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25. März 2026

- Wahl-Konfrontation: Spitzenkandidaten heute im Wirtschafts-Check - Trendwende: Graz setzt verstärkt auf Schiene und Rad - Das Werner-Fenz-Stipendium 2026 geht an Francesca Grilli

- Wahl-Konfrontation: Spitzenkandidaten heute im Wirtschafts-Check
- Trendwende: Graz setzt verstärkt auf Schiene und Rad
- Das Werner-Fenz-Stipendium 2026 geht an Francesca Grilli

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Grazer25. MÄRZ 2026, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: GeoSphere Austria

Spürbar

kälter,

Regenschauermöglich.

Die

Temperaturen

liegen morgen Donnerstag

zwischen 4 und 7 Grad.

Kreation

Werner-Fenz-Stipendium: Francesca

Grilli bringt Performance-Kunst in den

Grazer Raum. 4

Konfrontation

Wahl-Konfrontation: Spitzenkandidaten

im Wirtschafts-Check. Heute

ab 18 Uhr im Livestream! 6

Analyse zeigt Trendwende

Graz setzt verstärkt

auf Schiene und Rad

UMBERTO NICOLETTI, GETTY (3), KK

Fahrplan. Der VCÖ bestätigt einen Rückgang der Treibhausgas-Emissionen im steirischen Verkehr um 18 Prozent seit dem Jahr 2005. In Graz stieg der

Radverkehr kontinuierlich auf nun 18 Prozent, während die mit dem Auto zurückgelegten Wege von 47 auf 38 Prozent zurückgingen. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 25. MÄRZ 2026

Mobil in die Zukunft

LH Mario Kunasek und Michael Feiertag,

GF Steiermark Tourismus. STG/ SCHERIAU

Sommer in der

Steiermark

■ Die Steiermark setzt im

Sommer 2026 auf die internationale

Kampagne „Wofür

schlägt dein Herz?“. Dabei werden

steirische Gastgeber sowie

persönliche Urlaubstipps

erstmals auf zehn Märkten in

den Mittelpunkt gestellt. Die

Kampagne wird gemeinsam

mit den Erlebnisregionen und

Betrieben von April bis August

kommuniziert und international

ausgespielt. Zu den

Märkten zählen Österreich,

Deutschland, Ungarn, Tschechien,

Polen, Italien, die Slowakei,

die Niederlande, die

Schweiz sowie das Vereinigte

Königreich. Das Gesamtbudget

beträgt 2,3 Millionen Euro,

wobei die heimische Kulinarik

weiterhin das Herzstück der

Kommunikation bildet.

Ein zentraler Schwerpunkt

ist der Ausbau des Radangebots.

Von Genuss- und Flussradwegen

bis hin zu MTB- und

Gravelrouten hat die Steiermark

einiges zu bieten. Radfahren

ist dabei ein wesentliches

Urlaubsmotiv. Rund

14.000 touristisch relevante

Objekte wurden erfasst und

über 4.000 neue Radschilder

aufgestellt. Durch verbesserte

Orientierung sowie die digitale

Aufbereitung des Touren- und

Trailnetzes soll das Radangebot

in allen Erlebnisregionen

weiter forciert werden.

LR Claudia Holzer mit Michael Schwendinger(VCÖ) und Peter Wallis, Regionalmanagement ÖBB (l.).

MOBILITÄTSPREIS STEIERMARK. Sinkende Emissionen und die starke

Zunahme des Radverkehrs prägen das neue Bild der steirischen Mobilität.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Die steirische Mobilität ist

in den vergangenen zwei

Jahrzehnten deutlich

spritsparender, umweltverträglicher

und gesünder geworden.

Eine aktuelle Analyse des VCÖ

zeigt, dass die steirischen Haushalte

zuletzt rund 72 Millionen

Liter weniger Sprit tankten als

noch vor zwanzig Jahren. Diese

Einsparung entlastet die privaten

Budgets bei aktuellen Preisen

um etwa 140 Millionen Euro

pro Jahr. „Finanzielle Gesundheit

entsteht nicht durch Zufall,

sondern durch informierte Entscheidungen“,

betonte Michael

Schwendinger vom VCÖ bei der

Pressekonferenz. Die Richtung

stimmt: Seit 2005 sanken die

Treibhausgas-Emissionen des

Verkehrs um rund ein Fünftel,

während die gesundheitsschädlichen

Stickoxid-Emissionen

sogar um fast 70 Prozent zurückgingen.

