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Wie Alexandra Schreiner in Hohenau

ihren Lebenstraum verwirklicht hat.

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2 ZWIEGESPRÄCH

ZWIEGESPRÄCH

Hans und Gretl

von Rupert Berndl

Hans: Einen schönen guten

Morgen wünsch ich dir,

meine liebe Gretl.

Gretl: Den wünsch i dir

aa, owa so schee und gmiatle,

wia`s früher bei uns

da am Marktplatz war, so

schee is`s heid leider scho

lang nimmer. I versteh des

einfach ned: D`Gschäfta

werdn zwar oiwei wenger,

owa d`Auto werdn oiwei

mehra. Glaubst as, mi regt

de Gaudi und der Gstank

schee langsam richtig auf.

Es gibt oa, de fahrn fünf

Moi rundum bis s` an Parkplatz

findn, bloß weil s` z`fei

san, dass a paar Schritt

z`Fuaß gehngan.

Hans: So ein Schmarrn! De

meistn von dene de san ned

z`fei zum Geh! De kinnan

nimmer gscheid hatschn,

verstehst! De ham`s in

de Fiaß, d`Knia san hi,

d`Hüftn san hi und in de

Zehan ham`s Arthrose

im Endstadium! Da geht

nimmer vui mit Geh! Da

brauchst ein Auto, dassd

rundum kimmst, voraus

wenn ma irgendwo zweidest

draußt in da Oagschicht

wohnt! Wia soin

denn grad bei uns da, wo

koane Busse und koa Bahn

ned fahrn, soiche Leid

zum Doktor kemma, ha?

Oder in d`Apothekn, oder

zum Eikauffa?! Brauchst

doch bloß oweschaun bei

uns am Moakblotz. De

meistn fahrn bloß solang

rundum, bis s` an Parkplatz

findn unmittelbar

vor einer Apothekn oder

einer Arztpraxis, weil s`

so miserawe z`Fuaß san!

Und dann windn sa se aus

eahnane Fahrzeiga außa,

packan eahnane Kruckan

und hatschn zu irgendoana

von dene gesundheitlichn

Versorgungsstationen.

Wia kammatn denn soiche

Leid ohne Auto in d`Stod,

ha? Und des gleiche spuid

se auf de Parkplätz bei de

Supermärkte draußt ob.

Wiavui oide Leid gibt`s,

de se mit`m Geh hart dan,

de miahseele aus eahnane

Fahrzeiga außakrabben

und dann zu de Einkaufswagl

hatschn und dann

mit diesem Einkaufsrollator

eahnane Besorgungen

machan. Des siehgst doch

tagtäglich bei uns da herin,

wia vui Leid dass gibt, de

nimmer gscheid geh kinan,

owa zum Autofahren

reicht`s wenigstens oiwei

no! Für soiche Leid is das

Auto ein Segen, ein gesellschaftliches

Kontak- und

Überlebensmittel!

Gretl: Oiso i woaß ned,

is denn des ned gfährlich,

nimmer gscheid geh kina,

owa Autofahrn? Drum greifan

ja aa etliche verantwortungsbewusste

Politiker

diese Problematik auf und

fordern, dass sich d`Leid

ab einem fortgeschrittenen

Alter jährlich einer Fahrtauglichkeitsprüfung

unterziehen

sollten. Zwengs

der Sicherheit der anderen

Verkehrsteilnehmer,

verstehst!? Des war doch

sinnvoll, oder?

Hans: Ja freile! Nix da!

De spinnan doch! Weil

de Gscheidhaferl unsere

örtlichen Gegebenheiten

einfach ned kennan! Soin

se amoi a Zeit lang an der

Grenz hintn in Wegscheid,

Haidmui, oder Finsterau

eiquartiern, dann vergang

eahna des bläde Daherschmatzn

ganz schnäi,

wenn s` es spannan, dass

in diesen Destinationen

ums Überleben geht und

dass du ohne einen fahrbaren

Untersatz total verratzt

bist. Das Auto ist in

unseren Breitengraden ein

Politikum und ist einer der

Eckpfeiler waidlerischer

Selbstbestimmung, ist

Basis für Gesundheit und

Selbstversorgung und ist

damit sozusagen der Inbegriff

von Freiheit.

Gretl: Nix gega d` Auto!

Des stimmt scho oiss, owa

i moan ja die Heerscharen

von Rentnern, Pensionistn

und andern oidn Leid, de

vielleicht nimmer in der

Lage san, so ein Fahrzeug

zu führen, verstehst, soit

ma ned vielleicht doch ab

einem gewissen Alter die

Fahrtüchtigkeit überprüfn

… zwengs de Gefahren, die

von soichane Verkehrsteilnehmer

ausgeh kunntn?

Hans: Von unsere Autofahrer

da herin im Woid, und

wenn s`no so oid san, geht

niemals nicht keine Gefahr

nicht aus! Sowas mog vielleicht

sinnvoll sei bei dene

automobilistischen Weicheiern

draußerhoib`m

Woid, drenterdhoib der

Donau meinetwegn, in

Passau oder no weida auße,

weil de `s Fahrn nia so richtig

glernt ham. Owa bei uns

da, da san d`Autofahrer

von Anfang an härter. Da

gäitn oiwei scho strengere

Verkehrsregeln, de ma sei

Lebadog ned vergisst. Da

geht’s um ein ordentliches

Maß an Durchsetzungsvermögen,

an verkehrstechnischer

Willensstärke, da

geht es ums Überleben!

Sehgst, und genau diese

typisch waidlerischen

Verkehrsregeln, de setzn

se im Kopf fest, de hod ma

bis ins hohe Alter, des is abgespeichert,

verstehst, des

is längst in unseren Genen

verankert. Pfiat di Gretl.

Gretl: Pfiat Foto: di AdobeStock

Hans.

Fotos: Berndl

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4

AKTUELLES

Zwischen Schabernack und Seelentiefe

Die Schauspielerin Lisa Hanöffner bringt am 24. April im Freilichtmuseum Massing

Lena Christs „Lausdirndlg’schicht’n“ auf die Bühne

Massing. Ein besonderer

Literaturabend erwartet

das Publikum am Freitag,

24. April, um 19 Uhr im

Veranstaltungsstadel

des Freilichtmuseums

Massing: Die bekannte

Schauspielerin Lisa

Hanöffner liest aus den

„Lausdirndlg’schicht’n“

von Lena Christ – lebendig,

szenisch und mit feinem

Gespür für den Ton

dieser ebenso frechen

wie berührenden Texte.

Musikalisch begleitet

wird der Abend von der

Musikerin und Sängerin

Franzi Hiebl.

Die „Lausdirndlg’schicht’n“

gehören zu jenen Werken,

die man nicht einfach nur

liest, sondern erlebt. Im

Mittelpunkt steht die kleine

Leni, ein aufgewecktes,

eigenwilliges Mädchen,

dem immer wieder etwas

einfällt und das sich mit

Witz, Trotz und großem

Temperament durch seine

Welt bewegt. Da wird

gestohlen, geschwindelt,

ausgeheckt und ausprobiert

– und gerade darin

steckt eine große Lebendigkeit.

de das mache ihre Texte so

spannend und menschlich.

„Mich berührt an ihr, dass

da so viel Kraft und Verletzlichkeit

zugleich spürbar

ist“, sagt Hanöffner. „Und

genau deshalb haben ihre

Geschichten bis heute etwas

zu sagen.“

Lisa Hanöffner möchte

das Werk von Lena Christ

nicht ehrfürchtig auf Abstand

halten, sondern das

Publikum dazu einladen,

diese Autorin neu zu entdecken.

Ihre Texte seien

keineswegs bloß Literatur

aus einer vergangenen

Zeit, sondern immer noch

lesenswert, lebendig und

voller sprachlicher Kraft.

„Lena Christ spiegelt nicht

nur ihre Zeit und ihre Gesellschaft“,

so Hanöffner,

„sondern sie schreibt

einfach großartige Prosa.

Da ist Wucht drin, Witz,

Schmerz und eine ganz

eigene Direktheit. Man

kann sich diesen Geschichten

heute noch mit großer

Freude nähern.“

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Gerade die „Lausdirndlg’schicht’n“

eignen sich

AKTUELLES

dafür besonders. Sie sind

frech, klug, manchmal

zart, manchmal derb und

oft von einer Unmittelbarkeit,

die Leserinnen und

Leser sofort hineinzieht

in die Welt von Lena Christ

als Kid. Dass Lisa Hanöffner

diese Texte nicht nur

liest, sondern szenisch

gestaltet, verspricht einen

Abend, der weit über eine

klassische Lesung hinausgeht.

Sie erzählt, spielt

und verleiht der kleinen

Leni und ihrer Welt eine

Stimme, die das Publikum

mitnehmen dürfte – zum

Lachen, zum Schmunzeln

und sicher auch zu stilleren

Momenten.

Mit Franzi Hiebl steht ihr

dabei eine musikalische

Begleiterin zur Seite, die

dem Abend zusätzliche

Farbe und Atmosphäre verleiht.

So entsteht ein Bühnenprogramm,

das Literatur

und Musik verbindet

und Lena Christ in einem

ebenso stimmungsvollen

wie lebendigen Rahmen

erlebbar macht.

Wer Lust hat auf einen

besonderen Abend mit

einer starken bayerischen

Stimme, auf Literatur mit

Biss und Herz und auf eine

Schauspielerin, die ihre Begeisterung

für Lena Christ

hörbar und spürbar macht,

sollte sich diesen Termin

vormerken. Die Lesung

11

Lisa Hanöffner (l.) und Musikerin Franzi Hiebl lassen in der

szenischen Lesung der„Lausdirndlg´schicht´n“ die Erinnerungen

von Lena Christ lebendig werden. Foto: red

beginnt um 19 Uhr im Veranstaltungsstadel

des Freilichtmuseums

Massing.

Karten für diesen Abend

können jetzt reserviert

und an der Museumskasse

zu den üblichen Öffnungszeiten

erworben werden.

