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Social-Media-Verbot ist nur Test für mehr!

Freiheitliche warnen vor scheibchenweiser Umsetzung des Überwachungsstaats

Freiheitliche warnen vor scheibchenweiser Umsetzung des Überwachungsstaats

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Nr. 14/15 . Donnerstag, 2. April 2026

€ 0,80

Österreichische Post AG

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Neue Freie Zeitung (NFZ), Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a,

A-1080 Wien . Tel.: 01 512 35 35 0 . Fax: 01 512 35 359

Retouren an NFZ, Friedrich-Schmdt-Platz 4/3a, 1080 Wien

Der Aprilscherz mit der

Fünf-Cent-Nullnummer

Die Preise an den Zapfsäulen steigen, die Teuerung schlägt bereits

voll durch. Aber die Bundesregierung verkauft ihre

fünf Cent weniger beim Tanken als große Tat. In Wahrheit

braucht es sofort eine echte Entlastung für alle arbeitenden

Österreicher, fordert Manfred Haimbuchner. S. 13

Foto: FPÖ Oberösterreich

Social-Media-Verbot

ist nur Test für mehr!

Freiheitliche warnen vor scheibchenweiser Umsetzung des Überwachungsstaats

S. 2/3

Foto: FPÖ

S. 4/5

PARLAMENT

Alles nur Showpolitik

Zuerst die Einschränkung an Tankstellen,

die Preise nur noch alle drei Tage anheben

zu dürfen und dann die „Spritpreisbremse“.

Inzwischen sind die Treibstoffpreise

durch die Decke gegangen und haben,

wie die Freiheitlichen letzte Woche im

Parlament gewarnt haben, die Inflation auf

über drei Prozent befeuert. S. 6

AUSSENPOLITIK

Spanien wiederholt 2015

Spaniens von den Sozialisten geführte

Regierung hat angekündigt, an die 700.000

Illegale zu amnestieren, ihnen gültige Aufenthaltspapiere

auszuhändigen. Damit

können sie sich in der EU frei bewegen.

Das hat zugleich zu einem neuen Flüchtlingsansturm

nach Nordafrika geführt, der

jetzt nach Europa drängt. S. 8/9

IN EIGENER SACHE

Liebe Leser!

Die nächste Ausgabe der NFZ erscheint

am 16. April 2026.

Wir wünschen ein frohes Osterfest!


2 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Andreas Ruttinger

andreas.ruttinger@fpoe.at

AUS DER

REDAKTION

Die ganzen Bremsen der Koalition

zeigen Wirkung. Und was für

eine: Die Inflation hat sich auf 3,1

Prozent hochgelacht!

Beim aktuellen Dieselpreis von

2,29 Euro an der Tankstelle meines

Vertrauens würde die „Spritpreisbremse“

erst einsetzen, wenn er um

weitere 30 Prozent, also auf 2,98

Euro steigt. Dann könnte ich mir

endlich fünf Cent pro Liter ersparen.

Regierungspsychose

Und was machen die Herrschaften

der Regierung? Kanzler Stocker

ist wie üblich abgetaucht. Sein Vize

Babler jubelt sich selbsttrunken als

„Motor im Kampf gegen die Teuerung“

ins Delirium. Und die pinke

NATO-Marketenderin versucht

ernsthaft ein Budgetdefizit von 4,2

Prozent als „Konsolidierung“ zu

verkaufen. Das Ganze passierte

auch nur, weil die Einnahmen um

4,5 Prozent deutlich stärker gestiegen

sind als die Ausgaben mit 3,6

Prozent. Jetzt weiß wohl der letzte,

warum die Pinken Latein abschaffen

wollen: Weil deren Parteichefin keine

Ahnung davon hat.

Angesichts der Heißluftproduktion

dieser Regierung passieren schon

mal solche Ausrutscher, weil es halt

dann an Sauerstoff fürs Hirn fehlt.

Aber wieso sollten die Neos besser

mit Steuergeld umgehen können,

als die notorischen Verschwender

bei ÖVP oder SPÖ? Nach sechs

Jahren Neos in der Wiener Stadtregierung

macht selbige noch immer

mehr Schulden als alle acht anderen

Bundesländer zusammen. Weil dort

die Neos nicht mitregieren?

Im einzigen Bundesland mit einem

Budgetüberschuss 2025, dem schwarzblauen

Oberösterreich, hat der ÖVP-

Landeschef die FPÖ-Forderung

übernommen, mit dem Klimafirlefanz

aufzuräumen: Die Menschen

wollen Jobs und Gehälter, aber keine

Psychose! Hast g‘hört Stocker?

Mit „Kinderschutz“ in den Ü

FPÖ-Mediensprecher warnt angesichts dieser Maßnahme der Regierung v

Das von der Regierung präsentierte „Social-Media-Verbot“ für unter

14-Jährige erntete viel Kritik, da es mehr Fragen aufwarf als

beantwortete. Dieser „Frontalangriff auf die Meinungs- und Informationsfreiheit

junger Menschen“ zeige die „autoritäre Gesinnung“ dieser

Regierung, kritisierte FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker.

Dass hinter der Maßnahme mehr

steckt als der vorgeheuchelte „Kinderschutz“,

zeigte sich darin, dass

der von der ÖVP als „Digitalisierungsstaatssekretär“

vorgeschobene

Alexander Pröll weder einen Zeitplan

für die Gesetzesvorlage nennen

konnte, noch welche Plattformen

dieses Verbot betreffen soll, geschweige

denn, wie eine Altersverifizierung

bei der Anmeldung auf

einer Social-Media-Plattform überhaupt

kontrolliert werden soll.

SPITZE FEDER

Machtgier kommt teuer.

Verstoß gegen EU-Gesetze

Die Datenschutzgruppe „Epicenter.works“

stellte sogleich den

Murks in der Ankündigung Prölls

bloß. Neben einem mehrfachen

Verstoß gegen EU-Recht würde das

österreichische Gesetz auch nur für

im Land ansässige Plattformen gelten,

denn die großen Digitalkonzerne,

Meta (Facebook, Instagram,

WhatsApp), youtube, X oder Tik-

Tok, haben ihren europäischen Sitz

in Irland. Das bedeutet: Sie können

das Gesetz „getrost ignorieren“.

Eine mögliche Identifizierungspflicht

verstoße weiters gegen Datenschutzregeln

und den Schutz

von Minderjährigen, also genau der

Zielgruppe des Verbots.

Selbst das UN-Kinderhilfswerk

UNICEF zeigte sich über dieses Informationsverbot

für Jugendliche

entsetzt. Kinder würden damit von

Informationen, Freundschaften und

Unterstützung abgeschnitten, die

sie anderswo nicht finden könnten.

Hafenecker vermutete hinter

dem Vorstoß Prölls die nächste

Packelei der Dreierampel, um im

Austausch von der von Neos-Bildungsminister

Wiederkehr präsentierten

Kürzung des Lateinunterrichts,

das Alibifach „Medien

und Demokratie“ durchdrücken zu

können: „Das ist gleich der nächste

politische Anschlag auf unsere Jugendlichen:

Auf die gezielte Indoktrinierung

folgt das Verbot zu selbständiger

Informationssuche.“

Der Jugendschutz sei, so der

FPÖ-Mediensprecher, nur ein vorgeschobenes,

durchsichtiges Feigenblatt.

In Wahrheit gehe es um

den Selbstschutz der Regierung

vor kritischen Stimmen und Informationsangeboten

abseits des

mit Steuergeld gefügig gefütterten

Mainstreams und der staatlichen

Propagandaorgel ORF.

„Die Verliererampel hat panische

Angst vor einer jungen, kritischen

Generation, die sich auf sozialen

Medien außerhalb der genehmen

Meinungskorridore informiert und

austauscht. Deshalb schwingt sie

jetzt den Zensurhammer, um die-

Foto: NFZ

Der freiheitliche Mediensprecher Chris

bot“ den nächsten Schritt der Volkspa

sen freien Diskurs abzuwürgen!“,

kritisierte Hafenecker.

Ab in den Überwachungsstaat

Würde es nach ÖVP, SPÖ und

Neos gehen, dann sollte die Jugend

offenbar in einer medialen Filterblase

aufwachsen, in der nur noch

der mit Zwangsgebühren finanzierte

ORF und die mit Inseratenmillionen

geköderten Mainstreammedien

existierten. Das Ziel der Systemparteien

sei, eine Generation gehorsamer

Untertanen heranzuzüchten.

Die jungen Menschen sollen ihre

Informationen gefälligst nur noch

IMPRESSUM

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber:

Freiheitlicher Parlamentsklub,

Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien

Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen,

Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien;

Geschäftsführung: Ing. Mag. Joachim Stampfer

Geschäftsführung, Redaktion, Verwaltung:

Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien

Tel.: 01 512 35 35 0, Fax: 01 512 35 35 9

E-Mail Redaktion: redaktion.nfz@fpoe.at

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Abo-Anfrage: 01 512 35 35 29

Druck: Mediaprint Zeitungsdruckereigesellschaft m. b.

H. & Co. Kommanditgesellschaft, Wien

Die NFZ erscheint wöchentlich. Einzelpreis: € 0,80;

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Auslandsjahresbezug: € 73

BIC: GIBAATWWXXX

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Es gilt NFZ-Anzeigenpreisliste Nr. 16.

Verlags- und Herstellungsort: Wien

Grundlegende Richtung: Informationsblatt der Freiheitlichen

Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen und

des Freiheitlichen Parlamentsklubs.


Nr. 14/15 Donnerstag, 2. April 2026

g

berwachungsstaat

or dem Drang der ÖVP zum Überwachungsstaat

KURZ UND BÜNDIG

Foto: Scrteenshot ORF

Pinker Offenbarungseid

Innenpolitik 3

Als einen „politischen Offenbarungseid“

bezeichnete FPÖ-Generalsekretär Christian

Hafenecker den Auftritt von Neos-Staatssekretär

Sepp Schellhorn in der ORF-„Pressestunde“:

„Dieser Auftritt hat schonungslos

offengelegt, dass die Regierung keinen Plan,

keinen Kompass und keinen Willen hat, für die

eigene Bevölkerung zu arbeiten.“ Gescheitert

sei auch der Entbürokratisierungsstaatssekretär

selbst, habe diese Regierung doch einen

weiteren Wust an Vorschriften und Verboten

in über 130 neuen Gesetzen erlassen.

tian Hafenecker sieht in dem Koalitionsvorstoß zum „Social-Media-Verrtei,

zur Umsetzung ihres Traums zur Überwachung aller Österreicher.

Nur Frauen im Frauensport

Die Entscheidung des Internationalen

Olympischen Komitees (IOC), künftig

Gentests zur Feststellung des biologischen

Geschlechts von Athletinnen einzuführen,

wertete FPÖ-Klubobmannstellvertreterin

Dagmar Belakowitsch als „längst überfälligen

Schritt der Vernunft“ nach den Skandalen

bei den Olympischen Spielen in Paris

2024: „Der Frauensport gehört den Frauen.

