24. März 2026
- Frischer Wind für die ehemalige Annenpassage - Teurer Millionen-Deal mit Bad Ischl und Ticket-Posse rund um den Koralmtunnel. - Graz startet einen Online-Wegweiser für seelische Gesundheit.
- Frischer Wind für die ehemalige Annenpassage
- Teurer Millionen-Deal mit Bad Ischl und Ticket-Posse rund um den Koralmtunnel.
- Graz startet einen Online-Wegweiser für seelische Gesundheit.
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Grazer24. MÄRZ 2026, E-PAPER AUSGABE
Getty
Quelle: GeoSphere
17°
Großteils bewölkt,
leichte
Regenschauer
möglich. Die
Temperaturen in
Graz liegen morgen Mittwoch
zwischen 3 und 17 Grad.
Aufreger
Hitziger Landtag: Teurer Millionen-Deal
mit Bad Ischl und Ticket-Posse rund um
den Koralmtunnel. 3
Ratgeber
Schnelle Hilfe in der Krise: Die Stadt
Graz startet einen Online-Wegweiser
für seelische Gesundheit. 4
Sag einfach „Anna“
Frischer Wind für die
ehemalige Annenpassage
SCHWARZWEISS-ARCHITEKTEN, SCHERIAU, KK, FISCHER
Neustart. Die List Group bringt Schwung in die Passage: Mit dem ersten großen Ankermieter „Action“ und einem neuen Namen soll das Grazer
Einkaufszentrum endlich wieder zum modernen und lebendigen Treffpunkt für alle Shopping-Fans und Besucher werden. SEITE 2
2 graz
www.grazer.at 24. MÄRZ 2026
Aus Annenpassage
wird Anna Passage
So soll es bei der neuen Anna Passage bald wieder aussehen. Viele strahlende Kunden, die ein tolles Anbot an Geschäften und Gastro vorfinden. SCHWARZWEISS-ARCHITEKTEN
NEUSTART. Nach
Jahren des Leerstands
eröffnet am Samstag
ein neuer Ankermieter
in der „Anna Passage“.
Von L. Schweighofer & S. Naseradsky
redaktion@grazer.at
Nun ist es also fix: Die Annenpassage,
lange das
Sorgenkind der heimischen
Politik, startet neu durch.
Wie wir bereits in unserer E-Paper
Ausgabe vom 12. Februar berichtet
haben, haben die Inhaber
der List Group aus Wien viel vor
und mit Action bereits den ersten
Ankermieter an Bord. Dieser öffnet
am kommenden Samstag, 28.
März seine Türen für Schnäppchenjäger
und begeisterte Shopper.
kanntesten Einkaufspassagen
der Steiermark und ein zentraler
Treffpunkt im Grazer Westen.
Der ursprüngliche Name lehnte
sich an die Annenstraße, deren
Taufpatin 1847 Maria Anna
von Savoyen, die Gemahlin von
Kaiser Ferdinand I. war, an. Mit
der geplanten Neubelebung des
Kaufhauses samt Passage soll
nun auch der Name eine neue
Bedeutungsebene erhalten:
„Anna Passage“ knüpft an die
Geschichte und Lage an, klingt
aber persönlicher, zugänglicher
und zeitgemäßer. Der Verzicht
auf die alte Form „Annen-“ ist
bewusst gewählt, um zu einem
noch lebendigeren, emotionaleren
Identifikationsbegriff zu
gelangen. So steht „Anna Passage“
für eine Neuausrichtung,
hin zu einem offenen und modernen
Raum. Der neue Name
soll die Passage wieder zu einem
Ort machen, der sich anfühlt wie
ein Teil der Nachbarschaft: bekannt,
freundlich, menschlich“,
heißt es von der PR Agentur des
Unternehmens.