Nähere Informationen

gibt es auf der Website des

Freilichtmuseums: www.

freilichtmuseum.de

Doch hinter aller Komik

und allem Schabernack

steht auch eine zweite

Ebene: Lena Christ erzählt

vom Heranwachsen, von

Härten, von Sehnsucht und

vom Blick eines Kindes auf

eine Welt, die nicht immer

freundlich ist. Genau diese

Mischung macht die Texte

bis heute so stark. Für Lisa

Hanöffner ist Lena Christ

eine Autorin, die man auch

heute mit Gewinn lesen

kann – und lesen sollte. Sie

sei, so sagt Hanöffner, „eine

g’standene, selbstbewusste

Frau ihrer Zeit, die genau

hingeschaut und kraftvoll

geschrieben hat“. Gleichzeitig

habe Lena Christ

auch viele innere Zweifel

in sich getragen, und gera-


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Samstag: 9–16 Uhr

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612

TITELSTORY

Ein Lebenstraum auf vier Hufen

Mit viel Eigeninitiative, Fachwissen und einem klaren Konzept hat

Alexandra Schreiner in Unterkashof ihren eigenen Reitstall geschaffen

Unterkashof/Hohenau.

Es gibt Träume, die ziehen

sich leise durch das

ganzes Leben. Sie drängen

sich nicht auf, aber

sie bleiben – über Jahre

hinweg. Und irgendwann

kommt der Moment, in

dem man ihnen Raum

gibt. Alexandra Schreiner

hat genau das getan.

Schon früh war klar, dass

Pferde für sie mehr sind

als nur ein Hobby. Die

Idee vom eigenen Stall hat

sie nie losgelassen – bis sie

sich schließlich den Mut

dazu hatte, ihren Traum

Wirklichkeit werden zu

lassen. Heute steht auf

dem Familienanwesen

in Unterkashof ihr eigener

Reitstall: „Horseful

Living“ – ein Ort, der genau

so geworden ist, wie

sie ihn sich immer vorgestellt

hat.

Die Leidenschaft

beginnt früh

Die besondere Verbindung

zu Pferden spürte Alexandra

Schreiner schon früh.

Mit sieben Jahren saß sie

zum ersten Mal im Sattel,

mit 16 erfüllte sie sich den

Wunsch eines eigenen

Pferdes. In den Jahren danach

lernte sie verschiedene

Reitställe kennen,

sammelte Erfahrungen

und entwickelte ein immer

feineres Gespür für die Tiere

und ihre Bedürfnisse.

Was dabei wuchs, war

nicht nur die Begeisterung,

sondern auch eine

konkrete Vorstellung davon,

wie Pferdehaltung

und Ausbildung aussehen

sollten. Nicht alles, was

sie sah, entsprach ihren

Ansprüchen – und genau

daraus entstand nach und

nach eine eigene Haltung,

die sie heute konsequent

umsetzt.

Hell, geräumig und modern: ein Stall, in dem sich nicht nur die Vierbeiner wohlfühlen.

Wissen, das mitwächst

Wer Verantwortung für

Pferde übernimmt, braucht

mehr als nur Erfahrung,

meint Alexandra. Entsprechend

hat sie ihren

Weg bewusst aufgebaut.

Neben ihrer hauptberuflichen

Tätigkeit im Landratsamt

bildete sie sich

seit 2016 im Bereich der

Landwirtschaft fort und

legte als Teilnehmerin am

Bildungsprogramm Landwirt

schlussendlich die Abschlussprüfung

im staatlich

anerkannten Ausbildungsberuf

Landwirt/in ab - eine

wichtige Grundlage für den

späteren eigenen Betrieb.

Aber auch die eigene Ausbildung

rund um das Pferd

und den Reitsport verfolgte

sie von Jugend an konsequent

und zielstrebig. So

kann die 41-jährige heute

neben zahlreichen weiteren

Abzeichen und Zertifikaten

als höchste Qualifikation

die Prüfung zum Trainer

B - Reiten/Leistungssport

Die stolze Stallbesitzerin: Alexandra Schreiner.

der deutschen Reiterlichen

Vereinigung vorweisen.

Die Leidenschaft für den

aktiven Turniersport und

insbesondere das Vielseitigkeitsreiten

musste aus

Foto: privat

Fotos: MuW/k.krückl

zeitlichen Gründen mittlerweile

leider in den Hintergrund

treten. Stattdessen

verlagert sich ihr Fokus

heute stärker auf Ausbildung

und Weiterentwicklung.

Regelmäßiger Reitunterricht

und Lehrgänge

bei namhaften Fachleuten

gehören für sie weiterhin

selbstverständlich dazu –

ganz im Sinne ihres eige-


TITELSTORY

137

nen Anspruchs, sich stetig

weiterzuentwickeln.

Der Schritt zum

eigenen Stall

Der Wunsch nach einem

eigenen Stall war lange

da – doch umgesetzt wurde

er erst, als der richtige

Zeitpunkt gekommen war.

Dann aber ging Alexandra

Schreiner das Projekt

entschlossen an. Vieles lief

dabei über ihre eigene Organisation:

planen, abstimmen,

Anträge einreichen,

Entscheidungen treffen,

Abläufe koordinieren.

Das bedeutete auch, sich

intensiv mit bürokratischen

Anforderungen

auseinanderzusetzen. Genehmigungen,

Vorgaben

und Abstimmungen verlangten

viel Geduld und

Durchhaltevermögen.

Doch genau das brachte

sie mit. Schritt für Schritt

entstand so aus einer Idee

ein konkretes Projekt.

Nach einem halben Jahr

Bauzeit war es schließlich

geschafft: Im November

2025 wurde der Stall fertiggestellt.

Ein Moment,

der nicht nur das Ende einer

Bauphase markierte,

sondern den Beginn eines

gelebten Lebenstraums.

„Horseful Living“:

bewusst klein gedacht

Der Name „Horseful

Living“ steht für das Konzept,

das Alexandra Schreiner

verfolgt. Es geht nicht

darum, möglichst viele

Pferde unterzubringen,

sondern darum, optimale

Bedingungen zu schaffen.

Getreu dem Motto: „Klasse

statt Masse“. Seit dem

1. Dezember 2025 bietet

sie allergikerfreundliche

Offenstallplätze an. Die

Pferde erhalten staubarmes

Raufutter in Form

hochwertiger Heulage aus

eigener Herstellung, ebenso

staubarme Einstreu.

Tägliches Misten und eine

Vollpension – auch an Wochenenden

und Feiertagen

– gehören zum Standard.

Im Offenstall können die Pferde selbst entscheiden, ob sie lieber draußen oder drinnen verweilen wollen.

Die Tiere leben in einer altersgemischten

Stutenherde,

bewegen sich täglich

auf befestigten, matschfreien

Flächen und haben

Zugang zu mehreren Hektar

Koppeln. Rund um die

Weiden entstand kürzlich

ein etwa 700 Meter langer

Rundlauf, der für zusätzliche

Bewegung sorgt und

den Alltag der Pferde abwechslungsreich

gestaltet.

Durchdacht bis ins

Detail

Auch die Ausstattung des

Stalls zeigt, wie viel Überlegung

in das Projekt geflossen

ist. Ein Reitplatz

mit den Maßen 20 mal 40

Meter, ausgestattet mit

Beleuchtung und professionellem

Boden, bietet gute

Trainingsbedingungen. Ergänzt

wird dies durch großzügige

Offenstallbereiche

mit Krankenboxen sowie

Putzplätze im Innen- und

Außenbereich. Ein Waschplatz

für die Sommermonate

gehört ebenso dazu

wie eine Sattelkammer mit

eigenen Schränken für jeden

Einsteller. Tierarzt

und Hufschmied können

frei gewählt werden. Ein

kleines Reiterstüberl mit

Küche, Getränkeautomat

und WC befindet sich der-

Am Reitplatz ist die Aussicht inklusive.

zeit noch im Ausbau. Zusätzlich

stehen verschiedene

Serviceleistungen

zur Verfügung – von Solarium

und Inhalation über

Trainingsangebote bis hin

zur Unterstützung bei der

Betreuung. Der stall eigene

Pferdeanhänger kann

ebenfalls benutzt werden.

Alexandra Schreiners Ziel

ist kein großer Betrieb,

sondern eine ruhige, gut

funktionierende Gemeinschaft.

Deshalb richtet sich

das Angebot gezielt an sozialverträgliche

Stuten,

die gut in die bestehende

Herde passen.

Ein Ort mit persönlicher

Handschrift

Wer „Horseful Living“ besucht,

merkt schnell, dass

hier vieles mit Bedacht

entstanden ist. Die Anlage

wirkt ruhig, aufgeräumt

und durchdacht. Viele Details

tragen die persönliche

Handschrift von Alexandra

Schreiner – von den Abläufen

im Stall bis hin zur

Gestaltung der Flächen. Es

ist ein Herzensprojekt, das

aus langjähriger Erfahrung

entstanden ist und gleichzeitig

Raum für Weiterentwicklung

lässt. Mit ihrem

eigenen Reitstall hat sich

Alexandra Schreiner einen

Lebenstraum erfüllt. Mit

Ausdauer, Fachwissen und

einer klaren Vorstellung

davon, was ihr wichtig ist.

Heute ist daraus ein Ort geworden,

der genau das widerspiegelt

– und der zeigt,

dass sich Beharrlichkeit

am Ende auszahlen kann.

Aktuell sind noch ein paar

wenige Plätze in Alexandra

Schreiners Stall frei.

Interessenten können sich

gerne über das Kontaktformular

auf der Homepage

www.horseful-living.de

melden.


8 WALDKIRCHEN

Ein Abend voller Saiten, Seele und Erinnerungen

Waldkirchen erlebte einen

besonderen musikalischen

Moment: Der begnadete

Gitarrist Horst Kroll lud

zu einem intimen Privatkonzert

ein, das ganz im

Zeichen seines über fünf

Jahrzehnte währenden

musikalischen Schaffens

stand. Es wurde ein Abend,

der nicht nur die Vielfalt

seines Könnens zeigte,

sondern vor allem die Tiefe

seiner künstlerischen

Seele offenbarte.

Das Jubiläumskonzert war

mehr als ein Rückblick – es

Von den ersten Tönen an

war spürbar, dass hier

kein gewöhnliches Konzert

stattfand. Kroll nahm

sein Publikum mit auf eine

persönliche Reise durch

die Stationen seines Musikerlebens.

In verschiedenen

Bands hatte er über

die Jahre hinweg gespielt,

unterschiedlichste Stilrichtungen

erkundet und

dabei stets seinen eigenen,

Horst Kroll.

