25.03.2026 Aufrufe

NullZwoSechsEins/01

Neues aus Koblenz und der Region

Neues aus Koblenz und der Region

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN
  • Keine Tags gefunden...

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

MITMACHEN

UND GEWINNEN

SEITE 45

ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG XX. XXXXXXX 2026

ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG VOM 2. APRIL 2026

THEMENWELTEN.

RHEIN-ZEITUNG.DE

DAS KOBLENZER STADTMAGAZIN

ABSCHIED VOM RATHAUS

Bürgermeisterin Ulrike Mohrs blickt zurück

GÜLSER BLÜTENFEST

Ein Fest, auf das der ganze Ort stolz ist

WIE KOBLENZ NEUE RÄUME GEWINNT

Chantal Oberst im Interview

Verein für Standortmarketing

und Tourismusförderung e.V.

in Koblenz und der Region


Dein Stil.

ella b.

Inhalt

Keine Kompromisse.

Mode für alle, die ihren eigenen Stil haben.

Editorial 4

Stadtgespräch 5

Ulrike Mohrs nimmt Abschied vom Rathaus 5

0261-Glanzlichter 8

Mein Koblenz 9

Kulturfabrik Koblenz – Geschichte zum Anfassen 10

STADTGESPRÄCH

Stadt-Flair 12

Was geht rund um’s Eck? 12

Koblenz blüht bringt Frühlingsleben in die Altstadt 14

Tisch-Gespräch: Bistro Oh là là 16

Stöber-Tour: ella b. 18

Handwerksmesse 2.0: Handwerk hautnah erleben 20

Koblenzer Kulturgeheimnisse 22

Koblenzer Unikate 24

Manfred Gniffke: Der „größte Koblenzer“

bleibt sich auch mit fast 90 treu 24

Familiensinn: Elektro Künster 26

Schon gewusst? 28

Stadtteil-Liebe 32

Güls: Ein Stück Moselromantik 32

Gülser Blütenfest: Ein Fest, auf das der Ort stolz ist 34

Ehrenbreistein: Tief im Fels, nah an der Geschichte 36

Die Schloßstraße erfindet sich neu 37

Stadt-Werk 38

Wie Koblenz neue Räume gewinnt 38

Radfahren in Koblenz macht immer mehr Spaß 41

Wenn Kunst über den Rhein schwebt,

wird Inklusion sichtbar 43

Mitten in der Koblenzer Altstadt wartet ein Laden,

der Mode anders denkt.

Für alle die Mode lieben.

Für alle die ihren eigenen Weg gehen.

Entdecke deinen Look

in unserem Store in der Koblenzer Altstadt, Entenpfuhl 37.

Service 45

Mitmachen & gewinnen 45

Koblenz geht ins Kino 46

Fünfte Auflage: „Koblenz liest ein Buch“ 46

IMPRESSUM

„NullZwoSechsEins“ ist ein Anzeigensonderveröffentlichung

der Rhein-Zeitung vom 2. April 2026.

HERAUSGEBER I Mittelrhein-Verlag GmbH I 56072 Koblenz

Verleger Walterpeter Twer I Geschäftsführer Thomas Regge

ANZEIGEN I rz-Media GmbH I 56072 Koblenz I Geschäftsführer Evangelos Botinos

Leitung regionale Märkte Heike Leuters

REDAKTION I rz-Corporate Service GmbH I 56072 Koblenz I

Christian Koch (V.i.S.d.P.)

KONZEPTION I LAYOUT I sapro GmbH I 56072 Koblenz

DRUCK I rz-Druckhaus I Mittelrheinstraße 2-4 I 56072 Koblenz

ella-b.fashion ellab.fashion ellab.fashion



NullZwoSechsEins –

das Stadtmagazin für Koblenz

Ein neues Format für Geschichten, die zeigen, was in der Stadt gelingt.

GRUSSWORT

4

0261 – für uns ist das weit mehr als

eine Vorwahl. Es ist ein Code für

Zugehörigkeit, für das „Schängel-

Gefühl“ und ein Selbstverständnis,

das Generationen verbindet. Koblenz

verändert sich – oft leise, im

Kleinen, aber stetig. Es ist Zeit für ein

Format, das diesen Wandel nicht nur

begleitet, sondern ihm ein Gesicht

gibt.

Aus Verbundenheit zur Stadt

Dieses Magazin ist für alle gemacht,

die Koblenz im Herzen tragen: vom

engagierten Unternehmer über die

junge Familie in der Vorstadt bis hin

zu den Menschen, die in ihren Vereinen

das Stadtleben erst möglich machen.

Als Medienhaus mit Stammsitz

in Koblenz ist die Rhein-Zeitung seit

jeher tief mit dieser Stadt verwurzelt.

Genau aus dieser engen Verbundenheit

heraus ist es uns ein besonderes

Anliegen, mit „NullZwoSechsEins“

ein neues Format zu präsentieren,

das dort ansetzt, wo Koblenz zu Hause

ist. Was dieses Magazin so besonders

macht? Wir wollen Ihnen nicht

einfach nur zeigen, was passiert.

Unser Anspruch ist es, das Stadtleben

für Sie einzuordnen und Orientierung

zu geben. Wir suchen gezielt

nach den Geschichten, die zeigen,

was in Koblenz wirklich gelingt. Wir

werfen einen Blick auf das Moderne,

auf neue Betriebe und Kultur, ohne

dabei die Traditionen zu vergessen,

die uns ausmachen.

Starke Allianz für ein

starkes Magazin

Ein solches Projekt braucht ein stabiles

Fundament. Wir freuen uns,

dass wir mit dem Stadtmarketing

Koblenz, der Koblenz-Touristik, dem

SMART e.V. und dem Koblenzer Bürgerverein

e.V. Partner an Bord haben,

die das Stadtleben aus den unter-

schiedlichsten Perspektiven kennen.

Diese Zusammenarbeit ist für uns

ein großer Gewinn: Sie schafft Nähe

zu Themen, Ideen und Netzwerken,

die Koblenz prägen. In diesem

gemeinsamen Rahmen geben

Partner und Redaktion wichtige

Impulse. Gleichzeitig garantieren

wir Ihnen als Leser eine

klare redaktionelle Handschrift.

Wir finden das Gute nicht, weil

wir es behaupten, sondern weil

wir mit journalistischer Sorgfalt

danach suchen. So entsteht ein

Magazin, das durch seine Verlässlichkeit

überzeugt und echte Relevanz

bietet.

Ein Format, das wachsen will

Diese erste Ausgabe markiert eine

Geburtsstunde. „NullZwoSechsEins“

soll mit Ihnen wachsen, Ausgabe

für Ausgabe, und dabei auch den

Blick über die Stadtgrenzen hinaus

ins Umland werfen. Wir führen

Heimatverbundenheit und Gegenwart

zusammen, um Raum für die

besten Geschichten unserer Region

zu schaffen.

Herzlich willkommen in Ihrem

neuen Stadtmagazin.

Denn dau bis Kowelenz!

EVANGELOS BOTINOS

Geschäftsführer

der rz Media GmbH

HEIKE LEUTERS

Leiterin Regionale Märkte

der rz Media GmbH

Ulrike Mohrs vor dem Kurfürstlichen Schloss in Koblenz: Die Bürgermeisterin blickt auf ihre Amtszeit zurück und schlägt zugleich

ein neues Kapitel auf. Foto: Stadt Koblenz

Ulrike Mohrs nimmt

Abschied vom Rathaus

Die Bürgermeisterin blickt zurück auf harte Nächte und stille Kraftquellen

Ulrike Mohrs, Bürgermeisterin der

Stadt Koblenz, ist allseits beliebt.

Dennoch tritt sie nicht zur Wiederwahl

an. Wir sprachen mit der noch

amtierenden Bürgermeisterin über

ihre Gründe, über bewegende Momente

ihrer Amtszeit, aber auch über

Privates.

Frau Mohrs, Sie hören gerade viel

Bedauern über Ihren Abschied.

Warum verlassen Sie dieses Amt,

obwohl Sie so beliebt sind?

Ich habe die vergangenen Jahre

wirklich mit Leib und Seele als Bürgermeisterin

gearbeitet. Es war eine

unglaublich wertvolle Erfahrung.

Gerade die Krisen – die Pandemie,

die Ahrflut, die Flüchtlingswelle aus

der Ukraine – haben diese Zeit geprägt.

Und ich habe sie gut bewältigt.

Die Feuerwehr meinte immer zu mir:

„Sie können Krisen.“ Und ich glaube,

das stimmt. Ich habe keine Angst vor

Entscheidungen. Und das war in diesen

Zeiten entscheidend.

Warum jetzt der Rückzug?

Das Amt fordert einen mit Haut und

Haaren. Es ist ein 24/7-Job, gerade

wenn man die Verantwortung für Sicherheit

trägt. Ich bin jetzt 60. Wenn

ich noch einmal angetreten wäre,

wäre ich fast 70 am Ende der Amtszeit.

Und ich finde, man sollte gehen,

wenn die Menschen sagen: „Schade,

dass sie geht“ – und nicht: „Wann

geht sie endlich?“ (lacht).

Außerdem habe ich ein sehr attraktives

Angebot bekommen. Es ist auf

fünf Jahre begrenzt – und ich habe

richtig Lust darauf. Ich werde die

Regionaldirektion Rheinland-Pfalz

der Bundesagentur für Arbeit in

Saarbrücken leiten. Aber ich werde

hier wohnen. Koblenz bleibt mein

Zuhause.

Wenn Sie auf Ihre Amtszeit

zurückblicken: Welche Momente

haben Sie am meisten bewegt?

Ganz klar die Ahrflut. Ich war in der

Leitstelle, habe die Anrufe der Menschen

gehört, die um Hilfe flehten.

Das war emotional kaum auszuhalten.

Auch die Frage, wie wir würdig

mit den Verstorbenen umgehen, hat

mich sehr beschäftigt. Und dann der

Untersuchungsausschuss – noch einmal

alles rechtfertigen zu müssen,

was in dieser Nacht geschehen ist.

Das war belastend.

Und die Pandemie?

Auch das war eine harte Zeit. Die Entscheidung,

die Feuerwehr frühzeitig

zu impfen, war umstritten. Aber sie

STADTGESPRÄCH

5



war richtig. Wäre uns die Hauptwache ausgefallen, hätte

das dramatische Folgen gehabt. Eine wissenschaftliche

Untersuchung hat später bestätigt: Koblenz war eine von

drei Städten, die sehr gut durch das erste Pandemie-Jahr gekommen

ist. Das zeigt mir, dass wir vieles richtig gemacht

haben.

Gab es einen Moment, in dem Sie dachten: Genau

dafür bin ich Bürgermeisterin geworden?

Ja, während der Pandemie. Da habe ich gespürt, warum

ich gerade zu dieser Zeit an diesem Ort bin. Es galt Entscheidungen

zu treffen. Davor habe ich keine Angst. Natürlich

kann man auch eine falsche treffen. Aber ich finde,

das Schlimmste ist, wenn man in solchen Situationen

keine Entscheidungen trifft.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Dass so viele Menschen sagen: „Danke. Es ist schade, dass

Sie gehen.“ In Zeiten, in denen viel geschimpft wird, ist

das nicht selbstverständlich. Ich habe keine einzige negative

Reaktion auf meinen Abschied bekommen. Das hat

mich sehr berührt.

Was werden Sie am meisten vermissen?

Den Kontakt zu Kindern und Jugendlichen. Ob auf

dem Bauspielplatz oder beim Vorlesen – diese Offenheit,

diese direkten Fragen, das war immer erfrischend.

Das gibt Kraft. Und wenn ich dann am Rosenmontagszug

oder auch auf der Straße unterwegs bin und da kommen

Jugendliche auf mich zu und sagen, dürfen wir ein

Selfie mit Ihnen machen. Da geht einem schon das Herz

auf.

Wo haben Sie selbst Kraft geschöpft?

In meiner Familie. Ich lebe in einer Großfamilie – das ist

meine Basis. Und ich bin ein gläubiger Mensch. Der sonntägliche

Kirchenbesuch gibt mir Ruhe und Kraft.

auch gelernt, Verantwortung zu

übernehmen. Geben und Nehmen –

das war immer selbstverständlich.

Und mein Glaube begleitet mich bis

heute.

Frau Mohrs, wie verbringen Sie

Ihre Freizeit?

Ich gehe sehr gerne wandern, fahre

Fahrrad – inzwischen auch E-Bike –

reise viel und lese unwahrscheinlich

gerne.

Wandern Sie eher hier in der Region

oder fahren Sie dafür auch weg?

Beides. Unsere Urlaube sind oft Wanderurlaube

– etwa in Südtirol, auf den

Kanaren oder an der See, wo man

stundenlang am Wasser entlanglaufen

kann. Aber auch hier bei uns ist es

wunderschön. Wir haben herrliche

Traumpfade, Traumpfädchen und

tolle Wege entlang der Flüsse. Das ist

jedes Mal wieder eine Kraftquelle.

Wie schnell lesen Sie ein Buch?

Das kommt darauf an. Über Weihnachten

kann ich ein Buch durchaus

in zwei Tagen lesen. Im Alltag lese

ich meist abends – ein paar Seiten

gehören für mich einfach dazu. Ich

sage immer: Jeden Tag etwas Schönes.

Und das kann schon ein Kapitel

in einem Buch sein. Ich lese übrigens

lieber, als dass ich fernsehe. Lesen

gibt mir mehr Ruhe.

Sie lesen unheimlich viel. Stimmt

es, dass es vor allem Krimis sind?

Zur Entspannung lese ich tatsächlich

sehr gern Krimis. Das ist für mich absolute

Erholung. Ich kann komplett

abschalten und bin ganz in der Geschichte.

E-Book oder klassisches Buch?

Beides. Krimis lese ich oft auf dem E-

Book-Reader, gerade im Urlaub – da

braucht man schnell vier oder fünf

Bücher, und der Koffer bleibt leichter.

Aber manche Bücher möchte ich

auch haptisch in der Hand haben.

Greifen Sie auch zu anderer

Literatur?

Ja, gerade habe ich zwei Bücher gelesen,

die keine Krimis sind und die

ich wunderschön fand: Melody von

Martin Suter und Für Polina von Takis

Würger. Beide haben mich sehr

berührt.

Was bedeutet Rübenach für Sie?

Heimat. Ich lebe dort in einem Großfamilienverbund,

teilweise mit drei

Generationen – rund 15 Menschen

auf drei Häuser verteilt, alles nah

beieinander. Im Sommer sitzt immer

irgendwo jemand im Hof, zu dem

man sich dazusetzen kann. Dieses

Miteinander gibt mir viel Halt.

Was wünschen Sie Ihrer designierten

Nachfolgerin?

Von Herzen wünsche ich ihr, dass

sie mit offenen Armen empfangen

wird. Dass sie Unterstützung bekommt

– im eigenen Dezernat, im

Stadtvorstand und von der Politik. Es

gibt viele Themen, die weitergeführt

werden müssen. Dafür braucht es Zusammenarbeit

und einen fairen Umgang

miteinander. Das ist mein größter

Wunsch: dass konstruktiv und

respektvoll miteinander gearbeitet

wird.

Das Gespräch führte Petra Dettmer

Stil ist mehr als Mode. Es ist ein Gefühl.

STADTGESPRÄCH

7

Sie sind als Quereinsteigerin ins Amt gekommen,

hatten keine politische Karriere hinter sich.

War das ein Vorteil?

Für das Amt ja. Für einen selbst ist es manchmal hart. Ich

erinnere mich an die erste öffentliche Rücktrittsforderung

– das war schon ein Schock. Aber ich glaube, es tut

der Politik gut, wenn auch Menschen von außen kommen

und Dinge hinterfragen.

Was hat Sie besonders beeindruckt?

Die vielen Ehrenamtlichen. Menschen, die sich im Sport,

im Sozialen oder im Karneval engagieren. Es gibt so viele

„versteckte Helden“, die unsere Stadt tragen.

Wenn Sie auf Ihr Elternhaus schauen –

hat Sie das geprägt?

Absolut. Ich sage immer: Mein Elternhaus war ein Sechser

im Lotto. Ich bin behütet aufgewachsen, habe aber

Während ihrer Amtszeit war Ulrike Mohrs regelmäßig Ansprechpartnerin

für die Medien – hier bei einem Pressetermin

in Koblenz. Foto: Stadt Koblenz / Julian Häuser

Wir glauben an Qualität, zeitlosen Stil und daran, dass gute Beratung persönlich sein muss.

Besuchen Sie uns im Altlöhrtor 38 in Koblenz und entdecken Sie Mode, die bleibt.

bonah.fashion



Blumengirlande wird aufgehängt

Florinsmarkt rückt wieder ins Blickfeld

STADTESPRÄCH

8

Der Entenpfuhl blüht wieder auf: Im

April 2026 kehrt die Blumengirlande

„Ciel de Fleurs“ in die Koblenzer Altstadt

zurück – pünktlich zum Frühlingsfest

„Koblenz blüht“. Auf 140

Metern spannt sie sich von Am Plan

bis zur Kreuzung Kornpfortstraße/

Firmungsstraße und bleibt dort bis

Oktober.

Mit ihrem Spiel aus Licht und Farben

setzt sie einen auffälligen Akzent in

der Altstadt und soll die Innenstadt

als Ort zum Verweilen attraktiver

machen. So verbindet die Installation

auf spielerische Weise die Flusspromenade

mit dem Herz der Altstadt.

Das „Wunschkind“ am Görresplatz

bleibt der Koblenzer Altstadt erhalten

– aber unter neuem Namen

und mit frischem Wind. Zum Jahresbeginn

2026 hat das beliebte Familien-

und Kindergeschäft in der

Firmungstraße 4 – 6 den Besitzer gewechselt:

Das Unternehmen „Neka“

hat den Laden übernommen und

führt ihn künftig als „Wunschkind by

Neka“ weiter.

Auch in Sachen Nachhaltigkeit setzt

das Projekt ein Zeichen: Die Blüten

und Girlanden sind vollständig recycelbar

und frei von Schadstoffen wie

Phthalaten oder Chlorverbindungen.

Die erneute Installation ist Teil einer

langfristigen Strategie des Koblenzer

Stadtmarketings zur Belebung und

besseren Vernetzung der Innenstadt.

Umgesetzt wird das Projekt von der

Wirtschaftsförderung Koblenz – gefördert

durch das Landesprogramm

„Innenstadt-Impulse“. red

Foto: Koblenz-Stadtmarketing GmbH

Wunschkind bleibt mit neuem Namen und frischem Wind

Gleiche Gesichter, neuer Name

Neka schließt dafür seine bisherige

Filiale in Andernach und zieht vollständig

in das Ladenlokal ein. Das

bisherige Team wird übernommen –

wer das Wunschkind kennt, wird

also auch die vertrauten Gesichter

wiederfinden und weiterhin auf

persönliche, kompetente Beratung in

gewohnter, familiärer Atmosphäre

vor Ort treffen.

