12. April 2026
- Steiermark-Frühling: „der Grazer“ war mittendrin mit prominent besetzten VIP-Empfang - Stadt verbietet die komplette Öffnung der neuen Tiefgarage im Messequadranten - Als einzige Stadt Österreichs empfing Graz den Botschafter Palästinas
- Steiermark-Frühling: „der Grazer“ war mittendrin mit prominent besetzten VIP-Empfang
- Stadt verbietet die komplette Öffnung der neuen Tiefgarage im Messequadranten
- Als einzige Stadt Österreichs empfing Graz den Botschafter Palästinas
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12. APRIL 2026, AUSGABE 15
Nicht willkommen
Trotz mangelnder
Parkplätze verbietet
die Stadt die
komplette Öffnung
der neuen Tiefgarage
im Messequadranten
in der
Fröhlichgasse.
SEITEN 4/5
„der Grazer“ brachte die Hauptstadt zum Kochen
Steirische Herzen
eroberten Wien
Willkommen
Als einzige Stadt
Österreichs empfing
Graz kürzlich
den Botschafter
Palästinas, der
aufgrund diverser
Aussagen in der
Kritik steht.
SEITE 8
Zünftig. Bei zumeist strahlendem Sonnenschein fand der Steiermark-Frühling am Rathausplatz statt. Mittendrin war auch
„der Grazer“ mit einem prominent besetzten VIP-Empfang und jeder Menge steirischem Lebensgefühl. SEITEN 14–17
FOTO FISCHER, SCHERIAU. LUEF
2 die seite zwei
www.grazer.at 12. APRIL 2026
E D I T O R I A L
von
Tobit
Schweighofer
✏ tobit.schweighofer@grazer.at
Ein Denkmal
für den
Amtsschimmel
W
er in Graz einen
Parkplatz sucht,
braucht gute Nerven.
Umso absurder wirkt die
Posse, die sich derzeit im
neuen Messequartier in der
Fröhlichgasse abspielt (siehe
Seiten 4/5). Dort stehen 610
fabriksneue Tiefgaragenplätze
bereit. Es gibt moderne
Technik, die größte E-Tankstelle
der Steiermark – und
gähnende Leere an 200 Tagen
im Jahr. Warum? Weil eine
bürokratische Auflage aus
vergangenen Tagen die
Nutzung an normalen
Werktagen verbietet. Man
muss es sich fast auf der
Zunge zergehen lassen:
Während die Stadtregierung
konsequent Parkplätze im
öffentlichen Raum streicht,
um Platz für Radwege und
Grünflächen zu schaffen, lässt
man private Infrastruktur, die
den Parkdruck sofort lindern
könnte, mutwillig brachliegen.
Das ist nicht nur wirtschaftlich
fragwürdig,
sondern gegenüber den
leidgeprüften Anrainern
schlichtweg ignorant. Sicher,
die Auflage stammt noch aus
der Ära Nagl. Doch die Welt
hat sich weitergedreht. Graz
ist gewachsen, der Parkdruck
gestiegen. Starrsinnig auf
alten Verträgen zu beharren,
während der Projektwerber
sogar klagen muss, um sein
Eigentum der Allgemeinheit
öffnen zu dürfen, ist ein
Armutszeugnis für eine
lösungsorientierte Politik.
Tobit Schweighofer, Chefredakteur
SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...
... Sänger Rian
Rian hat
viele schöne
Erinnerungen
an Graz, wo
er drei Jahre
lang gewohnt
und das
(Nacht-)Leben
genossen
hat.
KK
Der Erfolgssänger über seine Verbindung zu Graz, seinen Überraschungshit
„Verwandtschaftstreffen“ und darüber, was ihn inspiriert.
Was gibt es bei Ihnen zum Frühstück?
Es gibt meistens ein Müsli oder Joghurt mit
Früchten und Haferflocken. Manchmal esse ich
aber auch erst mittags.
Was verbindet Sie mit Graz?
Ich liebe Graz. Ich habe hier drei Jahre gewohnt
und viele Freunde gefunden. Dadurch habe ich
auch sehr viele schöne Erinnerungen an die
Stadt – und auch an das Nachtleben, ha ha.
Viele finden sich in Ihrem Hit „Verwandtschaftstreffen“
wieder. Wie sind Sie auf
diesen Text gekommen?
Ich glaube, dass ich ein relativ guter Beobachter
bin, und bin davon überzeugt, dass wir auch alle
ungefähr die gleichen Verwandtschaftsverhältnisse
in Österreich haben. Daher war es für mich
naheliegend, diesen Song zu schreiben.
Ihre Lieder sind melodisch sehr ansprechend,
die Texte haben dann aber doch
auch immer einen gesellschaftskritischen
Touch. Wollen Sie so auf humorvolle Art
Probleme ansprechen?
Ja, genau. Ich finde, Humor ist, zumindest für
mich, das beste Werkzeug, um Dinge anzusprechen
bzw. mit Problemen umzugehen. Das
macht alles ein bisschen leichter, finde ich.
Welche Künstler haben Sie musikalisch
am meisten geprägt?
Das ist eine schwierige Frage! Ich glaube, ich bin
da zu neugierig. Ich höre ständig andere Dinge,
und das auch schon seit meiner Jugend. Aber es
war zum Beispiel Falco dabei, und mein erstes
Konzert war Green Day, was mich auch sehr geprägt
hat.
Wie hat sich Ihr Leben verändert, seit Ihre
Musik bekannter geworden ist?
Es fühlt sich ein bisschen an wie Ankommen. Es
ist schön, zu sehen, wenn sich harte Arbeit und
Durchhaltevermögen auszahlen. Ich bin wahnsinnig
dankbar, dass ich das jetzt machen darf
und die Menschen wirklich meine Musik hören.
Mit welchem Künstler würden Sie gerne
einmal zusammenarbeiten?
Ich glaube, ein Feature mit Sido würde mir gut
gefallen!
SABRINA NASERADSKY
Rian wurde 1995 oder 1996 in Althofen (Kärnten)
geboren. Bereits mit acht Jahren begann er, Schlagzeug
zu spielen. 2017 veröffentlichte Rian seine Debütsingle
„Belong to you“. Sein erstes Studioalbum
war noch geprägt von englischsprachigen Popsongs.
Seit 2022 veröffentlicht Rian ausschließlich auf
Deutsch. Mit „Verwandtschaftstreffen“ gelang ihm
2024 ein großer Hit, 2025 wurde er dafür mit dem
Amadeus Austrian Music Award ausgezeichnet.
graz
4 graz
www.grazer.at 12. APRIL 2026
4
redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10
Wer sagt, es war zu wenig, des
brauch ma nächstes Jahr net
mehr, den muss ich zu einem
Vier-Augen-Gespräch bitten.“
Manuela Khom bei der Osterjause MICHAELA LORBER,
Trotz Parkdruck: 610
Landesrat Stefan Hermann sichert
Schulsozialarbeit ab.
PB HERMANN
Land sichert
Schulsozialarbeit
■ Ein klares Zeichen für die
psychosoziale Unterstützung
von Kindern und Jugendlichen
setzt nun das Land
Steiermark. In der aktuellen
Sitzung der Landesregierung
wurde die Vergabe der
Schulsozialarbeit für alle politischen
Bezirke des Landes
für den Zeitraum von 1. September
2026 bis 31. Dezember
2031 beschlossen. Der Gesamtauftragswert
beläuft sich
auf 28 Millionen Euro.
Stadtrat Kurt Hohensinner (l.) und Projektleiter Michael Prasser kämpfen für die Öffnung der Stellplätze.
SCHERIAU
Ressortleiter Victoria Weitenthaler
und Dorian Krois BEJAMIN GASSER, SCHERIAU
Neues vom
„Grazer“-Team
■ Es gibt Neuigkeiten aus
der „Grazer“-Welt: Zwei
Personen haben vor kurzem
neue Funktionen übernommen.
Somit kommt es zu
personellen Veränderungen
in der Redaktion. Die Leiterin
des Szene-Ressorts,
Victoria Weitenthaler,
wird stellvertretende Chefredakteurin.
Dorian Krois,
Leiter des Mobil-Ressorts,
übernimmt die Leitung des
„Grazer24“.
„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE
■ Immer mehr von ihnen tauchen
im Stadtgebiet der steirischen
Landeshauptstadt auf:
Automaten-Shops. Dabei handelt
es sich um Geschäfte, in denen
rund um die Uhr ohne Personal
Produkte aus Automaten
gekauft werden können. Meist
sind es Getränke oder Snacks,
die von Konsumenten bei den
Geräten besorgt werden.
Wir haben unsere Leser gefragt,
ob sie diese Art von Geschäft
bereits nutzen. 20,2 Prozent
gaben an, dass sie bei
Automaten-Shops einkaufen.
79,8 Prozent hingegen sagen,
dass sie diese in ihrem Alltag
nicht nutzen.
Kaufen Sie bei Automaten-Shops ein?
Ergebnis
unserer Online-
Abstimmung
79,8 %
NEIN
20,2 %
JA
536 Teilnehmer, nicht repräsentativ,
Stand: Freitag, 10. April, 12 Uhr, Foto: Getty
12. APRIL 2026 www.grazer.at
graz 5
➜
TOP
HELMUT PIERER, GETTY
Kompetenzzentrum der TU eröffnet
Die TU Graz hat diese Woche einen
neuen Standort für Spitzenforschung
im Bereich IT-Sicherheit eröffnet.
Rekordschulden der Stadt
Rechnungsabschluss: Erstmalig steigen
die Verbindlichkeiten der Stadt
Graz auf über zwei Milliarden Euro.
FLOP
➜
Stellplätze müssen leer bleiben
GROTESK. Trotz
mangelnder Stellplätze
verbietet die Stadt Graz
die komplette Öffnung
der neuen Tiefgarage in
der Fröhlichgasse.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
ation im gesamten Umfeld des
Messe areals spürbar zu entlasten.
Projektleiter Michael Prasser
von der Haring Group hat
diesbezüglich sogar rechtliche
Schritte gegen die Stadt eingeleitet,
um die Parkplätze für die
Allgemeinheit öffnen zu dürfen.
„Weder Bürgermeisterin Elke
Kahr noch Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner waren
bis jetzt bereit, mit uns zu sprechen,
deshalb mussten wir diesen
juristischen Weg gehen. Ich
möchte aber betonen, dass die
Basis mit den zuständigen Beamten
immer sehr gut war.“
Verlorene Chance
Im Zuge eines Betriebsbesuchs
hat Wirtschaftsstadtrat Kurt
Hohensinner das Großprojekt
nun genauer unter die Lupe genommen.
„Es ist eine verlorene
Chance, wenn eine moderne
Parkgarage mit gesamt über
1500 öffentlichen Stellplätzen
außerhalb von Messe- und Veranstaltungszeiten
größtenteils
ungenutzt bleibt, während im
Man mag es kaum glauben:
Während gefrustete
Autofahrer auf der
Suche nach einem Parkplatz in
der Innenstadt ihre Kreise ziehen,
entstehen mitten im Grazer
Stadtgebiet 610 Tiefgaragenplätze,
die jedoch an 200 Tagen
im Jahr nicht genutzt werden
dürfen. Im Zuge der Errichtung
des neuen Messequartiers in
der Fröhlichgasse wurde nämlich
auch eine riesige Parkgarage
mit 1500 Stellplätzen errichtet,
die zugleich auch die größte
E-Tankstelle der Steiermark
darstellt und grundsätzlich geeignet
wäre, die Parkplatzsituumliegenden
Wohngebiet seit
Jahren massiver Parkdruck
herrscht“, befindet er. Die Auflage,
Parkplätze zu bauen, die nur
für Wochenenden und an Veranstaltungstagen
geöffnet werden
dürfen, wurde noch unter
Bürgermeister Siegfried Nagl
und der damaligen Verkehrsstadträtin
Elke Kahr erlassen.
Doch damals herrschten grundsätzlich
andere Verhältnisse.
„In Graz wurden in den vergangenen
Jahren laut Zählung
der Wirtschaftskammer mehr
als 2000 Parkplätze im öffentlichen
Raum ersatzlos gestrichen,
ohne gleichzeitig ausreichend
alternative Kapazitäten
zu schaffen.“
Neue Situation
Zudem wurden fix geplante
Garagenprojekte wie das
Park&Ride Murpark oder die
Innenstadtgaragen verschoben
bzw. überhaupt abgesagt.
Speziell die Anrainer rund um
die Messe sowie in den angrenzenden
Seitengassen leiden seit
Jahren unter einem hohen Park-
druck. Zusätzliche Bautätigkeit,
zunehmende Nachverdichtung
sowie eine steigende Besucherfrequenz
im Umfeld des Messeareals
haben diese Situation weiter
verschärft. „Gerade deshalb
wäre die Öffnung der Parkgarage
im Messequartier ein sofort
wirksamer, sinnvoller Schritt,
um Anrainer zu entlasten, Suchverkehr
zu reduzieren und bestehende
Infrastruktur endlich
effizient zu nutzen“, meint Hohensinner.
Prasser zeigt sich nach wie
vor gesprächsbereit und besteht
nicht auf der Klage: „Endlich
zeigt man seitens der Stadt Interesse.
Sollte es verwaltungsrechtlich
möglich sein, warum
sollte es eine zivilrechtliche
Vereinbarung brauchen, die
eine Öffnung unterbindet? Wir
gehen stark davon aus, dass wir
nachweisen können, dass dies
auch vom Verkehrsaufkommen
her sehr gut machbar wäre.“ Mit
einer Einigung würden die 610
Parkplätze nicht mehr brachliegen
und auch die Klage wäre
wohl vom Tisch.
