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Baublatt Magazin März 2026

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www.baublatt.at

NR. 3 | 2026

ein magazin der

specialmediacom

DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK

HUPPLimit GPS (GNSS)

Hub- und Schwenkbegrenzungssystem für sicheres und effizientes Arbeiten

10 | Graz Center Of Physics

Anspruchsvoller Spezialtiefbau

für die Spitzenforschung

60 | Kanal- + Leitungsbau

Aktuelles aus der Geräteund

Verbautechnik

Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien

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Mit dem neuen Komatsu PC220LC-12 stellt der Fahrer

die Hydraulik selbst ein – ganz nach seinem Gefühl.

Ob Geschwindigkeit oder Feinfühligkeit: Die Maschine

passt sich an den Menschen an. Ergebnis: Bis zu

18 % weniger Treibstoffverbrauch*. Ausgestattet

mit einem leistungsstarken 129-kW-Komatsu-

Motor der nächsten Generation und der neuesten

intelligenten Maschinensteuerung (iMC) 3.0 verbindet

diese hochmoderne Maschine maximale Effizienz mit

einzigartigen Funktionen und allerhöchstem Komfort.

* im Vergleich zum Vorgängermodell

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Meilensteine

Eine moderne und leistungsfähige

Infrastruktur ist die Grundlage für

Lebensqualität, wirtschaftliche Stärke

und regionale Entwicklung. Diese an sich

selbstverständliche Erkenntnis wurde im

Rahmen der Eröffnung der neu errichteten

Röhre des Karawankentunnels zu Recht

mit Nachdruck betont. Die

neue Tunnelröhre ist ein erster

wichtiger Meilenstein, um

dieses Nadelöhr zwischen

Österreich und Slowenien zu

entschärfen. Nach einer

Bauzeit von insgesamt

siebeneinhalb Jahren –

bedingt durch eine Verzögerung

bei der Vergabe und

hydrogeologisch herausfordernden

Bedingungen auf

slowenischer Seite – ist der

knapp acht Kilometer lange

Tunnel nun fertiggestellt.

Mitte 2029 soll die Generalsanierung

der alten Tunnelröhre,

die 1991 eröffnet wurde, abgeschlossen

sein. Der Vollausbau bedeutet nicht nur

mehr Verkehrssicherheit, sondern ist auch

ein entscheidender Schritt in Richtung

mehr Chancen und mehr Wachstum.

Ein weiterer aktueller Meilenstein ist der

Neubau des Graz Center of Physics in der

Grazer Innenstadt. Das hochmoderne

Gebäude soll Österreichs Position in der

internationalen Spitzenforschung stärken

und ab 2030 die Physikinstitute von

Universität Graz und TU Graz erstmals an

einem gemeinsamen Standort vereinen.

Karl Englert

Verlagsleiter und Herausgeber

BAUBLATT.ÖSTERREICH

Neben der großen Bandbreite an Spezialtiefbaumaßnahmen

im Rahmen der

Baugrubensicherung beeindruckt das

Bauvorhaben auch mit 16 großen Stahlfachwerken,

die die oberen Geschosse

tragen und die Hörsäle im Erdgeschoß

stützenfrei überspannen.

Welche Themen finden Sie

noch in der vor Ihnen liegenden

Ausgabe von Baublatt.

Österreich? Nun, wir haben

einen Vorarlberger Recycling-

Spezialisten besucht und uns

über sein Erfolgsgeheimnis

informiert. Investiert hat auch

der Hafen Wien, wo nun ein

hochmodernes Umschlaggerät

die beiden großen Hafenkräne

tatkräftig unterstützt. Neben

einem neuen Unternehmen,

das nachhaltige Energie und

Infrastrukturlösungen für

Baustellen anbietet, stehen

auch Berichte in den Bereichen

Aufbereitungstechnik und innovative

Anbaugeräte im Fokus. Nicht zuletzt liefert

unser Schwerpunkt Kanal- und Leitungsbau

aktuelle Informationen zu Verbausystemen,

Gerätetechnik und No Dig Verfahren.

Abgerundet wird der Themenbogen dieser

Ausgabe durch einen historischen Blick auf

die Entwicklung der Straßenwalze – ein

Stück Baugeschichte, das die kontinuierliche

technische Evolution des Sektors

eindrucksvoll zeigt.

Meint herzlichst

Ihr Karl Englert

EDITORIAL

HuppLimit GPS (GNSS):

sicher und effizient Arbeiten

Das globale Hub- und Schwenkbegrenzungssystem

HuppLimit GPS

(GNSS) steigert die Arbeitssicherheit

erheblich. Insbesondere bei Gleisbauprojekten

schützt das System sowohl

die Arbeiter als auch die Maschinen

durch klare Begrenzungen. Es ist

universell einsetzbar für verschiedene

Baggertypen und -modelle und kann

für Spezialanwendungen angepasst

werden. Eine benutzerfreundliche

Online-Plattform ermöglicht das

Remote-Erstellen von Limiten,

wodurch Baggerfahrer entlastet und

technische Aufgaben im Büro erledigt

werden können.

IMPRESSUM | BAUBLATT.ÖSTERREICH: Ausgabe März 2026, Firma des Medieninhabers: specialmedia.com GmbH, Anschrift des Medieninhabers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Tel.: +43/1/3100700-100, Fax: +43/1/3100700-600, E-Mail: office@specialmedia.com, Firma des Herstellers: Sandler GesmbH & Co.KG,

Verlagsort: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Herstellungsort: Druckereiweg 1, 3671 Marbach, Anschrift der Redaktion: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Name des Herausgebers: Karl Englert, Anschrift des Herausgebers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,

Geschäftsführung: Prof. Hans-Jörgen Manstein und Prof. Ing. Mag. Michael Grabner Verlagsleitung: Karl Englert (KE), karl.englert@ specialmedia.com, DW 800,

Office Management, Anzeigenverrechnung und Redaktionsassistenz: Katja Böhmer (KB), katja.boehmer@specialmedia.com, DW 100,

Chefredakteur: Alexander Riell (AR) alexander.riell@specialmedia.com, DW 840, Redaktionelle Mitarbeit: Peter Landsmann, Stefan Hawlicek, Grafik/Layout: Manfred Fürst

Grundlegende Richtung: BAUBLATT.ÖSTERREICH ist ein österreichisches, unabhängiges Fachmagazin für die Bauwirtschaft, mit besonderer Berichterstattung

über Baumaschinen, -geräte und –technik, Web: www.baublatt.at.

BAUBLATT.ÖSTERREICH: erscheint monatlich, 10x jährlich mit zwei Doppelnummern, Auflage: 10.500 Exemplare, Einzelpreis Inland € 14,– Jahresabonnement (10 Hefte) € 74,–

(alle Preise inkl. 10% MwSt.), Auslandsabonnements auf Anfrage, Bankver bindung: Erste Bank, BLZ: 20111, Konto: 291 2145 2900, IBAN: AT85 2011 1291 2145 2900,

BIC: GIBAATWW, FN 309377t, UID ATU 64333304, Gerichtsstand ist Wien. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit von elektronisch übertragenen Dokumenten oder Anzeigen kann

keine Verantwortung übernommen werden. Bei nicht ausgewiesenen Bild- und Fotorechten handelt es sich um von den Unternehmen beigestelltes und zum Abdruck

freigegebenes Fotomaterial. Impressum gemäß § 25 Mediengesetz unter www.baublatt.at abrufbar.

Kuhn Baumaschinen GmbH · Zentrale Eugendorf, Kuhn Straße 1, A-5301 Eugendorf bei Salzburg

Telefon: 0043 (0)6225 8206 0 · Telefax: 0043 (0)6225 8206 190 · e-mail: office-bm@kuhn.at

BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026

3



INHALT

INHALT

52 Geschichte: Unser Rückblick zeigt anhand

historischer Modelle die Entwicklung

der Straßenwalze vom rollenden Gewicht

zur intelligenten Verdichtung.

55 Porr: In einem Pilotprojekt wurde ein

innovatives Bagger-Anbaugerät eingesetzt,

um WDVS-Systeme von mineralischen

Bestandteilen zu trennen.

56 Backers: Die raupenmobile Sieb- und Mischmaschine

3-talc von Backers überzeugt auch

in Dänemark. Herzstück ist die hochwertige

und innovative Sternsiebtechnik.

58 Containex: Mobile Raumsysteme aus

europäischer Produktion sind ein aktiver

Baustein moderner Baustellen.

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KANAL- + LEITUNGSBAU

60 AM Baugeräte: Seit mehr als 30 Jahren

entwickelt die Firma AM Baugeräte mit ihren

Allround Verbausystemen praxisorientierte

Lösungen für den professionellen Tiefbau.

63 Fernco hat sein Portfolio deutlich erweitert

und sich auch im Hochwasserschutz etabliert.

Option Bühne

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64 Bobcat hat eine neue Serie leistungsstarker

Grabenfräsen vorgestellt, die in fünf neuen

Modellen erhältlich ist und eine breite

Auswahl an Grabtiefen abdeckt.

10

prägen

Komplexe Spezialtiefbauarbeiten in beengter

Innenstadt-Lage und 16 große Stahlfachwerke

den Neubau des Graz Center of Physics.

Foto: Klaus Grill

65 Tracto: Für komplexe HDD-Projekte stellt

Tracto mit dem neuen Grundodrill 20N

eine leistungsstarke Jet-Bohranlage vor.

66 TWF Tiefbautechnik bietet Lösungen

für den modernen Grabenverbau und ein

ganzheitliches Sicherheitskonzept für den

gesamten Bauprozess.

MENSCHEN + SZENE

8 Aktuelles bei Leyrer + Graf, Granit Parts,

MAWEV, Baukongress, Hyundai, Zeppelin,

Leube Gruppe und Rädlinger Maschinenbau.

PROJEKTE + PLANUNG

10 Graz: Am Campus der Uni Graz ist der

Neubau des Graz Center of Physics ein

wichtiges Projekt für die heimische Spitzenforschung

und aus bautechnischer Sicht

höchst anspruchsvoll.

16 Asfinag: Am 18. März 2026 wurde die

neue Röhre des Karawankentunnels

feierlich für den Verkehr freigegeben.

MASCHINEN + TECHNIK

20 Zeppelin: In Vorarlberg investiert der

Recycling-Profi Kessler bewegt‘s nicht nur

laufend in den Betrieb, sondern mit fünf

neuen Cat Geräten auch in den Fuhrpark.

23 Samoter: Anfang Mai informiert die Messe

in Verona wieder über die neueste Technik.

24 Vögele: Die neue Beschicker Generation

MT 3000-5 verfügt unter anderem über das

neue Bedienkonzept ErgoPlus 5.

26 Kuhn: Der Komatsu Radlader WA170M-11

überzeugt bei einem deutschen Familienbetrieb

mit Produktivität und Ausstattung.

27 Palfinger gab eine Technologiekooperation

mit Icon bekannt, einem Pionier im robotergestützten

3D-Druck für das Bauwesen.

28 Huppenkothen und die Franz Lackner GmbH

in Krumbach sind seit 30 Jahren Partner. Mit

einem neuen Takeuchi TB370W verstärkt

sich das Unternehmen im Leitungsbau.

32 MWT: Radladerwaagen von MWT bringen

Effizienz durch die Vermeidung überladener

Lkw und halbvoller Fahrten.

33 HKL: Für Wartungsarbeiten an einer Tankanlage

in Krems wurde eine besonders

schmale Hubarbeitsbühne benötigt.

34 Holp: Aufgrund der erhöhten Arbeitsleistung

setzt ein Gartenbauunternehmen bei allen

neuen Baggern auf den RotoTop von Holp.

36 Liebherr erweitert mit der Gründung der

Liebherr Energy Solutions GmbH das Portfolio

im Bereich Digitalisierung und nachhaltigerem

Energiemanagement.

37 Taiwan: In der Stadt Neu-Taipeh bewähren

sich Liebherr-Maschinen bei der präzisen

Schlitzwandherstellung auf engstem Raum.

38 Develon: Die Raupenbagger-Baureihe der

Serie 9 wird mit fortschrittlichen intelligenten

Sicherheitstechnologien ausgestattet.

40 Kuhn: Mit dem neuen Komatsu PC220LCi

setzt die Firma Josef Hogger Tiefbau e. K.

auf modernste Baggertechnologie.

42 Wolffkran: In Memmingen sorgen sechs

Wolff Krane bei einem Klinikneubau für eine

hohe Umschlagsleistung.

43 Hochbrücke Horb: Mit dem Einbau der

Schrägseile schreiten die Arbeiten voran.

44 Rockster: Das Jubiläumsgerät des 1.000sten

Prallbrechers geht mit einem R1000 an die

Muckenhuber GmbH in Oberösterreich.

46 Ammann: Die neuen Stampfer ATR 59 und

ATR 66 bieten einen messbaren Mehrwert.

47 Kuhn-Ladetechnik: Ein hochmoderner

Palfinger PK-480 TEC wurde an die Firma

Wolf Systembau in Scharnstein übergeben.

48 Kiesel: Im Hafen Freudenau unterstützt

ein neuer Fuchs MHL380 F die beiden

großen Hafenkräne. Mit ihm startet der

Hafen Wien die Umstellung auf den

umweltfreundlichen Kraftstoff HVO.

68 Rohrdi: Die Verbindung von Muffenrohren

wird durch das patentierte Montagesystem

Rohrdi PAS160 wesentlich vereinfacht.

69 Max Wild setzt bei HDD-Projekten auf den

5-Zoll-Bohrkopfkreisel iAnaro-mini von iMar.

70 Grabenlos: Innsbruck setzt auf grabenlose

Sanierung und Kostensicherheit. Zum Einsatz

kommen Schlauchlinertechnik und robotergestützte

Verfahren. Plus: Im April plant die

ÖGL eine Baustellenbesichtigung in Graz.

72 Baublatt.Österreich Test:

Škoda Enyaq Coupè IV RS

Renault Symbioz Esprit Alpine

Full Hybrid E-Tech 160

Ford E-Transit Custom Trend BEV 340 L2

03 Editorial

FUHRPARK

74 Literatur

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4 MÄRZ 2026

BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 5



MENSCHEN + SZENE

MENSCHEN + SZENE

LEYRER + GRAF

Erfolgreicher Pflasterer-Nachwuchs

Ein besonderer Erfolg sorgt bei Leyrer + Graf für große

Freude: Lukas Zöchbauer (Bild), der talentierte Pflasterer

im 3. Lehrjahr, sicherte sich den 1. Platz beim diesjährigen

Bundeslehrlingswettbewerb der Pflasterer, der am 5. und

6. März 2026 in der Gartenbauschule Langenlois stattfand.

Seine Leistung überzeugte sowohl technisch als auch gestalterisch

auf höchstem Niveau. Der Bewerb brachte 15 hochqualifizierte

Lehrlinge aus ganz Österreich zusammen, um ihr

Können, ihre Präzision und ihr technisches Ver ständnis unter

Beweis zu stellen. Organisiert von der Berufsgruppe der

Pflasterer in der Wirtschaftskammer Österreich, zählt der

Wettbewerb zu den bedeutendsten Veranstaltungen des

Pflastererhandwerks und gilt als wichtiger Meilenstein auf dem

Weg zur Lehrabschlussprüfung. Der Beruf des Pflasterers zählt

zu den handwerklich anspruchsvollsten Fachrichtungen im

Baugewerbe.

www.leyrer-graf.at

Christian Moser.

GRANIT PARTS

Christian Moser übernimmt Vertriebsleitung

Zum 1. Februar 2026 hat Christian Moser

die Position des Vertriebsleiters Baumaschinen

für die DACH-Region bei Granit

Parts übernommen. Mit seiner Kombination

aus technischem Know-how und

langjähriger Vertriebserfahrung verantwortet

er die strategische Weiterentwicklung

dieses wachsenden Geschäftsbereichs

in Deutschland, Österreich und der

Schweiz. Seine berufliche Laufbahn

begann Christian Moser mit einer

Ausbildung in der Elektrotechnik. Schon

früh verlagerte sich sein Schwerpunkt in

den Vertrieb, wo er fundierte Erfahrung in

der Kundenbetreuung, im Aufbau von

Vertriebsstrukturen sowie in der Führung

von Teams sammelte. Zuletzt war er als

Verkaufsleiter Österreich für einen

MAWEV

Neues Mitglied

Der Österreichische Baumaschinen-Verband

freut sich,

mit der Meiller GmbH ein neues

Mitglied in der Interessensgemeinschaft

begrüßen zu dürfen.

Zahlreiche Innovationen von

Meiller Österreich prägen bis

heute die Branchen Bauwirtschaft,

Entsorgungswirtschaft

und die Nutzfahrzeugindustrie.

Weitere Infos unter

www.mawev.at

www.meiller.at

BAUKONGRESS 2026

Geballte Information

Foto: Leyrer + Graf

Anbieter von Baumaschinen tätig. In

dieser Funktion vertiefte er seine Branchenkenntnisse

und entwickelte ein

umfassendes Verständnis für die Anforderungen

der Kunden – von der Kaufentscheidung

über Serviceleistungen bis hin

zur zuverlässigen Ersatzteilversorgung.

In seiner neuen Funktion bei Granit Parts

liegt der Fokus neben der klassischen

Vertriebsleitung auf der konsequenten

Ausrichtung des Sortiments und der

Serviceleistungen an die Bedürfnisse der

Märkte in Deutschland, Österreich und

der Schweiz. Ziel ist es, das Baumaschinensegment

in der DACH-Region nachhaltig

auszubauen und die Kundennähe

weiter zu stärken.

www.granit-parts.com

Am 23. und 24. April 2026 bietet der Baukongress

im Austria Center Vienna mit sechs Vortrags-

Sessions, einem Abendevent und rund 100 Ausstellerständen

zahlreiche Möglichkeiten, sich nicht

nur über den aktuellen Stand der Technik zu

informieren, sondern auch ins Gespräch zu kommen

und zu Netzwerken. Im Fokus stehen neueste

Technologien und nationale wie internationale

Verkehrsinfrastruktur- und Hochbau-Projekte. Ein

besonderes Highlight: In der Session „Nachhaltigkeit

& Ressourceneffizienz“ werden Pilotprojekte

für nachhaltiges und digitales Planen und Bauen

präsentiert.

www.baukongress.at

6 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Foto: Axial

HYUNDAI

Axial Landtechnik startet als

Hyundai-Händler in Ost-Österreich

Das 1991 gegründete Handels-

Unternehmen Axial Landtechnik

verfügt über eine neue, 5.000 m 2

große Niederlassung in Bruck an

der Leitha und startet neben

seinen umfangreichen Aktivitäten

im Landmaschinen-Sektor

nun mit Hyundai Construction

Equipment eine eigene Business-

Unit Baumaschinen unter

Leitung von Yusuf Saykili. Seit

Februar 2026 ist Axial Landtechnik

offizieller Händler für das

gesamte Hyundai CE-Baumaschinenprogramm

in den

Regionen Wien, Niederösterreich,

LEUBE GRUPPE

Burgenland, Kärnten und

Steiermark. Axial beschäftigt 11

Mitarbeitende und ist ISO

9001-zertifiziert. „Mit Hyundai

Construction Equipment haben

wir einen starken, technologisch

führenden Partner an unserer

Seite. Unser Ziel ist es, die

Marke Hyundai in Ostösterreich

nachhaltig zu etablieren – mit

hoher Servicequalität, Kundennähe

und langfristigen Partnerschaften“,

so Yusuf Saykili,

Divisionsleiter Baumaschinen.

www.hyundai-ce.eu

www.axial-landtechnik.at

Das Axial-Headquarter von Axial in Bruck an der Leitha.

Stärkung der Marktposition

Die Leube Gruppe übernimmt das oberösterreichische Unternehmen

Nöhmer GmbH & Co KG mit Sitz in Weißenbach am Attersee zu 100%. Mit

diesem Schritt setzt das Salzburger Familienunternehmen seine kontinuierliche

Wachstumsstrategie konsequent fort und stärkt seine Marktposition in

Oberösterreich, in den Segmenten Transportbeton, Sand und Kies. Der vollständigen

Übernahme ging eine 50-prozentige Beteiligung voraus, die seit

Dezember 2022 bestand. Die nunmehrige Komplettübernahme ist ein

logischer nächster Schritt und unterstreicht das langfristige Engagement

der Leube Gruppe in der Region. Das Mandat der Geschäftsführung übernimmt

Markus Robnig – Leube Spartenleitung Transportbeton, Sand & Kies.

Ernst Nöhmer, der bisherige gemeinsame Geschäftsführer scheidet aus

dem Unternehmen aus. Alle Mitarbeitenden werden zudem übernommen

und in das Leube Team integriert.

www.leube.eu

Achieve the Next

Neue Generation der Serie 9

Intelligentere Maschinen

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Die Zeppelin Niederlassung in Kalsdorf

bei Graz wird am 10. und 11. April mit Tagen

der offenen Tür wiedereröffnet.

TERMINE

Ausbildungskurs Abbrucharbeiten

„Rückbaukundige Person“

14.-16.04.2026, Wien www.brv.at

Gebäuderisse sicher bewerten

28.04.2026, Wien oder online www.ars.at

Workshop Herausforderungen

im Baustellenalltag

29.04.2026, Wien oder online www.ars.at

Die aktuelle NÖ Bauordnung &

Bautechnik-Verordnung

06.05.2026, Wien oder online www.ars.at

Faserbeton und

brandbeständige Betone

13.05.2026, Wien www.betonakademie.at

Drohnen bei Sichtprüfungen

und am Bau

21.05.2026, Wien www.ars.at

Kalkulation von Bauleistungen

nach ÖNorm B 2061:2020

27.05.2026, Wien oder online www.ars.at

ZEPPELIN

Wiedereröffnung der

Niederlassung in Kalsdorf

Nach umfassenden Modernisierungs- und

Erweiterungsmaßnahmen präsentiert sich

die Niederlassung in Kalsdorf bei Graz nun

als zukunftsorientierte Drehscheibe für

Kunden und Partner in der Region. Der

Standort entspricht heute höchsten technischen

und energetischen Standards. Auch der

Außenbereich wurde deutlich aufgewertet

und so ermöglichen die Freiflächen nun eine

übersichtliche und kundenfreundliche

Produktpräsentation. Niederlassungsleiter

Ing. Ferdinand Luschnig zeigt sich erfreut

über die bisherige positive Resonanz: „Mit der

modernisierten Niederlassung sichern wir

nicht nur unseren Standort in der Region,

sondern schaffen beste Voraussetzungen für

eine noch engere und effizientere Betreuung

unserer Kunden. Der neue Standort wird von

unseren Kunden bereits in der kurzen Zeit

seit der Fertigstellung sehr positiv aufgenommen

– das bestärkt uns in unserem Weg.“

Anlässlich der geplanten Neueröffnung wird

Zeppelin Österreich den modernisierten

Standort mit Kunden und Partnern feiern

und lädt zu Tagen der offenen Tür ein. Die

Veranstaltung findet am 10. und 11. April

2026 in der Bahnhofstraße 108 in Kalsdorf

bei Graz statt. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung

erwartet Besucherinnen und

Besucher ein vielfältiges Programm mit

Produktneuheiten, Maschinenpräsentationen

sowie unterschiedlichen Aktivitäten für Groß

und Klein.

www.zeppelin-cat.at.

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Ralf Haberl ist neuer Taktgeber im

Vertrieb bei der Rädlinger Maschinenbau

GmbH: Der 46-Jährige hat es sich zum

Ziel gesetzt, die Rolle des Unternehmens

als Problemlöser für Endkunden weiter

auszubauen. „Wir haben ein sehr breites

und tiefes Portfolio, in dem unterschiedliche

Anbaugeräte ideal zusammenspielen

– genau das, was die Branche aktuell

benötigt. Diese Lösungen möchte ich

unseren Kunden stärker präsentieren“,

erklärt er sein Ziel für das bayerische

Unternehmen. Als Vertriebsleiter ist er

zuständig für den gesamten Vertrieb des

Unternehmens und Bindeglied zwischen

Geschäftsbereichsleitung und Innen- wie

Außendienst. Ralf Haberl bringt Führungserfahrung

aus anderen Branchen

mit zu Rädlinger und sieht seine Aufgabe

darin, für einen reibungslosen Ablauf

zwischen den Teams zu sorgen.

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bis 30.06.2026, und erfolgt vorbehaltlich Verfügbarkeit und Bonitätsprüfung. Es richtet sich nur an gewerbliche Kunden mit Sitz in Österreich. Für die Finanzierung gelten die Allgemeinen

Finanzierungsbedingungen des ausgewählten Finanzierungspartners. Für Kauf und Service-Leistungen gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Zeppelin Österreich GmbH. Bilder

können Sonderausrüstungen zeigen, die nicht zum Lieferumfang gehören.

8

MÄRZ 2026

BAUBLATT.ÖSTERREICH

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Österreich. Für die Finanzierung gelten die Allgemeinen Finanzierungsbedingungen des ausgewählten Finanzierungspartners. Für Kauf und Service-Leistungen gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen

der Zeppelin Österreich GmbH. Bilder können Sonderausrüstungen zeigen, die nicht zum Lieferumfang gehören.



PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

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6 7

8 9

Fotos: BIG/Klaus Grill; Uni Graz/Lunghammer

GRAZ CENTER OF PHYSICS

Neue Ära für die Spitzenforschung

Am Campus der Uni Graz wird der Neubau des Graz Center of Physics ab 2030 die Physik-

Institute von Universität Graz und TU Graz an einem gemeinsamen Standort vereinen.

Die Planung und der Bau des technisch anspruchsvollen Projekts werden gemeinsam von

der Bundesimmobiliengesellschaft und den beiden Universitäten verantwortet.

D

er Nobelpreis für Physik an Anton

Zeilinger rückte die Spitzenforschung

aus Österreich ins internationale Rampenlicht.

Damit in diesem Wissenschaftszweig

auch weiterhin herausragende Leistungen

erbracht werden können, stärken die

Universität Graz und die TU Graz mit

dem neuen Graz Center of Physics (GCP)

die Synergien in Forschung, Lehre und

Infrastruktur.

Die Anforderungen an den Neubau, bei

dem es sich um eines der größten Universitätsbauprojekte

Österreichs handelt,

waren eine inspirierende Architektur für

Lehre und Forschung sowie die städtebauliche

Integration in die Umgebung.

Gleichzeitig sollte eine Gesamtfläche von

50.000 m 2 für bis zu 1.700 Studierende

und 600 Mitarbeitende von Uni Graz und

TU Graz auf einer möglichst kleinen

Grundfläche im dicht verbauten Grazer

Innenstadtbezirk Geidorf organisiert

werden. Diese Vorgaben erfüllte das

Architekturbüro fasch&fuchs.architekten

mit seinem Entwurf für einen kompakten

und gut strukturierten Neubau.