Frl. Diehl zieht um – und macht gleich groß auf

Die Karamellmanufaktur „Frl. Diehl“

hat in die Koblenzer Altstadt gewechselt

– und das gleich mit einem großen

Auftritt. Seit dem 5. Januar 2026 begrüßt

sie ihre Kundschaft An der Liebfrauenkirche

16, am höchsten Punkt

der Altstadt. Die ehemaligen Räume in

der Firmungstraße 19 hat inzwischen

das Kunst- und Keramikgeschäft „Lädjen“

übernommen. Mit dem Umzug

rückt die Manufaktur noch stärker

in der Firmungstraße 19 hat seit Februar

2026 das „Lädjen“ eröffnet – in

den ehemaligen Räumen der Karamellmanufaktur

„Frl. Diehl“. Hinter

dem Konzept steht Jennifer Kluge,

die in Koblenz bereits das „blumenkindjen

ART STUDIO“ betreibt. Im

vorderen Teil des Ladens können Be-

in den Fokus des Altstadtgeschehens.

Der neue Standort bietet nicht nur

eine charmante Kulisse direkt an der

historischen Kirche, sondern auch

deutlich mehr Platz.

Karamell kochen zum Zuschauen

Ein besonderes Highlight ist die gläserne

Manufaktur: Durch die verglaste

Karamellküche können Besucher

live verfolgen, wie aus Zucker,

Wo früher Karamell gekocht wurde, wird jetzt Ton geformt

sucherinnen und Besucher individuelle

Kunstwerke, fertige Keramik und

lokale Koblenz-Artikel erwerben. Der

hintere Teil gehört dem „Open Pottery

Studio“ – dem Herzstück für kreative

Köpfe. Hier können Gäste Rohkeramik

nach eigenen Vorstellungen bemalen,

ob als kreative Auszeit für sich allein

Nachhaltig, hochwertig –

und jetzt noch mehr Auswahl

Das Sortiment bleibt, was es war: bewusst

ausgewählte, langlebige Produkte,

nachhaltiges Spielzeug und

hochwertige Ausstattung für Babys

und Kinder. Ergänzt wird es künftig

durch das bestehende Neka-Sortiment

– und wer nicht in die Altstadt

kommt, kann das Angebot auch bequem

online durchstöbern. red

Butter und Sahne in handwerklicher

Sorgfalt das weiche, goldene Karamell

entsteht. Vom langsamen Rühren

bis zum fertigen Bonbon – der

gesamte Prozess wird zum Erlebnis.

Das Sortiment umfasst saisonal wechselnde

Karamellbonbons – etwa mit

Meersalz, Espresso oder Rosmarin

– sowie Karamellcremes und immer

wieder Neues, je nach Jahreszeit. red

oder gemeinsam bei einem Geburtstag

oder Junggesellenabschied. Die

fertigen Werke werden anschließend

glasiert und gebrannt – und am Ende

nimmt jeder etwas mit, das es kein

zweites Mal gibt. Ein ganz persönliches

Stück mit eigener Handschrift

und bleibender Erinnerung. red

Am Florinsmarkt wird’s wieder städtisch – und zwar

nicht irgendwann, sondern mit klaren nächsten Schritten.

Hinter dem Projekt steht die JL Gruppe aus Ulm, die

das denkmalgeschützte Ensemble (u. a. Bürresheimer

Hof, Altes Kaufhaus, Schöffenhaus und Galeriebau) Ende

2023 übernommen hat. Seit März 2025 liegt die Baugenehmigung

vor – laut JL Gruppe der zentrale Meilenstein

nach weniger als 18 Monaten Planung und Abstimmung.

Für die Umsetzung setzt der Investor auf Partner wie

Goldbeck und serielle Bauweise, um Zeit und Baustellenlogistik

in der engen Altstadt besser in den Griff zu bekommen.

Inhaltlich soll der Florinsmarkt als gemischter

Stadtbaustein zurückkehren: Ein Brauhaus und weitere

Gastronomie sind ebenso vorgesehen wie 65 Limehome-

Appartements. Ergänzend sind Flächen für Feiern, Kultur

und Veranstaltungen geplant – also Nutzungen, die tagsüber

wie abends Frequenz bringen. Ein Glas-Stahl-Verbindungselement

soll die Gebäude intern verknüpfen; als

Zielmarke nennt die JL Gruppe eine Eröffnung 2027.

Direkt daneben läuft auch an der Florinskirche der Übergang

in die nächste Bauphase sichtbar an. Seit September

2024 sorgt ein Schutzgerüst für Verkehrssicherheit. Seit

September 2025 wird es zurückgebaut und durch ein

Arbeitsgerüst ersetzt, damit der 1. Bauabschnitt – die statische

Sanierung der Türme – starten kann. Stand Januar

2026 ist bereits ein weiterer Baustein erledigt: Die Förster-&-Nicolaus-Orgel

wurde gereinigt und eingehaust, um

sie vor Staub und möglichen Schäden während der Arbeiten

zu schützen.

Weitere Infos unter:

www.jl-gruppe.com/news/pressemitteilungflorinmarkt,

www.stiftung-florinskirche.de

Am Florinsmarkt werden die nächsten Schritte sichtbar: Die

Florinskirche wird weiter saniert, auch das benachbarte Ensemble

rückt wieder in den Blick. Foto: Hermann Schäfer

Mein

Koblenz

Ich könnte niemals

von hier wegziehen.

Wenn ich Koblenz mit einem Wein vergleichen

müsste, würde ich sagen: ein traditioneller Riesling

– trocken, klar, aber offen für Neues. Denn

seit der BUGA ist die Stadt frischer geworden,

mutiger. Und trotzdem ist da dieses „Großstädtchen“-Gefühl

geblieben. Das Weinfestival ist

eine tolle Sache und wenn ich einen Schluck

Wein an der Uferbar genieße mit Blick auf die

Festung, dann bin ich schon glücklich, dass ich

dort lebe, wo andere Urlaub machen.

Ich komme aus Güls. Dort ist mein Lebensmittelpunkt.

Koblenz aber genauso. Ich kann das nicht

trennen. Güls, das ist mein Dorf. Ich könnte

mir nie vorstellen, ins benachbarte Moselweiß

oder Metternich zu ziehen. Güls ist meine Heimat.

Hier bin ich verwurzelt. Die Gemeinschaft

ist stark: Wir sind alle bei den Heimatfreunden

aktiv. Mein Vater ist sogar im Vorstand. Wir organisieren

das Blütenfest, im letzten Jahr war

es besonders groß, wegen der 1250-Jahr-Feier

von Güls. Das Heyerbergfest in den Weinbergen

wird immer beliebter. Aber wir mähen auch

Wanderwege und Bänke zum Rastmachen frei.

Hier kennt man sich. Hier trinkt gerne ein Glas

Wein zusammen.

Ich könnte niemals von hier wegziehen, weil

mir alles fehlen würde. Die Mosel vor der Tür.

Die Menschen. Die Geschichte. Und diese Momente

wie in Corona, als wir mit einem alten

Schulfreund und seinem küfernden Opa ein Fass

aus Gülser Eiche gebaut haben. Abends in der

Werkstatt, mitten in einer seltsamen Zeit – und

am Ende stand da unser „Gülser Jungs“-Fass im

Keller. Güls ist und bleibt meine Heimat!

Jonas Spurzem (28),

Winzer aus Güls

STADTGESPRÄCH

9



NICHTSLIEGTNÄHER!

Kulturfabrik

Koblenz –

Geschichte

zum Anfassen

Zwischen Industriegeschichte und

lebendigem Kulturzentrum

CITYHOTEL KURFÜRSTBALDUIN GMBH

Hohenfelder Straße 12,56068 Koblenz

Telefon: 0261 13320, E-Mail:info@cityhotel-koblenz.de

Online buchen unter: www.cityhotel-koblenz.de

NÄHEN leicht gemacht...

Nähmaschinen

... mit einer Maschine aus dem

Nähmaschinenhaus Diehl!

Overlock-Maschinen

leicht gemacht...

Große Auswahl – Top Preise

Maschinen direkt verfügbar

Stickmaschinen

Neuheiten, Stoffe & Zubehör

Ausführliche Einweisung in die Bedienung

der jeweilig gekaufen Maschine

Nähmaschinenhaus GmbH

Wer zum ersten Mal durch die Türen der Kulturfabrik

in Koblenz-Lützel tritt, braucht einen Moment,

um sich zu orientieren. Die hohen Decken, das alte Mauerwerk,

die Patina eines Ortes, der schon viel gesehen hat

– das ist keine Kulisse, das ist Geschichte zum Anfassen.

Hier, in der Mayer-Alberti-Straße, stand einmal die größte

Briefumschlagfabrik Europas.

Gegründet 1862 von der jüdischen Familie Mayer, war

das Unternehmen ein Stück Koblenzer Wirtschaftsgeschichte.

In der NS-Zeit wurde der Betrieb arisiert, die

Eigentümer zur Flucht in die USA gezwungen. Was zurückblieb,

waren Gebäude und eine andere Zukunft als

gedacht. Das Hauptgebäude diente noch bis 1976 als

Lager für Papier- und Schreibwarenhandel – ein stiller

Nachklang der alten Fabrik, bevor auch das endete und

die Hallen wirklich verstummten.

Dann kam eine Idee, und mit ihr Menschen, die nicht

locker ließen. 1980 versuchte das „Tanztheater Regenbogen“

als erstes, dem Ort neues Leben einzuhauchen.

Als das Projekt Jahre später zu scheitern drohte, griffen

1996 achtzehn Koblenzer Bürgerinnen und Bürger ein –

eine damals bundesweit einmalige Initiative. Sie retteten

die Einrichtung und gründeten die Kulturfabrik GmbH,

die bis heute existiert. Die KuFa war frühe Keimzelle der

ersten Jugendkunstschule in Rheinland-Pfalz – aus ihr

entstand die heutige Jugendkunstwerkstatt Koblenz. Seit

1992 hat das Koblenzer Jugendtheater hier sein Zuhause,

mit eigenen Proberäumen, Werkstätten und Bühne.

Im Theatersaal finden bis zu 350 Gäste Platz. Gespielt

wird so ziemlich alles, was das freie Theater hergibt:

Gastspiele, Tanz, Kleinkunst, Chanson, Musical. Die

monatlichen Bluessessions sind längst Kult. Wer junge

Künstlerinnen und Künstler am Anfang ihrer Karriere

erleben möchte, kommt jeden ersten Donnerstag ins

Nachtcafé. Und wer Kinder hat, findet hier Programme,

die nicht nur unterhalten, sondern etwas hinterlassen.

Das Literaturfestival „ganzOhr“, das Osterferienprojekt

„Grand Hotel Kulturfabrik“ mit seinen Workshops, das

generationenübergreifende „Grand Ensemble“ – das

sind keine Einzelevents, das ist ein Konzept. Am 21. April

machte die „Komische Nacht Koblenz“ Station, eine der

bekanntesten Kleinkunst-Tourneen des Landes.

Kultur fördern?

Machen wir!

Die Sparkasse Koblenz ist einer der

größten Kulturförderer der Region.

Denn es liegt uns am Herzen, dass

Kultur Menschen jeden Alters zugängig

gemacht wird.

Jetzt Kulturförderung

ansehen.

VEEDEL-LIEBE

seit 1882

Rheinstraße 28 • Koblenz • Tel.: 0261-33139

www.diehl-naehmaschinen.de

Die KuFa liegt fußläufig vom Bahnhof Lützel, die Bushaltestellen

Balduinbrücke und Rheinkaserne sind in der

Nähe. Wer hinkommt, bleibt meistens länger als geplant.

Manche Orte haben eine Seele. Dieser hier auch. red

sparkasse-koblenz.de/starkmacher



STADT-FLAIR

12

Was geht rund

ums Eck?

April 2026

Osterfest im DB Museum Koblenz

30. Mai 2026 | KOBLENZ COUTURE

ein toller Familienausflug rund um Ostern: Der Osterhase

versteckt Ostereier, Modellbahnen fahren, Fahrsimulatoren

laden zum Mitmachen ein und eine Mitfahreisenbahn

rundet das Programm ab. Der Eintritt

ist kostenlos (einzelne Aktivitäten wie Führerstandmitfahrten

kosten 2 € pro Person).

Koblenz blüht

10. bis 12. April 2026

Unter dem Motto „Wir bringen den Frühling nach Koblenz“

startet die Stadt traditionell mit ihrer ersten

großen Outdoor-Veranstaltung ins Veranstaltungsjahr.

„Koblenz blüht“ steht für blühende Plätze, lebendige

Innenstadtbereiche und ein abwechslungsreiches Programm

für alle Generationen – mit besonderem Fokus

auf Blumen, Gartenfreuden und frühlingshaftem Lebensgefühl.

Die Veranstaltung findet tagsüber statt, ergänzt durch

ein stimmungsvolles Abendprogramm an ausgewählten

Plätzen, etwa mit Musik, Lichtinstallationen und

Walking Acts wie die Gartenparade vom Stelzentheater

„Circolo“. Über das Wochenende erwartet die Besucherinnen

und Besucher ein vielfältiges Markt- und

Aktionsangebot auf mehreren Plätzen in der Koblenzer

Innenstadt:

• Münzplatz: Genussmarkt

• Am Plan: Familienprogramm und Kreativmarkt

• Jesuitenplatz: Blumen- und Kreativmarkt

• Liebfrauenkirche: Denkmal Vibes von Kurioos

• Willi-Hörter-Platz: Weinmarkt vom GenussZimmer

• Eltzerhofstraße: Bar & Beats von Mephisto

• Schlossstraße: Italienischer Markt

Öffnungszeiten:

Freitag, 10. April 2026 14 bis 18 Uhr

(Ausschank bis 22 Uhr)

Samstag, 11. April 2026 10 bis 18 Uhr

(Ausschank bis 22 Uhr)

Sonntag, 12. April 2026 11 bis 17:30 Uhr

Blaulicht

in der Franz-Weis-Straße

25. April 2026 | Einsatzfahrzeuge, Mitmachaktionen

und Infos für die ganze Familie

Am Samstag, 25. April 2026, dreht sich in der Franz-

Weis-Straße alles um Rettung, Hilfe und Sicherheit: Von

10 bis 16 Uhr laden Ford Foerster, BMW HANKO und

Premium Automobile zum Blaulichttag in ihre Autohäuser

und auf die angrenzenden Parkstände ein. Besucher

dürfen sich auf einen abwechslungsreichen Familientag

mit zahlreichen Einsatzkräften und Organisationen

freuen. Zudem bieten die Autohäuser an diesem Tag besondere

Angebote.

Vor Ort sind unter anderem das Deutsche Rote Kreuz

mit Rettungsdienst, Notarzteinsatzfahrzeug, Krankentransportwagen

und Intensivtransporter, dazu das

Jugendrotkreuz mit dem „Superhelfer“, die Polizeiinspektion

1 Koblenz, die Feuerwehren der Stadt

Koblenz samt Jugendfeuerwehr, die DLRG, die Bundeswehr

mit Sanitätskraftfahrzeug Eagle, ein Infostand

der Caritas Koblenz sowie eine Typisierungsstation der

WSZE.

Geplant sind über den gesamten Tag hinweg verschiedene

Aktionen – darunter Reanimationsübungen, gemeinsame

Rettungseinsätze, Fahrzeugvorstellungen

und Einblicke in die Boote der DLRG. Auch in den Autohäusern

selbst wird es Programm geben. Für Essen und

Getränke zu familienfreundlichen Preisen ist ebenfalls

gesorgt.

Saisoneröffnung

der Koblenzer Gartenkultur

26. April 2026, 11–18 Uhr,

Wiesen am Deutschen Eck

Da das Schloss aufwendig saniert wird, wurde vergangenes

Jahr der traditionelle Veranstaltungsort gewechselt.

Das besondere Ambiente des Deutschen Ecks hat

alle gleichermaßen begeistert. So sind auch in diesem

Jahr Besucherinnen und Besucher aller Altersklassen

auf den Wiesen hinter dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal

eingeladen, zu Verweilen, Genießen, Entdecken, Schlendern

und Kaufen. Offiziell wird die neue Saison um 13

Uhr durch Oberbürgermeister David Langner eröffnet.

Blüten- und Weinfest

Koblenz-Güls

30. April – 1. Mai 2026

Seit 1950 wird es rund um den 1. Mai gefeiert und

im Zentrum steht traditionell die jeweilige Blütenund

Weinkönigin mit ihren Prinzessinnen. Die Besucher

erwartet ein buntes Programm für Jung und

Alt. Während tagsüber der Musikverein bei Kaffee

und Kuchen ein Platzkonzert gibt, der Maibaum gestellt

wird oder Kinderaugen durch Variéte-Künstler

zum Leuchten gebracht werden, heizen dann abends

Bands aus der Region den Festplatz ordentlich ein.

Alle zwei Jahre zieht dann auch der große Festumzug

durch den Ort, an dem sich alle Ortsvereine tatkräftig

beteiligen. Selbstverständlich darf bei diesem vielfältigen

Programm ein gutes Gläschen Wein nicht fehlen,

wofür die vier Blütenfestwinzer jedes Jahr aufs

Neue sorgen.

Eintritt kostenlos. Weitere Infos zum Blüten- und

Weinfest gibt es unter https://heimatfreundeguels.de/bluetenfest

Mai 2026

Weinfestival Koblenz

8. Mai – 11. Juli 2026

Koblenz und der Wein — das gehört eigentlich schon

immer zusammen: Die Römer brachten die ersten

Weinreben vor über 2000 Jahren in die Region. Seither

wird diese alte Tradition gepflegt und manifestiert sich

in der Weinstadt Koblenz in rund einer halben Million

Rebstöcke. In den Koblenz umgebenden Weinanbaugebieten

stellen die Winzerinnen und Winzer ihr herausragendes

Können unter Beweis und präsentieren ihre

erlesen Weine im Rahmen des Koblenzer Weinfestivals.

Vielfältige Veranstaltungen rund um die Weinkultur

der Weinstadt Koblenz sowie der Anbaugebiete Mosel,

Mittelrhein, Ahr und Rheinhessen erwarten die Besucher:

Eröffnungsfeier, Ufer-Bar Im Weinfestival, Electronic

Wine, Festivalwein-Weinproben, PopUp Weinbar

- Blaue Stunde, Stadtteilabende - Vinothek on Tour,

Wein und Beats auf dem Rhein - Wein on the water, Augusta-Fest

& Abschlussveranstaltung - Preisverleihung

WeinKaiserWein.

