7. April 2026
- Cybersecurity: TU mit Kompetenzzentrum - Halbmarathon startet - Der Arbeitsmarkt im Wandel
- Cybersecurity: TU mit Kompetenzzentrum
- Halbmarathon startet
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Grazer7. APRIL 2026, DIE DIGITALE TAGESZEITUNG
Getty
Quelle: GeoSphere Austria
16°
Freundliches
und sonniges
Wetter.
Die Temperaturen
liegen
morgen Mittwoch zwischen 6
und 16 Grad.
Aufwärts-Trend
Von der Bank zum Final-Helden: Nico
Wieser sichert den Graz 99ers den
Sieg gegen Fehervar. 7
Struktur-Wandel
Paradox am Arbeitsmarkt: Mehr
Frauen im Job, doch das gesamte
Arbeitsvolumen sinkt spürbar. 6
Am Puls der Zeit
High-Tech-Campus
für Graz
HELMUT PIERER - TU GRAZ, GEPA, AMS/TAUSCHER
Cyber-Hub. Ein Festtag für die Forschung: An der TU Graz ist ein moderner Campus erwacht, in dem helle Köpfe ab sofort unsere digitale
Welt sicherer machen. Das neue Zentrum rund um eine alte Silberlinde bietet viel Platz für Teamgeist und neue Entdeckungen. SEITE 2
graz
2 www.grazer.at 7. APRIL 2026
Cybersecurity
TU mit Kompetenzzentrum
Institutsleiter Stefan
Mangard, Landeshauptmannstellvertreterin
Manuela
Khom, Ministerin
Eva-Maria Holzleitner,
BIG-Geschäftsführerin
Christine
Dornaus, Landesrat
Willibald Ehrenhöfer
und TU Rektor
Horst Bischof (v.l.).
LUNGHAMMER - TU GRAZ
ERÖFFNUNG. Mit der Eröffnung des Kompetenzzentrums für digitale Sicherheit hat die TU Graz auf
5000 Quadratmetern einen neuen Standort für Spitzenforschung im Bereich IT-Sicherheit eröffnet.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naserdsky@grazer.at
Das Wetter strahlte am heutigen
7. April bei der Eröffnung
des neuen Kompetenzzentrums
für Cybersecurity
mit TU Rektor Horst Bischof um
die Wette. „Heute ist wirklich ein
wunderschöner Tag. Wir machen
herausragende Forschung sichtbar“,
freut sich Bischof.
Neubau
Gemeinsam mit der Bundesimmobiliengesellschaft
(BIG) wurde
der Neubau von der TU Graz
umgesetzt. Der nun entstandene
Cybersecurity Campus besteht
aus drei Bauteilen, die miteinander
verbunden sind. Insgesamt
sind auf einer Nutzfläche von
5.000 Quadratmetern moderne
Büros und Labors für das Institute
of Information Security der
TU Graz untergebracht. Ebenfalls
im Gebäude beheimatet sind die
TU Graz-Abteilung Gebäude und
Technik sowie das COMET-Zentrum
Battery4Life. Der 25 Millionen
Euro teure Bau wurde in nur eineinhalb
Jahren Bauzeit errichtet.
„Hier wird Forschung auf Spitzenniveau
betrieben, und wir
schaffen den Raum dafür. Besonders
möchte ich die Fichtenfassade
aus heimischen Bäumen und
das Naturdenkmal eine 100 Jahre
alte Silberlinde, um die herum das
Gebäude errichtet wurde, hervorheben“,
weiß BIG-Geschäftsführerin
Christine Dornaus.
Gratulationen
Auch Wissenschaftsministerin
Eva-Maria Holzleitner ließ es sich
nicht nehmen, der Eröffnung beizuwohnen:
„Die Forschenden
hier leisten einen wesentlichen
Beitrag zur Cybersicherheit. Wie
wichtig das ist, zeigt auch die aktuelle
Statistik des Innenministeri-
ums zu Cyberkriminalität. Cybersicherheit
ist ein Thema, das uns
unmittelbar beschäftigt und für
das wir uns auch in Zukunft wappnen
müssen.“
Das dringend notwendig gewordene
Gebäude ist eine große
Aufwertung für die TU Graz,
die internationale Strahlkraft besonders
auch im Bereich Cybersicherheit
hat.
