SEESICHT – Das Zürichsee-Magazin Ausgabe 2/26
Lesen Sie in dieser Ausgabe: Story: Im Namen der Rose Seesicht Real Estate Immobilienangebote an der Goldküste, Sylt Immobilienwerkstatt: Wohnwelten 2026; Nachhaltige Bodenbeläge Home & Living: Aussergewöhnliche Architektur in Malibu; Vita Bad Pools; Gartentrends 2026; Pergola Systeme; Denon Home Food & Drink: Exotisch grillieren; Weinkolumne; Napulé Drive: smart #5 Brabus Business: SnowHow in China Seesicht Galerie: Jan Janczak, Mino, Matthias Luchsinger, Michael Lucerne Kunst & Kultur: Art International Zurich Travel: Park Igls Tirol; E-Bike Ferien Uhren & Schmuck: Meister 1881; Power Couples Health & Beauty: Achtsamkeit Qi Gong; Nasenoperationen Yachten: Riva 58' Capri Animal: Tierkrematorium; Erinnerungsdiamanten; Freigängerkatzen Zigarren: Seesicht Pfeifenset
Lesen Sie in dieser Ausgabe:
Story: Im Namen der Rose
Seesicht Real Estate Immobilienangebote an der Goldküste, Sylt
Immobilienwerkstatt: Wohnwelten 2026; Nachhaltige Bodenbeläge
Home & Living: Aussergewöhnliche Architektur in Malibu; Vita Bad Pools; Gartentrends 2026; Pergola Systeme; Denon Home
Food & Drink: Exotisch grillieren; Weinkolumne; Napulé
Drive: smart #5 Brabus
Business: SnowHow in China
Seesicht Galerie: Jan Janczak, Mino, Matthias Luchsinger, Michael Lucerne
Kunst & Kultur: Art International Zurich
Travel: Park Igls Tirol; E-Bike Ferien
Uhren & Schmuck: Meister 1881; Power Couples
Health & Beauty: Achtsamkeit Qi Gong; Nasenoperationen
Yachten: Riva 58' Capri
Animal: Tierkrematorium; Erinnerungsdiamanten; Freigängerkatzen
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Ausgabe 2 | 2026
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KÖNIGIN DER BLUMEN
MYTHOS ROSE
HOME & LIVING
GARTENTRENDS
FOOD & DRINK
GRILL-WELTREISE
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CHINA LERNT SKIFAHREN
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MONTAG — FREITAG 10.00 —19.0 0 UHR
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EDITORIAL
Liebe Leserin, lieber Leser
Rosen sind weit mehr als nur betörende Blüten – sie sind seit Jahrhunderten Symbol
für Liebe, Macht und Mythos. In dieser Ausgabe tauchen wir ein in die faszinierende
Geschichte der Rose und entdecken ihre kulturelle Bedeutung bis heute. Ebenso
exklusiv präsentieren wir Ihnen eine erlesene Auswahl an Immobilien auf Sylt, die
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der smart #5 Brabus – ein beeindruckendes 640-PS-Geschoss, das Design und Leistung
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Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Entdecken – und vor allem:
viel Lesevergnügen.
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2IMMOBILIEN
Seesicht Real Estate
Immobilienwerkstatt
INHALTSVERZEICHNIS
24
HOME & LIVING
California Dreaminʼ
Vita Bad
Gartentrends
Pergola
Denon Home
STORY
6Im Namen der Rose
56
FOOD & DRINK
Wein-Kolumne
De Schneller isch de Gschwinder
Exotisch Grillieren
Napulé
DRIVE
smart #5 Brabus
BUSINESS
SnowHow
58
63
KUNST & KULTUR
Kolumne MINO
Seesicht Galerie
Art International Zurich
74
TRAVEL
Park Igls
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UHREN &
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Meister 1881
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YACHTEN
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112
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114
STORY
Im Namen
der Rose
Rosen, oft als die
«Königin der Blumen» bezeichnet, sind weltweit
geschätzte Symbole für Liebe, Leidenschaft und Eleganz.
Ihre unvergleichliche Schönheit und ihr betörender
Duft haben sie zu einer der begehrtesten Blumen
gemacht. Doch hinter ihrer anmutigen
Erscheinung verbirgt sich eine vielschichtige
Geschichte, die ebenso
faszinierend ist wie
die Blume selbst.
Beat Frei
Adobe Stock; Wikipedia
Foto: Ton Photographer4289 | Adobe Stock
6 SEESICHT 2 | 26
ROSEN
Foto: pixelrobot | Adobe Stock
Die Vielfalt der Rosen
Rosen sind äusserst vielgestaltig, sowohl in ihrem
Erscheinungsbild als auch in ihrer Verwendung. Ihre
Farben reichen von beinahe Schwarz, tiefem Rot und
leuchtendem Gelb bis hin zu zartem Rosa und reinem
Weiss. Es gibt sogar mehrfarbige und blauschimmernde
Sorten, die durch moderne Züchtung entstanden sind.
Rosen sind sowohl in der Natur als Wildrosen anzutref-
fen, wie beispielsweise die Hundsrose, als auch in losen Zuchtformen, den sogenannten Kulturrosen. Diese
zahlumfassen
Hybrid-Teerosen, Strauchrosen, Kletterrosen
und Bodendeckerrosen. Jede dieser Gruppen zeichnet
sich durch spezifische Eigenschaften aus, sei es die Blütenform,
die Wuchshöhe oder der Duft. Die Züchtung von
Rosen ist ein kunstvolles Handwerk, das seit Jahrhunderten
gepflegt wird. Züchter auf der ganzen Welt haben unzählige
Sorten hervorgebracht, die für ihre Widerstandsfähigkeit,
ästhetische Anziehungskraft oder Eignung für
bestimmte Klimazonen geschätzt werden. Dank dieser
Bemühungen erfreut sich die Welt heute einer unglaublichen
Vielfalt an Rosensorten, die für jeden Geschmack
und Anlass die passende Blume bieten.
Berühmte Rosen
Foto: Gular | Adobe Stock
Einige Rosensorten haben sich einen besonderen Platz
in der Geschichte und Kultur erobert. Dazu gehört etwa
die «Peace»-Rose, die 1945 als Symbol des Weltfriedens
eingeführt wurde. Ihre cremefarbenen Blätter mit rosa
Rand symbolisieren Hoffnung und Harmonie. Eine andere
bekannte Sorte ist die «Dame de Coeur», die durch ihre
leuchtend rote Farbe und ihren intensiven Duft besticht.
Auch die «Black Baccara» mit ihrer fast schwarzen
Färbung hat einen legendären Status erlangt. Rosen
tauchen darüber hinaus in der Literatur und Kunst auf.
William Shakespeare etwa widmete ihnen in seinen
Werken besondere Aufmerksamkeit. Die Redewendung
«Das, was wir Rose nennen, würde mit jedem anderen
Namen ebenso süss duften!» aus «Romeo und Julia» zeigt,
wie tief die Rose in das kulturelle Bewusstsein eingedrungen
ist.
Foto: ulada | Adobe Stock
SEESICHT 2 | 26 7
STORY
Die Geschichte der Rose
Bereits in der Antike wurde sie als Symbol der Liebe,
Schönheit und Vergänglichkeit verehrt. Archäologische
Funde zeigen, dass Rosen vor mehr als 35 Millionen
Jahren existierten. Der Ursprung der wilden Rose
soll ebenso in China liegen. Von dort über den Nahen
Osten bis nach Europa erstreckt sich ihr natürlicher
Lebensraum. Auch wurden Rosen in Persien und
Mesopotamien kultiviert. Die Perser galten als Meister
der Rosenzucht und die Rose wurde bald zu einem
wichtigen Bestandteil der Kultur und Kunst.
Foto: GiorgioMorara | Adobe Stock
Die Griechen und Römer übernahmen die
Rose als Symbolik in ihre Mythologien. In
der griechischen Mythologie wurde die
Rose mit der Liebesgöttin Aphrodite – das
Pendant zur römischen Venus – assoziiert.
Römische Kaiser schmückten
ihre Paläste mit Rosenblättern und die
Blume wurde bei Festen und Ritualen
verwendet. Die Römer nutzten die Rose
ebenso, um Parfüm und Medizin herzu-
stellen. Im Mittelalter fand die Rose Eingang
in die christliche Symbolik. Sie wurde mit der
Jungfrau Maria verbunden und galt als Symbol für
Reinheit und Gnade. Rosengärten wurden zu einem
zentralen Motiv in Klöstern und religiösen Texten.
Während der Renaissance begann man, die Rose in
Europa gezielt zu züchten, was die Grundlage für die
heutigen modernen Sorten legte.
8 SEESICHT 2 | 26
ROSEN
SEESICHT 2 | 26 9
STORY
Rosen in der Kunst
Die Rose hat seit jeher Künstler inspiriert. In der Malerei
taucht sie als zentrales Motiv auf, von den Blumenstillleben
der niederländischen Meister bis hin zu modernen
Interpretationen. Sie ist nicht nur ein Objekt der Schönheit,
sondern auch ein Symbol für tiefergehende Themen
wie Liebe, Verlust und Spiritualität. In der Literatur ist
die Rose ein wiederkehrendes Motiv. Werke wie «Die
Rose» von Rainer Maria Rilke oder «Der kleine Prinz»
von Antoine de Saint-Exupéry haben die Blume in einem
poetischen und philosophischen Kontext interpretiert.
Auch in der Musik findet sich die Rose: Lieder und Opern
widmen sich ihrer Symbolik, oft als Sinnbild der Liebe.
In der Architektur und im Kunsthandwerk finden sich
Rosenornamente in Kirchenfenstern, auf Stoffen oder als
Verzierung von Gebäuden. Die Rose wird dabei nicht nur
als schön empfunden, sondern auch als Ausdruck spiritueller
und kultureller Werte.
Lovis Corinth,
Rote und rosa Rosen in
Vase auf Tischtuch (1913); Foto: Wikipedia.
Die Rose ist mehr als nur eine Blume; sie ist ein tief
verwurzeltes Symbol, das je nach Kontext unterschiedliche
Bedeutungen hat. Die Farbe der Rose spielt dabei eine
entscheidende Rolle. Rote Rosen stehen für leidenschaftliche
Liebe und Romantik, während weisse Rosen Unschuld
und Reinheit verkörpern. Gelbe Rosen symbolisieren
Freundschaft und Freude, während rosa Rosen für barkeit und Bewunderung stehen. Darüber hinaus hat die
Dank-
Rose eine spirituelle Dimension. In vielen Religionen und
Philosophien wird sie als Sinnbild für die Seele, die Liebe
Gottes oder die Vollkommenheit des Lebens betrachtet.
In der christlichen Ikonographie steht die weisse Rose oft
für die Jungfrau Maria, während die rote Rose das Martyrium
Jesu Christi symbolisiert. Die rote Rose gilt im Islam
als Symbol für den Propheten Mohammed und seine Liebe
zur Schöpfung.
Die Rose ist weit mehr als nur eine Pflanze. Ihre Vielfalt
und Schönheit machen sie zu einer der beliebtesten Blumen
der Welt. Ihre Geschichte ist reich an kulturellen,
religiösen und symbolischen Bedeutungen, die sie zu
einem ewigen Symbol der Menschheit machen. Ob in der
Kunst, der Literatur oder im Alltag – die Rose bleibt eine
zeitlose Inspirationsquelle, die uns immer wieder daran
erinnert, wie kraftvoll die Natur sprechen kann.
Die Bedeutung der Rose
Auch in der Politik und Heraldik hat die Rose ihre Spuren
hinterlassen. Das bekannteste Beispiel ist wohl die Tudor-
Rose, ein Symbol der Einheit Englands – also die Vereinigung
der Häuser Lancaster und York in der Dynastie der
Tudors – nach den Rosenkriegen im 15. Jahrhundert. Bis
heute ist sie ein zentraler Bestandteil des britischen Wappens.
Die Rose ist eine der faszinierendsten Blumen der Welt,
deren Bedeutung weit über ihre ästhetische Anziehungskraft
hinausgeht. Ihre Geschichte, ihre Vielfalt und die
reichen Symbole, die sie trägt, machen sie zu einem
universellen Kulturgut. Ob als Zeichen der Liebe, der
Hoffnung oder der Spiritualität – die Rose wird auch in
Zukunft Menschen auf der ganzen Welt inspirieren und
berühren.
10 SEESICHT 2 | 26
Ihr Immobilien-Partner
Seesicht Magazin Real Estate ist eine Kooperation der Orbis Living AG und der Astarte Media
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14 SEESICHT 2 | 26
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SEESICHT 2 | 26 15
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16 SEESICHT 2 | 26
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AKTUELLE TRENDS FÜR STILVOLLE WOHN(T)RÄUME
Wohnwelten 2026:
Farben, Formen, Charakter
Naturnahe Materialien und warme Farbtöne prägen 2026 das Zuhause
und schaffen Räume, in denen man gerne verweilt. Dieses Jahr setzen
besonders Rottöne, Beige und sanfte Pastellnuancen Akzente –
eine Atmosphäre, die Ruhe vermittelt und zum Ausprobieren einlädt.
Foto: Hoody Baba | Adobe Stock
Harmonie aus Rot und Natur
Kräftige Rottöne ziehen ins Wohnzimmer ein, treffen auf warme
Beigetöne und Holzoberflächen und sorgen für ein spannendes
Farbspiel. Samt- und Bouclé-Stoffe schaffen haptische Tiefe,
während lackierte Metalllampen gezielt Akzente setzen. Runde
Möbel harmonieren mit klaren Linien, minimalistische
Elemente wirken modern. Dezente Grün- und Rosé-Akzente
brechen den Look auf, während nachhaltige Materialien und
strukturierte Stoffe dem Raum Individualität verleihen. Das
Ergebnis: ein Wohnzimmer, das gleichzeitig modern, individuell
und urban wirkt – lebendig, ohne überladen zu sein, mit
klarer Formensprache und sinnlicher Materialität.
18 SEESICHT 2 | 26
IMMOBILIEN
Foto: The Little Hut | Adobe Stock
Rottöne & Naturmaterialien – so gelingt 2026
Das Moodboard für 2026 zeigt, wie
erdige Rottöne wie Rost, Paprika oder
Bordeaux auf warme Neutraltöne
treffen und dem Raum sofort Präsenz
verleihen. Holzoberflächen, Leinen,
Samt und Bouclé bringen Struktur
und Haptik, während runde und
kantige Formen ein spannendes Zusammenspiel
erzeugen. Schwarze
Metallakzente oder getöntes Glas setzen
subtile Highlights. Sanfte Pastellnoten
wie Mauve oder Rosé sorgen
für überraschende Frische, gedecktes
Grün erinnert an botanische Ruhe.
Minimalistische Linien treffen auf
texturreiche Materialien, nachhaltige
Details auf luxuriöse Oberflächen
– ein Farb- und Materialmix,
der einfach nachzumachen ist und
jedem Raum Charakter und Atmosphäre
verleiht.
Pelican Chair
Hersteller: House of Finn Juhl
Design: Finn Juhl, 1940
Foto: www.abitare.ch
Die Faszination für den Surrealismus
könnte man nicht offensichtlicher
zeigen, als sie im Design des Pelican
Stuhls zu finden ist. Von all seinen vielen
Entwürfen war der Pelican wahrscheinlich
derjenige, der seiner Zeit
am weitesten voraus war. Als er 1940
auf der Zunftausstellung der Kopenhagener
Kabinettschreiner präsentiert
wurde, fiel er durch seine ungewöhnliche
Form und Robustheit auf.
SEESICHT 2 | 26 19
1
2
4
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5
6
Trend-Highlights fürs eigene Zuhause
Wer den Wohntrends 2026 folgen möchte,
kann sich die angesagten It-Pieces einfach
nach Hause holen. Ob kuschelige Oversize-
Strickdecken, elegante Samtkissen oder Akzente
in warmen Rot- und Greige-Tönen – mit
wenigen ausgewählten Elementen lassen sich
Räume sofort aufwerten und dem aktuellen
Trend anpassen. Naturtöne und metallische
Details schaffen ein harmonisches Zusammenspiel
von Farbe, Material und Licht. Dabei
gilt: Weniger ist mehr, hochwertige Materialien
und reduzierte Formen sorgen für eine
klare, wohnliche Ästhetik.
1. Grand Repos & Ottoman / Panchina
2. Pelican Chair
3. Captains Chair Limited Edition
4. USM Haller Lowboard
5. Sferico Gläser
6. Elephant Side Table
Laura Hürlimann
Inhaberin, Abitare Studio AG
20 SEESICHT 2 | 26
IMMOBILIEN
Lebensraum Küche
Die Küche hat sich vom funktionalen Arbeitsbereich
zum Herzstück des Zuhauses gewandelt.
Hier wird gekocht, geredet, gelacht und
gemeinsam Zeit verbracht. Gestaltung, Komfort
und Technik greifen 2026 so eng ineinander
wie nie zuvor. Gefragt sind durchdachte
Konzepte, die den Alltag erleichtern und zugleich
ästhetisch überzeugen. Smarte Geräte
übernehmen präzise Temperatursteuerung,
sparen Energie, lassen sich intuitiv bedienen
oder per App steuern und bieten zusätzliche
Vernetzungsmöglichkeiten im gesamten
Haushalt. Multifunktionale Elemente schaffen
Stauraum und Flexibilität. Ideal für offene
Wohnformen, in denen die Küche nahtlos in
den Wohnraum übergeht und als Treffpunkt
für Familie und Freunde dient. Sie erweitern
den Wohnraum, verbinden Bereiche und
schaffen eine einladende Atmosphäre.
Design trifft Innovation
Moderne Küchenarchitektur setzt auf reduzierte
Formen, hochwertige Materialien und
raffinierte Details. Franke greift diesen Anspruch
auf und übersetzen ihn in ganzheitliche
Systemlösungen. Matte Oberflächen, strukturierte
Fronten und integrierte Griffmulden
sorgen für Ruhe im Gesamtbild. Gleichzeitig
erhöhen innovative Geräte den Komfort: Induktionsfelder
mit sensorgesteuerter Technik
verhindern Überkochen, Geschirrspüler
arbeiten besonders leise und effizient, Unterbaukühlschränke
eignen sich sogar für den
Aussenbereich. Multifunktionsarmaturen
liefern gefiltertes, gekühltes oder kochendes
Wasser auf Knopfdruck und setzen mit neuen
Farbvarianten stilvolle Akzente. Tradition
und Fortschritt verschmelzen dabei zu langlebigen
Lösungen, die Funktionalität und
Ästhetik selbstverständlich vereinen.
Foto: nutalina | Adobe Stock
Qualität mit Tradition
Seit über 100 Jahren steht Franke für hochwertige
Küchentechnik und innovative
Spüllösungen. Das Unternehmen verbindet
handwerkliche Präzision mit moderner Technologie
und entwickelt Produkte, die Funktionalität
und Design in Einklang bringen. Ob
Armaturen oder Komplettsysteme – im Mittelpunkt
stehen langlebige Qualität, durchdachte
Details und massgeschneiderte Lösungen
für anspruchsvolle Küchenwelten.
SEESICHT 2 | 26 21
Vom Meeresabfall
zum Designteppich
Bodenbeläge mit Verantwortung: Nachhaltigkeit unter den Füssen
Nachhaltigkeit ist längst kein Trend
mehr, sondern ein Anspruch, der
bei der Wahl von Bodenbelägen
eine zentrale Rolle spielt. Recycling,
Kreislaufwirtschaft und umweltfreundliche
Materialien sind die
Bausteine eines zukunftsfähigen Designs,
das Verantwortung für unsere
Umwelt übernimmt. Besonders die
Weltmeere stehen im Fokus: Jährlich
gelangen Tonnen von Plastikmüll
und ausgedienten Fischernetzen in
die Ozeane, bedrohen Meerestiere
und zerstören sensible Ökosysteme.
Innovative Lösungen zeigen, dass
es auch anders geht. So verarbeitet
Object Carpet unter anderem diesen
Meeresabfall zu hochwertigen Teppichen
aus 100 % recyceltem Garn
und verbindet Design, Funktion und
Umweltbewusstsein auf elegante
Weise. Gleichzeitig treibt die Kreislaufwirtschaft
die gesamte Branche
voran: Produkte werden so konzipiert,
dass sie am Ende ihres Lebenszyklus
wiederverwertbar sind und
wertvolle Rohstoffe im Kreislauf
gehalten werden. Zirkuläre Bodenbeläge
zeigen, wie sich «from waste
to style» in der Praxis umsetzen lässt
und nachhaltige Materialien in Büros,
Hotels oder privaten Räumen ein
ästhetisches Statement setzen können.
Teppiche aus recyceltem Material
schützen die Meere, reduzieren
Abfall und bringen Farbe, Struktur
und Nachhaltigkeit in den Raum. Jeder
Quadratmeter Bodenbelag wird
so zu einem aktiven Beitrag für Umwelt
und Gesellschaft, ohne Kompromisse
bei Qualität oder Komfort. Ob
als Akustikfliese, Bahnenware oder
individuell gestalteter Teppich – der
Ansatz «Start at the End» zeigt, wie
Kreislaufwirtschaft und Design zusammenwirken.
Wer bewusst entscheidet,
schafft langlebige, ressourcenschonende
Lösungen und setzt
ein Zeichen für nachhaltiges Wohnen
und Arbeiten. Genau diese Philosophie
überträgt Boden+Pflege AG
auf hochwertige Parkett- und Bodenbeläge:
Seit 2013 überzeugt das
Unternehmen mit exklusiven Materialien.