Das Gebäudekonzept ist kompakt auf

sechs Obergeschoßen und zwei Untergeschoßen

organisiert. Die Erdgeschoßzone

ist öffentlich zugänglich und hat eine

großzügige Raumhöhe von 5,6 m. Hier

sind fünf holzverkleidete Hörsäle untergebracht,

der größte für 600 Personen. Über

dem Erdgeschoss befindet sich ein

zweistöckiger homogener Baukörper mit

Laborflächen für die Lehre und den

dazugehörigen Büroräumen. Darüber

befindet sich 16 m über Straßenniveau das

Stockwerk mit der sogenannten Stadtter-

1 Abbruch des 41 m hohen Vorklinik-Gebäudes im März 2024. 2 Das Abbruchmaterial wurde vor Ort mit einer abgesenkten Brechanlage

lärmarm aufbereitet. 3 BIG Geschäftsführerin Christine Dornaus, TU Graz-Rektor Horst Bischof (links) und Uni Graz-Rektor Peter Riedler mit

der „Zeitkapsel“ für das GCP bei der Grundsteinlegung im April 2025. 4 Mit zwei Schlitzwandbaggern wurde die 510 m lange, umlaufende

Schlitzwand hergestellt. 5 Rund 300 Anker wurden mit zwei Bohrgeräten gesetzt. 6 Neben Eckaussteifungen wurde auch ein Bereich, in dem

keine Anker gesetzt werden konnten, mit mehreren Stahlaussteifungen gesichert. 7+8 Um das GCP nachhaltig zu heizen bzw. zu kühlen

wurden 168 Erdwärmesonden hergestellt. 9 Die innerstädtische Lage und die beschränkten Lagerflächen machen die Bauarbeiten zu

einer logistischen Herausforderung.

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10 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 11



PROJEKTE + PLANUNG

rasse. Diese ist auch von außen über zwei

großzügige Freitreppen zugänglich. Hier

wird der Blick auf den Uhrturm möglich

sein. Auf dieser Ebene 03 gibt es Seminarund

großzügige Lernflächen. Die Stadtterrasse

bildet gleichzeitig die Zäsur zum

obersten Baukörper, der zurückspringt

und damit das mächtige Volumen des

Gebäudes relativiert. Hier befinden sich

auf zwei Ebenen Büros für alle Mitarbeiter.

Sie sind mit den Laborflächen im

Untergeschoss vertikal über Stiegen und

Aufzüge verbunden. Das GCP wird eine

Gesamthöhe von 31 m erreichen.

Die Bundesimmobiliengesellschaft

(BIG) investiert 392 Mio. Euro in den

Neubau. Dazu kommen rund 51 Mio. Euro

für die Einrichtung und Ausstattung, die

zur Hälfte von den beiden Universitäten

und zur anderen Hälfte vom Bund bezahlt

werden. Die Vergabe der Gewerke durch

das Projektmanagement der BIG erfolgte

mit dem Ziel einer Schnittstellenminimierung.

Aus diesem Grund wurden die

Bereiche Abbruch und Baugrubensicherung

sowie Baumeisterleistung und

Stahlbau gebündelt. Hauptauftragnehmer

ist die Firma Granit, die in den genannten

Bereichen mit der Firma Porr zusammenarbeitet.

Die Projektsteuerung erfolgt

durch die Firma Delta Baumanagement,

die ÖBA durch das Ziviltechnikerbüro

Die 16 großen Stahlfachwerke

(in der Grafik rot) werden

über dem Erdgeschoß

errichtet. Sie tragen die Last

der oberen Geschosse und

halten die fünf großen

Hörsäle säulenfrei.

Thomas Lorenz. Die Baustellenlogistik,

welche die Baufirma verantwortet, wird

durch die Firma Zeppelin Rental unterstützt.

Als Vorbereitung für den Neubau

starteten 2023 die Abbrucharbeiten. Nach

diversen Anbauten wurde im März 2024

auch das 41 m hohe Vorklinik-Gebäude

rückgebaut, da es für die komplexen

Anforderungen des GCP nicht adaptiert

werden konnte. Danach folgte der Abbruch

der Untergeschoße. Das Recycling des

Abbruchmaterials konnte auf Basis einer

Ausnahmegenehmigung mit einer

raupenmobilen Brechanlage vor Ort

durchgeführt werden. Es wurde zerkleinert

und teilweise im Unterbau eingesetzt,

wodurch zahlreiche Lkw-Transporte eingespart

werden konnten. Der eingesetzte

Brecher wurde abgesenkt positioniert und

schalltechnisch abgeschirmt.

Im Bereich der Baugrubensicherung

verweist DI Philipp Jereb, MSc, Projektmanager

der BIG, auf eine interessante

Entwicklung: „Im Sinne des Value

Engineering wurde der Vorschlag der

ausführenden Unternehmen aufgegriffen,

eine umlaufende Schlitzwand anstelle der

geplanten Bohrpfahlwand auszuführen

und dadurch die Kosten und Risiken zu

Grafik: fasch&fuchs.architekten

12 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH



PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

reduzieren. Die Schlitzwand weist eine

Gesamtlänge von 510 m und eine durchschnittliche

Tiefe von etwa 20 m auf. Zum

Einsatz kamen zwei Schlitzwandbagger,

die Breite der Schlitzwände beträgt

überwiegend 80 cm, in einzelnen Bereichen

60 cm.“

Rund 300 Anker wurden mit zwei

Bohrgeräten in ein bzw. zwei Horizonten

im öffentlichen Gut gesetzt. Weiters sind

Eckbereiche der Baugrube durch Eckaussteifungen

gesichert. Ein Bereich in

unmittelbarer Nähe zu einem Bestandsgebäude

der Universität, wo keine Anker

gesetzt werden konnten, ist durch mehrere

Stahlaussteifungen abgestützt. Hier

wurde auch eine Unterfangung des

Bestandsgebäudes mittels Düsenstrahlverfahren

durchgeführt. Eine aufgelöste

und abgetreppte Bohrpfahlwand dient

lediglich als Sicherung der Rampe zum

Die beiden Projektmanager

der BIG,

DI Philipp Jereb, MSc

(links) und Architekt

DI Klaus Grill, auf der

gut besuchten Aussichtsterrasse

über

dem Info-Container.

Trotz aller Herausforderungen

befinden sich die

Bauarbeiten im

Zeitplan.

zukünftigen Ladehof. Im Zuge der Aushubarbeiten

wurden rund 100.000 m³

Erdreich abtransportiert.

Da die Baustelle in das Grundwasser

reicht, kommen Brunnen zur Wasserhaltung

und zur Entspannung gegen hydraulischen

Grundbruch so lange zum Einsatz,

bis das Baukörpergewicht ein Aufschwimmen

verhindert. Vor der Herstellung der

Bodenplatte wurde die Geothermie-Anlage

errichtet. Dabei wurden mit sechs Bohrgeräten

168 Erdwärmesonden mit einer Tiefe

von jeweils 150 m gebohrt. Durch sie kann

das zukünftige Physikgebäude im Winter

und Sommer nachhaltig mit Wärme und

Kälte versorgt werden. Dazu kommen

Hohlkörperdecken zum Einsatz, die über

thermische Bauteilaktivierung zum Heizen

und Kühlen genutzt werden können. Die

Herstellung der Baugrube konnte am 14.

Februar 2025 abgeschlossen werden.

Kurz darauf starteten die Baumeisterarbeiten

für den Rohbau mit der Herstellung

der rund 10.000 m² großen Bodenplatte,

die auf dem tragfähigen Baugrund

mit einer Stärke von ca. 1 m betoniert

wurde. Die Herstellung der Bodenplatte

erfolgte in zehn gleich großen Feldern und

in enger Abstimmung mit dem nahegelegenen

Betonwerk. Sie ist als Weiße Wanne

ausgeführt, die Seitenwände als Gelbe

Wanne. Bis Ende Februar 2026 wurden

bereits die Wände im Erdgeschoß fertiggestellt.

Ebenso die Unterstellungen für die

insgesamt 16 Stahlfachwerke, die sich

über zwei Etagen erstrecken. Parallel zum

Baufortschritt erfolgt die Entspannung

bzw. der Ausbau der Anker.

16 große Stahlfachwerke

In den frühen Morgenstunden des 23.

Februar 2026 startete mit der Anlieferung

der ersten Elemente für die 16 großen

Stahlfachwerke eine weitere wichtige

Bauphase. Die insgesamt 64 Stahl-Elemente

werden in Eis in Kärnten gefertigt

und bis Ende Mai mit 34 Sondertransporten

auf die Baustelle des GCP angeliefert.

Sie sind bis zu 8 t schwer und werden von

einem der fünf Kräne an ihren Platz

gehoben und vor Ort mit einer Überhöhung

von rund 30 mm überhöht verschraubt.

Der Hebevorgang der Stahlteile

wurde bereits in der Kran-Planung für die

Baustelle entsprechend berücksichtigt.

Dazu Projektmanager Klaus Grill von

der BIG: „Die mehr als 400 t schwere

Gesamt-Konstruktion der 16 großen Stahlfachwerke

trägt die Last der oberen

Geschosse. Die acht Fachwerkspaare

14 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH

überspannen die großen Hörsäle im

Erdgeschoss, die so säulenfrei bleiben

können. Die Fachwerke sind zwischen 20

und 35 m lang und rund 8,5 m hoch, da sie

sich über zwei Stockwerke erstrecken. Wir

erwarten bis Mai alle zwei bis drei

Werktage eine Lieferung der Träger. Erst

wenn die Decke über dem 2. Obergeschoß

fertig ist, ist die Tragwirkung des Fachwerks

so weit gegeben, dass unten die

Unterstellungen entfernt werden können.“

Wie die beiden Projektmanager

betonen, verlaufen die Arbeiten am neuen

Physikcenter der TU Graz und Uni Graz

planmäßig. Insgesamt 120 Bauarbeiter

sind derzeit auf der Baustelle tätig, ihre

Zahl wird mit den Ausbauarbeiten auf bis

zu 400 steigen. Bis Ende 2026 soll der

Rohbau stehen, Anfang nächsten Jahres

soll die Dachgleiche gefeiert werden. Die

offizielle Eröffnung ist für den Herbst 2030

geplant. Rund um das GCP werden neue

Baumreihen entstehen. Ebenso wird die

Stadtterrasse des neuen Gebäudes mit

Sträuchern und Bäumen parkähnlich

gestaltet. Für Fahrräder sind insgesamt

mehr als 600 Abstellplätze vorgesehen,

davon 300 überdacht im Untergeschoß vor

dem Eingangsbereich.

WEIL JEDE

TONNE ZÄHLT.

Der neue

LOCMASTER

Eröffnet wird das Graz Center of Physics im Jahr 2030. Das Rendering verdeutlicht die

beiden Geschoße mit den Stahl Fachwerken und die darüber liegende Stadtterrasse.

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Version auch für 200 t.

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PROJEKTE + PLANUNG

PROJEKTE + PLANUNG

schließlich im August 2018 den Auftrag an

die österreichische ARGE Swietelsky

Tunnelbau GmbH & Co KG und Swietelsky

Baugesellschaft m.b.H. vergeben.

Während auf österreichischer Seite im

Oktober 2018 mit der Österreichischen

Tunnelbauweise im Dreischichtbetrieb der

Vortrieb gestartet werden konnte, sorgte

auf slowenischer Seite ein Einspruch

gegen die Vergabe für eine Verzögerung.

Die Asfinag und die DARS investieren

in den Tunnelneubau etwa 340 Mio. Euro,

der Vollausbau inklusive Generalsanierung

bedeutet für Asfinag und DARS eine

Gesamtinvestition von etwa 570 Mio.

Euro. Das Projekt Karawankentunnel

wurde von der Europäischen Union im

Zuge des Programmes Connecting Europe

Facility (CEF) in der Planungsphase mit

3,35 Mio. Euro gefördert. Für die Bauphase

gab es eine Förderung von 9,4 Mio.

Euro.

Die beiden neuen Tunnel werden nach

Abschluss der Generalsanierung in Sachen

Ausstattung, insbesondere hinsichtlich

Sicherheitsausrüstung, auf dem technischen

Letztstand sein. Zusätzlich zu

modernster Lüftung, Beleuchtung,

Verkehrssensorik und Videoanlage werden

beide Tunnelröhren mit einer Premium-

Sicherheitsausstattung ausgerüstet, die

im Fall einer Störung (etwa durch einen

Unfall in einer Tunnelröhre) ein Umschalten

auf temporären Gegenverkehr

innerhalb weniger Minuten ermöglicht. Im

Vorportalbereich werden Mittelstreifenüberfahrt-Leitsysteme

(MÜLS) installiert.

Dabei handelt es sich um automatisch

verschwenkbare Betonleitwände, durch

die der Verkehr auf die „Gegenseite“

geleitet werden kann. Jede Tunnelröhre

muss daher auf diesen möglichen Gegenverkehr

hin ausgestattet sein – von der

Lüftung bis zu Verkehrszeichen.

Bei diesem Neubau setzt die Asfinag

auch auf Digitalisierung. Beim BIM, dem

Building Information Modeling, sind alle

relevanten Bauwerksdaten in einem

3D-Modell digital erfasst. Damit ist

jederzeit sofort nachvollziehbar, wer zum

Beispiel Leuchten verbaut hat oder wo

Kabel gezogen wurden und auch wie der

Beton beschaffen ist. Bei Planung und Bau

bringt BIM somit höchste Transparenz

und für alle Wartungsarbeiten oder auch

die Sanierung nach einigen Jahren enorme

Vorteile bei der Bestandserhaltung.

Um die Tunnel nach Möglichkeit mit

erneuerbarer Energie zu versorgen, setzt

die Asfinag seit Jahren auf den Ausbau

von Photovoltaikanlagen – oder wie beim

Karawankentunnel auf Wasserkraft. Am

Nordportal wurde ein Kleinkraftwerk

errichtet, das die Bergwässer des Tunnels

zur Erzeugung von Strom nutzt. Die

Turbinenleistung beträgt 69 kW, das

Jahresmaximum an erzeugter Energie

beträgt mehr als 500 MWh. Der Strom

wird direkt in den Tunnel eingespeist und

so am effizientesten genutzt.

www.asfinag.at

Von links: Hartwig Hufnagl (Vorstand Asfinag), Peter Hanke (BM für Innovation, Mobilität und Infrastruktur), Alexander Walcher

(GF Asfinag), Peter Kaiser (LH Kärnten), Martin Gruber (LH-Stv. Kärnten), Wolfgang Hattmannsdorfer (BM für Wirtschaft, Energie

und Tourismus), Herbert Kasser (Vorstand Asfinag), Tamara Christ (GF Asfinag) und Andreas Fromm (GF Asfinag).

ASFINAG

Feierliche Verkehrsfreigabe für die

neue Röhre des Karawankentunnels

Nach einer Bauzeit von knapp 7,5 Jahren ist der neue, fast acht Kilometer lange

Karawankentunnel, der Österreich und Slowenien verbindet, fertiggestellt.

Unmittelbar im Anschluss wird jetzt die alte Tunnelröhre generalsaniert.

D

ie Fertigstellung des Karawankentunnels

wurde am 1. Juni 1991 als

„neue Ära der wirtschafts- und verkehrspolitischen

Entwicklung“ gefeiert. Der

Tunnel ist seither eine sichere und

deutlich schnellere Alternative zu Wurzenund

Loiblpass, die insbesondere in den

Wintermonaten oft schwer zu überwinden

waren.

Am 18. März 2026 wurde nun die neu

errichtete Röhre des Karawankentunnels

auf der A 11 Karawankenautobahn im

Beisein hochrangiger politischer Vertreter

und des Top-Managements der Asfinag

feierlich eröffnet. Der Verkehr rollt nun im

Gegenverkehr durch den neuen Tunnel,

bis auch der alte Tunnel generalsaniert ist.

Die Fertigstellung wird Mitte 2029

erfolgen, womit auch der Gegenverkehr

der Vergangenheit angehören wird und

der Karawankentunnel den hohen

Sicherheitsstandards der Asfinag sowie

der slowenischen DARS entspricht. In den

Tunnelneubau investierte die Asfinag

insgesamt 191 Mio. Euro, die Generalsanierung

der alten Tunnelröhre bedeutet

eine weitere Investition von 123 Mio. Euro.

Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer

betont: „Ein starker Standort

braucht eine starke Infrastruktur – und

viele Unternehmen in unserem Land

werden davon profitieren, dass die

Verbindung in unser Nachbarland bald

voll ausgebaut sein wird.“ Asfinag Vorstand

Herbert Kasser ergänzt: „„Das

Finanzierungsmodell der Asfinag ist ein

Best-practise-Beispiel für moderne

Infrastruktur-Finanzierung, das für viele

Länder in Europa Vorbildfunktion hat.

Und dieses Modell ermöglicht es uns auch,

alles aus eigener Kraft zu finanzieren, so

wie diesen Neubau des Karawankentunnels

um 191 Mio. Euro.“

Bereits 2015 begann die Asfinag mit

den Vorbereitungsarbeiten beim Nordportal.

So wurde bis Herbst 2017 die Zulaufstrecke

zum Tunnelportal inklusive einer

350 m langen Brücke errichtet. Die

Ausschreibung für die Tunnelarbeiten

erfolgte gemeinsam mit der slowenischen

DARS Ende 2017. Nach einer umfangreichen

Angebotsprüfung konnte die Asfinag

Fotos: Asfinag/Oliver Wolf

Die neue Tunnelröhre hat eine exakte Länge von 7.948 m, davon entfallen auf österreichisches Gebiet 4.402 m. Der Tunnelausbruch nur in

Österreich belief sich auf 1,5 Mio. t. Der Vortrieb erfolgte mittels Bagger und Sprengungen nach der Neuen Österreichischen Tunnelbaumethode.

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Ein klassischer Abbruch, bei dem sich die beiden neuen Cat 323 VAH der Firma Kessler bewegt‘s in der Narrow-Version mit schmalem

Unterwagen bestens bewähren. Im eigenen Betrieb werden die Baurestmassen anschließend zertifiziert aufbereitet.

ZEPPELIN

Recycling-Profi Kessler bewegt‘s modernisiert

Fuhrpark mit fünf neuen Cat Geräten

Vor rund 10 Jahren nahmen Christian und Simone Kessler ihre neue Firmenzentrale in

Nenzing-Galina in Betrieb und stellten damit die Weichen für das weitere erfolgreiche

Wachstum ihres Unternehmens Kessler bewegt‘s – einem der modernsten Erdbau,

Abbruch- und Recyclingbetriebe Vorarlbergs. Aktuell wird die Zentrale durch eine neue

Umschlaghalle erweitert und der Fuhrpark mit fünf neuen Cat Geräten verstärkt.

Simone und Christian Kessler mit Klaus Konzett (Mitte, Verkaufsberater der

Niederlassung Innsbruck von Zeppelin Österreich) bei der Geräteübergabe.

20 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH

C

hristian Kessler war und ist bis heute

ein Visionär. Die Leidenschaft, mit der

er Dinge anpackt, ist ein wesentlicher

Grundpfeiler für den Erfolg des Unternehmens.

Im Jahr 2000 startete er im Bereich

Erdbau und machte sich im Alter von 25

Jahren mit einem Schreitbagger selbständig.

Bereits ein Jahr später folgten ein

Raupenbagger und der erste Mitarbeiter.

Unterstützung erhielt er im Bereich

Administration und Geschäftsführung

durch seine Frau Simone. Der Firmensitz

befand sich damals in einem Privathaus in

Nenzing. Schon bald ergänzte der Jungunternehmer

den Wegebau durch Abbrucharbeiten

und stieg mit eigenen Brech- und

Siebanlagen auch in das Recycling ein.

Als Folge des konsequenten Wachstums

wurde eine Neustrukturierung des

Standorts in Nenzing-Galina notwendig

und so investierte man auf einem

Betriebsgelände von rund 14.000 m 2 in

eine neue Firmenzentrale, die 2017

eröffnet wurde. Hier bietet der Familienbetrieb

heute rund 130 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern optimale Arbeitsbedingungen.

Der Gebäudekomplex umfasst

unter anderem Büroräume, Werkstätten

mit eigener Schlosserei, Lagerflächen und

Eingangskontrolle mit Brückenwaagen.

2024 wurde das Betriebsgelände durch die

Umlegung einer Straße auf eine Fläche

von 30.000 m 2 erweitert. Aktuell arbeitet

das Unternehmen an der Realisierung

eines Bahnanschlusses, der sich über ein

Länge von 450 lfm erstrecken wird.

Die Firmenzentrale weist durch die

Hanglage einen Höhenunterschied von

10 m auf. Diese Besonderheit wurde

genutzt, um das Gesamtkonzept möglichst

platzsparend umzusetzen, etwa durch die

Anordnung der Recyclingboxen in der

unteren Ebene. Ein wesentliches Merkmal

des Neubaus ist die Wiederverwendung

von Materialien aus der eigenen Abbruchtätigkeit.

Eine Besonderheit, die auch den

Bau der neuen zweistöckigen Umschlaghalle

prägt. Diese wurde notwendig, um

im Rahmen der Recyclingprozesse noch

besser trennen und sortieren zu können.

Die wichtigsten Standbeine des

Unternehmens sind die Kernbereiche

Tiefbau, Aushub, Abbruch und Recycling.

Mit diesem Leistungsspektrum entwickelte

sich Kessler bewegt‘s im Laufe der

Jahre zu einem Komplett-Anbieter, der

von der eigenen Bodenaushubdeponie über

den professionellen Abbruch inklusive

Abtransport bis hin zur Aufbereitung alles

aus einer Hand anbietet. Mit mehreren

Container-Diensten holt man das Material

auch direkt von Industriebetrieben ab.

Natürlich wurde auch das Abfallwirtschaftskonzept

selbst erarbeitet. Aktuell

sorgen mehrere große Aufträge für eine

zufriedenstellende Auslastung und geben

Anlass, positiv in die Zukunft zu blicken.

Die aufbereiteten Baurestmassen werden

WIEGEN

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Die neuen Cat Bagger vor der Firmenzentrale in Nenzing-Galina.

Es handelt sich dabei um 2 x Cat 323 VAH, 1 x Cat 326 VAH,

1 x Cat 330 VAH und 1 x Umschlagbagger Cat MH 3024.

so weit als möglich bei den eigenen

Tiefbauprojekten eingesetzt.

Doch nicht nur in die Firmenzentrale

wird laufend investiert, auch der Gerätepark

wird immer wieder modernisiert und

erweitert. So ermöglichen stationäre,

elektrisch betriebene Brech- und Siebanlagen

sowie eine Holzzerkleinerungsanlage

ein CO2-sparendes Aufbereiten der

Recyclingprodukte. Darüber hinaus

investierte das Unternehmen vor einigen

Jahren 3,9 Mio. Euro in eine neue Aufbereitungsanlage

und verbessert damit die

Qualität des aufbereiteten Materials.

Fünf neue Cat Geräte

Der Fuhrpark, der auf wenige Marken

ausgerichtet ist, umfasst aktuell 35 Lkw

und über 100 Geräte in jeder Größenordnung,

darunter auch rund 30 Bagger.

Ein Großteil der anstehenden Reparaturen

wird in den eigenen Werkstätten

durchgeführt.

Aufgrund der geleisteten Betriebs-

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MASCHINEN + TECHNIK

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stunden wurden einige Geräte im Fuhrpark

durch fünf neue Cat Bagger von

23 bis 32 t ersetzt. Es handelt sich bei den

Neugeräten um 2 x Cat 323 VAH, 1 x Cat

326 VAH, 1 x Cat 330 VAH und 1 x

Umschlagbagger Cat MH 3024. Alle

Maschinen wurden mit Verstell-Ausleger

ausgeliefert. Bei den beiden Cat 323 VAH

handelt es sich um die Narrow-Version:

d.h. schmaler Unterwagen, schmaler

Aufbau und anderer Motor. Der neue Cat

MH 3024 kommt im Recyclingbetrieb zum

Einsatz, wo er die verschiedenen Transportfahrzeuge

belädt. Klaus Konzett,

Verkaufsberater der Niederlassung

Innsbruck von Zeppelin Österreich, betont:

Mit viel Hydraulikpower für die Abbruchzange zerkleinert einer

der neuen Cat 323 VAH die Einzelteile vor dem Abtransport.

„Mit diesem leistungsstarken Paket ist

Kessler bewegt‘s bestens gerüstet für

anspruchsvolle Einsätze in den Bereichen

Erd- und Tiefbau, Abbrucharbeiten sowie

im Umschlagbereich, wo Präzision,

Effizienz und Zuverlässigkeit gefragt

sind.“

Geschäftsführer Christian Kessler

erklärt: „Meine Fahrer bekommen in der

Regel immer ein Gerät, das technisch auf

dem letzten Stand ist und über eine

Vollausstattung verfügt. Denn nur von

zufriedenen Mitarbeitern kann man auch

eine entsprechende Leistung verlangen.

Mit meinen Cat Geräten – ein Umschlagbagger

Cat MH3022, ein Radlader Cat

966M im Recyclingbetrieb und eine

Schubraupe Cat D6NLGP für die betriebseigene

Bodenaushubdeponie – bin ich sehr

zufrieden. Daher haben wir die nun

notwendigen Ersatzinvestitionen dazu

genutzt, in neueste Cat Technologie zu

investieren.“

Die neuen Cat Bagger sind elektrisch

vorgesteuert und verfügen als Next

Generation Geräte ab Werk über wichtige

Assistenzsysteme. Dazu zählen die bereits

von Caterpillar integrierte 2D-Maschinensteuerung,

die Waage, die Hoch- und

Schwenkbegrenzung oder die Abziehvorrichtung.

Auch das Fernsteuersystem Cat

Command ist für die Firma Kessler

bewegt´s bei Abbrüchen sehr hilfreich,

denn es ermöglicht den Bedienern, abseits

der Maschine und somit außerhalb des

Gefahrenbereichs zu arbeiten. Wie der

Firmenchef betont, zeichnen sich die

neuen Cat Geräte durch einen niedrigen

Verbrauch aus. Sie überzeugen dabei mit

viel Power, leisem Betrieb und sind fein zu

bedienen.

Auf die Partnerschaft mit Zeppelin

Österreich hält Christian Kessler große

Stücke: „Die Zusammenarbeit läuft

ausgezeichnet. Das gilt für die Beratung

ebenso, wie für die Finanzierung oder die

Übergabe inklusive einer fundierten

Einschulung aller betroffenen Mitarbeiter.