Weitere Infos unter www.weinfestival-koblenz.de

Dillemarkt - Genuss bis in den Abend

von Mai bis September,

jeweils am zweiten Donnerstag im Monat

Jetzt länger - von 14 bis 20 Uhr. Das neue Veranstaltungsformat

ist eine Kooperation des BID Schloßstraße

e.V. und der Koblenz-Stadtmarketing Gmbh.

Erstmals wurde er in der Schloßstraße im August

2025 durchgeführt. Der Dillemarkt richtet sich an alle,

die Genuss, Begegnung und ein lebendiges Stadtbild

schätzen – ob beim kurzen Zwischenstopp nach dem

Einkauf oder beim geselligen Beisammensein „after

work“.

Blaue Stunde – PopUp Weinbar

14. Mai 2026, 17–22 Uhr,

Vorplatz Rhein-Mosel-Halle

After-Work-Event mit Musik und Wein. Eintritt frei.

(Wein wird kostenpflichtig über das Koblenz-Weinglas

ausgeschenkt.)

Vinothek on Tour –

Schenkendorfplatz

22. & 23. Mai 2026, Schenkendorfplatz

Eintritt frei. Mobile Weinbar mit Musik und Snacks.

Fr: 17–23 Uhr, Sa: 15 Uhr

Neue Fashion-Show

bringt Laufsteg

in die Koblenzer Innenstadt

30. Mai 2026

Mit „KOBLENZ COUTURE – Deine Stadt. Dein Laufsteg.“

erhält die Koblenzer Innenstadt ein neues, außergewöhnliches

Eventformat. Am Samstag, 30. Mai 2026,

verwandelt sich der Josef-Görres-Platz von 11 bis 22

Uhr (im Anschluss mit Aftershow Party im Adaccio) in

einen offenen Laufsteg, auf dem lokale Händlerinnen

und Händler gemeinsam ihre Kollektionen präsentieren.

Mehrere Shows über den Tag verteilt, begleitet

von Musik und Moderation – zum Nachmittag hin mit

der Koblenzer Stilikone Dörthe Dutt – sorgen für ein

besonderes Einkaufserlebnis auf dem historischen

Stadtplatz. Auch Vintage-, Second-Hand- und Nachwuchslabels

sind Teil des Programms.

Ziel der Veranstaltung ist es, die Mode direkt aus den

Läden der Innenstadt sichtbar und auf die bemerkenswerte

Dichte an stilvollen Modegeschäften aufmerksam

zu machen. Die teilnehmenden Labels und Geschäfte

werden zum Teil auch mit Verkaufsständen vor

Ort sein und das Event durch eigene Aktionen in den

Läden begleiten. Für Essen und Trinken ist gesorgt.

Die Veranstaltung der Koblenz-Stadtmarketing GmbH

wird im Rahmen der Förderinitiative „Innenstadt-

Impulse“ des Landes Rheinland-Pfalz sowie durch

das Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Koblenz

unterstützt. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit

der Agentur FAEX, der ActionLight Veranstaltungstechnik

GmbH, der Einstein Gastronomiegruppe,

IKEA Family sowie dem TopMagazin. Bisher haben

sich 15 Läden für die Teilnahme gemeldet.

Juni 2026

Weinfestival Koblenz

bis 11. Juli 2026

Eine vollständige Übersicht aller Veranstaltungen finden

Sie im Veranstaltungskalender der Stadt Koblenz

unter https://visit-koblenz.de. Alle Angaben ohne Gewähr

STADT-FLAIR

13



Koblenz blüht bringt

Frühlingsleben in die Altstadt

Vom 10. bis 12. April verbindet das City-Event Marktflair mit Abendprogramm

Foto: Markus Schoeffler- stock.adobe.com

einzelnen Bereiche zu einem zusammenhängenden Rundgang.

Am Zentralplatz Ost ist zudem eine Autoausstellung

vorgesehen, die den Innenstadtbummel um ein weiteres Angebot

ergänzt. Für die Abendstunden ist ein eigener Schwerpunkt

geplant. Unter dem Label „Bar & Beats“ entsteht rund

um Liebfrauenkirche und Willi Hörter Platz ein Mix aus Musik,

Drinks und kurzer Auszeit mitten in der Altstadt. Tagsüber

prägen Marktstände und Frühlingsstimmung das Bild,

am Freitag und Samstagabend verdichtet sich das Stadtleben

spürbar. Damit verbindet die Veranstaltung klassisches

Markttreiben mit einem Stadtfest Charakter, der den Besuch

nicht nachmittags enden lässt.

Foto: Koblenz-Stadtmarketing GmbH

STADT-FLAIR

Für Handel und Gastronomie gilt das Wochenende zugleich

als Impuls nach den Wintermonaten. Händlergemeinschaften

wie die BI Altstadt nutzen die Veranstaltung erfahrungsgemäß

für Aktionen, verlängerte Öffnungszeiten oder besondere

Angebote. „Koblenz blüht“ ist damit nicht nur ein

Frühlingsfest, sondern auch ein Baustein der Innenstadtbelebung.

Es soll zeigen, dass Koblenz als Einkaufs und Erlebnisstadt

attraktiv ist und dass der Frühling hier nicht nur

in den Beeten sichtbar wird, sondern auch zwischen Marktständen,

Straßencafés und kleinen Bühnen. red

STADT-FLAIR

14

Koblenz startet sichtbar in die warme

Jahreszeit. „Koblenz blüht“

macht die Innenstadt drei Tage lang

zum Treffpunkt für alle, die Lust auf

neue Farben, gute Produkte und entspannte

Abendstunden haben. Zwischen

Münzplatz, Jesuitenplatz und

Zentralplatz entstehen kleine Erlebnisinseln,

die den Stadtbummel leicht

machen und die Altstadt für ein Wochenende

anders wirken lassen.

„Koblenz blüht“ verwandelt die Innenstadt

im April in ein offenes Frühlingswohnzimmer.

Vom 10. bis 12.

April laden Märkte, Genussstände

und ein Abendprogramm dazu ein,

durch die Gassen zu schlendern, Neues

zu entdecken und den Start in die

Foto: Sina Ettmer - stock.adobe.com

Saison mitten in der Stadt zu feiern.

Das Stadtmarketing setzt auf eine

Mischung aus regionalen Produkten,

kreativen Angeboten, Familienaktionen

und einer Atmosphäre, die auch

am Abend trägt. Tagesgäste sollen

ebenso angesprochen werden wie

Einheimische, die ihre Innenstadt für

ein Wochenende neu erleben.

Rund um Münzplatz und Jesuitenplatz

konzentriert sich das Markttreiben,

ergänzt durch weitere Stationen

bis zum Zentralplatz. Auf

dem Münzplatz steht ein Genuss und

Kreativmarkt im Mittelpunkt. Regionale

Manufakturen, Winzer, Feinkostanbieter

und Kunsthandwerker

präsentieren dort ihre Produkte, von

Kulinarik über Handgemachtes bis

zu Ideen für Haus und Garten. Der

Jesuitenplatz setzt Akzente rund um

Garten und Textilangebote. Blumen,

Pflanzen, Frühlingsarrangements

und textile Produkte bringen Farbe

in die Stadt.

Familien und Kinder finden ihren

Schwerpunkt am Plan. Dort ist ein

eigenes Programm angekündigt, mit

Mitmachaktionen, Spielen und Angeboten,

die das Wochenende als Ausflugsziel

stärken. Ergänzt wird das

Marktgeschehen durch Stände und

Gastronomie unter anderem in der

Eltzerhofstraße und in der Schlossstraße.

So werden die Wege zwischen

den Plätzen belebt und verbinden die

Foto: P. M. Ebel - stock.adobe.com

Weitere Infos und Programmdetails unter

www.koblenz-blueht.de

Est.

1985

Der Frühling kommt nach Koblenz und mit ihm die

neue Saison bei Oxford Moden

Wenn die Tage wieder länger werden und die ersten

Sonnenstrahlen durch die Koblenzer Altstadt fallen, beginnt

die Zeit für neue Lieblingsstücke.

Bei Oxford Moden finden Sie ausgewählte

Damen- und Herrenmode mit

Stil - von leichten Jacken über feinen

Strick bis zu zeitlosen Klassikern.

40

Jahre

15

Besuchen Sie uns in der Koblenzer

Altstadt und entdecken Sie die neue

Frühjahrskollektion.

Oxford Moden – seit 40 Jahren Ihr Fachgeschäft in Koblenz

Doris Garton und das Oxford-Team

Firmungstraße 33 - 56068 Koblenz - Tel. 026134283

oxford-koblenz@t-online.de - www.oxford-moden.de

Fotos: Wellington of Bilmore



trinken, sondern ankommen. „Ich möchte, dass die Menschen

sich hinsetzen, durchatmen und genießen – ohne

Stress.“ Kulinarisch orientiert sich das Bistro klar an Frankreich.

Alle Produkte kommen direkt dort her. „Das Cassoulet

zum Beispiel vom Metzger aus meinem Heimatdorf.“

Baguettes und Croissants werden frisch aufgebacken, Käseund

Wurstplatten erinnern an klassische Bistroküche, dazu

kommen kleine warme Gerichte. Besonders beliebt sind die

französischen Spezialitäten aus dem Meer: Austern, gratinierte

Jakobsmuscheln oder eine kräftige Fischsuppe. „Die

wird unheimlich gerne gegessen“, sagt Isabelle Schneider.

Auch beim Aperitif bleibt das Bistro seinem Konzept treu.

Französische Weine – darunter ein Hauswein natürlich aus

Südfrankreich – gehören ebenso dazu wie Café au Lait, heiße

Schokolade oder Cocktails mit Absinth.

Das französische „Laisser-faire“, diese entspannte Gelassenheit,

steht im Mittelpunkt. „Wenn jemand nach zehn Minuten

fragt, wo sein Essen bleibt, dann sage ich ganz ehrlich:

Wir sind kein Fast-Food-Restaurant“, sagt sie lachend. Stattdessen

sollen Gäste sich Zeit lassen – für ein Glas Wein, ein

Gespräch oder einfach für den Moment. „Ich möchte nicht,

dass hier einfach nur Teller auf den Tisch gestellt werden.

Es soll mit Herz sein.“ Besonders am Wochenende wird es

schnell voll. Doch auch dann gilt eine klare Regel: Niemand

soll sich gedrängt fühlen. „Wenn alle Tische besetzt sind, bitten

wir die Leute einfach, später noch einmal zu kommen“,

sagt sie. „Ich möchte nicht, dass Gäste hier sitzen und das Gefühl

haben, sie müssten gleich wieder aufstehen.“

Mit diesem Ansatz hat sich das „Oh là là“ schnell einen

Namen gemacht. Ein Ort, an dem man sich Zeit nehmen

darf – ganz nach französischer Art. Petra Dettmer

www.landpartie-festung-ehrenbreitstein.de

www.tor-zum-welterbe.de

GENERALDIREKTION

KULTURELLES ERBE

LANDPARTIE

Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein

8.–10. MAI

Foto: GDKE, Ulrich Pfeuffer

Rund 170 Aussteller zeigen Schönes für Haus & Garten, Pflanzen, Kunst, Wein, Mode & Schmuck

Tipp: Schweben Sie mit der

Seilbahn hinauf zur Landpartie!

Rosa Blüten, Bistrostühle und entspannte Atmosphäre: Im „Oh là là“ verbindet sich südfranzösisches Flair mit einem Ort

zum Ankommen und Genießen. Foto: Petra Dettmer

Bistro Oh là là – französisches

Lebensgefühl am Rhein

Inhaberin Isabelle Schneider erfüllte sich einen lang gehegten Traum

Zuerst fallen einem die vielen rosa Blüten auf, die

von der Decke hinunterhängen. Und auf den zweiten

Blick die französische Bistroatmosphäre. Im Hintergrund

ertönen französische Lieder. Und das Baguette,

das gerade mit einem freundlichen „Voilà“ serviert wird,

ist riesenlang. Ein Besuch im „Oh là là“ fühlt sich ein

bisschen an wie ein Kurzurlaub im Süden. In der Koblenzer

Altstadt hat sich Inhaberin Isabelle Schneider

einen lang gehegten Traum erfüllt – und bringt seit Mai

vergangenen Jahres ein Stück südfranzösisches Lebensgefühl

an den Rhein.

„Das war schon immer mein Traum: ein eigener Laden“,

erzählt sie. Die Gastronomie kennt sie von Grund

auf, hatte allerdings einige Jahre pausiert. „Irgendwann

habe ich mir gesagt: Jetzt oder nie. Entweder es klappt

– oder eben nicht.“ Heute weiß sie: Es klappt. Das kleine

Bistro im Entenpfuhl wird gut angenommen, viele Gäste

kommen regelmäßig wieder. Der Weg dorthin war allerdings

nicht ganz einfach. Zuerst stand die Idee – ein Bistro,

das sich am französischen Lebensgefühl orientiert.

„Ich bin in Südfrankreich aufgewachsen“, sagt Isabelle

Schneider. Ihre Eltern waren dorthin ausgewandert, als

sie drei Jahre alt war. „Das ist meine Heimat. Und genau

dieses Gefühl wollte ich hierherbringen.“

Entscheidend war deshalb auch der Standort. „Ich wollte

unbedingt in die Koblenzer Altstadt“, sagt sie. „Dieses

Konzept hätte woanders einfach nicht gepasst.“ Als

schließlich passende Räumlichkeiten frei wurden, ging

alles schnell: Zwei ehemalige Ladenlokale wurden zusammengelegt,

mit Hilfe der Familie renoviert und in

nur vier Monaten in ein gemütliches Bistro verwandelt.

Diese familiäre Atmosphäre ist bis heute Teil des Konzepts.

Isabelle Schneider spricht bewusst von „ihrem

Wohnzimmer“. Gäste sollen hier nicht nur essen oder

Im Entenpfuhl hat sich das „Oh là là“ als kleines Stück Frankreich

etabliert – mit Außensitzplätzen, liebevollen Details und viel Altstadtflair.

Foto: Petra Dettmer

21

APRIL

Koblenz

Di. 18:30 Uhr

Neuseeland

-abseits der Pfade

Besuchen Sie eine Reisepräsentation über Neuseeland in Koblenz

Entdecken Sie Neuseeland mit einer komplett auf Ihre Wünsche

abgestimmten Reise von TravelEssence. Lernen Sie uns und dieses

Traumreiseziel bei einer Reisepräsentation kennen.

Kostenlose Anmeldung über travelessence.de/laendervortraege

Unsere Büros finden Sie in Frankfurt, Köln und 7 weiteren deutschen Städten.

www.travelessence.de | 069 - 904 375 74 | frankfurt@travelessence.de



Ein kleines Stück

Lebensweg mitgestalten

ella b. – ein Modehaus mit Tradition und sicherem Gespür für die Zukunft

STADT-FLAIR

18

In der Koblenzer Altstadt gibt es ein

Haus, das Geschichten erzählt. Das

Stammhaus der Familie Bonah. „Wir

sind hier im Entenpfuhl seit 1867 inzwischen

in der fünften Generation“,

sagt die Inhaberin Sabine Bonah und

lächelt. Wo heute trendige Streetwaremode

verkauft wird, begann

alles als evangelischer Händlerstandort

zur Versorgung des preußischen

Heeres. Die Vorfahren der Familie kamen

aus der Region Düsseldorf und

wurden mit dem preußischen Heer

nach Koblenz versetzt. Damals spielte

Religion im Handel noch eine große

Rolle. „Zu der Zeit durften Katholiken

nur bei Katholiken kaufen und

Evangelische nur bei Evangelischen“,

erklärt Sabine Bonah. Um die Versorgung

des überwiegend evangelischen

Militärs zu sichern, wurden entsprechende

Händler angesiedelt.

Zwischen alten Stadtmauerbögen lagern

noch heute Spuren der Vergangenheit:

„Wir haben aus dem Dreißigjährigen

Krieg eine Kanonenkugel in

der Wand gefunden“, erzählt sie. Der

Kurfürst hat dieses Stück Stadtmauer

meinen Vorfahren überlassen –

solange wir sie instand halten. Ein

Pergamentbrief sichert der Familie

bis heute die Nutzung eines Stücks

Stadtmauer – unten gehört der Bogen

dem Geschäft, oben stehen die Garagen

der Nachbarn. „Die Erde ist quasi

doppelt vergeben“, sagt sie lachend.

In den 1960er Jahren galt die Altstadt

nicht mehr als attraktive Einkaufsgegend.

„Hier fuhr früher noch die Straßenbahn,

und es war einfach nicht

mehr die beste Lage für den Einzelhandel“,

erzählt Bonah. Als nach dem

Krieg die Fußgängerzonen modern

wurden, zog die Familie mit einem

zweiten Geschäft Richtung Altlöhrtor.

2008 kam noch die Filiale ella b. hinzu

– ein drittes Geschäft – „weil wir

eine Veränderung der Einzelhandelsstruktur

im Altlöhrtor sahen.“ Später,

als Ein-Euro-Läden drohten, die Straße

zu prägen, entschieden sie sich,

in ihr Stammhaus im Entenpfuhl zu

investieren: Mit der BUGA kam dann

der Rückenwind: Die Altstadt wurde

„aufgehübscht“, die Plätze wachgeküsst

– und das Stammhaus im Entenpfuhl

aufwendig zur modernen

Modefläche umgebaut. Während im

Altlöhrtor fortan die gehobene, elegante

Mode angeboten wurde, zog

ella b. 2016 mit der jungen trendigen

Mode in den Entenpfuhl.

Eingekauft wird direkt bei Herstellern

und auf Fachmessen – nicht

Historische Substanz trifft modernes Ambiente: Im Stammhaus

von ella b. im Entenpfuhl verbindet sich aktuelle Mode

mit einer architektonischen Besonderheit – dem einzigen

schwebenden, freischwingenden Treppenhaus in Rheinland-

Pfalz. Fotos: Petra Dettmer

GOURMET KÜCHE AUF SPITZENNIVEAU

SO INDIVIDUELL WIE IHR GESCHMACK

Das 2-Sterne Gourmet-Restaurant GOTTHARDT’S by

Yannick Noack im FÄHRHAUS Koblenz gehört seit Juni 2025

zu den besten Restaurants Deutschlands und setzt damit

einen neuen kulinarischen Maßstab in Koblenz. Erleben Sie

Ihr persönliches Gourmet-Erlebnis – offen, ehrlich, nahbar.

