07.04.2026 Aufrufe

SEESICHT – Das Zürichsee-Magazin Ausgabe 2/26

Lesen Sie in dieser Ausgabe: Story: Im Namen der Rose Seesicht Real Estate Immobilienangebote an der Goldküste, Sylt Immobilienwerkstatt: Wohnwelten 2026; Nachhaltige Bodenbeläge Home & Living: Aussergewöhnliche Architektur in Malibu; Vita Bad Pools; Gartentrends 2026; Pergola Systeme; Denon Home Food & Drink: Exotisch grillieren; Weinkolumne; Napulé Drive: smart #5 Brabus Business: SnowHow in China Seesicht Galerie: Jan Janczak, Mino, Matthias Luchsinger, Michael Lucerne Kunst & Kultur: Art International Zurich Travel: Park Igls Tirol; E-Bike Ferien Uhren & Schmuck: Meister 1881; Power Couples Health & Beauty: Achtsamkeit Qi Gong; Nasenoperationen Yachten: Riva 58' Capri Animal: Tierkrematorium; Erinnerungsdiamanten; Freigängerkatzen Zigarren: Seesicht Pfeifenset

Lesen Sie in dieser Ausgabe:
Story: Im Namen der Rose
Seesicht Real Estate Immobilienangebote an der Goldküste, Sylt
Immobilienwerkstatt: Wohnwelten 2026; Nachhaltige Bodenbeläge
Home & Living: Aussergewöhnliche Architektur in Malibu; Vita Bad Pools; Gartentrends 2026; Pergola Systeme; Denon Home
Food & Drink: Exotisch grillieren; Weinkolumne; Napulé
Drive: smart #5 Brabus
Business: SnowHow in China
Seesicht Galerie: Jan Janczak, Mino, Matthias Luchsinger, Michael Lucerne
Kunst & Kultur: Art International Zurich
Travel: Park Igls Tirol; E-Bike Ferien
Uhren & Schmuck: Meister 1881; Power Couples
Health & Beauty: Achtsamkeit Qi Gong; Nasenoperationen
Yachten: Riva 58' Capri
Animal: Tierkrematorium; Erinnerungsdiamanten; Freigängerkatzen
Zigarren: Seesicht Pfeifenset

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Ausgabe 2 | 2026

CHF 13.50 | www.seesichtmagazin.ch

KÖNIGIN DER BLUMEN

MYTHOS ROSE

HOME & LIVING

GARTENTRENDS

FOOD & DRINK

GRILL-WELTREISE

BUSINESS

CHINA LERNT SKIFAHREN


FRÜHLING IM

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ÖFFNUNGSZEITEN:

MONTAG — FREITAG 10.00 —19.0 0 UHR

SAMSTAG

10.00 —18.0 0 U HR


EDITORIAL

Liebe Leserin, lieber Leser

Rosen sind weit mehr als nur betörende Blüten – sie sind seit Jahrhunderten Symbol

für Liebe, Macht und Mythos. In dieser Ausgabe tauchen wir ein in die faszinierende

Geschichte der Rose und entdecken ihre kulturelle Bedeutung bis heute. Ebenso

exklusiv präsentieren wir Ihnen eine erlesene Auswahl an Immobilien auf Sylt, die

den Traum vom Leben am Meer greifbar machen. Für Automobil-Enthusiasten wartet

der smart #5 Brabus – ein beeindruckendes 640-PS-Geschoss, das Design und Leistung

vereint. Kulinarisch nehmen wir Sie mit auf eine inspirierende Grill-Weltreise,

während wir zugleich die spannendsten Gartentrends für das Jahr 2026 vorstellen.

Freuen Sie sich auf viele weitere Themen rund um Stil, Genuss und Lebensart.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Entdecken – und vor allem:

viel Lesevergnügen.

Herzlichst, Ihr

Besuchen Sie uns online:

seesichtmagazin.ch

Beat Frei

Herausgeber

Website

Abonnieren

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2IMMOBILIEN

Seesicht Real Estate

Immobilienwerkstatt

INHALTSVERZEICHNIS

24

HOME & LIVING

California Dreaminʼ

Vita Bad

Gartentrends

Pergola

Denon Home

STORY

6Im Namen der Rose

56

FOOD & DRINK

Wein-Kolumne

De Schneller isch de Gschwinder

Exotisch Grillieren

Napulé

DRIVE

smart #5 Brabus


BUSINESS

SnowHow

58

63

KUNST & KULTUR

Kolumne MINO

Seesicht Galerie

Art International Zurich

74

TRAVEL

Park Igls

E-Bike-Ferien

UHREN &

SCHMUCK

Meister 1881

Power Couples

90

HEALTH & BEAUTY

Achtsamkeit

Dr. Berkei

98

YACHTEN

Riva 58ʼ Capri

ANIMAL

Tierkrematorium

Erinnerungsdiamanten

Freigängerkatzen

80

112

ZIGARREN

Andy Hostettler

Angebot

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PRES

SUM

114


STORY

Im Namen

der Rose

Rosen, oft als die

«Königin der Blumen» bezeichnet, sind weltweit

geschätzte Symbole für Liebe, Leidenschaft und Eleganz.

Ihre unvergleichliche Schönheit und ihr betörender

Duft haben sie zu einer der begehrtesten Blumen

gemacht. Doch hinter ihrer anmutigen

Erscheinung verbirgt sich eine vielschichtige

Geschichte, die ebenso

faszinierend ist wie

die Blume selbst.

Beat Frei

Adobe Stock; Wikipedia

Foto: Ton Photographer4289 | Adobe Stock

6 SEESICHT 2 | 26


ROSEN

Foto: pixelrobot | Adobe Stock

Die Vielfalt der Rosen

Rosen sind äusserst vielgestaltig, sowohl in ihrem

Erscheinungsbild als auch in ihrer Verwendung. Ihre

Farben reichen von beinahe Schwarz, tiefem Rot und

leuchtendem Gelb bis hin zu zartem Rosa und reinem

Weiss. Es gibt sogar mehrfarbige und blauschimmernde

Sorten, die durch moderne Züchtung entstanden sind.

Rosen sind sowohl in der Natur als Wildrosen anzutref-

fen, wie beispielsweise die Hundsrose, als auch in losen Zuchtformen, den sogenannten Kulturrosen. Diese

zahlumfassen

Hybrid-Teerosen, Strauchrosen, Kletterrosen

und Bodendeckerrosen. Jede dieser Gruppen zeichnet

sich durch spezifische Eigenschaften aus, sei es die Blütenform,

die Wuchshöhe oder der Duft. Die Züchtung von

Rosen ist ein kunstvolles Handwerk, das seit Jahrhunderten

gepflegt wird. Züchter auf der ganzen Welt haben unzählige

Sorten hervorgebracht, die für ihre Widerstandsfähigkeit,

ästhetische Anziehungskraft oder Eignung für

bestimmte Klimazonen geschätzt werden. Dank dieser

Bemühungen erfreut sich die Welt heute einer unglaublichen

Vielfalt an Rosensorten, die für jeden Geschmack

und Anlass die passende Blume bieten.

Berühmte Rosen

Foto: Gular | Adobe Stock

Einige Rosensorten haben sich einen besonderen Platz

in der Geschichte und Kultur erobert. Dazu gehört etwa

die «Peace»-Rose, die 1945 als Symbol des Weltfriedens

eingeführt wurde. Ihre cremefarbenen Blätter mit rosa

Rand symbolisieren Hoffnung und Harmonie. Eine andere

bekannte Sorte ist die «Dame de Coeur», die durch ihre

leuchtend rote Farbe und ihren intensiven Duft besticht.

Auch die «Black Baccara» mit ihrer fast schwarzen

Färbung hat einen legendären Status erlangt. Rosen

tauchen darüber hinaus in der Literatur und Kunst auf.

William Shakespeare etwa widmete ihnen in seinen

Werken besondere Aufmerksamkeit. Die Redewendung

«Das, was wir Rose nennen, würde mit jedem anderen

Namen ebenso süss duften!» aus «Romeo und Julia» zeigt,

wie tief die Rose in das kulturelle Bewusstsein eingedrungen

ist.

Foto: ulada | Adobe Stock

SEESICHT 2 | 26 7


STORY

Die Geschichte der Rose

Bereits in der Antike wurde sie als Symbol der Liebe,

Schönheit und Vergänglichkeit verehrt. Archäologische

Funde zeigen, dass Rosen vor mehr als 35 Millionen

Jahren existierten. Der Ursprung der wilden Rose

soll ebenso in China liegen. Von dort über den Nahen

Osten bis nach Europa erstreckt sich ihr natürlicher

Lebensraum. Auch wurden Rosen in Persien und

Mesopotamien kultiviert. Die Perser galten als Meister

der Rosenzucht und die Rose wurde bald zu einem

wichtigen Bestandteil der Kultur und Kunst.

Foto: GiorgioMorara | Adobe Stock

Die Griechen und Römer übernahmen die

Rose als Symbolik in ihre Mythologien. In

der griechischen Mythologie wurde die

Rose mit der Liebesgöttin Aphrodite – das

Pendant zur römischen Venus – assoziiert.

Römische Kaiser schmückten

ihre Paläste mit Rosenblättern und die

Blume wurde bei Festen und Ritualen

verwendet. Die Römer nutzten die Rose

ebenso, um Parfüm und Medizin herzu-

stellen. Im Mittelalter fand die Rose Eingang

in die christliche Symbolik. Sie wurde mit der

Jungfrau Maria verbunden und galt als Symbol für

Reinheit und Gnade. Rosengärten wurden zu einem

zentralen Motiv in Klöstern und religiösen Texten.

Während der Renaissance begann man, die Rose in

Europa gezielt zu züchten, was die Grundlage für die

heutigen modernen Sorten legte.

8 SEESICHT 2 | 26


ROSEN

SEESICHT 2 | 26 9


STORY

Rosen in der Kunst

Die Rose hat seit jeher Künstler inspiriert. In der Malerei

taucht sie als zentrales Motiv auf, von den Blumenstillleben

der niederländischen Meister bis hin zu modernen

Interpretationen. Sie ist nicht nur ein Objekt der Schönheit,

sondern auch ein Symbol für tiefergehende Themen

wie Liebe, Verlust und Spiritualität. In der Literatur ist

die Rose ein wiederkehrendes Motiv. Werke wie «Die

Rose» von Rainer Maria Rilke oder «Der kleine Prinz»

von Antoine de Saint-Exupéry haben die Blume in einem

poetischen und philosophischen Kontext interpretiert.

Auch in der Musik findet sich die Rose: Lieder und Opern

widmen sich ihrer Symbolik, oft als Sinnbild der Liebe.

In der Architektur und im Kunsthandwerk finden sich

Rosenornamente in Kirchenfenstern, auf Stoffen oder als

Verzierung von Gebäuden. Die Rose wird dabei nicht nur

als schön empfunden, sondern auch als Ausdruck spiritueller

und kultureller Werte.

Lovis Corinth,

Rote und rosa Rosen in

Vase auf Tischtuch (1913); Foto: Wikipedia.

Die Rose ist mehr als nur eine Blume; sie ist ein tief

verwurzeltes Symbol, das je nach Kontext unterschiedliche

Bedeutungen hat. Die Farbe der Rose spielt dabei eine

entscheidende Rolle. Rote Rosen stehen für leidenschaftliche

Liebe und Romantik, während weisse Rosen Unschuld

und Reinheit verkörpern. Gelbe Rosen symbolisieren

Freundschaft und Freude, während rosa Rosen für barkeit und Bewunderung stehen. Darüber hinaus hat die

Dank-

Rose eine spirituelle Dimension. In vielen Religionen und

Philosophien wird sie als Sinnbild für die Seele, die Liebe

Gottes oder die Vollkommenheit des Lebens betrachtet.

In der christlichen Ikonographie steht die weisse Rose oft

für die Jungfrau Maria, während die rote Rose das Martyrium

Jesu Christi symbolisiert. Die rote Rose gilt im Islam

als Symbol für den Propheten Mohammed und seine Liebe

zur Schöpfung.

Die Rose ist weit mehr als nur eine Pflanze. Ihre Vielfalt

und Schönheit machen sie zu einer der beliebtesten Blumen

der Welt. Ihre Geschichte ist reich an kulturellen,

religiösen und symbolischen Bedeutungen, die sie zu

einem ewigen Symbol der Menschheit machen. Ob in der

Kunst, der Literatur oder im Alltag – die Rose bleibt eine

zeitlose Inspirationsquelle, die uns immer wieder daran

erinnert, wie kraftvoll die Natur sprechen kann.

Die Bedeutung der Rose

Auch in der Politik und Heraldik hat die Rose ihre Spuren

hinterlassen. Das bekannteste Beispiel ist wohl die Tudor-

Rose, ein Symbol der Einheit Englands – also die Vereinigung

der Häuser Lancaster und York in der Dynastie der

Tudors – nach den Rosenkriegen im 15. Jahrhundert. Bis

heute ist sie ein zentraler Bestandteil des britischen Wappens.

Die Rose ist eine der faszinierendsten Blumen der Welt,

deren Bedeutung weit über ihre ästhetische Anziehungskraft

hinausgeht. Ihre Geschichte, ihre Vielfalt und die

reichen Symbole, die sie trägt, machen sie zu einem

universellen Kulturgut. Ob als Zeichen der Liebe, der

Hoffnung oder der Spiritualität – die Rose wird auch in

Zukunft Menschen auf der ganzen Welt inspirieren und

berühren.

10 SEESICHT 2 | 26



Ihr Immobilien-Partner

Seesicht Magazin Real Estate ist eine Kooperation der Orbis Living AG und der Astarte Media

Group GmbH. Seesicht Magazin Real Estate steht für Exklusivität, Qualität und Expertise im

Bereich der Immobilienvermittlung. Für Luxusimmobilien und Renditeobjekte.

Unsere Experten begleiten ihre Kunden

bei jedem Schritt des Kaufprozesses

– von der ersten Beratung

über die Objekt besichtigung bis

hin zur Vertragsunterzeichnung –

im In- und Ausland dank einem

internationalen Netzwerk und fundiertem

Marktverständnis.

WIR FREUEN UNS AUF IHRE KONTAKTAUFNAHME

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Fotos: zVg. Foto mitte: YesPhotographers | Adobe Stock

12 SEESICHT 2 | 26


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Foto: pkazmierczak | Adobe Stock

SEESICHT 2 | 26 13


Traumhaus

unter Reet

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14 SEESICHT 2 | 26


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Foto: Marco2811 | Adobe Stock

SEESICHT 2 | 26 15


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Anzahl Zimmer 6

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Foto: Lars Kynast | Adobe Stock

16 SEESICHT 2 | 26


Alles, was wir bauen, wird zu

einem Sportwagen.

DER CAYENNE TURBO ELECTRIC.

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Oberer Zürichsee

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CO₂-Emissionen kombiniert: 0g/km; CO₂Klasse: A; Stand: 01/2026


AKTUELLE TRENDS FÜR STILVOLLE WOHN(T)RÄUME

Wohnwelten 2026:

Farben, Formen, Charakter

Naturnahe Materialien und warme Farbtöne prägen 2026 das Zuhause

und schaffen Räume, in denen man gerne verweilt. Dieses Jahr setzen

besonders Rottöne, Beige und sanfte Pastellnuancen Akzente –

eine Atmosphäre, die Ruhe vermittelt und zum Ausprobieren einlädt.

Foto: Hoody Baba | Adobe Stock

Harmonie aus Rot und Natur

Kräftige Rottöne ziehen ins Wohnzimmer ein, treffen auf warme

Beigetöne und Holzoberflächen und sorgen für ein spannendes

Farbspiel. Samt- und Bouclé-Stoffe schaffen haptische Tiefe,

während lackierte Metalllampen gezielt Akzente setzen. Runde

Möbel harmonieren mit klaren Linien, minimalistische

Elemente wirken modern. Dezente Grün- und Rosé-Akzente

brechen den Look auf, während nachhaltige Materialien und

strukturierte Stoffe dem Raum Individualität verleihen. Das

Ergebnis: ein Wohnzimmer, das gleichzeitig modern, individuell

und urban wirkt – lebendig, ohne überladen zu sein, mit

klarer Formensprache und sinnlicher Materialität.

18 SEESICHT 2 | 26


IMMOBILIEN

Foto: The Little Hut | Adobe Stock

Rottöne & Naturmaterialien – so gelingt 2026

Das Moodboard für 2026 zeigt, wie

erdige Rottöne wie Rost, Paprika oder

Bordeaux auf warme Neutraltöne

treffen und dem Raum sofort Präsenz

verleihen. Holzoberflächen, Leinen,

Samt und Bouclé bringen Struktur

und Haptik, während runde und

kantige Formen ein spannendes Zusammenspiel

erzeugen. Schwarze

Metallakzente oder getöntes Glas setzen

subtile Highlights. Sanfte Pastellnoten

wie Mauve oder Rosé sorgen

für überraschende Frische, gedecktes

Grün erinnert an botanische Ruhe.

Minimalistische Linien treffen auf

texturreiche Materialien, nachhaltige

Details auf luxuriöse Oberflächen

– ein Farb- und Materialmix,

der einfach nachzumachen ist und

jedem Raum Charakter und Atmosphäre

verleiht.

Pelican Chair

Hersteller: House of Finn Juhl

Design: Finn Juhl, 1940

Foto: www.abitare.ch

Die Faszination für den Surrealismus

könnte man nicht offensichtlicher

zeigen, als sie im Design des Pelican

Stuhls zu finden ist. Von all seinen vielen

Entwürfen war der Pelican wahrscheinlich

derjenige, der seiner Zeit

am weitesten voraus war. Als er 1940

auf der Zunftausstellung der Kopenhagener

Kabinettschreiner präsentiert

wurde, fiel er durch seine ungewöhnliche

Form und Robustheit auf.

SEESICHT 2 | 26 19


1

2

4

3

5

6

Trend-Highlights fürs eigene Zuhause

Wer den Wohntrends 2026 folgen möchte,

kann sich die angesagten It-Pieces einfach

nach Hause holen. Ob kuschelige Oversize-

Strickdecken, elegante Samtkissen oder Akzente

in warmen Rot- und Greige-Tönen – mit

wenigen ausgewählten Elementen lassen sich

Räume sofort aufwerten und dem aktuellen

Trend anpassen. Naturtöne und metallische

Details schaffen ein harmonisches Zusammenspiel

von Farbe, Material und Licht. Dabei

gilt: Weniger ist mehr, hochwertige Materialien

und reduzierte Formen sorgen für eine

klare, wohnliche Ästhetik.

1. Grand Repos & Ottoman / Panchina

2. Pelican Chair

3. Captains Chair Limited Edition

4. USM Haller Lowboard

5. Sferico Gläser

6. Elephant Side Table

Laura Hürlimann

Inhaberin, Abitare Studio AG

20 SEESICHT 2 | 26


IMMOBILIEN

Lebensraum Küche

Die Küche hat sich vom funktionalen Arbeitsbereich

zum Herzstück des Zuhauses gewandelt.

Hier wird gekocht, geredet, gelacht und

gemeinsam Zeit verbracht. Gestaltung, Komfort

und Technik greifen 2026 so eng ineinander

wie nie zuvor. Gefragt sind durchdachte

Konzepte, die den Alltag erleichtern und zugleich

ästhetisch überzeugen. Smarte Geräte

übernehmen präzise Temperatursteuerung,

sparen Energie, lassen sich intuitiv bedienen

oder per App steuern und bieten zusätzliche

Vernetzungsmöglichkeiten im gesamten

Haushalt. Multifunktionale Elemente schaffen

Stauraum und Flexibilität. Ideal für offene

Wohnformen, in denen die Küche nahtlos in

den Wohnraum übergeht und als Treffpunkt

für Familie und Freunde dient. Sie erweitern

den Wohnraum, verbinden Bereiche und

schaffen eine einladende Atmosphäre.

Design trifft Innovation

Moderne Küchenarchitektur setzt auf reduzierte

Formen, hochwertige Materialien und

raffinierte Details. Franke greift diesen Anspruch

auf und übersetzen ihn in ganzheitliche

Systemlösungen. Matte Oberflächen, strukturierte

Fronten und integrierte Griffmulden

sorgen für Ruhe im Gesamtbild. Gleichzeitig

erhöhen innovative Geräte den Komfort: Induktionsfelder

mit sensorgesteuerter Technik

verhindern Überkochen, Geschirrspüler

arbeiten besonders leise und effizient, Unterbaukühlschränke

eignen sich sogar für den

Aussenbereich. Multifunktionsarmaturen

liefern gefiltertes, gekühltes oder kochendes

Wasser auf Knopfdruck und setzen mit neuen

Farbvarianten stilvolle Akzente. Tradition

und Fortschritt verschmelzen dabei zu langlebigen

Lösungen, die Funktionalität und

Ästhetik selbstverständlich vereinen.

Foto: nutalina | Adobe Stock

Qualität mit Tradition

Seit über 100 Jahren steht Franke für hochwertige

Küchentechnik und innovative

Spüllösungen. Das Unternehmen verbindet

handwerkliche Präzision mit moderner Technologie

und entwickelt Produkte, die Funktionalität

und Design in Einklang bringen. Ob

Armaturen oder Komplettsysteme – im Mittelpunkt

stehen langlebige Qualität, durchdachte

Details und massgeschneiderte Lösungen

für anspruchsvolle Küchenwelten.

SEESICHT 2 | 26 21


Vom Meeresabfall

zum Designteppich

Bodenbeläge mit Verantwortung: Nachhaltigkeit unter den Füssen

Nachhaltigkeit ist längst kein Trend

mehr, sondern ein Anspruch, der

bei der Wahl von Bodenbelägen

eine zentrale Rolle spielt. Recycling,

Kreislaufwirtschaft und umweltfreundliche

Materialien sind die

Bausteine eines zukunftsfähigen Designs,

das Verantwortung für unsere

Umwelt übernimmt. Besonders die

Weltmeere stehen im Fokus: Jährlich

gelangen Tonnen von Plastikmüll

und ausgedienten Fischernetzen in

die Ozeane, bedrohen Meerestiere

und zerstören sensible Ökosysteme.

