05.04.2026 Aufrufe

Newsletter_04-2026_DE

Ein Reinraum ist ein Raum, in dem die Konzentration luftgetragener Teilchen sehr gering gehalten wird. Je geringer der Anteil luftgetragener Teilchen in einem Raum sein soll, desto bedeutender wird Technik, die die Reinheit der Luft garantiert. Reinraumtechnik ist international jedoch keine Branche sondern ein Wirtschaftszweig, der essenziell ist in vielen Branchen, in denen Partikel und Keime kontraproduktiv sind bei der Herstellung, Bearbeitung und Abwicklung: Pharmazeutische Industrie und Biotechnologie, Chemische Industrie, Healthcare, Lebensmittelindustrie und Kosmetik, Oberflächen- und Kunststofftechnik, Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, Optik und Lasertechnologie, Luft- und Raumfahrttechnik, Automobilindustrie und Elektromobilität sowie grundsätzlich Forschung und Entwicklung. Reinraumtechnik ist in allen zukunftsrelevanten Branchen ein bedeutender regulatorischer und wirtschaftlicher Faktor. Alle diese aufgelisteten Branchen, und vermutlich noch ein paar weitere, haben im internationalen Wettbewerb ohne Reinraum keine Zukunfts-Perspektiven, denn regulatorische Anforderungen definieren Einsatzgebiete und Anwendungen: ISO-14611-Normenreihe und die VDI-2083-Richtlinienreihe, der EU-GMP-Leitfaden, die ISPE-Baseline-Guides und die WHO-Technical-Report-Serie-No-957, sowie einige mehr. Entscheidend beim Bau und beim späteren Betrieb einer Biotechnologieanlage, eines Halbleiterwerks, eines Labors oder eines Krankenhauses sind also nicht nur die Bau- und Brandschutzbestimmungen, sondern auch die Vorschriften für den Bau und Betriebs eines Reinraumes.

Ein Reinraum ist ein Raum, in dem die Konzentration luftgetragener Teilchen sehr gering gehalten wird.
Je geringer der Anteil luftgetragener Teilchen in einem Raum sein soll, desto bedeutender wird Technik, die die Reinheit der Luft garantiert. Reinraumtechnik ist international jedoch keine Branche sondern ein Wirtschaftszweig, der essenziell ist in vielen Branchen, in denen Partikel und Keime kontraproduktiv sind bei der Herstellung, Bearbeitung und Abwicklung:
Pharmazeutische Industrie und Biotechnologie, Chemische Industrie, Healthcare, Lebensmittelindustrie und Kosmetik, Oberflächen- und Kunststofftechnik, Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, Optik und Lasertechnologie, Luft- und Raumfahrttechnik, Automobilindustrie und Elektromobilität sowie grundsätzlich Forschung und Entwicklung.
Reinraumtechnik ist in allen zukunftsrelevanten Branchen ein bedeutender regulatorischer und wirtschaftlicher Faktor.
Alle diese aufgelisteten Branchen, und vermutlich noch ein paar weitere, haben im internationalen Wettbewerb ohne Reinraum keine Zukunfts-Perspektiven, denn regulatorische Anforderungen definieren Einsatzgebiete und Anwendungen:
ISO-14611-Normenreihe und die VDI-2083-Richtlinienreihe, der EU-GMP-Leitfaden, die ISPE-Baseline-Guides und die WHO-Technical-Report-Serie-No-957, sowie einige mehr.
Entscheidend beim Bau und beim späteren Betrieb einer Biotechnologieanlage, eines Halbleiterwerks, eines Labors oder eines Krankenhauses sind also nicht nur die Bau- und Brandschutzbestimmungen, sondern auch die Vorschriften für den Bau und Betriebs eines Reinraumes.

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DE 04/26

Reinraumtechnik

zum Anfassen


TITEL

Die Laminar Flow Box mit höhenverstellbarem Arbeitstisch ist

ein Beispiel für ergonomisches Arbeiten unter kontrollierten

Bedingungen. Darüber hinaus zeigt item einen begehbaren

Reinraum mit integrierter Personenschleuse, eine Maschinenkabine

mit Lineareinheit sowie ein mobiles Reinraumzelt.

Neuer Showroom für Reinraumlösungen

Reinraumtechnik

zum Anfassen

im item cleanroom

center

In ihrem neuen icc in Solingen präsentiert die item Industrietechnik

GmbH funktionale Gesamtlösungen für den Reinraum.

Modular, individuell, flexibel: mit dem item Systembaukasten

lassen sich Reinräume für unterschiedliche Anforderungen

realisieren. Wie vielfältig diese Lösungen in der

Praxis aussehen können, zeigt das Unternehmen im neuen

item cleanroom center (icc) in Solingen – vom begehbaren

Reinraum über die Maschinenkabine mit Live-Strömungsvisualisierung

bis hin zur Laminar Flow Box mit höhenverstellbarem

Arbeitstisch.

demonstriert, wie sich temporäre oder skalierbare Reinraumlösungen

schnell realisieren lassen. Basis sämtlicher Konstruktionen sind

die Aluminiumprofile der Baureihen X und XMS, die geschlossene

Außenflächen, einen minimalen Kantenradius und eine hohe Chemikalienbeständigkeit

bieten. In Verbindung mit dem Einfasssystem

und passenden Flächenelementen entstehen so Reinraumwände

und -decken mit flächenbündigen Übergängen

Showroom steht Besuchern offen

Mit ihrem neuen Showroom verdeutlicht die item Industrietechnik

GmbH, wie durchdachte Komponenten für den Reinraum zu funktionalen

Gesamtlösungen werden. Auf einer Fläche von rund 56 m²

sind mehrere Szenarien aus der reinen Produktion vereint. So ist

zum Beispiel ein 6 m langer, begehbarer Reinraum mit integrierter

Personenschleuse und optischer Zugangsregelung integriert. Zusätzlich

zeigt item eine Maschinenkabine mit Lineareinheit und

veranschaulicht damit, wie eine effiziente und ISO-konforme Reinraum-Automatisierung

gelingen kann. Das Strömungsverhalten der

Luftströme innerhalb dieser Maschinenkabine wird durch einen

eingebauten Nebelgenerator visualisiert. Darüber hinaus enthält der

Reinraum eine Laminar Flow Box mit höhenverstellbarem Arbeitstisch,

die exemplarisch für ergonomisches Arbeiten unter kontrollierten

Bedingungen steht. Mit einem mobilen Reinraumzelt wird

Besucher und Besucherinnen erleben nicht nur verschiedene Reinraumlösungen

live, sondern können sich vor Ort ein Bild von der

Qualität, Modularität und Anpassungsfähigkeit des item Systembaukastens

machen. Besichtigungen des icc sind nach vorheriger

Terminvereinbarung möglich. Bei der Führung erläutert ein Reinraumexperte

technische Hintergründe und Anwendungsmöglichkeiten.

Darüber hinaus dient das icc als Raum für Schulungen, interne

Tests und die Weiterentwicklung neuer Reinraumlösungen.

Mit dem neuen Showroom demonstriert item, wie sich Anwendungen

an individuelle Anforderungen anpassen lassen – ideal für

Unternehmen, die Reinräume flexibel erweitern, umbauen oder neu

gestalten möchten.

item Industrietechnik GmbH

D 42699 Solingen

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Innovation trifft

Zukunft: Ein Rückblick

auf die

LOUNGES 2026

Drei Tage lang war die Messe Karlsruhe das pulsierende Epizentrum

der Reinraum- und Prozesstechnologie. Heute blicken wir auf

eine Veranstaltung zurück, die alle Erwartungen übertroffen hat.

Die LOUNGES 2026 sind zu Ende gegangen und hinterlassen eine

Branche, die inspirierter und vernetzter ist als je zuvor.

Ein Rekord der Superlative

Was als Vorfreude begann, endete in einem echten Branchenfeuerwerk:

Mit über 270 Ausstellern und einer beeindruckenden Resonanz

von mehr als 10.000 Teilnehmern haben die LOUNGES 2026 eindrucksvoll

unterstrichen, dass sie die unverzichtbare Plattform für

den Dialog zwischen Planung, Bau und Betrieb sind. Von der Pharmaindustrie

bis zur hochspezialisierten Halbleiterfertigung – die gesamte

Bandbreite der High-Tech-Produktion war in Karlsruhe vertreten.

Wissen, das man anfassen konnte

Das Konzept, Wissen nicht nur zu vermitteln, sondern erlebbar zu

machen, ging voll auf. In den zahlreichen interaktiven Formaten und

praxisnahen Live-Vorführungen wurde deutlich: Hier werden die

Trends von morgen nicht nur besprochen, sondern gestaltet.

Networking in einzigartiger Atmosphäre

Was die LOUNGES seit jeher auszeichnet, erreichte 2026 ein neues

Level: Diese ganz besondere Mischung aus entspannter, fast familiärer

Atmosphäre und höchster Professionalität. In den Lounges

wurden nicht nur Visitenkarten getauscht, sondern echte Partnerschaften

geschmiedet. Es war der Ort, an dem Visionäre auf Entscheidungsträger

trafen und gemeinsam an den Lösungen für die

Reinraum-Herausforderungen der nächsten Jahre arbeiteten.

Der Blick nach vorn: 2027 bereits im Visier

Während die Hallen in Karlsruhe nun wieder leer sind, glühen die

Köpfe der Teilnehmer vor neuen Impulsen und Projektideen weiter.

Der Erfolg der diesjährigen Messe wirkt nach – und die Vorfreude

auf das nächste Jahr ist bereits jetzt greifbar.

Die Veranstaltere danken allen Speakern, Ausstellern und Besuchern,

die diese drei Tage zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht

haben. Karlsruhe hat gezeigt: Die Zukunft der Reinraumtechnologie

ist hell, innovativ und gemeinschaftlich.

APRIL 2026

Liebe Reinraum-Tätige und -Interessierte,

nach den LOUNGES ist vor dem Tagesgeschäft.

Viele Visitenkarten wurden getauscht, viele Notizen

gemacht und nun gilt es die neuen Kontakte

nachzuarbeiten und zu pflegen. Wir wünschen

Ihnen viel Erfolg.

Ein wichtiger Faktor bei Veranstaltungen ist auch

der allgemeine Informationsaustausch. Während

dieser bei Messen und anderen Events in der Regel

nur an ein oder zwei Tagen stattfindet, liefert Reinraum

Online das ganze Jahr über Wissenswertes

rund um den Reinraum.

In diesem Monat haben wir u.a. folgende Artikel für

Sie zusammengestellt:

> Reinraumtechnik zum Anfassen im item cleanroom

Center

> Marktstudie: Wird die Luft im Reinraum

dünner?

> Lichtlösungen für die Hightech-Fertigung

> URS im GMP-Monitoring: Basis für Sicherheit,

Effizienz und Compliance

> Hygienereinigung vs. Unterhaltsreinigung

> Ecophon Akustik Lösungen für Räume mit

höchsten Hygieneanforderungen

> Neue Technikumsanlage zur Beschichtung

flexibler Materialien im Reinraum

> . . .

Mit freundlichem Gruß

Reinhold Schuster

LOUNGES

Inspire GmbH

Am Falltor 35

D 64625 Bensheim

Telefon: +49 625 1706068 support@cleanroom-processes.de

https://cleanroom-processes.de/

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Wird die Luft im

Reinraum dünner?

Noch in der ersten Marktstudie aus dem

Jahr 2024 mit Bezugsjahr 2023 präsentierte

sich der deutsche Reinraummarkt in beeindruckender

Form. Über Jahre hinweg legte er

mit Wachstumsraten von nahezu zehn Prozent

jährlich zu und gehörte damit zu den

dynamischsten Industriesektoren der deutschen

Wirtschaft. Im Laufe des Jahres 2024

kühlte sich diese Dynamik zwar spürbar ab,

doch bereits 2025 zieht der Markt wieder

an. Mit einem Wachstum der Reinraumbestandsflächen

von über sechs Prozent entwickelt

sich der Sektor weiterhin deutlich

stärker als das gesamtwirtschaftliche Umfeld

in Deutschland. Für viele Produktionsund

Planungsunternehmen bedeutet das

vor allem eines: volle Auftragsbücher und

eine weiterhin stabile Nachfrage in einem

Markt, der sich erstaunlich robust gegenüber

konjunkturellen Schwankungen zeigt.

Auch im gesamten D-A-CH-Raum

wächst der Reinraumbestand weiter. Zwar

etwas verhaltener als im deutschen Lead-

Market, aber dennoch klar aufwärtsgerichtet.

Insgesamt erreicht die Reinraumbestandsfläche

inzwischen rund 3,6 Millionen

Quadratmeter. Zu diesem Ergebnis kommt

die gerade fertiggestellte Update-Studie

„Der deutsche Reinraummarkt 2026 (mit

Exkurs D-A-CH)“. Doch die Untersuchung

zeigt mehr als nur steigende Zahlen – sie

offenbart auch, dass sich der Markt gerade

neu sortiert, uzw. auf unterschiedlichen

Ebenen.

Denn hinter dem Wachstum verbirgt

sich ein spürbarer Strukturwandel. Einige

der großen Prestigeprojekte, die noch vor

wenigen Jahren das erwartete Auftragsvolumen

bestimmten, wurden verschoben oder

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teilweise gestrichen. Gleichzeitig entsteht

ein wachsender Teil der neuen Reinraumkapazitäten

in kleineren und mittleren Anlagen.

Parallel dazu nimmt die Zahl der Einzelbetreiber

zu, während Mehrfachstandorte

weniger stark wachsen als früher. Der

Grund liegt vor allem in den Veränderungen

entlang industrieller Lieferketten. Immer

mehr Unternehmen sehen sich gezwungen,

Reinraumtechnologie einzusetzen, um Anforderungen

an technische Sauberkeit oder

präzise Produktionsbedingungen zu erfüllen.

Für viele dieser neuen Betreiber steht

mit niedrigeren Reinraumklassen jedoch

nicht High-End-Spezialisierung im Vordergrund,

sondern eine möglichst wirtschaftliche

Umsetzung.

Genau hier beginnt eine Entwicklung,

die den Markt nachhaltig verändern könnte.

Während der Reinraummarkt lange Zeit

von hochspezialisierten Lösungen geprägt

war, ist nun teilweise eine Art „Tradingdown“

zu beobachten. Besonders in den

stark wachsenden ISO-Klassen entstehen

neue Kapazitäten zunehmend mit stärker

standardisierten Lösungen. Neue Betreiber

greifen aus Kostengründen häufiger

nicht auf spezialisierte Reinraumbauer,

Textilanbieter oder Dienstleister zurück.

Ein Teil des Marktwachstums verlagert

sich damit zunehmend außerhalb der etablierten

Anbieterstrukturen wie beispielsweise

in die Eigenreinigung, allgemeine

Wand- und Deckenpaneele oder Standard-Workwear.

Parallel dazu gewinnen ISO-klassifizierte

Reinraumflächen immer stärker an

Gewicht. Der Markt wird breiter und vielfältiger,

weil immer mehr Branchen Reinraumtechnologie

einsetzen – von der Halbleiterindustrie

über die Medizintechnik bis hin zu

neuen Anwendungen in der industriellen

Fertigung. Auffällig ist dabei ein weiterer

Trend: Die Reinraumflächen wachsen deutlich

schneller als die Zahl der Beschäftigten.

Der Grund liegt, auch wegen des Fachkräftemangels,

in der zunehmenden Automatisierung.

Robotik oder automatisierte Produktionslinien

übernehmen immer mehr

Aufgaben, während Unternehmen gleichzeitig

versuchen, den Menschen als potenziellen

Kontaminationsfaktor im Reinraum

zu reduzieren.

Auch auf der Marktseite der Anbieter

verändert sich das Spielfeld. Lange Zeit galt

der deutsche Reinraummarkt als dynamisch,

aber stabil – mit festen Kundenbeziehungen

und etablierten Lieferantenstrukturen. Diese

Phase scheint nun zu enden. Steigende

Produktionskosten in Deutschland, eine

schwächere Entwicklung wichtiger Industriezweige

sowie schwierigere Exportbedingungen

erhöhen den wirtschaftlichen

Druck auf viele Betreiber. Einkaufsabteilungen

reagieren darauf mit mehr Wettbewerb,

mehr Ausschreibungen und einer deutlich

stärkeren Kostenorientierung. Der Reinraummarkt

entwickelt sich damit Schritt für

Schritt zu einem stärker kompetitiven Sektor,

in dem sich Anbieter neu positionieren

müssen und neue Player zunehmend versuchen,

Marktanteile zu gewinnen.

Wie stark diese Entwicklung bereits

wirkt, zeigt ein Blick auf die einzelnen Teilmärkte

des Reinraummarktes, die in der

aktuellen Studie nun detailliert analysiert

wurden. Im Bereich der Reinraumreinigung

sind regelmäßige Neuausschreibungen von

Flächen längst Alltag. Doch inzwischen geraten

auch andere Lieferanten stärker in den

Fokus der Einkaufsabteilungen. Besonders

sichtbar wird dies bei Reinraumtextilien

und im Textil-Leasing. Während früher der

Erstausrüster eines Reinraums häufig über

viele Jahre gesetzt war, lassen heute immer

mehr Betreiber ihre Lieferverträge regelmäßig

neu überprüfen und ausschreiben. Der

Markt entwickelt sich damit zunehmend

ähnlich wie bei persönlicher Schutzausrüstung

oder klassischer Berufsbekleidung.

Auch im Bereich der Wand- und Deckenpaneele

verändert sich das Marktgefüge.

Gerade bei großen Projekten und öffentlichen

Ausschreibungen greifen immer

häufiger Mechanismen des allgemeinen

Bausektors. Generalunternehmer und nicht

spezialisierte Reinraumplaner gewinnen an

Bedeutung und stützen sich im Rahmen

funktionaler Planung stärker auf Zulieferer

und Montageunternehmen der Reinraumhülle.

Gleichzeitig differenziert sich das Anbieterfeld

stärker aus – zwischen Herstellern

hochspezialisierter Reinraumpaneele und

Anbietern von Lösungen, die ursprünglich

aus anderen Bereichen stammen, etwa aus

dem Kühlzellenbau, und jedoch zu einem

steigenden Anteil ebenfalls im Reinraumbau

eingesetzt werden.

Im Markt für Reinraumbekleidung wiederum

teilt sich das Angebot weiterhin in

Einweg- und Mehrwegprodukte. In beiden

Segmenten ist eine zunehmende Konzentration

auf der Anbieterseite zu beobachten,

wobei diese bei Mehrwegprodukten besonders

ausgeprägt ist. Gleichzeitig wird der

Markt internationaler. Internationale Anbieter

bauen ihre Präsenz in Deutschland

aus, während deutsche Unternehmen verstärkt

versuchen, in ausländischen Märkten

Fuß zu fassen.

Auch im Bereich der Luftfiltertechnik

verschieben sich die Kräfteverhältnisse.

Neben klassischen Anbietern aus der Raumlufttechnik

treten verstärkt Hersteller auf,

die ihre Lösungen speziell für Reinraumumgebungen

entwickelt haben. Gleichzeitig

versuchen Anbieter von Reinraumhüllen zunehmend,

ihre Wertschöpfung zu erweitern,

indem sie eigene FFU-Systeme anbieten

und damit sowohl die Projektphase als auch

das After-Sales-Geschäft stärker an sich

binden.

Die neue Studie liefert damit nicht nur

ein Update der Ausgabe von 2024, sondern

eine deutlich erweiterte Analyse des Reinraummarktes.

Neben Reinraumreinigung

und Reinraumwäsche wurden erstmals

auch zentrale Teilmärkte wie Wand- und

Deckenpaneele, Luftfiltertechnik und textile

Reinraumbekleidung detailliert hinsichtlich

Marktvolumen, Produktstrukturen

und Anbieteranteilen untersucht. Besonders

aufschlussreich ist dabei ein Ergebnis:

Segmente, in denen Produkte regelmäßig

ausgetauscht werden müssen, generieren

langfristig deutlich größere Marktvolumina

als jene Bereiche, die vor allem die Erstausstattung

von Reinräumen betreffen.

Deutlich wird dies etwa beim Vergleich von

Filtereinheiten und FFU-Systemen oder

bei Einweg- und Mehrweg-Reinraumbekleidung

mit ihren unterschiedlichen Austauschzyklen.

Mit dieser erweiterten Perspektive liefert

die Studie erstmals ein besonders klares

Bild vom größten Reinraummarkt Europas.

Sie zeigt, wo der Markt tatsächlich wächst,

wo sich Strukturen verändern – und wo

neue Chancen entstehen. Gleichzeitig bildet

sie die Grundlage für den nächsten Schritt:

Die Marktforschung wird derzeit auf europäischer

Ebene ausgeweitet, um auch die

internationalen Dynamiken dieses hochspezialisierten

Zukunftsmarktes noch genauer

sichtbar zu machen.

Studie ist ab sofort erhältlich!

https://www.macrom.de/kontakt/

macrom Marketingresearch & Consult

Kölner Str. 6

D 51429 Bergisch Gladbach

Telefon: +49 (0)2204 963 555 1

Telefax: +49 (0)2204 979 635 0

eMail: jansen@macrom.de

Internet: http://www.macrom.de

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Regiolux stattet neuen

SpaceTech-Firmensitz aus

Lichtlösungen

für die

Hightech-

Fertigung

Bei SpaceTech in Immenstaad entstehen Solarmodule für Satelliten

und laseroptische Instrumente für Erdbeobachtungen – Komponenten,

die im All über die Energieversorgung oder den Erfolg

ganzer Missionen entscheiden. Entsprechend hoch waren die Anforderungen

an die beiden Firmengebäude, die das Unternehmen

aufgrund des starken Wachstums errichten ließ. Architekt, Planer

und Bauherr suchten von Beginn an einen Beleuchtungspartner, der

objektspezifische Lösungen in höchster Qualität liefert und flexibel

auf Planungsänderungen während der Bauphase reagieren kann.

Die Wahl fiel bewusst auf Regiolux, wie SpaceTech-Geschäftsführer

Frank Gilles betont: „Wir haben uns gezielt für Regiolux als deutschen

Hersteller entschieden, um stets eine hochqualifizierte LED-

Beleuchtung sicherzustellen. Im Büro ebenso wie im Reinraum, in

dem wir unsere Raumfahrkomponenten fertigen.“

Durchgängiges Konzept für unterschiedliche Einsatzbereiche

Manfred Schwägler Elektrosysteme aus Owingen plante und realisierte

die Beleuchtung beider Neubauten und arbeitete dabei eng

mit Regiolux zusammen. Gemeinsam entwickelten sie ein Konzept,

das Reinraumzonen, Fertigung, Verwaltung und Nebenbereiche

gleichermaßen abdeckt. Besonders vorteilhaft für die Installation

vor Ort erwiesen sich die steckbaren Gerätemodule, das durchgangsverdrahtete

SRT-Lichtbandsystem, die montagefreundlichen

Details bei allen Leuchten und die DALI-kompatiblen Komponenten.

Sie ermöglichten den zügigen Einbau und einen reibungslosen

Ablauf.

Bereits in der ersten Bauphase 2021 zeigte sich, wie flexibel der

Leuchtenhersteller aus Königsberg auf objektspezifische Anforderungen

reagiert: Gefordert waren eine breitstrahlende, effiziente

Hallenbeleuchtung, reinraumtaugliche Leuchten für sensible Produktionszonen

sowie eine verlässliche DALI-Integration. In den darüber

liegenden Büros sollte eine harmonisch abgestimmte Deckenbeleuchtung

zum Einsatz kommen, die sich auch für Bildschirmarbeitsplätze

optimal eignet. Der Projektleiter des Elektrofachbetriebs

griff auf seine guten Erfahrungen mit Regiolux zurück und setzte

bei diesem anspruchsvollen Projekt ganzheitlich auf die Expertise

von Regiolux. Rund 90 % der Regiolux-Leuchten waren bereits in

der ersten Halle montiert und überzeugten hinsichtlich Qualität und

Die lowea-Leuchte – erhältlich in quadratischen und länglichen

Ausführungen – unterstützt konzentriertes Arbeiten und punktet

mit klarem, zeitlosen Design. Ein leistungsfähiger Diffussor aus

vergilbungsfreiem PMMA sichert eine lange Lebensdauer und

hochwertiges Licht. (Foto: hansedknoedler.de für Regiolux)

Handling – ein Ergebnis, das unmittelbar zum Folgeauftrag für die

zweite Halle führte. Bis zur Gesamtfertigstellung des Projekts 2025

entstand so ein durchgängig schlüssiges, praxisgerechtes und wirtschaftliches

Beleuchtungskonzept.

Reinraumqualität und homogene Fertigungsbeleuchtung

In den Reinräumen kommt die Leuchte aduna mit Schutzart IP65 für

hohen Staub- und Strahlwasserschutz sowie mit Multilayer-Lichttechnik

zum Einsatz. Diese Optik sorgt für eine besonders gleichmäßige,

blendarme Ausleuchtung, wie sie für visuell anspruchsvolle

Arbeiten an hochsensiblen Bauteilen erforderlich ist. Die geschlossene,

reinraumtaugliche Konstruktion gewährleistet dauerhafte

Dichtigkeit, Partikelschutz und eine einfache Reinigung – wichtige

Voraussetzungen für kontrollierte Produktionsprozesse.

In den übrigen Fertigungsbereichen ist das Schnellmontage-

Lichtbandsystem SRT von Regiolux installiert. Die steckbaren Geräteträger

mit werkseitig integrierter Durchgangsverdrahtung ermöglichten

eine zügige und sichere Installation. Besonders vorteilhaft

zeigt sich die flexible Segmentierung der Lichtbänder: Unterschiedliche

Arbeitsbereiche lassen sich individuell ausleuchten, ohne das

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In der weniger sensiblen Fertigung ist das flexible Lichtbandsystem

SRT installiert, es lässt sich dank steckbarer Geräteträger schnell

einbauen und individuell am Schienensystem anpassen.

(Foto: hansedknoedler.de für Regiolux)

In einigen Fertigungsbereichen kommt die Regiolux Leuchte lowea

mit quadratischen Modulmaßen zur Anwendung, als Anbauleuchte

sowie mit Design-Einlegerahmen für Systemdecken.

(Foto: hansedknoedler.de für Regiolux)

Mit ihrer optimalen Lichttechnik erreicht die Leuchtenfamilie aduna – hier als Anbauleuchte realisiert – eine hohe Entblendungsqualität

im Reinraumumfeld, sie gewährleistet zudem einen flickerfreien Betrieb ohne elektromagnetische Beeinflussungen.

(Foto: hansedknoedler.de für Regiolux)

einheitliche Beleuchtungskonzept zu unterbrechen. 10.000 Lumen-

Geräteträger sorgen für eine energiearme Grundbeleuchtung, die

sich via DALI bedarfsgerecht steuern lässt.

Optimiertes Lichtkonzept für Verwaltung und Technikbereiche

Als die Architekten kurzfristig sichtbare Akustikdecken für einige

Bereiche wählten, reagierte Regiolux schnell mit passenden Leuchten

aus der Produktfamilie lowea. Wo keine lowea-Anbauleuchten

Anwendung finden konnten, integrieren sich lowea-Einlegeleuchten

flächenbündig in die Akustikdecken und sorgen für blendfreies,

gleichmäßiges Licht an technischen Arbeitsplätzen und in den

Büros. Montageoptimierte Details wie eine integrierte Abhängesicherung

bei den Anbauleuchten sowie die zusätzliche Push-Federarretierung

bei allen Ausführungen erleichtern die Installation

erheblich.

Downlights aus der Serie relo mit Durchmessern von 140 mm

und 190 mm beleuchten Flure, Treppenhäuser und Nebenräume

homogen, während ihre kompakte Bauform und flexible Einbaumöglichkeiten

unterschiedliche Deckenhöhen berücksichtigen. Die

Variantenvielfalt bei allen Leuchtentypen von Regiolux ermöglichte

trotz geänderter Deckengeometrie ein konsistentes und ästhetisches

Beleuchtungskonzept in beiden Gebäuden.

Nachhaltigkeit und Effizienz im Fokus

SpaceTech legt großen Wert auf Qualität sowie nachhaltige und

wirtschaftliche Technologien. Die hohe Lichtausbeute und Langlebigkeit

der eingesetzten Leuchten von Regiolux reduzieren die

Energie- und Wartungskosten deutlich. In Kombination mit der

DALI-basierten Steuerung sorgt dies für einen effizienten und ökologischen

Betrieb, ganz im Sinne der Unternehmensphilosophie.

Regiolux GmbH

Hellinger Straße 3

D 97486 Königsberg

Telefon: +49 9525 89596

eMail: info@regiolux.de

Internet: http://www.regiolux.de

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Syntegon

und Lyocontract:

Gemeinsames Wachstum

Syntegon wird das neue

Werk von LYOCONTRACT mit

einer Komplettlinie für die Abfüllung

und Gefriertrocknung von Vials ausstatten.

– Spatenstich für 50 Millionen Euro Investition

bei LYOCONTRACT in Ilsenburg

– Komplette Vial-Linie für gefriergetrocknete

Pharmazeutika von Syntegon

– Enge Partnerschaft und nahtlose Prozesse

als Schlüssel für den gemeinsamen Erfolg

Die Nachfrage nach gefriergetrockneten Parenteralia in Vials steigt

kontinuierlich. Das gilt auch für den Auftragsfertiger LYOCON-

TRACT, der bereits seit 2012 in Ilsenburg im Harz produziert. Am

11. März 2026 legte das Unternehmen mit einem feierlichen Spatenstich

den Grundstein für eine der größten Investitionen in der

Unternehmensgeschichte: Rund 50 Millionen Euro sind für den

Ausbau der Produktion vorgesehen. Mit dabei war der Partner Syntegon,

der das neue Werk mit einer Komplettlinie für die Abfüllung

und Gefriertrocknung ausstatten wird.

Strategische Partnerschaft für weiteres Wachstum

„Mit dem Spatenstich bereiten wir den Weg für weiteres Wachstum“,

so Dr. Tino Galgon, Geschäftsführer von LYOCONTRACT. „Unser

Ziel ist es, LYOCONTRACT als führenden Auftragsfertiger für sterile

gefriergetrocknete Produkte auf höchstem Qualitätsniveau zu

etablieren.“ Dafür soll das Werk Schritt für Schritt mit neuem Equipment

ausgestattet werden. Die erste Linie ist bereits geplant und die

Auslieferung für Sommer 2027 vorgesehen. „Bei einem so ambitionierten

Projekt ist es unerlässlich, die richtigen Partner an unserer

Seite zu haben. Bei Syntegon erhalten wir die komplette Linie und

die gesamte Projektabwicklung aus einer Hand“, so Galgon.

Reibungslose Lösungen aus einer Hand

„Seit der Portfolio-Zusammenführung von Syntegon und Telstar im

Oktober 2024 haben wir unser Angebot signifikant erweitert und

können unseren Kunden vollumfängliche Linien mit reduzierten

Schnittstellen und einem zentralen Ansprechpartner entlang des

gesamten Lebenszyklus der Linie bieten“, sagte Dr. Matthias Wagner,

Geschäftsführer von Syntegon Telstar anlässlich des Spatenstichs.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass LYOCONTRACT uns das

Vertrauen entgegenbringt, und freuen uns auf diese Partnerschaft.“

Fokus auf Annex 1 Compliance und Flexibilität

Die neue Linie wird den kompletten Prozess abdecken: Neben der

Füll- und Verschließanlage mit integriertem Isolator umfasst sie ein

Be- und Entladesystem sowie einen Gefriertrockner. Dabei gaben

mehrere Anforderungen den Ausschlag. „Wir brauchen eine Linie,

die von Beginn an die regulatorischen Anforderungen von EU GMP

Annex 1 erfüllt, die nötige Flexibilität hinsichtlich Produkten und

Behältnisgrößen bietet und hohe Leistung bei minimalen Stillstandzeiten

gewährleistet“, erläuterte Galgon.

