10.04.2026 Aufrufe

10. April 2026

- NEOS: „Bankrotterklärung der Finanzpolitik“ - Chaos auf Keplerbrücke: Standler am Lendplatz tobten über Sperre - Anonymer Schreiber verrät der FPÖ, wer den Finanzskandal angestoßen haben soll

- NEOS: „Bankrotterklärung der Finanzpolitik“
- Chaos auf Keplerbrücke: Standler am Lendplatz tobten über Sperre
- Anonymer Schreiber verrät der FPÖ, wer den Finanzskandal angestoßen haben soll

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN
  • Keine Tags gefunden...

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

Grazer10. APRIL 2026, DIE DIGITALE TAGESZEITUNG

Getty

Quelle: GeoSphere Austria

15°

Großteils

bewölkt,

leichter Regen

möglich.

Die Temperaturen

liegen morgen Samstag

zwischen 4 und 15 Grad.

Dichtgemacht

Chaos auf der Keplerbrücke: Nicht nur

die Standler am Lendplatz tobten über

Sperre der wichtigen Verkehrsader. 5

Aufgemacht

Ein anonymer Schreiber verrät der FPÖ,

wer den Finanzskandal angestoßen

haben soll. 2

Abrechnung der NEOS

„Bankrotterklärung

der Finanzpolitik“

GETTY (3), DER GRAZER

Schulden-Schock. Grazer Schulden knacken erstmals die Zwei-Milliarden-Marke. Die Stadtführung macht den Bund für die Misere mitverantwortlich.

Die NEOS sprechen in Bezug auf die Präsentation des Rechnungsabschlusses 2025 von einer „Bankrotterklärung der Finanzpolitik in unserer Stadt“. SEITE 5


2 graz

www.grazer.at 10. APRIL 2026

Ein anonymes Schreiben rund um den Finanzskandal sorgt gerade wieder für Aufsehen. Im Fokus: Alexis Pascuttini (l.) und Dominik Hausjell. STADT GRAZ, FPÖ

Pascuttini gab zu Protokoll

„Verräter“ steht aktuell auf

Graz-Wahl-Liste der FPÖ

BRISANT. Ein anonymer Schreiber verrät der FPÖ, wer den Finanzskandal angestoßen haben soll. Die Infos

stammen aus der Einvernahme von Pascuttini und nennen Hausjell, der aktuell auf Listenplatz 6 kandidiert.

Von Verena Leitold

verena.leitold@grazer.at

Der Finanzskandal rund um

die Grazer FPÖ scheint so

gut wie vergessen, eine

Umfrage von Meinungsforscher

Peter Hajek prognostiziert den

Freiheitlichen rund 18 Prozent

bei der Gemeinderatswahl am

28. Juni. Die Partei präsentiert

sich bei öffentlichen Auftritten

und Pressekonferenzen bewusst

geeint. Diese Idylle möchte ein

anonymer Schreiber jetzt offenbar

stören: Laut Kleiner Zeitung

gingen drei Seiten aus dem Ermittlungsakt

zum Finanzskandal

an Bezirksobleute und Mitglieder

der Stadtpartei, die wohl für

weitere Zerrüttung sorgen sollen.

Inhalt sei die Aussage von Alexis

Pascuttini – ehemals FPÖ-Gemeinderat,

nach dem Ausschluss

dann KFG-Klubobmann und

nunmehr Kandidat der Neos. Vor

der Staatsanwaltschaft habe er

zu Protokoll gegeben, wie es zur

Enthüllung des Finanzskandals

gekommen sei. Ein damaliger

Büromitarbeiter von Vizebürgermeister

Mario Eustacchio haben

ihm eine Excel-Tabelle über

teils dubiose Ausgaben gegeben:

Dominik Hausjell. Dieser ist inzwischen

Bezirksparteiobmann

in Puntigam und Pressesprecher

von Landesrätin Claudia Holzer.

Außerdem kandidiert er auf Listenplatz

6 bei der Graz-Wahl.

