30. März 2026
- "Bypass" gegen das Chaos: Sozialpartner fordern dritte Röhre für den Plabutsch - Grüner Hybrid-Panther - Hohe Zufriedenheit mit AMS
- "Bypass" gegen das Chaos: Sozialpartner fordern dritte Röhre für den Plabutsch
- Grüner Hybrid-Panther
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Grazer30. MÄRZ 2026, DIE DIGITALE TAGESZEITUNG
Getty
Quelle: GeoSphere Austria
10°
Klassischer
Mix aus
Sonne
und Wolken.
Die Temperaturen
liegen morgen Dienstag zwischen
5 und 10 Grad.
Meilenstein
Grüner Panther auf Schienen: Neue
Hybrid-Lok mit Grazer Technik wirbt als
Botschafterin für steirische Innovation. 6
Volltreffer
Michael Schiechl schießt Graz zum
Auftaktsieg gegen Fehervar. Der Routinier
jagt nun den 1000er-Rekord. 9
„Bypass“ gegen das Chaos
Sozialpartner
fordern dritte Röhre
für den Plabutsch
ASFINAG
Verkehrs-Infarkt. Um den drohenden Kollaps während der jahrelangen Tunnelsanierung ab 2032 zu verhindern, fordern die Sozialpartner
eine Entlastungsröhre. Ohne diesen „Bypass“ drohen der Region Graz massive Staus und volkswirtschaftliche Schäden in Millionenhöhe. SEITE 2
graz
2 www.grazer.at 30. MÄRZ 2026
Plabutschtunnel-Sanierung
Sozialpartner fordern
Ersatzröhre
Täglich passieren mehr als 47.000 Fahrzeuge den Plabutschtunnel. Für die Zeit der Sanierung wird jetzt von der Wirtschaft eine Ersatzröhre gefordert. CC BY-SA 3.0/ ISWOAR
MUTIG. Mit einer
spannenden Forderung
lassen die Sozialpartner
aufhorchen. Sie wollen
eine Ersatzröhre für den
Plabutschtunnel.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Seit 1984 (Oströhre) bzw. 2004
(Weströhre) rollt der Verkehr
durch den Plabutschtunnel.
Er gilt als eine der wichtigsten Verkehrsadern
der steirischen Landeshauptstadt.
Täglich passieren
mehr als 47.000 Fahrzeuge den
Tunnel. Der in die Jahre gekomme
Plabutschtunnel muss spätesten ab
2032 saniert werden.
Nun lassen WK, AK, IV und
ÖGB mit einer spannenden Forderung
aufhorchen: Sie wollen einen
„Bypass“, also den Bau einer Entlastungsröhre.
„Ohne tragfähige
Ausweichmöglichkeiten und ohne
Sicherheitsreserven bei Unfällen
oder Störungen, drohen der Stadt
der absolute Kollaps und unserer
Region harte Jahre in Bezug auf
unserer Erreichbarkeit“, sind sich
die Präsidenten Josef Pesserl (AK),
Josef Herk (WK), Kurt Maier (IV)
und der Landesvorsitzende Horst
Schachner (ÖGB) einig. Für sie ist
diese Variante alternativlos, denn
immerhin sind für die Sanierung
vier bis fünf Jahre veranschlagt.
Von den Sozialpartnern werden
vor allem volkswirtschaftliche Schäden
von rund 140 Millionen Euro
jährlich und ein dauerhaft überlastetes
Verkehrssystem im gesamten
Raum von Leibnitz über Graz bis
nach Deutschfeistritz sowie Richtung
Osten befürchtet. Gerechnet
auf die fünfjährigen Sanierungsphase
schlagen die Staukosten mit
rund 600 bis 700 Millionen Euro zu
Buche. Denn während der Bauzeit
wird der Tunnel einröhrig geführt.
