650 Jahre Grafenau
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HISTORISCH
LEBENDIG
BÄRENSTARK
1376 – 2026: VOM RAUEN RASTPLATZ AM GOLDENEN STEIG
ZUR MODERNEN NATUR- UND KULTURSTADT.
EIN SONDERDRUCK ZUM JUBILÄUM DER ÄLTESTEN STADT DES BAYERISCHEN WALDES
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HISTORISCH
LEBENDIG
BÄRENSTARK
1376 – 2026: VOM RAUEN RASTPLATZ AM GOLDENEN STEIG
ZUR MODERNEN NATUR- UND KULTURSTADT.
EDITORIAL
Liebe Leserinnen und Leser,
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haben Sie beim Betrachten unseres Titelbildes auch den kalten Wind des
Bayerischen Waldes gespürt? Haben Sie das leise Knarren der Holzfässer
und das Schnauben der Pferde gehört?
Genau diese raue, ungeschönte Realität war für Jahrhunderte der Puls
unserer Region. Auf dem Goldenen Steig trotzten die Säumer Wind und
Wetter, um das „weiße Gold“ – das kostbare Salz – durch die dichten
Wälder zu transportieren. Es war ein Leben voller Entbehrungen, aber es
war auch der Grundstein für etwas Großartiges: Grafenau.
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FAHRTEN
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In diesem Jahr, 2026, blicken wir auf exakt 650 Jahre Stadtgeschichte
zurück. Als Kaiser Karl IV. dem Ort im Jahr 1376 die Stadtrechte verlieh,
machte er Grafenau zur ältesten Stadt des gesamten Bayerischen
Waldes. Aus dem rauen Rastplatz der Salzhändler ist längst eine
lebendige, moderne Bärenstadt geworden – ein Ort, der stolz seine
Natur feiert, Familien aus aller Welt anzieht und kulturell aus dem
Vollen schöpft.
Doch wer wissen will, wo er hingeht, muss wissen, woher er kommt.
Deshalb nehmen wir Sie in dieser Jubiläumsausgabe mit auf eine
Zeitreise. Unter dem Motto „Säumerpfade 2026“ feiern wir in diesem
Jahr nicht nur unsere eigene Geschichte, sondern auch die tiefen,
grenzüberschreitenden Freundschaften mit unseren Nachbarn in
Tschechien und Österreich. Wir zeigen Ihnen, wie der historische
Salzhandel das Gesicht der Stadt prägte, und werfen gleichzeitig einen
Blick auf das pulsierende Grafenau von heute – vom spektakulären
Jubiläumsprogramm bis hin zu den Naturabenteuern im Nationalpark.
Blättern Sie um, tauchen Sie ein in 650 Jahre und entdecken Sie die
Bärenstadt noch einmal ganz neu.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und Mitfeiern!
Ihre Redaktion
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INHALT
02 | EDITORIAL
04 / 05 | GRUSSWORTE
Zwiesel
Dr. Olaf Heinrich, Bezirk Niederbayern
Partnerstadt Schärding
06 / 07 | DAS HARTE BROT DES WEISSEN GOLDES
Über die Mühen der Säumer
08 / 09 | 1376 – DIE GEBURT EINER STADT
Vor 650 Jahren verlieh Kaiser Karl IV die Stadtrechte
10 / 11 | GRAFENAU FEIERT
650 Jahre und kein bisschen leise
Herzlichen Glückwunsch zu
650 Jahre Grafenau
Liebe Bürgerinnen und Bürger von
Grafenau,
650 Jahre Stadtgeschichte stehen für
Beständigkeit, Zusammenhalt und
Entwicklungskraft. Zum Stadtjubiläum
übermittle ich im Namen der Glasstadt
Zwiesel und auch persönlich herzliche
Glückwünsche.
Das Jubiläum würdigt das Erreichte
und richtet zugleich den Blick nach
vorn. Grafenau vereint Tradition mit
einer engagierten, zukunftsorientierten
Gemeinschaft – darauf können Sie
stolz sein.