Ausdruck bewahrt.

Besonders bewegend wurde

es in jenen Momenten,

in denen Horst Kroll seine

selbst komponierten Stücke

präsentierte. Inspiriert

von irischen und keltischen

Klängen, entfalteten

diese Kompositionen eine

melancholische Schönheit,

die Zuhörer in ihren Bann

zog. Sanfte Melodien, fein

nuancierte Dynamik und

ein tiefes Gefühl für Atmosphäre

ließen Bilder

von weiten Landschaften,

rauer See und stiller Sehnsucht

entstehen.

Das Publikum reagierte

Foto: Becker

wurde still, fast ehrfürchtig

– und am Ende jedes

Stückes brach begeisterter

Applaus aus. Viele Zuhörer

waren sichtlich gerührt, einige

hatten Tränen in den

Augen. Es war die Authentizität,

die berührte – die

Ehrlichkeit eines Musikers,

der nicht nur spielt,

war ein lebendiges Zeugnis

eines erfüllten Musikerlebens.

Horst Kroll bewies

eindrucksvoll, dass wahre

Kunst keine Frage des Alters

ist, sondern der Hingabe.

Und so verließen die

Gäste den Abend nicht nur

begeistert, sondern auch

tief bewegt – mit dem Gefühl,

etwas Einzigartiges

erlebt zu haben.

unverwechselbaren die den Raum erfüllte und mit spürbarer Emotion: Es sondern erzählt.

Text: Dr. Bernhard Becker

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Horst Kroll feiert 50 Jahre Musik

Zwischen den Stücken gewährte

Kroll kleine Einblicke

in sein Leben als Musiker,

sprach über prägende

Begegnungen, über Höhen

und Tiefen und über die

Leidenschaft, die ihn all

die Jahre begleitet hat. Diese

persönlichen Momente

machten den Abend noch

greifbarer und ließen die

Musik in einem neuen

Licht erscheinen.

Auf geht‘s zum Maifest in Hutthurm am 1. Mai

Hutthurm. Am Donnerstag,

den 1. Mai, lädt die

Freiwillige Feuerwehr Hutthurm

zum traditionellen

Maifest auf ihr Gelände in

der Ilzstraße 14 ein. Der

Festplatz wird erneut zum

Treffpunkt für Jung und Alt

– mit Musik, kulinarischen

Angeboten und einem abwechslungsreichen

Programm.

Auch heuer ist für beste

Verpflegung gesorgt. Musikalisch

begleitet die Familienmusik

Freund den Tag.

Für Kinder gibt es unter

anderem eine Hüpfburg,

Rundfahrten und spannende

Einblicke in die Arbeit

der Feuerwehr. Die Veranstalter

freuen sich auf viele

Gäste und einen geselligen

Feiertag.

Foto:AdobeStock

Cafe . Bäckerei

Konditiorei . Pension

Marktplatz 3

94116 Hutthurm

Tel.: +49 8505 1331

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Wir wünschen viel Spaß beim Maifest!

Restaurant

Sehr schöner

Biergarten!

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Mi. - Sa. 11.30 – 13.30 Uhr u. 17.00 - 22.00 Uhr

So. 11.30 bis 21.00 Uhr durchgehend, nachmittags Kuchentheke

Montag / Dienstag Ruhetag! (Außer Feiertage) Facebook: Birkenhof-Hutthurm

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Birkenhof


18

SCHÖNBERG / FREYUNG

Doppelte Verantwortung

Schönberger Vorschulkinder waren bei Bürgermeister und Rama-Dama

Markt Schönberg. Wie

bringt man eine „saubere

Gemeinde“ zustande? Das

konnten die Vorschulkinder

von St. Elisabeth gleich

doppelt erfahren. Im Rathaus

ging es ums „Regieren“

und in der Natur ums

„Räumen“.

Was passiert im Passamt?

Welche Häuser baut das

Bauamt? Und kann der

Bürgermeister wie ein König

Entscheidungen treffen?

Der Chef im Rathaus,

Martin Pichler, führte

die großen Kids durchs

Rathaus vom Bürgerbüro

bis zum Sitzungssaal und

ließ bei Kämmerer oder

Standesbeamtin hinter die

Kulissen blicken. Dort, wo

die Entscheidungen in Ratsrunde

getroffen werden,

da durften die wissbegierigen

Knirpse dann Pichler

richtig löchern. Was verdient

der Bürgermeister?

Wo sitzt er? Und warum

hängt eine goldene Kette

in seinem Büro? Das ist ja

ganz schön viel Arbeit, so

Die gelben Warnwesten hatten die Kindergartenkinder schon für ihre Sicherheit. Blaue

Müllsäcke wurden hingegen zu den „Spardosen der Gedankenlosigkeit anderer“. Urteil:

„Müll könnte man sich sparen!“

Wo sonst die Räte debattieren, da durften die Kindergartenkinder alle eigenen Fragen stellen

und selbst mal guten Rat beim Bürgermeister abliefern; frei nach dem Motto: „Kinder

an die Macht!“.

Fotos: Kindergarten St. Elisabeth

9

eine Gemeinde zu verwalten!

Und weil so viel neues

Wissen viel Hirnnahrung

verbraucht, gab es als Erinnerungsgeschenk

süße

Nahrung und Bücher für

noch mehr Know-how.

Als zweites kommunales

Event ging es dann an einem

anderen Tag hinaus

vor die Kindergartentür.

In Schul- und Johann-Dorfner-Straße

lag ihr Rama-Dama-Jagdrevier.

Sie

staunten nicht schlecht,

dass am Ende ein ganzer

blauer Müllsack Gedankenlosigkeit

zusammenkam,

den sie zur ordnungsgemäßen

Entsorgung den Abholern

an den Straßenrand

stellen konnten.

Für die Kinder ist beides

ein wertvolles Lehrstück, so

Kindergartenleiterin Dani

Luksch. Zum einen, weil

Gemeinde auch ein starkes

Stück Zusammenarbeit

bedeutet und zum anderen,

weil gelebte Umweltverantwortung

zur Erkenntnis

erzieht, dass etwas, das

von Einzelnen gleich nicht

achtlos weggeworfen wird,

dann auch nicht extra von

der Allgemeinheit wieder

aufgehoben werden muss.

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10 18

10 INTERESSANTES

Von wegen nur ein Wurzelteller!

Wie natürliche Dynamik neue Lebensräume schafft

Zwieslerwaldhaus. Eine

vom Sturm umgeworfene

Fichte, hinter der sich ein

ausladender Wurzelteller

aufgerichtet hat: Dieses

Bild ist in der Naturzone

des Nationalparks Bayerischer

Wald häufiger

anzutreffen. Schließlich

darf sich die Waldwildnis

hier in all ihrer Dynamik

frei entfalten. Dass dabei

facettenreiche Kleinstlebensräume

entstehen, die

zahlreiche Arten nutzen,

zeigt ein mehrmonatiges

Kamerafallenmonitoring

in der Naturzone des Nationalparks

im Sommer

2025.

„Es war überraschend und

eine große Freude auf den

Fotos und Videos zu sehen,

was sich an nur einem vermeintlich

schnöden Wurzelteller

alles an Leben

tummelt“, erzählt Professor

Jörg Müller, Leiter des

Sachgebietes Naturschutz

und Forschung in der Nationalparkverwaltung.

Über

mehrere Monate wurde

eine Kamerafalle mit Blick

auf einen aufgeklappten

Wurzelteller im Bereich

des Großen Falkensteins

angebracht. „Bei der Auswertung

der Aufnahmen

wurde deutlich, wie viele

unterschiedliche Arten

diese durch Sturm oder

Borkenkäfer entstehenden

Lebensräume nutzen.

Und das auf unterschiedliche

Weise“, so Müller. Auf

den Aufnahmen ist zu sehen,

dass Vogelarten, wie

etwa die Misteldrossel den

bewuchsfreien Bereich

regemäßig für ausgiebige

Sonnen- und Sandbäder

nutzen. Eine Auerhenne

weist ihre drei Küken

dort ebenfalls in die Gepflogenheiten

korrekter

Gefiederpflege ein. Ein

Mäusebussard stellte in

den trockenen Bereichen

des Wurzeltellers den

Waldeidechsen nach und

Eine Auerhenne besuchte den Wurzelteller mit ihren

Küken, um dort im Sand ihr Gefieder zu pflegen.

Nach dem Fressen erhebt sich ein Mäusebussard (Fotomitte)

wieder in die Lüfte. Fotos: Nationalpark Bayerischer Wald

genoss nach erfolgreicher

Jagd ebenfalls die wärmenden

Sonnenstrahlen.

Zu den mitunter häufigsten

Besuchern des

Wurzeltellers gehörten

Hirsche, erklärt Jörg

Müller. „Da auf dieser entstandenen

Waldlichtung

auch Gräser und Sträucher

wachsen, kommen

die Tiere zum Fressen

und teilweise auch zum

Wälzen in der Erde, also

zur Fellpflege, dorthin.“

Als Spielwiese nutzte ein

Hirschkalb den offenen

Bereich und tobte minutenlang

um den Wurzelteller

herum. Auch für

die älteren Artgenossen

ist das Areal offenbar sehr

attraktiv.

So waren im Spätsommer

zunehmend auch Hirsche

zu beobachten, die die

Lichtung als Bühne für

ihre beeindruckenden

Kämpfe und Imponiergehabe

während der Brunft

verwendeten. „Schön waren

auch die Aufnahmen

von Wildschweinen, die

War hier zuvor schon ein anderer Artgenosse? Ein junger

Luchs schnuppert am Wurzelteller.

Der offene Bereich dient jungen Hirschen als Trainingsgelände

für ihre Sparringskämpfe.

mit ihren Frischlingen

neugierig in der Erde nach

Nahrung wühlten“, freut

sich Müller. Aber auch große

Beutegreifer besuchten

den Wurzelteller, wie etwa

ein Luchs, der diesen als

guten Platz für seine Reviermarkierung

erachtete.

