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12. April 2026

- Steiermark-Frühling: „der Grazer“ war mittendrin mit prominent besetzten VIP-Empfang - Stadt verbietet die komplette Öffnung der neuen Tiefgarage im Messequadranten - Als einzige Stadt Österreichs empfing Graz den Botschafter Palästinas

- Steiermark-Frühling: „der Grazer“ war mittendrin mit prominent besetzten VIP-Empfang
- Stadt verbietet die komplette Öffnung der neuen Tiefgarage im Messequadranten
- Als einzige Stadt Österreichs empfing Graz den Botschafter Palästinas

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12. APRIL 2026, AUSGABE 15

Nicht willkommen

Trotz mangelnder

Parkplätze verbietet

die Stadt die

komplette Öffnung

der neuen Tiefgarage

im Messequadranten

in der

Fröhlichgasse.

SEITEN 4/5

„der Grazer“ brachte die Hauptstadt zum Kochen

Steirische Herzen

eroberten Wien

Willkommen

Als einzige Stadt

Österreichs empfing

Graz kürzlich

den Botschafter

Palästinas, der

aufgrund diverser

Aussagen in der

Kritik steht.

SEITE 8

Zünftig. Bei zumeist strahlendem Sonnenschein fand der Steiermark-Frühling am Rathausplatz statt. Mittendrin war auch

„der Grazer“ mit einem prominent besetzten VIP-Empfang und jeder Menge steirischem Lebensgefühl. SEITEN 14–17

FOTO FISCHER, SCHERIAU. LUEF


2 die seite zwei

www.grazer.at 12. APRIL 2026

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Ein Denkmal

für den

Amtsschimmel

W

er in Graz einen

Parkplatz sucht,

braucht gute Nerven.

Umso absurder wirkt die

Posse, die sich derzeit im

neuen Messequartier in der

Fröhlichgasse abspielt (siehe

Seiten 4/5). Dort stehen 610

fabriksneue Tiefgaragenplätze

bereit. Es gibt moderne

Technik, die größte E-Tankstelle

der Steiermark – und

gähnende Leere an 200 Tagen

im Jahr. Warum? Weil eine

bürokratische Auflage aus

vergangenen Tagen die

Nutzung an normalen

Werktagen verbietet. Man

muss es sich fast auf der

Zunge zergehen lassen:

Während die Stadtregierung

konsequent Parkplätze im

öffentlichen Raum streicht,

um Platz für Radwege und

Grünflächen zu schaffen, lässt

man private Infrastruktur, die

den Parkdruck sofort lindern

könnte, mutwillig brachliegen.

Das ist nicht nur wirtschaftlich

fragwürdig,

sondern gegenüber den

leidgeprüften Anrainern

schlichtweg ignorant. Sicher,

die Auflage stammt noch aus

der Ära Nagl. Doch die Welt

hat sich weitergedreht. Graz

ist gewachsen, der Parkdruck

gestiegen. Starrsinnig auf

alten Verträgen zu beharren,

während der Projektwerber

sogar klagen muss, um sein

Eigentum der Allgemeinheit

öffnen zu dürfen, ist ein

Armutszeugnis für eine

lösungsorientierte Politik.

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...

... Sänger Rian

Rian hat

viele schöne

Erinnerungen

an Graz, wo

er drei Jahre

lang gewohnt

und das

(Nacht-)Leben

genossen

hat.

KK

Der Erfolgssänger über seine Verbindung zu Graz, seinen Überraschungshit

„Verwandtschaftstreffen“ und darüber, was ihn inspiriert.

Was gibt es bei Ihnen zum Frühstück?

Es gibt meistens ein Müsli oder Joghurt mit

Früchten und Haferflocken. Manchmal esse ich

aber auch erst mittags.

Was verbindet Sie mit Graz?

Ich liebe Graz. Ich habe hier drei Jahre gewohnt

und viele Freunde gefunden. Dadurch habe ich

auch sehr viele schöne Erinnerungen an die

Stadt – und auch an das Nachtleben, ha ha.

Viele finden sich in Ihrem Hit „Verwandtschaftstreffen“

wieder. Wie sind Sie auf

diesen Text gekommen?

Ich glaube, dass ich ein relativ guter Beobachter

bin, und bin davon überzeugt, dass wir auch alle

ungefähr die gleichen Verwandtschaftsverhältnisse

in Österreich haben. Daher war es für mich

naheliegend, diesen Song zu schreiben.

Ihre Lieder sind melodisch sehr ansprechend,

die Texte haben dann aber doch

auch immer einen gesellschaftskritischen

Touch. Wollen Sie so auf humorvolle Art

Probleme ansprechen?

Ja, genau. Ich finde, Humor ist, zumindest für

mich, das beste Werkzeug, um Dinge anzusprechen

bzw. mit Problemen umzugehen. Das

macht alles ein bisschen leichter, finde ich.

Welche Künstler haben Sie musikalisch

am meisten geprägt?

Das ist eine schwierige Frage! Ich glaube, ich bin

da zu neugierig. Ich höre ständig andere Dinge,

und das auch schon seit meiner Jugend. Aber es

war zum Beispiel Falco dabei, und mein erstes

Konzert war Green Day, was mich auch sehr geprägt

hat.

Wie hat sich Ihr Leben verändert, seit Ihre

Musik bekannter geworden ist?

Es fühlt sich ein bisschen an wie Ankommen. Es

ist schön, zu sehen, wenn sich harte Arbeit und

Durchhaltevermögen auszahlen. Ich bin wahnsinnig

dankbar, dass ich das jetzt machen darf

und die Menschen wirklich meine Musik hören.

Mit welchem Künstler würden Sie gerne

einmal zusammenarbeiten?

Ich glaube, ein Feature mit Sido würde mir gut

gefallen!

SABRINA NASERADSKY

Rian wurde 1995 oder 1996 in Althofen (Kärnten)

geboren. Bereits mit acht Jahren begann er, Schlagzeug

zu spielen. 2017 veröffentlichte Rian seine Debütsingle

„Belong to you“. Sein erstes Studioalbum

war noch geprägt von englischsprachigen Popsongs.

Seit 2022 veröffentlicht Rian ausschließlich auf

Deutsch. Mit „Verwandtschaftstreffen“ gelang ihm

2024 ein großer Hit, 2025 wurde er dafür mit dem

Amadeus Austrian Music Award ausgezeichnet.



graz

4 graz

www.grazer.at 12. APRIL 2026

4

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10

Wer sagt, es war zu wenig, des

brauch ma nächstes Jahr net

mehr, den muss ich zu einem

Vier-Augen-Gespräch bitten.“

Manuela Khom bei der Osterjause MICHAELA LORBER,

Trotz Parkdruck: 610

Landesrat Stefan Hermann sichert

Schulsozialarbeit ab.

PB HERMANN

Land sichert

Schulsozialarbeit

■ Ein klares Zeichen für die

psychosoziale Unterstützung

von Kindern und Jugendlichen

setzt nun das Land

Steiermark. In der aktuellen

Sitzung der Landesregierung

wurde die Vergabe der

Schulsozialarbeit für alle politischen

Bezirke des Landes

für den Zeitraum von 1. September

2026 bis 31. Dezember

2031 beschlossen. Der Gesamtauftragswert

beläuft sich

auf 28 Millionen Euro.

Stadtrat Kurt Hohensinner (l.) und Projektleiter Michael Prasser kämpfen für die Öffnung der Stellplätze.

SCHERIAU

Ressortleiter Victoria Weitenthaler

und Dorian Krois BEJAMIN GASSER, SCHERIAU

Neues vom

„Grazer“-Team

■ Es gibt Neuigkeiten aus

der „Grazer“-Welt: Zwei

Personen haben vor kurzem

neue Funktionen übernommen.

Somit kommt es zu

personellen Veränderungen

in der Redaktion. Die Leiterin

des Szene-Ressorts,

Victoria Weitenthaler,

wird stellvertretende Chefredakteurin.

Dorian Krois,

Leiter des Mobil-Ressorts,

übernimmt die Leitung des

„Grazer24“.

„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE

■ Immer mehr von ihnen tauchen

im Stadtgebiet der steirischen

Landeshauptstadt auf:

Automaten-Shops. Dabei handelt

es sich um Geschäfte, in denen

rund um die Uhr ohne Personal

Produkte aus Automaten

gekauft werden können. Meist

sind es Getränke oder Snacks,

die von Konsumenten bei den

Geräten besorgt werden.

Wir haben unsere Leser gefragt,

ob sie diese Art von Geschäft

bereits nutzen. 20,2 Prozent

gaben an, dass sie bei

Automaten-Shops einkaufen.

79,8 Prozent hingegen sagen,

dass sie diese in ihrem Alltag

nicht nutzen.

Kaufen Sie bei Automaten-Shops ein?

Ergebnis

unserer Online-

Abstimmung

79,8 %

NEIN

20,2 %

JA

536 Teilnehmer, nicht repräsentativ,

Stand: Freitag, 10. April, 12 Uhr, Foto: Getty


12. APRIL 2026 www.grazer.at

graz 5

TOP

HELMUT PIERER, GETTY

Kompetenzzentrum der TU eröffnet

Die TU Graz hat diese Woche einen

neuen Standort für Spitzenforschung

im Bereich IT-Sicherheit eröffnet.

Rekordschulden der Stadt

Rechnungsabschluss: Erstmalig steigen

die Verbindlichkeiten der Stadt

Graz auf über zwei Milliarden Euro.

FLOP

Stellplätze müssen leer bleiben

GROTESK. Trotz

mangelnder Stellplätze

verbietet die Stadt Graz

die komplette Öffnung

der neuen Tiefgarage in

der Fröhlichgasse.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

ation im gesamten Umfeld des

Messe areals spürbar zu entlasten.

Projektleiter Michael Prasser

von der Haring Group hat

diesbezüglich sogar rechtliche

Schritte gegen die Stadt eingeleitet,

um die Parkplätze für die

Allgemeinheit öffnen zu dürfen.

„Weder Bürgermeisterin Elke

Kahr noch Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner waren

bis jetzt bereit, mit uns zu sprechen,

deshalb mussten wir diesen

juristischen Weg gehen. Ich

möchte aber betonen, dass die

Basis mit den zuständigen Beamten

immer sehr gut war.“

Verlorene Chance

Im Zuge eines Betriebsbesuchs

hat Wirtschaftsstadtrat Kurt

Hohensinner das Großprojekt

nun genauer unter die Lupe genommen.

„Es ist eine verlorene

Chance, wenn eine moderne

Parkgarage mit gesamt über

1500 öffentlichen Stellplätzen

außerhalb von Messe- und Veranstaltungszeiten

größtenteils

ungenutzt bleibt, während im

Man mag es kaum glauben:

Während gefrustete

Autofahrer auf der

Suche nach einem Parkplatz in

der Innenstadt ihre Kreise ziehen,

entstehen mitten im Grazer

Stadtgebiet 610 Tiefgaragenplätze,

die jedoch an 200 Tagen

im Jahr nicht genutzt werden

dürfen. Im Zuge der Errichtung

des neuen Messequartiers in

der Fröhlichgasse wurde nämlich

auch eine riesige Parkgarage

mit 1500 Stellplätzen errichtet,

die zugleich auch die größte

E-Tankstelle der Steiermark

darstellt und grundsätzlich geeignet

wäre, die Parkplatzsituumliegenden

Wohngebiet seit

Jahren massiver Parkdruck

herrscht“, befindet er. Die Auflage,

Parkplätze zu bauen, die nur

für Wochenenden und an Veranstaltungstagen

geöffnet werden

dürfen, wurde noch unter

Bürgermeister Siegfried Nagl

und der damaligen Verkehrsstadträtin

Elke Kahr erlassen.

Doch damals herrschten grundsätzlich

andere Verhältnisse.

„In Graz wurden in den vergangenen

Jahren laut Zählung

der Wirtschaftskammer mehr

als 2000 Parkplätze im öffentlichen

Raum ersatzlos gestrichen,

ohne gleichzeitig ausreichend

alternative Kapazitäten

zu schaffen.“

Neue Situation

Zudem wurden fix geplante

Garagenprojekte wie das

Park&Ride Murpark oder die

Innenstadtgaragen verschoben

bzw. überhaupt abgesagt.

Speziell die Anrainer rund um

die Messe sowie in den angrenzenden

Seitengassen leiden seit

Jahren unter einem hohen Park-

druck. Zusätzliche Bautätigkeit,

zunehmende Nachverdichtung

sowie eine steigende Besucherfrequenz

im Umfeld des Messeareals

haben diese Situation weiter

verschärft. „Gerade deshalb

wäre die Öffnung der Parkgarage

im Messequartier ein sofort

wirksamer, sinnvoller Schritt,

um Anrainer zu entlasten, Suchverkehr

zu reduzieren und bestehende

Infrastruktur endlich

effizient zu nutzen“, meint Hohensinner.

Prasser zeigt sich nach wie

vor gesprächsbereit und besteht

nicht auf der Klage: „Endlich

zeigt man seitens der Stadt Interesse.

Sollte es verwaltungsrechtlich

möglich sein, warum

sollte es eine zivilrechtliche

Vereinbarung brauchen, die

eine Öffnung unterbindet? Wir

gehen stark davon aus, dass wir

nachweisen können, dass dies

auch vom Verkehrsaufkommen

her sehr gut machbar wäre.“ Mit

einer Einigung würden die 610

Parkplätze nicht mehr brachliegen

und auch die Klage wäre

wohl vom Tisch.


202425010

6 graz

www.grazer.at 12. APRIL 2026

K O M M E N T A R

von

Sabrina

Naseradsky

✏ sabrina.naseradsky@grazer.at

Der Grazer

Wirtschaft

geht es besser

I

mmer wieder wird auf

die Grazer Wirtschaft

ein Abgesang gesungen.

