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13. April 2026

- Grünes Licht für den A9-Ausbau! - KAGes und Barmherzige Brüder ziehen positive Bilanz zur Urologie-Kooperation. - Zeitenwende in Ungarn: Péter Magyar sichert sich Zwei-Drittel-Mehrheit.

- Grünes Licht für den A9-Ausbau!
- KAGes und Barmherzige Brüder ziehen positive Bilanz zur Urologie-Kooperation.
- Zeitenwende in Ungarn: Péter Magyar sichert sich Zwei-Drittel-Mehrheit.

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Grazer13. APRIL 2026, DIE DIGITALE TAGESZEITUNG

Getty

Quelle: GeoSphere Austria

15°

Großteils

bewölkt,

leichter Regen

möglich.

Die Temperaturen

liegen morgen Dienstag zwischen

11 und 15 Grad.

Medizinischer Erfolg

Kürzere Wartezeiten: KAGes und Barmherzige

Brüder ziehen positive Bilanz

zur Urologie-Kooperation. 2

Politische Wende

Zeitenwende in Ungarn: Péter Magyar

sichert sich Zwei-Drittel-Mehrheit.

Grazer Reaktionen dazu. 5

Grünes Licht für

den A9-Ausbau!

KK; GETTY (2)

Infrastruktur. Nach Jahren der Blockade gibt das Ministerium den A9-Ausbau frei. Die Landesspitze aus ÖVP und FPÖ sieht darin einen Sieg für die

Region. Landeshauptmann Mario Kunasek und LH-Stv. Manuela Khom betonen: „Endlich echte Entlastung für Pendler und Wirtschaft.“ SEITE 4


2 graz

www.grazer.at 13. APRIL 2026

Ende April kann sich in Graz ein

kleiner Baum geholt werden. GETTY

Bäumchen für

Neugeborene

■ Die Stadt Graz möchte allen

Neugeborenen einen Baum

schenken. Ausgewählt werden

kann dabei zwischen der

Traubeneiche, Weißtanne, Vogelkirsche,

Zirbe und weiteren

Bäumchen. Von 28. bis 30. April

kann jeweils von 7.30 bis 16

Uhr beim Amt für Jugend und

Familie ein Baum nach Wahl

abgeholt werden - dazu gibts

ein Willkommensmäppchen

mit wertvollen Tipps für den

Familienzuwachs!

Rund 200 Personen waren bei der

Muruferreinigung dabei. STADT GRAZ /FISCHER

500 Kilogramm

Müll gesammelt

■ Seit 2009 organisiert das

Umweltamt der Stadt Graz die

alljährliche Muruferreinigung.

Am Samstag war es dann wieder

so weit und über 200 Personen

kamen zusammen, um

die Murufer gemeinsam von

Müll zu befreien. Gesammelt

wurden rund 500 Kilogramm

an Abfall – von Fahrrädern bis

zu einem Stehtisch war auch

dieses Jahr alles dabei.

Mehr als 500 Operationen:

Positive Bilanz der

Urologie-Kooperation

Oliver Szmej (Gesamtleiter Barmherzige Brüder Graz), Sascha Ahyai (Vorstand der Universitätsklinik für Urologie am

LKH-Univ. Klinikum Graz), Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl, Gerhard Stark (Vorstandsvorsitzender KAGes)

und Ulf Drabek (Vorstand für Finanzen und Technik KAGes) (v.l.) bei der heutigen Pressekonferenz. BARMHERZIGEBRÜDERGRAZ

UROLOGIE. Durch die Kooperation der Barmherzigen Brüder Graz und der

KAGes konnten Wartezeiten verkürzt und Wartelisten entlastet werden.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Das Grazer Krankenhaus

der Barmherzigen Brüder

und die Steiermärkische

Krankenanstaltengesellschaft

(KAGes) zogen heute eine positive

Bilanz ihrer Zusammenarbeit

in der urologischen Patientenversorgung.

Seit Sommer

2025 wurden bereits mehr als

500 Patienten operiert. Dadurch

konnten Wartezeiten verkürzt,

Wartelisten entlastet sowie die

Kapazitäten effizienter genutzt

werden.

Im Rahmen der Kooperation

werden Patienten der Urologie

stationär im Krankenhaus der

Barmherzigen Brüder Graz aufgenommen

und dort von Ärzten

des LKH-Universitätsklinikum

Graz operiert. „Diese einzigartige

Kooperation zeigt einmal

mehr, dass wir durch neue Kooperationsformen

eine bessere

und schnellere Versorgung der

Bevölkerung im Zukunftsland

Steiermark erreichen können“,

betonte Gesundheitslandesrat

Karlheinz Kornhäusl.

