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Sex, Drogen, Machtgier und Geld ohne Ende

Der ORF versinkt im eigenen Skandal, die Regierung schiebt Millionen hinterher

Der ORF versinkt im eigenen Skandal, die Regierung schiebt Millionen hinterher

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Nr. 17 . Donnerstag, 23. April 2026

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Neue Freie Zeitung (NFZ), Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a,

A-1080 Wien . Tel.: 01 512 35 35 0 . Fax: 01 512 35 359

Retouren an NFZ, Friedrich-Schmdt-Platz 4/3a, 1080 Wien

Reformen zum Wohl der

Vorarlberger Bevölkerung

Viel zu lange wurden längst notwendige Reformen und Einsparungen

im System nicht angegangen. Damit ist jetzt unter

freiheitlicher Regierungsbeteiligung im Ländle Schluss. Ein

Entlastungs- und Reformpaket soll jetzt Abhilfe schaffen, erklärte

FPÖ-Landesparteichef Christof Bitschi. S. 13

Sex, Drogen, Machtgier

und Geld ohne Ende

Foto: FPÖ Vorarlberg

Der ORF versinkt im eigenen Skandal, die Regierung schiebt Millionen hinterher

S. 2/3

Foto: ORF

PARLAMENT

Sicherheitsrisiko ÖVP

Im Pilnacek-Untersuchungsausschuss

offenbart die ÖVP, wie ihre Seilschaften

im Innenministerium mit Daten und Beweismittel

umgehen und für die ÖVP zurechtrücken.

Das ermöglichte im Vorjahr

einen massiven Datenklau, den die ÖVP

zu vertuschen versuchte, nachdem die

FPÖ das aufgedeckt hat. S. 6

AUSSENPOLITIK

Volle Kontrolle über Bürger

Neben der Kontrolle über die Inhalte

im digitalen Raum durch die sogenannte

Chat-Kontrolle will Brüssel jetzt generell

den Zugang zu Internet-Plattformen und

den sozialen Medien regulieren. Unter dem

Vorwand des Kinderschutzes soll jeder

Bürger einen digitalen „Zugangsausweis“

beantragen müssen. S. 8/9

WIEN

Rot-pinke Kuscheljustiz

Die Jugendkriminalität gerät in Wien außer Kontrolle.

Aber Rot-Pink kann sich nur zu Alibimaßnahmen aufraffen,

wie der sogenannten „Auszeit-WG“ für kriminelle,

jugendliche „Intensivtäter“. S. 11


2 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Andreas Ruttinger

andreas.ruttinger@fpoe.at

AUS DER

REDAKTION

Der ORF erweckt seit Wochen

mit seinen Interna mehr Interesse

bei den Österreichern als mit seinem

Programm. Und nie war er

damit so wertvoll für die Zeitungen

als dieser Tage. Die wälzen

das Sammelsurium aus Intrigen,

Machtkämpfen, Sex, Drogen, Luxusgagen

und Millionenpensionen

lustvoll aus. Nur ist die Zwangsgebühr

eigentlich zur Erfüllung

der gesetzlichen Vorgaben gedacht,

wie des Informations- oder

des Bildungsauftrags.

Noch drei Jahre?

Für Medienminister und Koalition

scheint das Ganze eine willkommene

Ablenkung vom eigenen

Chaos zu sein.

Dem hat sich voll der pinke

Spaßvogel im Bildungsministerium

verschrieben. Der verkündet

alle paar Wochen eine neue Reform,

vergisst aber darauf, dass

ihm dafür das Wichtigste fehlt:

Genug und motiviertes Personal.

Ein Ergebnis der Bildungspolitik

der letzten Jahre ist, dass an vielen

Schulen schon die Hälfte der

Lehrer sich den Job nur mehr in

Teilzeit antun will.

So geht es querbeet in der Regierungsmannschaft.

Ein Finanzminister,

der glatt die Hälfte des

zusätzlichen Einsparungspotenzials

fürs Budget vergisst. Ein Wirtschaftsminister,

der von Marktwirtschaft

so viel Ahnung hat wie

der Che Guevara-Imitator im Vizekanzleramt.

Eine Außenministerin,

die ständig im Ausland Geld

verteilen muss, das wir gar nicht

haben und daher bei den eigenen

Bürgern eingespart werden muss.

Und auf der Spitze Chaotenpyramide

thront ein Bundeskanzler,

der die Schuld an allen Problemen

der FPÖ umzuhängen versucht.

Und das soll das Land noch

drei weitere Jahre aushalten?

Ein Sittenbild, wie in autori

Die Verliererampel finanziert den „Skandalfunk“ und setzt diesen als Kam

Was man bisher nur aus amerikanischen Serien kannte, liefert der

ORF jetzt täglich ins Haus. Die Skandallawine, die der Rauswurf

von Generalsdirektor Roland Weißmann losgetreten hat, hat

den Ruf des Staatsfunks nachhaltig beschädigt. Und der reagiert wie

die Koalition: Die Skandalaufdecker aus der Opposition diffamieren.

„Der ORF versinkt im eigenen

Skandal, die Regierung aber schiebt

Millionen auf den Küniglberg, und

gleichzeitig soll der Staatsfunk als

Kampagneninstrument gegen die

Opposition missbraucht werden“,

zog FPÖ-Mediensprecher Christian

Hafenecker eine einstweilige Bilanz

zu den aktuellen Entwicklungen in

der „Causa ORF“.

Denn am Dienstag Abend stand

in der Sendung „Report“ kein Bericht

zu aktuellen Entwicklungen

in der „Causa prima“ am

Küniglberg an, oder über die Verquickung

der Stiftungsratsfunktion

der beiden Vorsitzenden mit ihren

privaten „Beratertätigkeiten“,

oder zur Hausdurchsuchung bei Ex-

SPÖ-Kanzler Alfred Gusenbauer

wegen seiner Funktion beim Pleitemilliardär

Rene Benko.

DÖW statt roter Fehlgriffe

Nein, nachdem der Plagiatsjäger

Stefan Weber den „Rechtsextremismusreport“

des „Dokumentationsarchiv

des österreichischen

Widerstandes“ (DÖW) nach Strich

und Faden zerlegt und als „Fake

Science“ bezeichnet hatte, laufe nun

eine gemeinsame Recherche von

ORF-„Report“ und der Tageszeitung

„Der Standard“, die dieses Urteil

politisch korrekt zurechtrücken soll.

SPITZE FEDER

Eine neue Dimension bekomme

die „Causa Weißmann“ durch einen

Bericht des Branchenblatts „Extra-

Dienst“. Laut dem soll Weißmann

geschildert haben, dass Stiftungsratschef

Lederer versucht habe, Einfluss

auf die Vergabe an bestimmte

Produktionsfirmen zu nehmen. Als

Weißmann dies verweigerte, soll

Lederer diesen gewarnt haben, dass

er dann eben künftig nicht mehr Generaldirektor

sein werde. Die Aussage

soll laut „ExtraDienst“ von

einem ORF-Mitarbeiter mitgehört

und in einer Aktennotiz dokumentiert

sein.

Lederer bestreitet die Darstellung.

„Wenn dieser Bericht zutrifft,

bekommt die gesamte Causa eine

neue Dimension – dann wurde hier

ein Generaldirektor entsorgt, weil er

nicht zum Selbstbedienungsladen

beigetragen hat“, so Hafenecker.

In den Medien werden jetzt

Weißmanns Millionenklage und die

Aussagen jener Frau, deren Schilderungen

zum Rauswurf Weißmanns

geführt haben, gegeneinander ausgespielt.

Zudem hat sich das Gerücht

über Drogenkonsum im ORF

erhärtet, wonach ein Kokainproblem

beim Staatsfunk ein offenes

Geheimnis sei. Auch ein mittlerweile

gefallener, dem ORF lange Zeit

nahestehender Künstler soll darin

Warten auf Godot, Version in Schwarz 2026.

Foto: NFZ

Peter Westenthaler und Christian Hafen

pich kehren“. Im Stiftungsrat müssen al

involviert sein, beziehungsweise involviert

gewesen sein.

Volle Transparenz

Stiftungsrat Peter Westenthaler

übte daher im Vorfeld der dieswöchigen

ORF-Stiftungsratssitzung

Kritik an den Zuständen am

Küniglberg. Die Causa rund um den

zurückgetretenen Generaldirektor

Weißmann sei nur die Spitze des

Eisbergs eines Systems, das von Intransparenz,

Machtmissbrauch und

Günstlingswirtschaft geprägt sei.

„Der ORF bietet derzeit ‚Hollywood

as its best‘. Wenn es nicht

IMPRESSUM

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber:

Freiheitlicher Parlamentsklub,

Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien

Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen,

Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien;

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Grundlegende Richtung: Informationsblatt der Freiheitlichen

Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen und

des Freiheitlichen Parlamentsklubs.


Nr. 17 Donnerstag, 23. April 2026

g

tären Systemen

pagneninstrument gegen die Opposition ein

KURZ UND BÜNDIG

Foto: NFZ

Innenpolitik 3

Green-Deal-Verkehrspolitik

Auf der „Mobilitätsmesse 2026“ hat SPÖ-

Verkehrsminister Peter Hanke eingestanden,

sein Handeln an grünideologischen Klimazielen

im Rahmen des „Green Deal“ zu orientieren

und damit eine Anti-Autofahrerpolitik

der Grünen fortzusetzen. „Hanke und die

Verliererampel halten weiter am willkürlichen

Verbrennerverbot fest, sie drängen die Menschen

weiter zum Umstieg auf teure E-Autos

und lassen sie beim aktuellen Spritpreiswahnsinn

eiskalt allein im Regen stehen“, erklärte

FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker.

ecker forderten „Schluss mit Vertuschen, mit Mauscheln, mit unter den Teple

Vorwürfe abgeklärt werden, um weiteren Schaden vom ORF abzuwehren.

Scheinheiliges Spiel der ÖVP

Unter dem Deckmantel von Nachhaltigkeit,

Transparenz und Fairness produziere

die EU eine kaum noch überschaubare Flut

an Vorschriften, die vor allem kleine und

mittlere Unternehmen mit voller Wucht belastet.

„Diese brandgefährliche Entwicklung

wird von der ÖVP willfährig mitgetragen.

Während andere Wirtschaftsräume gezielt

auf Entlastung, Geschwindigkeit und Wettbewerbsfähigkeit

setzen, stranguliert sich

Europa zunehmend selbst“, warnte der freiheitliche

KMU-Sprecher Michael Fürtbauer.

