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Alster Magazin 04_2026

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ALSTER

LOCAL | PEOPLE | LIFESTYLE | 04 2026

MAGAZIN

MODISCH

INSPIRIERENDES

Weiß für den Sommer

GESPRÄCH

MIT SCHAUSPIELER PATRICK HEYN

über die "Praxis mit Meerblick" und

Probleme in der Film- und Kulturbranche

© Raimar von Wienskowski

© Mathias Bothor


Wir für Hamburg:

Mitmachen für

Kinderlachen!

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kann kommen.

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werden kann.

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der Exklusives Recruiting GmbH.

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KOLUMNE

LIEBE LESERINNEN & LIEBE LESER

Es ist eine Diskussion, die die Stadt noch länger

beschäftigen wird: Olympische und Paralympische

Spiele in Hamburg: JA oder NEIN? Auf

jeden Fall hat der Senat kürzlich ein präzisiertes

Konzept vorgestellt, das zeigt, dass 2 der 33 geplanten

Wettkampfstätten auf und an der Alster liegen. Nicht nur

das, sogar die Eröffnungs- und Abschlussfeier sollen im

Falle einer Zusage auf einer temporären Plattform auf der

Binnenalster stattfinden. Das wäre mal etwas Anderes.

Auch die Außenalster wird bedacht und zwar mit Stand-

Up-Paddling und Freiwasserschwimmen. Letzteres ist eine

Disziplin, in der die Deutschen immer für Medaillen gut

sind. Die Zuschauenden wären dicht dran am Wettkampf,

auf einer temporären Tribüne auf der Alsterwiese. Mehr

dazu gibt es auf Seite 24. Zukunftsmusik.

Aber auch jetzt schon gibt es spannende Sachen an der

Alster. So lag dort einer der Drehorte für einen Film des

Großstadtreviers. Mit dabei ist diesmal Oliver Mommsen.

Wir trafen den Schauspieler, der einen Rechtsanwalt mimt,

in einer Villa an der Alster. Dort liegt seine Filmkanzlei

(S. 22). Und nochmal das schönste Gewässer der Stadt:

Das Projekt „Lebendige Alster“ hat einen umfassenden

Plan für die ökologische Aufwertung des Hamburger

Wahrzeichens vorgelegt. Eine Studie zeigt, dass mehr

Natur für die Außenalster möglich ist. Was die Experten

unter anderem planen, können Sie auf S. 18 lesen.

Dazu haben wir wieder viele Termine und Tipps im

Magazin, beispielsweise die „Lange Nacht der Museen“.

Bei der 23. Auflage öffnen am 18. April 53 Einrichtungen

von 18 bis 1 Uhr ihre Türen und locken mit über 500

Veranstaltungen (S. 12). Oder wie wäre es mit ein bisschen

Fernsehen? Seit 10 Jahren läuft die TV-Reihe „Praxis mit

Meerblick” erfolgreich in der ARD. Wir sprachen mit

Patrick Heyn, einem Mann der ersten Stunde, über seine

Rolle und die Wichtigkeit von Reinvestitionen (S. 20).

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und jede Menge

Inspirationen.

Kai Wehl,

Chefredakteur

Schulze Outdoor Living GmbH & Co.KG

Tarpen 36 | 22419 Hamburg | Tel.: 040 - 601 2012

Neue Öffnungszeiten

Mi. - Fr.: 10.00 - 19.00 Uhr | Sa.: 10.00 - 18.00 Uhr

Sollten die Olympischen

Spiele kommen, ist in der

Alster Schwimmen geplant.

www.schulze-outdoorliving.de

ALSTER | 3


INHALT

26

STYLISCH IN

DEN FRÜHLING

INHALT

© Longchamp

03 EDITORIAL

06 NEWS

Künstlerin Bianca Daniel stellt aus, Social Media

Experten, Osterspendenaktion und 11. UKE-Benefizlauf

08 NEWS

Neues bei Schulze Outdoor Living, Betten „Made in Ham

burg“, Nowruz-Fest und Osterhasen-Charity

10 SPORT

Entspannung im Aspria Uhlenhorst

12 VERANSTALTUNGEN

Lange Nacht der Museen

16 VERANSTALTUNGSTIPPS

Von koreanischer Volksmusik bis Vocal Jazz

18 NATUR

Projekt „Lebendige Alster“

19 EUROPAPASSAGE

Portugiesische Lebensfreude mit Backwaren

20 INTERVIEW

Patrick Heyn spricht mit uns über seine Rolle in

„Praxis mit Meerblick“

22 INTERVIEW

Oliver Mommsen spielt in „Großstadtrevier“ einen

Rechtsanwalt

23 FINANZ-TIPP

Geldanlage mit Herz für das Kinder-Hospiz

Sternenbrücke

24 OLYMPISCHE SPIELE

Sollte es mit der Austragung der Spiele klappen, sind

Disziplinen auf und in der Alster geplant.

26 MODE

Klassisch und elegant

28 IMMOBILIEN

Energetischer Zustand bleibt Schlüsselfaktor

30 WOHN-TRENDS

Die Wirkung von Dunkelheit: gedämpft, tief und ruhig

32 WHAT‘S UP IN TOWN

Nachhaltiger Talk und verbindende Kunst

33 KLEINANZEIGEN/ IMPRESSUM

34 WHAT‘S UP IN TOWN

Storeopening und exklusive Küchenparty

4 | ALSTER


INHALT

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Lampen und Schirme

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040/644 85 79

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Öffnungszeiten:

Mo.-Fr. 9-18 Uhr, Sa. 9-14 Uhr

MEHR YACHT!

MEHR LIFE!

22

OLIVER MOMMSEN

IM GESPRÄCH

06

AUSSTELLUNGS-TIPP

Bianca Daniel, To Be Yourself Takes

Less Space Than Expected, 2025

© Kai Wehl

© Oliver Reetz

TICKETS

yachtfestival.de

Deutschlands größte

IN-WATER BOAT SHOW

8. – 10. Mai 2026

Neustadt in Holstein

© Henning Rogge, Hamburg

12Lorem Ipsum

TIPP: LANGE NACHT

DER MUSEEN

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Pullover/Strickjacke 6,00€

DIENSTAG

Sakko/Blazer 9,50€

Rock (glatt)/Seidenbluse 9,50€

MITTWOCH

Wollmantel/Anorak 19,50€

Jacke (keine Daunen) 19,50€

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Hose/Weste/Schal/Tuch 7,00€

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Anzug/Kostüm/Skikleidg. 16,00€

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Krawatte/Bluse (Baumw.) 6,00€

Bettdecke (keine Daunen) 34,00€

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• Bettwaren • Matratzenbezüge

• Lederreinigung • Spezialreinigung

• Teppichreinigung

Öffnungszeiten:

Mo.-Fr. 8.00-19.00 Uhr

Sa. 8.00-15.00 Uhr

Sierichstraße 30

22301 Hamburg

Tel. 040-279 42 48

ALSTER | 5


NEWS

ANZEIGEN

EIN MANIFEST

FÜR DIE SELBSTAKZEPTANZ

Die Künstlerin Bianca Daniel zeigt vom 30. April bis zum 11. Juni

in der Galerie „Daniel und die Kunst“ die Ausstellung „ENOUGH.“.

Die Hamburgerin möchte damit kein Ausrufezeichen, sondern

einen Punkt setzen - ein leises Manifest für Selbstakzeptanz,

gegenseitige Anerkennung und das Recht, einfach zu sein. Aus

diesem Grund verhandelt die Künstlerin in ihrer Arbeit Fragen von

Identifikation, weiblicher Rolle, Selbstermächtigung und Präsenz.

Themen, die nicht nur zeitgenössisch, sondern gesellschaftlich

hochrelevant sind.

Begleitend zur Ausstellung erscheint die 200-seitige Künstlerpublikation

„ENOUGH.“ im Verlag Ludvig Rage. Sie versammelt

Arbeiten der Künstlerin, Einblicke in ihre Praxis sowie Essays und

begleitende Texte. Das Buch versteht sich als Einladung, über

das „Genug-Sein“ in einer Welt nachzudenken, die beständig nach

„mehr“ verlangt und widmet sich der Frage, was es heißt, als Frau,

als Mensch und als künstlerische Haltung genug zu sein.

Was: Ausstellung „ENOUGH.“ Wann: 30.04.- 11.06.

Wo: Galerie „Daniel und die Kunst“, Am Kaiserkai 30

Infos: Tel. 0151 10 17 55 75 & www.danielunddiekunst.com

© Oliver Reetz

Im Zentrum der Kunst von Bianca Daniel steht häufig die weibliche

Figur. Reduziert auf Linie, Fläche und Haltung bewegt sich die Künstlerin

dabei zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion.

„WIR MACHEN UNTERNEHMEN SICHTBAR UND ERFOLGREICH“

„Social Media ist längst mehr als nur ein Marketingkanal. Es ist die digitale

Visitenkarte eines Unternehmens und wichtiger denn je“, sagt die Social Media

Expertin Eva Tulipan. Die Hamburgerin weiß, wovon sie spricht, ihr Unternehmen

Libra Media ist Norddeutschlands führende Social Media Agentur für

digitales Marketing im Bauwesen, in der Immobilienbranche und im Handwerk.

Ob es darum geht, neue Teammitglieder zu gewinnen, Exposé Anfragen zu

generieren oder die Marke eines Unternehmens zu stärken, Libra Media unterstützt

dabei nachhaltig. „Wir agieren dabei wie eine outgesourcte Social Media

Abteilung der Unternehmen. Von der kreativen Konzeption über den Drehtag

bis hin zum Upload des fertigen Contents übernimmt mein Team den gesamten

Prozess. Der Unterschied zu vielen anderen Agenturen liegt dabei im Anspruch:

Es geht nicht darum, einfach nur eine bestimmte Anzahl an Videos pro Monat zu

produzieren. Ziel ist es, Accounts lebendig, authentisch und nahbar wirken zu

lassen“, so die Libra Media-Gründerin.

