Alster Magazin 04_2026
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ALSTER
LOCAL | PEOPLE | LIFESTYLE | 04 2026
MAGAZIN
MODISCH
INSPIRIERENDES
Weiß für den Sommer
GESPRÄCH
MIT SCHAUSPIELER PATRICK HEYN
über die "Praxis mit Meerblick" und
Probleme in der Film- und Kulturbranche
© Raimar von Wienskowski
© Mathias Bothor
Wir für Hamburg:
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KOLUMNE
LIEBE LESERINNEN & LIEBE LESER
Es ist eine Diskussion, die die Stadt noch länger
beschäftigen wird: Olympische und Paralympische
Spiele in Hamburg: JA oder NEIN? Auf
jeden Fall hat der Senat kürzlich ein präzisiertes
Konzept vorgestellt, das zeigt, dass 2 der 33 geplanten
Wettkampfstätten auf und an der Alster liegen. Nicht nur
das, sogar die Eröffnungs- und Abschlussfeier sollen im
Falle einer Zusage auf einer temporären Plattform auf der
Binnenalster stattfinden. Das wäre mal etwas Anderes.
Auch die Außenalster wird bedacht und zwar mit Stand-
Up-Paddling und Freiwasserschwimmen. Letzteres ist eine
Disziplin, in der die Deutschen immer für Medaillen gut
sind. Die Zuschauenden wären dicht dran am Wettkampf,
auf einer temporären Tribüne auf der Alsterwiese. Mehr
dazu gibt es auf Seite 24. Zukunftsmusik.
Aber auch jetzt schon gibt es spannende Sachen an der
Alster. So lag dort einer der Drehorte für einen Film des
Großstadtreviers. Mit dabei ist diesmal Oliver Mommsen.
Wir trafen den Schauspieler, der einen Rechtsanwalt mimt,
in einer Villa an der Alster. Dort liegt seine Filmkanzlei
(S. 22). Und nochmal das schönste Gewässer der Stadt:
Das Projekt „Lebendige Alster“ hat einen umfassenden
Plan für die ökologische Aufwertung des Hamburger
Wahrzeichens vorgelegt. Eine Studie zeigt, dass mehr
Natur für die Außenalster möglich ist. Was die Experten
unter anderem planen, können Sie auf S. 18 lesen.
Dazu haben wir wieder viele Termine und Tipps im
Magazin, beispielsweise die „Lange Nacht der Museen“.
Bei der 23. Auflage öffnen am 18. April 53 Einrichtungen
von 18 bis 1 Uhr ihre Türen und locken mit über 500
Veranstaltungen (S. 12). Oder wie wäre es mit ein bisschen
Fernsehen? Seit 10 Jahren läuft die TV-Reihe „Praxis mit
Meerblick” erfolgreich in der ARD. Wir sprachen mit
Patrick Heyn, einem Mann der ersten Stunde, über seine
Rolle und die Wichtigkeit von Reinvestitionen (S. 20).
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und jede Menge
Inspirationen.
Kai Wehl,
Chefredakteur
Schulze Outdoor Living GmbH & Co.KG
Tarpen 36 | 22419 Hamburg | Tel.: 040 - 601 2012
Neue Öffnungszeiten
Mi. - Fr.: 10.00 - 19.00 Uhr | Sa.: 10.00 - 18.00 Uhr
Sollten die Olympischen
Spiele kommen, ist in der
Alster Schwimmen geplant.
www.schulze-outdoorliving.de
ALSTER | 3
INHALT
26
STYLISCH IN
DEN FRÜHLING
INHALT
© Longchamp
03 EDITORIAL
06 NEWS
Künstlerin Bianca Daniel stellt aus, Social Media
Experten, Osterspendenaktion und 11. UKE-Benefizlauf
08 NEWS
Neues bei Schulze Outdoor Living, Betten „Made in Ham
burg“, Nowruz-Fest und Osterhasen-Charity
10 SPORT
Entspannung im Aspria Uhlenhorst
12 VERANSTALTUNGEN
Lange Nacht der Museen
16 VERANSTALTUNGSTIPPS
Von koreanischer Volksmusik bis Vocal Jazz
18 NATUR
Projekt „Lebendige Alster“
19 EUROPAPASSAGE
Portugiesische Lebensfreude mit Backwaren
20 INTERVIEW
Patrick Heyn spricht mit uns über seine Rolle in
„Praxis mit Meerblick“
22 INTERVIEW
Oliver Mommsen spielt in „Großstadtrevier“ einen
Rechtsanwalt
23 FINANZ-TIPP
Geldanlage mit Herz für das Kinder-Hospiz
Sternenbrücke
24 OLYMPISCHE SPIELE
Sollte es mit der Austragung der Spiele klappen, sind
Disziplinen auf und in der Alster geplant.
26 MODE
Klassisch und elegant
28 IMMOBILIEN
Energetischer Zustand bleibt Schlüsselfaktor
30 WOHN-TRENDS
Die Wirkung von Dunkelheit: gedämpft, tief und ruhig
32 WHAT‘S UP IN TOWN
Nachhaltiger Talk und verbindende Kunst
33 KLEINANZEIGEN/ IMPRESSUM
34 WHAT‘S UP IN TOWN
Storeopening und exklusive Küchenparty
4 | ALSTER
INHALT
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Mo.-Fr. 9-18 Uhr, Sa. 9-14 Uhr
MEHR YACHT!
MEHR LIFE!
22
OLIVER MOMMSEN
IM GESPRÄCH
06
AUSSTELLUNGS-TIPP
Bianca Daniel, To Be Yourself Takes
Less Space Than Expected, 2025
© Kai Wehl
© Oliver Reetz
TICKETS
yachtfestival.de
Deutschlands größte
IN-WATER BOAT SHOW
8. – 10. Mai 2026
Neustadt in Holstein
© Henning Rogge, Hamburg
12Lorem Ipsum
TIPP: LANGE NACHT
DER MUSEEN
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Polo T-Shirt 5,80€
Pullover/Strickjacke 6,00€
DIENSTAG
Sakko/Blazer 9,50€
Rock (glatt)/Seidenbluse 9,50€
MITTWOCH
Wollmantel/Anorak 19,50€
Jacke (keine Daunen) 19,50€
DONNERSTAG
Hose/Weste/Schal/Tuch 7,00€
FREITAG
Anzug/Kostüm/Skikleidg. 16,00€
SAMSTAG
Krawatte/Bluse (Baumw.) 6,00€
Bettdecke (keine Daunen) 34,00€
• Änderungsschneiderei
• Mangel/Wäscherei
• Hemden-Service • Brautkleider
• Gardinen • Vorhänge • Polsterbezug
• Bettwaren • Matratzenbezüge
• Lederreinigung • Spezialreinigung
• Teppichreinigung
Öffnungszeiten:
Mo.-Fr. 8.00-19.00 Uhr
Sa. 8.00-15.00 Uhr
Sierichstraße 30
22301 Hamburg
Tel. 040-279 42 48
ALSTER | 5
NEWS
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EIN MANIFEST
FÜR DIE SELBSTAKZEPTANZ
Die Künstlerin Bianca Daniel zeigt vom 30. April bis zum 11. Juni
in der Galerie „Daniel und die Kunst“ die Ausstellung „ENOUGH.“.
Die Hamburgerin möchte damit kein Ausrufezeichen, sondern
einen Punkt setzen - ein leises Manifest für Selbstakzeptanz,
gegenseitige Anerkennung und das Recht, einfach zu sein. Aus
diesem Grund verhandelt die Künstlerin in ihrer Arbeit Fragen von
Identifikation, weiblicher Rolle, Selbstermächtigung und Präsenz.
Themen, die nicht nur zeitgenössisch, sondern gesellschaftlich
hochrelevant sind.
Begleitend zur Ausstellung erscheint die 200-seitige Künstlerpublikation
„ENOUGH.“ im Verlag Ludvig Rage. Sie versammelt
Arbeiten der Künstlerin, Einblicke in ihre Praxis sowie Essays und
begleitende Texte. Das Buch versteht sich als Einladung, über
das „Genug-Sein“ in einer Welt nachzudenken, die beständig nach
„mehr“ verlangt und widmet sich der Frage, was es heißt, als Frau,
als Mensch und als künstlerische Haltung genug zu sein.
Was: Ausstellung „ENOUGH.“ Wann: 30.04.- 11.06.
Wo: Galerie „Daniel und die Kunst“, Am Kaiserkai 30
Infos: Tel. 0151 10 17 55 75 & www.danielunddiekunst.com
© Oliver Reetz
Im Zentrum der Kunst von Bianca Daniel steht häufig die weibliche
Figur. Reduziert auf Linie, Fläche und Haltung bewegt sich die Künstlerin
dabei zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion.
„WIR MACHEN UNTERNEHMEN SICHTBAR UND ERFOLGREICH“
„Social Media ist längst mehr als nur ein Marketingkanal. Es ist die digitale
Visitenkarte eines Unternehmens und wichtiger denn je“, sagt die Social Media
Expertin Eva Tulipan. Die Hamburgerin weiß, wovon sie spricht, ihr Unternehmen
Libra Media ist Norddeutschlands führende Social Media Agentur für
digitales Marketing im Bauwesen, in der Immobilienbranche und im Handwerk.
Ob es darum geht, neue Teammitglieder zu gewinnen, Exposé Anfragen zu
generieren oder die Marke eines Unternehmens zu stärken, Libra Media unterstützt
dabei nachhaltig. „Wir agieren dabei wie eine outgesourcte Social Media
Abteilung der Unternehmen. Von der kreativen Konzeption über den Drehtag
bis hin zum Upload des fertigen Contents übernimmt mein Team den gesamten
Prozess. Der Unterschied zu vielen anderen Agenturen liegt dabei im Anspruch:
Es geht nicht darum, einfach nur eine bestimmte Anzahl an Videos pro Monat zu
produzieren. Ziel ist es, Accounts lebendig, authentisch und nahbar wirken zu
lassen“, so die Libra Media-Gründerin.