Fraglich ist, ob Hausjell bewusst

zum „Verräter“ werden

wollte. Anfangs habe die Tabelle

nur für Lacher gesorgt. Dass es

eine bewusste Kollaboration mit

Pascuttini mit der Intention den

Skandal aufzudecken gab, ist unwahrscheinlich.

„Bei meiner ersten Einvernahme

durch die Staatsanwaltschaft

Klagenfurt, in Person von Staatsanwalt

Mag. Julius Haidinger am

9.12.2025, wurde ich acht Stunden

einvernommen und habe

ich eine Aussage gemacht und

einen Überblick gegeben, was

ich alles weiß und habe ich auch

die Übergabe von Tonbandprotokollen

zugesichert. Aufgrund

des Umfangs und der Komplexität

wird es natürlich noch die

ein oder andere Ergänzung bei

zukünftigen Einvernahmen oder

durch schriftliche Eingaben geben.

Interne Machtkämpfe in

der FPÖ Graz kommentiere ich

nicht“, so Alexis Pascuttini in seinem

Statement. Gegenüber dem

„Grazer“ gibt er außerdem an,

das Schreiben nicht bekommen

zu haben und nicht zu wissen,

wer es verschickt habe.

In der offiziellen Stellungnahme

von Dominik Hausjell heißt

es: „Grundsätzlich möchte ich

auf anonym versendete Nachrichten

nicht eingehen. Zudem

sind die Behauptungen eines

nunmehrigen NEOS-Kandidaten

auch entsprechend einzuordnen.

Faktum ist, dass derzeit die

Vorwahlphase läuft und hier offenbar

mit Auszügen einer Aussage

versucht wird, den Fokus

auf gewisse gerichtsanhängige

Sachverhalte zu lenken, um wohl

letztlich der FPÖ zu schaden.

Daran werde ich mich keinesfalls

beteiligen. Weiters werde ich natürlich

rechtliche Schritte prüfen

lassen. Die Inhalte und Vorwürfe

des Schreibens weise ich zurück.“

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15

Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer | REDAKTION: Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria

Weitenthaler (0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (0664/80 666 6533), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0

316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufs leitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-

Bruckner (0664 / 80 666 6890), Azra Mehinagic (0664/80 666 6589) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE

AUFLAGE PRINT: 171.043 (der Grazer, wö, ÖAK 2. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.



4 graz

www.grazer.at 10. APRIL 2026

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Chaos und Stau in Graz

Die sollen diese Verkehrsvision

mal zu den Stoßzeiten im

Früh- und Nachmittagsverkehr

machen und nicht zwischen 10

und 14 Uhr. Am besten noch an

einem Tag wo der Plabutschtunnel

und die Unterflurtrasse

Grabengürtel gesperrt sind.

Bestenfalls noch mit einem Unfall

am Kalvariengürtel ... DAS

Chaos und die Staus würde ich

dann gerne mal sehen ...

Silke Sladek

* * *

Eine Stadt muss leben

Ein neuer Schildbürgerstreich!

Wenn man verkehrsberuhigt

leben möchte, zieht man aufs

Land. Eine Stadt muss leben,

sonst stirbt sie nach und nach

aus. Ich glaube, in Las Vegas

regt sich darüber auch niemand

auf!

Rikku Seidl

* * *

Gleich wie Klimakleber

Monatelang haben die Klimakleber

in Graz den öffentlichen

Verkehr blockiert und die Grazer

Stadtregierung hat untätig

zugeschaut. Jetzt kommt eine

vorwitzige Initiative und blockiert

ebenfalls mutwillig, sogar

mit dem Segen der Stadt Graz ,

den Verkehr. Eine bessere Antiwahlwerbung

für die Grazer

KPÖ, Grünen und Sozis gibt es

nicht.

Eggenberger Strawanzer

* * *

Autos raus aus Graz

Am besten gleich die ganzen

Autos aus ganz Graz aussperren.

Heinz Hillebrand

* * *

Rücksichtslos für Kranke

Danke!!! Wird heute sicher „lustig“

werden, wenn man einen

Kranken in dieser Gegend zum

Arzt bringen muss.

Sandra Meßner

* * *

Das Ende für die Stadt

Graz wird zugrunde gehen,

wenn das kommt:

In einigen holländischen

Städten ist das

Elend schon seit geraumer

Zeit zu besichtigen,

z.B. der Grazer Schwesterstadt

Groningen!

