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30. März 2026

- "Bypass" gegen das Chaos: Sozialpartner fordern dritte Röhre für den Plabutsch - Grüner Hybrid-Panther - Hohe Zufriedenheit mit AMS

- "Bypass" gegen das Chaos: Sozialpartner fordern dritte Röhre für den Plabutsch
- Grüner Hybrid-Panther
- Hohe Zufriedenheit mit AMS

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Grazer30. MÄRZ 2026, DIE DIGITALE TAGESZEITUNG

Getty

Quelle: GeoSphere Austria

10°

Klassischer

Mix aus

Sonne

und Wolken.

Die Temperaturen

liegen morgen Dienstag zwischen

5 und 10 Grad.

Meilenstein

Grüner Panther auf Schienen: Neue

Hybrid-Lok mit Grazer Technik wirbt als

Botschafterin für steirische Innovation. 6

Volltreffer

Michael Schiechl schießt Graz zum

Auftaktsieg gegen Fehervar. Der Routinier

jagt nun den 1000er-Rekord. 9

„Bypass“ gegen das Chaos

Sozialpartner

fordern dritte Röhre

für den Plabutsch

ASFINAG

Verkehrs-Infarkt. Um den drohenden Kollaps während der jahrelangen Tunnelsanierung ab 2032 zu verhindern, fordern die Sozialpartner

eine Entlastungsröhre. Ohne diesen „Bypass“ drohen der Region Graz massive Staus und volkswirtschaftliche Schäden in Millionenhöhe. SEITE 2


graz

2 www.grazer.at 30. MÄRZ 2026

Plabutschtunnel-Sanierung

Sozialpartner fordern

Ersatzröhre

Täglich passieren mehr als 47.000 Fahrzeuge den Plabutschtunnel. Für die Zeit der Sanierung wird jetzt von der Wirtschaft eine Ersatzröhre gefordert. CC BY-SA 3.0/ ISWOAR

MUTIG. Mit einer

spannenden Forderung

lassen die Sozialpartner

aufhorchen. Sie wollen

eine Ersatzröhre für den

Plabutschtunnel.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Seit 1984 (Oströhre) bzw. 2004

(Weströhre) rollt der Verkehr

durch den Plabutschtunnel.

Er gilt als eine der wichtigsten Verkehrsadern

der steirischen Landeshauptstadt.

Täglich passieren

mehr als 47.000 Fahrzeuge den

Tunnel. Der in die Jahre gekomme

Plabutschtunnel muss spätesten ab

2032 saniert werden.

Nun lassen WK, AK, IV und

ÖGB mit einer spannenden Forderung

aufhorchen: Sie wollen einen

„Bypass“, also den Bau einer Entlastungsröhre.

„Ohne tragfähige

Ausweichmöglichkeiten und ohne

Sicherheitsreserven bei Unfällen

oder Störungen, drohen der Stadt

der absolute Kollaps und unserer

Region harte Jahre in Bezug auf

unserer Erreichbarkeit“, sind sich

die Präsidenten Josef Pesserl (AK),

Josef Herk (WK), Kurt Maier (IV)

und der Landesvorsitzende Horst

Schachner (ÖGB) einig. Für sie ist

diese Variante alternativlos, denn

immerhin sind für die Sanierung

vier bis fünf Jahre veranschlagt.

Von den Sozialpartnern werden

vor allem volkswirtschaftliche Schäden

von rund 140 Millionen Euro

jährlich und ein dauerhaft überlastetes

Verkehrssystem im gesamten

Raum von Leibnitz über Graz bis

nach Deutschfeistritz sowie Richtung

Osten befürchtet. Gerechnet

auf die fünfjährigen Sanierungsphase

schlagen die Staukosten mit

rund 600 bis 700 Millionen Euro zu

Buche. Denn während der Bauzeit

wird der Tunnel einröhrig geführt.