Dazu gehören nicht nur starke Videos, sondern auch regelmäßige Storys,
mehrfache Präsenz pro Woche und der gezielte Aufbau von Communities. Denn
nur ein aktiver und echter Social Media Auftritt schafft langfristig Vertrauen
und erreicht die Ziele, die Unternehmen sich wünschen. „Einfach irgendetwas
zu posten, reicht heute nicht mehr aus. Entscheidend ist, Social Media strategisch
richtig zu nutzen. Genau dabei helfen wir. Der Anspruch ist, Social Media
Accounts nicht nur zu bespielen, sondern sie zum Leben zu erwecken.“ Dabei
setzt Libra Media auf alle aktuell relevanten Plattformen wie Instagram,
TikTok, Facebook und YouTube.
Das Ziel ist klar: Unternehmen im Tagesgeschäft so wenig Zeit wie möglich
zu nehmen und gleichzeitig mit jahrelanger Expertise Inhalte zu schaffen, die
Projekte spannend darstellen und zu einem echten Wachstumstreiber machen,
denn um sich im Wettbewerb durchzusetzen, braucht es kreative Inhalte, die
aus der Masse herausstechen. Libra Media kennt den Schlüssel zum Erfolg.
Mehr Informationen unter Tel. 0173 61 8 84 15 und www.libramedia.de
6 | ALSTER
Eva Tulipan, Inhaberin von Libra Media, Norddeutschlands
führender Social Media Agentur für digitales
Marketing in der Immobilienbranche und im Handwerk.
© Libra Media
NEWS
Julia Wöhlke (Budnianer Hilfe), Künstler Jörg Knör,
Manuerla Görlitz (Lindt), Center Manager Karsten
Bärschneider und Martina Müller (Radio Hamburg, v.l.)
33.000€ GESAMMELT
Süß, sozial und mit beeindruckender Beteiligung: Die
diesjährige Budni- und Lindt-Osterspendenaktion in der
Europa Passage und im Elbe Einkaufszentrum war ein voller
Erfolg. Insgesamt konnten 33.000€ gesammelt werden. Die
Erlöse kommen zu gleichen Teilen der Budnianer Hilfe e.V.
sowie Radio Hamburg Hörer helfen Kindern e.V. zugute und
unterstützen zahlreiche Projekte für Kinder und Jugendliche
in Hamburg. Besucher*innen konnten sich gegen eine Spende
oder bei einem Buzzer-Gewinnspiel einen der begehrten
Goldhasen sowie weitere Preise sichern. 16.000 Mal wurde der
Buzzer alleine an der Alster gedrückt, 23.500€ kamen dort
zusammen. „Die Europa Passage feiert 20 Jahre – und stellt
neben vielfältigen Jubiläumsaktionen vor allem das gesellschaftliche
Engagement in den Mittelpunkt“, sagt Center
Manager Karsten Bärschneider. Mehr Infos alster-aktuell.de
© Stephan Wallocha
© Eva Hecht
BENEFIZLAUF
FÜR DEN KINDERSCHUTZ
Am 15. April startet der 11. UKE-Benefizlauf! Sportbegeisterte
können sich allein oder als Team registrieren und bis
zum 4. Juli 80 Tage für den guten Zweck laufen, radeln oder
schwimmen. Der Erlös wird die Arbeit des „Childhood-Hauses
Hamburg – Kompetenzzentrum für Kinderschutz! am UKE“
stärken und weiter ausbauen. Im Mittelpunkt steht dort der
Schutz von Kindern und Jugendlichen, die Opfer oder Zeugen
von Gewalt, Vernachlässigung oder Missbrauch wurden.
Den Startschuss geben Hamburgs Wissenschaftssenatorin
Maryam Blumenthal, Prof. Dr. Christian Gerloff, Ärztlicher
Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE, sowie Prof. Dr.
Benjamin Ondruschka, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin,
um 12 Uhr vor dem UKE-Hauptgebäude.
Mehr Infos und Registrierung unter www.uke.de/benefizlauf
ALSTER | 7
NEWS
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© Schulze Outdoor Living
NEUES BEI SCHULZE OUTDOOR LIVING
Die ersten warmen Sonnenstrahlen wecken in uns direkt wieder
den Wunsch, möglichst viel Zeit draußen zu verbringen und an
der frischen Luft neue Energie zu tanken. Ob auf dem Balkon, im
Garten oder auf Ihrer Terrasse – bei Schulze Outdoor Living kann
man alles finden, um in die neue Saison zu starten und es sich
mit edlen Outdoormöbeln und Accessoires unter freiem Himmel
gemütlich zu machen.
Am neuen Standort im Herzen von Langenhorn, Tarpen 36,
präsentiert Schulze Outdoor Living ein breites Sortiment rund
um das Thema Garten und Terrasse. Trotz neuer Optik der Räumlichkeiten,
bleibt das Sortiment unverändert. Neben exklusiven
Gartenmöbeln aus hochwertigen Materialien wie Teak, Beton und
Geflecht werden auch edle Wohn-Accessoires angeboten. Viele
neue Kollektionen im Bereich Gartenmöbel und Sonnenschirme in
der Trendfarbe „Sand“ ergänzen die große Auswahl und laden zur
Neugestaltung des eigenen Außenbereichs ein.
Wer in seine bestehende Ausstattung einen neuen Schwung bringen
möchte, findet auch viele trendige Dekorationsartikel.
Ob knallige Neonfarben, coole Produkte mit Hummern oder maritime
Accessoires - schon mit kleinen Details lässt sich Großes
bewirken.
Gemeinsam mit dem Kunden werden bei Schulze Outdoor Living
die individuellen Gartenträume realisiert. Mehr Infos unter
Tel. 040 6012012 und www.schulze-outdoorliving.de
Betten von Hansa
Engel überzeugen
nicht nur ästhetisch,
sondern
auch durch
ergonomisch
hochwertige
Matratzen und
Schlafsysteme.
© Hansa Engel
BETTEN „MADE IN HAMBURG“
Qualität, Nachhaltigkeit und individueller Schlafkomfort
stehen bei Hansa Engel seit über 93 Jahren im Mittelpunkt. Das
Hamburger Familienunternehmen in dritter Generation fertigt
hochwertige Betten, die nicht nur ästhetisch überzeugen, sondern
so konstruiert sind, dass sie auch nach Jahrzehnten auf- oder
umgearbeitet werden können.
Jedes Bett ist ein individuell konfigurierbares Schlafsolitär.
Ob puristisch oder imposant – dank vielfältiger Ausführungen,
Matratzen, Kopfteile, Stoffe und Füße entstehen nahezu unbegrenzte
Gestaltungsmöglichkeiten. Auch Sonderanfertigungen
8 | ALSTER
und motorische Verstellbarkeit sind realisierbar. Gefertigt wird
mit großer Sorgfalt in Hamburg-Poppenbüttel. Traditionelle
Handwerkskunst trifft hier auf moderne Technik – für langlebige
Qualität und höchsten Komfort.
Als Hersteller und Händler zugleich bietet Hansa Engel Lösungen
Beim SCP gibt es ab sofort
für unterschiedliche Budgets – vom exklusiven Designbett bis zur
neben Yoga auch einen
preisbewussten Variante.
neuen und empfehlenswerten
Meditationskurs.
Erleben Sie Schlaf neu: in der Ausstellung im Weidende 5 oder
unter www.hansa-engel.de. Mehr Infos: Tel. 040 601 85 27
EIN ZEICHEN FÜR DIALOG
ab 13. April
beginnt die
Spargelsaison
Diplomaten: S. E. Imomudin Sattorov (Tadschikistan), S. E. Dilshod
Akhatov (Usbekistan), Mirco Nowak, S. E. Omurbek Tekebaev
(Kirgisische Republik), Gastgeber Kourosh Pourkian, Dr. Denis
Rogov (Kasachstan) und Archyn Seyidov (Turkmenistan, v.l.)
Friedensstiftende Aktionen sind aktuell wichtiger denn je.
Eine fand gerade im Hotel Grand Elysée in Rotherbaum statt:
das Nowruz-Fest. Ein Frühlings- und Neujahrsfest, das bereits
seit über 3.000 Jahren in Zentralasien, Teilen Südasiens und
des Orients fester Brauch ist. „Nowruz – das bedeutet ‚Neuer
Tag‘ und steht für Frieden, Freundschaft und Neuanfang. Seit
jeher verbindet das Fest zur Tagundnachtgleiche am 20. bzw.
21. März Menschen über nationale, kulturelle und religiöse
Grenzen hinweg“, erklärt Gastgeber Kourosh Pourkian,
Honorarkonsul der Republik Tadschikistan und Präsident des
Nowruz-Forum e.V.. Und so feierten seine Gäste nicht nur, sie
setzten vor allem ein Zeichen für Dialog und Zusammenarbeit.
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EINSATZ FÜR INKLUSION
Mareike Miller, Paralympics-Siegerin, Katharina von Kodolitsch
(Präsidentin Hamburger Sportbund), Johannes Ludwig, 3x Olympiasieger
und Sporting-Herausgeber Martin Blüthmann (v.l.)
