25.04.2026 Lindauer Bürgerzeitung
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LINDAUER
Bürgerzeitung
mit offiziellen Mitteilungen der Stadt Lindau
25.04.2026 · Ausgabe KW 17/26 · an alle Haushalte
Picasso kehrt in den Cavazzen zurück
Vernissage für alle: PICASSO.HANDMADE wird vor dem Stadtmuseum eröffnet
„Fußballeinsatz“
der Bundespolizei
in Lindau
Als Gewinnermannschaft
des Firmen- und Behördenfußballturniers
2024 richtet
das Bundespolizeirevier
Lindau heuer die erneute
Auflage aus und lädt
Lindauer Betriebs- und
Behördenmannschaften
ganz herzlich zum Fußballwettkampf
um den Wanderpokal
ein.
Der Anstoß wird am
Samstag, 11. Juli 2026,
um 9 Uhr im Stadion der
Spielvereinigung Lindau
1919 e. V. (Reutiner
Straße 19 in Lindau) sein.
Eine Mannschaft muss aus
fünf Feldspielern und
einem Torwart bestehen.
Es dürfen beliebig viele
Auswechselspieler vorgehalten
werden.
Ganz besonders freut sich
die Bundespolizei über die
Teilnahme aktiver Spielerfrauen.
Für das leibliche Wohl
während der Veranstaltung
wird gesorgt.
Kollegen, Freunde und
Familien sind als Fangemeinde
ebenfalls
herzlich willkommen.
Anmeldeschluss ist der
31. Mai 2026.
Unter dem E-Mail-Kontakt
bpoli.kempten.presse@
polizei.bund.de
erhalten interessenten
gern weitere Informationen
sowie die Anmeldeunterlagen.
Zur Vernissage zaubert Gregor Eisenmann ein Gesamtkunstwerk aus Licht, Farbe und Musik auf die Fassade des Cavazzen Museums.
Mit PICASSO.HANDMADE kehren
die Sonderausstellungen zur
klassischen Moderne endlich in
den Cavazzen zurück. Die Vernissage
wird am Freitag, 1. Mai,
mit einem Fest für alle auf dem
Marktplatz gefeiert.
Interessierte können sich auf
einen ganz besonderen Abend
freuen: Der Künstler Gregor Eisenmann
wird die barocke Fassade
des Cavazzen in ein beeindruckendes
Lichtkunstwerk
verwandeln, Live-Musik gibt
es von der Vorarlberger Band
The Monroes – und alle Besucherinnen
und Besucher sind
an diesem Abend eingeladen,
einen kostenfreien ersten Einblick
in die außergewöhnliche
Ausstellung zu werfen.
Der Ausschank vor dem Cavazzen
Museum beginnt um 18
Uhr, um 19 Uhr startet der offizielle
Teil der Vernissage und
gegen 19.15 Uhr öffnen sich die
Türen des Cavazzen Museums.
Gegen 21 Uhr startet die Lichtshow.
90 Werke von Pablo Picasso
im Cavazzen
Die Ausstellung, die einen
faszinierenden Überblick über
das Werk von Pablo Picasso
gibt, präsentiert 90 Keramiken
und Zeichnungen – kostbare
Leihgaben, teils aus dem Besitz
namhafter Museen, teils aus
privaten Sammlungen.
Kuratiert wird die Ausstellung
von Prof. Dr. Roland
Doschka, der als ausgewiesener
Picasso-Experte gilt, und Dr.
Sophie Sümmermann.
Es ist bereits die dritte Picasso-Ausstellung,
die Prof. Doschka
für Lindau kuratiert. Da es in
Lindau mittlerweile gute Tradition
ist, die Eröffnung mit
allen Kunstbegeisterten der
Bürgerschaft zu feiern, freuen
sich Kulturamtsleiter Alexander
Warmbrunn und sein Team
auch in diesem Jahr auf einen
solch besonderen Anlass. Verschiedene
Foodtrucks bieten
Speisen und Getränke an.
Der Abend verspricht ein
Fest für die Sinne zu werden:
Gregor Eisenmann, bekannt
für seine spektakulären Lichtkunstwerke,
lässt sich von den
Werken Picassos und von der
Architektur des Cavazzen inspirieren,
um die Fassade des
historischen Stadtpalais mit
Licht zu „bemalen“ und ein
außergewöhnliches Gesamtkunstwerk
aus Licht, Farbe und
Musik zu komponieren.
Fotos: Christian Flemming
Musik und Kulinarik begleiten
Vernissage
Die Band The Monroes, die
nicht nur in Vorarlberg eine
große Fangemeinde hat, setzt
der musikalischen Ära der
50er und 60er Jahre ein Denkmal
und bringt die Ikonen des
Rock’n’Roll auf die Bühne.Nach
den Eröffnungsfeierlichkeiten
ist die Sonderausstellung PICAS-
SO.HANDMADE im Cavazzen
Museum bis zum 1. November
täglich außer montags von 10
bis 18 Uhr geöffnet. Alle weiteren
Informationen gibt es unter
www.kultur.lindau.de
Wetterbedingt kann es zu
Änderungen kommen. Sollte
dies der Fall sein, wird das
Kulturamt auf seiner Webseite
rechtzeitig darüber informieren.
Stefanie Bernhard-Lentz
BZ-Foto: Bundespolizei
News, Veranstaltungen,
Vorsorgemappe bestellen:
www.bz-lindau.de
lindauer_buergerzeitung
Erscheinungstermine
der nächsten BZ Ausgaben
Samstag, 09.05.2026
Samstag, 23.05.2026
Samstag, 06.06.2026
Samstag, 20.06.2026
▶ Die Naturbäckerei Zeh
feiert ihr 140. Jubiläum und lädt
Kunden und Interessenten zu einer
„Nacht des Backens“ und zum
„Tag der offenen Tür“ ein. S. 7
In dieser Ausgabe
mit der Seite:
Meinungen der Stadträte
▶ Das inklusive Theaterprojekt
„Fliegen lernen“, das von Mut
und Selbstbestimmung erzählt,
ist am 15. und 16. Mai im Theater
Lindau zu erleben. S. 16
2 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26 Offizielle Mitteilungen der Stadt Lindau
Teamarbeit zwischen „zwei Dickköpfen“
Phillip Höhne übernimmt die Leitung des Lindauer Hospitals – Wie Vater und Sohn den Wechsel meistern
Generationenwechsel im Lindauer
Hospital – Phillip Höhne hat
seine Weiterbildung in der Tasche
und damit die Leitung übernommen.
Doch der junge Mann
weiß: Die Fußstapfen sind riesig.
Seit Oktober des vergangenen
Jahres ist Phillip Höhne offiziell
Heimleiter des Lindauer
Hospitals. Vollkommen ausüben
konnte er diese Rolle
aber noch nicht – zunächst
musste er eine wichtige Weiterbildung
abschließen.
„Gerade in den ersten Monaten
habe ich viel Zeit in Augsburg
verbracht, um die vorgeschriebenen
Präsenzzeiten in
der Weiterbildung zur Einrichtungsleitung
zu erbringen“,
sagt Phillip Höhne.
Übergang im Höhne-Tandem
Immer an seiner Seite stand
Klaus Höhne, der nicht nur
Phillips Vater ist, sondern 21
Jahre lang selbst Leiter des Lindauer
Hospitals war. Vater und
Sohn nutzten diese Zeit des
Übergangs. Besonders wichtig
sei ihnen dabei eine enge Abstimmung,
gemeinsame Entscheidungen
und ein dynamisches
Vorankommen gewesen.
„Mit der Zeit haben wir die Plätze
gewechselt und mein Vater
hat vom hinteren Sitz nachgesteuert,
wenn er es für notwendig
erachtete“, sagt Phillip
Höhne.
Die dabei entstandenen Konflikte
nahmen sie mit Humor.
„Da wir beide willensstarke
Dickköpfe mit unterschiedlichen
Führungsstilen sind, gab
es naturgemäß auch unterschiedliche
Auffassungen, die
beherzt ausdiskutiert wurden.“
In den vergangenen sechs Monaten
hat Phillip Höhne viel
von dem Erfahrungsschatz seines
Vaters mitgenommen. 21
Jahre Berufspraxis habe er in so
kurzer Zeit allerdings nicht vollends
aufsaugen können.
„Deswegen freue ich mich
über sein Angebot, dass ich
mich auch weiterhin bei ihm
melden darf“, sagt der neue
Hospital-Leiter. Die erforderliche
Weiterbildung hat Phillip
Höhne inzwischen erfolgreich
in der Tasche, die Übergabe ist
vollzogen.
Ein Lebenswerk wird übergeben
Dass er dabei in große Fußstapfen
tritt, ist dem neuen Leiter
des Hospitals durchaus bewusst.
„Die finanzielle Rettung und der
Wiederaufbau der Evangelischen
Hospitalstiftung sind das Lebenswerk
meines Vaters“, sagt Phillip
Höhne. Als Klaus Höhne die
Leitung übernommen hatte, war
das Hospital überschuldet, der finanzielle
Spielraum gering. Haus
A und B waren nicht saniert, das
Dach war marode, es gab keinen
Brandschutz. Fenster und Böden
Klaus und Phillip Höhne sind auch im Tandem ein starkes Team.
waren ebenfalls marode. Das Ziel
sei es damals gewesen, die operativen
Abläufe umzustrukturieren,
um diese wirtschaftlicher zu
machen. „Wir haben gemeinsam
im Stiftungsvorstand für dieses
Haus gekämpft“, erinnert sich
Klaus Höhne. Mit Erfolg. Heute
kann Klaus Höhne seinem Sohn
ein Hospital übergeben, das finanziell
solide aufgestellt ist. Für
die neue berufliche Herausforderung
wünscht der Vater seinem
Sohn „viel Energie und Resilienz,
gegenüber den politischen Einflüssen
im Gesundheitswesen
und allen Problemen, die da so
kommen mögen“.