Die Zahlen sprechen

jedoch eine andere Sprache.

Auch 2025 haben immer

mehr Menschen den Schritt

in die Selbstständigkeit

gewagt (siehe auch unsere

Geschichte auf Seite 22). Vor

allem die Frauen geben ein

starkes Gründerinnen-

Zeichen ab. Ebenfalls ein

kräftiges Lebenszeichen gibt

die Grazer Innenstadt von

sich. In den nächsten Monaten

werden hier einige

Geschäfte ihre Pforten öffnen.

Aber auch außerhalb der

Innenstadtzone sperren neue

Geschäfte auf (siehe unsere

Geschäftsbörse auf Seite 10).

Man muss diese Menschen für

ihren unternehmerischen Mut

schon fast bewundern. Gerade

in Zeiten steigender Preise

besonders bei Öl und Gas und

der Unsicherheit, wie es auf

unserer Welt weitergeht,

blicken diese motivierten

Menschen positiv in die

Zukunft. Vielleicht sollten wir

alle uns eine Scheibe von

dieser Motivation und dem

positiven Blick abschneiden.

Denn immer alles schwarz zu

sehen und sich vor der

Zukunft zu fürchten, bringt

uns weder wirtschaftlich noch

gesellschaftlich weiter.

Zudem sind diese neuen

Geschäfte und Lokale auch

Orte, wo Menschen zusammentreffen

und sich austauschen

können.

Worüber

Graz spricht ...

redaktion@grazer.at

Relativ peinlicher Auftritt des

VP-Bezirksparteiobmanns

Innere Stadt, Walter Kriwetz.

Online ohnehin bekannt für

teils grenzwertige Angriffe gegenüber

Elke Kahr und Judith

Schwentner hat er diesmal

auf Facebook offenbart, dass

jemand ganz anderer hinter

seinen Postings steckt: Künstliche

Intelligenz nämlich. So

hat Kriwetz online bei einem

Artikel zur Gründung des

Vereins „Grazer Mitte“ mehrere

Absätze kommentiert, die

sich klar gegen eine autofreie

Innenstadt aussprechen. Bereits

bei Sätzen wie „Hier ist ein

Entwurf, … der die Sorgen

direkt anspricht.“ läuten die

KI-Alarmglocken. Beim letzten

Absatz bleiben dann aber

keine Fragen mehr offen: „Soll

ich diesen Text noch für einen

bestimmten Zweck anpassen –

zum Beispiel als Leserbrief für

eine Zeitung oder als Post für

soziale Medien?“ Erinnerungen

an die ÖVP-Leserbriefaffäre

2005 werden wach. Und die

politische Konkurrenz spottet,

ob auch das Parteiprogramm

der ÖVP von der KI geschrieben

wird.

VP-Bezirksparteiobmann Walter

Kriwetz lässt die KI denken.

FB

Kurz vor der Tourismus-Saison wurde der Hauptplatz zum Fleckerlteppich. KK

***

Beim Blick aus dem Rathausfenster

trauten so

manche Mandatare ihren

Augen kaum: Kurz bevor die

Touristen zuhauf durch unsere

schöne Innenstadt strömen

werden, sollte der Hauptplatz

hergerichtet werden. Das

Ergebnis ist allerdings wohl in

der Rubrik „Verschlimmbesserung“

einzuordnen (siehe

Bild oben). Jene Straßenfliesen,

die man austauschen musste,

wurden nämlich nicht ausgetauscht,

sondern einfach

entnommen und zuasphaltiert.

Den Preis für die schönste Innenstadt

wird man so auf jeden

Fall nicht gewinnen.

***

Viel gewonnen hingegen hat

Trainerlegende Ivica Osim.

Neben seiner großen Leidenschaft

für den Fußball und den

Humanismus gleichermaßen,

gilt der 2022 in Graz verstorbene

Osim vielen als großes Vorbild.

KPÖ-Stadtrat Robert Krotzer

zählt wohl auch zu seinen Fans,

nur schoss er mit seiner Begeisterung

weit übers Ziel hinaus.

Er postete ein Zitat

Kult-Trainer Ivica Osim wird von

der KPÖ vereinnahmt.

Osims (siehe Faksimile) und

versah dieses mit dem Logo der

KPÖ. Osim, der sich zeit seines

Lebens nie von einer Partei

vereinnahmen ließ, würde sich

aufgrund dieser Pietätlosigkeit

wohl im Grabe umdrehen.

FB

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel.

0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer

| REDAKTION: Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria Weitenthaler (Stv.-CR, 0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (Leitung Grazer24, 0664/80 666 6533), Leonhard

Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung,

0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-Bruckner (0664 / 80 666 6890), Azra Mehinagic

(0664/80 666 6589) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE AUFLAGE

PRINT: 171.043 (der Grazer, wö, ÖAK 2. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.

Gedruckt nach den

Richtlinien Gedruckt nach des Österrei-

den Richtlinien des

Österreichischen Umweltzeichens Umweltzeichens

Recyclingpapierprodukte“

„Druck- und Recycling-

Druck Carinthia, UW-NR. 1417

papierprodukte“

Druck Styria, UW-Nr. 1417

EU Ecolabel: Bitte

sammeln Sie Altpapier

für das Recycling



8 graz

www.grazer.at 12. APRIL 2026

Palästinenser bei Kahr

UMSTRITTEN. Als einzige Stadt Österreichs empfing Graz den Botschafter

Palästinas Salah Abdel Shafi, der schon das „Ende des Staates Israel“ forderte.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Besuche von Botschaftern

im Grazer Rathaus sind

nicht unüblich, in den vergangenen

fünf Jahren waren um

die 35 Landesvertreter bei Bürgermeisterin

Elke Kahr zu Gast.

Der jüngste Besuch sorgt allerdings

für Aufsehen: Mit Salah

Abdel Shafi begrüßte Kahr den

palästinensischen Botschafter.

Shafi wurde zuletzt scharf kritisiert.

Bei einer Demonstration

gegen den Gazakrieg in Wien

forderte er, dass „dem Staat Israel

ein Ende gesetzt werden“ müsse.

Weiters weigerte er sich trotz

mehrmaliger Aufforderung, sich

von der Hamas zu distanzieren.

Warum Graz?

Im Büro der Bürgermeisterin findet

man alles halb so wild: „Shafi

hat bei uns um einen Besuch angefragt

und wir haben, wie es bei

einer solchen Anfrage üblich ist,

zugesagt. Damit wollen wir keine

politische Position beziehen, es

war ja auch der israelische Botschafter

schon bei uns.“ Dieser

war allerdings auch in anderen

Städten zu Gast. Warum Shafi

weder bei einer anderen österreichischen

Stadt oder einem

Bürgermeisterin Elke Kahr und KPÖ-Stadtrat Robert Krotzer (r.) empfingen

den umstrittenen Botschafter Palästinas Salah Abdel Shafi im Rathaus. STADT GRAZ

anderen Bundesland angeklopft

und sich ausgerechnet Graz ausgesucht

hat, konnte oder wollte

man nicht beantworten.

Fakt ist, dass sich die KPÖ in

den letzten Monaten mit einer

Pro-Palästina-Friedensdemo

hervorgetan hatte, die KPÖ als

einzige Partei Österreichs eine

Anerkennung des Staates Palästina

fordert und auch, dass Shafi

im Anschluss an den Rathausbesuch

im Volkshaus der KPÖ

gastierte. Hierbei soll es sich aber

nur um einen „Austausch auf

Parteiebene“ gehandelt haben.

Aus für Heimwegtelefon

AUF WIEDERHÖREN. Der Antrag auf eine Verlängerung des Heimwegtelefons

wurde abgelehnt. Sehr zum Unmut der Grazer Freiheitlichen.

Das Heimwegtelefon wurde

im November 2016

auf Initiative des damaligen

Stadtrats Mario Eustacchio

ins Leben gerufen, um Bürger

nachts auf ihrem Weg telefonisch

zu begleiten. Als Betreiber der

Hotline fungierte das GPS – Grazer

Parkraum- und Sicherheitsservice.

Am 31. Jänner wurde das

Projekt allerdings eingestellt.

FPÖ-Gemeinderat Günter

Wagner stellte im Februar ei-

nen Antrag auf Weiterführung.

Jetzt gibt es die schriftliche Absage

inklusive Begründung: Das

Heimwegtelefon wurde schlicht

und einfach zu selten genutzt.

Im Jahr 2025 kam es nur zu 65

Anrufen, weshalb man sich dazu

entschlossen habe, das Projekt

einzustellen.

„Faktum ist: Das Heimwegtelefon

wurde von der Stadtkoalition

zunächst stiefmütterlich bis

gar nicht beworben und schließ-

lich gänzlich eingestellt“, wettert

FPÖ-Spitzenkandidat René Apfelknab,

der sich mit dieser Entscheidung

nicht zufrieden geben

will. „Gerade angesichts der vielen

Gewaltdelikte – insbesondere

gegenüber Frauen – wäre es auch

ein wichtiges Zeichen gewesen,

das Heimwegtelefon fortzuführen,

besser zu bewerben sowie

neue Kooperationspartner in

Form weiterer Kommunen zu gewinnen.“


12. APRIL 2026 www.grazer.at

graz 9


10 graz

www.grazer.at 12. APRIL 2026

Geschäfts

Börse

Damina Stevenson eröffnet das Ruah in der Altstadtpassage. Max&Co wird geschlossen. KK (2)

www.grazer.at

Neuer Coffeeshop in

der Grazer Innenstadt

ZEIT FÜR NEUES. In der Altstadtpassage eröffnet der innovative Coffeeshop

Ruah, dafür verabschiedet sich Max&Co aus der Herrengasse.

Von V. Leitold, S. Naseradsky & L. Steurer

redaktion@grazer.at

Noch herrscht in der Grazer

Altstadtpassage die

„Ruah vor dem Sturm“.

Das dürfte sich aber bald ändern,

denn Damina Stevenson

hat gerade die Schlüssel für die

Räumlichkeiten neben dem

Greenhouse bekommen und

wird diese in den nächsten Wochen

umfassend umbauen, um

voraussichtlich im Juli dort ihr

Herzensprojekt zu eröffnen. „Ich

möchte einen Ort schaffen, der

mehr ist als nur ein Café“, erklärt

sie. „Ich möchte einen kleinen

Specialty-Coffee-Laden eröffnen

– eher eine Coffee Bar als ein

klassisches Café. Ein Ort, wo man

kurz reinkommt, einen richtig

guten Kaffee trinkt und einfach

ein bisschen zur Ruhe kommt.“

Daher kommt auch der Name:

Ruah. Es geht ums Innehalten,

Durchatmen.

„Mir ist wichtig, dass alles sehr

bewusst ist – gute Bohnen, schöne

Drinks wie Matcha, Chai, Kakao

und im Sommer auch Cold

Drinks. Dazu eine kleine Auswahl

an selbstgemachten Sachen,

eher simpel, aber mit viel

Liebe gemacht“, schwärmt Stevenson.

Der Gastraum selbst ist

mit 25 Quadratmetern ziemlich

klein, daher wird alles reduziert

und intim gehalten – was es besonders

machen soll.

Unweit entfernt in der Herrengasse

steht dafür ein Abschied

bevor: Max&Co zieht fast genau

drei Jahre nach der Eröffnung

wieder aus der Herrengasse aus.

Bis kommenden Samstag läuft

noch der Totalausverkauf, dann

ist Schluss.

Der Umbau des Promenade

dauert länger als gedacht.

Das beliebte Café beim Grazer

Stadtpark wollte ursprünglich

am 10. April seine Pforten öffnen,

doch nun wurde bekanntgegeben,

dass die Arbeiten erst

am 15. April abgeschlossen sein

werden. Ab Mitte des Monats

können Gäste im umgebauten

Promenade samt Gastgarten

und neuer Karte verweilen.

Neu

In der Grabenstraße 8 hat mybridget

von Birgit Witrisal einen

neuen Showroom eröffnet.

„Uns gibt es bereits seit ein paar

Jahren, und nun sind wir in neue

Räumlichkeiten übersiedelt.

Wir bieten Firmengeschenke im

B2B-Bereich an. Der Showroom

ist bereits geöffnet. Termine nehme

ich gerne nach Vereinbarung

an“, so die Unternehmerin.

Auch in Andritz gibt es in diesem

Frühjahr eine Neueröffnung.

In die ehemaligen Räumlichkeiten

des BioHerz in der Grazer Straße

48 zieht eine Filiale der Bestattung

Wolf ein. „An unserem Standort

bieten wir Vorsorge- und Trauergespräche

an. Unsere langjährige

Mitarbeiterin Beate Stowasser

wird uns in ihrer Pension an diesem

Standort unterstützen“, verrät

Christoph Hinterleitner von Bestattung

Wolf. Das Unternehmen

will damit den Norden von Graz

abdecken, damit Trauernde nicht

mehr durch die halbe Stadt zu Beratungen

fahren müssen. Termine

gibt es nach Vereinbarung.


12. APRIL 2026 www.grazer.at

graz 11

Stadtparteiobmann Kurt Hohensinner begrüßte Landeshauptmann-Stellvertreterin

Manuela Khom beim Stadtparteitag der Grazer ÖVP.

SCHERIAU

Hundertprozentig einig

■ Am Freitag fand unter dem Titel

„Zukunftstag“ der Stadtparteitag

der Grazer ÖVP statt. Rund 700

Menschen folgten der Einladung

von Stadtparteiobmann Kurt Hohensinner.

