25. März 2026
- Wahl-Konfrontation: Spitzenkandidaten heute im Wirtschafts-Check - Trendwende: Graz setzt verstärkt auf Schiene und Rad - Das Werner-Fenz-Stipendium 2026 geht an Francesca Grilli
- Wahl-Konfrontation: Spitzenkandidaten heute im Wirtschafts-Check
- Trendwende: Graz setzt verstärkt auf Schiene und Rad
- Das Werner-Fenz-Stipendium 2026 geht an Francesca Grilli
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Grazer25. MÄRZ 2026, E-PAPER AUSGABE
Getty
Quelle: GeoSphere Austria
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Kreation
Werner-Fenz-Stipendium: Francesca
Grilli bringt Performance-Kunst in den
Grazer Raum. 4
Konfrontation
Wahl-Konfrontation: Spitzenkandidaten
im Wirtschafts-Check. Heute
ab 18 Uhr im Livestream! 6
Analyse zeigt Trendwende
Graz setzt verstärkt
auf Schiene und Rad
UMBERTO NICOLETTI, GETTY (3), KK
Fahrplan. Der VCÖ bestätigt einen Rückgang der Treibhausgas-Emissionen im steirischen Verkehr um 18 Prozent seit dem Jahr 2005. In Graz stieg der
Radverkehr kontinuierlich auf nun 18 Prozent, während die mit dem Auto zurückgelegten Wege von 47 auf 38 Prozent zurückgingen. SEITE 2
2 graz
www.grazer.at 25. MÄRZ 2026
Mobil in die Zukunft
LH Mario Kunasek und Michael Feiertag,
GF Steiermark Tourismus. STG/ SCHERIAU
Sommer in der
Steiermark
■ Die Steiermark setzt im
Sommer 2026 auf die internationale
Kampagne „Wofür
schlägt dein Herz?“. Dabei werden
steirische Gastgeber sowie
persönliche Urlaubstipps
erstmals auf zehn Märkten in
den Mittelpunkt gestellt. Die
Kampagne wird gemeinsam
mit den Erlebnisregionen und
Betrieben von April bis August
kommuniziert und international
ausgespielt. Zu den
Märkten zählen Österreich,
Deutschland, Ungarn, Tschechien,
Polen, Italien, die Slowakei,
die Niederlande, die
Schweiz sowie das Vereinigte
Königreich. Das Gesamtbudget
beträgt 2,3 Millionen Euro,
wobei die heimische Kulinarik
weiterhin das Herzstück der
Kommunikation bildet.
Ein zentraler Schwerpunkt
ist der Ausbau des Radangebots.
Von Genuss- und Flussradwegen
bis hin zu MTB- und
Gravelrouten hat die Steiermark
einiges zu bieten. Radfahren
ist dabei ein wesentliches
Urlaubsmotiv. Rund
14.000 touristisch relevante
Objekte wurden erfasst und
über 4.000 neue Radschilder
aufgestellt. Durch verbesserte
Orientierung sowie die digitale
Aufbereitung des Touren- und
Trailnetzes soll das Radangebot
in allen Erlebnisregionen
weiter forciert werden.
LR Claudia Holzer mit Michael Schwendinger(VCÖ) und Peter Wallis, Regionalmanagement ÖBB (l.).
MOBILITÄTSPREIS STEIERMARK. Sinkende Emissionen und die starke
Zunahme des Radverkehrs prägen das neue Bild der steirischen Mobilität.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Die steirische Mobilität ist
in den vergangenen zwei
Jahrzehnten deutlich
spritsparender, umweltverträglicher
und gesünder geworden.
Eine aktuelle Analyse des VCÖ
zeigt, dass die steirischen Haushalte
zuletzt rund 72 Millionen
Liter weniger Sprit tankten als
noch vor zwanzig Jahren. Diese
Einsparung entlastet die privaten
Budgets bei aktuellen Preisen
um etwa 140 Millionen Euro
pro Jahr. „Finanzielle Gesundheit
entsteht nicht durch Zufall,
sondern durch informierte Entscheidungen“,
betonte Michael
Schwendinger vom VCÖ bei der
Pressekonferenz. Die Richtung
stimmt: Seit 2005 sanken die
Treibhausgas-Emissionen des
Verkehrs um rund ein Fünftel,
während die gesundheitsschädlichen
Stickoxid-Emissionen
sogar um fast 70 Prozent zurückgingen.