Private Kunden, Architekten
und Unternehmen finden hier eine
grosse Auswahl, aktuelle Trends
und die Sicherheit, dass Qualität und
Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen.
Bei Boden+Pflege AG fällt jeder
Wunsch auf fruchtbaren Boden und
nachhaltige Entscheidungen bekommen
eine ästhetische Form.
Foto: nastiklis1992 | Freepik
Rolf Baumgartner
CEO, Boden+Pflege AG
22 SEESICHT 2 | 26
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Schweizer Design. Seit 1964.
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HOME & LIVING
California Dreaminʼ
Der Architekt Roger Kurath ist vor 25 Jahren aus der Schweiz
nach Los Angeles ausgewandert. Heute baut er für eine gut situierte
Klientel markante Villen: zu Gast in der weissen Villa in Malibu.
Gerald Brandstätter
Matthew Momberger
24 SEESICHT 2 | 26
AUSSERGEWÖHNLICHE ARCHITEKTUR
Bei der ersten Besichtigung des Grundstücks
durch die Bauherrschaft und den Architekten
von «Design 21» war sofort klar: Das ist es! Herrlich
auf einer Anhöhe über dem Zentrum von Malibu
gelegen, bietet die Parzelle eine grenzenlose Aussicht,
überragt alle anderen Gebäude und eröffnet
den Blick bis zum tiefblauen Pazifik. Für den
Schweizer Architekten Roger Kurath war es nur
logisch, dass das Gebäude viel Glas haben und aus
jedem Raum das Panorama sowie der Meerblick
erlebbar sein mussten. Die nun bebaute Parzelle
mit 8095 m 2 Fläche liegt wenige Meilen oberhalb
des malerischen Pacific Coast Highway; Los Angeles
oder das benachbarte Santa Monica sind
zügig erreichbar.
Innen und aussen vereint
Die weisse Villa am Zumirez Drive bildet ein
repräsentatives Refugium in kubisch-klarer Architektur
mit herrlicher Aussicht. Das Konzept des
Gebäudes zielt auf die optimale Ausnutzung des
Grundstücks und auf einen offenen Grundriss mit
einer sehr grosszügigen Wohnebene. Sie verfügt
über eine Nettowohnfläche von 762 m 2 . Von der
Bauherrschaft gewünscht waren vier Schlafzimmer,
ein separates Gästestudio sowie genügend
Einbauschränke, ein Weinkeller, ein grosszügiges
Heimkino sowie ein Gym. Natürlich durfte neben
dem offenen und grossflächigen Wohnzimmer eine
umfassende Küche nicht fehlen. Zudem verfügt das
Gebäude über ein Untergeschoss, was für Kalifornien
äusserst unüblich ist.
Um die enorme Weitläufigkeit zu gliedern, wurden
die Raumhöhen unterschiedlich angelegt: Untergeordnete
Räume wie Garage, Abstellraum oder
Gästezimmer besitzen eine normale Raumhöhe von
2.70 Metern; Eingang, Küche und Essbereich bieten
eine mittlere Raumhöhe, während das Wohnzimmer
und alle Schlafzimmer über eine maximale
Raumhöhe von 3.35 Metern verfügen. Eine Gliederung
der Wohnfläche mit Stufen ermöglicht die
Sicht aufs Meer von jedem Raum aus.
Alle Zimmer sind gegen Süd-Westen ausgerichtet,
um den Sonnenverlauf optimal einzufangen. Die
grossflächigen und raumhohen Fenster und Schiebefenster
sind zurückversetzt oder durch Arkaden
überdacht, so dass sie während den Mittagsstunden
vor der senkrecht stehenden Sonne abgeschirmt
sind. Die Fassade verläuft nicht geradlinig,
sondern bietet auch zurückversetzte Bereiche
und wohlplatzierte Nischen. Diese bilden geschützte
Patios, die es erlauben, sich je nach Sonnenstand
oder Wind in abgeschirmte Bereiche
zurückzuziehen. So lädt gleich bei der Küche und
dem Essbereich ein gedeckter Aussensitzplatz
zum Essen im Freien ein, während die ebenfalls
von der Küche aus zugängliche Dachterrasse das
atemberaubende Panorama perfekt inszeniert;
wenn abends die entfernten Lichter zu flimmern
SEESICHT 2 | 26 25
HOME & LIVING
Vom lichtdurchfluteten Wohnbereich
aus hat man einen herrlichen Ausblick bis
zum tiefblauen Pazifik.
Innen und aussen verschmelzen:
Die raumhohen Fenster und
Schiebe fronten sind zurückversetzt und
so von der Mittagssonne geschützt.
beginnen und der kühle Drink zum Entspannen einlädt,
ist das Setting perfekt.
Im Innern herrscht reinste Grosszügigkeit. Vom Eingangsbereich
gelangt der Besucher in die Halle. Von hier kann
der staunende Blick von der riesigen Küche hinüber zum
einladenden Essbereich schweifen. Zwei Stufen tiefer liegt
die Wohnzone, der Galerie- und Musik-bereich sowie
anschliessend ein weiterer Sofa- und Lesebereich. Dazwischen
fügt sich von aussen ein Patio ein, der die Wohnfläche
gliedert und allseitig Zugang bietet; bei offenen
Schiebetüren verschmelzen innen und aussen. Die raumhohen
Verglasungen verstärken diesen Eindruck maximal.
Ein hellgrauer keramischer Bodenbelag betont die
durchgehende Weitläufigkeit. In einem separaten privaten
Bereich befinden sich die Schlafzimmer mit jeweils einem
eigenen Bad, das Elternschlafzimmer mit dem grossen
Badezimmer und einem begehbaren Schrankzimmer.
Swiss Quality
Wie der Architekt betont, besticht die weisse Villa durch
den ungehinderten Ausblick und ihre klare architektonische
Formensprache. Dahinter verbergen sich einige
für die USA aussergewöhnliche Eigenheiten. Nicht nur
sind die Wände mit verbesserter Isolation optimaler als
26 SEESICHT 2 | 26
AUSSERGEWÖHNLICHE ARCHITEKTUR
Küche und einladender Essbereich,
dazwischen eine geschützte Terrasse.
Eine saubere, klare Formensprache
sowie wertige Materialien finden sich
auch im Bad.
hier üblich gegen winterliche Kälte und sommerliche
Hitze gedämmt. Auch die Fenster und Schiebetüren für
die riesigen raumhohen Fronten garantieren weit bessere
Dämmwerte als diejenigen amerikanischer Lieferanten;
sie stammen von Sky-Frame (einem Schweizer Hersteller).
Darüber hinaus wurden zahlreiche Produkte von europäischen
Premium-Herstellern übernommen. So stammt
die Küche von Leicht, die Küchen-Armatur von KWC
(einem Schweizer Hersteller), die Küchengeräte von Miele
und die Armaturen in den Bädern von Hansgrohe. Zu
erwähnen ist auch die eingebaute Bodenheizung, welche
für Südkalifornien aussergewöhnlich ist.
Architekt Roger Kurath von «Design 21» erklärt: «Mit dem
Bauherrn habe ich mich gleich von Anfang an bestens
verstanden. Er hat es sehr geschätzt, dass ich als Schweizer
in der Schweiz den Bachelor in Architektur und in Los
Angeles an der UCLA den Master abgeschlossen habe. Ich
kann somit in meinen Projekten die besten Eigenheiten
aus beiden Welten zu etwas Neuem zusammenbringen.»
Tatsächlich geniessen die amerikanischen Bewohner ihre
weisse Villa mit all den europäischen Eigenheiten und
architektonischen Annehmlichkeiten. Sie wissen es zu
schätzen, dass das markante Gebäude das Beste aus zwei
Welten vereint.
SEESICHT 2 | 26 27
HOME & LIVING
Wohlfühlspot für jede
Jahreszeit
Ein Pool ist mehr als nur ein gefülltes Becken. Das Element Wasser weckt Emotionen,
schafft Ruhe und setzt gleichzeitig visuelle Akzente im Garten. Wenn Planung,
Gestaltung und Technik harmonisch zusammenspielen, entsteht ein Ort, der Entspannung,
Design und Lebensgefühl verbindet – so wie bei diesem besonderen Projekt.
Claudio Brentini
Vita Bad, zVg
28 SEESICHT 2 | 26
VITA BAD
Für Ueli Achermann, Inhaber der Vita Bad AG aus
Ermensee, stimmt hier einfach alles – inklusive
spektakulärem Blick auf den Zürichsee. Den Erfolg
schreibt er jedoch nicht allein seinem Team zu.
«Ein gelungenes Projekt entsteht immer im Zusammenspiel
verschiedener Fachleute – in diesem
Fall mit dem Planerteam, Gartenbauer und natürlich
der Bauherrschaft», erklärt er. Entscheidend
sei vor allem genügend Zeit für die Planung. «Das
zahlt sich aus – dieses Beispiel zeigt es perfekt.»
Der 7,5 Meter lange und 2,5 Meter breite Pool fügt
sich harmonisch in die Architektur des Hauses ein.
Mediterran inspirierte Gartenflächen sorgen für
Ferienfeeling, während die Unterwasserbeleuchtung
auch am Abend eine besondere Atmosphäre
schafft. Für das elegante Gesamtbild sorgt zudem
die dunkle Poolgestaltung – ausgewählt von der
Bauherrschaft in der Ausstellung der Vita Bad AG
in Ermensee. Auf über 1500 Quadratmetern können
dort acht verschiedene Poolanlagen nicht nur
besichtigt werden – wer möchte, testet sie gleich bei
einem erfrischenden Probeschwimmen.
Individuelle Möglichkeiten
Das Design macht jedoch nur einen Teil der vielfältigen
Entscheidungen aus, die bei einem Poolprojekt
anstehen. «Die Möglichkeiten sind heute enorm
vielfältig», sagt Achermann. Vom Einstieg in den
Pool über dessen Beleuchtung oder Massage düsen
bis hin zur Frage, ob der Pool eher zur Entspan-
SEESICHT 2 | 26 29
STORY
Ein perfektes Zusammenspiel zwischen Architektur, Poolbauer und Gärtnerbetrieb.
nung oder zum Training gedacht ist. Wer sportlich
schwimmen möchte, setzt etwa auf eine Gegenschwimmanlage,
die auch in kompakteren Pools
echtes Training ermöglicht. In diesem Fall entschied
sich die Bauherrschaft bewusst für eine entspannungsorientierte
Lösung – mit Massage düsen
und einem Fokus auf Erholung und Abkühlung an
heissen Sommertagen.
Auch beim Thema Wasseraufbereitung zeigt sich
ein Trend: Immer mehr Bauherren verzichten auf
klassische Chemie, sprich Chlor. Stattdessen kommt
eine Salzanlage zum Einsatz. Das Salz ist dabei
kaum spürbar. Zum Vergleich: Das Mittelmeer
enthält rund 3,5 Prozent Salz, Tränenflüssigkeit
etwa 0,9 Prozent. Das Poolwasser mit Hydrolyse-
System liegt bei lediglich rund 0,3 Prozent. Der
Effekt: keine gereizten Augen, kein Chlorgeruch
und ein deutlich angenehmeres Badegefühl. «Viele
beschreiben das Wasser als weicher und natürlicher»,
sagt Achermann. Auch finanziell lohnt
sich die Lösung: Gegenüber einer klassischen
Wasseraufbereitungsanlage können jährlich gut
und gerne 1000 Franken an Unterhaltskosten
eingespart werden.
Emotionen mit Mehrwert
Vom ersten Entwurf bis zur Fertigstellung vergingen
bei diesem Projekt rund zwei Jahre. Idealerweise
wird ein Pool – wie hier – bereits in der
Planungsphase eines Neubaus berücksichtigt. «So
können Bauherrschaft, Architekt, Poolbauer und
Gartenplaner gemeinsam eine stimmige Gesamtlösung
entwickeln», erklärt Achermann. Denn ein
Pool sei mehr als ein zusätzliches Element im Garten
– oft werde er zum zentralen Blickfang, zum
Hauptdarsteller der gesamten Anlage.
Dank moderner Technik funktioniert dieser Wohlfühlort
heute weit über die Sommersaison hinaus.
Wenn Planung, Gestaltung und Ausführung von
einem eingespielten Team erfolgen und sich die
Bauherrschaft Zeit für die vielen Entscheidungen
nimmt, entsteht ein echtes Herzensprojekt. Genau
das spiegelt auch der Leitsatz der Vita Bad AG
wider: «Ihr Stil. Ihr Pool.» Es geht um persönliche
Wünsche, Design und das gute Gefühl, zu Hause
einen Ort zu haben, der Entspannung und Lebensqualität
verbindet. In diesem Projekt mit Blick auf
den Zürichsee ist genau das gelungen – eine stilvolle
Poolanlage, die noch viele Jahre lang besondere
Momente und echtes Feriengefühl im eigenen
Garten schenken wird.
Vita Bad AG
Ihr Stil. Ihr Pool.
Tampiteller 2
6294 Ermensee LU
www.vitabad.ch
30 SEESICHT 2 | 26
HOME & LIVING
Foto: saturn06 | Adobe Stock
GARTENTRENDS 2026
Mehr Wildnis, weniger
Verschwendung – und ein
Garten, der Hitze aushält
Wer dieser Tage am Seeufer spaziert, sieht es sofort: Der Garten von 2026 ist nicht mehr nur
«schön», er soll funktionieren. Er muss kühlen, Wasser zurückhalten, Lebensraum bieten –
und dabei trotzdem ein Ort bleiben, an dem man gern barfuss über den Weg zur Terrasse
geht. Die gute Nachricht: Viele der prägenden Trends sind nicht nur ästhetisch, sondern auch
ökologisch sinnvoll. Die weniger gute: Ein paar Modeideen müssen wir neu denken, wenn wir
Biodiversität ernst nehmen.
Andrea I. Müller
Adobe Stock
32 SEESICHT 2 | 26
GARTENTRENDS 2026
Foto: yasti84 | Adobe Stock
Salbei ist in und eignet sich für
sonnige und magere Standorte.
Foto: tortoon | Adobe Stock
Torf ist komplett out und auch nicht
sonderlich umweltfreundlich.
Klimafitte Pflanzungen statt
Exoten-Sammelsurium
Die Richtung ist klar: robuste, trockenheitsverträgliche
Stauden und Gehölze, die mit Hitzewochen
und unregelmässigem Regen umgehen können.
Besonders gefragt sind Pflanzen mit silbrigen,
behaarten oder ledrigen Blättern, tiefen Wurzeln
oder einer «Wasserspeicher»-Strategie. Viele Klassiker
für sonnige, magere Standorte – etwa Salbei,
Thymian, Katzenminze, Sedum oder Echinacea –
zeigen im Garten heute erstaunliche Stabilität.
Wichtig ist der Perspektivenwechsel: Nicht jede
trockenheitsliebende Pflanze passt automatisch
überall. Entscheidend sind Boden, Konkurrenzdruck,
Winterhärte und die Frage, ob die Art invasives
Potenzial hat.
Torffrei wird Standard – nicht nur «nice to have»
Ein echter Strukturtrend 2026 ist der Abschied vom
Torf. Torfabbau zerstört Moore, setzt viel CO₂ frei
und schädigt die Biodiversität. In der Schweiz darf
Torf seit 1987 nicht mehr abgebaut werden, trotzdem
werden laut BAFU weiterhin grosse Mengen
importiert (geschätzt über 500 000 m³ pro Jahr).
Der Wechsel ist machbar: Branchenzahlen zeigen,
dass der durchschnittliche Torfanteil in Substraten
bereits deutlich gesunken ist (BAFU-Erhebung
2022; im produzierenden Gartenbau und Handel
rund 42 %).
Praktisch heisst das: torffreie Aussaaterden, mehr
Kompostanteile, Holzfaser, Rindenhumus und –
wo sinnvoll – mineralische Zuschläge. Wer selbst
mischt, kann mit Gartenboden, Reifkompost und
Sand eine torffreie Grundlage herstellen.
Bodenaufbau statt «Düngen nach Rezept»
Boden ist 2026 nicht Kulisse, sondern Infrastruktur.
Der Trend geht zu Kompost, Mulch, Gründüngung
und weniger Umgraben. Ziel ist ein
humusreicher Oberboden, der Wasser speichert,
Nährstoffe puffert und Wurzeln atmen lässt.
Gerade in Gärten mit viel Sonne ist Mulch nicht
Deko, sondern Verdunstungsschutz.
Wasser klug nutzen: Regen auffangen, versickern
lassen, punktgenau giessen
Sommerregen fällt oft heftig und kurz. Darum setzen
viele Gartenbesitzer:innen 2026 auf Regenwasserspeicher,
Mulchschichten, Tropfbewässerung
und versickerungsfähige Flächen. Smarte Sensoren
SEESICHT 2 | 26 33
HOME & LIVING
Tröpfchenbewässerung oder punktuelle Bewässerung mit
gesammeltem Regenwasser.
Mulchschichten sind ideale Wasserspeicher.
Foto: Ruckszio | Adobe Stock
Foto: Ivonne Berz | Adobe Stock
Foto: Tomasz Zajda | Adobe Stock
Foto: ronstik | Adobe Stock
Kies, Stein und Trockenmauern: Sie sind ästhetisch ansprechend und
dienen als wertvoller ökologischer Lebensraum.
Biodiversität entsteht durch den Einsatz einheimischer Pflanzen,
Strukturvielfalt und den Verzicht auf Pestizide.
sind dabei nicht Selbstzweck: Sie helfen, wirklich
nur dann zu wässern, wenn der Boden es braucht –
und nicht, weil «Dienstag» ist. Wer Wege und Plätze
so baut, dass Wasser in Fugen oder Kiestragschichten
versickern kann, macht aus dem Grundstück
ein kleines Schwammsystem.
Kies, Stein & «Desert Look» –
aber bitte lebendig
Mineralische Elemente sind wieder beliebt: kiesige
Wege, Trockenmauern, Schotterbeete mit Stauden.
Der ökologische Knackpunkt ist die Ausführung.
Ein steriler Schottergarten auf Folie heizt auf, lässt
kaum Wasser in den Boden und bietet wenig Leben.
Ein gut geplantes Kiesbeet hingegen kann ein artenreicher,
trockenheitsresilienter Standort sein –
mit offenen Bodenstellen für Wildbienen, Kräutern,
Zwiebelpflanzen und strukturgebenden Gräsern.
Biodiversität als Gestaltungselement:
Blühkorridore, Totholz, Saumstrukturen
Der Naturgarten wird 2026 erwachsen. Statt «ein
bisschen Wildblumen» entsteht eine Dramaturgie
aus Frühling bis Herbst: heimische Wildstauden,
gestaffelte Blüte, Samenstände, die über den Winter
stehen bleiben. Dazu kommen Totholz- und
Steinhaufen, Nistmöglichkeiten und kleine «Saumzonen»
am Rand, wo gemäht wird wie in der Natur:
selten, abschnittsweise, mit Rückzugsräumen.
Invasive Neophyten:
Der Trend heisst «bewusst verzichten»
Mit der Biodiversitätswelle wächst auch das Wis -
sen um invasive gebietsfremde Pflanzen. In der
Schweiz führt InfoFlora Listen, die als Grundlage
für Prävention und Bekämpfung dienen und
laufend ergänzt werden.
Für die Praxis bedeutet das: kritisch nachfragen,
bevor man «pflegeleichte» Problempflanzen setzt –
und bestehende Bestände korrekt entsorgen, statt
sie über Gartenabfälle oder Kompost zu verbreiten.
Pro Natura empfiehlt zudem, Funde zu melden
(z. B. via InvasivApp), damit Gemeinden reagieren
können.
34 SEESICHT 2 | 26
GARTENTRENDS 2026
Naturpool & chemiearme
Wasserflächen
Wasser im Garten bleibt ein Sehnsuchtsthema
– am See sowieso. Gleichzeitig
wächst das Interesse an naturnahen,
chemiearmen Lösungen: kleine Biotope,
Teiche für Amphibien oder Naturpools
mit Regenerationszonen. Entscheidend ist
eine fachgerechte Planung – dann wird
Wasserfläche zum Biodiversitätsmotor
statt zur Algenfalle.
Foto: Zeitgugga6897 | Adobe Stock
Essbarer Ziergarten: mehrjährige Kräuter,
Naschhecken, Microgreens
Selbstversorgung wird alltagstauglicher: Beerensträucher
als Sichtschutz, Kräuter in Kiesbeeten,
Rankgerüste mit Bohnen als Schattenspender.
Wer enig Platz hat, zieht Microgreens und Sprossen
auf der Fensterbank.
Ökologisch sinnvoll wird es, wenn Vielfalt statt
Monokultur entsteht, wenn torffreie Substrate
genutzt werden und wenn auf chemische Schnelllösungen
verzichtet wird.
Foto: etfoto | Adobe Stock
Licht, Lärm, Technik: Komfort ja –
aber mit Mass
Smarte Helfer sind 2026 selbstverständlich, doch
ihr Einsatz wird differenzierter. Beim Mähen
gilt: nicht «immer kurz», sondern «strategisch».
Wer Blühinseln stehen lässt und seltener mäht,
bekommt mehr Insekten und oft weniger Arbeit.
Beim Licht lautet der neue Luxus «dunkel genug»:
warmes, gerichtetes Licht nur dort, wo es gebraucht
wird, statt Dauerbeleuchtung.