Unser Betreuer Klaus Konzett unterstützt

uns in jeder Hinsicht und ist für die

Anliegen unserer Mitarbeiter in der

Startphase immer erreichbar. Mit Zeppelin

Österreich haben wir einen kompetenten

Partner an unserer Seite, der uns auf

unserem Weg zu weiterem Wachstum

tatkräftig unterstützt.“

www.zeppelin-cat.at | www.kesslerbewegts.com

SAMOTER

Neueste Technik im Überblick

Auf der Fachmesse Samoter in Verona präsentieren sich vom 6. bis 9. Mai 2026

wieder führende internationale Marken der Baumaschinenindustrie.

ie kommende Ausgabe der von

Die Samoter 2026

D Veronafiere in Partnerschaft mit

informiert über

Unacea und Cece organisierten Messe wird

wieder zum Treffpunkt für Hersteller,

Händler, Bauunternehmen und Bauprofis

aus aller Welt. Die Samoter unterstreicht

damit ihren Status als eine der wichtigsten

neueste Technologien,

Lösungen und

Dienstleistungen in

der Baumaschinenbranche.

europäischen Veranstaltungen für die

gesamte Baumaschinen-Wertschöpfungskette:

von Erdbewegungs- und Hebezeugen

über Abbruch-, Bohr- und Brechmaschinen

bis hin zu Steinbruch- und Baustellenfahrzeugen,

Beton- und Straßenbaumaschinen

sowie Ausrüstung, Motorenkomponenten,

Ersatzteilen, Logistik, Serviceleistungen

und IT-Lösungen.

Mit sechs Messehallen und drei Freiflächen

wird Verona vier Tage lang zum

Zentrum einer Branche, die maßgeblich zu

Beschäftigung, Innovation und Infrastrukturentwicklung

beiträgt. „Wir erwarten

mehr als 500 Aussteller auf der Samoter

2026“, betont Messeleiter Matteo Pasinato,

„diese Zahl ist jedoch noch nicht endgültig

und dürfte bis zum Anmeldeschluss am 10.

April 2026 noch deutlich steigen.“

Während der Messe wird die Samoter

Arena (Halle 9) zudem ein umfangreiches

Programm mit Konferenzen, Fachworkshops

und tiefgreifenden Informationsveranstaltungen

bieten. Branchenverbände,

Institutionen und Unternehmen werden

daran teilnehmen, um die Entwicklungsperspektiven

der Baubranche auf nationaler

und internationaler Ebene zu analysieren

und so die strategischen Entscheidungen

des gesamten Sektors zu unterstützen.

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22 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 23



MASCHINEN + TECHNIK

Ausgestattet mit dem neuen

Bedienkonzept ErgoPlus 5

bieten sie noch mehr Bedienkomfort

und alle Voraussetzungen

für die digitalen

Lösungen von Vögele. Die

Strich-5-Beschicker sind ab

sofort in der Standard- und

Offset-Variante verfügbar.

VÖGELE

MT 3000-5 geht an den Start: neue

Beschicker-Generation von Vögele

E

ffizienter Einbauprozess, höhere

Einbauqualität: Beschicker sorgen für

eine konstante, stoßfreie und homogene

Materialförderung zum Straßenfertiger.

Vögele hat den MT 3000 auf Strich-5-Level

gebracht und jetzt mit der Auslieferung

der ersten Maschinen begonnen. Beide

Modelle, der MT 3000-5 Standard und der

MT 3000-5 Offset, sind mit dem neuen

Bedienkonzept ErgoPlus 5, zusätzlichen

Komfortfeatures und dem optimierten

Lkw-Kommunikationssystem PaveDock

Neuer MT 3000-5 in

der Standard- und

Offset-Variante:

Vögele startet die

Auslieferung der

neuen Beschicker in

zahlreichen Märkten

weltweit.

Das neue Bedienkonzept

ErgoPlus 5

ist noch einfacher in

der Bedienung und

integriert ein optionales

Touchdisplay.

Assistant ausgestattet. Aufgrund der

neuen Strich-5-Steuerungstechnik können

die Beschicker künftig auch in die digitalen

Lösungen von Vögele eingebunden

werden.

Beide Modelle bieten eine Förderleistung

von bis zu 1.200 t/h und können die

Mischgut-Ladung eines Lkw innerhalb

von 60 Sekunden vollständig aufnehmen.

Der MT 3000-5 Offset ist außerdem mit

einem um 55° schwenkbarem Förderband

ausgestattet. Das bietet Bauunternehmen

Cleveres Materialförderkonzept:

Der große

Aufnahmebehälter mit einem

Fassungsvermögen von bis zu 15 t

und die leistungsstarke Bandanlage

des Vögele Beschickers ermöglichen

ein schnelles Entladen und

eine schonende Förderung

des Mischguts.

vielfältige Einsatzmöglichkeiten vom

parallelen Beschicken zweier Fertiger bis

hin zum InLine Pave-Verfahren, bei dem

Beschicker, Binderschicht- und Deckschichtfertiger

hintereinander arbeiten.

Das clevere Materialförderkonzept mit

großem Aufnahmebehälter und effektiver

Förderbandheizung ermöglicht ein

schnelles Entladen und eine schonende

Förderung des Mischguts. Auskühlung

und Entmischung werden zuverlässig

verhindert. Darüber hinaus sind die

Beschicker äußerst wartungsfreundlich

und einfach zu transportieren: Auffahrwinkel

und Aufnahmebehälter sind

speziell für den Transport per Tieflader

angepasst.

Das neue Bedienkonzept ErgoPlus 5 ist

noch einfacher und komfortabler in der

Bedienung. Erstmals sind ein optionales

Touchdisplay und zusätzliche Kameras

integriert. Darüber können Bediener

relevante Bereiche noch besser einsehen

und verschiedene Funktionen überwachen.

Außerdem hat Vögele die Beschicker so für

die Einbindung digitaler Lösungen

gerüstet. Mit den Automatikfunktionen

von Feed Assist können Bediener den

Beschicker per Tastendruck in Transport-,

Umsetz- und Arbeitsstellung bringen oder

Förderprogramme speichern und die

Einstellungen bei Bedarf wieder abrufen.

Das vereinfachte Lkw-Kommunikationssystem

PaveDock Assistant erleichtert

außerdem die Materialaufnahme: Mit zwei

Signalampeln kann der Beschicker-Fahrer

dem Lkw-Fahrer eindeutig anzeigen, ob er

andocken oder stoppen soll. Wird im

InLine Pave-Verfahren eingebaut, zeigt die

Ampelanlage zudem an, ob Deck- oder

Bindermaterial benötigt wird. Das

ermöglicht eine sichere, verlustfreie und

effiziente Materialübergabe.

www.wirtgen-group.com

24 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Keestrack R2 21t

Keestrack P3 16t

NEU – Vorführung ab April 2026!

Schreiben Sie uns: office@mineraltech.at

oder rufen Sie uns an: +43 664/80 8282-82

... da stehen wir dahinter!

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mineraltech – ing. erwin hofstätter GmbH, 2512 Tribuswinkel, Werksgasse 11, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 82, mail: offce@mineraltech.at

mineraltech west – Handel mit Aufbereitungsanlagen GmbH, 6911 Lochau, Hofriedenstraße 71, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 18



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Ein neues, kompaktes

Kraftpaket hat seinen Platz

im Fuhrpark der Biedermann

Kamin u. Bau GmbH

gefunden: der Komatsu

WA170M-11. Der kompakte

Radlader übernimmt auf

dem Betriebshof des Bönnigheimer

Familienunternehmens

vielfältige Aufgaben

– von der Verladung von

Schüttgütern über Erdbewegungen

bis hin zum Materialumschlag.

Und das mit einer

Kombination aus Leistung,

Übersicht und Bedienkomfort,

die das gesamte Team

von Anfang an überzeugt hat.

D

ie Biedermann Kamin u. Bau GmbH

blickt auf eine beeindruckende

Geschichte zurück: 1929 gegründet, hat

das Unternehmen Bönnigheim buchstäblich

mitgeprägt – von der Innenstadt, die

1946 nach Kriegsende wieder aufgebaut

wurde, bis hin zu modernen Gewerbebauten

und Kindergärten. Heute beschäftigt

der Betrieb acht Mitarbeiter und ist an

durchschnittlich drei Baustellen gleichzeitig

tätig. Das Leistungsspektrum ist breit

gefächert: Hochbau mit Wohnhäusern,

Industrie- und Gewerbebauten sowie

Außenanlagen gehören ebenso dazu wie

Schornsteinsanierungen und – als echte

Spezialität des Hauses – die Sanierung

und Pflege von Tennisplätzen.

„Wir sind ein verlässlicher Familienbetrieb

mit hohem Qualitätsanspruch“,

erklärt Inhaber Frank Biedermann.

„Gerade im Bereich Tennisplatzpflege

haben wir viele eigene Maschinen selbst

entwickelt und produziert – das zeigt, wie

Der kompakte

Komatsu

WA170M-11 beim

Verladen von

Schüttgütern auf

dem Betriebshof

der Biedermann

Kamin u. Bau

GmbH – kraftvoll,

wendig und

komfortabel im

täglichen Einsatz.

KUHN

Vom Tennisplatz bis

zur Großbaustelle

Inhaber Frank Biedermann (re.), Sohn Moritz und Kuhn Vertriebsleiter

Jochen Beißwenger (li.) bei der Übergabe des neuen Komatsu

WA170M-11 auf dem Betriebshof in Bönnigheim.

tief das technische Know-how bei uns

verwurzelt ist. Die hohe Weiterempfehlungsrate

und eine treue Stammkundschaft

bestätigen diesen Anspruch

tagtäglich.“

Bei der Entscheidung für den

WA170M-11 spielten gleich mehrere

Faktoren eine Rolle: Leistung und Produktivität,

ein überzeugendes Preis-Leistungs-

Verhältnis, die technologische Ausstattung

sowie der Service von Kuhn Baumaschinen.

Hinzu kommen zwei maßgeschneiderte

Extras: Eine integrierte Waage

erleichtert die tägliche Arbeit erheblich,

und die High-Lift-Ausführung ermöglicht

das mühelose Beladen auch hoher Lkw.

Der Komatsu WA170M-11 ist das

jüngste Modell in der Radlader-Baureihe

und wurde erstmals auf der bauma 2025

präsentiert – der weltweit größten

Baumaschinenmesse in München. Er wird

im Komatsu-Werk in Hannover produziert.

Mit einem 4-Zylinder-Komatsu-Dieselmotor

mit 95,5 kW (128 PS), einem

Einsatzgewicht von 9.580 bis 10.575 kg

und einer Schaufelkapazität von 1,5 bis

1,7 m³ bietet er die ideale Kombination

aus Wendigkeit und Zugkraft für

anspruchsvolle Betriebshof- und Baustelleneinsätze.

Der Motor erfüllt die aktuelle

EU-Emissionsnorm Stufe V.

Besonders hervorgehoben werden die

exzellente Rundumsicht dank serienmäßiger

HD-Rückfahrkamera, die neu entwickelte

luftgefederte Fahrerkabine sowie

die feinfühlige Steuerung. All das macht

den WA170M-11 auch bei langen Arbeitstagen

zu einem komfortablen und sicheren

Begleiter – ganz im Sinne eines Teams,

das täglich höchste Anforderungen an

seine Maschinen stellt.

„Sehr gut – der Radlader läuft super,

top Übersicht, tolles Handling und

Komfort“, lautet das klare Fazit von Frank

Biedermann. Und auch der Weg zur

Komatsu-Maschine war ungewöhnlich:

Kuhn Baumaschinen ermöglichte dem

Team nach der Bauma-Vorstellung eine

Werksbesichtigung in Hannover inklusive

Probefahrt – ein Erlebnis, das die Kaufentscheidung

weiter festigte.

Für die Biedermann Kamin u. Bau

GmbH ist der WA170M-11 das erste

Komatsu-Modell – ein Einstieg, der

offenbar rundum geglückt ist. Nachhaltigkeit

spielt dabei ebenfalls eine Rolle: Das

Unternehmen setzt auf Ziegelrecycling

und betreibt eine Photovoltaikanlage mit

Speicher – und nun auf eine kraftstoffeffiziente

Komatsu-Maschine, die diese

Überzeugungen konsequent weiterführt.

www.kuhn.at

26 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Palfinger und Icon gehen eine

strategische Technologiekooperation

ein.

P

alfinger hat vor kurzem eine strategische

Technologiekooperation mit Icon

bekannt gegeben, einem in den USA

ansässigen Pionier im robotergestützten

3D-Druck für das Bauwesen. Mit seinen

mehr als 90 Jahren Kompetenz im

Maschinenbau, bewährten modularen

Plattformen und globalen Service- und

Lieferkettennetzwerk steuert Palfinger

präzisionsgefertigte Hebelösungen,

modulare Systemplattformen und umfassende

Expertise im Bereich Robotik zum

3D-Druck-Ökosystem von Icon bei.

Gemeinsam wollen die Partner ausloten,

wie robotergestützter 3D-Druck das

Bauwesen effizienter, sicherer und

nachhaltiger machen kann.

Ein zentrales Element des großformatigen

„Titan“-Systems sind Palfinger Special

Lifting Solutions. Sie ermöglichen präzise

Positionierung und sorgen für jene

Stabilität und Skalierbarkeit, die die Basis

für großformatige robotergestützte

3D-Drucksysteme bilden. Das „Titan“-

SO GEHT

TRANSPORT!

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Senden Sie uns Ihre Transportanfrage über

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PALFINGER

Robotergestützter 3D-Druck

System – eine große Robotereinheit, die

auf den Kran- und Maschinenbau-Kerntechnologien

aufbaut – ermöglicht den

automatisierten Druck von bis zu acht

Meter hohen Strukturen und unterstützt

damit mehrgeschossiges Bauen. Das

System ist für den Betrieb rund um die

Uhr ausgelegt. Integrierte modulare

Foto: Palfinger

Von links: Das Palfinger

Team Philipp Eisele

(Head of Global Product

Management),

COO Alexander

Susanek, Andreas Hille

(Senior Vice President

Productline Management

& Engineering)

und Herman Luijerink

(Experienced Sales

Engineer bei Icon in

Austin, Texas).

Komponenten, Abstützungen und Raupensysteme

stellen Zuverlässigkeit, Flexibilität

und Kosteneffizienz sicher. Erste

Prototypen des „Titan“-Systems wurden

bereits erfolgreich getestet und haben ihre

Eignung für den industriellen Einsatz

unter Beweis gestellt.

www.palfinger.com

Einfach

anfragen!



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Maschinist Lajos Dudas

in der Kabine des neuen

Takeuchi TB370W.

HUPPENKOTHEN

Baumaschinen Lackner: neuer TB370W

für den Glasfaserausbau in Breitenstein

Seit der Gründung 1993 hat sich die in Krumbach verwurzelte Franz Lackner GmbH zu

einem leistungsfähigen Partner in den Bereichen Baumaschinenverleih, Erdbau und Tiefbauarbeiten

entwickelt. Mit fünf Kabelpflügen ist das Unternehmen auch im Leitungsbau

stark gefragt. Für ein aktuelles Projekt im Bereich Glasfaserausbau setzt der Familienbetrieb

erneut auf die seit über 30 Jahren bestehende Partnerschaft mit der Firma Huppenkothen

und investierte in den ersten Mobilbagger – einen neuen Takeuchi TB370W.

I

n den Gemeinden Breitenstein, Prigglitz

und Schottwien nimmt der Glasfaserausbau

weiter Gestalt an mit dem Ziel,

eine flächendeckende Versorgung mit

leistungsfähigem Glasfaserinternet

sicherzustellen. Durch die Bucklige

Welt-Wechselland Glasfaserinfrastruktur

GmbH wurde die Firma Franz Lackner

GmbH in Breitenstein beauftragt, auf

einer Länge von ca. 23 km den Glasfaserausbau

herzustellen bzw. vorzubereiten.

Die Hälfte der Verlegung erfolgt mittels

Kabelpflugverlegung, die andere Hälfte in

offener Grabenverlegung.

Die Wurzeln der Franz Lackner GmbH

reichen über 30 Jahre zurück: 1993

startete das Unternehmen mit zwei

Maschinen und einer klaren Vision als

2-Mann-Betrieb im Baumaschinenverleih.

Seither wurde der Gerätepark stetig

erweitert und so stehen für die Kunden

Der Takeuchi TB370W ist der

erste Mobil-Bagger der Franz Lackner

GmbH. Beim Glasfaserausbau in Breitenstein

stellt er seit Anfang März seine

Stärken unter Beweis.

heute mehr als 400 Maschinen zur

Verfügung – vom Minibagger bis zum 30 t

Raupenbagger.

Mit der Übernahme der Firma Hermann

Reisenbauer im Jahr 1999 wurde

das Angebot durch die Bereiche Erdbau,

Kabelpflugarbeiten und Straßenbohrungen

erweitert. 2003 wurde Walter Schwarz

gewerblicher Geschäftsführer. Er erweiterte

und modernisierte nicht nur den

Erdbau-Bereich, sondern auch die betriebliche

Infrastruktur.

2019 übernahm BM Andreas Schwarz

die handelsrechtliche Geschäftsführung.

Unter seiner Leitung wuchs das Team von

50 auf bis zu 80 qualifizierte Mitarbeiter

an. Mit einem Zubau wurde 2022 die

Werkstatt erneut erweitert, um mit rund

15 Mechanikern noch mehr Kapazitäten

für Service und Reparatur von Baumaschinen

zu schaffen. Auch das Bürogebäude

präsentiert sich rundum

modernisiert und den Anforderungen der

Zeit angepasst. Tätig ist die Firma

Baumaschinen Lackner von Krumbach

aus in Niederösterreich, im Burgenland

und der Steiermark. Der Schwerpunkt der

Tätigkeiten liegt dabei im Infrastrukturbau.

Geschäftsführer Andreas Schwarz: „Ob

große Erdbau-Projekte oder kleinere

Vorhaben – unsere Erdbau-Experten

meistern mit viel Präzision und modernsten

Geräten jegliche Herausforderung. Ein

besonderer Schwerpunkt liegt in der

effizienten Kabelpflugverlegung. Dabei

setzen wir auf modernste Kabelpflugtechnik,

um Kabel schnell, präzise und mit

minimaler Oberflächenstörung zu verlegen.

Wir können Leitungen mit 16 cm

Rohrdurchmesser bis in eine Tiefe von

1,60 m verlegen. Aufgrund der Expertise

Seit vielen Jahren partner schaftlich verbunden (von links): Geschäftsführer Andreas Schwarz (Baumaschinen

Lackner) und Michael Moser (Verkauf, Huppenkothen) vor dem neuen Takeuchi TB370W.

in der Kabelpflugverlegung können wir

auch anspruchsvolle Projekte zuverlässig

umsetzen und höchste Qualitätsstandards

gewährleisten. Wir freuen uns über die

aktuell hohe Auslastung im Leitungsbau

durch verschiedene Projekte. Auch der

weitere Ausblick ist durchaus zufriedenstellend.

Im Baumaschinenverleih

vermieten wir die Bagger mit und ohne

Fahrer sowohl an private als auch an

gewerbliche Kunden. Besonders hervorheben

möchte ich, dass unser gesamtes

Führungsteam seinen beruflichen Erfolg

auf einer fundierten Lehrausbildung

aufgebaut hat und dadurch auch fest in

der Praxis verankert ist.“

In Breitenstein werden mehrere

Arbeitspartien der Firma Baumaschinen

Lackner zum Einsatz kommen. Die

Arbeiten starteten Anfang März 2026 mit

den vier Takeuchi Baggern TB370W,

TB290-2, TB250-2 und TB216. Die

Fertigstellung der Arbeiten ist für Anfang

Dezember 2026 vorgesehen. Der Takeuchi

TB370W ist der erste Mobil-Bagger der

Firma Baumaschinen Lackner. Er wurde

vor allem im Hinblick auf das aktuelle

Projekt in Breitenstein angeschafft. Da die

Leitungsbauarbeiten hier über längere

Strecken entlang der Straße stattfinden,

kommt die Flexibilität des Mobilbaggers

besonders zum Tragen. Die vier Steuerkreise,

die über den neuen Multifunktionsjoystick

komplett separat angesteuert

werden können, machen den Bagger zum

Multifunktionstool auf der Baustelle. Der

Meter die entscheiden!

Palfinger Krane haben immer die Nase vorne. Dank überlegener

Hubkraft und Reichweite, mit der Sie um die entscheidenden

Meter voraus sind. Sprechen Sie jetzt mit den Kranprofis von

Kuhn-Ladetechnik über Palfinger-Super-Krane, die einfach mehr

leisten und weniger kosten als Sie denken.

Verstellausleger und der antriebsstarke

Motor erweitern den Arbeits- und Einsatzbereich

des wendigen TB370W. Die

wichtigsten Maschinenfunktionen sind

über das 8“ Farb-Touch-Display und die

Jog-Dial-Steuerung intuitiv bedienbar. Die

Ausleuchtung des Arbeitsumfeldes erfolgt

durch 6 LED-Scheinwerfer, der TB370W

ist auch mit Pratzen erhältlich.

Ausgerüstet ist der Takeuchi TB370W

mit einem Powertilt Schnellwechsler und

einem Standard Löffelpaket aus Tieflöffeln

und einem Böschungslöffel. Verfügbar sind

im Fuhrpark aber auch weitere Anbaugeräte

von der Firma Huppenkothen, wie

etwa Universalgreifer oder Hydraulikhämmer.

Die Zentralschmieranlage baut die

Firma Baumaschinen Lackner auf ihren

4840 Vöcklabruck, Peter-Anich-Strasse 1

Tel. 0 76 72 / 72 532-0, Fax: 0 76 72 / 72 532-290

E-mail: office-lt@kuhn.at

28 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 29



MASCHINEN + TECHNIK

ALLU SEPARATORSCHAUFELN

Vertriebspartner Österreich | Verkauf & Vermietung | Für den Schreitbaggereinsatz geeignet

Die Arbeiten in Breitenstein starteten mit vier Takeuchi Baggern (von rechts): TB370W, TB290-2, TB250-2 und TB216.

Geräten selbst auf. Die Löffel werden an

der eigens montierten Stange am Schild

eingehängt und können so vom Fahrer im

Leitungsbau auch über weitere Strecken

einfach transportiert werden.

Auch die ausgezeichnete Zusammenarbeit

mit der Firma Huppenkothen ist für

Geschäftsführer Andreas Schwarz ein

wichtiger Erfolgsfaktor: „Es ist für uns ein

Vorteil, dass unser Fuhrpark und unser

Mietpark bis 15 t fast sortenrein mit

Takeuchi Geräten bestückt ist. Wir

servicieren unsere Takeuchi Flotte selbst

und verfügen über ein sehr gut sortiertes

Ersatzteillager, wo beispielsweise die

gängigsten Filter und Ersatzteile vorrätig

sind. Mit der Firma Huppenkothen

verbindet uns seit rund 30 Jahren eine

wirklich partnerschaftliche Beziehung.

Auch Michael Moser, unseren Betreuer,

kenne ich schon viele Jahre und ich kann

mich immer darauf verlassen, dass er

mich rund um die Uhr tatkräftig unterstützt

und mir in jeglicher Situation hilft.

Wir sind uns sicher, dass sich der Takeuchi

TB370W bewährt und unsere Erwartungen

erfüllt. Wir werden auch in Zukunft

sicherlich in weitere Takeuchi Mobilbagger

investieren.“

www.huppenkothen.com

www.baumaschinenverleih.at

Der TB290-2 und der Kabelpflug (Vermeer RTX1250i2) beim Einpflügen von LWL-Leerrohren.

MIETEN ÜBER DIE ANTON APP

Mietpark | Verfügbarkeit | Anfrage – direkt am Handy

Der erste Takeuchi des

Unternehmens – ein

gebrauchter TB15 A, der

bereits bei der Firmengründung

im Einsatz war

– wurde restauriert vor

der Firmenzentrale in

Krumbach aufgestellt.

iOS

Android

30 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH

www.wimmer.info | office@wimmer.info | mietpark@wimmer.info



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

MWT

Mobile Radladerwaagen für

mehr Effizienz auf der Baustelle

Radlader bewegen täglich große Mengen Material. Materialbewegungen

müssen heute exakt dokumentiert werden. Radladerwaagen von MWT bringen

Effizienz durch die Vermeidung überladener Lkw und halbvoller Fahrten.

A

uf Baustellen, in Kieswerken oder in

der Recyclingwirtschaft zählt jeder

Ladevorgang. Wird zu viel geladen, steigt

der Verschleiß der Maschinen oder

Transportfahrzeuge werden überlastet.

Wird zu wenig geladen, bleiben Kapazitäten

ungenutzt. Die aktuellen Radladerwaagen

von MWT und Pfreundt lösen

dieses Problem, indem sie das Gewicht

bereits während des Beladens exakt

erfassen. Der Wiegevorgang erfolgt dabei

nicht nur dynamisch, sondern auch

hochpräzise und damit eichfähig.

Widerstandsfähig im Einsatz

Die Wiegemechanik selbst ist robust und

für den Einsatz unter schwersten Bedingungen

ausgelegt. So bilden Elektronik

und Mechanik ein für den Baustelleneinsatz

optimiertes System. Das

Herzstück des Systems bildet die

Wiegeelektronik der WK 60-Serie.

Sie wurde speziell für den Einsatz

unter anspruchsvollen Bedingungen

entwickelt und liefert

zuverlässige Messergebnisse

direkt im Arbeitsfluss.

Leistungsstark in der Nutzung

Das stoßfeste Touch-Display aus

gehärtetem Sicherheitsglas ist für

den harten Baustellenalltag konzipiert

und lässt sich intuitiv bedienen.

Die Benutzeroberfläche orientiert sich an

modernen Smartphones, sodass Fahrer

ohne lange Einschulung damit arbeiten

können. Die grafische Gewichtsanzeige

wird direkt in der Kabine installiert und

liefert alle wichtigen Informationen auf

einen Blick. Durch das dynamische

Wiegen im Arbeitsprozess bleibt der

gewohnte Ablauf beim Beladen erhalten,

gleichzeitig steigt die Genauigkeit der

Materialerfassung deutlich. Über- und

Unterladungen werden vermieden,

Transporte effizienter geplant und

unnötige Wege zur stationären Waage

entfallen.

Flexible Integration in

bestehende Maschinen

Die Radladerwaagen von MWT lassen sich

sowohl in neue Maschinen integrieren als

auch nachträglich in bestehende Fahrzeuge

einbauen. Die präzise Gewichtsermittlung

sorgt nicht nur für effizientere

Transporte, sondern reduziert auch den

Verschleiß der Maschinen. Überladungen

werden vermieden und Transportfahrzeuge

optimal ausgelastet. Gerade bei

häufig wechselnden Einsatzorten bringt

das einen spürbaren wirtschaftlichen

Vorteil.