Auch die Zahl der
Verkehrstoten konnte im selben
Zeitraum um 47 Prozent gesenkt
werden. Ein wesentlicher Treiber
dieser Entwicklung ist der
Umstieg auf alternative Antriebe
und das Fahrrad. Allein im Jahr
2025 konnten Elektro-Pkw in der
Steiermark rund 25 Millionen
Liter Sprit einsparen. Besonders
in Graz zeigt sich ein klarer
Trend: Der Radverkehrsanteil
stieg von 14 Prozent im Jahr 2004
auf aktuell 18 Prozent, während
Autofahrten von 47 auf 38 Prozent
zurückgingen. Landesrätin
Claudia Holzer verwies stolz auf
die Innovationskraft des Landes:
„Mit einer Forschungsquote
von knapp über fünf Prozent ist
die Steiermark das innovativste
Bundesland Österreichs.“ Diese
Expertise spiegelt sich auch im
VCÖ-Mobilitätspreis wider, bei
dem im Vorjahr jedes fünfte topbewertete
Projekt aus der Steiermark
stammte – darunter der
Gesamtsieger „RegioBus Steiermark
“.
DER GRAZER/DORIAN
Innovationen für morgen
Unter dem Motto „nachhaltig.effizient.innovativ“
sucht der VCÖ
erneut zukunftsweisende Konzepte.
Ein Vorzeigeprojekt ist die
Koralmbahn, die Graz und Klagenfurt
in nur 45 Minuten verbindet
und pro Fahrt massiv CO2
gegenüber dem Pkw einspart.
Während ein Auto 217,3 Gramm
CO2 pro Personenkilometer verursacht,
sind es beim Zug lediglich
5,71 Gramm. Peter Wallis
(Leiter Regionalmanagement der
ÖBB) betont, dass Mobilität dort
entstehe, „wo Innovation auf
Umsetzung trifft.“ Gefragt sind
dabei vor allem kreative Ansätze
für den Gütertransport, regionale
Sharing-Angebote oder digitale
Lösungen. Bis zum 27. Mai können
Unternehmen, Schulen und
Privatinitiativen einreichen, um
als Pioniere den Ausstieg aus der
„Erdölfalle“ voranzutreiben und
die Steiermark als modernen,
vernetzten Mobilitätsstandort
weiter zu stärken.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10,
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Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Dorian Krois (0664/80 666 6533), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena Leitold
(0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),
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TION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 171.043 (der Grazer, wö. ÖAK 2.HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
www.grazer.at
präsentiert
4 graz
www.grazer.at 25. MÄRZ 2026
Werner-Fenz-Stipendium
KUNST. Das Werner-Fenz-Stipendium 2026 geht an Francesca Grilli, deren Performance „Record“
sich unter 269 Einreichungen durchsetzte und im Rahmen des steirischen herbst umgesetzt wird.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Das Werner-Fenz-Stipendium
für Kunst im öffentlichen
Raum wird zum
zweiten Mal vom steirischen
herbst und der Stadt Graz vergeben.
Es ist mit 17.000 Euro dotiert
und umfasst die Umsetzung eines
Kunstprojekts während des Festivals.
Dieses Jahr geht es an die
Künstlerin Francesca Grilli. Das
Stipendium fördert nationale und
internationale Projekte, die sich
mit dem sozialpolitischen Kontext
von Graz beschäftigen, und soll
künstlerische Impulse für den öffentlichen
Raum anstoßen.
Balance
Die heurige Jury besteht aus
Künstler Andreas Fogarasi, Leiterin
von Kunst im öffentlichen
Raum Niederösterreich Katrina
Petter, Künstler Werner Reiterer,
Kurator für Kunst im öffentlichen
Raum Nils van Beek, und Senior
Kuratorin beim steirischen herbst
Pieternel Vermoortel. Die Jury ist
sich einig, dass Grilli eine speziell
auf Graz zugeschnittene Performance
aus ihrer viel beachteten
Reihe Record vorgeschlagen hat
und es den Zielen des Werner-
Fenz-Stipendiums entspricht.
„Mit dem Stipendium drückt
die Stadt Graz ihre Wertschätzung
und Anerkennung für das
Schaffen von Werner Fenz aus.
