuffet, Benutzung Swimmingpool, Kurtaxe
Weitere buchbare Hotels (teilweise abweichende Leistungen):
Mali Losinj: ****Hotel Vespera | *****Hotel Bellevue
Opatija Riviera
Opatija und Medveja
Der elegante Seekurort Opatija war einst der Urlaubsort für gekrönte
Häupter aus aller Welt und versprüht noch heute das Flair der K.u.K.-
Monarchie mit seinen herrlichen Parks, den frisch restaurierten
Villen und Belle-Epoque-Hotels in neuer-alter Schönheit. Was
einst dem Hochadel gut tat ist auch heute Balsam für die Seele.
Die 12 Kilometer lange Uferpromenade, die „Lungomare“,
die sich zwischen Lovran und Volosko an die Klippen schmiegt,
ist ideal für ausgiebige und erholsame Spaziergänge. Neben
der schönen Klippenküste und den gepflegten Kieselstränden
lassen eine Vielzahl ausgezeichneter Fischrestaurants, Bars und
Cafés das ganze Jahr über eine kaiserliche Urlaubsatmosphäre
entstehen.
8 Tage HP inkl. Flug
Jeden Freitag von 08.05. bis 25.09. ab 1499.-
Leistungen:
Flug ab/bis Vilshofen, Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen,
7 Übernachtungen im ****Hotel Admiral, DZ DU/WC, Frühstücksbuffet,
Abendessen (Buffet) mit Salatbuffet, Benutzung Swimmingpool, Kurtaxe
Weitere buchbare Hotels (teilweise abweichende Leistungen):
Opatija: ****Hotel Heritage Imperial | *****Hotel Ambasador
Medveja: Apart- und Designhotel Arterra
8 Tage HP
inkl. Flug ab
1499.-
Weitere Informationen, Termine, Preise,
unterkunftsspezifische Leistungen und
Zusatzleistungen siehe Reisebeschreibung
Weitere Informationen, Termine, Preise,
unterkunftsspezifische Leistungen und
Zusatzleistungen siehe Reisebeschreibung
14 - waldwärts
Ilzstausee.
Foto: Tourismusverband Ostbayern, Thomas Linkel
WALDGEFLÜSTER UND PASSAUS
GRÜNE STADTRAND-IDYLLE
Wandertouren im Naturschutzgebiet
Halser Ilzschleifen
(TVO). Wer an nachhaltiges Reisen
denkt, träumt von unberührten
Landschaften, klarer Luft und einer
lebendigen Natur. Der Bayerische
Wald bietet all das und noch viel
mehr. Mit über 6.000 Quadratkilometern
erstreckt sich hier die größte
Waldlandschaft Mitteleuropas, ein
grünes Meer aus Fichten, Buchen und
Tannen, das Wanderer, Naturliebhaber
und Ruhesuchende gleichermaßen
anzieht. Zwei Naturparke und der
älteste Nationalpark Deutschlands
bilden das Herz der Urlaubsregion
und bieten seltenen Tier- und Pflanzenarten
eine geschützte Heimat.
Wer hier Urlaub macht, entscheidet
sich für Entschleunigung und nachhaltige
Erholung, aber auch liebevoll
gepflegte Traditionen und eine
reiche Geschichte – sei es bei Übernachtungen
in regional geführten
Gästehäusern, sanften Wanderungen
oder Sightseeing in historischen
Gassen.
Stadtrand-Idylle und „Schwarze Perle“
des Bayerischen Waldes
Ein grüner Tipp für Genießer liegt direkt
am Schnittpunkt von Natur und
Kultur: das Naturschutzgebiet Halser
Ilzschleifen nahe Passau. Nur 15
Minuten mit dem Rad vom barocken
Dom St. Stephan entfernt beginnt
eine Welt aus Stille, Wasser und Wald.
Die romantische Flussschleife der Ilz
windet sich hier durch dichte Wälder.
Am Ziel des Ilztalwanderweges, der
von Perlesreut in den Passauer Stadtteil
Hals führt, präsentiert sich eine
atemberaubende Naturbühne: In
zwei großen Mäandern bahnt sich die
Ilz ihren Weg nach Passau, wo sie in
die Donau mündet. Übrigens: Eintauchen
in die wundervolle Landschaft
des Ilztals kann man auch mit der
Bahn. Die Ilztalbahn, eine Freizeitbahn,
folgt zwischen Freyung und
Passau auf großen Teilen dicht dem
Flusslauf.