Die steirischen Sozialpartner fordern

eine umgehende politische

Koordination und den raschen Start

der Detailplanung mit dem Ziel eines

Baubeginns noch bis Ende der

2020er Jahre. „Wer Lebensqualität

sichern, Arbeitsplätze erhalten

und den Standort Graz stärken will,

muss jetzt handeln und die Staufalle

verhindern“, so der Tenor.

Reaktionen

„Die Generalsanierung des zehn Kilometer

langen Plabutschtunnels ab

2032 ist alternativlos, weil der Tunnel

und vor allem die gesamte technische

Ausstattung am Ende der

Lebensdauer angelangt ist. Eine weitere

Verzögerung dieser Sanierung

würde bedeuten, dass die Aufrechterhaltung

des Verkehrs durch beide

Röhren nicht mehr gewährleistet

werden kann. Die Folgen: immer

häufigere Ausfälle durch Störungen

und schließlich längere Sperren,

wenn die Sicherheit nicht mehr garantiert

werden kann. Der Bau einer

dritte Röhre würde nicht nur deutlich

länger in Anspruch nehmen,

auch verkehrspolitisch, betrieblich

und betriebswirtschaftlich ist ein

derartiges Projekt nicht sinnvoll. Alleine

für Planung und Verfahren

wären mehrere Jahre erforderlich.

Die Errichtung einer dritten Röhre

würde zumindest 600 Millionen

kosten. Die Asfinag ist seit mehr als

zwei Jahren in Gesprächen mit dem

Land Steiermark und allen Stakeholdern,

um für die Dauer der Generalsanierung

ein Maßnahmenbündel

zu schnüren, mit dem die Auswirkungen

der Bauarbeiten so gering

wie möglich gehalten werden sollen.

Das reicht von zusätzlichen Angeboten

im öffentlichen Verkehr bis

hin zu neuen Park & Drive-Plätzen

mit möglichen Öffi-Kombiangeboten

im Einzugsgebiet der Stadt Graz“,

heißt es von Seiten der Asfinag.

Der Idee positiv gegenüber steht

Bürgermeisterin Elke Kahr: „Wir

sind um eine Lösung bemüht und

gehen abgestimmt mit dem Land

vor, um vorbereitet zu sein, damit

der Stadt Graz kein Verkehrskollaps

droht. Dazu gehört auch der vom

Land Steiermark vorgeschlagene

Bau eines Entlastungstunnels, also

einer dritten Röhre ohne eigene Portale.

Es muss auf jeden Fall verhindert

werden, dass es zu Nachteilen

kommt, die das Verkehrsregime in

Graz überbeansprucht oder gar zum

Kollabieren bringt.“

„Erreichbarkeit ist ein entscheidender

Wirtschaftsfaktor. Leider hat

genau dieser Faktor in den letzten

Jahren massiv gelitten. Umso klarer

ist: Wir müssen jetzt alles daransetzen

ein weiteres Verkehrs- und

Stauchaos in Graz zu verhindern.

Die Prüfung einer Plabutsch-Entlastungsröhre

ist deshalb eine sinnvolle

und notwendige Maßnahme, um

wirtschaftliche Stärke, Arbeitsplätze

und Wertschöpfung zu erhalten“,

erklärt Wirtschaftsstadtrat Kurt Hohensinner.

„Eine Bypassröhre wäre eine Lösung,

die verhindert, dass das Stadtgebiet

von Graz über vier bis fünf

Jahre flächig zugestaut wird. Alle

anderen Maßnahmen (ÖV-Verdichtung,

P&R-Parkplätze etc.) sind zu

begrüßen, werden allerdings die

Probleme, wenn tatsächlich eine

Röhre über fünf Jahre gesperrt wird,

nicht lösen. Insofern ist ein Umleitungstunnel

zu befürworten“, so

Landesrätin Claudia Holzer.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15

Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer | REDAKTION: Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria

Weitenthaler (0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (0664/80 666 6533), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0

316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufs leitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-

Bruckner (0664 / 80 666 6890), Azra Mehinagic (0664/80 666 6589) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE

AUFLAGE PRINT: 171.043 (der Grazer, wö, ÖAK 2. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


www.grazer.at

präsentiert


4 graz

www.grazer.at 30. MÄRZ 2026

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mitdiskutieren

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Herrengasse-Zunahme

Und weil in der Schmiedgasse

die Polizei wohl strenger kontrollieren

wird, wird die Radlerfrequenz

in der Herrengasse

dann proportional zunehmen

(obwohl dort seit neun Jahren

tagsüber Radfahrverbot gilt).