Dazu gehören nicht nur starke Videos, sondern auch regelmäßige Storys,

mehrfache Präsenz pro Woche und der gezielte Aufbau von Communities. Denn

nur ein aktiver und echter Social Media Auftritt schafft langfristig Vertrauen

und erreicht die Ziele, die Unternehmen sich wünschen. „Einfach irgendetwas

zu posten, reicht heute nicht mehr aus. Entscheidend ist, Social Media strategisch

richtig zu nutzen. Genau dabei helfen wir. Der Anspruch ist, Social Media

Accounts nicht nur zu bespielen, sondern sie zum Leben zu erwecken.“ Dabei

setzt Libra Media auf alle aktuell relevanten Plattformen wie Instagram,

TikTok, Facebook und YouTube.

Das Ziel ist klar: Unternehmen im Tagesgeschäft so wenig Zeit wie möglich

zu nehmen und gleichzeitig mit jahrelanger Expertise Inhalte zu schaffen, die

Projekte spannend darstellen und zu einem echten Wachstumstreiber machen,

denn um sich im Wettbewerb durchzusetzen, braucht es kreative Inhalte, die

aus der Masse herausstechen. Libra Media kennt den Schlüssel zum Erfolg.

Mehr Informationen unter Tel. 0173 61 8 84 15 und www.libramedia.de

6 | ALSTER

Eva Tulipan, Inhaberin von Libra Media, Norddeutschlands

führender Social Media Agentur für digitales

Marketing in der Immobilienbranche und im Handwerk.

© Libra Media


NEWS

Julia Wöhlke (Budnianer Hilfe), Künstler Jörg Knör,

Manuerla Görlitz (Lindt), Center Manager Karsten

Bärschneider und Martina Müller (Radio Hamburg, v.l.)

33.000€ GESAMMELT

Süß, sozial und mit beeindruckender Beteiligung: Die

diesjährige Budni- und Lindt-Osterspendenaktion in der

Europa Passage und im Elbe Einkaufszentrum war ein voller

Erfolg. Insgesamt konnten 33.000€ gesammelt werden. Die

Erlöse kommen zu gleichen Teilen der Budnianer Hilfe e.V.

sowie Radio Hamburg Hörer helfen Kindern e.V. zugute und

unterstützen zahlreiche Projekte für Kinder und Jugendliche

in Hamburg. Besucher*innen konnten sich gegen eine Spende

oder bei einem Buzzer-Gewinnspiel einen der begehrten

Goldhasen sowie weitere Preise sichern. 16.000 Mal wurde der

Buzzer alleine an der Alster gedrückt, 23.500€ kamen dort

zusammen. „Die Europa Passage feiert 20 Jahre – und stellt

neben vielfältigen Jubiläumsaktionen vor allem das gesellschaftliche

Engagement in den Mittelpunkt“, sagt Center

Manager Karsten Bärschneider. Mehr Infos alster-aktuell.de

© Stephan Wallocha

© Eva Hecht

BENEFIZLAUF

FÜR DEN KINDERSCHUTZ

Am 15. April startet der 11. UKE-Benefizlauf! Sportbegeisterte

können sich allein oder als Team registrieren und bis

zum 4. Juli 80 Tage für den guten Zweck laufen, radeln oder

schwimmen. Der Erlös wird die Arbeit des „Childhood-Hauses

Hamburg – Kompetenzzentrum für Kinderschutz! am UKE“

stärken und weiter ausbauen. Im Mittelpunkt steht dort der

Schutz von Kindern und Jugendlichen, die Opfer oder Zeugen

von Gewalt, Vernachlässigung oder Missbrauch wurden.

Den Startschuss geben Hamburgs Wissenschaftssenatorin

Maryam Blumenthal, Prof. Dr. Christian Gerloff, Ärztlicher

Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKE, sowie Prof. Dr.

Benjamin Ondruschka, Direktor des Instituts für Rechtsmedizin,

um 12 Uhr vor dem UKE-Hauptgebäude.

Mehr Infos und Registrierung unter www.uke.de/benefizlauf

ALSTER | 7


NEWS

ANZEIGEN

© Schulze Outdoor Living

NEUES BEI SCHULZE OUTDOOR LIVING

Die ersten warmen Sonnenstrahlen wecken in uns direkt wieder

den Wunsch, möglichst viel Zeit draußen zu verbringen und an

der frischen Luft neue Energie zu tanken. Ob auf dem Balkon, im

Garten oder auf Ihrer Terrasse – bei Schulze Outdoor Living kann

man alles finden, um in die neue Saison zu starten und es sich

mit edlen Outdoormöbeln und Accessoires unter freiem Himmel

gemütlich zu machen.

Am neuen Standort im Herzen von Langenhorn, Tarpen 36,

präsentiert Schulze Outdoor Living ein breites Sortiment rund

um das Thema Garten und Terrasse. Trotz neuer Optik der Räumlichkeiten,

bleibt das Sortiment unverändert. Neben exklusiven

Gartenmöbeln aus hochwertigen Materialien wie Teak, Beton und

Geflecht werden auch edle Wohn-Accessoires angeboten. Viele

neue Kollektionen im Bereich Gartenmöbel und Sonnenschirme in

der Trendfarbe „Sand“ ergänzen die große Auswahl und laden zur

Neugestaltung des eigenen Außenbereichs ein.

Wer in seine bestehende Ausstattung einen neuen Schwung bringen

möchte, findet auch viele trendige Dekorationsartikel.

Ob knallige Neonfarben, coole Produkte mit Hummern oder maritime

Accessoires - schon mit kleinen Details lässt sich Großes

bewirken.

Gemeinsam mit dem Kunden werden bei Schulze Outdoor Living

die individuellen Gartenträume realisiert. Mehr Infos unter

Tel. 040 6012012 und www.schulze-outdoorliving.de

Betten von Hansa

Engel überzeugen

nicht nur ästhetisch,

sondern

auch durch

ergonomisch

hochwertige

Matratzen und

Schlafsysteme.

© Hansa Engel

BETTEN „MADE IN HAMBURG“

Qualität, Nachhaltigkeit und individueller Schlafkomfort

stehen bei Hansa Engel seit über 93 Jahren im Mittelpunkt. Das

Hamburger Familienunternehmen in dritter Generation fertigt

hochwertige Betten, die nicht nur ästhetisch überzeugen, sondern

so konstruiert sind, dass sie auch nach Jahrzehnten auf- oder

umgearbeitet werden können.

Jedes Bett ist ein individuell konfigurierbares Schlafsolitär.

Ob puristisch oder imposant – dank vielfältiger Ausführungen,

Matratzen, Kopfteile, Stoffe und Füße entstehen nahezu unbegrenzte

Gestaltungsmöglichkeiten. Auch Sonderanfertigungen

8 | ALSTER

und motorische Verstellbarkeit sind realisierbar. Gefertigt wird

mit großer Sorgfalt in Hamburg-Poppenbüttel. Traditionelle

Handwerkskunst trifft hier auf moderne Technik – für langlebige

Qualität und höchsten Komfort.

Als Hersteller und Händler zugleich bietet Hansa Engel Lösungen

Beim SCP gibt es ab sofort

für unterschiedliche Budgets – vom exklusiven Designbett bis zur

neben Yoga auch einen

preisbewussten Variante.

neuen und empfehlenswerten

Meditationskurs.

Erleben Sie Schlaf neu: in der Ausstellung im Weidende 5 oder

unter www.hansa-engel.de. Mehr Infos: Tel. 040 601 85 27


EIN ZEICHEN FÜR DIALOG

ab 13. April

beginnt die

Spargelsaison

Diplomaten: S. E. Imomudin Sattorov (Tadschikistan), S. E. Dilshod

Akhatov (Usbekistan), Mirco Nowak, S. E. Omurbek Tekebaev

(Kirgisische Republik), Gastgeber Kourosh Pourkian, Dr. Denis

Rogov (Kasachstan) und Archyn Seyidov (Turkmenistan, v.l.)

Friedensstiftende Aktionen sind aktuell wichtiger denn je.

Eine fand gerade im Hotel Grand Elysée in Rotherbaum statt:

das Nowruz-Fest. Ein Frühlings- und Neujahrsfest, das bereits

seit über 3.000 Jahren in Zentralasien, Teilen Südasiens und

des Orients fester Brauch ist. „Nowruz – das bedeutet ‚Neuer

Tag‘ und steht für Frieden, Freundschaft und Neuanfang. Seit

jeher verbindet das Fest zur Tagundnachtgleiche am 20. bzw.

21. März Menschen über nationale, kulturelle und religiöse

Grenzen hinweg“, erklärt Gastgeber Kourosh Pourkian,

Honorarkonsul der Republik Tadschikistan und Präsident des

Nowruz-Forum e.V.. Und so feierten seine Gäste nicht nur, sie

setzten vor allem ein Zeichen für Dialog und Zusammenarbeit.

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Jungfrauenthal 9 · 20149 Hamburg · Tel: 040/4102266

Termin vereinbaren: www.kloster-stern-spangen.de

© Sven Jürgensen

EINSATZ FÜR INKLUSION

Mareike Miller, Paralympics-Siegerin, Katharina von Kodolitsch

(Präsidentin Hamburger Sportbund), Johannes Ludwig, 3x Olympiasieger

und Sporting-Herausgeber Martin Blüthmann (v.l.)

Der der Hamburger Segel-Club (HSC) und Wir sind Wir

Inclusion in Sailing e.V. (WsW) gemeinsam mit Stefanie

Stoltzenberg-Spies, Strasburger Kreise, zu einem Charity-

Abend ins HSC-Clubhaus an der Alster eingeladen. Rund 75

Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft folgten der Einladung,

um die inklusiven Segelangebote auf der Alster zu stärken

und den barrierefreien Umbau des 69 Jahre alten Clubhauses

voranzubringen, der durch die Alexander Otto Sportstiftung

unterstützt wird. Der Abend machte sichtbar, was auf der

Alster entstanden ist: Mit sechs Partnerclubs – HSC, WsW,

Segel Verein Altona-Övelgönne, Hamburger Kanu-Club, Ruderverein

an den Teichwiesen und Hamburger Segel-Verband –

bildet die Inklusive Alster das inklusivste Wassersportrevier

Deutschlands. Mehr Infos auf www.alster-aktuell.de

Wir feiern Geburtstag

Dein Babyfachgeschäft in der Hafencity

Bei uns findest du eine große Auswahl an hochwertigen

Produkten rund ums Baby und Kleinkind – von Kinderwagen,

Buggys und Fahrradanhängern über Kindersitze bis hin zu

praktischen Accessoires für den Alltag. Egal ob Preiseinstiegsmodelle

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ALSTER | 9


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ENTSPANNEN, ERHOLEN, WOHLFÜHLEN

Immer im richtigen Element – genau das ermöglicht Aspria Uhlenhorst. Mit einer einzigartigen

Angebotsvielfalt ist der Premium-Club am Hofweg der ideale Ort für eine Auszeit vom Alltag. Hier werden

Mitglieder und Gäste inspiriert, sich gut zu fühlen und das Leben in vollen Zügen zu genießen.