Weitere Tourentipps zum Wandern
in und um Passau findet man unter
www.passau.tourismus.de
waldwärts - 15
24 - waldwärts
WER WEISS DENN,
DASS ES IN OST-
BAYERN FÜNF
RÖMER-MUSEEN GIBT?
Legionär in Bad Göggig.
Foto: Tourismusverband Ostbayern,
Thomas Linkel
(TVO). Ostbayern ist eine echte
Schatzkammer der Römergeschichte.
Gleich fünf Römermuseen
erzählen hier von
Legionären und Kaisern, von
Grenzwällen und glanzvollen
Städten. Fast ein halbes Jahrtausend
lang bildete die Donau
die Grenze des Römischen
Reiches. Der bayerische Donaulimes
markiert dabei den
nördlichsten Abschnitt dieser
einstigen Flussgrenze, die sich
von Eining bis hinunter zum
Schwarzen Meer erstreckte.
Seit Juli 2021 gehört der westliche
Teil des Donaulimes – von
Bayern bis in die Slowakei zum
182 x 78 mm
UNESCO-Welterbe „Grenzen
des römischen Reiches“. Die
Überreste römischer Kastelle,
Militäranlagen und Siedlungen
zeugen noch heute von
dieser bewegten Epoche. Besonders
anschaulich wird die
Geschichte in den fünf Römermuseen
am bayerischen Donaulimes
in Kelheim, Regensburg,
Straubing, Künzing und
Passau erlebbar. Ein Besuch
lohnt sich nicht nur wegen der
Vergangenheit, denn nach der
Zeitreise laden charmante Altstädte,
gemütliche Cafés und
die sanfte Hügellandschaft
Ostbayerns zum Verweilen ein.
Anzeige
Eintauchen & Genießen
Willkommen im
Urlaub!
Badewelt
Saunawelt
Freibad
Massage
Gastronomie
Täglich
10–22 Uhr
geöffnet!
elypso Freizeit- und Erlebnisbad • Sandnerhofweg 4-6 • 94469 Deggendorf
waldwärts - 16
Entdecken. Erleben. Genießen.
Aktiv im Passauer Land
Der Apfel-Radl-Weg Neuhaus am Inn.
Fotos: Zweckverband TI Passauer Land_Fotografie Beata Kania
Der Apfel-Radl-Weg durch Vornbach.
Der Aussichtsturm Büchlberg.
Wandern zum Hauzenberger Staffelberg.
Mit zwei neuen, kostenlosen Broschüren
lädt das Passauer Land dazu ein, die
Region aktiv zu entdecken: „Wandern im
Passauer Land“ und „Radfahren im Passauer
Land“ bieten umfassende Inspirationen
für naturnahe Erlebnisse zwischen
Flusslandschaften und sanften Hügeln.
Wandern im Passauer Land bedeutet
grandiose Ausblicke, wunderschöne
Themenwege und spannende Lehrpfade.
Ob in den Ausläufern des Bayerischer
Wald, entlang der Donau und des Inn oder
durch die weite Landschaft zwischen Rott
und Vils – die Region begeistert mit Vielfalt.
Historische Pilgerrouten führen zu
Kirchen, Klöstern und Wallfahrtsstätten,
während grenzübergreifende Wege bis
in den Böhmerwald und nach Oberösterreich
reichen. Fernwanderwege wie der
Goldsteig, der Donausteig und der
Donau-Panoramaweg verbinden Naturerlebnis
mit beeindruckenden Perspektiven.
Auch Radbegeisterte finden ideale Bedingungen:
Im nördlichen Teil prägen sanfte
Hügel das Bild, im Süden laden flachere
Strecken entlang der Donau, Inn und Rott
zum entspannten Dahingleiten ein. Ein
dichtes, gepflegtes Radwegenetz verbindet
erhabene Burgen und idyllische Orte.
Fernradwege wie der Donauradweg, der
Innradweg und der Römerradweg schaffen
grenzüberschreitende Erlebnisse.
Vom sportlich Aktiven über Familien bis
zum Genussradler oder E-Biker –
für jeden Anspruch ist etwas geboten.
Einladende Biergärten und zahlreiche
Servicestationen sorgen für zusätzlichen
Komfort.
Aktuelle Rad- und Wandertipps bietet
zudem der monatliche Newsletter
(Anmeldung unter: www.passauer-land.de/
newsletter-anmeldung).
