HERZ & LIEBE | Nähe & Vertrauen
Inhalte rund um Herz und Liebe im Alltag – mit Impulsen zu Nähe, Vertrauen, Lebensfreude und Lebensqualität sowie Anregungen für ein bewusstes Miteinander. Dazu kommen Beiträge zu HERZENSORTE, Community, Austausch, Partnerschaft und der Frage, wie Nähe nach einer Herz-Kreislauf-Erkrankung neu zugelassen und eingeordnet werden kann.
Inhalte rund um Herz und Liebe im Alltag – mit Impulsen zu Nähe, Vertrauen, Lebensfreude und Lebensqualität sowie Anregungen für ein bewusstes Miteinander. Dazu kommen Beiträge zu HERZENSORTE, Community, Austausch, Partnerschaft und der Frage, wie Nähe nach einer Herz-Kreislauf-Erkrankung neu zugelassen und eingeordnet werden kann.
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HERZ & LIEBE
Ausgabe 2026 | Kostenfrei für unsere Community
Nähe und Vertrauen
Lebens
qualität
Zärtlichkeit, Sicherheit und
Lebensfreude im Alltag
GUT
ZUM
HERZ
EDITORIAL
Guten Tag, liebe
Leserinnen und Leser,
es gibt Themen, die sich nicht
mit schnellen Antworten erfassen
lassen. Liebe gehört
dazu. Nähe auch. In dieser
Ausgabe von HERZ & LIE-
BE geht es deshalb nicht um
Kitsch, nicht um Gesten und
nicht um perfekte Bilder. Es
geht um das, was Menschen
trägt, wenn der Alltag anspruchsvoll
wird: um Vertrauen,
um Berührung, um
das Gefühl, gesehen zu werden,
und um die Hoffnung,
dass Lebensfreude auch dort
ihren Platz behalten darf, wo
Unsicherheit eingezogen ist.
Wer mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung
lebt oder
einen Menschen an seiner
Seite hat, der betroffen ist,
weiß, wie sehr sich der Blick
auf das Leben verändern
kann. Manches wird vorsichtiger,
manches bewusster,
manches kostbarer. Gerade
dann gewinnen Augenblicke
an Bedeutung, die nach außen
klein wirken und innerlich
viel bewegen: ein gutes
Gespräch, ein gemeinsamer
Weg, ein verständnisvoller
Blick, ein Moment der Ruhe,
in dem man nicht funktionieren
muss.
Mit HERZ & LIEBE möchten
wir diesen Erfahrungen
Raum geben. Nicht laut, nicht
belehrend, nicht mit schnellen
Versprechen, sondern in
einer Sprache, die einordnet
und begleitet. Wir wollen
zeigen, dass Lebensqualität
nicht nur aus Befunden und
Begriffen besteht, sondern
auch aus Beziehung, Zuversicht
und der Erlaubnis, das
eigene Leben weiter als etwas
Wertvolles zu begreifen.
Gerade der Frühling erinnert
uns daran, dass Nähe oft leise
beginnt. Mit Licht. Mit Luft.
Mit einem Aufatmen. Vielleicht
auch mit dem Mut, wieder
aufeinander zuzugehen.
Nicht alles wird dadurch einfacher.
Aber manches wird
menschlicher. Und das kann
einen Unterschied machen.
Vielleicht berührt Sie in diesem
Magazin nicht jede Seite
gleich. Aber vielleicht gibt
es einen Gedanken, ein Bild
oder eine Formulierung, die
bleibt. Einen Satz, der entlastet.
Eine Perspektive, die Mut
macht, Fragen auszusprechen.
Oder einfach das gute
Gefühl, mit einem sensiblen
Thema nicht allein zu sein.
Wenn Herzen sich berühren,
entsteht nicht automatisch
Leichtigkeit. Aber es kann etwas
entstehen, das oft genauso
wichtig ist: Verbundenheit.
Und manchmal beginnt
genau dort ein neuer Zugang
zum Alltag.
Ich danke Ihnen herzlich,
dass Sie sich Zeit für diese
Ausgabe nehmen.
Herzlichst
Ihr Matthias Jung und das
GUT ZUM HERZ-Team
2
GLEICH VORWEG
Ich bin Betroffener, kein Arzt
oder Heilpraktiker, und verfüge
über keine medizinische
Ausbildung. Vor etwa
20 Jahren erlitt ich einen
Herzinfarkt und lebe
seitdem mit einer koronaren
Herzerkrankung.
Im Jahr 2004 wurde bei
mir das „Metabolische
Syndrom“ diagnostiziert.
Seitdem beschäftige
ich mich intensiv mit den
Risikofaktoren, die zu diesem
Krankheitsbild beitragen.
Nach Einschätzung meiner behandelnden
Ärzte kann eine gute
Kontrolle des metabolischen Syndroms
das Risiko für einen weiteren
Herzinfarkt verringern. Zusätzlich wird
von ärztlicher Seite betont, dass die Reduktion
von Stress das allgemeine Wohlbefinden
fördern und sich positiv auf die
Lebensqualität auswirken kann.
Allen, die von diesen Erkrankungen betroffen
sind, sollte bewusst sein, dass eine vollständige
Genesung meist nicht möglich ist. Medikamente
bleiben in der Regel notwendig, und die kontinuierliche
Arbeit an den persönlichen Risikofaktoren
begleitet einen dauerhaft.
Wenn ich hier über medizinische Aspekte schreibe
oder spreche, gebe ich sinngemäß die Aussagen
meiner behandelnden Ärzte wieder. Ich erteile
keine medizinischen Ratschläge und gebe keine
Versprechen hinsichtlich einer Heilung oder Verbesserung
des
Gesundheitszustandes
ab.
Mein Ziel ist es,
meinen persönlichen
Weg zu schildern:
was mir geholfen
hat und was bei mir
weniger wirksam war.
Darüber hinaus stellen wir
Produkte und Dienstleistungen
vor, die den Alltag mit dieser Erkrankung
erleichtern oder angenehmer
gestalten können.
Viele Maßnahmen, die bei bestehenden
Herzerkrankungen angewendet werden, können
nach ärztlicher Erfahrung auch zur Förderung
der Herzgesundheit beitragen. Es handelt sich hierbei
jedoch um individuelle Erfahrungen, die nicht
verallgemeinert werden können und keinesfalls
eine ärztliche Beratung ersetzen.
WICHTIG: GUT ZUM HERZ ist für seine Community
kostenfrei. Zur Finanzierung werden im Magazin
Produkte und Dienstleistungen vorgestellt, die
klar und transparent im blauen Rahmen als »WER-
BUNG« oder »ADVERTORIAL« gekennzeichnet
sind. Unsere eigene Meinung bleibt davon unbeeinflusst.
Ihr Matthias Jung
Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss hier.
Impressum
»Das Themenmagazin HERZ & LIEBE« ist ein Projekt vom JUNG & JUNG Verlag und wird veröffentlicht auf den Portalen von eMagazin.digital
JUNG & JUNG Verlag GbR | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main | Telefon: 0 60 27 – 97 97 60 | Telefax: 0 60 27 – 97 97 -61
E-Mail: office@jungundjungverlag.de | Rechtsform: JUNG & JUNG GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) Umsatzsteuer-ID: DE 322021744
Herausgeber und verantwortlicher Dienstanbieter (§ 5 DDG): Matthias Jung | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main
Verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV / Presserecht (V.i.S.d.P.): Matthias Jung | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main
Ideen, Inszenierung, Layout und technische Umsetzung: JUNG & JUNG Verlag | Fotos: Matthias Jung, Tina Jung, 123RF und Envato
Verantwortlich für den Anzeigenteil: Matthias Jung | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main
Erstveröffentlichung am 05. April 2026 | Alle Rechte vorbehalten.
