10. April 2026
- NEOS: „Bankrotterklärung der Finanzpolitik“ - Chaos auf Keplerbrücke: Standler am Lendplatz tobten über Sperre - Anonymer Schreiber verrät der FPÖ, wer den Finanzskandal angestoßen haben soll
- NEOS: „Bankrotterklärung der Finanzpolitik“
- Chaos auf Keplerbrücke: Standler am Lendplatz tobten über Sperre
- Anonymer Schreiber verrät der FPÖ, wer den Finanzskandal angestoßen haben soll
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Grazer10. APRIL 2026, DIE DIGITALE TAGESZEITUNG
Getty
Quelle: GeoSphere Austria
15°
Großteils
bewölkt,
leichter Regen
möglich.
Die Temperaturen
liegen morgen Samstag
zwischen 4 und 15 Grad.
Dichtgemacht
Chaos auf der Keplerbrücke: Nicht nur
die Standler am Lendplatz tobten über
Sperre der wichtigen Verkehrsader. 5
Aufgemacht
Ein anonymer Schreiber verrät der FPÖ,
wer den Finanzskandal angestoßen
haben soll. 2
Abrechnung der NEOS
„Bankrotterklärung
der Finanzpolitik“
GETTY (3), DER GRAZER
Schulden-Schock. Grazer Schulden knacken erstmals die Zwei-Milliarden-Marke. Die Stadtführung macht den Bund für die Misere mitverantwortlich.
Die NEOS sprechen in Bezug auf die Präsentation des Rechnungsabschlusses 2025 von einer „Bankrotterklärung der Finanzpolitik in unserer Stadt“. SEITE 5
2 graz
www.grazer.at 10. APRIL 2026
Ein anonymes Schreiben rund um den Finanzskandal sorgt gerade wieder für Aufsehen. Im Fokus: Alexis Pascuttini (l.) und Dominik Hausjell. STADT GRAZ, FPÖ
Pascuttini gab zu Protokoll
„Verräter“ steht aktuell auf
Graz-Wahl-Liste der FPÖ
BRISANT. Ein anonymer Schreiber verrät der FPÖ, wer den Finanzskandal angestoßen haben soll. Die Infos
stammen aus der Einvernahme von Pascuttini und nennen Hausjell, der aktuell auf Listenplatz 6 kandidiert.
Von Verena Leitold
verena.leitold@grazer.at
Der Finanzskandal rund um
die Grazer FPÖ scheint so
gut wie vergessen, eine
Umfrage von Meinungsforscher
Peter Hajek prognostiziert den
Freiheitlichen rund 18 Prozent
bei der Gemeinderatswahl am
28. Juni. Die Partei präsentiert
sich bei öffentlichen Auftritten
und Pressekonferenzen bewusst
geeint. Diese Idylle möchte ein
anonymer Schreiber jetzt offenbar
stören: Laut Kleiner Zeitung
gingen drei Seiten aus dem Ermittlungsakt
zum Finanzskandal
an Bezirksobleute und Mitglieder
der Stadtpartei, die wohl für
weitere Zerrüttung sorgen sollen.
Inhalt sei die Aussage von Alexis
Pascuttini – ehemals FPÖ-Gemeinderat,
nach dem Ausschluss
dann KFG-Klubobmann und
nunmehr Kandidat der Neos. Vor
der Staatsanwaltschaft habe er
zu Protokoll gegeben, wie es zur
Enthüllung des Finanzskandals
gekommen sei. Ein damaliger
Büromitarbeiter von Vizebürgermeister
Mario Eustacchio haben
ihm eine Excel-Tabelle über
teils dubiose Ausgaben gegeben:
Dominik Hausjell. Dieser ist inzwischen
Bezirksparteiobmann
in Puntigam und Pressesprecher
von Landesrätin Claudia Holzer.
Außerdem kandidiert er auf Listenplatz
6 bei der Graz-Wahl.
Fraglich ist, ob Hausjell bewusst
zum „Verräter“ werden
wollte. Anfangs habe die Tabelle
nur für Lacher gesorgt. Dass es
eine bewusste Kollaboration mit
Pascuttini mit der Intention den
Skandal aufzudecken gab, ist unwahrscheinlich.
