Newsletter_04-2026_DE
Ein Reinraum ist ein Raum, in dem die Konzentration luftgetragener Teilchen sehr gering gehalten wird. Je geringer der Anteil luftgetragener Teilchen in einem Raum sein soll, desto bedeutender wird Technik, die die Reinheit der Luft garantiert. Reinraumtechnik ist international jedoch keine Branche sondern ein Wirtschaftszweig, der essenziell ist in vielen Branchen, in denen Partikel und Keime kontraproduktiv sind bei der Herstellung, Bearbeitung und Abwicklung: Pharmazeutische Industrie und Biotechnologie, Chemische Industrie, Healthcare, Lebensmittelindustrie und Kosmetik, Oberflächen- und Kunststofftechnik, Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, Optik und Lasertechnologie, Luft- und Raumfahrttechnik, Automobilindustrie und Elektromobilität sowie grundsätzlich Forschung und Entwicklung. Reinraumtechnik ist in allen zukunftsrelevanten Branchen ein bedeutender regulatorischer und wirtschaftlicher Faktor. Alle diese aufgelisteten Branchen, und vermutlich noch ein paar weitere, haben im internationalen Wettbewerb ohne Reinraum keine Zukunfts-Perspektiven, denn regulatorische Anforderungen definieren Einsatzgebiete und Anwendungen: ISO-14611-Normenreihe und die VDI-2083-Richtlinienreihe, der EU-GMP-Leitfaden, die ISPE-Baseline-Guides und die WHO-Technical-Report-Serie-No-957, sowie einige mehr. Entscheidend beim Bau und beim späteren Betrieb einer Biotechnologieanlage, eines Halbleiterwerks, eines Labors oder eines Krankenhauses sind also nicht nur die Bau- und Brandschutzbestimmungen, sondern auch die Vorschriften für den Bau und Betriebs eines Reinraumes.
Ein Reinraum ist ein Raum, in dem die Konzentration luftgetragener Teilchen sehr gering gehalten wird.
Je geringer der Anteil luftgetragener Teilchen in einem Raum sein soll, desto bedeutender wird Technik, die die Reinheit der Luft garantiert. Reinraumtechnik ist international jedoch keine Branche sondern ein Wirtschaftszweig, der essenziell ist in vielen Branchen, in denen Partikel und Keime kontraproduktiv sind bei der Herstellung, Bearbeitung und Abwicklung:
Pharmazeutische Industrie und Biotechnologie, Chemische Industrie, Healthcare, Lebensmittelindustrie und Kosmetik, Oberflächen- und Kunststofftechnik, Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, Optik und Lasertechnologie, Luft- und Raumfahrttechnik, Automobilindustrie und Elektromobilität sowie grundsätzlich Forschung und Entwicklung.
Reinraumtechnik ist in allen zukunftsrelevanten Branchen ein bedeutender regulatorischer und wirtschaftlicher Faktor.
Alle diese aufgelisteten Branchen, und vermutlich noch ein paar weitere, haben im internationalen Wettbewerb ohne Reinraum keine Zukunfts-Perspektiven, denn regulatorische Anforderungen definieren Einsatzgebiete und Anwendungen:
ISO-14611-Normenreihe und die VDI-2083-Richtlinienreihe, der EU-GMP-Leitfaden, die ISPE-Baseline-Guides und die WHO-Technical-Report-Serie-No-957, sowie einige mehr.
Entscheidend beim Bau und beim späteren Betrieb einer Biotechnologieanlage, eines Halbleiterwerks, eines Labors oder eines Krankenhauses sind also nicht nur die Bau- und Brandschutzbestimmungen, sondern auch die Vorschriften für den Bau und Betriebs eines Reinraumes.
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DE 04/26
Reinraumtechnik
zum Anfassen
TITEL
Die Laminar Flow Box mit höhenverstellbarem Arbeitstisch ist
ein Beispiel für ergonomisches Arbeiten unter kontrollierten
Bedingungen. Darüber hinaus zeigt item einen begehbaren
Reinraum mit integrierter Personenschleuse, eine Maschinenkabine
mit Lineareinheit sowie ein mobiles Reinraumzelt.
Neuer Showroom für Reinraumlösungen
Reinraumtechnik
zum Anfassen
im item cleanroom
center
In ihrem neuen icc in Solingen präsentiert die item Industrietechnik
GmbH funktionale Gesamtlösungen für den Reinraum.
Modular, individuell, flexibel: mit dem item Systembaukasten
lassen sich Reinräume für unterschiedliche Anforderungen
realisieren. Wie vielfältig diese Lösungen in der
Praxis aussehen können, zeigt das Unternehmen im neuen
item cleanroom center (icc) in Solingen – vom begehbaren
Reinraum über die Maschinenkabine mit Live-Strömungsvisualisierung
bis hin zur Laminar Flow Box mit höhenverstellbarem
Arbeitstisch.
demonstriert, wie sich temporäre oder skalierbare Reinraumlösungen
schnell realisieren lassen. Basis sämtlicher Konstruktionen sind
die Aluminiumprofile der Baureihen X und XMS, die geschlossene
Außenflächen, einen minimalen Kantenradius und eine hohe Chemikalienbeständigkeit
bieten. In Verbindung mit dem Einfasssystem
und passenden Flächenelementen entstehen so Reinraumwände
und -decken mit flächenbündigen Übergängen
Showroom steht Besuchern offen
Mit ihrem neuen Showroom verdeutlicht die item Industrietechnik
GmbH, wie durchdachte Komponenten für den Reinraum zu funktionalen
Gesamtlösungen werden. Auf einer Fläche von rund 56 m²
sind mehrere Szenarien aus der reinen Produktion vereint. So ist
zum Beispiel ein 6 m langer, begehbarer Reinraum mit integrierter
Personenschleuse und optischer Zugangsregelung integriert. Zusätzlich
zeigt item eine Maschinenkabine mit Lineareinheit und
veranschaulicht damit, wie eine effiziente und ISO-konforme Reinraum-Automatisierung
gelingen kann. Das Strömungsverhalten der
Luftströme innerhalb dieser Maschinenkabine wird durch einen
eingebauten Nebelgenerator visualisiert. Darüber hinaus enthält der
Reinraum eine Laminar Flow Box mit höhenverstellbarem Arbeitstisch,
die exemplarisch für ergonomisches Arbeiten unter kontrollierten
Bedingungen steht. Mit einem mobilen Reinraumzelt wird
Besucher und Besucherinnen erleben nicht nur verschiedene Reinraumlösungen
live, sondern können sich vor Ort ein Bild von der
Qualität, Modularität und Anpassungsfähigkeit des item Systembaukastens
machen. Besichtigungen des icc sind nach vorheriger
Terminvereinbarung möglich. Bei der Führung erläutert ein Reinraumexperte
technische Hintergründe und Anwendungsmöglichkeiten.
Darüber hinaus dient das icc als Raum für Schulungen, interne
Tests und die Weiterentwicklung neuer Reinraumlösungen.
Mit dem neuen Showroom demonstriert item, wie sich Anwendungen
an individuelle Anforderungen anpassen lassen – ideal für
Unternehmen, die Reinräume flexibel erweitern, umbauen oder neu
gestalten möchten.
item Industrietechnik GmbH
D 42699 Solingen
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe DE 04-2026
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Innovation trifft
Zukunft: Ein Rückblick
auf die
LOUNGES 2026
Drei Tage lang war die Messe Karlsruhe das pulsierende Epizentrum
der Reinraum- und Prozesstechnologie. Heute blicken wir auf
eine Veranstaltung zurück, die alle Erwartungen übertroffen hat.
Die LOUNGES 2026 sind zu Ende gegangen und hinterlassen eine
Branche, die inspirierter und vernetzter ist als je zuvor.
Ein Rekord der Superlative
Was als Vorfreude begann, endete in einem echten Branchenfeuerwerk:
Mit über 270 Ausstellern und einer beeindruckenden Resonanz
von mehr als 10.000 Teilnehmern haben die LOUNGES 2026 eindrucksvoll
unterstrichen, dass sie die unverzichtbare Plattform für
den Dialog zwischen Planung, Bau und Betrieb sind. Von der Pharmaindustrie
bis zur hochspezialisierten Halbleiterfertigung – die gesamte
Bandbreite der High-Tech-Produktion war in Karlsruhe vertreten.
Wissen, das man anfassen konnte
Das Konzept, Wissen nicht nur zu vermitteln, sondern erlebbar zu
machen, ging voll auf. In den zahlreichen interaktiven Formaten und
praxisnahen Live-Vorführungen wurde deutlich: Hier werden die
Trends von morgen nicht nur besprochen, sondern gestaltet.
Networking in einzigartiger Atmosphäre
Was die LOUNGES seit jeher auszeichnet, erreichte 2026 ein neues
Level: Diese ganz besondere Mischung aus entspannter, fast familiärer
Atmosphäre und höchster Professionalität. In den Lounges
wurden nicht nur Visitenkarten getauscht, sondern echte Partnerschaften
geschmiedet. Es war der Ort, an dem Visionäre auf Entscheidungsträger
trafen und gemeinsam an den Lösungen für die
Reinraum-Herausforderungen der nächsten Jahre arbeiteten.
Der Blick nach vorn: 2027 bereits im Visier
Während die Hallen in Karlsruhe nun wieder leer sind, glühen die
Köpfe der Teilnehmer vor neuen Impulsen und Projektideen weiter.
Der Erfolg der diesjährigen Messe wirkt nach – und die Vorfreude
auf das nächste Jahr ist bereits jetzt greifbar.
Die Veranstaltere danken allen Speakern, Ausstellern und Besuchern,
die diese drei Tage zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht
haben. Karlsruhe hat gezeigt: Die Zukunft der Reinraumtechnologie
ist hell, innovativ und gemeinschaftlich.
APRIL 2026
Liebe Reinraum-Tätige und -Interessierte,
nach den LOUNGES ist vor dem Tagesgeschäft.
Viele Visitenkarten wurden getauscht, viele Notizen
gemacht und nun gilt es die neuen Kontakte
nachzuarbeiten und zu pflegen. Wir wünschen
Ihnen viel Erfolg.
Ein wichtiger Faktor bei Veranstaltungen ist auch
der allgemeine Informationsaustausch. Während
dieser bei Messen und anderen Events in der Regel
nur an ein oder zwei Tagen stattfindet, liefert Reinraum
Online das ganze Jahr über Wissenswertes
rund um den Reinraum.
In diesem Monat haben wir u.a. folgende Artikel für
Sie zusammengestellt:
> Reinraumtechnik zum Anfassen im item cleanroom
Center
> Marktstudie: Wird die Luft im Reinraum
dünner?
> Lichtlösungen für die Hightech-Fertigung
> URS im GMP-Monitoring: Basis für Sicherheit,
Effizienz und Compliance
> Hygienereinigung vs. Unterhaltsreinigung
> Ecophon Akustik Lösungen für Räume mit
höchsten Hygieneanforderungen
> Neue Technikumsanlage zur Beschichtung
flexibler Materialien im Reinraum
> . . .
Mit freundlichem Gruß
Reinhold Schuster
LOUNGES
Inspire GmbH
Am Falltor 35
D 64625 Bensheim
Telefon: +49 625 1706068 support@cleanroom-processes.de
https://cleanroom-processes.de/
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Wird die Luft im
Reinraum dünner?
Noch in der ersten Marktstudie aus dem
Jahr 2024 mit Bezugsjahr 2023 präsentierte
sich der deutsche Reinraummarkt in beeindruckender
Form. Über Jahre hinweg legte er
mit Wachstumsraten von nahezu zehn Prozent
jährlich zu und gehörte damit zu den
dynamischsten Industriesektoren der deutschen
Wirtschaft. Im Laufe des Jahres 2024
kühlte sich diese Dynamik zwar spürbar ab,
doch bereits 2025 zieht der Markt wieder
an. Mit einem Wachstum der Reinraumbestandsflächen
von über sechs Prozent entwickelt
sich der Sektor weiterhin deutlich
stärker als das gesamtwirtschaftliche Umfeld
in Deutschland. Für viele Produktionsund
Planungsunternehmen bedeutet das
vor allem eines: volle Auftragsbücher und
eine weiterhin stabile Nachfrage in einem
Markt, der sich erstaunlich robust gegenüber
konjunkturellen Schwankungen zeigt.
Auch im gesamten D-A-CH-Raum
wächst der Reinraumbestand weiter. Zwar
etwas verhaltener als im deutschen Lead-
Market, aber dennoch klar aufwärtsgerichtet.
Insgesamt erreicht die Reinraumbestandsfläche
inzwischen rund 3,6 Millionen
Quadratmeter. Zu diesem Ergebnis kommt
die gerade fertiggestellte Update-Studie
„Der deutsche Reinraummarkt 2026 (mit
Exkurs D-A-CH)“. Doch die Untersuchung
zeigt mehr als nur steigende Zahlen – sie
offenbart auch, dass sich der Markt gerade
neu sortiert, uzw. auf unterschiedlichen
Ebenen.
Denn hinter dem Wachstum verbirgt
sich ein spürbarer Strukturwandel. Einige
der großen Prestigeprojekte, die noch vor
wenigen Jahren das erwartete Auftragsvolumen
bestimmten, wurden verschoben oder
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Seite 4/64
teilweise gestrichen. Gleichzeitig entsteht
ein wachsender Teil der neuen Reinraumkapazitäten
in kleineren und mittleren Anlagen.
Parallel dazu nimmt die Zahl der Einzelbetreiber
zu, während Mehrfachstandorte
weniger stark wachsen als früher. Der
Grund liegt vor allem in den Veränderungen
entlang industrieller Lieferketten. Immer
mehr Unternehmen sehen sich gezwungen,
Reinraumtechnologie einzusetzen, um Anforderungen
an technische Sauberkeit oder
präzise Produktionsbedingungen zu erfüllen.
Für viele dieser neuen Betreiber steht
mit niedrigeren Reinraumklassen jedoch
nicht High-End-Spezialisierung im Vordergrund,
sondern eine möglichst wirtschaftliche
Umsetzung.
Genau hier beginnt eine Entwicklung,
die den Markt nachhaltig verändern könnte.
Während der Reinraummarkt lange Zeit
von hochspezialisierten Lösungen geprägt
war, ist nun teilweise eine Art „Tradingdown“
zu beobachten. Besonders in den
stark wachsenden ISO-Klassen entstehen
neue Kapazitäten zunehmend mit stärker
standardisierten Lösungen. Neue Betreiber
greifen aus Kostengründen häufiger
nicht auf spezialisierte Reinraumbauer,
Textilanbieter oder Dienstleister zurück.
Ein Teil des Marktwachstums verlagert
sich damit zunehmend außerhalb der etablierten
Anbieterstrukturen wie beispielsweise
in die Eigenreinigung, allgemeine
Wand- und Deckenpaneele oder Standard-Workwear.
Parallel dazu gewinnen ISO-klassifizierte
Reinraumflächen immer stärker an
Gewicht. Der Markt wird breiter und vielfältiger,
weil immer mehr Branchen Reinraumtechnologie
einsetzen – von der Halbleiterindustrie
über die Medizintechnik bis hin zu
neuen Anwendungen in der industriellen
Fertigung. Auffällig ist dabei ein weiterer
Trend: Die Reinraumflächen wachsen deutlich
schneller als die Zahl der Beschäftigten.
Der Grund liegt, auch wegen des Fachkräftemangels,
in der zunehmenden Automatisierung.
Robotik oder automatisierte Produktionslinien
übernehmen immer mehr
Aufgaben, während Unternehmen gleichzeitig
versuchen, den Menschen als potenziellen
Kontaminationsfaktor im Reinraum
zu reduzieren.
Auch auf der Marktseite der Anbieter
verändert sich das Spielfeld. Lange Zeit galt
der deutsche Reinraummarkt als dynamisch,
aber stabil – mit festen Kundenbeziehungen
und etablierten Lieferantenstrukturen. Diese
Phase scheint nun zu enden. Steigende
Produktionskosten in Deutschland, eine
schwächere Entwicklung wichtiger Industriezweige
sowie schwierigere Exportbedingungen
erhöhen den wirtschaftlichen
Druck auf viele Betreiber. Einkaufsabteilungen
reagieren darauf mit mehr Wettbewerb,
mehr Ausschreibungen und einer deutlich
stärkeren Kostenorientierung. Der Reinraummarkt
entwickelt sich damit Schritt für
Schritt zu einem stärker kompetitiven Sektor,
in dem sich Anbieter neu positionieren
müssen und neue Player zunehmend versuchen,
Marktanteile zu gewinnen.
Wie stark diese Entwicklung bereits
wirkt, zeigt ein Blick auf die einzelnen Teilmärkte
des Reinraummarktes, die in der
aktuellen Studie nun detailliert analysiert
wurden. Im Bereich der Reinraumreinigung
sind regelmäßige Neuausschreibungen von
Flächen längst Alltag. Doch inzwischen geraten
auch andere Lieferanten stärker in den
Fokus der Einkaufsabteilungen. Besonders
sichtbar wird dies bei Reinraumtextilien
und im Textil-Leasing. Während früher der
Erstausrüster eines Reinraums häufig über
viele Jahre gesetzt war, lassen heute immer
mehr Betreiber ihre Lieferverträge regelmäßig
neu überprüfen und ausschreiben. Der
Markt entwickelt sich damit zunehmend
ähnlich wie bei persönlicher Schutzausrüstung
oder klassischer Berufsbekleidung.
Auch im Bereich der Wand- und Deckenpaneele
verändert sich das Marktgefüge.
Gerade bei großen Projekten und öffentlichen
Ausschreibungen greifen immer
häufiger Mechanismen des allgemeinen
Bausektors. Generalunternehmer und nicht
spezialisierte Reinraumplaner gewinnen an
Bedeutung und stützen sich im Rahmen
funktionaler Planung stärker auf Zulieferer
und Montageunternehmen der Reinraumhülle.
Gleichzeitig differenziert sich das Anbieterfeld
stärker aus – zwischen Herstellern
hochspezialisierter Reinraumpaneele und
Anbietern von Lösungen, die ursprünglich
aus anderen Bereichen stammen, etwa aus
dem Kühlzellenbau, und jedoch zu einem
steigenden Anteil ebenfalls im Reinraumbau
eingesetzt werden.
Im Markt für Reinraumbekleidung wiederum
teilt sich das Angebot weiterhin in
Einweg- und Mehrwegprodukte. In beiden
Segmenten ist eine zunehmende Konzentration
auf der Anbieterseite zu beobachten,
wobei diese bei Mehrwegprodukten besonders
ausgeprägt ist. Gleichzeitig wird der
Markt internationaler. Internationale Anbieter
bauen ihre Präsenz in Deutschland
aus, während deutsche Unternehmen verstärkt
versuchen, in ausländischen Märkten
Fuß zu fassen.
Auch im Bereich der Luftfiltertechnik
verschieben sich die Kräfteverhältnisse.
Neben klassischen Anbietern aus der Raumlufttechnik
treten verstärkt Hersteller auf,
die ihre Lösungen speziell für Reinraumumgebungen
entwickelt haben. Gleichzeitig
versuchen Anbieter von Reinraumhüllen zunehmend,
ihre Wertschöpfung zu erweitern,
indem sie eigene FFU-Systeme anbieten
und damit sowohl die Projektphase als auch
das After-Sales-Geschäft stärker an sich
binden.
Die neue Studie liefert damit nicht nur
ein Update der Ausgabe von 2024, sondern
eine deutlich erweiterte Analyse des Reinraummarktes.
Neben Reinraumreinigung
und Reinraumwäsche wurden erstmals
auch zentrale Teilmärkte wie Wand- und
Deckenpaneele, Luftfiltertechnik und textile
Reinraumbekleidung detailliert hinsichtlich
Marktvolumen, Produktstrukturen
und Anbieteranteilen untersucht. Besonders
aufschlussreich ist dabei ein Ergebnis:
Segmente, in denen Produkte regelmäßig
ausgetauscht werden müssen, generieren
langfristig deutlich größere Marktvolumina
als jene Bereiche, die vor allem die Erstausstattung
von Reinräumen betreffen.
Deutlich wird dies etwa beim Vergleich von
Filtereinheiten und FFU-Systemen oder
bei Einweg- und Mehrweg-Reinraumbekleidung
mit ihren unterschiedlichen Austauschzyklen.
Mit dieser erweiterten Perspektive liefert
die Studie erstmals ein besonders klares
Bild vom größten Reinraummarkt Europas.
Sie zeigt, wo der Markt tatsächlich wächst,
wo sich Strukturen verändern – und wo
neue Chancen entstehen. Gleichzeitig bildet
sie die Grundlage für den nächsten Schritt:
Die Marktforschung wird derzeit auf europäischer
Ebene ausgeweitet, um auch die
internationalen Dynamiken dieses hochspezialisierten
Zukunftsmarktes noch genauer
sichtbar zu machen.
Studie ist ab sofort erhältlich!
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macrom Marketingresearch & Consult
Kölner Str. 6
D 51429 Bergisch Gladbach
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Regiolux stattet neuen
SpaceTech-Firmensitz aus
Lichtlösungen
für die
Hightech-
Fertigung
Bei SpaceTech in Immenstaad entstehen Solarmodule für Satelliten
und laseroptische Instrumente für Erdbeobachtungen – Komponenten,
die im All über die Energieversorgung oder den Erfolg
ganzer Missionen entscheiden. Entsprechend hoch waren die Anforderungen
an die beiden Firmengebäude, die das Unternehmen
aufgrund des starken Wachstums errichten ließ. Architekt, Planer
und Bauherr suchten von Beginn an einen Beleuchtungspartner, der
objektspezifische Lösungen in höchster Qualität liefert und flexibel
auf Planungsänderungen während der Bauphase reagieren kann.
Die Wahl fiel bewusst auf Regiolux, wie SpaceTech-Geschäftsführer
Frank Gilles betont: „Wir haben uns gezielt für Regiolux als deutschen
Hersteller entschieden, um stets eine hochqualifizierte LED-
Beleuchtung sicherzustellen. Im Büro ebenso wie im Reinraum, in
dem wir unsere Raumfahrkomponenten fertigen.“
Durchgängiges Konzept für unterschiedliche Einsatzbereiche
Manfred Schwägler Elektrosysteme aus Owingen plante und realisierte
die Beleuchtung beider Neubauten und arbeitete dabei eng
mit Regiolux zusammen. Gemeinsam entwickelten sie ein Konzept,
das Reinraumzonen, Fertigung, Verwaltung und Nebenbereiche
gleichermaßen abdeckt. Besonders vorteilhaft für die Installation
vor Ort erwiesen sich die steckbaren Gerätemodule, das durchgangsverdrahtete
SRT-Lichtbandsystem, die montagefreundlichen
Details bei allen Leuchten und die DALI-kompatiblen Komponenten.
Sie ermöglichten den zügigen Einbau und einen reibungslosen
Ablauf.
Bereits in der ersten Bauphase 2021 zeigte sich, wie flexibel der
Leuchtenhersteller aus Königsberg auf objektspezifische Anforderungen
reagiert: Gefordert waren eine breitstrahlende, effiziente
Hallenbeleuchtung, reinraumtaugliche Leuchten für sensible Produktionszonen
sowie eine verlässliche DALI-Integration. In den darüber
liegenden Büros sollte eine harmonisch abgestimmte Deckenbeleuchtung
zum Einsatz kommen, die sich auch für Bildschirmarbeitsplätze
optimal eignet. Der Projektleiter des Elektrofachbetriebs
griff auf seine guten Erfahrungen mit Regiolux zurück und setzte
bei diesem anspruchsvollen Projekt ganzheitlich auf die Expertise
von Regiolux. Rund 90 % der Regiolux-Leuchten waren bereits in
der ersten Halle montiert und überzeugten hinsichtlich Qualität und
Die lowea-Leuchte – erhältlich in quadratischen und länglichen
Ausführungen – unterstützt konzentriertes Arbeiten und punktet
mit klarem, zeitlosen Design. Ein leistungsfähiger Diffussor aus
vergilbungsfreiem PMMA sichert eine lange Lebensdauer und
hochwertiges Licht. (Foto: hansedknoedler.de für Regiolux)
Handling – ein Ergebnis, das unmittelbar zum Folgeauftrag für die
zweite Halle führte. Bis zur Gesamtfertigstellung des Projekts 2025
entstand so ein durchgängig schlüssiges, praxisgerechtes und wirtschaftliches
Beleuchtungskonzept.
Reinraumqualität und homogene Fertigungsbeleuchtung
In den Reinräumen kommt die Leuchte aduna mit Schutzart IP65 für
hohen Staub- und Strahlwasserschutz sowie mit Multilayer-Lichttechnik
zum Einsatz. Diese Optik sorgt für eine besonders gleichmäßige,
blendarme Ausleuchtung, wie sie für visuell anspruchsvolle
Arbeiten an hochsensiblen Bauteilen erforderlich ist. Die geschlossene,
reinraumtaugliche Konstruktion gewährleistet dauerhafte
Dichtigkeit, Partikelschutz und eine einfache Reinigung – wichtige
Voraussetzungen für kontrollierte Produktionsprozesse.
In den übrigen Fertigungsbereichen ist das Schnellmontage-
Lichtbandsystem SRT von Regiolux installiert. Die steckbaren Geräteträger
mit werkseitig integrierter Durchgangsverdrahtung ermöglichten
eine zügige und sichere Installation. Besonders vorteilhaft
zeigt sich die flexible Segmentierung der Lichtbänder: Unterschiedliche
Arbeitsbereiche lassen sich individuell ausleuchten, ohne das
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In der weniger sensiblen Fertigung ist das flexible Lichtbandsystem
SRT installiert, es lässt sich dank steckbarer Geräteträger schnell
einbauen und individuell am Schienensystem anpassen.
(Foto: hansedknoedler.de für Regiolux)
In einigen Fertigungsbereichen kommt die Regiolux Leuchte lowea
mit quadratischen Modulmaßen zur Anwendung, als Anbauleuchte
sowie mit Design-Einlegerahmen für Systemdecken.
(Foto: hansedknoedler.de für Regiolux)
Mit ihrer optimalen Lichttechnik erreicht die Leuchtenfamilie aduna – hier als Anbauleuchte realisiert – eine hohe Entblendungsqualität
im Reinraumumfeld, sie gewährleistet zudem einen flickerfreien Betrieb ohne elektromagnetische Beeinflussungen.
(Foto: hansedknoedler.de für Regiolux)
einheitliche Beleuchtungskonzept zu unterbrechen. 10.000 Lumen-
Geräteträger sorgen für eine energiearme Grundbeleuchtung, die
sich via DALI bedarfsgerecht steuern lässt.
Optimiertes Lichtkonzept für Verwaltung und Technikbereiche
Als die Architekten kurzfristig sichtbare Akustikdecken für einige
Bereiche wählten, reagierte Regiolux schnell mit passenden Leuchten
aus der Produktfamilie lowea. Wo keine lowea-Anbauleuchten
Anwendung finden konnten, integrieren sich lowea-Einlegeleuchten
flächenbündig in die Akustikdecken und sorgen für blendfreies,
gleichmäßiges Licht an technischen Arbeitsplätzen und in den
Büros. Montageoptimierte Details wie eine integrierte Abhängesicherung
bei den Anbauleuchten sowie die zusätzliche Push-Federarretierung
bei allen Ausführungen erleichtern die Installation
erheblich.
Downlights aus der Serie relo mit Durchmessern von 140 mm
und 190 mm beleuchten Flure, Treppenhäuser und Nebenräume
homogen, während ihre kompakte Bauform und flexible Einbaumöglichkeiten
unterschiedliche Deckenhöhen berücksichtigen. Die
Variantenvielfalt bei allen Leuchtentypen von Regiolux ermöglichte
trotz geänderter Deckengeometrie ein konsistentes und ästhetisches
Beleuchtungskonzept in beiden Gebäuden.
Nachhaltigkeit und Effizienz im Fokus
SpaceTech legt großen Wert auf Qualität sowie nachhaltige und
wirtschaftliche Technologien. Die hohe Lichtausbeute und Langlebigkeit
der eingesetzten Leuchten von Regiolux reduzieren die
Energie- und Wartungskosten deutlich. In Kombination mit der
DALI-basierten Steuerung sorgt dies für einen effizienten und ökologischen
Betrieb, ganz im Sinne der Unternehmensphilosophie.
Regiolux GmbH
Hellinger Straße 3
D 97486 Königsberg
Telefon: +49 9525 89596
eMail: info@regiolux.de
Internet: http://www.regiolux.de
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Syntegon
und Lyocontract:
Gemeinsames Wachstum
Syntegon wird das neue
Werk von LYOCONTRACT mit
einer Komplettlinie für die Abfüllung
und Gefriertrocknung von Vials ausstatten.
– Spatenstich für 50 Millionen Euro Investition
bei LYOCONTRACT in Ilsenburg
– Komplette Vial-Linie für gefriergetrocknete
Pharmazeutika von Syntegon
– Enge Partnerschaft und nahtlose Prozesse
als Schlüssel für den gemeinsamen Erfolg
Die Nachfrage nach gefriergetrockneten Parenteralia in Vials steigt
kontinuierlich. Das gilt auch für den Auftragsfertiger LYOCON-
TRACT, der bereits seit 2012 in Ilsenburg im Harz produziert. Am
11. März 2026 legte das Unternehmen mit einem feierlichen Spatenstich
den Grundstein für eine der größten Investitionen in der
Unternehmensgeschichte: Rund 50 Millionen Euro sind für den
Ausbau der Produktion vorgesehen. Mit dabei war der Partner Syntegon,
der das neue Werk mit einer Komplettlinie für die Abfüllung
und Gefriertrocknung ausstatten wird.
Strategische Partnerschaft für weiteres Wachstum
„Mit dem Spatenstich bereiten wir den Weg für weiteres Wachstum“,
so Dr. Tino Galgon, Geschäftsführer von LYOCONTRACT. „Unser
Ziel ist es, LYOCONTRACT als führenden Auftragsfertiger für sterile
gefriergetrocknete Produkte auf höchstem Qualitätsniveau zu
etablieren.“ Dafür soll das Werk Schritt für Schritt mit neuem Equipment
ausgestattet werden. Die erste Linie ist bereits geplant und die
Auslieferung für Sommer 2027 vorgesehen. „Bei einem so ambitionierten
Projekt ist es unerlässlich, die richtigen Partner an unserer
Seite zu haben. Bei Syntegon erhalten wir die komplette Linie und
die gesamte Projektabwicklung aus einer Hand“, so Galgon.
Reibungslose Lösungen aus einer Hand
„Seit der Portfolio-Zusammenführung von Syntegon und Telstar im
Oktober 2024 haben wir unser Angebot signifikant erweitert und
können unseren Kunden vollumfängliche Linien mit reduzierten
Schnittstellen und einem zentralen Ansprechpartner entlang des
gesamten Lebenszyklus der Linie bieten“, sagte Dr. Matthias Wagner,
Geschäftsführer von Syntegon Telstar anlässlich des Spatenstichs.
„Wir sind sehr stolz darauf, dass LYOCONTRACT uns das
Vertrauen entgegenbringt, und freuen uns auf diese Partnerschaft.“
Fokus auf Annex 1 Compliance und Flexibilität
Die neue Linie wird den kompletten Prozess abdecken: Neben der
Füll- und Verschließanlage mit integriertem Isolator umfasst sie ein
Be- und Entladesystem sowie einen Gefriertrockner. Dabei gaben
mehrere Anforderungen den Ausschlag. „Wir brauchen eine Linie,
die von Beginn an die regulatorischen Anforderungen von EU GMP
Annex 1 erfüllt, die nötige Flexibilität hinsichtlich Produkten und
Behältnisgrößen bietet und hohe Leistung bei minimalen Stillstandzeiten
gewährleistet“, erläuterte Galgon.