Foto: NFZ

so traurig wäre, wäre es fast lustig.

Aber lieber ORF, das, was ihr uns da

bietet, hat mit dem Bildungsauftrag

nichts zu tun.“

Zusammen mit dem auch von

der FPÖ nominierten Stiftungsrat

Univ.-Prof. Dr. Christoph Urtz hat

Westenthaler bereits Anfang April

bei der KommAustria Beschwerde

gegen die Stiftungsratsführung

Lederer und Schütze eingelegt. Darin

wird eine umgehende Prüfung

durch den Rechnungshof, eine offizielle

Voranfrage bei der EU-Kommission

sowie ein sofortiger Stopp

der automatisierten Auszahlung der

Vorsteuerkompensation verlangt, bis

diese Prüfungen abgeschlossen sind.

Für die Stiftungsratssitzung werden

die beiden eine Reihe von Anträgen

in Sachen Transparenz stellen,

kündigte Westenthaler an:

„Schluss mit Vertuschen, mit Mauscheln,

mit unter den Teppich kehren.

Wir brauchen jetzt wirklich ein

Aufdecken statt Zudecken.“ Dazu

gehöre auch das Recht der Stiftungsräte

auf vollständige Akteneinsicht

in den Compliance-Bericht,

der Weißmann bescheinige,

in keine sexuelle Belästigung involviert

zu sein.

Foto: NFZ

Pinke Schieflage

Anlässlich der aktuellen Reise von Neos-

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger

nach Äthiopien kritisierte FPÖ-Generalsekretär

Michael Schnedlitz einmal deren

„Geldgeschenke-Tourismus“. „Es mag ja für

das pinke Gewissen nobel klingen, wenn die

Ministerin Geld der österreichischen Steuerzahler

für Straßenkinder in Äthiopien fließen

lässt. Aber wenn diese Verliererkoalition

gleichzeitig bei unseren eigenen Familien

derart den Sparstift ansetzt und sie im Stich

lässt, dass sich viele das Leben mit Kindern

kaum noch leisten können, dann ist das eine

gewaltige Schieflage!“

SPRUCH DER WOCHE

„Wir sind vorbereitet für den Ernstfall.

Jeder sollte überlegen, wo kann

er Energie sparen.“

Foto: NFZ

Wolfgang Hattmannsdorfer

15. April 2026

Gibt es in der ÖVP jemanden,

der erklären kann, weshalb

dieser Herr Wirtschaftsminister

werden musste?

BILD DER WOCHE Haben sich Stocker&Co in Indien eine Anleitung

geholt, was Wirtschaftspolitik ohne Klimawahn erreichen kann?

Foto: BKA/Florian Schrötter


4 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

OMV zeigt Preisbremse-Unsinn auf

Das Gegenteil von gut ist nicht böse, sondern gut gemeint, weil eben nicht durchdacht. Davor hat die

FPÖ die Verliererampel bei ihrer „Spritpreisbremse“ gewarnt und jetzt zeigte die OMV das auf: Da

nur 40 Prozent des in Österreich benötigten Diesels im Inland raffiniert und 60 Prozent importiert werden,

droht wegen der „Preisbremse“ ein Versorgungsengpass. Wenn der Staat die Preise drückt und sich der

Import wirtschaftlich nicht mehr rechnet, dann kommt kein Treibstoff mehr ins Land.

Als den „endgültigen Offenbarungseid

der unfähigsten Regierung

aller Zeiten” bezeichnete

FPÖ-Generalsekretär Michael

Schnedlitz die Entscheidung der

teilstaatlichen OMV, die von der

Regierung verordnete „Spritpreisbremse“

beim Diesel von fünf auf

nur 2,8 Cent pro Liter zu reduzieren:

„Diese sogenannte ,Spritpreisbremse‘

war von Anfang an eine

einzige Augenauswischerei. Wir

Freiheitliche haben im Nationalrat

klar davor gewarnt, dass eine

Bremse, mit der die Regeln des

Markts an die Wünsche der Regierung

angepasst werden sollen, zum

Scheitern verurteilt ist.“

„Damit beweist der Markt, dass

fachliche Inkompetenz nicht durch

Ideologie ersetzt werden kann. Der

ÖVP-Wirtschaftsminister hat die

grundlegenden Mechanismen entweder

nicht verstanden oder bewusst

ignoriert“, betonte Hammerl.

Das stellte ÖVP-Wirtschaftsminister

Wolfgang Hattmannsdorfer

auch in Sachen Kerosin unter Beweis.

Der Mangel an Flugzeugtreibstoff

habe seinen Ursprung

nicht in Österreich. Denn 90 Prozent

des am Flughafen Wien-

Schwechat verbrauchten Flugbenzins

würden in der nahe gelegenen

Raffinerie hergestellt: „Das Hauptproblem

ist, wenn ein Flieger woanders

hinfliegt.“

Er rechne wegen des Iran-Kriegs

mit einem Lieferengpass bei Treibstoffen

erst im Mai. Aber man „beobachte“

und lasse jetzt einmal den

Schritt der OMV „prüfen“.

Der Markt stellt Koalition bloß

Die OMV argumentierte damit,

dass sie bei Diesel auf Importe angewiesen

sei und ein höherer Preisabschlag

bei internationalen Lieferanten

nicht durchsetzbar sei. Deshalb

nehme sie die integrierte Notfallklausel

der Spritpreisbremse

in Anspruch. Diese erlaubt es Unternehmen,

Treibstoffe nicht unter

einem „angemessenen Gewinn“ zu

verkaufen.

Für die freiheitlichen Energiesprecher

Axel Kassegger und Paul

Hammerl wurde das Wunschdenken

der Verliererampel einmal auf

den Boden der Realität zurückgeholt:

„Der Markt hat gesprochen

und er stellt der schwarz-rot-pinken

Bundesregierung ein vernichtendes

Zeugnis aus.“

ÖVP, SPÖ und Neos hätten mit

ihrer ideologisch getriebenen Margenbeschränkung

sehenden Auges

die Versorgungssicherheit Österreichs

aufs Spiel gesetzt. Ganze 60

Prozent des Dieseltreibstoffs müssen

importiert werden. Diese Importe

seien, so Kassegger, jedoch

nur dann gesichert, wenn die Importeure

bereit sind, die internationalen

Marktpreise zu bezahlen:

„Wenn durch staatliche Eingriffe

die Margen künstlich gedrückt

werden und sich der Import wirtschaftlich

nicht mehr rechnet, dann

kommt schlichtweg kein Treibstoff

mehr ins Land. Die Folge wäre

dramatisch: Leere Tankstellen und

massive Versorgungsengpässe innerhalb

kürzester Zeit!“

Regierung „beobachtet“

Die jetzt erfolgte Reduktion des

Preisnachlasses durch die OMV

und deren Zugriff auf die staatliche

Notreserve, sei nichts anderes

als eine Notbremse, um genau dieses

Horrorszenario zu verhindern.

Axel Kassegger, Michael Schnedlitz und Paul Hammerl fordern die Koalition auf, über die Steuerschraube

die Treibstoffpresie zu senken. Eingriffe in die Marktmachanismen gefährden die Versorgungssicherheit.

Foto: NFZ Foto: OMV

Bei der Steuerschraube ansetzen

Die Aussage ließ bei der FPÖ

die Alarmglocken läuten. „Das ist

keine Politik, das ist Realitätsverweigerung.

Diese Bundesregierung

ist nicht nur nachweislich unfähig,

sie stellt eine reale Gefahr für unser

Land dar. Es braucht endlich

eine Rückkehr zu sachlicher, kompetenter

Energiepolitik – bevor

der Schaden irreparabel wird. Wer

die Preise an der Tankstelle wirklich

senken will, muss an der Wurzel

ansetzen und das ist die massiv

überhöhte Steuerbelastung“, erklärten

Kassegger und Hammerl.

Darauf verwies auch Generalsekretär

Schnedlitz und rief der Regierung

den freiheitlichen Plan zur

Senkung der Energiepreise in Erinnerung:

„Unser Plan mit der Halbierung

der Mineralölsteuer und

der Abschaffung der CO2-Steuer

bringt sofort 44 Cent Entlastung

pro Liter Benzin und 40 Cent pro

Liter Diesel. Das ist spürbar, verlässlich

und sichert die Versorgung

Österreichs mit Treibstoffen durch

die Mineralölwirtschaft!“

Die Frage, die sich diese Versagerkoalition

jetzt stellen müsse,

lautet: Wollen sie 2,4 Milliarden

Euro österreichisches Steuergeld

für Wolodymyr Selenskyjs korruptionsgebeuteltes

Kriegsregime

in der Ukraine versenken oder soll

dieses Geld für die Entlastung der

eigenen Bevölkerung an den Zapfsäulen

eingesetzt werden?


Nr. 17 Donnerstag, 23. April 2026

g

Weil die Verliererampel eine

echte Reformarbeit nicht

kann, nimmt sie die Pensionisten

in die Ziehung zur Budgetsanierung:

Zuerst die Erhöhung

der Krankenversicherungsbeiträge,

dann die E-Card-Gebühr,

sowie den höheren Selbstbehalten

bei Krankentransporten

oder in Wien durch das gänzliche

Abschaffen des Seniorenfahrscheins.

Aber das reicht noch immer

nicht, deshalb versucht sie es

jetzt über die Anhebung des Pensionsantrittsalters.

Nicht direkt,

sondern scheibchenweise versucht

sie den Österreichern ein

längeres Arbeitsleben schmackhaft

zu machen. „Aktivpension“

heißt die jüngste Scheibe in

dieser Salamitaktik. Nur waren

sich die Neos nicht zu schade,

zu sagen, wohin dieses Manöver

führen soll: Zu einer generellen

Anhebung des Pensionsantrittsalters.

Innenpolitik 5

Salamitaktik bei Pensionsantrittsalter

Mit der „Aktivpension“ läutete die Koalition die Anhebung des Pensionsantrittsalters ein

Das von den Freiheitlichen unterstützte

Pensionisten Volksbegehren

hat die Verliererampel unter

Zugzwang gesetzt. Nach dem

Zynismus von ÖVP-Energiestaatssekretärin

Elisabeth Zehetner, die

Pensionisten geraten hat, sich angesichts

der Energiekrise und der explodierten

Preise eben „eine dünne

Jacke anzuziehen und weniger zu

heizen“ oder „freiwillig langsamer

Auto“ zu fahren, versuchte es die

Koalition auf eine andere Weise.