Er darf nicht zur Spielwiese für linke Gesellschaftszerstörer

mit ihrer Gender- und

LGBTQ-Ideologie gemacht werden.“

Foto: NFZ

aus jenen Medien beziehen, die

ihnen die Regierung erlaubt. Alle

alternativen und freien Angebote

werden ins Fadenkreuz genommen,

weil sie nicht der Regierungslinie

eines „betreuten Denkens à la DDR

2.0“ huldigen.

„Wir Freiheitliche wollen mündige,

freie Bürger und sagen daher

ganz klar: Der Staat hat sich nicht

als Zensor und Erzieher aufzuspielen!

Keine Regierung hat in einem

demokratischen Rechtsstaat das

Recht, Menschen vorzuschreiben,

welche Medien sie konsumieren

dürfen und welche nicht!“, betonte

der freiheitliche Mediensprecher.

Dass in dem „Kinderschutzgesetz“

auch gleich die Forderung

nach einer Klarnamenpflicht im Internet

erhoben werde, zeige für ihn

klar auf, dass die ÖVP hinter dem

autoritären Gehabe stehe: „Das ist

die schwarze Salamitaktik für den

Weg in den Überwachungsstaat.

Nicht die sozialen Medien sind die

Gefahr für die Demokratie, sondern

diese Verliererampel, die von

paranoidem Misstrauen gegen die

eigene Bevölkerung getrieben ist

und deren Grund- und Freiheitsrechte

mit Füßen treten will.“

Foto: NFZ

Unseriöse Partei

Die Grünen entwickeln sich unter ihrer

Parteichefin Leonore Gewessler immer mehr

zu einem willfährigen Steigbügelhalter dieser

schwarz-rot-pinken Verliererkoalition,

deren Politik auf eine fortgesetzte Gängelung

der eigenen Bevölkerung hinausläuft. Das

sah FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz

bei der „Spirtpreisbremse“ bestätigt: „Zuerst

gemeinsam mit den Regierungsparteien mitzustimmen,

um sich als Musterschüler zu

präsentieren. Aber wenige Tage später dann

die Wirksamkeit der Spritpreisbremse in

Zweifel zu ziehen, ist nicht nur widersprüchlich,

sondern schlicht unseriös.“

SPRUCH DER WOCHE

„Wir haben derzeit rund 8.000 bis 9.000 offene Stellen,

und davon sind über 80 Prozent Vollzeitstellen. Aber

die nimmt keiner in Anspruch, weil es sich finanziell

nicht rentiert. Die Leute können gut kalkulieren, die

Politik in diesem Fall hingegen nicht.“

Rainer Will

27. März 2026

Foto: HV

Der Geschäftsführer des Handelsverbands

zeigt auf, dass

mit dem aktuellen Steuersystem

Leistung nicht belohnt, sondern

über höhere Besteuerung

bestraft wird.

BILD DER WOCHE

Weil das FPÖ-Spritpreismodell ein Vertragsverletzungsverfahren

der EU nach sich ziehen würde, erinnerte

FPÖ-Abgeordneter Paul Hammerl an alle bisherigen 2.871 Verfahren.

Foto: FPö-TV


4 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Koalitionsparteien und Grüne haben

kein Interesse an einem Förderstopp

Der freiheitliche Fraktionsführer im Untersuchungsausschuss zur Vergabe von Förderungen an

„Nicht-Regierungsorganisationen“ (NGOs) Christoph Steiner rechnet im NFZ-Interview mit der Verschwendungssucht

von ÖVP, SPÖ, Neos und Grünen ab: „Die Systemparteien zeigen überhaupt keine

Einsicht, wie hier mit dem hart erarbeiteten Steuergeld der Österreicher Schindluder getrieben wird.“

Herr Abgeordneter, die Freiheitlichen

scheinen im „kleinen

Untersuchungsausschuss“ des

Unterausschusses im Rechnungshofausschuss

so viel Unangenehmes

für die Koalitionsparteien zu Tage

zu fördern, sodass deren aktuelle

und ehemalige Minister konsequent

durch Nichterscheinen glänzen.

Steiner: Anscheinend ist das so.

Denn der Ausschuss wird ja nicht

nur von Ministern, sondern

auch von den Parteien

selbst boykottiert, die

ihren Ministern die Stange

halten. Dass die aktuellen

Minister nicht in den

kleinen Untersuchungsausschuss

des Rechnungshofausschusses

kommen,

das spricht Bände über

den Umgang dieser Regierung und

ÖVP, SPÖ und Neos mit den Rechten

des Parlaments. Denn es ist das

erste Mal in der Zweiten Republik,

dass die Regierung einen kleinen

Untersuchungsausschuss derart

boykottiert. Das hat es bisher noch

nicht gegeben. Das Ganze hat System,

wie sich letzte Woche im Fall

der von uns initiierten Ministeranklage

gegen die ehemalige grüne

Klimaministerin Gewessler gezeigt

hat. Das Parlament lässt es über die

drei Regierungsparteien und Mithilfe

der Grünen zu, dass ihnen die

Regierung auf der Nase herumtanzt

und auf die Rechte des Nationalrats

pfeifen!

Es kommt aber trotz der Verweigerung

genug über den Förderwahnsinn

ans Licht.

Steiner: Man muss sich das vorstellen:

Da unterschreibt ein Minister

eine Förderung über ein paar

zigtausende Euro für ein wirres

Projekt eines dubiosen Vereins und

will das gegenüber den Steuerzahlern,

die wir ja im Ausschuss vertreten,

nicht rechtfertigen. Was ist

das für ein Demokratieverständnis?

Da werden in Summe Milliarden

an diverse Netzwerke verteilt,

die den Regierungsparteien

genehm sind, aber zur Ablegung

„Da genehmigt ein Minister eine Förderung

über ein paar zigtausende Euro für ein wirres

Projekt eines dubiosen Vereins und will das

gegenüber den Steuerzahlern, die wir ja im

Ausschuss vertreten, nicht rechtfertigen.

Was ist das für ein Demokratieverständnis?“

der Rechenschaft vor der Volksvertretung

schicken sie nur einen

weisungsgebundenen Beamten

vor. Was mich dabei besonders

verwundert, dass die sogenannte

„vierte Gewalt“, die Mainstreammedien,

gar nicht daran interessiert

sind, wofür die Regierung da Milliarden

zum Fenster hinauswirft.

Was würden die aber für ein Theater

machen, wenn einmal ein freiheitlicher

Minister so handeln würde?

Das wäre natürlich dann ein

demokratiegefährdender Skandal

der wochenlang aufgekocht würde.

Aber, wenn „die Richtigen“ in der

Regierung sind, ist alles egal, da

spielen die demokratischen Prinzipien

keine Rolle.

Glauben Sie, dass Sie mit dem

Ausschuss etwas bewirken können?

Steiner: Sicher. Nach der

letzten Sitzung, in der

die ÖVP noch behauptet

hat, dass eh

alles passt, hat sie

dann prompt in einer

Aussendung angekündigt,

dass jetzt

„die Richtlinien der

Förderungsvergabe“

angepasst

werden

sollen. Also doch ein Eingeständnis,

dass hier vieles im Argen liegt.

Etwa in der Asylpolitik, in der die

ÖVP angeblich einen ach so „harten

Asylkurs“ verfolgt, aber zugleich

den Verein „Asylkoordination

Österreich“ mit 16 Millionen

Euro fördert. Acht Millionen davon

kommen direkt aus dem Innenministerium.

Und wofür stellt

der ÖVP-Innenminister das Geld

bereit? Für „Dolmetsch-gestützte

Psychotherapie

für Asylanten“!

Aber für

die heimische

Bevölkerung

gibt es kaum

Kassenstellen

für Psychotherapeuten.

Und damit die

Asylanten auch zum Therapeuten

kommen, bekommen sie die Fahrt

mit dem Taxi dorthin auch noch organisiert

und bezahlt.

Das heißt: Die angebliche Budgetsanierung

wird nur auf dem Rücken

der Steuerzahler vollzogen?

Steiner: Man muss das Ganze

unter dem Aspekt betrachten, dass

die Regierung vorgibt, dass Budget

sanieren zu wollen. Dafür erklärt

man den Österreichern treuherzig,

dass man jetzt sparen

muss und sie daher bei

den Leistungen Abstriche

in Kauf nehmen müssen,

aber gleichzeitig, etwa

die Pensionisten, höhere

Beiträge zahlen müssen.

Das Traurige

dabei

ist, dass

bei den

Foto: NFZ

Systemparteien überhaupt keine

Einsicht vorherrscht, wie hier mit

dem Geld der Steuerzahler Schindluder

getrieben wird. Es wird

sprichwörtlich „auf Teufel komm

raus gefördert“ und das auf allen

Ebenen des Staats. Der klassische

Fall für Mehrfachförderungen ist

ein Verein, der „gendersensible

Bubenarbeit in Erziehung und Unterricht“

anbietet. Der erhält Fördergeld

vom Gesundheits-, dem

Sozial-, dem Bildungs- und dem

Wissenschaftsministerium, sowie

auch noch von der Stadt Wien, der

Stadt Linz, der Österreichischen

Gesundheitskasse (ÖGK), der

Technischen Universität Wien, der

Johannes-Kepler-Universität Linz

sowie von der Agentur für Bildung

und Internationalisierung, die

selbst vom Bildungs- und Wissenschaftsministerium

gefördert wird.

Es gibt also kein „Sparen bei den

Ausgaben“ in dieser Koalition?

Steiner: Es ist ein Irrglaube,

dass die Ausschussarbeit auch die

anderen Parteien bewegen würde,

dieses „Förderunwesen“ auch nur

ansatzweise zu überdenken. Die

wollen sogar noch mehr Geld ausschütten.

Damit erzeugen sie nämlich

Abhängigkeiten und das verleiht

ihnen das Gefühl von Macht.

Nur wir Freiheitliche wollen mit

dem Unsinn radikal Schluss machen:

Wenn diese Vereine so gute

Arbeit machen und gesellschaftspolitisch

so wichtig sind, dann

müssten sie auch genug Spenden

zusammenbekommen, um ohne

Steuergeld arbeiten zu können.

Sie waren mit dem Ausschuss-

Kollegen Harald Thau auf Informationstour

durch Österreich. Wie

haben die Menschen bei diesen

Veranstaltungen auf Ihre Ausführungen

reagiert?

Steiner: Da die Medien ihrer Informationspflicht

nicht nachkommen

wollen, haben wir das selbst in

die Hand genommen und sind mit

einer Infotour durchs Land gezogen.

Eigentlich haben wir geglaubt,

dass nur solche kommen, die sich

bereits im Vorab auf unserer Webseite

„abgehärtet“ haben. Aber den

Leuten blieb, wie man in Tirol sagt,

das „Ladl offen“, welche Summe

im Endeffekt zum Vorschein kommt

und wofür ihr hart erarbeitetes Steuergeld

verschwendet wird. Und dabei

kratzen wir derzeit noch immer

an der Spitze des Eisbergs.