Im Rahmen des Parteitages

wurde auch die Kandidatenliste

für die Gemeinderatswahl

2026 präsentiert und mit sage

und schreibe hundert Prozent der

Stimmen angenommen. Neben

altbekannten Namen gab es auch

einige Überraschungen. So treten

Sturm-Ikone Gilbert Prilasnig

(siehe auch Seite 13), die aktuelle

Neos-Gemeinderätin Sabine Reininghaus,

der ehemalige freiheitliche

Wirtschaftskammer-Funktionär

Alexander Gottinger und

Brigitte Simon-Daum, ehemals

Liste WIR, an. „Diese Vielfalt ist

unsere Stärke, weil sie die ganze

Stadt abbildet. Wir bringen Erfahrung

und neue Ideen zusammen,

Engagement und Hausverstand“,

so Hohensinner.


12 graz

www.grazer.at 12. APRIL 2026

S E R V I C E

Leser

Briefe

redaktion@grazer.at

Kritik an „Grazer Mitte“

Monatelang haben die Klimakleber

in Graz den öffentlichen

Verkehr blockiert und die Grazer

Stadtregierung hat untätig zugeschaut.

Jetzt kommt eine vorwitzige

Initiative und blockiert ebenfalls

mutwillig, und das sogar mit

dem Segen der Stadt Graz, den

Verkehr. Eine bessere Antiwahlwerbung

für die Grazer KPÖ, Grünen

und Sozis gibt es nicht. Top.

Eggenberger Strawanzer

* * *

Müll gehört in Müllkübel

Es wäre gut, wenn das auch alle

kapieren würden, dass man das

Jausensackerl, das Zuckerlpapier,

das Süßigkeitensackerl, die

Verpackung vom Eis, die Zigarettenkippe,

das Abziehpapier,

nachdem man die Laternenmasten

usw. mit Sturm-Pickerln vollgeklebt

hat, nicht einfach fallen

lässt, sondern sie beim nächsten

Abfallkübel entsorgt!!! Es ist nicht

fair denen gegenüber, die ihren

Müll richtig entsorgen und in einer

sauberen, gepflegten Umwelt

unterwegs sein wollen!!!

Ulrike Margaretha

* * *

Grazer-Mitte-Proponenten

Zwei bescheidene Fragen an die

hochgeschätzten Proponent:innen

von Grazer Mitte:

Ist Ihnen bewusst, dass auch in

den Außenbezirken und entlang

der von Ihnen so titulierten

Durchzugsstraßen Menschen

leben, die dann noch mehr Verkehrsbelastung

zu schlucken haben?

Oder sind jene, die in der

Liebenauer Hauptstraße, in der

Hötzendorf-Straße, am Bahnhofgürtel,

der Triester Straße etc.

wohnen, selber schuld, dass sie

sich nicht rechtzeitig in künftig

verkehrsberuhigte Bobo-Viertel

einquartiert haben? Und darf

ich davon ausgehen, dass die

Proponent:innen von Grazer Mitte

es selbstverständlich in Zukunft

umgekehrt genauso unterlassen

werden, mit Ihren Kfz durch die

angrenzenden Bezirke zu fahren,

um die dort lebenden Menschen

ebenfalls zu entlasten, und stattdessen

mit Lastenrädern, Bus und

Tram in die Einkaufszentren, Möbelhäuser

und zu „Ausflügen ins

Grüne“ fahren?

Peter Baumhackl

* * *

Künftige Radabstellanlage

In Puntigam freue ich mich, zum

Thema Erweiterung der Fahrradabstellplätze

am Nahverkehrsknoten

folgende Nachricht

erhalten zu haben: „Sehr geehrter

Herr Bezirksvorsteher Scheuch,

wir haben nun das Thema intern

erörtern können: Geplant ist, am

Bahnhof Puntigam demnächst

eine weitere Fahrradabstellanlage

– wahrscheinlich in Form eines

4er-Faltbügels – je nach zeitlichen

Ressourcen des Straßenmeisters

aufzustellen.“

Helmuth Scheuch

* * *

Ideen für eigenen Garten

Wirklich beeindruckend, mit

welcher Konsequenz man daran

arbeitet, Graz unattraktiv zu machen

– und das alles unter dem

Deckmantel der „Lebensqualität“.

Eine der wichtigsten Verbindungen

kappen? Genial. Auf solche

Ideen muss man erst kommen.

Ich hoffe nur, dass diese kreativen

Köpfe ihre Talente nach der

nächsten Wahl künftig fernab der

Stadtpolitik entfalten dürfen –

vielleicht im eigenen Garten.

Marina Ustinova

* * *

Erinnern an Klimakleber

Der amerikanisch-iranische Krieg

setzt weit mehr CO2 frei, als wir

je einsparen können. Schon gar

nicht durch die Sperre der Keplerbrücke.

Das erinnert mich an die

Klimakleber.

Roland Pavelka

* * *

Umwelt sauber halten

Mein Beitrag zur Umwelt: Bei jeder

Runde mit meinem Vierbeiner

Müll sammeln. Vorwiegend Metall-,

Plastikmüll und Zigarettenstummel,

wobei mein kuriosester

Fund eine Zahnspange war ...

Barbara Sowiedu

Jetzt App downloaden!

Vergangene Woche

im täglichen E-Paper

TU-Kompetenzzentrum

■ Die Stadt Graz startet gemeinsam

mit der Holding die Awareness-Kampagne

„Graz, bleib sauber!“.

Ziel der Kampagne ist es,

das Bewusstsein für Sauberkeit

zu stärken und auf die Folgen von

Littering aufmerksam zu machen.

Rekordschulden in Graz

■ Mit der Eröffnung des Kompetenzzentrums

für digitale Sicherheit

am Dienstag, dem 7. April,

hat die TU Graz auf 5000 Quadratmetern

einen neuen Standort für

Spitzenforschung im Bereich der

IT-Sicherheit erfolgreich eröffnet.

„Graz, bleib sauber!“

■ Am Donnerstag fand die Präsentation

des Rechnungsabschlusses

2025 statt. Ergebnisse

zeigen, dass die Verbindlichkeiten

der Murmetropole die psychologische

Marke von zwei Milliarden

Euro überspringen.

LUNGHAMMER-TU GRAZ, FOTO FISCHER, DER GRAZER/DORIAN


12. APRIL 2026 www.grazer.at

graz 13

Sturm-Star will in die Politik

IM GESPRÄCH. Der ehemalige erfolgreiche Sturm-Graz-Kicker Gilbert Prilasnig möchte künftig auch

als Politiker punkten. Er kandidiert für die ÖVP als Gemeinderat, uns verrät er seine Beweggründe.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

Herr Prilasnig, Sie werden

in Graz vor allem als Teil

der erfolgreichen Osim-

Ära von Sturm geschätzt. Als

Kandidat für die ÖVP bleiben Sie

zwar ein „Schwarzer“, aber was

motiviert Sie wirklich zu einem

Wechsel ins Rathaus?

Gilbert Prilasnig: Eigentlich

ist es ja kein Wechsel, da man

als Gemeinderat nicht Vollzeit

arbeitet. Fußball und Politik

würden sich also schon nebeneinander

ausgehen. Und ein

„Schwarzer“ bin ich im politischen

Sinn auch nicht, da ich

kein Parteibuch habe, sondern

bewusst parteilos bleibe. Ich

habe vielseitige Interessen und

war schon immer politisch interessiert.

Bereits vor fünf Jahren

hatte ich das Angebot, zu kandidieren,

abgelehnt. Jetzt habe ich

aber gleich zugesagt.

Was hat sich seit damals verändert?

Prilasnig: Ich bin älter geworden

und meine berufliche Situation

ist anders. Ich war zuletzt

beim TSV Hartberg tätig, bin

derzeit gerade auf Jobsuche. Ich

freue mich aber schon sehr darauf,

endlich die Politik von innen

kennenlernen und mitgestalten

zu dürfen. Ich wollte auch als

Fußballer immer mitspielen und

nicht nur zuschauen, das hat

sich nicht geändert.

Um welche Themen werden Sie

sich denn speziell kümmern?

Prilasnig: Sport und Integration.

Im Rahmen meiner Tätigkeit

als österreichischer Teamchef

Der ehemalige Fußballstar Gilbert Prilasnig will ins Rathaus wechseln.

beim Homeless Worldcup, der ja

beide Themen vereint, habe ich

Kurt Hohensinner kennen und

GEPA

wirklich schätzen gelernt. Ich

bin also keiner Partei verbunden,

aber ihm schon.

Radfahrer dürfen tagsüber nicht mehr durch die Schmiedgasse fahren.

Schmiedgasse wird ernst

■ Seit genau zehn Tagen ist die

Grazer Schmiedgasse tagsüber

eine reine Fußgängerzone. Das

Fahrverbot für Radfahrer zwischen

9 und 21 Uhr wird trotz Beschilderung

allerdings noch nicht

immer von allen eingehalten, wie

ein Lokalaugenschein zeigt. „Die

neue Regelung in der Schmiedgasse

ist insgesamt gut angelaufen.

Wie bei solchen Umstellungen

üblich, setzt die Polizei in der

Anfangsphase bewusst auf einen

sanften Übergang“, heißt es aus

dem Büro von Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner. „Ziel ist,

dass sich alle Verkehrsteilnehmer

gut orientieren können und die

Regelung im Alltag ankommt.“

Noch heute wird deshalb vor allem

informiert und sensibilisiert

– ab morgen ist dann aber ernst.

Die Polizei setzt auf das Verantwortungsbewusstsein

der Radfahrer.

„Speziell bei rücksichtslosem

Fahrverhalten oder bei

Vorliegen mehrerer Übertretungen

wird aber keine Toleranz geübt“,

so Stadtpolizeikommandant

Thomas Heiland.

VENA

KK


14

szene

Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Steiermark-Frühling 2026

Das ,Servas‘ müssen wir aber

noch etwas üben.“

Chianinahof-Betreiber Nino Sifkovits beim

Steiermark-Frühling 2026 in Wien über die Grußqualität

seiner Frau Cheyenne Ochsenknecht KK

www.grazer.at 12. APRIL 2026

Kernöl trifft Burenheidl:

KA HIMBEERSOFT. Im Rahmen des Steiermark-Frühlings 2026 am

Wiener Rathausplatz lud unter anderem „der Grazer“ zum VIP-Empfang.

Werner Ressi und Heinz Karl Drobesch

(v. l.) freuten sich auf den Tag.

SPÖ-Landesparteivorsitzender Max Lercher

(l.) mit Werbeprofi Gerald Kartnig

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Beim diesjährigen Steiermark-Frühling

zeigte sich

die Bundeshauptstadt einmal

mehr von ihrer genussvollen

und geselligen Seite. Bei strahlender

Stimmung und bester Laune

lud „der Grazer“ mit idlab media

und zwanzgleitner impools am 9.

April zum exklusiven VIP-Empfang

ins Steiermark-Zelt – und gefühlt

die ganze Steiermark wollte

dabei sein.

Das eigens für den Anlass kreierte

Würstl von Fleischer Josef

Mosshammer und das herzhafte

Gulasch von Christof Widakovich

brachten ein Stück steirische

Genusskultur mitten nach

Wien. Für beste Stimmung sorgte

die Band Egon7 – und für einen

ganz besonderen Moment

griff Landesrat Karlheinz Kornhäusl

selbst zum Mikrofon: Aus

„I am from Austria“ wurde kurzerhand

„I am from Styria“. Den

VIP-Empfang der Veranstalter

Gerhard Goldbrich (der Grazer),

Michael Radspieler (idlab media

GmbH) und Johann Zwanzgleitner

(zwanzgleitner impools) nicht

entgehen ließen sich unter anderen

die Nationalratsabgeordneten

Kurt Egger und Ernst Gödl,

der Erste steirische Landtagspräsident

Gerald Deutschmann,

Landeshauptmann Mario Kunasek,

Landeshauptmann-Stellvertreterin

Manuela Khom, die Landesräte

Claudia Holzer, Simone

Schmiedtbauer, Hannes Amesbauer,

Stefan Hermann, Landesrechnungshofdirektor

Heinz

Drobesch, SPÖ-Steiermark-Chef

Max Lercher, SPÖ-Klubobmann

Hannes Schwarz, Gemeinderat

Arsim Gjergji und SPÖ-Steiermark-Pressesprecher

Simon

Gruber. Ebenso mit dabei waren

die RMA-Vorstände Georg Doppelhofer

und Andreas Eisendle,

SFG-Geschäftsführer Christoph

Ludwig, motioncooking Gerhard

Dragschitz, Skistar Nici Schmidhofer,

Saubermacher Hans Roth,

Konsul Rudi Roth, Eiskönig Charly

Temmel, Citymanagerin Graz

Elisa-Maria Steinberger, ORF-

ZIB-Moderatorin Nadja Bernhard,

Unternehmer Hans Peter

Spak, Josefa Umundum, Robert

Haslinger (Holding Graz), Konzert-Mastermind

Klaus Leutgeb,

Hofburg-Geschäftsführer Armin

Egger, die NovaLabs-Eigentümer

David Schweiger und Christian

Gubik, Leiterin der AK-Bildungsabteilung

Alexandra Hörmann

und der Vizepräsident Franz

Endthaler, Markus Kohlmeier

(WKO Steiermark), Graz-Airport-

Geschäftsführer Wolfgang Grimus,

die Touristiker Ines Erlacher,

Christian Contola, Herbert

Germuth, Gernot Deutsch, Sylvia

Loidolt, Susanne Haubenhofer,

Melanie Franke und Markus

Mayer, GenussHauptstadt-Graz-

Doyenne Waltraud Hutter, MCG-

Chef Martin Ullrich, Event-Profi

Herwig Straka, das Ivents-Team

Alexandra und Markus Lientscher

sowie Astrid Perna-Benzinger

und Giuseppe Perna.

