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Pack & Log 03/2026

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Ausgabe 03/2026

PACK & LOG

Die Fachzeitschrift für Verpackung & Intralogistik

Österreichische Post AG / MZ 10Z038727 M / PL Verlag OG, Bahnstraße 4, 2340 Mödling

Nr.: 147, 16. Jahrgang

YOU GLUE. WE CARE.

Wenn jede Sekunde zählt, zählt der beste Service. Wir übernehmen

Verantwortung. Live auf der interpack, Halle 11, Stand G70

Titelstory

Wenn Sekunden zählen,

zählt der beste Service

s.6

Getränke

„Genuss vom ersten bis

zum letzten Glas“

s.18

interpack

Roboter für Food- und

Pharma-Packaging

s.32


HALLE 10 | STAND D22 | E34

BESUCHEN SIE SCHÜTZ

AUF DER INTERPACK 2026

Spitzentechnologie trifft auf gelebte Kreislaufwirtschaft.

Wir zeigen, wie geschlossene Materialkreisläufe Wirklichkeit werden:

mit Verpackungslösungen, die in Effizienz, Qualität, Sicherheit und

Wirtschaftlichkeit Maßstäbe setzen.

Erfahren Sie alles über unser ganzheitliches Kreislaufsystem – inklusive der neuesten

Innovationen und Trends rund um Verpackung, Technologie und Ihre Supply Chain.

Lassen Sie uns gemeinsam entdecken, wie Sie mit unseren Produkten und Services

ökonomisch und ökologisch noch mehr erreichen können.

Wir freuen uns auf Sie!

Schütz GmbH & Co. KGaA

Schützstraße 12

D-56242 Selters

Telefon +49 2626 770

info1@schuetz.net

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N EWS &

WICHTIGES

Ringmetall beschleunigt Wachs

tum. Mit gezielten Akquisitionen in der

Türkei und den USA treibt die Ringmetall

SE den Ausbau ihres Geschäftsbereichs

Industrial Packaging Liner konsequent

voran. Der international führende Spezialanbieter

für Industrieverpackungen

unterstreicht damit seine Buy-and-Build-

Strategie und positioniert sich zunehmend

als globaler Anbieter für anspruchsvolle

industrielle Verpackungslösungen. Erst

Anfang März 2026 hat Ringmetall den türkischen

Liner-Hersteller Makplast Makine

Plastik Sanayi ve Ticaret A.Ş. mit Sitz in

Istanbul übernommen. Vor Kurzem folgte

bereits die nächste Akquisition: der Erwerb

der Thermoforming-Sparte der New

England Plastics Corp. in New Bedford,

Massachusetts.

Antalis übernimmt Hein Verpa

ckungen. Antalis erweitert seine Präsenz

auf dem europäischen Verpackungsmarkt

durch die Übernahme von Hein

Verpackungen, einem renommierten

deutschen Spezialisten für kundenspezifische

Verpackungen aus Wellpappe und

POS-Display-Lösungen. Die Akquisition

des Unternehmens stärkt das Engagement

von Antalis für eine wachsende Präsenz

im Bereich der industriellen und konstruktiven

Verpackungen, einem wichtigen

Wachstumstreiber für die Gruppe.

BERICAP übernimmt Embankment

Plastics. BERICAP, ein weltweit führendes

Unternehmen in der Entwicklung,

Herstellung und Lieferung von Kappen

und Verschlüssen, gibt die Gründung seiner

31. Gesellschaft im 26. Land durch

die Übernahme von Embankment Plastics

in Irland bekannt. Embankment Plastics

mit Sitz nahe Dublin wurde 1977 gegründet

und ist bis heute ein privat geführtes

Unternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf

Verschlüssen für Molkereiprodukte, Lebensmittel

sowie technische Anwendungen.

Außenansichten

Menschen nehmen ihre Plätze ein

und machen es sich gemütlich.

Schon bald hört man die typischen

Geräusche des Zuges, der sich gemächlich

in Bewegung setzt. Zugbegleiterinnen

und Zugbegleiter tauchen in dem elegant

ausgestatteten Abteil auf und beginnen,

Getränke zu servieren. Durch die großen

Fenster sehen die Reisenden die Landschaft

der Schweizer Alpen vorbeiziehen.

Sie bewundern das Matterhorn, das in

der Wintersonne glitzert und blicken versonnen

auf schneebedeckte, schroffe

Gipfel. Während in der Ferne die sanften

Hügel des Schweizer Mittellandes auftauchen,

werden nun – passend zur Reiseroute

– Teller mit würzigem Schweizer

Käse serviert und etwas später die typische

Schweizer Schokolade. Draußen rauscht

eine verschneite Tanne nach der anderen

vorbei – die Täuschung ist nahezu perfekt.

Wer genau hinsieht, bemerkt allerdings:

Der Raum ist zwar einem eleganten Zugabteil

nachempfunden, doch die Gäste, die

mit leuchtenden Augen aus den „Fenstern“

sehen, befinden sich statt in einem

Zug in einem Pflegeheim. Ganz konkret

in Toowoomba, einer Provinzstadt im australischen

Bundesstaat Queensland, rund

16.000 Kilometer von der Schweiz entfernt.

Große digitale Fenster zeigen vorbeiziehende

Landschaften, Surround-Sound

sorgt für die passende Geräuschkulisse,

und ein KI-Reiseführer begleitet die teils

demenzkranken Personen – auf Wunsch in

fünf verschiedenen Sprachen.

Neben der Schweiz stehen noch neun weitere

Länder auf dem Fahrplan. Die Pflegerinnen

und Pfleger sind stilecht als Zugbegleiter

gekleidet und auf jeder Reise

werden tatsächlich landestypische Speisen

und Getränke serviert. Die Pflegeeinrichtung

nennt das ganze innovative Projekt

schlicht „St. Vincent’s Express“. (Quelle: St

Vincent‘s Care Services)

Vince Lester, ehemaliger Polizeiminister

Queenslands, war zusammen mit seiner

Frau Mary unter den ersten Fahrgästen.

Beide hatten die Schweiz einst tatsächlich

bereist, damals noch aktiv und voller

Tatendrang. Nach der virtuellen Fahrt

war Lester begeistert: „Das war einfach

von Manfred Meixner

fantastisch. Meine Frau Mary und ich

hatten das Glück, in jüngeren Jahren durch

die Schweiz zu reisen – und dieses immersive

Erlebnis ließ uns wirklich das Gefühl

haben, wieder dort zu sein.“ (vgl. Reisereporter.de)

Hinter dem Projekt steht Elzette Lategan,

Pflegedienstleiterin der Einrichtung.

Vor zwei Jahren begann sie immersive

Technologien zu erkunden, ließ sich von

bestehenden Projekten inspirieren und

entwickelte diese Idee. Sie wollte nicht

bloß Unterhaltung schaffen, sondern ein

Erlebnis kreieren, das Erinnerungen weckt

und Menschen wieder in Bewegung bringt

– innerlich wie äußerlich.

Denn fast die Hälfte der Bewohnerinnen

und Bewohner des Pflegeheimes leben

mit Demenz oder einer anderen kognitiven

Einschränkung. „Viele von ihnen würden

immer noch gern ins Ausland reisen, aber

das ist einfach nicht mehr möglich“, sagt

Lategan. „Also dachte ich: Warum bringen

wir die Welt nicht zu ihnen?“

Was dann passiert, lässt sich nicht allein

mit Technik erklären. Sobald der virtuelle

Zug losfährt, beginnen Gespräche, Erinnerungen

kehren zurück, Blicke werden

wacher. Eine Heimbewohnerin, die einst

sehr viel reiste, beschrieb ihre erste Fahrt

so: „Was für eine herrliche und wunderbare

Auszeit – ich hatte das Gefühl, wieder

durch die Welt zu reisen.“

Und genau darin liegt auch der Wert des

Projekts: Schöne Momente und interessante

Erlebnisse schaffen, die trotz Einschränkungen

möglich sind. Die Menschen

quasi an Orte bringen, die für sie mittlerweile

in unrealistische Ferne gerückt sind.

m.meixner@packundlog.at


>>

>>

von Gernot Rath

Es gibt viele Varianten Bier zu trinken. Der Schluck aus

der Flasche zählt wohl zu den lustvollsten – ist aber

nicht immer angebracht. Insbesondere in der Gastronomie

legt man doch einen gewissen Wert auf das Glas als

Trinkgefäß. Aber wer garantiert dem Gast – wie auch dem

Wirt – Biergenuss vom ersten bis zum letzten Glas? Ich muss

zugeben, die Antwort hat mich überrascht, war sie doch

einhellig: Der Biertank! Neugierig bzw. durstig geworden?

Zumindest Ihre Neugier können Sie auf S. 18-19 stillen. Für

den privaten Gebrauch ist auch ein kleiner Tank von 250

Litern wohl etwas übertrieben, hier empfiehlt es sich auf Einzelgebinde

zurückzugreifen. Sei es eine Glasflasche (S. 16-17),

ein Getränkekarton (S.20-21) oder eine innovativ beschichtete

PET-Flasche (S.14) – richtig eingesetzt bieten sie zahlreiche

Vorteile.

Innenansichten

Apropos richtig einsetzen: Ganz trivial ist die Sache nicht, ein

wenig Verpackungs-Know-how kann nicht schaden. Sustainable

Packaging Design & Technology heißt der neue Masterstudiengang,

den man ab dem Wintersemester 26/27 an der

Hochschule Campus Wien studieren kann. Nähere Informationen

lesen Sie in dem Interview mit Studiengangsleiterin

Dr.in Silvia Apprich (S. 8-9).

Das dominierende Thema dieser Ausgabe ist allerdings nicht

in Wien, sondern in Düsseldorf beheimatet. Dort steht die

interpack in den Startlöchern. Die Weltleitmesse für Processing

& Packaging öffnet von 7. bis 13. Mai 2026 ihre Tore.

Bleibt nur zu hoffen, dass sich die schwierige geopolitische

Lage nicht allzu negativ auf die Besucherzahlen auswirkt.

Die rund 2.800 Aussteller sind jedenfalls mit einer Vielzahl

an Innovationen gerüstet. Zu den Hot Topics zählen Smart

Manufacturing, Innovative Materials und Future Skills. Wobei

Smart Manufacturing für eine datenbasierte, ressourceneffiziente

Produktion steht – von KI bis Robotik. Innovative

Materials fokussiert neue Packstoffe, Funktionalitäten und

Design-for-Recycling-Konzepte. Future Skills thematisiert

den Wandel der Arbeitswelt und die Kompetenzen, die für

eine zunehmend digitalisierte und automatisierte Produktion

erforderlich sind.

Ab S. 26 können Sie sich ausführlich über Aussteller, Produkte

und Innovationen informieren, aber schon davor finden Sie

interessante Beiträge mit interpack-Bezug – immer auf die

kleinen grünen Messehinweiskästchen achten, denn die Weltleitmesse

wirft diesmal ihren „grünen“ Schatten voraus ;-) …

g.rath@packundlog.at

>

>

> 03/26 INHALT


Aktuell

Sustainable Packaging

Design & Technology …

LogiMAT 2026 bricht

alle Rekorde

41. BVL Österreich

Logistik Dialog

s.8

s.10

s.12

Getränke

Glasklare Vorteile im

Bereich der Aseptik

Mit gutem Gewissen

durchstarten

Ist der Getränkekarton eine

nachhaltige Verpackung?

s.14

s.16

s.20

Halle 6,

Stand D04

Wellpappe

Sicher ans Ziel: 125 Varianten,

ein Verpackungskonzept

Recycelbare und markenstarke

Multipack-Innovation

interpack

interpack 2026 steht in

den Startlöchern

Die Bedeutung von automatisierten

Verpackungsprozessen

Strategie zum

Anfassen

Circular Economy meets

Technology

s.22

s.24

s.26

s.28

s.30

s.46

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Wenn Sekunden zählen,

zählt der beste Service

Titelstory

Ein eingespieltes Team: Technologie und Service greifen bei Robatech eng ineinander.

Fotos: Robatech

In Verpackungsprozessen ist der Klebstoffauftrag ein unscheinbarer, aber kritischer

Schritt. Wenn er nicht zuverlässig funktioniert, kann schnell die gesamte

Linie stillstehen. Robatech setzt deshalb auf die Kombination aus leistungsfähiger

Technologie und Service entlang des gesamten Lifecycles – ein Ansatz,

der auf der interpack 2026 im Mittelpunkt steht.

Das Video zur Kampagne

Scan mich >>

Robatech

Halle Stand

11 G70

6

Klebstoffauftrag als kritischer Faktor im

Verpackungsprozess. „Der Klebstoffauftrag

ist in vielen Verpackungslinien nur ein kleiner

Teil des Gesamtprozesses“, erklärt Rolf

Gräser, Industry Manager Packaging bei Robatech.

Gleichzeitig beeinflusst er mehrere

entscheidende Faktoren: Produktionsgeschwindigkeit,

Materialverbrauch, Energieeffizienz

und nicht zuletzt die Qualität der

Verpackung.

Damit der Prozess zuverlässig funktioniert,

müssen zahlreiche Parameter präzise aufeinander

abgestimmt sein – von der Auswahl

des passenden Systems über die Integration

in die Verpackungsmaschine bis hin zur

optimalen Einstellung im laufenden Betrieb.

Robatech versteht sich deshalb nicht nur

als Lieferant von Klebstoff-Auftragssystemen,

sondern als Partner für den gesamten

Klebeprozess. Schon bei der Planung neuer

Anlagen oder Maschinen unterstützen die

Spezialisten Kunden und Maschinenbauer

dabei, die passende Lösung zu entwickeln

und optimal in die Produktionslinie zu integrieren.

Systemlösungen für unterschiedliche Produktionsanforderungen.

Die Anforderungen

an den Klebstoffauftrag unterscheiden

sich je nach Anwendung erheblich. Während

manche Anwendungen robuste und

wirtschaftliche Standardlösungen erfordern,

stellen andere besonders hohe Ansprüche

an Geschwindigkeit, Präzision oder Flexibilität.

Entsprechend präsentiert Robatech Systeme

für unterschiedliche Leistungsanforderungen

– von effizienten Lösungen für Standardanwendungen

über flexible Systeme für

vielseitige Produktionsumgebungen bis hin

zu Hochleistungssystemen für anspruchsvolle

Prozesse. Entscheidend ist dabei nicht

nur die Leistung einzelner Komponenten,

sondern das Zusammenspiel des gesamten

Systems.

Service sichert stabile Produktionsprozesse.

Neben der Technologie spielt der Service

eine zentrale Rolle für stabile Produktionsprozesse.

Robatech begleitet Kunden deshalb

über den gesamten Lebenszyklus eines

Systems hinweg – von der Planung über die

Installation bis zum laufenden Betrieb.

Dazu gehören Schulungen für Bedienpersonal

ebenso wie digitale Dokumentationen,

Remote-Unterstützung durch Experten und

ein weltweites Netzwerk von Servicetechnikern.

Viele Fragen lassen sich bereits per

Fernsupport klären. Sollte ein Einsatz vor

Ort notwendig sein, sorgt die internationale


Serviceorganisation dafür, dass qualifizierte

Techniker regional verfügbar sind.

Erfahrungsgemäß erhalten Kunden weltweit

in der Regel innerhalb von rund 24 Stunden

eine erste Rückmeldung. Wie schnell ein

Techniker vor Ort sein kann, hängt jedoch

stark von Land und Entfernungen ab.

48 Stunden bis zur neuen Anlage. Wie

entscheidend schnelle Unterstützung sein

kann, zeigte sich kürzlich bei einem Salzproduzenten

in Italien. Dort fiel ein Klebstoff-Auftragssystem

aus und musste

kurzfristig ersetzt werden, um längere Produktionsstillstände

zu vermeiden.

Die lokale Serviceorganisation von Robatech

organisierte die Lieferung und Installation

eines neuen Systems innerhalb von

48 Stunden. So konnte der Kunde seine

Produktion schnell wieder aufnehmen – und

profitierte gleichzeitig von einer effizienteren

Lösung.

Klebetechnologie live im Vergleich. Wie

moderne Klebstoff-Auftragstechnologie in

der Praxis funktioniert, zeigt Robatech auf

der interpack 2026. Besucher können dort

unterschiedliche Applikationstechnologien

und Auftragsköpfe direkt im Betrieb erleben.

Ein Highlight ist die sogenannte „Glue Experience

Line“, auf der verschiedene Auftragsköpfe

für Verpackungsanwendungen

live demonstriert werden. Dadurch lassen

Wirtschaftlich:

Klebstoff sparender

Auftrag mit dem

elektrischen Auftragskopf

Volta

sich die Technologien direkt vergleichen

und ihre Leistungsfähigkeit im praktischen

Einsatz nachvollziehen.

Zusätzlich können Fachbesucher ihr eigenes

Optimierungspotenzial analysieren

lassen. Mit dem speziell entwickelten Kalkulationstool

„Opteco“ lässt sich direkt am

Messestand berechnen, wo sich Einsparungen

bei Klebstoff, Energie oder Wartung realisieren

lassen – in vielen Fällen in weniger

als einer Minute.

Austausch auf der interpack. Für Robatech

steht die interpack vor allem im Zeichen des

Austauschs mit Anwendern, Maschinenbauern

und Branchenexperten. Denn Verpackungsprozesse

entwickeln sich ständig

weiter – und damit auch die Anforderungen

an den Klebstoffauftrag.

Wer sich über aktuelle Entwicklungen informieren

oder eigene Anwendungen diskutieren

möchte, kann sich auf der interpack

selbst ein Bild machen.

[pl]

Robatech rettet

Verpackungslinie

Scan mich >>

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7.-13.05.2026

interpack 2026 | Düsseldorf, DE

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Sustainable Packaging

Design & Technology …

Aktuell

.. kann man ab dem Wintersemester 26/27 an der Hochschule Campus Wien studieren. Pack & Log hat

die Studiengangsleiterin FH-Prof. in DI in Dr. in Silvia Apprich zum Interview gebeten, um mehr über den

neuen Masterstudiengang zu erfahren. Aber nicht nur das: Am 1. Oktober geht der 6. Verpackungstag

im Festsaal der Hochschule über die Bühne und auch die Karriere der Studiengangsleiterin nimmt

Fahrt auf, denn …

… Fr. Dr. Apprich, ich habe gehört, Sie

sind jetzt der Big Boss an der Hochschule

Campus Wien?

(lacht) So würde ich das nicht sagen,

aber meine Zuständigkeiten haben sich

tatsächlich verändert. Ich habe die Leitung

des Department Applied Life Sciences

übernommen. Das bedeutet, ich bin nicht

nur mehr für unseren Fachbereich Verpackung

& Ressourcenmanagement zuständig,

sondern auch für die Fachbereiche

Bioengineering und Molekulare Biotechnologie.

Ich bleibe aber Studiengangsleiterin

für die Studiengänge Nachhaltige

Verpackungstechnologie und den neuen

Masterstudiengang Sustainable Packaging

Design & Technology. Allerdings habe ich

die Studiengänge im Bereich Ressourcenmanagement

an den Kollegen Manuel

Pfitzner abgegeben. Im Prinzip arbeiten wir

in den letzten Jahren ständig daran neue

Curricula zu schaffen bzw. alte zu überarbeiten,

daran merkt man, wie stark sich die

Anforderungen an die Lehre binnen kurzer

Zeit verändern.

Apropos Veränderung: Sie haben den

neuen Masterstudiengang Sustainable

Packaging Design & Technology erwähnt.

Ist er eine Überarbeitung des Masterstudiengangs

Verpackungstechnologie?

Sustainable Packaging Design and Technology

ist das erste berufsbegleitende viersemestrige

Masterstudium in der DACH-Region,

das sich mit der Querschnittsmaterie Verpackungstechnologie

befasst. Dieses naturwissenschaftlich-technische

Studium mit

wirtschaftswissenschaftlichen Elementen

wird in englischer Sprache durchgeführt.

Die Studierenden vertiefen ihre Kenntnisse

in den Bereichen Packaging Technology,

Sustainability, Management sowie Science

and Research. Mit erweiterten Kompetenzen

im Bereich Kommunikation, Forschung

und Projektmanagement bereiten

sie sich auf eine Führungsposition in der

Verpackungsindustrie vor.

„[...] der Bereich der rechtlichen Regulatorien wurde durch eigene Lehrveranstaltungen

deutlich gestärkt. Hier beschäftigen wir uns explizit mit den gesetzlichen Anforderungen

an die Verpackung – ganz aktuell natürlich: die PPWR“, so Studiengangsleiterin Dr in .

Apprich über den neuen Masterstudiengang Sustainable Packaging Design & Technology

Das Interview führte

Gernot Rath, CR Pack & Log

So ist es, denn es waren einige Anpassungen

notwendig, die wir nicht zuletzt

aus Gesprächen mit den Studierenden

evaluiert haben. So wurde der Bereich

der rechtlichen Regulatorien durch eigene

Lehrveranstaltungen deutlich gestärkt.

Hier beschäftigen wir uns explizit

mit den gesetzlichen Anforderungen an

die Verpackung – ganz aktuell natürlich:

die PPWR. Ebenfalls mehr Raum wird

dem Design gewidmet. Hier wollen wir

– schon im Namen des Masterstudiengangs

– sichtbar machen, dass, wenn es

um die Nachhaltigkeit von Verpackungen

geht, das Design eine entscheidende

Rolle spielt. Wobei es nicht nur um das

allseits bekannte „Design for Recyling“

geht, sondern beispielsweise auch um

„Design for Re-use“ bzw. „Design for Minimize“.

Zusammenfassend kann man sagen:

Wir behandeln „Sustainable Design“

und wollen so eine ganzheitliche nachhaltige

Betrachtungsweise miteinbringen.