JETZT RESERVIEREN MIT EINEM KLICK AUF DEN CODE

ODER TELEFONISCH UNTER +49 261 20171-0

FÄHRHAUS Koblenz GmbH & Co. KG | An der Fähre 3 | D–56072 Koblenz

Tel: +49 261 20171-0 | gotthardts@faehr.haus | www.faehr.haus

Zwei Mal im Jahr veranstaltet Bonah eine Modenschau. Immer am letzten Donnerstag im März und im September in der Filiale

am Altlöhrtor. Es wird Mode in den Größen 36 bis 46 gezeigt. Anmeldungsinfos für die 70 Plätze werde immer rechtzeitig bekannt

gegeben.

über Großhändler. „Wir fahren zu den Firmen und

schauen uns die Kollektionen an“, erklärt Bonah. Mehrmals

pro Saison geht es dafür in Orderzentren oder auf

Modemessen.

„Wir kuratieren die Ware ziemlich genau. Wir wissen,

wer unsere Kunden sind, weil wir selbst viel auf der Fläche

stehen“, sagt die Chefin. Sie erzählt von einer jungen

Frau, die ein Outfit fürs Examen suchte, später für das

Vorstellungsgespräch und Jahre danach für den nächsten

Karriereschritt wiederkam. „Solche Momente liebe

ich – wenn man ein kleines Stück Lebensweg mitgestalten

darf.“

Komödie

VonWilliam Shakespeare

Was inhabergeführte Geschäfte von anonymen Ketten

unterscheidet, spürt man hier sofort: Ausgebildetes Personal,

das nicht nur räumt, sondern berät – manchmal

auch sanft widerspricht. „Eine Brautmutter wollte im

Juni ihre Winterjacke tragen“, erzählt Bonah. „Ich habe

ihr gesagt: Sie sind auf jedem Foto! Sie sollten sich das

überlegen.“ Am Ende ging die Kundin mit einem sommerlichen

Fest-Outfit – und einem sichtbar geretteten

Familienalbum.

25.

April

Bis

13

.

Juni

Und was trägt man in Koblenz im Frühling? „Weite Hosenformen

dominieren: Egg- und O Shape mit weitem

Bein, dazu schlankere, kürzere Oberteile - gerne auch im

Lagenlook“, erklärt die Fachfrau. Feminine Details wie

Stickereien, kleine Rüschenkrägen und Puffärmel ziehen

ein, genauso wie weitschwingende Röcke und durchbrochene

Kleider im Häkellook. Farblich wird es hell: „Gelb

kommt stark, viel Blau – und später im Sommer Café au

lait Töne, unsere Sommerdarks.“ Petra Dettmer

www.theater-koblenz.de



Handwerk hautnah erleben

Handwerksmesse 2.0: Vom 17. bis 19. April wird die Koblenzer Innenstadt

zur Bühne für Betriebe, Berufe und Begegnungen

nicht nur an Fachpublikum, sondern

ausdrücklich auch an Familien, junge

Menschen und alle, die die Vielfalt

des Handwerks neu entdecken

möchten.

STADT-FLAIR

20

Keine abgeschlossene Messehalle, keine langen Gänge,

kein distanziertes Schaufenster-Prinzip: Die kommende

Handwerksmesse in Koblenz will das Handwerk

dorthin bringen, wo täglich Menschen unterwegs sind –

mitten in die Innenstadt. Zwischen Plätzen, Straßen und

leerstehenden Räumen soll so ein Format entstehen, das

nicht nur informiert, sondern zum Entdecken, Ausprobieren

und ins Gespräch kommen einlädt.

Die Handwerksmesse, die vom 17. bis 19. April 2026 in

Koblenz geplant ist, versteht sich als Neustart mit zeitgemäßem

Konzept. Dahinter stehen die Handwerkskammer

Koblenz, die Stadt Koblenz, die Rhein-Zeitung und

die Messe- und Event-Spezialisten der Firma Koenitz.

Ihr gemeinsamer Ansatz: Das Handwerk soll nicht abseits

des Alltags präsentiert werden, sondern dort, wo

Stadtleben sichtbar ist – offen, nahbar und direkt im

Herzen von Koblenz.

Geplant sind mehrere Veranstaltungsinseln in der Innenstadt,

unter anderem rund um Görresplatz, Münzplatz,

Jesuitenplatz, Zentralplatz und „Am Plan“. Hinzu

kommen Pop-up-Werkstätten in zentralen Straßen.

Gerade diese Verteilung macht den Reiz des neuen

Formats aus: Besucher sollen nicht einfach durch eine

Messe laufen, sondern Handwerk im Stadtraum erleben

– beim Bummel durch die City, im direkten Kontakt mit

Betrieben und Gewerken.

Inhaltlich ist die Messe bewusst breit angelegt. Vorgesehen

sind Themen von Mode und Kunsthandwerk über

Kfz-Technik, Metallbearbeitung und Zimmererhandwerk

bis zu Bauen, Wohnen, Einrichten und regionalen

Spezialitäten. Ergänzt werden könnte das Ganze

durch ein Messe-Café mit Bühne, Werkstattkonzerte,

touristische Handwerksführungen und Berufsorientierung

für Schulen. Damit richtet sich die Veranstaltung

Die dunkelrot gekennzeichneten Flächen zwischen Münz-, Görres-, und Zentralplatz sind als Veranstaltungsinseln der

Handwerksmesse 2026 vorgesehen.

Foto: D. Koenitz GmbH. Koblenz Messen & Ausstellungen / © Amt für Stadtvermessung und Bodenmanagement Koblenz

Dass das Konzept ankommt, zeigte

sich bereits im Vorfeld: Nach Angaben

der Veranstalter war Anfang 2026

schon mehr als die Hälfte der Messeflächen

vergeben. Neben klassischen

Gewerken haben auch seltenere

Berufe wie Drechsler, Schneider oder

Kürschner Interesse beziehungsweise

ihre Teilnahme signalisiert.

Das spricht dafür, dass die Messe

nicht nur Bekanntes zeigt, sondern

auch Überraschungen bereithält.

Über die eigentliche Veranstaltung

hinaus steckt in dem Projekt noch

mehr. Die Handwerksmesse soll

auch Impulse für die Innenstadt setzen,

Leerstände neu in den Blick rücken

und zeigen, wie urbanes Leben,

wirtschaftliche Entwicklung und

handwerkliche Qualität zusammenfinden

können. Genau darin liegt

ihre besondere Stärke: Sie macht

sichtbar, wie lebendig, vielfältig und

zukunftsnah das Handwerk heute ist.

red

In der Handwerkskammer Koblenz tauschten sich (von rechts) HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf

Hellrich, die Messe- und Eventveranstalter Marco und Detlef Koenitz, Lars Hennemann als Chefredakteur

der Rhein-Zeitung und Oberbürgermeister David Langner über die für 2026 geplante

Handwerksmesse aus. Foto: HwK Koblenz / Jörg Diester

STADT-FLAIR

21

HAARE GUT

ALLES GUT!

DIE MESSE IN DER STADT

Handwerksmesse

Koblenz 2026

17. – 19.04.2026

Handwerk – hautnah – erleben

Innenstadt Koblenz

Fr. und Sa. 10 – 18 Uhr

So. 11 – 18 Uhr

koenitz-ausstellungen.de

Termine unter 0261-12144 · Gymnasialstraße 9-11



Koblenzer Kulturgeheimnisse

Mit der Stadtrallye die Altstadt neu entdecken

NEUER 208

STADT-FLAIR

22

Ein Wandgemälde, das kaum jemand kennt. Eine Fassade,

an der man hundertmal vorbeigegangen ist –

und nie wirklich hingeschaut hat. Koblenz steckt voller

solcher Momente, man muss sie nur suchen. Genau hier

setzt die Stadtrallye „Koblenzer Kulturgeheimnisse“ an.

Die kostenlose Tour lädt dazu ein, die Koblenzer Altstadt

auf spielerische Weise zu erkunden. Statt eines

gewöhnlichen Stadtbummels wartet eine Mischung

aus Entdeckungstour und Rätselspaß. Die Route führt

durch Gassen und Hinterhöfe – und lenkt den Blick auf

Orte, die erst auf den zweiten Blick ihren Reiz entfalten.

Manches davon kennen nicht einmal Einheimische.

An mehreren Stationen gilt es, abwechslungsreiche

Rätsel zu lösen. Für jede richtige Antwort gibt es einen

Buchstaben – am Ende ergibt sich daraus das gesuchte

Lösungswort. So wird aus dem Rundgang eine kleine

Mission, die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen in

den Bann zieht und den Spaziergang durch die Altstadt

kurzweilig macht.

Los geht es an der Partnerstadt-Stele auf dem Zentralplatz,

direkt vor der Tourist-Information an der Ecke Casinostraße/Clemensstraße.

Wer mitmachen möchte, braucht den

passenden Flyer – erhältlich im Rathaus am Willi-Hörter-

Platz 1, in der Tourist-Info und online als PDF. Praktisch:

Auf der Rückseite befindet sich ein Stadtplan, der den Weg

zur nächsten Station weist.

Gerade für Familien, Tagesgäste und alle, die Koblenz

einmal anders erleben möchten, ist die Rallye

eine schöne Idee. Frische Luft, kleine Aha-Momente –

und die Erkenntnis, dass selbst vertraute Gassen noch

Überraschungen bereithalten. Auch für Einheimische

lohnt sich der Perspektivwechsel: Die Rallye macht‚ auf

Details aufmerksam, die im Alltag leicht untergehen.

Wer Lust hat, die Stadt auf eigene Faust neu zu entdecken,

findet mit den „Koblenzer Kulturgeheimnissen“

den perfekten Anlass. Flyer einstecken, losschlendern –

und schauen, was Koblenz noch alles versteckt hält. red

Weitere Infos und der Flyer zum Download:

https://kultur.koblenz.de/urban-art/

stadtrallye-koblenzer-kulturgeheimnisse/

flyer-stadtrallye-koblenzerkulturgeheimnisse-1.pdf?cid=3ii9

Foto: Dominik Ketz Koblenz-Touristik GmbH

AB

169 €/Monat 1

36 Monate Laufzeit / 10000 km / 0 € Sonderzahlung / Gültig bis 30.04.2026

zzgl. Überführungs- und Zulassungskosten

Kombinierte Werte gem. WLTP: Kraftstoffverbrauch: 5,2 l/100km; CO₂-

Emissionen: 117 - 118 g/km; CO₂-Klasse: D

¹ Ein Kilometerleasingangebot für den PEUGEOT 208 Business Benzin 100, 74 kW (101 PS) für

Privatkunden (Bonität vorausgesetzt) der Stellantis Bank SA Niederlassung Deutschland,

Siemensstraße 10, 63263 Neu-Isenburg, für die das Autohaus als ungebundener Vermittler tätig

ist. Alle Preise verstehen sich inkl. Mehrwertsteuer. Nach Vertragsende werden Mehr- und

Minderkilometer (Freigrenze jeweils 2.500 km) sowie ggf. vorhandene Schäden abgerechnet. Die

Überführungs- und Zulassungskosten sind nicht in den Raten berücksichtigt und werden

separat in Rechnung gestellt.

Abbildung zeigt Fahrzeug der Baureihe, die Ausstattungsmerkmale des abgebildeten

Fahrzeuges sind nicht Bestandteil des Angebotes.

Autohaus Fröhlich GmbH & Co. KG

Moselring 31-33, 56073 Koblenz

haendler.peugeot.de/froehlich-koblenz;

info@froehlich-mobile.de



Eine kreative Ader hatte er zwar

schon immer – die Pflegeeltern bestanden

aber darauf, dass er eine

Handwerksausbildung macht. „Da

war eine Stelle als Elektriker ausgeschrieben.

Ich habe mich vorgestellt

und wurde genommen. Das hätte

ebensogut ein ganz anderer Beruf

werden können. Aber ich hatte einen

guten Lehrherren, und meine Arbeit

hat mir durchaus gefallen“, sagt er.

Nicht zuletzt, weil er bei Reparaturen

viele Häuser und Wohnungen seiner

geliebten Altstadt auch von innen

kennenlernen konnte. „Man kann

sich heute nur noch schwer vorstellen,

wie schlimm es nach dem

Krieg aussah, und wie schlecht der

Zustand von vielen Wohnungen

war. Ich bin sehr stolz darauf, dass

ich dazu beitragen konnte, unsere

schöne Stadt wieder aufzubauen.“

Einblicke in die Häuser hatte er zuvor

schon als Messdiener bekommen

– oft begleitete er Pfarrer auf dem

Weg zu kranken Gemeindemitgliedern.

Im Karneval hat er sich nicht nur

Freunde gemacht. Als Büttenreden

noch die Funktion hatten, die heute

Comedyshows einnehmen, verstand

er es, auszuteilen. Da war er schon

bei der Stadt beschäftigt, und vermutet,

dass seine offenen Worte die

ein oder andere Beförderung verhindert

hat. „Dobei hann ich immer

die Worheit jesoht – on nix, watt geheim

gewese wär“, sagt er.

Seine erste Stadtführung entstand

durch eine spontane Idee – und wurde

auf Anhieb ein riesiger Erfolg.

Seit Jahrzehnten zeigt Gniffke den

Menschen nun die Altstadt, mit der

er seit über 80 Jahren vertraut ist.

Jahreszahlen sind ihm dabei nicht

so wichtig. Im Vordergrund stehen

lebendige Geschichten. „Die Aufgabe

eines Stadtführers ist es, die Stadt zu

verkaufen. Das tue ich, so lange ich

noch kann, mit viel Freude“, sagt er

– und nimmt einen Schluck aus seinem

Bierglas. Denn Wein (den er oft

genug geschenkt bekommt), mag er

gar nicht.

Heute genießt der die Zeit mit seiner

Frau, den beiden Kindern und Enkeln

– und seit kurzem sogar einem

Urenkelchen. In seiner geliebten Altstadt,

wo er auch wohnt, trifft man

ihn weiterhin regelmäßig. Und darf

ihn auch gerne für einen kleinen

Plausch anhalten.

Rainer Claaßen

Manfred Gniffke mit Besuch aus Neuwied

im Jahr 1943 vor dem Koblenzer

Schloss: Ursel Simmes war die Tochter

seiner Pflegeschwester Lotte.

Fotos: Manfred Gniffke

25

KOBLENZER UNIKATE

Seit Jahrzehnten ist Manfred Gniffke eine feste Größe in Koblenz – hier an einem seiner vertrauten Orte, dem Weinhaus Hubertus

am Florinsmarkt. Foto: Rainer Claaßen

Der „größte Koblenzer“ bleibt

sich auch mit fast 90 treu

Manfred Gniffke gehört einfach zur Koblenzer Altstadt

In jeder Ausgabe des neuen Stadtmagazins

stellen wir ein Koblenzer

Original vor. Die Wahl für die Erstausgabe

fiel nicht schwer – es gibt

mit Sicherheit niemanden, der so

wie Manfred Gniffke für diese Stadt

steht. Immerhin wählten die Leser

der Rhein-Zeitung ihn 2003 aus

über 50 Kandidaten zum „Größten

Koblenzer“. Und er hat schon sieben

Bücher über Koblenz und seine Menschen

verfasst. Gniffke gehörte lange

Jahre in verschiedenen Rollen zum

Koblenzer Karneval, war im Stadtrat

aktiv und hat für die Koblenz-

Touristik gearbeitet. Und führt bis

heute Touristen und Koblenzer durch

die Altstadt, und bringt ihnen Historie

wie jüngere Vergangenheit in

lupenreinem „Kowelenzer Platt“ näher.

Der Treffpunkt für unser Gespräch

ist schnell gefunden: Gniffke empfängt

mit 87 Jahren am Stammtisch

des „Weinhauses Hubertus“ am Florinsmarkt.

Hier endeten nicht nur

die sehr beliebten Nachtführungen

mit einem zünftigen Abschluss

bei Kartoffelsuppe und Moselwein.

Bis heute trifft er sich hier auch regelmäßig

mit alten Freunden – wobei

der Kreis immer kleiner wird.

„Ich kann dem Herrgott wirklich

dafür danken, dass ich in meinem

Leben so viel Glück hatte. Und das

tue ich auch regelmäßig“, erklärt er

augenzwinkernd. Im Gespräch fällt

schnell auf, dass er den Dingen gerne

die positiven Seiten abgewinnt.

Das beginnt schon früh in seinem

Leben: Die alleinerziehende Mutter –

der Vater war Soldat – konnte in der

Kriegszeit nicht für mehrere Kinder

sorgen, und gab „Manni“ schon früh

zu Pflegeeltern. „Das waren zwar

auch einfache Leute – aber bei denen

wurde ich wie ein Einzelkind behandelt.

So habe ich mich sehr wohlgefühlt.

Und als meine richtige Mutter

wegen der Bombardierung der Stadt

evakuiert wurde, wollte ich partout

nicht mit ihr und meinen Geschwistern

gehen – die kannte ich ja fast gar

nicht“, erinnert er sich.

Naheliegend:

Wärmepumpe und Solar

von deiner evm

Jetzt

Beratungstermin

vereinbaren!

Jetzt mit evm+ Energiepilot –

unser Home Energy Management System

Alles aus einer Hand

von unserem eigenen

Handwerksbetrieb

evm.de/energielösungen

Die älteste Weinstube seit 1921

Erlesenen Weine von

Rhein, Mosel und

weiterer Umgebung

Spezialitäten gut und

frisch zubereitet

Bester Sauerbraten

in Koblenz

Fleisch aus der Eifel

aus artgerechter

Tierhaltung

Öffnungszeiten:

Mittwoch, Donnerstag und Freitag, 16.00–22.00 Uhr

Samstag und Sonntag, 12.00 – 22.00 Uhr

Dienstag, Ruhetag

Florinsmarkt 6/Ecke Gemüsegasse · 56068 Koblenz

Telefon 0261 311 77 · info@weinhaus-hubertus.de

www.weinhaus-hubertus.de



KOBLENZER UNIKATE

26

Bei Elektro Künster wird im Team geplant: Im Besprechungsraum werden gemeinsam die nächsten Schritte eines Projekts abgestimmt.

Fotos: Elektro Künster

Unter Strom –

Seit drei Generationen

Weniger bekannt ist, dass unter dem

Dach von Elektro Künster auch eine

Schreinerei arbeitet. Geleitet wird sie

von Stefan Kraus, Schreinermeister

und Bruder des Geschäftsführers.

Fünf Mitarbeitende fertigen maßgeschneiderte

Einbaumöbel, Küchen

oder Sonderlösungen – oft für

Stammkunden. „Alle Möbel hier im

Haus, auch der wunderschöne Nussbaumtisch,

an dem wir sitzen, sind

aus unserer eigenen Werkstatt“, sagt

Marco Kraus nicht ohne Stolz. Gerade

bei Neubauten lasse sich so Elektrotechnik

und Innenausbau optimal

verzahnen.