Die steirischen Sozialpartner fordern
eine umgehende politische
Koordination und den raschen Start
der Detailplanung mit dem Ziel eines
Baubeginns noch bis Ende der
2020er Jahre. „Wer Lebensqualität
sichern, Arbeitsplätze erhalten
und den Standort Graz stärken will,
muss jetzt handeln und die Staufalle
verhindern“, so der Tenor.
Reaktionen
„Die Generalsanierung des zehn Kilometer
langen Plabutschtunnels ab
2032 ist alternativlos, weil der Tunnel
und vor allem die gesamte technische
Ausstattung am Ende der
Lebensdauer angelangt ist. Eine weitere
Verzögerung dieser Sanierung
würde bedeuten, dass die Aufrechterhaltung
des Verkehrs durch beide
Röhren nicht mehr gewährleistet
werden kann. Die Folgen: immer
häufigere Ausfälle durch Störungen
und schließlich längere Sperren,
wenn die Sicherheit nicht mehr garantiert
werden kann. Der Bau einer
dritte Röhre würde nicht nur deutlich
länger in Anspruch nehmen,
auch verkehrspolitisch, betrieblich
und betriebswirtschaftlich ist ein
derartiges Projekt nicht sinnvoll. Alleine
für Planung und Verfahren
wären mehrere Jahre erforderlich.
Die Errichtung einer dritten Röhre
würde zumindest 600 Millionen
kosten. Die Asfinag ist seit mehr als
zwei Jahren in Gesprächen mit dem
Land Steiermark und allen Stakeholdern,
um für die Dauer der Generalsanierung
ein Maßnahmenbündel
zu schnüren, mit dem die Auswirkungen
der Bauarbeiten so gering
wie möglich gehalten werden sollen.
Das reicht von zusätzlichen Angeboten
im öffentlichen Verkehr bis
hin zu neuen Park & Drive-Plätzen
mit möglichen Öffi-Kombiangeboten
im Einzugsgebiet der Stadt Graz“,
heißt es von Seiten der Asfinag.
Der Idee positiv gegenüber steht
Bürgermeisterin Elke Kahr: „Wir
sind um eine Lösung bemüht und
gehen abgestimmt mit dem Land
vor, um vorbereitet zu sein, damit
der Stadt Graz kein Verkehrskollaps
droht. Dazu gehört auch der vom
Land Steiermark vorgeschlagene
Bau eines Entlastungstunnels, also
einer dritten Röhre ohne eigene Portale.
Es muss auf jeden Fall verhindert
werden, dass es zu Nachteilen
kommt, die das Verkehrsregime in
Graz überbeansprucht oder gar zum
Kollabieren bringt.“
„Erreichbarkeit ist ein entscheidender
Wirtschaftsfaktor. Leider hat
genau dieser Faktor in den letzten
Jahren massiv gelitten. Umso klarer
ist: Wir müssen jetzt alles daransetzen
ein weiteres Verkehrs- und
Stauchaos in Graz zu verhindern.
Die Prüfung einer Plabutsch-Entlastungsröhre
ist deshalb eine sinnvolle
und notwendige Maßnahme, um
wirtschaftliche Stärke, Arbeitsplätze
und Wertschöpfung zu erhalten“,
erklärt Wirtschaftsstadtrat Kurt Hohensinner.
„Eine Bypassröhre wäre eine Lösung,
die verhindert, dass das Stadtgebiet
von Graz über vier bis fünf
Jahre flächig zugestaut wird. Alle
anderen Maßnahmen (ÖV-Verdichtung,
P&R-Parkplätze etc.) sind zu
begrüßen, werden allerdings die
Probleme, wenn tatsächlich eine
Röhre über fünf Jahre gesperrt wird,
nicht lösen. Insofern ist ein Umleitungstunnel
zu befürworten“, so
Landesrätin Claudia Holzer.
derGrazer
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Herrengasse-Zunahme
Und weil in der Schmiedgasse
die Polizei wohl strenger kontrollieren
wird, wird die Radlerfrequenz
in der Herrengasse
dann proportional zunehmen
(obwohl dort seit neun Jahren
tagsüber Radfahrverbot gilt).