Die kostenlosen Broschüren können unter
www.passauer-land.de/service/broschueren
bestellt werden.
Tourismus im Passauer Land
www.passauer-land.de –
tourismus@landkreis-passau.de
Telefon 0851 397-2600
Anzeige waldwärts - 17
18 - waldwärts
EINFACH LOSRADELN
Kurze Wege, schöne
Strecken und viele
Möglichkeiten
direkt vor der Haustür
Wer rund um Freyung und Passau aufs Rad steigt,
begibt sich auf eine Reise, die weit mehr ist als
Bewegung: Es ist ein Eintauchen in Landschaft,
Geschichte und stille Glücksmomente. Die Dreiflüssestadt
bietet ein einzigartiges Panorama und
zugleich den idealen Ausgangspunkt für unvergessliche
Touren. Während es zwischen Donau,
Inn und Ilz eher flach dahin geht, wird es rund um
Freyung etwas hügeliger. Beides hat seinen Reiz –
je nachdem, wie man unterwegs sein will. Wer es
gemütlich mag, bleibt in den Flusstälern. Wer es
ein bisschen anspruchsvoller will, fährt ein paar
Kilometer weiter hinein ins Umland.
GENUSSRADELN ENTLANG DER DONAU
Das Herzstück jeder Radtour ist der Donauradweg
– einer der schönsten Europas. Von Passau aus
führt er nahezu steigungsarm entlang des Flusses
Richtung Österreich und ist damit perfekt
für Genussradler, Familien und Einsteiger. Schon
die erste Etappe nach Schlögen bietet beeindruckende
Natur, weite Flussbögen und entspannte
Streckenführung. Wer weiterfährt, erlebt eine
einzigartige Mischung aus Kulturlandschaften,
barocken Klöstern und stillen Uferabschnitten.
VIELFALT ABSEITS DER HAUPTWEGE
Doch auch abseits der Donau lohnt sich das
Radeln: Der Innradweg führt von Passau nach
Schärding und verbindet bayerische und österreichische
Lebensart auf charmante Weise.
Rundtouren wie die Bajuwaren-Radrunde oder
der Römerradweg erschließen die Region mit
sanften Hügeln, kleinen Dörfern und weiten Ausblicken.
Insgesamt spannt sich ein dichtes Netz
aus Radwegen über das Passauer Land – ideal
für spontane Abstecher oder mehrtägige Entdeckungstouren.
waldwärts - 19
NATUR, KULTUR UND KLEINE PAUSEN
Besonders reizvoll ist die Verbindung
von Natur und Kultur: Unterwegs laden
historische Altstädte, Kirchen und Klöster
zu Pausen ein, während sich hinter jeder
Flussbiegung neue Perspektiven eröffnen.
Oft genügt ein kurzer Halt am Ufer, um das
leise Strömen des Wassers zu hören und den
Moment zu genießen.
RUND UM FREYUNG – ETWAS MEHR BEWE-
GUNG, VIEL AUSSICHT
Rund um Freyung wird es etwas anspruchsvoller.
Leichte Anstiege wechseln sich mit
längeren Abfahrten ab, oft auf kleinen
Straßen oder ruhigen Wegen. Dafür wird man
immer wieder mit schönen Ausblicken belohnt
– über Wälder, Hügel und weite Landschaften.
Viele Touren führen durchs Dreiländereck.
Die Übergänge sind fließend – oft
merkt man erst auf den zweiten Blick, dass
man gerade die Grenze überquert hat. Die
Wege verlaufen ruhig weiter, die Landschaft
bleibt offen und weit. Genau das macht den
Reiz aus: Es fühlt sich nicht nach einer festgelegten
Route an, sondern nach Strecken,
die sich ganz selbstverständlich ergeben.
Hier kann man sich gut eigene Strecken
zusammenstellen. Mal eine kürzere Runde
nach Feierabend, mal eine längere Ausfahrt
am Wochenende. Wer möchte, verbindet
mehrere Abschnitte und ist schnell ein paar
Stunden unterwegs.
Wer sich an konkreten Routen orientieren
möchte, hat mehrere gute Möglichkeiten.