Für Syntegon ist es das erste Vial-Projekt mit integrierten Gefriertrockner

in Deutschland und somit ebenfalls ein wichtiger Meilenstein

für das weitere Wachstum. „Das Feedback zur Integration

von Telstar ist sehr positiv. Weltweit haben bereits mehrere neue

Kundenprojekte gezeigt, warum ein einziger Partner einen entscheidenden

Unterschied macht, sowohl in Bezug auf die Zusammenarbeit

als auch auf die technologische Umsetzung“, so Wagner.

„Umso erfreulicher ist es, diese Kompetenzen jetzt auch gemeinsam

mit LYOCONTRACT unter Beweis stellen zu können.“

Dr. Matthias Wagner (3.v.l.), Geschäftsführer von Syntegon Telstar,

und Dr. Tino Galgon (4.v.l.), Geschäftsführer von LYOCONTRACT,

beim Spatenstich zusammen mit Vertreter:innen der

GESA Ingenieurgesellschaft für Technische Gesamtplanung.

Syntegon Technology GmbH

Blaufelder Straße 45

D 74654 Crailsheim

Telefon: +49 7951 4020

eMail: packaging-ph@syntegon.com

Internet: http://www.syntegon.com

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URS im GMP-Monitoring:

Basis für Sicherheit, Effizienz und Compliance

Ein Monitoring-System ohne klare Anforderungen? In GMP-regulierten Bereichen kann das teuer und riskant werden.

Erfahren Sie, warum eine durchdachte URS der Schlüssel für erfolgreiche Projekte, sichere Audits und langfristige

Compliance ist.

In regulierten Umgebungen wie der pharmazeutischen Industrie,

Biotechnologie, Kliniken und Laboren ist ein verlässliches Monitoring-System

essenziell, um Produktsicherheit, Prozessstabilität und

gesetzliche Compliance sicherzustellen. Doch bevor ein solches

System überhaupt geplant und implementiert wird, ist ein zentraler

Schritt entscheidend: die Erstellung einer User Requirement Specification

(URS) - Anwender-Anforderungsspezifikation (=Lastenheft).

Die URS definiert klar, präzise und vollständig, was der Anwender

von dem Monitoring-System erwartet. Dazu gehören funktionale

Anforderungen wie Messparameter (z. B. Partikel, Temperatur,

Feuchte, Druckdifferenz), Schnittstellen zu anderen Systemen,

Alarmkonzepte sowie Anforderungen an Redundanz, Datenintegrität

und GMP-Konformität. Aber auch nicht-funktionale Anforderungen

- etwa Wartbarkeit, Benutzerfreundlichkeit, Skalierbarkeit

oder Kalibrierstrategien - sind festzuhalten.

Warum ist das so wichtig?

1. Basis für die Systemauswahl und Lieferantenbewertung:

Nur mit einer URS kann objektiv beurteilt werden, ob ein System

oder Anbieter die spezifischen Anforderungen erfüllt. Ohne sie besteht

die Gefahr von Fehlentscheidungen, die später hohe Kosten

und Verzögerungen verursachen.

2. Vermeidung von Missverständnissen:

Die URS schafft eine gemeinsame Sprache zwischen Betreiber, Lieferant

und ggf. Validierungsdienstleistern. So wird frühzeitig sichergestellt,

dass alle Parteien die gleichen Ziele verfolgen - ein wichtiger

Baustein für eine reibungslose Projektumsetzung.

3. Grundlage für Qualifizierung und Validierung:

In einem GMP-Umfeld ist die Qualifizierung (z. B. Design-, Installations-,

Funktionsqualifizierung) Pflicht. Die URS ist dabei Referenzdokument

für alle Prüfungen und Validierungen - sie ist damit

juristisch wie technisch das Rückgrat eines jeden qualifizierten Monitoringsystems.

4. Nachweis im Auditfall:

Behörden wie die RP, EMA oder FDA erwarten nachvollziehbare,

dokumentierte Prozesse bei der Systemimplementierung. Die URS

zeigt, dass das Unternehmen seine Anforderungen kennt, Risiken

bewertet hat und strukturiert vorgeht - ein zentraler Aspekt für die

Audit-Bereitschaft.

Fazit:

Die URS ist kein bürokratischer Selbstzweck, sondern ein strategisches

Werkzeug für Sicherheit, Effizienz und Compliance. Unternehmen,

die frühzeitig in eine durchdachte Anforderungsspezifikation

investieren, sparen im Projektverlauf Zeit, Geld und Nerven

- und legen den Grundstein für ein zukunftssicheres Monitoring-

System.

BRIEM Steuerungstechnik GmbH

Lauterstraße 23

D 72622 Nürtingen

Telefon: +49 7022 60920 Telefax: +49 7022 609260

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Wo die Grenze liegt und warum sie im Gewerbebetrieb unterschätzt wird

Hygienereinigung vs.

Unterhaltsreinigung

Autor : Eric Makiesse Eduardo

Eric Makiesse

Eduardo

Optische Sauberkeit und mikrobiologische Hygiene

sind zwei verschiedene Zustände. Dieser Unterschied

ist in der Pharmaindustrie und Medizintechnik selbstverständlich

- in Gewerbebetrieben, Büros und Verwaltungsgebäuden

wird er systematisch unterschätzt.

Mit messbaren Folgen: falsch eingestufter Reinigungsbedarf,

fehlende Dokumentation und im Schadensfall

lückenhafte Nachweis-Ketten.

Eric Makiesse Eduardo, Gebäudereinigungsmeister

und staatlich geprüfter Desinfektor, begleitet seit über

20 Jahren die Implementierung von Hygieneprozessen

in hochsensiblen Umgebungen. Seine Beobachtung:

Viele Betriebe vertrauen in ihren kontrollierten Grauzonen

auf eine Standard-Unterhaltsreinigung, obwohl

die regulatorischen Anforderungen (IfSG, TRBA) und

das Risiko von Kreuzkontaminationen zwingend eine

professionelle Desinfektion erfordern.

Was Unterhaltsreinigung leistet - und was nicht

Unterhaltsreinigung hat eine klar definierte Aufgabe:

Sie beseitigt sichtbaren Schmutz, Staub und grobe Verunreinigungen.

Der Maßstab ist optische Sauberkeit.

Eingesetzte Reinigungsmittel sind handelsüblich und

nicht auf Keimreduktion ausgelegt - und müssen es

auch nicht sein, sofern die gereinigten Flächen keine

erhöhten Hygieneanforderungen stellen.

Das Problem entsteht dort, wo Unterhaltsreinigung

in Bereichen eingesetzt wird, die mikrobiologische

Hygiene erfordern. In Sanitärbereichen, Kantinen, medizinnahen

Räumen oder nach Kontamination-Ereignissen

genügt das Entfernen sichtbarer Verschmutzung

nicht. Pathogene Keime - Bakterien, Pilze, behüllte Viren

- bleiben auf Flächen aktiv, auch wenn diese optisch

einwandfrei wirken.

„Wir sehen regelmäßig Objekte, in denen seit Jahren

Unterhaltsreinigung als Hygienereinigung abgerechnet

wird. Der Auftraggeber merkt das erst, wenn ein Gesundheitsamt

kontrolliert oder ein Schadensfall eintritt.“

Eric Makiesse Eduardo, Gebäudereinigungsmeister &

staatlich geprüfter Desinfektor, EME Gebäudereinigung

Stuttgart

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Hygienereinigung: Definition, Anforderungen, Nachweispflicht

Hygienereinigung zielt auf die nachweisliche Reduktion pathogener

Keime auf Flächen und in der Raumluft. Sie ist kein optionaler Zusatz

zur Unterhaltsreinigung, sondern eine eigenständige Leistung

mit spezifischen Anforderungen an Mittel, Personal und Dokumentation.

Zentrales Kriterium ist die Wahl des Desinfektionsmittels. Nur

Präparate, die in der VAH-Desinfektionsmittelliste oder der RKI-

Liste aufgeführt sind, gelten als fachgerecht für den professionellen

Einsatz. Diese Listen prüfen Produkte auf nachgewiesene Wirksamkeit

gegen Bakterien, Hefen, Pilze und Viren - mit definierten

Einwirkzeiten und Konzentrationen, die exakt eingehalten werden

müssen.

Welche Bereiche Hygienereinigung erfordern

Die Einordnung eines Bereichs als hygienepflichtig hängt nicht

von der Betriebsgröße oder Branche ab, sondern vom tatsächlichen

Kontaminationsrisiko und den dort geltenden gesetzlichen Vorgaben.

Bereiche mit erhöhtem Hygienebedarf in Gewerbeobjekten:

– Sanitärbereiche und Umkleiden - unabhängig von Betriebsgröße

– Kantinen, Pausenräume und alle Bereiche mit

Lebensmittelkontakt

– Medizinnahe Einrichtungen: Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen,

Apotheken

– Bereiche nach Kontamination mit Körperflüssigkeiten

oder Infektion Ereignissen

– Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen

– Produktionsbereiche mit hygienischen Anforderungen

(Lebensmittel, Pharma, Medizin)

Auch Standardbüros sind nicht pauschal ausgenommen. Hochkontaktflaechen

wie Tastaturen, Türgriffe, Aufzugknöpfe und Gemeinschaftsbereiche

weisen Keimbelastungen auf, die nach Krankenstand

Ereignissen oder auf Anordnung des Betriebsarztes eine gezielte

Hygienereinigung erfordern.

Kreuzkontamination: Das unterschätzte Risiko

im Reinigungsalltag

Kreuzkontamination bezeichnet die unbeabsichtigte Übertragung

von Keimen von einer Fläche auf eine andere - durch Reinigungsutensilien,

die nicht bereichsspezifisch eingesetzt werden. In der

Praxis ist das der häufigste Fehler in gewerblichen Reinigungsprozessen.

Eine optisch saubere Fläche kann so zur Brücke für eine

Keimbelastung werden, die im nächsten Audit oder schlimmer, in

der Reinraum-Charge, zum Problem wird.

„Ein Reinigungstuch, das zuerst das WC und anschließend die

Küche reinigt, überträgt Fäkalkeime - unabhängig davon, ob beide

Flächen danach optisch sauber wirken. Ohne Farb-Codiersystem

und klare Zonenregelung ist Kreuzkontamination in fast jedem Objekt

Alltag.“

Eric Makiesse Eduardo, Gebäudereinigungsmeister & staatlich

geprüfter Desinfektor, EME Gebäudereinigung Stuttgart

Wirksame Prävention erfordert strukturelle Maßnahmen

im Reinigungsablauf:

– Farbcodierte Reinigungstücher je Zone (mindestens

drei Farben: Sanitär / Küche/ Büro)

– Einwegtücher in Risikobereichen - kein Wiedereinsatz

nach Kontakt mit Kontaminations-Flächen

– Wischmopp-Wechsel nach jedem Raum in

hygienepflichtigen Bereichen

– Handschuhwechsel zwischen Zonen mit

unterschiedlichem Kontaminationsrisiko

– Schriftlich festgelegte Zonenpläne im Reinigungsprotokoll

Dokumentation: Warum sie im Ernstfall entscheidend ist

Eine Hygienereinigung ohne prüffähige Dokumentation ist rechtlich

wertlos. Weder Gesundheitsämter noch Gerichte noch Versicherungen

akzeptieren mündliche Aussagen als Nachweis einer

fachgerechten Desinfektion.

Das ist kein theoretisches Risiko. Betriebe in Branchen mit

gesetzlicher Dokumentationspflicht - Gastronomie, Pflege, Lebensmittelverarbeitung,

Kinderbetreuung - müssen bei Kontrollen

sofort nachweisen können, dass Hygienereinigungen fachgerecht

und mit gelisteten Mitteln durchgeführt wurden. Fehlt dieser

Nachweis, drohen Bußgelder, Betriebsuntersagungen oder zivilrechtliche

Haftung.

Mindestinhalt einer prüffähigen Hygienedokumentation:

– Datum, Uhrzeit und Dauer der Durchführung

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– Name und Qualifikationsnachweis des durchführenden

Desinfektors

– Eingesetztes Desinfektionsmittel mit Chargenbezeichnung

und Lieferschein

– Konzentration und Einwirkzeit gemäß VAH- / RKI-Vorgabe

– Behandelte Flächen und Raumbereiche in Quadratmeter

– Unterschrift des verantwortlichen Desinfektors

Praxisfall: Was passiert, wenn die Grenze ignoriert wird

Die folgenden Zusammenhänge lassen sich exemplarisch anhand

eines typischen Schadensfalls aus der betrieblichen Praxis verdeutlichen

- wie er in ähnlicher Form in gewerblichen Kantinen immer

wieder vorkommt.

Praxisfall: Kantine eines Stuttgarter Maschinenbaubetriebs

Ausgangssituation

Ein mittelständisches Maschinenbauunternehmen mit rund 120

Mitarbeitenden in Stuttgart-Zuffenhausen beauftragte über Jahre

einen externen Reinigungsdienstleister mit der täglichen Reinigung

- darunter ausdrücklich auch die Betriebskantine. Im Vertrag

war schlicht von täglicher Reinigung die Rede, ohne Differenzierung

zwischen Unterhalts- und Hygienereinigung.

Der Auslöser

Im Herbst 2023 erkrankten innerhalb von drei Tagen 14 Mitarbeitende

mit identischen Symptomen: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall.

Das Gesundheitsamt Stuttgart leitete eine Routinekontrolle ein.

Die Abklatschproben auf Arbeitsflächen der Kantine ergaben eine

Keimbelastung deutlich oberhalb der zulässigen Grenzwerte - unter

anderem wurden coliforme Bakterien auf dem Schneidebrett und an

der Kaffeemaschine nachgewiesen.

Was die Kontrolle aufgedeckt

Der Reinigungsdienstleister arbeitete mit handelsüblichen Allzweckreinigern

- kein einziges VAH-gelistetes Desinfektionsmittel

war im Einsatz. Eine Reinigungsdokumentation existierte nicht.

Die Reinigungskräfte verwendeten dieselben Tücher für WC-Bereiche

und Küchen-Arbeitsflächen - ohne Farb-Codiersystem,

ohne Schulung. Der beauftragte Leistungsumfang war schlicht

Unterhaltsreinigung - in einem Bereich, der rechtlich Hygienereinigung

erforderte.

Die Konsequenzen

Das Gesundheitsamt verfügte über eine sofortige Schließung der

Kantine für vier Werktage. Das Unternehmen musste eine Fach-

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firma für Hygienereinigung beauftragen, sämtliche Arbeitsflächen

desinfizieren lassen und ein neues Reinigungskonzept mit geprüfter

Dokumentation vorlegen. Der wirtschaftliche Schaden - Betriebsunterbrechung,

Notfalldienst, behördliche Auflagen - belief sich

nach internen Angaben auf über 8.000 Euro. Hinzu kam der Reputationsschaden

innerhalb der Belegschaft.

Was danach anders gemacht wurde

Das Unternehmen überarbeitete den Reinigungsvertrag vollständig.

Die Kantine wurde explizit als Hygienebereich ausgewiesen. Eingesetzt

werden seitdem ausschließlich VAH-gelistete Desinfektionsmittel,

ein Farb-Codiersystem mit drei Zonen (Küche / Sanitär

/ Büro) sowie eine lückenlose Hygienedokumentation mit Unterschrift

des ausführenden Desinfektors. Die fünf Kontrollfragen am

Ende dieses Artikels - hätte das Unternehmen sie vor den Vorfall gestellt,

wäre der Schaden vermeidbar gewesen.

Fünf Fragen zur Selbstprüfung für Gewerbebetriebe

Die folgende Checkliste hilft Facility-Managern und Betriebsleitern,

den eigenen Reinigungsstandard einzuordnen:

– Sind hygienepflichtige Bereiche im Reinigungsvertrag explizit

als Hygienereinigung - nicht Unterhaltsreinigung - ausgewiesen?

– Arbeitet der Dienstleister nachweislich mit

VAH- oder RKI-gelisteten Desinfektionsmitteln?

– Existiert eine prüffähige Dokumentation jeder Hygienereinigung,

die bei Kontrollen sofort vorgelegt werden kann?

– Sind Farbcodesystem, Zonenpläne und Kreuzkontamination-

Prävention im Reinigungsprotokoll schriftlich geregelt?

– Verfügt der ausführende Dienstleister über einen nachweisbaren

Qualifikationsnachweis - etwa als staatlich geprüfter

Desinfektor?

Wer auch nur eine dieser Fragen mit Nein beantwortet, sollte den

bestehenden Reinigungsvertrag prüfen - bevor es das Gesundheitsamt

oder ein Haftungsfall tut.

Weiterführende Quellen

VAH-Desinfektionsmittelliste: https://www.vah-online.de/vah/listenund-berichte/desinfektionsmittelliste

RKI - Desinfektionsmittel: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Krankenhaushygiene/Desinfektionsmittel/desinfektionsmittel_node.html

Über den Autor:

Eric Makiesse Eduardo führt die EME Gebäudereinigung in

Stuttgart. Als staatlich geprüfter Desinfektor und Gebäudereinigungsmeister

begleitet er seit über 20 Jahren Hygieneprojekte

in Gewerbeobjekten, Hausverwaltungen und medizinischen

Einrichtungen. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt auf

der Implementierung prüffähiger Hygiene-Prozesse und der

Beratung von Facility-Managern zu Dokumentationspflichten

und Desinfektion-Standards.

EME Gebäudereinigung

D 70565 Stuttgart

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Ecophon Akustik Lösungen

für Räume mit höchsten

Hygieneanforderungen

Mit der Produktfamilie Ecophon Hygiene setzt Ecophon neue Maßstäbe

für akustische Lösungen in Reinräumen und kontrollierten

Umgebungen. Die Systeme sind speziell für Branchen wie die Pharmaindustrie,

Medizintechnik, Lebensmittelproduktion und Mikroelektronik

entwickelt, in denen höchste Hygieneanforderungen

gelten.

Akustik in Reinräumen ist entscheidend

In kontrollierten Produktionsumgeben mit strengen

Hygieneanforderungen ist aufgrund der harten

Oberflächen der Geräuschpegel hoch und

der kontinuierliche Lärm wirkt sich negativ

auf die Mitarbeiter aus. Schallabsorbierende

Hygiene-Decken von Ecophon tragen

maßgeblich zur Senkung des

Geräuschpegels bei.

(Foto: Saint-Gobain Ecophon AB)

Ausgewählte Ecophon Hygiene

Deckenplatten sind für die Hochdruckreinigung

konzipiert. Mit Clips gesicherte

Platten können bei 20–40 bar aus

mindestens 0,5 m Abstand gereinigt werden

und behalten dabei ihre hygienische und akustische

Leistungsfähigkeit. (Foto: Saint-Gobain Ecophon AB)

Reinräume sind darauf ausgelegt, selbst kleinste Partikel fernzuhalten.

Doch ein unsichtbarer „Schadstoff“ bleibt zumeist unbeachtet:

Lärm. Studien zeigen, dass 70% der Beschäftigten Lärm als größte

Belastung am Arbeitsplatz empfinden. In hochpräzisen Umgebungen

kann dies zu Stress, sinkender Produktqualität und erhöhter

Fehlerquote führen. Eine optimierte Raumakustik reduziert diese

Risiken und steigert die Konzentration sowie das Wohlbefinden der

Mitarbeitenden.

Alle Systeme sind getestet auf Schimmel- und Bakterienresistenz,

UV-C-Reinigung und chemische Beständigkeit. Sie erfüllen

die Anforderungen für ISO-zertifizierte Reinräume und tragen zu

einer sicheren, sauberen und akustisch optimierten Arbeitsumge-

bung bei.

Die Ecophon Hygiene-Produkte wurden entwickelt, um höchste

Qualität und Konformität in kontrollierten Umgebungen sicherzustellen.

Alle Produkte entsprechen den Anforderungen der Norm

ISO 14644-1 für klassifizierte Umgebungen und kombinieren hohe

Reinigungsfreundlichkeit mit effektiver Schallabsorption. Ausgewählte

Ecophon Hygiene Deckenplatten sind für die Hochdruck-

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In Laboren sind eine hohe Konzentration und Genauigkeit erforderlich.

Die Akustikdecke Ecophon Hygiene reduziert die Nachhallzeit und den

Geräuschpegel und entspricht gleichzeitig der Norm ISO 14644-1 hinsichtlich

der Luftpartikelkonzentration. (Foto: Saint-Gobain Ecophon AB)

Eine gute akustische Umgebung kann die Arbeitsmotivation um bis zu

66% steigern. Ecophon bietet damit nicht nur technische Lösungen,

sondern unterstützt aktiv die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden.

(Foto: Saint-Gobain Ecophon AB)

reinigung geeignet und lassen sich bei 20–40 bar sicher und hygienisch

reinigen. Gleichzeitig behalten dabei ihre hygienische und

akustische Leistungsfähigkeit.

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hohen hygienischen Anforderungen einschließlich technischer Informationen,

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Auf einer Höhe von gerade einmal 15 mm sind drei flächige Filter

untergebracht, die im Strahlengang der optischen Anlage verschoben

werden und unabhängig voneinander positionierfähig sind.

(Copyright: Steinmeyer Gruppe)

Ultrakompakte, hochpräzise Positionierlösung

zur Wafer-Belichtung in trockener, sauerstofffreier

Stickstoff-Atmosphäre.

(Copyright: Bild: Steinmeyer Gruppe)

Ultrakompakte, hochpräzise Positionierlösung für die DUV-Lithographie

Von der Spindel bis zur Baugruppe

Wenn es um hochspezialisierte, kundenindividuelle Positionierlösungen

geht, führt an Steinmeyer kein Weg vorbei.

Auch in der Halbleiterindustrie gilt der Standort Dresden im

„Silicon Saxony“ längst als Eldorado für das eigentlich Unmögliche,

denn die Sachsen meistern als Europas größtes

IKT-/Mikroelektronik-Zentrum selbst die anspruchsvollsten

Herausforderungen mit Bravour. Ein Paradebeispiel für

die hohe Lösungskompetenz ist der ergänzende Polarisationsfilter

für die Miniaturisierung und Automatisierung in

der DUV-Lithografie. Die Baugruppe vereint die Expertise

und Erfahrung der international agierenden Steinmeyer-

Gruppe und setzt Maßstäbe in puncto Kompaktheit, Zuverlässigkeit

sowie Partikelarmut. Das ist Engineering vom

Feinsten.

Positioniersysteme in der Halbleiterindustrie stellen hohe Ansprüche

an die Reinheit, Zuverlässigkeit, Lebensdauer, Wartungsfreundlichkeit

sowie Präzision und erfordern oft ein kundenindividuelles

Engineering. Nicht selten geht es dabei um sehr spezifische Anforderungen

nah an den Grenzen des Machbaren. Das Unmögliche

möglich machen? Für Steinmeyer kein Problem! Die Steinmeyer-Gruppe

kann auf gebündeltes Know-how mit insgesamt mehr

als 400 Jahren Erfahrung in der Antriebs-, Positionier- und Präzisionsmesstechnik

zurückgreifen. Diese einzigartige Entwicklungs-,

Lösungs- und Fertigungskompetenz führt zu herausragenden Ergebnissen,

die branchenweit ihresgleichen suchen. Der Standort

Dresden gehört dabei zu den weltweit führenden Herstellern von

hochgenauen Positionierlösungen für optische und feinmechanische

Systeme und hat sich insbesondere als Spezialist für individuelle

Sonderanfertigungen einen Namen gemacht.

Ergänzender Polarisationsfilter für die DUV-Lithografie

Ein Paradebeispiel für die hohe Innovationskraft der Steinmeyer-

Gruppe ist die ultrakompakte, hochpräzise Positionierlösung zur

Wafer-Belichtung in trockener, sauerstofffreier Stickstoff-Atmosphäre.

Dabei handelt es sich um einen ergänzenden Polarisationsfilter

für die Miniaturisierung und Automatisierung in der DUV-Lithografie.

„Die DUV-Lithographie nutzt tief-ultraviolettes Licht mit

Wellenlängen von 193 oder 248 nm und ermöglicht besonders kleine

Strukturgrößen bei Mikrochips. Unsere Aufgabe war es, für einen

Wafer-Stepper eine nachrüstbare Filtereinheit zum Anpassen der

optischen Eigenschaften des Lichtstrahls zu entwickeln“, so Elger

Matthes, Entwicklung und Produktmanagement bei Steinmeyer

Mechatronik, und erzählt: „Da die Baugruppe als optionales Add-on

zur Integration in eine bestehende Maschine konzipiert war, stand

uns nur sehr wenig Bauraum zur Verfügung. Weitere Anforderungen

waren minimale Verstellwege, Stabilität im Stillstand – das Setting

sollte nur alle paar Minuten gewechselt werden – sowie bestimmte

Vorgaben an die Geschwindigkeit, Wiederholbarkeit und Lebensdauer.“

Ultrakompakte, hochpräzise und trockenlaufende Baugruppe

Der in der Steinmeyer-Gruppe realisierte Polarisationsfilter ist mit

Abmessungen von ca. 120 x 180 x 31 mm extrem kompakt gebaut. Auf

einer Höhe von gerade einmal 15 mm sind drei flächige Filter untergebracht,

die im Strahlengang der optischen Anlage verschoben

werden und unabhängig voneinander positionierfähig sind. Aus der

Relativlage der drei Filter untereinander ergibt sich die gewünschte

Filtereigenschaft. Der Antrieb erfolgt mittels Gleitgewindetrieb

(Hub 75 mm) und elektronisch kommutierter DC-Motoren. Dabei

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verfügt jeder Filter über einen eigenen Antriebsstrang, der zum

Schutz vor der DUV-Strahlung mit einem Stahlblech abgedeckt ist.

Das System ist trockenlaufend, ermöglicht Genauigkeiten bis zu 1,5

µm und bietet einen wartungsfreien und flexiblen 24/7 Betrieb über

viele 1.000 Stell-Zyklen (verteilt über 10 Jahre).

Herausforderung Materialwahl

Bei Halbleiteranwendungen stellt vor allem die Materialauswahl eine

besondere Herausforderung dar. Gefordert sind glatte Oberflächen,

eine geringe Ausgasung und natürlich eine minimale Partikelbildung.

Nur bestimmte Materialien, Komponenten und Schmierstoffe

werden diesen Anforderungen gerecht. Oft ist die Verwendung

flüssiger Schmierstoffe gar nicht möglich – so auch im konkreten

Anwendungsfall. Elger Matthes weist außerdem auf einen weiteren

Aspekt hin: „Im ultra-trockenen Stickstoff, in der die Baugruppe

betrieben werden sollte, gibt es ähnliche tribologische Effekte

wie im Hochvakuum. Reibwerte über 1 sind die Regel. Das schränkt

die Materialpalette zusätzlich ein – insbesondere, wenn gute Gleiteigenschaften

und eine sinnvolle Lebensdauer des Gewindetriebes

erzielt werden sollen.“

Extrem partikelarm laufender Präzisionsgewindetrieb

von Feinmess Suhl

Für den Gewindetrieb fiel die Wahl auf eine Kombination aus nichtrostendem

Edelstahl (Spindel) und dem Hochleistungskunststoff

PEEK (Mutter), der mit schmierenden Füllstoffen angereichert wurde.

Diese innovative Werkstoffpaarung ermöglicht selbst unter den

extremen Umgebungsbedingungen in der DUV-Lithographie eine

optimale Gleitfähigkeit, Wärmeabfuhr und mechanische Stabilität.

„Aufgrund seiner Molekülstruktur ist PEEK chemisch und physikalisch

sehr stabil. Der Hochleistungskunststoff bringt sehr geringe

Ausgaswerte mit und gilt als ideale Wahl für die anspruchsvollen

Anwendungen der Halbleiterindustrie“, so Detlef Rode, Entwicklungsleiter

bei Feinmess Suhl. „Selbstverständlich haben wir für die

Werkstoffpaarung den Proof of Concept erbracht, sodass der Kunde

absolute Sicherheit in Bezug auf die Machbarkeit hatte.“ Das System

kommt ohne flüssige Schmierstoffe aus und eignet sich daher ideal

für den Trockenlauf bis Reinraumklasse ISO3 und 10E-9 mbar.

Die Materialpaarung PEEK plus Edelstahl vom Gleitgewindetrieb

findet sich auch im Führungssystem wieder. So sind die v-förmigen

Führungsnuten aus Edelstahl und die Lager, also die Gleitelemente,

aus PEEK. Aluminiumteile wurden mit einer tief-ultraviolett-absorbierenden

Eloxal-Schicht überzogen.

Einzigartiges Entwicklungs- und Fertigungs-Know-how

Der extrem partikelarm laufende Gleitgewindetrieb wurde vom

Standort Feinmess Suhl eigens für den konkreten Anwendungsfall

entwickelt. Mit einem Spindeldurchmesser von lediglich 3 mm

und einer Spindellänge von 112 mm gehört er zu den kleinsten am

Markt in dieser Präzision. „Gleitgewindetriebe sind perfekt für den

DUV-Polarisationsfilter geeignet. Die Größe spielt dabei eine wichtige

Rolle, denn so kleine trockenlaufende Kugelgewindetriebe sind

im Moment technisch einfach nicht realisierbar“, erläutert Detlef

Rode. Darüber hinaus bietet der Gleitgewindetrieb (Gewindegröße

M3x1P0.5, Steigung 1 mm, Last 2 N) weitere Vorteile. Er ist vergleichsweise

einfach aufgebaut, äußerst robust und zeichnet sich

durch eine hohe Steifigkeit, exakte Form- und Maßhaltigkeit sowie

einen geringen Verschleiß aus. Weiteres Plus: Gleitgewindetriebe

haben eine Selbsthemmung, d.h. die Position der Mutter auf der

Spindel wird durch Haftreibung gehalten. Eine separate, hemmende

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Komponente wird nicht benötigt. Das ist für erhöhte Stabilitätsanforderungen

über einen langen Zeitraum ideal. Da die drei Filter der

Baugruppe eher selten und wenn, dann nur langsam bewegt werden,

passte das perfekt. Feinmess Suhl nutzt für die Herstellung der zweigängigen

trockenlaufenden Gleitgewindetriebe das Gewinderollen

bzw. Gewindewalzen. Bei diesem spanlosen Verfahren wird die Gewindeform

durch Kaltumformung erzeugt. Das Ergebnis ist eine

hohe Oberflächengüte bei einem äußerst wirtschaftlichen Preis-

Leistungs-Verhältnis.

Klein, kompakt, präzise, trockenschmierend, zuverlässig, langlebig,

wartungsarm: Damit erfüllt der Polarisationsfilter die anspruchsvollen

Anforderungen in der DUV-Lithographie zu 100 %. Der Gleitgewindetrieb

stellte sich bei der Entwicklung und Konstruktion als

Dreh- und Angelpunkt heraus. Er ist das Herzstück der Baugruppe

und macht die geringen Abmessungen überhaupt erst möglich. „Wir

haben den Gleitgewindetrieb für ein spezielles Kundenprojekt entwickelt,

aber natürlich profieren auch andere High-End-Anwendungen

in der Halbleitertechnik von den einzigartigen Eigenschaften

der Spindel. Eine große Optionsvielfalt ermöglicht individuelle

Anpassungen“, betont Detlef Rode.