3
DIE ÜBERSICHT FÜR DIESES MAGAZIN
08. WENN HERZEN SICH BERÜHREN
Zwischen Herzklopfen und Herzensruhe
06. GUT ZUM HERZ - MENSCHEN
bei Social-Media und Co.
Inhalt
18.
DAS HERZ & LIEBE FORUM
Das Podcast-Meetup zum Themenmagazin
Informationen
02. EDITORIAL
Wir freuen uns, dass Sie uns als
Leserin und als Leser in dieser
Ausgabe besuchen
03. IMPRESSUM
Im Impressum gibt es viele
rechtliche Informationen zu
dieser Ausgabe
03. GLEICH VORWEG
Ich bin Betroffener, kein Arzt oder
Heilpraktiker, warum das von Bedeutung
ist, mehr auf dieser Seite
04. INHALT
Hier gibt es einen schnellen
Überblick über die Inhalte in
dieser Ausgabe
24. ZWISCHEN NORDSEE UND OSTSEE
Eine Reise zu Küstenorten Promenaden und HERZENSORTE-Momenten am Meer
4
Das HERZ & LIEBE Tagebuch
32. NÄHE NEU ZULASSEN – NACH EINER HERZERKRANKUNG
Vertrauen und Lebensfreude mit einer Herzerkrankung
36. KOLUMNE – LIEBE UND ICH
Früher war Nähe einfacher – heute ist sie vielleicht bewusster
Viel Platz für spannende Ideen!
5
100
GUT ZUM HER
auf der Fanpage be
Facebook-Gruppe u
WERBUNG
00
Z - Menschen
i Facebook, in der
nd bei Instagram!
HerzAktiv | TITELTHEMA – WENN HERZEN SICH BERÜHREN
HERZ
&
Liebe
Ausgabe Frühling 2026
Wenn Herzen sich berühren
von Matthias Jung
Zwischen Herzklopfen und Herzensruhe
8
GUT ZUM HERZ
HERZENSORTE
Selfie Point
Ein Augenblick aus
erwachendem Licht
Wenn der Frühling die Welt
mit seinem ersten warmen
Atem berührt, beginnt
eine Zeit des Aufbruchs.
Das sanfte Leuchten über
dem Meer, das Spiel aus
Wind und Weite, und die
Freude, die wir in einem
einzigen bewussten
Moment finden – all das
formt eine Jahreszeit, die
uns öffnet und verbindet.
Seit jeher suchen
Menschen im Frühling
nach neuen Impulsen: in
langen Spaziergängen,
im Licht, das die Haut
weckt, und in kleinen
Ritualen, die Herz und
Sinne beleben. Die Natur
hebt die Stimme wieder an
– und in diesem Erwachen
liegt eine Einladung: zum
Durchatmen, zum Staunen,
zum bewussten Innehalten.
Entdecken Sie die Kraft
des Neubeginns am
HERZENSORTE Selfie
Point im GUT ZUM HERZ
Frühling 2026.
Manche Orte haben eine
besondere Eigenschaft:
Sie lassen uns kurz stehen
bleiben. Nicht, weil dort etwas
„Spektakuläres“ passieren
muss, sondern weil ein Blick,
eine Geste oder ein kleines
Symbol genügt, um einen Moment
bewusst wahrzunehmen.
Genau daraus ist die Idee der
Meine HERZENSORTE | Selfie
Points entstanden: markierte
Fotopunkte, an denen Sie ein
Bild machen können – als Erinnerung,
als Gruß, als kleine
Postkarte an sich selbst oder
an Menschen, die Ihnen nahestehen.
Dabei geht es nicht um Perfektion
und schon gar nicht um
Selbstdarstellung. Es geht um
eine einfache, alltagstaugliche
Handlung: hinfahren, kurz anhalten,
Foto machen. Wer möchte,
teilt das Bild – wer nicht,
nimmt es einfach mit. So wird
aus einem Ausflug ein greifbarer
Moment.
Was ein „Selfie Point“ bei uns
bedeutet
Ein Selfie Point ist in diesem
Format kein Trendwort, sondern
eine praktische Abkürzung:
ein Ort, an dem das Fotografieren
ausdrücklich erwünscht ist.
Häufig steht dort ein Herzmotiv,
manchmal ist es eine kleine Installation,
manchmal eine Perspektive,
die sich für ein Foto
besonders eignet. Wichtig ist:
Der Ort ist gut auffindbar, sicher
erreichbar und für Besucher geeignet.
Die Idee gehört in den HerzAktiven
Teil von GUT ZUM HERZ:
HerzAktiv meint nicht Leistung,
sondern Alltag in Bewegung,
Begegnung, Ruhe und Genuss.
Ein Selfie Point ist dabei kein
„Gesundheitsversprechen“, sondern
ein Anlass, unterwegs zu
sein, sich zu orientieren, die
Umgebung wahrzunehmen und
– wenn es passt – miteinander
ins Gespräch zu kommen.
Warum wir uns beispielhaft
für Fehmarn entschieden
haben
Als zauberhaftes Beispiel haben
wir uns bewusst für Fehmarn
entschieden – genauer: den
Yachthafen in Burgtiefe. Dieser
9
Ort ist ein guter Start, weil er vieles
vereint, was ein Selfie Point leisten
soll: Er ist klar verortet, leicht
zugänglich, und er bietet eine Kulisse,
die ohne Inszenierung wirkt.
Wasser, Boote, Himmel und Weite
schaffen einen Bildmoment, der
nicht laut sein muss, um im Gedächtnis
zu bleiben.
Fehmarn steht damit exemplarisch
für das Prinzip dieses Formats:
Ein Selfie Point ist kein Ersatz
für eine Reise, sondern ein
Impuls, die Reise zu machen –
oder die eigene Umgebung neu zu
entdecken.
Wer an der Hafenkante steht,
merkt schnell, dass es hier nicht
um „das perfekte Foto“ geht. Es
reicht, kurz da zu sein, die Luft zu
spüren und diesen Moment mitzunehmen.
Ein Foto als kleine Erzählung
Ein Bild ist schnell gemacht. Interessant
wird es, wenn ein Foto
mehr ist als ein Schnappschuss.
Darum empfehlen wir eine einfache
Dreierregel für den Text dazu
– klar, knapp und ohne Pathos:
1. Wo war das? (Ort nennen)
2. Was ist der Moment? (Wind,
Licht, Begegnung, Ruhe)
3. Warum bleibt er? (ein Satz,
nicht mehr)
So entsteht eine Mini-Erzählung,
die lesbar bleibt. Wer ein Bild teilt,
hilft anderen, Orte einzuordnen –
nicht als Bewertung, sondern als
Erfahrung.
So machen Sie mit – schlicht
und ohne Aufwand
Schritt 1: Selfie Point besuchen.
Schritt 2: Foto machen – allein
oder gemeinsam.
Schritt 3: Wenn Sie möchten, teilen
Sie es in Social Media oder in
Ihrer Community – mit #HER-
ZENSORTE und Markierung von
GUT ZUM HERZ.
Wichtig ist: Dieses Format ist
freiwillig. Es gibt keine Rankings,
keine „Bestenliste“, keine medizinischen
Aussagen. Wer das Foto
nur für sich behält, ist genauso
dabei.
Von der Insel
bis zum
Mittelgebirge:
warum die
Mischung zählt
Das Spannende an
den Selfie Points
ist ihre Vielfalt.
Manche liegen
am Wasser, andere
mitten in einer
Stadt. Einige sind
Aussichtspunkte,
andere Plätze, an
denen man zufällig
vorbeikommt. Diese
Mischung ist Absicht:
Das Format
soll nicht nur für
große Reisepläne
funktionieren, sondern
auch für das
kleine Unterwegssein
am Wochenende.