Im Unterschied dazu spielt kreatives

und verkaufsförderndes Design innerhalb

des Lehrganges nur eine untergeordnete

Rolle.

Wobei im Moment – im Hinblick auf die

PPWR – ohnehin nur Sustainable Design

gefragt ist, oder?

Ja, für viele Markenartikler stellt sich

spätestens jetzt die Frage: Was muss ich

tun, um in Zukunft mit einer PPWR konformen

Verpackung am Markt bestehen

8


zu können. D.h., auf welche Aspekte des

Verpackungsdesigns muss ich achten

und wie kann ich sie umsetzen. Genau

das lernen unsere Studierenden …

Im Titel des Masterstudiengangs wird

nun auch explizit „Technology“ genannt.

Warum?

Im Unterschied zum Bachelorstudiengang,

der alle wesentlichen technologischen

Grundlagen enthält, ging der alte

Masterstudiengang in diesem Punkt nicht

in die Tiefe. Und das wollten wir ändern.

Vor allem die gesamte Recyclingtechnologie

wurde in das Curriculum aufgenommen.

Wobei es hier nicht nur um

die Beschreibung des Istzustandes geht,

sondern unser Blick immer in die Zukunft

und auf ihre Möglichkeiten gerichtet ist …

Österreichischer Verpackungstag 2026

Am 1. Oktober 2026 veranstaltet die Hochschule Campus Wien (HCW) gemeinsam mit ihren

Kooperationspartner*innen erneut den Österreichischen Verpackungstag.

Vertreter*innen aus der gesamten Verpackungsbranche werden an der Veranstaltung teilnehmen

– von Hersteller*innen bis zu Verpacker*innen, von Dienstleister*innen bis Behörden.

Beim Österreichischen Verpackungstag treffen Sie all jene, die sich mit dem Thema Verpackung

auseinandersetzen.

Themen:

• Verpackungsmarkt – Potentiale und Risiken

• Verpackung aus Konsument*innensicht

• PPWR: nächste Schritte & Herausforderungen

• Impulse aus Industrie und Handel

• Praxisbeispiele: Papierverpackungen – Insights aus der Praxis & Projekthighlights der HCW

… und der Blick ist möglich?

Glasklar (lacht). Wir haben ja dank

unseres eigenen Forschungszentrums

diesbezüglich einen großen Vorteil. So

können wir die Forschungsergebnisse

ohne Umwege direkt in das Curriculum

einbringen.

Geändert wurden auch die Rahmenbedingungen

für die Masterarbeit. Sie

wurde bis dato immer im letzten Semester

geschrieben. Allerdings haben wir

festgestellt, dass es in dieser kurzen Zeit

nicht möglich ist, eine qualitativ hochwertige

Arbeit zu verfassen. Aus diesem

Grund fangen wir jetzt schon im 2. Semester

verstärkt an, die Studierenden

mit den Grundlagen der Masterarbeit

– wie die Wahl der wissenschaftlichen

Methodik – vertraut zu machen. Dahinter

steckt auch unser Wunsch, die Studierenden

noch mehr in unsere Forschung

einzubinden, um so die forschungsgeleitete

Lehre zu forcieren. Das ist ja auch

der Punkt, der Hochschulen ausmachen

sollte.

Der Österreichische Verpackungstag

findet am 1. Oktober an der Hochschule

Campus Wien statt. Können Sie schon

sagen, was uns erwartet?

Noch sind wir in der Vorbereitung, aber

einiges kann ich schon verraten: Das Thema

des Verpackungstages lautet „Next

Generation Packaging“. Next Generation

heißt auf der einen Seite, dass es tatsächlich

in vielen Unternehmen einen

Generationenwechsel gibt. Wir sehen das

auch bei uns an der Hochschule. Auf der

anderen Seite bezieht es sich tatsächlich

auf Verpackungen. Die PPWR verlangt es,

dass neue Verpackungen auf den Markt

kommen müssen. Wir werden den Generationenwechsel

bald in den Regalen der

Supermärkte sehen.

Was die PPWR selbst angeht, werden

wir keine Vorträge hinsichtlich ihrer theoretischen

Anforderungen machen, sondern

wie setzen die Unternehmen die

PPWR in der Praxis um. Auch hervorzuheben

ist ein Beitrag, welcher die Verpackungen

aus Sicht der Konsument:innen

thematisiert. Wie jedes Mal wird es zum

Abschluss eine große Podiumsdiskussion

geben. Und nicht zu vergessen: Im

Anschluss an den Verpackungstag wird

sowohl der PROPAK Austria Pro Carton

Young Designers Award als auch der

Staatspreis Smart Packaging verliehen.

Vielen Dank für das Gespräch.

Fotos: HCW/Schedl

9


LogiMAT 2026 bricht

alle Rekorde

Aktuell

Die LogiMAT 2026 schließt ihre Tore mit Spitzenwerten bei

Ausstellerzahlen, Nettoausstellungsfläche, Internationalisierungsgrad

und Fachbesucher:innen. Geschäftsabschlüsse

und Auftragsvergaben festigen den Charakter als Arbeitsmesse.

Das Gesamtergebnis unterstreicht die Position der Marke

LogiMAT als wichtigstes Branchenevent des Jahres.

Die LogiMAT 2026, Internationale

Fachmesse für Intralogistik-Lösungen

und Prozessmanagement,

endete nach drei Messetagen mit neuen

Allzeitrekorden bei allen messerelevanten

Key Facts. „Es war angesichts der herausfordernden

Weltwirtschaftslage nicht zu erwarten,

dass wir die LogiMAT 2026 in allen

Bereichen mit neuen Bestmarken beenden

würden“, zeigt sich Messeleiter Michael

Ruchty vom Münchener Messeveranstalter

EUROEXPO zufrieden. „Im Markt hat sich

offenbar das Bewusstsein durchgesetzt,

dass man in Krisenzeiten antizyklisch investieren

sollte. Dafür bietet die LogiMAT traditionell

einen Überblick über die jüngsten

Innovationen und aktuellen State-of-the-

Art-Lösungen.“

Unter dem Motto „PASSION FOR DE-

TAILS – Discover the Difference“ nutzte

die Rekordzahl von 1.671 Ausstellern aus 46

Ländern die komplett ausgebuchten zehn

Messehallen auf dem Stuttgarter Messegelände

als Präsentationsplattform der

aktuellen Neuentwicklungen für effiziente

Intralogistik. Als Erstaussteller waren 296

Unternehmen auf der LogiMAT vertreten.

Allein im Vorfeld der Messe meldeten die

Aussteller der 68.969 Quadratmeter Nettoausstellungsfläche

mehr als 120 Welt- und

Europapremieren. Der Auslandsanteil unter

den Unternehmen lag in diesem Jahr bei

37 Prozent (Vorjahr: 35,9 %) – davon jedes

fünfte Unternehmen mit Sitz in Übersee

und Asien. Insgesamt besuchten an den

drei Messetagen 69.856 Fachbesucher

(+4.137 ggü. Vorjahr) die LogiMAT 2026. Das

übersteigt noch einmal deutlich die bisherige

Bestmarke von 67.420 Fachbesuchern

im Jahr 2024. In einem gesamtwirtschaftlich

und geopolitisch schwierigen Umfeld zeigte

sich die diesjährige Veranstaltung damit

erneut als das wichtigste internationale

Branchenevent des Jahres. „Die LogiMAT

ist für Branche und Fachpublikum gleichermaßen

Kontaktbörse, Informations- und

Präsentationsplattform“, fasst Messeleiter

Michael Ruchty zusammen. „Als Trend- und

Branchenbarometer setzt

sie mit den hervorragenden

aktuellen Spitzenwerten ein

Zeichen für die Resilienz der

Branche und bietet Zuversicht

in schwierigen Zeiten.“

Den Auswertungen des unabhängigen

Baseler Marktforschungsinstituts

Wissler &

Partner zufolge war mehr als

die Hälfte der Fachbesucher

(56 %) als Entscheider vor

Ort – 35,9 Prozent des Fachpublikums

kam mit konkreten

Investitionsvorhaben nach

Stuttgart. Insgesamt gaben

25,3 Prozent der Besucher

an, auf der Messe einen Zuschlag

erteilt zu haben oder

Aufträge unmittelbar nach

der Messe zu vergeben. Folglich

meldeten zahlreiche Aussteller

Vertragsabschlüsse vor

Ort. So hat etwa der norwegische

Sensorhersteller Sonair AS,

diesjähriger Preisträger „LogiMAT

BEST PRODUCT“, einen Deal

über den ersten Einsatz seines neuartigen

ADAR-Sensors (Acoustic Detection and

Ranging) in einem versandfertigen autonomen

Roboter bekannt gegeben. Wiferion

meldete einen Abschluss mit SEER Robotics

aus China über induktive Ladetechnik

für Roboter. Die Brabender Group und

der Softwareanbieter PTV Logistics unterzeichneten

einen Partnerschaftsvertrag. Der

niederländische Systemintegrator Syncore

und das Stuttgarter KI-Robotik-Unternehmen

Sereact einigten sich auf den Rollout

von 100 KI-gesteuerten Robotersystemen.

„Die LogiMAT ist nicht allein Schaufenster

für Innovationen und State-of-the-Art-Lösungen,

sondern auch Arbeitsmesse mit

erfolgreichen Geschäftsabschlüssen und

Anbahnung strategischer Allianzen“, kommentiert

Messeleiter Ruchty.

Als richtungsweisender Trendsetter erwies

sich die LogiMAT in diesem Jahr mit der

„Humanoide Robotik“ wurde von mehreren

Ausstellern nicht nur als Eyecatcher präsentiert,

sondern in intralogistischer Umgebung

frühzeitigen Integration des Themas „Humanoide

Robotik“. Mehrere Aussteller präsentierten

erste Entwicklungen nicht nur

als Eyecatcher, sondern in intralogistischer

Umgebung. Darüber hinaus stellte das

Fraunhofer IML auf der LogiMAT eine aktuelle

Studie zur humanoiden Robotik vor.

Überdies wurde das Thema im Rahmenprogramm

der Messe aufgenommen, das unter

anderem um eine zweite LogiMAT-Arena

im ICS erweitert wurde.

„Interessiertes, investitionsbereites Fachpublikum

und zufriedene Aussteller haben zu

einem außerordentlich positiven Gesamtergebnis

für die LogiMAT 2026 geführt“,

resümiert Messeleiter Michael Ruchty. „Das

dient dem gesamten Team der EUROEXPO

als Ansporn, die beschrittenen Erfolgsfaktoren

weiter auszubauen, um der Branche

auch im kommenden Jahr wieder ein innovatives

Messeumfeld zu bieten.“ [pl]

Foto: EuroExpo GmbH

10


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41. BVL Österreich Logistik Dialog:

„Klarer Kurs. Echtes Handeln.“

Aktuell

Foto: BVLÖ

Die Benchmark der REGION DACH der Logistik Dialog

Nach wie vor kommt Europa nicht substantiell in die Gänge. Zeichnete sich zu Jahresbeginn

noch eine zarte wirtschaftliche Erholung am Horizont ab, machte diese

der Irankonflikt wieder sogleich zunichte. Aber nicht nur das, wenn es Europa nicht

endlich gelingt sich aus den Fesseln der eigenen Bürokratie und von sonstigen

Hemmschuhen zu befreien, droht dem Kontinent der Verlust seiner globalen Wettbewerbsfähigkeit.

In diesem Kontext überrascht das diesjährige Motto des Logistik

Dialogs kaum: „Klarer Kurs. Echtes Handeln.“ Pack & Log sprach mit Wolfgang

Kubesch, Geschäftsführer der BVL Bundesvereinigung Logistik Österreich.

Letztes Jahr lautete das Motto „unlock to

perform !“, heuer „Klarer Kurs. Echtes Handeln“.

Inhaltlich zielen Sie auf dasselbe ab,

nur die Sprache hat sich geändert.

Es hat sich auch an der Situation nichts

wirklich verändert und daher diesmal –

nach vier Jahren wieder – auf deutsch, um

jeglichen sprachlichen Missverständnissen

vorzubeugen (lacht). Wir sind der Meinung,

dass ein klarer Kurs und echtes Handeln

das Gebot der Stunde sind. Das gilt

nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch

für die Gesellschaft und vor allem die Politik!

An Konzepten, Ideen und Powerpointpräsentationen

mangelt es Europa sicher

nicht. Es ist höchste Zeit etwas zu tun, oder

es bleibt, wie es ist. Und im Unterschied zu

Europa sehe ich im globalen Umfeld – in

nahezu allen Sektoren – durchaus dynamisches

Agieren. Aber Europa kann das

ebenfalls, es muss es sich nur zutrauen!

Das Interview führte

Gernot Rath, CR Pack & Log

Mittlerweile ist das schwer zu glauben…

Es gibt genug positive Beispiele, wir

müssen uns nicht verstecken: Wer hätte

z.B. vor vier Jahrzehnten gedacht, dass

Airbus, als europäisches Unternehmen,

Weltmarktführer in der zivilen Luftfahrt

wird? Keiner. Nun, wir müssen uns beeilen,

denn solange die Bürokratie in Europa

Die Networknight Open End verspricht

traditionell Großes Kino ganz logistisch

41. BVL Österreich Logistik Dialog

Termin: 21. + 22. Mai 2026

Ort: Vienna International Airport City

Veranstalter: BVL Bundesvereinigung Logistik

Österreich

Ticket: BVLÖ Mitglieder: 770 €

Regulär: 1.280 € (jeweils netto pro Person)

Anmeldung: bvl@bvl.at, +43 664 88 10 51 52,

www.bvl.at

technischen Fortschritt deutlich verlangsamt,

finden die Innovationen ganz einfach

woanders statt… Früher war Europa

in vielen Bereichen State of the Art, bloß

diesen Status haben wir selbst verloren.

Inhaltlich wird der BVL Österreich Logistik

Dialog von seinen Keynotes getragen. Was

erwartet uns diesmal?

Wie immer stellen wir uns diesbezüglich

breit auf. Das liegt daran, dass die Logistik

eine Querschnittsfunktion hat… und es ist

eine wichtige Aufgabe der BVL Österreich,

die Logistik als Königsdisziplin nachhaltig

in den Köpfen zu verankern. Aus diesem

Grund blicken wir gerne über den Tellerrand.

So wird uns Linda Poppenwimmer

– erfolgreiche Rechtsanwältin und vormalige

Oberstaatsanwältin der WKStA – zeigen,

wofür es überhaupt einen klaren Kurs

und echtes Handeln braucht. Denn nicht

nur die Wettbewerbsfähigkeit, auch der

Rechtsstaat kann in Gefahr geraten, wenn

Regeln und Gesetze nach eigenen Interessen

ausgelegt oder befolgt werden.

12


Mit dabei Norbert Frischauf, ein international

anerkannter Experte rund um die

Themen Weltraum, Zukunft, Chancen. Er

ist sowohl auf EU- als auch UNO-Ebene

aktiv. Ebenfalls am Rednerpult wird Karl-

Heinz Strauss, CEO des Konzerns Porr,

sein. Bauen und Logistik sind zwei Dinge,

die untrennbar miteinander verwoben

sind. Weiters Generalmajor Alexander

Platzer, Chef der österreichischen Militärlogistik.

Für die Österreichische Post

wird GD-Stv Peter Umundum vor Ort sein.

Die Post ist ein unglaublich kreatives Paradeunternehmen

rund um die Logistik.

Mit an Bord ist zudem Oskar Zettl, GF von

Toyota Material Handling, denn in der Intralogistik

sind die Themen Innovation, Effizienz

und Nachhaltigkeit ungebrochen

präsent…, sind doch dort Instrumente zu

finden, um des Fachkräftemangels Herr zu

werden.

Wenn wir schon bei Toyota und deren

innovativen Produkten sind, ist es nicht

weit zur Fachausstellung „Alles Logistik“.

Was wird es zu bestaunen geben?

Vieles, so wird Volvo seinen neuen Elektro-LKW

präsentieren. Dann freuen wir

uns sehr über die Premiere des Linzer

Verpackungstechnikers Pamminger am

BVLÖ Logistik Kongress. Die Lösungen

aus dem Hause Pamminger überzeugen

schon seit etlichen Jahren mit ihrer Innovationskraft.

Nicht neu, sondern ein überaus

geschätzter sozusagen Stammgast ist

das Österreichische Bundesheer. Auch

heuer wird man – inklusive Feldküche und

Einsatzfahrzeugen – deutlich präsent sein.

Weiters die Kollegen von Knapp, Kühne +

Nagel, Cargo-Partner und natürlich – dort

ist die BVL Österreich räumlich mit der

Zentrale angesiedelt – der Hafen Wien.

Diese Firmen werden uns als Premiumund

Special-Partner durch den 41. BVLÖ

Kongress begleiten. Es wird darüber hinaus

spannende Player geben, unter anderem

DP World als Neoaussteller sowie das

Haus Schmachtl mit Robotik.

Selbstverständlich, aber wir

werden es diesmal ein bisschen

anders machen. Das einzige, was

sich nicht ändert, ist „Open End“

– da bleiben wir auf klarem Kurs

mit echtem Handeln (lacht). Wir

werden künstlerisch von einer

„Logistik-Saxophon-Show“ begleitet.

Aber natürlich wird es unseren

„Logistics Spirit“ auch heuer

geben – er entfaltet seinen ganz

eigenen Geist – in Form eines edlen

Tropfens aus den als exzellent

prämierten Tequilas von Padre

Azul. Ein fulminantes Dinner in

Kooperation mit Kühne + Nagel

und die Bar mit Cargo-Partner

dürfen genauso nicht fehlen. Einem

unterhaltsamen und positiven

Networken steht also wahrlich

nichts im Weg.

Vielen Dank für das Gespräch.

Keynotes und Wissenstransfer weit über

den Tellerrand hinaus für die Logistik

Ich habe gehört, dass sich die BVL Österreich

auch um die gute Sache kümmert?

Ja, und das ist uns besonders wichtig:

Bereits zum dritten Mal findet diese einmalige

Logistik Auktion für die gute Sache

statt. Sie wird am Freitag, 22. Mai über die

Bühne gehen. Der Erlös fließt direkt einer

gemeinnützigen Organisation zu, die

sich um das Wohl von Kindern kümmert,

denen das Leben nicht die Sonnenseite

bereithält. Letztes Jahr konnten auf diese

Weise etwa 5.000,- € zur Verfügung gestellt

werden.

Und zum Abschluss wie immer die

„Networknight“?

Visit us at

interpack 2026

MESSE DÜSSELDORF MAY 7–13, 2026

HALL 13/A31

13


Glasklare Vorteile im

Bereich der Aseptik

Getränke

Mit der KHS SUPREME hebt die KHS GmbH den Schutz von sauerstoffempfindlichen Getränken auf

ein neues Niveau. Die innovative Lösung kombiniert die Vorteile von Glas mit der Handhabbarkeit von

PET und setzt dabei auf die Plasmax-Barrieretechnologie.

KHS stellt das Ergebnis einer umfassenden

Entwicklungsstudie vor: Mit

der PET-Flasche KHS SUPREME

legt der Dortmunder Komplettanbieter

den Fokus auf den Produktschutz sauerstoffempfindlicher

Getränke wie Tee.

Dafür setzt KHS auf seine bewährte Plasmax-Barrieretechnologie

– eine hauchdünne,

transparente Beschichtung aus

Siliziumoxid, die sich wie Glas auf die Innenwand

der Flasche legt. Mit weniger als

100 Nanometer Dicke schützt sie empfindliche

Flascheninhalte zuverlässig vor

Oxidation und bewahrt Geschmack, Farbe

und Qualität über lange Zeiträume. Damit

einher geht eine bis zu zehnfach erhöhte

Haltbarkeit des Produkts.

Die Plasmax-Technologie, die KHS bereits

seit über 20 Jahren erfolgreich einsetzt,

wurde am Hamburger Standort

kontinuierlich weiterentwickelt. Hamburg

fungiert dabei als Kompetenzzentrum für

PET, und das gebündelte Know-how des

Teams fließt direkt in jede Innovation ein,

um Kunden weltweit bei der Entwicklung

wegweisender Verpackungslösungen zu

unterstützen.

Schutz für qualitätssensible Getränke.

„Die Barriereleistung eignet sich ideal für

Premiumprodukte wie grünen Tee, der

sehr qualitätssensibel ist und in Märkten

wie Asien höchste Anforderungen erfüllen

muss“, so Philipp Langhammer, Product

Manager Barrier technology bei KHS.

Tee oxidiert leicht, was zu unerwünschten

Farb- und Geschmacksveränderungen

führt. Die Glasbarriere verhindert dies und

sorgt für Langlebigkeit, Frische und Sicherheit.

KHS

Halle Stand

13 A31

Die KHS SUPREME vereint hochwertiges Design mit

Produktschutzeigenschaften einer Glasflasche

Die ursprünglich für pharmazeutische

Glasbehälter entwickelte Technologie

basiert auf langjähriger Forschung und

Prozessoptimierung. Bereits in den frühen

2000er-Jahren wurden erste Plasmax-Anlagen

im Lebensmittelbereich

pilotiert. Seither hat KHS seine Plasmax-Barriere

weiterentwickelt und sie in

diesem Jahr auf großtechnische Produktionsgeschwindigkeiten

von bis zu 60.000

Flaschen pro Stunde skaliert, ohne dabei

an Schutzwirkung einzubüßen.

Technologie trifft Nachhaltigkeit. Neben

ihrer technischen Präzision überzeugt die

Barriere zudem durch ihre Umweltfreundlichkeit:

Ein entscheidender Vorteil der

Plasmax-Technologie ist ihre vollständige

Recyclingfähigkeit. Die Glasschicht wird

im Recyclingprozess durch Lauge entfernt,

ohne die Materialqualität zu beeinträchtigen.