Breites Spektrum an Antriebsmöglichkeiten

Der Gleitgewindetrieb hat einen Spindeldurchmesser von 3 mm und

eine Spindellänge von 112 mm und gehört damit zu den kleinsten

am Markt in dieser Präzision. (Copyright: Steinmeyer Gruppe)

Die Entwicklung kundenspezifischer Gleitgewindetriebe gehört zu

den Kernkompetenzen von Feinmess Suhl. Mit der Firma August

Steinmeyer gibt es in der Steinmeyer-Gruppe zudem einen erfahrenen

Partner für die Entwicklung und Fertigung von hochpräzisen

Kugelgewindetrieben. Mit entsprechender Sonderschmierung und

Beschichtung können diese ebenfalls in der Halbleiterindustrie

zum Einsatz kommen. Welche Technologie die richtige ist – Gleitgewindetrieb

mit Trockenschmierung oder Kugelgewindetrieb mit

Flüssigschmierung – hängt letztendlich von den Applikationsanforderungen

ab und wird für jeden Anwendungsfall von den Steinmeyer-Spezialisten

individuell eruiert.

Gefragter Partner der Halbleiterindustrie

Die Kombination aus nicht-rostendem Edelstahl (Spindel) und

dem Hochleistungskunststoff PEEK (Mutter) ermöglicht eine optimale

Gleitfähigkeit, Wärmeabfuhr und mechanische Stabilität im ultratrockenen

Stickstoff. (Copyright: Feinmess Suhl GmbH)

Den Polarisationsfilter hat Steinmeyer speziell für die

DUV-Lithografie entwickelt.

(Copyright: stock.adobe.com/IM Imagery, Nummer 560372105)

Ob Handling, Inspektion oder Montage, ob HV-, UHV- oder EUV-

Positionierung: Dank seiner breiten Technologiekompetenz, seiner

umfassenden Engineering-Expertise, seinem tiefen Anwendungsverständnis

und seinem großen Erfahrungsschatz ist Steinmeyer

Mechatronik ein gefragter Partner bei der Konstruktion, Entwicklung

und Herstellung anspruchsvoller Positionierlösungen für

die Wafer- und Chip-Herstellung. Die erprobten Systeme werden

kundenindividuell auf die applikationsspezifischen Anforderungen

angepasst – vom Testlabor bis zur automatisierten Halbleiterfabrik

bis zu ISO 14644-1 bis Klasse 1. Alle Fertigungsteile werden vakuumgerecht

konstruiert und nach der Fertigung gesondert gereinigt. Die

Montage erfolgt in einem zertifizierten Reinraum der ISO Klasse 6.

Variable Reinraumkapazitäten von mehr als 3.900 m2 gewährleisten

dabei eine außergewöhnliche Flexibilität. Eine reinraumgerechte

Verpackung mit Stickstoff-Inertgas-Füllung schützt das fertige Produkt

beim Transport.

„Wir haben jahrzehntelange Erfahrung in der Konstruktion und

Herstellung von Positioniersystemen für Halbleiteranwendungen

und verfügen über spezielles Know-how der Tribologie und Schmierung

in trockenen, sauerstofffreien Atmosphären wie Vakuum und

Reinstickstoff. Dadurch sind wir in der Lage, auch für herausfordernde

Aufgabenstellungen zuverlässige, wirtschaftliche Lösungen

zu realisieren“, betont Elger Matthes und ergänzt: „Die drei Kompetenzzentren

Antriebstechnik, Positioniertechnik und Präzisionsmesstechnik

der Steinmeyer-Gruppe bündeln ein unglaublich breites

Leistungsspektrum. So können wir Synergien optimal nutzen

und spezifische Kundenanforderungen schnell und unkompliziert

realisieren“. Die gemeinsame Entwicklung des DUV-Polarisationsfilters

ist das beste Beispiel.

Steinmeyer Holding GmbH

D 72458 Albstadt

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CRC Clean Room Consulting GmbH

startet durch – jetzt auch in Saarlouis

Neuer CRC Standort in Saarlouis

(Copyright: CRC Clean Room

Consulting GmbH)

Die CRC Clean Room Consulting GmbH, ein Pionier im Bereich

Reinraumtechnik und High-Tech-Engineering, erweitert ihre

Präsenz in Deutschland. Ab Januar 2026 bringt sie ihr High-Tech-

Know-how direkt zu ihren Kunden im Großraum Saar.

Seit über 40 Jahren steht CRC für High-Tech-Gebäude, die

ganze Branchen voranbringen. Als Vorreiter bei der Einführung

von Filter-Fan-Units (FFUs) in Europa setzte das Unternehmen

Maßstäbe in der Reinraumtechnik. Das Unternehmen unterstützt

Industriekunden weltweit bei der Realisierung anspruchsvollster

Projekte.

„Mit Saarlouis setzen wir einen strategischen Schritt für die Geschäftsentwicklung.“,

sagt Markus Scheibenzuber, Geschäftsführer

der CRC. „So können wir unsere Kunden noch direkter unterstützen,

Innovationen schneller realisieren und gleichzeitig spannende Perspektiven

für Fachkräfte in der Region schaffen.“

Kompetenzfelder der CRC Clean Room Consulting GmbH

High-Tech-Engineering

Mit einem umfassenden Leistungsspektrum, das TGA- und Technikplanung,

Reinraum- und Laborplanung, Rein- und Reinstmedienplanung

sowie EPCM-/General- und Objektplanung umfasst,

bietet CRC vollständige Planung aus einer Hand. Interdisziplinäre

Teams aus Ingenieuren, Architekten, Naturwissenschaftlern, Technikern

und Systemplanern sorgen für effiziente Prozesse und minimale

Schnittstellen.

Pharma

Die Pharmaindustrie zählt zu den innovativsten und wirtschaftlich

bedeutendsten Branchen – und stellt zugleich höchste Anforderungen

an Planung, Architektur und technische Umsetzung. CRC

übernimmt die komplette architektonische und technische Planung

von Produktions-, Labor- und Tierhaltungsbereichen nach GMP

und GLP. Neben Machbarkeitsstudien realisiert das Unternehmen

Neuplanungen sowie Umbauten ganzer Produktionsstätten und

Forschungsgebäude.

Mikroelektronik / Halbleiter

Projekte im Halbleiterbereich zeichnen sich durch extrem hohe Anforderungen

an die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) und die

Reinraumtechnik aus. CRC plant Gebäude sowie sämtliche technischen

Gewerke für die Versorgung der Produktionsgeräte (Equipment)

in der Mikroelektronik.

Als erfahrener Partner der Halbleiterindustrie vereint CRC technisches

Know-how mit tiefem Verständnis industrieller Prozesse.

Neue Chancen für Fachkräfte

Mit unserem neuen Standort im Saarland schafft CRC attraktive

Arbeitsplätze in der Region. „Wir freuen uns darauf, unser Team in

Saarlouis in den kommenden Monaten weiter aufzubauen. Für Menschen,

die sich für Technik, Qualität und Planung begeistern, bieten

wir spannende Aufgaben in einem wachsenden Zukunftsfeld.“ so

Katja Himmelspach-Welte, Lead Senior People & Culture Manager.

CRC Clean Room Consulting GmbH

Gesellschaft für Reinraumtechnik

Badenweilerstr. 2-4

D 79115 Freiburg

Telefon: +49 761 478130

eMail: info@crc.de

Internet: http://www.crc.de

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In den Produktionsanlagen von Truking werde Radiopharmazeutika unter

aseptischen Bedingungen hergestellt, in Vials abgefüllt und verpackt.

Ein wandmontierter Stäubli TX2-60 Stericlean übernimmt

die aseptische Abfüllung der Radiopharmazeutika.

Abfüll- und Verpackungslinien für radioaktive Arzneimittel

Stericlean-Roboter

übernehmen

Abfüllung von

Radiopharmaka

Herstellung und Abfüllung von hochwirksamen Radiopharmazeutika

müssen in einer sterilen Umgebung sowie ohne

Gefahr einer Exposition des Personals stattfinden. Das

heißt: Eine 100-prozentige Automatisierung ist zwingend

erforderlich. C-Ray Therapeutics setzt deshalb auf Stericlean-Roboter

von Stäubli. Die Sechsachser handhaben die

Vials beim Abfüllen, Inspizieren und Verpacken.

In der Behandlung vieler Krankheiten, darunter zahlreiche Krebsarten,

setzen sich zunehmend sehr gezielte Wirkstoffgaben durch, die

minimalen Auswirkungen auf den gesamten menschlichen Körper

haben. Die Strahlentherapie wird lokal angewendet, indem Radiopharmaka

gezielt in die Nähe des Tumorherdes injiziert werden.

Diese radiopharmazeutische Therapie entwickelt sich weltweit.

Die C-Ray Therapeutics Group gehört zu den Unternehmen, die

diese Entwicklung in China anführen. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten

der Gruppe konzentrieren sich auf Shanghai,

während C-Ray Chengdu die Produktion von innovativen Radiopharmazeutika

übernimmt.

Dort betreibt C-Ray ein modernes Pharma-Werk, das mit vollständig

isolierten, automatisierten Produktionslinien ausgestattet

ist. Diese Linien wurden von der Truking Technology Ltd entwickelt

und gefertigt. Sie ermöglichen die präzise Synthese, aseptische Abfüllung,

Inspektion und Verpackung von Radionukliden. Um der

wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, baut C-Ray Chengdu

diese Kapazitäten weiter aus, wobei die Installation weiterer Linien

für 2026 geplant ist.

Vollautomatisches Abfüllen und Verpacken von Radionukliden

Die von Truking gelieferte Produktionslinie besteht aus mehreren

Kammern, die aus zwei Gründen von der Umgebung isoliert sind.

Der erste Grund ist die Hygiene: Die Verarbeitung und Handhabung

von Arzneimitteln erfordert in diesem Fall eine aseptische Umgebung

der Kategorie cGMP A. Der zweite Grund ist der Strahlenschutz:

Radioaktive Substanzen und Strahlen dürfen nicht aus den

Produktionszellen heraus gelangen.

Aus diesem Grund wird die Radionuklid-Injektionsflüssigkeit

über eine Transferkammer in die vollautomatische Produktionslinie

überführt. Dort erfolgt unter stabilen Prozessbedingungen eine

automatisierte Synthese der Arzneimittellösung.

Robotergestützter Transport unter aseptischen Bedingungen

In jeder der Zellen arbeitet ein sechsachsiger Stericlean-Roboter

TX2-60 von Stäubli. In der ersten Zelle übernimmt er zunächst die

aseptische Abfüllung der radiopharmazeutischen Substanz in Vials.

Anschließend transportiert er die befüllten Vials zu einer Station für

die Echtzeit-Aktivitätsmessung.

Im nächsten Prozessschritt präsentiert der Roboter das Fläschchen

einem visuellen Inspektionssystem. Schließlich wird das Produkt

auf einem Tray abgelegt, wo es auf die automatische Etikettierung

durch das System wartet. Auch die Verpackung erfolgt automatisch.

Damit ist ein effizienter Produktversand gewährleistet.

Ein Roboter für sterile Anwendungen

Warum haben sich die Truking-Automatisierungsexperten für die

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laufen reibungslos mit hoher Produktivität und Zuverlässigkeit.

Darüber hinaus entsprechen die Truking-Linien vollständig den

chinesischen CMP-Standards sowie den cGMP-Vorschriften der

USA und der EU. Und sie unterstützen – aufgrund der Flexibilität der

Roboter und ihres Steuerungssystems – ein breites Spektrum an Anforderungen.

Das sind mehr als genug Gründe, warum C-Ray plant,

weitere dieser Anlagen in der Radiopharmazeutika-Produktion in

Chengdu zu installieren.

Radiopharmazeutika: eine effiziente Art der Medikation

Die befüllten und verschlossenen Vials werden in Trays abgelegt.

Stäubli TX2 Stericlean-Baureihe entschieden? Ein zentraler Grund

ist ihre Eignung für den Einsatz in sterilen pharmazeutischen Umgebungen.

Das Stericlean-Optionspaket ermöglicht den Einsatz unter

aseptischen Bedingungen, einschließlich der Reinigung mit Reinigungsmitteln,

die in medizinischen und pharmazeutischen Anwendungen

verwendet werden, zum Beispiel mit vaporisiertem Wasserstoffperoxid

(VHP). Die Roboter arbeiten zuverlässig in Rein-räumen

der GMP-Klasse A und erfüllen damit die strengen aseptischen

Anforderungen der radiopharmazeutischen Produktion.

Wie alle Stäubli Roboter lässt sich auch die Stericlean-Baureihe

leicht an unterschiedliche Produktionsprozesse anpassen. Eine

schnelle Umrüstung steigert die Effizienz. Die Anwender tätigen

somit eine langfristige Investition, zumal Stäubli Roboter außerordentlich

langlebig sind. Über ihre gesamte Lebensdauer hinweg

zeichnen sich die TX2-Sechsachsroboter durch hohe Präzision aus,

die die Produktqualität während des gesamten Produktionszyklus

sicherstellt. Ihre hohe Leistung steht für maximale Produktivität und

optimiert die Gesamtanlageneffizienz. Dies gilt auch – und insbesondere

– für Anwendungen in Medizintechnik und Pharmaproduktion:

Führende Pharmaunternehmen weltweit vertrauen auf Stäubli

Roboter.

Während diese Eigenschaften in allen pharmazeutischen Anwendungen

von Vorteil sind, kommt in den Truking-Anlagen bei

C-Ray die Möglichkeit der Wandmontage – die nicht viele Robotertypen

bieten – hinzu: Aufgrund der Reinraumbedingungen und des

Strahlenschutzes ist der Platz begrenzt. Ein weiterer großer Vorteil

ist die Tatsache, dass die Roboter menschliche Eingriffe und damit

die Strahlenbelastung minimieren. Das reduziert die Gesundheitsrisiken

für die Bediener.

Fazit: Eine perfekte Lösung für das Abfüllen

von Radiopharmazeutika

In den letzten Monaten hat C-Ray umfassende Erfahrungen mit den

Truking-Linien zum Abfüllen und Verpacken von Radiopharmazeutika

sowie mit den Stäubli Stericlean-Robotern gesammelt. Die

Anlagen zeichnen sich durch ein kompaktes Layout aus, das eine

effiziente und qualitativ hochwertige pharmazeutische Produktion

ermöglicht. Sie nutzen intelligente Technologien, um die wichtigsten

Herausforderungen bei der Herstellung von Radiopharmazeutika

zu bewältigen.

Durch die Integration roboterbasierter Lösungen wie automatisierte

Prüfung und onlinegestütztes Etikettieren erreicht die Anlage

eine echte End-to-End-Automatisierung, die bei der Handhabung

radioaktiver Medikamente von entscheidender Bedeutung ist: Die

Expositionsrisiken für das Personal sind minimal, und die Anlagen

Radiopharmazeutika sind Arzneimittel, bei denen radioaktive Isotopen

an bestimmte Moleküle gebunden werden. Diese Verbindungen

nutzen die einzigartigen Energieemissionen verschiedener Radionuklide,

um Tumore sichtbar zu machen oder zu zerstören. Damit ermöglichen

sie eine integrierte Diagnose und Therapie und eine sehr

gezielte Behandlung mit vergleichsweise geringen Nebenwirkungen.

Radiopharmazeutika finden breite Anwendung in der Medizin,

insbesondere in der Präzisionsonkologie und der Nuklearmedizin.

C-Ray Chengdu: Arbeit an der nächsten

Radiopharmazeutika-Generation

C-Ray Therapeutics (Chengdu) ist ein wichtiger Akteur im globalen

Ökosystem der Radiopharmazeutika – mit einer umfassenden Infrastruktur,

einem breiten Zugang zu Isotopen und einer nachgewiesene

Erfolgsbilanz bei der Projektdurchführung. Das 28.000 m² große

Produktionswerk beherbergt 13 cGMP-Linien. Die Strahlenschutzlizenz

der Klasse A ermöglicht die kommerzielle Handhabung von

über 30 Isotopen.

Der Standort integriert die gesamte interne Forschung und Entwicklung

– von der Prozessentwicklung bis zu einem GLP-ähnlichen

präklinischen Zentrum – und ermöglicht so eine nahtlose Unterstützung

der Kunden von der frühen Wirkstoff-Entwicklung bis

zur klinischen Versorgung. C-Ray ist insbesondere bekannt für seine

Führungsrolle im Bereich Actinium-225, da es sich hier stabile Isotopenressourcen

gesichert und zahlreiche Programme der nächsten

Generation im Bereich der gezielten Alpha-Therapie unterstützt hat.

Mit mehr als 60 erfolgreichen CRDMO-Projekten – darunter

mehrere Programme, die sich bereits in der klinischen Testphase

befinden – fungiert C-Ray Chengdu nicht nur als Hersteller, sondern

auch als strategischer Partner, der die Entwicklung innovativer Radiopharmazeutika

weltweit vorantreibt.

Truking: Spezialist für die aseptische Abfüllung

von Arzneimitteln

Die Truking Technology Ltd. ist aktuell der größte chinesische Hersteller

von Anlagen für die aseptische Abfüllung und Gefriertrocknung

(Lyophilisierung) sowie der führende Anbieter von Inspektionssystemen,

Anlagen für die Sekundärverpackung, Wasseraufbereitungs-,

Sterilisationslösungen und Zusatzgeräten.

Das Unternehmen, das weltweit aktiv ist, hielt im November

2025 mehr als 3.700 gültige chinesische Patente und hatte 69 internationale

Patentanmeldungen eingereicht. Im Jahr 2017 hat Truking

die Romaco Holding GmbH übernommen – einen renommierten

Hersteller von Verpackungs- und Verarbeitungsanlagen für die

pharmazeutische Industrie in Westeuropa. Damit wurde Truking zu

einem der weltweit größten Hersteller von Anlagen für die Verarbeitung

und Verpackung von Pharmazeutika.

Stäubli Tec-Systems GmbH Robotics

D 95448 Bayreuth

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Neuberger präsentierte GMP-Monitoring

und Reinraumlösungen auf der LOUNGES 2026

Die übersichtliche Ausgabe von Temperatur,

Druck, Feuchte und Partikeln ist eine

der häufigsten Anforderungen von Reinräumen,

Laboren, Personal- und Materialschleusen

sowie von hochsensiblen Produktionsbereichen,

in denen die Aufrechterhaltung

und Überwachung einer reinen

Produktionsumgebung für die Produktqualität

unverzichtbar ist. Mit dem RoomPanel

RP8100 präsentiert Neuberger nun eine adäquate

Lösung.

Anzeigen, bedienen, überwachen und

signalisieren – das sind die vier Keyfeatures

des RoomPanels vom Typ RP8100. Auf einem

5 Zoll (62,1 x 110,4 mm) großen Display

und mit einer maximalen Auflösung von 720

x 1.280 Pixel können Mess- und Prozesswerüber

Power-over-Ethernet (PoE) erfolgen.

Klaus Langer, Vertriebsleiter bei Neuberger,

zeigt sich über die Entwicklung erfreut: „Mit

dem RP8100 haben wir eine flexible und

zugleich besonders hochwertige Lösung

für unsere Kunden aus der Reinraum- und

Pharmabranche auf der LOUNGES 2026

parat.“

Innovativ, sicher, GMP-konform und aus einer Hand – der Automationsspezialist

Neuberger präsentierte seine Leistungen und Lösungen auf der LOUNGES

2026 in Karlsruhe. Im Fokus auf dem angesagten Treffpunkt der Reinraum- und

Prozesstechnikbranche stand bei Neuberger das RoomPanel RP8100. Speziell für

den Einsatz in Reinraumwänden konzipiert, präsentierte Neuberger mit dem Gerät

eine hochwertige und ansprechende Lösung.

Anzeigen, bedienen, überwachen und signalisieren:

Als Messeneuheit präsentierte Neuberger mit dem Room-

Panel RP8100 eine besonders ansprechende und

hochwertige Lösung auf der LOUNGES 2026 in Karlsruhe.

(Bild: Neuberger Gebäudeautomation GmbH)

te wie Temperatur, Druck, Feuchte und/oder

Partikel ausgegeben werden. Alarm- und

Statusmeldungen sind frei programmierbar

und können somit kundenspezifisch visualisiert

werden. Quittierungen sind dank der

Touchfunktion auch direkt auf dem Display

möglich. Besondere Flexibilität bietet die

Installationsmöglichkeit, die sowohl in horizontaler

als auch in vertikaler Lage erfolgen

kann. Dank flächenbündiger Wandmontage

sind die RP8100 äußerst pflegeleicht und

reinigungsfreundlich – ebenfalls ein häufig

gefordertes Kriterium der Branche für den

Einsatz solcher Geräte. Als Schnittstelle

steht ein Ethernet-Anschluss mit Web-Protokoll

zur Verfügung. Die Spannungsversorgung

kann entweder über 24 Volt DC oder

Monitoringsystem ProGrafNT und GMP-

Dienstleistungen

Neben den RoomPanels präsentiert Neuberger

auch sein inzwischen vielfach auditiertes

Monitoringsystem ProGrafNT. Entwickelt

nach GMP-Richtlinien und konform

zu FDA 21 CFR Part 11, bietet das kontinuierlich

weiterentwickelte Überwachungssystem

neue Funktionen und Features für

höchste Betriebssicherheit und zugleich

maximale Performance für die Anwender.

Und ein weiteres Neuberger-Plus präsentiert

das Rothenburger Unternehmen auf

seinem Stand B2.5 in Karlsruhe: Mit Mapping,

Kalibrierung, Validierung und Qualifizierung

bietet der Spezialist für Monitoring

und Reinraumlösungen auch umfangreiches

Know-how in Sachen GMP-Dienstleistungen

an. Getreu dem Firmenmotto

„Alles aus einer Hand“ und für einen besonders

effizienten, nachhaltigen und sicheren

Betrieb steht Neuberger somit für die kompetente

und ganzheitliche Betreuung seiner

Kunden.

Seit Jahrzehnten berät, beliefert und

betreut Neuberger Unternehmen aus der

Pharmaindustrie, den Life Sciences, der

Medizintechnik, der Halbleiter- und Elektronikindustrie,

der Kunststofffertigung,

Laboren, der Kosmetikindustrie sowie der

Luft- und Raumfahrttechnik. Vom 24. bis

26. März 2026 präsentierte das Mitglied der

Weishaupt-Gruppe seine Leistungen und

Lösungen auf der Messe LOUNGES 2026 in

Karlsruhe.

Neuberger Gebäudeautomation GmbH

D 91541 Rothenburg ob der Tauber

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MASTER OF PURITY

Neue

Technikumsanlage

zur Beschichtung

flexibler Materialien

im Reinraum

Eine Versuchsanlage, die Beschichtungen unter 100 Nanometer

Dicke gleichmäßig und verlustfrei auf flexible Materialien aufbringen

kann, hat die Maba-Spezialmaschinen GmbH (www.maba-spezialmaschinen.de)

in Betrieb genommen.

Innerhalb von neun Monaten entstand mit einem Investitionsvolumen

von 250.000 Euro eine universell einsetzbare

Beschichtungsanlage vor allem für Folien und andere Kunststofferzeugnisse,

inklusive Dosierung, Fördertechnik und Trocknungsanlage.

Sie dient mit ihren maximal 300 Millimeter Verarbeitungsbreite

zur Herstellung von Mustern und der Erprobung

neuer, flüssiger, funktionaler Beschichtungen unter Reinraumbedingungen.

Sehr dünne Schichten und verlustfreier Auftrag

sollen die Kosten erheblich senken.

Mit der Kapillarbeschichtung wurde eine Technologie entwickelt

- die außer der exakten Dosierbarkeit - gegenüber herkömmlichen

Verfahren den Vorteil hat, auch reaktive Mehrkomponentensysteme

bei hoher Verarbeitungsgeschwindigkeit

auf Oberflächen applizieren zu können. Damit erhalten die Materialien

neue Funktionen wie Bedruckbarkeit, Kratzfestigkeit

oder elektrische Leitfähigkeit. Das Spektrum der funktionellen

Schichten ist vielseitig: Antibakterielle Verpackungs-Spezialfolien,

holografische Folien, Flachdisplays, flammhemmende

Kunststofffolien, Membrantechnik, UV-Schutzschichten, biologisch-reaktive

Schichten, organische Leuchtdioden sowie Polarisatoren

gehören dazu.

MABA Spezialmaschinen GmbH

D 06766 Bitterfeld-Wolfen

Reinraum-Tücher

HiTech-Sondertücher

Reinraum-Papier

gefertigt im Ostseewerk Lübeck

Semiconductor Medical

Microelectronics Space

CLEAR & CLEAN Werk für Reintechnik GmbH

info@clearclean.de www.cleanboss.de

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Seite 23/64


Forschungs- und Transferzentrum in Schweinfurt

KI-noW erhält fünf Millionen Euro bis 2029

Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung

und Energie fördert das Schweinfurter

Forschungs- und Transferzentrum KI-noW mit weiteren

knapp fünf Millionen Euro bis Ende 2029. Mit einem neuen

Schwerpunkt auf KI-gestützten Simulationen unterstützt

das KI-noW Unternehmen weiterhin bei der digitalen

Transformation.

Ein ungewöhnliches Geräusch genügt und schon weiß ein erfahrener

Mitarbeiter, welches Verschleißteil er an seiner Maschine austauschen

muss. Doch viele dieser begehrten Fachkräfte gehen derzeit in den

Ruhestand. Weil Produktionsleiterinnen natürlich trotzdem weiterhin

Ausschuss und Maschinenstillstände vermeiden möchten, müssen sie

sich notgedrungen anderweitig behelfen – mit Künstlicher Intelligenz.

Genau diesen Schritt vollziehen derzeit die beiden mittelständischen

Unternehmen KLT Hummel Plastic und Retrofit Plastics. Ersteres

produziert in Schweinfurt Kunststoffbauteile, Letzteres fertigt und

repariert im nahegelegen Oberstreu Extrusionsanlagen und -komponenten

oder bereitet sie auf. Zusammen mit einem Forschungsteam

vom KI-noW entwickeln die beiden Firmen KI-Modelle, die Verschleiß

und Qualitätsmängel frühzeitig erkennen und dabei mit vergleichsweise

wenigen Maschinendaten auskommen.

Fragestellungen rund um Digitalisierung

und Künstliche Intelligenz

»Die Algorithmen, die wir mit Methoden des Meta-Learnings entwickelt

haben, sind mit wenigen gezielten Anpassungen übertragbar

auf vergleichbare Maschinen, Materialien und Produktionsprozesse.

Damit könnten sie künftig mit wenig Aufwand auch an

anderen Maschinen, in anderen Unternehmen und Branchen zum

Einsatz kommen«, sagt Christoph Hoffmann. Hoffmann leitet das

Forschungs- und Transferzentrum »Künstliche Intelligenz für eine

nachhaltig optimierte Wertschöpfung« (KI-noW) in Schweinfurt,

eine Außenstelle des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik

und Automatisierung IPA.

Seit seiner Gründung im Oktober 2020 hat sich das Forschungsteam

vom KI-noW allgemein mit Fragestellungen rund um Industrie

4.0, Digitalisierung und die Integration von Künstlicher Intelligenz in

die Produktion beschäftigt: Wie kommt man an Maschinendaten?

Wie muss man diese Daten aufbereiten, um sie für maschinelle

Zum Auftakt der zweiten Förderphase trafen sich am 10. Februar 2026 (v. l.) André Heim (Regierung von Unterfranken)

sowie Lukas Koch, Christoph Hoffmann, Professor Frank Döpper, Professor Marco Huber und Hartmut Eigenbrot vom Fraunhofer IPA

am KI-noW in Schweinfurt. © Fraunhofer IPA / Foto: Daniel Müller

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Lernverfahren nutzbar zu machen? Und natürlich: Wie lassen sich

die Probleme, die die KI an einer Anlage ausmacht, in klar verständliche

Handlungsempfehlungen für den Maschinenbediener übersetzen?

Künftig Fokus auf KI-gestützte Simulationen

Damit leistet das KI-noW einen Beitrag zur Stärkung der regionalen

Wettbewerbsfähigkeit und zur langfristigen Sicherung von Arbeitsplätzen

– schwerpunktmäßig in der Region Schweinfurt, aber grundsätzlich

auch in allen anderen Landesteilen Bayerns. Neben der erfolgreichen

Umsetzung zahlreicher Industrieprojekte sowie öffentlich

geförderter Forschungskooperationen haben die Forscherinnen

und Forscher um Hoffmann in den vergangenen fünf Jahren zwölf

Fallstudien über Digitalisierung und KI in der Produktion durchgeführt,

19 Demonstratoren aufgebaut und insgesamt 400 Gäste

in Workshops und Seminaren weitergebildet. Grund genug für das

Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung

und Energie, das KI-noW bis Ende 2029 mit weiteren knapp fünf

Millionen Euro zu fördern.

In der zweiten Förderphase, die am 1. Januar 2026 begonnen hat,

möchte sich das Forschungsteam vom KI-noW mehr auf KI-gestützte

Simulationen konzentrieren. »Darauf soll zwar unser Fokus

liegen, aber auch weiterhin beschäftigen wir uns mit den Fragestellungen

von Unternehmen rund um die Produktion und darüber hinaus«,

sagt Hoffmann. Und auch die Offenheit für Unternehmen aus

anderen Regionen Bayerns soll bestehen bleiben: »Auch in anderen

Landesteilen stecken Industriebetriebe mitten in der Transformation

und auch denen möchten wir mit Rat und Tat zur Seite stehen«,

so Hoffmann weiter.

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Nobelstraße 12

D 70569 Stuttgart

Telefon: +49 711 970 1667

eMail: joerg-dieter.walz@ipa.fraunhofer.de

Internet: http://www.ipa.fraunhofer.de

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Neue Peltier-Produktreihe: lautlose Kühltechnik ohne Kältemittel und Vibrationen

/ Lösungskompetenz für das „Green Lab“: Baureihe PRO300 mit natürlichem

Kältemittel R290 (Propan) sichert Zukunftsfähigkeit

Thermomanagement für „Green Labs“:

technotrans setzt auf natürliche

Kältemittel und vibrationsfreie Kühlung

beanspruchen. „Das Peltier-Prinzip ermöglicht

eine extrem schnelle Reaktionszeit

und eine direkte Anpassung der Kühlleistung.

Wir unterstützen unsere Kunden hier

von der ersten Problemstellung bis zur Integration

der Module direkt in das Analysegerät“,

erklärt Roessel. Ergänzt wird das Portfolio

durch Miniaturkompressor-Lösungen,

die hohe Kühlleistung auf kleinstem Raum

bieten.

Strategischer Fokus auf Life Science

und Healthcare

technotrans präsentierte auf der diesjährigen Analytica in München zukunftsweisende Thermomanagement-Lösungen,

die Antworten auf die drängendsten Fragen der Labor- und Analysetechnik liefern. Im

Fokus des Messeauftritts standen Nachhaltigkeit und Präzision: Das Unternehmen stellte seine neuen

kompakten Peltier-Kühlsysteme vor und bot Anwendern sichere kältemittelfreie Kühllösungen. Die erweiterte

PRO300-Kühlgeräte-Serie setzt zudem konsequent auf das natürliche Kältemittel R290. Damit

adressiert das Unternehmen die steigenden regulatorischen Anforderungen sowie den Bedarf an energieeffizienten

„Green Lab“-Lösungen.

„In Analytik und Labortechnik sind präzise

Temperaturen essenziell für verlässliche

Ergebnisse“, sagt Denis Roessel, Business

Development Manager bei der technotrans

systems GmbH. Gleichzeitig wächst der

Druck, den ökologischen Fußabdruck zu

minimieren und regulatorische Hürden wie

die F-Gase-Verordnung langfristig zu meistern.