202425010
6 graz
www.grazer.at 12. APRIL 2026
K O M M E N T A R
von
Sabrina
Naseradsky
✏ sabrina.naseradsky@grazer.at
Der Grazer
Wirtschaft
geht es besser
I
mmer wieder wird auf
die Grazer Wirtschaft
ein Abgesang gesungen.
Die Zahlen sprechen
jedoch eine andere Sprache.
Auch 2025 haben immer
mehr Menschen den Schritt
in die Selbstständigkeit
gewagt (siehe auch unsere
Geschichte auf Seite 22). Vor
allem die Frauen geben ein
starkes Gründerinnen-
Zeichen ab. Ebenfalls ein
kräftiges Lebenszeichen gibt
die Grazer Innenstadt von
sich. In den nächsten Monaten
werden hier einige
Geschäfte ihre Pforten öffnen.
Aber auch außerhalb der
Innenstadtzone sperren neue
Geschäfte auf (siehe unsere
Geschäftsbörse auf Seite 10).
Man muss diese Menschen für
ihren unternehmerischen Mut
schon fast bewundern. Gerade
in Zeiten steigender Preise
besonders bei Öl und Gas und
der Unsicherheit, wie es auf
unserer Welt weitergeht,
blicken diese motivierten
Menschen positiv in die
Zukunft. Vielleicht sollten wir
alle uns eine Scheibe von
dieser Motivation und dem
positiven Blick abschneiden.
Denn immer alles schwarz zu
sehen und sich vor der
Zukunft zu fürchten, bringt
uns weder wirtschaftlich noch
gesellschaftlich weiter.
Zudem sind diese neuen
Geschäfte und Lokale auch
Orte, wo Menschen zusammentreffen
und sich austauschen
können.
Worüber
Graz spricht ...
redaktion@grazer.at
Relativ peinlicher Auftritt des
VP-Bezirksparteiobmanns
Innere Stadt, Walter Kriwetz.
Online ohnehin bekannt für
teils grenzwertige Angriffe gegenüber
Elke Kahr und Judith
Schwentner hat er diesmal
auf Facebook offenbart, dass
jemand ganz anderer hinter
seinen Postings steckt: Künstliche
Intelligenz nämlich. So
hat Kriwetz online bei einem
Artikel zur Gründung des
Vereins „Grazer Mitte“ mehrere
Absätze kommentiert, die
sich klar gegen eine autofreie
Innenstadt aussprechen. Bereits
bei Sätzen wie „Hier ist ein
Entwurf, … der die Sorgen
direkt anspricht.“ läuten die
KI-Alarmglocken. Beim letzten
Absatz bleiben dann aber
keine Fragen mehr offen: „Soll
ich diesen Text noch für einen
bestimmten Zweck anpassen –
zum Beispiel als Leserbrief für
eine Zeitung oder als Post für
soziale Medien?“ Erinnerungen
an die ÖVP-Leserbriefaffäre
2005 werden wach. Und die
politische Konkurrenz spottet,
ob auch das Parteiprogramm
der ÖVP von der KI geschrieben
wird.
VP-Bezirksparteiobmann Walter
Kriwetz lässt die KI denken.
FB
Kurz vor der Tourismus-Saison wurde der Hauptplatz zum Fleckerlteppich. KK
***
Beim Blick aus dem Rathausfenster
trauten so
manche Mandatare ihren
Augen kaum: Kurz bevor die
Touristen zuhauf durch unsere
schöne Innenstadt strömen
werden, sollte der Hauptplatz
hergerichtet werden. Das
Ergebnis ist allerdings wohl in
der Rubrik „Verschlimmbesserung“
einzuordnen (siehe
Bild oben). Jene Straßenfliesen,
die man austauschen musste,
wurden nämlich nicht ausgetauscht,
sondern einfach
entnommen und zuasphaltiert.
Den Preis für die schönste Innenstadt
wird man so auf jeden
Fall nicht gewinnen.
***
Viel gewonnen hingegen hat
Trainerlegende Ivica Osim.
Neben seiner großen Leidenschaft
für den Fußball und den
Humanismus gleichermaßen,
gilt der 2022 in Graz verstorbene
Osim vielen als großes Vorbild.
KPÖ-Stadtrat Robert Krotzer
zählt wohl auch zu seinen Fans,
nur schoss er mit seiner Begeisterung
weit übers Ziel hinaus.
Er postete ein Zitat
Kult-Trainer Ivica Osim wird von
der KPÖ vereinnahmt.
Osims (siehe Faksimile) und
versah dieses mit dem Logo der
KPÖ. Osim, der sich zeit seines
Lebens nie von einer Partei
vereinnahmen ließ, würde sich
aufgrund dieser Pietätlosigkeit
wohl im Grabe umdrehen.
FB
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel.
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„Druck- und Recycling-
Druck Carinthia, UW-NR. 1417
papierprodukte“
Druck Styria, UW-Nr. 1417
EU Ecolabel: Bitte
sammeln Sie Altpapier
für das Recycling
8 graz
www.grazer.at 12. APRIL 2026
Palästinenser bei Kahr
UMSTRITTEN. Als einzige Stadt Österreichs empfing Graz den Botschafter
Palästinas Salah Abdel Shafi, der schon das „Ende des Staates Israel“ forderte.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Besuche von Botschaftern
im Grazer Rathaus sind
nicht unüblich, in den vergangenen
fünf Jahren waren um
die 35 Landesvertreter bei Bürgermeisterin
Elke Kahr zu Gast.
Der jüngste Besuch sorgt allerdings
für Aufsehen: Mit Salah
Abdel Shafi begrüßte Kahr den
palästinensischen Botschafter.
Shafi wurde zuletzt scharf kritisiert.
Bei einer Demonstration
gegen den Gazakrieg in Wien
forderte er, dass „dem Staat Israel
ein Ende gesetzt werden“ müsse.
Weiters weigerte er sich trotz
mehrmaliger Aufforderung, sich
von der Hamas zu distanzieren.
Warum Graz?
Im Büro der Bürgermeisterin findet
man alles halb so wild: „Shafi
hat bei uns um einen Besuch angefragt
und wir haben, wie es bei
einer solchen Anfrage üblich ist,
zugesagt. Damit wollen wir keine
politische Position beziehen, es
war ja auch der israelische Botschafter
schon bei uns.“ Dieser
war allerdings auch in anderen
Städten zu Gast. Warum Shafi
weder bei einer anderen österreichischen
Stadt oder einem
Bürgermeisterin Elke Kahr und KPÖ-Stadtrat Robert Krotzer (r.) empfingen
den umstrittenen Botschafter Palästinas Salah Abdel Shafi im Rathaus. STADT GRAZ
anderen Bundesland angeklopft
und sich ausgerechnet Graz ausgesucht
hat, konnte oder wollte
man nicht beantworten.
Fakt ist, dass sich die KPÖ in
den letzten Monaten mit einer
Pro-Palästina-Friedensdemo
hervorgetan hatte, die KPÖ als
einzige Partei Österreichs eine
Anerkennung des Staates Palästina
fordert und auch, dass Shafi
im Anschluss an den Rathausbesuch
im Volkshaus der KPÖ
gastierte. Hierbei soll es sich aber
nur um einen „Austausch auf
Parteiebene“ gehandelt haben.
Aus für Heimwegtelefon
AUF WIEDERHÖREN. Der Antrag auf eine Verlängerung des Heimwegtelefons
wurde abgelehnt. Sehr zum Unmut der Grazer Freiheitlichen.
Das Heimwegtelefon wurde
im November 2016
auf Initiative des damaligen
Stadtrats Mario Eustacchio
ins Leben gerufen, um Bürger
nachts auf ihrem Weg telefonisch
zu begleiten. Als Betreiber der
Hotline fungierte das GPS – Grazer
Parkraum- und Sicherheitsservice.
Am 31. Jänner wurde das
Projekt allerdings eingestellt.
FPÖ-Gemeinderat Günter
Wagner stellte im Februar ei-
nen Antrag auf Weiterführung.
Jetzt gibt es die schriftliche Absage
inklusive Begründung: Das
Heimwegtelefon wurde schlicht
und einfach zu selten genutzt.
Im Jahr 2025 kam es nur zu 65
Anrufen, weshalb man sich dazu
entschlossen habe, das Projekt
einzustellen.
„Faktum ist: Das Heimwegtelefon
wurde von der Stadtkoalition
zunächst stiefmütterlich bis
gar nicht beworben und schließ-
lich gänzlich eingestellt“, wettert
FPÖ-Spitzenkandidat René Apfelknab,
der sich mit dieser Entscheidung
nicht zufrieden geben
will. „Gerade angesichts der vielen
Gewaltdelikte – insbesondere
gegenüber Frauen – wäre es auch
ein wichtiges Zeichen gewesen,
das Heimwegtelefon fortzuführen,
besser zu bewerben sowie
neue Kooperationspartner in
Form weiterer Kommunen zu gewinnen.“
12. APRIL 2026 www.grazer.at
graz 9
10 graz
www.grazer.at 12. APRIL 2026
Geschäfts
Börse
Damina Stevenson eröffnet das Ruah in der Altstadtpassage. Max&Co wird geschlossen. KK (2)
www.grazer.at
Neuer Coffeeshop in
der Grazer Innenstadt
ZEIT FÜR NEUES. In der Altstadtpassage eröffnet der innovative Coffeeshop
Ruah, dafür verabschiedet sich Max&Co aus der Herrengasse.
Von V. Leitold, S. Naseradsky & L. Steurer
redaktion@grazer.at
Noch herrscht in der Grazer
Altstadtpassage die
„Ruah vor dem Sturm“.
Das dürfte sich aber bald ändern,
denn Damina Stevenson
hat gerade die Schlüssel für die
Räumlichkeiten neben dem
Greenhouse bekommen und
wird diese in den nächsten Wochen
umfassend umbauen, um
voraussichtlich im Juli dort ihr
Herzensprojekt zu eröffnen. „Ich
möchte einen Ort schaffen, der
mehr ist als nur ein Café“, erklärt
sie. „Ich möchte einen kleinen
Specialty-Coffee-Laden eröffnen
– eher eine Coffee Bar als ein
klassisches Café. Ein Ort, wo man
kurz reinkommt, einen richtig
guten Kaffee trinkt und einfach
ein bisschen zur Ruhe kommt.“
Daher kommt auch der Name:
Ruah. Es geht ums Innehalten,
Durchatmen.
„Mir ist wichtig, dass alles sehr
bewusst ist – gute Bohnen, schöne
Drinks wie Matcha, Chai, Kakao
und im Sommer auch Cold
Drinks. Dazu eine kleine Auswahl
an selbstgemachten Sachen,
eher simpel, aber mit viel
Liebe gemacht“, schwärmt Stevenson.
Der Gastraum selbst ist
mit 25 Quadratmetern ziemlich
klein, daher wird alles reduziert
und intim gehalten – was es besonders
machen soll.
Unweit entfernt in der Herrengasse
steht dafür ein Abschied
bevor: Max&Co zieht fast genau
drei Jahre nach der Eröffnung
wieder aus der Herrengasse aus.
Bis kommenden Samstag läuft
noch der Totalausverkauf, dann
ist Schluss.
Der Umbau des Promenade
dauert länger als gedacht.
Das beliebte Café beim Grazer
Stadtpark wollte ursprünglich
am 10. April seine Pforten öffnen,
doch nun wurde bekanntgegeben,
dass die Arbeiten erst
am 15. April abgeschlossen sein
werden. Ab Mitte des Monats
können Gäste im umgebauten
Promenade samt Gastgarten
und neuer Karte verweilen.
Neu
In der Grabenstraße 8 hat mybridget
von Birgit Witrisal einen
neuen Showroom eröffnet.
„Uns gibt es bereits seit ein paar
Jahren, und nun sind wir in neue
Räumlichkeiten übersiedelt.
Wir bieten Firmengeschenke im
B2B-Bereich an. Der Showroom
ist bereits geöffnet. Termine nehme
ich gerne nach Vereinbarung
an“, so die Unternehmerin.
Auch in Andritz gibt es in diesem
Frühjahr eine Neueröffnung.
In die ehemaligen Räumlichkeiten
des BioHerz in der Grazer Straße
48 zieht eine Filiale der Bestattung
Wolf ein. „An unserem Standort
bieten wir Vorsorge- und Trauergespräche
an. Unsere langjährige
Mitarbeiterin Beate Stowasser
wird uns in ihrer Pension an diesem
Standort unterstützen“, verrät
Christoph Hinterleitner von Bestattung
Wolf. Das Unternehmen
will damit den Norden von Graz
abdecken, damit Trauernde nicht
mehr durch die halbe Stadt zu Beratungen
fahren müssen. Termine
gibt es nach Vereinbarung.
12. APRIL 2026 www.grazer.at
graz 11
Stadtparteiobmann Kurt Hohensinner begrüßte Landeshauptmann-Stellvertreterin
Manuela Khom beim Stadtparteitag der Grazer ÖVP.
SCHERIAU
Hundertprozentig einig
■ Am Freitag fand unter dem Titel
„Zukunftstag“ der Stadtparteitag
der Grazer ÖVP statt. Rund 700
Menschen folgten der Einladung
von Stadtparteiobmann Kurt Hohensinner.
Im Rahmen des Parteitages
wurde auch die Kandidatenliste
für die Gemeinderatswahl
2026 präsentiert und mit sage
und schreibe hundert Prozent der
Stimmen angenommen. Neben
altbekannten Namen gab es auch
einige Überraschungen. So treten
Sturm-Ikone Gilbert Prilasnig
(siehe auch Seite 13), die aktuelle
Neos-Gemeinderätin Sabine Reininghaus,
der ehemalige freiheitliche
Wirtschaftskammer-Funktionär
Alexander Gottinger und
Brigitte Simon-Daum, ehemals
Liste WIR, an. „Diese Vielfalt ist
unsere Stärke, weil sie die ganze
Stadt abbildet. Wir bringen Erfahrung
und neue Ideen zusammen,
Engagement und Hausverstand“,
so Hohensinner.