„Bei meiner ersten Einvernahme
durch die Staatsanwaltschaft
Klagenfurt, in Person von Staatsanwalt
Mag. Julius Haidinger am
9.12.2025, wurde ich acht Stunden
einvernommen und habe
ich eine Aussage gemacht und
einen Überblick gegeben, was
ich alles weiß und habe ich auch
die Übergabe von Tonbandprotokollen
zugesichert. Aufgrund
des Umfangs und der Komplexität
wird es natürlich noch die
ein oder andere Ergänzung bei
zukünftigen Einvernahmen oder
durch schriftliche Eingaben geben.
Interne Machtkämpfe in
der FPÖ Graz kommentiere ich
nicht“, so Alexis Pascuttini in seinem
Statement. Gegenüber dem
„Grazer“ gibt er außerdem an,
das Schreiben nicht bekommen
zu haben und nicht zu wissen,
wer es verschickt habe.
In der offiziellen Stellungnahme
von Dominik Hausjell heißt
es: „Grundsätzlich möchte ich
auf anonym versendete Nachrichten
nicht eingehen. Zudem
sind die Behauptungen eines
nunmehrigen NEOS-Kandidaten
auch entsprechend einzuordnen.
Faktum ist, dass derzeit die
Vorwahlphase läuft und hier offenbar
mit Auszügen einer Aussage
versucht wird, den Fokus
auf gewisse gerichtsanhängige
Sachverhalte zu lenken, um wohl
letztlich der FPÖ zu schaden.
Daran werde ich mich keinesfalls
beteiligen. Weiters werde ich natürlich
rechtliche Schritte prüfen
lassen. Die Inhalte und Vorwürfe
des Schreibens weise ich zurück.“
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15
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Weitenthaler (0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (0664/80 666 6533), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0
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4 graz
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Chaos und Stau in Graz
Die sollen diese Verkehrsvision
mal zu den Stoßzeiten im
Früh- und Nachmittagsverkehr
machen und nicht zwischen 10
und 14 Uhr. Am besten noch an
einem Tag wo der Plabutschtunnel
und die Unterflurtrasse
Grabengürtel gesperrt sind.
Bestenfalls noch mit einem Unfall
am Kalvariengürtel ... DAS
Chaos und die Staus würde ich
dann gerne mal sehen ...
Silke Sladek
* * *
Eine Stadt muss leben
Ein neuer Schildbürgerstreich!
Wenn man verkehrsberuhigt
leben möchte, zieht man aufs
Land. Eine Stadt muss leben,
sonst stirbt sie nach und nach
aus. Ich glaube, in Las Vegas
regt sich darüber auch niemand
auf!
Rikku Seidl
* * *
Gleich wie Klimakleber
Monatelang haben die Klimakleber
in Graz den öffentlichen
Verkehr blockiert und die Grazer
Stadtregierung hat untätig
zugeschaut. Jetzt kommt eine
vorwitzige Initiative und blockiert
ebenfalls mutwillig, sogar
mit dem Segen der Stadt Graz ,
den Verkehr. Eine bessere Antiwahlwerbung
für die Grazer
KPÖ, Grünen und Sozis gibt es
nicht.
Eggenberger Strawanzer
* * *
Autos raus aus Graz
Am besten gleich die ganzen
Autos aus ganz Graz aussperren.
Heinz Hillebrand
* * *
Rücksichtslos für Kranke
Danke!!! Wird heute sicher „lustig“
werden, wenn man einen
Kranken in dieser Gegend zum
Arzt bringen muss.
Sandra Meßner
* * *
Das Ende für die Stadt
Graz wird zugrunde gehen,
wenn das kommt:
In einigen holländischen
Städten ist das
Elend schon seit geraumer
Zeit zu besichtigen,
z.B. der Grazer Schwesterstadt
Groningen!
Peter Hagenauer
* * *
Wirtschaft geht kaputt
Noch dümmer geht es nicht
mehr. So kann man die Wirtschaft
noch mehr zerstören.