Bewegte Geschichte
Eröffnet wurde die Annenpassage
1986 und erfreute sich bei
den Grazer großer Beliebtheit,
Neuer Name
Doch damit nicht genug: Um
den Relaunch komplett zu machen,
bekommt die Passage
auch einen neuen Namen: Aus
der Annenpassage wird die Anna
Passage. „Die Annenpassage
war über viele Jahre eine der bewar
sie doch eine bequeme Abkürzung
zum Hauptbahnhof.
Mit der Errichtung der Straßenbahnunterführung
begann der
schleichende Niedergang der
Passage. Seit 2019 ist der Durchgang
zudem komplett geschlossen.
Der Idee von Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner
zu einer Radgarage wurde von
den Eigentümern eine Absage
erteilt. Nun also der Neustart
als Anna Passage. Man darf gespannt
sein, welche Mieter in
den kommenden Monaten noch
folgen werden.
Die Annenpassage erhält nicht nur einen neuen Ankermieter, sondern auch
einen neuen Namen. Anna Passage soll wieder Kunden anlocken. DER GRAZER
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10,
Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION:
Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Dorian Krois (0664/80 666 6533), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena Leitold
(0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),
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Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 171.043 (der Grazer, wö. ÖAK 2.HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
24. März 2026 www.grazer.at
graz 3
Heißes Pflaster im Landhaus
LANDTAG. 3,8 Millionen Euro für Bad Ischl und kein Klimaticket im Koralmtunnel: Opposition
warnt vor teurer Abhängigkeit und kritisiert das Aus für Ticket-Gerechtigkeit.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Heute tagt der Steiermärkische
Landtag im Zeichen
der Grundversorgung.
Im Fokus steht der neue Kooperationsvertrag
mit dem Krankenhaus
Bad Ischl: Jährlich fließen
3,8 Millionen Euro nach Oberösterreich,
damit steirische Patienten
im Ausseerland mitversorgt
werden. Während Gesundheitslandesrat
Karlheinz Kornhäusl
und FPÖ-Klubobmann Marco
Triller von einer „einmaligen“
länderübergreifenden Lösung
sprechen, übt die Opposition
scharfe Kritik. SPÖ-Chef Max
Lercher warnt vor einer gefährlichen
Abhängigkeit durch die
jährliche Kündbarkeit des Vertrags,
während KPÖ und NEOS
Kostenexplosionen sowie eine
mögliche „Zweitklasse-Medizin“
für Steirer befürchten.
Koralm-Posse
Abseits der Gesundheitsdebatte
sorgte die Ticket-Regelung
im Koralmtunnel für Unmut. Die
Grünen kritisierten, dass das regionale
Klimaticket dort nicht
gelte, was Lambert Schönleitner
als „Schildbürgerstreich“
bezeichnete. Er forderte eine
Lösung nach dem Vorbild des
Arlbergtunnels in Tirol und Vorarlberg,
wo regionale Tickets akzeptiert
werden. Die Steiermark
müsse hier endlich in die Verantwortung
gehen, statt auf den
Bund zu verweisen. Trotz der
Forderung nach einem Ende dieser
„Posse“ wurde der entsprechende
Antrag der Grünen heute
von den Regierungsparteien
ÖVP und FPÖ abgelehnt.
Die Opposition kritisierte in der heutigen Landtagssitzung unter anderem
die hohen Kosten für den Versorgungsvertrag mit Oberösterreich scharf. KK
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www.grazer.at 24. MÄRZ 2026
Stadtplan für Hilfsangebote
GESUNDHEIT. Der neue „Grazer Stadtplan Seelische Gesundheit“ soll es Menschen erleichtern, Hilfsund
Beratungsangebote in Graz zu finden. Über 60 Angebote sind im digitalen Plan abrufbar.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Viele Menschen geraten im
Laufe ihres Lebens in psychische
Krisen. In einer
solchen Situation ist es wichtig zu
wissen, wo man Hilfe bekommt.