Mit dem letzte Woche im Ministerrat

beschlossenen Paket zur

sogenannten „Aktivpension“ für

Pensionisten, die neben der Pension

oder über das Pensionsantrittsalter

hinaus erwerbstätig sein

wollen, habe die Koalition ein

Blendfeuerwerk zur Anhebung des

Pensionsantrittsalters gezündet, urteile

FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar

Belakowitsch.

Zusatzarbeit zum Überleben

„Was da als großer Wurf verkauft

wurde, ist in Wahrheit ein

Tropfen auf den heißen Stein, mit

dem diese Regierung die Menschen

ein weiteres Mal verhöhnt“, stellte

Belakowitsch klar. Denn ÖVP, SPÖ

und Neos hätten dabei so getan, als

würden angehende Pensionisten

durch die Bank freiwillig länger ar-

Foto: NFZ

AK agitiert gegen Verliererampel.

beiten wollen. „Das mag vielleicht

auf Menschen mit Bürotätigkeiten

zutreffen, für immer mehr wird das

zusätzliche Arbeitseinkommen in

der Pension aufgrund der Teuerung

und der Pensionskürzungen der

Verliererampel eine bittere finanzielle

Überlebensfrage!“, erläuterte

Belakowitsch.

Das vollmundige Gerede, dass

man damit auch den Fachkräftemangel

bekämpfen wolle, glauben

selbst die Befürworter dieses

Schritts nicht. „Wir besteuern Arbeit

als sei es ein Laster wie Trinken

oder Rauchen“, nannte Hanno

Lorenz von der „Agenda Austria“

den „Elefanten im Raum“, die in

Österreich unverhältnismäßig hohen

Lohnnebenkosten.

Unangetastete Lohnnebenkosten

Auch die 15.000 Euro

Freibetrag werden keine

grundlegenden Lebensentscheidungen

nach

40 Erwerbsjahren umdrehen,

fügte Lorenz hinzu.

Dem verzweifelten Versuch

der Regierung, den

jüngeren Generationen

der „Work-Life-Balance“

einen Umstieg von der

Teilzeitbeschäftigung

auf einen Vollzeitjob

schmackhaft zu machen,

um so auch höhere Steuereinnahmen

lukrieren zu

können, fährt die Arbeiterkammer

in die Parade.

Ausgerechnet der vormalige

Arbeitgeber von

Finanzminister Markus

Marterbauer plakatiert

gerade stolz seine Kampagne

für eine „faire

Teilzeit“. Respekt, so die AK, also

höhere Gehälter, dürften nicht von

einem Stundenlimit abhängig sein.

„Länger im Erwerbsleben zu

bleiben, muss sich aber nicht nur

auszahlen, sondern muss auch belohnt

werden und dabei versagt

Schwarz-Rot-Pink auf ganzer Linie“,

kritisierte die freiheitliche

Sozialsprecherin. Die Suppe habe

der Koalition nämlich Neos-Klubobmann

Shetty beim Pressefoyer

nach dem Ministerrat versalzen,

als er die wahre Agenda der Verliererampel

auf den Tisch gelegt

habe, erinnerte die FPÖ-Sozialsprecherin:

„Während ÖVP und

SPÖ von Freiwilligkeit und Respekt

schwadronieren, kündigt ihr

pinker Juniorpartner bereits ganz

offen die Anhebung des gesetzlichen

Pensionsantrittsalters für die

nächste Legislaturperiode an.“

Gut nur, dass es diese nächste Legislaturperiode

für diese Versagerregierung

nicht geben werde, fügte

Belakowitsch hinzu. Denn die

Österreicher werden bei der nächsten

Wahl dieser Koalition den

Stecker ziehen und über eine

FPÖ-geführte Bundesregierung mit

einem Volkskanzler Herbert Kickl

sicherstellen, dass es zu keiner Erhöhung

des Pensionsantrittsalters

kommen werde.


6 Parlament

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Norbert Nemeth

Klubobmann-Stv. der FPÖ

HOHES

HAUS

„85 Prozent aller Nennungen

kommen in Anfragen und Anträgen

der Freiheitlichen vor, zeigt

eine Auswertung des Parlamentsdienstes.

Für den SPÖ-Abgeordneten

Mario Lindner grenzt

das an Besessenheit“, berichtete

„Die Presse“ unter der Überschrift

„Keiner spricht so viel über

„woke“ und „trans“ wie die FPÖ“.

Kulturkampf

Vielleicht liegt es auch daran,

dass die FPÖ, anders als die indifferente

ÖVP, den Kulturkampf

(den sie nicht eröffnet hat) als solchen

erkannt hat. Wer den Chefideologen

der queeren Ideologie

zuhört, weiß, dass es nicht um

Vielfalt, sondern um Verwirrung

geht. Es geht darum, die Grundlagen

unserer Gesellschaft erodieren

zu lassen, zu denen nun einmal

die Differenzierung zwischen

Männern und Frauen gehört. Wer

meint, dass dieser Unterschied lediglich

„diskursiv“ entstanden ist,

und daher auch diskursiv geändert

werden kann, verdreht die Kausalität

zwischen Natur und Kultur.

Darin liegt auch der Grund, warum

die queere Ideologie auch von

vielen Linken und Feministinnen

abgelehnt wird.

Für uns Freiheitliche sind Männer

und Frauen kein Gegensatz,

sondern bedingen einander. Ohne

sie keine Kinder, ohne Kinder

keine Zukunft. Aber auch gegen

diese Selbstverständlichkeit haben

die queeren Theoretiker einen Einwand:

Die Festlegung, dass unsere

Gesellschaft überhaupt eine Zukunft

haben soll, ist ja auch lediglich

diskursiv entstanden. Genau

hier kommt die Menschenfeindlichkeit

der queeren Ideologie

zum Ausdruck. Wer dagegen ankämpft

ist nicht besessen, sondern

bekämpft die Besessenheit.

Foto: NFZ

GESUNDHEITSPOLITIK

„Partydroge Lachgas“ verbieten!

Als „Zeugnis des politischen Totalversagens

und der Handlungsunfähigkeit“ bezeichnete FPÖ-

Gesundheitssprecher Gerhard Kaniak, die tatenlose

Haltung von SPÖ-Gesundheitsministerin Korinna

Schumann zu dem noch immer ausstehenden Verbots

von Lachgas als Partydroge: „Das ist die Folge

einer linken Politik der Verharmlosung, die bewusst

in Kauf nimmt, dass die Gesundheit unserer Kinder

und Jugendlichen nachhaltig zerstört wird.“

Foto: NFZ

INNENPOLITIK

3.500 Anträge zu viel

Als „Bankrotterklärung der

ÖVP-Asylpolitik“ kritisierte FPÖ-

Sicherheitssprecher Mag. Gernot

Darmann die von der ÖVP bejubelten

Asylzahlen für das erste Quartal:

„3.500 neue Asylwerber sind

3.500 zu viel, angesichts der eskalierenden

Situation bei öffentlicher

Ordnung und Sicherheit!“

Die Politik der Koalition

treibt die Inflation mit an

„Deckelpolitik“ ist kein geeignetes Mittel gegen Teuerung

Mit ihrer Energiepolitik erweist

die Verliererkoalition

den Österreichern einen Bärendienst.

Im März trieb sie damit

die Teuerung daher schon wieder

auf über drei Prozent hoch.

Infolge des Iran-Kriegs und darauffolgendem

Ölpreisschock hat

die Inflation in Österreich deutlich

angezogen. Im März lag sie mit

3,2 Prozent sogar über der Schnellschätzung

der Statistik Austria zu

Monatsbeginn.

Der Anstieg sei „nahezu vollständig

auf die stark gestiegenen

Treibstoff- und Heizölpreise zurückzuführen“,

schrieb die Statistikbehörde.

Zu den größten Preistreibern

zählten Diesel mit einem

Anstieg von 21,9 Prozent im Jahresvergleich

und sowie Superbenzin

Bei der Schätzung des Einsparungsbedarfs

für das Doppelbudget

2027/28 hat sich SPÖ-Finanzminister

Markus Marterbauer

Kolm: Gegen den Markt regieren,

kommt teuer zu stehen.

mit einem Plus von 12,1 Prozent.

„Die schwarz-rot-pinke Regierung

kann diese negative Entwicklung

nicht einseitig dem Iran-Krieg zuschieben.

Wir dürfen nicht außer

wohl der Excel-Künstler in der

SPÖ-Parteizentrale bedient. „Zwei

Milliarden fehlen“, beteuerte er am

Montag letzter Woche noch felsenfest.

Die Kritik der Freiheitlichen tat

er als Falschinformation ab. Dann

legten aber die Schuldenwächter

vom Fiskalrat ihre Schätzung vor:

4,4 Milliarden fehlen Marterbauer

zur Erreichung seiner ohnehin wenig

hochgesteckten Budgetziele.

„Der SPÖ-Finanzminister wäre

nun, wenn er schon nicht auf uns

hören will, gut beraten, auf diese

Experten zu hören“, riet FPÖ-Budgetsprecher

Arnold Schiefer dem

Foto: NFZ

Acht lassen, dass Österreich unter

ÖVP-Verantwortung seit Jahren die

höchste Inflation in der EU hat“, erklärte

dazu FPÖ-Wirtschaftssprecherin

Barbara Kolm.

Zusätzliche Kosten für alle

Die zunehmenden staatlichen

Eingriffe in den Markt, etwa durch

Preis- und Margendeckel, seien

kein geeignetes Mittel zur Inflationsbekämpfung,

sondern bewirkten

insgesamt das Gegenteil. „Das

Ergebnis sind zusätzliche Kosten

für alle, geringere Investitionen am

Standort und langfristig steigender

Preisdruck. Die schwarz-rot-pinke

Koalition betreibt damit eine Politik

gegen jede ökonomische Vernunft

und belastet Betriebe wie Konsumenten

gleichermaßen“, kritisierte

die FPÖ-Wirtschaftssprecherin.

Nicht zwei, sondern 4,4 Milliarden fehlen

Zahlenjongleur in der Himmelpfortgasse.

Schiefer warnte vor

neuen Steuern und Abgaben, die

Marterbauer mantraartig seit Monaten

beschwört, als „falschen

Weg, der Wachstum und Beschäftigung

ausbremsen“ würde: „Stattdessen

muss die schwarz-rot-pinke

Regierung endlich strukturelle Reformen

angehen und den Standort

Österreich stärken!“

Echte und nachhaltige Einsparungen

sowie ein Ende des Aufblähens

des Verwaltungsapparats

seien gefragt. Im Bereich der Förderungen

bestehe enormes, unangetastetes

Einsparungspotenzial.


