Pack & Log 03/2026
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Ausgabe 03/2026
PACK & LOG
Die Fachzeitschrift für Verpackung & Intralogistik
Österreichische Post AG / MZ 10Z038727 M / PL Verlag OG, Bahnstraße 4, 2340 Mödling
Nr.: 147, 16. Jahrgang
YOU GLUE. WE CARE.
Wenn jede Sekunde zählt, zählt der beste Service. Wir übernehmen
Verantwortung. Live auf der interpack, Halle 11, Stand G70
Titelstory
Wenn Sekunden zählen,
zählt der beste Service
s.6
Getränke
„Genuss vom ersten bis
zum letzten Glas“
s.18
interpack
Roboter für Food- und
Pharma-Packaging
s.32
HALLE 10 | STAND D22 | E34
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AUF DER INTERPACK 2026
Spitzentechnologie trifft auf gelebte Kreislaufwirtschaft.
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N EWS &
WICHTIGES
Ringmetall beschleunigt Wachs
tum. Mit gezielten Akquisitionen in der
Türkei und den USA treibt die Ringmetall
SE den Ausbau ihres Geschäftsbereichs
Industrial Packaging Liner konsequent
voran. Der international führende Spezialanbieter
für Industrieverpackungen
unterstreicht damit seine Buy-and-Build-
Strategie und positioniert sich zunehmend
als globaler Anbieter für anspruchsvolle
industrielle Verpackungslösungen. Erst
Anfang März 2026 hat Ringmetall den türkischen
Liner-Hersteller Makplast Makine
Plastik Sanayi ve Ticaret A.Ş. mit Sitz in
Istanbul übernommen. Vor Kurzem folgte
bereits die nächste Akquisition: der Erwerb
der Thermoforming-Sparte der New
England Plastics Corp. in New Bedford,
Massachusetts.
Antalis übernimmt Hein Verpa
ckungen. Antalis erweitert seine Präsenz
auf dem europäischen Verpackungsmarkt
durch die Übernahme von Hein
Verpackungen, einem renommierten
deutschen Spezialisten für kundenspezifische
Verpackungen aus Wellpappe und
POS-Display-Lösungen. Die Akquisition
des Unternehmens stärkt das Engagement
von Antalis für eine wachsende Präsenz
im Bereich der industriellen und konstruktiven
Verpackungen, einem wichtigen
Wachstumstreiber für die Gruppe.
BERICAP übernimmt Embankment
Plastics. BERICAP, ein weltweit führendes
Unternehmen in der Entwicklung,
Herstellung und Lieferung von Kappen
und Verschlüssen, gibt die Gründung seiner
31. Gesellschaft im 26. Land durch
die Übernahme von Embankment Plastics
in Irland bekannt. Embankment Plastics
mit Sitz nahe Dublin wurde 1977 gegründet
und ist bis heute ein privat geführtes
Unternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf
Verschlüssen für Molkereiprodukte, Lebensmittel
sowie technische Anwendungen.
Außenansichten
Menschen nehmen ihre Plätze ein
und machen es sich gemütlich.
Schon bald hört man die typischen
Geräusche des Zuges, der sich gemächlich
in Bewegung setzt. Zugbegleiterinnen
und Zugbegleiter tauchen in dem elegant
ausgestatteten Abteil auf und beginnen,
Getränke zu servieren. Durch die großen
Fenster sehen die Reisenden die Landschaft
der Schweizer Alpen vorbeiziehen.
Sie bewundern das Matterhorn, das in
der Wintersonne glitzert und blicken versonnen
auf schneebedeckte, schroffe
Gipfel. Während in der Ferne die sanften
Hügel des Schweizer Mittellandes auftauchen,
werden nun – passend zur Reiseroute
– Teller mit würzigem Schweizer
Käse serviert und etwas später die typische
Schweizer Schokolade. Draußen rauscht
eine verschneite Tanne nach der anderen
vorbei – die Täuschung ist nahezu perfekt.
Wer genau hinsieht, bemerkt allerdings:
Der Raum ist zwar einem eleganten Zugabteil
nachempfunden, doch die Gäste, die
mit leuchtenden Augen aus den „Fenstern“
sehen, befinden sich statt in einem
Zug in einem Pflegeheim. Ganz konkret
in Toowoomba, einer Provinzstadt im australischen
Bundesstaat Queensland, rund
16.000 Kilometer von der Schweiz entfernt.
Große digitale Fenster zeigen vorbeiziehende
Landschaften, Surround-Sound
sorgt für die passende Geräuschkulisse,
und ein KI-Reiseführer begleitet die teils
demenzkranken Personen – auf Wunsch in
fünf verschiedenen Sprachen.
Neben der Schweiz stehen noch neun weitere
Länder auf dem Fahrplan. Die Pflegerinnen
und Pfleger sind stilecht als Zugbegleiter
gekleidet und auf jeder Reise
werden tatsächlich landestypische Speisen
und Getränke serviert. Die Pflegeeinrichtung
nennt das ganze innovative Projekt
schlicht „St. Vincent’s Express“. (Quelle: St
Vincent‘s Care Services)
Vince Lester, ehemaliger Polizeiminister
Queenslands, war zusammen mit seiner
Frau Mary unter den ersten Fahrgästen.
Beide hatten die Schweiz einst tatsächlich
bereist, damals noch aktiv und voller
Tatendrang. Nach der virtuellen Fahrt
war Lester begeistert: „Das war einfach
von Manfred Meixner
fantastisch. Meine Frau Mary und ich
hatten das Glück, in jüngeren Jahren durch
die Schweiz zu reisen – und dieses immersive
Erlebnis ließ uns wirklich das Gefühl
haben, wieder dort zu sein.“ (vgl. Reisereporter.de)
Hinter dem Projekt steht Elzette Lategan,
Pflegedienstleiterin der Einrichtung.
Vor zwei Jahren begann sie immersive
Technologien zu erkunden, ließ sich von
bestehenden Projekten inspirieren und
entwickelte diese Idee. Sie wollte nicht
bloß Unterhaltung schaffen, sondern ein
Erlebnis kreieren, das Erinnerungen weckt
und Menschen wieder in Bewegung bringt
– innerlich wie äußerlich.
Denn fast die Hälfte der Bewohnerinnen
und Bewohner des Pflegeheimes leben
mit Demenz oder einer anderen kognitiven
Einschränkung. „Viele von ihnen würden
immer noch gern ins Ausland reisen, aber
das ist einfach nicht mehr möglich“, sagt
Lategan. „Also dachte ich: Warum bringen
wir die Welt nicht zu ihnen?“
Was dann passiert, lässt sich nicht allein
mit Technik erklären. Sobald der virtuelle
Zug losfährt, beginnen Gespräche, Erinnerungen
kehren zurück, Blicke werden
wacher. Eine Heimbewohnerin, die einst
sehr viel reiste, beschrieb ihre erste Fahrt
so: „Was für eine herrliche und wunderbare
Auszeit – ich hatte das Gefühl, wieder
durch die Welt zu reisen.“
Und genau darin liegt auch der Wert des
Projekts: Schöne Momente und interessante
Erlebnisse schaffen, die trotz Einschränkungen
möglich sind. Die Menschen
quasi an Orte bringen, die für sie mittlerweile
in unrealistische Ferne gerückt sind.
m.meixner@packundlog.at
>>
>>
von Gernot Rath
Es gibt viele Varianten Bier zu trinken. Der Schluck aus
der Flasche zählt wohl zu den lustvollsten – ist aber
nicht immer angebracht. Insbesondere in der Gastronomie
legt man doch einen gewissen Wert auf das Glas als
Trinkgefäß. Aber wer garantiert dem Gast – wie auch dem
Wirt – Biergenuss vom ersten bis zum letzten Glas? Ich muss
zugeben, die Antwort hat mich überrascht, war sie doch
einhellig: Der Biertank! Neugierig bzw. durstig geworden?
Zumindest Ihre Neugier können Sie auf S. 18-19 stillen. Für
den privaten Gebrauch ist auch ein kleiner Tank von 250
Litern wohl etwas übertrieben, hier empfiehlt es sich auf Einzelgebinde
zurückzugreifen. Sei es eine Glasflasche (S. 16-17),
ein Getränkekarton (S.20-21) oder eine innovativ beschichtete
PET-Flasche (S.14) – richtig eingesetzt bieten sie zahlreiche
Vorteile.
Innenansichten
Apropos richtig einsetzen: Ganz trivial ist die Sache nicht, ein
wenig Verpackungs-Know-how kann nicht schaden. Sustainable
Packaging Design & Technology heißt der neue Masterstudiengang,
den man ab dem Wintersemester 26/27 an der
Hochschule Campus Wien studieren kann. Nähere Informationen
lesen Sie in dem Interview mit Studiengangsleiterin
Dr.in Silvia Apprich (S. 8-9).
Das dominierende Thema dieser Ausgabe ist allerdings nicht
in Wien, sondern in Düsseldorf beheimatet. Dort steht die
interpack in den Startlöchern. Die Weltleitmesse für Processing
& Packaging öffnet von 7. bis 13. Mai 2026 ihre Tore.
Bleibt nur zu hoffen, dass sich die schwierige geopolitische
Lage nicht allzu negativ auf die Besucherzahlen auswirkt.
Die rund 2.800 Aussteller sind jedenfalls mit einer Vielzahl
an Innovationen gerüstet. Zu den Hot Topics zählen Smart
Manufacturing, Innovative Materials und Future Skills. Wobei
Smart Manufacturing für eine datenbasierte, ressourceneffiziente
Produktion steht – von KI bis Robotik. Innovative
Materials fokussiert neue Packstoffe, Funktionalitäten und
Design-for-Recycling-Konzepte. Future Skills thematisiert
den Wandel der Arbeitswelt und die Kompetenzen, die für
eine zunehmend digitalisierte und automatisierte Produktion
erforderlich sind.
Ab S. 26 können Sie sich ausführlich über Aussteller, Produkte
und Innovationen informieren, aber schon davor finden Sie
interessante Beiträge mit interpack-Bezug – immer auf die
kleinen grünen Messehinweiskästchen achten, denn die Weltleitmesse
wirft diesmal ihren „grünen“ Schatten voraus ;-) …
g.rath@packundlog.at
>
>
> 03/26 INHALT
Aktuell
Sustainable Packaging
Design & Technology …
LogiMAT 2026 bricht
alle Rekorde
41. BVL Österreich
Logistik Dialog
s.8
s.10
s.12
Getränke
Glasklare Vorteile im
Bereich der Aseptik
Mit gutem Gewissen
durchstarten
Ist der Getränkekarton eine
nachhaltige Verpackung?
s.14
s.16
s.20
Halle 6,
Stand D04
Wellpappe
Sicher ans Ziel: 125 Varianten,
ein Verpackungskonzept
Recycelbare und markenstarke
Multipack-Innovation
interpack
interpack 2026 steht in
den Startlöchern
Die Bedeutung von automatisierten
Verpackungsprozessen
Strategie zum
Anfassen
Circular Economy meets
Technology
s.22
s.24
s.26
s.28
s.30
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Wenn Sekunden zählen,
zählt der beste Service
Titelstory
Ein eingespieltes Team: Technologie und Service greifen bei Robatech eng ineinander.
Fotos: Robatech
In Verpackungsprozessen ist der Klebstoffauftrag ein unscheinbarer, aber kritischer
Schritt. Wenn er nicht zuverlässig funktioniert, kann schnell die gesamte
Linie stillstehen. Robatech setzt deshalb auf die Kombination aus leistungsfähiger
Technologie und Service entlang des gesamten Lifecycles – ein Ansatz,
der auf der interpack 2026 im Mittelpunkt steht.
Das Video zur Kampagne
Scan mich >>
Robatech
Halle Stand
11 G70
6
Klebstoffauftrag als kritischer Faktor im
Verpackungsprozess. „Der Klebstoffauftrag
ist in vielen Verpackungslinien nur ein kleiner
Teil des Gesamtprozesses“, erklärt Rolf
Gräser, Industry Manager Packaging bei Robatech.
Gleichzeitig beeinflusst er mehrere
entscheidende Faktoren: Produktionsgeschwindigkeit,
Materialverbrauch, Energieeffizienz
und nicht zuletzt die Qualität der
Verpackung.
Damit der Prozess zuverlässig funktioniert,
müssen zahlreiche Parameter präzise aufeinander
abgestimmt sein – von der Auswahl
des passenden Systems über die Integration
in die Verpackungsmaschine bis hin zur
optimalen Einstellung im laufenden Betrieb.
Robatech versteht sich deshalb nicht nur
als Lieferant von Klebstoff-Auftragssystemen,
sondern als Partner für den gesamten
Klebeprozess. Schon bei der Planung neuer
Anlagen oder Maschinen unterstützen die
Spezialisten Kunden und Maschinenbauer
dabei, die passende Lösung zu entwickeln
und optimal in die Produktionslinie zu integrieren.
Systemlösungen für unterschiedliche Produktionsanforderungen.
Die Anforderungen
an den Klebstoffauftrag unterscheiden
sich je nach Anwendung erheblich. Während
manche Anwendungen robuste und
wirtschaftliche Standardlösungen erfordern,
stellen andere besonders hohe Ansprüche
an Geschwindigkeit, Präzision oder Flexibilität.
Entsprechend präsentiert Robatech Systeme
für unterschiedliche Leistungsanforderungen
– von effizienten Lösungen für Standardanwendungen
über flexible Systeme für
vielseitige Produktionsumgebungen bis hin
zu Hochleistungssystemen für anspruchsvolle
Prozesse. Entscheidend ist dabei nicht
nur die Leistung einzelner Komponenten,
sondern das Zusammenspiel des gesamten
Systems.
Service sichert stabile Produktionsprozesse.
Neben der Technologie spielt der Service
eine zentrale Rolle für stabile Produktionsprozesse.
Robatech begleitet Kunden deshalb
über den gesamten Lebenszyklus eines
Systems hinweg – von der Planung über die
Installation bis zum laufenden Betrieb.
Dazu gehören Schulungen für Bedienpersonal
ebenso wie digitale Dokumentationen,
Remote-Unterstützung durch Experten und
ein weltweites Netzwerk von Servicetechnikern.
Viele Fragen lassen sich bereits per
Fernsupport klären. Sollte ein Einsatz vor
Ort notwendig sein, sorgt die internationale
Serviceorganisation dafür, dass qualifizierte
Techniker regional verfügbar sind.
Erfahrungsgemäß erhalten Kunden weltweit
in der Regel innerhalb von rund 24 Stunden
eine erste Rückmeldung. Wie schnell ein
Techniker vor Ort sein kann, hängt jedoch
stark von Land und Entfernungen ab.
48 Stunden bis zur neuen Anlage. Wie
entscheidend schnelle Unterstützung sein
kann, zeigte sich kürzlich bei einem Salzproduzenten
in Italien. Dort fiel ein Klebstoff-Auftragssystem
aus und musste
kurzfristig ersetzt werden, um längere Produktionsstillstände
zu vermeiden.
Die lokale Serviceorganisation von Robatech
organisierte die Lieferung und Installation
eines neuen Systems innerhalb von
48 Stunden. So konnte der Kunde seine
Produktion schnell wieder aufnehmen – und
profitierte gleichzeitig von einer effizienteren
Lösung.
Klebetechnologie live im Vergleich. Wie
moderne Klebstoff-Auftragstechnologie in
der Praxis funktioniert, zeigt Robatech auf
der interpack 2026. Besucher können dort
unterschiedliche Applikationstechnologien
und Auftragsköpfe direkt im Betrieb erleben.
Ein Highlight ist die sogenannte „Glue Experience
Line“, auf der verschiedene Auftragsköpfe
für Verpackungsanwendungen
live demonstriert werden. Dadurch lassen
Wirtschaftlich:
Klebstoff sparender
Auftrag mit dem
elektrischen Auftragskopf
Volta
sich die Technologien direkt vergleichen
und ihre Leistungsfähigkeit im praktischen
Einsatz nachvollziehen.
Zusätzlich können Fachbesucher ihr eigenes
Optimierungspotenzial analysieren
lassen. Mit dem speziell entwickelten Kalkulationstool
„Opteco“ lässt sich direkt am
Messestand berechnen, wo sich Einsparungen
bei Klebstoff, Energie oder Wartung realisieren
lassen – in vielen Fällen in weniger
als einer Minute.
Austausch auf der interpack. Für Robatech
steht die interpack vor allem im Zeichen des
Austauschs mit Anwendern, Maschinenbauern
und Branchenexperten. Denn Verpackungsprozesse
entwickeln sich ständig
weiter – und damit auch die Anforderungen
an den Klebstoffauftrag.
Wer sich über aktuelle Entwicklungen informieren
oder eigene Anwendungen diskutieren
möchte, kann sich auf der interpack
selbst ein Bild machen.
[pl]
Robatech rettet
Verpackungslinie
Scan mich >>
VERORDNUNG TRIFFT MEHRWERT
DER DIGITALE
PRODUKTPASS +
Der Digitale Produktpass wird zum neuen Standard in
Europa. Doch der wahre Mehrwert entsteht, wenn aus
einem Pflichtprojekt eine vielseitige Plattform wird.
Ein Code kann mehr als nur Informationen bereitstellen:
Er verbindet den Digitalen Produktpass mit neuen
Funktionen und eröffnet neue Wege der Kundenkommunikation.
Wir unterstützen Sie dabei, den Digitalen Produktpass
strategisch und mit Mehrwert zu nutzen.
7.-13.05.2026
interpack 2026 | Düsseldorf, DE
Halle 10 Stand B53
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Sustainable Packaging
Design & Technology …
Aktuell
.. kann man ab dem Wintersemester 26/27 an der Hochschule Campus Wien studieren. Pack & Log hat
die Studiengangsleiterin FH-Prof. in DI in Dr. in Silvia Apprich zum Interview gebeten, um mehr über den
neuen Masterstudiengang zu erfahren. Aber nicht nur das: Am 1. Oktober geht der 6. Verpackungstag
im Festsaal der Hochschule über die Bühne und auch die Karriere der Studiengangsleiterin nimmt
Fahrt auf, denn …
… Fr. Dr. Apprich, ich habe gehört, Sie
sind jetzt der Big Boss an der Hochschule
Campus Wien?
(lacht) So würde ich das nicht sagen,
aber meine Zuständigkeiten haben sich
tatsächlich verändert. Ich habe die Leitung
des Department Applied Life Sciences
übernommen. Das bedeutet, ich bin nicht
nur mehr für unseren Fachbereich Verpackung
& Ressourcenmanagement zuständig,
sondern auch für die Fachbereiche
Bioengineering und Molekulare Biotechnologie.
Ich bleibe aber Studiengangsleiterin
für die Studiengänge Nachhaltige
Verpackungstechnologie und den neuen
Masterstudiengang Sustainable Packaging
Design & Technology. Allerdings habe ich
die Studiengänge im Bereich Ressourcenmanagement
an den Kollegen Manuel
Pfitzner abgegeben. Im Prinzip arbeiten wir
in den letzten Jahren ständig daran neue
Curricula zu schaffen bzw. alte zu überarbeiten,
daran merkt man, wie stark sich die
Anforderungen an die Lehre binnen kurzer
Zeit verändern.
Apropos Veränderung: Sie haben den
neuen Masterstudiengang Sustainable
Packaging Design & Technology erwähnt.
Ist er eine Überarbeitung des Masterstudiengangs
Verpackungstechnologie?
Sustainable Packaging Design and Technology
ist das erste berufsbegleitende viersemestrige
Masterstudium in der DACH-Region,
das sich mit der Querschnittsmaterie Verpackungstechnologie
befasst. Dieses naturwissenschaftlich-technische
Studium mit
wirtschaftswissenschaftlichen Elementen
wird in englischer Sprache durchgeführt.
Die Studierenden vertiefen ihre Kenntnisse
in den Bereichen Packaging Technology,
Sustainability, Management sowie Science
and Research. Mit erweiterten Kompetenzen
im Bereich Kommunikation, Forschung
und Projektmanagement bereiten
sie sich auf eine Führungsposition in der
Verpackungsindustrie vor.
„[...] der Bereich der rechtlichen Regulatorien wurde durch eigene Lehrveranstaltungen
deutlich gestärkt. Hier beschäftigen wir uns explizit mit den gesetzlichen Anforderungen
an die Verpackung – ganz aktuell natürlich: die PPWR“, so Studiengangsleiterin Dr in .
Apprich über den neuen Masterstudiengang Sustainable Packaging Design & Technology
Das Interview führte
Gernot Rath, CR Pack & Log
So ist es, denn es waren einige Anpassungen
notwendig, die wir nicht zuletzt
aus Gesprächen mit den Studierenden
evaluiert haben. So wurde der Bereich
der rechtlichen Regulatorien durch eigene
Lehrveranstaltungen deutlich gestärkt.
Hier beschäftigen wir uns explizit
mit den gesetzlichen Anforderungen an
die Verpackung – ganz aktuell natürlich:
die PPWR. Ebenfalls mehr Raum wird
dem Design gewidmet. Hier wollen wir
– schon im Namen des Masterstudiengangs
– sichtbar machen, dass, wenn es
um die Nachhaltigkeit von Verpackungen
geht, das Design eine entscheidende
Rolle spielt. Wobei es nicht nur um das
allseits bekannte „Design for Recyling“
geht, sondern beispielsweise auch um
„Design for Re-use“ bzw. „Design for Minimize“.
Zusammenfassend kann man sagen:
Wir behandeln „Sustainable Design“
und wollen so eine ganzheitliche nachhaltige
Betrachtungsweise miteinbringen.