Innovative Lösungen zeigen, dass

es auch anders geht. So verarbeitet

Object Carpet unter anderem diesen

Meeresabfall zu hochwertigen Teppichen

aus 100 % recyceltem Garn

und verbindet Design, Funktion und

Umweltbewusstsein auf elegante

Weise. Gleichzeitig treibt die Kreislaufwirtschaft

die gesamte Branche

voran: Produkte werden so konzipiert,

dass sie am Ende ihres Lebenszyklus

wiederverwertbar sind und

wertvolle Rohstoffe im Kreislauf

gehalten werden. Zirkuläre Bodenbeläge

zeigen, wie sich «from waste

to style» in der Praxis umsetzen lässt

und nachhaltige Materialien in Büros,

Hotels oder privaten Räumen ein

ästhetisches Statement setzen können.

Teppiche aus recyceltem Material

schützen die Meere, reduzieren

Abfall und bringen Farbe, Struktur

und Nachhaltigkeit in den Raum. Jeder

Quadratmeter Bodenbelag wird

so zu einem aktiven Beitrag für Umwelt

und Gesellschaft, ohne Kompromisse

bei Qualität oder Komfort. Ob

als Akustikfliese, Bahnenware oder

individuell gestalteter Teppich – der

Ansatz «Start at the End» zeigt, wie

Kreislaufwirtschaft und Design zusammenwirken.

Wer bewusst entscheidet,

schafft langlebige, ressourcenschonende

Lösungen und setzt

ein Zeichen für nachhaltiges Wohnen

und Arbeiten. Genau diese Philosophie

überträgt Boden+Pflege AG

auf hochwertige Parkett- und Bodenbeläge:

Seit 2013 überzeugt das

Unternehmen mit exklusiven Materialien.

Private Kunden, Architekten

und Unternehmen finden hier eine

grosse Auswahl, aktuelle Trends

und die Sicherheit, dass Qualität und

Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen.

Bei Boden+Pflege AG fällt jeder

Wunsch auf fruchtbaren Boden und

nachhaltige Entscheidungen bekommen

eine ästhetische Form.

Foto: nastiklis1992 | Freepik

Rolf Baumgartner

CEO, Boden+Pflege AG

22 SEESICHT 2 | 26


Eleganter Schatten

Mit den Senkrechtmarkisen von STOBAG verschönern Sie

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Eine grosse Auswahl an Farben und Schutzstufen bietet hohen

Komfort und schafft harmonische, individuelle Räume.

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HOME & LIVING

California Dreaminʼ

Der Architekt Roger Kurath ist vor 25 Jahren aus der Schweiz

nach Los Angeles ausgewandert. Heute baut er für eine gut situierte

Klientel markante Villen: zu Gast in der weissen Villa in Malibu.

Gerald Brandstätter

Matthew Momberger

24 SEESICHT 2 | 26


AUSSERGEWÖHNLICHE ARCHITEKTUR

Bei der ersten Besichtigung des Grundstücks

durch die Bauherrschaft und den Architekten

von «Design 21» war sofort klar: Das ist es! Herrlich

auf einer Anhöhe über dem Zentrum von Malibu

gelegen, bietet die Parzelle eine grenzenlose Aussicht,

überragt alle anderen Gebäude und eröffnet

den Blick bis zum tiefblauen Pazifik. Für den

Schweizer Architekten Roger Kurath war es nur

logisch, dass das Gebäude viel Glas haben und aus

jedem Raum das Panorama sowie der Meerblick

erlebbar sein mussten. Die nun bebaute Parzelle

mit 8095 m 2 Fläche liegt wenige Meilen oberhalb

des malerischen Pacific Coast Highway; Los Angeles

oder das benachbarte Santa Monica sind

zügig erreichbar.

Innen und aussen vereint

Die weisse Villa am Zumirez Drive bildet ein

repräsentatives Refugium in kubisch-klarer Architektur

mit herrlicher Aussicht. Das Konzept des

Gebäudes zielt auf die optimale Ausnutzung des

Grundstücks und auf einen offenen Grundriss mit

einer sehr grosszügigen Wohnebene. Sie verfügt

über eine Nettowohnfläche von 762 m 2 . Von der

Bauherrschaft gewünscht waren vier Schlafzimmer,

ein separates Gästestudio sowie genügend

Einbauschränke, ein Weinkeller, ein grosszügiges

Heimkino sowie ein Gym. Natürlich durfte neben

dem offenen und grossflächigen Wohnzimmer eine

umfassende Küche nicht fehlen. Zudem verfügt das

Gebäude über ein Untergeschoss, was für Kalifornien

äusserst unüblich ist.

Um die enorme Weitläufigkeit zu gliedern, wurden

die Raumhöhen unterschiedlich angelegt: Untergeordnete

Räume wie Garage, Abstellraum oder

Gästezimmer besitzen eine normale Raumhöhe von

2.70 Metern; Eingang, Küche und Essbereich bieten

eine mittlere Raumhöhe, während das Wohnzimmer

und alle Schlafzimmer über eine maximale

Raumhöhe von 3.35 Metern verfügen. Eine Gliederung

der Wohnfläche mit Stufen ermöglicht die

Sicht aufs Meer von jedem Raum aus.

Alle Zimmer sind gegen Süd-Westen ausgerichtet,

um den Sonnenverlauf optimal einzufangen. Die

grossflächigen und raumhohen Fenster und Schiebefenster

sind zurückversetzt oder durch Arkaden

überdacht, so dass sie während den Mittagsstunden

vor der senkrecht stehenden Sonne abgeschirmt

sind. Die Fassade verläuft nicht geradlinig,

sondern bietet auch zurückversetzte Bereiche

und wohlplatzierte Nischen. Diese bilden geschützte

Patios, die es erlauben, sich je nach Sonnenstand

oder Wind in abgeschirmte Bereiche

zurückzuziehen. So lädt gleich bei der Küche und

dem Essbereich ein gedeckter Aussensitzplatz

zum Essen im Freien ein, während die ebenfalls

von der Küche aus zugängliche Dachterrasse das

atemberaubende Panorama perfekt inszeniert;

wenn abends die entfernten Lichter zu flimmern

SEESICHT 2 | 26 25


HOME & LIVING

Vom lichtdurchfluteten Wohnbereich

aus hat man einen herrlichen Ausblick bis

zum tiefblauen Pazifik.

Innen und aussen verschmelzen:

Die raumhohen Fenster und

Schiebe fronten sind zurückversetzt und

so von der Mittagssonne geschützt.

beginnen und der kühle Drink zum Entspannen einlädt,

ist das Setting perfekt.

Im Innern herrscht reinste Grosszügigkeit. Vom Eingangsbereich

gelangt der Besucher in die Halle. Von hier kann

der staunende Blick von der riesigen Küche hinüber zum

einladenden Essbereich schweifen. Zwei Stufen tiefer liegt

die Wohnzone, der Galerie- und Musik-bereich sowie

anschliessend ein weiterer Sofa- und Lesebereich. Dazwischen

fügt sich von aussen ein Patio ein, der die Wohnfläche

gliedert und allseitig Zugang bietet; bei offenen

Schiebetüren verschmelzen innen und aussen. Die raumhohen

Verglasungen verstärken diesen Eindruck maximal.

Ein hellgrauer keramischer Bodenbelag betont die

durchgehende Weitläufigkeit. In einem separaten privaten

Bereich befinden sich die Schlafzimmer mit jeweils einem

eigenen Bad, das Elternschlafzimmer mit dem grossen

Badezimmer und einem begehbaren Schrankzimmer.

Swiss Quality

Wie der Architekt betont, besticht die weisse Villa durch

den ungehinderten Ausblick und ihre klare architektonische

Formensprache. Dahinter verbergen sich einige

für die USA aussergewöhnliche Eigenheiten. Nicht nur

sind die Wände mit verbesserter Isolation optimaler als

26 SEESICHT 2 | 26


AUSSERGEWÖHNLICHE ARCHITEKTUR

Küche und einladender Essbereich,

dazwischen eine geschützte Terrasse.

Eine saubere, klare Formensprache

sowie wertige Materialien finden sich

auch im Bad.

hier üblich gegen winterliche Kälte und sommerliche

Hitze gedämmt. Auch die Fenster und Schiebetüren für

die riesigen raumhohen Fronten garantieren weit bessere

Dämmwerte als diejenigen amerikanischer Lieferanten;

sie stammen von Sky-Frame (einem Schweizer Hersteller).

Darüber hinaus wurden zahlreiche Produkte von europäischen

Premium-Herstellern übernommen. So stammt

die Küche von Leicht, die Küchen-Armatur von KWC

(einem Schweizer Hersteller), die Küchengeräte von Miele

und die Armaturen in den Bädern von Hansgrohe. Zu

erwähnen ist auch die eingebaute Bodenheizung, welche

für Südkalifornien aussergewöhnlich ist.

Architekt Roger Kurath von «Design 21» erklärt: «Mit dem

Bauherrn habe ich mich gleich von Anfang an bestens

verstanden. Er hat es sehr geschätzt, dass ich als Schweizer

in der Schweiz den Bachelor in Architektur und in Los

Angeles an der UCLA den Master abgeschlossen habe. Ich

kann somit in meinen Projekten die besten Eigenheiten

aus beiden Welten zu etwas Neuem zusammenbringen.»

Tatsächlich geniessen die amerikanischen Bewohner ihre

weisse Villa mit all den europäischen Eigenheiten und

architektonischen Annehmlichkeiten. Sie wissen es zu

schätzen, dass das markante Gebäude das Beste aus zwei

Welten vereint.

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HOME & LIVING

Wohlfühlspot für jede

Jahreszeit

Ein Pool ist mehr als nur ein gefülltes Becken. Das Element Wasser weckt Emotionen,

schafft Ruhe und setzt gleichzeitig visuelle Akzente im Garten. Wenn Planung,

Gestaltung und Technik harmonisch zusammenspielen, entsteht ein Ort, der Entspannung,

Design und Lebensgefühl verbindet – so wie bei diesem besonderen Projekt.

Claudio Brentini

Vita Bad, zVg

28 SEESICHT 2 | 26


VITA BAD

Für Ueli Achermann, Inhaber der Vita Bad AG aus

Ermensee, stimmt hier einfach alles – inklusive

spektakulärem Blick auf den Zürichsee. Den Erfolg

schreibt er jedoch nicht allein seinem Team zu.

«Ein gelungenes Projekt entsteht immer im Zusammenspiel

verschiedener Fachleute – in diesem

Fall mit dem Planerteam, Gartenbauer und natürlich

der Bauherrschaft», erklärt er. Entscheidend

sei vor allem genügend Zeit für die Planung. «Das

zahlt sich aus – dieses Beispiel zeigt es perfekt.»

Der 7,5 Meter lange und 2,5 Meter breite Pool fügt

sich harmonisch in die Architektur des Hauses ein.

Mediterran inspirierte Gartenflächen sorgen für

Ferienfeeling, während die Unterwasserbeleuchtung

auch am Abend eine besondere Atmosphäre

schafft. Für das elegante Gesamtbild sorgt zudem

die dunkle Poolgestaltung – ausgewählt von der

Bauherrschaft in der Ausstellung der Vita Bad AG

in Ermensee. Auf über 1500 Quadratmetern können

dort acht verschiedene Poolanlagen nicht nur

besichtigt werden – wer möchte, testet sie gleich bei

einem erfrischenden Probeschwimmen.

Individuelle Möglichkeiten

Das Design macht jedoch nur einen Teil der vielfältigen

Entscheidungen aus, die bei einem Poolprojekt

anstehen. «Die Möglichkeiten sind heute enorm

vielfältig», sagt Achermann. Vom Einstieg in den

Pool über dessen Beleuchtung oder Massage düsen

bis hin zur Frage, ob der Pool eher zur Entspan-

SEESICHT 2 | 26 29


STORY

Ein perfektes Zusammenspiel zwischen Architektur, Poolbauer und Gärtnerbetrieb.

nung oder zum Training gedacht ist. Wer sportlich

schwimmen möchte, setzt etwa auf eine Gegenschwimmanlage,

die auch in kompakteren Pools

echtes Training ermöglicht. In diesem Fall entschied

sich die Bauherrschaft bewusst für eine entspannungsorientierte

Lösung – mit Massage düsen

und einem Fokus auf Erholung und Abkühlung an

heissen Sommertagen.

Auch beim Thema Wasseraufbereitung zeigt sich

ein Trend: Immer mehr Bauherren verzichten auf

klassische Chemie, sprich Chlor. Stattdessen kommt

eine Salzanlage zum Einsatz. Das Salz ist dabei

kaum spürbar. Zum Vergleich: Das Mittelmeer

enthält rund 3,5 Prozent Salz, Tränenflüssigkeit

etwa 0,9 Prozent. Das Poolwasser mit Hydrolyse-

System liegt bei lediglich rund 0,3 Prozent. Der

Effekt: keine gereizten Augen, kein Chlorgeruch

und ein deutlich angenehmeres Badegefühl. «Viele

beschreiben das Wasser als weicher und natürlicher»,

sagt Achermann. Auch finanziell lohnt

sich die Lösung: Gegenüber einer klassischen

Wasseraufbereitungsanlage können jährlich gut

und gerne 1000 Franken an Unterhaltskosten

eingespart werden.

Emotionen mit Mehrwert

Vom ersten Entwurf bis zur Fertigstellung vergingen

bei diesem Projekt rund zwei Jahre. Idealerweise

wird ein Pool – wie hier – bereits in der

Planungsphase eines Neubaus berücksichtigt. «So

können Bauherrschaft, Architekt, Poolbauer und

Gartenplaner gemeinsam eine stimmige Gesamtlösung

entwickeln», erklärt Achermann. Denn ein

Pool sei mehr als ein zusätzliches Element im Garten

– oft werde er zum zentralen Blickfang, zum

Hauptdarsteller der gesamten Anlage.

Dank moderner Technik funktioniert dieser Wohlfühlort

heute weit über die Sommersaison hinaus.

Wenn Planung, Gestaltung und Ausführung von

einem eingespielten Team erfolgen und sich die

Bauherrschaft Zeit für die vielen Entscheidungen

nimmt, entsteht ein echtes Herzensprojekt. Genau

das spiegelt auch der Leitsatz der Vita Bad AG

wider: «Ihr Stil. Ihr Pool.» Es geht um persönliche

Wünsche, Design und das gute Gefühl, zu Hause

einen Ort zu haben, der Entspannung und Lebensqualität

verbindet. In diesem Projekt mit Blick auf

den Zürichsee ist genau das gelungen – eine stilvolle

Poolanlage, die noch viele Jahre lang besondere

Momente und echtes Feriengefühl im eigenen

Garten schenken wird.

Vita Bad AG

Ihr Stil. Ihr Pool.

Tampiteller 2

6294 Ermensee LU

www.vitabad.ch

30 SEESICHT 2 | 26



HOME & LIVING

Foto: saturn06 | Adobe Stock

GARTENTRENDS 2026

Mehr Wildnis, weniger

Verschwendung – und ein

Garten, der Hitze aushält

Wer dieser Tage am Seeufer spaziert, sieht es sofort: Der Garten von 2026 ist nicht mehr nur

«schön», er soll funktionieren. Er muss kühlen, Wasser zurückhalten, Lebensraum bieten –

und dabei trotzdem ein Ort bleiben, an dem man gern barfuss über den Weg zur Terrasse

geht. Die gute Nachricht: Viele der prägenden Trends sind nicht nur ästhetisch, sondern auch

ökologisch sinnvoll. Die weniger gute: Ein paar Modeideen müssen wir neu denken, wenn wir

Biodiversität ernst nehmen.

Andrea I. Müller

Adobe Stock

32 SEESICHT 2 | 26


GARTENTRENDS 2026

Foto: yasti84 | Adobe Stock

Salbei ist in und eignet sich für

sonnige und magere Standorte.

Foto: tortoon | Adobe Stock

Torf ist komplett out und auch nicht

sonderlich umweltfreundlich.

Klimafitte Pflanzungen statt

Exoten-Sammelsurium

Die Richtung ist klar: robuste, trockenheitsverträgliche

Stauden und Gehölze, die mit Hitzewochen

und unregelmässigem Regen umgehen können.

Besonders gefragt sind Pflanzen mit silbrigen,

behaarten oder ledrigen Blättern, tiefen Wurzeln

oder einer «Wasserspeicher»-Strategie. Viele Klassiker

für sonnige, magere Standorte – etwa Salbei,

Thymian, Katzenminze, Sedum oder Echinacea –

zeigen im Garten heute erstaunliche Stabilität.

Wichtig ist der Perspektivenwechsel: Nicht jede

trockenheitsliebende Pflanze passt automatisch

überall. Entscheidend sind Boden, Konkurrenzdruck,

Winterhärte und die Frage, ob die Art invasives

Potenzial hat.

Torffrei wird Standard – nicht nur «nice to have»

Ein echter Strukturtrend 2026 ist der Abschied vom

Torf. Torfabbau zerstört Moore, setzt viel CO₂ frei

und schädigt die Biodiversität. In der Schweiz darf

Torf seit 1987 nicht mehr abgebaut werden, trotzdem

werden laut BAFU weiterhin grosse Mengen

importiert (geschätzt über 500 000 m³ pro Jahr).

Der Wechsel ist machbar: Branchenzahlen zeigen,

dass der durchschnittliche Torfanteil in Substraten

bereits deutlich gesunken ist (BAFU-Erhebung

2022; im produzierenden Gartenbau und Handel

rund 42 %).

Praktisch heisst das: torffreie Aussaaterden, mehr

Kompostanteile, Holzfaser, Rindenhumus und –

wo sinnvoll – mineralische Zuschläge. Wer selbst

mischt, kann mit Gartenboden, Reifkompost und

Sand eine torffreie Grundlage herstellen.

Bodenaufbau statt «Düngen nach Rezept»

Boden ist 2026 nicht Kulisse, sondern Infrastruktur.

Der Trend geht zu Kompost, Mulch, Gründüngung

und weniger Umgraben. Ziel ist ein

humusreicher Oberboden, der Wasser speichert,

Nährstoffe puffert und Wurzeln atmen lässt.

Gerade in Gärten mit viel Sonne ist Mulch nicht

Deko, sondern Verdunstungsschutz.

Wasser klug nutzen: Regen auffangen, versickern

lassen, punktgenau giessen

Sommerregen fällt oft heftig und kurz. Darum setzen

viele Gartenbesitzer:innen 2026 auf Regenwasserspeicher,

Mulchschichten, Tropfbewässerung

und versickerungsfähige Flächen. Smarte Sensoren

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HOME & LIVING

Tröpfchenbewässerung oder punktuelle Bewässerung mit

gesammeltem Regenwasser.

Mulchschichten sind ideale Wasserspeicher.

Foto: Ruckszio | Adobe Stock

Foto: Ivonne Berz | Adobe Stock

Foto: Tomasz Zajda | Adobe Stock

Foto: ronstik | Adobe Stock

Kies, Stein und Trockenmauern: Sie sind ästhetisch ansprechend und

dienen als wertvoller ökologischer Lebensraum.

Biodiversität entsteht durch den Einsatz einheimischer Pflanzen,

Strukturvielfalt und den Verzicht auf Pestizide.

sind dabei nicht Selbstzweck: Sie helfen, wirklich

nur dann zu wässern, wenn der Boden es braucht –

und nicht, weil «Dienstag» ist. Wer Wege und Plätze

so baut, dass Wasser in Fugen oder Kiestragschichten

versickern kann, macht aus dem Grundstück

ein kleines Schwammsystem.

Kies, Stein & «Desert Look» –

aber bitte lebendig

Mineralische Elemente sind wieder beliebt: kiesige

Wege, Trockenmauern, Schotterbeete mit Stauden.

Der ökologische Knackpunkt ist die Ausführung.

Ein steriler Schottergarten auf Folie heizt auf, lässt

kaum Wasser in den Boden und bietet wenig Leben.

Ein gut geplantes Kiesbeet hingegen kann ein artenreicher,

trockenheitsresilienter Standort sein –

mit offenen Bodenstellen für Wildbienen, Kräutern,

Zwiebelpflanzen und strukturgebenden Gräsern.

Biodiversität als Gestaltungselement:

Blühkorridore, Totholz, Saumstrukturen

Der Naturgarten wird 2026 erwachsen. Statt «ein

bisschen Wildblumen» entsteht eine Dramaturgie

aus Frühling bis Herbst: heimische Wildstauden,

gestaffelte Blüte, Samenstände, die über den Winter

stehen bleiben. Dazu kommen Totholz- und

Steinhaufen, Nistmöglichkeiten und kleine «Saumzonen»

am Rand, wo gemäht wird wie in der Natur:

selten, abschnittsweise, mit Rückzugsräumen.

Invasive Neophyten:

Der Trend heisst «bewusst verzichten»

Mit der Biodiversitätswelle wächst auch das Wis -

sen um invasive gebietsfremde Pflanzen. In der

Schweiz führt InfoFlora Listen, die als Grundlage

für Prävention und Bekämpfung dienen und

laufend ergänzt werden.

Für die Praxis bedeutet das: kritisch nachfragen,

bevor man «pflegeleichte» Problempflanzen setzt –

und bestehende Bestände korrekt entsorgen, statt

sie über Gartenabfälle oder Kompost zu verbreiten.

Pro Natura empfiehlt zudem, Funde zu melden

(z. B. via InvasivApp), damit Gemeinden reagieren

können.

34 SEESICHT 2 | 26


GARTENTRENDS 2026

Naturpool & chemiearme

Wasserflächen

Wasser im Garten bleibt ein Sehnsuchtsthema

– am See sowieso. Gleichzeitig

wächst das Interesse an naturnahen,

chemiearmen Lösungen: kleine Biotope,

Teiche für Amphibien oder Naturpools

mit Regenerationszonen. Entscheidend ist

eine fachgerechte Planung – dann wird

Wasserfläche zum Biodiversitätsmotor

statt zur Algenfalle.

Foto: Zeitgugga6897 | Adobe Stock

Essbarer Ziergarten: mehrjährige Kräuter,

Naschhecken, Microgreens

Selbstversorgung wird alltagstauglicher: Beerensträucher

als Sichtschutz, Kräuter in Kiesbeeten,

Rankgerüste mit Bohnen als Schattenspender.

