Baublatt Magazin März 2026
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www.baublatt.at
NR. 3 | 2026
ein magazin der
specialmediacom
DAS GROSSE MAGAZIN FÜR BAU MASCHINEN GERÄTE TECHNIK
HUPPLimit GPS (GNSS)
Hub- und Schwenkbegrenzungssystem für sicheres und effizientes Arbeiten
10 | Graz Center Of Physics
Anspruchsvoller Spezialtiefbau
für die Spitzenforschung
60 | Kanal- + Leitungsbau
Aktuelles aus der Geräteund
Verbautechnik
Österreichische Post AG – MZ08Z037831M – specialmedia.com GmbH, Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien
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Individuell eingestellt. Spürbar effizienter.
Mit dem neuen Komatsu PC220LC-12 stellt der Fahrer
die Hydraulik selbst ein – ganz nach seinem Gefühl.
Ob Geschwindigkeit oder Feinfühligkeit: Die Maschine
passt sich an den Menschen an. Ergebnis: Bis zu
18 % weniger Treibstoffverbrauch*. Ausgestattet
mit einem leistungsstarken 129-kW-Komatsu-
Motor der nächsten Generation und der neuesten
intelligenten Maschinensteuerung (iMC) 3.0 verbindet
diese hochmoderne Maschine maximale Effizienz mit
einzigartigen Funktionen und allerhöchstem Komfort.
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Meilensteine
Eine moderne und leistungsfähige
Infrastruktur ist die Grundlage für
Lebensqualität, wirtschaftliche Stärke
und regionale Entwicklung. Diese an sich
selbstverständliche Erkenntnis wurde im
Rahmen der Eröffnung der neu errichteten
Röhre des Karawankentunnels zu Recht
mit Nachdruck betont. Die
neue Tunnelröhre ist ein erster
wichtiger Meilenstein, um
dieses Nadelöhr zwischen
Österreich und Slowenien zu
entschärfen. Nach einer
Bauzeit von insgesamt
siebeneinhalb Jahren –
bedingt durch eine Verzögerung
bei der Vergabe und
hydrogeologisch herausfordernden
Bedingungen auf
slowenischer Seite – ist der
knapp acht Kilometer lange
Tunnel nun fertiggestellt.
Mitte 2029 soll die Generalsanierung
der alten Tunnelröhre,
die 1991 eröffnet wurde, abgeschlossen
sein. Der Vollausbau bedeutet nicht nur
mehr Verkehrssicherheit, sondern ist auch
ein entscheidender Schritt in Richtung
mehr Chancen und mehr Wachstum.
Ein weiterer aktueller Meilenstein ist der
Neubau des Graz Center of Physics in der
Grazer Innenstadt. Das hochmoderne
Gebäude soll Österreichs Position in der
internationalen Spitzenforschung stärken
und ab 2030 die Physikinstitute von
Universität Graz und TU Graz erstmals an
einem gemeinsamen Standort vereinen.
Karl Englert
Verlagsleiter und Herausgeber
BAUBLATT.ÖSTERREICH
Neben der großen Bandbreite an Spezialtiefbaumaßnahmen
im Rahmen der
Baugrubensicherung beeindruckt das
Bauvorhaben auch mit 16 großen Stahlfachwerken,
die die oberen Geschosse
tragen und die Hörsäle im Erdgeschoß
stützenfrei überspannen.
Welche Themen finden Sie
noch in der vor Ihnen liegenden
Ausgabe von Baublatt.
Österreich? Nun, wir haben
einen Vorarlberger Recycling-
Spezialisten besucht und uns
über sein Erfolgsgeheimnis
informiert. Investiert hat auch
der Hafen Wien, wo nun ein
hochmodernes Umschlaggerät
die beiden großen Hafenkräne
tatkräftig unterstützt. Neben
einem neuen Unternehmen,
das nachhaltige Energie und
Infrastrukturlösungen für
Baustellen anbietet, stehen
auch Berichte in den Bereichen
Aufbereitungstechnik und innovative
Anbaugeräte im Fokus. Nicht zuletzt liefert
unser Schwerpunkt Kanal- und Leitungsbau
aktuelle Informationen zu Verbausystemen,
Gerätetechnik und No Dig Verfahren.
Abgerundet wird der Themenbogen dieser
Ausgabe durch einen historischen Blick auf
die Entwicklung der Straßenwalze – ein
Stück Baugeschichte, das die kontinuierliche
technische Evolution des Sektors
eindrucksvoll zeigt.
Meint herzlichst
Ihr Karl Englert
EDITORIAL
HuppLimit GPS (GNSS):
sicher und effizient Arbeiten
Das globale Hub- und Schwenkbegrenzungssystem
HuppLimit GPS
(GNSS) steigert die Arbeitssicherheit
erheblich. Insbesondere bei Gleisbauprojekten
schützt das System sowohl
die Arbeiter als auch die Maschinen
durch klare Begrenzungen. Es ist
universell einsetzbar für verschiedene
Baggertypen und -modelle und kann
für Spezialanwendungen angepasst
werden. Eine benutzerfreundliche
Online-Plattform ermöglicht das
Remote-Erstellen von Limiten,
wodurch Baggerfahrer entlastet und
technische Aufgaben im Büro erledigt
werden können.
IMPRESSUM | BAUBLATT.ÖSTERREICH: Ausgabe März 2026, Firma des Medieninhabers: specialmedia.com GmbH, Anschrift des Medieninhabers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,
Tel.: +43/1/3100700-100, Fax: +43/1/3100700-600, E-Mail: office@specialmedia.com, Firma des Herstellers: Sandler GesmbH & Co.KG,
Verlagsort: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien, Herstellungsort: Druckereiweg 1, 3671 Marbach, Anschrift der Redaktion: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,
Name des Herausgebers: Karl Englert, Anschrift des Herausgebers: Johann-Strauß-Gasse 7/2/5, 1040 Wien,
Geschäftsführung: Prof. Hans-Jörgen Manstein und Prof. Ing. Mag. Michael Grabner Verlagsleitung: Karl Englert (KE), karl.englert@ specialmedia.com, DW 800,
Office Management, Anzeigenverrechnung und Redaktionsassistenz: Katja Böhmer (KB), katja.boehmer@specialmedia.com, DW 100,
Chefredakteur: Alexander Riell (AR) alexander.riell@specialmedia.com, DW 840, Redaktionelle Mitarbeit: Peter Landsmann, Stefan Hawlicek, Grafik/Layout: Manfred Fürst
Grundlegende Richtung: BAUBLATT.ÖSTERREICH ist ein österreichisches, unabhängiges Fachmagazin für die Bauwirtschaft, mit besonderer Berichterstattung
über Baumaschinen, -geräte und –technik, Web: www.baublatt.at.
BAUBLATT.ÖSTERREICH: erscheint monatlich, 10x jährlich mit zwei Doppelnummern, Auflage: 10.500 Exemplare, Einzelpreis Inland € 14,– Jahresabonnement (10 Hefte) € 74,–
(alle Preise inkl. 10% MwSt.), Auslandsabonnements auf Anfrage, Bankver bindung: Erste Bank, BLZ: 20111, Konto: 291 2145 2900, IBAN: AT85 2011 1291 2145 2900,
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freigegebenes Fotomaterial. Impressum gemäß § 25 Mediengesetz unter www.baublatt.at abrufbar.
Kuhn Baumaschinen GmbH · Zentrale Eugendorf, Kuhn Straße 1, A-5301 Eugendorf bei Salzburg
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BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026
3
INHALT
INHALT
52 Geschichte: Unser Rückblick zeigt anhand
historischer Modelle die Entwicklung
der Straßenwalze vom rollenden Gewicht
zur intelligenten Verdichtung.
55 Porr: In einem Pilotprojekt wurde ein
innovatives Bagger-Anbaugerät eingesetzt,
um WDVS-Systeme von mineralischen
Bestandteilen zu trennen.
56 Backers: Die raupenmobile Sieb- und Mischmaschine
3-talc von Backers überzeugt auch
in Dänemark. Herzstück ist die hochwertige
und innovative Sternsiebtechnik.
58 Containex: Mobile Raumsysteme aus
europäischer Produktion sind ein aktiver
Baustein moderner Baustellen.
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KANAL- + LEITUNGSBAU
60 AM Baugeräte: Seit mehr als 30 Jahren
entwickelt die Firma AM Baugeräte mit ihren
Allround Verbausystemen praxisorientierte
Lösungen für den professionellen Tiefbau.
63 Fernco hat sein Portfolio deutlich erweitert
und sich auch im Hochwasserschutz etabliert.
Option Bühne
• 2,3–4 m ausklappbar
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64 Bobcat hat eine neue Serie leistungsstarker
Grabenfräsen vorgestellt, die in fünf neuen
Modellen erhältlich ist und eine breite
Auswahl an Grabtiefen abdeckt.
10
prägen
Komplexe Spezialtiefbauarbeiten in beengter
Innenstadt-Lage und 16 große Stahlfachwerke
den Neubau des Graz Center of Physics.
Foto: Klaus Grill
65 Tracto: Für komplexe HDD-Projekte stellt
Tracto mit dem neuen Grundodrill 20N
eine leistungsstarke Jet-Bohranlage vor.
66 TWF Tiefbautechnik bietet Lösungen
für den modernen Grabenverbau und ein
ganzheitliches Sicherheitskonzept für den
gesamten Bauprozess.
MENSCHEN + SZENE
8 Aktuelles bei Leyrer + Graf, Granit Parts,
MAWEV, Baukongress, Hyundai, Zeppelin,
Leube Gruppe und Rädlinger Maschinenbau.
PROJEKTE + PLANUNG
10 Graz: Am Campus der Uni Graz ist der
Neubau des Graz Center of Physics ein
wichtiges Projekt für die heimische Spitzenforschung
und aus bautechnischer Sicht
höchst anspruchsvoll.
16 Asfinag: Am 18. März 2026 wurde die
neue Röhre des Karawankentunnels
feierlich für den Verkehr freigegeben.
MASCHINEN + TECHNIK
20 Zeppelin: In Vorarlberg investiert der
Recycling-Profi Kessler bewegt‘s nicht nur
laufend in den Betrieb, sondern mit fünf
neuen Cat Geräten auch in den Fuhrpark.
23 Samoter: Anfang Mai informiert die Messe
in Verona wieder über die neueste Technik.
24 Vögele: Die neue Beschicker Generation
MT 3000-5 verfügt unter anderem über das
neue Bedienkonzept ErgoPlus 5.
26 Kuhn: Der Komatsu Radlader WA170M-11
überzeugt bei einem deutschen Familienbetrieb
mit Produktivität und Ausstattung.
27 Palfinger gab eine Technologiekooperation
mit Icon bekannt, einem Pionier im robotergestützten
3D-Druck für das Bauwesen.
28 Huppenkothen und die Franz Lackner GmbH
in Krumbach sind seit 30 Jahren Partner. Mit
einem neuen Takeuchi TB370W verstärkt
sich das Unternehmen im Leitungsbau.
32 MWT: Radladerwaagen von MWT bringen
Effizienz durch die Vermeidung überladener
Lkw und halbvoller Fahrten.
33 HKL: Für Wartungsarbeiten an einer Tankanlage
in Krems wurde eine besonders
schmale Hubarbeitsbühne benötigt.
34 Holp: Aufgrund der erhöhten Arbeitsleistung
setzt ein Gartenbauunternehmen bei allen
neuen Baggern auf den RotoTop von Holp.
36 Liebherr erweitert mit der Gründung der
Liebherr Energy Solutions GmbH das Portfolio
im Bereich Digitalisierung und nachhaltigerem
Energiemanagement.
37 Taiwan: In der Stadt Neu-Taipeh bewähren
sich Liebherr-Maschinen bei der präzisen
Schlitzwandherstellung auf engstem Raum.
38 Develon: Die Raupenbagger-Baureihe der
Serie 9 wird mit fortschrittlichen intelligenten
Sicherheitstechnologien ausgestattet.
40 Kuhn: Mit dem neuen Komatsu PC220LCi
setzt die Firma Josef Hogger Tiefbau e. K.
auf modernste Baggertechnologie.
42 Wolffkran: In Memmingen sorgen sechs
Wolff Krane bei einem Klinikneubau für eine
hohe Umschlagsleistung.
43 Hochbrücke Horb: Mit dem Einbau der
Schrägseile schreiten die Arbeiten voran.
44 Rockster: Das Jubiläumsgerät des 1.000sten
Prallbrechers geht mit einem R1000 an die
Muckenhuber GmbH in Oberösterreich.
46 Ammann: Die neuen Stampfer ATR 59 und
ATR 66 bieten einen messbaren Mehrwert.
47 Kuhn-Ladetechnik: Ein hochmoderner
Palfinger PK-480 TEC wurde an die Firma
Wolf Systembau in Scharnstein übergeben.
48 Kiesel: Im Hafen Freudenau unterstützt
ein neuer Fuchs MHL380 F die beiden
großen Hafenkräne. Mit ihm startet der
Hafen Wien die Umstellung auf den
umweltfreundlichen Kraftstoff HVO.
68 Rohrdi: Die Verbindung von Muffenrohren
wird durch das patentierte Montagesystem
Rohrdi PAS160 wesentlich vereinfacht.
69 Max Wild setzt bei HDD-Projekten auf den
5-Zoll-Bohrkopfkreisel iAnaro-mini von iMar.
70 Grabenlos: Innsbruck setzt auf grabenlose
Sanierung und Kostensicherheit. Zum Einsatz
kommen Schlauchlinertechnik und robotergestützte
Verfahren. Plus: Im April plant die
ÖGL eine Baustellenbesichtigung in Graz.
72 Baublatt.Österreich Test:
Škoda Enyaq Coupè IV RS
Renault Symbioz Esprit Alpine
Full Hybrid E-Tech 160
Ford E-Transit Custom Trend BEV 340 L2
03 Editorial
FUHRPARK
74 Literatur
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4 MÄRZ 2026
BAUBLATT.ÖSTERREICH
BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 5
MENSCHEN + SZENE
MENSCHEN + SZENE
LEYRER + GRAF
Erfolgreicher Pflasterer-Nachwuchs
Ein besonderer Erfolg sorgt bei Leyrer + Graf für große
Freude: Lukas Zöchbauer (Bild), der talentierte Pflasterer
im 3. Lehrjahr, sicherte sich den 1. Platz beim diesjährigen
Bundeslehrlingswettbewerb der Pflasterer, der am 5. und
6. März 2026 in der Gartenbauschule Langenlois stattfand.
Seine Leistung überzeugte sowohl technisch als auch gestalterisch
auf höchstem Niveau. Der Bewerb brachte 15 hochqualifizierte
Lehrlinge aus ganz Österreich zusammen, um ihr
Können, ihre Präzision und ihr technisches Ver ständnis unter
Beweis zu stellen. Organisiert von der Berufsgruppe der
Pflasterer in der Wirtschaftskammer Österreich, zählt der
Wettbewerb zu den bedeutendsten Veranstaltungen des
Pflastererhandwerks und gilt als wichtiger Meilenstein auf dem
Weg zur Lehrabschlussprüfung. Der Beruf des Pflasterers zählt
zu den handwerklich anspruchsvollsten Fachrichtungen im
Baugewerbe.
www.leyrer-graf.at
Christian Moser.
GRANIT PARTS
Christian Moser übernimmt Vertriebsleitung
Zum 1. Februar 2026 hat Christian Moser
die Position des Vertriebsleiters Baumaschinen
für die DACH-Region bei Granit
Parts übernommen. Mit seiner Kombination
aus technischem Know-how und
langjähriger Vertriebserfahrung verantwortet
er die strategische Weiterentwicklung
dieses wachsenden Geschäftsbereichs
in Deutschland, Österreich und der
Schweiz. Seine berufliche Laufbahn
begann Christian Moser mit einer
Ausbildung in der Elektrotechnik. Schon
früh verlagerte sich sein Schwerpunkt in
den Vertrieb, wo er fundierte Erfahrung in
der Kundenbetreuung, im Aufbau von
Vertriebsstrukturen sowie in der Führung
von Teams sammelte. Zuletzt war er als
Verkaufsleiter Österreich für einen
MAWEV
Neues Mitglied
Der Österreichische Baumaschinen-Verband
freut sich,
mit der Meiller GmbH ein neues
Mitglied in der Interessensgemeinschaft
begrüßen zu dürfen.
Zahlreiche Innovationen von
Meiller Österreich prägen bis
heute die Branchen Bauwirtschaft,
Entsorgungswirtschaft
und die Nutzfahrzeugindustrie.
Weitere Infos unter
www.mawev.at
www.meiller.at
BAUKONGRESS 2026
Geballte Information
Foto: Leyrer + Graf
Anbieter von Baumaschinen tätig. In
dieser Funktion vertiefte er seine Branchenkenntnisse
und entwickelte ein
umfassendes Verständnis für die Anforderungen
der Kunden – von der Kaufentscheidung
über Serviceleistungen bis hin
zur zuverlässigen Ersatzteilversorgung.
In seiner neuen Funktion bei Granit Parts
liegt der Fokus neben der klassischen
Vertriebsleitung auf der konsequenten
Ausrichtung des Sortiments und der
Serviceleistungen an die Bedürfnisse der
Märkte in Deutschland, Österreich und
der Schweiz. Ziel ist es, das Baumaschinensegment
in der DACH-Region nachhaltig
auszubauen und die Kundennähe
weiter zu stärken.
www.granit-parts.com
Am 23. und 24. April 2026 bietet der Baukongress
im Austria Center Vienna mit sechs Vortrags-
Sessions, einem Abendevent und rund 100 Ausstellerständen
zahlreiche Möglichkeiten, sich nicht
nur über den aktuellen Stand der Technik zu
informieren, sondern auch ins Gespräch zu kommen
und zu Netzwerken. Im Fokus stehen neueste
Technologien und nationale wie internationale
Verkehrsinfrastruktur- und Hochbau-Projekte. Ein
besonderes Highlight: In der Session „Nachhaltigkeit
& Ressourceneffizienz“ werden Pilotprojekte
für nachhaltiges und digitales Planen und Bauen
präsentiert.
www.baukongress.at
6 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Foto: Axial
HYUNDAI
Axial Landtechnik startet als
Hyundai-Händler in Ost-Österreich
Das 1991 gegründete Handels-
Unternehmen Axial Landtechnik
verfügt über eine neue, 5.000 m 2
große Niederlassung in Bruck an
der Leitha und startet neben
seinen umfangreichen Aktivitäten
im Landmaschinen-Sektor
nun mit Hyundai Construction
Equipment eine eigene Business-
Unit Baumaschinen unter
Leitung von Yusuf Saykili. Seit
Februar 2026 ist Axial Landtechnik
offizieller Händler für das
gesamte Hyundai CE-Baumaschinenprogramm
in den
Regionen Wien, Niederösterreich,
LEUBE GRUPPE
Burgenland, Kärnten und
Steiermark. Axial beschäftigt 11
Mitarbeitende und ist ISO
9001-zertifiziert. „Mit Hyundai
Construction Equipment haben
wir einen starken, technologisch
führenden Partner an unserer
Seite. Unser Ziel ist es, die
Marke Hyundai in Ostösterreich
nachhaltig zu etablieren – mit
hoher Servicequalität, Kundennähe
und langfristigen Partnerschaften“,
so Yusuf Saykili,
Divisionsleiter Baumaschinen.
www.hyundai-ce.eu
www.axial-landtechnik.at
Das Axial-Headquarter von Axial in Bruck an der Leitha.
Stärkung der Marktposition
Die Leube Gruppe übernimmt das oberösterreichische Unternehmen
Nöhmer GmbH & Co KG mit Sitz in Weißenbach am Attersee zu 100%. Mit
diesem Schritt setzt das Salzburger Familienunternehmen seine kontinuierliche
Wachstumsstrategie konsequent fort und stärkt seine Marktposition in
Oberösterreich, in den Segmenten Transportbeton, Sand und Kies. Der vollständigen
Übernahme ging eine 50-prozentige Beteiligung voraus, die seit
Dezember 2022 bestand. Die nunmehrige Komplettübernahme ist ein
logischer nächster Schritt und unterstreicht das langfristige Engagement
der Leube Gruppe in der Region. Das Mandat der Geschäftsführung übernimmt
Markus Robnig – Leube Spartenleitung Transportbeton, Sand & Kies.
Ernst Nöhmer, der bisherige gemeinsame Geschäftsführer scheidet aus
dem Unternehmen aus. Alle Mitarbeitenden werden zudem übernommen
und in das Leube Team integriert.
www.leube.eu
Achieve the Next
Neue Generation der Serie 9
Intelligentere Maschinen
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Sicherere Baustellen
Die brandneuen Develon-Raupenbagger setzen neue Maßstäbe in
Sachen Produktivität, Sicherheit, Bedienerkomfort und Vielseitigkeit
dank modernstem Design und intelligenter Technologie.
Bessere Ergebnisse
Erfahren Sie mehr:
eu.develon-ce.com/de
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Die Zeppelin Niederlassung in Kalsdorf
bei Graz wird am 10. und 11. April mit Tagen
der offenen Tür wiedereröffnet.
TERMINE
Ausbildungskurs Abbrucharbeiten
„Rückbaukundige Person“
14.-16.04.2026, Wien www.brv.at
Gebäuderisse sicher bewerten
28.04.2026, Wien oder online www.ars.at
Workshop Herausforderungen
im Baustellenalltag
29.04.2026, Wien oder online www.ars.at
Die aktuelle NÖ Bauordnung &
Bautechnik-Verordnung
06.05.2026, Wien oder online www.ars.at
Faserbeton und
brandbeständige Betone
13.05.2026, Wien www.betonakademie.at
Drohnen bei Sichtprüfungen
und am Bau
21.05.2026, Wien www.ars.at
Kalkulation von Bauleistungen
nach ÖNorm B 2061:2020
27.05.2026, Wien oder online www.ars.at
ZEPPELIN
Wiedereröffnung der
Niederlassung in Kalsdorf
Nach umfassenden Modernisierungs- und
Erweiterungsmaßnahmen präsentiert sich
die Niederlassung in Kalsdorf bei Graz nun
als zukunftsorientierte Drehscheibe für
Kunden und Partner in der Region. Der
Standort entspricht heute höchsten technischen
und energetischen Standards. Auch der
Außenbereich wurde deutlich aufgewertet
und so ermöglichen die Freiflächen nun eine
übersichtliche und kundenfreundliche
Produktpräsentation. Niederlassungsleiter
Ing. Ferdinand Luschnig zeigt sich erfreut
über die bisherige positive Resonanz: „Mit der
modernisierten Niederlassung sichern wir
nicht nur unseren Standort in der Region,
sondern schaffen beste Voraussetzungen für
eine noch engere und effizientere Betreuung
unserer Kunden. Der neue Standort wird von
unseren Kunden bereits in der kurzen Zeit
seit der Fertigstellung sehr positiv aufgenommen
– das bestärkt uns in unserem Weg.“
Anlässlich der geplanten Neueröffnung wird
Zeppelin Österreich den modernisierten
Standort mit Kunden und Partnern feiern
und lädt zu Tagen der offenen Tür ein. Die
Veranstaltung findet am 10. und 11. April
2026 in der Bahnhofstraße 108 in Kalsdorf
bei Graz statt. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung
erwartet Besucherinnen und
Besucher ein vielfältiges Programm mit
Produktneuheiten, Maschinenpräsentationen
sowie unterschiedlichen Aktivitäten für Groß
und Klein.
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Ralf Haberl ist neuer Taktgeber im
Vertrieb bei der Rädlinger Maschinenbau
GmbH: Der 46-Jährige hat es sich zum
Ziel gesetzt, die Rolle des Unternehmens
als Problemlöser für Endkunden weiter
auszubauen. „Wir haben ein sehr breites
und tiefes Portfolio, in dem unterschiedliche
Anbaugeräte ideal zusammenspielen
– genau das, was die Branche aktuell
benötigt. Diese Lösungen möchte ich
unseren Kunden stärker präsentieren“,
erklärt er sein Ziel für das bayerische
Unternehmen. Als Vertriebsleiter ist er
zuständig für den gesamten Vertrieb des
Unternehmens und Bindeglied zwischen
Geschäftsbereichsleitung und Innen- wie
Außendienst. Ralf Haberl bringt Führungserfahrung
aus anderen Branchen
mit zu Rädlinger und sieht seine Aufgabe
darin, für einen reibungslosen Ablauf
zwischen den Teams zu sorgen.
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den Kaufpreis sowie Anzahlung sofort zur Zahlung fällig. Einmalige Bearbeitungsgebühr in Höhe von (netto) EUR 200,–. Maschinenbruchversicherung erforderlich. Bei Abschluss einer Maschinenbruchversicherung
über den ausgewählten Finanzierungspartner reduziert sich der Zinssatz auf 0,79 % p.a. Angebot ist gültig bei Abschluss bis zum 30.04.2026 mit Auslieferung und Faktura
bis 30.06.2026, und erfolgt vorbehaltlich Verfügbarkeit und Bonitätsprüfung. Es richtet sich nur an gewerbliche Kunden mit Sitz in Österreich. Für die Finanzierung gelten die Allgemeinen
Finanzierungsbedingungen des ausgewählten Finanzierungspartners. Für Kauf und Service-Leistungen gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Zeppelin Österreich GmbH. Bilder
können Sonderausrüstungen zeigen, die nicht zum Lieferumfang gehören.
8
MÄRZ 2026
BAUBLATT.ÖSTERREICH
*0,99% Walzen CB 1.7 - CB4.4, CC2.7 - CC4.0, CS10 - CS19 - Finanzierungsvertrag (Kaufpreisstundung) – Finanzierung zu einem Zinssatz von 0,99 % p.a. über 24 Monate mit 20 % Anzahlung. Keine
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PROJEKTE + PLANUNG
PROJEKTE + PLANUNG
1
2 3 4
5
6 7
8 9
Fotos: BIG/Klaus Grill; Uni Graz/Lunghammer
GRAZ CENTER OF PHYSICS
Neue Ära für die Spitzenforschung
Am Campus der Uni Graz wird der Neubau des Graz Center of Physics ab 2030 die Physik-
Institute von Universität Graz und TU Graz an einem gemeinsamen Standort vereinen.
Die Planung und der Bau des technisch anspruchsvollen Projekts werden gemeinsam von
der Bundesimmobiliengesellschaft und den beiden Universitäten verantwortet.
D
er Nobelpreis für Physik an Anton
Zeilinger rückte die Spitzenforschung
aus Österreich ins internationale Rampenlicht.