Der Nationalpark-Radweg führt auf rund
125 Kilometern durch die gesamte Region
und verbindet Orte wie Freyung, Grafenau
und Neuschönau. Er eignet sich gut für
längere Touren oder einzelne Etappen mit
viel Naturanteil. Ebenfalls interessant ist
der Adalbert-Stifter-Radweg, der von Haidmühle
Richtung Passau verläuft. Gerade im
Abschnitt rund um Freyung bietet er eine
ruhige Streckenführung durch Wälder und
kleinere Ortschaften und lässt sich gut mit
anderen Wegen kombinieren. Über den Donau-Ilz-Radweg
besteht zudem eine direkte
Verbindung in Richtung Passau. So lassen
sich Touren flexibel planen – etwa als längere
Strecke mit Ziel an der Donau oder als
Rundtour zurück in den Raum Freyung.
UNTERWEGS – OHNE GROSSEN PLAN
Was das Radfahren rund um Passau und
Freyung besonders macht, ist nicht eine einzelne
Strecke, sondern die Summe aus allem.
Die kurzen Wege, die vielen Möglichkeiten
und die Mischung aus flachen und etwas
anspruchsvolleren Abschnitten. Oft reicht
es, einfach loszufahren. Ein grobes Ziel im
Kopf – oder auch gar keines. Man folgt einem
Weg, biegt spontan ab und entdeckt neue
Strecken. Genau so entstehen oft die besten
Touren.
Ein Tipp: zu Zeiten fahren, wenn weniger los
ist – früh am Morgen oder am Abend. Dann
sind die Wege ruhiger, und die Landschaft
wirkt noch einmal ganz anders. Am Ende
geht es nicht darum, möglichst viele Kilometer
zu sammeln. Sondern darum, rauszukommen,
sich zu bewegen und die eigene
Umgebung neu wahrzunehmen. Schritt für
Schritt – oder besser gesagt: Tritt für Tritt.
20 - waldwärts
DAS WUNDER
IN DEN WIPFELN
Die rettende Umarmung
im Kopf des Spechts
Wenn die Natur zum genialen
Architekten wird – Wie ein kleiner
Vogel mit jedem Schlag sein Leben
riskiert und durch ein verborgenes
Wunder geschützt wird. Das kraftvolle
Stakkato des Spechts ist der
vertraute Trommelwirbel des Waldes.
Doch hinter dieser alltäglichen
Szene verbirgt sich ein unsichtbares
Drama – und eine der zärtlichsten
und genialsten Schutzmaßnahmen
der Evolution. Es ist die Geschichte
einer Zunge, die sich nicht nur nach
Nahrung streckt, sondern sich wie
ein rettender Mantel um das Gehirn
ihres Besitzers legt.
EIN RHYTHMUS AM RANDE DES
MÖGLICHEN
Wenn der Specht seinen Schnabel in
die harte Rinde rammt, wirken auf
seinen winzigen Kopf Kräfte, die das
Tausendfache der Erdbeschleunigung
betragen. Für uns Menschen
wäre schon ein Bruchteil dieser Gewalt
fatal. Der Specht aber hämmert
bis zu zwölftausendmal am Tag. Wie
überlebt er diese enorme, selbst
auferlegte Erschütterung? Die
Antwort liegt in einer Anatomie, vor
der selbst modernste Ingenieure
ehrfürchtig staunen.
viel zu lang. Anstatt ein Hindernis
zu sein, hat die Natur sie zu einem
lebensrettenden Stoßdämpfer
umfunktioniert. Angetrieben von
einem flexiblen Knochengerüst,
dem Zungenbein, teilt sich die Zunge
im Rachen. Wie zwei sanfte Arme
wandern diese Stränge den Nacken
hinauf, legen sich über den gesamten
hinteren Schädel und verankern
sich sicher über den Augen oder in
der Nasenhöhle.
Trifft der Schnabel das Holz, spannt
sich dieses Konstrukt an und wird
zu einem biologischen Sicherheitsgurt.
Die Zunge leitet die zerstörerische
Energie behutsam um das
Gehirn herum ab. Es ist, als würde
der Specht sein eigenes Gehirn vor
jedem Aufprall liebevoll in den Arm
nehmen.
EIN MASSANZUG AUS KNOCHEN
Diese „Umarmung“ ist Teil eines
perfekten Maßanzugs: Das Gehirn
ruht eng eingebettet in einer
Schädelhöhle aus schwammartigem
Knochen, der wie ein weiches Kissen
jeden Rest-Schock absorbiert.
Zudem schließt der Specht in der
Millisekunde vor dem Aufprall
reflexartig ein drittes Augenlid – so
bleiben die Augen sicher in ihren
Höhlen.