Das neue Online-Tool „Grazer
Stadtplan Seelische Gesundheit“
bietet einen Überblick über Beratungs-
und Unterstützungsangebote
in Graz und hat zum Ziel,
den Zugang zu Hilfsangeboten für
Menschen in Krisensituationen
zu erleichtern. Über 60 Angebote
im Stadtgebiet sind im digitalen
Stadtplan abrufbar. „Psychische
Gesundheit ist eine gemeinsame
Aufgabe. In Graz arbeiten viele
engagierte Einrichtungen daran,
Menschen zu unterstützen. Der
Stadtplan hilft dabei, dieses Netz-
werk sichtbar zu machen und so
beim ersten Schritt zu unterstützen“,
betont Gesundheitsstadtrat
Robert Krotzer.
Vorgestellt wird der neue
Stadtplan beim Runden Tisch
psychosoziale Versorgung.
Drehscheibe
Der digitale Stadtplan zur psychosozialen
Versorgung entspricht
dem Ansatz der Gesundheitsdrehscheibe
Graz, die Orientierung
im Gesundheitssystem für
alle Menschen erleichtern will.
„Gesundheit entsteht nicht nur
im Behandlungszimmer. Manchmal
braucht es Beratung, Unterstützung
im Alltag oder einfach
jemanden, der zeigt, wohin man
sich wenden kann“, so Benjamin
Willfort, Psychologe in der Gesundheitsdrehscheibe.
Psychologe Benjamin Willfort, Eva Winter, Leiterin des Grazer Gesundheitsamtes
und Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer. (v.l.)
FOTO FISCHER / STADT GRAZ
Waldbrandübung
Bei der Waldbrandübung nehmen rund 100 Einsatzkräfte teil. Die betroffenen
Bereiche sind während der Übung gesperrt und gekennzeichnet. BF GRAZ
EINSATZ. Heute findet
am Buchkogel eine
großangelegte Waldbrandübung
statt.
Wer heute Rauch und
Qualm am Buchkogel
sichtet, hat keinen Anlass
zur Sorge, denn: Das Sicherheitsmanagement
der Stadt Graz
führt heute eine der größten
Waldbrandübungen seit Jahren
durch. Gemeinsam mit zahlreichen
Einsatzorganisationen
und Behörden wird das koordinierte
Zusammenwirken und
die praktische Umsetzung von
Maßnahmen gefestigt, um sich
auf einen möglichen Waldbrand
bestens vorzubereiten. Das Szenario
bleibt bewusst vage, um
Einsatzkräfte mit einer unklaren
Lage zu konfrontieren, welche
auch bei einem Ernstfall zustande
kommt. Ein Waldstück wird
bei der Übung nicht in Brand
gesetzt, aufgrund dessen besteht
kein Grund, die Feuerwehr zu
alarmieren.
Sperrung
In der Gablenzkaserne findet der
zweite Teil der Übung statt - rund
40 Flughelfer der Berufsfeuerwehr
und der Bergrettung haben
die Möglichkeit, den neuen Militärhubschrauber
AW 169 „Lion“
kennenzulernen und diesen in
weiterer Folge im Einsatz zu beobachten,
denn es ist der erste
Assistenzeinsatz des neuen Bundesheer-Fluggeräts.
Auch der
Winden- und Außenlastbetrieb
(Bambi Bucket) wird geschult
und geübt. Um Spaziergänger zu
schützen, ist das Übungsgelände
am Buchkogel sowie der Bereich
des Rückhaltebecken Bründlbach
gesperrt und entsprechende
Kennzeichnungen sind angebracht.
Insgesamt nehmen rund
100 Einsatzkräfte an der Übung
teil.
www.grazer.at
präsentiert
6 graz
www.grazer.at 24. März 2026
Neue Medikamente mit KI
INNOVATIV. Forscher der Uni Graz nutzen nun KI auf der Suche nach neuen Medikamenten. Dafür
wird Chemie mit künstlicher Intelligenz verknüpft, um so die Forschungszeit zu verkürzen.
Neuer Ansatz
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Um neue Medikamente
bzw. Wirkstoff-Moleküle
zu entdecken, braucht es
ein Chemielabor voller heikler
Stoffe, mit denen komplexe Reaktionsketten
ausgelöst werden
müssen.
