31.03.2026 Aufrufe

CityGlow April 2026

April CityGlow Ausgabe – Kunst, Haltung und echte Verbindungen Die neue Ausgabe von CityGlow zeigt, wie kraftvoll das Zusammenspiel von Kunst, Gesellschaft und Lifestyle heute sein kann. Von bewegenden Charity-Initiativen über internationale Fashion-Highlights bis hin zu innovativen Formaten wie Neurographik & Networking: Diese Ausgabe steht für Inspiration, Tiefgang und neue Perspektiven. Jetzt entdecken, was entsteht, wenn Kreativität auf Engagement trifft – und warum es sich lohnt, genauer hinzusehen.

April CityGlow Ausgabe – Kunst, Haltung und echte Verbindungen

Die neue Ausgabe von CityGlow zeigt, wie kraftvoll das Zusammenspiel von Kunst, Gesellschaft und Lifestyle heute sein kann. Von bewegenden Charity-Initiativen über internationale Fashion-Highlights bis hin zu innovativen Formaten wie Neurographik & Networking: Diese Ausgabe steht für Inspiration, Tiefgang und neue Perspektiven.

Jetzt entdecken, was entsteht, wenn Kreativität auf Engagement trifft – und warum es sich lohnt, genauer hinzusehen.

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04.2026

6,90 EURO

AUCH IM ABO

CITYGLOW

Vom Einkaufszentrum

zum Kunsthotspot:

Das Leine Center Laatzen

schreibt Geschichte

WWW.CITYGLOW.DE

Das Sehen hinter

dem Sichtbaren

– Die Künstlerin LaBruja in der

GlowArt Gallery


FROHE OSTERN!

Zwischen Osternest, Familienbrunch und Frühlingssonne bleibt vielleicht

auch ein kleiner Moment, um über das eigene Zuhause nachzudenken:

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Herausgeber Michael Panusch

EDITORIAL

Es gibt Momente, in denen sich alles

verdichtet. In denen Kunst, Gesellschaft,

Begegnung und Haltung nicht mehr

nebeneinanderstehen, sondern miteinander

wirken. Genau solche Momente

sind es, die diese Ausgabe von CityGlow

prägen.

Wir leben in einer Zeit, in der Geschwindigkeit

oft über Tiefe siegt. Umso

wichtiger ist es, Räume zu schaffen, in

denen wir innehalten, hinschauen –

und vielleicht sogar neu sehen lernen.

Kunst kann genau das. Sie ist kein Luxus,

sie ist ein Werkzeug. Ein Spiegel.

Und manchmal auch eine Antwort auf

Fragen, die wir noch gar nicht gestellt

haben.

In dieser Ausgabe begegnen wir Künstlerinnen

wie LaBruja, die uns daran

erinnern, dass Wahrnehmung immer

auch Interpretation ist – und dass der

Blick des Betrachters oft entscheidender

ist als das Werk selbst.

Wir erleben Formate wie „Neurographik

& Networking“, die zeigen, dass

Kreativität nicht nur inspiriert, sondern

konkret dabei helfen kann, Klarheit zu

gewinnen und neue Wege zu gehen.

Gleichzeitig sehen wir, wie Kunst über

sich hinauswächst: „Pixel of Rock“ verbindet

Musikgeschichte mit sozialem

Engagement und macht deutlich, dass

kreative Projekte auch gesellschaftliche

Verantwortung tragen können.

Und Events wie der BukRem Fashion

Day zeigen eindrucksvoll, dass Mode

längst mehr ist als Oberfläche – sie ist

Ausdruck von Identität, Haltung und

internationalem Austausch.

Doch bei all der Ästhetik und Inspiration

dürfen wir eines nicht vergessen:

Es sind die Menschen hinter diesen

Projekten, die den Unterschied machen.

Menschen, die sich engagieren, die bewegen,

die nicht aufhören zu gestalten

– sei es in der Kunst, in der Wirtschaft

oder im sozialen Bereich, wie das bewegende

Engagement im Kampf gegen

Kinderkrebs zeigt.

CityGlow steht genau für diese Verbindungen.

Für das Zusammenspiel von

Kultur, Gesellschaft und Lebensstil. Für

Geschichten, die nicht nur erzählt, sondern

erlebt werden wollen.

Vielleicht ist genau das die wichtigste

Einladung dieser Ausgabe:

Nicht nur zu lesen – sondern hinzusehen.

Nicht nur zu konsumieren – sondern

zu fühlen. Und vielleicht auch:

selbst Teil davon zu werden.

Herzlichst

Michael Panusch

Herausgeber CityGlow Magazin

CITYGLOW


BukRem Fashion Day:

Wenn Mode zur

internationalen

Bewegung wird

menarbeit und für internationale Perspektiven.

Hier treffen kreative Talente

auf erfahrene Branchenprofis, hier

entstehen Ideen, die über den Abend

hinaus wirken.

Ein emotionaler Höhepunkt war auch

der Auftritt von Tamara Balyuk, Finalistin

von The Voice of Ukraine. Ihre

Präsenz zeigte eindrucksvoll, wie eng

Kunst, Mode und persönliche Geschichten

miteinander verbunden sind.

Es sind genau diese Momente, die dem

Event Tiefe verleihen und es von anderen

Formaten abheben.

Was bleibt, ist der Eindruck eines

Abends, der mehr war als ein Event:

eine Bewegung, die gerade erst beginnt.

Hamburg hat an diesem Abend gezeigt, wie kraftvoll Mode sein

kann, wenn sie mehr ist als Ästhetik. Der BukRem Fashion Day

brachte internationale Designer, Models und Branchenvertreter

zusammen – und schuf eine Atmosphäre, die gleichermaßen inspirierend

wie verbindend war.

Schon beim ersten Schritt in den Raum wurde deutlich: Hier geht

es nicht nur um Kleidung, sondern um Visionen. Der Catwalk war

geprägt von starken Looks, individuellen Statements und emotionalen

Momenten. Kollektionen erzählten Geschichten von Herkunft,

Identität und Zukunft – und genau darin lag die besondere

Stärke dieses Events.