Damit in diesem Wissenschaftszweig
auch weiterhin herausragende Leistungen
erbracht werden können, stärken die
Universität Graz und die TU Graz mit
dem neuen Graz Center of Physics (GCP)
die Synergien in Forschung, Lehre und
Infrastruktur.
Die Anforderungen an den Neubau, bei
dem es sich um eines der größten Universitätsbauprojekte
Österreichs handelt,
waren eine inspirierende Architektur für
Lehre und Forschung sowie die städtebauliche
Integration in die Umgebung.
Gleichzeitig sollte eine Gesamtfläche von
50.000 m 2 für bis zu 1.700 Studierende
und 600 Mitarbeitende von Uni Graz und
TU Graz auf einer möglichst kleinen
Grundfläche im dicht verbauten Grazer
Innenstadtbezirk Geidorf organisiert
werden. Diese Vorgaben erfüllte das
Architekturbüro fasch&fuchs.architekten
mit seinem Entwurf für einen kompakten
und gut strukturierten Neubau.
Das Gebäudekonzept ist kompakt auf
sechs Obergeschoßen und zwei Untergeschoßen
organisiert. Die Erdgeschoßzone
ist öffentlich zugänglich und hat eine
großzügige Raumhöhe von 5,6 m. Hier
sind fünf holzverkleidete Hörsäle untergebracht,
der größte für 600 Personen. Über
dem Erdgeschoss befindet sich ein
zweistöckiger homogener Baukörper mit
Laborflächen für die Lehre und den
dazugehörigen Büroräumen. Darüber
befindet sich 16 m über Straßenniveau das
Stockwerk mit der sogenannten Stadtter-
1 Abbruch des 41 m hohen Vorklinik-Gebäudes im März 2024. 2 Das Abbruchmaterial wurde vor Ort mit einer abgesenkten Brechanlage
lärmarm aufbereitet. 3 BIG Geschäftsführerin Christine Dornaus, TU Graz-Rektor Horst Bischof (links) und Uni Graz-Rektor Peter Riedler mit
der „Zeitkapsel“ für das GCP bei der Grundsteinlegung im April 2025. 4 Mit zwei Schlitzwandbaggern wurde die 510 m lange, umlaufende
Schlitzwand hergestellt. 5 Rund 300 Anker wurden mit zwei Bohrgeräten gesetzt. 6 Neben Eckaussteifungen wurde auch ein Bereich, in dem
keine Anker gesetzt werden konnten, mit mehreren Stahlaussteifungen gesichert. 7+8 Um das GCP nachhaltig zu heizen bzw. zu kühlen
wurden 168 Erdwärmesonden hergestellt. 9 Die innerstädtische Lage und die beschränkten Lagerflächen machen die Bauarbeiten zu
einer logistischen Herausforderung.
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10 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 11
PROJEKTE + PLANUNG
rasse. Diese ist auch von außen über zwei
großzügige Freitreppen zugänglich. Hier
wird der Blick auf den Uhrturm möglich
sein. Auf dieser Ebene 03 gibt es Seminarund
großzügige Lernflächen. Die Stadtterrasse
bildet gleichzeitig die Zäsur zum
obersten Baukörper, der zurückspringt
und damit das mächtige Volumen des
Gebäudes relativiert. Hier befinden sich
auf zwei Ebenen Büros für alle Mitarbeiter.
Sie sind mit den Laborflächen im
Untergeschoss vertikal über Stiegen und
Aufzüge verbunden. Das GCP wird eine
Gesamthöhe von 31 m erreichen.
Die Bundesimmobiliengesellschaft
(BIG) investiert 392 Mio. Euro in den
Neubau. Dazu kommen rund 51 Mio. Euro
für die Einrichtung und Ausstattung, die
zur Hälfte von den beiden Universitäten
und zur anderen Hälfte vom Bund bezahlt
werden. Die Vergabe der Gewerke durch
das Projektmanagement der BIG erfolgte
mit dem Ziel einer Schnittstellenminimierung.
Aus diesem Grund wurden die
Bereiche Abbruch und Baugrubensicherung
sowie Baumeisterleistung und
Stahlbau gebündelt. Hauptauftragnehmer
ist die Firma Granit, die in den genannten
Bereichen mit der Firma Porr zusammenarbeitet.
Die Projektsteuerung erfolgt
durch die Firma Delta Baumanagement,
die ÖBA durch das Ziviltechnikerbüro
Die 16 großen Stahlfachwerke
(in der Grafik rot) werden
über dem Erdgeschoß
errichtet. Sie tragen die Last
der oberen Geschosse und
halten die fünf großen
Hörsäle säulenfrei.
Thomas Lorenz. Die Baustellenlogistik,
welche die Baufirma verantwortet, wird
durch die Firma Zeppelin Rental unterstützt.
Als Vorbereitung für den Neubau
starteten 2023 die Abbrucharbeiten. Nach
diversen Anbauten wurde im März 2024
auch das 41 m hohe Vorklinik-Gebäude
rückgebaut, da es für die komplexen
Anforderungen des GCP nicht adaptiert
werden konnte. Danach folgte der Abbruch
der Untergeschoße. Das Recycling des
Abbruchmaterials konnte auf Basis einer
Ausnahmegenehmigung mit einer
raupenmobilen Brechanlage vor Ort
durchgeführt werden. Es wurde zerkleinert
und teilweise im Unterbau eingesetzt,
wodurch zahlreiche Lkw-Transporte eingespart
werden konnten. Der eingesetzte
Brecher wurde abgesenkt positioniert und
schalltechnisch abgeschirmt.
Im Bereich der Baugrubensicherung
verweist DI Philipp Jereb, MSc, Projektmanager
der BIG, auf eine interessante
Entwicklung: „Im Sinne des Value
Engineering wurde der Vorschlag der
ausführenden Unternehmen aufgegriffen,
eine umlaufende Schlitzwand anstelle der
geplanten Bohrpfahlwand auszuführen
und dadurch die Kosten und Risiken zu
Grafik: fasch&fuchs.architekten
12 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH
PROJEKTE + PLANUNG
PROJEKTE + PLANUNG
reduzieren. Die Schlitzwand weist eine
Gesamtlänge von 510 m und eine durchschnittliche
Tiefe von etwa 20 m auf. Zum
Einsatz kamen zwei Schlitzwandbagger,
die Breite der Schlitzwände beträgt
überwiegend 80 cm, in einzelnen Bereichen
60 cm.“
Rund 300 Anker wurden mit zwei
Bohrgeräten in ein bzw. zwei Horizonten
im öffentlichen Gut gesetzt. Weiters sind
Eckbereiche der Baugrube durch Eckaussteifungen
gesichert. Ein Bereich in
unmittelbarer Nähe zu einem Bestandsgebäude
der Universität, wo keine Anker
gesetzt werden konnten, ist durch mehrere
Stahlaussteifungen abgestützt. Hier
wurde auch eine Unterfangung des
Bestandsgebäudes mittels Düsenstrahlverfahren
durchgeführt. Eine aufgelöste
und abgetreppte Bohrpfahlwand dient
lediglich als Sicherung der Rampe zum
Die beiden Projektmanager
der BIG,
DI Philipp Jereb, MSc
(links) und Architekt
DI Klaus Grill, auf der
gut besuchten Aussichtsterrasse
über
dem Info-Container.
Trotz aller Herausforderungen
befinden sich die
Bauarbeiten im
Zeitplan.
zukünftigen Ladehof. Im Zuge der Aushubarbeiten
wurden rund 100.000 m³
Erdreich abtransportiert.
Da die Baustelle in das Grundwasser
reicht, kommen Brunnen zur Wasserhaltung
und zur Entspannung gegen hydraulischen
Grundbruch so lange zum Einsatz,
bis das Baukörpergewicht ein Aufschwimmen
verhindert. Vor der Herstellung der
Bodenplatte wurde die Geothermie-Anlage
errichtet. Dabei wurden mit sechs Bohrgeräten
168 Erdwärmesonden mit einer Tiefe
von jeweils 150 m gebohrt. Durch sie kann
das zukünftige Physikgebäude im Winter
und Sommer nachhaltig mit Wärme und
Kälte versorgt werden. Dazu kommen
Hohlkörperdecken zum Einsatz, die über
thermische Bauteilaktivierung zum Heizen
und Kühlen genutzt werden können. Die
Herstellung der Baugrube konnte am 14.
Februar 2025 abgeschlossen werden.
Kurz darauf starteten die Baumeisterarbeiten
für den Rohbau mit der Herstellung
der rund 10.000 m² großen Bodenplatte,
die auf dem tragfähigen Baugrund
mit einer Stärke von ca. 1 m betoniert
wurde. Die Herstellung der Bodenplatte
erfolgte in zehn gleich großen Feldern und
in enger Abstimmung mit dem nahegelegenen
Betonwerk. Sie ist als Weiße Wanne
ausgeführt, die Seitenwände als Gelbe
Wanne. Bis Ende Februar 2026 wurden
bereits die Wände im Erdgeschoß fertiggestellt.
Ebenso die Unterstellungen für die
insgesamt 16 Stahlfachwerke, die sich
über zwei Etagen erstrecken. Parallel zum
Baufortschritt erfolgt die Entspannung
bzw. der Ausbau der Anker.
16 große Stahlfachwerke
In den frühen Morgenstunden des 23.
Februar 2026 startete mit der Anlieferung
der ersten Elemente für die 16 großen
Stahlfachwerke eine weitere wichtige
Bauphase. Die insgesamt 64 Stahl-Elemente
werden in Eis in Kärnten gefertigt
und bis Ende Mai mit 34 Sondertransporten
auf die Baustelle des GCP angeliefert.
Sie sind bis zu 8 t schwer und werden von
einem der fünf Kräne an ihren Platz
gehoben und vor Ort mit einer Überhöhung
von rund 30 mm überhöht verschraubt.
Der Hebevorgang der Stahlteile
wurde bereits in der Kran-Planung für die
Baustelle entsprechend berücksichtigt.
Dazu Projektmanager Klaus Grill von
der BIG: „Die mehr als 400 t schwere
Gesamt-Konstruktion der 16 großen Stahlfachwerke
trägt die Last der oberen
Geschosse. Die acht Fachwerkspaare
14 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH
überspannen die großen Hörsäle im
Erdgeschoss, die so säulenfrei bleiben
können. Die Fachwerke sind zwischen 20
und 35 m lang und rund 8,5 m hoch, da sie
sich über zwei Stockwerke erstrecken. Wir
erwarten bis Mai alle zwei bis drei
Werktage eine Lieferung der Träger. Erst
wenn die Decke über dem 2. Obergeschoß
fertig ist, ist die Tragwirkung des Fachwerks
so weit gegeben, dass unten die
Unterstellungen entfernt werden können.“
Wie die beiden Projektmanager
betonen, verlaufen die Arbeiten am neuen
Physikcenter der TU Graz und Uni Graz
planmäßig. Insgesamt 120 Bauarbeiter
sind derzeit auf der Baustelle tätig, ihre
Zahl wird mit den Ausbauarbeiten auf bis
zu 400 steigen. Bis Ende 2026 soll der
Rohbau stehen, Anfang nächsten Jahres
soll die Dachgleiche gefeiert werden. Die
offizielle Eröffnung ist für den Herbst 2030
geplant. Rund um das GCP werden neue
Baumreihen entstehen. Ebenso wird die
Stadtterrasse des neuen Gebäudes mit
Sträuchern und Bäumen parkähnlich
gestaltet. Für Fahrräder sind insgesamt
mehr als 600 Abstellplätze vorgesehen,
davon 300 überdacht im Untergeschoß vor
dem Eingangsbereich.
WEIL JEDE
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Eröffnet wird das Graz Center of Physics im Jahr 2030. Das Rendering verdeutlicht die
beiden Geschoße mit den Stahl Fachwerken und die darüber liegende Stadtterrasse.
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PROJEKTE + PLANUNG
PROJEKTE + PLANUNG
schließlich im August 2018 den Auftrag an
die österreichische ARGE Swietelsky
Tunnelbau GmbH & Co KG und Swietelsky
Baugesellschaft m.b.H. vergeben.
Während auf österreichischer Seite im
Oktober 2018 mit der Österreichischen
Tunnelbauweise im Dreischichtbetrieb der
Vortrieb gestartet werden konnte, sorgte
auf slowenischer Seite ein Einspruch
gegen die Vergabe für eine Verzögerung.
Die Asfinag und die DARS investieren
in den Tunnelneubau etwa 340 Mio. Euro,
der Vollausbau inklusive Generalsanierung
bedeutet für Asfinag und DARS eine
Gesamtinvestition von etwa 570 Mio.
Euro. Das Projekt Karawankentunnel
wurde von der Europäischen Union im
Zuge des Programmes Connecting Europe
Facility (CEF) in der Planungsphase mit
3,35 Mio. Euro gefördert. Für die Bauphase
gab es eine Förderung von 9,4 Mio.
Euro.
Die beiden neuen Tunnel werden nach
Abschluss der Generalsanierung in Sachen
Ausstattung, insbesondere hinsichtlich
Sicherheitsausrüstung, auf dem technischen
Letztstand sein. Zusätzlich zu
modernster Lüftung, Beleuchtung,
Verkehrssensorik und Videoanlage werden
beide Tunnelröhren mit einer Premium-
Sicherheitsausstattung ausgerüstet, die
im Fall einer Störung (etwa durch einen
Unfall in einer Tunnelröhre) ein Umschalten
auf temporären Gegenverkehr
innerhalb weniger Minuten ermöglicht. Im
Vorportalbereich werden Mittelstreifenüberfahrt-Leitsysteme
(MÜLS) installiert.
Dabei handelt es sich um automatisch
verschwenkbare Betonleitwände, durch
die der Verkehr auf die „Gegenseite“
geleitet werden kann. Jede Tunnelröhre
muss daher auf diesen möglichen Gegenverkehr
hin ausgestattet sein – von der
Lüftung bis zu Verkehrszeichen.
Bei diesem Neubau setzt die Asfinag
auch auf Digitalisierung. Beim BIM, dem
Building Information Modeling, sind alle
relevanten Bauwerksdaten in einem
3D-Modell digital erfasst. Damit ist
jederzeit sofort nachvollziehbar, wer zum
Beispiel Leuchten verbaut hat oder wo
Kabel gezogen wurden und auch wie der
Beton beschaffen ist. Bei Planung und Bau
bringt BIM somit höchste Transparenz
und für alle Wartungsarbeiten oder auch
die Sanierung nach einigen Jahren enorme
Vorteile bei der Bestandserhaltung.
Um die Tunnel nach Möglichkeit mit
erneuerbarer Energie zu versorgen, setzt
die Asfinag seit Jahren auf den Ausbau
von Photovoltaikanlagen – oder wie beim
Karawankentunnel auf Wasserkraft. Am
Nordportal wurde ein Kleinkraftwerk
errichtet, das die Bergwässer des Tunnels
zur Erzeugung von Strom nutzt. Die
Turbinenleistung beträgt 69 kW, das
Jahresmaximum an erzeugter Energie
beträgt mehr als 500 MWh. Der Strom
wird direkt in den Tunnel eingespeist und
so am effizientesten genutzt.
www.asfinag.at
Von links: Hartwig Hufnagl (Vorstand Asfinag), Peter Hanke (BM für Innovation, Mobilität und Infrastruktur), Alexander Walcher
(GF Asfinag), Peter Kaiser (LH Kärnten), Martin Gruber (LH-Stv. Kärnten), Wolfgang Hattmannsdorfer (BM für Wirtschaft, Energie
und Tourismus), Herbert Kasser (Vorstand Asfinag), Tamara Christ (GF Asfinag) und Andreas Fromm (GF Asfinag).
ASFINAG
Feierliche Verkehrsfreigabe für die
neue Röhre des Karawankentunnels
Nach einer Bauzeit von knapp 7,5 Jahren ist der neue, fast acht Kilometer lange
Karawankentunnel, der Österreich und Slowenien verbindet, fertiggestellt.
Unmittelbar im Anschluss wird jetzt die alte Tunnelröhre generalsaniert.
D
ie Fertigstellung des Karawankentunnels
wurde am 1. Juni 1991 als
„neue Ära der wirtschafts- und verkehrspolitischen
Entwicklung“ gefeiert. Der
Tunnel ist seither eine sichere und
deutlich schnellere Alternative zu Wurzenund
Loiblpass, die insbesondere in den
Wintermonaten oft schwer zu überwinden
waren.
Am 18. März 2026 wurde nun die neu
errichtete Röhre des Karawankentunnels
auf der A 11 Karawankenautobahn im
Beisein hochrangiger politischer Vertreter
und des Top-Managements der Asfinag
feierlich eröffnet. Der Verkehr rollt nun im
Gegenverkehr durch den neuen Tunnel,
bis auch der alte Tunnel generalsaniert ist.
Die Fertigstellung wird Mitte 2029
erfolgen, womit auch der Gegenverkehr
der Vergangenheit angehören wird und
der Karawankentunnel den hohen
Sicherheitsstandards der Asfinag sowie
der slowenischen DARS entspricht. In den
Tunnelneubau investierte die Asfinag
insgesamt 191 Mio. Euro, die Generalsanierung
der alten Tunnelröhre bedeutet
eine weitere Investition von 123 Mio. Euro.
Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer
betont: „Ein starker Standort
braucht eine starke Infrastruktur – und
viele Unternehmen in unserem Land
werden davon profitieren, dass die
Verbindung in unser Nachbarland bald
voll ausgebaut sein wird.“ Asfinag Vorstand
Herbert Kasser ergänzt: „„Das
Finanzierungsmodell der Asfinag ist ein
Best-practise-Beispiel für moderne
Infrastruktur-Finanzierung, das für viele
Länder in Europa Vorbildfunktion hat.
Und dieses Modell ermöglicht es uns auch,
alles aus eigener Kraft zu finanzieren, so
wie diesen Neubau des Karawankentunnels
um 191 Mio. Euro.“
Bereits 2015 begann die Asfinag mit
den Vorbereitungsarbeiten beim Nordportal.
So wurde bis Herbst 2017 die Zulaufstrecke
zum Tunnelportal inklusive einer
350 m langen Brücke errichtet. Die
Ausschreibung für die Tunnelarbeiten
erfolgte gemeinsam mit der slowenischen
DARS Ende 2017. Nach einer umfangreichen
Angebotsprüfung konnte die Asfinag
Fotos: Asfinag/Oliver Wolf
Die neue Tunnelröhre hat eine exakte Länge von 7.948 m, davon entfallen auf österreichisches Gebiet 4.402 m. Der Tunnelausbruch nur in
Österreich belief sich auf 1,5 Mio. t. Der Vortrieb erfolgte mittels Bagger und Sprengungen nach der Neuen Österreichischen Tunnelbaumethode.
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MASCHINEN + TECHNIK
Ein klassischer Abbruch, bei dem sich die beiden neuen Cat 323 VAH der Firma Kessler bewegt‘s in der Narrow-Version mit schmalem
Unterwagen bestens bewähren. Im eigenen Betrieb werden die Baurestmassen anschließend zertifiziert aufbereitet.
ZEPPELIN
Recycling-Profi Kessler bewegt‘s modernisiert
Fuhrpark mit fünf neuen Cat Geräten
Vor rund 10 Jahren nahmen Christian und Simone Kessler ihre neue Firmenzentrale in
Nenzing-Galina in Betrieb und stellten damit die Weichen für das weitere erfolgreiche
Wachstum ihres Unternehmens Kessler bewegt‘s – einem der modernsten Erdbau,
Abbruch- und Recyclingbetriebe Vorarlbergs. Aktuell wird die Zentrale durch eine neue
Umschlaghalle erweitert und der Fuhrpark mit fünf neuen Cat Geräten verstärkt.
Simone und Christian Kessler mit Klaus Konzett (Mitte, Verkaufsberater der
Niederlassung Innsbruck von Zeppelin Österreich) bei der Geräteübergabe.
20 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH
C
hristian Kessler war und ist bis heute
ein Visionär. Die Leidenschaft, mit der
er Dinge anpackt, ist ein wesentlicher
Grundpfeiler für den Erfolg des Unternehmens.
Im Jahr 2000 startete er im Bereich
Erdbau und machte sich im Alter von 25
Jahren mit einem Schreitbagger selbständig.
Bereits ein Jahr später folgten ein
Raupenbagger und der erste Mitarbeiter.
Unterstützung erhielt er im Bereich
Administration und Geschäftsführung
durch seine Frau Simone. Der Firmensitz
befand sich damals in einem Privathaus in
Nenzing. Schon bald ergänzte der Jungunternehmer
den Wegebau durch Abbrucharbeiten
und stieg mit eigenen Brech- und
Siebanlagen auch in das Recycling ein.
Als Folge des konsequenten Wachstums
wurde eine Neustrukturierung des
Standorts in Nenzing-Galina notwendig
und so investierte man auf einem
Betriebsgelände von rund 14.000 m 2 in
eine neue Firmenzentrale, die 2017
eröffnet wurde. Hier bietet der Familienbetrieb
heute rund 130 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern optimale Arbeitsbedingungen.
Der Gebäudekomplex umfasst
unter anderem Büroräume, Werkstätten
mit eigener Schlosserei, Lagerflächen und
Eingangskontrolle mit Brückenwaagen.
2024 wurde das Betriebsgelände durch die
Umlegung einer Straße auf eine Fläche
von 30.000 m 2 erweitert. Aktuell arbeitet
das Unternehmen an der Realisierung
eines Bahnanschlusses, der sich über ein
Länge von 450 lfm erstrecken wird.
Die Firmenzentrale weist durch die
Hanglage einen Höhenunterschied von
10 m auf. Diese Besonderheit wurde
genutzt, um das Gesamtkonzept möglichst
platzsparend umzusetzen, etwa durch die
Anordnung der Recyclingboxen in der
unteren Ebene. Ein wesentliches Merkmal
des Neubaus ist die Wiederverwendung
von Materialien aus der eigenen Abbruchtätigkeit.
Eine Besonderheit, die auch den
Bau der neuen zweistöckigen Umschlaghalle
prägt. Diese wurde notwendig, um
im Rahmen der Recyclingprozesse noch
besser trennen und sortieren zu können.
Die wichtigsten Standbeine des
Unternehmens sind die Kernbereiche
Tiefbau, Aushub, Abbruch und Recycling.
Mit diesem Leistungsspektrum entwickelte
sich Kessler bewegt‘s im Laufe der
Jahre zu einem Komplett-Anbieter, der
von der eigenen Bodenaushubdeponie über
den professionellen Abbruch inklusive
Abtransport bis hin zur Aufbereitung alles
aus einer Hand anbietet. Mit mehreren
Container-Diensten holt man das Material
auch direkt von Industriebetrieben ab.
Natürlich wurde auch das Abfallwirtschaftskonzept
selbst erarbeitet. Aktuell
sorgen mehrere große Aufträge für eine
zufriedenstellende Auslastung und geben
Anlass, positiv in die Zukunft zu blicken.
Die aufbereiteten Baurestmassen werden
WIEGEN
MIT SYSTEM...
Die neuen Cat Bagger vor der Firmenzentrale in Nenzing-Galina.
Es handelt sich dabei um 2 x Cat 323 VAH, 1 x Cat 326 VAH,
1 x Cat 330 VAH und 1 x Umschlagbagger Cat MH 3024.
so weit als möglich bei den eigenen
Tiefbauprojekten eingesetzt.
Doch nicht nur in die Firmenzentrale
wird laufend investiert, auch der Gerätepark
wird immer wieder modernisiert und
erweitert. So ermöglichen stationäre,
elektrisch betriebene Brech- und Siebanlagen
sowie eine Holzzerkleinerungsanlage
ein CO2-sparendes Aufbereiten der
Recyclingprodukte. Darüber hinaus
investierte das Unternehmen vor einigen
Jahren 3,9 Mio. Euro in eine neue Aufbereitungsanlage
und verbessert damit die
Qualität des aufbereiteten Materials.
Fünf neue Cat Geräte
Der Fuhrpark, der auf wenige Marken
ausgerichtet ist, umfasst aktuell 35 Lkw
und über 100 Geräte in jeder Größenordnung,
darunter auch rund 30 Bagger.
Ein Großteil der anstehenden Reparaturen
wird in den eigenen Werkstätten
durchgeführt.
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stunden wurden einige Geräte im Fuhrpark
durch fünf neue Cat Bagger von
23 bis 32 t ersetzt. Es handelt sich bei den
Neugeräten um 2 x Cat 323 VAH, 1 x Cat
326 VAH, 1 x Cat 330 VAH und 1 x
Umschlagbagger Cat MH 3024. Alle
Maschinen wurden mit Verstell-Ausleger
ausgeliefert. Bei den beiden Cat 323 VAH
handelt es sich um die Narrow-Version:
d.h. schmaler Unterwagen, schmaler
Aufbau und anderer Motor. Der neue Cat
MH 3024 kommt im Recyclingbetrieb zum
Einsatz, wo er die verschiedenen Transportfahrzeuge
belädt. Klaus Konzett,
Verkaufsberater der Niederlassung
Innsbruck von Zeppelin Österreich, betont:
Mit viel Hydraulikpower für die Abbruchzange zerkleinert einer
der neuen Cat 323 VAH die Einzelteile vor dem Abtransport.
„Mit diesem leistungsstarken Paket ist
Kessler bewegt‘s bestens gerüstet für
anspruchsvolle Einsätze in den Bereichen
Erd- und Tiefbau, Abbrucharbeiten sowie
im Umschlagbereich, wo Präzision,
Effizienz und Zuverlässigkeit gefragt
sind.“
Geschäftsführer Christian Kessler
erklärt: „Meine Fahrer bekommen in der
Regel immer ein Gerät, das technisch auf
dem letzten Stand ist und über eine
Vollausstattung verfügt. Denn nur von
zufriedenen Mitarbeitern kann man auch
eine entsprechende Leistung verlangen.
Mit meinen Cat Geräten – ein Umschlagbagger
Cat MH3022, ein Radlader Cat
966M im Recyclingbetrieb und eine
Schubraupe Cat D6NLGP für die betriebseigene
Bodenaushubdeponie – bin ich sehr
zufrieden. Daher haben wir die nun
notwendigen Ersatzinvestitionen dazu
genutzt, in neueste Cat Technologie zu
investieren.“
Die neuen Cat Bagger sind elektrisch
vorgesteuert und verfügen als Next
Generation Geräte ab Werk über wichtige
Assistenzsysteme. Dazu zählen die bereits
von Caterpillar integrierte 2D-Maschinensteuerung,
die Waage, die Hoch- und
Schwenkbegrenzung oder die Abziehvorrichtung.