Karl-Heinz Leiss

* * *

Das Haar in der Suppe

Notwendig. Das Haar in der

Suppe verbirgt sich in der Aussage:

„Spät aber doch“. Dieser

Schritt hätte schon viel früher

gesetzt werden können (müssen?).

Wolfgang Wagner

Frühere Uhrzeit

Und warum nich schon ab 6

Uhr? Da gehen viele durch die

Schmiedgasse zur Arbeit.

Karin Beck

* * *

Parallestraße ein Witz

Unnötig, wenn sich die Fahrradfahrer

an das Tempolimit gehalten

hätten und alle Rücksicht genommen

hätten, wäre alles gut

ohne dem blöden Verbot. Der

Radweg auf der Parallelstrasse

ist ein Witz!

Angelika Kammel-Grill

* * *

Früher hats funktioniert

In meiner Jugend hat man das

Fahrrad in der Stadt geschoben

und gut wars ! Heute fahren die

Irren mit ihre Radln zwischen

die Fußgänger herum.

Elisabeth Freiinger

* * *

Botschaft an Radfahrer

Hoffentlich kommt das bei den

Radlern auch an.

Edith Hönickl

* * *

Das kleine Graz

Warum nur tagsüber? Es gibt

einen Radweg in der Neutorgasse

mit Anschluß auf

den Ring etc. hat ein Vermögen

an Steuergeld gekostet und

wird nicht verwendet. Gleiches

in der Herrengasse: Entweder

Schrittempo oder Radverbot! In

ganz Europa werden die Radfahrer

in ihre Schranken gewiesen,

nur im kleinen Graz sitzt

die Anarchie im Rathaus. Ob

sich das bei der Wahl im Juni

ändern wird?

Glue Fred

* * *

Es wurde aber auch Zeit

...endlich !

Irene Wß

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Neue

Fußgängerzone

Der Stadtsenat hat in seiner

Sitzung final die Regelung

zur Fußgängerzone in der

Schmiedgasse beschlossen.

Radfahren ist dann nur noch

zwischen 21 und 9 Uhr erlaubt,

tagsüber dürfen nur Fußgänger

durch. Die Umsetzung erfolgt

mit der Anbringung der Verkehrszeichen,

die ab 2. April

vorgesehen ist. Für den Radverkehr

gibt es Alternativrouten.

REAKTIONEN & KOMMENTARE

Bezugsperson

für Rocky

Grazer

Pfoten

Rocky sucht eine Bezugsperson, die gerne spazieren geht.

Rocky liebt Frauen und liebt

es, sie um sich zu haben.

Bei Männern dauert es etwas

länger, bis er sein Vertrauen

verschenkt. Er ist immer für

ein Abenteuer zu haben und

freut sich, bei langen Spaziergängen

dabei zu sein. Da er

sein Leben lang mit einem

anderen Hund zusammen verbracht

hat, könnte er als Zweithund

gehalten werden.

- 12 Jahre

- männlich

- mag keine Katzen

- mag keine Kinder

Kontakt: Arche Noah

www.aktivertierschutz.at

Tel. 0676 84 24 17 437

ARCHE NOAH

Die Gemeinde Gratkorn ließ ihre Bürger über die Namen der neuen Kinderbetreuungseinrichtungen

abstimmen.

GEMEINDE GRATKORN

Löwenzahn & Pusteblume

■ Die Gemeinde Gratkorn war

auf der Suche nach einem Namen

für den Kindergarten und

die Kindergrippe in der Felberstraße

- dabei durften die

Gemeindemitglieder mitentscheiden.