Positive Bilanz

Seit Beginn der Zusammenarbeit

im Sommer 2025 wurden über

500 Patienten operiert. „Wenn

dadurch Wartezeiten sinken und

Menschen rascher operiert werden

können, dann ist das der richtige

Weg“, unterstreicht Gerhard

Stark, Vorstandsvorsitzender der

KAGes. Durch die Kooperation

konnte die Warteliste am Standort

Fürstenfeld von 600 Personen

auf 150 reduziert werden. Gleichzeitig

verkürzte sich die Wartezeit

von rund neun Monaten auf etwa

viereinhalb Monate.

„Das Spektrum reicht von nie-

derschwelligen Eingriffen bis

hin zu komplexen, roboterassistierten

Operationen. Durch die

Nutzung vorhandener OP-Ressourcen

in Kombination mit der

hohen fachlichen Expertise des

LKH-Universitätsklinikum Graz

profitieren Patienten von einer

rascheren und bedarfsgerechten

urologischen Versorgung in der

Steiermark“, so der Vorstand der

Universitätsklinik für Urologie

am LKH-Universitätsklinikum

Graz, Sascha Ahyai.

Die Kooperation der beiden

Gesundheitsdienstleister ist Teil

des Uro-Netzwerks. Komplexe

Eingriffe werden über dieses

an den urologischen Zentren

in Graz und Leoben gebündelt,

während routinetaugliche Eingriffe

in Deutschlandsberg, Rottenmann,

Fürstenfeld und bei

den Barmherzige Brüdern Graz

durchgeführt werden.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15

Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer | REDAKTION: Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria

Weitenthaler (0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (0664/80 666 6533), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0

316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufs leitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-

Bruckner (0664 / 80 666 6890), Azra Mehinagic (0664/80 666 6589) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE

AUFLAGE PRINT: 171.043 (der Grazer, wö, ÖAK 2. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.



4 graz

www.grazer.at 13. APRIL 2026

Jubel über fixen A9-Ausbau

HISTORISCH. Die ASFINAG erhielt vom Verkehrsministerium den offiziellen Bauauftrag für den dreispurigen

Ausbau der A9 im Süden von Graz. Der Start der Arbeiten ist für 2031 geplant.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

78.000 Fahrzeuge rollen täglich

über den 12,5 Kilometer

langen Abschnitt der A9 zwischen

dem Knoten Graz-West und

der Anschlussstelle Wildon. Es ist

eine der Hauptschlagadern der

steirischen Wirtschaft – und sie

leidet seit Jahren an chronischer

Verstopfung. Doch nun kommt

Bewegung in den Stillstand. Am

heutigen Montag, 13. Februar, gab

Alexander Walcher, Geschäftsführer

der ASFINAG Bau Management

GmbH, bekannt: Der offizielle

Auftrag für den dreispurigen

Ausbau ist da. „Die beste Variante

ist einfach die Zulegung einer

dritten Fahrspur“, stellt Walcher

klar. Es gehe nicht nur um den

Verkehrsfluss, sondern vor allem

um die Verkehrssicherheit. Hin-

ter dem Projekt liegt ein steiniger

Weg. Im Jahr 2021 hatte die damalige

Verkehrs- und Klimaschutzministerin

Leonore Gewessler

(Grüne) das Vorhaben gestoppt.

Die Nachricht aus Wien sorgt in

Graz für Freude bei Landeshauptmann

Mario Kunasek und Verkehrslandesrätin

Claudia Holzer

(beide FPÖ), die von einem „Meilenstein“

sprechen. Der Ausbau

sei ein „klares Signal, dass die Entlastung

der Bevölkerung und der

Wirtschaft ernst genommen wird“.

Auch die ÖVP zeigt sich erleichtert.

Landeshauptmann-Stellvertreterin

Manuela Khom sieht

in der Entscheidung ein „starkes

Signal für viele Pendlerinnen und

Pendler“.

Der Baustart ist für 2031 geplant,

spätestens Anfang 2034 soll die

dritte Fahrspur benutzbar sein.

Vom Ausbau werden Wirtschaft und Pendler massiv profitieren, fahren über den

12,5 Kilometer langen Abschnitt doch täglich knapp 80.000 Fahrzeuge. GETTY

Parteien verpassen Transparenz-Frist

ZU SPÄT. Alle Fraktionen und „wilden“ Mandatare im Gemeinderat müssen die Prüfung der Klubfördermittel-Verwendung

bis 31. März veröffentlichen. Unter anderem bei der KPÖ gibt‘s Verzögerungen.

Bis 31. März hätten alle Prüfungen der Klubfördermittel und freier Mandatare

auf der Webseite der Stadt veröffentlicht werden müssen.

GETTY

Die im Dezember 2024 beschlossene

Richtlinie über

die Klubfördermittel verpflichtet

alle Fraktionen und nicht

einem Klub angehörenden Mandatare,

ihre Mittelverwendung

jährlich prüfen zu lassen und das

Ergebnis bis spätestens 31. März

auf der Website der Stadt Graz zu

veröffentlichen.