Peter Hagenauer

* * *

Wirtschaft geht kaputt

Noch dümmer geht es nicht

mehr. So kann man die Wirtschaft

noch mehr zerstören.

Horst Steinberger

* * *

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Grazer

Mitte

Aktion

Die Keplerbrücke

wird zur

„Umweltachse“: Die

Initiative „Grazer Mitte“

zeigt heute mit einer öffentlich

zugänglichen Aktion, wie eine

Neuaufteilung des Straßenraums

ohne Durchzugsverkehr

funktionieren kann. Von 10 bis

14 Uhr wird die Vision der Initiative

„Grazer Mitte“ simuliert:

Der Kfz-Durchzugsverkehr

wird über den Gürtel geführt.

REAKTIONEN & KOMMENTARE

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ anna.stocker@grazer.at

Zeugenaufruf nach

Verkehrsunfall

■ Wie berichtet kam es Dienstagnachmittag

in einem Kreuzungsbereich

zu einer Kollision

zwischen einem Pkw und einem

Fahrrad. Gegen 16:05 Uhr lenkte

ein 29-jähriger Grazer seinen

Pkw auf der Grazbachgasse am

linken Fahrstreifen in östliche

Richtung. Der Lenker dürfte bei

Grünlicht in die Kreuzung mit

der Friedrichsallee eingefahren

sein. Unmittelbar vor dem

Kreuzungsbereich, auf Höhe

eines Schutzweges, nahm er

einen von rechts kommenden

Radfahrer wahr. Laut bisherigen

Erhebungen fuhr der Radfahrer,

trotz sofort eingeleiteter Vollbremsung

sowie eines durchgehenden

Hupsignals durch den

Ein 51-Jähriger wurde Donnerstagmittag bei Forstarbeiten in Frohnleiten

in Graz-Umgebung schwer verletzt.

SYMBOLBILD: FREIWILLIGE FEUERWEHR EICHKÖGL

Pkw-Lenker, ohne anzuhalten

in den Kreuzungsbereich ein.

Es kam zur Kollision und der

77-jährige Grazer wurde durch

die Wucht des Aufpralls nach

vorne geschleudert. Der Radfahrer,

der lebensgefährliche Verletzungen

erlitten hatte, starb kurz

darauf im Krankenhaus. Die Polizei

sucht nun nach Zeugen des

Verkehrsunfalles. Sachdienliche

Hinweise sind an die Verkehrsinspektion

Graz 1, Tel. Nr.: 059

133/65 41 10, erbeten.

Arbeitsunfall bei

Forstarbeiten

■ In Frohnleiten kam es gestern

zu einem Unfall bei Forstarbeiten.

Gegen 13:00 Uhr wurden die

Einsatzkräfte zu einem Forstunfall

im Gebiet Gschwendt

gerufen. Ein 51-jähriger Forstarbeiter

aus Rumänien war damit

beschäftigt, bereits gefällte

Bäume mittels Motorsäge zu

bearbeiten. Dabei dürfte ein

Baumstamm abgerutscht sein

und den Forstarbeiter am Unterschenkel

eingeklemmt haben.

Kollegen, die den Unfall

nicht wahrgenommen hatten,

hörten die Hilfeschreie des

51-Jährigen und verständigten

die Einsatzkräfte. Nach der

Rettung aus dem Waldgelände

wurde der Mann mit schweren

Beinverletzungen in das UKH

Graz eingeliefert.

Wohnungsbrand in

Radegunderstraße

■ In einer Wohnung im zweiten

Obergeschoss eines Mehrparteienhauses

in der Radegunder

Straße ist es heute

Vormittag zu einem Brand

gekommen, der rasch von der

Berufsfeuerwehr Graz abgelöscht

werden konnte. In die

Wohnung mussten die Einsatzkräfte

jedoch gewaltsam

vordringen. Die Polizei und

das Rote Kreuz waren ebenfalls

vor Ort. Schlussendlich

handelte es sich um einen

Kleinbrand. Bei dem Einsatz

wurde niemand verletzt.