Im Gegensatz zu chemischen

Scavenger-Technologien, die das Recycling

erschweren, bleibt die Sortenreinheit

des PET erhalten. Die Beschichtung

ist zudem vollständig mit 100 Prozent

[r]PET kompatibel, das heißt, sie ist sowohl

recyclingfähig als auch für recyceltes PET

einsetzbar. „Wir sprechen somit von einer

vollständig kreislauffähigen Barrieretechnologie“,

erklärt Langhammer. „Unsere

Verpackung vereint alle Vorteile: Beste

Barriereleistung und vollständige Recyclingfähigkeit.“

KHS präsentiert seine wegweisende Lösung

auf der interpack vom 7. bis zum 13.

Mai in Düsseldorf.

[pl]

Foto: KHS

14


Voraussetzungen für den erfolgreichen Warenübergang

vom Hersteller zum Händler

GS1 Austria Workshop

„Grünes Licht an der

Laderampe“

Beispiel-Aufgabe: Welche Strichcodes

sind an einer herkömmlichen

Supermarktkasse nicht lesbar?

1 2 3 4

Glauben Sie, Ihre Kollegen kennen die Lösung?

Der Workshop für alle, die wissen wollen, warum in einem Supermarkt die Regale nicht leer sind

und warum ein einfacher Scan zwischen einem zufriedenen und einem unzufriedenen Kunden steht!

Der Workshop

• Ziel: Wissen, warum die Wert schöpfungs

kette funktioniert und der

richtige Ansatz und Standard in

der Entwicklung des Supply Chain­

Konzeptes entscheidend für Ihren

Erfolg ist.

• Dauer ca. 4–5 Stunden

• Mind. 6, max. 16 Teilnehmer

Der Ablauf

• GS1 Broschüre „Grünes Licht an der

Laderampe“ vorab zum Durchlesen

• Vorstellung des GS1 Systems in Theorie

und Praxis

• Gruppenübungen zur Umsetzung des

Gehörten und Gelernten

• Vortrag und Übungen angepasst an

das teilnehmende Unternehmen

Die Teilnehmer

• „GS1 Laien“ – Lehrlinge, Praktikanten,

Trainees, Berufsneueinsteiger,

Quereinsteiger

• Aus Bereichen wie z.B. Supply Chain

Management, Logistik, Wareneingang

oder Bestellwesen

Der Nutzen für die Teilnehmer

• Fachlicher Input

• Interaktives, spielerisches Lernen

• Know­how über GS1 Standards und

Supply Chain Management

• Goodie­Bag für das Gewinnerteam

Der Nutzen für Ihr Unternehmen

• 1. Workshop ist kostenlos

• Flexible Terminvereinbarung

• Vorbereitung des Workshops durch

GS1 Austria; Durchführung direkt bei

Ihnen vor Ort

Grünes Licht an der Laderampe

Weitere Informationen

zur Broschüre und

zum Workshop

Alexander Peterlik

Business Development

Manager bei GS1 Austria

peterlik@gs1.at

www.gs1.at/broschuere-laderampe

www.gs1.at/workshop-laderampe

www.gs1.at

Lösung: Der 1. und 3. Strichcode sind an einer

herkömmlichen Supermarktkasse nicht lesbar.


Mit gutem Gewissen

durchstarten

Getränke

Etwa vier Millionen Flaschen pro Jahr liefert Vetropack an MAKAvA

Ein Trendgetränk, das angenehm anregt, vegan ist und fair gehandelt wird, dabei nicht zu süss schmeckt

und in einer nachhaltigen Glasflasche daherkommt? Gibt’s nicht? Gibt’s doch! Der Eistee von MAKAvA

wird mit echten Mate-Blättern aus Argentinien gebrüht und erobert nach den Wiener, Münchner, Berliner

und Züricher Clubs auch nach und nach den Einzelhandel. Seit 2017 kommen die Glasverpackungen

von Vetropack.

Die Erfolgsgeschichte von MAKAvA

beginnt vor mehr als 20 Jahren in

einer Studenten-WG: Für eine Party

experimentieren die späteren Gründer Jan

und Michi zusammen mit Klaus mit einem

eigenen Getränk, das neben Mate-Extrakt

(schmeckt pur sehr bitter) Honig und Zitrone

enthält. Die polynesische Kava-Wurzel,

die MAKAvA einst den Namen gab, ist

da schon nicht mehr dabei, weil sie 2001

in Österreich apothekenpflichtig wurde.

Ersetzt wurde sie durch die Mate-Pflanze,

die man auf einer Südamerikareise

entdeckt hatte. Auch heute noch bezieht

„MAKAvA delighted ice tea“, so der komplette

Markenname, seine Mate-Blätter

direkt aus Argentinien – 10 Gramm der koffeinhaltigen

Pflanze stecken in jeder Flasche.

So richtig Fahrt auf nahm das Ganze

mit einem Förderkredit des Zentrums für

angewandte Technologie in Leoben im

Jahr 2005. Trotzdem dauerte es noch bis

2012, bis das Erfolgsprodukt MAKAvA –

regional, nachhaltig, bio – in seiner heutigen

Form auf den Markt kam.

„Gut Ding will eben Weile haben“, sagt

Klaus Krivacek. Er ist als Teil der Geschäftsleitung

fast von Anfang an dabei

und für den überregionalen Vertrieb in der

DACH-Region zuständig. „Nach dem Erfolg

von Club Mate ab den späten 1990ern

haben viele, auch große Anbieter versucht,

auf den Mate-Zug aufzuspringen. Aber nur

den wenigsten ist es dauerhaft gelungen.“

MAKAvA ist auf dem Markt einzigartig,

weil es keine Limonade ist – aber trotzdem

trinkfertig – nicht zu süß und damit für eine

breite Konsumentengruppe interessant.

Ähnliche Getränke gibt es in Südamerika,

16


wo Mate laut Krivacek gleich nach Maradona

und Messi kommt. „Und mit unserem

Fokus auf Bio sind wir natürlich für gesundheits-

und klimabewusste Menschen

wie geschaffen!“

Nachhaltigkeit steht an erster Stelle.

Dank seines Studiums der Energie- und

Umwelttechnik hat Krivacek bei MA-

KAvA das Thema Nachhaltigkeit fest im

Blick: „Unser Eistee ist vegan, bio-zertifiziert

und wird ressourcenschonend

produziert. Außerdem legen wir Wert auf

nachhaltiges Wirtschaften und intaktes

soziales Miteinander“, berichtet er. Das in

der Wertschöpfungskette anfallende CO 2

wird seit 2018 vollständig kompensiert;

außerdem setzt MAKAvA auf nachhaltig

produzierte Etiketten und hat mit APO

Fruchtsäfte einen Partner, der über natürliches

Quellwasser verfügt, das weder

angepumpt noch chemisch aufbereitet

werden muss.

Perfekt abgerundet wird die ökologische

Vorbildwirkung von der nachhaltigen

Glasverpackung. Erneut Krivacek: „Die

Glasflasche war für uns von Anfang an

wichtig. Um unseren CO 2

-Fußabdruck

weiter zu reduzieren, sind wir 2017 von

einem deutschen Anbieter zu Vetropack

Österreich gewechselt. Damit verkürzen

sich die Transportwege und wir haben einen

Verpackungslieferanten an der Hand,

dem das Thema Nachhaltigkeit besonders

am Herzen liegt.“ Das Design der

330-ml-Flasche blieb dabei weitgehend

unverändert: für die Heißbefüllung geeignet

und wiederverschließbar mit langem,

schmalen Hals – dazu das große Etikett

mit dem unverkennbaren Sonnen-Logo,

gestaltet nach dem Vorbild der argentinischen

Flagge.

Aus dem Club über die Gastro bis in den

Supermarkt. Ursprünglich war MAKAvA

in Gastronomie und Clubszene gestartet,

Ein Blick hinter

die Kulissen in der

Produktion von

MAKAvA bei APO

Fruchtsäfte im österreichischen

Kärnten

inzwischen liegt das Verhältnis von Ho-

ReCa (Hotels, Restaurants, Catering) zum

LEH (Lebensmitteleinzelhandel) bei etwa

50:50. Für die Gastronomie bietet MA-

KAvA ihren Eistee in der Mehrwegflasche

an. Im Einzelhandel ist sie auch als Einwegflasche

erhältlich. Mittlerweile liefert

Vetropack etwa vier Millionen Flaschen

pro Jahr an MAKAvA; seit 2017 waren es

ca. 27,5 Mio. Glasverpackungen.

Abgefüllt beziehungsweise gereinigt

und wiederbefüllt werden die Glasgebinde

bei der APO Fruchtsäfte GmbH. Das

Kärntner Familienunternehmen – APO

stand damals für „Adi presst Obst“ und

heute für „Alkoholfrei – Preiswert – Original“

– mit heute 18 Mitarbeitenden hat

sich vom Pressobstverarbeiter zum regionalen

Anbieter von hochwertigen Fruchtsäften,

Limonaden und Mineralwässern

entwickelt. Mit der Lohnabfüllung hat sich

APO ein zweites Geschäftsfeld erschlossen

und bietet in Millstatt am See eine

hochwertige Abfüllanlage für Glas- und

PET-Gebinde. Die Energie für die Produktion

kommt zu großen Teilen von der

hauseigenen Photovoltaikanlage.

v.l.: Wolfgang

Unterlerchner

(APO Fruchtsäfte)

und Klaus Krivacek

(MAKAvA) stoßen

auf die schon

jahrelange gute

Zusammenarbeit an.

„APO hat uns vor allem zu Beginn, aber

auch in der Folge tatkräftig unterstützt“,

nimmt Krivacek den Faden wieder auf:

„Zum Beispiel in der Verfahrensentwicklung

zu Themen wie Behältergröße, Mengen,

Filtration, Brühzeiten etc. Auch beim

Einstieg in das Thema Einweg für den

Einzelhandel haben wir gemeinsam die

Prozesse optimiert – APO ist ebenfalls

langjähriger Kunde von Vetropack.“

Neue Märkte und noch weniger CO 2

gemeinsam mit Vetropack. Und in Zukunft?

Nach vielen Jahren gesunden organischen

Wachstums hat auch MAKAvA

die Corona-Delle zu spüren bekommen.

Die Gastronomie hat nach wie vor zu

kämpfen und hat insbesondere am Land

noch nicht wieder das vorherige Niveau

erreicht. Für MAKAvA gilt es daher, neue

Märkte zu erschließen. Auch Sortimentsausbau

und ökologischer Fußabdruck

sind wichtige Themen. „Gerade die urbanen

Regionen in Deutschland und der

Schweiz haben nach wie vor Potenzial –

Stichwort Nachtgastro – sowie natürlich

flächendeckend der Einzelhandel“, weiß

Krivacek. Doch sei hier behutsames und

zielgerichtetes Vorgehen gefragt – es gibt

einiges an Konkurrenz und eine gewisse

Marktsättigung auch bei Trendgetränken.

Mittelfristig will man auch im Einzelhandel

auf Mehrweg umsteigen und kann

sich dabei auf die Expertise von Vetropack

verlassen.

Klaus Krivacek sagt abschließend: „Wir

prüfen alle diese Schritte ganz genau

und sind sehr froh, mit Vetropack einen

regionalen und innovativen Partner für

die Verpackung zu haben, der uns gerade

in Sachen Nachhaltigkeit noch weiter

nach vorne bringen kann. Qualität,

Pünktlichkeit und Liefertreue sind sehr

gut und wir freuen uns darauf, auch in

Zukunft gemeinsam mit Vetropack erfolgreich

zu sein.“

[pl]

Fotos: Vetropack / Gert Perauer

17


„Genuss vom ersten bis

zum letzten Glas“

Getränke

… das wünscht sich jede:r Biertrinker:in und auch jede:r Wirt:in.

Im Falle des/r Wirtes/in ist es aber nicht der einzige Wunsch,

denn was sich hinter dem Zapfhahn verbirgt, interessiert den/

die Konsumenten/in wenig, den/die Wirt:in hingegen schon.

Denn Effizienz ist gefragt und diese ist von entscheidender

wirtschaftlicher Bedeutung. Am Ende steht die Entscheidung:

Fass oder Tank. Pack & Log hat sich nach Köln aufgemacht und

sich im Stadion des 1. FC Köln und in zwei weiteren Gaststätten

umgesehen, wo die Bierleitungen enden.

Gaststätte Klausmann. Erste Station ist die

Gaststätte Klausmann. Sie ist bereits seit

über 100 Jahren in Bergisch Gladbach ansässig.

Der idyllische Biergarten ist auch ein

idealer Ort für Familienfeiern, Vereinstreffen

und Clubabende – d.h. das Bier muss fließen.

Damit das Bier auch wirklich fließen

kann, wurde das Gebäude im Rahmen einer

Neuübernahme saniert und 3 x 500 l

Biertanks im Kellergewölbe des Gebäudes

eingebaut. Warum große Tanks und nicht

handliche Bierfässer? „Weil jeden Tag Bierfässer

über die steile Kellertreppe getragen

werden müssten“, antwortet Daniel Schmidt,

Inhaber der Gaststätte Klausmann, „und es

ist nur ein Frage der Zeit, bis etwas passiert.

Der Tipp für die Tanks kam übrigens von der

FRÜH-Brauerei selbst.“ Es handelt sich um

isolierte Tanks, d.h. sie werden konstant auf

drei Grad gekühlt, bei einem Innendruck

von rund 2,5 bar. „Das ermöglicht rasches

Zapfen und vom ersten bis zum letzten

Glas puren Trinkgenuss“, freut sich Schmidt.

Auch das Befüllen ist sehr einfach. „Es muss

lediglich auf einen Gegendruck von 0,8

Frisch gezapft aus dem

Biertank „...vom ersten bis

zum letzten Glas purer

Trinkgenuss“, freut sich

Daniel Schmidt, Inhaber

der Gaststätte Klausmann

bar geachtet werden, damit das Bier beim

Befüllen nicht schäumt“, erklärt Cor Ax,

Geschäftsführer der FIB Beer Systems – einem

Unternehmen des Geschäftsbereichs

Industrial Packaging Liner des börsennotierten

Verpackungsspezialisten Ringmetall

SE – dem verantwortlichen Biertankhersteller.

Für Daniel Schmidt war der Umstieg auf

Biertanks jedenfalls ein voller Erfolg: „Sogar

die Schaumkrone hält länger!“

RheinEnergieSTADION. Weiter geht es

zum RheinEnergieSTADION, der Heimstätte

des deutschen Traditionsklubs 1. FC

Köln, mit einem Fassungsvermögen von

50.000 Zuschauern. Man kann kaum ermessen,

wie viele Liter Bier hier pro Heimspiel

durch die Kehlen der Besucher fließen.

„Bei solchen Mengen muss es auch schnell

gehen – für kunstvolles Zapfen ist keine

Zeit“, erzählt Mael Hawchar, Leiter Einkauf

& Technik Gastronomie beim 1. FC Köln. „In

6 Sekunden ist ein 0,5 Liter Becher gefüllt.“

Hier stellt sich die Frage, wie man überhaupt

in dieser Zeit zapfen kann? „Man gar

nicht“, stellt Hawchar klar, „das erledigt der

BeerBoster, die automatische Zapfanlage.“

Ausgestattet mit einem automatischen Be-

Foto: istock/ david@engel.ac

Cor Ax und Daniel Schmidt, Inhaber der „Gaststätte Klausmann“:

3 x 500 Liter im Kellergewölbe

Cor Ax und Detlef Thöning, Restaurantleiter FRÜH „Em Golde Kappes“:

6 x 1. 000 Liter in der Kühlzelle

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chermagazin, digitaler Durchflussmessung,

modernster Kompensator-Zapftechnik und

optionaler Internetanbindung zum Anzeigen

von Zapfleistung, Geschwindigkeit und

diversen Auswertungen. Der BeerBooster

zapft ein nahezu perfektes Bier in fast jeden

Einweg- oder Mehrwegbecher. Durch

ein modulares Bechermagazin, welches

sich innerhalb von Sekunden austauschen

lässt, können alle gängigen Becher und Bechergrößen

verwendet werden. „In Kombination

mit einem Biertank unschlagbar“,

betont Hawchar, „und ein weiterer Vorteil:

Den BeerBooster kann jeder bedienen. Es

reicht auf den Knopf zu drücken“. Im Prinzip

wird durch den hohen Grad der Automatisierung

kein Personal für den Zapfvorgang

oder den Bechernachschub benötigt.

Das Personal kann sich zu 100 % auf das

Verkaufen konzentrieren.

Apropos Verkauf: Bier wird im Stadion an

vielen Stellen verkauft. Unterschieden

wird zwischen Außenkiosken im Umlauf

innerhalb des Stadions sowie fix verbauten

Innenkiosken im Tribünenbereich. Alle

müssen sie mit ausreichend Bier versorgt

werden. Die Versorgung der 18 Außenkioske

geschieht über 18 sogenannte Eventtanks.

„Das sind völlig autarke 500 Liter

Biertanks, isoliert, mit eigener Kühlung und

montiert auf einem mit Rädern versehenen

Gestell“, erklärt Cor Ax. Damit sind sie vollständig

mobil, passen in die Aufzüge und

können so sehr einfach zu den jeweiligen

Außenkiosken auf den diversen Ebenen

verbracht werden. Für die Versorgung der

Innenkioske ist derzeit eine Testanlage in

Betrieb. D.h. der Kiosk wird von 3 x 500 Liter

Biertanks versorgt. Die Biertanks sind fix

in der Kühlzelle des Innenkiosk installiert.

„Derzeit testen wir, ob eine zentrale Lösung

mit langen Leitungen zu den Innenkiosken

oder eine dezentrale Lösung mit individuellen

Tanks in den jeweiligen Verkaufsstellen

besser ist.“ Und das Fass ist kein Thema

mehr? „Nein, der Biertank ist die bei weitem

beste Lösung“, lacht Hawchar, „aber

Ausnahmen bestätigen die Regel. Es gibt

Bereiche im Stadion, wo der Einsatz von

Biertanks wirtschaftlich nicht sinnvoll ist. So

wird z.B. der VIP-Bereich im Kölner Stadion

nach wie vor mit Fassbier versorgt.“

FRÜH „Em Golde Kappes“. Die letzte

Station ist ein echtes Kölner Traditionslokal.

Es wurde 1913 in Köln-Nippes von

Matthias Becker eröffnet. Die „Kneip op

d’r Eck“ war über Generationen in Familienbesitz,

bis sie im Jahr 2009 von der

Cölner Hofbräu FRÜH übernommen wurde.

Seitdem erstrahlt der „Golde Kappes“

in neuem Glanz und hat dennoch nach

einer umfangreichen Runderneuerung

sein unverwechselbares Gesicht behalten.

Im Zuge der Umbauarbeiten im Jahr

Mael Hawchar, Leiter Einkauf & Technik

Gastronomie beim 1. FC Köln, und Cor Ax,

Geschäftsführer der FIB Beer Systems:

18 mobile Eventanks für die Außenkioske im

RheinEnergieSTADION des 1. FC Köln

2024 wurden 6 x 1.000 l Biertanks in einer

Kühlzelle im Keller eingebaut. „Für einige

Stammgäste war das anfangs ein Fauxpas,

denn Bier darf es nur aus einem Stichfass

geben“, erzählt der Restaurantleiter Detlef

Thöning lächelnd, „aber die Qualität vom

ersten bis zum letzten Glas hat sie sehr

schnell eines Besseren belehrt.“ Außerdem

gibt es beim Biertank de facto keine

Verluste. „Wenn der Biertank angeschlossen

wird, kann schon das erste Glas ausgeschenkt

werden und selbst beim 1.000

Liter Tank verbleibt am Ende nur 1 Liter

Rest im Beutel. Im Unterschied dazu muss

man beim Fass mit einem Verlust zwischen

5 und 10 % rechnen. Das können bei einem

50 Liter Fass bis zu 5 Liter sein. Sprich 10

Fässer ein Fass Verlust – damit ist eigentlich

alles gesagt.“

Der BeerBooster befüllt auf Knopfdruck

einen 0,5 Liter Becher in 6 Sekunden

Das Erfolgsgeheimnis des Biertanks liegt

nicht zuletzt in den Kunststoff-Inlinern.

Die Biertank-Innenhüllen von NITTEL und

der Liner Factory – Unternehmen des Geschäftsbereichs

Industrial Packaging Liner

des börsennotierten Verpackungsspezialisten

Ringmetall SE – sind aus speziell für die

Bierindustrie entworfenen Kunststofffolien.

Sie sind auf die extremen Temperaturbedingungen

und Druckverhältnisse im Lagertank

abgestimmt.

Ausschlaggebend für die Wahl der geeigneten

Biertankhülle sind der Treibdruck

und die Standzeit. Durch die spezielle Legeweise

wird eine Selbstentfaltung während

des Füllens gewährleistet.

Die Biertank-Innenhülle besteht aus einer

speziell entwickelten 14-schichtigen Coextrusionsfolie

auf Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer

(EVOH) Basis. Durch die Verwendung

von verschiedenen Lagen Polyethylen

wird so die Haltbarkeit des Inhalts entscheidend

verbessert. „Diese High Barrier-Folie

minimiert die Sauerstoffmigration und

H 2

O Dampfdurchlässigkeit“, erklärt Rainer

Carqueville, Leiter des Geschäftsbereiches

Industrial Packaging Liner der Ringmetall

SE. „Ein weiterer entscheidender Vorteil der

Innenhülle besteht darin, dass sie sich beim

Entleeren des Tanks auf die Oberfläche legt

und so den direkten Kontakt des Produkts

mit Sauerstoff verhindert. Das ist optimaler

Produktschutz!“ Ist der Tank leer, muss

dann lediglich der dünne Kunststoffinliner

entsorgt werden. Der Einsatz von Wasser

und Waschmitteln zur Säuberung des Tanks

entfällt. „Biertankinnenhüllen sind für alle,

die ihre Tanks nicht aufwändig säubern wollen

und dabei nachhaltig agieren wollen –

effizient und umweltschonend“, betont Cor

Ax abschließend.