Im Unterschied dazu spielt kreatives
und verkaufsförderndes Design innerhalb
des Lehrganges nur eine untergeordnete
Rolle.
Wobei im Moment – im Hinblick auf die
PPWR – ohnehin nur Sustainable Design
gefragt ist, oder?
Ja, für viele Markenartikler stellt sich
spätestens jetzt die Frage: Was muss ich
tun, um in Zukunft mit einer PPWR konformen
Verpackung am Markt bestehen
8
zu können. D.h., auf welche Aspekte des
Verpackungsdesigns muss ich achten
und wie kann ich sie umsetzen. Genau
das lernen unsere Studierenden …
Im Titel des Masterstudiengangs wird
nun auch explizit „Technology“ genannt.
Warum?
Im Unterschied zum Bachelorstudiengang,
der alle wesentlichen technologischen
Grundlagen enthält, ging der alte
Masterstudiengang in diesem Punkt nicht
in die Tiefe. Und das wollten wir ändern.
Vor allem die gesamte Recyclingtechnologie
wurde in das Curriculum aufgenommen.
Wobei es hier nicht nur um
die Beschreibung des Istzustandes geht,
sondern unser Blick immer in die Zukunft
und auf ihre Möglichkeiten gerichtet ist …
Österreichischer Verpackungstag 2026
Am 1. Oktober 2026 veranstaltet die Hochschule Campus Wien (HCW) gemeinsam mit ihren
Kooperationspartner*innen erneut den Österreichischen Verpackungstag.
Vertreter*innen aus der gesamten Verpackungsbranche werden an der Veranstaltung teilnehmen
– von Hersteller*innen bis zu Verpacker*innen, von Dienstleister*innen bis Behörden.
Beim Österreichischen Verpackungstag treffen Sie all jene, die sich mit dem Thema Verpackung
auseinandersetzen.
Themen:
• Verpackungsmarkt – Potentiale und Risiken
• Verpackung aus Konsument*innensicht
• PPWR: nächste Schritte & Herausforderungen
• Impulse aus Industrie und Handel
• Praxisbeispiele: Papierverpackungen – Insights aus der Praxis & Projekthighlights der HCW
… und der Blick ist möglich?
Glasklar (lacht). Wir haben ja dank
unseres eigenen Forschungszentrums
diesbezüglich einen großen Vorteil. So
können wir die Forschungsergebnisse
ohne Umwege direkt in das Curriculum
einbringen.
Geändert wurden auch die Rahmenbedingungen
für die Masterarbeit. Sie
wurde bis dato immer im letzten Semester
geschrieben. Allerdings haben wir
festgestellt, dass es in dieser kurzen Zeit
nicht möglich ist, eine qualitativ hochwertige
Arbeit zu verfassen. Aus diesem
Grund fangen wir jetzt schon im 2. Semester
verstärkt an, die Studierenden
mit den Grundlagen der Masterarbeit
– wie die Wahl der wissenschaftlichen
Methodik – vertraut zu machen. Dahinter
steckt auch unser Wunsch, die Studierenden
noch mehr in unsere Forschung
einzubinden, um so die forschungsgeleitete
Lehre zu forcieren. Das ist ja auch
der Punkt, der Hochschulen ausmachen
sollte.
Der Österreichische Verpackungstag
findet am 1. Oktober an der Hochschule
Campus Wien statt. Können Sie schon
sagen, was uns erwartet?
Noch sind wir in der Vorbereitung, aber
einiges kann ich schon verraten: Das Thema
des Verpackungstages lautet „Next
Generation Packaging“. Next Generation
heißt auf der einen Seite, dass es tatsächlich
in vielen Unternehmen einen
Generationenwechsel gibt. Wir sehen das
auch bei uns an der Hochschule. Auf der
anderen Seite bezieht es sich tatsächlich
auf Verpackungen. Die PPWR verlangt es,
dass neue Verpackungen auf den Markt
kommen müssen. Wir werden den Generationenwechsel
bald in den Regalen der
Supermärkte sehen.
Was die PPWR selbst angeht, werden
wir keine Vorträge hinsichtlich ihrer theoretischen
Anforderungen machen, sondern
wie setzen die Unternehmen die
PPWR in der Praxis um. Auch hervorzuheben
ist ein Beitrag, welcher die Verpackungen
aus Sicht der Konsument:innen
thematisiert. Wie jedes Mal wird es zum
Abschluss eine große Podiumsdiskussion
geben. Und nicht zu vergessen: Im
Anschluss an den Verpackungstag wird
sowohl der PROPAK Austria Pro Carton
Young Designers Award als auch der
Staatspreis Smart Packaging verliehen.
Vielen Dank für das Gespräch.
Fotos: HCW/Schedl
9
LogiMAT 2026 bricht
alle Rekorde
Aktuell
Die LogiMAT 2026 schließt ihre Tore mit Spitzenwerten bei
Ausstellerzahlen, Nettoausstellungsfläche, Internationalisierungsgrad
und Fachbesucher:innen. Geschäftsabschlüsse
und Auftragsvergaben festigen den Charakter als Arbeitsmesse.
Das Gesamtergebnis unterstreicht die Position der Marke
LogiMAT als wichtigstes Branchenevent des Jahres.
Die LogiMAT 2026, Internationale
Fachmesse für Intralogistik-Lösungen
und Prozessmanagement,
endete nach drei Messetagen mit neuen
Allzeitrekorden bei allen messerelevanten
Key Facts. „Es war angesichts der herausfordernden
Weltwirtschaftslage nicht zu erwarten,
dass wir die LogiMAT 2026 in allen
Bereichen mit neuen Bestmarken beenden
würden“, zeigt sich Messeleiter Michael
Ruchty vom Münchener Messeveranstalter
EUROEXPO zufrieden. „Im Markt hat sich
offenbar das Bewusstsein durchgesetzt,
dass man in Krisenzeiten antizyklisch investieren
sollte. Dafür bietet die LogiMAT traditionell
einen Überblick über die jüngsten
Innovationen und aktuellen State-of-the-
Art-Lösungen.“
Unter dem Motto „PASSION FOR DE-
TAILS – Discover the Difference“ nutzte
die Rekordzahl von 1.671 Ausstellern aus 46
Ländern die komplett ausgebuchten zehn
Messehallen auf dem Stuttgarter Messegelände
als Präsentationsplattform der
aktuellen Neuentwicklungen für effiziente
Intralogistik. Als Erstaussteller waren 296
Unternehmen auf der LogiMAT vertreten.
Allein im Vorfeld der Messe meldeten die
Aussteller der 68.969 Quadratmeter Nettoausstellungsfläche
mehr als 120 Welt- und
Europapremieren. Der Auslandsanteil unter
den Unternehmen lag in diesem Jahr bei
37 Prozent (Vorjahr: 35,9 %) – davon jedes
fünfte Unternehmen mit Sitz in Übersee
und Asien. Insgesamt besuchten an den
drei Messetagen 69.856 Fachbesucher
(+4.137 ggü. Vorjahr) die LogiMAT 2026. Das
übersteigt noch einmal deutlich die bisherige
Bestmarke von 67.420 Fachbesuchern
im Jahr 2024. In einem gesamtwirtschaftlich
und geopolitisch schwierigen Umfeld zeigte
sich die diesjährige Veranstaltung damit
erneut als das wichtigste internationale
Branchenevent des Jahres. „Die LogiMAT
ist für Branche und Fachpublikum gleichermaßen
Kontaktbörse, Informations- und
Präsentationsplattform“, fasst Messeleiter
Michael Ruchty zusammen. „Als Trend- und
Branchenbarometer setzt
sie mit den hervorragenden
aktuellen Spitzenwerten ein
Zeichen für die Resilienz der
Branche und bietet Zuversicht
in schwierigen Zeiten.“
Den Auswertungen des unabhängigen
Baseler Marktforschungsinstituts
Wissler &
Partner zufolge war mehr als
die Hälfte der Fachbesucher
(56 %) als Entscheider vor
Ort – 35,9 Prozent des Fachpublikums
kam mit konkreten
Investitionsvorhaben nach
Stuttgart. Insgesamt gaben
25,3 Prozent der Besucher
an, auf der Messe einen Zuschlag
erteilt zu haben oder
Aufträge unmittelbar nach
der Messe zu vergeben. Folglich
meldeten zahlreiche Aussteller
Vertragsabschlüsse vor
Ort. So hat etwa der norwegische
Sensorhersteller Sonair AS,
diesjähriger Preisträger „LogiMAT
BEST PRODUCT“, einen Deal
über den ersten Einsatz seines neuartigen
ADAR-Sensors (Acoustic Detection and
Ranging) in einem versandfertigen autonomen
Roboter bekannt gegeben. Wiferion
meldete einen Abschluss mit SEER Robotics
aus China über induktive Ladetechnik
für Roboter. Die Brabender Group und
der Softwareanbieter PTV Logistics unterzeichneten
einen Partnerschaftsvertrag. Der
niederländische Systemintegrator Syncore
und das Stuttgarter KI-Robotik-Unternehmen
Sereact einigten sich auf den Rollout
von 100 KI-gesteuerten Robotersystemen.
„Die LogiMAT ist nicht allein Schaufenster
für Innovationen und State-of-the-Art-Lösungen,
sondern auch Arbeitsmesse mit
erfolgreichen Geschäftsabschlüssen und
Anbahnung strategischer Allianzen“, kommentiert
Messeleiter Ruchty.
Als richtungsweisender Trendsetter erwies
sich die LogiMAT in diesem Jahr mit der
„Humanoide Robotik“ wurde von mehreren
Ausstellern nicht nur als Eyecatcher präsentiert,
sondern in intralogistischer Umgebung
frühzeitigen Integration des Themas „Humanoide
Robotik“. Mehrere Aussteller präsentierten
erste Entwicklungen nicht nur
als Eyecatcher, sondern in intralogistischer
Umgebung. Darüber hinaus stellte das
Fraunhofer IML auf der LogiMAT eine aktuelle
Studie zur humanoiden Robotik vor.
Überdies wurde das Thema im Rahmenprogramm
der Messe aufgenommen, das unter
anderem um eine zweite LogiMAT-Arena
im ICS erweitert wurde.
„Interessiertes, investitionsbereites Fachpublikum
und zufriedene Aussteller haben zu
einem außerordentlich positiven Gesamtergebnis
für die LogiMAT 2026 geführt“,
resümiert Messeleiter Michael Ruchty. „Das
dient dem gesamten Team der EUROEXPO
als Ansporn, die beschrittenen Erfolgsfaktoren
weiter auszubauen, um der Branche
auch im kommenden Jahr wieder ein innovatives
Messeumfeld zu bieten.“ [pl]
Foto: EuroExpo GmbH
10
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41. BVL Österreich Logistik Dialog:
„Klarer Kurs. Echtes Handeln.“
Aktuell
Foto: BVLÖ
Die Benchmark der REGION DACH der Logistik Dialog
Nach wie vor kommt Europa nicht substantiell in die Gänge. Zeichnete sich zu Jahresbeginn
noch eine zarte wirtschaftliche Erholung am Horizont ab, machte diese
der Irankonflikt wieder sogleich zunichte. Aber nicht nur das, wenn es Europa nicht
endlich gelingt sich aus den Fesseln der eigenen Bürokratie und von sonstigen
Hemmschuhen zu befreien, droht dem Kontinent der Verlust seiner globalen Wettbewerbsfähigkeit.
In diesem Kontext überrascht das diesjährige Motto des Logistik
Dialogs kaum: „Klarer Kurs. Echtes Handeln.“ Pack & Log sprach mit Wolfgang
Kubesch, Geschäftsführer der BVL Bundesvereinigung Logistik Österreich.
Letztes Jahr lautete das Motto „unlock to
perform !“, heuer „Klarer Kurs. Echtes Handeln“.
Inhaltlich zielen Sie auf dasselbe ab,
nur die Sprache hat sich geändert.
Es hat sich auch an der Situation nichts
wirklich verändert und daher diesmal –
nach vier Jahren wieder – auf deutsch, um
jeglichen sprachlichen Missverständnissen
vorzubeugen (lacht). Wir sind der Meinung,
dass ein klarer Kurs und echtes Handeln
das Gebot der Stunde sind. Das gilt
nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch
für die Gesellschaft und vor allem die Politik!
An Konzepten, Ideen und Powerpointpräsentationen
mangelt es Europa sicher
nicht. Es ist höchste Zeit etwas zu tun, oder
es bleibt, wie es ist. Und im Unterschied zu
Europa sehe ich im globalen Umfeld – in
nahezu allen Sektoren – durchaus dynamisches
Agieren. Aber Europa kann das
ebenfalls, es muss es sich nur zutrauen!
Das Interview führte
Gernot Rath, CR Pack & Log
Mittlerweile ist das schwer zu glauben…
Es gibt genug positive Beispiele, wir
müssen uns nicht verstecken: Wer hätte
z.B. vor vier Jahrzehnten gedacht, dass
Airbus, als europäisches Unternehmen,
Weltmarktführer in der zivilen Luftfahrt
wird? Keiner. Nun, wir müssen uns beeilen,
denn solange die Bürokratie in Europa
Die Networknight Open End verspricht
traditionell Großes Kino ganz logistisch
41. BVL Österreich Logistik Dialog
Termin: 21. + 22. Mai 2026
Ort: Vienna International Airport City
Veranstalter: BVL Bundesvereinigung Logistik
Österreich
Ticket: BVLÖ Mitglieder: 770 €
Regulär: 1.280 € (jeweils netto pro Person)
Anmeldung: bvl@bvl.at, +43 664 88 10 51 52,
www.bvl.at
technischen Fortschritt deutlich verlangsamt,
finden die Innovationen ganz einfach
woanders statt… Früher war Europa
in vielen Bereichen State of the Art, bloß
diesen Status haben wir selbst verloren.
Inhaltlich wird der BVL Österreich Logistik
Dialog von seinen Keynotes getragen. Was
erwartet uns diesmal?
Wie immer stellen wir uns diesbezüglich
breit auf. Das liegt daran, dass die Logistik
eine Querschnittsfunktion hat… und es ist
eine wichtige Aufgabe der BVL Österreich,
die Logistik als Königsdisziplin nachhaltig
in den Köpfen zu verankern. Aus diesem
Grund blicken wir gerne über den Tellerrand.
So wird uns Linda Poppenwimmer
– erfolgreiche Rechtsanwältin und vormalige
Oberstaatsanwältin der WKStA – zeigen,
wofür es überhaupt einen klaren Kurs
und echtes Handeln braucht. Denn nicht
nur die Wettbewerbsfähigkeit, auch der
Rechtsstaat kann in Gefahr geraten, wenn
Regeln und Gesetze nach eigenen Interessen
ausgelegt oder befolgt werden.
12
Mit dabei Norbert Frischauf, ein international
anerkannter Experte rund um die
Themen Weltraum, Zukunft, Chancen. Er
ist sowohl auf EU- als auch UNO-Ebene
aktiv. Ebenfalls am Rednerpult wird Karl-
Heinz Strauss, CEO des Konzerns Porr,
sein. Bauen und Logistik sind zwei Dinge,
die untrennbar miteinander verwoben
sind. Weiters Generalmajor Alexander
Platzer, Chef der österreichischen Militärlogistik.
Für die Österreichische Post
wird GD-Stv Peter Umundum vor Ort sein.
Die Post ist ein unglaublich kreatives Paradeunternehmen
rund um die Logistik.
Mit an Bord ist zudem Oskar Zettl, GF von
Toyota Material Handling, denn in der Intralogistik
sind die Themen Innovation, Effizienz
und Nachhaltigkeit ungebrochen
präsent…, sind doch dort Instrumente zu
finden, um des Fachkräftemangels Herr zu
werden.
Wenn wir schon bei Toyota und deren
innovativen Produkten sind, ist es nicht
weit zur Fachausstellung „Alles Logistik“.
Was wird es zu bestaunen geben?
Vieles, so wird Volvo seinen neuen Elektro-LKW
präsentieren. Dann freuen wir
uns sehr über die Premiere des Linzer
Verpackungstechnikers Pamminger am
BVLÖ Logistik Kongress. Die Lösungen
aus dem Hause Pamminger überzeugen
schon seit etlichen Jahren mit ihrer Innovationskraft.
Nicht neu, sondern ein überaus
geschätzter sozusagen Stammgast ist
das Österreichische Bundesheer. Auch
heuer wird man – inklusive Feldküche und
Einsatzfahrzeugen – deutlich präsent sein.
Weiters die Kollegen von Knapp, Kühne +
Nagel, Cargo-Partner und natürlich – dort
ist die BVL Österreich räumlich mit der
Zentrale angesiedelt – der Hafen Wien.
Diese Firmen werden uns als Premiumund
Special-Partner durch den 41. BVLÖ
Kongress begleiten. Es wird darüber hinaus
spannende Player geben, unter anderem
DP World als Neoaussteller sowie das
Haus Schmachtl mit Robotik.
Selbstverständlich, aber wir
werden es diesmal ein bisschen
anders machen. Das einzige, was
sich nicht ändert, ist „Open End“
– da bleiben wir auf klarem Kurs
mit echtem Handeln (lacht). Wir
werden künstlerisch von einer
„Logistik-Saxophon-Show“ begleitet.
Aber natürlich wird es unseren
„Logistics Spirit“ auch heuer
geben – er entfaltet seinen ganz
eigenen Geist – in Form eines edlen
Tropfens aus den als exzellent
prämierten Tequilas von Padre
Azul. Ein fulminantes Dinner in
Kooperation mit Kühne + Nagel
und die Bar mit Cargo-Partner
dürfen genauso nicht fehlen. Einem
unterhaltsamen und positiven
Networken steht also wahrlich
nichts im Weg.
Vielen Dank für das Gespräch.
Keynotes und Wissenstransfer weit über
den Tellerrand hinaus für die Logistik
Ich habe gehört, dass sich die BVL Österreich
auch um die gute Sache kümmert?
Ja, und das ist uns besonders wichtig:
Bereits zum dritten Mal findet diese einmalige
Logistik Auktion für die gute Sache
statt. Sie wird am Freitag, 22. Mai über die
Bühne gehen. Der Erlös fließt direkt einer
gemeinnützigen Organisation zu, die
sich um das Wohl von Kindern kümmert,
denen das Leben nicht die Sonnenseite
bereithält. Letztes Jahr konnten auf diese
Weise etwa 5.000,- € zur Verfügung gestellt
werden.
Und zum Abschluss wie immer die
„Networknight“?
Visit us at
interpack 2026
MESSE DÜSSELDORF MAY 7–13, 2026
HALL 13/A31
13
Glasklare Vorteile im
Bereich der Aseptik
Getränke
Mit der KHS SUPREME hebt die KHS GmbH den Schutz von sauerstoffempfindlichen Getränken auf
ein neues Niveau. Die innovative Lösung kombiniert die Vorteile von Glas mit der Handhabbarkeit von
PET und setzt dabei auf die Plasmax-Barrieretechnologie.
KHS stellt das Ergebnis einer umfassenden
Entwicklungsstudie vor: Mit
der PET-Flasche KHS SUPREME
legt der Dortmunder Komplettanbieter
den Fokus auf den Produktschutz sauerstoffempfindlicher
Getränke wie Tee.
Dafür setzt KHS auf seine bewährte Plasmax-Barrieretechnologie
– eine hauchdünne,
transparente Beschichtung aus
Siliziumoxid, die sich wie Glas auf die Innenwand
der Flasche legt. Mit weniger als
100 Nanometer Dicke schützt sie empfindliche
Flascheninhalte zuverlässig vor
Oxidation und bewahrt Geschmack, Farbe
und Qualität über lange Zeiträume. Damit
einher geht eine bis zu zehnfach erhöhte
Haltbarkeit des Produkts.
Die Plasmax-Technologie, die KHS bereits
seit über 20 Jahren erfolgreich einsetzt,
wurde am Hamburger Standort
kontinuierlich weiterentwickelt. Hamburg
fungiert dabei als Kompetenzzentrum für
PET, und das gebündelte Know-how des
Teams fließt direkt in jede Innovation ein,
um Kunden weltweit bei der Entwicklung
wegweisender Verpackungslösungen zu
unterstützen.
Schutz für qualitätssensible Getränke.
„Die Barriereleistung eignet sich ideal für
Premiumprodukte wie grünen Tee, der
sehr qualitätssensibel ist und in Märkten
wie Asien höchste Anforderungen erfüllen
muss“, so Philipp Langhammer, Product
Manager Barrier technology bei KHS.
Tee oxidiert leicht, was zu unerwünschten
Farb- und Geschmacksveränderungen
führt. Die Glasbarriere verhindert dies und
sorgt für Langlebigkeit, Frische und Sicherheit.
KHS
Halle Stand
13 A31
Die KHS SUPREME vereint hochwertiges Design mit
Produktschutzeigenschaften einer Glasflasche
Die ursprünglich für pharmazeutische
Glasbehälter entwickelte Technologie
basiert auf langjähriger Forschung und
Prozessoptimierung. Bereits in den frühen
2000er-Jahren wurden erste Plasmax-Anlagen
im Lebensmittelbereich
pilotiert. Seither hat KHS seine Plasmax-Barriere
weiterentwickelt und sie in
diesem Jahr auf großtechnische Produktionsgeschwindigkeiten
von bis zu 60.000
Flaschen pro Stunde skaliert, ohne dabei
an Schutzwirkung einzubüßen.
Technologie trifft Nachhaltigkeit. Neben
ihrer technischen Präzision überzeugt die
Barriere zudem durch ihre Umweltfreundlichkeit:
Ein entscheidender Vorteil der
Plasmax-Technologie ist ihre vollständige
Recyclingfähigkeit. Die Glasschicht wird
im Recyclingprozess durch Lauge entfernt,
ohne die Materialqualität zu beeinträchtigen.