Es sollen damit Kunstprojekte im
öffentlichen Raum unterstützt
werden. Einsamkeit ist eines der
großen Themen unserer Zeit. Das
Projekt von Francesca Grilli wird
hoffentlich viele Menschen zum
Nachdenken anregen“, so Kulturstadträtin
Claudia Unger.
Die heurige Stipendiatin Francesca Grilli ist dankbar, mit der Realisierung
ihrer Arbeit im steirischen herbst ’26 beauftragt worden zu sein. UMBERTO NICOLETTI
Jetzt
mitdiskutieren
www.facebook.com/derGrazer
„Depperte“ Idee
Geht‘s noch depperter? Aus
„Annen...“ macht man „Anna
Passage“ und hält das für innovativ?
Nahema Guerlain
* * *
Große Geldausgaben
Oje, wieder wird viel Geld in
den Sand gesetzt!
Manfred Zuchart
* * *
Ein ständiges Gesudere
Jetzt ist die Passage noch nicht
einmal wiedereröffnet und
schon kommen so viele negative
Kommentare. Kann man sich
die nicht einfach sparen? Das
bringt doch niemandem etwas,
das ständige Gesudere. Ich hab
erst unlängst eine Dame getroffen,
die gesagt hat, dass sie es
schade findet, dass die Passage
geschlossen ist. Jetzt freut sie
sich sehr auf die Neueröffnung.
Lisbeth Zeiler
* * *
24 Stunden Polizei
So viel zu Schwachsinn! In diese
Passage ist damals schon niemand
gegangen und jetzt wird
noch weniger jemand hier runter
gehen. Wird auch eine 24
Stunden besetzte Polizei-Station
dazu gebaut?
Heimo Podbrecnik
* * *
Tankstellenähnlichkeit
Was bringt das? Es gibt keinen
Zugang zu den Bims oder Zügen.
Das schaut fast wie eine
Turmöltankstelle aus.
Wolfgang Sikora
* * *
Keine guten Chancen
Ohne Gratisparkplätze und 20-
30-40 Stockwerke Betonbunker
mit tausenden Kunden im nahegelegenen
Umfeld wird es nix
werden.
Heinz Heinrich Huter
* * *
Große Vorfreude
Ich freue mich über den Action
im Annenviertel.
Christina Pernsteiner
* * *
Recyceltes Projekt
Ein 15 Jahre altes Konzept aus
der Schublade geholt und recyclet.
Gerhard Papst
* * *
Eine sinnlose Idee
Sinn?
Barbara Krautner
* * *
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Neue
Anna
Passage
Aus der Annenpassage wird
die Anna Passage. Nach
mehreren Jahren des Leerstandes
eröffnet in der neu benannten
Anna Passage am Samstag
das Geschäft „Action“. Dieser
öffnet am kommenden Samstag,
28. März, seine Türen für
Schnäppchenjäger und begeisterte
Shopper. Spannend bleibt,
welche Mieter in den nächsten
Monaten folgen werden.
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www.grazer.at 25. MÄRZ 2026
Debatte zur Graz-Wahl
■ Die vergangenen Jahre waren
für den Wirtschaftsstandort
Graz von außergewöhnlichen
Herausforderungen geprägt.
Am heutigen Mittwoch ist es
soweit: Den Spitzenkandidaten
für die Grazer Gemeinderatswahl
am 28. Juni wird in
der großen Konfrontation von
der Zeitung „der Grazer“, der
Unternehmerzeitung „Steirische
Wirtschaft“ und der WKO
Regionalstelle Graz auf den
Zahn gefühlt: Im Fokus stehen
dabei vor allem Fragen der
Wirtschaft und Standortpolitik.
Elke Kahr (KPÖ), Kurt Hohensinner
(ÖVP), Judith Schwentner
(Grüne), Doris Kampus
(SPÖ), René Apfelknab (FPÖ),
Claudia Schönbacher (KFG)
und Philipp Pointner (NEOS)
legen ihre Konzepte und Visionen
vor, wie es mit unserer
Stadt weitergehen soll. Wie soll
Graz seine Rolle als attraktiver
Arbeits-, Unternehmens- und
Lebensstandort sichern und
ausbauen? Welche Prioritäten
setzen sie für Unternehmen,
Beschäftigung und Innovation?
Ab 18 Uhr hier im Livestream.