Auch das Fernsteuersystem Cat
Command ist für die Firma Kessler
bewegt´s bei Abbrüchen sehr hilfreich,
denn es ermöglicht den Bedienern, abseits
der Maschine und somit außerhalb des
Gefahrenbereichs zu arbeiten. Wie der
Firmenchef betont, zeichnen sich die
neuen Cat Geräte durch einen niedrigen
Verbrauch aus. Sie überzeugen dabei mit
viel Power, leisem Betrieb und sind fein zu
bedienen.
Auf die Partnerschaft mit Zeppelin
Österreich hält Christian Kessler große
Stücke: „Die Zusammenarbeit läuft
ausgezeichnet. Das gilt für die Beratung
ebenso, wie für die Finanzierung oder die
Übergabe inklusive einer fundierten
Einschulung aller betroffenen Mitarbeiter.
Unser Betreuer Klaus Konzett unterstützt
uns in jeder Hinsicht und ist für die
Anliegen unserer Mitarbeiter in der
Startphase immer erreichbar. Mit Zeppelin
Österreich haben wir einen kompetenten
Partner an unserer Seite, der uns auf
unserem Weg zu weiterem Wachstum
tatkräftig unterstützt.“
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SAMOTER
Neueste Technik im Überblick
Auf der Fachmesse Samoter in Verona präsentieren sich vom 6. bis 9. Mai 2026
wieder führende internationale Marken der Baumaschinenindustrie.
ie kommende Ausgabe der von
Die Samoter 2026
D Veronafiere in Partnerschaft mit
informiert über
Unacea und Cece organisierten Messe wird
wieder zum Treffpunkt für Hersteller,
Händler, Bauunternehmen und Bauprofis
aus aller Welt. Die Samoter unterstreicht
damit ihren Status als eine der wichtigsten
neueste Technologien,
Lösungen und
Dienstleistungen in
der Baumaschinenbranche.
europäischen Veranstaltungen für die
gesamte Baumaschinen-Wertschöpfungskette:
von Erdbewegungs- und Hebezeugen
über Abbruch-, Bohr- und Brechmaschinen
bis hin zu Steinbruch- und Baustellenfahrzeugen,
Beton- und Straßenbaumaschinen
sowie Ausrüstung, Motorenkomponenten,
Ersatzteilen, Logistik, Serviceleistungen
und IT-Lösungen.
Mit sechs Messehallen und drei Freiflächen
wird Verona vier Tage lang zum
Zentrum einer Branche, die maßgeblich zu
Beschäftigung, Innovation und Infrastrukturentwicklung
beiträgt. „Wir erwarten
mehr als 500 Aussteller auf der Samoter
2026“, betont Messeleiter Matteo Pasinato,
„diese Zahl ist jedoch noch nicht endgültig
und dürfte bis zum Anmeldeschluss am 10.
April 2026 noch deutlich steigen.“
Während der Messe wird die Samoter
Arena (Halle 9) zudem ein umfangreiches
Programm mit Konferenzen, Fachworkshops
und tiefgreifenden Informationsveranstaltungen
bieten. Branchenverbände,
Institutionen und Unternehmen werden
daran teilnehmen, um die Entwicklungsperspektiven
der Baubranche auf nationaler
und internationaler Ebene zu analysieren
und so die strategischen Entscheidungen
des gesamten Sektors zu unterstützen.
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Maschinenbreite unter 2,4 Meter für einfachen Transport
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Ausgestattet mit dem neuen
Bedienkonzept ErgoPlus 5
bieten sie noch mehr Bedienkomfort
und alle Voraussetzungen
für die digitalen
Lösungen von Vögele. Die
Strich-5-Beschicker sind ab
sofort in der Standard- und
Offset-Variante verfügbar.
VÖGELE
MT 3000-5 geht an den Start: neue
Beschicker-Generation von Vögele
E
ffizienter Einbauprozess, höhere
Einbauqualität: Beschicker sorgen für
eine konstante, stoßfreie und homogene
Materialförderung zum Straßenfertiger.
Vögele hat den MT 3000 auf Strich-5-Level
gebracht und jetzt mit der Auslieferung
der ersten Maschinen begonnen. Beide
Modelle, der MT 3000-5 Standard und der
MT 3000-5 Offset, sind mit dem neuen
Bedienkonzept ErgoPlus 5, zusätzlichen
Komfortfeatures und dem optimierten
Lkw-Kommunikationssystem PaveDock
Neuer MT 3000-5 in
der Standard- und
Offset-Variante:
Vögele startet die
Auslieferung der
neuen Beschicker in
zahlreichen Märkten
weltweit.
Das neue Bedienkonzept
ErgoPlus 5
ist noch einfacher in
der Bedienung und
integriert ein optionales
Touchdisplay.
Assistant ausgestattet. Aufgrund der
neuen Strich-5-Steuerungstechnik können
die Beschicker künftig auch in die digitalen
Lösungen von Vögele eingebunden
werden.
Beide Modelle bieten eine Förderleistung
von bis zu 1.200 t/h und können die
Mischgut-Ladung eines Lkw innerhalb
von 60 Sekunden vollständig aufnehmen.
Der MT 3000-5 Offset ist außerdem mit
einem um 55° schwenkbarem Förderband
ausgestattet. Das bietet Bauunternehmen
Cleveres Materialförderkonzept:
Der große
Aufnahmebehälter mit einem
Fassungsvermögen von bis zu 15 t
und die leistungsstarke Bandanlage
des Vögele Beschickers ermöglichen
ein schnelles Entladen und
eine schonende Förderung
des Mischguts.
vielfältige Einsatzmöglichkeiten vom
parallelen Beschicken zweier Fertiger bis
hin zum InLine Pave-Verfahren, bei dem
Beschicker, Binderschicht- und Deckschichtfertiger
hintereinander arbeiten.
Das clevere Materialförderkonzept mit
großem Aufnahmebehälter und effektiver
Förderbandheizung ermöglicht ein
schnelles Entladen und eine schonende
Förderung des Mischguts. Auskühlung
und Entmischung werden zuverlässig
verhindert. Darüber hinaus sind die
Beschicker äußerst wartungsfreundlich
und einfach zu transportieren: Auffahrwinkel
und Aufnahmebehälter sind
speziell für den Transport per Tieflader
angepasst.
Das neue Bedienkonzept ErgoPlus 5 ist
noch einfacher und komfortabler in der
Bedienung. Erstmals sind ein optionales
Touchdisplay und zusätzliche Kameras
integriert. Darüber können Bediener
relevante Bereiche noch besser einsehen
und verschiedene Funktionen überwachen.
Außerdem hat Vögele die Beschicker so für
die Einbindung digitaler Lösungen
gerüstet. Mit den Automatikfunktionen
von Feed Assist können Bediener den
Beschicker per Tastendruck in Transport-,
Umsetz- und Arbeitsstellung bringen oder
Förderprogramme speichern und die
Einstellungen bei Bedarf wieder abrufen.
Das vereinfachte Lkw-Kommunikationssystem
PaveDock Assistant erleichtert
außerdem die Materialaufnahme: Mit zwei
Signalampeln kann der Beschicker-Fahrer
dem Lkw-Fahrer eindeutig anzeigen, ob er
andocken oder stoppen soll. Wird im
InLine Pave-Verfahren eingebaut, zeigt die
Ampelanlage zudem an, ob Deck- oder
Bindermaterial benötigt wird. Das
ermöglicht eine sichere, verlustfreie und
effiziente Materialübergabe.
www.wirtgen-group.com
24 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Keestrack R2 21t
Keestrack P3 16t
NEU – Vorführung ab April 2026!
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mineraltech west – Handel mit Aufbereitungsanlagen GmbH, 6911 Lochau, Hofriedenstraße 71, Zentrale: +43 (0) 664 80 82 82 18
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Ein neues, kompaktes
Kraftpaket hat seinen Platz
im Fuhrpark der Biedermann
Kamin u. Bau GmbH
gefunden: der Komatsu
WA170M-11. Der kompakte
Radlader übernimmt auf
dem Betriebshof des Bönnigheimer
Familienunternehmens
vielfältige Aufgaben
– von der Verladung von
Schüttgütern über Erdbewegungen
bis hin zum Materialumschlag.
Und das mit einer
Kombination aus Leistung,
Übersicht und Bedienkomfort,
die das gesamte Team
von Anfang an überzeugt hat.
D
ie Biedermann Kamin u. Bau GmbH
blickt auf eine beeindruckende
Geschichte zurück: 1929 gegründet, hat
das Unternehmen Bönnigheim buchstäblich
mitgeprägt – von der Innenstadt, die
1946 nach Kriegsende wieder aufgebaut
wurde, bis hin zu modernen Gewerbebauten
und Kindergärten. Heute beschäftigt
der Betrieb acht Mitarbeiter und ist an
durchschnittlich drei Baustellen gleichzeitig
tätig. Das Leistungsspektrum ist breit
gefächert: Hochbau mit Wohnhäusern,
Industrie- und Gewerbebauten sowie
Außenanlagen gehören ebenso dazu wie
Schornsteinsanierungen und – als echte
Spezialität des Hauses – die Sanierung
und Pflege von Tennisplätzen.
„Wir sind ein verlässlicher Familienbetrieb
mit hohem Qualitätsanspruch“,
erklärt Inhaber Frank Biedermann.
„Gerade im Bereich Tennisplatzpflege
haben wir viele eigene Maschinen selbst
entwickelt und produziert – das zeigt, wie
Der kompakte
Komatsu
WA170M-11 beim
Verladen von
Schüttgütern auf
dem Betriebshof
der Biedermann
Kamin u. Bau
GmbH – kraftvoll,
wendig und
komfortabel im
täglichen Einsatz.
KUHN
Vom Tennisplatz bis
zur Großbaustelle
Inhaber Frank Biedermann (re.), Sohn Moritz und Kuhn Vertriebsleiter
Jochen Beißwenger (li.) bei der Übergabe des neuen Komatsu
WA170M-11 auf dem Betriebshof in Bönnigheim.
tief das technische Know-how bei uns
verwurzelt ist. Die hohe Weiterempfehlungsrate
und eine treue Stammkundschaft
bestätigen diesen Anspruch
tagtäglich.“
Bei der Entscheidung für den
WA170M-11 spielten gleich mehrere
Faktoren eine Rolle: Leistung und Produktivität,
ein überzeugendes Preis-Leistungs-
Verhältnis, die technologische Ausstattung
sowie der Service von Kuhn Baumaschinen.
Hinzu kommen zwei maßgeschneiderte
Extras: Eine integrierte Waage
erleichtert die tägliche Arbeit erheblich,
und die High-Lift-Ausführung ermöglicht
das mühelose Beladen auch hoher Lkw.
Der Komatsu WA170M-11 ist das
jüngste Modell in der Radlader-Baureihe
und wurde erstmals auf der bauma 2025
präsentiert – der weltweit größten
Baumaschinenmesse in München. Er wird
im Komatsu-Werk in Hannover produziert.
Mit einem 4-Zylinder-Komatsu-Dieselmotor
mit 95,5 kW (128 PS), einem
Einsatzgewicht von 9.580 bis 10.575 kg
und einer Schaufelkapazität von 1,5 bis
1,7 m³ bietet er die ideale Kombination
aus Wendigkeit und Zugkraft für
anspruchsvolle Betriebshof- und Baustelleneinsätze.
Der Motor erfüllt die aktuelle
EU-Emissionsnorm Stufe V.
Besonders hervorgehoben werden die
exzellente Rundumsicht dank serienmäßiger
HD-Rückfahrkamera, die neu entwickelte
luftgefederte Fahrerkabine sowie
die feinfühlige Steuerung. All das macht
den WA170M-11 auch bei langen Arbeitstagen
zu einem komfortablen und sicheren
Begleiter – ganz im Sinne eines Teams,
das täglich höchste Anforderungen an
seine Maschinen stellt.
„Sehr gut – der Radlader läuft super,
top Übersicht, tolles Handling und
Komfort“, lautet das klare Fazit von Frank
Biedermann. Und auch der Weg zur
Komatsu-Maschine war ungewöhnlich:
Kuhn Baumaschinen ermöglichte dem
Team nach der Bauma-Vorstellung eine
Werksbesichtigung in Hannover inklusive
Probefahrt – ein Erlebnis, das die Kaufentscheidung
weiter festigte.
Für die Biedermann Kamin u. Bau
GmbH ist der WA170M-11 das erste
Komatsu-Modell – ein Einstieg, der
offenbar rundum geglückt ist. Nachhaltigkeit
spielt dabei ebenfalls eine Rolle: Das
Unternehmen setzt auf Ziegelrecycling
und betreibt eine Photovoltaikanlage mit
Speicher – und nun auf eine kraftstoffeffiziente
Komatsu-Maschine, die diese
Überzeugungen konsequent weiterführt.
www.kuhn.at
26 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Palfinger und Icon gehen eine
strategische Technologiekooperation
ein.
P
alfinger hat vor kurzem eine strategische
Technologiekooperation mit Icon
bekannt gegeben, einem in den USA
ansässigen Pionier im robotergestützten
3D-Druck für das Bauwesen. Mit seinen
mehr als 90 Jahren Kompetenz im
Maschinenbau, bewährten modularen
Plattformen und globalen Service- und
Lieferkettennetzwerk steuert Palfinger
präzisionsgefertigte Hebelösungen,
modulare Systemplattformen und umfassende
Expertise im Bereich Robotik zum
3D-Druck-Ökosystem von Icon bei.
Gemeinsam wollen die Partner ausloten,
wie robotergestützter 3D-Druck das
Bauwesen effizienter, sicherer und
nachhaltiger machen kann.
Ein zentrales Element des großformatigen
„Titan“-Systems sind Palfinger Special
Lifting Solutions. Sie ermöglichen präzise
Positionierung und sorgen für jene
Stabilität und Skalierbarkeit, die die Basis
für großformatige robotergestützte
3D-Drucksysteme bilden. Das „Titan“-
SO GEHT
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PALFINGER
Robotergestützter 3D-Druck
System – eine große Robotereinheit, die
auf den Kran- und Maschinenbau-Kerntechnologien
aufbaut – ermöglicht den
automatisierten Druck von bis zu acht
Meter hohen Strukturen und unterstützt
damit mehrgeschossiges Bauen. Das
System ist für den Betrieb rund um die
Uhr ausgelegt. Integrierte modulare
Foto: Palfinger
Von links: Das Palfinger
Team Philipp Eisele
(Head of Global Product
Management),
COO Alexander
Susanek, Andreas Hille
(Senior Vice President
Productline Management
& Engineering)
und Herman Luijerink
(Experienced Sales
Engineer bei Icon in
Austin, Texas).
Komponenten, Abstützungen und Raupensysteme
stellen Zuverlässigkeit, Flexibilität
und Kosteneffizienz sicher. Erste
Prototypen des „Titan“-Systems wurden
bereits erfolgreich getestet und haben ihre
Eignung für den industriellen Einsatz
unter Beweis gestellt.
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MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Maschinist Lajos Dudas
in der Kabine des neuen
Takeuchi TB370W.
HUPPENKOTHEN
Baumaschinen Lackner: neuer TB370W
für den Glasfaserausbau in Breitenstein
Seit der Gründung 1993 hat sich die in Krumbach verwurzelte Franz Lackner GmbH zu
einem leistungsfähigen Partner in den Bereichen Baumaschinenverleih, Erdbau und Tiefbauarbeiten
entwickelt. Mit fünf Kabelpflügen ist das Unternehmen auch im Leitungsbau
stark gefragt. Für ein aktuelles Projekt im Bereich Glasfaserausbau setzt der Familienbetrieb
erneut auf die seit über 30 Jahren bestehende Partnerschaft mit der Firma Huppenkothen
und investierte in den ersten Mobilbagger – einen neuen Takeuchi TB370W.
I
n den Gemeinden Breitenstein, Prigglitz
und Schottwien nimmt der Glasfaserausbau
weiter Gestalt an mit dem Ziel,
eine flächendeckende Versorgung mit
leistungsfähigem Glasfaserinternet
sicherzustellen. Durch die Bucklige
Welt-Wechselland Glasfaserinfrastruktur
GmbH wurde die Firma Franz Lackner
GmbH in Breitenstein beauftragt, auf
einer Länge von ca. 23 km den Glasfaserausbau
herzustellen bzw. vorzubereiten.
Die Hälfte der Verlegung erfolgt mittels
Kabelpflugverlegung, die andere Hälfte in
offener Grabenverlegung.
Die Wurzeln der Franz Lackner GmbH
reichen über 30 Jahre zurück: 1993
startete das Unternehmen mit zwei
Maschinen und einer klaren Vision als
2-Mann-Betrieb im Baumaschinenverleih.
Seither wurde der Gerätepark stetig
erweitert und so stehen für die Kunden
Der Takeuchi TB370W ist der
erste Mobil-Bagger der Franz Lackner
GmbH. Beim Glasfaserausbau in Breitenstein
stellt er seit Anfang März seine
Stärken unter Beweis.
heute mehr als 400 Maschinen zur
Verfügung – vom Minibagger bis zum 30 t
Raupenbagger.
Mit der Übernahme der Firma Hermann
Reisenbauer im Jahr 1999 wurde
das Angebot durch die Bereiche Erdbau,
Kabelpflugarbeiten und Straßenbohrungen
erweitert. 2003 wurde Walter Schwarz
gewerblicher Geschäftsführer. Er erweiterte
und modernisierte nicht nur den
Erdbau-Bereich, sondern auch die betriebliche
Infrastruktur.
2019 übernahm BM Andreas Schwarz
die handelsrechtliche Geschäftsführung.
Unter seiner Leitung wuchs das Team von
50 auf bis zu 80 qualifizierte Mitarbeiter
an. Mit einem Zubau wurde 2022 die
Werkstatt erneut erweitert, um mit rund
15 Mechanikern noch mehr Kapazitäten
für Service und Reparatur von Baumaschinen
zu schaffen. Auch das Bürogebäude
präsentiert sich rundum
modernisiert und den Anforderungen der
Zeit angepasst. Tätig ist die Firma
Baumaschinen Lackner von Krumbach
aus in Niederösterreich, im Burgenland
und der Steiermark. Der Schwerpunkt der
Tätigkeiten liegt dabei im Infrastrukturbau.
Geschäftsführer Andreas Schwarz: „Ob
große Erdbau-Projekte oder kleinere
Vorhaben – unsere Erdbau-Experten
meistern mit viel Präzision und modernsten
Geräten jegliche Herausforderung. Ein
besonderer Schwerpunkt liegt in der
effizienten Kabelpflugverlegung. Dabei
setzen wir auf modernste Kabelpflugtechnik,
um Kabel schnell, präzise und mit
minimaler Oberflächenstörung zu verlegen.
Wir können Leitungen mit 16 cm
Rohrdurchmesser bis in eine Tiefe von
1,60 m verlegen. Aufgrund der Expertise
Seit vielen Jahren partner schaftlich verbunden (von links): Geschäftsführer Andreas Schwarz (Baumaschinen
Lackner) und Michael Moser (Verkauf, Huppenkothen) vor dem neuen Takeuchi TB370W.
in der Kabelpflugverlegung können wir
auch anspruchsvolle Projekte zuverlässig
umsetzen und höchste Qualitätsstandards
gewährleisten. Wir freuen uns über die
aktuell hohe Auslastung im Leitungsbau
durch verschiedene Projekte. Auch der
weitere Ausblick ist durchaus zufriedenstellend.
Im Baumaschinenverleih
vermieten wir die Bagger mit und ohne
Fahrer sowohl an private als auch an
gewerbliche Kunden. Besonders hervorheben
möchte ich, dass unser gesamtes
Führungsteam seinen beruflichen Erfolg
auf einer fundierten Lehrausbildung
aufgebaut hat und dadurch auch fest in
der Praxis verankert ist.“
In Breitenstein werden mehrere
Arbeitspartien der Firma Baumaschinen
Lackner zum Einsatz kommen. Die
Arbeiten starteten Anfang März 2026 mit
den vier Takeuchi Baggern TB370W,
TB290-2, TB250-2 und TB216. Die
Fertigstellung der Arbeiten ist für Anfang
Dezember 2026 vorgesehen. Der Takeuchi
TB370W ist der erste Mobil-Bagger der
Firma Baumaschinen Lackner. Er wurde
vor allem im Hinblick auf das aktuelle
Projekt in Breitenstein angeschafft. Da die
Leitungsbauarbeiten hier über längere
Strecken entlang der Straße stattfinden,
kommt die Flexibilität des Mobilbaggers
besonders zum Tragen. Die vier Steuerkreise,
die über den neuen Multifunktionsjoystick
komplett separat angesteuert
werden können, machen den Bagger zum
Multifunktionstool auf der Baustelle. Der
Meter die entscheiden!
Palfinger Krane haben immer die Nase vorne. Dank überlegener
Hubkraft und Reichweite, mit der Sie um die entscheidenden
Meter voraus sind. Sprechen Sie jetzt mit den Kranprofis von
Kuhn-Ladetechnik über Palfinger-Super-Krane, die einfach mehr
leisten und weniger kosten als Sie denken.
Verstellausleger und der antriebsstarke
Motor erweitern den Arbeits- und Einsatzbereich
des wendigen TB370W. Die
wichtigsten Maschinenfunktionen sind
über das 8“ Farb-Touch-Display und die
Jog-Dial-Steuerung intuitiv bedienbar. Die
Ausleuchtung des Arbeitsumfeldes erfolgt
durch 6 LED-Scheinwerfer, der TB370W
ist auch mit Pratzen erhältlich.
Ausgerüstet ist der Takeuchi TB370W
mit einem Powertilt Schnellwechsler und
einem Standard Löffelpaket aus Tieflöffeln
und einem Böschungslöffel. Verfügbar sind
im Fuhrpark aber auch weitere Anbaugeräte
von der Firma Huppenkothen, wie
etwa Universalgreifer oder Hydraulikhämmer.
Die Zentralschmieranlage baut die
Firma Baumaschinen Lackner auf ihren
4840 Vöcklabruck, Peter-Anich-Strasse 1
Tel. 0 76 72 / 72 532-0, Fax: 0 76 72 / 72 532-290
E-mail: office-lt@kuhn.at
28 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 29
MASCHINEN + TECHNIK
ALLU SEPARATORSCHAUFELN
Vertriebspartner Österreich | Verkauf & Vermietung | Für den Schreitbaggereinsatz geeignet
Die Arbeiten in Breitenstein starteten mit vier Takeuchi Baggern (von rechts): TB370W, TB290-2, TB250-2 und TB216.
Geräten selbst auf. Die Löffel werden an
der eigens montierten Stange am Schild
eingehängt und können so vom Fahrer im
Leitungsbau auch über weitere Strecken
einfach transportiert werden.
Auch die ausgezeichnete Zusammenarbeit
mit der Firma Huppenkothen ist für
Geschäftsführer Andreas Schwarz ein
wichtiger Erfolgsfaktor: „Es ist für uns ein
Vorteil, dass unser Fuhrpark und unser
Mietpark bis 15 t fast sortenrein mit
Takeuchi Geräten bestückt ist. Wir
servicieren unsere Takeuchi Flotte selbst
und verfügen über ein sehr gut sortiertes
Ersatzteillager, wo beispielsweise die
gängigsten Filter und Ersatzteile vorrätig
sind. Mit der Firma Huppenkothen
verbindet uns seit rund 30 Jahren eine
wirklich partnerschaftliche Beziehung.
Auch Michael Moser, unseren Betreuer,
kenne ich schon viele Jahre und ich kann
mich immer darauf verlassen, dass er
mich rund um die Uhr tatkräftig unterstützt
und mir in jeglicher Situation hilft.
Wir sind uns sicher, dass sich der Takeuchi
TB370W bewährt und unsere Erwartungen
erfüllt. Wir werden auch in Zukunft
sicherlich in weitere Takeuchi Mobilbagger
investieren.“
www.huppenkothen.com
www.baumaschinenverleih.at
Der TB290-2 und der Kabelpflug (Vermeer RTX1250i2) beim Einpflügen von LWL-Leerrohren.
MIETEN ÜBER DIE ANTON APP
Mietpark | Verfügbarkeit | Anfrage – direkt am Handy
Der erste Takeuchi des
Unternehmens – ein
gebrauchter TB15 A, der
bereits bei der Firmengründung
im Einsatz war
– wurde restauriert vor
der Firmenzentrale in
Krumbach aufgestellt.
iOS
Android
30 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH
www.wimmer.info | office@wimmer.info | mietpark@wimmer.info
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
MWT
Mobile Radladerwaagen für
mehr Effizienz auf der Baustelle
Radlader bewegen täglich große Mengen Material. Materialbewegungen
müssen heute exakt dokumentiert werden. Radladerwaagen von MWT bringen
Effizienz durch die Vermeidung überladener Lkw und halbvoller Fahrten.
A
uf Baustellen, in Kieswerken oder in
der Recyclingwirtschaft zählt jeder
Ladevorgang. Wird zu viel geladen, steigt
der Verschleiß der Maschinen oder
Transportfahrzeuge werden überlastet.
Wird zu wenig geladen, bleiben Kapazitäten
ungenutzt. Die aktuellen Radladerwaagen
von MWT und Pfreundt lösen
dieses Problem, indem sie das Gewicht
bereits während des Beladens exakt
erfassen. Der Wiegevorgang erfolgt dabei
nicht nur dynamisch, sondern auch
hochpräzise und damit eichfähig.
Widerstandsfähig im Einsatz
Die Wiegemechanik selbst ist robust und
für den Einsatz unter schwersten Bedingungen
ausgelegt. So bilden Elektronik
und Mechanik ein für den Baustelleneinsatz
optimiertes System. Das
Herzstück des Systems bildet die
Wiegeelektronik der WK 60-Serie.
Sie wurde speziell für den Einsatz
unter anspruchsvollen Bedingungen
entwickelt und liefert
zuverlässige Messergebnisse
direkt im Arbeitsfluss.
Leistungsstark in der Nutzung
Das stoßfeste Touch-Display aus
gehärtetem Sicherheitsglas ist für
den harten Baustellenalltag konzipiert
und lässt sich intuitiv bedienen.
Die Benutzeroberfläche orientiert sich an
modernen Smartphones, sodass Fahrer
ohne lange Einschulung damit arbeiten
können. Die grafische Gewichtsanzeige
wird direkt in der Kabine installiert und
liefert alle wichtigen Informationen auf
einen Blick. Durch das dynamische
Wiegen im Arbeitsprozess bleibt der
gewohnte Ablauf beim Beladen erhalten,
gleichzeitig steigt die Genauigkeit der
Materialerfassung deutlich. Über- und
Unterladungen werden vermieden,
Transporte effizienter geplant und
unnötige Wege zur stationären Waage
entfallen.