Wünsche für die Zukunft
Für seine Zeit als Heimleiter
hat sich Phillip Höhne bereits
klare Ziele gesetzt, darunter eine
möglichst hohe Lebensqualität
für die Bewohnerinnen und Bewohner
sowie noch bessere Arbeitsbedingungen
für die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter.
Trotz der Herausforderungen,
die auf seinen Sohn und das
Hospital zukommen werden,
geht Klaus Höhne beruhigt in
Fotos: privat
seinen neuen Lebensabschnitt,
denn: „Ich weiß, dass das Hospital
bei Phillip in guten Händen
ist“.
Nach beinahe 50 Jahren im
Gesundheitswesen, darunter
mehr als zehn Jahre als Leiter
des städtischen Seniorenheims
Reutin, und vielen verpassten
Urlauben, freut sich Klaus Höhne
nun auf den Ruhestand. Im
Stich wird er seinen Sohn aber
nicht lassen: „Wenn Phillip sich
meldet, bin ich jederzeit mit Rat
für ihn da“.
Stefanie Czuday
Europa feiern am Bodensee
Lindau lädt am 9. Mai zum Europatag mit Musik, Mitmachaktionen und Streetfood ein
Die Bayerische Staatsregierung
lädt am Samstag, 9. Mai, zum Europatag
ein. Lindau, im Herzen
der Vierländerregion gelegen,
ist in diesem Jahr Gastgeber.
Von 11 bis 17 Uhr erwartet die
Besucherinnen und Besucher
an der Hafenpromenade rund
um Mangturm und Rüberplatz
ein buntes Programm mit Musik,
Informationen des Europa-
Netzwerks der Staatskanzlei und
Gewinnspielen. Ein Streetfood-
Markt, der bis in die Abendstunden
stattfindet, ergänzt das Fest.
Der Tag steht dabei ganz im Zeichen
der europäischen Einheit
und der länderübergreifenden
Zusammenarbeit in Europa.
Europa erleben und mitmachen
So präsentiert sich das bayernweite
Europa-Netzwerk der
Staatskanzlei mit 15 Informationsständen.
Die Gäste werden vor Ort
von Dr. Claudia Alfons, Oberbürgermeisterin
von Lindau,
Eric Beißwenger, Staatsminister
für Europaangelegenheiten
und Internationales, Wolfgang
Bücherl, Leiter der Regionalvertretung
der EU-Kommission in
München sowie Markus Ferber,
Mitglied des Europäischen
Parlaments, begrüßt. Mit dabei
sind beispielsweise die Landesvertretung
der Europäischen
Kommission, das Europäische
Parlament, die Bayerische Landeszentrale
für politische Bildungsarbeit,
die Europäische
Akademie Bayern, die Montgelas-Gesellschaft
zur Förderung
der bayerisch-französischen
Zusammenarbeit sowie weitere
Stiftungen und Institutionen.
Sie alle zeigen die Europäische
Gemeinschaftsidee auf.
Zahlreiche Infostände, ein EU-
Mythen-Quiz, ein Glücksrad,
Lindau lädt zum Europatag an die Hafenpromenade auf der Insel ein.
ein Europapuzzle und spannende
Gewinnspiele laden zum
Mitmachen ein.
Der Austausch steht im Mittelpunkt
Lindauer Akteure sind ebenfalls
mit an Bord. Unter anderem
engagieren sich das Grüne
Klassenzimmer, Pfanne e.V., der
Bund Naturschutz, die Junge
Foto: Frederick Sams/Lindau Tourismus
Union und die Bundespolizei
Lindau mit einem interaktiven
Aktionsprogramm.
Das Bühnenprogramm greift
mit Podiumsdiskussionen und
moderierten Interviews unterschiedliche
Europathemen auf.
Daneben sorgen der Trommlerzug,
lokale Musikvereine, der
Kinderchor der Lindauer Musikschule
und der Trachten- und
Heimatverein ‚D’Bayr. Bodenseer‘
Lindau e.V. für stimmungsvolle
Highlights.
Genuss und Begegnung am
Wasser
Abgerundet wird der Europatag
von einem Streetfood-
Markt am Rüberplatz, der mit
zahlreichen kulinarischen
Köstlichkeiten aufwartet. Das
Angebot reicht von Langos, Gyros,
Burgern bis zu Churros und
sorgt dafür, dass für jeden Geschmack
etwas dabei ist.
Begleitet wird der Markt von
lockerem DJ-Sound, der die Veranstaltung
vor der traumhaften
Hafenkulisse ausklingen lässt.
Stadt Lindau
Offizielle Mitteilungen der Stadt Lindau
Termine stehen fest
Die Lindauer Projektschmiede geht in eine neue Runde
Das siebte Jahr in Folge werden
in Lindau wieder Impulse und
Inspirationen zu gemeinwohlorientierten
Projekten geteilt.
Die Projektschmiede ist ein Angebot
der Stadt Lindau zur Bürgerbeteiligung
und bringt engagierte
Projektgebende mit
interessierten Bürgerinnen und
Bürgern zusammen. Gemeinsam
arbeiten sie in Gruppen an zuvor
eingereichten Projekten
und entwickeln diese weiter.
In moderierten Runden werden
Projektideen verfeinert, Visionen
geformt sowie Tipps und
Kontakte ausgetauscht. Interessierte
können ohne Anmeldung
vorbeikommen und teilnehmen.
Die nächste Lindauer Projektschmiede
findet am Mittwoch,
13. Mai, 18 bis 21.15 Uhr
in der vhs Lindau statt.
Und auch der Termin für die
zweite Projektschmiede in diesem
Jahr steht bereits fest: Mittwoch,
14. Oktober, 18 bis 21.45
Uhr, in den friedens räumen
Lindau.
Projekte einbringen erwünscht
Bis zu vier Projekte können
in einer Projektschmiede vorgestellt
werden.
Den Anfang macht dieses
Jahr die vhs Lindau: Sie bringt
eine Projektidee ein zu der
Frage, wie verhindert werden
kann, dass Menschen in die
Einsamkeit abrutschen – und
möchte dazu gemeinsam mit
den Teilnehmenden neue Ansätze
entwickeln. Sowohl für
den 13. Mai als auch für den 14.
Oktober sind weitere Projekte
willkommen.
Wer für die Projektschmiede
im Mai noch eine eigene Projektidee
einbringen möchte,
kann sich mit dieser bis Mittwoch,
6. Mai, per E-Mail an
projektschmiede@lindau.de
bewerben.
Die Projektschmiede Lindau
findet in Kooperation mit dem
Club Vaudeville, der Offenen
Jugendarbeit Lindau, den friedens
räumen Lindau, dem
Treffpunkt Zech, dem Service-
Punkt-Ehrenamt, dem Bund
Naturschutz und der vhs
Lindau statt.
Silvia Angel
Liebe Lindauerinnen
und liebe Lindauer,
der Frühling hat Einzug
gehalten und weckt neuen
Tatendrang. Passend dazu
stehen in den kommenden
Wochen wieder einige
besondere Veranstaltungen
auf dem Programm.
Am Mittwoch, 29. April,
findet die sechste Jugendwerft
im Jugendzentrum
Xtra statt. Alle 12- bis
27-Jährigen lade ich ein:
Kommt vorbei, bringt Eure
Ideen ein und gestaltet
unsere Stadt aktiv mit. Die
besten Vorschläge werden
mit dem Jugendbudget unterstützt.
Ein kulturelles Highlight
erwartet uns ebenfalls: Ab
dem 2. Mai ist die Sonderausstellung
PICASSO.
HANDMADE im Cavazzen
eröffnet. Schon am Vorabend
feiern wir die Vernissage
für alle vor unserem
Stadtmuseum. Ich lade Sie
herzlich ein, sich von den
facettenreichen Arbeiten
dieses bedeutenden Künstlers
inspirieren zu lassen.
25.04.2026 · BZ Nr. 17/26
GRUSS AUS DER TOSCANA
Zudem feiern wir am 9. Mai
den Europatag auf der Insel.
Freuen Sie sich auf vielfältige
Mitmachangebote, ein
buntes Bühnenprogramm
und einen Streetfood-Markt
mit europäischen und internationalen
Spezialitäten.
Die Veranstaltung steht im
Zeichen von Demokratie
und Frieden. Passend dazu
begehen die friedens räume
in diesem Jahr ihr 25-jähriges
Jubiläum – ein Anlass,
allen Engagierten zu danken,
die sich meist ehrenamtlich
für diese Werte einsetzen.
Mit Blick auf die aktuelle
politische Lage ist
dieses Engagement wichtiger
denn je. Auch vor Ort
braucht es Menschen, die
sich für Zusammenhalt und
demokratische Werte stark
machen.
Für diese Werte steht auch
unser Stadtrat: Zum 1. Mai
beginnt die neue Amtsperiode.
Ich lade Sie herzlich zur
konstituierenden Sitzung
am 6. Mai ins Alte Rathaus
ein, wo sich der Stadtrat seine
Geschäftsordnung für
die kommenden sechs Jahre
geben wird. Ich freue mich
auf eine gute und wirkungsvolle
gemeinsame Amtsperiode
für unsere Stadt.
3
Gemeinsames Arbeiten am Projekttisch: Eine Tischgastgeberin hält die Gedanken der Teilnehmenden fest.