Inzwischen ist mit Sohn Pierre Kraus

die nächste Generation eingestiegen.

Der 29-Jährige ist seit 2021 in der

Geschäftsführung und seit diesem

Jahr auch als Gesellschafter beteiligt.

Neue Impulse bringt er vor allem

im Bereich Digitalisierung ein: eine

moderne Branchensoftware, mobile

Auftragsabwicklung per Tablet, digitale

Dokumentation. „Die Jüngeren

finden das super, die Älteren mussten

sich erst daran gewöhnen“, sagt

Pierre schmunzelnd. Auch das Thema

Glasfaser- und Netzwerktechnik

wurde ausgebaut. Heute übernimmt

das Unternehmen die komplette Inhouse-Verkabelung

größerer Gewerbeimmobilien.

Ein besonderes Anliegen

bleibt die Ausbildung. Jährlich

werden sechs Auszubildende eingestellt,

viele später übernommen

und weiterqualifiziert. „Wir wollen

Perspektiven bieten“, betont Pierre

Kraus. „Wer engagiert ist und uns

treu bleibt, kann sich hier entwickeln.“

Zahlreiche Meisterabschlüsse

im eigenen Haus sprechen dafür.

„Generell liegt das Know-how jedes

Handwerksunternehmens in den

Mitarbeitern und hier sind wir besonders

dankbar eine so tolle Truppe

zu haben.“

Und was machen die beiden in ihrer

Freizeit? Sie haben ähnliche Leidenschaften,

sind stark ehrenamtlich

auf beruflicher Ebene engagiert,

aber auch privat. So ist Pierre zum

Beispiel im Vorstand des Dieblicher

Karnevalvereins. Und beide kochen

für ihr Leben gern. Marco für Familie

und Freunde. Und Pierre mit Freunden

in einem Kochclub, „auf Sterneniveau“,

wie er betont.

Trotz Wachstum und neuer Geschäftsfelder

versteht sich Elektro

Starker Auftritt am Standort: Fuhrpark

und Team von Elektro Künster zeigen

die Größe und Einsatzbereitschaft des

Unternehmens.

Künstler Kraus weiterhin als traditionsreicher

Koblenzer Handwerksbetrieb.

„Wir sind stolz auf unsere

Geschichte und bleiben dem Standort

treu“, sagt Marco Kraus.

Petra Dettmer

KOBLENZER UNIKATE

27

Wie Elektro Künster Koblenz versorgt

„Kommen Sie rein“, begrüßt Marco

Kraus mich freundlich. Das Handy

am Ohr winkt er mich lächelnd in

den Besprechungsraum. Seine signalorange

Brille sticht sofort ins Auge.

Wie er später erzählt, ist die Farbe

bewusst gewählt: es die Farbe, mit

der Elektro Künster überall erkannt

wird. „Entschuldigung, das war meine

Frau, da musste ich ran“, sagt

Marco Kraus. Liane Kraus arbeitet

ebenso in der Firma wie Sohn Pierre,

und auch die 76-jährige Mutter

kommt noch zweimal die Woche und

erledigt administrative Dinge.

Seit mehr als sieben Jahrzehnten

steht der Name Künster in

Koblenz für Elektrotechnik – „Der

Grundstein wurde 1955 gelegt“,

erzählt Geschäftsführer Marco

Kraus. Damals gründete Werner

Künster den Betrieb. „1983 stieg

mein Vater Volker als Teilhaber ein,

Anfang der 1990er-Jahre übernahm

unsere Familie schließlich vollständig.“

Aus dem Unternehmen mit

damals rund 30 Mitarbeitenden ist

ein moderner Handwerksbetrieb

mit etwa 70 Beschäftigten geworden.

Gewachsen ist die Firma nicht nur

personell, sondern auch strukturell.

„Früher konnte man vieles direkt auf

der Baustelle lösen. Heute ist die Planung

im Büro mindestens genauso

wichtig wie die Arbeit vor Ort“, sagt

Pierre Kraus, der zu dem Interview

dazugestoßen ist. „Die Projekte sind

deutlich komplexer geworden. Dokumentation

und digitale Prozesse

spielen eine immer größere Rolle.“

Während Elektro Künster früher vor

allem im klassischen Wohnungsbau

tätig war, liegt der Schwerpunkt heute

auf größeren Gewerbeprojekten

– ergänzt durch hochwertige Privatkundenprojekte.

„Aber natürlich

sind auch kleinere Aufträge bei uns

genauso willkommen“, betont Kraus.

Ein zweites starkes Standbein ist seit

Jahrzehnten die Stromversorgung

von Veranstaltungen. Ob Stadtfeste,

Großevents wie „Rhein in Flammen“

– die markanten roten Stromverteiler

und Fahrzeuge mit den orangefarbenen

Akzenten gehören vielerorts

längst zum gewohnten Bild. Hinzu

kommt der klassische Baustromverteiler,

vom Einfamilienhaus bis zur

Großbaustelle.

EINFACH RICHTIG

GUTES BROT.

BROT VON

UNSER REZEPT SEIT 1909:

NATÜRLICHE ZUTATEN

EHRLICHES HANDWERK

PURE LEIDENSCHAFT



Fernsehturm & Fernsicht

schon

gewusst?

Der Fernmeldeturm auf dem Kühkopf ist mit 265,5

Metern das dritthöchste Bauwerk in Rheinland-Pfalz –

wegen seines schlanken Schafts und des Turmkorbs

nennen ihn die Koblenzer liebevoll „Zahnstocher“.

Geplant waren am Fernsehturm einst Restaurant und

Aussichtsplattform, doch die Pläne scheiterten an den

Kosten – heute arbeitet er im Verborgenen als Technikstandort,

prägt aber weithin sichtbar die Koblenzer

Silhouette.

Das Deutsche Eck am Zusammenfluss von Rhein und Mosel.

Foto:Dominik Ketz Koblenz-Touristik GmbH

Blick auf Schloss Stolzenfels und den Rhein

Foto: Dominik Ketz Koblenz-Touristik GmbH

Rheinromantik & Welterbe

BRAUT & ABENDMODE

Friedrich-Wilhelm-Str. 157,

56077 Koblenz-Ehrenbreitstein

www.brautmode-olena-koblenz.de

Tel. 0261-91448144

Bitte vereinbaren Sie vorab telefonisch einen Termin.

Bestattungen Escher

Deutsches Eck

Das Deutsche Eck trägt seinen Namen nicht wegen des

Kaiserdenkmals, sondern wegen einer Niederlassung

des Deutschen Ordens, die sich hier bereits im 13. Jahrhundert

befand.

Das Reiterstandbild am Deutschen Eck wurde 1897 als

Monument für Kaiser Wilhelm I. errichtet – die heutige

Anlage mit Aussichtsplattform und Parklandschaft entstand

nach umfassenden Umgestaltungen im 19. Jahrhundert.

Historische Besonderheiten

Die Balduinbrücke über die Mosel stammt aus dem 14.

Jahrhundert und gilt als eine der ältesten erhaltenen

Brücken am Fluss – wer hinüberspaziert, bewegt sich

über mittelalterliches Fundament mitten in der modernen

Stadt.

Die Stadtgeschichte von Koblenz umfasst über 2.000

Jahre – von römischen Militärlagern über kurfürstliche

Residenz bis zur preußischen Festungsstadt; entsprechend

dicht liegen hier unterschiedliche Epochen, oft

nur wenige Gehminuten voneinander entfernt.

Koblenz ist das „nördliche Tor“ zum UNESCO-Welterbe

Oberes Mittelrheintal – von hier startet der rund 65 Kilometer

lange Welterbe-Abschnitt bis Bingen und Rüdesheim.

Schloss Stolzenfels vor den Toren von Koblenz gilt als Inbegriff

der Rheinromantik – wer den Blick von dort ins

Tal schweifen lässt, versteht, warum Dichter und Maler

hier ins Schwärmen gerieten. Rund um Koblenz drängen

sich so viele Burgen auf engem Raum, dass Besucher

kaum glauben, dass hier lange Zeit harte Zoll- und

Machtpolitik herrschte – heute wirken die Höhenburgen

wie eine dekorative Kulisse über den Weinbergen.

KOBLENZER UNIKATE

29

Familie Kreutz

Servatiusstraße 17 | 56072 Koblenz-Güls

Telefon: (0261) 42270

kontakt@bestattungen-escher.de

www.bestattungen-escher.de

Name & Lage

Koblenz verdankt seinen Namen dem Zusammenfluss

von Rhein und Mosel: Aus dem römischen „Castellum

apud Confluentes“ – „Kastell bei den Zusammenfließenden“

– wurde im Laufe der Zeit Koblenz.

Am Deutschen Eck treffen „Vater Rhein“ und „Mutter

Mosel“ aufeinander – diese personifizierten Flussnamen

prägen bis heute viele Stadtführungen und Werbetexte.

Seilbahn & Aussicht

Die Koblenzer Seilbahn gilt mit bis zu 7.600 beförderten

Personen pro Stunde als eine der leistungsstärksten

Luftseilbahnen der Welt. Besonders begehrt ist Kabine

17 der Seilbahn: Ein Glasboden gibt den Blick frei auf

den Rhein – ein Schwebeerlebnis, bei dem viele Fahrgäste

automatisch den Schritt verlangsamen. Die Seilbahn

überwindet in wenigen Minuten rund 112 Höhenmeter

zwischen Rheinufer und Festung Ehrenbreitstein

– ganz ohne Stütze im Fluss, die gesamte Spannweite

von etwa 850 Metern liegt frei über dem Rhein.

Pfeifen | Tabak | Cigarren | Cigarillos | Spiritousen | Wein | Lederwaren | Accessoires



Ankaufs- &Bewertungstag

mit Julian Schmitz-Avila

KOBLENZER UNIKATE

Sprache & „Schängel“

Der Schängelbrunnen vor dem Rathaus erinnert an den „Kowelenzer

Lausbub“ – eine Figur, die für den schelmischen,

selbstironischen Charakter der Koblenzer steht.

Foto: Dominik Ketz Koblenz-Touristik GmbH

In Koblenz geboren? Dann bist du ein Schängel – so nennt man hier liebevoll alle Einheimischen, ursprünglich bezog

sich der Begriff nur auf in Koblenz geborene Jungen. Der Name „Schängel“ geht auf die französische Zeit zurück:

Aus dem Vornamen „Jean“, den die Koblenzer als „Schang“ aussprachen, wurde in der Mundart „Schängel“. Vor dem

Rathaus steht der Schängelbrunnen: Alle zwei Minuten spuckt der freche Lausbub einen Wasserstrahl – wer zu nah

kommt, lernt die Koblenzer Art von Humor manchmal ziemlich nass kennen.

Haben Sie einen Artikel, den Sie von

Julian bewertet haben möchten?

Bewertet werden:

Uhren (wie z.B. Rolex,

Breitling, Omega, etc.),

Edelsteine, Markenware,

Schmuck, Diamanten

30

Kuriose Bauwerke & Kunst

Die Historiensäule auf dem Görresplatz erzählt die

komplette Stadtgeschichte auf rund zehn Metern Höhe

– Szene für Szene von der Römerzeit bis ins 20. Jahrhundert,

satirisch, dicht und voller Details. Die Historiensäule

war ein Geschenk des Landes Rheinland-Pfalz

zur 2000-Jahr-Feier der Stadt; entworfen wurde sie vom

Bildhauer Jürgen Weber und erst im Jahr 2000 vollendet.

Koblenz hat gleich mehrere „Originale“ als Denkmäler:

Besonders beliebt ist das „Pfefferminzje“, eine Süßigkeitenverkäuferin,

die einst mit Pfefferminzbonbons

durch die Koblenzer Gaststätten zog.

Stadtgeschichte im Schnelldurchlauf

Während der französischen Besatzung Ende des 18. und

Anfang des 19. Jahrhunderts änderten sich nicht nur

Grenzen und Herrschaft, sondern auch Sprache und

Alltag – aus dieser Zeit stammen viele französisch geprägte

Familiennamen und Begriffe in Koblenz.

Koblenz war lange eine wichtige Festungsstadt: Noch

heute zeugen die Festung Ehrenbreitstein und zahlreiche

Forts im Stadtgebiet von der militärischen Bedeutung

am Rhein.

Schreiben Sie uns doch eine E-Mail

oder rufen Sie uns an und

vereinbaren Sie direkt einen Termin:

info1@pfandhaus-hermann.de

+49 261133 08 50

Wir freuen uns auf Sie!

Warum heißt der Dillemarkt

eigentlich Dillemarkt?

IDer Dillemarkt heißt Dillemarkt, weil man dort genau

das macht, was man auf Kowelenzer Art eben macht:

dille! „Dille“ bedeutet im Kowelenzer Dialekt schlicht

und einfach: essen. Oder wie man sagt: „Wat get et Goodes

zo dille?“ *

Unterwegs in Koblenz

Im Romanticum am Koblenzer Rheinufer können Besucher

das Obere Mittelrheintal auf einem virtuellen

Dampfschiff erkunden – eine Ausstellung, die Rheinromantik

und moderne Medientechnik miteinander

verbindet. Hier sprechen Sofas zu den Besuchern, hier

lesen Sessel Gedichte vor, Scheinwerfer erzählen Sagen

und Kameras verraten Geschichten von Burgen und

Schlössern.

0 HERMANN

JUWELIER & PFANDHAUS

Also ist der Dillemarkt nichts anderes als ein Markt

zum Genießen und Probieren – mit Musik im Ohr und

was Leckerem auf der Hand. Kurz gesagt: Nicht nur

ein Markt zum Bummeln, sondern ein Markt zum

Dille! Charmanter kann ein Name eigentlich kaum

sein.

Ausstellungstücke im Romanticum in Koblenz.

Foto: Dominik Ketz Koblenz-Touristik GmbH

*Wortquelle: Hannelore Kraeber. Neues Wörterbuch der

Koblenzer Mundart. 2. Auflage 1992



Der Weinbau, den wohl schon die

Römer an der Mosel etabliert haben,

prägt Güls seit Jahrhunderten. Noch

heute bewirtschaften mehrere Winzerbetriebe

die Gülser Lagen Königsfels,

Bienengarten und Marienberg.

Riesling, Müller-Thurgau oder Spätburgunder

gedeihen auf den mineralischen

Böden besonders gut. Für

Besucher bietet sich die Gelegenheit,

bei einer Weinprobe die regionalen

Spezialitäten kennenzulernen – oft

direkt beim Erzeuger und in persönlicher

Atmosphäre.

findet sich die Pfarrkirche St. Servatius

mit ihrem Doppelturm und einem

lichtdurchfluteten Innenraum.

Während Kirchenschiffe heute nur

noch selten bis auf den letzten Platz

gefüllt sind, sind Tickets für das Café

Hahn mit seinem bunten Programm

an Konzerten, Varieté und Kleinkunst

oft nur schwer zu ergattern.

Berti Hahn hat das ehemalige Café

seiner Eltern seit 1981 zu einem

Publikumsmagneten gemacht, der

weit über die Region hinaus bekannt

ist.

STADTTEIL-LIEBE

32

Versicherungen Bausparen Rechtsschutz

Finanzdienstleistungen

Moselufer 36 · 56073 Koblenz-Moselweiß

Tel. 026148048 · markus.maeder@allfinanz-dvag.de

www.allfinanz-dvag.de/markus.maeder

Löhrstraße 137

Nähe Hauptbahnhof

56068 Koblenz

Tel.: 0261-34764

www.brillen-ballies.de

Geschäftsführer:

Wolfgang Müller

Ein Stück Moselromantik

Güls – Weindorf mit Moselblick und lebendiger Tradition

Fährt man von der Koblenzer Innenstadt

auf der gegenüberliegenden

Seite des Flusses moselaufwärts,

erreichte man nach wenigen Minuten

einen Stadtteil mit ganz eigenem

Charakter: Güls. Der traditionsreiche

Ortsteil verbindet dörfliche Atmosphäre

mit stadtnaher Lage – und

ist auch als „Weindorf von Koblenz“

bekannt. Die älteste historische Erwähnung

des bis 1970 eigenständigen

Dorfes stammt aus dem Jahr 775 –

MIT SICHERHEIT EIN GUTER PARTNER

und von keinem Geringeren als Karl

dem Großen. Mit entsprechendem

Aufwand wurde im vergangenen

Jahr das 1250. Jubiläum gefeiert. Funde

deuten allerdings darauf hin, dass

mindestens schon in keltischer Zeit

Menschen hier am Ufer der Mosel

gesiedelt haben. Bei der attraktiven

Lage kein Wunder.

Eingebettet zwischen Weinbergen

und Moselufer dürfte Güls land-

MOD. 56349 – 300 www.bettybarclay.com

schaftlich der attraktivste Teil der

Stadt sein. Spaziergänge entlang des

Flusses, Radtouren auf dem Moselradweg

oder Wanderungen durch

die Rebhänge eröffnen immer wieder

weite Blicke ins Moseltal.

Insbesondere in den Abendstunden

bieten sich fantastische Perspektiven.

Versinkt die Sonne hinter den

Hügeln, taucht sie die Weinberge in

warmes Licht.

Ihre Geschichte

für NullZwoSechsEins!

Ein Stadtmagazin lebt von Ideen. Wenn Sie spannende Beiträge,

Projekte oder Geschichten aus Ihrem Viertel haben:

Schreiben Sie uns: NullZwoSechsEins@rhein-zeitung.net

Wir suchen ab sofort engagierten, fleißigen und zuverlässigen

Handwerker (m/w/d)

Wir erwarten:

Berufserfahrungen im Handwerk oder als handwerklich begabter

Allrounder, Führerscheinklasse B, Deutschkenntnisse in Wort und

Schrift, Teamfähigkeit.

Haben Sie Interesse in einem Familienunternehmen mitzuarbeiten?

Rufen Sie uns an oder senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen.

HEIKO PREIß •Rohrreinigung

24h N0TDIENST 0261-20069059

Maximinstr. 19 l 56072 Koblenz I www.rohrreinigung-preiss.de

Ein Höhepunkt im Jahreslauf ist das

traditionelle Gülser Blütenfest, das

weit über die Stadtgrenzen hinaus

bekannt ist. Jedes Jahr verwandelt

sich der Ortskern Ende April oder

Anfang Mai in eine Festmeile mit

Musik, regionalen Köstlichkeiten und

natürlich viel Moselwein. Hier zeigt

Güls sich von seiner besten Seite –

mit Gemeinschaft, Offenheit und großer

Freude am Feiern.