Groß war die Freude über die
Eröffnung auch bei der steirischen
Politik. Landeshauptmann-Stellvertreterin
Manuela Khom: „Cybersicherheit
und wie wir damit
umgehen, hat eine strategische
Bedeutung. Die EU hat erkannt,
dass Europa selber auch etwas tun
muss. Unsere TU, auf die wir sehr
stolz sind, hat viel Kompetenz in
diesem Bereich. Wie weit vorne
die Steiermark auch im Bereich
Forschung & Entwicklung liegt,
zeigt unsere Forschungsquote
von 5,2 Prozent.“ Wirtschafts- und
Wissenschaftslandesrat Willibald
Ehrenhöfer betonte einmal mehr
die Leucht- und Strahlkraft des
Forschungsstandortes. „Das stärkt
unsere Wettbewerbsfähigkeit, um
die besten Köpfe anzuziehen. Besonders
wichtig finde ich auch das
Forschen zwischen den Unis. Die
Zusammenarbeit zwischen den
Unis funktioniert hervorragend.
Hier wird exzellente Arbeit geleistet.
Es bedeutet jahrzehntelange
Arbeit, um auf dieses Exzellenzlevel
zu kommen. Dieses wollen wir
jedoch nicht nur halten, sondern
auch ausbauen. Immerhin kommen
75 Prozent der Forschungsmittel
aus der Wirtschaft“, so der
Landesrat.
Institutsleiter Stefan Mangard:
„Wir haben uns gut in das neue
Gebäude eingelebt. Dieses ermöglicht
es uns, die Erwartungen
für die Zukunft zu erfüllen. Daher
haben wir auch das Studienangebot
laufend erweitert.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15
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4 graz
www.grazer.at 7. APRIL 2026
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In Begrünung investieren
Aha, für so etwas sollen die
Millionen da sein? Besser man
würde das Geld in die Begrünung
der Stadt investieren. Die
Natur in und um Graz ist so
schön, man muss nur mit offenen
Augen umhergehen.
BurnHeart Haas
* * *
Murspaziergang zahlen
Und dann muss man ein Ticket
an der Kassa für einen Spaziergang
entlang der Mur kaufen?
Ingrid Valakis
* * *
Pflanzen im Glaskasten
Na hoffentlich ohne Tiere, versteh
nicht warum man immer
alles einsperren muss.... Abgesehen
davon wären Entsiegelung
und Begrünung wohl die bessere
Wahl, anstatt da Pflanzen in
einen Glaskasten zu stecken.
Shinrin Yoku
* * *
Positiv eingestimmt
GUTE IDEE!
Manfred Grössler
* * *
Platz ist bereits besetzt
Besser stationär. Leider wurde
der wohl beste Platz für das
Bootshaus verwendet, das auch
näher zur Seifenfabrik hätte
platziert werden können.
Ulrich Brossmann
* * *
Eine gemütliche Sache
Sieht gmiatlich aus... Würde es
besuchen!
Michael Hagen
* * *
Schulden der Stadt Graz
Ich hätte lieber den seit Jahren
geforderten Ausbau der Linie
5 bis Webling und dort den
Bau einer Park & Ride-Garage.
Bei den anwachsenden
Schulden der Stadt sollte
man sich eher auf Projekte
konzentrieren die der Realität
entsprechen.
Helmuth Scheuch
* * *
Keine schlechte Idee
Alles was die Mur den Grazern
näher bringt, ist zu begrüßen.
Horst Mitteregger
* * *
Fragwürdiges Projekt
Ernsthaft?
Laura Steirer
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Murarium
für Graz
FPÖ-Kandidat René Apfelknab
möchte den Grazern
die Mur mit einem Murarium
näherbringen, in dem die Artenvielfalt
des Flusses gezeigt
wird. Es sollte mobil sein und
den Standort somit theoretisch
wechseln können. Die Finanzierung
soll über Graz Tourismus
laufen, während der
Betrieb durch einen Mix aus
Fachvereinen gestemmt wird.
