05.04.2026 Aufrufe

HERZ & LIEBE | Nähe & Vertrauen

Inhalte rund um Herz und Liebe im Alltag – mit Impulsen zu Nähe, Vertrauen, Lebensfreude und Lebensqualität sowie Anregungen für ein bewusstes Miteinander. Dazu kommen Beiträge zu HERZENSORTE, Community, Austausch, Partnerschaft und der Frage, wie Nähe nach einer Herz-Kreislauf-Erkrankung neu zugelassen und eingeordnet werden kann.

Inhalte rund um Herz und Liebe im Alltag – mit Impulsen zu Nähe, Vertrauen, Lebensfreude und Lebensqualität sowie Anregungen für ein bewusstes Miteinander. Dazu kommen Beiträge zu HERZENSORTE, Community, Austausch, Partnerschaft und der Frage, wie Nähe nach einer Herz-Kreislauf-Erkrankung neu zugelassen und eingeordnet werden kann.

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HERZ & LIEBE

Ausgabe 2026 | Kostenfrei für unsere Community

Nähe und Vertrauen

Lebens

qualität

Zärtlichkeit, Sicherheit und

Lebensfreude im Alltag

GUT

ZUM

HERZ


EDITORIAL

Guten Tag, liebe

Leserinnen und Leser,

es gibt Themen, die sich nicht

mit schnellen Antworten erfassen

lassen. Liebe gehört

dazu. Nähe auch. In dieser

Ausgabe von HERZ & LIE-

BE geht es deshalb nicht um

Kitsch, nicht um Gesten und

nicht um perfekte Bilder. Es

geht um das, was Menschen

trägt, wenn der Alltag anspruchsvoll

wird: um Vertrauen,

um Berührung, um

das Gefühl, gesehen zu werden,

und um die Hoffnung,

dass Lebensfreude auch dort

ihren Platz behalten darf, wo

Unsicherheit eingezogen ist.

Wer mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung

lebt oder

einen Menschen an seiner

Seite hat, der betroffen ist,

weiß, wie sehr sich der Blick

auf das Leben verändern

kann. Manches wird vorsichtiger,

manches bewusster,

manches kostbarer. Gerade

dann gewinnen Augenblicke

an Bedeutung, die nach außen

klein wirken und innerlich

viel bewegen: ein gutes

Gespräch, ein gemeinsamer

Weg, ein verständnisvoller

Blick, ein Moment der Ruhe,

in dem man nicht funktionieren

muss.

Mit HERZ & LIEBE möchten

wir diesen Erfahrungen

Raum geben. Nicht laut, nicht

belehrend, nicht mit schnellen

Versprechen, sondern in

einer Sprache, die einordnet

und begleitet. Wir wollen

zeigen, dass Lebensqualität

nicht nur aus Befunden und

Begriffen besteht, sondern

auch aus Beziehung, Zuversicht

und der Erlaubnis, das

eigene Leben weiter als etwas

Wertvolles zu begreifen.

Gerade der Frühling erinnert

uns daran, dass Nähe oft leise

beginnt. Mit Licht. Mit Luft.

Mit einem Aufatmen. Vielleicht

auch mit dem Mut, wieder

aufeinander zuzugehen.

Nicht alles wird dadurch einfacher.

Aber manches wird

menschlicher. Und das kann

einen Unterschied machen.

Vielleicht berührt Sie in diesem

Magazin nicht jede Seite

gleich. Aber vielleicht gibt

es einen Gedanken, ein Bild

oder eine Formulierung, die

bleibt. Einen Satz, der entlastet.

Eine Perspektive, die Mut

macht, Fragen auszusprechen.

Oder einfach das gute

Gefühl, mit einem sensiblen

Thema nicht allein zu sein.

Wenn Herzen sich berühren,

entsteht nicht automatisch

Leichtigkeit. Aber es kann etwas

entstehen, das oft genauso

wichtig ist: Verbundenheit.

Und manchmal beginnt

genau dort ein neuer Zugang

zum Alltag.

Ich danke Ihnen herzlich,

dass Sie sich Zeit für diese

Ausgabe nehmen.

Herzlichst

Ihr Matthias Jung und das

GUT ZUM HERZ-Team

2


GLEICH VORWEG

Ich bin Betroffener, kein Arzt

oder Heilpraktiker, und verfüge

über keine medizinische

Ausbildung. Vor etwa

20 Jahren erlitt ich einen

Herzinfarkt und lebe

seitdem mit einer koronaren

Herzerkrankung.

Im Jahr 2004 wurde bei

mir das „Metabolische

Syndrom“ diagnostiziert.

Seitdem beschäftige

ich mich intensiv mit den

Risikofaktoren, die zu diesem

Krankheitsbild beitragen.

Nach Einschätzung meiner behandelnden

Ärzte kann eine gute

Kontrolle des metabolischen Syndroms

das Risiko für einen weiteren

Herzinfarkt verringern. Zusätzlich wird

von ärztlicher Seite betont, dass die Reduktion

von Stress das allgemeine Wohlbefinden

fördern und sich positiv auf die

Lebensqualität auswirken kann.

Allen, die von diesen Erkrankungen betroffen

sind, sollte bewusst sein, dass eine vollständige

Genesung meist nicht möglich ist. Medikamente

bleiben in der Regel notwendig, und die kontinuierliche

Arbeit an den persönlichen Risikofaktoren

begleitet einen dauerhaft.

Wenn ich hier über medizinische Aspekte schreibe

oder spreche, gebe ich sinngemäß die Aussagen

meiner behandelnden Ärzte wieder. Ich erteile

keine medizinischen Ratschläge und gebe keine

Versprechen hinsichtlich einer Heilung oder Verbesserung

des

Gesundheitszustandes

ab.

Mein Ziel ist es,

meinen persönlichen

Weg zu schildern:

was mir geholfen

hat und was bei mir

weniger wirksam war.

Darüber hinaus stellen wir

Produkte und Dienstleistungen

vor, die den Alltag mit dieser Erkrankung

erleichtern oder angenehmer

gestalten können.

Viele Maßnahmen, die bei bestehenden

Herzerkrankungen angewendet werden, können

nach ärztlicher Erfahrung auch zur Förderung

der Herzgesundheit beitragen. Es handelt sich hierbei

jedoch um individuelle Erfahrungen, die nicht

verallgemeinert werden können und keinesfalls

eine ärztliche Beratung ersetzen.

WICHTIG: GUT ZUM HERZ ist für seine Community

kostenfrei. Zur Finanzierung werden im Magazin

Produkte und Dienstleistungen vorgestellt, die

klar und transparent im blauen Rahmen als »WER-

BUNG« oder »ADVERTORIAL« gekennzeichnet

sind. Unsere eigene Meinung bleibt davon unbeeinflusst.

Ihr Matthias Jung

Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss hier.

Impressum

»Das Themenmagazin HERZ & LIEBE« ist ein Projekt vom JUNG & JUNG Verlag und wird veröffentlicht auf den Portalen von eMagazin.digital

JUNG & JUNG Verlag GbR | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main | Telefon: 0 60 27 – 97 97 60 | Telefax: 0 60 27 – 97 97 -61

E-Mail: office@jungundjungverlag.de | Rechtsform: JUNG & JUNG GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) Umsatzsteuer-ID: DE 322021744

Herausgeber und verantwortlicher Dienstanbieter (§ 5 DDG): Matthias Jung | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main

Verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV / Presserecht (V.i.S.d.P.): Matthias Jung | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main

Ideen, Inszenierung, Layout und technische Umsetzung: JUNG & JUNG Verlag | Fotos: Matthias Jung, Tina Jung, 123RF und Envato

Verantwortlich für den Anzeigenteil: Matthias Jung | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main

Erstveröffentlichung am 05. April 2026 | Alle Rechte vorbehalten.