Nicht nur die Landschaft ist reizvoll.

In Güls erzählen enge Gassen, alte

Winzerhöfe und liebevoll restaurierte

Fachwerkhäuser von der langen

Geschichte des Ortes. Im Mittelpunkt

Das richtige Bettsystem

In der Nacht macht der Rücken Urlaub – allerdings

nur in einem guten Bett. Zu den wichtigsten

Erwartungen an guten Schlaf zählt,

dass sich der Rücken von den Strapazen des

Tages erholt. Das liegt auch daran, dass Rückenschmerzen

zu den am weitesten verbreiteten

Volkskrankheiten in Deutschland zählen.

Neun von zehn Deutschen leiden im Laufe

ihres Lebens unter Rückenschmerzen. Besonders

verhängnisvoll: Die Schmerzen breiten

sich schnell auch auf andere Körperregionen

aus. Viele Verspannungen oder Nacken- und

Kopfschmerzen werden durch schlechten

Trotz seiner gewachsenen Strukturen

ist Güls auch ein moderner und

lebendiger Stadtteil. Vereine, kulturelle

Initiativen und ein aktives Gemeinschaftsleben

sorgen dafür, dass

sich Einheimische wie Neubürger

schnell zuhause fühlen. Etwa 4.000

Menschen leben hier. Viele davon

arbeiten in der Innenstadt, die mit

Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln

oder auch dem Rad in wenigen Minuten

zu erreichen ist.

Egal ob Touristen, Tagesausflügler

oder Einwohner von Güls: Wer nach

einem erlebnisreichen Tag Ruhe

sucht, findet sie am Ufer der Mosel

Schlaf ausgelöst. Aber auch die alltäglichen

Fehlbelastungen, denen unser Körper ausgesetzt

ist, sorgen für Schmerzen und eine

schlechte Haltung: Wir sitzen zu lange und

ergonomisch ungünstig, vor allem bei der Arbeit.

Nur nachts haben wir ausreichend Zeit,

damit sich unser Körper, vor allem der Rücken,

davon erholen kann: „Mit der optimalen

Matratze und dem richtigen Bettrahmen als

Grundlage schafft man die besten Voraussetzungen

für die Erholung“, betont Olaf Schäfer.

Und mit einem individuellen Nackenstützkissen

entlastet man den Nacken. Die Muskulatur

wird gedehnt, wodurch die Wirbelsäule

in Kombination mit dem richtigen Bettsystem

ihre natürliche Haltung einnehmen kann. „Für

uns bei Bettenstudio Schäfer gilt deshalb:

Die Komponenten Rahmen, Matratze und

Nackenstützkissen sind eine Einheit, die man

perfekt und mit dem nötigen Hintergrundwissen

aufeinander abstimmen muss“, fasst der

Inhaber zusammen.

Jahren

Seit Seit 40 40 Jahren

Bettenstudio Schäfer GmbH

Löhr Center Koblenz

Telefon 0261 /17756

www.bettenstudio-schaefer.de

Mehr Infos

gibt’s hier:

Fotos: Rainer Claaßem

bei einem Glas Wein mit Blick auf die

vorbeiziehenden Schiffe.

Güls ist damit mehr als nur ein Stadtteil

– es ist ein Stück Moselromantik,

das Tradition und Gegenwart auf besondere

Weise verbindet.

Rainer Claaßen

Exakte Messung

Das Team vom Bettenstudio

Schäfer setzt auf modernste

Messtechnik, um die persönlichen Kerndaten

(etwa Schulter- und Beckenbreite, Lordosentiefe,

Knie und Hüfte etc.) detailliert und

exakt zu ermitteln. Mit Hilfe des innovativen

Wirbelscanners© kann dabei die Wirbelsäule

im Liegen analysiert werden, Messergebnisse

und Zusammenhänge stellen sich

so selbst für den Laien verständlich dar.

Terminvereinbarung

online?

Hier geht’s lang:

STADTTEIL-LIEBE

33



STADTTEIL-LIEBE

34

andere Aktivitäten im Ort kümmert,

trägt das Fest gemeinsam mit zahlreichen

Ehrenamtlichen. „Es ist bei dieser

Größenordnung alles andere als

selbstverständlich, dass praktisch alles

ehrenamtlich organisiert ist“, sagt

Mitorganisator und Winzer Christoph

Müller. „Aber in Güls haben wir

einen großen Zusammenhalt. Viele

helfen mit – und am Ende entsteht

daraus ein Fest, auf das der ganze Ort

stolz ist.“

Los geht es traditionell am Abend des

30. April mit dem Tanz in den Mai.

Live-Musik sorgt für Stimmung, bevor

am nächsten Tag das Maibaumstellen

zum festen Ritual gehört. Der

Baum wird im Gülser Stadtwald mit

Unterstützung der aktuellen Majestäten

ausgesucht und anschließend

gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr

aufgestellt – ein Programmpunkt,

der jedes Jahr viele Zuschauer

anzieht.

Speziell für Familien wird beim

Blütenfest viel geboten: Am 1. Mai

und am Sonntag stehen Programme

für Kinder auf dem Plan, darunter

ein Mitmach-Zirkus, bei dem junge

Besucher selbst ausprobieren können,

wie Jonglage oder kleine Zaubertricks

funktionieren. Ergänzt

wird das Angebot durch Bastelaktionen

und weitere Aktivitäten, die

gemeinsam mit örtlichen Vereinen

organisiert werden. Wer es gemütlicher

mag, kann sich am Kuchenstand

stärken, der traditionell vom Karnevalsverein

„Gülser Seemöwen“ betreut

wird.

Musikalisch reicht das Programm

von Blasmusik über Guggenmusik bis

zu Cover-Bands, die abends für Party-Stimmung

sorgen. Walking Acts

und Kleinkünstler bringen zusätzlich

Leben auf das Festgelände. Dass das

Konzept funktioniert, zeigt die Resonanz:

Jedes Jahr strömen viele Besucher

aus Koblenz und der gesamten

Region nach Güls. Für die Organisatoren

ist das der schönste Lohn der

Arbeit. „Wenn man am Ende sieht,

dass die Leute zusammen feiern und

Spaß haben, dann weiß man, wofür

Fotos: Godehard Juraschek

Ein besonderer Höhepunkt in diesem

Jahr ist die Proklamation der neuen

Blütenkönigin mit ihren beiden Prinzessinnen.

Das Majestäten-Trio repräsentiert

in den kommenden zwei

Jahren den Ort und das Fest.

man das alles macht“, sagt Müller.

So dürfte auch in diesem Frühjahr

wieder gelten: Wenn am Plan die Musik

spielt und die Gläser klirren, beginnt

in Güls ganz offiziell die Weinfestsaison

an der Mosel.

Rainer Claaßen

35

STADTTEIL-LIEBE

Ein Fest, auf das

der ganze Ort stolz ist

Beim Gülser Blütenfest wird „Am Plan“ vom 30. April bis 3. Mai wieder zur Festmeile

Nicht nur der Weinbau hat im

Stadtteil Güls eine lange Tradition.

Auch Kirschen werden an der

Mosel angebaut, deren Blüte im Frühjahr

stets eine Augenweide ist. Güls

war früher einer der wichtigsten

Umschlagplätze für die Früchte – seit

1950 wird deshalb am Wochenende

um den ersten Mai herum das Gülser

Blütenfest gefeiert. Ein Fest, das sich

immer wieder an aktuelle Gegebenheiten

angepasst hat – und heute zu

den größten Publikumsmagneten an

der unteren Mosel zählt. Nach der

Die neue Gülser Blütenkönigin Carolin

Stieffenhofer (Mitte) repräsentiert das

Blütenfest künftig gemeinsam mit ihren

Prinzessinnen Ann-Kathrin Bretz (links)

und Lilli Karbach.

Foto: Heimatfreunde Güls

Jubiläumsveranstaltung im vergangenen

Jahr will der ganze Ort auch 2026

wieder gemeinsam mit vielen Gästen

aus der Umgebung feiern. Vom 30.

April bis zum 3. Mai verwandelt sich

der historische Dorfplatz „Am Plan“

wieder in eine große Festmeile. Vier

Tage lang feiern Winzer, Vereine und

Gäste aus der ganzen Region gemeinsam

den Frühling – mit Wein, Musik

und einem Programm für die ganze

Familie.

Die vier Gülser Weingüter Hähn,

Lunnebach, J. Müller und Spurzem

sorgen dabei für den passenden

Rahmen: Sie liefern die Weine, die

während des Festes ausgeschenkt

werden. Organisiert wird das Ganze

von den Heimatfreunden Güls. Der

Verein, der sich auch um Wanderwege,

Ortsverschönerung und viele

JETZT KARTEN SICHERN!

Entdecken Sie Literatur Live bei unseren

Lesungen in Koblenz, Mayen und Montabaur.

Alle Infos und Tickets unter

www.reuffel.de/veranstaltungen

2-GANG-

MENÜ

29,–

PRO PERSON

LUNCH IM RESTAURANT LANDGANG

MONTAG – SONNTAG | 12:00 – 16:30 UHR

Ihr Treffpunkt im FÄHRHAUS Koblenz mit Blick auf die

Mosel und kostenfreiem Parken direkt auf dem Hotelparkplatz.

Genießen Sie täglich unser außergewöhnliches

Mittags-Menü auch ohne Hotelaufenthalt.

JETZT RESERVIEREN MIT EINEM KLICK AUF DEN CODE

ODER TELEFONISCH UNTER +49 261 20171-0

FÄHRHAUS Koblenz GmbH & Co. KG | An der Fähre 3 | D–56072 Koblenz

Tel: +49 261 20171-0 | landgang@faehr.haus | www.faehr.haus



Tief im Fels, nah an der Geschichte

Die Ortsringvereinigung Ehrenbreitstein wirbt dafür, den Felsenstollen pünktlich zu den Jubiläen 2028

und zur Buga 2029 wieder zugänglich zu machen

Die Schloßstraße erfindet sich neu

Seit Anfang 2024 hat sie ein eigenes Management, neue Märkte und ein frisches Gesicht –

und die Pläne gehen noch weiter

STADTTEIL-LIEBE

36

HISTORIENSPIELE

Festung Ehrenbreitstein, Koblenz, 14.+16. & 17. Mai 2026

TIPP:

Mit der Seilbahn

zur Festung

schweben!

Der Felsenstollen in Ehrenbreitstein ist derzeit geschlossen: Das Foto zeigen die

Anlage von beiden Seiten – vom Eingang Ost auf Koblenzer Stadtseite sowie vom

Eingang am Schrägaufzug im Westen – und machen ihre Lage direkt unterhalb der

Festung sichtbar. Foto: Manfred Diehl

3.000 Jahre Geschichte hautnah erleben:

Kelten, Römer, Ritter, Preußen

www.tor-zum-welterbe.de

Foto: srg werbeagentur Foto: GDKE, U. Pfeuffer

Wer den Felsenstollen in Ehrenbreitstein betritt,

spürt schnell, dass dieser Ort mehr ist als ein

dunkler Gang im Gestein. Tief unterhalb der Festung

liegt eine weitläufige Bunker- und Stollenanlage, die

während des Zweiten Weltkriegs für viele Koblenzer

zur letzten Hoffnung wurde. Zwischen 1941 und 1943

wurden die Gänge in den Fels getrieben, um der Bevölkerung

Schutz vor den schweren Luftangriffen zu

bieten. Historischen Berichten zufolge konnten hier

mehr als 10.000 Menschen Zuflucht finden – damit gehörte

die Anlage zu den größten Luftschutzorten im

Koblenzer Stadtgebiet.

Bis heute erzählen die rohen, oft nur teilweise ausgemauerten

Stollen von den Bedingungen jener Zeit.

Feuchtigkeit zieht durch die kühlen Gänge, nackter

Fels prägt die Wände, das Licht dringt kaum hinein.

Während der Bombennächte harrten hier Menschen

auf engstem Raum aus, mit einfachsten Mitteln und

unter ständiger Angst. Eimer dienten als Toiletten,

einzelne Bereiche wurden als Vorrats- oder Behandlungsräume

genutzt. Vieles war provisorisch, alles

war auf Schutz und Überleben ausgerichtet. Gerade

deshalb ist der Felsenstollen bis heute ein eindrucksvoller

Erinnerungsort: kein geschichtlicher Schauplatz

auf Distanz, sondern ein Ort, an dem sich die Not der

Zivilbevölkerung unmittelbar nachempfinden lässt.

Gleichzeitig richtet sich der Blick inzwischen wieder

nach vorn. Die Ortsringvereinigung Ehrenbreitstein

hat bei einem Spitzengespräch mit Oberbürgermeister

David Langner im Januar 2026 erneut dafür geworben,

den Felsenstollen bis zum Jubiläumsjahr 2028 und mit

Blick auf die Buga 2029 zugänglich zu machen. Die

Idee: Das Land Rheinland-Pfalz als Eigentümer stellt

die Nutzung des Stollens als Durchgangsweg für die

Stadt Koblenz in Aussicht, während Vereinsmitglieder

und engagierte Bürgerinnen und Bürger das tägliche

Öffnen und Schließen übernehmen.

Damit könnte der Felsenstollen schon bald mehr sein

als ein verborgenes Relikt im Berg. Er würde zu einem

öffentlich erlebbaren Stück Stadtgeschichte – passend

zu einem Jahr, in dem Ehrenbreitstein mehrere prägende

Jubiläen feiert: 200 Jahre preußische Festung,

250 Jahre Clemens Brentano und 125 Jahre Joseph

Breitbach. Die Öffnung des Stollens wäre dann nicht

nur ein praktischer Weg, sondern auch ein starkes Zeichen

dafür, Geschichte dort sichtbar zu machen, wo

sie sich tatsächlich eingeschrieben hat. red

Weitere Informationen zum Ortsring

Ehrenbreitstein finden sich unter:

www.ortsring-ehrenbreitstein.de

Seit dem 1. Januar 2024 gibt es für die Schlossstraße

in Koblenz eine neue Instanz: das BID,

kurz für Business Improvement District. Ein BID ist

grundsätzlich auf eine Laufzeit von fünf Jahren angelegt,

mit der Möglichkeit, gemeinsam mit den Eigentümern,

die es finanzieren, in weitere Laufzeiten

zu gehen. Die Koblenzer Schlossstraße ist dabei das

erste BID in Rheinland-Pfalz. Schon nach den ersten

beiden Jahren zeigt sich, dass das Projekt mehr ist

als ein organisatorischer Rahmen.

Sichtbar wurde das zunächst durch ein neues Corporate

Design, das inzwischen in der Straße angekommen

ist. Hinzu kommen ein überarbeiteter Internetauftritt

und ein zusätzlicher Reinigungsservice,

der dazu beiträgt, dass die Schlossstraße gepflegter

wirkt als zuvor. Kleine Maßnahmen vielleicht - in

ihrer Wirkung auf das Straßenbild aber durchaus

spürbar.

Auch städtebaulich hat sich bereits etwas getan.

Gemeinsam mit der Stadt Koblenz wurde im Kreuzungsbereich

an der Casinostraße die Fußgängerzone

in Richtung Schlossrondell erweitert. Weniger

Verkehr, mehr Raum, weniger Gedränge: Diese Veränderung

ist für Anwohner und Besucher im Alltag

direkt erlebbar. Zugleich ist das nicht das einzige

Projekt, das innerhalb der fünfjährigen Laufzeit

gemeinsam mit der Stadt angestoßen wird. Im Gespräch

sind weitere Maßnahmen, etwa eine erweiterte

Beleuchtung, die die Straße vor allem in den

Wintermonaten heller und einladender machen soll.

Belebt wird die Straße auch durch Veranstaltungen:

Der Wochenmarkt findet zweimal wöchentlich statt,

der Kunsthandwerkermarkt vom 18. bis 20. September.

Neu hinzugekommen sind der Nachmittagsmarkt

„Dillemarkt“ am 11. Juni, 9. Juli, 13. August und 10.

September, der in diesem Jahr jeweils bis 20 Uhr verlängert

wird, ein italienischer Markt vom 8. bis 13.

April, der erstmals stattfindet, sowie eine Veranstaltung

zum Human Duty Day am 10. Juli. Formate wie

diese zeigen, dass die Schlossstraße gezielt neue Anlässe

schafft, um Menschen in die Innenstadt zu holen.

Daneben kümmert sich das BID um Themen, die

im Alltag oft unsichtbar bleiben - etwa die Vermittlung

leerstehender Ladenflächen oder die Vernetzung

der ansässigen Betriebe. Wer die Schlossstraße

als Ganzes stärken will, muss eben auch hinter die

Kulissen schauen.

Als nächsten Schritt plant das BID die Einführung

eines Frequenzmesssystems. Damit lässt sich künftig

genauer verfolgen, wie sich die Besucherzahlen

entwickeln und an welchen Stellen noch nachgesteuert

werden kann. Die Daten sollen eine verlässliche

Grundlage für Entscheidungen liefern, die die Straße

langfristig weiterbringen.

Zwischen Marktständen, Gesprächen und Innenstadtpublikum zeigt sich, wie der

Kunsthandwerkermarkt die Schlossstraße als lebendigen Ort zum Bummeln und

Verweilen belebt. Foto: Sarah Reuther / Fotostudio Reuther

ÖFFNUNGSZEITEN:

Montag – Freitag 10.00 –18.30 Uhr

Samstag 10.00 –16.00 Uhr

www.biwakschachtel.de

mail@biwakschachtel.de

Löhrstr. 82 Koblenz

Telefon 0261-3902 1975

STADTTEIL-LIEBE

37



Wie Koblenz neue

Räume gewinnt

Leerstandsmanagerin Chantal Oberst bringt Eigentümer,

Ideen und Perspektiven zusammen

Leere Schaufenster, ungenutzte

Flächen, große Chancen: Seit fast einem

Jahr kümmert sich Chantal Oberst

darum, brachliegende Immobilien

in Koblenz wieder mit Leben zu füllen.

Im Interview spricht sie über Geduld,

gute Ideen, mutige Nutzungen und

darüber, warum Leerstandsmanagement

weit mehr ist als reine Vermittlung.

Ein Gespräch über kreative

Konzepte, überraschend engagierte

Eigentümer – und die Frage, wie die

Innenstadt von morgen aussehen

kann.

Sie sind seit fast einem Jahr

als Leerstandsmanagerin aktiv –

was war Ihr erstes Projekt,

das Sie besonders bewegt hat?

Ganz am Anfang – ich war vielleicht

zwei Monate im Job – habe ich sehr

viel Energie, Zeit und Ideen in ein

Projekt gesteckt. Es ging um ein Gebäude

mitten in der Innenstadt mit einem

Innenhof und mehreren Nutzungseinheiten.