Gleichzeitig ist
die Idee so gebaut,
dass sie sich über
das Jahr weiterentwickeln
kann. In der Frühlingsausgabe
steht das Herzmotiv
im Mittelpunkt. In den weiteren
Jahreszeiten kann das „Motiv der
Ausgabe“ wechseln: im Sommer
ein Urlaubsblick, im Herbst ein
Genussmoment, im Winter ein
Ruhepunkt. Entscheidend bleibt
die Mechanik: ein Ort, ein Bild, ein
Moment.
Fehmarn konkret: eine Route,
die ohne Druck funktioniert
Blick auf den HERZENSORTE‐Selfie‐Point
am Wasser von Fehmarn
Vor Ihnen steht ein großes, herzförmiges Kunstobjekt,
dicht gefüllt mit farbigen Liebesschlössern, die im
Sonnenlicht schimmern. Dahinter öffnet sich der
Blick auf den Hafen, ruhiges Wasser, Boote und einen
hölzernen Aussichtsturm, der sich klar gegen den
Himmel abzeichnet. Ein Ort, der sofort Emotion weckt
– und wie geschaffen ist für einen Moment, den man
festhalten möchte.
Wer Fehmarn als Hauptakt wählt,
muss nicht „alles“ sehen. Es reicht,
sich Zeit für wenige Stationen zu
nehmen. Der Yachthafen Burgtiefe
eignet sich als Start, weil er gut
erreichbar ist. Von dort aus kann
man – je nach Tagesform – einen
Spaziergang entlang der Promenade
einbauen, sich eine Bank
mit Blick aufs Wasser suchen oder
in der Umgebung einen kurzen
Stopp einlegen. Der Mehrwert
entsteht nicht durch Kilometer,
sondern durch den klaren Rahmen:
„Ich bin hier, ich nehme diesen
Moment mit.“
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Hilfreich ist ein einfacher Rhythmus:
ankommen, kurz schauen,
dann erst losgehen. Wer mag,
setzt sich zehn Minuten an den
Rand des Hafens und beobachtet,
wie sich Licht und Wind verändern
– oft entsteht genau dann
das stimmigste Bild. Und wenn
der Tag mehr nach Bewegung ist,
reicht schon eine kleine Runde,
um den Kopf frei zu bekommen
und den Selfie Point als ruhigen
Fixpunkt mitzunehmen.
Wenn Sie das Foto machen, achten
Sie auf das, was im Bild mitschwingt:
Ist es der Wind im Gesicht?
Ist es die Ruhe, obwohl
Menschen vorbeigehen? Ist es
das gemeinsame Lachen, weil der
Auslöser zu früh gedrückt wurde?
Genau diese unperfekten Details
machen Bilder glaubwürdig.
Zusammenarbeit mit Orten:
seriös, transparent, ohne
Missverständnisse
Selfie Points lassen sich nicht nur
besuchen, sie lassen sich auch gemeinsam
entwickeln. Für Orte,
Kommunen oder Betreiber kann
das interessant sein, wenn sie einen
klaren, freundlichen Anker
für Besucher schaffen wollen.
Dafür braucht es Transparenz:
Ein Selfie Point ist
zunächst ein Mitmach-Ort.
Eine
mögliche „HER-
ZENSORTE-Zertifizierung“
wäre
– falls Sie sie anbieten
– ein separates
Verfahren mit
nachvollziehbaren
Kriterien, klarer
Kennzeichnung
und ohne Vermischung
mit redaktionellen
Inhalten.
© Tourismus-Service Fehmarn
Entscheidend ist,
dass ein solches
Format nicht übertreibt.
Es geht nicht
darum, einem Ort
eine medizinische
Wirkung zuzuschreiben.
Es geht
um Orientierung,
Erlebnisqualität
und Community-
Beteiligung. Das ist
journalistisch sauber
und für Leser
nachvollziehbar.
Fehmarn als „Hauptakt“: was
den Ort so anschlussfähig
macht
Der Yachthafen in Burgtiefe ist
nicht nur eine hübsche Kulisse,
sondern auch ein Ort mit klarer
Infrastruktur. Parkplätze, Wegeführung,
Gastronomie und der
Blick aufs Wasser sorgen dafür,
dass man den Selfie Point unkompliziert
in einen Tagesplan einbauen
kann – egal ob Sie bewusst früh
starten oder erst am Nachmittag
ankommen. Für das Format ist das
entscheidend: Ein Selfie Point soll
nicht „noch ein Programmpunkt“
sein, sondern ein leicht erreichbarer
Fixpunkt, der den Ausflug
strukturiert.
Wenn Sie Ihren Besuch planen,
hilft eine einfache Frage: „Was
soll der Tag sein – eher ruhig oder
eher lebendig?“ Wer Ruhe sucht,
kommt oft morgens besser an.
Wer gern Menschen beobachtet,
findet später mehr Bewegung im
Hafen. Beides ist legitim. Das Foto
entsteht nicht durch die Uhrzeit,
sondern durch Aufmerksamkeit:
Licht, Wind, Geräusche, die Weite
über dem Wasser.
Fototipp ohne Technikstress
Viele Menschen glauben, sie
bräuchten für ein gutes Bild ein
besonderes Handy oder eine Kamera.
Für dieses Format ist das
Gegenteil hilfreich: Weniger Technik,
mehr Moment. Drei kleine
Tipps reichen:
• Perspektive wählen: Stellen
Sie sich so, dass das Herzmotiv
und die Umgebung gemeinsam
im Bild sind.
• Ein Schritt zurück: Oft wirkt
das Foto ruhiger, wenn nicht
nur das Gesicht, sondern auch
der Ort sichtbar bleibt.
• Zwei Varianten: Ein Bild mit
Menschen, eins ohne – so haben
Sie beides: Erinnerung
und Kulisse.
Wenn Sie andere Personen fotografieren,
achten Sie auf Rücksicht
und Privatsphäre. In öf-
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fentlichen Bereichen gilt: Nicht
jeder möchte auf Bildern landen.
Ein kurzer Blickkontakt oder ein
Schritt zur Seite verhindert Missverständnisse.
HerzAktiv heißt: unterwegs
sein – ohne Leistungsdruck
Wir verwenden „HerzAktiv“ bewusst
nicht als Fitness-Versprechen.
Es geht nicht darum, etwas
„leisten“ zu müssen. HerzAktiv
bedeutet: den Tag so gestalten,
dass Bewegung, Begegnung, Ruhe
oder Genuss Platz haben. Ein Selfie
Point ist dafür ein guter Anker,
weil er einen Anlass schafft, überhaupt
loszugehen. Ob das ein
Spaziergang von zehn Minuten
ist oder ein ganzer Tagesausflug,
bleibt Ihre Entscheidung.
Wer mit gesundheitlichen Einschränkungen
unterwegs ist, kann
das Format ebenfalls nutzen – allerdings
mit gesundem Realismus.
Planen Sie Pausen ein, wählen Sie
Wege, die zu Ihnen passen, und
nehmen Sie Unterstützung in Anspruch,
wenn Sie sie brauchen.
Das ist kein medizinischer Rat,
sondern eine praktische Reiseerfahrung:
Ein guter Ausflug berücksichtigt
die eigene Tagesform.
Die Rolle der Community:
Erfahrung statt Bewertung
Uns ist wichtig, dass aus den Selfie
Points keine „Top-Listen“-Kultur
wird. Es geht nicht darum, Orte
gegeneinander auszuspielen. Was
uns interessiert, sind Erfahrungen:
Was macht den Moment vor
Ort aus? Was war überraschend?
Was hat gut funktioniert? Genau
hier entsteht Mehrwert für Leser:
Aus vielen kleinen Perspektiven
wird ein Gesamtbild, das Orientierung
bietet.