Wer enig Platz hat, zieht Microgreens und Sprossen

auf der Fensterbank.

Ökologisch sinnvoll wird es, wenn Vielfalt statt

Monokultur entsteht, wenn torffreie Substrate

genutzt werden und wenn auf chemische Schnelllösungen

verzichtet wird.

Foto: etfoto | Adobe Stock

Licht, Lärm, Technik: Komfort ja –

aber mit Mass

Smarte Helfer sind 2026 selbstverständlich, doch

ihr Einsatz wird differenzierter. Beim Mähen

gilt: nicht «immer kurz», sondern «strategisch».

Wer Blühinseln stehen lässt und seltener mäht,

bekommt mehr Insekten und oft weniger Arbeit.

Beim Licht lautet der neue Luxus «dunkel genug»:

warmes, gerichtetes Licht nur dort, wo es gebraucht

wird, statt Dauerbeleuchtung.

Das «Einjährige Berufkraut» ist ein stark invasiver Neophyt

aus Nordamerika. Es verdrängt einheimische Pflanzen und

gefährdet die Biodiversität.

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HOME & LIVING

Was bleibt: der Garten als kleines,

privates Klimaprojekt

Der Trendgarten 2026 ist weniger Showroom und

mehr System. Er setzt auf lebendige Böden, torffreie

Substrate, standortgerechte Pflanzen und kluge

Wassernutzung. Er vermeidet invasive Arten und

gestaltet Biodiversität nicht als Pflicht, sondern als

Mehrwert: mehr Duft, mehr Vogelstimmen, mehr

Bewegung im Beet. Ganz nebenbei entsteht jene

Art von Schönheit, die man nicht dekorieren kann

– weil sie sich jeden Tag neu ereignet.

Materialien mit Gewissen

Bei Holz, Stein und Metall zählt 2026 weniger der

«Saison-Look» als Herkunft und Lebensdauer:

regionale oder europäische Hölzer aus nachvollziehbaren

Quellen, reparierbare Möbel, wiederverwendete

Platten als Trittsteine. Upcycling spart

Ressourcen und bringt Patina.

Pflanzenschutz ohne Chemie-Reflex

Der Trend heisst integrierter Pflanzenschutz: Standort

und Boden passend wählen, Vielfalt fördern,

Nützlinge anlocken. Blühstreifen holen Schwebfliegen,

Marienkäfer & Co. ins System – und senken

den Schädlingsdruck, bevor man eingreifen muss.

Aus der Mode fällt, was Fläche «tot» macht: Vollversiegelung,

sterile Steinschüttungen ohne Vegetation,

problematische Neophyten als «pflegeleichte»

Lösung.

Drei Entscheidungen, die

den Trendgarten wirklich

nachhaltig machen

Erstens: torffreie Erde kaufen und beim

Pflanzenkauf nach dem Substrat fragen.

Zweitens: Flächen entsiegeln oder wasserdurchlässig

bauen, damit Regen vor Ort

bleiben kann.

Drittens: konsequent standortgerecht

pflanzen – und problematische Neophyten

gar nicht erst etablieren.

Foto: Marina Lohrbach | Adobe Stock

36 SEESICHT 2 | 26


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HOME & LIVING

La dolce vita

Wenn die Temperaturen steigen, verlagert sich das Leben ins Freie. Doch auch dort

möchten wir vor sengender Mittagshitze, Platzregen oder blendender Abendsonne

geschützt sein. Stilvolle Pergolas oder bunte Sonnenschirme bieten Abhilfe.

Patricia Brandeville

zVg

STOBAG präsentiert mit «Vetro Fino» ein einzigartig schlankes Glasdachsystem mit klaren Linien. Die Bedachung besteht aus

Glaseinlagen: Regenwasser wird unsichtbar innerhalb der Konstruktion abgeführt. Wenn mittags die Sonne brennt, genügt ein Knopfdruck,

um die stufenlos verstellbare, optional integrierbare textile Dachbeschattung über dem Glasdach auszufahren.

stobag.com

Mit Freunden zusammensitzen, im Schatten

einen erfrischenden Weisswein geniessen und

den Alltag hinter sich lassen – gerade nach

einem langen, grauen Winter sehnt man sich

nach steigenden Temperaturen und dem entspannten

Gefühl des Sommers.

Mit einer Terrassenüberdachung oder einer

Pergola lässt sich eine offene Sitzplatzfläche zu

einem geschützten Bereich verwandeln. Denn

schnell können im Sommer die Temperaturen

unangenehmen heiss werden, die Sonne kann

brennen und blenden.

Raumbildendes Konstrukt

Was einst eine stabile Rankhilfe für Kletterpflanzen

war, hat sich heute zu einer «Insel der

Entspannung» auf Terrassen und in Gärten

entwickelt. Bereits in der Antike diente die

Pergola, ursprünglich ein raumbildendes Konstrukt

aus Pfeilern oder Säulen, als dekoratives

Element zwischen Haus, Terrasse und Garten.

Die offene Dach- sowie Seitenkonstruktion liess

im heissen Süden Licht und Luft zirkulieren.

Wer den Wohnraum nach aussen erweitern

möchte und einen robusten, fest installierten

Schattenspender wünscht, liegt mit einer

Pergola genau richtig. Da moderne Pergolen

hinsichtlich Dimensionen, Material und Farbe

einen grossen Gestaltungsspielraum bieten,

lassen sich alle funktionellen und ästhetischen

Ambitionen realisieren.

Als Sonnenschutz lässt sich beispielsweise

ein Stoffdach anbringen, das bei sich anbah-

38 SEESICHT 2 | 26


PERGOLA

Alle Optionen und Seitenelemente sind beim Modell

«Camarque» von Renson bereits integriert. Die

Terrassenüberdachung besteht aus Aluminiumlamellen

mit verschiedenen Funktionen und kann freistehend

oder als Anbau umgesetzt werden.

renson.net

«Salento» vereint die Zweckmässigkeit eines

Sonnenschirms mit der Funktionalität einer Markise.

Die Plane der Markise wird motorisch durch

Fernbedienung oder manuell aufgerollt.

unopiu.com

Der Kleine und Flexible: Das Modell «Alu Smart»

von GLATZ passt perfekt auf verwinkelte oder

enge Balkone. Mithilfe des ergonomischen,

schlanken Schiebers lässt sich das Schirmdach

mühelos öffnen und schliessen.

glatz.ch

Die filigranen Pergolen von FREGO sind in ihren unterschiedlichsten

Konstruktionen Unikate. Sie bilden eine ideale

Basis sowohl für Horizontal-Faltstoren wie auch für vielfältige

Seitenbeschattungen.

frego.ch

SEESICHT 2 | 26 39


HOME & LIVING

Es muss nicht immer ein Schirm sein, auch ein Sonnensegel bietet Schatten. Der auf Wunsch elektrisch aufrollbare Sonnen- und

Wetterschutz wird nach Kundenwünschen den örtlichen Gegebenheiten entsprechend individuell angefertigt.

automatischesonnensegel.ch

nendem Unwetter eingefahren werden kann.

Das funktioniert auch mit Schiebe- oder Rollelementen.

Wählt man ein Lamellendach,

wird der Sonneneinfall durch die Neigung der

Lamellen reguliert; sollte ein Sommergewitter

heranziehen, lassen sich diese im Idealfall

auch komplett schliessen. Mit einem stabilen

Glasdach versehen, kann die Terrassenüberdachung

auch bei Starkregen oder sogar bei

Schnee genutzt werden.

Abgeschirmt

Ob rund, rechteckig oder quadratisch –

Sonnenschirme sind in den verschiedensten

Formen und Bauarten, den unterschiedlichsten

Grössen und Qualitäten sowie mit unzähligen

verschiedenen Bezügen verfügbar. Der

klassische Sonnenschirm ist sicherlich der

sogenannte Mittelmastschirm, der auf einem

zentral stützenden Mast steht. Dieser Mast

wiederum kann auf eine in den Boden eingelassene

Hülse montiert werden, in mobilen

Sockeln z. B. mit Betonplatten als Beschwerung,

auf Stahlplattenständern oder in einem fahrbaren

Sockel. Um den nutzbaren Raum unterhalb

eines Sonnenschirms gegenüber dem

Mittelmastschirm zu erhöhen, greift man auf

den sogenannten Ampelschirm zurück (der

auch Freiarm- oder Galgenschirm genannt

wird). Hier ist der stützende Mast seitlich am

Schirm angebracht.

Was letztlich vor zu viel Sonne schützt und

Schatten spendet, ist der Bezugsstoff des

Sonnenschirms. Dieser sollte idealerweise

wasserabweisend und fäulnishemmend imprägniert

sein. Für die Qualität des Schirms ist vor

allem die Dichte des Stoffs entscheidend. Gut

zu wissen: Schirme mit dunkler Bespannung

bieten einen besseren und längeren UV-Schutz

als helle Sonnenschirme.

Sonne und Entspannung, Pergola und Sonnenschirm:

Der Sommer darf kommen und mit

ihm la dolce vita!

40 SEESICHT 2 | 26


Achtung,

fertig,

Frühling!

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Und los gehtʼs.


HOME & LIVING

Klangwunder: die neue

Denon Home Serie

Denon erweitert seine erfolgreiche Denon Home Familie um die

Modelle 200, 400 und 600 – die nächste Generation hochwertiger

Multiroom-Wireless-Lautsprecher.

Beat Frei

zVg

Wenn man ein Zuhause betritt, erkennt man

schnell, was den Menschen darin wichtig ist.

Farben, Kunst oder Bücher erzählen oft die erste

Geschichte. Immer häufiger prägt jedoch auch

Technologie die Atmosphäre – leise im Hintergrund,

aber bereit, einen Raum im richtigen

Moment zu verändern.

Genau diese Idee stand im Mittelpunkt der Entwicklung

der neuen Denon Home Generation. Die

Modelle Denon Home 200, 400 und 600 wurden

nicht nur für aussergewöhnlichen Klang geschaffen,

sondern auch dafür, sich selbstverständlich

in den Alltag und die Wohnumgebung einzufügen.

Ausgangspunkt war eine einfache Frage: Was

wäre, wenn ein Lautsprecher wirklich Teil des

Zuhauses sein könnte?

Hochwertige Materialien wie gewebte Stoffe, präzise

eloxiertes Aluminium, Soft-Touch-Oberflächen

und Silikon verbinden sich mit klaren Formen

zu einem zeitlosen Design. Das Ergebnis ist eine

warme, moderne Präsenz – Technologie, die sich

harmonisch in den Raum integriert.

Die neue Generation der Denon Home Lautsprecher

verbindet mühelosen Multiroom-Sound mit der

42 SEESICHT 2 | 26


DENON HOME

Klangqualität, für die Denon bekannt ist. Mit

der HEOS Plattform geniessen Nutzer kabellose

Steuerung im ganzen Zuhause – egal, ob beim

Entspannen, beim Gastgebersein oder beim

Wechsel von Raum zu Raum.

Drei Modelle für jede Hörsituation

Die neue Serie umfasst drei Lautsprecher, die

unterschiedliche Räume und Hörgewohnheiten

abdecken.

Denon Home 200 ist kompakt, liefert dank drei

Treibern und drei Verstärkern jedoch überraschend

raumfüllenden Klang.

Denon Home 400 richtet sich an grössere

Räume. Mit sechs Treibern, sechs Verstärkern

und zusätzlichen Up-Firing-Treibern erzeugt

er eine breite, luftige Klangbühne mit deutlich

mehr Räumlichkeit.

Denon Home 600, das Flaggschiff der Serie,

verfügt über zwei gegenüberliegende 6,5-Zoll-

Tieftöner, mehrere Hoch- und Mitteltöner

sowie Up-Firing-Treiber. Das integrierte Subwoofer-System

sorgt für kraftvollen, tiefen

Bass und maximale Klangfülle.

Alle Modelle unterstützen Virtual Dolby Atmos

Music und schaffen damit ein noch immersiveres

Hörerlebnis mit mehr Raum, Klarheit und

Detail.

Klang, der durchs Zuhause fliesst

Über die HEOS Plattform lassen sich Denon

Home Lautsprecher mit bis zu 64 kompatiblen

Geräten in 32 Zonen verbinden. Musik folgt so

von Raum zu Raum oder schafft unterschiedliche

Klangwelten im ganzen Zuhause.

Streamingdienste wie TIDAL, Amazon Music

HD und Qobuz sind direkt integriert. Verbindungen

erfolgen über Wi-Fi, Bluetooth ® , USB-C

oder Aux-In.

Mit ihrem klaren Design, den Farben Stone

und Charcoal sowie der einfachen Steuerung

fügen sich die Lautsprecher nahtlos in moderne

Wohnräume ein.

Preise:

Denon Home 200: CHF 320.–

Denon Home 400: CHF 450.–

Denon Home 600: CHF 650.–

SEESICHT 2 | 26 43


KOLUMNE

Kräftige Rote –

die Weine mit den

breitesten Schultern

Es gibt Weine, die sind

wie ein schneller Apéro:

frisch, freundlich,

ein Glas – und weiter

geht’s. Schwere Rotweine

hingegen, tja,

haben eine ganz andere

Agenda. Diese

setzen sich hin und

bleiben gleich den

ganzen Abend.

Schon beim Einschenken

merkt man: Das

hier ist kein Leichtgewicht,

sondern ein kräftiges

Kerlchen. Tiefdunkel im

Glas, oft fast schwarz, mit Düften

von Brombeeren, Pflaumen, etwas Gewürz

und meistens auch ein bisschen Holz. Man

riecht daran, nimmt einen Schluck – und plötzlich

passiert etwas Interessantes: Man wird automatisch

langsamer. So ein Wein bremst einen auf

angenehme Weise aus. Und man will nicht mehr

raus aus dem Wohlgefühl. Kräftige Rote haben

etwas herrlich Gemütliches. Sie passen nicht zu

hektischen Abenden oder zum schnellen Glas

zwischendurch. Sie passen zu grossen Tellern

Pasta, zu einem Stück Fleisch, zu Käse – oder einfach

zu einem Tisch, an welchem Freunde relaxt

und gut gelaunt parlieren, ohne dass jemand auf

die Uhr schaut. Man kann auch kräftige, erdige

Zigarren rauchen dazu –

aber nur zu schweren

Rotweinen, wenn man

beim Weintrinken rauchen

möchte.

Während ein spritziger

Weisswein fast

nervös-fröhlich über

den Tisch hüpft, setzt

sich ein grosser Roter

eher gemütlich hin

und sagt: «Gut, wo waren

wir stehen geblieben?»

Plötzlich werden

aus kleinen Gesprächen

lange Diskussionen, aus einem

Glas zwei – und aus einem kurzen

Abend ein ziemlich langer.

Natürlich gibt es Menschen, die solche Weine zu

wuchtig finden. Zu viel Körper, zu viel Kraft, zu

viel Präsenz. Das mag sein. Aber ehrlich gesagt:

Man trinkt sie ja auch nicht jeden Tag. Gerade deshalb

machen sie so viel Spass, wenn man sich einmal

darauf einlässt.

Ein grosser, schwerer Rotwein ist ein bisschen

wie ein gutes Sonntagsessen: Man nimmt sich

Zeit, geniesst jeden Schluck – und am Ende fragt

jemand in die Runde, ob vielleicht noch ein kleines

Glas drinliege.

Die Antwort ist eigentlich immer: natürlich.

Prost!

Beat Frei

Foto: Igor Normann | Adobe Stock

44 SEESICHT 2 | 26


SEESICHT-AKTION

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de Gschwinder

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Betrag bei uns auf dem Konto eintrifft, erhalten Sie Ihren Grill.

Bitte beachten Sie nachfolgende Bedingungen: Teilnehmen können alle, die das Produkt haben möchten.

Es gilt: «De Schneller isch de Gschwinder», das heisst, die schnellsten Besteller/innen werden berücksichtigt.

Alle, die sich zu spät melden, haben keinen Anspruch auf das hier ausgeschriebene Produkt zum Vorzugspreis

(also dann, wenn schon drei Personen vor Ihnen die Bestellung zum Vorzugspreis aufgegeben und auch

bezahlt haben). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Wir wünschen

Ihnen viel Glück beim Ergattern des «De Schneller isch de Gschwinder»-Angebots. Ihr SEESICHT-Team.

Hier können Sie bestellen: www.seesichtmagazin.ch/angebot/

SEESICHT 2 | 26 45


FOOD & DRINK

Foto: Natasha Breen | Adobe Stock

Foto: losinstantes | Adobe Stock

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Foto: Stockfotos-MG | Adobe Stock

EXOTISCH GRILLIEREN

Die grosse

Weltreise über

dem Feuer

Foto: Chayan | Adobe Stock

Foto: YouraPechkin | Adobe Stock

Der Moment, wenn die Glut zu leuchten beginnt und das erste

Zischen über dem Rost erklingt, ist universell verständlich. Grillieren

ist archaisch, sinnlich und zugleich hochmodern. Doch während

hierzulande oft Würste, Steaks und vielleicht noch ein paar

Gemüsespiesse auf dem Grill landen, erzählen andere Regionen der

Welt eine differenziertere Geschichte vom Kochen über offenem

Feuer. Exotisch grillieren bedeutet deshalb nicht Effekthascherei,

sondern bewusste Erweiterung des kulinarischen Horizonts. Es ist die

Einladung, Techniken, Gewürze und Produkte aus anderen Kulturkreisen

respektvoll und handwerklich sauber in die eigene

Grillpraxis zu integrieren.

Wir öffnen den Deckel – und lassen Aromen aus aller Welt aufsteigen.

Foto: singkham | Adobe Stock

Andrea I. Müller

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46 SEESICHT 2 | 26


EXOTISCH GRILLIEREN

Levante

Gewürze, Glut und Geselligkeit

Zwischen östlichem Mittelmeer und Anatolien ist der Grill seit Jahrhunderten

sozialer Treffpunkt. In der Türkei oder im Libanon bedeutet Grillieren

Gemeinschaft: Man steht beisammen, kostet, reicht weiter. Fleisch wird in

kleinere Stücke geschnitten, damit alle probieren können.

Charakteristisch ist der Einsatz von Gewürzen wie Sumach, Kreuzkümmel oder

Pul Biber. Ein Lammrack, mit Granatapfel-Melasse, Knoblauch und frischem

Thymian mariniert, entwickelt über direkter Hitze eine komplexe Balance aus

Süsse, Säure und Röstaroma. Entscheidend ist dabei die Temperaturführung:

erst scharf angrillen, dann indirekt fertigziehen lassen, damit das Fleisch rosa

bleibt und die Zuckeranteile nicht verbrennen.

Vegetarische Alternativen stehen dem Fleisch in nichts nach. Halloumi bildet

eine goldene Kruste, während Auberginen über der Glut weich werden und

ein rauchiges Aroma entwickeln, das durch Tahini und Zitronensaft aufgehellt

wird. Exotik entsteht hier durch Gewürzarchitektur – durch das bewusste

Zusammenspiel von Frische, Säure und Rauch.

Foto: Valery | Adobe Stock

SEESICHT 2 | 26 47


FOOD & DRINK

Japan

Präzision als Prinzip

In Japan wird das Grillieren zur Disziplin. Beim Yakitori werden Hühnerteile – von der

Brust bis zur Haut – aufgespiesst und über hochwertiger Holzkohle gegart. Die Hitze ist intensiv,

aber kontrolliert. Die Glasur aus Sojasauce, Mirin und Zucker wird in dünnen Schichten

aufgetragen, sodass sich ein glänzender Lack bildet.

Was sich davon auf den heimischen Grill übertragen lässt? Vor allem die Konzentration

auf Produktqualität und Timing. Fischfilets sollten nur kurz gegrillt werden, idealerweise mit

Hautseite nach unten, damit sie knusprig wird. Eine Teriyaki-Reduktion wird erst in der

Schlussphase aufgepinselt.

Auch Gemüse wird in Japan ernst genommen: Shiitake oder Lauch entwickeln bei starker

Hitze ein tiefes Umami-Profil. Ein paar Tropfen Reisessig oder geröstetes Sesamöl setzen Akzente.

Exotisch heisst hier nicht laut, sondern differenziert.

Foto: HLPhoto | Adobe Stock

48 SEESICHT 2 | 26


EXOTISCH GRILLIEREN

Foto: Carlos Valera | Adobe Stock

Das Ritual des Feuers

In Argentinien ist das Asado ein gesellschaftliches Ereignis. Die Glut wird

sorgfältig vorbereitet, grosse Fleischstücke garen langsam neben, nicht direkt

über der Flamme. Besonders geschätzt wird Picanha, deren Fettschicht beim

Grillieren schmilzt und das Fleisch aromatisch durchzieht.

Professionelles Grillieren bedeutet hier Geduld. Das Fleisch wird erst nach dem

Garen gesalzen, anschliessend ruht es einige Minuten, damit sich die Säfte

verteilen. Chimichurri – aus Petersilie, Oregano, Knoblauch, Essig und Olivenöl –

sorgt für Frische und Struktur.

Spannend ist die Integration von Früchten: Ananas oder Pfirsiche karamellisieren

bei mittlerer Hitze und entwickeln Tiefe. Die Kombination von Rauch, Fruchtsüsse

und Chili schafft Kontraste, die dem Menü Dynamik verleihen.

SEESICHT 2 | 26 49


FOOD & DRINK

Foto: Joshua Resnick | Adobe Stock

Indien

Marinade als Wissenschaft

Die indische Grilltradition ist eng mit dem Tandoor-Ofen verbunden. Marinaden

basieren häufig auf Joghurt, der durch seine Milchsäure das Fleisch zart macht.

Ingwer, Knoblauch und Gewürzmischungen wie Garam Masala sorgen für

aromatische Tiefe.

Tandoori-Hähnchen sollten mehrere Stunden marinieren. Wichtig ist eine hohe

Anfangshitze, um Röstaromen zu erzeugen, gefolgt von indirektem Garen. So bleibt

das Fleisch saftig, während sich eine würzige Kruste bildet.