Digitale Datenverwaltung

als Ergänzung

Ergänzend zur mobilen

Wiegetechnik lassen sich die

erfassten Daten digital

weiterverarbeiten. Ein

Webportal stellt Gewicht,

Material, Datum oder

Einsatzort übersichtlich dar

und ermöglicht Analysen

sowie Berichte. Die Daten

können exportiert oder direkt

in bestehende ERP- oder

Warenwirtschaftssysteme

integriert werden.

Damit stehen die Informationen nicht

nur dem Fahrer vor Ort, sondern auch

Disposition und Verwaltung zur Verfügung.

Unternehmen erhalten einen

besseren Überblick über Materialbewegungen

und können Prozesse gezielt

optimieren.

HKL BAUMASCHINEN

Flexibel auf ganzer Linie

Für Wartungsarbeiten an einer Tankanlage in Krems wurde eine

besonders schmale Hubarbeitsbühne benötigt, da sich die enge Arbeitsstelle

zwischen einer Betonwand und Tank behältern befand.

K

ompetente Beratung ist bei HKL

selbstverständlich – darum besichtigten

die Experten aus dem HKL Center

Krems gemeinsam mit dem Kunden vorab

den Einsatzort, um die Anforderungen

genau zu ermitteln. Die passende Lösung

war dann schnell gefunden: eine Teleskoparbeitsbühne

Haulotte H16 TPX.

Mit ihren Abmessungen ist diese Maschine

für Arbeiten in beengten Bereichen optimal

geeignet. Dank ihres sehr schmalen und

seitlich schwenkbaren Arbeitskorbs können

auch besonders schwierige Winkel problemlos

erreicht werden. Die Haulotte H16 TPX

verfügt über 12,3 m seitliche Reichweite,

eine voll proportionale Steuerung und eine

360°-Rotation, zusätzlich ist sie dank

Allradantrieb und 35 cm Bodenfreiheit

besonders geländegängig.

Das Sortiment von HKL umfasst eine

Vielzahl verschiedener Arbeitsbühnen, mit

denen sich die unterschiedlichsten

Aufgaben in der Höhe bewerkstelligen

lassen. In Deutschland bündelt HKL seine

Kompetenz in puncto Höhentechnik in

einzigartiger Weise in seinen Spezialcentern,

den Arbeitsbühnen- und Teleskopcentern

(ATC) – gleichzeitig führen auch alle

anderen HKL Center ein Standardsortiment

an Höhenzugangstechnik. In

Die Teleskoparbeitsbühne

Haulotte H16 TPX

aus dem HKL Mietpark

im Einsatz

für Wartungsarbeiten

an einer

besonders engen

Arbeitsstelle.

Österreich finden Kunden in allen HKL

Centern eine große Auswahl an Arbeitsbühnen

und Teleskopmaschinen, mit denen

die Baustellen im ganzen Land versorgt

werden. Die optimale Verteilung der

Center über ganz Deutschland und

Österreich gewährleistet, dass die Arbeitsbühnen

schnell geliefert werden können

– jederzeit und an jeden Ort.

www.hkl-baumaschinen.at

Das Herzstück des Systems bildet die Wiegeelektronik der WK 60-Serie. Die Wiegemechanik

selbst ist robust und für den Einsatz unter schwersten Bedingungen ausgelegt.

Effizienz und Transparenz

für moderne Baustellen

Mobile Radladerwaagen ermöglichen es,

Materialflüsse genau dort zu erfassen, wo

sie entstehen – beim Beladen. Das spart

Zeit, reduziert Kosten und schafft Transparenz

im täglichen Betrieb. Für Bauunternehmen,

Recyclingbetriebe oder

Rohstoffgewinnung wird die mobile

Wiegetechnik damit zu einem wichtigen

Baustein für effiziente Abläufe auf der

Baustelle.

www.mwt-systeme.at

32 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

HOLP

Viel schneller mit dem RotoTop

Weil ihn die erhöhte Arbeitsleistung überzeugt hat, rüstet der

Geschäftsführer der Froschkönig Gärten in Emmendingen seit

2016 alle neuen Bagger direkt mit dem RotoTop von Holp aus.

D

as Gartenbauunternehmen Frosch könig

Gärten besteht bereits in der dritten

Generation und bietet seinen Kunden nicht

nur die komplette Gestaltung von Gärten,

sondern auch den Bau von Schwimmteichen,

die Pflege von Grünanlagen und

Arbeiten zur Renaturierung von Flächen

an. Dabei werden bei Froschkönig Gärten

die Projekte aus einer Hand komplett

geplant und auch umgesetzt: Dazu gehören

neben allen Gestaltungs- und Pflanzarbeiten

auch das Erstellen von Terrassen,

Treppen, Pflasterflächen, Teichen und

Natursteinmauern ebenso wie der Einbau

von automatischen Bewässerungssystemen

und individuellen Beleuchtungskonzepten.

Es liegt auf der Hand, dass einige dieser

Arbeiten mit viel Handarbeit und Fingerspitzengefühl

umgesetzt werden müssen, da

sie nicht von Maschinen übernommen

werden können. Somit ergibt es Sinn, wenn

schwere Erdarbeiten wie das Planieren und

Modellieren von Flächen und Abhängen

oder das Setzen von Steinen durch die

präzise Arbeit des Baggers erledigt werden

können, sodass sich Mitarbeiter auf andere

Aufgaben konzentrieren können. Daher hat

Geschäftsführer Jan Sauter alle seine

Bagger von Bobcat, die in den Gewichtsklassen

zwischen 1 und 9 t liegen, mit

einem RotoTop ausgestattet. Der E80

stammt dabei aus dem Jahr 2016, sodass

Sauter inzwischen gut 9 Jahre Erfahrung

mit dem Drehantrieb von Holp hat.

Schon vor mehr als 10 Jahren ist Jan

Sauter auf einer GaLaBau-Messe auf den

RotoTop gestoßen und hat sich seinerzeit

von Günter Holp die Idee der Endlosdrehung

und der damit verbundenen Flexibilität

erklären lassen. Danach verging noch

einige Zeit, bis er 2016 den ersten Bagger

mit RotoTop kaufte. Es dauerte ein wenig,

bis die Mitarbeiter von der Entscheidung

des Chefs überzeugt waren, doch schon nach

kurzer Zeit war allen klar, wieviel mehr

Möglichkeiten die Endlosdrehung im

Vergleich zum reinen Tilten bietet. Nach

einigen Wochen kannte jeder Maschinenführer

alle Tricks und Kniffe, die mit dem

Drehantrieb möglich sind. Ab diesem

Zeitpunkt wurde jeder neue Bagger direkt

mit RotoTop ausgestattet.

Großer Vorteil ist laut Jan Sauter, dass

man durch den RotoTop nicht nur alle

Anbaugeräte endlos drehbar mache und so

Arbeiten in beengten Räumen oder entlang von Wegen stellt durch die große Flexibilität des

Baggerarms kein Problem dar. Die großen Bewegungsmöglichkeiten nützen auch in schwierigen

Situationen wie über Begrenzungen hinweg oder an Steigungen.

34 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH

eine sehr hohe Flexibilität habe, ohne dass

das Gerät zu hoch aufbaue oder der Bagger

stark an Leistung verliere. „Wenn wir noch

mehr Bewegungsmöglichkeiten brauchen,

was sehr selten der Fall ist, dann nehmen

wir einfach einen Schwenklöffel mit seiner

Tiltfunktion dazu“, so Sauter.

Durch den RotoTop könne man viel

leichter planieren, da die Schaufel drehen

und damit von sich wegarbeiten kann.

Ähnliches gilt für das Ziehen von Gräben

für die Be- und Entwässerung und die

Erstellung von Drainagen, hier sei es oft

Backers Maschinenbau GmbH

Auf dem Bült 42 | D-49767 Twist

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www.backers.de

+49 5936 9367-0

Zügiges Verteilen von Material, da in alle Richtungen und

somit auch vom Bagger weggearbeitet werden kann.

nötig, seitwärts vom Bagger zu arbeiten.

Ecken und Kanten könne man wesentlich

sauberer ausgraben oder auch Schächte

freilegen, weil man den Löffel im Graben

drehen könne und nun wirklich in alle

Ecken des Arbeitsbereiches gelange.

Beim Bauen von Natursteinmauern setzt

Sauter auf die Kombination von RotoTop

und dem Spezialanbaugerät MultiGrip, das

Greifer und Löffel in einem Gerät vereint.

So kann sein Team die Steine nicht nur

sicher im MultiGrip transportieren, sondern

auch exakt positionieren. Auch das Abladen

von Material erfolgt schneller, da der große

Bagger mit der Palettengabel ausgestattet

ohne Probleme ganze Paletten mit Steinen

vom Lkw abladen und dorthin transportieren

kann, wo sie benötigt werden.

Diese und weitere Arbeiten im Gartenbau

werden viel schneller erledigt, weil der

Bagger nicht nur seltener versetzt werden

muss, sondern auch die bisherige Handarbeit

fast vollständig durch die Maschinen

übernommen wird. Genau beziffern kann

Jan Sauter die Leistungssteigerung nicht,

aber sein Statement ist klar: „Bei uns gibt

es künftig keinen Bagger mehr ohne einen

RotoTop.“

Für den Rototop spricht laut Jan Sauter

auch, dass es in den gut neun Jahren

keinerlei Probleme mit den Drehantrieben

von Holp gab, sodass die Qualität ihn

wirklich überzeugt hat. Durch die kompakte

Bauweise ohne Zylinder und ohne überstehende

Schläuche würden auch etwaige

selbstverschuldete Defekte vermieden, weil

man nirgends hängen bleiben könne. Die

großen Drehdurchführungen sorgen dafür,

dass immer ausreichend Öl am Anbaugerät

ankommt, sodass auch härtere Einsätze

kein Problem darstellen.

www.holp.eu

NACHHALTIGE BODENAUFBEREITUNG

MIT MOBILER SIEB- UND MISCHMASCHINE

Haberl Baumaschinen GmbH

A-5201 Seekirchen | Wiesenstraße 8

office@haberl-baumaschinen.at

www.haberl-baumaschinen.at

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MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

LIEBHERR

Liebherr treibt nachhaltigere Energie- und

Infrastrukturlösungen für Baustellen voran

Mit der Gründung der Liebherr Energy Solutions GmbH erweitert Liebherr das Portfolio

im Bereich Digitalisierung und nachhaltigerem Energiemanagement. Das neue Unternehmen

verbindet bestehende Kernkompetenzen im Bereich von Energiespeichertechnologien

sowie Energieplanungs- und -management-Software. Langfristig ist geplant, das

Lösungsangebot um Energiedienstleistungen zu erweitern.

M

it der Gründung der Liebherr Energy

Solutions GmbH positioniert sich

Liebherr als Lösungsanbieter im wachsenden

Segment der durch Digitalisierung

unterstützten Transformation von fossil

betriebenen hin zu batterieelektrischen

Arbeitsmaschinen. Datenunterstützte

Planung und IoT Monitoring machen diese

effizienter – und in manchen Fällen

überhaupt erst realisierbar.

Hardware, Software und

Service aus einer Hand

Die Liebherr Energy Solutions GmbH geht

aus dem Produktsegment Liebherr‐Komponenten

hervor und fokussiert sich auf

Energiespeichertechnologien sowie

dazugehörige, eigens entwickelte Softwarelösungen.

Der mobile, batteriebasierte Energiespeicher

Liduro Power Port, kurz LPO,

dient einer stabilen und lokal emissionsfreien

Stromversorgung auf der gesamten

Baustelle. Seine hohe Leistungsdichte und

kompakte Bauform ermöglichen zudem

eine effiziente und flexible Versorgung von

Maschinen und Baustellen mit unterschiedlichsten

Leistungsanforderungen.

Ein wertvoller Begleiter des LPO ist die

browserbasierte Software „Energy

Planner“ zur ganzheitlichen Planung des

Leistungs- und Energiebedarfs einer

Baustelle in unterschiedlichen Bauphasen.

Das Tool hilft Baustellen- und Flottenmanagern,

Elektro- und Energieplanern

sowie Disponenten bei der energetischen

Planung und Einrichtung einer Baustelle.

Perspektivisch wird über immer mehr

smarte Verbraucher, Speicher und

Verteiler auch eine aktive Überwachung

und partielle Steuerung möglich.

Die innovative Speichertechnologie und

die elektrischen Baumaschinen von

Liebherr bilden gemeinsam mit den

intelligenten Software- und Servicelösungen

der Liebherr Energy Solutions das

Fundament für die elektrische Baustelle

der Zukunft.

Das neu gegründete Unternehmen

bündelt damit zwei Kernkompetenzen von

Die Liebherr Energy Solutions GmbH bietet eine ganzheitliche Lösung zur nachhaltigeren

Energieversorgung auf Baustellen. Das innovative Lösungsportfolio soll

den Energieverbrauch sowie die CO2-Emissionen auf Baustellen weiter senken und

die Elektrifizierung von Bau- und Nutzfahrzeugen voranbringen.

Liebherr und bietet eine ganzheitliche

Lösung zur nachhaltigeren Energieversorgung

auf Baustellen. „Der schnell wachsende

Energiebedarf auf Baustellen und

der damit verbundene Wandel der

Bauindustrie hebt das Thema Elektrifizierung

auf ein neues Niveau“, erklärt Daniel

Bachmann, Managing Director der

Liebherr Energy Solutions GmbH. „Dies

bringt neue Komplexität in den Bereichen

Planung, Management und Infrastruktur

mit sich. Genau hier kommen wir ins Spiel

und unterstützen Baustellenbetreiber,

-planer oder Geräteanbieter bei dieser

Transformation – effizient, nachhaltig,

zukunftsorientiert.“

Energie neu gedacht:

so profitieren die Kunden

Die einzigartige Kombination aus leistungsstarker

Hardware, intelligenter

Software und zuverlässigem Energieservice

erlaubt einen CO2-neutralen Baustellenbetrieb.

Das Batteriespeichersystem

LPO liefert lokal emissionsfreie Energie

für schwere Maschinen, während ein

aktives Energy Management System dafür

sorgt, dass die elektrischen Baumaschinen

immer dann mit Strom versorgt werden,

wenn sie ihn brauchen. Mit dem Energy

Planner können Kunden den Energiebedarf

vorab ermitteln, optimale Netzanschlusspunkte

identifizieren oder vollständig

netzunabhängige Anlagen entwerfen.

Dies bietet eine hohe Planungssicherheit

für einen nahtlosen Baustellenbetrieb und

ein zukünftiges Lademanagement.

Gemeinsam ermöglichen diese Lösungen

einen naht losen Übergang zu einem

vollständig elektrischen Maschinenpark

und unter stützen die Erreichung der

definierten Nachhaltigkeitsziele – ohne

Einbußen bei der Leistung. Zugleich kann

der Energieservice die Energiebeschaffung

optimieren und so erhebliche Kosteneinsparungen

ermöglichen.

Ein weiterer Vorteil dieser ganzheitlichen

Lösung ist der optionale Anschluss

von PV-Anlagen an die Batteriespeicher

vor Ort. Dadurch wird der Eigenverbrauch

maximiert, überschüssige Energie

gespeichert und ein zuverlässiger Betrieb

gewährleistet, auch ohne Sonne.

Ein zusätzlicher Wettbewerbsvorteil ist

zudem die Möglichkeit zur Umgestaltung

eines Depots für die Elektrifizierung einer

bestehenden Maschinenflotte mit neuen

Geschäftsmöglichkeiten. Die Liebherr

Energy Solutions GmbH unterstützt bei

der Transformation der Infrastruktur und

bereitet den Weg zur Elektrifizierung. „Wir

befähigen die Unternehmen, einen

signifikanten Beitrag zur Senkung des

Energieverbrauchs sowie der CO2-Emissionen

zu erwirken und treiben die Elektrifizierung

von Bau- und Nutzfahrzeugen

gemeinsam voran“, fasst Daniel Bachmann

zusammen.

www.liebherr.com

KAISER S12 Allroad

LIEBHERR

Der Seilbagger HS 8130.1 mit Schlitzwandfräse LSC 8-18 im Einsatz in Neu-Taipeh.

Teamwork in Taiwan

Mit mehr als 4 Mio. Einwohnern ist Neu-Taipeh die größte Stadt von Taiwan. Im beengten

urbanen Raum setzt das Unternehmen Tung Feng auf Liebherr-Maschinen. Mit dem Trägergerät

für Schlitzwandarbeiten LBX 600, das speziell für Anforderungen urbaner Baustellen

entwickelt wurde, trägt Tung Feng initial den lockeren Boden ab. Das Gerät ist dafür mit dem

hydraulischen Schlitzwandgreifer HSG 5-18 von Liebherr ausgerüstet. Erreicht der Greifer den

tieferen Bereich aus Fels und Sandstein mit einer höheren Druckfestigkeit, wechselt Tung

Feng vom kompakten LBX 600 auf den Seilbagger HS 8130.1 mit Schlitzwandfräse LSC 8-18.

Mit der Fräse können die harten Bodenschichten effizient durchdrungen werden, ohne dass

aufwendig vorgebohrt werden muss. Das reduziert den Zeitaufwand, erhöht die Produktivität

deutlich und ermöglicht einen sauberen Materialabtrag auf der engen Baustelle. Mit der

Liebherr-Fräse macht Tung Feng einen Fortschritt von durchschnittlich 4 m pro Stunde. Die

fertigen Schlitzwände reichen in eine Tiefe von 30 bis 55 m und haben eine Dicke von 800

bis 1.500 mm. Zusätzlich werden Barrettes als Einzelelemente zur Tiefgründung innerhalb des

Baufeldes erstellt.

Das LBX 600 und der HS 8130.1 sind sowohl in der Anwendung als auch für Bedienende gut

kombinierbar, da die Steuerung über das jeweils gleiche Kabinenkonzept mit denselben

Joysticks und Monitoren erfolgt. Die Schlitzwandarbeiten wurden nach rund 10 Monaten im

Jänner 2026 abgeschlossen. „Die Leistung der Fräse hat unsere Erwartungen erfüllt und

sogar übertroffen. Unsere Bediener berichten von einer komfortablen Steuerung und einer

einfachen Handhabung. Die Maschinen sind zuverlässig, effizient und sehr präzise – und das

alles bei engsten Platzverhältnissen. Zusätzlich stärkt die schnelle Service-Reaktion von

Liebherr die Einsatzsicherheit und erleichtert den Betrieb“, sagt Ke-Chiang Wu, Projektleiter

bei Tung Feng.

www.liebherr.com

PAUS SMK 9036

KAISER Fahrzeugtechnik GmbH • Gewerbestraße 4, 6710 Nenzing • T +43 5525 64180 • mail@kaiser-fahrzeugtechnik.at

36 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 37



MASCHINEN + TECHNIK

DEVELON

Innovative Sicherheitstechnologie für Bagger

Develon kündigt an, dass seine intelligente Raupenbagger-Baureihe der Serie 9 künftig

mit fortschrittlichen intelligenten Sicherheitstechnologien ausgestattet wird. Diese sind

darauf ausgelegt, Arbeitsunfälle auf Baustellen deutlich zu reduzieren und Beschäftigte

in Hochrisikoumgebungen zu schützen.

agger können nun mit intelligenten

B Sicherheitstechnologien

ausgestattet werden, darunter

Rundumsicht-Monitoring, Kollisionswarnsysteme

sowie das E-Stop-System,

das die Maschinenbewegung

automatisch stoppt, sobald sich eine

Person innerhalb einer Sicherheitszone

von 4 m befindet.

KI-gestützte Sicherheitsplattform

Das Smart All-Around Viewing

Monitor (SAVM)- und das E-Stop-

System bilden gemeinsam eine

KI-gestützte Sicherheitsplattform, die

eine Echtzeit-360-Grad-Überwachung

der Maschinenumgebung ermöglicht.

Mithilfe von sechs Kameras und drei

Radarsensoren überwacht das

System kontinuierlich einen Erfassungsbereich

von bis zu 13 m, sodass

Bediener ihre Umgebung präzise

erfassen und tote Winkel effektiv

eliminieren können. Sieben auswählbare

Ansichtsmodi ermöglichen

jederzeit die Überwachung aller vier

Maschinenseiten. Werden Personen

erkannt, erhalten die Bediener sofort

visuelle Hinweise sowie akustische

Warnsignale über den Monitor in der

Kabine, wodurch das Situationsbewusstsein

erheblich verbessert wird.

Das innovative E-Stop-System

arbeitet zusammen mit einer

Virtual-Wall-Funktion, um Unfälle zu

verhindern, die Bediener möglicherweise

nicht sehen oder vorhersehen

können. Der umliegende Arbeitsbereich

wird dabei in klar definierte

Sicherheitszonen unterteilt:

„Gelbe Warnzone“ (Zone 2):

Frühwarnungen und automatische

Geschwindigkeitsreduzierung ab 6 m.

„Rote Gefahrenzone“ (Zone 1):

Automatisches Stoppen von

Schwenk- und Rückwärtsbewegungen

ab 4 m.

Das System arbeitet in drei

intelligenten Stufen und ist ausschließlich

darauf ausgelegt, mit

HD-Kameraerkennung Personen zu

erkennen. Es unterscheidet gezielt

zwischen menschlicher Präsenz und

Objekten, um unnötige Unterbrechungen

zu vermeiden.

www.eisenwagen.co.at

Über den Monitor sieht der Fahrer genau, ob sich

Personen in der Nähe der Maschine bewegen. Auf die

Frühwarnungen der „Gelben Warnzone“ mit automatischer

Geschwindigkeitsreduzierung ab 6 m folgt

die „Rote Gefahrenzone“: ab 4 m stoppen die Schwenkund

Rückwärtsbewegungen automatisch.

S

EINFACH

C

H

SCHNELLER .

R

Rahofer.

DAS SCHNELLWECHSELSYSTEM VON BAUMASCHINENTECHNIK

Fotos: Develon

Dank der Schnellwechselsysteme SW2-Q, SW2-Q6 und SW3-Q mit Oil-Quickfunktion

für Hydraulikbagger (12t bis 40t) erledigt sich der Werkzeugwechsel wie von alleine.

Mit bis zu sechs automatisch kuppelbaren Hydraulikanschlüssen inklusive

Elektroanschluss wechseln Sie Hydraulikhämmer, Abbruch- und Sortiergreifer

sowie andere hydraulische und elektrische Zusatzwerkzeuge

einfach, schneller – und sicher. Denn durch die selbstnachstellende,

konische Verriegelung mit permanent vorgespanntem Konstantdruck sitzt

das Werkzeug immer fest und ist somit spielfrei. Mehr auf bmt.at

38 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Präziser Tiefbau mit System – der PC220LCi arbeitet vollautomatisch nach 3D-Plandaten

und setzt damit Maßstäbe für Effizienz und Genauigkeit auf der Baustelle.

KUHN

Präzision auf der Baustelle

bei Josef Hogger Tiefbau e. K.

Mit dem neuen Komatsu PC220LCi setzt Josef Hogger Tiefbau e. K. auf modernste Baggertechnologie

im täglichen Einsatz. Das oberbayerische Familienunternehmen mit Sitz in

Kienberg hat die intelligente Maschinensteuerung – Komatsu Intelligent Machine Control

3.0 – bewusst als zentrales Entscheidungskriterium gewählt. Durch die dazugehörigen

Ausstattungsmerkmale kann der Kettenbagger im Straßen- und Tiefbau vielseitig

eingesetzt werden und so überzeugt die Maschine von Anfang an.

D

as Unternehmen blickt auf eine

erfolgreiche Familiengeschichte

zurück: 1954 von Josef Hogger gegründet,

wurde der Betrieb 1988 um den Hochbau

erweitert und 1992 von seinem Sohn, Josef

Hogger, weitergeführt. Seit 2019 steht

dessen Sohn in dritter Generation an der

Spitze des Unternehmens – und führt die

Tradition mit klarem Blick nach vorne

fort. 2024 wurde ein neues Bürogebäude

errichtet, ein sichtbares Zeichen für

stabiles Wachstum. Heute beschäftigt

Josef Hogger rund 65 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter und bewältigt täglich 6

bis 8 Baustellen gleichzeitig – dies in den

Bereichen Hoch- und Tiefbau, Sand und

Kies sowie Straßenbau.

„Familienbetrieb, Fachkenntnis und

Erfahrung – das sind unsere Werte“,

beschreibt Josef Hogger die Philosophie

des Unternehmens. Dabei scheut man

keine Investition in neue Technologien: Als

langjähriger Komatsu-Kunde hat Hogger

Tiefbau die Entwicklung der intelligenten

Maschinensteuerung von der 1.0- bis zur

aktuellen 3.0-Generation hautnah

miterlebt – und konsequent mitgemacht.

Der Komatsu PC220LCi mit iMC (Intelligent

Machine Control) 3.0 ist eine der

technologisch fortschrittlichsten Maschinen

seiner Klasse. Vollständig ab Werk

integriert, ermöglicht das System dem

Fahrer präzises Arbeiten nach 3D-Plandaten

direkt im Bagger – ohne zusätzliche

Vermessungsaufwände auf der Baustelle.

Automatische Aushubsteuerung,

3D-Grenzflächenkontrolle und teilautomatisches

Truck-Beladen per Auto-Swing

erhöhen die Produktivität spürbar und

reduzieren Überbaggerungen zuverlässig.

Die 3D-Arbeitsraumbegrenzung gewährleistet

jederzeit sicheren und kontrollier-

40 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Der neue Komatsu PC220LCi mit

intelligent Machine Control 3.0 im

Einsatz auf einer Baustelle von Josef

Hogger Tiefbau e. K. in Kienberg.

ten Betrieb. Die Sperrbereiche können auf

dem iMC-Bildschirm vor Ort definiert oder

im Konstruktionsmodell vorkonfiguriert

werden.

Eine integrierte Nutzlastwaage rundet

das digitale Werkzeugpaket ab. Mit einem

Einsatzgewicht von rund 24 Tonnen und

geplanten ca. 1.200 Betriebsstunden pro

Jahr ist der PC220LCi für den anspruchsvollen

Straßen- und Tiefbau bei Hogger

bestens dimensioniert.

Bedient wird die Maschine von einem

ausgebildeten Baumaschinenführer – und

der ist begeistert: Die Kombination aus

kraftvoller Hydraulik, präziser Steuerung

und dem neu gestalteten, geräumigen

Fahrerhaus macht auch lange Arbeitstage

angenehm. Dank des 8-Zoll-Touchscreen-

Monitors mit intuitiver 3D-Grafik hat der

Fahrer alle relevanten Informationen stets

im Blick.

