13. April 2026
- Grünes Licht für den A9-Ausbau! - KAGes und Barmherzige Brüder ziehen positive Bilanz zur Urologie-Kooperation. - Zeitenwende in Ungarn: Péter Magyar sichert sich Zwei-Drittel-Mehrheit.
- Grünes Licht für den A9-Ausbau!
- KAGes und Barmherzige Brüder ziehen positive Bilanz zur Urologie-Kooperation.
- Zeitenwende in Ungarn: Péter Magyar sichert sich Zwei-Drittel-Mehrheit.
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Grazer13. APRIL 2026, DIE DIGITALE TAGESZEITUNG
Getty
Quelle: GeoSphere Austria
15°
Großteils
bewölkt,
leichter Regen
möglich.
Die Temperaturen
liegen morgen Dienstag zwischen
11 und 15 Grad.
Medizinischer Erfolg
Kürzere Wartezeiten: KAGes und Barmherzige
Brüder ziehen positive Bilanz
zur Urologie-Kooperation. 2
Politische Wende
Zeitenwende in Ungarn: Péter Magyar
sichert sich Zwei-Drittel-Mehrheit.
Grazer Reaktionen dazu. 5
Grünes Licht für
den A9-Ausbau!
KK; GETTY (2)
Infrastruktur. Nach Jahren der Blockade gibt das Ministerium den A9-Ausbau frei. Die Landesspitze aus ÖVP und FPÖ sieht darin einen Sieg für die
Region. Landeshauptmann Mario Kunasek und LH-Stv. Manuela Khom betonen: „Endlich echte Entlastung für Pendler und Wirtschaft.“ SEITE 4
2 graz
www.grazer.at 13. APRIL 2026
Ende April kann sich in Graz ein
kleiner Baum geholt werden. GETTY
Bäumchen für
Neugeborene
■ Die Stadt Graz möchte allen
Neugeborenen einen Baum
schenken. Ausgewählt werden
kann dabei zwischen der
Traubeneiche, Weißtanne, Vogelkirsche,
Zirbe und weiteren
Bäumchen. Von 28. bis 30. April
kann jeweils von 7.30 bis 16
Uhr beim Amt für Jugend und
Familie ein Baum nach Wahl
abgeholt werden - dazu gibts
ein Willkommensmäppchen
mit wertvollen Tipps für den
Familienzuwachs!
Rund 200 Personen waren bei der
Muruferreinigung dabei. STADT GRAZ /FISCHER
500 Kilogramm
Müll gesammelt
■ Seit 2009 organisiert das
Umweltamt der Stadt Graz die
alljährliche Muruferreinigung.
Am Samstag war es dann wieder
so weit und über 200 Personen
kamen zusammen, um
die Murufer gemeinsam von
Müll zu befreien. Gesammelt
wurden rund 500 Kilogramm
an Abfall – von Fahrrädern bis
zu einem Stehtisch war auch
dieses Jahr alles dabei.
Mehr als 500 Operationen:
Positive Bilanz der
Urologie-Kooperation
Oliver Szmej (Gesamtleiter Barmherzige Brüder Graz), Sascha Ahyai (Vorstand der Universitätsklinik für Urologie am
LKH-Univ. Klinikum Graz), Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl, Gerhard Stark (Vorstandsvorsitzender KAGes)
und Ulf Drabek (Vorstand für Finanzen und Technik KAGes) (v.l.) bei der heutigen Pressekonferenz. BARMHERZIGEBRÜDERGRAZ
UROLOGIE. Durch die Kooperation der Barmherzigen Brüder Graz und der
KAGes konnten Wartezeiten verkürzt und Wartelisten entlastet werden.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Das Grazer Krankenhaus
der Barmherzigen Brüder
und die Steiermärkische
Krankenanstaltengesellschaft
(KAGes) zogen heute eine positive
Bilanz ihrer Zusammenarbeit
in der urologischen Patientenversorgung.
Seit Sommer
2025 wurden bereits mehr als
500 Patienten operiert. Dadurch
konnten Wartezeiten verkürzt,
Wartelisten entlastet sowie die
Kapazitäten effizienter genutzt
werden.
Im Rahmen der Kooperation
werden Patienten der Urologie
stationär im Krankenhaus der
Barmherzigen Brüder Graz aufgenommen
und dort von Ärzten
des LKH-Universitätsklinikum
Graz operiert. „Diese einzigartige
Kooperation zeigt einmal
mehr, dass wir durch neue Kooperationsformen
eine bessere
und schnellere Versorgung der
Bevölkerung im Zukunftsland
Steiermark erreichen können“,
betonte Gesundheitslandesrat
Karlheinz Kornhäusl.