Karl-Heinz Leiss
* * *
Das Haar in der Suppe
Notwendig. Das Haar in der
Suppe verbirgt sich in der Aussage:
„Spät aber doch“. Dieser
Schritt hätte schon viel früher
gesetzt werden können (müssen?).
Wolfgang Wagner
Frühere Uhrzeit
Und warum nich schon ab 6
Uhr? Da gehen viele durch die
Schmiedgasse zur Arbeit.
Karin Beck
* * *
Parallestraße ein Witz
Unnötig, wenn sich die Fahrradfahrer
an das Tempolimit gehalten
hätten und alle Rücksicht genommen
hätten, wäre alles gut
ohne dem blöden Verbot. Der
Radweg auf der Parallelstrasse
ist ein Witz!
Angelika Kammel-Grill
* * *
Früher hats funktioniert
In meiner Jugend hat man das
Fahrrad in der Stadt geschoben
und gut wars ! Heute fahren die
Irren mit ihre Radln zwischen
die Fußgänger herum.
Elisabeth Freiinger
* * *
Botschaft an Radfahrer
Hoffentlich kommt das bei den
Radlern auch an.
Edith Hönickl
* * *
Das kleine Graz
Warum nur tagsüber? Es gibt
einen Radweg in der Neutorgasse
mit Anschluß auf
den Ring etc. hat ein Vermögen
an Steuergeld gekostet und
wird nicht verwendet. Gleiches
in der Herrengasse: Entweder
Schrittempo oder Radverbot! In
ganz Europa werden die Radfahrer
in ihre Schranken gewiesen,
nur im kleinen Graz sitzt
die Anarchie im Rathaus. Ob
sich das bei der Wahl im Juni
ändern wird?
Glue Fred
* * *
Es wurde aber auch Zeit
...endlich !
Irene Wß
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Neue
Fußgängerzone
Der Stadtsenat hat in seiner
Sitzung final die Regelung
zur Fußgängerzone in der
Schmiedgasse beschlossen.
Radfahren ist dann nur noch
zwischen 21 und 9 Uhr erlaubt,
tagsüber dürfen nur Fußgänger
durch. Die Umsetzung erfolgt
mit der Anbringung der Verkehrszeichen,
die ab 2. April
vorgesehen ist. Für den Radverkehr
gibt es Alternativrouten.
REAKTIONEN & KOMMENTARE
Bezugsperson
für Rocky
Grazer
Pfoten
Rocky sucht eine Bezugsperson, die gerne spazieren geht.
Rocky liebt Frauen und liebt
es, sie um sich zu haben.
Bei Männern dauert es etwas
länger, bis er sein Vertrauen
verschenkt. Er ist immer für
ein Abenteuer zu haben und
freut sich, bei langen Spaziergängen
dabei zu sein. Da er
sein Leben lang mit einem
anderen Hund zusammen verbracht
hat, könnte er als Zweithund
gehalten werden.
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- männlich
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ARCHE NOAH
Die Gemeinde Gratkorn ließ ihre Bürger über die Namen der neuen Kinderbetreuungseinrichtungen
abstimmen.
GEMEINDE GRATKORN
Löwenzahn & Pusteblume
■ Die Gemeinde Gratkorn war
auf der Suche nach einem Namen
für den Kindergarten und
die Kindergrippe in der Felberstraße
- dabei durften die
Gemeindemitglieder mitentscheiden.
Im Zeitraum von Oktober
2025 bis Jänner 2026 wurde
eine Abstimmung durchgeführt,
um passende Namen
für unsere zwei neuen Kinderbetreuungseinrichtungen
zu
finden.