12 graz
www.grazer.at 12. APRIL 2026
S E R V I C E
Leser
Briefe
redaktion@grazer.at
Kritik an „Grazer Mitte“
Monatelang haben die Klimakleber
in Graz den öffentlichen
Verkehr blockiert und die Grazer
Stadtregierung hat untätig zugeschaut.
Jetzt kommt eine vorwitzige
Initiative und blockiert ebenfalls
mutwillig, und das sogar mit
dem Segen der Stadt Graz, den
Verkehr. Eine bessere Antiwahlwerbung
für die Grazer KPÖ, Grünen
und Sozis gibt es nicht. Top.
Eggenberger Strawanzer
* * *
Müll gehört in Müllkübel
Es wäre gut, wenn das auch alle
kapieren würden, dass man das
Jausensackerl, das Zuckerlpapier,
das Süßigkeitensackerl, die
Verpackung vom Eis, die Zigarettenkippe,
das Abziehpapier,
nachdem man die Laternenmasten
usw. mit Sturm-Pickerln vollgeklebt
hat, nicht einfach fallen
lässt, sondern sie beim nächsten
Abfallkübel entsorgt!!! Es ist nicht
fair denen gegenüber, die ihren
Müll richtig entsorgen und in einer
sauberen, gepflegten Umwelt
unterwegs sein wollen!!!
Ulrike Margaretha
* * *
Grazer-Mitte-Proponenten
Zwei bescheidene Fragen an die
hochgeschätzten Proponent:innen
von Grazer Mitte:
Ist Ihnen bewusst, dass auch in
den Außenbezirken und entlang
der von Ihnen so titulierten
Durchzugsstraßen Menschen
leben, die dann noch mehr Verkehrsbelastung
zu schlucken haben?
Oder sind jene, die in der
Liebenauer Hauptstraße, in der
Hötzendorf-Straße, am Bahnhofgürtel,
der Triester Straße etc.
wohnen, selber schuld, dass sie
sich nicht rechtzeitig in künftig
verkehrsberuhigte Bobo-Viertel
einquartiert haben? Und darf
ich davon ausgehen, dass die
Proponent:innen von Grazer Mitte
es selbstverständlich in Zukunft
umgekehrt genauso unterlassen
werden, mit Ihren Kfz durch die
angrenzenden Bezirke zu fahren,
um die dort lebenden Menschen
ebenfalls zu entlasten, und stattdessen
mit Lastenrädern, Bus und
Tram in die Einkaufszentren, Möbelhäuser
und zu „Ausflügen ins
Grüne“ fahren?
Peter Baumhackl
* * *
Künftige Radabstellanlage
In Puntigam freue ich mich, zum
Thema Erweiterung der Fahrradabstellplätze
am Nahverkehrsknoten
folgende Nachricht
erhalten zu haben: „Sehr geehrter
Herr Bezirksvorsteher Scheuch,
wir haben nun das Thema intern
erörtern können: Geplant ist, am
Bahnhof Puntigam demnächst
eine weitere Fahrradabstellanlage
– wahrscheinlich in Form eines
4er-Faltbügels – je nach zeitlichen
Ressourcen des Straßenmeisters
aufzustellen.“
Helmuth Scheuch
* * *
Ideen für eigenen Garten
Wirklich beeindruckend, mit
welcher Konsequenz man daran
arbeitet, Graz unattraktiv zu machen
– und das alles unter dem
Deckmantel der „Lebensqualität“.
Eine der wichtigsten Verbindungen
kappen? Genial. Auf solche
Ideen muss man erst kommen.
Ich hoffe nur, dass diese kreativen
Köpfe ihre Talente nach der
nächsten Wahl künftig fernab der
Stadtpolitik entfalten dürfen –
vielleicht im eigenen Garten.
Marina Ustinova
* * *
Erinnern an Klimakleber
Der amerikanisch-iranische Krieg
setzt weit mehr CO2 frei, als wir
je einsparen können. Schon gar
nicht durch die Sperre der Keplerbrücke.
Das erinnert mich an die
Klimakleber.
Roland Pavelka
* * *
Umwelt sauber halten
Mein Beitrag zur Umwelt: Bei jeder
Runde mit meinem Vierbeiner
Müll sammeln. Vorwiegend Metall-,
Plastikmüll und Zigarettenstummel,
wobei mein kuriosester
Fund eine Zahnspange war ...
Barbara Sowiedu
Jetzt App downloaden!
Vergangene Woche
im täglichen E-Paper
TU-Kompetenzzentrum
■ Die Stadt Graz startet gemeinsam
mit der Holding die Awareness-Kampagne
„Graz, bleib sauber!“.
Ziel der Kampagne ist es,
das Bewusstsein für Sauberkeit
zu stärken und auf die Folgen von
Littering aufmerksam zu machen.
Rekordschulden in Graz
■ Mit der Eröffnung des Kompetenzzentrums
für digitale Sicherheit
am Dienstag, dem 7. April,
hat die TU Graz auf 5000 Quadratmetern
einen neuen Standort für
Spitzenforschung im Bereich der
IT-Sicherheit erfolgreich eröffnet.
„Graz, bleib sauber!“
■ Am Donnerstag fand die Präsentation
des Rechnungsabschlusses
2025 statt. Ergebnisse
zeigen, dass die Verbindlichkeiten
der Murmetropole die psychologische
Marke von zwei Milliarden
Euro überspringen.
LUNGHAMMER-TU GRAZ, FOTO FISCHER, DER GRAZER/DORIAN
12. APRIL 2026 www.grazer.at
graz 13
Sturm-Star will in die Politik
IM GESPRÄCH. Der ehemalige erfolgreiche Sturm-Graz-Kicker Gilbert Prilasnig möchte künftig auch
als Politiker punkten. Er kandidiert für die ÖVP als Gemeinderat, uns verrät er seine Beweggründe.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Herr Prilasnig, Sie werden
in Graz vor allem als Teil
der erfolgreichen Osim-
Ära von Sturm geschätzt. Als
Kandidat für die ÖVP bleiben Sie
zwar ein „Schwarzer“, aber was
motiviert Sie wirklich zu einem
Wechsel ins Rathaus?
Gilbert Prilasnig: Eigentlich
ist es ja kein Wechsel, da man
als Gemeinderat nicht Vollzeit
arbeitet. Fußball und Politik
würden sich also schon nebeneinander
ausgehen. Und ein
„Schwarzer“ bin ich im politischen
Sinn auch nicht, da ich
kein Parteibuch habe, sondern
bewusst parteilos bleibe. Ich
habe vielseitige Interessen und
war schon immer politisch interessiert.
Bereits vor fünf Jahren
hatte ich das Angebot, zu kandidieren,
abgelehnt. Jetzt habe ich
aber gleich zugesagt.
Was hat sich seit damals verändert?
Prilasnig: Ich bin älter geworden
und meine berufliche Situation
ist anders. Ich war zuletzt
beim TSV Hartberg tätig, bin
derzeit gerade auf Jobsuche. Ich
freue mich aber schon sehr darauf,
endlich die Politik von innen
kennenlernen und mitgestalten
zu dürfen. Ich wollte auch als
Fußballer immer mitspielen und
nicht nur zuschauen, das hat
sich nicht geändert.
Um welche Themen werden Sie
sich denn speziell kümmern?
Prilasnig: Sport und Integration.
Im Rahmen meiner Tätigkeit
als österreichischer Teamchef
Der ehemalige Fußballstar Gilbert Prilasnig will ins Rathaus wechseln.
beim Homeless Worldcup, der ja
beide Themen vereint, habe ich
Kurt Hohensinner kennen und
GEPA
wirklich schätzen gelernt. Ich
bin also keiner Partei verbunden,
aber ihm schon.
Radfahrer dürfen tagsüber nicht mehr durch die Schmiedgasse fahren.
Schmiedgasse wird ernst
■ Seit genau zehn Tagen ist die
Grazer Schmiedgasse tagsüber
eine reine Fußgängerzone. Das
Fahrverbot für Radfahrer zwischen
9 und 21 Uhr wird trotz Beschilderung
allerdings noch nicht
immer von allen eingehalten, wie
ein Lokalaugenschein zeigt. „Die
neue Regelung in der Schmiedgasse
ist insgesamt gut angelaufen.
Wie bei solchen Umstellungen
üblich, setzt die Polizei in der
Anfangsphase bewusst auf einen
sanften Übergang“, heißt es aus
dem Büro von Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner. „Ziel ist,
dass sich alle Verkehrsteilnehmer
gut orientieren können und die
Regelung im Alltag ankommt.“
Noch heute wird deshalb vor allem
informiert und sensibilisiert
– ab morgen ist dann aber ernst.
Die Polizei setzt auf das Verantwortungsbewusstsein
der Radfahrer.
„Speziell bei rücksichtslosem
Fahrverhalten oder bei
Vorliegen mehrerer Übertretungen
wird aber keine Toleranz geübt“,
so Stadtpolizeikommandant
Thomas Heiland.
VENA
KK
14
szene
Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Steiermark-Frühling 2026
Das ,Servas‘ müssen wir aber
noch etwas üben.“
Chianinahof-Betreiber Nino Sifkovits beim
Steiermark-Frühling 2026 in Wien über die Grußqualität
seiner Frau Cheyenne Ochsenknecht KK
www.grazer.at 12. APRIL 2026
Kernöl trifft Burenheidl:
KA HIMBEERSOFT. Im Rahmen des Steiermark-Frühlings 2026 am
Wiener Rathausplatz lud unter anderem „der Grazer“ zum VIP-Empfang.
Werner Ressi und Heinz Karl Drobesch
(v. l.) freuten sich auf den Tag.
SPÖ-Landesparteivorsitzender Max Lercher
(l.) mit Werbeprofi Gerald Kartnig
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Beim diesjährigen Steiermark-Frühling
zeigte sich
die Bundeshauptstadt einmal
mehr von ihrer genussvollen
und geselligen Seite. Bei strahlender
Stimmung und bester Laune
lud „der Grazer“ mit idlab media
und zwanzgleitner impools am 9.
April zum exklusiven VIP-Empfang
ins Steiermark-Zelt – und gefühlt
die ganze Steiermark wollte
dabei sein.
Das eigens für den Anlass kreierte
Würstl von Fleischer Josef
Mosshammer und das herzhafte
Gulasch von Christof Widakovich
brachten ein Stück steirische
Genusskultur mitten nach
Wien. Für beste Stimmung sorgte
die Band Egon7 – und für einen
ganz besonderen Moment
griff Landesrat Karlheinz Kornhäusl
selbst zum Mikrofon: Aus
„I am from Austria“ wurde kurzerhand
„I am from Styria“. Den
VIP-Empfang der Veranstalter
Gerhard Goldbrich (der Grazer),
Michael Radspieler (idlab media
GmbH) und Johann Zwanzgleitner
(zwanzgleitner impools) nicht
entgehen ließen sich unter anderen
die Nationalratsabgeordneten
Kurt Egger und Ernst Gödl,
der Erste steirische Landtagspräsident
Gerald Deutschmann,
Landeshauptmann Mario Kunasek,
Landeshauptmann-Stellvertreterin
Manuela Khom, die Landesräte
Claudia Holzer, Simone
Schmiedtbauer, Hannes Amesbauer,
Stefan Hermann, Landesrechnungshofdirektor
Heinz
Drobesch, SPÖ-Steiermark-Chef
Max Lercher, SPÖ-Klubobmann
Hannes Schwarz, Gemeinderat
Arsim Gjergji und SPÖ-Steiermark-Pressesprecher
Simon
Gruber. Ebenso mit dabei waren
die RMA-Vorstände Georg Doppelhofer
und Andreas Eisendle,
SFG-Geschäftsführer Christoph
Ludwig, motioncooking Gerhard
Dragschitz, Skistar Nici Schmidhofer,
Saubermacher Hans Roth,
Konsul Rudi Roth, Eiskönig Charly
Temmel, Citymanagerin Graz
Elisa-Maria Steinberger, ORF-
ZIB-Moderatorin Nadja Bernhard,
Unternehmer Hans Peter
Spak, Josefa Umundum, Robert
Haslinger (Holding Graz), Konzert-Mastermind
Klaus Leutgeb,
Hofburg-Geschäftsführer Armin
Egger, die NovaLabs-Eigentümer
David Schweiger und Christian
Gubik, Leiterin der AK-Bildungsabteilung
Alexandra Hörmann
und der Vizepräsident Franz
Endthaler, Markus Kohlmeier
(WKO Steiermark), Graz-Airport-
Geschäftsführer Wolfgang Grimus,
die Touristiker Ines Erlacher,
Christian Contola, Herbert
Germuth, Gernot Deutsch, Sylvia
Loidolt, Susanne Haubenhofer,
Melanie Franke und Markus
Mayer, GenussHauptstadt-Graz-
Doyenne Waltraud Hutter, MCG-
Chef Martin Ullrich, Event-Profi
Herwig Straka, das Ivents-Team
Alexandra und Markus Lientscher
sowie Astrid Perna-Benzinger
und Giuseppe Perna.
