9. April 2026
- Steiermark-Frühling: Bieranstich im "Grazer"-Festzelt - In Graz feierte der neue, spritzige Wein-Jahrgang 2025 seine Premiere - Sparkurs: Hohe Schulden schränken den Spielraum für Grazer Projekte ein
- Steiermark-Frühling: Bieranstich im "Grazer"-Festzelt
- In Graz feierte der neue, spritzige Wein-Jahrgang 2025 seine Premiere
- Sparkurs: Hohe Schulden schränken den Spielraum für Grazer Projekte ein
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Grazer9. APRIL 2026, DIE DIGITALE TAGESZEITUNG
Getty
Quelle: GeoSphere Austria
9°
Überwiegend
bewölkt,
leichter
Regen möglich.
Die Temperaturen
liegen morgen Freitag
zwischen 4 und 9 Grad.
Edler Jahrgang
127 Winzer und 1.000 Weine: In Graz
feierte der neue, spritzige Jahrgang
2025 seine Premiere. 7
Harter Sparkurs
Rechnungsabschluss 2025: Hohe
Schulden schränken den Spielraum
für Grazer Projekte ein. 4
Bieranstich im „Grazer“-Festzelt
Ein Prosit auf die
Steiermark
CREDIT
Auftakt. Bei strahlendem Sonnenschein verwandelte sich der Wiener Rathausplatz in eine Bühne für heimisches Handwerk und Kulinarik. Zwischen
zünftiger Musik und kulinarischen Highlights haben zahlreiche Gäste gemeinsam mit der Landesspitze auf den offiziellen Auftakt angestoßen. SEITE 2
2 graz
www.grazer.at 9. APRIL 2026
Steirischer Genuss-Gipfel
ANGEZAPFT. Das Grüne Herz präsentiert sich in Wien. Mario Kunasek eröffnete das Fest im „Grazer“-
Zelt mit einem souveränen Bieranstich im Beisein zahlreicher Spitzen aus Politik und Wirtschaft.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Bei strahlendem Frühlingswetter
eröffnete Landeshauptmann
Mario
Kunasek am Wiener Rathausplatz
den Steiermark-Frühling.
Bis zum 12. April verwandelt
sich das Areal in ein riesiges
Pop-up-Restaurant. Das „Grüne
Herz“ präsentiert dabei
kulinarische Köstlichkeiten,
traditionelles Handwerk und
Musik aus elf Erlebnisregionen.
Ein vielfältiges Programm, das
als perfekter Appetitanreger
für den nächsten Urlaub in der
Steiermark dient.
Im „Grazer“-Festzelt begrüßte
Geschäftsführer Gerhard
Goldbrich mit dem „Grazer“-
Team beim gemeinsamen
Empfang mit idlab media und
zwanzgleitner impools nicht
nur zahlreiche Gäste und Promis
wie Sportmanager und Veranstalter
Herwig Straka, Genuss-Botschafterin
Waltraud
Hutter und den steirischen
Tourismus-Chef Michael Feiertag,
sondern auch die Spitzen
der steirischen Landesregierung:
Landeshauptmann-Stell-
vertreterin Manuela Khom, die
Landesräte Karlheinz Kornhäusl,
Simone Schmiedtbauer,
Claudia Holzer, Stefan
Hermann und Hannes Amesbauer
sowie Landtagspräsident
Gerald Deutschmann.
Den offiziellen Auftakt begleitete
zudem Staatssekretärin
Barbara Eibinger-Miedl, die
gemeinsam mit der Grazer Delegation
den Steiermark-Frühling
feierte.
Treffsicher
Punktlandung beim Bier-Anstich:
Nur drei gezielte Schläge
Die steirische
Landespolitik-
Spitze Mario
Kunasek,
Manuela Khom,
Karlheinz Kornhäusl,
Simone
Schmiedtbauer,
Claudia Holzer,
Stefan Hermann,
Hannes Amesbauer
und Gerald
Deutschmann
mit „Grazer“-
Chef Gerhard
Goldbrich beim
gemeinsamen
Anstoßen im
„Grazer“-Festzelt
am Rathausplatz.
LUEF
von Landeshauptmann Mario
Kunasek reichten aus, bis der
Zapfhahn perfekt saß – sehr zur
Freude der durstigen Gäste im
„Grazer“-Festzelt.