Wer ein Foto teilt, kann das mit
einer einfachen, glaubwürdigen
Tonalität tun. Ein Satz reicht oft
völlig: „Fehmarn, Burgtiefe: viel
Wind, viel Weite.“ Oder: „Juist:
kurz still geworden, obwohl viel
los war.“ Solche Mini-Sätze sind
stärker als jede Übertreibung.
Ein Format für vier
Jahreszeiten – ohne sich zu
verbiegen
In der Frühlingsausgabe steht
„Wenn Herzen sich berühren“ im
Mittelpunkt. Das Herzmotiv ist
dafür das offensichtliche Bildsymbol.
Für die weiteren Ausgaben
kann das Format mitwandern,
ohne den Namen zu verlieren.
Entscheidend ist nur, dass Sie das
jeweilige Motto klar benennen:
• Sommer: „Urlaubsmoment“ –
Wasser, Weite, Leichtigkeit.
• Herbst: „Genussmoment“ –
Märkte, Wege, Farben, kleine
Rituale.
• Winter: „Ruhemoment“ – stille
Plätze, Licht, klare Luft.
So bleibt „Selfie Point“ als Rubrik
stabil, während die Bildidee
pro Ausgabe eine neue Farbe bekommt.
Das hilft auch in der Redaktion:
Sie müssen nicht jedes
Mal neu erklären, was ein Selfie
Point ist. Sie erklären nur, welches
Motiv im Fokus steht.
Warum Fehmarn als Start auch
journalistisch sinnvoll ist
Ein Format braucht einen Einstieg,
der gleichzeitig exemplarisch und
konkret ist. Fehmarn erfüllt beides.
Exemplarisch, weil Küste und
Hafen für viele Menschen ein vertrautes
Bild sind. Konkret, weil
Burgtiefe einen eindeutigen Anlaufpunkt
bietet. Für Leser ist das
wichtig: Es ist leichter, ein neues
Format zu verstehen, wenn man
sofort einen Ort vor Augen hat,
den man sich vorstellen kann.
Für eine Magazinreportage lässt
sich Fehmarn außerdem gut erzählen:
Anreise, erster Blick auf
den Hafen, die Geräuschkulisse,
Begegnungen, kurze Beobachtungen.
Das ist nicht „groß“, aber
genau deshalb glaubwürdig. Ein
Selfie Point ist kein spektakuläres
Ereignis – er ist ein kleiner Anlass,
aus dem eine Geschichte werden
kann.
Zusammenarbeit mit Orten:
so bleibt es sauber und
nachvollziehbar
Wenn Sie das Format ausbauen,
wird früher oder später die Frage
auftauchen: Wie können Orte mitmachen
– und was heißt „Zertifizierung“?
Die Antwort sollte immer
transparent bleiben:
1. Selfie Point ist eine offene
Mitmachmarke: Ein Ort ist
dabei, wenn er als Fotopunkt
funktioniert, auffindbar ist
und die Regeln akzeptiert (QR,
Hinweis, respektvolle Nutzung).
2. Zertifizierung ist eine optionale
Qualitätsstufe – aber
nur, wenn Kriterien, Verfahren,
Geltungsdauer und Kennzeichnung
klar sind.
3. Redaktion und Kooperation
bleiben getrennt: Ein redaktioneller
Beitrag beschreibt,
was ist. Eine Kooperation wird
erkennbar gekennzeichnet.
So schützt man das Format vor
falschen Erwartungen. Und so
bleibt es auch rechtlich sauber: Es
gibt keine gesundheitlichen Wirkversprechen,
keine Heilbehauptungen
und keine unzulässigen
Aussagen. Es geht um Orte, Orientierung
und Teilnahme – und um
die Einladung, bewusst einen Moment
festzuhalten, ohne daraus
mehr zu machen, als es ist.
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13
Ein kleiner Vorschlag für die
Umsetzung vor Ort
Wenn ein Ort offiziell teilnehmen
will, hilft eine einfache, unaufgeregte
Beschilderung: Titel, QR-
Code, eine kurze Erklärung („Foto-Ort“)
und ein knapper Hinweis
zu Rücksicht und Datenschutz.
Mehr braucht es nicht. Je ruhiger
das Schild, desto eher wird es akzeptiert
– auch von Menschen, die
mit Social Media wenig anfangen
können.
Wer möchte, kann zusätzlich mit
präzisen Standortangaben arbeiten
(z. B. Koordinaten oder drei-
Wörter-Adressen). Das ist besonders
dort hilfreich, wo ein Selfie
Point nicht an einer Straße liegt,
sondern an einem Aussichtspunkt
oder am Rand eines Weges. Auch
hier gilt: Es ist ein Service für Or
entierung, keine „Technikshow“.
Die Einladung
Vielleicht ist das der Kern: Diese
Selfie Points sind eine Einladung,
Deutschland in kleinen Etappen
zu entdecken. Nicht als Wettbewerb,
nicht als „Challenge“, sondern
als Sammlung von Momenten.
Fehmarn ist der Auftakt. Die
übrigen Orte sind Türen in andere
Landschaften – Küste, Mittelgebirge,
Städte, Seen. Sie entscheiden,
welche Tür Sie als Nächstes
öffnen.
Mini-Guide: So nutzen Sie die
Liste der 26 Orte
Wenn Sie sich fragen, womit Sie
anfangen sollen, hilft eine pragmatische
Auswahl: Nehmen Sie
einen Ort, der zu Ihrer aktuellen
Stimmung passt. Küste und Inseln
eignen sich, wenn Sie Weite
suchen. Städte passen, wenn Sie
kurze Wege und Infrastruktur
bevorzugen. Seen und Aussichtspunkte
sind gut, wenn Sie Natur
mit einem klaren Ziel verbinden
möchten. Und wenn Sie den Selfie
Point in eine Reise einbauen,
setzen Sie ihn bewusst an den Anfang
oder ans Ende: als Startsignal
(„Jetzt beginnt der Tag“) oder als
Abschluss („Das nehme ich mit“).
Für das Magazin behalten wir die
Liste als wiederkehrendes Element
bei. Sie ist bewusst knapp
gehalten, damit Sie nicht lesen
müssen, sondern losgehen können.
Die Details finden Sie über
den QR-Code – und vor Ort im
eigenen Tempo.
Hinweis zur Sprache
Wir nutzen den Begriff „Selfie
Point“, weil er kurz ist und im
Tourismus inzwischen verbreitet.
Gemeint ist immer dasselbe: ein
Fotopunkt, an dem ein Bild ausdrücklich
erwünscht ist. Wer das
Wort „Selfie“ nicht mag, kann es
gedanklich einfach durch „Herzfoto“
ersetzen. Wichtig ist nicht
der Begriff, sondern der Moment.
Und noch ein praktischer Tipp:
Nehmen Sie sich vor dem Foto 5
Sekunden Zeit. Einmal tief durchatmen,
Blick in die Umgebung,
dann erst auslösen. Diese kleine
Pause macht aus einem Bild einen
Erinnerungsmoment.
Die 26 Meine HERZENSORTE
Selfie Points (Auswahl)
1. Fehmarn – Yachthafen in
Burgtiefe
2. Juist – Strandpromenade
3. Hennigsdorf – Innenstadt
4. Wolfsburg – am Wasserspiel
in der mittleren Porschestraße
5. Magdeburg – Elbauenpark
6. Bramsche – am Hasesee
7. Arnsberg – Schlossberg
8. Bergisch Gladbach – Marktplatz
9. Schwalmtal – Rainrod
10. Bad Honnef – am Kirchplatz
11. Ehrenberg – oberhalb Mariengrotte
Wüstensachsen
12. Bad Salzungen – am Burgsee
13. Schöneck – IFA Hotel & Ferienpark
14. Saarbrücken – Innenstadt
15. Görauer Anger – zwischen
Görau und Thurnau
16. Hof – Untreusee
17. Fichtelgebirge – Wunsiedel
18. Frankenthal – auf dem Rathausplatz
19. Ober-Kainsbach – Reichelsheim
im Odenwald
20. Mückenloch – nach Dilsberg
21. Absberg – Herz-Aussichtspunkt
Brombachsee
22. Pforzheim – Weisenhauserplatz
23. Bodenmais – im Herzen des
Bayerischen Waldes
24. Sasbachwalden – am Hörchenberg
25. Kappelrodeck-Waldulm –
Weinwanderrundweg
26. Tannheimer Tal – Blick auf
den Haldensee
Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen
und Ihren HERZENSORTE-
Moment mit uns teilen.