REAKTIONEN & KOMMENTARE
Floki sucht
einen Platz
Grazer
Pfoten
Der Rüde sucht Menschen mit viel Empathie.
Floki ist ein neugieriger und
menschenbezogener Rüde,
der aber auch hochsensibel ist.
Er zeigt ein gutes Sozialverhalten,
braucht von seiner Familie
jedoch Sicherheit und Klarheit.
Ohne die richtige Auslastung
wird Floki zudem unruhig.
Mit Geduld und Training
kann er sich zu einem perfekten
Begleiter entwickeln.
- 3 Jahre
- männlich
- braucht Auslastung
- menschenbezogen
- mag keine Kinder
Kontakt: Arche Noah
www.aktivertierschutz.at
Tel. 0676 84 24 17 437
ARCHE NOAH
Am 12. April findet der Gigasport Halbmarathon statt – präsentiert von
MeinBezirk und powered by Holding Graz. Start ist um 11 Uhr.
GETTY
Halbmarathon startet
■ Am Sonntag startet der Gigasport
Halbmarathon Graz.
Mit Start und Ziel am Karmeliterplatz
führt die Strecke quer
durch die Grazer Innenstadt.
Ausgewählt werden kann zwischen
dem Halbmarathon,
Viertel- oder Achtelmarathon,
Nordic Walking oder dem Kids
Run. Die Holding Graz ist mit
mehreren Highlights direkt vor
Ort vertreten: Am Karmeliterplatz
wartet ab 10 Uhr eine Fotobox
auf alle Teilnehmer. Für
eine besondere Atmosphäre
im Start- und Zielbereich sorgen
Beachflags, Transparente
und natürlich auch der klassische
Torbogen. Beim Kids
Run dürfen sich die drei besten
Läufer jeder Altersklasse (U8–
U12) über einen Goodie-Bag
der Holding Graz freuen. Alle
Teilnehmer erhalten ein prall
gefülltes Startsackerl, eine persönliche
Startnummer inklusive
Chip sowie eine Finishermedaille
im Ziel. Der Start ist um
11 Uhr am Karmeliterplatz in
Graz.
7. APRIL 2026 www.grazer.at
graz 5
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ anna.stocker@grazer.at
Polizei-Bilanz zeigt:
Weniger Unfälle
■ Die Verkehrsbilanz zum Osterwochenende
2026 zeigt eine
insgesamt positive Entwicklung
mit weniger Unfällen und Verletzten
als im Vorjahr. Erstmals
seit Jahren gab es in der Steiermark
über die Osterfeiertage
keinen Verkehrstoten. Dennoch
kam es zu mehreren schweren
Vorfällen, bei denen insbesondere
Alkohol und riskantes Verhalten
eine zentrale Rolle spielten.
Ein Lenker beging
Fahrerflucht
Alkoholkonsum und riskantes Verhalten zählten auch zu Ostern 2026 weiterhin
zu den zentralen Gefahren im steirischen Straßenverkehr.
GETTY
rerflucht. Gegen 01:15 Uhr war
ein unbekannter Fahrzeuglenker
auf der Pyhrnautobahn (A9)
unterwegs. Auf Höhe Gratkorn
kollidierte das Fahrzeug im dortigen
Baustellenbereich mit der
Baustellenabsperrung sowie der
Verkehrsleiteinrichtung. Ohne
den Vorfall zu melden, setzte der
Lenker seine Fahrt fort. Durch
die Wucht des Aufpralls wurden
Trümmerteile der Absperrung
auf die Fahrbahn geschleudert.
Insgesamt drei nachkommen-
■ In der Nacht auf Dienstag
kam es in Gratkorn, Bezirk
Graz-Umgebung, zu einer Fahde
Pkw fuhren über diese und
wurden dabei zum Teil schwer
beschädigt. Im Zuge einer sofort
eingeleiteten Fahndung konnten
Polizisten den Unfallverursacher
ausfindig machen. Der Pkw war
stark beschädigt und nicht mehr
fahrbereit. Bei der Kontrolle des
43-jährigen Lenkers bestätigte
ein Alkomattest den Verdacht
einer starken Alkoholisierung.