DEMUT VOR DEN DETAILS
Wenn wir das nächste Mal den
Rhythmus des Spechts im Wald
hören, sollten wir kurz innehalten.
Es ist der Klang purer Überlebenskunst.
Der Specht lehrt uns: Manchmal
liegt die größte Stärke nicht in
der Härte, mit der wir zuschlagen,
sondern in der Sanftheit, mit der
wir unser Innerstes beschützen.
DIE ZUNGE ALS LIEBEVOLLE
UMARMUNG
Das eigentliche Wunder offenbart
sich tief im Inneren. Die Zunge des
Spechts ist für seinen Schnabel
waldwärts - 21
DER „WOID“, WIE
MAN IHN NOCH NIE
GESEHEN HAT
Das Haus der Bayerischen Geschichte
in Regensburg lädt in einer neuen
Sonderausstellung ein, den Bayerischen
Wald ganz neu zu entdecken.
Gruß vom Dreisesselberg. Fotos: obx-news/HdBG
Glasschleiferei.
Regensburg (obx) - Eine Zufallsentdeckung wird zur historischen
Sensation: Als Dr.Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen
Geschichte, eine umfangreiche Ansichtskartensammlung zum Bayerischen
Wald sichtete, ahnte er nicht, dass er damit ein verschollen
geglaubtes Archiv des Heimatschriftstellers Max Peinkofer freilegen
würde - und in den Unterlagen seines verstorbenen Vaters in Hengersberg
ein passendes Gegenstück finden sollte. Was als glückliche Fügung
begann, wurde zur zwei Jahre langen Spurensuche, die nun in
der neuen Sonderausstellung „Geschichten aus dem Bayerwald II“ im
Foyer des Hauses der Bayerischen Geschichte in Regensburg mündet.
Loibl, selbst im Bayerischen Wald verwurzelt,
zeichnete anhand der Karten
ein ungewohnt vielschichtiges Bild
des "Woids": verspottet als Bayerisch
Sibirien, verklärt als Bayerns Wilder
Osten, jahrhundertelang von politischer
Vernachlässigung geprägt - und doch
um 1900 eine Boomregion. Der Wald
erscheint in der Ausstellung als eigenständiger
Kulturraum, eng vernetzt mit
Donauregion und Südböhmen, durch die
Säkularisation verwundet, aber getragen
von enormem Eigenantrieb.
Für ein besonderes Ausstellungserlebnis
sorgt Szenograf Fritz Pürstinger:
Er hat das Foyer in eine dichte Waldlandschaft
verwandelt - mit dreidimensionalen
Spitzenobjekten, die
die Fotoausstellung "Menschen im
Bayerischen Wald 1900-1950" erweitern.
Zu den Höhepunkten zählt der legendäre
Saccharin-Heilige, mit dem früher
"gschwirzt" wurde, sowie der kostbare
Weihnachtsaltar aus Niederaltaich, der
nach der Säkularisation auf verschlungenen
Wegen zurück in sein Kloster
fand: ein Jahrhundert-Stoff, wie ihn nur
der Bayerische Wald schreibt.
Auch der historische Aufschwung der
Region wird erzählt: Erst als 1877 die
Waldbahn - gegen Widerstände und
königliche Kanalpläne - den Bayerwald
erschloss, entwickelte sich der ländliche
Raum rasant. Glas aus dem Wald
fand seinen Weg in die Welt, Granit in
die Metropolen, Holz in die Fabriken.
Pensionen schossen wie Schwammerl
aus dem Boden, der Tourismus begann
zu florieren.
Die Sonderausstellung ist bis 14. Juni
2026 zu sehen. Zur Ausstellung erscheint
das Begleitbuch "Grüße aus
dem wilden Osten" im Verlag Friedrich
Pustet - eine erste Kulturgeschichte
des Bayerischen Waldes anhand von
Ansichtskarten, opulent bebildert und
reich an Anekdoten. Ein Werk, das wie
die Ausstellung selbst beweist: Der Bayerische
Wald ist viel mehr als Klischee
- er ist ein Kulturerbe voller Geschichten,
die es zu entdecken gilt.