Im Gegensatz zu chemischen
Scavenger-Technologien, die das Recycling
erschweren, bleibt die Sortenreinheit
des PET erhalten. Die Beschichtung
ist zudem vollständig mit 100 Prozent
[r]PET kompatibel, das heißt, sie ist sowohl
recyclingfähig als auch für recyceltes PET
einsetzbar. „Wir sprechen somit von einer
vollständig kreislauffähigen Barrieretechnologie“,
erklärt Langhammer. „Unsere
Verpackung vereint alle Vorteile: Beste
Barriereleistung und vollständige Recyclingfähigkeit.“
KHS präsentiert seine wegweisende Lösung
auf der interpack vom 7. bis zum 13.
Mai in Düsseldorf.
[pl]
Foto: KHS
14
Voraussetzungen für den erfolgreichen Warenübergang
vom Hersteller zum Händler
GS1 Austria Workshop
„Grünes Licht an der
Laderampe“
Beispiel-Aufgabe: Welche Strichcodes
sind an einer herkömmlichen
Supermarktkasse nicht lesbar?
1 2 3 4
Glauben Sie, Ihre Kollegen kennen die Lösung?
Der Workshop für alle, die wissen wollen, warum in einem Supermarkt die Regale nicht leer sind
und warum ein einfacher Scan zwischen einem zufriedenen und einem unzufriedenen Kunden steht!
Der Workshop
• Ziel: Wissen, warum die Wert schöpfungs
kette funktioniert und der
richtige Ansatz und Standard in
der Entwicklung des Supply Chain
Konzeptes entscheidend für Ihren
Erfolg ist.
• Dauer ca. 4–5 Stunden
• Mind. 6, max. 16 Teilnehmer
Der Ablauf
• GS1 Broschüre „Grünes Licht an der
Laderampe“ vorab zum Durchlesen
• Vorstellung des GS1 Systems in Theorie
und Praxis
• Gruppenübungen zur Umsetzung des
Gehörten und Gelernten
• Vortrag und Übungen angepasst an
das teilnehmende Unternehmen
Die Teilnehmer
• „GS1 Laien“ – Lehrlinge, Praktikanten,
Trainees, Berufsneueinsteiger,
Quereinsteiger
• Aus Bereichen wie z.B. Supply Chain
Management, Logistik, Wareneingang
oder Bestellwesen
Der Nutzen für die Teilnehmer
• Fachlicher Input
• Interaktives, spielerisches Lernen
• Knowhow über GS1 Standards und
Supply Chain Management
• GoodieBag für das Gewinnerteam
Der Nutzen für Ihr Unternehmen
• 1. Workshop ist kostenlos
• Flexible Terminvereinbarung
• Vorbereitung des Workshops durch
GS1 Austria; Durchführung direkt bei
Ihnen vor Ort
Grünes Licht an der Laderampe
Weitere Informationen
zur Broschüre und
zum Workshop
Alexander Peterlik
Business Development
Manager bei GS1 Austria
peterlik@gs1.at
www.gs1.at/broschuere-laderampe
www.gs1.at/workshop-laderampe
www.gs1.at
Lösung: Der 1. und 3. Strichcode sind an einer
herkömmlichen Supermarktkasse nicht lesbar.
Mit gutem Gewissen
durchstarten
Getränke
Etwa vier Millionen Flaschen pro Jahr liefert Vetropack an MAKAvA
Ein Trendgetränk, das angenehm anregt, vegan ist und fair gehandelt wird, dabei nicht zu süss schmeckt
und in einer nachhaltigen Glasflasche daherkommt? Gibt’s nicht? Gibt’s doch! Der Eistee von MAKAvA
wird mit echten Mate-Blättern aus Argentinien gebrüht und erobert nach den Wiener, Münchner, Berliner
und Züricher Clubs auch nach und nach den Einzelhandel. Seit 2017 kommen die Glasverpackungen
von Vetropack.
Die Erfolgsgeschichte von MAKAvA
beginnt vor mehr als 20 Jahren in
einer Studenten-WG: Für eine Party
experimentieren die späteren Gründer Jan
und Michi zusammen mit Klaus mit einem
eigenen Getränk, das neben Mate-Extrakt
(schmeckt pur sehr bitter) Honig und Zitrone
enthält. Die polynesische Kava-Wurzel,
die MAKAvA einst den Namen gab, ist
da schon nicht mehr dabei, weil sie 2001
in Österreich apothekenpflichtig wurde.
Ersetzt wurde sie durch die Mate-Pflanze,
die man auf einer Südamerikareise
entdeckt hatte. Auch heute noch bezieht
„MAKAvA delighted ice tea“, so der komplette
Markenname, seine Mate-Blätter
direkt aus Argentinien – 10 Gramm der koffeinhaltigen
Pflanze stecken in jeder Flasche.
So richtig Fahrt auf nahm das Ganze
mit einem Förderkredit des Zentrums für
angewandte Technologie in Leoben im
Jahr 2005. Trotzdem dauerte es noch bis
2012, bis das Erfolgsprodukt MAKAvA –
regional, nachhaltig, bio – in seiner heutigen
Form auf den Markt kam.
„Gut Ding will eben Weile haben“, sagt
Klaus Krivacek. Er ist als Teil der Geschäftsleitung
fast von Anfang an dabei
und für den überregionalen Vertrieb in der
DACH-Region zuständig. „Nach dem Erfolg
von Club Mate ab den späten 1990ern
haben viele, auch große Anbieter versucht,
auf den Mate-Zug aufzuspringen. Aber nur
den wenigsten ist es dauerhaft gelungen.“
MAKAvA ist auf dem Markt einzigartig,
weil es keine Limonade ist – aber trotzdem
trinkfertig – nicht zu süß und damit für eine
breite Konsumentengruppe interessant.
Ähnliche Getränke gibt es in Südamerika,
16
wo Mate laut Krivacek gleich nach Maradona
und Messi kommt. „Und mit unserem
Fokus auf Bio sind wir natürlich für gesundheits-
und klimabewusste Menschen
wie geschaffen!“
Nachhaltigkeit steht an erster Stelle.
Dank seines Studiums der Energie- und
Umwelttechnik hat Krivacek bei MA-
KAvA das Thema Nachhaltigkeit fest im
Blick: „Unser Eistee ist vegan, bio-zertifiziert
und wird ressourcenschonend
produziert. Außerdem legen wir Wert auf
nachhaltiges Wirtschaften und intaktes
soziales Miteinander“, berichtet er. Das in
der Wertschöpfungskette anfallende CO 2
wird seit 2018 vollständig kompensiert;
außerdem setzt MAKAvA auf nachhaltig
produzierte Etiketten und hat mit APO
Fruchtsäfte einen Partner, der über natürliches
Quellwasser verfügt, das weder
angepumpt noch chemisch aufbereitet
werden muss.
Perfekt abgerundet wird die ökologische
Vorbildwirkung von der nachhaltigen
Glasverpackung. Erneut Krivacek: „Die
Glasflasche war für uns von Anfang an
wichtig. Um unseren CO 2
-Fußabdruck
weiter zu reduzieren, sind wir 2017 von
einem deutschen Anbieter zu Vetropack
Österreich gewechselt. Damit verkürzen
sich die Transportwege und wir haben einen
Verpackungslieferanten an der Hand,
dem das Thema Nachhaltigkeit besonders
am Herzen liegt.“ Das Design der
330-ml-Flasche blieb dabei weitgehend
unverändert: für die Heißbefüllung geeignet
und wiederverschließbar mit langem,
schmalen Hals – dazu das große Etikett
mit dem unverkennbaren Sonnen-Logo,
gestaltet nach dem Vorbild der argentinischen
Flagge.
Aus dem Club über die Gastro bis in den
Supermarkt. Ursprünglich war MAKAvA
in Gastronomie und Clubszene gestartet,
Ein Blick hinter
die Kulissen in der
Produktion von
MAKAvA bei APO
Fruchtsäfte im österreichischen
Kärnten
inzwischen liegt das Verhältnis von Ho-
ReCa (Hotels, Restaurants, Catering) zum
LEH (Lebensmitteleinzelhandel) bei etwa
50:50. Für die Gastronomie bietet MA-
KAvA ihren Eistee in der Mehrwegflasche
an. Im Einzelhandel ist sie auch als Einwegflasche
erhältlich. Mittlerweile liefert
Vetropack etwa vier Millionen Flaschen
pro Jahr an MAKAvA; seit 2017 waren es
ca. 27,5 Mio. Glasverpackungen.
Abgefüllt beziehungsweise gereinigt
und wiederbefüllt werden die Glasgebinde
bei der APO Fruchtsäfte GmbH. Das
Kärntner Familienunternehmen – APO
stand damals für „Adi presst Obst“ und
heute für „Alkoholfrei – Preiswert – Original“
– mit heute 18 Mitarbeitenden hat
sich vom Pressobstverarbeiter zum regionalen
Anbieter von hochwertigen Fruchtsäften,
Limonaden und Mineralwässern
entwickelt. Mit der Lohnabfüllung hat sich
APO ein zweites Geschäftsfeld erschlossen
und bietet in Millstatt am See eine
hochwertige Abfüllanlage für Glas- und
PET-Gebinde. Die Energie für die Produktion
kommt zu großen Teilen von der
hauseigenen Photovoltaikanlage.
v.l.: Wolfgang
Unterlerchner
(APO Fruchtsäfte)
und Klaus Krivacek
(MAKAvA) stoßen
auf die schon
jahrelange gute
Zusammenarbeit an.
„APO hat uns vor allem zu Beginn, aber
auch in der Folge tatkräftig unterstützt“,
nimmt Krivacek den Faden wieder auf:
„Zum Beispiel in der Verfahrensentwicklung
zu Themen wie Behältergröße, Mengen,
Filtration, Brühzeiten etc. Auch beim
Einstieg in das Thema Einweg für den
Einzelhandel haben wir gemeinsam die
Prozesse optimiert – APO ist ebenfalls
langjähriger Kunde von Vetropack.“
Neue Märkte und noch weniger CO 2
–
gemeinsam mit Vetropack. Und in Zukunft?
Nach vielen Jahren gesunden organischen
Wachstums hat auch MAKAvA
die Corona-Delle zu spüren bekommen.
Die Gastronomie hat nach wie vor zu
kämpfen und hat insbesondere am Land
noch nicht wieder das vorherige Niveau
erreicht. Für MAKAvA gilt es daher, neue
Märkte zu erschließen. Auch Sortimentsausbau
und ökologischer Fußabdruck
sind wichtige Themen. „Gerade die urbanen
Regionen in Deutschland und der
Schweiz haben nach wie vor Potenzial –
Stichwort Nachtgastro – sowie natürlich
flächendeckend der Einzelhandel“, weiß
Krivacek. Doch sei hier behutsames und
zielgerichtetes Vorgehen gefragt – es gibt
einiges an Konkurrenz und eine gewisse
Marktsättigung auch bei Trendgetränken.
Mittelfristig will man auch im Einzelhandel
auf Mehrweg umsteigen und kann
sich dabei auf die Expertise von Vetropack
verlassen.
Klaus Krivacek sagt abschließend: „Wir
prüfen alle diese Schritte ganz genau
und sind sehr froh, mit Vetropack einen
regionalen und innovativen Partner für
die Verpackung zu haben, der uns gerade
in Sachen Nachhaltigkeit noch weiter
nach vorne bringen kann. Qualität,
Pünktlichkeit und Liefertreue sind sehr
gut und wir freuen uns darauf, auch in
Zukunft gemeinsam mit Vetropack erfolgreich
zu sein.“
[pl]
Fotos: Vetropack / Gert Perauer
17
„Genuss vom ersten bis
zum letzten Glas“
Getränke
… das wünscht sich jede:r Biertrinker:in und auch jede:r Wirt:in.
Im Falle des/r Wirtes/in ist es aber nicht der einzige Wunsch,
denn was sich hinter dem Zapfhahn verbirgt, interessiert den/
die Konsumenten/in wenig, den/die Wirt:in hingegen schon.
Denn Effizienz ist gefragt und diese ist von entscheidender
wirtschaftlicher Bedeutung. Am Ende steht die Entscheidung:
Fass oder Tank. Pack & Log hat sich nach Köln aufgemacht und
sich im Stadion des 1. FC Köln und in zwei weiteren Gaststätten
umgesehen, wo die Bierleitungen enden.
Gaststätte Klausmann. Erste Station ist die
Gaststätte Klausmann. Sie ist bereits seit
über 100 Jahren in Bergisch Gladbach ansässig.
Der idyllische Biergarten ist auch ein
idealer Ort für Familienfeiern, Vereinstreffen
und Clubabende – d.h. das Bier muss fließen.
Damit das Bier auch wirklich fließen
kann, wurde das Gebäude im Rahmen einer
Neuübernahme saniert und 3 x 500 l
Biertanks im Kellergewölbe des Gebäudes
eingebaut. Warum große Tanks und nicht
handliche Bierfässer? „Weil jeden Tag Bierfässer
über die steile Kellertreppe getragen
werden müssten“, antwortet Daniel Schmidt,
Inhaber der Gaststätte Klausmann, „und es
ist nur ein Frage der Zeit, bis etwas passiert.
Der Tipp für die Tanks kam übrigens von der
FRÜH-Brauerei selbst.“ Es handelt sich um
isolierte Tanks, d.h. sie werden konstant auf
drei Grad gekühlt, bei einem Innendruck
von rund 2,5 bar. „Das ermöglicht rasches
Zapfen und vom ersten bis zum letzten
Glas puren Trinkgenuss“, freut sich Schmidt.
Auch das Befüllen ist sehr einfach. „Es muss
lediglich auf einen Gegendruck von 0,8
Frisch gezapft aus dem
Biertank „...vom ersten bis
zum letzten Glas purer
Trinkgenuss“, freut sich
Daniel Schmidt, Inhaber
der Gaststätte Klausmann
bar geachtet werden, damit das Bier beim
Befüllen nicht schäumt“, erklärt Cor Ax,
Geschäftsführer der FIB Beer Systems – einem
Unternehmen des Geschäftsbereichs
Industrial Packaging Liner des börsennotierten
Verpackungsspezialisten Ringmetall
SE – dem verantwortlichen Biertankhersteller.
Für Daniel Schmidt war der Umstieg auf
Biertanks jedenfalls ein voller Erfolg: „Sogar
die Schaumkrone hält länger!“
RheinEnergieSTADION. Weiter geht es
zum RheinEnergieSTADION, der Heimstätte
des deutschen Traditionsklubs 1. FC
Köln, mit einem Fassungsvermögen von
50.000 Zuschauern. Man kann kaum ermessen,
wie viele Liter Bier hier pro Heimspiel
durch die Kehlen der Besucher fließen.
„Bei solchen Mengen muss es auch schnell
gehen – für kunstvolles Zapfen ist keine
Zeit“, erzählt Mael Hawchar, Leiter Einkauf
& Technik Gastronomie beim 1. FC Köln. „In
6 Sekunden ist ein 0,5 Liter Becher gefüllt.“
Hier stellt sich die Frage, wie man überhaupt
in dieser Zeit zapfen kann? „Man gar
nicht“, stellt Hawchar klar, „das erledigt der
BeerBoster, die automatische Zapfanlage.“
Ausgestattet mit einem automatischen Be-
Foto: istock/ david@engel.ac
Cor Ax und Daniel Schmidt, Inhaber der „Gaststätte Klausmann“:
3 x 500 Liter im Kellergewölbe
Cor Ax und Detlef Thöning, Restaurantleiter FRÜH „Em Golde Kappes“:
6 x 1. 000 Liter in der Kühlzelle
18
chermagazin, digitaler Durchflussmessung,
modernster Kompensator-Zapftechnik und
optionaler Internetanbindung zum Anzeigen
von Zapfleistung, Geschwindigkeit und
diversen Auswertungen. Der BeerBooster
zapft ein nahezu perfektes Bier in fast jeden
Einweg- oder Mehrwegbecher. Durch
ein modulares Bechermagazin, welches
sich innerhalb von Sekunden austauschen
lässt, können alle gängigen Becher und Bechergrößen
verwendet werden. „In Kombination
mit einem Biertank unschlagbar“,
betont Hawchar, „und ein weiterer Vorteil:
Den BeerBooster kann jeder bedienen. Es
reicht auf den Knopf zu drücken“. Im Prinzip
wird durch den hohen Grad der Automatisierung
kein Personal für den Zapfvorgang
oder den Bechernachschub benötigt.
Das Personal kann sich zu 100 % auf das
Verkaufen konzentrieren.
Apropos Verkauf: Bier wird im Stadion an
vielen Stellen verkauft. Unterschieden
wird zwischen Außenkiosken im Umlauf
innerhalb des Stadions sowie fix verbauten
Innenkiosken im Tribünenbereich. Alle
müssen sie mit ausreichend Bier versorgt
werden. Die Versorgung der 18 Außenkioske
geschieht über 18 sogenannte Eventtanks.
„Das sind völlig autarke 500 Liter
Biertanks, isoliert, mit eigener Kühlung und
montiert auf einem mit Rädern versehenen
Gestell“, erklärt Cor Ax. Damit sind sie vollständig
mobil, passen in die Aufzüge und
können so sehr einfach zu den jeweiligen
Außenkiosken auf den diversen Ebenen
verbracht werden. Für die Versorgung der
Innenkioske ist derzeit eine Testanlage in
Betrieb. D.h. der Kiosk wird von 3 x 500 Liter
Biertanks versorgt. Die Biertanks sind fix
in der Kühlzelle des Innenkiosk installiert.
„Derzeit testen wir, ob eine zentrale Lösung
mit langen Leitungen zu den Innenkiosken
oder eine dezentrale Lösung mit individuellen
Tanks in den jeweiligen Verkaufsstellen
besser ist.“ Und das Fass ist kein Thema
mehr? „Nein, der Biertank ist die bei weitem
beste Lösung“, lacht Hawchar, „aber
Ausnahmen bestätigen die Regel. Es gibt
Bereiche im Stadion, wo der Einsatz von
Biertanks wirtschaftlich nicht sinnvoll ist. So
wird z.B. der VIP-Bereich im Kölner Stadion
nach wie vor mit Fassbier versorgt.“
FRÜH „Em Golde Kappes“. Die letzte
Station ist ein echtes Kölner Traditionslokal.
Es wurde 1913 in Köln-Nippes von
Matthias Becker eröffnet. Die „Kneip op
d’r Eck“ war über Generationen in Familienbesitz,
bis sie im Jahr 2009 von der
Cölner Hofbräu FRÜH übernommen wurde.
Seitdem erstrahlt der „Golde Kappes“
in neuem Glanz und hat dennoch nach
einer umfangreichen Runderneuerung
sein unverwechselbares Gesicht behalten.
Im Zuge der Umbauarbeiten im Jahr
Mael Hawchar, Leiter Einkauf & Technik
Gastronomie beim 1. FC Köln, und Cor Ax,
Geschäftsführer der FIB Beer Systems:
18 mobile Eventanks für die Außenkioske im
RheinEnergieSTADION des 1. FC Köln
2024 wurden 6 x 1.000 l Biertanks in einer
Kühlzelle im Keller eingebaut. „Für einige
Stammgäste war das anfangs ein Fauxpas,
denn Bier darf es nur aus einem Stichfass
geben“, erzählt der Restaurantleiter Detlef
Thöning lächelnd, „aber die Qualität vom
ersten bis zum letzten Glas hat sie sehr
schnell eines Besseren belehrt.“ Außerdem
gibt es beim Biertank de facto keine
Verluste. „Wenn der Biertank angeschlossen
wird, kann schon das erste Glas ausgeschenkt
werden und selbst beim 1.000
Liter Tank verbleibt am Ende nur 1 Liter
Rest im Beutel. Im Unterschied dazu muss
man beim Fass mit einem Verlust zwischen
5 und 10 % rechnen. Das können bei einem
50 Liter Fass bis zu 5 Liter sein. Sprich 10
Fässer ein Fass Verlust – damit ist eigentlich
alles gesagt.“
Der BeerBooster befüllt auf Knopfdruck
einen 0,5 Liter Becher in 6 Sekunden
Das Erfolgsgeheimnis des Biertanks liegt
nicht zuletzt in den Kunststoff-Inlinern.
Die Biertank-Innenhüllen von NITTEL und
der Liner Factory – Unternehmen des Geschäftsbereichs
Industrial Packaging Liner
des börsennotierten Verpackungsspezialisten
Ringmetall SE – sind aus speziell für die
Bierindustrie entworfenen Kunststofffolien.
Sie sind auf die extremen Temperaturbedingungen
und Druckverhältnisse im Lagertank
abgestimmt.
Ausschlaggebend für die Wahl der geeigneten
Biertankhülle sind der Treibdruck
und die Standzeit. Durch die spezielle Legeweise
wird eine Selbstentfaltung während
des Füllens gewährleistet.
Die Biertank-Innenhülle besteht aus einer
speziell entwickelten 14-schichtigen Coextrusionsfolie
auf Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer
(EVOH) Basis. Durch die Verwendung
von verschiedenen Lagen Polyethylen
wird so die Haltbarkeit des Inhalts entscheidend
verbessert. „Diese High Barrier-Folie
minimiert die Sauerstoffmigration und
H 2
O Dampfdurchlässigkeit“, erklärt Rainer
Carqueville, Leiter des Geschäftsbereiches
Industrial Packaging Liner der Ringmetall
SE. „Ein weiterer entscheidender Vorteil der
Innenhülle besteht darin, dass sie sich beim
Entleeren des Tanks auf die Oberfläche legt
und so den direkten Kontakt des Produkts
mit Sauerstoff verhindert. Das ist optimaler
Produktschutz!“ Ist der Tank leer, muss
dann lediglich der dünne Kunststoffinliner
entsorgt werden. Der Einsatz von Wasser
und Waschmitteln zur Säuberung des Tanks
entfällt. „Biertankinnenhüllen sind für alle,
die ihre Tanks nicht aufwändig säubern wollen
und dabei nachhaltig agieren wollen –
effizient und umweltschonend“, betont Cor
Ax abschließend.