3


DIE ÜBERSICHT FÜR DIESES MAGAZIN

08. WENN HERZEN SICH BERÜHREN

Zwischen Herzklopfen und Herzensruhe

06. GUT ZUM HERZ - MENSCHEN

bei Social-Media und Co.

Inhalt

18.

DAS HERZ & LIEBE FORUM

Das Podcast-Meetup zum Themenmagazin

Informationen

02. EDITORIAL

Wir freuen uns, dass Sie uns als

Leserin und als Leser in dieser

Ausgabe besuchen

03. IMPRESSUM

Im Impressum gibt es viele

rechtliche Informationen zu

dieser Ausgabe

03. GLEICH VORWEG

Ich bin Betroffener, kein Arzt oder

Heilpraktiker, warum das von Bedeutung

ist, mehr auf dieser Seite

04. INHALT

Hier gibt es einen schnellen

Überblick über die Inhalte in

dieser Ausgabe

24. ZWISCHEN NORDSEE UND OSTSEE

Eine Reise zu Küstenorten Promenaden und HERZENSORTE-Momenten am Meer

4


Das HERZ & LIEBE Tagebuch

32. NÄHE NEU ZULASSEN – NACH EINER HERZERKRANKUNG

Vertrauen und Lebensfreude mit einer Herzerkrankung

36. KOLUMNE – LIEBE UND ICH

Früher war Nähe einfacher – heute ist sie vielleicht bewusster

Viel Platz für spannende Ideen!

5


100

GUT ZUM HER

auf der Fanpage be

Facebook-Gruppe u


WERBUNG

00

Z - Menschen

i Facebook, in der

nd bei Instagram!


HerzAktiv | TITELTHEMA – WENN HERZEN SICH BERÜHREN

HERZ

&

Liebe

Ausgabe Frühling 2026

Wenn Herzen sich berühren

von Matthias Jung

Zwischen Herzklopfen und Herzensruhe

8


GUT ZUM HERZ

HERZENSORTE

Selfie Point

Ein Augenblick aus

erwachendem Licht

Wenn der Frühling die Welt

mit seinem ersten warmen

Atem berührt, beginnt

eine Zeit des Aufbruchs.

Das sanfte Leuchten über

dem Meer, das Spiel aus

Wind und Weite, und die

Freude, die wir in einem

einzigen bewussten

Moment finden – all das

formt eine Jahreszeit, die

uns öffnet und verbindet.

Seit jeher suchen

Menschen im Frühling

nach neuen Impulsen: in

langen Spaziergängen,

im Licht, das die Haut

weckt, und in kleinen

Ritualen, die Herz und

Sinne beleben. Die Natur

hebt die Stimme wieder an

– und in diesem Erwachen

liegt eine Einladung: zum

Durchatmen, zum Staunen,

zum bewussten Innehalten.

Entdecken Sie die Kraft

des Neubeginns am

HERZENSORTE Selfie

Point im GUT ZUM HERZ

Frühling 2026.

Manche Orte haben eine

besondere Eigenschaft:

Sie lassen uns kurz stehen

bleiben. Nicht, weil dort etwas

„Spektakuläres“ passieren

muss, sondern weil ein Blick,

eine Geste oder ein kleines

Symbol genügt, um einen Moment

bewusst wahrzunehmen.

Genau daraus ist die Idee der

Meine HERZENSORTE | Selfie

Points entstanden: markierte

Fotopunkte, an denen Sie ein

Bild machen können – als Erinnerung,

als Gruß, als kleine

Postkarte an sich selbst oder

an Menschen, die Ihnen nahestehen.

Dabei geht es nicht um Perfektion

und schon gar nicht um

Selbstdarstellung. Es geht um

eine einfache, alltagstaugliche

Handlung: hinfahren, kurz anhalten,

Foto machen. Wer möchte,

teilt das Bild – wer nicht,

nimmt es einfach mit. So wird

aus einem Ausflug ein greifbarer

Moment.

Was ein „Selfie Point“ bei uns

bedeutet

Ein Selfie Point ist in diesem

Format kein Trendwort, sondern

eine praktische Abkürzung:

ein Ort, an dem das Fotografieren

ausdrücklich erwünscht ist.

Häufig steht dort ein Herzmotiv,

manchmal ist es eine kleine Installation,

manchmal eine Perspektive,

die sich für ein Foto

besonders eignet. Wichtig ist:

Der Ort ist gut auffindbar, sicher

erreichbar und für Besucher geeignet.

Die Idee gehört in den HerzAktiven

Teil von GUT ZUM HERZ:

HerzAktiv meint nicht Leistung,

sondern Alltag in Bewegung,

Begegnung, Ruhe und Genuss.

Ein Selfie Point ist dabei kein

„Gesundheitsversprechen“, sondern

ein Anlass, unterwegs zu

sein, sich zu orientieren, die

Umgebung wahrzunehmen und

– wenn es passt – miteinander

ins Gespräch zu kommen.

Warum wir uns beispielhaft

für Fehmarn entschieden

haben

Als zauberhaftes Beispiel haben

wir uns bewusst für Fehmarn

entschieden – genauer: den

Yachthafen in Burgtiefe. Dieser

9


Ort ist ein guter Start, weil er vieles

vereint, was ein Selfie Point leisten

soll: Er ist klar verortet, leicht

zugänglich, und er bietet eine Kulisse,

die ohne Inszenierung wirkt.

Wasser, Boote, Himmel und Weite

schaffen einen Bildmoment, der

nicht laut sein muss, um im Gedächtnis

zu bleiben.

Fehmarn steht damit exemplarisch

für das Prinzip dieses Formats:

Ein Selfie Point ist kein Ersatz

für eine Reise, sondern ein

Impuls, die Reise zu machen –

oder die eigene Umgebung neu zu

entdecken.

Wer an der Hafenkante steht,

merkt schnell, dass es hier nicht

um „das perfekte Foto“ geht. Es

reicht, kurz da zu sein, die Luft zu

spüren und diesen Moment mitzunehmen.

Ein Foto als kleine Erzählung

Ein Bild ist schnell gemacht. Interessant

wird es, wenn ein Foto

mehr ist als ein Schnappschuss.

Darum empfehlen wir eine einfache

Dreierregel für den Text dazu

– klar, knapp und ohne Pathos:

1. Wo war das? (Ort nennen)

2. Was ist der Moment? (Wind,

Licht, Begegnung, Ruhe)

3. Warum bleibt er? (ein Satz,

nicht mehr)

So entsteht eine Mini-Erzählung,

die lesbar bleibt. Wer ein Bild teilt,

hilft anderen, Orte einzuordnen –

nicht als Bewertung, sondern als

Erfahrung.

So machen Sie mit – schlicht

und ohne Aufwand

Schritt 1: Selfie Point besuchen.

Schritt 2: Foto machen – allein

oder gemeinsam.

Schritt 3: Wenn Sie möchten, teilen

Sie es in Social Media oder in

Ihrer Community – mit #HER-

ZENSORTE und Markierung von

GUT ZUM HERZ.

Wichtig ist: Dieses Format ist

freiwillig. Es gibt keine Rankings,

keine „Bestenliste“, keine medizinischen

Aussagen. Wer das Foto

nur für sich behält, ist genauso

dabei.

Von der Insel

bis zum

Mittelgebirge:

warum die

Mischung zählt

Das Spannende an

den Selfie Points

ist ihre Vielfalt.

Manche liegen

am Wasser, andere

mitten in einer

Stadt. Einige sind

Aussichtspunkte,

andere Plätze, an

denen man zufällig

vorbeikommt. Diese

Mischung ist Absicht:

Das Format

soll nicht nur für

große Reisepläne

funktionieren, sondern

auch für das

kleine Unterwegssein

am Wochenende.