„Wir beweisen heute wieder
einmal, dass die Steiermark
ein ganz besonderes Bundesland
ist. Neben der Kulinarik,
der Landschaft und der Vielfalt
zeichnet uns eines ganz besonders
aus, nämlich dass wir
bondenständige und tolle Menschen
haben“, freut sich der
bestens gelaunte Landeshauptmann
Mario Kunasek über die
gelungene Eröffnung.
Auch zahlreiche Grazer Promis feierten bei bestem Frühlingswetter gemeinsam mit den vielen Gästen den genussreichen Auftakt in Wien.
LUEF
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15
Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer | REDAKTION: Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria
Weitenthaler (0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (0664/80 666 6533), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0
316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufs leitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-
Bruckner (0664 / 80 666 6890), Azra Mehinagic (0664/80 666 6589) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE
AUFLAGE PRINT: 171.043 (der Grazer, wö, ÖAK 2. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
4 graz
www.grazer.at 9. APRIL 2026
Manfred Eber (l.) und Finanzdir. Johannes Müller präsentierten heute den Rechnungsabschluss 2025.
Schulden der Stadt
Graz auf Rekordstand
STADTFINANZEN.
Präsentation des
Rechnungsabschlusses
2025. Stadtrat Eber
sieht die Schuld auch
beim Bund.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Die nackten Zahlen des
Rechnungsabschlusses
2025 markieren für Graz
eine historische Zäsur: Erstmals
überspringen die Verbindlichkeiten
der Murmetropole die
psychologische Marke von zwei
Milliarden Euro.
Zwar präsentierte Finanzstadtrat
Manfred Eber am heutigen
Donnerstag einen operativen
Saldo von 53,3 Millionen
Euro, doch dieser „Überschuss“
schmilzt nach Abzug der Tilgungen
auf eine freie Finanzspitze
von lediglich 23 Millionen
Euro zusammen – ein
Tropfen auf dem heißen Stein
angesichts der massiven Inves-
titionsnotwendigkeiten.
Entsprechend scharf fällt die
Mahnung von Kontrollamtschef
Hans-Georg Windhaber aus:
Er fordert einen „konsequenten
Reformkurs“ und nachhaltige
Einsparungen von rund 110
Millionen Euro. Für die Stadtführung
ist dies „technokratisch
korrekt“, in der Realität aber
kaum umsetzbar. Finanzdirektor
Johannes Müller und Stadtrat
Eber machen stattdessen die
mangelnde Finanzautonomie
und den Bund als Hauptschuldige
aus. Durch eine veraltete
Umlagenlogik sei ein Grazer im
Finanzausgleich jährlich rund
300 Euro weniger „wert“ als ein
Bewohner von Innsbruck oder
Salzburg.
Fokus auf Liquidität
Dieser strukturelle Nachteil
führt dazu, dass Graz die Infrastruktur
für das gesamte Umland
schultert, während das
Geld in abwanderungskritische
Regionen abfließt. Die Folgen
sind nun konkret spürbar: Eber
kündigte an, künftige Investitionen
drastisch zu hinterfragen.
DER GRAZER/DORIAN
Sowohl geplante Geh- und Radwege
als auch Um- und Neubauten
bei Grazer Schulen stehen
auf der Streichliste für 2026.
Zwar wuchs das Sachvermögen
der Stadt durch notwendige
Großprojekte wie die neuen
Straßenbahnen (Anteil: 22,4
Mio. Euro) um 185 Millionen
Euro an, doch diese Werte helfen
nicht gegen den akuten Liquiditätsengpass.
Das Ziel, soziale Kernleistungen
wie Kinderbetreuung, Kultur
und Sport ohne finanzielle
Eskalation abzusichern, gleicht
angesichts der Zwei-Milliarden-
Last und der anhaltenden Inflation
einem riskanten Drahtseilakt.
Ohne eine radikale Reform des
Finanzausgleichs und eine gerechtere
Verteilung der Steuermittel
wird es für die wachsende
Stadt zunehmend unmöglich,
den gewohnten Standard für
ihre Bürger aufrechtzuerhalten,
während gleichzeitig die Zinslast
der Altschulden die künftigen
Handlungsspielräume der
nächsten Generationen massiv
einschränkt.