„Was die Aufnahmen eindrucksvoll

zeigen, ist, wie

perfekt es die Natur versteht,

auch so kurzfristig

auftretende Veränderungen

in der Waldstruktur

zu nutzen. Was für uns

Menschen erst einmal

nach einer Katastrophe

aussieht, schafft neue Nischen

für zahlreiche und

teils seltene Arten.“

Lust bekommen auf die

wilden Videoaufnahmen

der Kamera? Eine rund

15-minütige Zusammenfassung

des tierischen

Treibens ist auf dem You-

Tube-Kanal des Nationalparks

Bayerischer Wald,

unter www.youtube.com/

nationalparkbayerischerwald,

veröffentlicht.


AKTUELLES

Vier junge Passauerinnen glänzen mit Landessieg

9 GEWINNEN

Städtische Musikschule erzielt Spitzenplätze beim „Concertino“-Entscheid in Ansbach

11

Vier Musikerinnen der

Städtischen Musikschule

Passau haben beim

diesjährigen „Concertino“-Landesentscheid

herausragende

Erfolge erzielt.

Der Wettbewerb wird vom

Bayerischen Blasmusikverband

ausgerichtet und

fand heuer in Ansbach

statt. Nach der Qualifikation

auf Bezirks- und Verbandsebene

stellten sich

die Teilnehmerinnen und

Teilnehmer kürzlich ein

weiteres Mal einer fachkundigen

Jury.

Bewertet wurde das öffentliche

Vorspiel nach

strengen Kriterien. Restlos

überzeugt haben dabei

vier Flötistinnen aus

Passau, die sich nun zu

den Besten ihres Fachs

in Bayern zählen dürfen.

Antonia Burkert, Amelie

Hartl und Anna Stadler

traten als Trio „A3“ auf und

Flötistin Josiane Schwermer .

erreichten in ihrer Altersgruppe

mit 95 Punkten die

höchste Wertung. Amelie

Hartl überzeugte zudem

als Solistin mit 97 Punkten.

Diesen exzellenten

Leistungen setzte Josiane

Schermer noch die Krone

auf. Für ihre Darbietung

erhielt die 19-Jährige die

volle Punktzahl von 100

und landete damit an die

Fotos: Stadt Passau

Spitze des Wettbewerbs.

Unterrichtet werden die

vier Preisträgerinnen von

Elisabeth Wagner-Thoma.

Sowohl die Städtische Musikschule

Passau als auch

der Musikbund von Oberund

Niederbayern (MON)

können sich also wie im

Vorjahr über sehr gute

Resultate aus ihren eigenen

Reihen freuen.

Amelie Hartl (vorne, v.l.), Anna Stadler und Antonia Burkert

(Geburtsjahr 2016 bis 2017) zusammen mit der betreuenden

Musikschullehrerin Elisabeth Wagner-Thoma.

MEDIENHAUS

GEWINNEN MIT MUW-MEDIENHAUS!

Spielideen, die bleiben

Petra Drexler zeigt in „Ebb’s bleibt“, wie einfache Spiele Kinder prägen und

Erinnerungen schaffen

Mit ihrem Buch „Ebb’s bleibt“ lädt

Petra Drexler in eine Welt voller

Kreativität, Fantasie und echter

Kindheitserlebnisse ein. Die Diplom-Sozialpädagogin

und dreifache

Mutter versammelt darin Spielideen,

die ohne großen Aufwand

auskommen und dennoch nachhaltig

wirken. Es geht um weit mehr als

bloße Beschäftigung: um gemeinsames

Erleben, um Ausprobieren,

Gewinnen und Verlieren – und vor

allem um das Miteinander. Die Autorin

knüpft dabei an ihre eigene

Kindheit an, geprägt von Freiheit,

Abenteuerlust und einfachen Regeln.

Ohne digitale Ablenkung entstanden

Erinnerungen, die bis heute

tragen. Genau dieses Gefühl möchte

sie weitergeben. Ihre Spielideen

sind bewusst nicht käuflich zu erwerben,

sondern laden zum Nachmachen

und Weiterentwickeln ein.

So entsteht ein Buch, das Eltern und

Kindern gleichermaßen Impulse

gibt. Es zeigt, wie wertvoll gemeinsames

Spielen ist und wie daraus

etwas entsteht, das bleibt – oft ein

Leben lang.

Autorin Petra Drexler.

Foto: Drexler

Foto: edition lichtland Verlag

Wir verlosen 5 Exemplare von „Ebb‘s bleibt“ von Petra Drexler. Senden Sie bis Freitag, 08. Mai 2026 das Kennwort „Ebb‘s“

sowie Ihre Adresse per E-Mail an redaktion@muw-werben.de oder per Post an MuW Medienhaus, Goldener Steig 36,

94116 Hutthurm. Mit der Teilnahme erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten an den Verlag edition Lichtland

weitergeleitet werden dürfen. Die Adressen werden nicht für weitere Mailingaktionen archiviert.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


12

FREYUNG

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Thomas-Krenn.AG eröffnet

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Wir machen den Unterschied

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auch von einer perfekten Rundum-Betreuung – von der professionellen Beratung im Vorfeld,

über die Implementierungs- und Installations-Services durch unsere Presales-Abteilung bis hin

zu unseren Supportleistungen. Wir sind jederzeit für Sie da.

Alles aus einer Hand

Mehr Raum für Wachstum und moderne Arbeitswelten

Persönliche Beratung, gerne auch vor Ort

Presales Consulting

Co-Managed Services als Implementierungsunterstützung

Nach rund 2,5 Jahren

Bauzeit ist es vollbracht:

Der Server-Hersteller

Thomas-Krenn.AG hat

seine umfassende Standorterweiterung

erfolgreich

abgeschlossen. Mit

einem Investitionsvolumen

von 25 Millionen

Euro setzt das Unternehmen

ein klares Zeichen

für weiteres Wachstum

und langfristige Investitionen

am Standort Niederbayern.

Trotz herausfordernder

Rahmenbedingungen wie

Chipengpässen, instabilen

Lieferketten und zunehmendem

internationalen

Wettbewerb baut der

Freyunger IT-Spezialist

seine Kapazitäten gezielt

aus und stärkt die Fertigung

in Deutschland. Entstanden

ist ein moderner

Komplex, der technologische

Leistungsfähigkeit

und zeitgemäße Arbeitsstrukturen

miteinander

verbindet.

Das dynamische Wachstum

der vergangenen Jahre hatte

die Thomas-Krenn.AG

zunehmend an ihre räumlichen

Grenzen geführt. Wo

zuvor jeder Quadratmeter

in der Produktion effizient

genutzt werden musste, eröffnen

sich nun deutlich

erweiterte Möglichkeiten.

Das vom Passauer Architekturbüro

Reiter-Hahne

geplante und realisierte

Projekt hebt die Infrastruktur

des Unternehmens auf

ein neues Niveau.

Raum für Produktion

und Innovation

Die Dimensionen der Erweiterung

sind beachtlich:

Die Produktions- und Lagerflächen

wurden um

rund 4.000 Quadratmeter

vergrößert. Ergänzt durch

neue Technik- und Versorgungsbereiche

sowie einen

rund 2.400 Quadratmeter

umfassenden Büro-Neubau

wächst das gesamte

Areal auf 11.272 Quadratmeter.

Damit beseitigt

das Unternehmen nicht

nur bisherige Engpässe,

sondern schafft zugleich

Spielraum für weiteres

Wachstum und effizientere

logistische Abläufe.

Architektur als Spiegel

der Unternehmensidentität

Prägend für das Erscheinungsbild

ist der neue

Konferenztower, der in

den modernisierten Eingangsbereich

integriert

wurde. Auch die Außenanlagen

greifen das Kerngeschäft

des Unternehmens

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im Gehen oder

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im Bayerischen Wald

Im Inneren zeigt sich, dass

der Neubau weit über klassische

Produktions- und

Büroflächen hinausgeht.

Die Konzeption trägt

veränderten Arbeitsformen

Rechnung: Flexible

Arbeitsmodelle wie Homeoffice

sind etabliert und

wurden bei der Planung

konsequent berücksichtigt.

Statt reiner Arbeitsplatzflächen

entstanden

gezielt Bereiche für Austausch

und Zusammenarbeit.

Helle Räume, Rückzugsorte,

Sozialbereiche

und eine neue Kantine

stärken den Standort als

zentralen Treffpunkt für

die Belegschaft.

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die Region

Mit dem Abschluss des Bauprojekts,

das parallel zum

laufenden Betrieb umgesetzt

wurde, unterstreicht

die Thomas-Krenn.AG ihre

wirtschaftliche Stabilität

und Zukunftsorientierung.

Für den Standort Freyung

bedeutet die Investition

ein klares Bekenntnis zur

Region. Der neue Campus

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IT-Produktion und moderne

Arbeitskonzepte auch

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Wir wünschen weiterhin viel Erfolg!


14 12

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Musikgeschichte zieht ins TonYversum ein

Das ehemalige Pröbstl-Haus wird zum Schauplatz der

Bayerischen Landesausstellung 2026 „Musik in Bayern“

7

Liebe Mitbürgerinnen

und Mitbürger,

sehr geehrte Besucher

aus Nah und Fern!

Mit der Neugestaltung des „Pröbstlhauses“ hin zum

neuen „TonYversum“ ist in unserer Stadt ein ganz

besonderer Ort entstanden, der Geschichte, Kultur

und Zukunft auf eindrucksvolle Weise miteinander

verbindet. Das denkmalgeschützte, ortsbildprägende

Gebäude konnte dank umfassender Unterstützung

durch die Städtebauförderung behutsam saniert und

gleichzeitig um einen modernen Neubau ergänzt werden.

Damit ist es gelungen, historische Bausubstanz

zu bewahren und ihr eine attraktive, zukunftsweisende

Nutzung zu geben, ganz im Sinne der allgemeinen

Strategie der Stadt Freyung, durch attraktive Angebote

in der Innenstadt die Lebensqualität für die Bürger

zu verbessern und die Wirtschaftskraft zu stärken.

Ein besonderer Dank gilt den beteiligten Planern,

Handwerksbetrieben und Unternehmen – v.a. aus

unserer Region –, deren fachliche Kompetenz und

großes Engagement maßgeblich zu diesem gelungenen

Projekt beigetragen haben.

Mit dem „TonYversum“ erhält Freyung einen neuen

kulturellen sowie touristischen Anziehungspunkt.

Dass hier in diesem Jahr die Bayerische Landesausstellung

„Musik in Bayern“ stattfinden wird, unterstreicht

die überregionale Bedeutung.