Weiters gesichtet am Steiermark-Frühling

wurden die Minister

Wolfgang Hattmannsdorfer

und Norbert Totschnig, Staatssekretärin

Barbara Eibinger-Miedl,

der Zweite Landtagspräsident

Werner Amon, die Energie-Steiermark-Vorstände

Werner Ressi

und Martin Graf, Energie-Steiermark-Pressesprecher

Urs Harnik,

Geschäftsführer Murauer

Bier Josef Rieberer, Georg Bliem,

das Reality-Landwirten-Pärchen

Cheyenne Ochsenknecht und

Nino Sifkovits, Motorsportlegende

Helmut Marko, Raiffeisen-

Steiermark-Vorstand Rainer Stelzer

und die beiden Ö3-Wecker

Gabi Hiller und Phi lipp Hansa.

Michael Radspieler, Christof Widakovich, Gerhard Goldbrich,

Georg Doppelhofer, Andreas Eisendle, Johann Zwanzgleitner

Landeshauptmann Mario Kunasek (r.) bei seiner Ansprache mit

Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom und dem Gastgeber


12. APRIL 2026 www.grazer.at

STADT GRAZ/FISCHER, GEPA

Christian Peintinger

Der Fußballtrainer feiert am

Dienstag seinen 58. Geburtstag.

Happy Birthday!

szene 15

GEBURTSTAGSKINDER

DER WOCHE

Happy Birthday!

Siegfried Nagl

Alles Gute zum 63. Geburtstag am

18. April an den ehemaligen Grazer

Bürgermeister.

„der Grazer“ grüßt Wien

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Karlheinz Kornhäusl, Simone Schmiedtbauer, Claudia Holzer, Hannes Amesbauer, Manuela Khom, Gerhard Goldbrich, Mario Kunasek, Gerald Deutschmann

und Stefan Hermann stießen auf den gelungenen Startschuss des Steiermark-Frühlings 2026 in Wien an. LUEF (7)

Noch mehr Fotos auf

den nächsten Seiten

Markus Kohlmeier, Michael Feiertag, Johann Zwanzgleitner, Gerhard Goldbrich,

Konsul Rudi Roth und Gastronom Robert Grossauer (v. l.)

Erlebnisregion Graz: Geschäftsführerin Susanne Haubenhofer, Finanzchef

Thomas Apfelthaler und Obfrau Sylvia Loidolt (v. l.)


16 szene

www.grazer.at 12. APRIL 2026

Hochkarätiger Andrang

Mitglied des Kulturkuratoriums Josefa Umundum, Unternehmer Hans Peter

Spak und ORF-ZIB-Moderatorin Nadja Bernhard (v. l.)

Alle Fotos auf

www.grazer.at

Landeshauptmann Mario Kunasek brauchte nur zweieinhalb Schläge,

um das Bierfass beim VIP-Empfang anzustechen. LUEF (21)

Die Geschäftsführer von NovaLabs David Schweiger und Christian Gubik freuten sich

über die Einladung von Gerhard Goldbrich und Michael Radspieler (v. l.)

Event-Profi Herwig Straka mit „Grazer“-

Geschäftsführer Gerhard Goldbrich

Hier geht´s

zum Video:

Die steirische Tracht und der Sonnenschein rundeten die Veranstaltung ab.

Graz-Tourismus-GF Dieter Hardt-Stremayr

mit Daniela Beutle vom Ankünder

Landesrat Karlheinz Kornhäusl trällerte

erfreut „I am from Styria“.

GenussHauptstadt-Doyenne Waltraud

Hutter mit Sabrina Naseradsky („Grazer“)

Josef Mosshammer und Christof Widakovich

(v. l.) sorgten für die Kulinarik.


12. APRIL 2026 www.grazer.at szene

17

beim VIP-Empfang

SFG-Boss Christoph Ludwig und Geschäftsführer von Murauer Josef Rieberer

(v. l.) genossen das steirische Flair am Rathausplatz in Wien.

Citymanagerin Graz Elisa-Maria Steinberger

mit Eiskönig Charly Temmel

Christian Contola und Nicole Reiterer

freuten sich auf den Tag.

Karlheinz Kornhäusl und Isabella

Edler beim Grazer-VIP-Empfang

Bundesrätin Isabella Kaltenegger mit

Nationalratsabgeordnetem Kurt Egger

SPÖ-Pressesprecher Simon Gruber

mit Klubobmann Hannes Schwarz (r.)

Skistar Nicole Schmidhofer mit

Gastgeber Johann Zwanzgleitner

Gerald Deutschmann, Christian Meidlinger, Manuela Khom, Mario Kunasek,

Wolfgang Hattmannsdorfer, Karlheinz Kornhäusl, Michael Feiertag, Helmut Marko,

Barbara Eibinger-Miedl, Stefan Hermann, Weinkönigin Magdalena I., Claudia Holzer,

Hannes Amesbauer, Dachstein-Hoheit Giorgia und Narzissenhoheit Magdalena

Franziska Grossauer (l.) und Herti Grossauer-Widakovich

beim VIP-Empfang

Melanie Franke (Bad Blumau, l.) und

Sonja Skalnik (Thermen-& Vulkanland)

Wolfgang Grimus, Simone Koren-

Wallis und Robert Heschl (v. l.)

Saubermacher Hans Roth (l.) mit Renate

Pertl und Manfred Koch (Egon7)


18 szene

www.grazer.at 12. APRIL 2026

Der Jahrgang

2025 ist da!

Wein-Steiermark-GF Martin Palz, Landtagspräsident Gerald Deutschmann, Wein-Steiermark-Marketingleiterin Andrea Jöbstl-Prattes, die Weinhoheiten Lea Kneissl,

Magdalena Niederl und Antonia Hiebaum, Landtagsabgeordneter Franz Fartek und Michael Gradischnig, Leiter Werbung Steiermärkische Sparkasse (v. l.) SCHERIAU (5)

AUFTAKT. 127 Winzer

stellten diese Woche

bei der Jahrgangspräsentation

in Graz rund

1000 Weine vor.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Diese Woche fiel in der

Grazer Stadthalle der

Startschuss für die neue

Weinsaison: Bei der Präsentation

des steirischen Weines

am 8. April stellten 127 Winzer

aus der Südsteiermark, dem

Vulkanland Steiermark und der

Weststeiermark rund 1000 Weine

vor. Im Mittelpunkt standen

die Weine des Jahrgangs 2025,

ergänzt durch gereifte Weine,

Sektspezialitäten und eine Themenbar

mit Fokus auf PIWI- und

Orange-Weinen. Am Nachmittag

wurde ausgiebig verkostet

und über die steirischen Weine

gefachsimpelt.

Fruchtig und lebendig

Von zugänglichen Gebietsweinen

bis hin zu langlebigen Orts- und

Riedenweinen: „Der Weinjahrgang

2025 verspricht Leichtigkeit

und lebendige Frische“, betont

Martin Palz, Geschäftsführer

der Wein Steiermark. Sauvignon

Blanc, Muskateller und Burgundersorten

überzeugten die Gäste

mit ihrer Aromatik und Saftigkeit.

„2025 wird ein wunderbarer,

typisch steirischer Weinjahrgang,

der knackig-frische und

zugleich hochelegante Weine

verspricht – Weine, die in der

Spitzenklasse der Riedenweine

großes Lagerpotenzial zeigen

werden“, erklärt Stefan Potzinger,

Obmann Wein Steiermark.

Mit der Jahrgangspräsentation

startet das neue Weinjahr in die

nächste Runde. Die steirischen

Winzer laden ab sofort zu Ab-

Hof-Verkäufen, Verkostungen

oder Buschenschankbesuchen

ein. Zudem werden wieder zahlreiche

Veranstaltungen rund um

das Thema Wein angeboten.

Gäste

Die Präsentation in Graz diente

als Auftakt, Bühne und Treff-

punkt für Gastronomie, Handel,

Fachpublikum und zahlreiche

private Weinliebhaber. Mit dabei

waren: Landtagspräsident Gerald

Deutschmann, Landtagsabgeordneter

Franz Fartek, Leiter

Werbung der Steiermärkischen

Sparkasse Michael Gradischnig,

Landwirtschaftskammer-Direktor

der Steiermark Werner

Brugner, Wein-Steiermark-Geschäftsführer

Martin Palz, Wein-

Steiermark-Marketingleiterin

Andrea Jöbstl-Prattes, Neos-

Graz-Spitzenkandidat Philipp

Pointner, Gemeinderat Günter

Wagner, Bezirksvorsteher Josef

Schuster, Bauernbundball-Organisator

Raffael Fux und die Weinhoheiten

Magdalena Niederl, Antonia

Hiebaum und Lea Kneissl.

Raffael Fux und Rudolf Schlögl

GR Günter Wagner (r.) und Alois Reiss

Zahlreiche Gäste waren dabei.

127 Winzer präsentierten ihre Weine.


12. APRIL 2026 www.grazer.at szene

19

Special-Ticket-Deal bei Tozzi

Mit Welthits wie „Ti Amo“, „Gloria“ oder „Gente di mare“

hat Umberto Tozzi Musikgeschichte geschrieben. MANIFESTO

Gastgartensaison eröffnet

■ Mit dem Spring Opening – Tropical Sunset

Garden am 8. April ab 16 Uhr ist dem Pink Elephant

ein stimmungsvoller Start in die neue

Gastgartensaison gelungen. Zahlreiche Gäste ließen

es sich bei angenehmen Temperaturen nicht

nehmen, auf die kommende Outdoor Season

anzustoßen. Die besondere Atmosphäre wurde

begleitet von Welcome Prosecco, sommerlichen

Sounds und Live-DJ-Sets von den DJs Gloud.G

und Cheb Ayoubsi. Auch die neue Speisekarte,

die im Rahmen des Events präsentiert wurde,

fand großen Anklang und sorgte für kulinarische

Highlights des Abends.

■ Das Warten hat bald ein Ende: Umberto Tozzi

ist am 26. April in der Grazer Stadthalle zu hören.

Das wird Umberto Tozzis größtes Konzert in Österreich

und übertrifft sein letztes Wien-Konzert

um mehr als 1000 verkaufte Tickets.

Für dieses besondere Konzert gibt es ab heute

eine einmalige Chance: Eine stark limitierte Anzahl

von 75 Tickets der Kategorie C ist zum Sonderpreis

von 19,99 Euro erhältlich statt um 59,99

Euro. Auf Fairticket.at können Sie nun mit dem

Code „TI-AMO“ dieses Angebot nutzen und die

Italo-Legende bei seiner Abschiedstour in Graz

erleben.

Bei strahlendem Sonnenschein, coolen Drinks und heißen

Beats wurde die Saison im Pink Elephant eröffnet. PINK ELEPHANT

Bei „Pitbull on Repeat“ sollen die

Gäste im Pitbull-Look kommen. KK

Neues Event

im Kottulinsky

■ Am 29. April steht das Kottulinsky

ganz im Zeichen von

Pitbull. Bei „Pitbull on Repeat“

spielt DJ Matteo Faranda ab

23 Uhr die größten Hits des

amerikanischen Rappers. Der

Eintritt ist ab 18, die Karten

sind ab sofort erhältlich. Zu gewinnen

gibt es zwei Tickets für

das Pitbull-Konzert am 18. November

in Wien. Die Teilnahme

läuft über den Instagram-

Account von event.repeat.

Der Ardbeg Dolce wird im Rahmen einer

60er-Party präsentiert. ARDBERG EMBASSY

Dolce Vita im

Glas genießen

■ Der Ardbeg Day am 31. Mai in

der Ardbeg Embassy Graz – Steirerpub,

Innenhof, steht ganz im

Zeichen des italienischen Dolce

Vita. Im Rahmen der Veranstaltung

wird Ardbeg Dolce, ein Single

Malt, der in klassischen Bourbon

Barrels und in Marsala Wine

Casks gereift wurde, präsentiert.

Alle, die im 60er-Jahre-Outfit

kommen, können tolle Preise gewinnen.

Tanzparty für

den Sommer

■ Am 26. Juni lädt die Tanzschule

Schweighofer unter der

Federführung von Patricia

Stieder-Zebedin zur diesjährigen

Schweighofer-Sommertanzparty

in die Messegalerie Graz. Auf die

Gäste warten Live-Musik und DJ,

die Latino-Corner mit feurigen

Rhythmen und Linedance-Specials.

Karten und Tischreservierung

sind ab sofort in der Tanzschule

erhältlich.

Patricia Stieder-Zebendin lädt zur

Schweighofer-Sommertanzparty. SCHERIAU


Ihr erster Schritt zu schmerzfreiem Gehen

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22

eco

graz

www.grazer.at 12. APRIL 2026

Sabrina Naseradsky

22 sabrina.naseradsky@grazer.at

Wir wollen immer auch eine enge

Verknüpfung mit der Wirtschaft.“

TU-Graz-Rektor Horst Bischof bei der Eröffnung

des neuen Kompetenzzentrums für Cybersicherheit über

die Zusammenarbeit mit Unternehmen TU GRAZ LUNGHAMMER

WK-Steiermark-Vizepräsidentin

Gabi Lechner

und die

stellvertretende

Landesgeschäftsführerin

des AMS

Steiermark

Yvonne

Popper-

Pieber freuen

sich über

die guten

Zahlen bei

den Gründerinnen.

AMS STEIERMARK

Gründerinnenland

TOP. Immer mehr Frauen wagen den Schritt in die Selbstständigkeit: Das

zeigen die neuen Zahlen des AMS Steiermark und der WK Steiermark.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Trotz wirtschaftlich herausfordender

Zeiten wagen immer

mehr Menschen den

Schritt in die Selbstständigkeit.