Flexible Integration in
bestehende Maschinen
Die Radladerwaagen von MWT lassen sich
sowohl in neue Maschinen integrieren als
auch nachträglich in bestehende Fahrzeuge
einbauen. Die präzise Gewichtsermittlung
sorgt nicht nur für effizientere
Transporte, sondern reduziert auch den
Verschleiß der Maschinen. Überladungen
werden vermieden und Transportfahrzeuge
optimal ausgelastet. Gerade bei
häufig wechselnden Einsatzorten bringt
das einen spürbaren wirtschaftlichen
Vorteil.
Digitale Datenverwaltung
als Ergänzung
Ergänzend zur mobilen
Wiegetechnik lassen sich die
erfassten Daten digital
weiterverarbeiten. Ein
Webportal stellt Gewicht,
Material, Datum oder
Einsatzort übersichtlich dar
und ermöglicht Analysen
sowie Berichte. Die Daten
können exportiert oder direkt
in bestehende ERP- oder
Warenwirtschaftssysteme
integriert werden.
Damit stehen die Informationen nicht
nur dem Fahrer vor Ort, sondern auch
Disposition und Verwaltung zur Verfügung.
Unternehmen erhalten einen
besseren Überblick über Materialbewegungen
und können Prozesse gezielt
optimieren.
HKL BAUMASCHINEN
Flexibel auf ganzer Linie
Für Wartungsarbeiten an einer Tankanlage in Krems wurde eine
besonders schmale Hubarbeitsbühne benötigt, da sich die enge Arbeitsstelle
zwischen einer Betonwand und Tank behältern befand.
K
ompetente Beratung ist bei HKL
selbstverständlich – darum besichtigten
die Experten aus dem HKL Center
Krems gemeinsam mit dem Kunden vorab
den Einsatzort, um die Anforderungen
genau zu ermitteln. Die passende Lösung
war dann schnell gefunden: eine Teleskoparbeitsbühne
Haulotte H16 TPX.
Mit ihren Abmessungen ist diese Maschine
für Arbeiten in beengten Bereichen optimal
geeignet. Dank ihres sehr schmalen und
seitlich schwenkbaren Arbeitskorbs können
auch besonders schwierige Winkel problemlos
erreicht werden. Die Haulotte H16 TPX
verfügt über 12,3 m seitliche Reichweite,
eine voll proportionale Steuerung und eine
360°-Rotation, zusätzlich ist sie dank
Allradantrieb und 35 cm Bodenfreiheit
besonders geländegängig.
Das Sortiment von HKL umfasst eine
Vielzahl verschiedener Arbeitsbühnen, mit
denen sich die unterschiedlichsten
Aufgaben in der Höhe bewerkstelligen
lassen. In Deutschland bündelt HKL seine
Kompetenz in puncto Höhentechnik in
einzigartiger Weise in seinen Spezialcentern,
den Arbeitsbühnen- und Teleskopcentern
(ATC) – gleichzeitig führen auch alle
anderen HKL Center ein Standardsortiment
an Höhenzugangstechnik. In
Die Teleskoparbeitsbühne
Haulotte H16 TPX
aus dem HKL Mietpark
im Einsatz
für Wartungsarbeiten
an einer
besonders engen
Arbeitsstelle.
Österreich finden Kunden in allen HKL
Centern eine große Auswahl an Arbeitsbühnen
und Teleskopmaschinen, mit denen
die Baustellen im ganzen Land versorgt
werden. Die optimale Verteilung der
Center über ganz Deutschland und
Österreich gewährleistet, dass die Arbeitsbühnen
schnell geliefert werden können
– jederzeit und an jeden Ort.
www.hkl-baumaschinen.at
Das Herzstück des Systems bildet die Wiegeelektronik der WK 60-Serie. Die Wiegemechanik
selbst ist robust und für den Einsatz unter schwersten Bedingungen ausgelegt.
Effizienz und Transparenz
für moderne Baustellen
Mobile Radladerwaagen ermöglichen es,
Materialflüsse genau dort zu erfassen, wo
sie entstehen – beim Beladen. Das spart
Zeit, reduziert Kosten und schafft Transparenz
im täglichen Betrieb. Für Bauunternehmen,
Recyclingbetriebe oder
Rohstoffgewinnung wird die mobile
Wiegetechnik damit zu einem wichtigen
Baustein für effiziente Abläufe auf der
Baustelle.
www.mwt-systeme.at
32 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
HOLP
Viel schneller mit dem RotoTop
Weil ihn die erhöhte Arbeitsleistung überzeugt hat, rüstet der
Geschäftsführer der Froschkönig Gärten in Emmendingen seit
2016 alle neuen Bagger direkt mit dem RotoTop von Holp aus.
D
as Gartenbauunternehmen Frosch könig
Gärten besteht bereits in der dritten
Generation und bietet seinen Kunden nicht
nur die komplette Gestaltung von Gärten,
sondern auch den Bau von Schwimmteichen,
die Pflege von Grünanlagen und
Arbeiten zur Renaturierung von Flächen
an. Dabei werden bei Froschkönig Gärten
die Projekte aus einer Hand komplett
geplant und auch umgesetzt: Dazu gehören
neben allen Gestaltungs- und Pflanzarbeiten
auch das Erstellen von Terrassen,
Treppen, Pflasterflächen, Teichen und
Natursteinmauern ebenso wie der Einbau
von automatischen Bewässerungssystemen
und individuellen Beleuchtungskonzepten.
Es liegt auf der Hand, dass einige dieser
Arbeiten mit viel Handarbeit und Fingerspitzengefühl
umgesetzt werden müssen, da
sie nicht von Maschinen übernommen
werden können. Somit ergibt es Sinn, wenn
schwere Erdarbeiten wie das Planieren und
Modellieren von Flächen und Abhängen
oder das Setzen von Steinen durch die
präzise Arbeit des Baggers erledigt werden
können, sodass sich Mitarbeiter auf andere
Aufgaben konzentrieren können. Daher hat
Geschäftsführer Jan Sauter alle seine
Bagger von Bobcat, die in den Gewichtsklassen
zwischen 1 und 9 t liegen, mit
einem RotoTop ausgestattet. Der E80
stammt dabei aus dem Jahr 2016, sodass
Sauter inzwischen gut 9 Jahre Erfahrung
mit dem Drehantrieb von Holp hat.
Schon vor mehr als 10 Jahren ist Jan
Sauter auf einer GaLaBau-Messe auf den
RotoTop gestoßen und hat sich seinerzeit
von Günter Holp die Idee der Endlosdrehung
und der damit verbundenen Flexibilität
erklären lassen. Danach verging noch
einige Zeit, bis er 2016 den ersten Bagger
mit RotoTop kaufte. Es dauerte ein wenig,
bis die Mitarbeiter von der Entscheidung
des Chefs überzeugt waren, doch schon nach
kurzer Zeit war allen klar, wieviel mehr
Möglichkeiten die Endlosdrehung im
Vergleich zum reinen Tilten bietet. Nach
einigen Wochen kannte jeder Maschinenführer
alle Tricks und Kniffe, die mit dem
Drehantrieb möglich sind. Ab diesem
Zeitpunkt wurde jeder neue Bagger direkt
mit RotoTop ausgestattet.
Großer Vorteil ist laut Jan Sauter, dass
man durch den RotoTop nicht nur alle
Anbaugeräte endlos drehbar mache und so
Arbeiten in beengten Räumen oder entlang von Wegen stellt durch die große Flexibilität des
Baggerarms kein Problem dar. Die großen Bewegungsmöglichkeiten nützen auch in schwierigen
Situationen wie über Begrenzungen hinweg oder an Steigungen.
34 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH
eine sehr hohe Flexibilität habe, ohne dass
das Gerät zu hoch aufbaue oder der Bagger
stark an Leistung verliere. „Wenn wir noch
mehr Bewegungsmöglichkeiten brauchen,
was sehr selten der Fall ist, dann nehmen
wir einfach einen Schwenklöffel mit seiner
Tiltfunktion dazu“, so Sauter.
Durch den RotoTop könne man viel
leichter planieren, da die Schaufel drehen
und damit von sich wegarbeiten kann.
Ähnliches gilt für das Ziehen von Gräben
für die Be- und Entwässerung und die
Erstellung von Drainagen, hier sei es oft
Backers Maschinenbau GmbH
Auf dem Bült 42 | D-49767 Twist
info@backers.de
www.backers.de
+49 5936 9367-0
Zügiges Verteilen von Material, da in alle Richtungen und
somit auch vom Bagger weggearbeitet werden kann.
nötig, seitwärts vom Bagger zu arbeiten.
Ecken und Kanten könne man wesentlich
sauberer ausgraben oder auch Schächte
freilegen, weil man den Löffel im Graben
drehen könne und nun wirklich in alle
Ecken des Arbeitsbereiches gelange.
Beim Bauen von Natursteinmauern setzt
Sauter auf die Kombination von RotoTop
und dem Spezialanbaugerät MultiGrip, das
Greifer und Löffel in einem Gerät vereint.
So kann sein Team die Steine nicht nur
sicher im MultiGrip transportieren, sondern
auch exakt positionieren. Auch das Abladen
von Material erfolgt schneller, da der große
Bagger mit der Palettengabel ausgestattet
ohne Probleme ganze Paletten mit Steinen
vom Lkw abladen und dorthin transportieren
kann, wo sie benötigt werden.
Diese und weitere Arbeiten im Gartenbau
werden viel schneller erledigt, weil der
Bagger nicht nur seltener versetzt werden
muss, sondern auch die bisherige Handarbeit
fast vollständig durch die Maschinen
übernommen wird. Genau beziffern kann
Jan Sauter die Leistungssteigerung nicht,
aber sein Statement ist klar: „Bei uns gibt
es künftig keinen Bagger mehr ohne einen
RotoTop.“
Für den Rototop spricht laut Jan Sauter
auch, dass es in den gut neun Jahren
keinerlei Probleme mit den Drehantrieben
von Holp gab, sodass die Qualität ihn
wirklich überzeugt hat. Durch die kompakte
Bauweise ohne Zylinder und ohne überstehende
Schläuche würden auch etwaige
selbstverschuldete Defekte vermieden, weil
man nirgends hängen bleiben könne. Die
großen Drehdurchführungen sorgen dafür,
dass immer ausreichend Öl am Anbaugerät
ankommt, sodass auch härtere Einsätze
kein Problem darstellen.
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MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
LIEBHERR
Liebherr treibt nachhaltigere Energie- und
Infrastrukturlösungen für Baustellen voran
Mit der Gründung der Liebherr Energy Solutions GmbH erweitert Liebherr das Portfolio
im Bereich Digitalisierung und nachhaltigerem Energiemanagement. Das neue Unternehmen
verbindet bestehende Kernkompetenzen im Bereich von Energiespeichertechnologien
sowie Energieplanungs- und -management-Software. Langfristig ist geplant, das
Lösungsangebot um Energiedienstleistungen zu erweitern.
M
it der Gründung der Liebherr Energy
Solutions GmbH positioniert sich
Liebherr als Lösungsanbieter im wachsenden
Segment der durch Digitalisierung
unterstützten Transformation von fossil
betriebenen hin zu batterieelektrischen
Arbeitsmaschinen. Datenunterstützte
Planung und IoT Monitoring machen diese
effizienter – und in manchen Fällen
überhaupt erst realisierbar.
Hardware, Software und
Service aus einer Hand
Die Liebherr Energy Solutions GmbH geht
aus dem Produktsegment Liebherr‐Komponenten
hervor und fokussiert sich auf
Energiespeichertechnologien sowie
dazugehörige, eigens entwickelte Softwarelösungen.
Der mobile, batteriebasierte Energiespeicher
Liduro Power Port, kurz LPO,
dient einer stabilen und lokal emissionsfreien
Stromversorgung auf der gesamten
Baustelle. Seine hohe Leistungsdichte und
kompakte Bauform ermöglichen zudem
eine effiziente und flexible Versorgung von
Maschinen und Baustellen mit unterschiedlichsten
Leistungsanforderungen.
Ein wertvoller Begleiter des LPO ist die
browserbasierte Software „Energy
Planner“ zur ganzheitlichen Planung des
Leistungs- und Energiebedarfs einer
Baustelle in unterschiedlichen Bauphasen.
Das Tool hilft Baustellen- und Flottenmanagern,
Elektro- und Energieplanern
sowie Disponenten bei der energetischen
Planung und Einrichtung einer Baustelle.
Perspektivisch wird über immer mehr
smarte Verbraucher, Speicher und
Verteiler auch eine aktive Überwachung
und partielle Steuerung möglich.
Die innovative Speichertechnologie und
die elektrischen Baumaschinen von
Liebherr bilden gemeinsam mit den
intelligenten Software- und Servicelösungen
der Liebherr Energy Solutions das
Fundament für die elektrische Baustelle
der Zukunft.
Das neu gegründete Unternehmen
bündelt damit zwei Kernkompetenzen von
Die Liebherr Energy Solutions GmbH bietet eine ganzheitliche Lösung zur nachhaltigeren
Energieversorgung auf Baustellen. Das innovative Lösungsportfolio soll
den Energieverbrauch sowie die CO2-Emissionen auf Baustellen weiter senken und
die Elektrifizierung von Bau- und Nutzfahrzeugen voranbringen.
Liebherr und bietet eine ganzheitliche
Lösung zur nachhaltigeren Energieversorgung
auf Baustellen. „Der schnell wachsende
Energiebedarf auf Baustellen und
der damit verbundene Wandel der
Bauindustrie hebt das Thema Elektrifizierung
auf ein neues Niveau“, erklärt Daniel
Bachmann, Managing Director der
Liebherr Energy Solutions GmbH. „Dies
bringt neue Komplexität in den Bereichen
Planung, Management und Infrastruktur
mit sich. Genau hier kommen wir ins Spiel
und unterstützen Baustellenbetreiber,
-planer oder Geräteanbieter bei dieser
Transformation – effizient, nachhaltig,
zukunftsorientiert.“
Energie neu gedacht:
so profitieren die Kunden
Die einzigartige Kombination aus leistungsstarker
Hardware, intelligenter
Software und zuverlässigem Energieservice
erlaubt einen CO2-neutralen Baustellenbetrieb.
Das Batteriespeichersystem
LPO liefert lokal emissionsfreie Energie
für schwere Maschinen, während ein
aktives Energy Management System dafür
sorgt, dass die elektrischen Baumaschinen
immer dann mit Strom versorgt werden,
wenn sie ihn brauchen. Mit dem Energy
Planner können Kunden den Energiebedarf
vorab ermitteln, optimale Netzanschlusspunkte
identifizieren oder vollständig
netzunabhängige Anlagen entwerfen.
Dies bietet eine hohe Planungssicherheit
für einen nahtlosen Baustellenbetrieb und
ein zukünftiges Lademanagement.
Gemeinsam ermöglichen diese Lösungen
einen naht losen Übergang zu einem
vollständig elektrischen Maschinenpark
und unter stützen die Erreichung der
definierten Nachhaltigkeitsziele – ohne
Einbußen bei der Leistung. Zugleich kann
der Energieservice die Energiebeschaffung
optimieren und so erhebliche Kosteneinsparungen
ermöglichen.
Ein weiterer Vorteil dieser ganzheitlichen
Lösung ist der optionale Anschluss
von PV-Anlagen an die Batteriespeicher
vor Ort. Dadurch wird der Eigenverbrauch
maximiert, überschüssige Energie
gespeichert und ein zuverlässiger Betrieb
gewährleistet, auch ohne Sonne.
Ein zusätzlicher Wettbewerbsvorteil ist
zudem die Möglichkeit zur Umgestaltung
eines Depots für die Elektrifizierung einer
bestehenden Maschinenflotte mit neuen
Geschäftsmöglichkeiten. Die Liebherr
Energy Solutions GmbH unterstützt bei
der Transformation der Infrastruktur und
bereitet den Weg zur Elektrifizierung. „Wir
befähigen die Unternehmen, einen
signifikanten Beitrag zur Senkung des
Energieverbrauchs sowie der CO2-Emissionen
zu erwirken und treiben die Elektrifizierung
von Bau- und Nutzfahrzeugen
gemeinsam voran“, fasst Daniel Bachmann
zusammen.
www.liebherr.com
KAISER S12 Allroad
LIEBHERR
Der Seilbagger HS 8130.1 mit Schlitzwandfräse LSC 8-18 im Einsatz in Neu-Taipeh.
Teamwork in Taiwan
Mit mehr als 4 Mio. Einwohnern ist Neu-Taipeh die größte Stadt von Taiwan. Im beengten
urbanen Raum setzt das Unternehmen Tung Feng auf Liebherr-Maschinen. Mit dem Trägergerät
für Schlitzwandarbeiten LBX 600, das speziell für Anforderungen urbaner Baustellen
entwickelt wurde, trägt Tung Feng initial den lockeren Boden ab. Das Gerät ist dafür mit dem
hydraulischen Schlitzwandgreifer HSG 5-18 von Liebherr ausgerüstet. Erreicht der Greifer den
tieferen Bereich aus Fels und Sandstein mit einer höheren Druckfestigkeit, wechselt Tung
Feng vom kompakten LBX 600 auf den Seilbagger HS 8130.1 mit Schlitzwandfräse LSC 8-18.
Mit der Fräse können die harten Bodenschichten effizient durchdrungen werden, ohne dass
aufwendig vorgebohrt werden muss. Das reduziert den Zeitaufwand, erhöht die Produktivität
deutlich und ermöglicht einen sauberen Materialabtrag auf der engen Baustelle. Mit der
Liebherr-Fräse macht Tung Feng einen Fortschritt von durchschnittlich 4 m pro Stunde. Die
fertigen Schlitzwände reichen in eine Tiefe von 30 bis 55 m und haben eine Dicke von 800
bis 1.500 mm. Zusätzlich werden Barrettes als Einzelelemente zur Tiefgründung innerhalb des
Baufeldes erstellt.
Das LBX 600 und der HS 8130.1 sind sowohl in der Anwendung als auch für Bedienende gut
kombinierbar, da die Steuerung über das jeweils gleiche Kabinenkonzept mit denselben
Joysticks und Monitoren erfolgt. Die Schlitzwandarbeiten wurden nach rund 10 Monaten im
Jänner 2026 abgeschlossen. „Die Leistung der Fräse hat unsere Erwartungen erfüllt und
sogar übertroffen. Unsere Bediener berichten von einer komfortablen Steuerung und einer
einfachen Handhabung. Die Maschinen sind zuverlässig, effizient und sehr präzise – und das
alles bei engsten Platzverhältnissen. Zusätzlich stärkt die schnelle Service-Reaktion von
Liebherr die Einsatzsicherheit und erleichtert den Betrieb“, sagt Ke-Chiang Wu, Projektleiter
bei Tung Feng.
www.liebherr.com
PAUS SMK 9036
KAISER Fahrzeugtechnik GmbH • Gewerbestraße 4, 6710 Nenzing • T +43 5525 64180 • mail@kaiser-fahrzeugtechnik.at
36 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 37
MASCHINEN + TECHNIK
DEVELON
Innovative Sicherheitstechnologie für Bagger
Develon kündigt an, dass seine intelligente Raupenbagger-Baureihe der Serie 9 künftig
mit fortschrittlichen intelligenten Sicherheitstechnologien ausgestattet wird. Diese sind
darauf ausgelegt, Arbeitsunfälle auf Baustellen deutlich zu reduzieren und Beschäftigte
in Hochrisikoumgebungen zu schützen.
agger können nun mit intelligenten
B Sicherheitstechnologien
ausgestattet werden, darunter
Rundumsicht-Monitoring, Kollisionswarnsysteme
sowie das E-Stop-System,
das die Maschinenbewegung
automatisch stoppt, sobald sich eine
Person innerhalb einer Sicherheitszone
von 4 m befindet.
KI-gestützte Sicherheitsplattform
Das Smart All-Around Viewing
Monitor (SAVM)- und das E-Stop-
System bilden gemeinsam eine
KI-gestützte Sicherheitsplattform, die
eine Echtzeit-360-Grad-Überwachung
der Maschinenumgebung ermöglicht.
Mithilfe von sechs Kameras und drei
Radarsensoren überwacht das
System kontinuierlich einen Erfassungsbereich
von bis zu 13 m, sodass
Bediener ihre Umgebung präzise
erfassen und tote Winkel effektiv
eliminieren können. Sieben auswählbare
Ansichtsmodi ermöglichen
jederzeit die Überwachung aller vier
Maschinenseiten. Werden Personen
erkannt, erhalten die Bediener sofort
visuelle Hinweise sowie akustische
Warnsignale über den Monitor in der
Kabine, wodurch das Situationsbewusstsein
erheblich verbessert wird.
Das innovative E-Stop-System
arbeitet zusammen mit einer
Virtual-Wall-Funktion, um Unfälle zu
verhindern, die Bediener möglicherweise
nicht sehen oder vorhersehen
können. Der umliegende Arbeitsbereich
wird dabei in klar definierte
Sicherheitszonen unterteilt:
„Gelbe Warnzone“ (Zone 2):
Frühwarnungen und automatische
Geschwindigkeitsreduzierung ab 6 m.
„Rote Gefahrenzone“ (Zone 1):
Automatisches Stoppen von
Schwenk- und Rückwärtsbewegungen
ab 4 m.
Das System arbeitet in drei
intelligenten Stufen und ist ausschließlich
darauf ausgelegt, mit
HD-Kameraerkennung Personen zu
erkennen. Es unterscheidet gezielt
zwischen menschlicher Präsenz und
Objekten, um unnötige Unterbrechungen
zu vermeiden.
www.eisenwagen.co.at
Über den Monitor sieht der Fahrer genau, ob sich
Personen in der Nähe der Maschine bewegen. Auf die
Frühwarnungen der „Gelben Warnzone“ mit automatischer
Geschwindigkeitsreduzierung ab 6 m folgt
die „Rote Gefahrenzone“: ab 4 m stoppen die Schwenkund
Rückwärtsbewegungen automatisch.
S
EINFACH
C
H
SCHNELLER .
R
Rahofer.
DAS SCHNELLWECHSELSYSTEM VON BAUMASCHINENTECHNIK
Fotos: Develon
Dank der Schnellwechselsysteme SW2-Q, SW2-Q6 und SW3-Q mit Oil-Quickfunktion
für Hydraulikbagger (12t bis 40t) erledigt sich der Werkzeugwechsel wie von alleine.
Mit bis zu sechs automatisch kuppelbaren Hydraulikanschlüssen inklusive
Elektroanschluss wechseln Sie Hydraulikhämmer, Abbruch- und Sortiergreifer
sowie andere hydraulische und elektrische Zusatzwerkzeuge
einfach, schneller – und sicher. Denn durch die selbstnachstellende,
konische Verriegelung mit permanent vorgespanntem Konstantdruck sitzt
das Werkzeug immer fest und ist somit spielfrei. Mehr auf bmt.at
38 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Präziser Tiefbau mit System – der PC220LCi arbeitet vollautomatisch nach 3D-Plandaten
und setzt damit Maßstäbe für Effizienz und Genauigkeit auf der Baustelle.
KUHN
Präzision auf der Baustelle
bei Josef Hogger Tiefbau e. K.
Mit dem neuen Komatsu PC220LCi setzt Josef Hogger Tiefbau e. K. auf modernste Baggertechnologie
im täglichen Einsatz. Das oberbayerische Familienunternehmen mit Sitz in
Kienberg hat die intelligente Maschinensteuerung – Komatsu Intelligent Machine Control
3.0 – bewusst als zentrales Entscheidungskriterium gewählt. Durch die dazugehörigen
Ausstattungsmerkmale kann der Kettenbagger im Straßen- und Tiefbau vielseitig
eingesetzt werden und so überzeugt die Maschine von Anfang an.
D
as Unternehmen blickt auf eine
erfolgreiche Familiengeschichte
zurück: 1954 von Josef Hogger gegründet,
wurde der Betrieb 1988 um den Hochbau
erweitert und 1992 von seinem Sohn, Josef
Hogger, weitergeführt. Seit 2019 steht
dessen Sohn in dritter Generation an der
Spitze des Unternehmens – und führt die
Tradition mit klarem Blick nach vorne
fort. 2024 wurde ein neues Bürogebäude
errichtet, ein sichtbares Zeichen für
stabiles Wachstum. Heute beschäftigt
Josef Hogger rund 65 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter und bewältigt täglich 6
bis 8 Baustellen gleichzeitig – dies in den
Bereichen Hoch- und Tiefbau, Sand und
Kies sowie Straßenbau.
„Familienbetrieb, Fachkenntnis und
Erfahrung – das sind unsere Werte“,
beschreibt Josef Hogger die Philosophie
des Unternehmens. Dabei scheut man
keine Investition in neue Technologien: Als
langjähriger Komatsu-Kunde hat Hogger
Tiefbau die Entwicklung der intelligenten
Maschinensteuerung von der 1.0- bis zur
aktuellen 3.0-Generation hautnah
miterlebt – und konsequent mitgemacht.
Der Komatsu PC220LCi mit iMC (Intelligent
Machine Control) 3.0 ist eine der
technologisch fortschrittlichsten Maschinen
seiner Klasse. Vollständig ab Werk
integriert, ermöglicht das System dem
Fahrer präzises Arbeiten nach 3D-Plandaten
direkt im Bagger – ohne zusätzliche
Vermessungsaufwände auf der Baustelle.
Automatische Aushubsteuerung,
3D-Grenzflächenkontrolle und teilautomatisches
Truck-Beladen per Auto-Swing
erhöhen die Produktivität spürbar und
reduzieren Überbaggerungen zuverlässig.
Die 3D-Arbeitsraumbegrenzung gewährleistet
jederzeit sicheren und kontrollier-
40 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Der neue Komatsu PC220LCi mit
intelligent Machine Control 3.0 im
Einsatz auf einer Baustelle von Josef
Hogger Tiefbau e. K. in Kienberg.
ten Betrieb. Die Sperrbereiche können auf
dem iMC-Bildschirm vor Ort definiert oder
im Konstruktionsmodell vorkonfiguriert
werden.
Eine integrierte Nutzlastwaage rundet
das digitale Werkzeugpaket ab. Mit einem
Einsatzgewicht von rund 24 Tonnen und
geplanten ca. 1.200 Betriebsstunden pro
Jahr ist der PC220LCi für den anspruchsvollen
Straßen- und Tiefbau bei Hogger
bestens dimensioniert.