Charmant und mit spürbarer Leidenschaft führte Dima Sol aus

Hannover durch den Abend und gab dem Programm eine klare

Linie. Doch es war vor allem die Energie im Raum, die diesen Fashion

Day so besonders machte: Gespräche, Begegnungen und neue

Kontakte entstanden fast beiläufig – und genau das ist es, was Buk-

Rem auszeichnet.

Denn BukRem versteht sich nicht als klassische Modenschau,

sondern als Plattform. Eine Plattform für Austausch, für Zusam-

4


Hamburg

Alexandra Bukre

Als kreative Kraft hinter Buk-

Rem bringt Alexandra Bukre

nicht nur ihr Gespür für Mode,

sondern auch eine klare Vision

ein. Die ukrainische Designerin

und Gründerin der International

Fashion & Creative

Academy Bukre verfolgt das

Ziel, internationale Talente zu

vernetzen und ihnen eine Bühne

in Deutschland zu geben.

Mit beeindruckender Energie

schafft sie Räume für kreative

Entwicklung, in denen sowohl

etablierte Designer als auch

Newcomer wachsen können.

Anna Rempel

Mit strategischem Blick und

großem Engagement ergänzt

Anna Rempel die kreative Vision

von BukRem. Als Vorsitzende

der Organisation „Faine

Ukraine“ verbindet sie Mode

mit gesellschaftlicher Verantwortung.

Ihre Stärke liegt

darin, Menschen zusammenzubringen

und Projekte mit Sinn

zu gestalten. BukRem ist für sie

mehr als ein Fashion-Event – es

ist ein Raum für Mut, Entwicklung

und echte Verbindungen

über Grenzen hinweg.

Tamara Balyuk, Finalistin von The Voice of Ukraine

5


Julia Wöhlke, Christoph Wöhlke, Manuela Görlitz, Martina Müller und Karsten Bärschneider

beim Charity-Auftakt der Oster-Aktion „Ostern mit Herz“ in der Europa

Passage in Hamburg.

Fotos: Stephan Walocha

Mirja du Mont im Lindt-Hasenmobil

beim Auftakt der Oster-Charity „Ostern

mit Herz“ im Elbe Einkaufszentrum in

Hamburg.

Oster-Charity in Hamburg:

Ein starkes Zeichen für

Zusammenhalt und Engagement

Nach mehreren erfolgreichen Aktionstagen

bis zum 4. April bleibt in

Hamburg vor allem eines: das Gefühl,

dass gemeinschaftliches Engagement

in dieser Stadt mehr ist als ein schöner

Gedanke – es ist gelebte Realität. Die

Oster-Charity „Ostern mit Herz“ im

Elbe Einkaufszentrum und in der Europa

Passage hat eindrucksvoll gezeigt,

wie wirkungsvoll das Zusammenspiel

aus lokaler Wirtschaft, prominenter

Unterstützung und sozialem Verantwortungsbewusstsein

sein kann.

Was mit einem aufmerksamkeitsstarken

Auftakt rund um das goldene Hasenmobil

begann, entwickelte sich über die

gesamte Aktionsdauer hinweg zu einer

breit getragenen Initiative. Zahlreiche

Besucherinnen und Besucher nutzten

die Gelegenheit, mit kleinen Gesten

Großes zu bewirken – sei es durch den

Kauf der Goldhasen oder die Teilnahme

an Charity-Aktionen vor Ort.

Gerade diese Kontinuität über mehrere

Tage hinweg machte den Unterschied:

Die Aktion blieb präsent, erreichte unterschiedlichste

Zielgruppen und schuf

immer wieder neue Anlässe, sich zu

beteiligen. Unterstützt von prominenten

Persönlichkeiten und starken Partnern

wurde so eine Atmosphäre geschaffen,

die gleichermaßen leicht zugänglich wie

nachhaltig wirksam war.

Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten

– den Organisatoren, den engagierten

Partnern, den prominenten

Unterstützern und vor allem den vielen

Hamburgerinnen und Hamburgern, die

diese Aktion mitgetragen haben. Ihr

Engagement zeigt, wie viel möglich ist,

wenn eine Stadt zusammenkommt.

„Ostern mit Herz“ ist damit weit mehr

als eine saisonale Initiative: Es ist ein

starkes Beispiel dafür, wie kontinuierliches

Engagement über mehrere Tage

hinweg echte Wirkung entfalten kann.

Weitere Fotos und Eindrücke

der Oster-Charity

„Ostern mit Herz“ in

Hamburg finden Sie über

den QR-Code

6


Hamburg

KNACK DEN KREBS

– 50 Jahre Kampf gegen

Kinderkrebs in Hamburg

Sie alle haben eines gemeinsam:

den Willen, den Krebs zu knacken.

Jährlich erkranken 2.200 Kinder in

Deutschland an Krebs. 80 Prozent

können heute geheilt werden –

aber für 20 Prozent fehlt noch eine

wirksame Therapie. Genau dafür

kämpft die Fördergemeinschaft.

Alle Video-Interviews, das komplette

Fotomaterial und den ausführlichen

Bericht lesen Sie auf

cityglow.de

Vier starke Frauen für den Kampf gegen Kinderkrebs (v.l.n.r.): Unternehmerin Yvonne Bhatia,

Fashion-Influencerin Iryna Thater, Sopranistin Dr. Julia Kretschmer-Wachsmann und

Phong Lan Hofer vor der Sponsorenwand beim 50. Jubiläum von Knack den Krebs im Miniatur

Wunderland Hamburg. Foto: Knack den Krebs

Spendenkonto:

IBAN DE03 2005

0550 1241 1333 11

Hamburger Sparkasse

kinderkrebs-hamburg.de

Ein halbes Jahrhundert Hoffnung: Am

25. Februar feierte die Fördergemeinschaft

Kinderkrebs-Zentrum Hamburg

e.V. ihr 50-jähriges Jubiläum im Miniatur

Wunderland – und über 400 Gäste

aus Politik, Medien und Gesellschaft

kamen zusammen, um ein Zeichen zu

setzen. Hamburgs Erster Bürgermeister

Dr. Peter Tschentscher würdigte die Arbeit

des Vereins, Moderator Jörg Pilawa

führte durch einen bewegenden Abend

mit Diskussionsrunden, und Sänger

Sasha sorgte für den musikalischen

Ausklang.