Paneer-Tikka zeigt, wie überzeugend vegetarisches Grillieren sein kann. Die Käsewürfel

behalten ihre Struktur, nehmen jedoch Gewürze intensiv auf. Fladenbrot,

direkt auf dem Rost gebacken, rundet das Ensemble ab.

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EXOTISCH GRILLIEREN

Westafrika

Erdnuss, Chili, Charakter

In Senegal und anderen Teilen Westafrikas spielen Erdnüsse eine zentrale Rolle.

Eine sämige Sauce aus Erdnusspaste, Tomate und Chili begleitet gegrilltes Poulet

oder Lamm. Die cremige Textur kontrastiert mit der Rauchigkeit des Fleisches.

Harissa aus Nordafrika bringt Schärfe ins Spiel. Garnelen oder Gemüse erhalten

dadurch Tiefe und Komplexität. Gegrillte Kochbananen liefern eine süssliche

Komponente, die das Menü harmonisch abrundet.

Foto: merydolla | Adobe Stock

SEESICHT 2 | 26 51


FOOD & DRINK

Handwerkliche Grundlagen

für ambitionierte Grillierende

Exotisch grillieren verlangt Präzision.

Vier Faktoren sind entscheidend:

1.

Produktqualität. Hochwertiges Fleisch,

frischer Fisch und saisonales Gemüse

sind Grundlage jeder Aromatik.

Foto: juliasudnitskaya | Adobe Stock

Foto: Syda Productions | Adobe Stock

2.

Marinadenbalance. Fett transportiert

Gewürze, Säure sorgt für Zartheit,

Zucker unterstützt die Karamellisierung.

3.

Temperaturmanagement. Zwei-Zonen-

Feuer ermöglicht Flexibilität: scharf

angrillen, dann schonend fertig garen.

Foto: juefraphoto | Adobe Stock

Foto: BBQ-Fotos | Adobe Stock

4.

Ruhezeit. Nach dem Grillieren sollte Fleisch

mindestens fünf Minuten ruhen, damit sich

die Fleischsäfte gleichmässig verteilen.

Darüber hinaus lohnt sich der gezielte Einsatz von Rauchholz. Apfelholz erzeugt milde

Süsse, Hickory intensivere Rauchnoten. Rauch ist Gewürz – und sollte subtil eingesetzt

werden.

Schlussbetrachtung

Exotisch grillieren ist mehr als eine kulinarische Mode. Es ist Ausdruck von Weltoffenheit

und Respekt vor internationalen Esskulturen. Wer sich auf Gewürze,

Techniken und Rituale aus anderen Regionen einlässt, erweitert nicht nur den Speiseplan,

sondern auch das Verständnis für Handwerk und Tradition.

Am Ende bleibt das Feuer verbindendes Element. Ob am Seeufer, auf der Terrasse

oder im Garten: Wenn Rauch aufsteigt und Aromen sich entfalten, verschwimmen

geografische Grenzen. Der Grill wird zur Bühne einer genussvollen Weltreise –

authentisch, präzise und voller Charakter.

52 SEESICHT 2 | 26


Finde alles für den

perfekten Grillsommer.

Offizielle Partner:

coop.ch/tschtsch


FOOD & DRINK

Ein Stück Neapel

am Zürichsee

Luftiger Teig, hochwertige Zutaten und die Leidenschaft für echte neapolitanische Pizza:

Das ist Napulé. Seit 2015 bringt die authentische Pizzeria ein Stück italienische –

vor allem neapolitanische Pizzakultur – in die Region Zürich und auch an den Zürichsee.

Beat Frei

zVg

54 SEESICHT 2 | 26


NAPULÉ

Napulé Restaurant im Seefeld.

Die Geschichte von Napulé begann 2015 in Meilen

mit einer klaren Idee: die echte neapolitanische

Pizza nach Zürich und in die Region zu bringen.

Aus dieser Vision ist in den vergangenen Jahren

eine kleine Familie von Restaurants entstanden.

Heute zählt Napulé acht Standorte im Raum Zürich

sowie Filialen in Lachen, Netstal und Locarno.

Ergänzt wird das Konzept durch zwei Take-away-

Lokale in Zürich und einen Foodtruck mit Holzofen,

der bei privaten Events den Duft von frisch

gebackener Pizza an besondere Orte bringt.

Die Reise geht weiter: Zwei neue Standorte befinden

sich derzeit im Umbau, weitere sind bereits geplant.

Trotz des Wachstums bleibt der Kern unverändert:

die neapolitanische Tradition. Bei Napulé steht die

Pizza im Zentrum – und alles, was sie ausmacht.

Die Speisekarte ist bewusst kompakt gehalten: ausgewählte

Vorspeisen, Pizza und Dessert. Dazu sorgfältig

ausgewählte Weine – mit im Sortiment der

hauseigene Zaribbo-Wein. Weniger Auswahl, dafür

umso mehr Fokus auf Qualität, frische Zutaten

und echtes Handwerk.

Diese Liebe zum Detail zeigt sich nicht nur auf

dem Teller, sondern auch im Raum. Von der Inneneinrichtung

bis zum markanten Pizzaofen trägt

jede Napulé-Pizzeria denselben unverwechselbaren

Stil – und doch erzählt jede Filiale ihre

eigene Geschichte.

Napulé versteht sich als mehr als nur ein

Restaurant. Es ist ein Ort, an dem Menschen zusammenkommen:

Familien, Freunde, Paare oder

Geschäftsleute. Pizza verbindet – sie wird geteilt,

man sitzt zusammen, spricht, bleibt gerne noch

etwas länger.

Alles beginnt beim Teig und endet beim Erlebnis.

Ausgewählte Produkte, traditionelles Handwerk

und die Leidenschaft prägen jede einzelne der

neapolitanischen Pizzen, die den Ofen verlassen.

Ob mitten in der Stadt, im Quartier oder mit Blick

auf den Zürichsee – jede Napulé-Filiale verbindet

italienische Lebensfreude mit einem vertrauten

Ambiente.

Dass Napulé in den letzten Jahren wachsen durfte,

erfüllt das Team mit grosser Freude. Und doch

bleibt das Ziel dasselbe wie am ersten Tag: die

Leidenschaft für Pizza, Authentizität und ein Stück

neapolitanische Kultur weiterzugeben.

Damit aus einem einfachen Essen ein Erlebnis

wird, das Menschen verbindet – und aus einer

Pizza ein Moment, der bleibt.

SEESICHT 2 | 26 55


DRIVE

#WOW

Dieses Auto steht vor einem – und man weiss sofort: Das wird interessant.

Der neue smart #5 BRABUS ist gross, wirkt selbstbewusst und bietet

eine ordentliche Portion Performance. Er zeigt, wie weit sich smart inzwischen

von seinen einstigen Citycar-Wurzeln entfernt hat.

Beat Frei

zVg

56 SEESICHT 2 | 26


SMART #5 BRABUS

Der neue smart #5 BRABUS wirkt schon im Stand erstaunlich

kraftvoll. Die Karosserie ist klar gezeichnet,

mit breiten Schultern und einer Präsenz, die man

früher kaum mit der Marke smart verbunden hätte.

Genau hier kommt BRABUS ins Spiel. Schwarze Akzente,

grosse Räder und dezente, rote Details geben dem

Elektro-SUV eine sportliche Schärfe, ohne übertrieben

zu wirken. Besonders gelungen ist die durchgehende

Lichtsignatur vorne und hinten – ein modernes Detail,

das dem Wagen auch nachts eine klare Identität gibt.

Im Innenraum zeigt sich, dass der #5 BRABUS nicht nur

auffallen, sondern auch gefallen will. Die Mischung aus

sportlicher Atmosphäre und überraschend viel Komfort

funktioniert. Mikrofaseroberflächen, rote Kontrastnähte

und sauber verarbeitete Materialien schaffen

eine Umgebung, in der man sich sofort wohlfühlt.

Die Sitze bieten guten Seitenhalt, bleiben aber auch auf

längeren Strecken angenehm. Vor dem Fahrer erstreckt

sich eine breite digitale Displaylandschaft mit klarer

Grafik und schneller Reaktion – ein Cockpit, das ultramodern

wirkt, ohne überladen zu sein.

Technologisch setzt der grosse smart auf eine neue Generation

digitaler Systeme. Das Infotainment reagiert

schnell, lässt sich intuitiv bedienen und wird von zahlreichen

Assistenzfunktionen ergänzt. Adaptiver Tempomat,

moderne Fahrassistenzsysteme und intelligente

Parkhilfen gehören selbstverständlich dazu. Zusätzlich

kommen Over-the-air Updates, die das Fahrzeug auch

nach dem Kauf technisch aktuell halten.

Dann wäre da natürlich noch die Leistung. Zwei

Elektromotoren sorgen für Allradantrieb und liefern

zusammen 640 PS. Der Sprint auf 100 km/h gelingt in

etwa 3,8 Sekunden – ein Wert, der in dieser Fahrzeugklasse

durchaus Eindruck macht und eigentlich den

teuren Sportauto-Marken vorbehalten war. Gleichzeitig

ermöglicht die grosse Batterie Reichweiten von über

500 Kilometern nach WLTP, während das Schnellladen

mit hoher Leistung längere Etappen problemlos machbar

macht.

Am Ende bleibt der Eindruck eines Autos, das bewusst

neue Wege geht. Der #5 BRABUS ist gross, schnell und

technisch auf der Höhe der Zeit – und damit wohl der

deutlichste Beweis dafür, wie sehr sich smart in den

letzten Jahren neu erfunden hat. Ehrlich gesagt:

Genau dieser Mut steht der Marke erstaunlich gut. Und

der Preis ist für ein solches Auto ebenso erstaunlich:

Ab CHF 59 500.

SEESICHT 2 | 26 57


BUSINESS

SnowHow China

Sport ist der

neue Luxus in China

Der Südtiroler Hermann Winkler hat über zehn Jahre in China gelebt,

unter anderem war er Vizepräsident für Swarovski in Asien und hat 2017 die

Sport-Agentur SnowHow China gegründet und Chinas grösste Indoor Teppich-Skischule,

Snow51, mit ins Leben gerufen. SnowHow China versteht sich als Brücke zwischen

dem alpinen und chinesischen Sportmarkt und arbeitet mit zahlreichen führenden

chinesischen Sportunternehmen zusammen. Winkler ist u. a. auch Präsident

der Südsterne, dem Netzwerk der Südtiroler im Ausland.

Hermann Winkler

zVg

58 SEESICHT 2 | 26


SNOWHOW CHINA

SEESICHT 2 | 26 59


60 SEESICHT 2 | 26

BUSINESS


SNOWHOW CHINA

Daniel Wu (links),

Hermann Winkler

China verändert den globalen

Sportmarkt grundlegend.

Einerseits tätigt die

Regierung Investitionen

von oben, andererseits

drängt der Konsument von unten in die Sporthallen. Mit

den Olympischen Winterspielen 2022 ist Peking auch zur

Wintersport-Nation geworden und innerhalb weniger Jahre

zu einer führenden Skination, zumindest gemessen an den

verkauften Tickets für Skigebiete und Skihallen. Das Erlebnis

Skifahren trifft auf einen

neuen Lebensstil und Konsumtrend

der chinesischen

Ober- und Mittelschicht –

insbesondere der jungen,

urbanen Generation. Materielles wird weniger wichtig,

Experience und Gesundheit sind die neuen Statussymbole.

Natur statt Stadt, Individualität statt Masse: Das sind die neuen

Urlaubsmotive. Genau das kann der Sport bieten – wenn

die Customer Journey gut gestaltet ist.

Interview mit Hermann Winkler

Snow51 war eine der ersten städtischen

Skischulen in China.

Mit Snow51 hatten wir 2017 die führende Indoor-Skischule

Chinas gegründet, wo wir die aufstrebenden

Mittelschicht an den neuen Volkssport Skifahren herangeführt

haben: auf Teppichmaschinen, welche ähnlich

funktionieren wie ein überdimensionales Laufband (Dimensionen

von ca. 5x9 m), an den besten Retail-Standorten

der Stadt. Skifahren in China ist relativ neu, komplex

und langwierig; Skiurlaube teuer und selten. Während

wir in den Alpen eine jahrhundertelange Tradition im

Skifahren haben und über die notwendige Hard- und

Software verfügen, ist der Sport in China vielfach noch

ein Abenteuer, im wahrsten Sinne des Wortes. Skifahren

auf den in Europa entwickelten Teppichmaschinen ist

äusserst effizient und der Lernfortschritt vier- bis fünfmal

schneller als auf Schnee. Nur zehn Stunden auf unseren

Maschinen im Snow51 reichen aus, um aus einem

Einsteiger einen Anfänger zu machen, der sich sicher auf

der Piste bewegen kann und vor allem Spass auf Schnee

hat. Der erste Kontakt mit dem Skisport muss einfach,

frustfrei und wohnortnah in den Städten erfolgen statt in

weit entfernten Skigebieten. Das motivierende Ziel bleibt

aber das Skifahren im Schnee.

Du kommst von der Luxusindustrie und bist jetzt in

der Sportbranche tätig, ist das nicht ein ziemlicher

Stretch?

Auf den ersten Blick, ja. Wenn man aber näher hinschaut,

bemerkt man, dass die Kunden dieselben sind. Erfolgreiche

Unternehmer und Unternehmerinnen, Celebrities,

Entscheidungsträger und vor allem auch Kinder wohlhabender

Familien. Skifahren zum Beispiel ist der neue

Luxus in China oder das neue Golfen, wie wir sagen.

Extremsportarten, zu welchen man Skifahren in China

zählt, dienen der Differenzierung. Erlebnisse sind die

neuen Statussymbole, die Skiausrüstung ersetzt oder

besser ergänzt die Luxusuhr oder Designerhandtasche.

In Japan kauft man Luxus, um dazuzugehören («to fit in»),

in China, um herauszustechen («to stand out»): Skifahren

ist etwas ganz Besonderes im Reich der Mitte, ähnlich wie

zu den Anfängen des alpinen Tourismus in den Alpen.

Und Skifahren ist nur der Anfang. Klettern, Boldern,

Skateboarden etc.: Da gibt es noch viel Aufholpotenzial

im Reich der Mitte.

Naherholung als neues Tourismus-Phänomen

in China

Der Tourismus ist in China noch unterentwickelt, macht

nur etwa rund fünf Prozent des Bruttoinlandprodukts

aus, während der Anteil im Westen fast doppelt so gross

ist. Sporterlebnisse sollen den innerchinesischen Tourismus

ankurbeln und Arbeitsplätze im Servicesektor, wie

etwa der Hotellerie und Gastronomie, schaffen. Das für

China neue Phänomen der Naherholung lockt chinesische

Städter aus urbanen Gebieten aufs Land; Investitionen

für Ferienunterkünfte und -aufenthalte wirken der stark

auseinanderklaffenden Wohlstandsschere entgegen. Die

Tourismus- und Sportindustrie soll sich zur Säule der

chinesischen Volkswirtschaft entwickeln; China kann

und will ja seit Langem schon nicht mehr die verlängerte

Werkbank der Weltproduktion sein. Nicht zuletzt ist die

Förderung von Sport im Allgemeinen und Wintersport

im Speziellen ein wichtiger Beitrag zur Volksgesundheit.

Naherholung und Sport im Skigebiet an der frischen Luft

soll der Überlastung des Gesundheitssystems vorbeugen.

Welche Rolle spielt die GenZ in China?

Die Generation Z ist die erste richtige «Konsumgeneration»

Chinas. Seit Anfang der Zweitausendzwanziger Jahre

haben etwa zwei Drittel der chinesischen Haushalte Einkommen

für Konsumausgaben und die Generation Z hat

wesentlichen Einfluss auf die Verwendung dieser Einkommen.

GenZ sind digitale Natives, sehr Lifestyle affin

und bereits die wichtigste Kundengruppe für Luxuskäufe.

Sie haben ein völlig neues Kulturverständnis und

auch Bewusstsein und setzen zunehmend auf chinesische

Marken. Gleichzeitig sind sie aber auch vorsichtig

bei den Ausgaben, erwarten brutale Ehrlichkeit von den

Marken und schätzen Authentizität, während sie selbst

SEESICHT 2 | 26 61


BUSINESS

aber alles andere als loyale Kunden sind. GenZ tätigen

weniger Impulskäufe als die Generation ihrer Eltern,

Konsum wird zum Ausdruck der Persönlichkeit und nicht

selten auch zur sozialen Waffe. Zusammenfassend lässt

sich sagen, dass die Generation Z die wesentliche Konsumentengruppe

ist, der vieles in den Schoss gefallen ist,

gleichzeitig ist sie aber auch sehr widersprüchlich und

zunehmend desillusioniert.

Gibst du uns zum Abschluss noch einige

Business-Tipps für China mit auf den Weg?

Ich bin kein allzu grosser Freund solcher Tipps, da diese

im Riesenreich China häufig zu kurz greifen oder wie Allgemeinplätze

wirken. Ich kann es aber gern versuchen:

Zunächst muss man sich der Rolle Chinas in der Weltwirtschaft

und -politik bewusst machen. An China kommt

man nicht (mehr) vorbei, d.h. man muss sich möglichst

gut darauf einstellen. Auf keinen Fall sollte man China

unterschätzen: Chinesen denken und planen langfristig,

häufig auch in Zeithorizonten von hundert Jahren. Es gibt

auch nicht DAS eine China, sondern viele chinesische

Realitäten und die Unterschiede zwischen den Provinzen

sind häufig ähnlich gross wie bei europäischen Nationen.

Um sich einen Überblick zu verschaffen, kann man das

Riesenreich in vier Cluster teilen: 1. das Yangtze River

Delta mit Städten wie Shanghai, Hangzhou und Suzhou,

2. den Beijing-Tianjin-Hebei Kluster, 3. den Chengdu-

Chongqing Kluster und schliesslich 4. das Peral River

Delta mit Städten wie Guangzhou, Shenzhen und

Dongguan. Um erfolgreich in China zu sein, ist es unabdingbar,

vor Ort zu sein, am Puls der Zeit. China wandelt

sich zu schnell, mit Informationen aus zweiter Hand

hinkt man dem Trend hinterher. Der chinesische Markt

ist hyper-kompetitiv. Um zu bestehen, brauchen sie ihre

besten Produkte, Leute und Ideen. Um den Chinesen auf

Augenhöhe begegnen zu können, muss man Kräfte bündeln,

das wird leider im Westen häufig übersehen. Seien

Sie konkret, mit Konzeptpapieren oder Business Plänen

gewinnt man keinen Preis. Arbeiten sie mit Prototypen,

die Sie unermüdlich und permanent anpassen und optimieren.

Verstehen Sie Ihre Kunden und bedienen Sie diese

direkt: Sie sind jung, zahlungskräftig, anspruchsvoll

und vor allem sprunghaft. Beschäftigen Sie sich mit

China und den Fünfjahresplänen. Vieles ist niedergeschrieben

und wird auch so umgesetzt, so lassen sich

Trends frühzeitig ableiten. Nicht zuletzt: Haben Sie ambitionierte

Ziele und eine ausreichend grosse Kriegskasse,

wenn Sie sich auf das Abenteuer China einlassen, oder

eben die richtigen Partner.

SnowHow China

Sichelburgstrasse 8

39030 Pfalzen (BZ), Italy

Hermann.Winkler@Snowhowchina.com

phone: +39 391 458 7801

www.snowhowchina.com

62 SEESICHT 2 | 26


STORY

KOLUMNE

Atelier im

Nebenjob

Zwischen Auftragskunst

und Atelierrealität verläuft

eine leise, aber prägende

Spannung. Der Markt verlangt

Sichtbarkeit und Verlässlichkeit;

das Werk

soll funktionieren,

bevor es wirkt.

Aufträge sichern

Einkommen, doch

sie binden die

künstlerische

Geste an fremde

Erwartungen. Seit

Andy Warhol

wissen wir, dass

Marktnähe Strategie

sein kann. Dennoch bleibt

die Frage: Dient die Kunst

dem Auftrag – oder der

Auftrag der Kunst?

Die Wirklichkeit ist nüchtern.

Viele Künstlerinnen und Künstler

tragen ihre Praxis im Nebenjob

mit: Lehre, Design, Service. Das

Atelier wird zur erkämpften

Zwischenzeit. Der

Mythos vom autonomen

Genie lebt

von Rekorden und

Biennalen; der

Alltag besteht aus

Anträgen, Absagen

und Netzwerken.

In dieser

Doppelrolle liegt

Erschöpfung – und

Würde. Denn wer trotz

ökonomischer Fragilität

weiterarbeitet, bezeugt, dass

Kunst mehr ist als Ware: eine

Übung in Ausdauer.

Herzlichst, Ihr

Mino S. Bächler

SEESICHT 2 | 26 63


GALERIE

Kunst, die

Horizonte öffnet

Mit der «Seesicht Galerie» bringen wir Kunst direkt zu

unseren Leserinnen und Lesern. In jeder Ausgabe stellen

wir ausgewählte Werke spannender Künstler vor –

zum Entdecken, Erleben und Erwerben.

Beat Frei

zVg

MINO

VERNISSAGE & FINISSAGE

Die Vernissage findet statt am Donnerstag,

16. April, ab 17.00 Uhr

Die Finissage findet statt am Donnerstag,

9. Juli, ab 17.30 Uhr

Der Künstler MINO Stefan Bächler ist an der Vernissage

und an der Finissage persönlich anwesend.

Die Ausstellung kann ab dem 16. April 2026

jeweils zwischen 09.00 und 17.00 Uhr mit Voranmeldung

besucht werden.

Event Location

Immobilienwerkstatt

Poststrasse 10, 8700 Küsnacht

www.immobilienwerkstatt.ch

Mit der «Seesicht Galerie» öffnen wir ein

Fenster in die Welt der Kunst – unmittelbar,

authentisch und nahbar. In jeder Ausgabe

präsentieren wir ausgewählte Werke

von Künstlerinnen und Künstlern, die mit

ihrem Schaffen unsere Sinne bereichern

und neue Perspektiven eröffnen. Kunst

soll dabei nicht nur betrachtet, sondern

auch erlebt werden: Jedes Werk erzählt

eine eigene Geschichte, trägt den Charakter

seines Schöpfers in sich und lädt dazu

ein, in den Dialog mit Farben, Formen

und Emotionen zu treten.