Ich lade Sie herzlich ein, die Bayerische Landesausstellung

2026 und das neue „TonYversum“ zu entdecken

und spannende und vergnügliche Stunden in

Freyung zu verbringen

Herzlichst,

Ihr Dr. Olaf Heinrich

1. Bürgermeister

Mit der Eröffnung der

Bayerischen Landesausstellung

„Musik in Bayern“

2sp 150

am 25. April 2026 wird das

TonYversum erstmals zum

kulturellen Mittelpunkt:

Das umfassend sanierte

ehemalige Pröbstl-Haus

präsentiert sich als neuer

Ort für Musik, Geschichte

und lebendige Vermittlung.

Ein Haus zwischen

Tradition und Zukunft

In den vergangenen Jahren

wurde das denkmalgeschützte

Gebäude grundlegend

erneuert und durch

einen modernen Neubau

ergänzt. Dabei entstand ein

architektonisches Ensemble,

das historische Substanz

mit zeitgemäßer Gestaltung

verbindet - als Projektplaner

fungierte die ppp planungsgruppe

gmbh aus Freyung.

Die behutsame Sanierung

bewahrt den Charakter des

Hauses und übersetzt ihn

zugleich in eine zeitgemäße

Formensprache. Auf über

1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche

bietet das

TonYversum künftig Raum

für innovative Formate, die

Wissen und Erlebnis miteinander

verknüpfen. Nach

der Landesausstellung ist

eine dauerhafte Nutzung als

interaktives Science Center

rund um Klang, Hören und

Akustik vorgesehen.

Musik erleben – von der

Geschichte bis in die

Gegenwart.

Die Landesausstellung „Musik

in Bayern“ ist die erste

große Präsentation in den

neuen Räumen und widmet

sich der facettenreichen Musikgeschichte

des Freistaats.

Bis zum 8. November 2026

spannt sie einen Bogen von

der Renaissance bis in die

Gegenwart und beleuchtet

unterschiedliche musikalische

Ausdrucksformen – von

geistlicher und höfischer

Musik über Volksmusik bis

hin zu zeitgenössischen

Genres wie Pop und Rock.

Dabei wird auch der Frage

nachgegangen, wie Musik

Identität stiftet und gesellschaftliche

Entwicklungen

widerspiegelt.

Ein zentrales Merkmal der

Ausstellung ist ihr erlebnisorientierter

Ansatz. Historische

Exponate treten in

Dialog mit multimedialen

Inszenierungen und interaktiven

Stationen, die das

Thema Musik auf vielfältige

Weise zugänglich machen.

Ein eigens produzierter Film

bildet den Auftakt des Rundgangs,

der sich über mehrere

Ebenen des Hauses erstreckt

Foto: Stadt Freyung

und Besucherinnen und Besucher

durch unterschiedliche

Klangräume führt. So

entsteht ein Ausstellungsparcours,

der nicht nur informiert,

sondern vor allem


10

22 AUS DER REGION Anzeige 13 15

zum Hören, Entdecken und

Mitmachen einlädt.

Begleitet wird die Ausstellung

von einem umfangreichen

Veranstaltungsprogramm.

Während der

gesamten Laufzeit wird die

Stadt und ihre Umgebung

zur Bühne für Musik: Konzerte,

Aufführungen und

weitere Formate an unterschiedlichen

Orten greifen

die Inhalte der Ausstellung

auf und führen sie im öffentlichen

Raum weiter.

Dadurch entsteht eine enge

Verbindung zwischen Ausstellungshaus

und kulturellem

Leben vor Ort.

Mit dem TonYversum entsteht

damit ein Ort, der über

die Landesausstellung hinaus

wirken soll – als lebendiges

Zentrum für Musik,

Kultur und Vermittlung. Das

Haus verbindet Geschichte

mit Gegenwart und schafft

zugleich Perspektiven für

die Zukunft kultureller Bildung

und Teilhabe.

Herzlichen

Glückwunsch

zum gelungenen

Umbau!

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Wir gratulieren 2sp 60 und bedanken uns

für den Auftrag der Trockenbauarbeiten.

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Telefon 08551 7495 • Fax 910241

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Glückwunsch!

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für die gute Zusammenarbeit.

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THURMANSBANG

Jubiläumsmarathon

in Thurmansbang

Am 25. April findet der 25. Marathon im Dreiburgenland statt.

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Liebe Läuferinnen und Läufer,

geschätzte Sportbegeisterte,

liebe Freunde des Dreiburgenlands,

„Es ist landschaalich einer der schönsten Marathons in

Deutschland, hoffentlich bleibt das keine Eintagsfliege.“

Mit diesen Worten kommentierte der erste Sieger Gunther

Fruth im Jahr 2002 den Auuakt des Dreiburgenland-Marathons.

Heute, 24 Jahre später, wissen wir: Es war keine Eintagsfliege.

Es wurde eine Erfolgsgeschichte!

Zum 25. Jubiläum dieses sportlichen Aushängeschilds unseres Landkreises Freyung-Grafenau

gratuliere ich den Verantwortlichen von ganzem Herzen!

Was einst als private Trainingsstrecke von Ludwig Schürger begann, hat sich zu einem

international geschätzten Mittelgebirgsmarathon entwickelt. Wenn wir heute auf die Anfänge

zurückblicken – auf die analoge Zeitmessung mit Stoppuhr und die ersten 156 Pioniere am

Start – dann spürt man den Idealismus, der dieses Event bis heute trägt. Ob Hitze oder Sturm:

Das Team in Thurmansbang hat immer Marathonqualitäten bewiesen – Durchhaltevermögen

und Zusammenhalt.

Als Landrat macht es mich stolz, den einzigen Marathon im Landkreis Freyung-Grafenau als

Schirmherr begleiten zu dürfen. Aber auch ganz persönlich verbindet mich viel mit dieser

Strecke. Als Hobbyläufer weiß ich: Die über 900 Höhenmeter sind eine Herausforderung, die

einem alles abverlangt, aber die Landschaa rund um den Dreiburgensee und die herzliche

Atmosphäre an den Verpflegungsstationen und im Start-Ziel-Bereich entschädigt allemal für

die Anstrengung.

Ein solches Jubiläum ist vor allem ein Feiertag des Ehrenamts. Mein tiefer Dank gilt allen voran

Ludwig Schürger, Karl Preis und dem gesamten Organisationsteam sowie den rund 70

freiwilligen Helfern der Feuerwehren, des BRK, der Polizei und des Bauhofs. Ohne die vielen

Unterstützer wäre dieser Lauf nicht möglich. Ihr seid der Motor dieser Veranstaltung!

Genauso gestützt wird die Veranstaltung aber von der Gemeinde Thurmansbang, der ich

ebenfalls sehr herzlich danke.

Ich freue mich besonders, dass mit dem Kinderlauf seit dem letzten Jahr auch die nächste

Generation begeistert wird. Denn Sport verbindet Generationen.

Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern am 25. April 2026 – egal ob auf der

Marathon-Distanz, beim Halbmarathon oder den kürzeren Strecken – viel Freude, die nötige

Ausdauer und vor allem ein verletzungsfreies Ankommen. Genießen Sie unseren Bayerischen

Wald von seiner sportlichsten Seite!

Mit sportlichen Grüßen

Ihr

Sebastian Gruber

Landrat des Landkreises Freyung-Grafenau

Ein Lauferlebnis der Sonderklasse

– so lässt sich

3sp/160 mm

dieser Marathon sicherlich

treffend beschreiben. Die

Strecke führt vorbei an

dichten Wäldern, eröffnet

weite Ausblicke und verläuft

über idyllische Wege.

Asphalt sucht man hier nahezu

vergeblich.

Anspruchsvoll ist der Lauf

allemal: Rund 900 Höhenmeter

gilt es zu bewältigen.

Für jeden Laufbegeisterten

ist etwas dabei – ob Marathon,

Halbmarathon, 12,45

km, 5-km-Lauf, Nordic

Walking oder Kinderläufe.

Jeder kann die Distanz

wählen, die er sich zutraut.

Natürlich wird der Jubiläumslauf

einiges Besonderes

bieten: ein Jubiläumsshirt,

Rückblicke auf 25 Jahre

Laufgeschichte und weitere

kleine Überraschungen.

Angefangen hat die Erfolgsgeschichte

des Thurmansbanger

Marathons mit

Hotelier Ludwig Schürger.

Dieser war schon in jungen

Jahren sportbegeistert. Bereits

als 17-Jähriger legte er

sich in der Umgebung seine

eigene Halbmarathonstrecke

an. „Ausdauertraining

dient der Gesundheit“ – das

war schon damals sein Credo.

1975 übernahm er das

Familienhotel und stellte

Die Läufer sammeln sich am Startplatz.

das Thema Gesundheit in

den Mittelpunkt. Stress

und andere Belastungen

in den Folgejahren waren

seiner eigenen Gesundheit

allerdings nicht zuträglich.

Im Jahr 2001 stellte Schürger

fest, dass der in seinem

Haus praktizierende Arzt,

Dr. Fay, für Marathonläufe

stets an andere Orte reiste.

Der Hotelier machte ihn

daraufhin auf seine alte

Halbmarathonstrecke aufmerksam

und zeigte sie

ihm. Nach der Besichtigung

meinte der Arzt: „Warum

veranstalten Sie hier keinen

Marathon?“ Spontan

erwiderte Schürger: „Okay,

machen wir das.“ Im Januar

2002 beschlossen die beiden

gemeinsam mit einigen

Mitstreitern – darunter die

ortsansässigen Brüder Preis

Wir wünschen

viel Spaß beim

Marathonlauf.

Friedrich Benedikt Kamm

Kirchstr. 22

94169 Thurmansbang

Tel. (08504) 923 969

Fax. (08504) 923 968

e-mail: kamm-getraenke@t-online.de

Tankstelle /// Getränkehandel

sowie Walter Tauer –, diese

Idee in die Tat umzusetzen.

Anfangs wurden sie im Ort

noch belächelt. Doch innerhalb

von nur drei Monaten

stellten sie den ersten Marathon

in Thurmansbang auf

die Beine.