Das klingt einfach, ist aber
sehr herausfordernd, wie Gabriele
Laudadio erklärt: „Es ist wie
ein hochkomplexes Puzzle. Wir
müssen eine Vielzahl von Parametern
optimieren.“ Was sind
die richtigen Elektroden, welche
Stromstärke benötigt man? Dieses
Rätsel will der Forscher am
Institut für Chemie der Universität
Graz lösen. „Dafür müssen
wir im Try-and-Error-Prinzip
hunderte Versuche durchführen,
bis wir Erfolg haben.“
Um diesen Prozess zu verbessern,
wird gemeinsam mit den Wissenschaftlern
des Research Center
for Pharmaceutical Engineering
(RCPE) und der Merck KGaA nun
ein neuer Weg eingeschlagen: Chemie
wird mit künstlicher Intelligenz
verknüpft. Mit der sogenannten
Bayessche Optimierung wird die
Versuchsreihe so weit optimiert,
dass man nur noch 20 bis 30 Anläufe
benötigt. „Wir bekommen auch
Gewissheit, dass wir die optimalen
Konditionen für unseren Versuch
gefunden haben“, erklärt Laudadio.
Bis auf diesem Weg Medikamente
entstehen, sind noch zahlreiche
weitere Schritte und Testreihen nötig.
Aber: „Diese Methode stellt einen
riesigen Fortschritt für die Entwicklung
neuer Wirkstoffe dar“, ist
der Forscher überzeugt.
Eduardo Rial-Rodriguez, Gabriele Laudadio, Florian Wagner und Oliver Kappe
nutzen KI auf der Suche nach neuen Medikamenten (v.l.).
UNI GRAZ
Jetzt
mitdiskutieren
www.facebook.com/derGrazer
Bereits lange überfällig
Längst überfällig und würde für
alle viele Synergien bringen.
Stefan Herzog
* * *
Freiwillig eingemeinden
Welche Gemeinde rund um Graz
würde freiwillig ihr komplettes
Gemeindewesen aufgeben und
sich zu Graz eingemeinden lassen???
Jack Rock Sebastian
* * *
Geschäfte vertrieben
Sie brauchen das Geld von den
Einkaufzentren, da sie in der
Innenstadt Geschäfte vertrieben
haben. Dann kommen sie auch
noch auf die Idee einer Parkplatz-Gebühr
vor den Einkaufszentren.
Heinz Heinrich Huter
* * *
Die betroffenen Bürger
Ich bin dagegen, aber hey, befragt
doch einfach die Bürger der
betroffenen Gemeinden. Und
was die wollen, sollte gemacht
werden.
Samuel Reicher
* * *
Untergang für Graz
KPÖ und SPÖ und die Grünen
sind der Untergang der Stadt.
Josef Preininger
Antwort auf Josef P.
Naja der Untergang ist es nicht
gerade. Es gab in den letzten 50
Jahren so ziemlich alle denkbaren
Stadtregierungskoalitionen
und die Stadt ist bislang noch
nie untergegangen. Hingegen:
Ob diese Koalition von den
Wählerinnen und Wählern in
wenigen Monaten Rückenwind
erhält oder auf Gegenwind
stößt, wird spannend.
Wolfgang Wagner
* * *
Geld im Mittelpunkt
Kahr geht es ja nur um die
mehr Einnahmen!!!
Heinz Hillebrand
* * *
Sehr viele Schulden
Die braucht Geld,bei so viele
Schulden??
Hannelore Freitag
* * *
Keine eigene Idee
Das ist nicht die Idee von Frau
Kahr.
Karin Beck
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Wir platzen
aus allen
Nähten
Graz wächst weiter - doch wo
ziehen wir in Zukunft die
Grenzen? Bürgermeisterin Elke
Kahrs Vorstoß, Umlandgemeinden
wie Seiersberg oder Feldkirchen
schlicht einzugemeinden,
hat ein politisches Beben
ausgelöst. Während die Stadtspitze
auf die hohen Infrastrukturkosten
für Pendler verweist,
formiert sich in der Politik massiver
Widerstand.