Nr. 17 Donnerstag, 23. April 2026

g

Im Pilnacek-Untersuchungsausschuss offenbart die ÖVP, wie sie mit

Daten und Beweismittel umgeht und für sich zurechtrückt. Das ermöglichte

im Vorjahr einen massiven Datenklau, den die ÖVP zu vertuschen

versuchte, nachdem die FPÖ das aufgedeckt hat.

Parlament 7

Der Bock als Gärtner im Innenministerium

Der „Umgang“ mit Daten zeigt: Diese ÖVP ist die wahre Gefahr für die Sicherheit Österreichs!

Im Pilnacek-Untersuchungsausschuss

kam es letzte Woche zu

einem erneuten „Amnesieanfall“

eines hochrangigen Beamten, die

natürlich in keiner Weise mit der

„Auskunftsschulung“ des Beamten

durch das Ministerium im Jänner

zusammenhing.

„Hier wird nicht aufgeklärt,

hier wird die Aufklärung gezielt

sabotiert! Das ist keine Gedächtnislücke,

das ist ein politisches

Alarmsignal!“, empörte sich

der freiheitliche Fraktionsführer

Christian Hafenecker.

Auch der Umgang mit den sensiblen

Daten im ÖVP-Apparat des

Innenministeriums sei erschütternd.

Die im Fall Pilnacek sichergestellten

Daten wurden auf einen

USB-Stick kopiert und ohne jedes

Protokoll oder nachvollziehbare

Dokumentation weitergereicht.

„Es gibt keine klare Zuständigkeit,

keine saubere Beweiskette und vor

allem keine richtige Auswertung.

So zerstört man Vertrauen in den

Rechtsstaat“, zeigte sich Christian

Hafenecker entsetzt.

Manipulieren und Vertuschen

Einen ähnlichen Beweis der Aushöhlung

des Ministeriums durch

die ÖVP-Seilschaften deckte die

FPÖ im Herbst des vergangenen

Jahres auf. An die 36.000 Daten

von Polizisten und Verwaltungsmitarbeitern

des Innenministeriums

gelangten über damalige ÖVP-

Kabinettsmitarbeiter nach außen.

Die ÖVP wetterte von „Verschwörungstheorien“

und einer

Neue Bargeld-Obergrenze

kommt Mitte 2027

Die Europäische Union plant, ab

Mitte 2027 eine Obergrenze von

10.000 Euro für Barzahlungen im

geschäftlichen Verkehr einzuführen

sowie eine Ausweispflicht ab

Beträgen von 3.000 Euro vorzuschreiben.

Für den FPÖ-Konsumentenschutzsprecher

Peter Wurm

stellt dieses Vorhaben einen beispiellosen

Angriff auf die Privatsphäre

der Bürger dar, den es entschieden

abzulehnen gelte.

Die Behauptung aus Brüssel,

man wolle damit die organisierte

Kriminalität bekämpfen, stellt für

den freiheitlichen Konsumentenschutzsprecher

reine Augenauswischerei

dar. Echte Kriminelle

würden längst auf Kryptowährungen

oder andere verschleierte Finanzkanäle

ausweichen. Getroffen

werde durch das neue Gesetz stattdessen

die breite, gesetzestreue Bevölkerung.

„Es kann absolut nicht im Interesse

der Menschen sein, dass sie

beim Kauf eines Gebrauchtwagens

oder bei größeren Anschaffungen

künftig ihre sensiblen Ausweisdaten

bei Unternehmen hinterlegen

Wurm: EU will das Bargeld

stückweise abschaffen.

müssen. Das birgt nicht nur massive

datenschutzrechtliche Gefahren,

sondern bürdet unseren ohnehin

belasteten heimischen Betrieben

auch noch völlig absurde und unnötige

bürokratische Hürden auf“,

warnte Wurm.

Was hier als angebliche Schutzmaßnahme

für die ehrlichen Bürger

verkauft werde, sei in Wahrheit

der gezielte Aufbau eines Überwachungsstaats

durch die abgehobenen

EU-Eliten. Zuerst die Bargeldbeschränkungen,

dann über den

digitalen Euro der gläserne Bürger

und am Ende stehe der absolute

Verlust der Privatsphäre für die

Europäer.

Foto: NFZ

Im Innenministerium agiert die ÖVP mit Daten im Eigeninteresse.

„Desinformationskampagne“ der

Freiheitlichen. Jetzt hat ein Wiener

Wochenmagazin den Datenklau

anhand von Aussagen in der gerichtsanhängigen

Causa um einen

hochrangigen Ex-Verfassungsschützer

bestätigt. „Dieser Mega-

Christoph Luisser: Bericht

aus der Volksanwaltschaft

Straßenlärm trübt den

„Sonnenschein“

Eine Wienerin mit einer Parzelle

in der Kleingartenanlage

„Sonnenschein“ beschwerte

sich bei der Volksanwaltschaft

über die Lärmbelästigung durch

den meistbefahrenen Straßenabschnitts

Österreichs, der A 23

(„Südosttangente“). Der Kleingartenverein

(KGV) befindet sich

unweit des Knoten Prater/Anschlussstelle

Handelskai.

Die Mitglieder der drei betroffenen

Kleingartenvereine sowie

der zweier Wohnanlagen wünschen

sich eine Erhöhung der bestehenden

Lärmschutzwand, oder

auch die Pflanzung von Bäumen

als Lärmschutz. Ein Lärmgutachten

der ASFINAG kam zum Ergebnis,

dass die Lärmbelastung

eindeutig über den für Bundesstraßen

festgelegten maximalen

Lärmgrenzwerten von 60 dB

tagsüber und 50 dB nachts lag.

Volksanwalt Christoph Luisser

deckte dazu auf, dass sich Verkehrsministerium

und ASFINAG

Skandal und seine Vertuschung

zeigen einmal mehr: Die ÖVP ist

das wahre Sicherheitsrisiko für unser

Land! Und versucht jetzt panisch,

sich aus der Verantwortung

zu stehlen!“, erklärte FPÖ-Sicherheitssprecher

Gernot Darmann.

offenbar nicht an die eigenen Vorgaben

in Sachen Lärmschutz gehalten

haben. So wurde die Erhöhung

der Lärmschutzwand nicht

im Zuge der seit Herbst 2024 in

Bau befindlichen Sanierungsarbeiten

im Abschnitt „Prater

Hochstraße“ miterledigt. „Lärmschutzwände

im Industriegebiet

Pfarrgasse im 23. Bezirk sind

vergleichsweise dreimal so hoch,

wie beim KGV Sonnenschein im

2. Bezirk. Die entlang der Südautobahn

zwischen Wiener Neudorf

und Biedermannsdorf sind sogar

13 Meter hoch. Hier gehört dringend

etwas unternommen und

zwar früher als erst 2031, dem

von der ASFINAG in Aussicht

gestellten Termin für die Lärmschutzverbesserungen“,

stellte

der Volksanwalt klar.

Foto: NFZ

Foto: NFZ


8 Außenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Petra Steger

Fällt nach Ungarn-

Wahl das Vetorecht?

Sanktionspolitik machte

bisher nur Europa ärmer

FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT

Die Wahlniederlage von Viktor

Orbán markiert nicht nur einen

innenpolitischen Umbruch in Ungarn,

sie fällt auch in eine Phase,

in der Brüssel die Weichen neu

stellen will. So drängt die Kommission,

unterstützt von Außenministerin

Beate Meinl-Reisinger

auf die Abschaffung des Einstimmigkeitsprinzips.

Ein einzigartiges

Phänomen: Eine amtierende

Ministerin der Republik will,

diese Republik von einem souveränen

Staat zu einer untergeordneten

Region der EU umwandeln.

Das Einstimmigkeitsprinzip

Foto: EU

ist eines der letzten Instrumente,

mit denen Mitgliedsstaaten

ihre Souveränität gegen Mehrheitsentscheidungen

verteidigen

können. Fällt es, verschiebt sich

das Machtgefüge weiter zugunsten

Brüssels. Orbán war einer

der konsequentesten Gegner dieser

Entwicklung. Ob Migration,

Sanktionen oder außenpolitische

Grundsatzfragen: Budapest nutzte

sein Vetorecht, um seine Interessen

zu wahren und Kompromisse

zu erreichen.

Kaum ist jetzt das größte Hindernis

ausgeräumt, nimmt diese

Debatte wieder Fahrt auf. Das

ist kein Zufall, sondern Ausdruck

der laufenden Zentralisierung der

Europäischen Union. Gerade für

Österreich könnte die Versuchung

für Verliererampel groß sein, angesichts

der Umfragewerte einzuknicken

und eine Regierung Kickl

ab 2029 über Brüssel auszusitzen.

Wer das verhindern will, muss

jetzt auf Neuwahlen setzen, denn

die Uhr für die Rettung der Souveränität

tickt.

Europa verfügt wegen der Sperre

der Straße von Hormus durch

den Iran nur noch über Kerosin für

etwa sechs Wochen. Da werden

auch die von den USA erlaubten

Sanktionslockerungen für russisches

Erdöl nicht helfen, weil das

moralische Zentrum der EU gegen

eine Lockerung seiner Sanktionen

gegen Moskau verweigert hat.

Dabei hat die Sperre der wichtigsten

Erdölexportroute laut dem

Internationalen Währungsfonds

schon jetzt rund zehn Prozent des

für heuer erwarteten Wachstums

gekostet. selbst wenn er nun bereits

zu Ende sein sollte. Laut IWF

wird die Weltwirtschaft 3,1 Prozent

zulegen, ohne Krieg wären es 3,4

Prozent gewesen.

Wobei sich hinter der Zahl teilweise

große Unterschiede verbergen.

So hat der Währungsfonds

seine Prognose für Russland um

0,3 Prozentpunkte nach oben korrigiert.

Russlands Wirtschaft wird

demnach heuer stärker wachsen als

jene Deutschlands. Denn das „sanktionierte

Land“ konnte seine Einnahmen

aus dem Ölgeschäft nach

Angaben der Internationalen Energieagentur

(IEA) in Paris nahezu

verdoppeln, da vor allem China,

Indien oder die Philippinen für die

europäischen Verweigerer dankend

als Käufer in die Bresche sprangen.

Dennoch wundert man sich in

Brüssel, dass die Slowakei und selbst

Ungarn unter Peter Magyar den

Ukraine-Kredit bis zur Öffnung der

Druschba-Pipeline weiterhin blockieren

wollen.