„Mit unseren Lösungen bieten wir Anwendern

und OEM-Herstellern Planungssicherheit:

Wir verbinden hochpräzise

Temperaturstabilität je nach Anwendungsbereich

mit zukunftssicherer Peltiertechnik

oder natürlichen Kältemitteln“, sagt Roessel.

Produktneuheit: Lautlose Kühltechnik

technotrans bietet seine

neuen Peltier-Kühlsysteme

als kompakte Stand-alone-

Lösungen und integrierbare Module

an, die wenig Stellfläche

beanspruchen. (Copyright: technotrans SE)

ohne Vibrationen

Für besonders sensible Messumgebungen,

beispielsweise in der Mikroskopie, Spektroskopie

oder bei der High-Precision-Liquid-Chromatographie

(HPLC), sind Peltier-Lösungen

ideal. Auf der Analytica in

München präsentierte technotrans erstmals

seine neue Peltier-Produktreihe. Da diese

Technologie ohne Kältemittelkreislauf und

ohne Kompressor auskommt, entstehen im

Betrieb weder Vibrationen noch Geräuschemissionen.

technotrans fokussiert sich hierbei auf

kompakte Stand-alone-Lösungen und integrierbare

Module, die wenig Stellfläche

Ein weiteres Highlight am Messestand war

die PRO300-Serie. technotrans hat diese

bewährte Baureihe technologisch weiterentwickelt

und konsequent auf die Nutzung

des umweltfreundlichen Kältemittels R290

(Propan) ausgelegt. Mit einem Global Warming

Potential (GWP) von nur 0,02 erfüllen

diese Systeme bereits heute zukünftige

regulatorische Anforderungen in Europa

und den USA. Die Geräte bieten eine hohe

Temperaturstabilität von < ±0,1 Kelvin, was

insbesondere für anspruchsvolle Laser- und

Analyseanwendungen entscheidend ist.

Neben der der hohen Energieeffizienz überzeugt

die Serie durch moderne Kommunikationsschnittstellen

und eine flexible Integration

in bestehende Laborinfrastrukturen.

Der Ausbau der Aktivitäten im technotrans-Fokusmarkt

Healthcare & Analytics

ist ein zentraler Baustein der neuen Unternehmensstrategie

„Ready for Growth 2030“.

Medizinischer Fortschritt und steigende

Anforderungen in der Bioanalytik prägen

diesen Markt weltweit. technotrans bringt

hier seine Engineering-Kompetenz gezielt

ein und entwickelt gemeinsam mit Kunden

spezifische Lösungen, die höchsten Anforderungen

an Präzision und Reinheit gerecht

werden.

technotrans SE

D 48336 Sassenberg

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Mit innovativer Produktentwicklung und vernetzten

Arbeitswelten setzt SMC ein klares Zeichen für nachhaltige

Technologien und die Zukunft des Maschinenund

Anlagenbaus

INGENIEURBÜRO &

REINRAUMSERVICE

EGON BUCHTA GMBH

SMC Campus Egelsbach:

Fundamentlegung

für zukunftsweisende

Automatisierungslösungen

Die Arbeiten am SMC Campus in Egelsbach gehen planmäßig voran. Auf einer Fläche

von rund 32.700 Quadratmetern entsteht ein moderner Standort, der Produktentwicklung

und Umsetzung individueller Kundenlösungen unter einem Dach vereint. Mit der

aktuellen Bauphase wird das Fundament für die künftigen Gebäude gelegt und damit die

Basis für ein Projekt geschaffen, das auf Nachhaltigkeit und Vernetzung setzt.

Der Campus wird mehrere Gebäude umfassen, darunter ein Technikum, Büro- und

Verwaltungsbereiche sowie einen zentralen Komplex, der auch den Kunden offensteht.

Alle Einheiten sind so geplant, dass sie miteinander verbunden sein werden. Dieses Konzept

soll den Austausch und die Zusammenarbeit der Teams und kurze Wege für alle Mitarbeitenden

ermöglichen.

Mit einer Investition von rund 50 Millionen Euro bekräftigt SMC sein langfristiges

Engagement für den Standort Deutschland. „Dieses Projekt ist mehr als ein Bauvorhaben.

Es ist ein klares Signal für die Zukunft der Automatisierung in Deutschland und für

die enge Partnerschaft mit unseren Kunden“, betont Robert Angel, Geschäftsführer SMC

Deutschland GmbH, SMC Austria GmbH und Leitung der SMC CEE Group in Mittelund

Osteuropa.

Zeitplan und Perspektive

Der neue Standort wird Teil des globalen Netzwerks von SMC und verbindet praxisnahe

Entwicklung, Beratung der Kunden vor Ort, sowie die technische Weiterbildung.

Die Planung verantwortet das Büro A°ID Architektur + Industrial Design aus Groß-

Umstadt. „SMC ist ein Bauherr mit einer klaren Vision. Die Zusammenarbeit ist geprägt

von Vertrauen und Offenheit – das ermöglicht Lösungen, die Wirkung entfalten“, erklärt

Robin Hellweg, Geschäftsführender Gesellschafter bei A°ID und ergänzt: „Die sorgfältige

Vorbereitung des Geländes ist die Grundlage für einen Campus, der funktional und nachhaltig

überzeugt.“

Die Fertigstellung ist für 2028 zum 50-jährigen Jubiläum von SMC Deutschland geplant.

SMC Deutschland GmbH

D 63329 Egelsbach

„WIR SIND

FÜR SIE DA.“

FULLSERVICE FOR

CLEANROOM SOLUTIONS

– GMP- und Nutzerberatung

– Dokumentenerstellung nach

EU-GMP-Leitfaden; Annex 15

– partikuläre und mikrobiologische

Qualifizierungen,

Wartungen und Service

inkl. Messtechnik und

Dokumentation für „as built“,

„at rest“ und „in operation“

– Qualifizierungen von

Kühl- und Wärmegeräten

– Hygienepläne, Schleusenordnungen,

SOP‘s

– GMP- und Hygieneschulungen

Die Visualisierung des SMC

Campus Egelsbach zeigt, wie

der neue Standort voraussichtlich bis

2028 gestaltet sein könnte. (Foto: SMC Deutschland GmbH)

– Blower-Door-Test

www.reinraumservice.de

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Hardware für humanoide Roboter:

Neue Perspektiven für die industrielle

Wertschöpfung in Europa

Gemeinsam mit der Unternehmensberatung P3 hat das

Fraunhofer IPA untersucht, wie Komponentenhersteller

durch die Fertigung von Hardware-Bauteilen für humanoide

Roboter profitieren könnten. Die Ergebnisse sind im

Whitepaper »The Humanoid Hardware Value Chain: Can

the European Manufacturing Industry Capitalize on the

Humanoid Momentum?« kostenfrei verfügbar.

Das Tempo, mit dem sich humanoide Roboter aktuell entwickeln, ist

hoch. Die vorausgesagten Wachstumspotenziale sind massiv und sie

schicken sich an, vom Marktpotenzial die Automobilindustrie abzulösen

oder gar zu übertrumpfen. Und in den Medien und auf Messen

stehen sie als Paradebeispiel einer »embodied AI«, also einer vollständigen

Verzahnung von Verfahren der Künstlichen Intelligenz

(KI) mit maschinellen Komponenten oder ganzen Anlagen, im Mittelpunkt.

Besonders im Fokus sind die Märkte in den USA und in

Asien, wo Software- wie Hardware-seitig sehr viel vorangeht.

Aber auch in Europa gibt es viele Aktivitäten. Hinzu kommt, dass

die Fertigungsindustrie in dieser Region einen Strukturwandel bewältigen

muss. Deshalb stellt sich die Frage: Wie kann die hiesige

Industrie von dieser boomenden Technologie profitieren und sich

möglicherweise neue Märkte erschließen? Dieser Frage ist ein Autorenteam

des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und

Automatisierung IPA und der Unternehmensberatung P3 nachgegangen.

Im jetzt veröffentlichten Whitepaper haben sie untersucht,

welche Rolle die Hardware dieser Roboter spielt und warum sich

produzierende Unternehmen in Europa hierfür stark interessieren

sollten.

Denn trotz der Fortschritte rund um KI bestimmen Hardwarekomponenten

weitgehend die Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und

Skalierbarkeit humanoider Roboter. Derzeit fehlen aber standardisierte

Hardwarearchitekturen. Zudem erfüllen wichtige Komponenten

für diese Roboterart wie Aktuatoren, Getriebe, Batterien und

Sensoren die industriellen Anforderungen hinsichtlich Robustheit,

Lebensdauer und Kostenstruktur nur teilweise.

Diese Marktlücken verbunden mit den eingangs genannten sehr

guten Marktprognosen sind eine große Chance. Ein frühzeitiger

Einstieg in die zugrundeliegende Wertschöpfungskette ist dementsprechend

relevant für Unternehmen, die im Kontext Automatisierung,

Mechatronik und industrielle Fertigung schon lange umfangreiche

Kompetenzen haben.

Um das Marktpotenzial genauer einschätzen zu können, hat das

Autorenteam die Wertschöpfungskette der humanoiden Roboterhardware

für Sensorik, Aktorik sowie Struktur und Energie analysiert

und ein Bottom-up-Kostenmodell erstellt. Das Kostenmodell

wurde auf drei Szenarien angewandt und ermöglicht einen strukturierten

Vergleich von kostengünstigen, mittelpreisigen und hochpreisigen

humanoiden Konfigurationen. Es veranschaulicht zudem,

wie sich unterschiedliche Hardware-Entscheidungen auf die Gesamtsystemkosten

auswirken. Die Analyse hebt Hardwarekomponenten

hervor, die die Gesamtausgaben dominieren und die größten

Herausforderungen für eine kosteneffiziente Skalierung darstellen,

insbesondere für humanoide Systeme, die für den kontinuierlichen

industriellen Betrieb vorgesehen sind. Flexible Hände sind aktuell

noch das größte Nadelöhr.

Fraunhofer IPA bringt umfangreiches Marktund

Technologiewissen ein

Vincent Bezold, Geschäftssegmentleiter am Fraunhofer IPA und

Insbesondere für technisch hochwertig ausgestattete Humanoide sind die Hardwarekosten ein massiver Preistreiber. © Fraunhofer IPA/P3

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Seite 28/64


Die Herstellung von Hardwarekomponenten für humanoide Roboter

bietet viel Marktpotenzial. © Fraunhofer IPA/Foto: Rainer Bez

Das Whitepaper ist Teil umfangreicher technologischer und strategischer

Arbeiten am Fraunhofer IPA rund um humanoide Roboter.

Diese reichen vom Erarbeiten fundierter weltweiter Marktkenntnisse

über Bedarfsanalysen bis hin zur Entwicklung von Technologiekomponenten

oder ganzen Anwendungen.

Um Unternehmen genau das Wissen bereitzustellen, das sie für

Investitionsentscheidungen brauchen, wird es im ersten Quartal

2026 weitere Veröffentlichungen des Instituts geben: Ein Benchmark

ermöglicht, humanoide Roboter umfangreich zu testen und sie

hinsichtlich sechs Kriterien, darunter Energieeffizienz, funktionale

und IT-Sicherheit, vergleichbar zu machen. Mithilfe eines Readiness

Navigators können Unternehmen sowohl Roboter selbst als

auch Anwendungen hinsichtlich bestimmter Anforderungen in fünf

Reifegrade einordnen.

Mitautor des Whitepapers, fasst die Handlungsempfehlungen so

zusammen: »Um diesen Wachstumsmarkt erschließen zu können,

ist es entscheidend, dass Unternehmen sich gezielt in der Entwicklung

und Industrialisierung kosten- und leistungsrelevanter Hardwarekomponenten

engagieren. Sie sollten auch eine frühzeitige und

enge Zusammenarbeit mit Herstellern von Humanoiden anstreben.«

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Nobelstraße 12

D 70569 Stuttgart

Telefon: +49 711 970 1667

eMail: joerg-dieter.walz@ipa.fraunhofer.de

Internet: http://www.ipa.fraunhofer.de

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Intelligentes Kabelmanagement

Kabeleinführungen von icotek

bieten maximale Sicherheit

für jede Verbindung

Überall dort, wo Maschinen und Anlagen sicher miteinander verbunden werden

müssen, sind Kabeleinführungen von icotek im Einsatz. Mit Lösungen, die

selbst extremen Belastungen durch Wasser, Staub, Vibrationen oder Temperaturen

standhalten, sorgt icotek für die Zuverlässigkeit von elektrischen, pneumatischen

und hydraulischen Leitungen.

Die icotek GmbH & Co. KG ist ein Engineering-

und Fertigungsunternehmen mit

Sitz in Eschach, Baden-Württemberg. icotek

entwickelt, produziert und vertreibt seit

1995 spezialisierte Systeme für Kabelmanagement

mit einem klaren Schwerpunkt

auf Kabeleinführungen, Kabelverschraubungen

und Lösungen zur EMV-Abschirmung

für industrielle Anwendungen.

Produkte rund um den Schaltschrank

Mit seinen Produkten zur Durchführung,

Führung und Zugentlastung von Kabeln

bedient icotek einen Bereich, der entscheidend

ist für die Zuverlässigkeit elektrischer

und elektronischer Systeme. Das Portfolio

umfasst unter anderem:

– Patentierte Kabeleinführungssysteme,

mit denen sich Leitungen mit oder

ohne Stecker in Gehäuse, Schaltschränke,

Maschinen oder Anlagen einführen

lassen

– Teilbare Kabelverschraubungen,

um bestehende Installationen ohne

Demontage vorgefertigter Kabel

nachzurüsten

– EMV-Abschirmungskomponenten,

zum Beispiel Schirmklammern und

Firmengebäude der icotek GmbH & Co. KG in Eschach, Baden-Württemberg – seit 1995 entwickelt,

produziert und vertreibt das Unternehmen spezialisierte Systeme für Kabelmanagement,

mit Fokus auf Kabeleinführungen, Kabelverschraubungen und Lösungen zur EMV-Abschirmung

für industrielle Anwendungen. (Bild: icotek GmbH & Co. KG)

Durchführungen zur Reduzierung

elektromagnetischer Störungen

– Zubehör und Werkzeuge, etwa

Zugentlastungssysteme,

Klettkabelbinder, Blechlocher

und Profilschienen-Schneidegeräte

– Weitere Anwendungen wie

ALLIOLiGHT-Systemleuchten

Die Lösungen werden weltweit in Branchen

wie Maschinen- und Anlagenbau, Schaltschrankbau,

Automatisierungstechnik (Robotik),

Windkraft- und Solartechnik, Fahrzeugbau

sowie Lebensmittel- und Reinraumtechnik

eingesetzt.

Patentiert, unkompliziert, robust

icotek liefert nicht einfach nur Kabelzubehör,

sondern robuste, technisch durchdachte

Kabelmanagement- und EMV-Komponenten

für industrielle Anwendungen.

Das Besondere sind die patentierten,

teilbaren Kabeleinführungs- und Verschraubungssysteme

– im Gegensatz zu

nicht teilbaren Systemen ermöglichen sie

es, bereits konfektionierte Kabel ohne Demontage

nachträglich in Schaltschränke

oder Gehäuse einzuführen.

Weitere Vorteile liegen in ihrer Robustheit

sowie der breiten technischen Anwendbarkeit.

Viele der Produkte sind außerdem

nach hohen Schutzarten zertifiziert

(IP66 bis IP68, UL Type 4X), zum Beispiel

die Kabeldurchführungsplatten der Serie

KEL-DPU-OD.

Auf der Hannover Messe 20. -24. April

2026 zeigt icotek seine Kabeleinführungsund

EMV-Systeme im praktischen Einsatz –

vom breiten Spektrum an Kabeldurchmessern

für kleine Automationszellen bis hin zu

Lösungen für große Industrieanlagen. Vor

Ort stehen Experten für technische Gespräche,

konkrete Anwendungsfragen und Beratung

zur Verfügung.

icotek GmbH

D 73569 Eschach

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Zimmer Group erhält EcoVadis Bronze-Medaille

Nachhaltigkeit

und verantwortungsvolles

Handeln konsequent

weiterentwickelt

Die Zimmer Group wurde erstmals mit der

Bronze-Medaille von EcoVadis ausgezeichnet.

Mit 64 Punkten zählt das Unternehmen

mit zu den am besten bewerteten

Organisationen und liegt deutlich über dem

Branchendurchschnitt. Die Auszeichnung

bestätigt den systematischen Ausbau des

Nachhaltigkeitsmanagements entlang der

gesamten Wertschöpfungskette.

EcoVadis, führender Anbieter von

Nachhaltigkeitsratings weltweit, hat die

Zimmer Group nach einem umfassenden

Bewertungsprozess ausgezeichnet. Die

Bewertung basiert auf vier zentralen Themen:

Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte,

Ethik und nachhaltige Beschaffung.

Mit einer Gesamtpunktzahl von 64 von 100

Punkten positioniert sich die Zimmer Group

deutlich im „Fortgeschrittenen“-Segment

und über dem Durchschnitt vergleichbarer

Unternehmen weltweit.

Gezielte Weiterentwicklung

in allen Handlungsfeldern

Umwelt: Die Zimmer Group überzeugt im

Bereich Umwelt durch stabile Ergebnisse

und eine konsequente Weiterentwicklung

ihrer Managementsysteme. Zertifizierungen

nach ISO 14001 und ISO 50001 sowie eine

transparente Berichterstattung zu Energie,

Emissionen (Scope 1–3), Wasser und Abfall

unterstreichen den strukturierten Ansatz

zur Steigerung der Ressourcen- und Energieeffizienz.

Arbeits- und Menschenrechte: Die

Einführung der ISO 45001, der Ausbau von

Arbeits- und Gesundheitsschutzprogrammen

sowie weiterentwickelte HR-Standards

führten zu einer signifikanten Steigerung

der Bewertung in diesem Bereich.

Ethik: Auch im Bereich Ethik wurden

Compliance-Strukturen, Richtlinien und

Schulungsprogramme weiter geschärft. Optimierte

Prozesse für Datenschutz und Hinweisgebersysteme

stärken die Transparenz

und Integrität des Unternehmens.

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Nachhaltige Beschaffung: Die größten

Fortschritte erzielte die Zimmer Group in

der nachhaltigen Beschaffung. Mit einem

verbindlichen „Supplier Code of Conduct”,

risikobasierten Analysen in der Lieferkette

und gezielten Nachhaltigkeitsschulungen

im Einkauf wurde die Grundlage für verantwortungsvolle

Partnerschaften weiter

gefestigt.

Nachhaltigkeit als

strategischer Erfolgsfaktor

Als familiengeführtes Unternehmen mit klarem

Blick auf die folgenden Generationen

versteht die Zimmer Group Nachhaltigkeit

als langfristige Verantwortung und zentralen

Bestandteil der Unternehmensstrategie.

Im Branchenvergleich positioniert sich die

Zimmer Group mit 64 Punkten deutlich über

dem statistischen Durchschnitt vergleichbarer

Unternehmen weltweit. Die Bronze-Medaille

ist somit das Resultat konsequenter

Bemühungen, Nachhaltigkeit und

unternehmerische Verantwortung fest im

Unternehmen zu verankern und zukunftsfähig

weiterzuentwickeln. Nachhaltiges und

verantwortungsvolles Handeln ist dabei keine

Einzelinitiative, sondern ein gelebter Bestandteil

der globalen Wachstumsstrategie

– mit klaren Zielen, messbaren Kennzahlen

und dem Anspruch auf kontinuierliche Verbesserung

für kommende Generationen.

Zimmer GmbH

D 77866 Rheinau

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Neue fortschrittliche Interconnect-PDKs ebnen den Weg für eine

hochdichte, energieeffiziente Chip-zu-Chip-Integration.

NanoIC eröffnet Zugriff auf die

ersten PDKs für Fine-Pitch-RDLund

D2W-Hybridbonding-Verbindungen

Am 02. März 2026 veröffentlichte die NanoIC-Pilotlinie,

eine von imec koordinierte europäische Initiative zur Beschleunigung

von Innovationen im Bereich der Chip-Technologien

jenseits von 2 nm, zwei einzigartige fortschrittliche

PDKs (Process Design Kits) für Verbindungstechnologien:

ein PDK für Fine-Pitch-Redistribution-Layers (RDL)

und ein PDK für die Hybridverbindung von Chip und Wafer

(D2W). Diese PDKs mit frühzeitigem Zugriff machen fortschrittliche

Packaging-Fähigkeiten für Universitäten, Startups

und Innovatoren aus der Industrie zugänglich und sind

ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer hochdichten,

energieeffizienten Chip-to-Chip-Konnektivität.

Da die Halbleiterindustrie immer komplexere und heterogenere

Systemarchitekturen entwickelt, sind fortschrittliche Packaging-

Lösungen zu einem wichtigen Faktor geworden, um diesen Fortschritt

zu unterstützen. Anstatt einzelne Chips lediglich zu verkapseln,

führen die heutigen Verpackungstechnologien mehrere

Dies (Chiplets) zu eng integrierten Systemen zusammen, bei denen

Leistung, Energieeffizienz und Bandbreite davon abhängen, wie effektiv

diese Komponenten miteinander interagieren können. Durch

die Möglichkeit, Chiplets in hoher Dichte miteinander zu verbinden,

bildet das fortschrittliche Packaging die Grundlage für die nächste

Generation von Hochleistungscomputern, KI-Beschleunigern und

datenintensiven Anwendungen.

Um Universitäten, Start-ups, KMUs und Industrieunternehmen

die Umsetzung dieser Konzepte in praktische Designs zu ermöglichen,

veröffentlicht NanoIC heute die erste Version seiner

Fine-Pitch-Redistribution-Layer (RDL) und Die-to-Wafer (D2W)

Hybrid-Bonding-Prozess-Design-Kits (PDKs). Diese PDKs, die auf

der Pilotlinie von NanoIC basieren, bieten Designern frühzeitigen

Zugriff auf Designregeln und validierte Building Blocks, die für die

Erforschung hochdichter Chip-zu-Chip-Integrationen erforderlich

sind.

Fine-Pitch-RDL-PDK: hochdichtes Routing

auf polymerbasierten Substraten

Das Fine-Pitch-Redistribution-Layer (RDL)-PDK bietet eine neue

Möglichkeit, hochdichte Chip-zu-Chip-Verbindungen mit polymer-

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basierten Substraten zu realisieren. Bislang konnten diese Substrate keine extrem

feinen Leitungen unterstützen, was ihre Verwendung in fortschrittlichen Packages

einschränkte. Die im Rahmen des NanoIC-Projekts entwickelte Technologie von

Imec überwindet diese Hürde, indem sie außergewöhnlich kleine Abstände zwischen

den Verbindungen in einer polymerbasierten RDL ermöglicht und damit

Funktionen bietet, die über das hinausgehen, was führende Fertigungsanlagen heute

bereitstellen. Mit Leitungsbreiten und -abständen von bis zu 1,3 Mikrometern und

Microbump-Abständen von nur 20 Mikrometern bietet das RDL PDK Designern

Zugang zu Verbindungen, die die Kommunikationsgeschwindigkeit um bis zu 40 %

verbessern und den Energieverbrauch pro Bit um bis zu 15 % senken können, und

zwar auf einer UCIe-Advanced-Die-to-Die-Schnittstelle. Dadurch wird Fine-Pitch-

RDL zu einer attraktiven Integrationsoption für eine Vielzahl neuer Anwendungen,

von der Automobilindustrie über Hochleistungsrechner bis hin zu GPU-Architekturen

der nächsten Generation.

D2W-Hybridbonding-PDK: extrem dichte 3D-Verbindungen zwischen Dies

Das D2W-Hybridbonding ergänzt eine zweite leistungsstarke Integrationstechnik,

indem es extrem kompakte, direkte Verbindungen zwischen Chips unter Verwendung

der dritten Dimension ermöglicht. Anstelle der herkömmlichen Kupferkontakte

bildet das Hybridbonding direkte Oxid-Oxid-Verbindungen zwischen dem

CMOS-Chip und der Gehäuseschnittstelle. Dadurch werden die mit Kupferkontakten

verbundenen parasitären Effekte eliminiert und verlustarme, energieeffiziente

Kommunikationswege ermöglicht.

Mit seiner Fähigkeit, extrem dichte Chip-zu-Chip-Verbindungen mit hoher

Bandbreite herzustellen, eignet sich das D2W-Hybridbonding-PDK besonders für

KI-Anwendungen, fortschrittliche Computing-Plattformen und leistungsstarke

GPU-Architekturen.

Ein bedeutender Schritt in Richtung vollständiger Tape-Out-Fähigkeiten

Mit dieser Veröffentlichung ist imec weltweit das erste Unternehmen, das leicht

zugängliche PDKs für Verbindungen auf diesen Integrationsstufen und in diesen

Dimensionen anbietet. Diese erste „Exploratory Version” enthält die wesentlichen

Tools, die Designer benötigen, um mit der Bewertung der Technologie zu beginnen:

systematische Layout-Erstellung, automatisiertes und benutzerdefiniertes Routing

sowie Designregelprüfungen.

„Diese erste Version ist ein wegweisendes PDK“, so Nicolas Pantano, Leiter des

Demonstrator-Architekten-Teams bei imec. „Sie bietet Forschern, Start-ups und

Unternehmen die notwendigen Werkzeuge, um mit dem Entwerfen und Testen von

Ideen zu beginnen und Feedback zu geben. Mit zunehmender Reife werden sich die

PDKs von explorativen Design-Kits zu vollständigen, fertigungsreifen Tool-Sets mit

Tape-Out-Fähigkeiten entwickeln, sodass Designer ein mit diesen PDKs erstelltes

Layout physisch in der Pilotlinie fertigen lassen und ihre Konzepte nicht nur in der

Simulation, sondern auch in Silizium validieren können.“

Mit der Einführung dieser beiden Interconnect-PDKs erweitert NanoIC sein

Angebot auf insgesamt fünf öffentlich zugängliche Prozessdesign-Kits. Nach den

bereits veröffentlichten PDKs N2, A14 und eDRAM markiert die Einführung der

Fine-Pitch-RDL- und D2W-Hybridbonding-PDKs den nächsten Schritt auf dem

Weg zu einem vollständigen Design-Toolkit für Technologien jenseits von 2 nm, das

Logik-, Speicher- und nun auch Interconnect-Technologien umfasst. Um die praktische

Anwendung zu unterstützen, veranstaltet NanoIC am 27. Mai 2026 einen speziellen

Workshop zu den RDL- und D2W-PDKs. Alle weiteren Details findet man auf

der NanoIC-Website.

Diese Arbeit wurde zum Teil durch die NanoIC-Pilotlinie ermöglicht. Die Anschaffung

und der Betrieb werden gemeinsam vom Chips Joint Undertaking über

die Programme „Digital Europe“ (101183266) und „Horizon Europe“ (101183277) der

Europäischen Union sowie von den teilnehmenden Staaten Belgien (Flandern),

Frankreich, Deutschland, Finnland, Irland und Rumänien finanziert. Weitere Informationen

unter nanoic-project.eu.

IMEC Belgium

BL 3001 Leuven

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Geeignet für kontrollierte Produktionsumgebungen

TB30R: Modulare Fördertechnik

für zertifizierte

Reinraumanwendungen

In sensiblen Produktionsbereichen wie der Pharma-, Medizin- oder

Kunststoffindustrie ist Fördertechnik ein wesentlicher Bestandteil

des Reinraumkonzepts. Materialflüsse müssen stabil, reproduzierbar

und normgerecht erfolgen. Mit dem Reinraum-Förderband

TB30R bietet Montech eine Lösung, die speziell für den Einsatz in

kontrollierten und zertifizierten Reinraumumgebungen entwickelt

wurde.

Das System basiert auf dem modularen TB30-Konzept und ist in

zwei Ausführungen erhältlich: als Variante mit Mittenantrieb sowie

als Version mit Kopfantrieb für besonders hohe Reinheitsanforderungen.

Ausgewählte Varianten wurden vom Fraunhofer-Institut für

Produktionstechnik und Automatisierung IPA gemäß ISO 14644-14

geprüft und sind für definierte Reinraumklassen geeignet.

Förderband TB30R mit Mittenantrieb

– Geeignet für Reinräume der Klassen ISO 5 und ISO 6

Das Förderband TB30R in der Ausführung mit Mittenantrieb eignet

sich für Anwendungen in Reinräumen der Klassen ISO 5 und ISO 6.

Dank seiner modularen Bauweise lässt sich das Förderband individuell

konfigurieren. Förderbreiten zwischen 80 und 250 Millimetern

sowie Längen bis 3.000 Millimetern ermöglichen eine flexible

Integration in unterschiedliche Anlagenlayouts. Auch nachträgliche

Anpassungen wie Verlängerungen oder Verkürzungen sind einfach

und wirtschaftlich realisierbar.

Der eingesetzte Gurt ist reinraumtauglich und zusätzlich gemäß

FDA zugelassen. Damit eignet sich die Mittenantrieb-Variante insbesondere

als Zu- und Wegführband in einzelnen Fertigungsanlagen

oder zur Verkettung ganzer Produktionsprozesse.

Förderband TB30R mit Kopfantrieb

– Geeignet für Reinraumklasse ISO 4

Für Produktionsbereiche mit besonders hohen Reinheitsanforderungen

bietet Montech die Variante TB30R mit Kopfantrieb an.

Diese Ausführung ist für Reinräume der Klasse ISO 4 ausgelegt und

eignet sich für Anwendungen, in denen höchste Anforderungen an

die Umgebungskontrolle gelten.

Wie die Mittenantrieb-Variante basiert auch das Kopfantrieb-

Modell auf dem modularen TB30-System und ermöglicht eine

flexible Anpassung an unterschiedliche Produktionsprozesse. Es

kommt ebenfalls als Zu- und Wegführband oder zur Integration in

komplette Fertigungslinien zum Einsatz.

Montech AG

Gewerbestrasse 12

CH 4552 Derendingen

Telefon: +41 326815500

eMail: info@montech.com

Internet: https://www.montech.com

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Über eine Hängebahn fahren die mit den Bauteilen bestückten Gestelle

in die Reinigungsanlage ein. (Copyright: YASKAWA Europe GmbH)

Nach der Reinigung fahren die Gestelle automatisch zum richtigen

Entnahmeplatz. (Copyright: YASKAWA Europe GmbH)

MiniTec automatisiert Reinigungsanlage von HMT mit acht Motoman-Robotern von Yaskawa

Automatisierung, die

sich gewaschen hat

Um auf schwankende Auftragsvolumina besser reagieren zu

können, hat der Spezialist HMT eine Reinigungsanlage für

Industrieteile von MiniTec stärker automatisieren lassen –

mit deutlichem Erfolg.

„Nicht nur sauber, sondern rein“ lautete einmal das Versprechen

einer bekannten Waschmittel-Werbung. Einen ähnlichen Anspruch

hat auch die HMT – Häseler Metalltechnik GmbH aus St. Georgen,

wenn es um das Reinigen technischer Bauteile geht. Das 1983 gegründete

Unternehmen ist Spezialist für Stanz- und Umformtechnik

sowie Bauteilereinigung bei sehr hohen technischen Sauberkeitsanforderungen.

Die Kunden sind hauptsächlich im Automotivsektor

angesiedelt. Bei den Werkstücken handelt es sich zumeist um

Stanzbauteile, die mit Elektrokomponenten und Leiterplatten in

Berührung kommen.