Positive Bilanz
Seit Beginn der Zusammenarbeit
im Sommer 2025 wurden über
500 Patienten operiert. „Wenn
dadurch Wartezeiten sinken und
Menschen rascher operiert werden
können, dann ist das der richtige
Weg“, unterstreicht Gerhard
Stark, Vorstandsvorsitzender der
KAGes. Durch die Kooperation
konnte die Warteliste am Standort
Fürstenfeld von 600 Personen
auf 150 reduziert werden. Gleichzeitig
verkürzte sich die Wartezeit
von rund neun Monaten auf etwa
viereinhalb Monate.
„Das Spektrum reicht von nie-
derschwelligen Eingriffen bis
hin zu komplexen, roboterassistierten
Operationen. Durch die
Nutzung vorhandener OP-Ressourcen
in Kombination mit der
hohen fachlichen Expertise des
LKH-Universitätsklinikum Graz
profitieren Patienten von einer
rascheren und bedarfsgerechten
urologischen Versorgung in der
Steiermark“, so der Vorstand der
Universitätsklinik für Urologie
am LKH-Universitätsklinikum
Graz, Sascha Ahyai.
Die Kooperation der beiden
Gesundheitsdienstleister ist Teil
des Uro-Netzwerks. Komplexe
Eingriffe werden über dieses
an den urologischen Zentren
in Graz und Leoben gebündelt,
während routinetaugliche Eingriffe
in Deutschlandsberg, Rottenmann,
Fürstenfeld und bei
den Barmherzige Brüdern Graz
durchgeführt werden.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15
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Weitenthaler (0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (0664/80 666 6533), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0
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4 graz
www.grazer.at 13. APRIL 2026
Jubel über fixen A9-Ausbau
HISTORISCH. Die ASFINAG erhielt vom Verkehrsministerium den offiziellen Bauauftrag für den dreispurigen
Ausbau der A9 im Süden von Graz. Der Start der Arbeiten ist für 2031 geplant.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
78.000 Fahrzeuge rollen täglich
über den 12,5 Kilometer
langen Abschnitt der A9 zwischen
dem Knoten Graz-West und
der Anschlussstelle Wildon. Es ist
eine der Hauptschlagadern der
steirischen Wirtschaft – und sie
leidet seit Jahren an chronischer
Verstopfung. Doch nun kommt
Bewegung in den Stillstand. Am
heutigen Montag, 13. Februar, gab
Alexander Walcher, Geschäftsführer
der ASFINAG Bau Management
GmbH, bekannt: Der offizielle
Auftrag für den dreispurigen
Ausbau ist da. „Die beste Variante
ist einfach die Zulegung einer
dritten Fahrspur“, stellt Walcher
klar. Es gehe nicht nur um den
Verkehrsfluss, sondern vor allem
um die Verkehrssicherheit. Hin-
ter dem Projekt liegt ein steiniger
Weg. Im Jahr 2021 hatte die damalige
Verkehrs- und Klimaschutzministerin
Leonore Gewessler
(Grüne) das Vorhaben gestoppt.
Die Nachricht aus Wien sorgt in
Graz für Freude bei Landeshauptmann
Mario Kunasek und Verkehrslandesrätin
Claudia Holzer
(beide FPÖ), die von einem „Meilenstein“
sprechen. Der Ausbau
sei ein „klares Signal, dass die Entlastung
der Bevölkerung und der
Wirtschaft ernst genommen wird“.
Auch die ÖVP zeigt sich erleichtert.
Landeshauptmann-Stellvertreterin
Manuela Khom sieht
in der Entscheidung ein „starkes
Signal für viele Pendlerinnen und
Pendler“.
Der Baustart ist für 2031 geplant,
spätestens Anfang 2034 soll die
dritte Fahrspur benutzbar sein.
Vom Ausbau werden Wirtschaft und Pendler massiv profitieren, fahren über den
12,5 Kilometer langen Abschnitt doch täglich knapp 80.000 Fahrzeuge. GETTY
Parteien verpassen Transparenz-Frist
ZU SPÄT. Alle Fraktionen und „wilden“ Mandatare im Gemeinderat müssen die Prüfung der Klubfördermittel-Verwendung
bis 31. März veröffentlichen. Unter anderem bei der KPÖ gibt‘s Verzögerungen.
Bis 31. März hätten alle Prüfungen der Klubfördermittel und freier Mandatare
auf der Webseite der Stadt veröffentlicht werden müssen.
GETTY
Die im Dezember 2024 beschlossene
Richtlinie über
die Klubfördermittel verpflichtet
alle Fraktionen und nicht
einem Klub angehörenden Mandatare,
ihre Mittelverwendung
jährlich prüfen zu lassen und das
Ergebnis bis spätestens 31. März
auf der Website der Stadt Graz zu
veröffentlichen.