Auch die Zahl der

Verkehrstoten konnte im selben

Zeitraum um 47 Prozent gesenkt

werden. Ein wesentlicher Treiber

dieser Entwicklung ist der

Umstieg auf alternative Antriebe

und das Fahrrad. Allein im Jahr

2025 konnten Elektro-Pkw in der

Steiermark rund 25 Millionen

Liter Sprit einsparen. Besonders

in Graz zeigt sich ein klarer

Trend: Der Radverkehrsanteil

stieg von 14 Prozent im Jahr 2004

auf aktuell 18 Prozent, während

Autofahrten von 47 auf 38 Prozent

zurückgingen. Landesrätin

Claudia Holzer verwies stolz auf

die Innovationskraft des Landes:

„Mit einer Forschungsquote

von knapp über fünf Prozent ist

die Steiermark das innovativste

Bundesland Österreichs.“ Diese

Expertise spiegelt sich auch im

VCÖ-Mobilitätspreis wider, bei

dem im Vorjahr jedes fünfte topbewertete

Projekt aus der Steiermark

stammte – darunter der

Gesamtsieger „RegioBus Steiermark

“.

DER GRAZER/DORIAN

Innovationen für morgen

Unter dem Motto „nachhaltig.effizient.innovativ“

sucht der VCÖ

erneut zukunftsweisende Konzepte.

Ein Vorzeigeprojekt ist die

Koralmbahn, die Graz und Klagenfurt

in nur 45 Minuten verbindet

und pro Fahrt massiv CO2

gegenüber dem Pkw einspart.

Während ein Auto 217,3 Gramm

CO2 pro Personenkilometer verursacht,

sind es beim Zug lediglich

5,71 Gramm. Peter Wallis

(Leiter Regionalmanagement der

ÖBB) betont, dass Mobilität dort

entstehe, „wo Innovation auf

Umsetzung trifft.“ Gefragt sind

dabei vor allem kreative Ansätze

für den Gütertransport, regionale

Sharing-Angebote oder digitale

Lösungen. Bis zum 27. Mai können

Unternehmen, Schulen und

Privatinitiativen einreichen, um

als Pioniere den Ausstieg aus der

„Erdölfalle“ voranzutreiben und

die Steiermark als modernen,

vernetzten Mobilitätsstandort

weiter zu stärken.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10,

Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION:

Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Dorian Krois (0664/80 666 6533), Victoria Weitenthaler (0664/80 666 6895), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664/80 666 6683), Verena Leitold

(0664 80 666 6691), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897),

Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890 | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUK-

TION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 171.043 (der Grazer, wö. ÖAK 2.HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


www.grazer.at

präsentiert


4 graz

www.grazer.at 25. MÄRZ 2026

Werner-Fenz-Stipendium

KUNST. Das Werner-Fenz-Stipendium 2026 geht an Francesca Grilli, deren Performance „Record“

sich unter 269 Einreichungen durchsetzte und im Rahmen des steirischen herbst umgesetzt wird.

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Das Werner-Fenz-Stipendium

für Kunst im öffentlichen

Raum wird zum

zweiten Mal vom steirischen

herbst und der Stadt Graz vergeben.

Es ist mit 17.000 Euro dotiert

und umfasst die Umsetzung eines

Kunstprojekts während des Festivals.

Dieses Jahr geht es an die

Künstlerin Francesca Grilli. Das

Stipendium fördert nationale und

internationale Projekte, die sich

mit dem sozialpolitischen Kontext

von Graz beschäftigen, und soll

künstlerische Impulse für den öffentlichen

Raum anstoßen.

Balance

Die heurige Jury besteht aus

Künstler Andreas Fogarasi, Leiterin

von Kunst im öffentlichen

Raum Niederösterreich Katrina

Petter, Künstler Werner Reiterer,

Kurator für Kunst im öffentlichen

Raum Nils van Beek, und Senior

Kuratorin beim steirischen herbst

Pieternel Vermoortel. Die Jury ist

sich einig, dass Grilli eine speziell

auf Graz zugeschnittene Performance

aus ihrer viel beachteten

Reihe Record vorgeschlagen hat

und es den Zielen des Werner-

Fenz-Stipendiums entspricht.