Horst Steinberger
* * *
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Grazer
Mitte
Aktion
Die Keplerbrücke
wird zur
„Umweltachse“: Die
Initiative „Grazer Mitte“
zeigt heute mit einer öffentlich
zugänglichen Aktion, wie eine
Neuaufteilung des Straßenraums
ohne Durchzugsverkehr
funktionieren kann. Von 10 bis
14 Uhr wird die Vision der Initiative
„Grazer Mitte“ simuliert:
Der Kfz-Durchzugsverkehr
wird über den Gürtel geführt.
REAKTIONEN & KOMMENTARE
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ anna.stocker@grazer.at
Zeugenaufruf nach
Verkehrsunfall
■ Wie berichtet kam es Dienstagnachmittag
in einem Kreuzungsbereich
zu einer Kollision
zwischen einem Pkw und einem
Fahrrad. Gegen 16:05 Uhr lenkte
ein 29-jähriger Grazer seinen
Pkw auf der Grazbachgasse am
linken Fahrstreifen in östliche
Richtung. Der Lenker dürfte bei
Grünlicht in die Kreuzung mit
der Friedrichsallee eingefahren
sein. Unmittelbar vor dem
Kreuzungsbereich, auf Höhe
eines Schutzweges, nahm er
einen von rechts kommenden
Radfahrer wahr. Laut bisherigen
Erhebungen fuhr der Radfahrer,
trotz sofort eingeleiteter Vollbremsung
sowie eines durchgehenden
Hupsignals durch den
Ein 51-Jähriger wurde Donnerstagmittag bei Forstarbeiten in Frohnleiten
in Graz-Umgebung schwer verletzt.
SYMBOLBILD: FREIWILLIGE FEUERWEHR EICHKÖGL
Pkw-Lenker, ohne anzuhalten
in den Kreuzungsbereich ein.
Es kam zur Kollision und der
77-jährige Grazer wurde durch
die Wucht des Aufpralls nach
vorne geschleudert. Der Radfahrer,
der lebensgefährliche Verletzungen
erlitten hatte, starb kurz
darauf im Krankenhaus. Die Polizei
sucht nun nach Zeugen des
Verkehrsunfalles. Sachdienliche
Hinweise sind an die Verkehrsinspektion
Graz 1, Tel. Nr.: 059
133/65 41 10, erbeten.
Arbeitsunfall bei
Forstarbeiten
■ In Frohnleiten kam es gestern
zu einem Unfall bei Forstarbeiten.
Gegen 13:00 Uhr wurden die
Einsatzkräfte zu einem Forstunfall
im Gebiet Gschwendt
gerufen. Ein 51-jähriger Forstarbeiter
aus Rumänien war damit
beschäftigt, bereits gefällte
Bäume mittels Motorsäge zu
bearbeiten. Dabei dürfte ein
Baumstamm abgerutscht sein
und den Forstarbeiter am Unterschenkel
eingeklemmt haben.
Kollegen, die den Unfall
nicht wahrgenommen hatten,
hörten die Hilfeschreie des
51-Jährigen und verständigten
die Einsatzkräfte. Nach der
Rettung aus dem Waldgelände
wurde der Mann mit schweren
Beinverletzungen in das UKH
Graz eingeliefert.
Wohnungsbrand in
Radegunderstraße
■ In einer Wohnung im zweiten
Obergeschoss eines Mehrparteienhauses
in der Radegunder
Straße ist es heute
Vormittag zu einem Brand
gekommen, der rasch von der
Berufsfeuerwehr Graz abgelöscht
werden konnte. In die
Wohnung mussten die Einsatzkräfte
jedoch gewaltsam
vordringen. Die Polizei und
das Rote Kreuz waren ebenfalls
vor Ort. Schlussendlich
handelte es sich um einen
Kleinbrand. Bei dem Einsatz
wurde niemand verletzt.
10. APRIL 2026 www.grazer.at
graz 5
NEOS: „Ablenkungsmanöver“
STADTFINANZEN. Während die Schulden der Stadt erstmals die Zwei-Milliarden-Marke knacken, orten
die NEOS ein Ablenkungsmanöver und fordern echte Reformen statt Attacken auf das Kontrollamt.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Die nackten Zahlen des
Rechnungsabschlusses
2025 markieren für Graz
eine historische Zäsur: Erstmals
überspringen die Verbindlichkeiten
der Murmetropole die Marke
von zwei Milliarden Euro. Zwar
präsentierte Finanzstadtrat Manfred
Eber einen operativen Überschuss
von 53,3 Millionen Euro,
doch nach Abzug der Tilgungen
bleibt kaum Spielraum für Investitionen.