Für die Feierlichkeiten wünsche ich
Ihnen schöne, festliche und unvergessliche
Stunden voller Begegnung
und Freude.
Mit freundlichen Grüßen
Karl-Heinz Eppinger
Erster Bürgermeister der Stadt Zwiesel
Stadt Zwiesel
zwiesel.de
12 / 13 | GRAFENAU IN ZAHLEN
14 | IMPRESSUM
15 | HOFMARKFEST HAUS IM WALD
Grafenau – älteste Stadt
im Bayerischen Wald
650 Jahre Grafenau – das bedeutet
mehr als eine Jahreszahl im Stadtarchiv. 3sp150
Gegründet wurde Grafenau 1376 durch
Kaiser Karl IV. als Handelsplatz am
„Goldenen Steig“. Somit ist sie die
älteste Stadt im Bayerischen Wald.
BEZIRK
NIEDERBAYERN
Eingebettet in eine der schönsten Landschaften
Bayerns unmittelbar am
Nationalpark Bayerischer Wald gelegen,
verbindet der Ort Geschichte und Natur
auf besondere Weise. Zusammen mit
seinen Bürgerinnen und Bürgern vereint
Grafenau zudem das Beste unserer Region:
Verwurzelung in der Geschichte,
Offenheit für die Zukunft und ein starkes
Miteinander.
Daher blicke ich mit großer Freude und
Anerkennung auf das Jubiläum.
Herzliche Glückwünsche zum Jubiläum
– auf weitere 650 Jahre!
Eng verbunden mit der Stadt Freyung
im gemeinsamen Landkreis, prägt Grafenau
auch den Bezirk Niederbayern.
Dr. Olaf Heinrich,
Bezirkstagspräsident von Niederbayern
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EIN SONDERDRUCK ZUM JUBILÄUM DER ÄLTESTEN STADT DES BAYERISCHEN WALDES
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Als Partnerstadt von Grafenau gratulieren wir herzlich zu diesem großartigen Jubiläum.
650 Jahre zeigen, wie lebendig die Stadt Grafenau ist und sich über all die Jahre zu
einer modernen Kulturstadt entwickelt hat. Umso mehr freut es mich, auch das 50-
jährige Jubiläum unserer Städtepartnerschaft feiern zu dürfen. Mit einer Reihe an
Veranstaltungen in Grafenau und Schärding werden wir das Jubiläumsjahr würdig
begehen. Als Höhepunkt für Schärding gilt das große Jubliäums-Säumerfest am 29.
Juli 2026 am schönen Schärdinger Stadtplatz mit dem anschließenden historischen
Säumerzug in die Partnerstadt.
Ein bewegtes Jahr liegt hinter Schärding. Die Oberösterreichische Landesgartenschau
mit 300.000 Besuchern und der Einzug ins Finale von „9 Plätze – 9 Schätze“ des
ORF hat unsere Stadt in den Mittelpunkt gerückt. Mit dem neuen Jahresmotto „Stadt
der Schätze“ laden wir ein, die vielen kleinen und großen Kostbarkeiten der Stadt zu
entdecken. Die Stadt der Schätze ist mehr als ein Motto, es ist die Einladung, Schärding
bewusst zu erleben, mit offenen Augen, Herzen und Freude.
Ich wünsche für das laufende Jahr viel Glück, Erfolg sowie Gesundheit und möge es
uns bestmöglich gelingen, das Jubiläumsjahr gemeinsam zu gestalten und zu genießen.
Ihr Günter Streicher
Bürgermeister Stadt Schärding
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HISTORIE &
URSPRUNG
DAS HARTE BROT DES
WEISSEN GOLDES
Über die Mühen der Säumer
Eine Zeitreise zu den Säumern, deren Schweiß und Mut den
Grundstein für die älteste Stadt des Bayerischen Waldes legten.