10. APRIL 2026 www.grazer.at

graz 5

NEOS: „Ablenkungsmanöver“

STADTFINANZEN. Während die Schulden der Stadt erstmals die Zwei-Milliarden-Marke knacken, orten

die NEOS ein Ablenkungsmanöver und fordern echte Reformen statt Attacken auf das Kontrollamt.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Die nackten Zahlen des

Rechnungsabschlusses

2025 markieren für Graz

eine historische Zäsur: Erstmals

überspringen die Verbindlichkeiten

der Murmetropole die Marke

von zwei Milliarden Euro. Zwar

präsentierte Finanzstadtrat Manfred

Eber einen operativen Überschuss

von 53,3 Millionen Euro,

doch nach Abzug der Tilgungen

bleibt kaum Spielraum für Investitionen.

Während Eber und

Finanzdirektor Johannes Müller

den Bund und den „ungerechten“

Finanzausgleich als Hauptschuldige

ausmachen, kommt

scharfer Gegenwind vom Kontrollamt

und den NEOS. Kontrollamtschef

Hans-Georg Windhaber

fordert einen Reformkurs und

Der Sachspendenmarkt Carla der Caritas Steiermark kommt in die Grazer Innenstadt

und lädt Besucher ein, nachhaltig einkaufen zu gehen. CARITAS STREIERMARK

Neuer Carla Pop-up Store

■ Vom 10. April bis 16. Mai 2026

öffnet in der Sporgasse 36 ein

Carla Pop-up-Store seine Türen.

Die Besucher erwartet eine

trendige Auswahl an fescher

Mode sowie ökologische und

nachhaltige Second‐Hand‐Produkte

wie Deko‐Artikel, Geschirr

und ausgewählte Wohnaccessoires.

Das Sortiment

beruht auf verschiedensten

Sachspenden und verbindet

nachhaltigen Konsum mit der

Schaffung von Arbeitsplätzen

Einsparungen von 110 Millionen

Euro. Für die Stadtführung ist dies

„technokratisch korrekt“, in der

Realität aber kaum umsetzbar –

man warnt bereits vor Streichungen

bei Schulen und Radwegen.

Genau hier hakt NEOS-Gemeinderat

Philipp Pointner ein und ortet

ein „Ablenkungsmanöver“. Er

weist die Darstellung zurück, wonach

Einsparungen zwangsläufig

Bildung oder Wirtschaft treffen

müssten. „Die Stadtregierung

fährt Graz mit beiden Händen an

die Wand und schiebt nun dem

Kontrollamt den Schwarzen Peter

zu“, so Pointner. Laut NEOS fehlen

bis 2030 rund 390 Millionen

Euro an Liquidität. Statt „sinnlosem

Geldausgeben“ fordern die

Pinken eine ehrliche Strategie,

um den laufenden Betrieb der

Stadt auch ab 2027 noch ohne

Bankrotterklärung abzusichern.

für Menschen mit erschwertem

Zugang zum Arbeitsmarkt. Der

Pop‐up‐Store bringt diese Werte

für mehrere Wochen sichtbar

in die Grazer Innenstadt und

lädt zum bewussten Einkaufen

ein. Zur selben Zeit übersiedelt

der Caritas-Shop „Offline Retail“

an einem neuen Standort

in der Kärntnerstraße 341/1

und bleibt damit ein wichtiger

Ort für Upcycling, soziale

Beschäftigungsprojekte und

nachhaltige Produkte in Graz.

Die Verbindlichkeiten der Stadt Graz befinden sich auf einem historischen

Höchststand – dafür gibt es harte Kritik der Opposition. GETTY

Sperre der Keplerbrücke

■ „Welches kranke Hirn denkt

sich aus, eine Durchzugs- und

Landesstraße zu sperren! Sie

sollen gleich den Plabutsch

dazu sperren, dass gar kein

Kunde mehr zu uns kommt.

Eine Frechheit ist das“, ärgert

sich Bernhard Binder, Chef des

beliebten Lendplatz-Standl

Marktgraf. Mit der Sperre der

Keplerbrücke durch die Initiative

„Grazer Mitte“ wurde eine

der wichtigsten Verkehrsadern

der Stadt zum Erliegen gebracht.