CityGlow-Herausgeber Michael Panusch

war vor Ort und hat exklusive Video-Interviews

mit prominenten Gästen

geführt – darunter NDR-Moderator

Hinnerk Baumgarten, der direkt vom

Besuch bei einem krebskranken Freund

kam, Let's Dance-Gewinnerin Melissa

Ortiz Gomez, Fashion-Influencerin Iryna

Thater, Berliner Charity-Unternehmer

Maximilian Seitz, Unternehmerin

Yvonne Bhatia und Phong Lan Hofer.

Gemeinsam im Einsatz gegen Kinderkrebs (v.l.n.r.): Prof. Dr. Stefan Rutkowski (Klinikdirektor

Pädiatrische Hämatologie und Onkologie, UKE), Sänger Sasha, Moderator

Jörg Pilawa, Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und Dr. Holger

Iversen, ehrenamtlicher Vorstand der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg,

beim 50. Jubiläum von Knack den Krebs im Miniatur Wunderland Hamburg.

7


Horoskop April 2026:

Ein Monat, der alles verändert

Der April 2026 bringt eine

Energie, die man nicht übersehen

kann. Kraftvolle Widder-Dynamik

trifft auf emotionale

Wendepunkte – und

mündet in einen der wichtigsten

astrologischen Wechsel des

Jahres. Es ist ein Monat für Mut,

Entscheidungen und echte Bewegung.

Gleich zu Beginn fordert der

Vollmond am 2. April Balance:

Zwischen Ich und Wir,

zwischen Tempo und Gefühl.

Kurz darauf sorgt geballte

Widder-Energie für Tempo –

Kommunikation wird klarer,

Handlungen direkter. Jetzt ist

die Zeit, Dinge anzustoßen, die

längst überfällig sind.

Zur Monatsmitte öffnet der

Neumond am 17. April ein

persönliches Reset-Fenster. Alte

Themen können hochkommen

– doch genau darin liegt die

Chance für einen echten Neuanfang.

Das große Finale folgt am 26. April:

Uranus wechselt in die Zwillinge

und läutet eine neue Ära ein.

Kommunikation, Denken und

digitale Welten stehen vor einem

tiefgreifenden Wandel.

Fazit: Dieser Monat verlangt Mut

– und schenkt dir die Möglichkeit,

dich neu auszurichten.

Illustration: Künstlerin Dara

@astrologie_hannover

Natalia Schmidt Astrologieberatung

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die kosmische

Vorschau eintauchen.

8


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9


Das Atelier von Liesy | Nikolaidis im Leine Center Laatzen: Hinter der großzügigen

Glasfront entfaltet sich eine kraftvolle, farbintensive Bildwelt, die Besucher unmittelbar

in den kreativen Kosmos der Künstler eintauchen lässt.

Die Kreativwerkstatt von Vivien Kunte im

farbenfroher Raum, in dem Kunst nicht

wird – hier entdecken Besucher jeden

Vom Einkaufszentrum zum Kunsthotspot:

Das Leine Center Laatzen

schreibt eine besondere Geschichte

Es gibt Entwicklungen, die man nicht

plant — die einfach passieren, weil die

richtigen Menschen zur richtigen Zeit

am richtigen Ort sind. Das Leine Center

in Laatzen macht gerade eine solche

Entwicklung durch. Wer das große

Shopping-Center an der Stadtgrenze

zu Hannover kennt, denkt zunächst an

Rossmann, REWE und Deichmann.

Doch wer heute durch die Gänge des

Leine Centers spaziert, erlebt etwas,

das vor noch nicht allzu langer Zeit

niemand erwartet hätte: echte Kunst.

Lebendige Kunst. Kunst, die Menschen

aus der ganzen Region anzieht.

Der Anfang: Ein Popup Store

gegen den Leerstand

Die Geschichte beginnt vor etwa zwei

Jahren — bescheiden, fast beiläufig.

Gegenüber von Rossmann zog ein

Popup Store ein, die GlowArt Gallery.

Eine Maßnahme gegen den Leerstand,

wie sie viele Einkaufszentren kennen.

Kein großes Aufheben, keine Fanfare.

Und doch war es der Beginn von etwas

Außergewöhnlichem.

Mühsam, langsam, aber mit einer bemerkenswerten

Beharrlichkeit fanden

sich die ersten Besucher. Dann mehr.

Und immer mehr. Menschen, die nicht

nur aus Laatzen kamen, sondern aus

den umliegenden Orten — aus Koldingen,

Rethen, Gleidingen, Ingeln-Oesselse

und Pattensen. Menschen, die nicht

zum Einkaufen kamen, sondern um

Kunst zu erleben. Eine kleine Sensation

für ein Einkaufszentrum.

2026: Kunst als echte Größe

im Leine Center

Anfang 2026 lässt sich festhalten: Das

Kunstaangebot im Leine Center ist

nicht mehr zu übersehen — und das

Publikum ist es auch nicht. Die GlowArt

Gallery hat längst ihren festen

Platz im Center gefunden und zieht

mittlerweile nicht nur überregionale

Künstler an, sondern auch überregionales

Publikum. Besucher aus Hannover

gehören zum Alltag. Und dass

gelegentlich auch Kunstinteressierte aus

Hamburg den Weg nach Laatzen finden,

um sich die Werke anzuschauen,

sagt vielleicht am deutlichsten, was hier

entstanden ist: eine Destination.