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Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.
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Ihr Logo
HERZ
&
Liebe
HERZ
&
Liebe
H
erz-Kreislauf-Erkrankungen
verändern nicht nur
Werte, Arzttermine und
Gewohnheiten. Sie berühren oft
auch das, worüber viele nur zögerlich
sprechen: Nähe, Partnerschaft,
Intimität, Unsicherheit
und das Vertrauen in den eigenen
Körper. Genau dort setzt unser
Podcast-Meetup im JUNG & JUNG
STUDIO an. Es möchte das Thema
nicht größer machen, als es ist,
ihm aber den Raum geben, den es
verdient.
Worum es in diesem Gespräch
geht
Viele Betroffene erleben nach einer
Diagnose, nach einem Herzereignis
oder im Umgang mit
Bluthochdruck nicht nur medizinische
Fragen, sondern auch
einen veränderten Blick auf den
Alltag. Was ist noch selbstverständlich?
Was fühlt sich sicher
an? Wie spricht man mit dem
Partner oder der Partnerin über
das, was sich verändert hat? Und
wie gelingt es, zwischen berechtigter
Vorsicht und unnötiger
Angst zu unterscheiden? Genau
solche Fragen stehen im Mittelpunkt
dieses Gesprächs.
Bewusst als einzelnes Format
Das Podcast-Meetup ist bewusst
als einzelnes, konzentriertes
Format gedacht. Nicht als endlose
Reihe, nicht als Überangebot,
sondern als gut vorbereiteter Gesprächsraum.
Denn sensible Themen
gewinnen nicht automatisch
an Tiefe, nur weil man sie immer
weiter ausrollt. Manchmal ist ein
gutes Gespräch wertvoller als viele
lose Formate. Entscheidend ist,
dass die richtigen Perspektiven
zusammenkommen und das Thema
ernst genommen wird, ohne
es unnötig aufzublasen.
Was im JUNG & JUNG STUDIO
wichtig ist
Im JUNG & JUNG STUDIO möchten
wir unterschiedliche Blickwinkel
zusammenführen. Dazu
gehören die medizinische Einordnung
ebenso wie persönliche
Erfahrungen und die Lebensrealität
von Menschen, deren Herz
im Alltag mehr Aufmerksamkeit
verlangt. Es geht nicht um
spektakuläre Aussagen, nicht um
Tabubruch um des Effekts willen
und auch nicht um private
Grenzüberschreitungen. Es geht
um Orientierung, um Sprache
und um die Frage, wie ein Thema
sichtbar werden kann, das viele
betrifft, aber oft nur am Rand
vorkommt.
Mehr als Befunde und Risiken
Gerade bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
wird viel über Befunde,
Medikamente und Risiken
gesprochen. Deutlich seltener
geht es um das, was zwischen
Diagnose und Alltag liegt: um
Rückzug, Scham, Unsicherheit,
Partnerschaft und die leise Frage,
ob Nähe noch dieselbe Selbstverständlichkeit
haben darf wie früher.
Genau deshalb ist dieses Meetup
wichtig. Es schafft einen Rahmen,
in dem nicht bewertet, sondern
eingeordnet wird. Und in dem
deutlich werden darf, dass Lebensqualität
mehr umfasst als
Werte auf Papier.
18
WERBUNG
Warum dieses Thema zu GUT ZUM HERZ passt
Für uns ist dieses Gespräch auch ein journalistisches Signal.
GUT ZUM HERZ möchte Themen nicht nur dann
aufgreifen, wenn sie laut, technisch oder leicht vermarktbar
sind. Uns interessieren auch die Fragen, die
im echten Leben Gewicht haben. HERZ & Liebe gehört
dazu. Denn wenn Menschen mit einer Herz-Kreislauf-
Erkrankung sich neu orientieren müssen, betrifft das
nicht nur Belastbarkeit und Behandlung, sondern oft
auch das Gefühl von Nähe, Sicherheit und Selbstverständlichkeit.
Die Fortsetzung des Basisbeitrags
Das Podcast-Meetup knüpft direkt an den Basisbeitrag
dieses Themenblocks an. Es setzt nicht noch einmal
bei den Grundlagen an, sondern führt die Gedanken
weiter. Was passiert, wenn der Körper nicht mehr nur
Hintergrund ist, sondern mitredet? Wie verändert das
den Blick auf Beziehung, Intimität und Lebensfreude?
Welche Rolle spielen Offenheit, Rücksicht und ehrliche
Gespräche? Und warum ist es so entlastend, wenn ein
Thema nicht länger zwischen Scham und Schweigen
verschwindet?
Warum wir dieses Format bewusst so setzen
Ein einzelnes Podcast-Meetup hat für dieses Thema
einen Vorteil: Es bündelt Aufmerksamkeit. Statt viele
Unterthemen nebeneinanderzustellen, verdichtet es
das Wesentliche in einem klaren Gesprächsanlass. Das
schützt auch vor Überforderung. Leserinnen und Leser
sollen nicht das Gefühl bekommen, mit immer neuen
Inhalten konfrontiert zu werden. Sie sollen merken:
Dieses Thema wird ernst genommen, aber nicht künstlich
vergrößert.
Zwischen Magazin, Website und Community
JUNG & JUNG STUDIO produziert
crossmediale Gesprächsformate: Podcast
& Podcast-Meetup für tiefgehende
Gespräche, Film für visuelle Erzählungen,
Adboards für Austausch und Media für
digitale Kanäle.
Professionelle Moderation bringt
Experten, Betroffene und Unternehmen
zusammen – wissenschaftlich fundiert,
emotional authentisch, wirtschaftlich
relevant. Jedes Format erreicht seine
Zielgruppe dort, wo sie am liebsten
konsumiert – mobil, visuell oder digital.
So entsteht maximale Reichweite aus
einem Gesprächskonzept. Durch gezielte
Themenauswahl und formatbegleitende
Materialien setzt jede Diskussion
nachhaltige Impulse und wirkt langfristig
nach.
Von HERZENSORTE bis Karriere-
Themen: Unternehmen und
Communities zeigen hier ihre Kompetenz
durch authentische Gespräche statt
klassische Werbung. Live-Sessions
werden fortlaufend auf Social Media
angekündigt – Zuschauer stellen Fragen
und gestalten den Dialog aktiv mit.
„Wo andere werben, führen
wir Gespräche. Wo andere
senden, schaffen wir
Dialog.“
KONZEPT·MEDIA·PODCAST
Zugleich kann ein solches Gespräch eine Brücke schlagen
– zwischen Magazin, Website, Community und
persönlicher Erfahrung. Es macht sichtbar, dass HERZ
& Liebe kein Randthema ist, sondern ein ernstzunehmender
Teil von Lebensqualität. Und es zeigt, dass gute
Einordnung nicht kalt sein muss. Sie darf menschlich
sein, ohne ungenau zu werden. Sie darf offen sein,
ohne Grenzen zu verwischen. Und sie darf Fragen
zulassen, die im Praxisalltag oft keinen eigenen Platz
finden. Genau dafür soll dieses Meetup Raum geben.