„Mit dem Stipendium drückt

die Stadt Graz ihre Wertschätzung

und Anerkennung für das

Schaffen von Werner Fenz aus.

Es sollen damit Kunstprojekte im

öffentlichen Raum unterstützt

werden. Einsamkeit ist eines der

großen Themen unserer Zeit. Das

Projekt von Francesca Grilli wird

hoffentlich viele Menschen zum

Nachdenken anregen“, so Kulturstadträtin

Claudia Unger.

Die heurige Stipendiatin Francesca Grilli ist dankbar, mit der Realisierung

ihrer Arbeit im steirischen herbst ’26 beauftragt worden zu sein. UMBERTO NICOLETTI

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

„Depperte“ Idee

Geht‘s noch depperter? Aus

„Annen...“ macht man „Anna

Passage“ und hält das für innovativ?

Nahema Guerlain

* * *

Große Geldausgaben

Oje, wieder wird viel Geld in

den Sand gesetzt!

Manfred Zuchart

* * *

Ein ständiges Gesudere

Jetzt ist die Passage noch nicht

einmal wiedereröffnet und

schon kommen so viele negative

Kommentare. Kann man sich

die nicht einfach sparen? Das

bringt doch niemandem etwas,

das ständige Gesudere. Ich hab

erst unlängst eine Dame getroffen,

die gesagt hat, dass sie es

schade findet, dass die Passage

geschlossen ist. Jetzt freut sie

sich sehr auf die Neueröffnung.

Lisbeth Zeiler

* * *

24 Stunden Polizei

So viel zu Schwachsinn! In diese

Passage ist damals schon niemand

gegangen und jetzt wird

noch weniger jemand hier runter

gehen. Wird auch eine 24

Stunden besetzte Polizei-Station

dazu gebaut?

Heimo Podbrecnik

* * *

Tankstellenähnlichkeit

Was bringt das? Es gibt keinen

Zugang zu den Bims oder Zügen.

Das schaut fast wie eine

Turmöltankstelle aus.

Wolfgang Sikora

* * *

Keine guten Chancen

Ohne Gratisparkplätze und 20-

30-40 Stockwerke Betonbunker

mit tausenden Kunden im nahegelegenen

Umfeld wird es nix

werden.

Heinz Heinrich Huter

* * *

Große Vorfreude

Ich freue mich über den Action

im Annenviertel.

Christina Pernsteiner

* * *

Recyceltes Projekt

Ein 15 Jahre altes Konzept aus

der Schublade geholt und recyclet.

Gerhard Papst

* * *

Eine sinnlose Idee

Sinn?

Barbara Krautner

* * *

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Neue

Anna

Passage

Aus der Annenpassage wird

die Anna Passage. Nach

mehreren Jahren des Leerstandes

eröffnet in der neu benannten

Anna Passage am Samstag

das Geschäft „Action“. Dieser

öffnet am kommenden Samstag,

28. März, seine Türen für

Schnäppchenjäger und begeisterte

Shopper. Spannend bleibt,

welche Mieter in den nächsten

Monaten folgen werden.

REAKTIONEN & KOMMENTARE


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6 graz

www.grazer.at 25. MÄRZ 2026

Debatte zur Graz-Wahl

■ Die vergangenen Jahre waren

für den Wirtschaftsstandort

Graz von außergewöhnlichen

Herausforderungen geprägt.

Am heutigen Mittwoch ist es

soweit: Den Spitzenkandidaten

für die Grazer Gemeinderatswahl

am 28. Juni wird in

der großen Konfrontation von

der Zeitung „der Grazer“, der

Unternehmerzeitung „Steirische

Wirtschaft“ und der WKO

Regionalstelle Graz auf den

Zahn gefühlt: Im Fokus stehen

dabei vor allem Fragen der

Wirtschaft und Standortpolitik.

Elke Kahr (KPÖ), Kurt Hohensinner

(ÖVP), Judith Schwentner

(Grüne), Doris Kampus

(SPÖ), René Apfelknab (FPÖ),

Claudia Schönbacher (KFG)

und Philipp Pointner (NEOS)

legen ihre Konzepte und Visionen

vor, wie es mit unserer

Stadt weitergehen soll. Wie soll

Graz seine Rolle als attraktiver

Arbeits-, Unternehmens- und

Lebensstandort sichern und

ausbauen? Welche Prioritäten

setzen sie für Unternehmen,

Beschäftigung und Innovation?