[pl]

Fotos: Pack & Log /Rath

19


Ist der Getränkekarton eine

nachhaltige Verpackung?

Getränke

Obwohl der Getränkekarton schon seit langer Zeit eine etablierte Verpackung am Markt ist, beschäftigt

diese Frage nach wie vor viele. So wird der Getränkekarton, als faserbasierte Verbundverpackung,

von seinen Kritikern als schlecht recyclingfähig und damit als nicht nachhaltig im Sinne der Kreislaufwirtschaft

dargestellt. Etwas, dem die Food and Beverage Carton Alliance (FBCA) nun massiv entgegentritt.

Pack & Log hat mit Mag. Georg Matyk, Geschäftsführer des Vereins Getränkekarton Austria,

gesprochen, um Licht in die Sache zu bringen.

Herr Matyk, wie will die FBCA den Nachweis

für die Nachhaltigkeit des Getränkekartons

antreten?

Mit Hilfe umfassender Methodik, unabhängiger

Experten und einem klar definierten

Zertifizierungsprotokoll! Der Verband

hat sich eine klare Vorgabe gesetzt: Der

Getränkekarton soll mit wissenschaftlich

fundierter Innovation weiterentwickelt werden,

um die Nachhaltigkeit, Erneuerbarkeit

sowie Kreislauftauglichkeit sicherzustellen.

Denn der Getränkekarton ist ein unverzichtbarer

Teil im Aufbau einer nachhaltigen

Zukunft – und wir werden das, auch anhand

österreichspezifischer Daten, nachweisen.

Letztlich geht es hier nicht nur um die öffentliche

Wahrnehmung, sondern auch um

rechtliche Abgrenzungen bzw. Einstufungen

in die PPWR.

Inwiefern rechtlich?

Faserbasierte Verbundverpackungen

unterliegen in manchen Normen einer falschen

Sichtweise. Wenn eine Verpackung

erst ab einem Faseranteil von 95 % als voll

recyclingfähig gilt, dann ist das schlichtweg

nicht richtig. Eine potentielle Diskriminierung

innovativer, aber beschichteter Papierverpackungen

ist der falsche Weg. Was

wäre denn die Alternative? Eine rein fossilbasierte

Kunststoffverpackung? … das kann

ja auch nicht der Weg in eine nachhaltige

Zukunft sein.

„Ab dem 12. August 2026 dürfen Verpackungen nur noch in Verkehr gebracht werden,

wenn sie als recyclingfähig eingestuft sind. Getränkekartons weisen heute bereits eine

Recyclingfähigkeit von über 90 % auf und erfüllen damit die grundlegenden Erwartungen

der Branche“, betont Mag. Georg Matyk, Geschäftsführer des Vereins

Getränkekarton Austria im Gespräch mit Pack & Log

Wie weise ich die Recyclingfähigkeit von

Getränkekartons nach?

Mit Hilfe von RECY:CHECK. Das ist ein

durch Experten erstelltes Zertifizierungsprotokoll

zur Bewertung der Recyclingfähigkeit

von faserbasierten Verbundverpackungen.

Es wurde von der FBCA entwickelt, um

einen standardisierten Nachweis über die

tatsächliche Wiederverwertbarkeit von Getränke-

und Lebensmittelkartons sowie anderer

faserbasierten Verpackungen in spezialisierten

Recyclinganlagen zu erbringen.

Grundlage bildet eine ganzheitliche Bewertung:

Das Protokoll evaluiert die Recyclingfähigkeit

über vier entscheidende Phasen

hinweg: Sammlung, Sortierung, Wiederaufbereitung

(Reprocessing) und Anwendung

Das Interview führte

Gernot Rath, CR Pack & Log

der Sekundärrohstoffe. Es berücksichtigt

eben nicht nur die Papierfasern, sondern

auch die PolyAl-Fraktion (Polyethylen und

Aluminium), die im Recyclingprozess anfallen.

Zudem dient es Herstellern als Werkzeug,

um bereits in der Designphase die

Kompatibilität ihrer Produkte mit bestehenden

Recycling-Infrastrukturen zu prüfen.

RECY:CHECK ist inhaltlich stark mit den

Vorgaben der PPWR verknüpft.

Mit der Umsetzung der PPWR läuft aber

alles planmäßig?

Ja. Ab dem 12. August 2026 müssen Verpackungen

so gestaltet sein, dass sie recyclingfähig

sein können. Ein Schwellenwert

bzw. die Berechnungsvorgaben kommen

bekanntlich in Folge. Getränkekartons weisen

heute bereits eine Recyclingfähigkeit,

abhängig von der lokalen Recyclinginfrastruktur,

von über 90 % auf und erfüllen

damit die grundlegenden Erwartungen der

Branche. Es gibt allerdings noch einigen

Nachholbedarf seitens der EU-Regulatoren

bei Begriffsbestimmungen und Harmonisierungen

– Stichwort: Design for Recycling.

Foto: com_unit/Hörmandinger

20


Aber auch da werden wir rasch weitere Innovationen

bieten und unsere „Hausaufgaben“

rechtzeitig erledigen.

Die da wären?

Allen voran eine weitere Erhöhung der

Recyclingfähigkeit. Daher zielen unsere

Produktinnovationen immer darauf ab, den

Faseranteil zu erhöhen. Zu diesem Zweck

wird versucht auf Aluminium als Barriereschicht

zu verzichten und die Kunststoffbarrieren

werden soweit wie möglich reduziert.

Der Trend geht hin zu biobasierten Kunststoffen

oder faserbasierten Barriereschichten.

Wobei solche Verpackungen durchaus

schon im Handel zu finden sind, aber sie

eignen sich noch nicht für alle Produkte. All

diese Maßnahmen verbessern die Recyclingfähigkeit.

Auch der CO 2

Eintrag der

Verpackung ist ohne Aluminium-, aber mit

einer hauchdünnen Kunststoffbarriere, geringer.

Auf der anderen Seite muss klar gesagt

werden, dass man möglicherweise Abstriche

in Sachen Haltbarkeit machen muss.

Der Getränkekarton eignet sich hervorragend für

kohlensäurefreie Getränke, aber seine Anwendungsmöglichkeiten

gehen weit darüber hinaus

Apropos Haltbarkeit: Der Getränkekarton

gilt als hervorragende aseptische Verpackung

und eignet sich daher besonders

für das Verpacken von empfindlichen Füllgütern,

wie beispielsweise Milchprodukte

oder Fruchtsäfte. Wie verhält sich derzeit

der Markt in diesen Segmenten?

Der Milchbereich ist ein sehr stabiler

Markt, dort sind wir nach wie vor mit durchschnittlich

75 % Marktanteil klarer Marktführer

in Europa, die Fruchtsäfte sind leicht

rückläufig. Der Rückgang bei Fruchtsäften,

circa 5%, ist auf eine Veränderung des Konsumverhaltens

zurückzuführen, denn hochpreisige

Produkte – dazu zählt ein guter

Fruchtsaft – sind konjunkturbedingt derzeit

rückläufig. Wir haben aber auch Wachstumsmärkte,

wie z.B. Milchmix-Proteingetränke.

Diese Lifestyle-Milch Produkte

sprechen eher eine umwelt- und gesundheitsbewusste

Bevölkerungsgruppe an, die

lieber zu einer faserbasierten Verpackung

aus nachwachsendem Rohstoff als zu einer

anderen Verpackung greift.

Apropos umweltbewusste:r Konsument:in:

Einerseits müssen Sie die Nachhaltigkeit

aufgrund der Vorgaben der PPWR

nachweisen, andererseits sollte sie auch

der/die Konsument:in verstehen, nicht

zuletzt mit Blick auf eine möglichst hohe

Sammelquote?

Da haben Sie natürlich recht. Aus diesem

Grund hat der Verein Getränkekarton Austria

bereits 2023 die „Recycling Mission“

(www.recyclingmission.at) ins Leben gerufen.

Diese Werbekampagne soll mit Witz

und Information das Sammelbewusstsein

der Österreicher:innen nochmals steigern.

Auch heuer läuft die Aktion weiter.

Wobei die Kampagne 2026 ganz im Zeichen

von „Recycling in Österreich“ steht.

2025 hat der Getränkekarton sein Sammelziel

von 80 % der Lizenzmenge knapp

erreicht und jetzt gilt es Vertrauen und Bewusstsein

beim/bei der Konsumenten/in zu

schaffen, dass die Verpackungen auch entsprechend

recycelt werden. Das steigert die

Motivation zu sammeln. Dabei können wir

in Österreich stolz auf unsere Recyclinginfrastruktur

sein, denn wir verfügen über eine

exzellente Sammlung und modernste Sortieranlagen.

Sie dienen als Rohstofflieferanten

für heimische Recyclingunternehmen.

Kommen wir zum Getränkekarton selbst

zurück. Schon der Name ist ein wenig irreführend,

denn es werden auch andere Füllgüter

verpackt …

… so ist es. Und wir steuern moderat dagegen.

Das erkennt man schon am Namen

unserer weltweiten Dachorganisation: Denn

aus der „The Alliance for Beverage Carton“

ist die „The Food and Beverage Carton Alliance“

kurz „FBCA global“ geworden. Die

Hinzunahme von „Food“ in den Namen des

Verbandes soll die Bedeutung der Verpackung

über den Getränkebereich hinaus

betonen. Auf internationaler, rechtlicher

Ebene wird unser Getränkekarton als LPC/

Liquid Packaging Carton bezeichnet , folglich

deutlich allgemeiner gehalten.

Man denke nur an die vielen pastösen

Lebensmittel wie Tomatenmark, die im

faserbasierten Liquid Packaging Carton

verpackt werden – mittlerweile auch

immer mehr Bohnen, Mais und andere

landwirtschaftliche Produkte.

Aber selbst das „Food“ im Titel greift eigentlich

zu kurz, denn es gibt bereits zahlreiche

Non-Food Anwendungen aus dem

Hygiene- und Haushaltsbereich. Unser

Kerngeschäft ist aber trotzdem der Getränkekarton.

Was macht den Getränkekarton letztlich

so attraktiv als Verpackung?

Im Prinzip ist der Getränkekarton jene

Verpackung, die es ermöglicht, Lebensmittel

über einen langen Zeitraum – unabhängig

von so mancher Kühlkette – besonders

sicher zur Verfügung zu stellen.

Grundlage dafür ist der hohe Produktschutz

und die daraus resultierende verlängerte

Haltbarkeit der Füllgüter. Denn

man darf nie vergessen: Der CO 2

Impact,

der durch Food Waste verursacht wird, ist

um ein Vielfaches höher als jener durch

Verpackungen.

Weiters ermöglicht die viereckige Form

des Getränkekartons einen hoch effizienten

Transport innerhalb der Lieferkette,

denn im Unterschied zu anderen „runden“

Verpackungsformen wird keine Luft zwischen

den Gebinden transportiert.

Der Getränkekarton ist für Licht und Sauerstoff

– insbesondere, wenn er über eine

zusätzliche Barriereschicht verfügt – undurchlässig,

dadurch wird die Zersetzung

bestimmter Inhaltsstoffe wie Vitamine

markant verlangsamt. Weiters ermöglicht

der Getränkekarton eine aseptische Abfüllung.

Damit verleiht er dem Füllgut auch

die deutlich längere Haltbarkeit von bis

zu 18 Monaten. Der hohe Anteil an nachwachsendem

Rohstoff sichert die ökologische

Leistungs- und Kreislauffähigkeit – da

schließt sich der Kreis auch im Interview :-)

Vielen Dank für das Gespräch.

21


Sicher ans Ziel: 125 Varianten,

ein Verpackungskonzept

Wellpappe

Empfindliche Druckpackungen sind zentrale Bauteile in Kolbenkompressoren und spielen eine entscheidende

Rolle für die Verfügbarkeit industrieller Anlagen. Für den Technologiekonzern HOER-

BIGER entwickelte Antalis Verpackungen daher eine modulare Verpackungslösung, die den sicheren

stehenden Transport von 125 unterschiedlichen Varianten ermöglicht. Das Ergebnis ist ein flexibles

Wellpapp-System, das Stabilität, einfache Handhabung und Nachhaltigkeit miteinander verbindet

und seit 2025 erfolgreich im Einsatz ist.

In Raffinerien, Chemieanlagen und anderen

Verarbeitungsbetrieben geht

kaum etwas ohne leistungsfähige Kompressoren.

Sie verdichten Prozessgase wie

Luft, Stickstoff, Wasserstoff oder Methan

auf hohe Drücke, die für unterschiedliche

anspruchsvolle Anwendungen erforderlich

sind. Damit diese Gase sicher im System

bleiben, kommen in Kolbenkompressoren

sogenannte Druckpackungen zum

Einsatz.

Ein absoluter Hochleistungsjob, müssen

die hintereinander angeordneten

Packungsringe die Kolbenstange doch

selbst bei bis zu 300 bar und Zylindertemperaturen

von -50 bis 300 Grad Celsius

zuverlässig abdichten und zudem Reibungs-

und Verdichtungswärme ableiten.

Nur so ist gewährleistet, dass die Anlage

Tag und Nacht unterbrechungsfrei, wirtschaftlich

und mit gleichbleibender Qualität

arbeitet.

Wenn ein Dichtelement über Anlagenverfügbarkeit

entscheidet. Genau hier

lag das Problem, mit dem HOERBIGER

Ende 2024 an Antalis Verpackungen herantrat.

Damit die beschriebene Wirkung

erzielt werden kann, müssen die Packungsringe

und Gehäuse bei der Montage

perfekt zueinander passen. Schon

kleine Verformungen können die Temperaturverteilung

verändern, die Dichtwirkung

verschlechtern oder zu frühzeitigem

Verschleiß führen. Gerade weil die Komponenten

kritische Prozesse absichern, ist

ihre Unversehrtheit bis zum Einbau entscheidend.

Bislang wurden die Packungsgehäuse liegend

transportiert, sobald sie die strenge

Qualitätskontrolle und die Versandabteilung

des Herstellers passiert hatten. Bei

bestimmten Varianten bestand jedoch

das Risiko, dass sich die Bauteile während

des Versands leicht durchbiegen – was

Auswirkungen auf die Dichtigkeit im späteren

Betrieb hätte. Angesichts der hohen

Belastungen im Kompressor war dieses

Für die von HOERBIGER produzierten Druckpackungen entwickelte Antalis

Verpackungen eine modulare Verpackungslösung aus Wellpappe

Risiko inakzeptabel. Für HOERBIGER war

deshalb klar: Die neue Verpackung sollte

den stehenden Transport der Druckpackungen

ermöglichen und diese nicht nur

sicher fixieren, sondern auch effizient und

nachhaltig sein.

Die Herausforderung: 125 Varianten, ein

Verpackungskonzept. Was nach einer

klassischen Verpackungsaufgabe klingt,

entpuppte sich schnell als komplexes Engineering-Projekt.

Die Druckpackungen

liegen in 125 unterschiedlichen Größen

und Varianten vor, mit stark variierenden

Längen, Durchmessern und Gewichten

von 10 bis 150 Kilogramm. Eine starre, auf

einzelne Formteile zugeschnittene Lösung

hätte nicht nur hohe Kosten verursacht,

sondern auch jede spätere Produktänderung

zum Problem gemacht.

„Wir hatten es mit einem typischen Fall

aus der Prozessindustrie zu tun: hohe

technische Anforderungen, viele Varianten

und gleichzeitig der Wunsch nach

einem einfachen, robusten System“, berichtet

Patrick Steinwand, Verpackungsentwickler

bei Antalis Verpackungen. „Uns

war schnell klar, dass wir etwas entwickeln

Fotos: Antalis Verpackungen GmbH

22


mussten, das so flexibel ist wie das Produktportfolio des Kunden

– ohne Kompromisse bei Stabilität und Schutz.“

Neben der Variantenvielfalt gab es weitere Rahmenbedingungen:

Das Innenleben der Verpackung sollte als Einstofflösung

ausgeführt sein, möglichst ressourcenschonend, leicht händelbar,

modular aufbaubar und kosteneffizient. Dazu kam die Vorgabe,

dass die neuen Einsätze in zwei vorgegebene Holzkistengrößen

passen mussten, die bei HOERBIGER konzernweit im

Einsatz sind. Aus logistischen Gründen durften diese nicht verändert

werden.

Die Lösung: Modulares Wellpapp-System im Holzkistenrahmen.

In rund fünf Monaten Entwicklungsarbeit – einschließlich

kleiner Änderungen, Musterbauten und Tests – entwarf das AVP

Packaging Design Center eine dreiteilige Verpackungslösung

aus Wellpappe. Das System besteht aus einem Unterteil, einem

aus einem variablen Steckgefache besteht. Dabei werden vier

mit mehreren Schlitzen versehene Stege so ineinandergesteckt,

dass diese die jeweiligen Produktformate umschließen. „Dieses

Baukastensystem ist in der Lage, schwere, technisch hochsensible

Komponenten genauso selbstverständlich aufzunehmen

wie kleinere, leichtere Varianten“, erklärt Patrick Steinwand. „Die

flachen Zuschnitte sind schnell aufgebaut und bilden im Zusammenspiel

mit der Holzkiste eine sehr robuste Gesamtkonstruktion.

Für den Kunden bedeutet das: einheitliche Prozesse, einfaches

Handling und ein deutlich höheres Sicherheitsniveau.“

Seit Mai/Juni 2025 ist die Lösung bei der HOERBIGER Wien

GmbH im Einsatz und wurde mittlerweile von mehreren HOER-

BIGER Werken in Europa angefordert. Der stehende Transport

und die formschlüssige Fixierung sorgen dafür, dass die Druckpackungen

stabil in den bestehenden Holzkisten geführt werden

und in genau dem Zustand ankommen, der für die Montage und

den späteren Betrieb entscheidend ist. „Für uns ist der Schutz

der Druckpackungen während des Transports kein logistisches

Detail, sondern ein zentraler Qualitätsfaktor“, sagt Michael Roth,

Leitung operative Logistik bei der HOERBIGER Wien GmbH.

„Die neue Verpackung stellt sicher, dass unsere Komponenten

genau in dem Zustand beim Kunden ankommen, den wir nach

der Endprüfung freigeben – und das bei einfacher Handhabung

im Tagesgeschäft.“

[pl]

Ihr Partner für

erstklassige

Folienverpackungslösungen

Das System besteht aus einem Unterteil, einem faltbaren Mittelteil

und einem Oberteil, das die breitere Seite der Druckpackung

abdeckt und diese nach oben hin fixiert

faltbaren Mittelteil und einem Oberteil, das die breitere Seite der

Druckpackung abdeckt und diese nach oben hin fixiert. Alle Elemente

verfügen über gezahnte Aussparungen, die die Bauteile

sicher aufnehmen und deren Kräfte gleichmäßig in die Konstruktion

ableiten. Das Besondere: Jedes dieser Module gibt es in

standardisierten Varianten mit unterschiedlichen Aussparungsdurchmessern.

Über die Kombination von Unterteil, Mittelteil

und Deckel kann so für jede der 125 Druckpackungsgrößen eine

passende Aufnahme gebildet werden – ohne dass für jede Variante

eine eigene Speziallösung konstruiert werden muss. Zwei

Grundformate stellen sicher, dass alle Module in die vorhandenen

Holzkistengrößen von HOERBIGER passen. So steht neben

einer Verpackungsvariante mit vorgegebenem Durchmesser

noch eine weitere Version zur Verfügung, bei der das Unterteil

Wir sind für sie

an der Interpack

7. bis 13. Mai 2026

Halle 9 Stand D20

Halle 9 Stand G23-4

Halle 13 Stand B15

Als Verpackungsspezialist bieten wir das

Rundum-Sorglos-Paket. Die richtige Technik,

die passende Folie, das nötige Know-how

plus Lösungen für die Zukunft.

saropack.eu

23


Recycelbare und markenstarke

Multipack-Innovation

Wellpappe

Mit DS Smith Lift Up präsentiert DS Smith einen vollständig recycelbaren Tragegriff aus Wellpappe,

der als nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Kunststoffgriffen und Schrumpffolien für PET-Multipacks

entwickelt wurde. Die Lösung basiert vollständig auf Kraftpapier und Wellpappe und wurde nach

den branchenführenden Kreislauf-Design-Messgrößen von DS Smith entwickelt, um Materialeffizienz,

Recyclingfähigkeit und CO₂-Reduktion zu maximieren.

Als faserbasierte Lösung ersetzt DS

Smith Lift Up klassische Schrumpffolien

und trägt dazu bei, Einweg-Kunststoffverpackungen

zu vermeiden.

Gleichzeitig erfüllt die Verpackung

die hohen Anforderungen entlang der gesamten

Lieferkette: Sie ist stabil, belastbar

und für den Einsatz im Handel sowie in der

Logistik ausgelegt.

DS Smith Lift Up eignet sich für 2er-, 4er-,

6er- und 8er-PET-Multipacks und ermöglicht

signifikante Einsparungen von

Kunststoff und Energie. Eine durch Dritte

geprüfte Life Cycle Analysis zeigt, dass

durch den Einsatz von DS Smith Lift Up im

Vergleich zu Schrumpffolie die CO₂-Emissionen

um 42 % reduziert werden können.

Gleichzeitig wird der Energieverbrauch der

Verpackungsmaschinen um 58 % gesenkt.