Inhalte mit Haltung
19
HERZ
&
...Nähe
Die Deutsche Herzstiftung
leistet einen wertvollen Beitrag
im Kampf gegen Herz-
Kreislauf-Erkrankungen, die
in Deutschland die häufigste
Todesursache darstellen. Ihre
Arbeit konzentriert sich auf
Aufklärung, Prävention und
Forschung. Durch gezielte
Informationskampagnen hilft
sie, das Bewusstsein für Risiken
wie Bluthochdruck und
ungesunde Lebensweise zu
schärfen.
Unterstützen Sie die
Arbeit der Deutschen
Herzstiftung e.V.
Zudem fördert sie Forschungsprojekte,
die innovative
Behandlungsmethoden
entwickeln und somit die Herzmedizin
voranbringen. Jeder
Beitrag stärkt diese Mission:
Indem wir die Deutsche Herzstiftung
unterstützen, tragen
wir dazu bei, Leben zu retten,
die Lebensqualität vieler
Menschen zu verbessern und
die Herzgesundheit in unserer
Gesellschaft zu fördern. Es ist
eine Investition in die Zukunft
– für uns alle.
Werden Sie Mitglied und
unterstützen die Arbeit der
Deutschen Herzstiftung e.V.
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22
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in Deutschland jedes Jahr einen
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23
HerzAktiv | HERZENSORTE Tour
Zwischen Nordsee
und Ostsee
Eine Reise zu Küstenorten, Promenaden und
HERZENSORTE-Momenten am Meer
von Matthias Jung
Eine Reise zwischen Nordsee und Ostsee ist die ideale Bühne, um
HERZENSORTE erlebbar zu machen – und mit Juist beginnt sie an einem Ort,
der Ruhe, Weite und Promenadengefühl auf besondere Weise verbindet. Im
Zentrum steht die Strandpromenade der Nordseeinsel als Sinnbild dafür, wie
Küste, Bewegung und bewusste Momente zusammenwirken.
Mit Juist beginnt eine Idee,
die mehr sein kann als
ein einzelner Ausflug.
Die Strandpromenade der Nordseeinsel
steht für Weite, Wind,
klare Luft und das Gefühl, dass ein
Ort den eigenen Takt verändert.
Wer dort ankommt, merkt schnell,
dass es nicht viel braucht: ein Blick
aufs Meer, ein kurzer Weg entlang
der Promenade, ein Foto, das den
Moment festhält. Genau darin
liegt der Reiz dieser Route zwischen
Nordsee und Ostsee.
HerzAktiv ohne Eile
Für GUT ZUM HERZ ist das kein
touristischer Pflichtkatalog, sondern
ein HerzAktiv-Format mit
eigener Haltung. Es geht nicht darum,
möglichst viele Orte in kurzer
Zeit abzuhaken.
Es geht um bewusst gewählte Stationen,
an denen man innehält,
schaut und ein Stück Küste mitnimmt.
Juist setzt dafür den richtigen
Auftakt. Die Insel steht nicht
für Tempo, sondern für Ruhe,
Horizont und das Gefühl von Ankunft.
Fehmarn als zweiter Pol
Fehmarn bildet dazu einen zweiten
Pol. Der Yachthafen in Burgtiefe
erzählt eine andere Küstengeschichte:
offener, bewegter,
maritimer.
Boote, Promenade, Wasser und
Hafenatmosphäre schaffen dort
einen Rahmen, der Aufbruch und
Orientierung zugleich vermittelt.
24
Photo: Lars Wehrmann
GUT ZUM HERZ
HERZENSORTE
Selfie Point
Juist und Fehmarn zeigen, dass
Nordsee und Ostsee nicht dieselbe
Stimmung transportieren, sondern
zwei unterschiedliche Charaktere.
Aus einem Ort wird eine Route
Daraus entsteht eine Reiseidee,
die nicht auf Leistung, sondern
auf Wahrnehmung setzt. Ein Selfie
Point ist hier kein Selbstzweck,
sondern ein Anlass, einen Ort
bewusst zu erleben. Aus einem
Fotopunkt wird ein Erinnerungsmoment.
Aus einem Bild wird eine
kleine Erzählung. Und aus einzelnen
Stationen wächst Schritt für
Schritt eine Küstenlinie aus HER-
ZENSORTE-Momenten, die Menschen
nicht belehren, sondern begleiten.
Wie es weitergeht
Die Tour verbindet Promenade,
Hafenblick, Inselgefühl und Horizont.
Sie beginnt mit Juist, führt
weiter nach Fehmarn und bleibt
offen für weitere Orte, die diese
Linie sinnvoll ergänzen. So wird
aus zwei starken Küstenorten ein
Format, das sich weitererzählen
lässt – ruhig und nah an dem, was
unterwegs wirklich zählt.
Begleiten Sie uns auf unserer
Tour und erleben Sie mit uns
die einzelnen Stationen zwischen
Nordsee und Ostsee hautnah.
Mehr dazu demnächst auf
den nächsten Seiten.
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.
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Die
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Jahr
PREVIEW
Die Freischaltu
Exklusiver Conten
Folgen Sie uns auf S
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Facebook-Grup
Die
GUT ZUM
HER
Die HerzSchlag-Community
als Selbsthilfegruppe
Digitale Gesundheit
Gesundheit
mitges
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Umfragen, Trends
& Erfahrungsberichte
NichtAlleineSein mit
gemeinsamen Aktivitäten
Fragen &
Z
3500
Mitglieder
pe
partizipativ
talten
Sich sicher fühlen mit
»HERZENSORTE«
MediKlar & Wie sag ich‘s
meinem Arzt?
Antworten Gewinnspiel Regionale Gruppen
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HerzAktiv | HERZ & Liebe
Nähe neu zulassen –
nach einer Herzerkrankung
von Matthias Jung
Vertrauen und Lebensfreude mit einer Herzerkrankung
Wenn das Herz im Alltag
mehr Aufmerksamkeit
verlangt,
verändern sich oft nicht nur
Gewohnheiten, sondern auch
Nähe, Vertrauen und das Gefühl
von Unbeschwertheit. Viele
Menschen mit einer Herz-
Kreislauf-Erkrankung fragen
sich, was ihrem Körper guttut,
was sie sich noch zutrauen können
und wo Sicherheit beginnt.
Dieser Beitrag ordnet Fragen
ein und zeigt, dass Nähe und
Partnerschaft weiter Platz haben.
Wenn mit der Diagnose
Unsicherheit einzieht
Eine Herz-Kreislauf-Erkrankung
betrifft selten nur Arzttermine,
Befunde und Medikamente.
Sie reicht oft tief in den
Alltag hinein. Plötzlich bekommen
Situationen, die früher
selbstverständlich waren, ein
anderes Gewicht: Belastung,
Aufregung, Erholung, Partnerschaft
und manchmal auch Intimität.
Was vorher leicht war,
wird von Fragen begleitet. Was
ist noch möglich? Was fühlt sich
sicher an?
Mit solchen Gedanken sind Betroffene
nicht allein. Patienteninformationen
weisen seit
Jahren darauf hin, dass Unsicherheit
rund um Sexualität
und Nähe nach einem Herzereignis
oder bei einer chronischen
Herz-Kreislauf-Erkrankung
häufig ist. Gleichzeitig gilt:
Für viele Menschen ist sexuelle
Aktivität bei stabiler Herzsituation
grundsätzlich möglich.
Entscheidend ist nicht Mut um
jeden Preis, sondern eine realistische,
ärztlich eingeordnete
Sicherheit.
Nähe ist mehr als Belastung
Wer über dieses Thema spricht,
sollte es nicht nur auf körperliche
Anstrengung reduzieren.