Die «Seesicht Galerie» versteht sich als

Brücke zwischen Kunstschaffenden

und Kunstinteressierten. Wer mehr

erfahren oder die Werke aus nächster

Nähe erleben möchte, kann per E-Mail

Kontakt aufnehmen, weitere Informationen

anfordern oder einen individuellen

Besichtigungstermin vereinbaren.

So wird aus einem flüchtigen Blick ein

persönliches Erlebnis – und vielleicht

sogar ein bleibendes Stück Kunst für

das eigene Zuhause.

Online-Galerie

40Zur Kontakt

Immobilienwerkstatt | Tel. 044 914 14

64 SEESICHT 2 | 26


GALERIE

JAN JANCZAK (*1938 – †2025)

Jan January Janczak wurde 1938 in Polen geboren. Seine Ausbildung erhielt er an der

Kunstakademie in Krakau, welche ihn 1972 zum Professor ernannte. Er wirkte von

1980 bis zu seinem Tode im Jahr 2025 in der Schweiz. Janczak war Maler, Grafiker und

Objektkünstler. Seine künstlerische Laufbahn führte ihn von handwerklich geprägten

Anfängen hin zu einer eigenständigen, unverkennbaren Bildsprache. Janczak war

in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten. Seine Werke bewegen

sich zwischen figurativer Darstellung und kraftvoller Abstraktion und zeichnen sich

durch eine expressive Farbigkeit sowie eine intensive Auseinandersetzung mit Form

und Struktur aus.

«Ohne Titel» 1974

78 x 80 cm

Öl auf Leinwand

Preis auf Anfrage

«Ohne Titel» 1974

78 x 100 cm

Öl auf Leinwand

Preis auf Anfrage

Entdecken Sie unsere

exklusiven Kunstangebote

Kontakt

Bei Kaufinteresse der Bilder wenden Sie sich

bitte per E-Mail an galerie@seesichtmagazin.ch

SEESICHT 2 | 26 65


GALERIE

MINO (*1967)

Ein Schweizer Künstler mit nationaler und internationaler Ausstellungspräsenz.

Der Künstler betrachtet die Landschaft auf eine tiefgründige und reflektierende

Weise. Während seiner Touren durch die Natur beobachtet er die Weite der Berge

und die Phänomene wie Licht, Dunst und Nebel mit grosser Aufmerksamkeit.

Durch einen Passepartout sieht er die Landschaft nicht nur als blosses Bild,

sondern als eine komplexe Szenerie, die von verschiedenen Faktoren beeinflusst

wird, und setzt diese in der gegebenen Farbkombination um.

Harder Kulm

46.696547, 7.866089

80 x 120 cm

Lichtechte Farbpigmente

Gouache auf Canvas

Preis auf Anfrage

Säntis

47.249389, 9.343544

80 x 120 cm

Lichtechte Farbpigmente

Gouache auf Canvas

Preis auf Anfrage

Kontakt

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66 SEESICHT 2 | 26


GALERIE

MATTHIAS LUCHSINGER (*1968)

Beruflich war er als Medienunternehmer im TV- und Kinobereich in Zürich

tätig und lebt in Horgen. Er lancierte den Donatorenverein des Zurich Film

Festivals und ist Co-Owner und Direktor des Genuss Film Festivals Zug. Im Jahr

2025 eröffnet er als Mitinitiant das Restaurant «Genuss Galerie Röthelberg»

in Zug. Sein Leben hat sich immer um Filme und Bilder gedreht. Mit der Lust

am Bildaufbau, Bildausschnitt und Erzählen von Geschichten in Bildern

lebt er sich in seinen Fotografien aus und knipst nur mit der Handykamera

(Leica & Hasselblad).

Intothesky 73 Zugersee Lichtstrahl

60 x 80 cm plus Spiegelblech Aufhänger

6-Farben-Druck, LED-UV-Tinte auf 2 mm Alu-Dibond

Auflage 10 Stück

Preis auf Anfrage

Intothesky 79 Horizon Toronto

50 x 90 cm plus Spiegelblech Aufhänger

6-Farben-Druck, LED-UV-Tinte auf 2 mm Alu-Dibond

Auflage 10 Stück

Preis auf Anfrage

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SEESICHT 2 | 26 67


GALERIE

MICHAËL LUCERNE (*1964)

Der Schweizer Maler und Objektkünstler mit französischen Wurzeln hat seinen

Lebensmittelpunkt auf einem Schloss in Frankreich. Auf nationalen und internationalen

Ausstellungen präsentierte Lucerne ausdrucksstarke und dynamische Werke. Der

Künstler beschränkt sich nicht nur auf die neoexpressive Malerei, er beschäftigt sich

ebenso stark mit der Bildhauerei, der Fotografie, dem Design und der Grafik. In all

seinen Werken vereinen sich die Grenzen von Abstraktion und Figuration.

Blumenzauber Princesse Aurora 2025/26

Öl auf Leinwand

100 x 140 cm

Preis auf Anfrage

Blumenzauber Princesse Adélaide 2025/26

Öl auf Leinwand

100 x 140 cm

Preis auf Anfrage

Kontakt

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68 SEESICHT 2 | 26


Mehr Reiseinspiration für Sie!

Amriswilerstrasse 12 | 8570 Weinfelden | Tel. 071 5524000 | info@thurgautravel.ch

10 Tage ab

Flusshüpfen auf Rhein, Mosel & Saar CHF 1590* p.P.

BASEL–MERZIG–TRIER–BASEL

MS EDELWEISSbbbbk

1. TAG BASEL Individuelle Anreise und Einschiffung.

Um 16:00 Uhr heisst es «Leinen los!».

2. TAG FLUSSTAG Geniessen Sie die gemütliche

Flussschifffahrt entlang des Rheins.

3. TAG COCHEM–TRABEN-TRARBACH Rundgang

(1) durch Cochem mit Führung durch die

Reichsburg. Flussfahrt nach Traben-Trarbach.

Nach dem Abendessen Weinverkostung an

Bord (inkl.).

4. TAG GREVENMACHER Ab Grevenmacher

Transfer (1) nach Luxemburg für individuelles Erkunden.

Alternativ kann ein geführter Rundgang

durch Luxemburg (3) gebucht werden.

5. TAG MERZIG–METTLACH–TRIER Ab Merzig

Ausflug (1) zur Saarschleife mit Besuch des

Baumwipfelpfads. Ankunft in Mettlach und

Freizeit. Abends Weiterfahrt durch die Saarlandschaft

nach Trier.

6. TAG TRIER–BERNKASTEL Rundfahrt (1) durch

Trier mit dem berühmten Stadttor, der 2000

Jahre alten «Porta Nigra». Besichtigung des

Amphitheaters. Am Nachmittag Weiterfahrt

bis zur Ankunft in Bernkastel nach dem Abendessen.

7. TAG BERNKASTEL Führung (1) durch das Cusanusstift

in Bernkastel. Geniessen Sie am

Nachmittag die entspannende Flussfahrt und

die Annehmlichkeiten an Bord.

8. TAG KOBLENZ Ab Koblenz Ausflug (2) nach

Andernach mit Besuch beim atemberaubenden

Geysir. Weiterfahrt flussaufwärts entlang

des «romantischen Mittelrheins».

9. TAG BADEN-BADEN Ab Plittersdorf Transfer

(1) nach Baden-Baden für eigene Erkundungen.

Wiedereinschiffung in Kehl.

10. TAG BASEL Nach dem Frühstück Ausschiffung

und individuelle Heimreise.

Koblenz

Reisedaten 2026 Es het solangs het Rabatt

24.06.–03.07. 450 (8) 17.08.–26.08. 450

03.07.–12.07. 650 16.09.–25.09. 650

12.07.–21.07. 750 (9) 25.09.–04.10. 650

30.07.–08.08. 650 18.10.–27.10. 750

08.08.–17.08. 550 (8)

(8) Themenreise «Auf dem Fluss zum vollen

Genuss» buchbar

(9) Themenreise «Sommerferien mit der

Familie» buchbar

Unsere Leistungen

• Kreuzfahrt in gebuchter Kategorie

• Vollpension an Bord

• Weinprobe an Bord

• Thurgau Travel Kreuzfahrtleitung

• Audio-Set bei allen Ausflügen

Preise pro Person in CHF (vor Rabattabzug)

2-Bettkabine Hauptdeck hinten 2340

2-Bettkabine Hauptdeck 2440

2-Bettkabine MD hinten, franz. Balkon 2740

2-Bettkabine Mitteldeck, franz. Balkon 2840

2-Bettkabine OD hinten, franz. Balkon 3040

2-Bettkabine Oberdeck, franz. Balkon 3140

Zuschlag Alleinbenutzung Hauptdeck 340

Zuschlag Alleinbenutzung Mitteldeck (6) 0

Zuschlag Alleinbenutzung Oberdeck 1040

Ausflugspaket (6 Ausflüge) 250

Getränkepaket ohne/mit Alkohol 198/288

(6) Limitierte Kabinenanzahl ohne Zuschlag,

regulärer Preis auf Anfrage

MS Edelweissbbbbk

Informationen oder buchen

thurgautravel.ch

Gratis-Nr. 0800626550

5 Tage ab CHF 640 p.P.

Kurz und knackig an Rhein und Main

BASEL–FRANKFURT–BASEL

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Reisedaten 2026

12.09.–16.09. (8) 03.12.–07.12. (10)

14.10.–18.10. 07.12.–11.12. (10)

19.10.–23.10. 11.12.–15.12. (10)

26.10.–30.10. (9) 15.12.–19.12. (10)

24.11.–28.11. (9) 19.12.–23.12. (10)

29.11.–03.12. (10) 30.12.–03.01.27

(8) Themenreise «Tanz-Flussreise» buchbar

(9) Themenreise «Wellness-Flussreise» buchbar

(10) Mit Weihnachtsmärkten

9 Tage ab CHF 1390 p.P.

Faszination Rhein

BASEL–AMSTERDAM–BASEL

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Reisedaten 2026

09.04.–17.04. (7)

17.04.–25.04. (7)

06.06.–14.06.

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(7) Mit Keukenhof

15.07.–23.07.

23.07.–31.07.

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11 Tage ab CHF 2740 p.P.

Zwischen Kultur und Grachten

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Berlin–Amsterdam, Amsterdam–Berlin,

12 Tage

11 Tage

04.06.–15.06. 15.06.–25.06. (8)

09.07.–20.07. 20.07.–30.07.

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(1) Im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar | (2) Fak. Ausflug nur an Bord buchbar | (3) Alternativer Ausflug an Bord buchbar

Programmänderungen vorbehalten | * Günstigste verfügbare Kategorie, Rabatt bereits abgezogen


KUNST & KULTUR

ART INTERNATIONAL ZURICH

Zeitgenössische

Meisterwerke

im Puls 5

Der Schwerpunkt liegt auf globalen Perspektiven in der zeitgenössischen Kunst.

Während 54 Aussteller Kunstwerke aus rund 25 Ländern präsentieren, ist die starke lokale

Verankerung deutlich erkennbar, denn zwei Drittel der Aussteller stammen aus der Region.

Präsentiert werden Gemälde, Skulpturen, Fotografien, Objekte, digitale Kunst und

Installationen – vom 8. bis zum 10. Mai 2026 in der Giessereihalle Puls 5 in Zürich.

Art International Zurich

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Seit fast drei Jahrzehnten setzt die Art International Zürich

neue Impulse in der Schweizer Kunstszene. In diesem

Jahr führt die Reise durch mehrere europäische

Länder sowie durch Kanada, die Vereinigten Staaten,

Japan, Südkorea, Taiwan, China, Malaysia, Simbabwe

und Südafrika und natürlich auch durch die Schweiz.

Die ART INTERNATIONAL ZURICH hat sich als Ort der

Entdeckungen einen Namen gemacht. Sie legt besonderen

Wert auf persönliche Kunstvermittlung und Authentizität.

Im Mittelpunkt steht daher der direkte Austausch

zwischen Kunstschaffenden, Kunsthändlern

und Publikum. In Einzelausstellungen präsentieren

Künstlerinnen und Künstler ihre individuelle Handschrift

und Vision.

An vielen Messeständen stellen die Künstler ihre

Werke im persönlichen Gespräch auch selbst vor.

Dabei werden aktuelle Fragen und Perspektiven der

zeitgenössischen Kunst thematisiert. Die Aussteller setzen

sich intensiv mit der Beziehung zwischen Mensch

und Umwelt auseinander. Dabei werden globale Fragestellungen

wie Resilienz in Krisenzeiten, ökologische

Verantwortung und die Suche nach Zugehörigkeit behandelt.

Viele der hier vertretenen Künstlerinnen und

Künstler kombinieren traditionelle Techniken mit modernen

Ansätzen und erweitern so die Grenzen klassischer

Genres.

Aus Asien sind vielfältige künstlerische Handschriften

vertreten. Sie verbinden regionale Ästhetiken mit zeitgenössischen

Diskursen und spiegeln die Dynamik der

Kunstszene ihrer Regionen wider. Technische Präzision

und gesellschaftspolitische Reflexion verknüpfen

darin traditionelle Einflüsse mit moderner Materialität

und popkulturellen Referenzen.

Zeitgenössische afrikanische Positionen setzen kraftvolle

Akzente und eröffnen einen differenzierten Blick

auf gesellschaftliche Transformationen, kulturelles

Erbe sowie kulturelle Selbstverständnisse in einer

globalisierten Welt. Interkulturelle Netzwerke stärken

gezielt die Sichtbarkeit afrikanischer Künstlerinnen

auf internationaler Ebene.

Aus den USA kommen Impulse einer vielfältigen Gegenwartskunst,

die zwischen konzeptueller Klarheit,

materialbetonter Experimentierfreude und urbaner

Energie oszilliert. Diese von kultureller Durchmischung

geprägte Kunstszene zeigt sich in urbaner

Energie, experimentellen Materialkombinationen und

interdisziplinären Ansätzen.

Europäische Positionen überzeugen durch konzeptuelle

Klarheit, abstrakte Ausdrucksformen, eine poetische

Landschaftsinterpretation und introspektive Figuration.

Sie treten in Resonanz mit aussereuropäischen

Impulsen.

Die Messe richtet sich an Sammler, Kunstinteressierte

und Branchenvertreter. Sie steht für die moderne, internationale

Ausrichtung der Schweizer Kunstszene. Die

präsentierten Galerien und Kunstschaffenden zeichnen

sich durch vielfältige ästhetische Handschriften

und kulturelle Kontexte aus. Dadurch wird ein transkontinentaler

Dialog gefördert. In einem umfassenden

Spektrum zeitgenössischer Positionen werden Kunstwerke

nahezu aller Sparten präsentiert, wodurch die

Vielfalt aktueller künstlerischer Ausdrucksformen widergespiegelt

wird.

Diese Kunstmesse schafft ein internationales Forum

für Gegenwartskunst. Sie eröffnet neue Perspektiven

jenseits des europäischen Mainstreams und fördert

den Austausch zwischen Kontinenten, Generationen

und Disziplinen. So entsteht ein vielstimmiges Panorama,

das globale Entwicklungen sichtbar macht und

den Blick auf die Zukunft erweitert.

70 SEESICHT 2 | 26


ART INTERNATIONAL ZURICH

Marco Benedetti:

Seam Unseamed 002 / Courtesy of

galeriesechs.ch

Alpine-Art / Rolf Braem:

Flüelapass / Acrylic / Courtesy of rolfbraem.ch

Najib Bamadhaj:

The Promised Garden VIII / Acrylic, bitumen, silver/gold leaf,

jute / 122 x 183 cm, 2025 / Courtesy of g13gallery.com.

Peter Parkanyi Raab:

Stilla / Nickel-plated bronze and black granite,

75 x 68 x 30 cm, 2025 / Courtesy of

lenaroselligallery.com.

SEESICHT 2 | 26 71


KUNST & KULTUR

Claude Roegiers:

Suggestion / Mixed media, 110 x 125 cm,

2025 / Courtesy of boulderton-art.com.

Danielle Creme:

Migration I / 100 x 135 x 4 cm, Oil on Linen,

2024 / Courtesy of daniellecreme.com.

Die 28. Ausgabe der Kunstmesse

ART INTERNATIONAL ZURICH findet vom

8. bis 10. Mai 2026 in der

Giessereihalle Puls 5 in Zürich statt.

Öffnungszeiten

Freitag von 11 bis 22 Uhr

Samstag von 11 bis 21 Uhr

Sonntag von 11 bis 18 Uhr

Die Tageskarte kostet CHF 20.– (Studenten

CHF 10.–), erhältlich an der Kasse vor Ort oder

bei Ticketcorner. Die Vernissage findet am

Freitag von 18 bis 22 Uhr statt (CHF 30.–).

Weitere Informationen

www.art-zurich.com

72 SEESICHT 2 | 26


WIR KÜMMERN UNS UM SIE

Verein «Altersheim für Haustiere»

Wir bieten Platz für Tiere in Not von Menschen in Not.

Der steuerbefreite Verein finanziert sich ausschliesslich über Spenden.

Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung. www.vaht.ch

IBAN CH71 0900 0000 1516 3644 6

APP

TWINT-

SPENDE


TRAVEL

MAYR-KUR

Gut gekaut

ist halb verdaut

Der Arzt F. X. Mayr ist der Erfinder der Mayr-Kur. Mit Fasten und gründlichem Kauen

soll sich der Darm umfassend sanieren. Das haben wir im Park Igls Medical Spa Resort in

Igls in Tirol im Rahmen einer Kur selbst ausprobiert.

Markus Fässler

zVg

Genüsslich schiebt sich der Herr am Nebentisch

eine Gabel voll saftiger Salatblätter in

den Mund. Ein klein wenig Eifersucht macht

sich breit – und das wegen Salat. Was für mich

bisher kaum denkbar war, wird im Park Igls

Medical Spa Resort in Igls in Tirol Realität. Vor

mir stehen eine Kürbissuppe, ein Brötchen und

50 Gramm Eiweiss in Form von Mozzarella.

Das ist natürlich nicht schlecht. Da ich mich

aber mitten im Selbstversuch einer Mayr-Kur

befinde, kenne ich diese Kombination aus den

vergangenen Tagen vom Mittag- und Abendessen

bereits zu gut. Wobei die Suppen und

Eiweisszulagen variieren. Aber: Bei einer Entgiftungskur

und Darmsanierung geht es nicht

ums Schlemmen, sondern ums Fasten.

Von Schonung bis Selbstfindung

Erfinder der Kur ist der österreichische Arzt

Franz Xaver Mayr (1875 – 1965). Er wusste

74 SEESICHT 2 | 26


PARK IGLS

Moderne Mayr-Cuisine im Park Igls – leichte, schonend zubereitete Gerichte auf Gourmet-Niveau,

die in acht Ernährungsstufen genossen werden.

schon früh, welche wichtige Rolle der Darm bei

der Gesundheit spielt. Gezielte Fastenmethoden

sollen deshalb den Darm regenerieren. Schonung,

Säuberung, Schulung und Substitution

heissen dabei die Zauberwörter. Das Park Igls,

das universitäre Medizin und Diagnostik mit

der traditionellen Frühdiagnostik nach

Dr. F. X. Mayr vereint, hat diese Prinzipien um

Sport und Selbstfindung ergänzt und gilt als

Pionier der Modernen Mayr-Medizin.

Oberstes Gebot bleibt das Kauen. Bereits mein

Grossvater bläute mir und meinen Geschwistern

ein: «Gut gekaut ist halb verdaut.» Als ich

das Dr. med. univ. Peter R. Gartner, dem medizinischen

Leiter im Park Igls, erzähle, beginnt

der ohnehin schon fröhliche Mann in Weiss

noch mehr zu strahlen. «Wer zu schnell isst,

gaukelt seinem Sättigungsgefühl etwas vor

und isst mehr, als dem Darm guttut.» Deshalb

auch kauen, kauen, kauen. Denn: Dank der im

Speichel enthaltenen Enzyme beginnt die Verdauung

der Kohlenhydrate bereits im Mund.

Im Park Igls wird das Kauen sowie das Einspeicheln

der Speisen zum Ritual.

Alltägliche Rituale

Rituale gibt es im Park Igls Medical Spa Resort,

das von der Schweizerin Andrea Gnägi geführt

wird und sich im Besitz ihrer Familie befindet,

einige – etwa das tägliche Kneippen. Dabei

heisst es zuerst, die Füsse und Waden fünf

Minuten lang in angenehm warmem Wasser zu

verwöhnen, bevor es im Storchenschritt drei

Runden durch eiskaltes Wasser geht. Alleine

ist man dabei eigentlich nie, jeden Tag trifft

man andere Kurgäste in den weissen Park-

Igls- Bademänteln. Das gemeinsame Kneippen

stärkt das Immunsystem und bietet auch eine

hervorragende Gelegenheit, miteinander ins

Gespräch zu kommen.

Ein weiteres Ritual ist das Trinken von Bitterwasser,

also mit Bittersalz versetztes Wasser.

Dieses wird morgens auf nüchternen Magen

eingenommen. Die überaus flüssigen Folgen,

die sich danach mehrfach am Tag zeigen,

bedürfen wohl keiner weiteren Erklärung.

Zufrieden mit dem Resultat

Am Ende der Mayr-Woche steht das Abschlussgespräch

beim Chefarzt an. Etwas leichter

fühle ich mich definitiv. Alles nur Einbildung?

Die Messungen zeigen das Gegenteil von

anfangs Woche: weniger Gewicht, weniger

Bauchumfang, weniger Körperfett. Gartner

ist zufrieden – und ich bin es auch.

Mehr Informationen

park-igls.at

SEESICHT 2 | 26 75


TRAVEL

TWERENBOLD REISEN

Sommerwind, Weitblick

und ein leises Surren

Der Fahrtwind im Gesicht, das sanfte Surren des Motors – und vor Ihnen glitzert ein

türkisfarbener See. So fühlt sich Sommer an. E-Bike-Ferien verbinden Bewegung und

Genuss auf ideale Weise: aktiv unterwegs sein, ohne Leistungsdruck. Entdecken,

ohne sich zu überfordern. Und abends entspannt im ausgewählten Hotel ankommen,

während das Gepäck bereits auf Sie wartet.