[pl]
Fotos: Pack & Log /Rath
19
Ist der Getränkekarton eine
nachhaltige Verpackung?
Getränke
Obwohl der Getränkekarton schon seit langer Zeit eine etablierte Verpackung am Markt ist, beschäftigt
diese Frage nach wie vor viele. So wird der Getränkekarton, als faserbasierte Verbundverpackung,
von seinen Kritikern als schlecht recyclingfähig und damit als nicht nachhaltig im Sinne der Kreislaufwirtschaft
dargestellt. Etwas, dem die Food and Beverage Carton Alliance (FBCA) nun massiv entgegentritt.
Pack & Log hat mit Mag. Georg Matyk, Geschäftsführer des Vereins Getränkekarton Austria,
gesprochen, um Licht in die Sache zu bringen.
Herr Matyk, wie will die FBCA den Nachweis
für die Nachhaltigkeit des Getränkekartons
antreten?
Mit Hilfe umfassender Methodik, unabhängiger
Experten und einem klar definierten
Zertifizierungsprotokoll! Der Verband
hat sich eine klare Vorgabe gesetzt: Der
Getränkekarton soll mit wissenschaftlich
fundierter Innovation weiterentwickelt werden,
um die Nachhaltigkeit, Erneuerbarkeit
sowie Kreislauftauglichkeit sicherzustellen.
Denn der Getränkekarton ist ein unverzichtbarer
Teil im Aufbau einer nachhaltigen
Zukunft – und wir werden das, auch anhand
österreichspezifischer Daten, nachweisen.
Letztlich geht es hier nicht nur um die öffentliche
Wahrnehmung, sondern auch um
rechtliche Abgrenzungen bzw. Einstufungen
in die PPWR.
Inwiefern rechtlich?
Faserbasierte Verbundverpackungen
unterliegen in manchen Normen einer falschen
Sichtweise. Wenn eine Verpackung
erst ab einem Faseranteil von 95 % als voll
recyclingfähig gilt, dann ist das schlichtweg
nicht richtig. Eine potentielle Diskriminierung
innovativer, aber beschichteter Papierverpackungen
ist der falsche Weg. Was
wäre denn die Alternative? Eine rein fossilbasierte
Kunststoffverpackung? … das kann
ja auch nicht der Weg in eine nachhaltige
Zukunft sein.
„Ab dem 12. August 2026 dürfen Verpackungen nur noch in Verkehr gebracht werden,
wenn sie als recyclingfähig eingestuft sind. Getränkekartons weisen heute bereits eine
Recyclingfähigkeit von über 90 % auf und erfüllen damit die grundlegenden Erwartungen
der Branche“, betont Mag. Georg Matyk, Geschäftsführer des Vereins
Getränkekarton Austria im Gespräch mit Pack & Log
Wie weise ich die Recyclingfähigkeit von
Getränkekartons nach?
Mit Hilfe von RECY:CHECK. Das ist ein
durch Experten erstelltes Zertifizierungsprotokoll
zur Bewertung der Recyclingfähigkeit
von faserbasierten Verbundverpackungen.
Es wurde von der FBCA entwickelt, um
einen standardisierten Nachweis über die
tatsächliche Wiederverwertbarkeit von Getränke-
und Lebensmittelkartons sowie anderer
faserbasierten Verpackungen in spezialisierten
Recyclinganlagen zu erbringen.
Grundlage bildet eine ganzheitliche Bewertung:
Das Protokoll evaluiert die Recyclingfähigkeit
über vier entscheidende Phasen
hinweg: Sammlung, Sortierung, Wiederaufbereitung
(Reprocessing) und Anwendung
Das Interview führte
Gernot Rath, CR Pack & Log
der Sekundärrohstoffe. Es berücksichtigt
eben nicht nur die Papierfasern, sondern
auch die PolyAl-Fraktion (Polyethylen und
Aluminium), die im Recyclingprozess anfallen.
Zudem dient es Herstellern als Werkzeug,
um bereits in der Designphase die
Kompatibilität ihrer Produkte mit bestehenden
Recycling-Infrastrukturen zu prüfen.
RECY:CHECK ist inhaltlich stark mit den
Vorgaben der PPWR verknüpft.
Mit der Umsetzung der PPWR läuft aber
alles planmäßig?
Ja. Ab dem 12. August 2026 müssen Verpackungen
so gestaltet sein, dass sie recyclingfähig
sein können. Ein Schwellenwert
bzw. die Berechnungsvorgaben kommen
bekanntlich in Folge. Getränkekartons weisen
heute bereits eine Recyclingfähigkeit,
abhängig von der lokalen Recyclinginfrastruktur,
von über 90 % auf und erfüllen
damit die grundlegenden Erwartungen der
Branche. Es gibt allerdings noch einigen
Nachholbedarf seitens der EU-Regulatoren
bei Begriffsbestimmungen und Harmonisierungen
– Stichwort: Design for Recycling.
Foto: com_unit/Hörmandinger
20
Aber auch da werden wir rasch weitere Innovationen
bieten und unsere „Hausaufgaben“
rechtzeitig erledigen.
Die da wären?
Allen voran eine weitere Erhöhung der
Recyclingfähigkeit. Daher zielen unsere
Produktinnovationen immer darauf ab, den
Faseranteil zu erhöhen. Zu diesem Zweck
wird versucht auf Aluminium als Barriereschicht
zu verzichten und die Kunststoffbarrieren
werden soweit wie möglich reduziert.
Der Trend geht hin zu biobasierten Kunststoffen
oder faserbasierten Barriereschichten.
Wobei solche Verpackungen durchaus
schon im Handel zu finden sind, aber sie
eignen sich noch nicht für alle Produkte. All
diese Maßnahmen verbessern die Recyclingfähigkeit.
Auch der CO 2
Eintrag der
Verpackung ist ohne Aluminium-, aber mit
einer hauchdünnen Kunststoffbarriere, geringer.
Auf der anderen Seite muss klar gesagt
werden, dass man möglicherweise Abstriche
in Sachen Haltbarkeit machen muss.
Der Getränkekarton eignet sich hervorragend für
kohlensäurefreie Getränke, aber seine Anwendungsmöglichkeiten
gehen weit darüber hinaus
Apropos Haltbarkeit: Der Getränkekarton
gilt als hervorragende aseptische Verpackung
und eignet sich daher besonders
für das Verpacken von empfindlichen Füllgütern,
wie beispielsweise Milchprodukte
oder Fruchtsäfte. Wie verhält sich derzeit
der Markt in diesen Segmenten?
Der Milchbereich ist ein sehr stabiler
Markt, dort sind wir nach wie vor mit durchschnittlich
75 % Marktanteil klarer Marktführer
in Europa, die Fruchtsäfte sind leicht
rückläufig. Der Rückgang bei Fruchtsäften,
circa 5%, ist auf eine Veränderung des Konsumverhaltens
zurückzuführen, denn hochpreisige
Produkte – dazu zählt ein guter
Fruchtsaft – sind konjunkturbedingt derzeit
rückläufig. Wir haben aber auch Wachstumsmärkte,
wie z.B. Milchmix-Proteingetränke.
Diese Lifestyle-Milch Produkte
sprechen eher eine umwelt- und gesundheitsbewusste
Bevölkerungsgruppe an, die
lieber zu einer faserbasierten Verpackung
aus nachwachsendem Rohstoff als zu einer
anderen Verpackung greift.
Apropos umweltbewusste:r Konsument:in:
Einerseits müssen Sie die Nachhaltigkeit
aufgrund der Vorgaben der PPWR
nachweisen, andererseits sollte sie auch
der/die Konsument:in verstehen, nicht
zuletzt mit Blick auf eine möglichst hohe
Sammelquote?
Da haben Sie natürlich recht. Aus diesem
Grund hat der Verein Getränkekarton Austria
bereits 2023 die „Recycling Mission“
(www.recyclingmission.at) ins Leben gerufen.
Diese Werbekampagne soll mit Witz
und Information das Sammelbewusstsein
der Österreicher:innen nochmals steigern.
Auch heuer läuft die Aktion weiter.
Wobei die Kampagne 2026 ganz im Zeichen
von „Recycling in Österreich“ steht.
2025 hat der Getränkekarton sein Sammelziel
von 80 % der Lizenzmenge knapp
erreicht und jetzt gilt es Vertrauen und Bewusstsein
beim/bei der Konsumenten/in zu
schaffen, dass die Verpackungen auch entsprechend
recycelt werden. Das steigert die
Motivation zu sammeln. Dabei können wir
in Österreich stolz auf unsere Recyclinginfrastruktur
sein, denn wir verfügen über eine
exzellente Sammlung und modernste Sortieranlagen.
Sie dienen als Rohstofflieferanten
für heimische Recyclingunternehmen.
Kommen wir zum Getränkekarton selbst
zurück. Schon der Name ist ein wenig irreführend,
denn es werden auch andere Füllgüter
verpackt …
… so ist es. Und wir steuern moderat dagegen.
Das erkennt man schon am Namen
unserer weltweiten Dachorganisation: Denn
aus der „The Alliance for Beverage Carton“
ist die „The Food and Beverage Carton Alliance“
kurz „FBCA global“ geworden. Die
Hinzunahme von „Food“ in den Namen des
Verbandes soll die Bedeutung der Verpackung
über den Getränkebereich hinaus
betonen. Auf internationaler, rechtlicher
Ebene wird unser Getränkekarton als LPC/
Liquid Packaging Carton bezeichnet , folglich
deutlich allgemeiner gehalten.
Man denke nur an die vielen pastösen
Lebensmittel wie Tomatenmark, die im
faserbasierten Liquid Packaging Carton
verpackt werden – mittlerweile auch
immer mehr Bohnen, Mais und andere
landwirtschaftliche Produkte.
Aber selbst das „Food“ im Titel greift eigentlich
zu kurz, denn es gibt bereits zahlreiche
Non-Food Anwendungen aus dem
Hygiene- und Haushaltsbereich. Unser
Kerngeschäft ist aber trotzdem der Getränkekarton.
Was macht den Getränkekarton letztlich
so attraktiv als Verpackung?
Im Prinzip ist der Getränkekarton jene
Verpackung, die es ermöglicht, Lebensmittel
über einen langen Zeitraum – unabhängig
von so mancher Kühlkette – besonders
sicher zur Verfügung zu stellen.
Grundlage dafür ist der hohe Produktschutz
und die daraus resultierende verlängerte
Haltbarkeit der Füllgüter. Denn
man darf nie vergessen: Der CO 2
Impact,
der durch Food Waste verursacht wird, ist
um ein Vielfaches höher als jener durch
Verpackungen.
Weiters ermöglicht die viereckige Form
des Getränkekartons einen hoch effizienten
Transport innerhalb der Lieferkette,
denn im Unterschied zu anderen „runden“
Verpackungsformen wird keine Luft zwischen
den Gebinden transportiert.
Der Getränkekarton ist für Licht und Sauerstoff
– insbesondere, wenn er über eine
zusätzliche Barriereschicht verfügt – undurchlässig,
dadurch wird die Zersetzung
bestimmter Inhaltsstoffe wie Vitamine
markant verlangsamt. Weiters ermöglicht
der Getränkekarton eine aseptische Abfüllung.
Damit verleiht er dem Füllgut auch
die deutlich längere Haltbarkeit von bis
zu 18 Monaten. Der hohe Anteil an nachwachsendem
Rohstoff sichert die ökologische
Leistungs- und Kreislauffähigkeit – da
schließt sich der Kreis auch im Interview :-)
Vielen Dank für das Gespräch.
21
Sicher ans Ziel: 125 Varianten,
ein Verpackungskonzept
Wellpappe
Empfindliche Druckpackungen sind zentrale Bauteile in Kolbenkompressoren und spielen eine entscheidende
Rolle für die Verfügbarkeit industrieller Anlagen. Für den Technologiekonzern HOER-
BIGER entwickelte Antalis Verpackungen daher eine modulare Verpackungslösung, die den sicheren
stehenden Transport von 125 unterschiedlichen Varianten ermöglicht. Das Ergebnis ist ein flexibles
Wellpapp-System, das Stabilität, einfache Handhabung und Nachhaltigkeit miteinander verbindet
und seit 2025 erfolgreich im Einsatz ist.
In Raffinerien, Chemieanlagen und anderen
Verarbeitungsbetrieben geht
kaum etwas ohne leistungsfähige Kompressoren.
Sie verdichten Prozessgase wie
Luft, Stickstoff, Wasserstoff oder Methan
auf hohe Drücke, die für unterschiedliche
anspruchsvolle Anwendungen erforderlich
sind. Damit diese Gase sicher im System
bleiben, kommen in Kolbenkompressoren
sogenannte Druckpackungen zum
Einsatz.
Ein absoluter Hochleistungsjob, müssen
die hintereinander angeordneten
Packungsringe die Kolbenstange doch
selbst bei bis zu 300 bar und Zylindertemperaturen
von -50 bis 300 Grad Celsius
zuverlässig abdichten und zudem Reibungs-
und Verdichtungswärme ableiten.
Nur so ist gewährleistet, dass die Anlage
Tag und Nacht unterbrechungsfrei, wirtschaftlich
und mit gleichbleibender Qualität
arbeitet.
Wenn ein Dichtelement über Anlagenverfügbarkeit
entscheidet. Genau hier
lag das Problem, mit dem HOERBIGER
Ende 2024 an Antalis Verpackungen herantrat.
Damit die beschriebene Wirkung
erzielt werden kann, müssen die Packungsringe
und Gehäuse bei der Montage
perfekt zueinander passen. Schon
kleine Verformungen können die Temperaturverteilung
verändern, die Dichtwirkung
verschlechtern oder zu frühzeitigem
Verschleiß führen. Gerade weil die Komponenten
kritische Prozesse absichern, ist
ihre Unversehrtheit bis zum Einbau entscheidend.
Bislang wurden die Packungsgehäuse liegend
transportiert, sobald sie die strenge
Qualitätskontrolle und die Versandabteilung
des Herstellers passiert hatten. Bei
bestimmten Varianten bestand jedoch
das Risiko, dass sich die Bauteile während
des Versands leicht durchbiegen – was
Auswirkungen auf die Dichtigkeit im späteren
Betrieb hätte. Angesichts der hohen
Belastungen im Kompressor war dieses
Für die von HOERBIGER produzierten Druckpackungen entwickelte Antalis
Verpackungen eine modulare Verpackungslösung aus Wellpappe
Risiko inakzeptabel. Für HOERBIGER war
deshalb klar: Die neue Verpackung sollte
den stehenden Transport der Druckpackungen
ermöglichen und diese nicht nur
sicher fixieren, sondern auch effizient und
nachhaltig sein.
Die Herausforderung: 125 Varianten, ein
Verpackungskonzept. Was nach einer
klassischen Verpackungsaufgabe klingt,
entpuppte sich schnell als komplexes Engineering-Projekt.
Die Druckpackungen
liegen in 125 unterschiedlichen Größen
und Varianten vor, mit stark variierenden
Längen, Durchmessern und Gewichten
von 10 bis 150 Kilogramm. Eine starre, auf
einzelne Formteile zugeschnittene Lösung
hätte nicht nur hohe Kosten verursacht,
sondern auch jede spätere Produktänderung
zum Problem gemacht.
„Wir hatten es mit einem typischen Fall
aus der Prozessindustrie zu tun: hohe
technische Anforderungen, viele Varianten
und gleichzeitig der Wunsch nach
einem einfachen, robusten System“, berichtet
Patrick Steinwand, Verpackungsentwickler
bei Antalis Verpackungen. „Uns
war schnell klar, dass wir etwas entwickeln
Fotos: Antalis Verpackungen GmbH
22
mussten, das so flexibel ist wie das Produktportfolio des Kunden
– ohne Kompromisse bei Stabilität und Schutz.“
Neben der Variantenvielfalt gab es weitere Rahmenbedingungen:
Das Innenleben der Verpackung sollte als Einstofflösung
ausgeführt sein, möglichst ressourcenschonend, leicht händelbar,
modular aufbaubar und kosteneffizient. Dazu kam die Vorgabe,
dass die neuen Einsätze in zwei vorgegebene Holzkistengrößen
passen mussten, die bei HOERBIGER konzernweit im
Einsatz sind. Aus logistischen Gründen durften diese nicht verändert
werden.
Die Lösung: Modulares Wellpapp-System im Holzkistenrahmen.
In rund fünf Monaten Entwicklungsarbeit – einschließlich
kleiner Änderungen, Musterbauten und Tests – entwarf das AVP
Packaging Design Center eine dreiteilige Verpackungslösung
aus Wellpappe. Das System besteht aus einem Unterteil, einem
aus einem variablen Steckgefache besteht. Dabei werden vier
mit mehreren Schlitzen versehene Stege so ineinandergesteckt,
dass diese die jeweiligen Produktformate umschließen. „Dieses
Baukastensystem ist in der Lage, schwere, technisch hochsensible
Komponenten genauso selbstverständlich aufzunehmen
wie kleinere, leichtere Varianten“, erklärt Patrick Steinwand. „Die
flachen Zuschnitte sind schnell aufgebaut und bilden im Zusammenspiel
mit der Holzkiste eine sehr robuste Gesamtkonstruktion.
Für den Kunden bedeutet das: einheitliche Prozesse, einfaches
Handling und ein deutlich höheres Sicherheitsniveau.“
Seit Mai/Juni 2025 ist die Lösung bei der HOERBIGER Wien
GmbH im Einsatz und wurde mittlerweile von mehreren HOER-
BIGER Werken in Europa angefordert. Der stehende Transport
und die formschlüssige Fixierung sorgen dafür, dass die Druckpackungen
stabil in den bestehenden Holzkisten geführt werden
und in genau dem Zustand ankommen, der für die Montage und
den späteren Betrieb entscheidend ist. „Für uns ist der Schutz
der Druckpackungen während des Transports kein logistisches
Detail, sondern ein zentraler Qualitätsfaktor“, sagt Michael Roth,
Leitung operative Logistik bei der HOERBIGER Wien GmbH.
„Die neue Verpackung stellt sicher, dass unsere Komponenten
genau in dem Zustand beim Kunden ankommen, den wir nach
der Endprüfung freigeben – und das bei einfacher Handhabung
im Tagesgeschäft.“
[pl]
Ihr Partner für
erstklassige
Folienverpackungslösungen
Das System besteht aus einem Unterteil, einem faltbaren Mittelteil
und einem Oberteil, das die breitere Seite der Druckpackung
abdeckt und diese nach oben hin fixiert
faltbaren Mittelteil und einem Oberteil, das die breitere Seite der
Druckpackung abdeckt und diese nach oben hin fixiert. Alle Elemente
verfügen über gezahnte Aussparungen, die die Bauteile
sicher aufnehmen und deren Kräfte gleichmäßig in die Konstruktion
ableiten. Das Besondere: Jedes dieser Module gibt es in
standardisierten Varianten mit unterschiedlichen Aussparungsdurchmessern.
Über die Kombination von Unterteil, Mittelteil
und Deckel kann so für jede der 125 Druckpackungsgrößen eine
passende Aufnahme gebildet werden – ohne dass für jede Variante
eine eigene Speziallösung konstruiert werden muss. Zwei
Grundformate stellen sicher, dass alle Module in die vorhandenen
Holzkistengrößen von HOERBIGER passen. So steht neben
einer Verpackungsvariante mit vorgegebenem Durchmesser
noch eine weitere Version zur Verfügung, bei der das Unterteil
Wir sind für sie
an der Interpack
7. bis 13. Mai 2026
Halle 9 Stand D20
Halle 9 Stand G23-4
Halle 13 Stand B15
Als Verpackungsspezialist bieten wir das
Rundum-Sorglos-Paket. Die richtige Technik,
die passende Folie, das nötige Know-how
plus Lösungen für die Zukunft.
saropack.eu
23
Recycelbare und markenstarke
Multipack-Innovation
Wellpappe
Mit DS Smith Lift Up präsentiert DS Smith einen vollständig recycelbaren Tragegriff aus Wellpappe,
der als nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Kunststoffgriffen und Schrumpffolien für PET-Multipacks
entwickelt wurde. Die Lösung basiert vollständig auf Kraftpapier und Wellpappe und wurde nach
den branchenführenden Kreislauf-Design-Messgrößen von DS Smith entwickelt, um Materialeffizienz,
Recyclingfähigkeit und CO₂-Reduktion zu maximieren.
Als faserbasierte Lösung ersetzt DS
Smith Lift Up klassische Schrumpffolien
und trägt dazu bei, Einweg-Kunststoffverpackungen
zu vermeiden.
Gleichzeitig erfüllt die Verpackung
die hohen Anforderungen entlang der gesamten
Lieferkette: Sie ist stabil, belastbar
und für den Einsatz im Handel sowie in der
Logistik ausgelegt.
DS Smith Lift Up eignet sich für 2er-, 4er-,
6er- und 8er-PET-Multipacks und ermöglicht
signifikante Einsparungen von
Kunststoff und Energie. Eine durch Dritte
geprüfte Life Cycle Analysis zeigt, dass
durch den Einsatz von DS Smith Lift Up im
Vergleich zu Schrumpffolie die CO₂-Emissionen
um 42 % reduziert werden können.