Am 27. April 2002 gingen bereits

156 Teilnehmer an den

Start. Viele Vereine aus dem

Landkreis und darüber hinaus

schickten ihre Läuferinnen

und Läufer. In den Folgejahren

entwickelte sich

die Veranstaltung zu einem

immer größeren Ereignis,

das auch Sportler aus den

Nachbarländern und anderen

Bundesländern anzog.

„Jeder kann Marathon laufen“,

meint Ludwig Schürger

im Gespräch. „Aber

nicht ohne Vorbereitung.“


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AUS DER REGION 17 5

Jubiläumsmarathon

in Thurmansbang

Am 25. April findet der 25. Marathon im Dreiburgenland statt.

Liebe Läuferinnen und Läufer, liebe Gäste!

Zum 25. Dreiburgenlandmarathon darf ich alle Teilnehmerinnen

und Teilnehmer und Gäste aus nah und fern sehr herzlich

in unserer Ilztal & Dreiburgenland Gemeinde Thurmansbang

begrüßen. Den Marathon-Weg zu beginnen, ihn zu laufen und

ihn zu Ende zu bringen, erfordert Disziplin, Ausdauer und

Stärke. Auf diesem Weg erwartet Sie eine herrliche Landschaft

mit ihren Wiesen, Wäldern und Bächen. Natur pur!

Damit der Marathon stattfinden kann, braucht es viele Ehrenamtliche

und Sponsoren. Für deren Einsatz und Engagement

darf ich ganz herzlich danken. Ebenso darf ich dem LC

Dreiburgenland gratulieren und danken, die diesen Marathon

jetzt schon zum 25. Mal organisieren und durchführen. Allen

Läuferinnen und Läufer darf ich einen erfolgreichen und Verletzungs

freien Lauf wünschen sowie allen Zuschauern spannende

Zieleinläufe.

Besonders freue ich mich, die Schirmherrschaft für den angebotenen

Kinderlauf zu übernehmen, der in diesem Jahr zum

zweiten Mal stattfindet.

Mit sportlichen Grüßen

Stefan Wagner

1. Bürgermeister Gemeinde

Thurmansbang

3sp/70 mm

Der Start erfolgt.

Fotos: MuW/r.demont

13

Die Marathonläufer verlassen Thurmansbang.

Hotelier Ludwig Schürger mit Pressewart Hermann Scheuer.

Mindestens ein Jahr Training

sei nötig, um fit genug

für ein solches Ereignis zu

sein. Selbst 65-Jährige habe

er schon unter den Startern

gehabt. In erster Linie gehe

es darum, etwas für die eigene

Gesundheit zu tun.

Gleichzeitig sei es für jeden

ein großes Erfolgserlebnis,

die gewählte Strecke zu bewältigen.

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18

10

18 AKTUELLES

Spiegelau. Die Ferienregion

Nationalpark Bayerischer

Wald lädt am Samstag, 25.

Juli 2026, erneut zum beliebten

5-Gänge-Radeln ein

– und zugleich zur vorerst

letzten Ausgabe des kulinarischen

E-Bike-Events. Ab

9.30 Uhr starten die Teilnehmer

in zeitversetzten

Gruppen ab Neuschönau,

begleitet von Waldführern.

Auf rund 60 Kilometern

verbindet die Tour Naturerlebnis

mit fünf genussvollen

Stopps.

Fünf Gänge – fünf Genussmomente:

Den Auftakt

bildet der Wieshof in

Riedlhütte, gefolgt vom

Panoramahotel Grobauer

in Spiegelau mit beeindruckendem

Ausblick. Im „Zum

Fürstn“ in Eppenschlag war-

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5-Gänge-Radeln 2026

Wer dabei ist, erlebt nicht

nur eine kulinarische Radtour,

sondern einen Sommertag,

der lange in Erinnerung

bleibt. Gleichzeitig

bietet sich die Gelegenheit,

die Ferienregion noch einmal

aus einer besonders

genussvollen Perspektitet

der dritte Gang, bevor im

BOLZWERK in Spiegelau

weitergeschlemmt wird.

Den stimmungsvollen Abschluss

bildet das Holzfest

in Neuschönau mit Musik

und geselligem Ausklang.

Erstmals können Teilnehmer

ihr Erlebnis individuell

gestalten: Zur Auswahl

stehen ein Basispaket,

ein Paket mit Startershirt

sowie eine Variante mit

Ferienregion-Hoodie. Die

Startgebühr beginnt bei 71

Euro und variiert je nach Paket.

Da die Plätze begrenzt

sind, empfiehlt sich eine

frühzeitige Anmeldung. Tickets

sind ab sofort online

erhältlich: https://tinyurl.

com/3w7whjaf. Gruppenanfragen

sind per E-Mail

möglich.

Geschäftsführer Robert

Kürzinger zeigt sich begeistert:

Das Event verbinde

Natur, Genuss und

Gemeinschaft auf besondere

Weise und sei für viele

längst ein Sommerhöhepunkt.

Auch das Organisationsteam

freut sich über

die große Nachfrage und

zahlreiche Wiederkehrer.

Mit der Ausgabe 2026 erreicht

das 5-Gänge-Radeln

seine dritte Runde – und

setzt damit vorerst den

Schlusspunkt unter eine

erfolgreiche Veranstaltungsreihe.

Gerade diese

finale Ausgabe verleiht

der Veranstaltung noch

einmal einen besonderen

Stellenwert und macht sie

für viele Teilnehmer zu einem

echten Pflichttermin.

5-Gänge-Radeln.

Foto: FNBW, Schwarz

ve zu entdecken. So wird

das 5-Gänge-Radeln 2026

nicht nur zum Abschluss,

sondern zum Höhepunkt

der gesamten Reihe.

Weitere Infos: www.ferienregion-nationalpark.

de/5-gaenge-radeln

Starkes Ergebnis –

trotz wachsender Unsicherheiten

Volksbanken und Raiffeisenbanken in Stadt und Landkreis Passau

behaupten sich in schwierigem Umfeld

Passau. Die sechs Volksbanken

und Raiffeisenbanken in

Stadt und Landkreis Passau

blicken auf ein erfolgreiches

Geschäftsjahr 2025 zurück.

Trotz wirtschaftlicher Stagnation

und globaler Unsicherheiten

konnten die

genossenschaftlichen Institute

ihren Wachstumskurs

fortsetzen. „Die Unsicherheit

wird zunehmend zum

Normalfall, Planbarkeit ist

kaum noch gegeben“, ordnete

Vorstandsvorsitzender Otmar

Knaus die aktuelle Lage

ein. Umso bemerkenswerter

sei das erzielte Ergebnis, das

einmal mehr die Stabilität

des genossenschaftlichen

Modells unter Beweis stelle.

Solide Zahlen und stabiles

Kreditgeschäft

Die addierte Bilanzsumme

stieg auf 6,08 Milliarden

Euro, ein Plus von 3,58 Prozent.

Rund 180.000 Kundinnen

und Kunden vertrauen

den Banken, etwa 75.000

sind zugleich Mitglieder.

Das operative Betriebsergebnis

erhöhte sich auf 68,94

Millionen Euro. Deutlich

zulegen konnte der Zinsüberschuss

mit 119,10 Millionen

Euro, während die

Provisionserträge stabil bei

45,65 Millionen Euro lagen.

Auch im Kreditgeschäft zeigt

sich ein solides Bild: Die gesamten

Ausleihungen wuchsen

um 5,64 Prozent auf 4,31

Milliarden Euro. Während

die Nachfrage im Firmenkundensegment

angesichts

politischer und wirtschaftlicher

Unsicherheiten gedämpft

blieb, entwickelte

sich der Privatkundenbereich

weiter positiv. Vor allem

Wohnimmobilienkre-

Blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 der Volksbanken und Raiffeisenbanken

in Stadt und Landkreis Passau zurück: Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Passau Otmar

Knaus (v.r.), Mark Mühlberger, Vorstand der VR-Bank Vilshofen-Pocking und Michael Sers,

Vorstand der Raiffeisenbank Unteres Inntal.

Foto: MuW/m.seewald


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19

VOLKSBANKEN – RAIFFEISENBANKEN

11

dite waren gefragt – wobei

laut Knaus insbesondere

Investitionen in Bestandsimmobilien

im Fokus stehen.

Gleichzeitig habe sich die

Neubau-Branche im Jahr

2025 wieder etwas belebt.

Dennoch bleibt der Bedarf

an zusätzlichem Wohnraum

hoch.

Kundengelder stabil

– Wertpapiergeschäft

gewinnt an Bedeutung

Die bilanziellen Kundengelder

stiegen um 2,64 Prozent

auf 4,67 Milliarden Euro.

Nach einem schwächeren

Jahresauftakt entwickelte

sich das Einlagengeschäft

im weiteren Verlauf stabil.

Gleichzeitig gewinnt das

Wertpapiergeschäft weiter

an Bedeutung. Viele Kundinnen

und Kunden setzen zunehmend

auf regelmäßiges

Sparen und nutzen die Chancen

an den Kapitalmärkten.

Dieses Verhalten knüpft an

Entwicklungen aus dem Vorjahr

an, als Wertpapieranlagen

bereits deutlich an Bedeutung

gewonnen hatten.

Allerdings zeigt sich auch

eine gegenteilige Entwicklung:

Laut Schufa verfügen

viele Privatkunden über

kaum nennenswerte Rücklagen.

Umso wichtiger sei

eine frühzeitige und fundierte

Beratung, betonen

die Vorstände. Gleichzeitig

verändert sich das Zahlungsverhalten:

Bargeldloses

Bezahlen nimmt weiter zu,

was sich unter anderem an

der sinkenden Nutzung von

Geldautomaten bemerkbar

macht.

Die genossenschaftlichen

Banken sehen ihre Stärke

vor allem in der regionalen

Verwurzelung. Man konzentriere

sich bewusst auf

Geschäfte, die man kenne

und einschätzen könne.

„Das ist unsere DNA – nicht

das Eingehen unnötiger

Risiken in unbekannten

Geschäftsfeldern“, so die

klare Abgrenzung zu Teilen

der Großbanken. Auch die

persönliche Erreichbarkeit

bleibe ein zentraler Faktor:

Mit 50 personell besetzten

Geschäftsstellen sichern die

Institute weiterhin Nähe und

Beratung vor Ort.