Alle Prüfungsergebnisse wurden

fristgerecht veröffentlicht, nur jene

der KPÖ, der Grünen und des freien

Mandatars Mario Eustacchio

nicht. Dies sorgte für Kritik seitens

des Neos-Chef Philipp Pointner:

„Anstatt als Bürgermeisterpartei

eine Vorbildfunktion auszuüben,

zeigt die KPÖ leider auch hier,

dass man es mit den Finanzen

und der Transparenz nicht ganz

so streng nimmt.“ Nachdem das

Ergebnis der Grünen im Laufe des

heutigen 13. April aktualisiert wur-

de, steht bei der KPÖ noch immer

eine Leermeldung. „Wir haben die

strikten Klubförderungsrichtlinien

umgesetzt, natürlich halten wir

sie auch ein“, so Hanno Wisiak,

Büroleiter der KPÖ-Gemeinderatsklubs.

„Der Grund dafür, dass der

Bericht noch nicht auf der Homepage

der Stadt einsehbar ist, ist ein

technischer. Die Wirtschaftsprüfungskanzlei

hat den KPÖ-Klub

geprüft, für korrekt befunden und

die Unterlagen fristgerecht bei der

Finanzdirektion eingereicht. Eine

Nachfrage der Finanzdirektion an

die Kanzlei nach einer Übersicht

ist aber noch nicht eingearbeitet,

wurde aber bereits übermittelt.“

Auch Eustacchio hat fristgerecht

eingereicht, bereits das OK der

Finanzdirektion erhalten und

musste noch eine kürzere Version

abgeben, was ebenfalls bereits

geschehen ist.

TS


13. APRIL 2026 www.grazer.at

graz 5

Historischer Wandel in Ungarn

FÜR DIE GESCHICHTSBÜCHER. Mit einer Rekord Wahlbeteiligung von 80 Prozent, der höchsten in

der Geschichte Ungarns, haben unsere Nachbarn einen Machtwechsel in ihrem Land eingeleitet.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Mit 53,1 Prozent und 138

Sitzen im Parlament

konnte sich Oppositionsführer

und künftige Ministerpräsident

Péter Magyar (TISZA) eine

bequeme Zwei-Drittel-Mehrheit

im ungarischen Parlament sichern.

Der scheidende Ministerpräsident

Viktor Orbán (Fidesz) hat seine

Niederlage eingestanden und Magyar

zum Wahlsieg gratuliert.

Stimmen

Der ungarische Honorarkonsul

Doyen Rudi Roth sieht den

Wechsel sehr positiv: „Der Wahlausgang

ist ein klarer Sieg für die

Demokratie. Noch nie hat es in

Ungarn eine so hohe Wahlbeteiligung

gegeben. Besonders posi-

tiv ist zu sehen, dass Orban das

Ergebnis auf demokratische Weise

akzeptiert hat.“ Auch für die

ungarische und heimische Wirtschaft

wird das Wahlergebnis laut

Roth einen belebenden Effekt haben.

Besonders gefreut hat ihn,

dass so viele Junge zur Wahl gegangen

sind und dafür teilweise

extra nach Ungarn gefahren sind.

Ähnlich sieht es der Obmann

des Grazer Ungarischen Vereins

Andreas Molnar: „Mit der Wahl

wurden klare Verhältnisse geschaffen.

Auch unter den in Graz

lebenden und Ungarn zeigte sich

eine bemerkenswert hohe Wahlbeteiligung.

Viele fuhren über die

Grenze in Szentgotthárd um ihre

Stimme abzugeben oder sind extra

in ihre jeweiligen Heimatgemeinden

gereist, um ihre Stimme

persönlich abzugeben.

Der ungarische Honorarkonsul Rudi Roth (l.) und der Obmann des Grazer Ungarischen

Vereins Andreas Molnar sehen einen Sieg der Demokratie. STG | JESSE STREIBL, FISHCER

ÖVP tritt mit 96 Personen an

TEAM STEHT. Einstimmiger Beschluss: Die Grazer Volkspartei schickt eine breite Allianz aus

Experten und Persönlichkeiten wie Gilbert Prilasnig ins Rennen um das Rathaus.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Die Grazer Volkspartei

geht mit 96 Kandidaten

und einem klaren

Ziel in die Gemeinderatswahl:

einen Kurswechsel für Graz

zu erreichen. Spitzenkandidat

und Stadtparteiobmann

Kurt Hohensinner präsentierte

ein einstimmig beschlossenes

Team, das auf eine breite gesellschaftliche

Allianz setzt.

„Wir bieten Persönlichkeiten

aus allen Bezirken und Lebensbereichen,

die wissen, wo der

Schuh drückt“, betont Hohensinner.

Besonders prominent besetzt

ist die Liste durch Sturm-Ikone

Gilbert Prilasnig, der auf Platz

11 kandidiert. Hinter Hohensinner

folgen auf den Fixplät-

zen Stadträtin Claudia Unger,

Markus Huber und Anna Hopper.

Die Liste reicht jedoch weit

über die Parteigrenzen hinaus:

Fachwissen bringen etwa der

ehemalige Ärztekammer-Vizepräsident

Norbert Meindl oder

die ÖGK-Landesstellenvorsitzende

Beatrice Erker ein.