Nr. 14/15 Donnerstag, 2. April 2026

g

Ein Ausschuss, der zum Zweck

der Transparenz und Aufklärung

zusammentritt, ist nur dann

glaubhaft, wenn er diese Prinzipien

auch vorzeigt. Im „kleinen

Untersuchungsausschuss“

zur Finanzierung von Nichtregierungsorganisationen

durch

die Bundesregierung treten

ÖVP, SPÖ, Neos und Grüne dieses

Prinzip mit Füßen. Sie verhindern

die Ladung „ihrer“

Minister oder diese schicken

nur einen Beamten vor, um die

Steuergeldverschwendung für

windige Projekte oder dubiose

Vereine zu verteidigen.

Während Familien, Arbeiter und

Pensionisten sparen müssen, wird

ein riesiger Sumpf aus Vereinen

und Organisationen mit hunderten

Millionen Euro Steuergeld gefüttert.

Gemeint sind damit natürlich

nicht die tausenden Freiwilligen

Foto: X.com

Thema

der

Woche

Innenpolitik 5

Die Themen Asyl und Queer waren echte „Fördergeld-Goldgruben“,

weshalb manche Vereine gleich

alle zwei Themen in ihre „Projekte“ verpackten.

So verschwenden sie unser Steuergeld

Der Untersuchungsausschuss zur NGO-Finanzierung offenbart Abgründe der Verschwendung

bei Feuerwehr, Rettung, Sport- und

Brauchtumsvereinen, die dort ehrenamtlich

tätig sind.

Gemeint sind jene Organisationen,

die sich als „Zivilgesellschaft“

bezeichnen, die mit dem Geld

der Steuerzahler die Politik ihrer

„Spender“ aus der Politik und ihre

eigene ideologische Agenda vorantreiben,

um die öffentliche Meinung

zu beeinflussen. Und das alles ohne

echte Kontrolle und Transparenz.

Als gäbe es keine Budgetkrise

Aus über 700 parlamentarischen

Anfragen hat die FPÖ Material zusammengetragen

die das belegt,

und vor dem die Minister aus ihrer

politischen Verantwortung flüchten

und sich vor dem Untersuchungsausschuss

feige verdrücken.

Allein an die „asylkoordination

österreich“ flossen so für diverse

Projekte rund 16 Millionen, acht

davon direkt aus dem Innenministerium,

dessen ÖVP-Minister ja angeblich

den „harten Asylkurs“ seiner

Partei umsetzt.

Dazu gehört anscheinend auch

ein Werksvertrag mit einem Kärntner

Taxiunternehmen für den

Transport von Asylwerbern im

gesamten Bundesgebiet: Kostenpunkt

414.695 Euro für die Jahre

2020 bis 2024.

Selbst der Sportminister war in

der Asylförderung tätig. So spendierte

er 371.400 Euro für Projekte

der „asylkoordination österreich“:

„LebensLauf: gemeinsam trainieren,

gemeinsam laufen“ oder „Sport

verbindet“. Der offiziell angeführte

Zweck der Aktionen: „Extremismusbekämpfung“

durch gemeinsames

Laufen, um „Frustrationen

abzubauen“. „Sport und Integration

für Jugendliche und junge Männer

mit Flucht- und Migrationshintergrund“

hatte auch ein Projekt des

Diakonie Flüchtlingsdiensts im

Sinn, wofür es 200.000 Euro erhielt.

Mit diesem Geld der Steuerzahler

wurden Sportkurse in Wien,

Salzburg und Innsbruck finanziert.

Die Kontrolle der Projekte erfolgte

laut Ministerium durch eine simple

„Prüfung und Kenntnisnahme“ von

Berichten nach Projektabschluss.

Wozu Projektkontrolle?

Die laxe Kontrolle war wohl

auch der Grund, weshalb der „Club

of Ossiach“ 128.800 Euro erhielt.

Seit seiner Gründung 2014 ist er

öffentlich nie wirklich in Erscheinung

getreten. Es gibt keine transparente

Website, keine nachvollziehbaren

Projekte, dafür aber eine

massive Förderung aus Brüssel.

Anfragen an das Finanzministerium,

das Landwirtschaftsminis-

Steiner und Thau zogen mit ihrer „Mission Wahrheit“ durch Österreich.

Foto: Facebook.com

terium und das Außenministerium

wurden allesamt abgeschmettert.

Die einhellige Antwort: Man sei

nicht zuständig.

Die Anfragen an das Sozialministerium

zeigten, dass immer wieder

dieselben Organisationen von

der Großzügigkeit des Ministeriums

profitierten: Der Verein „Rosa-

Lila PantherInnen“, der mit 1,1

Millionen Euro bedacht wurde. Allein

dessen Projekt „Queere Themen

als Extremismus- und Sexismusprävention“

verschlang fast

eine Million Euro. Für das „Pilotprojekt

Queeres Community Empowerment

im migrantischen Umfeld“

gab es noch einmal 120.000

Euro.

Aber auch die ÖVP schaute auf

ihre Leut‘. Das „Austria Institut

für Europa- und Sicherheitspolitik“

des ehemaligen ÖVP-Verteidigungsministers

Werner Fasslabend

erhielt in Summe über 1,7 Millionen

Euro aus der Staatskasse über

Außen- und Verteidigungsministerium.

Darunter ein besonders herausstechendes

Projekt „Mediationsprojekte

im Irak“.

Weitere Details zu den oft haarsträubenden

Projekten, die mit unserem

Steuergeld finanziert wurden,

finden Sie auf der Webseite

www.ngo-kontrolle.at


6 Parlament

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Norbert Nemeth

Klubobmann-Stv. der FPÖ

HOHES

HAUS

Die vergangene Plenarwoche

war reich an Auffälligkeiten. Inhaltlich

stand sie im Zeichen der

sogenannten „Spritpreisbremse“.

Das ist nach der „Mietbremse“,

der „Inflationsbremse“ bei Grundnahrungsmitteln

und dem „Billigstromgesetz“,

eine weitere Schlagzeile,

die dem Bürger nichts bringt

und den Handel belastet.

Grüner Reservetank

In Erinnerung bleiben wird,

dass die Grünen, die sich wieder

einmal als verlässlicher Reservetank

der Verliererampel präsentiert

haben, in letzter Sekunde die

Zweidrittelmehrheit rausrückten.

Obwohl man dagegen sei, stimme

man zu, so die wenig überzeugende

Begründung der grünen

Obfrau in einer eilig einberufenen

Pressekonferenz in der Säulenhalle.

Dabei hätte man sich bei Inanspruchnahme

des Reservetags am

Freitag die Hektik ersparen können.

Offenbar musste man den

auf den Montag vorziehen, weil

die Außenministerin nur an diesem

Tag Zeit hatte. Eine Eitelkeit,

die der Koalition drei Arbeitstage

kostete.

Wie auch immer, vermutlich

hätte es das Ganze nicht besser

gemacht, zumal die Koalition

ohnedies nur mit einem Thema

beschäftigt ist, nämlich die FPÖ

in ein schlechtes Licht zu stellen.

Kaum eine Rede vergeht, zu welchem

Thema auch immer, ohne

Kritik an der FPÖ und ihrem

Obmann. Dass das kein Zufall

ist, beweist jenes interne Papier,

das die ÖVP irrtümlich an alle

anderen Klubs schickte. Der Hintergrund

von all dem ist klar: Es

sind die Umfragewerte und die

Angst vor dem Machtverlust der

die Verliererampel antreibt.

Foto: NFZ

WIRTSCHAFTSPOLITIK

Neue Quotenregelung

Am neuen „Gesellschaftsrechtlichen Leitungspositionengesetz“,

mit dem eine starre 40-Prozent-

Quote für Männer und Frauen in Aufsichtsräten

beschlossen wurde, übte FPÖ-Unvereinbarkeitssprecher

Markus Tschank heftige Kritik: „Was ist

mit den restlichen 20 Prozent? Wenn Aktionäre den

Aufsichtsrat ausschließlich mit den kompetentesten

Frauen besetzen wollen, zwingt sie dieses Gesetz,

auch weniger qualifizierte Männer einzustellen.“

Foto: NFZ

GESUNDHEITSPOLITIK

Milliarden ohne Wirkung

Die angekündigten 2,6 Milliarden

Euro des „Gesundheitsreformfonds“,

tatsächlich sind es etwa nur

500 Millionen Euro pro Jahr, sind

ohne tiefgreifende Strukturreform

des österreichischen Gesundheitssystems

reine Steuergeldverschwendung,

warnte FPÖ-Gesundheitssprecher

Gerhard Kaniak.

Schwarz-Rot-Pink stutzt

das Parlament zurecht

Keine Prüfung der Ministeranklage gegen Gewessler durch VfGH

Die Schutzpatrone der Systemparteien

haben einen

Angriff auf die Grundprinzipien

unserer Republik unter den Teppich

gekehrt und das Parlament

bis auf die Knochen blamiert.

ÖVP, SPÖ, Neos und Grüne haben

letzte Woche im Nationalrat

die von der FPÖ eingebrachte Ministeranklage

gegen die ehemalige

grüne Klimaministerin Leonore

Gewessler abgelehnt.

Ist Gewaltentrennung passé?

„Dabei geht es jetzt nicht um

eine politische Meinungsverschiedenheit,

wie der ÖVP-Kollege

Gerstl unterstellt, sondern es geht

um nicht weniger als um einen Angriff

auf die Grundprinzipien unserer

Republik. Frau Gewessler hat

Der Nationalrat hat letzte Woche

mit den Stimmen der Systemparteien

grünes Licht für zwei Medienpakete

gegeben. Damit wurde zum

Hafenecker: Gesetzesbruch ist

jetzt ohne Folgen möglich.

als Ministerin Gesetze, die wir hier

im Hohen Haus verabschiedet haben,

einfach missachtet!“, erinnerte

der freiheitliche Verkehrssprecher

Christian Hafenecker.

Foto: NFZ

Aus reiner Willkür und Ideologie

habe sie die im Bundesstraßengesetz

festgeschriebenen Infrastrukturprojekte

wie den Lobautunnel,

die S8, die S34 und die S37 gestoppt

und mit „neuen Gutachten“

überhaupt zu beenden versucht,

kritisierte Hafenecker: „Wer sich

als Minister über die Legislative

stellt, der begeht einen Angriff auf

die Demokratie!“

Scharf ging er mit der „scheinheiligen

ÖVP“ ins Gericht, die hinter

vorgehaltener Hand ein Mitgehen

signalisiert habe, aber am Ende

des Tages wieder vom Mut dazu

verlassen wurde. „Und am Ende

packeln Sie lieber einmal mehr mit

den Grünen. Moral und demokratische

Grundwerte sind für Sie jedenfalls

ein Fremdwort!“, betonte

der FPÖ-Verkehrssprecher.

Gesetzesmurks und Werbemillionen

einen dem Europäischen Medienfreiheitsgesetz

(EMFG) und zum

anderen neuen EU-Vorgaben für

politische Werbung Rechnung getragen.