Das «Einjährige Berufkraut» ist ein stark invasiver Neophyt
aus Nordamerika. Es verdrängt einheimische Pflanzen und
gefährdet die Biodiversität.
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HOME & LIVING
Was bleibt: der Garten als kleines,
privates Klimaprojekt
Der Trendgarten 2026 ist weniger Showroom und
mehr System. Er setzt auf lebendige Böden, torffreie
Substrate, standortgerechte Pflanzen und kluge
Wassernutzung. Er vermeidet invasive Arten und
gestaltet Biodiversität nicht als Pflicht, sondern als
Mehrwert: mehr Duft, mehr Vogelstimmen, mehr
Bewegung im Beet. Ganz nebenbei entsteht jene
Art von Schönheit, die man nicht dekorieren kann
– weil sie sich jeden Tag neu ereignet.
Materialien mit Gewissen
Bei Holz, Stein und Metall zählt 2026 weniger der
«Saison-Look» als Herkunft und Lebensdauer:
regionale oder europäische Hölzer aus nachvollziehbaren
Quellen, reparierbare Möbel, wiederverwendete
Platten als Trittsteine. Upcycling spart
Ressourcen und bringt Patina.
Pflanzenschutz ohne Chemie-Reflex
Der Trend heisst integrierter Pflanzenschutz: Standort
und Boden passend wählen, Vielfalt fördern,
Nützlinge anlocken. Blühstreifen holen Schwebfliegen,
Marienkäfer & Co. ins System – und senken
den Schädlingsdruck, bevor man eingreifen muss.
Aus der Mode fällt, was Fläche «tot» macht: Vollversiegelung,
sterile Steinschüttungen ohne Vegetation,
problematische Neophyten als «pflegeleichte»
Lösung.
Drei Entscheidungen, die
den Trendgarten wirklich
nachhaltig machen
Erstens: torffreie Erde kaufen und beim
Pflanzenkauf nach dem Substrat fragen.
Zweitens: Flächen entsiegeln oder wasserdurchlässig
bauen, damit Regen vor Ort
bleiben kann.
Drittens: konsequent standortgerecht
pflanzen – und problematische Neophyten
gar nicht erst etablieren.
Foto: Marina Lohrbach | Adobe Stock
36 SEESICHT 2 | 26
DIE
UMWELTSCHONENDE
ALTERNATIVE.
Über 2000 umweltfreundliche Produkte.
HOME & LIVING
La dolce vita
Wenn die Temperaturen steigen, verlagert sich das Leben ins Freie. Doch auch dort
möchten wir vor sengender Mittagshitze, Platzregen oder blendender Abendsonne
geschützt sein. Stilvolle Pergolas oder bunte Sonnenschirme bieten Abhilfe.
Patricia Brandeville
zVg
STOBAG präsentiert mit «Vetro Fino» ein einzigartig schlankes Glasdachsystem mit klaren Linien. Die Bedachung besteht aus
Glaseinlagen: Regenwasser wird unsichtbar innerhalb der Konstruktion abgeführt. Wenn mittags die Sonne brennt, genügt ein Knopfdruck,
um die stufenlos verstellbare, optional integrierbare textile Dachbeschattung über dem Glasdach auszufahren.
stobag.com
Mit Freunden zusammensitzen, im Schatten
einen erfrischenden Weisswein geniessen und
den Alltag hinter sich lassen – gerade nach
einem langen, grauen Winter sehnt man sich
nach steigenden Temperaturen und dem entspannten
Gefühl des Sommers.
Mit einer Terrassenüberdachung oder einer
Pergola lässt sich eine offene Sitzplatzfläche zu
einem geschützten Bereich verwandeln. Denn
schnell können im Sommer die Temperaturen
unangenehmen heiss werden, die Sonne kann
brennen und blenden.
Raumbildendes Konstrukt
Was einst eine stabile Rankhilfe für Kletterpflanzen
war, hat sich heute zu einer «Insel der
Entspannung» auf Terrassen und in Gärten
entwickelt. Bereits in der Antike diente die
Pergola, ursprünglich ein raumbildendes Konstrukt
aus Pfeilern oder Säulen, als dekoratives
Element zwischen Haus, Terrasse und Garten.
Die offene Dach- sowie Seitenkonstruktion liess
im heissen Süden Licht und Luft zirkulieren.
Wer den Wohnraum nach aussen erweitern
möchte und einen robusten, fest installierten
Schattenspender wünscht, liegt mit einer
Pergola genau richtig. Da moderne Pergolen
hinsichtlich Dimensionen, Material und Farbe
einen grossen Gestaltungsspielraum bieten,
lassen sich alle funktionellen und ästhetischen
Ambitionen realisieren.
Als Sonnenschutz lässt sich beispielsweise
ein Stoffdach anbringen, das bei sich anbah-
38 SEESICHT 2 | 26
PERGOLA
Alle Optionen und Seitenelemente sind beim Modell
«Camarque» von Renson bereits integriert. Die
Terrassenüberdachung besteht aus Aluminiumlamellen
mit verschiedenen Funktionen und kann freistehend
oder als Anbau umgesetzt werden.
renson.net
«Salento» vereint die Zweckmässigkeit eines
Sonnenschirms mit der Funktionalität einer Markise.
Die Plane der Markise wird motorisch durch
Fernbedienung oder manuell aufgerollt.
unopiu.com
Der Kleine und Flexible: Das Modell «Alu Smart»
von GLATZ passt perfekt auf verwinkelte oder
enge Balkone. Mithilfe des ergonomischen,
schlanken Schiebers lässt sich das Schirmdach
mühelos öffnen und schliessen.
glatz.ch
Die filigranen Pergolen von FREGO sind in ihren unterschiedlichsten
Konstruktionen Unikate. Sie bilden eine ideale
Basis sowohl für Horizontal-Faltstoren wie auch für vielfältige
Seitenbeschattungen.
frego.ch
SEESICHT 2 | 26 39
HOME & LIVING
Es muss nicht immer ein Schirm sein, auch ein Sonnensegel bietet Schatten. Der auf Wunsch elektrisch aufrollbare Sonnen- und
Wetterschutz wird nach Kundenwünschen den örtlichen Gegebenheiten entsprechend individuell angefertigt.
automatischesonnensegel.ch
nendem Unwetter eingefahren werden kann.
Das funktioniert auch mit Schiebe- oder Rollelementen.
Wählt man ein Lamellendach,
wird der Sonneneinfall durch die Neigung der
Lamellen reguliert; sollte ein Sommergewitter
heranziehen, lassen sich diese im Idealfall
auch komplett schliessen. Mit einem stabilen
Glasdach versehen, kann die Terrassenüberdachung
auch bei Starkregen oder sogar bei
Schnee genutzt werden.
Abgeschirmt
Ob rund, rechteckig oder quadratisch –
Sonnenschirme sind in den verschiedensten
Formen und Bauarten, den unterschiedlichsten
Grössen und Qualitäten sowie mit unzähligen
verschiedenen Bezügen verfügbar. Der
klassische Sonnenschirm ist sicherlich der
sogenannte Mittelmastschirm, der auf einem
zentral stützenden Mast steht. Dieser Mast
wiederum kann auf eine in den Boden eingelassene
Hülse montiert werden, in mobilen
Sockeln z. B. mit Betonplatten als Beschwerung,
auf Stahlplattenständern oder in einem fahrbaren
Sockel. Um den nutzbaren Raum unterhalb
eines Sonnenschirms gegenüber dem
Mittelmastschirm zu erhöhen, greift man auf
den sogenannten Ampelschirm zurück (der
auch Freiarm- oder Galgenschirm genannt
wird). Hier ist der stützende Mast seitlich am
Schirm angebracht.
Was letztlich vor zu viel Sonne schützt und
Schatten spendet, ist der Bezugsstoff des
Sonnenschirms. Dieser sollte idealerweise
wasserabweisend und fäulnishemmend imprägniert
sein. Für die Qualität des Schirms ist vor
allem die Dichte des Stoffs entscheidend. Gut
zu wissen: Schirme mit dunkler Bespannung
bieten einen besseren und längeren UV-Schutz
als helle Sonnenschirme.
Sonne und Entspannung, Pergola und Sonnenschirm:
Der Sommer darf kommen und mit
ihm la dolce vita!
40 SEESICHT 2 | 26
Achtung,
fertig,
Frühling!
Der perfekte Gartenstart beginnt mit den richtigen Geräten!
Bei Toolster.ch findest du das komplette STIHL Akkugeräte-Sortiment,
inklusive des innovativen AS-Akkusystems. Praktisch, handlich, leistungsstark
– entdecke jetzt deine neuen Gartenhelfer!
toolster.ch
Und los gehtʼs.
HOME & LIVING
Klangwunder: die neue
Denon Home Serie
Denon erweitert seine erfolgreiche Denon Home Familie um die
Modelle 200, 400 und 600 – die nächste Generation hochwertiger
Multiroom-Wireless-Lautsprecher.
Beat Frei
zVg
Wenn man ein Zuhause betritt, erkennt man
schnell, was den Menschen darin wichtig ist.
Farben, Kunst oder Bücher erzählen oft die erste
Geschichte. Immer häufiger prägt jedoch auch
Technologie die Atmosphäre – leise im Hintergrund,
aber bereit, einen Raum im richtigen
Moment zu verändern.
Genau diese Idee stand im Mittelpunkt der Entwicklung
der neuen Denon Home Generation. Die
Modelle Denon Home 200, 400 und 600 wurden
nicht nur für aussergewöhnlichen Klang geschaffen,
sondern auch dafür, sich selbstverständlich
in den Alltag und die Wohnumgebung einzufügen.
Ausgangspunkt war eine einfache Frage: Was
wäre, wenn ein Lautsprecher wirklich Teil des
Zuhauses sein könnte?
Hochwertige Materialien wie gewebte Stoffe, präzise
eloxiertes Aluminium, Soft-Touch-Oberflächen
und Silikon verbinden sich mit klaren Formen
zu einem zeitlosen Design. Das Ergebnis ist eine
warme, moderne Präsenz – Technologie, die sich
harmonisch in den Raum integriert.
Die neue Generation der Denon Home Lautsprecher
verbindet mühelosen Multiroom-Sound mit der
42 SEESICHT 2 | 26
DENON HOME
Klangqualität, für die Denon bekannt ist. Mit
der HEOS Plattform geniessen Nutzer kabellose
Steuerung im ganzen Zuhause – egal, ob beim
Entspannen, beim Gastgebersein oder beim
Wechsel von Raum zu Raum.
Drei Modelle für jede Hörsituation
Die neue Serie umfasst drei Lautsprecher, die
unterschiedliche Räume und Hörgewohnheiten
abdecken.
Denon Home 200 ist kompakt, liefert dank drei
Treibern und drei Verstärkern jedoch überraschend
raumfüllenden Klang.
Denon Home 400 richtet sich an grössere
Räume. Mit sechs Treibern, sechs Verstärkern
und zusätzlichen Up-Firing-Treibern erzeugt
er eine breite, luftige Klangbühne mit deutlich
mehr Räumlichkeit.
Denon Home 600, das Flaggschiff der Serie,
verfügt über zwei gegenüberliegende 6,5-Zoll-
Tieftöner, mehrere Hoch- und Mitteltöner
sowie Up-Firing-Treiber. Das integrierte Subwoofer-System
sorgt für kraftvollen, tiefen
Bass und maximale Klangfülle.
Alle Modelle unterstützen Virtual Dolby Atmos
Music und schaffen damit ein noch immersiveres
Hörerlebnis mit mehr Raum, Klarheit und
Detail.
Klang, der durchs Zuhause fliesst
Über die HEOS Plattform lassen sich Denon
Home Lautsprecher mit bis zu 64 kompatiblen
Geräten in 32 Zonen verbinden. Musik folgt so
von Raum zu Raum oder schafft unterschiedliche
Klangwelten im ganzen Zuhause.
Streamingdienste wie TIDAL, Amazon Music
HD und Qobuz sind direkt integriert. Verbindungen
erfolgen über Wi-Fi, Bluetooth ® , USB-C
oder Aux-In.
Mit ihrem klaren Design, den Farben Stone
und Charcoal sowie der einfachen Steuerung
fügen sich die Lautsprecher nahtlos in moderne
Wohnräume ein.
Preise:
Denon Home 200: CHF 320.–
Denon Home 400: CHF 450.–
Denon Home 600: CHF 650.–
SEESICHT 2 | 26 43
KOLUMNE
Kräftige Rote –
die Weine mit den
breitesten Schultern
Es gibt Weine, die sind
wie ein schneller Apéro:
frisch, freundlich,
ein Glas – und weiter
geht’s. Schwere Rotweine
hingegen, tja,
haben eine ganz andere
Agenda. Diese
setzen sich hin und
bleiben gleich den
ganzen Abend.
Schon beim Einschenken
merkt man: Das
hier ist kein Leichtgewicht,
sondern ein kräftiges
Kerlchen. Tiefdunkel im
Glas, oft fast schwarz, mit Düften
von Brombeeren, Pflaumen, etwas Gewürz
und meistens auch ein bisschen Holz. Man
riecht daran, nimmt einen Schluck – und plötzlich
passiert etwas Interessantes: Man wird automatisch
langsamer. So ein Wein bremst einen auf
angenehme Weise aus. Und man will nicht mehr
raus aus dem Wohlgefühl. Kräftige Rote haben
etwas herrlich Gemütliches. Sie passen nicht zu
hektischen Abenden oder zum schnellen Glas
zwischendurch. Sie passen zu grossen Tellern
Pasta, zu einem Stück Fleisch, zu Käse – oder einfach
zu einem Tisch, an welchem Freunde relaxt
und gut gelaunt parlieren, ohne dass jemand auf
die Uhr schaut. Man kann auch kräftige, erdige
Zigarren rauchen dazu –
aber nur zu schweren
Rotweinen, wenn man
beim Weintrinken rauchen
möchte.
Während ein spritziger
Weisswein fast
nervös-fröhlich über
den Tisch hüpft, setzt
sich ein grosser Roter
eher gemütlich hin
und sagt: «Gut, wo waren
wir stehen geblieben?»
Plötzlich werden
aus kleinen Gesprächen
lange Diskussionen, aus einem
Glas zwei – und aus einem kurzen
Abend ein ziemlich langer.
Natürlich gibt es Menschen, die solche Weine zu
wuchtig finden. Zu viel Körper, zu viel Kraft, zu
viel Präsenz. Das mag sein. Aber ehrlich gesagt:
Man trinkt sie ja auch nicht jeden Tag. Gerade deshalb
machen sie so viel Spass, wenn man sich einmal
darauf einlässt.
Ein grosser, schwerer Rotwein ist ein bisschen
wie ein gutes Sonntagsessen: Man nimmt sich
Zeit, geniesst jeden Schluck – und am Ende fragt
jemand in die Runde, ob vielleicht noch ein kleines
Glas drinliege.
Die Antwort ist eigentlich immer: natürlich.
Prost!
Beat Frei
Foto: Igor Normann | Adobe Stock
44 SEESICHT 2 | 26
SEESICHT-AKTION
De Schneller isch
de Gschwinder
de Gschwinder
Campingaz ® 3 Series
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Die Highlights
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Power Brenner
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Es gilt: «De Schneller isch de Gschwinder», das heisst, die schnellsten Besteller/innen werden berücksichtigt.
Alle, die sich zu spät melden, haben keinen Anspruch auf das hier ausgeschriebene Produkt zum Vorzugspreis
(also dann, wenn schon drei Personen vor Ihnen die Bestellung zum Vorzugspreis aufgegeben und auch
bezahlt haben). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Wir wünschen
Ihnen viel Glück beim Ergattern des «De Schneller isch de Gschwinder»-Angebots. Ihr SEESICHT-Team.
Hier können Sie bestellen: www.seesichtmagazin.ch/angebot/
SEESICHT 2 | 26 45
FOOD & DRINK
Foto: Natasha Breen | Adobe Stock
Foto: losinstantes | Adobe Stock
Foto: zi3000 | Adobe Stock
Foto: Stockfotos-MG | Adobe Stock
EXOTISCH GRILLIEREN
Die grosse
Weltreise über
dem Feuer
Foto: Chayan | Adobe Stock
Foto: YouraPechkin | Adobe Stock
Der Moment, wenn die Glut zu leuchten beginnt und das erste
Zischen über dem Rost erklingt, ist universell verständlich. Grillieren
ist archaisch, sinnlich und zugleich hochmodern. Doch während
hierzulande oft Würste, Steaks und vielleicht noch ein paar
Gemüsespiesse auf dem Grill landen, erzählen andere Regionen der
Welt eine differenziertere Geschichte vom Kochen über offenem
Feuer. Exotisch grillieren bedeutet deshalb nicht Effekthascherei,
sondern bewusste Erweiterung des kulinarischen Horizonts. Es ist die
Einladung, Techniken, Gewürze und Produkte aus anderen Kulturkreisen
respektvoll und handwerklich sauber in die eigene
Grillpraxis zu integrieren.
Wir öffnen den Deckel – und lassen Aromen aus aller Welt aufsteigen.
Foto: singkham | Adobe Stock
Andrea I. Müller
Adobe Stock
Foto: andriigorulko | Adobe Stock
Foto: mshd17 | Adobe Stock
Foto: lenakorzh | Adobe Stock
Foto: ahirao | Adobe Stock
Foto: zi3000 | Adobe Stock
Foto: chanchai | Adobe Stock
46 SEESICHT 2 | 26
EXOTISCH GRILLIEREN
Levante
Gewürze, Glut und Geselligkeit
Zwischen östlichem Mittelmeer und Anatolien ist der Grill seit Jahrhunderten
sozialer Treffpunkt. In der Türkei oder im Libanon bedeutet Grillieren
Gemeinschaft: Man steht beisammen, kostet, reicht weiter. Fleisch wird in
kleinere Stücke geschnitten, damit alle probieren können.
Charakteristisch ist der Einsatz von Gewürzen wie Sumach, Kreuzkümmel oder
Pul Biber. Ein Lammrack, mit Granatapfel-Melasse, Knoblauch und frischem
Thymian mariniert, entwickelt über direkter Hitze eine komplexe Balance aus
Süsse, Säure und Röstaroma. Entscheidend ist dabei die Temperaturführung:
erst scharf angrillen, dann indirekt fertigziehen lassen, damit das Fleisch rosa
bleibt und die Zuckeranteile nicht verbrennen.
Vegetarische Alternativen stehen dem Fleisch in nichts nach. Halloumi bildet
eine goldene Kruste, während Auberginen über der Glut weich werden und
ein rauchiges Aroma entwickeln, das durch Tahini und Zitronensaft aufgehellt
wird. Exotik entsteht hier durch Gewürzarchitektur – durch das bewusste
Zusammenspiel von Frische, Säure und Rauch.
Foto: Valery | Adobe Stock
SEESICHT 2 | 26 47
FOOD & DRINK
Japan
Präzision als Prinzip
In Japan wird das Grillieren zur Disziplin. Beim Yakitori werden Hühnerteile – von der
Brust bis zur Haut – aufgespiesst und über hochwertiger Holzkohle gegart. Die Hitze ist intensiv,
aber kontrolliert. Die Glasur aus Sojasauce, Mirin und Zucker wird in dünnen Schichten
aufgetragen, sodass sich ein glänzender Lack bildet.
Was sich davon auf den heimischen Grill übertragen lässt? Vor allem die Konzentration
auf Produktqualität und Timing. Fischfilets sollten nur kurz gegrillt werden, idealerweise mit
Hautseite nach unten, damit sie knusprig wird. Eine Teriyaki-Reduktion wird erst in der
Schlussphase aufgepinselt.
Auch Gemüse wird in Japan ernst genommen: Shiitake oder Lauch entwickeln bei starker
Hitze ein tiefes Umami-Profil. Ein paar Tropfen Reisessig oder geröstetes Sesamöl setzen Akzente.
Exotisch heisst hier nicht laut, sondern differenziert.
Foto: HLPhoto | Adobe Stock
48 SEESICHT 2 | 26
EXOTISCH GRILLIEREN
Foto: Carlos Valera | Adobe Stock
Das Ritual des Feuers
In Argentinien ist das Asado ein gesellschaftliches Ereignis. Die Glut wird
sorgfältig vorbereitet, grosse Fleischstücke garen langsam neben, nicht direkt
über der Flamme. Besonders geschätzt wird Picanha, deren Fettschicht beim
Grillieren schmilzt und das Fleisch aromatisch durchzieht.
Professionelles Grillieren bedeutet hier Geduld. Das Fleisch wird erst nach dem
Garen gesalzen, anschliessend ruht es einige Minuten, damit sich die Säfte
verteilen. Chimichurri – aus Petersilie, Oregano, Knoblauch, Essig und Olivenöl –
sorgt für Frische und Struktur.
Spannend ist die Integration von Früchten: Ananas oder Pfirsiche karamellisieren
bei mittlerer Hitze und entwickeln Tiefe. Die Kombination von Rauch, Fruchtsüsse
und Chili schafft Kontraste, die dem Menü Dynamik verleihen.
SEESICHT 2 | 26 49
FOOD & DRINK
Foto: Joshua Resnick | Adobe Stock
Indien
Marinade als Wissenschaft
Die indische Grilltradition ist eng mit dem Tandoor-Ofen verbunden. Marinaden
basieren häufig auf Joghurt, der durch seine Milchsäure das Fleisch zart macht.