Gleichzeitig wird der Energieverbrauch der
Verpackungsmaschinen um 58 % gesenkt.
In Zusammenarbeit mit Krones – einem
weltweit führenden Hersteller von Verpackungsmaschinen
– wurde DS Smith Lift
Up umfassend getestet und für den reibungslosen
Einsatz auf Hochgeschwindigkeitslinien
optimiert. DS Smith Lift Up
ist eine in realen Bedingungen validierte
Lösung und wird bereits erfolgreich in der
Praxis eingesetzt.
Der ergonomisch gestaltete Tragegriff ermöglicht
ein komfortables Handling und
ist für Gewichte von bis zu 12 kg ausgelegt.
Gleichzeitig sorgt die Konstruktion
für einen sicheren Halt der Flaschen,
während sich einzelne Einheiten einfach
entnehmen lassen.
Neben funktionalen Vorteilen bietet DS
Smith Lift Up auch klare Mehrwerte für
Marken: Die 360° bedruckbare Banderole
schafft zusätzliche Kommunikationsfläche,
während die Flaschenform
vollständig sichtbar bleibt und so die
Produktpräsenz am POS stärkt. Die minimalistische,
faserbasierte Konstruktion
sorgt zudem für eine moderne, nachhaltige
Optik.
DS Smith Lift Up trägt maßgeblich zur
Kreislaufwirtschaft bei: Die Lösung ist als
Monomaterial vollständig über den Papierstrom
recycelbar, reduziert den Materialeinsatz
und kann den Bedarf an zusätzlicher
Umverpackung vermeiden. [pl]
Weitere Informationen unter
www.dssmith.com/at.
24
Faltschachtel und Packungsbeilage
als Einheit
Mit dem Kombi-Pack bringt Faller Packaging Faltschachtel und Packungsbeilage
in einer vorkonfektionierten Verpackungseinheit zusammen. Die 2-in-1-Lösung
reduziert die Total Cost of Ownership (TCO) und verbessert die Overall
Equipment Effectiveness (OEE). Denn der größte Teil der Kosten entsteht nicht
im Einkauf, sondern verborgen im laufenden Betrieb an der Verpackungslinie.
Foto: Faller Packaging
Pharmahersteller und CDMOs stehen
unter einem hohen Druck: Steigende
regulatorische Anforderungen, zunehmende
Variantenvielfalt und kleinere
Losgrößen erhöhen die Komplexität und
das Risiko ineffizienter Abläufe. Ein großer
Teil der entstehenden Kosten fällt dabei
nicht bei der Beschaffung, sondern im
laufenden Betrieb an der Linie durch das
Zusammenspiel mehrerer Komponenten,
Qualitätsprüfungen und Stillstände an.
Weniger Schnittstellen, vereinfachte Prozesse.
Als Spezialist für Faltschachteln, Packungsbeilagen
und Haftetiketten integriert
Faller Packaging die Beilage automatisiert
und GMP-konform per Heißleim in die Faltschachtel.
Die vorkonfektionierte Lösung
reduziert Schnittstellen und vereinfacht den
gesamten Verpackungsprozess deutlich.
Separate Zuführsysteme sowie zusätzliche
Abstimmungs- und Prüfprozesse entfallen.
Gleichzeitig sinkt der Bedarf an technischen
Aggregaten entlang der Linie. Das verringert
Störquellen, verkürzt Rüstzeiten und minimiert
den Wartungsaufwand.
Ein weiterer Vorteil: Die Kombi-Pack-Lösung
lässt sich ohne größere Anpassungen
in bestehende Verpackungslinien integrieren,
zusätzliche Investitionen in Maschinen
oder Zuführsysteme sind in der Regel nicht
erforderlich.
Clever verbunden: Beim Kombi-Pack ist eine
einfache Entnahme der Packungsbeilage möglich,
ohne die Faltschachtel zu beschädigen
Pharmaunternehmen profitieren zudem von
einem vereinfachten Beschaffungsprozess:
ein Lieferant, ein Bestellvorgang und eine
Wareneingangskontrolle. Das spart Zeit, reduziert
Koordinationsaufwand und erhöht
die Prozesssicherheit.
[pl]
Redefining Packaging
for a Changing World
DS Smith – Ihr Experte für Verpackungen aus Wellpappe
Margarethen am Moos
Heidestraße 15
2433 Margarethen am Moos
T: +43 (0) 2230 711 11-0
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Wien
Friedrichstraße 10/4. OG
1010 Wien
T: +43 (0) 1 86300 256
25
interpack 2026 steht in
den Startlöchern
interpack
In Kürze öffnet die interpack in Düsseldorf
ihre Tore. Vom 7. bis 13. Mai
2026 trifft sich die globale Processing-
und Packaging-Branche zum
Austausch über KI, Automatisierung,
innovative Materialien und
neue Kompetenzen. Marktführer
und Newcomer aus allen Bereichen
der Wertschöpfungskette machen
sich bereit. Der Ticketshop ist geöffnet.
Die Vorbereitungen für die interpack
2026 laufen auf Hochtouren. Rund
2.800 Aussteller aus aller Welt präsentieren
im Mai in Düsseldorf ihre neuesten
Entwicklungen und setzen Impulse für
die Zukunft einer global vernetzten Industrie.
„Die interpack 2026 ist wichtiger denn je“,
sagt interpack Director Thomas Dohse.
„Gerade in einem anspruchsvollen Marktumfeld
braucht die Branche einen Ort für
Austausch und Orientierung. Jetzt geht es
darum, konkrete Lösungen zu sehen, zu
vergleichen und Investitionsentscheidungen
fundiert vorzubereiten.“
Globale Dynamiken, Herausforderungen
und Chancen. Ein Blick auf das große
Ganze zeigt: Die Rahmenbedingungen für
die Branche sind vielschichtig. Bevölkerungswachstum,
Urbanisierung und verändertes
Konsumverhalten erhöhen die
Nachfrage nach effizienten Verarbeitungsund
Verpackungslösungen. Zugleich erhöhen
Rohstoffknappheit, Regulierung,
Lieferkettenrisiken und Fachkräftemangel
den Druck auf Unternehmen.
Vor diesem Hintergrund setzt die interpack
2026 gezielte inhaltliche Akzente mit
ihren Hot Topics Smart Manufacturing,
Innovative Materials und Future Skills.
Smart Manufacturing steht für eine datenbasierte,
ressourceneffiziente Produktion
– von KI bis Robotik. Innovative Materials
fokussiert neue Packstoffe, Funktionalitäten
und Design-for-Recycling-Konzepte.
Future Skills thematisiert den Wandel der
Arbeitswelt und die Kompetenzen, die für
eine zunehmend digitalisierte und automatisierte
Produktion erforderlich sind.
Diese Aussteller sind dabei. Unter den
rund 2.800 Unternehmen aus 67 Ländern
präsentieren sich viele Marktführer mit eindrucksvollen
Auftritten. Für die Süß- und
Backwarenbranche in den Hallen 1, 3 und
4 sind beispielsweise Aasted, Sollich, Theegarten-Pactec
oder SACMI Packaging &
Chocolate auf der interpack vertreten.
Auch die Pharma- und Kosmetikbranche
findet auf der interpack wichtige Partner:
In den Hallen 15 bis 17 präsentieren etwa
IMA Industria Macchine, die Marchesini
Group und OPTIMA ihre Portfolios.
Im umfangreichen Ausstellungsbereich
der Lebensmittel, Getränke, Konsum- und
Industriegüter in gleich sechs Hallen (11-14
sowie 5 und 6) setzen Unternehmen wie
die COESIA Group, Duravant, Gerhard
Schubert, Ishida, KHS, Krones, MULTI-
VAC, Syntegon Technology und ULMA
Packaging Maßstäbe bei Automatisierung,
Effizienz und Nachhaltigkeit.
Eine zentrale Rolle für die Branche spielen
auch die Hallen 7-10. Dort präsentieren sich
über 1.000 Aussteller mit Materialien und
Endprodukten für die Verpackung. Damit ist
die interpack zugleich die weltweit bedeutendste
Messe für Packmittel. Hier finden
sich Unternehmen wie BERICAP, Jokey,
Metsä, Sappi Europe oder SCHÜTZ.
Die Etikettier- und Kennzeichnungstechnik
in den Hallen 8a und 8b ist zum Beispiel
durch Bluhm Systeme, Domino Printing
Sciences und Totani vertreten.
interpack 2026
Termin: 7. bis 13. Mai 2026
Ort: Messegelände Düsseldorf
Zeiten: tägl. 10 bis 18 Uhr
Hallen: 1 bis 18
Eingänge: Nord, Ost, Süd
Veranst.: Messe Düsseldorf
Internet: www.interpack.de
Inhalte erleben, Impulse vertiefen. Begleitet
wird das Messegeschehen von zahlreichen
Specials. Im interpack Spotlight
Forum im Eingang Nord diskutieren Expertinnen
und Experten aktuelle Entwicklungen
und strategische Fragen der Branche.
Ein besonderer Programmpunkt ist die
Verleihung der WorldStar Global Packaging
Awards auf dem Messegelände.
Mit der begleitenden Messe components
rückt die interpack zudem die Kompetenz
der Zulieferindustrie in den Fokus. Mit den
SAVE FOOD Expert Talks, der SAVE FOOD
Highlight Route, den SAVE FOOD Awards
sowie dem SAVE FOOD Projektwettbewerb
steht zudem das Thema Vermeidung
von Lebensmittelverschwendung und -verlusten
im Fokus. Women in Packaging am 11.
Mai rückt die Rolle von Frauen in der Branche
in den Mittelpunkt.
[pl]
Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann
26
3 x future-packed solutions
Die Saropack AG ist an der diesjährigen Interpack gleich mit
drei Auftritten präsent. Auf den gemeinsamen Messeständen
mit den Produktionswerken werden folgende Schwerpunkte
präsentiert:
Feinschrumpf- und Liddingfolien in der
Halle 9/Stand D20. Highlight: Hochtransparente
Schrumpffolie SaroLon OXBTEC
mit lebensmittelkonformem Rezyklat Anteil
und Sauerstoff- und Feuchtigkeitsbarriere.
Für die Verpackung von frischen
Lebensmitteln unter Schutzatmosphäre
zur Verlängerung der Haltbarkeit und zur
Reduktion von Food Waste.
Saropack AG
Halle Stand
9 D20
BaginBox Füllmaschinen
und Beutel in der
Halle 9/Stand G23-4.
Highlight: Die SaroPacker
KombiFill - Halbautomatische
Füllmaschine für
Einzel und/oder Beutel in
der Kette.
Folienverpackungsmaschinen
für Schrumpfund
für Flowpackanwendungen
in der Halle
13/Stand B15. Highlight:
Das neue Maschinenprogramm
der leistungsfähigen SaroPacker
Flowpackanlagen mit hygienischer Bauart
für die Lebensmittelindustrie. [pl]
Die SaroPacker KombiFill
- Halbautomatische Füllmaschine
für Einzel und/
oder Beutel in der Kette.
Foto: Saropack
Nachhaltige Verpackung,
die funktioniert.
DIE VSL GREENLINE
VSL entwickelt Lösungen, die schützen, Ressourcen schonen
und langfristig eingesetzt werden können. Mit internen
Recyclingkreisläufen und energieeffizienter Nutzung von
Holzresten setzen wir Nachhaltigkeit konsequent um.
Jetzt Teil der VSL GreenLine werden und
Nachhaltigkeit sichtbar machen.
27
Die Bedeutung von automatisierten
Verpackungsprozessen für
Lebensmittelproduzenten
interpack
Die Lebensmittelindustrie steht unter konstantem Druck, steigende Produktionsmengen effizient, präzise
und wirtschaftlich zu bewältigen. Besonders Hersteller von freifließenden Lebensmitteln wie beispielsweise
Reis, Zucker, Mehl, Bohnen oder Linsen müssen sicherstellen, dass ihre Produkte schnell,
sauber und in gleichbleibender Qualität verpackt werden. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an
Prozessstabilität, Hygiene und effiziente Prozessabfolgen.
Genau hier setzen moderne Verpackungs-
und Palettierlösungen an.
Die STATEC BINDER GmbH aus
Österreich bietet beispielsweise speziell
für diese Anwendungsfälle individuell entwickelte
Systeme an, die eine durchgängige
Automatisierung der End-of-Line-
Prozesse ermöglichen – von der exakten
Abfüllung bis zur transportsicher verpackten
Palette.
STATEC BINDER
Halle Stand
11 F19
Der Hochleistungs-Robot-Palettierer PRINCIPAL-R, ein Knickarm-Robotpalettier-System,
wird stets als kundenspezifische Lösung mit namhaften Industrieroboter-
Herstellern und dem STATEC BINDER Know-how angeboten
Warum Automatisierung heute unverzichtbar
ist. Manuelle oder teilautomatisierte
Verpackungsprozesse sind bei
wachsenden Produktionsvolumina oft
nicht mehr ausreichend. Ungenaue Füllmengen,
schwankende Qualität und hohe
Abhängigkeit von Personal führen zu ineffizienten
Abläufen und steigenden Kosten.
Vollautomatische Verpackungsanlagen
schaffen hier klare Vorteile für produzierende
Unternehmen. Sie ermöglichen
einen konstant hohen Output bei gleichzeitig
präziser Dosierung pro verpacktem
Sack. Moderne Wiege- und Abfüllsysteme
stellen sicher, dass jedes Gebinde exakt
befüllt wird – unabhängig von Produkt
oder Verpackungsgröße.
Darüber hinaus sorgen automatisierte
Prozesse für eine hohe Wiederholgenauigkeit
und minimieren Fehlerquellen.
Produktionsabläufe werden planbarer,
Stillstandzeiten deutlich reduziert und
die Gesamtanlageneffizienz erheblich
gesteigert. So kann nicht nur Effizienz im
Produktionsprozess sichergestellt werden,
sondern auch flexibel auf steigende
Warenumsätze reagiert werden. Dem Unternehmenswachstum
steht somit nichts
mehr im Wege.
Präzision und Flexibilität für unterschiedliche
Produkte. Freifließende Lebensmittel
stellen besondere Anforderungen
an die Verpackungstechnologie.
Während Produkte wie Mehl oder Zucker
staubarm verarbeitet werden müssen, ist
bei Reis oder Hülsenfrüchten eine schonende
Behandlung entscheidend, um
Bruch und Qualitätsverluste zu vermeiden.
Vor allem eine sichere und dichte
Versiegelung der abgefüllten Säcke ist
hier entscheidend.
Moderne Verpackungssysteme sind darauf
ausgelegt, diese Anforderungen zuverlässig
zu erfüllen. Durch präzise Dosier-,
Verpackungs- und Verschließtechnik
wird eine exakte Füllmenge gewährleistet,
während optimierte Materialflüsse einen
gleichmäßigen und produktschonenden
Ablauf sicherstellen.
Ein weiterer Vorteil liegt in der hohen
Flexibilität: Ob ein vollautomatisches
System für vorgefertigte Offensäcke
oder eine FFS Verpackungsmaschine
(Form-Fill-Seal) für die Abfüllung von
der PE-Schlauchfolie – automatisierte
Maschinen werden individuell auf Kundenanforderungen
angepasst und mit
entsprechenden Optionen können die
Maschinen beinahe non-stop in Betrieb
sein. Diese Vielseitigkeit ermöglicht es
Herstellern, ihren Produktionsumfang an
geänderte Kundenanforderungen anzupassen
– ohne aufwendige Umrüstzeiten.
Automatisches Palettieren als entscheidender
Prozessschritt. Ein effizienter
Verpackungsprozess endet nicht beim
Befüllen und Verschließen der Säcke. Erst
28
durch die Integration eines automatischen Palettiersystems
wird die Produktionslinie vollständig optimiert.
Automatische Palettiermaschinen sorgen für eine gleichmäßige,
stabile und platzsparende Stapelung der abgefüllten Säcke.
Dadurch wird nicht nur die Transportsicherheit erhöht, sondern
auch die Effizienz in Lagerung und Logistik verbessert.
Gleichzeitig entfallen das manuelle Heben und Stapeln schwerer
Säcke. Das reduziert körperliche Belastungen für Mitarbeiter:innen
und minimiert das Risiko von Arbeitsunfällen.
Zudem arbeiten automatisierte Systeme konstant mit hoher
Geschwindigkeit, wodurch Engpässe am Ende der Produktionslinie
vermieden werden.
Zentrale Herausforderungen gezielt lösen. Die Einführung
automatisierter Verpackungs- und Palettierlösungen adressiert
eine Vielzahl aktueller Herausforderungen in der Lebensmittelindustrie:
• Steigende Produktionsmengen: Große Volumina können
zuverlässig und mit gleichbleibender Qualität verarbeitet
werden.
• Fachkräftemangel & Personaleinsparung: Der Bedarf an
manueller Arbeit wird deutlich reduziert, wodurch Unternehmen
unabhängiger vom Arbeitsmarkt werden und gezielt
Personalkosten minimieren können.
• Prozesssicherheit: Standardisierte und automatisierte Abläufe
sorgen für stabile Produktionsbedingungen und einen
konstanten Warenumschlag.
• Hygieneanforderungen: Geschlossene und kontrollierte
Systeme verbessern die Sauberkeit im gesamten Verpackungsprozess.
Eigene Metall-Detektoren erkennen kontaminierte
Säcke und schleusen diese gezielt aus.
• Logistik- und Lageroptimierung: Präzise palettierte Ware
ermöglicht eine effizientere Nutzung von Lager- und
Transportkapazitäten.
• Skalierbarkeit: Produktionskapazitäten lassen sich flexibel
an steigende Nachfrage anpassen.
• Konsistenter Markenauftritt: Gleichmäßige Qualität der
abgefüllten Säcke stärkt das Vertrauen in die Marke.
Praxisbeispiel: Effizienzsteigerung durch Automatisierung.
Ein international tätiger Reisproduzent in den USA, der jährlich
rund 750 Millionen Pfund Reis verarbeitet, stand vor der
Herausforderung, seine Verpackungsprozesse zu modernisieren.
Die bestehenden manuellen Abläufe waren nicht nur
zeitintensiv, sondern führten auch zu Schwankungen bei den
Füllmengen und erforderten regelmäßige manuelle Kontrollen.
Ein hoher Personalaufwand verhinderte, die steigenden
Produktionsmengen zukünftig bewältigen zu können.
Mit der Einführung der vollautomatischen Verpackungslösung
PRINCIPAC von STATEC BINDER konnte der gesamte Prozess
grundlegend optimiert werden. Die Maschine steigerte
die Produktionskapazität auf 1.200 Säcke/Stunde und stellte
eine präzise sowie konstante Dosierung sicher, wodurch die
Qualität der Abfüllung deutlich verbessert werden konnte. Ein
zusätzliches Palettiersystem sorgte für einen durchgängigen
Prozess.
Das Ergebnis war eine deutlich höhere Effizienz bei gleichzeitig
reduzierter Fehleranfälligkeit, verringertem Personalaufwand
und stabileren sowie planbareren Prozessen. Dieses Beispiel
zeigt eindrucksvoll, wie der Umstieg auf vollautomatische
Verpackungssysteme ein echter Gamechanger für Lebensmittelhersteller
sein kann.
Erst durch die Integration eines automatischen Palettiersystems
wird die Produktionslinie vollständig optimiert.
von Verpackungs- und Palettierprozessen ein entscheidender
Faktor, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Sie ermöglicht
nicht nur eine höhere Produktionsleistung, sondern sorgt auch für
stabile Prozesse, reduzierte Kosten und eine gleichbleibend hohe
Produktqualität.
Mit den Lösungen der STATEC BINDER GmbH erhalten Unternehmen
eine leistungsstarke und zuverlässige Möglichkeit, ihre
End-of-Line-Prozesse ganzheitlich zu optimieren. Damit wird die
Grundlage für effiziente Abläufe geschaffen sowie einen sicheren
und nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg in einem zunehmend anspruchsvollen
Marktumfeld.
Mehr Infos auf: www.statec-binder.com
[pl]
Die neue modulare KMO mit
Faltschachtelverarbeitung.
Live auf der interpack 2026.
Fotos: STATEC-BINDER
Fazit: Automatisierung als Schlüssel zum Erfolg. Für Hersteller
von freifließenden Lebensmitteln ist die Automatisierung
7. bis 13. Mai 2026, Düsseldorf
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Strategie zum Anfassen
Schubert zeigt neue TLM-Generation
und klar strukturiertes Portfolio
TLM für Pharma: Prozesssicherheit ohne
Verluste. Bei Schubert-Pharma steht die
TLM-Technologie ebenfalls im Fokus: Ein
Kartonierer in konsequentem Hygienic Design
erfüllt die besonders strengen Anforderungen
der Pharmaindustrie. Die Anlage
verpackt Vials sicher in Schachteln inklusive
Gefache und Beipackzettel. Ihr entscheiinterpack
Am ersten Messetag enthüllt Schubert feierlich die neue TLM-Generation
Kaum eine Veranstaltung bewegt die Verpackungsbranche wie die interpack: Die weltweit größte
Fachmesse ihrer Art verspricht Sichtbarkeit, Austausch und Technologien im denkbar größten Umfang.
Für Schubert steht die diesjährige Ausgabe im Zeichen wegweisender Entwicklungen. Mit überarbeiteter
Produktstrategie, einem facettenreichen Standkonzept und Exponaten in drei Kategorien
bietet das Crailsheimer Maschinenbauunternehmen einen Auftritt der Extraklasse, inklusive Premiere
der jüngsten TLM-Generation.