Dem 43-Jährigen wurde der Führerschein
vorläufig abgenommen
und er wurde angezeigt.
Kollision: Motorradlenker
verletzt
■ Am Samstagabend kam es in
Graz, Bezirk Waltendorf, zu einer
Frontalkollision zwischen einem
Pkw und einem Motorrad. Kurz
vor 20:00 Uhr war ein 30-Jähriger
mit seinem Pkw auf der Lustbühelstraße
unterwegs. Zum selben
Zeitpunkt fuhr ein 32-jähriger
Grazer mit seinem Motorrad
auf derselben Straße in Richtung
Westen. Hinten auf dem Motorrad
saß eine 35-jährige Frau aus
Graz. In weiterer Folge kam es zu
einer Frontalkollision, bei dem
der Motorradlenker zu Sturz
kam. Er erlitt schwere Verletzungen,
die 35-Jährige leichte. Beide
wurden ins LKH Graz gebracht.
Am Motorrad entstand erheblicher
Sachschaden. Der 30-Jährige
fuhr nach der Frontallkollision
gegen einen parkenden Pkw.
Er und sein Beifahrer blieben
unverletzt. Ein Alkomattest mit
dem Pkw-Lenker verlief positiv.
Ihm wurde der Führerschein abgenommen.
6 graz
www.grazer.at 7. APRIL 2026
Der Arbeitsmarkt im Wandel
ANALYSE. Der steirische Arbeitsmarkt hat in den letzten zwei Jahrzehnten einen tiefgreifenden
Wandel durchlaufen. Das zeigt eine Analyse des AMS Steiermark für den Arbeitsmarkt 2005-2025.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Die Zahl der Erwerbstätigen
ist in den letzten 20
Jahren um 70.000 gestiegen.
Das Arbeitsvolumen hingegen
hat sich spürbar reduziert.
Mehr Frauen
Dass das Arbeitsvolumen auch in
den letzten zehn Jahren nicht gestiegen
ist, liegt vor allem an der
starken Ausweitung der Teilzeitarbeit.
Mehr als die Hälfte (53,8 Prozent)
aller erwerbstätigen Frauen
arbeiten 2025 in Teilzeit, 2015 waren
es noch 49,5 Prozent. Bei Männern
hat sich die Teilzeitquote auf
14 Prozent im Jahr 2025 (2015: 10,9
Prozent) erhöht.
Die Zahl der erwerbstätigen
Frauen ist in den vergangenen
20 Jahren überproportional ge-
stiegen. lhre Erwerbstätigenquote
erreichte 2025 insgesamt 71,7
Prozent und liegt somit um 10,7
Prozentpunkte über 2005.
Auch die demografische Entwicklung
wirkt sich auf den Arbeitsmarkt
aus. Die Steiermark
wird bis zum Jahr 2050, laut Statistik
Austria, knapp 9,3 Prozent des
derzeitigen Erwerbspersonenpotenzials
verlieren (-60.000). „Unseren
Unternehmen bzw. der Wirtschaft
muss aber klar sein, dass sie
hinsichtlich der Verfügbarkeit von
Fachkräften in Zeiten stark sinkender
Potentiale eine besondere
Verantwortung haben. Fachkräfte,
die vorher nicht ausgebildet wurden,
fallen im Aufschwung nicht
vom Himmel. Die Prognosen
sprechen eine deutliche Sprache“,
weiß AMS Landesgeschäftsführer
Karl-Heinz Snobe.
Der Arbeitsmarkt hat in den letzten 20 Jahren eine tiefgreifenden Wandel erlebt.
Bis 2050 werden wir 9,3 Prozent des Erwerbspotenzials verlieren. AMS/TAUSCHER
Buongiorno
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APP DOWNLOADEN:
Die Grazer Muruferreinigung findet am Samstag, 11. April 2026 statt.