Für Syntegon ist es das erste Vial-Projekt mit integrierten Gefriertrockner
in Deutschland und somit ebenfalls ein wichtiger Meilenstein
für das weitere Wachstum. „Das Feedback zur Integration
von Telstar ist sehr positiv. Weltweit haben bereits mehrere neue
Kundenprojekte gezeigt, warum ein einziger Partner einen entscheidenden
Unterschied macht, sowohl in Bezug auf die Zusammenarbeit
als auch auf die technologische Umsetzung“, so Wagner.
„Umso erfreulicher ist es, diese Kompetenzen jetzt auch gemeinsam
mit LYOCONTRACT unter Beweis stellen zu können.“
Dr. Matthias Wagner (3.v.l.), Geschäftsführer von Syntegon Telstar,
und Dr. Tino Galgon (4.v.l.), Geschäftsführer von LYOCONTRACT,
beim Spatenstich zusammen mit Vertreter:innen der
GESA Ingenieurgesellschaft für Technische Gesamtplanung.
Syntegon Technology GmbH
Blaufelder Straße 45
D 74654 Crailsheim
Telefon: +49 7951 4020
eMail: packaging-ph@syntegon.com
Internet: http://www.syntegon.com
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Seite 8/64
URS im GMP-Monitoring:
Basis für Sicherheit, Effizienz und Compliance
Ein Monitoring-System ohne klare Anforderungen? In GMP-regulierten Bereichen kann das teuer und riskant werden.
Erfahren Sie, warum eine durchdachte URS der Schlüssel für erfolgreiche Projekte, sichere Audits und langfristige
Compliance ist.
In regulierten Umgebungen wie der pharmazeutischen Industrie,
Biotechnologie, Kliniken und Laboren ist ein verlässliches Monitoring-System
essenziell, um Produktsicherheit, Prozessstabilität und
gesetzliche Compliance sicherzustellen. Doch bevor ein solches
System überhaupt geplant und implementiert wird, ist ein zentraler
Schritt entscheidend: die Erstellung einer User Requirement Specification
(URS) - Anwender-Anforderungsspezifikation (=Lastenheft).
Die URS definiert klar, präzise und vollständig, was der Anwender
von dem Monitoring-System erwartet. Dazu gehören funktionale
Anforderungen wie Messparameter (z. B. Partikel, Temperatur,
Feuchte, Druckdifferenz), Schnittstellen zu anderen Systemen,
Alarmkonzepte sowie Anforderungen an Redundanz, Datenintegrität
und GMP-Konformität. Aber auch nicht-funktionale Anforderungen
- etwa Wartbarkeit, Benutzerfreundlichkeit, Skalierbarkeit
oder Kalibrierstrategien - sind festzuhalten.
Warum ist das so wichtig?
1. Basis für die Systemauswahl und Lieferantenbewertung:
Nur mit einer URS kann objektiv beurteilt werden, ob ein System
oder Anbieter die spezifischen Anforderungen erfüllt. Ohne sie besteht
die Gefahr von Fehlentscheidungen, die später hohe Kosten
und Verzögerungen verursachen.
2. Vermeidung von Missverständnissen:
Die URS schafft eine gemeinsame Sprache zwischen Betreiber, Lieferant
und ggf. Validierungsdienstleistern. So wird frühzeitig sichergestellt,
dass alle Parteien die gleichen Ziele verfolgen - ein wichtiger
Baustein für eine reibungslose Projektumsetzung.
3. Grundlage für Qualifizierung und Validierung:
In einem GMP-Umfeld ist die Qualifizierung (z. B. Design-, Installations-,
Funktionsqualifizierung) Pflicht. Die URS ist dabei Referenzdokument
für alle Prüfungen und Validierungen - sie ist damit
juristisch wie technisch das Rückgrat eines jeden qualifizierten Monitoringsystems.
4. Nachweis im Auditfall:
Behörden wie die RP, EMA oder FDA erwarten nachvollziehbare,
dokumentierte Prozesse bei der Systemimplementierung. Die URS
zeigt, dass das Unternehmen seine Anforderungen kennt, Risiken
bewertet hat und strukturiert vorgeht - ein zentraler Aspekt für die
Audit-Bereitschaft.
Fazit:
Die URS ist kein bürokratischer Selbstzweck, sondern ein strategisches
Werkzeug für Sicherheit, Effizienz und Compliance. Unternehmen,
die frühzeitig in eine durchdachte Anforderungsspezifikation
investieren, sparen im Projektverlauf Zeit, Geld und Nerven
- und legen den Grundstein für ein zukunftssicheres Monitoring-
System.
BRIEM Steuerungstechnik GmbH
Lauterstraße 23
D 72622 Nürtingen
Telefon: +49 7022 60920 Telefax: +49 7022 609260
eMail: info@briem.de
Internet: http://www.briem.de
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Seite 9/64
Wo die Grenze liegt und warum sie im Gewerbebetrieb unterschätzt wird
Hygienereinigung vs.
Unterhaltsreinigung
Autor : Eric Makiesse Eduardo
Eric Makiesse
Eduardo
Optische Sauberkeit und mikrobiologische Hygiene
sind zwei verschiedene Zustände. Dieser Unterschied
ist in der Pharmaindustrie und Medizintechnik selbstverständlich
- in Gewerbebetrieben, Büros und Verwaltungsgebäuden
wird er systematisch unterschätzt.
Mit messbaren Folgen: falsch eingestufter Reinigungsbedarf,
fehlende Dokumentation und im Schadensfall
lückenhafte Nachweis-Ketten.
Eric Makiesse Eduardo, Gebäudereinigungsmeister
und staatlich geprüfter Desinfektor, begleitet seit über
20 Jahren die Implementierung von Hygieneprozessen
in hochsensiblen Umgebungen. Seine Beobachtung:
Viele Betriebe vertrauen in ihren kontrollierten Grauzonen
auf eine Standard-Unterhaltsreinigung, obwohl
die regulatorischen Anforderungen (IfSG, TRBA) und
das Risiko von Kreuzkontaminationen zwingend eine
professionelle Desinfektion erfordern.
Was Unterhaltsreinigung leistet - und was nicht
Unterhaltsreinigung hat eine klar definierte Aufgabe:
Sie beseitigt sichtbaren Schmutz, Staub und grobe Verunreinigungen.
Der Maßstab ist optische Sauberkeit.
Eingesetzte Reinigungsmittel sind handelsüblich und
nicht auf Keimreduktion ausgelegt - und müssen es
auch nicht sein, sofern die gereinigten Flächen keine
erhöhten Hygieneanforderungen stellen.
Das Problem entsteht dort, wo Unterhaltsreinigung
in Bereichen eingesetzt wird, die mikrobiologische
Hygiene erfordern. In Sanitärbereichen, Kantinen, medizinnahen
Räumen oder nach Kontamination-Ereignissen
genügt das Entfernen sichtbarer Verschmutzung
nicht. Pathogene Keime - Bakterien, Pilze, behüllte Viren
- bleiben auf Flächen aktiv, auch wenn diese optisch
einwandfrei wirken.
„Wir sehen regelmäßig Objekte, in denen seit Jahren
Unterhaltsreinigung als Hygienereinigung abgerechnet
wird. Der Auftraggeber merkt das erst, wenn ein Gesundheitsamt
kontrolliert oder ein Schadensfall eintritt.“
Eric Makiesse Eduardo, Gebäudereinigungsmeister &
staatlich geprüfter Desinfektor, EME Gebäudereinigung
Stuttgart
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Hygienereinigung: Definition, Anforderungen, Nachweispflicht
Hygienereinigung zielt auf die nachweisliche Reduktion pathogener
Keime auf Flächen und in der Raumluft. Sie ist kein optionaler Zusatz
zur Unterhaltsreinigung, sondern eine eigenständige Leistung
mit spezifischen Anforderungen an Mittel, Personal und Dokumentation.
Zentrales Kriterium ist die Wahl des Desinfektionsmittels. Nur
Präparate, die in der VAH-Desinfektionsmittelliste oder der RKI-
Liste aufgeführt sind, gelten als fachgerecht für den professionellen
Einsatz. Diese Listen prüfen Produkte auf nachgewiesene Wirksamkeit
gegen Bakterien, Hefen, Pilze und Viren - mit definierten
Einwirkzeiten und Konzentrationen, die exakt eingehalten werden
müssen.
Welche Bereiche Hygienereinigung erfordern
Die Einordnung eines Bereichs als hygienepflichtig hängt nicht
von der Betriebsgröße oder Branche ab, sondern vom tatsächlichen
Kontaminationsrisiko und den dort geltenden gesetzlichen Vorgaben.
Bereiche mit erhöhtem Hygienebedarf in Gewerbeobjekten:
– Sanitärbereiche und Umkleiden - unabhängig von Betriebsgröße
– Kantinen, Pausenräume und alle Bereiche mit
Lebensmittelkontakt
– Medizinnahe Einrichtungen: Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen,
Apotheken
– Bereiche nach Kontamination mit Körperflüssigkeiten
oder Infektion Ereignissen
– Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen
– Produktionsbereiche mit hygienischen Anforderungen
(Lebensmittel, Pharma, Medizin)
Auch Standardbüros sind nicht pauschal ausgenommen. Hochkontaktflaechen
wie Tastaturen, Türgriffe, Aufzugknöpfe und Gemeinschaftsbereiche
weisen Keimbelastungen auf, die nach Krankenstand
Ereignissen oder auf Anordnung des Betriebsarztes eine gezielte
Hygienereinigung erfordern.
Kreuzkontamination: Das unterschätzte Risiko
im Reinigungsalltag
Kreuzkontamination bezeichnet die unbeabsichtigte Übertragung
von Keimen von einer Fläche auf eine andere - durch Reinigungsutensilien,
die nicht bereichsspezifisch eingesetzt werden. In der
Praxis ist das der häufigste Fehler in gewerblichen Reinigungsprozessen.
Eine optisch saubere Fläche kann so zur Brücke für eine
Keimbelastung werden, die im nächsten Audit oder schlimmer, in
der Reinraum-Charge, zum Problem wird.
„Ein Reinigungstuch, das zuerst das WC und anschließend die
Küche reinigt, überträgt Fäkalkeime - unabhängig davon, ob beide
Flächen danach optisch sauber wirken. Ohne Farb-Codiersystem
und klare Zonenregelung ist Kreuzkontamination in fast jedem Objekt
Alltag.“
Eric Makiesse Eduardo, Gebäudereinigungsmeister & staatlich
geprüfter Desinfektor, EME Gebäudereinigung Stuttgart
Wirksame Prävention erfordert strukturelle Maßnahmen
im Reinigungsablauf:
– Farbcodierte Reinigungstücher je Zone (mindestens
drei Farben: Sanitär / Küche/ Büro)
– Einwegtücher in Risikobereichen - kein Wiedereinsatz
nach Kontakt mit Kontaminations-Flächen
– Wischmopp-Wechsel nach jedem Raum in
hygienepflichtigen Bereichen
– Handschuhwechsel zwischen Zonen mit
unterschiedlichem Kontaminationsrisiko
– Schriftlich festgelegte Zonenpläne im Reinigungsprotokoll
Dokumentation: Warum sie im Ernstfall entscheidend ist
Eine Hygienereinigung ohne prüffähige Dokumentation ist rechtlich
wertlos. Weder Gesundheitsämter noch Gerichte noch Versicherungen
akzeptieren mündliche Aussagen als Nachweis einer
fachgerechten Desinfektion.
Das ist kein theoretisches Risiko. Betriebe in Branchen mit
gesetzlicher Dokumentationspflicht - Gastronomie, Pflege, Lebensmittelverarbeitung,
Kinderbetreuung - müssen bei Kontrollen
sofort nachweisen können, dass Hygienereinigungen fachgerecht
und mit gelisteten Mitteln durchgeführt wurden. Fehlt dieser
Nachweis, drohen Bußgelder, Betriebsuntersagungen oder zivilrechtliche
Haftung.
Mindestinhalt einer prüffähigen Hygienedokumentation:
– Datum, Uhrzeit und Dauer der Durchführung
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– Name und Qualifikationsnachweis des durchführenden
Desinfektors
– Eingesetztes Desinfektionsmittel mit Chargenbezeichnung
und Lieferschein
– Konzentration und Einwirkzeit gemäß VAH- / RKI-Vorgabe
– Behandelte Flächen und Raumbereiche in Quadratmeter
– Unterschrift des verantwortlichen Desinfektors
Praxisfall: Was passiert, wenn die Grenze ignoriert wird
Die folgenden Zusammenhänge lassen sich exemplarisch anhand
eines typischen Schadensfalls aus der betrieblichen Praxis verdeutlichen
- wie er in ähnlicher Form in gewerblichen Kantinen immer
wieder vorkommt.
Praxisfall: Kantine eines Stuttgarter Maschinenbaubetriebs
Ausgangssituation
Ein mittelständisches Maschinenbauunternehmen mit rund 120
Mitarbeitenden in Stuttgart-Zuffenhausen beauftragte über Jahre
einen externen Reinigungsdienstleister mit der täglichen Reinigung
- darunter ausdrücklich auch die Betriebskantine. Im Vertrag
war schlicht von täglicher Reinigung die Rede, ohne Differenzierung
zwischen Unterhalts- und Hygienereinigung.
Der Auslöser
Im Herbst 2023 erkrankten innerhalb von drei Tagen 14 Mitarbeitende
mit identischen Symptomen: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall.
Das Gesundheitsamt Stuttgart leitete eine Routinekontrolle ein.
Die Abklatschproben auf Arbeitsflächen der Kantine ergaben eine
Keimbelastung deutlich oberhalb der zulässigen Grenzwerte - unter
anderem wurden coliforme Bakterien auf dem Schneidebrett und an
der Kaffeemaschine nachgewiesen.
Was die Kontrolle aufgedeckt
Der Reinigungsdienstleister arbeitete mit handelsüblichen Allzweckreinigern
- kein einziges VAH-gelistetes Desinfektionsmittel
war im Einsatz. Eine Reinigungsdokumentation existierte nicht.
Die Reinigungskräfte verwendeten dieselben Tücher für WC-Bereiche
und Küchen-Arbeitsflächen - ohne Farb-Codiersystem,
ohne Schulung. Der beauftragte Leistungsumfang war schlicht
Unterhaltsreinigung - in einem Bereich, der rechtlich Hygienereinigung
erforderte.
Die Konsequenzen
Das Gesundheitsamt verfügte über eine sofortige Schließung der
Kantine für vier Werktage. Das Unternehmen musste eine Fach-
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firma für Hygienereinigung beauftragen, sämtliche Arbeitsflächen
desinfizieren lassen und ein neues Reinigungskonzept mit geprüfter
Dokumentation vorlegen. Der wirtschaftliche Schaden - Betriebsunterbrechung,
Notfalldienst, behördliche Auflagen - belief sich
nach internen Angaben auf über 8.000 Euro. Hinzu kam der Reputationsschaden
innerhalb der Belegschaft.
Was danach anders gemacht wurde
Das Unternehmen überarbeitete den Reinigungsvertrag vollständig.
Die Kantine wurde explizit als Hygienebereich ausgewiesen. Eingesetzt
werden seitdem ausschließlich VAH-gelistete Desinfektionsmittel,
ein Farb-Codiersystem mit drei Zonen (Küche / Sanitär
/ Büro) sowie eine lückenlose Hygienedokumentation mit Unterschrift
des ausführenden Desinfektors. Die fünf Kontrollfragen am
Ende dieses Artikels - hätte das Unternehmen sie vor den Vorfall gestellt,
wäre der Schaden vermeidbar gewesen.
Fünf Fragen zur Selbstprüfung für Gewerbebetriebe
Die folgende Checkliste hilft Facility-Managern und Betriebsleitern,
den eigenen Reinigungsstandard einzuordnen:
– Sind hygienepflichtige Bereiche im Reinigungsvertrag explizit
als Hygienereinigung - nicht Unterhaltsreinigung - ausgewiesen?
– Arbeitet der Dienstleister nachweislich mit
VAH- oder RKI-gelisteten Desinfektionsmitteln?
– Existiert eine prüffähige Dokumentation jeder Hygienereinigung,
die bei Kontrollen sofort vorgelegt werden kann?
– Sind Farbcodesystem, Zonenpläne und Kreuzkontamination-
Prävention im Reinigungsprotokoll schriftlich geregelt?
– Verfügt der ausführende Dienstleister über einen nachweisbaren
Qualifikationsnachweis - etwa als staatlich geprüfter
Desinfektor?
Wer auch nur eine dieser Fragen mit Nein beantwortet, sollte den
bestehenden Reinigungsvertrag prüfen - bevor es das Gesundheitsamt
oder ein Haftungsfall tut.
Weiterführende Quellen
VAH-Desinfektionsmittelliste: https://www.vah-online.de/vah/listenund-berichte/desinfektionsmittelliste
RKI - Desinfektionsmittel: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Krankenhaushygiene/Desinfektionsmittel/desinfektionsmittel_node.html
Über den Autor:
Eric Makiesse Eduardo führt die EME Gebäudereinigung in
Stuttgart. Als staatlich geprüfter Desinfektor und Gebäudereinigungsmeister
begleitet er seit über 20 Jahren Hygieneprojekte
in Gewerbeobjekten, Hausverwaltungen und medizinischen
Einrichtungen. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt auf
der Implementierung prüffähiger Hygiene-Prozesse und der
Beratung von Facility-Managern zu Dokumentationspflichten
und Desinfektion-Standards.
EME Gebäudereinigung
D 70565 Stuttgart
Sichere Echzeitüberwachung
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Ecophon Akustik Lösungen
für Räume mit höchsten
Hygieneanforderungen
Mit der Produktfamilie Ecophon Hygiene setzt Ecophon neue Maßstäbe
für akustische Lösungen in Reinräumen und kontrollierten
Umgebungen. Die Systeme sind speziell für Branchen wie die Pharmaindustrie,
Medizintechnik, Lebensmittelproduktion und Mikroelektronik
entwickelt, in denen höchste Hygieneanforderungen
gelten.
Akustik in Reinräumen ist entscheidend
In kontrollierten Produktionsumgeben mit strengen
Hygieneanforderungen ist aufgrund der harten
Oberflächen der Geräuschpegel hoch und
der kontinuierliche Lärm wirkt sich negativ
auf die Mitarbeiter aus. Schallabsorbierende
Hygiene-Decken von Ecophon tragen
maßgeblich zur Senkung des
Geräuschpegels bei.
(Foto: Saint-Gobain Ecophon AB)
Ausgewählte Ecophon Hygiene
Deckenplatten sind für die Hochdruckreinigung
konzipiert. Mit Clips gesicherte
Platten können bei 20–40 bar aus
mindestens 0,5 m Abstand gereinigt werden
und behalten dabei ihre hygienische und akustische
Leistungsfähigkeit. (Foto: Saint-Gobain Ecophon AB)
Reinräume sind darauf ausgelegt, selbst kleinste Partikel fernzuhalten.
Doch ein unsichtbarer „Schadstoff“ bleibt zumeist unbeachtet:
Lärm. Studien zeigen, dass 70% der Beschäftigten Lärm als größte
Belastung am Arbeitsplatz empfinden. In hochpräzisen Umgebungen
kann dies zu Stress, sinkender Produktqualität und erhöhter
Fehlerquote führen. Eine optimierte Raumakustik reduziert diese
Risiken und steigert die Konzentration sowie das Wohlbefinden der
Mitarbeitenden.
Alle Systeme sind getestet auf Schimmel- und Bakterienresistenz,
UV-C-Reinigung und chemische Beständigkeit. Sie erfüllen
die Anforderungen für ISO-zertifizierte Reinräume und tragen zu
einer sicheren, sauberen und akustisch optimierten Arbeitsumge-
bung bei.
Die Ecophon Hygiene-Produkte wurden entwickelt, um höchste
Qualität und Konformität in kontrollierten Umgebungen sicherzustellen.
Alle Produkte entsprechen den Anforderungen der Norm
ISO 14644-1 für klassifizierte Umgebungen und kombinieren hohe
Reinigungsfreundlichkeit mit effektiver Schallabsorption. Ausgewählte
Ecophon Hygiene Deckenplatten sind für die Hochdruck-
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In Laboren sind eine hohe Konzentration und Genauigkeit erforderlich.
Die Akustikdecke Ecophon Hygiene reduziert die Nachhallzeit und den
Geräuschpegel und entspricht gleichzeitig der Norm ISO 14644-1 hinsichtlich
der Luftpartikelkonzentration. (Foto: Saint-Gobain Ecophon AB)
Eine gute akustische Umgebung kann die Arbeitsmotivation um bis zu
66% steigern. Ecophon bietet damit nicht nur technische Lösungen,
sondern unterstützt aktiv die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden.
(Foto: Saint-Gobain Ecophon AB)
reinigung geeignet und lassen sich bei 20–40 bar sicher und hygienisch
reinigen. Gleichzeitig behalten dabei ihre hygienische und
akustische Leistungsfähigkeit.
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hohen hygienischen Anforderungen einschließlich technischer Informationen,
Montageanleitungen und detaillierter Nachhaltigkeitsangaben
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ein kontinuierliches Monitoring im Reinraum
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Auf einer Höhe von gerade einmal 15 mm sind drei flächige Filter
untergebracht, die im Strahlengang der optischen Anlage verschoben
werden und unabhängig voneinander positionierfähig sind.
(Copyright: Steinmeyer Gruppe)
Ultrakompakte, hochpräzise Positionierlösung
zur Wafer-Belichtung in trockener, sauerstofffreier
Stickstoff-Atmosphäre.
(Copyright: Bild: Steinmeyer Gruppe)
Ultrakompakte, hochpräzise Positionierlösung für die DUV-Lithographie
Von der Spindel bis zur Baugruppe
Wenn es um hochspezialisierte, kundenindividuelle Positionierlösungen
geht, führt an Steinmeyer kein Weg vorbei.
Auch in der Halbleiterindustrie gilt der Standort Dresden im
„Silicon Saxony“ längst als Eldorado für das eigentlich Unmögliche,
denn die Sachsen meistern als Europas größtes
IKT-/Mikroelektronik-Zentrum selbst die anspruchsvollsten
Herausforderungen mit Bravour. Ein Paradebeispiel für
die hohe Lösungskompetenz ist der ergänzende Polarisationsfilter
für die Miniaturisierung und Automatisierung in
der DUV-Lithografie. Die Baugruppe vereint die Expertise
und Erfahrung der international agierenden Steinmeyer-
Gruppe und setzt Maßstäbe in puncto Kompaktheit, Zuverlässigkeit
sowie Partikelarmut. Das ist Engineering vom
Feinsten.
Positioniersysteme in der Halbleiterindustrie stellen hohe Ansprüche
an die Reinheit, Zuverlässigkeit, Lebensdauer, Wartungsfreundlichkeit
sowie Präzision und erfordern oft ein kundenindividuelles
Engineering. Nicht selten geht es dabei um sehr spezifische Anforderungen
nah an den Grenzen des Machbaren. Das Unmögliche
möglich machen? Für Steinmeyer kein Problem! Die Steinmeyer-Gruppe
kann auf gebündeltes Know-how mit insgesamt mehr
als 400 Jahren Erfahrung in der Antriebs-, Positionier- und Präzisionsmesstechnik
zurückgreifen. Diese einzigartige Entwicklungs-,
Lösungs- und Fertigungskompetenz führt zu herausragenden Ergebnissen,
die branchenweit ihresgleichen suchen. Der Standort
Dresden gehört dabei zu den weltweit führenden Herstellern von
hochgenauen Positionierlösungen für optische und feinmechanische
Systeme und hat sich insbesondere als Spezialist für individuelle
Sonderanfertigungen einen Namen gemacht.
Ergänzender Polarisationsfilter für die DUV-Lithografie
Ein Paradebeispiel für die hohe Innovationskraft der Steinmeyer-
Gruppe ist die ultrakompakte, hochpräzise Positionierlösung zur
Wafer-Belichtung in trockener, sauerstofffreier Stickstoff-Atmosphäre.
Dabei handelt es sich um einen ergänzenden Polarisationsfilter
für die Miniaturisierung und Automatisierung in der DUV-Lithografie.
„Die DUV-Lithographie nutzt tief-ultraviolettes Licht mit
Wellenlängen von 193 oder 248 nm und ermöglicht besonders kleine
Strukturgrößen bei Mikrochips. Unsere Aufgabe war es, für einen
Wafer-Stepper eine nachrüstbare Filtereinheit zum Anpassen der
optischen Eigenschaften des Lichtstrahls zu entwickeln“, so Elger
Matthes, Entwicklung und Produktmanagement bei Steinmeyer
Mechatronik, und erzählt: „Da die Baugruppe als optionales Add-on
zur Integration in eine bestehende Maschine konzipiert war, stand
uns nur sehr wenig Bauraum zur Verfügung. Weitere Anforderungen
waren minimale Verstellwege, Stabilität im Stillstand – das Setting
sollte nur alle paar Minuten gewechselt werden – sowie bestimmte
Vorgaben an die Geschwindigkeit, Wiederholbarkeit und Lebensdauer.“
Ultrakompakte, hochpräzise und trockenlaufende Baugruppe
Der in der Steinmeyer-Gruppe realisierte Polarisationsfilter ist mit
Abmessungen von ca. 120 x 180 x 31 mm extrem kompakt gebaut. Auf
einer Höhe von gerade einmal 15 mm sind drei flächige Filter untergebracht,
die im Strahlengang der optischen Anlage verschoben
werden und unabhängig voneinander positionierfähig sind. Aus der
Relativlage der drei Filter untereinander ergibt sich die gewünschte
Filtereigenschaft. Der Antrieb erfolgt mittels Gleitgewindetrieb
(Hub 75 mm) und elektronisch kommutierter DC-Motoren. Dabei
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verfügt jeder Filter über einen eigenen Antriebsstrang, der zum
Schutz vor der DUV-Strahlung mit einem Stahlblech abgedeckt ist.
Das System ist trockenlaufend, ermöglicht Genauigkeiten bis zu 1,5
µm und bietet einen wartungsfreien und flexiblen 24/7 Betrieb über
viele 1.000 Stell-Zyklen (verteilt über 10 Jahre).
Herausforderung Materialwahl
Bei Halbleiteranwendungen stellt vor allem die Materialauswahl eine
besondere Herausforderung dar. Gefordert sind glatte Oberflächen,
eine geringe Ausgasung und natürlich eine minimale Partikelbildung.
Nur bestimmte Materialien, Komponenten und Schmierstoffe
werden diesen Anforderungen gerecht. Oft ist die Verwendung
flüssiger Schmierstoffe gar nicht möglich – so auch im konkreten
Anwendungsfall. Elger Matthes weist außerdem auf einen weiteren
Aspekt hin: „Im ultra-trockenen Stickstoff, in der die Baugruppe
betrieben werden sollte, gibt es ähnliche tribologische Effekte
wie im Hochvakuum. Reibwerte über 1 sind die Regel. Das schränkt
die Materialpalette zusätzlich ein – insbesondere, wenn gute Gleiteigenschaften
und eine sinnvolle Lebensdauer des Gewindetriebes
erzielt werden sollen.“
Extrem partikelarm laufender Präzisionsgewindetrieb
von Feinmess Suhl
Für den Gewindetrieb fiel die Wahl auf eine Kombination aus nichtrostendem
Edelstahl (Spindel) und dem Hochleistungskunststoff
PEEK (Mutter), der mit schmierenden Füllstoffen angereichert wurde.
Diese innovative Werkstoffpaarung ermöglicht selbst unter den
extremen Umgebungsbedingungen in der DUV-Lithographie eine
optimale Gleitfähigkeit, Wärmeabfuhr und mechanische Stabilität.
„Aufgrund seiner Molekülstruktur ist PEEK chemisch und physikalisch
sehr stabil. Der Hochleistungskunststoff bringt sehr geringe
Ausgaswerte mit und gilt als ideale Wahl für die anspruchsvollen
Anwendungen der Halbleiterindustrie“, so Detlef Rode, Entwicklungsleiter
bei Feinmess Suhl. „Selbstverständlich haben wir für die
Werkstoffpaarung den Proof of Concept erbracht, sodass der Kunde
absolute Sicherheit in Bezug auf die Machbarkeit hatte.“ Das System
kommt ohne flüssige Schmierstoffe aus und eignet sich daher ideal
für den Trockenlauf bis Reinraumklasse ISO3 und 10E-9 mbar.
Die Materialpaarung PEEK plus Edelstahl vom Gleitgewindetrieb
findet sich auch im Führungssystem wieder. So sind die v-förmigen
Führungsnuten aus Edelstahl und die Lager, also die Gleitelemente,
aus PEEK. Aluminiumteile wurden mit einer tief-ultraviolett-absorbierenden
Eloxal-Schicht überzogen.
Einzigartiges Entwicklungs- und Fertigungs-Know-how
Der extrem partikelarm laufende Gleitgewindetrieb wurde vom
Standort Feinmess Suhl eigens für den konkreten Anwendungsfall
entwickelt. Mit einem Spindeldurchmesser von lediglich 3 mm
und einer Spindellänge von 112 mm gehört er zu den kleinsten am
Markt in dieser Präzision. „Gleitgewindetriebe sind perfekt für den
DUV-Polarisationsfilter geeignet. Die Größe spielt dabei eine wichtige
Rolle, denn so kleine trockenlaufende Kugelgewindetriebe sind
im Moment technisch einfach nicht realisierbar“, erläutert Detlef
Rode. Darüber hinaus bietet der Gleitgewindetrieb (Gewindegröße
M3x1P0.5, Steigung 1 mm, Last 2 N) weitere Vorteile. Er ist vergleichsweise
einfach aufgebaut, äußerst robust und zeichnet sich
durch eine hohe Steifigkeit, exakte Form- und Maßhaltigkeit sowie
einen geringen Verschleiß aus. Weiteres Plus: Gleitgewindetriebe
haben eine Selbsthemmung, d.h. die Position der Mutter auf der
Spindel wird durch Haftreibung gehalten. Eine separate, hemmende
NEWSLETTER | Ausgabe DE 04-2026
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Komponente wird nicht benötigt. Das ist für erhöhte Stabilitätsanforderungen
über einen langen Zeitraum ideal. Da die drei Filter der
Baugruppe eher selten und wenn, dann nur langsam bewegt werden,
passte das perfekt. Feinmess Suhl nutzt für die Herstellung der zweigängigen
trockenlaufenden Gleitgewindetriebe das Gewinderollen
bzw. Gewindewalzen. Bei diesem spanlosen Verfahren wird die Gewindeform
durch Kaltumformung erzeugt. Das Ergebnis ist eine
hohe Oberflächengüte bei einem äußerst wirtschaftlichen Preis-
Leistungs-Verhältnis.
Klein, kompakt, präzise, trockenschmierend, zuverlässig, langlebig,
wartungsarm: Damit erfüllt der Polarisationsfilter die anspruchsvollen
Anforderungen in der DUV-Lithographie zu 100 %. Der Gleitgewindetrieb
stellte sich bei der Entwicklung und Konstruktion als
Dreh- und Angelpunkt heraus. Er ist das Herzstück der Baugruppe
und macht die geringen Abmessungen überhaupt erst möglich. „Wir
haben den Gleitgewindetrieb für ein spezielles Kundenprojekt entwickelt,
aber natürlich profieren auch andere High-End-Anwendungen
in der Halbleitertechnik von den einzigartigen Eigenschaften
der Spindel. Eine große Optionsvielfalt ermöglicht individuelle
Anpassungen“, betont Detlef Rode.