Twerenbold

zVg

76 SEESICHT 2 | 26


TWERENBOLD REISEN

Genau hier setzt Twerenbold Reisen an. Mit

jahrzehntelanger Erfahrung in der Organisation

hochwertiger Rund- und Aktivreisen

bietet Twerenbold sorgfältig konzipierte

E-Bike-Ferien, bei denen jedes Detail stimmt –

von der komfortablen Anreise über die sorgfältige

Routenplanung bis zur Hotelauswahl.

Natur hautnah – mit Komfort im Hintergrund

Wer mit dem E-Bike reist, erlebt Europa intensiver.

Stille Uferwege, duftende Wälder, kleine

Dörfer mit blumengeschmückten Balkonen –

Perspektiven, die sich aus dem Auto oder

Reisebus nie erschliessen würden. Dank elektrischer

Unterstützung werden auch längere

Distanzen und leichte Steigungen mühelos

gemeistert.

Twerenbold Reisen bietet dabei alles aus einer

Hand. Bereits die An- und Rückreise erfolgt

bequem und emissionsarm im modernen

Twerenbold-Car mit Veloanhänger. Vor Ort

sorgt der Begleitbus für zusätzliche Sicherheit

und Flexibilität: Er steht bei Bedarf zur Verfügung,

transportiert Ersatzmaterial und bietet

die Möglichkeit, eine Etappe zu verkürzen.

Alles, was Sie sonst noch für unbeschwerte und

genussvolle E-Bike-Tage brauchen, ist im Rundum-sorglos-Service

von Twerenbold dabei:

– ausgewählte Mittelklasse- und

Erstklassehotels

– durchdachte Etappenplanung

– erfahrene Veloguides

– hochwertige, komfortable Miet-E-Bikes

Gerade für aktive Best Ager, Paare oder Freundesgruppen

ist diese Reiseart ideal. Man ist

gemeinsam unterwegs, teilt Erlebnisse – und

geniesst gleichzeitig individuelle Freiräume.

Österreich – Bühne für

genussvolle Radmomente

Südlich der Alpen lädt die Kärntner Seenlandschaft

zum entspannten Radeln ein. Traumhafte

Badeseen, sanfte Hügel und charmante Orte

bilden den Rahmen für wunderbare Ausblicke

im Velosattel.

Rund um den Neusiedlersee zeigt sich eine

sonnenverwöhnte Region mit Weinbergen und

einzigartiger Steppenlandschaft. Die meist

flachen Wege machen das Radeln besonders

angenehm – ideal für genussvolle Tage im

Sattel.

Im Salzkammergut spiegeln sich imposante

Bergkulissen in glitzernden Seen. Die Etappen

führen durch idyllische Landschaften, vorbei

an traditionsreichen Häusern und gemütlichen

Cafés – eine perfekte Kombination aus Natur

und Kultur. Vom 21. bis 28. Juni 2026 lädt

Twerenbold Reisen zum exklusiven Sommerfest

im Aldiana Club Ampflwang ein. Zum

15-jährigen Jubiläum der Twerenbold Veloreisen

erwartet die Gäste eine Sport- und Genusswoche

voller Möglichkeiten – alles unter einem

Dach, in einem erstklassigen Hotel, exklusiv

für Twerenbold-Reisende.

Hier kann jeder sein persönliches Programm

wählen, ob Sie mit dem E-Bike, E-MTB oder

SEESICHT 2 | 26 77


TRAVEL

E-Gravel unterwegs sind. Alternativ können Sie

auch ein touristisches Programm aussuchen

und die Umgebung entspannt entdecken.

Tagsüber folgt jeder seinem Interesse, abends

treffen sich alle wieder zum Wellness, Apéro

und Dinner – gemeinsame Zeit ohne Kompromisse.

Bewegung, Natur, kulinarische Höhepunkte

und erstklassiger Komfort verschmelzen

zu einem Erlebnis, das aktiv, individuell

und gleichzeitig entspannt ist – ein Sommerfest,

das so vielseitig ist wie seine Gäste selbst.

Vielfalt quer durch Europa

Auch jenseits Österreichs warten eindrucksvolle

Routen: Das Naturparadies Altmühltal

begeistert mit gemächlichen Flusslandschaften

und markanten Jurafelsen, der Schwarzwald

mit immergrünen Wäldern und regionalen

Spezialitäten, Bayern mit barocken Städten und

herzlicher Gastfreundschaft.

Belgien überrascht mit flämischen Städten

und kulinarischen Höhepunkten zwischen

Nordseeküste und sanften Hügeln. Slowenien

fasziniert mit Alpenpanorama und türkisfarbenen

Flüssen auf kompaktem Raum. Und im

Norden locken weite Sandstrände in Dänemark

und Schweden, Deiche und Leuchttürme in

Ostfriesland oder dramatische Steilküsten in

Cornwall – begleitet von endlosen Sommertagen.

Aktiv sein – entspannt ankommen

E-Bike-Ferien liegen im Trend, weil sie Freiheit

und Komfort verbinden. Sie sind ideal für Menschen,

die aktiv bleiben möchten, ohne sportliche

Höchstleistungen erbringen zu müssen.

Für Geniesser, die Natur bewusst erleben und

regionale Küche schätzen.

Mit Twerenbold Reisen wird aus dieser Idee ein

rundum organisiertes Ferienerlebnis – kompetent

geplant, hochwertig umgesetzt und persönlich

begleitet.

Den Sommer auf zwei Rädern erleben –

mit Komfort, Organisation und den

schönsten Routen Europas:

twerenbold.ch/veloferien

78 SEESICHT 2 | 26


Bewaldete Berghänge und klare Gewässer

Veloferien Kärntner Seen

E-Bike Reise durch Franken

Naturparadies Altmühltal

Uferpromenade am Wörthersee

Velofahren in guter Gesellschaft

Sofort

buchen und

10% sparen!

7 Tage ab CHF 1655

Velo-Standortreise

6 Tage ab CHF 1375

Velo-Standortreise

Unsere Reise führt uns im Komfortklasse-Bus

ins Herzen Kärntens.

Zwischen Alpenblick und Seenglanz:

Mit dem E-Bike fahren wir

durch das idyllische Gailtal, vorbei

an Höfen und Gasthäusern mit

regionalen Spezialitäten. Am Wörthersee

gleiten wir am Ufer entlang

und entdecken die Altstadt

von Klagenfurt. Durch das Drautal

führt uns der Weg vorbei an schmucken

Dörfern, mit einer zünftigen

Brettljause als kulinarischem Höhepunkt.

Am Ossiacher See geniessen

wir die wunderbare Aussicht

auf Land und See und lassen den

Tag bei Musik und Geselligkeit ausklingen.

Zum Abschluss gleiten wir

mit dem Schiff über den Wörthersee

– ein stimmungsvoller Schlusspunkt

einer genussvollen Veloreise.

Sechs Nächte im Mittelklassehotel

in Drobollach am Faaker See.

Reisedaten 2026

1: 10.05.–16.05.

2: 07.06.–13.06.

3: 14.06.–20.06.

4: 12.07.–18.07.

5: 16.08.–22.08.

6: 13.09.–19.09.

7: 20.09.–26.09.

Typisch Twerenboold

· Komfortklasse-Bus mit

Veloanhänger

· Erfahrene Veloguides

· Übernachtung im Mittelklasshotel

· 6 x Halbpension inklusive

Pro Person

in CHF

Katalogpreis

Sofortpreis

7 Tage im DZ 1920 1730

Zuschläge

DZ zur Alleinbenutzung 160

Miet-E-Bike inkl. Service 245

Reduktion

Reisen 1 bis 3 - 75

Im Komfortklasse-Bus reisen wir

ins idyllische Fränkische Seenland,

wo wir Schönheiten des Altmühltals

mit dem E-Bike erkunden.

Entlang stiller Uferwege und

durch hügelige Jurafelslandschaften:

Wir radeln durch die historische

Bischofsstadt Eichstätt,

vorbei an den imposanten «Zwölf

Aposteln» und geniessen einen Altstadtrundgang

in Nürnberg.

Kulinarische Höhepunkte erwarten

uns mit fränkischer Gastlichkeit

und einem zünftigen Weisswurst-

Mittagessen. Ein unvergessliches

Erlebnis ist die Schifffahrt durch

die Weltenburger Enge, bevor wir

auf dem Velo entlang des Main-

Donau-Kanals neue Eindrücke

sammeln. Wir erkunden das mittelalterliche

Rothenburg ob der Tauber,

bevor wir als letzte Tour den

Altmühlsee umrunden.

Fünf Nächte im Erstklasshotel in

Gunzenhausen.

Reisedaten 2026

1: 07.06.–12.06.

2: 14.06.–19.06.

3: 19.07.–24.07.

4: 02.08.–07.08.

5: 09.08.–14.08.

Typisch Twerenbold

· Komfortklasse-Bus mit

Veloanhänger

· Erfahrene Veloguides

· Übernachtung im Erstklasshotel

· 5 x Halbpension, 1 x Mittagessen

inklusive

Pro Person

in CHF

Katalogpreis

Sofortpreis

6 Tage im DZ 1695 1525

Zuschläge

DZ zur Alleinbenutzung 120

Miet-E-Bike inkl. Service 210

Reduktion

Reise 5 - 150

Sonnenterrasse der Pension

Melcher (off. Kat. ***)

Buchungscode: iavkaer

Parkhotel Altmühltal (off. Kat. ****)

Buchungscode: iavaltm

Abfahrtsorte mit Mietvelo: Wil*, Burgdorf, Zürich-Flughafen*, Aarau, Baden-Rütihof*, Basel, Arlesheim, Buchrain (*Abfahrtsorte mit eigenem Velo). Nicht inbegriffen:

Annullierungsschutz- & Assistance-Versicherung, Auftragspauschale von CHF 25 (entfällt bei Onlinebuchung). Katalogpreis: Gültig bei starker Nachfrage (ab 50% Belegung)

und 1 Monat vor Abreise. Es gelten die Allg. Reise- & Vertragsbedingungen von Twerenbold Reisen AG.

twerenbold.ch oder

056 484 84 84


80 SEESICHT 2 | 26

UHREN & SCHMUCK


MEISTER 1881

Verliebt, verlobt …

Es ist Tradition, beim Hochzeitsantrag einen

Verlobungsring zu überreichen.

Dieser gilt als sichtbares Zeichen für das «Ja».

Meister 1881

zVg

Die zwei Geschäfte von «Meister 1881» in

Zürich begleiten Paare bei der Verlobung

und später auch bei der Vermählung und

den Geschenken.

Es beginnt alles mit der Verlobung

Der klassische Verlobungsring besteht

aus Weissgold 750 und präsentiert einen

Brillanten. Die runde Form des Rings

steht sinnbildlich für die unendliche Liebe,

die mit der Hochzeit besiegelt wird. In

den letzten Jahren haben

sich Verlobungsringe durchgesetzt, welche

mit dem Lieblingsedelstein der Braut

besetzt sind, oder individuelle Anfertigungen,

welche der Bräutigam zusammen mit

dem Team von «Meister 1881» kreiert.

Nebst den Brillanten sind auch

Smaragdschliffe bei den

Verlobungsringen sehr beliebt.

Poetischer Brautschmuck

Die Braut soll grundsätzlich jeden Schmuck

tragen, der ihr gefällt. Wichtig ist die Harmonie

zwischen Schmuck und Brautkleid.

Bei «Meister 1881 Juwelier & Uhren» hat

die Braut die Wahl zwischen individuell im

Hause von Hand angefertigten Juwelen der

«Meister 1881 Collection» oder bestehendem

Schmuck ausgesuchter und internationaler

Manufakturen.

Auch der Bräutigam braucht Preziosen

Eine elegante Uhr, Manschettenknöpfe,

ein Siegel- oder Wappenring komplettieren

das Outfit des Bräutigams. «Meister 1881

Juwelier & Uhren» bietet eine breite Auswahl

an passenden Armbanduhren sowie

Goldschmiedekreationen der hauseigenen

«Meister 1881 Collection».

Eine klassische Uhr mit Lederband oder

Manschettenknöpfe mit Edelsteinen nach

eigener Wahl oder einem Monogramm

gehören zur Ausstattung des Bräutigams.

SEESICHT 2 | 26 81


UHREN & SCHMUCK

Hochzeitswunschliste mit

persönlichem Onlineshop

«Meister 1881 Silber & Tafelkultur» verfügt über

alles, was sich für die Wunschliste erträumen lässt:

Silberbesteck, Porzellan und Kristallgläser, Weinund

Baraccessoires, Fotorahmen, Kerzenleuchter,

Kristallvasen und vieles mehr. Das Paar stellt die

Wunschliste mit dem Team im Geschäft zusammen.

Die Gäste entscheiden sich online, telefonisch

oder im Geschäft für ein Geschenk.

Baby unterwegs?!

Porzellan, Beissringe und Rasseln, Babybesteck,

Silberbecher, Tauflöffel, Silberteller, Zahndosen,

Serviettenringe, Teddybären, Disney-Figuren – sofern

Paten und Patinnen, Grosseltern und Freunde

dem Neugeborenen etwas Wertvolles schenken

möchten, was lange Freude macht, hat «Meister

1881 Silber & Tafelkultur» dies mit Bestimmtheit

im Sortiment.

Geschenk von «Meister 1881»

für das Brautpaar

Erreicht der Umsatz in einem der beiden Geschäfte

von «Meister 1881» oder kumuliert in beiden Geschäften

den Betrag von 6000 Franken, erhält das

Paar einen Zehnprozentgutschein des getätigten

Umsatzes als Verlobungs- oder Hochzeitsgeschenk,

um die Geschenkeliste zu komplettieren oder sich

einen persönlichen Wunsch aus dem Sortiment

beider Geschäfte zu erfüllen.

Meister 1881 Juwelier & Uhren

Bahnhofstrasse 33, Zürich

Meister 1881 Silber & Tafelkultur

Augustinergasse 17, Zürich

shop.meister.ch/wunschliste

82 SEESICHT 2 | 26



UHREN & SCHMUCK

ZEIT FÜR PAAR-LOOK

Power Couples

Es muss ja nicht immer ein Ring sein: die Uhrenindustrie hat längst

erkannt, dass erfolgreiche Modelle in unterschiedlichen Ausführungen ein

noch breiteres Publikum erreichen. Damit können Paare nun auch

am Handgelenk zeigen, wo der Zeitgeist schlägt.

Roger Rüegger/WatchAdvisor

zVg

Entwicklungsteam

Seit den 70er-Jahren verfügt IWC mit der

Ingenieur über einen von Gerald Genta

gestalteten Uhren-Klassiker mit integriertem

Band. Deren jüngste Generation

gibt es derzeit in Gehäusegrössen

von 35, 40, 41 und 42 mm und wahlweise

in Edelstahl, Rotgold, Titan

und seit letztem Jahr auch komplett

in schwarzer Keramik (Ref.

IW338903). Beim 35 mm grossen

Modell (hier die Ref. IW324906

mit schwarzem Zifferblatt und

Edelstahl-Gehäuse) kommt ein

automatisches Werk mit 42

Stunden zum Einsatz (Kal.

47110), dessen Basis von der

Konzern-Schwester Cartier beigesteuert

wurde. Wie auch bei

den grösseren Ingenieur-Modellen

ist das mechanische Kaliber

dank Sichtglasboden bei der Arbeit

zu sehen, bei der schwarzen Ingenieur

Automatic 42 mit Keramik-Gehäuse ist

das rückseitige Glas zudem dunkel gefärbt.

Dahinter tickt das hauseigene

82110 mit 60 Stunden Gangreserve und

bleibt zuverlässig bis zu einer Tiefe von

100 Metern vor Wasser geschützt. Die

Preise für die IWC Ingenieur starten bei

CHF 10 500, die Keramik-Option kostet

CHF 20 000.

Das ehemals ultra-technische Modell

von IWC wurde 1955 eingeführt

und in den 70er-Jahren dank

Gerald Genta zum Design-Klassiker.

84 SEESICHT 2 | 26


POWER COUPLES

Breitling setzt konsequent auf unterschiedliche

Gehäuse-Grössen und Ausführungen, so auch bei der

neuen Superocean Heritage.

SEESICHT 2 | 26 85


UHREN & SCHMUCK

Die Alpine Eagle-Kollektion hat sich für Chopard zu einem Gipfel-Stürmer

entwickelt, macht aber mit 100 Metern Wasserdichtheit selbst im Wasser und

am Strand eine gute Figur.

Love Birds

Gleich drei Generationen der Scheufele-Familie

waren bei der Entwicklung der Alpine Eagle-

Kollektion involviert, die seit ihrer Einführung im

Jahr 2019 schnell zu einer der erfolgreichsten

Uhren-Linien von Chopard geworden ist. Kein

Wunder: ein Design, das zu jeder Gelegenheit eine

gute Figur macht, ein starkes Bekenntnis zu Nachhaltigkeit

und uhrmacherische Qualitäten, bei

denen selbst erfahrene Sammler Schmetterlinge im

Bauch kriegen. Die Alpine Eagle-Kollektion gibtʼs in

zahlreichen Materialien, Grössen und mit unterschiedlichen

Komplikationen ausgestattet, die

beiden hier gezeigten Uhren beschränken sich auf

das Wesentliche, also auf die Anzeige von Zeit und –

im Falle der grösseren «Beach Edition» – Datum. Die

36 mm grosse Alpine Eagle Summit mit edelsteinbesetzter

Lünette (Ref. 295370-0002) ist aus Gelbgold,

Werk ist das automatische In-House-Kaliber

09.01-C von Chopard mit einer Gangreserve von

42 Stunden. Der Preis liegt hier bei CHF 86 100. Die

41 mm grosse «Beach Edition» in Edelstahl (Ref.

298600-3033) kostet am nicht minder auffällig

gefärbten Kautschukband CHF 11 800, Werk ist das

Chronometer-zertifizierte 01.01-C mit 60 Stunden

Gangreserve, ebenfalls durch den Sichtglasboden

zu sehen.

86 SEESICHT 2 | 26


POWER COUPLES

Blancpain hat in den 50er-Jahren das Gesicht der

modernen Taucheruhr geprägt und bietet die Reihe

heute in drei Gehäuse-Grössen und zahlreichen

Ausführungen an.

Dive Buddies

Die legendäre Taucheruhr von Blancpain gibt es

mittlerweile in drei Grössen und in zahlreichen

Materialien, die Fifty Fathoms Automatique mit

Perlmutt-Zifferblatt und 38 mm grossem Rotgold-

Gehäuse (Ref. 5007 3644A B64B) ist dabei erst seit

2025 im Angebot. Wie ihr 42 mm grosses Pendant

in Edelstahl (in diesem Fall die Ref. 5010 12B30

B64B) ist die Uhr bis 300 Meter wasserdicht, Werk

ist das 1153 mit 100 Stunden Gangreserve und Silizium-Spirale.

Noch mehr schafft das grössere Kaliber

1315 der Automatique 42, nämlich 120 Stunden

bei Vollaufzug. Die Fifty Fathoms ist in Edelstahl ab

CHF 15 200 für Schatztaucher verfügbar, die Rotgold-Umsetzung

startet bei CHF 28 500.

SEESICHT 2 | 26 87


UHREN & SCHMUCK

Co-Pilots

Oris hat mit der Propilot X einmal mehr bewiesen,

dass eine Fliegeruhr auch modern

sein kann. Und mit der froschgrünen

Kermit-Edition (Ref. 01 400 7778 7157-Set)

im 39 mm grossen Gehäuse aus Titan auch

gezeigt, dass selbst professionelle Instrumenten-Uhren

Spass machen können.

Als Antrieb kommt das Calibre 400

mit fünf Tagen Gangreserve zum Einsatz,

dazu gibt‘s bis zu zehn Jahre

Garantie. Das 34 mm grosse Pendant

dazu ist Miss Piggy gewidmet (Ref.

01 531 7796 4158-07 8 17 05LC), hier

kommt zudem ein baguettegeschliffener

Labordiamant bei 12 Uhr mit

ins Handgepäck, Werk ist aufgrund

des kleineren Edelstahl-Gehäuses von

34 mm das Oris 531 mit 42 Stunden

Gangreserve. Beide Uhren sind bis

100 Meter wasserdicht, ein Rundflug mit

Miss Piggy kostet CHF 2800, Kermit hebt für

CHF 3400 ab.

Oris hat für die Propilot die zwei berühmtesten

Mitglieder der Muppets an Bord geholt.

Mehr über hochwertige

mechanische Uhren unter

watchadvisor.com

88 SEESICHT 2 | 26


BRABUS Weeks

Zeig deinen Stil. Wähle deinen smart.

Vom 1. März bis 30. April profitierst du von einer smart

Prämie von bis zu CHF 6’500.– auf deinen smart.

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CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 0; Energieeffizienzklasse B. smart #3: Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km (WLTP): 17,6

(BRABUS/ Pulse), 16,3 (Premium), 16,8 (Pro+), 17,2 (Pro); CO2-Emissionen kombiniert in g/km: 0; Energieeffizienzklasse B. smart #5:

Stromverbrauch kombiniert in kWh/100 km (WLTP): 18,4 (Pro+/Premium), 18,5 (Pro), 19,9 (BRABUS/Pulse/Summit Edition); CO2-Emissionen

kombiniert in g/km: 0; Energieeffizienzklasse C. BRABUS Weeks : Das Angebot bezieht sich auf die BRABUS Weeks sowie auf die smart

Prämie und ist vom 1. März bis 30. April 2026 gültig. Bitte informiere dich über die detaillierten Angebotsbedingungen auf smart.com.


HEALTH & BAUTY

Der sanfte Weg

zum starken Ich

Qi Gong gehört zu den gesündesten Bewegungsarten, die es gibt.

Dies belegen mittlerweile unzählige Studien. Die Bewegungsabläufe sind

meist einfach zu erlernen und haben eine positive Wirkung auf Körper

und Geist. Perfekt für die Herausforderungen der heutigen Zeit und ideal

für Menschen auch im Seniorenalter.