Weiters gesichtet am Steiermark-Frühling
wurden die Minister
Wolfgang Hattmannsdorfer
und Norbert Totschnig, Staatssekretärin
Barbara Eibinger-Miedl,
der Zweite Landtagspräsident
Werner Amon, die Energie-Steiermark-Vorstände
Werner Ressi
und Martin Graf, Energie-Steiermark-Pressesprecher
Urs Harnik,
Geschäftsführer Murauer
Bier Josef Rieberer, Georg Bliem,
das Reality-Landwirten-Pärchen
Cheyenne Ochsenknecht und
Nino Sifkovits, Motorsportlegende
Helmut Marko, Raiffeisen-
Steiermark-Vorstand Rainer Stelzer
und die beiden Ö3-Wecker
Gabi Hiller und Phi lipp Hansa.
Michael Radspieler, Christof Widakovich, Gerhard Goldbrich,
Georg Doppelhofer, Andreas Eisendle, Johann Zwanzgleitner
Landeshauptmann Mario Kunasek (r.) bei seiner Ansprache mit
Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom und dem Gastgeber
12. APRIL 2026 www.grazer.at
STADT GRAZ/FISCHER, GEPA
Christian Peintinger
Der Fußballtrainer feiert am
Dienstag seinen 58. Geburtstag.
Happy Birthday!
szene 15
GEBURTSTAGSKINDER
DER WOCHE
Happy Birthday!
Siegfried Nagl
Alles Gute zum 63. Geburtstag am
18. April an den ehemaligen Grazer
Bürgermeister.
„der Grazer“ grüßt Wien
Alle Fotos auf
www.grazer.at
Karlheinz Kornhäusl, Simone Schmiedtbauer, Claudia Holzer, Hannes Amesbauer, Manuela Khom, Gerhard Goldbrich, Mario Kunasek, Gerald Deutschmann
und Stefan Hermann stießen auf den gelungenen Startschuss des Steiermark-Frühlings 2026 in Wien an. LUEF (7)
Noch mehr Fotos auf
den nächsten Seiten
Markus Kohlmeier, Michael Feiertag, Johann Zwanzgleitner, Gerhard Goldbrich,
Konsul Rudi Roth und Gastronom Robert Grossauer (v. l.)
Erlebnisregion Graz: Geschäftsführerin Susanne Haubenhofer, Finanzchef
Thomas Apfelthaler und Obfrau Sylvia Loidolt (v. l.)
16 szene
www.grazer.at 12. APRIL 2026
Hochkarätiger Andrang
Mitglied des Kulturkuratoriums Josefa Umundum, Unternehmer Hans Peter
Spak und ORF-ZIB-Moderatorin Nadja Bernhard (v. l.)
Alle Fotos auf
www.grazer.at
Landeshauptmann Mario Kunasek brauchte nur zweieinhalb Schläge,
um das Bierfass beim VIP-Empfang anzustechen. LUEF (21)
Die Geschäftsführer von NovaLabs David Schweiger und Christian Gubik freuten sich
über die Einladung von Gerhard Goldbrich und Michael Radspieler (v. l.)
Event-Profi Herwig Straka mit „Grazer“-
Geschäftsführer Gerhard Goldbrich
Hier geht´s
zum Video:
Die steirische Tracht und der Sonnenschein rundeten die Veranstaltung ab.
Graz-Tourismus-GF Dieter Hardt-Stremayr
mit Daniela Beutle vom Ankünder
Landesrat Karlheinz Kornhäusl trällerte
erfreut „I am from Styria“.
GenussHauptstadt-Doyenne Waltraud
Hutter mit Sabrina Naseradsky („Grazer“)
Josef Mosshammer und Christof Widakovich
(v. l.) sorgten für die Kulinarik.
12. APRIL 2026 www.grazer.at szene
17
beim VIP-Empfang
SFG-Boss Christoph Ludwig und Geschäftsführer von Murauer Josef Rieberer
(v. l.) genossen das steirische Flair am Rathausplatz in Wien.
Citymanagerin Graz Elisa-Maria Steinberger
mit Eiskönig Charly Temmel
Christian Contola und Nicole Reiterer
freuten sich auf den Tag.
Karlheinz Kornhäusl und Isabella
Edler beim Grazer-VIP-Empfang
Bundesrätin Isabella Kaltenegger mit
Nationalratsabgeordnetem Kurt Egger
SPÖ-Pressesprecher Simon Gruber
mit Klubobmann Hannes Schwarz (r.)
Skistar Nicole Schmidhofer mit
Gastgeber Johann Zwanzgleitner
Gerald Deutschmann, Christian Meidlinger, Manuela Khom, Mario Kunasek,
Wolfgang Hattmannsdorfer, Karlheinz Kornhäusl, Michael Feiertag, Helmut Marko,
Barbara Eibinger-Miedl, Stefan Hermann, Weinkönigin Magdalena I., Claudia Holzer,
Hannes Amesbauer, Dachstein-Hoheit Giorgia und Narzissenhoheit Magdalena
Franziska Grossauer (l.) und Herti Grossauer-Widakovich
beim VIP-Empfang
Melanie Franke (Bad Blumau, l.) und
Sonja Skalnik (Thermen-& Vulkanland)
Wolfgang Grimus, Simone Koren-
Wallis und Robert Heschl (v. l.)
Saubermacher Hans Roth (l.) mit Renate
Pertl und Manfred Koch (Egon7)
18 szene
www.grazer.at 12. APRIL 2026
Der Jahrgang
2025 ist da!
Wein-Steiermark-GF Martin Palz, Landtagspräsident Gerald Deutschmann, Wein-Steiermark-Marketingleiterin Andrea Jöbstl-Prattes, die Weinhoheiten Lea Kneissl,
Magdalena Niederl und Antonia Hiebaum, Landtagsabgeordneter Franz Fartek und Michael Gradischnig, Leiter Werbung Steiermärkische Sparkasse (v. l.) SCHERIAU (5)
AUFTAKT. 127 Winzer
stellten diese Woche
bei der Jahrgangspräsentation
in Graz rund
1000 Weine vor.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Diese Woche fiel in der
Grazer Stadthalle der
Startschuss für die neue
Weinsaison: Bei der Präsentation
des steirischen Weines
am 8. April stellten 127 Winzer
aus der Südsteiermark, dem
Vulkanland Steiermark und der
Weststeiermark rund 1000 Weine
vor. Im Mittelpunkt standen
die Weine des Jahrgangs 2025,
ergänzt durch gereifte Weine,
Sektspezialitäten und eine Themenbar
mit Fokus auf PIWI- und
Orange-Weinen. Am Nachmittag
wurde ausgiebig verkostet
und über die steirischen Weine
gefachsimpelt.
Fruchtig und lebendig
Von zugänglichen Gebietsweinen
bis hin zu langlebigen Orts- und
Riedenweinen: „Der Weinjahrgang
2025 verspricht Leichtigkeit
und lebendige Frische“, betont
Martin Palz, Geschäftsführer
der Wein Steiermark. Sauvignon
Blanc, Muskateller und Burgundersorten
überzeugten die Gäste
mit ihrer Aromatik und Saftigkeit.
„2025 wird ein wunderbarer,
typisch steirischer Weinjahrgang,
der knackig-frische und
zugleich hochelegante Weine
verspricht – Weine, die in der
Spitzenklasse der Riedenweine
großes Lagerpotenzial zeigen
werden“, erklärt Stefan Potzinger,
Obmann Wein Steiermark.
Mit der Jahrgangspräsentation
startet das neue Weinjahr in die
nächste Runde. Die steirischen
Winzer laden ab sofort zu Ab-
Hof-Verkäufen, Verkostungen
oder Buschenschankbesuchen
ein. Zudem werden wieder zahlreiche
Veranstaltungen rund um
das Thema Wein angeboten.
Gäste
Die Präsentation in Graz diente
als Auftakt, Bühne und Treff-
punkt für Gastronomie, Handel,
Fachpublikum und zahlreiche
private Weinliebhaber. Mit dabei
waren: Landtagspräsident Gerald
Deutschmann, Landtagsabgeordneter
Franz Fartek, Leiter
Werbung der Steiermärkischen
Sparkasse Michael Gradischnig,
Landwirtschaftskammer-Direktor
der Steiermark Werner
Brugner, Wein-Steiermark-Geschäftsführer
Martin Palz, Wein-
Steiermark-Marketingleiterin
Andrea Jöbstl-Prattes, Neos-
Graz-Spitzenkandidat Philipp
Pointner, Gemeinderat Günter
Wagner, Bezirksvorsteher Josef
Schuster, Bauernbundball-Organisator
Raffael Fux und die Weinhoheiten
Magdalena Niederl, Antonia
Hiebaum und Lea Kneissl.
Raffael Fux und Rudolf Schlögl
GR Günter Wagner (r.) und Alois Reiss
Zahlreiche Gäste waren dabei.
127 Winzer präsentierten ihre Weine.
12. APRIL 2026 www.grazer.at szene
19
Special-Ticket-Deal bei Tozzi
Mit Welthits wie „Ti Amo“, „Gloria“ oder „Gente di mare“
hat Umberto Tozzi Musikgeschichte geschrieben. MANIFESTO
Gastgartensaison eröffnet
■ Mit dem Spring Opening – Tropical Sunset
Garden am 8. April ab 16 Uhr ist dem Pink Elephant
ein stimmungsvoller Start in die neue
Gastgartensaison gelungen. Zahlreiche Gäste ließen
es sich bei angenehmen Temperaturen nicht
nehmen, auf die kommende Outdoor Season
anzustoßen. Die besondere Atmosphäre wurde
begleitet von Welcome Prosecco, sommerlichen
Sounds und Live-DJ-Sets von den DJs Gloud.G
und Cheb Ayoubsi. Auch die neue Speisekarte,
die im Rahmen des Events präsentiert wurde,
fand großen Anklang und sorgte für kulinarische
Highlights des Abends.
■ Das Warten hat bald ein Ende: Umberto Tozzi
ist am 26. April in der Grazer Stadthalle zu hören.
Das wird Umberto Tozzis größtes Konzert in Österreich
und übertrifft sein letztes Wien-Konzert
um mehr als 1000 verkaufte Tickets.
Für dieses besondere Konzert gibt es ab heute
eine einmalige Chance: Eine stark limitierte Anzahl
von 75 Tickets der Kategorie C ist zum Sonderpreis
von 19,99 Euro erhältlich statt um 59,99
Euro. Auf Fairticket.at können Sie nun mit dem
Code „TI-AMO“ dieses Angebot nutzen und die
Italo-Legende bei seiner Abschiedstour in Graz
erleben.
Bei strahlendem Sonnenschein, coolen Drinks und heißen
Beats wurde die Saison im Pink Elephant eröffnet. PINK ELEPHANT
Bei „Pitbull on Repeat“ sollen die
Gäste im Pitbull-Look kommen. KK
Neues Event
im Kottulinsky
■ Am 29. April steht das Kottulinsky
ganz im Zeichen von
Pitbull. Bei „Pitbull on Repeat“
spielt DJ Matteo Faranda ab
23 Uhr die größten Hits des
amerikanischen Rappers. Der
Eintritt ist ab 18, die Karten
sind ab sofort erhältlich. Zu gewinnen
gibt es zwei Tickets für
das Pitbull-Konzert am 18. November
in Wien. Die Teilnahme
läuft über den Instagram-
Account von event.repeat.
Der Ardbeg Dolce wird im Rahmen einer
60er-Party präsentiert. ARDBERG EMBASSY
Dolce Vita im
Glas genießen
■ Der Ardbeg Day am 31. Mai in
der Ardbeg Embassy Graz – Steirerpub,
Innenhof, steht ganz im
Zeichen des italienischen Dolce
Vita. Im Rahmen der Veranstaltung
wird Ardbeg Dolce, ein Single
Malt, der in klassischen Bourbon
Barrels und in Marsala Wine
Casks gereift wurde, präsentiert.
Alle, die im 60er-Jahre-Outfit
kommen, können tolle Preise gewinnen.
Tanzparty für
den Sommer
■ Am 26. Juni lädt die Tanzschule
Schweighofer unter der
Federführung von Patricia
Stieder-Zebedin zur diesjährigen
Schweighofer-Sommertanzparty
in die Messegalerie Graz. Auf die
Gäste warten Live-Musik und DJ,
die Latino-Corner mit feurigen
Rhythmen und Linedance-Specials.
Karten und Tischreservierung
sind ab sofort in der Tanzschule
erhältlich.
Patricia Stieder-Zebendin lädt zur
Schweighofer-Sommertanzparty. SCHERIAU
Ihr erster Schritt zu schmerzfreiem Gehen
Entdecken Sie das einzigartige Geherlebnis mit den gelenkschonenden Schuhen von
kybun und Joya. Inspiriert von den sanften Reisfeldböden Südkoreas, verwandeln die
Sohlen harte, flache Böden in ein weich-elastisches Gehgefühl.
Weichster Trage- und Gehkomfort
Für schmerzfreies Gehen und Stehen
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Tel. 0316 839 779 · www.kybunjoya.swiss
Weitere kybun Joya Shops unter:
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WELT DER WUNDER PRÄSENTIERT:
Das Wunder vom
Luftkissen-Schuh
SCANNEN
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ANSCHAUEN
Der Schweizer Luftkissen-Schuh.
22
eco
graz
www.grazer.at 12. APRIL 2026
Sabrina Naseradsky
22 sabrina.naseradsky@grazer.at
Wir wollen immer auch eine enge
Verknüpfung mit der Wirtschaft.“
TU-Graz-Rektor Horst Bischof bei der Eröffnung
des neuen Kompetenzzentrums für Cybersicherheit über
die Zusammenarbeit mit Unternehmen TU GRAZ LUNGHAMMER
WK-Steiermark-Vizepräsidentin
Gabi Lechner
und die
stellvertretende
Landesgeschäftsführerin
des AMS
Steiermark
Yvonne
Popper-
Pieber freuen
sich über
die guten
Zahlen bei
den Gründerinnen.