In Zusammenarbeit mit Krones – einem

weltweit führenden Hersteller von Verpackungsmaschinen

– wurde DS Smith Lift

Up umfassend getestet und für den reibungslosen

Einsatz auf Hochgeschwindigkeitslinien

optimiert. DS Smith Lift Up

ist eine in realen Bedingungen validierte

Lösung und wird bereits erfolgreich in der

Praxis eingesetzt.

Der ergonomisch gestaltete Tragegriff ermöglicht

ein komfortables Handling und

ist für Gewichte von bis zu 12 kg ausgelegt.

Gleichzeitig sorgt die Konstruktion

für einen sicheren Halt der Flaschen,

während sich einzelne Einheiten einfach

entnehmen lassen.

Neben funktionalen Vorteilen bietet DS

Smith Lift Up auch klare Mehrwerte für

Marken: Die 360° bedruckbare Banderole

schafft zusätzliche Kommunikationsfläche,

während die Flaschenform

vollständig sichtbar bleibt und so die

Produktpräsenz am POS stärkt. Die minimalistische,

faserbasierte Konstruktion

sorgt zudem für eine moderne, nachhaltige

Optik.

DS Smith Lift Up trägt maßgeblich zur

Kreislaufwirtschaft bei: Die Lösung ist als

Monomaterial vollständig über den Papierstrom

recycelbar, reduziert den Materialeinsatz

und kann den Bedarf an zusätzlicher

Umverpackung vermeiden. [pl]

Weitere Informationen unter

www.dssmith.com/at.

24


Faltschachtel und Packungsbeilage

als Einheit

Mit dem Kombi-Pack bringt Faller Packaging Faltschachtel und Packungsbeilage

in einer vorkonfektionierten Verpackungseinheit zusammen. Die 2-in-1-Lösung

reduziert die Total Cost of Ownership (TCO) und verbessert die Overall

Equipment Effectiveness (OEE). Denn der größte Teil der Kosten entsteht nicht

im Einkauf, sondern verborgen im laufenden Betrieb an der Verpackungslinie.

Foto: Faller Packaging

Pharmahersteller und CDMOs stehen

unter einem hohen Druck: Steigende

regulatorische Anforderungen, zunehmende

Variantenvielfalt und kleinere

Losgrößen erhöhen die Komplexität und

das Risiko ineffizienter Abläufe. Ein großer

Teil der entstehenden Kosten fällt dabei

nicht bei der Beschaffung, sondern im

laufenden Betrieb an der Linie durch das

Zusammenspiel mehrerer Komponenten,

Qualitätsprüfungen und Stillstände an.

Weniger Schnittstellen, vereinfachte Prozesse.

Als Spezialist für Faltschachteln, Packungsbeilagen

und Haftetiketten integriert

Faller Packaging die Beilage automatisiert

und GMP-konform per Heißleim in die Faltschachtel.

Die vorkonfektionierte Lösung

reduziert Schnittstellen und vereinfacht den

gesamten Verpackungsprozess deutlich.

Separate Zuführsysteme sowie zusätzliche

Abstimmungs- und Prüfprozesse entfallen.

Gleichzeitig sinkt der Bedarf an technischen

Aggregaten entlang der Linie. Das verringert

Störquellen, verkürzt Rüstzeiten und minimiert

den Wartungsaufwand.

Ein weiterer Vorteil: Die Kombi-Pack-Lösung

lässt sich ohne größere Anpassungen

in bestehende Verpackungslinien integrieren,

zusätzliche Investitionen in Maschinen

oder Zuführsysteme sind in der Regel nicht

erforderlich.

Clever verbunden: Beim Kombi-Pack ist eine

einfache Entnahme der Packungsbeilage möglich,

ohne die Faltschachtel zu beschädigen

Pharmaunternehmen profitieren zudem von

einem vereinfachten Beschaffungsprozess:

ein Lieferant, ein Bestellvorgang und eine

Wareneingangskontrolle. Das spart Zeit, reduziert

Koordinationsaufwand und erhöht

die Prozesssicherheit.

[pl]

Redefining Packaging

for a Changing World

DS Smith – Ihr Experte für Verpackungen aus Wellpappe

Margarethen am Moos

Heidestraße 15

2433 Margarethen am Moos

T: +43 (0) 2230 711 11-0

Kalsdorf bei Graz

Forster Straße 54-62

8401 Kalsdorf bei Graz

T: +43 (0) 3135 521 11-0

E: contact.austria@dssmith.com | W: www.dssmith.com/at

Neumarkt am Wallersee

Pfongau-Mitte 9/2. OG

5202 Neumarkt am Wallersee

T: +43 (0) 6216 7756

Wien

Friedrichstraße 10/4. OG

1010 Wien

T: +43 (0) 1 86300 256

25


interpack 2026 steht in

den Startlöchern

interpack

In Kürze öffnet die interpack in Düsseldorf

ihre Tore. Vom 7. bis 13. Mai

2026 trifft sich die globale Processing-

und Packaging-Branche zum

Austausch über KI, Automatisierung,

innovative Materialien und

neue Kompetenzen. Marktführer

und Newcomer aus allen Bereichen

der Wertschöpfungskette machen

sich bereit. Der Ticketshop ist geöffnet.

Die Vorbereitungen für die interpack

2026 laufen auf Hochtouren. Rund

2.800 Aussteller aus aller Welt präsentieren

im Mai in Düsseldorf ihre neuesten

Entwicklungen und setzen Impulse für

die Zukunft einer global vernetzten Industrie.

„Die interpack 2026 ist wichtiger denn je“,

sagt interpack Director Thomas Dohse.

„Gerade in einem anspruchsvollen Marktumfeld

braucht die Branche einen Ort für

Austausch und Orientierung. Jetzt geht es

darum, konkrete Lösungen zu sehen, zu

vergleichen und Investitionsentscheidungen

fundiert vorzubereiten.“

Globale Dynamiken, Herausforderungen

und Chancen. Ein Blick auf das große

Ganze zeigt: Die Rahmenbedingungen für

die Branche sind vielschichtig. Bevölkerungswachstum,

Urbanisierung und verändertes

Konsumverhalten erhöhen die

Nachfrage nach effizienten Verarbeitungsund

Verpackungslösungen. Zugleich erhöhen

Rohstoffknappheit, Regulierung,

Lieferkettenrisiken und Fachkräftemangel

den Druck auf Unternehmen.

Vor diesem Hintergrund setzt die interpack

2026 gezielte inhaltliche Akzente mit

ihren Hot Topics Smart Manufacturing,

Innovative Materials und Future Skills.

Smart Manufacturing steht für eine datenbasierte,

ressourceneffiziente Produktion

– von KI bis Robotik. Innovative Materials

fokussiert neue Packstoffe, Funktionalitäten

und Design-for-Recycling-Konzepte.

Future Skills thematisiert den Wandel der

Arbeitswelt und die Kompetenzen, die für

eine zunehmend digitalisierte und automatisierte

Produktion erforderlich sind.

Diese Aussteller sind dabei. Unter den

rund 2.800 Unternehmen aus 67 Ländern

präsentieren sich viele Marktführer mit eindrucksvollen

Auftritten. Für die Süß- und

Backwarenbranche in den Hallen 1, 3 und

4 sind beispielsweise Aasted, Sollich, Theegarten-Pactec

oder SACMI Packaging &

Chocolate auf der interpack vertreten.

Auch die Pharma- und Kosmetikbranche

findet auf der interpack wichtige Partner:

In den Hallen 15 bis 17 präsentieren etwa

IMA Industria Macchine, die Marchesini

Group und OPTIMA ihre Portfolios.

Im umfangreichen Ausstellungsbereich

der Lebensmittel, Getränke, Konsum- und

Industriegüter in gleich sechs Hallen (11-14

sowie 5 und 6) setzen Unternehmen wie

die COESIA Group, Duravant, Gerhard

Schubert, Ishida, KHS, Krones, MULTI-

VAC, Syntegon Technology und ULMA

Packaging Maßstäbe bei Automatisierung,

Effizienz und Nachhaltigkeit.

Eine zentrale Rolle für die Branche spielen

auch die Hallen 7-10. Dort präsentieren sich

über 1.000 Aussteller mit Materialien und

Endprodukten für die Verpackung. Damit ist

die interpack zugleich die weltweit bedeutendste

Messe für Packmittel. Hier finden

sich Unternehmen wie BERICAP, Jokey,

Metsä, Sappi Europe oder SCHÜTZ.

Die Etikettier- und Kennzeichnungstechnik

in den Hallen 8a und 8b ist zum Beispiel

durch Bluhm Systeme, Domino Printing

Sciences und Totani vertreten.

interpack 2026

Termin: 7. bis 13. Mai 2026

Ort: Messegelände Düsseldorf

Zeiten: tägl. 10 bis 18 Uhr

Hallen: 1 bis 18

Eingänge: Nord, Ost, Süd

Veranst.: Messe Düsseldorf

Internet: www.interpack.de

Inhalte erleben, Impulse vertiefen. Begleitet

wird das Messegeschehen von zahlreichen

Specials. Im interpack Spotlight

Forum im Eingang Nord diskutieren Expertinnen

und Experten aktuelle Entwicklungen

und strategische Fragen der Branche.

Ein besonderer Programmpunkt ist die

Verleihung der WorldStar Global Packaging

Awards auf dem Messegelände.

Mit der begleitenden Messe components

rückt die interpack zudem die Kompetenz

der Zulieferindustrie in den Fokus. Mit den

SAVE FOOD Expert Talks, der SAVE FOOD

Highlight Route, den SAVE FOOD Awards

sowie dem SAVE FOOD Projektwettbewerb

steht zudem das Thema Vermeidung

von Lebensmittelverschwendung und -verlusten

im Fokus. Women in Packaging am 11.

Mai rückt die Rolle von Frauen in der Branche

in den Mittelpunkt.

[pl]

Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann

26


3 x future-packed solutions

Die Saropack AG ist an der diesjährigen Interpack gleich mit

drei Auftritten präsent. Auf den gemeinsamen Messeständen

mit den Produktionswerken werden folgende Schwerpunkte

präsentiert:

Feinschrumpf- und Liddingfolien in der

Halle 9/Stand D20. Highlight: Hochtransparente

Schrumpffolie SaroLon OXBTEC

mit lebensmittelkonformem Rezyklat Anteil

und Sauerstoff- und Feuchtigkeitsbarriere.

Für die Verpackung von frischen

Lebensmitteln unter Schutzatmosphäre

zur Verlängerung der Haltbarkeit und zur

Reduktion von Food Waste.

Saropack AG

Halle Stand

9 D20

BaginBox Füllmaschinen

und Beutel in der

Halle 9/Stand G23-4.

Highlight: Die SaroPacker

KombiFill - Halbautomatische

Füllmaschine für

Einzel und/oder Beutel in

der Kette.

Folienverpackungsmaschinen

für Schrumpfund

für Flowpackanwendungen

in der Halle

13/Stand B15. Highlight:

Das neue Maschinenprogramm

der leistungsfähigen SaroPacker

Flowpackanlagen mit hygienischer Bauart

für die Lebensmittelindustrie. [pl]

Die SaroPacker KombiFill

- Halbautomatische Füllmaschine

für Einzel und/

oder Beutel in der Kette.

Foto: Saropack

Nachhaltige Verpackung,

die funktioniert.

DIE VSL GREENLINE

VSL entwickelt Lösungen, die schützen, Ressourcen schonen

und langfristig eingesetzt werden können. Mit internen

Recyclingkreisläufen und energieeffizienter Nutzung von

Holzresten setzen wir Nachhaltigkeit konsequent um.

Jetzt Teil der VSL GreenLine werden und

Nachhaltigkeit sichtbar machen.

27


Die Bedeutung von automatisierten

Verpackungsprozessen für

Lebensmittelproduzenten

interpack

Die Lebensmittelindustrie steht unter konstantem Druck, steigende Produktionsmengen effizient, präzise

und wirtschaftlich zu bewältigen. Besonders Hersteller von freifließenden Lebensmitteln wie beispielsweise

Reis, Zucker, Mehl, Bohnen oder Linsen müssen sicherstellen, dass ihre Produkte schnell,

sauber und in gleichbleibender Qualität verpackt werden. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an

Prozessstabilität, Hygiene und effiziente Prozessabfolgen.

Genau hier setzen moderne Verpackungs-

und Palettierlösungen an.

Die STATEC BINDER GmbH aus

Österreich bietet beispielsweise speziell

für diese Anwendungsfälle individuell entwickelte

Systeme an, die eine durchgängige

Automatisierung der End-of-Line-

Prozesse ermöglichen – von der exakten

Abfüllung bis zur transportsicher verpackten

Palette.

STATEC BINDER

Halle Stand

11 F19

Der Hochleistungs-Robot-Palettierer PRINCIPAL-R, ein Knickarm-Robotpalettier-System,

wird stets als kundenspezifische Lösung mit namhaften Industrieroboter-

Herstellern und dem STATEC BINDER Know-how angeboten

Warum Automatisierung heute unverzichtbar

ist. Manuelle oder teilautomatisierte

Verpackungsprozesse sind bei

wachsenden Produktionsvolumina oft

nicht mehr ausreichend. Ungenaue Füllmengen,

schwankende Qualität und hohe

Abhängigkeit von Personal führen zu ineffizienten

Abläufen und steigenden Kosten.

Vollautomatische Verpackungsanlagen

schaffen hier klare Vorteile für produzierende

Unternehmen. Sie ermöglichen

einen konstant hohen Output bei gleichzeitig

präziser Dosierung pro verpacktem

Sack. Moderne Wiege- und Abfüllsysteme

stellen sicher, dass jedes Gebinde exakt

befüllt wird – unabhängig von Produkt

oder Verpackungsgröße.

Darüber hinaus sorgen automatisierte

Prozesse für eine hohe Wiederholgenauigkeit

und minimieren Fehlerquellen.

Produktionsabläufe werden planbarer,

Stillstandzeiten deutlich reduziert und

die Gesamtanlageneffizienz erheblich

gesteigert. So kann nicht nur Effizienz im

Produktionsprozess sichergestellt werden,

sondern auch flexibel auf steigende

Warenumsätze reagiert werden. Dem Unternehmenswachstum

steht somit nichts

mehr im Wege.

Präzision und Flexibilität für unterschiedliche

Produkte. Freifließende Lebensmittel

stellen besondere Anforderungen

an die Verpackungstechnologie.

Während Produkte wie Mehl oder Zucker

staubarm verarbeitet werden müssen, ist

bei Reis oder Hülsenfrüchten eine schonende

Behandlung entscheidend, um

Bruch und Qualitätsverluste zu vermeiden.

Vor allem eine sichere und dichte

Versiegelung der abgefüllten Säcke ist

hier entscheidend.

Moderne Verpackungssysteme sind darauf

ausgelegt, diese Anforderungen zuverlässig

zu erfüllen. Durch präzise Dosier-,

Verpackungs- und Verschließtechnik

wird eine exakte Füllmenge gewährleistet,

während optimierte Materialflüsse einen

gleichmäßigen und produktschonenden

Ablauf sicherstellen.

Ein weiterer Vorteil liegt in der hohen

Flexibilität: Ob ein vollautomatisches

System für vorgefertigte Offensäcke

oder eine FFS Verpackungsmaschine

(Form-Fill-Seal) für die Abfüllung von

der PE-Schlauchfolie – automatisierte

Maschinen werden individuell auf Kundenanforderungen

angepasst und mit

entsprechenden Optionen können die

Maschinen beinahe non-stop in Betrieb

sein. Diese Vielseitigkeit ermöglicht es

Herstellern, ihren Produktionsumfang an

geänderte Kundenanforderungen anzupassen

– ohne aufwendige Umrüstzeiten.

Automatisches Palettieren als entscheidender

Prozessschritt. Ein effizienter

Verpackungsprozess endet nicht beim

Befüllen und Verschließen der Säcke. Erst

28


durch die Integration eines automatischen Palettiersystems

wird die Produktionslinie vollständig optimiert.

Automatische Palettiermaschinen sorgen für eine gleichmäßige,

stabile und platzsparende Stapelung der abgefüllten Säcke.

Dadurch wird nicht nur die Transportsicherheit erhöht, sondern

auch die Effizienz in Lagerung und Logistik verbessert.

Gleichzeitig entfallen das manuelle Heben und Stapeln schwerer

Säcke. Das reduziert körperliche Belastungen für Mitarbeiter:innen

und minimiert das Risiko von Arbeitsunfällen.

Zudem arbeiten automatisierte Systeme konstant mit hoher

Geschwindigkeit, wodurch Engpässe am Ende der Produktionslinie

vermieden werden.

Zentrale Herausforderungen gezielt lösen. Die Einführung

automatisierter Verpackungs- und Palettierlösungen adressiert

eine Vielzahl aktueller Herausforderungen in der Lebensmittelindustrie:

• Steigende Produktionsmengen: Große Volumina können

zuverlässig und mit gleichbleibender Qualität verarbeitet

werden.

• Fachkräftemangel & Personaleinsparung: Der Bedarf an

manueller Arbeit wird deutlich reduziert, wodurch Unternehmen

unabhängiger vom Arbeitsmarkt werden und gezielt

Personalkosten minimieren können.

• Prozesssicherheit: Standardisierte und automatisierte Abläufe

sorgen für stabile Produktionsbedingungen und einen

konstanten Warenumschlag.

• Hygieneanforderungen: Geschlossene und kontrollierte

Systeme verbessern die Sauberkeit im gesamten Verpackungsprozess.

Eigene Metall-Detektoren erkennen kontaminierte

Säcke und schleusen diese gezielt aus.

• Logistik- und Lageroptimierung: Präzise palettierte Ware

ermöglicht eine effizientere Nutzung von Lager- und

Transportkapazitäten.

• Skalierbarkeit: Produktionskapazitäten lassen sich flexibel

an steigende Nachfrage anpassen.

• Konsistenter Markenauftritt: Gleichmäßige Qualität der

abgefüllten Säcke stärkt das Vertrauen in die Marke.

Praxisbeispiel: Effizienzsteigerung durch Automatisierung.

Ein international tätiger Reisproduzent in den USA, der jährlich

rund 750 Millionen Pfund Reis verarbeitet, stand vor der

Herausforderung, seine Verpackungsprozesse zu modernisieren.

Die bestehenden manuellen Abläufe waren nicht nur

zeitintensiv, sondern führten auch zu Schwankungen bei den

Füllmengen und erforderten regelmäßige manuelle Kontrollen.

Ein hoher Personalaufwand verhinderte, die steigenden

Produktionsmengen zukünftig bewältigen zu können.

Mit der Einführung der vollautomatischen Verpackungslösung

PRINCIPAC von STATEC BINDER konnte der gesamte Prozess

grundlegend optimiert werden. Die Maschine steigerte

die Produktionskapazität auf 1.200 Säcke/Stunde und stellte

eine präzise sowie konstante Dosierung sicher, wodurch die

Qualität der Abfüllung deutlich verbessert werden konnte. Ein

zusätzliches Palettiersystem sorgte für einen durchgängigen

Prozess.

Das Ergebnis war eine deutlich höhere Effizienz bei gleichzeitig

reduzierter Fehleranfälligkeit, verringertem Personalaufwand

und stabileren sowie planbareren Prozessen. Dieses Beispiel

zeigt eindrucksvoll, wie der Umstieg auf vollautomatische

Verpackungssysteme ein echter Gamechanger für Lebensmittelhersteller

sein kann.

Erst durch die Integration eines automatischen Palettiersystems

wird die Produktionslinie vollständig optimiert.

von Verpackungs- und Palettierprozessen ein entscheidender

Faktor, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Sie ermöglicht

nicht nur eine höhere Produktionsleistung, sondern sorgt auch für

stabile Prozesse, reduzierte Kosten und eine gleichbleibend hohe

Produktqualität.

Mit den Lösungen der STATEC BINDER GmbH erhalten Unternehmen

eine leistungsstarke und zuverlässige Möglichkeit, ihre

End-of-Line-Prozesse ganzheitlich zu optimieren. Damit wird die

Grundlage für effiziente Abläufe geschaffen sowie einen sicheren

und nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg in einem zunehmend anspruchsvollen

Marktumfeld.

Mehr Infos auf: www.statec-binder.com

[pl]

Die neue modulare KMO mit

Faltschachtelverarbeitung.

Live auf der interpack 2026.

Fotos: STATEC-BINDER

Fazit: Automatisierung als Schlüssel zum Erfolg. Für Hersteller

von freifließenden Lebensmitteln ist die Automatisierung

7. bis 13. Mai 2026, Düsseldorf

Halle 15, Stand B24

Gratis

29

Messeticket

sichern

www.koch-pac-systeme.com


Strategie zum Anfassen

Schubert zeigt neue TLM-Generation

und klar strukturiertes Portfolio

TLM für Pharma: Prozesssicherheit ohne

Verluste. Bei Schubert-Pharma steht die

TLM-Technologie ebenfalls im Fokus: Ein

Kartonierer in konsequentem Hygienic Design

erfüllt die besonders strengen Anforderungen

der Pharmaindustrie. Die Anlage

verpackt Vials sicher in Schachteln inklusive

Gefache und Beipackzettel. Ihr entscheiinterpack

Am ersten Messetag enthüllt Schubert feierlich die neue TLM-Generation

Kaum eine Veranstaltung bewegt die Verpackungsbranche wie die interpack: Die weltweit größte

Fachmesse ihrer Art verspricht Sichtbarkeit, Austausch und Technologien im denkbar größten Umfang.

Für Schubert steht die diesjährige Ausgabe im Zeichen wegweisender Entwicklungen. Mit überarbeiteter

Produktstrategie, einem facettenreichen Standkonzept und Exponaten in drei Kategorien

bietet das Crailsheimer Maschinenbauunternehmen einen Auftritt der Extraklasse, inklusive Premiere

der jüngsten TLM-Generation.