Russlands Öleinnahmen wuchsen.

Brüssels „Kindersc

als digitaler Identitä

Brüssel will jetzt nicht mehr nur die Inhaltskontrol

Neben der Kontrolle über die

Inhalte im digitalen Raum

über die Chat-Kontrolle will

Brüssel jetzt generell den Zugang

zu Internet-Plattformen und den

sozialen Medien regulieren. Unter

dem Vorwand des Kinderschutzes

soll ein digitaler „Zugangsausweis“

für alle kommen.

Normalerweise hat die EU-Kommission

nichts mit der Beschaffung

von Impfstoff oder der Entwicklung

von Apps zu tun. Der EU-Vertrag

sieht auch keine Koordinierung

oder Finanzierung der Rüstungsausgaben

mit EU-Geldern vor.

Das alles hat sich unter der deutschen

Kommissionspräsidentin

Ursula von der Leyen komplett geändert.

EU-Verträge hin oder her,

letzte Woche ließ sie NATO-Generalsekretär

Mark Rutte zur Befehlsausgabe

antreten. „Wir müssen

mehr investieren, mehr produzieren

und beides schneller tun“, befahl

von der Leyen.

Tags darauf hat sie eine neue App

vorgestellt, die dem Jugendschutz

im Internet dienen soll. Aufgebaut

ist diese wie die angeblich „erfolgreiche”

Corona-App von 2021, mit

der damals unter dem Namen „Grüner

Pass“ Ungeimpfte EU-weit

schikaniert wurden.

Foto: EC

Mit unschuldigem Augenaufschlag und

von der Leyen den nächsten Schritt zur

EU will Netzzugang kontrollieren

Dieses Mal ging es nach Ursula

von der Leyens Ausführungen nur

um den „Schutz der Kinder im digitalen

Raum“. Die europäische

Altersnachweis-App sei technisch

fertig und bald verfügbar. Doch darauf

folgte prompt die Selbstentlarvung:

Alle Nutzer des Internets und

der sozialen Medien müssen ihr Alter

mit Reisepass oder Personalausweis

nachweisen, um die „Kinderschutz-App“

und damit den Zugang

zur digitalen Welt auf jedem Gerät

zu erhalten. Und das europaweit.

Dahinter verbirgt sich nichts anderes,

als die politische Entscheidung,

den Zugang zur digitalen

Öffentlichkeit an staatlich abgeleitete

Nachweise zu binden. Brüssel

nennt das „Jugendschutz“, in Wahrheit

ist es der Umbau des digitalen

Raums in einen kontrollierten

Raum. Nur wer den EU-Ausweis

vorweisen kann, der darf ins Netz.

Die Anwendung respektiere natürlich

die „höchsten Datenschutzstandards“,

leierte von der Leyen

die Beschwörungsformel für Gutgläubige

hintennach. Der Altersnachweis

erfolge ohne weitere

Angaben, Nutzer seien „anonym“,

niemand könne verfolgt werden,

der Quelltext sei offen. Pech nur,

dass die Anwendung mit Ausweis

oder Pass bei einem staatlichen

Pförtner im Auftrag der EU eingerichtet

werden muss. Und dieser

Dieringer warnte vor dem Aufbau einer

sel den Zugang zu Online-Angeboten f


Nr. 17 Donnerstag, 23. April 2026

g

hutz-App“ kommt

tsausweis für alle

le, sondern auch die Zugangskontrolle zum Netz

dem Schlagwort „Kinderschutz“ stellte EU-Kommissionspräsidentin Ursula

Kontrolle des Internets vor: Einen „Identitätsnachweis“ für alle Nutzer.

Nachweis bleibt beim Pförtner EU.

Volle Kontrolle über die Bürger

Das eigentliche Ziel wurde nur

wenig später in einer Pressemeldung

unfreiwillig nachgeliefert:

Brüssel macht auch bei der Chatkontrolle

weiter, selbst nach dem

Nein vieler Staaten. Brüssel müht

sich um neue, harmlose Erklärungen

dafür, aber der Inhalt bleibt

derselbe: Die gesamt private Kommunikation

soll durchleuchtbar

werden, unter dem Etikett Kinderschutz,

unter dem Etikett Missbrauchsbekämpfung.

Kontrollinfrastruktur, mit dem Brüsür

jeden Nutzer „regulieren“ kann.

Foto: EP

Der Digital Services Act liefert

den Rahmen dieser Risikologik.

Er zwingt Plattformen zu Berichtspflichten,

Prüfpflichten, Eingriffspflichten,

plus Strafen, die für Betroffene

existenziell wirken. Denn

wer ein Unternehmen mit Milliardenstrafen

konfrontiert, bekommt

keine freie Debatte, sondern eine

unsichtbare Zensur zur Risikovermeidung.

Also eher zu viel löschen

als zu wenig, oder mehr melden als

nötig.

Dazu passt das Europäische Medienfreiheitsgesetz,

das neue Koordinations-

und Aufsichtsmechanismen

etabliert. Die Regulierung

für politische Werbung zieht die

Schlinge weiter zu. „Politische

Kommunikation“ wird damit für

den Bürger de facto zur Hochrisikozone.

Daher warnte auch die Europaabgeordnete

Elisabeth Dieringer,

dass unter dem Vorwand des Kinderschutzes

schrittweise eine technische

und politische Infrastruktur

aufgebaut werde, mit der der

Zugang zu Online-Angeboten an

staatlich geprägte Nachweissysteme

geknüpft wird: „Hier wird ein

neues Kontrollinstrument geschaffen.

Denn es muss ja auch noch

festgelegt werden, für welche Seiten,

Dienste oder Inhalte der ,Netzausweis‘

erforderlich ist.“

KURZ UND BÜNDIG

Außenpolitik 9

Genderkult muss an Schulen

Als „schwarzen Tag für die Souveränität

der EU-Mitgliedsstaaten“ bezeichnete die

freiheitliche Europaabgeordnete Elisabeth

Dieringer, das jüngste Urteil des Europäischen

Gerichtshofs (EuGH) gegen Ungarn.

Das ungarische Gesetz zum Schutz von Kindern

verstoße gegen Unionsrecht, da es „den

Zugang zu LGBTI+-Inhalten für Minderjährige“

beschränke. „Der EuGH spricht von

einer Gesellschaft des Pluralismus, verlangt

aber gleichzeitig eine ideologische Gleichschaltung

aller Mitgliedsstaaten. Das Urteil

zeigt einmal mehr, dass die EU unter dem Deckmantel des Rechts ihre

Kompetenzen massiv überschreitet“, kritisierte Dieringer.

Millionen für Syrien, wofür?

Foto: EuGH

Harsche Kritik übte der freiheitliche Delegationsleiter

im Europaparlament Harald

Vilimsky am Vorschlag zur vollständigen

Wiederaufnahme des seit 2011 ausgesetzten

Kooperationsabkommens zwischen der EU

und Syrien. „Die EU scheint nichts aus den

Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben.

Mit diesem Abkommen werden erneut Millionenbeträge

nach Syrien gepumpt, ohne darüber

nachzudenken, was damit eigentlich passiert

und welche Folgen das für die eigene Bevölkerung

haben könnte. Nicht nur finanzielle, sondern sicherheitspolitische, da die

Regierung kein Interresse an der Rückkehr ihrer geflohenen Bürger zeige.“

EU will fossile Energie

gezielt verteuern

Massive Kritik übte der freiheitliche

Europaabgeordnete Georg

Mayer an den Plänen der Europäischen

Kommission, fossile Energieträger

künftig steuerlich stärker

zu belasten als Strom. Für das Mitglied

des Energieausschusses des

Europaparlaments ist damit klar:

„Hier wird nicht Energiepolitik gemacht,

sondern ideologische Umerziehung

betrieben.“

Mitten in einer Energiekrise plane

die EU-Kommission ernsthaft

neue Belastungen für Kohle, Öl

und Gas und damit einen Frontalangriff

auf Europas Industrie, auf

Arbeitsplätze und auf die Kaufkraft

der Bürger, warnte Mayer.

Die geplante steuerliche Bevorzugung

von Strom sei zudem

energiepolitisch widersprüchlich:

„Trotz der eingeläuteten Energiewende

hängen weiterhin große

Teile der europäischen Stromproduktion

direkt oder indirekt an fossilen

Energieträgern. Wer fossile

Energie verteuert, verteuert damit

zwangsläufig auch Strom.“

Foto: EP

Bleibt als wahrer Hintergrund

des Brüsseler Vorhabens nur der

Versuch der Kommission über,

via Steuerpolitik den Energiemix

in den Mitgliedsländern politisch

zu erzwingen. Angesichts steigender

Energiekosten infolge internationaler

Konflikte sei dieser

Kurs verantwortungslos. Stattdessen

forderte Mayer ein Ende der

energiepolitischen Fehlsteuerung:

„Europa braucht Versorgungssicherheit,

leistbare Energie und

wirtschaftliche Vernunft!“

Brüssel will Treibstoffe verteuern.

Foto: EP


10 Leserbriefe

Neue Freie Zeitung

TERMINE

April

29

Mai

1

Diskussion Wiener

Schulprobleme

Kundgebung zum

1. Mai in Linz/Urfahr

LESER AM WORT

Klein-Klein ist zu wenig

Da haben wir eine Regierung

der sogenannten „Großen Koalition“

mit einem ihr lästigen Anhang,

die noch weitere vier volle Jahre

die nötigen großen Reformen aufschiebt.

Sie bleibt beim Klein-Klein

und lässt weiter die negativen Auswirkungen

der Krisen ungebremst

durchrauschen. Denn das Land ist

ja für eine Bewältigung von Krisen

schon allein strukturell dazu nicht

mehr in der Lage. Zu sehr ist alles

auf die EU ausgerichtet, man ist zu

sehr vom Ausland abhängig, nicht

nur bei Rohstoffen und Energie,

sondern auch bei Industrieprodukten

und Nahrungsmitteln. Und finanzielle

Reserven sind auch nicht

vorhanden. Im Gegenteil, das Land

ist hoch verschuldet. Und dennoch

verteilt „der Staat“ finanzielle Gaben

mit einer Gießkanne an alle.

Nur werden diese Aushilfen wegen

des Schuldenbergs immer weniger,

wie zuletzt gesehen bei der sogenannten

„Spritpreisbremse“. Da

bleiben für jeden Konsumenten nur

mehr ein paar Cent über. Aber weitere

Defizite und weiterer Schuldenzuwachs

sind ganz einfach

nicht zu vertreten. Was neue Ausgaben

anlangt, so müssten in erster

Linie Maßnahmen zur Förderung

der produktiven Kräfte angedacht

und ergriffen werden, sobald positive

Ergebnisse von ausgabenseitigen

Sparmaßnahmen dafür einen

Spielraum zulassen.