Straßensperrung Vernissage
Marktplatz, Kirchplatz und Zufahrten zeitweise betroffen
Wegen der anstehenden Picasso-
Vernissage kommt es am Freitag,
1. Mai, im Bereich des Marktplatzes
zwischen „Heimat Lindau“
und dem Cavazzen zu einer Straßensperrung.
Diese findet von 17
bis 0 Uhr statt. Die Zufahrt ab Alter
Schulplatz ist in diesem Zeitraum
nicht möglich. Die Zu- und
Abfahrt erfolgt ausschließlich
über die ausgeschilderte Umleitung.
Die Zufahrt vom Stiftplatz
zur Schmiedgasse ist weiterhin
möglich.
Damit der Verkehr während der
Sperrung weiter fließen kann,
werden die Einfahrtsverbote
von der Fischergasse zur Linggstraße
sowie zur Schmiedgasse
Copyright: Christian Flemming
vorübergehend aufgehoben.
Im Bereich des Kirchplatzes
werden am 1. Mai von 7 bis 0 Uhr
teilweise Parkplätze gesperrt. Details
können der Beschilderung
entnommen werden.
Dort kann mit Bewohnerparkkarte
geparkt werden
Wer im Besitz einer gültigen
Herzliche Grüße
Ihre Dr. Claudia Alfons
Oberbürgermeisterin
für Lindau
Bewohnerparkkarte für den
Bereich Vordere Insel ist, hat
die Möglichkeit, innerhalb der
markierten Flächen in den Bereichen
Aeschacher Ufer, Am
Alpengarten sowie am Hasenweidweg
zu parken. In diesen
Fällen muss die Parkkarte sichtbar
ausgelegt sein. Darüber hinaus
kann außerhalb der Öffnungszeiten
auch der Parkplatz
der Stadtverwaltung an der Toskana
genutzt werden.
Bei Rückfragen zur Verkehrsführung
steht die Straßenverkehrsbehörde
unter der Nummer
08382 918-325 bzw. -314
oder per Mail an verkehr@
lindau.de zur Verfügung.
Stadt Lindau
Gemeinsam wandern am Vatertag
Der traditionelle Lindauer Wandertag findet auch in diesem Jahr wieder am Vatertag, 14. Mai,
statt und lädt alle Wanderfreundinnen und Wanderfreunde zum Mitmachen ein. Wie bereits
in den vergangenen Jahren befindet sich der Rastplatz im städtischen Stadion und wird von
der Spielvereinigung Lindau bewirtet. Die beiden Wanderrouten sowie weitere Informationen
werden in der nächsten Ausgabe der Lindauer Bürgerzeitung veröffentlicht. Stadt Lindau
Straßensperrung im Kreuzungsbereich Münchhofstraße /
Freihofstraße
Die Stadt Lindau teilt mit, dass der Kreuzungsbereich Münchhofstraße / Freihofstraße wegen
Arbeiten an den Stromkabeln und der Wasser- und Gasleitung im Zeitraum von Montag, 20.
April, bis voraussichtlich Freitag, 22. Mai, für den Fahrzeugverkehr vollständig gesperrt ist.
Eine Umleitung ist ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer (schiebend) können die Baustelle
passieren.
Stadt Lindau
Als kommunaler Arbeitgeber mit hoher sozialer Verantwortung bieten wir
spannende und vielseitige Aufgaben in einem kollegialen Arbeitsumfeld.
Sie möchten Teil unseres Teams werden? Dann bewerben Sie sich gleich als
• Architekt / Technischer Sachbearbeiter (m/w/d)
für die untere Bauaufsichtsbehörde
• Abteilungsleiter (m/w/d)
GT-Unterhalt Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau
Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf
unserer Homepage www.stadtlindau.de.
Stadt Lindau, Personalabteilung
Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau
Tel. 08382/918-108
4 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26 Meinungen der Stadträte
SPD
Katrin
Dorfmüller Ende einer Ära
Mit dem Ende dieser Legislaturperiode ist es Zeit, innezuhalten
und Danke zu sagen. Unser herzlicher Dank gilt den scheidenden
und wohlverdienten Stadträten Uli Gebhard und Gerhard Fehrer
sowie vielen anderen, als auch den leitenden städtischen Mitarbeitern
Tobias Pellot, Pius Hummler und Arnold Weiner für ihren
wertvollen Einsatz. Tobias Pellot und Pius Hummler- als künftige
Bürgermeister von Nonnenhorn und Wasserburg- wünschen wir
ein glückliches Händchen und viel Erfolg. Dem neu gewählten Stadtrat wünschen
wir für die kommenden sechs Jahre ein gutes Gelingen - mit Zuversicht, Zusammenhalt
und klaren Blick für die Menschen in unserer Stadt. Auf eine gute Zukunft
– gemeinsam!
k.dorfmueller@gmail.com
FDP
Ulrich
Jöckel Zukunft gestalten und wie, …
…war stets ein Thema von mir. „Erfolg muss vorbereitet werden“
oder „wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein“.
Solche Aussagen prägten meinen Stil, auch in der Kommunikation.
Gemeinsam schaffen wir vielleicht „Unmögliches“. Seit 2014
konnte ich Ihnen in vielen Beiträgen meine Meinung schildern.
Heute heißt es Abschied zu nehmen, als Stadtrat aber auch von der
BZ-Stadtratsseite. Ich habe gerne gestaltet, neue Ideen ins Spiel
gebracht und aufgefordert: neu zu denken. Meine Lieblingsthemen waren die
Forderung zum Masterplan, zu Optimierungen und zuletzt zu den Strukturen zu
„digitalen Zwillingen“. Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihre Meinungen und Ihre
Unterstützung. Florian Nüberlin ist nun im Stadtrat der Einzelkämpfer in der
FDP. Ihm wünsche ich, dass er mit seinen Ideen mehr Erfolg hat als ich es hatte.
Bleiben auch Sie motiviert für ein zukunftsfähiges Lindau/B und vor allen Dingen:
bleiben Sie GESUND,
Ihr Ulrich Jöckel
BL
Matthias
Kaiser
Verpasste Chancen auf der Steig
Im Jahre 2022 wurde Lindau per Gesetz „Kommune mit hohem
Wohnraumbedarf“. Der Stadtrat reagierte mit dem Grundsatzbeschluss
zur Sozialgerechten Bodennutzung (SoBoN) um einkommensschwache
BürgerInnen mit Wohnungen zu versorgen.
Die SoBoN verpflichtet Investoren sich an den Folgekosten ihrer
Wohnbauprojekte (Kitas…) zu beteiligen und einen Anteil von
30% öffentlich geförderter Wohnungen zu errichten. Neben vielen
Bauprojekten wurde es zuletzt im Vierlinden-Quartier angewendet - mit
über 100 geförderten Wohnungen. Die Neuplanung des Steigbrauerei-Areals
war auch so vorgesehen. In Folge klagte allerdings der Investor, die Entwicklung
des Gebietes sei für ihn mit der SoBoN unwirtschaftlich. Daraufhin dehnte das
Bauamt das Baurecht bis ans Äußerste und ermöglichte damit den Bau von 7
Häusern mit ausschließlich Luxuswohnungen. Städtebaulich und wohnungspolitisch
ein fataler Fehler und schwer korrigierbar. Für uns Bunte Anlass den
Fokus noch stärker auf das Thema bezahlbarer Wohnraum zu legen.
stadtrat.kaiser@lindau.de
LI
Jürgen
Müller
Abschied und Neuanfang
Die aktuelle Stadtratsperiode endet am 30.04.26. Ich freue mich
auf die Zusammenarbeit mit Thomas Ball als 2. Vertreter der LI
im neuen Stadtrat. Aber auch bei den übrigen Parteien und Gruppierungen
gab es Änderungen. Das macht die erste Stadtratsitzung
am 06.05. spannend. Neben Formalien wie Vereidigung der
wiedergewählten Oberbürgermeisterin und der neuenStadträte
sowie Besetzung der Ausschüsse findet die geheime Wahl der
stellvertretenden Bürgermeister statt. Aber zunächst werden in der letzten
Stadtratssitzung des alten Gremiums einige Stadträte verabschiedet. Ihnen gilt
unser Dank für die gemeinsame Arbeit in den letzten 6 Jahren. Unser Dank gilt
auch drei ausscheidenden Mitarbeitern der Verwaltung. Arnold Weiner geht in
den verdienten Ruhestand, währen Tobias Pellot und Pius Hummler zu Bürgermeistern
von Nonnenhorn bzw Wasserburg gewählt wurden. Den Letztgenannten
wünschen wir alles Gute bei ihrer neuen Aufgabe.
stadtrat.mueller@lindau.de
AfD
Rainer
Rothfuß
Lindau gemeinsam stark & krisenfest machen
Unsere neue AfD-Stadtratsfraktion wird sich dafür einsetzen,
dass Lindau in den zu erwartenden schwierigen Zeiten von 2026
bis 2032 auf die richtige Spur kommt: Rotstift ansetzen bei Bürokratiekosten,
überzogenem „Klimaschutz” und Prestigeprojekten.
Lasten für die Bürger reduzieren, Freiheit und Kreativität in
unserer Wirtschaft vor Ort schützen und fördern. In dieser Richtung
sind wir für jegliche Zusammenarbeit mit anderen Fraktionen
offen, zum Wohle unserer Stadt. Mein persönlicher Dank gilt unserem
Obstbauer Robert Grübel, der die AfD-Fraktion leiten wird. Ralf Weichelt und
Hubertus von Lüttichau werden ihm zur Seite stehen. Ich selbst will allen Mitbürgern
von Herzen für ihr Vertrauen danken, die mich vom letzten auf den ersten
Listenplatz vorgewählt haben. Aufgrund meiner häufigen Abwesenheit
durch Sitzungswochen im Deutschen Bundestag halte ich es aber für die beste
Lösung, meine Stadtratskollegen im Hintergrund und im Bundestag zu unterstützen.