© Aspria Uhlenhorst

Kurz-Urlaub für alle Sinne bietet der über 1000 Quadratmeter

große Wellness-Bereich des Clubs. Im weitläufigen

Spa mit großem Garten bilden die Elemente

Feuer, Wasser, Erde und Luft eine Symbiose, die für

Ausgleich und Balance sorgt.

Mehrere Innen- und Außenpools erwecken mit unterschiedlichen

Wassertemperaturen und Blick ins Grüne müde Geister. Die

Wärme der verschiedenen Saunen und Dampfbäder löst Verspannungen

und entfacht jede Menge neue Energie. Die frische Luft

am Outdoor- Schwimmbecken, im traumhaft angelegten Spa-

Garten und auf der schönen Dachterrasse beflügelt und macht den

Kopf frei für positive Gedanken und neue Motivation. Ansprechende

Ruhebereiche und entspannende Massagen erden und

erholen Körper, Geist und Seele.

Aspria Uhlenhorst ist somit eine vollkommene Oase der Entspannung

und bietet für jedes Bedürfnis das entsprechende

Element. Ganz gleich ob allein, zu zweit oder als Familie – hier

werden alle Möglichkeiten perfekt miteinander verbunden, für

Auszeit und Ausgleich.

© Aspria (2)

Mehr Infos zu Club-Mitgliedschaften, Tageskarten und Spa-

Anwendungen auf www.aspria.com

10 | ALSTER


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VERANSTALTUNGSTIPPS

© Museumsdienst Hamburg / Luisa Hanika

HAMBURGS MUSEEN BEI NACHT

Am 18. April findet die 23. Lange Nacht der Museen statt. 53 Museen öffnen ihre Türen und locken mit über

500 Veranstaltungen zum Staunen und Teilnehmen ein. Von 18 bis 1 Uhr können Gäste die vielfältige Kulturlandschaft

der Stadt aus neuen Blickwinkeln erleben - wir haben vier spannende Anlaufstellen für Sie herausgesucht!

© Henning Rogge, Hamburg

UNHEIMLICHES MEER

Das Internationale Maritime Museum im Kaispeicher B zeigt

auf neun Ausstellungsdecks 3000 Jahre internationale Schifffahrtsgeschichte.

Zu den Exponaten zählen u.a. Schiffsmodelle,

historische Dokumente und erlesene maritime Gemälde.

Bei der Langen Nacht der Museen kann unter dem Motto

„Unheimliches Meer“ die Fotoausstellung „Aqua. Wasser“

ALLES IST DESIGN

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg zählt zu Europas

führenden Museen für Gestaltung. Seine Sammlung reicht von

der Antike bis zu den Innovationen der Gegenwart und umfasst

unterschiedliche Kulturräume. Zahlreiche Ausstellungen und

Projekte öffnen den Blick auf die gesellschaftliche Entwicklung

und hinterfragen die Gestaltung der Welt.

Bei der langen Nacht der Mueen können unter dem Motto „Alles

ist Design“ verschiedene Ausstellungen wie „Contemporary

Craft: Ernst Gamperl. Das Lebensbaumprojekt“ (siehe Bild),

„Früher hießen wir Gastarbeiter.“ und „Foto: Hans Hansen“

besucht werden. Außerdem werden Führungen (auch musikalische)

für Besucher*innen bis in die Nacht angeboten.

Weitere Infos zu den Ausstellungen unter www.mkg-hamburg.de

besucht, verschiedene Führungen gemacht oder ein Simulator

ausprobiert werden. Außerdem gibt es musikalische Veranstaltungen,

einen Vortrag, eine Bastelwerkstatt, Kinderschminken

und sogar Einblicke ins Atelier.

Mehr Informationen unter www.imm-hamburg.de

© IMMH

12 | ALSTER


VERANSTALTUNGSTIPPS

© Spielbudenplatz 2004 © Blauraum Architekten/Architekten Venus

VISIONEN EINER STADT

Im Rahmen des Hamburger Architektursommers präsentiert

die Freie Akademie der Künste in Kooperation mit der Hamburgischen

Architektenkammer vom 18. April bis zum 31. Mai die

Ausstellung „Das ungebaute Hamburg – Visionen einer anderen

Stadt“. Gezeigt werden ausgewählte Entwürfe aus der

Zeit von 1960 bis heute, die nie realisiert, aber professionell

entworfen und entwickelt wurden. Die Eröffnung ist am

17. April um 18 Uhr. Die Ausstellung thematisiert vertane

Chancen und Umstrittenes der letzten Jahrzehnte in Hamburg

– von Stadtautobahnen, einem Messegelände in der HafenCity

bis zur Seilbahn über die Elbe. Grundlage der Ausstellung ist

die gleichnamige Publikation im Dölling und Galitz Verlag, aus

der eine Auswahl präsentiert wird. Zusätzlich werden auch

Modelle gezeigt – soweit verfügbar.

Die Ausstellung kann man auch bei der Langen Nacht der

Museen besuchen und einer Vorstellung der Bauprojekte von

Architekturtheoretiker Ullrich Schwarz zuhören.

Öffnungszeiten: Di. - So. 10-17 Uhr. Eintritt zur Eröffnung frei,

danach 5€/erm. 3€.

Mehr Infos unter www.akademie-der-kuenste.de

© MARKK, Foto: Paul Schimweg

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LANGE NACHT IM MARKK

Das Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt

(MARKK) zählt zu den großen ethnographischen Museen

Europas. Die Ausstellungen ermöglichen einen Einblick in die

Vielfalt der Kulturen und Künste der Welt.

Am 18. April können unter dem Motto „Lange Nacht im MARKK“

die Ausstellungen „KATZEN!“, „Druckfrisch aus den Zwanzigern“,

„Pippis Papa“, „Hamburg und Tirol – eine Alpenfreundschaft?“

und „Benin. Geraubte Geschichte“ besucht werden.

Zusätzlich kann an verschiedenen Führungen - sogar bei einer

Rap-Führung - teilgenommen werden. Kinder ab 5 Jahren

können um 18:30 Uhr südkoreanische Märchen und Geschichten

kennenlernen. Mehr unter www.markk-hamburg.de

TICKETS

Ticketpreise: 18 €, ermäßigt: 12 €, unter 18: 0 €.

Mehr unter www.langenachtdermuseen-hamburg.de

Volksdorf 603 03 90

HH-Niendorf, Vogt-Cordes-Damm 10c 46 46 22

www.kappler-einbruchschutz.de

Wir sind auf der Errichterliste der

polizeilichen Beratungsstelle.

ALSTER | 13


France Jodoin, „In the Cool of the Day, having Fed to Satiety“, Öl auf Leinwand, 102 cm x 127 cm, 2026

Zwei Positionen aus Kanada – in Hamburg

Mit France Jodoin und Kevin Sonmor treten zwei eigenständige malerische Positionen in einen

stillen Dialog – getragen von einer präzisen Wahrnehmung von Licht, Raum und Atmosphäre.

Die neuesten Arbeiten aus Kanada sind in der Galerie eingetroffen.

Berlin Affordable Art Fair · 16.–19. April 2026

Basel Volta Art Fair · 16.–21. Juni 2026

GALERIE ALEX F.

DUVENSTEDTER DAMM 62 | 22397 HAMBURG | INFO@GALERIE-ALEXF.DE | WWW.GALERIE-ALEXF.DE

+49 40 36940710 | +49 172 4384188 | DO – SO 12 BIS 19 UHR | GALERIE_ALEX_F


Kevin Sonmore, „Portrait Study: The Lookout“, Öl auf Leinwand, 122 cm x 152 cm, 2026


VERANSTALTUNGSTIPPS

NEUES STUDIOALBUM

Am 23. Juni kommt die Band All Them Witches nach Hamburg in

die Markthalle. Mit musikalischen Einflüssen aus den 1960er- und

1970er-Jahren haben die Musiker zu einem Stil gefunden, der

melodische Leichtigkeit mit extremer Härte, Mythos, Magie, Licht

und Schatten ausbalanciert. Ob fuzzy, progressiv, doomig oder

psychedelisch – die Band aus Nashville, Tennessee beherrscht

jede Spielart der Gitarrenmusik. Sie kreieren einen gleichermaßen

nostalgischen wie modernen Rock-Sound, der mit dem Geist des

Blues, der Schwere des Stoners sowie dem Wahnsinn des Progs

einhergeht. Dieser Ansatz macht All Them Witches zu einem

Außenseiter-Kollektiv, das keinen ausgetretenen Pfad verfolgt.

Stattdessen schrauben sie weiter an ihrem eigenen Stil. Ihre aktuelle

Single „Red Rocking Chair“ markiert den ersten Output ihres

siebten Studioalbums „House of Mirrors“.

MARKTHALLE

Beginn: 20 Uhr. Einlass: 19 Uhr. VVK: 35,20€.

Mehr Infos unter www.markthalle-hamburg.de

© Travis Shinn

INSPIRIERT VON KOREANISCHER

VOLKSMUSIK

„Infinite Connections“ ist ein Liederzyklus aus neun miteinander

verbundenen Kompositionen. Er wurde mit dem Deutschen Jazzpreis

2025 in der Kategorie „Internationales Großensemble des

Jahres“ ausgezeichnet. Das Werk basiert auf von traditioneller

koreanischer Volksmusik inspirierten Rhythmen und entfaltet sich

aus gemeinsamen menschlichen Themen: Trauer, die Zyklen der

Natur, Ahnenbindungen, Weiblichkeit und die anhaltende Sehnsucht

der Seele nach Freiheit von irdischen Fesseln. Am 22. Mai

bringt die Musikerin Jihye Lee ihr preisgekröntes Werk „Infinite

Connections“ ins Studio 1 des NDR und erkundet mit der NDR Bigband

musikalisch zentrale Themen des menschlichen Daseins.