Und der Anteil der Frauen daran

wird immer größer. Das spiegelt

auch das AMS-Unternehmensgründungs-Programm

2025 wider.

Ingesamt haben im vergangenen

Jahr 1173 Personen am

Programm teilgenommen. Davon

waren 548 Frauen (47 Prozent)

und 625 Männer (53 Prozent).

Eine beinahe 50:50-Parität zeigt

sich auch bei den Gründungen:

318 Unternehmen (48 Prozent)

wurden von Frauen und 338 (52

Prozent) von Männern gegründet.

Ähnliches Bild

Auch die WKO Steiermark verzeichnet

einen wahren Gründerinnenboom.

Im Jahr 2025 wurden

in der Steiermark 2943 Unternehmen

gegründet, 55 Prozent der

Gründer waren weiblich. Sehr zur

Freude von WK-Steiermark-Vizepräsidentin

Gabi Lechner: „Unternehmerinnen

sind das Rückgrat

der steirischen Wirtschaft:

Fast jede zweite Einzelunternehmung

wird von Frauen geführt –

sie schaffen tausende Arbeitsplätze,

prägen ganze Branchen und

beweisen täglich, dass wirtschaftliche

Stärke längst weiblich ist.“

Erfolg

Das Unternehmensgründungs-

Programm hat zudem eine

hohe Erfolgsquote vorzuweisen.

85 Prozent der Teilnehmerinnen

setzen ihre Gründung schließlich

um. Dieser Wert liegt leicht über

jenem der Männer.

,,Die Zahlen zeigen eindrucksvoll,

wie stark Frauen die steirische

Gründungslandschaft prägen.

Ihre hohe Erfolgsquote, ihr

Mut und ihre Innovationskraft

machen sie zu zentralen Akteurinnen

unserer wirtschaftlichen

Entwicklung. Als AMS Steiermark

unterstützen wir sie mit voller

Überzeugung auf ihrem Weg in

die Selbstständigkeit“, so Yvonne

Popper-Pieber, stellvertretende

Landesgeschäftsführerin des

AMS Steiermark.

Regional

Graz und Umgebung zählen mit

133 Gründungen zu den aktivsten

Gründungsunternehmen.

Mit insgesamt 193 Gründungen

liegen private Dienstleistungen

ganz vorne. Gefolgt von wirtschaftlichen

Dienstleistungen,

Gastronomie und Gesundheit.

Frauen gründen meist Einzelunternehmen

(295 von 318) und

schaffen im Durchschnitt 1,19

Arbeitsplätze pro Gründung – ein

wesentlicher Beitrag zur regionalen

Wirtschaft.


12. APRIL 2026 www.grazer.at

graz eco 23

TEURER

Benzin und Diesel +27,2 %

Die größten Preissteigerungen im

Vergleich zum Vorjahr gab es mit

27,2 Prozent bei Benzin und Diesel.

GETTY (2)

Ein erfolgreiches Jahr

■ Auf ein sehr gutes Geschäftsjahr

kann die Oberösterreichische

Versicherung blicken.

Das Gesamtprämienvolumen

liegt bei 592,9 Millionen Euro.

In der Steiermark wurde ein

Prämienplus von 12,4 Prozent

erzielt. „Das Vorjahr war ein

sehr gutes Jahr“, berichtet Ober-

österreichische-Versicherung-

Generaldirektor Othmar Nagl.

Auch in der Steiermark war das

Jahr geprägt von den unsicheren

Zeiten, wie Landesdirektor

Otmar Lankmaier berichtet:

Wir konnten einen Prämienzuwachs

von 12 Prozent erzielen.“

Bei den Schadensfällen war ein

Rückgang von 4,49 Prozent zu

verzeichnen.

Bilanz: Oberösterreichische-Versicherung-Generaldirektor Othmar Nagl

(l.) und der steirische Landesdirektor Otmar Lankmaier OÖ VERSICHERUNG

Fernseher –1,9 %

Fernseher sind im Vergleich zum

Vorjahr um 1,9 Prozent günstiger

geworden.

Konjunkturgespräch

■ Das 36. Raiffeisen-Konjunkturgespräch

stand heuer unter

dem Motto „Sicherheit im

Wandel – Herausforderung für

Wirtschaft und Gesellschaft“.

RLB-Generaldirektor Martin

Schaller sprach über wirtschaftliche

und geopolitische

Verschiebungen, welche Unternehmer

vor Herausforderungen

BILLIGER

anschließenden Expertenrunde

diskutierten Vertreter aus

Wirtschaft und Sicherheitspolitik

die aktuellen Herausforderungen.

RLB-Steiermark-Generaldirektor

Martin Schaller

betont, dass

Raiffeisen sich

als Anker und

verlässlicher

Begleiter der

Wirtschaft versteht.

RLB Steiermark

stellen. Chefökonom Christian

Helmenstein betonte die Bedeutung

von Wettbewerbsfähigkeit

und Resilienz für den

Standort Österreich. In einer


24 eco

www.grazer.at 12. APRIL 2026

Family Trail: Forschung

FÜR DIE GANZE FAMILIE. Die Lange Nacht der Forschung 2026 ist ein spannendes Erlebnis für

Jung und Alt. Hier die besten Tipps für die ganze Familie, was man so alles erleben kann.

Am 24. April findet in Graz,

Leoben, Kapfenberg und

Weiz wieder die Lange

Nacht der Forschung statt. Und

ausgerechnet Kinder sind wohl

die talentiertesten Forschenden,

die man sich vorstellen kann. Sie

sind von Natur aus neugierig,

und oft ist nichts und niemand

vor ihren Fragen sicher. Warum

der Himmel blau ist, ob KI

wirklich denken kann und was

man so alles in Geheimlaboren

entdecken kann, enthüllen die

verschiedenen Standorte und

Stationen bei der Langen Nacht

der Forschung. Diese Standorte

werden in Graz durch kostenlose

Bus-Shuttles der Holding Graz

Linien miteinander verbunden.

Vier Buslinien verbinden Hochschulen,

Forschungseinrichtungen

und Innovationsbetriebe.

Und sie begegnen einander alle

zum Umsteigen am Jakominiplatz.

Raketen selbst bauen

Ein traditionelles Highlight ist

sicher das Institut für Weltraumforschung

der Österreichischen

Akademie der Wissenschaften.

Dort kommen nicht nur die Erwachsenen

ins Staunen, sondern

auch die Kinder voll auf ihre Kosten.

Während die Erwachsenen

bei einer Laborführung erfahren,

wie der Bordcomputer für SMILE

und andere Fluginstrumente am

IWF gebaut werden oder wie

Polarlichter entstehen,

können die Jüngsten

eine Rakete basteln

und zur Startrampe

bringen.

Dann heißt

es warten, bis

der „Flight Director“

grünes

Licht gibt, und beim

Countdown mitzählen:

10, 9, 8, … Lift-off!

www.grazer.at

Interaktives Theater

Weiter geht’s in der Pädagogischen

Hochschule Steiermark

mit einem interaktiven Theaterstück

voller Experimente. Von

17 bis 18 Uhr gilt es die Welt

von Frau Holle zu entdecken.

Die Darsteller erforschen, wie

Schnee entsteht, warum Wasser

so besonders ist, welche

erstaunlichen Eigenschaften

präsentiert

eine geheimnisvolle Pflanze

besitzt und wie Farben sich unter

bestimmten Bedingungen

verändern. Sie stellen Fragen,

sammeln Vermutungen und

überprüfen sie mit Experimenten.

Interaktionen und Lieder

lassen Wissenschaft lebendig

werden. Im Anschluss

an das Theaterstück

können die

jungen Forscher

die gezeigten

und weitere Experimente

ab

18 Uhr an Experimentierstationen

gegenüber der Aula

selbst ausprobieren.

KI für Kids

Ein anderer Schwerpunkt ist

dem wohl heißesten Thema unserer

Zeit gewidmet: An einer

interaktiven Mitmachstation

erhalten Besucher spannende

Einblicke in die neuesten Entwicklungen

der Künstlichen

Intelligenz. Ob das kreative Gestalten

von Bildern, Musik und

Videos, das Erkennen von Fake-

Inhalten oder das Verständnis

dafür, wie KI „denkt“ und arbeitet

– die Station verbindet Information,

Kreativität und Erlebnis.

Ein vielseitiger Zugang zu einer

Technologie, die unsere Gegenwart

und Zukunft maßgeblich

prägt.

Eine bunte Welt

Analoger geht es in der Privaten

Pädagogischen Hochschule Augustinum

zu. Sie bietet eine Reise

durchs Regal von Kinderbüchern

schafft Begegnungen mit kleinen

Helden aus unterschiedlichen

Welten. Wer kommt in Kinderbüchern

vor? Und was haben diese

Kinder gemeinsam, was unterscheidet

sie voneinander? Wir lesen,

schauen genau hin und sprechen

darüber. Dabei begegnen

uns Kinder mit unterschiedlichen

Familien, Sprachen, Hobbys und

Lieblingsessen. Manche feiern

besondere Feste wie Ramadan,

Diwali oder Purim, andere ganz

andere Anlässe – oder gar keine.

Einige glauben an etwas Bestimmtes,

andere nicht. Gemeinsam

entdecken wir, wie vielfältig

Kinderleben sein können und wie

Geschichten diese Vielfalt zeigen.

Ein interaktives Theaterstück zu den Phänomenen der Natur startet um 17 Uhr bei der

Pädagogischen Hochschule Steiermark. SHUTTERSTOCK

Die Jugend taucht bei der LNF spielerisch in die Welt von

Wissenschaft und Forschung ein. SHUTTERSTOCK


12. APRIL 2026 www.grazer.at eco

25

für Groß und Klein

Das Satellitenprojekt SMILE

erforscht das Verhältnis

zwischen Sonne und Erde.

ESA/CES

Ein interaktiver Workshop für

neugierige Kids von 4 bis 7 Jahren

trägt zur Vielfalt der Gesellschaft

bei, die unsere Welt ein bisschen

bunter macht.

Staunen & entdecken

An den Standorten Graz und Kapfenberg

öffnet die FH JOANNEUM

ihre Türen zu einem Abend voller

Forschung, Neugier und Mitmach-

Erlebnissen. Besucher aller Altersgruppen

können spannende

Experimente ausprobieren, wissenschaftliche

Phänomene entdecken

und einen Blick hinter die

Kulissen moderner Labore und

Forschungsprojekte werfen. Besonders

für Kinder und Jugendliche

wird Wissenschaft bei der Forschungsrallye

der FH JOANNEUM

spielerisch erlebbar. Fragen rund

um Künstliche Intelligenz, Computertechniken

oder nachhaltige

Ideen führen von Station zu Station

und verbinden Lernen mit

Spaß.

KinderUni on Tour

Die KinderUniGraz als Ko-

operationsprojekt der acht

Partner-Universitäten und

-Hochschulen unterstützt das

Familienprogramm inhaltlich

und lädt zu spannenden und interaktiven

Stationen der jeweiligen

Häuser ein. Umfangreiche

Programmpunkte sorgen bei

Groß und Klein für leuchtende

Augen und Begeisterung. Kinder

und Jugendliche haben oft

viele offene Fragen zum Leben,

zur Technik, zur Forschung, zur

Entwicklung, dazu, wie etwas

funktioniert oder was die Zukunft

bringen wird. Bei der Langen

Nacht der Forschung gibt es

für die ganze Familie Antworten

auf diese und viele weitere

interessante Fragen. Zahlreiche

unterschiedliche Erlebnisstationen

sorgen für spannende Abwechslung,

neue Erkenntnisse

und innovative Erfahrungen

und sind für junge Forscherinnen

und Forscher ab 6 Jahren

eingerichtet.

Alle Infos zur Lange Nacht der

Forschung findet man auch unter

www.langenachtderforschung.at

Die PPH Augustinum bietet eine Reise durch die bunte Welt der Kinderbücher

und ihrer Helden. CHRISTINE RAJIC, PPH AUGUSTINUM


I N S T R UMEN T S

ENERGIE STEIERMARK

26 eco

www.grazer.at 12. APRIL 2026

Lange Nacht der Forschung

INNOVATIV. Die Lange Nacht der Forschung begeistert alle zwei Jahre tausende Besucher. Als langjähriger

Partner der Wissenschaft unterstützt die Energie Steiermark das größte Forschungsevent Europas.

Die Energie Steiermark

wendet Jahr für Jahr

mehr als eine Million

Euro alleine für Forschung und

Entwicklung auf. Sie steht in

ständigem Kontakt mit wissenschaftlichen,

industriellen und

angewandten Forschungseinrichtungen.

Dabei geht es um

Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch,

aber auch um ganz

konkrete Projekte. Die „100 Prozent

Erneuerbare-Energie-Reallabore“

sind Testregionen, in

denen neue Energielösungen

unter realen Bedingungen entwickelt

und erprobt werden. Für

die Energie Steiermark bieten

die Reallabore echte Praxisfelder:

Netzentlastung testen, neue

Speicher- und Flexibilitätslösungen

erproben, Geschäftsmodelle

entwickeln und mit Gemeinden

sowie Industrie kooperieren.

Die Innovationslabore dienen

als Experimentierflächen für

Kundentests, neue Technologien

und konzernweite Pilotprojekte.

So tragen die Reallabore

wesentlich dazu bei, Know-how

aufzubauen, die Energiewende

regional voranzubringen und

erfolgreiche Ansätze auf den gesamten

Konzern zu übertragen.