Zum Livestream:
https://vimeo.com/1176158361?fl=pl&fe=vl
Die beiden Vorstandsdirektoren von ÖWG Wohnhaus Hans Schaffer (l.) und
Christian Krainer sind sich bezüglich der Eingemeindung einig. ÖWG WOHNBAU
Kopfschütteln bei ÖWG
■ Die jüngste Aussage von Bürgermeisterin
Elke Kahr, wonach
Umlandgemeinden eingemeindet
werden sollen, stößt auf großes
Unverständnis und sorgt vielerorts
für Kopfschütteln, auch
bei der ÖWG Wohnbau.
„Wer heute über Eingemeindungen
die Probleme einer missglückten
Stadtentwicklung lösen
will, hat das Thema Stadt nicht
verstanden“, so Hans Schaffer,
Vorstandsdirektor von ÖWG
Wohnbau. Ein Beispiel, wie sehr
die politischen Vorgaben die
Stadtentwicklung ausbremsen,
zeige das Beispiel Gradnerstraße,
bei welchem die letzten fünf Jahre
nichts passiert ist.
„Die Stadtregierung müsse
dichter denken, wo es möglich
ist, um eine Stadt mit ihren Vorzügen,
wie kurze Wege oder ein
funktionierender, öffentlicher
Nahverkehr, möglich zu machen.
Das ist nicht passiert“, erklärt
Christian Krainer, Vorstandsdirektor
von ÖWG Wohnbau.
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ anna.stocker@grazer.at
Trickdiebstahl -
Hinweise gesucht
■ In Gratwein-Straßengel dürfte
ein 70-Jähriger vor wenigen Tagen
Opfer eines Trickdiebstahls
geworden sein. Der Mann fuhr
am 17. März mit seinem Pkw
in sein Carport zu Hause ein.
Kurz darauf sei eine stark geschminkte
Frau aufgetaucht. In
der Annahme, sie würde Hilfe
benötigen, stieg der 70-Jährige
aus dem Fahrzeug aus. Dabei
näherte sich die unbekannte
Frau dem 70-Jährigen aufdringlich
an. Sie soll ihn im Intimbereich
berührt und ihm Sex
angeboten haben. Sie zog ihn in
eine Umklammerung, aus welcher
er sich befreien konnte. In
Folge prüfte er seine Hosentaschen
und stellte fest, dass seine
Polizisten stoppten einen 18-jährigen Probeführerscheinbesitzer, der mit
einer massiv überhöhten Geschwindigkeit unterwegs war.
GETTY
Brieftasche und seine Goldkette
fehlten. Rund eine Woche später
erstattete er Anzeige. Laut
Beschreibung handelt es sich
bei der Tatverdächtigen um eine
Frau im Alter zwischen 30 und 50
Jahren. Sie soll 160 bis 165 Zentimeter
groß und von der Statur
her stämmig gewesen sein.
Zudem soll sie braune lockige
Haare und eine dunklere Hautfarbe
gehabt haben. Hinweise
an: Polizeiinspektion Gratwein,
059133/6137.
Fahrzeug wurde
beschlagnahmt
■ Am Dienstagnachmittag kam
es in Kalsdorf bei Graz zu einer
Fahrzeugbeschlagnahme. Eine
Verkehrsstreife des Bezirkspolizeikommandos
Graz-Umgebung
führte Geschwindigkeitsmessungen
im Bereich der
Südbahnstraße durch. Dabei
konnten die Polizisten einen
Pkw mit einer Geschwindigkeit
von 131 km/ statt der erlaubten
50 km/h erfassen. Es stellte sich
heraus, dass es sich beim Lenker
um einen 18-jährigen Probeführerscheinbesitzer
aus
dem Bezirk Graz-Umgebung
handelte. Der junge Mann zeigte
sich einsichtig. Ihm wurde
der Führerschein an Ort und
Stelle abgenommen. Zudem
wurde der Pkw daraufhin vorläufig
beschlagnahmt.
Kulturgutfahndung
widerrufen
■ Ein aus dem 19. Jahrhundert
stammendes Ölgemälde mit
der heiligen Maria und einem
Jesuskind wurde Ende November
2025 aus einer frei zugänglichen
Pfarrkirche in Peggau
entwendet. Das Bild konnte nun
in der Wohnung eines 19-Jährigen
sichergestellt werden. Auch
weitere Gegenstände, wie beispielsweise
Schmuckstücke,
wurden in der Wohnung sichergestellt.