Für uns alle gilt: „Lindau hoch!”
stadtrat.rothfuss@lindau.de
Auf dieser Seite gibt die BZ den Lindauer Stadträtinnen und
Stadträten Raum, ihre persönliche Meinung zu Angelegenheiten
der Gemeinde und zu Themen in ihrem kommunalen
Wirkungskreis darzulegen.
Die inhaltliche Verantwortung liegt allein bei den
jeweiligen Autoren (es erfolgt keine redaktionelle Prüfung
auf inhaltliche Richtigkeit). Rückmeldungen können direkt
an die Autorin/den Autor gerichtet werden (jeweilige
E-Mail-Adresse unter jedem Beitrag).
1. Lindau-Insel: Bahnhofplatz 2, Bayrischer Hof
Tourist-Info, Alfred-Nobel-Platz 1
Maximilianstraße 2, Fußgängerzone
2. Lindau-Aeschach:
Friedrichshafener Straße 1,
neben der Löwen-Apotheke
3. Lindau-Reutin: Kemptener Str. 1,
im Lindaupark am i-Punkt
Kemptener Straße 41, vorm Köchlin
Kemptener Straße 105, im Hammerhof
Heuriedweg 37, vor Edelmann
4. Enzisweiler: Allianz Freilinger
5. Oberreitnau: Bodenseestraße 15,
beim Dorfladen
6. Wasserburg: Halbinselstraße 15,
Tourist-Info
Dorfstraße 2, Postladen
7. Nonnenhorn: Seehalde 2,
Feils Posthorn
Seehalde 7, in der Tourist-Info
8. Weißensberg: im Edeka Koros
ESSEN UND TRINKEN 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26
5
Kormoran und Altersgrenze sorgen für Ärger
Bayerische Bodenseeberufsfischer fordern ab 2027 den Wiedereinstieg in die Felchenfischerei
Die wichtigste Botschaft auf der
Jahreshauptversammlung 2026
der Genossenschaft Bayerischer
Bodenseeberufsfischer lautet: Nach
dem Auslaufen des Felchenfangverbotes
Ende Dezember 2026
muss es ab Januar 2027 zwingend
wieder einen Einstieg in eine Felchenfischerei
geben.
Bayerische Tapas feiern Comeback im Köchlin
Gute Nachrichten aus dem Landgasthof
Köchlin: Das Team um
Claudia und Jan Herwig hat die
Speisekarte überarbeitet, um
Neues ergänzt und dem Bonussystem
einen Frischekick gegönnt.
Ab Mai feiern die Tapas ihr
Comeback auf der Speisekarte
im Köchlin. Das Besondere:
Statt klassischer spanischer
Varianten werden hier kleine
Häppchen mit Heimatgeschmack
gereicht – eben
Bayerische Tapas.
Die werden – je nach Personenzahl
und Appetit zum Probieren
und Teilen – von Dienstag bis
Samstag (außer an Feiertagen)
zur Mittagszeit serviert.
Wer früher dran ist:
Zwischen 10 und 12 Uhr kann
man jetzt von einer neuen
Frühstückskarte auswählen.
Wer es ausgedehnter mag,
kann beim Brunch bis 14 Uhr
entspannt in den Tag starten.
Mit den wärmeren Tagen rückt
zudem der schöne Biergarten
„Die nach der Auflösung des
Internationalen Bodenseefischereiverbandes
(IBF) im Dezember
2025 neu gegründete Arbeitsgemeinschaft
der Bodenseeberufsfischer
(ABB) hat hierfür
Vorschläge erarbeitet und der
Geschäftsführung der Internationalen
Bodenseekonferenz
für die Fischerei (IBKF) vorgelegt.
Die notwendigen Beschlüsse
dazu müssten nun auf
der IBKF-Konferenz im Juni
2026 in Wasserburg beschlossen
werden“, schreibt dazu
Roland Stohr, Vorstand Genossenschaft
Bayer. Bodenseeberufsfischer.
Wie er weiter berichtet, bleibe
auch der Kormoran ein „Dauerbrenner“,
für den keine wirkliche
Lösung in Sicht sei. Seinen
Angaben zufolge, fressen Kormorane
aktuell 400 bis 600
Tonnen Fisch aus dem Bodensee
und interessieren sich auch
nicht für Schonzeiten. „Wir Berufsfischer
fangen dagegen nur
noch ca. 100 Tonnen – und das
unter strenger Berücksichtigung
der Nachhaltigkeit“, schreibt
Stohr. Dementsprechend mussten
im vergangenen Fischerei-
Jahr 2025 auch die Bayerischen
Bodenseeberufsfischer weitere
deutliche Fangrückgänge hinnehmen.
Konnten im bisherigen
„Negativ-Jahr“ 2024 noch
35,6 Tonnen Fisch auf der Bayerischen
Halde gefangen werden,
waren das mit 28,4 Tonnen
im abgelaufenen Fangjahr
Most wanted Schorle.
Frisch vom
Bodensee.
des Köchlin wieder in den
Mittelpunkt. Neben Bier und
Wein sorgt eine neue Cocktailkarte
mit modernen, fruchtigen
Kreationen für Abwechslung.
Ein echtes Highlight bleibt auch
weiterhin das Bonus-System, das
noch attraktiver gestaltet wurde:
Statt wie bisher für ein bestimmtes
Menü kann man nun
mit der Bonuskarte für jedes
Hauptgericht, das man bestellt,
einen Stempel sammeln (ein
Stempel pro Person und Besuch).
2025 nochmals 20 Prozent
weniger Fisch.
Spiegelte jahrzehntelang der
Felchen-Ertrag das Wohl und
Wehe der örtlichen Berufsfischer,
sind das seit ein paar Jahren
die Rotaugen. Die fehlenden 7
Tonnen Fisch sind aus noch
unklaren Gründen fast ausschließlich
auf die Rotaugen
zurückzuführen. Von 15,5 Tonnen
im Jahr 2024 sanken die
Erträge auf nur noch 8,4 Tonnen
im Jahr 2025.
Stohr berichtet aber auch
von positiven Überraschungen
im abgelaufenen Fangjahr.
So konnten ab Mitte August
bis zum Ende der Fangsaison
im November sehr erfreuliche
Barschfänge (Kretzer) am
Baye-rischen Ufer verzeichnet
werden. Mit 8,3 Tonnen waren
dies über 3 Tonnen mehr Kretzer
als im Jahr 2024 und das beste
Ergebnis seit dem Jahr 2019.
Ist die Stempelkarte voll, geht
das 11. Gericht aufs Haus.
Geöffnet hat der Landgasthof
Köchlin in der Kemptener Str. 41
in Lindau Dienstag bis Samstag
von 10 bis 14 Uhr und von 17 bis
22 Uhr; Sonntag von 10 bis 14 Uhr.
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Reservierung per Formular auf
der Homepage oder unter Tel.:
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BZ-Foto: Köchlin
Neben dem wichtigen Thema
„Felchen“ streben die Berufsfischer
auch die Aufhebung der
Altersgrenze von 70 Jahren mit
dem Entzug des Hochseepatentes
(HSP) an. „Diese Regelung
ist aus Sicht der Berufsfischer
– bei aktuell noch 50 Patenten
und fehlender Jungfischer –
nicht mehr zeitgemäß und
steht in gewisser Weise für eine
Altersdiskriminierung“, so
Stohr. Problematisch sehen die
Berufsfischer auch die thermische
Nutzung des Bodensees.
„Unseres Erachtens fehlt es an
notwendigen Umweltverträglichkeitsprüfungen
und vor
allem an der internationalen
Koordination, welche Gesamtmengen
an Wasser entnommen
bzw. zurückgeführt werden
können, ohne dass die betroffene
Fauna und Flora im See
dauerhaft Schaden nimmt.
Jede einzelne Genehmigung bedeutet
gleichzeitig auch Flächenverluste
für die Berufsfischer,
da in diesen Bereichen nur sehr
eingeschränkt Netze ausgelegt
werden können. Unter dem
Aspekt der immer zitierten Klimaerwärmung
scheint uns ebenso
fragwürdig, warum bei jeder
thermischen Anlage gleichzeitig
auch die Erlaubnis erteilt wird,
ein Drittel der Gesamtleistung
im Sommer zur Kühlung von
Gebäuden zu genehmigen“, so
die Berufsfischer. BZ
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6 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26
GESCHÄFTSLEBEN
EXPERTEN-
TIPP
Jahrelang galt Diversifikation
als nahezu gelöstes Problem:
Aktien dienten der Rendite,
Anleihen dem Schutz.
Doch diese Formel ist brüchiger
geworden. In den großen Stressphasen
seit 2020 sind Aktien
und Anleihen immer wieder
gleichzeitig gefallen. Das
klassische 60/40-Portfolio ist
dadurch nicht wertlos geworden,
aber es ist längst nicht
mehr automatisch krisenfest.
Genau deshalb stellt sich eine
wichtigere Frage: Was ist heute
überhaupt noch Diversifikation?
Viele Investoren haben
darauf mit mehr Alternativen
Investments reagiert, die von
Gold und Silber bis zu Private
Credit, Private Equity und Infrastruktur
oder Kryptowährungen
reichen. Doch nicht alles davon
erfüllt dieselbe Funktion.
Edelmetalle sind liquide und
können in Phasen politischer
und monetärer Unsicherheit
als Absicherung dienen. Anlagen
wie Private Equity wirken
auf dem Papier oft stabiler.