Für den Kindergarten standen
die Namen Fuchsbau,
Löwenzahn, Biberburg, Baumkrone,
Holzburg und Waldhaus
zur Auswahl. Für die
Kinderkrippe waren die Favoriten
Waldbiene, Pusteblume,
Holzwichtel und Wichtelhaus.
Insgesamt wurden 433 Stimmen
abgegeben. Als Gewinner
setzten sich „Löwenzahn“ für
den Kindergarten und „Pusteblume“
für die Kinderkrippe
durch.
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6 graz
www.grazer.at 30. März 2026
Grüner
Hybrid-
Panther
Andreas Koeberle, Pharmazeut an
der Universität Graz. UNI GRAZ/BEGSTEIGER
Neuer Wirkstoff
stärkt die Leber
■ Forschende der Universität
Graz und Universität Innsbruck
haben den Wirkstoff
Mitrephoron B untersucht.
Dieser hat mehrere positive
Wirkungen auf die Leber und
bietet somit neue Behandlungsmöglichkeiten
zum
Schutz vor Lebererkrankungen.
Zudem greift der Wirkstoff
auch in den Fettstoffwechsel
ein – der Spiegel des
gespeicherten Cholesterols
in Immunzellen kann dadurch
gesenkt werden.
LOGISTIK-POWER.
Dank HVO-Treibstoff
und Elektro-Antrieb
klimaschonend ans
Ziel und durch ganz
Europa rollen.
■ Die Steiermarkbahn erweitert
ihre Flotte um einen Vectron
Dual Mode von Siemens Mobility
und setzt ein starkes Zeichen
für Innovation. Diese moderne
Lokomotive vereint steirische
Bahntechnologie – darunter in
Graz gefertigte Drehgestelle –
mit einer flexiblen Antriebslösung.
Als Botschafterin für den
Wirtschaftsstandort ist sie bis
Der neue Vectron Dual Mode vereint Elektrokraft mit einem modernen
Dieselantrieb für den grenzüberschreitenden Güterverkehr.
SIEMENS MOBILITY
nach Deutschland im Einsatz
und bewirbt dort die regionale
Stärke der grünen Mark. Der
Hybrid-Gigant wird im grenzüberschreitenden
Güterverkehr
eingesetzt. Dank Dual-Mode-
Technik wechselt das Fahrzeug
unter Oberleitung in den
Elektrobetrieb und auf nicht
elektrifizierten Strecken nahtlos
in den Dieselmodus, der
auch mit HVO-Treibstoff funktioniert.
Transporte erfolgen so
ohne zeitraubenden Lokwechsel,
was die Abläufe effizienter
gestaltet und die Schiene als
Verkehrsträger nachhaltig
stärkt.„Unsere neue Lok mit
Technik ‚made in Styria‘ zeigt,
wie unser Innovationsstandort
wirkt“, so Peter Kronberger
(Steiermarkbahn). Auch
Siemens-CEO Tanja Kienegger
betont die Flexibilität abseits
der Hauptstrecken. Mit
2.000 kW Leistung und 160
km/h Spitze ist der Vectron für
den modernen europäischen
Schienengüterverkehr perfekt
gerüstet.
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ anna.stocker@grazer.at
Tödliche Kollision
in Gösting
■ Am Freitagnachmittag kam es
auf der Judendorferstraße zu einer
Kollision . Gegen 15:10 Uhr
fuhr ein 21-Jähriger mit einem
Lkw auf der Judendorferstraße
stadtauswärts. Dabei dürfte es
zu einer seitlichen Kollision mit
einem dort gehenden 82-Jährigen
aus Graz gekommen sein.
Der Mann wurde vermutlich
von einem Lkw erfasst und unter
diesem eingeklemmt. In weiterer
Folge dürfte sich der Körper
erst nach etwa 1,6 Kilometern
vom Fahrzeug gelöst haben
und auf die Fahrbahn gefallen
sein. Der 21-Jährige, der angab,
die Kollision nicht bemerkt zu
haben, setzte seine Fahrt fort.