Während Eber und
Finanzdirektor Johannes Müller
den Bund und den „ungerechten“
Finanzausgleich als Hauptschuldige
ausmachen, kommt
scharfer Gegenwind vom Kontrollamt
und den NEOS. Kontrollamtschef
Hans-Georg Windhaber
fordert einen Reformkurs und
Der Sachspendenmarkt Carla der Caritas Steiermark kommt in die Grazer Innenstadt
und lädt Besucher ein, nachhaltig einkaufen zu gehen. CARITAS STREIERMARK
Neuer Carla Pop-up Store
■ Vom 10. April bis 16. Mai 2026
öffnet in der Sporgasse 36 ein
Carla Pop-up-Store seine Türen.
Die Besucher erwartet eine
trendige Auswahl an fescher
Mode sowie ökologische und
nachhaltige Second‐Hand‐Produkte
wie Deko‐Artikel, Geschirr
und ausgewählte Wohnaccessoires.
Das Sortiment
beruht auf verschiedensten
Sachspenden und verbindet
nachhaltigen Konsum mit der
Schaffung von Arbeitsplätzen
Einsparungen von 110 Millionen
Euro. Für die Stadtführung ist dies
„technokratisch korrekt“, in der
Realität aber kaum umsetzbar –
man warnt bereits vor Streichungen
bei Schulen und Radwegen.
Genau hier hakt NEOS-Gemeinderat
Philipp Pointner ein und ortet
ein „Ablenkungsmanöver“. Er
weist die Darstellung zurück, wonach
Einsparungen zwangsläufig
Bildung oder Wirtschaft treffen
müssten. „Die Stadtregierung
fährt Graz mit beiden Händen an
die Wand und schiebt nun dem
Kontrollamt den Schwarzen Peter
zu“, so Pointner. Laut NEOS fehlen
bis 2030 rund 390 Millionen
Euro an Liquidität. Statt „sinnlosem
Geldausgeben“ fordern die
Pinken eine ehrliche Strategie,
um den laufenden Betrieb der
Stadt auch ab 2027 noch ohne
Bankrotterklärung abzusichern.
für Menschen mit erschwertem
Zugang zum Arbeitsmarkt. Der
Pop‐up‐Store bringt diese Werte
für mehrere Wochen sichtbar
in die Grazer Innenstadt und
lädt zum bewussten Einkaufen
ein. Zur selben Zeit übersiedelt
der Caritas-Shop „Offline Retail“
an einem neuen Standort
in der Kärntnerstraße 341/1
und bleibt damit ein wichtiger
Ort für Upcycling, soziale
Beschäftigungsprojekte und
nachhaltige Produkte in Graz.
Die Verbindlichkeiten der Stadt Graz befinden sich auf einem historischen
Höchststand – dafür gibt es harte Kritik der Opposition. GETTY
Sperre der Keplerbrücke
■ „Welches kranke Hirn denkt
sich aus, eine Durchzugs- und
Landesstraße zu sperren! Sie
sollen gleich den Plabutsch
dazu sperren, dass gar kein
Kunde mehr zu uns kommt.
Eine Frechheit ist das“, ärgert
sich Bernhard Binder, Chef des
beliebten Lendplatz-Standl
Marktgraf. Mit der Sperre der
Keplerbrücke durch die Initiative
„Grazer Mitte“ wurde eine
der wichtigsten Verkehrsadern
der Stadt zum Erliegen gebracht.
Auch Wirtschaftskammer-Obmann
Bernhard Bauer
ist sauer: „Ich habe erfolglos
eine Stunde mit den Aktivisten
gesprochen. Bewusst eine
Hauptverkehrsader zu sperren,
nur um aufzufallen - Mit
solchen Aktionen tun sie sich
keinen Gefallen, wie man
schon bei den Klimaklebern
gesehen hat. Es wird hier überhaupt
nicht in Alternativen gedacht.