© Hyemi Kim

In Hamburg findet die erste Tanztriennale unter dem Motto „Brave

Moves. Courageous Joy.“ statt. Tanz auf der Bühne, im öffentlichen

Raum, als Diskurs oder im Alltag: Vom 14. bis zum 21. Juni erkundet

die Tanztriennale das Potenzial des Tanzes – als Kunstform, als

soziale Kraft, als Impuls für neue Perspektiven. Über Kulturen,

Communities und Generationen hinweg werden Tanzschaffende

und die breite Öffentlichkeit eingeladen, zuzuschauen, mitzumachen,

nachzudenken, ins Gespräch zu kommen und zu tanzen!

Die Tanztriennale möchte Tanz sichtbar machen, ihn stärken und

in seiner für die Gesellschaft relevanten Praxis würdigen – nicht

nur als Bühnenkunst, sondern auch in seiner Fähigkeit, zu einem

stärkeren gesellschaftlichen Zusammenhalt beizutragen und neue

Ansätze für Erneuerung und transformatives Denken zu schaffen.

16 | ALSTER

TANZ SICHTBAR MACHEN

TANZTRIENNALE

Tickets: 28 € bis 40 €, erm. 16 € bis 20 €.

Die meisten der Formate im öffentlichen Raum sind kostenfrei.

Mehr unter www.tanztriennale.de

NDR STUDIO EINS

Beginn: 20 Uhr. Tickets: 25 €.

Mehr unter www.elbphilharmonie.de

© Paulo Pacheco


BENEFIZ-OPEN-AIR KONZERT

Mit neuer Musik, berührenden Texten und der Stimme einer

ganzen Generation, zählt SOPHIA zu den spannendsten

Künstlerinnen der deutschsprachigen Popmusik – authentisch,

gefühlvoll, mit emotionaler Tiefe. Am 24. Mai performt sie bei

„15 Jahre Kinderklinikkonzerte – das große Benefiz-Open-Air“

im Stadtpark. Auch mit dabei sind Leony, Vereinspate Max

Giesinger sowie weitere Special Guests. Sämtliche Gewinne aus

den Ticketeinnahmen werden an den Kinderklinikkonzerte e.V.

gespendet, der davon seine Touren finanziert, um für Ablenkung

im schweren Klinikalltag zu sorgen und erkrankten Kindern

Konzerte ermöglicht, die sonst davon ausgeschlossen wären.

Mindestens 22 Artists werden wieder exklusive Konzerte am

Krankenbett und in den Stationsfluren im Rahmen einer großen

Jubiläumstour spielen.

STADTPARK OPEN AIR

Beginn: 18 Uhr. Tickets: 59,95€.

Mehr unter www.kj.de

BEEINDRUCKENDE

VIELSEITIGKEIT

Nach dem ersten Gastspiel 2019 in der Elbphilharmonie nun also

zum letzten Mal: Mit „Salut! Et merci“ kann das Hamburger Publikum

am 26. April noch einmal Zeuge von Lydie Auvrays beeindruckender

Vielseitigkeit werden – von schwingender Musette

über feurige Tangos zu ihren ganz persönlichen Chansons; von

weltmusikalischen und jazzigen Klängen zu den filmmusikartigen

Werken des fantastischen Trios, die im Kopf einen wahren Bilderrausch

auslösen, gefühlvoll und dicht. Viele dieser Stücke haben

für ihre Fans längst Kultstatus. Lydie Auvray wird auf dieser

Abschiedstournee von ihren langjährigen Komplizen und Wegbegleitern

begleitet, den Musikern Markus Tiedemann und Eckes

Malz. Ein »Best-Of«, das sich niemand entgehen lassen sollte.

ELBPHILHARMONIE

Einlass: 18:30 Uhr. Beginn: 19:30 Uhr. Tickets ab 28,80€.

Mehr unter www.elbphilharmonie.de

© Carolin Cohrs

CONTEMPORARY VOCAL JAZZ

Die Hamburger Band Takadoon zeigt, wie gut und aufregend

zeitgenössischer Jazz klingen kann - am 13. Mai auch im Nica Jazz

Club. Für die Köpfe der Band, Linda und Christopher Baum hat ihr

aktuelles Album „Pieces“ eine ganz besondere, persönliche Bedeutung,

da Linda während der Produktion ihre gemeinsame Tochter

zur Welt brachte. Die Lyrics spiegeln zugleich Verletzlichkeit sowie

Selbstbewusstsein und Kraft wider. Es geht um Ängste, wie auch

um Angstüberwindung und um Hoffnung. Das Thema, das sich wie

ein roter Faden durch das Album zieht ist die Liebe. Dabei ist die

Musik selbst eine Liebeserklärung an den modernen Jazz. Die Melodien,

sind mal sanft, verträumt und atmosphärisch. Mal verspielt,

dynamisch und tanzbar. Als Contemporary Vocal Jazz bezeichnen

die Musiker ihren groovigen und melodischen Stil, der viel Raum für

Improvisation lässt.

NICA JAZZ CLUB

Einlass: 18:30 Uhr. Beginn: 20 Uhr.

Mehr unter www.nica-jazzclub.de

© Volker Neumann © Paul Huettemann

ALSTER | 17


LOCAL PEOPLE

MEHR NATUR FÜR

HAMBURGS BLAUES HERZ

Das Projekt „Lebendige Alster“ hat einen umfassenden Plan für die ökologische Aufwertung des Hamburger

Wahrzeichens vorgelegt. Die Studie zeigt: Mehr Natur für die Außenalster ist möglich.

Die Außenalster ist das blaue Herz Hamburgs und für

viele Menschen der Ort, an dem sie Natur mitten in

der Stadt erleben. Doch ökologisch steht das Gewässer

unter Druck: verbaute Ufer, hohe Nährstoffeinträge

und belastete Sedimente setzen Pflanzen und Tieren zu, wichtige

Lebensräume wie Röhrichte und Flachwasserzonen gehen verloren.

Eine Machbarkeitsstudie zeigt nun erstmals umfassend, wie sich

die Außenalster ökologisch verbessern lässt, ohne Segeln, Rudern

oder andere Freizeitnutzungen einzuschränken. Erarbeitet wurde

die Studie im Auftrag des Kooperationsprojekts „Lebendige

Alster“, der Umweltverbände BUND und NABU Hamburg, das

seit Mai 2024 den Fokus auf der Aufwertung der Lebensräume

der Außenalster hat.

„Die Außenalster ist für viele Hamburgerinnen und Hamburger

der erste Ort, an dem sie Natur in der Stadt erleben – Vögel

beobachten, Fische sehen, Röhricht rauschen hören“, sagt Lukas

Mörchen, Geschäftsführer des BUND Hamburg, „Dass dieser

Lebensraum unter massivem Druck steht, ist vielen nicht bewusst.

Einbau von Gabionenkörben bei Bobby Reich unter Stegen der

Außenalster. Sie sollen Fischen als Rückzugsort dienen.

© Lebendige Alster (2)

Die Studie macht dies sichtbar und zeigt zugleich: Eine naturnähere

Außenalster ist keine Utopie, sondern mit gezielten Maßnahmen

erreichbar.“

Die Studie beschreibt konkrete Wege, wie mehr Natur an und in

der Außenalster entstehen kann. Herzstück ist ein umfangreicher

Maßnahmenkatalog, der zeigt, welche Schritte geeignet sind, um

Lebensräume zu verbessern oder neu zu schaffen. Eine Potenzialkarte

macht außerdem sichtbar, an welchen Stellen rund um die

Außenalster diese Maßnahmen umgesetzt werden könnten.

Ein zentraler Ansatz ist die Wiederherstellung naturnaher Ufer und

Flachwasserzonen. Diese sind wichtige Kinderstuben für Fische

und Lebensräume für Insekten und andere Wasserorganismen.

Wo heute harte Uferbefestigungen dominieren, könnten künftig

naturnähere Lösungen entstehen. Auch innovative Ideen spielen

eine Rolle, etwa schwimmende Vegetationsinseln.

In der offenen Wasserfläche fehlen zudem vielerorts natürliche

Strukturen wie versunkene Äste, Wurzeln oder Steine. Genau

solche Elemente bieten Schutz und Lebensraum für viele Arten.

Neue ökologische Strukturen unter Steganlagen, etwa sogenannte

Fisch-Refugien oder mit Naturmaterial gefüllte Körbe, könnten

hier zusätzliche Rückzugsorte schaffen.

Die Studie zeigt außerdem, dass Naturschutz und Nutzung kein

Widerspruch sein müssen. Entscheidend sind eine kluge Aufteilung

der Flächen, naturverträgliche Bauweisen und eine enge

Abstimmung mit allen Beteiligten.

„Was diese Studie besonders wertvoll macht, ist der Dialog, der

ihr vorausgegangen ist“, sagt Malte Siegert, Vorsitzender des

NABU Hamburg. „Wassersportvereine, Steginhaber, Behörden,

Bezirksämter und weitere Akteure wurden von Anfang an einbezogen.

Nur wenn Renaturierung und Freizeitnutzung gemeinsam

gedacht werden, entstehen Lösungen, die auch langfristig Bestand

haben.“

Bis zum Ende der aktuellen Phase des Projekts „Lebendige Alster“

im Jahr 2028 sollen erste Maßnahmen direkt an der Außenalster

umgesetzt und erprobt werden. Wissenschaftliche Begleitung wird

zeigen, wie gut sie funktionieren und wo nachgesteuert werden

muss. Die gewonnenen Erkenntnisse könnten auch für andere

Wasserflächen in Hamburg wertvoll sein und anderen Städten

helfen, ihre Gewässer naturnäher zu gestalten.

Mehr unter www.lebendigealster.de

18 | ALSTER


ANZEIGE

© Hanna Odenwald

MITTEN IN HAMBURG BRINGT LIS‘BOM

EIN STÜCK PORTUGIESISCHE LEBENSFREUDE AUF DEN TISCH

Warm, lebendig und voller Genuss. Ein Ort, an dem man kurz innehält, den Duft frischer Backwaren

einatmet und sich für einen Moment wie in Lissabon fühlt - und das in der Europa Passage!