Das Atelier: Drei Künstler,

eine wachsende Gemeinschaft

Parallel zur GlowArt Gallery hat sich

noch eine weitere künstlerische Keimzelle

entwickelt. Was einst als Atelier

von Sven Liesy und Theo Nikolaidis in

den Räumen der alten GlowArt Gallery

begann, hat inzwischen nicht nur ein

neues, festes Zuhause im Leine Center

gefunden — es ist auch gewachsen.

Theos Bruder Niko ist hinzugekommen,

und am 23. März 2026 bezogen die drei

Künstler feierlich ihre neuen Räumlichkeiten.

Das Atelier hat eine treue, große Fangemeinde

— und die kommt. Dass auch

Prominente den Weg hierher finden,

ist dabei längst keine Seltenheit mehr.

Christof Stein-Schneider, Gitarrist der

hannoverschen Kultband Fury in the

Slaughterhouse, ist bekennender Fan

10


Leine Center Laatzen: Ein offener,

nur ausgestellt, sondern aktiv erlebt

Alters ihre eigene kreative Handschrift.

Frontansicht der GlowArt Gallery im Leine Center Laatzen: Die moderne

Glasfassade öffnet den Blick in einen lichtdurchfluteten Ausstellungsraum, der

Kunst mitten in den Alltag des Einkaufszentrums bringt und Besucher bereits

von außen neugierig macht.

von Sven Liesy und regelmäßiger Gast

im Atelier. Ein von Liesy bemalter

Koffer begleitet ihn sogar auf seinen

Tourneen — eine persönlichere Referenz

kann Kunst kaum bekommen.

Vivien Kunte: Kunst für

alle Generationen

Das dritte Standbein der neuen Kunstszene

im Leine Center ist das Atelier und

die Kreativwerkstatt von Vivien Kunte.

Hier wird ein Ansatz verfolgt, der so

einfach wie wirkungsvoll ist: Kunst

soll zugänglich sein — für Erwachsene

ebenso wie für Kinder. Unter der Anleitung

von Vivien Kunte, Tagesmutter,

Pädagogin und Künstlerin in einer

Person, dürfen sich auch die Jüngsten

für einen kleinen Obolus kreativ ausprobieren

und entfalten. Eine echte

Bereicherung für das gesamte Center,

die spürbar mehr Anklang findet, von

Besuch zu Besuch.

Ein Zentrum im Aufbruch

Und dann ist da noch die Frage, was als

nächstes kommt. Die neuen Center-Eigentümer

haben Anfang des Jahres die

Führung des Leine Centers übernommen

— und die Stimmung, die man

dort spürt, ist eindeutig positiv. Was sie

mitbringen, welche Impulse sie setzen

werden: Das bleibt mit echter Neugier

abzuwarten.

Was jetzt schon feststeht: Das Leine

Center Laatzen hat innerhalb kurzer

Zeit eine bemerkenswerte Verwandlung

vollzogen. Aus leeren Flächen wurde

Kreativraum. Aus Kreativraum wurde

Anziehungspunkt. Und aus einem Anziehungspunkt

könnte einer der spannendsten

Kulturorte der gesamten Region

werden. Wir bleiben dran — und

schauen gespannt, ob das Zentrum von

Laatzen seinen neuen Ruf als Kunsthotspot

nicht nur hält, sondern weiter

ausbaut.

GlowArt Gallery,

Atelier Liesy | Nikolaidis

Nikolaidis und die

Kreativwerkstatt Vivien Kunte

befinden sich im

Leine Center Laatzen,

Albert-Schweitzer-Straße 10,

30880 Laatzen

11


Kunst

im Alltag

Gemeinsam für die Kunst im Leine Center Laatzen: Sven Liesy,

Theo und Niko Nikolaidis mit Musiker und Kunstliebhaber Christof

Stein-Schneider (v. l.).

Neues Atelier im

Leine Center Laatzen

Mitten im Leine Center Laatzen entsteht ein Ort, der die Grenzen

zwischen Konsum und Kultur neu denkt. Seit dem 23. März

präsentieren die Künstler Sven Liesy sowie die Brüder Theo und

Niko Nikolaidis hier ihr gemeinsames Atelier – und bringen damit

frische Energie in die Kunstszene der Region.

Was diesen Ort besonders macht, ist nicht allein die Kunst an den

Wänden, sondern der Prozess dahinter. Zur Eröffnung verwandelte

sich das Center in eine Bühne: Bei einem eindrucksvollen

Live-Painting entstand ein großformatiges Gemeinschaftswerk

– spontan, intensiv und ohne vorherige Absprache. Farbe wurde

nicht nur aufgetragen, sondern regelrecht inszeniert. Musik, Bewegung

und Malerei verschmolzen zu einer Performance, die das

Publikum unmittelbar einband.

Das Atelier im ersten Obergeschoss – schräg gegenüber der GlowArt

Galerie – versteht sich als offener Raum. Hier geht es nicht

um Distanz, sondern um Nähe: Besucher können den Künstlern

bei der Arbeit zusehen, mit ihnen ins Gespräch kommen und

Kunst in ihrer Entstehung erleben.

Auch prominente Gäste ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen.

Mit dabei war Christof Stein-Schneider von Fury in the

Slaughterhouse, der die Arbeiten von Sven Liesy seit Langem

schätzt und selbst sammelt. Sein Besuch unterstreicht,

welche Strahlkraft das Projekt bereits jetzt entwickelt.

Das Konzept geht auf: Schon zur Eröffnung fanden zahlreiche

Werke neue Besitzer. Doch wichtiger ist vielleicht

etwas anderes – das Gefühl, dass Kunst hier Teil des

Alltags wird. Direkt, zugänglich und zugleich voller Ausdruckskraft.

Ein Besuch im Leine Center lohnt sich jetzt

mehr denn je – nicht nur zum Einkaufen,

sondern auch für einen inspirierenden

Perspektivwechsel.