Im Zeitraum von Oktober

2025 bis Jänner 2026 wurde

eine Abstimmung durchgeführt,

um passende Namen

für unsere zwei neuen Kinderbetreuungseinrichtungen

zu

finden.

Für den Kindergarten standen

die Namen Fuchsbau,

Löwenzahn, Biberburg, Baumkrone,

Holzburg und Waldhaus

zur Auswahl. Für die

Kinderkrippe waren die Favoriten

Waldbiene, Pusteblume,

Holzwichtel und Wichtelhaus.

Insgesamt wurden 433 Stimmen

abgegeben. Als Gewinner

setzten sich „Löwenzahn“ für

den Kindergarten und „Pusteblume“

für die Kinderkrippe

durch.


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6 graz

www.grazer.at 30. März 2026

Grüner

Hybrid-

Panther

Andreas Koeberle, Pharmazeut an

der Universität Graz. UNI GRAZ/BEGSTEIGER

Neuer Wirkstoff

stärkt die Leber

■ Forschende der Universität

Graz und Universität Innsbruck

haben den Wirkstoff

Mitrephoron B untersucht.

Dieser hat mehrere positive

Wirkungen auf die Leber und

bietet somit neue Behandlungsmöglichkeiten

zum

Schutz vor Lebererkrankungen.

Zudem greift der Wirkstoff

auch in den Fettstoffwechsel

ein – der Spiegel des

gespeicherten Cholesterols

in Immunzellen kann dadurch

gesenkt werden.

LOGISTIK-POWER.

Dank HVO-Treibstoff

und Elektro-Antrieb

klimaschonend ans

Ziel und durch ganz

Europa rollen.

■ Die Steiermarkbahn erweitert

ihre Flotte um einen Vectron

Dual Mode von Siemens Mobility

und setzt ein starkes Zeichen

für Innovation. Diese moderne

Lokomotive vereint steirische

Bahntechnologie – darunter in

Graz gefertigte Drehgestelle –

mit einer flexiblen Antriebslösung.

Als Botschafterin für den

Wirtschaftsstandort ist sie bis

Der neue Vectron Dual Mode vereint Elektrokraft mit einem modernen

Dieselantrieb für den grenzüberschreitenden Güterverkehr.

SIEMENS MOBILITY

nach Deutschland im Einsatz

und bewirbt dort die regionale

Stärke der grünen Mark. Der

Hybrid-Gigant wird im grenzüberschreitenden

Güterverkehr

eingesetzt. Dank Dual-Mode-

Technik wechselt das Fahrzeug

unter Oberleitung in den

Elektrobetrieb und auf nicht

elektrifizierten Strecken nahtlos

in den Dieselmodus, der

auch mit HVO-Treibstoff funktioniert.

Transporte erfolgen so

ohne zeitraubenden Lokwechsel,

was die Abläufe effizienter

gestaltet und die Schiene als

Verkehrsträger nachhaltig

stärkt.„Unsere neue Lok mit

Technik ‚made in Styria‘ zeigt,

wie unser Innovationsstandort

wirkt“, so Peter Kronberger

(Steiermarkbahn). Auch

Siemens-CEO Tanja Kienegger

betont die Flexibilität abseits

der Hauptstrecken. Mit

2.000 kW Leistung und 160

km/h Spitze ist der Vectron für

den modernen europäischen

Schienengüterverkehr perfekt

gerüstet.

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ anna.stocker@grazer.at

Tödliche Kollision

in Gösting

■ Am Freitagnachmittag kam es

auf der Judendorferstraße zu einer

Kollision . Gegen 15:10 Uhr

fuhr ein 21-Jähriger mit einem

Lkw auf der Judendorferstraße

stadtauswärts. Dabei dürfte es

zu einer seitlichen Kollision mit

einem dort gehenden 82-Jährigen

aus Graz gekommen sein.