Ingwer, Knoblauch und Gewürzmischungen wie Garam Masala sorgen für
aromatische Tiefe.
Tandoori-Hähnchen sollten mehrere Stunden marinieren. Wichtig ist eine hohe
Anfangshitze, um Röstaromen zu erzeugen, gefolgt von indirektem Garen. So bleibt
das Fleisch saftig, während sich eine würzige Kruste bildet.
Paneer-Tikka zeigt, wie überzeugend vegetarisches Grillieren sein kann. Die Käsewürfel
behalten ihre Struktur, nehmen jedoch Gewürze intensiv auf. Fladenbrot,
direkt auf dem Rost gebacken, rundet das Ensemble ab.
50 SEESICHT 2 | 26
EXOTISCH GRILLIEREN
Westafrika
Erdnuss, Chili, Charakter
In Senegal und anderen Teilen Westafrikas spielen Erdnüsse eine zentrale Rolle.
Eine sämige Sauce aus Erdnusspaste, Tomate und Chili begleitet gegrilltes Poulet
oder Lamm. Die cremige Textur kontrastiert mit der Rauchigkeit des Fleisches.
Harissa aus Nordafrika bringt Schärfe ins Spiel. Garnelen oder Gemüse erhalten
dadurch Tiefe und Komplexität. Gegrillte Kochbananen liefern eine süssliche
Komponente, die das Menü harmonisch abrundet.
Foto: merydolla | Adobe Stock
SEESICHT 2 | 26 51
FOOD & DRINK
Handwerkliche Grundlagen
für ambitionierte Grillierende
Exotisch grillieren verlangt Präzision.
Vier Faktoren sind entscheidend:
1.
Produktqualität. Hochwertiges Fleisch,
frischer Fisch und saisonales Gemüse
sind Grundlage jeder Aromatik.
Foto: juliasudnitskaya | Adobe Stock
Foto: Syda Productions | Adobe Stock
2.
Marinadenbalance. Fett transportiert
Gewürze, Säure sorgt für Zartheit,
Zucker unterstützt die Karamellisierung.
3.
Temperaturmanagement. Zwei-Zonen-
Feuer ermöglicht Flexibilität: scharf
angrillen, dann schonend fertig garen.
Foto: juefraphoto | Adobe Stock
Foto: BBQ-Fotos | Adobe Stock
4.
Ruhezeit. Nach dem Grillieren sollte Fleisch
mindestens fünf Minuten ruhen, damit sich
die Fleischsäfte gleichmässig verteilen.
Darüber hinaus lohnt sich der gezielte Einsatz von Rauchholz. Apfelholz erzeugt milde
Süsse, Hickory intensivere Rauchnoten. Rauch ist Gewürz – und sollte subtil eingesetzt
werden.
Schlussbetrachtung
Exotisch grillieren ist mehr als eine kulinarische Mode. Es ist Ausdruck von Weltoffenheit
und Respekt vor internationalen Esskulturen. Wer sich auf Gewürze,
Techniken und Rituale aus anderen Regionen einlässt, erweitert nicht nur den Speiseplan,
sondern auch das Verständnis für Handwerk und Tradition.
Am Ende bleibt das Feuer verbindendes Element. Ob am Seeufer, auf der Terrasse
oder im Garten: Wenn Rauch aufsteigt und Aromen sich entfalten, verschwimmen
geografische Grenzen. Der Grill wird zur Bühne einer genussvollen Weltreise –
authentisch, präzise und voller Charakter.
52 SEESICHT 2 | 26
Finde alles für den
perfekten Grillsommer.
Offizielle Partner:
coop.ch/tschtsch
FOOD & DRINK
Ein Stück Neapel
am Zürichsee
Luftiger Teig, hochwertige Zutaten und die Leidenschaft für echte neapolitanische Pizza:
Das ist Napulé. Seit 2015 bringt die authentische Pizzeria ein Stück italienische –
vor allem neapolitanische Pizzakultur – in die Region Zürich und auch an den Zürichsee.
Beat Frei
zVg
54 SEESICHT 2 | 26
NAPULÉ
Napulé Restaurant im Seefeld.
Die Geschichte von Napulé begann 2015 in Meilen
mit einer klaren Idee: die echte neapolitanische
Pizza nach Zürich und in die Region zu bringen.
Aus dieser Vision ist in den vergangenen Jahren
eine kleine Familie von Restaurants entstanden.
Heute zählt Napulé acht Standorte im Raum Zürich
sowie Filialen in Lachen, Netstal und Locarno.
Ergänzt wird das Konzept durch zwei Take-away-
Lokale in Zürich und einen Foodtruck mit Holzofen,
der bei privaten Events den Duft von frisch
gebackener Pizza an besondere Orte bringt.
Die Reise geht weiter: Zwei neue Standorte befinden
sich derzeit im Umbau, weitere sind bereits geplant.
Trotz des Wachstums bleibt der Kern unverändert:
die neapolitanische Tradition. Bei Napulé steht die
Pizza im Zentrum – und alles, was sie ausmacht.
Die Speisekarte ist bewusst kompakt gehalten: ausgewählte
Vorspeisen, Pizza und Dessert. Dazu sorgfältig
ausgewählte Weine – mit im Sortiment der
hauseigene Zaribbo-Wein. Weniger Auswahl, dafür
umso mehr Fokus auf Qualität, frische Zutaten
und echtes Handwerk.
Diese Liebe zum Detail zeigt sich nicht nur auf
dem Teller, sondern auch im Raum. Von der Inneneinrichtung
bis zum markanten Pizzaofen trägt
jede Napulé-Pizzeria denselben unverwechselbaren
Stil – und doch erzählt jede Filiale ihre
eigene Geschichte.
Napulé versteht sich als mehr als nur ein
Restaurant. Es ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen:
Familien, Freunde, Paare oder
Geschäftsleute. Pizza verbindet – sie wird geteilt,
man sitzt zusammen, spricht, bleibt gerne noch
etwas länger.
Alles beginnt beim Teig und endet beim Erlebnis.
Ausgewählte Produkte, traditionelles Handwerk
und die Leidenschaft prägen jede einzelne der
neapolitanischen Pizzen, die den Ofen verlassen.
Ob mitten in der Stadt, im Quartier oder mit Blick
auf den Zürichsee – jede Napulé-Filiale verbindet
italienische Lebensfreude mit einem vertrauten
Ambiente.
Dass Napulé in den letzten Jahren wachsen durfte,
erfüllt das Team mit grosser Freude. Und doch
bleibt das Ziel dasselbe wie am ersten Tag: die
Leidenschaft für Pizza, Authentizität und ein Stück
neapolitanische Kultur weiterzugeben.
Damit aus einem einfachen Essen ein Erlebnis
wird, das Menschen verbindet – und aus einer
Pizza ein Moment, der bleibt.
SEESICHT 2 | 26 55
DRIVE
#WOW
Dieses Auto steht vor einem – und man weiss sofort: Das wird interessant.
Der neue smart #5 BRABUS ist gross, wirkt selbstbewusst und bietet
eine ordentliche Portion Performance. Er zeigt, wie weit sich smart inzwischen
von seinen einstigen Citycar-Wurzeln entfernt hat.
Beat Frei
zVg
56 SEESICHT 2 | 26
SMART #5 BRABUS
Der neue smart #5 BRABUS wirkt schon im Stand erstaunlich
kraftvoll. Die Karosserie ist klar gezeichnet,
mit breiten Schultern und einer Präsenz, die man
früher kaum mit der Marke smart verbunden hätte.
Genau hier kommt BRABUS ins Spiel. Schwarze Akzente,
grosse Räder und dezente, rote Details geben dem
Elektro-SUV eine sportliche Schärfe, ohne übertrieben
zu wirken. Besonders gelungen ist die durchgehende
Lichtsignatur vorne und hinten – ein modernes Detail,
das dem Wagen auch nachts eine klare Identität gibt.
Im Innenraum zeigt sich, dass der #5 BRABUS nicht nur
auffallen, sondern auch gefallen will. Die Mischung aus
sportlicher Atmosphäre und überraschend viel Komfort
funktioniert. Mikrofaseroberflächen, rote Kontrastnähte
und sauber verarbeitete Materialien schaffen
eine Umgebung, in der man sich sofort wohlfühlt.
Die Sitze bieten guten Seitenhalt, bleiben aber auch auf
längeren Strecken angenehm. Vor dem Fahrer erstreckt
sich eine breite digitale Displaylandschaft mit klarer
Grafik und schneller Reaktion – ein Cockpit, das ultramodern
wirkt, ohne überladen zu sein.
Technologisch setzt der grosse smart auf eine neue Generation
digitaler Systeme. Das Infotainment reagiert
schnell, lässt sich intuitiv bedienen und wird von zahlreichen
Assistenzfunktionen ergänzt. Adaptiver Tempomat,
moderne Fahrassistenzsysteme und intelligente
Parkhilfen gehören selbstverständlich dazu. Zusätzlich
kommen Over-the-air Updates, die das Fahrzeug auch
nach dem Kauf technisch aktuell halten.
Dann wäre da natürlich noch die Leistung. Zwei
Elektromotoren sorgen für Allradantrieb und liefern
zusammen 640 PS. Der Sprint auf 100 km/h gelingt in
etwa 3,8 Sekunden – ein Wert, der in dieser Fahrzeugklasse
durchaus Eindruck macht und eigentlich den
teuren Sportauto-Marken vorbehalten war. Gleichzeitig
ermöglicht die grosse Batterie Reichweiten von über
500 Kilometern nach WLTP, während das Schnellladen
mit hoher Leistung längere Etappen problemlos machbar
macht.
Am Ende bleibt der Eindruck eines Autos, das bewusst
neue Wege geht. Der #5 BRABUS ist gross, schnell und
technisch auf der Höhe der Zeit – und damit wohl der
deutlichste Beweis dafür, wie sehr sich smart in den
letzten Jahren neu erfunden hat. Ehrlich gesagt:
Genau dieser Mut steht der Marke erstaunlich gut. Und
der Preis ist für ein solches Auto ebenso erstaunlich:
Ab CHF 59 500.
SEESICHT 2 | 26 57
BUSINESS
SnowHow China
Sport ist der
neue Luxus in China
Der Südtiroler Hermann Winkler hat über zehn Jahre in China gelebt,
unter anderem war er Vizepräsident für Swarovski in Asien und hat 2017 die
Sport-Agentur SnowHow China gegründet und Chinas grösste Indoor Teppich-Skischule,
Snow51, mit ins Leben gerufen. SnowHow China versteht sich als Brücke zwischen
dem alpinen und chinesischen Sportmarkt und arbeitet mit zahlreichen führenden
chinesischen Sportunternehmen zusammen. Winkler ist u. a. auch Präsident
der Südsterne, dem Netzwerk der Südtiroler im Ausland.
Hermann Winkler
zVg
58 SEESICHT 2 | 26
SNOWHOW CHINA
SEESICHT 2 | 26 59
60 SEESICHT 2 | 26
BUSINESS
SNOWHOW CHINA
Daniel Wu (links),
Hermann Winkler
China verändert den globalen
Sportmarkt grundlegend.
Einerseits tätigt die
Regierung Investitionen
von oben, andererseits
drängt der Konsument von unten in die Sporthallen. Mit
den Olympischen Winterspielen 2022 ist Peking auch zur
Wintersport-Nation geworden und innerhalb weniger Jahre
zu einer führenden Skination, zumindest gemessen an den
verkauften Tickets für Skigebiete und Skihallen. Das Erlebnis
Skifahren trifft auf einen
neuen Lebensstil und Konsumtrend
der chinesischen
Ober- und Mittelschicht –
insbesondere der jungen,
urbanen Generation. Materielles wird weniger wichtig,
Experience und Gesundheit sind die neuen Statussymbole.
Natur statt Stadt, Individualität statt Masse: Das sind die neuen
Urlaubsmotive. Genau das kann der Sport bieten – wenn
die Customer Journey gut gestaltet ist.
Interview mit Hermann Winkler
Snow51 war eine der ersten städtischen
Skischulen in China.
Mit Snow51 hatten wir 2017 die führende Indoor-Skischule
Chinas gegründet, wo wir die aufstrebenden
Mittelschicht an den neuen Volkssport Skifahren herangeführt
haben: auf Teppichmaschinen, welche ähnlich
funktionieren wie ein überdimensionales Laufband (Dimensionen
von ca. 5x9 m), an den besten Retail-Standorten
der Stadt. Skifahren in China ist relativ neu, komplex
und langwierig; Skiurlaube teuer und selten. Während
wir in den Alpen eine jahrhundertelange Tradition im
Skifahren haben und über die notwendige Hard- und
Software verfügen, ist der Sport in China vielfach noch
ein Abenteuer, im wahrsten Sinne des Wortes. Skifahren
auf den in Europa entwickelten Teppichmaschinen ist
äusserst effizient und der Lernfortschritt vier- bis fünfmal
schneller als auf Schnee. Nur zehn Stunden auf unseren
Maschinen im Snow51 reichen aus, um aus einem
Einsteiger einen Anfänger zu machen, der sich sicher auf
der Piste bewegen kann und vor allem Spass auf Schnee
hat. Der erste Kontakt mit dem Skisport muss einfach,
frustfrei und wohnortnah in den Städten erfolgen statt in
weit entfernten Skigebieten. Das motivierende Ziel bleibt
aber das Skifahren im Schnee.
Du kommst von der Luxusindustrie und bist jetzt in
der Sportbranche tätig, ist das nicht ein ziemlicher
Stretch?
Auf den ersten Blick, ja. Wenn man aber näher hinschaut,
bemerkt man, dass die Kunden dieselben sind. Erfolgreiche
Unternehmer und Unternehmerinnen, Celebrities,
Entscheidungsträger und vor allem auch Kinder wohlhabender
Familien. Skifahren zum Beispiel ist der neue
Luxus in China oder das neue Golfen, wie wir sagen.
Extremsportarten, zu welchen man Skifahren in China
zählt, dienen der Differenzierung. Erlebnisse sind die
neuen Statussymbole, die Skiausrüstung ersetzt oder
besser ergänzt die Luxusuhr oder Designerhandtasche.
In Japan kauft man Luxus, um dazuzugehören («to fit in»),
in China, um herauszustechen («to stand out»): Skifahren
ist etwas ganz Besonderes im Reich der Mitte, ähnlich wie
zu den Anfängen des alpinen Tourismus in den Alpen.
Und Skifahren ist nur der Anfang. Klettern, Boldern,
Skateboarden etc.: Da gibt es noch viel Aufholpotenzial
im Reich der Mitte.
Naherholung als neues Tourismus-Phänomen
in China
Der Tourismus ist in China noch unterentwickelt, macht
nur etwa rund fünf Prozent des Bruttoinlandprodukts
aus, während der Anteil im Westen fast doppelt so gross
ist. Sporterlebnisse sollen den innerchinesischen Tourismus
ankurbeln und Arbeitsplätze im Servicesektor, wie
etwa der Hotellerie und Gastronomie, schaffen. Das für
China neue Phänomen der Naherholung lockt chinesische
Städter aus urbanen Gebieten aufs Land; Investitionen
für Ferienunterkünfte und -aufenthalte wirken der stark
auseinanderklaffenden Wohlstandsschere entgegen. Die
Tourismus- und Sportindustrie soll sich zur Säule der
chinesischen Volkswirtschaft entwickeln; China kann
und will ja seit Langem schon nicht mehr die verlängerte
Werkbank der Weltproduktion sein. Nicht zuletzt ist die
Förderung von Sport im Allgemeinen und Wintersport
im Speziellen ein wichtiger Beitrag zur Volksgesundheit.
Naherholung und Sport im Skigebiet an der frischen Luft
soll der Überlastung des Gesundheitssystems vorbeugen.
Welche Rolle spielt die GenZ in China?
Die Generation Z ist die erste richtige «Konsumgeneration»
Chinas. Seit Anfang der Zweitausendzwanziger Jahre
haben etwa zwei Drittel der chinesischen Haushalte Einkommen
für Konsumausgaben und die Generation Z hat
wesentlichen Einfluss auf die Verwendung dieser Einkommen.
GenZ sind digitale Natives, sehr Lifestyle affin
und bereits die wichtigste Kundengruppe für Luxuskäufe.
Sie haben ein völlig neues Kulturverständnis und
auch Bewusstsein und setzen zunehmend auf chinesische
Marken. Gleichzeitig sind sie aber auch vorsichtig
bei den Ausgaben, erwarten brutale Ehrlichkeit von den
Marken und schätzen Authentizität, während sie selbst
SEESICHT 2 | 26 61
BUSINESS
aber alles andere als loyale Kunden sind. GenZ tätigen
weniger Impulskäufe als die Generation ihrer Eltern,
Konsum wird zum Ausdruck der Persönlichkeit und nicht
selten auch zur sozialen Waffe. Zusammenfassend lässt
sich sagen, dass die Generation Z die wesentliche Konsumentengruppe
ist, der vieles in den Schoss gefallen ist,
gleichzeitig ist sie aber auch sehr widersprüchlich und
zunehmend desillusioniert.
Gibst du uns zum Abschluss noch einige
Business-Tipps für China mit auf den Weg?
Ich bin kein allzu grosser Freund solcher Tipps, da diese
im Riesenreich China häufig zu kurz greifen oder wie Allgemeinplätze
wirken. Ich kann es aber gern versuchen:
Zunächst muss man sich der Rolle Chinas in der Weltwirtschaft
und -politik bewusst machen. An China kommt
man nicht (mehr) vorbei, d.h. man muss sich möglichst
gut darauf einstellen. Auf keinen Fall sollte man China
unterschätzen: Chinesen denken und planen langfristig,
häufig auch in Zeithorizonten von hundert Jahren. Es gibt
auch nicht DAS eine China, sondern viele chinesische
Realitäten und die Unterschiede zwischen den Provinzen
sind häufig ähnlich gross wie bei europäischen Nationen.
Um sich einen Überblick zu verschaffen, kann man das
Riesenreich in vier Cluster teilen: 1. das Yangtze River
Delta mit Städten wie Shanghai, Hangzhou und Suzhou,
2. den Beijing-Tianjin-Hebei Kluster, 3. den Chengdu-
Chongqing Kluster und schliesslich 4. das Peral River
Delta mit Städten wie Guangzhou, Shenzhen und
Dongguan. Um erfolgreich in China zu sein, ist es unabdingbar,
vor Ort zu sein, am Puls der Zeit. China wandelt
sich zu schnell, mit Informationen aus zweiter Hand
hinkt man dem Trend hinterher. Der chinesische Markt
ist hyper-kompetitiv. Um zu bestehen, brauchen sie ihre
besten Produkte, Leute und Ideen. Um den Chinesen auf
Augenhöhe begegnen zu können, muss man Kräfte bündeln,
das wird leider im Westen häufig übersehen. Seien
Sie konkret, mit Konzeptpapieren oder Business Plänen
gewinnt man keinen Preis. Arbeiten sie mit Prototypen,
die Sie unermüdlich und permanent anpassen und optimieren.
Verstehen Sie Ihre Kunden und bedienen Sie diese
direkt: Sie sind jung, zahlungskräftig, anspruchsvoll
und vor allem sprunghaft. Beschäftigen Sie sich mit
China und den Fünfjahresplänen. Vieles ist niedergeschrieben
und wird auch so umgesetzt, so lassen sich
Trends frühzeitig ableiten. Nicht zuletzt: Haben Sie ambitionierte
Ziele und eine ausreichend grosse Kriegskasse,
wenn Sie sich auf das Abenteuer China einlassen, oder
eben die richtigen Partner.
SnowHow China
Sichelburgstrasse 8
39030 Pfalzen (BZ), Italy
Hermann.Winkler@Snowhowchina.com
phone: +39 391 458 7801
www.snowhowchina.com
62 SEESICHT 2 | 26
STORY
KOLUMNE
Atelier im
Nebenjob
Zwischen Auftragskunst
und Atelierrealität verläuft
eine leise, aber prägende
Spannung. Der Markt verlangt
Sichtbarkeit und Verlässlichkeit;
das Werk
soll funktionieren,
bevor es wirkt.
Aufträge sichern
Einkommen, doch
sie binden die
künstlerische
Geste an fremde
Erwartungen. Seit
Andy Warhol
wissen wir, dass
Marktnähe Strategie
sein kann. Dennoch bleibt
die Frage: Dient die Kunst
dem Auftrag – oder der
Auftrag der Kunst?
Die Wirklichkeit ist nüchtern.
Viele Künstlerinnen und Künstler
tragen ihre Praxis im Nebenjob
mit: Lehre, Design, Service. Das
Atelier wird zur erkämpften
Zwischenzeit. Der
Mythos vom autonomen
Genie lebt
von Rekorden und
Biennalen; der
Alltag besteht aus
Anträgen, Absagen
und Netzwerken.
In dieser
Doppelrolle liegt
Erschöpfung – und
Würde. Denn wer trotz
ökonomischer Fragilität
weiterarbeitet, bezeugt, dass
Kunst mehr ist als Ware: eine
Übung in Ausdauer.
Herzlichst, Ihr
Mino S. Bächler
SEESICHT 2 | 26 63
GALERIE
Kunst, die
Horizonte öffnet
Mit der «Seesicht Galerie» bringen wir Kunst direkt zu
unseren Leserinnen und Lesern. In jeder Ausgabe stellen
wir ausgewählte Werke spannender Künstler vor –
zum Entdecken, Erleben und Erwerben.