Lebensqualität ist wichtig,
da- rin sind wir uns alle
einig, aber funktionierende Infrastruktur
ist noch wichtiger.“
Die Initiative „Grazer Mitte“ sperrte am heutigen Freitag die Keplerbrücke
für mehrere Stunden, um eine Verkehrsvision zu realisieren.
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10. APRIL 2026 www.grazer.at
graz 7
Innovationspreis vergeben
TOP. Auch heuer wurde von Wirtschafts- und Forschungslandesrat Willibald Ehrenhöfer wieder der
Innovationspreis in den Schwerpunkten Nachhaltigkeit und Digitalisierung vergeben.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Der digitale Wandel und
die grüne Transformation
sind die beiden großen
Veränderungen unserer Zeit. Viele
steirische Unternehmen und
Forschungseinrichtungen setzen
in diesen Bereichen neue Maßstäbe
und sind international Vorreiter.
Das beweisen gerade die
Preisträgerinnen und Preisträger
des diesjährigen Innovationspreises
Steiermark auf herausragende
Art und Weise. Sie stehen stellvertretend
für die vielen kreativen
und mutigen Menschen in unserem
Bundesland, die neue Geschäftsfelder
entwickeln, die heimische
Wertschöpfung stärken
und langfristig zur Schaffung und
Sicherung von Arbeitsplätzen
beitragen“, so Wirtschafts- und
Forschungslandesrat Willibald
Ehrenhöfer.
Der Innovationspreis wird in
drei Kategorien und zwei Schwerpunkten
vergeben und ist die Voraussetzung
zur Teilnahme beim
Staatspreis Innovation.
Die Preisträger
• Nachhaltigkeit
- Kleinst- und Kleinunternehmen:
ECOLYTE GmbH
- Mittel- und Großunternehmen:
GIG Karasek GmbH
- Institutionen der angewandten
F&E: Polymer Competence Center
Leoben GmbH
• Digitalisierung
- Kleinst- und Kleinunternehmen:
arterioscope FlexCo
- Mittel- und Großunternehmen:
AT&S AG
- Institutionen der angewandten
F&E: Montanuniversität Leoben
Willibald Ehrenhöfer, Dieter Wurm, Stefan Spirk, Lukas Pachernegg-Mair
(alle drei von ECOLYTE aus Graz) und Christoph Ludwig (SFG) (v.l.). SFG/OLIVER WOLF
Vier Jahre Grün
Vizebürgermeisterin Judith Schwentner lud zum Pressegespräch.
PERWEIN.EU
RÜCKBLICK. Nach vier
Jahren Regierungsarbeit
zogen die Grazer
Grünen heute Bilanz.
Die Grazer Grünen haben
nach vier Jahren Regierungsbeteiligung
Bilanz
gezogen. Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner und Gemeinderätin
Zeynep Aygan-Romaner
präsentierten im Rahmen
eines Pressegesprächs die Ergebnisse
der gemeinsamen Arbeit.
„Vor fünf Jahren haben wir
gesagt: Graz soll lebenswerter,
grüner und gerechter werden.
Heute können wir sagen: Graz
ist aufgeblüht, weil wir endlich
angegangen sind, was jahrelang
liegen geblieben ist“, betont
Schwentner. Die Bilanz ist für die
Vizebürgermeisterin aber kein
Abschluss, sondern ein neuer
Auftrag: „Wir haben aufgeholt,
was lange liegen geblieben ist.
Jetzt geht es darum, diesen Weg
mutig weiterzugehen – für eine
Stadt, in der sich alle zuhause
fühlen.“
Zahlen
Besonders stolz ist man auf die
3.300 neu gepflanzten Bäume,
die 14 neuen Parks und 12 Hektar
Blühwiesen. Außerdem wurden
etwa 100 Straßen und Plätze
entsiegelt und umgestaltet.
Auch in der Mobilität wurden
mehrere Maßnahmen umgesetzt:
Die Neutorlinie wurde in
Betrieb genommen sowie 20 Kilometer
an neuen Geh- und Radwegen
gebaut.
Darüber hinaus wurden 17
Schulen neu gebaut oder modernisiert.
Zudem wurde in soziale
Maßnahmen wie die SozialCard,
Energiekostenzuschüsse, Mietendeckel
und Gebührenbremse,
die Pflegedrehscheibe sowie
den Kinder-Radlbonus investiert.