Der der Hamburger Segel-Club (HSC) und Wir sind Wir
Inclusion in Sailing e.V. (WsW) gemeinsam mit Stefanie
Stoltzenberg-Spies, Strasburger Kreise, zu einem Charity-
Abend ins HSC-Clubhaus an der Alster eingeladen. Rund 75
Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft folgten der Einladung,
um die inklusiven Segelangebote auf der Alster zu stärken
und den barrierefreien Umbau des 69 Jahre alten Clubhauses
voranzubringen, der durch die Alexander Otto Sportstiftung
unterstützt wird. Der Abend machte sichtbar, was auf der
Alster entstanden ist: Mit sechs Partnerclubs – HSC, WsW,
Segel Verein Altona-Övelgönne, Hamburger Kanu-Club, Ruderverein
an den Teichwiesen und Hamburger Segel-Verband –
bildet die Inklusive Alster das inklusivste Wassersportrevier
Deutschlands. Mehr Infos auf www.alster-aktuell.de
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Bei uns findest du eine große Auswahl an hochwertigen
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ENTSPANNEN, ERHOLEN, WOHLFÜHLEN
Immer im richtigen Element – genau das ermöglicht Aspria Uhlenhorst. Mit einer einzigartigen
Angebotsvielfalt ist der Premium-Club am Hofweg der ideale Ort für eine Auszeit vom Alltag. Hier werden
Mitglieder und Gäste inspiriert, sich gut zu fühlen und das Leben in vollen Zügen zu genießen.
© Aspria Uhlenhorst
Kurz-Urlaub für alle Sinne bietet der über 1000 Quadratmeter
große Wellness-Bereich des Clubs. Im weitläufigen
Spa mit großem Garten bilden die Elemente
Feuer, Wasser, Erde und Luft eine Symbiose, die für
Ausgleich und Balance sorgt.
Mehrere Innen- und Außenpools erwecken mit unterschiedlichen
Wassertemperaturen und Blick ins Grüne müde Geister. Die
Wärme der verschiedenen Saunen und Dampfbäder löst Verspannungen
und entfacht jede Menge neue Energie. Die frische Luft
am Outdoor- Schwimmbecken, im traumhaft angelegten Spa-
Garten und auf der schönen Dachterrasse beflügelt und macht den
Kopf frei für positive Gedanken und neue Motivation. Ansprechende
Ruhebereiche und entspannende Massagen erden und
erholen Körper, Geist und Seele.
Aspria Uhlenhorst ist somit eine vollkommene Oase der Entspannung
und bietet für jedes Bedürfnis das entsprechende
Element. Ganz gleich ob allein, zu zweit oder als Familie – hier
werden alle Möglichkeiten perfekt miteinander verbunden, für
Auszeit und Ausgleich.
© Aspria (2)
Mehr Infos zu Club-Mitgliedschaften, Tageskarten und Spa-
Anwendungen auf www.aspria.com
10 | ALSTER
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VERANSTALTUNGSTIPPS
© Museumsdienst Hamburg / Luisa Hanika
HAMBURGS MUSEEN BEI NACHT
Am 18. April findet die 23. Lange Nacht der Museen statt. 53 Museen öffnen ihre Türen und locken mit über
500 Veranstaltungen zum Staunen und Teilnehmen ein. Von 18 bis 1 Uhr können Gäste die vielfältige Kulturlandschaft
der Stadt aus neuen Blickwinkeln erleben - wir haben vier spannende Anlaufstellen für Sie herausgesucht!
© Henning Rogge, Hamburg
UNHEIMLICHES MEER
Das Internationale Maritime Museum im Kaispeicher B zeigt
auf neun Ausstellungsdecks 3000 Jahre internationale Schifffahrtsgeschichte.
Zu den Exponaten zählen u.a. Schiffsmodelle,
historische Dokumente und erlesene maritime Gemälde.
Bei der Langen Nacht der Museen kann unter dem Motto
„Unheimliches Meer“ die Fotoausstellung „Aqua. Wasser“
ALLES IST DESIGN
Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg zählt zu Europas
führenden Museen für Gestaltung. Seine Sammlung reicht von
der Antike bis zu den Innovationen der Gegenwart und umfasst
unterschiedliche Kulturräume. Zahlreiche Ausstellungen und
Projekte öffnen den Blick auf die gesellschaftliche Entwicklung
und hinterfragen die Gestaltung der Welt.
Bei der langen Nacht der Mueen können unter dem Motto „Alles
ist Design“ verschiedene Ausstellungen wie „Contemporary
Craft: Ernst Gamperl. Das Lebensbaumprojekt“ (siehe Bild),
„Früher hießen wir Gastarbeiter.“ und „Foto: Hans Hansen“
besucht werden. Außerdem werden Führungen (auch musikalische)
für Besucher*innen bis in die Nacht angeboten.
Weitere Infos zu den Ausstellungen unter www.mkg-hamburg.de
besucht, verschiedene Führungen gemacht oder ein Simulator
ausprobiert werden. Außerdem gibt es musikalische Veranstaltungen,
einen Vortrag, eine Bastelwerkstatt, Kinderschminken
und sogar Einblicke ins Atelier.
Mehr Informationen unter www.imm-hamburg.de
© IMMH
12 | ALSTER
VERANSTALTUNGSTIPPS
© Spielbudenplatz 2004 © Blauraum Architekten/Architekten Venus
VISIONEN EINER STADT
Im Rahmen des Hamburger Architektursommers präsentiert
die Freie Akademie der Künste in Kooperation mit der Hamburgischen
Architektenkammer vom 18. April bis zum 31. Mai die
Ausstellung „Das ungebaute Hamburg – Visionen einer anderen
Stadt“. Gezeigt werden ausgewählte Entwürfe aus der
Zeit von 1960 bis heute, die nie realisiert, aber professionell
entworfen und entwickelt wurden. Die Eröffnung ist am
17. April um 18 Uhr. Die Ausstellung thematisiert vertane
Chancen und Umstrittenes der letzten Jahrzehnte in Hamburg
– von Stadtautobahnen, einem Messegelände in der HafenCity
bis zur Seilbahn über die Elbe. Grundlage der Ausstellung ist
die gleichnamige Publikation im Dölling und Galitz Verlag, aus
der eine Auswahl präsentiert wird. Zusätzlich werden auch
Modelle gezeigt – soweit verfügbar.
Die Ausstellung kann man auch bei der Langen Nacht der
Museen besuchen und einer Vorstellung der Bauprojekte von
Architekturtheoretiker Ullrich Schwarz zuhören.
Öffnungszeiten: Di. - So. 10-17 Uhr. Eintritt zur Eröffnung frei,
danach 5€/erm. 3€.
Mehr Infos unter www.akademie-der-kuenste.de
© MARKK, Foto: Paul Schimweg
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LANGE NACHT IM MARKK
Das Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt
(MARKK) zählt zu den großen ethnographischen Museen
Europas. Die Ausstellungen ermöglichen einen Einblick in die
Vielfalt der Kulturen und Künste der Welt.
Am 18. April können unter dem Motto „Lange Nacht im MARKK“
die Ausstellungen „KATZEN!“, „Druckfrisch aus den Zwanzigern“,
„Pippis Papa“, „Hamburg und Tirol – eine Alpenfreundschaft?“
und „Benin. Geraubte Geschichte“ besucht werden.
Zusätzlich kann an verschiedenen Führungen - sogar bei einer
Rap-Führung - teilgenommen werden. Kinder ab 5 Jahren
können um 18:30 Uhr südkoreanische Märchen und Geschichten
kennenlernen. Mehr unter www.markk-hamburg.de
TICKETS
Ticketpreise: 18 €, ermäßigt: 12 €, unter 18: 0 €.
Mehr unter www.langenachtdermuseen-hamburg.de
Volksdorf 603 03 90
HH-Niendorf, Vogt-Cordes-Damm 10c 46 46 22
www.kappler-einbruchschutz.de
Wir sind auf der Errichterliste der
polizeilichen Beratungsstelle.
ALSTER | 13
France Jodoin, „In the Cool of the Day, having Fed to Satiety“, Öl auf Leinwand, 102 cm x 127 cm, 2026
Zwei Positionen aus Kanada – in Hamburg
Mit France Jodoin und Kevin Sonmor treten zwei eigenständige malerische Positionen in einen
stillen Dialog – getragen von einer präzisen Wahrnehmung von Licht, Raum und Atmosphäre.
Die neuesten Arbeiten aus Kanada sind in der Galerie eingetroffen.
Berlin Affordable Art Fair · 16.–19. April 2026
Basel Volta Art Fair · 16.–21. Juni 2026
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DUVENSTEDTER DAMM 62 | 22397 HAMBURG | INFO@GALERIE-ALEXF.DE | WWW.GALERIE-ALEXF.DE
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Kevin Sonmore, „Portrait Study: The Lookout“, Öl auf Leinwand, 122 cm x 152 cm, 2026
VERANSTALTUNGSTIPPS
NEUES STUDIOALBUM
Am 23. Juni kommt die Band All Them Witches nach Hamburg in
die Markthalle. Mit musikalischen Einflüssen aus den 1960er- und
1970er-Jahren haben die Musiker zu einem Stil gefunden, der
melodische Leichtigkeit mit extremer Härte, Mythos, Magie, Licht
und Schatten ausbalanciert. Ob fuzzy, progressiv, doomig oder
psychedelisch – die Band aus Nashville, Tennessee beherrscht
jede Spielart der Gitarrenmusik. Sie kreieren einen gleichermaßen
nostalgischen wie modernen Rock-Sound, der mit dem Geist des
Blues, der Schwere des Stoners sowie dem Wahnsinn des Progs
einhergeht. Dieser Ansatz macht All Them Witches zu einem
Außenseiter-Kollektiv, das keinen ausgetretenen Pfad verfolgt.
Stattdessen schrauben sie weiter an ihrem eigenen Stil. Ihre aktuelle
Single „Red Rocking Chair“ markiert den ersten Output ihres
siebten Studioalbums „House of Mirrors“.
MARKTHALLE
Beginn: 20 Uhr. Einlass: 19 Uhr. VVK: 35,20€.