Mietparkflotte verstärkt, jetzt testen

MIT NUTZLASTEN 10 und 20 t , GESAMTBREITE 2,45 m

TEILNAHME IM ÖFFENTLICHEN STRASSENVERKEHR MÖGLICH

Die Herausforderungen der Branche

kennt Josef Hogger gut: Fachkräftemangel,

wachsende Dokumentations- und

Bürokratieanforderungen sowie eine

schnellere Marktdynamik verlangen nach

Lösungen, die Zeit sparen und Fehler

reduzieren. Genau hier spielt der

PC220LCi seine Stärken aus – präzises

Arbeiten auch für weniger erfahrene

Fahrer, weniger Nach arbeiten und volle

Transparenz über Maschinenleistung und

Materialmengen.

Der Service von Kuhn Baumaschinen

wurde von Hogger als „sehr gut“ bewertet.

Die vertrauensvolle, langjährige Partnerschaft

– von der Beratung bis zur Inbetriebnahme

– ist ein weiterer Grundstein

für den erfolgreichen Einsatz modernster

Komatsu-Technologie im oberbayerischen

Baugeschäft.

www.kuhn.at

Industrie- und

Baumaschinen

und

Baumaschinen

Service GmbH

Service GmbH

Spezial- und Sondermaschinen

Spezial- für Industrie, und Bau Sondermaschinen

und Gewinnung

für Industrie, Bau und Gewinnung

Generalimporteur

für Österreich

Generalimporteur

Betriebsgebiet Nord 26

für A-3300 Österreich

Ardagger Stift

Betriebsgebiet Tel.: +43 7472 23 Nord 49426

Fax: DW 25

A-3300 Ardagger Stift

info@ibs-maschinen.at

Tel.: www.ibs-maschinen.at

+43 7472 23 494

Fax: DW 25



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Grüner wird es

nicht: Fünf von

sechs „Wölffen“ sind

aktuell auf der

Memminger Baustelle

dafür verantwortlich

60.000 m 3

Beton und 10.000 t

Stahl umzuschlagen.

Sie werden noch bis

Ende 2026 dort

arbeiten. Die Festlegung

der Kranstandorte

erwies

sich bei diesem

Projekt als statisch

anspruchsvoll.

WOLFFKRAN

Alles im grünen Bereich

Seit Februar 2025 läuft in Memmingen der Rohbau für einen Klinikneubau.

Auf der Baustelle prägen sechs Wolff Krane das Bild – für den Kunden Glass

GmbH Bauunternehmung in Unternehmensgrün lackiert. Neben hoher Umschlagsleistung

kam es vor allem auf eine präzise Standortplanung an.

A

uf rund 7,7 ha entsteht im Norden

Memmingens ein Klinikneubau mit

sechs Geschossen, 480 Betten und einer

Bruttogeschossfläche von über 75.000 m 2 .

Während einer der Wolff 6531.12 Cross für

die Baustellenvorbereitung zum Einsatz

kam und im Herbst 2025 schon wieder

demontiert worden ist, werden die

verbleibenden fünf Wolff Krane in ihren

durchschnittlich 16 Monaten Einsatzzeit

auf der Klinikbaustelle rund 60.000 m 3

Beton und 10.000 t Bewehrungsstahl

bewegen.

Mit Spitzentragfähigkeiten bis zu 3,3 t

(Wolff 6531.12 Cross), maximalen Traglasten

bis 16,5 t (Wolff 7534.16 Clear) und

Hubgeschwindigkeiten bis zu 185 m/min

(Wolff 7534.16) ist das Rudel perfekt für

diese „Materialschlacht“ gerüstet. Seit

Anfang letzten Jahres arbeiten die Krane

täglich zwölf Stunden ohne

Unterbrechung.

Doch nicht nur die hohe Leistungsfähigkeit

der grünen „Wölffe“ ist auf dieser

Baustelle gefragt. Wolffkran brachte seine

statische Expertise bereits in der frühen

Planungsphase ein und unterstützte bei

der Festlegung der Kranstandorte, die sich

bei diesem Projekt als statisch anspruchsvoll

erwiesen. Die Krane wurden in Zonen

platziert, die später als Lichthöfe genutzt

werden. Dort verlaufen Rigolen, unterirdische

Versickerungssysteme für

Regenwasser. Zusätzlich befindet sich ein

tieferliegender Gebäudeteil mit Hebeanlage

unter einem Kranstandort.

„Da in diesen Bereichen keine hohen

Drucklasten einwirken dürfen, mussten

die Kranfundamente so geplant werden,

dass die Kräfte gezielt in tragfähige

Ebenen abgeleitet werden. Hakenhöhen

und Kranpositionen sind entsprechend so

gewählt, dass die zulässigen Ecklasten

eingehalten und die Grundbruchsicherheit

gewährleistet ist“, erläutert Wolfgang

Kavelius, Vertrieb Deutschland bei

Wolffkran. „Gleichzeitig können die fünf

Krane trotz überschneidender Arbeitsbereiche

reibungslos parallel arbeiten“, so

Wolfgang Kavelius.

Die Krane wurden auf Kreuzrahmen

mit speziellen Betonfertigteilgewichten

gestellt, die Glass im eigenen Betonwerk

herstellt. Diese sind so dimensioniert, dass

sie im Rückbau einzeln wieder entfernt

werden können – teils durch benachbarte

Turmdrehkrane, teils mithilfe von

Mobilkranen. Dadurch bleibt die Versickerungsfunktion

der Rigolen erhalten.

„Bei komplexen Projekten wie in

Memmingen zählen enge Abstimmung

und technische Kompetenz“, sagt Michael

Stehr, Leiter Krantechnik bei Glass.

„Wenn täglich große Mengen an Material

bewegt werden, braucht es Krane, die

konstant Leistung bringen, und einen

Partner, der bereits bei der Planung weiß,

worauf es ankommt. Genau das schätzen

wir an Wolffkran“, so Michael Stehr.

Glass setzt seit 14 Jahren auf Wolffkran.

Der Fuhrpark umfasst mittlerweile

44 Wolff Krane; allein im vergangenen

Jahr wurden acht neue „Wölffe“ angeschafft.

Aktuell realisiert Glass mit Wolff

Kranen unter anderem auch noch den

Ausbau des Produktionsstandorts des

Pharma-Unternehmens Daiichi-Sanyo in

Pfaffenhofen und den Bau einer neuen

Papiermaschinenanlage für die Firma

Fripa in Miltenberg.

www.wolffkran.com

Foto: Linus Reulein / Glass GmbH

HOCHBRÜCKE HORB

Einbau der Schrägseile hat begonnen

Mit dem Einbau der Schrägseile an der Hochbrücke Horb

schreiten die Arbeiten planmäßig voran.

I

m Auftrag des Regierungspräsidiums

Karlsruhe errichtet das Team des Porr

Ingenieurbau eine 667 m lange Hochbrücke,

die künftig das Neckartal überspannen

wird. Aktuell liegt der Fokus auf der

Herstellung des Überbaus und damit auf

einem Bauabschnitt, der höchste Präzision

und perfekte Abstimmung aller Gewerke

erfordert.

An den Achsen 30, 40 und 50 wird der

Überbau jeweils mit fünf Schrägseilen pro

Steg eingehängt. Die Seile sind in sogenannter

Harfenform angeordnet und

übernehmen eine entscheidende Rolle für

die Tragwirkung der Brücke. Die Hochbrücke

Horb ist als Extradosed-Brücke

konzipiert: eine Bauweise, die Elemente

des klassischen Spannbetonbaus mit

denen einer Schrägseilbrücke kombiniert.

Zum Einsatz kommen moderne Litzenbündelseilsysteme:

Jede Verankerung besteht

aus 108 hochfesten Spannstahllitzen. Die

Schrägseile verlaufen mit einer Neigung

von rund 18 Grad zur Horizontalen und

werden an den Pylonen der Brücke

befestigt. Bereits in der Herstellungsphase

der Pylone wurden die Voraussetzungen

für den aktuellen Schrägseileinbau

geschaffen. In die Pylonabschnitte wurden

sogenannte Ankerboxen einbetoniert. Über

Die eingesetzten

Schrägseile

bestehen aus

gewachsten und

PE-ummantelten

Spannstahllitzen,

die in ein Hüllrohr

aus HDPE eingezogen

werden.

die an der Außenseite der Ankerboxen

angeordneten Kopfbolzendübel werden sie

kraftschlüssig mit dem Betonquerschnitt

verbunden und leiten später die enormen

Kräfte sicher in die Tragstruktur ein.

Lesen Sie mehr dazu auf

www.baublatt.at

www.hochbruecke-horb.de

42 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 43



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

ROCKSTER

Wenn 1.000 auf R1000 trifft: Rockster erreicht

einen Meilenstein mit dem Kunden Muckenhuber

Die Rockster GmbH, der österreichische Hersteller von raupenmobilen Prallbrechern und

Siebanlagen, freut sich über den Verkauf des 1.000sten Prallbrechers. Dieses Jubiläumsgerät

geht an die Muckenhuber GmbH, ein familiengeführtes Bau- und Abbruchunternehmen

in dritter Generation mit Sitz in Oberösterreich.

M

uckenhuber ist bekannt für seinen

praxisnahen Zugang und seine

lösungsorientierte Arbeitsweise. Das

Unternehmen realisiert ein breites

Spektrum an Projekten – von Beton- und

Asphaltrecycling über Baustellenvorbereitung

bis hin zu Erdarbeiten. Mit dem

eigenen raupenmobilen Prallbrecher baut

Muckenhuber sein Leistungsportfolio

weiter aus und bietet seinen Kunden

künftig noch umfassendere Komplettlösungen

aus einer Hand.

Die Partnerschaft zwischen Rockster

und Muckenhuber begann Anfang 2023, als

das Unternehmen erstmals einen Rockster

R1000 für ein zeitlich begrenztes Projekt

mietete.

„Wir benötigten einen zuverlässigen,

einfach zu bedienenden und leistungsstarken

Prallbrecher“, erinnert sich Geschäftsführer

Martin Muckenhuber. „Wir hatten in

der Vergangenheit andere Marken im

Erste Bewährungsprobe für den Rockster R1000: Asphaltaufbereitung

mit überzeugender Sieblinie.

Einsatz, und es war an der Zeit, Rockster

eine Chance zu geben. Bereits ab dem

ersten Einsatztag hat uns die Maschine in

puncto Effizienz, Mobilität und Bedienkomfort

überzeugt – damit war der Grundstein

für eine langfristige Zusammenarbeit

gelegt.“

In den darauffolgenden Jahren setzte

Muckenhuber Rockster Maschinen vor

allem für das Recycling von Beton, Asphalt

sowie Bau- und Abbruchabfällen ein. Die

positiven Erfahrungen aus dem Mieteinsatz

bestätigten die Entscheidung, künftig

auf eine eigene Rockster Maschine zu

setzen, um Effizienz zu steigern, Stillstandzeiten

zu reduzieren und eine flexible

Lösung für die Recyclingstandorte in

Oberösterreich zu schaffen.

Der R1000 Prallbrecher, der nun

gleichzeitig Rocksters 1.000ste verkaufte

Maschine markiert, passt ideal zu den

Anforderungen von Muckenhuber. Trotz

seiner kompakten Bauweise überzeugt der

R1000 mit hoher Durchsatzleistung und

großer Vielseitigkeit – ideal für anspruchsvolle

Bauprojekte und das Abbruchrecycling.

Der diesel-hydraulische Antrieb sorgt

dafür, dass der Rotor konstant mit Leistung

versorgt wird, während der Caterpillar-

Motor im optimalen Drehzahlbereich

arbeitet. Das Ergebnis: maximale Effizienz

bei minimalem Verschleiß. Der Verzicht auf

eine Kupplung reduziert zusätzlich die

Anzahl der Verschleißteile. Die Wartung

gestaltet sich einfach, da die meisten

Maschinenführer mit hydraulischen

Systemen aus Bagger- und Laderbetrieb

bestens vertraut sind.

Neben der Leistung überzeugt der

R1000 auch durch seine hohe Mobilität. Mit

Transportmaßen von 14,00 m Länge, 2,83

m Breite und 3,20 m Höhe lässt sich die

Maschine problemlos auf Standardtiefladern

transportieren. Selbst mit montierter

Siebeinheit bleibt der Prallbrecher äußerst

wendig und ist schnell auf Baustellen,

Abbruchprojekten oder Recyclingplätzen

einsatzbereit. Diese Flexibilität ermöglicht

maximale Einsatzzeiten und Produktivität

– unabhängig vom Einsatzort. Ausgestattet

ist der R1000 unter anderem mit einer

serienmäßigen Vibrationsrinne, einem

schwenkbaren Laufsteg für erleichterte

Wartung sowie einem optionalen Windsichter

zur Abtrennung leichter, nicht-mineralischer

Störstoffe aus dem Endprodukt.

„Der R1000 ist zu einem zentralen

Bestandteil unseres Maschinenparks

Der R1000 ist mit einem höhenverstellbaren Magnetabscheider

ausgestattet, der Bewehrungsstahl zuverlässig aus dem

Beton entfernt.

geworden“, so Martin Muckenhuber. „Besonders schätze ich,

dass für den Betrieb nur ein Minimum an Elektronik erforderlich

ist. Keine unnötigen Kabel, die durch Staub oder Vibrationen

beeinträchtigt werden können – das macht den Brecher zu

einem echten, zuverlässigen Arbeitstier.“

Für Rockster ist der Verkauf des 1.000sten Prallbrechers

weit mehr als eine reine Zahl. Er steht für jahrzehntelange

Ingenieurskompetenz, kontinuierliche Innovation und eine

konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kunden.

Merkmale wie das doppelfunktionale Rückführ-/Haldenband,

die einfache Bedienung und der hervorragende Zugang zum

Motorraum unterstreichen den Anspruch von Rockster, flexible,

effiziente und anwenderfreundliche Maschinen zu entwickeln.

„1.000 verkaufte Maschinen sind ein besonderer Moment für

uns“, sagt Norbert Feichtinger, CEO von Rockster. „Noch

bedeutender ist jedoch, dass dieser Meilenstein mit einem

österreichischen Familienunternehmen erreicht wurde.

Muckenhuber hat das volle Potenzial unserer Maschinen über

eine Mietlösung kennengelernt und uns ihr Vertrauen

geschenkt. Am Ende sind es genau diese Kundenbeziehungen,

die nachhaltigen Erfolg ausmachen.“

Rockster ist heute in mehr als 55 Ländern weltweit aktiv

und kombiniert seine internationale Präsenz mit starker

lokaler Betreuung durch ein engmaschiges Händlernetzwerk.

Für Muckenhuber steht der R1000 sinnbildlich für eine

langfristige Partnerschaft, die auf Vertrauen, bewährter

Leistung und gemeinsamen Qualitätsansprüchen basiert. Für

Rockster markiert diese Übergabe einen weiteren Schritt auf

dem Weg kontinuierlicher Innovation und Zuverlässigkeit im

Prallbrechermarkt.

Die österreichische Rockster GmbH entwickelt und produziert

raupenmobile Prall- und Backenbrecher, vielseitige

Siebanlagen sowie Materialaufbereitungslösungen. Als

100%ige Tochtergesellschaft der RBG Group sind Rockster

Maschinen für den Einsatz im Bauwesen, in der Natursteinaufbereitung

sowie im Recycling von Beton, Asphalt und Abbruchmaterial

konzipiert. Rockster Maschinen werden in mehr als

55 Ländern weltweit eingesetzt und stehen für innovative

Technik kombiniert mit zuverlässigem Service vor Ort.

www.rockster.at | www.muckenhuber.co.at

Von links: GF Franz Muckenhuber, Norbert Feichtinger (CEO von

Rockster), GF Martin Muckenhuber und Felix Feichtinger.

GEH AUF

NUMMER

SICHER.

Das OilQuick Sicherheitskonzept für Schnellwechsler

aus Sichtanzeige + Fallsicherung …

plant jede mögliche Fehlverriegelung mit ein

verzeiht auch menschliche Fehler

hat Anbaugeräte sogar unverriegelt im Griff

Wir machen bei deiner Sicherheit

keine Kompromisse. Und du?

Du kannst ältere Schnellwechsler-Modelle

jederzeit nachrüsten lassen - das wird

übrigens von der BG Bau gefördert.

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44 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 45



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

AMMANN

Ammann erweitert sein Verdichtungsportfolio

Ammann bietet mit dem ATR 59 und dem ATR 66 Stampfer zwei Maschinen

der nächsten Generation und messbaren Mehrwert für Bauunternehmer.

D

ie neuen Modelle ersetzen die

bisherigen ATR 60 und ATR 68

Stampfer (Classic und Premium)

und werden in einer einzigen

Premium-Konfiguration angeboten.

Sowohl der ATR 59 als auch der

ATR 66 sind auf die Anfordernisse

von Bauunternehmern ausgelegt:

Verfügbarkeit, Benutzerfreundlichkeit

und Gesamtbetriebskosten.

Ergonomische Verbesserungen

umfassen einen komfortableren 30

mm starken Haltebügel, einen

optimierten Stampfwinkel und eine

verbesserte Höhenverstellung mit

Stoppfunktion. Diese Merkmale

verringern die Ermüdung des

Bedieners bei langen Einsätzen

und verbessern gleichzeitig

Kontrolle und Verdichtungskonstanz.

Das neu gestaltete Motordesign

positioniert die Antriebseinheit

näher am Maschinenkörper. Dies

verbessert den Schwerpunkt und

die Manövrierfähigkeit – besonders

wertvoll bei Grabenarbeiten und in

engen Bereichen. Die reduzierte

Motordrehzahl (von 4.300 U/min

auf 3.600 U/min) senkt den

Kraftstoffverbrauch und die

Emissionen, ohne die Leistung zu

beeinträchtigen.

Verbesserungen bei der Wartungsfreundlichkeit

verringern Unterbrechungen

auf der Baustelle. Ein

größeres Luftfiltergehäuse mit

Selbstreinigungsfunktion verbessert

den Schutz vor Verunreinigungen,

während der werkzeuglose

Zugang die täglichen Kontrollen

vereinfacht. Dadurch wurden die

Wartungsintervalle um 25%

verlängert, was die Maschinenverfügbarkeit

erhöht und die

Wartungskosten senkt.

Das langlebige, wartungsfreie

Federsystem – geschmiert mit

Langzeitfett – minimiert die

Betriebskosten zusätzlich und sorgt

für eine zuverlässige Verdichtungsleistung

über die gesamte Lebensdauer

der Maschine. Das optionale

werkzeuglose Transportsystem

ermöglicht mit größeren Rädern

und einem integrierten Halter

einen stabilen Transport über

unebenes Gelände – das spart Zeit

und Aufwand zwischen den

Einsatzorten.

www.ammann.com

An den neu gestalteten großen Bedienelementen

lässt sich der ATR 59

sicher halten und genau führen.

KUHN-LADETECHNIK

Starke Technik für anspruchsvolle Bauprojekte

Kuhn-Ladetechnik hat im Krankompetenzzentrum Vöcklabruck einen hochmodernen

Palfinger PK-480 TEC an die Firma Wolf Systembau übergeben.

D

ie in Scharnstein in Oberösterreich

ansässige Wolf Systembau GmbH ist

ein international tätiges Familienunternehmen,

das im Jahr 2026 sein 60-jähriges

Bestehen feiert und zu den führenden

Anbietern im Agrar-, Industrie- und

Gewerbebau sowie im Fertighausbau

zählt. Das Leistungsspektrum reicht von

maßgeschneiderten Hallen- und Gewerbebauten

über landwirtschaftliche Gebäude

bis hin zu innovativen Fertigteillösungen.

Mit hoher technischer Kompetenz, eigener

Planung und Fertigung sowie langjähriger

Erfahrung realisiert Wolf Systembau

anspruchsvolle Bauprojekte für Kunden

im In- und Ausland.

Mit dem neuen Palfinger PK-480 TEC

erweitert das Unternehmen seinen

Fuhrpark um ein leistungsfähiges

Arbeitsgerät, das Effizienz, Sicherheit und

Präzision im täglichen Baustelleneinsatz

auf hohem Niveau vereint. Der Palfinger

PK-480 TEC wurde von Kuhn-Ladetechnik

auf einem Scania 3-Achs-Lkw aufgebaut

– exakt abgestimmt auf die Anforderungen

im System- und Industriebau. Der

Palfinger PK-480 TEC verfügt nicht nur

über eine 2,5 t Winde mit 1- und 2-Strang-

Betrieb, sondern ist auch mit modernen

Assistenzsystemen ausgestattet: LOAD

unterstützt den Kranfahrer durch

lastabhängige Optimierung der Hubbewegungen

und sorgt für effiziente und sichere

Übergabe bei Kuhn-Ladetechnik (von links): Gunnar Mahler (Fuhrparkleiter) und

Gerhard Weyermair (Kran- u. Fahrzeugbediener) von Wolf Systembau vor dem neuen

Palfinger PK-480 TEC auf einem Scania 3-Achs-Lkw.

Arbeitsabläufe. FSTAB erhöht die

Standsicherheit des Fahrzeugs durch

aktive Stabilitätsunterstützung, insbesondere

bei asymmetrischer Abstützung.

Mit MEXT wird Reichweitenerweiterung

des Krans durch mechanische Verlängerungen,

eingebunden in das Überlastsystem,

ermöglicht, wodurch sich die

Einsatzmöglichkeiten bei Montagearbeiten

deutlich erhöhen. Das aktive Schwingungsdämpfungssystem

AOS reduziert

Lastpendelbewegungen und steigert damit

Präzision, Sicherheit und Bedienkomfort.

Der leistungsstarke Kranaufbau auf dem

Scania 3-Achs-Fahrgestell gewährleistet

optimale Fahr- und Arbeitseigenschaften

und macht das Fahrzeug zu einem

vielseitigen Werkzeug für Montage-,

Bau- und Logistikaufgaben. Die integrierte

Windenlösung ermöglicht ein

kontrolliertes und präzises Positionieren

von Lasten – ein wesentlicher Vorteil bei

komplexen Bauprojekten.

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Verbausysteme



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Im Hafen Freudenau

spielt der neue Fuchs

MHL380 F eine

wichtige Rolle im

Materialumschlag.

Mit seinem gekröpften

Ausleger erreicht er

eine Ausladung

von 22 m.

Erfolgreicher Start in

eine neue Partnerschaft

(von links):

Patrick Reiter, BA

(Hafenlogistik, Leiter

Business Unit Massen

& Schwergut und

Hafenbetrieb), Franz

Nagl (Verkauf, Kiesel

Austria) und Marian

Timler, MA (Leitung

Hafenlogistik).

Die effizienteste Lösung

zur Abwicklung Ihrer Baustelle

• Bis zu 50% Zeitersparnis

durch 360° Endlosrotation

• Leichte und flache Bauweise

• Kompatibel für alle

Standardbagger

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(3.000 Betriebsstunden)

KIESEL

Hafen Wien startet mit neuem Fuchs MHL380 F

in den Umstieg auf erneuerbaren Kraftstoff HVO

Mit dem Hafen Freudenau, dem Hafen Albern und dem Ölhafen Lobau ist der Hafen Wien

eine der bedeutendsten Logistikdrehscheiben Europas. Im Hafen Freudenau bildet ein

leistungsfähiges und flexibles Umschlaggerät eine wichtige Unterstützung für die beiden

großen Hafenkräne. Seit kurzem übernimmt diese Aufgabe ein neuer Fuchs MHL380 F,

der von der Firma Kiesel Austria inklusive der Anbaugeräte übergeben wurde. Mit ihm

startet der Hafen Wien die Umstellung auf den umweltfreundlichen Kraftstoff HVO.

D

ank der optimalen Anbindung an die

Verkehrsträger Schiff, Bahn und Lkw

sowie der Nähe zum Flughafen Wien-

Schwechat fungiert der Hafen Wien als

leistungsstarke Schnittstelle globaler

Warenströme. Darüber hinaus ist der

Hafen Wien durch die Wasserstraße

Rhein-Main-Donau direkt mit der Hauptverkehrsader

der europäischen Binnenschifffahrt

verbunden.

Als Teil der Wien Holding betreibt die

Hafen Wien-Gruppe mit ihren Tochtergesellschaften

neben dem Hafen Freudenau

auch den Hafen Albern und den Ölhafen

Lobau. Das Hafengelände, das sich über

ca. 3 Mio. m 2 erstreckt und rund 200

Firmen mit etwa 5.000 Arbeitsplätzen

beheimatet, umfasst auch weitere

Betriebsansiedlungsgebiete. Mit dem

größten öffentlichen Zolllager Österreichs

bietet der Hafen Wien umfassende

Logistiklösungen für die Lagerung und

Bearbeitung von Zoll- und Inlandswaren.

Die drei Donauhäfen Wiens sind mit

hochmodernen Umschlagseinrichtungen

ausgestattet und garantieren somit

effiziente, sichere und flexible Logistiklösungen

für Baustoffe, Container, Stückund

Schüttgut.

Der Hafen Freudenau ist die zentrale

Drehscheibe für den Umschlag von

Stück- und Schüttgütern sowie Projektsendungen.

Die Bandbreite der bewegten

Güter ist sehr groß und unterliegt

saisonalen Schwankungen. Auch werden

Transporte, die keinem Zeitdruck unterliegen,

verstärkt über die Binnenschifffahrt

abgewickelt. Er ist in die vier Bereiche

Business Unit Massen & Schwergut und

Hafenbetrieb, Business Unit Lagerlogistik,

Container Terminal und Immobilien

gegliedert. Diese Bereiche sind operativ

getrennt, arbeiten aber eng zusammen,

um hohe Flexibilität zu gewährleisten. So

zählt die Business Unit Lagerlogistik mit

beeindruckenden 270.000 m² Lager- und

Freiflächen zu den größten Lagerhaltern

Österreichs. Ergänzend dazu setzte das

2008 eröffnete Container-Terminal einen

Maßstab für moderne Hafeninfrastruktur.

Hier werden jährlich über 470.000

Containereinheiten bewegt – ein Beweis

für die zentrale Rolle des Hafens in der

regionalen und internationalen Logistik.

Der Containerumschlag erfolgt durch das

Tochterunternehmen WienCont.

In einer Welt, in der nachhaltige Transportlösungen

immer wichtiger werden,

setzt der Hafen Wien auf innovative und

umweltfreundliche Logistikkonzepte.