Beat Frei
zVg
MINO
VERNISSAGE & FINISSAGE
Die Vernissage findet statt am Donnerstag,
16. April, ab 17.00 Uhr
Die Finissage findet statt am Donnerstag,
9. Juli, ab 17.30 Uhr
Der Künstler MINO Stefan Bächler ist an der Vernissage
und an der Finissage persönlich anwesend.
Die Ausstellung kann ab dem 16. April 2026
jeweils zwischen 09.00 und 17.00 Uhr mit Voranmeldung
besucht werden.
Event Location
Immobilienwerkstatt
Poststrasse 10, 8700 Küsnacht
www.immobilienwerkstatt.ch
Mit der «Seesicht Galerie» öffnen wir ein
Fenster in die Welt der Kunst – unmittelbar,
authentisch und nahbar. In jeder Ausgabe
präsentieren wir ausgewählte Werke
von Künstlerinnen und Künstlern, die mit
ihrem Schaffen unsere Sinne bereichern
und neue Perspektiven eröffnen. Kunst
soll dabei nicht nur betrachtet, sondern
auch erlebt werden: Jedes Werk erzählt
eine eigene Geschichte, trägt den Charakter
seines Schöpfers in sich und lädt dazu
ein, in den Dialog mit Farben, Formen
und Emotionen zu treten.
Die «Seesicht Galerie» versteht sich als
Brücke zwischen Kunstschaffenden
und Kunstinteressierten. Wer mehr
erfahren oder die Werke aus nächster
Nähe erleben möchte, kann per E-Mail
Kontakt aufnehmen, weitere Informationen
anfordern oder einen individuellen
Besichtigungstermin vereinbaren.
So wird aus einem flüchtigen Blick ein
persönliches Erlebnis – und vielleicht
sogar ein bleibendes Stück Kunst für
das eigene Zuhause.
Online-Galerie
40Zur Kontakt
Immobilienwerkstatt | Tel. 044 914 14
64 SEESICHT 2 | 26
GALERIE
JAN JANCZAK (*1938 – †2025)
Jan January Janczak wurde 1938 in Polen geboren. Seine Ausbildung erhielt er an der
Kunstakademie in Krakau, welche ihn 1972 zum Professor ernannte. Er wirkte von
1980 bis zu seinem Tode im Jahr 2025 in der Schweiz. Janczak war Maler, Grafiker und
Objektkünstler. Seine künstlerische Laufbahn führte ihn von handwerklich geprägten
Anfängen hin zu einer eigenständigen, unverkennbaren Bildsprache. Janczak war
in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten. Seine Werke bewegen
sich zwischen figurativer Darstellung und kraftvoller Abstraktion und zeichnen sich
durch eine expressive Farbigkeit sowie eine intensive Auseinandersetzung mit Form
und Struktur aus.
«Ohne Titel» 1974
78 x 80 cm
Öl auf Leinwand
Preis auf Anfrage
«Ohne Titel» 1974
78 x 100 cm
Öl auf Leinwand
Preis auf Anfrage
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Bei Kaufinteresse der Bilder wenden Sie sich
bitte per E-Mail an galerie@seesichtmagazin.ch
SEESICHT 2 | 26 65
GALERIE
MINO (*1967)
Ein Schweizer Künstler mit nationaler und internationaler Ausstellungspräsenz.
Der Künstler betrachtet die Landschaft auf eine tiefgründige und reflektierende
Weise. Während seiner Touren durch die Natur beobachtet er die Weite der Berge
und die Phänomene wie Licht, Dunst und Nebel mit grosser Aufmerksamkeit.
Durch einen Passepartout sieht er die Landschaft nicht nur als blosses Bild,
sondern als eine komplexe Szenerie, die von verschiedenen Faktoren beeinflusst
wird, und setzt diese in der gegebenen Farbkombination um.
Harder Kulm
46.696547, 7.866089
80 x 120 cm
Lichtechte Farbpigmente
Gouache auf Canvas
Preis auf Anfrage
Säntis
47.249389, 9.343544
80 x 120 cm
Lichtechte Farbpigmente
Gouache auf Canvas
Preis auf Anfrage
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bitte per E-Mail an galerie@seesichtmagazin.ch
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66 SEESICHT 2 | 26
GALERIE
MATTHIAS LUCHSINGER (*1968)
Beruflich war er als Medienunternehmer im TV- und Kinobereich in Zürich
tätig und lebt in Horgen. Er lancierte den Donatorenverein des Zurich Film
Festivals und ist Co-Owner und Direktor des Genuss Film Festivals Zug. Im Jahr
2025 eröffnet er als Mitinitiant das Restaurant «Genuss Galerie Röthelberg»
in Zug. Sein Leben hat sich immer um Filme und Bilder gedreht. Mit der Lust
am Bildaufbau, Bildausschnitt und Erzählen von Geschichten in Bildern
lebt er sich in seinen Fotografien aus und knipst nur mit der Handykamera
(Leica & Hasselblad).
Intothesky 73 Zugersee Lichtstrahl
60 x 80 cm plus Spiegelblech Aufhänger
6-Farben-Druck, LED-UV-Tinte auf 2 mm Alu-Dibond
Auflage 10 Stück
Preis auf Anfrage
Intothesky 79 Horizon Toronto
50 x 90 cm plus Spiegelblech Aufhänger
6-Farben-Druck, LED-UV-Tinte auf 2 mm Alu-Dibond
Auflage 10 Stück
Preis auf Anfrage
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SEESICHT 2 | 26 67
GALERIE
MICHAËL LUCERNE (*1964)
Der Schweizer Maler und Objektkünstler mit französischen Wurzeln hat seinen
Lebensmittelpunkt auf einem Schloss in Frankreich. Auf nationalen und internationalen
Ausstellungen präsentierte Lucerne ausdrucksstarke und dynamische Werke. Der
Künstler beschränkt sich nicht nur auf die neoexpressive Malerei, er beschäftigt sich
ebenso stark mit der Bildhauerei, der Fotografie, dem Design und der Grafik. In all
seinen Werken vereinen sich die Grenzen von Abstraktion und Figuration.
Blumenzauber Princesse Aurora 2025/26
Öl auf Leinwand
100 x 140 cm
Preis auf Anfrage
Blumenzauber Princesse Adélaide 2025/26
Öl auf Leinwand
100 x 140 cm
Preis auf Anfrage
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68 SEESICHT 2 | 26
Mehr Reiseinspiration für Sie!
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10 Tage ab
Flusshüpfen auf Rhein, Mosel & Saar CHF 1590* p.P.
BASEL–MERZIG–TRIER–BASEL
MS EDELWEISSbbbbk
1. TAG BASEL Individuelle Anreise und Einschiffung.
Um 16:00 Uhr heisst es «Leinen los!».
2. TAG FLUSSTAG Geniessen Sie die gemütliche
Flussschifffahrt entlang des Rheins.
3. TAG COCHEM–TRABEN-TRARBACH Rundgang
(1) durch Cochem mit Führung durch die
Reichsburg. Flussfahrt nach Traben-Trarbach.
Nach dem Abendessen Weinverkostung an
Bord (inkl.).
4. TAG GREVENMACHER Ab Grevenmacher
Transfer (1) nach Luxemburg für individuelles Erkunden.
Alternativ kann ein geführter Rundgang
durch Luxemburg (3) gebucht werden.
5. TAG MERZIG–METTLACH–TRIER Ab Merzig
Ausflug (1) zur Saarschleife mit Besuch des
Baumwipfelpfads. Ankunft in Mettlach und
Freizeit. Abends Weiterfahrt durch die Saarlandschaft
nach Trier.
6. TAG TRIER–BERNKASTEL Rundfahrt (1) durch
Trier mit dem berühmten Stadttor, der 2000
Jahre alten «Porta Nigra». Besichtigung des
Amphitheaters. Am Nachmittag Weiterfahrt
bis zur Ankunft in Bernkastel nach dem Abendessen.
7. TAG BERNKASTEL Führung (1) durch das Cusanusstift
in Bernkastel. Geniessen Sie am
Nachmittag die entspannende Flussfahrt und
die Annehmlichkeiten an Bord.
8. TAG KOBLENZ Ab Koblenz Ausflug (2) nach
Andernach mit Besuch beim atemberaubenden
Geysir. Weiterfahrt flussaufwärts entlang
des «romantischen Mittelrheins».
9. TAG BADEN-BADEN Ab Plittersdorf Transfer
(1) nach Baden-Baden für eigene Erkundungen.
Wiedereinschiffung in Kehl.
10. TAG BASEL Nach dem Frühstück Ausschiffung
und individuelle Heimreise.
Koblenz
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24.06.–03.07. 450 (8) 17.08.–26.08. 450
03.07.–12.07. 650 16.09.–25.09. 650
12.07.–21.07. 750 (9) 25.09.–04.10. 650
30.07.–08.08. 650 18.10.–27.10. 750
08.08.–17.08. 550 (8)
(8) Themenreise «Auf dem Fluss zum vollen
Genuss» buchbar
(9) Themenreise «Sommerferien mit der
Familie» buchbar
Unsere Leistungen
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• Vollpension an Bord
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2-Bettkabine Hauptdeck hinten 2340
2-Bettkabine Hauptdeck 2440
2-Bettkabine MD hinten, franz. Balkon 2740
2-Bettkabine Mitteldeck, franz. Balkon 2840
2-Bettkabine OD hinten, franz. Balkon 3040
2-Bettkabine Oberdeck, franz. Balkon 3140
Zuschlag Alleinbenutzung Hauptdeck 340
Zuschlag Alleinbenutzung Mitteldeck (6) 0
Zuschlag Alleinbenutzung Oberdeck 1040
Ausflugspaket (6 Ausflüge) 250
Getränkepaket ohne/mit Alkohol 198/288
(6) Limitierte Kabinenanzahl ohne Zuschlag,
regulärer Preis auf Anfrage
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5 Tage ab CHF 640 p.P.
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12.09.–16.09. (8) 03.12.–07.12. (10)
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19.10.–23.10. 11.12.–15.12. (10)
26.10.–30.10. (9) 15.12.–19.12. (10)
24.11.–28.11. (9) 19.12.–23.12. (10)
29.11.–03.12. (10) 30.12.–03.01.27
(8) Themenreise «Tanz-Flussreise» buchbar
(9) Themenreise «Wellness-Flussreise» buchbar
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(1) Im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar | (2) Fak. Ausflug nur an Bord buchbar | (3) Alternativer Ausflug an Bord buchbar
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KUNST & KULTUR
ART INTERNATIONAL ZURICH
Zeitgenössische
Meisterwerke
im Puls 5
Der Schwerpunkt liegt auf globalen Perspektiven in der zeitgenössischen Kunst.
Während 54 Aussteller Kunstwerke aus rund 25 Ländern präsentieren, ist die starke lokale
Verankerung deutlich erkennbar, denn zwei Drittel der Aussteller stammen aus der Region.
Präsentiert werden Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Objekte, digitale Kunst und
Installationen – vom 8. bis zum 10. Mai 2026 in der Giessereihalle Puls 5 in Zürich.
Art International Zurich
zVg
Seit fast drei Jahrzehnten setzt die Art International Zürich
neue Impulse in der Schweizer Kunstszene. In diesem
Jahr führt die Reise durch mehrere europäische
Länder sowie durch Kanada, die Vereinigten Staaten,
Japan, Südkorea, Taiwan, China, Malaysia, Simbabwe
und Südafrika und natürlich auch durch die Schweiz.
Die ART INTERNATIONAL ZURICH hat sich als Ort der
Entdeckungen einen Namen gemacht. Sie legt besonderen
Wert auf persönliche Kunstvermittlung und Authentizität.
Im Mittelpunkt steht daher der direkte Austausch
zwischen Kunstschaffenden, Kunsthändlern
und Publikum. In Einzelausstellungen präsentieren
Künstlerinnen und Künstler ihre individuelle Handschrift
und Vision.
An vielen Messeständen stellen die Künstler ihre
Werke im persönlichen Gespräch auch selbst vor.
Dabei werden aktuelle Fragen und Perspektiven der
zeitgenössischen Kunst thematisiert. Die Aussteller setzen
sich intensiv mit der Beziehung zwischen Mensch
und Umwelt auseinander. Dabei werden globale Fragestellungen
wie Resilienz in Krisenzeiten, ökologische
Verantwortung und die Suche nach Zugehörigkeit behandelt.
Viele der hier vertretenen Künstlerinnen und
Künstler kombinieren traditionelle Techniken mit modernen
Ansätzen und erweitern so die Grenzen klassischer
Genres.
Aus Asien sind vielfältige künstlerische Handschriften
vertreten. Sie verbinden regionale Ästhetiken mit zeitgenössischen
Diskursen und spiegeln die Dynamik der
Kunstszene ihrer Regionen wider. Technische Präzision
und gesellschaftspolitische Reflexion verknüpfen
darin traditionelle Einflüsse mit moderner Materialität
und popkulturellen Referenzen.
Zeitgenössische afrikanische Positionen setzen kraftvolle
Akzente und eröffnen einen differenzierten Blick
auf gesellschaftliche Transformationen, kulturelles
Erbe sowie kulturelle Selbstverständnisse in einer
globalisierten Welt. Interkulturelle Netzwerke stärken
gezielt die Sichtbarkeit afrikanischer Künstlerinnen
auf internationaler Ebene.
Aus den USA kommen Impulse einer vielfältigen Gegenwartskunst,
die zwischen konzeptueller Klarheit,
materialbetonter Experimentierfreude und urbaner
Energie oszilliert. Diese von kultureller Durchmischung
geprägte Kunstszene zeigt sich in urbaner
Energie, experimentellen Materialkombinationen und
interdisziplinären Ansätzen.
Europäische Positionen überzeugen durch konzeptuelle
Klarheit, abstrakte Ausdrucksformen, eine poetische
Landschaftsinterpretation und introspektive Figuration.
Sie treten in Resonanz mit aussereuropäischen
Impulsen.
Die Messe richtet sich an Sammler, Kunstinteressierte
und Branchenvertreter. Sie steht für die moderne, internationale
Ausrichtung der Schweizer Kunstszene. Die
präsentierten Galerien und Kunstschaffenden zeichnen
sich durch vielfältige ästhetische Handschriften
und kulturelle Kontexte aus. Dadurch wird ein transkontinentaler
Dialog gefördert. In einem umfassenden
Spektrum zeitgenössischer Positionen werden Kunstwerke
nahezu aller Sparten präsentiert, wodurch die
Vielfalt aktueller künstlerischer Ausdrucksformen widergespiegelt
wird.
Diese Kunstmesse schafft ein internationales Forum
für Gegenwartskunst. Sie eröffnet neue Perspektiven
jenseits des europäischen Mainstreams und fördert
den Austausch zwischen Kontinenten, Generationen
und Disziplinen. So entsteht ein vielstimmiges Panorama,
das globale Entwicklungen sichtbar macht und
den Blick auf die Zukunft erweitert.
70 SEESICHT 2 | 26
ART INTERNATIONAL ZURICH
Marco Benedetti:
Seam Unseamed 002 / Courtesy of
galeriesechs.ch
Alpine-Art / Rolf Braem:
Flüelapass / Acrylic / Courtesy of rolfbraem.ch
Najib Bamadhaj:
The Promised Garden VIII / Acrylic, bitumen, silver/gold leaf,
jute / 122 x 183 cm, 2025 / Courtesy of g13gallery.com.
Peter Parkanyi Raab:
Stilla / Nickel-plated bronze and black granite,
75 x 68 x 30 cm, 2025 / Courtesy of
lenaroselligallery.com.
SEESICHT 2 | 26 71
KUNST & KULTUR
Claude Roegiers:
Suggestion / Mixed media, 110 x 125 cm,
2025 / Courtesy of boulderton-art.com.
Danielle Creme:
Migration I / 100 x 135 x 4 cm, Oil on Linen,
2024 / Courtesy of daniellecreme.com.
Die 28. Ausgabe der Kunstmesse
ART INTERNATIONAL ZURICH findet vom
8. bis 10. Mai 2026 in der
Giessereihalle Puls 5 in Zürich statt.
Öffnungszeiten
Freitag von 11 bis 22 Uhr
Samstag von 11 bis 21 Uhr
Sonntag von 11 bis 18 Uhr
Die Tageskarte kostet CHF 20.– (Studenten
CHF 10.–), erhältlich an der Kasse vor Ort oder
bei Ticketcorner. Die Vernissage findet am
Freitag von 18 bis 22 Uhr statt (CHF 30.–).
Weitere Informationen
www.art-zurich.com
72 SEESICHT 2 | 26
WIR KÜMMERN UNS UM SIE
Verein «Altersheim für Haustiere»
Wir bieten Platz für Tiere in Not von Menschen in Not.
Der steuerbefreite Verein finanziert sich ausschliesslich über Spenden.
Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung. www.vaht.ch
IBAN CH71 0900 0000 1516 3644 6
APP
TWINT-
SPENDE
TRAVEL
MAYR-KUR
Gut gekaut
ist halb verdaut
Der Arzt F. X. Mayr ist der Erfinder der Mayr-Kur. Mit Fasten und gründlichem Kauen
soll sich der Darm umfassend sanieren. Das haben wir im Park Igls Medical Spa Resort in
Igls in Tirol im Rahmen einer Kur selbst ausprobiert.
Markus Fässler
zVg
Genüsslich schiebt sich der Herr am Nebentisch
eine Gabel voll saftiger Salatblätter in
den Mund. Ein klein wenig Eifersucht macht
sich breit – und das wegen Salat. Was für mich
bisher kaum denkbar war, wird im Park Igls
Medical Spa Resort in Igls in Tirol Realität. Vor
mir stehen eine Kürbissuppe, ein Brötchen und
50 Gramm Eiweiss in Form von Mozzarella.
Das ist natürlich nicht schlecht. Da ich mich
aber mitten im Selbstversuch einer Mayr-Kur
befinde, kenne ich diese Kombination aus den
vergangenen Tagen vom Mittag- und Abendessen
bereits zu gut. Wobei die Suppen und
Eiweisszulagen variieren. Aber: Bei einer Entgiftungskur
und Darmsanierung geht es nicht
ums Schlemmen, sondern ums Fasten.
Von Schonung bis Selbstfindung
Erfinder der Kur ist der österreichische Arzt
Franz Xaver Mayr (1875 – 1965). Er wusste
74 SEESICHT 2 | 26
PARK IGLS
Moderne Mayr-Cuisine im Park Igls – leichte, schonend zubereitete Gerichte auf Gourmet-Niveau,
die in acht Ernährungsstufen genossen werden.
schon früh, welche wichtige Rolle der Darm bei
der Gesundheit spielt. Gezielte Fastenmethoden
sollen deshalb den Darm regenerieren. Schonung,
Säuberung, Schulung und Substitution
heissen dabei die Zauberwörter. Das Park Igls,
das universitäre Medizin und Diagnostik mit
der traditionellen Frühdiagnostik nach
Dr. F. X. Mayr vereint, hat diese Prinzipien um
Sport und Selbstfindung ergänzt und gilt als
Pionier der Modernen Mayr-Medizin.
Oberstes Gebot bleibt das Kauen. Bereits mein
Grossvater bläute mir und meinen Geschwistern
ein: «Gut gekaut ist halb verdaut.» Als ich
das Dr. med. univ. Peter R. Gartner, dem medizinischen
Leiter im Park Igls, erzähle, beginnt
der ohnehin schon fröhliche Mann in Weiss
noch mehr zu strahlen. «Wer zu schnell isst,
gaukelt seinem Sättigungsgefühl etwas vor
und isst mehr, als dem Darm guttut.» Deshalb
auch kauen, kauen, kauen. Denn: Dank der im
Speichel enthaltenen Enzyme beginnt die Verdauung
der Kohlenhydrate bereits im Mund.
Im Park Igls wird das Kauen sowie das Einspeicheln
der Speisen zum Ritual.
Alltägliche Rituale
Rituale gibt es im Park Igls Medical Spa Resort,
das von der Schweizerin Andrea Gnägi geführt
wird und sich im Besitz ihrer Familie befindet,
einige – etwa das tägliche Kneippen. Dabei
heisst es zuerst, die Füsse und Waden fünf
Minuten lang in angenehm warmem Wasser zu
verwöhnen, bevor es im Storchenschritt drei
Runden durch eiskaltes Wasser geht. Alleine
ist man dabei eigentlich nie, jeden Tag trifft
man andere Kurgäste in den weissen Park-
Igls- Bademänteln. Das gemeinsame Kneippen
stärkt das Immunsystem und bietet auch eine
hervorragende Gelegenheit, miteinander ins
Gespräch zu kommen.
Ein weiteres Ritual ist das Trinken von Bitterwasser,
also mit Bittersalz versetztes Wasser.
Dieses wird morgens auf nüchternen Magen
eingenommen. Die überaus flüssigen Folgen,
die sich danach mehrfach am Tag zeigen,
bedürfen wohl keiner weiteren Erklärung.
Zufrieden mit dem Resultat
Am Ende der Mayr-Woche steht das Abschlussgespräch
beim Chefarzt an. Etwas leichter
fühle ich mich definitiv. Alles nur Einbildung?
Die Messungen zeigen das Gegenteil von
anfangs Woche: weniger Gewicht, weniger
Bauchumfang, weniger Körperfett. Gartner
ist zufrieden – und ich bin es auch.