Alexis Pascuttini freut sich auf
den Weg mit den NEOS.
NEOS
NEOS: Kontrolle
und Transparenz
■ NEOS Graz stellen mit
Alexis Pascuttini einen
Neuzugang vor, der künftig
gemeinsam mit dem Spitzenkandidaten
und Fraktionsvorsitzenden
Philipp Pointner
und der Partei für mehr
Kontrolle, Transparenz und
saubere Politik in Graz eintreten
will. Im Mittelpunkt des
Pressegesprächs standen die
angespannte Finanzlage der
Stadt, die Notwendigkeit tiefgreifender
Reformen sowie
der Anspruch, Graz zur transparentesten
Stadt Österreichs
zu machen. „Heute geht es
um Kontrolle, Transparenz
und den verantwortungsvollen
Umgang mit Steuergeld.
Und vor allem geht es um jemanden,
der genau dafür in
den letzten Jahren gestanden
ist: Alexis Pascuttini“, erklärt
Philipp Pointner. Er verwies
in auch auf die besorgniserregende
budgetäre Entwicklung
der Stadt Graz. Der aktuelle
Rechnungsabschluss
zeigt deutlich, dass die finanzielle
Lage angespannter sei,
als es von der Stadtregierung
dargestellt werde. Die Schulden
liegen mittlerweile bei
fast zwei Milliarden Euro,
gleichzeitig ist aus einem
geplanten Überschuss ein
deutliches Minus geworden.
Mit Alexis Pascuttini werden
NEOS Graz ihre Kontrollfunktion
in Zukunft weiter
stärken. Pascuttini selbst betont,
dass es gerade jetzt eine
politische Kraft brauche, die
unabhängig hinschaue, kritisch
nachfrage und Fehlentwicklungen
klar benenne.
Pascuttini freue sich, diesen
Weg künftig gemeinsam mit
NEOS zu gehen.
gemeinsam besser leben
Eintritt
frei!
100 %
BLUME
Open House –
powered by UNIQA
18.–19.04.2026 | 10–18 Uhr
Pflanzen tauschen, Blumen aus Papier
falten, Blumen zur Skulptur stecken oder
Blumen pressen – heuer dreht sich alles
um das Thema Blume!
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Kunsthaus Graz
Lendkai 1, 8020 Graz
Mach
mit!
Hast du eine besondere Pflanze, die du
tauschen möchtest? Oder eine kurze Geschichte
zu einer Pflanze, die du pressen
möchtest?
Dann bring sie mit zum Open House
und lass sie Teil der Ausstellung werden.
uniqa.at
Hier geht‘s zum OpenHouse
Programm. Einfach QR-Code
scannen!
© Alma Bektas, Image: Erli Gruenzweil
6 graz
www.grazer.at 9. APRIL 2026
Raiffeisen Konjunkturgespräch
WIRTSCHAFT. Das 36. Raiffeisen Konjunkturgespräch hat stattgefunden. Das Motto des steirischen
Wirtschafts-Gipfels war „Sicherheit im Wandel – Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft“.
Von Anna Stocker
anna.stocker@grazer.at
Die Spitzen der steirischen
Wirtschaft, Politik, Wissenschaft
und Medien
trafen sich zum 36. Konjunkturgespräch
der Raiffeisen-Landesbank
Steiermark. Das Motto:
Sicherheit im Wandel – Herausforderung
für Wirtschaft und Gesellschaft.
RLB Generaldirektor
Martin Schaller sprach über
wirtschaftliche und geopolitische
Verschiebungen, welche Unternehmer
vor Herausforderungen
stellen. „Gerade in solchen
Phasen braucht es Orientierung,
praktikable Rahmenbedingungen
und Partner, die Handlungsfähigkeit
stärken. Raiffeisen versteht
sich als stabiler Anker und
verlässlicher Begleiter der Wirtschaft“,
so Schaller.