„Im Jahr 1376: Ein Zug von Säumern
transportiert das kostbare Salz über
den beschwerlichen Goldenen Steig,
tief hinein in die unberührte Pracht
eines gesunden Mischwaldes – jenen
gewaltigen Urwald, den schon die
Römer ehrfürchtig SILVA GABRETA
nannten.“
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Es ist das Jahr 1376. Ein nasskalter
Oktobernebel hängt tief in den Wipfeln
des „Nordwaldes“, wie das schier
undurchdringliche Waldmeer zwischen
Donau und Böhmen damals genannt
wird. Der Boden ist aufgeweicht vom
Herbstregen, jeder Schritt ist ein Kraftakt.
Man hört das angestrengte Schnauben
eines gedrungenen, zotteligen Pferdes,
das Knarren von gespannten Lederriemen
und den schweren Atem eines Mannes,
der sich gegen den Wind stemmt.
Er ist ein Säumer. Und seine Fracht ist
wertvoller als das Pferd, das sie trägt. In
den hölzernen Fässern auf dem Rücken
des Tieres lagert das „weiße Gold“: Salz.
Lebensnotwendig, um Lebensmittel für
den Winter haltbar zu machen, und in
Böhmen heiß begehrt.
DIE ADER DES WALDES
Heute wandern wir auf gut markierten
Wegen durch einen friedlichen
Nationalpark. Doch vor 650 Jahren war
der Weg von Passau nach Prachatitz
in Böhmen – der sogenannte „Goldene
Steig“ – eine Lebensader, aber auch
eine Tortur. Es war keine Straße im
heutigen Sinne, sondern ein Geflecht aus
Hohlwegen, ausgetreten von tausenden
Hufen, steinig, steil und gefährlich.
Die Männer, die diese Route meisterten,
waren keine Romantiker. Sie waren zähe
Logistiker des Mittelalters. Woche für
Anzeigen:
Woche trieben sie ihre Pferde beladen
mit Salzfässern nach Norden und kehrten
mit böhmischem Getreide, Malz oder
Glas zurück. Sie trotzten Schneestürmen,
morastigen Wegen und der ständigen
Angst vor Unfällen in der Einsamkeit der
Wildnis.
GRAFENAU:
LICHTBLICK IM DUNKEL
Nach Tagen im dichten Forst war die
Ankunft in Grafenau wie das Erreichen
eines sicheren Hafens. Die Siedlung
war der zentrale Umschlagplatz, die
wichtigste Raststation auf halber Strecke.
Hier konnten die Pferde versorgt werden,
hier gab es Schmiede, Wirtshäuser
und Händler. Der Marktplatz pulsierte
vom Lärm verschiedener Sprachen,
vom Geruch nach gebratenem Fleisch,
Pferdemist und Holzfeuern.
Diese immense wirtschaftliche
Bedeutung erkannte auch Kaiser Karl
IV. Im Jahr 1376 erhob er den emsigen
Marktflecken zur 16Stadt. Ein Privileg, das
Sicherheit, Marktrechte und Wohlstand
bedeutete. Grafenau war nun offiziell ein
Machtzentrum im Wald.
DAS ERBE LEBT
Heute sind die Hufe verklungen. Der
Wald hat sich die alten Hohlwege
zurückerobert. Doch der Geist der
Säumer prägt Grafenau bis heute. Wer
genau hinsieht, entdeckt am historischen Stadtplatz den
Säumerbrunnen, der an die Männer und ihre treuen Tiere
erinnert.
Im Jubiläumsjahr 2026 blicken wir mit Stolz auf diese
Wurzeln zurück. Das Projekt „Säumerpfade 2026“,
das wir gemeinsam mit unseren tschechischen und
österreichischen Nachbarn feiern, zeigt: Die alten Wege
transportieren heute kein Salz mehr, aber etwas viel
Wichtigeres – Freundschaft, Kultur und eine gemeinsame
Geschichte, die vor 650 Jahren im Schlamm des Goldenen
Steiges begann.