Gleichzeitig ist

die Idee so gebaut,

dass sie sich über

das Jahr weiterentwickeln

kann. In der Frühlingsausgabe

steht das Herzmotiv

im Mittelpunkt. In den weiteren

Jahreszeiten kann das „Motiv der

Ausgabe“ wechseln: im Sommer

ein Urlaubsblick, im Herbst ein

Genussmoment, im Winter ein

Ruhepunkt. Entscheidend bleibt

die Mechanik: ein Ort, ein Bild, ein

Moment.

Fehmarn konkret: eine Route,

die ohne Druck funktioniert

Blick auf den HERZENSORTE‐Selfie‐Point

am Wasser von Fehmarn

Vor Ihnen steht ein großes, herzförmiges Kunstobjekt,

dicht gefüllt mit farbigen Liebesschlössern, die im

Sonnenlicht schimmern. Dahinter öffnet sich der

Blick auf den Hafen, ruhiges Wasser, Boote und einen

hölzernen Aussichtsturm, der sich klar gegen den

Himmel abzeichnet. Ein Ort, der sofort Emotion weckt

– und wie geschaffen ist für einen Moment, den man

festhalten möchte.

Wer Fehmarn als Hauptakt wählt,

muss nicht „alles“ sehen. Es reicht,

sich Zeit für wenige Stationen zu

nehmen. Der Yachthafen Burgtiefe

eignet sich als Start, weil er gut

erreichbar ist. Von dort aus kann

man – je nach Tagesform – einen

Spaziergang entlang der Promenade

einbauen, sich eine Bank

mit Blick aufs Wasser suchen oder

in der Umgebung einen kurzen

Stopp einlegen. Der Mehrwert

entsteht nicht durch Kilometer,

sondern durch den klaren Rahmen:

„Ich bin hier, ich nehme diesen

Moment mit.“

10


Hilfreich ist ein einfacher Rhythmus:

ankommen, kurz schauen,

dann erst losgehen. Wer mag,

setzt sich zehn Minuten an den

Rand des Hafens und beobachtet,

wie sich Licht und Wind verändern

– oft entsteht genau dann

das stimmigste Bild. Und wenn

der Tag mehr nach Bewegung ist,

reicht schon eine kleine Runde,

um den Kopf frei zu bekommen

und den Selfie Point als ruhigen

Fixpunkt mitzunehmen.

Wenn Sie das Foto machen, achten

Sie auf das, was im Bild mitschwingt:

Ist es der Wind im Gesicht?

Ist es die Ruhe, obwohl

Menschen vorbeigehen? Ist es

das gemeinsame Lachen, weil der

Auslöser zu früh gedrückt wurde?

Genau diese unperfekten Details

machen Bilder glaubwürdig.

Zusammenarbeit mit Orten:

seriös, transparent, ohne

Missverständnisse

Selfie Points lassen sich nicht nur

besuchen, sie lassen sich auch gemeinsam

entwickeln. Für Orte,

Kommunen oder Betreiber kann

das interessant sein, wenn sie einen

klaren, freundlichen Anker

für Besucher schaffen wollen.

Dafür braucht es Transparenz:

Ein Selfie Point ist

zunächst ein Mitmach-Ort.

Eine

mögliche „HER-

ZENSORTE-Zertifizierung“

wäre

– falls Sie sie anbieten

– ein separates

Verfahren mit

nachvollziehbaren

Kriterien, klarer

Kennzeichnung

und ohne Vermischung

mit redaktionellen

Inhalten.

© Tourismus-Service Fehmarn

Entscheidend ist,

dass ein solches

Format nicht übertreibt.

Es geht nicht

darum, einem Ort

eine medizinische

Wirkung zuzuschreiben.

Es geht

um Orientierung,

Erlebnisqualität

und Community-

Beteiligung. Das ist

journalistisch sauber

und für Leser

nachvollziehbar.

Fehmarn als „Hauptakt“: was

den Ort so anschlussfähig

macht

Der Yachthafen in Burgtiefe ist

nicht nur eine hübsche Kulisse,

sondern auch ein Ort mit klarer

Infrastruktur. Parkplätze, Wegeführung,

Gastronomie und der

Blick aufs Wasser sorgen dafür,

dass man den Selfie Point unkompliziert

in einen Tagesplan einbauen

kann – egal ob Sie bewusst früh

starten oder erst am Nachmittag

ankommen. Für das Format ist das

entscheidend: Ein Selfie Point soll

nicht „noch ein Programmpunkt“

sein, sondern ein leicht erreichbarer

Fixpunkt, der den Ausflug

strukturiert.

Wenn Sie Ihren Besuch planen,

hilft eine einfache Frage: „Was

soll der Tag sein – eher ruhig oder

eher lebendig?“ Wer Ruhe sucht,

kommt oft morgens besser an.

Wer gern Menschen beobachtet,

findet später mehr Bewegung im

Hafen. Beides ist legitim. Das Foto

entsteht nicht durch die Uhrzeit,

sondern durch Aufmerksamkeit:

Licht, Wind, Geräusche, die Weite

über dem Wasser.

Fototipp ohne Technikstress

Viele Menschen glauben, sie

bräuchten für ein gutes Bild ein

besonderes Handy oder eine Kamera.

Für dieses Format ist das

Gegenteil hilfreich: Weniger Technik,

mehr Moment. Drei kleine

Tipps reichen:

• Perspektive wählen: Stellen

Sie sich so, dass das Herzmotiv

und die Umgebung gemeinsam

im Bild sind.

• Ein Schritt zurück: Oft wirkt

das Foto ruhiger, wenn nicht

nur das Gesicht, sondern auch

der Ort sichtbar bleibt.

• Zwei Varianten: Ein Bild mit

Menschen, eins ohne – so haben

Sie beides: Erinnerung

und Kulisse.

Wenn Sie andere Personen fotografieren,

achten Sie auf Rücksicht

und Privatsphäre. In öf-

11


fentlichen Bereichen gilt: Nicht

jeder möchte auf Bildern landen.

Ein kurzer Blickkontakt oder ein

Schritt zur Seite verhindert Missverständnisse.

HerzAktiv heißt: unterwegs

sein – ohne Leistungsdruck

Wir verwenden „HerzAktiv“ bewusst

nicht als Fitness-Versprechen.

Es geht nicht darum, etwas

„leisten“ zu müssen. HerzAktiv

bedeutet: den Tag so gestalten,

dass Bewegung, Begegnung, Ruhe

oder Genuss Platz haben. Ein Selfie

Point ist dafür ein guter Anker,

weil er einen Anlass schafft, überhaupt

loszugehen. Ob das ein

Spaziergang von zehn Minuten

ist oder ein ganzer Tagesausflug,

bleibt Ihre Entscheidung.

Wer mit gesundheitlichen Einschränkungen

unterwegs ist, kann

das Format ebenfalls nutzen – allerdings

mit gesundem Realismus.

Planen Sie Pausen ein, wählen Sie

Wege, die zu Ihnen passen, und

nehmen Sie Unterstützung in Anspruch,

wenn Sie sie brauchen.

Das ist kein medizinischer Rat,

sondern eine praktische Reiseerfahrung:

Ein guter Ausflug berücksichtigt

die eigene Tagesform.

Die Rolle der Community:

Erfahrung statt Bewertung

Uns ist wichtig, dass aus den Selfie

Points keine „Top-Listen“-Kultur

wird. Es geht nicht darum, Orte

gegeneinander auszuspielen. Was

uns interessiert, sind Erfahrungen:

Was macht den Moment vor

Ort aus? Was war überraschend?