Der 82-Jährige wurde auf die
Die Kräfte der FF Feldkirchen sicherten die Unfallstelle ab und führten nach
Freigabe durch die Polizei die Fahrzeugbergung durch.
FF FELDKIRCHEN
Fahrbahn geschleudert und erlitt
tödliche Verletzungen. Der Lkw-
Lenker konnte ausgeforscht und
befragt werden. Ermittlungen ergaben,
dass bei dem Fußgänger
eine demenzielle Beeinträchtigung
vermutet wird. Dieser hatte
versucht, die Wiener Straße zu
überqueren. Nach derzeitigem
Ermittlungsstand dürfte er dies
wiederholt, ohne auf den fließenden
Verkehr zu achten, getan
haben. Die Polizei bittet nun um
Hinweise unter der Telefonnummer
059 133/654100.
Ein Streit um Geld
eskalierte
■ Am Samstagabend kam es
im Bezirk Straßgang zu einem
Streit. Ein 41-Jähriger wurde
im Bereich Schwarzer Weg mit
Kopfverletzungen gefunden und
nach Erstversorgung in das LKH
Graz eingeliefert. Wie die Ermittlungen
ergaben, dürfte sich
der 41-Jährige zum Wohnsitz
seines ehemaligen Arbeitgebers
begeben haben, um noch einen
geringen ausstehenden Geldbetrag
einzufordern. Am Wohnsitz
des ehemaligen Arbeitgebers,
der nicht anwesend war, traf er
jedoch auf mehrere Männer, die
er laut Aussagen der Anwesenden
mit einem Messer bedroht
haben soll. Daraufhin verletzten
diese den 41-Jährigen mit einer
Schaufel am Kopf und er flüchtete
in Richtung Schwarzer Weg,
wo er blutend angetroffen wurde.
Die Ermittlungen laufen.
Unfall mit verletzten
Personen
■ Am Sonntagnachmittag wurde
die FF Feldkirchen bei Graz
zu einem Verkehrsunfall alarmiert.
Aus ungeklärter Ursache
kam es zu einem Auffahrunfall
zwischen zwei PKWs, wobei
ein Fahrzeug weit abseits der
eigentlichen Unfallstelle zum
Stillstand kam. Die beiden verletzten
Personen wurden vom
Roten Kreuz versorgt. Die Kräfte
der FF Feldkirchen sicherten die
Unfallstelle ab und führten die
Fahrzeugbergung durch.
30. MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz 7
Hohe Zufriedenheit mit AMS
STUDIE. Eine neue repräsentative Studie des unabhängigen Meinungsforschungsinstituts „marketmind“
stellt dem AMS Steiermark bei der Kundenzufriedenheit ein positives Gesamtbild aus.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Insgesamt sind laut Studienautorin
Klara Kogerler 81,5
Prozent der befragten Arbeitsuchenden
und Unternehmen
mit der Arbeit des steirischen
AMS zufrieden. Eine besonders
hohe Wertschätzung wird den
AMS-Mitarbeitern entgegengebracht.
83,5 Prozent halten sie
für kompetent und vertrauenswürdig.
Unternehmen zeigen
durchgehend sehr gute Rückmeldungen
- mehr als 90 Prozent
sind mit der Zusammenarbeit
zufrieden und 97,9 Prozent
heben ausdrücklich die Freundlichkeit
hervor.
Positiv
,,Wer tatsächlich mit dem AMS
zu tun hat, bestätigt die gute
Arbeit unserer Berater. Diese
Rückmeldungen freuen uns
sehr – gerade in einer wirtschaftlich
anspruchsvollen Phase mit
einer schwachen Aufnahmefähigkeit
des Arbeitsmarktes. Die
gute Bewertung widerspricht
dem oft in der Allgemeinheit
gezeichneten Bild des AMS. Sie
zeigt, dass wir kundennah sind
und Vertrauen geschaffen haben.