Bedient wird die Maschine von einem
ausgebildeten Baumaschinenführer – und
der ist begeistert: Die Kombination aus
kraftvoller Hydraulik, präziser Steuerung
und dem neu gestalteten, geräumigen
Fahrerhaus macht auch lange Arbeitstage
angenehm. Dank des 8-Zoll-Touchscreen-
Monitors mit intuitiver 3D-Grafik hat der
Fahrer alle relevanten Informationen stets
im Blick.
Mietparkflotte verstärkt, jetzt testen
MIT NUTZLASTEN 10 und 20 t , GESAMTBREITE 2,45 m
TEILNAHME IM ÖFFENTLICHEN STRASSENVERKEHR MÖGLICH
Die Herausforderungen der Branche
kennt Josef Hogger gut: Fachkräftemangel,
wachsende Dokumentations- und
Bürokratieanforderungen sowie eine
schnellere Marktdynamik verlangen nach
Lösungen, die Zeit sparen und Fehler
reduzieren. Genau hier spielt der
PC220LCi seine Stärken aus – präzises
Arbeiten auch für weniger erfahrene
Fahrer, weniger Nach arbeiten und volle
Transparenz über Maschinenleistung und
Materialmengen.
Der Service von Kuhn Baumaschinen
wurde von Hogger als „sehr gut“ bewertet.
Die vertrauensvolle, langjährige Partnerschaft
– von der Beratung bis zur Inbetriebnahme
– ist ein weiterer Grundstein
für den erfolgreichen Einsatz modernster
Komatsu-Technologie im oberbayerischen
Baugeschäft.
www.kuhn.at
Industrie- und
Baumaschinen
und
Baumaschinen
Service GmbH
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Spezial- und Sondermaschinen
Spezial- für Industrie, und Bau Sondermaschinen
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+43 7472 23 494
Fax: DW 25
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Grüner wird es
nicht: Fünf von
sechs „Wölffen“ sind
aktuell auf der
Memminger Baustelle
dafür verantwortlich
60.000 m 3
Beton und 10.000 t
Stahl umzuschlagen.
Sie werden noch bis
Ende 2026 dort
arbeiten. Die Festlegung
der Kranstandorte
erwies
sich bei diesem
Projekt als statisch
anspruchsvoll.
WOLFFKRAN
Alles im grünen Bereich
Seit Februar 2025 läuft in Memmingen der Rohbau für einen Klinikneubau.
Auf der Baustelle prägen sechs Wolff Krane das Bild – für den Kunden Glass
GmbH Bauunternehmung in Unternehmensgrün lackiert. Neben hoher Umschlagsleistung
kam es vor allem auf eine präzise Standortplanung an.
A
uf rund 7,7 ha entsteht im Norden
Memmingens ein Klinikneubau mit
sechs Geschossen, 480 Betten und einer
Bruttogeschossfläche von über 75.000 m 2 .
Während einer der Wolff 6531.12 Cross für
die Baustellenvorbereitung zum Einsatz
kam und im Herbst 2025 schon wieder
demontiert worden ist, werden die
verbleibenden fünf Wolff Krane in ihren
durchschnittlich 16 Monaten Einsatzzeit
auf der Klinikbaustelle rund 60.000 m 3
Beton und 10.000 t Bewehrungsstahl
bewegen.
Mit Spitzentragfähigkeiten bis zu 3,3 t
(Wolff 6531.12 Cross), maximalen Traglasten
bis 16,5 t (Wolff 7534.16 Clear) und
Hubgeschwindigkeiten bis zu 185 m/min
(Wolff 7534.16) ist das Rudel perfekt für
diese „Materialschlacht“ gerüstet. Seit
Anfang letzten Jahres arbeiten die Krane
täglich zwölf Stunden ohne
Unterbrechung.
Doch nicht nur die hohe Leistungsfähigkeit
der grünen „Wölffe“ ist auf dieser
Baustelle gefragt. Wolffkran brachte seine
statische Expertise bereits in der frühen
Planungsphase ein und unterstützte bei
der Festlegung der Kranstandorte, die sich
bei diesem Projekt als statisch anspruchsvoll
erwiesen. Die Krane wurden in Zonen
platziert, die später als Lichthöfe genutzt
werden. Dort verlaufen Rigolen, unterirdische
Versickerungssysteme für
Regenwasser. Zusätzlich befindet sich ein
tieferliegender Gebäudeteil mit Hebeanlage
unter einem Kranstandort.
„Da in diesen Bereichen keine hohen
Drucklasten einwirken dürfen, mussten
die Kranfundamente so geplant werden,
dass die Kräfte gezielt in tragfähige
Ebenen abgeleitet werden. Hakenhöhen
und Kranpositionen sind entsprechend so
gewählt, dass die zulässigen Ecklasten
eingehalten und die Grundbruchsicherheit
gewährleistet ist“, erläutert Wolfgang
Kavelius, Vertrieb Deutschland bei
Wolffkran. „Gleichzeitig können die fünf
Krane trotz überschneidender Arbeitsbereiche
reibungslos parallel arbeiten“, so
Wolfgang Kavelius.
Die Krane wurden auf Kreuzrahmen
mit speziellen Betonfertigteilgewichten
gestellt, die Glass im eigenen Betonwerk
herstellt. Diese sind so dimensioniert, dass
sie im Rückbau einzeln wieder entfernt
werden können – teils durch benachbarte
Turmdrehkrane, teils mithilfe von
Mobilkranen. Dadurch bleibt die Versickerungsfunktion
der Rigolen erhalten.
„Bei komplexen Projekten wie in
Memmingen zählen enge Abstimmung
und technische Kompetenz“, sagt Michael
Stehr, Leiter Krantechnik bei Glass.
„Wenn täglich große Mengen an Material
bewegt werden, braucht es Krane, die
konstant Leistung bringen, und einen
Partner, der bereits bei der Planung weiß,
worauf es ankommt. Genau das schätzen
wir an Wolffkran“, so Michael Stehr.
Glass setzt seit 14 Jahren auf Wolffkran.
Der Fuhrpark umfasst mittlerweile
44 Wolff Krane; allein im vergangenen
Jahr wurden acht neue „Wölffe“ angeschafft.
Aktuell realisiert Glass mit Wolff
Kranen unter anderem auch noch den
Ausbau des Produktionsstandorts des
Pharma-Unternehmens Daiichi-Sanyo in
Pfaffenhofen und den Bau einer neuen
Papiermaschinenanlage für die Firma
Fripa in Miltenberg.
www.wolffkran.com
Foto: Linus Reulein / Glass GmbH
HOCHBRÜCKE HORB
Einbau der Schrägseile hat begonnen
Mit dem Einbau der Schrägseile an der Hochbrücke Horb
schreiten die Arbeiten planmäßig voran.
I
m Auftrag des Regierungspräsidiums
Karlsruhe errichtet das Team des Porr
Ingenieurbau eine 667 m lange Hochbrücke,
die künftig das Neckartal überspannen
wird. Aktuell liegt der Fokus auf der
Herstellung des Überbaus und damit auf
einem Bauabschnitt, der höchste Präzision
und perfekte Abstimmung aller Gewerke
erfordert.
An den Achsen 30, 40 und 50 wird der
Überbau jeweils mit fünf Schrägseilen pro
Steg eingehängt. Die Seile sind in sogenannter
Harfenform angeordnet und
übernehmen eine entscheidende Rolle für
die Tragwirkung der Brücke. Die Hochbrücke
Horb ist als Extradosed-Brücke
konzipiert: eine Bauweise, die Elemente
des klassischen Spannbetonbaus mit
denen einer Schrägseilbrücke kombiniert.
Zum Einsatz kommen moderne Litzenbündelseilsysteme:
Jede Verankerung besteht
aus 108 hochfesten Spannstahllitzen. Die
Schrägseile verlaufen mit einer Neigung
von rund 18 Grad zur Horizontalen und
werden an den Pylonen der Brücke
befestigt. Bereits in der Herstellungsphase
der Pylone wurden die Voraussetzungen
für den aktuellen Schrägseileinbau
geschaffen. In die Pylonabschnitte wurden
sogenannte Ankerboxen einbetoniert. Über
Die eingesetzten
Schrägseile
bestehen aus
gewachsten und
PE-ummantelten
Spannstahllitzen,
die in ein Hüllrohr
aus HDPE eingezogen
werden.
die an der Außenseite der Ankerboxen
angeordneten Kopfbolzendübel werden sie
kraftschlüssig mit dem Betonquerschnitt
verbunden und leiten später die enormen
Kräfte sicher in die Tragstruktur ein.
Lesen Sie mehr dazu auf
www.baublatt.at
www.hochbruecke-horb.de
42 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 43
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
ROCKSTER
Wenn 1.000 auf R1000 trifft: Rockster erreicht
einen Meilenstein mit dem Kunden Muckenhuber
Die Rockster GmbH, der österreichische Hersteller von raupenmobilen Prallbrechern und
Siebanlagen, freut sich über den Verkauf des 1.000sten Prallbrechers. Dieses Jubiläumsgerät
geht an die Muckenhuber GmbH, ein familiengeführtes Bau- und Abbruchunternehmen
in dritter Generation mit Sitz in Oberösterreich.
M
uckenhuber ist bekannt für seinen
praxisnahen Zugang und seine
lösungsorientierte Arbeitsweise. Das
Unternehmen realisiert ein breites
Spektrum an Projekten – von Beton- und
Asphaltrecycling über Baustellenvorbereitung
bis hin zu Erdarbeiten. Mit dem
eigenen raupenmobilen Prallbrecher baut
Muckenhuber sein Leistungsportfolio
weiter aus und bietet seinen Kunden
künftig noch umfassendere Komplettlösungen
aus einer Hand.
Die Partnerschaft zwischen Rockster
und Muckenhuber begann Anfang 2023, als
das Unternehmen erstmals einen Rockster
R1000 für ein zeitlich begrenztes Projekt
mietete.
„Wir benötigten einen zuverlässigen,
einfach zu bedienenden und leistungsstarken
Prallbrecher“, erinnert sich Geschäftsführer
Martin Muckenhuber. „Wir hatten in
der Vergangenheit andere Marken im
Erste Bewährungsprobe für den Rockster R1000: Asphaltaufbereitung
mit überzeugender Sieblinie.
Einsatz, und es war an der Zeit, Rockster
eine Chance zu geben. Bereits ab dem
ersten Einsatztag hat uns die Maschine in
puncto Effizienz, Mobilität und Bedienkomfort
überzeugt – damit war der Grundstein
für eine langfristige Zusammenarbeit
gelegt.“
In den darauffolgenden Jahren setzte
Muckenhuber Rockster Maschinen vor
allem für das Recycling von Beton, Asphalt
sowie Bau- und Abbruchabfällen ein. Die
positiven Erfahrungen aus dem Mieteinsatz
bestätigten die Entscheidung, künftig
auf eine eigene Rockster Maschine zu
setzen, um Effizienz zu steigern, Stillstandzeiten
zu reduzieren und eine flexible
Lösung für die Recyclingstandorte in
Oberösterreich zu schaffen.
Der R1000 Prallbrecher, der nun
gleichzeitig Rocksters 1.000ste verkaufte
Maschine markiert, passt ideal zu den
Anforderungen von Muckenhuber. Trotz
seiner kompakten Bauweise überzeugt der
R1000 mit hoher Durchsatzleistung und
großer Vielseitigkeit – ideal für anspruchsvolle
Bauprojekte und das Abbruchrecycling.
Der diesel-hydraulische Antrieb sorgt
dafür, dass der Rotor konstant mit Leistung
versorgt wird, während der Caterpillar-
Motor im optimalen Drehzahlbereich
arbeitet. Das Ergebnis: maximale Effizienz
bei minimalem Verschleiß. Der Verzicht auf
eine Kupplung reduziert zusätzlich die
Anzahl der Verschleißteile. Die Wartung
gestaltet sich einfach, da die meisten
Maschinenführer mit hydraulischen
Systemen aus Bagger- und Laderbetrieb
bestens vertraut sind.
Neben der Leistung überzeugt der
R1000 auch durch seine hohe Mobilität. Mit
Transportmaßen von 14,00 m Länge, 2,83
m Breite und 3,20 m Höhe lässt sich die
Maschine problemlos auf Standardtiefladern
transportieren. Selbst mit montierter
Siebeinheit bleibt der Prallbrecher äußerst
wendig und ist schnell auf Baustellen,
Abbruchprojekten oder Recyclingplätzen
einsatzbereit. Diese Flexibilität ermöglicht
maximale Einsatzzeiten und Produktivität
– unabhängig vom Einsatzort. Ausgestattet
ist der R1000 unter anderem mit einer
serienmäßigen Vibrationsrinne, einem
schwenkbaren Laufsteg für erleichterte
Wartung sowie einem optionalen Windsichter
zur Abtrennung leichter, nicht-mineralischer
Störstoffe aus dem Endprodukt.
„Der R1000 ist zu einem zentralen
Bestandteil unseres Maschinenparks
Der R1000 ist mit einem höhenverstellbaren Magnetabscheider
ausgestattet, der Bewehrungsstahl zuverlässig aus dem
Beton entfernt.
geworden“, so Martin Muckenhuber. „Besonders schätze ich,
dass für den Betrieb nur ein Minimum an Elektronik erforderlich
ist. Keine unnötigen Kabel, die durch Staub oder Vibrationen
beeinträchtigt werden können – das macht den Brecher zu
einem echten, zuverlässigen Arbeitstier.“
Für Rockster ist der Verkauf des 1.000sten Prallbrechers
weit mehr als eine reine Zahl. Er steht für jahrzehntelange
Ingenieurskompetenz, kontinuierliche Innovation und eine
konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kunden.
Merkmale wie das doppelfunktionale Rückführ-/Haldenband,
die einfache Bedienung und der hervorragende Zugang zum
Motorraum unterstreichen den Anspruch von Rockster, flexible,
effiziente und anwenderfreundliche Maschinen zu entwickeln.
„1.000 verkaufte Maschinen sind ein besonderer Moment für
uns“, sagt Norbert Feichtinger, CEO von Rockster. „Noch
bedeutender ist jedoch, dass dieser Meilenstein mit einem
österreichischen Familienunternehmen erreicht wurde.
Muckenhuber hat das volle Potenzial unserer Maschinen über
eine Mietlösung kennengelernt und uns ihr Vertrauen
geschenkt. Am Ende sind es genau diese Kundenbeziehungen,
die nachhaltigen Erfolg ausmachen.“
Rockster ist heute in mehr als 55 Ländern weltweit aktiv
und kombiniert seine internationale Präsenz mit starker
lokaler Betreuung durch ein engmaschiges Händlernetzwerk.
Für Muckenhuber steht der R1000 sinnbildlich für eine
langfristige Partnerschaft, die auf Vertrauen, bewährter
Leistung und gemeinsamen Qualitätsansprüchen basiert. Für
Rockster markiert diese Übergabe einen weiteren Schritt auf
dem Weg kontinuierlicher Innovation und Zuverlässigkeit im
Prallbrechermarkt.
Die österreichische Rockster GmbH entwickelt und produziert
raupenmobile Prall- und Backenbrecher, vielseitige
Siebanlagen sowie Materialaufbereitungslösungen. Als
100%ige Tochtergesellschaft der RBG Group sind Rockster
Maschinen für den Einsatz im Bauwesen, in der Natursteinaufbereitung
sowie im Recycling von Beton, Asphalt und Abbruchmaterial
konzipiert. Rockster Maschinen werden in mehr als
55 Ländern weltweit eingesetzt und stehen für innovative
Technik kombiniert mit zuverlässigem Service vor Ort.
www.rockster.at | www.muckenhuber.co.at
Von links: GF Franz Muckenhuber, Norbert Feichtinger (CEO von
Rockster), GF Martin Muckenhuber und Felix Feichtinger.
GEH AUF
NUMMER
SICHER.
Das OilQuick Sicherheitskonzept für Schnellwechsler
aus Sichtanzeige + Fallsicherung …
plant jede mögliche Fehlverriegelung mit ein
verzeiht auch menschliche Fehler
hat Anbaugeräte sogar unverriegelt im Griff
Wir machen bei deiner Sicherheit
keine Kompromisse. Und du?
Du kannst ältere Schnellwechsler-Modelle
jederzeit nachrüsten lassen - das wird
übrigens von der BG Bau gefördert.
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44 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 45
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
AMMANN
Ammann erweitert sein Verdichtungsportfolio
Ammann bietet mit dem ATR 59 und dem ATR 66 Stampfer zwei Maschinen
der nächsten Generation und messbaren Mehrwert für Bauunternehmer.
D
ie neuen Modelle ersetzen die
bisherigen ATR 60 und ATR 68
Stampfer (Classic und Premium)
und werden in einer einzigen
Premium-Konfiguration angeboten.
Sowohl der ATR 59 als auch der
ATR 66 sind auf die Anfordernisse
von Bauunternehmern ausgelegt:
Verfügbarkeit, Benutzerfreundlichkeit
und Gesamtbetriebskosten.
Ergonomische Verbesserungen
umfassen einen komfortableren 30
mm starken Haltebügel, einen
optimierten Stampfwinkel und eine
verbesserte Höhenverstellung mit
Stoppfunktion. Diese Merkmale
verringern die Ermüdung des
Bedieners bei langen Einsätzen
und verbessern gleichzeitig
Kontrolle und Verdichtungskonstanz.
Das neu gestaltete Motordesign
positioniert die Antriebseinheit
näher am Maschinenkörper. Dies
verbessert den Schwerpunkt und
die Manövrierfähigkeit – besonders
wertvoll bei Grabenarbeiten und in
engen Bereichen. Die reduzierte
Motordrehzahl (von 4.300 U/min
auf 3.600 U/min) senkt den
Kraftstoffverbrauch und die
Emissionen, ohne die Leistung zu
beeinträchtigen.
Verbesserungen bei der Wartungsfreundlichkeit
verringern Unterbrechungen
auf der Baustelle. Ein
größeres Luftfiltergehäuse mit
Selbstreinigungsfunktion verbessert
den Schutz vor Verunreinigungen,
während der werkzeuglose
Zugang die täglichen Kontrollen
vereinfacht. Dadurch wurden die
Wartungsintervalle um 25%
verlängert, was die Maschinenverfügbarkeit
erhöht und die
Wartungskosten senkt.
Das langlebige, wartungsfreie
Federsystem – geschmiert mit
Langzeitfett – minimiert die
Betriebskosten zusätzlich und sorgt
für eine zuverlässige Verdichtungsleistung
über die gesamte Lebensdauer
der Maschine. Das optionale
werkzeuglose Transportsystem
ermöglicht mit größeren Rädern
und einem integrierten Halter
einen stabilen Transport über
unebenes Gelände – das spart Zeit
und Aufwand zwischen den
Einsatzorten.
www.ammann.com
An den neu gestalteten großen Bedienelementen
lässt sich der ATR 59
sicher halten und genau führen.
KUHN-LADETECHNIK
Starke Technik für anspruchsvolle Bauprojekte
Kuhn-Ladetechnik hat im Krankompetenzzentrum Vöcklabruck einen hochmodernen
Palfinger PK-480 TEC an die Firma Wolf Systembau übergeben.
D
ie in Scharnstein in Oberösterreich
ansässige Wolf Systembau GmbH ist
ein international tätiges Familienunternehmen,
das im Jahr 2026 sein 60-jähriges
Bestehen feiert und zu den führenden
Anbietern im Agrar-, Industrie- und
Gewerbebau sowie im Fertighausbau
zählt. Das Leistungsspektrum reicht von
maßgeschneiderten Hallen- und Gewerbebauten
über landwirtschaftliche Gebäude
bis hin zu innovativen Fertigteillösungen.
Mit hoher technischer Kompetenz, eigener
Planung und Fertigung sowie langjähriger
Erfahrung realisiert Wolf Systembau
anspruchsvolle Bauprojekte für Kunden
im In- und Ausland.
Mit dem neuen Palfinger PK-480 TEC
erweitert das Unternehmen seinen
Fuhrpark um ein leistungsfähiges
Arbeitsgerät, das Effizienz, Sicherheit und
Präzision im täglichen Baustelleneinsatz
auf hohem Niveau vereint. Der Palfinger
PK-480 TEC wurde von Kuhn-Ladetechnik
auf einem Scania 3-Achs-Lkw aufgebaut
– exakt abgestimmt auf die Anforderungen
im System- und Industriebau. Der
Palfinger PK-480 TEC verfügt nicht nur
über eine 2,5 t Winde mit 1- und 2-Strang-
Betrieb, sondern ist auch mit modernen
Assistenzsystemen ausgestattet: LOAD
unterstützt den Kranfahrer durch
lastabhängige Optimierung der Hubbewegungen
und sorgt für effiziente und sichere
Übergabe bei Kuhn-Ladetechnik (von links): Gunnar Mahler (Fuhrparkleiter) und
Gerhard Weyermair (Kran- u. Fahrzeugbediener) von Wolf Systembau vor dem neuen
Palfinger PK-480 TEC auf einem Scania 3-Achs-Lkw.
Arbeitsabläufe. FSTAB erhöht die
Standsicherheit des Fahrzeugs durch
aktive Stabilitätsunterstützung, insbesondere
bei asymmetrischer Abstützung.
Mit MEXT wird Reichweitenerweiterung
des Krans durch mechanische Verlängerungen,
eingebunden in das Überlastsystem,
ermöglicht, wodurch sich die
Einsatzmöglichkeiten bei Montagearbeiten
deutlich erhöhen. Das aktive Schwingungsdämpfungssystem
AOS reduziert
Lastpendelbewegungen und steigert damit
Präzision, Sicherheit und Bedienkomfort.
Der leistungsstarke Kranaufbau auf dem
Scania 3-Achs-Fahrgestell gewährleistet
optimale Fahr- und Arbeitseigenschaften
und macht das Fahrzeug zu einem
vielseitigen Werkzeug für Montage-,
Bau- und Logistikaufgaben. Die integrierte
Windenlösung ermöglicht ein
kontrolliertes und präzises Positionieren
von Lasten – ein wesentlicher Vorteil bei
komplexen Bauprojekten.
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Verbausysteme
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Im Hafen Freudenau
spielt der neue Fuchs
MHL380 F eine
wichtige Rolle im
Materialumschlag.
Mit seinem gekröpften
Ausleger erreicht er
eine Ausladung
von 22 m.
Erfolgreicher Start in
eine neue Partnerschaft
(von links):
Patrick Reiter, BA
(Hafenlogistik, Leiter
Business Unit Massen
& Schwergut und
Hafenbetrieb), Franz
Nagl (Verkauf, Kiesel
Austria) und Marian
Timler, MA (Leitung
Hafenlogistik).
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zur Abwicklung Ihrer Baustelle
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durch 360° Endlosrotation
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Standardbagger
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(3.000 Betriebsstunden)
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Hafen Wien startet mit neuem Fuchs MHL380 F
in den Umstieg auf erneuerbaren Kraftstoff HVO
Mit dem Hafen Freudenau, dem Hafen Albern und dem Ölhafen Lobau ist der Hafen Wien
eine der bedeutendsten Logistikdrehscheiben Europas. Im Hafen Freudenau bildet ein
leistungsfähiges und flexibles Umschlaggerät eine wichtige Unterstützung für die beiden
großen Hafenkräne. Seit kurzem übernimmt diese Aufgabe ein neuer Fuchs MHL380 F,
der von der Firma Kiesel Austria inklusive der Anbaugeräte übergeben wurde. Mit ihm
startet der Hafen Wien die Umstellung auf den umweltfreundlichen Kraftstoff HVO.
D
ank der optimalen Anbindung an die
Verkehrsträger Schiff, Bahn und Lkw
sowie der Nähe zum Flughafen Wien-
Schwechat fungiert der Hafen Wien als
leistungsstarke Schnittstelle globaler
Warenströme. Darüber hinaus ist der
Hafen Wien durch die Wasserstraße
Rhein-Main-Donau direkt mit der Hauptverkehrsader
der europäischen Binnenschifffahrt
verbunden.
Als Teil der Wien Holding betreibt die
Hafen Wien-Gruppe mit ihren Tochtergesellschaften
neben dem Hafen Freudenau
auch den Hafen Albern und den Ölhafen
Lobau. Das Hafengelände, das sich über
ca. 3 Mio. m 2 erstreckt und rund 200
Firmen mit etwa 5.000 Arbeitsplätzen
beheimatet, umfasst auch weitere
Betriebsansiedlungsgebiete. Mit dem
größten öffentlichen Zolllager Österreichs
bietet der Hafen Wien umfassende
Logistiklösungen für die Lagerung und
Bearbeitung von Zoll- und Inlandswaren.
Die drei Donauhäfen Wiens sind mit
hochmodernen Umschlagseinrichtungen
ausgestattet und garantieren somit
effiziente, sichere und flexible Logistiklösungen
für Baustoffe, Container, Stückund
Schüttgut.
Der Hafen Freudenau ist die zentrale
Drehscheibe für den Umschlag von
Stück- und Schüttgütern sowie Projektsendungen.
Die Bandbreite der bewegten
Güter ist sehr groß und unterliegt
saisonalen Schwankungen. Auch werden
Transporte, die keinem Zeitdruck unterliegen,
verstärkt über die Binnenschifffahrt
abgewickelt. Er ist in die vier Bereiche
Business Unit Massen & Schwergut und
Hafenbetrieb, Business Unit Lagerlogistik,
Container Terminal und Immobilien
gegliedert. Diese Bereiche sind operativ
getrennt, arbeiten aber eng zusammen,
um hohe Flexibilität zu gewährleisten. So
zählt die Business Unit Lagerlogistik mit
beeindruckenden 270.000 m² Lager- und
Freiflächen zu den größten Lagerhaltern
Österreichs. Ergänzend dazu setzte das
2008 eröffnete Container-Terminal einen
Maßstab für moderne Hafeninfrastruktur.
Hier werden jährlich über 470.000
Containereinheiten bewegt – ein Beweis
für die zentrale Rolle des Hafens in der
regionalen und internationalen Logistik.
Der Containerumschlag erfolgt durch das
Tochterunternehmen WienCont.
In einer Welt, in der nachhaltige Transportlösungen
immer wichtiger werden,
setzt der Hafen Wien auf innovative und
umweltfreundliche Logistikkonzepte.
Fotos: Hafen Wien; David Bohmann; Baublatt.Österreich
Dieser Anspruch spiegelt sich auch im Gerätepark wider, der auf dem
neuesten Stand der Technik gehalten wird. Der Fuhrpark der Business
Unit Massen & Schwergut und Hafenbetrieb besteht aus mehreren
Radladern, Gabelstaplern und Kompaktladern.