Claudio Brentini

Adobe Stock

Foto: by-studio | Adobe Stock

90 SEESICHT 2 | 26


ACHTSAMKEIT TEIL III

Qi Gong stammt bekanntlich aus China, hatte

dort aber nicht immer denselben, hohen Stellenwert,

den es heute hat. Mittlerweile wird

es an Universitäten gelehrt, in Kliniken ist es

ein fester Bestandteil, zum Beispiel in der Reha

nach Operationen, Unfällen und Krankheit,

und auch offiziell ist die Wirkung anerkannt.

Qi Gong, das sind Gesundheitsübungen, Bewegungen,

welche in sogenannten Formen

zusammengefasst sind. Davon gibt es unzählige.

Bekannt sind zum Beispiel die Acht Seidenbrokat

Übungen (Ba Dua Jin), die Serien der

18 Formen (Shi Ba Shi) oder auch die 18-fache

Methode der Qi Gong Übung (Lian Gong Shi Ba

Fa). Einige Formen sind hunderte von Jahren

alt, andere wurden im 20. Jahrhundert entwickelt

und nach wie vor werden neue Formen

veröffentlicht oder alte Schriften aufgearbeitet.

Die meisten sind einfach zu erlernen und weil

die Bewegungen ruhig und entspannt ausgeführt

werden, besteht kaum eine Verletzungsgefahr.

Dennoch sollte man die Formen nicht

unterschätzen. Richtig ausgeführt, trainieren

sie den Körper, halten diesen flexibel, stärken

die Muskulatur und fördern die Koordination

sowie das Gleichgewicht, was vor allem im

hohen Alter ein sehr wichtiger Aspekt ist.

Körper und Geist sind aus chinesischer Sicht

unzertrennbar verbunden. Qi Gong wirkt

deshalb ebenso auf den Körper wie auf den

Geist oder durch den Körper auf den Geist.

Vereinfacht gesagt kann sich der Geist dann

entfalten, wenn der Körper zu einer inneren

Ruhe gefunden hat und vollkommen entspannt

ist. Mit dem Körper, also mit den entspannten

Bewegungen, welche mit der richtigen Atmung

koordiniert werden, findet der Geist auch zur

Ruhe. Die äussere Bewegung, richtig ausgeführt,

ermöglicht oder unterstützt diese innere

Ruhe. Dass genau dies gar nicht so einfach ist,

spüren Anfängerinnen und Anfänger deutlich.

Meist werden die Bewegungen zu Beginn mit

Kraft ausgeführt, die Schultern sind gespannt,

der Körper ist verspannt, die Abläufe nicht

fliessend und leicht, oft viel zu schnell ausgeführt.

Ent-Spannung muss mühsam erlernt

werden. Paradoxerweise braucht es dazu auch

Kraft und ein stabiles, körperliches Grundge-

SEESICHT 2 | 26 91


HEALTH & BEAUTY

Foto: Natalie | Adobe Stock

rüst sowie Flexibilität. Zum Letzteren passt das

Bild eines Baums. Ist dieser jung, sind die Äste

flexibel und brechen nicht im Wind, weil sie

mitgehen und nachgeben. Bei einem starren,

knorrigen Baum brechen die Äste bei einem

Sturm, weil sie nicht mehr elastisch, beweglich

sind und nicht nachgeben können.

Zentral ist beim Qi Gong, wobei man hier «auch

beim Qi Gong» schreiben müsste, die Atmung,

welche wie bereits erwähnt mit den Bewegungen

koordiniert wird. Diese wird ruhig und tief

ausgeführt, also die auch im Westen bestens

bekannte Bauchatmung, und beeinflusst so mit

den ruhigen, entspannten Bewegungen den

Gesamtzustand des Körpers. Die Atmung gilt

ja als das Tor zur inneren, geistigen Welt, auch

in der Meditation. Eine ruhige, tiefe Atmung

wiederum beeinflusst den Geist, Entspannung

wird ganzheitlich erfahren, was sich auch

positiv auf geistige und seelische Herausforderungen

oder gar Krankheitsbilder, wie zum

Beispiel Depressionen, auswirkt. Teilnehmende

in Qi Gong-Kursen erzählen oft, wie gestresst,

belastet oder ausgelaugt sie zum Training gekommen

seien, aber bereits nach kurzer Zeit

vollkommen bei sich waren, im Hier und Jetzt,

achtsam im Moment. Nach dem Training verspüren

die meisten viel Energie, vergleichbar

mit neu geladenen Batterien. Genau deshalb

macht es auch Sinn, frühmorgens Qi Gong zu

üben, wobei es durchaus auch Formen für

andere Tageszeiten gibt.

Bei all dem, was Qi Gong bewirken kann, muss

aber auch hier eines klargestellt werden: Von

nichts kommt nichts. Veränderungen brauchen

Zeit, nur regelmässiges Training über eine

lange Zeit bringt die Übenden weiter. Nicht

einfach so steht das Wort Gong schliesslich für

92 SEESICHT 2 | 26


ACHTSAMKEIT TEIL III

Grafik: xyz+ | Adobe Stock

Qi Gong

Arbeit, Übung, Training. Natürlich unterstützen

gewisse Qi Gong-Formen die Reha nach

einer Operation, nach einem Unfall oder

Krankheit, ganzheitliche Gesundheit ist aber

ein Weg, ein kontinuierlicher. Die Bewegungsabläufe

im Qi Gong verändern den Körper, die

Haltungen, auch die inneren. Äussere Bewegungen

wie ein Drehen des Oberkörpers

wirken sich auch auf das Innere, auf Organe

aus und wirken wie eine sanfte innere Massage.

Die Bewegungen regen den Stoffwechsel an

und stärken das Gleichgewicht. Letzteres ist

vor allem im Alter so wichtig beim Thema

Sturzprävention.

Im Luzerner Hochdorf, wo jede Woche wie an

vielen anderen Orten der Schweiz ein öffentliches

Qi Gong stattfindet, hat sich das Gleichgewichtsgefühl

der Teilnehmenden in drei Jahren

sicht- und spürbar verbessert, mit enorm

positiven Auswirkungen auch auf den Alltag.

Die Seniorinnen und Senioren erzählen, sicherer

zu sein, wenn sie zu Fuss unterwegs seien,

und generell eine stabilere Körperhaltung

entwickelt zu haben. Die Koordination wird

verbessert, auch die Flexibilität, der Körper

wird sanft gestärkt. Dies alles geschieht nicht

von heute auf morgen. Lässt man sich aber auf

diesen Weg ein, hat dies enorme, deutlich spürbare

Auswirkungen. Falsch ausgeführt können

die Übungen aber zu Verspannungen führen,

also genau das Gegenteil dessen, was man

erreichen möchte. Wie bei allen Bewegungskünsten

sollte man sich also auch beim Qi Gong

eine qualifizierte Lehrperson suchen, welche

anleiten und nötigenfalls korrigieren kann.

Auch hier gilt: Augen auf. Welche Qualifikationen

bringt die kursleitende Person mit? Wo hat

sie eine Ausbildung gemacht und wie lange

dauerte diese? Leider ist es auch beim Qi Gong

SEESICHT 2 | 26 93


HEALTH & BEAUTY

Foto: LimeSky | Adobe Stock

«Qi Gong wirkt

ebenso auf den Körper wie

auch auf den Geist.»

so, dass man gegen gutes und vor allem viel

Geld an einem einzigen Wochenende oder

sogar online, bequem vom Sofa aus ein Lehrdiplom

abschliessen oder besser kaufen kann. So

einfach die Bewegungen auf den ersten Blick

erscheinen, eine falsche Haltung, verspannte

Schultern, eine flache Atmung oder anderes

kann mehr schaden als nützen.

Qi Gong ist, wie auch alle anderen Bewegungskünste,

kein Wundermittel, aber ein guter

sowie effektiver Weg zu einer inneren und äusseren

Veränderung. Das passt perfekt in das aktuelle

Thema Achtsamkeit, denn Koordination,

Atmung und Entspannung führen zu Achtsamkeit.

Nicht ohne Grund werden in chinesischen

Fabriken in der Pause Qi Gong- oder

Taiji Quan-Übungen ausgeführt. Die Wirkung

auf die geistige und körperliche Gesundheit ist

nicht von der Hand zu weisen. Der buddhistische

Meister Tulku Lobsang Rinpoche hat

zudem zu Recht gesagt, es gebe keine Ausrede

dafür, nicht jeden Tag zehn oder 20 Minuten zu

trainieren, sich zu bewegen, zu üben. Eine gute

Möglichkeit dafür, vor allem auch für Bewegungsungeübte,

bietet Qi Gong. Und dies bis ins

hohe Alter. Im Luzerner Hochdorf ist die älteste

Teilnehmerin, die nun seit drei Jahren Qi Gong

trainiert, 94 Jahre alt. Auch Erich Kästner hatte

Recht: «Es gibt nichts Gutes, ausser: Man tut

es.» Das schliesst auch Gutes mit ein, das man

für sich selbst, für seine eigene innere und

äussere Gesundheit tut. Qi Gong ist eine wunderbare

Methode, genau dies zu tun.

94 SEESICHT 2 | 26


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Misslungene Nasenoperationen:

Wer kann sie wirklich korrigieren?

Warum Revisionseingriffe zu den anspruchsvollsten Operationen

der plastischen Chirurgie gehören.

Pamela Niggli

zVg

Die Nasenkorrektur gilt als einer

der anspruchsvollsten Eingriffe der

plastischen Chirurgie. Noch komplexer

sind Revisionseingriffe – Operationen

an Nasen, die bereits einmal

oder mehrfach operiert wurden und

funktionelle oder ästhetische Probleme

verursachen.

Viele Patientinnen und Patienten leiden

nach einer misslungenen Nasenoperation

unter Beschwerden oder

Unzufriedenheit mit dem Ergebnis.

Häufige Probleme sind:

– Belüftungsstörungen und erschwerte

Nasenatmung, häufig

verbunden mit Schnarchen

– Instabile oder knöchern wirkende

Nasenstrukturen, etwa eine sogenannte

Open-Roof-Deformität

– Grosse oder asymmetrische

Nasenlöcher sowie eine abgesunkene

Nasenspitze

– Narbenbildungen und Veränderungen

der Hautstruktur nach

Voroperationen

– Sattelnasen oder eingesunkene

Nasenrücken durch fehlende

Stabilität

Solche Situationen erfordern häufig

eine rekonstruktive Revision,

bei der das Nasengerüst neu aufgebaut

wird. Dr. Julia Berkei hat

sich auf diese komplexen Eingriffe

spezialisiert. Die plastische

Chirurgin verfügt über mehr als

25 Jahre Erfahrung und hat rund

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Zur Stabilisierung der Nasenarchitektur

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Jede Operation wird sorgfältig

analysiert und mithilfe einer 3-D-

Simulation präzise geplant.

Dr. Berkei führt Praxen in Zürich

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Patientinnen und Patienten aus

ganz Europa. Neben ihrer klinischen

Tätigkeit leitete sie mehrere Jahre

ein chirurgisches Hilfsprojekt in

Myanmar, bei dem rund 500 Kinder

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96 SEESICHT 2 | 26


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meerundyachten.com


YACHTEN

CAPRI STEHT FÜR DOLCE VITA

Das Beiboot für

eine Villa am Meer

Die neue Riva 58ʼ Capri überzeugt mit einem sportlichen Herzen und

gehobener Ausstattung. Sie ist gleichzeitig das erste Modell einer neuen Generation

von «Open Yachts», die genau diese Sportlichkeit mit einer zeitlosen Eleganz

vereinen sollen. SEESICHT ging in Cannes an Bord.

Matt. Münchberg

Riva/Ferretti

Capri – welch passender Name für den neuesten

Wurf aus der Riva-Werft in Sarnico, steht

doch die namensgebende italienische Insel im

Golf von Neapel für all die schönen Dinge, die

das Leben so angenehm machen: den italienischen

Sommer, die Sonne, das Meer und eine

gewisse Leichtigkeit des Seins, die man auch

kurz mit dem typisch mediterranen Lebensgefühl,

der Dolce Vita, umschreiben kann.

Seit September des letzten Jahres nutzt auch

Riva das so überaus positiv aufgeladene Wort

für seinen neuesten Wurf, die Riva 58ʼ Capri;

im Markenkontext soll das – analog zur Bildwelt

rund um den Namen «Capri» – auch

hier vor allem für italienischen Lifestyle und

Glamour, für Prestige und Exklusivität stehen.

Das scheint passend, denn als Weiterentwicklung

der 56ʼ Rivale, einer der bekanntesten

offenen Motoryachten der Werft, und inspiriert

vom grossen Erfolg des Designs der 68ʼ Diable,

soll das neue Modell eine völlig neue Generation

von Sportyachten einläuten. Es richte sich

an «Eigner, die die Kraft einer reinen, offenen

Yacht mit dem Komfort einer grösseren Yacht

verbinden wollen», heisst es aus der Werft.

Das ist kein leeres Versprechen: Als wir die

17,27 m lange und maximal 4,74 m breite

Beauty betreten, fällt sofort auf, dass die Innenausstattung

nicht nur funktional und perfekt

abgestimmt ist, sondern dass unter Deck überraschenderweise

viel mehr Platz zur Verfügung

steht, als man auf den ersten Blick von

aussen vermuten würde.

Neue Materialien und Farben stehen zur Wahl,

und der Interessent hat die Wahl zwischen

hellen, matten und dunklen, polierten Hölzern.

Das charakteristische Holz der ersten Einheit

ist hochglänzendes Chocolate-Wenge, das sich

mit Spiegelflächen und Edelstahldetails abwechselt

und so dieses besondere Raumgefühl

noch verstärkt.

Der Hauptbereich bildet eine elegante Lounge-

Essecke mit einem komfortablen, L-förmigen

Sofa an der Steuerbord-Reling, ergänzt durch

einen L-förmigen Hocker und einen Couchtisch

mit aschfarbenen Lederdetails. Gegenüber

an Backbord bietet der grosszügige Stauraum

mit verspiegelten Rauchglas-Flächen Platz für

den Fernseher. Die weiter vorn liegende Pantry

verfügt über eine Arbeitsfläche aus Corian. Das

praktische und diskrete Gäste-WC befindet sich

ebenfalls am Eingang zu diesem Bereich.

Der Schlafbereich besteht aus drei Kabinen,

die das gleiche Farb- und Materialspiel wie

der Salon aufgreifen. Die achtern gelegene

Eignerkabine besitzt eine intime, elegante

Atmosphäre, in der jedes Detail sorgfältig

gestaltet wurde, um den verfügbaren Raum

optimal zu nutzen. Das Bett ist quer angeordnet

und wird von zwei seitlichen Kleiderschränken

eingerahmt.

Das Badezimmer mit weisser Corian-Arbeitsplatte

und weissem Waschbecken wirkt durch

die Schiebetür aus Rauchglas heller und

luftiger. Die geräumige, lichtdurchflutete VIP-

Kabine im Bug verfügt über ein eigenes Bad.

Das Hauptbadezimmer ist mit einer Dusche

ausgestattet, während die dritte Kabine in der

Standardausführung für das einzige Crewmitglied

vorgesehen ist und über ein eigenes Bad

98 SEESICHT 2 | 26


RIVA 58ʼ CAPRI

SEESICHT 2 | 26 99


YACHTEN

«Die Riva 58ʼ Capri ist die

ideale Yacht für entspannte

Tagesausflüge.»

Mauro Micheli

sowie direkten Zugang zum Cockpit verfügt,

was Privatsphäre und Funktionalität gewährleistet.

Auf Wunsch kann diese Kabine in eine

Gästekabine mit zwei Etagenbetten und direktem

Zugang vom Flur auf dem Unterdeck umgewandelt

werden.

Aussen zieht die neue Riva 58ʼ Capri die Blicke

durch ihre zeitlos-klassische und dennoch

modern-elegant daherkommende Silhouette

auf sich. Diese wird durch das markante, feststehende

Verdeck definiert, das sich harmonisch

in die schlanken, skulpturalen Linien

des Rumpfs einfügt und so ein modernes Flair

vermittelt. Gleichzeitig verleiht es der Yacht

einen Hauch von Glamour und unterstreicht

ihre Persönlichkeit.

Wie alle Riva-Kreationen der letzten 30 Jahre

wurde auch das neue Boot von Mauro Micheli

und Sergio Beretta, den Gründern von Officina

Italiana Design, in Zusammenarbeit mit dem

Strategic Product Committee unter der Leitung

von Piero Ferrari und der Entwicklungsabteilung

der Ferretti Group entworfen.

Der in Shark Grey mit Details in Bright Black

lackierte Rumpf verfügt über einen fast bis

zum Bug reichenden Glasstreifen, der die

Fenster und Bullaugen verdeckt und dem Boot

Dynamik und eine starke Persönlichkeit verleiht.

Die seitlichen Lufteinlässe sind in der

gleichen Farbe wie der Rumpf gehalten und

unterstreichen die elegante Linienführung.

Die Achtergarage bietet Platz für ein Williams

325 Turbo Jet Beiboot. Drei Stufen führen beidseitig

der Hecktür aus Kohlefaser zum Cockpit.

An Backbord sind diese Stufen teilweise unter

Wasser, wenn die Badeplattform abgesenkt ist.

100 SEESICHT 2 | 26


RIVA 58ʼ CAPRI

SEESICHT 2 | 26 101


YACHTEN

Dadurch werden weitere Stufen sichtbar, die

einen bequemen Ein- und Ausstieg ermöglichen.

Das Cockpit bildet den Mittelpunkt des Bordlebens

und empfängt die Gäste in einem grosszügigen,

vom Verdeck geschützten Raum. Die

grosse, zentrale Sonnenliege achtern ist mit

einem nach vorn ausgerichteten Sitz ausgestattet.

Links davon befinden sich ein L-förmiges

Sofa mit einem ausziehbaren Tisch und ein

ebenfalls L-förmiges, erhöhtes Tagesbett. Eine

Bar an Steuerbord mit Spüle, Eiswürfelbereiter

und optionalem Kühlschrank vervollständigt

den geselligen Bereich.

Daran schliesst sich der Steuerstand mit digitalen

Instrumenten und zwei Simrad-Touchscreen-Monitoren

an – einem 12-Zoll- und einem

ultrabreiten 15-Zoll-Display – sowie optional

einem dritten 12-Zoll-Bildschirm. Hier ist man

Herr über die zwei MAN V8-1000-Motoren

(Standard), die 735 kW (1000 PS) bei 2300 U/min

leisten und eine Höchstgeschwindigkeit von

33 kn (61 km/h) sowie eine Reisegeschwindigkeit

von 27 kn (50 km/h) ermöglichen können

sollen.

In der optionalen Version (unser Testboot)

sollen zwei MAN V8-1200-Motoren mit jeweils

882 kW (1200 PS bei 2300 U/min) das CE-A-

zertifizierte Boot (Hochsee) sogar auf eine

Höchstgeschwindigkeit von 37 kn (68,5 km/h)

und eine Reisegeschwindigkeit von 31 kn

(57,4 km/h) antreiben können, hiess es aus

der Werft.

Und tatsächlich: bei unserem Sea-Trial vor

Cannes knackten wir bei 2330 U/min die

versprochenen 37 kn, der Verbrauch lag jedoch

bei High-Speed bei 450 l. Bei 30 kn (55,5 km/h,

1995 U/min) verbrauchte das Boot immer noch

360 l, bei 25 kn (46,3 km/h) und 1800 U/min

sank der Verbrauch deutlich auf 272 l und

erst bei einem Speed von 20 kn (37 km/h,

1600 U/min) näherte sich der Verbrauch der

200 l-Marke.

«Die Riva 58ʼ Capri ist die ideale Yacht für entspannte

Tagesausflüge», sagen Mauro Micheli,

Chefdesigner, und Sergio Beretta, CEO von

Officina Italiana Design. «Wir stellen sie uns

auch als perfektes Beiboot für eine Villa am

Meer vor»; sie eigne sich «gleichermassen für

kurze Törns» und biete «höchsten Komfort

und Liebe zum Detail – die Markenzeichen der

beständigen Raffinesse von Riva».

Weitere Infos

riva.com

Der Abdruck dieses Beitrags erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Mari Team-Verlags,

der Erstabdruck erfolgte in MEER & YACHTEN 2-26, Heft bestellen / abonnieren: meerundyachten.de/shop

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Stand Februar 2026


ANIMAL

«Trauer hat

unterschiedlichste

Gesichter»

Wenn das geliebte Haustier stirbt, scheint die Welt still zu stehen.

Das Tierkrematorium Dübendorf bietet Tierbesitzerinnen und

-besitzern eine einfühlsame Begleitung in schwerer Stunde und

ermöglicht einen würdevollen Abschied.

Ursula Burgherr

Adobe Stock/zVg

Wer das Tierkrematorium Dübendorf das

erste Mal betritt, wird überrascht sein.

Statt Feuer, Rauch und Fabrikhallenstimmung

empfängt ein in sanften Naturfarben

gehaltener Raum, der wie ein

Wohnzimmer anmutet. Kerzen brennen

und alles strahlt eine Atmosphäre des

absoluten Friedens aus. Dem Empfangsraum

angeschlossen sind zwei Annahmezimmer,

in denen ein erster Austausch mit

den Halterinnen und Haltern der verstorbenen

Tiere stattfindet. Eine Familie hat

gerade ihren geliebten Hund mitgebracht,

den sie einschläfern lassen musste. Nun

wird er sorgfältig in den bereitgestellten

Korb auf einen Rollwagen gebettet. Dann

werden die möglichen Abläufe besprochen.

Dabei ist sensibles Vorgehen gefragt.

Esther Sager, Leiterin Kundenbetreuung:

«Trauer hat unterschiedlichste Gesichter.

Viele Menschen befinden sich in einer Art

Schockstarre und sind kaum ansprechbar.

Foto: Lightspruch | Adobe Stock

104 SEESICHT 2 | 26


TIERKREMATORIUM

SEESICHT 2 | 26 105


ANIMAL

Andere vergiessen bittere Tränen.» Alle Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter des Tierkrematoriums

nehmen sich viel Zeit für die Trauernden,

hören ihnen zu und spenden Trost. «Halt und

ein Gefühl der Sicherheit zu geben, ist in einer

solchen Situation ganz wichtig. Die Anwesenden

sollen sich gewiss ein, dass sie uns alle

weiteren Schritte vertrauensvoll überlassen

können und ihr Tier bei uns in guten Händen

ist. Vertrauen ist bei unserer Arbeit das A und

O», meint Sager.