Im Mittelpunkt stehen die köstlichen Pastéis de Nata. Nach

traditionellem Rezept gebacken, werden sie jeden Tag frisch

zubereitet – außen knusprig, innen cremig. Genau so, wie

sie in Portugal geliebt werden. Doch im LIS’BOM trifft

Portugal auch auf Hamburg. Die Franzbrötchen Nata sind

eine Hommage an die Stadt, in der LIS‘BOM zuhause ist – eine

besondere Verbindung aus portugiesischer Backkunst und Hamburger

Tradition. Und dann gibt es noch die wohl beliebteste

Kreation: die Pistazie-Honig Nata. Cremig, aromatisch und mit

genau der richtigen Süße – für viele längst ein kleines Kultgebäck.

Seit über 25 Jahren backt LIS‘BOM mit Leidenschaft, Erfahrung

und einem klaren Ziel: Momente schaffen, die man schmeckt.

EUROPA PASSAGE

Ballindamm 40,

www.europa-passage.de

ALSTER | 19


LOCAL PEOPLE

SEIT 10 JAHREN DABEI

© Mathias Bothor

Die neuen Filme der ARD-Reihe „Praxis mit Meerblick” laufen bis zum 15. Mai immer freitags um 20:15 Uhr.

Schauspieler Patrick Heyn spricht mit uns über seine Rolle, die Filme und über die Wichtigkeit von Reinvestitionen.

Die erste Klappe der Filmreihe fiel vor 10 Jahren in

Sassnitz - du bist seitdem dabei. Eine lange Zeit!

Das stimmt. Ich erinnere mich noch sehr gut an den

ersten Drehtag. Das war eine Soloszene am Wasser - ein

besonderer Moment. 2016 haben wir den Piloten gedreht und die

ARD hat dann sehr schnell weitere Folgen in Auftrag gegeben.

Wie würdest du die Entwicklung

deiner Rolle beschreiben?

Am Anfang war Dr. Heckmann der

klassische Gegenspieler: ein arroganter

Klinikchef und ein ziemlicher Miesepeter.

Das hat sich aber relativ schnell

verändert - auch durch die Zusammenarbeit

mit Regisseur Jan Ruzicka und

meine eigenen Impulse beim Spielen.

Ich habe mir Freiheiten genommen,

die man sich vielleicht nicht immer

erlaubt: ein bisschen Overacting, mehr

Situationskomik. Heckmann ist dadurch

vielschichtiger geworden, empathischer.

Gerade an den Grenzen entstehen oft

spannende Ideen. So auch in dieser Rolle.

Und wie erlebst du die Zusammenarbeit am Set?

Da fehlen mir fast die Worte, um dem gerecht zu werden. Wenn

man jährlich sechs 90-Minüter dreht, ist das eine enorm lange und

intensive Zeit. Viele aus dem Team (zum Beispiel aus der Maske)

sind durchgehend dabei. Dadurch entsteht bei uns ein echtes

Ensemblegefühl, wie man es sonst eher vom Theater kennt.

Apropos: Du stehst auch regelmäßig auf der Theaterbühne.

Und diesen Ausgleich finde ich toll! In Hamburg habe ich am

Ernst Deutsch Theater, an den Kammerspielen und am St. Pauli

20 | ALSTER

Patrick Heyn mit Schauspielkollegin Tanja Wedhorn

Theater gearbeitet. Am Theater kann man noch mehr ausprobieren,

Grenzen austesten und sich als Schauspieler entwickeln.

Wie nimmst du die Resonanz auf „Praxis mit Meerblick“ auf?

Immer wieder positiv. Die Filmreihe ist integriert ins Programm

und wird gerne geschaut - daher drehen wir ja auch jährlich

gerne. Was mich in diesem Zuge jedoch

beschäftigt: Dass sich in Deutschland

dennoch gegen notwendige Reinvestitionen

gesträubt wird. Da darf sich

niemand wundern, wenn die Filmbranche

in Schwierigkeiten gerät.

© ath-pictures/ Arnim Thomaß

Magst du das weiter ausführen?

Ich meine damit vor allem, dass wir in

Deutschland ein strukturelles Problem

haben, wenn es um Förderungen der

Film- und Kulturbranche geht. Es wird

viel konsumiert - gerade auch durch

Streamingplattformen - aber vergleichsweise

wenig davon fließt wieder zurück

in neue Produktionen. Deutschland hat

tolle Kreative, gute Geschichten und ein großes Publikum. Doch

wenn man diesen Kreislauf nicht stärkt, also Geld wieder in Inhalte

zurückführt, dann gerät die Branche zwangsläufig unter Druck.

Deshalb finde ich, müsste sich da dringend etwas ändern - nicht nur

finanziell, sondern auch in der Haltung. Es braucht mehr Vertrauen

in die eigene Branche und den Willen, langfristig zu investieren.

Da sprichst du etwas Wichtiges an! Und zum Abschluss:

Kannst du uns schon etwas über die neuen Folgen verraten?

Neben gesellschaftlich relevanten Themen und den Entwicklungen

der Figuren, ist auch das Thema Kinderwunsch präsent.

Diesen Aspekt erleben mehrere Figuren auf ihre eigene Weise. ho


NEUE

KUNDEN

GEWINNEN

INSPIRATIONEN

FÜR HAMBURGERINNEN

Die Frühlings-Ausgabe unseres Magazins HAMBURG WOMAN erscheint am 29. Mai.

Mit Frauen, die etwas bewegen, Wellnesshotels, Mode & Beauty, Rezepten sowie Sommerideen.

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Sie möchten in die 2025er Ausgaben schauen? Kein Problem,

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HAMBURG WOMAN kommt aus dem Hause des ALSTER MAGAZINS.


LOCAL PEOPLE

Oliver Mommsen spielt eine

Gastrolle im neuen Großstadtrevier-Film

und freut

sich: „Die Serie ist Kult.“

© Kai Wehl

DREH AN DER ALSTER

Gerade wurden die Dreharbeiten zum 3. Hauptabendfilm der ARD-Serie „Großstadtrevier“ in Hamburg

beendet. Mit dabei ist diesmal Oliver Mommsen als RA Robert Gebhardt. Dessen Kanzlei liegt direkt an der

Alster in der Villa Goldene Zeiten in Harvestehude. Dort trafen wir ihn zum Gespräch.

Alster Magazin: Schön hier an der Alster. Es gibt

sicherlich schlimmere Drehorte. Wie war es?

Oliver Mommsen: Super und irgendwie irre

zugleich, denn ich bin an dieser Villa schon oft

vorbeispaziert, weil ich häufiger in einer Theaterwohnung im

Eppendorfer Baum wohne. Deswegen kannte ich dieses Haus

von außen und dank der Dreharbeiten nun auch von innen. Ich

gehe, und das muss man betonen, aber nur unter der Woche an

die Alster, weil man die am Wochenende vor lauter Menschen

ja kaum sehen kann.

Du hast lange im Tatort gespielt und jetzt im Großstadtrevier.

Da weiß man ja gar nicht, was die größere Legende ist.

Geht dir das auch so und wie fühlt es sich an?

Am Set ist es egal, aber wenn du dir deine Termine einträgst

oder das Drehbuch in den Händen hältst und da steht Großstadtrevier

drauf (Pause) … das ist ein Schriftzug, der sich

ähnlich wie der des „Tatorts“ im Kopf eingebrannt hat.. Die

Serie ist Kult. Und auch wenn man so wie ich noch nicht beim

Großstadtrevier gedreht hat, trifft man immer Leute, die es

getan haben. Mein langjähriger Maskenbildner Jens Holstein

beispielsweise, mit dem ich viele Filme gemacht habe, hat

jahrelang mit Jan Fedder gearbeitet und mir eine Menge Anekdoten

von ihm und anderen Großstadtrevierlern erzählt. Das

ist wie ein Grundrauschen, weil fast jeder mit dem du zu tun

hast, irgendwann mal beim Großstadtrevier vor oder hinter der

Kamera gearbeitet hat.

Du jetzt auch und das sogar in Spielfilmlänge ...

Das ist super, weil meine Figur mehr Zeit hat, sich zu entwic-

keln - Rechtsanwalt Robert Gebhardt, ein Freund von Revierleiterin

Frau Küppers aus Studienzeiten. Wir treffen uns zu einem

Abendessen. Anschließend ist sie in einen schweren Autounfall

verwickelt und ihre Kollegen entdecken ein Geflecht aus Lügen,

Macht und Gewalt… Mehr möchte ich nicht verraten, außer

dass man Frau Küppers in einem Zustand sieht, in dem man sie

noch nie erlebt hat.

Und bei Robert weiß man im schönsten Fall bis zum Schluss

nicht, ob er auf der guten oder auf der widerlichen Seite steht.

Das ist meine Hauptaufgabe.

Wärst du denn gern mal ein Bad Guy?

Träumt nicht jeder alte Sunnyboy doch davon, nach einem

sympathischen Entree irgendwann zu kippen, eine Hybris

durchzumachen oder die Maske fallen zu lassen.

Passiert das in diesem Fall?

Diese Spannung möchte ich den Zuschauerinnen und Zuschauern

natürlich nicht nehmen.

kw

TV-TIPP

Bis der neue Großstadtrevier-Film - 90 min. Laufzeit und

Arbeitstitel „Knockout“ - rauskommt, dauert es noch ein wenig.

Aber bis Anfang Mai werden die Folgen der 38. Staffel ausgestrahlt

- die gibt‘s natürlich auch unter www.ardmediathek.de.

22 | ALSTER


ANZEIGE

IHRE GELDANLAGE MIT HERZ FÜR

DAS KINDER-HOSPIZ STERNENBRÜCKE

Die Hamburger Volksbank hat zum 3. Mal ein karitatives Zertifikat aufgelegt,

das eine Geldanlage mit der regionalen Unterstützung einer gemeinnützigen Institution

direkt vor Ort verbindet. Für je 1.000 Euro Anlagesumme erhält das Kinder-Hospiz

Sternenbrücke eine Förderung in Höhe von 5 Euro.