Breites Spektrum an Antriebsmöglichkeiten
Der Gleitgewindetrieb hat einen Spindeldurchmesser von 3 mm und
eine Spindellänge von 112 mm und gehört damit zu den kleinsten
am Markt in dieser Präzision. (Copyright: Steinmeyer Gruppe)
Die Entwicklung kundenspezifischer Gleitgewindetriebe gehört zu
den Kernkompetenzen von Feinmess Suhl. Mit der Firma August
Steinmeyer gibt es in der Steinmeyer-Gruppe zudem einen erfahrenen
Partner für die Entwicklung und Fertigung von hochpräzisen
Kugelgewindetrieben. Mit entsprechender Sonderschmierung und
Beschichtung können diese ebenfalls in der Halbleiterindustrie
zum Einsatz kommen. Welche Technologie die richtige ist – Gleitgewindetrieb
mit Trockenschmierung oder Kugelgewindetrieb mit
Flüssigschmierung – hängt letztendlich von den Applikationsanforderungen
ab und wird für jeden Anwendungsfall von den Steinmeyer-Spezialisten
individuell eruiert.
Gefragter Partner der Halbleiterindustrie
Die Kombination aus nicht-rostendem Edelstahl (Spindel) und
dem Hochleistungskunststoff PEEK (Mutter) ermöglicht eine optimale
Gleitfähigkeit, Wärmeabfuhr und mechanische Stabilität im ultratrockenen
Stickstoff. (Copyright: Feinmess Suhl GmbH)
Den Polarisationsfilter hat Steinmeyer speziell für die
DUV-Lithografie entwickelt.
(Copyright: stock.adobe.com/IM Imagery, Nummer 560372105)
Ob Handling, Inspektion oder Montage, ob HV-, UHV- oder EUV-
Positionierung: Dank seiner breiten Technologiekompetenz, seiner
umfassenden Engineering-Expertise, seinem tiefen Anwendungsverständnis
und seinem großen Erfahrungsschatz ist Steinmeyer
Mechatronik ein gefragter Partner bei der Konstruktion, Entwicklung
und Herstellung anspruchsvoller Positionierlösungen für
die Wafer- und Chip-Herstellung. Die erprobten Systeme werden
kundenindividuell auf die applikationsspezifischen Anforderungen
angepasst – vom Testlabor bis zur automatisierten Halbleiterfabrik
bis zu ISO 14644-1 bis Klasse 1. Alle Fertigungsteile werden vakuumgerecht
konstruiert und nach der Fertigung gesondert gereinigt. Die
Montage erfolgt in einem zertifizierten Reinraum der ISO Klasse 6.
Variable Reinraumkapazitäten von mehr als 3.900 m2 gewährleisten
dabei eine außergewöhnliche Flexibilität. Eine reinraumgerechte
Verpackung mit Stickstoff-Inertgas-Füllung schützt das fertige Produkt
beim Transport.
„Wir haben jahrzehntelange Erfahrung in der Konstruktion und
Herstellung von Positioniersystemen für Halbleiteranwendungen
und verfügen über spezielles Know-how der Tribologie und Schmierung
in trockenen, sauerstofffreien Atmosphären wie Vakuum und
Reinstickstoff. Dadurch sind wir in der Lage, auch für herausfordernde
Aufgabenstellungen zuverlässige, wirtschaftliche Lösungen
zu realisieren“, betont Elger Matthes und ergänzt: „Die drei Kompetenzzentren
Antriebstechnik, Positioniertechnik und Präzisionsmesstechnik
der Steinmeyer-Gruppe bündeln ein unglaublich breites
Leistungsspektrum. So können wir Synergien optimal nutzen
und spezifische Kundenanforderungen schnell und unkompliziert
realisieren“. Die gemeinsame Entwicklung des DUV-Polarisationsfilters
ist das beste Beispiel.
Steinmeyer Holding GmbH
D 72458 Albstadt
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CRC Clean Room Consulting GmbH
startet durch – jetzt auch in Saarlouis
Neuer CRC Standort in Saarlouis
(Copyright: CRC Clean Room
Consulting GmbH)
Die CRC Clean Room Consulting GmbH, ein Pionier im Bereich
Reinraumtechnik und High-Tech-Engineering, erweitert ihre
Präsenz in Deutschland. Ab Januar 2026 bringt sie ihr High-Tech-
Know-how direkt zu ihren Kunden im Großraum Saar.
Seit über 40 Jahren steht CRC für High-Tech-Gebäude, die
ganze Branchen voranbringen. Als Vorreiter bei der Einführung
von Filter-Fan-Units (FFUs) in Europa setzte das Unternehmen
Maßstäbe in der Reinraumtechnik. Das Unternehmen unterstützt
Industriekunden weltweit bei der Realisierung anspruchsvollster
Projekte.
„Mit Saarlouis setzen wir einen strategischen Schritt für die Geschäftsentwicklung.“,
sagt Markus Scheibenzuber, Geschäftsführer
der CRC. „So können wir unsere Kunden noch direkter unterstützen,
Innovationen schneller realisieren und gleichzeitig spannende Perspektiven
für Fachkräfte in der Region schaffen.“
Kompetenzfelder der CRC Clean Room Consulting GmbH
High-Tech-Engineering
Mit einem umfassenden Leistungsspektrum, das TGA- und Technikplanung,
Reinraum- und Laborplanung, Rein- und Reinstmedienplanung
sowie EPCM-/General- und Objektplanung umfasst,
bietet CRC vollständige Planung aus einer Hand. Interdisziplinäre
Teams aus Ingenieuren, Architekten, Naturwissenschaftlern, Technikern
und Systemplanern sorgen für effiziente Prozesse und minimale
Schnittstellen.
Pharma
Die Pharmaindustrie zählt zu den innovativsten und wirtschaftlich
bedeutendsten Branchen – und stellt zugleich höchste Anforderungen
an Planung, Architektur und technische Umsetzung. CRC
übernimmt die komplette architektonische und technische Planung
von Produktions-, Labor- und Tierhaltungsbereichen nach GMP
und GLP. Neben Machbarkeitsstudien realisiert das Unternehmen
Neuplanungen sowie Umbauten ganzer Produktionsstätten und
Forschungsgebäude.
Mikroelektronik / Halbleiter
Projekte im Halbleiterbereich zeichnen sich durch extrem hohe Anforderungen
an die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) und die
Reinraumtechnik aus. CRC plant Gebäude sowie sämtliche technischen
Gewerke für die Versorgung der Produktionsgeräte (Equipment)
in der Mikroelektronik.
Als erfahrener Partner der Halbleiterindustrie vereint CRC technisches
Know-how mit tiefem Verständnis industrieller Prozesse.
Neue Chancen für Fachkräfte
Mit unserem neuen Standort im Saarland schafft CRC attraktive
Arbeitsplätze in der Region. „Wir freuen uns darauf, unser Team in
Saarlouis in den kommenden Monaten weiter aufzubauen. Für Menschen,
die sich für Technik, Qualität und Planung begeistern, bieten
wir spannende Aufgaben in einem wachsenden Zukunftsfeld.“ so
Katja Himmelspach-Welte, Lead Senior People & Culture Manager.
CRC Clean Room Consulting GmbH
Gesellschaft für Reinraumtechnik
Badenweilerstr. 2-4
D 79115 Freiburg
Telefon: +49 761 478130
eMail: info@crc.de
Internet: http://www.crc.de
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe DE 04-2026
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In den Produktionsanlagen von Truking werde Radiopharmazeutika unter
aseptischen Bedingungen hergestellt, in Vials abgefüllt und verpackt.
Ein wandmontierter Stäubli TX2-60 Stericlean übernimmt
die aseptische Abfüllung der Radiopharmazeutika.
Abfüll- und Verpackungslinien für radioaktive Arzneimittel
Stericlean-Roboter
übernehmen
Abfüllung von
Radiopharmaka
Herstellung und Abfüllung von hochwirksamen Radiopharmazeutika
müssen in einer sterilen Umgebung sowie ohne
Gefahr einer Exposition des Personals stattfinden. Das
heißt: Eine 100-prozentige Automatisierung ist zwingend
erforderlich. C-Ray Therapeutics setzt deshalb auf Stericlean-Roboter
von Stäubli. Die Sechsachser handhaben die
Vials beim Abfüllen, Inspizieren und Verpacken.
In der Behandlung vieler Krankheiten, darunter zahlreiche Krebsarten,
setzen sich zunehmend sehr gezielte Wirkstoffgaben durch, die
minimalen Auswirkungen auf den gesamten menschlichen Körper
haben. Die Strahlentherapie wird lokal angewendet, indem Radiopharmaka
gezielt in die Nähe des Tumorherdes injiziert werden.
Diese radiopharmazeutische Therapie entwickelt sich weltweit.
Die C-Ray Therapeutics Group gehört zu den Unternehmen, die
diese Entwicklung in China anführen. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten
der Gruppe konzentrieren sich auf Shanghai,
während C-Ray Chengdu die Produktion von innovativen Radiopharmazeutika
übernimmt.
Dort betreibt C-Ray ein modernes Pharma-Werk, das mit vollständig
isolierten, automatisierten Produktionslinien ausgestattet
ist. Diese Linien wurden von der Truking Technology Ltd entwickelt
und gefertigt. Sie ermöglichen die präzise Synthese, aseptische Abfüllung,
Inspektion und Verpackung von Radionukliden. Um der
wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, baut C-Ray Chengdu
diese Kapazitäten weiter aus, wobei die Installation weiterer Linien
für 2026 geplant ist.
Vollautomatisches Abfüllen und Verpacken von Radionukliden
Die von Truking gelieferte Produktionslinie besteht aus mehreren
Kammern, die aus zwei Gründen von der Umgebung isoliert sind.
Der erste Grund ist die Hygiene: Die Verarbeitung und Handhabung
von Arzneimitteln erfordert in diesem Fall eine aseptische Umgebung
der Kategorie cGMP A. Der zweite Grund ist der Strahlenschutz:
Radioaktive Substanzen und Strahlen dürfen nicht aus den
Produktionszellen heraus gelangen.
Aus diesem Grund wird die Radionuklid-Injektionsflüssigkeit
über eine Transferkammer in die vollautomatische Produktionslinie
überführt. Dort erfolgt unter stabilen Prozessbedingungen eine
automatisierte Synthese der Arzneimittellösung.
Robotergestützter Transport unter aseptischen Bedingungen
In jeder der Zellen arbeitet ein sechsachsiger Stericlean-Roboter
TX2-60 von Stäubli. In der ersten Zelle übernimmt er zunächst die
aseptische Abfüllung der radiopharmazeutischen Substanz in Vials.
Anschließend transportiert er die befüllten Vials zu einer Station für
die Echtzeit-Aktivitätsmessung.
Im nächsten Prozessschritt präsentiert der Roboter das Fläschchen
einem visuellen Inspektionssystem. Schließlich wird das Produkt
auf einem Tray abgelegt, wo es auf die automatische Etikettierung
durch das System wartet. Auch die Verpackung erfolgt automatisch.
Damit ist ein effizienter Produktversand gewährleistet.
Ein Roboter für sterile Anwendungen
Warum haben sich die Truking-Automatisierungsexperten für die
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laufen reibungslos mit hoher Produktivität und Zuverlässigkeit.
Darüber hinaus entsprechen die Truking-Linien vollständig den
chinesischen CMP-Standards sowie den cGMP-Vorschriften der
USA und der EU. Und sie unterstützen – aufgrund der Flexibilität der
Roboter und ihres Steuerungssystems – ein breites Spektrum an Anforderungen.
Das sind mehr als genug Gründe, warum C-Ray plant,
weitere dieser Anlagen in der Radiopharmazeutika-Produktion in
Chengdu zu installieren.
Radiopharmazeutika: eine effiziente Art der Medikation
Die befüllten und verschlossenen Vials werden in Trays abgelegt.
Stäubli TX2 Stericlean-Baureihe entschieden? Ein zentraler Grund
ist ihre Eignung für den Einsatz in sterilen pharmazeutischen Umgebungen.
Das Stericlean-Optionspaket ermöglicht den Einsatz unter
aseptischen Bedingungen, einschließlich der Reinigung mit Reinigungsmitteln,
die in medizinischen und pharmazeutischen Anwendungen
verwendet werden, zum Beispiel mit vaporisiertem Wasserstoffperoxid
(VHP). Die Roboter arbeiten zuverlässig in Rein-räumen
der GMP-Klasse A und erfüllen damit die strengen aseptischen
Anforderungen der radiopharmazeutischen Produktion.
Wie alle Stäubli Roboter lässt sich auch die Stericlean-Baureihe
leicht an unterschiedliche Produktionsprozesse anpassen. Eine
schnelle Umrüstung steigert die Effizienz. Die Anwender tätigen
somit eine langfristige Investition, zumal Stäubli Roboter außerordentlich
langlebig sind. Über ihre gesamte Lebensdauer hinweg
zeichnen sich die TX2-Sechsachsroboter durch hohe Präzision aus,
die die Produktqualität während des gesamten Produktionszyklus
sicherstellt. Ihre hohe Leistung steht für maximale Produktivität und
optimiert die Gesamtanlageneffizienz. Dies gilt auch – und insbesondere
– für Anwendungen in Medizintechnik und Pharmaproduktion:
Führende Pharmaunternehmen weltweit vertrauen auf Stäubli
Roboter.
Während diese Eigenschaften in allen pharmazeutischen Anwendungen
von Vorteil sind, kommt in den Truking-Anlagen bei
C-Ray die Möglichkeit der Wandmontage – die nicht viele Robotertypen
bieten – hinzu: Aufgrund der Reinraumbedingungen und des
Strahlenschutzes ist der Platz begrenzt. Ein weiterer großer Vorteil
ist die Tatsache, dass die Roboter menschliche Eingriffe und damit
die Strahlenbelastung minimieren. Das reduziert die Gesundheitsrisiken
für die Bediener.
Fazit: Eine perfekte Lösung für das Abfüllen
von Radiopharmazeutika
In den letzten Monaten hat C-Ray umfassende Erfahrungen mit den
Truking-Linien zum Abfüllen und Verpacken von Radiopharmazeutika
sowie mit den Stäubli Stericlean-Robotern gesammelt. Die
Anlagen zeichnen sich durch ein kompaktes Layout aus, das eine
effiziente und qualitativ hochwertige pharmazeutische Produktion
ermöglicht. Sie nutzen intelligente Technologien, um die wichtigsten
Herausforderungen bei der Herstellung von Radiopharmazeutika
zu bewältigen.
Durch die Integration roboterbasierter Lösungen wie automatisierte
Prüfung und onlinegestütztes Etikettieren erreicht die Anlage
eine echte End-to-End-Automatisierung, die bei der Handhabung
radioaktiver Medikamente von entscheidender Bedeutung ist: Die
Expositionsrisiken für das Personal sind minimal, und die Anlagen
Radiopharmazeutika sind Arzneimittel, bei denen radioaktive Isotopen
an bestimmte Moleküle gebunden werden. Diese Verbindungen
nutzen die einzigartigen Energieemissionen verschiedener Radionuklide,
um Tumore sichtbar zu machen oder zu zerstören. Damit ermöglichen
sie eine integrierte Diagnose und Therapie und eine sehr
gezielte Behandlung mit vergleichsweise geringen Nebenwirkungen.
Radiopharmazeutika finden breite Anwendung in der Medizin,
insbesondere in der Präzisionsonkologie und der Nuklearmedizin.
C-Ray Chengdu: Arbeit an der nächsten
Radiopharmazeutika-Generation
C-Ray Therapeutics (Chengdu) ist ein wichtiger Akteur im globalen
Ökosystem der Radiopharmazeutika – mit einer umfassenden Infrastruktur,
einem breiten Zugang zu Isotopen und einer nachgewiesene
Erfolgsbilanz bei der Projektdurchführung. Das 28.000 m² große
Produktionswerk beherbergt 13 cGMP-Linien. Die Strahlenschutzlizenz
der Klasse A ermöglicht die kommerzielle Handhabung von
über 30 Isotopen.
Der Standort integriert die gesamte interne Forschung und Entwicklung
– von der Prozessentwicklung bis zu einem GLP-ähnlichen
präklinischen Zentrum – und ermöglicht so eine nahtlose Unterstützung
der Kunden von der frühen Wirkstoff-Entwicklung bis
zur klinischen Versorgung. C-Ray ist insbesondere bekannt für seine
Führungsrolle im Bereich Actinium-225, da es sich hier stabile Isotopenressourcen
gesichert und zahlreiche Programme der nächsten
Generation im Bereich der gezielten Alpha-Therapie unterstützt hat.
Mit mehr als 60 erfolgreichen CRDMO-Projekten – darunter
mehrere Programme, die sich bereits in der klinischen Testphase
befinden – fungiert C-Ray Chengdu nicht nur als Hersteller, sondern
auch als strategischer Partner, der die Entwicklung innovativer Radiopharmazeutika
weltweit vorantreibt.
Truking: Spezialist für die aseptische Abfüllung
von Arzneimitteln
Die Truking Technology Ltd. ist aktuell der größte chinesische Hersteller
von Anlagen für die aseptische Abfüllung und Gefriertrocknung
(Lyophilisierung) sowie der führende Anbieter von Inspektionssystemen,
Anlagen für die Sekundärverpackung, Wasseraufbereitungs-,
Sterilisationslösungen und Zusatzgeräten.
Das Unternehmen, das weltweit aktiv ist, hielt im November
2025 mehr als 3.700 gültige chinesische Patente und hatte 69 internationale
Patentanmeldungen eingereicht. Im Jahr 2017 hat Truking
die Romaco Holding GmbH übernommen – einen renommierten
Hersteller von Verpackungs- und Verarbeitungsanlagen für die
pharmazeutische Industrie in Westeuropa. Damit wurde Truking zu
einem der weltweit größten Hersteller von Anlagen für die Verarbeitung
und Verpackung von Pharmazeutika.
Stäubli Tec-Systems GmbH Robotics
D 95448 Bayreuth
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Seite 21/64
Neuberger präsentierte GMP-Monitoring
und Reinraumlösungen auf der LOUNGES 2026
Die übersichtliche Ausgabe von Temperatur,
Druck, Feuchte und Partikeln ist eine
der häufigsten Anforderungen von Reinräumen,
Laboren, Personal- und Materialschleusen
sowie von hochsensiblen Produktionsbereichen,
in denen die Aufrechterhaltung
und Überwachung einer reinen
Produktionsumgebung für die Produktqualität
unverzichtbar ist. Mit dem RoomPanel
RP8100 präsentiert Neuberger nun eine adäquate
Lösung.
Anzeigen, bedienen, überwachen und
signalisieren – das sind die vier Keyfeatures
des RoomPanels vom Typ RP8100. Auf einem
5 Zoll (62,1 x 110,4 mm) großen Display
und mit einer maximalen Auflösung von 720
x 1.280 Pixel können Mess- und Prozesswerüber
Power-over-Ethernet (PoE) erfolgen.
Klaus Langer, Vertriebsleiter bei Neuberger,
zeigt sich über die Entwicklung erfreut: „Mit
dem RP8100 haben wir eine flexible und
zugleich besonders hochwertige Lösung
für unsere Kunden aus der Reinraum- und
Pharmabranche auf der LOUNGES 2026
parat.“
Innovativ, sicher, GMP-konform und aus einer Hand – der Automationsspezialist
Neuberger präsentierte seine Leistungen und Lösungen auf der LOUNGES
2026 in Karlsruhe. Im Fokus auf dem angesagten Treffpunkt der Reinraum- und
Prozesstechnikbranche stand bei Neuberger das RoomPanel RP8100. Speziell für
den Einsatz in Reinraumwänden konzipiert, präsentierte Neuberger mit dem Gerät
eine hochwertige und ansprechende Lösung.
Anzeigen, bedienen, überwachen und signalisieren:
Als Messeneuheit präsentierte Neuberger mit dem Room-
Panel RP8100 eine besonders ansprechende und
hochwertige Lösung auf der LOUNGES 2026 in Karlsruhe.
(Bild: Neuberger Gebäudeautomation GmbH)
te wie Temperatur, Druck, Feuchte und/oder
Partikel ausgegeben werden. Alarm- und
Statusmeldungen sind frei programmierbar
und können somit kundenspezifisch visualisiert
werden. Quittierungen sind dank der
Touchfunktion auch direkt auf dem Display
möglich. Besondere Flexibilität bietet die
Installationsmöglichkeit, die sowohl in horizontaler
als auch in vertikaler Lage erfolgen
kann. Dank flächenbündiger Wandmontage
sind die RP8100 äußerst pflegeleicht und
reinigungsfreundlich – ebenfalls ein häufig
gefordertes Kriterium der Branche für den
Einsatz solcher Geräte. Als Schnittstelle
steht ein Ethernet-Anschluss mit Web-Protokoll
zur Verfügung. Die Spannungsversorgung
kann entweder über 24 Volt DC oder
Monitoringsystem ProGrafNT und GMP-
Dienstleistungen
Neben den RoomPanels präsentiert Neuberger
auch sein inzwischen vielfach auditiertes
Monitoringsystem ProGrafNT. Entwickelt
nach GMP-Richtlinien und konform
zu FDA 21 CFR Part 11, bietet das kontinuierlich
weiterentwickelte Überwachungssystem
neue Funktionen und Features für
höchste Betriebssicherheit und zugleich
maximale Performance für die Anwender.
Und ein weiteres Neuberger-Plus präsentiert
das Rothenburger Unternehmen auf
seinem Stand B2.5 in Karlsruhe: Mit Mapping,
Kalibrierung, Validierung und Qualifizierung
bietet der Spezialist für Monitoring
und Reinraumlösungen auch umfangreiches
Know-how in Sachen GMP-Dienstleistungen
an. Getreu dem Firmenmotto
„Alles aus einer Hand“ und für einen besonders
effizienten, nachhaltigen und sicheren
Betrieb steht Neuberger somit für die kompetente
und ganzheitliche Betreuung seiner
Kunden.
Seit Jahrzehnten berät, beliefert und
betreut Neuberger Unternehmen aus der
Pharmaindustrie, den Life Sciences, der
Medizintechnik, der Halbleiter- und Elektronikindustrie,
der Kunststofffertigung,
Laboren, der Kosmetikindustrie sowie der
Luft- und Raumfahrttechnik. Vom 24. bis
26. März 2026 präsentierte das Mitglied der
Weishaupt-Gruppe seine Leistungen und
Lösungen auf der Messe LOUNGES 2026 in
Karlsruhe.
Neuberger Gebäudeautomation GmbH
D 91541 Rothenburg ob der Tauber
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Seite 22/64
MASTER OF PURITY
Neue
Technikumsanlage
zur Beschichtung
flexibler Materialien
im Reinraum
Eine Versuchsanlage, die Beschichtungen unter 100 Nanometer
Dicke gleichmäßig und verlustfrei auf flexible Materialien aufbringen
kann, hat die Maba-Spezialmaschinen GmbH (www.maba-spezialmaschinen.de)
in Betrieb genommen.
Innerhalb von neun Monaten entstand mit einem Investitionsvolumen
von 250.000 Euro eine universell einsetzbare
Beschichtungsanlage vor allem für Folien und andere Kunststofferzeugnisse,
inklusive Dosierung, Fördertechnik und Trocknungsanlage.
Sie dient mit ihren maximal 300 Millimeter Verarbeitungsbreite
zur Herstellung von Mustern und der Erprobung
neuer, flüssiger, funktionaler Beschichtungen unter Reinraumbedingungen.
Sehr dünne Schichten und verlustfreier Auftrag
sollen die Kosten erheblich senken.
Mit der Kapillarbeschichtung wurde eine Technologie entwickelt
- die außer der exakten Dosierbarkeit - gegenüber herkömmlichen
Verfahren den Vorteil hat, auch reaktive Mehrkomponentensysteme
bei hoher Verarbeitungsgeschwindigkeit
auf Oberflächen applizieren zu können. Damit erhalten die Materialien
neue Funktionen wie Bedruckbarkeit, Kratzfestigkeit
oder elektrische Leitfähigkeit. Das Spektrum der funktionellen
Schichten ist vielseitig: Antibakterielle Verpackungs-Spezialfolien,
holografische Folien, Flachdisplays, flammhemmende
Kunststofffolien, Membrantechnik, UV-Schutzschichten, biologisch-reaktive
Schichten, organische Leuchtdioden sowie Polarisatoren
gehören dazu.
MABA Spezialmaschinen GmbH
D 06766 Bitterfeld-Wolfen
Reinraum-Tücher
HiTech-Sondertücher
Reinraum-Papier
gefertigt im Ostseewerk Lübeck
Semiconductor Medical
Microelectronics Space
CLEAR & CLEAN Werk für Reintechnik GmbH
info@clearclean.de www.cleanboss.de
NEWSLETTER | Ausgabe DE 04-2026
Seite 23/64
Forschungs- und Transferzentrum in Schweinfurt
KI-noW erhält fünf Millionen Euro bis 2029
Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung
und Energie fördert das Schweinfurter
Forschungs- und Transferzentrum KI-noW mit weiteren
knapp fünf Millionen Euro bis Ende 2029. Mit einem neuen
Schwerpunkt auf KI-gestützten Simulationen unterstützt
das KI-noW Unternehmen weiterhin bei der digitalen
Transformation.
Ein ungewöhnliches Geräusch genügt und schon weiß ein erfahrener
Mitarbeiter, welches Verschleißteil er an seiner Maschine austauschen
muss. Doch viele dieser begehrten Fachkräfte gehen derzeit in den
Ruhestand. Weil Produktionsleiterinnen natürlich trotzdem weiterhin
Ausschuss und Maschinenstillstände vermeiden möchten, müssen sie
sich notgedrungen anderweitig behelfen – mit Künstlicher Intelligenz.
Genau diesen Schritt vollziehen derzeit die beiden mittelständischen
Unternehmen KLT Hummel Plastic und Retrofit Plastics. Ersteres
produziert in Schweinfurt Kunststoffbauteile, Letzteres fertigt und
repariert im nahegelegen Oberstreu Extrusionsanlagen und -komponenten
oder bereitet sie auf. Zusammen mit einem Forschungsteam
vom KI-noW entwickeln die beiden Firmen KI-Modelle, die Verschleiß
und Qualitätsmängel frühzeitig erkennen und dabei mit vergleichsweise
wenigen Maschinendaten auskommen.
Fragestellungen rund um Digitalisierung
und Künstliche Intelligenz
»Die Algorithmen, die wir mit Methoden des Meta-Learnings entwickelt
haben, sind mit wenigen gezielten Anpassungen übertragbar
auf vergleichbare Maschinen, Materialien und Produktionsprozesse.
Damit könnten sie künftig mit wenig Aufwand auch an
anderen Maschinen, in anderen Unternehmen und Branchen zum
Einsatz kommen«, sagt Christoph Hoffmann. Hoffmann leitet das
Forschungs- und Transferzentrum »Künstliche Intelligenz für eine
nachhaltig optimierte Wertschöpfung« (KI-noW) in Schweinfurt,
eine Außenstelle des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik
und Automatisierung IPA.
Seit seiner Gründung im Oktober 2020 hat sich das Forschungsteam
vom KI-noW allgemein mit Fragestellungen rund um Industrie
4.0, Digitalisierung und die Integration von Künstlicher Intelligenz in
die Produktion beschäftigt: Wie kommt man an Maschinendaten?
Wie muss man diese Daten aufbereiten, um sie für maschinelle
Zum Auftakt der zweiten Förderphase trafen sich am 10. Februar 2026 (v. l.) André Heim (Regierung von Unterfranken)
sowie Lukas Koch, Christoph Hoffmann, Professor Frank Döpper, Professor Marco Huber und Hartmut Eigenbrot vom Fraunhofer IPA
am KI-noW in Schweinfurt. © Fraunhofer IPA / Foto: Daniel Müller
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Lernverfahren nutzbar zu machen? Und natürlich: Wie lassen sich
die Probleme, die die KI an einer Anlage ausmacht, in klar verständliche
Handlungsempfehlungen für den Maschinenbediener übersetzen?
Künftig Fokus auf KI-gestützte Simulationen
Damit leistet das KI-noW einen Beitrag zur Stärkung der regionalen
Wettbewerbsfähigkeit und zur langfristigen Sicherung von Arbeitsplätzen
– schwerpunktmäßig in der Region Schweinfurt, aber grundsätzlich
auch in allen anderen Landesteilen Bayerns. Neben der erfolgreichen
Umsetzung zahlreicher Industrieprojekte sowie öffentlich
geförderter Forschungskooperationen haben die Forscherinnen
und Forscher um Hoffmann in den vergangenen fünf Jahren zwölf
Fallstudien über Digitalisierung und KI in der Produktion durchgeführt,
19 Demonstratoren aufgebaut und insgesamt 400 Gäste
in Workshops und Seminaren weitergebildet. Grund genug für das
Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung
und Energie, das KI-noW bis Ende 2029 mit weiteren knapp fünf
Millionen Euro zu fördern.
In der zweiten Förderphase, die am 1. Januar 2026 begonnen hat,
möchte sich das Forschungsteam vom KI-noW mehr auf KI-gestützte
Simulationen konzentrieren. »Darauf soll zwar unser Fokus
liegen, aber auch weiterhin beschäftigen wir uns mit den Fragestellungen
von Unternehmen rund um die Produktion und darüber hinaus«,
sagt Hoffmann. Und auch die Offenheit für Unternehmen aus
anderen Regionen Bayerns soll bestehen bleiben: »Auch in anderen
Landesteilen stecken Industriebetriebe mitten in der Transformation
und auch denen möchten wir mit Rat und Tat zur Seite stehen«,
so Hoffmann weiter.
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Nobelstraße 12
D 70569 Stuttgart
Telefon: +49 711 970 1667
eMail: joerg-dieter.walz@ipa.fraunhofer.de
Internet: http://www.ipa.fraunhofer.de
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Neue Peltier-Produktreihe: lautlose Kühltechnik ohne Kältemittel und Vibrationen
/ Lösungskompetenz für das „Green Lab“: Baureihe PRO300 mit natürlichem
Kältemittel R290 (Propan) sichert Zukunftsfähigkeit
Thermomanagement für „Green Labs“:
technotrans setzt auf natürliche
Kältemittel und vibrationsfreie Kühlung
beanspruchen. „Das Peltier-Prinzip ermöglicht
eine extrem schnelle Reaktionszeit
und eine direkte Anpassung der Kühlleistung.
Wir unterstützen unsere Kunden hier
von der ersten Problemstellung bis zur Integration
der Module direkt in das Analysegerät“,
erklärt Roessel. Ergänzt wird das Portfolio
durch Miniaturkompressor-Lösungen,
die hohe Kühlleistung auf kleinstem Raum
bieten.
Strategischer Fokus auf Life Science
und Healthcare
technotrans präsentierte auf der diesjährigen Analytica in München zukunftsweisende Thermomanagement-Lösungen,
die Antworten auf die drängendsten Fragen der Labor- und Analysetechnik liefern. Im
Fokus des Messeauftritts standen Nachhaltigkeit und Präzision: Das Unternehmen stellte seine neuen
kompakten Peltier-Kühlsysteme vor und bot Anwendern sichere kältemittelfreie Kühllösungen. Die erweiterte
PRO300-Kühlgeräte-Serie setzt zudem konsequent auf das natürliche Kältemittel R290. Damit
adressiert das Unternehmen die steigenden regulatorischen Anforderungen sowie den Bedarf an energieeffizienten
„Green Lab“-Lösungen.
„In Analytik und Labortechnik sind präzise
Temperaturen essenziell für verlässliche
Ergebnisse“, sagt Denis Roessel, Business
Development Manager bei der technotrans
systems GmbH. Gleichzeitig wächst der
Druck, den ökologischen Fußabdruck zu
minimieren und regulatorische Hürden wie
die F-Gase-Verordnung langfristig zu meistern.