Strategien wirken meist abstrakt. Umso

wichtiger ist es, sie mit Leben zu füllen.

Genau diesem Ziel hat sich die

Gerhard Schubert GmbH auf der interpack

verschrieben: Das überarbeitete Portfolio,

das die Kerntechnologien TLM, LIGHTLINE

und TOG abdeckt, setzt den Rahmen für

den diesjährigen Messeauftritt. In drei Bereiche

untergliedert, vermittelt der Stand

im frischen Look eindrücklich, worum es

bei dieser Neuausrichtung geht: Kreative,

modulare Verpackungslösungen, die unterschiedlichen

Anforderungen gerecht

werden. Dazu gehören vorkonfigurierte

Schubert

Halle Stand

14 D01

Anlagen und vollintegrierte Linien aus den

bewährten TLM-Baugruppen, sowie eigenständige

standardisierte Produktionszellen.

In Halle 14 erfahren Besucher an Stand D01

alles zu den jeweiligen Kerntechnologien.

Die Botschaft ist klar: „Schubert löst komplexe

genauso wie einfache Verpackungsaufgaben

– mit Lösungen, deren Vorteile

die Messebesucher in Düsseldorf praxisnah

erleben werden“, erläutert Marcel Kiessling,

Geschäftsführer Vertrieb und Service bei

Gerhard Schubert. An Themeninseln stehen

zudem Kollegen aus dem Service, vom

Packaging Competence Center (PCC), von

Schubert Turnkey, Consulting und Schubert-Pharma

Rede und Antwort.

Neue TLM-Generation: Mehr Leistungsdichte

durch neue Maschinen- und Steuerungsstruktur.

Einen großen Schritt vollzieht

die von Gerhard Schubert entwickelte

TLM-Technologie, die das Unternehmen

weltweit bekannt machte. Auf der interpack

zeigt Schubert am 7. Mai um 11.15

Uhr anhand eines Flowpackers nichts Geringeres

als eine neue TLM-Generation.

Ein wesentlich steiferes Gestell und neue

Pick-and-Place-Werkzeuge ermöglichen

noch höhere Leistung auf geringerer Fläche.

Im gleichen Bauraum lassen sich mehr

Aggregate und Fördertechnik unterbringen,

und das bei verbesserter Zugänglichkeit.

Die Gerätekommunikation hat Schubert von

Sercos-III auf den Robotik-Standard Ether-

CAT umgestellt. Ein innovatives, modulares

Scanner-System zeichnet die neue TLM-Linie

ebenfalls aus.

30


dender Vorteil liegt in der Tischbauweise – sie verhindert Produktverluste

innerhalb der Maschine und sorgt so für einen reibungslosen,

störungsfreien Prozess.

LIGHTLINE: wirtschaftlich starten, schnell produktiv sein.

Gleich zweifach ist die LIGHTLINE-Reihe auf dem Stand vertreten:

Neben dem Kartonierer für Riegel präsentiert Schubert in

Düsseldorf eine weitere Neuheit aus Crailsheim. Der Casepacker

für Schachteln in Wrap-around-Kartons ergänzt das Portfolio ideal

und ist prädestiniert für weniger komplexe, leicht standardisierbare

Verpackungsaufgaben. Das gilt für die gesamte Reihe, die

zusätzlich Pick-and-Place-Maschinen und Flowpacker umfasst.

TOG: kompakte Zellen, flexibel integrierbar. Die TOG-Produktlinie

steht für vollständig standardisierte Produktionszellen, die einzelne

Funktionen im Verpackungsprozess übernehmen und sich

flexibel in Schubert- und Linien anderer Hersteller integrieren lassen

– ein Ansatz, der Verpackungsszenarien nachhaltig verändern

wird. In Düsseldorf zeigt Schubert den KI-gestützten TOG Cobot

gemeinsam mit dem Aufrichter TOG Erecting Unit in einem eigenen

Bereich für besonders kompakte Standalone-Lösungen.

Wie leistungsfähig das Konzept ist, demonstrieren gleich zwei

TOG Cobot im Live-Betrieb: Die Cobots nehmen Produkte wie

Beutel oder Flaschen aus der Unordnung auf und platzieren sie

mit hoher Geschwindigkeit und Präzision geordnet in Ketten oder

Behälter. Ergänzt wird das Setup durch die TOG Erecting Unit, die

sich ausschließlich dem Aufrichten von Kartons und Schachteln

widmet und auf Knopfdruck bis zu 60 Kartontrays pro Minute bereitstellt.

Die variabel einsetzbaren, zu 100 Prozent standardisierten

Module sorgen für maximale Effizienz bei minimaler Standfläche.

Unsere

Vakuumlösungen

schaffen Raum

für Innovationen.

Wir bieten erstklassige schlüsselfertige

Lösungen, außergewöhnlichen Service und

hochwertige Produkte. Für jede denkbare

Anwendung und Branche.

Kostenloses Ticket

für die interpack 2026!

07. – 13. Mai, Düsseldorf

Halle 5 | Stand D05

Service ab der ersten Minute. Sind Maschinen einmal in Betrieb,

sollen sie möglichst lange laufen. Die Grundlage dafür liefert der

Service von Schubert: Mit einem mehrstufigen Ansatz kümmern

sich die Experten darum, dass Anlagen durchgehend Höchstleistungen

erzielen. Ersatzteile, Remote Support, Bedienertraining

und Anlagenmonitoring lauten einige der Kernzutaten, mit denen

dies gelingt.

Diese Leistungen verteilt Schubert auf unterschiedliche Phasen

des Maschinenlebenszyklus: Vom erfolgreichen Produktionsstart

bis zum zuverlässigen Betrieb inkl. laufender Optimierung übernimmt

der Service essenzielle Aufgaben, die mindestens 20 Jahre

Maschinenverfügbarkeit garantieren. Vor Ort zeigt Schubert an

einer -Messemaschine unter anderem das Potenzial seines CA-

RE-Portals, eine Fehlersimulation in Verbindung mit dem 4YOUconnect-Kundenportal

und Formatumstellungen.

[pl]

Fotos: Gerhard Schubert GmbH

Die TOG Erecting Unit

– ein einfacher Stand-alone-Schachtelaufrichter

lässt sich in jede Verpackungslinie

integrieren

www.buschgroup.com

31


Roboter für Food- und

Pharma-Packaging

interpack

Auf der interpack unterstreicht

Stäubli seine Kompetenz im Bereich

Food- und Pharma-Packaging

mit wegweisenden Innovationen.

Dabei hat der Hersteller sein Portfolio

an hygienegerechten Vierund

Sechsachsrobotern um einen

mobilen Pharmaroboter erweitert,

der selbst unter aseptischen Bedingungen

arbeiten kann – eine echte

Weltneuheit.

In sensiblen Branchen wie Food, Pharma

und Medizintechnik gelten besondere

Gesetzmäßigkeiten, eigene Regulatorien

und strengste Hygieneanforderungen.

Diese Eintrittsvoraussetzungen schaffen

eine natürliche Barriere für den Robotereinsatz.

Standardroboter sind deshalb

bestenfalls im Sekundärverpackungsbereich

anzutreffen.

Für alle anderen Aufgaben beispielsweise

der Verpackung offener Lebensmittel

oder der Abfüllung von flüssigen Arzneimitteln

in Vials, sind Roboter erforderlich,

die strengsten Hygieneanforderungen bis

hin zur Sterilität genügen. Des Weiteren

zählen Prozesssicherheit, Dynamik und

Präzision zu den gefragten Eigenschaften.

Mit zahlreichen Modellvarianten an Vierund

Sechsachsrobotern kann Stäubli

diese branchenspezifischen Anforderungen

punktgenau erfüllen. Jetzt hat der

Anbieter nachgelegt und dieses einzigartige

Roboterportfolio um zwei weitere

Innovationen erweitert. „Auf der interpack

präsentieren wir neben zwei Demoapplikationen

auch den TX2-60L Stericlean+

in Hollow Wrist-Ausführung sowie den

Sterimove, den weltweit ersten Mobilroboter,

der unter aseptischen Bedingungen

arbeiten kann. Das ist ein Meilenstein für

die Pharmaindustrie“, so Peter Pühringer,

Geschäftsführer Stäubli Robotics.

Stäubli

Halle Stand

15 C38

Sterimove – ein weltweit einzigartiges

Konzept. Tatsächlich ist Sterimove mehr

als nur eine Innovation. Der Mobilroboter

ist ein entscheidender Beitrag zu einer

sichereren, produktiveren und zuverlässigeren

Arzneimittelherstellung. Das Gerät

setzt neue Maßstäbe für mobile Robotik in

Klasse A/B/C/D-Umgebungen. Sterimove

minimiert Kontaminationsrisiken durch

manuelle Eingriffe, steigert die Produktivität

und gewährleistet Sicherheit und

Zuverlässigkeit in den sensibelsten Umgebungen.

Dank seiner Modularität, einfachen

Reinigung und kontaminationsfreien

Konstruktion ist er die ultimative Lösung

für Pharmahersteller, die Sicherheit und

operative Exzellenz suchen.

Sonderausführungen: Von HE und H1

bis Stericlean und Stericlean+. Sowohl

Auf der interpack präsentiert Stäubli

den TX2-60L in der Ausführung Stericlean+

mit Hollow Wrist. Das Modell

mit hohlem Handgelenk bietet eine

beispiellose Reinigungsfähigkeit und

verbessert die Dekontaminierungsprozesse

gegenüber dem Standardmodell

die SCARAs der TS2-Baureihe als auch

die TX2-Sechsachser bewähren sich in

der Konfiguration Feuchtraumausführung

(HE) mit lebensmittelverträglichem Öl

(H1) in allen möglichen Applikationen in

der Lebensmittelherstellung. Geht es um

die Erfüllung aseptischer Bedingungen,

stehen diese Vier- und Sechsachsroboter

auch in der Stericlean-Ausführung zur

Verfügung. Für den direkten Einsatz in Isolatoren

in hochaseptischen Pharmaumgebungen

der GMP Klasse A bietet Stäubli

mit der Stericlean+ Variante den passenden

Roboter.

Erstmals auf der interpack präsentiert

Stäubli den TX2-60L in der Ausführung

Stericlean+ mit Hollow Wrist. „Bei diesen

Robotern haben die Ingenieure die hygienegerechte

Auslegung mit einer vollständig

geschlossenen Struktur vom Sockel

32


bis zum Flansch auf die Spitze getrieben.

Das Modell mit hohlem Handgelenk bietet

eine beispiellose Reinigungsfähigkeit und

verbessert die Dekontaminierungsprozesse

gegenüber dem Standardmodell“, betont

Pühringer. Die Reinigungsvorgänge

werden vereinfacht, und das Design des

Roboters verhindert zusätzlich das Anhaften

von Partikeln an der Beschichtung.

Die Option Stericlean+ mit Hollow-Wrist-

Hand für die beiden Modelle TX2-60 und

TX2-60L ist ab sofort bestellbar.

Praxisnahe Demoapplikationen. Auf

der interpack belegt Stäubli die Performance

seiner Roboter natürlich auch anhand

zweier Einsatzbeispiele, und zwar

in den Bereichen Food und Pharma. In

einer KI-optimierten, robotergestützten

Food-Applikation unterstreicht ein TS2-80

SCARA in HE- und H1-Ausführung seine

hohe Dynamik bei der Handhabung von

unverpackten Lebensmitteln. Besonderheit

dabei: Der SCARA ist mit einem neu

designten Faltenbalg ausgerüstet, dessen

Materialeigenschaften den FDA-Richtlinien

entsprechen. Somit ist der Roboter für

den Einsatz im direkten Kontakt mit Lebensmitteln

geeignet.

Eine zweite Zelle demonstriert bei der Sekundärverpackung

von Pharmazeutika,

Das Inspektionssystem von einem niederländischen Backwarenhersteller mit deckenmontiertem

SCARA-Roboter von Stäubli prüft 1.200 Zwiebackscheiben pro Minute.

welche Vorteile der Einsatz der kürzlich

vorgestellten Accesspharma-Baureihe

bietet. Mit dem Accesspharma-Programm,

das sich auf Umgebungen der Reinraumklasse

C konzentriert, schließt Stäubli den

Kreis mit schnellen, zuverlässigen Automatisierungslösungen

für nicht-aseptische

Bereiche. Der Anwender kann damit die

erheblich größere Investition in aufwendigere

Modellvarianten vermeiden. [pl]

Fotos: Stäubli


Rekord-Auftritt auf

der interpack

interpack

Sacmi Packaging & Chocolate präsentiert auf der interpack ein so umfangreiches technologisches

Spektrum wie noch nie zuvor auf einer Messe. Die ausgestellten Maschinenlösungen sind Ausdruck

eines sehr breiten, zuletzt durch Akquisitionen noch erweiterten Sortiments. Besucher erleben durchgängig

integrierte Automatisierung von der Schokoladenverarbeitung bis zur Verpackung von Süßund

Backwaren.

Schokolade in Form bringen. Die Moulding

Line überzeugt mit Flexibilität, schnellen

Formatwechseln und minimiertem

Personalbedarf. Sie umfasst drei in Reihe

installierte Module: Eine neu entwickelte

automatische und robotergesteuerte Formenwechselstation

erreicht Hochleistung.

Darauf folgt der Schokoladendosierer Core

X. Die vollständig servogesteuerte Anlage

arbeitet mit höchster Genauigkeit und

der automatische Formatwechsel ist in

weniger als sieben Minuten erledigt. Den

Abschluss markiert das System Fast Shell,

eine Kaltstempelmaschine für Schalen mit

fortschrittlicher Steuerung, reduzierter

Schokoladenrückführung und einer neu

gestalteten Struktur für mehr Präzision und

Wiederholgenauigkeit, geeignet für den

Einbau in Ein-Linien-Formsysteme mit geringerem

Formrücklauf. Alle Module sind

auf einer Transportstation integriert, die

nach den Grundsätzen des hygienischen

Designs konzipiert wurde.

Schlauchbeutelmaschine mit automatischem

Folienwechsel. JTA+ ist eine

Weiterentwicklung der bewährten Hochleistungs-Schlauchbeutelmaschine

JT Advance.

Ihr Merkmal ist der automatische

Foliensplicer, der höhere Präzision und

konstantere Leistung sowie mehr Verfügbarkeit

und Effizienz ermöglicht. Der

Rollenwechsel erfolgt bei laufender Produktion

ohne Verringerung der Maschinengeschwindigkeit,

wobei angebrochene

Rollen einfach weitergenutzt werden können.

Anwender profitieren von optimierter

Ergonomie, Prozesswiederholbarkeit und

weniger Bedienfehlern. Die JTA+ ist für die

Integration in hochautomatisierte, digitalisierte

Linien konzipiert und entspricht den

Anforderungen einer Smart Factory.

OPM Advance Line – Kartoniermaschine

für höchste Produktivität. Die OPM

Advance Line ist eine Kartoniermaschine

mit Top-Loading in einer dreifunktionalen,

integrierten „Form Load Close“-Konfiguration.

Durch den Einsatz von I-Track-Linearmotoren

von Rockwell Automation erreicht

die Anlage eine Leistung von bis zu

160 Kartons pro Minute und verarbeitet bis

zu 1.000 herangeführte Produkte (Verpackungen),

womit sie, laut Hersteller, marktführend

ist. Die Verpackungslösung zeichnet

sich zudem durch ihr hygienisches

Design, vollständig zu öffnende Magazine

und eine offene IT-Architektur auf Basis

von Rockwell-Electronics aus, was eine

einfache Integration in Unternehmenssysteme

möglich macht. Ein fortschrittliches

Datenmanagement erlaubt eine kontinuierliche

Leistungsüberwachung und die

Berechnung der betrieblichen Effizienz.

Neben der integrierten Rockwell-basierten

Lösung wird auch die MULTI CARRIER

LEXIUM MC12-Demostation mit Linearmotorsystemen

von Schneider Electric

für intelligente Produktförderungsanwendungen

gezeigt, um die verschiedenen

technologischen Optionen für ein fortschrittliches

Produktmanagement zu verdeutlichen.

ETC CB20 von Etpack: platzsparende

Kartonverpackung. Durch die Übernahme

der Groupe Emballage Technologies

Ende 2025 hat Sacmi den Bereich Sekundärverpackung

weiter ausgebaut. Neu im

Angebot ist die auf der Messe vorgestellte

Kartonverpackungslösung Etpack ETC

Die Schlauchbeutelmaschine JTA+ verfügt über einen

automatischen Foliensplicer.

34


CB20. Die kompakte „3-in-1“-Maschine

vereint Kartonaufrichtung, robotergestützte

Produktbeladung mittels Fast Picker

und automatisches Verschließen von

RSC-Kartons – ein äußerst platzsparender

Ansatz. Anwender können Flowpacks,

Beutel, Doypacks, Schachteln und Kartons

sowie Flaschen und Dosen verpacken und

erreichen dabei eine Leistung von bis zu

20 Kartons pro Minute.

HPS 40 RT – Schlauchbeutelmaschine

in Bottom Reel-Variante. Die HPS 40

RT ist eine neue elektronisch gesteuerte

horizontale Flowpack-Maschine, die sich

durch eine Bottom Reel-Folienzufuhr und

einen beweglichen Siegelkopf mit langer

Verweilzeit (Long Dwell) auszeichnet. Insbesondere

unregelmäßige oder empfindliche

Produkte lassen sich mit der Schlauchbeutelmaschine

optimal verpacken, wobei

Die Kartonverpackungsmaschine ETC CB20 von

Etpack vereint Aufrichtung, Beladung und Verschluss

Fotos: Sacmi Packaging & Chocolate

Sacmi

Halle Stand

4 E05..F05

stets ein schonendes Handling sowie eine

hohe Verpackungsqualität sichergestellt

sind. Die Long-Dwell-Technologie ermöglicht

den Einsatz einer breiten Palette an

Barrierefolien und sorgt für hermetische

und sichere Verschlüsse. Der bewegliche

Siegelkopf erleichtert zudem die Integration

von MAP-Systemen. Für schnelle Formatwechsel

sowie geringe Betriebs- und

Wartungskosten sorgen das optimierte

Design und die fortschrittliche elektronische

Steuerung der Maschine. Die HPS 40

RT ist sowohl mit manueller als auch mit

automatischer Zuführung erhältlich. [pl]

Entdecken Sie die neue Dimension der Intralogistik

Maximieren Sie die Flexibilität und Automatisierung Ihrer

Materialflussprozesse mit dem FL1500, unserem innovativen

selbstfahrenden Gegengewichtsstapler mit neuer Duplex-

Mastvariante. Bringen Sie ab sofort Spitzentechnologie in

Ihr Lager und steigern Sie so die Effizienz Ihrer Intralogistik.

Erleben Sie die Zukunft heute: Mit dem FL1500 wird Ihr Lager

zum Vorreiter modernster Intralogistiktechnologien.

Interpack

7. – 13. Mai 2026

Halle 15, Stand C38

Stäubli – Experts in Man and Machine

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We make work easy and safe

Stäubli Tec-Systems GmbH Robotics

Betriebsstätte Österreich, Tel. +43 7224 93081, sales.robot.at@staubli.com

35


Weltneuheit weitergedacht …

interpack

Foto: KOCH Pac-Systeme

Die modulare Maschine KMO mit standardisierten Schnittstellen ermöglicht flexible Prozesserweiterungen,

schnelle Modulwechsel und eine reibungslose Inbetriebnahme.

Nach ihrer erfolgreichen Weltpremiere im vergangenen Jahr setzt KOCH Pac-Systeme den Weg von

„KOCH goes Modular“ konsequent fort. Auf der interpack 2026 präsentiert das Unternehmen die modulare

Maschine KMO erstmals mit integrierter Faltschachtelverarbeitung, einer komplett neuen Erweiterung

des Systems. Damit zeigt KOCH, wie flexibel sich das modulare Konzept weiterentwickeln

lässt, auch im Hinblick auf künftige Marktanforderungen und die anstehende EU-Verpackungsverordnung

(PPWR).

Modular. Zukunftssicher. Jetzt noch

nachhaltiger. Mit der Einführung der

modularen Maschine KMO setzt KOCH

auf eine Lösung, die maximale Flexibilität

und Wirtschaftlichkeit vereint. Dank der

modularen Bauweise mit standardisierten

Schnittstellen passt sich die Maschine

schnell neuen Marktanforderungen an,

etwa durch flexible Prozesserweiterungen,

schnelle Modulwechsel oder eine reibungslose

Inbetriebnahme.

Die KMO verarbeitet nun auch Faltschachteln

aus Karton. Diese Verpackungsform

gewinnt durch hohe Rezyklierbarkeit,

Materialeffizienz und zuverlässigen Produktschutz

weiter an Bedeutung. Der horizontale

Kartonierprozess mit seitlichem

Produkteinschub ermöglicht eine prozesssichere

und vollständig automatisierte

Verarbeitung.

KOCH Pac-Systeme

Halle Stand

15 B24

Gleichzeitig erweitert KOCH sein Leistungsportfolio

deutlich. Das Unternehmen

agiert heute als international tätiger

Maschinenbauer und Beratungspartner

für umfassende Turnkey-Lösungen.

KOCH realisiert vollständige Prozessketten

vom Montieren über das Abfüllen bis

hin zum Verpacken und bedient damit

die Branchen Konsumgüter, Healthcare

und Kontaktlinsen mit integrierten Lösungen

aus einer Hand.

Die neue KMO wird auf der interpack

in täglichen Live-Demonstrationen präsentiert

und spricht insbesondere die

steigende Nachfrage der Consumer

Branche nach nachhaltigen und recyclingfähigen

Verpackungslösungen an.

Live erleben in Halle 15, Stand B24.