Alle Prüfungsergebnisse wurden
fristgerecht veröffentlicht, nur jene
der KPÖ, der Grünen und des freien
Mandatars Mario Eustacchio
nicht. Dies sorgte für Kritik seitens
des Neos-Chef Philipp Pointner:
„Anstatt als Bürgermeisterpartei
eine Vorbildfunktion auszuüben,
zeigt die KPÖ leider auch hier,
dass man es mit den Finanzen
und der Transparenz nicht ganz
so streng nimmt.“ Nachdem das
Ergebnis der Grünen im Laufe des
heutigen 13. April aktualisiert wur-
de, steht bei der KPÖ noch immer
eine Leermeldung. „Wir haben die
strikten Klubförderungsrichtlinien
umgesetzt, natürlich halten wir
sie auch ein“, so Hanno Wisiak,
Büroleiter der KPÖ-Gemeinderatsklubs.
„Der Grund dafür, dass der
Bericht noch nicht auf der Homepage
der Stadt einsehbar ist, ist ein
technischer. Die Wirtschaftsprüfungskanzlei
hat den KPÖ-Klub
geprüft, für korrekt befunden und
die Unterlagen fristgerecht bei der
Finanzdirektion eingereicht. Eine
Nachfrage der Finanzdirektion an
die Kanzlei nach einer Übersicht
ist aber noch nicht eingearbeitet,
wurde aber bereits übermittelt.“
Auch Eustacchio hat fristgerecht
eingereicht, bereits das OK der
Finanzdirektion erhalten und
musste noch eine kürzere Version
abgeben, was ebenfalls bereits
geschehen ist.
TS
13. APRIL 2026 www.grazer.at
graz 5
Historischer Wandel in Ungarn
FÜR DIE GESCHICHTSBÜCHER. Mit einer Rekord Wahlbeteiligung von 80 Prozent, der höchsten in
der Geschichte Ungarns, haben unsere Nachbarn einen Machtwechsel in ihrem Land eingeleitet.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Mit 53,1 Prozent und 138
Sitzen im Parlament
konnte sich Oppositionsführer
und künftige Ministerpräsident
Péter Magyar (TISZA) eine
bequeme Zwei-Drittel-Mehrheit
im ungarischen Parlament sichern.
Der scheidende Ministerpräsident
Viktor Orbán (Fidesz) hat seine
Niederlage eingestanden und Magyar
zum Wahlsieg gratuliert.
Stimmen
Der ungarische Honorarkonsul
Doyen Rudi Roth sieht den
Wechsel sehr positiv: „Der Wahlausgang
ist ein klarer Sieg für die
Demokratie. Noch nie hat es in
Ungarn eine so hohe Wahlbeteiligung
gegeben. Besonders posi-
tiv ist zu sehen, dass Orban das
Ergebnis auf demokratische Weise
akzeptiert hat.“ Auch für die
ungarische und heimische Wirtschaft
wird das Wahlergebnis laut
Roth einen belebenden Effekt haben.
Besonders gefreut hat ihn,
dass so viele Junge zur Wahl gegangen
sind und dafür teilweise
extra nach Ungarn gefahren sind.
Ähnlich sieht es der Obmann
des Grazer Ungarischen Vereins
Andreas Molnar: „Mit der Wahl
wurden klare Verhältnisse geschaffen.
Auch unter den in Graz
lebenden und Ungarn zeigte sich
eine bemerkenswert hohe Wahlbeteiligung.
Viele fuhren über die
Grenze in Szentgotthárd um ihre
Stimme abzugeben oder sind extra
in ihre jeweiligen Heimatgemeinden
gereist, um ihre Stimme
persönlich abzugeben.
Der ungarische Honorarkonsul Rudi Roth (l.) und der Obmann des Grazer Ungarischen
Vereins Andreas Molnar sehen einen Sieg der Demokratie. STG | JESSE STREIBL, FISHCER
ÖVP tritt mit 96 Personen an
TEAM STEHT. Einstimmiger Beschluss: Die Grazer Volkspartei schickt eine breite Allianz aus
Experten und Persönlichkeiten wie Gilbert Prilasnig ins Rennen um das Rathaus.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Die Grazer Volkspartei
geht mit 96 Kandidaten
und einem klaren
Ziel in die Gemeinderatswahl:
einen Kurswechsel für Graz
zu erreichen. Spitzenkandidat
und Stadtparteiobmann
Kurt Hohensinner präsentierte
ein einstimmig beschlossenes
Team, das auf eine breite gesellschaftliche
Allianz setzt.
„Wir bieten Persönlichkeiten
aus allen Bezirken und Lebensbereichen,
die wissen, wo der
Schuh drückt“, betont Hohensinner.
Besonders prominent besetzt
ist die Liste durch Sturm-Ikone
Gilbert Prilasnig, der auf Platz
11 kandidiert. Hinter Hohensinner
folgen auf den Fixplät-
zen Stadträtin Claudia Unger,
Markus Huber und Anna Hopper.
Die Liste reicht jedoch weit
über die Parteigrenzen hinaus:
Fachwissen bringen etwa der
ehemalige Ärztekammer-Vizepräsident
Norbert Meindl oder
die ÖGK-Landesstellenvorsitzende
Beatrice Erker ein.