Was hat gut funktioniert? Genau

hier entsteht Mehrwert für Leser:

Aus vielen kleinen Perspektiven

wird ein Gesamtbild, das Orientierung

bietet.

Wer ein Foto teilt, kann das mit

einer einfachen, glaubwürdigen

Tonalität tun. Ein Satz reicht oft

völlig: „Fehmarn, Burgtiefe: viel

Wind, viel Weite.“ Oder: „Juist:

kurz still geworden, obwohl viel

los war.“ Solche Mini-Sätze sind

stärker als jede Übertreibung.

Ein Format für vier

Jahreszeiten – ohne sich zu

verbiegen

In der Frühlingsausgabe steht

„Wenn Herzen sich berühren“ im

Mittelpunkt. Das Herzmotiv ist

dafür das offensichtliche Bildsymbol.

Für die weiteren Ausgaben

kann das Format mitwandern,

ohne den Namen zu verlieren.

Entscheidend ist nur, dass Sie das

jeweilige Motto klar benennen:

• Sommer: „Urlaubsmoment“ –

Wasser, Weite, Leichtigkeit.

• Herbst: „Genussmoment“ –

Märkte, Wege, Farben, kleine

Rituale.

• Winter: „Ruhemoment“ – stille

Plätze, Licht, klare Luft.

So bleibt „Selfie Point“ als Rubrik

stabil, während die Bildidee

pro Ausgabe eine neue Farbe bekommt.

Das hilft auch in der Redaktion:

Sie müssen nicht jedes

Mal neu erklären, was ein Selfie

Point ist. Sie erklären nur, welches

Motiv im Fokus steht.

Warum Fehmarn als Start auch

journalistisch sinnvoll ist

Ein Format braucht einen Einstieg,

der gleichzeitig exemplarisch und

konkret ist. Fehmarn erfüllt beides.

Exemplarisch, weil Küste und

Hafen für viele Menschen ein vertrautes

Bild sind. Konkret, weil

Burgtiefe einen eindeutigen Anlaufpunkt

bietet. Für Leser ist das

wichtig: Es ist leichter, ein neues

Format zu verstehen, wenn man

sofort einen Ort vor Augen hat,

den man sich vorstellen kann.

Für eine Magazinreportage lässt

sich Fehmarn außerdem gut erzählen:

Anreise, erster Blick auf

den Hafen, die Geräuschkulisse,

Begegnungen, kurze Beobachtungen.

Das ist nicht „groß“, aber

genau deshalb glaubwürdig. Ein

Selfie Point ist kein spektakuläres

Ereignis – er ist ein kleiner Anlass,

aus dem eine Geschichte werden

kann.

Zusammenarbeit mit Orten:

so bleibt es sauber und

nachvollziehbar

Wenn Sie das Format ausbauen,

wird früher oder später die Frage

auftauchen: Wie können Orte mitmachen

– und was heißt „Zertifizierung“?

Die Antwort sollte immer

transparent bleiben:

1. Selfie Point ist eine offene

Mitmachmarke: Ein Ort ist

dabei, wenn er als Fotopunkt

funktioniert, auffindbar ist

und die Regeln akzeptiert (QR,

Hinweis, respektvolle Nutzung).

2. Zertifizierung ist eine optionale

Qualitätsstufe – aber

nur, wenn Kriterien, Verfahren,

Geltungsdauer und Kennzeichnung

klar sind.

3. Redaktion und Kooperation

bleiben getrennt: Ein redaktioneller

Beitrag beschreibt,

was ist. Eine Kooperation wird

erkennbar gekennzeichnet.

So schützt man das Format vor

falschen Erwartungen. Und so

bleibt es auch rechtlich sauber: Es

gibt keine gesundheitlichen Wirkversprechen,

keine Heilbehauptungen

und keine unzulässigen

Aussagen. Es geht um Orte, Orientierung

und Teilnahme – und um

die Einladung, bewusst einen Moment

festzuhalten, ohne daraus

mehr zu machen, als es ist.

12


13


Ein kleiner Vorschlag für die

Umsetzung vor Ort

Wenn ein Ort offiziell teilnehmen

will, hilft eine einfache, unaufgeregte

Beschilderung: Titel, QR-

Code, eine kurze Erklärung („Foto-Ort“)

und ein knapper Hinweis

zu Rücksicht und Datenschutz.

Mehr braucht es nicht. Je ruhiger

das Schild, desto eher wird es akzeptiert

– auch von Menschen, die

mit Social Media wenig anfangen

können.

Wer möchte, kann zusätzlich mit

präzisen Standortangaben arbeiten

(z. B. Koordinaten oder drei-

Wörter-Adressen). Das ist besonders

dort hilfreich, wo ein Selfie

Point nicht an einer Straße liegt,

sondern an einem Aussichtspunkt

oder am Rand eines Weges. Auch

hier gilt: Es ist ein Service für Or

entierung, keine „Technikshow“.

Die Einladung

Vielleicht ist das der Kern: Diese

Selfie Points sind eine Einladung,

Deutschland in kleinen Etappen

zu entdecken. Nicht als Wettbewerb,

nicht als „Challenge“, sondern

als Sammlung von Momenten.

Fehmarn ist der Auftakt. Die

übrigen Orte sind Türen in andere

Landschaften – Küste, Mittelgebirge,

Städte, Seen. Sie entscheiden,

welche Tür Sie als Nächstes

öffnen.

Mini-Guide: So nutzen Sie die

Liste der 26 Orte

Wenn Sie sich fragen, womit Sie

anfangen sollen, hilft eine pragmatische

Auswahl: Nehmen Sie

einen Ort, der zu Ihrer aktuellen

Stimmung passt. Küste und Inseln

eignen sich, wenn Sie Weite

suchen. Städte passen, wenn Sie

kurze Wege und Infrastruktur

bevorzugen. Seen und Aussichtspunkte

sind gut, wenn Sie Natur

mit einem klaren Ziel verbinden

möchten. Und wenn Sie den Selfie

Point in eine Reise einbauen,

setzen Sie ihn bewusst an den Anfang

oder ans Ende: als Startsignal

(„Jetzt beginnt der Tag“) oder als

Abschluss („Das nehme ich mit“).

Für das Magazin behalten wir die

Liste als wiederkehrendes Element

bei. Sie ist bewusst knapp

gehalten, damit Sie nicht lesen

müssen, sondern losgehen können.

Die Details finden Sie über

den QR-Code – und vor Ort im

eigenen Tempo.

Hinweis zur Sprache

Wir nutzen den Begriff „Selfie

Point“, weil er kurz ist und im

Tourismus inzwischen verbreitet.

Gemeint ist immer dasselbe: ein

Fotopunkt, an dem ein Bild ausdrücklich

erwünscht ist. Wer das

Wort „Selfie“ nicht mag, kann es

gedanklich einfach durch „Herzfoto“

ersetzen. Wichtig ist nicht

der Begriff, sondern der Moment.

Und noch ein praktischer Tipp:

Nehmen Sie sich vor dem Foto 5

Sekunden Zeit. Einmal tief durchatmen,

Blick in die Umgebung,

dann erst auslösen. Diese kleine

Pause macht aus einem Bild einen

Erinnerungsmoment.