Gemeinsam mit Cremer, Goldfuß und

Uhlmann präsentiert KOCH auf dem

Gemeinschaftsstand erstmals das gebündelte

Know-how von vier Unternehmen

der Uhlmann Group unter einem

Dach. Die Uhlmann Group vereint sechs

starke Unternehmen: Uhlmann Pac

Systeme, KOCH Pac Systeme, Cremer

Speciaalmachines, Wonder Packing Machinery,

Goldfuß Automation und Axito.

Gemeinsam sichern sie die weltweite

Verfügbarkeit sensibler Produkte in den

Bereichen Pharma, Gesundheit, Konsumgüter,

Lebensmittel und Agrar und

decken mit ihrem Portfolio aus Maschinen,

Software und Services die gesamte

Wertschöpfungskette der Verpackung

ab.

Besucher der interpack erhalten einen

kompakten Einblick in nachhaltige und

PPWR konforme Lösungen von KOCH.

Als international agierender Maschinenbauer

und Beratungspartner für Turnkey-

Lösungen zeigt KOCH, wie vollständig

integrierte Prozessketten vom

Montieren über Abfüllen bis hin zum

Verpacken in den Branchen Konsumgüter,

Healthcare und Kontaktlinsen realisiert

werden. Darüber hinaus präsentiert

KOCH sein gesamtes Serviceportfolio

mit digitalen Lösungen für effizienten

Betrieb, vorausschauende Wartung und

maximale Anlagenverfügbarkeit. Die

täglichen Live-Demonstrationen an der

neuen KMO vermitteln einen unmittelbaren

Eindruck der modularen Technologie

und ihrer vielseitigen Einsatzmöglichkeiten.

[pl]

36


Premieren auf der interpack

Foto: Somic

Somic stellt auf der interpack zwei neue Maschinenserien vor und erweitert damit sein Portfolio um

leistungsstarke Lösungen für unterschiedliche Anforderungen in der Endverpackung. Besucher:innen

dürfen sich zudem auf mehrere technische Innovationen freuen, die Prozesse weiter automatisieren

und Bedienabläufe vereinfachen.

Somic

Halle Stand

14 A02

Die verschiedenen Maschinenserien

von Somic adressieren ein breites

Spektrum an Formaten und

Geschwindigkeiten und sind auf maximale

Effizienz, hohe Verfügbarkeit und

schnelle Umrüstung ausgelegt. Ergänzend

zeigt Somic intelligente Funktionen

zur Materialzuführung und Assistenzsysteme,

die Abläufe vereinfachen und die

Maschinenbedienung unterstützen – für

mehr Autonomie im Betrieb und eine

gleichbleibend hohe Prozessstabilität.

„Mit unseren Neuheiten bieten wir für

jeden Anwendungsfall die passende

Lösung – vom Einstieg in die automatisierte

Verpackung bis hin zu Hochleistungsanwendungen“,

sagt Patrick

Bonetsmüller, Geschäftsführer des

Verpackungsmaschinen-Herstellers

aus dem bayerischen Amerang. „Besucher:innen

erhalten auf der interpack

einen praxisnahen Einblick, wie sich

Produktivität und Bedienkomfort mit

unseren Maschinen gleichzeitig steigern

lassen.“

Weitere Highlights sind optimierte Umstellprozesse,

verbesserte Zugänglichkeit

für Formatwechsel und Wartung

sowie erweiterte Konnektivität für datenbasierte

Services. Damit unterstreicht

Somic seinen Anspruch, die Technologie

konsequent an den Bedürfnissen der

Anwender auszurichten.

Kurzprofil. Somic ist ein führender Anbieter

von Endverpackungslösungen für

die Lebensmittel- und Konsumgüterindustrie.

Das Unternehmen entwickelt

und produziert leistungsstarke Kartoniermaschinen

sowohl für den Einstieg in

die automatisierte Verpackung als auch

für den Hochleistungsbereich. Mit hoher

Engineering-Kompetenz, internationalem

Service und einem klaren Fokus auf

Effizienz und Bedienerfreundlichkeit unterstützt

Somic Kunden weltweit bei der

wirtschaftlichen Optimierung und Umsetzung

ihrer Verpackungsprozesse. [pl]

UPPER FOOD 2026 – TAG DER

OBERÖSTERREICHISCHEN LEBENSMITTEL

ZUKUNFT ZWISCHEN KI UND NACHHALTIGKEIT

19.MAI 2026 | TABAKFRABRIK LINZ

Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH

lebensmittel-cluster@biz-up.at | www.lebensmittel-cluster.at

Bild: iStock/Smederevac, bezahlte Anzeige


Prozesssicherheit und Effizienz

für Lebensmittel und Pharma

interpack

Die Busch Group präsentiert auf der interpack in Düsseldorf innovative Lösungen zur Steigerung von

Effizienz und Prozesssicherheit in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Besucher erhalten in Halle

5, Stand D05, Einblicke in moderne Vakuum- und Prüftechnologien der Marken Busch Vacuum Solutions

und Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions.

Robuste Vakuumtechnologie für anspruchsvolle

Prozesse. DOLPHIN Flüssigkeitsring-Vakuumpumpen

von Busch

Vacuum Solutions gewährleisten eine

stabile Vakuumversorgung selbst unter

herausfordernden Bedingungen – zum

Beispiel bei Feuchtigkeit, Dampf oder Produktresten

im Fördermedium. Dank ihres

Funktionsprinzips sind sie besonders tolerant

gegenüber wechselnden Prozessanforderungen

und eignen sich für den

zuverlässigen Dauerbetrieb bei hohen

Gaslasten. Sie sind äußerst robust, wartungsfreundlich

und verfügen über eine

hohe Dampf- und Partikelverträglichkeit.

Zusätzlich benötigen sie durch ihren Wasserteilkreislauf

nur minimale Frischwassermengen

und sind für Clean-in-Place-

Reinigungsprozesse geeignet.

Diese Eigenschaften machen die DOL-

PHIN zur optimalen Lösung für die sichere

Verarbeitung von pastösen oder

flüssigkeitsreichen Produkten wie Cremes

oder Zahnpasta. Anwender profitieren von

reduzierten Stillstandszeiten, geringem

Wartungsaufwand und einer hohen Anlagenverfügbarkeit.

Energieeffiziente Drehschiebertechnologie

für die Verpackungsindustrie. Mit

der R5 Drehschieber-Vakuumpumpe bietet

Busch Vacuum Solutions eine zuverlässige

Lösung für die Lebensmittel- und

Verpackungsindustrie. Sie ist kompakt, robust

und sorgt für eine sichere Vakuumerzeugung

auch bei hohen Taktzahlen oder

variablen Verpackungsformaten. Durch

eine variable Drehzahlregelung kann das

Saugvermögen flexibel an den Bedarf

Busch Group

Halle Stand

5 D05

Busch Group - Energieeffiziente Vakuumtechnologie von Busch Vacuum Solutions für maximale

Prozesssicherheit und geringere Betriebskosten in der Verpackungsindustrie

angepasst werden, was zu einem reduzierten

Energieverbrauch und geringeren

Betriebskosten führt.

Intelligente Steuerungssysteme vernetzen

mehrere Vakuumerzeuger zu einem

Gesamtsystem, stellen automatisch die

benötigte Leistung bereit und ermöglichen

die kontinuierliche Überwachung

der Betriebszustände. Sind diese Systeme

richtig ausgelegt, sorgen sie nicht nur für

eine optimale Vakuumversorgung, sondern

leisten auch einen wichtigen Beitrag

zur Produktivitätssteigerung. So werden

Anlagenverfügbarkeit und Prozesssicherheit

erhöht – entscheidende Faktoren für

empfindliche Produkte wie Lebensmittel,

Getränke oder pharmazeutische Verpackungen.

Prüftechnologien für die Verpackungsintegrität.

Die Integritätsprüfung von

Verpackungen gewinnt zunehmend an

Bedeutung, insbesondere in der Pharma-

und Lebensmittelindustrie. Die Prüftechnologien

von Pfeiffer Vacuum+Fab

Solutions basieren auf der optischen

Emissionsspektroskopie und ermöglichen

eine hochsensible Detektion selbst kleinster

Undichtigkeiten in nicht-porösen Verpackungssystemen,

ohne dass spezielle

Prüfgase erforderlich sind. Das Prüfsystem

nutzt das vorhandene Gasgemisch

im Hohlraum der Primärverpackung als

Analysegas und liefert präzise, quantifizierbare

Ergebnisse für eine transparente

Qualitätssicherung – sowohl im Labor als

auch in automatisierten Produktionslinien.

Digitale Services erhöhen Transparenz

und Verfügbarkeit. Digitale Servicelösungen

wie OTTO ergänzen die Hardware

und ermöglichen durch die Analyse von

Betriebsdaten eine vorausschauende

Wartung. Dadurch werden ungeplante

Stillstandszeiten reduziert und die Effi-

Foto: Busch Group

38


zienz sowie Verfügbarkeit der Verpackungslinien nachhaltig

verbessert.

Auf der interpack 2026 präsentiert die Busch Group in Halle

5, Stand D05, ihre Technologien live. Das Spektrum reicht von

den robusten DOLPHIN-Flüssigkeitsring-Vakuumpumpen

und den energieeffizienten R5-Drehschieber-Vakuumpumpen

bis hin zu den hochsensitiven Prüfsystemen von Pfeiffer

Vacuum+Fab Solutions. Alle Exponate verdeutlichen, wie sich

die Effizienz und Prozesssicherheit in der Lebensmittel- und

Pharmaindustrie steigern lassen.

Kurzprofil. Die Busch Group ist weltweit einer der größten

Hersteller von Vakuumpumpen, Vakuumsystemen, Gebläsen,

Kompressoren, Kammern und Abgasreinigungssystemen.

Unter ihrem Dach vereint sie die beiden bekannten Marken

Busch Vacuum Solutions und Pfeiffer Vacuum+Fab Solutions.

Das umfangreiche Produkt- und Serviceangebot umfasst

Lösungen für Vakuum-, Überdruck- und Abgasreinigungsanwendungen

in allen Branchen, wie zum Beispiel Lebensmittel,

Halbleiter, Analytik, Chemie und Kunststoff. Dazu gehören

auch die Konzeption und der Bau maßgeschneiderter Vakuumsysteme

sowie ein weltweites Servicenetz.

Die Busch Group ist ein Familienunternehmen, dessen Leitung

in den Händen der Familie Busch liegt. Mehr als 8.000

Mitarbeitende in 47 Ländern weltweit arbeiten für die Gruppe.

Der Hauptsitz von Busch befindet sich im baden-württembergischen

Maulburg, im Dreiländereck Deutschland–Frankreich–Schweiz.

Die Busch Group produziert in ihren 20 eigenen Werken in

China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Rumänien,

der Schweiz, Südkorea, Tschechien, den USA und

Vietnam. Sie hat einen konsolidierten Jahresumsatz von 2 Milliarden

Euro.

[pl]

Flexibler Hochleistungs-Wrap-Around-Packer

Als weltweit agierender Spezialist für individuell einsetzbare Verpackungssysteme

im Food- und Non Food-Bereich mit dem Fokus

auf Molkereiprodukte und Getränke präsentiert sich die Schäfer &

Flottmann GmbH & Co. KG auf der diesjährigen interpack in Halle

16, Stand A03. Im Mittelpunkt des Messeauftritts wird die neueste

Generation des flexiblen Hochleistungs-Wrap-Around-Packers SFS

414 stehen. Das in Düsseldorf gezeigte Exponat verfügt über einen

vierspurigen Produkteinlauf und zwei leistungsstarke Eckumsetzer.

Bis zu 60 Produktlagen bzw. 30 Shelf-ready-Kartons können

pro Minute vom flachen Zuschnitt in diversen Konfigurationen

hergestellt werden.

Wrap-Around-Packer SFS 414

von Schäfer & Flottmann

39


Maximale Leistung auf

minimalem Raum

interpack

J+P Maschinenbau aus Kreischa-Sobrigau bei Dresden zeigt auf der interpack in Düsseldorf eine Lösung,

die besonders für Kunden mit anspruchsvollen Platzverhältnissen entwickelt wurde: den kompakten

Deckel-/Traypacker für die End-Verpackung von Schachteln und Beuteln. Die Anlage wird im

Rahmen eines aktuellen Projekts für EMCO vorgestellt – dem führenden Hersteller von Cerealien in

Tschechien.

Für das EMCO-Werk im tschechischen

Litoměřice realisiert J+P bereits

die dritte End-Verpackungsanlage.

Nach erfolgreichen Installationen

in den Jahren 2019 und 2022 setzt das

Unternehmen erneut auf die Expertise

des familiengeführten Maschinenbauers.

Der Grund dafür liegt in der Kombination

aus hoher Prozesssicherheit,

flexibler Technologie und einem außergewöhnlich

geringen Platzbedarf.

Der Deckel-/Traypacker ist modular aufgebaut

und ermöglicht die Verarbeitung

unterschiedlicher Kartonformate bei

hoher Prozessstabilität. Für die Kartonformung

und den Kartonverschluss stehen

zwei technische Varianten zur Verfügung:

• Kartonkette mit Mitnehmern und

Faltelementen, welche eine robuste

mechanische Führung gewährleist.

• Vakuumband mit Faltmatrize, welche

eine besonders kompakte Bauweise

ermöglicht

J+P präsentiert auf der interpack einen kompakten Deckel-/Traypacker:

Maximale Leistung auf minimalem Raum

Foto: J+P

J+P Maschinenbau

Halle Stand

6 D04

Während EMCO bislang zwei Anlagen

mit Kartonkette nutzt, kommt nun

erstmals eine Lösung mit Vakuumband-Technologie

zum Einsatz. Diese

Variante ermöglicht eine besonders

kompakte Bauweise und erfüllt damit die

Anforderungen des Kunden, der seine

Automatisierung unter äußerst begrenzten

räumlichen Bedingungen erweitern

möchte. Trotz der kompakten Konstruktion

bleibt die Zugänglichkeit zu allen

relevanten Bereichen optimal – ein entscheidender

Vorteil für Bedienung, Wartung

und schnelle Formatwechsel.

Die neue Anlage trägt nicht nur zur Effizienzsteigerung

bei, sondern reduziert

auch Personalaufwand und Kartonagenkosten.

Das positive Produkthandling

sorgt dafür, dass sowohl Beutel als auch

Schachteln schonend und prozesssicher

verarbeitet werden. Ergänzt wird dies

durch eine teilautomatisierte Formatumstellung,

die Rüstzeiten deutlich verkürzt.

Zu den besonderen Highlights des J+P

Deckel-/Traypackers zählen:

• Sehr geringer Platzbedarf im Vergleich

zu marktüblichen Lösungen

• Im Maschinengestell integrierter

Schaltschrank, wodurch externe

Aufstellflächen entfallen

• Patentierte LED-Bedienerführung

zur schnellen Lokalisierung von Störungen

und zur Reduktion von Stillstandszeiten

• Hygienic Design mit minimierten

Produktauflageflächen, für wenig

Produktrückstände in der Anlage

• Edelstahlausführung als Standard,

ausgelegt für erhöhte Reinigungsund

Hygieneanforderungen

• Flexible Ausführung als Case Packer

mit Kartonkette oder Vakuumband,

abhängig von Produktdaten und

Layoutvorgaben

Mit dem kompakten Deckel-/Traypacker

adressiert J+P insbesondere Hersteller,

die ihre Endverpackung trotz eingeschränkter

Stellflächen modernisieren

oder erweitern müssen. Die Kombination

aus modularer Technologie, hoher Prozesssicherheit

und minimalem Footprint

macht die Anlage zu einer geeigneten

Lösung für anspruchsvolle Produktionsumgebungen

in der Lebensmittelindustrie.

[pl]

40


Kennzeichnung neu gedacht

Auf der interpack 2026 präsentiert sich LEIBINGER mit dem Leitgedanken

„Kennzeichnung neu gedacht“, der auf einem Umdenken etablierter CIJ-Konventionen

basiert und durch langfristige Entwicklungsinvestitionen gestützt

wird. In der Praxis ermöglicht die LEIBINGER CIJ-Technologie eine zuverlässige

Inline-Bedruckung auf einer Vielzahl von Substraten und liefert im täglichen

Produktionsalltag durchgängig starke Ergebnisse, mit anwenderfreundlichen

Plug-and-Print-Lösungen – sei es in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie,

in der Kosmetikbranche oder in der Pharmaindustrie.

LEIBINGER

Halle Stand

8b D26

Ein Thema steht besonders im Fokus:

der Umstieg von 1D-Barcodes

auf GS1-2D-Codes im Zuge der

2D-Migration (GS1 Sunrise 2027). Das

zuverlässige und gut lesbare Drucken auf

unterschiedlichen Materialien bleibt dabei

eine zentrale Herausforderung – insbesondere

im Hinblick auf zukünftige Anforderungen

wie den digitalen Produktpass

(DPP). Datenreiche 2D-Codes mit variablem

Inhalt müssen direkt in der Verpackungslinie

gedruckt werden, wodurch die

Anforderungen an Druckpräzision, Kontrast

und Prozessstabilität steigen. Selbst

scheinbar kleine Einflussfaktoren wie

Lichtreflexionen des Substrats, Oberflächenstruktur

oder Tintenhaftung können

das Scanergebnis beeinflussen. LEIBIN-

GER unterstützt seine Kunden mit umfassender

Anwendungskompetenz, sorgt

für zuverlässige Lesbarkeit und ermöglicht

eine effiziente Integration mit minimalen

Eingriffen in bestehende Linien.

Die zuverlässige Grundlage aller LEIBIN-

GER Drucker bildet, neben dem einzigartigen

automatischen Düsenverschluss,

das intelligente Hydraulik- und Tintenmanagement,

bei dem die Tinte kontinuierlich

in einem geschlossenen Kreislauf

zirkuliert. Ein einzigartiges Doppelkammer-Drucktanksystem

sorgt für stabile

Viskosität, konstanten Druck und eine

Langlebigkeit der Komponenten. Bestes

Beispiel dafür ist der IQJET mit bis zu 5

Jahren Wartungsfreiheit. Dagegen nutzen

viele herkömmliche Drucker immer noch

Zahnradpumpen, die schnell verschleißen

und einen häufigen und teuren Ersatzteilaustausch

zur Folge haben.

LEIBINGER setzt auch im Tintentank

auf ein durchdachtes Konzept: Ein automatisiertes

Rührwerk hält die Tinte in

Bewegung – besonders relevant bei pigmentierten

Tinten, um Sedimentation

und Ablagerungen zu reduzieren und die

Viskosität zu stabilisieren. Das unterstützt

einen langfristig hohen Kontrast der Kennzeichnung.

Diese integrierten Technologien schaffen

einen klaren Mehrwert für den Kunden:

Sie steigern Ressourceneffizienz und

Nachhaltigkeit, reduzieren Eingriffe und

sichern anhaltend stabile Prozesse. In ihrer

Gesamtheit tragen sie dazu bei eine

der niedrigsten Gesamtbetriebskosten am

Markt zu ermöglichen.

Ein weiterer entscheidender Erfolgsfaktor

ist die Tinte selbst: Mit rund 70 verfügbaren

Tintenlösungen bietet LEIBINGER ein

breites Portfolio für unterschiedlichste Anwendungen

und Materialien. Denn zuverlässige

Kennzeichnung entsteht immer im

Zusammenspiel von Drucker und optimal

abgestimmter Tinte – unter Berücksichtigung

von Material, Liniengeschwindigkeit

und Produktionsumgebung (Nässe,

Staub, Hitze, Kälte).

Am LEIBINGER Stand wird auch deutlich,

wie sich moderne Kennzeichnungslösungen

in digitale Produktionsumgebungen

integrieren lassen: Besucher können den

neuen LEIBINGER PrintDesigner live

testen, Druckaufträge dabei über mobile

Endgeräte erstellen sowie direkt für die

Bedruckung eines personalisierten Giveaways

nutzen. LEIBINGER zeigt, wie sich

dies in eine digitale Plattform einfügt, die

einen Echtzeit-Überblick über die gesamte

Druckerflotte ermöglicht. So entsteht

ein praxisnaher Einblick in moderne, vernetzte

Kennzeichnungsprozesse. [pl]

Kennzeichnung neu gedacht:

LEIBINGER präsentiert auf der

interpack neue Ansätze, um

messbare Mehrwerte für den

Kunden zu gewährleisten.

Foto: Paul Leibinger GmbH & Co. KG

41


Wie Etiketten Verpackungen

nachhaltiger machen

interpack

Bereits am 12. August 2026 werden zentrale Anforderungen der neuen EU-Verpackungsverordnung

(PPWR) verbindlich. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette erhöht das den Handlungsdruck.

Das Etikett fungiert dabei zunehmend als Problemlöser, wenn es darum geht, nachhaltige Verpackungsanforderungen

zu erfüllen. Deshalb hat der Geschäftsbereich Haftmaterial von HERMA erstmals

einen eigenständigen Auftritt auf der interpack.

Im Mittelpunkt steht, wie innovative Haftmaterialien

heute schon dazu beitragen

können, die Recycling- und Kreislauffähigkeit

zu optimieren. Wie sich unterschiedliche

Nachhaltigkeitsanforderungen bedarfsgerecht

umsetzen lassen, zeigt HERMA mit

dem neuen interaktiven GreenGuide auf

dem Messestand. Das digitale Tool führt

Besucher strukturiert durch Kriterien wie

Recyclingfähigkeit, Materialkompatibilität

und regulatorische Vorgaben der PPWR.

Etikettendrucker, Verpackungsentwickler

und -gestalter sowie Markenartikler erhalten

so eine fundierte Entscheidungsgrundlage

für anwendungsspezifisch optimierte Lösungen.