Wähler am Wort

Spannend bleibt es beim bewährten

Vorzugsstimmensystem:

Während die ersten zehn

Plätze als fix gesetzt gelten, entscheiden

ab Platz 11 direkt die

Wähler über die Reihung. Wer

mindestens 200 Vorzugsstimmen

erhält, kann nach vorne

rücken. Mit dieser Kombination

aus Erfahrung, neuen Impulsen

und klaren Regeln sieht

sich die Volkspartei bestens für

den Wahlkampf aufgestellt.

Das ÖVP-Team für die Gemeinderatswahl am 28. Juni 2026 steht. GETTY


anzeige 33

612. APRIL 2026 www.grazer.at

www.grazer.at 13. April 2026

ART EXPO (c) KATJA CEMAZAR (3)

Ende April wird die Seifenfabrik in Graz mit der ART Expo International zum Hotspot zeitgenössischer Kunst.

Internationale Kunstszene

trifft sich in Graz

Internationale Kunst, urbanes Industrieflair und kreative Energie: Die ART Expo

International bringt zeitgenössische Kunst aus aller Welt in die Erlebnisregion Graz.

Von 24. bis 26. April verwandelt

sich die Seifenfabrik

Graz in einen

pulsierenden Hotspot für zeitgenössische

Kunst. Mit der

ART Expo International macht

eine internationale Kunstausstellung

Station in der steirischen

Landeshauptstadt und

setzt dabei bewusst auf Austausch,

Vielfalt und neue Perspektiven.

Die historische Industriehalle

an der Mur bietet dafür den

passenden Rahmen. Zwischen

Backsteinarchitektur und offenen

Raumstrukturen entsteht

eine Atmosphäre, die Kunst

nicht nur präsentiert, sondern

erlebbar macht. Genau dieser

Kontrast aus industriellem

Charme und moderner Kreativität

ist Teil des Konzepts und

prägt das Ausstellungserlebnis

wesentlich. Die Ausstellung

baut auf erfolgreiche Ausgaben

in Triest und Ljubljana auf,

wo über 500 Aussteller aus

mehr als 30 Ländern und rund

13.000 Gäste gezählt wurden.

Gezeigt wird ein breites Spektrum.

Internationale und nationale

Künstler präsentieren

Werke, die von Malerei und

Skulptur bis hin zu innovativen

Installationen reichen. Diese

Messe versteht sich dabei

nicht nur als Ausstellungsfl ä-

che, sondern als Plattform für

Dialog und Vernetzung. Sammler,

Galeristen und Kunstinteressierte

treffen auf aufstrebende

Talente und etablierte

Namen der Szene. Ergänzt wird

die Ausstellung durch ein vielseitiges

Rahmenprogramm.

Performances, Live-Art, Lesungen

und Diskussionsformate

erweitern den klassischen

Messebesuch und eröffnen

neue Zugänge zur Kunst. Ein

lebendiger Kulturraum, in dem

kreative Prozesse sichtbar werden

und Kunst in direkten Austausch

mit dem Publikum tritt.

Graz bietet dafür die idealen

Voraussetzungen. Als Stadt

mit starker kultureller Identität

und internationaler Ausrichtung

fungiert sie als Schnittstelle

zwischen regionaler Szene und

globalem Kunstgeschehen. So

entsteht ein Format, das über

die klassische Kunstmesse hinausgeht.

Die ART Expo Graz

versteht sich als Impulsgeber

für zeitgenössische Kunst und

als Treffpunkt für alle, die sich

mit aktuellen Entwicklungen

auseinandersetzen wollen.

Drei Tage lang wird Graz

damit zum offenen

Raum für Ideen, Experimente

und kreative

Begegnungen.

Tourismusinformation

Region Graz

Herrengasse 16

8010 Graz

Tel. 0 316/8075-0

info@regiongraz.at

www.regiongraz.at

#visitregiongraz

Weitere Standorte in Frohnleiten,

Laßnitzhöhe, Premstätten und

Köflach.

Weitere Event-Highlights:

Austrian Darts Open – PDC

European Tour: 08. bis 10.05.

Voices of Spirit – Internationales

Chorfestival Graz: 13. bis 17.5.

Lendwirbel – Kreatives

Straßenfest: 30.4 bis 3.5.

Mehr Informationen:

regiongraz.at/veranstaltungen


13. APRIL 2026 www.grazer.at

graz 7

Windenergie als Zukunft

NACHHALTIG. Die Industriellenvereinigung Steiermark begrüßt den am heutigen 13. April präsentierten

Entwurf für ein Sachprogramm Wind 2026. Denn die Nachfrage nach Strom wird steigen.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

In den kommenden Jahren wird

aufgrund der Dekarbonisierung

industrieller Prozesse und der

steigenden E-Mobilität die Nachfrage

nach Strom massiv steigen.