Die 26 Meine HERZENSORTE

Selfie Points (Auswahl)

1. Fehmarn – Yachthafen in

Burgtiefe

2. Juist – Strandpromenade

3. Hennigsdorf – Innenstadt

4. Wolfsburg – am Wasserspiel

in der mittleren Porschestraße

5. Magdeburg – Elbauenpark

6. Bramsche – am Hasesee

7. Arnsberg – Schlossberg

8. Bergisch Gladbach – Marktplatz

9. Schwalmtal – Rainrod

10. Bad Honnef – am Kirchplatz

11. Ehrenberg – oberhalb Mariengrotte

Wüstensachsen

12. Bad Salzungen – am Burgsee

13. Schöneck – IFA Hotel & Ferienpark

14. Saarbrücken – Innenstadt

15. Görauer Anger – zwischen

Görau und Thurnau

16. Hof – Untreusee

17. Fichtelgebirge – Wunsiedel

18. Frankenthal – auf dem Rathausplatz

19. Ober-Kainsbach – Reichelsheim

im Odenwald

20. Mückenloch – nach Dilsberg

21. Absberg – Herz-Aussichtspunkt

Brombachsee

22. Pforzheim – Weisenhauserplatz

23. Bodenmais – im Herzen des

Bayerischen Waldes

24. Sasbachwalden – am Hörchenberg

25. Kappelrodeck-Waldulm –

Weinwanderrundweg

26. Tannheimer Tal – Blick auf

den Haldensee

Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen

und Ihren HERZENSORTE-

Moment mit uns teilen.

14

Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder

Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.


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Ihr Logo

HERZ

&

Liebe



HERZ

&

Liebe

H

erz-Kreislauf-Erkrankungen

verändern nicht nur

Werte, Arzttermine und

Gewohnheiten. Sie berühren oft

auch das, worüber viele nur zögerlich

sprechen: Nähe, Partnerschaft,

Intimität, Unsicherheit

und das Vertrauen in den eigenen

Körper. Genau dort setzt unser

Podcast-Meetup im JUNG & JUNG

STUDIO an. Es möchte das Thema

nicht größer machen, als es ist,

ihm aber den Raum geben, den es

verdient.

Worum es in diesem Gespräch

geht

Viele Betroffene erleben nach einer

Diagnose, nach einem Herzereignis

oder im Umgang mit

Bluthochdruck nicht nur medizinische

Fragen, sondern auch

einen veränderten Blick auf den

Alltag. Was ist noch selbstverständlich?

Was fühlt sich sicher

an? Wie spricht man mit dem

Partner oder der Partnerin über

das, was sich verändert hat? Und

wie gelingt es, zwischen berechtigter

Vorsicht und unnötiger

Angst zu unterscheiden? Genau

solche Fragen stehen im Mittelpunkt

dieses Gesprächs.

Bewusst als einzelnes Format

Das Podcast-Meetup ist bewusst

als einzelnes, konzentriertes

Format gedacht. Nicht als endlose

Reihe, nicht als Überangebot,

sondern als gut vorbereiteter Gesprächsraum.

Denn sensible Themen

gewinnen nicht automatisch

an Tiefe, nur weil man sie immer

weiter ausrollt. Manchmal ist ein

gutes Gespräch wertvoller als viele

lose Formate. Entscheidend ist,

dass die richtigen Perspektiven

zusammenkommen und das Thema

ernst genommen wird, ohne

es unnötig aufzublasen.

Was im JUNG & JUNG STUDIO

wichtig ist

Im JUNG & JUNG STUDIO möchten

wir unterschiedliche Blickwinkel

zusammenführen. Dazu

gehören die medizinische Einordnung

ebenso wie persönliche

Erfahrungen und die Lebensrealität

von Menschen, deren Herz

im Alltag mehr Aufmerksamkeit

verlangt. Es geht nicht um

spektakuläre Aussagen, nicht um

Tabubruch um des Effekts willen

und auch nicht um private

Grenzüberschreitungen. Es geht

um Orientierung, um Sprache

und um die Frage, wie ein Thema

sichtbar werden kann, das viele

betrifft, aber oft nur am Rand

vorkommt.

Mehr als Befunde und Risiken

Gerade bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen

wird viel über Befunde,

Medikamente und Risiken

gesprochen. Deutlich seltener

geht es um das, was zwischen

Diagnose und Alltag liegt: um

Rückzug, Scham, Unsicherheit,

Partnerschaft und die leise Frage,

ob Nähe noch dieselbe Selbstverständlichkeit

haben darf wie früher.

Genau deshalb ist dieses Meetup

wichtig. Es schafft einen Rahmen,

in dem nicht bewertet, sondern

eingeordnet wird. Und in dem

deutlich werden darf, dass Lebensqualität

mehr umfasst als

Werte auf Papier.

18


WERBUNG

Warum dieses Thema zu GUT ZUM HERZ passt

Für uns ist dieses Gespräch auch ein journalistisches Signal.

GUT ZUM HERZ möchte Themen nicht nur dann

aufgreifen, wenn sie laut, technisch oder leicht vermarktbar

sind. Uns interessieren auch die Fragen, die

im echten Leben Gewicht haben. HERZ & Liebe gehört

dazu. Denn wenn Menschen mit einer Herz-Kreislauf-

Erkrankung sich neu orientieren müssen, betrifft das

nicht nur Belastbarkeit und Behandlung, sondern oft

auch das Gefühl von Nähe, Sicherheit und Selbstverständlichkeit.

Die Fortsetzung des Basisbeitrags

Das Podcast-Meetup knüpft direkt an den Basisbeitrag

dieses Themenblocks an. Es setzt nicht noch einmal

bei den Grundlagen an, sondern führt die Gedanken

weiter. Was passiert, wenn der Körper nicht mehr nur

Hintergrund ist, sondern mitredet? Wie verändert das

den Blick auf Beziehung, Intimität und Lebensfreude?

Welche Rolle spielen Offenheit, Rücksicht und ehrliche

Gespräche? Und warum ist es so entlastend, wenn ein

Thema nicht länger zwischen Scham und Schweigen

verschwindet?

Warum wir dieses Format bewusst so setzen

Ein einzelnes Podcast-Meetup hat für dieses Thema

einen Vorteil: Es bündelt Aufmerksamkeit. Statt viele

Unterthemen nebeneinanderzustellen, verdichtet es

das Wesentliche in einem klaren Gesprächsanlass. Das

schützt auch vor Überforderung. Leserinnen und Leser

sollen nicht das Gefühl bekommen, mit immer neuen

Inhalten konfrontiert zu werden. Sie sollen merken:

Dieses Thema wird ernst genommen, aber nicht künstlich

vergrößert.

Zwischen Magazin, Website und Community

JUNG & JUNG STUDIO produziert

crossmediale Gesprächsformate: Podcast

& Podcast-Meetup für tiefgehende

Gespräche, Film für visuelle Erzählungen,

Adboards für Austausch und Media für

digitale Kanäle.

Professionelle Moderation bringt

Experten, Betroffene und Unternehmen

zusammen – wissenschaftlich fundiert,

emotional authentisch, wirtschaftlich

relevant. Jedes Format erreicht seine

Zielgruppe dort, wo sie am liebsten

konsumiert – mobil, visuell oder digital.

So entsteht maximale Reichweite aus

einem Gesprächskonzept. Durch gezielte

Themenauswahl und formatbegleitende

Materialien setzt jede Diskussion

nachhaltige Impulse und wirkt langfristig

nach.

Von HERZENSORTE bis Karriere-

Themen: Unternehmen und

Communities zeigen hier ihre Kompetenz

durch authentische Gespräche statt

klassische Werbung. Live-Sessions

werden fortlaufend auf Social Media

angekündigt – Zuschauer stellen Fragen

und gestalten den Dialog aktiv mit.

„Wo andere werben, führen

wir Gespräche. Wo andere

senden, schaffen wir

Dialog.“

KONZEPT·MEDIA·PODCAST

Zugleich kann ein solches Gespräch eine Brücke schlagen

– zwischen Magazin, Website, Community und

persönlicher Erfahrung. Es macht sichtbar, dass HERZ

& Liebe kein Randthema ist, sondern ein ernstzunehmender

Teil von Lebensqualität. Und es zeigt, dass gute

Einordnung nicht kalt sein muss. Sie darf menschlich

sein, ohne ungenau zu werden. Sie darf offen sein,

ohne Grenzen zu verwischen. Und sie darf Fragen

zulassen, die im Praxisalltag oft keinen eigenen Platz

finden. Genau dafür soll dieses Meetup Raum geben.