„Mit unseren Lösungen bieten wir Anwendern
und OEM-Herstellern Planungssicherheit:
Wir verbinden hochpräzise
Temperaturstabilität je nach Anwendungsbereich
mit zukunftssicherer Peltiertechnik
oder natürlichen Kältemitteln“, sagt Roessel.
Produktneuheit: Lautlose Kühltechnik
technotrans bietet seine
neuen Peltier-Kühlsysteme
als kompakte Stand-alone-
Lösungen und integrierbare Module
an, die wenig Stellfläche
beanspruchen. (Copyright: technotrans SE)
ohne Vibrationen
Für besonders sensible Messumgebungen,
beispielsweise in der Mikroskopie, Spektroskopie
oder bei der High-Precision-Liquid-Chromatographie
(HPLC), sind Peltier-Lösungen
ideal. Auf der Analytica in
München präsentierte technotrans erstmals
seine neue Peltier-Produktreihe. Da diese
Technologie ohne Kältemittelkreislauf und
ohne Kompressor auskommt, entstehen im
Betrieb weder Vibrationen noch Geräuschemissionen.
technotrans fokussiert sich hierbei auf
kompakte Stand-alone-Lösungen und integrierbare
Module, die wenig Stellfläche
Ein weiteres Highlight am Messestand war
die PRO300-Serie. technotrans hat diese
bewährte Baureihe technologisch weiterentwickelt
und konsequent auf die Nutzung
des umweltfreundlichen Kältemittels R290
(Propan) ausgelegt. Mit einem Global Warming
Potential (GWP) von nur 0,02 erfüllen
diese Systeme bereits heute zukünftige
regulatorische Anforderungen in Europa
und den USA. Die Geräte bieten eine hohe
Temperaturstabilität von < ±0,1 Kelvin, was
insbesondere für anspruchsvolle Laser- und
Analyseanwendungen entscheidend ist.
Neben der der hohen Energieeffizienz überzeugt
die Serie durch moderne Kommunikationsschnittstellen
und eine flexible Integration
in bestehende Laborinfrastrukturen.
Der Ausbau der Aktivitäten im technotrans-Fokusmarkt
Healthcare & Analytics
ist ein zentraler Baustein der neuen Unternehmensstrategie
„Ready for Growth 2030“.
Medizinischer Fortschritt und steigende
Anforderungen in der Bioanalytik prägen
diesen Markt weltweit. technotrans bringt
hier seine Engineering-Kompetenz gezielt
ein und entwickelt gemeinsam mit Kunden
spezifische Lösungen, die höchsten Anforderungen
an Präzision und Reinheit gerecht
werden.
technotrans SE
D 48336 Sassenberg
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Seite 26/64
Mit innovativer Produktentwicklung und vernetzten
Arbeitswelten setzt SMC ein klares Zeichen für nachhaltige
Technologien und die Zukunft des Maschinenund
Anlagenbaus
INGENIEURBÜRO &
REINRAUMSERVICE
EGON BUCHTA GMBH
SMC Campus Egelsbach:
Fundamentlegung
für zukunftsweisende
Automatisierungslösungen
Die Arbeiten am SMC Campus in Egelsbach gehen planmäßig voran. Auf einer Fläche
von rund 32.700 Quadratmetern entsteht ein moderner Standort, der Produktentwicklung
und Umsetzung individueller Kundenlösungen unter einem Dach vereint. Mit der
aktuellen Bauphase wird das Fundament für die künftigen Gebäude gelegt und damit die
Basis für ein Projekt geschaffen, das auf Nachhaltigkeit und Vernetzung setzt.
Der Campus wird mehrere Gebäude umfassen, darunter ein Technikum, Büro- und
Verwaltungsbereiche sowie einen zentralen Komplex, der auch den Kunden offensteht.
Alle Einheiten sind so geplant, dass sie miteinander verbunden sein werden. Dieses Konzept
soll den Austausch und die Zusammenarbeit der Teams und kurze Wege für alle Mitarbeitenden
ermöglichen.
Mit einer Investition von rund 50 Millionen Euro bekräftigt SMC sein langfristiges
Engagement für den Standort Deutschland. „Dieses Projekt ist mehr als ein Bauvorhaben.
Es ist ein klares Signal für die Zukunft der Automatisierung in Deutschland und für
die enge Partnerschaft mit unseren Kunden“, betont Robert Angel, Geschäftsführer SMC
Deutschland GmbH, SMC Austria GmbH und Leitung der SMC CEE Group in Mittelund
Osteuropa.
Zeitplan und Perspektive
Der neue Standort wird Teil des globalen Netzwerks von SMC und verbindet praxisnahe
Entwicklung, Beratung der Kunden vor Ort, sowie die technische Weiterbildung.
Die Planung verantwortet das Büro A°ID Architektur + Industrial Design aus Groß-
Umstadt. „SMC ist ein Bauherr mit einer klaren Vision. Die Zusammenarbeit ist geprägt
von Vertrauen und Offenheit – das ermöglicht Lösungen, die Wirkung entfalten“, erklärt
Robin Hellweg, Geschäftsführender Gesellschafter bei A°ID und ergänzt: „Die sorgfältige
Vorbereitung des Geländes ist die Grundlage für einen Campus, der funktional und nachhaltig
überzeugt.“
Die Fertigstellung ist für 2028 zum 50-jährigen Jubiläum von SMC Deutschland geplant.
SMC Deutschland GmbH
D 63329 Egelsbach
„WIR SIND
FÜR SIE DA.“
FULLSERVICE FOR
CLEANROOM SOLUTIONS
– GMP- und Nutzerberatung
– Dokumentenerstellung nach
EU-GMP-Leitfaden; Annex 15
– partikuläre und mikrobiologische
Qualifizierungen,
Wartungen und Service
inkl. Messtechnik und
Dokumentation für „as built“,
„at rest“ und „in operation“
– Qualifizierungen von
Kühl- und Wärmegeräten
– Hygienepläne, Schleusenordnungen,
SOP‘s
– GMP- und Hygieneschulungen
Die Visualisierung des SMC
Campus Egelsbach zeigt, wie
der neue Standort voraussichtlich bis
2028 gestaltet sein könnte. (Foto: SMC Deutschland GmbH)
– Blower-Door-Test
www.reinraumservice.de
NEWSLETTER | Ausgabe DE 04-2026
Seite 27/64
Hardware für humanoide Roboter:
Neue Perspektiven für die industrielle
Wertschöpfung in Europa
Gemeinsam mit der Unternehmensberatung P3 hat das
Fraunhofer IPA untersucht, wie Komponentenhersteller
durch die Fertigung von Hardware-Bauteilen für humanoide
Roboter profitieren könnten. Die Ergebnisse sind im
Whitepaper »The Humanoid Hardware Value Chain: Can
the European Manufacturing Industry Capitalize on the
Humanoid Momentum?« kostenfrei verfügbar.
Das Tempo, mit dem sich humanoide Roboter aktuell entwickeln, ist
hoch. Die vorausgesagten Wachstumspotenziale sind massiv und sie
schicken sich an, vom Marktpotenzial die Automobilindustrie abzulösen
oder gar zu übertrumpfen. Und in den Medien und auf Messen
stehen sie als Paradebeispiel einer »embodied AI«, also einer vollständigen
Verzahnung von Verfahren der Künstlichen Intelligenz
(KI) mit maschinellen Komponenten oder ganzen Anlagen, im Mittelpunkt.
Besonders im Fokus sind die Märkte in den USA und in
Asien, wo Software- wie Hardware-seitig sehr viel vorangeht.
Aber auch in Europa gibt es viele Aktivitäten. Hinzu kommt, dass
die Fertigungsindustrie in dieser Region einen Strukturwandel bewältigen
muss. Deshalb stellt sich die Frage: Wie kann die hiesige
Industrie von dieser boomenden Technologie profitieren und sich
möglicherweise neue Märkte erschließen? Dieser Frage ist ein Autorenteam
des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und
Automatisierung IPA und der Unternehmensberatung P3 nachgegangen.
Im jetzt veröffentlichten Whitepaper haben sie untersucht,
welche Rolle die Hardware dieser Roboter spielt und warum sich
produzierende Unternehmen in Europa hierfür stark interessieren
sollten.
Denn trotz der Fortschritte rund um KI bestimmen Hardwarekomponenten
weitgehend die Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und
Skalierbarkeit humanoider Roboter. Derzeit fehlen aber standardisierte
Hardwarearchitekturen. Zudem erfüllen wichtige Komponenten
für diese Roboterart wie Aktuatoren, Getriebe, Batterien und
Sensoren die industriellen Anforderungen hinsichtlich Robustheit,
Lebensdauer und Kostenstruktur nur teilweise.
Diese Marktlücken verbunden mit den eingangs genannten sehr
guten Marktprognosen sind eine große Chance. Ein frühzeitiger
Einstieg in die zugrundeliegende Wertschöpfungskette ist dementsprechend
relevant für Unternehmen, die im Kontext Automatisierung,
Mechatronik und industrielle Fertigung schon lange umfangreiche
Kompetenzen haben.
Um das Marktpotenzial genauer einschätzen zu können, hat das
Autorenteam die Wertschöpfungskette der humanoiden Roboterhardware
für Sensorik, Aktorik sowie Struktur und Energie analysiert
und ein Bottom-up-Kostenmodell erstellt. Das Kostenmodell
wurde auf drei Szenarien angewandt und ermöglicht einen strukturierten
Vergleich von kostengünstigen, mittelpreisigen und hochpreisigen
humanoiden Konfigurationen. Es veranschaulicht zudem,
wie sich unterschiedliche Hardware-Entscheidungen auf die Gesamtsystemkosten
auswirken. Die Analyse hebt Hardwarekomponenten
hervor, die die Gesamtausgaben dominieren und die größten
Herausforderungen für eine kosteneffiziente Skalierung darstellen,
insbesondere für humanoide Systeme, die für den kontinuierlichen
industriellen Betrieb vorgesehen sind. Flexible Hände sind aktuell
noch das größte Nadelöhr.
Fraunhofer IPA bringt umfangreiches Marktund
Technologiewissen ein
Vincent Bezold, Geschäftssegmentleiter am Fraunhofer IPA und
Insbesondere für technisch hochwertig ausgestattete Humanoide sind die Hardwarekosten ein massiver Preistreiber. © Fraunhofer IPA/P3
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Seite 28/64
Die Herstellung von Hardwarekomponenten für humanoide Roboter
bietet viel Marktpotenzial. © Fraunhofer IPA/Foto: Rainer Bez
Das Whitepaper ist Teil umfangreicher technologischer und strategischer
Arbeiten am Fraunhofer IPA rund um humanoide Roboter.
Diese reichen vom Erarbeiten fundierter weltweiter Marktkenntnisse
über Bedarfsanalysen bis hin zur Entwicklung von Technologiekomponenten
oder ganzen Anwendungen.
Um Unternehmen genau das Wissen bereitzustellen, das sie für
Investitionsentscheidungen brauchen, wird es im ersten Quartal
2026 weitere Veröffentlichungen des Instituts geben: Ein Benchmark
ermöglicht, humanoide Roboter umfangreich zu testen und sie
hinsichtlich sechs Kriterien, darunter Energieeffizienz, funktionale
und IT-Sicherheit, vergleichbar zu machen. Mithilfe eines Readiness
Navigators können Unternehmen sowohl Roboter selbst als
auch Anwendungen hinsichtlich bestimmter Anforderungen in fünf
Reifegrade einordnen.
Mitautor des Whitepapers, fasst die Handlungsempfehlungen so
zusammen: »Um diesen Wachstumsmarkt erschließen zu können,
ist es entscheidend, dass Unternehmen sich gezielt in der Entwicklung
und Industrialisierung kosten- und leistungsrelevanter Hardwarekomponenten
engagieren. Sie sollten auch eine frühzeitige und
enge Zusammenarbeit mit Herstellern von Humanoiden anstreben.«
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA
Nobelstraße 12
D 70569 Stuttgart
Telefon: +49 711 970 1667
eMail: joerg-dieter.walz@ipa.fraunhofer.de
Internet: http://www.ipa.fraunhofer.de
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Intelligentes Kabelmanagement
Kabeleinführungen von icotek
bieten maximale Sicherheit
für jede Verbindung
Überall dort, wo Maschinen und Anlagen sicher miteinander verbunden werden
müssen, sind Kabeleinführungen von icotek im Einsatz. Mit Lösungen, die
selbst extremen Belastungen durch Wasser, Staub, Vibrationen oder Temperaturen
standhalten, sorgt icotek für die Zuverlässigkeit von elektrischen, pneumatischen
und hydraulischen Leitungen.
Die icotek GmbH & Co. KG ist ein Engineering-
und Fertigungsunternehmen mit
Sitz in Eschach, Baden-Württemberg. icotek
entwickelt, produziert und vertreibt seit
1995 spezialisierte Systeme für Kabelmanagement
mit einem klaren Schwerpunkt
auf Kabeleinführungen, Kabelverschraubungen
und Lösungen zur EMV-Abschirmung
für industrielle Anwendungen.
Produkte rund um den Schaltschrank
Mit seinen Produkten zur Durchführung,
Führung und Zugentlastung von Kabeln
bedient icotek einen Bereich, der entscheidend
ist für die Zuverlässigkeit elektrischer
und elektronischer Systeme. Das Portfolio
umfasst unter anderem:
– Patentierte Kabeleinführungssysteme,
mit denen sich Leitungen mit oder
ohne Stecker in Gehäuse, Schaltschränke,
Maschinen oder Anlagen einführen
lassen
– Teilbare Kabelverschraubungen,
um bestehende Installationen ohne
Demontage vorgefertigter Kabel
nachzurüsten
– EMV-Abschirmungskomponenten,
zum Beispiel Schirmklammern und
Firmengebäude der icotek GmbH & Co. KG in Eschach, Baden-Württemberg – seit 1995 entwickelt,
produziert und vertreibt das Unternehmen spezialisierte Systeme für Kabelmanagement,
mit Fokus auf Kabeleinführungen, Kabelverschraubungen und Lösungen zur EMV-Abschirmung
für industrielle Anwendungen. (Bild: icotek GmbH & Co. KG)
Durchführungen zur Reduzierung
elektromagnetischer Störungen
– Zubehör und Werkzeuge, etwa
Zugentlastungssysteme,
Klettkabelbinder, Blechlocher
und Profilschienen-Schneidegeräte
– Weitere Anwendungen wie
ALLIOLiGHT-Systemleuchten
Die Lösungen werden weltweit in Branchen
wie Maschinen- und Anlagenbau, Schaltschrankbau,
Automatisierungstechnik (Robotik),
Windkraft- und Solartechnik, Fahrzeugbau
sowie Lebensmittel- und Reinraumtechnik
eingesetzt.
Patentiert, unkompliziert, robust
icotek liefert nicht einfach nur Kabelzubehör,
sondern robuste, technisch durchdachte
Kabelmanagement- und EMV-Komponenten
für industrielle Anwendungen.
Das Besondere sind die patentierten,
teilbaren Kabeleinführungs- und Verschraubungssysteme
– im Gegensatz zu
nicht teilbaren Systemen ermöglichen sie
es, bereits konfektionierte Kabel ohne Demontage
nachträglich in Schaltschränke
oder Gehäuse einzuführen.
Weitere Vorteile liegen in ihrer Robustheit
sowie der breiten technischen Anwendbarkeit.
Viele der Produkte sind außerdem
nach hohen Schutzarten zertifiziert
(IP66 bis IP68, UL Type 4X), zum Beispiel
die Kabeldurchführungsplatten der Serie
KEL-DPU-OD.
Auf der Hannover Messe 20. -24. April
2026 zeigt icotek seine Kabeleinführungsund
EMV-Systeme im praktischen Einsatz –
vom breiten Spektrum an Kabeldurchmessern
für kleine Automationszellen bis hin zu
Lösungen für große Industrieanlagen. Vor
Ort stehen Experten für technische Gespräche,
konkrete Anwendungsfragen und Beratung
zur Verfügung.
icotek GmbH
D 73569 Eschach
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Zimmer Group erhält EcoVadis Bronze-Medaille
Nachhaltigkeit
und verantwortungsvolles
Handeln konsequent
weiterentwickelt
Die Zimmer Group wurde erstmals mit der
Bronze-Medaille von EcoVadis ausgezeichnet.
Mit 64 Punkten zählt das Unternehmen
mit zu den am besten bewerteten
Organisationen und liegt deutlich über dem
Branchendurchschnitt. Die Auszeichnung
bestätigt den systematischen Ausbau des
Nachhaltigkeitsmanagements entlang der
gesamten Wertschöpfungskette.
EcoVadis, führender Anbieter von
Nachhaltigkeitsratings weltweit, hat die
Zimmer Group nach einem umfassenden
Bewertungsprozess ausgezeichnet. Die
Bewertung basiert auf vier zentralen Themen:
Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte,
Ethik und nachhaltige Beschaffung.
Mit einer Gesamtpunktzahl von 64 von 100
Punkten positioniert sich die Zimmer Group
deutlich im „Fortgeschrittenen“-Segment
und über dem Durchschnitt vergleichbarer
Unternehmen weltweit.
Gezielte Weiterentwicklung
in allen Handlungsfeldern
Umwelt: Die Zimmer Group überzeugt im
Bereich Umwelt durch stabile Ergebnisse
und eine konsequente Weiterentwicklung
ihrer Managementsysteme. Zertifizierungen
nach ISO 14001 und ISO 50001 sowie eine
transparente Berichterstattung zu Energie,
Emissionen (Scope 1–3), Wasser und Abfall
unterstreichen den strukturierten Ansatz
zur Steigerung der Ressourcen- und Energieeffizienz.
Arbeits- und Menschenrechte: Die
Einführung der ISO 45001, der Ausbau von
Arbeits- und Gesundheitsschutzprogrammen
sowie weiterentwickelte HR-Standards
führten zu einer signifikanten Steigerung
der Bewertung in diesem Bereich.
Ethik: Auch im Bereich Ethik wurden
Compliance-Strukturen, Richtlinien und
Schulungsprogramme weiter geschärft. Optimierte
Prozesse für Datenschutz und Hinweisgebersysteme
stärken die Transparenz
und Integrität des Unternehmens.
NEWSLETTER | Ausgabe DE 04-2026
Nachhaltige Beschaffung: Die größten
Fortschritte erzielte die Zimmer Group in
der nachhaltigen Beschaffung. Mit einem
verbindlichen „Supplier Code of Conduct”,
risikobasierten Analysen in der Lieferkette
und gezielten Nachhaltigkeitsschulungen
im Einkauf wurde die Grundlage für verantwortungsvolle
Partnerschaften weiter
gefestigt.
Nachhaltigkeit als
strategischer Erfolgsfaktor
Als familiengeführtes Unternehmen mit klarem
Blick auf die folgenden Generationen
versteht die Zimmer Group Nachhaltigkeit
als langfristige Verantwortung und zentralen
Bestandteil der Unternehmensstrategie.
Im Branchenvergleich positioniert sich die
Zimmer Group mit 64 Punkten deutlich über
dem statistischen Durchschnitt vergleichbarer
Unternehmen weltweit. Die Bronze-Medaille
ist somit das Resultat konsequenter
Bemühungen, Nachhaltigkeit und
unternehmerische Verantwortung fest im
Unternehmen zu verankern und zukunftsfähig
weiterzuentwickeln. Nachhaltiges und
verantwortungsvolles Handeln ist dabei keine
Einzelinitiative, sondern ein gelebter Bestandteil
der globalen Wachstumsstrategie
– mit klaren Zielen, messbaren Kennzahlen
und dem Anspruch auf kontinuierliche Verbesserung
für kommende Generationen.
Zimmer GmbH
D 77866 Rheinau
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Neue fortschrittliche Interconnect-PDKs ebnen den Weg für eine
hochdichte, energieeffiziente Chip-zu-Chip-Integration.
NanoIC eröffnet Zugriff auf die
ersten PDKs für Fine-Pitch-RDLund
D2W-Hybridbonding-Verbindungen
Am 02. März 2026 veröffentlichte die NanoIC-Pilotlinie,
eine von imec koordinierte europäische Initiative zur Beschleunigung
von Innovationen im Bereich der Chip-Technologien
jenseits von 2 nm, zwei einzigartige fortschrittliche
PDKs (Process Design Kits) für Verbindungstechnologien:
ein PDK für Fine-Pitch-Redistribution-Layers (RDL)
und ein PDK für die Hybridverbindung von Chip und Wafer
(D2W). Diese PDKs mit frühzeitigem Zugriff machen fortschrittliche
Packaging-Fähigkeiten für Universitäten, Startups
und Innovatoren aus der Industrie zugänglich und sind
ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer hochdichten,
energieeffizienten Chip-to-Chip-Konnektivität.
Da die Halbleiterindustrie immer komplexere und heterogenere
Systemarchitekturen entwickelt, sind fortschrittliche Packaging-
Lösungen zu einem wichtigen Faktor geworden, um diesen Fortschritt
zu unterstützen. Anstatt einzelne Chips lediglich zu verkapseln,
führen die heutigen Verpackungstechnologien mehrere
Dies (Chiplets) zu eng integrierten Systemen zusammen, bei denen
Leistung, Energieeffizienz und Bandbreite davon abhängen, wie effektiv
diese Komponenten miteinander interagieren können. Durch
die Möglichkeit, Chiplets in hoher Dichte miteinander zu verbinden,
bildet das fortschrittliche Packaging die Grundlage für die nächste
Generation von Hochleistungscomputern, KI-Beschleunigern und
datenintensiven Anwendungen.
Um Universitäten, Start-ups, KMUs und Industrieunternehmen
die Umsetzung dieser Konzepte in praktische Designs zu ermöglichen,
veröffentlicht NanoIC heute die erste Version seiner
Fine-Pitch-Redistribution-Layer (RDL) und Die-to-Wafer (D2W)
Hybrid-Bonding-Prozess-Design-Kits (PDKs). Diese PDKs, die auf
der Pilotlinie von NanoIC basieren, bieten Designern frühzeitigen
Zugriff auf Designregeln und validierte Building Blocks, die für die
Erforschung hochdichter Chip-zu-Chip-Integrationen erforderlich
sind.
Fine-Pitch-RDL-PDK: hochdichtes Routing
auf polymerbasierten Substraten
Das Fine-Pitch-Redistribution-Layer (RDL)-PDK bietet eine neue
Möglichkeit, hochdichte Chip-zu-Chip-Verbindungen mit polymer-
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basierten Substraten zu realisieren. Bislang konnten diese Substrate keine extrem
feinen Leitungen unterstützen, was ihre Verwendung in fortschrittlichen Packages
einschränkte. Die im Rahmen des NanoIC-Projekts entwickelte Technologie von
Imec überwindet diese Hürde, indem sie außergewöhnlich kleine Abstände zwischen
den Verbindungen in einer polymerbasierten RDL ermöglicht und damit
Funktionen bietet, die über das hinausgehen, was führende Fertigungsanlagen heute
bereitstellen. Mit Leitungsbreiten und -abständen von bis zu 1,3 Mikrometern und
Microbump-Abständen von nur 20 Mikrometern bietet das RDL PDK Designern
Zugang zu Verbindungen, die die Kommunikationsgeschwindigkeit um bis zu 40 %
verbessern und den Energieverbrauch pro Bit um bis zu 15 % senken können, und
zwar auf einer UCIe-Advanced-Die-to-Die-Schnittstelle. Dadurch wird Fine-Pitch-
RDL zu einer attraktiven Integrationsoption für eine Vielzahl neuer Anwendungen,
von der Automobilindustrie über Hochleistungsrechner bis hin zu GPU-Architekturen
der nächsten Generation.
D2W-Hybridbonding-PDK: extrem dichte 3D-Verbindungen zwischen Dies
Das D2W-Hybridbonding ergänzt eine zweite leistungsstarke Integrationstechnik,
indem es extrem kompakte, direkte Verbindungen zwischen Chips unter Verwendung
der dritten Dimension ermöglicht. Anstelle der herkömmlichen Kupferkontakte
bildet das Hybridbonding direkte Oxid-Oxid-Verbindungen zwischen dem
CMOS-Chip und der Gehäuseschnittstelle. Dadurch werden die mit Kupferkontakten
verbundenen parasitären Effekte eliminiert und verlustarme, energieeffiziente
Kommunikationswege ermöglicht.
Mit seiner Fähigkeit, extrem dichte Chip-zu-Chip-Verbindungen mit hoher
Bandbreite herzustellen, eignet sich das D2W-Hybridbonding-PDK besonders für
KI-Anwendungen, fortschrittliche Computing-Plattformen und leistungsstarke
GPU-Architekturen.
Ein bedeutender Schritt in Richtung vollständiger Tape-Out-Fähigkeiten
Mit dieser Veröffentlichung ist imec weltweit das erste Unternehmen, das leicht
zugängliche PDKs für Verbindungen auf diesen Integrationsstufen und in diesen
Dimensionen anbietet. Diese erste „Exploratory Version” enthält die wesentlichen
Tools, die Designer benötigen, um mit der Bewertung der Technologie zu beginnen:
systematische Layout-Erstellung, automatisiertes und benutzerdefiniertes Routing
sowie Designregelprüfungen.
„Diese erste Version ist ein wegweisendes PDK“, so Nicolas Pantano, Leiter des
Demonstrator-Architekten-Teams bei imec. „Sie bietet Forschern, Start-ups und
Unternehmen die notwendigen Werkzeuge, um mit dem Entwerfen und Testen von
Ideen zu beginnen und Feedback zu geben. Mit zunehmender Reife werden sich die
PDKs von explorativen Design-Kits zu vollständigen, fertigungsreifen Tool-Sets mit
Tape-Out-Fähigkeiten entwickeln, sodass Designer ein mit diesen PDKs erstelltes
Layout physisch in der Pilotlinie fertigen lassen und ihre Konzepte nicht nur in der
Simulation, sondern auch in Silizium validieren können.“
Mit der Einführung dieser beiden Interconnect-PDKs erweitert NanoIC sein
Angebot auf insgesamt fünf öffentlich zugängliche Prozessdesign-Kits. Nach den
bereits veröffentlichten PDKs N2, A14 und eDRAM markiert die Einführung der
Fine-Pitch-RDL- und D2W-Hybridbonding-PDKs den nächsten Schritt auf dem
Weg zu einem vollständigen Design-Toolkit für Technologien jenseits von 2 nm, das
Logik-, Speicher- und nun auch Interconnect-Technologien umfasst. Um die praktische
Anwendung zu unterstützen, veranstaltet NanoIC am 27. Mai 2026 einen speziellen
Workshop zu den RDL- und D2W-PDKs. Alle weiteren Details findet man auf
der NanoIC-Website.
Diese Arbeit wurde zum Teil durch die NanoIC-Pilotlinie ermöglicht. Die Anschaffung
und der Betrieb werden gemeinsam vom Chips Joint Undertaking über
die Programme „Digital Europe“ (101183266) und „Horizon Europe“ (101183277) der
Europäischen Union sowie von den teilnehmenden Staaten Belgien (Flandern),
Frankreich, Deutschland, Finnland, Irland und Rumänien finanziert. Weitere Informationen
unter nanoic-project.eu.
IMEC Belgium
BL 3001 Leuven
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Geeignet für kontrollierte Produktionsumgebungen
TB30R: Modulare Fördertechnik
für zertifizierte
Reinraumanwendungen
In sensiblen Produktionsbereichen wie der Pharma-, Medizin- oder
Kunststoffindustrie ist Fördertechnik ein wesentlicher Bestandteil
des Reinraumkonzepts. Materialflüsse müssen stabil, reproduzierbar
und normgerecht erfolgen. Mit dem Reinraum-Förderband
TB30R bietet Montech eine Lösung, die speziell für den Einsatz in
kontrollierten und zertifizierten Reinraumumgebungen entwickelt
wurde.
Das System basiert auf dem modularen TB30-Konzept und ist in
zwei Ausführungen erhältlich: als Variante mit Mittenantrieb sowie
als Version mit Kopfantrieb für besonders hohe Reinheitsanforderungen.
Ausgewählte Varianten wurden vom Fraunhofer-Institut für
Produktionstechnik und Automatisierung IPA gemäß ISO 14644-14
geprüft und sind für definierte Reinraumklassen geeignet.
Förderband TB30R mit Mittenantrieb
– Geeignet für Reinräume der Klassen ISO 5 und ISO 6
Das Förderband TB30R in der Ausführung mit Mittenantrieb eignet
sich für Anwendungen in Reinräumen der Klassen ISO 5 und ISO 6.
Dank seiner modularen Bauweise lässt sich das Förderband individuell
konfigurieren. Förderbreiten zwischen 80 und 250 Millimetern
sowie Längen bis 3.000 Millimetern ermöglichen eine flexible
Integration in unterschiedliche Anlagenlayouts. Auch nachträgliche
Anpassungen wie Verlängerungen oder Verkürzungen sind einfach
und wirtschaftlich realisierbar.
Der eingesetzte Gurt ist reinraumtauglich und zusätzlich gemäß
FDA zugelassen. Damit eignet sich die Mittenantrieb-Variante insbesondere
als Zu- und Wegführband in einzelnen Fertigungsanlagen
oder zur Verkettung ganzer Produktionsprozesse.
Förderband TB30R mit Kopfantrieb
– Geeignet für Reinraumklasse ISO 4
Für Produktionsbereiche mit besonders hohen Reinheitsanforderungen
bietet Montech die Variante TB30R mit Kopfantrieb an.
Diese Ausführung ist für Reinräume der Klasse ISO 4 ausgelegt und
eignet sich für Anwendungen, in denen höchste Anforderungen an
die Umgebungskontrolle gelten.
Wie die Mittenantrieb-Variante basiert auch das Kopfantrieb-
Modell auf dem modularen TB30-System und ermöglicht eine
flexible Anpassung an unterschiedliche Produktionsprozesse. Es
kommt ebenfalls als Zu- und Wegführband oder zur Integration in
komplette Fertigungslinien zum Einsatz.
Montech AG
Gewerbestrasse 12
CH 4552 Derendingen
Telefon: +41 326815500
eMail: info@montech.com
Internet: https://www.montech.com
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Über eine Hängebahn fahren die mit den Bauteilen bestückten Gestelle
in die Reinigungsanlage ein. (Copyright: YASKAWA Europe GmbH)
Nach der Reinigung fahren die Gestelle automatisch zum richtigen
Entnahmeplatz. (Copyright: YASKAWA Europe GmbH)
MiniTec automatisiert Reinigungsanlage von HMT mit acht Motoman-Robotern von Yaskawa
Automatisierung, die
sich gewaschen hat
Um auf schwankende Auftragsvolumina besser reagieren zu
können, hat der Spezialist HMT eine Reinigungsanlage für
Industrieteile von MiniTec stärker automatisieren lassen –
mit deutlichem Erfolg.
„Nicht nur sauber, sondern rein“ lautete einmal das Versprechen
einer bekannten Waschmittel-Werbung. Einen ähnlichen Anspruch
hat auch die HMT – Häseler Metalltechnik GmbH aus St. Georgen,
wenn es um das Reinigen technischer Bauteile geht. Das 1983 gegründete
Unternehmen ist Spezialist für Stanz- und Umformtechnik
sowie Bauteilereinigung bei sehr hohen technischen Sauberkeitsanforderungen.
Die Kunden sind hauptsächlich im Automotivsektor
angesiedelt. Bei den Werkstücken handelt es sich zumeist um
Stanzbauteile, die mit Elektrokomponenten und Leiterplatten in
Berührung kommen.