Aber Stabilität ist nicht
dasselbe wie Krisenschutz.
Wenn Bewertungen nur selten
angepasst werden oder Rücknahmen
begrenzt sind, entsteht
leicht der Eindruck von
Nicht jede Diversifikation schützt
Karl-Heinz
Strube CIIA, SIP
Prokurist
Hypo Vorarlberg,
Leiter
Asset
Management
Ruhe, obwohl in Wahrheit nur
Illiquidität wirkt.
Die überzeugendere Antwort liegt
daher im aktiven, globalen Multi-
Asset-Management. Entscheidend
ist nicht eine starre Mischung, sondern
flexible Steuerung von Liquidität,
Anleihen, Aktien und Alternative
Investments. Dafür sind nicht
nur klare Prozesse, sondern auch
Erfahrung und fundierte Portfoliomanagementkenntnisse
notwendig.
Wer Liquidität als strategische
Reserve versteht, Anleiherisiken
aktiv steuert, Aktienquoten diszipliniert
anpasst und alternative
Anlagen gezielt als Ergänzung statt
als Renditeversprechen einsetzt,
erhöht die Chance auf robustere
Portfolios.
Nicht jeder Baustein muss jederzeit
performen, aber jeder sollte im
Gesamtportfolio eine klare Aufgabe
erfüllen.
Die eigentliche Lehre für Anleger
im Jahr 2026 lautet deshalb:
Nicht breitere Diversifikation ist die
Lösung, sondern bessere Diversifikation.
Wer sich an Musterportfolios
oder starren prozentualen
Allokationsempfehlungen vermeintlicher
„Fachleute“ orientiert,
verkennt die Realität wechselnder
Marktregime. Entscheidend ist
vielmehr, wie flexibel ein Portfolio
oder dessen Manager auf Veränderungen
reagieren kann und ob die
einzelnen Bausteine im Krisenfall
tatsächlich Schutz bieten.
Zu beachten ist, dass Veranlagungen
in Finanzinstrumente stets mit
Risiken verbunden sind, Kursschwankungen
und -verluste sind
möglich.
KHS
Hypo Vorarlberg Bank AG
Zentrale Bregenz
Hypo Passage 1
6900 Bregenz (Österreich)
Karl-Heinz Strube
Telefon: 00 43 50 414 - 14 62
E-Mail:
karl-heinz.strube@hypovbg.at
@ www.hypovbg.at
Spendensammlung für Naturschutz
Vom 27. April bis zum 3. Mai
2026 sind Bayerns Naturschützer
wieder in besonderer Mission
unterwegs. Sie sammeln Spenden
für den Bund Naturschutz
in Bayern e. V. (BN).
Die engagierten Ehrenamtlichen
übernehmen dabei eine wichtige
Aufgabe: Sie stellen mit ihrem
Einsatz sicher, dass sich der
BN weiterhin als unbestechlicher
Anwalt für die bayerische
Natur und Landschaft
einsetzen kann. Dazu gehören
unter anderem der Erhalt der
Artenvielfalt sowie der Schutz
von Pflanzen und Tieren.
Darüber hinaus unterstützt
der Bund Naturschutz die
Umweltbildung an Schulen und
Kindergärten und setzt sich
für den Erhalt von Streuobstwiesen
ein. Außerdem bietet
das Exkursionsprogramm der
Gebietsbetreuung des BN umfangreiche
Informationen zu
Tobeln, Mooren und dem
Bodensee.
Den größten Anteil der Sammlung
übernehmen Schülerinnen
und Schüler, die sich sehr über
ein dankbares Entgegenkommen
freuen und ihr Engagement
dadurch gewürdigt sehen. Von
den gesammelten Spenden bleiben
70 Prozent im Landkreis
Lindau und fließen so in den
Naturschutz vor Ort. BZ-Foto: BN
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Flohmärkte in Zech und auf der Insel
Am Samstag, 9. Mai 2026, wird
von 8.30 bis 12.30 Uhr zum
5. Zecher Stadtteil-Flohmarkt
in den Max-Halbe-Weg beim
Spielplatz Lindau-Zech eingeladen.
Dort kann man schlendern,
stöbern, entdecken, feilschen,
kaufen, essen und trinken.
Der Flohmarkt soll ein Markt
für alle Generationen sein und
wird vom Treffpunkt Zech in
Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus,
der Grundschule
Reutin-Zech, dem Jugendtreff
Fresh und der Kita St. Maria
veranstaltet.
Anmeldungen für einen
Verkaufsstand auf dem Zecher
Stadtteilflohmarkt werden
noch bis zum 30. April 2026
angenommen.
Anmeldung und Fragen
per E-Mail an:
flohmarkt@treffpunkt-zech.de
per WhatsApp an:
01 51/41 65 08 02
Ebenfalls am Samstag, 9. Mai
2026, lädt die Freie Schule
Lindau von 14 bis 17 Uhr zum
Familien-Flohmarkt in den
Uferweg 5 auf der Lindauer
Insel ein.
Auch hier werden die Veranstalter
für ein vielseitiges
Angebot, fröhliche Markt-
Stimmung und für die Verpflegung
der Besucher sorgen.
BZ-Foto: Treffpunkt Zech
Interkulturelle
Woche
Der Landkreis Lindau beteiligt
sich in diesem Jahr erstmals an
der bundesweiten Interkulturellen
Woche. Für den Zeitraum
vom 20. September bis 10. Oktober
2026 soll ein vielfältiges
Programm entstehen, das vom
Integrationsbeirat des Landkreises
Lindau in Kooperation
mit der VHS Lindau und der
VHS Lindenberg-Westallgäu
getragen wird. Gemeinsam
möchten die Beteiligten ein
sichtbares Zeichen für Offenheit,
Respekt und ein friedliches
Miteinander setzen.
Unter dem Motto „#dafür“ ruft
der Integrationsbeirat Schulen,
Kitas, Vereine, Verbände,
Kirchengemeinden, soziale
Einrichtungen und engagierte
Bürgerinnen und Bürger dazu
auf, sich mit eigenen Veranstaltungen
zu beteiligen. Gefragt
sind niederschwellige Formate,
die Begegnung ermöglichen
(z. B. internationales Frühstück,
kreative Workshops, Sportturniere,
Lesungen, Filmabende,
Feste). Beiträge können über
ein Online-Formular eingereicht
werden. Einfach den
QR-Code scannen. BZ
GESCHÄFTSLEBEN 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26
7
Natur pur und traditionelles Handwerk
Die Naturbäckerei Zeh feiert das 140. Jubiläum des Familienbetriebes mit „Nacht des Backens“ und „Tag der offenen Tür“
Die Bäckerei Zeh hat allen Grund
zum Feiern. Seit 140 Jahren wird
das Unternehmen als Familienbetrieb
geführt, seit Mai 2024
in der 5. Generation von Simon
Zeh. Der junge Bäckermeister
bleibt dem Grundsatz seiner Eltern
Karl-Hermann und Sandra
Zeh treu und wird auch weiterhin
„backen wie zu Uropas Zeiten“.
Das Motto „Backen wie zu
Uropas Zeiten“ betrifft allerdings
nur die alte Handwerkskunst
und die Zutaten für die
Backwaren. In der Bäckerei Zeh
wird nämlich konsequent auf
Fachwissen gesetzt und auf
jegliche Fertigmischungen und
chemisch-synthetische Zusatzstoffe
verzichtet.
Gebacken wird mit rein
natürlichen Rohstoffen aus heimischer
Herkunft und nach
eigenen Rezepten. Die Bezeichnung
„Naturbäckerei“ ist beim
Unternehmen Zeh nämlich kein
Marketing-Slogan, sondern gelebte
Leidenschaft. „Wir machen
das aus Überzeugung und zum
Wohle unserer Kunden“, erzählen
die beiden Bäckermeister
Simon und Karl-Hermann Zeh.
Sie haben viele Kunden, die
den Geschmack und die lange
Haltbarkeit ihrer Brote schätzen.
Manche nehmen zum
Beispiel für das Backhausbrot,
das Simon schon als Bub mit
seinem Großvater im Backhaus
von Hof Milz in Kressbronn-Retterschen
gebacken
hat, eine weite Anfahrt in
Kauf. Immer häufiger erhält
der Juniorchef der Bäckerei Zeh
aber auch Anfragen von Allergikern
und Menschen, die sich
sehr bewusst ernähren und deshalb
bei den Backwaren auf die
Zutatenqualität, den Vollkornanteil
und die Verarbeitungsweise
Wert legen.
Alles andere hat bei der
Naturbäckerei Zeh selbstverständlich
nichts mehr mit Uropas
Zeiten zu tun. Mit dem
Neubau eines modernen Backhauses
mit Backshop und Drive-
In-Schalter in Lindau wurden
beste Arbeitsbedingungen für
die Mitarbeiter geschaffen und
den Kunden wird der Einkauf
Drei Generationen der Familie Zeh, (von links: Simon, Sandra, Karl-Hermann und Martina) feiern mit ihrer
Bäckerei 140 Jahre Familientradition im Bäckerhandwerk.
BZ-Fotos: Naturbäckerei Zeh
und das Genießen der „Natur
pur“-Backwaren in einem zeitgemäßen
Ambiente ermöglicht.
Die Bäckermeister haben Rezepte
verfeinert, das Angebot an die
Nachfrage angepasst und neue
Produkte entwickelt. Neben dem
Backhausbrot, den herzhaften
Seelen und Knauzen, den Brezeln
und Dinkelbroten sind vor
allem die Zimt- und Kürbisschnecken,
die mittwochs und
freitags duftend in die Theken
kommen, ein Verkaufsschlager
geworden und werden in mittlerweile
zwölf Zeh-Fachgeschäften
zwischen Bregenz und Ravensburg
backfrisch verkauft. HGF
Wussten Sie, dass...