Mehr Informationen
park-igls.at
SEESICHT 2 | 26 75
TRAVEL
TWERENBOLD REISEN
Sommerwind, Weitblick
und ein leises Surren
Der Fahrtwind im Gesicht, das sanfte Surren des Motors – und vor Ihnen glitzert ein
türkisfarbener See. So fühlt sich Sommer an. E-Bike-Ferien verbinden Bewegung und
Genuss auf ideale Weise: aktiv unterwegs sein, ohne Leistungsdruck. Entdecken,
ohne sich zu überfordern. Und abends entspannt im ausgewählten Hotel ankommen,
während das Gepäck bereits auf Sie wartet.
Twerenbold
zVg
76 SEESICHT 2 | 26
TWERENBOLD REISEN
Genau hier setzt Twerenbold Reisen an. Mit
jahrzehntelanger Erfahrung in der Organisation
hochwertiger Rund- und Aktivreisen
bietet Twerenbold sorgfältig konzipierte
E-Bike-Ferien, bei denen jedes Detail stimmt –
von der komfortablen Anreise über die sorgfältige
Routenplanung bis zur Hotelauswahl.
Natur hautnah – mit Komfort im Hintergrund
Wer mit dem E-Bike reist, erlebt Europa intensiver.
Stille Uferwege, duftende Wälder, kleine
Dörfer mit blumengeschmückten Balkonen –
Perspektiven, die sich aus dem Auto oder
Reisebus nie erschliessen würden. Dank elektrischer
Unterstützung werden auch längere
Distanzen und leichte Steigungen mühelos
gemeistert.
Twerenbold Reisen bietet dabei alles aus einer
Hand. Bereits die An- und Rückreise erfolgt
bequem und emissionsarm im modernen
Twerenbold-Car mit Veloanhänger. Vor Ort
sorgt der Begleitbus für zusätzliche Sicherheit
und Flexibilität: Er steht bei Bedarf zur Verfügung,
transportiert Ersatzmaterial und bietet
die Möglichkeit, eine Etappe zu verkürzen.
Alles, was Sie sonst noch für unbeschwerte und
genussvolle E-Bike-Tage brauchen, ist im Rundum-sorglos-Service
von Twerenbold dabei:
– ausgewählte Mittelklasse- und
Erstklassehotels
– durchdachte Etappenplanung
– erfahrene Veloguides
– hochwertige, komfortable Miet-E-Bikes
Gerade für aktive Best Ager, Paare oder Freundesgruppen
ist diese Reiseart ideal. Man ist
gemeinsam unterwegs, teilt Erlebnisse – und
geniesst gleichzeitig individuelle Freiräume.
Österreich – Bühne für
genussvolle Radmomente
Südlich der Alpen lädt die Kärntner Seenlandschaft
zum entspannten Radeln ein. Traumhafte
Badeseen, sanfte Hügel und charmante Orte
bilden den Rahmen für wunderbare Ausblicke
im Velosattel.
Rund um den Neusiedlersee zeigt sich eine
sonnenverwöhnte Region mit Weinbergen und
einzigartiger Steppenlandschaft. Die meist
flachen Wege machen das Radeln besonders
angenehm – ideal für genussvolle Tage im
Sattel.
Im Salzkammergut spiegeln sich imposante
Bergkulissen in glitzernden Seen. Die Etappen
führen durch idyllische Landschaften, vorbei
an traditionsreichen Häusern und gemütlichen
Cafés – eine perfekte Kombination aus Natur
und Kultur. Vom 21. bis 28. Juni 2026 lädt
Twerenbold Reisen zum exklusiven Sommerfest
im Aldiana Club Ampflwang ein. Zum
15-jährigen Jubiläum der Twerenbold Veloreisen
erwartet die Gäste eine Sport- und Genusswoche
voller Möglichkeiten – alles unter einem
Dach, in einem erstklassigen Hotel, exklusiv
für Twerenbold-Reisende.
Hier kann jeder sein persönliches Programm
wählen, ob Sie mit dem E-Bike, E-MTB oder
SEESICHT 2 | 26 77
TRAVEL
E-Gravel unterwegs sind. Alternativ können Sie
auch ein touristisches Programm aussuchen
und die Umgebung entspannt entdecken.
Tagsüber folgt jeder seinem Interesse, abends
treffen sich alle wieder zum Wellness, Apéro
und Dinner – gemeinsame Zeit ohne Kompromisse.
Bewegung, Natur, kulinarische Höhepunkte
und erstklassiger Komfort verschmelzen
zu einem Erlebnis, das aktiv, individuell
und gleichzeitig entspannt ist – ein Sommerfest,
das so vielseitig ist wie seine Gäste selbst.
Vielfalt quer durch Europa
Auch jenseits Österreichs warten eindrucksvolle
Routen: Das Naturparadies Altmühltal
begeistert mit gemächlichen Flusslandschaften
und markanten Jurafelsen, der Schwarzwald
mit immergrünen Wäldern und regionalen
Spezialitäten, Bayern mit barocken Städten und
herzlicher Gastfreundschaft.
Belgien überrascht mit flämischen Städten
und kulinarischen Höhepunkten zwischen
Nordseeküste und sanften Hügeln. Slowenien
fasziniert mit Alpenpanorama und türkisfarbenen
Flüssen auf kompaktem Raum. Und im
Norden locken weite Sandstrände in Dänemark
und Schweden, Deiche und Leuchttürme in
Ostfriesland oder dramatische Steilküsten in
Cornwall – begleitet von endlosen Sommertagen.
Aktiv sein – entspannt ankommen
E-Bike-Ferien liegen im Trend, weil sie Freiheit
und Komfort verbinden. Sie sind ideal für Menschen,
die aktiv bleiben möchten, ohne sportliche
Höchstleistungen erbringen zu müssen.
Für Geniesser, die Natur bewusst erleben und
regionale Küche schätzen.
Mit Twerenbold Reisen wird aus dieser Idee ein
rundum organisiertes Ferienerlebnis – kompetent
geplant, hochwertig umgesetzt und persönlich
begleitet.
Den Sommer auf zwei Rädern erleben –
mit Komfort, Organisation und den
schönsten Routen Europas:
twerenbold.ch/veloferien
78 SEESICHT 2 | 26
Bewaldete Berghänge und klare Gewässer
Veloferien Kärntner Seen
E-Bike Reise durch Franken
Naturparadies Altmühltal
Uferpromenade am Wörthersee
Velofahren in guter Gesellschaft
Sofort
buchen und
10% sparen!
7 Tage ab CHF 1655
Velo-Standortreise
6 Tage ab CHF 1375
Velo-Standortreise
Unsere Reise führt uns im Komfortklasse-Bus
ins Herzen Kärntens.
Zwischen Alpenblick und Seenglanz:
Mit dem E-Bike fahren wir
durch das idyllische Gailtal, vorbei
an Höfen und Gasthäusern mit
regionalen Spezialitäten. Am Wörthersee
gleiten wir am Ufer entlang
und entdecken die Altstadt
von Klagenfurt. Durch das Drautal
führt uns der Weg vorbei an schmucken
Dörfern, mit einer zünftigen
Brettljause als kulinarischem Höhepunkt.
Am Ossiacher See geniessen
wir die wunderbare Aussicht
auf Land und See und lassen den
Tag bei Musik und Geselligkeit ausklingen.
Zum Abschluss gleiten wir
mit dem Schiff über den Wörthersee
– ein stimmungsvoller Schlusspunkt
einer genussvollen Veloreise.
Sechs Nächte im Mittelklassehotel
in Drobollach am Faaker See.
Reisedaten 2026
1: 10.05.–16.05.
2: 07.06.–13.06.
3: 14.06.–20.06.
4: 12.07.–18.07.
5: 16.08.–22.08.
6: 13.09.–19.09.
7: 20.09.–26.09.
Typisch Twerenboold
· Komfortklasse-Bus mit
Veloanhänger
· Erfahrene Veloguides
· Übernachtung im Mittelklasshotel
· 6 x Halbpension inklusive
Pro Person
in CHF
Katalogpreis
Sofortpreis
7 Tage im DZ 1920 1730
Zuschläge
DZ zur Alleinbenutzung 160
Miet-E-Bike inkl. Service 245
Reduktion
Reisen 1 bis 3 - 75
Im Komfortklasse-Bus reisen wir
ins idyllische Fränkische Seenland,
wo wir Schönheiten des Altmühltals
mit dem E-Bike erkunden.
Entlang stiller Uferwege und
durch hügelige Jurafelslandschaften:
Wir radeln durch die historische
Bischofsstadt Eichstätt,
vorbei an den imposanten «Zwölf
Aposteln» und geniessen einen Altstadtrundgang
in Nürnberg.
Kulinarische Höhepunkte erwarten
uns mit fränkischer Gastlichkeit
und einem zünftigen Weisswurst-
Mittagessen. Ein unvergessliches
Erlebnis ist die Schifffahrt durch
die Weltenburger Enge, bevor wir
auf dem Velo entlang des Main-
Donau-Kanals neue Eindrücke
sammeln. Wir erkunden das mittelalterliche
Rothenburg ob der Tauber,
bevor wir als letzte Tour den
Altmühlsee umrunden.
Fünf Nächte im Erstklasshotel in
Gunzenhausen.
Reisedaten 2026
1: 07.06.–12.06.
2: 14.06.–19.06.
3: 19.07.–24.07.
4: 02.08.–07.08.
5: 09.08.–14.08.
Typisch Twerenbold
· Komfortklasse-Bus mit
Veloanhänger
· Erfahrene Veloguides
· Übernachtung im Erstklasshotel
· 5 x Halbpension, 1 x Mittagessen
inklusive
Pro Person
in CHF
Katalogpreis
Sofortpreis
6 Tage im DZ 1695 1525
Zuschläge
DZ zur Alleinbenutzung 120
Miet-E-Bike inkl. Service 210
Reduktion
Reise 5 - 150
Sonnenterrasse der Pension
Melcher (off. Kat. ***)
Buchungscode: iavkaer
Parkhotel Altmühltal (off. Kat. ****)
Buchungscode: iavaltm
Abfahrtsorte mit Mietvelo: Wil*, Burgdorf, Zürich-Flughafen*, Aarau, Baden-Rütihof*, Basel, Arlesheim, Buchrain (*Abfahrtsorte mit eigenem Velo). Nicht inbegriffen:
Annullierungsschutz- & Assistance-Versicherung, Auftragspauschale von CHF 25 (entfällt bei Onlinebuchung). Katalogpreis: Gültig bei starker Nachfrage (ab 50% Belegung)
und 1 Monat vor Abreise. Es gelten die Allg. Reise- & Vertragsbedingungen von Twerenbold Reisen AG.
twerenbold.ch oder
056 484 84 84
80 SEESICHT 2 | 26
UHREN & SCHMUCK
MEISTER 1881
Verliebt, verlobt …
Es ist Tradition, beim Hochzeitsantrag einen
Verlobungsring zu überreichen.
Dieser gilt als sichtbares Zeichen für das «Ja».
Meister 1881
zVg
Die zwei Geschäfte von «Meister 1881» in
Zürich begleiten Paare bei der Verlobung
und später auch bei der Vermählung und
den Geschenken.
Es beginnt alles mit der Verlobung
Der klassische Verlobungsring besteht
aus Weissgold 750 und präsentiert einen
Brillanten. Die runde Form des Rings
steht sinnbildlich für die unendliche Liebe,
die mit der Hochzeit besiegelt wird. In
den letzten Jahren haben
sich Verlobungsringe durchgesetzt, welche
mit dem Lieblingsedelstein der Braut
besetzt sind, oder individuelle Anfertigungen,
welche der Bräutigam zusammen mit
dem Team von «Meister 1881» kreiert.
Nebst den Brillanten sind auch
Smaragdschliffe bei den
Verlobungsringen sehr beliebt.
Poetischer Brautschmuck
Die Braut soll grundsätzlich jeden Schmuck
tragen, der ihr gefällt. Wichtig ist die Harmonie
zwischen Schmuck und Brautkleid.
Bei «Meister 1881 Juwelier & Uhren» hat
die Braut die Wahl zwischen individuell im
Hause von Hand angefertigten Juwelen der
«Meister 1881 Collection» oder bestehendem
Schmuck ausgesuchter und internationaler
Manufakturen.
Auch der Bräutigam braucht Preziosen
Eine elegante Uhr, Manschettenknöpfe,
ein Siegel- oder Wappenring komplettieren
das Outfit des Bräutigams. «Meister 1881
Juwelier & Uhren» bietet eine breite Auswahl
an passenden Armbanduhren sowie
Goldschmiedekreationen der hauseigenen
«Meister 1881 Collection».
Eine klassische Uhr mit Lederband oder
Manschettenknöpfe mit Edelsteinen nach
eigener Wahl oder einem Monogramm
gehören zur Ausstattung des Bräutigams.
SEESICHT 2 | 26 81
UHREN & SCHMUCK
Hochzeitswunschliste mit
persönlichem Onlineshop
«Meister 1881 Silber & Tafelkultur» verfügt über
alles, was sich für die Wunschliste erträumen lässt:
Silberbesteck, Porzellan und Kristallgläser, Weinund
Baraccessoires, Fotorahmen, Kerzenleuchter,
Kristallvasen und vieles mehr. Das Paar stellt die
Wunschliste mit dem Team im Geschäft zusammen.
Die Gäste entscheiden sich online, telefonisch
oder im Geschäft für ein Geschenk.
Baby unterwegs?!
Porzellan, Beissringe und Rasseln, Babybesteck,
Silberbecher, Tauflöffel, Silberteller, Zahndosen,
Serviettenringe, Teddybären, Disney-Figuren – sofern
Paten und Patinnen, Grosseltern und Freunde
dem Neugeborenen etwas Wertvolles schenken
möchten, was lange Freude macht, hat «Meister
1881 Silber & Tafelkultur» dies mit Bestimmtheit
im Sortiment.
Geschenk von «Meister 1881»
für das Brautpaar
Erreicht der Umsatz in einem der beiden Geschäfte
von «Meister 1881» oder kumuliert in beiden Geschäften
den Betrag von 6000 Franken, erhält das
Paar einen Zehnprozentgutschein des getätigten
Umsatzes als Verlobungs- oder Hochzeitsgeschenk,
um die Geschenkeliste zu komplettieren oder sich
einen persönlichen Wunsch aus dem Sortiment
beider Geschäfte zu erfüllen.
Meister 1881 Juwelier & Uhren
Bahnhofstrasse 33, Zürich
Meister 1881 Silber & Tafelkultur
Augustinergasse 17, Zürich
shop.meister.ch/wunschliste
82 SEESICHT 2 | 26
UHREN & SCHMUCK
ZEIT FÜR PAAR-LOOK
Power Couples
Es muss ja nicht immer ein Ring sein: die Uhrenindustrie hat längst
erkannt, dass erfolgreiche Modelle in unterschiedlichen Ausführungen ein
noch breiteres Publikum erreichen. Damit können Paare nun auch
am Handgelenk zeigen, wo der Zeitgeist schlägt.
Roger Rüegger/WatchAdvisor
zVg
Entwicklungsteam
Seit den 70er-Jahren verfügt IWC mit der
Ingenieur über einen von Gerald Genta
gestalteten Uhren-Klassiker mit integriertem
Band. Deren jüngste Generation
gibt es derzeit in Gehäusegrössen
von 35, 40, 41 und 42 mm und wahlweise
in Edelstahl, Rotgold, Titan
und seit letztem Jahr auch komplett
in schwarzer Keramik (Ref.
IW338903). Beim 35 mm grossen
Modell (hier die Ref. IW324906
mit schwarzem Zifferblatt und
Edelstahl-Gehäuse) kommt ein
automatisches Werk mit 42
Stunden zum Einsatz (Kal.
47110), dessen Basis von der
Konzern-Schwester Cartier beigesteuert
wurde. Wie auch bei
den grösseren Ingenieur-Modellen
ist das mechanische Kaliber
dank Sichtglasboden bei der Arbeit
zu sehen, bei der schwarzen Ingenieur
Automatic 42 mit Keramik-Gehäuse ist
das rückseitige Glas zudem dunkel gefärbt.
Dahinter tickt das hauseigene
82110 mit 60 Stunden Gangreserve und
bleibt zuverlässig bis zu einer Tiefe von
100 Metern vor Wasser geschützt. Die
Preise für die IWC Ingenieur starten bei
CHF 10 500, die Keramik-Option kostet
CHF 20 000.
Das ehemals ultra-technische Modell
von IWC wurde 1955 eingeführt
und in den 70er-Jahren dank
Gerald Genta zum Design-Klassiker.
84 SEESICHT 2 | 26
POWER COUPLES
Breitling setzt konsequent auf unterschiedliche
Gehäuse-Grössen und Ausführungen, so auch bei der
neuen Superocean Heritage.
SEESICHT 2 | 26 85
UHREN & SCHMUCK
Die Alpine Eagle-Kollektion hat sich für Chopard zu einem Gipfel-Stürmer
entwickelt, macht aber mit 100 Metern Wasserdichtheit selbst im Wasser und
am Strand eine gute Figur.
Love Birds
Gleich drei Generationen der Scheufele-Familie
waren bei der Entwicklung der Alpine Eagle-
Kollektion involviert, die seit ihrer Einführung im
Jahr 2019 schnell zu einer der erfolgreichsten
Uhren-Linien von Chopard geworden ist. Kein
Wunder: ein Design, das zu jeder Gelegenheit eine
gute Figur macht, ein starkes Bekenntnis zu Nachhaltigkeit
und uhrmacherische Qualitäten, bei
denen selbst erfahrene Sammler Schmetterlinge im
Bauch kriegen. Die Alpine Eagle-Kollektion gibtʼs in
zahlreichen Materialien, Grössen und mit unterschiedlichen
Komplikationen ausgestattet, die
beiden hier gezeigten Uhren beschränken sich auf
das Wesentliche, also auf die Anzeige von Zeit und –
im Falle der grösseren «Beach Edition» – Datum. Die
36 mm grosse Alpine Eagle Summit mit edelsteinbesetzter
Lünette (Ref. 295370-0002) ist aus Gelbgold,
Werk ist das automatische In-House-Kaliber
09.01-C von Chopard mit einer Gangreserve von
42 Stunden. Der Preis liegt hier bei CHF 86 100. Die
41 mm grosse «Beach Edition» in Edelstahl (Ref.
298600-3033) kostet am nicht minder auffällig
gefärbten Kautschukband CHF 11 800, Werk ist das
Chronometer-zertifizierte 01.01-C mit 60 Stunden
Gangreserve, ebenfalls durch den Sichtglasboden
zu sehen.
86 SEESICHT 2 | 26
POWER COUPLES
Blancpain hat in den 50er-Jahren das Gesicht der
modernen Taucheruhr geprägt und bietet die Reihe
heute in drei Gehäuse-Grössen und zahlreichen
Ausführungen an.
Dive Buddies
Die legendäre Taucheruhr von Blancpain gibt es
mittlerweile in drei Grössen und in zahlreichen
Materialien, die Fifty Fathoms Automatique mit
Perlmutt-Zifferblatt und 38 mm grossem Rotgold-
Gehäuse (Ref. 5007 3644A B64B) ist dabei erst seit
2025 im Angebot. Wie ihr 42 mm grosses Pendant
in Edelstahl (in diesem Fall die Ref. 5010 12B30
B64B) ist die Uhr bis 300 Meter wasserdicht, Werk
ist das 1153 mit 100 Stunden Gangreserve und Silizium-Spirale.
Noch mehr schafft das grössere Kaliber
1315 der Automatique 42, nämlich 120 Stunden
bei Vollaufzug. Die Fifty Fathoms ist in Edelstahl ab
CHF 15 200 für Schatztaucher verfügbar, die Rotgold-Umsetzung
startet bei CHF 28 500.
SEESICHT 2 | 26 87
UHREN & SCHMUCK
Co-Pilots
Oris hat mit der Propilot X einmal mehr bewiesen,
dass eine Fliegeruhr auch modern
sein kann. Und mit der froschgrünen
Kermit-Edition (Ref. 01 400 7778 7157-Set)
im 39 mm grossen Gehäuse aus Titan auch
gezeigt, dass selbst professionelle Instrumenten-Uhren
Spass machen können.
Als Antrieb kommt das Calibre 400
mit fünf Tagen Gangreserve zum Einsatz,
dazu gibt‘s bis zu zehn Jahre
Garantie. Das 34 mm grosse Pendant
dazu ist Miss Piggy gewidmet (Ref.
01 531 7796 4158-07 8 17 05LC), hier
kommt zudem ein baguettegeschliffener
Labordiamant bei 12 Uhr mit
ins Handgepäck, Werk ist aufgrund
des kleineren Edelstahl-Gehäuses von
34 mm das Oris 531 mit 42 Stunden
Gangreserve. Beide Uhren sind bis
100 Meter wasserdicht, ein Rundflug mit
Miss Piggy kostet CHF 2800, Kermit hebt für
CHF 3400 ab.
Oris hat für die Propilot die zwei berühmtesten
Mitglieder der Muppets an Bord geholt.
Mehr über hochwertige
mechanische Uhren unter
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88 SEESICHT 2 | 26
BRABUS Weeks
Zeig deinen Stil. Wähle deinen smart.