Peter F. Lang, Wien

Ungarn-Wahl

Man darf gespannt sein, ob die

ungarischen Wähler ihre Entscheidung´für

den nun eingeleiteten

Kurswechsel langfristig nicht

noch bereuen werden. Spätestens

wenn schmerzhafte Sparmaßnahmen

greifen und internationale

Verpflichtungen oder militärische

Unterstützungen Vorrang vor

den Bedürfnissen des eigenen

Volks erhalten, könnte das böse

Erwachen folgen. Man kann zu

Orbán stehen, wie man will. Aber

er war ein Staatsmann, der vor dieser

oft diktatorischen agierenden

EU nie in die Knie gegangen ist.

Seine Standhaftigkeit allein sichererte

zwar noch keinen dauerhaften

Wohlstand, aber ob der neue,

pro-europäische Weg für die Bürger

am Ende tatsächlich leistbar

und besser ist, muss sich erst noch

weisen.

Ernst Pitlik, Wien

Zwangsabgabe

Die ehemalige schwarz-grüne

Regierung hat gemeinsam mit den

Stimmen von SPÖ und Neos ein Gesetz

beschlossen, das jeden Haushalt

zwangsverpflichtet, eine Abgabe

an den ORF zu entrichten. Nur

zum Verständnis: Diese Haushaltsabgabe

hier in Österreich für den

ORF ist auf dem gleichen Niveau,

wie die monatliche Schutzgeld-

Erpressung einer Mafia! Vorteil

der „Familie“ in Österreich: Sie

sind in der Regierung, sie sitzen im

Nationalrat und die Zahlungsaufforderung

wird dir per Post zugestellt!

Man zahlt Geld an den ORF,

bekommt aber nichts dafür! In diesem

Sinne: Der Erlagschein für die

Haushaltsabgabe 2027 wandert

einfach in den Müll! Drei Jahre

Verarschung dieser vier Systemparteien

und ORF sind genug!

Stefan Scharl, Klosterneuburg

Abkassierergeneration

Laut EU und unserer Regierung

sollen die „Alten“ bis zum Umfallen

arbeiten, während immer mehr

junge Menschen ihr Lebensziel in

Freizeit, Urlaub und Kurzarbeit

zum vollen Lohn sehen. Sie möchten

alles ohne selbst die entsprechende

Leistung zu erbringen. Schulnoten

sollen abgeschafft werden, Prüfungen

ebenfalls, weil sie dadurch belastet

werden. Das niemand durchfallen

darf, ergänzt den Unsinn. Sie

erheben Anspruch auf das Eigentum

der Fleißigen, wollen keine

Verantwortung übernehmen, fordern

Erbschafts- und Vermögenssteuern,

weil sie an der Leistung

der fleißigen Bürger mitschmarotzen

wollen ohne selbst etwas zu

leisten. Sie sind natürlich Gutmenschen

und Verfechter von Multikulti,

freien Drogen und Straffreiheit

für alle Verbrecher – mit einer Ausnahme

– wenn sie selbst Opfer von

Verbrechen werden.

Stephan Pestitschek, Strasshof

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Nr. 17 Donnerstag, 23. April 2026

g

WIEN

Kuscheljustiz für „elf- bis vierzehnjährige

Intensivtäter“!

„Auszeit-WG“ für strafunmündige Jugendliche im Brennpunkt Simmering?

Wien 11

WIENER SPAZIERGÄNGE

von Hannes Wolff

Die Jugendkriminalität gerät

in Wien außer Kontrolle.

Aber Rot-Pink kann sich nur zu

Alibimaßnahmen aufraffen, wie

der sogenannten „Auszeit-WG“

für kriminelle Unmündige. Die

Wiener Bevölkerung wird dafür

einmal mehr zur Kasse gebeten.

Die Zahl der angezeigten strafunmündigen

Elf- bis Vierzehnjährigen

ist im Vorjahr in Wien um

fast ein Fünftel auf 5.983 Tatverdächtige

angestiegen. Und was

präsentierte die rot-pinke Stadtregierung

als „abschreckende Maßnahme“?

Eine „Auszeit-WG“, in

der strafunmündige Intensivtäter

„sechs bis zwölf Wochen“ angehalten

werden können. Standort des

„800.000-Euro-Vorzeigeprojekts“

ist ausgerechnet ein Brennpunktbezirk

in Sachen Jugendkriminalität,

nämlich Simmering.

Fragwürdig und teuer

Scharfe Kritik kam dazu vom

FPÖ-Bezirksobmann Nationalratsabgeordneten

Harald Stefan und

dem Simmeringer FPÖ-Bezirksvorsteherstellvertreter

Daniel

Eigner. „Statt endlich konsequent

durchzugreifen, setzt die Stadt auf

Harald Stefan forderte echte Konsequenzen statt „Kuscheljustiz“.

fragwürdige Experimente und verlagert

die Probleme nun nach Simmering“,

empörte sich Stefan. Die

Unterbringung von „Intensivtätern

in einer WG“ sei der Ausdruck für

das völlige Versagen der rot-pinken

Sicherheitspolitik.

Eigner kritisierte, dass der Bezirk

unter der jahrelangen roten

Wegschaupolitik in Sachen Kriminalität

massiv gelitten habe: „Unser

Bezirk darf nicht zum Experimentierfeld

rot-pinker Kuscheljustiz

für unbelehrbare Kriminelle werden.

Was wir brauchen, sind klare

Konsequenzen, mehr Polizei und

echte Prävention und keine teuren

Scheinlösungen auf Kosten der

Wiener Steuerzahler.“

SPÖ feiert ihren

„Flüchtlingsball“

Während immer mehr Wiener unter

massiver Teuerung und ständig

steigenden Gebühren leiden, feiern

Bürgermeister Michael Ludwig

und seine SPÖ ihre fatale Willkommenspolitik

mit einem rauschenden

„Flüchtlingsball“ im Rathaus.

„Das ist realitätsfremd und respektlos

gegenüber der Wiener Bevölkerung“,

kritisierte FPÖ-Klubobmann

Maximilian Krauss. Die SPÖ blende

die steigenden Kosten sowie die

Folgen der massiven Integrationsund

Sicherheitsprobleme für die

Wiener Bevölkerung völlig aus.

Foto: NFZ

Das war kein echter Spaziergang.

Mit dem Taxi fuhren mein

Freund und ich ins AKH. Es ging

ihm miserabel und er hatte nach

zweimonatiger Wartezeit einen

Termin bekommen. Da war’s

dann trotz seinen großen Schmerzen

eh am mühsamen Gehen, bis

wir in die richtige Abteilung kamen,

wo ich mich für ihn an der

Meldestelle anstellte.

Medizinische Versorgung

Wir waren pünktlich, warteten

aber vierzig Minuten, bis mein

Freund aufgerufen wurde. Was

sind vierzig Minuten gegen zwei

Monate, die er schon gewartet

hatte. Seine Untersuchung dauerte

zwanzig Minuten, und er wurde

in eine andere Abteilung verwiesen,

sodass ich mich wieder

für die neue Anmeldung anstellte.

Dann kam ich zu ihm zurück.

Es war schlimm, was ich ihm ausrichten

musste. Nämlich dass es

bis zu seinem neuen Termin ein

Jahr oder länger dauern würde.

Mein Freund hat wahnsinnige

Schmerzen. „Hast du ihnen das

gesagt?“ fragte er mich. Natürlich

hatte ich’s gesagt.

Zunächst war er still. Dann sagte

er: „Fahr bitte mit mir zum Donaukanal.

Der ist nicht weit. Da

spring ich hinein. So viel Kraft

hab ich noch.“ Er meinte es ernst.

Ich machte es nicht, fuhr mit

ihm nach Hause. Dort weinte er

wie ein Kind. Ich pass seither sehr

auf ihn auf. Aber vielleicht hätte

ich ihn springen lassen sollen.


12 Länder

Neue Freie Zeitung

BURGENLAND

Rotes Versagen

Die angekündigte Einführung

eines sogenannten Leistungstarifs

bei den Stromnetzkosten ist für

Burgendlands FPÖ-Energiesprecher

Sandro Waldmann ein weiterer

Beleg für die verfehlte Energiepolitik

der SPÖ: „Während das

Land den Ausbau von Photovoltaik-

und Windkraftanlagen nahezu

unkontrolliert vorantreibt, wurden

und werden die notwendigen Investitionen

in die Netzinfrastruktur

aber sträflich vernachlässigt. Die

Rechnung für das SPÖ-Versagen

sollen nun die burgenländischen

Haushalte bezahlen?“

OBERÖSTERREICH

Aus für Lufthunderter

Die Luftschadstoffwerte

sind in den

vergangenen Jahren

deutlich zurückgegangen

und die Fahrzeugtechnologie

hat sich massiv

verbessert.

„Der Lufthunderter

auf der Westautobahn bei

Linz ist damit in seiner derzeitigen

Form nicht mehr zeitgemäß“, erklärte

FPÖ-Infrastrukturlandesrat

Günther Steinkellner und forderte

dessen Ende.

STEIERMARK

G. Steinkellner

So geht Wirtschaften!

Den Vowurf der Sozialisten, dass

die blau-schwarze Landesregierung

einen „gigantischen Schuldenberg“

anhäufen würde, wies FPÖ-Soziallandesrat

Hannes Amesbauer entrüstet

zurück: „Allein 2024 hat

meine rote Amtsvorgängerin ihre

Gesamtausgaben um satte 163 Millionen

Euro überschritten. Wer so

wirtschaftet, hinterlässt keinen funktionierenden

Sozialstaat, sondern

einen Sanierungsfall!“ Laut dem

noch provisorischen Rechnungsabschluss

2025 liege der Finanzierungssaldo

im Sozialressort, also

alle Ausgaben abzüglich aller Einnahmen

und ohne Personal, das ohnehin

nicht über die Sozialabteilung

verwaltet werde, um satte 57,5 Millionen

Euro unter dem Budgetansatz,

betonte Amesbauer: „Und er

konnte gegenüber dem Rechnungsabschluss

2024 um fast 74 Millionen

Euro verbessert werden!“

Foto: FPÖ Oberösterreich

Mit dem Aufbau eines Luftund

Raumfahrtclusters soll

ein neuer wirtschaftlicher Impuls

für das ganze Land gegeben

werden.