...täglich rund 20.000
Backwaren in dem modernen
Backhaus, das 2021 in der
Josephine-Hirner-Straße 2
in Lindau eröffnet wurde,
hergestellt werden
Langenargen, Tel. 07543 963 26 15
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Seit 2021 werden die Backwaren der Naturbäckerei Zeh nicht mehr
am Stammsitz in Kressbronn, sondern im neu gebauten Backhaus mit
Backshop, Café und Drive-In-Schalter in Lindau hergestellt.
Die Naturbäckerei Zeh
feiert ihr 140. Jubiläum
gern mit ihren Kunden und allen Menschen,
die schon immer mal einen Blick hinter die Kulissen
einer Bäckerei werfen wollten,
im Backhaus in der Josephine-Hirner-Straße 2 in Lindau.
Freitag, 8. Mai 2026, Nacht des Backens
Zwischen 20 und 24 Uhr finden Führungen
durch das moderne Backhaus statt. Man kann die Bäcker bei
ihrer Arbeit beobachten und erfährt Wissenswertes rund ums
Backen und die Besonderheiten einer Naturbäckerei.
Es gibt Snacks, Getränke und Musik.
Samstag, 9. Mai 2026, Tag der offenen Tür
Von 11 bis 17 Uhr lädt Familie Zeh zur Geburtstagsfeier
mit Essen, Getränken, Führungen durch die Backstube,
Kinderprogramm und Musik von DJ Philanthrop ein.
Auch am Jubiläumstag hat der Backshop
in der Josephine-Hirner-Straße 2 in Lindau ab 6 Uhr geöffnet.
...der Neubau neben einer
Verkaufstheke und einem
einladenden Café auch über
einen Drive-In-Schalter
verfügt
...die Naturbäckerei Zeh auf
alle Hilfsmittel wie Fertigmischungen
oder chemischsynthetische
Brötchenbackmittel
verzichtet
...man dort aus Überzeugung
nach dem Motto „Backen
wie zu Uropas Zeiten“
arbeitet
...Familie Zeh als eine
der ersten und nur sehr
wenigen Bäckereien in
Deutschland die Zertifizierung
zur Natur pur Bäckerei
erhalten hat
...der Familienbetrieb 70
Mitarbeiter beschäftigt
...die Bäckerei Zeh ihren
Nachwuchs im Bäckerhandwerk
selbst ausbildet
(Bäcker und Bäckereifachverkäufer)
...der Betrieb neben dem
neuen Hauptstandort in
Lindau elf weitere Fachgeschäfte
in Lindau-Aeschach,
Bregenz, Wasserburg, Nonnenhorn,
Laimnau, Kressbronn (2),
Eriskirch, Tettnang (2) und
Ravensburg betreibt
Wir gratulieren herzlich zum Jubiläum!
Herzlichen Glückwunsch zum
140 - jährigen Jubiläum!
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8 25. April 2026 · BZ Nr. 17/26 VERANSTALTUNGSKALENDER:
25.04.26 - 09.05.26
Ballettmärchen
Die Bodensee-Ballettcompagnie
präsentiert in diesem Jahr das
19. Ballettmärchen von Marion
Urbanzyk: „Der eingebildete
Zauberer“. 60 Mitwirkende der
Ballettklassen der Volkshochschulen
aus Lindau und Kressbronn
– mit 58 Tänzerinnen
und zwei Tänzern – entführen
das Publikum – klassisch und
auf Spitze – in den Palast eines
Märchenkönigs.
Ein Zauberer hält sich für den
größten Magier. Auf seinem
Dachboden experimentiert er
an allerlei Zaubertränken, Verwandlungen
und sonstigem Unsinn.
Doch nichts gelingt ihm
richtig. Will er ein Pferd zaubern,
wird es ein Schwan... Sein Freund,
der Rabe, schüttelt immer den
Kopf, wenn was misslingt, und
macht ihm den Vorschlag, zum
Palast des Märchenkönigs zu
reisen und in dessen Bibliothek
nach einem Zauberbuch zu suchen,
aus dem er lernen kann.
Ob das gelingt...?
Aufführungen: 8. Mai (Premiere),
9. Mai und 21. November 2026
jeweils um 19.30 Uhr im Theater
Lindau
Kartenvorverkauf: im Lindaupark,
an der Theaterkasse und unter
www.reservix.de BZ-Foto: U. Börner
Veranstaltungen
an die BZ melden
Gern können Sie Ihre
Veranstaltungen für den
BZ-Kalender melden:
- über unsere Homepage
www.bz-lindau.de
rechts oben unter dem
Button
„Veranstaltung melden“
- oder Sie schreiben eine
E-Mail an: veranstaltungen
@bz-lindau.de
- mit Datum,
- Veranstaltungsort,
- Uhrzeit,
- Kurzbeschreibung der
Veranstaltung und
- Adresse der Veranstaltungsstätte
Absender und Kontaktdaten
nicht vergessen!
Keine Gewähr für eine Veröffentlichung.
Wünschen Sie eine garantierte
Veröffentlichung Ihres
Veranstaltungshinweises
(kostenpflichtig), melden
Sie sich gern unter Telefon:
0 83 82/7 50 90 37
Samstag, 25.04.2026
LINDAU
11 Uhr Frühlingsflohmarkt; allerhand Fundstücke aus Keller,
Küche, Scheune und Dachboden werden zum Verkauf
angeboten. Die Gartengruppe stellt selbstgezogene
Pflanzen zur Verfügung. Getränke sowie Kaffee und
Kuchen werden angeboten. Bauernhof für Jung und Alt
„Haug am Brückele“, Köchlinstraße 23
14 Uhr Offenes Wohnzimmer; Am letzten Marktsamstag im Monat
laden Nina und Christian ein: zu entspannter Musik und
lockerem Rundlauf um die Ping-Pong Platte. Dazu Visuals, Tee
und gemeinsames Beisammensein; kostenlos, ohne Anmeldung
Kulturraum, Neugasse 2, Lindau Insel
16 Uhr Die Fledermaus. Lindauer Marionettoper, Fischergasse 37
16-18.30 Uhr Dialogveranstaltung „Wie entsteht Verbundenheit“
Teilnehmende haben die Möglichkeit, in Ruhe und von
Herzen zu erzählen, welche Erfahrungen sie gemacht
haben, in denen Verbundenheit entstanden ist.
Kostenfrei. Keine Anmeldung. Kulturraum, Neugasse 2
19 Uhr Harfenkonzert Lena Rummel
kurzweiliger, charmant moderierter Abend mit gefühlvoller
Harfenmusik; Der Eintritt ist frei.
Musikschule Lindau, Holdereggenstraße 23
19.45 Uhr Konzert des Collegium Musicum
Barocke Kantaten und Instrumentalwerke von Buxtehude,
Monteverdi, Charpentier u. a. Eintritt frei.
Kirche St. Ludwig, Friedrichshafener Straße 49
20-22 Uhr Sing for Joy Pop meets Classic „200 Voices of Lindau“
Mano Michael und stimmgewaltigen Stars aus den USA,
GB und Afrika. Inselhalle Lindau, Zwanzigerstraße 10
20 Uhr „Der Weltuntergang“
Mit seiner Satire „Der Weltuntergang“ aus dem Jahr 1936
hat Jura Soyfer eine ebenso humorvolle wie zeitlose
Geschichte geschrieben. Karten: Theaterkasse, im
Lindaupark sowie unter www.zeughaus-lindau.de
Zeughaus, Unterer Schrannenplatz 10
20 Uhr The Tiger Lillies Heavy Rock; Einlass 19 Uhr.
Club Vaudeville e.V., Von-Behring-Straße 6
WASSERBURG
15 Uhr „Der Wilde Wassermann“
Puppentheater „Kasperkoffer“ von und mit Chr. Stüttgen
Eulenspiegel, Dorfstraße 25
WANGEN
8 Uhr 39. Wangener Altstadt-Flohmarkt
www.Altstadtflohmarkt-Wangen.de
Sonntag, 26.04.2026
LINDAU
9-15 Uhr Ansichtskarten-, Briefmarken- und Münzbörse
mit einer breiten Auswahl an historischen Ansichtskarten,
seltenen Briefmarken sowie Münzen aus verschiedenen
Epochen und Ländern; im Mittelpunkt stehen das Kaufen,
Verkaufen und Tauschen, aber auch Fachgespräche,
Erfahrungsaustausch und die Freude am gemeinsamen Hobby.
Fürs leibliche Wohl wird gesorgt. Eintritt frei.
Freizeitzentrum Oberreitnau
16 Uhr Griechische Tänze für Frauen
traditionelle griechische Tänze in offener, herzlicher
Atmosphäre gemeinsam erleben; kostenfrei, keine
Anmeldung; Kulturraum, Neugasse 2
16 Uhr Im weißen Rössl. Lindauer Marionettoper, Fischergasse 37
19.30 Uhr Der Jazzclub Lindau präsentiert: Two Souls of Swing –
Jazz Vocal Tribute Band
Eine Hommage an die großen Stimmen des Vocal Jazz;
Einlass/Abendkasse ab 18.30 Uhr;
im Foyer des Clubs Vaudeville, Von-Behring-Str. 6-8
20 Uhr „Der Weltuntergang“
Mit seiner Satire „Der Weltuntergang“ aus dem Jahr 1936
hat Jura Soyfer eine ebenso humorvolle wie zeitlose
Geschichte geschrieben. Karten: Theaterkasse, im
Lindaupark sowie unter www.zeughaus-lindau.de
Zeughaus, Insel, Unterer Schrannenplatz 10
Montag, 27.04.2026
LINDAU
18.30 Uhr Französische Auszeit
Unterhaltung über französische Kunst, Poesie, Musik
u.v.m. kostenfrei, keine Anmeldung;
Kulturraum, Neugasse 2
Mittwoch, 29.04.2026
LINDAU
17.30 Uhr Jugendwerft
städtisches Beteiligungsformat für junge Bürgerinnen
und Bürger; Jugendliche und junge Erwachsene im Alter
von 12 bis 27 Jahren können sich einbringen, ihre Ideen
austauschen und diskutieren; Für Freigetränke und
kostenlose Snacks wird gesorgt.