Inhalte mit Haltung

19


HERZ

&

...Nähe



Die Deutsche Herzstiftung

leistet einen wertvollen Beitrag

im Kampf gegen Herz-

Kreislauf-Erkrankungen, die

in Deutschland die häufigste

Todesursache darstellen. Ihre

Arbeit konzentriert sich auf

Aufklärung, Prävention und

Forschung. Durch gezielte

Informationskampagnen hilft

sie, das Bewusstsein für Risiken

wie Bluthochdruck und

ungesunde Lebensweise zu

schärfen.

Unterstützen Sie die

Arbeit der Deutschen

Herzstiftung e.V.

Zudem fördert sie Forschungsprojekte,

die innovative

Behandlungsmethoden

entwickeln und somit die Herzmedizin

voranbringen. Jeder

Beitrag stärkt diese Mission:

Indem wir die Deutsche Herzstiftung

unterstützen, tragen

wir dazu bei, Leben zu retten,

die Lebensqualität vieler

Menschen zu verbessern und

die Herzgesundheit in unserer

Gesellschaft zu fördern. Es ist

eine Investition in die Zukunft

– für uns alle.

Werden Sie Mitglied und

unterstützen die Arbeit der

Deutschen Herzstiftung e.V.

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22


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in Deutschland jedes Jahr einen

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23


HerzAktiv | HERZENSORTE Tour

Zwischen Nordsee

und Ostsee

Eine Reise zu Küstenorten, Promenaden und

HERZENSORTE-Momenten am Meer

von Matthias Jung

Eine Reise zwischen Nordsee und Ostsee ist die ideale Bühne, um

HERZENSORTE erlebbar zu machen – und mit Juist beginnt sie an einem Ort,

der Ruhe, Weite und Promenadengefühl auf besondere Weise verbindet. Im

Zentrum steht die Strandpromenade der Nordseeinsel als Sinnbild dafür, wie

Küste, Bewegung und bewusste Momente zusammenwirken.

Mit Juist beginnt eine Idee,

die mehr sein kann als

ein einzelner Ausflug.

Die Strandpromenade der Nordseeinsel

steht für Weite, Wind,

klare Luft und das Gefühl, dass ein

Ort den eigenen Takt verändert.

Wer dort ankommt, merkt schnell,

dass es nicht viel braucht: ein Blick

aufs Meer, ein kurzer Weg entlang

der Promenade, ein Foto, das den

Moment festhält. Genau darin

liegt der Reiz dieser Route zwischen

Nordsee und Ostsee.

HerzAktiv ohne Eile

Für GUT ZUM HERZ ist das kein

touristischer Pflichtkatalog, sondern

ein HerzAktiv-Format mit

eigener Haltung. Es geht nicht darum,

möglichst viele Orte in kurzer

Zeit abzuhaken.

Es geht um bewusst gewählte Stationen,

an denen man innehält,

schaut und ein Stück Küste mitnimmt.

Juist setzt dafür den richtigen

Auftakt. Die Insel steht nicht

für Tempo, sondern für Ruhe,

Horizont und das Gefühl von Ankunft.

Fehmarn als zweiter Pol

Fehmarn bildet dazu einen zweiten

Pol. Der Yachthafen in Burgtiefe

erzählt eine andere Küstengeschichte:

offener, bewegter,

maritimer.

Boote, Promenade, Wasser und

Hafenatmosphäre schaffen dort

einen Rahmen, der Aufbruch und

Orientierung zugleich vermittelt.

24


Photo: Lars Wehrmann

GUT ZUM HERZ

HERZENSORTE

Selfie Point

Juist und Fehmarn zeigen, dass

Nordsee und Ostsee nicht dieselbe

Stimmung transportieren, sondern

zwei unterschiedliche Charaktere.

Aus einem Ort wird eine Route

Daraus entsteht eine Reiseidee,

die nicht auf Leistung, sondern

auf Wahrnehmung setzt. Ein Selfie

Point ist hier kein Selbstzweck,

sondern ein Anlass, einen Ort

bewusst zu erleben. Aus einem

Fotopunkt wird ein Erinnerungsmoment.

Aus einem Bild wird eine

kleine Erzählung. Und aus einzelnen

Stationen wächst Schritt für

Schritt eine Küstenlinie aus HER-

ZENSORTE-Momenten, die Menschen

nicht belehren, sondern begleiten.

Wie es weitergeht

Die Tour verbindet Promenade,

Hafenblick, Inselgefühl und Horizont.

Sie beginnt mit Juist, führt

weiter nach Fehmarn und bleibt

offen für weitere Orte, die diese

Linie sinnvoll ergänzen. So wird

aus zwei starken Küstenorten ein

Format, das sich weitererzählen

lässt – ruhig und nah an dem, was

unterwegs wirklich zählt.

Begleiten Sie uns auf unserer

Tour und erleben Sie mit uns

die einzelnen Stationen zwischen

Nordsee und Ostsee hautnah.

Mehr dazu demnächst auf

den nächsten Seiten.

Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder

Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.

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Die

GUT ZUM

Jahr

PREVIEW

Die Freischaltu

Exklusiver Conten

Folgen Sie uns auf S

Freischaltung nic

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LOCKED

ng erfolgt bald

t bald verfügbar!

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ht zu verpassen.

HERZ

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Die

GUT ZUM

Jahr

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Facebook-Grup

Die

GUT ZUM

HER

Die HerzSchlag-Community

als Selbsthilfegruppe

Digitale Gesundheit

Gesundheit

mitges

30

Umfragen, Trends

& Erfahrungsberichte

NichtAlleineSein mit

gemeinsamen Aktivitäten

Fragen &


Z

3500

Mitglieder

pe

partizipativ

talten

Sich sicher fühlen mit

»HERZENSORTE«

MediKlar & Wie sag ich‘s

meinem Arzt?

Antworten Gewinnspiel Regionale Gruppen

31


HerzAktiv | HERZ & Liebe

Nähe neu zulassen –

nach einer Herzerkrankung

von Matthias Jung

Vertrauen und Lebensfreude mit einer Herzerkrankung

Wenn das Herz im Alltag

mehr Aufmerksamkeit

verlangt,

verändern sich oft nicht nur

Gewohnheiten, sondern auch

Nähe, Vertrauen und das Gefühl

von Unbeschwertheit. Viele

Menschen mit einer Herz-

Kreislauf-Erkrankung fragen

sich, was ihrem Körper guttut,

was sie sich noch zutrauen können

und wo Sicherheit beginnt.

Dieser Beitrag ordnet Fragen

ein und zeigt, dass Nähe und

Partnerschaft weiter Platz haben.

Wenn mit der Diagnose

Unsicherheit einzieht

Eine Herz-Kreislauf-Erkrankung

betrifft selten nur Arzttermine,

Befunde und Medikamente.

Sie reicht oft tief in den

Alltag hinein. Plötzlich bekommen

Situationen, die früher

selbstverständlich waren, ein

anderes Gewicht: Belastung,

Aufregung, Erholung, Partnerschaft

und manchmal auch Intimität.

Was vorher leicht war,

wird von Fragen begleitet. Was

ist noch möglich? Was fühlt sich

sicher an?

Mit solchen Gedanken sind Betroffene

nicht allein. Patienteninformationen

weisen seit

Jahren darauf hin, dass Unsicherheit

rund um Sexualität

und Nähe nach einem Herzereignis

oder bei einer chronischen

Herz-Kreislauf-Erkrankung

häufig ist. Gleichzeitig gilt:

Für viele Menschen ist sexuelle

Aktivität bei stabiler Herzsituation

grundsätzlich möglich.