Unsere eigentliche Stärke
liegt aber nicht nur in der Vermittlung,
sondern vor allem in
der intensiven Begleitung unserer
Kundinnen und Kunden:
Hemmnisse abbauen, stabilisieren,
orientieren, qualifizieren,
Perspektiven schaffen. Diese
Arbeit wirkt auch, wenn sie
nicht immer sofort sichtbar ist“,
Eine neue Studie stellt dem AMS Steiermark ein positives Gesamtbild bei der
Kundenzufriedenheit sowohl bei Arbeitslosen und Unternehmen aus. AMS/TAUSCHER
8 graz
www.grazer.at 30. MÄRZ 2026
präsentiert
Graz im Fokus
In der vergangenen Woche
bestand eine besonders hohe
Sturmgefahr, auch im Raum
Graz. In den kommenden Tagen
wird weiterhin empfohlen,
Parks und Wälder vorsorglich
zu meiden. Der Grazer
30. MÄRZ 2026 www.grazer.at
graz 9
Michael
Schiechl
Sportler
des
Wochenendes
Was diese Woche
im Sport passiert
■ Dienstag: Nach dem 3:2-Auftaktsieg im Semifinale gegen Fehervar
müssen die Graz 99ers erstmals in Ungarn bestehen. Am Donnerstag
steigt dann das zweite Heimspiel in Liebenau, ehe es am Ostersonntag
für die Truppe von Trainer Dan Lacroix wieder auswärts
zur Sache geht.
■ Dienstag: Für die Damen des UVC Graz geht es in der Volleyball-
Bundesliga im Semifinale los. Die „Best of five“-Serie startet um
20.15 Uhr (ORF Sport+, live) bei den Steelvolleys in Linz. Das erste
Heimspiel bestreiten Maya Jensterle und Co. dann am Samstag um
18 Uhr im Sportpark.
Michael Schiechl (l.) hat die 99ers zum Auftaktsieg geschossen.
Der 36-jährige Routinier traf im ersten
Semifinale der ICE Hockey League gegen
Fehervar zum 3:2-Sieg der Graz 99ers.
Der Play-off-Bart ist dicht
und wird immer buschiger.
Und Michael Schiechl
wird noch längere Zeit keinen
Rasierer auspacken. Denn
mit seinem Treffer zum 3:2 in
der 55. Minute besiegelte der
Routinier den Sieg im ersten
Semifinale gegen Fehervar. Es
war ein hartes Stück Arbeit, bis
der gebürtuge Judenburger die
Scheibe im Bunker zum Sieg
über die Linie drücken konnte.
Damit führen die Graz 99ers
in der „Best of seven“-Serie
mit 1:0 - Dienstag, Donnerstag
und Sonntag geht es weiter.
Das Ziel bleibt auch nach
dem Gewinn des ersten Meistertitels
der Klubgeschichte
der erstmalige Gewinn der
ICE Hockey League. Und auch
wenn das gelingt, hat Schiechl
HSG Graz
Mit einem knappen 29:28-Sieg
im Heimspiel gegen Schwaz
Handball Tirol wahrte die HSG
Graz unter dem scheidenden
Trainer Spyros Balomenos
noch die Chance auf den Einzug
unter die besten Acht und
einen Platz im Viertelfinale.
GEPA
noch nicht genug. „Man sagt
zwar, dass man aufhören soll,
wenn es am schönsten ist“, sagte
der 36-Jährige jüngst in einem
Interview. „Aber ich habe
noch Vertrag und zudem viel
Lust, Eishockey zu spielen.“
Außerdem liegt er aktuell auf
Platz vier in der ewigen Bestenliste
der Spieler mit den meisten
Liga-Partien. Inklusive des
ersten Semfinales gegen Fehervar
hat Schiechl 976 Spiele absolviert,
mehr haben nur John
Hughes (VSV, 999), Thomas
Raffl (Salzburg, 1017) und KAC-
Legende Thomas Koch (1023)
der seine Karriere aber schon
beendet hat. Macht Schiechl
weiter und kommt nichts dazwischen,
knackt der 99ers-
Haudegen in der nächsten Saison
den 1000er.