Wähler am Wort
Spannend bleibt es beim bewährten
Vorzugsstimmensystem:
Während die ersten zehn
Plätze als fix gesetzt gelten, entscheiden
ab Platz 11 direkt die
Wähler über die Reihung. Wer
mindestens 200 Vorzugsstimmen
erhält, kann nach vorne
rücken. Mit dieser Kombination
aus Erfahrung, neuen Impulsen
und klaren Regeln sieht
sich die Volkspartei bestens für
den Wahlkampf aufgestellt.
Das ÖVP-Team für die Gemeinderatswahl am 28. Juni 2026 steht. GETTY
anzeige 33
612. APRIL 2026 www.grazer.at
www.grazer.at 13. April 2026
ART EXPO (c) KATJA CEMAZAR (3)
Ende April wird die Seifenfabrik in Graz mit der ART Expo International zum Hotspot zeitgenössischer Kunst.
Internationale Kunstszene
trifft sich in Graz
Internationale Kunst, urbanes Industrieflair und kreative Energie: Die ART Expo
International bringt zeitgenössische Kunst aus aller Welt in die Erlebnisregion Graz.
Von 24. bis 26. April verwandelt
sich die Seifenfabrik
Graz in einen
pulsierenden Hotspot für zeitgenössische
Kunst. Mit der
ART Expo International macht
eine internationale Kunstausstellung
Station in der steirischen
Landeshauptstadt und
setzt dabei bewusst auf Austausch,
Vielfalt und neue Perspektiven.
Die historische Industriehalle
an der Mur bietet dafür den
passenden Rahmen. Zwischen
Backsteinarchitektur und offenen
Raumstrukturen entsteht
eine Atmosphäre, die Kunst
nicht nur präsentiert, sondern
erlebbar macht. Genau dieser
Kontrast aus industriellem
Charme und moderner Kreativität
ist Teil des Konzepts und
prägt das Ausstellungserlebnis
wesentlich. Die Ausstellung
baut auf erfolgreiche Ausgaben
in Triest und Ljubljana auf,
wo über 500 Aussteller aus
mehr als 30 Ländern und rund
13.000 Gäste gezählt wurden.
Gezeigt wird ein breites Spektrum.
Internationale und nationale
Künstler präsentieren
Werke, die von Malerei und
Skulptur bis hin zu innovativen
Installationen reichen. Diese
Messe versteht sich dabei
nicht nur als Ausstellungsfl ä-
che, sondern als Plattform für
Dialog und Vernetzung. Sammler,
Galeristen und Kunstinteressierte
treffen auf aufstrebende
Talente und etablierte
Namen der Szene. Ergänzt wird
die Ausstellung durch ein vielseitiges
Rahmenprogramm.
Performances, Live-Art, Lesungen
und Diskussionsformate
erweitern den klassischen
Messebesuch und eröffnen
neue Zugänge zur Kunst. Ein
lebendiger Kulturraum, in dem
kreative Prozesse sichtbar werden
und Kunst in direkten Austausch
mit dem Publikum tritt.
Graz bietet dafür die idealen
Voraussetzungen. Als Stadt
mit starker kultureller Identität
und internationaler Ausrichtung
fungiert sie als Schnittstelle
zwischen regionaler Szene und
globalem Kunstgeschehen. So
entsteht ein Format, das über
die klassische Kunstmesse hinausgeht.
Die ART Expo Graz
versteht sich als Impulsgeber
für zeitgenössische Kunst und
als Treffpunkt für alle, die sich
mit aktuellen Entwicklungen
auseinandersetzen wollen.
Drei Tage lang wird Graz
damit zum offenen
Raum für Ideen, Experimente
und kreative
Begegnungen.
Tourismusinformation
Region Graz
Herrengasse 16
8010 Graz
Tel. 0 316/8075-0
info@regiongraz.at
www.regiongraz.at
#visitregiongraz
Weitere Standorte in Frohnleiten,
Laßnitzhöhe, Premstätten und
Köflach.
Weitere Event-Highlights:
Austrian Darts Open – PDC
European Tour: 08. bis 10.05.
Voices of Spirit – Internationales
Chorfestival Graz: 13. bis 17.5.
Lendwirbel – Kreatives
Straßenfest: 30.4 bis 3.5.
Mehr Informationen:
regiongraz.at/veranstaltungen
13. APRIL 2026 www.grazer.at
graz 7
Windenergie als Zukunft
NACHHALTIG. Die Industriellenvereinigung Steiermark begrüßt den am heutigen 13. April präsentierten
Entwurf für ein Sachprogramm Wind 2026. Denn die Nachfrage nach Strom wird steigen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
In den kommenden Jahren wird
aufgrund der Dekarbonisierung
industrieller Prozesse und der
steigenden E-Mobilität die Nachfrage
nach Strom massiv steigen.