Kritik an den neuen Vorgaben

übte die FPÖ. Die EU mische

sich in Dinge ein, für die sie nicht

zuständig sei, kritisierte der Abgeordnete

Michael Schilchegger.

Seiner Meinung nach sei politische

Werbung in Österreich im Parteiengesetz

und im Medientransparenzgesetz

bereits ausreichend geregelt.

Zudem hat es die Regierung

verabsäumt, der EU-Verordnung

„den Zahn zu ziehen“. Stattdessen

bedrohe sie die Medien- und Werbewirtschaft

mit „drakonischen“

Strafen. Die EU verlange auch nur

eine einzige Behörde für die Umsetzung,

aber die Koalition machte

gleich deren drei dafür zuständig.

Daher befürchtet Schilchegger einen

„gewaltigen Murks“ bei der

Vollziehung des Gesetzes.

Die Verliererampel nutzte die

Gunst der Stunde, um das geltende

strikte Werbeverbot für Regierungsinserate

zu lockern. Zwar müssen in

den Inseraten auch künftig „Sachinformationen“

überwiegen, aber ein

gewisser „werblicher Effekt“ soll

im Sinne einer kreativen Herangehensweise

zulässig sein.


Nr. 14/15 Donnerstag, 2. April 2026

g

Parlament 7

Nur Show: Keine Entlastung bei Spritpreisen

Wirtschaftskompetenz von ÖVP, SPÖ und Neos beschert Inflation, Pleiten und neue Schulden

Statt einer echten Entlastung durch Steuersenkungen kommt, dank

der Mittäterschaft der Grünen, mit der „Spritpreisbremse“ eine

bürokratische Mogelpackung, die Pendlern und Wirtschaft schadet

und die Preise weiter in die Höhe treiben wird.

Die Freiheitlichen nutzten die

Debatte zur „Spritpreisbremse“

für eine Generalabrechnung mit

der „fehlenden Wirtschaftskompetenz

und Glaubwürdigkeit“ der

schwarz-roten-pinken Verliererkoalition

und ihrem grünen Beiwagerl.

„Das vorliegende Regierungsmodell

ist das Ergebnis, wenn fehlende

Wirtschaftskompetenz und fehlende

Glaubwürdigkeit nach einer

Lösung suchen, die den fehlenden

Budgetsanierungswillen übertünchen

soll“, merkte FPÖ-Generalsekretär

Michael Schnedlitz dazu an.

Christian Hafenecker klassifizierte

daher das Gesetz als eine

„absolute Nullnummer und unterlassene

Hilfeleistung gegenüber

der eigenen Bevölkerung“ und

fragte die Grünen direkt: „Was war

der Preis dafür, dass sich die Ökomarxisten

von der Regierung wieder

einmal haben kaufen lassen?“

Teure „Lösung“ für Bürger

Der stellvertretender Energiesprecher

Paul Hammerl ortete eine

reine Marketingshow: „Anstatt

wirksame Maßnahmen zu setzen,

bleibt es bei Ankündigungen ohne

Substanz. Dazu passt, dass der den

Österreichern im November versprochene

,Krisenmechanismus im

Energiebereich‘ bis heute nicht vorgelegt

werden konnte.“

Was die Regierung eigentlich

vorhabe, bleibt offen: Die Treibstoffpreise

sollen entweder um fünf

Cent oder, wenn es gut geht, maximal

zehn Cent reduziert werden.

Aber die Methode, mit der sie das

Koalition ruiniert unser

Bildungssystem endgültig!

Als einen „massiven Rückschritt

und gewaltigen Anschlag auf die

Bildungschancen unserer Schüler“

bezeichnete FPÖ-Bildungssprecher

Hermann Brückl die Einigung der

Regierung, die Lateinstunden in

der Oberstufe zugunsten der Fächer

„Informatik und KI“ oder „Medien

und Demokratie“ zu kürzen. „Dieses

Tauschgeschäft bringt überhaupt

keinen Mehrwert für die Schüler. Es

geht hier nicht um eine Modernisierung

des Lehrplans, sondern um

eine fortgesetzte, ideologisch motivierte

Zerstörung unserer bewährten

Bildungsstandards“, kritisierte der

FPÖ-Bildungssprecher.

Was nützte die beste Medienkompetenz,

wenn die Schüler nicht

mehr sinnerfassend lesen, fehlerfrei

schreiben oder die Grundrechenarten

beherrschen können? Für ihn

liege damit klar auf der Hand, dass

die Verliererampel in Wahrheit mit

dem neuen Unterrichtsfach „Medien

und Demokratie“ nichts anderes

als die Indoktrinierung der Jugendlichen

vorantreiben wolle.

Es sei bezeichnend, dass es für

die neuen Fächer, die im nächsten

Brückl: Koalition will ein staatlich

betreutes Denken den Schulen.

Schuljahr starten sollten weder einen

Lehrplan, noch Konzepte für

Unterrichtsunterlagen gäbe, geschweige

denn, wo der Neos-Bildungsminister

das Personal dafür

hervorzaubern wolle. Denn

Wiederkehr habe eine Woche zuvor

dem Lehrpersonal zusätzliche

„Schulmanagement-Aufgaben“

aufgeschwatzt, weil er nicht einmal

Personal für Verwaltungsaufgaben

zusammenkratzen konnte.

Auch wurde bis heute die gesetzliche

Quote an Lehrerstunden für

Kinder mit sonderpädagogischen

Förderbedarf nie erfüllt, weshalb

verzweifelte Eltern jetzt eine Petition

gestartet haben.

Foto: NFZ

Ausgebremst: Spritpreis vor Beschluss (links) und diese Woche.

durchsetzen will, habe schwerwiegende

Folgen, warnte FPÖ-Wirtschaftssprecherin

Barbara Kolm:

„Eingriffe in den Marktpreis und

Preisdeckel und Margendeckel sind

in Wirklichkeit Preisabschläge, die

zu Angebotsverknappung und Ver-

Wir fordern ab Herbst 2026 eine Erhöhung des Quotendeckels, der

Lehrer:innenstunden für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf limitiert.

Worum es geht:

ES KANN NICHT MEHR GEWARTET WERDEN!

Bis 09.04.2026 können Sie hier sehr einfach online

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Code, über www.eikib.at oder direkt auf der Parlamentshomepage

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vom Bund nur die Hälfte der nötigen Lehrer:innenstunden.

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*Die elektronischen Unterstützungen der Bürgerinitiative bilden die politische Interessenlage ab.

Wer bereits eine Originalunterschrift abgegeben hat, kann nun auch digital seine Unterstützung abgeben.

sorgungsnotstand führen und damit

zu höheren Preisen, die die Inflation

befeuern. Und genau das ist das,

was die Regierung vorschlägt!“

Und was hat der Bürger davon?

Er wird für das Versagen der Regierung

noch mehr zahlen dürfen.

Foto: NFZ


8 Außenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Elisabeth Dieringer

Amerika erklärt uns

die Meinungsfreiheit

EU-Asylpakt: Macht hoch

die Tür, die Tor macht weit

„Das ist die größte fremdenrechtliche

Novelle seit 20 Jahren.

Sie bringt massive Verschärfungen

in diesem Bereich. Das Asylsystem

kann nur funktionieren, wenn

es streng und gerecht ist“, erklärte

stolz ÖVP-Innenminister Gerhard

Karner letzte Woche nach dem Ministerrat.

Was war bloß beschlossen

worden? Der EU-Asylpakt, der

aber das genaue Gegenteil der Lobeshymne

beinhaltet. Aber von der

ÖVP ist man derartige realitätsferne

Einschätzungen gewohnt.

„Wenn der ÖVP-Innenminister

von einem ,großen Wurf‘ spricht

und SPÖ-Chef Babler von ,Ordnung‘

träumt, dann wird in Wahrheit

der Kontrollverlust gesetzlich

einzementiert“, rückte der freiheitliche

Sicherheitssprecher Gernot

Darmann die Relationen zurecht.

Für die FPÖ sei das nichts anderes

als die Neuauflage der fatalen

„Willkommenspolitik 2015“, nur

diesmal in Paragraphen gegossen.

Als Beleg dafür, dass neue

Scheunentore für die Zuwanderung

FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT

Am 3. Februar veröffentlichte

der Justizausschuss des US-Repräsentantenhauses

einen Bericht,

der der EU-Kommission

vorwirft, über Jahre Druck auf

Social-Media-Plattformen ausgeübt

zu haben, sodass auch

amerikanische Nutzer in ihrer

Redefreiheit eingeschränkt wurden.

Ein US-Parlamentsgremium

muss Europa erklären, wie weit

die Meinungsfreiheit hier schon

eingeschränkt ist. Das sollte zum

Denken anregen.

Das Europäische Parlament

zeigte sich letzte Woche wenig

Foto NFZ

beeindruckt. Statt sich der Kritik

zu stellen, lud der Ausschuss

Jamie Raskin ein, den demokratischen

Minderheitsführer, der

den Bericht als „irreführendes

Ablenkungsmanöver“ abtat. Die

republikanische Mehrheit blieb

ungehört. Nach einer Stunde

Trump-Bashing, von der linken

Ausschusshälfte mit heftigem

Kopfnicken quittiert, verplapperte

sich Raskin. Er räumte ungewollt

das Kernproblem ein: Die Plattformen

richten ihre Regeln am

strengsten Gesetz aus, also dem

der EU. Das sei kein Problem,

schließlich könnten sie sich regional

aufteilen.

Was er verschwieg: Kein Weltkonzern

betreibt zwei getrennte

Moderationsinfrastrukturen. Was

in Europa gesperrt würde, verschwindet

weltweit. Es ist der klassische

Modus Operandi: Kritik

wird wegmoderiert, Widerspruch

unterdrückt, Ausgewogenheit inszeniert.

Das System hat Angst vor

dem Wettbewerb der Argumente,

auch das Europaparlament.

in unser Sozialsystem geschaffen

werden, führte er den neuen Aufenthaltstitel

an, der Menschen sogar

bei Dürre oder schlechtem Gesundheitswesen

im Herkunftsland

Zutritt zur EU gewähren solle:

„So schaffen ÖVP, SPÖ und Neos

ein Klima- und Wirtschaftsvisum

durch die Hintertür.“

Und beim Familiennachzug erlaube

die EU-Richtlinie maximal

eine Wartefrist, aber keinen Stopp.

Das Problem der Kettenmigration

wird damit nur zeitlich gestreckt.

Darmann: Schlechter Asylpakt.

Spaniens Sozialist

Europa eine Million

Die Madrider Linkskoalition will über eine Million

Die von den Sozialisten geführte

Linkskoalition in

Spanien knickt unter dem Druck

der illegalen Einwanderung völlig

ein. Spanien ist für Nord- und

Schwarzafrikaner zum Selbstbedienungsland

zur Erlangung

eines legalen Aufenthaltstitels

und damit auch zum Einfallstor

in die EU geworden. Kaum hatte

die Regierung eine Amnestie für

illegal im Land Aufhältige angekündigt,

kam es zum Sturm auf

dessen nordafrikanischen Exklaven

Ceuta und Melilla. Laut der

spanischen Grenzpolizei kam es

allein in Ceuta zur Verzehnfachung

der illegalen „Ankünfte“.