Sie dürften ebenso von
Diebstählen stammen. Die Ermittlungen
dauern nun an.
25. MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz 7
Beratungsoffensive für Steirer
FINANZIELLE GESUNDHEIT. Steigende Fixkosten und volatile Zinsen verunsichern derzeit viele
Haushalte. Die Steiermärkische Sparkasse startet deshalb im April eine landesweite Initiative.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Gerade in einem wirtschaftlichen
Umfeld, das
aktuell von hohen Lebenshaltungskosten,
spürbaren
Zinsunsicherheiten und einem
dadurch massiv gestiegenen
Beratungsbedarf geprägt ist,
gewinnt das Thema der finanziellen
Gesundheit in der Steiermark
massiv an Bedeutung. Die
Steiermärkische Sparkasse setzt
daher auch im Jahr 2026 konsequent
auf intensive, persönliche
Gespräche und lädt zwischen
April und Juni erneut zu den
landesweiten Beratungswochen
ein.
„Finanzielle Gesundheit entsteht
nicht durch Zufall, sondern
durch informierte Entscheidungen.
Viele Menschen stehen der-
zeit vor der dringenden Frage,
wie sie ihre finanzielle Situation
stabilisieren, notwendige Reserven
aufbauen oder ihre Zukunft
nachhaltig absichern können“,
betont Oliver Kröpfl, Vorstandsmitglied
der Steiermärkischen
Sparkasse. Ziel der Initiative ist
es, in komplexen Zeiten Orientierung
zu schaffen, Klarheit zu
geben und gemeinsam mit den
Kunden praktikable Lösungen
zu entwickeln.
Vorsorge im Fokus
Im Rahmen der Aktion ermöglicht
ein „Financial Health
Check“ einen umfassenden Blick
auf die eigene Situation – von
Einnahmen-Ausgaben-Analysen
bis hin zur Wohnfinanzierung
oder Vermögensplanung. Laut
Vertriebsdirektor Peter Strohmaier
hilft dies, trotz wirtschaft-
Oliver Kröpfl, Vorstandsmitglied Steiermärkische Sparkasse & Peter Strohmaier,
Vertriebsdirektor Steiermärkische Sparkasse (v.l.).
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www.grazer.at 25. MÄRZ 2026
Unterstützung beim Gedenken
ZUGÄNGLICH. Heute wurde die App und Webplattform „Stiller Begleiter“ präsentiert. Sie vereint
vier zentrale Funktionen für Trauer, digitales Erinnern und Dienstleistungen rund ums Grab.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Heute wurde die App und
Webplattform „Stiller
Begleiter“ der Diözese
Graz-Seckau und der Geo-Hero
Beratung OG vorgestellt. Ziel
ist es, Informationen, Unterstützung
in Zeiten der Trauer
sowie Dienstleistungen rund
ums Grab leicht zugänglich zu
machen.
Funktionen
Die App vereint dabei vier
Kernfunktionen: Sie bietet eine
Sammlung pastoraler Dienste
für Trauernde, darunter Trauerbegleitungsangebote,
Literaturhinweise
oder beispielsweise
Termine für Trauerspaziergänge
in der Diözese Graz-Seckau.
Außerdem können Dienstleis-
tungen rund ums Grab gebucht
werden – von Grabpflege bis
zum Hinterlegen von Blumen
oder Kerzen, auch aus der Distanz.
Eine weitere Funktion ermöglicht
das Finden und Navigieren
zu Grabstellen. Auf teilnehmenden
Friedhöfen können Verstorbene
gesucht und durch die
Verknüpfung von Gräbern mit
GPS-Daten direkt zum Grab geführt
werden. Mit Stand März
sind in der Steiermark in der App
über 520.000 Verstorbene verzeichnet.
Schließlich können in der Anwendung
digitale Erinnerungen
für Verstorbene gestaltet werden.
Bilder, Videos oder Anekdoten
können von Angehörigen
erstellt, erweitert und mit ausgewählten
Personen geteilt werden.
A. Konecky, Innungsmeister-Stv. Gärtner und Floristen; M. Kaufmann, GF Stiller
Begleiter Betrieb GmbH und A. Tauschmann, Projektleiter für pastorale Inhalte. KK
Nani sucht
eine Familie
Grazer
Pfoten
Im Auslauf zeigt sich die Hündin sehr verspielt.