12


Kreativität im

Leine-Center:

Atelier Vivien Kunte

Im Leine-Center Laatzen hat die Künstlerin

Vivien Kunte einen Ort geschaffen,

der Kreativität greifbar macht. In

ihrem Atelier im ersten Obergeschoss

– gegenüber von Rossmann – treffen

handwerkliches Können und künstlerische

Freiheit aufeinander. Hier sind

Anfänger ebenso willkommen wie

Fortgeschrittene, Kinder genauso wie

Erwachsene.

Das Angebot reicht von klassischen

Techniken wie Zeichnung, Aquarellund

Acrylmalerei bis hin zu experimentellen

Ansätzen mit ungewöhnlichen

Materialien wie Sand, Blüten oder

Kaffeesatz. Dabei geht es nicht nur um

das Erlernen von Methoden, sondern

vor allem um den eigenen Ausdruck.

Vivien Kunte begleitet die Teilnehmer

individuell und schafft eine Atmosphäre,

in der sich jeder ausprobieren und

weiterentwickeln kann.

Auch für Kinder ist das Atelier ein kreativer

Erlebnisraum. Mit Materialien wie

Holz, Gips, Papier oder Lehm

entstehen fantasievolle Werke,

die spielerisch die motorischen

Fähigkeiten und die Vorstellungskraft

fördern. Besonders

gefragt sind zudem kreative

Kindergeburtstage, bei denen

kleine Künstler ihre eigenen

Projekte gestalten können.

Die Kurse finden regelmäßig dienstags

und donnerstags am Abend sowie

samstags statt, zusätzliche Termine sind

nach Absprache möglich. Durch die

zentrale Lage im Leine-Center ist das

Atelier bequem erreichbar – sowohl mit

der Stadtbahn Linie 1 (Haltestelle „Leine

Center“) als auch mit dem Auto.

Ein Besuch im Atelier Vivien Kunte ist

mehr als ein Kurs: Es ist eine Einladung,

den Alltag hinter sich zu lassen und

neue kreative Energie zu entdecken.

ART

Atelier Vivien Kunte

im Leine-Center

Laatzen lädt Kinder

und Erwachsene

zum kreativen

Gestalten ein.

13


Das Sehen hinter dem Sichtbaren

– Die Künstlerin La Bruja in der GlowArt Gallery

vernissage

am 11.4

um 16 Uhr

Es gibt Künstlerinnen, die Bilder erschaffen. Und es

gibt jene, die Wahrnehmung herausfordern. Bettina

Dresemann, die unter dem Namen LaBruja arbeitet,

gehört unzweifelhaft zur zweiten Kategorie.

Ihr Künstlername – spanisch für „die Hexe“ – ist dabei

mehr als eine poetische Geste. Er beschreibt eine

Haltung: intuitiv, suchend, kraftvoll. Eine Künstlerin,

die nicht abbildet, sondern erspürt. Die nicht festhält,

sondern transformiert.

LaBrujas Arbeiten entstehen aus Bewegung – geografisch

wie innerlich. Ihre Biografie ist geprägt von

internationalen Stationen zwischen Europa, Südamerika

und den USA. Besonders prägend: ihre Jahre in

Brasilien. Dort, im Spannungsfeld zwischen überwältigender

Natur, kultureller Vielfalt und künstlerischem

Austausch, entwickelte sich ihre Bildsprache weiter

– freier, experimenteller, unmittelbarer.

Diese Offenheit spiegelt sich in ihrem Werk wider.

LaBruja bewegt sich mühelos zwischen Abstraktion

und Gegenständlichkeit. Ihre Bilder sind keine

14


statischen Kompositionen, sondern

Zustände. Atmosphären. Verdichtete

Momente. Sie selbst spricht von „Momentaufnahmen“

– Bildern, die weniger

zeigen, als dass sie erinnern. Oder vielleicht:

auslösen.

Zentrale Motive ihrer Arbeiten sind

Landschaft und Weiblichkeit. Doch

auch hier verweigert sie sich einfachen

Zuschreibungen. Ihre Landschaften –

oft inspiriert von entlegenen Regionen

wie der Antarktis oder den Küsten Südamerikas

– sind keine topografischen

Abbilder. Sie sind Empfindungsräume.

Weite, Stille, Fragilität – aber auch eine

leise Bedrohung schwingen in ihnen

mit.

Dem gegenüber stehen ihre Frauenfiguren:

kraftvoll, verletzlich, symbolisch

aufgeladen. Sie wirken weniger wie

Porträts als wie archetypische Erscheinungen

– Spiegel innerer Zustände und

gesellschaftlicher Fragen zugleich.

Was LaBrujas Werk jedoch besonders

macht, ist der Dialog, den es einfordert.

Ihre aktuelle Ausstellung „Das

Auge des Betrachters – The Eye of

the Beholder“ ist programmatisch zu

verstehen: Nicht das Bild allein ist entscheidend,

sondern der Blick darauf.

Die Künstlerin verschiebt die Verantwortung

– weg vom Werk, hin zum

Betrachter. Wahrnehmung wird zum

eigentlichen Thema.

So entsteht ein Raum, in dem Kunst

nicht erklärt, sondern erlebt werden

will. Ein Raum, in dem sich Bedeutung

nicht aufdrängt, sondern entwickelt.

Vielleicht liegt genau darin die Kraft

von LaBrujas Arbeiten: Sie geben keine

Antworten. Sie stellen Fragen – leise,

aber eindringlich. Und sie bleiben.

15


Wenn Spitze Korallen rettet:

Jérémy Gobé

Jérémy Gobé erstmals

in Deutschland

Blaues Licht, massive Bunkerwände, textiles Gewebe

– und plötzlich steht man in einem Korallenriff.

Mitten in Hannover-Kirchrode. Das Museum für

Textile Kunst (MFTK) zeigt mit „Lace is more" die

erste Deutschland-Ausstellung des französischen

Künstlers Jérémy Gobé. Eine Schau, die unter die

Haut geht.