Nicht die spanische Regierung

handelt, sie wird getrieben von

der illegalen Masseneinwanderung

vor der Ministerpräsident Pedro

Sanchez schon längst kapituliert

hat. Laut der Online-Zeitung „El

Español“ hat die Regierung Sánchez

seit ihrer Amtszeit 2018 bereits

rund 1,4 Millionen Ausländer eingebürgert,

natürlich mit Bedachtnahme

auf den Wahltermin 2027.

20 Prozent der Neubürger sind marokkanischer

Herkunft.

Sanchez sucht neue Wähler

Hinzu kommt ein Gesetz, die

„Ley de Memoria Democrática“,

das es den Nachkommen, der in der

Zeit der Diktatur General Franco

ausgewanderten Spaniern erlaubt,

die Staatsbürgerschaft zu beantragen.

Die Rede ist von 2,3 Millionen

Anträgen, die hauptsächlich in

Venezuela, Kolumbien und Ecuador

gestellt wurden.

Und jetzt wollen Sanchez‘ Sozialisten

offiziell weiteren 700.000 illegalen

Einwanderern einen legalen

Aufenthalt ermöglichen. Laut

Schätzungen der spanischen Behörden

dürfte aber weit über eine

Million Illegaler die Voraussetzungen

für diese „Amnestie“ erfüllen.

In der Hauptstadt Madrid hat sich

bereits ein Schwarzmarkt für Termine

beim Einwohnermeldeamt

gebildet. Für 50 bis 700 Euro erhält

man von „Vermittlern“ einen

schnellen Termin.

Foto: X.com

An der Grenze der spanischen Exklave

gen Moment zur Überwindung des Gr

Widerspricht EU-Verträgen

Dass Spanien damit laut dem

polnischen Thinktank „Ordo Iuris“

EU-Recht bricht, scheint aber weder

in Brüssel noch in den Mitgliedsstaaten

zu interessieren. In

einem Schreiben an alle europäischen

Ministerpräsidenten warnen

die Polen, dass Spaniens „Gnadenakt“

dem Grundsatz der loyalen

Zusammenarbeit nach Artikel 4

Absatz 3 EUV, dem Konzept eines

Raums der Freiheit, der Sicherheit

und des Rechts nach Artikel 3

Absatz 2 EUV sowie den unionsrechtlichen

Maßstäben für die Ein-

Spaniens sozialistischer Regierungsch

onen „neuer Wähler“ sein Amt bei de


Nr. 14/15 Donnerstag, 2. April 2026

g

en schenken

„neuer Mitbürger“

illegaler Einwanderer „amnestieren“

Ceuta in Marokko warten tausende Schwarzafrikaner auf einen günstienzzauns

oder bedienen sich der Schleppermafia.

wanderungspolitik nach Artikel 79

Absatz 1 AEUV entgegenstehe.

Denn die Maßnahme betreffe

nicht allein Spanien selbst, sondern

habe zwangsläufig Auswirkungen

auf den gesamten Schengenraum.

Denn die neu ausgestellten Aufenthaltstitel

ermöglichen es den Betroffenen,

sich grundsätzlich frei

innerhalb der Europäischen Union

zu bewegen.

Als zentrales Argument für dringende

Maßnahmen gegen die spanische

Entscheidung wird der sogenannte

„Pull-Faktor“ genannt, also

die Anziehungskraft, die eine solef

Pedro Sanchez versucht mit Millir

Wahl 2027 zu verteidigen.

Foto: EU

che Amnestie auf weitere Migranten

ausüben könnte. Und die ist gegeben:

In den sozialen Netzwerken

kursieren Videos aus Nordafrika,

dass bereits tausende Migranten

aus Subsahara-Afrika darauf warten,

irgendwie in die beiden spanischen

Exklaven zu gelangen.

Zustrom Illegaler wächst

Zudem hat sich eine zweite Route

der illegalen Masseneinwanderung

aus Afrika aufgetan, die

„türkische Route“. Die spanische

Grenzpolizei sprach schon im Februar

von einem „kontinuierlich

wachsenden Zustrom von Algeriern

und Marokkanern“ über Irún

und La Junquera, zwei Grenzübergänge

im Norden des Landes zu

Frankreich. Diese „ruta turca“ führt

per Flug von Algier nach Istanbul

und dann im Auto nach Spanien.

Illegale Migranten werden quer

durch die EU geschmuggelt, nur

um in Spanien die Großzügigkeit

und den Multikulti-Wahn der Regierung

Sánchez auszunutzen.

Der offene Brief von „Ordo Iuris“

dürfte politisch weitgehend

folgenlos bleiben. Die Wahrscheinlichkeit,

dass die spanischen Maßnahmen

vollumfänglich umgesetzt

werden, ohne dass ernsthafte rechtliche

Konsequenzen aus Brüssel

drohen, ist bedeutend höher.

KURZ UND BÜNDIG

Düngemittelknappheit

Außenpolitik 9

Die Welthandelsorganisation (WTO) hat

gewarnt, dass die durch den Krieg im Nahen

Osten verursachten Unterbrechungen der

Düngemittelversorgung durch Verknappung

und hohe Preise eine doppelte Bedrohung für

die weltweite Ernährungssicherheit darstellen.

Die großen Erdgasvorkommen am Golf

haben, da Erdgas ein wichtiger Bestandteil

von Kunstdünger ist, die Region zu einem

der bedeutendsten Hersteller gemacht. Doch

die Produktion wurde durch Angriffe des Iran

auf die Nachbarstaaten stark beeinträchtigt.

Die meisten Produktionsstätten waren zur Schließung gezwungen, weil

die Frachtschiffe in die Verladehäfen weder ein- noch auslaufen können.

Dänen für harten Asylkurs

Foto: GKD

Bei den Parlamentswahlen in Dänemark

mussten zwei der derzeitigen Regierungsparteien

des Landes, die Sozialdemokraten

mit Ministerpräsidentin Mette Frederiksen

(Bild) und die liberale „Venstre“, das schlechteste

Wahlergebnis seit über 100 Jahren hinnehmen.

Der große Gewinner der Wahl war

die rechtsgerichtete Partei „Dansk Folkeparti“.

Nach einem enttäuschenden Ergebnis im

Jahr 2022 verzeichnete die Partei nach einer

energischen Kampagne für eine harte Linie

in der Migrationspolitik und zur Senkung der Lebenshaltungskosten den

größten Stimmenzuwachs aller Parteien.

Linke Blockade gegen

Rückführungen gescheitert

Das Europäische Parlament hat

letzte Woche den Weg für interinstitutionelle

Verhandlungen zur

neuen Rückführungsverordnung

freigemacht. Für die freiheitliche

EU-Abgeordnete Petra Steger ist

damit ein erster wichtiger Schritt

gemacht worden, um die völlig gescheiterte

Rückführungspolitik der

EU endlich zu verschärfen.

Jetzt gelte es die Vorschläge

zu schnelleren Rückkehrentscheidungen,

zur Einschränkung

der aufschiebenden Wirkung von

Rechtsmitteln, zu strengeren Haftmöglichkeiten

sowie zu Maßnahmen

gegen Abschiebesabotage

in einen Gesetzestext zu gießen.

Zudem soll erstmals auch die legistische

Grundlage für Rückführungszentren

außerhalb der Europäischen

Union geschaffen werden.

„Die EVP ist bei den Rückführungen

unter dem Druck der Parteien

rechts der Mitte eingeknickt.

Ohne diesen Druck wäre es beim

zahnlosen Vorschlag von Kommissar

Magnus Brunner geblieben.

Foto: EP

Erst durch den Einsatz patriotischer

Kräfte wurde aus einer wirkungslosen

Vorlage ein deutlich schärferes

Verhandlungsmandat“, betonte

Steger. Allerdings könne von

einer echten Wende in der Asylund

Migrationspolitik noch keine

Rede sein. Denn das System bleibe

weiterhin grundlegend falsch,

so Steger: „Offene Grenzen, falsche

Anreize und mangelnde Rückführungen

sind die Realität. Das jetzige

Ergebnis ist kein Durchbruch,

sondern nur ein erster Schritt.“

Steger: Erster richtiger Schritt.

Foto: EU


10 Leserbriefe

Neue Freie Zeitung

TERMINE

April

7

April

8

Vortragsabend der

FPÖ Brigittenau

Vortragsabend der

FPÖ Simmering

LESER AM WORT

Demnächst vier statt drei?

Bastelt diese Dreierkonstellation

möglicherweise schon an einer

bunten Vierereinheit, um nach

Neuwahlen, von ihren Vorfeldorganisationen

unterstützt, doch

noch einmal Kickl verhindern zu

können? Wozu brauchen wir dann

überhaupt noch meinungsbildende

Auseinandersetzungen vor den

Wahlen? So einen mutmaßlich zusammengebastelten

Deal „zugunsten

Österreichs“ braucht niemand.

Das Semesterzeugnis für die Dreierkoalition

spricht doch laut derzeitigen

Umfragen und angesichts

einer unerträglichen Höchststeuerlast

auch nicht für sich. Das Platzen

dieser verkrampft ideologischen

Zeitgeistillusionsblase wird

eine schmerzhafte Realitätstherapie

zur Folge haben. Der wunderbare

Slogan „Besser als nichts“,

um von eigenen Krisen abzulenken,

wird nicht mehr genügen. Ehrlich

mit der Bevölkerung reden, wäre

doch auch eine Möglichkeit. Unser

aller Staat ist außerdem kein

Selbstbedienungsladen.

Alois Neudorfer, Vöcklabruck

Ein bisschen spät

Jetzt fordert die Neos-Außenministerin

Meinl-Reisinger: Die

EU muss zur Beendigung des

Ukraine-Kriegs auch mit Putin

reden. Sehr spät! War anscheinend

doch nicht gescheit von Frau

Meinl-Reisinger, in einer Ukraine-

Tracht aufzutreten. Schluss mit

Geld an die Ukraine, Österreich

sollte sich lieber als neutraler Verhandlungsort

anbieten!

Erich Pitak, Wien

KI statt Denken

Die Regierung und die EU setzen

voll auf Künstliche Intelligenz

(KI). Klar, wem die eigene Intelligenz

und der gesunde Hausverstand

abhandengekommen sind,

der muss diese durch künstliche

Intelligenz ersetzen. Das ist der

logische nächste Schritt, nachdem

immer mehr Schüler oft nicht einmal

mehr die Grundrechnungsarten

beherrschen. Damit sich die

Menschen nicht verirren und die

einfachsten Fragen beantworten

können, müßte jeder ein Handy bekommen.