Joachim Hölzl, Technischer Geschäftsführer des Unternehmens,

spricht von einer All-in-One-Lösung, die HMT hier anbietet: „Wir

haben das Stanzen und Reinigen auf 12.500 qm Fläche komplett

unter einem Dach. Unser Leistungsspektrum reicht vom Stanzen,

Umformen und Tiefziehen bis hin zur Teilereinigung – inklusive

Restschmutzanalyse im eigenen Labor. Wir sind in der Lage, nahezu

jeden Kundenwunsch zu erfüllen. Die Basis hierfür bilden der

eigene Werkzeugbau, ein moderner Maschinenpark und engagierte

Mitarbeiter mit fundiertem Detailwissen. Unsere Prozesse und Verfahren

entsprechen den höchsten Automobilstandards.“

Schwankender Auftragsbestand als Herausforderung

Bei HMT sind zwei Reinigungsanlagen im Einsatz. Gearbeitet wird

bei Normalauslastung im Zweischichtbetrieb, was das Durchschleusen

von rund 40 Mio. Bauteilen pro Jahr ermöglicht. Früher wurden

viele Tätigkeiten beim Reinigungsprozess von Mitarbeitern vorgenommen.

Doch der generelle Arbeitskräftemangel machte sich immer

stärker bemerkbar. Hier brachte auch die Zusammenarbeit mit

Personaldienstleistern keine befriedigende Lösung. Grund waren

die volatilen wöchentlichen Veränderungen des Auftragsbestandes,

so Joachim Hölzl: „Das machte eine vernünftige Ressourcenplanung

schwierig – und auch, kurzfristig auf neue Gegebenheiten zu reagieren.

Eine Woche gehen die Bedarfe nach oben, und bis man da die

Kapazitäten über das Personal integriert hat, ist die Woche schon

fast vorbei.“

Für die Zukunft wünschte sich Hölzl, hier deutlich verlässlicher

planen und steuern und auf Kapazitätsschwankungen flexibler reagieren

zu können. Dieses Ziel sollte durch eine stärkere Automatisierung

erreicht werden – im Fokus stand dabei die Bestückung der

Transportgestelle mit den Bauteilen für den Reinigungsvorgang und

die spätere Entnahme.

Automatisierung für mehr Flexibilität

Zunächst setzte man sich mit eigenen Spezialisten im Haus zusammen

– unter Federführung von Tobias Seemann, Teamleiter der

Automationsabteilung bei HMT. Man erarbeitete eine ABC-Analyse

der Bauteile und diskutierte mögliche Lösungsansätze. Hölzl erläu-

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tert: „Wir bauten ein eigenes internes Labor und starteten mit einem

Schulungsroboter die ersten Versuche. Die Ergebnisse waren sehr

beeindruckend. Wir nahmen dann Kontakt zu Yaskawa auf, die uns

für die weiteren Schritte einen ihrer Roboter zur Verfügung stellten.

Als wir uns schließlich bezüglich der Machbarkeit sicher waren,

setzten wir uns mit MiniTec als Systemintegrator zusammen. Wir

haben dem Automations- Experten Peter Müller unsere Visionen

vorgestellt und mit ihm diskutiert, wie die Anlage aussehen könnte,

anhand von unserem Pflichten- und Lastenheft. Anschließend entwickelte

er ein Konzept zur Realisierung der Lösung und es ging in

die Umsetzung.“

Heraus kam schließlich eine hochkomplexe Anlage, bei welcher

die Entnahme der gereinigten Bauteile sowie deren Ein- und

Auslagerung vollautomatisch von Statten gehen. Dabei sorgt die

Ausgestaltung mit zwei identischen Entnahmeplätzen für eine ausreichende

Kapazität. Insgesamt acht Motoman GP12 Roboter kümmern

sich dort um das Entstücken der Teileträger. Die Roboter der

GP-Serie zeichnen sich durch hohe Geschwindigkeiten, Beschleunigungen

und Wiederholgenauigkeit aus. Das Ganze ist mit einem

vollautomatischen Lagersystem gekoppelt. Die Anlage verfügt mit

einer Größe von 20 m x 10 m über beachtliche Ausmaße.

Acht Motoman GP12 Roboter entnehmen die Bauteile und setzen

sie in KLTs ab. (Copyright: YASKAWA Europe GmbH)

Ablauf heute

Die zu reinigenden Bauteile der Kunden gelangen in verschiedenen

Verpackungsarten zu HMT (Gitterboxen, Holzboxen, Kartonagen

etc.). Am Aufnahmeplatz werden sie – heute noch manuell – aus den

Gebinden entnommen und auf Reinigungsgestellen fixiert.

Dann holt sich die Anlage die Gestelle aus dem Pufferspeicher

ab. Sie durchlaufen über eine Hängebahn in verschiedenen Zonen

auf einer Länge von 60 m die Reinigung. Von dort geht‘s in den

Trockenraum, anschließend in den Kühlraum und danach in den

Reinraum. Je nach technischer Spezifikation der Bauteile bleibt das

Reinigungsgestell dann entweder zur Entnahme dort stehen oder

geht weiter in den Sauberraum, wo sich die Abnahmeplätze mit den

Robotern befinden.

Weil sich die Bauteile beim Reinigungsprozess noch bewegen

können, kann es bei der Entnahme durch den Roboter zu einer Differenz

von einem Griff zum anderen kommen. Deshalb erfolgt hier

eine Kameraprüfung, welche die Koordinaten festlegt, um die Bauteile

in den KLTs korrekt platzieren zu können. Dadurch ist sichergestellt,

dass bei der Weitergabe an andere Abteilungen die Ordnung

dieser Bauteile nicht verloren geht.

Durchdachte Steuerung

Bei der Bestückung erhalten die Reinigungsgestelle auf einem Barcode

die Information, um welche Teile es sich handelt und zu welchem

Entnahme- Bahnhof sie fahren müssen. Am Abnahmeplatz

werden die artikelspezifischen Informationen über eine Schnittstelle

zwischen der Reinigungsanlage und den Roboterzellen übertragen.

Joachim Hölzl erklärt: „Dadurch weiß der Roboter genau,

welches Bauteil kommt, in welcher Menge. Und weiß dadurch auch,

dass er diese Menge entnehmen muss. Und wenn mal ein Bauteil

verloren gegangen ist, rechnet er die Sollzahl minus 1. Also haben wir

immer die korrekte entnommene Stückzahl.“

Automatische Fördertechnik von MiniTec

Jeder Roboter hat einen KLT vor sich stehen. Er entnimmt die Bauteile

aus dem Reinigungsgestell und setzt sie in der Box fachgerecht

ein. Wenn er dann die vorgegebene Menge erreicht hat, fährt der

KLT automatisch raus, und der Roboter bekommt wieder eine leere

Eine Kameraprüfung bei der Entnahme sorgt dafür, dass

die Bauteile anschließend in den KLTs korrekt platziert werden.

(Copyright: YASKAWA Europe GmbH)

Box zur Verfügung gestellt.

Der befüllte KLT fährt nun automatisch über eine Förderstrecke

zu einem Lagerregal. Bei der Fördertechnik handelt es sich um ein

FMS-System von MiniTec. Also ein Transfersystem, wo dann die

Boxen über Kurven oder Drehteller weiter transportiert werden. Eine

Besonderheit bei der Version von HMT ist, dass hier keine sonst üblichen

Werkstückträger (Paletten) zum Einsatz kommen, sondern

die KLTs direkt von den Rollenketten angetrieben werden.

Ein- und Auslagerung per Shuttle

An dem Lagerregal befindet sich ein Lagerbediengerät (Shuttle),

ebenfalls von MiniTec entwickelt. Dieses kümmert sich um die automatische

Einlagerung der KLTs und fährt dazu hin und her. Ebenso

transportiert es Bauteile zur Sichtprüfung. Dieser Bereich verfügt

über einen Leitstand, auf welchem die Mitarbeiter sehen, welche

Bauteile sich im Lagersystem befinden. Die zu prüfenden Teile können

sie sich dann über ein Bedienpult anfordern. Als Folge startet

das Shuttle die Auslagerung und stellt die KLTs über eine Fördertechnik

der Sichtprüfung zur Verfügung. Dort werden die Teile nach

Fehlerkatalogen der Kunden begutachtet. Wenn sie i.O. sind, werden

sie in die kundenspezifische Verpackung verpackt.

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Bereits nach der ersten Anlaufzeit verspürt Joachim Hölzl die Vorteile

der Anlage: „Der große Nutzen ist die Flexibilität. Heute haben

wir hier den entscheidenden Vorteil, die Kapazitäten auch kurzfristig

jederzeit nach oben setzen zu können.“

Aber auch mit dem Projektverlauf zeigt sich Hölzl zufrieden:

„Die Zusammenarbeit in diesem Dreier-Team MiniTec, Yaskawa

und HMT funktionierte sehr gut und führte letztendlich zu einem

hervorragenden Ergebnis. Yaskawa hat uns wie erwähnt in der Weise

unterstützt, dass sie uns einen Roboter zur Verfügung gestellt haben.

Aber auch MiniTec als Systemintegrator hat uns intensiv unterstützt.

Simulationen, Taktzeiten, solche Thematiken. Das war eine

absolute gute Zusammenarbeit, gerade auch mit Peter Müller. Seine

Erfahrung im Projektgeschäft und seine technische Expertise haben

einen enormen Mehrwert gehabt, auch für die HMT. Die Kombination

von Tobias Seemann und Peter Müller war grandios. Die Kommunikation

und die Projektausarbeitung sowie auch die Erfahrung

von MiniTec habe ich sehr geschätzt. Viele Ideen wurden auch während

des Projekts entwickelt. Es wurden immer wieder kleine Verbesserungsmöglichkeiten

gefunden, die wir dann schnell umgesetzt

haben. Genauso haben auch Marcel Therre sowie Phillip von Ehr toll

mitgewirkt, alles absolute Teamplayer.“

Weiterer Ausbau der Automatisierung als Ziel

Die befüllten KLTs fahren über eine FMS-Förderstrecke von MiniTec

zum Lagerregal, leere Boxen werden den Robotern wieder zur

Verfügung gestellt. (Copyright: YASKAWA Europe GmbH)

Flexibilität deutlich gesteigert

Generell ist der HMT-Chef dem Thema Automatisierung sehr aufgeschlossen.

So denkt er bereits darüber nach, auch die Bestückung

der Reinigungsgestelle von manuell auf Roboter umzustellen. Ein

weiteres Thema ist die Entnahme der Bauteile im Reinraum. „Wir

haben hier viele Ansätze, nicht nur in der Produktion. Auch in der

Verwaltung gibt es zahlreiche Automatisierungsmöglichkeiten, von

denen wir schon einige umgesetzt haben. Wir wollen in Zukunft bei

allen Bereichen betrachten, welche Prozesse sich automatisieren

lassen, um die Fehlereinflüsse des Menschen so weit wie möglich zu

minimieren.“ Entsprechend ist die Automatisierungsabteilung mittlerweile

auf vier Personen angewachsen.

Und auch Yaskawa und MiniTec werden aufgrund der positiven

Erfahrungen auch künftig wieder mit im Boot sein.

YASKAWA Europe GmbH

D 85391 Allershausen

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Neue Labore und Maschinen für Hightech-Forschung

Bundesforschungsministerin

Dorothee Bär weiht Forschungsneubau ein

Mit einem Festakt hat das Fraunhofer-Institut für Angewandte

Optik und Feinmechanik IOF heute seinen jüngsten

Forschungsneubau eingeweiht. Neben Bundesministerin

Dorothee Bär nahmen Thüringens Ministerpräsident

Mario Voigt sowie weitere Gäste aus Politik, Wirtschaft und

Industrie an den Feierlichkeiten teil. Besondere Highlights

im Neubau sind eine neue Anlage zur Elektronenstrahl-Lithografie

für die Herstellung photonischer Komponenten

sowie eine Bodenstation für die satellitengestützte Quantenkommunikation.

Im Rahmen der Feierlichkeiten besichtigten die Gäste zwei zentrale

Highlights des Neubaus: Die neue Anlage zur Elektronenstrahl-Lithografie

sowie eine optische Bodenstation.

Die Elektronenstrahl-Lithografie ist ein Verfahren, um besonv.l.n.r.:

Walter Rosenthal, Andreas Tünnermann, Holger Hanselka,

Dorothee Bär, Mario Voigt, und Christian Tischner bei der Einweihung

des Forschungsneubaus des Fraunhofer IOF. © TSK/ Jacob Schroeter

Auf einer Fläche von mehr als 2.000 m2 stehen dem Fraunhofer IOF

mit dem Neubau künftig neue Labore sowie Reinräume und Büros

in direkter Nachbarschaft zum Hauptgebäude des Institutes zur Verfügung.

Der mittlerweile dritte Erweiterungsbau des Forschungsinstituts

ist damit ein wichtiger strategischer Schritt für dessen Zukunft.

Denn auf den zusätzlichen Labor- und Reinraumflächen werden relevante

Zukunftsthemen aus der Hightech-Agenda vorangetrieben.

»Mit der Hightech Agenda Deutschland machen wir Deutschland

wieder zum Top-Technologieland. Optik und Photonik sind

dabei wichtige Grundlagen und kommen in Schlüsseltechnologien

wie den Quantentechnologien, der Biotechnologie oder auch Mikroelektronik

in vielfältiger Weise zum Einsatz. Das Fraunhofer IOF

treibt Optik-Technologien und -Anwendungen von morgen voran

und schlägt die Brücke von der Wissenschaft zur Wirtschaft. Der

heute eingeweihte Forschungsneubau beflügelt die Möglichkeiten

des Standorts noch zusätzlich. Genau so sind wir auf einem guten

Weg, ›Made in Germany‹ als Siegel für technologische Exzellenz zu

etablieren, gerade auch in den photonischen Technologien«, erklärte

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär.

Ministerpräsident Mario Voigt, der gemeinsam mit Thüringens

Wissenschaftsminister Christian Tischner den Besuch der Bundesministerin

begleitet hat, ergänzte: »Thüringer Optik, gerade solche

aus Jena, genießt einen Ruf von Welt. Speziell das Fraunhofer IOF

ist hier eine wahre Erfolgsgeschichte. Gegründet inmitten der Umbruchszeiten

nach der deutschen Wiedervereinigung, hat sich das

Institut in über 30 Jahren zu einem weltweit gefragten Partner für

Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich der Instrumentierung

entwickelt. Von besonderer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung

der Region sind zudem die über zwanzig Unternehmensgründungen

aus dem Institut und seinen Partnereinrichtungen, die

heute mehr als 350 hochspezialisierten Mitarbeitenden sichere Arbeitsplätze

bieten. Die Erweiterung des Fraunhofer IOF durch den

jüngsten Neubau wird dazu beitragen, diese Entwicklung zu stärken

und Thüringen auch künftig zu einem Dreh- und Angelpunkt

der deutschen Photonik-Industrie zu machen. Wer verstehen will,

wo Deutschlands technologische Zukunft entsteht, muss nach Jena

schauen.«

Wissenschaftsminister Christian Tischner betonte: »Der Freistaat

hat den Aufbau einer neuen Elektronenstrahl-Lithografie-Anlage

am Fraunhofer IOF mit 12 Millionen Euro unterstützt sowie die

Hälfte der Baukosten getragen. Das ist gut investiertes Geld – denn

Spitzenforschung braucht Spitzeninfrastruktur.«

»Im Beisein von Frau Bundesministerin Bär und Herrn Ministerpräsident

Voigt haben wir heute nicht nur ein neues Gebäude eröffnet.

Wir schaffen eine Plattform für die Technologien der Zukunft,

die weit über die Region strahlt und wegweisend ist. Die neuen Labore

bieten vielfältige Möglichkeiten zur Entwicklung und Herstellung

optischer und photonischer Systeme höchster Präzision. Das

schafft ideale Bedingungen für Spitzenforschung und den Transfer

in die Anwendung in den Bereichen Optik, Photonik, Quantentechnologien

und photonische Systeme,« sagte Prof. Holger Hanselka,

Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. »Damit setzen wir ein

starkes Zeichen nicht nur für den Standort Jena als internationaler

Leuchtturm der Photonik, sondern treiben auch die Leistungsfähigkeit

des Technologiestandorts Deutschland in diesen strategisch

wichtigen Zukunftstechnologien voran.«

Neue Anlage für Elektronenstrahl-Lithografie

für Nanostrukturierung

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ders feine Strukturen in der Größenordnung weniger Nanometer

auf optischen Bauteilen herzustellen. Das Verfahren wird benötigt,

um z.B. Hochleistungs-Chips für die Mikroelektronik, die KI oder

das Quantencomputing zu fertigen. Ebenso können damit hochpräzise

Messinstrumente für die Erdbeobachtung und Raumfahrt hergestellt

werden. »Als Institut haben wir in der Vergangenheit missionskritische

Beiträge zu internationalen Weltraumprogrammen

wie GAIA und dem Sentinel-Programm der ESA sowie zum James-

Webb-Weltraumteleskop geleistet. Hierfür war u.a. unsere besondere

Expertise in der mikro- und nanostrukturierten Optik wichtig. Die

neue Anlage mit weltweiten Alleinstellungsmerkmalen wird es uns

ermöglichen, auch zukünftig die Wissenschaft zu exzellenter Forschung

und die Wirtschaft zu Innovationen zu befähigen«, erklärt

Prof. Andreas Tünnermann, Leiter des Fraunhofer IOF.

Im Rahmen der feierlichen Eröffnung des Neubaus nahmen

Ministerpräsident Voigt und Bundesministerin Bär die neue Elektronenstrahl-Lithografie

offiziell in Betrieb. Der Freistaat Thüringen

unterstützt den Aufbau der Anlage mit 12 Millionen Euro.

Nach sechs Jahren Bauzeit wurde am 10. März 2026 der mittlerweile dritte

Erweiterungsbau des Fraunhofer IOF eingeweiht. © TSK / Jacob Schröter

Im Labor für Quantenkommunikation erhielten die Gäste von

Forschenden Erläuterungen zu wissenschaftlichen Grundlagen sowie

eine Demonstation in der Anwendung der optischen Bodenstation, die

sich oberhalb des Labores befindet. © Fraunhofer IOF

Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde ein QuNET-Whitepaper an

die Bundesministerin übergeben. Hier gemeinsam mit ihm im Bild:

Eine Auswahl der QuNET-Forschenden, die an der Großinitiative

beteiligt sind. © Fraunhofer IOF

Neue optische Bodenstation für Quantenkommunikation

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal für das Fraunhofer IOF markiert

die neue optische Bodenstation. Platziert auf dem Dach des

Neubaus erlaubt sie es den Forschenden fortan von Jena aus optisch

mit Satelliten zu kommunizieren. Zur Anwendung kommt dies vor

allem in der Forschung zur Quantenkommunikation. Die Quantenkommunikation

entwickelt neue Verfahren, um in Zukunft praktisch

abhörsicher zu kommunizieren.

»Unsere optische Bodenstation ist die einzige ihrer Art in Mitteldeutschland.

Sie hilft uns künftig dabei, die Erkenntnisse aus der

Quantenkommunikation, die wir in Projekten wie der BMFTR-geförderten

Initiative QuNET bisher mit Schwerpunkt auf erdgebundene

Quantennetze gewonnen haben, nun auf das nächste Level zu

bringen, nämlich in den Weltraum. Unsere Forschung zur satellitengestützten

Quantenkommunikation trägt schon jetzt dazu bei, die

Grundlage für ein globales Quantennetzwerk zu legen. Als Fraunhofer

IOF wollen wir mit der neuen Bodenstation ein Knoten im weltweiten

Kommunikationsnetz der Zukunft sowie ein Testzentrum für

weiterführende Forschung auf diesem Gebiet werden«, ordnet Prof.

Tünnermann ein.

Stetiges Wachstum in Mitarbeitenden und Fläche seit 1992

Die Bauarbeiten am Forschungsneubau waren 2019 gestartet. Das

Bauprojekt kostete insgesamt knapp 30 Millionen Euro, die zu gleichen

Teilen von Bund und Land getragen wurden. Es handelt sich

um den mittlerweile dritten Erweiterungsbau des Fraunhofer IOF.

Gegründet im Jahr 1992 war das Fraunhofer IOF zunächst im

Zentrum der Stadt Jena, im sogenannten »Eulenhaus« in der Schillerstraße,

beheimatet. Aus Kapazitätsgründen zog das Institut 2002

in einen Neubau auf den Beutenberg Campus um. 2011 folgte dort

der erste Erweiterungsbau. 2017 wurde das direkt in den Gebäudekomplex

integrierte Fasertechnologiezentrum mit Faserziehturm eröffnet.

Bis heute erlebt das Forschungsinstitut ein stetiges Wachstum:

Gestartet mit einst knapp sechzig Mitarbeitenden arbeiten dort

heute rund 500 Menschen, 23% davon mit internationalem Hintergrund,

mit Leidenschaft daran, Licht als vielseitiges Werkzeug zugunsten

von Gesellschaft, Wirtschaft und Industrie nutzbar zu machen.

Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF

D 07745 Jena

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Energieeffiziente Maschinen, intelligente Prozesssteuerung und IoT-Fertigungstechnologie

helfen Kunststoffverarbeitern, schneller eine Null-Fehler-Produktion und Effizienzsteigerungen

zu erreichen

NEGRI BOSSI NISSEI führt elektrische

Spritzgießmaschinenbaureihe NOVA 5eT

in Deutschland ein und baut Service aus

Smart Factory & IoT: Automatisierte

Fertigungszellen aus einer Hand

NEGRI BOSSI NISSEI treibt seine Expansion in Deutschland voran. Mit der

Markteinführung der vollelektrischen Spritzgießmaschinenbaureihe NOVA 5eT

setzt der japanisch-italienische Hersteller auf intelligente, nachhaltige und vernetzte

Kunststoffproduktion und möchte Potenziale in der Medizintechnik und

der E&E-Industrie erschließen. Gleichzeitig wird das bundesweite Servicenetz

ausgebaut, um Kunden besser zu unterstützen. Auf der Fakuma 2026 wird NEGRI

BOSSI NISSEI zwei Spritzgießmaschinen mit integrierter Automation vorstellen.

NOVA 5eT: Vollelektrische Präzision für

intelligente und nachhaltige Produktion

Nach der Weltpremiere auf der K 2025

und einer sehr positiven Resonanz in vielen

europäischen Ländern, führt NEGRI

BOSSI NISSEI nun seine neueste Generation

vollelektrischer Spritzgießmaschinen

in Deutschland ein. „Die NOVA 5eT

kombiniert energieeffiziente Technologie,

intelligente Prozesssteuerung und

IoT-Fertigungskompetenz. Der Fokus

liegt auf der Minimierung der Umweltbelastung,

einer hocheffizienten Formgebung

und der Unterstützung intelligenter

Spritzgießfertigungen durch IoT. Besonders

in der Medizinindustrie zeigt sie

Die NOVA 5eT, eine vollelektrische

Spritzgießmaschine der neuesten Generation, hilft

Kunststoffverarbeitern schneller eine Null-Fehler-Produktion und

Effizienzsteigerungen zu erreichen. (Bildrechte: Negri Bossi S.p.A.)

ihre Stärken, etwa bei Reinraumanwendungen

und der Silikonverarbeitung“, erläutert

Thomas Strecker, Leiter Business

Development von NEGRI BOSSI NISSEI

in Deutschland. Die NOVA 5eT stärkt mit

leistungsstarker Technik intelligente Fabriken.

Eine hochdynamische Schließeinheit

ermöglicht schnelle Zyklen. Präzise

Führung und optimale Krafteinleitung

sorgen für formschonende und langlebige

Performance. Servoelektrische Antriebe

garantieren höchste Wiederholgenauigkeit

bei engen Toleranzen und

ein schwenkbares Spritzaggregat erleichtert

Reinigung und Düsenwechsel. Trotz

großzügigem Werkzeugraum bleibt die

Stellfläche sehr kompakt.

„Unser Vorteil liegt in der Automation, die

wir über unsere Tochter Sytrama selbst entwickeln

und integrieren. Damit realisieren

wir komplette Fertigungszellen, die auch

Folgeprozesse wie Teilebereitstellung, Einlegen,

Qualitätskontrolle, Kennzeichnung,

Ablage und Verpackung abdecken“, betont

Strecker. Solche Systemlösungen eignen

sich für elektrische und elektronische Anwendungen

(E&E). Mit intelligenter Software

und Vernetzungslösungen erleichtert

NEGRI BOSSI NISSEI Anwendern den Einstieg

in eine digital vernetzte Kreislaufwirtschaft.

„Unser Rahmenkonzept N-Constellation

macht die Spritzgießmaschine zum

zentralen Netzwerk-Hub. Zusatzgeräte und

das MES (Manufacturing Execution System)

binden wir über OPC-UA ein, was eine

durchgängige und transparente Produktionssteuerung

ermöglicht. So steigern wir

Effizienz, Qualität und Ressourcenschonung“,

erläutert Strecker. Die Fertigungszelle

wird mit weiteren digitalen Werkzeugen

ergänzt: Der Meltmaster optimiert die

Spritzgießbedingungen und analysiert die

Plastifizierung. Eine automatisierte Materialwechsel-Funktion

beschleunigt Farb- und

Materialumstellungen und senkt den Materialverbrauch

beim Reinigen. Der N-QR

Scan unterstützt das 2D-basierte Formteil-

Management. Der PQ-Manager, ein Qualitäts-

und Produktionsmanagementsystem,

erfasst Waveformmonitor (WFM)-Daten in

Echtzeit und unterstützt die Fernüberwachung.

Flächendeckender Service

in Deutschland

Parallel zur Produktoffensive baut NEGRI

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BOSSI NISSEI sein Servicenetz in Deutschland

gezielt aus. „In Norddeutschland betreut

das Team von ISS Schildmann unsere

Kunden, in Süddeutschland übernimmt dies

das Team von A4-Solutions. Für Mitteldeutschland

stehen wir in fortgeschrittenen

Gesprächen mit einem weiteren Partner“,

erklärt Strecker. Alle Partner bringen tiefgehendes

Know-how für Spritzgießmaschinen

und Automation mit. Sie sorgen zudem

durch vorbeugende Wartung für einen zuverlässigen

Betrieb der Produktionsanlagen.

„So garantieren wir unseren Kunden

schnellen, kompetenten und umfassenden

Service“, betont Strecker.

Fakuma 2026: Anwendungen

für Medizintechnik und Verpackung

Im Oktober präsentiert sich NEGRI BOSSI

NISSEI auf der Fakuma in Friedrichshafen.

Auf 160 m² Ausstellungsfläche zeigt das

Unternehmen zwei Spritzgießmaschinen

mit Automationslösungen aus eigenem

Hause, die Anwendungen aus den Bereichen

Verpackung und Medizintechnik produzieren.

Negri Bossi S.p.A.

IT 20093 Cologno M.se (MI)

Formzeug GmbH erweitert ihr Materialangebot

für Kunststoffanwendungen auf über

400 Kunststoffe und Polymercompounds

– Auswahl an Kunststoffen und Polymercompounds erweitert, unter anderem für TSG Schaumguss

und Produktion mit Hochleistungspolymeren wie PEEK

– Sechs Jahrzehnte hochwertige technische Lösungen und handwerkliche Präzision

im Werkzeug- und Formenbau und der Kleinserienfertigung

– Über 3.500 Werkzeuge in 60 Jahren realisiert

Die Formzeug GmbH bietet ihren Kunden über 400 Kunststoffe und Polymercompounds für industrielle Anwendungen.

Das Spektrum reicht von Standardmaterialien bis zu Speziallösungen wie TSG-Schaumguss und Hochleistungspolymeren

wie PEEK. Das Unternehmen, das Ende 2025 sein 60-jähriges Bestehen feierte, genießt branchenübergreifend einen

Ruf für Präzision, Verlässlichkeit und handwerkliche Exzellenz im Werkzeug- und Formenbau sowie in der Kunststoffverarbeitung.

Formzeug entwickelt und produziert hochwertige Spritzgießwerkzeuge sowie Kunststoffteile für die Automobilindustrie

und viele weitere Branchen, von der ersten Idee bis zur Fertigung von Kleinserien.

Über 400 Kunststoffe und Polymercompounds, unter

anderem für TSG Schaumguss und Produktion mit

Hochleistungspolymeren wie PEEK

„Wir liefern das passende Material, damit jedes Kunststoffprodukt

die gewünschten Anforderungen erfüllt“, erklärt Markus Kremers,

Geschäftsführer der Formzeug GmbH. „Dabei setzen wir auf Regranulate,

arbeiten energieeffizient und beraten unsere Kunden zu

Festigkeit, Flammschutz, UV-Stabilität, Medienbeständigkeit und

Wirtschaftlichkeit.“ Ab sofort umfasst das Materialangebot über

400 Kunststoffe und Polymercompounds, von Standardmaterialien

wie ABS Kunststoff, Polyamide (PA6, PA6.6 GF30), Polycarbonate

(PC) oder Polypropylen (PP) bis hin zu Spezialanwendungen

wie TSG Schaumguss und Hochleistungspolymeren wie PEEK. „Im

Spritzguss fertigen wir Bauteile von 1 bis 4.500 Gramm auf energieeffizienten

Spritzgießmaschinen für die Automobilindustrie, den

Maschinen- und Anlagenbau, die Elektrotechnik sowie die Chemie-

und Medizintechnik. Dabei produzieren wir einfache Funktionsbauteile

ebenso wie komplexe Baugruppen“, so Kremers. Des

Weiteren fertigt Formzeug innovative Kabelhalter aus Kunststoff,

die für Ordnung und Sicherheit in Industrie- und Gewerbeanwendungen

sorgen.

60 Jahre Präzision und kontinuierlicher Fortschritt

Das Team der Formzeug GmbH hat in 60 Jahren über

3.500 Werkzeuge gefertigt. Werkzeug Nr. 2 ist heute immer

noch im Einsatz. (Bildrechte: Formzeug GmbH)

„Unser 60-jähriges Jubiläum Ende 2025 war ein Meilenstein und

ist zugleich unser Fundament für die Zukunft. Die sechs Jahrzehnte

stehen für technische Spitzenlösungen, handwerkliche Präzision

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Produktveredelung. „Wir erfüllen höchste Qualitäts- und Umweltstandards

und sind nach ISO 9001:2015 und ISO 14001 zertifiziert.

Nachhaltigkeit ist uns wichtig. So ist das Werkzeug Nr. 2 von über

3.500 gefertigten Werkzeugen bis heute im Einsatz. Moderne

Messtechnik, strukturierte Prüfverfahren und ein erfahrenes Qualitätssicherungsteam

garantieren gleichbleibend hohe Produktqualität“,

betont Kremers.

Menschen machen den Unterschied

Markus Kremers, Geschäftsführer der Formzeug GmbH,

mit einem Bauteil. (Bildrechte: Formzeug GmbH)

und kontinuierlichen Fortschritt. Was sich nie geändert hat, ist unser

Anspruch: Wir finden die beste Lösung für Kunden. Zuverlässig,

ehrlich und auf Augenhöhe“, sagt Kremers. Was einst als klassischer

Werkzeugbaubetrieb begann, hat sich zu einem leistungsstarken

Komplettanbieter für anspruchsvolle Kunststofflösungen

entwickelt. Heute begleitet Formzeug seine Kunden durch den

gesamten Entwicklungs- und Produktionsprozess der Kunststoffverarbeitung.