Strategien wirken meist abstrakt. Umso
wichtiger ist es, sie mit Leben zu füllen.
Genau diesem Ziel hat sich die
Gerhard Schubert GmbH auf der interpack
verschrieben: Das überarbeitete Portfolio,
das die Kerntechnologien TLM, LIGHTLINE
und TOG abdeckt, setzt den Rahmen für
den diesjährigen Messeauftritt. In drei Bereiche
untergliedert, vermittelt der Stand
im frischen Look eindrücklich, worum es
bei dieser Neuausrichtung geht: Kreative,
modulare Verpackungslösungen, die unterschiedlichen
Anforderungen gerecht
werden. Dazu gehören vorkonfigurierte
Schubert
Halle Stand
14 D01
Anlagen und vollintegrierte Linien aus den
bewährten TLM-Baugruppen, sowie eigenständige
standardisierte Produktionszellen.
In Halle 14 erfahren Besucher an Stand D01
alles zu den jeweiligen Kerntechnologien.
Die Botschaft ist klar: „Schubert löst komplexe
genauso wie einfache Verpackungsaufgaben
– mit Lösungen, deren Vorteile
die Messebesucher in Düsseldorf praxisnah
erleben werden“, erläutert Marcel Kiessling,
Geschäftsführer Vertrieb und Service bei
Gerhard Schubert. An Themeninseln stehen
zudem Kollegen aus dem Service, vom
Packaging Competence Center (PCC), von
Schubert Turnkey, Consulting und Schubert-Pharma
Rede und Antwort.
Neue TLM-Generation: Mehr Leistungsdichte
durch neue Maschinen- und Steuerungsstruktur.
Einen großen Schritt vollzieht
die von Gerhard Schubert entwickelte
TLM-Technologie, die das Unternehmen
weltweit bekannt machte. Auf der interpack
zeigt Schubert am 7. Mai um 11.15
Uhr anhand eines Flowpackers nichts Geringeres
als eine neue TLM-Generation.
Ein wesentlich steiferes Gestell und neue
Pick-and-Place-Werkzeuge ermöglichen
noch höhere Leistung auf geringerer Fläche.
Im gleichen Bauraum lassen sich mehr
Aggregate und Fördertechnik unterbringen,
und das bei verbesserter Zugänglichkeit.
Die Gerätekommunikation hat Schubert von
Sercos-III auf den Robotik-Standard Ether-
CAT umgestellt. Ein innovatives, modulares
Scanner-System zeichnet die neue TLM-Linie
ebenfalls aus.
30
dender Vorteil liegt in der Tischbauweise – sie verhindert Produktverluste
innerhalb der Maschine und sorgt so für einen reibungslosen,
störungsfreien Prozess.
LIGHTLINE: wirtschaftlich starten, schnell produktiv sein.
Gleich zweifach ist die LIGHTLINE-Reihe auf dem Stand vertreten:
Neben dem Kartonierer für Riegel präsentiert Schubert in
Düsseldorf eine weitere Neuheit aus Crailsheim. Der Casepacker
für Schachteln in Wrap-around-Kartons ergänzt das Portfolio ideal
und ist prädestiniert für weniger komplexe, leicht standardisierbare
Verpackungsaufgaben. Das gilt für die gesamte Reihe, die
zusätzlich Pick-and-Place-Maschinen und Flowpacker umfasst.
TOG: kompakte Zellen, flexibel integrierbar. Die TOG-Produktlinie
steht für vollständig standardisierte Produktionszellen, die einzelne
Funktionen im Verpackungsprozess übernehmen und sich
flexibel in Schubert- und Linien anderer Hersteller integrieren lassen
– ein Ansatz, der Verpackungsszenarien nachhaltig verändern
wird. In Düsseldorf zeigt Schubert den KI-gestützten TOG Cobot
gemeinsam mit dem Aufrichter TOG Erecting Unit in einem eigenen
Bereich für besonders kompakte Standalone-Lösungen.
Wie leistungsfähig das Konzept ist, demonstrieren gleich zwei
TOG Cobot im Live-Betrieb: Die Cobots nehmen Produkte wie
Beutel oder Flaschen aus der Unordnung auf und platzieren sie
mit hoher Geschwindigkeit und Präzision geordnet in Ketten oder
Behälter. Ergänzt wird das Setup durch die TOG Erecting Unit, die
sich ausschließlich dem Aufrichten von Kartons und Schachteln
widmet und auf Knopfdruck bis zu 60 Kartontrays pro Minute bereitstellt.
Die variabel einsetzbaren, zu 100 Prozent standardisierten
Module sorgen für maximale Effizienz bei minimaler Standfläche.
Unsere
Vakuumlösungen
schaffen Raum
für Innovationen.
Wir bieten erstklassige schlüsselfertige
Lösungen, außergewöhnlichen Service und
hochwertige Produkte. Für jede denkbare
Anwendung und Branche.
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Service ab der ersten Minute. Sind Maschinen einmal in Betrieb,
sollen sie möglichst lange laufen. Die Grundlage dafür liefert der
Service von Schubert: Mit einem mehrstufigen Ansatz kümmern
sich die Experten darum, dass Anlagen durchgehend Höchstleistungen
erzielen. Ersatzteile, Remote Support, Bedienertraining
und Anlagenmonitoring lauten einige der Kernzutaten, mit denen
dies gelingt.
Diese Leistungen verteilt Schubert auf unterschiedliche Phasen
des Maschinenlebenszyklus: Vom erfolgreichen Produktionsstart
bis zum zuverlässigen Betrieb inkl. laufender Optimierung übernimmt
der Service essenzielle Aufgaben, die mindestens 20 Jahre
Maschinenverfügbarkeit garantieren. Vor Ort zeigt Schubert an
einer -Messemaschine unter anderem das Potenzial seines CA-
RE-Portals, eine Fehlersimulation in Verbindung mit dem 4YOUconnect-Kundenportal
und Formatumstellungen.
[pl]
Fotos: Gerhard Schubert GmbH
Die TOG Erecting Unit
– ein einfacher Stand-alone-Schachtelaufrichter
–
lässt sich in jede Verpackungslinie
integrieren
www.buschgroup.com
31
Roboter für Food- und
Pharma-Packaging
interpack
Auf der interpack unterstreicht
Stäubli seine Kompetenz im Bereich
Food- und Pharma-Packaging
mit wegweisenden Innovationen.
Dabei hat der Hersteller sein Portfolio
an hygienegerechten Vierund
Sechsachsrobotern um einen
mobilen Pharmaroboter erweitert,
der selbst unter aseptischen Bedingungen
arbeiten kann – eine echte
Weltneuheit.
In sensiblen Branchen wie Food, Pharma
und Medizintechnik gelten besondere
Gesetzmäßigkeiten, eigene Regulatorien
und strengste Hygieneanforderungen.
Diese Eintrittsvoraussetzungen schaffen
eine natürliche Barriere für den Robotereinsatz.
Standardroboter sind deshalb
bestenfalls im Sekundärverpackungsbereich
anzutreffen.
Für alle anderen Aufgaben beispielsweise
der Verpackung offener Lebensmittel
oder der Abfüllung von flüssigen Arzneimitteln
in Vials, sind Roboter erforderlich,
die strengsten Hygieneanforderungen bis
hin zur Sterilität genügen. Des Weiteren
zählen Prozesssicherheit, Dynamik und
Präzision zu den gefragten Eigenschaften.
Mit zahlreichen Modellvarianten an Vierund
Sechsachsrobotern kann Stäubli
diese branchenspezifischen Anforderungen
punktgenau erfüllen. Jetzt hat der
Anbieter nachgelegt und dieses einzigartige
Roboterportfolio um zwei weitere
Innovationen erweitert. „Auf der interpack
präsentieren wir neben zwei Demoapplikationen
auch den TX2-60L Stericlean+
in Hollow Wrist-Ausführung sowie den
Sterimove, den weltweit ersten Mobilroboter,
der unter aseptischen Bedingungen
arbeiten kann. Das ist ein Meilenstein für
die Pharmaindustrie“, so Peter Pühringer,
Geschäftsführer Stäubli Robotics.
Stäubli
Halle Stand
15 C38
Sterimove – ein weltweit einzigartiges
Konzept. Tatsächlich ist Sterimove mehr
als nur eine Innovation. Der Mobilroboter
ist ein entscheidender Beitrag zu einer
sichereren, produktiveren und zuverlässigeren
Arzneimittelherstellung. Das Gerät
setzt neue Maßstäbe für mobile Robotik in
Klasse A/B/C/D-Umgebungen. Sterimove
minimiert Kontaminationsrisiken durch
manuelle Eingriffe, steigert die Produktivität
und gewährleistet Sicherheit und
Zuverlässigkeit in den sensibelsten Umgebungen.
Dank seiner Modularität, einfachen
Reinigung und kontaminationsfreien
Konstruktion ist er die ultimative Lösung
für Pharmahersteller, die Sicherheit und
operative Exzellenz suchen.
Sonderausführungen: Von HE und H1
bis Stericlean und Stericlean+. Sowohl
Auf der interpack präsentiert Stäubli
den TX2-60L in der Ausführung Stericlean+
mit Hollow Wrist. Das Modell
mit hohlem Handgelenk bietet eine
beispiellose Reinigungsfähigkeit und
verbessert die Dekontaminierungsprozesse
gegenüber dem Standardmodell
die SCARAs der TS2-Baureihe als auch
die TX2-Sechsachser bewähren sich in
der Konfiguration Feuchtraumausführung
(HE) mit lebensmittelverträglichem Öl
(H1) in allen möglichen Applikationen in
der Lebensmittelherstellung. Geht es um
die Erfüllung aseptischer Bedingungen,
stehen diese Vier- und Sechsachsroboter
auch in der Stericlean-Ausführung zur
Verfügung. Für den direkten Einsatz in Isolatoren
in hochaseptischen Pharmaumgebungen
der GMP Klasse A bietet Stäubli
mit der Stericlean+ Variante den passenden
Roboter.
Erstmals auf der interpack präsentiert
Stäubli den TX2-60L in der Ausführung
Stericlean+ mit Hollow Wrist. „Bei diesen
Robotern haben die Ingenieure die hygienegerechte
Auslegung mit einer vollständig
geschlossenen Struktur vom Sockel
32
bis zum Flansch auf die Spitze getrieben.
Das Modell mit hohlem Handgelenk bietet
eine beispiellose Reinigungsfähigkeit und
verbessert die Dekontaminierungsprozesse
gegenüber dem Standardmodell“, betont
Pühringer. Die Reinigungsvorgänge
werden vereinfacht, und das Design des
Roboters verhindert zusätzlich das Anhaften
von Partikeln an der Beschichtung.
Die Option Stericlean+ mit Hollow-Wrist-
Hand für die beiden Modelle TX2-60 und
TX2-60L ist ab sofort bestellbar.
Praxisnahe Demoapplikationen. Auf
der interpack belegt Stäubli die Performance
seiner Roboter natürlich auch anhand
zweier Einsatzbeispiele, und zwar
in den Bereichen Food und Pharma. In
einer KI-optimierten, robotergestützten
Food-Applikation unterstreicht ein TS2-80
SCARA in HE- und H1-Ausführung seine
hohe Dynamik bei der Handhabung von
unverpackten Lebensmitteln. Besonderheit
dabei: Der SCARA ist mit einem neu
designten Faltenbalg ausgerüstet, dessen
Materialeigenschaften den FDA-Richtlinien
entsprechen. Somit ist der Roboter für
den Einsatz im direkten Kontakt mit Lebensmitteln
geeignet.
Eine zweite Zelle demonstriert bei der Sekundärverpackung
von Pharmazeutika,
Das Inspektionssystem von einem niederländischen Backwarenhersteller mit deckenmontiertem
SCARA-Roboter von Stäubli prüft 1.200 Zwiebackscheiben pro Minute.
welche Vorteile der Einsatz der kürzlich
vorgestellten Accesspharma-Baureihe
bietet. Mit dem Accesspharma-Programm,
das sich auf Umgebungen der Reinraumklasse
C konzentriert, schließt Stäubli den
Kreis mit schnellen, zuverlässigen Automatisierungslösungen
für nicht-aseptische
Bereiche. Der Anwender kann damit die
erheblich größere Investition in aufwendigere
Modellvarianten vermeiden. [pl]
Fotos: Stäubli
Rekord-Auftritt auf
der interpack
interpack
Sacmi Packaging & Chocolate präsentiert auf der interpack ein so umfangreiches technologisches
Spektrum wie noch nie zuvor auf einer Messe. Die ausgestellten Maschinenlösungen sind Ausdruck
eines sehr breiten, zuletzt durch Akquisitionen noch erweiterten Sortiments. Besucher erleben durchgängig
integrierte Automatisierung von der Schokoladenverarbeitung bis zur Verpackung von Süßund
Backwaren.
Schokolade in Form bringen. Die Moulding
Line überzeugt mit Flexibilität, schnellen
Formatwechseln und minimiertem
Personalbedarf. Sie umfasst drei in Reihe
installierte Module: Eine neu entwickelte
automatische und robotergesteuerte Formenwechselstation
erreicht Hochleistung.
Darauf folgt der Schokoladendosierer Core
X. Die vollständig servogesteuerte Anlage
arbeitet mit höchster Genauigkeit und
der automatische Formatwechsel ist in
weniger als sieben Minuten erledigt. Den
Abschluss markiert das System Fast Shell,
eine Kaltstempelmaschine für Schalen mit
fortschrittlicher Steuerung, reduzierter
Schokoladenrückführung und einer neu
gestalteten Struktur für mehr Präzision und
Wiederholgenauigkeit, geeignet für den
Einbau in Ein-Linien-Formsysteme mit geringerem
Formrücklauf. Alle Module sind
auf einer Transportstation integriert, die
nach den Grundsätzen des hygienischen
Designs konzipiert wurde.
Schlauchbeutelmaschine mit automatischem
Folienwechsel. JTA+ ist eine
Weiterentwicklung der bewährten Hochleistungs-Schlauchbeutelmaschine
JT Advance.
Ihr Merkmal ist der automatische
Foliensplicer, der höhere Präzision und
konstantere Leistung sowie mehr Verfügbarkeit
und Effizienz ermöglicht. Der
Rollenwechsel erfolgt bei laufender Produktion
ohne Verringerung der Maschinengeschwindigkeit,
wobei angebrochene
Rollen einfach weitergenutzt werden können.
Anwender profitieren von optimierter
Ergonomie, Prozesswiederholbarkeit und
weniger Bedienfehlern. Die JTA+ ist für die
Integration in hochautomatisierte, digitalisierte
Linien konzipiert und entspricht den
Anforderungen einer Smart Factory.
OPM Advance Line – Kartoniermaschine
für höchste Produktivität. Die OPM
Advance Line ist eine Kartoniermaschine
mit Top-Loading in einer dreifunktionalen,
integrierten „Form Load Close“-Konfiguration.
Durch den Einsatz von I-Track-Linearmotoren
von Rockwell Automation erreicht
die Anlage eine Leistung von bis zu
160 Kartons pro Minute und verarbeitet bis
zu 1.000 herangeführte Produkte (Verpackungen),
womit sie, laut Hersteller, marktführend
ist. Die Verpackungslösung zeichnet
sich zudem durch ihr hygienisches
Design, vollständig zu öffnende Magazine
und eine offene IT-Architektur auf Basis
von Rockwell-Electronics aus, was eine
einfache Integration in Unternehmenssysteme
möglich macht. Ein fortschrittliches
Datenmanagement erlaubt eine kontinuierliche
Leistungsüberwachung und die
Berechnung der betrieblichen Effizienz.
Neben der integrierten Rockwell-basierten
Lösung wird auch die MULTI CARRIER
LEXIUM MC12-Demostation mit Linearmotorsystemen
von Schneider Electric
für intelligente Produktförderungsanwendungen
gezeigt, um die verschiedenen
technologischen Optionen für ein fortschrittliches
Produktmanagement zu verdeutlichen.
ETC CB20 von Etpack: platzsparende
Kartonverpackung. Durch die Übernahme
der Groupe Emballage Technologies
Ende 2025 hat Sacmi den Bereich Sekundärverpackung
weiter ausgebaut. Neu im
Angebot ist die auf der Messe vorgestellte
Kartonverpackungslösung Etpack ETC
Die Schlauchbeutelmaschine JTA+ verfügt über einen
automatischen Foliensplicer.
34
CB20. Die kompakte „3-in-1“-Maschine
vereint Kartonaufrichtung, robotergestützte
Produktbeladung mittels Fast Picker
und automatisches Verschließen von
RSC-Kartons – ein äußerst platzsparender
Ansatz. Anwender können Flowpacks,
Beutel, Doypacks, Schachteln und Kartons
sowie Flaschen und Dosen verpacken und
erreichen dabei eine Leistung von bis zu
20 Kartons pro Minute.
HPS 40 RT – Schlauchbeutelmaschine
in Bottom Reel-Variante. Die HPS 40
RT ist eine neue elektronisch gesteuerte
horizontale Flowpack-Maschine, die sich
durch eine Bottom Reel-Folienzufuhr und
einen beweglichen Siegelkopf mit langer
Verweilzeit (Long Dwell) auszeichnet. Insbesondere
unregelmäßige oder empfindliche
Produkte lassen sich mit der Schlauchbeutelmaschine
optimal verpacken, wobei
Die Kartonverpackungsmaschine ETC CB20 von
Etpack vereint Aufrichtung, Beladung und Verschluss
Fotos: Sacmi Packaging & Chocolate
Sacmi
Halle Stand
4 E05..F05
stets ein schonendes Handling sowie eine
hohe Verpackungsqualität sichergestellt
sind. Die Long-Dwell-Technologie ermöglicht
den Einsatz einer breiten Palette an
Barrierefolien und sorgt für hermetische
und sichere Verschlüsse. Der bewegliche
Siegelkopf erleichtert zudem die Integration
von MAP-Systemen. Für schnelle Formatwechsel
sowie geringe Betriebs- und
Wartungskosten sorgen das optimierte
Design und die fortschrittliche elektronische
Steuerung der Maschine. Die HPS 40
RT ist sowohl mit manueller als auch mit
automatischer Zuführung erhältlich. [pl]
Entdecken Sie die neue Dimension der Intralogistik
Maximieren Sie die Flexibilität und Automatisierung Ihrer
Materialflussprozesse mit dem FL1500, unserem innovativen
selbstfahrenden Gegengewichtsstapler mit neuer Duplex-
Mastvariante. Bringen Sie ab sofort Spitzentechnologie in
Ihr Lager und steigern Sie so die Effizienz Ihrer Intralogistik.
Erleben Sie die Zukunft heute: Mit dem FL1500 wird Ihr Lager
zum Vorreiter modernster Intralogistiktechnologien.
Interpack
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35
Weltneuheit weitergedacht …
interpack
Foto: KOCH Pac-Systeme
Die modulare Maschine KMO mit standardisierten Schnittstellen ermöglicht flexible Prozesserweiterungen,
schnelle Modulwechsel und eine reibungslose Inbetriebnahme.
Nach ihrer erfolgreichen Weltpremiere im vergangenen Jahr setzt KOCH Pac-Systeme den Weg von
„KOCH goes Modular“ konsequent fort. Auf der interpack 2026 präsentiert das Unternehmen die modulare
Maschine KMO erstmals mit integrierter Faltschachtelverarbeitung, einer komplett neuen Erweiterung
des Systems. Damit zeigt KOCH, wie flexibel sich das modulare Konzept weiterentwickeln
lässt, auch im Hinblick auf künftige Marktanforderungen und die anstehende EU-Verpackungsverordnung
(PPWR).
Modular. Zukunftssicher. Jetzt noch
nachhaltiger. Mit der Einführung der
modularen Maschine KMO setzt KOCH
auf eine Lösung, die maximale Flexibilität
und Wirtschaftlichkeit vereint. Dank der
modularen Bauweise mit standardisierten
Schnittstellen passt sich die Maschine
schnell neuen Marktanforderungen an,
etwa durch flexible Prozesserweiterungen,
schnelle Modulwechsel oder eine reibungslose
Inbetriebnahme.
Die KMO verarbeitet nun auch Faltschachteln
aus Karton. Diese Verpackungsform
gewinnt durch hohe Rezyklierbarkeit,
Materialeffizienz und zuverlässigen Produktschutz
weiter an Bedeutung. Der horizontale
Kartonierprozess mit seitlichem
Produkteinschub ermöglicht eine prozesssichere
und vollständig automatisierte
Verarbeitung.
KOCH Pac-Systeme
Halle Stand
15 B24
Gleichzeitig erweitert KOCH sein Leistungsportfolio
deutlich. Das Unternehmen
agiert heute als international tätiger
Maschinenbauer und Beratungspartner
für umfassende Turnkey-Lösungen.
KOCH realisiert vollständige Prozessketten
vom Montieren über das Abfüllen bis
hin zum Verpacken und bedient damit
die Branchen Konsumgüter, Healthcare
und Kontaktlinsen mit integrierten Lösungen
aus einer Hand.
Die neue KMO wird auf der interpack
in täglichen Live-Demonstrationen präsentiert
und spricht insbesondere die
steigende Nachfrage der Consumer
Branche nach nachhaltigen und recyclingfähigen
Verpackungslösungen an.
Live erleben in Halle 15, Stand B24.