REAKTIONEN & KOMMENTARE
24. MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz 7
Positive Bilanz im Tourismus
ERFREULICH. Der positive Trend im steirischen Tourismus hat sich auch in der aktuellen Wintersaison
fortgesetzt. Das zeigt die vorläufige Hochrechnung der Landesstatistik von November bis Februar.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Nach vier von sechs Wintermonaten
verzeichnet
die Steiermark ein deutliches
Plus. Insgesamt konnten 1,3
Millionen Ankünfte und 4,4 Millionen
Nächtigungen verzeichnet
werden. Das ist ein Plus von drei
Prozent bei Ankünften und Nächtigungen
gegenüber dem Vorjahr.
International
Vor allem die internationalen Gäste
sorgen für ein Wachstum. So
stiegen die Ankünfte aus internationalen
Märkten um 7,3 Prozent
und die Nächtigungen um 6,2 Prozent.
Der stärkste Zuwachs war
aus Bayern, den Niederlanden,
Tschechien und Italien zu verzeichnen.
Bei den steirischen Re-
gionen verzeichneten besonders
die Erlebnisregionen Schladming-
Dachstein, Murau und Murtal den
größten Zuwachs. „Die aktuellen
Zahlen zeigen klar: Die Steiermark
ist im Winter ein gefragtes
Reiseziel. Dieses Wachstum bestätigt
den erfolgreichen Kurs und
die enge Zusammenarbeit aller
Partner im Land“, betont Landeshauptmann
Mario Kunasek.
„Wir sehen heuer eine kompakte
Wintersaison mit der Kernzeit
Dezember, Jänner und Februar.
Die internationale Nachfrage
zeigt sich dabei sehr dynamisch.
Für die verbleibenden Monate
März und April erwarten wir
eine differenzierte Entwicklung,
denn die Rahmenbedingungen
sind herausfordernd“, ergänzt
Michael Feiertag, Geschäftsführer
von Steiermark Tourismus.
Pistengaudi: In den ersten vier von sechs Monaten verzeichnete der
steirische Tourismus ein deutliches Plus.
STEIERMARK-TOURISMUS-_-IKARUS
Umsatzplus in Grazer Centern
BILANZ. Gleich zwei Grazer Shoppingcenter dürfen sich über ein Umsatzplus freuen. Der Citypark
verzeichnet ein Plus von 13 Prozent, der Murpark von 2,4 Prozent. Auch kommen mehr Besucher.
Sowohl der Citypark als auch der Murpark können beide ein Umsatzplus
und eine starke Besucherfrequenz 2025 verzeichnen. MURPARK, CITYPARK_WERNER-KRUG
Von Sabrina Naseradsksy
sabrina.naseradsky@grazer.at
Der Citypark darf sich
über ein Umsatzplus
von 12,7 Prozent auf
über 155 Millionen Euro freuen.
Auch die Besucherzahlen
sind gestiegen. So erhöhte sich
die Frequenz um 7,4 Prozent
auf über 4,6 Millionen.„Nach
einer intensiven Umbauphase
und vielen neuen zugkräftigen
Marken bestätigt sich, wie stark
der Citypark in Graz und weiten
Teilen der Steiermark verankert
ist. Das deutliche Umsatz- und
Frequenzplus bestätigt, dass
die Investitionen der letzten
Jahre in Qualität, Angebotsvielfalt
und Aufenthaltsqualität voll
aufgehen“, so der neue Center-
Manager Richard Oswald.
Auch die Gutscheine waren
begehrt. Hier gab es ein Plus
von 7 Prozent bei den Zehner-
Gutscheinen.
Ebenfalls stark
Ebenfalls über ein Umsatzplus
kann der Murpark verzeichnen.
Hier ist der Umsatz um 2,4 Prozent
gestiegen. Auch die Besucherfrequenz
blieb hoch. Sie ist
auf dem Niveau des Vorjahres
stabil geblieben.