Mehr Infos unter www.markthalle-hamburg.de
© Travis Shinn
INSPIRIERT VON KOREANISCHER
VOLKSMUSIK
„Infinite Connections“ ist ein Liederzyklus aus neun miteinander
verbundenen Kompositionen. Er wurde mit dem Deutschen Jazzpreis
2025 in der Kategorie „Internationales Großensemble des
Jahres“ ausgezeichnet. Das Werk basiert auf von traditioneller
koreanischer Volksmusik inspirierten Rhythmen und entfaltet sich
aus gemeinsamen menschlichen Themen: Trauer, die Zyklen der
Natur, Ahnenbindungen, Weiblichkeit und die anhaltende Sehnsucht
der Seele nach Freiheit von irdischen Fesseln. Am 22. Mai
bringt die Musikerin Jihye Lee ihr preisgekröntes Werk „Infinite
Connections“ ins Studio 1 des NDR und erkundet mit der NDR Bigband
musikalisch zentrale Themen des menschlichen Daseins.
© Hyemi Kim
In Hamburg findet die erste Tanztriennale unter dem Motto „Brave
Moves. Courageous Joy.“ statt. Tanz auf der Bühne, im öffentlichen
Raum, als Diskurs oder im Alltag: Vom 14. bis zum 21. Juni erkundet
die Tanztriennale das Potenzial des Tanzes – als Kunstform, als
soziale Kraft, als Impuls für neue Perspektiven. Über Kulturen,
Communities und Generationen hinweg werden Tanzschaffende
und die breite Öffentlichkeit eingeladen, zuzuschauen, mitzumachen,
nachzudenken, ins Gespräch zu kommen und zu tanzen!
Die Tanztriennale möchte Tanz sichtbar machen, ihn stärken und
in seiner für die Gesellschaft relevanten Praxis würdigen – nicht
nur als Bühnenkunst, sondern auch in seiner Fähigkeit, zu einem
stärkeren gesellschaftlichen Zusammenhalt beizutragen und neue
Ansätze für Erneuerung und transformatives Denken zu schaffen.
16 | ALSTER
TANZ SICHTBAR MACHEN
TANZTRIENNALE
Tickets: 28 € bis 40 €, erm. 16 € bis 20 €.
Die meisten der Formate im öffentlichen Raum sind kostenfrei.
Mehr unter www.tanztriennale.de
NDR STUDIO EINS
Beginn: 20 Uhr. Tickets: 25 €.
Mehr unter www.elbphilharmonie.de
© Paulo Pacheco
BENEFIZ-OPEN-AIR KONZERT
Mit neuer Musik, berührenden Texten und der Stimme einer
ganzen Generation, zählt SOPHIA zu den spannendsten
Künstlerinnen der deutschsprachigen Popmusik – authentisch,
gefühlvoll, mit emotionaler Tiefe. Am 24. Mai performt sie bei
„15 Jahre Kinderklinikkonzerte – das große Benefiz-Open-Air“
im Stadtpark. Auch mit dabei sind Leony, Vereinspate Max
Giesinger sowie weitere Special Guests. Sämtliche Gewinne aus
den Ticketeinnahmen werden an den Kinderklinikkonzerte e.V.
gespendet, der davon seine Touren finanziert, um für Ablenkung
im schweren Klinikalltag zu sorgen und erkrankten Kindern
Konzerte ermöglicht, die sonst davon ausgeschlossen wären.
Mindestens 22 Artists werden wieder exklusive Konzerte am
Krankenbett und in den Stationsfluren im Rahmen einer großen
Jubiläumstour spielen.
STADTPARK OPEN AIR
Beginn: 18 Uhr. Tickets: 59,95€.
Mehr unter www.kj.de
BEEINDRUCKENDE
VIELSEITIGKEIT
Nach dem ersten Gastspiel 2019 in der Elbphilharmonie nun also
zum letzten Mal: Mit „Salut! Et merci“ kann das Hamburger Publikum
am 26. April noch einmal Zeuge von Lydie Auvrays beeindruckender
Vielseitigkeit werden – von schwingender Musette
über feurige Tangos zu ihren ganz persönlichen Chansons; von
weltmusikalischen und jazzigen Klängen zu den filmmusikartigen
Werken des fantastischen Trios, die im Kopf einen wahren Bilderrausch
auslösen, gefühlvoll und dicht. Viele dieser Stücke haben
für ihre Fans längst Kultstatus. Lydie Auvray wird auf dieser
Abschiedstournee von ihren langjährigen Komplizen und Wegbegleitern
begleitet, den Musikern Markus Tiedemann und Eckes
Malz. Ein »Best-Of«, das sich niemand entgehen lassen sollte.
ELBPHILHARMONIE
Einlass: 18:30 Uhr. Beginn: 19:30 Uhr. Tickets ab 28,80€.
Mehr unter www.elbphilharmonie.de
© Carolin Cohrs
CONTEMPORARY VOCAL JAZZ
Die Hamburger Band Takadoon zeigt, wie gut und aufregend
zeitgenössischer Jazz klingen kann - am 13. Mai auch im Nica Jazz
Club. Für die Köpfe der Band, Linda und Christopher Baum hat ihr
aktuelles Album „Pieces“ eine ganz besondere, persönliche Bedeutung,
da Linda während der Produktion ihre gemeinsame Tochter
zur Welt brachte. Die Lyrics spiegeln zugleich Verletzlichkeit sowie
Selbstbewusstsein und Kraft wider. Es geht um Ängste, wie auch
um Angstüberwindung und um Hoffnung. Das Thema, das sich wie
ein roter Faden durch das Album zieht ist die Liebe. Dabei ist die
Musik selbst eine Liebeserklärung an den modernen Jazz. Die Melodien,
sind mal sanft, verträumt und atmosphärisch. Mal verspielt,
dynamisch und tanzbar. Als Contemporary Vocal Jazz bezeichnen
die Musiker ihren groovigen und melodischen Stil, der viel Raum für
Improvisation lässt.
NICA JAZZ CLUB
Einlass: 18:30 Uhr. Beginn: 20 Uhr.
Mehr unter www.nica-jazzclub.de
© Volker Neumann © Paul Huettemann
ALSTER | 17
LOCAL PEOPLE
MEHR NATUR FÜR
HAMBURGS BLAUES HERZ
Das Projekt „Lebendige Alster“ hat einen umfassenden Plan für die ökologische Aufwertung des Hamburger
Wahrzeichens vorgelegt. Die Studie zeigt: Mehr Natur für die Außenalster ist möglich.
Die Außenalster ist das blaue Herz Hamburgs und für
viele Menschen der Ort, an dem sie Natur mitten in
der Stadt erleben. Doch ökologisch steht das Gewässer
unter Druck: verbaute Ufer, hohe Nährstoffeinträge
und belastete Sedimente setzen Pflanzen und Tieren zu, wichtige
Lebensräume wie Röhrichte und Flachwasserzonen gehen verloren.
Eine Machbarkeitsstudie zeigt nun erstmals umfassend, wie sich
die Außenalster ökologisch verbessern lässt, ohne Segeln, Rudern
oder andere Freizeitnutzungen einzuschränken. Erarbeitet wurde
die Studie im Auftrag des Kooperationsprojekts „Lebendige
Alster“, der Umweltverbände BUND und NABU Hamburg, das
seit Mai 2024 den Fokus auf der Aufwertung der Lebensräume
der Außenalster hat.
„Die Außenalster ist für viele Hamburgerinnen und Hamburger
der erste Ort, an dem sie Natur in der Stadt erleben – Vögel
beobachten, Fische sehen, Röhricht rauschen hören“, sagt Lukas
Mörchen, Geschäftsführer des BUND Hamburg, „Dass dieser
Lebensraum unter massivem Druck steht, ist vielen nicht bewusst.
Einbau von Gabionenkörben bei Bobby Reich unter Stegen der
Außenalster. Sie sollen Fischen als Rückzugsort dienen.
© Lebendige Alster (2)
Die Studie macht dies sichtbar und zeigt zugleich: Eine naturnähere
Außenalster ist keine Utopie, sondern mit gezielten Maßnahmen
erreichbar.“
Die Studie beschreibt konkrete Wege, wie mehr Natur an und in
der Außenalster entstehen kann. Herzstück ist ein umfangreicher
Maßnahmenkatalog, der zeigt, welche Schritte geeignet sind, um
Lebensräume zu verbessern oder neu zu schaffen. Eine Potenzialkarte
macht außerdem sichtbar, an welchen Stellen rund um die
Außenalster diese Maßnahmen umgesetzt werden könnten.
Ein zentraler Ansatz ist die Wiederherstellung naturnaher Ufer und
Flachwasserzonen. Diese sind wichtige Kinderstuben für Fische
und Lebensräume für Insekten und andere Wasserorganismen.
Wo heute harte Uferbefestigungen dominieren, könnten künftig
naturnähere Lösungen entstehen. Auch innovative Ideen spielen
eine Rolle, etwa schwimmende Vegetationsinseln.
In der offenen Wasserfläche fehlen zudem vielerorts natürliche
Strukturen wie versunkene Äste, Wurzeln oder Steine. Genau
solche Elemente bieten Schutz und Lebensraum für viele Arten.
Neue ökologische Strukturen unter Steganlagen, etwa sogenannte
Fisch-Refugien oder mit Naturmaterial gefüllte Körbe, könnten
hier zusätzliche Rückzugsorte schaffen.
Die Studie zeigt außerdem, dass Naturschutz und Nutzung kein
Widerspruch sein müssen. Entscheidend sind eine kluge Aufteilung
der Flächen, naturverträgliche Bauweisen und eine enge
Abstimmung mit allen Beteiligten.
„Was diese Studie besonders wertvoll macht, ist der Dialog, der
ihr vorausgegangen ist“, sagt Malte Siegert, Vorsitzender des
NABU Hamburg. „Wassersportvereine, Steginhaber, Behörden,
Bezirksämter und weitere Akteure wurden von Anfang an einbezogen.