Das vom freiheitlichen Landeshauptmannstellvertreter

Manfred

Haimbuchner und dem Welser

Bürgermeister Andreas Rabl vorgestellte

Konzept beruht auf vier

Säulen: Einer spezialisierten Ausbildung

samt Grundlagenforschung,

einer Test- und Demonstrationsumgebung

etwa in Wels

und Hörsching, einer Industrieplattform

mit Start-up-Ökosystem

sowie einer Förderlandschaft für

Forschung, Entwicklung und Zertifizierungsprozesse.

Foto: FPÖ Kärnten

Luft- und Raumfahrtcluster soll

neuen Wachstumsschub bringen

FPÖ präsentierte Konzept für Industrie, Forschung und Ausbildung

KÄRNTEN

OBERÖSTERREICH

Private als Sündenbock?

Angerer: Rot-Schwarz versagt

und sucht jetzt Sündenböcke.

Foto: FPÖ Oberösterreich

Haimbuchner und Rabl wollen zukunftsorientierten Industriestandort.

Die Aussage von SPÖ-Landeshauptmann

Daniel Fellner, dass mit

der Pflege kein Gewinn gemacht

werden solle, stieß bei FPÖ-Landeschef

Erwin Angerer auf Unverständnis:

„Die SPÖ will von ihrem

jahrelangen Versagen in der Pflege

ablenken und nun sollen private

Pflegeheimbetreiber als Sündenbock

herhalten? Ohne diese wäre

das Pflegesystem schon komplett

zusammengebrochen!“

Eine Deckelung der Einzelzimmerzuschläge

sei zwar zu befürworten,

allerdings müsste diese

Regel für alle Pflegeheimbetreiber

gelten, betonte Angerer.

Bereits 80 Prozent der Pflegebedürftigen

würden derzeit zu Hause

von ihren Angehörigen gepflegt.

Darum fordere die FPÖ schon seit

Jahren den „Pflegescheck“ für pflegende

Angehörige, um den Wünschen

älterer Menschen zu entsprechen

und auch das Pflegesystem zu

entlasten, erinnerte der FPÖ-Landesparteiobmann:

„Durch die

Förderung der ,Pflege zuhause‘

würden weniger teure Betreuungsbetten

benötigt.“

Aber die SPÖ lehne das ab und

stelle die privaten Betreiber als

die Bösen hin, kritisierte Angerer.

Auch hätte die SPÖ-ÖVP Landesregierung

konsequent die Einführung

der Pflegelehre verhindert.

Foto: FPÖ Tirol

Zukunftsinvestitionen

Ergänzt werden soll das durch

neue Anlagen für Materialverarbeitung,

Bauteilprüfung und alternative

Treibstoffe. Die Investitionen

dafür werden mit rund zehn

Millionen Euro einmalig und etwa

1,2 Millionen Euro jährlich für

Personal beziffert. Zur Anschubfinanzierung

könnten Mittel aus

Gegengeschäften im Zusammenhang

mit Rüstungsankäufen eingesetzt

werden, schlugen die beiden

FPÖ-Mandatare vor. „Wenn

es uns gelingt, Innovation, Ausbildung

und Industrie enger zu verzahnen,

können wir den gesamten

Wirtschaftsstandort Oberösterreich

nachhaltig stärken“, betonte Rabl.

TIROL

Markus Abwerzger

Wieder nur eine

„halbe Sache“

Die ÖVP-geführte Landesregierung

mache wieder einmal nur halbe

Sachen, kritisierte FPÖ-Landesparteiobmann

Markus Abwerzger den

jüngsten Asylvorstoß von Schwarz-

Rot. Der sehe lediglich eine Kürzung

der Grundversorgung für integrationsunwillige

Asylwerber vor.

„Wer Deutschkurse schwänzt, Integrationsmaßnahmen

verweigert

oder sein Einkommen verschweigt,

muss mit harten Konsequenzen

rechnen! Also Verlust des Schutzstatus

und Abschiebung. Almosen

für Verweigerer sind Steuergeldverschwendung

auf Kosten der Tiroler“,

stellte Abwerzger klar.


Nr. 17 Donnerstag, 23. April 2026

g

Länder 13

VORARLBERG

Foto: FPÖ Vorarlberg

LÄNDER-

SACHE

Christoph Bitschi

FPÖ-Landesparteiobmann Vorarlberg

Foto: FPÖ Vorarlberg

Klubobmann Markus Klien: „Ein wichtiger Schritt, um

die Handlungsfähigkeit von Land und Gemeinden

langfristig zu sichern.“

Die Herausforderungen

gemeinsam meistern

Land und Gemeinden einigen sich in Vorarlberg auf Reformagenda

FPÖ-Klubobmann

Markus

Klien sieht in der Einigung

ein wichtiges Signal der Zusammenarbeit

und Verantwortung

fürs Land und seine Menschen.

Fast tausend Asylwerber haben

in der Steiermark bereits eine Sachleistungskarte

erhalten. Nun wird

der Personenkreis auf die mehr als

5.000 Vertriebenen aus der Ukraine

ausgeweitet, kündigte FPÖ-Soziallandesrat

Hannes Amesbauer an:

„Die Sachleistungskarte ist ein Gebot

der Fairness gegenüber den hart

arbeitenden Steirern, die mit ihrem

Steuergeld das Grundversorgungssystem

finanzieren müssen.“

Zahlungen für Glücksspiel, Waffen

sowie Auslandsüberweisungen

sind nicht mehr möglich. Für

„Gerade in finanziell herausfordernden

Zeiten zeigt sich, wie

entscheidend ein funktionierendes

Miteinander zwischen Land

und Gemeinden ist. Der nun erfolgte

breite Schulterschluss ist

die Grundlage für nachhaltige Lösungen“,

zeigte sich Vorarlbergs

FPÖ-Klubobmann Markus Klien

erfreut über die jüngst von der Landesregierung

und den Gemeindeverband

präsentierten Reformagenda.

Der Reformpfad bis 2028 sei ein

klarer Beweis dafür, dass Land und

Gemeinden gemeinsam an einem

Strang ziehen. Neben notwendigen

Konsolidierungsmaßnahmen und

strukturellen Reformen werde vor

allem die partnerschaftliche Zusammenarbeit

gestärkt.

Echte Reformpartnerschaft

„Es ist gelungen, unterschiedliche

Interessen zusammenzuführen

und ein tragfähiges Gesamtpaket

zu schnüren, das von allen mitgetragen

wird“, erläuterte Klien. Be-

Sachleistungen für Ukrainer

Amesbauer ist es besonders wichtig,

dass das Geld somit in der Steiermark

ausgegeben wird und „im

Land bleibt.“

Die Reform der Grundversorgung

wird am 28. April im Landtag behandelt

und zur Beschlussfassung

vorgelegt. Diese Neuausrichtung

sieht klare „Bemühungspflichten“

vor. Leistungen aus der Grundversorgung

werden daran geknüpft,

ob sich arbeitsfähige Bezieher

nachweislich gemäß den arbeitsmarktrechtlichen

Bestimmungen

um eine Erwerbstätigkeit bemühen.

sonders hob der FPÖ-Klubobmann

die vereinbarte finanzielle Unterstützung

für die Gemeinden sowie

die klare gemeinsame Reformlinie

hervor: „Die zusätzlichen Mittel

und die strukturellen Maßnahmen

sorgen für dringend notwendige

Entlastung und gleichzeitig für

mehr Planungssicherheit. Das ist

ein wichtiger Schritt, um die Handlungsfähigkeit

der Gemeinden

langfristig zu sichern.“

Dieses partnerschaftliche Miteinander

zeige, dass man gemeinsam

Verantwortung übernehme, um

nachhaltige Lösungen im Sinne der

Bevölkerung umsetzen zu können.

STEIERMARK

Amesbauer: Mit der Sachleistungskarte

bleibt das Geld im Land.

Foto: FPÖ Steiermark

Klare Entscheidungen treffen,

Probleme lösen und Perspektiven

schaffen. Das ist unser freiheitliches

Verständnis von Politik. Das

jetzt in Vorarlberg gemeinsam

zwischen Land und Gemeinden

beschlossene Entlastungs- und

Reformpaket ist dafür ein gutes

Beispiel.

Wir alle wissen: Die finanziellen

Herausforderungen, sowohl

für das Land als auch für die

Gemeinden, sind groß. Viel zu

lange wurden längst notwendige

Reformen und Einsparungen im

System nicht angegangen.

Reformen für Vorarlberg

Die internationalen Krisen der

letzten Jahre haben ihr Übriges

getan. Für mich ist klar: Wegschauen

oder Probleme aufzuschieben,

ist keine Option. Unser

Anspruch ist es, mit Hausverstand

zu handeln, Prioritäten richtig zu

setzen und gleichzeitig die Handlungsfähigkeit

der öffentlichen

Hand zu sichern.

Die Reformpolitik der Landesregierung

folgt genau diesem

Grundsatz: Wir schaffen Perspektiven,

indem wir überholte Strukturen

reformieren, Prioritäten neu

setzen und jene Bereiche stärken,

die für unser Land entscheidend

sind.

Das Entlastungs- und Reformpaket

zeigt, dass dieser Weg

funktioniert. Es verbindet kurzfristige

Entlastung mit langfristigen

Reformen und stärkt vor

allem die partnerschaftliche Zusammenarbeit

zwischen Land

und Gemeinden. Denn klar ist:

Große Herausforderungen lassen

sich nur gemeinsam bewältigen.

Entscheidend ist für uns Freiheitliche

dabei immer, dass unsere

Bevölkerung von den Maßnahmen

profitiert. Diesen Weg gehen

wir konsequent weiter.


14 Medien

Neue Freie Zeitung

GEZWITSCHER

Franz Schellhorn

@FranzSchellhorn

Die vorhersehbare Folge des

Reparaturbonus: Der Preis für

die Reparatur von Fahrrädern

steigt um die Höhe des Bonus.

20. April 2026 20:08

Wie die Bundesversagerkoalition

ist auch die Wiener Stadtregierung

mit den Regeln des Markts nicht

vertraut, trotz Neos-Beteiligung.

Der Aufdecker ist schuld am

miserablen Image des ORF

Groteske Doppelmoral des Redaktionsausschusses im Staatsfunk

Der Redaktionsausschuss des

ORF hat nicht nur den beiden

Vorsitzenden des Stiftungsrats

sein Misstrauen ausgesprochen,

sondern auch gleich den

Aufdeckern der skandalösen Zustände

des Staatsenders.