Alle Infos zu Innovationen der

Energie Steiermark hier online:

Die Energie Steiermark erprobt neue Lösungen in ihren Reallaboren. ENERGIE STEIERMARK

LANGE NACHT

DER FORSCHUNG

24.04.2026

Graz, Leoben, Kapfenberg, Weiz

17:00–23:00 Uhr

Eintritt frei

langenachtderforschung.at

Eine Initiative von:

Die Lange Nacht der Forschung

in der Steiermark wird getragen von:

Wirtschaft, Tourismus,

Wissenschaft und Forschung

Danke an alle Partner:

Fernwärme

Med Uni

Graz



28

viva

graz

www.grazer.at 12. APRIL 2026

Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

28

Sauberkeit im öffentlichen

Raum ist eine gemeinsame

Verantwortung.“

Holding-Graz-Vorständin Alice Loidl zur Bewusstseinsbildung

für mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum HOLDING GRAZ/KANIZAJ

HBOT in Graz:

Sauerstoff in der

Druckkammer

Eine HBOT-Sitzung dauert zwischen 60 und 120 Minuten und kann von Menschen jeden Alters in Anspruch genommen

werden. Die Zeit in der Druckkammer kann von den Nutzern zudem individuell gestaltet werden. AMON VITALITY (2)

NEUHEIT. Im Vitality Atelier in Graz wird in einer Druckkammer hochkonzentrierter

Sauerstoff eingeatmet – die sogenannte HBOT-Therapie.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Was auf den ersten Blick

wie ein kleines Raumschiff

aussieht, ist tatsächlich

eine Druckkammer für

hyperbare Sauerstofftherapie

(HBOT). Bei dieser Therapieform

wird unter mildem Überdruck

hochkonzentrierter Sauerstoff

eingeatmet. Dadurch erhöht sich

die im Blut gelöste Sauerstoffmenge,

wodurch verschiedene

Effekte unterstützt werden können

– etwa Regenerationsprozesse,

Gewebefunktionen und die

allgemeine körperliche Erholung.

Auch in Graz wird diese Therapie

mittlerweile angeboten. Im

Amon Vitality Atelier in der Pflanzengasse

24a stehen neben weiteren

Anwendungen auch Behandlungen

mit HBOT zur Verfügung.

Selbsttest

„Grazer“-Mitarbeiterin Denise

Schuschko-Linke hat die Kammer

getestet. Eine Sitzung in der

Druckkammer dauert in der Regel

zwischen 60 und 120 Minuten.

Während dieser Zeit wird über

eine Maske unter moderatem

Überdruck nahezu reiner Sauerstoff

eingeatmet. Die Behandlung

umfasst eine Druckauf- und -abbauphase.

„Mir wurde sofort die

Angst genommen und ich wurde

während des gesamten Prozesses

begleitet“, erklärt sie. Die Zeit

in der Kammer kann individuell

gestaltet werden – ob im Liegen

oder Sitzen, mit oder ohne Musik

oder beim Ansehen eines Fußballspiels.

Personen mit Platzangst

haben zudem die Möglichkeit,

in Fensternähe zu sitzen. „Es

fühlte sich an wie im Flieger – mir

sind die Ohren zugefallen. Danach

fühlte ich mich aber aktiver“,

resümiert sie.


12. APRIL 2026 www.grazer.at

graz viva 29

IN

GETTY (2)

Klassische Loafer

Diesen Frühling werden schlichtere

und zeitlose Loafer getragen. Chunky

Modelle rücken in den Hintergrund.

Loafer mit chunky Sohle

Modelle mit dicker und klobiger Sohle

werden 2026 von schlichteren und

klassischeren Designs abgelöst.

OUT

Wohin mit dem Obst?

FRUCHTIG. Bringen, nehmen, tauschen: In Lieboch wurde zum dritten

Mal die Obstbörse eröffnet. Das Ziel ist es, mehr Obst zu verwerten.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Unter dem Motto „Vermitteln

statt Wegwerfen“

wurde heuer zum dritten

Mal in Folge die Obstbörse in

Lieboch ins Leben gerufen. Ziel

ist es, Angebot und Nachfrage zusammenzuführen,

die Wertschätzung

gegenüber Lebensmitteln

zu steigern und Lebensmittelverschwendung

zu reduzieren. Menschen

mit einem Überschuss an

Obst können ihre Ernte anderen

zur Verfügung stellen, die sich darüber

freuen.

Initiiert wurde die Idee von

Ingrid Pöschl über das e5-Programm.

Seitdem betreut sie die

Obstbörse jedes Jahr.

Beim „Fair-Teiler“ hinter der

Sporthalle Lieboch können Interessierte

ihr überschüssiges Obst

kostenlos abgeben. Dieses kann

anschließend von anderen Menschen

entnommen werden. Nicht

abgeholte Produkte werden von

ehrenamtlichen Mitarbeitenden

für den guten Zweck verteilt oder

weiterverarbeitet.

Die Obstbörse versteht sich dabei

nicht nur als Tauschplattform,

sondern auch als Ort der Begegnung,

an dem neue Kontakte geknüpft

werden können.

Die Obstbörse befindet sich hinter

der Sporthalle Lieboch. BEREITGESTELLT

Centerleiterin Heike Heinisser (r.)

gratuliert zur Eröffnung. SHOPPING NORD

Nagelstudio im

Shopping Nord

■ Im Obergeschoss des Shopping

Nord hat vor kurzem der

neue Shop „New York Nails“

eröffnet. Im Salon wird von Maniküre

bis zu verschiedensten

Gesichtsbehandlungen eine

Vielfalt an Behandlungen angeboten.

„Dabei setzt man auf

echte Beauty-Profis und beste

Qualität der verwendeten Produkte

und Artikel“, erklärt Centerleiterin

Heike Heinisser.


30 viva

www.grazer.at 12. APRIL 2026

Radfahrparadies

Ob gemütliche Radtouren mit Familie und Kindern, sport-

liche Rennradstrecken oder E-Bike-Ausflüge – hier ist für

jeden die passende Route dabei.

AUSFLUG. Das Burgenland hat viele Radwege und herrliche Landschaften zu bieten.

GETTY

Von Anna Stocker

anna.stocker@grazer.at

Es gibt Regionen, die entdeckt

man nicht einfach im

Vorbeiradeln – sie entfalten

ihren Reiz erst beim bewussten

Erleben. Das Burgenland

und das angrenzende Ungarn

erfüllen genau diesen Charme,

denn: Wer hier aufs Rad steigt,

merkt schnell, dass es nicht nur

um die Bewegung, sondern um

ein Lebensgefühl und überraschende

Vielfalt geht. Ein echtes

Paradies für Radfahrer, das die

besten Voraussetzungen zu bieten

hat: Mehr als 3300 Kilometer

Radwege durchziehen das Burgenland

– ein ausgebautes Netz,

das sowohl für Genussradler als

auch für Sportliche etwas zu bieten

hat.

Das Burgenland verfügt über

mehrere Regionen: Das Gebiet

rund um den Neusiedler See ist

ein echtes Highlight. Der See

lässt sich fast vollständig umrunden

– und das größtenteils

autofrei. Unterwegs wechseln

sich Schilflandschaften, kleine

Dörfer und Weinberge ab, immer

begleitet vom weiten Blick

über das Wasser. Gerade im

Sommer sorgt der Neusiedler

See für eine erfrischende Brise,

und zahlreiche Badeplätze laden

zu kleinen Pausen ein.

Das Mittelburgenland ist etwas

hügeliger und gilt als echter

Geheimtipp für alle, die sich

nach einem tollen Ausblick sehnen.

Das Südburgenland wiederum

lockt mit der beliebten

Paradiesroute und deren kulinarischen

Stopps. Wer sich allerdings

für eine Fahrt Richtung

Osten entscheidet, erlebt einen

fließenden Übergang nach Ungarn.

Hier eröffnen sich neue

Landschaften und ruhige Strecken

abseits der großen Touristenströme.

Iron Curtain Trail

Besonders spannend ist der

Iron Curtain Trail, der entlang

der ehemaligen Grenze verläuft

Beim Steiermark-Frühling wurde die kommende Motor-Saison vorgestellt. Besucher

können sich auf spannende Highlights am Red Bull Ring freuen. MICHAEL JURTIN RED BULL RING

und heute Natur und Geschichte

miteinander verbindet – die

perfekte Strecke für alle Radfahrer,

die sich an kulturellen

Sehenswürdigkeiten erfreuen.

Der Burgenland-Abschnitt des

Iron Curtain Trail führt rund 300

Kilometer an der österreichischungarischen

Grenze entlang.

Nicht vergessen: Da der Radweg

nah an der östlichen Grenze des

Landes verläuft, muss ein Reisepass

eingepackt werden.

Tipps für unterwegs

Wer eine perfekte Tour erleben

möchte, sollte weniger planen

und stattdessen mehr genießen.

Die Region lebt von ihren

spontanen Momenten – ein

Sprung in den See, eine kleine

Pause im Schatten oder ein Abstecher

in den Ort machen das

Erlebnis zu einem besonderen

Abenteuer.

Praktisch ist auch die gute Infrastruktur:

Zahlreiche Verleihstationen,

fahrradfreundliche

Unterkünfte und Einkehrmöglichkeiten

helfen Radfahrfans

dabei, flexibel zu bleiben. Nur

nicht vergessen: genügend

Wasser mitnehmen, Sonnenschutz

einpacken – und ruhig

einige Male stehen bleiben, um

die einzigartige Natur zu genießen.

Kleine Extras

Mit der interaktiven Karte haben

Radfahrer ihren Weg fest im

Blick und können sich für die

passende Route entscheiden. Da

viele Radwege landwirtschaftliche

Güterwege sind, ist dort mit

landwirtschaftlichem Verkehr

zu rechnen.

Weiters sind auf der App „Burgenland

Erlebnistouren“ nicht

nur Rad- und Wanderkarten der

gesamten Region zu finden, sondern

es gibt auch Unterkünfte

und viele Ausflugsziele zu entdecken.

Interaktiv und bequem,

von zu Hause aus oder direkt

vor Ort. So kann einem Fahrrad-

Ausflug ins sonnige Burgenland

nichts mehr im Weg stehen.

Motorsport-Jahr 2026

■ Beim Steiermark-Frühling wurde

der Motorsport für das Jahr

2026 vorgestellt. Die Highlights

der Sommersaison offenbarte

eine gemeinsame Pressekonferenz

am Wiener Rathausplatz, bei der

Helmut Marko erstmals in seiner

neuen Rolle als Red-Bull-Ring-

Botschafter in Erscheinung trat. Im

Mittelpunkt stehen erneut internationale

Großveranstaltungen wie

die Formel 1, die MotoGP sowie

die DTM. Das Red Bull Erzbergrodeo

feiert 2026 sein 30-jähriges

Jubiläum. Die Events gelten als bedeutender

Wirtschaftsfaktor und

unterstreichen die Rolle der Steiermark

als Zentrum des Motorsports

in Österreich. Auch wurde die

langfristige Absicherung der Formel

1 am Standort bis 2041 hervorgehoben

und die Bedeutung des

Zweirad-Rennsports der MotoGP

betont. Der Rennkalender ist von

April bis September gefüllt und

verspricht viele spannende Events.


12. APRIL 2026 www.grazer.at

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32 viva

www.grazer.at 12. APRIL 2026

Süd- und Oststeiermark neu erleben

Beide Regionen eignen sich perfekt als Ausflugsziele. SÜDSTEIERMARK TOURISMUS - TOM LAMM

TOURISMUS. Die beiden

Regionen wurden

beim Steirischen Frühling

neu präsentiert.

Beim Steiermark-Frühling

in Wien präsentierte sich

die Südsteiermark mit

neuen touristischen Angeboten,

die Natur, Genuss und Bewegung

verbinden. Im Mittelpunkt steht

dabei die „Blickwechsel-Tour“,

eine mehrteilige Radroute entlang

der bekannten Weinstraßen

der Region. Die Strecke führt in

mehreren Etappen durch Weinberge,

malerische Orte und zu

insgesamt elf Aussichtstürmen,

die beeindruckende Ausblicke

über die Hügellandschaft bieten.

Ergänzt wird das Angebot durch

Wanderwege sowie zahlreiche

Einkehrmöglichkeiten bei regionalen

Betrieben. Zudem setzt

die Region verstärkt auf ihre

sportliche sowie kulinarische

Vielfalt und präsentiert sich mit

einem neuen Markenauftritt, der

Authentizität, Genuss und Gastfreundschaft

in den Fokus rückt.

Oststeiermark

Auch die Oststeiermark nutzte

den Steiermark-Frühling, um

ihre neuen touristischen Angebote

zu präsentieren. Unter dem

Motto „Einfach kostbar“ setzt die

Region auf eine Kombination aus

Naturerlebnis, Bewegung und

Kulinarik. Zahlreiche Wanderund

Radwege laden dazu ein, die

idyllische Landschaft zu erkunden.

Dabei reicht das Angebot

von gemütlichen Wanderrouten

bis hin zu sportlichen Herausforderungen.

Ein weiterer Schwerpunkt

liegt auf der regionalen

Kulinarik sowie der Vielfalt an

Genussmöglichkeiten. Ergänzt

wird das Angebot durch zahlreiche

Ausflugsziele und ein Veranstaltungsprogramm

mit Festen,

Kultur- und Sportevents.