Steven Helmchen,

Leiter Private Banking

„Wir freuen uns sehr über den großen Erfolg des karitativen

Zertifikats! Durch das Vertrauen unserer Kunden und Mitglieder

konnten wir in den vergangenen Jahren bereits über 37.000 Euro

an das Kinder-Hospiz Sternenbrücke übergeben. Mit unserem

MitmachZins haben wir eine Möglichkeit geschaffen, direkt in und

für Hamburg Gutes zu tun“, sagt Steven Helmchen, Leiter Private

Banking der Hamburger Volksbank. „Mit dem Kinder-Hospiz verbindet

uns eine lange Förderfreundschaft. Jetzt gehen wir in die dritte

Runde und unterstützen durch den MitmachZins auch in diesem Jahr

die wertvolle Arbeit der Sternenbrücke.“

andauernden Krankheitsweg bis zur letzten Lebensphase, und auch

darüber hinaus, begleitet. Das karitative Zertifikat ist zeitlich

begrenzt verfügbar. “Mit Ihrer Anlage entscheiden Sie sich für

ein Investment, das neben einer guten Rendite auch einen hohen

menschlichen Wert schafft”, so Helmchen. “Wenn auch Sie Ihren

persönlichen Beitrag für die Sternenbrücke leisten und gleichzeitig

Geld anlegen möchten, kommen Sie vorbei. Wir beraten Sie gern“, so

Helmchen. Mehr Infos unter www.hamburger-volksbank.de.

Das Kinder-Hospiz Sternenbrücke in Hamburg-Rissen ist zum

großen Teil spendenfinanziert und hilft seit mehr als 20 Jahren

unheilbar erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen

einen würdevollen Weg bis zu ihrem Tod gehen zu können. Dabei

werden die erkrankten jungen Menschen und ihre Angehörigen

im Rahmen der Entlastungspflege auf dem oft über viele Jahre

Werde Showakrobat:in

Bring Action in deinen Alltag und komm

ins Showteam des SVE Hamburg!

Wir verbinden Akrobatik, Turnen, Tanz und Cheerleading zu

mitreißenden Choreografien. Unser gemischtes Team

(20–Mitte 30) sucht jetzt Verstärkung! Ob mit Vorerfahrung

oder ganz neu dabei – wenn du Bewegung, Show und Teamgeist

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ALSTER | 23


LOCAL PEOPLE

OLYMPISCHES

SCHWIMMEN

IN DER ALSTER?

Hamburg steht vor einer richtungsweisenden Entscheidung:

Soll sich die Stadt um die Austragung Olympischer

und Paralympischer Spiele bewerben?

Mit einem umfassenden Konzept präsentieren Senat

und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) eine

Vision, die weit über den Sport hinausgeht.

Einige der Wettkämpfe sollen auf und

in der Alster stattfinden.

Das Konzept der Hamburger Olympia Bewerbung wurde

konkretisiert und folgt einem zentralen Leitgedanken:

Die Spiele sollen sich der Stadt anpassen. Geplant ist

ein vergleichsweise kompaktes Konzept: Rund 85 %

der Wettkampfstätten sollen innerhalb eines Radius von 7 Kilometern

liegen. Zwei Hauptbereiche - der Olympic Park Altona

und der Olympic Park City - bilden das Zentrum der Spiele.

Wettkampfstätten sollen Spitzensport mit der Hamburger Kulisse

verbinden. Ein Großteil der Infrastruktur ist bereits vorhanden:

Etwa 76 Prozent der Sportstätten existieren schon, weitere sollen

temporär entstehen und später weitergenutzt werden. Geplant

sind Wettbewerbe nicht nur in klassischen Stadien, sondern auch

an markanten Orten des öffentlichen Raums: So sollen unter den

33 Wettkampfstätten auch die Binnen- und Außenalster zentrale

Schauplätze für die Spiele werden. Sogar die feierlichen Eröffnungs-

und Abschlussfeiern sind auf der Binnenalster geplant.

Für den Triathlon und Para Triathlon sollen die Binnen- und

Außenalster für die Schwimmstrecken genutzt werden. Während

der Großteil der Wettkampfstätten bereits bestehen, ist auf der

Binnenalster für weitere Disziplinen ein temporäres Konzept

vorgesehen: es sollen Plattformen errichtet werden, die an die

Uferbereiche angebunden werden. Diese Pontonanlagen sollen

ausreichend Platz für Tribünen, Wettkampfanlagen, Eröffnungsund

Abschlussfeier und begleitende Bereiche bieten und sind

so konzipiert, dass Wind- und Wellenbewegungen die Nutzung

kaum beeinflussen. 3x3 Basketball, Finale im Bogenschießen

(Olympisch und Paralympisch) sowie Padel soll hier seinen Raum

finden. Für 3x3-Basketball und Bogenschießen werden jeweils

auf bzw. an den Plattformen in der nord-östlichen bzw. der nordwestlichen

Ecke der Binnenalster die notwendigen Wettkampfstätten

errichtet. Der Ponton der Bogenschießbahn soll durch

Pfahlverankerungen stabilisiert werden, um Bewegungen während

der Wettkämpfe zu verhindern. Ein vergleichbares Konzept wurde

bereits bei den Finals Rhein-Ruhr 2023 im Düsseldorfer Medienhafen

umgesetzt. Die Wettkampfanlagen (3x3 und Padelcourts)

können nach den Spielen einer Nachnutzung auf öffentlichen oder

vereinseigenen Sportanlagen in Hamburg zugeführt werden.

Die Außenalster soll insbesondere für Wettkämpfe auf der Wasserfläche

und für Zuschauerbereiche genutzt werden. Auf der Alsterwiese

Schwanenwik ist ein Zuschauerbereich mit einer temporären

Tribüne für rund 4.000 Personen vorgesehen. Ergänzend wird

ein temporärer, schwimmender Steg auf der Wasseroberfläche an

das Ufer angebunden. Auch Medien-, Athleten- und Versorgungsbereiche

sind rund um die Zuschauertribüne auf der Alsterwiese

24 | ALSTER


LOCAL PEOPLE

Beispielbild

geplant. Die Außenalster ist für das Freiwasserschwimmen,

mit dem Start- und Zielpunkt vor der Tribüne, sowie einem längeren

Kurs über die Außenalster um Bojen herum, vorgesehen.

Da dieses Wettkampfsetup auch den Anforderungen des Stand-

Up-Paddlings entspricht, könnte diese Disziplin hier ebenfalls

stattfinden. Nach Abschluss der Spiele sollen die temporären

Einrichtungen wieder abgebaut und die Grünflächen in ihren

ursprünglichen Zustand zurückgeführt werden.

Die geplante Nutzung von Binnen- und Außenalster für Olympia

verbindet zentrale Wettkampfstätten mit bereits bestehender

städtischer Infrastruktur. Durch die temporären Anlagen

sollen Eingriffe in die Umwelt auf das notwendige Minimum

beschränkt bleiben. Gleichzeitig wird durch die zentrale Lage

eine gute Erreichbarkeit für Athleten und Athletinnen, Medien

und Zuschauer und Zuschauerinnen sichergestellt.

Neben den sportlichen Wettbewerben ist außerdem ein umfangreiches

Rahmenprogramm geplant. Öffentliche Übertragungen,

kulturelle Veranstaltungen, Jugendprogramme sowie Angebote

für Ehrenamtliche sollen die Spiele in die gesamte Stadt tragen.

Ziel ist ein niedrigschwelliges, breites Angebot, das möglichst

viele Menschen einbezieht - auch durch vergünstigte oder

kostenfreie Ticketkontingente. Die Olympia Bewerbung wurde

von Beginn an als Beteiligungsprozess angelegt. Bürger und

Bürgerinnen konnten ihre Ideen über Veranstaltungen und digitale

Plattformen einbringen. Die endgültige Entscheidung steht jedoch

noch aus: Am 31. Mai stimmen die Hamburger und Hamburgerinnen

darüber ab, ob sich die Stadt offiziell bewerben soll. Die

Briefwahl beginnt am 24. April.

Hamburgs erster Bürgermeister Peter Tschentscher plädierte

kürzlich in einem Talk mit Lars Meier beim N Klub dafür, dass

die Hamburger und Hamburgerinnen ihr Kreuzchen bei „Ja“

machen - denn es gäbe „1000 tausend Argumente für olympische

Spiele“: „Natürlich ist ein Grund vor allem der Sport, aber auch

das gesellschaftliche Klima, das Zusammengehörigkeitsgefühl,

das mit Sport und mit solchen Sportereignissen zusammenhängt.

Es geht aber auch um ganz viele praktische Fragen, zum Beispiel

um Inklusion und Barrierefreiheit. Wenn wir diese Olympischen

Spiele mit den Paralympischen Spielen anpeilen, wird es ganz

viele Entwicklungen vorantreiben, die dazu führen, dass wir

Barrierefreiheit in unserer Stadt herstellen können. Dann gibt es

natürlich positive wirtschaftliche Effekte für viele Unternehmen

der Stadt, denn wir wissen, dass wir weltweit Aufmerksamkeit

bekommen.“ Mehr Infos unter www.hamburg-activecity.de

ALSTER | 25


MODE-TRENDS

LIEBLINGE

Schmale Creolen von Edblad,

ca. 45 €,

via www.myclassico.com

GLAMOURÖS

Creolen Moissanit,

ca. 189 €,

via www.otto.de

26 | ALSTER


MODE-TRENDS

KLASSISCH

Bluse Antonia von SOSUE,

ca. 199 €,

via www.myclassico.com

COOLER BEGLEITER

Handtasche S Daylong aus Leder

von Longchamp, ca. 690 €,

via www.longchamp.com

ABENDBLAU

Geripptes Tankkleid

von Gant, ca. 140 €,

via www.gant.de

CUTE

Nickituch in Butter Cream

von Fraas, ca. 36 €,

via www.otto.de

EDEL

Armspange von Edblad,

ca. 75 €,

via www.myclassico.com

Elegante

Styles im Frühling

Die Sonne scheint, eine leichte Brise weht - diese Allround-Pieces eignen sich perfekt für die kommenden

Monate und runden eure Frühlings- und Sommergarderobe elegant auf.