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EIN SONDERDRUCK ZUM JUBILÄUM DER ÄLTESTEN STADT DES BAYERISCHEN WALDES
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HISTORIE &
URSPRUNG
1376 – DIE GEBURT
EINER STADT
Vor 650 Jahren verlieh Kaiser Karl IV. Grafenau die Stadtrechte.
Der Bayerische Wald war im 14. Jahrhundert wild, unwegsam und gefährlich. Warum also
interessierte sich der mächtigste Mann Europas, Kaiser Karl IV., ausgerechnet für eine kleine
Siedlung inmitten dieses grünen Ozeans? Die Geschichte eines genialen Schachzugs, der
Grafenau zur ältesten Stadt des Bayerwaldes machte.
Wir schreiben das Jahr 1376. Europa befindet sich im
stetigen Wandel, und im fernen Prag residiert ein
Mann von unermesslicher Macht: Karl IV., König von
Böhmen und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches.
Er macht Prag zu einer blühenden Metropole, gründet
Universitäten und baut Brücken. Doch um sein Reich
florieren zu lassen, braucht er Ressourcen. Vor allem
das „weiße Gold“ – das Salz, das in Böhmen selbst nicht
abgebaut werden kann.
Das Salz kommt aus dem Süden, aus den Alpen und von
der Donau, und muss über den Goldenen Steig mühsam
nach Norden transportiert werden. Genau auf dieser
rauen Route liegt eine Raststation, die sich im Laufe der
Jahre zu einem emsigen Marktflecken gemausert hat:
Grafenau.
EIN KNOTENPUNKT VON
STRATEGISCHEM WERT
Für Kaiser Karl IV. war Grafenau weit mehr als nur ein
Ort zum Pferdewechseln. Es war das logistische Nadelöhr
seines Reiches. Die Säumer, die von Passau aus starteten,
hatten bis Grafenau bereits einen extrem beschwerlichen
Weg hinter sich. Hier kreuzten sich Pfade, hier wurde
gerastet, repariert und gehandelt. Wenn der Salzhandel –
und damit die Versorgung Böhmens – sicher und rentabel
Denkmalstatue Karl IV in
Prag. Foto:AdobeStock
bleiben sollte, brauchte dieser Knotenpunkt Stabilität.
Ein einfacher Markt ohne starke Befestigung und
eigene Rechtsprechung war der ständigen Gefahr von
Raubrittern, Plünderern und wilden Tieren schutzlos
ausgeliefert. Der Kaiser wusste: Wer den Handel
kontrollieren will, muss die Route sichern.
DER KAISERLICHE RITTERSCHLAG
Und so fasste Karl IV. einen Entschluss, der die Region
für immer verändern sollte. Im Jahr 1376 verlieh er dem
Marktflecken Grafenau offiziell die Stadtrechte.
Das war kein bloßer symbolischer Akt, sondern ein
handfestes wirtschaftliches und politisches Upgrade.
Mit der Stadterhebung durfte Grafenau sich befestigen
– ein unschätzbarer Vorteil im rauen Mittelalter. Die
Stadt erhielt das Recht, regelmäßige Märkte abzuhalten,
eigene Maße und Gewichte festzulegen und die niedere
Gerichtsbarkeit auszuüben. Grafenau wurde quasi
über Nacht von einer einfachen Station im Wald zum
administrativen und wirtschaftlichen Leuchtturm der
Region.
Es war eine Premiere: Grafenau wurde damit zur
allerersten und ältesten Stadt im gesamten Bayerischen
Wald.
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DAS ECHO EINES
KAISERLICHEN SIEGELS
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Wenn wir heute, im Jahr 2026, durch Grafenau spazieren,
spüren wir noch immer das Echo dieser Entscheidung. Der
historische Stadtplatz mit seinen alten Gassen zeugt von
dem Reichtum und der Bedeutung, die das kaiserliche
Siegel einst hierherbrachte.
Aus der strategischen Raststation von Karl IV. ist 650
Jahre später eine lebendige, moderne Stadt geworden.