Jugendzentrum Xtra; Unterer Schrannenplatz 10, Insel
19 Uhr Let‘s talk about...
Veranstaltung der Friedensräume Lindau; Podiumsdiskussion
zum Thema Wehrdienst; Eintritt frei;
Club Vaudeville Lindau, Von-Behring-Str. 6-8
Donnerstag, 30.04.2026
WASSERBURG
17 Uhr Maibaumstellen; auf dem Lindenplatz
20 Uhr Tanz in den Mai; mit Live-Musik;
Festzelt hinter dem Rathaus
BODOLZ
18 Uhr Maibaumstellen
mit anschließendem zünftigen Abend im Festzelt;
am Rathausplatz
BÖSENREUTIN
18 Uhr Maibaumstellen
mit dem MV Bösenreutin; danach Fassanstich und Feier
Gelände der Firma Holz-Glas-Miller
19.30 Uhr Die Zauberflöte. Lindauer Marionettoper, Fischergasse 37
Freitag, 01.05.2026
LINDAU
11 Uhr 1. Mai-Demonstration im Rahmen des Int. Feier- und
Kampftages der arbeitenden Menschen unter dem Motto
„Frieden – Brot – Wohnen – Systemwechsel“ Start am
Lindaviabrunnen am Reichsplatz, Lindau-Insel
11 Uhr Maibaum Streitelsfingen
Frühschoppen mit dem MV Reutin; auf dem Gelände u.
Scheune des Obsthofes Dieter Wilhalm;
Streitelsfinger Straße 42
ACHBERG
11-18 Uhr Maifest vom Chor DaCapo Achberg; am Schloss Achberg
BÖSENREUTIN
10 Uhr Frühschoppen mit dem MV Bösenreutin;
Gelände der Firma Holz-Glas-Miller
Samstag, 02.05.2026
LINDAU
17 Uhr Buchpräsentation „Weite Blicke. Landhäuser und Gärten
am bayerischen Bodenseeufer“
Eintritt frei. Anm.: Christoph.hoelz@uibk.ac.at
Hotel Bad Schachen, Lindau-Bad Schachen 1
LINDENBERG
18 Uhr The Beatles - Live Lyrics
mit dem Duo Twofold & der Leseinitiative Hergatz;
ein Abend, der sich ganz der Musik der Beatles und ihren
Texten widmet; Eintritt frei;
Ev. Johanneskirche, Sedanstraße 16
19.30 Uhr Die Entführung aus dem Serail.
Lindauer Marionettoper, Fischergasse 37
Sonntag, 03.05.2026
LINDAU
15-18 Uhr Saisoneröffnungsfest im Zeughaus Lindau bei Kaffee,
Kuchen und Würzigem auf Spendenbasis. Für den
passenden Sound sorgt die Band „Die Haiducken“ aus
Freiburg – mit dabei ist auch der Lindauer Musiker Mario
Hamann. Zeughaus, Insel, Unterer Schrannenplatz 10
16 Uhr Griechische Tänze für Frauen
traditionelle griechische Tänze in offener, herzlicher
Atmosphäre gemeinsam erleben; kostenfrei, keine
Anmeldung; Kulturraum, Neugasse 2
16 Uhr Rusalka. Lindauer Marionettoper, Fischergasse 37
BECHTERSWEILER
11-15 Uhr Dorfflohmarkt mit kulinarischer Verwöhnung
Bechtersweiler lädt wieder zum Schlendern, Stöbern
und Schlemmen durchs schöne Hinterland ein.
Bechtersweiler 25
ACHBERG
15 Uhr „Der Wilde Wassermann“
Puppentheater „Kasperkoffer“ von und mit Chr. Stüttgen
Humboldt-Haus, Panoramastraße 30
· GEWINNSPIEL
VERANSTALTUNGSKALENDER: 25.04.26 - 09.05.26
25. April 2026 · BZ Nr. 17/26
9
·
Buchvorstellung „Weite Blicke“
PD Dr. Christoph Hölz und das Herstellerteam
laden herzlich zur Buchvorstellung „Weite
Blicke“ – Landhäuser und Gärten am bayerischen
Bodenseeufer – ein.
Am Samstag, 2. Mai 2026, wird die 3. erweiterte
Neuauflage ab 17 Uhr im Hotel Bad
Schachen präsentiert. Das Buch stellt die
prächtigsten Villen und Landhäuser am
bayerischen Bodenseeufer bei Lindau vor,
die ab Mitte des 19. Jahrhunderts im Stil des
Historismus erbaut wurden. Verleger, Herausgeber,
Autoren, Fotograf und Grafikerin
dieses außergewöhnlichen Buches über
die „Bayerische Riviera“ stehen vor Ort für
Fragen zur Verfügung. Eine Anmeldung zur
Präsentation ist erbeten per E-Mail an:
Christoph.hoelz@uibk.ac.at
per Telefon unter der Rufnummer:
00 43 699/11 47 46 99
Montag, 04.05.2026
LINDAU
14-17 Uhr Gedächtnistraining
Seniorenbegegnungsstätte Wallstüble; Auf dem Wall 6
Lindau-Insel
18-21 Uhr Reparaturstube Lindau geöffnet
Reparatur von Geräten und Sachen aller Art, die
mitgebracht werden; Bauernhof „Haug am Brückele“,
Köchlinstr. 23
Dienstag, 05.05.2026
LINDAU
19 Uhr Parents Circle — Families Forum
Trauernde Israelis und Palästinenser für Frieden;
Vortrag und Gespräch, Eintritt frei, Spenden erbeten,
Friedensräume, Lindenhofweg 25
Freitag, 08.05.2026
LINDAU
15 Uhr Schwanensee. Lindauer Marionettoper, Fischergasse 37
20 Uhr „Der Weltuntergang“
Theater mit Podium 84; Zeughaus, Unterer Schrannenplatz
20-24 Uhr „Nacht des Backens“; anlässl. des 140. Jubiläums
Führungen durch die Backstube, Snacks, Getränke, Musik;
Naturbäckerei Zeh, Josephine-Hirner-Str. 2
Das Buch wurde gegenüber den ersten beiden
Auflagen 2009/2010 um acht Kapitel erweitert.
Es umfasst nun 305 Seiten und bietet
noch umfassendere Einblicke in das architektonische
Erbe der Region. Durch die
Kombination von wissenschaftlicher Analyse
und ästhetischer Präsentation erreicht das
Werk ein breites Publikum. Sowohl Fachleute
als auch kunstinteressierte Laien finden hier
wertvolle Informationen und Inspiration.
Die Lindauer Bürgerzeitung verlost zwei
Exemplare der Neuauflage dieses Buches.
Wer sich am Gewinnspiel beteiligen möchte,
schreibt bitte unter dem Betreff „Weite
Blicke“ bis spätestens 30. April 2026 eine
E-Mail an: gewinnspiel@bz-lindau.de
BZ-Foto: Allitera Verlag
GEWINNSPIEL
LINDAUER
Samstag, 09.05.2026
· GEWINNSPIEL
LINDAU
8.30 Uhr 5. Zecher Stadtteilflohmarkt
Ein Markt für alle Generationen; von 8.30 bis 12.30 Uhr
schlendern, stöbern, entdecken; fürs leibliche Wohl wird
gesorgt; Ausweichtermin bei Schlechtwetter: 13.06.2026
Max-Halbe-Weg, beim Spielplatz Lindau-Zech
10 Uhr Theaterworkshop
Mit Methoden des Impro-Theaters sollen Schnelligkeit,
Witz, Spontanität trainiert und anschließend kurze
Szenen auf die Bühne gebracht werden; keine Vorkenntnisse
nötig, bequeme Kleidung und Verpflegung mitbringen;
Kosten: auf Spendenbasis; Anmeldung unter:
mona.sautier@stiftung-liebenau.de;
Kulturraum, Neugasse 2
11-16 Uhr Gartenmärktle im Liberatushaus
Der Frauenbund Oberreitnau lädt von 11 - 16 Uhr
zum beliebten Gartenmärktle rund um`s Liberatushaus ein.
Das Gartenmärktle findet bei jedem Wetter statt.
Liberatushaus Oberreitnau
11-17 Uhr Tag der offenen Tür; anlässl. des 140. Jubiläums
Führungen durch die Backstube, Kinderprogramm,
Musik; Naturbäckerei Zeh, Josephine-Hirner-Str. 2
14-17 Uhr Familienflohmarkt
Freie Schule, Uferweg 5, Insel
15 Uhr Schwanensee. Lindauer Marionettoper, Fischergasse 37
20 Uhr „Der Weltuntergang“
Theater mit Podium 84; Zeughaus, Insel, Unterer
Schrannenplatz 10
APRIL/MAI
Sauna:
Mo. Silent Day
Mo.,11.05., 18 Uhr
Klangschalen-Zeremonie
Dauer 1,5 Std.,15 €/Person
Mi. Tag der Sinne
Anzeige
Do.,21.05., 19 Uhr, Live Musik
Sa., So., Feiertage,
ab 15 Uhr BBQ
Sa./So. Banja Zeremonie
Dauer 2,5 Std., 35 €/Pers.,
nur mit Voranmeldung
Sa., 25.04., 30.05.,
Special Sauna Night
Therme:
09.05., 23.05., ab 19 Uhr
aqua sounds
Sport-/Familienbad:
Di. + Do. 11.30 Uhr
Wassergymnastik, ca. 15 Min.