Der gesamte steirische Strombedarf

wird sich bis 2040 auf rund 20

Terawattstunden verdoppeln. Eine

vorausschauende, übergeordnete

Raumplanung ist dabei ebenso

wesentlich wie eine massive Beschleunigung

der entsprechenden

Verfahren. „Die Steiermark nimmt

mit Vorrangzonen für Wind und

Photovoltaik sowie mit Sonderstandort-Verordnungen

bereits eine

bundesweite Vorreiterrolle beim

geordneten Ausbau erneuerbarer

Energien ein, angesichts der steigenden

Bedarfe benötigt es aber

ambitioniertere Flächenwidmungen“,

so IV-Steiermark Präsident

Kurt Maier.

Positiv

Den Ausblick auf ein mögliches weiteres

Sachprogramm für Energiespeicher

bewertet die IV-Steiermark

ebenfalls positiv und mehr als nur

ein energiepolitisches Signal. In Zeiten

massiv steigender Energiebedarfe

braucht es eine umfassende Ausbauoffensive

für alle verfügbaren

erneuerbaren Energieformen – von

PV über Wind bis hin zu Wasserkraft,

Geothermie und Wasserstoff. Die

Speicherung ist dabei ein wesentlicher

Baustein. Maier hebt in diesem

Zusammenhang aber auch die

Bedeutung von Gas hervor: „Diesen

Energieträger werden wir trotz aktueller

Vorhaben als Brückentechnologie

nicht ablösen können.“

IV Steiermark Präsident Kurt Maier sieht den aktuell präsentierten Entwurf

für ein Sachprogramm Wind 2026 sehr positiv.

GETTY, KANIZAJ

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Eine sinnvolle Idee

Gut so! 600 Autos weniger, die

die Stadt, die Luftqualität und

die Menschen belasten! Warum

bauen sie die P&R Plätze nicht

aus und sorgen für vernünftige

(elektrische) Shuttle oder bessere

Öffi-Anbindungen?

BurnHeart Haas

* * *

ÖVP im Panikmodus

Aber sicher, wenn in Andritz

oder beim Griesplatz Parkplätze

wegfallen, dann hilft eine Tiefgarage

bei der Messe sicher viel.

Ich kenne die Hintergründe

nicht, hier steht auch kein

Grund, aber offenbar geht das

auf die Kappe von Hihensinners

Partei selbst und bei der

Messe hat sich wohl kaum was

geändert. Die ÖVP ist halt im

Panikmodus und sucht nach irgendeinem

Thema, bei dem sie

punkten kann. Wie wäre es mit

Transparenz und Korruptionsbekämpfung?

Aso, das gehen

sie dann nicht so gerne an. Na

dann...

Franz Fürnschuss

* * *

Eine attraktive Lösung

Gute alternative Lösung - soll

umgesetzt werden !

Robert Hagenhofer

* * *

Zukünftige Megastaus

Basierend auf einer Studie eines

anerkannten Ingenieurbüros

wurde 2019 unter Nagl(!) der

jetzige Modus im Gemeinderat

beschlossen. Hintergrund

war, eine tägliche Überlastung

der umliegenden Straßen und

Kreuzungen durch zusätzlichen

Autoverkehr zu vermeiden. Hohensinner

will nun also von all

dem nichts mehr wissen und lieber

täglich Megastaus rund um

die Messe produzieren, die den

halben Süden von Graz lahm legen?!

Man merkt, dass er weder

von Verkehr noch von Wirtschaft

Ahnung hat.

Severin Kann

* * *

Sinnvolle Idee für Graz

Wäre eine tolle Sache!

Ultima Ultimaer

* * *

Ein wenig vergesslich

Ein Möchtgern-Bürgermeisterin,

so jung und schon so vergesslich.

Gabriele Sahin-Koller

* * *

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Parkdruck

in

Graz

Während gefrustete Autofahrer

auf der Suche nach

einem Parkplatz in der Innenstadt

ihre Kreise ziehen, entstehen

im Grazer Stadtgebiet 610

Tief- garagenplätze, die jedoch

an 200 Tagen im Jahr nicht genutzt

werden dürfen. Speziell

die Anrainer rund um die Messe

sowie in den Seitengassen

leiden seit Jahren unter einem

hohen Parkdruck.

REAKTIONEN & KOMMENTARE


8 graz

www.grazer.at 13. APRIL 2026

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ anna.stocker@grazer.at

Verkehrsunfall mit

Straßenbahn

■ Am Freitagnachmittag wurde

im Bezirk Gries eine 68-jährige

Grazerin bei einem Unfall

mit einer Bim schwer verletzt.