Der Mann wurde vermutlich

von einem Lkw erfasst und unter

diesem eingeklemmt. In weiterer

Folge dürfte sich der Körper

erst nach etwa 1,6 Kilometern

vom Fahrzeug gelöst haben

und auf die Fahrbahn gefallen

sein. Der 21-Jährige, der angab,

die Kollision nicht bemerkt zu

haben, setzte seine Fahrt fort.

Der 82-Jährige wurde auf die

Die Kräfte der FF Feldkirchen sicherten die Unfallstelle ab und führten nach

Freigabe durch die Polizei die Fahrzeugbergung durch.

FF FELDKIRCHEN

Fahrbahn geschleudert und erlitt

tödliche Verletzungen. Der Lkw-

Lenker konnte ausgeforscht und

befragt werden. Ermittlungen ergaben,

dass bei dem Fußgänger

eine demenzielle Beeinträchtigung

vermutet wird. Dieser hatte

versucht, die Wiener Straße zu

überqueren. Nach derzeitigem

Ermittlungsstand dürfte er dies

wiederholt, ohne auf den fließenden

Verkehr zu achten, getan

haben. Die Polizei bittet nun um

Hinweise unter der Telefonnummer

059 133/654100.

Ein Streit um Geld

eskalierte

■ Am Samstagabend kam es

im Bezirk Straßgang zu einem

Streit. Ein 41-Jähriger wurde

im Bereich Schwarzer Weg mit

Kopfverletzungen gefunden und

nach Erstversorgung in das LKH

Graz eingeliefert. Wie die Ermittlungen

ergaben, dürfte sich

der 41-Jährige zum Wohnsitz

seines ehemaligen Arbeitgebers

begeben haben, um noch einen

geringen ausstehenden Geldbetrag

einzufordern. Am Wohnsitz

des ehemaligen Arbeitgebers,

der nicht anwesend war, traf er

jedoch auf mehrere Männer, die

er laut Aussagen der Anwesenden

mit einem Messer bedroht

haben soll. Daraufhin verletzten

diese den 41-Jährigen mit einer

Schaufel am Kopf und er flüchtete

in Richtung Schwarzer Weg,

wo er blutend angetroffen wurde.

Die Ermittlungen laufen.

Unfall mit verletzten

Personen

■ Am Sonntagnachmittag wurde

die FF Feldkirchen bei Graz

zu einem Verkehrsunfall alarmiert.

Aus ungeklärter Ursache

kam es zu einem Auffahrunfall

zwischen zwei PKWs, wobei

ein Fahrzeug weit abseits der

eigentlichen Unfallstelle zum

Stillstand kam. Die beiden verletzten

Personen wurden vom

Roten Kreuz versorgt. Die Kräfte

der FF Feldkirchen sicherten die

Unfallstelle ab und führten die

Fahrzeugbergung durch.


30. MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz 7

Hohe Zufriedenheit mit AMS

STUDIE. Eine neue repräsentative Studie des unabhängigen Meinungsforschungsinstituts „marketmind“

stellt dem AMS Steiermark bei der Kundenzufriedenheit ein positives Gesamtbild aus.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Insgesamt sind laut Studienautorin

Klara Kogerler 81,5

Prozent der befragten Arbeitsuchenden

und Unternehmen

mit der Arbeit des steirischen

AMS zufrieden. Eine besonders

hohe Wertschätzung wird den

AMS-Mitarbeitern entgegengebracht.

83,5 Prozent halten sie

für kompetent und vertrauenswürdig.

Unternehmen zeigen

durchgehend sehr gute Rückmeldungen

- mehr als 90 Prozent

sind mit der Zusammenarbeit

zufrieden und 97,9 Prozent

heben ausdrücklich die Freundlichkeit

hervor.