Joachim Hölzl, Technischer Geschäftsführer des Unternehmens,
spricht von einer All-in-One-Lösung, die HMT hier anbietet: „Wir
haben das Stanzen und Reinigen auf 12.500 qm Fläche komplett
unter einem Dach. Unser Leistungsspektrum reicht vom Stanzen,
Umformen und Tiefziehen bis hin zur Teilereinigung – inklusive
Restschmutzanalyse im eigenen Labor. Wir sind in der Lage, nahezu
jeden Kundenwunsch zu erfüllen. Die Basis hierfür bilden der
eigene Werkzeugbau, ein moderner Maschinenpark und engagierte
Mitarbeiter mit fundiertem Detailwissen. Unsere Prozesse und Verfahren
entsprechen den höchsten Automobilstandards.“
Schwankender Auftragsbestand als Herausforderung
Bei HMT sind zwei Reinigungsanlagen im Einsatz. Gearbeitet wird
bei Normalauslastung im Zweischichtbetrieb, was das Durchschleusen
von rund 40 Mio. Bauteilen pro Jahr ermöglicht. Früher wurden
viele Tätigkeiten beim Reinigungsprozess von Mitarbeitern vorgenommen.
Doch der generelle Arbeitskräftemangel machte sich immer
stärker bemerkbar. Hier brachte auch die Zusammenarbeit mit
Personaldienstleistern keine befriedigende Lösung. Grund waren
die volatilen wöchentlichen Veränderungen des Auftragsbestandes,
so Joachim Hölzl: „Das machte eine vernünftige Ressourcenplanung
schwierig – und auch, kurzfristig auf neue Gegebenheiten zu reagieren.
Eine Woche gehen die Bedarfe nach oben, und bis man da die
Kapazitäten über das Personal integriert hat, ist die Woche schon
fast vorbei.“
Für die Zukunft wünschte sich Hölzl, hier deutlich verlässlicher
planen und steuern und auf Kapazitätsschwankungen flexibler reagieren
zu können. Dieses Ziel sollte durch eine stärkere Automatisierung
erreicht werden – im Fokus stand dabei die Bestückung der
Transportgestelle mit den Bauteilen für den Reinigungsvorgang und
die spätere Entnahme.
Automatisierung für mehr Flexibilität
Zunächst setzte man sich mit eigenen Spezialisten im Haus zusammen
– unter Federführung von Tobias Seemann, Teamleiter der
Automationsabteilung bei HMT. Man erarbeitete eine ABC-Analyse
der Bauteile und diskutierte mögliche Lösungsansätze. Hölzl erläu-
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tert: „Wir bauten ein eigenes internes Labor und starteten mit einem
Schulungsroboter die ersten Versuche. Die Ergebnisse waren sehr
beeindruckend. Wir nahmen dann Kontakt zu Yaskawa auf, die uns
für die weiteren Schritte einen ihrer Roboter zur Verfügung stellten.
Als wir uns schließlich bezüglich der Machbarkeit sicher waren,
setzten wir uns mit MiniTec als Systemintegrator zusammen. Wir
haben dem Automations- Experten Peter Müller unsere Visionen
vorgestellt und mit ihm diskutiert, wie die Anlage aussehen könnte,
anhand von unserem Pflichten- und Lastenheft. Anschließend entwickelte
er ein Konzept zur Realisierung der Lösung und es ging in
die Umsetzung.“
Heraus kam schließlich eine hochkomplexe Anlage, bei welcher
die Entnahme der gereinigten Bauteile sowie deren Ein- und
Auslagerung vollautomatisch von Statten gehen. Dabei sorgt die
Ausgestaltung mit zwei identischen Entnahmeplätzen für eine ausreichende
Kapazität. Insgesamt acht Motoman GP12 Roboter kümmern
sich dort um das Entstücken der Teileträger. Die Roboter der
GP-Serie zeichnen sich durch hohe Geschwindigkeiten, Beschleunigungen
und Wiederholgenauigkeit aus. Das Ganze ist mit einem
vollautomatischen Lagersystem gekoppelt. Die Anlage verfügt mit
einer Größe von 20 m x 10 m über beachtliche Ausmaße.
Acht Motoman GP12 Roboter entnehmen die Bauteile und setzen
sie in KLTs ab. (Copyright: YASKAWA Europe GmbH)
Ablauf heute
Die zu reinigenden Bauteile der Kunden gelangen in verschiedenen
Verpackungsarten zu HMT (Gitterboxen, Holzboxen, Kartonagen
etc.). Am Aufnahmeplatz werden sie – heute noch manuell – aus den
Gebinden entnommen und auf Reinigungsgestellen fixiert.
Dann holt sich die Anlage die Gestelle aus dem Pufferspeicher
ab. Sie durchlaufen über eine Hängebahn in verschiedenen Zonen
auf einer Länge von 60 m die Reinigung. Von dort geht‘s in den
Trockenraum, anschließend in den Kühlraum und danach in den
Reinraum. Je nach technischer Spezifikation der Bauteile bleibt das
Reinigungsgestell dann entweder zur Entnahme dort stehen oder
geht weiter in den Sauberraum, wo sich die Abnahmeplätze mit den
Robotern befinden.
Weil sich die Bauteile beim Reinigungsprozess noch bewegen
können, kann es bei der Entnahme durch den Roboter zu einer Differenz
von einem Griff zum anderen kommen. Deshalb erfolgt hier
eine Kameraprüfung, welche die Koordinaten festlegt, um die Bauteile
in den KLTs korrekt platzieren zu können. Dadurch ist sichergestellt,
dass bei der Weitergabe an andere Abteilungen die Ordnung
dieser Bauteile nicht verloren geht.
Durchdachte Steuerung
Bei der Bestückung erhalten die Reinigungsgestelle auf einem Barcode
die Information, um welche Teile es sich handelt und zu welchem
Entnahme- Bahnhof sie fahren müssen. Am Abnahmeplatz
werden die artikelspezifischen Informationen über eine Schnittstelle
zwischen der Reinigungsanlage und den Roboterzellen übertragen.
Joachim Hölzl erklärt: „Dadurch weiß der Roboter genau,
welches Bauteil kommt, in welcher Menge. Und weiß dadurch auch,
dass er diese Menge entnehmen muss. Und wenn mal ein Bauteil
verloren gegangen ist, rechnet er die Sollzahl minus 1. Also haben wir
immer die korrekte entnommene Stückzahl.“
Automatische Fördertechnik von MiniTec
Jeder Roboter hat einen KLT vor sich stehen. Er entnimmt die Bauteile
aus dem Reinigungsgestell und setzt sie in der Box fachgerecht
ein. Wenn er dann die vorgegebene Menge erreicht hat, fährt der
KLT automatisch raus, und der Roboter bekommt wieder eine leere
Eine Kameraprüfung bei der Entnahme sorgt dafür, dass
die Bauteile anschließend in den KLTs korrekt platziert werden.
(Copyright: YASKAWA Europe GmbH)
Box zur Verfügung gestellt.
Der befüllte KLT fährt nun automatisch über eine Förderstrecke
zu einem Lagerregal. Bei der Fördertechnik handelt es sich um ein
FMS-System von MiniTec. Also ein Transfersystem, wo dann die
Boxen über Kurven oder Drehteller weiter transportiert werden. Eine
Besonderheit bei der Version von HMT ist, dass hier keine sonst üblichen
Werkstückträger (Paletten) zum Einsatz kommen, sondern
die KLTs direkt von den Rollenketten angetrieben werden.
Ein- und Auslagerung per Shuttle
An dem Lagerregal befindet sich ein Lagerbediengerät (Shuttle),
ebenfalls von MiniTec entwickelt. Dieses kümmert sich um die automatische
Einlagerung der KLTs und fährt dazu hin und her. Ebenso
transportiert es Bauteile zur Sichtprüfung. Dieser Bereich verfügt
über einen Leitstand, auf welchem die Mitarbeiter sehen, welche
Bauteile sich im Lagersystem befinden. Die zu prüfenden Teile können
sie sich dann über ein Bedienpult anfordern. Als Folge startet
das Shuttle die Auslagerung und stellt die KLTs über eine Fördertechnik
der Sichtprüfung zur Verfügung. Dort werden die Teile nach
Fehlerkatalogen der Kunden begutachtet. Wenn sie i.O. sind, werden
sie in die kundenspezifische Verpackung verpackt.
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Seite 36/64
Bereits nach der ersten Anlaufzeit verspürt Joachim Hölzl die Vorteile
der Anlage: „Der große Nutzen ist die Flexibilität. Heute haben
wir hier den entscheidenden Vorteil, die Kapazitäten auch kurzfristig
jederzeit nach oben setzen zu können.“
Aber auch mit dem Projektverlauf zeigt sich Hölzl zufrieden:
„Die Zusammenarbeit in diesem Dreier-Team MiniTec, Yaskawa
und HMT funktionierte sehr gut und führte letztendlich zu einem
hervorragenden Ergebnis. Yaskawa hat uns wie erwähnt in der Weise
unterstützt, dass sie uns einen Roboter zur Verfügung gestellt haben.
Aber auch MiniTec als Systemintegrator hat uns intensiv unterstützt.
Simulationen, Taktzeiten, solche Thematiken. Das war eine
absolute gute Zusammenarbeit, gerade auch mit Peter Müller. Seine
Erfahrung im Projektgeschäft und seine technische Expertise haben
einen enormen Mehrwert gehabt, auch für die HMT. Die Kombination
von Tobias Seemann und Peter Müller war grandios. Die Kommunikation
und die Projektausarbeitung sowie auch die Erfahrung
von MiniTec habe ich sehr geschätzt. Viele Ideen wurden auch während
des Projekts entwickelt. Es wurden immer wieder kleine Verbesserungsmöglichkeiten
gefunden, die wir dann schnell umgesetzt
haben. Genauso haben auch Marcel Therre sowie Phillip von Ehr toll
mitgewirkt, alles absolute Teamplayer.“
Weiterer Ausbau der Automatisierung als Ziel
Die befüllten KLTs fahren über eine FMS-Förderstrecke von MiniTec
zum Lagerregal, leere Boxen werden den Robotern wieder zur
Verfügung gestellt. (Copyright: YASKAWA Europe GmbH)
Flexibilität deutlich gesteigert
Generell ist der HMT-Chef dem Thema Automatisierung sehr aufgeschlossen.
So denkt er bereits darüber nach, auch die Bestückung
der Reinigungsgestelle von manuell auf Roboter umzustellen. Ein
weiteres Thema ist die Entnahme der Bauteile im Reinraum. „Wir
haben hier viele Ansätze, nicht nur in der Produktion. Auch in der
Verwaltung gibt es zahlreiche Automatisierungsmöglichkeiten, von
denen wir schon einige umgesetzt haben. Wir wollen in Zukunft bei
allen Bereichen betrachten, welche Prozesse sich automatisieren
lassen, um die Fehlereinflüsse des Menschen so weit wie möglich zu
minimieren.“ Entsprechend ist die Automatisierungsabteilung mittlerweile
auf vier Personen angewachsen.
Und auch Yaskawa und MiniTec werden aufgrund der positiven
Erfahrungen auch künftig wieder mit im Boot sein.
YASKAWA Europe GmbH
D 85391 Allershausen
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Neue Labore und Maschinen für Hightech-Forschung
Bundesforschungsministerin
Dorothee Bär weiht Forschungsneubau ein
Mit einem Festakt hat das Fraunhofer-Institut für Angewandte
Optik und Feinmechanik IOF heute seinen jüngsten
Forschungsneubau eingeweiht. Neben Bundesministerin
Dorothee Bär nahmen Thüringens Ministerpräsident
Mario Voigt sowie weitere Gäste aus Politik, Wirtschaft und
Industrie an den Feierlichkeiten teil. Besondere Highlights
im Neubau sind eine neue Anlage zur Elektronenstrahl-Lithografie
für die Herstellung photonischer Komponenten
sowie eine Bodenstation für die satellitengestützte Quantenkommunikation.
Im Rahmen der Feierlichkeiten besichtigten die Gäste zwei zentrale
Highlights des Neubaus: Die neue Anlage zur Elektronenstrahl-Lithografie
sowie eine optische Bodenstation.
Die Elektronenstrahl-Lithografie ist ein Verfahren, um besonv.l.n.r.:
Walter Rosenthal, Andreas Tünnermann, Holger Hanselka,
Dorothee Bär, Mario Voigt, und Christian Tischner bei der Einweihung
des Forschungsneubaus des Fraunhofer IOF. © TSK/ Jacob Schroeter
Auf einer Fläche von mehr als 2.000 m2 stehen dem Fraunhofer IOF
mit dem Neubau künftig neue Labore sowie Reinräume und Büros
in direkter Nachbarschaft zum Hauptgebäude des Institutes zur Verfügung.
Der mittlerweile dritte Erweiterungsbau des Forschungsinstituts
ist damit ein wichtiger strategischer Schritt für dessen Zukunft.
Denn auf den zusätzlichen Labor- und Reinraumflächen werden relevante
Zukunftsthemen aus der Hightech-Agenda vorangetrieben.
»Mit der Hightech Agenda Deutschland machen wir Deutschland
wieder zum Top-Technologieland. Optik und Photonik sind
dabei wichtige Grundlagen und kommen in Schlüsseltechnologien
wie den Quantentechnologien, der Biotechnologie oder auch Mikroelektronik
in vielfältiger Weise zum Einsatz. Das Fraunhofer IOF
treibt Optik-Technologien und -Anwendungen von morgen voran
und schlägt die Brücke von der Wissenschaft zur Wirtschaft. Der
heute eingeweihte Forschungsneubau beflügelt die Möglichkeiten
des Standorts noch zusätzlich. Genau so sind wir auf einem guten
Weg, ›Made in Germany‹ als Siegel für technologische Exzellenz zu
etablieren, gerade auch in den photonischen Technologien«, erklärte
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär.
Ministerpräsident Mario Voigt, der gemeinsam mit Thüringens
Wissenschaftsminister Christian Tischner den Besuch der Bundesministerin
begleitet hat, ergänzte: »Thüringer Optik, gerade solche
aus Jena, genießt einen Ruf von Welt. Speziell das Fraunhofer IOF
ist hier eine wahre Erfolgsgeschichte. Gegründet inmitten der Umbruchszeiten
nach der deutschen Wiedervereinigung, hat sich das
Institut in über 30 Jahren zu einem weltweit gefragten Partner für
Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich der Instrumentierung
entwickelt. Von besonderer Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung
der Region sind zudem die über zwanzig Unternehmensgründungen
aus dem Institut und seinen Partnereinrichtungen, die
heute mehr als 350 hochspezialisierten Mitarbeitenden sichere Arbeitsplätze
bieten. Die Erweiterung des Fraunhofer IOF durch den
jüngsten Neubau wird dazu beitragen, diese Entwicklung zu stärken
und Thüringen auch künftig zu einem Dreh- und Angelpunkt
der deutschen Photonik-Industrie zu machen. Wer verstehen will,
wo Deutschlands technologische Zukunft entsteht, muss nach Jena
schauen.«
Wissenschaftsminister Christian Tischner betonte: »Der Freistaat
hat den Aufbau einer neuen Elektronenstrahl-Lithografie-Anlage
am Fraunhofer IOF mit 12 Millionen Euro unterstützt sowie die
Hälfte der Baukosten getragen. Das ist gut investiertes Geld – denn
Spitzenforschung braucht Spitzeninfrastruktur.«
»Im Beisein von Frau Bundesministerin Bär und Herrn Ministerpräsident
Voigt haben wir heute nicht nur ein neues Gebäude eröffnet.
Wir schaffen eine Plattform für die Technologien der Zukunft,
die weit über die Region strahlt und wegweisend ist. Die neuen Labore
bieten vielfältige Möglichkeiten zur Entwicklung und Herstellung
optischer und photonischer Systeme höchster Präzision. Das
schafft ideale Bedingungen für Spitzenforschung und den Transfer
in die Anwendung in den Bereichen Optik, Photonik, Quantentechnologien
und photonische Systeme,« sagte Prof. Holger Hanselka,
Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. »Damit setzen wir ein
starkes Zeichen nicht nur für den Standort Jena als internationaler
Leuchtturm der Photonik, sondern treiben auch die Leistungsfähigkeit
des Technologiestandorts Deutschland in diesen strategisch
wichtigen Zukunftstechnologien voran.«
Neue Anlage für Elektronenstrahl-Lithografie
für Nanostrukturierung
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ders feine Strukturen in der Größenordnung weniger Nanometer
auf optischen Bauteilen herzustellen. Das Verfahren wird benötigt,
um z.B. Hochleistungs-Chips für die Mikroelektronik, die KI oder
das Quantencomputing zu fertigen. Ebenso können damit hochpräzise
Messinstrumente für die Erdbeobachtung und Raumfahrt hergestellt
werden. »Als Institut haben wir in der Vergangenheit missionskritische
Beiträge zu internationalen Weltraumprogrammen
wie GAIA und dem Sentinel-Programm der ESA sowie zum James-
Webb-Weltraumteleskop geleistet. Hierfür war u.a. unsere besondere
Expertise in der mikro- und nanostrukturierten Optik wichtig. Die
neue Anlage mit weltweiten Alleinstellungsmerkmalen wird es uns
ermöglichen, auch zukünftig die Wissenschaft zu exzellenter Forschung
und die Wirtschaft zu Innovationen zu befähigen«, erklärt
Prof. Andreas Tünnermann, Leiter des Fraunhofer IOF.
Im Rahmen der feierlichen Eröffnung des Neubaus nahmen
Ministerpräsident Voigt und Bundesministerin Bär die neue Elektronenstrahl-Lithografie
offiziell in Betrieb. Der Freistaat Thüringen
unterstützt den Aufbau der Anlage mit 12 Millionen Euro.
Nach sechs Jahren Bauzeit wurde am 10. März 2026 der mittlerweile dritte
Erweiterungsbau des Fraunhofer IOF eingeweiht. © TSK / Jacob Schröter
Im Labor für Quantenkommunikation erhielten die Gäste von
Forschenden Erläuterungen zu wissenschaftlichen Grundlagen sowie
eine Demonstation in der Anwendung der optischen Bodenstation, die
sich oberhalb des Labores befindet. © Fraunhofer IOF
Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde ein QuNET-Whitepaper an
die Bundesministerin übergeben. Hier gemeinsam mit ihm im Bild:
Eine Auswahl der QuNET-Forschenden, die an der Großinitiative
beteiligt sind. © Fraunhofer IOF
Neue optische Bodenstation für Quantenkommunikation
Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal für das Fraunhofer IOF markiert
die neue optische Bodenstation. Platziert auf dem Dach des
Neubaus erlaubt sie es den Forschenden fortan von Jena aus optisch
mit Satelliten zu kommunizieren. Zur Anwendung kommt dies vor
allem in der Forschung zur Quantenkommunikation. Die Quantenkommunikation
entwickelt neue Verfahren, um in Zukunft praktisch
abhörsicher zu kommunizieren.
»Unsere optische Bodenstation ist die einzige ihrer Art in Mitteldeutschland.
Sie hilft uns künftig dabei, die Erkenntnisse aus der
Quantenkommunikation, die wir in Projekten wie der BMFTR-geförderten
Initiative QuNET bisher mit Schwerpunkt auf erdgebundene
Quantennetze gewonnen haben, nun auf das nächste Level zu
bringen, nämlich in den Weltraum. Unsere Forschung zur satellitengestützten
Quantenkommunikation trägt schon jetzt dazu bei, die
Grundlage für ein globales Quantennetzwerk zu legen. Als Fraunhofer
IOF wollen wir mit der neuen Bodenstation ein Knoten im weltweiten
Kommunikationsnetz der Zukunft sowie ein Testzentrum für
weiterführende Forschung auf diesem Gebiet werden«, ordnet Prof.
Tünnermann ein.
Stetiges Wachstum in Mitarbeitenden und Fläche seit 1992
Die Bauarbeiten am Forschungsneubau waren 2019 gestartet. Das
Bauprojekt kostete insgesamt knapp 30 Millionen Euro, die zu gleichen
Teilen von Bund und Land getragen wurden. Es handelt sich
um den mittlerweile dritten Erweiterungsbau des Fraunhofer IOF.
Gegründet im Jahr 1992 war das Fraunhofer IOF zunächst im
Zentrum der Stadt Jena, im sogenannten »Eulenhaus« in der Schillerstraße,
beheimatet. Aus Kapazitätsgründen zog das Institut 2002
in einen Neubau auf den Beutenberg Campus um. 2011 folgte dort
der erste Erweiterungsbau. 2017 wurde das direkt in den Gebäudekomplex
integrierte Fasertechnologiezentrum mit Faserziehturm eröffnet.
Bis heute erlebt das Forschungsinstitut ein stetiges Wachstum:
Gestartet mit einst knapp sechzig Mitarbeitenden arbeiten dort
heute rund 500 Menschen, 23% davon mit internationalem Hintergrund,
mit Leidenschaft daran, Licht als vielseitiges Werkzeug zugunsten
von Gesellschaft, Wirtschaft und Industrie nutzbar zu machen.
Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF
D 07745 Jena
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Energieeffiziente Maschinen, intelligente Prozesssteuerung und IoT-Fertigungstechnologie
helfen Kunststoffverarbeitern, schneller eine Null-Fehler-Produktion und Effizienzsteigerungen
zu erreichen
NEGRI BOSSI NISSEI führt elektrische
Spritzgießmaschinenbaureihe NOVA 5eT
in Deutschland ein und baut Service aus
Smart Factory & IoT: Automatisierte
Fertigungszellen aus einer Hand
NEGRI BOSSI NISSEI treibt seine Expansion in Deutschland voran. Mit der
Markteinführung der vollelektrischen Spritzgießmaschinenbaureihe NOVA 5eT
setzt der japanisch-italienische Hersteller auf intelligente, nachhaltige und vernetzte
Kunststoffproduktion und möchte Potenziale in der Medizintechnik und
der E&E-Industrie erschließen. Gleichzeitig wird das bundesweite Servicenetz
ausgebaut, um Kunden besser zu unterstützen. Auf der Fakuma 2026 wird NEGRI
BOSSI NISSEI zwei Spritzgießmaschinen mit integrierter Automation vorstellen.
NOVA 5eT: Vollelektrische Präzision für
intelligente und nachhaltige Produktion
Nach der Weltpremiere auf der K 2025
und einer sehr positiven Resonanz in vielen
europäischen Ländern, führt NEGRI
BOSSI NISSEI nun seine neueste Generation
vollelektrischer Spritzgießmaschinen
in Deutschland ein. „Die NOVA 5eT
kombiniert energieeffiziente Technologie,
intelligente Prozesssteuerung und
IoT-Fertigungskompetenz. Der Fokus
liegt auf der Minimierung der Umweltbelastung,
einer hocheffizienten Formgebung
und der Unterstützung intelligenter
Spritzgießfertigungen durch IoT. Besonders
in der Medizinindustrie zeigt sie
Die NOVA 5eT, eine vollelektrische
Spritzgießmaschine der neuesten Generation, hilft
Kunststoffverarbeitern schneller eine Null-Fehler-Produktion und
Effizienzsteigerungen zu erreichen. (Bildrechte: Negri Bossi S.p.A.)
ihre Stärken, etwa bei Reinraumanwendungen
und der Silikonverarbeitung“, erläutert
Thomas Strecker, Leiter Business
Development von NEGRI BOSSI NISSEI
in Deutschland. Die NOVA 5eT stärkt mit
leistungsstarker Technik intelligente Fabriken.
Eine hochdynamische Schließeinheit
ermöglicht schnelle Zyklen. Präzise
Führung und optimale Krafteinleitung
sorgen für formschonende und langlebige
Performance. Servoelektrische Antriebe
garantieren höchste Wiederholgenauigkeit
bei engen Toleranzen und
ein schwenkbares Spritzaggregat erleichtert
Reinigung und Düsenwechsel. Trotz
großzügigem Werkzeugraum bleibt die
Stellfläche sehr kompakt.
„Unser Vorteil liegt in der Automation, die
wir über unsere Tochter Sytrama selbst entwickeln
und integrieren. Damit realisieren
wir komplette Fertigungszellen, die auch
Folgeprozesse wie Teilebereitstellung, Einlegen,
Qualitätskontrolle, Kennzeichnung,
Ablage und Verpackung abdecken“, betont
Strecker. Solche Systemlösungen eignen
sich für elektrische und elektronische Anwendungen
(E&E). Mit intelligenter Software
und Vernetzungslösungen erleichtert
NEGRI BOSSI NISSEI Anwendern den Einstieg
in eine digital vernetzte Kreislaufwirtschaft.
„Unser Rahmenkonzept N-Constellation
macht die Spritzgießmaschine zum
zentralen Netzwerk-Hub. Zusatzgeräte und
das MES (Manufacturing Execution System)
binden wir über OPC-UA ein, was eine
durchgängige und transparente Produktionssteuerung
ermöglicht. So steigern wir
Effizienz, Qualität und Ressourcenschonung“,
erläutert Strecker. Die Fertigungszelle
wird mit weiteren digitalen Werkzeugen
ergänzt: Der Meltmaster optimiert die
Spritzgießbedingungen und analysiert die
Plastifizierung. Eine automatisierte Materialwechsel-Funktion
beschleunigt Farb- und
Materialumstellungen und senkt den Materialverbrauch
beim Reinigen. Der N-QR
Scan unterstützt das 2D-basierte Formteil-
Management. Der PQ-Manager, ein Qualitäts-
und Produktionsmanagementsystem,
erfasst Waveformmonitor (WFM)-Daten in
Echtzeit und unterstützt die Fernüberwachung.
Flächendeckender Service
in Deutschland
Parallel zur Produktoffensive baut NEGRI
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BOSSI NISSEI sein Servicenetz in Deutschland
gezielt aus. „In Norddeutschland betreut
das Team von ISS Schildmann unsere
Kunden, in Süddeutschland übernimmt dies
das Team von A4-Solutions. Für Mitteldeutschland
stehen wir in fortgeschrittenen
Gesprächen mit einem weiteren Partner“,
erklärt Strecker. Alle Partner bringen tiefgehendes
Know-how für Spritzgießmaschinen
und Automation mit. Sie sorgen zudem
durch vorbeugende Wartung für einen zuverlässigen
Betrieb der Produktionsanlagen.
„So garantieren wir unseren Kunden
schnellen, kompetenten und umfassenden
Service“, betont Strecker.
Fakuma 2026: Anwendungen
für Medizintechnik und Verpackung
Im Oktober präsentiert sich NEGRI BOSSI
NISSEI auf der Fakuma in Friedrichshafen.
Auf 160 m² Ausstellungsfläche zeigt das
Unternehmen zwei Spritzgießmaschinen
mit Automationslösungen aus eigenem
Hause, die Anwendungen aus den Bereichen
Verpackung und Medizintechnik produzieren.
Negri Bossi S.p.A.
IT 20093 Cologno M.se (MI)
Formzeug GmbH erweitert ihr Materialangebot
für Kunststoffanwendungen auf über
400 Kunststoffe und Polymercompounds
– Auswahl an Kunststoffen und Polymercompounds erweitert, unter anderem für TSG Schaumguss
und Produktion mit Hochleistungspolymeren wie PEEK
– Sechs Jahrzehnte hochwertige technische Lösungen und handwerkliche Präzision
im Werkzeug- und Formenbau und der Kleinserienfertigung
– Über 3.500 Werkzeuge in 60 Jahren realisiert
Die Formzeug GmbH bietet ihren Kunden über 400 Kunststoffe und Polymercompounds für industrielle Anwendungen.
Das Spektrum reicht von Standardmaterialien bis zu Speziallösungen wie TSG-Schaumguss und Hochleistungspolymeren
wie PEEK. Das Unternehmen, das Ende 2025 sein 60-jähriges Bestehen feierte, genießt branchenübergreifend einen
Ruf für Präzision, Verlässlichkeit und handwerkliche Exzellenz im Werkzeug- und Formenbau sowie in der Kunststoffverarbeitung.
Formzeug entwickelt und produziert hochwertige Spritzgießwerkzeuge sowie Kunststoffteile für die Automobilindustrie
und viele weitere Branchen, von der ersten Idee bis zur Fertigung von Kleinserien.
Über 400 Kunststoffe und Polymercompounds, unter
anderem für TSG Schaumguss und Produktion mit
Hochleistungspolymeren wie PEEK
„Wir liefern das passende Material, damit jedes Kunststoffprodukt
die gewünschten Anforderungen erfüllt“, erklärt Markus Kremers,
Geschäftsführer der Formzeug GmbH. „Dabei setzen wir auf Regranulate,
arbeiten energieeffizient und beraten unsere Kunden zu
Festigkeit, Flammschutz, UV-Stabilität, Medienbeständigkeit und
Wirtschaftlichkeit.“ Ab sofort umfasst das Materialangebot über
400 Kunststoffe und Polymercompounds, von Standardmaterialien
wie ABS Kunststoff, Polyamide (PA6, PA6.6 GF30), Polycarbonate
(PC) oder Polypropylen (PP) bis hin zu Spezialanwendungen
wie TSG Schaumguss und Hochleistungspolymeren wie PEEK. „Im
Spritzguss fertigen wir Bauteile von 1 bis 4.500 Gramm auf energieeffizienten
Spritzgießmaschinen für die Automobilindustrie, den
Maschinen- und Anlagenbau, die Elektrotechnik sowie die Chemie-
und Medizintechnik. Dabei produzieren wir einfache Funktionsbauteile
ebenso wie komplexe Baugruppen“, so Kremers. Des
Weiteren fertigt Formzeug innovative Kabelhalter aus Kunststoff,
die für Ordnung und Sicherheit in Industrie- und Gewerbeanwendungen
sorgen.
60 Jahre Präzision und kontinuierlicher Fortschritt
Das Team der Formzeug GmbH hat in 60 Jahren über
3.500 Werkzeuge gefertigt. Werkzeug Nr. 2 ist heute immer
noch im Einsatz. (Bildrechte: Formzeug GmbH)
„Unser 60-jähriges Jubiläum Ende 2025 war ein Meilenstein und
ist zugleich unser Fundament für die Zukunft. Die sechs Jahrzehnte
stehen für technische Spitzenlösungen, handwerkliche Präzision
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Produktveredelung. „Wir erfüllen höchste Qualitäts- und Umweltstandards
und sind nach ISO 9001:2015 und ISO 14001 zertifiziert.
Nachhaltigkeit ist uns wichtig. So ist das Werkzeug Nr. 2 von über
3.500 gefertigten Werkzeugen bis heute im Einsatz. Moderne
Messtechnik, strukturierte Prüfverfahren und ein erfahrenes Qualitätssicherungsteam
garantieren gleichbleibend hohe Produktqualität“,
betont Kremers.
Menschen machen den Unterschied
Markus Kremers, Geschäftsführer der Formzeug GmbH,
mit einem Bauteil. (Bildrechte: Formzeug GmbH)
und kontinuierlichen Fortschritt. Was sich nie geändert hat, ist unser
Anspruch: Wir finden die beste Lösung für Kunden. Zuverlässig,
ehrlich und auf Augenhöhe“, sagt Kremers. Was einst als klassischer
Werkzeugbaubetrieb begann, hat sich zu einem leistungsstarken
Komplettanbieter für anspruchsvolle Kunststofflösungen
entwickelt. Heute begleitet Formzeug seine Kunden durch den
gesamten Entwicklungs- und Produktionsprozess der Kunststoffverarbeitung.
Das Leistungsspektrum umfasst Projektbetreuung,
Prozessentwicklung, Werkzeug- und Formenbau sowie die Serienfertigung
von Kunststoffteilen im Spritzgießverfahren und die
„Unsere Kunden schätzen nicht nur unsere technische Expertise
und pünktliche Lieferungen, sondern vor allem den direkten Kontakt
zu unseren Mitarbeitern. Denn es sind die Menschen, die den
Unterschied machen, nicht Maschinen oder Zertifikate. Diese Nähe
werden wir bewahren“, sagt Kremers. Rund 130 Mitarbeiter arbeiten
heute in Wegberg Hand in Hand, darunter Werkzeugmacher, Kunststofftechniker,
Ingenieure, Konstrukteure und Nachwuchstalente.