Entscheidend ist nicht Mut um

jeden Preis, sondern eine realistische,

ärztlich eingeordnete

Sicherheit.

Nähe ist mehr als Belastung

Wer über dieses Thema spricht,

sollte es nicht nur auf körperliche

Anstrengung reduzieren.

Nähe bedeutet nicht nur Aktivität,

sondern auch Berührung,

Vertrauen, Zuwendung, Geborgenheit

und das gute Gefühl,

nicht allein zu sein. Gerade nach

einer belastenden Zeit kann das

wichtig werden – nicht als Therapieersatz,

sondern als Teil von

Lebensqualität und Alltag.

Darum hilft es, das Thema nicht

mit Scham oder Alarm zu betrachten,

sondern mit Ruhe.

Patienteninformationen weisen

darauf hin, dass Sex für viele

Menschen mit stabiler Herzerkrankung

kein außergewöhnliches

Sonderrisiko darstellt.

Häufig wird die körperliche

Beanspruchung mit moderater

Alltagsaktivität verglichen. Als

praktische Orientierung gilt oft:

Wer ohne Beschwerden zwei

Stockwerke Treppen steigen

kann, verträgt in vielen Fällen

auch diese Form körperlicher

Nähe. Das ist keine pauschale

Freigabe, sondern eine alltagsnahe

Einordnung.

Blutdruck mitdenken

Gerade im Kontext von Herz-

Gesund gehört auch der Blutdruck

in dieses Thema hinein.

Bluthochdruck bleibt oft lange

unbemerkt, kann aber auf

Dauer Gefäße schädigen und

damit auch das Sexualleben beeinflussen.

Dauerhaft erhöhte

Werte können den Blutfluss beeinträchtigen;

das kann sich bei

Männern wie bei Frauen auf die

sexuelle Funktion auswirken.

Gleichzeitig löst die Diagnose

Bluthochdruck bei manchen

Menschen zusätzliche Verunsicherung

aus. Schon der Gedanke

an körperliche Belastung

kann Angst machen.

Genau deshalb ist Einordnung

so wichtig: Nicht jede Reaktion

des Körpers ist automatisch ein

Warnsignal. Beschwerden wie

Brustschmerz, deutliche Luftnot,

Schwindel, ausgeprägte

Schwäche oder eine instabile

Herz-Kreislauf-Situation gehören

aber in die ärztliche Abklärung.

Wer seinen Blutdruck

kennt, ihn kontrollieren lässt

und die eigene Situation besser

einordnen kann, gewinnt oft

mehr Sicherheit zurück.

32


HERZ

&

Liebe

Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder

Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.

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Nach Herzinfarkt oder Eingriff

Besonders groß ist die Unsicherheit

oft nach einem Herzinfarkt,

einer Katheterbehandlung oder

einer Operation. Dann braucht

der Körper Zeit – und auch das

Vertrauen in ihn kehrt nicht bei

jedem Menschen gleich schnell

zurück. Eine starre Frist für alle

gibt es nicht. Häufig wird nach

einem Herzinfarkt ein Zeitraum

von etwa zwei bis vier Wochen genannt,

wenn die Erholung gut verläuft;

nach Operationen kann es

länger dauern. Nach herzchirurgischen

Eingriffen, bei denen das

Brustbein heilen muss, werden oft

sechs bis acht Wochen genannt.

Maßgeblich bleibt immer die individuelle

Situation.

Gerade deshalb ist das Gespräch

mit dem Behandlungsteam wichtig.

Nicht, weil Nähe grundsätzlich

gefährlich wäre, sondern weil

gezielte Aufklärung diffuse Angst

kleiner machen kann. Wer weiß,

worauf zu achten ist, gewinnt

häufig ein Stück Sicherheit zurück.

Warnzeichen ernst nehmen

Es ist sinnvoll, auf Warnzeichen

zu achten, ohne jedes Herzklopfen

zu dramatisieren. Treten bei

körperlicher Nähe Beschwerden

auf, die auch sonst Anlass zur Abklärung

wären, sollte die Situation

unterbrochen und ärztlich besprochen

werden.

• Druck oder Schmerzen in der

Brust

• deutliche Atemnot

• Schwindel

• Herzrasen

• starke Schwäche

Genauso wichtig ist: Nicht jeder

Rückzug hat nur körperliche

Gründe. Angst vor einem erneuten

Ereignis, Unsicherheit beim

Partner oder bei der Partnerin, ein

verändertes Körpergefühl oder

Scham können das Erleben von

Nähe stark beeinflussen. Auch das

gehört ernst genommen. Manchmal

beginnt Entlastung mit einem

ehrlichen Gespräch.

Darüber darf gesprochen

werden

Viele Menschen sprechen Fragen

zu Intimität in der Sprechstunde

nicht von sich aus an. Dabei gehört

das Thema zum Leben dazu. Wer

mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung

lebt, darf fragen:

• Was ist in meiner Situation

sinnvoll?

• Gibt es nach meinem Eingriff

etwas zu beachten?

• Welche Rolle spielen Blutdruck,

Belastbarkeit oder Medikamente?

• Was ist, wenn sexuelle Funktionsstörungen

hinzukommen?

Gerade bei Arzneimitteln gegen

Erektionsstörungen ist eine klare

Einordnung wichtig. Präparate

wie Sildenafil dürfen nicht zusammen

mit Nitraten eingenommen

werden, weil diese Kombination

zu einem gefährlichen Blutdruckabfall

führen kann. Solche Fragen

sollten ärztlich besprochen werden.

Lebensfreude ohne

Perfektionsdruck

Vielleicht ist das die entlastendste

Botschaft: Nähe muss nicht beweisen,

dass alles wieder ist wie früher.

Sie darf sich verändern. Sie

darf behutsamer werden. Sie darf

langsamer werden. Und sie darf

neu gelernt werden – ohne Erwartungsdruck

und ohne das Gefühl,

funktionieren zu müssen.

Mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung

kann das Vertrauen in den

eigenen Körper erschüttert sein.

Umso wertvoller ist es, wenn Menschen

Wege finden, sich wieder

anzunähern: mit Offenheit, Rücksicht,

Humor und ehrlichen Fragen.

Lebensfreude entsteht nicht

erst dort, wo alle Unsicherheit verschwunden

ist. Manchmal beginnt

sie schon dort, wo ein Thema nicht

länger verschwiegen wird.

Was bleibt

Herzgesundheit ist mehr als Blutdruckwerte,

Tablettenpläne und

Kontrolltermine. Sie berührt auch

das, was Menschen miteinander

verbindet: Nähe, Vertrauen und

das Gefühl, im eigenen Leben

nicht nur Patientin oder Patient zu

sein, sondern weiterhin Partner,

Partnerin, Liebender oder geliebter

Mensch.

Wer mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung

lebt, muss diese Seite

des Lebens nicht vorschnell aufgeben.

Aber sie verdient Aufmerksamkeit,

gute Information und

– wo nötig – eine individuelle ärztliche

Einordnung.

Denn wenn Herzen sich berühren,

geht es nicht um Leichtsinn.

Es geht um Sicherheit, Würde und

die Frage, wie Lebensfreude ihren

Platz behalten kann.

Quellen, die Orientierung

geben

Wir empfehlen, sich auch mit

den in diesem Beitrag genannten

Quellen zu beschäftigen. Sie helfen

dabei, Zusammenhänge besser

zu verstehen, medizinische

Einordnungen nachzuvollziehen

und die eigene Situation fundierter

einzuordnen. Gerade bei sensiblen

Themen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen,

Blutdruck,

34


Belastbarkeit und Intimität kann

es entlastend sein, auf verlässliche

Informationen zurückzugreifen

und offene Fragen gut vorbereitet

in das Gespräch mit der behandelnden

Ärztin oder dem behandelnden

Arzt mitzunehmen.