AMS STEIERMARK
Gründerinnenland
TOP. Immer mehr Frauen wagen den Schritt in die Selbstständigkeit: Das
zeigen die neuen Zahlen des AMS Steiermark und der WK Steiermark.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Trotz wirtschaftlich herausfordender
Zeiten wagen immer
mehr Menschen den
Schritt in die Selbstständigkeit.
Und der Anteil der Frauen daran
wird immer größer. Das spiegelt
auch das AMS-Unternehmensgründungs-Programm
2025 wider.
Ingesamt haben im vergangenen
Jahr 1173 Personen am
Programm teilgenommen. Davon
waren 548 Frauen (47 Prozent)
und 625 Männer (53 Prozent).
Eine beinahe 50:50-Parität zeigt
sich auch bei den Gründungen:
318 Unternehmen (48 Prozent)
wurden von Frauen und 338 (52
Prozent) von Männern gegründet.
Ähnliches Bild
Auch die WKO Steiermark verzeichnet
einen wahren Gründerinnenboom.
Im Jahr 2025 wurden
in der Steiermark 2943 Unternehmen
gegründet, 55 Prozent der
Gründer waren weiblich. Sehr zur
Freude von WK-Steiermark-Vizepräsidentin
Gabi Lechner: „Unternehmerinnen
sind das Rückgrat
der steirischen Wirtschaft:
Fast jede zweite Einzelunternehmung
wird von Frauen geführt –
sie schaffen tausende Arbeitsplätze,
prägen ganze Branchen und
beweisen täglich, dass wirtschaftliche
Stärke längst weiblich ist.“
Erfolg
Das Unternehmensgründungs-
Programm hat zudem eine
hohe Erfolgsquote vorzuweisen.
85 Prozent der Teilnehmerinnen
setzen ihre Gründung schließlich
um. Dieser Wert liegt leicht über
jenem der Männer.
,,Die Zahlen zeigen eindrucksvoll,
wie stark Frauen die steirische
Gründungslandschaft prägen.
Ihre hohe Erfolgsquote, ihr
Mut und ihre Innovationskraft
machen sie zu zentralen Akteurinnen
unserer wirtschaftlichen
Entwicklung. Als AMS Steiermark
unterstützen wir sie mit voller
Überzeugung auf ihrem Weg in
die Selbstständigkeit“, so Yvonne
Popper-Pieber, stellvertretende
Landesgeschäftsführerin des
AMS Steiermark.
Regional
Graz und Umgebung zählen mit
133 Gründungen zu den aktivsten
Gründungsunternehmen.
Mit insgesamt 193 Gründungen
liegen private Dienstleistungen
ganz vorne. Gefolgt von wirtschaftlichen
Dienstleistungen,
Gastronomie und Gesundheit.
Frauen gründen meist Einzelunternehmen
(295 von 318) und
schaffen im Durchschnitt 1,19
Arbeitsplätze pro Gründung – ein
wesentlicher Beitrag zur regionalen
Wirtschaft.
12. APRIL 2026 www.grazer.at
graz eco 23
➜
TEURER
Benzin und Diesel +27,2 %
Die größten Preissteigerungen im
Vergleich zum Vorjahr gab es mit
27,2 Prozent bei Benzin und Diesel.
GETTY (2)
Ein erfolgreiches Jahr
■ Auf ein sehr gutes Geschäftsjahr
kann die Oberösterreichische
Versicherung blicken.
Das Gesamtprämienvolumen
liegt bei 592,9 Millionen Euro.
In der Steiermark wurde ein
Prämienplus von 12,4 Prozent
erzielt. „Das Vorjahr war ein
sehr gutes Jahr“, berichtet Ober-
österreichische-Versicherung-
Generaldirektor Othmar Nagl.
Auch in der Steiermark war das
Jahr geprägt von den unsicheren
Zeiten, wie Landesdirektor
Otmar Lankmaier berichtet:
Wir konnten einen Prämienzuwachs
von 12 Prozent erzielen.“
Bei den Schadensfällen war ein
Rückgang von 4,49 Prozent zu
verzeichnen.
Bilanz: Oberösterreichische-Versicherung-Generaldirektor Othmar Nagl
(l.) und der steirische Landesdirektor Otmar Lankmaier OÖ VERSICHERUNG
Fernseher –1,9 %
Fernseher sind im Vergleich zum
Vorjahr um 1,9 Prozent günstiger
geworden.
Konjunkturgespräch
■ Das 36. Raiffeisen-Konjunkturgespräch
stand heuer unter
dem Motto „Sicherheit im
Wandel – Herausforderung für
Wirtschaft und Gesellschaft“.
RLB-Generaldirektor Martin
Schaller sprach über wirtschaftliche
und geopolitische
Verschiebungen, welche Unternehmer
vor Herausforderungen
BILLIGER
➜
anschließenden Expertenrunde
diskutierten Vertreter aus
Wirtschaft und Sicherheitspolitik
die aktuellen Herausforderungen.
RLB-Steiermark-Generaldirektor
Martin Schaller
betont, dass
Raiffeisen sich
als Anker und
verlässlicher
Begleiter der
Wirtschaft versteht.
RLB Steiermark
stellen. Chefökonom Christian
Helmenstein betonte die Bedeutung
von Wettbewerbsfähigkeit
und Resilienz für den
Standort Österreich. In einer
24 eco
www.grazer.at 12. APRIL 2026
Family Trail: Forschung
FÜR DIE GANZE FAMILIE. Die Lange Nacht der Forschung 2026 ist ein spannendes Erlebnis für
Jung und Alt. Hier die besten Tipps für die ganze Familie, was man so alles erleben kann.
Am 24. April findet in Graz,
Leoben, Kapfenberg und
Weiz wieder die Lange
Nacht der Forschung statt. Und
ausgerechnet Kinder sind wohl
die talentiertesten Forschenden,
die man sich vorstellen kann. Sie
sind von Natur aus neugierig,
und oft ist nichts und niemand
vor ihren Fragen sicher. Warum
der Himmel blau ist, ob KI
wirklich denken kann und was
man so alles in Geheimlaboren
entdecken kann, enthüllen die
verschiedenen Standorte und
Stationen bei der Langen Nacht
der Forschung. Diese Standorte
werden in Graz durch kostenlose
Bus-Shuttles der Holding Graz
Linien miteinander verbunden.
Vier Buslinien verbinden Hochschulen,
Forschungseinrichtungen
und Innovationsbetriebe.
Und sie begegnen einander alle
zum Umsteigen am Jakominiplatz.
Raketen selbst bauen
Ein traditionelles Highlight ist
sicher das Institut für Weltraumforschung
der Österreichischen
Akademie der Wissenschaften.
Dort kommen nicht nur die Erwachsenen
ins Staunen, sondern
auch die Kinder voll auf ihre Kosten.
Während die Erwachsenen
bei einer Laborführung erfahren,
wie der Bordcomputer für SMILE
und andere Fluginstrumente am
IWF gebaut werden oder wie
Polarlichter entstehen,
können die Jüngsten
eine Rakete basteln
und zur Startrampe
bringen.
Dann heißt
es warten, bis
der „Flight Director“
grünes
Licht gibt, und beim
Countdown mitzählen:
10, 9, 8, … Lift-off!
www.grazer.at
Interaktives Theater
Weiter geht’s in der Pädagogischen
Hochschule Steiermark
mit einem interaktiven Theaterstück
voller Experimente. Von
17 bis 18 Uhr gilt es die Welt
von Frau Holle zu entdecken.
Die Darsteller erforschen, wie
Schnee entsteht, warum Wasser
so besonders ist, welche
erstaunlichen Eigenschaften
präsentiert
eine geheimnisvolle Pflanze
besitzt und wie Farben sich unter
bestimmten Bedingungen
verändern. Sie stellen Fragen,
sammeln Vermutungen und
überprüfen sie mit Experimenten.
Interaktionen und Lieder
lassen Wissenschaft lebendig
werden. Im Anschluss
an das Theaterstück
können die
jungen Forscher
die gezeigten
und weitere Experimente
ab
18 Uhr an Experimentierstationen
gegenüber der Aula
selbst ausprobieren.
KI für Kids
Ein anderer Schwerpunkt ist
dem wohl heißesten Thema unserer
Zeit gewidmet: An einer
interaktiven Mitmachstation
erhalten Besucher spannende
Einblicke in die neuesten Entwicklungen
der Künstlichen
Intelligenz. Ob das kreative Gestalten
von Bildern, Musik und
Videos, das Erkennen von Fake-
Inhalten oder das Verständnis
dafür, wie KI „denkt“ und arbeitet
– die Station verbindet Information,
Kreativität und Erlebnis.
Ein vielseitiger Zugang zu einer
Technologie, die unsere Gegenwart
und Zukunft maßgeblich
prägt.
Eine bunte Welt
Analoger geht es in der Privaten
Pädagogischen Hochschule Augustinum
zu. Sie bietet eine Reise
durchs Regal von Kinderbüchern
schafft Begegnungen mit kleinen
Helden aus unterschiedlichen
Welten. Wer kommt in Kinderbüchern
vor? Und was haben diese
Kinder gemeinsam, was unterscheidet
sie voneinander? Wir lesen,
schauen genau hin und sprechen
darüber. Dabei begegnen
uns Kinder mit unterschiedlichen
Familien, Sprachen, Hobbys und
Lieblingsessen. Manche feiern
besondere Feste wie Ramadan,
Diwali oder Purim, andere ganz
andere Anlässe – oder gar keine.
Einige glauben an etwas Bestimmtes,
andere nicht. Gemeinsam
entdecken wir, wie vielfältig
Kinderleben sein können und wie
Geschichten diese Vielfalt zeigen.
Ein interaktives Theaterstück zu den Phänomenen der Natur startet um 17 Uhr bei der
Pädagogischen Hochschule Steiermark. SHUTTERSTOCK
Die Jugend taucht bei der LNF spielerisch in die Welt von
Wissenschaft und Forschung ein. SHUTTERSTOCK
12. APRIL 2026 www.grazer.at eco
25
für Groß und Klein
Das Satellitenprojekt SMILE
erforscht das Verhältnis
zwischen Sonne und Erde.
ESA/CES
Ein interaktiver Workshop für
neugierige Kids von 4 bis 7 Jahren
trägt zur Vielfalt der Gesellschaft
bei, die unsere Welt ein bisschen
bunter macht.
Staunen & entdecken
An den Standorten Graz und Kapfenberg
öffnet die FH JOANNEUM
ihre Türen zu einem Abend voller
Forschung, Neugier und Mitmach-
Erlebnissen. Besucher aller Altersgruppen
können spannende
Experimente ausprobieren, wissenschaftliche
Phänomene entdecken
und einen Blick hinter die
Kulissen moderner Labore und
Forschungsprojekte werfen. Besonders
für Kinder und Jugendliche
wird Wissenschaft bei der Forschungsrallye
der FH JOANNEUM
spielerisch erlebbar. Fragen rund
um Künstliche Intelligenz, Computertechniken
oder nachhaltige
Ideen führen von Station zu Station
und verbinden Lernen mit
Spaß.
KinderUni on Tour
Die KinderUniGraz als Ko-
operationsprojekt der acht
Partner-Universitäten und
-Hochschulen unterstützt das
Familienprogramm inhaltlich
und lädt zu spannenden und interaktiven
Stationen der jeweiligen
Häuser ein. Umfangreiche
Programmpunkte sorgen bei
Groß und Klein für leuchtende
Augen und Begeisterung. Kinder
und Jugendliche haben oft
viele offene Fragen zum Leben,
zur Technik, zur Forschung, zur
Entwicklung, dazu, wie etwas
funktioniert oder was die Zukunft
bringen wird. Bei der Langen
Nacht der Forschung gibt es
für die ganze Familie Antworten
auf diese und viele weitere
interessante Fragen. Zahlreiche
unterschiedliche Erlebnisstationen
sorgen für spannende Abwechslung,
neue Erkenntnisse
und innovative Erfahrungen
und sind für junge Forscherinnen
und Forscher ab 6 Jahren
eingerichtet.
Alle Infos zur Lange Nacht der
Forschung findet man auch unter
www.langenachtderforschung.at
Die PPH Augustinum bietet eine Reise durch die bunte Welt der Kinderbücher
und ihrer Helden. CHRISTINE RAJIC, PPH AUGUSTINUM
I N S T R UMEN T S
ENERGIE STEIERMARK
26 eco
www.grazer.at 12. APRIL 2026
Lange Nacht der Forschung
INNOVATIV. Die Lange Nacht der Forschung begeistert alle zwei Jahre tausende Besucher. Als langjähriger
Partner der Wissenschaft unterstützt die Energie Steiermark das größte Forschungsevent Europas.
Die Energie Steiermark
wendet Jahr für Jahr
mehr als eine Million
Euro alleine für Forschung und
Entwicklung auf. Sie steht in
ständigem Kontakt mit wissenschaftlichen,
industriellen und
angewandten Forschungseinrichtungen.
Dabei geht es um
Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch,
aber auch um ganz
konkrete Projekte. Die „100 Prozent
Erneuerbare-Energie-Reallabore“
sind Testregionen, in
denen neue Energielösungen
unter realen Bedingungen entwickelt
und erprobt werden. Für
die Energie Steiermark bieten
die Reallabore echte Praxisfelder:
Netzentlastung testen, neue
Speicher- und Flexibilitätslösungen
erproben, Geschäftsmodelle
entwickeln und mit Gemeinden
sowie Industrie kooperieren.
Die Innovationslabore dienen
als Experimentierflächen für
Kundentests, neue Technologien
und konzernweite Pilotprojekte.
So tragen die Reallabore
wesentlich dazu bei, Know-how
aufzubauen, die Energiewende
regional voranzubringen und
erfolgreiche Ansätze auf den gesamten
Konzern zu übertragen.