Erfahrung und frische Ideen prägen die Unternehmenskultur ebenso
wie der partnerschaftliche Umgang mit Kunden und Lieferanten.
Mit Investitionen in moderne Technologien, nachhaltige Produktion
und digitale Prozesse will das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit
weiter ausbauen. Für 2026 plant das Unternehmen zudem
die TISAX-Zertifizierung.
Formzeug GmbH & Co. KG
D 41844 Wegberg
Regeneratives Wirtschaften in der Prozessindustrie
Nachhaltigkeit ist eine
Etappe auf dem Weg zum Ziel
Immer mehr Menschen und Unternehmen entwickeln ein Bewusstsein dafür,
dass ihr Handeln Auswirkungen auf die Ökosysteme hat, in denen wir alle leben.
Mit dieser Erkenntnis wächst auch die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen
und aktiv zu gestalten. Regeneratives Wirtschaften – also Ansätze, die der
Natur mehr zurückgeben, als sie ihr entnehmen – wird dabei nicht nur zur zentralen
Aufgabe, sondern auch zu einem Innovationsfeld. Es erfordert Kreativität, interdisziplinäres
Denken und kontinuierliches Lernen. Politik, Industrie, Wissenschaft
und Gesellschaft müssen dafür gemeinsam Lösungen entwickeln – nicht
durch erhobene Zeigefinger, sondern durch inspirierende Erfolgsgeschichten,
die zeigen, was möglich ist.
Wir sind Teil komplexer Ökosysteme, deren
Balance durch menschliches Handeln in
der Vergangenheit oft negativ beeinflusst
wurde. Gleichzeitig zeigt die Natur mit
ihrer Anpassungsfähigkeit und Resilienz,
wie wertvoll ihre Prinzipien für ein regeneratives
Wirtschaften sein können. Die
entscheidende Frage lautet daher nicht, ob
sich Ökosysteme anpassen, sondern ob wir
als Menschheit aktiv genug handeln, um
weiterhin Teil dieser Systeme zu bleiben.
Regeneration ist eine Gestaltungsaufgabe,
die Innovationskraft, Zusammenarbeit und
neue Denkweisen erfordert. Genau darüber
haben Expert:innen aus Industrie, Wissenschaft
und Fachpresse in einem World-
Café-Workshop im Rahmen der Bürkert
Fachpressetage diskutiert und erste Lösungsansätze
entwickelt.
Regeneratives Wirtschaften meint weit
mehr als Zero Impact. Es bedeutet, der Natur
mehr zurückzugeben, als der Mensch
ihr entnimmt. Dazu ist ein ganzheitliches,
zyklisches Denken notwendig, welches das
eigene Handeln immer im Gesamtkontext
(auch innerhalb verschiedener Ökosysteme)
betrachtet. Ganzheitliche Verantwortungsübernahme
ist ebenfalls entscheidend,
um Regeneration möglich zu machen.
Nachhaltigkeit ist dabei eine entscheidende
Etappe auf dem Weg zum Ziel, aber hier
dürfen Unternehmen nicht stehen bleiben.
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Seite 42/64
positive Veränderungen bringen. Generell
braucht es jedoch klare politische Vorgaben
und Anreizsysteme, die Unternehmen die
notwendigen Rahmenbedingungen für Investitionssicherheiten
bieten. Zudem sollte
die Wissenschaft eine Führungsposition
übernehmen und faktenbasierte Aufklärung
betreiben, die ebenso dringend notwendig
wie langwierig ist. Auch könnten die richtigen
Verbände mit pro-regenerativer Lobbyarbeit
Veränderungen weiter vorantreiben.
Diese Gedanken zeigen: Am Ende wird nur
das Zusammenspiel verschiedener Akteure
langfristigen Erfolg bringen. Georg Stawowy,
CEO bei Bürkert Fluid Control Systems,
resümiert: „Auch die Gesellschaft bräuchte
einen Konsens auf einen Nordstern für
regeneratives Handeln, der Legislaturperioden
überdauert, nicht nur regional oder
national, sondern am besten international.“
Kernthesen aus dem
World-Café-Workshop
Regeneration ist eine Gestaltungsaufgabe,
die Innovationskraft, Zusammenarbeit und neue Denkweisen erfordert.
(Quelle: Bürkert Fluid Control Systems)
Die aktuellen Entwicklungen zeigen dabei,
dass zunehmend Pragmatismus das nachhaltige
Verhalten von Menschen wie Unternehmen
vorantreibt. Hier können Success
Storys über regenerative Ansätze weit mehr
bewirken als der moralisch erhobene Zeigefinger.
Information und Weiterbildung auf
Basis von Erfolgsgeschichten können den
Nutzen von regenerativem Wirtschaften
erlebbar machen und zum positiven Handeln
motivieren. Dafür ist eine authentische
Kommunikation entscheidend. Unternehmen
dürfen regeneratives Wirtschaften
nicht zur Imagepflege missbrauchen.
Regeneratives Wirtschaften
in der Industrie
Gerade im Bereich der (Prozess)Industrie
fehlt es oft noch an Vorbildern für regeneratives
Wirtschaften. Es existieren allerdings
zahlreiche Initiativen, die als Ausgangs- und
Inspirationspunkt dienen können. Auch die
Fluidikexperten von Bürkert sind hier aktiv
und haben regeneratives Wirtschaften als
ihren Nordstern definiert. Dabei ist dem
Unternehmen klar, dass der Übergang von
Nachhaltigkeit zu Regeneration kein Zustand,
sondern ein Entwicklungsprozess
ist. Entscheidend ist die Richtung und
dass Unternehmen beginnen, regenerativ
zu denken und zu handeln. Eine wichtige
Aufgabe kommt dabei beispielsweise dem
Service zu. Über Beziehungspflege entsteht
Verantwortung, die weit über den Produktlebenszyklus
hinausgeht und kontinuierliche
Wertschöpfung generiert, statt einmaliger
Transaktionen. Service hilft dabei, den
Lebenszyklus von Produkten zu verlängern
und ist somit ein zentraler Hebel für regeneratives
Wirtschaften. Daneben investieren
die Fluidikexperten aber z.B. auch in Biodiversitätsprojekte
und suchen mit einem
globalen interdisziplinären Mitarbeiterteam
konsequent nach neuen Lösungsansätzen.
Rahmenbedingungen
für die Wirtschaft schaffen
In der aktuellen wirtschaftlichen und (geo-)
politischen Lage wird allerdings deutlich,
dass Industrie und Wirtschaft allein den regenerativen
Wandel nicht stemmen können.
Zwar ist es z.B. denkbar, dass Unternehmen
durch primär disruptive Einflüsse wie beispielsweise
Protektionismus (siehe Seltene
Erden) mittelfristig neue Handlungsmuster
in der Wirtschaft anstoßen, die langfristig
1. Regeneration als neues Leitprinzip
Die Wirtschaft muss über reine Nachhaltigkeit
hinausgehen: Regeneration bedeutet,
der Natur mehr zurückzugeben, als wir ihr
entnehmen.
2. Ganzheitliches Denken
für echte Transformation
Systemisches und zyklisches Denken sind
unverzichtbar, um ökologische und soziale
Aspekte in wirtschaftliche Entscheidungen
zu integrieren.
3. Service-Modelle als Schlüssel
zur Ressourcenschonung
Dienstleistungsorientierte Ansätze verlängern
Produktlebenszyklen, reduzieren
den Ressourcenverbrauch und schaffen
Vertrauen.
4. Kooperation als strategischer Vorteil
Lokale Netzwerke und Partnerschaften
teilen Ressourcen, vereinfachen Prozesse
und stärken die regionale Wirtschaft.
5. Politik und Wissenschaft als Wegbereiter
Klare politische Anreize und eine faktenbasierte
Führungsrolle der Wissenschaft sind
entscheidend, um den Wandel hin zu einer
regenerativen Wirtschaft zu beschleunigen.
6. Starke Netzwerke
für systemische Veränderung
Kompetenzübergreifende Netzwerke mit
klaren Entscheidungsstrukturen sind notwendig,
um Lobbyarbeit für Regeneration
wirksam zu gestalten.
7. Glaubwürdigkeit statt Greenwashing
Regeneration erfordert echte Überzeugung.
Kommunikation muss Haltung zeigen und
Vertrauen schaffen – jenseits von reiner PR.
Bürkert GmbH & Co. KG
D 74653 Ingelfingen
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ForLab-Kompetenzatlas
Mikroelektronikforschung an
deutschen Hochschulen online
Auf der Fachtagung „Mikroelektronik-Forschung in Deutschland: von den
Grundlagen zur Anwendung“ wurde der ForLabKompetenzatlas freigeschaltet.
Die Online-Plattform präsentiert die Hochtechnologie-Infrastruktur und
die spezifischen Expertisen in der Mikroelektronikforschung an 23 deutschen
Hochschulen. Andere Forschungseinrichtungen und auch Unternehmen können
nun darauf zugreifen und mit den jeweiligen Hochschulen Kontakte knüpfen und
entsprechende Projekte in Gang setzen.
Prof. Jens Müller
(Copyright: Technische Universität Ilmenau)
ForLab-Kompetenzatlas: https://forlabkompetenzatlas.tu-ilmenau.de/
Der ForLab-Kompetenzatlas ist ein Meilenstein
von „Forlab-NataliE“, einem Projekt,
das, vom Bundesministerium für Forschung,
Technologie und Raumfahrt gefördert, 23
deutsche Hochschulen vereinigt, die hochkarätige
Forschung in der Mikroelektronik
betreiben. Federführende Sprecherhochschulen
sind die TU Ilmenau, die TU Dresden
und die Ruhr-Universität Bochum.
Der Kompetenzatlas, das ist eine innovative,
webbasierte Datenbank, die über ein interaktives
Netzwerk die Kompetenzen, die
Technologien und die Akteurinnen und Akteure
der ForLab-Hochschulen präsentiert.
ForLab-Kompetenzatlas: Expertise und
hochspezialisierte Infrastrukturen auf
einen Blick
Prof. Jens Müller, Leiter des Projekts und
Leiter des Fachgebiets Elektroniktechnologie
an der Technischen Universität Ilmenau,
möchte mit dem Kompetenzatlas eine
breite Gruppe von Nutzern erreichen: „Die
Plattform richtet sich an Forschungseinrichtungen
und Unternehmen, insbesondere
an kleine und mittlere Unternehmen, die
gezielt nach Fachwissen, Geräteinfrastruktur,
technologischen Lösungen und Kooperationspartnern
suchen. Sie stellt damit ein
wichtiges Werkzeug für den Transfer in die
Industrie dar“, ergänzt Prof. Müller, Vizepräsident
für Internationale Beziehungen und
Transfer der TU Ilmenau.
Mikroelektron (Copyright: Technische Universität Ilmenau)
Stefan Helmerich war an der TU Ilmenau
maßgeblich an der Entwicklung der Plattform
beteiligt: „Ein besonderer Fokus liegt
auf der Sichtbarmachung von hochspezialisierten
Infrastrukturen, insbesondere Reinräumen
an deutschen Universitäten, die für
Forschungs- und Entwicklungsprojekte in
Bereichen wie Mikroelektronik oder Nanotechnologie
eine zentrale Rolle spielen. Der
Kompetenzatlas erleichtert nicht nur die
Suche nach diesen Ressourcen, sondern
unterstützt auch eine leichtere Nutzung und
eine stärkere Vernetzung zwischen Wissenschaft
und Wirtschaft.“
Nach der Freischaltung der Webseite
geht die Entwicklung des ForLab-Kompetenzatlas
weiter. Die Mitglieder können
nicht nur ihre jeweiligen Informationen
auf den neuesten Stand bringen und um
Neuerungen ergänzen, Stefan Helmerich
plant bereits weitere Inhalte und neue
Features: „Eine wichtige Rolle wird dabei
den Nutzerinnen und Nutzern der Plattform
zukommen. Deren Feedback aus der
Arbeit mit dem Kompetenzatlas soll direkt
in die Weiterentwicklung und Implementierung
zukünftiger Funktionen einfließen.
Auf diese Weise kann die Plattform
von allen Nutzergruppen aus Forschung,
Wirtschaft und Verwaltung aktiv mitgestaltet
werden.“
Die langfristige Betreuung und Vorhaltung
des Atlas wird über das Zentrum für
Mikro- und Nanotechnologien der TU Ilmenau
in enger Zusammenarbeit mit dem dortigen
Universitätsrechenzentrum sichergestellt.
Infobox:
Key Features ForLab-Kompetenzatlas
– Einfacher, zentraler Zugang zu den
Kompetenzen des bundesweiten
Netzwerks
– Gemeinsame Datenbank mit detaillierten
Informationen zu Geräten,
Kompetenzen und Kontaktpersonen
der einzelnen ForLab-Partner
– Breite Nutzerbasis von Einsteigerinnen
und Einsteigern bis zu Expertinnen
und Experten
– Frei zugängliche Website, deren
Recherchemöglichkeiten ohne
Registrierung nutzbar sind
– Zahlreiche Möglichkeiten zur
Präzisierung der Recherche und
Filterung der Ergebnisse
– Reinraum-Forum als Austauschplattform
für Mitglieder des
ForLab-Verbunds
– Eigenständige Verwaltung und
Pflege der Inhalte durch autorisierte
Nutzer wird ermöglicht
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe DE 04-2026
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Über ForLab
wendungen miteinander verbindet. Durch
den Ausbau hochschulübergreifender
Partnerschaften und die Erweiterung der
Ausbildungsmöglichkeiten will ForLab-NataliE
den Fachkräftenachwuchs in Deutschland
stärken medieninfo www.tu-ilmenau.
de und damit den Fortschritt in der Halbleiter-
und Mikroelektronik-Technologie
beschleunigen. Mit dem Schwerpunkt, die
Sichtbarkeit der Mikroelektronikforschung
Das Projekt ForLab-NataliE hat es sich zur
Aufgabe gemacht, einen Verbund deutscher
Hochschulen mit dem Forschungsschwerpunkt
Mikroelektronik zu etablieren. Diese
vom Bundesministerium für Forschung,
Technologie und Raumfahrt geförderte Initiative
schafft somit ein kollaboratives Netzwerk,
das Forschung und praktische Anan
den Universitäten zu erhöhen, strebt
ForLab danach, den Übergang innovativer
Technologien in reale Anwendungen zu erleichtern
und die nächste Generation von
Forscherinnen und Forschern über die traditionellen
akademischen Grenzen hinaus
zu fördern.
Technische Universität Ilmenau
D 98693 Ilmenau
Vink Chemicals bietet effiziente Lösungen für Produktionshygiene und Nachhaltigkeit
Biozide für die Papierherstellung
Schlechte Gerüche, schleimige Ablagerungen oder Hygieneprobleme? In der Papierherstellung
können Mikroben zu Qualitätsverlusten und ungeplanten Stillständen
führen. Vink Chemicals bietet maßgeschneiderte Lösungen zum Schutz
der Papiermasse und Produktionsanlagen – mit Bioziden, Desinfektionsmitteln
und Hygieneaudits.
nische Anwendung, zu aktuellen Regularien
und bietet unterstützend Hygieneaudits sowie
BPR-Dossier-Onboarding an.
Durch Private-Labeling-Lösungen haben
Partner zudem die Möglichkeit, eigene
Produkte auf den Markt zu bringen.
In der Papierproduktion sind Biozide unverzichtbar,
denn sie stabilisieren Prozesse
und sorgen dafür, dass Hygienestandards
eingehalten werden können. Das Portfolio
von Vink Chemicals bietet Papierherstellern
eine große Bandbreite an technischen
Bioziden sowie Desinfektionsmittel für Produktionshygiene
und Nachhaltigkeit.
Biozide für eine reibungslose
Papierproduktion
Slimicide der Produktart 12 (BPR) wie
technische Biozide auf Basis von Bronopol,
CMIT/MIT (3:1) und DBNPA versetzen
Papierhersteller in die Lage, Schleimbildung
zu bekämpfen beziehungsweise zu verhindern.
Mit der Vinkocide® DBNPA-Familie
bietet Vink Chemicals leicht biologisch abbaubare
und schnell wirkende Bakterizide
an. Vinkocide®-Produkte der CMIB-Familie
verfügen darüber hinaus über ein breites
antimikrobielles Wirkungsspektrum gegen
Bakterien – insbesondere gram-negative
Bakterien, Schimmelpilze und Hefen. Vinkocide®
aus der CMIB-DBNPA-Familie
des Herstellers kombiniert beides in einem:
die schnelle antimikrobielle Wirkung von
DBNPA sowie den Schutz der Papierpulpe
mit der langhaltenden Wirksamkeit von
CMIT/MIT (3:1). Für die Anlagenhygiene
stellt das Unternehmen darüber hinaus als
Desinfektionsmittel grotanol® 3025 mit
EU-weiter Zulassung (PT 2, BPR) zur Verfügung.
Vink Chemicals – ein starker
Partner für die Papierindustrie
„Anwendungen der technischen Konservierung
und deren Produkte werden mehr
denn je reguliert“, berichtet David Zilm,
CSO von Vink Chemicals. „Deshalb haben
wir es uns zur Aufgabe gemacht, die Papierindustrie
zu unterstützen, indem wir Zulassungen
ermöglichen, Wirkstoffe registrieren
und Wirkstoffkombinationen in sogenannte
Dossiers einbringen.“ Vink Chemicals berät
Unternehmen bei Fragen rund um die tech-
Vink Chemicals bietet für die Papierproduktion
maßgeschneiderte Lösungen zum Schutz der
Papiermasse und Produktionsanlagen
– mit Bioziden, Desinfektionsmitteln und
Hygieneaudits. (Bild: Vink Chemicals/ Daniel
- Adobe Stock 893115916)
Nachhaltigkeit als Teil
der Unternehmensphilosophie
Beim Einsatz von Wasser, Energie und
Chemikalien achtet Vink Chemicals darauf,
möglichst ressourcenschonend zu agieren.
Ein Beispiel aus dem Bereich der Papierherstellung
ist der gezielte Einsatz von
stabicor® RF 5: Das Additiv wird beim sogenannten
Deinking verwendet, einem Verfahren
beim Papierrecycling. Dabei wirkt
Wasserstoffperoxid (H2O2) als Bleichmittel,
welches jedoch durch das im Papierbrei
enthaltene Enzym Katalase schnell gespalten
und damit „aufgebraucht“ wird. stabicor®
RF 5 wirkt als Stabilisator, indem es
mit dem Enzym schneller als Wasserstoffperoxid
reagiert. Im Ergebnis wird weniger
H2O2 benötigt, der gesamte Prozess läuft
stabiler und effizienter.
Nachhaltigkeit spielt auch am noch im
Bau befindlichen neuen Produktionsstandort
in Schwerin eine große Rolle: Dort wird
eine Anlage zur Herstellung von Pflanzenkohle
als Nebenprodukte Prozessdampf,
Wärme und elektrischen Strom erzeugen.
Sie soll damit nicht nur einen Anteil am Eigenbedarf
an Energie in der Chemikalienproduktion
abdecken, sondern kann auch
die ansässigen Unternehmen mit Nahwärme
und Strom versorgen.
Vink Chemicals
D 21250 Tostedt
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FiT2clean Award 2026 – Bewerbungsphase gestartet
Innovative Lösungen für die
industrielle Teilereinigung
gesucht
Die Bewerbungsphase für den 5. FiT2clean Award des
Fachverbands industrielle Teilereinigung e. V. (FiT) hat begonnen.
Hersteller, Anbieter und Anwender aus allen Segmenten
der industriellen Reinigungstechnik sind aufgerufen,
sich mit zukunftsweisenden Lösungen zu aktuellen
Herausforderungen in der Bauteilreinigung zu bewerben.
Einreichungsschluss ist der 24. Mai 2026. Die Verleihung
des mit 10.000 Euro dotierten Innovationspreises findet im
Rahmen der 34. Fachtagung „Industrielle Bauteilreinigung“
am 25. Juni 2026 in Esslingen statt.
Neue und modifizierte Produkte, innovative Fertigungstechnologien
und Werkstoffe, höhere Anforderungen an die Kosteneffizienz, Stabilität
und Nachhaltigkeit von Prozessen sowie die Digitalisierung
der Fertigung – die Veränderungen in vielen Bereichen der Industrie
betreffen auch die Teilereinigung. „Innovationen und Weiterentwicklungen
im Bereich der industriellen Reinigungstechnik leisten
daher einen wichtigen Beitrag dazu, die Wettbewerbsfähigkeit und
Wertschöpfung produzierenden Unternehmen zu stärken“, berichtet
Dr. Michael Flämmisch, Vorstandsvorsitzender des Fachverbands
industrielle Teilereinigung e. V. (FiT). „Ziel des FiT2clean Awards ist
es, Lösungen für die zahlreichen Herausforderungen in der Bauteilreinigung
voranzutreiben, zu fördern und sichtbar zu machen.“ Den
mit 10.000 Euro und einem Jahr kostenfreier Mitgliedschaft im Fachverband
dotierten Innovationspreis vergibt der FiT seit 2022 jährlich.
Bewerbungen in drei Kategorien
Zur Teilnahme an der fünften Auflage aufgerufen sind nationale und
internationale Hersteller, Anbieter und Anwender aus allen Bereichen
der industriellen Reinigungstechnik – von der Anlagen- und
Verfahrenstechnik über Medien, deren Monitoring und Aufbereitung
bis zur Prozessüberwachung und -regelung sowie Sauberkeitsanalyse.
Für den Award 2026 können bis einschließlich 24. Mai
innovative Lösungen, aktuell umgesetzte Produktideen und Weiterentwicklungen
aus den folgenden Themengebieten eingereicht
werden:
– Innovation: Neues Produkt oder Produktvariation zur Umsetzung
aktueller Anforderungen in der industriellen Bauteilreinigung.
– Ökologie: Lösungen für die industrielle Teilereinigung beziehungsweise
für die Veränderung eines Produktes, Prozesses oder
Anwendungsfalls, aus denen eine ressourcenoptimierte
Prozessführung oder die Einsparung von Ressourcen resultiert.
– QSRein 4.0: Innovative Systemlösung zur wissensbasierten
Prozessführung in der industriellen Teilereinigung.
Preisverleihung am 25. Juni in Esslingen
während der Fachtagung
Die eingereichten Bewerbungen werden von einer unabhängigen
Fachjury – Personen aus Wissenschaft, Forschung, Industrie und
Medien – entsprechend definierter Kriterien bewertet. Die drei Finalisten
präsentieren ihre Lösungen dann am 25. Juni 2026 in Esslingen
den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der 34. Fachtagung
„Industrielle Bauteilereinigung“. Die Verleihung des 5. FiT2clean
Awards erfolgt direkt im Anschluss.
Weitere Informationen über den FiT2clean Award, zur Fachjury
sowie die Teilnahmebedingungen und Bewerbungsunterlagen sind
auf der Homepage des FiT (www.fit-online.org/fit2clean) abrufbar
und zur Fachtagung unter www.industrielle-reinigung.de.
Den begehrten FiT2clean Award sicherte sich 2025 die BO-INNO GmbH,
vertreten durch Geschäftsführer Peter Borst, mit einem smarten Daten-
Tracker zur Echtzeit-Erfassung und Speicherung relevanter Prozessparameter.
(Bildquelle: Fachverband industrielle Teilereinigung e.V.)
Fachverband industrielle Teilereinigung (FiT) e.v.
Geschäftsstelle
Hauptstraße 7
D 72639 Neuffen
Telefon: +49 7025 84340 Telefax: +49 7025 843420
eMail: info@fit-online.org Internet: http://www.fit-online.org
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Electronics on the Road
ASYS Group, ASMPT SMT Solutions
und Rehm Thermal Systems setzen
erfolgreiche Veranstaltungsreihe fort
Nach dem erfolgreichen Start der Veranstaltungsreihe „Electronics on the Road“
im vergangenen Jahr geht das Format 2026 in die nächste Runde. Den Auftakt
bildet die Veranstaltung am 4. und 5. März 2026 im Kölner Stadthotel am Römerturm,
bei der Fach- und Führungskräfte aus der Elektronikfertigung zusammenkommen,
um über aktuelle Herausforderungen, technologische Entwicklungen
und Fragen aus dem Arbeitsalltag zu diskutieren.
„Electronics on the Road“ setzt auf praxisnahe
Inhalte und den offenen Austausch
zwischen Branchenexperten. Im Mittelpunkt
stehen Fragestellungen, die Unternehmen
entlang der gesamten Wertschöpfungskette
begleiten – von Entwicklung und
Planung über Produktion und Logistik bis
hin zu strategischen Entscheidungen im
internationalen Umfeld.
Das Programm der Auftaktveranstaltung
greift diese Themen anhand konkreter Beispiele
aus dem industriellen Alltag auf. Im
Fokus stehen unter anderem der Umgang
mit Rohstoffmangel, Fachkräfteengpässen
und geopolitischen Rahmenbedingungen
ebenso wie der praktische Einsatz digitaler
Zwillinge, KI-gestützter Prozesse und
neuer Ansätze in der Produktionsplanung
und im Materialfluss. Die Vorträge werden
von Referenten aus Industrie, Beratung und
Forschung gestaltet, die ihre Erfahrungen
anhand realer Projekte und Anwendungsbeispiele
teilen.
Durch das Programm führt Ulf Oestermann
vom Fraunhofer IZM. Mit seiner Erfahrung
aus Forschung, Industrieprojekten
und Prototypenfertigung begleitet er die
Veranstaltung als Moderator und fördert
Diskussionen und Erfahrungsaustausch.
Viel Raum für Networking
und neue Impulse
Neben dem Fachprogramm spielt der persönliche
Austausch eine zentrale Rolle.
Bereits am Vorabend der Veranstaltung
lädt „Electronics on the Road“ zu einer After-Work-Lounge
ein. In entspannter Atmosphäre
und bei einem gemeinsamen
Abendessen haben die Teilnehmer Gelegenheit,
miteinander ins Gespräch zu kommen,
bevor ein Science Slam den Auftakt
gleichermaßen inspirierend wie humorvoll
abrundet. Dabei präsentieren junge Forschende
ihre Projekte in kurzen Beiträgen,
die Fachwissen mit einer unterhaltsamen
Note verbinden. Das Publikum entscheidet,
welcher Beitrag am meisten überzeugt.
Nach dem Auftakt in Köln folgen im
weiteren Jahresverlauf Stationen in Lindau,
Heidelberg, Salzburg und Berlin. Mit diesem
dezentralen Ansatz bringt „Electronics on
the Road“ aktuelle Themen der Elektronikfertigung
in unterschiedliche Regionen und
bietet Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen
der Branchenexperten vor Ort.
Die Eventreihe wird gemeinsam von
ASYS Group, ASMPT SMT Solutions und
Rehm Thermal Systems veranstaltet. Ziel
ist es, eine Plattform zu bieten, die bewusst
über klassische Konferenzformate
hinausgeht und Raum für Wissenstransfer,
Technologiethemen und persönlichen Austausch
innerhalb der Elektronikfertigungsbranche
schafft.
Termine 2026
– Köln | 04.-05. März 2026
– Lindau | 22.-23. April 2026
– Heidelberg | 20.-21. Mai 2026
– Salzburg | 24.-25. Juni 2026
– Berlin | 18.-19. November 2026
Weitere Informationen
zu allen Events unter:
https://www.electronicsontheroad.com/
ASYS Prozess- und Reinraumtechnik GmbH
Lerchenbergstraße 31
Telefon: +49 7348 98560
D 89160 Dornstadt
eMail: cleanroom@asys-group.com
Internet: http://www.asys-group.com
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Die Weltleitmesse macht Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und
intelligente Automatisierung in ihrer ganzen Bandbreite sichtbar
PaintExpo bringt Weltneuheiten
und Top-Trends der Branche auf
die internationale Bühne
Vom 14. bis 17. April 2026 trifft sich die internationale Lackierbranche
in Karlsruhe, um neueste Lösungen und Weltpremieren zu
erleben. Die Vielfalt der Innovationen reicht von nachhaltigen Beschichtungssystemen
über energieeffiziente Lösungen bis hin zu
KI- und automatisierungsgetriebenen Prozessoptimierungen. „Die
PaintExpo ist das Herzstück der industriellen Lackiertechnologie –
in Deutschland, in Europa und weltweit. Sie verbindet führende Unternehmen,
innovative Technologien und globale Entscheidungsträger
auf einer Plattform und setzt Maßstäbe für die Zukunft der
Branche“, erklärt Carmen Bender, Projektdirektorin mit Blick auf die
Veranstaltung in vier Wochen.
Nachhaltige Beschichtungssysteme und Werkstoffinnovationen
Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit prägen die Entwicklungen
in der Lackiertechnik. Das zeigen zum Beispiel folgende Aussteller
mit ihren Neuentwicklungen:
– Venjakob präsentiert sowohl Robotik für filigrane und komplexe
Formen als auch eine mobile Beschichtungsanlage für bis zu
2.000 Tonnen schwere Säulen.
– Gema Switzerland zeigt mit der Deutschlandpremiere, wie
perfekte Beschichtungsergebnisse bei komplexesten
Applikationsanforderungen und schwierigen Teilegeometrien
möglich werden.
– J. Wagner demonstriert auf dem Messestand wieder unübersehbar
und live Lösungen, die die Arbeit von Beschichtern einfacher
machen – durch intuitive Bedienung, ressourcenschonenden
Materialeinsatz, optimierte Prozesse und mehr Automatisierung.
– Jürgen Emptmeyer stellt die steigenden Anforderungen an
Produktsicherheit, Nachweisführung und Qualität mit
CE-konformen Haken und Gestellen in den Mittelpunkt.
Ergänzend werden weitere nachhaltige Innovationen gezeigt. So
präsentiert Vulkan Inox Edelstahl-Strahlmittel für Korrosionsschutz,
und TOPO Powder Coating bringt robuste Antigraffiti-Pulverlacke
auf den Markt.
Automatisierung, Robotik und digitale Prozessintelligenz
Die Digitalisierung von Beschichtungsprozessen und der Einsatz
von künstlicher Intelligenz steht bei zahlreichen Ausstellern so
stark im Fokus wie nie. Herauszuheben sind dabei beispielsweise:
– FerRobotics automatisiert das zeitintensive Abkleben vor der
Lackierung sowie die Lackfehlerausbesserung auf Kunststoffteilen.
– Walther Trowal zeigt erstmals den Rotamat R 60 für die
Isolationsbeschichtung von besonders kleinen Bauteilen für die
Elektronik sowie den neuen R 100 für große Flach-Dichtelemente
in der E-Mobilität.
– REITER GmbH & Co. KG ermöglicht mit dem RoboTwin ein
intuitives Anlernen von Lackierrobotern, sodass auch weniger
erfahrenes Personal präzise Ergebnisse erzielen kann.
– Micro-Epsilon Messtechnik bringt mit der vollautomatisierten
Oberflächeninspektion von Roh-Karosserien eine
Messepremiere mit.
Zusätzlich rücken Innovationen aus Robotik und Automatisierung
anderer führender Anbieter die Zukunft der smarten Fertigung in
den Blick: SURFIN Technology mit intuitiver Roboterprogrammierung
und Fraunhofer ITWM mit Messsystemen für simultane
Schichtdicken- und Prozessanalyse.