Gobé, Jahrgang 1986, gehört zu den profiliertesten

Vertretern der internationalen Environmental

Art. Sein Werk kreist um eine Entdeckung, die so

einfach wie genial ist: Als er 2017 die traditionelle

Klöppelspitze aus Le Puy-en-Velay kennenlernte,

erkannte er die verblüffende Ähnlichkeit zwischen

dem jahrhundertealten „Point d'Esprit"-Muster und

der Skelettstruktur lebender Korallen. Ein Experiment

im Aquarium bestätigte seine Vermutung – Korallenlarven

siedeln sich tatsächlich auf Spitze an.

Mehr entdecken:

Diesen Beitrag mit weiteren

Bildern und Hintergründen zum

Projekt „Corail Artefact" lesen Sie

online auf cityglow.de. Scannen Sie

den QR-Code für die vollständige

Reportage und zusätzliche

Informationen zur

Ausstellung.

Aus dieser Erkenntnis entstand 2019 „Corail Artefact",

ein Projekt an der Schnittstelle von Kunst,

Wissenschaft und Technologie. Im französischen

Meereszentrum Nausicaá wachsen verschiedenste

Korallenarten erfolgreich auf 3D-gedruckten Strukturen

aus ökologischem Biopolymer, überzogen

mit Spitze. Was als künstlerische Vision begann, ist

heute eine wissenschaftlich fundierte Antwort auf

das weltweite Korallensterben.

Der Ausstellungsort verstärkt die Wirkung. Der

Weltkriegsbunker in der Borchersstraße – seit 2007

Heimat der von Museumsgründerin Erika Knoop

zusammengetragenen Textilsammlung – bildet

einen eindrucksvollen Kontrast zur filigranen Ästhetik

der Werke. Die rauen Betonwände werden

zu Unterwasserfelsen, die Räume zur immersiven

Tiefsee-Erfahrung.

„Lace is more" läuft bis zum 28. Februar 2027. Die

Dauerausstellung „Textile Weltreise" bleibt parallel

zugänglich. Wer Kunst sucht, die mehr will als

gefallen – nämlich die Welt verändern – ist hier

richtig.

Museum für Textile Kunst,

Borchersstraße 23, 30559 Hannover.

Di–Fr 11–18 Uhr, So 11–16 Uhr.

Eintritt: 10 Euro.

Fotos: MFTK

16


Klarheit zeichnen, Wachstum gestalten

Neurographik & Networking

in der GlowArt Gallery Hannover

Was passiert, wenn Unternehmer*innen

nicht

nur sprechen, sondern

beginnen, ihre Gedanken

sichtbar zu machen?

Wenn Ideen nicht im

Kopf kreisen, sondern

auf Papier Form annehmen

– und dadurch

Klarheit entsteht? Genau

hier setzt ein neues

Format in Hannover an,

das kreative Tiefe mit

unternehmerischem

Weitblick verbindet.

Mit „Neurographik &

Networking“ startet

ab April 2026 eine besondere

Eventreihe in

der GlowArt Gallery

in Laatzen. Hinter dem

Konzept stehen Albina

Dvortsis, Gründerin

der Dara Kunstschule

und zertifizierte Neurographik-Trainerin,

sowie Michael Panusch, der mit der GlowArt Gallery und

dem CityGlow Magazine seit Jahren kreative Impulse in der

Region setzt.

Im Zentrum steht die Neurographik – eine zeichnerische

Methode, die auf neurowissenschaftlichen Prinzipien basiert.

Durch das bewusste Zeichnen von Linien und Formen werden

Denkprozesse aktiviert, die helfen können, komplexe

Herausforderungen neu zu strukturieren und Lösungsansätze

zu entwickeln. In Kombination mit moderiertem

Hinweis:

Mehr Informationen, Termine und Buchung

sowie weitere Einblicke in das Format finden

Sie im Online-Beitrag.

Einfach den QR-Code scannen und

direkt zum Artikel gelangen.

Business-Networking

entsteht so ein Raum,

der über klassische

Branchen-Events hinausgeht.

Die Treffen finden monatlich

in kleiner, bewusst

kuratierter Runde

statt. Jede Session verbindet

in zwei Stunden

inhaltliche Impulse aus

dem Unternehmeralltag

mit einer praktischen

Neurographik-Phase

und anschließendem

Austausch. Es geht

nicht um oberflächliche

Kontakte, sondern

um echte Entwicklung

– persönlich wie unternehmerisch.

Die GlowArt Gallery

wird dabei einmal mehr

ihrem Anspruch gerecht,

ein Ort der Inspiration

zu sein. Kunst dient hier nicht nur der Betrachtung, sondern

wird zum Werkzeug für Veränderung und Wachstum.

17


Banksy

enttarnt

– und plötzlich fühlt es sich an, als

wäre etwas zerbrochen, das man

nie greifen konnte.

Ein Mythos bekommt ein Gesicht,

ein Name taucht auf – und mit ihm

verschwindet ein Stück Magie, das

uns über Jahre hinweg berührt,

inspiriert und staunen ließ.

Doch warum trifft uns

genau das so tief?

Warum schmerzt es, wenn das

Unerklärliche plötzlich erklärbar

wird?

In ihrer Kolumne „ENTZAU-

BERT“ geht TaBea Rienas dieser

Frage auf den Grund – und zeigt,

warum das Nicht-Wissen manchmal

kein Mangel, sondern ein Geschenk

ist. Warum Staunen, Liebe

und echte Verbindung genau dort

entstehen, wo wir nicht alles verstehen

müssen.

Eine berührende Reflexion über

den Zauber des Lebens – und darüber,

was passiert, wenn wir ihn

beginnen zu zerlegen.

Die komplette Kolumne jetzt online

entdecken – einfach QR-Code

scannen und weiterlesen.