Alle Infos zu Innovationen der
Energie Steiermark hier online:
Die Energie Steiermark erprobt neue Lösungen in ihren Reallaboren. ENERGIE STEIERMARK
LANGE NACHT
DER FORSCHUNG
24.04.2026
Graz, Leoben, Kapfenberg, Weiz
17:00–23:00 Uhr
Eintritt frei
langenachtderforschung.at
Eine Initiative von:
Die Lange Nacht der Forschung
in der Steiermark wird getragen von:
Wirtschaft, Tourismus,
Wissenschaft und Forschung
Danke an alle Partner:
Fernwärme
Med Uni
Graz
28
viva
graz
www.grazer.at 12. APRIL 2026
Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
28
Sauberkeit im öffentlichen
Raum ist eine gemeinsame
Verantwortung.“
Holding-Graz-Vorständin Alice Loidl zur Bewusstseinsbildung
für mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum HOLDING GRAZ/KANIZAJ
HBOT in Graz:
Sauerstoff in der
Druckkammer
Eine HBOT-Sitzung dauert zwischen 60 und 120 Minuten und kann von Menschen jeden Alters in Anspruch genommen
werden. Die Zeit in der Druckkammer kann von den Nutzern zudem individuell gestaltet werden. AMON VITALITY (2)
NEUHEIT. Im Vitality Atelier in Graz wird in einer Druckkammer hochkonzentrierter
Sauerstoff eingeatmet – die sogenannte HBOT-Therapie.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Was auf den ersten Blick
wie ein kleines Raumschiff
aussieht, ist tatsächlich
eine Druckkammer für
hyperbare Sauerstofftherapie
(HBOT). Bei dieser Therapieform
wird unter mildem Überdruck
hochkonzentrierter Sauerstoff
eingeatmet. Dadurch erhöht sich
die im Blut gelöste Sauerstoffmenge,
wodurch verschiedene
Effekte unterstützt werden können
– etwa Regenerationsprozesse,
Gewebefunktionen und die
allgemeine körperliche Erholung.
Auch in Graz wird diese Therapie
mittlerweile angeboten. Im
Amon Vitality Atelier in der Pflanzengasse
24a stehen neben weiteren
Anwendungen auch Behandlungen
mit HBOT zur Verfügung.
Selbsttest
„Grazer“-Mitarbeiterin Denise
Schuschko-Linke hat die Kammer
getestet. Eine Sitzung in der
Druckkammer dauert in der Regel
zwischen 60 und 120 Minuten.
Während dieser Zeit wird über
eine Maske unter moderatem
Überdruck nahezu reiner Sauerstoff
eingeatmet. Die Behandlung
umfasst eine Druckauf- und -abbauphase.
„Mir wurde sofort die
Angst genommen und ich wurde
während des gesamten Prozesses
begleitet“, erklärt sie. Die Zeit
in der Kammer kann individuell
gestaltet werden – ob im Liegen
oder Sitzen, mit oder ohne Musik
oder beim Ansehen eines Fußballspiels.
Personen mit Platzangst
haben zudem die Möglichkeit,
in Fensternähe zu sitzen. „Es
fühlte sich an wie im Flieger – mir
sind die Ohren zugefallen. Danach
fühlte ich mich aber aktiver“,
resümiert sie.
12. APRIL 2026 www.grazer.at
graz viva 29
➜
IN
GETTY (2)
Klassische Loafer
Diesen Frühling werden schlichtere
und zeitlose Loafer getragen. Chunky
Modelle rücken in den Hintergrund.
Loafer mit chunky Sohle
Modelle mit dicker und klobiger Sohle
werden 2026 von schlichteren und
klassischeren Designs abgelöst.
OUT
➜
Wohin mit dem Obst?
FRUCHTIG. Bringen, nehmen, tauschen: In Lieboch wurde zum dritten
Mal die Obstbörse eröffnet. Das Ziel ist es, mehr Obst zu verwerten.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Unter dem Motto „Vermitteln
statt Wegwerfen“
wurde heuer zum dritten
Mal in Folge die Obstbörse in
Lieboch ins Leben gerufen. Ziel
ist es, Angebot und Nachfrage zusammenzuführen,
die Wertschätzung
gegenüber Lebensmitteln
zu steigern und Lebensmittelverschwendung
zu reduzieren. Menschen
mit einem Überschuss an
Obst können ihre Ernte anderen
zur Verfügung stellen, die sich darüber
freuen.
Initiiert wurde die Idee von
Ingrid Pöschl über das e5-Programm.
Seitdem betreut sie die
Obstbörse jedes Jahr.
Beim „Fair-Teiler“ hinter der
Sporthalle Lieboch können Interessierte
ihr überschüssiges Obst
kostenlos abgeben. Dieses kann
anschließend von anderen Menschen
entnommen werden. Nicht
abgeholte Produkte werden von
ehrenamtlichen Mitarbeitenden
für den guten Zweck verteilt oder
weiterverarbeitet.
Die Obstbörse versteht sich dabei
nicht nur als Tauschplattform,
sondern auch als Ort der Begegnung,
an dem neue Kontakte geknüpft
werden können.
Die Obstbörse befindet sich hinter
der Sporthalle Lieboch. BEREITGESTELLT
Centerleiterin Heike Heinisser (r.)
gratuliert zur Eröffnung. SHOPPING NORD
Nagelstudio im
Shopping Nord
■ Im Obergeschoss des Shopping
Nord hat vor kurzem der
neue Shop „New York Nails“
eröffnet. Im Salon wird von Maniküre
bis zu verschiedensten
Gesichtsbehandlungen eine
Vielfalt an Behandlungen angeboten.
„Dabei setzt man auf
echte Beauty-Profis und beste
Qualität der verwendeten Produkte
und Artikel“, erklärt Centerleiterin
Heike Heinisser.
30 viva
www.grazer.at 12. APRIL 2026
Radfahrparadies
Ob gemütliche Radtouren mit Familie und Kindern, sport-
liche Rennradstrecken oder E-Bike-Ausflüge – hier ist für
jeden die passende Route dabei.
AUSFLUG. Das Burgenland hat viele Radwege und herrliche Landschaften zu bieten.
GETTY
Von Anna Stocker
anna.stocker@grazer.at
Es gibt Regionen, die entdeckt
man nicht einfach im
Vorbeiradeln – sie entfalten
ihren Reiz erst beim bewussten
Erleben. Das Burgenland
und das angrenzende Ungarn
erfüllen genau diesen Charme,
denn: Wer hier aufs Rad steigt,
merkt schnell, dass es nicht nur
um die Bewegung, sondern um
ein Lebensgefühl und überraschende
Vielfalt geht. Ein echtes
Paradies für Radfahrer, das die
besten Voraussetzungen zu bieten
hat: Mehr als 3300 Kilometer
Radwege durchziehen das Burgenland
– ein ausgebautes Netz,
das sowohl für Genussradler als
auch für Sportliche etwas zu bieten
hat.
Das Burgenland verfügt über
mehrere Regionen: Das Gebiet
rund um den Neusiedler See ist
ein echtes Highlight. Der See
lässt sich fast vollständig umrunden
– und das größtenteils
autofrei. Unterwegs wechseln
sich Schilflandschaften, kleine
Dörfer und Weinberge ab, immer
begleitet vom weiten Blick
über das Wasser. Gerade im
Sommer sorgt der Neusiedler
See für eine erfrischende Brise,
und zahlreiche Badeplätze laden
zu kleinen Pausen ein.
Das Mittelburgenland ist etwas
hügeliger und gilt als echter
Geheimtipp für alle, die sich
nach einem tollen Ausblick sehnen.
Das Südburgenland wiederum
lockt mit der beliebten
Paradiesroute und deren kulinarischen
Stopps. Wer sich allerdings
für eine Fahrt Richtung
Osten entscheidet, erlebt einen
fließenden Übergang nach Ungarn.
Hier eröffnen sich neue
Landschaften und ruhige Strecken
abseits der großen Touristenströme.
Iron Curtain Trail
Besonders spannend ist der
Iron Curtain Trail, der entlang
der ehemaligen Grenze verläuft
Beim Steiermark-Frühling wurde die kommende Motor-Saison vorgestellt. Besucher
können sich auf spannende Highlights am Red Bull Ring freuen. MICHAEL JURTIN RED BULL RING
und heute Natur und Geschichte
miteinander verbindet – die
perfekte Strecke für alle Radfahrer,
die sich an kulturellen
Sehenswürdigkeiten erfreuen.
Der Burgenland-Abschnitt des
Iron Curtain Trail führt rund 300
Kilometer an der österreichischungarischen
Grenze entlang.
Nicht vergessen: Da der Radweg
nah an der östlichen Grenze des
Landes verläuft, muss ein Reisepass
eingepackt werden.
Tipps für unterwegs
Wer eine perfekte Tour erleben
möchte, sollte weniger planen
und stattdessen mehr genießen.
Die Region lebt von ihren
spontanen Momenten – ein
Sprung in den See, eine kleine
Pause im Schatten oder ein Abstecher
in den Ort machen das
Erlebnis zu einem besonderen
Abenteuer.
Praktisch ist auch die gute Infrastruktur:
Zahlreiche Verleihstationen,
fahrradfreundliche
Unterkünfte und Einkehrmöglichkeiten
helfen Radfahrfans
dabei, flexibel zu bleiben. Nur
nicht vergessen: genügend
Wasser mitnehmen, Sonnenschutz
einpacken – und ruhig
einige Male stehen bleiben, um
die einzigartige Natur zu genießen.
Kleine Extras
Mit der interaktiven Karte haben
Radfahrer ihren Weg fest im
Blick und können sich für die
passende Route entscheiden. Da
viele Radwege landwirtschaftliche
Güterwege sind, ist dort mit
landwirtschaftlichem Verkehr
zu rechnen.
Weiters sind auf der App „Burgenland
Erlebnistouren“ nicht
nur Rad- und Wanderkarten der
gesamten Region zu finden, sondern
es gibt auch Unterkünfte
und viele Ausflugsziele zu entdecken.
Interaktiv und bequem,
von zu Hause aus oder direkt
vor Ort. So kann einem Fahrrad-
Ausflug ins sonnige Burgenland
nichts mehr im Weg stehen.
Motorsport-Jahr 2026
■ Beim Steiermark-Frühling wurde
der Motorsport für das Jahr
2026 vorgestellt. Die Highlights
der Sommersaison offenbarte
eine gemeinsame Pressekonferenz
am Wiener Rathausplatz, bei der
Helmut Marko erstmals in seiner
neuen Rolle als Red-Bull-Ring-
Botschafter in Erscheinung trat. Im
Mittelpunkt stehen erneut internationale
Großveranstaltungen wie
die Formel 1, die MotoGP sowie
die DTM. Das Red Bull Erzbergrodeo
feiert 2026 sein 30-jähriges
Jubiläum. Die Events gelten als bedeutender
Wirtschaftsfaktor und
unterstreichen die Rolle der Steiermark
als Zentrum des Motorsports
in Österreich. Auch wurde die
langfristige Absicherung der Formel
1 am Standort bis 2041 hervorgehoben
und die Bedeutung des
Zweirad-Rennsports der MotoGP
betont. Der Rennkalender ist von
April bis September gefüllt und
verspricht viele spannende Events.
12. APRIL 2026 www.grazer.at
graz 31
32 viva
www.grazer.at 12. APRIL 2026
Süd- und Oststeiermark neu erleben
Beide Regionen eignen sich perfekt als Ausflugsziele. SÜDSTEIERMARK TOURISMUS - TOM LAMM
TOURISMUS. Die beiden
Regionen wurden
beim Steirischen Frühling
neu präsentiert.
Beim Steiermark-Frühling
in Wien präsentierte sich
die Südsteiermark mit
neuen touristischen Angeboten,
die Natur, Genuss und Bewegung
verbinden. Im Mittelpunkt steht
dabei die „Blickwechsel-Tour“,
eine mehrteilige Radroute entlang
der bekannten Weinstraßen
der Region. Die Strecke führt in
mehreren Etappen durch Weinberge,
malerische Orte und zu
insgesamt elf Aussichtstürmen,
die beeindruckende Ausblicke
über die Hügellandschaft bieten.
Ergänzt wird das Angebot durch
Wanderwege sowie zahlreiche
Einkehrmöglichkeiten bei regionalen
Betrieben. Zudem setzt
die Region verstärkt auf ihre
sportliche sowie kulinarische
Vielfalt und präsentiert sich mit
einem neuen Markenauftritt, der
Authentizität, Genuss und Gastfreundschaft
in den Fokus rückt.
Oststeiermark
Auch die Oststeiermark nutzte
den Steiermark-Frühling, um
ihre neuen touristischen Angebote
zu präsentieren. Unter dem
Motto „Einfach kostbar“ setzt die
Region auf eine Kombination aus
Naturerlebnis, Bewegung und
Kulinarik. Zahlreiche Wanderund
Radwege laden dazu ein, die
idyllische Landschaft zu erkunden.
Dabei reicht das Angebot
von gemütlichen Wanderrouten
bis hin zu sportlichen Herausforderungen.
Ein weiterer Schwerpunkt
liegt auf der regionalen
Kulinarik sowie der Vielfalt an
Genussmöglichkeiten. Ergänzt
wird das Angebot durch zahlreiche
Ausflugsziele und ein Veranstaltungsprogramm
mit Festen,
Kultur- und Sportevents.