12. APRIL 2026 www.grazer.at

graz 33


34

mobil

Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

BYD ist in Österreich in Rekordzeit

zum Taktgeber der

Elektromobilität geworden.“

Hansjörg Mayr, Vorstand Wolfgang Denzel Auto

AG, über den Aufstieg von BYD WOLFGANG DENZEL AG

www.grazer.at 12. APRIL 2026

Moderne E-Mobilität

Fehringer Betriebe präsentieren

sich von ihrer besten Seite.GADY FAMILY

Frühlingsmarkt

in Fehring

■ Der Fehringer Frühlingsmarkt

ist eine der größten Veranstaltungen

in der Region. Ein

Fest für die ganze Familie! Unter

diesem Motto findet heute von

8 bis 18 Uhr der bereits 36. Frühlingsmarkt

statt. Geboten wird

den Besuchern u. a. Neuestes

aus der Landwirtschaft und der

Mobilität von den Autohäusern

Gady und Kalcher und dazu ein

buntes Rahmenprogramm und

steirische Geselligkeit.

WACHSTUM. Denzel

lädt in Seiersberg zum

E-Auto-Shopping: BYD

kommt damit direkt

dorthin, wo Kunden

ihre Freizeit verbringen.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

In der Shoppingcity Seiersberg

verschmelzen Mode, Genuss

und Technik-Trends neuerdings

mit dem Thema modernste

E-Mobilität. Mit der Eröffnung

des neuen BYD Store setzt die

Wolfgang Denzel Auto AG ein

Statement und bringt die „Weltmarke

aus China“ direkt dorthin,

wo die Kunden ihre Freizeit wirk-

lich gerne verbringen.

Während der klassische Automobilhandel

oft über sinkende

Schauraum-Frequenzen klagt,

geht die Shoppingcity Seiersberg

einen anderen Weg. „Wir verstehen

uns als Plattform für die Zukunft“,

erklärt Geschäftsführer

Anton Cech. Mit über 7,8 Millionen

Besuchern im Jahr 2025

bietet das Center die ideale Bühne

für BYD. Der neue Store folgt

dem Ansatz, Mobilität dorthin zu

bringen, wo die

Menschen sind.

BYD startete

1995 als Batteriehersteller,

was heute den

entscheidenden

Technologie-Vorsprung

ausmacht.

Hansjörg Mayr

von der Wolfgang Denzel Auto

AG betont, dass sich BYD in Rekordzeit

als Volumenmarke etabliert

hat – mit bereits über 14.000

Fahrzeugen auf Österreichs Straßen.

Ein Highlight für Technik-

Fans: Mittels eines schnellen

Batterie-Checks lässt sich der

Gesundheitszustand des Speichers

in Sekunden auslesen.

Dies nimmt die Sorge vor dem

Wertverlust am Gebrauchtwagenmarkt,

da die volle Kapazität

jederzeit per

Zertifikat belegt

werden

kann.

René Wagner,

Leiter

Retail bei

Denzel, erklärt

den

strategischen

Der ÖAMTC rät zum Wechsel ab

Temperaturen von 25 Grad. GETTY

Winterreifen „zu

Ende fahren“?

■ Wer schon ältere Winterreifen

hat, deren Profiltiefe knapp

am gesetzlichen Minimum von

vier Millimetern liegt, sollte

diese im nächsten Winter nicht

mehr verwenden. „Diese alten

Winterreifen kann man durchaus

noch einige Zeit ‚zu Ende

fahren‘ und den Wechsel auf

Sommerreifen hinauszögern.

Spätestens bei sommerlichen

Temperaturen jenseits der

25 Grad sollten aber Sommeroder

Ganzjahresreifen aufgezogen

werden. Dann bauen Winterreifen

im Vergleich aufgrund

der weicheren Mischung deutlich

ab“, so der ÖAMTC.

Der BYD Sealion 7 lädt zum Einsteigen und Kennenlernen ein. Probefahrten sind vor Ort möglich. „Grazer“-

Redakteur Dorian Krois nutzte die Gelegenheit und testete ihn direkt auf der Straße (Foto oben). SHOPPINGCITY SEIERSBERG


12. APRIL 2026 www.grazer.at

mobil 35

GETTY (2)

... in Graz

Die Holding Graz verbraucht

derzeit rund 100.000 Liter

Diesel pro Woche.

KOMMUNALER VERBRAUCH

VON LITERN DIESEL/WOCHE

100.000 : 480.000

... in Wien

Mehr Elektrifizierung und höhere

Dichte. Wien verbraucht in Relation

weniger Diesel.

im Vorbeigehen mit BYD

Schritt: „Wir wollen Kunden in

entspannter Atmosphäre und

ohne klassischen Verkaufsdruck

begegnen.“ Die Nachhaltigkeit

wird dabei großgeschrieben: Die

Photovoltaik- Anlage der Shoppingcity

Seiersberg liefert jährlich

Strom für umgerechnet fünf

Millionen E-Auto-Kilometer.

Spontaner Test

Wie unkompliziert der Zugang

zu den neuen Modellen von BYD

ist, durfte das Team des „Grazer“

– Verkaufsleiter Michael Midzan

und Mobil-Ressortleiter Dorian

Krois – direkt selbst erfahren:

ein kurzer Daten-Austausch

im Store, und schon ging es vom

Parkdeck aus auf eine erste elektrische

Probefahrt. Dabei punktete

der Sealion 7 mit sauberer

Verarbeitung und einem sehr

aufgeräumten Cockpit. Die Leistung

von 530 PS bringt die Allrad-Version

beeindruckend direkt

und zugleich souverän auf

die Straße. Die Ausstattung (Serie)

ist wirklich sehr umfangreich.

Selbst Funktionen, die

anderswo einen deutlichen Aufpreis

kosten, sind hier bereits

ohne Extrakosten mit an Bord.

In Kombination mit dem fairen

Preis-Leistungs-Verhältnis

wird das SUV so zu einer echten

Kampfansage im Premium-Segment.

Für E-Mobilitäts-Fans ist

der neue Store in Seiersberg damit

ab sofort eine der ersten Adressen

für kompetente Beratung

zur Marke BYD.

Danijel Dzihic (BYD), Hansjörg Mayr (Vorstandsmitglied Denzel), René

Wagner (Leitung Retail Denzel), Christian Guzy, Martin Klein (Eigentümer

SCS) und Anton Cech (Geschäftsführer SCS, v. l.) SHOPPINGCITY SEIERSBERG

Seit dem 7. April bietet das neue Bediengebiet „Graz Nord“ 26 neue Haltepunkte

für das Mobilitätsangebot flux. REGIONALMANAGEMENT STEIRISCHER ZENTRALRAUM GMBH / LUPI SPUMA

flux im Grazer Norden

■ Das Sammeltaxi flux hat ausgebaut

und in den Grazer Norden

expandiert. Seit dem 7. April

2026 ergänzen 26 zusätzliche

Haltepunkte rund um Andritz

das Mobilitätsangebot der Region

Steirischer Zentralraum. Sie

liegen nördlich der Buslinien 52

und 53 der Holding Graz Linien

und grenzen an die flux-Gebiete

der der Gemeinden Gratkorn

und Stattegg.

„Viele Menschen im Grazer

Norden haben sich mehr Flexibilität

jenseits der klassischen

Hauptverkehrszeiten gewünscht.

Mit der Erweiterung von flux

kommen wir diesem Wunsch

nach “, erklärt Vizebürgermeisterin

Judith Schwentner. Von

Weinzödl über St. Veit bis Oberandritz

bietet das Mobilitätsangebot

nun mehrere Haltepunkte,

die das Bediengebiet „Graz

Nord“ bilden. Von diesen können

bereits bestehende Punkte

angefahren werden.

In Graz kann flux in mehreren

Stadtrandgebieten täglich von 5

bis 24 Uhr genutzt werden. LS


36

sport

graz

www.grazer.at 12. APRIL 2026

Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

36

Ich habe aus der Emotion

heraus gehandelt und da

nicht klar gedacht.“

GAK-Stürmer Ramiz Harakaté entschuldigt

sich für seinen Jubel vor dem Linz-Sektor. GEPA

Comeback als Berater des Red Bull

Rings: Helmut Marko (82)

GEPA

Comeback von

Helmut Marko

■ Von Pension war die Rede,

als Helmut Marko Ende 2025

seinen Abschied von Red Bull

bekanntgegeben hat. Jetzt

kehrt der 82-jährige Grazer

aber in den Motorsport zurück

und wird künftig als Berater

des Red Bull Rings in Spielberg

fungieren. Das gab Marko im

Rahmen des Steiermark-Frühlings

auf dem Wiener Rathausplatz

bekannt. „Ich freue mich

über diese Rolle“, sagt Marko,

der auch die ersten Rennen am

Ring 1969 miterlebt hat.

Bernhard Eisel (l.) kommt zur

Tour-Präsentation nach Graz.

Tour of Austria

rollt nach Graz

GEPA

■ Die 75. Tour of Austria, vormals

Österreich-Radrundfahrt,

wird am Montag in Graz präsentiert.

Dabei wird die komplette

Strecke der Jubiläums-

Auflage vorgestellt – im Beisein

der heimischen Rad-Legenden

Bernhard Eisel und Helmut

Wechselberger. Zu sehen live

ab 11 Uhr auf ORF Sport+.

Graz am Weg zur

Stadt der Meister

In wenigen Wochen könnte bei vier Grazer Vereinen der große Jubel über einen Meistertitel ausbrechen. GEPA

QUARTETT. Gleich vier

Grazer Teams haben

aktuell gute Chancen

auf den Meistertitel in

ihrer Sportart: Sturm,

die 99ers, UVC Graz

und UBI Graz.

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Vier gewinnt – das könnte es

in wenigen Wochen, bezogen

auf den Grazer Sport,

heißen. Denn aktuell sind zwei

Damen- und zwei Herren-Teams

auf dem besten Weg, den Titel zu

holen. Einen Schritt in diese Richtung

könnte heute (14.30 Uhr) der

SK Sturm machen, der im Steirer-

Derby Hartberg zu Gast hat und

nach dem Sieg bei Rapid vier

Punkte vor den Verfolgern liegt.

„Nach dem Umbruch und der

Unruhe im Winter ist es schön.

dass wir in der Lage sind, wieder

um den Titel mitzuspielen“, sagt

Trainer Fabio Ingolitsch. Die

bisherigen beiden Saisonduelle

mit den Oststeirern hat Sturm

jeweils knapp mit 1:0 gewonnen.

„Der Sieg bei Rapid hat die Spieler

noch einmal gepusht. Wir dürfen

jetzt aber keinen Zentimeter

nachlassen, sonst fallen die Dinge

nicht mehr auf unsere Seite.“

Bereits Meister sind die Graz

99ers – zum ersten Mal in ihrer

Vereinsgeschichte. Aber die Truppe

von Trainer Dan Lacroix will

auch die ICE Hockey League gewinnen.

Sowohl im Viertelfinale

gegen Villach als auch im Semifinale

gegen Fehervar hat man

die Serie mit 4:0 gewonnen und

damit einen „Sweep“ gefeiert. Am

Mittwoch geht es in Liebenau in

die Finalserie gegen Pustertal. Die

beiden fixen Heimspiele waren

wieder sofort restlos ausverkauft.

Nur mehr einen Schritt von

der Endspiel-Serie und dem Griff

nach dem Titel sind die Volleyballerinnen

des UVC Graz entfernt.

Nach dem überraschenden Sieg

bei Linz/Steg und dem Erfolg zu

Hause haben Anna Oberhauser

und Co zwar die dritte Partie

in Oberösterreich am Mittwoch

mit 1:3 verloren, schon am

Sonntag hat die Mannschaft von

Trainer Frederick Laure aber

ab 18.30 Uhr im Sportpark den

zweiten Matchball – noch dazu

vor heimischem Publikum. „Wir

dürfen jetzt nicht lockerlassen

und müssen zu Hause alles in die

Waagschale werfen“, sagt Laure.

Bleiben noch die Basketballerinnen

von UBI Graz, die nach

einer mehr als turbulenten Saison

mit zwei Trainerwechseln schon

bewiesen haben, dass sie Serienmeister

Klosterneuburg schlagen

können – und das in einem Spiel,

in dem es um etwas geht. So haben

Simone Sill, Anja Knoflach

und Co in der internationalen

WABA2-League just gegen den

Dauerrivalen aus Niederösterreich

den Einzug ins Final Four

geschafft.

Wiener Triple

Ein solches Meister-Quartett hat

es in Österreich seit Sturms erstem

Meistertitel in der Saison

1997/98 noch nie gegeben. Ein

Triple dagegen hat es in der jüngeren

Vergangenheit schon gegeben.

2005 sind Rapid Fußball- und

die Capitals Eishockey-Meister

geworden und Schwechat/Post

hat in der Damen-Volleyball-Liga

triumphiert. Das Double aus Fußball

und Eishockey hat es deutlich

öfter gegeben. Durch die Red-

Bull-Dominanz ist das in Salzburg

gleich sieben Mal passiert: 2007,

2010, 2014, 2015, 2016, 2018, 2022

und 2023.


12. APRIL 2026 www.grazer.at

sport graz 37

OHA!➜

GEPA (2)

Vertrag bis 2029 verlängert

Stürmer Paul Huber bleibt dem

österreichischen Eishockey-Meister,

den Graz 99ers, weiterhin erhalten.

Keine WM-Teilnahme

Snooker-Profi Florian Nüßle verlor

in der ersten Quali-Runde für die

Weltmeisterschaft in Sheffield.

OJE!

Rückkehr zum alten Termin

KLASSIKER. Das Grazer Altstadtkriterium findet heuer wieder zum alten, legendären Termin am

Dienstag nach dem Ende der Tour de France zurück. Das neue Konzept bleibt aber unverändert.

Viele Jahre war es in Stein

gemeißelt. Zwei Tage nach

dem Ende der Tour de

France auf den Champs Elysees

in Paris rollen die Rad-Stars beim

Altstadkriterium in Graz an den

Start. Seit dem Neustart als Rennen

der Rad-Bundesliga war das

nicht mehr so – bis heuer. Da kehrt

das Kriterium zu seinem Traditionstermin

zurück und steigt heuer

am 28. Juli. Neu an Bord sind

als Sponsoren die Merkur Versicherung,

NovaLabs als Namenssponsor

und die Holding Graz.