Nur wenn Renaturierung und Freizeitnutzung gemeinsam
gedacht werden, entstehen Lösungen, die auch langfristig Bestand
haben.“
Bis zum Ende der aktuellen Phase des Projekts „Lebendige Alster“
im Jahr 2028 sollen erste Maßnahmen direkt an der Außenalster
umgesetzt und erprobt werden. Wissenschaftliche Begleitung wird
zeigen, wie gut sie funktionieren und wo nachgesteuert werden
muss. Die gewonnenen Erkenntnisse könnten auch für andere
Wasserflächen in Hamburg wertvoll sein und anderen Städten
helfen, ihre Gewässer naturnäher zu gestalten.
Mehr unter www.lebendigealster.de
18 | ALSTER
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© Hanna Odenwald
MITTEN IN HAMBURG BRINGT LIS‘BOM
EIN STÜCK PORTUGIESISCHE LEBENSFREUDE AUF DEN TISCH
Warm, lebendig und voller Genuss. Ein Ort, an dem man kurz innehält, den Duft frischer Backwaren
einatmet und sich für einen Moment wie in Lissabon fühlt - und das in der Europa Passage!
Im Mittelpunkt stehen die köstlichen Pastéis de Nata. Nach
traditionellem Rezept gebacken, werden sie jeden Tag frisch
zubereitet – außen knusprig, innen cremig. Genau so, wie
sie in Portugal geliebt werden. Doch im LIS’BOM trifft
Portugal auch auf Hamburg. Die Franzbrötchen Nata sind
eine Hommage an die Stadt, in der LIS‘BOM zuhause ist – eine
besondere Verbindung aus portugiesischer Backkunst und Hamburger
Tradition. Und dann gibt es noch die wohl beliebteste
Kreation: die Pistazie-Honig Nata. Cremig, aromatisch und mit
genau der richtigen Süße – für viele längst ein kleines Kultgebäck.
Seit über 25 Jahren backt LIS‘BOM mit Leidenschaft, Erfahrung
und einem klaren Ziel: Momente schaffen, die man schmeckt.
EUROPA PASSAGE
Ballindamm 40,
www.europa-passage.de
ALSTER | 19
LOCAL PEOPLE
SEIT 10 JAHREN DABEI
© Mathias Bothor
Die neuen Filme der ARD-Reihe „Praxis mit Meerblick” laufen bis zum 15. Mai immer freitags um 20:15 Uhr.
Schauspieler Patrick Heyn spricht mit uns über seine Rolle, die Filme und über die Wichtigkeit von Reinvestitionen.
Die erste Klappe der Filmreihe fiel vor 10 Jahren in
Sassnitz - du bist seitdem dabei. Eine lange Zeit!
Das stimmt. Ich erinnere mich noch sehr gut an den
ersten Drehtag. Das war eine Soloszene am Wasser - ein
besonderer Moment. 2016 haben wir den Piloten gedreht und die
ARD hat dann sehr schnell weitere Folgen in Auftrag gegeben.
Wie würdest du die Entwicklung
deiner Rolle beschreiben?
Am Anfang war Dr. Heckmann der
klassische Gegenspieler: ein arroganter
Klinikchef und ein ziemlicher Miesepeter.
Das hat sich aber relativ schnell
verändert - auch durch die Zusammenarbeit
mit Regisseur Jan Ruzicka und
meine eigenen Impulse beim Spielen.
Ich habe mir Freiheiten genommen,
die man sich vielleicht nicht immer
erlaubt: ein bisschen Overacting, mehr
Situationskomik. Heckmann ist dadurch
vielschichtiger geworden, empathischer.
Gerade an den Grenzen entstehen oft
spannende Ideen. So auch in dieser Rolle.
Und wie erlebst du die Zusammenarbeit am Set?
Da fehlen mir fast die Worte, um dem gerecht zu werden. Wenn
man jährlich sechs 90-Minüter dreht, ist das eine enorm lange und
intensive Zeit. Viele aus dem Team (zum Beispiel aus der Maske)
sind durchgehend dabei. Dadurch entsteht bei uns ein echtes
Ensemblegefühl, wie man es sonst eher vom Theater kennt.
Apropos: Du stehst auch regelmäßig auf der Theaterbühne.
Und diesen Ausgleich finde ich toll! In Hamburg habe ich am
Ernst Deutsch Theater, an den Kammerspielen und am St. Pauli
20 | ALSTER
Patrick Heyn mit Schauspielkollegin Tanja Wedhorn
Theater gearbeitet. Am Theater kann man noch mehr ausprobieren,
Grenzen austesten und sich als Schauspieler entwickeln.
Wie nimmst du die Resonanz auf „Praxis mit Meerblick“ auf?
Immer wieder positiv. Die Filmreihe ist integriert ins Programm
und wird gerne geschaut - daher drehen wir ja auch jährlich
gerne. Was mich in diesem Zuge jedoch
beschäftigt: Dass sich in Deutschland
dennoch gegen notwendige Reinvestitionen
gesträubt wird. Da darf sich
niemand wundern, wenn die Filmbranche
in Schwierigkeiten gerät.
© ath-pictures/ Arnim Thomaß
Magst du das weiter ausführen?
Ich meine damit vor allem, dass wir in
Deutschland ein strukturelles Problem
haben, wenn es um Förderungen der
Film- und Kulturbranche geht. Es wird
viel konsumiert - gerade auch durch
Streamingplattformen - aber vergleichsweise
wenig davon fließt wieder zurück
in neue Produktionen. Deutschland hat
tolle Kreative, gute Geschichten und ein großes Publikum. Doch
wenn man diesen Kreislauf nicht stärkt, also Geld wieder in Inhalte
zurückführt, dann gerät die Branche zwangsläufig unter Druck.
Deshalb finde ich, müsste sich da dringend etwas ändern - nicht nur
finanziell, sondern auch in der Haltung. Es braucht mehr Vertrauen
in die eigene Branche und den Willen, langfristig zu investieren.
Da sprichst du etwas Wichtiges an! Und zum Abschluss:
Kannst du uns schon etwas über die neuen Folgen verraten?
Neben gesellschaftlich relevanten Themen und den Entwicklungen
der Figuren, ist auch das Thema Kinderwunsch präsent.
Diesen Aspekt erleben mehrere Figuren auf ihre eigene Weise. ho
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Die Frühlings-Ausgabe unseres Magazins HAMBURG WOMAN erscheint am 29. Mai.
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HAMBURG WOMAN kommt aus dem Hause des ALSTER MAGAZINS.
LOCAL PEOPLE
Oliver Mommsen spielt eine
Gastrolle im neuen Großstadtrevier-Film
und freut
sich: „Die Serie ist Kult.“
© Kai Wehl
DREH AN DER ALSTER
Gerade wurden die Dreharbeiten zum 3. Hauptabendfilm der ARD-Serie „Großstadtrevier“ in Hamburg
beendet. Mit dabei ist diesmal Oliver Mommsen als RA Robert Gebhardt. Dessen Kanzlei liegt direkt an der
Alster in der Villa Goldene Zeiten in Harvestehude. Dort trafen wir ihn zum Gespräch.
Alster Magazin: Schön hier an der Alster. Es gibt
sicherlich schlimmere Drehorte. Wie war es?
Oliver Mommsen: Super und irgendwie irre
zugleich, denn ich bin an dieser Villa schon oft
vorbeispaziert, weil ich häufiger in einer Theaterwohnung im
Eppendorfer Baum wohne. Deswegen kannte ich dieses Haus
von außen und dank der Dreharbeiten nun auch von innen. Ich
gehe, und das muss man betonen, aber nur unter der Woche an
die Alster, weil man die am Wochenende vor lauter Menschen
ja kaum sehen kann.
Du hast lange im Tatort gespielt und jetzt im Großstadtrevier.
Da weiß man ja gar nicht, was die größere Legende ist.
Geht dir das auch so und wie fühlt es sich an?
Am Set ist es egal, aber wenn du dir deine Termine einträgst
oder das Drehbuch in den Händen hältst und da steht Großstadtrevier
drauf (Pause) … das ist ein Schriftzug, der sich
ähnlich wie der des „Tatorts“ im Kopf eingebrannt hat.. Die
Serie ist Kult. Und auch wenn man so wie ich noch nicht beim
Großstadtrevier gedreht hat, trifft man immer Leute, die es
getan haben. Mein langjähriger Maskenbildner Jens Holstein
beispielsweise, mit dem ich viele Filme gemacht habe, hat
jahrelang mit Jan Fedder gearbeitet und mir eine Menge Anekdoten
von ihm und anderen Großstadtrevierlern erzählt. Das
ist wie ein Grundrauschen, weil fast jeder mit dem du zu tun
hast, irgendwann mal beim Großstadtrevier vor oder hinter der
Kamera gearbeitet hat.
Du jetzt auch und das sogar in Spielfilmlänge ...
Das ist super, weil meine Figur mehr Zeit hat, sich zu entwic-
keln - Rechtsanwalt Robert Gebhardt, ein Freund von Revierleiterin
Frau Küppers aus Studienzeiten. Wir treffen uns zu einem
Abendessen. Anschließend ist sie in einen schweren Autounfall
verwickelt und ihre Kollegen entdecken ein Geflecht aus Lügen,
Macht und Gewalt… Mehr möchte ich nicht verraten, außer
dass man Frau Küppers in einem Zustand sieht, in dem man sie
noch nie erlebt hat.
Und bei Robert weiß man im schönsten Fall bis zum Schluss
nicht, ob er auf der guten oder auf der widerlichen Seite steht.
Das ist meine Hauptaufgabe.
Wärst du denn gern mal ein Bad Guy?
Träumt nicht jeder alte Sunnyboy doch davon, nach einem
sympathischen Entree irgendwann zu kippen, eine Hybris
durchzumachen oder die Maske fallen zu lassen.