Regionale Förderer mit

Verantwortung

Neben ihrer Rolle als Finanzdienstleister

engagieren

sich die Volksbanken und

Raiffeisenbanken intensiv

für die Region. Die Gewerbesteuerzahlungen

stiegen

im Jahr 2025 deutlich um

rund 30 Prozent auf 7,92

Millionen Euro und leisten

damit einen wichtigen Beitrag

für die Kommunen.

Darüber hinaus unterstreichen

die Institute ihr gesellschaftliches

Engagement mit

einer Rekord-Spendensumme

von über 716.000 Euro.

Gefördert wurden zahlreiche

kulturelle und soziale

Einrichtungen, Sport- und

Heimatvereine, Kindergärten,

Schulen und Feuerwehren.

„Diese Aktivitäten sind

uns ein großes Anliegen“, betonte

Michael Sers und hob

die Bedeutung einer starken

regionalen Gemeinschaft

hervor.

6

Genossenschaftsbanken

in der Stadt und im

Landkreis Passau versorgen

Mittelstand und Privatkunden

mit Finanzdienstleistungen.

944

4,31

Milliarden Euro an Krediten

haben die Institute an ihre

Kundinnen und Kunden

ausgereicht.

716.000

74.956

Menschen sind Mitglied und

Mitbestimmer in einer der

Banken vor Ort.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

arbeiten bei den örtlichen

Genossenschaftsbanken. Davon sind

75 junge Menschen in Ausbildung.

Euro haben die Volksbanken und

Raiffeisenbanken im Jahr 2025

gespendet und einen wichtigen Beitrag

zum sozialen Miteinander geleistet.

6,08

Milliarden Euro beträgt die

Bilanzsummer der sechs

Genossenschaftsbanken

insgesamt.

4,67

Milliarden Euro an Kundengeldern

haben private Haushalte oder

Unternehmen den Banken

anvertraut.

85

Geldausgabeautomaten

stellen die Bargeldversorgung

der Bevölkerung im Geschäftsgebiet

der Institute sicher.

179.504

Kundinnen und Kunden

schenken den sechs

Genossenschaftsbanken

ihr Vertrauen.

50

mit Personen besetzte

Geschäftsstellen unterhalten

die Banken in der Region.

Eigenkapital gestärkt

– regionale Verantwortung

im Fokus

Die Eigenkapitalbasis wurde

weiter ausgebaut. Das

harte Kernkapital liegt bei

629,91 Millionen Euro, die

Quote bei 17,23 Prozent.

„Unsere solide Kapitalausstattung

ermöglicht es uns,

auch künftig Kredite zu

vergeben und die regionale

Wirtschaft zu unterstützen“,

betonte Mark Mühlberger.

Attraktive Arbeitgeber

mit Blick in die Zukunft

Als Arbeitgeber bleiben

die Volksbanken und Raiffeisenbanken

gefragt. 944

Beschäftigte, darunter 75

Auszubildende, stehen für

Stabilität und Perspektiven.

Besonders erfreulich

sei die Entwicklung

im Ausbildungsbereich:

Die Institute verzeichnen

hohe Ausbildungsquoten

und eine steigende Qualität

der Bewerber. „Wir

sind wieder attraktiv“,

heißt es aus den Häusern.

Die Ausbildung zum Bankkaufmann

beziehungsweise

zur Bankkauffrau gilt als

vielseitig und zukunftssicher.

Auch Quereinsteiger,

etwa aus der IT, finden

zunehmend ihren Platz.

Gleichzeitig gewinnt das

Thema Nachhaltigkeit weiter

an Bedeutung – nicht

zuletzt bei der Kreditvergabe

und der Begleitung von

Transformationsprozessen.

Herausforderungen

bleiben

Für das laufende Jahr erwarten

die Banken weiterhin ein

anspruchsvolles Umfeld.

Neben geopolitischen Krisen

und wirtschaftlichen

Unsicherheiten bleibt auch

die Regulierung ein bestimmendes

Thema. Dennoch

zeigen sich die Verantwortlichen

zuversichtlich.

Mit ihrer stabilen Kapitalbasis,

der klaren regionalen

Ausrichtung und Investitionen

in Beratung, Digitalisierung

und nachhaltige

Finanzierungen sehen sich

die Volksbanken und Raiffeisenbanken

gut gerüstet.

Ziel bleibt es, Privat- und

Firmenkunden auch künftig

als verlässlicher Partner

zur Seite zu stehen – gerade

in Zeiten, in denen Verlässlichkeit

wichtiger ist denn je.


20 AKTUELLES

7

Sportlerehrung Hutthurm 2026

Wenn Leistung auf Gemeinschaft trifft

Die Geehrten zusammen mit Bürgermeister Max Rosenberger (3.v.l.).

Fotos: Wiedenbein

Wo Einsatz, Ausdauer und

Leidenschaft ihren festen

Platz haben, dort beginnt

Sport. Und wo Sport Menschen

verbindet, wächst

Gemeinschaft. In genau

diesem Geist versammelten

sich Sportlerinnen

und Sportler, Vereinsverantwortliche,

Ehrengäste

und Wegbegleiter in

der Aula der Grund- und

Mittelschule Hutthurm,

um jene zu würdigen, die

mit Herz, Disziplin und

Beharrlichkeit Außergewöhnliches

geleistet

haben. Dieser Abend galt

nicht allein Zahlen, Platzierungen

oder Titeln. Er

galt dem gemeinsamen

Stolz auf eine lebendige,

vielfältige Sportlandschaft

– getragen von Menschen,

die sich einbringen, Verantwortung

übernehmen

und Vorbilder sind.

Bürgermeister Max Rosenberger

begrüßte neben

den sportlich Aktiven und

ihren engagierten Trainern

und Betreuern auch zahlreiche

Ehrengäste, deren

Anwesenheit ein sichtbares

Zeichen der Anerkennung,

des Respekts und der Wertschätzung

für die Leistungen

der Geehrten war. Mit

Altbürgermeister Fabian

Friedrich, Ehrenbürgerin

Helga Gahbauer, Pfarrer

i. R. BGR und Ehrenbürger

Herbert Oberneder, der

stellvertretenden Bürgermeisterin

Andrea Koller

sowie vielen Mitgliedern

des Marktgemeinderats

wurde deutlich: Sport und

Ehrenamt genießen in der

Marktgemeinde Hutthurm

einen hohen Stellenwert.

Ihr Dabeisein war mehr als

formell – es war ein bewusstes

Zeichen der Anerkennung.

Einen farbenfrohen

und zugleich symbolträchtigen

Auftakt setzten die

Schülerinnen und Schüler

der 3. und 4. Klasse aus Prag.

Unter der Leitung von Anna

Lisa Springer und Christina

Klinger entstand ein großes

Banner, inspiriert vom Stil

von Pop Art Ikone Keith

Haring, das eindrucksvoll

zeigte, wie Kunst, Sport und

Gemeinschaft ineinandergreifen.

Werte, die über den

Sport hinauswirken

Max Rosenberger macht in

seiner Laudatio deutlich:

Sport beginnt nicht erst

auf dem Siegerpodest. Er

beginnt dort, wo Menschen

mit Leidenschaft antreten,

Ausdauer zeigen, Niederlagen

akzeptieren und immer

wieder den Mut finden,

weiterzumachen. Es sind

nicht allein Medaillen oder

Urkunden, die zählen, sondern

die innere Haltung, die

dahintersteht – der Wille,

dranzubleiben, über sich

hinauszuwachsen und dabei

fair zu bleiben. Sport,

so seine Überzeugung, ist

ein Band, das Menschen

verbindet. Auf dem Spielfeld,

in der Halle oder auf

der Laufstrecke entstehen

Gemeinschaft, Zusammenhalt

und gegenseitiger Respekt.

Besonders die Vereine

sind dabei tragende Säulen

des Miteinanders. Sie schaffen

Räume, in denen Kinder

und Jugendliche nicht nur

trainieren, sondern Werte

lernen: Teamgeist, Verantwortung,

Durchhaltevermögen

und gegenseitige

Unterstützung. Was dort

entsteht, wirkt weit über

den Sport hinaus in die gesamte

Gesellschaft hinein.

Mit großer Wertschätzung

richtete Rosenberger seinen

Blick auf all jene, die

oft im Hintergrund wirken:

Trainerinnen und Trainer,

Betreuer und ehrenamtlich

Engagierte. Sie investieren

Sorgten für Stimmung: Michael Koim und Thomas Reiter.

Zeit, Geduld und Herzblut,

organisieren Abläufe, fangen

auf, ermutigen – und

machen Erfolge überhaupt

erst möglich. Ihr Einsatz ist

nicht messbar, aber von unschätzbarem

Wert für das

Gemeinwesen. Gleichzeitig

hob er die Vielfalt des Sports

hervor, die Menschen jeden

Alters und jeder Herkunft

zusammenführt. Sport

stärkt Körper, Geist und

Seele, schenkt Ausgleich in

herausfordernden Zeiten

und lässt Gemeinschaft erlebbar

werden. Die Geehrten

stehen dabei stellvertretend

für all das, was Sport

bewirken kann. Sie sind

Vorbilder, die inspirieren,

motivieren und besonders

der jungen Generation zeigen:

Miteinander erreicht

man mehr als allein.

Musikalisch umrahmt wurde

die Veranstaltung von

Michael Koim und seinem

Lehrer Thomas Reiter. Mit

Spielfreude, Charme und

Humor sorgte Michael für

einen stimmungsvollen

Abschluss – ganz im Sinne

eines Abends, der sportliche

Leistung, Menschlichkeit

und Gemeinschaft eindrucksvoll

vereinte.

Text: Helga Wiedenbein


FREYUNG-GRAFENAU WALDKIRCHEN

21 5

Zukunftstechnologie zum Anfassen

CIVD übergibt Azubi Van an das BSZ Waldkirchen:

Das Berufliche Schulzentrum

(BSZ) Waldkirchen

festigt seinen Ruf als

bayerisches Kompetenzzentrum

für die Caravaning-Branche.

Im Rahmen

einer feierlichen

Übergabe überreichte

Thomas Nitsch vom Caravaning

Industrie Verband

Deutschland (CIVD)

einen vollständig ausgestatteten

„Azubi Van“ als

kostenlose Leihgabe an

die Lehrwerkstatt.