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CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 0; Energieeffizienzklasse B. smart #3: Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km (WLTP): 17,6
(BRABUS/ Pulse), 16,3 (Premium), 16,8 (Pro+), 17,2 (Pro); CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 0; Energieeffizienzklasse B. smart #5:
Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km (WLTP): 18,4 (Pro+/Premium), 18,5 (Pro), 19,9 (BRABUS/Pulse/Summit Edition); CO2-Emissionen
kombiniert in g/km: 0; Energieeffizienzklasse C. BRABUS Weeks : Das Angebot bezieht sich auf die BRABUS Weeks sowie auf die smart
Prämie und ist vom 1. März bis 30. April 2026 gültig. Bitte informiere dich über die detaillierten Angebotsbedingungen auf smart.com.
HEALTH & BAUTY
Der sanfte Weg
zum starken Ich
Qi Gong gehört zu den gesündesten Bewegungsarten, die es gibt.
Dies belegen mittlerweile unzählige Studien. Die Bewegungsabläufe sind
meist einfach zu erlernen und haben eine positive Wirkung auf Körper
und Geist. Perfekt für die Herausforderungen der heutigen Zeit und ideal
für Menschen auch im Seniorenalter.
Claudio Brentini
Adobe Stock
Foto: by-studio | Adobe Stock
90 SEESICHT 2 | 26
ACHTSAMKEIT TEIL III
Qi Gong stammt bekanntlich aus China, hatte
dort aber nicht immer denselben, hohen Stellenwert,
den es heute hat. Mittlerweile wird
es an Universitäten gelehrt, in Kliniken ist es
ein fester Bestandteil, zum Beispiel in der Reha
nach Operationen, Unfällen und Krankheit,
und auch offiziell ist die Wirkung anerkannt.
Qi Gong, das sind Gesundheitsübungen, Bewegungen,
welche in sogenannten Formen
zusammengefasst sind. Davon gibt es unzählige.
Bekannt sind zum Beispiel die Acht Seidenbrokat
Übungen (Ba Dua Jin), die Serien der
18 Formen (Shi Ba Shi) oder auch die 18-fache
Methode der Qi Gong Übung (Lian Gong Shi Ba
Fa). Einige Formen sind hunderte von Jahren
alt, andere wurden im 20. Jahrhundert entwickelt
und nach wie vor werden neue Formen
veröffentlicht oder alte Schriften aufgearbeitet.
Die meisten sind einfach zu erlernen und weil
die Bewegungen ruhig und entspannt ausgeführt
werden, besteht kaum eine Verletzungsgefahr.
Dennoch sollte man die Formen nicht
unterschätzen. Richtig ausgeführt, trainieren
sie den Körper, halten diesen flexibel, stärken
die Muskulatur und fördern die Koordination
sowie das Gleichgewicht, was vor allem im
hohen Alter ein sehr wichtiger Aspekt ist.
Körper und Geist sind aus chinesischer Sicht
unzertrennbar verbunden. Qi Gong wirkt
deshalb ebenso auf den Körper wie auf den
Geist oder durch den Körper auf den Geist.
Vereinfacht gesagt kann sich der Geist dann
entfalten, wenn der Körper zu einer inneren
Ruhe gefunden hat und vollkommen entspannt
ist. Mit dem Körper, also mit den entspannten
Bewegungen, welche mit der richtigen Atmung
koordiniert werden, findet der Geist auch zur
Ruhe. Die äussere Bewegung, richtig ausgeführt,
ermöglicht oder unterstützt diese innere
Ruhe. Dass genau dies gar nicht so einfach ist,
spüren Anfängerinnen und Anfänger deutlich.
Meist werden die Bewegungen zu Beginn mit
Kraft ausgeführt, die Schultern sind gespannt,
der Körper ist verspannt, die Abläufe nicht
fliessend und leicht, oft viel zu schnell ausgeführt.
Ent-Spannung muss mühsam erlernt
werden. Paradoxerweise braucht es dazu auch
Kraft und ein stabiles, körperliches Grundge-
SEESICHT 2 | 26 91
HEALTH & BEAUTY
Foto: Natalie | Adobe Stock
rüst sowie Flexibilität. Zum Letzteren passt das
Bild eines Baums. Ist dieser jung, sind die Äste
flexibel und brechen nicht im Wind, weil sie
mitgehen und nachgeben. Bei einem starren,
knorrigen Baum brechen die Äste bei einem
Sturm, weil sie nicht mehr elastisch, beweglich
sind und nicht nachgeben können.
Zentral ist beim Qi Gong, wobei man hier «auch
beim Qi Gong» schreiben müsste, die Atmung,
welche wie bereits erwähnt mit den Bewegungen
koordiniert wird. Diese wird ruhig und tief
ausgeführt, also die auch im Westen bestens
bekannte Bauchatmung, und beeinflusst so mit
den ruhigen, entspannten Bewegungen den
Gesamtzustand des Körpers. Die Atmung gilt
ja als das Tor zur inneren, geistigen Welt, auch
in der Meditation. Eine ruhige, tiefe Atmung
wiederum beeinflusst den Geist, Entspannung
wird ganzheitlich erfahren, was sich auch
positiv auf geistige und seelische Herausforderungen
oder gar Krankheitsbilder, wie zum
Beispiel Depressionen, auswirkt. Teilnehmende
in Qi Gong-Kursen erzählen oft, wie gestresst,
belastet oder ausgelaugt sie zum Training gekommen
seien, aber bereits nach kurzer Zeit
vollkommen bei sich waren, im Hier und Jetzt,
achtsam im Moment. Nach dem Training verspüren
die meisten viel Energie, vergleichbar
mit neu geladenen Batterien. Genau deshalb
macht es auch Sinn, frühmorgens Qi Gong zu
üben, wobei es durchaus auch Formen für
andere Tageszeiten gibt.
Bei all dem, was Qi Gong bewirken kann, muss
aber auch hier eines klargestellt werden: Von
nichts kommt nichts. Veränderungen brauchen
Zeit, nur regelmässiges Training über eine
lange Zeit bringt die Übenden weiter. Nicht
einfach so steht das Wort Gong schliesslich für
92 SEESICHT 2 | 26
ACHTSAMKEIT TEIL III
Grafik: xyz+ | Adobe Stock
Qi Gong
Arbeit, Übung, Training. Natürlich unterstützen
gewisse Qi Gong-Formen die Reha nach
einer Operation, nach einem Unfall oder
Krankheit, ganzheitliche Gesundheit ist aber
ein Weg, ein kontinuierlicher. Die Bewegungsabläufe
im Qi Gong verändern den Körper, die
Haltungen, auch die inneren. Äussere Bewegungen
wie ein Drehen des Oberkörpers
wirken sich auch auf das Innere, auf Organe
aus und wirken wie eine sanfte innere Massage.
Die Bewegungen regen den Stoffwechsel an
und stärken das Gleichgewicht. Letzteres ist
vor allem im Alter so wichtig beim Thema
Sturzprävention.
Im Luzerner Hochdorf, wo jede Woche wie an
vielen anderen Orten der Schweiz ein öffentliches
Qi Gong stattfindet, hat sich das Gleichgewichtsgefühl
der Teilnehmenden in drei Jahren
sicht- und spürbar verbessert, mit enorm
positiven Auswirkungen auch auf den Alltag.
Die Seniorinnen und Senioren erzählen, sicherer
zu sein, wenn sie zu Fuss unterwegs seien,
und generell eine stabilere Körperhaltung
entwickelt zu haben. Die Koordination wird
verbessert, auch die Flexibilität, der Körper
wird sanft gestärkt. Dies alles geschieht nicht
von heute auf morgen. Lässt man sich aber auf
diesen Weg ein, hat dies enorme, deutlich spürbare
Auswirkungen. Falsch ausgeführt können
die Übungen aber zu Verspannungen führen,
also genau das Gegenteil dessen, was man
erreichen möchte. Wie bei allen Bewegungskünsten
sollte man sich also auch beim Qi Gong
eine qualifizierte Lehrperson suchen, welche
anleiten und nötigenfalls korrigieren kann.
Auch hier gilt: Augen auf. Welche Qualifikationen
bringt die kursleitende Person mit? Wo hat
sie eine Ausbildung gemacht und wie lange
dauerte diese? Leider ist es auch beim Qi Gong
SEESICHT 2 | 26 93
HEALTH & BEAUTY
Foto: LimeSky | Adobe Stock
«Qi Gong wirkt
ebenso auf den Körper wie
auch auf den Geist.»
so, dass man gegen gutes und vor allem viel
Geld an einem einzigen Wochenende oder
sogar online, bequem vom Sofa aus ein Lehrdiplom
abschliessen oder besser kaufen kann. So
einfach die Bewegungen auf den ersten Blick
erscheinen, eine falsche Haltung, verspannte
Schultern, eine flache Atmung oder anderes
kann mehr schaden als nützen.
Qi Gong ist, wie auch alle anderen Bewegungskünste,
kein Wundermittel, aber ein guter
sowie effektiver Weg zu einer inneren und äusseren
Veränderung. Das passt perfekt in das aktuelle
Thema Achtsamkeit, denn Koordination,
Atmung und Entspannung führen zu Achtsamkeit.
Nicht ohne Grund werden in chinesischen
Fabriken in der Pause Qi Gong- oder
Taiji Quan-Übungen ausgeführt. Die Wirkung
auf die geistige und körperliche Gesundheit ist
nicht von der Hand zu weisen. Der buddhistische
Meister Tulku Lobsang Rinpoche hat
zudem zu Recht gesagt, es gebe keine Ausrede
dafür, nicht jeden Tag zehn oder 20 Minuten zu
trainieren, sich zu bewegen, zu üben. Eine gute
Möglichkeit dafür, vor allem auch für Bewegungsungeübte,
bietet Qi Gong. Und dies bis ins
hohe Alter. Im Luzerner Hochdorf ist die älteste
Teilnehmerin, die nun seit drei Jahren Qi Gong
trainiert, 94 Jahre alt. Auch Erich Kästner hatte
Recht: «Es gibt nichts Gutes, ausser: Man tut
es.» Das schliesst auch Gutes mit ein, das man
für sich selbst, für seine eigene innere und
äussere Gesundheit tut. Qi Gong ist eine wunderbare
Methode, genau dies zu tun.
94 SEESICHT 2 | 26
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Die Nasenkorrektur gilt als einer
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plastischen Chirurgie. Noch komplexer
sind Revisionseingriffe – Operationen
an Nasen, die bereits einmal
oder mehrfach operiert wurden und
funktionelle oder ästhetische Probleme
verursachen.
Viele Patientinnen und Patienten leiden
nach einer misslungenen Nasenoperation
unter Beschwerden oder
Unzufriedenheit mit dem Ergebnis.
Häufige Probleme sind:
– Belüftungsstörungen und erschwerte
Nasenatmung, häufig
verbunden mit Schnarchen
– Instabile oder knöchern wirkende
Nasenstrukturen, etwa eine sogenannte
Open-Roof-Deformität
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Nasenlöcher sowie eine abgesunkene
Nasenspitze
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YACHTEN
CAPRI STEHT FÜR DOLCE VITA
Das Beiboot für
eine Villa am Meer
Die neue Riva 58ʼ Capri überzeugt mit einem sportlichen Herzen und
gehobener Ausstattung. Sie ist gleichzeitig das erste Modell einer neuen Generation
von «Open Yachts», die genau diese Sportlichkeit mit einer zeitlosen Eleganz
vereinen sollen. SEESICHT ging in Cannes an Bord.
Matt. Münchberg
Riva/Ferretti
Capri – welch passender Name für den neuesten
Wurf aus der Riva-Werft in Sarnico, steht
doch die namensgebende italienische Insel im
Golf von Neapel für all die schönen Dinge, die
das Leben so angenehm machen: den italienischen
Sommer, die Sonne, das Meer und eine
gewisse Leichtigkeit des Seins, die man auch
kurz mit dem typisch mediterranen Lebensgefühl,
der Dolce Vita, umschreiben kann.
Seit September des letzten Jahres nutzt auch
Riva das so überaus positiv aufgeladene Wort
für seinen neuesten Wurf, die Riva 58ʼ Capri;
im Markenkontext soll das – analog zur Bildwelt
rund um den Namen «Capri» – auch
hier vor allem für italienischen Lifestyle und
Glamour, für Prestige und Exklusivität stehen.
Das scheint passend, denn als Weiterentwicklung
der 56ʼ Rivale, einer der bekanntesten
offenen Motoryachten der Werft, und inspiriert
vom grossen Erfolg des Designs der 68ʼ Diable,
soll das neue Modell eine völlig neue Generation
von Sportyachten einläuten. Es richte sich
an «Eigner, die die Kraft einer reinen, offenen
Yacht mit dem Komfort einer grösseren Yacht
verbinden wollen», heisst es aus der Werft.
Das ist kein leeres Versprechen: Als wir die
17,27 m lange und maximal 4,74 m breite
Beauty betreten, fällt sofort auf, dass die Innenausstattung
nicht nur funktional und perfekt
abgestimmt ist, sondern dass unter Deck überraschenderweise
viel mehr Platz zur Verfügung
steht, als man auf den ersten Blick von
aussen vermuten würde.
Neue Materialien und Farben stehen zur Wahl,
und der Interessent hat die Wahl zwischen
hellen, matten und dunklen, polierten Hölzern.
Das charakteristische Holz der ersten Einheit
ist hochglänzendes Chocolate-Wenge, das sich
mit Spiegelflächen und Edelstahldetails abwechselt
und so dieses besondere Raumgefühl
noch verstärkt.
Der Hauptbereich bildet eine elegante Lounge-
Essecke mit einem komfortablen, L-förmigen
Sofa an der Steuerbord-Reling, ergänzt durch
einen L-förmigen Hocker und einen Couchtisch
mit aschfarbenen Lederdetails. Gegenüber
an Backbord bietet der grosszügige Stauraum
mit verspiegelten Rauchglas-Flächen Platz für
den Fernseher. Die weiter vorn liegende Pantry
verfügt über eine Arbeitsfläche aus Corian. Das
praktische und diskrete Gäste-WC befindet sich
ebenfalls am Eingang zu diesem Bereich.
Der Schlafbereich besteht aus drei Kabinen,
die das gleiche Farb- und Materialspiel wie
der Salon aufgreifen. Die achtern gelegene
Eignerkabine besitzt eine intime, elegante
Atmosphäre, in der jedes Detail sorgfältig
gestaltet wurde, um den verfügbaren Raum
optimal zu nutzen. Das Bett ist quer angeordnet
und wird von zwei seitlichen Kleiderschränken
eingerahmt.
Das Badezimmer mit weisser Corian-Arbeitsplatte
und weissem Waschbecken wirkt durch
die Schiebetür aus Rauchglas heller und
luftiger. Die geräumige, lichtdurchflutete VIP-
Kabine im Bug verfügt über ein eigenes Bad.
Das Hauptbadezimmer ist mit einer Dusche
ausgestattet, während die dritte Kabine in der
Standardausführung für das einzige Crewmitglied
vorgesehen ist und über ein eigenes Bad
98 SEESICHT 2 | 26
RIVA 58ʼ CAPRI
SEESICHT 2 | 26 99
YACHTEN
«Die Riva 58ʼ Capri ist die
ideale Yacht für entspannte
Tagesausflüge.»
Mauro Micheli
sowie direkten Zugang zum Cockpit verfügt,
was Privatsphäre und Funktionalität gewährleistet.
Auf Wunsch kann diese Kabine in eine
Gästekabine mit zwei Etagenbetten und direktem
Zugang vom Flur auf dem Unterdeck umgewandelt
werden.
Aussen zieht die neue Riva 58ʼ Capri die Blicke
durch ihre zeitlos-klassische und dennoch
modern-elegant daherkommende Silhouette
auf sich. Diese wird durch das markante, feststehende
Verdeck definiert, das sich harmonisch
in die schlanken, skulpturalen Linien
des Rumpfs einfügt und so ein modernes Flair
vermittelt. Gleichzeitig verleiht es der Yacht
einen Hauch von Glamour und unterstreicht
ihre Persönlichkeit.
Wie alle Riva-Kreationen der letzten 30 Jahre
wurde auch das neue Boot von Mauro Micheli
und Sergio Beretta, den Gründern von Officina
Italiana Design, in Zusammenarbeit mit dem
Strategic Product Committee unter der Leitung
von Piero Ferrari und der Entwicklungsabteilung
der Ferretti Group entworfen.
Der in Shark Grey mit Details in Bright Black
lackierte Rumpf verfügt über einen fast bis
zum Bug reichenden Glasstreifen, der die
Fenster und Bullaugen verdeckt und dem Boot
Dynamik und eine starke Persönlichkeit verleiht.
Die seitlichen Lufteinlässe sind in der
gleichen Farbe wie der Rumpf gehalten und
unterstreichen die elegante Linienführung.
Die Achtergarage bietet Platz für ein Williams
325 Turbo Jet Beiboot. Drei Stufen führen beidseitig
der Hecktür aus Kohlefaser zum Cockpit.
An Backbord sind diese Stufen teilweise unter
Wasser, wenn die Badeplattform abgesenkt ist.
100 SEESICHT 2 | 26
RIVA 58ʼ CAPRI
SEESICHT 2 | 26 101
YACHTEN
Dadurch werden weitere Stufen sichtbar, die
einen bequemen Ein- und Ausstieg ermöglichen.
Das Cockpit bildet den Mittelpunkt des Bordlebens
und empfängt die Gäste in einem grosszügigen,
vom Verdeck geschützten Raum. Die
grosse, zentrale Sonnenliege achtern ist mit
einem nach vorn ausgerichteten Sitz ausgestattet.
Links davon befinden sich ein L-förmiges
Sofa mit einem ausziehbaren Tisch und ein
ebenfalls L-förmiges, erhöhtes Tagesbett. Eine
Bar an Steuerbord mit Spüle, Eiswürfelbereiter
und optionalem Kühlschrank vervollständigt
den geselligen Bereich.
Daran schliesst sich der Steuerstand mit digitalen
Instrumenten und zwei Simrad-Touchscreen-Monitoren
an – einem 12-Zoll- und einem
ultrabreiten 15-Zoll-Display – sowie optional
einem dritten 12-Zoll-Bildschirm. Hier ist man
Herr über die zwei MAN V8-1000-Motoren
(Standard), die 735 kW (1000 PS) bei 2300 U/min
leisten und eine Höchstgeschwindigkeit von
33 kn (61 km/h) sowie eine Reisegeschwindigkeit
von 27 kn (50 km/h) ermöglichen können
sollen.
In der optionalen Version (unser Testboot)
sollen zwei MAN V8-1200-Motoren mit jeweils
882 kW (1200 PS bei 2300 U/min) das CE-A-
zertifizierte Boot (Hochsee) sogar auf eine
Höchstgeschwindigkeit von 37 kn (68,5 km/h)
und eine Reisegeschwindigkeit von 31 kn
(57,4 km/h) antreiben können, hiess es aus
der Werft.
Und tatsächlich: bei unserem Sea-Trial vor
Cannes knackten wir bei 2330 U/min die
versprochenen 37 kn, der Verbrauch lag jedoch
bei High-Speed bei 450 l. Bei 30 kn (55,5 km/h,
1995 U/min) verbrauchte das Boot immer noch
360 l, bei 25 kn (46,3 km/h) und 1800 U/min
sank der Verbrauch deutlich auf 272 l und
erst bei einem Speed von 20 kn (37 km/h,
1600 U/min) näherte sich der Verbrauch der
200 l-Marke.
«Die Riva 58ʼ Capri ist die ideale Yacht für entspannte
Tagesausflüge», sagen Mauro Micheli,
Chefdesigner, und Sergio Beretta, CEO von
Officina Italiana Design. «Wir stellen sie uns
auch als perfektes Beiboot für eine Villa am
Meer vor»; sie eigne sich «gleichermassen für
kurze Törns» und biete «höchsten Komfort
und Liebe zum Detail – die Markenzeichen der
beständigen Raffinesse von Riva».
Weitere Infos
riva.com
Der Abdruck dieses Beitrags erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Mari Team-Verlags,
der Erstabdruck erfolgte in MEER & YACHTEN 2-26, Heft bestellen / abonnieren: meerundyachten.de/shop
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Stand Februar 2026
ANIMAL
«Trauer hat
unterschiedlichste
Gesichter»
Wenn das geliebte Haustier stirbt, scheint die Welt still zu stehen.
Das Tierkrematorium Dübendorf bietet Tierbesitzerinnen und
-besitzern eine einfühlsame Begleitung in schwerer Stunde und
ermöglicht einen würdevollen Abschied.
Ursula Burgherr
Adobe Stock/zVg
Wer das Tierkrematorium Dübendorf das
erste Mal betritt, wird überrascht sein.
Statt Feuer, Rauch und Fabrikhallenstimmung
empfängt ein in sanften Naturfarben
gehaltener Raum, der wie ein
Wohnzimmer anmutet. Kerzen brennen
und alles strahlt eine Atmosphäre des
absoluten Friedens aus. Dem Empfangsraum
angeschlossen sind zwei Annahmezimmer,
in denen ein erster Austausch mit
den Halterinnen und Haltern der verstorbenen
Tiere stattfindet. Eine Familie hat
gerade ihren geliebten Hund mitgebracht,
den sie einschläfern lassen musste. Nun
wird er sorgfältig in den bereitgestellten
Korb auf einen Rollwagen gebettet. Dann
werden die möglichen Abläufe besprochen.
Dabei ist sensibles Vorgehen gefragt.
Esther Sager, Leiterin Kundenbetreuung:
«Trauer hat unterschiedlichste Gesichter.