Nani hat unter schlechten
Verhältnissen gelebt und
kam daher ins Tierheim. Da
sie regelmäßig vernachlässigt
und alleine gelassen wurde,
braucht die Hündin nun Zeit,
um Vertrauen zu fassen – dann
kann sie auch kuschelig sein.
Sie neigt zu Eifersucht und
sucht dementsprechend einen
Einzelplatz.
- 10 Jahre
- weiblich
- wachsam
- verspielt
- nur ältere Kinder
Kontakt: Arche Noah
www.aktivertierschutz.at
Tel. 0676 84 24 17 437
ARCHE NOAH
Mit dem bunten und vielfältigen Sommerflugplan des Grazer Airports lassen
sich viele Traumziele und Destinationen ganz einfach besuchen.
GETTY
Neuer Sommerflugplan
■ Direkt von Graz um die ganze
Welt: Am Sonntag, den 29.
März, startet am Graz Airport
der abwechlungsreiche Sommerflugplan.
„Mit diesem umfassenden
Angebotsportfolio
positionieren wir uns einmal
mehr als die wichtigste internationale
Mobilitätsdrehscheibe
im Süden Österreichs“,
so Wolfgang Grimus, Geschäftsführer
des Graz Airport.
„Reif für die Insel“ ist in diesem
Sommer das Motto, denn
von den fünfzehn Ferienflug-
Destinationen, die direkt ab
Graz erreichbar sind, befinden
sich ganze dreizehn auf Inseln.
Wer sich stattdessen eher nach
einer Fernreise oder einem
Städtetrip sehnt, findet eine
große Anzahl an Linienflügen,
die in Graz starten, darunter
Berlin, Hamburg, Istanbul,
München und Zürich. Auch
London steht mit diesem Jahr
als zusätzliche Linienverbindung
im Sommerflugplan.
PARTNER:
25. MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz 9
Ausblick
Was am Donnerstag
in Graz wichtig ist
■ Städte wie Gent, Paris, und Ljubljana dienen als Vorbild: Wenn der
Kfz-Verkehr nicht quer durchs Zentrum rollt, gibt es mehr Bewegungsfreiheit
für alle und es entstehen neue Wirtschaftsräume. Hat der ÖV
freie Fahrt, gibt es Platz für gesundes Leben und jede Menge Spielraum
für eine wachsende Stadt. Diese Vision von einer „staufreien Zentralstadt“
möchte die „Grazer Mitte“ verwirklichen. Die Details werden am
morgigen Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert.
■ „Girls! TECH UP“: Morgen findet der Erlebnistag für Schülerinnen
der Unter- und Oberstufe bereits zum vierten Mal in Graz statt. Von
8.30 bis 15 Uhr können sie an der TU Graz in die Welt der Technik
eintauchen und berufliche Vorbilder kennenlernen.
■ Beim zweiten SteirerTalk der ÖVP wird über das im Raum stehende
Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige diskutiert. Beginn ist um
19 Uhr in der Landesparteizentrale am Karmeliterplatz.
■ Von 26. März bis 4. April findet auch heuer wieder der beliebte
Ostermarkt am Grazer Hauptplatz statt. Besucher haben die Möglichkeit,
hinter die Kulissen des Kunsthandwerks zu blicken, in Workshops
kreativ zu werden und einzigartige Stücke zu finden.
Keplerbrücke als Kernstück der „Grazer Mitte“: Eine schnelle Verbindung für
Bus-, Rad- und Fußverkehr ist die Vision, die morgen präsentiert wird. BLOOMING CITIES
■ Der britische Dirigent Ben Glassberg präsentiert gemeinsam mit
den Grazer Philharmonikern ein Programm voller romantischer Melodien
und mitreißender Rhythmen: Um 19.30 Uhr beim Musikverein
Graz im Stefaniensaal.
UMBERTO TOZZI
DAS LETZTE ÖSTERREICH-KONZERT
26 | 04 | 2026
26 | 04 | 2026
GRAZ
GRAZ
STADTHALLE
WOLFGANG
AMBROS
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19 | 06 | 2026
19 | 06 | 2026
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LIPIZZANERGESTÜT
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14 | 08 | 2026
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| 08 | 2026
15 | 08 | 2026
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TICKETS ERHÄLTLICH UNTER: FAIRTICKET.AT & OETICKET.COM