Zwei Kinder vor einer Wand mit der Botschaft „There is always hope“ – eine visuelle

Metapher für Hoffnung, Staunen und den Zauber des Nicht-Wissens, passend zur

CityGlow Kolumne „ENTZAUBERT“ über Banksy, Magie und die Kraft des

Unerklärlichen.

Foto: TaBea Rienas / CityGlow

TaBea Rienas, Coach,

Autorin und Gründerin

von LICHTAUF, ist die

Stimme der CityGlow

Kolumne „MEHR L(I)

EBEN“ – in dieser

Ausgabe „ENTZAU-

BERT“ schreibt sie über

Banksy, das Nicht-Wissen

und die Kraft von

Liebe, Staunen und

echtem Erleben.

Foto: KI-generiert / ChatGPT

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Die Scorpions gemeinsam mit

Fotograf Marc Theis und Künstler

Tobias Schreiber bei der Präsentation

von „Pixel of Rock“ im Peppermint

Pavillon in Hannover.

Pixel of Rock:

Das Kunstwerk erzählt noch

mehr, als man sehen kann:

Das komplette Interview mit

Künstler und Projektbeteiligten

finden Sie über den QR-Code.

Ein Monument aus

Erinnerung und Klang

Es ist ein Werk, das sich erst auf den

zweiten Blick vollständig erschließt –

und genau darin liegt seine Kraft. Mit

„Pixel of Rock“ ist in Hannover ein

Kunstprojekt entstanden, das Musikgeschichte

nicht nur dokumentiert,

sondern in eine visuelle Erfahrung von

beeindruckender Dimension übersetzt.

Auf 20 mal fünf Metern entfaltet sich

im Peppermint Pavillon ein Fotomo-

saik, das aus 1000 Aufnahmen des Fotografen

Marc Theis besteht. Theis hat

die Scorpions über Jahrzehnte begleitet,

seine Bilder sind Zeugnisse einer Band,

die längst zum globalen Kulturerbe

gehört. In der Arbeit von Künstler Tobias

Schreiber werden diese Fotografien

zu einem neuen Ganzen verdichtet: Aus

der Nähe ein flirrendes Archiv, aus der

Distanz ein ikonisches Konzertbild.

Bemerkenswert ist dabei nicht nur die

ästhetische Wirkung, sondern auch

die handwerkliche Konsequenz. Rund

1000 Stunden investierte Schreiber,

um die Bilder präzise zu arrangieren –

ohne algorithmische Hilfe, allein durch

menschliches Urteil und künstlerische

Intuition. In einer Zeit, in der digitale

Prozesse dominieren, wirkt dieses Vorgehen

fast wie ein Statement.

Doch „Pixel of Rock“ endet nicht mit

der Ausstellung. Nach ihrem Abschluss

wird die Arbeit in einzelne Segmente

zerschnitten und als limitierte Edition

verkauft. Der Erlös kommt dem Verein

Kinderherz Hannover e.V. zugute. So

transformiert sich das Kunstwerk von

einem kollektiven Bildgedächtnis in ein

soziales Projekt – jedes Fragment wird

Träger einer Geschichte und zugleich

eines Beitrags.

Fotos: Christian Behrens

„Pixel of Rock“: Das monumentale Fotomosaik

der Scorpions vereint 1000 Aufnahmen

zu einem ikonischen Konzertmotiv – ein

visuelles Highlight der Ausstellung im Peppermint

Pavillon Hannover.

„Pixel of Rock“ ist damit mehr als

eine Hommage an die Scorpions.

Es ist ein Beispiel dafür, wie Kunst,

Musik und gesellschaftliches Engagement

ineinandergreifen können

– kraftvoll, präzise und überraschend

berührend.

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Der kunstvoll gestaltete Mercedes-Benz

Actros L von Künstler Sven Liesy wird

zur rollenden Leinwand – ein eindrucksvolles

Beispiel für die Verbindung von

moderner Truck-Technologie und zeitgenössischer

Kunst in Hannover.

Kunst auf 40 Tonnen – Sven

Liesy begeistert in Hannover

Wenn ein 40-Tonner zur Leinwand

wird, dann ist das kein gewöhnlicher

Moment – sondern ein echtes Erlebnis.

Genau das zeigte sich bei der Präsentation

der sogenannten Art Edition des

Mercedes-Benz Actros L in Hannover,

bei der der Künstler Sven Liesy eindrucksvoll

bewies, wie eng Kunst und

Technik miteinander verbunden sein

können.

Direkt vor Ort war zu spüren, dass diese

Veranstaltung mehr ist als eine klassische

Fahrzeugpräsentation. Als der

aufwendig gestaltete Truck gemeinsam

mit Sven Liesy in die Halle des Nutzfahrzeugzentrums

einfuhr, richteten

sich alle Blicke auf das rollende Kunstwerk.

Die Begeisterung war groß, die

Atmosphäre lebendig – ein Abend, der

eindrucksvoll zeigte, wie sehr kreative

Visionen Menschen zusammenbringen

können.

Sven Liesy, längst eine feste Größe in

der hannoverschen Kunstszene, ist für

seine ausdrucksstarken Werke bekannt.

Besonders faszinierend: Der Künstler ist

farbenblind und nimmt viele Farbtöne

als Nuancen von Grau wahr. Genau diese

besondere Perspektive verleiht seiner

Kunst eine außergewöhnliche Tiefe und

macht Projekte wie dieses so einzigartig.

Mit der Gestaltung des Actros bringt

Liesy seine Kunst wortwörtlich auf die

Straße – und schafft damit ein Werk,

das weit über Hannover hinaus Aufmerksamkeit

erzeugt.

Mehr Eindrücke, Bilder und

Hintergrundinformationen

finden Sie im ausführlichen

Online-Beitrag – einfach

QR-Code scannen.