„Unser Anspruch ist es, die Komplexität,

die auch aus der PPWR resultiert,

beherrschbar zu machen“, so Harald Wallner,

Director Sales International bei HERMA.

„Mit dem GreenGuide schaffen wir Transparenz

und zeigen konkrete, schon heute

realisierbare Alternativen auf – von recyclinggerechten

Klebstoffen bis hin zu materialreduzierten

Konzepten.“

Recyclingunterstützende Haftkleber als

Schlüsseltechnologie. Vor allem recyclingoptimierte

Haftkleber sind dabei das Gebot

der Stunde – und stehen deshalb auf dem

HERMA Stand im Fokus. Eine entscheidende

Rolle spielt der permanente und vielseitige

Haftkleber 72Hpw. Der Allrounder ist nicht

nur eine wirtschaftliche Option für vielfältige

Standardlösungen wie etwa Clear-on-Clear

Anwendungen. Sondern er ist darüber hinaus

in diversen Materialkombinationen für

verschiedene Materialströme bereits als

recyclingkompatibel zertifiziert: für PET im

80 °C-Waschprozess sowie für HDPE im

40 °C-Kaltwaschverfahren. Zudem wurden

sowohl PP- als auch PE-Folienetiketten mit

72Hpw als vollständig kompatibel mit dem

Herma

Halle Stand

8a D11

Live auszuprobieren auf der Interpack: Der derzeit wohl einzigartige digitale

HERMA GreenGuide macht sekundenschnell Vorschläge für sinnvolle Haftmaterialien,

die für die jeweilige Verpackung tatsächlich geeignet sind

starren HDPE-Recyclingstrom eingestuft.

Damit unterstützt entsprechendes Haftmaterial

sowohl regulatorische Anforderungen

als auch die industrielle Recyclingpraxis.

Ressourcen sparen – wirtschaftlich kennzeichnen.

Etiketten sind bereits heute eine

äußerst effiziente Kennzeichnungslösung

– bieten aber noch weiteres Nachhaltigkeitspotenzial.

Ein Beispiel sind materialreduzierte

Varianten wie etwa der HERMA

InNo-Liner. Damit erstellte Versand- oder

Logistiketiketten kommen vollständig

ohne Trägermaterial aus. Dadurch entfallen

Liner-Abfälle, außerdem reduzieren sich

Transportvolumen und Entsorgungskosten.

Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit lassen

sich so unmittelbar miteinander verbinden.

Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf

kompostierbaren Haftmaterialien. In Kombination

mit dem HERMA Haftkleber 62Q

sind ausgewählte Papierqualitäten heimund

gartenkompostierbar und entsprechend

zertifiziert. Auf der interpack zeigt

HERMA zudem zwei Etiketten-Haftmaterialien,

die darüber hinaus noch den kritischen

Regenwurmtest gemäß der australischen

Norm AS 5810 gemeistert haben – eine beachtliche

Leistung. Denn wenn es um die

Heim- und Gartenkompostierung von Verpackungsmaterialien

geht, ist diese Norm

quasi der Goldstandard. Sie gilt aufgrund

der strengen Anforderungen als höchster

Umweltstandard für Verpackungen weltweit.

Mit diesen Materialien deckt HERMA

auch Szenarien ab, in denen organische

Verwertungskonzepte eine Rolle spielen.

Mit seinem ersten eigenständigen Auftritt

auf der interpack unterstreicht der Geschäftsbereich

Haftmaterial von HERMA

die wachsende Bedeutung des Etiketts

für nachhaltige Verpackungssysteme. „Ob

Recycling, Kompostierung oder Materialreduktion

– das Etikett wird zunehmend zu

einem wichtigen Hebel zukunftssicherer Lösungen“,

sagt Harald Wallner.

[pl]

Foto: Marco VDM / iStock

42


Sehr geehrte Damen und Herren,

nach 3 Jahren kehrt die interpack wieder zurück. Die Weltleitmesse für Verpackung findet von 7.05.-13.05.2026 im Messezentrum Düsseldorf statt

und versammelt die internationale Verpackungsbranche.

Die Firma Havel ist während des gesamten Messezeitraums für Sie vor Ort, steht gerne für Projektgespräche zur Verfügung und besucht

mit Ihnen gemeinsam die folgenden Lieferwerke:

Yamato Scale

Mehrkopf- und

Kontrollwaagen

Rovema

Schnecken- od. Volumendosierung, vert. SBM,

Faltschachtelkartonierung und Überkartonierung

Hänsel Processing

Kochanlagen f. Süßwarenindustrie

KRAUS Maschinenbau

Reibanleger

Thürlings

Anlagen für unterschiedlichste vorgefertigte Beutel

(befüllen, verschließen, kennzeichnen)

Sesotec

Fremdkörperdetektion

(Metallsuchgerät, Röntgentechnik)

Halle 14, Stand A36

Halle 12, Stand C21

Halle 1, Stand A47

Halle 15, Stand D44

Halle 5, Stand F23

Halle 11, Stand D40

Meypack Verpackungssystemtechnik

Kartonierungs- und Palettierungsanlagen

roTeg

Palettierung und Depalettierung, Palettierroboter

Halle 13, Stand A47

Halle 11, Stand D25

HB Fuller Halle 7, Stand B13 - Ebene 0

Heißleimgranulate

Theegarten

Primär Einzel Einschlagverpackungen (Wickelmaschinen)

Fuji Packaging

Horizontale Schlauchbeutelverpackung

Kremers

Anlagen für unterschiedlichste vorgefertigte Beutel

(befüllen, verschließen, kennzeichnen)

Halle 1, Stand B51

Halle 5, Stand A05

Halle 14, Stand D36

SN Maschinenbau Halle 6, Stand A61-A62

Horizontale Beutelmaschine, Doybagbeutel

Qupaq

Becher und Tassenentstapler

Halle 5, Stand A42

CAVANNA

Horizontale Schlauchbeutelverpackung

Halle 3, Stand B74

Nützen Sie die Gelegenheit, einzelne Lieferwerke genauer kennenzulernen

und Maschinen zu besichtigen.

Bei Interesse bitten wir Sie vorab um Terminvereinbarung.

Bitte geben Sie uns bekannt, mit wie vielen Personen und an welchen Tagen

Sie die Messe besuchen möchten. Wir werden unser Bestes tun, Ihnen die

entsprechende Anzahl an Eintrittskarten zur Verfügung zu stellen.

Kontaktdaten:

Mail: office@havel-maschinen.at

Telefon: +43 676 705 96 40

oder +43 676 514 60 79

www.havel-maschinen.at

Das Team der Firma Havel GmbH vor Ort

auf der interpack:

Ing. Adalbert Havel Lydia Hermann Verena Denk

präsentieren:

Die Packstube – der Podcast

In dieser Podcastreihe sprechen Gernot Rath (Chefredakteur Pack

& Log) und Harry Eckert (Herausgeber KOMPACK) mit Menschen

aus der Verpackungsindustrie und der Intralogistik. Wir wollen

zwei Industriezweige vor den Vorhang holen, deren Produkte,

wie Verpackungen zwar jeder kennt, aber kaum wer weiß, was

an Know-how dahinter steckt. Und ohne Intralogistik kommen

die Verpackungen erst gar nicht dorthin, wo sie hin sollen ...

Stay tuned!

Zur Packstube >>

www.youtube.com/@Packstube


Wie regulatorische Pflicht

zum Wettbewerbsvorteil wird

interpack

Die neue EU-Verpackungsregulierung

(PPWR) und der Digital Product

Passport stellen Hersteller vor

Herausforderungen, doch sie bieten

auch Chancen. Auf der interpack

2026 zeigt Securikett, wie sich regulatorische

Pflichten in echte Wettbewerbsvorteile

verwandeln lassen:

durch intelligente Kombination von

Produktsicherheit, Nachhaltigkeit

und digitaler Transparenz.

Foto: Securikett

Fake-Produkte boomen; Hersteller reagieren.

Der globale Markt für gefälschte

Produkte wächst rasant. Gleichzeitig

verschärfen EU-Regulierungen wie die

Packaging and Packaging Waste Regulation

(PPWR) und der Digital Product

Passport (DPP) die Anforderungen an

Hersteller. Viele Unternehmen sehen darin

nur Pflichten und zusätzliche Kosten.

„Unsere Kunden berichten von Problemen

mit Produktfälschungen und massiven

Problemen in der Distributionskette

und Graumarkt-Aktivitäten“, erklärt Werner

Horn, CEO von Securikett. „Unsicherheit

wächst, aber die gute Nachricht

ist: Die Lösungen dafür müssen weder

superkomplex sein noch die bereits bestehenden

Prozesse verändert werden.“

Securikett

Halle Stand

10 B53

PPWR-Compliance: Nachhaltigkeit

trifft Produktsicherheit. Die EU-Verpackungsregulierung

fordert höhere Recyclingfähigkeit.

Securikett präsentiert auf

der interpack moderne Sicherheits-Etiketten-Lösungen,

die beides vereinen:

bessere Rezyklierbarkeit und manipulationssichere

Kennzeichnung.

Ein Highlight ist die PaperVOID-Serie,

bei der Sicherheitsetiketten gemeinsam

mit Papier- und Kartonverpackungen

recycelt werden können. Für Kunststoffverpackungen

gibt es Sicherheitsetiketten

aus PP mit PP-Rezyklat.

„Nachhaltigkeit und Sicherheit sind kein

Widerspruch“, betont Vanessa Mitterer-Kling,

Leiterin der Forschungsabteilung

bei Securikett.

„Ein wichtiger Teil eines modernen Konzepts

ist die digitale Rückverfolgbarkeit

von Produkten, ein nahtloser Übergang

zum zweiten Messeschwerpunkt“, ergänzt

Stefan Führer, Leiter des Bereichs

Codikett, der digitalen Verifizierungsund

Rückverfolgbarkeitsplattform von

Securikett.

PaperVOID Serie: Papier-basierte Sicherheitsetiketten,

-siegel und -klebebänder

Digital Product Passport: Von der

Pflicht zur Chance. „Während viele Unternehmen

den Digital Product Passport

als regulatorische Bürde betrachten,

zeigt Securikett, wie daraus strategischer

Nutzen entsteht. Die Kombination aus

manipulationssicherer Produktkennzeichnung

und einer sicheren digitalen

Plattform eröffnet neue Möglichkeiten“,

ist Stefan Führer überzeugt.

Produktdaten lassen sich nicht nur für

Serviceprozesse nutzen, sondern auch

für Transparenz gegenüber Endkunden,

Kundenbindung durch interaktive Experiences

und nachhaltige Geschäftsmodelle

wie Refurbishment, Leasing oder

Pfandretouren.

„Der DPP ist weit mehr als ein Compliance-Dokument“,

so Stefan Führer.

„Auf der Messe stellen wir Ihnen

Best-Practice-Beispiele vor. Wer frühzeitig

das Potenzial erkennt, hat definitiv

einen Wettbewerbsvorteil.“

Messbare Erfolge für Anwender. Die

Vorteile sind konkret und messbar: Durch

die Verknüpfung physischer Produkte

mit digitalen Informationen können

Hersteller und Endkunden die Echtheit

und Herkunft von Produkten in Sekunden

prüfen, visuell oder mit dem eigenen

Handy ohne Zusatz-App.

Live erleben: Lösungen zum Anfassen.

Am Securikett-Stand können Besucher

live erleben, wie moderne Sicherheitsund

Kennzeichnungstechnologien funktionieren

und wie physische und digitale

Produktsicherheit ineinandergreifen.

„Unser Ziel ist es zu zeigen, wie Hersteller

auf die Unsicherheiten eines immer

schneller wachsenden Marktes mit Fake-

Produkten reagieren können, ohne ihre

gesamten Prozesse umstellen zu müssen“,

schließt Werner Horn und lädt zum

diesjährigen Branchentreff in Düsseldorf

ein. „Oft reichen bereits eine sichere

Track-and-Trace-Plattform und ein intelligentes

Sicherheitsetikett, um entscheidende

Verbesserungen zu erzielen.“

[pl]

44


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+43 664 88 10 51 52

41. Logistik Dialog 2026

Klarer Kurs. Echtes Handeln.

21.+22.

Mai

VIENNA

Airport

Top Exhibition

Top Location

Top Expertise

Top Community


Circular Economy meets

Technology

interpack

Unter dem Motto „Circular Economy meets Technology“ setzt Schütz zur interpack 2026 ein klares

Zeichen: Technologische Leistungsfähigkeit und gelebte Kreislaufwirtschaft verschmelzen zu einem

System, das auf maximale Effizienz ausgelegt ist. Das Unternehmen präsentiert Lösungen entlang des

gesamten Produktlebenszyklus. Vom Design über die Fertigung bis zur Rückholung und Wiederaufbereitung

von Verpackungen zeigt der Messeauftritt von Schütz, wie neue Entwicklungen und Optimierungen

das Portfolio gezielt erweitern und Produkte und Prozesse noch leistungsfähiger machen.

Die Verpackungsindustrie steht vor

neuen Herausforderungen. Steigende

Anforderungen an Nachhaltigkeit,

strengere regulatorische

Vorgaben und der wachsende Bedarf

an global einheitlichen Qualitäts- und

Sicherheitsstandards verlangen Lösungen,

die technologisch ausgereift und

zugleich ressourceneffizient sind. Dabei

rückt die Steigerung der kundenindividuellen

Anwendereffizienz immer stärker

in den Mittelpunkt. So lassen sich

Prozesse verschlanken und die gesamte

Wertschöpfung wird leistungsfähiger.

Genau an dieser Schnittstelle positioniert

sich Schütz seit Jahrzehnten und

schärft zur Interpack 2026 sein Profil erneut.

Das neue Leitmotiv „Circular Economy

meets Technology“ signalisiert, dass

Kreislaufwirtschaft und technologische

Leistungsfähigkeit sich optimal ergänzen

und gemeinsam neue Potenziale eröffnen.

Effizienz wird dabei zum verbindenden

Prinzip: in der Entwicklung, in

der Produktion, in globalen Netzwerken

und in den Rückhol und Recyclingprozessen.

Der Anspruch des Verpackungsspezialisten

geht dabei weit über die Optimierung

einzelner Produktmerkmale

hinaus. Er versteht Kreislauffähigkeit als

Systemaufgabe, die nur dann funktioniert,

wenn alle Prozessschritte von Anfang

an miteinander verzahnt sind.

Circular by Design: Von Anfang an auf

Kreislaufwirtschaft und Effizienz ausgelegt.

Unter dem Prinzip „Circular by

Schütz

Halle Stand

10 D22..E34

Auf der interpack 2026 präsentiert Schütz sein umfangreiches Portfolio an spezialisierten Verpackungslösungen

aus den Bereichen IBC, Kunststoff- und Stahlfässer sowie Kunststoffkanister

Design“ entstehen bei Schütz Verpackungslösungen,

bei denen Kreislauffähigkeit

von der Entwicklung an integraler

Bestandteil ist. Gefertigt werden

robuste, langlebige und materialsparende

Systeme, die sich sicher einsetzen,

zuverlässig wiederverwenden und

am Ende ihres Lebenszyklus hochwertig

recyceln lassen. Eine zentrale Rolle

spielt dabei die stetige Optimierung aller

Komponenten – vom Innenbehälter über

den Gitterkäfig bis hin zu Paletten und

Komponenten. Dahinter steht die klare

Erkenntnis, dass Rekonditionierung und

Werkstoffrecycling ohne technische Exzellenz

nicht ökonomisch sind.

„Unsere Kreislaufprozesse basieren auf

einem klar strukturierten System: Rückholung,

Aufbereitung und hochwertiges

Recycling greifen weltweit ineinander“,

erklärt Veit Enders, Mitglied der

Geschäftsführung der Schütz-Gruppe.

„Unsere Produktionstiefe macht unsere

Materialströme zudem technisch, wirtschaftlich

und ökologisch besonders effizient

und zuverlässig.“

Fertigungstiefe als technischer Grundpfeiler.

Ausschlaggebender Faktor für

das Effizienzversprechen von Schütz ist

die Kombination aus Werkzeug- und

Maschinenentwicklung, Extrusionsblas-

46


technik sowie der Wiederaufbereitung

gebrauchter Verpackungen im eigenen

Haus. Mittels eines eigenständigen Produktionssystems,

das weltweit einheitliche

Standards gewährleistet, kontrolliert

das Unternehmen sämtliche Schritte

entlang der Prozesskette und prüft sie

fortlaufend auf Optimierungspotenziale.

Diese Unabhängigkeit, die bis hin

zur Entwicklung und zum Bau eigener

Rekonditionierungs- und Recyclinganlagen

reicht, erlaubt es Schütz, Produkte

nicht nur kontinuierlich weiterzuentwickeln,

sondern auch Prozesse gezielt so

auszurichten, dass Qualität, Sicherheit

und Ressourceneinsatz perfekt aufeinander

abgestimmt sind – was Reibungsverluste

im operativen Betrieb minimiert.

Die Multilayer-Technologie, die Schütz

seit Jahrzehnten unter stetiger Fortentwicklung

einsetzt ist ein prägnantes

Beispiel für diese tiefe Fertigungskompetenz.

Sie ermöglicht es, funktionale Eigenschaften

wie mechanische Stabilität,

Permeationsbarrieren oder antistatische

Anforderungen flexibel miteinander zu

kombinieren, ohne Kompromisse bei

Sicherheit und Wirtschaftlichkeit eingehen

zu müssen. Auch für den Einsatz von

Recyclingmaterial bietet die Technologie

wichtige Vorteile, da definierte Materialflüsse

präzise in den Schichtaufbau der

Verpackungen integriert werden können.

Globales Netzwerk, ein Standard. Die

weltweit einheitliche Qualität der Verpackungen

ist ein strukturelles Element

der Schütz-Philosophie. Mit mehr als

70 Produktions- und Servicestandorten

weltweit stellt das Unternehmen sicher,

dass jede Verpackung unabhängig vom

Herstellungsort dieselben Leistungsund

Sicherheitsmerkmale erfüllt. Besonders

bei Gefahrgutzulassungen schafft

dies einen entscheidenden Vorteil: Da

viele Füllgüter in Kombination mit der

jeweiligen Verpackung zertifiziert werden,

verschlankt ein global identisches

Produkt internationales Verpackungsmanagement

erheblich. Für weltweit

agierende Kunden bedeutet dies mehr

Flexibilität, deutlich weniger Komplexität

und eine verlässliche Versorgung über

alle Märkte hinweg.

Schütz baut sein globales Netzwerk kontinuierlich

aus, um Verfügbarkeit und

Kundennähe weiter zu stärken. Neue

Standorte, zusätzliche Kapazitäten und

strategische Partnerschaften erweitern

die Lieferfähigkeit und sorgen für Flexibilität

innerhalb der Material- und Serviceketten.

Gleichzeitig ermöglicht die

weltweite Präsenz, lokale Anforderungen

frühzeitig zu erkennen und unmittelbar

in technische Weiterentwicklungen und

neue Services einfließen zu lassen.

„Closing the loop“ als gelebte Praxis.

Seit vielen Jahren treibt Schütz den

geschlossenen Materialkreislauf in der

Verpackungsindustrie voran. Herzstück

dieses Bestrebens ist der weltweit etablierte

Schütz Ticket Service, über den

gebrauchte Verpackungen zurückgeführt

werden. Nach der Rückholung

werden diese gereinigt, rekonditioniert

oder gezielt recycelt, sodass hochwertige

Komponenten wie IBC-Gitterkörbe,

Paletten oder Regranulat wieder in den

Kreislauf gelangen. Durch diesen strukturierten

Prozess entstehen stabile Materialströme,

die sowohl ökologische als

auch wirtschaftliche Vorteile bieten und

gleichzeitig die Verfügbarkeit hochwertiger

Recyclingmaterialien langfristig sichern.

Schütz arbeitet kontinuierlich an optimierten

Abläufen in der Rekonditionierung,

modernen Prüftechnologien und

der Erweiterung des globalen Netzwerks,

das Rückholung, Aufbereitung

und Recycling miteinander verbindet.

Gleichzeitig bereitet das Unternehmen

neue Serviceangebote vor, die künftig

zusätzliche Flexibilität und mehr Möglichkeiten

für unterschiedliche Kundengruppen

bieten werden. Klar ist:

Die Kombination aus technologischem

Know-how und intelligent vernetzten

Dienstleistungsprozessen wird in Zukunft

eine noch wichtigere Rolle spielen.

Ein integrierter Ansatz für die Verpackungen

der Zukunft. Mit dem Leitmotiv

„Circular Economy meets Technology“

zeigt Schütz zur Interpack 2026, wie eng

das Unternehmen Kreislauflösungen

und technologische Kompetenz verwebt.

Neue Entwicklungen im Produkt

und Servicebereich folgen dabei immer

einem klaren Anspruch: den gesamten

Lebenszyklus der Verpackungen, vom

Produktdesign über die Fertigung bis

hin zur Wiederaufbereitung, nachhaltiger

und reibungsloser zu gestalten. In

einer Branche, in der die Anforderungen

an Sicherheit, ökologischen und ökonomischen

Produkteinfluss und Flexibilität

stetig steigen, positioniert sich Schütz

als verlässlicher Partner, der technologische

Weiterentwicklung und Kreislaufwirtschaft

systematisch zusammenführt,

um zukunftsfähige Verpackungen zu

schaffen. Für Kunden eröffnet dies vor

allem eines: einen messbaren Effizienzvorteil

in allen Phasen der industriellen

Verpackungsanwendung.

[pl]

Fotos: Schütz

Mit dem Leitmotiv „Circular Economy

meets Technology“ zeigt Schütz zur

Interpack 2026, wie eng das Unternehmen

Kreislauflösungen und technologische

Kompetenz verwebt

47


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