Auch Wirtschaftskammer-Obmann

Bernhard Bauer

ist sauer: „Ich habe erfolglos

eine Stunde mit den Aktivisten

gesprochen. Bewusst eine

Hauptverkehrsader zu sperren,

nur um aufzufallen - Mit

solchen Aktionen tun sie sich

keinen Gefallen, wie man

schon bei den Klimaklebern

gesehen hat. Es wird hier überhaupt

nicht in Alternativen gedacht.

Lebensqualität ist wichtig,

da- rin sind wir uns alle

einig, aber funktionierende Infrastruktur

ist noch wichtiger.“

Die Initiative „Grazer Mitte“ sperrte am heutigen Freitag die Keplerbrücke

für mehrere Stunden, um eine Verkehrsvision zu realisieren.

DER GRAZER


gemeinsam besser leben

Eintritt

frei!

100 %

BLUME

Open House –

powered by UNIQA

18.–19.04.2026 | 10–18 Uhr

Pflanzen tauschen, Blumen aus Papier

falten, Blumen zur Skulptur stecken oder

Blumen pressen – heuer dreht sich alles

um das Thema Blume!

ORT

Kunsthaus Graz

Lendkai 1, 8020 Graz

Mach

mit!

Hast du eine besondere Pflanze, die du

tauschen möchtest? Oder eine kurze Geschichte

zu einer Pflanze, die du pressen

möchtest?

Dann bring sie mit zum Open House

und lass sie Teil der Ausstellung werden.

uniqa.at

Hier geht‘s zum OpenHouse

Programm. Einfach QR-Code

scannen!

© Alma Bektas, Image: Erli Gruenzweil


10. APRIL 2026 www.grazer.at

graz 7

Innovationspreis vergeben

TOP. Auch heuer wurde von Wirtschafts- und Forschungslandesrat Willibald Ehrenhöfer wieder der

Innovationspreis in den Schwerpunkten Nachhaltigkeit und Digitalisierung vergeben.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Der digitale Wandel und

die grüne Transformation

sind die beiden großen

Veränderungen unserer Zeit. Viele

steirische Unternehmen und

Forschungseinrichtungen setzen

in diesen Bereichen neue Maßstäbe

und sind international Vorreiter.

Das beweisen gerade die

Preisträgerinnen und Preisträger

des diesjährigen Innovationspreises

Steiermark auf herausragende

Art und Weise. Sie stehen stellvertretend

für die vielen kreativen

und mutigen Menschen in unserem

Bundesland, die neue Geschäftsfelder

entwickeln, die heimische

Wertschöpfung stärken

und langfristig zur Schaffung und

Sicherung von Arbeitsplätzen

beitragen“, so Wirtschafts- und

Forschungslandesrat Willibald

Ehrenhöfer.

Der Innovationspreis wird in

drei Kategorien und zwei Schwerpunkten

vergeben und ist die Voraussetzung

zur Teilnahme beim

Staatspreis Innovation.

Die Preisträger

• Nachhaltigkeit

- Kleinst- und Kleinunternehmen:

ECOLYTE GmbH

- Mittel- und Großunternehmen:

GIG Karasek GmbH

- Institutionen der angewandten

F&E: Polymer Competence Center

Leoben GmbH

• Digitalisierung

- Kleinst- und Kleinunternehmen:

arterioscope FlexCo

- Mittel- und Großunternehmen:

AT&S AG

- Institutionen der angewandten

F&E: Montanuniversität Leoben

Willibald Ehrenhöfer, Dieter Wurm, Stefan Spirk, Lukas Pachernegg-Mair

(alle drei von ECOLYTE aus Graz) und Christoph Ludwig (SFG) (v.l.). SFG/OLIVER WOLF

Vier Jahre Grün

Vizebürgermeisterin Judith Schwentner lud zum Pressegespräch.

PERWEIN.EU

RÜCKBLICK. Nach vier

Jahren Regierungsarbeit

zogen die Grazer

Grünen heute Bilanz.