Sichere Stabilität
Im Zentrum der Veranstaltung
stand die Frage, wie sich wirtschaftliche
Stabilität unter zunehmend
unsicheren globalen
Rahmenbedingungen sichern
lässt. Chefökonom Christian
Helmenstein betonte die Bedeutung
von Wettbewerbsfähigkeit
und Resilienz für den
Standort Österreich. Trotz eines
leicht positiven Konjunkturausblicks
für 2026 würden geopolitische
Spannungen und steigende
Energiepreise die wirtschaftliche
Entwicklung spürbar bremsen,
dennoch bleibt der Grundton
der Konjunktur leicht expansiv.
In einer anschließenden Expertenrunde
diskutierten Vertreter
aus Wirtschaft und Sicherheitspolitik
die aktuellen Herausforderungen.
RLB Steiermark-Generaldirektor Martin Schaller betont, dass Raiffeisen sich
als Anker und verlässlicher Begleiter der Wirtschaft versteht. RLB Steiermark
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ anna.stocker@grazer.at
Verkehrsunfall mit
Personenschaden
■ Bei einem Verkehrsunfall am
Mittwochmorgen wurde ein
37-jähriger Lkw-Fahrer schwer
verletzt. Ein 37-jähriger Peruaner
lenkte gegen 6.50 Uhr ein Sattelzugfahrzeug
mit slowakischer
Zulassung und einem beladenen
Sattelanhänger mit italienischem
Kennzeichen auf der A9 Pyhrnautobahn.
Laut Angaben des
Lenkers und seines Beifahrers
verlor der 37-Jährige kurz das Bewusstsein
und übersah dadurch
das Ende eines Staus. Um einen
Auffahrunfall zu verhindern, verriss
der 37-Jährige das Fahrzeug,
durchschlug eine Leitschiene
und prallte schlussendlich gegen
eine Böschung. Beide Personen
im Führerhaus wurden
Beide Personen im Führerhaus wurden vom Rettungsdienst des Östereichischen
Roten Kreuzes auf Verletzungen untersucht.
GETTY
vom ÖRK auf Verletzungen untersucht,
beim Beifahrer konnten
keine Verletzungen festgestellt
werden. Der 37-Jährige musste
vom Rettungsdienst in das LKH-
Graz eingeliefert werden. Bei den
Bergungsmaßnahmen waren die
Feuerwehren Lebring, Neudorf
und Weitendorf sowie die ASFI-
NAG eingebunden.
Demo: Verkehrsbeeinträchtigung
■ Die
Landespolizeidirektion
informiert über eine behördlich
angezeigte Versammlung, welche
für Freitag, den 10. April, in
Graz angekündigt ist. Die Versammlung
findet in der Zeit von
9.30 Uhr bis 14.30 Uhr im Bereich
der Keplerbrücke statt. In
diesem Zeitraum ist die gesamte
Keplerbrücke für den Verkehr
gesperrt. Ausgenommen davon
sind Einsatzfahrzeuge, der öffentliche
Verkehr sowie Radfahrer.
In Anbetracht der hohen Verkehrsfrequenz
der Keplerbrücke
als wichtige Verbindung ist mit
erheblichen Verkehrsbehinderungen
zu rechnen. Betroffen
davon sind besonders der Bereich
Lendplatz, der Kaiser-
Franz-Josef-Kai, die Körösistraße,
die Keplerstraße sowie der
Lendkai.
Bahndammbrand
in Frohnleiten
■ Am Mittwochnachmittag
kam es zu einem ausgedehnten
Bahndammbrand zwischen
Peugen und Badl in der Stadtgemeinde
Frohnleiten, welcher
sich über mehrere Kilometer
erstreckte. An mehreren Stellen
kam es zu Vegetationsbränden
neben der Südbahnstrecke der
ÖBB. Starke Rauchentwicklung
führte zwischenzeitlich zu starken
Sichtbehinderungen auf der
daneben verlaufenden Schnellstraße.
In Zusammenarbeit mit
mehreren Feuerwehren konnten
die vielen Brandherde in
rund vier Stunden erfolgreich
bekämpft werden. Es wurde niemand
verletzt.
9. APRIL 2026 www.grazer.at
graz 7
Der Jahrgang
2025 ist da!