Die Leistungsträger für den Massen- und Schwergutumschlag sind
ein gleisgebundener und ein radmobiler Hafenkran sowie ein klassisches
Umschlaggerät, dass aufgrund der Betriebsstunden nun durch
ein neues Gerät ersetzt werden musste. Der Vorteil des Umschlaggeräts
liegt in seiner hohen Flexibilität und den im Vergleich zu den
großen Hafenkränen schnelleren Ladespielen.
Das Rennen für das neue Umschlaggerät machte ein neuer Fuchs
MHL380 F, der mit rund 70 t Betriebsgewicht nun im Bereich der
Business Unit Massen & Schwergut und Hafenbetrieb zum Einsatz
kommt. Er wurde von der Firma Kiesel Austria als Komplettpaket
übergeben. Ausgerüstet ist er mit einer stufenlos hochfahrbaren
Kabine, Joystick-Lenkung, Schutzbelüftungsanlage, OilQuick Schnellwechsler,
zwei Schalengreifern (für Leicht- und Schwergut), einem
Polypgreifer (primär für Schrott und Holz), einem Lasthaken sowie
einer speziellen Traverse mit acht Haken für das Entladen von
Big-Bags. Ein zentrales Merkmal ist der gekröpfte Ausleger. Er
Kompakte Power für große
Herausforderungen
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48 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 49
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Von links: Marian Timler, MA (Leitung
Hafenlogistik) und Patrick Reiter,
BA (Hafenlogistik, Leiter Business Unit
Massen & Schwergut und Hafenbetrieb)
vor dem neuen Fuchs MHL380 F.
Rechts im Hintergrund der
Eisbrecher MS Eisvogel, der
im letzten Winter im
Dauereinsatz war.
Teil einer umfassenden Modernisierungsund
Nachhaltigkeitsstrategie des Hafens
Wien mit dem Ziel, bis 2040 klimaneutral
zu werden. Eines der Kriterien bei der
Ausschreibung war die Freigabe für den
Betrieb mit synthetischem HVO-
100-Treibstoff, womit der neue Bagger
eine Vorreiterrolle im Fuhrpark einnimmt.
Die Umstellung der gesamten Flotte wird
bereits aktiv vorangetrieben und eine neue
HVO-Tankstelle installiert.
www.kiesel.net | www.hafenwien.com
Nach dem Hafen Freudenau wurde auch
der Hafen Albern mit einem Hafentor
gegen Hochwasser geschützt. Die Kernkomponente
ist eine massive Schiebetorkonstruktion,
die sich im Hochwasserfall
in Position bringt, um den Innenhafen
vom Hauptstrom der Donau abzuriegeln.
Ausgerüstet wurde der Fuchs MHL380 F von der Firma Kiesel mit einem OilQuick Schnellwechsler, zwei Schalengreifern,
einem Polypgreifer, Lasthaken sowie einer speziellen Traverse für das Entladen von Big-Bags.
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ermöglicht eine Ausladung von 22 m und
erreicht auch Ladegut tief in den Schiffsrümpfen.
Mit der ebenso durchzugsstarken
wie feinfühligen Hydraulik lassen sich
Die Panoramaverglasung
sowie die Rückfahr-
und
Seitenkamera
sorgen für einen
guten Überblick.
Franz
Nagl (Verkauf,
Kiesel Austria)
freut sich, mit
dem Hafen Wien
einen zufriedenen
Neukunden
gewonnen
zu haben.
auch anspruchsvolle Ladeaufgaben
effizient erledigen. Wichtige Aggregate
sind von der Serviceplattform optimal
erreichbar.
Ein weiteres wesentliches Merkmal ist das
serienmäßige Energierückgewinnungssystem,
das beim Schwenken Energie
rekuperiert und zur Effizienzsteigerung
beiträgt. Vollgummireifen und Schutzgitter
an der Kabine runden die robuste
Hafenausstattung ab. Eingesetzt wird der
Fuchs MHL380 F primär für den flexiblen
und präzisen Direktumschlag von einem
Verkehrsträger auf den anderen. Seine
Hauptaufgaben umfassen die Verladung
von Schüttgütern direkt vom Schiff oder
Bahnwaggon auf Lkw. Daneben wird er
auch für Stückgut eingesetzt, beispielsweise
zum Heben von Stahlplatten aus
Schiffen zur Zwischenlagerung. Ein
wesentlicher Vorteil gegenüber den großen
Hafenkränen ist seine hohe Feinfühligkeit,
Präzision und Geschwindigkeit bei
kürzeren Hubwegen.
Die Anschaffung des Fuchs-Baggers ist
50 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH
Gruppe
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MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
BAUMASCHINEN GESCHICHTE
Vom rollenden Gewicht zur intelligenten
Verdichtung – die Geschichte der Straßenwalze
Zettelmeyer gehörte zu den Pionieren bei Straßenwalzen.
Als Bauunternehmen gegründet wurden zunächst Dampfwalzen
aus England auf den Baustellen verwendet, bevor
eigene Konstruktionen entstanden.
A
Autor: Ulf Böge
ls sich der Straßen- und Wegebau im
frühen 19. Jahrhundert langsam von
handwerklichen Methoden löste, war
Verdichtung zunächst eine einfache, fast
archaische Aufgabe. Um 1830 kamen die
ersten Walzen im Straßen- und Erdbau
zum Einsatz. Es handelte sich um von
Pferden gezogene Geräte aus Stein, später
aus Gusseisen, deren Wirkung allein auf
ihrem Eigengewicht beruhte. Durch
zusätzliche Beschwerung mit Steinen oder
Wasserballast versuchte man, den
Pressdruck zu erhöhen. Diese frühen
Walzen waren technisch schlicht, doch sie
markierten einen grundlegenden Wandel:
Erstmals wurde Verdichtung zu einem
eigenständigen, planbaren Arbeitsschritt.
Die Straße entwickelte sich von einer
befestigten Spur zu einem ingenieurtechnischen
Bauwerk.
Dampf und Dynamik: Die Geburt
der mobilen Baumaschine
Mit den 1860er Jahren begann die
eigentliche Industrialisierung des Straßenbaus.
Die Entwicklung der Dampfwalze
stellte einen Meilenstein dar, denn
sie war mehr als nur ein neues Verdichtungsgerät.
Dampfwalzen gelten als die
ersten wirklich mobilen Baumaschinen
überhaupt. Im Prinzip handelte es sich um
selbstfahrende Lokomobile, bei denen die
Räder durch schwere Walzen ersetzt
waren. Antrieb, Verdichtung und Mobilität
vereinten sich erstmals in einer Maschine.
Ihre enorme Masse und die gleichmäßige
Kraftentfaltung ermöglichten eine
Verdichtungsleistung, die den bisherigen
Methoden weit überlegen war. Gleichzeitig
waren Dampfwalzen auf den Baustellen
vielseitig einsetzbar. Mangels anderer
motorisierter Geräte übernahmen sie
Zug- und Transportaufgaben und wurden
damit zu universellen Arbeitsmaschinen.
Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert
erlebten sie ihre Blütezeit. Trotz ihres
Erfolges waren sie wartungsintensiv,
personalaufwendig und schwerfällig.
Dennoch blieben einzelne Exemplare bis
in die 1960er- und 1970er-Jahre im
Einsatz. Heute sind Dampfwalzen vor
allem museale Zeitzeugen, deren Betrieb
bei Vorführungen noch immer eindrucksvoll
die Anfänge der Baumaschinentechnik
vor Augen führt.
Heute kaum noch zu finden: Dreiradwalzen wie diese Ruthemeyer.
Sie entstanden aus den ersten dampfbetriebenen Lokomobilen und
entwickelten sich als Motorwalzen weiter.
Der Dieselmotor setzt sich durch
Der Übergang vom Dampf zum Verbrennungsmotor
erfolgte schrittweise, aber
nachhaltig. Ab den 1910er Jahren hielten
Dieselwalzen Einzug in den Straßenbau.
1911 brachte die Firma Hamm die erste
dieselgetriebene Straßenwalze auf den
Markt. Zunächst blieb die Grundkonfiguration
erhalten: eine durchgehende Walze
vorne, zwei Walzenräder hinten. Diese
sogenannten Dreiradwalzen wirkten
weiterhin rein statisch, überzeugten
jedoch durch höhere Zuverlässigkeit,
geringeren Wartungsaufwand und deutlich
bessere Handhabung.
Entwicklungsgeschichtlich stehen sie
zwischen der monumentalen Dampfwalze
und den späteren dynamischen Verdichtungsmaschinen.
Ihre robuste Bauweise
und einfache Technik sorgten für eine
lange Lebensdauer, weshalb viele dieser
Maschinen noch Jahrzehnte im Einsatz
blieben. Dreiradwalzen prägten über lange
Zeit das Bild der Baustellen und wurden
zum Inbegriff der frühen Motorisierung im
Straßenbau.
Neue Straßen, neue Maschinen
In den frühen 1950er Jahren änderten
sich die Anforderungen an den Straßenbau
grundlegend. Der zunehmende Verkehr,
neue Asphaltbauweisen und höhere
Qualitätsansprüche machten deutlich,
dass Dreirad- und Einradwalzen allein
nicht mehr ausreichten. Der moderne
Straßenbau verlangte nach zusätzlichen
Straßenbau in den 1950er Jahren: Schwere körperliche Arbeiten wurden durch neuzeitliche
Baumaschinen unterstützt. Die statische Dreiradwalze – hier von Kaelble – gehörte oft zur
Grundausstattung der Baustelle.
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Hochmodern kam die Vöest-Tandemwalze
TH 7-9 daher. Sie zeichnete sich bereits im
Jahre 1963 durch einen hydrostatischen
Antrieb sowie eine moderne Schemellenkung
aus. Neben statischen Walzen
fertigte Vöest auch Tandem-Vibrations-,
Kombi- und Gummiradwalzen.
Verdichtungsmaschinen, die gezielter und
effizienter arbeiten konnten. In dieser
Phase etablierten sich Tandemwalzen und
Tandem-Rüttelwalzen ebenso wie Gummiradwalzen
als feste Bestandteile des
Maschinenparks.
Wesentliche Impulse kamen aus den USA,
wo neuartige Straßenbaumethoden bereits
früher entwickelt und erprobt worden
waren. Diese Konzepte fanden nach und
nach auch in Deutschland Anwendung.
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52 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 53
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
Viele Jahre gehörte auch Österreich
zu den Herstellerländern
von Straßenwalzen. Vöest bot
dabei eine Vielzahl unterschiedlicher
Modelle und Baureihen
und auch die bis in die 1970er
Jahre beliebten Dreiradwalzen
durften natürlich nicht fehlen.
Gummiradwalzen, wie diese
Hatra GW 22, gehörten zu den
modernen Straßenbaumaschinen
und traten Anfang der
1960er Jahre auf die Bildfläche.
Mit Gewichten bis zu 30 Tonnen
walkten sie das bindige Material
und sorgten für eine optimale
Vermischung.
Besonders der Einsatz von Gummiradwalzen
erwies sich als richtungsweisend.
Ursprünglich für militärische Zwecke
entwickelt, wurden sie zunächst zur
Verdichtung des Unterbaumaterials
eingesetzt. Später erkannte man ihre
besondere Eignung für den Asphaltbau,
insbesondere beim „Einwalken“ des
Bitumens und beim Porenverschluss der
Oberfläche.
Von der Masse zur Schwingung
Den entscheidenden technischen Fortschritt
brachte die Einführung der
Vibrationsverdichtung. Ab den späten
1950er Jahren konnten Walzen neben
ihrer statischen Flächenpressung gezielt
dynamische Energie in den Untergrund
einleiten. Diese Technik erhöhte die
Verdichtungsleistung erheblich und
verkürzte die notwendigen Überfahrten
deutlich. Tandem-Vibrationswalzen ermöglichten
eine gleichmäßige, reproduzierbare
Verdichtung von Asphaltdecken und
setzten neue Maßstäbe in Qualität und
Wirtschaftlichkeit. Die Arbeitsweise
seinerzeit sah oft eine Tandem-Vibrationswalze
direkt hinter dem Fertiger vor,
während die Gummiradwalze das Material
danach „knetete“. Zum Schluß „bügelte“
die schwere statische Dreiradwalze die
neue Fahrbahn glatt.
Parallel dazu wurden für den Erdbau
Anhängewalzen entwickelt, die von
Planierraupen gezogen wurden. Sie
erweiterten die Möglichkeiten der Verdichtung
großflächiger Erdbaustellen und
zeigten, wie sehr sich Walzentechnik und
Erdbewegungsmaschinen gegenseitig
ergänzten.
Spezialisierung und technische Reife
Ab den 1960er und 1970er Jahren setzte
eine zunehmende Ausdifferenzierung der
Walzentechnik ein. Walzenzüge kombinierten
glatte Bandagen mit luftbereiften
Hinterachsen und eigneten sich besonders
für bindige und nichtbindige Böden.
Gummiradwalzen etablierten sich
endgültig im Asphaltbau, wo ihre walkende
Wirkung empfindliche Einbauten
schonte und hochwertige Oberflächen
erzeugte.
Die moderne Straßenwalze entwickelte
sich zunehmend zu einem komplexen
System. Hydrostatische Antriebe, leistungsfähige
Dieselmotoren, Überrollschutzkabinen
und später elektronische
Assistenzsysteme hielten Einzug. Mit der
Einführung der Oszillationstechnik vor
fast 40 Jahren wurde ein weiterer Meilenstein
erreicht. Sie ermöglichte eine
besonders schonende Verdichtung mit
reduzierten Scherkräften und eröffnete
neue Einsatzfelder, etwa auf Brücken oder
sensiblen Untergründen.
Hamm zählte in Deutschland seit Anbeginn
zu den etablierten Anbietern
von Tandem-Vibrationswalzen mit
Allradantrieb sowie Allradlenkung.
Die Typen der Baureihe TD und VTD
gehörten lange Zeit zum gewohnten
Bild auf vielen Straßenbaustellen und
wurden meist für die direkte Verdichtung
hinter dem Fertiger eingesetzt.
Überwiegend zur Erdverdichtung
entwickelten sich nach den frühen
Anhängewalzen ab Anfang der 1970er
Jahre selbstfahrende Walzenzüge.
Erste Maschinen dieser Art kamen
von Weller.
Hersteller und Pioniere
Diese Entwicklung wäre ohne engagierte
Hersteller nicht denkbar gewesen. Zu den
Pionieren der Straßenwalzenfertigung
zählten Unternehmen wie Kemna,
Ruthemeyer, Hamm und Zettelmeyer,
später auch Scheid und Hatra. In Österreich
setzte Voest-Alpine wichtige Impulse
mit innovativen Konstruktionen unterschiedlicher
Walzentypen. Ihre Maschinen
prägten Generationen von Baustellen und
trugen maßgeblich zur technischen Reife
der Verdichtungstechnik bei.
Kontinuität im Wandel
Von der pferdegezogenen Steinwalze bis
zur intelligenten Vibrations- und Oszillationswalze
spannt sich ein weiter Bogen.
Trotz aller technischen Fortschritte ist die
Grundaufgabe unverändert geblieben: die
Herstellung tragfähiger, dauerhafter
Verkehrsflächen. Die Geschichte der
Straßenwalze ist damit ein Spiegel des
modernen Straßenbaus selbst – geprägt
von zunehmender Mechanisierung,
wachsender Spezialisierung und dem
stetigen Streben nach Präzision. Mit neuen
Baumaterialien oder Verfahren, beispielsweise
durch die Herabsetzung der Einbautemperaturen
bei Asphalt bedingt, werden
sich auch in Zukunft neue Anforderungen
stellen und die Straßenbaumaschinen
weiter entwickeln. Es bleibt spannend.
Fotos: Orbis Development
KREISLAUFWIRTSCHAFT
Aus Baustellenabfällen wird sortenreines EPS
Im Rahmen eines Pilotprojekts wurde ein innovatives Bagger-Anbaugerät eingesetzt, um
den Dämmstoff von mineralischen Bestandteilen wie Putz und Armierung zu trennen.
R
Baggeraufsatz im
Einsatz: Das Porr
Team konnte damit
EPS schon während
des Rückbaus von
Reststoffen befreien.
Start-up Orbis
Development
entwickelte ein
innovatives Bagger-
Anbaugerät.
und 2.500 t EPS fallen jährlich auf
österreichischen Baustellen als Teil
von Wärmedämmverbundstoffen an. Die
Porr hat auf zwei Abbruchbaustellen einen
Testversuch pilotiert, bei dem ein innovatives
Bagger-Anbaugerät des Start-ups
Orbis Development zum Einsatz kam, um
das EPS von mineralischen Restbeständen
zu befreien. Für das Recycling der entstandenen
Stoffe wurden Baumit und Austrotherm
ins Boot geholt. Das Baustellenteam
der Porr konnte damit mehrere
Tonnen EPS rückbauen und sortenrein
erfassen.
Die auf den Pilotbaustellen erfassten
Dämmstoffabfälle wurden von Austrotherm
versuchsweise aufbereitet und
untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass
mit dieser Methode der Fassadenabbruch
bereits an der Baustelle zu einem sehr
großen Teil getrennt werden kann. Das
bedeutet eine ressourcenschonendere
Weiterverarbeitung, da nicht komplette
Wärmedämmverbund (WDVS)-Systeme
transportiert werden müssen. Zudem
ermöglicht diese Innovation einen
geschlossenen Kreislauf von WDVS mit
EPS zu wieder neuen EPS-Dämmstoffplatten.
Parallel dazu wird untersucht, inwieweit
sich auch die mineralischen Bestandteile
des Fassadenabbruchs recyclen
lassen – zum Beispiel als Zuschlagsstoff
im Zement. Dafür wurde im Zuge des
Pilotversuchs die Putzschicht von der Porr
zerkleinert und anschließend von Baumit
getestet. Weitere Versuche in einem
industriellen Maßstab laufen derzeit. Auch
die Auftraggeberseite war von Anfang an
mit an Bord. So wurde die Entwicklung
des Anbaugeräts bereits im Frühstadium
durch Wohnbauträger Salzburg Wohnbau
begleitet.
Orbis Development-Gründer Paul
Spatzenegger erklärt: „Auf Basis der
Projektergebnisse liegt nun ein praxistauglicher
Ansatz vor, der in weiteren
Piloten skaliert und weiterentwickelt
werden kann. Ziel ist es, gemeinsam mit
Partnern entlang der Wertschöpfungskette
– Bauunternehmen, Entsorgern und
Verwertern – einen Rückbau- und Verwertungsprozess
zu etablieren, der ökologisch
sinnvoll und wirtschaftlich umsetzbar ist.“
Für die Porr ist die Zusammenarbeit
mit innovativen Start-ups ein wesentlicher
Bestandteil ihrer konzernweiten Innovations-
und Nachhaltigkeitsstrategie. Es
unterstützt die Dekarbonisierungsziele im
Rahmen des Hebels „Abfälle Vermeiden
– Reduzieren – Recyclen“ und stärkt das
Handlungsfeld „Ganzheitliche Kreislaufwirtschaft”.
CEO Karl-Heinz Strauss sagt: „Wir
pilotieren laufend mit Geräteherstellern,
Baustoffanbietern und technischen
Innovatoren Anwendungen, die unsere
Baustellenprozesse effizienter, digitaler
und nachhaltiger gestalten. Für Kooperationen
mit tatkräftigen Partnern sind wir
offen. Dabei geht es immer um die
Praxistauglichkeit im Baustellenalltag.“
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54 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 55
MASCHINEN + TECHNIK
MASCHINEN + TECHNIK
wiederverwendbare Baustoffe umwandeln.
Dank ihres mobilen Designs kann die
Maschine flexibel an wechselnden Einsatzorten
betrieben werden – ein großer
Vorteil für Unternehmen mit variierenden
Projektanforderungen. Das Ergebnis sind
weniger Transporte, reduzierte Entsorgungskosten
und deutlich niedrigere
CO2-Emissionen. So entsteht aus Abfall
ein wertvoller Rohstoff und ein wichtiger
Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.
BACKERS
Mobile Sieb- und Mischmaschine von Backers
überzeugt in Dänemark mit Leistung und Qualität
Seit über 35 Jahren steht die Backers Maschinenbau GmbH für hochwertige und innovative
Sternsiebtechnik. Das Familienunternehmen mit rund 40 Mitarbeitern gilt als Spezialist für
mobile Sternsieb- und Mischmaschinen, die weltweit im Einsatz sind. Mit der raupenmobilen
Sieb- und Mischmaschine 3-talc hat Backers nun in Dänemark erneut gezeigt, wie sich Qualität,
Innovation und Nachhaltigkeit zu einer zukunftsweisenden Lösung verbinden lassen.
D
as Herzstück der raupenmobilen
Sieb- und Mischmaschine 3-talc ist die
bewährte Sternsiebtechnik. Beim Siebvorgang
wird das gesiebte Material aufgelockert
und optimal auf den anschließenden
Mischprozess vorbereitet. Dadurch lässt
sich der Einsatz von Zusatzstoffen
reduzieren – selbst bei bindigen oder
nassen Böden. Die Maschine bereitet auch
schwierige Materialien auf und überzeugt
mit einer Leistung von bis zu 250 t/h. Die
raupenmobile Bauweise ermöglicht
maximale Flexibilität im Einsatz. Zusätzlich
kann die Anlage in kürzester Zeit zu
einer 3-Fraktionen-Sternsiebmaschine
umgebaut werden, indem der Mischbehälter
einfach durch ein zweites Sternsiebdeck
ersetzt wird. Das macht die Maschine
besonders vielseitig – etwa für Bodenstabilisierung,
Flüssigbodenproduktion oder die
Aufbereitung von Recyclingbaustoffen.
Erfolgreich im Einsatz bei
Vils Entreprenørforretning A/S
Im September 2025 wurde die Anlage an
den dänischen Kunden Vils Entreprenørforretning
A/S ausgeliefert. Schon nach
kurzer Betriebszeit zeigte sich: Die
Effiziente Sieb- und Mischtechnik in einer Maschine: Die Anlage kann in kürzester
Zeit zu einer 3-Fraktionen-Sternsiebmaschine umgebaut werden.
Maschine überzeugt mit hoher Leistung
und ausgezeichneter Aufbereitungsqualität.
Eingesetzt wird die 3-talc immer dort,
wo Baustoffe aus Bau- und Infrastrukturprojekten
effizient aufbereitet und
wiederverwendet werden sollen.
Vom Abfall zur Ressource
Besonders eindrucksvoll ist der Einsatz
bei der Stabilisierung nasser Böden und
Bohrschlämme mit Kalk. Materialien, die
sonst kostenintensiv entsorgt werden
müssten, lassen sich so direkt vor Ort in
Hohe Nachfrage in Skandinavien
Die Sternsiebtechnik hat sich in Skandinavien
fest etabliert. Die dortige Bau- und
Recyclingbranche setzt auf Umweltbewusstsein,
Ressourceneffizienz und
zuverlässige Technik – Werte, die die
raupenmobile Sieb- und Mischmaschine
3-talc perfekt erfüllt und bei Vils Entreprenørforretning
A/S eindrucksvoll unter
Beweis stellt.
Fazit: Qualität, Innovation und
Mobilität in einem System
Mit der 3-talc beweist Backers Maschinenbau,
dass nachhaltige Aufbereitung, hohe
Mobilität und wirtschaftliche Effizienz
Hand in Hand gehen. Die Maschine steht
Mietverbau in neuerwertiger Qualität
Ohne Überraschungen
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sinnbildlich für die Innovationskraft des
Familienunternehmens und die Stärke der
Sternsiebtechnik – flexibel, leistungsstark
und zukunftsorientiert.
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Ansprüche: Die Maschine
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56 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 57
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messbare CO2-Einsparungen und eine
vereinfachte Erreichung interner Nachhaltigkeitsziele
oder ESG-Vorgaben.
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Mehr Nachhaltigkeit am Bau mit CONTAINEX:
Energieeffiziente Raumlösungen aus
europäischer Produktion
Steigende Energiepreise, strengere regulatorische Anforderungen und ambitionierte Nachhaltigkeitsziele
verlangen nach Lösungen, die Effizienz, Qualität und Umweltbewusstsein
vereinen. Mobile Raumsysteme sind dabei längst mehr als eine funktionale Übergangslösung
– sie sind ein aktiver Baustein moderner, klimafreundlicher Baustellen.
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ONTAINEX verbindet über 40 Jahre
Erfahrung mit einem klaren Bekenntnis
zu Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.
In eigenen europäischen Produktionswerken
entstehen hochwertige, langlebige
Raumlösungen, die Ressourcen schonen,
Energieverbrauch reduzieren und Bauunternehmen
dabei unterstützen, ihre
CO2-Bilanz messbar zu verbessern. So
wird aus „Raum sofort“ ein nachhaltiges
Konzept mit langfristiger Wirkung – wirtschaftlich
durchdacht und ökologisch
verantwortungsvoll.
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Nachhaltigkeit und Klimaschutz
als Grundprinzip
Mit einer Produktionskapazität von 400
Containern pro Tag stellt CONTAINEX
die kontinuierliche Versorgung sicher.
Gefertigt wird nach strengen Umwelt- und
Qualitätsstandards im Rahmen von
„CONTAINEX GREEN technology“. Ziel
ist es, den gesamten Lebenszyklus der
Container möglichst ressourcenschonend
zu gestalten – von der Produktion über die
Nutzung bis hin zur Wiederverwertung.
Zudem helfen moderne Heizsysteme und
effiziente Dämmmaterialien dabei den
CO2-Ausstoß zu senken. Der Einsatz von
PV-Modulen verwandelt Ihre mobile
Raumlösung in eine grüne Stromquelle
zur Eigennutzung. Für Bauunternehmen
bedeutet das reduzierte Betriebskosten,
Ressourcenmanagement
und Kreislaufwirtschaft
Nachhaltigkeit endet nicht bei der
Erstnutzung: Mit der Rückkauf-Garantie
sowie dem TOP USED-Bereich setzt
CONTAINEX konsequent auf Wiederverwertung.
Gebrauchte Container werden
professionell geprüft, aufbereitet und
erneut in den Markt gebracht. Dieses
Prinzip verlängert die Lebensdauer der
Produkte erheblich und reduziert den
Bedarf an Neuproduktion sowie den
Einsatz zusätzlicher Rohstoffe. Durch die
Wiederverwendung im TOP USED-Segment
werden Ressourcen geschont und
Abfälle vermieden – ein aktiver Beitrag
zur Kreislaufwirtschaft. Kunden profitieren
dabei von wirtschaftlich attraktiven
Alternativen bei gleichzeitig hoher
geprüfter Qualität.