„Das erfreuliche Umsatzplus
unterstreicht die herausragende
Marktposition des Murpark
in Graz sowie seine hohe Relevanz
für die gesamte Region.
Die Kombination aus etablierten
Marken, starken regionalen
Partnern und gezielt inszenierten,
erlebnisorientierten Veranstaltungen
schafft nachhaltige
Wettbewerbsvorteile und differenziert
den Standort klar vom
Mitbewerb“, freut sich Center-
Managerin Carina Weyringer.
8 graz
www.grazer.at 24. MÄRZ 2026
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ anna.stocker@grazer.at
Ladendieb wurde
festgenommen
■ Im Bezirk Lend kam es gestern
zu einem Ladendiebstahl
in einem Lebensmittelmarkt.
Kurz nach 15 Uhr bemerkte ein
Ladendetektiv einen 41-jährigen
Mann beim Diebstahl auf
frischer Tat. Als der Detektiv den
Tatverdächtigen in ein Büro begleiten
wollte, verweigerte dieser
die Mitwirkung.
Daraufhin
versuchte der Detektiv,
den Mann festzuhalten, um
ein Verlassen des Geschäftes
zu verhindern. In weiterer Folge
attackierte der 41-Jährige
den Detektiv mit Faustschlägen
und Tritten, wobei dieser den
Angriffen ausweichen konnte.
Nachdem es gelang, den Tatverdächtigen
zu Boden zu bringen,
Ein Mann hat in einem Lebensmittelmarkt einen Diebstahl begangen und
im Zuge seiner Anhaltung einen Ladendetektiv attackiert.
GETTY
versuchte dieser erneut, sich mit
Schlägen und Tritten zu befreien.
Zudem bedrohte er den Detektiv
mit dem Umbringen. Der
Mann wurde schließlich festgenommen
und über Anordnung
der Staatsanwaltschaft Graz in
die Justizanstalt Graz-Jakomini
eingeliefert.
Äste drohten auf
Straße zu stürtzen
Am Montag wurde die Freiwil-
lige Feuerwehr Haselbach von
der Marktgemeinde Eggersdorf
in die Ehrenbergstraße
alarmiert. Dort drohten Äste
auf die Straße zu stürzen. Umgehend
wurde das Wechselladefahrzeug
der Freiwilligen
Feuerwehr Eggersdorf bei Graz
nachalarmiert, um die Äste
mit einem Arbeitskorb abzutragen.
Abschließend wurde
die Straße gereinigt. Personen
wurden nicht verletzt und kamen
nicht zu Schaden.
Die Zeitumstellung betrifft auch die
Nightlines.
HOLDING GRAZ/WATZINGER
Zeitumstellung
bei der Holding
■ In der Nacht auf Sonntag, den
29.März, heißt es wieder: Zeit,
an der Uhr zu drehen. Die Sommerzeit
beginnt und lässt den
Zeiger eine Stunde nach vorne
springen. Auch die Nightlines
„ticken“ in dieser Nacht ein wenig
anders. Um 0:30 Uhr und
1:30 Uhr fahren sie jeweils ab
dem Jakominiplatz nach Winterzeit,
um 3:30 Uhr bereits nach
Sommerzeit. Wer so spät noch
unterwegs ist, sollte also dementsprechend
auf die richtige
Zeit achten.
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24. MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz 9
Einladung zum Girls‘ Day
AKTIONSTAG. Junge Frauen erhalten beim Girls‘ Day die Möglichkeit, die faszinierende Welt technischer,
handwerklicher und naturwissenschaftlicher Berufe aus nächster Nähe zu entdecken.
Von Anna Stocker
anna.stocker@grazer.at
Ein Tag für die Mädels: Der
Girls’ Day im April ist ein
internationaler Aktionstag,
der Frauen dazu ermutigen soll,
technische, handwerkliche oder
naturwissenschaftliche Berufe zu
ergreifen – Bereiche, die oft noch
von Männern dominiert werden.