Gemeinsam mit Cremer, Goldfuß und
Uhlmann präsentiert KOCH auf dem
Gemeinschaftsstand erstmals das gebündelte
Know-how von vier Unternehmen
der Uhlmann Group unter einem
Dach. Die Uhlmann Group vereint sechs
starke Unternehmen: Uhlmann Pac
Systeme, KOCH Pac Systeme, Cremer
Speciaalmachines, Wonder Packing Machinery,
Goldfuß Automation und Axito.
Gemeinsam sichern sie die weltweite
Verfügbarkeit sensibler Produkte in den
Bereichen Pharma, Gesundheit, Konsumgüter,
Lebensmittel und Agrar und
decken mit ihrem Portfolio aus Maschinen,
Software und Services die gesamte
Wertschöpfungskette der Verpackung
ab.
Besucher der interpack erhalten einen
kompakten Einblick in nachhaltige und
PPWR konforme Lösungen von KOCH.
Als international agierender Maschinenbauer
und Beratungspartner für Turnkey-
Lösungen zeigt KOCH, wie vollständig
integrierte Prozessketten vom
Montieren über Abfüllen bis hin zum
Verpacken in den Branchen Konsumgüter,
Healthcare und Kontaktlinsen realisiert
werden. Darüber hinaus präsentiert
KOCH sein gesamtes Serviceportfolio
mit digitalen Lösungen für effizienten
Betrieb, vorausschauende Wartung und
maximale Anlagenverfügbarkeit. Die
täglichen Live-Demonstrationen an der
neuen KMO vermitteln einen unmittelbaren
Eindruck der modularen Technologie
und ihrer vielseitigen Einsatzmöglichkeiten.
[pl]
36
Premieren auf der interpack
Foto: Somic
Somic stellt auf der interpack zwei neue Maschinenserien vor und erweitert damit sein Portfolio um
leistungsstarke Lösungen für unterschiedliche Anforderungen in der Endverpackung. Besucher:innen
dürfen sich zudem auf mehrere technische Innovationen freuen, die Prozesse weiter automatisieren
und Bedienabläufe vereinfachen.
Somic
Halle Stand
14 A02
Die verschiedenen Maschinenserien
von Somic adressieren ein breites
Spektrum an Formaten und
Geschwindigkeiten und sind auf maximale
Effizienz, hohe Verfügbarkeit und
schnelle Umrüstung ausgelegt. Ergänzend
zeigt Somic intelligente Funktionen
zur Materialzuführung und Assistenzsysteme,
die Abläufe vereinfachen und die
Maschinenbedienung unterstützen – für
mehr Autonomie im Betrieb und eine
gleichbleibend hohe Prozessstabilität.
„Mit unseren Neuheiten bieten wir für
jeden Anwendungsfall die passende
Lösung – vom Einstieg in die automatisierte
Verpackung bis hin zu Hochleistungsanwendungen“,
sagt Patrick
Bonetsmüller, Geschäftsführer des
Verpackungsmaschinen-Herstellers
aus dem bayerischen Amerang. „Besucher:innen
erhalten auf der interpack
einen praxisnahen Einblick, wie sich
Produktivität und Bedienkomfort mit
unseren Maschinen gleichzeitig steigern
lassen.“
Weitere Highlights sind optimierte Umstellprozesse,
verbesserte Zugänglichkeit
für Formatwechsel und Wartung
sowie erweiterte Konnektivität für datenbasierte
Services. Damit unterstreicht
Somic seinen Anspruch, die Technologie
konsequent an den Bedürfnissen der
Anwender auszurichten.
Kurzprofil. Somic ist ein führender Anbieter
von Endverpackungslösungen für
die Lebensmittel- und Konsumgüterindustrie.
Das Unternehmen entwickelt
und produziert leistungsstarke Kartoniermaschinen
sowohl für den Einstieg in
die automatisierte Verpackung als auch
für den Hochleistungsbereich. Mit hoher
Engineering-Kompetenz, internationalem
Service und einem klaren Fokus auf
Effizienz und Bedienerfreundlichkeit unterstützt
Somic Kunden weltweit bei der
wirtschaftlichen Optimierung und Umsetzung
ihrer Verpackungsprozesse. [pl]
UPPER FOOD 2026 – TAG DER
OBERÖSTERREICHISCHEN LEBENSMITTEL
ZUKUNFT ZWISCHEN KI UND NACHHALTIGKEIT
19.MAI 2026 | TABAKFRABRIK LINZ
Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH
lebensmittel-cluster@biz-up.at | www.lebensmittel-cluster.at
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Prozesssicherheit und Effizienz
für Lebensmittel und Pharma
interpack
Die Busch Group präsentiert auf der interpack in Düsseldorf innovative Lösungen zur Steigerung von
Effizienz und Prozesssicherheit in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Besucher erhalten in Halle
5, Stand D05, Einblicke in moderne Vakuum- und Prüftechnologien der Marken Busch Vacuum Solutions
und Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions.
Robuste Vakuumtechnologie für anspruchsvolle
Prozesse. DOLPHIN Flüssigkeitsring-Vakuumpumpen
von Busch
Vacuum Solutions gewährleisten eine
stabile Vakuumversorgung selbst unter
herausfordernden Bedingungen – zum
Beispiel bei Feuchtigkeit, Dampf oder Produktresten
im Fördermedium. Dank ihres
Funktionsprinzips sind sie besonders tolerant
gegenüber wechselnden Prozessanforderungen
und eignen sich für den
zuverlässigen Dauerbetrieb bei hohen
Gaslasten. Sie sind äußerst robust, wartungsfreundlich
und verfügen über eine
hohe Dampf- und Partikelverträglichkeit.
Zusätzlich benötigen sie durch ihren Wasserteilkreislauf
nur minimale Frischwassermengen
und sind für Clean-in-Place-
Reinigungsprozesse geeignet.
Diese Eigenschaften machen die DOL-
PHIN zur optimalen Lösung für die sichere
Verarbeitung von pastösen oder
flüssigkeitsreichen Produkten wie Cremes
oder Zahnpasta. Anwender profitieren von
reduzierten Stillstandszeiten, geringem
Wartungsaufwand und einer hohen Anlagenverfügbarkeit.
Energieeffiziente Drehschiebertechnologie
für die Verpackungsindustrie. Mit
der R5 Drehschieber-Vakuumpumpe bietet
Busch Vacuum Solutions eine zuverlässige
Lösung für die Lebensmittel- und
Verpackungsindustrie. Sie ist kompakt, robust
und sorgt für eine sichere Vakuumerzeugung
auch bei hohen Taktzahlen oder
variablen Verpackungsformaten. Durch
eine variable Drehzahlregelung kann das
Saugvermögen flexibel an den Bedarf
Busch Group
Halle Stand
5 D05
Busch Group - Energieeffiziente Vakuumtechnologie von Busch Vacuum Solutions für maximale
Prozesssicherheit und geringere Betriebskosten in der Verpackungsindustrie
angepasst werden, was zu einem reduzierten
Energieverbrauch und geringeren
Betriebskosten führt.
Intelligente Steuerungssysteme vernetzen
mehrere Vakuumerzeuger zu einem
Gesamtsystem, stellen automatisch die
benötigte Leistung bereit und ermöglichen
die kontinuierliche Überwachung
der Betriebszustände. Sind diese Systeme
richtig ausgelegt, sorgen sie nicht nur für
eine optimale Vakuumversorgung, sondern
leisten auch einen wichtigen Beitrag
zur Produktivitätssteigerung. So werden
Anlagenverfügbarkeit und Prozesssicherheit
erhöht – entscheidende Faktoren für
empfindliche Produkte wie Lebensmittel,
Getränke oder pharmazeutische Verpackungen.
Prüftechnologien für die Verpackungsintegrität.
Die Integritätsprüfung von
Verpackungen gewinnt zunehmend an
Bedeutung, insbesondere in der Pharma-
und Lebensmittelindustrie. Die Prüftechnologien
von Pfeiffer Vacuum+Fab
Solutions basieren auf der optischen
Emissionsspektroskopie und ermöglichen
eine hochsensible Detektion selbst kleinster
Undichtigkeiten in nicht-porösen Verpackungssystemen,
ohne dass spezielle
Prüfgase erforderlich sind. Das Prüfsystem
nutzt das vorhandene Gasgemisch
im Hohlraum der Primärverpackung als
Analysegas und liefert präzise, quantifizierbare
Ergebnisse für eine transparente
Qualitätssicherung – sowohl im Labor als
auch in automatisierten Produktionslinien.
Digitale Services erhöhen Transparenz
und Verfügbarkeit. Digitale Servicelösungen
wie OTTO ergänzen die Hardware
und ermöglichen durch die Analyse von
Betriebsdaten eine vorausschauende
Wartung. Dadurch werden ungeplante
Stillstandszeiten reduziert und die Effi-
Foto: Busch Group
38
zienz sowie Verfügbarkeit der Verpackungslinien nachhaltig
verbessert.
Auf der interpack 2026 präsentiert die Busch Group in Halle
5, Stand D05, ihre Technologien live. Das Spektrum reicht von
den robusten DOLPHIN-Flüssigkeitsring-Vakuumpumpen
und den energieeffizienten R5-Drehschieber-Vakuumpumpen
bis hin zu den hochsensitiven Prüfsystemen von Pfeiffer
Vacuum+Fab Solutions. Alle Exponate verdeutlichen, wie sich
die Effizienz und Prozesssicherheit in der Lebensmittel- und
Pharmaindustrie steigern lassen.
Kurzprofil. Die Busch Group ist weltweit einer der größten
Hersteller von Vakuumpumpen, Vakuumsystemen, Gebläsen,
Kompressoren, Kammern und Abgasreinigungssystemen.
Unter ihrem Dach vereint sie die beiden bekannten Marken
Busch Vacuum Solutions und Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions.
Das umfangreiche Produkt- und Serviceangebot umfasst
Lösungen für Vakuum-, Überdruck- und Abgasreinigungsanwendungen
in allen Branchen, wie zum Beispiel Lebensmittel,
Halbleiter, Analytik, Chemie und Kunststoff. Dazu gehören
auch die Konzeption und der Bau maßgeschneiderter Vakuumsysteme
sowie ein weltweites Servicenetz.
Die Busch Group ist ein Familienunternehmen, dessen Leitung
in den Händen der Familie Busch liegt. Mehr als 8.000
Mitarbeitende in 47 Ländern weltweit arbeiten für die Gruppe.
Der Hauptsitz von Busch befindet sich im baden-württembergischen
Maulburg, im Dreiländereck Deutschland–Frankreich–Schweiz.
Die Busch Group produziert in ihren 20 eigenen Werken in
China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Rumänien,
der Schweiz, Südkorea, Tschechien, den USA und
Vietnam. Sie hat einen konsolidierten Jahresumsatz von 2 Milliarden
Euro.
[pl]
Flexibler Hochleistungs-Wrap-Around-Packer
Als weltweit agierender Spezialist für individuell einsetzbare Verpackungssysteme
im Food- und Non Food-Bereich mit dem Fokus
auf Molkereiprodukte und Getränke präsentiert sich die Schäfer &
Flottmann GmbH & Co. KG auf der diesjährigen interpack in Halle
16, Stand A03. Im Mittelpunkt des Messeauftritts wird die neueste
Generation des flexiblen Hochleistungs-Wrap-Around-Packers SFS
414 stehen. Das in Düsseldorf gezeigte Exponat verfügt über einen
vierspurigen Produkteinlauf und zwei leistungsstarke Eckumsetzer.
Bis zu 60 Produktlagen bzw. 30 Shelf-ready-Kartons können
pro Minute vom flachen Zuschnitt in diversen Konfigurationen
hergestellt werden.
Wrap-Around-Packer SFS 414
von Schäfer & Flottmann
39
Maximale Leistung auf
minimalem Raum
interpack
J+P Maschinenbau aus Kreischa-Sobrigau bei Dresden zeigt auf der interpack in Düsseldorf eine Lösung,
die besonders für Kunden mit anspruchsvollen Platzverhältnissen entwickelt wurde: den kompakten
Deckel-/Traypacker für die End-Verpackung von Schachteln und Beuteln. Die Anlage wird im
Rahmen eines aktuellen Projekts für EMCO vorgestellt – dem führenden Hersteller von Cerealien in
Tschechien.
Für das EMCO-Werk im tschechischen
Litoměřice realisiert J+P bereits
die dritte End-Verpackungsanlage.
Nach erfolgreichen Installationen
in den Jahren 2019 und 2022 setzt das
Unternehmen erneut auf die Expertise
des familiengeführten Maschinenbauers.
Der Grund dafür liegt in der Kombination
aus hoher Prozesssicherheit,
flexibler Technologie und einem außergewöhnlich
geringen Platzbedarf.
Der Deckel-/Traypacker ist modular aufgebaut
und ermöglicht die Verarbeitung
unterschiedlicher Kartonformate bei
hoher Prozessstabilität. Für die Kartonformung
und den Kartonverschluss stehen
zwei technische Varianten zur Verfügung:
• Kartonkette mit Mitnehmern und
Faltelementen, welche eine robuste
mechanische Führung gewährleist.
• Vakuumband mit Faltmatrize, welche
eine besonders kompakte Bauweise
ermöglicht
J+P präsentiert auf der interpack einen kompakten Deckel-/Traypacker:
Maximale Leistung auf minimalem Raum
Foto: J+P
J+P Maschinenbau
Halle Stand
6 D04
Während EMCO bislang zwei Anlagen
mit Kartonkette nutzt, kommt nun
erstmals eine Lösung mit Vakuumband-Technologie
zum Einsatz. Diese
Variante ermöglicht eine besonders
kompakte Bauweise und erfüllt damit die
Anforderungen des Kunden, der seine
Automatisierung unter äußerst begrenzten
räumlichen Bedingungen erweitern
möchte. Trotz der kompakten Konstruktion
bleibt die Zugänglichkeit zu allen
relevanten Bereichen optimal – ein entscheidender
Vorteil für Bedienung, Wartung
und schnelle Formatwechsel.
Die neue Anlage trägt nicht nur zur Effizienzsteigerung
bei, sondern reduziert
auch Personalaufwand und Kartonagenkosten.
Das positive Produkthandling
sorgt dafür, dass sowohl Beutel als auch
Schachteln schonend und prozesssicher
verarbeitet werden. Ergänzt wird dies
durch eine teilautomatisierte Formatumstellung,
die Rüstzeiten deutlich verkürzt.
Zu den besonderen Highlights des J+P
Deckel-/Traypackers zählen:
• Sehr geringer Platzbedarf im Vergleich
zu marktüblichen Lösungen
• Im Maschinengestell integrierter
Schaltschrank, wodurch externe
Aufstellflächen entfallen
• Patentierte LED-Bedienerführung
zur schnellen Lokalisierung von Störungen
und zur Reduktion von Stillstandszeiten
• Hygienic Design mit minimierten
Produktauflageflächen, für wenig
Produktrückstände in der Anlage
• Edelstahlausführung als Standard,
ausgelegt für erhöhte Reinigungsund
Hygieneanforderungen
• Flexible Ausführung als Case Packer
mit Kartonkette oder Vakuumband,
abhängig von Produktdaten und
Layoutvorgaben
Mit dem kompakten Deckel-/Traypacker
adressiert J+P insbesondere Hersteller,
die ihre Endverpackung trotz eingeschränkter
Stellflächen modernisieren
oder erweitern müssen. Die Kombination
aus modularer Technologie, hoher Prozesssicherheit
und minimalem Footprint
macht die Anlage zu einer geeigneten
Lösung für anspruchsvolle Produktionsumgebungen
in der Lebensmittelindustrie.
[pl]
40
Kennzeichnung neu gedacht
Auf der interpack 2026 präsentiert sich LEIBINGER mit dem Leitgedanken
„Kennzeichnung neu gedacht“, der auf einem Umdenken etablierter CIJ-Konventionen
basiert und durch langfristige Entwicklungsinvestitionen gestützt
wird. In der Praxis ermöglicht die LEIBINGER CIJ-Technologie eine zuverlässige
Inline-Bedruckung auf einer Vielzahl von Substraten und liefert im täglichen
Produktionsalltag durchgängig starke Ergebnisse, mit anwenderfreundlichen
Plug-and-Print-Lösungen – sei es in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie,
in der Kosmetikbranche oder in der Pharmaindustrie.
LEIBINGER
Halle Stand
8b D26
Ein Thema steht besonders im Fokus:
der Umstieg von 1D-Barcodes
auf GS1-2D-Codes im Zuge der
2D-Migration (GS1 Sunrise 2027). Das
zuverlässige und gut lesbare Drucken auf
unterschiedlichen Materialien bleibt dabei
eine zentrale Herausforderung – insbesondere
im Hinblick auf zukünftige Anforderungen
wie den digitalen Produktpass
(DPP). Datenreiche 2D-Codes mit variablem
Inhalt müssen direkt in der Verpackungslinie
gedruckt werden, wodurch die
Anforderungen an Druckpräzision, Kontrast
und Prozessstabilität steigen. Selbst
scheinbar kleine Einflussfaktoren wie
Lichtreflexionen des Substrats, Oberflächenstruktur
oder Tintenhaftung können
das Scanergebnis beeinflussen. LEIBIN-
GER unterstützt seine Kunden mit umfassender
Anwendungskompetenz, sorgt
für zuverlässige Lesbarkeit und ermöglicht
eine effiziente Integration mit minimalen
Eingriffen in bestehende Linien.
Die zuverlässige Grundlage aller LEIBIN-
GER Drucker bildet, neben dem einzigartigen
automatischen Düsenverschluss,
das intelligente Hydraulik- und Tintenmanagement,
bei dem die Tinte kontinuierlich
in einem geschlossenen Kreislauf
zirkuliert. Ein einzigartiges Doppelkammer-Drucktanksystem
sorgt für stabile
Viskosität, konstanten Druck und eine
Langlebigkeit der Komponenten. Bestes
Beispiel dafür ist der IQJET mit bis zu 5
Jahren Wartungsfreiheit. Dagegen nutzen
viele herkömmliche Drucker immer noch
Zahnradpumpen, die schnell verschleißen
und einen häufigen und teuren Ersatzteilaustausch
zur Folge haben.
LEIBINGER setzt auch im Tintentank
auf ein durchdachtes Konzept: Ein automatisiertes
Rührwerk hält die Tinte in
Bewegung – besonders relevant bei pigmentierten
Tinten, um Sedimentation
und Ablagerungen zu reduzieren und die
Viskosität zu stabilisieren. Das unterstützt
einen langfristig hohen Kontrast der Kennzeichnung.
Diese integrierten Technologien schaffen
einen klaren Mehrwert für den Kunden:
Sie steigern Ressourceneffizienz und
Nachhaltigkeit, reduzieren Eingriffe und
sichern anhaltend stabile Prozesse. In ihrer
Gesamtheit tragen sie dazu bei eine
der niedrigsten Gesamtbetriebskosten am
Markt zu ermöglichen.
Ein weiterer entscheidender Erfolgsfaktor
ist die Tinte selbst: Mit rund 70 verfügbaren
Tintenlösungen bietet LEIBINGER ein
breites Portfolio für unterschiedlichste Anwendungen
und Materialien. Denn zuverlässige
Kennzeichnung entsteht immer im
Zusammenspiel von Drucker und optimal
abgestimmter Tinte – unter Berücksichtigung
von Material, Liniengeschwindigkeit
und Produktionsumgebung (Nässe,
Staub, Hitze, Kälte).
Am LEIBINGER Stand wird auch deutlich,
wie sich moderne Kennzeichnungslösungen
in digitale Produktionsumgebungen
integrieren lassen: Besucher können den
neuen LEIBINGER PrintDesigner live
testen, Druckaufträge dabei über mobile
Endgeräte erstellen sowie direkt für die
Bedruckung eines personalisierten Giveaways
nutzen. LEIBINGER zeigt, wie sich
dies in eine digitale Plattform einfügt, die
einen Echtzeit-Überblick über die gesamte
Druckerflotte ermöglicht. So entsteht
ein praxisnaher Einblick in moderne, vernetzte
Kennzeichnungsprozesse. [pl]
Kennzeichnung neu gedacht:
LEIBINGER präsentiert auf der
interpack neue Ansätze, um
messbare Mehrwerte für den
Kunden zu gewährleisten.
Foto: Paul Leibinger GmbH & Co. KG
41
Wie Etiketten Verpackungen
nachhaltiger machen
interpack
Bereits am 12. August 2026 werden zentrale Anforderungen der neuen EU-Verpackungsverordnung
(PPWR) verbindlich. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette erhöht das den Handlungsdruck.
Das Etikett fungiert dabei zunehmend als Problemlöser, wenn es darum geht, nachhaltige Verpackungsanforderungen
zu erfüllen. Deshalb hat der Geschäftsbereich Haftmaterial von HERMA erstmals
einen eigenständigen Auftritt auf der interpack.
Im Mittelpunkt steht, wie innovative Haftmaterialien
heute schon dazu beitragen
können, die Recycling- und Kreislauffähigkeit
zu optimieren. Wie sich unterschiedliche
Nachhaltigkeitsanforderungen bedarfsgerecht
umsetzen lassen, zeigt HERMA mit
dem neuen interaktiven GreenGuide auf
dem Messestand. Das digitale Tool führt
Besucher strukturiert durch Kriterien wie
Recyclingfähigkeit, Materialkompatibilität
und regulatorische Vorgaben der PPWR.
Etikettendrucker, Verpackungsentwickler
und -gestalter sowie Markenartikler erhalten
so eine fundierte Entscheidungsgrundlage
für anwendungsspezifisch optimierte Lösungen.
„Unser Anspruch ist es, die Komplexität,
die auch aus der PPWR resultiert,
beherrschbar zu machen“, so Harald Wallner,
Director Sales International bei HERMA.