Die Grazer Grünen haben

nach vier Jahren Regierungsbeteiligung

Bilanz

gezogen. Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner und Gemeinderätin

Zeynep Aygan-Romaner

präsentierten im Rahmen

eines Pressegesprächs die Ergebnisse

der gemeinsamen Arbeit.

„Vor fünf Jahren haben wir

gesagt: Graz soll lebenswerter,

grüner und gerechter werden.

Heute können wir sagen: Graz

ist aufgeblüht, weil wir endlich

angegangen sind, was jahrelang

liegen geblieben ist“, betont

Schwentner. Die Bilanz ist für die

Vizebürgermeisterin aber kein

Abschluss, sondern ein neuer

Auftrag: „Wir haben aufgeholt,

was lange liegen geblieben ist.

Jetzt geht es darum, diesen Weg

mutig weiterzugehen – für eine

Stadt, in der sich alle zuhause

fühlen.“

Zahlen

Besonders stolz ist man auf die

3.300 neu gepflanzten Bäume,

die 14 neuen Parks und 12 Hektar

Blühwiesen. Außerdem wurden

etwa 100 Straßen und Plätze

entsiegelt und umgestaltet.

Auch in der Mobilität wurden

mehrere Maßnahmen umgesetzt:

Die Neutorlinie wurde in

Betrieb genommen sowie 20 Kilometer

an neuen Geh- und Radwegen

gebaut.

Darüber hinaus wurden 17

Schulen neu gebaut oder modernisiert.

Zudem wurde in soziale

Maßnahmen wie die SozialCard,

Energiekostenzuschüsse, Mietendeckel

und Gebührenbremse,

die Pflegedrehscheibe sowie

den Kinder-Radlbonus investiert.

LS


8 graz

www.grazer.at 10. APRIL 2026

Aller guten Dinge sind drei

HANDBALL. Die HLA Meisterliga biegt in die heiße Phase. Drei Spiele bleiben der HSG Graz noch, um

unter die Top 8 zu kommen. Gegen Hollabrunn ist dazu am Samstag ein Sieg im Sportpark Pflicht.

HSG-Kapitän und Torhüter Thomas Eichberger will mit seiner Mannschaft

in den letzten drei Spielen noch den Sprung ins Viertelfinale schaffen. GEPA

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Drei Siege in drei Spielen

– das wird es für die

Grazer Handballer brauchen,

um noch den Sprung unter

die Top 8 und damit ins Viertelfinale

zu schaffen. Die erste

Aufgabe wartet am Samstag im

heimischen Sportpark in der

Hüttenbrennergasse, wenn ab

19 Uhr Hollabrunn zu Gast ist.

Die Niederösterreicher liegen

einen Punkt hinter der Mannschaft

von Trainer Spyros Balomenos

auf dem 11. Rang. „Unser

Ziel ist es, so viele Punkte

wie möglich zu machen in diesen

letzten drei Runden und am

Ende vielleicht doch noch unter

die besten Acht zu kommen“,

sagt HSG-Kapitän und Torhüter

Thomas Eichberger kämpfe-

risch. „Aber mit Hollabrunn erwartet

uns ein sehr starker und

unberechenbarer Gegner. Wir

stellen uns auf eine schwierige

Partie ein.“

Die Niederösterreicher sind

derzeit gut drauf, haben nach

mehreren Punktgewinnen in

der Liga auch den Einzug ins

Cup-Final-Four geschafft. „Sie

können befreit aufspielen“, sagt

HSG-Spieler Markus Höfer.

„Wir werden aber alles daran

setzen, diesen Lauf zu stoppen

und über 60 Minuten hinweg

alles für einen Sieg geben.“

Schon am Mitwoch geht es für

die Grazer dann beim aktuellen

Schlusslicht in Bregenz weiter,

ehe sich am nächsten Samstag

im Heimspiel gegen Vöslau entscheidet,

ob Höfer und Co. im

Viertelfinale oder der Abstiegsrunde

weitermachen.