Durch die Medien brauchen

die Menschen nicht mehr

selbst nachdenken und sich eine eigene

Meinung bilden. Die EU und

ihre Medien sagen dem Volk, was

es denken, sagen und schreiben

darf. Außerdem hat man den Bürgern

das Gendern aufgedrängt, die

Corona-Schutzmasken, die Regenbogenparade

und lange Listen mit

Worten, die sie nicht mehr verwenden

dürfen. Die EU bestimmt über

alles, auch über die Größe der

Kondome und das Format von Toilettenpapier.

Mit so wichtigen Dingen

beschäftigen sich in Brüssel

70.000 Beamte und demnächst sollen

noch 2.500 dazukommen. Denn

die EU arbeitet an der Vollüberwachung

aller Bürger, damit sie sicher

sein kann, dass alle die richtigen

linken Parteien wählen.

Stephan Pestitschek, Strasshof

Der Zehn-Cent-Schmäh

Die von der Regierung angekündigte

Reduzierung der Treibstoffpreise

um zehn Cent pro Liter

ist auf gut Wienerisch „a feichta

Schas“. Während etwa in Slowenien,

Kroatien, Ungarn oder in Italien

die Spritpreise für den Bürger

spürbar gesenkt werden, verarscht

diese Regierung die Österreicher

mit zehn Cent. Italiens Ministerpräsidentin

Georgia Meloni senkte

die Spritpreise gar um 25 Cent

pro Liter und zusätzlich soll es eine

Steuergutschrift für Spediteure geben,

damit es nicht zu Preisanstiegen

bei anderen Verbrauchsgütern

kommt. Auch der Vorschlag der

FPÖ wäre ein gangbarer Weg zu

echter Entlastung der Bürger. Da

bliebe den Konsumenten deutlich

mehr im Geldbörsel. Diese Verliererkoalition

ist einfach nicht imstande

Probleme für die Österreicher

zu lösen, sondern blockiert

sich andauernd gegenseitig. ÖVP

und SPÖ mit den Neos, das geht

sich einfach nicht aus. Daher aus

meiner Sicht: Neuwahlen und der

Souverän soll entscheiden, welche

Regierung er haben möchte.

Franz Vorderwinkler, Ferschnitz

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Nr. 14/15 Donnerstag, 2. April 2026

g

WIEN

Millionen für Dolmetscher

und Asylantenbehandlungen

„All-Inclusive-Medizin“ für Zuwanderer, Abweisung für Niederösterreicher

Wien 11

WIENER SPAZIERGÄNGE

von Hannes Wolff

Das Wiener Gesundheitssystem

kollabiert. Während Wiener

auf OP-Termine warten müssen

und Niederösterreicher gar abgewiesen

werden, laufen die Kosten

für die Versorgung von Asylberechtigten

und Drittstaatsangehörigen

völlig aus dem Ruder.

Im Rahmen einer Dringlichen

Anfrage der FPÖ im Wiener Gemeinderat

übte deren Klubobmann

Maximilian Krauss scharfe Kritik

an der rot-pinken Gesundheitspolitik:

„Das Wiener Gesundheitssystem

ist an seine Belastungsgrenze

gestoßen, weil die Stadtregierung

die Kontrolle über Kosten

und Prioritäten verloren hat.“

Besonders drastisch zeigt sich

dies bei den Beziehern der Mindestsicherung:

Über 71.000 Nicht-

Österreicher hängen im Wiener

Sozialsystem. Da die Stadt für jeden

Bezieher auch die Krankenkassenbeiträge

abführen muss, summieren

sich diese bereits auf rund

112 Millionen Euro jährlich.

Folgekosten der Asylforderer

„Das ist eine Milliarden-Rechnung,

die nicht SPÖ-Bürgermeister

Ludwig aus seiner Privatschatulle

Krauss: Schluss mit der bevorzugten Behandlung von Asylwerbern.

zahlt, sondern der Wiener Facharbeiter

und die Wiener Angestellte“,

betonte Krauss. Er verwies auf Zahlen

des Gesundheitsministeriums,

wonach in den letzten zehn Jahren

bundesweit 22 Millionen medizinische

Behandlungen an Drittstaatsangehörige

erbracht wurden,

der Großteil davon in Wien. Ein

Punkt dabei sind die Ausgaben für

Dolmetscherleistungen. Allein die

Kosten für Video-Dolmetscher haben

sich seit 2020 auf eine Million

Euro verdreifacht.

Die FPÖ fordert volle Transparenz

über die Behandlungskosten

von Drittstaatsangehörigen und ein

Ende der Bevorzugung von Personen

ohne Beitragsleistung.

SPÖ-Schikanen

nach Spritaktion

Der Tankstellenpächter, der an

der erfolgreichen Entlastungsaktion

der Freiheitlichen teilgenommen

hat, erhielt prompt Besuch

von den Behörden, angeführt vom

Wiener Marktamt. „Hier wird ganz

offensichtlich politischer Druck

ausgeübt. Statt die Menschen zu

entlasten, lässt SPÖ-Bürgermeister

Michael Ludwig nun jene schikanieren,

die bei dieser Aktion mitgewirkt

haben. Das ist nichts anderes

als roter Machtmissbrauch“,empörte

sich Wiens FPÖ-Landesparteiobmann

Dominik Nepp.

Foto: FPÖ Wien

Ungemütlich ist es dort geworden.

Es ist die Kreuzung der

Stadionallee mit der Hauptallee,

und das Heustadlwasser fängt da

an. Früher war’s oft eine kurze

Ruhestation, wenn ich ins Stadionbad

gegangen bin.

Fundstücke

Jetzt bauen sie auf der Stadionallee

ein Gleis, damit der 18er seine

Endstation nicht bei der Stadionbrücke,

sondern irgendwo später

hat. Ich wählte den Weg entlang

des Wassers in Richtung Lusthaus.

Da war’s dann bald stiller.

Ein kleiner Puppenkopf aus

Bakelit lag da im Gras. Zwei Meter

danach eine Cola-Dose und

daneben eine Energydrink-Dose.

Dann lang nichts, eine Amsel

sang, ich freute mich.

Im Wasser schwamm eine alte

„Presse“. Es folgte ein Präservativ.

Nun ja, hier ist’s ja nachts

ziemlich einsam.

Nach zehn Metern ein Gebüsch

mit einer Strumpfhose, drunter

unverkennbar einige Papierln

mit dazugehörigem Haufen. Und

dann ein Billa-Sackl und darin

eine angebissene Semmel. Dazu

eine Bierflasche mit was drin.

Das letzte Stück auf der

Hauptallee keine weiteren Fundstücke.

Die Leute sind eh recht

ordentlich.

Mit der Tramway werden mehr

Menschen in den Prater gekarrt.

In einem Jahr werde ich wieder

herkommen und schauen, was es

dann hier zu finden gibt.


12 Länder

Neue Freie Zeitung

BURGENLAND

Unnötige Landesmaut

Angesichts der angekündigten

Vorverlegung der Lkw-Maut auf

mehreren wichtigen burgenländischen

Verkehrsachsen zeigte sich

FPÖ-Verkehrssprecher Thomas

Grandits alarmiert: „Wenn die

Transportwirtschaft davon spricht,

dass regionale Lieferketten und

die Nahversorgung gefährdet sind,

muss man erkennen, dass die geplante

Maut der völlig falsche Weg

ist.“ Er fordert daher SPÖ-Landeshauptmann

Hans Peter Doskozil

und Verkehrslandesrat Heinrich

Dorner mit Nachdruck auf, die geplanten

Maßnahmen zu stoppen.

OBERÖSTERREICH

Bund muss es ausbaden

„Wenn ein unbegleiteter,

minderjähriger

Flüchtling nach

Österreich kommt,

ist der Bund zuständig

und das hat

auch so zu bleiben.

Wir lehnen

es strikt ab, als

Land für die Obsorge dieser Asylwerber

verantwortlich zu sein“,

wies Niederösterreichs FPÖ-Asyllandesrat

Martin Antauer eine geplante

Gesetzesänderung der Verliererampel

zurück.

STEIERMARK

Martin Antauer

Echte Verkehrspolitik

Der massive Ausbau der Radwege

in Graz sorgt für Kritik und entwickelt

sich mit den geplanten Ausgaben

von 100 Millionen Euro bis

2030 aus Sicht der Freiheitlichen

zu einer massiven Belastung für die

Bevölkerung. Und das auf Kosten

von Parkplätzen sowie Änderung

von Verkehrsführungen durch Einbahnen.

„Wir stehen für eine Verkehrspolitik

frei von Ideologie, die

Verkehrsteilnehmer nicht gegeneinander

ausspielt. Eine durch die

teilweise Einbahnregelung bereits

entschärfte Straße durch weitere

autofeindliche Maßnahmen mutmaßlich

‚sicherer‘ zu gestalten,

widerspricht den Unfallzahlen der

letzten Jahre. Daher wird das Land

Steiermark den aktuell geplanten

Umbau der Laimburggasse finanziell

nicht unterstützen“, stellte

FPÖ-Verkehrslandesrätin Claudia

Holzer klar.

Foto: FPÖ Niederösterreich

Mit 26 gezielten Fragen zu islamistischen

Gefährdern

will FPÖ-Bundesrat Andreas

Spanring Auskunft vom Innenminister

zu dessen Umgang mit diesen

wandelnden Zeitbomben.

„Islamistische Gefährder gehören

nicht beobachtet, sondern

selbstverständlich sofort außer

Landes verbracht“, machte Niederösterreichs

FPÖ-Landesparteiobmann

Udo Landbauer unmissverständlich

klar, wie ein freiheitlicher

Innenminister mit den rund 50 islamistischen

Gefährdern in Niederösterreich

umgehen würde, die

sich vor allem in den Ballungszentren

Amstetten, St. Pölten, Wr. Neustadt,

Neunkirchen und Schwechat

aufhalten.

Foto: FPÖ Kärnten

Gefährder gehören abgeschoben

statt nur beobachtet, Herr Karner!

FPÖ Niederösterreich nimmt Minister für 50 Gefährder in die Pflicht

KÄRNTEN

NIEDERÖSTERREICH

Betriebe im Stich gelassen

Angerer: Industrie bestätigt unsere

Kritik an der Landesregierung.

Foto: FPÖ Niederösterreich

Landbauer: Gefährder gehören sofort angeschoben!

Bei der letztwöchigen Mitgliederversammlung

der Industriellenvereinigung

Kärnten machten

diese eine erschreckende Bestandsaufnahme:

Die Kärntner Wirtschaft

und die Industrie werden seit Jahren

von der Landesregierung im

Stich gelassen. „Unsere Unternehmen

werden bei der Ausbildung sowie

der gezielten Anwerbung von

Fachkräften völlig allein gelassen.

Es fehlt an klaren Strategien und an

Unterstützung durch die Politik“,

erklärte dazu FPÖ-Landesobmann

Erwin Angerer.