(Ersatztermin: 25. April 2026)
Graz: Muruferreinigung
■ Der landesweite Steirische
Frühjahrsputz findet heuer
vom 21. März bis 9. Mai 2026
statt. Das Land Steiermark, die
Fachgruppe Entsorgungs- &
Ressourcenmanagement der
WKO Steiermark, der Dachverband
der steirischen Abfallwirtschaftsverbände
und
der ORF Steiermark rufen
auch 2026 zum Frühjahrsputz
auf. Das Umweltamt der Stadt
Graz übernimmt auch heuer
wieder die Koordination für
den Frühjahrsputz. Die Grazer
Muruferreinigung findet am
11. April statt. Gesammelt wird
entlang des Grazer Murufers.
Die Muruferreinigung wird
vom Umweltamt der Stadt Graz
organisiert und von Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner,
der Holding Graz Abfallwirtschaft
und Holding Graz
Stadtraum unterstützt. Um die
Sammler gut auszustatten, werden
neben den Sammelsäcken
auch Handschuhe und Zangen
ausgegeben. Es gibt einen Ausklang
inklusive Gewinnspiel.
7. APRIL 2026 www.grazer.at
graz 7
Nico
Wieser
Sportler
des
Wochenendes
Was diese Woche
im Sport passiert
■ Mittwoch: Den ersten Matchball um einen Platz im Finale haben
die Volleyballerinnen des UVC Graz bei den Steelvolleys in Linz. Verliert
die Truppe von Trainer Frederick Laure, gibt es am Sonntag um
18.30 Uhr die zweite Chance.
■ Samstag: Der GAK muss in der Qualfikationsrunde der Fußball-
Bundesliga bei Altach im Ländle bestehen. Ankick ist um 17 Uhr.
■ Samstag: In der American Football League wartet auf die Graz
Giants das zweite Auswärtsspiel in Serie. Die Truppe von Stefan Pokorny
ist bei Liga-Neuling Vienna Knights zu Gast.
Nicolas Wieser hat den verletzten Max Lagace erfolgreich ersetzt. GEPA
Der Goalie der Graz 99ers ist im vierten
Semifinale für den verletzten Max Lagace
in die Bresche gesprungen – mit Erfolg.
Zur Stelle sein, wenn es drauf
ankommt, Top-Leistung
bringen, auch wenn man lange
Zeit nur auf der Bank gesessen
ist. Diese Challenge hat Nico
Wieser von den Graz 99ers mit
Bravour erledigt. Nach dem verletzungsbedingten
Ausfall von
Standard-Keeper Max Lagacè
musste Wieser im vierten Semifinale
auswärts gegen Fehervar
einspringen – und hatte maßgeblichen
Anteil am 5:1-Sieg der
Grazer in Ungarn. Der Erfolge
bedeutete den zweiten Sweep
im heuzigen Play-off, also einen
Erfolg der Serie in der man
alle Spiele gewonnen hat. „Ich
hab gewusst, was ich zu tun
habe“, sagt Wieser. „Nämlich
alles zu tun für die Mannschaft
und mich gut vorzubereiten.“
Im Vorjahr schon hätte er
Seedy Jatta
Bei den Fans stand er oft in der
Kritik, im Frühjahr zeigt der
Norweger, wie wertvoll er für
Sturm ist. Gegen Rapid erkannte
er den Patzer von Goalie Niklas
Hedl blitzschnell, sprintete zum
Tor und erzielte das 2:0, das den
Sieg ins Trockene brachte.
seine Truppe im siebenten
Spiel bei den Black Wings Linz
beinahe ins Viertelfinale gebracht.
Umso schöner ist der
Erfolg jetzt, Anteil am Einzug
ins Finale gehabt zu haben.
„Das ist wirklich ein Traum
und bedeutet mir sehr viel.“
An den möglichen Finalgegner
Pustertal haben er und
seine Kollegen indes noch keine
Gedanken verschwendet.
„Unsere volle Konzentration
hat jetzt Fehervar gegolten.“
Trainer Dan Lacroix ist unterdessen
happy für die Mannschaft.