Prozesssicherheit und Qualität
Gleichbleibende Qualität und stabile Abläufe sind entscheidend
für wirtschaftliche Produktionsprozesse. Auf der PaintExpo zeigen
Unternehmen aus der gesamten Welt, wie innovative Systeme die
Prozesssicherheit erhöhen. Dafür stehen folgende exemplarisch:
– Dürr stellt oversprayfreie Lackierung und modulares Farbversorgungssystem
inklusive Materialrückgewinnung, schnellem
Farbwechsel und geringen Spülmittelverbrauch vor.
– Eisenmann präsentiert mit dem neuen hybriden Radgreifer
E-Gripper Wheel das präzise und schonende Räder-Handling
als flexible und energiesparende Lösung, um die Effizienz in der
Produktion der Kunden zu steigern und nachhaltig zu sichern.
– Krautzberger wird der Öffentlichkeit zwei neue Automatikspritzapparate
vorstellen, die für mehr Effizienz bei abrasiven Medien
sorgen und Vorteile in Bezug auf Performance, Wartungsfreundlichkeit
und Wirtschaftlichkeit mitbringen
– Sherwin-Williams zeigt ein innovatives Portfolio an Beschichtungen,
die speziell für die sich ständig weiterentwickelnden Anforderungen
der Energieinfrastruktur weltweit entwickelt wurden.
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– Blastman bringt eine Weltpremiere für das Sandstrahlen kleiner
Teile auf beengtem Raum mit.
Energieeffizienz, Resilienz und Ressourcenschonung
Die Optimierung von Energie- und Materialeinsatz ist ein
zentrales Thema für die nachhaltige Produktion. Auf der
Weltleitmesse zeigen Aussteller, wie sich Effizienzgewinne
praktisch umsetzen lassen:
– Feige Lackieranlagen hat eine neue lufttechnische Systemarchitektur
für industrielle Lackierkabinen entwickelt, die
erstmals hochgradige Wärmerückgewinnung mit einer nahezu
vollständigen Abscheidung lackbelasteter Partikel kombiniert.
– NoxorSokem aus Italien zeigt erstmals auf einer Messe ein automatisches
Verfahren zur Entlackung von Rädern ohne manuellen
Eingriff bei gleichbleibender Qualität
– Maston Oy präsentiert als Weltpremiere eine der schnellsten und
effizientesten tragbare Abfüllmaschinen, die mit ihrem 5-Liter-
Farbkegel bis zu sechs 400-ml-Aerosoldosen pro Minute befüllen
kann.
– Alvarez Schaer zeigt eine neue kompakte Eloxalanlage, für
Aluminiumverarbeiter, die eine hochwertige Anodisation bei
reduziertem Platzbedarf sowie geringeren Ressourcenund
Betriebserfordernissen anstrebt.
Globale Vernetzung und Geschäftspotenziale
Die PaintExpo wird vom 14. bis 17. April einmal mehr ihre Rolle
als wichtigste Plattform für industrielle Oberflächentechnik und
Lackierprozesse unterstreichen. Sie bildet das internationale Produkt-
und Dienstleistungsangebot der industriellen Lackiertechnik
in seiner gesamten Bandbreite entlang der Wertschöpfungskette ab.
Damit ist sie die einzigartige Plattform auf der Hersteller, Zulieferer
und Entscheidungsträger aus aller Welt aufeinander treffen. Durch
die Konzentration von Innovationen, Produkten und Branchenexperten
entsteht ein Umfeld, das ideale Voraussetzungen für intensive
Fachgespräche, Erfahrungsaustausch und neue Kooperationen
schafft. Besucher können gezielt Geschäftsmöglichkeiten identifizieren,
Partnerschaften knüpfen und konkrete Aufträge vorbereiten
oder abschließen.
Leipziger Messe GmbH
D 04356 Leipzig
Endress+Hauser zeigt hohe Nachhaltigkeitsleistung im Benchmark-Vergleich
Silbermedaille im EcoVadis-Rating
Endress+Hauser hat im EcoVadis-Nachhaltigkeitsrating
2026 erneut 78 von 100 Punkten erzielt und ist dafür mit
einer Silbermedaille ausgezeichnet worden. Damit bestätigt
das Unternehmen ein hohes Nachhaltigkeitsniveau im
internationalen Vergleich.
Endress+Hauser hat sich ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele gesetzt und will
bis 2050 netto-null Emissionen erreichen.
Der Schweizer Spezialist für Mess- und Automatisierungstechnik
befindet sich unter den Top sechs Prozent der weltweit über
100.000 untersuchten Unternehmen. In den Bereichen Umwelt,
Ethik und nachhaltige Beschaffung konnte Endress+Hauser die
gute Position weiter ausbauen. Das Thema Arbeit und Menschenrechte
wurde durch geringfügige Feststellungen bei einer
Arbeitssicherheitskontrolle am Standort Suzhou (China) niedriger
bewertet. Grund waren zwei Fälle von unsachgemäßem Gebrauch
persönlicher Schutzausrüstung.
„Wir nehmen solche Vorfälle sehr ernst. Deswegen haben wir
schnell reagiert und vor Ort sofort Maßnahmen ergriffen“, betont
Finanzchef Dr. Luc Schultheiss, der das Thema im Executive Board
der Gruppe verantwortet. Endress+Hauser präzisierte Vorgaben
zum sachgemäßen Einsatz von persönlicher Schutzausrüstung und
intensivierte die Schulung der Mitarbeitenden. Trotz positiver Rückmeldung
der Behörden wirken sich die beiden Vorkommnisse aus
dem Jahr 2023 weiter auf die Einstufung durch EcoVadis aus.
Ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele
Endress+Hauser verfolgt ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele. Dazu gehört
die Verpflichtung im Rahmen der Science Based Targets Initiative
(SBTi), über die gesamte Wertschöpfungskette bis 2050
CO2-neutral zu wirtschaften. Die Gruppe konzentriert sich dabei
auf systematische Verbesserungen, eine solide Dokumentation und
die Anpassung an regulatorische Rahmenbedingungen wie die EU-
Richtlinie zur Nachhaltigkeits-Berichterstattung (CSRD).
2025 ist Endress+Hauser mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis
in der Kategorie Mess- und Regeltechnik ausgezeichnet worden,
auch für den Unternehmensbeitrag zur nachhaltigen Transformation
der Prozessindustrie. „Freiwillige Ratings wie EcoVadis
helfen uns, zu erkennen, wo wir noch besser werden können“, unterstreicht
Julia Schempp, Corporate Sustainability Officer der Firmengruppe.
„Der Anspruch von Endress+Hauser ist weiterhin, bei Eco-
Vadis wieder eine Goldmedaille zu erreichen.“
Endress+Hauser AG
CH 4153 Reinach BL 1
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Von PPWR bis KI: Das erwartet
die Besucherinnen und Besucher
im interpack Spotlight Forum 2026
Rund 75 Vorträge, Sessions und Podiumsdiskussionen: Das Spotlight Forum der interpack 2026 bündelt zentrale Debatten
zu Regulierung, Ressourceneffizienz, Automatisierung und Fachkräftesicherung. Internationale Expertinnen und Experten
aus Industrie, Politik, Verbänden, Start-ups und Institutionen gestalten das Programm vom 7. bis 13. Mai in Düsseldorf.
Unter dem Motto „7 Days, 7 Topics“ geht das interpack Spotlight
Forum in die zweite Runde und positioniert sich als zentrale Austauschplattform
der Messe. Veranstaltet wird es gemeinsam von
interpack, dfv Conference Group und PackReport.
7. Mai – PPWR: Chancen und Risiken powered by REA
Zwischen Effizienz und Verantwortung: Der erste Messetag
steht ganz im Zeichen der europäischen Verpackungsverordnung
PPWR. Diskutiert werden die praktischen Auswirkungen auf etwa
den Rezyklat-Einsatz, Mehrwegquoten, Recyclingraten und Hygieneanforderungen.
Tânia Dias da Costa (pacoon Sustainability Concepts)
beleuchtet beispielsweise die Schritte zur regulatorischen
Umsetzung in Unternehmen. Frank Debusmann (REA Elektronik)
zeigt, welchen Beitrag intelligente Kennzeichnungssysteme zur
PPWR-konformen Kreislaufführung leisten können und Patricia
Torres Mateus (OMRON Electronics) spricht über die Rolle der
Automatisierung bei Datenerfassung, Transparenz und Rückverfolgbarkeit
entlang der Produktionslinie. In einer Diskussionsrunde mit
Branchenvertretern und der Europäischen Kommission geht es um
Wettbewerbsfähigkeit, Standortfragen und die Auswirkungen der
Verordnung auf Unternehmen, Kunden und Verbraucher.
8. Mai – Ressourceneffizienz powered by Aasted
Am interpack-Freitag gibt es ein umfangreiches Programm zur
Ressourceneffizienz. Ein Beispiel ist der Vortrag von Pierre Michaels
und Thomas Goetzl (TTE Strategy GmbH). Sie zeigen auf, wie organisatorische
Strukturen, standortübergreifendes Benchmarking und
ein datenbasierter Dialog zwischen Werken ungenutzte Kapazitäten
erschließen können. Aasted wiederum beleuchtet die Optimierung
von Schokoladenprozessen und den effizienten Einsatz von Ressourcen.
In einer Paneldiskussion diskutiert Moderator Ton Knipscheer
(European Co-Packers Association) mit Branchenvertretern
darüber, wie geopolitische Unsicherheiten, Zölle und regulatorischer
Druck Lieferketten verändern und welche Innovationsimpulse sich
daraus für die Verpackungsbranche ergeben.
9. Mai – Smarte Verpackungen powered by Domino
Digitale Identifikation, vernetzte Systeme und datenbasierte
Geschäftsmodelle prägen den Samstag. So erläutert beispielsweise
Craig Stobie (Domino Deutschland) das Potenzial der Einführung
von 2D-Codes. Simon Hill und Ian Richards (TNA Northern Europe
B.V.) zeigen anhand praxisnaher Beispiele, wie integrierte Verpackungslinien
die Effizienz steigern und zugleich die Sicherheits-,
Nachhaltigkeits- und Qualitätsanforderungen erfüllen können. Jürgen
Lochner (Mosca) zeigt auf, wie Maschinenhersteller digitale
Services und datenbasierte Geschäftsmodelle entwickeln, um ihre
Kunden strategisch zu unterstützen. Dr. Tobias Jochum (Fraunhofer
IAP) spricht über den digitalen Produktpass, Markenschutz und die
durchgängige Rückverfolgbarkeit entlang der Lieferkette.
10. Mai – Intelligente Systeme und KI powered by Syntegon
Am Sonntag stehen Automatisierung und datenbasierte Produktionsmodelle
im Fokus. Thomas Peter und Stephan Schuele
(Syntegon Technology) zeigen, wie digitale Innovation, durchgängige
Prozesse und berührungslose Automatisierung den Weg zur
„Factory of the Future“ ebnen können. Marco Facchin (BIOMETiC
srl) demonstriert in seinem Vortrag, wie 3D-Computertomographie
und erklärbare KI die Lebensmittelinspektion präziser macht. Jan
De Roeck (Esko-Graphics) beleuchtet, wie KI-gestützte Workflows
regulatorische Anforderungen, Nachhaltigkeitsziele und Markteinführungszyklen
zusammenführen. Christian Keßler (SEW Eurodrive)
skizziert den Übergang zur softwaredefinierten Fabrik. Diese
Beiträge stehen exemplarisch für das breit angelegte Programm
rund um intelligente Systeme und KI am 10. Mai.
11. Mai – Kreislaufwirtschaft powered by Metsä
Credit: Messe Düsseldorf / Constanze Tillmann
Der Montag widmet sich zirkulären Wertschöpfungsmodellen.
Kaisa Munukka (Metsä Board) erklärt, wie datenbasierte Lebenszyklus-analysen,
erneuerbare Rohstoffe und fossilfreie Energiequellen
zur Reduktion des CO₂-Fußabdrucks beitragen können. Thomas
Krämer (Wipotec) zeigt, wie Produktkennzeichnung und digitale
Transparenz Rückverfolgbarkeit ermöglichen und somit die Kreislaufwirtschaft
unterstützen. Auf Basis strategischer Zukunftsforschung
skizziert Gillian Garside Wright (Aura Consultants) zentrale
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Trends bis 2050 und deren Einfluss auf Kreislauffähigkeit, Markenvertrauen
und Innovationsstrategien. Mit Carsten Bertram, Head of
Packaging Sustainability bei Henkel Consumer Brands, kommt zudem
die Perspektive eines internationalen Markenunternehmens
auf die Bühne. Er zeigt auf, wie die Anforderungen der PPWR in
konkrete Verpackungsstrategien übersetzt werden und welche
praktischen Umsetzungen bereits erfolgen. Viele weitere spannende
Vorträge an diesem Tag vertiefen aktuelle Trends und Entwicklungen
rund um die Kreislaufwirtschaft.
12. Mai – Innovative Materialien powered by tesa
Am Dienstag wird der Frage nachgegangen, wie innovative
Werkstoffe und konstruktive Ansätze Nachhaltigkeitsanforderungen
und industrielle Leistungsfähigkeit miteinander verbinden.
tesa SE beleuchtet beispielsweise den Wandel hin zu kreislauforientierten
Verpackungslösungen und zeigt, wie recyclingfreundliche
Konstruktionen, Monomaterial-Konzepte sowie weiterentwickelte
Klebstoffsysteme zur Ressourceneffizienz beitragen
können. Rosa González (AIMPLAS) stellt nachhaltige Polymerformulierungen
für Verpackungsanwendungen vor. Lynsey Maddison
(ProAmpac) diskutiert Materiallösungen, die konsequent auf „Design
for Recycling” ausgerichtet sind, darunter Mono- und Faserprodukte
für unterschiedliche Märkte. Dr. Jörg Zacharias (KRONES
AG) widmet sich schließlich der Vision faserbasierter Getränkeflaschen
und beleuchtet Chancen, Grenzen und Industrialisierungspotenziale
biobasierter, recyclingfähiger Lösungen.
13. Mai 2026 – Young Talents
Der letzte Messetag der interpack 2026 ist ganz dem Fachkräftenachwuchs
gewidmet. Das Spotlight Forum ist dabei ein Herzstück
des Angebots – sowohl für junge Talente als auch für Unternehmen
der Verpackungsbranche, die als Arbeitgeber attraktiver werden und
qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen möchten.
In einer offenen Diskussionsrunde tauschen sich Branchenverbände
wie der VDMA und die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen
(IK) über wirksame Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung
aus. Thematisiert werden Kooperationen mit Hochschulen,
neue Qualifikationsprofile sowie Strategien zur langfristigen Bindung
junger Talente. Vertreter führender Unternehmen diskutieren
zudem, wie sie Nachwuchskräfte fördern, gezielt entwickeln und auf
Schlüsselpositionen vorbereiten. Formate wie „NextGen Plastics“,
powered by IK, setzen zusätzliche Impulse und zeigen Perspektiven
für die nächste Generation in der Packaging-Industrie auf.
Das vollständige Programm des Spotlight Forums ist in der
Programmdatenbank auf http://www.interpack.com/1540 abrufbar.
Die Inhalte werden fortlaufend ergänzt und aktualisiert.
Messe Düsseldorf GmbH
D 40001 Düsseldorf
Caverion ist Facility Management
Partner der Deiker Höfe in Düsseldorf
Caverion verantwortet für den Projektentwickler Black Horse Properties
GmbH das Facility Management des Stadtquartiers Deiker
Höfe in Düsseldorf. Der Vertrag umfasst das Technische Gebäudemanagement
und Teile des Infrastrukturellen Gebäudemanagements
im südlichen Baufeld. Über die Auftragsdauer und -höhe
wurde Stillschweigen vereinbart.
Die Deiker Höfe sind ein gemischt genutzter Gebäudekomplex,
bestehend aus 21.500 m2 Gewerbeflächen mit Büros, Praxen, Handel,
einem Hotel mit 137 Zimmern, einer Kita und 353 Wohnungen.
Eine Tiefgarage bietet Platz für 620 PKW und verfügt über 64 E-Ladestationen.
Ein besonderer Fokus liegt auf einem nachhaltigen
Umgang mit Ressourcen, den die DGNB mit der Zertifizierung in
Gold bestätigt.
„Caverion kennen wir bereits als Servicepartner in unserer Liegenschaft
Dreischeibenhaus in Düsseldorf. Wir schätzen insbesondere
die Leistungsstärke im Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung,
die sich als großer Vorteil im Gebäudebetrieb zeigt“,
sagt Torsten Schreiber, Geschäftsführer der Black Horse Properties
GmbH.
„Caverion bietet Kunden FM-Leistungen aus einer Hand. Im Fall
der Deiker Höfe übernehmen wir zum Beispiel auch Teile des infrastrukturellen
FM und unterstützen beim Gewährleistungsmanagement.
Durch diese kombinierten Leistungen profitieren Kunden von
weniger Schnittstellen, höherer Effizienz und Qualität“, weiß Man-
fred Simmet, Geschäftsführer Caverion Deutschland.
Deiker Hoefe Skyfassade © Black Horse Investments
Caverion Deutschland GmbH
Riesstraße 8
D 80992 München
Telefon: +49 89 374288117
Telefax: +49 89 374288-520
eMail: Holger.Winkelstraeter@caverion.com
Internet: https://www.caverion.de
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Das weltweit größte Ereignis der Processing & Packaging-Industrie
interpack 2026 steht
in den Startlöchern
In acht Wochen öffnet die interpack in Düsseldorf ihre Tore.
Vom 7. bis 13. Mai 2026 trifft sich die globale Processingund
Packaging-Branche zum Austausch über KI, Automatisierung,
innovative Materialien und neue Kompetenzen.
Marktführer und Newcomer aus allen Bereichen der Wertschöpfungskette
machen sich bereit. Der Ticketshop ist geöffnet.
Die Vorbereitungen für die interpack 2026 laufen auf Hochtouren.
Rund 2.800 Aussteller aus aller Welt präsentieren im Mai in Düsseldorf
ihre neuesten Entwicklungen und setzen Impulse für die Zukunft
einer global vernetzten Industrie.
„Die interpack 2026 ist wichtiger denn je“, sagt interpack Director
Thomas Dohse. „Gerade in einem anspruchsvollen Marktumfeld
braucht die Branche einen Ort für Austausch und Orientierung. Jetzt
geht es darum, konkrete Lösungen zu sehen, zu vergleichen und Investitionsentscheidungen
fundiert vorzubereiten.“
Globale Dynamiken, Herausforderungen und Chancen
Ein Blick auf das große Ganze zeigt: Die Rahmenbedingungen für
die Branche sind vielschichtig. Bevölkerungswachstum, Urbanisierung
und verändertes Konsumverhalten erhöhen die Nachfrage
nach effizienten Verarbeitungs- und Verpackungslösungen. Zugleich
erhöhen Rohstoffknappheit, Regulierung, Lieferkettenrisiken
und Fachkräftemangel den Druck auf Unternehmen.
Vor diesem Hintergrund setzt die interpack 2026 gezielte inhaltliche
Akzente mit ihren Hot Topics Smart Manufacturing, Innovative
Materials und Future Skills. Smart Manufacturing steht für eine
datenbasierte, ressourceneffiziente Produktion – von KI bis Robotik.
Innovative Materials fokussiert neue Packstoffe, Funktionalitäten
und Design-for-Recycling-Konzepte. Future Skills thematisiert den
Wandel der Arbeitswelt und die Kompetenzen, die für eine zunehmend
digitalisierte und automatisierte Produktion erforderlich sind.
Diese Aussteller sind dabei
Unter den rund 2.800 Unternehmen aus 67 Ländern präsentieren
sich viele Marktführer mit eindrucksvollen Auftritten. Für die Süßund
Backwarenbranche in den Hallen 1, 3 und 4 sind beispielsweise
Aasted, Sollich, Theegarten-Pactec oder SACMI Packaging & Chocolate
auf der interpack vertreten.
Auch die Pharma- und Kosmetikbranche findet auf der interpack
wichtige Partner: In den Hallen 15 bis 17 präsentieren etwa IMA
Industria Macchine, die Marchesini Group und OPTIMA ihre Portfolios.
Im umfangreichen Ausstellungsbereich der Lebensmittel, Getränke,
Konsum- und Industriegüter in gleich sechs Hallen (11-14
sowie 5 und 6) setzen Unternehmen wie die COESIA Group, Duravant,
Gerhard Schubert, Ishida, KHS, Krones, MULTIVAC, Syntegon
Technology und ULMA Packaging Maßstäbe bei Automatisierung,
Effizienz und Nachhaltigkeit.
Eine zentrale Rolle für die Branche spielen auch die Hallen
7-10. Dort präsentieren sich über 1.000 Aussteller mit Materialien
und Endprodukten für die Verpackung. Damit ist die interpack zugleich
die weltweit bedeutendste Messe für Packmittel. Hier finden
sich Unternehmen wie BERICAP, Jokey, Metsä, Sappi Europe oder
SCHÜTZ.
Die Etikettier- und Kennzeichnungstechnik in den Hallen 8a
und 8b ist zum Beispiel durch Bluhm Systeme, Domino Printing
Sciences und Totani vertreten.
Globale Präsenz und Länderpavillons
Die interpack unterstreicht ihre internationale Bedeutung auch
durch zahlreiche Länderpavillons. Viele Aussteller präsentieren sich
gemeinschaftlich unter nationaler Flagge und bündeln ihre Kompetenzen
in klar strukturierten Bereichen. Vertreten sind unter anderem
Gemeinschaftsstände aus Indien, China, Taiwan, Korea, der
Türkei, Malaysia sowie mehreren europäischen Ländern.
Inhalte erleben, Impulse vertiefen
Credit: Messe Düsseldorf / ctillmann
Begleitet wird das Messegeschehen von zahlreichen Specials. Im interpack
Spotlight Forum im Eingang Nord diskutieren Expertinnen
und Experten aktuelle Entwicklungen und strategische Fragen der
Branche. Die Start-up Zone bietet jungen Unternehmen eine Plattform.
Ein besonderer Programmpunkt ist die Verleihung der World-
Star Global Packaging Awards auf dem Messegelände.
Mit der begleitenden Messe components rückt die interpack zudem
die Kompetenz der Zulieferindustrie in den Fokus. Hier präsentieren
Unternehmen Lösungen aus den Bereichen Antriebstechnik,
Steuerung, Sensorik, Robotik, Maschinenteile und industrielle Software
und machen damit die technologische Basis moderner Processing-
und Packaging-Lösungen sichtbar.
Mit den SAVE FOOD Expert Talks, der SAVE FOOD Highlight
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Route, den SAVE FOOD Awards sowie dem SAVE FOOD Projektwettbewerb
steht zudem das Thema Vermeidung von Lebensmittelverschwendung
und -verlusten im Fokus. Women in Packaging am
11. Mai rückt die Rolle von Frauen in der Branche in den Mittelpunkt.
Und interpack TV berichtet live vom Messegelände über Innovationen,
Trends und Stimmen aus der internationalen Community.
Services für Besucherinnen und Besucher
In der Aussteller- und Produktdatenbank der interpack können sich
Besucherinnen und Besucher bereits vorab über Unternehmen,
Produkte und Innovationen informieren und ihren Messebesuch
gezielt planen. Mit Fairmatch steht ein digitales Matchmaking-Tool
zur Verfügung, das passende Geschäftskontakte auf Basis individueller
Interessen vorschlägt und die Terminvereinbarung erleichtert.
Die Website bietet Informationen zu Vorbereitung, Anreise und
Unterkunft. Neu ist ein Hotelservice, der die Angebote zur interpack
übersichtlich bündelt und den Vergleich erleichtert. Eine frühzeitige
Buchung wird empfohlen.
Während der Messe unterstützen der MyOrganizer sowie die interpack
App bei der individuellen Planung und Orientierung vor Ort.
Messe Düsseldorf GmbH
D 40001 Düsseldorf
BOY XS E und BOY 25 E produzieren hochpräzise Bauteile
Medizintechnik auf der Chinaplas im Fokus
Vom 21. bis 24. April präsentiert sich die Dr. Boy GmbH & Co. KG
gemeinsam mit ihrem chinesischen Vertreter Andeli Co., Ltd. auf
der Chinaplas in Shanghai (Halle 2.1, Stand F86). Im Mittelpunkt des
Messeauftritts stehen zwei Anwendungen aus dem Bereich Medizintechnik,
die die besondere Kompetenz von BOY im Bereich Mikro-
und Präzisionsspritzguss unterstreichen.
BOY XS E: Resorbierbare Gewebeklammer aus PPDO
Auf einer BOY XS E wird eine absorbierbare Gewebeklammer für
chirurgische Anwendungen gefertigt. Die Gewebeklammer aus
PPDO (Polydioxanon) weist ein Artikelgewicht von lediglich 0,105
g auf. Produziert wird mit einer 2-fach-Kavität bei einem Schussgewicht
von 0,5 g.
Die Anwendung verdeutlicht die Stärken der BOY XS E bei der
Verarbeitung sensibler Materialien und extrem kleiner Schussgewichte.
Gerade bei resorbierbaren Implantaten sind höchste Präzision,
Prozessstabilität und Reproduzierbarkeit entscheidend – Anforderungen,
die mit der BOY-Mikrospritzgusstechnologie zuverlässig
erfüllt werden.
BOY 25 E: Präzisionskomponente
für medizinischen Injektionsstift
Als zweite Anwendung wird auf einer BOY 25 E eine Gewindestange
zur Dosierung einer Insulinpatrone produziert, die zur Applikation
von Medikamenten eingesetzt wird. Das Teil aus Polystyrol (PS)
hat ein Artikelgewicht von 0,68 g. Gefertigt wird mit 8 Kavitäten bei
einem Schussgewicht von 5,44 g.
Auch hier kommt es auf Maßhaltigkeit, Oberflächenqualität und
eine stabile Serienproduktion an. Die BOY 25 E demonstriert eindrucksvoll,
wie wirtschaftlich und zuverlässig hochpräzise medizintechnische
Komponenten gefertigt werden können.
Wachsender Medizintechnikmarkt in China
„Der Markt für Medizintechnik in China wächst sehr dynamisch.
Vor diesem Hintergrund präsentieren wir zwei Maschinen für spezifische
medizinische Bauteile, die als Implantate für chirurgische
Anwendungen vorgesehen sind. Der Mikrospritzguss zählt zu den
größten Stärken der BOY-Spritzgießmaschinen. Unsere Kunden
schätzen besonders die Möglichkeit, hochwertige und präzise Bauteile
mit hoher Wertschöpfung auf BOY-Maschinen zu produzieren“,
erläutert Xin Bingbin, Manager von Andeli Co., Ltd.
Der chinesische Medizintechnikmarkt stellt hohe Anforderungen
an Qualität, Effizienz und Prozesssicherheit. Mit ihren kompakten,
energieeffizienten und hochpräzisen Spritzgießmaschinen bietet
die Dr. Boy GmbH & Co. KG optimale Lösungen für anspruchsvolle
medizinische Anwendungen – insbesondere im Bereich Mikro-
und Kleinteilefertigung.
Besucher der Chinaplas 2026 sind herzlich eingeladen, sich am
Stand von Andeli (Halle 2.1, F86) persönlich von der Leistungsfähigkeit
der BOY Spritzgießmaschinen zu überzeugen.
Dr. Boy GmbH & Co. KG
D 53577 Neustadt-Fernthal
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Fraunhofer IPA auf der PaintExpo
Mehr Effizienz und Nachhaltigkeit
in der Oberflächentechnik
Eine vorab am Computer simulierte Vorbehandlung, ein von Künstlicher Intelligenz
überwachter Lackierprozess und eine wasserbasierte Zinkgrundierung: Unter
dem Motto »Finishing for Compliments« gibt das Fraunhofer IPA Mitte April
auf der PaintExpo Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte: Halle 1, Stand 1322.
ständischen Unternehmen viel Geld, weil
sie weniger Strahlmittel und Energie verbrauchen
und weniger Ausschuss produzieren.
Fehlerfreie Lackierprozesse
dank Künstlicher Intelligenz
»Finishing for Compliments – mit Forschung
und Know-how zu echten Komplimenten«
– unter dieses Motto stellen die Forscherinnen
und Forscher vom Fraunhofer-Institut
für Produktionstechnik und Automatisierung
IPA ihren Messeauftritt auf der diesjährigen
PaintExpo. Von 14. bis 17. April
geben sie Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte,
die beschichtenden Unternehmen
zu nachhaltigeren sowie smarten, KI-gestützten
Lackierprozessen verhelfen – und
damit vielleicht sogar zu Komplimenten seitens
ihrer Kundschaft.
Das Druckluftstrahlen wird digital
So entwickelt Jörg Schieweck vom Forschungsteam
Prozessmodellierung und
Lackierversuch am Fraunhofer IPA: Ein Roboter sprüht Lack auf einen
Stoßfänger und ein Inline-Laserdetektor sowie weitere Sensoren zeichnen
alles auf. Mit den angefallenen Daten wurde eine Künstliche Intelligenz
trainiert. © Fraunhofer IPA/Foto: Rainer Bez
-überwachung am Fraunhofer IPA im Projekt
»DigiStrahl« einen simulationsgestützten
Vorbehandlungsprozess. Dabei soll das
sogenannte Druckluftstrahlen digital abgebildet,
analysiert und optimiert werden.
Ähnlich wie bei einem Hochdruckreiniger
werden beim Druckluftstrahlen feste
Partikel auf eine metallische Oberfläche
geschossen. Dabei entsteht eine gleichmäßige
Rauheit, die gewährleistet, dass beim
nachfolgenden Beschichtungsprozess der
Lack an der Oberfläche haften bleibt. Indem
das Druckluftstrahlen vorab am Computer
simuliert wird, lässt sich beurteilen, welches
Strahlmittel und welche Einstellungen an
der Anlage das beste Ergebnis liefern. Dieses
digitalisierte Druckluftstrahlen steigert
die Effizienz und spart kleinen und mittel-
Auch das Lackieren selbst gilt bis heute als
ein nicht durchgängig beherrschbarer Prozess.
Es drohen Ausschuss, Anlagenausfälle
und Nacharbeit, weil zum Beispiel die vorgegebene
Lackschichtdicke oft nicht überall
eingehalten werden kann. Oliver Tiedje, Geschäftsbereichsleiter
Beschichtungen und
multifunktionale Materialien am Fraunhofer
IPA, hat deshalb im Forschungsprojekt
»pAInt-Behaviour« Wege gefunden, wie
sich die Anzahl der Fehler und Maschinenstillstände
mithilfe von Künstlicher Intelligenz
reduzieren lässt.
Dafür haben Tiedje und sein Team im
Lackiertechnikum des Fraunhofer IPA eine
Reihe von Lackierversuchen an Kunststoffbauteilen
aus dem Automobil- und Nutzfahrzeugsektor
durchgeführt. Vor jedem
einzelnen Versuch änderten sie die Einstellungen
an der Lackieranlage, nahmen
also bewusst Fehler in Kauf und ließen den
Lackierprozess von 30 verschiedenen Sensoren
überwachen. Die gesammelten Messund
Prozessdaten ließen sie von maschinellen
Lernverfahren auswerten. So entstand
ein detailliertes Verhaltensmodell, das frühzeitig
drohende Qualitätsabweichungen im
Lackierprozess erkennt und deren Ursachen
identifiziert.
Umweltfreundliche Zinkgrundierung
auf Wasserbasis
Mit Beschichtungen, die vor Rost schützen,
haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler
um Katarzyna Krawczyk vom
Forschungsteam Prüftechnik und Lackchemie
am Fraunhofer IPA beschäftigt. Im
Forschungsprojekt »EcoWaterZinc« haben
sie eine lösemittelfreie Zinkgrundierung auf
Wasserbasis entwickelt und damit ein Umwelt-
und Gesundheitsproblem gelöst.