Mädchen erhalten an zwei Tagen
die Möglichkeit, neue Zukunftsperspektiven
zu entdecken und sich
ihre Stärken bewusst zu machen.
Der Girls’ Day findet Ende April
statt und hat sein Programm mit
Erfolg erweitert: Am 23. April werden
in der Oper Graz, im Schauspielhaus
Graz, in der Dekorationswerkstatt
(art+event Theaterservice
Graz) und in der Kostümwerkstatt
(art+event Theaterservice Graz)
spannende Einblicke in die Berufe
und hinter die Kulissen geboten
sowie Gespräche mit Experten
ermöglicht. Am 24. April geht es
weiter mit dem Next Liberty Kinder-
und Jugendtheater und dem
Kindermuseum FRrida & freD.
Anmeldungen
Beide Termine im April sind
wichtige Tage, die Mut machen
und zeigen, dass Interessen,
Talente und eine Begeisterung
mehr zählen als das Geschlecht.
Auf graz.at/girlsday sind unter
den Terminen die jeweiligen
Programmpunkte angegeben.
Dort kann man sich ab dem 8.
April auch anmelden. Es wird
darum gebeten, dies bis spätestens
17. April zu tun, denn: Die
Plätze sind begrenzt!
Bereits der Girls‘ Day 2025 war ein voller Erfolg und verdeutlichte das große
Interesse an technischen und handwerklichen Berufen.
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Konfrontation: Den Spitzenkandidaten für die Grazer Gemeinderatswahl wird
morgen zu Wirtschaftsthemen und Standortfragen auf den Zahn gefühlt. WK STMK
Ausblick
Was am Mittwoch
in Graz wichtig ist
■ „der Grazer“ lädt gemeinsam mit der WK Steiermark zur großen
Diskussion der Spitzenkandidaten für die Gemeinderatswahl. Das Gespräch,
das vor allem auf Wirtschaftsthemen fokussiert, ist ab 18 Uhr
live auf www.grazer.at zu sehen.
■ Landesrätin Claudia Holzer, Michael Schwendinger vom VCÖ
und ÖBB-Regionalleiter Peter Wallis geben den Startschuss zum
VCÖ-Mobilitätspreis 2026, der heuer unter dem Motto „nachhaltig.
effizient.innovativ“ steht. Der Fokus liegt auf dem Energieverbrauch.
■ Zuerst war die Tunnelröhre Richtung Norden dran. Jetzt wird der
Plabutschtunnel zwei Nächte lang in Fahrtrichtung Süden gereinigt.
Die Umleitung erfolgt zwischen 20 und 5 Uhr über das Stadtgebiet.
■ Im Schauspielhaus geht die dritte Ausgabe von „Digithalia“, dem
Festival für virtuelle Theaterformen, über die Bühne. Internationale
Gastspiele, immersive Arbeiten und Eigenproduktionen verwandeln
das Haus vier Tage lang in ein Labor für Theater im digitalen Zeitalter.
■ Die Diözese Graz-Seckau und die Geo-Hero Beratung OG präsentieren
eine gemeinsame App: Stiller Begleiter. Diese vereint vier
Funktionen: die Sammlung pastoraler Dienste für Trauernde, Dienstleistungen
rund ums Grab, einen digitalen Erinnerungsplatz für Verstorbene
und das Finden von Grabstellen.
■ In seinem zweiten großen Konzert dieser Saison präsentiert das
Orchester der Kunstuniversität Graz um 19.30 Uhr im Stefaniensaal
Musik von Johannes Brahms, Gustav Mahler und Clara Schumann.
Es dirigiert KUG-Professor Marc Piollet.
UMBERTO TOZZI
DAS LETZTE ÖSTERREICH-KONZERT
26 | 04 | 2026
26 | 04 | 2026
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WOLFGANG
AMBROS
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19 | 06 | 2026
19 | 06 | 2026
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LIPIZZANERGESTÜT
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14 | 08 | 2026
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| 08 | 2026
15 | 08 | 2026
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