Ein weiteres zentrales Versäumnis

sah Angerer bei der politischen

Verweigerung zur Koralmbahn:

„Mit der Koralmbahn verfügt

Kärnten über ein Jahrhundertprojekt,

das enorme Chancen

für den Standort bietet. Doch

diese Chancen wurden von der

SPÖ-ÖVP-Landesregierung zehn

Jahre lang verschlafen. Die Steiermark

hat hingegen neue Betriebe

und Logistikzentren entlang der

Koralmbahn angesiedelt!“

Angerer forderte eine aktive

Standortpolitik und Reformen in

der aufgeblähten Verwaltung, Unterstützung

für Betriebe und Arbeitnehmer

statt ständig neu bürokratische

Hürden sowie günstige

Energiepreise: „Sonst fällt Kärnten

immer weiter zurück!“

Foto: FPÖ Tirol

Werden Gefährder überwacht?

Bundesrat Andreas Spanring will

daher jetzt von ÖVP-Innenminister

Gerhard Karner mit 26 gezielten

Fragen in einer parlamentarischen

Anfrage wissen, was er mit

diesen wandelnden Zeitbomben zu

tun gedenke. Etwa, nach welchen

Kriterien Personen als Gefährder

eingestuft werden, deren aktuelles

Gefahrenpotenzial und wie viele

dieser Gefährder derzeit überhaupt

überwacht werden: „Bei uns

in Niederösterreich markiert Herr

Karner gerne den Asyl-Rambo,

und gleichzeitig stimmt er in Brüssel

dem Verteilerschlüssel zu. Das

ist alles, nur nicht glaubwürdig.“

TIROL

Tradition erhalten.

Tradition statt

Genderdiktat

In ihrem Antrag der Grünen zur

„Modernisierung des landesüblichen

Empfangs“ fordern sie, dass

die Tradition der Tiroler Schützenkompanien

dem woken Genderdiktat

weichen müsse: Frauen sollen

nicht nur Marketenderinnen

sein, sondern müssen auch ans Gewehr

gelassen werden. „Eine Marketenderin

übernimmt heute nahezu

die selben Funktionen in der

Kompanie ein wie ein Mann und

hat eine sehr wichtige Rolle. Und

ein Gewehr allein macht noch keinen

guten Schützen“, hielt die

FPÖ-Landtagsabgeordnete Gudrun

Kofler den Grünen entgegen.


Nr. 14/15 Donnerstag, 2. April 2026

g

Länder 13

OBERÖSTERREICH

Foto: FPÖ Oberösterreich

LÄNDER-

SACHE

Manfred Haimbuchner

FPÖ-Landesparteiobmann Oberösterreich

Foto: NFZ

Behörden sind gegen Anwerbeaktionen

der Islamisten die Hände

gebunden. FPÖ fordert ein Verbotsgesetz

gegen den Politischen Islam.

Wir müssen den Islamisten

verstärkt entgegentreten

Behörden sind bei Verdachtsmomenten derzeit die Hände gebunden

Mehr Aufmerksamkeit durch

und mehr Möglichkeiten

für die Behörden forderte Oberösterreichs

FPÖ gegenüber Anwerbeaktionen

von Islamisten.

Beim letztwöchigen „Unterausschuss

Extremismus“ des oberösterreichischen

Landtags wurde

die wachsende Gefahr des islamistischen

Extremismus in Österreich

bestätigt. Der Bericht des Landesamts

für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung

(LSE) unterstrich

die Dringlichkeit, wirksame

Präventionsmaßnahmen umzusetzen

sowie endlich die Behörden

mit den nötigen Mitteln und Befugnissen

auszustatten.

„Oft sind den Behörden trotz

klarer Verdachtslage die Hände gebunden.

Wir müssen hier zur Sicherheit

der Bevölkerung rasch

handeln. Ein Verbotsgesetz für den

Politischen Islam ist für die FPÖ

unumgänglich“, stellten Klubobmann

Thomas Dim und Sicherheitssprecher

Michael Gruber klar.

Bund nimmt Problem nicht ernst

Auffallende Unstimmigkeiten

orteten die beiden Freiheitlichen

bei der Einschätzung des Schutzes

junger Mädchen. Denn diese wür-

Strafvollzug sicherstellen

Die Justizanstalt Feldkirch, die

einzige Strafvollzugseinrichtung

in Vorarlberg weist nicht nur unübersehbare

bauliche Mängel auf,

sondern ist wegen der gerade einmal

121 Haftplätzen seit Jahren

überbelegt. Durch die Schließung

der Außenstelle Dornbirn im Jahr

2022 wurde die Lage in Feldkirch

zusätzlich verschärft.

Um einen funktionierenden und

modernen Strafvollzug in Vorarlberg

sicher zu stellen, haben die Landesregierungsfraktionen

auf Initiative

der FPÖ einen entsprechenden

Antrag im Landtag eingebracht:

„Unser Ziel ist es, den gewachsenen

Herausforderungen im

Strafvollzug gerecht zu werden und

sowohl für das Personal als auch für

die Insassen zeitgemäße Rahmenbedingungen

zu schaffen. Mit unserem

Antrag setzen wir ein klares Signal

in Richtung Bundesregierung,

unser Vorarlberg diesbezüglich

nicht weiter mit Ignoranz zu bestrafen“,

erklärten FPÖ-Klubobmann

Markus Klien und sein Kollege

von der Vorarlberger Volkspartei

Clemens Ender.

den derzeit in Westösterreich besonders

gezielt von Islamisten zum

Konvertieren überredet.

„Seit zwei Jahren kämpfen wir

Freiheitliche hier für Aufklärung

und Sensibilisierung. Während der

Verfassungsschutz in Oberösterreich

das Thema ernst nimmt, stellt

sich der Innenminister blind und

taub“, kritisierte Gruber. ÖVP-

Minister Karner habe auf eine parlamentarische

FPÖ-Anfrage lapidar

erklärt: „Das Konvertieren zu

einer Weltreligion alleine wird per

se nicht als kritisch erachtet.“ Eine

Arbeitsgruppe wurde dennoch eingesetzt.

Ein Teilerfolg für die FPÖ.

VORARLBERG

Vorarlbergs einzige Justizanstalt

verfällt zusehends.

Foto: FPÖ Vorarlberg

Während die Preise an den

Zapfsäulen steigen und sich die

Teuerung längst auf den gesamten

Alltag der Menschen auswirkt,

verkauft die Bundesregierung fünf

Cent weniger beim Tanken als

große Entlastung. Das ist nur ein

schlechter Aprilscherz.

Hohe Treibstoffpreise treffen

nicht nur Autofahrer, sondern

schlagen sich auch auf die Preise

von Lebensmitteln und Waren des

täglichen Bedarfs nieder. Werden

Transport, Zustellung und Produktion

teurer, zahlt der Bürger an

der Kassa. Besonders hart trifft es

Fünf-Cent-Nullnummer

jene Menschen, die jeden Tag arbeiten

gehen und unser Land am

Laufen halten. Pendler werden

von dieser Politik massiv belastet,

da es im ländlichen Raum keine

Alternative zum Auto gibt, keine

U-Bahn oder Straßenbahn. Umso

absurder ist jede Diskussion über

Verschlechterungen beim Pendlerpauschale.

In Wahrheit wäre angesichts

der Teuerung eine echte

Entlastung notwendig.

Bald werden sich Pendler den

Weg zur Arbeit schlicht nicht mehr

leisten können. Ein wirtschaftsund

sozialpolitischer Offenbarungseid.

Wer die arbeitende

Bevölkerung ständig belastet, gefährdet

nicht nur die Mobilität,

sondern auch die Wirtschaft. Es

ist höchste Zeit, spürbare Maßnahmen

zu setzen: Eine temporäre

Senkung der Umsatzsteuer auf

Treibstoffe, Strom und Gas. Stattdessen

schaut die Regierung zu,

kassiert weiter mit und verkauft

Symbolpolitik als Erfolg.

Auf solche Aprilscherze kann

Österreich verzichten. Die Menschen

brauchen keine Inszenierung,

keine Eigenlobkampagnen und keine

Alibimaßnahmen. Sie brauchen

wirksame Entlastung. Jetzt!


14 Medien

Neue Freie Zeitung

GEZWITSCHER

C. Schwenniger

@Schwenniger

Die FPÖ stützt an einer Tankstelle

den Spritpreise, um Menschen

zu helfen. Was passiert:

der Staat ermittelt. Grüne und

SPÖ verjubeln Unsummen an

Steuergeld auf eine „Doku“ über

einen der mE dümmsten linken

Politiker. Was passiert: ... genau.

#VordemGesetzsindallegleich

Dr.Christian LANG

@2lebenLANG

Die Vollversager wollen uns immer

noch verkaufen, dass der Benzinpreis

30% steigen muss, um danach

10 Cent gesenkt zu werden?

Und der alte Mann im Raucherkammerl

schweigt. Wolfgang Hattmannsdorfer

ist ein österreichischer

Politiker (ÖVP) und Bundesminister

für Wirtschaft, Energie?

GEFÄLLT MIR

25. März 2026 23:55

Die Rache der Versager in der

Verliererampel erfolgte prompt.

23. März 2026 22:42

Zuerst muss der Staat verdienen.

TELEGRAM

Herbert Kickl

29. März 2026

„Pure Ver**schung“ - Bürger

haben Regierungs-Spritpreis-Schmäh

satt!

2.857 Personen gefällt das.

Die Österreich haben die „Bremsenschmähs“

der Koalition satt.

Schluss mit der Zwangssteuer

für den ORF-Intrigantenstadl

FPÖ kritisiert Missstände und fordert umfassende Reform des ORF

Den Bürgern wird gepredigt,

sie sollen den Gürtel enger

schnallen, aber der ORF erhält

zur Zwangssteuer noch weitere

Millionen vom Staat.

„Es ist doch ein Hohn: Den Bürgern

wird ständig gepredigt, sie

sollen den Gürtel enger schnallen,

während der ORF mit über 700 Millionen

Euro aus Zwangsgebühren

sowie weiteren 90 Millionen Euro

aus der Staatskasse unter dem Titel

,Kompensation für den Vorsteuerschaden‘

gemästet wird“, kritisierte

FPÖ-Bundesparteisprecherin Lisa

Schuch-Gubik die Medienpolitik

der Verliererampel. Die Skandale

der letzten Wochen seien doch nur

die Spitze des Eisbergs eines jahrelangen

Sittenverfalls am Küniglberg,

betonte sie: „Die Österreicher

haben es satt, diesen Privilegiensumpf

mit ihrem hart erarbeiteten

Geld zu finanzieren, nur damit

sich einige wenige Luxusgagen und

Träume sichern können!“

Hafenecker forderte eine Reform des „Intrigantenstadls ORF“.

Üppige Gehälter und Pensionen

Aus diesem Grund forderte

FPÖ-Mediensprecher Christian

Hafenecker von SPÖ-Medienminister

Babler eine umfassende Reform

ein, statt weiter untätig herumzusitzen:

„Während der ORF in

alle Einzelteile zerfällt, schweigt

der Medienminister lautstark und

überlässt das Feld den Parteifreunden

im Stiftungsrat.“

Besonders kritisierte er die Intransparenz

und die Verflechtungen

innerhalb des ORF, etwa dass

der SPÖ-Stiftungsratsvorsitzende

wichtige Informationen zurückhalte

und im Hinterzimmer mit der

ÖVP paktiere. Das widerspreche

dem ORF-Gesetz und dem Gebot

der Transparenz.