Ab 18 Uhr hier im Livestream.

Zum Livestream:

https://vimeo.com/1176158361?fl=pl&fe=vl

Die beiden Vorstandsdirektoren von ÖWG Wohnhaus Hans Schaffer (l.) und

Christian Krainer sind sich bezüglich der Eingemeindung einig. ÖWG WOHNBAU

Kopfschütteln bei ÖWG

■ Die jüngste Aussage von Bürgermeisterin

Elke Kahr, wonach

Umlandgemeinden eingemeindet

werden sollen, stößt auf großes

Unverständnis und sorgt vielerorts

für Kopfschütteln, auch

bei der ÖWG Wohnbau.

„Wer heute über Eingemeindungen

die Probleme einer missglückten

Stadtentwicklung lösen

will, hat das Thema Stadt nicht

verstanden“, so Hans Schaffer,

Vorstandsdirektor von ÖWG

Wohnbau. Ein Beispiel, wie sehr

die politischen Vorgaben die

Stadtentwicklung ausbremsen,

zeige das Beispiel Gradnerstraße,

bei welchem die letzten fünf Jahre

nichts passiert ist.

„Die Stadtregierung müsse

dichter denken, wo es möglich

ist, um eine Stadt mit ihren Vorzügen,

wie kurze Wege oder ein

funktionierender, öffentlicher

Nahverkehr, möglich zu machen.

Das ist nicht passiert“, erklärt

Christian Krainer, Vorstandsdirektor

von ÖWG Wohnbau.

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ anna.stocker@grazer.at

Trickdiebstahl -

Hinweise gesucht

■ In Gratwein-Straßengel dürfte

ein 70-Jähriger vor wenigen Tagen

Opfer eines Trickdiebstahls

geworden sein. Der Mann fuhr

am 17. März mit seinem Pkw

in sein Carport zu Hause ein.

Kurz darauf sei eine stark geschminkte

Frau aufgetaucht. In

der Annahme, sie würde Hilfe

benötigen, stieg der 70-Jährige

aus dem Fahrzeug aus. Dabei

näherte sich die unbekannte

Frau dem 70-Jährigen aufdringlich

an. Sie soll ihn im Intimbereich

berührt und ihm Sex

angeboten haben. Sie zog ihn in

eine Umklammerung, aus welcher

er sich befreien konnte. In

Folge prüfte er seine Hosentaschen

und stellte fest, dass seine

Polizisten stoppten einen 18-jährigen Probeführerscheinbesitzer, der mit

einer massiv überhöhten Geschwindigkeit unterwegs war.

GETTY

Brieftasche und seine Goldkette

fehlten. Rund eine Woche später

erstattete er Anzeige. Laut

Beschreibung handelt es sich

bei der Tatverdächtigen um eine

Frau im Alter zwischen 30 und 50

Jahren. Sie soll 160 bis 165 Zentimeter

groß und von der Statur

her stämmig gewesen sein.

Zudem soll sie braune lockige

Haare und eine dunklere Hautfarbe

gehabt haben. Hinweise

an: Polizeiinspektion Gratwein,

059133/6137.

Fahrzeug wurde

beschlagnahmt

■ Am Dienstagnachmittag kam

es in Kalsdorf bei Graz zu einer

Fahrzeugbeschlagnahme. Eine

Verkehrsstreife des Bezirkspolizeikommandos

Graz-Umgebung

führte Geschwindigkeitsmessungen

im Bereich der

Südbahnstraße durch. Dabei

konnten die Polizisten einen

Pkw mit einer Geschwindigkeit

von 131 km/ statt der erlaubten

50 km/h erfassen. Es stellte sich

heraus, dass es sich beim Lenker

um einen 18-jährigen Probeführerscheinbesitzer

aus

dem Bezirk Graz-Umgebung

handelte. Der junge Mann zeigte

sich einsichtig. Ihm wurde

der Führerschein an Ort und

Stelle abgenommen. Zudem

wurde der Pkw daraufhin vorläufig

beschlagnahmt.

Kulturgutfahndung

widerrufen

■ Ein aus dem 19. Jahrhundert

stammendes Ölgemälde mit

der heiligen Maria und einem

Jesuskind wurde Ende November

2025 aus einer frei zugänglichen

Pfarrkirche in Peggau

entwendet. Das Bild konnte nun

in der Wohnung eines 19-Jährigen

sichergestellt werden. Auch

weitere Gegenstände, wie beispielsweise

Schmuckstücke,

wurden in der Wohnung sichergestellt.