Das Leistungsspektrum umfasst Projektbetreuung,

Prozessentwicklung, Werkzeug- und Formenbau sowie die Serienfertigung

von Kunststoffteilen im Spritzgießverfahren und die

„Unsere Kunden schätzen nicht nur unsere technische Expertise

und pünktliche Lieferungen, sondern vor allem den direkten Kontakt

zu unseren Mitarbeitern. Denn es sind die Menschen, die den

Unterschied machen, nicht Maschinen oder Zertifikate. Diese Nähe

werden wir bewahren“, sagt Kremers. Rund 130 Mitarbeiter arbeiten

heute in Wegberg Hand in Hand, darunter Werkzeugmacher, Kunststofftechniker,

Ingenieure, Konstrukteure und Nachwuchstalente.

Erfahrung und frische Ideen prägen die Unternehmenskultur ebenso

wie der partnerschaftliche Umgang mit Kunden und Lieferanten.

Mit Investitionen in moderne Technologien, nachhaltige Produktion

und digitale Prozesse will das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit

weiter ausbauen. Für 2026 plant das Unternehmen zudem

die TISAX-Zertifizierung.

Formzeug GmbH & Co. KG

D 41844 Wegberg

Regeneratives Wirtschaften in der Prozessindustrie

Nachhaltigkeit ist eine

Etappe auf dem Weg zum Ziel

Immer mehr Menschen und Unternehmen entwickeln ein Bewusstsein dafür,

dass ihr Handeln Auswirkungen auf die Ökosysteme hat, in denen wir alle leben.

Mit dieser Erkenntnis wächst auch die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen

und aktiv zu gestalten. Regeneratives Wirtschaften – also Ansätze, die der

Natur mehr zurückgeben, als sie ihr entnehmen – wird dabei nicht nur zur zentralen

Aufgabe, sondern auch zu einem Innovationsfeld. Es erfordert Kreativität, interdisziplinäres

Denken und kontinuierliches Lernen. Politik, Industrie, Wissenschaft

und Gesellschaft müssen dafür gemeinsam Lösungen entwickeln – nicht

durch erhobene Zeigefinger, sondern durch inspirierende Erfolgsgeschichten,

die zeigen, was möglich ist.

Wir sind Teil komplexer Ökosysteme, deren

Balance durch menschliches Handeln in

der Vergangenheit oft negativ beeinflusst

wurde. Gleichzeitig zeigt die Natur mit

ihrer Anpassungsfähigkeit und Resilienz,

wie wertvoll ihre Prinzipien für ein regeneratives

Wirtschaften sein können. Die

entscheidende Frage lautet daher nicht, ob

sich Ökosysteme anpassen, sondern ob wir

als Menschheit aktiv genug handeln, um

weiterhin Teil dieser Systeme zu bleiben.

Regeneration ist eine Gestaltungsaufgabe,

die Innovationskraft, Zusammenarbeit und

neue Denkweisen erfordert. Genau darüber

haben Expert:innen aus Industrie, Wissenschaft

und Fachpresse in einem World-

Café-Workshop im Rahmen der Bürkert

Fachpressetage diskutiert und erste Lösungsansätze

entwickelt.

Regeneratives Wirtschaften meint weit

mehr als Zero Impact. Es bedeutet, der Natur

mehr zurückzugeben, als der Mensch

ihr entnimmt. Dazu ist ein ganzheitliches,

zyklisches Denken notwendig, welches das

eigene Handeln immer im Gesamtkontext

(auch innerhalb verschiedener Ökosysteme)

betrachtet. Ganzheitliche Verantwortungsübernahme

ist ebenfalls entscheidend,

um Regeneration möglich zu machen.

Nachhaltigkeit ist dabei eine entscheidende

Etappe auf dem Weg zum Ziel, aber hier

dürfen Unternehmen nicht stehen bleiben.

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positive Veränderungen bringen. Generell

braucht es jedoch klare politische Vorgaben

und Anreizsysteme, die Unternehmen die

notwendigen Rahmenbedingungen für Investitionssicherheiten

bieten. Zudem sollte

die Wissenschaft eine Führungsposition

übernehmen und faktenbasierte Aufklärung

betreiben, die ebenso dringend notwendig

wie langwierig ist. Auch könnten die richtigen

Verbände mit pro-regenerativer Lobbyarbeit

Veränderungen weiter vorantreiben.

Diese Gedanken zeigen: Am Ende wird nur

das Zusammenspiel verschiedener Akteure

langfristigen Erfolg bringen. Georg Stawowy,

CEO bei Bürkert Fluid Control Systems,

resümiert: „Auch die Gesellschaft bräuchte

einen Konsens auf einen Nordstern für

regeneratives Handeln, der Legislaturperioden

überdauert, nicht nur regional oder

national, sondern am besten international.“

Kernthesen aus dem

World-Café-Workshop

Regeneration ist eine Gestaltungsaufgabe,

die Innovationskraft, Zusammenarbeit und neue Denkweisen erfordert.

(Quelle: Bürkert Fluid Control Systems)

Die aktuellen Entwicklungen zeigen dabei,

dass zunehmend Pragmatismus das nachhaltige

Verhalten von Menschen wie Unternehmen

vorantreibt. Hier können Success

Storys über regenerative Ansätze weit mehr

bewirken als der moralisch erhobene Zeigefinger.

Information und Weiterbildung auf

Basis von Erfolgsgeschichten können den

Nutzen von regenerativem Wirtschaften

erlebbar machen und zum positiven Handeln

motivieren. Dafür ist eine authentische

Kommunikation entscheidend. Unternehmen

dürfen regeneratives Wirtschaften

nicht zur Imagepflege missbrauchen.

Regeneratives Wirtschaften

in der Industrie

Gerade im Bereich der (Prozess)Industrie

fehlt es oft noch an Vorbildern für regeneratives

Wirtschaften. Es existieren allerdings

zahlreiche Initiativen, die als Ausgangs- und

Inspirationspunkt dienen können. Auch die

Fluidikexperten von Bürkert sind hier aktiv

und haben regeneratives Wirtschaften als

ihren Nordstern definiert. Dabei ist dem

Unternehmen klar, dass der Übergang von

Nachhaltigkeit zu Regeneration kein Zustand,

sondern ein Entwicklungsprozess

ist. Entscheidend ist die Richtung und

dass Unternehmen beginnen, regenerativ

zu denken und zu handeln. Eine wichtige

Aufgabe kommt dabei beispielsweise dem

Service zu. Über Beziehungspflege entsteht

Verantwortung, die weit über den Produktlebenszyklus

hinausgeht und kontinuierliche

Wertschöpfung generiert, statt einmaliger

Transaktionen. Service hilft dabei, den

Lebenszyklus von Produkten zu verlängern

und ist somit ein zentraler Hebel für regeneratives

Wirtschaften. Daneben investieren

die Fluidikexperten aber z.B. auch in Biodiversitätsprojekte

und suchen mit einem

globalen interdisziplinären Mitarbeiterteam

konsequent nach neuen Lösungsansätzen.

Rahmenbedingungen

für die Wirtschaft schaffen

In der aktuellen wirtschaftlichen und (geo-)

politischen Lage wird allerdings deutlich,

dass Industrie und Wirtschaft allein den regenerativen

Wandel nicht stemmen können.

Zwar ist es z.B. denkbar, dass Unternehmen

durch primär disruptive Einflüsse wie beispielsweise

Protektionismus (siehe Seltene

Erden) mittelfristig neue Handlungsmuster

in der Wirtschaft anstoßen, die langfristig

1. Regeneration als neues Leitprinzip

Die Wirtschaft muss über reine Nachhaltigkeit

hinausgehen: Regeneration bedeutet,

der Natur mehr zurückzugeben, als wir ihr

entnehmen.

2. Ganzheitliches Denken

für echte Transformation

Systemisches und zyklisches Denken sind

unverzichtbar, um ökologische und soziale

Aspekte in wirtschaftliche Entscheidungen

zu integrieren.

3. Service-Modelle als Schlüssel

zur Ressourcenschonung

Dienstleistungsorientierte Ansätze verlängern

Produktlebenszyklen, reduzieren

den Ressourcenverbrauch und schaffen

Vertrauen.

4. Kooperation als strategischer Vorteil

Lokale Netzwerke und Partnerschaften

teilen Ressourcen, vereinfachen Prozesse

und stärken die regionale Wirtschaft.

5. Politik und Wissenschaft als Wegbereiter

Klare politische Anreize und eine faktenbasierte

Führungsrolle der Wissenschaft sind

entscheidend, um den Wandel hin zu einer

regenerativen Wirtschaft zu beschleunigen.

6. Starke Netzwerke

für systemische Veränderung

Kompetenzübergreifende Netzwerke mit

klaren Entscheidungsstrukturen sind notwendig,

um Lobbyarbeit für Regeneration

wirksam zu gestalten.

7. Glaubwürdigkeit statt Greenwashing

Regeneration erfordert echte Überzeugung.

Kommunikation muss Haltung zeigen und

Vertrauen schaffen – jenseits von reiner PR.

Bürkert GmbH & Co. KG

D 74653 Ingelfingen

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ForLab-Kompetenzatlas

Mikroelektronikforschung an

deutschen Hochschulen online

Auf der Fachtagung „Mikroelektronik-Forschung in Deutschland: von den

Grundlagen zur Anwendung“ wurde der ForLabKompetenzatlas freigeschaltet.

Die Online-Plattform präsentiert die Hochtechnologie-Infrastruktur und

die spezifischen Expertisen in der Mikroelektronikforschung an 23 deutschen

Hochschulen. Andere Forschungseinrichtungen und auch Unternehmen können

nun darauf zugreifen und mit den jeweiligen Hochschulen Kontakte knüpfen und

entsprechende Projekte in Gang setzen.

Prof. Jens Müller

(Copyright: Technische Universität Ilmenau)

ForLab-Kompetenzatlas: https://forlabkompetenzatlas.tu-ilmenau.de/

Der ForLab-Kompetenzatlas ist ein Meilenstein

von „Forlab-NataliE“, einem Projekt,

das, vom Bundesministerium für Forschung,

Technologie und Raumfahrt gefördert, 23

deutsche Hochschulen vereinigt, die hochkarätige

Forschung in der Mikroelektronik

betreiben. Federführende Sprecherhochschulen

sind die TU Ilmenau, die TU Dresden

und die Ruhr-Universität Bochum.

Der Kompetenzatlas, das ist eine innovative,

webbasierte Datenbank, die über ein interaktives

Netzwerk die Kompetenzen, die

Technologien und die Akteurinnen und Akteure

der ForLab-Hochschulen präsentiert.

ForLab-Kompetenzatlas: Expertise und

hochspezialisierte Infrastrukturen auf

einen Blick

Prof. Jens Müller, Leiter des Projekts und

Leiter des Fachgebiets Elektroniktechnologie

an der Technischen Universität Ilmenau,

möchte mit dem Kompetenzatlas eine

breite Gruppe von Nutzern erreichen: „Die

Plattform richtet sich an Forschungseinrichtungen

und Unternehmen, insbesondere

an kleine und mittlere Unternehmen, die

gezielt nach Fachwissen, Geräteinfrastruktur,

technologischen Lösungen und Kooperationspartnern

suchen. Sie stellt damit ein

wichtiges Werkzeug für den Transfer in die

Industrie dar“, ergänzt Prof. Müller, Vizepräsident

für Internationale Beziehungen und

Transfer der TU Ilmenau.

Mikroelektron (Copyright: Technische Universität Ilmenau)

Stefan Helmerich war an der TU Ilmenau

maßgeblich an der Entwicklung der Plattform

beteiligt: „Ein besonderer Fokus liegt

auf der Sichtbarmachung von hochspezialisierten

Infrastrukturen, insbesondere Reinräumen

an deutschen Universitäten, die für

Forschungs- und Entwicklungsprojekte in

Bereichen wie Mikroelektronik oder Nanotechnologie

eine zentrale Rolle spielen. Der

Kompetenzatlas erleichtert nicht nur die

Suche nach diesen Ressourcen, sondern

unterstützt auch eine leichtere Nutzung und

eine stärkere Vernetzung zwischen Wissenschaft

und Wirtschaft.“

Nach der Freischaltung der Webseite

geht die Entwicklung des ForLab-Kompetenzatlas

weiter. Die Mitglieder können

nicht nur ihre jeweiligen Informationen

auf den neuesten Stand bringen und um

Neuerungen ergänzen, Stefan Helmerich

plant bereits weitere Inhalte und neue

Features: „Eine wichtige Rolle wird dabei

den Nutzerinnen und Nutzern der Plattform

zukommen. Deren Feedback aus der

Arbeit mit dem Kompetenzatlas soll direkt

in die Weiterentwicklung und Implementierung

zukünftiger Funktionen einfließen.

Auf diese Weise kann die Plattform

von allen Nutzergruppen aus Forschung,

Wirtschaft und Verwaltung aktiv mitgestaltet

werden.“

Die langfristige Betreuung und Vorhaltung

des Atlas wird über das Zentrum für

Mikro- und Nanotechnologien der TU Ilmenau

in enger Zusammenarbeit mit dem dortigen

Universitätsrechenzentrum sichergestellt.

Infobox:

Key Features ForLab-Kompetenzatlas

– Einfacher, zentraler Zugang zu den

Kompetenzen des bundesweiten

Netzwerks

– Gemeinsame Datenbank mit detaillierten

Informationen zu Geräten,

Kompetenzen und Kontaktpersonen

der einzelnen ForLab-Partner

– Breite Nutzerbasis von Einsteigerinnen

und Einsteigern bis zu Expertinnen

und Experten

– Frei zugängliche Website, deren

Recherchemöglichkeiten ohne

Registrierung nutzbar sind

– Zahlreiche Möglichkeiten zur

Präzisierung der Recherche und

Filterung der Ergebnisse

– Reinraum-Forum als Austauschplattform

für Mitglieder des

ForLab-Verbunds

– Eigenständige Verwaltung und

Pflege der Inhalte durch autorisierte

Nutzer wird ermöglicht

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Über ForLab

wendungen miteinander verbindet. Durch

den Ausbau hochschulübergreifender

Partnerschaften und die Erweiterung der

Ausbildungsmöglichkeiten will ForLab-NataliE

den Fachkräftenachwuchs in Deutschland

stärken medieninfo www.tu-ilmenau.

de und damit den Fortschritt in der Halbleiter-

und Mikroelektronik-Technologie

beschleunigen. Mit dem Schwerpunkt, die

Sichtbarkeit der Mikroelektronikforschung

Das Projekt ForLab-NataliE hat es sich zur

Aufgabe gemacht, einen Verbund deutscher

Hochschulen mit dem Forschungsschwerpunkt

Mikroelektronik zu etablieren. Diese

vom Bundesministerium für Forschung,

Technologie und Raumfahrt geförderte Initiative

schafft somit ein kollaboratives Netzwerk,

das Forschung und praktische Anan

den Universitäten zu erhöhen, strebt

ForLab danach, den Übergang innovativer

Technologien in reale Anwendungen zu erleichtern

und die nächste Generation von

Forscherinnen und Forschern über die traditionellen

akademischen Grenzen hinaus

zu fördern.

Technische Universität Ilmenau

D 98693 Ilmenau

Vink Chemicals bietet effiziente Lösungen für Produktionshygiene und Nachhaltigkeit

Biozide für die Papierherstellung

Schlechte Gerüche, schleimige Ablagerungen oder Hygieneprobleme? In der Papierherstellung

können Mikroben zu Qualitätsverlusten und ungeplanten Stillständen

führen. Vink Chemicals bietet maßgeschneiderte Lösungen zum Schutz

der Papiermasse und Produktionsanlagen – mit Bioziden, Desinfektionsmitteln

und Hygieneaudits.

nische Anwendung, zu aktuellen Regularien

und bietet unterstützend Hygieneaudits sowie

BPR-Dossier-Onboarding an.

Durch Private-Labeling-Lösungen haben

Partner zudem die Möglichkeit, eigene

Produkte auf den Markt zu bringen.

In der Papierproduktion sind Biozide unverzichtbar,

denn sie stabilisieren Prozesse

und sorgen dafür, dass Hygienestandards

eingehalten werden können. Das Portfolio

von Vink Chemicals bietet Papierherstellern

eine große Bandbreite an technischen

Bioziden sowie Desinfektionsmittel für Produktionshygiene

und Nachhaltigkeit.

Biozide für eine reibungslose

Papierproduktion

Slimicide der Produktart 12 (BPR) wie

technische Biozide auf Basis von Bronopol,

CMIT/MIT (3:1) und DBNPA versetzen

Papierhersteller in die Lage, Schleimbildung

zu bekämpfen beziehungsweise zu verhindern.

Mit der Vinkocide® DBNPA-Familie

bietet Vink Chemicals leicht biologisch abbaubare

und schnell wirkende Bakterizide

an. Vinkocide®-Produkte der CMIB-Familie

verfügen darüber hinaus über ein breites

antimikrobielles Wirkungsspektrum gegen

Bakterien – insbesondere gram-negative

Bakterien, Schimmelpilze und Hefen. Vinkocide®

aus der CMIB-DBNPA-Familie

des Herstellers kombiniert beides in einem:

die schnelle antimikrobielle Wirkung von

DBNPA sowie den Schutz der Papierpulpe

mit der langhaltenden Wirksamkeit von

CMIT/MIT (3:1). Für die Anlagenhygiene

stellt das Unternehmen darüber hinaus als

Desinfektionsmittel grotanol® 3025 mit

EU-weiter Zulassung (PT 2, BPR) zur Verfügung.

Vink Chemicals – ein starker

Partner für die Papierindustrie

„Anwendungen der technischen Konservierung

und deren Produkte werden mehr

denn je reguliert“, berichtet David Zilm,

CSO von Vink Chemicals. „Deshalb haben

wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Papierindustrie

zu unterstützen, indem wir Zulassungen

ermöglichen, Wirkstoffe registrieren

und Wirkstoffkombinationen in sogenannte

Dossiers einbringen.“ Vink Chemicals berät

Unternehmen bei Fragen rund um die tech-

Vink Chemicals bietet für die Papierproduktion

maßgeschneiderte Lösungen zum Schutz der

Papiermasse und Produktionsanlagen

– mit Bioziden, Desinfektionsmitteln und

Hygieneaudits. (Bild: Vink Chemicals/ Daniel

- Adobe Stock 893115916)

Nachhaltigkeit als Teil

der Unternehmensphilosophie

Beim Einsatz von Wasser, Energie und

Chemikalien achtet Vink Chemicals darauf,

möglichst ressourcenschonend zu agieren.

Ein Beispiel aus dem Bereich der Papierherstellung

ist der gezielte Einsatz von

stabicor® RF 5: Das Additiv wird beim sogenannten

Deinking verwendet, einem Verfahren

beim Papierrecycling. Dabei wirkt

Wasserstoffperoxid (H2O2) als Bleichmittel,

welches jedoch durch das im Papierbrei

enthaltene Enzym Katalase schnell gespalten

und damit „aufgebraucht“ wird. stabicor®

RF 5 wirkt als Stabilisator, indem es

mit dem Enzym schneller als Wasserstoffperoxid

reagiert. Im Ergebnis wird weniger

H2O2 benötigt, der gesamte Prozess läuft

stabiler und effizienter.

Nachhaltigkeit spielt auch am noch im

Bau befindlichen neuen Produktionsstandort

in Schwerin eine große Rolle: Dort wird

eine Anlage zur Herstellung von Pflanzenkohle

als Nebenprodukte Prozessdampf,

Wärme und elektrischen Strom erzeugen.

Sie soll damit nicht nur einen Anteil am Eigenbedarf

an Energie in der Chemikalienproduktion

abdecken, sondern kann auch

die ansässigen Unternehmen mit Nahwärme

und Strom versorgen.

Vink Chemicals

D 21250 Tostedt

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FiT2clean Award 2026 – Bewerbungsphase gestartet

Innovative Lösungen für die

industrielle Teilereinigung

gesucht

Die Bewerbungsphase für den 5. FiT2clean Award des

Fachverbands industrielle Teilereinigung e. V. (FiT) hat begonnen.

Hersteller, Anbieter und Anwender aus allen Segmenten

der industriellen Reinigungstechnik sind aufgerufen,

sich mit zukunftsweisenden Lösungen zu aktuellen

Herausforderungen in der Bauteilreinigung zu bewerben.

Einreichungsschluss ist der 24. Mai 2026. Die Verleihung

des mit 10.000 Euro dotierten Innovationspreises findet im

Rahmen der 34. Fachtagung „Industrielle Bauteilreinigung“

am 25. Juni 2026 in Esslingen statt.

Neue und modifizierte Produkte, innovative Fertigungstechnologien

und Werkstoffe, höhere Anforderungen an die Kosteneffizienz, Stabilität

und Nachhaltigkeit von Prozessen sowie die Digitalisierung

der Fertigung – die Veränderungen in vielen Bereichen der Industrie

betreffen auch die Teilereinigung. „Innovationen und Weiterentwicklungen

im Bereich der industriellen Reinigungstechnik leisten

daher einen wichtigen Beitrag dazu, die Wettbewerbsfähigkeit und

Wertschöpfung produzierenden Unternehmen zu stärken“, berichtet

Dr. Michael Flämmisch, Vorstandsvorsitzender des Fachverbands

industrielle Teilereinigung e. V. (FiT). „Ziel des FiT2clean Awards ist

es, Lösungen für die zahlreichen Herausforderungen in der Bauteilreinigung

voranzutreiben, zu fördern und sichtbar zu machen.“ Den

mit 10.000 Euro und einem Jahr kostenfreier Mitgliedschaft im Fachverband

dotierten Innovationspreis vergibt der FiT seit 2022 jährlich.

Bewerbungen in drei Kategorien

Zur Teilnahme an der fünften Auflage aufgerufen sind nationale und

internationale Hersteller, Anbieter und Anwender aus allen Bereichen

der industriellen Reinigungstechnik – von der Anlagen- und

Verfahrenstechnik über Medien, deren Monitoring und Aufbereitung

bis zur Prozessüberwachung und -regelung sowie Sauberkeitsanalyse.

Für den Award 2026 können bis einschließlich 24. Mai

innovative Lösungen, aktuell umgesetzte Produktideen und Weiterentwicklungen

aus den folgenden Themengebieten eingereicht

werden:

– Innovation: Neues Produkt oder Produktvariation zur Umsetzung

aktueller Anforderungen in der industriellen Bauteilreinigung.

– Ökologie: Lösungen für die industrielle Teilereinigung beziehungsweise

für die Veränderung eines Produktes, Prozesses oder

Anwendungsfalls, aus denen eine ressourcenoptimierte

Prozessführung oder die Einsparung von Ressourcen resultiert.

– QSRein 4.0: Innovative Systemlösung zur wissensbasierten

Prozessführung in der industriellen Teilereinigung.

Preisverleihung am 25. Juni in Esslingen

während der Fachtagung

Die eingereichten Bewerbungen werden von einer unabhängigen

Fachjury – Personen aus Wissenschaft, Forschung, Industrie und

Medien – entsprechend definierter Kriterien bewertet. Die drei Finalisten

präsentieren ihre Lösungen dann am 25. Juni 2026 in Esslingen

den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der 34. Fachtagung

„Industrielle Bauteilereinigung“. Die Verleihung des 5. FiT2clean

Awards erfolgt direkt im Anschluss.

Weitere Informationen über den FiT2clean Award, zur Fachjury

sowie die Teilnahmebedingungen und Bewerbungsunterlagen sind

auf der Homepage des FiT (www.fit-online.org/fit2clean) abrufbar

und zur Fachtagung unter www.industrielle-reinigung.de.

Den begehrten FiT2clean Award sicherte sich 2025 die BO-INNO GmbH,

vertreten durch Geschäftsführer Peter Borst, mit einem smarten Daten-

Tracker zur Echtzeit-Erfassung und Speicherung relevanter Prozessparameter.

(Bildquelle: Fachverband industrielle Teilereinigung e.V.)

Fachverband industrielle Teilereinigung (FiT) e.v.

Geschäftsstelle

Hauptstraße 7

D 72639 Neuffen

Telefon: +49 7025 84340 Telefax: +49 7025 843420

eMail: info@fit-online.org Internet: http://www.fit-online.org

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Electronics on the Road

ASYS Group, ASMPT SMT Solutions

und Rehm Thermal Systems setzen

erfolgreiche Veranstaltungsreihe fort

Nach dem erfolgreichen Start der Veranstaltungsreihe „Electronics on the Road“

im vergangenen Jahr geht das Format 2026 in die nächste Runde. Den Auftakt

bildet die Veranstaltung am 4. und 5. März 2026 im Kölner Stadthotel am Römerturm,

bei der Fach- und Führungskräfte aus der Elektronikfertigung zusammenkommen,

um über aktuelle Herausforderungen, technologische Entwicklungen

und Fragen aus dem Arbeitsalltag zu diskutieren.

„Electronics on the Road“ setzt auf praxisnahe

Inhalte und den offenen Austausch

zwischen Branchenexperten. Im Mittelpunkt

stehen Fragestellungen, die Unternehmen

entlang der gesamten Wertschöpfungskette

begleiten – von Entwicklung und

Planung über Produktion und Logistik bis

hin zu strategischen Entscheidungen im

internationalen Umfeld.

Das Programm der Auftaktveranstaltung

greift diese Themen anhand konkreter Beispiele

aus dem industriellen Alltag auf. Im

Fokus stehen unter anderem der Umgang

mit Rohstoffmangel, Fachkräfteengpässen

und geopolitischen Rahmenbedingungen

ebenso wie der praktische Einsatz digitaler

Zwillinge, KI-gestützter Prozesse und

neuer Ansätze in der Produktionsplanung

und im Materialfluss. Die Vorträge werden

von Referenten aus Industrie, Beratung und

Forschung gestaltet, die ihre Erfahrungen

anhand realer Projekte und Anwendungsbeispiele

teilen.

Durch das Programm führt Ulf Oestermann

vom Fraunhofer IZM. Mit seiner Erfahrung

aus Forschung, Industrieprojekten

und Prototypenfertigung begleitet er die

Veranstaltung als Moderator und fördert

Diskussionen und Erfahrungsaustausch.

Viel Raum für Networking

und neue Impulse

Neben dem Fachprogramm spielt der persönliche

Austausch eine zentrale Rolle.

Bereits am Vorabend der Veranstaltung

lädt „Electronics on the Road“ zu einer After-Work-Lounge

ein. In entspannter Atmosphäre

und bei einem gemeinsamen

Abendessen haben die Teilnehmer Gelegenheit,

miteinander ins Gespräch zu kommen,

bevor ein Science Slam den Auftakt

gleichermaßen inspirierend wie humorvoll

abrundet. Dabei präsentieren junge Forschende

ihre Projekte in kurzen Beiträgen,

die Fachwissen mit einer unterhaltsamen

Note verbinden. Das Publikum entscheidet,

welcher Beitrag am meisten überzeugt.

Nach dem Auftakt in Köln folgen im

weiteren Jahresverlauf Stationen in Lindau,

Heidelberg, Salzburg und Berlin. Mit diesem

dezentralen Ansatz bringt „Electronics on

the Road“ aktuelle Themen der Elektronikfertigung

in unterschiedliche Regionen und

bietet Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen

der Branchenexperten vor Ort.

Die Eventreihe wird gemeinsam von

ASYS Group, ASMPT SMT Solutions und

Rehm Thermal Systems veranstaltet. Ziel

ist es, eine Plattform zu bieten, die bewusst

über klassische Konferenzformate

hinausgeht und Raum für Wissenstransfer,

Technologiethemen und persönlichen Austausch

innerhalb der Elektronikfertigungsbranche

schafft.

Termine 2026

– Köln | 04.-05. März 2026

– Lindau | 22.-23. April 2026

– Heidelberg | 20.-21. Mai 2026

– Salzburg | 24.-25. Juni 2026

– Berlin | 18.-19. November 2026

Weitere Informationen

zu allen Events unter:

https://www.electronicsontheroad.com/

ASYS Prozess- und Reinraumtechnik GmbH

Lerchenbergstraße 31

Telefon: +49 7348 98560

D 89160 Dornstadt

eMail: cleanroom@asys-group.com

Internet: http://www.asys-group.com

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Die Weltleitmesse macht Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und

intelligente Automatisierung in ihrer ganzen Bandbreite sichtbar

PaintExpo bringt Weltneuheiten

und Top-Trends der Branche auf

die internationale Bühne

Vom 14. bis 17. April 2026 trifft sich die internationale Lackierbranche

in Karlsruhe, um neueste Lösungen und Weltpremieren zu

erleben. Die Vielfalt der Innovationen reicht von nachhaltigen Beschichtungssystemen

über energieeffiziente Lösungen bis hin zu

KI- und automatisierungsgetriebenen Prozessoptimierungen. „Die

PaintExpo ist das Herzstück der industriellen Lackiertechnologie –

in Deutschland, in Europa und weltweit. Sie verbindet führende Unternehmen,

innovative Technologien und globale Entscheidungsträger

auf einer Plattform und setzt Maßstäbe für die Zukunft der

Branche“, erklärt Carmen Bender, Projektdirektorin mit Blick auf die

Veranstaltung in vier Wochen.

Nachhaltige Beschichtungssysteme und Werkstoffinnovationen

Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit prägen die Entwicklungen

in der Lackiertechnik. Das zeigen zum Beispiel folgende Aussteller

mit ihren Neuentwicklungen:

– Venjakob präsentiert sowohl Robotik für filigrane und komplexe

Formen als auch eine mobile Beschichtungsanlage für bis zu

2.000 Tonnen schwere Säulen.

– Gema Switzerland zeigt mit der Deutschlandpremiere, wie

perfekte Beschichtungsergebnisse bei komplexesten

Applikationsanforderungen und schwierigen Teilegeometrien

möglich werden.

– J. Wagner demonstriert auf dem Messestand wieder unübersehbar

und live Lösungen, die die Arbeit von Beschichtern einfacher

machen – durch intuitive Bedienung, ressourcenschonenden

Materialeinsatz, optimierte Prozesse und mehr Automatisierung.

– Jürgen Emptmeyer stellt die steigenden Anforderungen an

Produktsicherheit, Nachweisführung und Qualität mit

CE-konformen Haken und Gestellen in den Mittelpunkt.

Ergänzend werden weitere nachhaltige Innovationen gezeigt. So

präsentiert Vulkan Inox Edelstahl-Strahlmittel für Korrosionsschutz,

und TOPO Powder Coating bringt robuste Antigraffiti-Pulverlacke

auf den Markt.

Automatisierung, Robotik und digitale Prozessintelligenz

Die Digitalisierung von Beschichtungsprozessen und der Einsatz

von künstlicher Intelligenz steht bei zahlreichen Ausstellern so

stark im Fokus wie nie. Herauszuheben sind dabei beispielsweise:

– FerRobotics automatisiert das zeitintensive Abkleben vor der

Lackierung sowie die Lackfehlerausbesserung auf Kunststoffteilen.

– Walther Trowal zeigt erstmals den Rotamat R 60 für die

Isolationsbeschichtung von besonders kleinen Bauteilen für die

Elektronik sowie den neuen R 100 für große Flach-Dichtelemente

in der E-Mobilität.

– REITER GmbH & Co. KG ermöglicht mit dem RoboTwin ein

intuitives Anlernen von Lackierrobotern, sodass auch weniger

erfahrenes Personal präzise Ergebnisse erzielen kann.

– Micro-Epsilon Messtechnik bringt mit der vollautomatisierten

Oberflächeninspektion von Roh-Karosserien eine

Messepremiere mit.

Zusätzlich rücken Innovationen aus Robotik und Automatisierung

anderer führender Anbieter die Zukunft der smarten Fertigung in

den Blick: SURFIN Technology mit intuitiver Roboterprogrammierung

und Fraunhofer ITWM mit Messsystemen für simultane

Schichtdicken- und Prozessanalyse.