Fotos: Hafen Wien; David Bohmann; Baublatt.Österreich

Dieser Anspruch spiegelt sich auch im Gerätepark wider, der auf dem

neuesten Stand der Technik gehalten wird. Der Fuhrpark der Business

Unit Massen & Schwergut und Hafenbetrieb besteht aus mehreren

Radladern, Gabelstaplern und Kompaktladern.

Die Leistungsträger für den Massen- und Schwergutumschlag sind

ein gleisgebundener und ein radmobiler Hafenkran sowie ein klassisches

Umschlaggerät, dass aufgrund der Betriebsstunden nun durch

ein neues Gerät ersetzt werden musste. Der Vorteil des Umschlaggeräts

liegt in seiner hohen Flexibilität und den im Vergleich zu den

großen Hafenkränen schnelleren Ladespielen.

Das Rennen für das neue Umschlaggerät machte ein neuer Fuchs

MHL380 F, der mit rund 70 t Betriebsgewicht nun im Bereich der

Business Unit Massen & Schwergut und Hafenbetrieb zum Einsatz

kommt. Er wurde von der Firma Kiesel Austria als Komplettpaket

übergeben. Ausgerüstet ist er mit einer stufenlos hochfahrbaren

Kabine, Joystick-Lenkung, Schutzbelüftungsanlage, OilQuick Schnellwechsler,

zwei Schalengreifern (für Leicht- und Schwergut), einem

Polypgreifer (primär für Schrott und Holz), einem Lasthaken sowie

einer speziellen Traverse mit acht Haken für das Entladen von

Big-Bags. Ein zentrales Merkmal ist der gekröpfte Ausleger. Er

Kompakte Power für große

Herausforderungen

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MASCHINEN + TECHNIK

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Von links: Marian Timler, MA (Leitung

Hafenlogistik) und Patrick Reiter,

BA (Hafenlogistik, Leiter Business Unit

Massen & Schwergut und Hafenbetrieb)

vor dem neuen Fuchs MHL380 F.

Rechts im Hintergrund der

Eisbrecher MS Eisvogel, der

im letzten Winter im

Dauereinsatz war.

Teil einer umfassenden Modernisierungsund

Nachhaltigkeitsstrategie des Hafens

Wien mit dem Ziel, bis 2040 klimaneutral

zu werden. Eines der Kriterien bei der

Ausschreibung war die Freigabe für den

Betrieb mit synthetischem HVO-

100-Treibstoff, womit der neue Bagger

eine Vorreiterrolle im Fuhrpark einnimmt.

Die Umstellung der gesamten Flotte wird

bereits aktiv vorangetrieben und eine neue

HVO-Tankstelle installiert.

www.kiesel.net | www.hafenwien.com

Nach dem Hafen Freudenau wurde auch

der Hafen Albern mit einem Hafentor

gegen Hochwasser geschützt. Die Kernkomponente

ist eine massive Schiebetorkonstruktion,

die sich im Hochwasserfall

in Position bringt, um den Innenhafen

vom Hauptstrom der Donau abzuriegeln.

Ausgerüstet wurde der Fuchs MHL380 F von der Firma Kiesel mit einem OilQuick Schnellwechsler, zwei Schalengreifern,

einem Polypgreifer, Lasthaken sowie einer speziellen Traverse für das Entladen von Big-Bags.

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ermöglicht eine Ausladung von 22 m und

erreicht auch Ladegut tief in den Schiffsrümpfen.

Mit der ebenso durchzugsstarken

wie feinfühligen Hydraulik lassen sich

Die Panoramaverglasung

sowie die Rückfahr-

und

Seitenkamera

sorgen für einen

guten Überblick.

Franz

Nagl (Verkauf,

Kiesel Austria)

freut sich, mit

dem Hafen Wien

einen zufriedenen

Neukunden

gewonnen

zu haben.

auch anspruchsvolle Ladeaufgaben

effizient erledigen. Wichtige Aggregate

sind von der Serviceplattform optimal

erreichbar.

Ein weiteres wesentliches Merkmal ist das

serienmäßige Energierückgewinnungssystem,

das beim Schwenken Energie

rekuperiert und zur Effizienzsteigerung

beiträgt. Vollgummireifen und Schutzgitter

an der Kabine runden die robuste

Hafenausstattung ab. Eingesetzt wird der

Fuchs MHL380 F primär für den flexiblen

und präzisen Direktumschlag von einem

Verkehrsträger auf den anderen. Seine

Hauptaufgaben umfassen die Verladung

von Schüttgütern direkt vom Schiff oder

Bahnwaggon auf Lkw. Daneben wird er

auch für Stückgut eingesetzt, beispielsweise

zum Heben von Stahlplatten aus

Schiffen zur Zwischenlagerung. Ein

wesentlicher Vorteil gegenüber den großen

Hafenkränen ist seine hohe Feinfühligkeit,

Präzision und Geschwindigkeit bei

kürzeren Hubwegen.

Die Anschaffung des Fuchs-Baggers ist

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MASCHINEN + TECHNIK

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BAUMASCHINEN GESCHICHTE

Vom rollenden Gewicht zur intelligenten

Verdichtung – die Geschichte der Straßenwalze

Zettelmeyer gehörte zu den Pionieren bei Straßenwalzen.

Als Bauunternehmen gegründet wurden zunächst Dampfwalzen

aus England auf den Baustellen verwendet, bevor

eigene Konstruktionen entstanden.

A

Autor: Ulf Böge

ls sich der Straßen- und Wegebau im

frühen 19. Jahrhundert langsam von

handwerklichen Methoden löste, war

Verdichtung zunächst eine einfache, fast

archaische Aufgabe. Um 1830 kamen die

ersten Walzen im Straßen- und Erdbau

zum Einsatz. Es handelte sich um von

Pferden gezogene Geräte aus Stein, später

aus Gusseisen, deren Wirkung allein auf

ihrem Eigengewicht beruhte. Durch

zusätzliche Beschwerung mit Steinen oder

Wasserballast versuchte man, den

Pressdruck zu erhöhen. Diese frühen

Walzen waren technisch schlicht, doch sie

markierten einen grundlegenden Wandel:

Erstmals wurde Verdichtung zu einem

eigenständigen, planbaren Arbeitsschritt.

Die Straße entwickelte sich von einer

befestigten Spur zu einem ingenieurtechnischen

Bauwerk.

Dampf und Dynamik: Die Geburt

der mobilen Baumaschine

Mit den 1860er Jahren begann die

eigentliche Industrialisierung des Straßenbaus.

Die Entwicklung der Dampfwalze

stellte einen Meilenstein dar, denn

sie war mehr als nur ein neues Verdichtungsgerät.

Dampfwalzen gelten als die

ersten wirklich mobilen Baumaschinen

überhaupt. Im Prinzip handelte es sich um

selbstfahrende Lokomobile, bei denen die

Räder durch schwere Walzen ersetzt

waren. Antrieb, Verdichtung und Mobilität

vereinten sich erstmals in einer Maschine.

Ihre enorme Masse und die gleichmäßige

Kraftentfaltung ermöglichten eine

Verdichtungsleistung, die den bisherigen

Methoden weit überlegen war. Gleichzeitig

waren Dampfwalzen auf den Baustellen

vielseitig einsetzbar. Mangels anderer

motorisierter Geräte übernahmen sie

Zug- und Transportaufgaben und wurden

damit zu universellen Arbeitsmaschinen.

Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert

erlebten sie ihre Blütezeit. Trotz ihres

Erfolges waren sie wartungsintensiv,

personalaufwendig und schwerfällig.

Dennoch blieben einzelne Exemplare bis

in die 1960er- und 1970er-Jahre im

Einsatz. Heute sind Dampfwalzen vor

allem museale Zeitzeugen, deren Betrieb

bei Vorführungen noch immer eindrucksvoll

die Anfänge der Baumaschinentechnik

vor Augen führt.

Heute kaum noch zu finden: Dreiradwalzen wie diese Ruthemeyer.

Sie entstanden aus den ersten dampfbetriebenen Lokomobilen und

entwickelten sich als Motorwalzen weiter.

Der Dieselmotor setzt sich durch

Der Übergang vom Dampf zum Verbrennungsmotor

erfolgte schrittweise, aber

nachhaltig. Ab den 1910er Jahren hielten

Dieselwalzen Einzug in den Straßenbau.

1911 brachte die Firma Hamm die erste

dieselgetriebene Straßenwalze auf den

Markt. Zunächst blieb die Grundkonfiguration

erhalten: eine durchgehende Walze

vorne, zwei Walzenräder hinten. Diese

sogenannten Dreiradwalzen wirkten

weiterhin rein statisch, überzeugten

jedoch durch höhere Zuverlässigkeit,

geringeren Wartungsaufwand und deutlich

bessere Handhabung.

Entwicklungsgeschichtlich stehen sie

zwischen der monumentalen Dampfwalze

und den späteren dynamischen Verdichtungsmaschinen.

Ihre robuste Bauweise

und einfache Technik sorgten für eine

lange Lebensdauer, weshalb viele dieser

Maschinen noch Jahrzehnte im Einsatz

blieben. Dreiradwalzen prägten über lange

Zeit das Bild der Baustellen und wurden

zum Inbegriff der frühen Motorisierung im

Straßenbau.

Neue Straßen, neue Maschinen

In den frühen 1950er Jahren änderten

sich die Anforderungen an den Straßenbau

grundlegend. Der zunehmende Verkehr,

neue Asphaltbauweisen und höhere

Qualitätsansprüche machten deutlich,

dass Dreirad- und Einradwalzen allein

nicht mehr ausreichten. Der moderne

Straßenbau verlangte nach zusätzlichen

Straßenbau in den 1950er Jahren: Schwere körperliche Arbeiten wurden durch neuzeitliche

Baumaschinen unterstützt. Die statische Dreiradwalze – hier von Kaelble – gehörte oft zur

Grundausstattung der Baustelle.

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Hochmodern kam die Vöest-Tandemwalze

TH 7-9 daher. Sie zeichnete sich bereits im

Jahre 1963 durch einen hydrostatischen

Antrieb sowie eine moderne Schemellenkung

aus. Neben statischen Walzen

fertigte Vöest auch Tandem-Vibrations-,

Kombi- und Gummiradwalzen.

Verdichtungsmaschinen, die gezielter und

effizienter arbeiten konnten. In dieser

Phase etablierten sich Tandemwalzen und

Tandem-Rüttelwalzen ebenso wie Gummiradwalzen

als feste Bestandteile des

Maschinenparks.

Wesentliche Impulse kamen aus den USA,

wo neuartige Straßenbaumethoden bereits

früher entwickelt und erprobt worden

waren. Diese Konzepte fanden nach und

nach auch in Deutschland Anwendung.

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52 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 53



MASCHINEN + TECHNIK

MASCHINEN + TECHNIK

Viele Jahre gehörte auch Österreich

zu den Herstellerländern

von Straßenwalzen. Vöest bot

dabei eine Vielzahl unterschiedlicher

Modelle und Baureihen

und auch die bis in die 1970er

Jahre beliebten Dreiradwalzen

durften natürlich nicht fehlen.

Gummiradwalzen, wie diese

Hatra GW 22, gehörten zu den

modernen Straßenbaumaschinen

und traten Anfang der

1960er Jahre auf die Bildfläche.

Mit Gewichten bis zu 30 Tonnen

walkten sie das bindige Material

und sorgten für eine optimale

Vermischung.

Besonders der Einsatz von Gummiradwalzen

erwies sich als richtungsweisend.

Ursprünglich für militärische Zwecke

entwickelt, wurden sie zunächst zur

Verdichtung des Unterbaumaterials

eingesetzt. Später erkannte man ihre

besondere Eignung für den Asphaltbau,

insbesondere beim „Einwalken“ des

Bitumens und beim Porenverschluss der

Oberfläche.

Von der Masse zur Schwingung

Den entscheidenden technischen Fortschritt

brachte die Einführung der

Vibrationsverdichtung. Ab den späten

1950er Jahren konnten Walzen neben

ihrer statischen Flächenpressung gezielt

dynamische Energie in den Untergrund

einleiten. Diese Technik erhöhte die

Verdichtungsleistung erheblich und

verkürzte die notwendigen Überfahrten

deutlich. Tandem-Vibrationswalzen ermöglichten

eine gleichmäßige, reproduzierbare

Verdichtung von Asphaltdecken und

setzten neue Maßstäbe in Qualität und

Wirtschaftlichkeit. Die Arbeitsweise

seinerzeit sah oft eine Tandem-Vibrationswalze

direkt hinter dem Fertiger vor,

während die Gummiradwalze das Material

danach „knetete“. Zum Schluß „bügelte“

die schwere statische Dreiradwalze die

neue Fahrbahn glatt.

Parallel dazu wurden für den Erdbau

Anhängewalzen entwickelt, die von

Planierraupen gezogen wurden. Sie

erweiterten die Möglichkeiten der Verdichtung

großflächiger Erdbaustellen und

zeigten, wie sehr sich Walzentechnik und

Erdbewegungsmaschinen gegenseitig

ergänzten.

Spezialisierung und technische Reife

Ab den 1960er und 1970er Jahren setzte

eine zunehmende Ausdifferenzierung der

Walzentechnik ein. Walzenzüge kombinierten

glatte Bandagen mit luftbereiften

Hinterachsen und eigneten sich besonders

für bindige und nichtbindige Böden.

Gummiradwalzen etablierten sich

endgültig im Asphaltbau, wo ihre walkende

Wirkung empfindliche Einbauten

schonte und hochwertige Oberflächen

erzeugte.

Die moderne Straßenwalze entwickelte

sich zunehmend zu einem komplexen

System. Hydrostatische Antriebe, leistungsfähige

Dieselmotoren, Überrollschutzkabinen

und später elektronische

Assistenzsysteme hielten Einzug. Mit der

Einführung der Oszillationstechnik vor

fast 40 Jahren wurde ein weiterer Meilenstein

erreicht. Sie ermöglichte eine

besonders schonende Verdichtung mit

reduzierten Scherkräften und eröffnete

neue Einsatzfelder, etwa auf Brücken oder

sensiblen Untergründen.

Hamm zählte in Deutschland seit Anbeginn

zu den etablierten Anbietern

von Tandem-Vibrationswalzen mit

Allradantrieb sowie Allradlenkung.

Die Typen der Baureihe TD und VTD

gehörten lange Zeit zum gewohnten

Bild auf vielen Straßenbaustellen und

wurden meist für die direkte Verdichtung

hinter dem Fertiger eingesetzt.

Überwiegend zur Erdverdichtung

entwickelten sich nach den frühen

Anhängewalzen ab Anfang der 1970er

Jahre selbstfahrende Walzenzüge.

Erste Maschinen dieser Art kamen

von Weller.

Hersteller und Pioniere

Diese Entwicklung wäre ohne engagierte

Hersteller nicht denkbar gewesen. Zu den

Pionieren der Straßenwalzenfertigung

zählten Unternehmen wie Kemna,

Ruthemeyer, Hamm und Zettelmeyer,

später auch Scheid und Hatra. In Österreich

setzte Voest-Alpine wichtige Impulse

mit innovativen Konstruktionen unterschiedlicher

Walzentypen. Ihre Maschinen

prägten Generationen von Baustellen und

trugen maßgeblich zur technischen Reife

der Verdichtungstechnik bei.

Kontinuität im Wandel

Von der pferdegezogenen Steinwalze bis

zur intelligenten Vibrations- und Oszillationswalze

spannt sich ein weiter Bogen.

Trotz aller technischen Fortschritte ist die

Grundaufgabe unverändert geblieben: die

Herstellung tragfähiger, dauerhafter

Verkehrsflächen. Die Geschichte der

Straßenwalze ist damit ein Spiegel des

modernen Straßenbaus selbst – geprägt

von zunehmender Mechanisierung,

wachsender Spezialisierung und dem

stetigen Streben nach Präzision. Mit neuen

Baumaterialien oder Verfahren, beispielsweise

durch die Herabsetzung der Einbautemperaturen

bei Asphalt bedingt, werden

sich auch in Zukunft neue Anforderungen

stellen und die Straßenbaumaschinen

weiter entwickeln. Es bleibt spannend.

Fotos: Orbis Development

KREISLAUFWIRTSCHAFT

Aus Baustellenabfällen wird sortenreines EPS

Im Rahmen eines Pilotprojekts wurde ein innovatives Bagger-Anbaugerät eingesetzt, um

den Dämmstoff von mineralischen Bestandteilen wie Putz und Armierung zu trennen.

R

Baggeraufsatz im

Einsatz: Das Porr

Team konnte damit

EPS schon während

des Rückbaus von

Reststoffen befreien.

Start-up Orbis

Development

entwickelte ein

innovatives Bagger-

Anbaugerät.

und 2.500 t EPS fallen jährlich auf

österreichischen Baustellen als Teil

von Wärmedämmverbundstoffen an. Die

Porr hat auf zwei Abbruchbaustellen einen

Testversuch pilotiert, bei dem ein innovatives

Bagger-Anbaugerät des Start-ups

Orbis Development zum Einsatz kam, um

das EPS von mineralischen Restbeständen

zu befreien. Für das Recycling der entstandenen

Stoffe wurden Baumit und Austrotherm

ins Boot geholt. Das Baustellenteam

der Porr konnte damit mehrere

Tonnen EPS rückbauen und sortenrein

erfassen.

Die auf den Pilotbaustellen erfassten

Dämmstoffabfälle wurden von Austrotherm

versuchsweise aufbereitet und

untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass

mit dieser Methode der Fassadenabbruch

bereits an der Baustelle zu einem sehr

großen Teil getrennt werden kann. Das

bedeutet eine ressourcenschonendere

Weiterverarbeitung, da nicht komplette

Wärmedämmverbund (WDVS)-Systeme

transportiert werden müssen. Zudem

ermöglicht diese Innovation einen

geschlossenen Kreislauf von WDVS mit

EPS zu wieder neuen EPS-Dämmstoffplatten.

Parallel dazu wird untersucht, inwieweit

sich auch die mineralischen Bestandteile

des Fassadenabbruchs recyclen

lassen – zum Beispiel als Zuschlagsstoff

im Zement. Dafür wurde im Zuge des

Pilotversuchs die Putzschicht von der Porr

zerkleinert und anschließend von Baumit

getestet. Weitere Versuche in einem

industriellen Maßstab laufen derzeit. Auch

die Auftraggeberseite war von Anfang an

mit an Bord. So wurde die Entwicklung

des Anbaugeräts bereits im Frühstadium

durch Wohnbauträger Salzburg Wohnbau

begleitet.

Orbis Development-Gründer Paul

Spatzenegger erklärt: „Auf Basis der

Projektergebnisse liegt nun ein praxistauglicher

Ansatz vor, der in weiteren

Piloten skaliert und weiterentwickelt

werden kann. Ziel ist es, gemeinsam mit

Partnern entlang der Wertschöpfungskette

– Bauunternehmen, Entsorgern und

Verwertern – einen Rückbau- und Verwertungsprozess

zu etablieren, der ökologisch

sinnvoll und wirtschaftlich umsetzbar ist.“

Für die Porr ist die Zusammenarbeit

mit innovativen Start-ups ein wesentlicher

Bestandteil ihrer konzernweiten Innovations-

und Nachhaltigkeitsstrategie. Es

unterstützt die Dekarbonisierungsziele im

Rahmen des Hebels „Abfälle Vermeiden

– Reduzieren – Recyclen“ und stärkt das

Handlungsfeld „Ganzheitliche Kreislaufwirtschaft”.

CEO Karl-Heinz Strauss sagt: „Wir

pilotieren laufend mit Geräteherstellern,

Baustoffanbietern und technischen

Innovatoren Anwendungen, die unsere

Baustellenprozesse effizienter, digitaler

und nachhaltiger gestalten. Für Kooperationen

mit tatkräftigen Partnern sind wir

offen. Dabei geht es immer um die

Praxistauglichkeit im Baustellenalltag.“

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54 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 55



MASCHINEN + TECHNIK

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wiederverwendbare Baustoffe umwandeln.

Dank ihres mobilen Designs kann die

Maschine flexibel an wechselnden Einsatzorten

betrieben werden – ein großer

Vorteil für Unternehmen mit variierenden

Projektanforderungen. Das Ergebnis sind

weniger Transporte, reduzierte Entsorgungskosten

und deutlich niedrigere

CO2-Emissionen. So entsteht aus Abfall

ein wertvoller Rohstoff und ein wichtiger

Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.

BACKERS

Mobile Sieb- und Mischmaschine von Backers

überzeugt in Dänemark mit Leistung und Qualität

Seit über 35 Jahren steht die Backers Maschinenbau GmbH für hochwertige und innovative

Sternsiebtechnik. Das Familienunternehmen mit rund 40 Mitarbeitern gilt als Spezialist für

mobile Sternsieb- und Mischmaschinen, die weltweit im Einsatz sind. Mit der raupenmobilen

Sieb- und Mischmaschine 3-talc hat Backers nun in Dänemark erneut gezeigt, wie sich Qualität,

Innovation und Nachhaltigkeit zu einer zukunftsweisenden Lösung verbinden lassen.

D

as Herzstück der raupenmobilen

Sieb- und Mischmaschine 3-talc ist die

bewährte Sternsiebtechnik. Beim Siebvorgang

wird das gesiebte Material aufgelockert

und optimal auf den anschließenden

Mischprozess vorbereitet. Dadurch lässt

sich der Einsatz von Zusatzstoffen

reduzieren – selbst bei bindigen oder

nassen Böden. Die Maschine bereitet auch

schwierige Materialien auf und überzeugt

mit einer Leistung von bis zu 250 t/h. Die

raupenmobile Bauweise ermöglicht

maximale Flexibilität im Einsatz. Zusätzlich

kann die Anlage in kürzester Zeit zu

einer 3-Fraktionen-Sternsiebmaschine

umgebaut werden, indem der Mischbehälter

einfach durch ein zweites Sternsiebdeck

ersetzt wird. Das macht die Maschine

besonders vielseitig – etwa für Bodenstabilisierung,

Flüssigbodenproduktion oder die

Aufbereitung von Recyclingbaustoffen.

Erfolgreich im Einsatz bei

Vils Entreprenørforretning A/S

Im September 2025 wurde die Anlage an

den dänischen Kunden Vils Entreprenørforretning

A/S ausgeliefert. Schon nach

kurzer Betriebszeit zeigte sich: Die

Effiziente Sieb- und Mischtechnik in einer Maschine: Die Anlage kann in kürzester

Zeit zu einer 3-Fraktionen-Sternsiebmaschine umgebaut werden.

Maschine überzeugt mit hoher Leistung

und ausgezeichneter Aufbereitungsqualität.

Eingesetzt wird die 3-talc immer dort,

wo Baustoffe aus Bau- und Infrastrukturprojekten

effizient aufbereitet und

wiederverwendet werden sollen.

Vom Abfall zur Ressource

Besonders eindrucksvoll ist der Einsatz

bei der Stabilisierung nasser Böden und

Bohrschlämme mit Kalk. Materialien, die

sonst kostenintensiv entsorgt werden

müssten, lassen sich so direkt vor Ort in

Hohe Nachfrage in Skandinavien

Die Sternsiebtechnik hat sich in Skandinavien

fest etabliert. Die dortige Bau- und

Recyclingbranche setzt auf Umweltbewusstsein,

Ressourceneffizienz und

zuverlässige Technik – Werte, die die

raupenmobile Sieb- und Mischmaschine

3-talc perfekt erfüllt und bei Vils Entreprenørforretning

A/S eindrucksvoll unter

Beweis stellt.

Fazit: Qualität, Innovation und

Mobilität in einem System

Mit der 3-talc beweist Backers Maschinenbau,

dass nachhaltige Aufbereitung, hohe

Mobilität und wirtschaftliche Effizienz

Hand in Hand gehen. Die Maschine steht

Mietverbau in neuerwertiger Qualität

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sinnbildlich für die Innovationskraft des

Familienunternehmens und die Stärke der

Sternsiebtechnik – flexibel, leistungsstark

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Qualitätsstandards im Rahmen von

„CONTAINEX GREEN technology“. Ziel

ist es, den gesamten Lebenszyklus der

Container möglichst ressourcenschonend

zu gestalten – von der Produktion über die

Nutzung bis hin zur Wiederverwertung.

Zudem helfen moderne Heizsysteme und

effiziente Dämmmaterialien dabei den

CO2-Ausstoß zu senken. Der Einsatz von

PV-Modulen verwandelt Ihre mobile

Raumlösung in eine grüne Stromquelle

zur Eigennutzung. Für Bauunternehmen

bedeutet das reduzierte Betriebskosten,

Ressourcenmanagement

und Kreislaufwirtschaft

Nachhaltigkeit endet nicht bei der

Erstnutzung: Mit der Rückkauf-Garantie

sowie dem TOP USED-Bereich setzt

CONTAINEX konsequent auf Wiederverwertung.

Gebrauchte Container werden

professionell geprüft, aufbereitet und

erneut in den Markt gebracht. Dieses

Prinzip verlängert die Lebensdauer der

Produkte erheblich und reduziert den

Bedarf an Neuproduktion sowie den

Einsatz zusätzlicher Rohstoffe. Durch die

Wiederverwendung im TOP USED-Segment

werden Ressourcen geschont und

Abfälle vermieden – ein aktiver Beitrag

zur Kreislaufwirtschaft. Kunden profitieren

dabei von wirtschaftlich attraktiven

Alternativen bei gleichzeitig hoher

geprüfter Qualität.

Kurze Wege, geringere Emissionen

und maximale Kundennähe

Mit einer Mietcontainerflotte von über

50.000 Containern in Europa, darunter

12.000 in Österreich, und 20 landesweiten

Depots bietet CONTAINEX eine schnelle

und flexible Lösung für Bauunternehmen.

Dank eines durchdachten Liefernetzwerks

profitieren Kunden von kurzen Transportwegen

und schnellen Lieferzeiten. Das

spart nicht nur Kosten, sondern verringert

auch den CO2-Ausstoß und hilft Ressourcen

zu schonen. Mit einem flächendeckenden

Vertriebsnetz in ganz Europa können

Kunden vor Ort optimal betreut werden.

Diese persönliche Beratung ermöglicht es,

individuelle Lösungen für die spezifischen

Die CLASSIC Line als funktionaler Besprechungs- und Aufenthaltsbereich.

Anforderungen von Bauunternehmen zu

entwickeln. Zusammen mit zahlreichen

Partnern unterhält das Unternehmen eine

große Container-Flotte, die prompte

Verfügbarkeit und rasche Zustellung

gewährleistet. Ob neu oder gebraucht:

CONTAINEX liefert „Raum sofort“ ganz

nach Ihrem Bedarf.