Kurz vor 15:00 Uhr führte eine

41-Jährige die Straßenbahn der

Linie 1 in der Annenstraße in

Richtung Hauptbahnhof. Nach

dem Fahrgastwechsel bei der

Station „Rosseggerhaus“ dürfte

eine 68-jährige Frau mit der

Hand in der Fahrzeugtür eingeklemmt

und beim Losfahren der

Straßenbahngarnitur zu Boden

gerissen worden sein. Ein Fahrgast,

der die gefährliche Situation

wahrnahm, löste sofort die

Notbremse aus. Nach medizinischer

Erstversorgung durch

eine Notärztin wurde die schwer

Am Wochenende kam es zu Führerscheinabnahmen und Fahrzeugbeschlagnahmungen

aufgrund von Geschwindigkeitsüberschreitungen. GETTY

verletzte Dame ins LKH Graz

verbracht. Die Ermittlungen zum

genauen Unfallhergang laufen.

Raser konnte

gefasst werden

■ Am Samstagvormittag wurde

im Bezirk Lend ein Pkw mit

stark überhöhter Geschwindigkeit

gemessen. Gegen 10:39 Uhr

führte eine Zivilstreife der Polizei

auf der B67 Geschwindigkeitsmessungen

durch. Ein Pkw

löste mit einer Geschwindigkeit

von 122 km/h das Radargerät

aus. Aufgrund des Verkehrsaufkommens

und der hohen Geschwindigkeit

war eine Nacheile

zunächst nicht möglich. Nach

einer umgehend eingeleiteten

Funkfahndung konnte der Pkw

in der Winer Straße angehalten

werden. In weiterer Folge wurde

dem 30-jährigen Lenker aus Graz

der Führerschein vorläufig abgenommen

sowie das Fahrzeug

vorläufig beschlagnahmt.

Beschlagnahme

eines Fahrzeuges

■ In Puntigam führte die Polizei

in der Freitagnacht Geschwindigkeitsmessungen

auf

der Triester Straße durch. Dabei

wurden die Beamten auf einen

Pkw-Lenker aufmerksam,

der mit deutlich überhöhter

Geschwindigkeit unterwegs

war. Im Bereich einer 50-km/h-

Beschränkung wurde eine Geschwindigkeit

von 116 km/h

gemessen. Dem 23-jährigen

Grazer wurde der Führerschein

vorläufig abgenommen. Zudem

wurde das Fahrzeug vorläufig

beschlagnahmt.

Türöffnung mit

verletzter Person

■ In Peggau kam es am Samstagabend

zu einer Türöffnung.

Über einen Leiterweg wurde ein

Zugang über den Balkon im ersten

Obergeschoss geschaffen.

Die Tür wurde von innen geöffnet

und die verletzte Person

vom Roten Kreuz versorgt.

Ein Platzerl

für Gisela

Grazer

Pfoten

Buongiorno

FRÜHSTÜCK

MO-FR BIS 11:30

SA BIS 14:00

BEI GIGASPORT IM 3. OG

Die Hündin Gisela schließt Menschen schnell ins Herz.

Gisela wurde als Fundhund

in die Arche Noah gebracht

und nicht wieder abgeholt.

Sie ist eine aufgeschlossene

und liebevolle Hündin, die

gerne spazieren geht und ihre

Umwelt erkundet. Die Hündin

ist sehr schlau und würde

sich daher einen Besuch in der

Hundeschule wünschen, um

noch mehr lernen zu können.

- 1 Jahr

- weiblich

- schlau

- aufgeschlossen

- nur ältere Kinder

Kontakt: Arche Noah

www.aktivertierschutz.at

Tel. 0676 84 24 17 437

ARCHE NOAH

BUON

APPETITO

Guten

Appetit

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13. APRIL 2026 www.grazer.at

graz 9

Die Martin Auer-Filiale am Kaiser-Josef-Platz verabschiedet sich von ihrer

pinken Fassade und erstrahlt nun in einem frischen Gelbton.

GRAZER

Auer leuchtet nun gelb

■ Zwischen warmen Gebäck

und frischem Kaffee gibt es nun

ein neues Highlight: Die beliebte

„punschkrapferlrosa“ farbene

Martin Auer-Filiale am Kaiser-Josef-Platz

hat einen neuen

Anstrich erhalten und erstrahlt

nun in einem frischen Gelb

- passend zur kommenden

Frühlingszeit. Die Filiale sorgte

für ganze zehn Jahre lang mit

ihrem rosaroten Erscheinungsbild

für Begeisterung bei ihren

Gästen, nun bleibt abzuwarten,

ob die neue Farbe die Grazer

auch weiterhin zu Kaffee und

Kuchen lockt. Doch der Store

hatte nicht einfach nur Lust auf

einen frischen Anstrich - eine

Neugestaltung war nach all den

pinken Jahren mittlerweile notwendig.

Die Auer-Filiale wurde

in den vergangen Jahren regelmäßig

um- und neugestaltet,

nun war das äußere Erscheinungsbild

an der Reihe. Somit

beibt der Auer auch weiterhin

ein beliebter Fotohotspot.