Nähe bedeutet nicht nur Aktivität,
sondern auch Berührung,
Vertrauen, Zuwendung, Geborgenheit
und das gute Gefühl,
nicht allein zu sein. Gerade nach
einer belastenden Zeit kann das
wichtig werden – nicht als Therapieersatz,
sondern als Teil von
Lebensqualität und Alltag.
Darum hilft es, das Thema nicht
mit Scham oder Alarm zu betrachten,
sondern mit Ruhe.
Patienteninformationen weisen
darauf hin, dass Sex für viele
Menschen mit stabiler Herzerkrankung
kein außergewöhnliches
Sonderrisiko darstellt.
Häufig wird die körperliche
Beanspruchung mit moderater
Alltagsaktivität verglichen. Als
praktische Orientierung gilt oft:
Wer ohne Beschwerden zwei
Stockwerke Treppen steigen
kann, verträgt in vielen Fällen
auch diese Form körperlicher
Nähe. Das ist keine pauschale
Freigabe, sondern eine alltagsnahe
Einordnung.
Blutdruck mitdenken
Gerade im Kontext von Herz-
Gesund gehört auch der Blutdruck
in dieses Thema hinein.
Bluthochdruck bleibt oft lange
unbemerkt, kann aber auf
Dauer Gefäße schädigen und
damit auch das Sexualleben beeinflussen.
Dauerhaft erhöhte
Werte können den Blutfluss beeinträchtigen;
das kann sich bei
Männern wie bei Frauen auf die
sexuelle Funktion auswirken.
Gleichzeitig löst die Diagnose
Bluthochdruck bei manchen
Menschen zusätzliche Verunsicherung
aus. Schon der Gedanke
an körperliche Belastung
kann Angst machen.
Genau deshalb ist Einordnung
so wichtig: Nicht jede Reaktion
des Körpers ist automatisch ein
Warnsignal. Beschwerden wie
Brustschmerz, deutliche Luftnot,
Schwindel, ausgeprägte
Schwäche oder eine instabile
Herz-Kreislauf-Situation gehören
aber in die ärztliche Abklärung.
Wer seinen Blutdruck
kennt, ihn kontrollieren lässt
und die eigene Situation besser
einordnen kann, gewinnt oft
mehr Sicherheit zurück.
32
HERZ
&
Liebe
Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder
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33
Nach Herzinfarkt oder Eingriff
Besonders groß ist die Unsicherheit
oft nach einem Herzinfarkt,
einer Katheterbehandlung oder
einer Operation. Dann braucht
der Körper Zeit – und auch das
Vertrauen in ihn kehrt nicht bei
jedem Menschen gleich schnell
zurück. Eine starre Frist für alle
gibt es nicht. Häufig wird nach
einem Herzinfarkt ein Zeitraum
von etwa zwei bis vier Wochen genannt,
wenn die Erholung gut verläuft;
nach Operationen kann es
länger dauern. Nach herzchirurgischen
Eingriffen, bei denen das
Brustbein heilen muss, werden oft
sechs bis acht Wochen genannt.
Maßgeblich bleibt immer die individuelle
Situation.
Gerade deshalb ist das Gespräch
mit dem Behandlungsteam wichtig.
Nicht, weil Nähe grundsätzlich
gefährlich wäre, sondern weil
gezielte Aufklärung diffuse Angst
kleiner machen kann. Wer weiß,
worauf zu achten ist, gewinnt
häufig ein Stück Sicherheit zurück.
Warnzeichen ernst nehmen
Es ist sinnvoll, auf Warnzeichen
zu achten, ohne jedes Herzklopfen
zu dramatisieren. Treten bei
körperlicher Nähe Beschwerden
auf, die auch sonst Anlass zur Abklärung
wären, sollte die Situation
unterbrochen und ärztlich besprochen
werden.
• Druck oder Schmerzen in der
Brust
• deutliche Atemnot
• Schwindel
• Herzrasen
• starke Schwäche
Genauso wichtig ist: Nicht jeder
Rückzug hat nur körperliche
Gründe. Angst vor einem erneuten
Ereignis, Unsicherheit beim
Partner oder bei der Partnerin, ein
verändertes Körpergefühl oder
Scham können das Erleben von
Nähe stark beeinflussen. Auch das
gehört ernst genommen. Manchmal
beginnt Entlastung mit einem
ehrlichen Gespräch.
Darüber darf gesprochen
werden
Viele Menschen sprechen Fragen
zu Intimität in der Sprechstunde
nicht von sich aus an. Dabei gehört
das Thema zum Leben dazu. Wer
mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung
lebt, darf fragen:
• Was ist in meiner Situation
sinnvoll?
• Gibt es nach meinem Eingriff
etwas zu beachten?
• Welche Rolle spielen Blutdruck,
Belastbarkeit oder Medikamente?
• Was ist, wenn sexuelle Funktionsstörungen
hinzukommen?
Gerade bei Arzneimitteln gegen
Erektionsstörungen ist eine klare
Einordnung wichtig. Präparate
wie Sildenafil dürfen nicht zusammen
mit Nitraten eingenommen
werden, weil diese Kombination
zu einem gefährlichen Blutdruckabfall
führen kann. Solche Fragen
sollten ärztlich besprochen werden.
Lebensfreude ohne
Perfektionsdruck
Vielleicht ist das die entlastendste
Botschaft: Nähe muss nicht beweisen,
dass alles wieder ist wie früher.
Sie darf sich verändern. Sie
darf behutsamer werden. Sie darf
langsamer werden. Und sie darf
neu gelernt werden – ohne Erwartungsdruck
und ohne das Gefühl,
funktionieren zu müssen.
Mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung
kann das Vertrauen in den
eigenen Körper erschüttert sein.
Umso wertvoller ist es, wenn Menschen
Wege finden, sich wieder
anzunähern: mit Offenheit, Rücksicht,
Humor und ehrlichen Fragen.
Lebensfreude entsteht nicht
erst dort, wo alle Unsicherheit verschwunden
ist. Manchmal beginnt
sie schon dort, wo ein Thema nicht
länger verschwiegen wird.
Was bleibt
Herzgesundheit ist mehr als Blutdruckwerte,
Tablettenpläne und
Kontrolltermine. Sie berührt auch
das, was Menschen miteinander
verbindet: Nähe, Vertrauen und
das Gefühl, im eigenen Leben
nicht nur Patientin oder Patient zu
sein, sondern weiterhin Partner,
Partnerin, Liebender oder geliebter
Mensch.
Wer mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung
lebt, muss diese Seite
des Lebens nicht vorschnell aufgeben.
Aber sie verdient Aufmerksamkeit,
gute Information und
– wo nötig – eine individuelle ärztliche
Einordnung.
Denn wenn Herzen sich berühren,
geht es nicht um Leichtsinn.
Es geht um Sicherheit, Würde und
die Frage, wie Lebensfreude ihren
Platz behalten kann.
Quellen, die Orientierung
geben
Wir empfehlen, sich auch mit
den in diesem Beitrag genannten
Quellen zu beschäftigen. Sie helfen
dabei, Zusammenhänge besser
zu verstehen, medizinische
Einordnungen nachzuvollziehen
und die eigene Situation fundierter
einzuordnen. Gerade bei sensiblen
Themen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
Blutdruck,
34
Belastbarkeit und Intimität kann
es entlastend sein, auf verlässliche
Informationen zurückzugreifen
und offene Fragen gut vorbereitet
in das Gespräch mit der behandelnden
Ärztin oder dem behandelnden
Arzt mitzunehmen.
Was jetzt tun?
Wer sich intensiver mit diesem
Thema beschäftigen möchte, findet
demnächst im Podcast-Meetup
im JUNG & JUNG STUDIO eine
weiterführende Vertiefung. Dort
wird es um Nähe, Vertrauen, Unsicherheit,
Partnerschaft und Lebensfreude
mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung
gehen – also um
Fragen, die viele Menschen im
Alltag beschäftigen, über die aber
oft zu wenig gesprochen wird.