Würdevoller Abschied

Das Kremationsformular, das ausgefüllt werden

muss, garantiert den Halterinnen und

-Haltern, dass sie auch wirklich die Asche ihres

Tieres bekommen. Dank einem ausgeklügelten

System mit ID-Chip und Barcode, der später

bei jedem Arbeitsschritt abgeglichen wird,

sind Verwechslungen unmöglich. «Wenn die

Anwesenden einverstanden sind, machen wir

noch einen Pfotenabdruck, den wir ihnen als

Geschenk und Erinnerung an ihren Schützling

mitgeben», bekundet Sager. Sobald alles geklärt

ist, ziehen sich die Krematoriums-Mitarbeitenden

diskret zurück, um die nötige Privatsphäre

für einen letzten Abschied zu ermöglichen. Die

Anwesenden können mit ihrem Tier so lange

im Raum bleiben, wie es für sie stimmig ist.

«Wenn die Leute zu uns kommen, sehe ich in

ihrem Gesicht oft grosse Anspannung. Denn

sie wissen nicht genau, was sie erwartet. Nach

dem klärenden Gespräch mit uns wirken sie

meist viel gelöster. Es ist schön, was wir in

unserem Job bewirken können», zeigt sich

Sager dankbar.

In Ruhe entscheiden

Wenn ein Tier stirbt, darf jeder für sich entscheiden,

ob er es nach Hause nimmt und

selbst zum Tierkrematorium bringt oder

diesen Prozess dem Tierarzt überlässt. «Es

gibt kein Richtig oder Falsch», meint Sager,

«wichtig ist, nicht zu hetzen und überstürzt

zu handeln.» Das Tierkrematorium arbeitet

eng mit Tierärzten in der ganzen Schweiz zusammen.

Wer das Tier lieber noch ein bis zwei

Tage zu Hause behalten möchte, um von ihm

Abschied zu nehmen, sollte auch keine Probleme

mit Geruchsemmissionen haben, wenn

es an einem möglichst kühlen Ort gelagert

wird. Beim Entscheid, den Vierbeiner selbst

zum Tierkrematorium Dübendorf zu bringen,

genügt ein Anruf, um innert kürzester Zeit

einen Beratungstermin zu erhalten. Ein Pikettdienst

steht auch nach den Bürozeiten und an

Wochenenden zur Verfügung. Neben Dübendorf

gibt es weitere Standorte in Seon (AG),

Füllinsdorf (BL), Wittenbach (SG) und Nyon (VD).

106 SEESICHT 2 | 26


TIERKREMATORIUM

Schmuck als Erinnerung

Bei der Einäscherung stehen zwei Varian ten zur

Wahl: Die Sammelkremation, bei der mehrere

Tiere gemeinsam in einem würde vollen Rahmen

kremiert und in speziell zur Verfügung

gestellten Gemeinschaftsgräbern aufbewahrt

werden; oder die Einzelkremation, bei der ein

Tier alleine kremiert wird und die Asche in

einem Behältnis nach Wahl an den Besitzer oder

die Besitzerin zurückgeht. Einige Urnen stehen

in Dübendorf im Empfangsbereich und lassen

staunen. Zu sehen sind wunderschöne Herzen

aus gegossenem Beton, naturbelasse Flusssteine

oder kugelförmige Skulptururnen. Keine davon

mutet wie das Gefäss für die Asche eines verstorbenen

Lebewesens an. Des Weiteren Bilderrahmen

aus Holz, in die man ein Foto und dahinter

das mit Asche gefüllte Gefäss platzieren kann.

Wenn jemand jedoch bevorzugt, die Asche unter

seinem Lieblingsbaum zu verstreuen, reicht

auch ein einfaches Stoffsäckchen oder Holzkistchen.

Für diejenigen, die ihre Erinnerung

an das geliebte Tier stehts nahe bei sich tragen

möchten, gibt es Schmuckurnen, in die eine

kleine Aschenmenge abgefüllt wird. Die Auswahl

von Ketten, Armbändern und Schlüsselanhängern

aus Edelmetall ist riesig. Ein besonders

schönes Symbol für ewige Verbundenheit und

greifbares Andenken sind persönliche Tierdiamanten,

die aus der Asche verarbeitet werden

(siehe S. 108).

Starke Bindung

Der Kremationsprozess dauert zwischen

ca. 45 Minuten und drei Stunden, je nach Grösse

des Tieres. Übrig bleiben die Knochen, die

in einem Mahlwerk fein gemahlen werden.

Daraus entsteht die Asche, die schlussendlich

in die gewählte Urne abgefüllt wird. «Hinter

allem liegt ganz viel sorgfältige Handarbeit

und all unsere Mitarbeitenden sind mit Herzblut

und grosser Tier- und Menschenliebe bei

der Sache», meint Sager. Die gelernte Pflegefachfrau

arbeitet seit 24 Jahren für die Tierkrematorium

Schweiz AG. «Als ich anfing, gaben

viele ihre verstorbenen Tiere in die öffentliche

Entsorgung. Kremationen, wie wir es machen,

wurden eher als etwas übertrieben angesehen.»

Das habe sich geändert. «In der heutigen

Gesellschaft ist die emotionale Bindung zu

einem Tier, das mit seiner bedingungslosen

Liebe für den Menschen da ist, stärker geworden.»

Doch nach wie vor gilt: Welcher Weg gewählt

wird, entscheiden die Trauernden selbst.

Sager betont aus ihrer langjährigen Erfahrung,

dass es bei einem Verlust des Haustieres ungeheuer

wichtig sei, auch die Emotionen von

Kindern ernst zu nehmen. Das Team vom Tierkrematorium

Schweiz hat deshalb das käuflich

erwerbbare Kinderbuch

«An unserer Seite für immer» geschrieben, in

dem es um den Umgang mit Trauer und das

Loslassen geht.

SEESICHT 2 | 26 107


ANIMAL

Besonderes Symbol der

Verbundenheit

Die Schweizer Firma Semper Fides stellt im Bündnerland aus Kohlenstoffquellen eines

geliebten Tieres personalisierte Diamanten her, die unverwechselbar mit den Eigenschaften

der geliebten Vierbeiner verbunden sind und Erinnerungen für die Ewigkeit bieten.

Ursula Burgherr

AlexMas | Adobe Stock

Tierdiamanten aus Kremationsasche, aus

dem Tierhaar oder aus dem Federkleid eines

verstorbenen Tieres lassen aus einem traurigen

Anlass ein wunderschönes Andenken

entstehen. Nicht alle wollen zu Hause eine

Urne stehen haben oder die Asche irgendwo

verstreuen. So manche Tierhalterinnen

und -halter möchten die Erinnerung an ihre

treuen Begleiter auf ganz besondere und bleibende

Weise festhalten. Ein Diamant, der als

Schmuck eingefasst oder als einzelner Stein

aufbewahrt wird, steht für die ewige Verbindung

zwischen Mensch und Tier und bringt

mit seinem Leuchten immer wieder schöne

Momente ins Gedächtnis zurück. Aber ein

Tierdiamant kann nicht nur nach einem Abschied

entstehen, sondern auch zu Lebzeiten

des geliebten Tieres als Symbol von besonderer

Verbundenheit.

Ein natürlicher Diamant bildet sich über Millionen

von Jahren aus dem Kohlenstoff der

Vulkanasche, die rund 200 Kilometer in der

Tiefe extrem hohem Druck ausgesetzt ist. Die

Tier diamanten, welche die Firma Semper Fides

herstellt, durchlaufen einen ähnlichen Prozess,

der allerdings beschleunigt wird. Als Kohlenstoffquellen

dienen in diesem Fall die Asche,

das Tierhaar oder das Federkleid, welches je

nach Wahl von einem oder mehreren Vierbeinern

stammt. Unter hohem Druck (60 000 bar)

und bei einer Temperatur von 1500 °C werden

diese Ingredienzien maschinell zusammengepresst.

Daraus entwickelt sich ein Diamant, der

von der Qualität und Reinheit her den natürlich

gewachsenen Preziosen in nichts nachsteht.

Mindestens 300 g Kremations-Asche oder 5 g

Tierhaar resp. Federkleid werden benötigt, um

einen Diamanten entstehen zu lassen. Wenn

diese Menge nicht zusammenkommt, können

auch andere Kohlenstoffquellen wie z. B. die

Leine oder ein Lieblingsspielzeug des Vierbeiners

zugefügt werden. Der Herstellungsprozess

dauert sechs bis acht Monate. Diamanten sind

von 0,25 bis 1 Karat erhältlich und kommen –

je nach Schliff – auf 4000 bis 22 000 Franken zu

stehen.

108 SEESICHT 2 | 26


ICH

WÄRE

GERNE

TEIL

EINER

FAMILIE

Petfinder.ch will das Leid von heimatlosen Tieren eindämmen und dafür sorgen,

dass möglichst viele dieser Tiere möglichst schnell ein liebevolles Zuhause finden.

Petfinder.ch finanziert sich ausschliesslich über Spenden, und damit sein Angebot

auch weiterhin für alle kostenlos bleiben kann, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen.

Herzlichen Dank für Ihre Spende.

Spendenkonto: IBAN CH05 0900 0000 6046 6177 8

Verein für Tiervermittlung und Tierschutz


ANIMAL

Foto: agera | pixabay

Freigang mit

Verantwortung

Freigängerkatzen bedeuten für unzählige Haushalte eine Bereicherung und können trotz

menschlicher Obhut ihre natürlichen Bedürfnisse ausleben. Gleichzeitig wirft ihre Jagd auf

Wildtiere Fragen nach Verantwortung und möglichen Schutzmassnahmen auf.

Zürcher Tierschutz

zVg

In der Schweiz leben schätzungsweise zwei Millionen

Katzen. Für Freigänger bedeutet der Zugang

nach draussen Bewegung, Abwechslung und die

Möglichkeit, artspezifische Bedürfnisse auszuleben.

Ihr angeborener Jagdtrieb trifft aber auf Wildtiere,

die durch Lebensraumverlust und andere

menschliche Einflüsse bereits stark unter Druck

stehen. Pro Jahr werden durch Katzen schätzungsweise

30 Millionen Vögel sowie eine halbe Million

Reptilien und Amphibien getötet.

Angeborene Jägerinnen

Katzen jagen von Natur aus. Mäuse, Vögel, Reptilien

oder Insekten gehören für viele Freigängerkatzen

zum Beutespektrum. Wissenschaftliche

Untersuchungen zeigen jedoch, dass Katzen nicht

die Hauptursache für den Rückgang von Vogelpopulationen

sind. Lebensraumverlust, intensive

Landwirtschaft, Pestizide und Lichtverschmutzung

haben einen deutlich grösseren Einfluss auf

die Bestände. Dennoch kann der Jagddruck durch

Katzen lokal eine Rolle spielen, vor allem in dicht

besiedelten Gebieten. Verschiedene Studien deuten

darauf hin, dass tägliches Spielen mit den Katzen

den Jagdtrieb zu mindern vermag. Durch intensive

Jagd- und Lauerspiele kann die Katze körperlich

stärker ausgelastet und gleichzeitig die Mensch-

Tier-Beziehung gestärkt werden.

110 SEESICHT 2 | 26


ZÜRCHER TIERSCHUTZ

Foto: Kapa65 | pixabay

Foto: Zürcher Tierschutz

Nur fünf bis zehn Minuten Spielen pro Tag kann die Beutezahl

um einen Viertel reduzieren.

Ein Halsband mit farbigem Kragen warnt

Wildtiere schon frühzeitig.

Verantwortung im Alltag

Freigang bringt Verantwortung mit sich. Je mehr

Katzen herumstreunen, desto weniger Sicherheit

haben Wildtiere. Eine Möglichkeit ist, seine Katze

kastrieren zu lassen. So streifen sie weniger weit

umher und tragen auch nicht zur unkontrollierten

Vermehrung bei. Zudem sind eine Chipkennzeichnung

und Registrierung sinnvoll, um Tiere im

Notfall rasch zuordnen zu können. Der Aktionsradius

lässt sich auch verkleinern, wenn Katzen

regelmässig heimgerufen werden, mehrere Fütterungszeiten

erhalten und ein sicheres Zuhause mit

Katzentörli zur Verfügung haben.

Viel Fleisch statt Getreide senkt Jagdtrieb

Die Ernährung kann das Jagdverhalten beeinflussen.

Katzen sind Fleischfresser und benötigen

eine proteinreiche Kost. Enthält das Futter hingegen

einen hohen Anteil an Kohlenhydraten, kann

dies zu einem Nährstoffungleichgewicht führen.

Studien deuten darauf hin, dass Katzen, die getreidefrei

ernährt werden, weniger Beutetiere nach

Hause bringen als Katzen, die getreidehaltiges

Futter erhalten. Durch Futter mit hohem Fleischanteil

verschwindet der Jagdtrieb nicht ganz, er kann

aber abgeschwächt werden.

Warnsignale für Beutetiere

Auffällige Halsbänder mit Stoffkragen machen

Katzen für Vögel besser sichtbar. Ein Glöckchen

kann zusätzlich Kleinsäuger warnen. Wichtig ist

dabei ein Sicherheitsverschluss, damit sich die

Katze nicht verletzen kann.

Schutz der Wildtiere

Auch die Umgebung spielt eine Rolle. Naturnah

gestaltete Gärten mit dichten Sträuchern und Verstecken

bieten Wildtieren Rückzugsmöglichkeiten.

Nistkästen sollten mit Schutzvorrichtungen versehen

und Vogeltränken so platziert werden, dass

sich keine Katze unbemerkt anschleichen kann.

Während der Jungvogelzeit mag es sinnvoll sein,

Katzen vorübergehend im Haus zu behalten – ins-

besondere, wenn sie wiederholt Jungtiere heimbringen.

Da diese noch nicht richtig flugfähig sind,

werden sie leicht zur Beute.

Ein ausgewogenes Miteinander

Freigängerkatzen und Wildtiere teilen sich denselben

Lebensraum. Ein konfliktarmes Zusammenleben

ist nur möglich, wenn Halter*innen Rücksicht

auf alle Lebewesen ihrer Umgebung nehmen.

Ziel ist kein Gegeneinander, sondern ein bewusster

Umgang mit einer Situation, die durch menschliche

Veränderung überhaupt erst entstanden ist. Wer

Freigang ermöglicht, übernimmt Verantwortung –

nicht nur für die eigene Katze, sondern auch für die

Wildtiere im gemeinsam genutzten Lebensraum.

Auch Sie können mithelfen!

Tipps und Merkblätter mit weiteren

Informationen finden Sie hier:

www.zuerchertierschutz.ch/freigang-26

Der Zürcher Tierschutz setzt sich

für den Schutz von Haus-, Nutz-, Wild- und

Versuchstieren ein. Als gemeinnütziger

Verein finanziert er sich ausschliesslich

durch Spendengelder.

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

Spenden:

IBAN CH62 0900 0000 8000 2311 7

zuerchertierschutz.ch/spenden

SEESICHT 2 | 26 111


ZIGARREN

Augen auf beim Tabakkauf

Neulich stand ich vor

unserem Tabak-Regal

und den Humidoren wie ein

Aktionär vor der Kursanzeige.

Pfeifentabak: schon wieder teurer.

Zigarren: sowieso. Und beide tun so, als hätten

sie heimlich Goldadern im Wickelpapier oder

Deckblatt.

Beim Pfeifentabak wird mit Steuer, Rohstoff,

Logistik, Devisenkursen argumentiert. Klingt

nach Weltpolitik im Pfeifenbeutel. Bei Zigarren

heisst es dann: «limitierte Edition», «rare leaves»,

«Master Blender Selection», «Chinese Owners».

Übersetzt: hübsche Bauchbinde, neue Schachtel,

mutiger, unnötiger Aufschlag.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Qualität darf

und muss kosten. Lange, intensive Fermentation,

perfektes Blending,

Aging und Lagern,

ehrliche Handarbeit – das

schmeckt man. Aber wenn ein

Tabak innert einem Jahr zweistellig

klettert und die Zigarre daneben gleich nochmals

einen Sprung macht, ohne dass sich ausser

dem Marketingbudget etwas verändert hat,

dann ist nicht nur Nikotin im Spiel.

Politik dreht an der Steuerschraube. Marken

drehen an der Story. Und irgendwo dazwischen

dreht jeder einfach an der Marge. Und die Konsumentinnen

und Konsumenten drehen durch.

Die Pointe? Teuer ist nicht automatisch besser.

Und günstig nicht automatisch banal. Also:

Augen auf beim Tabakkauf. Kaufen Sie Qualität

und nicht Namen oder Etiketten.

Ihr Andy Hostettler

von fumar.ch

112 SEESICHT 2 | 26


EXKLUSIVES ANGEBOT

Der perfekte Einstieg

ins Pfeifenleben,

aber bitte mit Stil

Das Seesicht Pfeifenset – der perfekte Einstieg

ins Pfeifenleben, aber bitte mit Stil.

In diesem Set steckt nicht irgendeine Pfeife,

sondern eine echte Chacom aus der berühmten

Pfeifenstadt Sainte-Claude im französischen

Jura – dort, wo Pfeifen nicht gemacht,

sondern gelebt werden. Gefertigt aus schönem,

ehrlichem Bruyèreholz, liegt sie passend

in der Hand und sieht so gut aus, dass man sie

am liebsten schon vor dem ersten Zug rumzeigen

möchte.

Das 9 mm-Filtersystem sorgt dafür, dass der

Einstieg entspannt bleibt: kühler Rauch,

weniger Schärfe, mehr Genuss. Genau richtig

für Einsteiger – und ehrlich gesagt auch für

alte Hasen, die es gern unkompliziert mögen.

Dazu gibt’s im Set ein Casa Fumar Pfeifenfeuerzeug

– weil man eine gute Pfeife nicht

mit irgendeinem Werbe-Gadget anzündet. Es

hat alle notwendigen Tools zum Stopfen, Cake

Auskratzen und Loch Bohren, wenn’s mal

nicht zieht. Pfeifenreiniger und Filter liegen

auch dabei. Fehlt der Tabak, den findest du

bei Fumar.ch.

Kurz gesagt: Das Seesicht Pfeifenset ist kein

Anfänger-Spielzeug, sondern ein stilvoller

Start in eine Welt, die viel mehr kann als nur

Rauch machen. Tradition, Handwerk und ein

Hauch französischer Pfeifenromantik – alles

drin.

Das gibt’s in Straight (gerade) und Bent

(gebogen) für CHF 99.– anstatt CHF 119.–.

Jetzt bestellen auf fumar.ch

Rauchen ist tödlich – hören Sie jetzt auf. Fumer tue – arrêtez maintenant. Il fumo uccide – smetti subito.

SEESICHT 2 | 26 113


KREUZWORTRÄTSEL

Madame Sum

Madame Sum präsentiert die neue Chef’s Edition in Zusammenarbeit

mit Spitzenkoch Stefan Heilemann: Der Massaman

Duck Bao vereint zart geschmorte Ente mit den aromatischen

Gewürzen eines thailändischen Massaman­Currys – serviert

im fluffigen Bao Bun. Handgemacht, voller Geschmack und nur

für kurze Zeit erhältlich. Jetzt entdecken auf

www.madamesum.com.

Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir sieben

Gutscheincodes im Wert von CHF 100.–.

Foto: zVg

Teilnehmen können alle, ausser die Mitarbeitenden der Astarte Media Group GmbH sowie dem Unternehmen nahestehende Personen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt.

Der Preis wird nicht bar ausbezahlt.

Lösungswort des Rätsels der letzten Ausgabe:

SEESICHT 1/26: STREUUNG

Senden Sie das Lösungswort bis am 31. Mai 2026 auf einer Postkarte mit Angabe Ihrer Adresse und Tagestelefonnummer

an: Astarte Media Group GmbH, Seesicht, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden oder tragen Sie es ein auf:

seesichtmagazin.ch/kreuzwortraetsel

KÖNIGIN DER BLUMEN

MYTHOS ROSE

HOME & LIVING

GARTENTRENDS

FOOD & DRINK

GRILL-WELTREISE

BUSINESS

CHINA LERNT SKIFAHREN

Cover: Anastasiia Chaikovska | pexels.com

Ausgabe 2 | 2026

CHF 13.50 | www.seesichtmagazin.ch

Impressum

Verleger / Herausgeber Beat Frei

Redaktionelle Mitarbeit Mino S. Bächler,

Gerald Brandstätter, Claudio Brentini,

Beat Frei, Andy Hostettler, Ursula Burgherr,

Hermann Winkler, Patricia Brandeville,

Matt. Münchberg, Roger Rüegger, Andrea I.

Müller, Pamela Niggli, Markus Fässler

Korrektorat Claudia Fluor

Art Direction Beat Frei

Layout, Bildbearbeitung, Website

Freiraum Werbeagentur AG

Online & Social Martin Frei, Melanie Koch

Druck Jordi AG, Belp

Media & Sales Beat Frei, Melanie Koch,

Thomas Schwabe, Marco Valà

E-Mails Mitarbeiter Media & Sales

vorname.name@seesichtmagazin.ch

Abonnemente SEESICHT erscheint

zwei monatlich, Einzelpreis: Fr. 13.50,

Abo: Fr. 70.– (im Ausland plus Portokosten).

Bestellungen: abo@seesichtmagazin.ch

oder telefonisch +41 62 886 33 94.

Nachdruck und elektronische Wieder gabe

nur mit schriftlicher Genehmigung

des Verlags. ISSN 1660-6647,

Facebook: facebook.com/seesichtmagazin

Zum Wording für Geschlechter

Es sind immer implizit und explizit alle

Geschlechter, binäre und non­binäre

Personen, bei entsprechenden Begriffen

mitgemeint und inkludiert.

Verlag Astarte Media Group GmbH

Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden

info@seesichtmagazin.ch, +41 41 508 01 17

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114 SEESICHT 2 | 26


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