Doch der Kern ist geblieben: Grafenau ist auch heute
noch ein Knotenpunkt – nicht mehr für Salz, sondern
für Menschen, die Natur, Kultur und echte bayerische
Gastfreundschaft suchen. Kaiser Karl IV. wäre zweifellos
stolz auf das, was aus seiner Waldstadt geworden ist.
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EIN SONDERDRUCK ZUM JUBILÄUM DER ÄLTESTEN STADT DES BAYERISCHEN WALDES
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650 JAHRE
GRAFENAU
GRAFENAU FEIERT:
650 JAHRE UND KEIN BISSCHEN LEISE!
Wer auf ein so stolzes Alter zurückblickt, darf es ordentlich krachen lassen. Im Jahr 2026 steht
Grafenau ganz im Zeichen des großen Stadtjubiläums. Unter dem Motto „Säumerpfade 2026“
erwartet Einheimische und Gäste ein Festival-Jahr der Extraklasse – grenzenlos, musikalisch
und mit einer ganz eigenen Währung.
Wo früher schwere Wagenräder durch den Schlamm
knarrten und Pferde schnaubten, erklingen heute
Gitarren, Lachen und das Klingen von Anstoßgläsern.
Grafenau nutzt seinen 650. Geburtstag nicht für
eine verstaubte Geschichtsstunde, sondern für ein
pulsierendes, ganzjähriges Fest, das die historischen
Wurzeln mit der modernen Leichtigkeit der Bärenstadt
verbindet.
„SÄUMERPFADE 2026“:
GRENZENLOSE FREUNDSCHAFT
Der Goldene Steig war einst ein knallharter
Wirtschaftsweg, der das bayerische Passau mit dem
böhmischen Prachatitz verband. Grafenau lag als
lebenswichtiger Knotenpunkt genau dazwischen. Was
damals eine reine Handelsroute war, ist heute ein Band
der Freundschaft.
und kulturellen Austausch über die Grenzen hinweg
zelebrieren. Das Salz von damals ist der Zusammenhalt
von heute!.
DER GROSSE EVENTKALENDER:
STARS IN DER BÄRENSTADT
Für das Jubiläumsjahr haben sich die Macher nicht
lumpen lassen und ein Programm auf die Beine gestellt,
das weit über die Grenzen des Landkreises hinausstrahlt.
Ob im Kulturpavillon, in der Mehrzweckhalle oder Open-
Air im KurErlebnispark BÄREAL – Grafenau wird zur
Bühne..
Mit dem Projekt „Säumerpfade 2026“ feiern wir
diese historische Verbindung gemeinsam mit unseren
Partnerstädten Schärding (Österreich) und Kaperské
Hory (Tschechien). Es geht um mehr als nur Erinnerung:
Es ist ein Fest des europäischen Zusammenhalts. Über
das ganze Jahr verteilt gibt es grenzüberschreitende
Kulturprojekte, gemeinsame Wanderungen auf den alten
Pfaden und historische Märkte, die den sprachlichen
Das Kurbad von Grafenau.