Weiters positiv aufgefallen sind:
Jacob Italiano
Der GAK-Australier hat sich
beim 1:0-Sieg der „Aussies“ gegen
Kamerun für einen Platz im
WM-Kader empfohlen. Italiano
holte einen Elfmeter heraus
und bot vor den Augen seiner
Familie eine besonders starke
Leistung.
■ Dienstag: Ultra-Radsportler Christoph Strasser startet im spanischen
Reus, unweit von Barcelona in das „Unkown Race“ über 1000
Kilometer. Die Route erfahren die Fahrer dabei erst unterwegs.
■ Samstag: Nach der Länderspielpause geht es in der Fußball-Bundesliga
wieder weiter. Der GAK empfängt in der Qualirunde Tabellenschlusslicht
Blau-Weiß Linz im Stadion Liebenau (17 Uhr).
■ Sonntag: Zum Abschluss der Woche muss Sturm im Hit der Meisterrunde
zu Rapid nach Wien. Die Hütteldorfer liegen in der Tabelle
der Meisterrunde nur einen Punkt hinter dem Meister.
Samstag,
17.00 Uhr:
GAK vs.
BW Linz
Mit einem Sieg gegen Blau-Weiß Linz am Karsamstag in Liebenau hätte
der GAK neun Punkte Vorsprung auf das Ende der Tabelle.
GEPA
PARTNER:
graz
10 www.grazer.at 30. MÄRZ 2026
Ausblick
Was am Dienstag
in Graz wichtig ist
■ Am morgigen Dienstag findet die Bauverhandlung für eine Hochgarage
in der Körblergasse statt. Die Wirtschaftskammer möchte dort 646
Pkw-Abstellplätze sowie 178 Fahrradabstellplätze bauen. Dazu kommen
verschiedene Nebenanlagen wie zum Beispiel eine Müllsammelstelle
sowie Lagerflächen. Räumlichkeiten für Parkraumservice, Arealbewirtschaftung
und ein Rechenzentrum sind ebenfalls geplant.
■ Rektorin Kristina Edlinger-Ploder gibt einen Einblick in Forschungsaktivitäten
und aktuelle Projekte an der FH Campus 02. Außerdem
präsentiert sie eine aktuelle Analyse über die Bedeutung der
Hochschulen für den Wirtschaftsstandort Steiermark.
■ Anknüpfend an charakteristische Elemente der Jahreszeiten steht
bei einem Konzert im Musikverein Graz das Element Wasser im Mittelpunkt:
Werke von Debussy und Saint-Saëns versinnbildlichen das
Meeresrauschen. Ihr Debüt unter dem Chefdirigenten der Grazer
Philharmoniker, Vassilis Christopoulos, gibt die preisgekrönte bulgarische
Geigerin Liya Petrova. Beginn ist um 19.30 Uhr.
Noch wird bei der Wirtschaftskammer „freiluftgeparkt“. Aber eine Garage
ist bereits in Planung. Morgen findet die Bauverhandlung dazu statt. STREET VIEW
■ Für Interessierte, die sich näher mit dem Osterfest auseinandersetzen
möchten, bietet die Alte Galerie in Schloss Eggenberg eine besondere
Führung: Unter dem Titel „Am dritten Tage auferstanden“ wird
der Leidensweg Christi anhand der ausgestellten Kunstwerke erläutert.
■ Um 19 Uhr findet im Rahmen des Osterfestivals Psalm 2026 in der
Helmut List Halle der Konzertabend „Sonnenlicht“ statt.
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26 | 04 | 2026
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