FEMININE LEICHTIGKEIT

Top Vespa von Jane

Lushka, ca. 120 €,

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HOCHWERTIG

Poloshirt von Bloom,

ca. 140 €,

via www.myclassico.com

GUTER FIT

Stoffhose von Seidensticker,

ca. 200 €,

via www.otto.de

MODERN

Top Naomi von Jane

Lushka, ca. 120 €,

via www.janelushka.de

ALLROUNDER

Sneaker Avino von Gant,

ca. 130 €,

via www.gant.de

ULTRA HIGH RISE

Jeans von 7 for all Mankind,

ca. 250 €,

via www.myclassico.com

ALSTER | 27


IMMOBILIEN

ENERGETISCHER ZUSTAND

BLEIBT SCHLÜSSELFAKTOR

Der Hamburger Markt für Wohneigentum zeigt erste klare Anzeichen einer Stabilisierung. Das belegt eine

aktuelle Umfrage* des IVD Nord unter seinen Hamburger Mitgliedsunternehmen.

28 | ALSTER


IMMOBILIEN

Zwar bleibt das Marktumfeld anspruchsvoll, doch

die Preisdynamik hat sich deutlich beruhigt und

die Stimmung unter den Marktteilnehmern hellt

sich auf. Über alle Segmente hinweg bleibt die

energetische Qualität der Immobilien das zentrale Entscheidungskriterium.

97 % der Befragten berichten von weiter steigender

Beratungsintensität rund um Energieeffizienz, Sanierungsbedarf

und Fördermöglichkeiten. Gleichzeitig zeigt sich:

Verkäufe scheitern insbesondere bei älteren, unsanierten

Objekten häufig am Preisniveau im Verhältnis zu den

erforderlichen Investitionen (48 %) sowie an der Unsicherheit

der Käufer hinsichtlich Sanierungsaufwand (36 %).

Anika Schönfeldt-Schulz, Vorsitzende des IVD Nord: „97

Prozent unserer Mitglieder berichten vom steigenden Beratungsbedarf

rund um das Thema Energieeffizienz. Das

zeigt: Die Menschen wollen Klarheit, bevor sie kaufen.

Verlässliche Rahmenbedingungen bei Sanierungsförderung

und Energiestandards sind deshalb kein Nice-to-have,

sondern eine Voraussetzung für einen funktionierenden

Markt. Auch das ist ein Thema, das wir im Bündnis für

das Wohnen angehen müssen.“

Eigentumswohnungen: Stabilisierung setzt sich durch

Im Segment der Eigentumswohnungen berichten 59 %

der Befragten von stabilen Preisen, während nur noch 24

% sinkende Preise verzeichnen. Gleichzeitig nimmt die

Dynamik im Markt wieder leicht zu: 46 % melden stabile

und bereits 25 %. steigende Beurkundungszahlen. Die

Nachfrage konzentriert sich weiterhin stark auf mittlere

Wohnungsgrößen zwischen 50 und 90 Quadratmetern (79

%). Zudem zeigt sich eine klare Präferenz für gute und

begehrte Lagen (75 %). Auffällig bleibt: Für zwei Drittel

der Befragten ist der energetische Zustand entscheidender

als Baualter oder Gebäudetyp.

© Germania-Luxaaex

Lichtsteuerung mit Jalousien Rollos

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Mo.-Fr. 10-18 Uhr, jeden 1.+3. Sa. im Monat 10-14 Uhr

Das Onlineportal für Hamburg -

immer aktuell informiert: www.alster-aktuell.de

Einfamilienhäuser: Markt deutlich ausgeglichener

Bei Einfamilienhäusern, Reihenhäusern und Doppelhaushälften

zeigt sich ebenfalls eine spürbare Stabilisierung.

40 % der Befragten berichten von beständigen Preisen,

während bereits 35 % wieder steigende Preise beobachten.

Besonders deutlich wird die Marktberuhigung beim

Verhältnis von Angebot und Nachfrage: Für 50 % gilt der

Markt inzwischen als ausgeglichen – dies ist ein deutlicher

Wandel gegenüber den Vorjahren. Auch die Abschlusszahlen

entwickeln sich positiv: 60 % berichten von stabilen

und 25 % von steigenden Beurkundungen.

Preisnostalgie bremst Markt

Trotz der spürbaren Stabilisierung bleibt ein strukturelles

Problem bestehen: 65 % der befragten Makler berichten,

dass Verkäufer die Preiskorrektur der vergangenen Jahre

immer noch nicht verinnerlicht haben.

Die Verkaufspreisfindung ist für sie entsprechend beratungsintensiv.

„Das ist die eigentliche Bremse im Markt“,

so Schönfeldt-Schulz. „Wir sehen kaufbereite Interessenten

– aber Deals scheitern, weil Verkäufer noch in der

Preisrealität von 2022 denken. Unsere Aufgabe ist es,

ehrlich zu beraten und realistische Erwartungen zu setzen.

Das ist manchmal unbequem, aber es ist die Voraussetzung

dafür, dass der Markt wieder in Bewegung kommt.“

Ausblick: Verhaltener Optimismus

Für die kommenden sechs Monate erwarten 68 % der

Befragten im Wohneigentumssegment stabile Preise, im

Häusermarkt sind es 55 %. Gleichzeitig nimmt der Anteil

derjenigen zu, die von einer positiven Marktentwicklung

ausgehen.

„Insgesamt deutet vieles darauf hin, dass sich der Markt

weiter stabilisiert – auch wenn er selektiv bleibt und hohe

Anforderungen an Preisgestaltung und Objektqualität

stellt“, so Schönfeldt-Schulz abschließend.

Viel Raum für Ihre Ideen – großzügiger

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ALSTER | 29


WOHN-TRENDS

RÄUME BEWUSST

DUNKEL GESTALTEN

Lange galt: Je heller die Wohnung, desto besser. Große Fenster, weiße Wände, lichtdurchflutete Räume – das galt

als Ideal modernen Wohnens. Doch langsam zeichnet sich ein neuer Trend ab: Immer mehr Menschen entdecken die

Wirkung von Dunkelheit für sich – und gestalten ihre Räume bewusst mit Tiefe, Ruhe und gezieltem Licht.

Räume gezielt dunkel zu gestalten, wirkt erstmal kontraintuitiv,

denn eine helle und offene Ästhetik galt lange als

Standard. Dabei bedeutet es gar nicht, im Halbdunkel

zu leben oder auf Licht zu verzichten. Im Gegenteil: Es

geht um einen bewussteren, gezielteren Umgang mit Licht und

Farbe. Tiefe Farbtöne wie Anthrazit, Dunkelgrün, Nachtblau, Bordeaux

oder warme Braun- und Erdtöne in den Raum zu bringen,

kann zunächst etwas Überwindung erfordern. Wenn sie aber richtig

eingesetzt werden, können sie eine Atmosphäre schaffen, die

eher umhüllt als ausstellt. Wände treten optisch zurück, Konturen

verschwimmen leicht, der Raum wirkt weniger definiert – und

genau darin liegt seine besondere Qualität.

Statt Räume vollständig auszuleuchten, wird Licht punktuell eingesetzt.

Indirekte Lichtquellen, warme Lichtfarben und einzelne

Akzente ersetzen die klassische Deckenbeleuchtung. Eine Stehlampe

in der Ecke, ein sanft beleuchtetes Regal oder eine gezielte

Spotbeleuchtung auf ein Bild – all das erzeugt Tiefe und lenkt den

Blick. Licht wird zum gestalterischen Werkzeug.

Der Reiz dieses Wohnstils könnte sich unter anderem durch

unsere heutige Lebensrealität erklären lassen. Wir leben in einer

Welt, die ständig präsent ist: Bildschirme, Benachrichtigungen,

grelle Beleuchtung im öffentlichen Raum. Viele Menschen sind

visuell und mental dauerhaft stimuliert. Dunkle Räume wirken

wie ein Gegenentwurf. Sie können Reize reduzieren, eine

ruhigere Wahrnehmung schaffen und dabei helfen, schneller

abzuschalten.

Hinzu kommt, dass Dunkelheit auch Geborgenheit vermitteln

kann. Es entsteht ein Gefühl von Sicherheit und Intimität.

Räume wirken weniger exponiert, weniger „öffentlich“. Gerade

im eigenen Zuhause kann das eine bedeutende Rolle spielen,

denn hier geht es nicht nur um Ästhetik, sondern auch um das

persönliche Wohlbefinden.

Ein weiterer spannender Effekt zeigt sich in der Wahrnehmung

von Möbeln und Materialien. In hellen, neutralen Räumen verschmelzen

viele Elemente miteinander, wirken oft austauschbar.

In dunklen Umgebungen hingegen treten einzelne Stücke stärker

hervor. Ein Sessel bekommt mehr Präsenz, Stoffe wirken

strukturierter, Holz wärmer, Metall edler. Selbst kleine Details

gewinnen an Bedeutung, weil sie sich klar vom Hintergrund

abheben.

30 | ALSTER


Auch Kunst und Dekoration profitieren von dieser

Inszenierung. Bilder, Skulpturen oder persönliche

Objekte erscheinen fokussierter und bewusster platziert.

Der Raum wird weniger zur Gesamtfläche

und mehr zur Bühne für ausgewählte Elemente.

Dadurch entsteht ein individueller, fast kuratierter

Eindruck – fernab vom klassischen „Alles-musszusammenpassen“-Ansatz.

Aber natürlich bringt dunkles Wohnen auch Herausforderungen

mit sich. Die Balance zwischen gemütlich

und zu düster ist entscheidend. Ohne ausreichend

Lichtquellen oder Kontraste kann ein Raum schnell

schwer oder erdrückend wirken. Deshalb spielen

Materialien eine wichtige Rolle: weiche Textilien,

reflektierende Oberflächen oder gezielte helle Akzente

sorgen für Ausgleich. Außerdem können zu viele

verschiedene Farben auch in einem dunklen Raum

überladen wirken, daher sollte die Farbzusammenstellung

bewusst gewählt werden. Und auch die Lichttemperatur

ist entscheidend – zu kaltes Licht kann die

gewünschte Atmosphäre schnell zerstören.