Effiziente Raumlösungen

für die Bauindustrie

Die Raumlösungen von CONTAINEX

finden auf Baustellen vielfältigen Einsatz:

Sie dienen als Büros, Mitarbeiterunterkünfte

oder Aufenthaltsräume und können

flexibel kombiniert und erweitert werden.

Die hohe Anpassungsfähigkeit und

schnelle Montage machen CONTAINEX

zu einem unverzichtbaren Partner für

moderne Baustellen. Dank eigener

Produktion, nachhaltigen Innovationen,

hoher Verfügbarkeit und erstklassigem

Kundenservice ist CONTAINEX die

optimale Wahl für Bauunternehmen, die

auf qualitativ hochwertige, flexible und

umweltfreundliche Lösungen setzen. Für

mehr Informationen besuchen Sie auch

unsere Website unter

www.containex.com

INFO

CONTAINEX Container-Handelsgesellschaft m.b.H

AT-2355 Wiener Neudorf, IZ NÖ-Süd, Straße 14

Tel. +43 2236 601-0, E-Mail: ctx@containex.com

www.containex.com

BEZAHLTE ANZEIGE

58 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 59



KANAL- + LEITUNGSBAU

KANAL- + LEITUNGSBAU

AM BAUGERÄTE

Sichere Baugruben im Leitungsbau mit

Allround Grabenverbausystem von AM Baugeräte

Der Ausbau und die Instandhaltung unterirdischer Leitungsinfrastruktur – etwa für Gas-,

Wasser-, Strom- oder Abwassernetze – erfordert regelmäßig das Ausheben von Gräben

unterschiedlicher Tiefe. Gerade im Leitungsbau zählt die Sicherung von Baugruben

jedoch zu den sicherheitskritischsten Bereichen der Baustellenpraxis.

U

nsachgemäße Aushubarbeiten, das

Fehlen geeigneter Sicherungssysteme

oder die Missachtung von Sicherheitsvorschriften

führen immer wieder zu schweren

Unfällen. Aus diesem Grund schreibt

der Gesetzgeber vor, dass Gräben ab einer

Tiefe von 1,25 m durch geeignete Maßnahmen

gegen Einsturz zu sichern sind.

Neben Böschungen haben sich dabei

insbesondere technische Verbausysteme

als zuverlässige und wirtschaftliche

Lösung etabliert.

Herausforderungen im

innerstädtischen Tiefbau

Im innerstädtischen Raum erschweren

häufig begrenzte Platzverhältnisse sowie

zusätzliche Belastungen durch Gebäude,

Straßen- oder Schienenverkehr die

Herstellung sicherer Baugruben. Klassische

Böschungen sind unter diesen

Bedingungen vielfach nicht realisierbar.

Modulare Verbausysteme von Allround

bieten hier eine technisch ausgereifte

Alternative. Sie ermöglichen eine schnelle

Installation, hohe Flexibilität im Baustellenbetrieb

sowie eine zuverlässige Aufnahme

des Erddrucks.

Drei Jahrzehnte Erfahrung

im Grabenverbau

Seit mehr als 30 Jahren entwickelt AM

Baugeräte mit ihren Allround Verbausystemen

praxisorientierte Lösungen für

den professionellen Tiefbau. Das Portfolio

umfasst sowohl klassische Stahlverbausysteme

wie auch innovative Non-Metallic-

Systeme für explosionsgeschützte oder

besonders sensible Einsatzbereiche. Die

Stahlverbau-Technologie gliedert sich

dabei in drei bewährte Systemtypen:

Boxenverbau, Gleitschienenverbau und

Schachtverbau.

JETZT OFFIZIELL

BEI BOSCH REXROTH

GELISTET

ECOSYNT HEES 46

Aufgrund der Systemkompatibilität

kann mit vergleichsweise geringem

zusätzlichem Equipment der Gleitschienenverbau

in einen Schachtverbau

umkonfiguriert werden.

2,4 m ermöglichen Einbautiefen von bis

zu 6 m.

Durch ihre modulare Bauweise lassen sich

die Komponenten platzsparend lagern und

zerlegt transportieren. Die Montage erfolgt

über ein speziell entwickeltes Strebensystem

und kann werkzeuglos durchgeführt

werden, was den Aufbau auf der Baustelle

erheblich beschleunigt.

Konstruktive Details wie verstärkte

Plattenoberkanten und stabile Rahmenstrukturen

sorgen für eine hohe Widerstandsfähigkeit

gegenüber mechanischen

Belastungen. Zusätzlich erleichtert die

automatische A-Stellung bei gleichlangen

Streben die korrekte Positionierung beim

Einbau. Weitere praxisrelevante Eigenschaften

sind glatte Außenflächen zur

Reduktion der Haftreibung beim Rückbau

sowie variable Durchgangshöhen von

0,7 m bis 2,2 m, wodurch auch größere

Rohrdurchmesser verlegt werden können.

Biologisch abbaubares Hydrauliköl –

stark in der Performance, schonend

für die Umwelt.

Flexibel und wirtschaftlich:

Allround Boxenverbau

Die Allround Boxen-Systeme sind für ein

breites Anwendungsspektrum im Leitungs-

und Infrastrukturbaubereich

ausgelegt. Unterschiedliche Plattenlängen

von 2 m bis 4 m sowie Höhen von 1,0 m bis

Seit mehr als 30 Jahren entwickelt AM Baugeräte mit ihren Allround

Verbausystemen praxisorientierte Lösungen für den professionellen Tiefbau.

RE NEWABLE

60 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH



KANAL- + LEITUNGSBAU

KANAL- + LEITUNGSBAU

FERNCO

Vom Spezialisten zum Lösungsanbieter

Fernco hat sein Portfolio in den vergangenen Jahren deutlich erweitert und

sich auch in den Bereichen Haustechnik und Hochwasserschutz etabliert.

F

ernco ist spezialisierter Hersteller von

Rohrverbindungstechnik für die

Bereiche Tiefbau, Sanitär und allen

Branchen, in denen man jegliche Rohre

anschließen oder verbinden muss. Neben

Standardmanschetten entwickelt Fernco

gemeinsam mit den Kunden auch Sonderlösungen

für verschiedene Anforderungen.

Die Fernco GmbH produziert einen Großteil

seiner Produktpalette in Nordhessen und

vertreibt diese deutschland- und europaweit

an den Tiefbau- und Sanitärfachhandel. Das

Unternehmen baut seine internationale

Messepräsenz aus und intensiviert den

Vertrieb in Kontinentaleuropa.

Zum Portfolio von Fernco zählen vor

allem flexible Rohrkupplungen, Manschetten

und Adapterlösungen, mit denen sich

Rohre unterschiedlicher Materialien und

Durchmesser sicher verbinden oder

reparieren lassen. In der Sanitär- und

Foto: Fernco

Mit der Erweiterung

seines Angebots hat

sich Fernco zu einem

vielseitigen Anbieter

für Entwässerungsund

Infrastrukturlösungen

entwickelt.

Haustechnik erleichtern Produkte wie

Sanitärdichtungen, flexible Siphons,

Belüftungsventile oder Kombiadapter den

Anschluss und die Anpassung von Abwasser-

und Entlüftungsleitungen in Gebäuden.

Ergänzt wird das Angebot durch Lösungen

für Wassermanagement und Hochwasserschutz,

darunter Systeme zur Rückstausicherung

wie Rückstauklappen und Absperrschieber

sowie mobile Schutzlösungen zum

Schutz von Gebäuden und Infrastruktur vor

Überflutung. Der Spezialist für Rohrverbindungstechnik

und Wassermanagement

präsentiert sich auf der IFAT Munich 2026

in München in Halle B3, Stand 535.

www.fernco.de

Non-Metallic-Verbau-System: Sämtliche Komponenten bestehen aus hochwertigen und widerstandsfähigen Kompositwerkstoffen,

wodurch der Einsatz in explosionsgeschützten Bereichen und anderen sensiblen Bereichen ermöglicht wird.

Robust für anspruchsvolle Einsätze:

Allround Gleitschienenverbau

Für besonders anspruchsvolle Einsatzbedingungen

wurde der Allround Gigant

Gleitschienenverbau entwickelt. Dieses

System richtet sich gezielt an Baustellen

mit hoher mechanischer Beanspruchung

oder schwierigen geotechnischen Verhältnissen.

Verstärkte Plattenoberkanten

sowie robuste Schienen mit integriertem

Schlaghut erhöhen die Widerstandsfähigkeit

der Systemkomponenten und tragen

zu einer langen Lebensdauer bei.

Eine durchgehende Plattenführung

verbessert die Aufnahme des seitlichen

Erddrucks, während die Rundführung der

Schienen bei Grundwasser nahezu

wasserdichte Führungen ermöglicht.

Durch die Verwendung flexibel steckbarer

Vierkantstreben können größere Abstände

zwischen den Verbauplatten realisiert

werden, was den Einsatzbereich des

Systems erheblich erweitert. Aufgrund der

Systemkompatibilität, kann mit vergleichsweise

geringem zusätzlichem

Equipment der Gleitschienenverbau in

einen Schachtverbau umkonfiguriert

werden. Hierfür werden die Bockelemente

durch Winkelschienen in Doppelgleitschienen-Ausführung

ersetzt. Ein wesentliches

Merkmal aller Stahlverbau-Systeme ist

der Verzicht auf Schrauben, Muttern oder

lose Kleinteile, wodurch Montageaufwand

und Störanfälligkeit im Baustellenbetrieb

deutlich reduziert werden.

Innovative Lösung für sensible

Bereiche: Non-Metallic-Verbau

Mit dem Non-Metallic-Verbau-System

steht eine technologische Alternative für

Anwendungen, bei denen metallische

Systeme nicht eingesetzt werden können,

zur Verfügung. Sämtliche Komponenten

bestehen aus hochwertigen und widerstandsfähigen

Kompositwerkstoffen,

wodurch der Einsatz in explosionsgeschützten

Bereichen und anderen sensiblen

Bereichen ermöglicht wird.

Dank seines geringen Eigengewichts kann

das System häufig ohne Lkw transportiert

werden und eignet sich besonders für

kleinere Baustellen, kurzfristige Einsätze

oder beengte Arbeitsbereiche. Mit einer

maximalen Grabentiefe von 2,52 m und

Elementlängen von bis zu 3 m wird es vor

allem im Gas-, Fernwärme- oder Kommunikationsleitungsbau

eingesetzt. Das

System besteht aus lediglich fünf Komponenten

und kommt – wie die Stahlverbau-

Systeme – vollständig ohne Kleinteile aus.

Sicherheit und Effizienz im

Leitungsbau gezielt erhöhen

„Die Sicherung von Baugruben stellt einen

wesentlichen Faktor für Arbeitssicherheit

und effiziente Bauabläufe im Leitungsbau

dar. Moderne Verbausysteme ermöglichen

es, auch unter schwierigen Rahmenbedingungen

stabile und sichere Arbeitsräume

zu schaffen. Mit modularen Allround

Stahlverbau-Systemen sowie innovativen

Non-Metallic-Lösungen bietet die AM Baugeräte

ein breit gefächertes Portfolio für

unterschiedlichste Anforderungen im

Tiefbau – und leistet damit einen wichtigen

Beitrag zu Sicherheit, Wirtschaftlichkeit

und Flexibilität im modernen Infrastruktur-

und Leitungsbau“, so Ing. Niklas

Baumbruck, BSc, Technischer Leiter

Vermessung und Grabensicherungen.

www.am-laser.at | www.allround.cc

FÜR JEDE AUFGABE

DAS RICHTIGE

WERKZEUG

BEREIT FÜR DIE

HÄRTESTEN

EINSÄTZE

62 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH

Kuhn Straße 1

5301 Eugendorf

Österreich

+43-(0)6225-8206-0

office-bm@kuhn.at

www.kuhn.at



KANAL- + LEITUNGSBAU

KANAL- + LEITUNGSBAU

Die neuen Grabenfräsen entfernen

das Aushubmaterial nicht nur effizient,

sondern zerkleinern es gleichzeitig

fein. Erstmals sind diese Anbaugeräte

auch für den Einsatz mit Bobcat-

Minibaggern verfügbar.

TRACTO

Grundodrill 20N in zwei Ausführungen

Für komplexe HDD-Projekte stellt Tracto mit dem neuen Grundodrill 20N

eine leistungsstarke Jet-Bohranlage in zwei Modellvarianten vor.

D

ie 20 t Bohranlage ist die

konsequente Weiterentwicklung

des Grundodrill 18N und

wurde für Projekte im Verteilnetzbau

entwickelt, bei denen unterschiedliche

Bodenverhältnisse,

anspruchsvolle Rahmenbedingungen

und hohe wirtschaftliche

Anforderungen zusammentreffen.

Mit einer Schub- und Zugkraft von

200 kN sowie einem leistungsstarken,

stufenlos verstellbaren

Drehmoment von bis zu 10.000 Nm

bietet das Bohrgerät die notwendige

Leistungsreserve, um auch unter

schwierigen Bedingungen konstant

effizient zu arbeiten. Ein zentrales

Merkmal des Grundodrill 20N ist

das leistungsoptimierte Gestängeund

Automationskonzept, das auf

zwei Modelle übertragen wurde:

Das Standard-Modell kann flexibel

mit 3 m langen TwinDrive-Gestängen

mit 72 oder 83 mm Durchmesser

arbeiten. Das Modell 4.5 ist mit

60 jeweils 4,5 m langen TD82-

Gestängen ausgestattet. Damit

lassen sich lange Bohrstrecken mit

deutlich kürzeren Rüstzeiten

realisieren. Der vollautomatisierte

Gestängewechsel entlastet den

Bediener bei beiden Modellen

spürbar und sorgt für gleichmäßige,

reproduzierbare Arbeitsabläufe.

Darüber hinaus entlastet der

Grundodrill 20N den Bohrgeräteführer

mit seriellen Assistenzsystemen,

die den Bohrprozess vereinfachen

und optimieren. Die ersten

Praxistests durch Anwender hat der

20N bereits erfolgreich bestanden.

www.tracto.com

Der Grundodrill 20N

wurde mit unterschiedlichen

Gestängelängen

realisiert.

BOBCAT

Neue Generation von Grabenfräsen

Bobcat hat eine neue Serie leistungsstarker Grabenfräsen vorgestellt, die in fünf

neuen Modellen erhältlich ist und eine breite Auswahl an Grabtiefen abdeckt.

M

it den Modellen LT90, LT90 HD,

LT120, LT120 HD und LT150 HD

stellt Bobcat eine neue Generation

leistungsstarker Grabenfräsen vor, die für

maximale Zuverlässigkeit, Langlebigkeit

und Effizienz konzipiert wurden. Erstmals

sind diese Anbaugeräte auch für den

Einsatz mit Bobcat-Minibaggern verfügbar.

Die neuen Grabenfräsen entfernen

das Aushubmaterial nicht nur effizient,

sondern zerkleinern es gleichzeitig fein –

ideal, um es anschließend wieder einzubringen

und stabil zu verdichten. Mit

Grabtiefen zwischen 450 und 1.500 mm

sowie einer Auswahl an Ketten für

verschiedene Bodenverhältnisse bieten

die fünf Modelle eine hohe Einsatzflexibilität.

Wie bereits bei den neuen Erdbohrern

kommen auch hier die bewährten Kopfplatten

der Bobcat-Hydraulikhämmer

zum Einsatz – das erleichtert die Kompatibilität

mit bestehenden Bobcat-Minibaggern.

Für den Anbau an Ladern stehen

die gleichen Mini- und Standardladerahmen

zur Verfügung wie bei den neuen

Erdbohrern.

Die neuen Bobcat-Grabenfräsen sind

mit einem leistungsstarken Grabenräumsystem

ausgestattet, das für saubere

Ergebnisse ohne Nacharbeit sorgt: Ein

robuster, federbelasteter Grabenräumer

bleibt konstant in Kontakt mit dem

Grabenboden und entfernt den Aushub

gründlich – für einen präzise geformten,

fertigen Graben in einem Arbeitsgang. Bei

Nichtgebrauch lässt sich der Grabenräumer

platzsparend nach oben klappen. Für

anspruchsvolle Einsätze liefert der

kraftvolle Planetenantrieb hohes Drehmoment

und maximale Leistung – ideal für

harte Bodenverhältnisse. Gleichzeitig

sorgt das Antriebssystem für hohe

Langlebigkeit, reduzierte Wartungskosten

und optimale Gesamtleistung im täglichen

Einsatz.

Eine einstellbare Kufe mit bis zu vier

voreingestellten Grabtiefen bietet

zusätzliche Flexibilität: Der Bediener

kann die gewünschte Tiefe einfach

auswählen und so schnell auf unterschiedliche

Anforderungen reagieren – ohne das

Gerät wechseln zu müssen. Auch in engen

Arbeitsbereichen zeigen die Grabenfräsen

ihre Stärken: Dank der integrierten

Seitenverschiebung lässt sich der Rahmen

flexibel zur Seite bewegen, um präzise bis

an Kanten, Fundamente oder Bordsteine

zu arbeiten.

www.bobcat.com

Verbauleiter

Kabelmaster

Mehr Info:

64 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 65



KANAL- + LEITUNGSBAU

KANAL- + LEITUNGSBAU

TWF TIEFBAUTECHNIK

Sicher in die Tiefe: TWF Lösungen

für den modernen Grabenverbau

Arbeitssicherheit auf Baustellen ist kein Luxus, sondern Pflicht. Gerade im

Spezialtiefbau, wo Mitarbeitende täglich in Gräben und Baugruben arbeiten, können

unzureichende Sicherheitsmaßnahmen fatale Folgen haben. Die TWF Tiefbautechnik

GmbH aus Heinsberg hat sich der Aufgabe verschrieben, nicht nur leistungsfähige

Graben verbausysteme anzubieten, sondern ein ganzheitliches Sicherheitskonzept

für den gesamten Bauprozess zu entwickeln.

D

as Herzstück jeder sicheren Tiefbaustelle

ist ein zuverlässiges Grabenverbausystem.

TWF-Verbausysteme schützen

Menschenleben bei der Verlegung oder

Sanierung von Rohrleitungen und anderen

Tiefbauarbeiten durch stabile und

individuelle Stahlkonstruktionen, die den

Einsturz von Grabenwänden verhindern.

Doch Arbeitssicherheit endet nicht beim

Verbau selbst – sie umfasst das gesamte

Umfeld: von der sicheren Handhabung der

Verbausysteme über Absturzsicherungen

bis hin zum durchdachten Bergungskit.

Eine Vielzahl von Bauunternehmen

achten konsequent auf umfassende

1 2

1 TWF-Standard-

Box Typ 600 mit

Verbaugreifer.

2 TWF Leichtverbau

Typ 100 mit Absturzsicherung

und

Einstiegshilfe.

3 Schachtverbau

mit TWF-Einfach-

Eckschienen und

Absturzsicherung.

Sicherheitsstandards. Für sie ist nicht nur

die Geschwindigkeit der Baustelle

entscheidend, sondern die Gewissheit,

dass Mitarbeitende abends gesund nach

Hause kommen. Genau diese Zielgruppe

sucht aktiv nach Partnern, die Sicherheit

nicht nur versprechen, sondern in allen

Details leben.

Christian Becker, Vertrieb TWF

Tiefbautechnik GmbH: „Die Arbeitssicherheit

nimmt bei Bauunternehmen einen

immer höheren Stellenwert ein. Die

gucken nicht nur auf die Geschwindigkeit

der Baustelle, sondern die haben ihre

Sicherheitsbeauftragten und die sagen

66 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH

3

ganz klar: So wird jetzt sicher gearbeitet

– ob es schneller oder langsamer ist, spielt

eine untergeordnete Rolle.“

Der TWF Verbaugreifer:

Kettenlose Sicherheit neu gedacht

Ein Paradebeispiel für konsequente

Sicherheitsorientierung ist der neue TWF

Verbaugreifer, der aktuell in die Auslieferung

geht. Dieses innovative Handling-

System ermöglicht den Transport und das

Einstellen von Verbauboxen ohne den

Einsatz von Ketten. Das klingt zunächst

nur nach einer kleinen technischen

Verbesserung, hat aber enorme

Fotos: TWF Tiefbautechnik

TWF XL-Box mit Absturzsicherung.

Auswirkungen auf die Arbeitssicherheit.

Bei herkömmlichen Systemen muss ein

Anschläger in zwei Meter Höhe Ketten

an der Verbaubox befestigen – eine

gefährliche Tätigkeit mit erheblichem

Absturzrisiko. Der hydraulisch gesteuerte

Verbaugreifer greift die Box direkt

und stabil, ohne dass Mitarbeitende in

gefährlichen Höhen arbeiten müssen.

Zudem verhindert das starre System das

gefährliche Schwingen der Last, das bei

kettengeführten Verbauplatten am

Bagger unvermeidlich ist.

Ralf Maywald, Geschäftsführer TWF

Tiefbautechnik GmbH: „Der Verbaugreifer

soll genau diesen Prozess vereinfachen.

Zum einen, also was eine

Kostenoptimierung darstellt und zum

anderen eben auch das Thema Arbeitssicherheit,

also sprich Gefahren vermeiden

und wo es möglich ist, keine Kette zu

verwenden.“

Der Verbaugreifer bietet neben der

erhöhten Sicherheit auch wirtschaftliche

Vorteile: Der Bauprozess wird beschleunigt,

die Personalkosten sinken, und die

Effizienz steigt. TWF zeigt damit, dass

Sicherheit und Wirtschaftlichkeit keine

Gegensätze sind, sondern sich optimal

ergänzen.

Von Absturzsicherungen

bis zu Sonderlösungen

Neben dem Verbausystem selbst bietet

TWF ein umfassendes Portfolio an

Sicherheitsprodukten: Absturzsicherungen

schützen Mitarbeitende vor dem

Sturz in offene Gräben und Baugruben.

Dazu passende Zaunelemente verhindern

das Hineinfallen von Werkzeugen

in die Baugrube. Einstiegshilfen ermöglichen

den sicheren Zugang in die Arbeitsgrube

ohne improvisierten Kletterakt.

Für Rettungssituationen stehen geeignete

Bergungskits zur Verfügung, die

eine kontrollierte und sichere Bergung

von Personen aus engen und gefährlichen

Bereichen ermöglichen. Darüber

hinaus entwickelt TWF regelmäßig

Sonderlösungen für spezielle Anforderungen,

etwa Außengurtungen für

strebenfreie Baustellen, Abstandhalter

für den Stirnverbau oder modifizierte

Verbausysteme für besondere Einbausituationen.

Diese Vielfalt zeigt: TWF

denkt Arbeitssicherheit vom Gesamtprozess

her. Es geht nicht nur darum, eine

breite Produktvielfalt anzubieten,

sondern sichere Baustellen zu ermöglichen.

Technische Exzellenz trifft

praktische Umsetzung

Die Produkte von TWF entstehen aus

der engen Zusammenarbeit mit erfahrenen

Praktikern aus dem Tiefbau.

CAD-gestützte Baustellenzeichnungen

und maßgeschneiderte Lösungen zeigen,

dass TWF nicht nur produziert, sondern

mitdenkt. Verwendungsanleitungen,

technische Dokumentationen und

persönliche Beratung gehören zum

Service dazu.

TWF versteht sich nicht als reiner

Hersteller, sondern als Partner für

sichere und effiziente Bauprozesse. Ob

XL-Boxen und XL-Gleitschienen für

besonders tiefe Gräben oder der Verbauzieher

für spezielle Anwendungsfälle –

TWF bietet Lösungen, die auf realen

Anforderungen basieren und in der

Praxis überzeugen.

In einer Branche, in der Arbeitssicherheit

immer größer geschrieben wird,

setzt TWF Tiefbautechnik Maßstäbe.

Das Unternehmen beweist, dass

innovative Sicherheitstechnik, wirtschaftliche

Effizienz und technische

Exzellenz Hand in Hand gehen können.

Unter anderem mit dem neuen Verbaugreifer,

einem durchdachten Portfolio

an Sicherheitsprodukten und einem

ganzheitlichen Ansatz positioniert sich

TWF als verlässlicher Partner für alle,

denen Menschenleben wichtig sind.

www.twf-tiefbautechnik.de | www.twf.at

Österreichischer

Baumaschinenverband

KOMPETENZ DURCH

FOKUSSIERTE INFORMATION

Nr. 0124850

11

12

1

10

32

31 26

2

9

30 27

3

8 29 28 4

7

6

5

PRÜFPLAKETTEN &

PRÜFBEFUNDE lt. AM-VO

Ein SERVICE des MAWEV

Bestellungen für den Prüfbefund mit zwei

Durchschlagblättern und für die fortlaufend

nummerierte Prüfplakette (hochqualitativ,

äußerst wetterbeständig, – 40° bis +130°)

als Aufkleber richten Sie bitte direkt an

den MAWEV.

Informationen /Bestellungen:

www.mawev.at

> Startseite > Leistungen

Tel. 01 / 504 26 98

www.mawev.at



KANAL- + LEITUNGSBAU

KANAL- + LEITUNGSBAU

ROHRDI PIPE ASSEMBLY TECHNOLOGY

Ein-Personen-Montagesystem

für Muffenrohre im Tiefbau

Die personalintensive Verbindung von Muffenrohren wird durch das

patentierte Montagesystem Rohrdi PAS160 wesentlich vereinfacht.

B

1

eim Verlegen von Kanal- und Rohrleitungen

im Tiefbau müssen Muffenrohre

präzise miteinander verbunden

werden. In der Praxis erfolgt dieser

Arbeitsschritt häufig durch zwei Personen.

Je nach Baustellensituation kann das

Ausrichten und Einschieben der Rohrverbindung

zeitaufwändig sein und

zusätzlichen Personalaufwand erfordern.

Mit dem patentierten mechanischen

Montagesystem Rohrdi PAS160 wurde ein

Werkzeug entwickelt, das eine kontrollierte

Rohrbewegung direkt an der Muffe

ermöglicht. Dadurch können Muffenrohre

im Tiefbau durch eine einzelne Person

verbunden oder bei Bedarf auch wieder

getrennt werden.

Direkte Kraftübertragung

an der Rohrmuffe

Das System greift außen an der Rohrmuffe

an und überträgt die benötigte Kraft über

eine Hebelwirkung direkt auf das Rohr.

Dadurch lässt sich die axiale Rohrbewegung

kontrolliert und gleichmäßig

ausführen. Die vorhandenen Dichtsysteme

der Rohre bleiben dabei unbeeinflusst.

Durch die rein mechanische Ausführung

ist das Werkzeug robust aufgebaut und für

den Einsatz unter Baustellenbedingungen

geeignet.