Was jetzt tun?

Wer sich intensiver mit diesem

Thema beschäftigen möchte, findet

demnächst im Podcast-Meetup

im JUNG & JUNG STUDIO eine

weiterführende Vertiefung. Dort

wird es um Nähe, Vertrauen, Unsicherheit,

Partnerschaft und Lebensfreude

mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung

gehen – also um

Fragen, die viele Menschen im

Alltag beschäftigen, über die aber

oft zu wenig gesprochen wird.

Das Meetup knüpft an die Gedanken

dieses Beitrags an und schafft

Raum für zusätzliche Perspektiven,

persönliche Erfahrungen und

eine sensible Einordnung. So kann

ein Thema weitergedacht werden,

das nicht bei medizinischen Befunden

endet, sondern auch das

Leben zwischen Sicherheit, Beziehung

und Alltag berührt. Mehr

dazu auf Seite 18.

Alles hier an einem Platz:

Die Quellen dieses Beitrags

Sexualität nach Herzinfarkt, Herz-OP und Herz-Eingriffen

https://herzstiftung.de/service-und-aktuelles/presse/pressemitteilungen/nach-herzinfarkt-sex

Potenzmittel, Herzkrankheit, Sildenafil und ärztliche Einordnung

https://herzstiftung.de/herz-sprechstunde/alle-fragen/herzinfarkt-potenzmittel

Koronare Herzkrankheit allgemein – inklusive körperliche

Belastung, Angst und Sexualität https://www.gesundheitsinformation.de/koronare-herzkrankheit-khk.html

Medikamente bei koronarer Herzkrankheit – inklusive

möglicher sexueller Nebenwirkungen von Betablockern

https://www.gesundheitsinformation.de/medikamente-zurlangfristigen-behandlung-der-koronaren-herzkrankheit.html

Nach Katheterablation – was nach dem Eingriff zu beachten ist,

inklusive Verzicht auf größere Anstrengung und Sex für zwei Tage

https://www.gesundheitsinformation.de/was-passiert-bei-einerkatheterablation.html

Bluthochdruck – Grundlagen, Messung, Zielwerte und Behandlung

https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/

BAEK/Patienten/Patienteninformationen/bluthochdruck-kip.

pdf

Bluthochdruck in leichter Sprache – offizielle Patienteninformation

zur NVL Hypertonie https://register.awmf.org/

assets/guidelines/Nationale_Versorgungs-Leitlinie/nvl-009kileichte-Sprache_Hypertonie_Bluthochdruck_2024-04.pdf

Bluthochdruck – ausführlicher Patientenleitfaden der

Deutschen Hochdruckliga https://www.hochdruckliga.de/

fileadmin/downloads/patienten/leitfaden/dhl-patientenleitfaden-2024.pdf

Chronische koronare Herzkrankheit – offizielle Patientenleitlinie

zur Nationalen VersorgungsLeitlinie https://

register.awmf.org/assets/guidelines/nvl-004p1_S3_Chronische-

KHK_2025-03.pdf

Angehörige, Partnerschaft, Unsicherheit und Sexualität

nach einem Herzereignis https://herzstiftung.de/service-undaktuelles/presse/pressemitteilungen/herzpatient-angehoerige

Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder

Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.

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HerzInfo | DIE KOLUMNE

von Matthias Jung

Liebe und ich

Früher war Nähe einfacher – heute ist sie vielleicht bewusster

Ich hätte früher nicht gedacht, dass das

Herz so weit in mein Leben hineinwirkt.

Für mich war es lange Medizin: Puls,

Belastung, Untersuchung, Blutdruck. Mehr

nicht. Dass es irgendwann auch mit Nähe,

Unsicherheit und Selbstverständlichkeit zu

tun haben könnte, hätte ich so nicht gesagt.

Heute sehe ich es anders. Seit ich gemerkt

habe, dass der Körper nicht einfach nur

mitläuft, hat sich mein Blick verändert.

Nicht schlagartig, aber deutlich genug.

Man denkt anders über Belastung,

Sicherheit und das, was früher einfach

lief. Irgendwann merkt man: Es geht nicht

nur um Gesundheit, sondern auch um

Auftreten, Souveränität, Beziehung und

Nähe. Eine Herz-Kreislauf-Erkrankung

verändert Termine, Befunde und Routinen.

Sie rückt einem näher und mischt sich ein.

Nicht laut, aber spürbar. Auf einmal ist der

eigene Körper nicht mehr nur da, sondern

ein Faktor. Ich bin vorsichtiger. Nicht

ängstlich. Aber wachsamer.

Das betrifft nicht nur körperliche

Belastung, sondern auch die Frage, wie

frei man sich noch fühlt und was das mit

Nähe macht, wenn Sicherheit nicht mehr

vorausgesetzt werden kann. Darüber

spricht man als Mann nicht gern. Man will

nicht klein wirken, nicht empfindlich, nicht

ausgebremst. Also macht man weiter, sagt

wenig, spielt manches herunter. Ich kenne

diesen Reflex und halte ihn nicht für klug.

Wegdrücken hilft nicht. Man wird dadurch

höchstens ungenauer. Ich glaube, ein klarer

Blick auf die eigene Situation hat mehr

mit Stärke zu tun als jedes Durchhalten um

jeden Preis. Für mich hat das mit Nähe zu

tun. Nicht sentimental, sondern praktisch.

Nähe braucht Grundvertrauen, in den

anderen Menschen und in den eigenen

Körper.

Wenn dieses Vertrauen Risse bekommt,

wird nichts unmöglich. Aber es wird

anders, weniger gedankenlos, weniger

selbstverständlich, vielleicht auch weniger

leicht. Das sollte man ernst nehmen. Reden

hilft. Aber zuerst hilft Ehrlichkeit: der Satz

an sich selbst, dass etwas nicht mehr so ist

wie früher. Darin steckt für mich nicht nur

Verlust. Es steckt auch etwas Nüchternes,

fast Befreiendes. Ich muss nichts beweisen.

Vielleicht geht es irgendwann nicht mehr

darum, unangreifbar zu erscheinen,

sondern darum, sich selbst ernst zu

nehmen. Das verändert auch den Blick auf

Nähe. Sie wird dadurch nicht größer oder

romantischer. Aber ehrlicher und klarer. Ich

finde, das ist kein schlechter Tausch. Früher

war Nähe einfacher. Aber vielleicht war sie

auch gedankenloser.

Heute ist sie für mich stärker mit Vertrauen

verbunden: mit dem Gefühl, dass man

nichts vorspielen muss. Am Ende ist das

die eigentliche Veränderung. Dass ich mich

nicht mehr darüber definiere, alles im Griff

zu haben, sondern darüber, genauer zu

wissen, was ich mir zutraue, was mir guttut

und wo ich ehrlich mit mir selbst sein muss.

Ihr Matthias Jung

36

Hinweis: Die hier beschriebenen Erfahrungen sind persönlich und nicht auf andere übertragbar.

Medizinische Fragen sollten immer individuell mit einer Ärztin oder einem Arzt besprochen werden.


37


HerzInfo | DIE COMMUNITY

https://www.facebook.com/gutzumherz

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https://www.instagram.com/gutzumherz

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https://gut-zum-herz.de/Patientinnen und Patienten-empowerment

https://gut-zum-herz.de/newsportal

https://gut-zum-herz.de/stoffwechsel-vital

https://gut-zum-herz.de/podcasts

https://gut-zum-herz.de/die-gut-zum-herz-jahreszeiten

38


Zur

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Zur

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39


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Büro Frankfurt:

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