Aktiv gegen Schmerz

■ Schmerz lindern und Lebensqualität

zurückgewinnen: Die

Privatklinik Laßnitzhöhe setzt

auf ein modernes, multimodales

Therapiekonzept. Bei einer Fachfortbildung

betonten Experten

wie Andreas Sandner-Kiesling

die Bedeutung interdisziplinärer

Zusammenarbeit. Das Konzept

verbindet medizinische Expertise

mit aktiver Physiotherapie

und psychologischer Begleitung,

um den Teufelskreis aus

Schmerz und Schonhaltung zu

durchbrechen. Patienten stehen

zwei Wege offen: Eine stationäre

Rehabilitation bei chronischen

Beschwerden (über Sozialversicherungen)

oder ein kurzfristiger

Akutaufenthalt zur raschen

Stabilisierung (für Zusatzversicherte

oder Selbstzahler). Dieser

ganzheitliche Ansatz stellt sicher,

dass körperliche und psychische

Faktoren gleichermaßen berücksichtigt

werden, um Betroffene

nachhaltig zurück in einen

schmerzfreien Alltag zu führen.

Andreas Sandner-Kiesling mit Expertenteam der Privatklinik Laßnitzhöhe: Karin

Weinhandl, Gerlinde Walter, Magdalena Heinzle, Gislind Döhrn (v.l.). SANLAS


10 graz

www.grazer.at 13. APRIL 2026

Was diese Woche

im Sport passiert

Thomas

Eichberger

Sportler

des

Wochenendes

■ Mittwoch: Showtime im Bunker. Die Graz 99ers starten um 19.45

Uhr in die „Best of seven“-Finalserie gegen den HC Pustertal. Am

Freitag folgt das Auswärtsmatch in Südtirol, am Sonntag um 16.30

Uhr steigt das zweite Heimspiel.

■ Mittwoch: Vorletzte Runde in der HLA Meisterliga. Die HSG Graz

ist dabei in Bregenz zu Gast und braucht beim Vorletzten einen Sieg

um im Viertelfinal-Rennen zu bleiben. Los geht es um 19.30 Uhr. Am

Samstag folgt dann in der letzten Runde das Heimspiel gegen Vöslau

■ Freitag: In der Qualifikationsrunde der Fußball-Bundesliga empfängt

der GAK um 19.30 Uhr die SV Ried.

■ Samstag: Die Basketballer des UBSC Graz beginnen das Viertelfinale

mit dem Auswärtsspiel in Wels (19 Uhr).

■ Sonntag: Nach zwei Niederlagen zum Start sind die Graz Giants

im ersten Heimspiel der Saison gegen die Salzburg Ducks (15 Uhr)

im Stadion Eggenberg schon unter Druck.

■ Sonntag: Auftakt ins LASK-Doppel für den SK Sturm. Das erste

Spiel geht in Oberösterreich über die Bühne (17 Uhr). Nächsten Mittwoch

steigt um 20.30 Uhr das Heimspiel im Stadion Liebenau.

Mittwoch,

19.45 Uhr:

Graz 99ers vs.

Pustertal

Und Action! Chris Collins und die Graz 99ers starten gegen den HC Pustertal

in die „Best of seven“-Finalserie der ICE Hockey League.

GEPA

Thomas Eichberger bot gegen Hollabrunn eine starke Leistung.

Der Torhüter rettete der HSG Graz einen

wichtigen Sieg auf dem Weg zu einem

Platz im Viertelfinale der Handball-Liga.

Schaffen sie es oder schaffen

sie es nicht? Zwei Runden

vor dem Ende liegen die

Handballer der HSG Graz auf

Platz 8 der Liga und wären

damit im Viertelfinale dabei.

Möglich gemacht hat das ein

26:25-Sieg im Heimspiel gegen

Hollabrunn, das vor allem in

der Schlussphase an Dramatik

nicht zu überbieten war.

Nach dem Tor von Jurij

Jensterle zwei Minuten vor

dem Ende verhinderte Goalie

Thomas Eichberger den Ausgleich.

35 Sekunden vor dem

Ende hatte Nemanja Belos die

Chance auf das 27:25 – vergab

aber mit einem Fehlwurf. So

hatte Hollbrunn noch einmal

die Möglichkeit auszugleichen,

aber wieder war Eichberger

zur Stelle und rettete der HSG

Jade Hill

Knapper geht es kaum. Mit einem

verwerteten Dreipunkt-

Wurf 39 Sekunden vor Schluss

traf Hill zum 61:60 für UBI Graz

bei den Basket Flames und bescherte

ihrem Team den Einzug

ins Basketball-Superliga-Finale

gegen Klosterneuburg

GEPA

mit einer Parade den wichtigen

Sieg. „Ein enger Fight bis

zur letzten Sekunde“, sagte

der Held des Abends, der das

ganze Spiel über eine herausragende

Leistung bot. „Am

Ende haben wir uns die zwei

Punkte geholt, egal wie. Wir

haben weiterhin die Chance

auf das Viertelfinale. Ich

bin stolz auf die Mannschaft.“

Zeit zum Verschnaufen, oder

gar den Sieg zu Feiern bleibt der

Mannschaft von Trainer Spyros

Balomenos aber beileibe keine.