Das moderne Fahrzeug

dient künftig als zentrales

Lernobjekt für die Fachrichtung

„Reisemobilund

Caravantechnik“. Der

Landkreis Freyung-Grafenau

hat als Sachaufwandsträger

in den vergangenen

Jahren umfassend in die

Zukunft des Beruflichen

Schulzentrums Waldkirchen

investiert – insbesondere

auch in die neuen

Räume für die Fachrichtung

„Reisemobil- und

Caravantechnik“. Durch

die Modernisierung der

Werkstätten, die Erweiterung

der Räumlichkeiten

und die Anschaffung spezifischer

technischer Ausstattungen

wurden die Voraussetzungen

geschaffen,

diesen jungen und dynamischen

Ausbildungsberuf

bayernweit am Standort

Waldkirchen zu bündeln.

Landrat Sebastian Gruber

betont die strategische Bedeutung:

„Als Landkreis investieren

wir konsequent

in unsere Bildungsein-

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richtungen, denn eine erstklassige

Ausstattung ist das

Fundament für eine erstklassige

Ausbildung. Dass

wir mit dem BSZ Waldkirchen

den zentralen Schulstandort

für ganz Bayern in

diesem zukunftsträchtigen

Bereich stellen können,

erfüllt uns mit Stolz. Die

Bereitstellung des Azubi

Vans durch den CIVD ist

eine ideale Ergänzung zu

unseren Investitionen und

ein starkes Signal für die

gelungene Partnerschaft

zwischen öffentlicher

Hand und Industrie.“

Praxisnähe auf neuem

Level

Für die Auszubildenden

– von denen über 50 Prozent

des bayerischen Nachwuchses

in Waldkirchen

beschult werden – bedeutet

das Fahrzeug echtes

„Training am Objekt“. Inhalte

rund um Aufbau,

Elektrik, Installationstechnik

und Instandhaltung

können nun noch praxisnäher

vermittelt und eingeübt

werden.

Thomas Nitsch (CIVD) erläutert

das Engagement des

Verbandes: „Qualifizierte

Fachkräfte sind das Rückgrat

unserer Branche. Mit

dem Azubi Van möchten

wir sicherstellen, dass die

Nachwuchskräfte hier in

Waldkirchen an modernster

Technik lernen können.

Der Standort hat sich in beeindruckender

Geschwindigkeit

zum bayerischen

Bei der Übergabe des „Azubi Vans“ am Beruflichen Schulzentrum Waldkirchen (v.r.):

Andreas Reiner (StD, ständiger Vertreter der Schulleiterin am BSZ Waldkirchen), Landrat

Sebastian Gruber, Thomas Nitsch (Caravaning Industrie Verband Deutschland – CIVD),

Holger Kramer (OStR, Abteilungsleiter Metalltechnik am BSZ Waldkirchen), Tobias Eder

(Fachlehrer am BSZ Waldkirchen), Siegfried Wilhelm (Abteilungsleiter Liegenschaften und

Kreiseinrichtungen am Landratsamt Freyung-Grafenau), Rudolf Schaufler (Fachoberlehrer

am BSZ Waldkirchen), Johannes Sigl (Studienrat am BSZ Waldkirchen) und Reinhard Tolksdorf

(Sachgebietsleiter am Landratsamt Freyung-Grafenau).

Foto: Landkreis Freyung-Grafenau

Dreh- und Angelpunkt für

die Caravaning-Ausbildung

entwickelt – dieses Engagement

unterstützen wir als

Verband aus voller Überzeugung.“

Schulleiterin Elvira Wudy-Engleder

sieht in der

Leihgabe einen entscheidenden

Zugewinn an

Qualität der Lehre: „Der

Azubi Van ist ein enormer

Gewinn für unsere Ausbildung.

Er ermöglicht

unseren Schülerinnen

und Schülern, praxisnahe

Arbeitsaufgaben direkt

am Fahrzeug umzusetzen

und damit bestens auf die

hohen Anforderungen der

Branche vorbereitet zu

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sein. Wir bedanken uns

herzlich beim CIVD für

die Unterstützung und

das Vertrauen in unseren

Standort.“

Mit dieser Kooperation

unterstreichen der Landkreis,

das BSZ und der

CIVD gemeinsam die Bedeutung

einer praxisnahen

Ausbildung und die

Sicherung qualifizierter

Fachkräfte für die steigende

Nachfrage im Caravaning-Sektor.

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AKTUELLES

23

PASSAUER MAIDULT

Endlich geht‘s los

23

Endlich ist es wieder soweit: Die Passauer Maidult 2026

startet bald! Festzeltstimmung, Fahrgeschäfte, Schmankerl

und ein buntes Programm für die ganze Familie

sorgen für echte Volksfestfreude. Ob gemütlicher Biergarten,

rasante Fahrten oder geselliges Beisammensein

– jetzt heißt es wieder: Auf geht’s zur Dult!

Fotos: Archiv

Ein E-Auto als klimafreundlicher Familientransporter? Der

Anteil von Kfz mit rein elektrischem Antrieb steigt stetig.

Foto: DJD/ACV Automobil-Club Verkehr/Getty Images/Joseffson

Der erste Schritt zum E-Auto

Neu, geleast oder gebraucht:

Drei Wege in die Elektromobilität

Neu, geleast oder gebraucht:

Drei Wege in die Elektromobilität.

Neben wachsendem

Modellangebot und Technik

sprechen auch hohe Spritpreise

für den Umstieg.

Doch was passt besser: kaufen,

leasen oder gebraucht.

3sp 149

Neuwagen: Moderne

Technik, höherer Preis

Rund 19 Prozent der 2025

neu zugelassenen Fahrzeuge

waren E-Autos. Käufer

profitieren von aktueller

Akku- und Ladetechnik sowie

langen Garantien. Viele Modelle

sind alltagstauglich, die

durchschnittliche Reichweite

lag 2024 bei etwa 478 Kilometern.

Allerdings sind E-Autos

oft teurer und verlieren anfangs

stärker an Wert. Wer

lange fährt, relativiert das.

Leasing: Flexibel ohne

Risiko

Leasing bietet günstige Monatsraten

und kein Restwertrisiko.

Nach der Laufzeit

wird das Auto zurückgegeben

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Nachteil: Eigentum entsteht

nicht.

Gebraucht: Günstiger

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Leasingfahrzeuge, sind preislich

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Ein besonderes Jubiläum

steht bei Auto Pichert

an: Seit 55 Jahren ist das

Unternehmen fest in

der Region verwurzelt.

Dieses Ereignis wird am

Samstag, den 25. April

2026, mit einem Tag der

offenen Tür gefeiert. Von

09:30 bis 16:30 Uhr sind

alle Interessierten eingeladen,

das Autohaus in

entspannter Atmosphäre

zu besuchen.

55 Jahre Auto Pichert

Jubiläumsfeier am 25. April mit neuen Toyota- und MG-Modellen

sorgt den ganzen Tag über

für Unterhaltung: Für die

musikalische Begleitung

sorgt die Gruppe Soizweger

Zwoagsang, die mit regionalen

Klängen für eine

angenehme Atmosphäre

sorgt. Die Andorfer Schuhplattler

bringen mit ihren

traditionellen Tänzen lebendiges

Brauchtum auf

die Bühne und begeistern

mit mitreißenden Darbietungen.

1

Im Mittelpunkt stehen

die aktuellen Modelle von

Toyota und MG, die vor Ort

entdeckt werden können.

Dabei bietet sich die Gelegenheit,

einen Eindruck

von moderner Mobilität

zu gewinnen und sich inspirieren

zu lassen. Doch

nicht nur Autofans kommen

auf ihre Kosten. Ein

buntes Rahmenprogramm

Auch kulinarisch hat dieser

Tag einiges zu bieten.

Von herzhaften Schmankerln

der Hähnchenbraterei

Greis bis hin zu süßen

Leckereien vom Kindergarten

Straßkirchen ist

für jeden Geschmack etwas

dabei. Dazu werden

erfrischende Getränke von

der Brauerei Hacklberg angeboten.

Sie leben seit 55 Jahren für ihr Autohaus: Familie Pichert.

Für die kleinen Gäste gibt

es ebenfalls ein besonderes

Highlight: Eine Hüpfburg

sorgt für Spaß und

Bewegung.

Mit dieser Jubiläumsfeier

blickt Auto Pichert nicht

nur stolz auf die vergangenen

Jahrzehnte zurück,

sondern möchte sich auch

bei Kundinnen und Kunden

sowie allen Wegbegleitern

Foto: privat

bedanken. Gleichzeitig

bietet sich die Gelegenheit,

gemeinsam einen

schönen Tag zu verbringen

und einen Ausblick auf die

Zukunft der Mobilität zu

werfen.

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Ihr neuer Toyota C-HR+ ab 199 € im Monat!

199,00 €*

Mtl.

Highlights:

• Rückfahrkamera & Einparksensoren

vorne/hinten

• Pre-Collision-System

• 14“ Multimediadisplay mit Toyota Smart

Connect & Cloud-Navigation

• Elektrische Reichweite: bis zu 607 km

Energieverbrauch Toyota C-HR+ Teamplayer Elektromotor 165 kW

(224 PS), Batterie 77 kWh, Automatik; kombiniert: 13.4 kWh/100 km;

CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km; CO₂-Klasse A; elektrische Reichweite

(EAER): 607 km und elektrische Reichweite innerorts (EAER City): 836 km.

*Ein unverbindliches Finanzierungsangebot der Toyota Kreditbank GmbH, Toyota-Allee 5, 50858 Köln für den

Toyota C-HR+ 77 kWh Teamplayer: Fahrzeugpreis¹: 45.990,00 €, Anzahlung: 6.000,00 €, einmalige Schlussrate:

28.513,80 €, Nettodarlehensbetrag: 35.478,80 €, Gesamtbetrag: 35.478,80 €, Vertragslaufzeit: 36 Monate, gebundener

Sollzins: 0,00 %, effektiver Jahreszins: 0,00 %. 35 mtl. Raten à 199,00 €. Das Finanzierungsangebot

gilt nur für Privatkunden bei Anfrage und Genehmigung bis zum 30.06.2026 und entspricht dem Beispiel

nach § 17 Abs. 4 PAngV.

¹Unverbindliche Preisempfehlung der Toyota Deutschland GmbH, Toyota-Allee 2, 50858 Köln, inkl. MwSt.

www.auto-pichert.de

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