Das steht schon lange leer, und

leider gibt es dort auch immer wieder

Probleme mit Verschmutzung. Damals

hatten wir eine konkrete Anfrage

für eine Kindertagesstätte. Das war

natürlich eine richtig schöne Perspektive

für das Gebäude – und auch

für die Innenstadt. Ich habe versucht,

darzustellen, wie sich das Objekt dafür

entwickeln könnte und welche

Möglichkeiten es gibt. Am Ende ist

daraus leider doch nichts geworden.

Trotzdem war das für mich eine unglaublich

wichtige Erfahrung. Ich

habe dabei viel gelernt – und auch gemerkt,

wie wichtig Geduld in diesem

Job ist. Im Leerstandsmanagement

braucht man die auf jeden Fall. Mit

der Eigentümerin bin ich übrigens

bis heute in Kontakt. Und ehrlich gesagt:

Die Hoffnung habe ich noch nicht

aufgegeben. Vielleicht schaffen wir es

ja irgendwann doch noch, aus dem Gebäude

etwas richtig Gutes für die Innenstadt

zu machen.

Welches Projekt oder welche

Vermittlung macht Sie bisher

besonders stolz – und warum?

Ich freue mich natürlich grundsätzlich

immer, wenn ich Anfragen von

Menschen mit tollen Ideen für die

Innenstadt bekomme. Ganz besonders

gefreut habe ich mich aber, als

Tini Schmidt, die dann letzten Herbst

ihr Geschäft „Cuplenz“ eröffnet hat,

auf mich zukam. Kurz zuvor hatte ich

mich noch mit einer Kollegin unterhalten,

dass unsere Stadt unbedingt

einen Keramikbemal-Laden braucht,

wie man ihn auch aus anderen Städten

kennt. Wochenlang waren Frau

Schmidt und ich im engen Austausch

was Leerstände und Umnutzungsmöglichkeiten

angeht. Letztendlich hat

sie dann in der Markstraße 9 das

perfekte Ladenlokal für sich gefunden

und es läuft nach wie vor richtig

gut.

Wie gehen Sie vor, wenn Sie einen

leerstehenden Laden wieder mit

Leben füllen möchten?

Wenn ich von einem Leerstand erfahre

– oder sehe, dass ein Ladengeschäft

bald frei wird – schaue ich mir zuerst

ganz genau den Standort an. Liegt er in

der Fußgängerzone oder eher in einer

Nebengasse? Wie ist die Sichtbarkeit?

Und wer befindet sich eigentlich in

der direkten Nachbarschaft? Danach

prüfe ich, ob eine der vielen Anfragen,

die ich nahezu täglich bekomme, gut

zu diesem Leerstand passen könnte.

Dabei spielt auch das Innenstadtkonzept

eine wichtige Rolle: Also zum

Beispiel die Frage, ob an diesem Standort

vielleicht eine private Kita möglich

wäre oder ein Lernort für Studierende.

Außerdem schaue ich mir natürlich

an, was die Innenstadt an dieser Stelle

noch gut gebrauchen könnte – also

welche Art von Gewerbe oder Dienstleistung

fehlt. In manchen Fällen spre-

Als Leerstandsmanagerin der Koblenz-Stadtmarketing GmbH arbeitet Chantal

Oberst daran, neue Perspektiven für ungenutzte Flächen in der Innenstadt zu entwickeln.

Foto: Koblenz-Stadtmarketing GmbH

che ich dann auch gezielt Unternehmen

an und frage, ob sie sich vorstellen können,

hier zu expandieren. Ein weiterer

wichtiger Punkt ist der Austausch mit

den Eigentümerinnen und Eigentümern.

Dabei geht es zum Beispiel darum:

Ist die geforderte Miete realistisch?

Gibt es Spielraum oder ein Entgegenkommen?

Und wie ist eigentlich der

Zustand der Immobilie – beziehungsweise

wer übernimmt mögliche Umbaukosten?

Und manchmal denke

ich auch bewusst kurzfristig: Könnte

der Leerstand vielleicht als Pop-up-

Fläche genutzt werden? Es gibt viele

tolle Start-ups, für die so eine niedrigschwellige

Möglichkeit ideal ist, um

ihr Konzept erst einmal auszuprobieren.

Und nicht selten entstehen daraus

langfristige Geschäfte für die Innenstadt.

Was hat Sie an der Zusammenarbeit

mit Eigentümerinnen, Eigentümern

oder Nutzenden positiv

überrascht?

Es gibt immer noch Eigentümerinnen

und Eigentümer, die zum Glück

nicht nur an der großen Miete interessiert

sind, sondern auch daran, dass

sich die Vermietung für die Stadt zur

Belebung lohnt. Das freut mich

dann immer ganz besonders, weil sie

auch meist diejenigen sind, die aktiv

auf mich zukommen und wirklich an

einer Zusammenarbeit interessiert

sind.

* Kochmesser schleifen ab € 6,–

* Messer/Aufschnittmaschinen ab € 17,50

* Wellenschliff/Tischmesser € 6,50

* Scheren schleifen ab € 10,–

Innerhalb von 14 Tagen

Inh. Norbert Schmitz

Löhrstraße 86 (neben ODEON Kino)

Löhrstraße

56068 Koblenz

86 (neben

· Tel.

ODEON

0261

Kino)

/ 34837

·56068

info@messer-schumacher.de

Tel. 0261 /34837 ·info@messer

Messer ·Scheren ·Schleiferei

www.fussgesundheit-koblenz.de

Gab es einen Leerstand, der als

schwierig galt – und der nun eine

neue Perspektive hat?

Aktuell gibt es tatsächlich ein größeres

Projekt, das sowohl für die Innenstadt

als Gewerbestandort als auch für die

Besucherinnen und Besucher einen

großen Mehrwert bringen wird. Geplant

ist das Ganze in bester Lage

– nämlich in der Löhrstraße. Leider

kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch

nicht näher darauf eingehen, weil wir

noch kein finale Zusage haben. Aber

ich kann schon sagen: Ich freue mich

sehr, sollte es umgesetzt werden und

bin überzeugt, dass das Projekt der Innenstadt

richtig guttun wird.

Welche Branchen oder Nutzungsideen

erleben Sie aktuell als besonders

gefragt in unserer Stadt?

Besonders gefragt sind meiner Meinung

nach eher trendige Sachen wie

Süßigkeitenläden mit Produkten aus

Amerika oder Asien, Lables, die vorwiegend

Mode für ein sehr junges

Publikum herstellen, aber auch Sportangebote

wie Kletterhallen in der

Innenstadt. Alles, was nicht „mainstream“

ist, ist momentan sehr im

Trend. Vor kurzem haben wir das

Stadtmarketing in Köln besucht, da

wurde das noch mal sehr eindrucksvoll

bestätigt. Hier hat man zum Beispiel

Leerstand mitten in der City in

eine Boulderhalle umgewandelt. Das

Unternehmen möchte bald einen

zweiten Standort entwickeln.

Gymnasialstr. 5

56068 Koblenz

Tel. 0261 / 3 16 69

www.schmahl-koblenz.de

56070 KOBLENZ

Carl-Spaeter-Str. 13

Tel. 0261 /30488-0

Fax 0261 /30488-88

Was wünschen Sie sich für die

nächsten Monate – wo sehen Sie

das größte Potenzial?

Für die nächsten Monate wünsche

ich mir vor allem, dass sich unsere

digitale Plattform LeAn®, die wir

gerade einrichten, zu einem starken

Werkzeug im Leerstandsmanagement

entwickelt. Mein Ziel ist, dass

wir damit Leerstände künftig noch

schneller vermitteln – oder im besten

Fall sogar ganz vermeiden können.

Ein wichtiger Schritt in diese Richtung

war bereits der bundesweite

Anwendertag am 4. März. Dazu sind

städtische Vertreterinnen und Vertreter

aus ganz Deutschland nach

Koblenz gekommen, um sich über

ihre Erfahrungen mit LeAn auszutauschen.

Wir durften Gastgeber sein

und konnten dabei auch ein konkretes

Beispiel aus der Praxis zeigen: Gemeinsam

mit dem Projektentwickler

Jan Leis haben wir den Florinsmarkt

besichtigt und konnten gemeinsam

zeigen, wie sich dieser Standort entwickeln

wird.

Der Tag an sich hat auch gezeigt, wie

wertvoll der Austausch zwischen den

Städten ist – und wie viel Potenzial

in neuen digitalen Werkzeugen für

das Leerstandsmanagement steckt.

Für mich war das ein sehr gelungener

Auftakt und ein schönes Signal,

dass Koblenz auch in diesem Themenfeld

bundesweit wahrgenommen

wird.

• antike und moderne Uhren •

• komplexe Reparaturen •

• Reparaturen vor Ort •

• Beratung • Pflege • Service •

Werkstatt mit Meisterbrief

Uhren-Schmuck Stömmer

Koblenzer Str. 39 | 56073 Koblenz | 0261 48269

www.uhren-stoemmer.de | info@uhren-stoemmer.de

Werkzeuge

Gartengeräte

Arbeitsschutz

Industriebedarf

info@schmahl-koblenz.de

Mo.–Fr. 7.30–17.00 Uhr,

Sa. 8.00–12.00 Uhr

STADT-WERK

39



WILLKOMMEN

BEI

NULL

ZWO

SECHS

EINS

Sie halten gerade die erste Ausgabe unseres neuen

Koblenzer Stadtmagazins in den Händen. Darin geht

es um Menschen, Ideen, Orte und Geschichten aus

der Stadt – um Bekanntes, Neues und alles, was

Koblenz bewegt.

UND JETZT SIND SIE DRAN.

Sie haben ein Thema, das ins Magazin gehört? Eine

spannende Idee, einen besonderen Ort, ein Projekt,

das mehr Aufmerksamkeit verdient, oder einen Termin,

den man nicht verpassen sollte? Dann schreiben Sie

uns. Wir freuen uns über Anregungen, Hinweise und

Geschichten aus Koblenz und den Stadtteilen.

IHRE IDEEN AN:

NullZwoSechsEins@rhein-zeitung.net

SCHON DIE NÄCHSTE AUSGABE IM BLICK:

Die nächste Ausgabe erscheint am 11. Juni 2026.

Anzeigenschluss ist am 21. Mai 2026.

Sie möchten mit Ihrem Unternehmen dabei sein?

Dann sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.

Radfahren in Koblenz macht

immer mehr Spaß

Die Stadt schafft die Voraussetzungen dafür: Seit einigen Jahren wird intensiv

an der Rad-Infrastruktur gebaut

„Kommen Sie rein“, begrüßt Marco

Kraus mich freundlich. Das Handy

am Ohr winkt er mich lächelnd in

den Besprechungsraum. Seine signalorange

Brille sticht sofort ins Auge.

Wie er später erzählt, ist die Farbe

bewusst gewählt: es die Farbe, mit

der Elektro Künster überall erkannt

wird. „Entschuldigung, das war meine

Frau, da musste ich ran“, sagt

Marco Kraus. Liane Kraus arbeitet

ebenso in der Firma wie Sohn Pierre,

und auch die 76-jährige Mutter

kommt noch zweimal die Woche und

erledigt administrative Dinge.

Besucher und Einwohner der Stadt

Koblenz schätzen die Lage in den

beiden Flusstälern. Für die Mobilität

bedeutet sie aber auch große

Herausforderungen – viele Verkehrsteilnehmer

konkurrieren um wenig

Platz. Lange Zeit kamen die Radfahrer

dabei schlecht weg. Doch das

änderte sich in den letzten Jahren.

Die Bürgerinitiative „Radentscheid

Koblenz“ hat einen Stein ins Rollen

gebracht, der so schnell wohl nicht

aufzuhalten ist. Entsprechend dem

Verkehrsentwicklungsplan und kla-

Fortsetzung nächste Seite

Direkt am Wasser unterwegs: Der ausgebaute Weg am Theodor-Heuss-Ufer macht

das Radfahren in Koblenz komfortabler und attraktiver.

Foto: Stadt Koblenz - Ralf Emmerich

IHRE ANSPRECHPARTNERINNEN

UND ANSPRECHPARTNER:

Spezialist für feine und keine Haare

Perücken bei

Chemotherapie

DIN ISO 9001 zertifiziert

Haare nach Maß

Tel. 02 61/5 52 12

Karthäuserhofweg 29 · D-56075 Koblenz/Karthause-Ost · www.haarersatz-koblenz.de

HEIKE LEUTERS

Leitung regionale Märkte

02 61 – 892 664

0172 – 693 06 40

Heike.Leuters@

rhein-zeitung.net

INKA KIEFER

Key Account

Management regional für

Stadt Koblenz

02 61 – 892 679

0171 – 83 12 256

Inka.Kiefer@

rhein-zeitung.net

CHRISTOPH LINK

Leiter Strategische

Key Accounts

02 61 – 892 515

0151 – 63 42 56 29

Christoph.Link@

rhein-zeitung.net

ALBERT QUIRBACH

Sales Management

für Koblenz

0151 – 63 40 95 58

Albert.Quirbach@

rhein-zeitung.net

MARCEL PAUL

KeyAccount

Management regional

02 61 892 485

0151 11137759

Marcel.Paul@

rhein-zeitung.net

Erich Becker

Inhaber Michael Becker

Steinmetzmeister

Lambertstr. 46 a

Werkstatt: Anderbachstr. 20

56072 Koblenz-Rübenach

Tel. 0261/21295 · Fax 0261/210541

www.steinmetz-becker.de

info@steinmetz-becker.de

Familienbetrieb in

der 4. Generation

seit über 100 Jahren

• Jeglicher Naturstein

• Grabanlagen

• Grabschmuck

• Alles für den Bau

• Fensterbänke - Treppen

• Küchenarbeitsplatten

Pohren Bestattungen

Seit über 80 Jahren Tradition in Ihrem Dienst.

Charlottenstr. 49, 56077 Koblenz

0261 / 9 72 41 30

www.pohren-bestattungen.de

info@pohren-bestattungen.de



STADT-WERK

42

ren Entscheidungen des Stadtrates,

wird seit einigen Jahren intensiv an

der Rad-Infrastruktur gebaut. Und

die Resultate sind sicht- und fühlbar.

Das belegt der Jahresbericht zum

Radverkehr, in dem das Team um

den Radverkehrsbeauftragten der

Stadt, Tobias Weiß-Bollin, sowohl abgeschlossene

Maßnahmen als auch

Projekte in Umsetzung dokumentieren.

37 Seiten umfasst der Bericht

für das Jahr 2025 – und zeigt einige

Meilensteine.

Dazu zählt sicher der Ausbau der

Beatusstraße, die Moselstadtteile und

die Innenstadt miteinander verbindet.

Auf rund zwei Kilometern wurden

Schutzstreifen und Radfahrstreifen

eingerichtet und Einmündungen

rot markiert – das sorgt für mehr

Sicherheit und Komfort für Radfahrende.

Die wichtige Achse im Koblenzer

Radverkehrsnetz soll perspektivisch

noch weiter ausgebaut werden.

Auch entlang der Flüsse wurde einiges

verändert. Im Rahmen einer

„Qualitätsoffensive“ hat die Stadt

mehrere Abschnitte der Leinpfade

an Rhein und Mosel saniert. Insgesamt

rund fünf Kilometer der auch

touristisch wichtigen autofreien

Wege wurden in den letzten zwei

Jahren erneuert, verbreitert oder

neu asphaltiert. Die Strecken werden

auch von vielen Koblenzerinnen und

Koblenzern im Alltag genutzt.

„Nicht zuletzt die Entwicklung von

Pedelecs sorgt dafür, dass immer

www.altesbrauhaus.de

Ostersonntag

und Ostermontag

inkl. Kaffee satt und einem Glas Orangensaft

im Alten Brauhaus Koblenz und Mülheim-Kärlich

Bei schönem Wetter, Frühstücken im Biergarten

von 9.15 – 11.15 Uhr

Kinder von 6–12 Jahren zahlen die Hälfte, inkl. Milch und Kakao

Reservierung erbeten

Altes Brauhaus Koblenz | Braugasse 4 | 56068 Koblenz

Telefon 0261 1330377 | Telefax 0261 16554

E-Mail: info@altesbrauhaus-koblenz.de

#altesbrauhauskoblenz

mehr Menschen, die im Stadtgebiet

leben und arbeiten, sich dafür entscheiden,

mit dem Rad zu pendeln“,

weiß Tobias Weiß-Bollin. „Das trägt

auch viel dazu bei, dass die Akzeptanz

für die Umgestaltung recht hoch

ist. Immer mehr Menschen erkennen,

dass der Umstieg auf das Rad zu

mehr Lebensqualität führt.“

Auch an der Sicherheit im Straßenraum

wird gearbeitet. Am Peter-Altmeier-Ufer

gilt inzwischen Tempo

30, ergänzt durch geschwindigkeitsdämpfende

Maßnahmen und neue

Querungsmöglichkeiten. Durch die

Maßnahme sollen Konflikte zwischen

Autos, Radfahrenden und Fußgängern

reduziert werden. An der

Unterführung der Kurt-Schumacher-

Brücke wurde ein Bereich für den

Kfz-Verkehr gesperrt, weil es mehrfach

zu gefährlichen Begegnungen

mit Radfahrenden gekommen war.

Viele kleinere Maßnahmen sorgen

für Verbesserungen im Alltag. Einige

Einbahnstraßen wurden für Radverkehr

in Gegenrichtung geöffnet,

Bordsteine abgesenkt, Fahrbahnen

saniert und Markierungen ergänzt.

Auch organisatorische Veränderungen

– etwa die Freigabe des zentralen

Busbahnhofs am Hauptbahnhof für

Radfahrende – tragen dazu bei, das

Radfahren einfacher und sicherer zu

machen.

14.90

pro Person

Größere Infrastrukturprojekte wie

der Ausbau der Südallee zur Fahrradstraße,

die umfassende Erneuerung

des Rad- und Gehwegs auf der

Horchheimer Eisenbahnbrücke und

natürlich der Neubau einer Rad- und

Fußgängerbrücke zwischen Goldgrube

und Rauental verbessern die Situation

der Radfahrer. Und auch bezüglich

des ruhenden Verkehrs sind

die Entwicklungen deutlich erkennbar:

2025 entstanden im Stadtgebiet

über 170 neue Fahrradstellplätze.

Der Aufwärtstrend ist messbar: Dauerzählstellen

erfassen eine stetig steigende

Zahl von Radfahrenden. Das

alles zeigt sich auch im Fahrradklima-Test

des ADFC – hier hat sich die

Stadt Koblenz in den vergangenen

Jahren deutlich nach vorne schieben

können.