Interessant ist zudem, dass dunkle Räume nicht

zwangsläufig kleiner wirken müssen – eine noch

immer weit verbreitete Annahme. Richtig eingesetzt,

können dunkle Farben Tiefe erzeugen und Grenzen

verschwimmen lassen. Besonders in kleineren Räumen

entsteht dadurch oft ein überraschend intimer und

gleichzeitig großzügiger Eindruck.

Am besten funktioniert dieser Wohnstil dort, wo

Entspannung im Vordergrund steht. Wohnzimmer und

Schlafzimmer sind klassische Beispiele, aber auch

Leseecken oder sogar Badezimmer können von einer

dunkleren Gestaltung profitieren. Entscheidend ist

immer die Frage: Welche Stimmung soll dieser Raum

vermitteln?

„Dunkles Wohnen“ ist letztlich mehr als nur ein

Einrichtungstrend. Es ist Ausdruck eines veränderten

Bedürfnisses. Weg von ständiger Sichtbarkeit, hin zu

mehr Rückzug. Weg von Perfektion und makelloser

Inszenierung, hin zu Atmosphäre und Gefühl.

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ALSTER | 31


WHAT‘S UP IN

TOWN?

Olli Zeriadtke und Antje Blum, beide Olli‘s Regenbogenhaus,

mit Marcus-Andree Schoene, Haspa (v.l.)

Anja van Eijsden, Gründerin „Der Hafen hilft! e.V!“.,

und Staatsrätin Dr. Stefanie von Berg (r.)

Moderator und Autor Michel Abdollahi, Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher

und Gastgeber und N Klub-Chef Lars Meier (v.l.)

NACHHALTIGER TALK

Zum 58. Mal kamen Akteur*innen aus dem

Bereich Nachhaltigkeit mit engagierten

Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik,

Kultur und Zivilgesellschaft beim N Klub

zusammen. Es ging um zentrale Zukunftsfragen

der Stadt sowie der Vorstellung

innovativer Projekte und Initiativen. In

den Räumlichkeiten von Küstenrad in

Bahrenfeld startete der Abend mit einem

Impulsvortrag von Michael Abdollahi

gegen Rechts, bevor Gastgeber Lars Meier

mit Dr. Peter Tschentscher über die Olympischen

Spiele und Nachhaltigkeit talkte.

Anschließend stellten sich 4 Initiativen

vor und es wurde genetzwerkt. Mehr Infos

zum Abend auf www.alster-aktuell.de und

zum Netzwerk aufwww.nklub.de

Auf seiner frühen Amerika-Reise

entdeckte er in San Francisco das

cbrfhggruzur3guzrgv Steak-Haus.

David Pohle, „Der Hamburger“ (l.), und

Matthias Iken, Hamburger Abendblatt

© Kai Wehl

Helena Schad, Elbmeile-Chef Boie Baumann und

Hamburger Originale COO Ann-Marie Nappari (v.l.)

Die Gartenprofis Thorsten und Andrea Biermann

mit Kiki Fehlauer, HH Sternschnuppe (m.)

Immobilienexperten:

Martina und Enrico Casini

© Manuela Rathje / Stephan Wallocha

Schauspielerin Nina Petri, Kai Gosslar (Lecker

hoch drei) und die Künstlerin Manuela Rathje (v.l.)

KUNST DIE VERBINDET

Die Hamburger Künstlerin Manuela Rathje hat mit rund 150 geladenen Gästen

feierlich ihre Ausstellung „Pangäa“ in der 7. Etage des stilwerks eröffnet.

Inspiriert vom Urkontinent, der einst alle Landmassen vereinte, widmet sich

die Ausstellung den Themen Ursprung, Verbundenheit und dem harmonischen

Zusammenspiel scheinbarer Gegensätze. Die gezeigten rund 50 Werke sollten zu

einem intensiven Dialog über Nähe, Gemeinschaft und Verantwortung einladen.

Dazu passte, dass die Ausstellung im Zeichen einer guten Sache stand, denn Teile

des Verkaufserlöses gehen an die Initiative „Lecker hoch drei“, die sich gesundes

Essen für Kita-Kinder und Inklusion auf die Fahnen geschrieben hat, denn neben

der Umsetzung eines gewünschten Versorgungsgebotes geht es auch um „die

Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit schwerer Behinderung.“

32 | ALSTER


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Gabriele Bergerhausen,

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Inke Block,

Tel. 0152 24 27 17 39

VerlagsvertretungHirsch_HH@web.de

Verlagsanschrift: Magazin Verlag Hamburg HMV GmbH, Barkhausenweg 11, 22339 Hamburg

Geschäftsführer: Luka Plepp (v.i.S.d.P.) | Geschäftsführer/Chefredakteur: Kai Wehl | Redaktion: Luca Mohr, Hanna Odenwald

Produktionsleitung: Birgit Schümann-Nickelsen | G r a fi k :Juliane Oldhaver, Susanne Kaps, Sandra Schorr

Titelgestaltung: Sandra Schorr | Fotos: u. a. Adobe Stock | EDV- und DTP-Beratung: Shared IT

Druck: PerCom Druck und Vertriebsgesellschaft mbH | Vertrieb: Hamburg Lokal Zeitung GmbH - © 2026 Magazin Verlag

Hamburg

Das Alster Magazin liegt in ausgewählten Unternehmen (in Eppendorf, Winterhude, Harvestehude, Uhlenhorst, Pöseldorf,

Rotherbaum, St. Georg, Hafencity) für Sie bereit und ist kostenlos: magazine.hamburg/sharepoints

Das nächste Alster Magazin erscheint am 08. Mai 2026

Sabine Meyerrose,

Tel. 040-538 930-52

s.meyerrose@alster-net.de

Ann-Katrin Nittscher,

Tel. 040-538 930-17

a.nittscher@alster-net.de

Andreas Rohloff,

Tel. 040-538 930-51

a.rohloff@alster-net.de

Du:

Ein Schatz für Kopf und Herz.

Leger. Integer. Empathisch.

Voilà: Architektin, 68 J. jung.

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ALSTER | 33


WHAT‘S UP IN

TOWN?

Restaurantinhaberin Mary-Ann Kwong

und Galeristin Kirsten Roschlaub (r.)

Schauspielerin Rebecca Immanuel

und Moderatorin Inka Schneider (r.)

RIANI CEO Martina Buckenmaier, PR- und Eventprofi Alexandra von Rehlingen

und RIANI COO Mona Buckenmaier (v.l.)

STOREOPENING

Mit prominenten Gästen aus Kultur,

Showbiz, Wirtschaft und Gesellschaft

hat RIANI in denkmalgeschützten Räumlichkeiten

in der Straße Hohe Bleichen 17

einen neuen Store eröffnet. Das Gebäude

ist geprägt von hohen Decken und einer

markanten Eingangsarchitektur – einst

fuhren dort Kutschen zur Warenbelieferung

durch. „Hamburg hat für uns eine

ganz besondere Bedeutung – die Energie

der Stadt, ihre Offenheit und ihr einzigartiger

Mix aus Internationalität und

Herzlichkeit inspirieren uns jedes Mal aufs

Neue. Wir verbringen hier selbst unglaublich

gerne Zeit, deshalb fühlt es sich umso

richtiger an, mit RIANI noch stärker vor

Ort zu sein“, so CEO Martina Buckenmaier.

Auf seiner frühen Amerika-Reise

entdeckte er in San Francisco das

cbrfhggruzur3guzrgv Steak-Haus.

Bloggerin und Architektin

Laura Noltemeyer

© Claudia Tejeda

Gastgeber Gordon A. Debus, Direktor Conrad

Hamburg, und Gastronom Dirk Kowalke (r.)

Stefanie von Carlsburg, Haspa, und

Gunnar Henke, Herausgeber OPIUM

Visagist Boris Entrup und

Christian Dunger, CEO WDI Media (r.)

© MHP Hotel AG /Stephan Wallocha.

Spitzenkoch Karlheinz Hauser

mit seiner Frau Margarete

EXKLUSIVE KÜCHENPARTY

Zahlreiche Persönlichkeiten aus Gastronomie, Medien, Kultur und Gesellschaft

erlebten bei der „Full Kitchen Party“ im GRETA OTO im Conrad Hamburg im

Levantehaus einen Abend voller kulinarischer Kreativität, Begegnungen und

ausgelassener Stimmung. Das Restaurant verwandelte sich dabei in eine offene

Genusslandschaft, in der mehrere Köche von verschiedenen GRETA OTO-Standorten

gemeinsam moderne lateinamerikanische Gerichte an verschiedenen Stationen

präsentierten. Das Konzept der Party, die in Kooperation mit dem Magazin

OPIUM durchgeführt wurde, machte die Küche zum Mittelpunkt des Abends:

Gäste konnten den Köchen über die Schulter schauen, verschiedene Stationen

entdecken und sich durch zahlreiche kleine Gerichte wie frittierte Fischküchlein,

gegrillten Pulpo, Thunfischfilet mit Wasabi-Perlen oder gewürfeltes Ceviche vom

Lachs probieren und bei kühlen Drinks und Musik von DJ Mozart genießen.

34 | ALSTER


FemaleVision

GALA

Die Female Vision Gala im Hotel Atlantic

Hamburg war ein Abend voller Inspiration,

Begegnungen und neuer Perspektiven.

Wir danken allen Speakerinnen, die ihre

Erfahrungen, Ideen und Visionen mit uns

geteilt haben und damit den Geist dieses

Abends geprägt haben:

Dr. Katarina Barley, Felicitas Erfurt-Gordon,

Gerburg Hothum, Katharina Arnold, Saskia

Breuer, Selina Hehl, Dr. Tina Ingwersen-

Matthiesen, Polina Speidel, Birte Kowallik,

Verena Gründel, Isabel Sadowsky, Eva

Habermann, Danni Büchner, Franziska

Hohmann, Birgit Wetjen und Lisa Langrock.

Ein besonderer Dank gilt auch unserem

Moderatorinnen-Team Melanie Bergner,

Angela Braun, Kristin Zirnsak und Ann-Kathrin

Hellge, die mit großer Souveränität und

Feingefühl durch den Abend geführt haben.

Dieses Event steht für das, was uns im

FaceClub antreibt: Inspiration. Vision.

Bewegung.

Wir freuen uns auf die nächste Female Vision

Gala am 9. Oktober 2026 in Bochum

Female Vision Gala ist ein Event von:

Face-Club.com


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