Das Meetup knüpft an die Gedanken
dieses Beitrags an und schafft
Raum für zusätzliche Perspektiven,
persönliche Erfahrungen und
eine sensible Einordnung. So kann
ein Thema weitergedacht werden,
das nicht bei medizinischen Befunden
endet, sondern auch das
Leben zwischen Sicherheit, Beziehung
und Alltag berührt. Mehr
dazu auf Seite 18.
Alles hier an einem Platz:
Die Quellen dieses Beitrags
Sexualität nach Herzinfarkt, Herz-OP und Herz-Eingriffen
https://herzstiftung.de/service-und-aktuelles/presse/pressemitteilungen/nach-herzinfarkt-sex
Potenzmittel, Herzkrankheit, Sildenafil und ärztliche Einordnung
https://herzstiftung.de/herz-sprechstunde/alle-fragen/herzinfarkt-potenzmittel
Koronare Herzkrankheit allgemein – inklusive körperliche
Belastung, Angst und Sexualität https://www.gesundheitsinformation.de/koronare-herzkrankheit-khk.html
Medikamente bei koronarer Herzkrankheit – inklusive
möglicher sexueller Nebenwirkungen von Betablockern
https://www.gesundheitsinformation.de/medikamente-zurlangfristigen-behandlung-der-koronaren-herzkrankheit.html
Nach Katheterablation – was nach dem Eingriff zu beachten ist,
inklusive Verzicht auf größere Anstrengung und Sex für zwei Tage
https://www.gesundheitsinformation.de/was-passiert-bei-einerkatheterablation.html
Bluthochdruck – Grundlagen, Messung, Zielwerte und Behandlung
https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/
BAEK/Patienten/Patienteninformationen/bluthochdruck-kip.
Bluthochdruck in leichter Sprache – offizielle Patienteninformation
zur NVL Hypertonie https://register.awmf.org/
assets/guidelines/Nationale_Versorgungs-Leitlinie/nvl-009kileichte-Sprache_Hypertonie_Bluthochdruck_2024-04.pdf
Bluthochdruck – ausführlicher Patientenleitfaden der
Deutschen Hochdruckliga https://www.hochdruckliga.de/
fileadmin/downloads/patienten/leitfaden/dhl-patientenleitfaden-2024.pdf
Chronische koronare Herzkrankheit – offizielle Patientenleitlinie
zur Nationalen VersorgungsLeitlinie https://
register.awmf.org/assets/guidelines/nvl-004p1_S3_Chronische-
KHK_2025-03.pdf
Angehörige, Partnerschaft, Unsicherheit und Sexualität
nach einem Herzereignis https://herzstiftung.de/service-undaktuelles/presse/pressemitteilungen/herzpatient-angehoerige
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Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.
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HerzInfo | DIE KOLUMNE
von Matthias Jung
Liebe und ich
Früher war Nähe einfacher – heute ist sie vielleicht bewusster
Ich hätte früher nicht gedacht, dass das
Herz so weit in mein Leben hineinwirkt.
Für mich war es lange Medizin: Puls,
Belastung, Untersuchung, Blutdruck. Mehr
nicht. Dass es irgendwann auch mit Nähe,
Unsicherheit und Selbstverständlichkeit zu
tun haben könnte, hätte ich so nicht gesagt.
Heute sehe ich es anders. Seit ich gemerkt
habe, dass der Körper nicht einfach nur
mitläuft, hat sich mein Blick verändert.
Nicht schlagartig, aber deutlich genug.
Man denkt anders über Belastung,
Sicherheit und das, was früher einfach
lief. Irgendwann merkt man: Es geht nicht
nur um Gesundheit, sondern auch um
Auftreten, Souveränität, Beziehung und
Nähe. Eine Herz-Kreislauf-Erkrankung
verändert Termine, Befunde und Routinen.
Sie rückt einem näher und mischt sich ein.
Nicht laut, aber spürbar. Auf einmal ist der
eigene Körper nicht mehr nur da, sondern
ein Faktor. Ich bin vorsichtiger. Nicht
ängstlich. Aber wachsamer.
Das betrifft nicht nur körperliche
Belastung, sondern auch die Frage, wie
frei man sich noch fühlt und was das mit
Nähe macht, wenn Sicherheit nicht mehr
vorausgesetzt werden kann. Darüber
spricht man als Mann nicht gern. Man will
nicht klein wirken, nicht empfindlich, nicht
ausgebremst. Also macht man weiter, sagt
wenig, spielt manches herunter. Ich kenne
diesen Reflex und halte ihn nicht für klug.
Wegdrücken hilft nicht. Man wird dadurch
höchstens ungenauer. Ich glaube, ein klarer
Blick auf die eigene Situation hat mehr
mit Stärke zu tun als jedes Durchhalten um
jeden Preis. Für mich hat das mit Nähe zu
tun. Nicht sentimental, sondern praktisch.
Nähe braucht Grundvertrauen, in den
anderen Menschen und in den eigenen
Körper.
Wenn dieses Vertrauen Risse bekommt,
wird nichts unmöglich. Aber es wird
anders, weniger gedankenlos, weniger
selbstverständlich, vielleicht auch weniger
leicht. Das sollte man ernst nehmen. Reden
hilft. Aber zuerst hilft Ehrlichkeit: der Satz
an sich selbst, dass etwas nicht mehr so ist
wie früher. Darin steckt für mich nicht nur
Verlust. Es steckt auch etwas Nüchternes,
fast Befreiendes. Ich muss nichts beweisen.
Vielleicht geht es irgendwann nicht mehr
darum, unangreifbar zu erscheinen,
sondern darum, sich selbst ernst zu
nehmen. Das verändert auch den Blick auf
Nähe. Sie wird dadurch nicht größer oder
romantischer. Aber ehrlicher und klarer. Ich
finde, das ist kein schlechter Tausch. Früher
war Nähe einfacher. Aber vielleicht war sie
auch gedankenloser.
Heute ist sie für mich stärker mit Vertrauen
verbunden: mit dem Gefühl, dass man
nichts vorspielen muss. Am Ende ist das
die eigentliche Veränderung. Dass ich mich
nicht mehr darüber definiere, alles im Griff
zu haben, sondern darüber, genauer zu
wissen, was ich mir zutraue, was mir guttut
und wo ich ehrlich mit mir selbst sein muss.
Ihr Matthias Jung
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Hinweis: Die hier beschriebenen Erfahrungen sind persönlich und nicht auf andere übertragbar.
Medizinische Fragen sollten immer individuell mit einer Ärztin oder einem Arzt besprochen werden.
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HerzInfo | DIE COMMUNITY
https://www.facebook.com/gutzumherz
https://www.facebook.com/groups/gutzumherz
https://www.instagram.com/gutzumherz
https://www.youtube.com/@gutzumherz
https://gut-zum-herz.de
https://gut-zum-herz.de/Patientinnen und Patienten-empowerment
https://gut-zum-herz.de/newsportal
https://gut-zum-herz.de/stoffwechsel-vital
https://gut-zum-herz.de/podcasts
https://gut-zum-herz.de/die-gut-zum-herz-jahreszeiten
38
Zur
Fanpage
Zur
Gruppe
39
Lesen Sie mehr über das
kranke oder gesunde Herz
HIER
GUT ZUM HERZ
Büro Frankfurt:
Matthias Jung
Amelia-Mary-Earhart-Straße 7
60549 Frankfurt am Main (Gateway Gardens)
Telefon 0 171 - 40 77 217
info@gut-zum-herz.de
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Telefon 0 60 27 - 97 97 60 | Telefax 0 60 27 - 97 97 61 | office@jungundjungverlag.de | www.jungundjungverlag.de