Passiert das in diesem Fall?
Diese Spannung möchte ich den Zuschauerinnen und Zuschauern
natürlich nicht nehmen.
kw
TV-TIPP
Bis der neue Großstadtrevier-Film - 90 min. Laufzeit und
Arbeitstitel „Knockout“ - rauskommt, dauert es noch ein wenig.
Aber bis Anfang Mai werden die Folgen der 38. Staffel ausgestrahlt
- die gibt‘s natürlich auch unter www.ardmediathek.de.
22 | ALSTER
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IHRE GELDANLAGE MIT HERZ FÜR
DAS KINDER-HOSPIZ STERNENBRÜCKE
Die Hamburger Volksbank hat zum 3. Mal ein karitatives Zertifikat aufgelegt,
das eine Geldanlage mit der regionalen Unterstützung einer gemeinnützigen Institution
direkt vor Ort verbindet. Für je 1.000 Euro Anlagesumme erhält das Kinder-Hospiz
Sternenbrücke eine Förderung in Höhe von 5 Euro.
Steven Helmchen,
Leiter Private Banking
„Wir freuen uns sehr über den großen Erfolg des karitativen
Zertifikats! Durch das Vertrauen unserer Kunden und Mitglieder
konnten wir in den vergangenen Jahren bereits über 37.000 Euro
an das Kinder-Hospiz Sternenbrücke übergeben. Mit unserem
MitmachZins haben wir eine Möglichkeit geschaffen, direkt in und
für Hamburg Gutes zu tun“, sagt Steven Helmchen, Leiter Private
Banking der Hamburger Volksbank. „Mit dem Kinder-Hospiz verbindet
uns eine lange Förderfreundschaft. Jetzt gehen wir in die dritte
Runde und unterstützen durch den MitmachZins auch in diesem Jahr
die wertvolle Arbeit der Sternenbrücke.“
andauernden Krankheitsweg bis zur letzten Lebensphase, und auch
darüber hinaus, begleitet. Das karitative Zertifikat ist zeitlich
begrenzt verfügbar. “Mit Ihrer Anlage entscheiden Sie sich für
ein Investment, das neben einer guten Rendite auch einen hohen
menschlichen Wert schafft”, so Helmchen. “Wenn auch Sie Ihren
persönlichen Beitrag für die Sternenbrücke leisten und gleichzeitig
Geld anlegen möchten, kommen Sie vorbei. Wir beraten Sie gern“, so
Helmchen. Mehr Infos unter www.hamburger-volksbank.de.
Das Kinder-Hospiz Sternenbrücke in Hamburg-Rissen ist zum
großen Teil spendenfinanziert und hilft seit mehr als 20 Jahren
unheilbar erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
einen würdevollen Weg bis zu ihrem Tod gehen zu können. Dabei
werden die erkrankten jungen Menschen und ihre Angehörigen
im Rahmen der Entlastungspflege auf dem oft über viele Jahre
Werde Showakrobat:in
Bring Action in deinen Alltag und komm
ins Showteam des SVE Hamburg!
Wir verbinden Akrobatik, Turnen, Tanz und Cheerleading zu
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ALSTER | 23
LOCAL PEOPLE
OLYMPISCHES
SCHWIMMEN
IN DER ALSTER?
Hamburg steht vor einer richtungsweisenden Entscheidung:
Soll sich die Stadt um die Austragung Olympischer
und Paralympischer Spiele bewerben?
Mit einem umfassenden Konzept präsentieren Senat
und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) eine
Vision, die weit über den Sport hinausgeht.
Einige der Wettkämpfe sollen auf und
in der Alster stattfinden.
Das Konzept der Hamburger Olympia Bewerbung wurde
konkretisiert und folgt einem zentralen Leitgedanken:
Die Spiele sollen sich der Stadt anpassen. Geplant ist
ein vergleichsweise kompaktes Konzept: Rund 85 %
der Wettkampfstätten sollen innerhalb eines Radius von 7 Kilometern
liegen. Zwei Hauptbereiche - der Olympic Park Altona
und der Olympic Park City - bilden das Zentrum der Spiele.
Wettkampfstätten sollen Spitzensport mit der Hamburger Kulisse
verbinden. Ein Großteil der Infrastruktur ist bereits vorhanden:
Etwa 76 Prozent der Sportstätten existieren schon, weitere sollen
temporär entstehen und später weitergenutzt werden. Geplant
sind Wettbewerbe nicht nur in klassischen Stadien, sondern auch
an markanten Orten des öffentlichen Raums: So sollen unter den
33 Wettkampfstätten auch die Binnen- und Außenalster zentrale
Schauplätze für die Spiele werden. Sogar die feierlichen Eröffnungs-
und Abschlussfeiern sind auf der Binnenalster geplant.
Für den Triathlon und Para Triathlon sollen die Binnen- und
Außenalster für die Schwimmstrecken genutzt werden. Während
der Großteil der Wettkampfstätten bereits bestehen, ist auf der
Binnenalster für weitere Disziplinen ein temporäres Konzept
vorgesehen: es sollen Plattformen errichtet werden, die an die
Uferbereiche angebunden werden. Diese Pontonanlagen sollen
ausreichend Platz für Tribünen, Wettkampfanlagen, Eröffnungsund
Abschlussfeier und begleitende Bereiche bieten und sind
so konzipiert, dass Wind- und Wellenbewegungen die Nutzung
kaum beeinflussen. 3x3 Basketball, Finale im Bogenschießen
(Olympisch und Paralympisch) sowie Padel soll hier seinen Raum
finden. Für 3x3-Basketball und Bogenschießen werden jeweils
auf bzw. an den Plattformen in der nord-östlichen bzw. der nordwestlichen
Ecke der Binnenalster die notwendigen Wettkampfstätten
errichtet. Der Ponton der Bogenschießbahn soll durch
Pfahlverankerungen stabilisiert werden, um Bewegungen während
der Wettkämpfe zu verhindern. Ein vergleichbares Konzept wurde
bereits bei den Finals Rhein-Ruhr 2023 im Düsseldorfer Medienhafen
umgesetzt. Die Wettkampfanlagen (3x3 und Padelcourts)
können nach den Spielen einer Nachnutzung auf öffentlichen oder
vereinseigenen Sportanlagen in Hamburg zugeführt werden.
Die Außenalster soll insbesondere für Wettkämpfe auf der Wasserfläche
und für Zuschauerbereiche genutzt werden. Auf der Alsterwiese
Schwanenwik ist ein Zuschauerbereich mit einer temporären
Tribüne für rund 4.000 Personen vorgesehen. Ergänzend wird
ein temporärer, schwimmender Steg auf der Wasseroberfläche an
das Ufer angebunden. Auch Medien-, Athleten- und Versorgungsbereiche
sind rund um die Zuschauertribüne auf der Alsterwiese
24 | ALSTER
LOCAL PEOPLE
Beispielbild
geplant. Die Außenalster ist für das Freiwasserschwimmen,
mit dem Start- und Zielpunkt vor der Tribüne, sowie einem längeren
Kurs über die Außenalster um Bojen herum, vorgesehen.
Da dieses Wettkampfsetup auch den Anforderungen des Stand-
Up-Paddlings entspricht, könnte diese Disziplin hier ebenfalls
stattfinden. Nach Abschluss der Spiele sollen die temporären
Einrichtungen wieder abgebaut und die Grünflächen in ihren
ursprünglichen Zustand zurückgeführt werden.
Die geplante Nutzung von Binnen- und Außenalster für Olympia
verbindet zentrale Wettkampfstätten mit bereits bestehender
städtischer Infrastruktur. Durch die temporären Anlagen
sollen Eingriffe in die Umwelt auf das notwendige Minimum
beschränkt bleiben. Gleichzeitig wird durch die zentrale Lage
eine gute Erreichbarkeit für Athleten und Athletinnen, Medien
und Zuschauer und Zuschauerinnen sichergestellt.
Neben den sportlichen Wettbewerben ist außerdem ein umfangreiches
Rahmenprogramm geplant. Öffentliche Übertragungen,
kulturelle Veranstaltungen, Jugendprogramme sowie Angebote
für Ehrenamtliche sollen die Spiele in die gesamte Stadt tragen.
Ziel ist ein niedrigschwelliges, breites Angebot, das möglichst
viele Menschen einbezieht - auch durch vergünstigte oder
kostenfreie Ticketkontingente. Die Olympia Bewerbung wurde
von Beginn an als Beteiligungsprozess angelegt. Bürger und
Bürgerinnen konnten ihre Ideen über Veranstaltungen und digitale
Plattformen einbringen. Die endgültige Entscheidung steht jedoch
noch aus: Am 31. Mai stimmen die Hamburger und Hamburgerinnen
darüber ab, ob sich die Stadt offiziell bewerben soll. Die
Briefwahl beginnt am 24. April.
Hamburgs erster Bürgermeister Peter Tschentscher plädierte
kürzlich in einem Talk mit Lars Meier beim N Klub dafür, dass
die Hamburger und Hamburgerinnen ihr Kreuzchen bei „Ja“
machen - denn es gäbe „1000 tausend Argumente für olympische
Spiele“: „Natürlich ist ein Grund vor allem der Sport, aber auch
das gesellschaftliche Klima, das Zusammengehörigkeitsgefühl,
das mit Sport und mit solchen Sportereignissen zusammenhängt.