Der gesamte steirische Strombedarf
wird sich bis 2040 auf rund 20
Terawattstunden verdoppeln. Eine
vorausschauende, übergeordnete
Raumplanung ist dabei ebenso
wesentlich wie eine massive Beschleunigung
der entsprechenden
Verfahren. „Die Steiermark nimmt
mit Vorrangzonen für Wind und
Photovoltaik sowie mit Sonderstandort-Verordnungen
bereits eine
bundesweite Vorreiterrolle beim
geordneten Ausbau erneuerbarer
Energien ein, angesichts der steigenden
Bedarfe benötigt es aber
ambitioniertere Flächenwidmungen“,
so IV-Steiermark Präsident
Kurt Maier.
Positiv
Den Ausblick auf ein mögliches weiteres
Sachprogramm für Energiespeicher
bewertet die IV-Steiermark
ebenfalls positiv und mehr als nur
ein energiepolitisches Signal. In Zeiten
massiv steigender Energiebedarfe
braucht es eine umfassende Ausbauoffensive
für alle verfügbaren
erneuerbaren Energieformen – von
PV über Wind bis hin zu Wasserkraft,
Geothermie und Wasserstoff. Die
Speicherung ist dabei ein wesentlicher
Baustein. Maier hebt in diesem
Zusammenhang aber auch die
Bedeutung von Gas hervor: „Diesen
Energieträger werden wir trotz aktueller
Vorhaben als Brückentechnologie
nicht ablösen können.“
IV Steiermark Präsident Kurt Maier sieht den aktuell präsentierten Entwurf
für ein Sachprogramm Wind 2026 sehr positiv.
GETTY, KANIZAJ
Jetzt
mitdiskutieren
www.facebook.com/derGrazer
Eine sinnvolle Idee
Gut so! 600 Autos weniger, die
die Stadt, die Luftqualität und
die Menschen belasten! Warum
bauen sie die P&R Plätze nicht
aus und sorgen für vernünftige
(elektrische) Shuttle oder bessere
Öffi-Anbindungen?
BurnHeart Haas
* * *
ÖVP im Panikmodus
Aber sicher, wenn in Andritz
oder beim Griesplatz Parkplätze
wegfallen, dann hilft eine Tiefgarage
bei der Messe sicher viel.
Ich kenne die Hintergründe
nicht, hier steht auch kein
Grund, aber offenbar geht das
auf die Kappe von Hihensinners
Partei selbst und bei der
Messe hat sich wohl kaum was
geändert. Die ÖVP ist halt im
Panikmodus und sucht nach irgendeinem
Thema, bei dem sie
punkten kann. Wie wäre es mit
Transparenz und Korruptionsbekämpfung?
Aso, das gehen
sie dann nicht so gerne an. Na
dann...
Franz Fürnschuss
* * *
Eine attraktive Lösung
Gute alternative Lösung - soll
umgesetzt werden !
Robert Hagenhofer
* * *
Zukünftige Megastaus
Basierend auf einer Studie eines
anerkannten Ingenieurbüros
wurde 2019 unter Nagl(!) der
jetzige Modus im Gemeinderat
beschlossen. Hintergrund
war, eine tägliche Überlastung
der umliegenden Straßen und
Kreuzungen durch zusätzlichen
Autoverkehr zu vermeiden. Hohensinner
will nun also von all
dem nichts mehr wissen und lieber
täglich Megastaus rund um
die Messe produzieren, die den
halben Süden von Graz lahm legen?!
Man merkt, dass er weder
von Verkehr noch von Wirtschaft
Ahnung hat.
Severin Kann
* * *
Sinnvolle Idee für Graz
Wäre eine tolle Sache!
Ultima Ultimaer
* * *
Ein wenig vergesslich
Ein Möchtgern-Bürgermeisterin,
so jung und schon so vergesslich.
Gabriele Sahin-Koller
* * *
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Parkdruck
in
Graz
Während gefrustete Autofahrer
auf der Suche nach
einem Parkplatz in der Innenstadt
ihre Kreise ziehen, entstehen
im Grazer Stadtgebiet 610
Tief- garagenplätze, die jedoch
an 200 Tagen im Jahr nicht genutzt
werden dürfen. Speziell
die Anrainer rund um die Messe
sowie in den Seitengassen
leiden seit Jahren unter einem
hohen Parkdruck.
REAKTIONEN & KOMMENTARE
8 graz
www.grazer.at 13. APRIL 2026
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ anna.stocker@grazer.at
Verkehrsunfall mit
Straßenbahn
■ Am Freitagnachmittag wurde
im Bezirk Gries eine 68-jährige
Grazerin bei einem Unfall
mit einer Bim schwer verletzt.