Foto: AdobeStock
10
HIER SIND DIE
ABSOLUTEN
HIGHLIGHTS FÜR
2026:
Gerhard Polt & die Well
Brüder (Programm:
„Apropos“)
Freitag, 24. April 2026 um
19:30 Uhr
Mehrzweckhalle am
Schwaimberg, Grafenau
______________________
Spider Murphy Gang
(„Unplugged - Akustik
Tour“)
Samstag, 25. April 2026
um 20:00 Uhr
Mehrzweckhalle am
Schwaimberg, Grafenau
______________________
Janosch-Musical („Oh, wie
schön ist Panama“ mit
Musikern von Haindling)
Sonntag, 26. April 2026
um 15:00 Uhr
Mehrzweckhalle am
Schwaimberg, Grafenau
______________________
DAS GROSSE FEST-
WOCHENENDE IM MAI
Offizieller Festakt (für
geladene Gäste)
Mittwoch, 13. Mai 2026
Grafenau
______________________
Großes Bürgerfest
(Festgottesdienst,
Festumzug, Live-Musik)
Donnerstag, 14. Mai 2026
(Start um 10:00 Uhr mit
dem Festgottesdienst)
______________________
Stadtzentrum Grafenau,
Stadtpfarrkirche und
im BÄREAL (Kur- und
Erlebnispark) auf
mehreren Bühnen
______________________
SOMMERFESTIVAL IM JULI
(OPEN AIR)
Werner Schmidbauer
(Programm:
„Momentnsammler 2026“)
Donnerstag, 23. Juli 2026
um 19:30 Uhr
Kulturpavillon im BÄREAL,
Grafenau
______________________
Helmut Schleich
(Programm: „Live 2026“)
Freitag, 24. Juli 2026 um
20:00 Uhr
Kulturpavillon im BÄREAL,
Grafenau
______________________
Tom & Flo („The Sound der
Sixties“)
Samstag, 25. Juli 2026 um
19:30 Uhr
Kulturpavillon im BÄREAL,
Grafenau
______________________
CASHBACK AUF BÄRENART:
DER JUBILÄUMS-BÄRENZEHNER
Was wäre ein historischer
Handelsplatz ohne eine
eigene Währung? Zum
650-jährigen Jubiläum
hat sich Grafenau eine
besonders clevere Aktion
einfallen lassen: den Jubiläums-Bärenzehner.
Dieses Konzept funktioniert
wie ein lokales
„Cashback“-System:
Willy Astor (Programm:
„Reimart und Lachkunde“)
Sonntag, 26. Juli 2026 um
19:30 Uhr
Kulturpavillon im BÄREAL,
Grafenau
______________________
Weitere Highlights im
Jubiläumsjahr:
Historienfestival
mit einem großen
2-tägigen Säumerfest,
Mittelalterlager &
Pfeilhagel.
Säumerpfade 2026:
Historische Säumerzüge,
welche die über
Jahrhunderte gewachsene
Verbundenheit
(Salzhandelswege)
zwischen Grafenau,
Kašperské Hory
(Bergreichenstein) und
Schärding aufleben lassen.
Hinweis: Für die
meisten Kabarett- und
Konzertveranstaltungen
hat der Ticketvorverkauf
bereits begonnen.
Alle Termine
zum Festakt
und vieles mehr...
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Wer in diesem Jahr spezielle
Jubiläumspauschalen
bei den Grafenauer Gastgebern
bucht, erhält als
Dankeschön Bärenzehner.
Diese können dann bei
zahlreichen teilnehmenden
Händlern, Gastronomen
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in der ganzen Stadt als
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werden. Eine charmante
Idee, die nicht nur
den Gästen Freude macht,
sondern auch die regionale
Wirtschaft direkt stärkt.
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hätten diese Idee geliebt!
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Wir gratulieren herzlich zum 650-jährigen Jubiläum
und wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern ein
wunderbares Jubiläumsjahr!
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Im gesamten Gemeindegebiet leben
durchschnittlich rund 8.300 Menschen.
Davon haben etwa 2.500 ihren Wohnsitz
direkt im Hauptort Grafenau.
Grafenau ist weit mehr als nur ein historischer Knotenpunkt für den
Salzhandel. Die Stadt ist heute ein dynamischer Lebensmittelpunkt und
ein Besuchermagnet.
FLÄCHENAUSDEHNUNG:
Das Stadtgebiet bietet viel Raum für
Natur und erstreckt sich über eine Fläche
von 63,93 Quadratkilometern.
HÖHENLAGE:
Die Topografie ist abwechslungsreich:
Die Stadt erstreckt sich von 450 bis 760
Meter über dem Meeresspiegel. Das
Stadtzentrum liegt dabei auf einer Höhe
von 609 Metern.
WIRTSCHAFT &
TOURISMUS:
Grafenau ist ein exzellenter Gastgeber.
Mit circa 1.600 Gästebetten verzeichnet
die Stadt durchschnittlich beachtliche
180.000 Übernachtungen im Jahr.