Es geht aber auch um ganz viele praktische Fragen, zum Beispiel
um Inklusion und Barrierefreiheit. Wenn wir diese Olympischen
Spiele mit den Paralympischen Spielen anpeilen, wird es ganz
viele Entwicklungen vorantreiben, die dazu führen, dass wir
Barrierefreiheit in unserer Stadt herstellen können. Dann gibt es
natürlich positive wirtschaftliche Effekte für viele Unternehmen
der Stadt, denn wir wissen, dass wir weltweit Aufmerksamkeit
bekommen.“ Mehr Infos unter www.hamburg-activecity.de
ALSTER | 25
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26 | ALSTER
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Geripptes Tankkleid
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Nickituch in Butter Cream
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Styles im Frühling
Die Sonne scheint, eine leichte Brise weht - diese Allround-Pieces eignen sich perfekt für die kommenden
Monate und runden eure Frühlings- und Sommergarderobe elegant auf.
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ALSTER | 27
IMMOBILIEN
ENERGETISCHER ZUSTAND
BLEIBT SCHLÜSSELFAKTOR
Der Hamburger Markt für Wohneigentum zeigt erste klare Anzeichen einer Stabilisierung. Das belegt eine
aktuelle Umfrage* des IVD Nord unter seinen Hamburger Mitgliedsunternehmen.
28 | ALSTER
IMMOBILIEN
Zwar bleibt das Marktumfeld anspruchsvoll, doch
die Preisdynamik hat sich deutlich beruhigt und
die Stimmung unter den Marktteilnehmern hellt
sich auf. Über alle Segmente hinweg bleibt die
energetische Qualität der Immobilien das zentrale Entscheidungskriterium.
97 % der Befragten berichten von weiter steigender
Beratungsintensität rund um Energieeffizienz, Sanierungsbedarf
und Fördermöglichkeiten. Gleichzeitig zeigt sich:
Verkäufe scheitern insbesondere bei älteren, unsanierten
Objekten häufig am Preisniveau im Verhältnis zu den
erforderlichen Investitionen (48 %) sowie an der Unsicherheit
der Käufer hinsichtlich Sanierungsaufwand (36 %).
Anika Schönfeldt-Schulz, Vorsitzende des IVD Nord: „97
Prozent unserer Mitglieder berichten vom steigenden Beratungsbedarf
rund um das Thema Energieeffizienz. Das
zeigt: Die Menschen wollen Klarheit, bevor sie kaufen.
Verlässliche Rahmenbedingungen bei Sanierungsförderung
und Energiestandards sind deshalb kein Nice-to-have,
sondern eine Voraussetzung für einen funktionierenden
Markt. Auch das ist ein Thema, das wir im Bündnis für
das Wohnen angehen müssen.“
Eigentumswohnungen: Stabilisierung setzt sich durch
Im Segment der Eigentumswohnungen berichten 59 %
der Befragten von stabilen Preisen, während nur noch 24
% sinkende Preise verzeichnen. Gleichzeitig nimmt die
Dynamik im Markt wieder leicht zu: 46 % melden stabile
und bereits 25 %. steigende Beurkundungszahlen. Die
Nachfrage konzentriert sich weiterhin stark auf mittlere
Wohnungsgrößen zwischen 50 und 90 Quadratmetern (79
%). Zudem zeigt sich eine klare Präferenz für gute und
begehrte Lagen (75 %). Auffällig bleibt: Für zwei Drittel
der Befragten ist der energetische Zustand entscheidender
als Baualter oder Gebäudetyp.
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Mo.-Fr. 10-18 Uhr, jeden 1.+3. Sa. im Monat 10-14 Uhr
Das Onlineportal für Hamburg -
immer aktuell informiert: www.alster-aktuell.de
Einfamilienhäuser: Markt deutlich ausgeglichener
Bei Einfamilienhäusern, Reihenhäusern und Doppelhaushälften
zeigt sich ebenfalls eine spürbare Stabilisierung.
40 % der Befragten berichten von beständigen Preisen,
während bereits 35 % wieder steigende Preise beobachten.
Besonders deutlich wird die Marktberuhigung beim
Verhältnis von Angebot und Nachfrage: Für 50 % gilt der
Markt inzwischen als ausgeglichen – dies ist ein deutlicher
Wandel gegenüber den Vorjahren. Auch die Abschlusszahlen
entwickeln sich positiv: 60 % berichten von stabilen
und 25 % von steigenden Beurkundungen.
Preisnostalgie bremst Markt
Trotz der spürbaren Stabilisierung bleibt ein strukturelles
Problem bestehen: 65 % der befragten Makler berichten,
dass Verkäufer die Preiskorrektur der vergangenen Jahre
immer noch nicht verinnerlicht haben.
Die Verkaufspreisfindung ist für sie entsprechend beratungsintensiv.
„Das ist die eigentliche Bremse im Markt“,
so Schönfeldt-Schulz. „Wir sehen kaufbereite Interessenten
– aber Deals scheitern, weil Verkäufer noch in der
Preisrealität von 2022 denken. Unsere Aufgabe ist es,
ehrlich zu beraten und realistische Erwartungen zu setzen.
Das ist manchmal unbequem, aber es ist die Voraussetzung
dafür, dass der Markt wieder in Bewegung kommt.“
Ausblick: Verhaltener Optimismus
Für die kommenden sechs Monate erwarten 68 % der
Befragten im Wohneigentumssegment stabile Preise, im
Häusermarkt sind es 55 %. Gleichzeitig nimmt der Anteil
derjenigen zu, die von einer positiven Marktentwicklung
ausgehen.
„Insgesamt deutet vieles darauf hin, dass sich der Markt
weiter stabilisiert – auch wenn er selektiv bleibt und hohe
Anforderungen an Preisgestaltung und Objektqualität
stellt“, so Schönfeldt-Schulz abschließend.
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ALSTER | 29
WOHN-TRENDS
RÄUME BEWUSST
DUNKEL GESTALTEN
Lange galt: Je heller die Wohnung, desto besser. Große Fenster, weiße Wände, lichtdurchflutete Räume – das galt
als Ideal modernen Wohnens. Doch langsam zeichnet sich ein neuer Trend ab: Immer mehr Menschen entdecken die
Wirkung von Dunkelheit für sich – und gestalten ihre Räume bewusst mit Tiefe, Ruhe und gezieltem Licht.
Räume gezielt dunkel zu gestalten, wirkt erstmal kontraintuitiv,
denn eine helle und offene Ästhetik galt lange als
Standard. Dabei bedeutet es gar nicht, im Halbdunkel
zu leben oder auf Licht zu verzichten. Im Gegenteil: Es
geht um einen bewussteren, gezielteren Umgang mit Licht und
Farbe. Tiefe Farbtöne wie Anthrazit, Dunkelgrün, Nachtblau, Bordeaux
oder warme Braun- und Erdtöne in den Raum zu bringen,
kann zunächst etwas Überwindung erfordern. Wenn sie aber richtig
eingesetzt werden, können sie eine Atmosphäre schaffen, die
eher umhüllt als ausstellt. Wände treten optisch zurück, Konturen
verschwimmen leicht, der Raum wirkt weniger definiert – und
genau darin liegt seine besondere Qualität.
Statt Räume vollständig auszuleuchten, wird Licht punktuell eingesetzt.
Indirekte Lichtquellen, warme Lichtfarben und einzelne
Akzente ersetzen die klassische Deckenbeleuchtung. Eine Stehlampe
in der Ecke, ein sanft beleuchtetes Regal oder eine gezielte
Spotbeleuchtung auf ein Bild – all das erzeugt Tiefe und lenkt den
Blick. Licht wird zum gestalterischen Werkzeug.
Der Reiz dieses Wohnstils könnte sich unter anderem durch
unsere heutige Lebensrealität erklären lassen. Wir leben in einer
Welt, die ständig präsent ist: Bildschirme, Benachrichtigungen,
grelle Beleuchtung im öffentlichen Raum. Viele Menschen sind
visuell und mental dauerhaft stimuliert. Dunkle Räume wirken
wie ein Gegenentwurf. Sie können Reize reduzieren, eine
ruhigere Wahrnehmung schaffen und dabei helfen, schneller
abzuschalten.
Hinzu kommt, dass Dunkelheit auch Geborgenheit vermitteln
kann. Es entsteht ein Gefühl von Sicherheit und Intimität.
Räume wirken weniger exponiert, weniger „öffentlich“. Gerade
im eigenen Zuhause kann das eine bedeutende Rolle spielen,
denn hier geht es nicht nur um Ästhetik, sondern auch um das
persönliche Wohlbefinden.
Ein weiterer spannender Effekt zeigt sich in der Wahrnehmung
von Möbeln und Materialien. In hellen, neutralen Räumen verschmelzen
viele Elemente miteinander, wirken oft austauschbar.
In dunklen Umgebungen hingegen treten einzelne Stücke stärker
hervor. Ein Sessel bekommt mehr Präsenz, Stoffe wirken
strukturierter, Holz wärmer, Metall edler. Selbst kleine Details
gewinnen an Bedeutung, weil sie sich klar vom Hintergrund
abheben.
30 | ALSTER
Auch Kunst und Dekoration profitieren von dieser
Inszenierung. Bilder, Skulpturen oder persönliche
Objekte erscheinen fokussierter und bewusster platziert.
Der Raum wird weniger zur Gesamtfläche
und mehr zur Bühne für ausgewählte Elemente.
Dadurch entsteht ein individueller, fast kuratierter
Eindruck – fernab vom klassischen „Alles-musszusammenpassen“-Ansatz.
Aber natürlich bringt dunkles Wohnen auch Herausforderungen
mit sich. Die Balance zwischen gemütlich
und zu düster ist entscheidend. Ohne ausreichend
Lichtquellen oder Kontraste kann ein Raum schnell
schwer oder erdrückend wirken. Deshalb spielen
Materialien eine wichtige Rolle: weiche Textilien,
reflektierende Oberflächen oder gezielte helle Akzente
sorgen für Ausgleich. Außerdem können zu viele
verschiedene Farben auch in einem dunklen Raum
überladen wirken, daher sollte die Farbzusammenstellung
bewusst gewählt werden. Und auch die Lichttemperatur
ist entscheidend – zu kaltes Licht kann die
gewünschte Atmosphäre schnell zerstören.