Norbert Bolz

@NorbertBolz

Das Motto unserer Regierung

stammt von Madame de Pompadour:

Nach uns die Sintflut.

20. April 2026 08:11

Er meint zwar die bundesdeutsche

Ausgabe der Versagerkoalition,

aber das gilt auch für unsere.

TELEGRAM

„Trotz dieser Krise funktioniert

der Journalismus im ORF: Auch

über die Vorgänge im ORF berichten

wir ausführlich, kritisch und mit

der nötigen Distanz“, versuchte der

ORF-Redaktionsrat die nach dem

Rauswurf von ORF-Generaldirektor

Roland Weißmann aufplatzenden

Skandale zu übertünchen.

Die Rolle der beiden rot-schwarzen

Stiftungsratsvorsitzenden und

der Nebengeschäfte konnte er nicht

mehr beschönigen. Dafür wurde

der maßgebliche Drahtzieher

des „Weißmann-Komplotts“, der

Ex-Grünen-Politiker Pius Strobl,

mit keinem Wort genannt. Keine

Parteipolitik im ORF, wie der Redaktionsrat

feierlich beschwört?

Dafür diffamieren sie in dem von

den Freiheitlichen nominierten Stiftungsrat

Peter Westenthaler quasi

als Mittäter zur Stiftungsratsspitze.

Denn Westenthaler nehme sich

Hafenecker kritisierte die „groteske Doppelmoral“ im ORF.

die Frechheit heraus, nicht nur im

Stiftungsrat, sondern sogar öffentlich

die Missstände im Staatsender

anzuprangern. Und das noch zu bei

einem privaten Konkurrenzsender,

und ganz schlimm, zusammen in

Pressekonferenzen mit FPÖ-Mediensprecher

Christian Hafenecker.

Der konterte die Vorwürfe in

einer Presseaussendung als Folge

einer „grotesken Doppelmoral des

Redaktionsausschusses“: „Ich fordere

die Damen und Herren Redakteure

rund um Herrn Bornemann

dazu auf, nicht länger die Augen vor

Compliance-Problemen in den eigenen

Reihen zu verschließen.“

Als Beispiele dafür nannte er die

diversen Nebenjobs der ORF-Mitarbeiter,

oder an den Topverdiener

Armin Wolf, der als „Stellvertreter

eines Chefredakteurs“ auf der Gehaltsliste

steht. Nur den Chefredakteur,

den er vertreten soll, gebe es

gar nicht. Auch gegenseitige Einladungen

in Sendungen hätten unter

ORF-Redakteuren Hochkonjunktur,

kritisierte Hafenecker. So etwa

Dieter Bornemann selbst, der letztes

Jahr in mehreren ORF-Sendungen

sein gemeinsam mit seiner Frau verfasstes

Buch bewerben durfte.

„Und da sind wir noch gar nicht

bei den Verwandtschafts- und Verschwägerungsverhältnissen

am Küniglberg

angelangt. Die linksgedrallten

Redakteure sind daher keine

‚saubere Insel‘ im ORF-Sumpf,

sondern dessen fixer Bestandteil“,

betonte der FPÖ-Mediensprecher.

Foto: NFZ

GEFÄLLT MIR

Herbert Kickl

20. April 2026

Jetzt sagt der neue ungarische

Premierminister Magyar, dass

auch er in dieser inhaltlichen

Frage der Asylpolitik weiter auf

Orban-Linie bleibt. Man darf

gespannt sein auf die Reaktionen

der Systemparteien…

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Nr. 17 Donnerstag, 23. April 2026

g

„Das letzte Abendmahl“ im Kino

Ecce Homo – Ein Film, der einen gefangen nimmt

Man kennt das Thema. Den

meisten steht bei Nennung des Titels

vermutlich „das letzte Abendmahl“

von Leonardo da Vinci vor

Augen. Vielleicht ist es hier aber

allzu friedlich abgebildet, Jesus

sitzt mit seinen zwölf Jüngern zum

Essen an einem Tisch, und einige

der Männer unterhalten sich dabei,

mag sein, dass sie das eine oder andere

Problem besprechen.

Der Film „Das letzte Abendmahl“

führt uns aber eine weitaus

problematischere Situation vor

Augen. Nachdem wir noch Zeugen

der Brotvermehrung durch einen

entspannten Jesus waren, ist jetzt

schon die kommende Katastrophe

spürbar.

In Zwischenschnitten haben wir

schon gesehen, was sich im Hintergrund

zusammenbraut. Und

Judas, der zukünftige Verräter, ist

bereits gezeichnet. Er ist nicht als

kalter, im wahrsten Sinn gegen

dreißig Silberlinge berechnende

Unmensch, dargestellt, vielmehr

kämpft er noch mit seinem Gewissen,

hält Zwiesprache mit dem

Teufel und ist sich seines Vergehens

noch nicht sicher. Petrus andererseits

erkennt man bereits hier

als denjenigen, der nach dem Tod

seines Meisters dessen Auftrag

weiterführen wird.

Bis das alles soweit ist, erlebt

man als Zuschauer das Leiden Jesu

hautnah mit.

Gemeinderätetag der

Schärdinger Freiheitlichen

In Schärding fand kürzlich der

Freiheitliche Gemeinderätetag

statt, zu dem alle Gemeinderäte

sowie interessierte Personen, die

erstmals für ein Mandat im Bezirk

kandidieren möchten, eingeladen

waren. In Fachvorträgen wurden

zentrale Themen der kommunalpolitischen

Arbeit wie praxisbezogene

Werkzeuge für den Gemeinderat,

aufsichtsbehördliche Mittel,

Fragen rund um Verkehr und Infrastruktur

sowie aktuelle Neuerungen

und Änderungen im Gemeinderecht

aufbereitet und diskutiert.

Den Abschluss der Veranstaltung

krönte am späten Nachmittag

die Rede des Ehrengasts FPÖ-

Landeshauptmannstellvertreter

Manfred Haimbuchner.

Foto: FPÖ Schärding

Das furchtbare Ende Jesu

Dieser Nähe bleibt der Film bis

zum Ende treu, ja er bezieht uns

beinahe körperlich in dieses Leiden

ein, wenn die brutalen Schläge der

Soldaten auf den wehrlosen Körper

des Mannes, den es zu beseitigen

gilt, herniederprasseln.

Es ist nicht die gesamte Leidensgeschichte,

die wir hier miterleben,

es ist „nur“ deren Endphase.

Es bewahrheitet sich die Prophezeiung

von Jesus, dass Petrus

ihn, noch ehe der Hahn kräht, dreimal

verraten wird, was man bei

der gezeigten Treue des Petrus zu

Jesus kaum glauben kann. Und

auch der vorausgesagte Verrat des

Judas wird durch seinen Kuss tragische

Wirklichkeit.

Wir erleben da und dort noch kleine,

fast nebensächliche Erscheinungen

von Maria Magdalena, bekommen

Einblicke

in die Pessach-

Feierlichkeiten

der normalen

Leute im

Umkreis, doch

schon ist die unerbittliche

Tatsache

da.

Körperliche

Nähe

Nur gestreift

wird die Kreuzigung,

ebenfalls

kurz angedeutet

ist die Wiederauferstehung

durch den verschwundenen

Leichnam. Doch

die Worte der Propheten, an die wir

im Laufe des Films einige Male erinnert

werden, erfüllen sich erbarmungslos.

So still und fast unhörbar habe

ich noch nie das Publikum ein

Kultur 15

Kino verlassen erlebt wie nach

dem Ende dieses Films „Das letzte

Abendmahl“. Man braucht, wenn

man wieder auf der Straße in den

Alltag tritt, einige Zeit, um sich zurechtzufinden.

Herbert Pirker

7.000 Euro pro Monat „Urlaubsgeld“

Das neue Rubbellos der Österreichischen Lotterien bietet

eine monatliche Ratenzahlung für ein Jahr als Hauptgewinn

Rechtzeitig vor dem Start der

Urlaubssaison gibt es jetzt bei

Rubbellos die Chance, sich ein monatliches

zusätzliches Urlaubgeld

von 7.000 Euro zu sichern. Mit der

nötigen Portion Glück ist unter der

Rubbelschicht eine monatliche Ratenzahlung

in Höhe von 7.000 Euro

netto versteckt, und das für ein

ganzes Jahr lang.

Auf dem neuen Rubbellos “Urlaubsgeld”

befinden sich zwei Spiele

mit der Spielmechanik „Match

three“. Stimmen drei Geldbeträge

pro Spiel überein, hat man diesen

Betrag einmal gewonnen. Zusätzlich

gibt es auf jedem Los drei Bonusspiele

mit Gewinnen bis 6 Euro.

Das Rubbellos „Urlaubgeld“ wurde mit einer Auflage von 800.000 Losen produziert und ist zum Preis von 5

Euro in den Annahmestellen erhältlich. Die Ausschüttungsquote beträgt 57,0 %. Die Chance auf einen Gewinn

beträgt 1:2,57.

Neues Quick-Cash-Rubbellos

Das neue Rubbellos der Österreichischen Lotterien bringt die Chance

auf bis zu 1.000 Hauptgewinne zu je 500 Euro – und viele weitere Treffer

Ein vierstelliger Betrag auf einen Blick: Mit dem neuen Rubbellos „Quick Cash“ erweitern die Österreichischen

Lotterien ihr Sortiment um ein Format, das auf schnelle Gewinne setzt. Insgesamt warten beim Quick

Cash bis zu 1.000 Hauptgewinne mit

jeweils 500 Euro auf die Spielteilnehmer:innen.

Jedes Quick Cash-Los enthält fünf

Spiele. Im Feld „Ihre Gewinnzahlen“

sind zwei Zahlen vorgegeben. Taucht

eine dieser Gewinnzahlen in Spiel

1 bis Spiel 5 auf, gewinnt man den

Betrag, der in der jeweiligen Zeile im

Feld „GEWINN“ angegeben ist – pro

gefundener Gewinnzahl einmal.

Neben den Hauptgewinnen gibt

es zahlreiche weitere Gewinnmöglichkeiten

von 5 Euro bis 100 Euro.

Erhältlich ist „Quick Cash“ in allen

Annahmestellen der Österreichischen

Lotterien zum Preis von 3 Euro.

Foto: Österreichische Lotterien

Anzeige

Foto: Österreichische Lotterien

Foto: PinnaclePeak


16 Blitzlicht

Neue Freie Zeitung

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