22 - waldwärts
BÄUME, DIE BLUTEN
Wenn der Saft fließt
– der stille Start des
Frühlings
Wer im Frühjahr durch den Wald
streift, kann mit etwas Glück ein
ungewöhnliches Schauspiel beobachten:
Aus kleinen Rissen in der Rinde
tropft Wasser – klar, leicht süßlich,
fast wie Tränen. Besonders bei Birken
oder Ahorn scheint es, als würden
die Bäume „bluten“. Doch was auf den
ersten Blick dramatisch wirkt, ist in
Wahrheit ein faszinierendes Zeichen
des Neubeginns.
EIN UNSICHTBARER MOTOR STARTET
Nach den kalten Wintermonaten
beginnt im Inneren der Bäume
ein Prozess, der über Leben und
Wachstum entscheidet: der Saftfluss.
Sobald die Temperaturen
steigen und der Boden nicht mehr
gefroren ist, nehmen die Wurzeln
wieder Wasser auf. Dieses wird zusammen
mit gelösten Nährstoffen
durch den Stamm nach oben transportiert
– bis in die feinsten Zweige
und Knospen. Gerade im Frühjahr
ist dieser Druck besonders hoch.
Der Baum „pumpt“ gewissermaßen
Wasser nach oben, um die Knospen
mit Energie zu versorgen. Denn dort
entstehen bald neue Blätter und
Triebe.
WARUM ES TROPFT
Wenn die Rinde verletzt ist – etwa
durch einen kleinen Astbruch,
Frostschäden oder einen Schnitt –
kann dieser Druck dazu führen,
dass Saft austritt. Bei bestimmten
Baumarten wie Birke oder Ahorn
ist das besonders gut sichtbar. Der
austretende Saft wirkt wie klares
Wasser, enthält aber Zucker, Mine-
ralstoffe und andere gelöste Stoffe.
Dieses „Bluten“ ist also kein Zeichen
von Schwäche, sondern ein Hinweis
darauf, dass der Baum aktiv wird.
Er beginnt, nach der Winterruhe
wieder in Gang zu kommen.
EIN KURZER MOMENT IM JAHR
Der starke Saftfluss ist ein Phänomen,
das nur wenige Wochen im
Jahr zu beobachten ist – meist im
März und April. Sobald die Blätter
austreiben, verändert sich das System
im Baum: Die Verdunstung über
die Blätter übernimmt dann einen
Großteil des Wassertransports. Das
„Bluten“ verschwindet wieder. Diese
Phase ist für den Baum entscheidend:
Er legt nun die Grundlage für
das kommende Jahr – Blätter, Triebe
und neues Wachstum entstehen
bereits unter der Rinde.
VOM BAUM ZUM GETRÄNK
Schon seit Jahrhunderten nutzen
Menschen diesen Saft. Birkensaft
etwa wurde traditionell im Frühjahr
gewonnen und als belebendes Getränk
geschätzt. Auch Ahornsirup,
vor allem aus Nordamerika bekannt,
basiert auf diesem natürlichen Saftfluss.
Anzeige waldwärts - 23
Der neue
BMW iX3
Der elektrische Befreiungsschlag
der „Neuen Klasse“
Abbildung zeigt Sonderausstattungen.
T H E
WX3
N E
Freude am Fahren
DER NEUE BMW X3. JETZT LEASEN.
Erleben Sie ein Multitalent für Alltag, Reisen und Freizeit. Denn
mit einer neuen Designsprache und hochwertigen Materialien
macht der neue BMW X3 jeden Tag zu einem ganz individuellen
Abenteuer. Lassen Sie sich vom neuen BMW X3 begeistern
und vereinbaren Sie jetzt Ihre persönliche Probefahrt.
BMW X3 xDRIVE20d
Alpinweiß uni, 18“ Leichtmetallräder Y-Speiche 921, LED-Scheinwerfer,
800 Dachreling Volt-Ladetechnoligie in Aluminium lädt satiniert, von 10 auf Autom. 80% in Heckklappen-
21 Minuten.
Modernste Ladetechnik
Foto: MuW/m.wagner betätigung, BMW Curved Display, Navigation, Ambientes Licht,
Klimaautomatik mit 3-Zonenregelung, Sportsitze und Sitzheizung
vorn, Sitzverstellung, elektrisch, mit Memory für Fahrersitz, Wireless
Charging Ablage, Alarmanlage, 8-Gang Steptronic Automati-Schaltwippen,
der revolutionären
xDrive Allradsystem, Driving Bidirektional: Assistant, kamera- Der iX3 und kann radar-
Strom
Als erstes Modell
„Neuen Klasse“ basierte markiert Fahrerassistenzsysteme, der neue nicht Parking nur Assistant laden, sondern inkl. Rückfahrassistent,
Active
auch abgeben
Control und (an Rückfahrkamera E-Bikes, das eigene u.v.m Haus
BMW iX3 den Aufbruch in eine
Park
völlig
Distance
neue Elektro-Ära. Leasingbeispiel Auf Basis einer der BMW Bank oder GmbH*: das Stromnetz).