„Für sie freut mich der
Einzug ins Finale“, sagt der
Kanadier. „Für mich ist es ein
normaler Arbeitstag gewesen.“
Ob er das bei einem eventuellen
Sieg im Finale auch so sieht,
darf bezweifelt werden.
Weiters positiv aufgefallen sind:
Ramiz Harakate
Der Stürmer des GAK bestätigt
auch gegen BW Linz seine
Hochform. In der 79. Minute
traf der Franzose zum 2:1 und
bescherte den „Rotjacken“ den
nächsten Sieg, der ihnen nun
einen Neun-Punkte-Polster auf
den letzten Platz.
■ Samstag: Die HSG Graz muss im Kampf um einen Platz in Viertefinale
gegen Hollabrunn ab 19 Uhr einen Heimsieg einfahren.
■ Samstag: In der Basketball-Superliga der Herren wird es ebenfalls
ernst. In der Platzierungsrunde tritt der UBSC Graz ab 19 Uhr bei den
Klosterneuburg Dukes an. Die Damen von UBI Graz spielen das zweite
Semifinale bei den Basket Flames in Wien (16.15 Uhr).
■ Sonntag: Sturm empfängt in der Meisterrunde ab 14.30 Uhr den
TSV Hartberg im Steirerderby im Stadion Liebenau.
■ Sonntag: Im Sportpark kämpfen die Volleyball-Herren des UVC
Graz gegen Klagenfurt um den siebenten Platz in der Endabrechnung
der Austrian Volley League.
Sonntag,
14.30 Uhr:
Sturm vs.
Hartberg
Jubelt Sturms norwegischer Legionär Seedy Jatta nach seinem Tor gegen
Rapid auch diese Woche im Steirerderby gegen den TSV Hartberg? GEPA
8 graz
www.grazer.at 7. APRIL 2026
präsentiert
Graz im Fokus
Brauchtum gelebt: Am
Wochenende brannten in
Graz-Umgebung zahlreiche
Osterfeuer. Das Foto entstand
in Dobl. KK
7. APRIL 2026 www.grazer.at
graz 9
Ausblick
Was am Mittwoch
in Graz wichtig ist
■ In der Stadthalle geht am morgigen Mittwoch die Jahrgangspräsentation
des steirischen Weines über die Bühne. Und der Jahrgang 2025
ist vielversprechend. Los geht‘s um 16 Uhr.
■ Um 8:30 Uhr startet ein „Wettrennen“ auf der Schloßbergstiege,
bei dem Schüler unterschiedliche gesellschaftliche Rollen einnehmen,
von Armut bis Privileg, von körperlicher Einschränkung bis hin
zu psychischer Belastung. Dieses Rennen der ungleichen Ausgangsbedingungen
findet im Rahmen des Workshops zum Thema soziale
Ungleichheit unter Jugendlichen statt.
■ Der Bundesfremdsprachenwettbewerb in Englisch und Französisch
findet erstmals nach acht Jahren wieder statt – und das zum ersten
Mal in Graz, nämlich im Fremdsprachenzentrum am Nikolaiplatz.
■ Die Raiffeisen-Landesbank lädt zum 36. Konjunkturgespräch unter
dem Motto „Sicherheit im Wandel – Herausforderung für Wirtschaft
und Gesellschaft“ in die Zentrale in Raaba-Grambach.
■ Die Grazer zeigen den Wienern wie man feiert: Am Rathausplatz
wird der Steiermarkfrühling eröffnet. Bis Sonntag wird dort dann mit
Musik, Handwerk, Brauchtum und natürlich kulinarischen Highlights
Gas gegeben.
Der neue Weinjahrgang wird in der Stadthalle verkostet:2025 soll laut Experten
ein klarer, lebendiger und typisch steirischer Jahrgang sein. KRUG
■ In der Sporgasse 29b eröffnet die mittlerweile siebente
„Innenwelt“-Kunstausstellung von pro mente mit dem Schwerpunktthema
„Hoffnung ≠ Zuversicht“.
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