Wie in den vergangenen Jahren lädt

die Stadt auch 2026 alle Bürgerinnen

und Bürger ein, die neuen Entwicklungen

im Radwegenetz kennen zu

lernen. Dafür eignet sich besonders

die dreiwöchige Klimaschutzkampagne

„Stadtradeln“, vom 24. August bis

13. September 2026. Auch eine Neuauflage

der Fahrradmesse im Rahmen

des Schängelmarktes mit neuen

und bekannten lokalen Partnern, aktuellen

Fahrradmodellen und Neuigkeiten

zum Radfahren in Koblenz ist

in Vorbereitung. Rainer Claaßen

Weitere Infos unter

www.stadt.koblenz.de/

radverkehr

Wechselnde Ausstellungen der Galerie

der Künstler z. B.Vera Zahnhausen,

Hannsjürgen Lommer u. a.

Regelmäßige Kurse

12. bis 14. Juni 2026

Ehrenbreitsteiner Kulturtage

Die Kunstbackstube | Humboldstr. 124 | Koblenz-Ehrenbreitstein

www.Kunst-Back-Stube.de | www.anja-bogott.de

Kunst ist Inklusion: Die Rhein-Mosel-Werkstatt bringt Werke von Künstlerinnen und Künstlern an besondere Orte in Koblenz – von

den Gondeln der Seilbahn bis zur begleitenden Präsentation im öffentlichen Raum. Fotos: Stephan Eismann / soluto media GmbH

Wenn Kunst

über den Rhein schwebt,

wird Inklusion sichtbar

Die Rhein-Mosel-Werkstatt will ihre kreativen Projekte weiterhin sichtbar machen

und verstärkt in die Öffentlichkeit tragen

In den Gondeln der Koblenzer Seilbahn

wurden im vergangenen Jahr

über mehrere Monate hinweg Werke

von Künstlerinnen und Künstlern

mit Beeinträchtigungen gezeigt. Eine

Aktion, die viel positive Aufmerksamkeit

erhalten hat. Die Ausstellung umfasste

28 Arbeiten in 14 Gondeln – ein

ungewöhnlicher Ort für Kunst, aber

genau der richtige, um viele Menschen

zu erreichen. Entstanden sind

die Bilder in der Rhein-Mosel-Werkstatt,

einer Einrichtung, die schon seit

Jahrzehnten für Teilhabe am Arbeitsleben

steht – nicht nur in klassischen

Beschäftigungen, sondern auch durch

die Förderung kreativer Ausdrucksformen.

zum Konzept der Persönlichkeitsentwicklung.

Die Menschen können auf

diesem Weg eigene Gedanken, Gefühle

und Perspektiven sichtbar machen –

Sprachvermögen und klassische Leistungsmaßstäbe

spielen dabei keine

Rolle. en Impuls für die Ausstellung

in der Seilbahn hatte die Prämierung

einer Arbeit des Gartenbauers Steffen

Kraas gegeben. Eines seiner Werke

war beim österreichischen Kunstpreis

„VOI fesch“ ausgezeichnet worden, und

wurde in Tirol an einer Seilbahngondel

gezeigt. So wurden die Bugafreunde

auf das Engagement der Werkstätten

aufmerksam, und sorgten für die Ausstellung

in der Koblenzer Seilbahn.

Auch wenn es kaum einen weiteren

Ort gibt, an dem sich die Kunstwerke

so eindrucksvoll präsentieren lassen –

ähnliche Projekte sind für die Zukunft

bereits in Planung. Wichtig ist den Verantwortlichen

dabei, dass die Werke

Fortsetzung nächste Seite

STADT-WERK

43

Jeden Mittwoch auf dem

Kapuzinerplatz ...

... mit frischem Obst,

Gemüse, Käse und

Fleisch aus der Region

Themenmärkte zusätzlich:

am 6. Mai und

am 24. Juni

Wir bieten Ihnen ...

...eine Steinofenpizzza vom Feinsten!

PIZZERIA SOLE

Inhaber: Paolo Battistella

Mi–So 17.30–22.00 Uhr

Eltzerhofstr. 13 · 56068 Koblenz · 0261-33380 · www.pizzeria-sole.de

Viele Nutzer der Seilbahn, die nicht

auf das Projekt vorbereitet waren,

zeigten sich überrascht, dass Kunst

in einer Werkstatt für Menschen mit

Behinderung eine Rolle spielt. In Koblenz

hat das allerdings schon eine

lange Tradition. In den Werkstätten

erhalten die Beschäftigten nicht nur

berufliche Qualifizierung – kreative

Angebote gehören seit vielen Jahren



STADT-WERK

44

nicht nur in Galerien zu sehen sind,

sondern mitten im öffentlichen Raum,

wo Menschen unterwegs sind – so wie

im Löhr-Center, wo die Werke im Anschluss

an die Seilbahn-Ausstellung zu

sehen waren.

Wie vielseitig die kreative Arbeit der

Rhein-Mosel-Werkstatt ist, zeigt auch

ein aktuelles Projekt mit einem ganz

anderen kulturellen Hintergrund.

Kürzlich waren Vertreter des Karnevalsvereins

„Kapuzenmänner“ aus

Koblenz-Kesselheim zu Gast in der

Werkstatt. Gemeinsam mit dem kreativen

Team der Einrichtung wurde

für ein Projekt geplant, das karnevalistische

Tradition und gelebte Inklusion

miteinander verbinden soll.

Schon beim ersten Treffen zeigte sich,

wie viele Gemeinsamkeiten es gibt:

Kreativität, Gemeinschaftssinn und

die Freude daran, Menschen zusammenzubringen.

Es wurde bereits ein

Inklusionsorden gestaltet – und die

Planungen für ein Sommerkarnevalsfest

in den Koblenzer Werkstätten laufen

bereits – das Prinzenpaar ist auf

jeden Fall auch dabei. Für die Karnevalisten

ist Inklusion dabei selbstverständlich.

„Inklusion ist bei uns kein

Schlagwort, sondern gelebte Praxis –

und zwar das ganze Jahr über“, betont

der Vereinsvorsitzende Oliver Schröder.

Auch in seinem Verein engagieren

sich Menschen mit unterschiedlichen

Voraussetzungen. „Karneval ist für alle

da.“ Noch ist nicht final entschieden,

wie das gemeinsame Projekt konkret

aussehen wird. Klar ist jedoch, dass aus

der Zusammenarbeit etwas entstehen

soll, das sowohl die kreative Energie

der Rhein-Mosel-Werkstatt als auch

den närrischen Geist des Vereins aufgreift.

Begegnungen wie diese zeigen,

wie stark Kunst und Kultur dazu beitragen

können, Menschen miteinander

ins Gespräch zu bringen.

Genau darin liegt auch die Perspektive

für die kommenden Jahre. Die Rhein-

Mosel-Werkstatt will ihre kreativen

Projekte weiterhin sichtbar machen

und verstärkt in die Öffentlichkeit

tragen – sei es durch Ausstellungen,

Kooperationen mit Vereinen oder

Aktionen im Stadtbild. Die Ausstellung

in der Seilbahn hat gezeigt, wie groß

das Interesse daran ist. Gut möglich

also, dass Kunst aus der Rhein-Mosel-Werkstatt

künftig noch öfter an

überraschenden Orten in Koblenz

auftaucht – dort, wo Menschen unterwegs

sind und Begegnungen ganz

selbstverständlich entstehen.

Rainer Claaßen

IN JEDER AUSGABE WERDEN VIER GUTSCHEINE IM WERT VON

1 x 100 EURO, 1 x 200 EURO, 1 x 300 EURO UND 1 x 400 EURO VERLOST.

BEANTWORTEN SIE UNS DAZU DIE GEWINNSPIELFRAGE:

Wie heißt der bekannte Brunnen in der Altstadt,

der als Symbolfigur den „Schängel“ zeigt?

A | Weinbrunnen

B | Schängelbrunnen

C | Castorbrunnen

Die Teilnahme ist ganz einfach:

Beantworten Sie die Gewinnspielfrage und tragen Sie anschließend

Ihre Kontaktdaten in das Online-Formular ein.

Unter allen richtigen Einsendungen werden die Gutscheine verlost.

BEI DIESEN FIRMEN KÖNNEN SIE DEN GUTSCHEIN EINLÖSEN:

AUTOHAUS FOERSTER GMBH | Franz-Weis-Str. 1 | 56073 Koblenz | ford-foerster-koblenz.de

BÄCKEREI HÖFER GMBH | August-Thyssen-Str. 42 | 56070 Koblenz | baeckerei-hoefer.de

HAIR & BEAUTY ZIMMERMANN | Gymnasialstr. 9 | 56068 Koblenz | friseur-in-koblenz.de

STEPHAN HERMANN GMBH | Altengraben 40 | 56068 Koblenz | pfandhaus-hermann.de

THEATER KOBLENZ | Clemensstr. 1 | 56068 Koblenz | theater-koblenz.de

ELLA B BAUER FASHION GMBH | Entenpfuhl 37 | 56068 Koblenz | ella-b.fashion

MODEHAUS BONAH GMBH | Altlöhrtor 38 | 56068 Koblenz | modehaus-bonah.de

DIEHL NÄHMASCHINEN GMBH | Rheinstr. 28 | 56068 Koblenz | diehl-naehmaschinen.de

WEINHAUS HUBERTUS | Florinsmarkt 6 | 56068 Koblenz | weinhaus-hubertus.de

OXFORD-MODEN | Firmungstr. 33 | 56068 Koblenz | oxford-moden.de

CITYHOTEL KURFÜRST BALDUIN GMBH | Hohenfelder Str. 12 | 56068 Koblenz | cityhotel-koblenz.de

GOLDSCHMIEDE HOFACKER GMBH | Schlossstraße 14 | 56068 Koblenz

KESTENHOLZ AUTOMOBIL GMBH | Beatusstraße 20 | 56073 Koblenz

RECHTLICHE HINWEISE ZUM GEWINNSPIEL:

Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Nicht teilnahmeberechtigt sind Mitarbeiter des Mittelrhein-Verlages und dessen Partnerfirmen,

einschließlich Familienangehörige. Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Teilnahmeschluss ist der 16. April 2026. Die Gewinner

werden schriftlich und telefonisch benachrichtigt.



Koblenz geht ins Kino

Von Familienfilm bis Filmkunst: Unsere Empfehlungen für einen entspannten

Besuch im Kinopolis und Odeon-Apollo

SERVICE

46

Wer sich einen Kinobesuch gönnen

will, findet in Koblenz erfreulich

viel Abwechslung. Für Familien

ist „Der Super Mario Galaxy

Film“ im Kinopolis der naheliegende

Osterferientipp: Ab 1. April 2026

schickt das neue Animationsabenteuer

Mario, Luigi und ihre Freunde auf

eine Reise durch die Galaxie – bunt,

rasant und klar auf gemeinsames Familienkino

zugeschnitten.

Auch das Odeon-Apollo hat Kinder

und Eltern im Blick. Dort läuft am

19. April 2026 in der Reihe „Mein erster

Kinobesuch“ „Mullewapp – Das

große Kinoabenteuer der Freunde“

– ausdrücklich als moderierte Vorstellung

für die Kleinsten, mit angepasster

Lautstärke und gedimmtem

Licht. Ein schöner Tipp für alle, die

den ersten Kinobesuch entspannt

angehen möchten. Im Mai folgt mit

„Meine Freundin Conni – Abenteuer

mit Kranich Klaus“ ein weiterer Familientitel

im Odeon-Apollo. Der

Film startet am 9. Mai 2026; erzählt

wird von Conni, deren Eltern verreisen,

während zu Hause schon das

nächste Abenteuer wartet.

Wer es spannender mag, ist im Kinopolis

mit „Sicario“ richtig: Der Thriller

läuft dort in der Reihe „Best of

Cinema“ ab 7. April 2026 und erzählt

von einer FBI-Agentin, die bei einem

Einsatz gegen ein Drogenkartell immer

tiefer in eine undurchsichtige

Mission gerät.

Und für alle, die lieber etwas Besonderes

entdecken, setzt das Odeon-

Apollo mit dem RZ-Filmschatz einen

stilleren Kontrapunkt: Am 1. April

2026 steht dort „Sie glauben an Engel,

Herr Drowak?“ auf dem Programm.

Eine Begegnung verändert alles:

Hugo trifft Lena. Eine emotionale

Fünfte Auflage:

„Koblenz liest ein Buch“

2026 steht „Paradise Garden“ im Mittelpunkt

Foto: Drazen – stock.adobe.com

Reise voller Dunkelheit und Liebe

beginnt. Werden sie ihre Dämonen

besiegen? Beste Aussichten also für

cineastische Frühlingsabende in

Koblenz.

Koblenz macht 2026 wieder gemeinsame

Sache mit der Literatur:

Vom 5. Mai bis 25. Juni rückt bei

„Koblenz liest ein Buch“ der Roman

„Paradise Garden“ von Elena Fischer

ins Zentrum vieler Veranstaltungen

in der Stadt.

Was sonst oft allein auf dem Sofa beginnt,

wird hier zum Gemeinschaftserlebnis.

Über Wochen hinweg gibt

es in Koblenz Lesungen, Gespräche,

kreative Aktionen und besondere

Veranstaltungsorte, die das Buch in

die Stadt tragen. Wer neugierig ist,

kann dem Roman dabei nicht nur in

Veranstaltungen begegnen: An verschiedenen

Orten liegen während

des Aktionszeitraums auch Leseexemplare

zum Reinschauen aus. Initiiert

wird das Projekt vom Kulturund

Schulverwaltungsamt der Stadt

Koblenz gemeinsam mit der Buchhandlung

Reuffel. Dahinter steht die

Idee, Menschen übers Lesen zusammenzubringen,

Austausch anzustoßen

und Literatur aus dem privaten

Raum mitten ins Stadtleben zu holen.

Mit „Paradise Garden“ fiel die Wahl

auf einen Roman, der viele Themen

berührt: Es geht um Erwachsenwerden,

Verlust, Herkunft und darum,

den eigenen Platz im Leben zu finden.

Gerade deshalb bietet das Buch

viel Stoff für Gespräche und neue

Perspektiven. Der Debütroman der

Mainzer Autorin Elena Fischer erschien

2023 im Diogenes Verlag und

stand auf der Nominierungsliste für

den Deutschen Buchpreis.

Wie schon bei den vorherigen Ausgaben

lebt auch „Koblenz liest ein

Buch“ vom Mitmachen. Vereine, Initiativen,

Institutionen, Unternehmen

und engagierte Einzelpersonen sind

eingeladen, sich mit eigenen Ideen,

Lesungen oder besonderen Leseor-

ten zu beteiligen. Wer mitmachen

möchte, kann sich an das Kultur- und

Schulverwaltungsamt wenden.

Kulturdezernent Ingo Schneider

sieht in dem Projekt erneut eine große

Chance, Literatur in Koblenz sichtbar

und erlebbar zu machen. Auch

Robert Duchstein von der Buchhandlung

Reuffel betont, wie sehr Bücher

Menschen verbinden können.

Weitere Informationen

zum Projekt sowie zur

Programmplanung unter

www.koblenz.de/buch

kunststücke

Mehr kunstvolle Meisterstücke: goldschmiede-hofacker.de/mystere



5.000 € BONUS

FÜR ALLE ALLE

Zusätzlich zur staatlichen E-Auto-Förderung 1

Ford Puma Gen-E

Scheinwerfer mit LED-Abblendlicht und LED-Tagfahrlicht,

Ford SYNC 4 mit Applink,

12"-Touchscreen, FordPass Connect inkl. eCall

48 monatliche Leasingraten von

€ 279,– 2,3

Leasing-Sonderzahlung 4.000,– €

Laufzeit

48 Monate

Gesamtlaufleistung

40.000 km

Voraussichtlicher Gesamtbetrag 4 17.392,– €

Energieverbrauch (kombiniert)*: 14,5-13,1 kWh/100 km; CO₂-Emissionen (kombiniert)*: 0 g/km; CO₂-Klasse: A;

Elektrische Reichweite**: 386–417 km

Autohaus Foerster GmbH

Franz-Weis-Str. 1–3/Saarplatz

56073 Koblenz

Tel.: 0261/44011-0

E-Mail: willkommen@ford-mittelrhein.de

www.ford-foerster.de

Schöntges Automobile eine

NL der AH Foerster GmbH

Im Rosenacker 10–12

56338 Braubach

Tel.: 02627/9606-0

E-Mail: info@schoentges.de

www.ford-foerster.de

Beispielfoto eines Fahrzeuges der Baureihe. Die Ausstattungsmerkmale des abgebildeten Fahrzeuges sind nicht Bestandteil des Angebotes.

¹5.000 € Nachlass auf die UPE für ausgewählte elektrifizierte Ford Modelle bei uns. Der Bonus ist in der Leasingrate bereits berücksichtigt. Staatliche E-Auto-Förderung: Es gelten die

gesetzlichen Voraussetzungen. Details unter ford.de. ²Ein km-Leasing-Angebot für Privatkunden der Ford Bank GmbH, Henry-Ford-Str. 1, 50735 Köln. Das Angebot gilt für noch nicht

zugelassene, berechtigte Ford Neufahrzeuge. ³Gilt für einen Ford Puma Gen-E 46,8 kWh Batterie Elektromotor 123,5 kw (168 PS), 1-Gang-Automatikgetriebe, Frontantrieb. ⁴Summe

aus Leasing-Sonderzahlung und mtl. Leasingraten. Zzgl. Überführungskosten € 1.130,50 sowie bei Vertragsablauf ggf. Mehr- oder Minderkilometer sowie ggf. Ausgleichsbeträge

für etwaigen übermäßigen Fzg.-Verschleiß; Mehrkilometer 0,088 €/km, Minderkilometer 0,053 €/km (5.000 Mehr- oder Minderkilometer bleiben berechnungsfrei). Im Angebot

sind alle verfügbaren Aktionen bereits berücksichtigt. Details erfahren Sie bei uns. *Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren WLTP (Worldwide

harmonised Light-duty vehicles Test Procedures) ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen

allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zu den Verbrauchswerten und Energiekosten finden Sie unter www.ford.de/energie.

**Gemäß Worldwide Harmonised Light Vehicles Test Procedure (WLTP) ist bei voll aufgeladener Batterie eine Reichweite bis zur genannten, zertifizierten elektrischen Reichweite –

je nach vorhandener Serien- und Batterie-Konfiguration – möglich. Die tatsächliche Reichweite kann aufgrund unterschiedlicher Faktoren (z.B. Wetterbedingungen, Fahrverhalten,

Streckenprofil, Fahrzeugzustand, Alter, Zustand und Temperatur der Lithium-Ionen-Batterie) variieren.

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!