LS
8 graz
www.grazer.at 10. APRIL 2026
Aller guten Dinge sind drei
HANDBALL. Die HLA Meisterliga biegt in die heiße Phase. Drei Spiele bleiben der HSG Graz noch, um
unter die Top 8 zu kommen. Gegen Hollabrunn ist dazu am Samstag ein Sieg im Sportpark Pflicht.
HSG-Kapitän und Torhüter Thomas Eichberger will mit seiner Mannschaft
in den letzten drei Spielen noch den Sprung ins Viertelfinale schaffen. GEPA
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
Drei Siege in drei Spielen
– das wird es für die
Grazer Handballer brauchen,
um noch den Sprung unter
die Top 8 und damit ins Viertelfinale
zu schaffen. Die erste
Aufgabe wartet am Samstag im
heimischen Sportpark in der
Hüttenbrennergasse, wenn ab
19 Uhr Hollabrunn zu Gast ist.
Die Niederösterreicher liegen
einen Punkt hinter der Mannschaft
von Trainer Spyros Balomenos
auf dem 11. Rang. „Unser
Ziel ist es, so viele Punkte
wie möglich zu machen in diesen
letzten drei Runden und am
Ende vielleicht doch noch unter
die besten Acht zu kommen“,
sagt HSG-Kapitän und Torhüter
Thomas Eichberger kämpfe-
risch. „Aber mit Hollabrunn erwartet
uns ein sehr starker und
unberechenbarer Gegner. Wir
stellen uns auf eine schwierige
Partie ein.“
Die Niederösterreicher sind
derzeit gut drauf, haben nach
mehreren Punktgewinnen in
der Liga auch den Einzug ins
Cup-Final-Four geschafft. „Sie
können befreit aufspielen“, sagt
HSG-Spieler Markus Höfer.
„Wir werden aber alles daran
setzen, diesen Lauf zu stoppen
und über 60 Minuten hinweg
alles für einen Sieg geben.“
Schon am Mitwoch geht es für
die Grazer dann beim aktuellen
Schlusslicht in Bregenz weiter,
ehe sich am nächsten Samstag
im Heimspiel gegen Vöslau entscheidet,
ob Höfer und Co. im
Viertelfinale oder der Abstiegsrunde
weitermachen.
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Morgen wird entlang der Mur wieder gemeinsam achtlos weggeworfener
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Ausblick
Was am Samstag
in Graz wichtig ist
■ Im Rahmen der Aktion „Steirischer Frühjahrsputz“ findet am morgigen
Samstag die Muruferreinigung statt. Dabei setzen sich auch heuer
wieder engagierte Abfallsammler nicht nur an Land, sondern auch
vom Wasser aus für die Umwelt ein. Treffpunkt ist um 9 Uhr bei der
Augartenbucht, wo auch die Materialien ausgegeben werden.Bis 12.30
Uhr werden Abfälle dann entlang des Murufers Richtung Norden und
Süden gesammelt. Dann gibt es einen gemeinsamen Ausklang.
■ Das Graz Museum lädt von 10 bis 17 Uhr zum alljährlichen Frühlingsfest
ein. Bei freiem Eintritt öffnet das Museum als Raum für Begegnung,
Austausch und Erlebnis – für Jung und Alt. Im Fokus steht
das Thema Stadt und Demokratie.
■ Die Styrian Bears starten in die Heimspielsaison: Die Footballer
haben am Verbandsplatz in der Herrgottwiesgasse die ungarischen
Fehérvár Enthroners zu Gast. Kickoff ist um 17 Uhr.
■ Liebe, Eifersucht, Schuld und Opferbereitschaft: Mit Jean-Philippe
Rameaus Meisterwerk „Castor et Pollux“ feiert an der Oper Graz
eine der bedeutendsten französischen Barockopern Premiere.
■ Von 10 bis 17.30 Uhr werden bei Gigasport die Startnummern für
den Graz Halbmarathon am Sonntag ausgegeben. Auch Nachnennungen
sind dort in dieser Zeit noch möglich.
■ Die Grünen Lieboch laden von 10 bis 13 Uhr zu einem kostenlosen
Radcheck vor dem Gemeindeamt in der Packer Straße 85 ein.
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