Sie dürften ebenso von

Diebstählen stammen. Die Ermittlungen

dauern nun an.


25. MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz 7

Beratungsoffensive für Steirer

FINANZIELLE GESUNDHEIT. Steigende Fixkosten und volatile Zinsen verunsichern derzeit viele

Haushalte. Die Steiermärkische Sparkasse startet deshalb im April eine landesweite Initiative.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Gerade in einem wirtschaftlichen

Umfeld, das

aktuell von hohen Lebenshaltungskosten,

spürbaren

Zinsunsicherheiten und einem

dadurch massiv gestiegenen

Beratungsbedarf geprägt ist,

gewinnt das Thema der finanziellen

Gesundheit in der Steiermark

massiv an Bedeutung. Die

Steiermärkische Sparkasse setzt

daher auch im Jahr 2026 konsequent

auf intensive, persönliche

Gespräche und lädt zwischen

April und Juni erneut zu den

landesweiten Beratungswochen

ein.

„Finanzielle Gesundheit entsteht

nicht durch Zufall, sondern

durch informierte Entscheidungen.

Viele Menschen stehen der-

zeit vor der dringenden Frage,

wie sie ihre finanzielle Situation

stabilisieren, notwendige Reserven

aufbauen oder ihre Zukunft

nachhaltig absichern können“,

betont Oliver Kröpfl, Vorstandsmitglied

der Steiermärkischen

Sparkasse. Ziel der Initiative ist

es, in komplexen Zeiten Orientierung

zu schaffen, Klarheit zu

geben und gemeinsam mit den

Kunden praktikable Lösungen

zu entwickeln.

Vorsorge im Fokus

Im Rahmen der Aktion ermöglicht

ein „Financial Health

Check“ einen umfassenden Blick

auf die eigene Situation – von

Einnahmen-Ausgaben-Analysen

bis hin zur Wohnfinanzierung

oder Vermögensplanung. Laut

Vertriebsdirektor Peter Strohmaier

hilft dies, trotz wirtschaft-

Oliver Kröpfl, Vorstandsmitglied Steiermärkische Sparkasse & Peter Strohmaier,

Vertriebsdirektor Steiermärkische Sparkasse (v.l.).

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setzen. Termine können direkt

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8 graz

www.grazer.at 25. MÄRZ 2026

Unterstützung beim Gedenken

ZUGÄNGLICH. Heute wurde die App und Webplattform „Stiller Begleiter“ präsentiert. Sie vereint

vier zentrale Funktionen für Trauer, digitales Erinnern und Dienstleistungen rund ums Grab.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Heute wurde die App und

Webplattform „Stiller

Begleiter“ der Diözese

Graz-Seckau und der Geo-Hero

Beratung OG vorgestellt. Ziel

ist es, Informationen, Unterstützung

in Zeiten der Trauer

sowie Dienstleistungen rund

ums Grab leicht zugänglich zu

machen.

Funktionen

Die App vereint dabei vier

Kernfunktionen: Sie bietet eine

Sammlung pastoraler Dienste

für Trauernde, darunter Trauerbegleitungsangebote,

Literaturhinweise

oder beispielsweise

Termine für Trauerspaziergänge

in der Diözese Graz-Seckau.

Außerdem können Dienstleis-

tungen rund ums Grab gebucht

werden – von Grabpflege bis

zum Hinterlegen von Blumen

oder Kerzen, auch aus der Distanz.

Eine weitere Funktion ermöglicht

das Finden und Navigieren

zu Grabstellen. Auf teilnehmenden

Friedhöfen können Verstorbene

gesucht und durch die

Verknüpfung von Gräbern mit

GPS-Daten direkt zum Grab geführt

werden. Mit Stand März

sind in der Steiermark in der App

über 520.000 Verstorbene verzeichnet.

Schließlich können in der Anwendung

digitale Erinnerungen

für Verstorbene gestaltet werden.

Bilder, Videos oder Anekdoten

können von Angehörigen

erstellt, erweitert und mit ausgewählten

Personen geteilt werden.