Kurze Wege, geringere Emissionen
und maximale Kundennähe
Mit einer Mietcontainerflotte von über
50.000 Containern in Europa, darunter
12.000 in Österreich, und 20 landesweiten
Depots bietet CONTAINEX eine schnelle
und flexible Lösung für Bauunternehmen.
Dank eines durchdachten Liefernetzwerks
profitieren Kunden von kurzen Transportwegen
und schnellen Lieferzeiten. Das
spart nicht nur Kosten, sondern verringert
auch den CO2-Ausstoß und hilft Ressourcen
zu schonen. Mit einem flächendeckenden
Vertriebsnetz in ganz Europa können
Kunden vor Ort optimal betreut werden.
Diese persönliche Beratung ermöglicht es,
individuelle Lösungen für die spezifischen
Die CLASSIC Line als funktionaler Besprechungs- und Aufenthaltsbereich.
Anforderungen von Bauunternehmen zu
entwickeln. Zusammen mit zahlreichen
Partnern unterhält das Unternehmen eine
große Container-Flotte, die prompte
Verfügbarkeit und rasche Zustellung
gewährleistet. Ob neu oder gebraucht:
CONTAINEX liefert „Raum sofort“ ganz
nach Ihrem Bedarf.
Effiziente Raumlösungen
für die Bauindustrie
Die Raumlösungen von CONTAINEX
finden auf Baustellen vielfältigen Einsatz:
Sie dienen als Büros, Mitarbeiterunterkünfte
oder Aufenthaltsräume und können
flexibel kombiniert und erweitert werden.
Die hohe Anpassungsfähigkeit und
schnelle Montage machen CONTAINEX
zu einem unverzichtbaren Partner für
moderne Baustellen. Dank eigener
Produktion, nachhaltigen Innovationen,
hoher Verfügbarkeit und erstklassigem
Kundenservice ist CONTAINEX die
optimale Wahl für Bauunternehmen, die
auf qualitativ hochwertige, flexible und
umweltfreundliche Lösungen setzen. Für
mehr Informationen besuchen Sie auch
unsere Website unter
www.containex.com
INFO
CONTAINEX Container-Handelsgesellschaft m.b.H
AT-2355 Wiener Neudorf, IZ NÖ-Süd, Straße 14
Tel. +43 2236 601-0, E-Mail: ctx@containex.com
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BEZAHLTE ANZEIGE
58 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 59
KANAL- + LEITUNGSBAU
KANAL- + LEITUNGSBAU
AM BAUGERÄTE
Sichere Baugruben im Leitungsbau mit
Allround Grabenverbausystem von AM Baugeräte
Der Ausbau und die Instandhaltung unterirdischer Leitungsinfrastruktur – etwa für Gas-,
Wasser-, Strom- oder Abwassernetze – erfordert regelmäßig das Ausheben von Gräben
unterschiedlicher Tiefe. Gerade im Leitungsbau zählt die Sicherung von Baugruben
jedoch zu den sicherheitskritischsten Bereichen der Baustellenpraxis.
U
nsachgemäße Aushubarbeiten, das
Fehlen geeigneter Sicherungssysteme
oder die Missachtung von Sicherheitsvorschriften
führen immer wieder zu schweren
Unfällen. Aus diesem Grund schreibt
der Gesetzgeber vor, dass Gräben ab einer
Tiefe von 1,25 m durch geeignete Maßnahmen
gegen Einsturz zu sichern sind.
Neben Böschungen haben sich dabei
insbesondere technische Verbausysteme
als zuverlässige und wirtschaftliche
Lösung etabliert.
Herausforderungen im
innerstädtischen Tiefbau
Im innerstädtischen Raum erschweren
häufig begrenzte Platzverhältnisse sowie
zusätzliche Belastungen durch Gebäude,
Straßen- oder Schienenverkehr die
Herstellung sicherer Baugruben. Klassische
Böschungen sind unter diesen
Bedingungen vielfach nicht realisierbar.
Modulare Verbausysteme von Allround
bieten hier eine technisch ausgereifte
Alternative. Sie ermöglichen eine schnelle
Installation, hohe Flexibilität im Baustellenbetrieb
sowie eine zuverlässige Aufnahme
des Erddrucks.
Drei Jahrzehnte Erfahrung
im Grabenverbau
Seit mehr als 30 Jahren entwickelt AM
Baugeräte mit ihren Allround Verbausystemen
praxisorientierte Lösungen für
den professionellen Tiefbau. Das Portfolio
umfasst sowohl klassische Stahlverbausysteme
wie auch innovative Non-Metallic-
Systeme für explosionsgeschützte oder
besonders sensible Einsatzbereiche. Die
Stahlverbau-Technologie gliedert sich
dabei in drei bewährte Systemtypen:
Boxenverbau, Gleitschienenverbau und
Schachtverbau.
JETZT OFFIZIELL
BEI BOSCH REXROTH
GELISTET
ECOSYNT HEES 46
Aufgrund der Systemkompatibilität
kann mit vergleichsweise geringem
zusätzlichem Equipment der Gleitschienenverbau
in einen Schachtverbau
umkonfiguriert werden.
2,4 m ermöglichen Einbautiefen von bis
zu 6 m.
Durch ihre modulare Bauweise lassen sich
die Komponenten platzsparend lagern und
zerlegt transportieren. Die Montage erfolgt
über ein speziell entwickeltes Strebensystem
und kann werkzeuglos durchgeführt
werden, was den Aufbau auf der Baustelle
erheblich beschleunigt.
Konstruktive Details wie verstärkte
Plattenoberkanten und stabile Rahmenstrukturen
sorgen für eine hohe Widerstandsfähigkeit
gegenüber mechanischen
Belastungen. Zusätzlich erleichtert die
automatische A-Stellung bei gleichlangen
Streben die korrekte Positionierung beim
Einbau. Weitere praxisrelevante Eigenschaften
sind glatte Außenflächen zur
Reduktion der Haftreibung beim Rückbau
sowie variable Durchgangshöhen von
0,7 m bis 2,2 m, wodurch auch größere
Rohrdurchmesser verlegt werden können.
Biologisch abbaubares Hydrauliköl –
stark in der Performance, schonend
für die Umwelt.
Flexibel und wirtschaftlich:
Allround Boxenverbau
Die Allround Boxen-Systeme sind für ein
breites Anwendungsspektrum im Leitungs-
und Infrastrukturbaubereich
ausgelegt. Unterschiedliche Plattenlängen
von 2 m bis 4 m sowie Höhen von 1,0 m bis
Seit mehr als 30 Jahren entwickelt AM Baugeräte mit ihren Allround
Verbausystemen praxisorientierte Lösungen für den professionellen Tiefbau.
RE NEWABLE
60 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH
KANAL- + LEITUNGSBAU
KANAL- + LEITUNGSBAU
FERNCO
Vom Spezialisten zum Lösungsanbieter
Fernco hat sein Portfolio in den vergangenen Jahren deutlich erweitert und
sich auch in den Bereichen Haustechnik und Hochwasserschutz etabliert.
F
ernco ist spezialisierter Hersteller von
Rohrverbindungstechnik für die
Bereiche Tiefbau, Sanitär und allen
Branchen, in denen man jegliche Rohre
anschließen oder verbinden muss. Neben
Standardmanschetten entwickelt Fernco
gemeinsam mit den Kunden auch Sonderlösungen
für verschiedene Anforderungen.
Die Fernco GmbH produziert einen Großteil
seiner Produktpalette in Nordhessen und
vertreibt diese deutschland- und europaweit
an den Tiefbau- und Sanitärfachhandel. Das
Unternehmen baut seine internationale
Messepräsenz aus und intensiviert den
Vertrieb in Kontinentaleuropa.
Zum Portfolio von Fernco zählen vor
allem flexible Rohrkupplungen, Manschetten
und Adapterlösungen, mit denen sich
Rohre unterschiedlicher Materialien und
Durchmesser sicher verbinden oder
reparieren lassen. In der Sanitär- und
Foto: Fernco
Mit der Erweiterung
seines Angebots hat
sich Fernco zu einem
vielseitigen Anbieter
für Entwässerungsund
Infrastrukturlösungen
entwickelt.
Haustechnik erleichtern Produkte wie
Sanitärdichtungen, flexible Siphons,
Belüftungsventile oder Kombiadapter den
Anschluss und die Anpassung von Abwasser-
und Entlüftungsleitungen in Gebäuden.
Ergänzt wird das Angebot durch Lösungen
für Wassermanagement und Hochwasserschutz,
darunter Systeme zur Rückstausicherung
wie Rückstauklappen und Absperrschieber
sowie mobile Schutzlösungen zum
Schutz von Gebäuden und Infrastruktur vor
Überflutung. Der Spezialist für Rohrverbindungstechnik
und Wassermanagement
präsentiert sich auf der IFAT Munich 2026
in München in Halle B3, Stand 535.
www.fernco.de
Non-Metallic-Verbau-System: Sämtliche Komponenten bestehen aus hochwertigen und widerstandsfähigen Kompositwerkstoffen,
wodurch der Einsatz in explosionsgeschützten Bereichen und anderen sensiblen Bereichen ermöglicht wird.
Robust für anspruchsvolle Einsätze:
Allround Gleitschienenverbau
Für besonders anspruchsvolle Einsatzbedingungen
wurde der Allround Gigant
Gleitschienenverbau entwickelt. Dieses
System richtet sich gezielt an Baustellen
mit hoher mechanischer Beanspruchung
oder schwierigen geotechnischen Verhältnissen.
Verstärkte Plattenoberkanten
sowie robuste Schienen mit integriertem
Schlaghut erhöhen die Widerstandsfähigkeit
der Systemkomponenten und tragen
zu einer langen Lebensdauer bei.
Eine durchgehende Plattenführung
verbessert die Aufnahme des seitlichen
Erddrucks, während die Rundführung der
Schienen bei Grundwasser nahezu
wasserdichte Führungen ermöglicht.
Durch die Verwendung flexibel steckbarer
Vierkantstreben können größere Abstände
zwischen den Verbauplatten realisiert
werden, was den Einsatzbereich des
Systems erheblich erweitert. Aufgrund der
Systemkompatibilität, kann mit vergleichsweise
geringem zusätzlichem
Equipment der Gleitschienenverbau in
einen Schachtverbau umkonfiguriert
werden. Hierfür werden die Bockelemente
durch Winkelschienen in Doppelgleitschienen-Ausführung
ersetzt. Ein wesentliches
Merkmal aller Stahlverbau-Systeme ist
der Verzicht auf Schrauben, Muttern oder
lose Kleinteile, wodurch Montageaufwand
und Störanfälligkeit im Baustellenbetrieb
deutlich reduziert werden.
Innovative Lösung für sensible
Bereiche: Non-Metallic-Verbau
Mit dem Non-Metallic-Verbau-System
steht eine technologische Alternative für
Anwendungen, bei denen metallische
Systeme nicht eingesetzt werden können,
zur Verfügung. Sämtliche Komponenten
bestehen aus hochwertigen und widerstandsfähigen
Kompositwerkstoffen,
wodurch der Einsatz in explosionsgeschützten
Bereichen und anderen sensiblen
Bereichen ermöglicht wird.
Dank seines geringen Eigengewichts kann
das System häufig ohne Lkw transportiert
werden und eignet sich besonders für
kleinere Baustellen, kurzfristige Einsätze
oder beengte Arbeitsbereiche. Mit einer
maximalen Grabentiefe von 2,52 m und
Elementlängen von bis zu 3 m wird es vor
allem im Gas-, Fernwärme- oder Kommunikationsleitungsbau
eingesetzt. Das
System besteht aus lediglich fünf Komponenten
und kommt – wie die Stahlverbau-
Systeme – vollständig ohne Kleinteile aus.
Sicherheit und Effizienz im
Leitungsbau gezielt erhöhen
„Die Sicherung von Baugruben stellt einen
wesentlichen Faktor für Arbeitssicherheit
und effiziente Bauabläufe im Leitungsbau
dar. Moderne Verbausysteme ermöglichen
es, auch unter schwierigen Rahmenbedingungen
stabile und sichere Arbeitsräume
zu schaffen. Mit modularen Allround
Stahlverbau-Systemen sowie innovativen
Non-Metallic-Lösungen bietet die AM Baugeräte
ein breit gefächertes Portfolio für
unterschiedlichste Anforderungen im
Tiefbau – und leistet damit einen wichtigen
Beitrag zu Sicherheit, Wirtschaftlichkeit
und Flexibilität im modernen Infrastruktur-
und Leitungsbau“, so Ing. Niklas
Baumbruck, BSc, Technischer Leiter
Vermessung und Grabensicherungen.
www.am-laser.at | www.allround.cc
FÜR JEDE AUFGABE
DAS RICHTIGE
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62 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH
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www.kuhn.at
KANAL- + LEITUNGSBAU
KANAL- + LEITUNGSBAU
Die neuen Grabenfräsen entfernen
das Aushubmaterial nicht nur effizient,
sondern zerkleinern es gleichzeitig
fein. Erstmals sind diese Anbaugeräte
auch für den Einsatz mit Bobcat-
Minibaggern verfügbar.
TRACTO
Grundodrill 20N in zwei Ausführungen
Für komplexe HDD-Projekte stellt Tracto mit dem neuen Grundodrill 20N
eine leistungsstarke Jet-Bohranlage in zwei Modellvarianten vor.
D
ie 20 t Bohranlage ist die
konsequente Weiterentwicklung
des Grundodrill 18N und
wurde für Projekte im Verteilnetzbau
entwickelt, bei denen unterschiedliche
Bodenverhältnisse,
anspruchsvolle Rahmenbedingungen
und hohe wirtschaftliche
Anforderungen zusammentreffen.
Mit einer Schub- und Zugkraft von
200 kN sowie einem leistungsstarken,
stufenlos verstellbaren
Drehmoment von bis zu 10.000 Nm
bietet das Bohrgerät die notwendige
Leistungsreserve, um auch unter
schwierigen Bedingungen konstant
effizient zu arbeiten. Ein zentrales
Merkmal des Grundodrill 20N ist
das leistungsoptimierte Gestängeund
Automationskonzept, das auf
zwei Modelle übertragen wurde:
Das Standard-Modell kann flexibel
mit 3 m langen TwinDrive-Gestängen
mit 72 oder 83 mm Durchmesser
arbeiten. Das Modell 4.5 ist mit
60 jeweils 4,5 m langen TD82-
Gestängen ausgestattet. Damit
lassen sich lange Bohrstrecken mit
deutlich kürzeren Rüstzeiten
realisieren. Der vollautomatisierte
Gestängewechsel entlastet den
Bediener bei beiden Modellen
spürbar und sorgt für gleichmäßige,
reproduzierbare Arbeitsabläufe.
Darüber hinaus entlastet der
Grundodrill 20N den Bohrgeräteführer
mit seriellen Assistenzsystemen,
die den Bohrprozess vereinfachen
und optimieren. Die ersten
Praxistests durch Anwender hat der
20N bereits erfolgreich bestanden.
www.tracto.com
Der Grundodrill 20N
wurde mit unterschiedlichen
Gestängelängen
realisiert.
BOBCAT
Neue Generation von Grabenfräsen
Bobcat hat eine neue Serie leistungsstarker Grabenfräsen vorgestellt, die in fünf
neuen Modellen erhältlich ist und eine breite Auswahl an Grabtiefen abdeckt.
M
it den Modellen LT90, LT90 HD,
LT120, LT120 HD und LT150 HD
stellt Bobcat eine neue Generation
leistungsstarker Grabenfräsen vor, die für
maximale Zuverlässigkeit, Langlebigkeit
und Effizienz konzipiert wurden. Erstmals
sind diese Anbaugeräte auch für den
Einsatz mit Bobcat-Minibaggern verfügbar.
Die neuen Grabenfräsen entfernen
das Aushubmaterial nicht nur effizient,
sondern zerkleinern es gleichzeitig fein –
ideal, um es anschließend wieder einzubringen
und stabil zu verdichten. Mit
Grabtiefen zwischen 450 und 1.500 mm
sowie einer Auswahl an Ketten für
verschiedene Bodenverhältnisse bieten
die fünf Modelle eine hohe Einsatzflexibilität.
Wie bereits bei den neuen Erdbohrern
kommen auch hier die bewährten Kopfplatten
der Bobcat-Hydraulikhämmer
zum Einsatz – das erleichtert die Kompatibilität
mit bestehenden Bobcat-Minibaggern.
Für den Anbau an Ladern stehen
die gleichen Mini- und Standardladerahmen
zur Verfügung wie bei den neuen
Erdbohrern.
Die neuen Bobcat-Grabenfräsen sind
mit einem leistungsstarken Grabenräumsystem
ausgestattet, das für saubere
Ergebnisse ohne Nacharbeit sorgt: Ein
robuster, federbelasteter Grabenräumer
bleibt konstant in Kontakt mit dem
Grabenboden und entfernt den Aushub
gründlich – für einen präzise geformten,
fertigen Graben in einem Arbeitsgang. Bei
Nichtgebrauch lässt sich der Grabenräumer
platzsparend nach oben klappen. Für
anspruchsvolle Einsätze liefert der
kraftvolle Planetenantrieb hohes Drehmoment
und maximale Leistung – ideal für
harte Bodenverhältnisse. Gleichzeitig
sorgt das Antriebssystem für hohe
Langlebigkeit, reduzierte Wartungskosten
und optimale Gesamtleistung im täglichen
Einsatz.
Eine einstellbare Kufe mit bis zu vier
voreingestellten Grabtiefen bietet
zusätzliche Flexibilität: Der Bediener
kann die gewünschte Tiefe einfach
auswählen und so schnell auf unterschiedliche
Anforderungen reagieren – ohne das
Gerät wechseln zu müssen. Auch in engen
Arbeitsbereichen zeigen die Grabenfräsen
ihre Stärken: Dank der integrierten
Seitenverschiebung lässt sich der Rahmen
flexibel zur Seite bewegen, um präzise bis
an Kanten, Fundamente oder Bordsteine
zu arbeiten.
www.bobcat.com
Verbauleiter
Kabelmaster
Mehr Info:
64 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 65
KANAL- + LEITUNGSBAU
KANAL- + LEITUNGSBAU
TWF TIEFBAUTECHNIK
Sicher in die Tiefe: TWF Lösungen
für den modernen Grabenverbau
Arbeitssicherheit auf Baustellen ist kein Luxus, sondern Pflicht. Gerade im
Spezialtiefbau, wo Mitarbeitende täglich in Gräben und Baugruben arbeiten, können
unzureichende Sicherheitsmaßnahmen fatale Folgen haben. Die TWF Tiefbautechnik
GmbH aus Heinsberg hat sich der Aufgabe verschrieben, nicht nur leistungsfähige
Graben verbausysteme anzubieten, sondern ein ganzheitliches Sicherheitskonzept
für den gesamten Bauprozess zu entwickeln.
D
as Herzstück jeder sicheren Tiefbaustelle
ist ein zuverlässiges Grabenverbausystem.
TWF-Verbausysteme schützen
Menschenleben bei der Verlegung oder
Sanierung von Rohrleitungen und anderen
Tiefbauarbeiten durch stabile und
individuelle Stahlkonstruktionen, die den
Einsturz von Grabenwänden verhindern.
Doch Arbeitssicherheit endet nicht beim
Verbau selbst – sie umfasst das gesamte
Umfeld: von der sicheren Handhabung der
Verbausysteme über Absturzsicherungen
bis hin zum durchdachten Bergungskit.
Eine Vielzahl von Bauunternehmen
achten konsequent auf umfassende
1 2
1 TWF-Standard-
Box Typ 600 mit
Verbaugreifer.
2 TWF Leichtverbau
Typ 100 mit Absturzsicherung
und
Einstiegshilfe.
3 Schachtverbau
mit TWF-Einfach-
Eckschienen und
Absturzsicherung.
Sicherheitsstandards. Für sie ist nicht nur
die Geschwindigkeit der Baustelle
entscheidend, sondern die Gewissheit,
dass Mitarbeitende abends gesund nach
Hause kommen. Genau diese Zielgruppe
sucht aktiv nach Partnern, die Sicherheit
nicht nur versprechen, sondern in allen
Details leben.
Christian Becker, Vertrieb TWF
Tiefbautechnik GmbH: „Die Arbeitssicherheit
nimmt bei Bauunternehmen einen
immer höheren Stellenwert ein. Die
gucken nicht nur auf die Geschwindigkeit
der Baustelle, sondern die haben ihre
Sicherheitsbeauftragten und die sagen
66 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH
3
ganz klar: So wird jetzt sicher gearbeitet
– ob es schneller oder langsamer ist, spielt
eine untergeordnete Rolle.“
Der TWF Verbaugreifer:
Kettenlose Sicherheit neu gedacht
Ein Paradebeispiel für konsequente
Sicherheitsorientierung ist der neue TWF
Verbaugreifer, der aktuell in die Auslieferung
geht. Dieses innovative Handling-
System ermöglicht den Transport und das
Einstellen von Verbauboxen ohne den
Einsatz von Ketten. Das klingt zunächst
nur nach einer kleinen technischen
Verbesserung, hat aber enorme
Fotos: TWF Tiefbautechnik
TWF XL-Box mit Absturzsicherung.
Auswirkungen auf die Arbeitssicherheit.
Bei herkömmlichen Systemen muss ein
Anschläger in zwei Meter Höhe Ketten
an der Verbaubox befestigen – eine
gefährliche Tätigkeit mit erheblichem
Absturzrisiko. Der hydraulisch gesteuerte
Verbaugreifer greift die Box direkt
und stabil, ohne dass Mitarbeitende in
gefährlichen Höhen arbeiten müssen.
Zudem verhindert das starre System das
gefährliche Schwingen der Last, das bei
kettengeführten Verbauplatten am
Bagger unvermeidlich ist.
Ralf Maywald, Geschäftsführer TWF
Tiefbautechnik GmbH: „Der Verbaugreifer
soll genau diesen Prozess vereinfachen.
Zum einen, also was eine
Kostenoptimierung darstellt und zum
anderen eben auch das Thema Arbeitssicherheit,
also sprich Gefahren vermeiden
und wo es möglich ist, keine Kette zu
verwenden.“
Der Verbaugreifer bietet neben der
erhöhten Sicherheit auch wirtschaftliche
Vorteile: Der Bauprozess wird beschleunigt,
die Personalkosten sinken, und die
Effizienz steigt. TWF zeigt damit, dass
Sicherheit und Wirtschaftlichkeit keine
Gegensätze sind, sondern sich optimal
ergänzen.
Von Absturzsicherungen
bis zu Sonderlösungen
Neben dem Verbausystem selbst bietet
TWF ein umfassendes Portfolio an
Sicherheitsprodukten: Absturzsicherungen
schützen Mitarbeitende vor dem
Sturz in offene Gräben und Baugruben.
Dazu passende Zaunelemente verhindern
das Hineinfallen von Werkzeugen
in die Baugrube. Einstiegshilfen ermöglichen
den sicheren Zugang in die Arbeitsgrube
ohne improvisierten Kletterakt.
Für Rettungssituationen stehen geeignete
Bergungskits zur Verfügung, die
eine kontrollierte und sichere Bergung
von Personen aus engen und gefährlichen
Bereichen ermöglichen. Darüber
hinaus entwickelt TWF regelmäßig
Sonderlösungen für spezielle Anforderungen,
etwa Außengurtungen für
strebenfreie Baustellen, Abstandhalter
für den Stirnverbau oder modifizierte
Verbausysteme für besondere Einbausituationen.
Diese Vielfalt zeigt: TWF
denkt Arbeitssicherheit vom Gesamtprozess
her. Es geht nicht nur darum, eine
breite Produktvielfalt anzubieten,
sondern sichere Baustellen zu ermöglichen.
Technische Exzellenz trifft
praktische Umsetzung
Die Produkte von TWF entstehen aus
der engen Zusammenarbeit mit erfahrenen
Praktikern aus dem Tiefbau.
CAD-gestützte Baustellenzeichnungen
und maßgeschneiderte Lösungen zeigen,
dass TWF nicht nur produziert, sondern
mitdenkt. Verwendungsanleitungen,
technische Dokumentationen und
persönliche Beratung gehören zum
Service dazu.
TWF versteht sich nicht als reiner
Hersteller, sondern als Partner für
sichere und effiziente Bauprozesse. Ob
XL-Boxen und XL-Gleitschienen für
besonders tiefe Gräben oder der Verbauzieher
für spezielle Anwendungsfälle –
TWF bietet Lösungen, die auf realen
Anforderungen basieren und in der
Praxis überzeugen.
In einer Branche, in der Arbeitssicherheit
immer größer geschrieben wird,
setzt TWF Tiefbautechnik Maßstäbe.
Das Unternehmen beweist, dass
innovative Sicherheitstechnik, wirtschaftliche
Effizienz und technische
Exzellenz Hand in Hand gehen können.
Unter anderem mit dem neuen Verbaugreifer,
einem durchdachten Portfolio
an Sicherheitsprodukten und einem
ganzheitlichen Ansatz positioniert sich
TWF als verlässlicher Partner für alle,
denen Menschenleben wichtig sind.
www.twf-tiefbautechnik.de | www.twf.at
Österreichischer
Baumaschinenverband
KOMPETENZ DURCH
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Nr. 0124850
11
12
1
10
32
31 26
2
9
30 27
3
8 29 28 4
7
6
5
PRÜFPLAKETTEN &
PRÜFBEFUNDE lt. AM-VO
Ein SERVICE des MAWEV
Bestellungen für den Prüfbefund mit zwei
Durchschlagblättern und für die fortlaufend
nummerierte Prüfplakette (hochqualitativ,
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KANAL- + LEITUNGSBAU
KANAL- + LEITUNGSBAU
ROHRDI PIPE ASSEMBLY TECHNOLOGY
Ein-Personen-Montagesystem
für Muffenrohre im Tiefbau
Die personalintensive Verbindung von Muffenrohren wird durch das
patentierte Montagesystem Rohrdi PAS160 wesentlich vereinfacht.
B
1
eim Verlegen von Kanal- und Rohrleitungen
im Tiefbau müssen Muffenrohre
präzise miteinander verbunden
werden. In der Praxis erfolgt dieser
Arbeitsschritt häufig durch zwei Personen.
Je nach Baustellensituation kann das
Ausrichten und Einschieben der Rohrverbindung
zeitaufwändig sein und
zusätzlichen Personalaufwand erfordern.
Mit dem patentierten mechanischen
Montagesystem Rohrdi PAS160 wurde ein
Werkzeug entwickelt, das eine kontrollierte
Rohrbewegung direkt an der Muffe
ermöglicht. Dadurch können Muffenrohre
im Tiefbau durch eine einzelne Person
verbunden oder bei Bedarf auch wieder
getrennt werden.