12. APRIL 2026 www.grazer.at
graz 33
34
mobil
Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
BYD ist in Österreich in Rekordzeit
zum Taktgeber der
Elektromobilität geworden.“
Hansjörg Mayr, Vorstand Wolfgang Denzel Auto
AG, über den Aufstieg von BYD WOLFGANG DENZEL AG
www.grazer.at 12. APRIL 2026
Moderne E-Mobilität
Fehringer Betriebe präsentieren
sich von ihrer besten Seite.GADY FAMILY
Frühlingsmarkt
in Fehring
■ Der Fehringer Frühlingsmarkt
ist eine der größten Veranstaltungen
in der Region. Ein
Fest für die ganze Familie! Unter
diesem Motto findet heute von
8 bis 18 Uhr der bereits 36. Frühlingsmarkt
statt. Geboten wird
den Besuchern u. a. Neuestes
aus der Landwirtschaft und der
Mobilität von den Autohäusern
Gady und Kalcher und dazu ein
buntes Rahmenprogramm und
steirische Geselligkeit.
WACHSTUM. Denzel
lädt in Seiersberg zum
E-Auto-Shopping: BYD
kommt damit direkt
dorthin, wo Kunden
ihre Freizeit verbringen.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
In der Shoppingcity Seiersberg
verschmelzen Mode, Genuss
und Technik-Trends neuerdings
mit dem Thema modernste
E-Mobilität. Mit der Eröffnung
des neuen BYD Store setzt die
Wolfgang Denzel Auto AG ein
Statement und bringt die „Weltmarke
aus China“ direkt dorthin,
wo die Kunden ihre Freizeit wirk-
lich gerne verbringen.
Während der klassische Automobilhandel
oft über sinkende
Schauraum-Frequenzen klagt,
geht die Shoppingcity Seiersberg
einen anderen Weg. „Wir verstehen
uns als Plattform für die Zukunft“,
erklärt Geschäftsführer
Anton Cech. Mit über 7,8 Millionen
Besuchern im Jahr 2025
bietet das Center die ideale Bühne
für BYD. Der neue Store folgt
dem Ansatz, Mobilität dorthin zu
bringen, wo die
Menschen sind.
BYD startete
1995 als Batteriehersteller,
was heute den
entscheidenden
Technologie-Vorsprung
ausmacht.
Hansjörg Mayr
von der Wolfgang Denzel Auto
AG betont, dass sich BYD in Rekordzeit
als Volumenmarke etabliert
hat – mit bereits über 14.000
Fahrzeugen auf Österreichs Straßen.
Ein Highlight für Technik-
Fans: Mittels eines schnellen
Batterie-Checks lässt sich der
Gesundheitszustand des Speichers
in Sekunden auslesen.
Dies nimmt die Sorge vor dem
Wertverlust am Gebrauchtwagenmarkt,
da die volle Kapazität
jederzeit per
Zertifikat belegt
werden
kann.
René Wagner,
Leiter
Retail bei
Denzel, erklärt
den
strategischen
Der ÖAMTC rät zum Wechsel ab
Temperaturen von 25 Grad. GETTY
Winterreifen „zu
Ende fahren“?
■ Wer schon ältere Winterreifen
hat, deren Profiltiefe knapp
am gesetzlichen Minimum von
vier Millimetern liegt, sollte
diese im nächsten Winter nicht
mehr verwenden. „Diese alten
Winterreifen kann man durchaus
noch einige Zeit ‚zu Ende
fahren‘ und den Wechsel auf
Sommerreifen hinauszögern.
Spätestens bei sommerlichen
Temperaturen jenseits der
25 Grad sollten aber Sommeroder
Ganzjahresreifen aufgezogen
werden. Dann bauen Winterreifen
im Vergleich aufgrund
der weicheren Mischung deutlich
ab“, so der ÖAMTC.
Der BYD Sealion 7 lädt zum Einsteigen und Kennenlernen ein. Probefahrten sind vor Ort möglich. „Grazer“-
Redakteur Dorian Krois nutzte die Gelegenheit und testete ihn direkt auf der Straße (Foto oben). SHOPPINGCITY SEIERSBERG
12. APRIL 2026 www.grazer.at
mobil 35
GETTY (2)
... in Graz
Die Holding Graz verbraucht
derzeit rund 100.000 Liter
Diesel pro Woche.
KOMMUNALER VERBRAUCH
VON LITERN DIESEL/WOCHE
100.000 : 480.000
... in Wien
Mehr Elektrifizierung und höhere
Dichte. Wien verbraucht in Relation
weniger Diesel.
im Vorbeigehen mit BYD
Schritt: „Wir wollen Kunden in
entspannter Atmosphäre und
ohne klassischen Verkaufsdruck
begegnen.“ Die Nachhaltigkeit
wird dabei großgeschrieben: Die
Photovoltaik- Anlage der Shoppingcity
Seiersberg liefert jährlich
Strom für umgerechnet fünf
Millionen E-Auto-Kilometer.
Spontaner Test
Wie unkompliziert der Zugang
zu den neuen Modellen von BYD
ist, durfte das Team des „Grazer“
– Verkaufsleiter Michael Midzan
und Mobil-Ressortleiter Dorian
Krois – direkt selbst erfahren:
ein kurzer Daten-Austausch
im Store, und schon ging es vom
Parkdeck aus auf eine erste elektrische
Probefahrt. Dabei punktete
der Sealion 7 mit sauberer
Verarbeitung und einem sehr
aufgeräumten Cockpit. Die Leistung
von 530 PS bringt die Allrad-Version
beeindruckend direkt
und zugleich souverän auf
die Straße. Die Ausstattung (Serie)
ist wirklich sehr umfangreich.
Selbst Funktionen, die
anderswo einen deutlichen Aufpreis
kosten, sind hier bereits
ohne Extrakosten mit an Bord.
In Kombination mit dem fairen
Preis-Leistungs-Verhältnis
wird das SUV so zu einer echten
Kampfansage im Premium-Segment.
Für E-Mobilitäts-Fans ist
der neue Store in Seiersberg damit
ab sofort eine der ersten Adressen
für kompetente Beratung
zur Marke BYD.
Danijel Dzihic (BYD), Hansjörg Mayr (Vorstandsmitglied Denzel), René
Wagner (Leitung Retail Denzel), Christian Guzy, Martin Klein (Eigentümer
SCS) und Anton Cech (Geschäftsführer SCS, v. l.) SHOPPINGCITY SEIERSBERG
Seit dem 7. April bietet das neue Bediengebiet „Graz Nord“ 26 neue Haltepunkte
für das Mobilitätsangebot flux. REGIONALMANAGEMENT STEIRISCHER ZENTRALRAUM GMBH / LUPI SPUMA
flux im Grazer Norden
■ Das Sammeltaxi flux hat ausgebaut
und in den Grazer Norden
expandiert. Seit dem 7. April
2026 ergänzen 26 zusätzliche
Haltepunkte rund um Andritz
das Mobilitätsangebot der Region
Steirischer Zentralraum. Sie
liegen nördlich der Buslinien 52
und 53 der Holding Graz Linien
und grenzen an die flux-Gebiete
der der Gemeinden Gratkorn
und Stattegg.
„Viele Menschen im Grazer
Norden haben sich mehr Flexibilität
jenseits der klassischen
Hauptverkehrszeiten gewünscht.
Mit der Erweiterung von flux
kommen wir diesem Wunsch
nach “, erklärt Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner. Von
Weinzödl über St. Veit bis Oberandritz
bietet das Mobilitätsangebot
nun mehrere Haltepunkte,
die das Bediengebiet „Graz
Nord“ bilden. Von diesen können
bereits bestehende Punkte
angefahren werden.
In Graz kann flux in mehreren
Stadtrandgebieten täglich von 5
bis 24 Uhr genutzt werden. LS
36
sport
graz
www.grazer.at 12. APRIL 2026
Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
36
Ich habe aus der Emotion
heraus gehandelt und da
nicht klar gedacht.“
GAK-Stürmer Ramiz Harakaté entschuldigt
sich für seinen Jubel vor dem Linz-Sektor. GEPA
Comeback als Berater des Red Bull
Rings: Helmut Marko (82)
GEPA
Comeback von
Helmut Marko
■ Von Pension war die Rede,
als Helmut Marko Ende 2025
seinen Abschied von Red Bull
bekanntgegeben hat. Jetzt
kehrt der 82-jährige Grazer
aber in den Motorsport zurück
und wird künftig als Berater
des Red Bull Rings in Spielberg
fungieren. Das gab Marko im
Rahmen des Steiermark-Frühlings
auf dem Wiener Rathausplatz
bekannt. „Ich freue mich
über diese Rolle“, sagt Marko,
der auch die ersten Rennen am
Ring 1969 miterlebt hat.
Bernhard Eisel (l.) kommt zur
Tour-Präsentation nach Graz.
Tour of Austria
rollt nach Graz
GEPA
■ Die 75. Tour of Austria, vormals
Österreich-Radrundfahrt,
wird am Montag in Graz präsentiert.
Dabei wird die komplette
Strecke der Jubiläums-
Auflage vorgestellt – im Beisein
der heimischen Rad-Legenden
Bernhard Eisel und Helmut
Wechselberger. Zu sehen live
ab 11 Uhr auf ORF Sport+.
Graz am Weg zur
Stadt der Meister
In wenigen Wochen könnte bei vier Grazer Vereinen der große Jubel über einen Meistertitel ausbrechen. GEPA
QUARTETT. Gleich vier
Grazer Teams haben
aktuell gute Chancen
auf den Meistertitel in
ihrer Sportart: Sturm,
die 99ers, UVC Graz
und UBI Graz.
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
Vier gewinnt – das könnte es
in wenigen Wochen, bezogen
auf den Grazer Sport,
heißen. Denn aktuell sind zwei
Damen- und zwei Herren-Teams
auf dem besten Weg, den Titel zu
holen. Einen Schritt in diese Richtung
könnte heute (14.30 Uhr) der
SK Sturm machen, der im Steirer-
Derby Hartberg zu Gast hat und
nach dem Sieg bei Rapid vier
Punkte vor den Verfolgern liegt.
„Nach dem Umbruch und der
Unruhe im Winter ist es schön.
dass wir in der Lage sind, wieder
um den Titel mitzuspielen“, sagt
Trainer Fabio Ingolitsch. Die
bisherigen beiden Saisonduelle
mit den Oststeirern hat Sturm
jeweils knapp mit 1:0 gewonnen.
„Der Sieg bei Rapid hat die Spieler
noch einmal gepusht. Wir dürfen
jetzt aber keinen Zentimeter
nachlassen, sonst fallen die Dinge
nicht mehr auf unsere Seite.“
Bereits Meister sind die Graz
99ers – zum ersten Mal in ihrer
Vereinsgeschichte. Aber die Truppe
von Trainer Dan Lacroix will
auch die ICE Hockey League gewinnen.
Sowohl im Viertelfinale
gegen Villach als auch im Semifinale
gegen Fehervar hat man
die Serie mit 4:0 gewonnen und
damit einen „Sweep“ gefeiert. Am
Mittwoch geht es in Liebenau in
die Finalserie gegen Pustertal. Die
beiden fixen Heimspiele waren
wieder sofort restlos ausverkauft.
Nur mehr einen Schritt von
der Endspiel-Serie und dem Griff
nach dem Titel sind die Volleyballerinnen
des UVC Graz entfernt.
Nach dem überraschenden Sieg
bei Linz/Steg und dem Erfolg zu
Hause haben Anna Oberhauser
und Co zwar die dritte Partie
in Oberösterreich am Mittwoch
mit 1:3 verloren, schon am
Sonntag hat die Mannschaft von
Trainer Frederick Laure aber
ab 18.30 Uhr im Sportpark den
zweiten Matchball – noch dazu
vor heimischem Publikum. „Wir
dürfen jetzt nicht lockerlassen
und müssen zu Hause alles in die
Waagschale werfen“, sagt Laure.
Bleiben noch die Basketballerinnen
von UBI Graz, die nach
einer mehr als turbulenten Saison
mit zwei Trainerwechseln schon
bewiesen haben, dass sie Serienmeister
Klosterneuburg schlagen
können – und das in einem Spiel,
in dem es um etwas geht. So haben
Simone Sill, Anja Knoflach
und Co in der internationalen
WABA2-League just gegen den
Dauerrivalen aus Niederösterreich
den Einzug ins Final Four
geschafft.
Wiener Triple
Ein solches Meister-Quartett hat
es in Österreich seit Sturms erstem
Meistertitel in der Saison
1997/98 noch nie gegeben. Ein
Triple dagegen hat es in der jüngeren
Vergangenheit schon gegeben.
2005 sind Rapid Fußball- und
die Capitals Eishockey-Meister
geworden und Schwechat/Post
hat in der Damen-Volleyball-Liga
triumphiert. Das Double aus Fußball
und Eishockey hat es deutlich
öfter gegeben. Durch die Red-
Bull-Dominanz ist das in Salzburg
gleich sieben Mal passiert: 2007,
2010, 2014, 2015, 2016, 2018, 2022
und 2023.
12. APRIL 2026 www.grazer.at
sport graz 37
OHA!➜
GEPA (2)
Vertrag bis 2029 verlängert
Stürmer Paul Huber bleibt dem
österreichischen Eishockey-Meister,
den Graz 99ers, weiterhin erhalten.
Keine WM-Teilnahme
Snooker-Profi Florian Nüßle verlor
in der ersten Quali-Runde für die
Weltmeisterschaft in Sheffield.
OJE!
➜
Rückkehr zum alten Termin
KLASSIKER. Das Grazer Altstadtkriterium findet heuer wieder zum alten, legendären Termin am
Dienstag nach dem Ende der Tour de France zurück. Das neue Konzept bleibt aber unverändert.