Viele Menschen befinden sich in einer Art
Schockstarre und sind kaum ansprechbar.
Foto: Lightspruch | Adobe Stock
104 SEESICHT 2 | 26
TIERKREMATORIUM
SEESICHT 2 | 26 105
ANIMAL
Andere vergiessen bittere Tränen.» Alle Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter des Tierkrematoriums
nehmen sich viel Zeit für die Trauernden,
hören ihnen zu und spenden Trost. «Halt und
ein Gefühl der Sicherheit zu geben, ist in einer
solchen Situation ganz wichtig. Die Anwesenden
sollen sich gewiss ein, dass sie uns alle
weiteren Schritte vertrauensvoll überlassen
können und ihr Tier bei uns in guten Händen
ist. Vertrauen ist bei unserer Arbeit das A und
O», meint Sager.
Würdevoller Abschied
Das Kremationsformular, das ausgefüllt werden
muss, garantiert den Halterinnen und
-Haltern, dass sie auch wirklich die Asche ihres
Tieres bekommen. Dank einem ausgeklügelten
System mit ID-Chip und Barcode, der später
bei jedem Arbeitsschritt abgeglichen wird,
sind Verwechslungen unmöglich. «Wenn die
Anwesenden einverstanden sind, machen wir
noch einen Pfotenabdruck, den wir ihnen als
Geschenk und Erinnerung an ihren Schützling
mitgeben», bekundet Sager. Sobald alles geklärt
ist, ziehen sich die Krematoriums-Mitarbeitenden
diskret zurück, um die nötige Privatsphäre
für einen letzten Abschied zu ermöglichen. Die
Anwesenden können mit ihrem Tier so lange
im Raum bleiben, wie es für sie stimmig ist.
«Wenn die Leute zu uns kommen, sehe ich in
ihrem Gesicht oft grosse Anspannung. Denn
sie wissen nicht genau, was sie erwartet. Nach
dem klärenden Gespräch mit uns wirken sie
meist viel gelöster. Es ist schön, was wir in
unserem Job bewirken können», zeigt sich
Sager dankbar.
In Ruhe entscheiden
Wenn ein Tier stirbt, darf jeder für sich entscheiden,
ob er es nach Hause nimmt und
selbst zum Tierkrematorium bringt oder
diesen Prozess dem Tierarzt überlässt. «Es
gibt kein Richtig oder Falsch», meint Sager,
«wichtig ist, nicht zu hetzen und überstürzt
zu handeln.» Das Tierkrematorium arbeitet
eng mit Tierärzten in der ganzen Schweiz zusammen.
Wer das Tier lieber noch ein bis zwei
Tage zu Hause behalten möchte, um von ihm
Abschied zu nehmen, sollte auch keine Probleme
mit Geruchsemmissionen haben, wenn
es an einem möglichst kühlen Ort gelagert
wird. Beim Entscheid, den Vierbeiner selbst
zum Tierkrematorium Dübendorf zu bringen,
genügt ein Anruf, um innert kürzester Zeit
einen Beratungstermin zu erhalten. Ein Pikettdienst
steht auch nach den Bürozeiten und an
Wochenenden zur Verfügung. Neben Dübendorf
gibt es weitere Standorte in Seon (AG),
Füllinsdorf (BL), Wittenbach (SG) und Nyon (VD).
106 SEESICHT 2 | 26
TIERKREMATORIUM
Schmuck als Erinnerung
Bei der Einäscherung stehen zwei Varian ten zur
Wahl: Die Sammelkremation, bei der mehrere
Tiere gemeinsam in einem würde vollen Rahmen
kremiert und in speziell zur Verfügung
gestellten Gemeinschaftsgräbern aufbewahrt
werden; oder die Einzelkremation, bei der ein
Tier alleine kremiert wird und die Asche in
einem Behältnis nach Wahl an den Besitzer oder
die Besitzerin zurückgeht. Einige Urnen stehen
in Dübendorf im Empfangsbereich und lassen
staunen. Zu sehen sind wunderschöne Herzen
aus gegossenem Beton, naturbelasse Flusssteine
oder kugelförmige Skulptururnen. Keine davon
mutet wie das Gefäss für die Asche eines verstorbenen
Lebewesens an. Des Weiteren Bilderrahmen
aus Holz, in die man ein Foto und dahinter
das mit Asche gefüllte Gefäss platzieren kann.
Wenn jemand jedoch bevorzugt, die Asche unter
seinem Lieblingsbaum zu verstreuen, reicht
auch ein einfaches Stoffsäckchen oder Holzkistchen.
Für diejenigen, die ihre Erinnerung
an das geliebte Tier stehts nahe bei sich tragen
möchten, gibt es Schmuckurnen, in die eine
kleine Aschenmenge abgefüllt wird. Die Auswahl
von Ketten, Armbändern und Schlüsselanhängern
aus Edelmetall ist riesig. Ein besonders
schönes Symbol für ewige Verbundenheit und
greifbares Andenken sind persönliche Tierdiamanten,
die aus der Asche verarbeitet werden
(siehe S. 108).
Starke Bindung
Der Kremationsprozess dauert zwischen
ca. 45 Minuten und drei Stunden, je nach Grösse
des Tieres. Übrig bleiben die Knochen, die
in einem Mahlwerk fein gemahlen werden.
Daraus entsteht die Asche, die schlussendlich
in die gewählte Urne abgefüllt wird. «Hinter
allem liegt ganz viel sorgfältige Handarbeit
und all unsere Mitarbeitenden sind mit Herzblut
und grosser Tier- und Menschenliebe bei
der Sache», meint Sager. Die gelernte Pflegefachfrau
arbeitet seit 24 Jahren für die Tierkrematorium
Schweiz AG. «Als ich anfing, gaben
viele ihre verstorbenen Tiere in die öffentliche
Entsorgung. Kremationen, wie wir es machen,
wurden eher als etwas übertrieben angesehen.»
Das habe sich geändert. «In der heutigen
Gesellschaft ist die emotionale Bindung zu
einem Tier, das mit seiner bedingungslosen
Liebe für den Menschen da ist, stärker geworden.»
Doch nach wie vor gilt: Welcher Weg gewählt
wird, entscheiden die Trauernden selbst.
Sager betont aus ihrer langjährigen Erfahrung,
dass es bei einem Verlust des Haustieres ungeheuer
wichtig sei, auch die Emotionen von
Kindern ernst zu nehmen. Das Team vom Tierkrematorium
Schweiz hat deshalb das käuflich
erwerbbare Kinderbuch
«An unserer Seite für immer» geschrieben, in
dem es um den Umgang mit Trauer und das
Loslassen geht.
SEESICHT 2 | 26 107
ANIMAL
Besonderes Symbol der
Verbundenheit
Die Schweizer Firma Semper Fides stellt im Bündnerland aus Kohlenstoffquellen eines
geliebten Tieres personalisierte Diamanten her, die unverwechselbar mit den Eigenschaften
der geliebten Vierbeiner verbunden sind und Erinnerungen für die Ewigkeit bieten.
Ursula Burgherr
AlexMas | Adobe Stock
Tierdiamanten aus Kremationsasche, aus
dem Tierhaar oder aus dem Federkleid eines
verstorbenen Tieres lassen aus einem traurigen
Anlass ein wunderschönes Andenken
entstehen. Nicht alle wollen zu Hause eine
Urne stehen haben oder die Asche irgendwo
verstreuen. So manche Tierhalterinnen
und -halter möchten die Erinnerung an ihre
treuen Begleiter auf ganz besondere und bleibende
Weise festhalten. Ein Diamant, der als
Schmuck eingefasst oder als einzelner Stein
aufbewahrt wird, steht für die ewige Verbindung
zwischen Mensch und Tier und bringt
mit seinem Leuchten immer wieder schöne
Momente ins Gedächtnis zurück. Aber ein
Tierdiamant kann nicht nur nach einem Abschied
entstehen, sondern auch zu Lebzeiten
des geliebten Tieres als Symbol von besonderer
Verbundenheit.
Ein natürlicher Diamant bildet sich über Millionen
von Jahren aus dem Kohlenstoff der
Vulkanasche, die rund 200 Kilometer in der
Tiefe extrem hohem Druck ausgesetzt ist. Die
Tier diamanten, welche die Firma Semper Fides
herstellt, durchlaufen einen ähnlichen Prozess,
der allerdings beschleunigt wird. Als Kohlenstoffquellen
dienen in diesem Fall die Asche,
das Tierhaar oder das Federkleid, welches je
nach Wahl von einem oder mehreren Vierbeinern
stammt. Unter hohem Druck (60 000 bar)
und bei einer Temperatur von 1500 °C werden
diese Ingredienzien maschinell zusammengepresst.
Daraus entwickelt sich ein Diamant, der
von der Qualität und Reinheit her den natürlich
gewachsenen Preziosen in nichts nachsteht.
Mindestens 300 g Kremations-Asche oder 5 g
Tierhaar resp. Federkleid werden benötigt, um
einen Diamanten entstehen zu lassen. Wenn
diese Menge nicht zusammenkommt, können
auch andere Kohlenstoffquellen wie z. B. die
Leine oder ein Lieblingsspielzeug des Vierbeiners
zugefügt werden. Der Herstellungsprozess
dauert sechs bis acht Monate. Diamanten sind
von 0,25 bis 1 Karat erhältlich und kommen –
je nach Schliff – auf 4000 bis 22 000 Franken zu
stehen.
108 SEESICHT 2 | 26
ICH
WÄRE
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EINER
FAMILIE
Petfinder.ch will das Leid von heimatlosen Tieren eindämmen und dafür sorgen,
dass möglichst viele dieser Tiere möglichst schnell ein liebevolles Zuhause finden.
Petfinder.ch finanziert sich ausschliesslich über Spenden, und damit sein Angebot
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Verein für Tiervermittlung und Tierschutz
ANIMAL
Foto: agera | pixabay
Freigang mit
Verantwortung
Freigängerkatzen bedeuten für unzählige Haushalte eine Bereicherung und können trotz
menschlicher Obhut ihre natürlichen Bedürfnisse ausleben. Gleichzeitig wirft ihre Jagd auf
Wildtiere Fragen nach Verantwortung und möglichen Schutzmassnahmen auf.
Zürcher Tierschutz
zVg
In der Schweiz leben schätzungsweise zwei Millionen
Katzen. Für Freigänger bedeutet der Zugang
nach draussen Bewegung, Abwechslung und die
Möglichkeit, artspezifische Bedürfnisse auszuleben.
Ihr angeborener Jagdtrieb trifft aber auf Wildtiere,
die durch Lebensraumverlust und andere
menschliche Einflüsse bereits stark unter Druck
stehen. Pro Jahr werden durch Katzen schätzungsweise
30 Millionen Vögel sowie eine halbe Million
Reptilien und Amphibien getötet.
Angeborene Jägerinnen
Katzen jagen von Natur aus. Mäuse, Vögel, Reptilien
oder Insekten gehören für viele Freigängerkatzen
zum Beutespektrum. Wissenschaftliche
Untersuchungen zeigen jedoch, dass Katzen nicht
die Hauptursache für den Rückgang von Vogelpopulationen
sind. Lebensraumverlust, intensive
Landwirtschaft, Pestizide und Lichtverschmutzung
haben einen deutlich grösseren Einfluss auf
die Bestände. Dennoch kann der Jagddruck durch
Katzen lokal eine Rolle spielen, vor allem in dicht
besiedelten Gebieten. Verschiedene Studien deuten
darauf hin, dass tägliches Spielen mit den Katzen
den Jagdtrieb zu mindern vermag. Durch intensive
Jagd- und Lauerspiele kann die Katze körperlich
stärker ausgelastet und gleichzeitig die Mensch-
Tier-Beziehung gestärkt werden.
110 SEESICHT 2 | 26
ZÜRCHER TIERSCHUTZ
Foto: Kapa65 | pixabay
Foto: Zürcher Tierschutz
Nur fünf bis zehn Minuten Spielen pro Tag kann die Beutezahl
um einen Viertel reduzieren.
Ein Halsband mit farbigem Kragen warnt
Wildtiere schon frühzeitig.
Verantwortung im Alltag
Freigang bringt Verantwortung mit sich. Je mehr
Katzen herumstreunen, desto weniger Sicherheit
haben Wildtiere. Eine Möglichkeit ist, seine Katze
kastrieren zu lassen. So streifen sie weniger weit
umher und tragen auch nicht zur unkontrollierten
Vermehrung bei. Zudem sind eine Chipkennzeichnung
und Registrierung sinnvoll, um Tiere im
Notfall rasch zuordnen zu können. Der Aktionsradius
lässt sich auch verkleinern, wenn Katzen
regelmässig heimgerufen werden, mehrere Fütterungszeiten
erhalten und ein sicheres Zuhause mit
Katzentörli zur Verfügung haben.
Viel Fleisch statt Getreide senkt Jagdtrieb
Die Ernährung kann das Jagdverhalten beeinflussen.
Katzen sind Fleischfresser und benötigen
eine proteinreiche Kost. Enthält das Futter hingegen
einen hohen Anteil an Kohlenhydraten, kann
dies zu einem Nährstoffungleichgewicht führen.
Studien deuten darauf hin, dass Katzen, die getreidefrei
ernährt werden, weniger Beutetiere nach
Hause bringen als Katzen, die getreidehaltiges
Futter erhalten. Durch Futter mit hohem Fleischanteil
verschwindet der Jagdtrieb nicht ganz, er kann
aber abgeschwächt werden.
Warnsignale für Beutetiere
Auffällige Halsbänder mit Stoffkragen machen
Katzen für Vögel besser sichtbar. Ein Glöckchen
kann zusätzlich Kleinsäuger warnen. Wichtig ist
dabei ein Sicherheitsverschluss, damit sich die
Katze nicht verletzen kann.
Schutz der Wildtiere
Auch die Umgebung spielt eine Rolle. Naturnah
gestaltete Gärten mit dichten Sträuchern und Verstecken
bieten Wildtieren Rückzugsmöglichkeiten.
Nistkästen sollten mit Schutzvorrichtungen versehen
und Vogeltränken so platziert werden, dass
sich keine Katze unbemerkt anschleichen kann.
Während der Jungvogelzeit mag es sinnvoll sein,
Katzen vorübergehend im Haus zu behalten – ins-
besondere, wenn sie wiederholt Jungtiere heimbringen.
Da diese noch nicht richtig flugfähig sind,
werden sie leicht zur Beute.
Ein ausgewogenes Miteinander
Freigängerkatzen und Wildtiere teilen sich denselben
Lebensraum. Ein konfliktarmes Zusammenleben
ist nur möglich, wenn Halter*innen Rücksicht
auf alle Lebewesen ihrer Umgebung nehmen.
Ziel ist kein Gegeneinander, sondern ein bewusster
Umgang mit einer Situation, die durch menschliche
Veränderung überhaupt erst entstanden ist. Wer
Freigang ermöglicht, übernimmt Verantwortung –
nicht nur für die eigene Katze, sondern auch für die
Wildtiere im gemeinsam genutzten Lebensraum.
Auch Sie können mithelfen!
Tipps und Merkblätter mit weiteren
Informationen finden Sie hier:
www.zuerchertierschutz.ch/freigang-26
Der Zürcher Tierschutz setzt sich
für den Schutz von Haus-, Nutz-, Wild- und
Versuchstieren ein. Als gemeinnütziger
Verein finanziert er sich ausschliesslich
durch Spendengelder.
Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.
Spenden:
IBAN CH62 0900 0000 8000 2311 7
zuerchertierschutz.ch/spenden
SEESICHT 2 | 26 111
ZIGARREN
Augen auf beim Tabakkauf
Neulich stand ich vor
unserem Tabak-Regal
und den Humidoren wie ein
Aktionär vor der Kursanzeige.
Pfeifentabak: schon wieder teurer.
Zigarren: sowieso. Und beide tun so, als hätten
sie heimlich Goldadern im Wickelpapier oder
Deckblatt.
Beim Pfeifentabak wird mit Steuer, Rohstoff,
Logistik, Devisenkursen argumentiert. Klingt
nach Weltpolitik im Pfeifenbeutel. Bei Zigarren
heisst es dann: «limitierte Edition», «rare leaves»,
«Master Blender Selection», «Chinese Owners».
Übersetzt: hübsche Bauchbinde, neue Schachtel,
mutiger, unnötiger Aufschlag.
Verstehen Sie mich nicht falsch: Qualität darf
und muss kosten. Lange, intensive Fermentation,
perfektes Blending,
Aging und Lagern,
ehrliche Handarbeit – das
schmeckt man. Aber wenn ein
Tabak innert einem Jahr zweistellig
klettert und die Zigarre daneben gleich nochmals
einen Sprung macht, ohne dass sich ausser
dem Marketingbudget etwas verändert hat,
dann ist nicht nur Nikotin im Spiel.
Politik dreht an der Steuerschraube. Marken
drehen an der Story. Und irgendwo dazwischen
dreht jeder einfach an der Marge. Und die Konsumentinnen
und Konsumenten drehen durch.
Die Pointe? Teuer ist nicht automatisch besser.
Und günstig nicht automatisch banal. Also:
Augen auf beim Tabakkauf. Kaufen Sie Qualität
und nicht Namen oder Etiketten.
Ihr Andy Hostettler
von fumar.ch
112 SEESICHT 2 | 26
EXKLUSIVES ANGEBOT
Der perfekte Einstieg
ins Pfeifenleben,
aber bitte mit Stil
Das Seesicht Pfeifenset – der perfekte Einstieg
ins Pfeifenleben, aber bitte mit Stil.
In diesem Set steckt nicht irgendeine Pfeife,
sondern eine echte Chacom aus der berühmten
Pfeifenstadt Sainte-Claude im französischen
Jura – dort, wo Pfeifen nicht gemacht,
sondern gelebt werden. Gefertigt aus schönem,
ehrlichem Bruyèreholz, liegt sie passend
in der Hand und sieht so gut aus, dass man sie
am liebsten schon vor dem ersten Zug rumzeigen
möchte.
Das 9 mm-Filtersystem sorgt dafür, dass der
Einstieg entspannt bleibt: kühler Rauch,
weniger Schärfe, mehr Genuss. Genau richtig
für Einsteiger – und ehrlich gesagt auch für
alte Hasen, die es gern unkompliziert mögen.
Dazu gibt’s im Set ein Casa Fumar Pfeifenfeuerzeug
– weil man eine gute Pfeife nicht
mit irgendeinem Werbe-Gadget anzündet. Es
hat alle notwendigen Tools zum Stopfen, Cake
Auskratzen und Loch Bohren, wenn’s mal
nicht zieht. Pfeifenreiniger und Filter liegen
auch dabei. Fehlt der Tabak, den findest du
bei Fumar.ch.
Kurz gesagt: Das Seesicht Pfeifenset ist kein
Anfänger-Spielzeug, sondern ein stilvoller
Start in eine Welt, die viel mehr kann als nur
Rauch machen. Tradition, Handwerk und ein
Hauch französischer Pfeifenromantik – alles
drin.
Das gibt’s in Straight (gerade) und Bent
(gebogen) für CHF 99.– anstatt CHF 119.–.
Jetzt bestellen auf fumar.ch
Rauchen ist tödlich – hören Sie jetzt auf. Fumer tue – arrêtez maintenant. Il fumo uccide – smetti subito.
SEESICHT 2 | 26 113
KREUZWORTRÄTSEL
Madame Sum
Madame Sum präsentiert die neue Chef’s Edition in Zusammenarbeit
mit Spitzenkoch Stefan Heilemann: Der Massaman
Duck Bao vereint zart geschmorte Ente mit den aromatischen
Gewürzen eines thailändischen MassamanCurrys – serviert
im fluffigen Bao Bun. Handgemacht, voller Geschmack und nur
für kurze Zeit erhältlich. Jetzt entdecken auf
www.madamesum.com.
Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir sieben
Gutscheincodes im Wert von CHF 100.–.
Foto: zVg
Teilnehmen können alle, ausser die Mitarbeitenden der Astarte Media Group GmbH sowie dem Unternehmen nahestehende Personen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt.
Der Preis wird nicht bar ausbezahlt.
Lösungswort des Rätsels der letzten Ausgabe:
SEESICHT 1/26: STREUUNG
Senden Sie das Lösungswort bis am 31. Mai 2026 auf einer Postkarte mit Angabe Ihrer Adresse und Tagestelefonnummer
an: Astarte Media Group GmbH, Seesicht, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden oder tragen Sie es ein auf:
seesichtmagazin.ch/kreuzwortraetsel
KÖNIGIN DER BLUMEN
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FOOD & DRINK
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Cover: Anastasiia Chaikovska | pexels.com
Ausgabe 2 | 2026
CHF 13.50 | www.seesichtmagazin.ch
Impressum
Verleger / Herausgeber Beat Frei
Redaktionelle Mitarbeit Mino S. Bächler,
Gerald Brandstätter, Claudio Brentini,
Beat Frei, Andy Hostettler, Ursula Burgherr,
Hermann Winkler, Patricia Brandeville,
Matt. Münchberg, Roger Rüegger, Andrea I.
Müller, Pamela Niggli, Markus Fässler
Korrektorat Claudia Fluor
Art Direction Beat Frei
Layout, Bildbearbeitung, Website
Freiraum Werbeagentur AG
Online & Social Martin Frei, Melanie Koch
Druck Jordi AG, Belp
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Thomas Schwabe, Marco Valà
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