Daher verwundere es auch kaum,

dass sich die finanzielle Schieflage

des ORF Jahr für Jahr verschärfe,

trotz steigender Gebühreneinnah-

men, erklärte Hafenecker: „Von

einem Budget von rund einer Milliarde

Euro fließen bereits über 600

Millionen in Gehälter, Abfindungen

und Pensionen, während nur

für das Programm nur mehr 300

Millionen übrigbleiben. Das ist ein

unhaltbarer Zustand!“

Als Beispiel nannte er die 2,4

Millionen Euro an Rückstellung für

die Zusatzpension des ORF-Managers

Pius Strobl und rechnete den

Systemparteien vor, wieviel das

eigentlich sei: „Wissen Sie, wie

lange ein ASVG-Pensionist in Pension

sein müsste, um diese 2,4 Millionen

Euro ausbezahlt zu bekommen?

Der Mann müsste 70 Jahre

lang seine Pension beziehen, um

auf diese Summe zu kommen!“

Ihr müsst sparen, ORF-„Stars“ kassieren

„Charity-Chef“ verdiente mehr als sein Chef und der Bundespräsident

Zum dritten Mal hat jetzt der

ORF einen jährlichen Transparenzbericht

bei dem für Medien zuständigen

Vizekanzler abgeliefert.

Ab einem Jahreseinkommen von

170.000 Euro brutto müssen nicht

nur der genaue Betrag, sondern

auch der Name des Mitarbeiters

genannt werden.

Im Vergleich zu 2024 ist die Zahl

der Einkommensbezieher von über

170.000 Euro im Staatsfunk aufgrund

von Pensionierungen von 71

auf 62 zurückgegangen. Aufgrund

der Inflationsanpassung von rund

3,5 Prozent überschreiten jedoch

auch einige Mitarbeiter neu die

170.000-Euro-Grenze.

An der Spitze gibt es einen Wechsel.

Nach dem Ausstieg von Ö3-

Moderator Robert Kratky ist jetzt

Strobl will zu 427.500 Gage noch

eine millionenschwere Pension.

die graue Eminenz am Küniglberg,

Hauptabteilungsleiter Pius Strobl,

absoluter Gagenkaiser. Strobl, der

zuletzt wegen seiner Verstrickung in

die Causa Weißmann in die Schlag-

Foto: ORF

zeilen geraten war, verdiente 2025

mehr als der Bundespräsident und

sein Ex-Chef, nämlich 468.856

Euro. Und so nebenbei kämpft der

Arme um eine Betriebspension, für

die der ORF 2,3 Millionen Euro zurückgestellt

hat.

Hinter dem „Charity-Chef“ des

Staatsfunks folgen der zurückgetretene

Generaldirektor Roland

Weißmann (427.500 Euro), der inzwischen

ebenfalls gegangen wordene

Sportchef Hannes Aigelsreiter

sowie ORF-III-Geschäftsführer

Peter Schöber mit jeweils über

310.000 Euro.

Bestverdienender Journalist ist

„ZiB2“-Moderator und Vize-Chefredakteur

Armin Wolf mit 275.390

Euro. Damit verdient er mehr als

die ORF-Direktoren.

Foto: NFZ


Nr. 14/15 Donnerstag, 2. April 2026

g

Die große Schiffstragödie

Die Legende der Titanic – in der Marx-Halle

Wer vor den derzeit aktuellen

Katastrophen flüchten will, kann

sich jetzt eine historische Katastrophe

noch bis zum 3. Mai in der

Wiener Marx-Halle anschauen.

Hier ist die Titanic, das fast

schon legendäre Kreuzfahrtschiff,

in ihren verschiedenen Zeiten erlebbar.

Von dem intakten Luxusschiff

bis zu dessen schrecklichem

Untergang durchschreitet man alle

Momente, die sich auf dem Luxusdampfer

zugetragen haben.

Luxus hoch drei

Man betritt den Dampfer mit

seinen typischen vier Schornsteinen,

wie es am 10. April 1912 die

1.500 Passagiere in Southampton

getan haben, und erlebt sofort den

hier sichtbaren Luxus, der für diese

Jungfernfahrt vorbereitet war. Es

ist vorstellbar, mit welchen großartigen

Erwartungen die Menschen

diese Reise angetreten haben, die

schon nach wenigen Tagen ihr

grausames Ende finden sollte. Immerhin

war die Titanic das größte

Passagierschiff jener Zeit und galt

als garantiert unsinkbar.

Doch in der Nacht vom 14. auf

den 15. April stieß das Schiff im

Nordatlantik mit einem Eisberg

zusammen. Zu diesem Zeitpunkt

befanden sich, Personal und Passagiere

zusammen, 2.220 Menschen

an Bord. 1.540 von ihnen kamen in

den darauffolgenden zweieinhalb

Stunden, in denen das Prachtschiff

unterging, ums Leben.

Klassenunterschiede

New York wäre ihr Ziel gewesen.

Die damaligen Regeln der

Schifffahrt waren eingehalten worden,

wodurch sich in den darauffolgenden

Debatten kein Ergebnis

der Schuldfrage ergab. Nach der

Tragödie wurden die Bestimmungen

intensiv geändert, die heutigen

Voraussetzungen für die Sicherheit

sind mit den damaligen nicht mehr

vergleichbar. Angeblich waren aber

die Möglichkeiten zum Überleben

für die Passagiere der ersten Klasse

größer als jene der Leute, die in

der dritten Kategorie untergebracht

waren.

Schreitet man durch die Hallen

der Ausstellung, kann man sich

vorstellen, was damals eigentlich

los war.

FPÖ in St. Johann in Tirol

bestätigt ihren Obmann

Auf dem ordentlichen Ortsparteitag

der FPÖ St. Johann in Tirol

wurde Sebastian Hager einstimmig

als Obmann wiedergewählt.

Im Zuge der Neuwahl kam es auch

zu einer personellen Veränderung

im Vorstand: Peter Gschwendtner

übernimmt hinkünftig die Funktion

des Obmannstellvertreters. Komplettiert

wird die Ortsparteileitung

durch Anton Gogl als Schriftführer

sowie Erika Hager als Kassierin.

Bezirksparteiobmann Alexander

Gamper gratulierte dem wiedergewählten

Obmann sowie seinem

Team herzlich: „Die Ortsgruppe

St. Johann in Tirol ist eine starke

und engagierte Mannschaft, die verlässliche

und bodenständige Arbeit

für die Menschen vor Ort leistet.“

Foto: FPÖ Tirol

Foto: Allegria Exhibition

Der „Untergangsohrwurm“

Großen Eindruck macht die Leistung

der Bordkapelle. Sie spielte

ohne Unterlass und ohne Rücksicht

auf sich selber das Lied „Nearer

my God to thee“, das man nach

dem Besuch der Ausstellung lange

nicht aus den Ohren bekommt.

Das Wrack der Titanic wurde

übrigens im Jahr 1985 gefunden,

und etwas Kurioses ist auch noch

zu erwähnen, es wird seitdem von

Kultur 15

Bakterien zersetzt und eigentlich

buchstäblich aufgefressen.

Ich habe bei meinem Bericht nie

das Wort „immersiv“ verwendet,

weil ich es nicht mag. Aber wenn

Sie so wollen, ist die erwähnte

Ausstellung in der Marx-Halle immersiv,

und das heißt „in eine Erfahrung

eintauchend“.

Tauchen Sie ein, lang ist nicht

mehr Zeit.

Herbert Pirker

Österliche Lotto Bonus-Ziehung

Am Karfreitag geht es auch wieder um 30.000 Euro extra

Am Freitag, den 3. April 2026 – also

am Karfreitag – heißt es wieder

einmal „Bonus-Ziehung bei Lotto“,

und damit gibt es kurz vor dem

Osterwochenende wiederum eine

zusätzliche Möglichkeit, Lotto Millionär:in

zu werden. Und es geht

auch bei dieser Ziehung wieder um

den Bonus von 30.000 Euro, der unter

allen mitspielenden Lotto Tipps

verlost wird.

Auch die siebente Bonus-Ziehung

des Jahres findet – selbstverständlich

unter notarieller Aufsicht

– wieder bei den Österreichischen

Lotterien am Rennweg 44 in Wien

statt. Die Ziehungsergebnisse werden

am Abend als TV-Insert vor der

ZIB1 in ORF2 ausgestrahlt sowie

zeitnah auf den Websites lotterien.at und win2day.at, sowie über die Lotterien App und im ORF Teletext bekannt

gegeben. Annahmeschluss für die Bonus-Ziehung ist am Freitag, den 4. April 2026 um 18.30 Uhr.

Origineller Aufputz für’s Osternest

Mit einem Brieflos Freude und die Chance auf schnelles Geld schenken

Es fehlt noch irgendetwas Besonderes im Osternest? Irgendetwas, das vielleicht für den ganz großen

Wow-Moment sorgt? Ein Brieflos könnte

da Abhilfe schaffen. Egal, ob für den

Eigenbedarf, für Freunde, Bekannte oder

Verwandte: Ein Brieflos macht sich in

jedem Osternest gut und ist somit ein

ideales Geschenk für alle über 18 Jahre.

Die unterschiedlichen Lose der Brieflos-Familie

bieten mit ihren unterschiedlichen

Hauptgewinnen für jeden

Geschmack etwas: Beim „normalen“

Brieflos gibt es für einen Euro die Chance

auf 100.000 Euro. Wer den „Mega Gewinn“

will, entscheidet sich für das Mega

Brieflos, bei dem für drei Euro Einsatz

500.000 Euro in Aussicht gestellt werden.

Und wer das nächste Jahrzehnt etwas

entspannter angehen will, der greift zu

„10 fette Jahre“. Da gibt’s nämlich 2.000

Euro monatlich, und das zehn Jahre lang.

Foto: Österreichische Lotterien

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Foto: Österreichische Lotterien


16 Blitzlicht

Neue Freie Zeitung

Politische Bildung aktuell

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Immerwährend | Österreichs wehrhafte Neutralität

Das Freiheitliche Bildungsinstitut. Gesellschaft für Politik, Kultur und Meinungsfreiheit (FBI) ist die politische Akademie der Freiheitlichen

Dieses Partei Buch widmet Österreichs. sich Parteiakademien einem der zentralen sind Grundpfeiler als Vereine der organisiert. Zweiten Der Republik: Vereinszweck der immerwährenden besteht gemäß Neutralität Gesetz in Österreichs. der Förderung In fundierten

Beiträgen analysieren politischen und kulturellen kommentieren Bildung die sowie Autoren von die Einsichten historischen in politische, Wurzeln, wirtschaftliche, die völkerrechtliche rechtliche Bedeutung und gesellschaftliche

und die politi-

der

staatsbürgerlichen,

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FBI: Im Auftrag der staatsbürgerlichen Bildungsarbeit.

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