reinen E-Auto-Plattform Anschaffungspreis glänzt das
55.683,74 €
Laufzeit:
36 Monate
aerodynamische SUV (cW-Wert 0,24)
Fahrdynamik: Das „Heart of Joy“
Laufleistung p.a.:
10.000 km
mit massiven Technologiesprüngen:
Kraftpaket: Der elektrische Allradantrieb
(iX3 50 xDrive) liefert 469 PS
Leasingsonderzahlung 5.900,00 €
36 monatliche Leasingraten à 599,00 €
800 VOLT & 800 KM REICHWEITE und sprintet in flotten 4,9 Sekunden
Gesamtpreis 27.464,00 €
Neuer Akku: Eine 108-kWh-Batterie auf 100 km/h.
* Ein unverbindliches Leasingbeispiel der BMW Bank GmbH, Lilienthalallee 26,
mit neuen Rundzellen 80939 München. ermöglicht
Stand 10/2024. Alle Preise inkl. der gegebenenfalls gesetzlich anfallenden
Umsatzsteuer. Nach den Leasingbedingungen besteht die Verpflichtung,
beeindruckende
für das
Reichweiten
Fahrzeug eine Vollkaskoversicherung
von
Das Zentralgehirn: Das extrem
abzuschließen. Wir vermitteln Leasingverträge
(WLTP). und Finanzierungsverträge schnelle ausschließlich Steuergerät an die BMW Bank „Heart GmbH, of Joy“
bis zu 800 Kilometern
Lilienthalallee 26, 80939 München.
vernetzt Antrieb und Fahrwerk für
Rekord-Laden: Zzgl. Die 990,00 800-Volt-Architektur
erlaubt Angebot Ladeleistungen gültig solange bis der Vorrat
EUR Transportkosten. die typische, hochagile BMW-Fahrdynamik.
reicht.
400 kW. In 21 Minuten lädt der Akku
BMW X3 xDrive20d: WLTP Energieverbrauch kombiniert: 5,8
von 10 auf 80 l/100km; %. WLTP CO2-Emissionen kombiniert: 153 g/km; CO2-
Klasse: E; Leistung: 145 kW (197 PS) Hubraum: 1.995 cm³;
Kraftstoff: Diesel; Abbildung zeigt Sonderausstattungen.
Autohaus Richard Hable
Spitalstraße 33 • 94481 Grafenau • Tel. 08552 9607-0
• www.bmw-hable.de
Cockpit: „Panoramic Vision“
Radikal digital: Das klassische Kombiinstrument
und fast alle Knöpfe
verschwinden.
Display-Revolution: Wichtigste
Neuerung ist die BMW Panoramic
Vision, ein Info-Band über die
gesamte Breite der unteren Frontscheibe,
das direkt ins Sichtfeld des
Fahrers projiziert wird. Bedienung
erfolgt über das zentrale Touch-Display
und Sprache.
Platzwunder mit Frunk-Premiere
Raumgefühl: Durch den langen Radstand
(2,90 m) bietet der Fond Beinfreiheit
auf Oberklasse-Niveau.
Stauraum: Der Kofferraum fasst 520
Liter. Zudem bietet BMW hier erstmals
einen Frunk (58 Liter) unter
der Motorhaube an – ideal für Ladekabel.
Konsequent grün
Der iX3 wird im ungarischen
Debrecen in der weltweit ersten
Autofabrik produziert, die komplett
ohne fossile Energien auskommt.
Im Innenraum dominieren recycelte
Materialien.
Fazit: Der iX3 räumt mit alten Kompromissen
auf und vereint enorme
Reichweite, rasantes Laden und ein
futuristisches Innenraumkonzept
in einem sportlichen Paket.
hable_X3_90x220mm.indd 2 08.11.24 13:15
24 - waldwärts
UNSER DULTFESTBIER
Pünktlich zur Festsaison 2026!
NUR FÜR
KURZE
ZEIT!