Interessant ist zudem, dass dunkle Räume nicht
zwangsläufig kleiner wirken müssen – eine noch
immer weit verbreitete Annahme. Richtig eingesetzt,
können dunkle Farben Tiefe erzeugen und Grenzen
verschwimmen lassen. Besonders in kleineren Räumen
entsteht dadurch oft ein überraschend intimer und
gleichzeitig großzügiger Eindruck.
Am besten funktioniert dieser Wohnstil dort, wo
Entspannung im Vordergrund steht. Wohnzimmer und
Schlafzimmer sind klassische Beispiele, aber auch
Leseecken oder sogar Badezimmer können von einer
dunkleren Gestaltung profitieren. Entscheidend ist
immer die Frage: Welche Stimmung soll dieser Raum
vermitteln?
„Dunkles Wohnen“ ist letztlich mehr als nur ein
Einrichtungstrend. Es ist Ausdruck eines veränderten
Bedürfnisses. Weg von ständiger Sichtbarkeit, hin zu
mehr Rückzug. Weg von Perfektion und makelloser
Inszenierung, hin zu Atmosphäre und Gefühl.
→ Beratung
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→ Durchführung
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ALSTER | 31
WHAT‘S UP IN
TOWN?
Olli Zeriadtke und Antje Blum, beide Olli‘s Regenbogenhaus,
mit Marcus-Andree Schoene, Haspa (v.l.)
Anja van Eijsden, Gründerin „Der Hafen hilft! e.V!“.,
und Staatsrätin Dr. Stefanie von Berg (r.)
Moderator und Autor Michel Abdollahi, Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher
und Gastgeber und N Klub-Chef Lars Meier (v.l.)
NACHHALTIGER TALK
Zum 58. Mal kamen Akteur*innen aus dem
Bereich Nachhaltigkeit mit engagierten
Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik,
Kultur und Zivilgesellschaft beim N Klub
zusammen. Es ging um zentrale Zukunftsfragen
der Stadt sowie der Vorstellung
innovativer Projekte und Initiativen. In
den Räumlichkeiten von Küstenrad in
Bahrenfeld startete der Abend mit einem
Impulsvortrag von Michael Abdollahi
gegen Rechts, bevor Gastgeber Lars Meier
mit Dr. Peter Tschentscher über die Olympischen
Spiele und Nachhaltigkeit talkte.
Anschließend stellten sich 4 Initiativen
vor und es wurde genetzwerkt. Mehr Infos
zum Abend auf www.alster-aktuell.de und
zum Netzwerk aufwww.nklub.de
Auf seiner frühen Amerika-Reise
entdeckte er in San Francisco das
cbrfhggruzur3guzrgv Steak-Haus.
David Pohle, „Der Hamburger“ (l.), und
Matthias Iken, Hamburger Abendblatt
© Kai Wehl
Helena Schad, Elbmeile-Chef Boie Baumann und
Hamburger Originale COO Ann-Marie Nappari (v.l.)
Die Gartenprofis Thorsten und Andrea Biermann
mit Kiki Fehlauer, HH Sternschnuppe (m.)
Immobilienexperten:
Martina und Enrico Casini
© Manuela Rathje / Stephan Wallocha
Schauspielerin Nina Petri, Kai Gosslar (Lecker
hoch drei) und die Künstlerin Manuela Rathje (v.l.)
KUNST DIE VERBINDET
Die Hamburger Künstlerin Manuela Rathje hat mit rund 150 geladenen Gästen
feierlich ihre Ausstellung „Pangäa“ in der 7. Etage des stilwerks eröffnet.
Inspiriert vom Urkontinent, der einst alle Landmassen vereinte, widmet sich
die Ausstellung den Themen Ursprung, Verbundenheit und dem harmonischen
Zusammenspiel scheinbarer Gegensätze. Die gezeigten rund 50 Werke sollten zu
einem intensiven Dialog über Nähe, Gemeinschaft und Verantwortung einladen.
Dazu passte, dass die Ausstellung im Zeichen einer guten Sache stand, denn Teile
des Verkaufserlöses gehen an die Initiative „Lecker hoch drei“, die sich gesundes
Essen für Kita-Kinder und Inklusion auf die Fahnen geschrieben hat, denn neben
der Umsetzung eines gewünschten Versorgungsgebotes geht es auch um „die
Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit schwerer Behinderung.“
32 | ALSTER
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Geschäftsführer: Luka Plepp (v.i.S.d.P.) | Geschäftsführer/Chefredakteur: Kai Wehl | Redaktion: Luca Mohr, Hanna Odenwald
Produktionsleitung: Birgit Schümann-Nickelsen | G r a fi k :Juliane Oldhaver, Susanne Kaps, Sandra Schorr
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Das Alster Magazin liegt in ausgewählten Unternehmen (in Eppendorf, Winterhude, Harvestehude, Uhlenhorst, Pöseldorf,
Rotherbaum, St. Georg, Hafencity) für Sie bereit und ist kostenlos: magazine.hamburg/sharepoints
Das nächste Alster Magazin erscheint am 08. Mai 2026
Sabine Meyerrose,
Tel. 040-538 930-52
s.meyerrose@alster-net.de
Ann-Katrin Nittscher,
Tel. 040-538 930-17
a.nittscher@alster-net.de
Andreas Rohloff,
Tel. 040-538 930-51
a.rohloff@alster-net.de
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ALSTER | 33
WHAT‘S UP IN
TOWN?
Restaurantinhaberin Mary-Ann Kwong
und Galeristin Kirsten Roschlaub (r.)
Schauspielerin Rebecca Immanuel
und Moderatorin Inka Schneider (r.)
RIANI CEO Martina Buckenmaier, PR- und Eventprofi Alexandra von Rehlingen
und RIANI COO Mona Buckenmaier (v.l.)
STOREOPENING
Mit prominenten Gästen aus Kultur,
Showbiz, Wirtschaft und Gesellschaft
hat RIANI in denkmalgeschützten Räumlichkeiten
in der Straße Hohe Bleichen 17
einen neuen Store eröffnet. Das Gebäude
ist geprägt von hohen Decken und einer
markanten Eingangsarchitektur – einst
fuhren dort Kutschen zur Warenbelieferung
durch. „Hamburg hat für uns eine
ganz besondere Bedeutung – die Energie
der Stadt, ihre Offenheit und ihr einzigartiger
Mix aus Internationalität und
Herzlichkeit inspirieren uns jedes Mal aufs
Neue. Wir verbringen hier selbst unglaublich
gerne Zeit, deshalb fühlt es sich umso
richtiger an, mit RIANI noch stärker vor
Ort zu sein“, so CEO Martina Buckenmaier.
Auf seiner frühen Amerika-Reise
entdeckte er in San Francisco das
cbrfhggruzur3guzrgv Steak-Haus.
Bloggerin und Architektin
Laura Noltemeyer
© Claudia Tejeda
Gastgeber Gordon A. Debus, Direktor Conrad
Hamburg, und Gastronom Dirk Kowalke (r.)
Stefanie von Carlsburg, Haspa, und
Gunnar Henke, Herausgeber OPIUM
Visagist Boris Entrup und
Christian Dunger, CEO WDI Media (r.)
© MHP Hotel AG /Stephan Wallocha.
Spitzenkoch Karlheinz Hauser
mit seiner Frau Margarete
EXKLUSIVE KÜCHENPARTY
Zahlreiche Persönlichkeiten aus Gastronomie, Medien, Kultur und Gesellschaft
erlebten bei der „Full Kitchen Party“ im GRETA OTO im Conrad Hamburg im
Levantehaus einen Abend voller kulinarischer Kreativität, Begegnungen und
ausgelassener Stimmung. Das Restaurant verwandelte sich dabei in eine offene
Genusslandschaft, in der mehrere Köche von verschiedenen GRETA OTO-Standorten
gemeinsam moderne lateinamerikanische Gerichte an verschiedenen Stationen
präsentierten. Das Konzept der Party, die in Kooperation mit dem Magazin
OPIUM durchgeführt wurde, machte die Küche zum Mittelpunkt des Abends:
Gäste konnten den Köchen über die Schulter schauen, verschiedene Stationen
entdecken und sich durch zahlreiche kleine Gerichte wie frittierte Fischküchlein,
gegrillten Pulpo, Thunfischfilet mit Wasabi-Perlen oder gewürfeltes Ceviche vom
Lachs probieren und bei kühlen Drinks und Musik von DJ Mozart genießen.
34 | ALSTER
FemaleVision
GALA
Die Female Vision Gala im Hotel Atlantic
Hamburg war ein Abend voller Inspiration,
Begegnungen und neuer Perspektiven.
Wir danken allen Speakerinnen, die ihre
Erfahrungen, Ideen und Visionen mit uns
geteilt haben und damit den Geist dieses
Abends geprägt haben:
Dr. Katarina Barley, Felicitas Erfurt-Gordon,
Gerburg Hothum, Katharina Arnold, Saskia
Breuer, Selina Hehl, Dr. Tina Ingwersen-
Matthiesen, Polina Speidel, Birte Kowallik,
Verena Gründel, Isabel Sadowsky, Eva
Habermann, Danni Büchner, Franziska
Hohmann, Birgit Wetjen und Lisa Langrock.
Ein besonderer Dank gilt auch unserem
Moderatorinnen-Team Melanie Bergner,
Angela Braun, Kristin Zirnsak und Ann-Kathrin
Hellge, die mit großer Souveränität und
Feingefühl durch den Abend geführt haben.
Dieses Event steht für das, was uns im
FaceClub antreibt: Inspiration. Vision.
Bewegung.
Wir freuen uns auf die nächste Female Vision
Gala am 9. Oktober 2026 in Bochum
Female Vision Gala ist ein Event von:
Face-Club.com