Einfache Anwendung auf der Baustelle

Die Bedienung erfolgt über einen Hebel,

mit dem das Rohr kontrolliert in die Muffe

bewegt werden kann. Erste praktische

Tests zeigen, dass Rohrverbindungen

damit innerhalb weniger Sekunden

hergestellt werden können. Das System

ermöglicht es, Rohrverbindungen auch bei

beengten Platzverhältnissen effizient

auszuführen und kann gleichzeitig den

Personalaufwand auf der Baustelle

reduzieren.

2 3

Max Wild setzt bei HDD-

Projekten auf den 5-Zoll-

Bohrkopfkreisel iAnaro-mini

von iMar.

H

öchste Präzision im Mini-Format: Auf

diese Kombination kann jetzt die

Max Wild GmbH bei ihren Horizontalbohrtechnik-Projekten

vertrauen. Als erster

HDD-Dienstleister überhaupt setzt das

Familienunternehmen aus Berkheim

(Baden-Württemberg) den brandneuen

iAnaro-mini von iMar Navigation ein.

Mit einem Durchmesser von gerade

einmal 5 Zoll ist der iAnaro-mini der

kleinste am Markt verfügbare gyrobasierte

Bohrkopfkreisel.

„Der iAnaro-mini ist prädestiniert für

Projekte im Bereich von 28 bis 80 t. Durch

die kompakte Größe minimieren sich die

Rüstzeiten für uns erheblich. Das ist

Prozessoptimierung pur. Umso mehr freut

es mich, dass wir die Ersten sind, die die

neue Technologie einsetzen können“, betont

Christian Wild, Geschäftsführer der Max

Wild GmbH. Mit dem neuen iAnaro-mini

schließt iMar Navigation die Lücke zum

weltweit eingesetzten High-Performance-

WEIL JEDES PROJEKT EIN SOLIDES

FUNDAMENT BRAUCHT

Maschinen und Geräte zur Miete von Zeppelin Rental

Österreich – für Bau, GaLaBau, Handwerk, Industrie,

kommunale Projekte und mehr.

MAX WILD

Ein Mini mit maximaler Präzision

Von links: Josef Schad (Oberbauleiter HDD Max Wild), Oliver Köpke (Vertrieb IMar), André

Sober (Projektleiter Kreiselkompass IMar) und Christian Wild (Geschäftsführer Max Wild).

System iAnaro-HP mit 8 Zoll Durchmesser.

Er nutzt eine einzigartige Technologie, um

präzise Informationen zur Bestimmung

der Position und Lage des Bohrkopfes in

Echtzeit zu liefern. Das System liefert sehr

genaue, auf den geografischen Norden

bezogene Kurs- und Neigungsinformationen

(Azimut und Neigung), selbst unter

sehr rauen Umgebungsbedingungen, bis

hin zu Hartgesteinsbohrungen und hohen

Drehzahlen um die Bohrstange.

www.maxwild.com

JAN 2026

Foto: Max Wild

Praxisentwicklung aus dem Tiefbau

Das Montagesystem wurde aus der

praktischen Erfahrung im Rohrleitungsund

Tiefbau entwickelt. Ziel war es, eine

einfache mechanische Lösung zu schaffen,

mit der Rohrverbindungen schneller und

kontrollierter ausgeführt werden können.

Der Lieferstart des Systems ist ab Mai

2026 geplant.

www.rohrdi.com

1+2 Rohrverbindung DN160 mit dem Montagesystem

Rohrdi PAS160. Die Bedienung

erfolgt über einen Hebel, mit dem das Rohr

kontrolliert in die Muffe bewegt werden kann.

3 Das System sorgt auch bei beengten Platzverhältnissen

für effiziente Abläufe

und reduzierten Personalaufwand.

HIER MIETEN!

68 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH

0800 -1805 8888 oder zeppelin-rental.com



KANAL- + LEITUNGSBAU

KANAL- + LEITUNGSBAU

Fortschritt eines langfristigen Infrastrukturprojekts in Innsbruck: Die Bilder zeigen den Einsatz hochpräziser

Robotersysteme, die sich auch bei der Sanierung von schwer zugänglichen Schadstellen bewähren.

GRABENLOS

No Dig für die Zukunft: Innsbruck setzt auf

grabenlose Sanierung und Kostensicherheit

Innsbruck treibt seit mehr als zwei Jahrzehnten die systematische Modernisierung

seines Kanalnetzes voran. Seit 2003 entwickelt die zuständige Abteilung umfassende

Sanierungskonzepte, die eine nachhaltige, wirtschaftliche und technisch hochwertige

Erneuerung der gesamten Infrastruktur sicherstellen.

D

as Sanierungskonzept umfasst das

gesamte Innsbrucker Kanalnetz mit

einer Länge von rund 249 km. Für eine

effiziente Umsetzung wurde das Kanalnetz

in 30 Teilgebiete mit Streckenlängen

von vier bis 21 km gegliedert. Ziel ist es,

innerhalb eines Zeitraums von 30 Jahren

sämtliche Abschnitte zu erneuern und

damit die Funktionsfähigkeit und

Zukunftssicherheit der Abwasserentsorgung

zu gewährleisten.

Erfolgsbilanz für grabenlos

„In den vergangenen 21 Jahren wurden

bereits rund 50,6 km des Kanalnetzes

saniert. Die Investitionen dafür belaufen

sich auf 28,53 Mio. Euro. Besonders

hervorzuheben ist, dass etwa 88% der

Arbeiten grabenlos mittels moderner

Renovierungsmethoden durchgeführt

wurden. Grabenlose Technologien reduzieren

Eingriffe in den Straßenraum,

minimieren Verkehrsbehinderungen und

senken die Gesamtkosten deutlich“, so

Dipl.-Ing. Bernhard Zit von der IKB AG.

Aus heutiger Sicht wird die geplante

Gesamtsanierungslänge in Innsbruck

rund 67,6 km betragen. Trotz der umfangreichen

Arbeiten bleibt der Kostenrahmen

stabil: Die ursprüngliche Gesamtschätzung

von 51 Mio. Euro kann voraussichtlich

eingehalten werden, da unter Anwendung

der grabenlosen Technologien die

Die Schlauchlinerbauweise ermöglicht eine schnelle, langlebige und

besonders schonende Sanierung ohne Aufgrabungen.

tatsächlichen Sanierungskosten günstiger

ausfallen als ursprünglich angenommen.

Nachfolgend zwei Beispiele aus dem

vergangenen Jahr im Detail.

Fotos: ÖGL

Schlauchlinermaßnahmen

Im Jahr 2025 wurden 3.080 m Kanal

mittels Schlauchlinertechnik saniert

– verteilt auf mehrere Straßenzüge und

Stadtteile Innsbrucks. Die Arbeiten

umfassten Kanäle mit Durchmessern von

DN250 bis DN600. Im Zuge der grabenlosen

Haltungssanierung wurden auch die

zugehörigen Schächte instandgesetzt.

Die Schlauchlinerbauweise ermöglicht

eine schnelle, langlebige und besonders

schonende Sanierung ohne Aufgrabungen.

Robotergestützte Sanierung

Parallel dazu kamen robotergestützte

Verfahren zum Einsatz. Auf einer Gesamtlänge

von 968 m wurden in Kanälen mit

Durchmessern von DN250 bis DN500

verschiedene Maßnahmen durchgeführt –

darunter Fräsarbeiten, Spachtelarbeiten,

Verpressungen und das Setzen von

Manschetten. Diese hochpräzisen Robotersysteme

ermöglichen die Sanierung selbst

schwer zugänglicher Schadstellen und

tragen wesentlich zur Verlängerung der

Lebensdauer der bestehenden Infrastruktur

bei.

No Dig: Vorteile grabenloser

Sanierungen in urbanen Gebieten

„Gerade in Städten wie Innsbruck, Graz

oder Wien sind grabenlose Verfahren zu

einer unverzichtbaren Alternative

geworden. Die Vorteile sind vielfältig und

betreffen sowohl die Bevölkerung als auch

Wirtschaft und Umwelt“, betont Silke

Cubert, Geschäftsführerin der ÖGL -

Österreichische Vereinigung für Grabenlosen

Leitungsbau.

Zunächst ermöglichen grabenlose

Verfahren eine Reduzierung der Verkehrsbehinderungen.

Das bedeutet keine oder

nur minimale Straßensperren sowie

kürzere Bauzeiten und deutlich weniger

Staus. Auch die Lärmbelastung wird

reduziert: Da keine großflächigen Aufgrabungen

nötig sind, sinkt der Geräuschpegel

erheblich. Grabenlose Verfahren bedeuten

auch geringere Eingriffe in den

öffentlichen Raum, Grünflächen, Gehwege

und Straßenoberflächen bleiben weitgehend

unberührt.

Ein weiterer Vorteil ist die Kosteneffizienz,

denn weniger Erdarbeiten, kürzere

Bauzeiten und geringere Wiederherstellungskosten

führen zu niedrigeren

Gesamtkosten. Gleichzeitig leisten

weniger Aushubmaterial, geringerer

Maschineneinsatz und reduzierte

CO2‐Emissionen einen wichtigen Beitrag

zur Schonung der Umwelt.

Unabhängig davon stehen grabenlose

Verfahren für hohe technische Qualität:

Moderne Materialien und Verfahren

verlängern die Lebensdauer der Kanäle

und verbessern deren hydraulische

Leistungsfähigkeit. Nicht zuletzt ist auch

die schnelle Umsetzung ein wichtiger

Vorteil. Viele Maßnahmen können

innerhalb weniger Stunden oder Tage

abgeschlossen werden – oft ohne Unterbrechung

der Abwasserentsorgung.

Diese Vorteile erklären, warum

grabenlose Sanierungen heute ein

zentraler Bestandteil moderner Infrastrukturplanung

sind – und warum

Innsbruck mit No Dig konsequent auf

Zukunftssicherheit setzt.

GRABENLOS.2026

Roadshow im April in Graz

Im Grazer Stadtbezirk Mariatrost entsteht

ein neuer Speicherkanal, um das bestehende

Kanalnetz zu entlasten und die

Wasserqualität des Mariatrosterbachs

nachhaltig zu verbessern. Für die Herstellung

kommen grabenlose Bauverfahren

zum Einsatz – in diesem Fall das Microtunneling-Verfahren

(siehe Übersichts-

Plan).

„In der Grazer Hilmteichstraße läuft

derzeit ein städtisches Megaprojekt: Bis

Anfang 2028 wird hier die Linie 1 umfassend

ausgebaut. Bevor jedoch mit den

Arbeiten an der neuen Straßenbahnstrecke

begonnen werden kann, entsteht

zwischen der Hilmgasse und der Stenggstraße

ein neuer Speicherkanal in einer

Tiefe von fünf bis zehn Metern. Um

nachhaltig und ressourcenschonend

vorzugehen, wird mittels Microtunneling

gebaut. Dabei wird die Vortriebsmaschine

unbemannt von der Oberfläche aus

gesteuert. Vergleichbar mit einem Tunnelbohrgerät

fräst sie sich mit einem Durchmesser

von 2.500 mm durch das Erdreich“,

erklärt Ing. Michael Wresounig, Projektleiter

der Stadt Graz.

Die Vortriebsrohre aus Stahlbeton

werden ebenfalls über die Startgrube

eingebracht. Unter konstantem Nachpressen

des gesamten Rohrstranges wird der

Kanal grabenlos von der Start- bis zur

Zielgrube vorgetrieben. Die Ausführung

erfolgt durch die ARGE Mariatrost BA192

- Porr-Braumann; Planung und Bauaufsicht

durch die Lugitsch & Partner ZT

GmbH.

Die ÖGL - Österreichische Vereinigung

für Grabenlosen Leitungsbau organisiert

am 09. April 2026 eine Baustellenbesichtigung

mit Treffpunkt in der Hilmteichstraße.

Weitere Informationen und

Anmeldung unter office@grabenlos.at.

www.grabenlos.at

Die Errichtung eines Speicherkanals im Grazer Stadtbezirk Mariatrost mit

Hilfe grabenloser Bauverfahren ist am 09. April 2026 das Ziel einer von

der ÖGL - Österreichische Vereinigung für Grabenlosen Leitungsbau

organisierten Baustellenbesichtigung.

Fachkonferenz für grabenlosen Leitungsbau

Am 29. und 30. September 2026 steht die Veranstaltung „Grabenlos.2026“ – die Fachkonferenz

für grabenlosen Leitungsbau – ganz im Zeichen des Schwerpunktthemas

„NoDig & BlueGreen: Zukunftsfähige Infrastruktur für Klimaresilienz“. Begleitet wird die

Fachkonferenz auch in diesem Jahr von einer Fachausstellung und Experience Area.

Zusätzlich werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen von Exkursionen

wieder best practice Projekte vor Ort erleben. Alle Details dazu auf www.grabenlos.at

70 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 71



FUHRPARK

FACTS

Motor: Elektro, 77 kW (105 PS)

Eigengewicht: 2.256 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 750 kg/1.200 kg

Reichweite: bis zu 400 km

Listenpreis: 61.680,– Euro

(inkl. MwSt.)

+ Coupé mit viel Platz

+ intelligenter Allradantrieb

+ durchdachte Ablagen

- stolzer Preis

- schwache Soundanlage

- dort und da zu viel Plastik

M

ehr geht bei den Autobauern aus

Mladá Boleslav derzeit wirklich

nicht. Wer bei der aktuellen Škoda-

Palette so richtig aus dem Vollen

schöpfen möchte, kommt am Škoda

Enyaq Coupé iV RS nicht vorbei. Und das

gleich in mehrerlei Hinsicht. Der Abkürzung

RS, die bei den Serienmodellen von

Škoda seit 2000 für „Rally Sport“ steht,

wird er mit Allradantrieb und der dazu

passenden Fahrleistung gerecht. Selbst

gestoppt, durchbricht er die Schallmauer

RENAULT SYMBIOZ ESPRIT ALPINE FULL HYBRID E-TECH 160

Mehr Hubraum als bisher

R

enault spendiert dem Symbioz mehr

Power in Form eines größeren Benzinmotors.

Statt 1,6 l Hubraum darf dieser

seine Kraft jetzt aus 1,8 l Hubraum

schöpfen und maximal 109 PS auf die

Kurbelwelle bringen. Gemeinsam mit den

36 kW (49 PS) des Elektromotors lässt sich

der Hybrid damit angenehm flott fahren,

ohne dabei zu tief ins Glas zu schauen.

5,4 l/100 km sind im gemischten Alltagsein-

Auftrainiert – die letzten

Produktpflegemaßnahmen

brachten dem Renault

Symbioz Esprit Alpine Full

Hybrid E-Tech u. a. einen

hubraumstärkeren Motor.

Gipfelstürmer – der Škoda

Enyaq Coupé iV RS ist das derzeit

heißeste Eisen, das die

Autobauer aus Mladá Boleslav

im Programm haben.

ŠKODA ENYAQ COUPÈ IV RS

Durchtrainiert und abgasfrei

von 100 km/h auf gerader und ebener

Straße irgendwo im Großraum von

5,5 Sek. Die Langstrecke braucht das

schnittige Coupé trotzdem nicht meiden.

Mit einer Batteriegröße von 79 kWh netto

ist eine Reichweite von rund 400 km

absolut realistisch. So macht Elektromobilität

im Alltag nicht nur Spaß, sondern

auch Sinn. Geladen wird nicht minder

rasant. Stehen leistungsfähige Ladesäulen

parat, ergänzt der schnittige Fünfsitzer

seine Stromvorräte mit bis zu 185 kW

satz ein tadelloser Wert. Apropos Glas: Eine

technische Spielerei, die es in sich hat, hält

das Panoramaglasdach bereit. Seine

Transparenz kann mittels Tastendruck

verändert werden. So lässt sich unterwegs

immer die optimale Menge Vitamin D

tanken, natürlich ein Mindestmaß an

Sonnenschein vorausgesetzt. Etwas mehr

Platz hätten wir uns bei einem Auto dieser

Größe für die Passagiere im Fonds

Ladeleistung. Als bildlicher Vergleich

genügt ein 30-minütiger Kaffeetratsch,

um den Akku von 10 auf 80% zu befüllen.

Preislich darf sich der exklusive Škoda

natürlich ebenso geben. Der Einstiegspreis

liegt bei 61.680 Euro (exkl. MwSt.),

der Fahrzeugpreis unseres Testkandidaten

war mit 66.052,80 Euro (inkl. MwSt.)

geringfügig höher.

Fazit: Ein echter Spitzensportler, der sich

beim Sprint genauso wohl fühlt, wie auf

der Langstrecke.

FACTS

Motor: 1,8 l Benzin, 80 kW (109 PS)

Eigengewicht: 1.448 kg

Sitzplätze: 4+1

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 750 kg/1.000 kg

Testverbrauch: 5,4 l/100 km

Listenpreis: 35.290,– Euro

(inkl. MwSt. & NoVA)

+ Motor mit mehr Hubraum

+ angenehmes Reisemobil

+ toller Verbrauch

- kleine Seitenfenster im Fonds

- nur 45 l Kraftstofftank

- geringe Anhängelast

gewünscht. Hier herrscht speziell bei der

Beinfreiheit deutlich Luft nach oben.

Preislich ist der Renault Symbioz Esprit

Alpine Full Hybrid E-Tech 160, so der

amtliche Name unseres Testkandidaten in

voller Länge, ab 35.290 Euro (inkl. MwSt. &

NoVA) zu haben. Wobei bei der Alpine-

Ausstattung schon von Haus aus relativ

wenig Handlungsbedarf in Sachen Zusatzausstattungen

besteht.

Fazit: Absolut zeitgemäße Hybridtechnik

in einer wirklich ansprechenden Hülle.

Übersichtlich – das Cockpit wird von zwei

großen Displays dominiert.

FORD E-TRANSIT CUSTOM TREND BEV 340 L2

Frau Holle zum Trotz

as gibt Schöneres, als eine

WGeschichte gleich mit einer guten

Nachricht zu beginnen? Zerbrechen Sie sich

bitte nicht den Kopf über die in der

Fact-Box angegebene Reichweite von

moderaten 240 km. Die haben wir dem

Hauptdarsteller dieser Geschichte unter

größtenteils tiefwinterlichen Bedingungen

abgerungen. Während seines 14-tägigen

Gasteinsatzes bei der Baublatt.Österreich-

Redaktion wurde der Ford

E-Transit Custom Trend BEV 340 L2 noch

dazu im wahrsten Sinn des Wortes von der

Realität eingeholt, wenn nicht sogar

überholt. Ein Batterie-Update, das bei

unserem Testkandidaten noch nicht

berücksichtigt war, spendiert dem Transit

eine größere Batterie (70 statt wie bisher

64 kWh) und noch mehr Ladeleistung.

Wobei schon der erste Ladestopp bei einer

80 kW-Säule dem mittlerweile nicht mehr

Vorausschauend – mit den rechts vorne

positionierten Ladesteckern sind die meisten

Ladesäulen bei Längs-, wie auch bei

Querparkplätzen nutzbar.

aktuellen Lademanagement ein durchwegs

sehr gutes Zeugnis ausgestellt hat. In 21

Minuten, die für einen ganz normalen

Wocheneinkauf im Supermarkt genutzt

wurden, ließen sich die Stromvorräte von

56 auf 90% ergänzen. Die Position des

Ladesteckers rechts vorne in der Stoßstange,

könnte übrigens besser nicht sein.

So lassen sich die meisten Ladesäulen bei

Längs- wie auch bei Querparkplätzen

nutzen.

Navi berücksichtigt Ladestopps

Die Abkehr von fossilen Energiequellen hat

der Ford E-Transit Custom Trend augenscheinlich

bis in den letzten Winkel seiner

Fahrzeugarchitektur wohlwollend über sich

ergehen lassen. So hat ein im Navi eingegebenes

Ziel sofort Einfluss auf die Reichweite,

was notwendige Ladestopps noch

vernünftiger planbarer macht. Im Cockpit

FACTS

FUHRPARK

Blieb cool – trotz größtenteils

tief winterlichen Rahmenbedingungen

bricht der

Ford E-Transit Custom Trend

BEV 340 L2 eine Lanze für die

Elektromobilität.

Motor: Elektro, 85 kW (116 PS)

Eigengewicht: 2.269 kg

Nutzlast: 1.006 kg

Reichweite: rund 240 km

Anhängelast (ungebremst/

gebremst): 750 kg/2.300 kg

Listenpreis: 51.700,– Euro

(exkl. MwSt.)

+ Newcomer ohne Schwächen

+ solide Verarbeitung

+ viele nützliche Details

- „Schaltung“ am Lenkstock

- ausbaufähige Reichweite

- nur Zweisitzer

etwas ungewöhnlich war der einzelne

Beifahrersitz, statt der sonst weit verbreiteten

Doppelsitzbank. Positiv betrachtet

bleibt so zwischen den Sitzen wenigstens

mehr Platz für Aktentaschen und Co. Auch

darf sich der Beifahrer über deutlich mehr

Sitzkomfort als auf der Doppelsitzbank

freuen. Ihre Liebe zu praktikablen Details

haben die Ford-Entwickler bei den integrierten

und zugleich klappbaren Dachträgern

in die Tat umgesetzt. Statt Dachträger

jedes Mal zuerst mühsam zu positionieren

um sie dann zu montieren, genügt jetzt, sie

bei Bedarf einfach aufzuklappen. Das spart

Zeit und macht das ganze Prozedere von

Verladearbeiten am Dach deutlich einfacher

als bisher.

Fazit: Ein multifunktionaler und jetzt

abgasfreier Klassiker, dem das Batterieupdate

zum richtigen Zeitpunkt in die Karten

gespielt hat.

72 BAUBLATT.ÖSTERREICH

BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026

73



SERVICE

BÜCHER

HANDBUCH BAUMÄNGEL UND BAUSCHÄDEN

Buch gebunden; 2. Auflage 2026; Print & Digital

ISBN: 9783707353235; 90,00 Euro

Anhand einer Vielzahl von Praxisfällen behandelt das

Handbuch typische Schadensfälle aus technischer

und juristischer Perspektive. Es zeigt, wie Bauwerke

möglichst fehlerfrei geplant und ausgeführt werden

können, um kostspielige und langwierige Gerichtsprozesse

zu vermeiden. In einem rechtlichen Teil

werden die Grundlagen des Gewährleistungsrechts

und Schadenersatzrechts sowie Besonderheiten bei

der Geltendmachung von Baumängeln – etwa

Warnpflichtverletzungen, Beweissicherung oder die

Insolvenz eines Vertragspartners – auf leicht

verständliche Weise erläutert. Ein umfangreicher

technischer Teil stellt in über 80 Beispielen –

inklusive rechtlicher Beurteilung und anschaulicher

Farbfotos – die häufigsten Schadensursachen und

typischen Schadensbilder dar, wie Schimmel, Feuchtigkeit im Keller,

fehlerhafte Leitungen, Kondensatbildung, Risse im Mauerwerk, mangelhaft

verlegte Fliesen, ungenügender Schallschutz oder undichte Dächer. Dabei

greifen die Verfasser auf ihre jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der

technischen und rechtlichen Mängel- und Schadensaufarbeitung zurück

und verbinden fundiertes Fachwissen mit hohem Praxisbezug.

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BAUPRODUKTEVERORDNUNG IN DER PRAXIS

Austrian Standards; 132 Seiten; kartoniert

ISBN: 978-3-85402-451-4; 71,50 Euro

„Die Bauprodukteverordnung setzt den Rahmen dafür, wie

Bauprodukte künftig im Binnenmarkt platziert, dokumentiert und

nachvollziehbar gemacht werden müssen. Unser Ziel ist, Orientierung

zu geben und die neuen Anforderungen verständlich

einzuordnen“, sagt Elisabeth Sperlich, Head of Governance, Policy,

Legal and International Relations bei Austrian Standards. Das

Buch bietet eine kompakte Darstellung der aktuellen Rechtslage,

erklärt die geltenden Regeln und ordnet sie in ihren historischen,

rechtlichen und politischen Kontext ein. Ein Schwerpunkt des

Werks sind die CE-Kennzeichnung und ihre praktische Anwendung.

Darüber hinaus beleuchtet es zentrale Fragen der Produktsicherheit

und -haftung, die Pflichten von Wirtschaftsakteuren sowie

Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft.

Dank der ausgewiesenen Expertise der beiden Autoren

bietet der Leitfaden der Branche eine verlässliche Orientierung für

die Praxis. „Entscheidend ist nicht nur der Verordnungstext an

sich, sondern was er im Alltag tatsächlich bedeutet: Welche

Nachweise sind erforderlich, was muss dokumentiert werden, und

wie lässt sich das im Projekt umsetzen? Dieses Buch gibt darauf

praxisnahe Antworten – für Unternehmen, Behörden und die

Baupraxis“, so Roman Schremser, Experte für Richtlinien und

Zulassungen bei der Asfinag Bau Management GmbH und

Vorsitzender des Komitees 211 „Straßenausstattung“. Im Bild

Elisabeth Sperlich und Roman Schremser mit ihrem neuen Buch:

„Die neue Bauprodukteverordnung. Der Weg zur Umsetzung bis

2040“ das im Webshop von Austrian Standards erhältlich ist.

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STAHLBAU-KALENDER 2026

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ISBN: 978-3-433-03468-2; 159,00 Euro

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Das Buch erläutert Teile der neuen EC-Generation mit konkreten Anwendungsbezügen,

wie Eislasten auf hohe Tragwerke oder die Bemessung von

Türmen, Masten und Schornsteinen. Außerdem enthält es Beiträge zur

Gerüstbautechnik, zum Stahlwasserbau, zu Silos und zu Schraubverbindungen. Der Stahlbau-Kalender

2026 dokumentiert verlässlich und aus erster Hand den aktuellen Stand der Stahlbau-Regelwerke und

unterstützt bei der Anwendung der neuen Normen. Der aktualisierte Beitrag zu Eurocode 3 Teil 1-1:

Allgemeine Bemessungsregeln und Regeln für den Hochbau enthält den Text der neuen Norm DIN EN

1993-1-1:2025-04, die in naher Zukunft die derzeitige Fassung aus 2010 ersetzen wird. Die Regeln aus dem

Entwurf zum Nationalen Anhang 2025 wurden an den entsprechenden Stellen eingefügt und erläuternde

Kommentare zu ausgewählten Kapiteln, Absätzen, Tabellen und Bildern der Norm ergänzt. Vor dem

Hintergrund der Vorbereitung der zweiten Eurocode-Generation werden der neue eigenständige

Eurocode 1 Teil 1-9 (Eislasten) und der neue Eurocode 3 Teil 3 (Türme, Maste, Schornsteine) mit ihren

wesentlichen strukturellen und technischen Änderungen vorgestellt und kommentiert.

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74 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH

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