„Auf finanzierbarer, wirtschaftlich

gesunder Basis hat das Altstadtkriterium

nun wieder Perspektive

und Zukunft“, sagt Gerald Pototschnig,

Präsident des steirischen

Landesradsportverbands.

Nicht gerüttelt wird allerdings

am neuen Konzept des Rennens,

das Teil der Road Cycling League

Austria bleiben und wieder in

zwei Rennen ausgetragen werden

wird: eines für die Herren, eines

für die Damen. Mit U23 und Junioren

bietet es auch wieder eine

große Plattform für den heimischen

Radsportnachwuchs.

Heute steigt auch das erste „Ladies

only“-Liga-Rennen im Murtal

mit den Grazer Teams Cookina

und RCGG Racing Team in St. Marein-Feistritz

bei Knittelfeld.

48 Stunden nach der Tour de France geht es in der Altstadt wieder rund. GEA

Sowohl Sturm (l. Malone) als auch der GAK (r. Harakaté) haben die

Bundesliga-Lizenz in erster Instanz und ohne Auflagen erhalten. GEPA

Keine Lizenz-Probleme

■ Sportlich sieht es nach den

jüngsten Erfolgen des GAK danach

aus, dass es auch in der

kommenden Saison Grazer Fußball-Derbys

geben wird. Jetzt ist

diese Sache auch auf wirtschaftlicher

Ebene geklärt, denn beide

Vereine haben vom Senat 5 der

Österreichischen Bundesliga die

Lizenz für die höchste Spielklasse

erhalten – in erster Instanz

und ohne Auflagen. „Hinter dem

Lizenzerhalt steckt jedes Jahr

ein großer Aufwand im Hintergrund,

um alle Anforderungen

präzise und fristgerecht zu

erfüllen“, erklärt Sturms Wirtschafts-Geschäftsführer

Thomas

Tebbich. Das sieht auch

sein Kollege, GAK-Geschäftsführer

Lukas Kokail, so. „Dass

wir zum siebenten Mal in Folge

und erneut ohne Auflagen

durchgekommen sind, ist das

Verdienst aller, die im Hintergrund

dafür sorgen, dass dieser

Verein auf soliden Beinen

steht.“

Rätsel-Lösung vom 5.4.2026

S N P A B E

S C H U B E R T B U N D E

H S O L E S E V A G

A U F S T E I R E R N N O

L A B E F O T O G E N

E I A H E T Z L O T

C A R U S O Z E U G E U

M M E E T I N G K R N

B R E T T G S A T A N

K A H R Z U Z A R I E

U S T E I R E R B A L L

E N T E N E U

Lösung:

R A R D U N G

I N V A S O R H GRAZ

H I S R O S A GEHT Lösung:

O S I F A U

IMMER

GRAZ GEHT

O F F E N B U S IMMER

Sudoku-Lösung

vom 12.4.2026

9 8 1 6 5 2 4 7 3

4 3 6 9 7 1 8 2 5

7 2 5 8 3 4 6 9 1

6 7 3 5 9 8 1 4 2

8 1 2 4 6 3 9 5 7

5 4 9 2 1 7 3 6 8

2 9 4 3 8 5 7 1 6

1 5 8 7 4 6 2 3 9

3 6 7 1 2 9 5 8 4


38 grazer sonntag

www.grazer.at 12. APRIL 2026

SO ISST GRAZ

Der Biergarten Schlossberg präsentiert

...

... Erdäpfelgulasch

mit Burenheidl

Josef Mosshammer mit Christof

Widakovich beim Stmk.-Frühling LUEF (2)

Die Steiermark war in den vergangenen

Tagen zu Gast in Wien. Dabei durfte

natürlich auch ein wahrer Klassiker nicht

fehlen. Im „Grazer“-Zelt wurde

das Gulasch von Mosshammer

und Widakovich

serviert. LEO

Zutaten:

200 g Zwiebeln, fein

gewürfelt, 20 g Knoblauch,

fein gehackt, 40 g

Butterschmalz, 80 g roter Paprika, gewürfelt,

1 Lorbeerblatt, getrockneter Majoran,

schwarzer Pfeffer, Salz, 30 g edelsüßes

Paprikapulver, 8 g Tomatenmark, 80 ml

Rotwein, 400 ml Gemüsefond, 250 g Erdäpfel,

geschält & gewürfelt, 80 g Karotten,

gewürfelt, 80 g Sellerie, gewürfelt, 40 g

bunter Paprika, gewürfelt, 160 g Burenwurst,

gegrillt & in Scheiben geschnitten,

1–2 EL Petersilie, fein gehackt, Sauerrahm,

Essiggemüse, Röstzwiebeln & Petersilie

nach Belieben zum Servieren

Zubereitung:

Butterschmalz in Topf erhitzen. Zwiebeln,

Knoblauch und Paprika langsam anschwitzen,

bis die Zwiebeln weich und goldgelb

sind. Lorbeer, Majoran, Pfeffer und Salz

zugeben, kurz mitrösten. Hitze reduzieren,

Paprikapulver einrühren, sofort das

Tomatenmark zugeben. Kurz mitrösten,

dann mit Rotwein ablöschen und leicht

einkochen lassen. Mit Gemüsefond aufgießen

und die Basis etwa 20 Minuten

sanft köcheln lassen. Sauce fein pürieren

und durch ein Sieb passieren, sodass

eine glatte, sämige Grundlage entsteht.

Erdäpfel, Karotten, Sellerie und Paprika

zugeben und weichkochen. Die gegrillte,

in Scheiben geschnittene Burenwurst einlegen

und kurz mitziehen lassen. Etwa 80

Prozent der Einlage herausnehmen, fein

pürieren und zurück in den Topf geben.

Noch einmal kurz aufkochen, abschmecken,

mit Petersilie vollenden. In tiefen

Tellern servieren und nach Belieben mit

Sauerrahm, Essiggemüse oder Röstzwiebeln

ergänzen.

GRAZWORTRÄTSEL

Kosename

der

Mutter

Wert

für den

Säuregrad

Professor u.

Zug-Bauer

in Graz †

(Wilhelm)

Hülsenfrucht

Donnerschlag

stockbetrunken

Pazifik, Atlantik

& Co.

Luftwiderstandsbeiwert

geometrischer

Körper

mit Spitze

zurückliegend

einsam,

verwaist

Insel der

Azoren

Thronfolger

Broschüre

Lösung:

SUDOKU

1

4

rumänische

Panflöte

Vorname

der Kahr

8

Landkartenwerk

Abk. f. "ehrenamtlich"

Armesünderglocke

im Uhrturm

unweit

Schutzgebiet

der

Murauen

(2 Wörter)

1000 m

singender

Grazer Arzt

(alias Marco

Angelini)

Gemenge

aus

Öl und

Wasser

Initialen

Ecos †

eine Abmessung

KFZ-Kz.

für

Villach-

Land

partiell

höchste

Alarmstufe

spritzige Location

beim

ORF-Landesstudio

unzufrieden

sein,

streiten

dt. Sängerin

1925-2002

Moslems in

der Türkei

Grazer Bezirk

westlich

der

Innenstadt

lautstark

sein Missfallen

ausdrücken

Grazer

Krauthäuptel

& Co.

Behörde

7

indoarische

Sprache

Grieser Bildungsstätte

10

römisch

für "2"

Auster,

Margaretenbad

& Co.

Abk. für

"ad acta"

3,1415...

Abk. für

"Postleitzahl"

Langohr

Vorsilbe

für

"zurück"

erster

israelitischer

König

Schlappe,

Pleite

2

KFZ-Kz.

der BH

Baden

5

von damals

an ("ex ...")

Insel der

Kykladen

Abk. für

"Gemeinderat"

KFZ-

Kennz.

für

Steyr

Junges von

der Kuh

Domäne

Estlands

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

2 8

5 7 3

4 9 7

4 6

3 5

2 6 9 5 7

4 9 8

4 3

1 6 2

852

Jede

Ziffer darf

in jeder

Reihe in

jedem

Quadrat

nur

einmal

vorkommen.

Bleistift

spitzen,

los geht’s.

Viel Spaß!

Insel

der

Circe

3

Halbton

unter a

Hochschule

eine Anrede

Fluss mit

Quelle

am Osser

Rätsellösungen: S. 37

Abk. für

"Yard"

weiblicher

Vorname

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9

malerisch,

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6


12. APRIL 2026 www.grazer.at

grazer sonntag 39

„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 12. APRIL

Mobilitätsfest Mariatrost

Heute findet in Mariatrost das

Mobilitätsfest 2026 statt. Das

Areal rund um den Sportplatz Mariatrost

verwandelt sich wieder in

eine lebendige Erlebniszone rund

ums Fahrrad. Das Event richtet

sich an alle Generationen – von

den Kleinsten bis zu erfahrenen

Radfahrern – und lädt dazu ein,

gemeinsam Bewegung zu erleben!

Besucher erwartet ab 13 Uhr ein

Nachmittag voller Aktivitäten,

Spaß und gemeinschaftlicher Begegnung.

Wundergartenfest Schlossberg

Das Graz Museum Schlossberg

feiert heute die Eröffnung des neu

gestalteten Wundergartens – bei

freiem Eintritt und mit einem

bunten Fest für alle. Der Innenhof

wird zu einem Ort des Staunens,

Spielens und Verweilens. Familien

und Kinder sind herzlich eingeladen,

den Ort neu zu entdecken!

Halbmarathon in Graz

Läufer aufgepasst: Um 11 Uhr startet

heute der Gigasport Halbmarathon.

Start und Ziel sind direkt

am Karmeliterplatz, die Strecke

führt anschließend durch die

Grazer Innenstadt. Es gibt neben

dem Halbmarathon auch einen

Viertelmarathon,

Achtelmarathon

und Kids-Bewerbe.

Jeder

Teilnehmer

erhält ein

prall gefülltes

Startsackerl

mit Geschenken

sowie eine

persönliche

Startnummer mit integriertem

Zeitnahmechip. Im Ziel gibt’s

eine eine Finisher-Medaille als

Erinnerung!

Arizona Lady, Oper Graz

Cowboys, Pferderennen und eine

große Portion Gefühle! Das alles

und mehr bringt heute die letzte

Aufführung der Operette Emmerich

Kálmáns auf die Bühne der

Oper Graz. In einer spannenden

und gefühlvollen Inszenierung ist

die Westernoperette zum ersten

Mal in Österreich zu erleben. Das

Stück beginnt um 15 Uhr, die

Tickets sind ab fünf Euro erhältlich.

DUAL-Theater im Kristallwerk

Das Kristallwerk präsentiert heute

um 20 Uhr „DUAL“ – eine farbenprächtige

Fusion aus Akrobatik

OPERETTE:

15 Uhr

Oper

„Arizona Lady“ in der Oper Graz mit Falk Witzurke, Neira Muhić

und Ivan Oreščanin

OPER GFRAZ/INGO PERTRAMER, GETTY

und Theater. Josh & Cloé durchleben

dabei ein spannendes

Wechselspiel der Gegensätze: kein

Aufstieg ohne Fall, keine Kontrolle

ohne Loslassen. Die beiden verweben

physisches Theater, Partnerakrobatik

und Kampfkünste zu

einer poetischen und humorvollen

Performance. Ein einzigartiger

Abend, der nicht verpasst werden

sollte.

WOHIN AM SONNTAG

Circus Louis Knie „Wow“

Der Circus Louis Knie ist in der

Stadt und verzaubert heute um

11 und um 15 Uhr bei der Shopping

City Seiersberg Kinder und

Familien. Louis Knie bringt Artistik,

Tiere und eine große Portion Humor

und schafft einen klassischen

Zirkusnachmittag für all seine

Gäste. Man kann einen unterhaltsamen

Tag mit der ganzen Familie

oder Freunden genießen.

„Shamis Weg nach Shaolin“ –

Show

„Shamis Weg nach Shaolin“

erzählt heute im Congress die

Geschichte eines Kindes auf seiner

Suche nach Meisterschaft. Die

Show zeigt die faszinierenden

und geheimnisvollen Übungen

der Mönche. Ihre meisterliche

Beherrschung des Hard Qi Gong

lässt Stöcke und Eisenstangen auf

ihren Körpern zerschmettern und

zeigt, dass auch die empfindlichsten

Körperstellen den Spitzen von

Speeren widerstehen. Das Event

startet um 18 Uhr.

Pentatonix in der Stadthalle

Die beliebte US-amerikanische

A-cappella-Gruppe Pentatonix

kommt in die Grazer-Stadthalle

– mit frischen Ideen, Energie

und unverkennbarem Stil! Die

Band stürmte die Charts, verkaufte

über 10 Millionen Alben, erzielte

Milliarden Streams und trat an

legendären Orten wie dem Weißen

Haus, der Macy’s Thanksgiving Day

Parade und der Hollywood Bowl

auf. Nun begeistert sie ab 20 Uhr

in der Stadthalle ihr Publikum!

Abendmusiken Mariahilf

In der Mariahilferkirche wird es

heute musikalisch: Unter dem

Motto „Alt und neu“ spielen das

Modern Woman Quartett und Mitglieder

der Grazer Frauenphilharmonie

Werke von Joseph Haydn,

Antonín Dvořák und Herbert

Bolterauer. Das Konzert startet am

Abend um 20 Uhr und bringt viele

musikalische Momente, die unter

die Haut gehen.

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* Quelle: ÖAK, 2. HJ

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