Denn die zinkhaltigen Beschichtungen,
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die bisher Verwendung finden, enthalten
einerseits gesundheitsschädliche Lösemittel.
Härten solche Beschichtungen in
Innenräumen aus, setzen sie große Mengen
flüchtiger organischer Verbindungen
frei. Diese sogenannten »Volatile Organic
Compounds« (VOC) riechen nicht nur
unangenehm, sondern können auch die
Schleimhäute reizen. Andererseits reagiert
Zink selbst mit Wasser. Damit lässt auf lange
Sicht nicht nur die antikorrosive Wirkung
nach, sondern das Zink reichert sich in
Flüssen und Seen an und gefährdet die Gesundheit
von Mensch und Tier. Die nun am
Fraunhofer IPA neu entwickelte Grundierung
enthält modifizierte Zinkpartikel, die
nicht mit Wasser reagieren und so eine beständige
antikorrosive Beschichtung bilden.
Einblicke in aktuelle
Forschungsprojekte auf der PaintExpo
Eine vorab am Computer simulierte Vorbehandlung,
ein mithilfe von Künstlicher
Intelligenz fehlerfrei verlaufender Lackierprozess
und langanhaltend antikorrosiv
wirkende Zinkgrundierungen – das sind nur
drei Beispiele für aktuelle Forschungsarbeiten
am Fraunhofer IPA. Besucherinnen und
Besucher der PaintExpo erhalten auf dem
Messestand des Fraunhofer IPA Einblicke
in diese und weitere laufende oder erst
kürzlich abgeschlossene Projekte: Halle 1,
Stand 1322.
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik
und Automatisierung IPA
Nobelstraße 12
D 70569 Stuttgart
Telefon: +49 711 970 1667
eMail: joerg-dieter.walz@ipa.fraunhofer.de
Internet: http://www.ipa.fraunhofer.de
CleanBoy® – Flexible
Reinraumlösungen
für jeden Arbeitsplatz
In Forschung und Produktion gewinnen saubere Arbeitsbedingungen
immer mehr an Bedeutung. Ebenso erfordern die Montage und
Lagerung von Komponenten aus Bereichen wie Mechanik, Elektronik,
Opto-Elektronik, Medizin- und Biotechnologie eine hohe Prozesssicherheit.
Auch sind für spezielle Anforderungen an problematischen
Arbeitsplätzen individuell angepasste Lösungen möglich.
Mit dem Reinraumarbeitsplatz CleanBoy® bietet Spetec die
Möglichkeit, an nahezu jedem Arbeitsplatz Reinraumbedingungen
zu schaffen. Dies gelingt mit geringem Investitionsaufwand und hoher
Effizienz. Ergänzend dazu stellt Spetec ein umfassendes Sortiment
an Zubehör bereit – von Reinraumbekleidung bis hin zur kompletten
Raumausstattung.
Die eingesetzte Reinraumtechnik ist darauf ausgelegt, Partikel
ab einem Durchmesser von 0,12 µm und größer aus dem Arbeitsbereich
zu entfernen. Das Reinraummodul der Serie SuSi® (Super
Silent), das direkt über dem Arbeitsplatz installiert wird, sorgt für
eine kontinuierliche Überströmung mit gefilterter, hochreiner Luft.
Während in normaler Raumluft etwa 9.000 bis 15.000 Partikel pro
Liter vorhanden sind, reduziert sich diese Zahl unter Reinraumbedingungen
auf gerade einmal 3 Partikel je Liter Luft.
Wird der CleanBoy® in einem begehbaren Reinraum eingesetzt,
entsteht ein nahezu partikelfreier Bereich. Für den optimalen
Betrieb empfiehlt sich zusätzlich das Tragen von Mehrweg- oder
Einweg-Reinraumbekleidung sowie die Verwendung geeigneter
Verbrauchsmaterialien wie spezielle Tücher.
Da Menschen eine der Hauptquellen für Kontamination in
Reinräumen darstellen, bietet Spetec für verschiedene Anwendungen
passende Lösungen an. Geräte zur Ionisation und Absaugung
sowie Matten und Einrichtung für den Reinraum finden Sie in neuen
Katalog der Spetec GmbH.
Spetec Gesellschaft für Labor- und Reinraumtechnik mbH
Am Kletthamer Feld 15
D 85435 Erding
Telefon: +49 8122 959090
Telefax: +49 8122 9590955
eMail: info@spetec.de
Internet: https://www.spetec.de
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Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung
im Reinraum: Wertschätzung mit
messbarem Effekt
Reinräume gehören zu den sensibelsten Arbeitsumgebungen in Industrie
und Forschung. Hier treffen höchste Anforderungen an Sauberkeit,
Prozessstabilität und Präzision auf komplexe Arbeitsabläufe.
Neben technischen Faktoren wie Luftführung, Filtertechnik oder
Materialauswahl rückt ein Aspekt zunehmend in den Mittelpunkt:
die ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes.
Ein ergonomisch optimierter Arbeitsplatz ist im Reinraum weit
mehr als eine Komfortfrage. Er trägt wesentlich zur Stabilität von
Prozessen bei und ist zugleich Ausdruck einer verantwortungsvollen
Arbeitsgestaltung. Unternehmen, die ergonomische Aspekte
konsequent berücksichtigen, schaffen nicht nur bessere Arbeitsbedingungen,
sondern sichern langfristig auch Qualität und Effizienz.
Belastungen im Reinraum gezielt reduzieren
Tätigkeiten im Reinraum sind häufig durch statische Sitzhaltungen,
präzise Handbewegungen und hohe Konzentrationsanforderungen
geprägt. Arbeiten am Mikroskop, Montage unter Reinraumbedingungen
oder feinmotorische Prozesse erfordern über längere Zeiträume
hinweg eine gleichbleibende Körperhaltung.
Gleichzeitig schränkt Schutzkleidung die Bewegungsfreiheit zusätzlich
ein. Die Kombination aus statischer Belastung und eingeschränkter
Beweglichkeit führt häufig zu Verspannungen sowie zu
Belastungen im Rücken-, Schulter- und Nackenbereich.
Ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz wirkt diesen Belastungen
gezielt entgegen. Durch individuell einstellbare Sitzlösungen
und bewegungsfördernde Mechaniken wird eine gesunde Körperhaltung
unterstützt und statische Belastung reduziert. Dies trägt
entscheidend dazu bei, die Leistungsfähigkeit auch über längere
Arbeitsphasen hinweg aufrechtzuerhalten.
Ergonomie als Faktor für Konzentration und Prozessqualität
Im Reinraum hat jede Abweichung potenziell direkte Auswirkungen
auf die Produktqualität. Konzentration und Präzision sind daher
zentrale Voraussetzungen für stabile Prozesse.
Ergonomische Sitzlösungen unterstützen diese Anforderungen,
indem sie den Körper entlasten und natürliche Bewegungsabläufe
fördern. Dynamisches Sitzen regt Mikrobewegungen an, verbessert
die Durchblutung und reduziert Ermüdungserscheinungen.
Arbeitsstühle wie der TEXON sind speziell auf diese Anforderungen
ausgelegt. Durch adaptive Mechaniken, etwa die Auto-Motion-Technologie,
passen sich Sitz und Rückenlehne automatisch an
die Bewegungen des Nutzenden an. Dies ermöglicht eine konstante
Unterstützung des Körpers, ohne den Arbeitsfluss zu unterbrechen
– eine wichtige Voraussetzung für gleichbleibend hohe Konzentration
und Präzision.
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Ergonomie als Teil einer ganzheitlichen Reinraumstrategie
Hygienic Design als Grundlage für Sicherheit im Reinraum
Neben ergonomischen Anforderungen spielt im Reinraum die
hygienische Sicherheit eine zentrale Rolle. Sitzsysteme müssen so
gestaltet sein, dass sie keine Partikel freisetzen und sich zuverlässig
reinigen lassen.
Ein konsequentes Hygienic Design zeichnet sich
durch folgende Merkmale aus:
– glatte, geschlossene Oberflächen
– reduzierte Fugen und Übergänge
– verkapselte Mechaniken
Diese Konstruktionsprinzipien verhindern Partikelablagerungen
und ermöglichen reproduzierbare Reinigungsprozesse. Dadurch
bleibt der hygienische Zustand unabhängig von Nutzung und Reinigungsintensität
dauerhaft stabil.
Materialtechnologie als entscheidender Faktor
Die Auswahl geeigneter Materialien ist im Reinraum von zentraler
Bedeutung. Sie beeinflusst sowohl die Partikelkontrolle als auch die
Beständigkeit gegenüber Reinigungs- und Desinfektionsmitteln.
Mit Skintec bietet Bimos ein Bezugsmaterial, das speziell
für Reinraum-, Labor- und ESD-Anwendungen entwickelt wurde.
Es vereint mehrere entscheidende Eigenschaften:
– geschlossene, partikelfreie Oberfläche
– hohe chemische Beständigkeit
– einfache Reinigung und Desinfektion
– dauerhaft leitfähige Eigenschaften für ESD-sensitive Bereiche
Darüber hinaus unterstützt Skintec auch die ergonomische Qualität:
Die Oberfläche ist weich, formstabil und sorgt für ein gleichbleibend
angenehmes Sitzgefühl – selbst bei langen Arbeitszeiten.
Ergonomie wird im Reinraum zunehmend als integraler Bestandteil
der Gesamtstrategie betrachtet. Sie ergänzt technische Maßnahmen
und trägt dazu bei, Arbeitsprozesse ganzheitlich zu optimieren.
Ein durchdachtes ergonomisches Konzept berücksichtigt dabei
nicht nur einzelne Komponenten, sondern das Zusammenspiel von
Arbeitsplatz, Tätigkeit und Mensch.
Neben der Reduktion körperlicher Belastungen trägt dies auch
zur Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeitenden bei. Gleichzeitig
können Fehlerquoten reduziert und Prozesse stabilisiert werden
– ein entscheidender Vorteil in hochsensiblen Produktionsumgebungen.
Fazit: Der Mensch als stabilisierender Faktor im Reinraum
Reinräume sind hochregulierte Systeme, in denen jeder Einflussfaktor
präzise kontrolliert wird. Der Mensch ist dabei ein zentraler
Bestandteil dieses Systems.
Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung verbindet Gesundheit,
Sicherheit und Prozessstabilität miteinander. Sie reduziert Belastungen,
unterstützt konzentriertes Arbeiten und trägt dazu bei, reproduzierbare
Ergebnisse zu sichern.
Für Unternehmen bedeutet dies: Investitionen in ergonomische
Lösungen sind Investitionen in die Qualität und Zukunftssicherheit
sensibler Produktionsumgebungen.
Der Mensch wird im Reinraum nicht als Störgröße betrachtet,
sondern als stabilisierender Faktor – und damit als entscheidender
Schlüssel für nachhaltige Prozessqualität.
Bimos - eine Marke der Interstuhl Büromöbel GmbH & Co. KG
Brühlstraße 21
D 72469 Meßstetten-Tieringen
Telefon: +49 7436 8710
Telefax: +49 7436 871110
eMail: bimos@bimos.com
Internet: http://www.bimos.com
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Neue nora Sockellösung im Kautschukportfolio von Interface
Formvollendet und hygienisch
nora Sockelleiste S 1023 U (mit Dichtungslippe) (Copyright: nora)
Interface, das weltweit tätige Unternehmen für Bodenbelagslösungen
und führend im Bereich Nachhaltigkeit, präsentiert den nora
Hygiene-Faltsockel – eine Produktentwicklung speziell für Einsatzbereiche
mit höchsten Hygienestandards. Überall dort, wo Hygiene
und Reinheit gefordert sind – etwa in Krankenhäusern, Laboren
oder Reinräumen – ermöglicht er einen optimalen Übergang vom
Boden zur Wand und vereinfacht die Reinigung. „Der Faltsockel wird
aus dem jeweiligen norament, noraplan oder noracare Belag gefertigt
und fügt sich nahtlos in das Gesamtbild ein“, sagt Dirk Oswald,
Head of nora Product Management. Die innovative Falttechnologie
sorgt dafür, dass er sich passgenau an Boden und Wand anpasst und
selbst unter hoher Belastung seine Stabilität behält. Ein zusätzliches
Hohlkehlprofil ist nicht notwendig, was die Verlegung vereinfacht
und gleichzeitig einen besonders geringen Radius ermöglicht, ideal
auch für das Anarbeiten an schmale Türzargen. Das Ergebnis ist ein
perfekter Wandübergang, der höchsten hygienischen und architektonischen
Ansprüchen gerecht wird.
Neue Weißtöne für Standardsockelleisten
– für klare Linien und moderne Räume
Parallel zur Einführung des Faltsockels wurde das Standardsockelleistensortiment
um zwei neue Weißtöne erweitert: ein weiches,
warmes sowie ein klares, kühles Weiß. Die weißen Sockelleisten
fügen sich dezent in die Wandflächen ein und unterstützen ein offenes,
großzügiges Raumgefühl. In Kombination mit weißen Türen
und Zargen entsteht ein einheitliches Gesamtbild, das besonders in
modernen, architektonisch klar strukturierten Räumen überzeugt.
Die Sockelleisten sind in verschiedenen Höhen sowie wahlweise
mit oder ohne Dichtlippe erhältlich und bieten so für jedes Projekt
die passende Lösung.
nora systems GmbH
Höhnerweg 2-4
D 69469 Weinheim
Telefon: +49 6201 2743934
Mobilfunk: +49 172 6330484
eMail: frank.baehr@nora.com
Internet: http://www.nora.com
(Copyright: nora)
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Voll im Griff
Ganter setzt erneut Maßstäbe – und ergänzt den klassischen
Bügelgriff GN 565 mit einem neu dimensionierten
Profil, das besonders gut greifbar ist und unterschiedlichste
Individualisierungen erlaubt.
In der Welt der Ganter-Normelemente eröffnen Bügelgriffe ein
wahres Universum an Möglichkeiten. Von eleganten Bogenformen
über praktische schräge Varianten bis hin zu Griffen mit integrierter
Schaltfunktion oder ergonomischen Fingermulden – für jeden Anspruch
und jede Anwendung bietet Ganter die passende Lösung,
gefertigt aus hochwertigem Aluminium, Edelstahl oder robustem
Kunststoff.
Zugleich Bestseller und Klassiker entstand der Bügelgriff GN
565 vor rund einem halben Jahrhundert, als man im Normenausschuss
des Maschinenbaus nach ergonomischen und zugleich ästhetischen
sowie bezahlbaren Lösungen suchte. Die Lösung: ein
Aluminium-Strangpressprofil, das per Biegeumformung seine Griffgeometrie
erhält. Dieses Prinzip ist nach wie vor aktuell, auch bei
der Norm
GN 565, die gerade Zuwachs erhalten hat. Der neue Bügelgriff
erweitert die Norm dimensionsmäßig nach oben: Mit einem
elliptischen Voll-Querschnitt von 35x25 Millimetern und Befestigungslängen
zwischen 250 und 500 Millimetern ist er hoch belastbar.
Senkrecht zur Montageebene akzeptiert der Griff bis zu 6400
Newton, parallel dazu 5900 Newton. Selbst schwere Schiebetüren
oder Luken sind so handhabbar. Dank dieser Werte lässt er sich auch
als formschöner Schutz- oder Haltebügel nutzen. Der Biegeradius
sowie der Abstand zwischen Griff und Montageebene sind handschuhkompatibel
dimensioniert.
Da die neue Variante die Formensprache seiner kleineren Geschwister
aufnimmt, sind durchgängige Designlösungen leicht
umsetzbar. Auf Nachfrage fertigt Ganter Sondermaße, andere Biegewinkel,
spezielle Befestigungsgewinde oder individuelle Farbgebung
– mit kurzen Vorlaufzeiten.
Eine abriebfeste und in das Beschichtungssystem integrierte
Bedruckung der Grifffläche mit Firmennamen oder Logos ist ebenfalls
als Sonderlösung machbar, welche die Markenidentität der so
ausgestatteten Anlagen und Maschinen stärkt.
Serienmäßig sind die Bügelgriffe der GN 565 mit UV-beständiger,
schwarzer und strukturmatter Pulverlackierung für Außenanwendungen
zu haben. Außerdem stehen Lackierungen in Rot
oder Silber sowie eloxierte oder blanke Oberflächen zur Auswahl.
Für sensible Bereiche in Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen
empfiehlt sich die antimikrobiell beschichtete Version, die dank
Silberionen das Wachstum von Bakterien oder Viren auf den Griffflächen
effektiv reduziert.
Wer stoßabsorbierende und besonders griffige Lösungen sucht,
dem sei GN 564 angeraten. Auch dieser Bügelgriff ist mit dem 35x25
Millimeter-Profil im Angebot – plus softer TPU-Ummantelung.
Otto Ganter GmbH & Co. KG
Triberger Straße 3
D 78120 Furtwangen
Telefon: +49 7723 65070
Telefax: +49 7723 4659
eMail: info@ganternorm.com
Internet: http://www.ganternorm.com
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Manuelle Versteller lassen sich, für die unterschiedlichsten Produktionszwecke, (fast) beliebig
modifizieren und kombinieren. (Bild: IEF-Werner GmbH)
Achskombinationen werden
individuell und modular nach
Kundenbedarf zusammengestellt.
(Bild: IEF-Werner GmbH)
IEF-Werner: manuelle und motorisch angetriebene Linearantriebe für höchste Ansprüche
Den Anforderungen angepasst
IEF-Werner bietet mit seiner umfangreichen Lineartechnik modulare und flexible
Lösungen, die je nach Bedarf manuelle oder motorisierte Aufgaben übernehmen.
Um den steigenden Anforderungen moderner Automation gerecht zu
werden, entwickelt IEF-Werner diese kontinuierlich gezielt weiter. Beispiele aus
der Praxis verdeutlichen den Nutzen von Lineareinheiten und Positioniersystemen
in ganz unterschiedlichen Anwendungen.
Thomas Hettich
Produktbereichsleiter für Linearachsen
(Bild: IEF-Werner GmbH)
Fabian Wald
Produktbereichsleiter für manuelle Versteller
(Bild: IEF-Werner GmbH)
„Unsere manuellen und motorisch angetriebenen
Linearsysteme sind präzise, dynamisch
und flexibel”, sagt Thomas Hettich,
Produktbereichsleiter für Linearachsen und
motorische Drehtische bei IEF-Werner.
„Bei unseren Kunden finden sie vielfältigen
Einsatz: im Maschinenbau, in der Messund
Prüftechnik, in der Optik oder der
Laser- und Medizintechnik.” Mit seinem
Programm deckt der Automatisierungsspezialist
sowohl Lösungen für einfache Justierungen
als auch komplexe Mehrachssysteme
ab.
Manuelle Linearantriebe
„Unsere domiLINE-Baureihe ist das Herzstück
der manuellen Versteller”, beschreibt
Fabian Wald. Bei IEF-Werner ist er Produktmanager
für manuelle Verstelleinheiten.
„Mit vier Baugrößen von domiLINE 30 bis
domiLINE 120 können wir standardmäßig
Hübe von 5 bis 100 Millimetern und Steigungen
von 0,5 bis 6 Millimetern abdecken.
Auf Kundenwunsch sind auch deutlich
größere Hübe möglich. Ist eine besonders
robuste Bauweise gefordert, sind die Ver-
steller in eloxiertem Aluminium verfügbar.
Erhältlich ist zudem eine Version mit rostfreier
Edelstahlführung.
Die hohe Einstellgenauigkeit von ±0,05
Millimetern erlaubt ein präzises Positionieren
und Justieren von Werkstücken, Sensoren,
Kameraobjektiven, Düsen oder Werkzeugen.
Das Zubehörprogramm umfasst
Befestigungssätze, Montageplatten, Verbindungselemente
für XY- und XZ-Kombinationen,
Klemmungen, Handräder sowie
verschiedene Positionsanzeigen. Fabian
Wald: „Damit können wir für unsere Kunden
modulare Systeme realisieren, die einfache
lineare Verstellungen sowie komplexe
Achskombinationen und Mehrachsanwendungen
unterstützen.”
Motorische Linearantriebe
IEF-Werner verfügt über ein umfassendes
Programm an motorischen Linearantrieben,
das sich vom Zahnriemenantrieb bis zu
hochpräzisen Linearmotorachsen erstreckt.
„Unsere Zahnriemenachsen decken Hübe
bis zu 6.500 Millimetern und einer Belastung
von bis zu 150 Kilogramm auf dem
Schlitten ab”, beschreibt Thomas Hettich.
Die profiLINE-Serie umfasst Spindelachsen
mit Vorschubkräften bis 5.000 Newton.
Sie sind optimiert für Anwendungen,
die präzise und belastbar sein müssen. Die
euroLINE-Baureihe steht für dynamische
Linearmotorantriebe mit einer Wiederhol-
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Direktantriebe, Zahnriemen- oder Spindelachsen
– um den Anforderungen der Kunden
gerecht zu werden, passt IEF-Werner bestehende
Achstypen stetig an und entwickelt
sie weiter. (Bild: IEF-Werner GmbH)
300 mm und sind in Spenderboxen
zu 100 Stück erhältlich. Je nach
Anforderung stehen Varianten aus
Polypropylen (PP) mit einer Wandstärke
von 40 µm oder aus Polyethylen
(PE) mit einer Wandstärke von
30 µm zur Verfügung. Der Tischständer SE-
KUROKA® ergänzt die Entsorgungsbeutel
als stabile Halterung am Arbeitsplatz. Das
Drahtgestell ist in den Höhen 25 cm und 35
cm erhältlich, weiß-kunststoffbeschichtet
und mit rutschsicheren Gummifüßen ausgestattet.
Der Tischständer ist bis +60 °C
temperaturbeständig und damit für höhere
Temperaturbeanspruchungen geeignet.
Die Kombination aus Entsorgungsbeutel
und Tischständer SEKUROKA® ermöggenauigkeit
von bis zu ±5 Mikrometern bei
Geschwindigkeiten bis zu 5 Metern pro
Sekunde. Bei dieser Vielfalt kann zwischen
benötigter Dynamik, Genauigkeit, dem Verfahrweg
und zu verfahrender Last die ideale
Achse gewählt werden.
Weiterentwicklungen und Innovationen
In den vergangenen Jahren hat IEF-Werner
aufgaben. „Da sich die Ansteuerungselektronik
für unsere Achsen zum Teil im Schaltschrank
des Roboters installieren lässt, ist
unsere Lösung sehr kompakt. Multiachsapplikationen
mit weiteren Hilfsachsen sind
ebenfalls möglich”, sagt Thomas Hettich.
Ein einziges Kabel zwischen Ansteuerungselektronik
und Lineareinheit genügt.
Praktische Anwendungen
Lineareinheiten und Positioniersysteme
kommen in den unterschiedlichsten Anwendungen
zum Einsatz. So etwa, in Verbindung
mit Mehrfachgreifsystemen, bei
3-Achs-Positioniersystemen als Entnahmehandling
mit Zykluszeiten von 260 Teilen
pro Minute oder mehreren Spindelachsen
der profiLINE-Baureihe mit einem Hub von
bis zu 2.310 Millimetern innerhalb eines Inspektionssystems.
Speziell für Kundenanforderungen entwickelte
Anlagen mit Linearmotorantrieben
erlauben anspruchsvolle Prüfprozesse mit
hoher Effizienz und Präzision. Hublängen
von über elf Metern und Geschwindigkeiten
bis zu 2,1 Metern pro Sekunde sind dabei
realisierbar.
IEF-Werner GmbH
D 78120 Furtwangen
Effiziente Systemlösung für die Entsorgung von Tischabfall im Labor
Entsorgungsbeutel
und Tischständer SEKUROKA®
Die Entsorgungsbeutel SEKUROKA® in
Kombination mit dem Tischständer SE-
KUROKA® von Carl ROTH bieten eine
praxisgerechte Lösung für die hygienische
und effiziente Entsorgung von Laborabfällen
direkt am Arbeitsplatz. Sie unterstützen
hierdurch eine funktionale Systemlösung
für strukturierte Arbeitsabläufe im Labor.
Die Entsorgungsbeutel SEKUROKA®
eignen sich zur Aufnahme typischer Laborabfälle
wie benutzter Pipettenspitzen, Reaktionsgefäße
oder Probenfläschchen. Sie
sind robust, transparent und autoklavierbar.
Das transparente Material ermöglicht
eine gute Sicht auf Inhalt und Füllstand und
unterstützt eine sichere Handhabung. Die
Beutel haben die Abmessungen B 200 × L
seine Lineartechnik kontinuierlich weiterentwickelt.
So hat der Automatisierungsspezialist
bei den Spindelantrieben profiLINE
140 und 200 Spindelabstützungen
eingeführt. Das ermöglicht beispielsweise
höhere Drehzahlen und damit Verfahrgeschwindigkeiten
von bis zu einem Meter in
der Sekunde bei einem Hub von 1.600 Millimetern.
Dies entspricht einer Verkürzung
der Taktzeit um bis zu 40 Prozent.
Metallbandabdeckungen sorgen bei
ausgewählten Lineareinheiten für reduzierten
Partikelausstoß. Sie sind bis zur Reinraumklasse
ISO 1 zertifiziert. Damit ausgestattet,
eignen sich Linearführungen für den
Einsatz etwa in der Medizintechnik und der
Pharmaindustrie. Die Achsen lassen sich
zu modular aufgebauten Positioniersystemen
kombinieren und sind unter anderem
auch im Reinraumpalettierer varioSTACK
CF (Clean Factory) verbaut. Zudem wurden
Varianten für den explosionsgefährdeten
Bereich (Zone 2) mit antistatischen Zahnriemen,
ESD-Ausführung bei Energieketten
und speziellen Elastomerkupplungen konzipiert.
Ein weiterer Innovationsschwerpunkt
liegt auf der sogenannten 7. Achse: Die lineare
Zusatzachse ermöglicht Robotern eine
erweiterte Reichweite und so eine höhere
Effizienz bei Montage- und Handhabungslicht
eine saubere, griffnahe Entsorgung,
reduziert Laufwege und unterstützt die Einhaltung
von Hygiene- und Sicherheitsanforderungen
bei der Entsorgung von Laborabfällen.
Carl Roth GmbH + Co. KG
D 76185 Karlsruhe
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe DE 04-2026
Seite 61/64
www.reinraum.de | www.cleanroom-online.com NEWSLETTER | Ausgabe DE 05-2023 Seite 62/103
Veranstaltungen im April 2026
Für mehr Informationen oder zum Anmelden einfach auf die Veranstaltung klicken
14.04.2026 Seminar GMP-gerechte Kalibrierung
Veranstaltungsort: Wien (AT), Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH
14.04.2026 - 17.04.2026 Messe PaintExpo 2026
Veranstaltungsort: Karlsruhe, Veranstalter: Leipziger Messe GmbH
15.04.2026 - 16.04.2026 Workshop Praxisworkshop Reinigungsvalidierung
Veranstaltungsort: Kirchzarten bei Freiburg, Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH
15.04.2026 - 16.04.2026 Training & Schulung GMP-Reinraumschulung für aseptische Bereiche
Veranstaltungsort: Osnabrück, Veranstalter: Piepenbrock Dienstleistungen GmbH + Co. KG
20.04.2026 - 24.04.2026 Messe Hannover Messe 2026
Veranstaltungsort: Hannover, Veranstalter: Deutsche Messe AG
21.04.2026 - 22.04.2026 Webinar Clean Rooms and HVAC Systems - Live Online Training
Veranstaltungsort: online, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH
21.04.2026 - 22.04.2026 Webinar Validierung von sterilen und aseptischen Prozessen (QV 3) - Live Online Seminar
Veranstaltungsort: online, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH
21.04.2026 - 22.04.2026 Webinar Aseptic Process Simulation – APS (Media Fill
– Validierung aseptischer Prozesse) (S 7) - Live Online Seminar
Veranstaltungsort: online, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH
21.04.2026 Seminar Schleusenkonzepte im Reinraum: GMP-Praxis erleben mit 3D-Simulation
Veranstaltungsort: Online, Veranstalter: PTS Training Service
21.04.2026 Workshop Performance Workshop Reinraum-Reinigung
Veranstaltungsort: Basel (CH), Veranstalter: Cleanroom Future AG
21.04.2026 - 22.04.2026 Seminar Fachgerechte Verlegung von nora Kautschukböden:
Wie Sie mit Jumpax kritische Untergründe in verlegefähige Flächen verwandeln
Veranstaltungsort: Weinheim, Veranstalter: nora systems GmbH
24.04.2026 - 25.04.2026 Seminar Sicherheitstraining Zytostatika
Veranstaltungsort: Elmshorn, Veranstalter: Berner International GmbH
27.04.2026 - 29.04.2026 Training & Schulung Lehrgang für Reinraum-Verantwortliche mit Zertifikat
Veranstaltungsort: ReinraumTrainingCenter Frankfurt, Veranstalter: Cleanroom Future GmbH
27.04.2026 Kongress 30. Swiss Cleanroom Community Event
Veranstaltungsort: Pratteln (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH
28.04.2026 - 30.04.2026 Seminar Dichtigkeitsprüfung & Visuelle Kontrolle von Parenteralia
Veranstaltungsort: Mannheim, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH
28.04.2026 Seminar Grundlagen der Computersystemvalidierung (CSV)
Veranstaltungsort: Kirchzarten bei Freiburg, Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH
29.04.2026 Seminar Reinraum Qualifizierung und Monitoring
Veranstaltungsort: Wattwil (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH
30.04.2026 Seminar GMP-Grundlagen für Neueinsteiger für Pharma, Medtech und Spitalpharmazie
Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH
30.04.2026 Seminar Hygiene
Veranstaltungsort: Affoltern am Albis, Veranstalter: PTS Training Service
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Seite 63/64
Veranstaltungen im Mai 2026
Für mehr Informationen oder zum Anmelden einfach auf die Veranstaltung klicken
04.05.2026 - 05.05.2026 Seminar Validierung von Prozessen bei der Herstellung von Medizinprodukten
Veranstaltungsort: Ostfildern oder Online, Veranstalter: Technische Akademie Esslingen e.V.
05.05.2026 - 06.05.2026 Seminar Reinraumqualifizierung mit Praxisworkshop
Veranstaltungsort: Kirchzarten bei Freiburg, Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH
05.05.2026 - 06.05.2026 Seminar Sterilfiltration - praktisch erklärt (S 12)
- Praxis und Theorie vereint mit einem Workshop-Tag bei Merck in Molsheim
Veranstaltungsort: Offenburg, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH
05.05.2026 Seminar Reinraumanforderungen in der Medizintechnik inkl. Workshop
Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH
06.05.2026 - 07.05.2026 Seminar Aseptisches Arbeiten und Hygiene im Zellkulturlabor
Veranstaltungsort: Elmshorn, Veranstalter: Berner International GmbH
06.05.2026 Seminar Datenintegrität in der GMP-Praxis – Revisionen EU-GMP Chapter 4, Annex 11 und 22
Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH
07.05.2026 Seminar GMP in der Kosmetik-Industrie
Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH
07.05.2026 - 13.05.2026 Messe interpack 2026
Veranstaltungsort: Düsseldorf, Veranstalter: Messe Düsseldorf GmbH
12.05.2026 Seminar Oberflächen in der Medizintechnik
Veranstaltungsort: Ostfildern, Veranstalter: Technische Akademie Esslingen e.V.
19.05.2026 - 21.05.2026 Seminar Pharma-Ingenieur/in (PT 25) - Block I
Veranstaltungsort: Mannheim, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH
20.05.2026 - 21.05.2026 Tagung 16. Fachtagung: Technische Sauberkeit in Montage- und Produktionsprozessen
Veranstaltungsort: Heidenheim, Veranstalter: Ultima Media Germany GmbH
Impressum:
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