Wein Steiermark GF Martin Palz, Landtagspräsident Gerald Deutschmann, Wein Steiermark Marketingleiterin Andrea Jöbstl-Prattes, die Weinhoheiten Lea Kneissl,
Magdalena Niederl und Antonia Hiebaum, Landtagsabgeordneter Franz Fartek und Michael Gradischnig, Leiter Werbung Steiermärkische Sparkasse. (v.l.) SCHERIAU (5)
AUFTAKT. 127 Winzer
stellten gestern bei der
Jahrgangspräsentation
in der Grazer Stadthalle
rund 1.000 Weine vor.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
ne des Jahrgangs 2025, ergänzt
durch gereifte Weine, Sektspezialitäten
und eine Themenbar
mit Fokus auf PIWI- und Orange-Weinen.
Am Nachmittag
wurde ausgiebig verkostet und
über die steirischen Weine gefachsimpelt.
Fruchtig und lebendig
Von zugänglichen Gebietsweinen
bis zu langlebigen Orts- und Riedenweinen:
„Der Weinjahrgang
2025 verspricht Leichtigkeit und
lebendige Frische“, betont Martin
Palz, Geschäftsführer der Wein
Steiermark. Sauvignon Blanc,
Muskateller und Burgundersorten
überzeugten die Gäste mit ihrer
Aromatik und Saftigkeit.
„2025 wird ein wunderbarer,
Gestern fiel in der Grazer
Stadthalle der Startschuss
für die neue Weinsaison:
Bei der Präsentation des
Steirischen Weines am 8. April
2026 stellten 127 Winzer aus der
Südsteiermark, dem Vulkanland
Steiermark und der Weststeiermark
rund 1.000 Weine vor. Im
Mittelpunkt standen die Weitypisch
steirischer Weinjahrgang,
der knackig-frische und
zugleich hochelegante Weine
verspricht – Weine, die in der
Spitzenklasse der Riedenweine
großes Lagerpotenzial zeigen
werden“, erklärt Stefan Potzinger,
Obmann Wein Steiermark.
Mit der Jahrgangspräsentation
startet das neue Weinjahr in die
nächste Runde. Die steirischen
Winzer laden ab sofort zu Ab-
Hof-Verkäufen, Verkostungen
oder Buschenschankbesuchen
ein. Zudem werden wieder zahlreiche
Veranstaltungen rund um
das Thema Wein angeboten.
Gäste
Die Präsentation in Graz diente
als Auftakt, Bühne und Treff-
punkt für Gastronomie, Handel,
Fachpublikum und zahlreiche
private Weinliebhaber. Mit dabei
waren: Landtagspräsident Gerald
Deutschmann, Landtagsabgeordneter
Franz Fartek, Leiter
Werbung der Steiermärkischen
Sparkasse Michael Gradischnig,
Landwirtschaftskammerdirektor
der Steiermark Werner Brugner,
Wein Steiermark Geschäftsführer
Martin Palz, Wein Steiermark
Marketingleiterin Andrea Jöbstl-
Prattes, NEOS-Graz Spitzenkandidat
Philipp Pointner, Gemeinderat
Günter Wagner,
Bezirksvorsteher Josef Schuster,
Bauernbundball-Organisator
Raffael Fux und die Weinhoheiten
Magdalena Niederl, Antonia
Hiebaum und Lea Kneissl.
Raffael Fux und Rudolf Schlögl.
GR Günter Wagner (r.) und Alois Reiss.
Zahlreiche Gäste waren dabei.
127 Winzer präsentierten ihre Weine.
8 graz
www.grazer.at 9. APRIL 2026
Neuland für die Graz Giants
PREMIERE. Nach der Auftaktniederlage in Prag treffen die „Riesen“ in der heimischen American
Football League (AFL) am Samstag auswärts zum ersten Mal auf Liga-Neuling Vienna Knights. .
Eddie Morales III und die Graz Giants haben in Woche 2 der Austrian Football
League den Sieg bei Liga-Neuling Vienna Knights im Visier.
GEPA
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
Der Neustart mit dem
heimischen Quarterback
Bastian Steinmair
ist bei den Graz Giants knapp
verloren gegangen. In Prag bei
den Black Panthers gab es eine
21:24-Niederlage. Schon diesen
Samstag haben die „Riesen“
aus Eggenberg aber die Chance,
den ersten Sieg in der laufenden
Saison einzufahren. Wieder
sind sie auswärts gefordert und
zwar ab 16 Uhr bei den Vienna
Knights, einem der beiden Liga-Neulinge
in der AFL.