Kurz vor 15:00 Uhr führte eine
41-Jährige die Straßenbahn der
Linie 1 in der Annenstraße in
Richtung Hauptbahnhof. Nach
dem Fahrgastwechsel bei der
Station „Rosseggerhaus“ dürfte
eine 68-jährige Frau mit der
Hand in der Fahrzeugtür eingeklemmt
und beim Losfahren der
Straßenbahngarnitur zu Boden
gerissen worden sein. Ein Fahrgast,
der die gefährliche Situation
wahrnahm, löste sofort die
Notbremse aus. Nach medizinischer
Erstversorgung durch
eine Notärztin wurde die schwer
Am Wochenende kam es zu Führerscheinabnahmen und Fahrzeugbeschlagnahmungen
aufgrund von Geschwindigkeitsüberschreitungen. GETTY
verletzte Dame ins LKH Graz
verbracht. Die Ermittlungen zum
genauen Unfallhergang laufen.
Raser konnte
gefasst werden
■ Am Samstagvormittag wurde
im Bezirk Lend ein Pkw mit
stark überhöhter Geschwindigkeit
gemessen. Gegen 10:39 Uhr
führte eine Zivilstreife der Polizei
auf der B67 Geschwindigkeitsmessungen
durch. Ein Pkw
löste mit einer Geschwindigkeit
von 122 km/h das Radargerät
aus. Aufgrund des Verkehrsaufkommens
und der hohen Geschwindigkeit
war eine Nacheile
zunächst nicht möglich. Nach
einer umgehend eingeleiteten
Funkfahndung konnte der Pkw
in der Winer Straße angehalten
werden. In weiterer Folge wurde
dem 30-jährigen Lenker aus Graz
der Führerschein vorläufig abgenommen
sowie das Fahrzeug
vorläufig beschlagnahmt.
Beschlagnahme
eines Fahrzeuges
■ In Puntigam führte die Polizei
in der Freitagnacht Geschwindigkeitsmessungen
auf
der Triester Straße durch. Dabei
wurden die Beamten auf einen
Pkw-Lenker aufmerksam,
der mit deutlich überhöhter
Geschwindigkeit unterwegs
war. Im Bereich einer 50-km/h-
Beschränkung wurde eine Geschwindigkeit
von 116 km/h
gemessen. Dem 23-jährigen
Grazer wurde der Führerschein
vorläufig abgenommen. Zudem
wurde das Fahrzeug vorläufig
beschlagnahmt.
Türöffnung mit
verletzter Person
■ In Peggau kam es am Samstagabend
zu einer Türöffnung.
Über einen Leiterweg wurde ein
Zugang über den Balkon im ersten
Obergeschoss geschaffen.
Die Tür wurde von innen geöffnet
und die verletzte Person
vom Roten Kreuz versorgt.
Ein Platzerl
für Gisela
Grazer
Pfoten
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FRÜHSTÜCK
MO-FR BIS 11:30
SA BIS 14:00
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Die Hündin Gisela schließt Menschen schnell ins Herz.
Gisela wurde als Fundhund
in die Arche Noah gebracht
und nicht wieder abgeholt.
Sie ist eine aufgeschlossene
und liebevolle Hündin, die
gerne spazieren geht und ihre
Umwelt erkundet. Die Hündin
ist sehr schlau und würde
sich daher einen Besuch in der
Hundeschule wünschen, um
noch mehr lernen zu können.
- 1 Jahr
- weiblich
- schlau
- aufgeschlossen
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Kontakt: Arche Noah
www.aktivertierschutz.at
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ARCHE NOAH
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13. APRIL 2026 www.grazer.at
graz 9
Die Martin Auer-Filiale am Kaiser-Josef-Platz verabschiedet sich von ihrer
pinken Fassade und erstrahlt nun in einem frischen Gelbton.
GRAZER
Auer leuchtet nun gelb
■ Zwischen warmen Gebäck
und frischem Kaffee gibt es nun
ein neues Highlight: Die beliebte
„punschkrapferlrosa“ farbene
Martin Auer-Filiale am Kaiser-Josef-Platz
hat einen neuen
Anstrich erhalten und erstrahlt
nun in einem frischen Gelb
- passend zur kommenden
Frühlingszeit. Die Filiale sorgte
für ganze zehn Jahre lang mit
ihrem rosaroten Erscheinungsbild
für Begeisterung bei ihren
Gästen, nun bleibt abzuwarten,
ob die neue Farbe die Grazer
auch weiterhin zu Kaffee und
Kuchen lockt. Doch der Store
hatte nicht einfach nur Lust auf
einen frischen Anstrich - eine
Neugestaltung war nach all den
pinken Jahren mittlerweile notwendig.
Die Auer-Filiale wurde
in den vergangen Jahren regelmäßig
um- und neugestaltet,
nun war das äußere Erscheinungsbild
an der Reihe. Somit
beibt der Auer auch weiterhin
ein beliebter Fotohotspot.