Direkte Kraftübertragung
an der Rohrmuffe
Das System greift außen an der Rohrmuffe
an und überträgt die benötigte Kraft über
eine Hebelwirkung direkt auf das Rohr.
Dadurch lässt sich die axiale Rohrbewegung
kontrolliert und gleichmäßig
ausführen. Die vorhandenen Dichtsysteme
der Rohre bleiben dabei unbeeinflusst.
Durch die rein mechanische Ausführung
ist das Werkzeug robust aufgebaut und für
den Einsatz unter Baustellenbedingungen
geeignet.
Einfache Anwendung auf der Baustelle
Die Bedienung erfolgt über einen Hebel,
mit dem das Rohr kontrolliert in die Muffe
bewegt werden kann. Erste praktische
Tests zeigen, dass Rohrverbindungen
damit innerhalb weniger Sekunden
hergestellt werden können. Das System
ermöglicht es, Rohrverbindungen auch bei
beengten Platzverhältnissen effizient
auszuführen und kann gleichzeitig den
Personalaufwand auf der Baustelle
reduzieren.
2 3
Max Wild setzt bei HDD-
Projekten auf den 5-Zoll-
Bohrkopfkreisel iAnaro-mini
von iMar.
H
öchste Präzision im Mini-Format: Auf
diese Kombination kann jetzt die
Max Wild GmbH bei ihren Horizontalbohrtechnik-Projekten
vertrauen. Als erster
HDD-Dienstleister überhaupt setzt das
Familienunternehmen aus Berkheim
(Baden-Württemberg) den brandneuen
iAnaro-mini von iMar Navigation ein.
Mit einem Durchmesser von gerade
einmal 5 Zoll ist der iAnaro-mini der
kleinste am Markt verfügbare gyrobasierte
Bohrkopfkreisel.
„Der iAnaro-mini ist prädestiniert für
Projekte im Bereich von 28 bis 80 t. Durch
die kompakte Größe minimieren sich die
Rüstzeiten für uns erheblich. Das ist
Prozessoptimierung pur. Umso mehr freut
es mich, dass wir die Ersten sind, die die
neue Technologie einsetzen können“, betont
Christian Wild, Geschäftsführer der Max
Wild GmbH. Mit dem neuen iAnaro-mini
schließt iMar Navigation die Lücke zum
weltweit eingesetzten High-Performance-
WEIL JEDES PROJEKT EIN SOLIDES
FUNDAMENT BRAUCHT
Maschinen und Geräte zur Miete von Zeppelin Rental
Österreich – für Bau, GaLaBau, Handwerk, Industrie,
kommunale Projekte und mehr.
MAX WILD
Ein Mini mit maximaler Präzision
Von links: Josef Schad (Oberbauleiter HDD Max Wild), Oliver Köpke (Vertrieb IMar), André
Sober (Projektleiter Kreiselkompass IMar) und Christian Wild (Geschäftsführer Max Wild).
System iAnaro-HP mit 8 Zoll Durchmesser.
Er nutzt eine einzigartige Technologie, um
präzise Informationen zur Bestimmung
der Position und Lage des Bohrkopfes in
Echtzeit zu liefern. Das System liefert sehr
genaue, auf den geografischen Norden
bezogene Kurs- und Neigungsinformationen
(Azimut und Neigung), selbst unter
sehr rauen Umgebungsbedingungen, bis
hin zu Hartgesteinsbohrungen und hohen
Drehzahlen um die Bohrstange.
www.maxwild.com
JAN 2026
Foto: Max Wild
Praxisentwicklung aus dem Tiefbau
Das Montagesystem wurde aus der
praktischen Erfahrung im Rohrleitungsund
Tiefbau entwickelt. Ziel war es, eine
einfache mechanische Lösung zu schaffen,
mit der Rohrverbindungen schneller und
kontrollierter ausgeführt werden können.
Der Lieferstart des Systems ist ab Mai
2026 geplant.
www.rohrdi.com
1+2 Rohrverbindung DN160 mit dem Montagesystem
Rohrdi PAS160. Die Bedienung
erfolgt über einen Hebel, mit dem das Rohr
kontrolliert in die Muffe bewegt werden kann.
3 Das System sorgt auch bei beengten Platzverhältnissen
für effiziente Abläufe
und reduzierten Personalaufwand.
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68 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH
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KANAL- + LEITUNGSBAU
KANAL- + LEITUNGSBAU
Fortschritt eines langfristigen Infrastrukturprojekts in Innsbruck: Die Bilder zeigen den Einsatz hochpräziser
Robotersysteme, die sich auch bei der Sanierung von schwer zugänglichen Schadstellen bewähren.
GRABENLOS
No Dig für die Zukunft: Innsbruck setzt auf
grabenlose Sanierung und Kostensicherheit
Innsbruck treibt seit mehr als zwei Jahrzehnten die systematische Modernisierung
seines Kanalnetzes voran. Seit 2003 entwickelt die zuständige Abteilung umfassende
Sanierungskonzepte, die eine nachhaltige, wirtschaftliche und technisch hochwertige
Erneuerung der gesamten Infrastruktur sicherstellen.
D
as Sanierungskonzept umfasst das
gesamte Innsbrucker Kanalnetz mit
einer Länge von rund 249 km. Für eine
effiziente Umsetzung wurde das Kanalnetz
in 30 Teilgebiete mit Streckenlängen
von vier bis 21 km gegliedert. Ziel ist es,
innerhalb eines Zeitraums von 30 Jahren
sämtliche Abschnitte zu erneuern und
damit die Funktionsfähigkeit und
Zukunftssicherheit der Abwasserentsorgung
zu gewährleisten.
Erfolgsbilanz für grabenlos
„In den vergangenen 21 Jahren wurden
bereits rund 50,6 km des Kanalnetzes
saniert. Die Investitionen dafür belaufen
sich auf 28,53 Mio. Euro. Besonders
hervorzuheben ist, dass etwa 88% der
Arbeiten grabenlos mittels moderner
Renovierungsmethoden durchgeführt
wurden. Grabenlose Technologien reduzieren
Eingriffe in den Straßenraum,
minimieren Verkehrsbehinderungen und
senken die Gesamtkosten deutlich“, so
Dipl.-Ing. Bernhard Zit von der IKB AG.
Aus heutiger Sicht wird die geplante
Gesamtsanierungslänge in Innsbruck
rund 67,6 km betragen. Trotz der umfangreichen
Arbeiten bleibt der Kostenrahmen
stabil: Die ursprüngliche Gesamtschätzung
von 51 Mio. Euro kann voraussichtlich
eingehalten werden, da unter Anwendung
der grabenlosen Technologien die
Die Schlauchlinerbauweise ermöglicht eine schnelle, langlebige und
besonders schonende Sanierung ohne Aufgrabungen.
tatsächlichen Sanierungskosten günstiger
ausfallen als ursprünglich angenommen.
Nachfolgend zwei Beispiele aus dem
vergangenen Jahr im Detail.
Fotos: ÖGL
Schlauchlinermaßnahmen
Im Jahr 2025 wurden 3.080 m Kanal
mittels Schlauchlinertechnik saniert
– verteilt auf mehrere Straßenzüge und
Stadtteile Innsbrucks. Die Arbeiten
umfassten Kanäle mit Durchmessern von
DN250 bis DN600. Im Zuge der grabenlosen
Haltungssanierung wurden auch die
zugehörigen Schächte instandgesetzt.
Die Schlauchlinerbauweise ermöglicht
eine schnelle, langlebige und besonders
schonende Sanierung ohne Aufgrabungen.
Robotergestützte Sanierung
Parallel dazu kamen robotergestützte
Verfahren zum Einsatz. Auf einer Gesamtlänge
von 968 m wurden in Kanälen mit
Durchmessern von DN250 bis DN500
verschiedene Maßnahmen durchgeführt –
darunter Fräsarbeiten, Spachtelarbeiten,
Verpressungen und das Setzen von
Manschetten. Diese hochpräzisen Robotersysteme
ermöglichen die Sanierung selbst
schwer zugänglicher Schadstellen und
tragen wesentlich zur Verlängerung der
Lebensdauer der bestehenden Infrastruktur
bei.
No Dig: Vorteile grabenloser
Sanierungen in urbanen Gebieten
„Gerade in Städten wie Innsbruck, Graz
oder Wien sind grabenlose Verfahren zu
einer unverzichtbaren Alternative
geworden. Die Vorteile sind vielfältig und
betreffen sowohl die Bevölkerung als auch
Wirtschaft und Umwelt“, betont Silke
Cubert, Geschäftsführerin der ÖGL -
Österreichische Vereinigung für Grabenlosen
Leitungsbau.
Zunächst ermöglichen grabenlose
Verfahren eine Reduzierung der Verkehrsbehinderungen.
Das bedeutet keine oder
nur minimale Straßensperren sowie
kürzere Bauzeiten und deutlich weniger
Staus. Auch die Lärmbelastung wird
reduziert: Da keine großflächigen Aufgrabungen
nötig sind, sinkt der Geräuschpegel
erheblich. Grabenlose Verfahren bedeuten
auch geringere Eingriffe in den
öffentlichen Raum, Grünflächen, Gehwege
und Straßenoberflächen bleiben weitgehend
unberührt.
Ein weiterer Vorteil ist die Kosteneffizienz,
denn weniger Erdarbeiten, kürzere
Bauzeiten und geringere Wiederherstellungskosten
führen zu niedrigeren
Gesamtkosten. Gleichzeitig leisten
weniger Aushubmaterial, geringerer
Maschineneinsatz und reduzierte
CO2‐Emissionen einen wichtigen Beitrag
zur Schonung der Umwelt.
Unabhängig davon stehen grabenlose
Verfahren für hohe technische Qualität:
Moderne Materialien und Verfahren
verlängern die Lebensdauer der Kanäle
und verbessern deren hydraulische
Leistungsfähigkeit. Nicht zuletzt ist auch
die schnelle Umsetzung ein wichtiger
Vorteil. Viele Maßnahmen können
innerhalb weniger Stunden oder Tage
abgeschlossen werden – oft ohne Unterbrechung
der Abwasserentsorgung.
Diese Vorteile erklären, warum
grabenlose Sanierungen heute ein
zentraler Bestandteil moderner Infrastrukturplanung
sind – und warum
Innsbruck mit No Dig konsequent auf
Zukunftssicherheit setzt.
GRABENLOS.2026
Roadshow im April in Graz
Im Grazer Stadtbezirk Mariatrost entsteht
ein neuer Speicherkanal, um das bestehende
Kanalnetz zu entlasten und die
Wasserqualität des Mariatrosterbachs
nachhaltig zu verbessern. Für die Herstellung
kommen grabenlose Bauverfahren
zum Einsatz – in diesem Fall das Microtunneling-Verfahren
(siehe Übersichts-
Plan).
„In der Grazer Hilmteichstraße läuft
derzeit ein städtisches Megaprojekt: Bis
Anfang 2028 wird hier die Linie 1 umfassend
ausgebaut. Bevor jedoch mit den
Arbeiten an der neuen Straßenbahnstrecke
begonnen werden kann, entsteht
zwischen der Hilmgasse und der Stenggstraße
ein neuer Speicherkanal in einer
Tiefe von fünf bis zehn Metern. Um
nachhaltig und ressourcenschonend
vorzugehen, wird mittels Microtunneling
gebaut. Dabei wird die Vortriebsmaschine
unbemannt von der Oberfläche aus
gesteuert. Vergleichbar mit einem Tunnelbohrgerät
fräst sie sich mit einem Durchmesser
von 2.500 mm durch das Erdreich“,
erklärt Ing. Michael Wresounig, Projektleiter
der Stadt Graz.
Die Vortriebsrohre aus Stahlbeton
werden ebenfalls über die Startgrube
eingebracht. Unter konstantem Nachpressen
des gesamten Rohrstranges wird der
Kanal grabenlos von der Start- bis zur
Zielgrube vorgetrieben. Die Ausführung
erfolgt durch die ARGE Mariatrost BA192
- Porr-Braumann; Planung und Bauaufsicht
durch die Lugitsch & Partner ZT
GmbH.
Die ÖGL - Österreichische Vereinigung
für Grabenlosen Leitungsbau organisiert
am 09. April 2026 eine Baustellenbesichtigung
mit Treffpunkt in der Hilmteichstraße.
Weitere Informationen und
Anmeldung unter office@grabenlos.at.
www.grabenlos.at
Die Errichtung eines Speicherkanals im Grazer Stadtbezirk Mariatrost mit
Hilfe grabenloser Bauverfahren ist am 09. April 2026 das Ziel einer von
der ÖGL - Österreichische Vereinigung für Grabenlosen Leitungsbau
organisierten Baustellenbesichtigung.
Fachkonferenz für grabenlosen Leitungsbau
Am 29. und 30. September 2026 steht die Veranstaltung „Grabenlos.2026“ – die Fachkonferenz
für grabenlosen Leitungsbau – ganz im Zeichen des Schwerpunktthemas
„NoDig & BlueGreen: Zukunftsfähige Infrastruktur für Klimaresilienz“. Begleitet wird die
Fachkonferenz auch in diesem Jahr von einer Fachausstellung und Experience Area.
Zusätzlich werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen von Exkursionen
wieder best practice Projekte vor Ort erleben. Alle Details dazu auf www.grabenlos.at
70 MÄRZ 2026 BAUBLATT.ÖSTERREICH BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026 71
FUHRPARK
FACTS
Motor: Elektro, 77 kW (105 PS)
Eigengewicht: 2.256 kg
Sitzplätze: 4+1
Anhängelast (ungebremst/
gebremst): 750 kg/1.200 kg
Reichweite: bis zu 400 km
Listenpreis: 61.680,– Euro
(inkl. MwSt.)
+ Coupé mit viel Platz
+ intelligenter Allradantrieb
+ durchdachte Ablagen
- stolzer Preis
- schwache Soundanlage
- dort und da zu viel Plastik
M
ehr geht bei den Autobauern aus
Mladá Boleslav derzeit wirklich
nicht. Wer bei der aktuellen Škoda-
Palette so richtig aus dem Vollen
schöpfen möchte, kommt am Škoda
Enyaq Coupé iV RS nicht vorbei. Und das
gleich in mehrerlei Hinsicht. Der Abkürzung
RS, die bei den Serienmodellen von
Škoda seit 2000 für „Rally Sport“ steht,
wird er mit Allradantrieb und der dazu
passenden Fahrleistung gerecht. Selbst
gestoppt, durchbricht er die Schallmauer
RENAULT SYMBIOZ ESPRIT ALPINE FULL HYBRID E-TECH 160
Mehr Hubraum als bisher
R
enault spendiert dem Symbioz mehr
Power in Form eines größeren Benzinmotors.
Statt 1,6 l Hubraum darf dieser
seine Kraft jetzt aus 1,8 l Hubraum
schöpfen und maximal 109 PS auf die
Kurbelwelle bringen. Gemeinsam mit den
36 kW (49 PS) des Elektromotors lässt sich
der Hybrid damit angenehm flott fahren,
ohne dabei zu tief ins Glas zu schauen.
5,4 l/100 km sind im gemischten Alltagsein-
Auftrainiert – die letzten
Produktpflegemaßnahmen
brachten dem Renault
Symbioz Esprit Alpine Full
Hybrid E-Tech u. a. einen
hubraumstärkeren Motor.
Gipfelstürmer – der Škoda
Enyaq Coupé iV RS ist das derzeit
heißeste Eisen, das die
Autobauer aus Mladá Boleslav
im Programm haben.
ŠKODA ENYAQ COUPÈ IV RS
Durchtrainiert und abgasfrei
von 100 km/h auf gerader und ebener
Straße irgendwo im Großraum von
5,5 Sek. Die Langstrecke braucht das
schnittige Coupé trotzdem nicht meiden.
Mit einer Batteriegröße von 79 kWh netto
ist eine Reichweite von rund 400 km
absolut realistisch. So macht Elektromobilität
im Alltag nicht nur Spaß, sondern
auch Sinn. Geladen wird nicht minder
rasant. Stehen leistungsfähige Ladesäulen
parat, ergänzt der schnittige Fünfsitzer
seine Stromvorräte mit bis zu 185 kW
satz ein tadelloser Wert. Apropos Glas: Eine
technische Spielerei, die es in sich hat, hält
das Panoramaglasdach bereit. Seine
Transparenz kann mittels Tastendruck
verändert werden. So lässt sich unterwegs
immer die optimale Menge Vitamin D
tanken, natürlich ein Mindestmaß an
Sonnenschein vorausgesetzt. Etwas mehr
Platz hätten wir uns bei einem Auto dieser
Größe für die Passagiere im Fonds
Ladeleistung. Als bildlicher Vergleich
genügt ein 30-minütiger Kaffeetratsch,
um den Akku von 10 auf 80% zu befüllen.
Preislich darf sich der exklusive Škoda
natürlich ebenso geben. Der Einstiegspreis
liegt bei 61.680 Euro (exkl. MwSt.),
der Fahrzeugpreis unseres Testkandidaten
war mit 66.052,80 Euro (inkl. MwSt.)
geringfügig höher.
Fazit: Ein echter Spitzensportler, der sich
beim Sprint genauso wohl fühlt, wie auf
der Langstrecke.
FACTS
Motor: 1,8 l Benzin, 80 kW (109 PS)
Eigengewicht: 1.448 kg
Sitzplätze: 4+1
Anhängelast (ungebremst/
gebremst): 750 kg/1.000 kg
Testverbrauch: 5,4 l/100 km
Listenpreis: 35.290,– Euro
(inkl. MwSt. & NoVA)
+ Motor mit mehr Hubraum
+ angenehmes Reisemobil
+ toller Verbrauch
- kleine Seitenfenster im Fonds
- nur 45 l Kraftstofftank
- geringe Anhängelast
gewünscht. Hier herrscht speziell bei der
Beinfreiheit deutlich Luft nach oben.
Preislich ist der Renault Symbioz Esprit
Alpine Full Hybrid E-Tech 160, so der
amtliche Name unseres Testkandidaten in
voller Länge, ab 35.290 Euro (inkl. MwSt. &
NoVA) zu haben. Wobei bei der Alpine-
Ausstattung schon von Haus aus relativ
wenig Handlungsbedarf in Sachen Zusatzausstattungen
besteht.
Fazit: Absolut zeitgemäße Hybridtechnik
in einer wirklich ansprechenden Hülle.
Übersichtlich – das Cockpit wird von zwei
großen Displays dominiert.
FORD E-TRANSIT CUSTOM TREND BEV 340 L2
Frau Holle zum Trotz
as gibt Schöneres, als eine
WGeschichte gleich mit einer guten
Nachricht zu beginnen? Zerbrechen Sie sich
bitte nicht den Kopf über die in der
Fact-Box angegebene Reichweite von
moderaten 240 km. Die haben wir dem
Hauptdarsteller dieser Geschichte unter
größtenteils tiefwinterlichen Bedingungen
abgerungen. Während seines 14-tägigen
Gasteinsatzes bei der Baublatt.Österreich-
Redaktion wurde der Ford
E-Transit Custom Trend BEV 340 L2 noch
dazu im wahrsten Sinn des Wortes von der
Realität eingeholt, wenn nicht sogar
überholt. Ein Batterie-Update, das bei
unserem Testkandidaten noch nicht
berücksichtigt war, spendiert dem Transit
eine größere Batterie (70 statt wie bisher
64 kWh) und noch mehr Ladeleistung.
Wobei schon der erste Ladestopp bei einer
80 kW-Säule dem mittlerweile nicht mehr
Vorausschauend – mit den rechts vorne
positionierten Ladesteckern sind die meisten
Ladesäulen bei Längs-, wie auch bei
Querparkplätzen nutzbar.
aktuellen Lademanagement ein durchwegs
sehr gutes Zeugnis ausgestellt hat. In 21
Minuten, die für einen ganz normalen
Wocheneinkauf im Supermarkt genutzt
wurden, ließen sich die Stromvorräte von
56 auf 90% ergänzen. Die Position des
Ladesteckers rechts vorne in der Stoßstange,
könnte übrigens besser nicht sein.
So lassen sich die meisten Ladesäulen bei
Längs- wie auch bei Querparkplätzen
nutzen.
Navi berücksichtigt Ladestopps
Die Abkehr von fossilen Energiequellen hat
der Ford E-Transit Custom Trend augenscheinlich
bis in den letzten Winkel seiner
Fahrzeugarchitektur wohlwollend über sich
ergehen lassen. So hat ein im Navi eingegebenes
Ziel sofort Einfluss auf die Reichweite,
was notwendige Ladestopps noch
vernünftiger planbarer macht. Im Cockpit
FACTS
FUHRPARK
Blieb cool – trotz größtenteils
tief winterlichen Rahmenbedingungen
bricht der
Ford E-Transit Custom Trend
BEV 340 L2 eine Lanze für die
Elektromobilität.
Motor: Elektro, 85 kW (116 PS)
Eigengewicht: 2.269 kg
Nutzlast: 1.006 kg
Reichweite: rund 240 km
Anhängelast (ungebremst/
gebremst): 750 kg/2.300 kg
Listenpreis: 51.700,– Euro
(exkl. MwSt.)
+ Newcomer ohne Schwächen
+ solide Verarbeitung
+ viele nützliche Details
- „Schaltung“ am Lenkstock
- ausbaufähige Reichweite
- nur Zweisitzer
etwas ungewöhnlich war der einzelne
Beifahrersitz, statt der sonst weit verbreiteten
Doppelsitzbank. Positiv betrachtet
bleibt so zwischen den Sitzen wenigstens
mehr Platz für Aktentaschen und Co. Auch
darf sich der Beifahrer über deutlich mehr
Sitzkomfort als auf der Doppelsitzbank
freuen. Ihre Liebe zu praktikablen Details
haben die Ford-Entwickler bei den integrierten
und zugleich klappbaren Dachträgern
in die Tat umgesetzt. Statt Dachträger
jedes Mal zuerst mühsam zu positionieren
um sie dann zu montieren, genügt jetzt, sie
bei Bedarf einfach aufzuklappen. Das spart
Zeit und macht das ganze Prozedere von
Verladearbeiten am Dach deutlich einfacher
als bisher.
Fazit: Ein multifunktionaler und jetzt
abgasfreier Klassiker, dem das Batterieupdate
zum richtigen Zeitpunkt in die Karten
gespielt hat.
72 BAUBLATT.ÖSTERREICH
BAUBLATT.ÖSTERREICH MÄRZ 2026
73
SERVICE
BÜCHER
HANDBUCH BAUMÄNGEL UND BAUSCHÄDEN
Buch gebunden; 2. Auflage 2026; Print & Digital
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Anhand einer Vielzahl von Praxisfällen behandelt das
Handbuch typische Schadensfälle aus technischer
und juristischer Perspektive. Es zeigt, wie Bauwerke
möglichst fehlerfrei geplant und ausgeführt werden
können, um kostspielige und langwierige Gerichtsprozesse
zu vermeiden. In einem rechtlichen Teil
werden die Grundlagen des Gewährleistungsrechts
und Schadenersatzrechts sowie Besonderheiten bei
der Geltendmachung von Baumängeln – etwa
Warnpflichtverletzungen, Beweissicherung oder die
Insolvenz eines Vertragspartners – auf leicht
verständliche Weise erläutert. Ein umfangreicher
technischer Teil stellt in über 80 Beispielen –
inklusive rechtlicher Beurteilung und anschaulicher
Farbfotos – die häufigsten Schadensursachen und
typischen Schadensbilder dar, wie Schimmel, Feuchtigkeit im Keller,
fehlerhafte Leitungen, Kondensatbildung, Risse im Mauerwerk, mangelhaft
verlegte Fliesen, ungenügender Schallschutz oder undichte Dächer. Dabei
greifen die Verfasser auf ihre jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der
technischen und rechtlichen Mängel- und Schadensaufarbeitung zurück
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Austrian Standards; 132 Seiten; kartoniert
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Bauprodukte künftig im Binnenmarkt platziert, dokumentiert und
nachvollziehbar gemacht werden müssen. Unser Ziel ist, Orientierung
zu geben und die neuen Anforderungen verständlich
einzuordnen“, sagt Elisabeth Sperlich, Head of Governance, Policy,
Legal and International Relations bei Austrian Standards. Das
Buch bietet eine kompakte Darstellung der aktuellen Rechtslage,
erklärt die geltenden Regeln und ordnet sie in ihren historischen,
rechtlichen und politischen Kontext ein. Ein Schwerpunkt des
Werks sind die CE-Kennzeichnung und ihre praktische Anwendung.
Darüber hinaus beleuchtet es zentrale Fragen der Produktsicherheit
und -haftung, die Pflichten von Wirtschaftsakteuren sowie
Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft.
Dank der ausgewiesenen Expertise der beiden Autoren
bietet der Leitfaden der Branche eine verlässliche Orientierung für
die Praxis. „Entscheidend ist nicht nur der Verordnungstext an
sich, sondern was er im Alltag tatsächlich bedeutet: Welche
Nachweise sind erforderlich, was muss dokumentiert werden, und
wie lässt sich das im Projekt umsetzen? Dieses Buch gibt darauf
praxisnahe Antworten – für Unternehmen, Behörden und die
Baupraxis“, so Roman Schremser, Experte für Richtlinien und
Zulassungen bei der Asfinag Bau Management GmbH und
Vorsitzender des Komitees 211 „Straßenausstattung“. Im Bild
Elisabeth Sperlich und Roman Schremser mit ihrem neuen Buch:
„Die neue Bauprodukteverordnung. Der Weg zur Umsetzung bis
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unterstützt bei der Anwendung der neuen Normen. Der aktualisierte Beitrag zu Eurocode 3 Teil 1-1:
Allgemeine Bemessungsregeln und Regeln für den Hochbau enthält den Text der neuen Norm DIN EN
1993-1-1:2025-04, die in naher Zukunft die derzeitige Fassung aus 2010 ersetzen wird. Die Regeln aus dem
Entwurf zum Nationalen Anhang 2025 wurden an den entsprechenden Stellen eingefügt und erläuternde
Kommentare zu ausgewählten Kapiteln, Absätzen, Tabellen und Bildern der Norm ergänzt. Vor dem
Hintergrund der Vorbereitung der zweiten Eurocode-Generation werden der neue eigenständige
Eurocode 1 Teil 1-9 (Eislasten) und der neue Eurocode 3 Teil 3 (Türme, Maste, Schornsteine) mit ihren
wesentlichen strukturellen und technischen Änderungen vorgestellt und kommentiert.
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