Zudem beheimatet Grafenau rund 800
Gewerbebetriebe.
VERBLÜFFENDE
BÄRENFAKTEN
Egal, ob man im KurErlebnispark BÄREAL
flaniert, im Wellenfreibad Bärenwelle
plantscht oder mit dem Bärenbob ins
Tal saust – der Bär ist in Grafenau
omnipräsent. Doch woher kommt diese
bärenstarke Verbindung?
EIN HISTORISCHES
WAPPENTIER:
Der Bär ist tief in der grafischen
und historischen Identität der Stadt
verwurzelt. Auf dem offiziellen
Stadtwappen blickt das stolze Tier schon
seit über 500 Jahren über die Zinnen einer
Wehrmauer.
ECHTE BÄREN-HEIMAT:
Der Titel „Bärenstadt“ ist keine reine
Marketing-Erfindung. In den dichten
Wäldern rund um Grafenau waren Bären
vor vielen Jahren tatsächlich heimisch
und streiften durch die wilde Natur der
Region.
DER WEG ZU DEN BÄREN:
Wer heute auf den Spuren der Bären
wandeln will, kann dies auf dem
sogenannten „Bärenpfad“ tun. Dieser
Familienerlebnisweg führt vom
Grafenauer „Tor zur Wildnis“ vorbei an
verschiedenen Erlebnisstationen direkt zu
den echten Braunbären ins Bärengehege
des Nationalparks Bayerischer Wald.
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Grafenau feiert!
Wir gratulieren herzlich zum
650-jährigen Jubiläum!
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GRAFENAU FEIERT!
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Donnerstag, 14. Mai 2026 | 9 bis 18 Uhr
Festzug und Bürgerfest
am Stadtplatz und im KurErlebnispark BÄREAL
14. Mai 1376 – 14. Mai 2026
Programm:
9.00 Festgottesdienst
10.15 Aufstellung zum historischen Festzug
10.45 Abmarsch des Zuges
11.00 Vorstellung der einzelnen Gruppen
11.30 Die Gruppen beziehen ihre Positionen
(Stadtplatz u. KurErlebnispark BÄREAL)
12.00 Offizielle Eröffnung des Geburtstagsfestes
durch Ministerpräsident
Markus Söder und Bürgermeister
Jonas Höcker
Stadtplatz-Bühne:
12.30 Live-Präsentation der neu komponierten
Grafenau-Hymne von Petra
Perle und Harald Kümpfel von Sänger
Marco Schober
13.00 Volks-Rock‘n-Roll-Party mit einem
Double von Andreas Gabalier
14.15 Ehrensalut der Bürgerwehr
mit einer Pyro-Überraschung
15.00 Pop-Rock-Songs mit der Band TILT!
Weitere Highlights
• Historische Spiele XXL
• Präsentation der neuen Boden-Hüpfspiele
• Kettenkarussell, Riesenhüpfburg und
Abenteuerspielplatz
• Dschungel-Abenteuerpark XXL
• Infostationen der Festzug-Gruppen rund
um ihre Themen
• Familiennachmittag in den städt. Museen
• Puppentheater
• Kinderschminken, Basteln, Filzen, Rätseln
• QR-Code-Rallye
• Straßenkünstler, Clownerie & Zauberei
• Luftballontiere
• Biergarten und kulinarische Schmankerl
u.v.m.
Die älteste Stadt des
Bayerischen Waldes
wird 650 –
das muss gefeiert werden
Im BÄREAL:
12.00 Eröffnung des Geburtstagsfestes
mit Bärtl Bär und seinem Woid-Rap
12.30 Zaubershow mit Merlini
13.30 Präsentation der neuen Grafenau-
Hymne mit Sänger Marco Schober
14.00 Rock & Pop mit „Richie &
The Elevators“
Info unter Touristinformation Grafenau, Rathausgasse 1, 94481 Grafenau, Tel.: +49 08552 962343 · www.grafenau.com
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