Aktiv gegen Schmerz
■ Schmerz lindern und Lebensqualität
zurückgewinnen: Die
Privatklinik Laßnitzhöhe setzt
auf ein modernes, multimodales
Therapiekonzept. Bei einer Fachfortbildung
betonten Experten
wie Andreas Sandner-Kiesling
die Bedeutung interdisziplinärer
Zusammenarbeit. Das Konzept
verbindet medizinische Expertise
mit aktiver Physiotherapie
und psychologischer Begleitung,
um den Teufelskreis aus
Schmerz und Schonhaltung zu
durchbrechen. Patienten stehen
zwei Wege offen: Eine stationäre
Rehabilitation bei chronischen
Beschwerden (über Sozialversicherungen)
oder ein kurzfristiger
Akutaufenthalt zur raschen
Stabilisierung (für Zusatzversicherte
oder Selbstzahler). Dieser
ganzheitliche Ansatz stellt sicher,
dass körperliche und psychische
Faktoren gleichermaßen berücksichtigt
werden, um Betroffene
nachhaltig zurück in einen
schmerzfreien Alltag zu führen.
Andreas Sandner-Kiesling mit Expertenteam der Privatklinik Laßnitzhöhe: Karin
Weinhandl, Gerlinde Walter, Magdalena Heinzle, Gislind Döhrn (v.l.). SANLAS
10 graz
www.grazer.at 13. APRIL 2026
Was diese Woche
im Sport passiert
Thomas
Eichberger
Sportler
des
Wochenendes
■ Mittwoch: Showtime im Bunker. Die Graz 99ers starten um 19.45
Uhr in die „Best of seven“-Finalserie gegen den HC Pustertal. Am
Freitag folgt das Auswärtsmatch in Südtirol, am Sonntag um 16.30
Uhr steigt das zweite Heimspiel.
■ Mittwoch: Vorletzte Runde in der HLA Meisterliga. Die HSG Graz
ist dabei in Bregenz zu Gast und braucht beim Vorletzten einen Sieg
um im Viertelfinal-Rennen zu bleiben. Los geht es um 19.30 Uhr. Am
Samstag folgt dann in der letzten Runde das Heimspiel gegen Vöslau
■ Freitag: In der Qualifikationsrunde der Fußball-Bundesliga empfängt
der GAK um 19.30 Uhr die SV Ried.
■ Samstag: Die Basketballer des UBSC Graz beginnen das Viertelfinale
mit dem Auswärtsspiel in Wels (19 Uhr).
■ Sonntag: Nach zwei Niederlagen zum Start sind die Graz Giants
im ersten Heimspiel der Saison gegen die Salzburg Ducks (15 Uhr)
im Stadion Eggenberg schon unter Druck.
■ Sonntag: Auftakt ins LASK-Doppel für den SK Sturm. Das erste
Spiel geht in Oberösterreich über die Bühne (17 Uhr). Nächsten Mittwoch
steigt um 20.30 Uhr das Heimspiel im Stadion Liebenau.
Mittwoch,
19.45 Uhr:
Graz 99ers vs.
Pustertal
Und Action! Chris Collins und die Graz 99ers starten gegen den HC Pustertal
in die „Best of seven“-Finalserie der ICE Hockey League.
GEPA
Thomas Eichberger bot gegen Hollabrunn eine starke Leistung.
Der Torhüter rettete der HSG Graz einen
wichtigen Sieg auf dem Weg zu einem
Platz im Viertelfinale der Handball-Liga.
Schaffen sie es oder schaffen
sie es nicht? Zwei Runden
vor dem Ende liegen die
Handballer der HSG Graz auf
Platz 8 der Liga und wären
damit im Viertelfinale dabei.
Möglich gemacht hat das ein
26:25-Sieg im Heimspiel gegen
Hollabrunn, das vor allem in
der Schlussphase an Dramatik
nicht zu überbieten war.
Nach dem Tor von Jurij
Jensterle zwei Minuten vor
dem Ende verhinderte Goalie
Thomas Eichberger den Ausgleich.
35 Sekunden vor dem
Ende hatte Nemanja Belos die
Chance auf das 27:25 – vergab
aber mit einem Fehlwurf. So
hatte Hollbrunn noch einmal
die Möglichkeit auszugleichen,
aber wieder war Eichberger
zur Stelle und rettete der HSG
Jade Hill
Knapper geht es kaum. Mit einem
verwerteten Dreipunkt-
Wurf 39 Sekunden vor Schluss
traf Hill zum 61:60 für UBI Graz
bei den Basket Flames und bescherte
ihrem Team den Einzug
ins Basketball-Superliga-Finale
gegen Klosterneuburg
GEPA
mit einer Parade den wichtigen
Sieg. „Ein enger Fight bis
zur letzten Sekunde“, sagte
der Held des Abends, der das
ganze Spiel über eine herausragende
Leistung bot. „Am
Ende haben wir uns die zwei
Punkte geholt, egal wie. Wir
haben weiterhin die Chance
auf das Viertelfinale. Ich
bin stolz auf die Mannschaft.“
Zeit zum Verschnaufen, oder
gar den Sieg zu Feiern bleibt der
Mannschaft von Trainer Spyros
Balomenos aber beileibe keine.