Prozesssicherheit und Qualität

Gleichbleibende Qualität und stabile Abläufe sind entscheidend

für wirtschaftliche Produktionsprozesse. Auf der PaintExpo zeigen

Unternehmen aus der gesamten Welt, wie innovative Systeme die

Prozesssicherheit erhöhen. Dafür stehen folgende exemplarisch:

– Dürr stellt oversprayfreie Lackierung und modulares Farbversorgungssystem

inklusive Materialrückgewinnung, schnellem

Farbwechsel und geringen Spülmittelverbrauch vor.

– Eisenmann präsentiert mit dem neuen hybriden Radgreifer

E-Gripper Wheel das präzise und schonende Räder-Handling

als flexible und energiesparende Lösung, um die Effizienz in der

Produktion der Kunden zu steigern und nachhaltig zu sichern.

– Krautzberger wird der Öffentlichkeit zwei neue Automatikspritzapparate

vorstellen, die für mehr Effizienz bei abrasiven Medien

sorgen und Vorteile in Bezug auf Performance, Wartungsfreundlichkeit

und Wirtschaftlichkeit mitbringen

– Sherwin-Williams zeigt ein innovatives Portfolio an Beschichtungen,

die speziell für die sich ständig weiterentwickelnden Anforderungen

der Energieinfrastruktur weltweit entwickelt wurden.

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– Blastman bringt eine Weltpremiere für das Sandstrahlen kleiner

Teile auf beengtem Raum mit.

Energieeffizienz, Resilienz und Ressourcenschonung

Die Optimierung von Energie- und Materialeinsatz ist ein

zentrales Thema für die nachhaltige Produktion. Auf der

Weltleitmesse zeigen Aussteller, wie sich Effizienzgewinne

praktisch umsetzen lassen:

– Feige Lackieranlagen hat eine neue lufttechnische Systemarchitektur

für industrielle Lackierkabinen entwickelt, die

erstmals hochgradige Wärmerückgewinnung mit einer nahezu

vollständigen Abscheidung lackbelasteter Partikel kombiniert.

– NoxorSokem aus Italien zeigt erstmals auf einer Messe ein automatisches

Verfahren zur Entlackung von Rädern ohne manuellen

Eingriff bei gleichbleibender Qualität

– Maston Oy präsentiert als Weltpremiere eine der schnellsten und

effizientesten tragbare Abfüllmaschinen, die mit ihrem 5-Liter-

Farbkegel bis zu sechs 400-ml-Aerosoldosen pro Minute befüllen

kann.

– Alvarez Schaer zeigt eine neue kompakte Eloxalanlage, für

Aluminiumverarbeiter, die eine hochwertige Anodisation bei

reduziertem Platzbedarf sowie geringeren Ressourcenund

Betriebserfordernissen anstrebt.

Globale Vernetzung und Geschäftspotenziale

Die PaintExpo wird vom 14. bis 17. April einmal mehr ihre Rolle

als wichtigste Plattform für industrielle Oberflächentechnik und

Lackierprozesse unterstreichen. Sie bildet das internationale Produkt-

und Dienstleistungsangebot der industriellen Lackiertechnik

in seiner gesamten Bandbreite entlang der Wertschöpfungskette ab.

Damit ist sie die einzigartige Plattform auf der Hersteller, Zulieferer

und Entscheidungsträger aus aller Welt aufeinander treffen. Durch

die Konzentration von Innovationen, Produkten und Branchenexperten

entsteht ein Umfeld, das ideale Voraussetzungen für intensive

Fachgespräche, Erfahrungsaustausch und neue Kooperationen

schafft. Besucher können gezielt Geschäftsmöglichkeiten identifizieren,

Partnerschaften knüpfen und konkrete Aufträge vorbereiten

oder abschließen.

Leipziger Messe GmbH

D 04356 Leipzig

Endress+Hauser zeigt hohe Nachhaltigkeitsleistung im Benchmark-Vergleich

Silbermedaille im EcoVadis-Rating

Endress+Hauser hat im EcoVadis-Nachhaltigkeitsrating

2026 erneut 78 von 100 Punkten erzielt und ist dafür mit

einer Silbermedaille ausgezeichnet worden. Damit bestätigt

das Unternehmen ein hohes Nachhaltigkeitsniveau im

internationalen Vergleich.

Endress+Hauser hat sich ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele gesetzt und will

bis 2050 netto-null Emissionen erreichen.

Der Schweizer Spezialist für Mess- und Automatisierungstechnik

befindet sich unter den Top sechs Prozent der weltweit über

100.000 untersuchten Unternehmen. In den Bereichen Umwelt,

Ethik und nachhaltige Beschaffung konnte Endress+Hauser die

gute Position weiter ausbauen. Das Thema Arbeit und Menschenrechte

wurde durch geringfügige Feststellungen bei einer

Arbeitssicherheitskontrolle am Standort Suzhou (China) niedriger

bewertet. Grund waren zwei Fälle von unsachgemäßem Gebrauch

persönlicher Schutzausrüstung.

„Wir nehmen solche Vorfälle sehr ernst. Deswegen haben wir

schnell reagiert und vor Ort sofort Maßnahmen ergriffen“, betont

Finanzchef Dr. Luc Schultheiss, der das Thema im Executive Board

der Gruppe verantwortet. Endress+Hauser präzisierte Vorgaben

zum sachgemäßen Einsatz von persönlicher Schutzausrüstung und

intensivierte die Schulung der Mitarbeitenden. Trotz positiver Rückmeldung

der Behörden wirken sich die beiden Vorkommnisse aus

dem Jahr 2023 weiter auf die Einstufung durch EcoVadis aus.

Ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele

Endress+Hauser verfolgt ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele. Dazu gehört

die Verpflichtung im Rahmen der Science Based Targets Initiative

(SBTi), über die gesamte Wertschöpfungskette bis 2050

CO2-neutral zu wirtschaften. Die Gruppe konzentriert sich dabei

auf systematische Verbesserungen, eine solide Dokumentation und

die Anpassung an regulatorische Rahmenbedingungen wie die EU-

Richtlinie zur Nachhaltigkeits-Berichterstattung (CSRD).

2025 ist Endress+Hauser mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis

in der Kategorie Mess- und Regeltechnik ausgezeichnet worden,

auch für den Unternehmensbeitrag zur nachhaltigen Transformation

der Prozessindustrie. „Freiwillige Ratings wie EcoVadis

helfen uns, zu erkennen, wo wir noch besser werden können“, unterstreicht

Julia Schempp, Corporate Sustainability Officer der Firmengruppe.

„Der Anspruch von Endress+Hauser ist weiterhin, bei Eco-

Vadis wieder eine Goldmedaille zu erreichen.“

Endress+Hauser AG

CH 4153 Reinach BL 1

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Von PPWR bis KI: Das erwartet

die Besucherinnen und Besucher

im interpack Spotlight Forum 2026

Rund 75 Vorträge, Sessions und Podiumsdiskussionen: Das Spotlight Forum der interpack 2026 bündelt zentrale Debatten

zu Regulierung, Ressourceneffizienz, Automatisierung und Fachkräftesicherung. Internationale Expertinnen und Experten

aus Industrie, Politik, Verbänden, Start-ups und Institutionen gestalten das Programm vom 7. bis 13. Mai in Düsseldorf.

Unter dem Motto „7 Days, 7 Topics“ geht das interpack Spotlight

Forum in die zweite Runde und positioniert sich als zentrale Austauschplattform

der Messe. Veranstaltet wird es gemeinsam von

interpack, dfv Conference Group und PackReport.

7. Mai – PPWR: Chancen und Risiken powered by REA

Zwischen Effizienz und Verantwortung: Der erste Messetag

steht ganz im Zeichen der europäischen Verpackungsverordnung

PPWR. Diskutiert werden die praktischen Auswirkungen auf etwa

den Rezyklat-Einsatz, Mehrwegquoten, Recyclingraten und Hygieneanforderungen.

Tânia Dias da Costa (pacoon Sustainability Concepts)

beleuchtet beispielsweise die Schritte zur regulatorischen

Umsetzung in Unternehmen. Frank Debusmann (REA Elektronik)

zeigt, welchen Beitrag intelligente Kennzeichnungssysteme zur

PPWR-konformen Kreislaufführung leisten können und Patricia

Torres Mateus (OMRON Electronics) spricht über die Rolle der

Automatisierung bei Datenerfassung, Transparenz und Rückverfolgbarkeit

entlang der Produktionslinie. In einer Diskussionsrunde mit

Branchenvertretern und der Europäischen Kommission geht es um

Wettbewerbsfähigkeit, Standortfragen und die Auswirkungen der

Verordnung auf Unternehmen, Kunden und Verbraucher.

8. Mai – Ressourceneffizienz powered by Aasted

Am interpack-Freitag gibt es ein umfangreiches Programm zur

Ressourceneffizienz. Ein Beispiel ist der Vortrag von Pierre Michaels

und Thomas Goetzl (TTE Strategy GmbH). Sie zeigen auf, wie organisatorische

Strukturen, standortübergreifendes Benchmarking und

ein datenbasierter Dialog zwischen Werken ungenutzte Kapazitäten

erschließen können. Aasted wiederum beleuchtet die Optimierung

von Schokoladenprozessen und den effizienten Einsatz von Ressourcen.

In einer Paneldiskussion diskutiert Moderator Ton Knipscheer

(European Co-Packers Association) mit Branchenvertretern

darüber, wie geopolitische Unsicherheiten, Zölle und regulatorischer

Druck Lieferketten verändern und welche Innovationsimpulse sich

daraus für die Verpackungsbranche ergeben.

9. Mai – Smarte Verpackungen powered by Domino

Digitale Identifikation, vernetzte Systeme und datenbasierte

Geschäftsmodelle prägen den Samstag. So erläutert beispielsweise

Craig Stobie (Domino Deutschland) das Potenzial der Einführung

von 2D-Codes. Simon Hill und Ian Richards (TNA Northern Europe

B.V.) zeigen anhand praxisnaher Beispiele, wie integrierte Verpackungslinien

die Effizienz steigern und zugleich die Sicherheits-,

Nachhaltigkeits- und Qualitätsanforderungen erfüllen können. Jürgen

Lochner (Mosca) zeigt auf, wie Maschinenhersteller digitale

Services und datenbasierte Geschäftsmodelle entwickeln, um ihre

Kunden strategisch zu unterstützen. Dr. Tobias Jochum (Fraunhofer

IAP) spricht über den digitalen Produktpass, Markenschutz und die

durchgängige Rückverfolgbarkeit entlang der Lieferkette.

10. Mai – Intelligente Systeme und KI powered by Syntegon

Am Sonntag stehen Automatisierung und datenbasierte Produktionsmodelle

im Fokus. Thomas Peter und Stephan Schuele

(Syntegon Technology) zeigen, wie digitale Innovation, durchgängige

Prozesse und berührungslose Automatisierung den Weg zur

„Factory of the Future“ ebnen können. Marco Facchin (BIOMETiC

srl) demonstriert in seinem Vortrag, wie 3D-Computertomographie

und erklärbare KI die Lebensmittelinspektion präziser macht. Jan

De Roeck (Esko-Graphics) beleuchtet, wie KI-gestützte Workflows

regulatorische Anforderungen, Nachhaltigkeitsziele und Markteinführungszyklen

zusammenführen. Christian Keßler (SEW Eurodrive)

skizziert den Übergang zur softwaredefinierten Fabrik. Diese

Beiträge stehen exemplarisch für das breit angelegte Programm

rund um intelligente Systeme und KI am 10. Mai.

11. Mai – Kreislaufwirtschaft powered by Metsä

Credit: Messe Düsseldorf / Constanze Tillmann

Der Montag widmet sich zirkulären Wertschöpfungsmodellen.

Kaisa Munukka (Metsä Board) erklärt, wie datenbasierte Lebenszyklus-analysen,

erneuerbare Rohstoffe und fossilfreie Energiequellen

zur Reduktion des CO₂-Fußabdrucks beitragen können. Thomas

Krämer (Wipotec) zeigt, wie Produktkennzeichnung und digitale

Transparenz Rückverfolgbarkeit ermöglichen und somit die Kreislaufwirtschaft

unterstützen. Auf Basis strategischer Zukunftsforschung

skizziert Gillian Garside Wright (Aura Consultants) zentrale

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Trends bis 2050 und deren Einfluss auf Kreislauffähigkeit, Markenvertrauen

und Innovationsstrategien. Mit Carsten Bertram, Head of

Packaging Sustainability bei Henkel Consumer Brands, kommt zudem

die Perspektive eines internationalen Markenunternehmens

auf die Bühne. Er zeigt auf, wie die Anforderungen der PPWR in

konkrete Verpackungsstrategien übersetzt werden und welche

praktischen Umsetzungen bereits erfolgen. Viele weitere spannende

Vorträge an diesem Tag vertiefen aktuelle Trends und Entwicklungen

rund um die Kreislaufwirtschaft.

12. Mai – Innovative Materialien powered by tesa

Am Dienstag wird der Frage nachgegangen, wie innovative

Werkstoffe und konstruktive Ansätze Nachhaltigkeitsanforderungen

und industrielle Leistungsfähigkeit miteinander verbinden.

tesa SE beleuchtet beispielsweise den Wandel hin zu kreislauforientierten

Verpackungslösungen und zeigt, wie recyclingfreundliche

Konstruktionen, Monomaterial-Konzepte sowie weiterentwickelte

Klebstoffsysteme zur Ressourceneffizienz beitragen

können. Rosa González (AIMPLAS) stellt nachhaltige Polymerformulierungen

für Verpackungsanwendungen vor. Lynsey Maddison

(ProAmpac) diskutiert Materiallösungen, die konsequent auf „Design

for Recycling” ausgerichtet sind, darunter Mono- und Faserprodukte

für unterschiedliche Märkte. Dr. Jörg Zacharias (KRONES

AG) widmet sich schließlich der Vision faserbasierter Getränkeflaschen

und beleuchtet Chancen, Grenzen und Industrialisierungspotenziale

biobasierter, recyclingfähiger Lösungen.

13. Mai 2026 – Young Talents

Der letzte Messetag der interpack 2026 ist ganz dem Fachkräftenachwuchs

gewidmet. Das Spotlight Forum ist dabei ein Herzstück

des Angebots – sowohl für junge Talente als auch für Unternehmen

der Verpackungsbranche, die als Arbeitgeber attraktiver werden und

qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen möchten.

In einer offenen Diskussionsrunde tauschen sich Branchenverbände

wie der VDMA und die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen

(IK) über wirksame Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung

aus. Thematisiert werden Kooperationen mit Hochschulen,

neue Qualifikationsprofile sowie Strategien zur langfristigen Bindung

junger Talente. Vertreter führender Unternehmen diskutieren

zudem, wie sie Nachwuchskräfte fördern, gezielt entwickeln und auf

Schlüsselpositionen vorbereiten. Formate wie „NextGen Plastics“,

powered by IK, setzen zusätzliche Impulse und zeigen Perspektiven

für die nächste Generation in der Packaging-Industrie auf.

Das vollständige Programm des Spotlight Forums ist in der

Programmdatenbank auf http://www.interpack.com/1540 abrufbar.

Die Inhalte werden fortlaufend ergänzt und aktualisiert.

Messe Düsseldorf GmbH

D 40001 Düsseldorf

Caverion ist Facility Management

Partner der Deiker Höfe in Düsseldorf

Caverion verantwortet für den Projektentwickler Black Horse Properties

GmbH das Facility Management des Stadtquartiers Deiker

Höfe in Düsseldorf. Der Vertrag umfasst das Technische Gebäudemanagement

und Teile des Infrastrukturellen Gebäudemanagements

im südlichen Baufeld. Über die Auftragsdauer und -höhe

wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Deiker Höfe sind ein gemischt genutzter Gebäudekomplex,

bestehend aus 21.500 m2 Gewerbeflächen mit Büros, Praxen, Handel,

einem Hotel mit 137 Zimmern, einer Kita und 353 Wohnungen.

Eine Tiefgarage bietet Platz für 620 PKW und verfügt über 64 E-Ladestationen.

Ein besonderer Fokus liegt auf einem nachhaltigen

Umgang mit Ressourcen, den die DGNB mit der Zertifizierung in

Gold bestätigt.

„Caverion kennen wir bereits als Servicepartner in unserer Liegenschaft

Dreischeibenhaus in Düsseldorf. Wir schätzen insbesondere

die Leistungsstärke im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung,

die sich als großer Vorteil im Gebäudebetrieb zeigt“,

sagt Torsten Schreiber, Geschäftsführer der Black Horse Properties

GmbH.

„Caverion bietet Kunden FM-Leistungen aus einer Hand. Im Fall

der Deiker Höfe übernehmen wir zum Beispiel auch Teile des infrastrukturellen

FM und unterstützen beim Gewährleistungsmanagement.

Durch diese kombinierten Leistungen profitieren Kunden von

weniger Schnittstellen, höherer Effizienz und Qualität“, weiß Man-

fred Simmet, Geschäftsführer Caverion Deutschland.

Deiker Hoefe Skyfassade © Black Horse Investments

Caverion Deutschland GmbH

Riesstraße 8

D 80992 München

Telefon: +49 89 374288117

Telefax: +49 89 374288-520

eMail: Holger.Winkelstraeter@caverion.com

Internet: https://www.caverion.de

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Das weltweit größte Ereignis der Processing & Packaging-Industrie

interpack 2026 steht

in den Startlöchern

In acht Wochen öffnet die interpack in Düsseldorf ihre Tore.

Vom 7. bis 13. Mai 2026 trifft sich die globale Processingund

Packaging-Branche zum Austausch über KI, Automatisierung,

innovative Materialien und neue Kompetenzen.

Marktführer und Newcomer aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette

machen sich bereit. Der Ticketshop ist geöffnet.

Die Vorbereitungen für die interpack 2026 laufen auf Hochtouren.

Rund 2.800 Aussteller aus aller Welt präsentieren im Mai in Düsseldorf

ihre neuesten Entwicklungen und setzen Impulse für die Zukunft

einer global vernetzten Industrie.

„Die interpack 2026 ist wichtiger denn je“, sagt interpack Director

Thomas Dohse. „Gerade in einem anspruchsvollen Marktumfeld

braucht die Branche einen Ort für Austausch und Orientierung. Jetzt

geht es darum, konkrete Lösungen zu sehen, zu vergleichen und Investitionsentscheidungen

fundiert vorzubereiten.“

Globale Dynamiken, Herausforderungen und Chancen

Ein Blick auf das große Ganze zeigt: Die Rahmenbedingungen für

die Branche sind vielschichtig. Bevölkerungswachstum, Urbanisierung

und verändertes Konsumverhalten erhöhen die Nachfrage

nach effizienten Verarbeitungs- und Verpackungslösungen. Zugleich

erhöhen Rohstoffknappheit, Regulierung, Lieferkettenrisiken

und Fachkräftemangel den Druck auf Unternehmen.

Vor diesem Hintergrund setzt die interpack 2026 gezielte inhaltliche

Akzente mit ihren Hot Topics Smart Manufacturing, Innovative

Materials und Future Skills. Smart Manufacturing steht für eine

datenbasierte, ressourceneffiziente Produktion – von KI bis Robotik.

Innovative Materials fokussiert neue Packstoffe, Funktionalitäten

und Design-for-Recycling-Konzepte. Future Skills thematisiert den

Wandel der Arbeitswelt und die Kompetenzen, die für eine zunehmend

digitalisierte und automatisierte Produktion erforderlich sind.

Diese Aussteller sind dabei

Unter den rund 2.800 Unternehmen aus 67 Ländern präsentieren

sich viele Marktführer mit eindrucksvollen Auftritten. Für die Süßund

Backwarenbranche in den Hallen 1, 3 und 4 sind beispielsweise

Aasted, Sollich, Theegarten-Pactec oder SACMI Packaging & Chocolate

auf der interpack vertreten.

Auch die Pharma- und Kosmetikbranche findet auf der interpack

wichtige Partner: In den Hallen 15 bis 17 präsentieren etwa IMA

Industria Macchine, die Marchesini Group und OPTIMA ihre Portfolios.

Im umfangreichen Ausstellungsbereich der Lebensmittel, Getränke,

Konsum- und Industriegüter in gleich sechs Hallen (11-14

sowie 5 und 6) setzen Unternehmen wie die COESIA Group, Duravant,

Gerhard Schubert, Ishida, KHS, Krones, MULTIVAC, Syntegon

Technology und ULMA Packaging Maßstäbe bei Automatisierung,

Effizienz und Nachhaltigkeit.

Eine zentrale Rolle für die Branche spielen auch die Hallen

7-10. Dort präsentieren sich über 1.000 Aussteller mit Materialien

und Endprodukten für die Verpackung. Damit ist die interpack zugleich

die weltweit bedeutendste Messe für Packmittel. Hier finden

sich Unternehmen wie BERICAP, Jokey, Metsä, Sappi Europe oder

SCHÜTZ.

Die Etikettier- und Kennzeichnungstechnik in den Hallen 8a

und 8b ist zum Beispiel durch Bluhm Systeme, Domino Printing

Sciences und Totani vertreten.

Globale Präsenz und Länderpavillons

Die interpack unterstreicht ihre internationale Bedeutung auch

durch zahlreiche Länderpavillons. Viele Aussteller präsentieren sich

gemeinschaftlich unter nationaler Flagge und bündeln ihre Kompetenzen

in klar strukturierten Bereichen. Vertreten sind unter anderem

Gemeinschaftsstände aus Indien, China, Taiwan, Korea, der

Türkei, Malaysia sowie mehreren europäischen Ländern.

Inhalte erleben, Impulse vertiefen

Credit: Messe Düsseldorf / ctillmann

Begleitet wird das Messegeschehen von zahlreichen Specials. Im interpack

Spotlight Forum im Eingang Nord diskutieren Expertinnen

und Experten aktuelle Entwicklungen und strategische Fragen der

Branche. Die Start-up Zone bietet jungen Unternehmen eine Plattform.

Ein besonderer Programmpunkt ist die Verleihung der World-

Star Global Packaging Awards auf dem Messegelände.

Mit der begleitenden Messe components rückt die interpack zudem

die Kompetenz der Zulieferindustrie in den Fokus. Hier präsentieren

Unternehmen Lösungen aus den Bereichen Antriebstechnik,

Steuerung, Sensorik, Robotik, Maschinenteile und industrielle Software

und machen damit die technologische Basis moderner Processing-

und Packaging-Lösungen sichtbar.

Mit den SAVE FOOD Expert Talks, der SAVE FOOD Highlight

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Route, den SAVE FOOD Awards sowie dem SAVE FOOD Projektwettbewerb

steht zudem das Thema Vermeidung von Lebensmittelverschwendung

und -verlusten im Fokus. Women in Packaging am

11. Mai rückt die Rolle von Frauen in der Branche in den Mittelpunkt.

Und interpack TV berichtet live vom Messegelände über Innovationen,

Trends und Stimmen aus der internationalen Community.

Services für Besucherinnen und Besucher

In der Aussteller- und Produktdatenbank der interpack können sich

Besucherinnen und Besucher bereits vorab über Unternehmen,

Produkte und Innovationen informieren und ihren Messebesuch

gezielt planen. Mit Fairmatch steht ein digitales Matchmaking-Tool

zur Verfügung, das passende Geschäftskontakte auf Basis individueller

Interessen vorschlägt und die Terminvereinbarung erleichtert.

Die Website bietet Informationen zu Vorbereitung, Anreise und

Unterkunft. Neu ist ein Hotelservice, der die Angebote zur interpack

übersichtlich bündelt und den Vergleich erleichtert. Eine frühzeitige

Buchung wird empfohlen.

Während der Messe unterstützen der MyOrganizer sowie die interpack

App bei der individuellen Planung und Orientierung vor Ort.

Messe Düsseldorf GmbH

D 40001 Düsseldorf

BOY XS E und BOY 25 E produzieren hochpräzise Bauteile

Medizintechnik auf der Chinaplas im Fokus

Vom 21. bis 24. April präsentiert sich die Dr. Boy GmbH & Co. KG

gemeinsam mit ihrem chinesischen Vertreter Andeli Co., Ltd. auf

der Chinaplas in Shanghai (Halle 2.1, Stand F86). Im Mittelpunkt des

Messeauftritts stehen zwei Anwendungen aus dem Bereich Medizintechnik,

die die besondere Kompetenz von BOY im Bereich Mikro-

und Präzisionsspritzguss unterstreichen.

BOY XS E: Resorbierbare Gewebeklammer aus PPDO

Auf einer BOY XS E wird eine absorbierbare Gewebeklammer für

chirurgische Anwendungen gefertigt. Die Gewebeklammer aus

PPDO (Polydioxanon) weist ein Artikelgewicht von lediglich 0,105

g auf. Produziert wird mit einer 2-fach-Kavität bei einem Schussgewicht

von 0,5 g.

Die Anwendung verdeutlicht die Stärken der BOY XS E bei der

Verarbeitung sensibler Materialien und extrem kleiner Schussgewichte.

Gerade bei resorbierbaren Implantaten sind höchste Präzision,

Prozessstabilität und Reproduzierbarkeit entscheidend – Anforderungen,

die mit der BOY-Mikrospritzgusstechnologie zuverlässig

erfüllt werden.

BOY 25 E: Präzisionskomponente

für medizinischen Injektionsstift

Als zweite Anwendung wird auf einer BOY 25 E eine Gewindestange

zur Dosierung einer Insulinpatrone produziert, die zur Applikation

von Medikamenten eingesetzt wird. Das Teil aus Polystyrol (PS)

hat ein Artikelgewicht von 0,68 g. Gefertigt wird mit 8 Kavitäten bei

einem Schussgewicht von 5,44 g.

Auch hier kommt es auf Maßhaltigkeit, Oberflächenqualität und

eine stabile Serienproduktion an. Die BOY 25 E demonstriert eindrucksvoll,

wie wirtschaftlich und zuverlässig hochpräzise medizintechnische

Komponenten gefertigt werden können.

Wachsender Medizintechnikmarkt in China

„Der Markt für Medizintechnik in China wächst sehr dynamisch.

Vor diesem Hintergrund präsentieren wir zwei Maschinen für spezifische

medizinische Bauteile, die als Implantate für chirurgische

Anwendungen vorgesehen sind. Der Mikrospritzguss zählt zu den

größten Stärken der BOY-Spritzgießmaschinen. Unsere Kunden

schätzen besonders die Möglichkeit, hochwertige und präzise Bauteile

mit hoher Wertschöpfung auf BOY-Maschinen zu produzieren“,

erläutert Xin Bingbin, Manager von Andeli Co., Ltd.

Der chinesische Medizintechnikmarkt stellt hohe Anforderungen

an Qualität, Effizienz und Prozesssicherheit. Mit ihren kompakten,

energieeffizienten und hochpräzisen Spritzgießmaschinen bietet

die Dr. Boy GmbH & Co. KG optimale Lösungen für anspruchsvolle

medizinische Anwendungen – insbesondere im Bereich Mikro-

und Kleinteilefertigung.

Besucher der Chinaplas 2026 sind herzlich eingeladen, sich am

Stand von Andeli (Halle 2.1, F86) persönlich von der Leistungsfähigkeit

der BOY Spritzgießmaschinen zu überzeugen.

Dr. Boy GmbH & Co. KG

D 53577 Neustadt-Fernthal

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Fraunhofer IPA auf der PaintExpo

Mehr Effizienz und Nachhaltigkeit

in der Oberflächentechnik

Eine vorab am Computer simulierte Vorbehandlung, ein von Künstlicher Intelligenz

überwachter Lackierprozess und eine wasserbasierte Zinkgrundierung: Unter

dem Motto »Finishing for Compliments« gibt das Fraunhofer IPA Mitte April

auf der PaintExpo Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte: Halle 1, Stand 1322.

ständischen Unternehmen viel Geld, weil

sie weniger Strahlmittel und Energie verbrauchen

und weniger Ausschuss produzieren.

Fehlerfreie Lackierprozesse

dank Künstlicher Intelligenz

»Finishing for Compliments – mit Forschung

und Know-how zu echten Komplimenten«

– unter dieses Motto stellen die Forscherinnen

und Forscher vom Fraunhofer-Institut

für Produktionstechnik und Automatisierung

IPA ihren Messeauftritt auf der diesjährigen

PaintExpo. Von 14. bis 17. April

geben sie Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte,

die beschichtenden Unternehmen

zu nachhaltigeren sowie smarten, KI-gestützten

Lackierprozessen verhelfen – und

damit vielleicht sogar zu Komplimenten seitens

ihrer Kundschaft.

Das Druckluftstrahlen wird digital

So entwickelt Jörg Schieweck vom Forschungsteam

Prozessmodellierung und

Lackierversuch am Fraunhofer IPA: Ein Roboter sprüht Lack auf einen

Stoßfänger und ein Inline-Laserdetektor sowie weitere Sensoren zeichnen

alles auf. Mit den angefallenen Daten wurde eine Künstliche Intelligenz

trainiert. © Fraunhofer IPA/Foto: Rainer Bez

-überwachung am Fraunhofer IPA im Projekt

»DigiStrahl« einen simulationsgestützten

Vorbehandlungsprozess. Dabei soll das

sogenannte Druckluftstrahlen digital abgebildet,

analysiert und optimiert werden.

Ähnlich wie bei einem Hochdruckreiniger

werden beim Druckluftstrahlen feste

Partikel auf eine metallische Oberfläche

geschossen. Dabei entsteht eine gleichmäßige

Rauheit, die gewährleistet, dass beim

nachfolgenden Beschichtungsprozess der

Lack an der Oberfläche haften bleibt. Indem

das Druckluftstrahlen vorab am Computer

simuliert wird, lässt sich beurteilen, welches

Strahlmittel und welche Einstellungen an

der Anlage das beste Ergebnis liefern. Dieses

digitalisierte Druckluftstrahlen steigert

die Effizienz und spart kleinen und mittel-

Auch das Lackieren selbst gilt bis heute als

ein nicht durchgängig beherrschbarer Prozess.

Es drohen Ausschuss, Anlagenausfälle

und Nacharbeit, weil zum Beispiel die vorgegebene

Lackschichtdicke oft nicht überall

eingehalten werden kann. Oliver Tiedje, Geschäftsbereichsleiter

Beschichtungen und

multifunktionale Materialien am Fraunhofer

IPA, hat deshalb im Forschungsprojekt

»pAInt-Behaviour« Wege gefunden, wie

sich die Anzahl der Fehler und Maschinenstillstände

mithilfe von Künstlicher Intelligenz

reduzieren lässt.

Dafür haben Tiedje und sein Team im

Lackiertechnikum des Fraunhofer IPA eine

Reihe von Lackierversuchen an Kunststoffbauteilen

aus dem Automobil- und Nutzfahrzeugsektor

durchgeführt. Vor jedem

einzelnen Versuch änderten sie die Einstellungen

an der Lackieranlage, nahmen

also bewusst Fehler in Kauf und ließen den

Lackierprozess von 30 verschiedenen Sensoren

überwachen. Die gesammelten Messund

Prozessdaten ließen sie von maschinellen

Lernverfahren auswerten. So entstand

ein detailliertes Verhaltensmodell, das frühzeitig

drohende Qualitätsabweichungen im

Lackierprozess erkennt und deren Ursachen

identifiziert.