Und Headcoach Stefan Pokorny
weiß auch schon, wo
man den Hebel im 16. Wiener
Gemeindebezirk ansetzen
muss. „Wir haben sehr viele
Eigenfehler produziert, die uns
dann schlussendlich den Sieg
gekostet haben. Das möchten
wir am Samstag bei den Vienna
Knights besser machen.“
Die Wiener sind aus der Division
I in die höchste heimische
Spielklasse aufgestiegen und
feiern gegen die Giants ihre Liga-Premiere.
Das Auswärtsspiel
bei den Tirol Raiders musste
Ende März wegen des neuerlichen
Wintereinbruchs verschoben
werden.
Nicht nur deshalb sind die
Knights ein große Unbekannte
für die Giants. Klar ist: Die Wiener
haben sich sowohl auf dem
Spielersektor als auch im Coach
Statt deutlich verstärkt.
Das erste Heimspiel bestreiten
die Graz Giants dann am nächsten
Sonntag, wenn es in „Actionberg“
gegen die Salzburg Ducks
geht.
Buongiorno
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9. APRIL 2026 www.grazer.at
graz 9
Aktion bei der Keplerbrücke: Die Initiative „Grazer Mitte“ will zeigen, welche
Vorteile eine Zentralstadt ohne Kfz-Durchzugsverkehr bietet. BLOOMING CITIES
essesprecherin der UMBERTO GRAZER TOZZI MITTE
DAS LETZTE ÖSTERREICH-KONZERT
essesprecher der GRAZER MITTE
rkehrsexperte und Unterstützer
Visualisierung: Blooming Cities
rden vor Ort und nach der Veranstaltung per E-Mail und unter
26 | 04 | 2026
19 | 06 | 2026
g stehen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
26 | 04 | 2026
GRAZ
GRAZ
STADTHALLE
STADTHALLE
ur Verfügung:
WOLFGANG
AMBROS
14 | 08 | 2026
14 | 08 | 2026
GRAZ
Ausblick
Tristan Schachner
0677 / 61439116
presse@grazermitte.at
Was am Freitag in
Graz wichtig ist
■ Die ÖVP Graz kommt am morgigen Freitag zum Stadtparteitag
zusammen. Im Zentrum steht natürlich die anstehende Gemeinderatswahl
am 28. Juni: Die Kandidaten werden festgelegt. Die genaue
Reihung auf den jeweiligen Listenplätzen ist dann Thema des Parteivorstandes
am Montag.
■ Die Keplerbrücke wird zur „Umweltachse“: Die Initiative „Grazer
Mitte – der Plan für eine lebendige Stadt“ – zeigt mit einer öffentlich
zugänglichen Aktion, wie eine Neuaufteilung des Straßenraums funktionieren
kann. Von 10 bis 14 Uhr wird ein Teil des innovativen Verkehrskonzeptes
simuliert.
■ Vizebürgermeisterin Judith Schwentner zieht im Rahmen einer
Pressekonferenz Bilanz zu vier Jahren Grüner Regierungsbeteiligung in
Graz. Außerdem wird das Magazin „Guten Morgen Graz” vorgestellt.
■ Das Unternehmensgründungs-Programm Steiermark verzeichnete
2025 ein starkes Jahr: Insgesamt haben 1.173 Personen teilgenommen,
darunter 548 Frauen und 625 Männer. Morgen ziehen AMS und
WKO Steiermark gemeinsam Bilanz.
■ In ihrer neuen Graphic Novel »Das Orakel spricht« seziert die
schwedische Comiczeichnerin Liv Strömquist mit Witz und Schärfe
die Versprechen der Selbstoptimierung. Regisseurin Katrin Plötner
verwandelt die pointierten Zeichnungen in lebendiges Theater Premiere
ist um 19.30 Uhr im Schauspielhaus.
| 08 | 2026
15 | 08 | 2026
15
GRAZ
2026, 10:00 Uhr gesperrt www.grazermitte.at
GRAZ
KARMELITERPLATZ
KARMELITERPLATZ
19 | 06 | 2026
PIBER
PIBER
LIPIZZANERGESTÜT
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KARMELITERPLATZ