DER NEUE 308 HYBRID

DER LÖWE KOMMT

JETZT AB € 21.850,- *

VERFÜGBAR AUCH ALS VOLLELEKTRISCH UND PLUG-IN HYBRID

*Stand: Februar 2026. Kombinierter Verbrauch WLTP (l/100km): 4,8-5,0; CO 2-Emissionen (kombiniert) WLTP (g/km): 107-131. Aktionspreis € 21.850,- für den NEUEN 308 Limousine STYLE Hybrid 145

e-DCS6; beinhaltet € 1132,- Privatkunden-Bonus, € 2050,- Eintausch-Bonus, € 2050,- Finanzierungsbonus (bei Finanzierung über die Stellantis Bank SA), € 769,- Versicherungsbonus (bei Abschluss eines

Versicherungs-Vorteilssets, bestehend aus Kfz Haftpflicht, Kasko und Insassenunfallversicherung, GARANTA Versicherungs-AG Österreich) € 769,- Service-Bonus, (bei Abschluss eines Complete Care plus

Servicevertrag, 48 Monate / 60.000km). Gültig für Konsumenten bei Kaufvertrag auf Peugeot Neuwagen bis 31.03.2026. Druck- und Satzfehler vorbehalten.

Autohaus Fior GmbH

Kärntner Straße 69-71, 8020 Graz

Tel: 0316 / 27 12 55, office@fior.at


PARTNER:

10. APRIL 2026 www.grazer.at

Morgen wird entlang der Mur wieder gemeinsam achtlos weggeworfener

Müll gesammelt – sowohl auf dem Landweg als auch vom Wasser aus. LUEF

graz 9

Ausblick

Was am Samstag

in Graz wichtig ist

■ Im Rahmen der Aktion „Steirischer Frühjahrsputz“ findet am morgigen

Samstag die Muruferreinigung statt. Dabei setzen sich auch heuer

wieder engagierte Abfallsammler nicht nur an Land, sondern auch

vom Wasser aus für die Umwelt ein. Treffpunkt ist um 9 Uhr bei der

Augartenbucht, wo auch die Materialien ausgegeben werden.Bis 12.30

Uhr werden Abfälle dann entlang des Murufers Richtung Norden und

Süden gesammelt. Dann gibt es einen gemeinsamen Ausklang.

■ Das Graz Museum lädt von 10 bis 17 Uhr zum alljährlichen Frühlingsfest

ein. Bei freiem Eintritt öffnet das Museum als Raum für Begegnung,

Austausch und Erlebnis – für Jung und Alt. Im Fokus steht

das Thema Stadt und Demokratie.

■ Die Styrian Bears starten in die Heimspielsaison: Die Footballer

haben am Verbandsplatz in der Herrgottwiesgasse die ungarischen

Fehérvár Enthroners zu Gast. Kickoff ist um 17 Uhr.

■ Liebe, Eifersucht, Schuld und Opferbereitschaft: Mit Jean-Philippe

Rameaus Meisterwerk „Castor et Pollux“ feiert an der Oper Graz

eine der bedeutendsten französischen Barockopern Premiere.

■ Von 10 bis 17.30 Uhr werden bei Gigasport die Startnummern für

den Graz Halbmarathon am Sonntag ausgegeben. Auch Nachnennungen

sind dort in dieser Zeit noch möglich.

■ Die Grünen Lieboch laden von 10 bis 13 Uhr zu einem kostenlosen

Radcheck vor dem Gemeindeamt in der Packer Straße 85 ein.

UMBERTO TOZZI

DAS LETZTE ÖSTERREICH-KONZERT

26 | 04 | 2026

26 | 04 | 2026

GRAZ

GRAZ

STADTHALLE

WOLFGANG

AMBROS

STADTHALLE

19 | 06 | 2026

19 | 06 | 2026

PIBER

PIBER

LIPIZZANERGESTÜT

LIPIZZANERGESTÜT

14 | 08 | 2026

14 | 08 | 2026

GRAZ

GRAZ

KARMELITERPLATZ

KARMELITERPLATZ

| 08 | 2026

15 | 08 | 2026

15

GRAZ

GRAZ

KARMELITERPLATZ

KARMELITERPLATZ

TICKETS ERHÄLTLICH UNTER: FAIRTICKET.AT & OETICKET.COM

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!