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Rabbethgestraße 42, 30880 Laatzen/Rethen

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Redaktion

Michael Panusch: michael@cityglow.de

Fabian Schneider

Anzeigen

Michael Panusch; michael@cityglow.de

0172 - 5140181

Gestaltung

Magdalena Barge

info@werbung-best-image.de

www.werbung-best-image.de

0160 - 91566522

Bildnachweis

Titelbild: Kunst von La Bruja

Inhalt: Adobe Stock und wie angegeben

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Zauberkunst der neuen Generation:

twoMagic live in Hannover

Wenn sich am 18. April im Kulturzentrum

FAUST in Hannover der Vorhang

hebt, steht kein klassischer Zauberabend

auf dem Programm – sondern

ein Blick in die Zukunft der Magie. Mit

twoMagic betreten zwei der jüngsten

und zugleich spannendsten Nachwuchskünstler

Deutschlands die Bühne.

Jamie (17) und Julien (15) sind Brüder,

die die Zauberkunst neu interpretieren.

Ihr Stil ist modern, reduziert und nahbar.

Statt auf traditionelle Requisiten

setzen sie auf Atmosphäre, Storytelling

und Persönlichkeit. Das Ergebnis ist

keine Aneinanderreihung von Tricks,

sondern eine Inszenierung, die das Publikum

emotional mitnimmt.

Was dabei besonders auffällt: die Dynamik

zwischen den beiden. Jamie agiert

ruhig, präzise und technisch versiert,

während Julien mit Energie, Spontaneität

und Bühnenpräsenz überzeugt.

Dieses Zusammenspiel verleiht ihrer

Show eine Authentizität, die man selten

erlebt.

Begonnen hat alles vor einigen Jahren

im Kinderzimmer mit einem einfachen

Zauberkasten. Heute stehen die beiden

vor ausverkauften Sälen und gehen

2026 erstmals auf eigene Deutschlandtour

– eigenproduziert und mit

bemerkenswertem Mut. Ihr Tourauftakt

in Hamburg wurde bereits begeistert

aufgenommen.

Dass ihr nächster Stopp ausgerechnet

im Kulturzentrum FAUST stattfindet,

passt perfekt. Die Location in Hannover-Linden

steht für kreative Freiheit

und kulturelle Vielfalt – ein idealer

Rahmen für eine Show, die bewusst

neue Wege geht.

Besonders bemerkenswert: Der Kinderkanal

KIKA wird den Auftritt begleiten

– ein Zeichen dafür, dass twoMagic

längst mehr sind als ein Geheimtipp.

Wer diesen Abend erlebt, sieht nicht

nur eine Zaubershow. Sondern zwei

junge Künstler, die am Anfang einer

großen Reise stehen – und die

Magie neu erzählen.

Julien von twoMagic während einer

Live-Performance – moderne Magie trifft

auf atmosphärische Inszenierung.

Jamie und Julien von twoMagic

stehen für eine neue Generation

der Zauberkunst – modern,

nahbar und mit eigener Handschrift.

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Wenn Kinder digital trauern

Ein Ratgeber von Wiese Bestattungen

Ihr Kind verbringt nach dem Tod der

Oma plötzlich mehr Zeit mit seinem

Lieblingsspiel? Ihre Tochter fragt, ob es

eine App gibt, mit der sie noch einmal

mit dem verstorbenen Freund sprechen

kann? Für viele Eltern sind solche Reaktionen

irritierend. Sie selbst kennen

Trauer anders – als Friedhofsbesuch,

Kerze anzünden, Familienkreis. Die

heutige Generation Alpha wächst anders

auf: digital, vernetzt, mit Smartphone

und KI als Alltag.

In Gaming-Welten organisieren Jugendliche

virtuelle Gedenkveranstaltungen

für verstorbene Mitspieler. KI-Avatare

versprechen, mit digitalen Abbildern

Verstorbener zu kommunizieren – per

Chatbot oder sogar als sprechende

3D-Figur. Das klingt befremdlich, kann

aber auch Trost spenden. Doch hier ist

Vorsicht geboten: Die ständige Verfügbarkeit

solcher Avatare kann verhindern,

dass Kinder den Verlust wirklich

verarbeiten.

Ihre Sorge ist berechtigt

Es ist völlig verständlich, wenn Sie sich

fragen: Ist das noch gesunde Trauer?

Flieht mein Kind in eine Scheinwelt?

Diese Sorgen sind ernst zu nehmen.

Gleichzeitig hilft es, die digitale Welt

nicht grundsätzlich abzulehnen. Für

Ihre Kinder ist sie ein selbstverständlicher

Teil ihres Lebens – auch der

Trauer.

Was Sie tun können

Reden Sie offen mit Ihrem Kind. Fragen

Sie, was es empfindet und ob ihm das

digitale Erinnern hilft. Wichtig ist, dass

Ihr Kind versteht: Ein Avatar ist nicht

die echte Person. Der Verstorbene bleibt

tot. Setzen Sie gemeinsam Grenzen –

ein einmaliger digitaler Abschied kann

hilfreich sein, aber nicht der tägliche

Chat mit einem Bot. Vor allem: Geben

Sie Ihrem Kind Nähe und Geborgenheit.

Kein Avatar ersetzt echte Umarmungen,

Gespräche und gemeinsame

Erinnerungen. Wenn Sie unsicher sind,

suchen Sie Unterstützung – spezialisierte

Trauerbegleiter kennen beide Welten.

Wir sind für Sie da

Bei Wiese Bestattungen verstehen wir,

dass Trauer sich verändert. Wir beraten

Sie gerne und vermitteln Kontakte zu

Trauerbegleitern, die Familien mit Kindern

und Jugendlichen unterstützen.

Stefan Burmeister-Wiese, der Autor

dieses Beitrags, ist Geschäftsführer des

hannoverschen Bestattungsunternehmens

Wiese. Zu den insgesamt sechs

Standorten des ältesten familiengeführten

Bestattungsunternehmens in

Hannover gehört auch die Wiese-Filiale

in der Garkenburgstraße 38 in Hannover-Döhren.

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