Denn schon am Mittwoch

geht es mit der Hochspannung

weiter. Da steht das Spiel in Bregenz

auf dem Programm, ehe

es am Samstag im heimischen

Sportpark zum finalen Showdown

im Grunddurchgang gegen

Vöslau kommt.

Weiters positiv aufgefallen sind:

Markus Hartinger

Drei Wochen bevor er bei der

Polizei-EM in Prag den Marathon

laufen wird, hat Hartinger

den „Halben“ in Linz gewonnen

– in der Zeit von 1:08:09

Stunden. In Prag will der Polizist

der Verkehrsinspektion

Graz den Team-Titel holen.


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13. APRIL 2026 www.grazer.at

graz 11

Die Rundfahrt startet in Graz

PRÄSENTATION. Bei der „Tour of Austria“ beginnt die 75. Auflage am 8. Juli in Graz und endet nach

845 Kilometern und fünf Etappen in Wien. Der Großglockner wurde als „Königsetappe“ abgelöst.

WSA-Teamchef Christoph Resl mit seinen FahrernFranz-Josef Lässer und

Martin Messner sowie LRV-Präsident Gerald Pototschnig (von links). GEPA

Von Klaus Molidor

redaktion@grazer.at

Neun Jahre hat es gedauert,

bis Graz wieder zum

Etappenort der Österreich-Radrundfahrt

– oder wie

sie heute heißt: Tour of Austria

– geworden ist. Zwischen der

ersten Auflage 1949 und der

75. Auflage heuer war die steirische

Landehauptstadt 46 Mal

im Programm. Darum gibt es

zur Jubiläumstour auch schon

am 7. Juli um 18.30 Uhr den

„Grand Depart“ am Mariahilferplatz,

ehe am 8. Juli die erste

Etappe von Graz nach Gamlitz

auf dem Programm steht. „Eine

Etappe durch die südsteirische

Weingegend war immer mein

Traum“, sagt Gerald Pototschnig,

Präsident des steirischen

Landesradsportverbands bei

der Strecken-Vorstellung im

Kunsthaus. „Daher muss ich

auch sagen: Sorry Glockner, die

Königsetappe ist heuer die erste

in die Südsteiermark.“ Leicht sei

es nicht gewesen, alle davon zu

überzeugen, dass Graz wieder

Etappenort wird. Umso mehr

freut sich auch WSA KTM Graz

Teamchef Christoph Resl darüber.

„Es ist eine große Ehre.“

Unter den 22 startenden

Teams werden auch sechs

WorldTeams die fünf Etappen in

Angriff nehmen, die den Tross

von Graz nach Gamlitz, über

den Großglockner und über Lienz,

St. Johann/Alpendorf und

Steyr über 845 Kilometer bis ins

Ziel nach Wien führen werden.

Erstmals seit 2004 wird auch

wieder ein österreichisches Nationalteam

an den Start der Jubiläumstour

rollen.

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12 www.grazer.at 13. APRIL 2026

Preise für Mieten sowie Häuser und Wohnungen im Kauf: Am morgigen Dienstag

wird der Immobilienpreisspiegel von der WKO Steiermark präsentiert. GETTY

Ausblick

Was am Dienstag

in Graz wichtig ist

■ Es geht um das gemeinschaftliche Denken von Naturschutz und

Landwirtschaft: Mit der Reform des Prädatorenmanagements wird

am morgigen Dienstag ein Konzept von den Landesräten Simone

Schmiedtbauer und Hannes Amesbauer präsentiert, das „klare Zuständigkeiten

und sachliche Lösungen für reale Herausforderungen

im Sinne einer verantwortungsbewussten Politik“ verspricht.

■ Neben den Gemeinderatswahlen finden am 28. Juni bekanntlich

auch die Urnengänge auf städtischer Bezirksebene statt. Die Freiheitlichen

werden im Zuge des Pressegesprächs ihre Zielsetzungen sowie

die personellen Weichenstellungen präsentieren.

■ Landesrat Willibald Ehrenhöfer und Stadtrat Kurt Hohensinner

verraten erste Details zur Langen nach der Forschung am 24. April.

■ Am 23. April findet heuer bereits zum 23. Mal der „Girls‘ Day“ –

und zum ersten Mal auch ein Boys‘ Day im Landesdienst – statt. LH-

Stellvertreterin Manuela Khom gibt mit WKO-Vizepräsidentin Gabriele

Lechner morgen Genaueres bekannt.

■ Wie haben sich die Preise bei Mieten, Eigentumswohnungen, Einfamilienhäusern,

Baugrundstücken sowie Gewerbeobjekten und Büroflächen

im Vorjahr entwickelt? Antworten darauf gibt der neue Immobilienpreisspiegel,

den die Wirtschaftskammer morgen präsentiert.

■ Morandell‘s Vinoptikum ist zu Gast in der Alten Universität: Von 14

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