A. Konecky, Innungsmeister-Stv. Gärtner und Floristen; M. Kaufmann, GF Stiller

Begleiter Betrieb GmbH und A. Tauschmann, Projektleiter für pastorale Inhalte. KK

Nani sucht

eine Familie

Grazer

Pfoten

Im Auslauf zeigt sich die Hündin sehr verspielt.

Nani hat unter schlechten

Verhältnissen gelebt und

kam daher ins Tierheim. Da

sie regelmäßig vernachlässigt

und alleine gelassen wurde,

braucht die Hündin nun Zeit,

um Vertrauen zu fassen – dann

kann sie auch kuschelig sein.

Sie neigt zu Eifersucht und

sucht dementsprechend einen

Einzelplatz.

- 10 Jahre

- weiblich

- wachsam

- verspielt

- nur ältere Kinder

Kontakt: Arche Noah

www.aktivertierschutz.at

Tel. 0676 84 24 17 437

ARCHE NOAH

Mit dem bunten und vielfältigen Sommerflugplan des Grazer Airports lassen

sich viele Traumziele und Destinationen ganz einfach besuchen.

GETTY

Neuer Sommerflugplan

■ Direkt von Graz um die ganze

Welt: Am Sonntag, den 29.

März, startet am Graz Airport

der abwechlungsreiche Sommerflugplan.

„Mit diesem umfassenden

Angebotsportfolio

positionieren wir uns einmal

mehr als die wichtigste internationale

Mobilitätsdrehscheibe

im Süden Österreichs“,

so Wolfgang Grimus, Geschäftsführer

des Graz Airport.

„Reif für die Insel“ ist in diesem

Sommer das Motto, denn

von den fünfzehn Ferienflug-

Destinationen, die direkt ab

Graz erreichbar sind, befinden

sich ganze dreizehn auf Inseln.

Wer sich stattdessen eher nach

einer Fernreise oder einem

Städtetrip sehnt, findet eine

große Anzahl an Linienflügen,

die in Graz starten, darunter

Berlin, Hamburg, Istanbul,

München und Zürich. Auch

London steht mit diesem Jahr

als zusätzliche Linienverbindung

im Sommerflugplan.


PARTNER:

25. MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz 9

Ausblick

Was am Donnerstag

in Graz wichtig ist

■ Städte wie Gent, Paris, und Ljubljana dienen als Vorbild: Wenn der

Kfz-Verkehr nicht quer durchs Zentrum rollt, gibt es mehr Bewegungsfreiheit

für alle und es entstehen neue Wirtschaftsräume. Hat der ÖV

freie Fahrt, gibt es Platz für gesundes Leben und jede Menge Spielraum

für eine wachsende Stadt. Diese Vision von einer „staufreien Zentralstadt“

möchte die „Grazer Mitte“ verwirklichen. Die Details werden am

morgigen Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert.

■ „Girls! TECH UP“: Morgen findet der Erlebnistag für Schülerinnen

der Unter- und Oberstufe bereits zum vierten Mal in Graz statt. Von

8.30 bis 15 Uhr können sie an der TU Graz in die Welt der Technik

eintauchen und berufliche Vorbilder kennenlernen.

■ Beim zweiten SteirerTalk der ÖVP wird über das im Raum stehende

Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige diskutiert. Beginn ist um

19 Uhr in der Landesparteizentrale am Karmeliterplatz.

■ Von 26. März bis 4. April findet auch heuer wieder der beliebte

Ostermarkt am Grazer Hauptplatz statt. Besucher haben die Möglichkeit,

hinter die Kulissen des Kunsthandwerks zu blicken, in Workshops

kreativ zu werden und einzigartige Stücke zu finden.

Keplerbrücke als Kernstück der „Grazer Mitte“: Eine schnelle Verbindung für

Bus-, Rad- und Fußverkehr ist die Vision, die morgen präsentiert wird. BLOOMING CITIES

■ Der britische Dirigent Ben Glassberg präsentiert gemeinsam mit

den Grazer Philharmonikern ein Programm voller romantischer Melodien

und mitreißender Rhythmen: Um 19.30 Uhr beim Musikverein

Graz im Stefaniensaal.

UMBERTO TOZZI

DAS LETZTE ÖSTERREICH-KONZERT

26 | 04 | 2026

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19 | 06 | 2026

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14 | 08 | 2026

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| 08 | 2026

15 | 08 | 2026

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