Viele Jahre war es in Stein
gemeißelt. Zwei Tage nach
dem Ende der Tour de
France auf den Champs Elysees
in Paris rollen die Rad-Stars beim
Altstadkriterium in Graz an den
Start. Seit dem Neustart als Rennen
der Rad-Bundesliga war das
nicht mehr so – bis heuer. Da kehrt
das Kriterium zu seinem Traditionstermin
zurück und steigt heuer
am 28. Juli. Neu an Bord sind
als Sponsoren die Merkur Versicherung,
NovaLabs als Namenssponsor
und die Holding Graz.
„Auf finanzierbarer, wirtschaftlich
gesunder Basis hat das Altstadtkriterium
nun wieder Perspektive
und Zukunft“, sagt Gerald Pototschnig,
Präsident des steirischen
Landesradsportverbands.
Nicht gerüttelt wird allerdings
am neuen Konzept des Rennens,
das Teil der Road Cycling League
Austria bleiben und wieder in
zwei Rennen ausgetragen werden
wird: eines für die Herren, eines
für die Damen. Mit U23 und Junioren
bietet es auch wieder eine
große Plattform für den heimischen
Radsportnachwuchs.
Heute steigt auch das erste „Ladies
only“-Liga-Rennen im Murtal
mit den Grazer Teams Cookina
und RCGG Racing Team in St. Marein-Feistritz
bei Knittelfeld.
48 Stunden nach der Tour de France geht es in der Altstadt wieder rund. GEA
Sowohl Sturm (l. Malone) als auch der GAK (r. Harakaté) haben die
Bundesliga-Lizenz in erster Instanz und ohne Auflagen erhalten. GEPA
Keine Lizenz-Probleme
■ Sportlich sieht es nach den
jüngsten Erfolgen des GAK danach
aus, dass es auch in der
kommenden Saison Grazer Fußball-Derbys
geben wird. Jetzt ist
diese Sache auch auf wirtschaftlicher
Ebene geklärt, denn beide
Vereine haben vom Senat 5 der
Österreichischen Bundesliga die
Lizenz für die höchste Spielklasse
erhalten – in erster Instanz
und ohne Auflagen. „Hinter dem
Lizenzerhalt steckt jedes Jahr
ein großer Aufwand im Hintergrund,
um alle Anforderungen
präzise und fristgerecht zu
erfüllen“, erklärt Sturms Wirtschafts-Geschäftsführer
Thomas
Tebbich. Das sieht auch
sein Kollege, GAK-Geschäftsführer
Lukas Kokail, so. „Dass
wir zum siebenten Mal in Folge
und erneut ohne Auflagen
durchgekommen sind, ist das
Verdienst aller, die im Hintergrund
dafür sorgen, dass dieser
Verein auf soliden Beinen
steht.“
Rätsel-Lösung vom 5.4.2026
S N P A B E
S C H U B E R T B U N D E
H S O L E S E V A G
A U F S T E I R E R N N O
L A B E F O T O G E N
E I A H E T Z L O T
C A R U S O Z E U G E U
M M E E T I N G K R N
B R E T T G S A T A N
K A H R Z U Z A R I E
U S T E I R E R B A L L
E N T E N E U
Lösung:
R A R D U N G
I N V A S O R H GRAZ
H I S R O S A GEHT Lösung:
O S I F A U
IMMER
GRAZ GEHT
O F F E N B U S IMMER
Sudoku-Lösung
vom 12.4.2026
9 8 1 6 5 2 4 7 3
4 3 6 9 7 1 8 2 5
7 2 5 8 3 4 6 9 1
6 7 3 5 9 8 1 4 2
8 1 2 4 6 3 9 5 7
5 4 9 2 1 7 3 6 8
2 9 4 3 8 5 7 1 6
1 5 8 7 4 6 2 3 9
3 6 7 1 2 9 5 8 4
38 grazer sonntag
www.grazer.at 12. APRIL 2026
SO ISST GRAZ
Der Biergarten Schlossberg präsentiert
...
... Erdäpfelgulasch
mit Burenheidl
Josef Mosshammer mit Christof
Widakovich beim Stmk.-Frühling LUEF (2)
Die Steiermark war in den vergangenen
Tagen zu Gast in Wien. Dabei durfte
natürlich auch ein wahrer Klassiker nicht
fehlen. Im „Grazer“-Zelt wurde
das Gulasch von Mosshammer
und Widakovich
serviert. LEO
Zutaten:
200 g Zwiebeln, fein
gewürfelt, 20 g Knoblauch,
fein gehackt, 40 g
Butterschmalz, 80 g roter Paprika, gewürfelt,
1 Lorbeerblatt, getrockneter Majoran,
schwarzer Pfeffer, Salz, 30 g edelsüßes
Paprikapulver, 8 g Tomatenmark, 80 ml
Rotwein, 400 ml Gemüsefond, 250 g Erdäpfel,
geschält & gewürfelt, 80 g Karotten,
gewürfelt, 80 g Sellerie, gewürfelt, 40 g
bunter Paprika, gewürfelt, 160 g Burenwurst,
gegrillt & in Scheiben geschnitten,
1–2 EL Petersilie, fein gehackt, Sauerrahm,
Essiggemüse, Röstzwiebeln & Petersilie
nach Belieben zum Servieren
Zubereitung:
Butterschmalz in Topf erhitzen. Zwiebeln,
Knoblauch und Paprika langsam anschwitzen,
bis die Zwiebeln weich und goldgelb
sind. Lorbeer, Majoran, Pfeffer und Salz
zugeben, kurz mitrösten. Hitze reduzieren,
Paprikapulver einrühren, sofort das
Tomatenmark zugeben. Kurz mitrösten,
dann mit Rotwein ablöschen und leicht
einkochen lassen. Mit Gemüsefond aufgießen
und die Basis etwa 20 Minuten
sanft köcheln lassen. Sauce fein pürieren
und durch ein Sieb passieren, sodass
eine glatte, sämige Grundlage entsteht.
Erdäpfel, Karotten, Sellerie und Paprika
zugeben und weichkochen. Die gegrillte,
in Scheiben geschnittene Burenwurst einlegen
und kurz mitziehen lassen. Etwa 80
Prozent der Einlage herausnehmen, fein
pürieren und zurück in den Topf geben.
Noch einmal kurz aufkochen, abschmecken,
mit Petersilie vollenden. In tiefen
Tellern servieren und nach Belieben mit
Sauerrahm, Essiggemüse oder Röstzwiebeln
ergänzen.
GRAZWORTRÄTSEL
Kosename
der
Mutter
Wert
für den
Säuregrad
Professor u.
Zug-Bauer
in Graz †
(Wilhelm)
Hülsenfrucht
Donnerschlag
stockbetrunken
Pazifik, Atlantik
& Co.
Luftwiderstandsbeiwert
geometrischer
Körper
mit Spitze
zurückliegend
einsam,
verwaist
Insel der
Azoren
Thronfolger
Broschüre
Lösung:
SUDOKU
1
4
rumänische
Panflöte
Vorname
der Kahr
8
Landkartenwerk
Abk. f. "ehrenamtlich"
Armesünderglocke
im Uhrturm
unweit
Schutzgebiet
der
Murauen
(2 Wörter)
1000 m
singender
Grazer Arzt
(alias Marco
Angelini)
Gemenge
aus
Öl und
Wasser
Initialen
Ecos †
eine Abmessung
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für
Villach-
Land
partiell
höchste
Alarmstufe
spritzige Location
beim
ORF-Landesstudio
unzufrieden
sein,
streiten
dt. Sängerin
1925-2002
Moslems in
der Türkei
Grazer Bezirk
westlich
der
Innenstadt
lautstark
sein Missfallen
ausdrücken
Grazer
Krauthäuptel
& Co.
Behörde
7
indoarische
Sprache
Grieser Bildungsstätte
10
römisch
für "2"
Auster,
Margaretenbad
& Co.
Abk. für
"ad acta"
3,1415...
Abk. für
"Postleitzahl"
Langohr
Vorsilbe
für
"zurück"
erster
israelitischer
König
Schlappe,
Pleite
2
KFZ-Kz.
der BH
Baden
5
von damals
an ("ex ...")
Insel der
Kykladen
Abk. für
"Gemeinderat"
KFZ-
Kennz.
für
Steyr
Junges von
der Kuh
Domäne
Estlands
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
2 8
5 7 3
4 9 7
4 6
3 5
2 6 9 5 7
4 9 8
4 3
1 6 2
852
Jede
Ziffer darf
in jeder
Reihe in
jedem
Quadrat
nur
einmal
vorkommen.
Bleistift
spitzen,
los geht’s.
Viel Spaß!
Insel
der
Circe
3
Halbton
unter a
Hochschule
eine Anrede
Fluss mit
Quelle
am Osser
Rätsellösungen: S. 37
Abk. für
"Yard"
weiblicher
Vorname
Lösung einschicken und
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9
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6
12. APRIL 2026 www.grazer.at
grazer sonntag 39
„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 12. APRIL
Mobilitätsfest Mariatrost
Heute findet in Mariatrost das
Mobilitätsfest 2026 statt. Das
Areal rund um den Sportplatz Mariatrost
verwandelt sich wieder in
eine lebendige Erlebniszone rund
ums Fahrrad. Das Event richtet
sich an alle Generationen – von
den Kleinsten bis zu erfahrenen
Radfahrern – und lädt dazu ein,
gemeinsam Bewegung zu erleben!
Besucher erwartet ab 13 Uhr ein
Nachmittag voller Aktivitäten,
Spaß und gemeinschaftlicher Begegnung.
Wundergartenfest Schlossberg
Das Graz Museum Schlossberg
feiert heute die Eröffnung des neu
gestalteten Wundergartens – bei
freiem Eintritt und mit einem
bunten Fest für alle. Der Innenhof
wird zu einem Ort des Staunens,
Spielens und Verweilens. Familien
und Kinder sind herzlich eingeladen,
den Ort neu zu entdecken!
Halbmarathon in Graz
Läufer aufgepasst: Um 11 Uhr startet
heute der Gigasport Halbmarathon.
Start und Ziel sind direkt
am Karmeliterplatz, die Strecke
führt anschließend durch die
Grazer Innenstadt. Es gibt neben
dem Halbmarathon auch einen
Viertelmarathon,
Achtelmarathon
und Kids-Bewerbe.
Jeder
Teilnehmer
erhält ein
prall gefülltes
Startsackerl
mit Geschenken
sowie eine
persönliche
Startnummer mit integriertem
Zeitnahmechip. Im Ziel gibt’s
eine eine Finisher-Medaille als
Erinnerung!
Arizona Lady, Oper Graz
Cowboys, Pferderennen und eine
große Portion Gefühle! Das alles
und mehr bringt heute die letzte
Aufführung der Operette Emmerich
Kálmáns auf die Bühne der
Oper Graz. In einer spannenden
und gefühlvollen Inszenierung ist
die Westernoperette zum ersten
Mal in Österreich zu erleben. Das
Stück beginnt um 15 Uhr, die
Tickets sind ab fünf Euro erhältlich.
DUAL-Theater im Kristallwerk
Das Kristallwerk präsentiert heute
um 20 Uhr „DUAL“ – eine farbenprächtige
Fusion aus Akrobatik
OPERETTE:
15 Uhr
Oper
„Arizona Lady“ in der Oper Graz mit Falk Witzurke, Neira Muhić
und Ivan Oreščanin
OPER GFRAZ/INGO PERTRAMER, GETTY
und Theater. Josh & Cloé durchleben
dabei ein spannendes
Wechselspiel der Gegensätze: kein
Aufstieg ohne Fall, keine Kontrolle
ohne Loslassen. Die beiden verweben
physisches Theater, Partnerakrobatik
und Kampfkünste zu
einer poetischen und humorvollen
Performance. Ein einzigartiger
Abend, der nicht verpasst werden
sollte.
WOHIN AM SONNTAG
Circus Louis Knie „Wow“
Der Circus Louis Knie ist in der
Stadt und verzaubert heute um
11 und um 15 Uhr bei der Shopping
City Seiersberg Kinder und
Familien. Louis Knie bringt Artistik,
Tiere und eine große Portion Humor
und schafft einen klassischen
Zirkusnachmittag für all seine
Gäste. Man kann einen unterhaltsamen
Tag mit der ganzen Familie
oder Freunden genießen.
„Shamis Weg nach Shaolin“ –
Show
„Shamis Weg nach Shaolin“
erzählt heute im Congress die
Geschichte eines Kindes auf seiner
Suche nach Meisterschaft. Die
Show zeigt die faszinierenden
und geheimnisvollen Übungen
der Mönche. Ihre meisterliche
Beherrschung des Hard Qi Gong
lässt Stöcke und Eisenstangen auf
ihren Körpern zerschmettern und
zeigt, dass auch die empfindlichsten
Körperstellen den Spitzen von
Speeren widerstehen. Das Event
startet um 18 Uhr.
Pentatonix in der Stadthalle
Die beliebte US-amerikanische
A-cappella-Gruppe Pentatonix
kommt in die Grazer-Stadthalle
– mit frischen Ideen, Energie
und unverkennbarem Stil! Die
Band stürmte die Charts, verkaufte
über 10 Millionen Alben, erzielte
Milliarden Streams und trat an
legendären Orten wie dem Weißen
Haus, der Macy’s Thanksgiving Day
Parade und der Hollywood Bowl
auf. Nun begeistert sie ab 20 Uhr
in der Stadthalle ihr Publikum!
Abendmusiken Mariahilf
In der Mariahilferkirche wird es
heute musikalisch: Unter dem
Motto „Alt und neu“ spielen das
Modern Woman Quartett und Mitglieder
der Grazer Frauenphilharmonie
Werke von Joseph Haydn,
Antonín Dvořák und Herbert
Bolterauer. Das Konzert startet am
Abend um 20 Uhr und bringt viele
musikalische Momente, die unter
die Haut gehen.
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* Quelle: ÖAK, 2. HJ
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