Positiv

,,Wer tatsächlich mit dem AMS

zu tun hat, bestätigt die gute

Arbeit unserer Berater. Diese

Rückmeldungen freuen uns

sehr – gerade in einer wirtschaftlich

anspruchsvollen Phase mit

einer schwachen Aufnahmefähigkeit

des Arbeitsmarktes. Die

gute Bewertung widerspricht

dem oft in der Allgemeinheit

gezeichneten Bild des AMS. Sie

zeigt, dass wir kundennah sind

und Vertrauen geschaffen haben.

Unsere eigentliche Stärke

liegt aber nicht nur in der Vermittlung,

sondern vor allem in

der intensiven Begleitung unserer

Kundinnen und Kunden:

Hemmnisse abbauen, stabilisieren,

orientieren, qualifizieren,

Perspektiven schaffen. Diese

Arbeit wirkt auch, wenn sie

nicht immer sofort sichtbar ist“,

Eine neue Studie stellt dem AMS Steiermark ein positives Gesamtbild bei der

Kundenzufriedenheit sowohl bei Arbeitslosen und Unternehmen aus. AMS/TAUSCHER


8 graz

www.grazer.at 30. MÄRZ 2026

präsentiert

Graz im Fokus

In der vergangenen Woche

bestand eine besonders hohe

Sturmgefahr, auch im Raum

Graz. In den kommenden Tagen

wird weiterhin empfohlen,

Parks und Wälder vorsorglich

zu meiden. Der Grazer


30. MÄRZ 2026 www.grazer.at

graz 9

Michael

Schiechl

Sportler

des

Wochenendes

Was diese Woche

im Sport passiert

■ Dienstag: Nach dem 3:2-Auftaktsieg im Semifinale gegen Fehervar

müssen die Graz 99ers erstmals in Ungarn bestehen. Am Donnerstag

steigt dann das zweite Heimspiel in Liebenau, ehe es am Ostersonntag

für die Truppe von Trainer Dan Lacroix wieder auswärts

zur Sache geht.

■ Dienstag: Für die Damen des UVC Graz geht es in der Volleyball-

Bundesliga im Semifinale los. Die „Best of five“-Serie startet um

20.15 Uhr (ORF Sport+, live) bei den Steelvolleys in Linz. Das erste

Heimspiel bestreiten Maya Jensterle und Co. dann am Samstag um

18 Uhr im Sportpark.

Michael Schiechl (l.) hat die 99ers zum Auftaktsieg geschossen.

Der 36-jährige Routinier traf im ersten

Semifinale der ICE Hockey League gegen

Fehervar zum 3:2-Sieg der Graz 99ers.

Der Play-off-Bart ist dicht

und wird immer buschiger.

Und Michael Schiechl

wird noch längere Zeit keinen

Rasierer auspacken. Denn

mit seinem Treffer zum 3:2 in

der 55. Minute besiegelte der

Routinier den Sieg im ersten

Semifinale gegen Fehervar. Es

war ein hartes Stück Arbeit, bis

der gebürtuge Judenburger die

Scheibe im Bunker zum Sieg

über die Linie drücken konnte.

Damit führen die Graz 99ers

in der „Best of seven“-Serie

mit 1:0 - Dienstag, Donnerstag

und Sonntag geht es weiter.

Das Ziel bleibt auch nach

dem Gewinn des ersten Meistertitels

der Klubgeschichte

der erstmalige Gewinn der

ICE Hockey League. Und auch

wenn das gelingt, hat Schiechl

HSG Graz

Mit einem knappen 29:28-Sieg

im Heimspiel gegen Schwaz

Handball Tirol wahrte die HSG

Graz unter dem scheidenden

Trainer Spyros Balomenos

noch die Chance auf den Einzug

unter die besten Acht und

einen Platz im Viertelfinale.