Umweltfreundliche Zinkgrundierung

auf Wasserbasis

Mit Beschichtungen, die vor Rost schützen,

haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

um Katarzyna Krawczyk vom

Forschungsteam Prüftechnik und Lackchemie

am Fraunhofer IPA beschäftigt. Im

Forschungsprojekt »EcoWaterZinc« haben

sie eine lösemittelfreie Zinkgrundierung auf

Wasserbasis entwickelt und damit ein Umwelt-

und Gesundheitsproblem gelöst.

Denn die zinkhaltigen Beschichtungen,

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die bisher Verwendung finden, enthalten

einerseits gesundheitsschädliche Lösemittel.

Härten solche Beschichtungen in

Innenräumen aus, setzen sie große Mengen

flüchtiger organischer Verbindungen

frei. Diese sogenannten »Volatile Organic

Compounds« (VOC) riechen nicht nur

unangenehm, sondern können auch die

Schleimhäute reizen. Andererseits reagiert

Zink selbst mit Wasser. Damit lässt auf lange

Sicht nicht nur die antikorrosive Wirkung

nach, sondern das Zink reichert sich in

Flüssen und Seen an und gefährdet die Gesundheit

von Mensch und Tier. Die nun am

Fraunhofer IPA neu entwickelte Grundierung

enthält modifizierte Zinkpartikel, die

nicht mit Wasser reagieren und so eine beständige

antikorrosive Beschichtung bilden.

Einblicke in aktuelle

Forschungsprojekte auf der PaintExpo

Eine vorab am Computer simulierte Vorbehandlung,

ein mithilfe von Künstlicher

Intelligenz fehlerfrei verlaufender Lackierprozess

und langanhaltend antikorrosiv

wirkende Zinkgrundierungen – das sind nur

drei Beispiele für aktuelle Forschungsarbeiten

am Fraunhofer IPA. Besucherinnen und

Besucher der PaintExpo erhalten auf dem

Messestand des Fraunhofer IPA Einblicke

in diese und weitere laufende oder erst

kürzlich abgeschlossene Projekte: Halle 1,

Stand 1322.

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik

und Automatisierung IPA

Nobelstraße 12

D 70569 Stuttgart

Telefon: +49 711 970 1667

eMail: joerg-dieter.walz@ipa.fraunhofer.de

Internet: http://www.ipa.fraunhofer.de

CleanBoy® – Flexible

Reinraumlösungen

für jeden Arbeitsplatz

In Forschung und Produktion gewinnen saubere Arbeitsbedingungen

immer mehr an Bedeutung. Ebenso erfordern die Montage und

Lagerung von Komponenten aus Bereichen wie Mechanik, Elektronik,

Opto-Elektronik, Medizin- und Biotechnologie eine hohe Prozesssicherheit.

Auch sind für spezielle Anforderungen an problematischen

Arbeitsplätzen individuell angepasste Lösungen möglich.

Mit dem Reinraumarbeitsplatz CleanBoy® bietet Spetec die

Möglichkeit, an nahezu jedem Arbeitsplatz Reinraumbedingungen

zu schaffen. Dies gelingt mit geringem Investitionsaufwand und hoher

Effizienz. Ergänzend dazu stellt Spetec ein umfassendes Sortiment

an Zubehör bereit – von Reinraumbekleidung bis hin zur kompletten

Raumausstattung.

Die eingesetzte Reinraumtechnik ist darauf ausgelegt, Partikel

ab einem Durchmesser von 0,12 µm und größer aus dem Arbeitsbereich

zu entfernen. Das Reinraummodul der Serie SuSi® (Super

Silent), das direkt über dem Arbeitsplatz installiert wird, sorgt für

eine kontinuierliche Überströmung mit gefilterter, hochreiner Luft.

Während in normaler Raumluft etwa 9.000 bis 15.000 Partikel pro

Liter vorhanden sind, reduziert sich diese Zahl unter Reinraumbedingungen

auf gerade einmal 3 Partikel je Liter Luft.

Wird der CleanBoy® in einem begehbaren Reinraum eingesetzt,

entsteht ein nahezu partikelfreier Bereich. Für den optimalen

Betrieb empfiehlt sich zusätzlich das Tragen von Mehrweg- oder

Einweg-Reinraumbekleidung sowie die Verwendung geeigneter

Verbrauchsmaterialien wie spezielle Tücher.

Da Menschen eine der Hauptquellen für Kontamination in

Reinräumen darstellen, bietet Spetec für verschiedene Anwendungen

passende Lösungen an. Geräte zur Ionisation und Absaugung

sowie Matten und Einrichtung für den Reinraum finden Sie in neuen

Katalog der Spetec GmbH.

Spetec Gesellschaft für Labor- und Reinraumtechnik mbH

Am Kletthamer Feld 15

D 85435 Erding

Telefon: +49 8122 959090

Telefax: +49 8122 9590955

eMail: info@spetec.de

Internet: https://www.spetec.de

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Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung

im Reinraum: Wertschätzung mit

messbarem Effekt

Reinräume gehören zu den sensibelsten Arbeitsumgebungen in Industrie

und Forschung. Hier treffen höchste Anforderungen an Sauberkeit,

Prozessstabilität und Präzision auf komplexe Arbeitsabläufe.

Neben technischen Faktoren wie Luftführung, Filtertechnik oder

Materialauswahl rückt ein Aspekt zunehmend in den Mittelpunkt:

die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes.

Ein ergonomisch optimierter Arbeitsplatz ist im Reinraum weit

mehr als eine Komfortfrage. Er trägt wesentlich zur Stabilität von

Prozessen bei und ist zugleich Ausdruck einer verantwortungsvollen

Arbeitsgestaltung. Unternehmen, die ergonomische Aspekte

konsequent berücksichtigen, schaffen nicht nur bessere Arbeitsbedingungen,

sondern sichern langfristig auch Qualität und Effizienz.

Belastungen im Reinraum gezielt reduzieren

Tätigkeiten im Reinraum sind häufig durch statische Sitzhaltungen,

präzise Handbewegungen und hohe Konzentrationsanforderungen

geprägt. Arbeiten am Mikroskop, Montage unter Reinraumbedingungen

oder feinmotorische Prozesse erfordern über längere Zeiträume

hinweg eine gleichbleibende Körperhaltung.

Gleichzeitig schränkt Schutzkleidung die Bewegungsfreiheit zusätzlich

ein. Die Kombination aus statischer Belastung und eingeschränkter

Beweglichkeit führt häufig zu Verspannungen sowie zu

Belastungen im Rücken-, Schulter- und Nackenbereich.

Ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz wirkt diesen Belastungen

gezielt entgegen. Durch individuell einstellbare Sitzlösungen

und bewegungsfördernde Mechaniken wird eine gesunde Körperhaltung

unterstützt und statische Belastung reduziert. Dies trägt

entscheidend dazu bei, die Leistungsfähigkeit auch über längere

Arbeitsphasen hinweg aufrechtzuerhalten.

Ergonomie als Faktor für Konzentration und Prozessqualität

Im Reinraum hat jede Abweichung potenziell direkte Auswirkungen

auf die Produktqualität. Konzentration und Präzision sind daher

zentrale Voraussetzungen für stabile Prozesse.

Ergonomische Sitzlösungen unterstützen diese Anforderungen,

indem sie den Körper entlasten und natürliche Bewegungsabläufe

fördern. Dynamisches Sitzen regt Mikrobewegungen an, verbessert

die Durchblutung und reduziert Ermüdungserscheinungen.

Arbeitsstühle wie der TEXON sind speziell auf diese Anforderungen

ausgelegt. Durch adaptive Mechaniken, etwa die Auto-Motion-Technologie,

passen sich Sitz und Rückenlehne automatisch an

die Bewegungen des Nutzenden an. Dies ermöglicht eine konstante

Unterstützung des Körpers, ohne den Arbeitsfluss zu unterbrechen

– eine wichtige Voraussetzung für gleichbleibend hohe Konzentration

und Präzision.

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Ergonomie als Teil einer ganzheitlichen Reinraumstrategie

Hygienic Design als Grundlage für Sicherheit im Reinraum

Neben ergonomischen Anforderungen spielt im Reinraum die

hygienische Sicherheit eine zentrale Rolle. Sitzsysteme müssen so

gestaltet sein, dass sie keine Partikel freisetzen und sich zuverlässig

reinigen lassen.

Ein konsequentes Hygienic Design zeichnet sich

durch folgende Merkmale aus:

– glatte, geschlossene Oberflächen

– reduzierte Fugen und Übergänge

– verkapselte Mechaniken

Diese Konstruktionsprinzipien verhindern Partikelablagerungen

und ermöglichen reproduzierbare Reinigungsprozesse. Dadurch

bleibt der hygienische Zustand unabhängig von Nutzung und Reinigungsintensität

dauerhaft stabil.

Materialtechnologie als entscheidender Faktor

Die Auswahl geeigneter Materialien ist im Reinraum von zentraler

Bedeutung. Sie beeinflusst sowohl die Partikelkontrolle als auch die

Beständigkeit gegenüber Reinigungs- und Desinfektionsmitteln.

Mit Skintec bietet Bimos ein Bezugsmaterial, das speziell

für Reinraum-, Labor- und ESD-Anwendungen entwickelt wurde.

Es vereint mehrere entscheidende Eigenschaften:

– geschlossene, partikelfreie Oberfläche

– hohe chemische Beständigkeit

– einfache Reinigung und Desinfektion

– dauerhaft leitfähige Eigenschaften für ESD-sensitive Bereiche

Darüber hinaus unterstützt Skintec auch die ergonomische Qualität:

Die Oberfläche ist weich, formstabil und sorgt für ein gleichbleibend

angenehmes Sitzgefühl – selbst bei langen Arbeitszeiten.

Ergonomie wird im Reinraum zunehmend als integraler Bestandteil

der Gesamtstrategie betrachtet. Sie ergänzt technische Maßnahmen

und trägt dazu bei, Arbeitsprozesse ganzheitlich zu optimieren.

Ein durchdachtes ergonomisches Konzept berücksichtigt dabei

nicht nur einzelne Komponenten, sondern das Zusammenspiel von

Arbeitsplatz, Tätigkeit und Mensch.

Neben der Reduktion körperlicher Belastungen trägt dies auch

zur Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeitenden bei. Gleichzeitig

können Fehlerquoten reduziert und Prozesse stabilisiert werden

– ein entscheidender Vorteil in hochsensiblen Produktionsumgebungen.

Fazit: Der Mensch als stabilisierender Faktor im Reinraum

Reinräume sind hochregulierte Systeme, in denen jeder Einflussfaktor

präzise kontrolliert wird. Der Mensch ist dabei ein zentraler

Bestandteil dieses Systems.

Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung verbindet Gesundheit,

Sicherheit und Prozessstabilität miteinander. Sie reduziert Belastungen,

unterstützt konzentriertes Arbeiten und trägt dazu bei, reproduzierbare

Ergebnisse zu sichern.

Für Unternehmen bedeutet dies: Investitionen in ergonomische

Lösungen sind Investitionen in die Qualität und Zukunftssicherheit

sensibler Produktionsumgebungen.

Der Mensch wird im Reinraum nicht als Störgröße betrachtet,

sondern als stabilisierender Faktor – und damit als entscheidender

Schlüssel für nachhaltige Prozessqualität.

Bimos - eine Marke der Interstuhl Büromöbel GmbH & Co. KG

Brühlstraße 21

D 72469 Meßstetten-Tieringen

Telefon: +49 7436 8710

Telefax: +49 7436 871110

eMail: bimos@bimos.com

Internet: http://www.bimos.com

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Neue nora Sockellösung im Kautschukportfolio von Interface

Formvollendet und hygienisch

nora Sockelleiste S 1023 U (mit Dichtungslippe) (Copyright: nora)

Interface, das weltweit tätige Unternehmen für Bodenbelagslösungen

und führend im Bereich Nachhaltigkeit, präsentiert den nora

Hygiene-Faltsockel – eine Produktentwicklung speziell für Einsatzbereiche

mit höchsten Hygienestandards. Überall dort, wo Hygiene

und Reinheit gefordert sind – etwa in Krankenhäusern, Laboren

oder Reinräumen – ermöglicht er einen optimalen Übergang vom

Boden zur Wand und vereinfacht die Reinigung. „Der Faltsockel wird

aus dem jeweiligen norament, noraplan oder noracare Belag gefertigt

und fügt sich nahtlos in das Gesamtbild ein“, sagt Dirk Oswald,

Head of nora Product Management. Die innovative Falttechnologie

sorgt dafür, dass er sich passgenau an Boden und Wand anpasst und

selbst unter hoher Belastung seine Stabilität behält. Ein zusätzliches

Hohlkehlprofil ist nicht notwendig, was die Verlegung vereinfacht

und gleichzeitig einen besonders geringen Radius ermöglicht, ideal

auch für das Anarbeiten an schmale Türzargen. Das Ergebnis ist ein

perfekter Wandübergang, der höchsten hygienischen und architektonischen

Ansprüchen gerecht wird.

Neue Weißtöne für Standardsockelleisten

– für klare Linien und moderne Räume

Parallel zur Einführung des Faltsockels wurde das Standardsockelleistensortiment

um zwei neue Weißtöne erweitert: ein weiches,

warmes sowie ein klares, kühles Weiß. Die weißen Sockelleisten

fügen sich dezent in die Wandflächen ein und unterstützen ein offenes,

großzügiges Raumgefühl. In Kombination mit weißen Türen

und Zargen entsteht ein einheitliches Gesamtbild, das besonders in

modernen, architektonisch klar strukturierten Räumen überzeugt.

Die Sockelleisten sind in verschiedenen Höhen sowie wahlweise

mit oder ohne Dichtlippe erhältlich und bieten so für jedes Projekt

die passende Lösung.

nora systems GmbH

Höhnerweg 2-4

D 69469 Weinheim

Telefon: +49 6201 2743934

Mobilfunk: +49 172 6330484

eMail: frank.baehr@nora.com

Internet: http://www.nora.com

(Copyright: nora)

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Voll im Griff

Ganter setzt erneut Maßstäbe – und ergänzt den klassischen

Bügelgriff GN 565 mit einem neu dimensionierten

Profil, das besonders gut greifbar ist und unterschiedlichste

Individualisierungen erlaubt.

In der Welt der Ganter-Normelemente eröffnen Bügelgriffe ein

wahres Universum an Möglichkeiten. Von eleganten Bogenformen

über praktische schräge Varianten bis hin zu Griffen mit integrierter

Schaltfunktion oder ergonomischen Fingermulden – für jeden Anspruch

und jede Anwendung bietet Ganter die passende Lösung,

gefertigt aus hochwertigem Aluminium, Edelstahl oder robustem

Kunststoff.

Zugleich Bestseller und Klassiker entstand der Bügelgriff GN

565 vor rund einem halben Jahrhundert, als man im Normenausschuss

des Maschinenbaus nach ergonomischen und zugleich ästhetischen

sowie bezahlbaren Lösungen suchte. Die Lösung: ein

Aluminium-Strangpressprofil, das per Biegeumformung seine Griffgeometrie

erhält. Dieses Prinzip ist nach wie vor aktuell, auch bei

der Norm

GN 565, die gerade Zuwachs erhalten hat. Der neue Bügelgriff

erweitert die Norm dimensionsmäßig nach oben: Mit einem

elliptischen Voll-Querschnitt von 35x25 Millimetern und Befestigungslängen

zwischen 250 und 500 Millimetern ist er hoch belastbar.

Senkrecht zur Montageebene akzeptiert der Griff bis zu 6400

Newton, parallel dazu 5900 Newton. Selbst schwere Schiebetüren

oder Luken sind so handhabbar. Dank dieser Werte lässt er sich auch

als formschöner Schutz- oder Haltebügel nutzen. Der Biegeradius

sowie der Abstand zwischen Griff und Montageebene sind handschuhkompatibel

dimensioniert.

Da die neue Variante die Formensprache seiner kleineren Geschwister

aufnimmt, sind durchgängige Designlösungen leicht

umsetzbar. Auf Nachfrage fertigt Ganter Sondermaße, andere Biegewinkel,

spezielle Befestigungsgewinde oder individuelle Farbgebung

– mit kurzen Vorlaufzeiten.

Eine abriebfeste und in das Beschichtungssystem integrierte

Bedruckung der Grifffläche mit Firmennamen oder Logos ist ebenfalls

als Sonderlösung machbar, welche die Markenidentität der so

ausgestatteten Anlagen und Maschinen stärkt.

Serienmäßig sind die Bügelgriffe der GN 565 mit UV-beständiger,

schwarzer und strukturmatter Pulverlackierung für Außenanwendungen

zu haben. Außerdem stehen Lackierungen in Rot

oder Silber sowie eloxierte oder blanke Oberflächen zur Auswahl.

Für sensible Bereiche in Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen

empfiehlt sich die antimikrobiell beschichtete Version, die dank

Silberionen das Wachstum von Bakterien oder Viren auf den Griffflächen

effektiv reduziert.

Wer stoßabsorbierende und besonders griffige Lösungen sucht,

dem sei GN 564 angeraten. Auch dieser Bügelgriff ist mit dem 35x25

Millimeter-Profil im Angebot – plus softer TPU-Ummantelung.

Otto Ganter GmbH & Co. KG

Triberger Straße 3

D 78120 Furtwangen

Telefon: +49 7723 65070

Telefax: +49 7723 4659

eMail: info@ganternorm.com

Internet: http://www.ganternorm.com

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Manuelle Versteller lassen sich, für die unterschiedlichsten Produktionszwecke, (fast) beliebig

modifizieren und kombinieren. (Bild: IEF-Werner GmbH)

Achskombinationen werden

individuell und modular nach

Kundenbedarf zusammengestellt.

(Bild: IEF-Werner GmbH)

IEF-Werner: manuelle und motorisch angetriebene Linearantriebe für höchste Ansprüche

Den Anforderungen angepasst

IEF-Werner bietet mit seiner umfangreichen Lineartechnik modulare und flexible

Lösungen, die je nach Bedarf manuelle oder motorisierte Aufgaben übernehmen.

Um den steigenden Anforderungen moderner Automation gerecht zu

werden, entwickelt IEF-Werner diese kontinuierlich gezielt weiter. Beispiele aus

der Praxis verdeutlichen den Nutzen von Lineareinheiten und Positioniersystemen

in ganz unterschiedlichen Anwendungen.

Thomas Hettich

Produktbereichsleiter für Linearachsen

(Bild: IEF-Werner GmbH)

Fabian Wald

Produktbereichsleiter für manuelle Versteller

(Bild: IEF-Werner GmbH)

„Unsere manuellen und motorisch angetriebenen

Linearsysteme sind präzise, dynamisch

und flexibel”, sagt Thomas Hettich,

Produktbereichsleiter für Linearachsen und

motorische Drehtische bei IEF-Werner.

„Bei unseren Kunden finden sie vielfältigen

Einsatz: im Maschinenbau, in der Messund

Prüftechnik, in der Optik oder der

Laser- und Medizintechnik.” Mit seinem

Programm deckt der Automatisierungsspezialist

sowohl Lösungen für einfache Justierungen

als auch komplexe Mehrachssysteme

ab.

Manuelle Linearantriebe

„Unsere domiLINE-Baureihe ist das Herzstück

der manuellen Versteller”, beschreibt

Fabian Wald. Bei IEF-Werner ist er Produktmanager

für manuelle Verstelleinheiten.

„Mit vier Baugrößen von domiLINE 30 bis

domiLINE 120 können wir standardmäßig

Hübe von 5 bis 100 Millimetern und Steigungen

von 0,5 bis 6 Millimetern abdecken.

Auf Kundenwunsch sind auch deutlich

größere Hübe möglich. Ist eine besonders

robuste Bauweise gefordert, sind die Ver-

steller in eloxiertem Aluminium verfügbar.

Erhältlich ist zudem eine Version mit rostfreier

Edelstahlführung.

Die hohe Einstellgenauigkeit von ±0,05

Millimetern erlaubt ein präzises Positionieren

und Justieren von Werkstücken, Sensoren,

Kameraobjektiven, Düsen oder Werkzeugen.

Das Zubehörprogramm umfasst

Befestigungssätze, Montageplatten, Verbindungselemente

für XY- und XZ-Kombinationen,

Klemmungen, Handräder sowie

verschiedene Positionsanzeigen. Fabian

Wald: „Damit können wir für unsere Kunden

modulare Systeme realisieren, die einfache

lineare Verstellungen sowie komplexe

Achskombinationen und Mehrachsanwendungen

unterstützen.”

Motorische Linearantriebe

IEF-Werner verfügt über ein umfassendes

Programm an motorischen Linearantrieben,

das sich vom Zahnriemenantrieb bis zu

hochpräzisen Linearmotorachsen erstreckt.

„Unsere Zahnriemenachsen decken Hübe

bis zu 6.500 Millimetern und einer Belastung

von bis zu 150 Kilogramm auf dem

Schlitten ab”, beschreibt Thomas Hettich.

Die profiLINE-Serie umfasst Spindelachsen

mit Vorschubkräften bis 5.000 Newton.

Sie sind optimiert für Anwendungen,

die präzise und belastbar sein müssen. Die

euroLINE-Baureihe steht für dynamische

Linearmotorantriebe mit einer Wiederhol-

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Direktantriebe, Zahnriemen- oder Spindelachsen

– um den Anforderungen der Kunden

gerecht zu werden, passt IEF-Werner bestehende

Achstypen stetig an und entwickelt

sie weiter. (Bild: IEF-Werner GmbH)

300 mm und sind in Spenderboxen

zu 100 Stück erhältlich. Je nach

Anforderung stehen Varianten aus

Polypropylen (PP) mit einer Wandstärke

von 40 µm oder aus Polyethylen

(PE) mit einer Wandstärke von

30 µm zur Verfügung. Der Tischständer SE-

KUROKA® ergänzt die Entsorgungsbeutel

als stabile Halterung am Arbeitsplatz. Das

Drahtgestell ist in den Höhen 25 cm und 35

cm erhältlich, weiß-kunststoffbeschichtet

und mit rutschsicheren Gummifüßen ausgestattet.

Der Tischständer ist bis +60 °C

temperaturbeständig und damit für höhere

Temperaturbeanspruchungen geeignet.

Die Kombination aus Entsorgungsbeutel

und Tischständer SEKUROKA® ermöggenauigkeit

von bis zu ±5 Mikrometern bei

Geschwindigkeiten bis zu 5 Metern pro

Sekunde. Bei dieser Vielfalt kann zwischen

benötigter Dynamik, Genauigkeit, dem Verfahrweg

und zu verfahrender Last die ideale

Achse gewählt werden.

Weiterentwicklungen und Innovationen

In den vergangenen Jahren hat IEF-Werner

aufgaben. „Da sich die Ansteuerungselektronik

für unsere Achsen zum Teil im Schaltschrank

des Roboters installieren lässt, ist

unsere Lösung sehr kompakt. Multiachsapplikationen

mit weiteren Hilfsachsen sind

ebenfalls möglich”, sagt Thomas Hettich.

Ein einziges Kabel zwischen Ansteuerungselektronik

und Lineareinheit genügt.

Praktische Anwendungen

Lineareinheiten und Positioniersysteme

kommen in den unterschiedlichsten Anwendungen

zum Einsatz. So etwa, in Verbindung

mit Mehrfachgreifsystemen, bei

3-Achs-Positioniersystemen als Entnahmehandling

mit Zykluszeiten von 260 Teilen

pro Minute oder mehreren Spindelachsen

der profiLINE-Baureihe mit einem Hub von

bis zu 2.310 Millimetern innerhalb eines Inspektionssystems.

Speziell für Kundenanforderungen entwickelte

Anlagen mit Linearmotorantrieben

erlauben anspruchsvolle Prüfprozesse mit

hoher Effizienz und Präzision. Hublängen

von über elf Metern und Geschwindigkeiten

bis zu 2,1 Metern pro Sekunde sind dabei

realisierbar.

IEF-Werner GmbH

D 78120 Furtwangen

Effiziente Systemlösung für die Entsorgung von Tischabfall im Labor

Entsorgungsbeutel

und Tischständer SEKUROKA®

Die Entsorgungsbeutel SEKUROKA® in

Kombination mit dem Tischständer SE-

KUROKA® von Carl ROTH bieten eine

praxisgerechte Lösung für die hygienische

und effiziente Entsorgung von Laborabfällen

direkt am Arbeitsplatz. Sie unterstützen

hierdurch eine funktionale Systemlösung

für strukturierte Arbeitsabläufe im Labor.

Die Entsorgungsbeutel SEKUROKA®

eignen sich zur Aufnahme typischer Laborabfälle

wie benutzter Pipettenspitzen, Reaktionsgefäße

oder Probenfläschchen. Sie

sind robust, transparent und autoklavierbar.

Das transparente Material ermöglicht

eine gute Sicht auf Inhalt und Füllstand und

unterstützt eine sichere Handhabung. Die

Beutel haben die Abmessungen B 200 × L

seine Lineartechnik kontinuierlich weiterentwickelt.

So hat der Automatisierungsspezialist

bei den Spindelantrieben profiLINE

140 und 200 Spindelabstützungen

eingeführt. Das ermöglicht beispielsweise

höhere Drehzahlen und damit Verfahrgeschwindigkeiten

von bis zu einem Meter in

der Sekunde bei einem Hub von 1.600 Millimetern.

Dies entspricht einer Verkürzung

der Taktzeit um bis zu 40 Prozent.

Metallbandabdeckungen sorgen bei

ausgewählten Lineareinheiten für reduzierten

Partikelausstoß. Sie sind bis zur Reinraumklasse

ISO 1 zertifiziert. Damit ausgestattet,

eignen sich Linearführungen für den

Einsatz etwa in der Medizintechnik und der

Pharmaindustrie. Die Achsen lassen sich

zu modular aufgebauten Positioniersystemen

kombinieren und sind unter anderem

auch im Reinraumpalettierer varioSTACK

CF (Clean Factory) verbaut. Zudem wurden

Varianten für den explosionsgefährdeten

Bereich (Zone 2) mit antistatischen Zahnriemen,

ESD-Ausführung bei Energieketten

und speziellen Elastomerkupplungen konzipiert.

Ein weiterer Innovationsschwerpunkt

liegt auf der sogenannten 7. Achse: Die lineare

Zusatzachse ermöglicht Robotern eine

erweiterte Reichweite und so eine höhere

Effizienz bei Montage- und Handhabungslicht

eine saubere, griffnahe Entsorgung,

reduziert Laufwege und unterstützt die Einhaltung

von Hygiene- und Sicherheitsanforderungen

bei der Entsorgung von Laborabfällen.

Carl Roth GmbH + Co. KG

D 76185 Karlsruhe

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Veranstaltungen im April 2026

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14.04.2026 Seminar GMP-gerechte Kalibrierung

Veranstaltungsort: Wien (AT), Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH

14.04.2026 - 17.04.2026 Messe PaintExpo 2026

Veranstaltungsort: Karlsruhe, Veranstalter: Leipziger Messe GmbH

15.04.2026 - 16.04.2026 Workshop Praxisworkshop Reinigungsvalidierung

Veranstaltungsort: Kirchzarten bei Freiburg, Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH

15.04.2026 - 16.04.2026 Training & Schulung GMP-Reinraumschulung für aseptische Bereiche

Veranstaltungsort: Osnabrück, Veranstalter: Piepenbrock Dienstleistungen GmbH + Co. KG

20.04.2026 - 24.04.2026 Messe Hannover Messe 2026

Veranstaltungsort: Hannover, Veranstalter: Deutsche Messe AG

21.04.2026 - 22.04.2026 Webinar Clean Rooms and HVAC Systems - Live Online Training

Veranstaltungsort: online, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

21.04.2026 - 22.04.2026 Webinar Validierung von sterilen und aseptischen Prozessen (QV 3) - Live Online Seminar

Veranstaltungsort: online, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

21.04.2026 - 22.04.2026 Webinar Aseptic Process Simulation – APS (Media Fill

– Validierung aseptischer Prozesse) (S 7) - Live Online Seminar

Veranstaltungsort: online, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

21.04.2026 Seminar Schleusenkonzepte im Reinraum: GMP-Praxis erleben mit 3D-Simulation

Veranstaltungsort: Online, Veranstalter: PTS Training Service

21.04.2026 Workshop Performance Workshop Reinraum-Reinigung

Veranstaltungsort: Basel (CH), Veranstalter: Cleanroom Future AG

21.04.2026 - 22.04.2026 Seminar Fachgerechte Verlegung von nora Kautschukböden:

Wie Sie mit Jumpax kritische Untergründe in verlegefähige Flächen verwandeln

Veranstaltungsort: Weinheim, Veranstalter: nora systems GmbH

24.04.2026 - 25.04.2026 Seminar Sicherheitstraining Zytostatika

Veranstaltungsort: Elmshorn, Veranstalter: Berner International GmbH

27.04.2026 - 29.04.2026 Training & Schulung Lehrgang für Reinraum-Verantwortliche mit Zertifikat

Veranstaltungsort: ReinraumTrainingCenter Frankfurt, Veranstalter: Cleanroom Future GmbH

27.04.2026 Kongress 30. Swiss Cleanroom Community Event

Veranstaltungsort: Pratteln (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH

28.04.2026 - 30.04.2026 Seminar Dichtigkeitsprüfung & Visuelle Kontrolle von Parenteralia

Veranstaltungsort: Mannheim, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

28.04.2026 Seminar Grundlagen der Computersystemvalidierung (CSV)

Veranstaltungsort: Kirchzarten bei Freiburg, Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH

29.04.2026 Seminar Reinraum Qualifizierung und Monitoring

Veranstaltungsort: Wattwil (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH

30.04.2026 Seminar GMP-Grundlagen für Neueinsteiger für Pharma, Medtech und Spitalpharmazie

Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH

30.04.2026 Seminar Hygiene

Veranstaltungsort: Affoltern am Albis, Veranstalter: PTS Training Service

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Veranstaltungen im Mai 2026

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04.05.2026 - 05.05.2026 Seminar Validierung von Prozessen bei der Herstellung von Medizinprodukten

Veranstaltungsort: Ostfildern oder Online, Veranstalter: Technische Akademie Esslingen e.V.

05.05.2026 - 06.05.2026 Seminar Reinraumqualifizierung mit Praxisworkshop

Veranstaltungsort: Kirchzarten bei Freiburg, Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH

05.05.2026 - 06.05.2026 Seminar Sterilfiltration - praktisch erklärt (S 12)

- Praxis und Theorie vereint mit einem Workshop-Tag bei Merck in Molsheim

Veranstaltungsort: Offenburg, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

05.05.2026 Seminar Reinraumanforderungen in der Medizintechnik inkl. Workshop

Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH

06.05.2026 - 07.05.2026 Seminar Aseptisches Arbeiten und Hygiene im Zellkulturlabor

Veranstaltungsort: Elmshorn, Veranstalter: Berner International GmbH

06.05.2026 Seminar Datenintegrität in der GMP-Praxis – Revisionen EU-GMP Chapter 4, Annex 11 und 22

Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH

07.05.2026 Seminar GMP in der Kosmetik-Industrie

Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH

07.05.2026 - 13.05.2026 Messe interpack 2026

Veranstaltungsort: Düsseldorf, Veranstalter: Messe Düsseldorf GmbH

12.05.2026 Seminar Oberflächen in der Medizintechnik

Veranstaltungsort: Ostfildern, Veranstalter: Technische Akademie Esslingen e.V.

19.05.2026 - 21.05.2026 Seminar Pharma-Ingenieur/in (PT 25) - Block I

Veranstaltungsort: Mannheim, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

20.05.2026 - 21.05.2026 Tagung 16. Fachtagung: Technische Sauberkeit in Montage- und Produktionsprozessen

Veranstaltungsort: Heidenheim, Veranstalter: Ultima Media Germany GmbH

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