„Mit dem GreenGuide schaffen wir Transparenz
und zeigen konkrete, schon heute
realisierbare Alternativen auf – von recyclinggerechten
Klebstoffen bis hin zu materialreduzierten
Konzepten.“
Recyclingunterstützende Haftkleber als
Schlüsseltechnologie. Vor allem recyclingoptimierte
Haftkleber sind dabei das Gebot
der Stunde – und stehen deshalb auf dem
HERMA Stand im Fokus. Eine entscheidende
Rolle spielt der permanente und vielseitige
Haftkleber 72Hpw. Der Allrounder ist nicht
nur eine wirtschaftliche Option für vielfältige
Standardlösungen wie etwa Clear-on-Clear
Anwendungen. Sondern er ist darüber hinaus
in diversen Materialkombinationen für
verschiedene Materialströme bereits als
recyclingkompatibel zertifiziert: für PET im
80 °C-Waschprozess sowie für HDPE im
40 °C-Kaltwaschverfahren. Zudem wurden
sowohl PP- als auch PE-Folienetiketten mit
72Hpw als vollständig kompatibel mit dem
Herma
Halle Stand
8a D11
Live auszuprobieren auf der Interpack: Der derzeit wohl einzigartige digitale
HERMA GreenGuide macht sekundenschnell Vorschläge für sinnvolle Haftmaterialien,
die für die jeweilige Verpackung tatsächlich geeignet sind
starren HDPE-Recyclingstrom eingestuft.
Damit unterstützt entsprechendes Haftmaterial
sowohl regulatorische Anforderungen
als auch die industrielle Recyclingpraxis.
Ressourcen sparen – wirtschaftlich kennzeichnen.
Etiketten sind bereits heute eine
äußerst effiziente Kennzeichnungslösung
– bieten aber noch weiteres Nachhaltigkeitspotenzial.
Ein Beispiel sind materialreduzierte
Varianten wie etwa der HERMA
InNo-Liner. Damit erstellte Versand- oder
Logistiketiketten kommen vollständig
ohne Trägermaterial aus. Dadurch entfallen
Liner-Abfälle, außerdem reduzieren sich
Transportvolumen und Entsorgungskosten.
Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit lassen
sich so unmittelbar miteinander verbinden.
Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf
kompostierbaren Haftmaterialien. In Kombination
mit dem HERMA Haftkleber 62Q
sind ausgewählte Papierqualitäten heimund
gartenkompostierbar und entsprechend
zertifiziert. Auf der interpack zeigt
HERMA zudem zwei Etiketten-Haftmaterialien,
die darüber hinaus noch den kritischen
Regenwurmtest gemäß der australischen
Norm AS 5810 gemeistert haben – eine beachtliche
Leistung. Denn wenn es um die
Heim- und Gartenkompostierung von Verpackungsmaterialien
geht, ist diese Norm
quasi der Goldstandard. Sie gilt aufgrund
der strengen Anforderungen als höchster
Umweltstandard für Verpackungen weltweit.
Mit diesen Materialien deckt HERMA
auch Szenarien ab, in denen organische
Verwertungskonzepte eine Rolle spielen.
Mit seinem ersten eigenständigen Auftritt
auf der interpack unterstreicht der Geschäftsbereich
Haftmaterial von HERMA
die wachsende Bedeutung des Etiketts
für nachhaltige Verpackungssysteme. „Ob
Recycling, Kompostierung oder Materialreduktion
– das Etikett wird zunehmend zu
einem wichtigen Hebel zukunftssicherer Lösungen“,
sagt Harald Wallner.
[pl]
Foto: Marco VDM / iStock
42
Sehr geehrte Damen und Herren,
nach 3 Jahren kehrt die interpack wieder zurück. Die Weltleitmesse für Verpackung findet von 7.05.-13.05.2026 im Messezentrum Düsseldorf statt
und versammelt die internationale Verpackungsbranche.
Die Firma Havel ist während des gesamten Messezeitraums für Sie vor Ort, steht gerne für Projektgespräche zur Verfügung und besucht
mit Ihnen gemeinsam die folgenden Lieferwerke:
Yamato Scale
Mehrkopf- und
Kontrollwaagen
Rovema
Schnecken- od. Volumendosierung, vert. SBM,
Faltschachtelkartonierung und Überkartonierung
Hänsel Processing
Kochanlagen f. Süßwarenindustrie
KRAUS Maschinenbau
Reibanleger
Thürlings
Anlagen für unterschiedlichste vorgefertigte Beutel
(befüllen, verschließen, kennzeichnen)
Sesotec
Fremdkörperdetektion
(Metallsuchgerät, Röntgentechnik)
Halle 14, Stand A36
Halle 12, Stand C21
Halle 1, Stand A47
Halle 15, Stand D44
Halle 5, Stand F23
Halle 11, Stand D40
Meypack Verpackungssystemtechnik
Kartonierungs- und Palettierungsanlagen
roTeg
Palettierung und Depalettierung, Palettierroboter
Halle 13, Stand A47
Halle 11, Stand D25
HB Fuller Halle 7, Stand B13 - Ebene 0
Heißleimgranulate
Theegarten
Primär Einzel Einschlagverpackungen (Wickelmaschinen)
Fuji Packaging
Horizontale Schlauchbeutelverpackung
Kremers
Anlagen für unterschiedlichste vorgefertigte Beutel
(befüllen, verschließen, kennzeichnen)
Halle 1, Stand B51
Halle 5, Stand A05
Halle 14, Stand D36
SN Maschinenbau Halle 6, Stand A61-A62
Horizontale Beutelmaschine, Doybagbeutel
Qupaq
Becher und Tassenentstapler
Halle 5, Stand A42
CAVANNA
Horizontale Schlauchbeutelverpackung
Halle 3, Stand B74
Nützen Sie die Gelegenheit, einzelne Lieferwerke genauer kennenzulernen
und Maschinen zu besichtigen.
Bei Interesse bitten wir Sie vorab um Terminvereinbarung.
Bitte geben Sie uns bekannt, mit wie vielen Personen und an welchen Tagen
Sie die Messe besuchen möchten. Wir werden unser Bestes tun, Ihnen die
entsprechende Anzahl an Eintrittskarten zur Verfügung zu stellen.
Kontaktdaten:
Mail: office@havel-maschinen.at
Telefon: +43 676 705 96 40
oder +43 676 514 60 79
www.havel-maschinen.at
Das Team der Firma Havel GmbH vor Ort
auf der interpack:
Ing. Adalbert Havel Lydia Hermann Verena Denk
präsentieren:
Die Packstube – der Podcast
In dieser Podcastreihe sprechen Gernot Rath (Chefredakteur Pack
& Log) und Harry Eckert (Herausgeber KOMPACK) mit Menschen
aus der Verpackungsindustrie und der Intralogistik. Wir wollen
zwei Industriezweige vor den Vorhang holen, deren Produkte,
wie Verpackungen zwar jeder kennt, aber kaum wer weiß, was
an Know-how dahinter steckt. Und ohne Intralogistik kommen
die Verpackungen erst gar nicht dorthin, wo sie hin sollen ...
Stay tuned!
Zur Packstube >>
www.youtube.com/@Packstube
Wie regulatorische Pflicht
zum Wettbewerbsvorteil wird
interpack
Die neue EU-Verpackungsregulierung
(PPWR) und der Digital Product
Passport stellen Hersteller vor
Herausforderungen, doch sie bieten
auch Chancen. Auf der interpack
2026 zeigt Securikett, wie sich regulatorische
Pflichten in echte Wettbewerbsvorteile
verwandeln lassen:
durch intelligente Kombination von
Produktsicherheit, Nachhaltigkeit
und digitaler Transparenz.
Foto: Securikett
Fake-Produkte boomen; Hersteller reagieren.
Der globale Markt für gefälschte
Produkte wächst rasant. Gleichzeitig
verschärfen EU-Regulierungen wie die
Packaging and Packaging Waste Regulation
(PPWR) und der Digital Product
Passport (DPP) die Anforderungen an
Hersteller. Viele Unternehmen sehen darin
nur Pflichten und zusätzliche Kosten.
„Unsere Kunden berichten von Problemen
mit Produktfälschungen und massiven
Problemen in der Distributionskette
und Graumarkt-Aktivitäten“, erklärt Werner
Horn, CEO von Securikett. „Unsicherheit
wächst, aber die gute Nachricht
ist: Die Lösungen dafür müssen weder
superkomplex sein noch die bereits bestehenden
Prozesse verändert werden.“
Securikett
Halle Stand
10 B53
PPWR-Compliance: Nachhaltigkeit
trifft Produktsicherheit. Die EU-Verpackungsregulierung
fordert höhere Recyclingfähigkeit.
Securikett präsentiert auf
der interpack moderne Sicherheits-Etiketten-Lösungen,
die beides vereinen:
bessere Rezyklierbarkeit und manipulationssichere
Kennzeichnung.
Ein Highlight ist die PaperVOID-Serie,
bei der Sicherheitsetiketten gemeinsam
mit Papier- und Kartonverpackungen
recycelt werden können. Für Kunststoffverpackungen
gibt es Sicherheitsetiketten
aus PP mit PP-Rezyklat.
„Nachhaltigkeit und Sicherheit sind kein
Widerspruch“, betont Vanessa Mitterer-Kling,
Leiterin der Forschungsabteilung
bei Securikett.
„Ein wichtiger Teil eines modernen Konzepts
ist die digitale Rückverfolgbarkeit
von Produkten, ein nahtloser Übergang
zum zweiten Messeschwerpunkt“, ergänzt
Stefan Führer, Leiter des Bereichs
Codikett, der digitalen Verifizierungsund
Rückverfolgbarkeitsplattform von
Securikett.
PaperVOID Serie: Papier-basierte Sicherheitsetiketten,
-siegel und -klebebänder
Digital Product Passport: Von der
Pflicht zur Chance. „Während viele Unternehmen
den Digital Product Passport
als regulatorische Bürde betrachten,
zeigt Securikett, wie daraus strategischer
Nutzen entsteht. Die Kombination aus
manipulationssicherer Produktkennzeichnung
und einer sicheren digitalen
Plattform eröffnet neue Möglichkeiten“,
ist Stefan Führer überzeugt.
Produktdaten lassen sich nicht nur für
Serviceprozesse nutzen, sondern auch
für Transparenz gegenüber Endkunden,
Kundenbindung durch interaktive Experiences
und nachhaltige Geschäftsmodelle
wie Refurbishment, Leasing oder
Pfandretouren.
„Der DPP ist weit mehr als ein Compliance-Dokument“,
so Stefan Führer.
„Auf der Messe stellen wir Ihnen
Best-Practice-Beispiele vor. Wer frühzeitig
das Potenzial erkennt, hat definitiv
einen Wettbewerbsvorteil.“
Messbare Erfolge für Anwender. Die
Vorteile sind konkret und messbar: Durch
die Verknüpfung physischer Produkte
mit digitalen Informationen können
Hersteller und Endkunden die Echtheit
und Herkunft von Produkten in Sekunden
prüfen, visuell oder mit dem eigenen
Handy ohne Zusatz-App.
Live erleben: Lösungen zum Anfassen.
Am Securikett-Stand können Besucher
live erleben, wie moderne Sicherheitsund
Kennzeichnungstechnologien funktionieren
und wie physische und digitale
Produktsicherheit ineinandergreifen.
„Unser Ziel ist es zu zeigen, wie Hersteller
auf die Unsicherheiten eines immer
schneller wachsenden Marktes mit Fake-
Produkten reagieren können, ohne ihre
gesamten Prozesse umstellen zu müssen“,
schließt Werner Horn und lädt zum
diesjährigen Branchentreff in Düsseldorf
ein. „Oft reichen bereits eine sichere
Track-and-Trace-Plattform und ein intelligentes
Sicherheitsetikett, um entscheidende
Verbesserungen zu erzielen.“
[pl]
44
Jetzt Anmeldung
bvl@bvl.at
Jetzt Anmeldung
+43 664 88 10 51 52
41. Logistik Dialog 2026
Klarer Kurs. Echtes Handeln.
21.+22.
Mai
VIENNA
Airport
Top Exhibition
Top Location
Top Expertise
Top Community
Circular Economy meets
Technology
interpack
Unter dem Motto „Circular Economy meets Technology“ setzt Schütz zur interpack 2026 ein klares
Zeichen: Technologische Leistungsfähigkeit und gelebte Kreislaufwirtschaft verschmelzen zu einem
System, das auf maximale Effizienz ausgelegt ist. Das Unternehmen präsentiert Lösungen entlang des
gesamten Produktlebenszyklus. Vom Design über die Fertigung bis zur Rückholung und Wiederaufbereitung
von Verpackungen zeigt der Messeauftritt von Schütz, wie neue Entwicklungen und Optimierungen
das Portfolio gezielt erweitern und Produkte und Prozesse noch leistungsfähiger machen.
Die Verpackungsindustrie steht vor
neuen Herausforderungen. Steigende
Anforderungen an Nachhaltigkeit,
strengere regulatorische
Vorgaben und der wachsende Bedarf
an global einheitlichen Qualitäts- und
Sicherheitsstandards verlangen Lösungen,
die technologisch ausgereift und
zugleich ressourceneffizient sind. Dabei
rückt die Steigerung der kundenindividuellen
Anwendereffizienz immer stärker
in den Mittelpunkt. So lassen sich
Prozesse verschlanken und die gesamte
Wertschöpfung wird leistungsfähiger.
Genau an dieser Schnittstelle positioniert
sich Schütz seit Jahrzehnten und
schärft zur Interpack 2026 sein Profil erneut.
Das neue Leitmotiv „Circular Economy
meets Technology“ signalisiert, dass
Kreislaufwirtschaft und technologische
Leistungsfähigkeit sich optimal ergänzen
und gemeinsam neue Potenziale eröffnen.
Effizienz wird dabei zum verbindenden
Prinzip: in der Entwicklung, in
der Produktion, in globalen Netzwerken
und in den Rückhol und Recyclingprozessen.
Der Anspruch des Verpackungsspezialisten
geht dabei weit über die Optimierung
einzelner Produktmerkmale
hinaus. Er versteht Kreislauffähigkeit als
Systemaufgabe, die nur dann funktioniert,
wenn alle Prozessschritte von Anfang
an miteinander verzahnt sind.
Circular by Design: Von Anfang an auf
Kreislaufwirtschaft und Effizienz ausgelegt.
Unter dem Prinzip „Circular by
Schütz
Halle Stand
10 D22..E34
Auf der interpack 2026 präsentiert Schütz sein umfangreiches Portfolio an spezialisierten Verpackungslösungen
aus den Bereichen IBC, Kunststoff- und Stahlfässer sowie Kunststoffkanister
Design“ entstehen bei Schütz Verpackungslösungen,
bei denen Kreislauffähigkeit
von der Entwicklung an integraler
Bestandteil ist. Gefertigt werden
robuste, langlebige und materialsparende
Systeme, die sich sicher einsetzen,
zuverlässig wiederverwenden und
am Ende ihres Lebenszyklus hochwertig
recyceln lassen. Eine zentrale Rolle
spielt dabei die stetige Optimierung aller
Komponenten – vom Innenbehälter über
den Gitterkäfig bis hin zu Paletten und
Komponenten. Dahinter steht die klare
Erkenntnis, dass Rekonditionierung und
Werkstoffrecycling ohne technische Exzellenz
nicht ökonomisch sind.
„Unsere Kreislaufprozesse basieren auf
einem klar strukturierten System: Rückholung,
Aufbereitung und hochwertiges
Recycling greifen weltweit ineinander“,
erklärt Veit Enders, Mitglied der
Geschäftsführung der Schütz-Gruppe.
„Unsere Produktionstiefe macht unsere
Materialströme zudem technisch, wirtschaftlich
und ökologisch besonders effizient
und zuverlässig.“
Fertigungstiefe als technischer Grundpfeiler.
Ausschlaggebender Faktor für
das Effizienzversprechen von Schütz ist
die Kombination aus Werkzeug- und
Maschinenentwicklung, Extrusionsblas-
46
technik sowie der Wiederaufbereitung
gebrauchter Verpackungen im eigenen
Haus. Mittels eines eigenständigen Produktionssystems,
das weltweit einheitliche
Standards gewährleistet, kontrolliert
das Unternehmen sämtliche Schritte
entlang der Prozesskette und prüft sie
fortlaufend auf Optimierungspotenziale.
Diese Unabhängigkeit, die bis hin
zur Entwicklung und zum Bau eigener
Rekonditionierungs- und Recyclinganlagen
reicht, erlaubt es Schütz, Produkte
nicht nur kontinuierlich weiterzuentwickeln,
sondern auch Prozesse gezielt so
auszurichten, dass Qualität, Sicherheit
und Ressourceneinsatz perfekt aufeinander
abgestimmt sind – was Reibungsverluste
im operativen Betrieb minimiert.
Die Multilayer-Technologie, die Schütz
seit Jahrzehnten unter stetiger Fortentwicklung
einsetzt ist ein prägnantes
Beispiel für diese tiefe Fertigungskompetenz.
Sie ermöglicht es, funktionale Eigenschaften
wie mechanische Stabilität,
Permeationsbarrieren oder antistatische
Anforderungen flexibel miteinander zu
kombinieren, ohne Kompromisse bei
Sicherheit und Wirtschaftlichkeit eingehen
zu müssen. Auch für den Einsatz von
Recyclingmaterial bietet die Technologie
wichtige Vorteile, da definierte Materialflüsse
präzise in den Schichtaufbau der
Verpackungen integriert werden können.
Globales Netzwerk, ein Standard. Die
weltweit einheitliche Qualität der Verpackungen
ist ein strukturelles Element
der Schütz-Philosophie. Mit mehr als
70 Produktions- und Servicestandorten
weltweit stellt das Unternehmen sicher,
dass jede Verpackung unabhängig vom
Herstellungsort dieselben Leistungsund
Sicherheitsmerkmale erfüllt. Besonders
bei Gefahrgutzulassungen schafft
dies einen entscheidenden Vorteil: Da
viele Füllgüter in Kombination mit der
jeweiligen Verpackung zertifiziert werden,
verschlankt ein global identisches
Produkt internationales Verpackungsmanagement
erheblich. Für weltweit
agierende Kunden bedeutet dies mehr
Flexibilität, deutlich weniger Komplexität
und eine verlässliche Versorgung über
alle Märkte hinweg.
Schütz baut sein globales Netzwerk kontinuierlich
aus, um Verfügbarkeit und
Kundennähe weiter zu stärken. Neue
Standorte, zusätzliche Kapazitäten und
strategische Partnerschaften erweitern
die Lieferfähigkeit und sorgen für Flexibilität
innerhalb der Material- und Serviceketten.
Gleichzeitig ermöglicht die
weltweite Präsenz, lokale Anforderungen
frühzeitig zu erkennen und unmittelbar
in technische Weiterentwicklungen und
neue Services einfließen zu lassen.
„Closing the loop“ als gelebte Praxis.
Seit vielen Jahren treibt Schütz den
geschlossenen Materialkreislauf in der
Verpackungsindustrie voran. Herzstück
dieses Bestrebens ist der weltweit etablierte
Schütz Ticket Service, über den
gebrauchte Verpackungen zurückgeführt
werden. Nach der Rückholung
werden diese gereinigt, rekonditioniert
oder gezielt recycelt, sodass hochwertige
Komponenten wie IBC-Gitterkörbe,
Paletten oder Regranulat wieder in den
Kreislauf gelangen. Durch diesen strukturierten
Prozess entstehen stabile Materialströme,
die sowohl ökologische als
auch wirtschaftliche Vorteile bieten und
gleichzeitig die Verfügbarkeit hochwertiger
Recyclingmaterialien langfristig sichern.
Schütz arbeitet kontinuierlich an optimierten
Abläufen in der Rekonditionierung,
modernen Prüftechnologien und
der Erweiterung des globalen Netzwerks,
das Rückholung, Aufbereitung
und Recycling miteinander verbindet.
Gleichzeitig bereitet das Unternehmen
neue Serviceangebote vor, die künftig
zusätzliche Flexibilität und mehr Möglichkeiten
für unterschiedliche Kundengruppen
bieten werden. Klar ist:
Die Kombination aus technologischem
Know-how und intelligent vernetzten
Dienstleistungsprozessen wird in Zukunft
eine noch wichtigere Rolle spielen.
Ein integrierter Ansatz für die Verpackungen
der Zukunft. Mit dem Leitmotiv
„Circular Economy meets Technology“
zeigt Schütz zur Interpack 2026, wie eng
das Unternehmen Kreislauflösungen
und technologische Kompetenz verwebt.
Neue Entwicklungen im Produkt
und Servicebereich folgen dabei immer
einem klaren Anspruch: den gesamten
Lebenszyklus der Verpackungen, vom
Produktdesign über die Fertigung bis
hin zur Wiederaufbereitung, nachhaltiger
und reibungsloser zu gestalten. In
einer Branche, in der die Anforderungen
an Sicherheit, ökologischen und ökonomischen
Produkteinfluss und Flexibilität
stetig steigen, positioniert sich Schütz
als verlässlicher Partner, der technologische
Weiterentwicklung und Kreislaufwirtschaft
systematisch zusammenführt,
um zukunftsfähige Verpackungen zu
schaffen. Für Kunden eröffnet dies vor
allem eines: einen messbaren Effizienzvorteil
in allen Phasen der industriellen
Verpackungsanwendung.
[pl]
Fotos: Schütz
Mit dem Leitmotiv „Circular Economy
meets Technology“ zeigt Schütz zur
Interpack 2026, wie eng das Unternehmen
Kreislauflösungen und technologische
Kompetenz verwebt
47
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