GEPA

noch nicht genug. „Man sagt

zwar, dass man aufhören soll,

wenn es am schönsten ist“, sagte

der 36-Jährige jüngst in einem

Interview. „Aber ich habe

noch Vertrag und zudem viel

Lust, Eishockey zu spielen.“

Außerdem liegt er aktuell auf

Platz vier in der ewigen Bestenliste

der Spieler mit den meisten

Liga-Partien. Inklusive des

ersten Semfinales gegen Fehervar

hat Schiechl 976 Spiele absolviert,

mehr haben nur John

Hughes (VSV, 999), Thomas

Raffl (Salzburg, 1017) und KAC-

Legende Thomas Koch (1023)

der seine Karriere aber schon

beendet hat. Macht Schiechl

weiter und kommt nichts dazwischen,

knackt der 99ers-

Haudegen in der nächsten Saison

den 1000er.

Weiters positiv aufgefallen sind:

Jacob Italiano

Der GAK-Australier hat sich

beim 1:0-Sieg der „Aussies“ gegen

Kamerun für einen Platz im

WM-Kader empfohlen. Italiano

holte einen Elfmeter heraus

und bot vor den Augen seiner

Familie eine besonders starke

Leistung.

■ Dienstag: Ultra-Radsportler Christoph Strasser startet im spanischen

Reus, unweit von Barcelona in das „Unkown Race“ über 1000

Kilometer. Die Route erfahren die Fahrer dabei erst unterwegs.

■ Samstag: Nach der Länderspielpause geht es in der Fußball-Bundesliga

wieder weiter. Der GAK empfängt in der Qualirunde Tabellenschlusslicht

Blau-Weiß Linz im Stadion Liebenau (17 Uhr).

■ Sonntag: Zum Abschluss der Woche muss Sturm im Hit der Meisterrunde

zu Rapid nach Wien. Die Hütteldorfer liegen in der Tabelle

der Meisterrunde nur einen Punkt hinter dem Meister.

Samstag,

17.00 Uhr:

GAK vs.

BW Linz

Mit einem Sieg gegen Blau-Weiß Linz am Karsamstag in Liebenau hätte

der GAK neun Punkte Vorsprung auf das Ende der Tabelle.

GEPA


PARTNER:

graz

10 www.grazer.at 30. MÄRZ 2026

Ausblick

Was am Dienstag

in Graz wichtig ist

■ Am morgigen Dienstag findet die Bauverhandlung für eine Hochgarage

in der Körblergasse statt. Die Wirtschaftskammer möchte dort 646

Pkw-Abstellplätze sowie 178 Fahrradabstellplätze bauen. Dazu kommen

verschiedene Nebenanlagen wie zum Beispiel eine Müllsammelstelle

sowie Lagerflächen. Räumlichkeiten für Parkraumservice, Arealbewirtschaftung

und ein Rechenzentrum sind ebenfalls geplant.

■ Rektorin Kristina Edlinger-Ploder gibt einen Einblick in Forschungsaktivitäten

und aktuelle Projekte an der FH Campus 02. Außerdem

präsentiert sie eine aktuelle Analyse über die Bedeutung der

Hochschulen für den Wirtschaftsstandort Steiermark.

■ Anknüpfend an charakteristische Elemente der Jahreszeiten steht

bei einem Konzert im Musikverein Graz das Element Wasser im Mittelpunkt:

Werke von Debussy und Saint-Saëns versinnbildlichen das

Meeresrauschen. Ihr Debüt unter dem Chefdirigenten der Grazer

Philharmoniker, Vassilis Christopoulos, gibt die preisgekrönte bulgarische

Geigerin Liya Petrova. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Noch wird bei der Wirtschaftskammer „freiluftgeparkt“. Aber eine Garage

ist bereits in Planung. Morgen findet die Bauverhandlung dazu statt. STREET VIEW

■ Für Interessierte, die sich näher mit dem Osterfest auseinandersetzen

möchten, bietet die Alte Galerie in Schloss Eggenberg eine besondere

Führung: Unter dem Titel „Am dritten Tage auferstanden“ wird

der Leidensweg Christi anhand der ausgestellten Kunstwerke erläutert.

■ Um 19 Uhr findet im Rahmen des Osterfestivals Psalm 2026 in der

Helmut List Halle der Konzertabend „Sonnenlicht“ statt.

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