Denn schon am Mittwoch
geht es mit der Hochspannung
weiter. Da steht das Spiel in Bregenz
auf dem Programm, ehe
es am Samstag im heimischen
Sportpark zum finalen Showdown
im Grunddurchgang gegen
Vöslau kommt.
Weiters positiv aufgefallen sind:
Markus Hartinger
Drei Wochen bevor er bei der
Polizei-EM in Prag den Marathon
laufen wird, hat Hartinger
den „Halben“ in Linz gewonnen
– in der Zeit von 1:08:09
Stunden. In Prag will der Polizist
der Verkehrsinspektion
Graz den Team-Titel holen.
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13. APRIL 2026 www.grazer.at
graz 11
Die Rundfahrt startet in Graz
PRÄSENTATION. Bei der „Tour of Austria“ beginnt die 75. Auflage am 8. Juli in Graz und endet nach
845 Kilometern und fünf Etappen in Wien. Der Großglockner wurde als „Königsetappe“ abgelöst.
WSA-Teamchef Christoph Resl mit seinen FahrernFranz-Josef Lässer und
Martin Messner sowie LRV-Präsident Gerald Pototschnig (von links). GEPA
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
Neun Jahre hat es gedauert,
bis Graz wieder zum
Etappenort der Österreich-Radrundfahrt
– oder wie
sie heute heißt: Tour of Austria
– geworden ist. Zwischen der
ersten Auflage 1949 und der
75. Auflage heuer war die steirische
Landehauptstadt 46 Mal
im Programm. Darum gibt es
zur Jubiläumstour auch schon
am 7. Juli um 18.30 Uhr den
„Grand Depart“ am Mariahilferplatz,
ehe am 8. Juli die erste
Etappe von Graz nach Gamlitz
auf dem Programm steht. „Eine
Etappe durch die südsteirische
Weingegend war immer mein
Traum“, sagt Gerald Pototschnig,
Präsident des steirischen
Landesradsportverbands bei
der Strecken-Vorstellung im
Kunsthaus. „Daher muss ich
auch sagen: Sorry Glockner, die
Königsetappe ist heuer die erste
in die Südsteiermark.“ Leicht sei
es nicht gewesen, alle davon zu
überzeugen, dass Graz wieder
Etappenort wird. Umso mehr
freut sich auch WSA KTM Graz
Teamchef Christoph Resl darüber.
„Es ist eine große Ehre.“
Unter den 22 startenden
Teams werden auch sechs
WorldTeams die fünf Etappen in
Angriff nehmen, die den Tross
von Graz nach Gamlitz, über
den Großglockner und über Lienz,
St. Johann/Alpendorf und
Steyr über 845 Kilometer bis ins
Ziel nach Wien führen werden.
Erstmals seit 2004 wird auch
wieder ein österreichisches Nationalteam
an den Start der Jubiläumstour
rollen.
UMBERTO TOZZI
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12 www.grazer.at 13. APRIL 2026
Preise für Mieten sowie Häuser und Wohnungen im Kauf: Am morgigen Dienstag
wird der Immobilienpreisspiegel von der WKO Steiermark präsentiert. GETTY
Ausblick
Was am Dienstag
in Graz wichtig ist
■ Es geht um das gemeinschaftliche Denken von Naturschutz und
Landwirtschaft: Mit der Reform des Prädatorenmanagements wird
am morgigen Dienstag ein Konzept von den Landesräten Simone
Schmiedtbauer und Hannes Amesbauer präsentiert, das „klare Zuständigkeiten
und sachliche Lösungen für reale Herausforderungen
im Sinne einer verantwortungsbewussten Politik“ verspricht.
■ Neben den Gemeinderatswahlen finden am 28. Juni bekanntlich
auch die Urnengänge auf städtischer Bezirksebene statt. Die Freiheitlichen
werden im Zuge des Pressegesprächs ihre Zielsetzungen sowie
die personellen Weichenstellungen präsentieren.
■ Landesrat Willibald Ehrenhöfer und Stadtrat Kurt Hohensinner
verraten erste Details zur Langen nach der Forschung am 24. April.
■ Am 23. April findet heuer bereits zum 23. Mal der „Girls‘ Day“ –
und zum ersten Mal auch ein Boys‘ Day im Landesdienst – statt. LH-
Stellvertreterin Manuela Khom gibt mit WKO-Vizepräsidentin Gabriele
Lechner morgen Genaueres bekannt.
■ Wie haben sich die Preise bei Mieten, Eigentumswohnungen, Einfamilienhäusern,
Baugrundstücken sowie Gewerbeobjekten und Büroflächen
im Vorjahr entwickelt? Antworten darauf gibt der neue Immobilienpreisspiegel,
den die Wirtschaftskammer morgen präsentiert.
■ Morandell‘s Vinoptikum ist zu Gast in der Alten Universität: Von 14
bis 18 Uhr kann nach Herzenslust degustiert werden.
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