Strandbad
Saisonstart am 10.05.
freier Eintritt & Aquapark
Wochenenden,
Feier- und Brückentage,
Aquapark
Alle Informationen unter:
Therme-lindau.com/events
Regelmäßige Veranstaltungen
Aeschacher Bauernmarkt
Parkplatz Auf der Lärche
Di. 8 bis 12.30 Uhr
Lindauer Wochenmarkt
Therese-von-Bayern-Platz
Sa. 7 bis 13.30 Uhr
Stadtrundgang
informative und unterhaltsame
Zeitreise durch Lindaus Kultur,
Geschichte, Tradition & Leben.
bis 27. Oktober: Di. + So.
10.30 Uhr, Fr. 14.30 Uhr
Tickets im VVK: Tourist-Info
www.stadtrundgaenge-lindau.de
Öffentliche Führungen
im neuen Cavazzen
Tickets: www.kultur.lindau.de
jeden Do. 15 bis 16 Uhr
Bücher und Trödelflohmarkt
zugunsten Amn. International
Wackerstraße 4
Sa. 10 bis 13 Uhr
Kasperl im Lindaupark
Puppentheater 1. OG
jeden 3. Mi. im Monat 15 Uhr
English-Club Lindau
Da Amici, Wackerstraße 55
english-club@huckle-gmbh.de
Do. 12 Uhr
Lauftreff Lindau
Laufen, Walking, Nordic
Walking am Bodenseeufer
Treffpunkt: Eichwaldstr./Ecke
„Bahlsenbrücke“, Di. 9 Uhr
Laufen, Walking, Nordic Walking
im Lindauer Hinterland
Treffpunkt: Lauftreffhütte
im Motzacher Wald, Waldlehrpfad
in Schönbühl, Mi. 18.30 Uhr
Ideal Capoeira
Training für Kids,Reutiner Straße
14 im Bogy, Fr. 18 bis 19 Uhr
Integrativer offener Treff
Ellipse-Werkstatt, Kaserngasse
5, Fr. 15 bis 17 Uhr
Kreuzbundgruppe
Helfergemeinschaft für Alkoholabhängige
und Angehörige,
Fischergasse 14
Mo. 19.30 bis 21 Uhr
DLH-Selbsthilfegruppe
Treffen für Menschen mit Blutund
Lymphsystemerkrankungen
jeden 1. Fr. im Monat 19 Uhr,
Bazienstr. 2, Anm. 0 83 82/2 65 43
Pilgerstammtisch
für Jakobspilger, in der Pizzeria
SpaccaNapoli, Kemptener Str. 45
jeden 1. Mi. im Monat, 18 Uhr
Kontakttreff für Menschen
mit psychischer Erkrankung
Gemeindehaus Lugeck
Steigstraße 36, 1. OG
Frühstückgruppe –
Di. 9.30 bis 11.30 Uhr
Kontakttreff –
Fr. 14.30 bis 16.30 Uhr
Parkinson Selbsthilfegruppe
für Betroffene & Interessierte
Ev. Gemeindehaus Lindau-Zech,
Max-Halbe-Weg 2
Info: 0 83 82/94 56 14, jeden
letzten Di. im Monat 14.30 Uhr
Anonyme Alkoholiker Meeting
Ev. Gemeindehaus Lindau-Zech,
Max-Halbe-Weg 2, jeden Di.
19.30 bis 21 Uhr
jeden 3. Di. im Monat auch für
Angehörige und Freunde
„atemlos und lebensfroh“
Selbsthilfegruppe für
Betroffene von Lungenerkrankungen
und für Interessierte
Café Abel, Bodenseestraße 12,
Lindau-Oberreitnau
letzter Sa. im Monat ab 15 Uhr
Jugendtreff fresh
Bregenzer Straße 177
Mi./Fr. 16 bis 20 Uhr geöffnet
Seniorenbegegnungsstätte
Wallstüble
Auf dem Wall 6, Insel
Cafeteria, Gesellschaftsspiele
und verschiedene Aktivitäten
Mo. bis Do. 14 bis 17 Uhr
Reise in die Stille
Meditation mit Musik
im Haus der Generationen
Rathausstraße 9, Bodolz
jeden 1. Mo. im Monat
19 bis 21 Uhr
Seniorencafé
im Gemeindesaal Ev. Zentrum
„Kiez“, Anheggerstraße
jeden 2. Mi. im Mon. ab 15 Uhr
Digitale Sprechstunde
Hilfe bei Problemen mit Handy,
Digicam, Tablet & Co. vom
Digitalen Team des Mehrgenerationenhauses
„Treffpunkt Zech“
Adelheid-Donderer-Straße 1
jeden Mi. 16 bis 18 Uhr
Grünes Klassenzimmer
Anheggerstraße 40
Abenteuer Wildnis für Kinder
Di./Do. 14.30 bis 17 Uhr
Kreativtreff: malen, schneiden,
kleben, Upcycling
Mi. 14.30 bis 17 Uhr
Live-Musik
Oyʼs Thai Pub, Von-Behring-Str. 1
Mi./Sa. 20 Uhr
Songs for the heart
Offene Gesangsgruppe
Mi. 19 bis 20 Uhr (außer in den
Schulferien); Ev. Gemeindehaus,
Max-Halbe-Weg
BZ
10 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26
KUNST UND KULTUR
Saisonbeginn in der ERB
Seit Mitte April läuft wieder die
Saison in der Ehemals Reichsstädtischen
Bibliothek (ERB) im Alten
Lindauer Rathaus.
Die ERB ist bis 11. Oktober immer
von Mittwoch bis Sonntag von 14
bis 18 Uhr geöffnet. Für Kinder bis
12 Jahre ist der Eintritt frei.
Gezeigt wird in diesem Jahr die
Ausstellung „Handschriften des
Mittelalters und der frühen Neuzeit“.
Präsentiert werden Manuskripte
vom 13. bis zum 16. Jahrhundert
aus unterschiedlichen Wissensgebieten,
darunter das älteste Buch
der Sammlung oder zwei Werke des
bedeutenden Theologen Marquard
von Lindau.
Weitere Informationen gibt es
unter: www.kultur-lindau.de/
bibliotheksmuseum
Anfragen werden beantwortet unter
Tel.: 0 83 82/2 74 74 78 23 oder per
E-Mail: erb@lindau.de
Die Abbildung (Foto: ERB) zeigt eine Seite
mit der Initiale „A“ aus dem Eucharestietraktat
des Marquard von Lindau (um 1400)
Brautbriefe und Widerstand
Das „teatro caprile“ bringt
in der szenischen Lesung
„Brautbriefe und Widerstand“,
die im Rahmen des Bodensee
Festivals stattfindet, am Sonntag,
3. Mai 2026, um 18 Uhr
in der Villa Lindenhof in Bad
Schachen die Beziehung von
Maria Wedemeyer und Dietrich
Bonhoeffer auf die Bühne.
Sie zeigt eine selbstbewusste,
sehr junge Frau und einen
bereits berühmten Pfarrer, der
im Widerstand gegen die Nazis
aktiv ist. Nach wenigen kurzen
Treffen, in denen Maria sich
für Bonhoeffer entscheidet und
die Initiative zur Verlobung
ergreift, wird er inhaftiert und
im April 1945 im KZ Flossenbürg
erhängt. Maria erfährt
erst im Juni von seinem Tod.
Seine Verlobte Maria von
Wedemayer war 18, als sie
sich in den wesentlich älteren
Theologen verliebte und
sich als durchaus eigen- und
selbstständige Frau neben
dem schon bekannten Mann
behauptete. Nach seinem
Tod verließ sie Deutschland
und lebte bis zu ihrem Tod
in Amerika. Ihre große Liebe
begleitete sie ein Leben lang.
Basierend auf den Briefen von
Dietrich Bonhoeffer und dem
Theatertext von Fabian Vogt,
entwickelt sich ein bewegendes
Dokument einer großen
Liebe – voller Zuversicht,
Wärme und Menschlichkeit,
inmitten eines mörderischen
Regimes und angesichts eines
Krieges mit Millionen Toten.
Es lesen Hanno Dreher und
Katharina Grabher.
Karten gibt es u. a. an der
Theaterkasse, in der Tourist-
Information Lindau, im Lindaupark
und online unter
www.kultur-lindau.de
BZ-Foto: Thomas Stimmel
Preisgekröntes
Kabarett
Eva Eiselt ist längst kein
Geheimtipp mehr. Die Kabarettistin
hat sich mit ihrem
scharfen Witz und ihrer unnachahmlichen
Bühnenpräsenz
in die Herzen des Publikums
gespielt. Die Haushaltsgerätepreise
vom „Stuttgarter
Besen“ bis zur „St. Ingberter
Pfanne“ hat sie längst gewonnen
und als Trägerin des Deutschen
Kabarettpreises beweist
sie immer wieder, wie man mit
Wortwitz, Energie und einer
Prise Rebellion das Publikum
begeistert. In ihrem brandneuen
Programm „JETZT oder SIE“
geht sie lustvoll an Grenzen,
geht über sie hinweg, löst sie
auf – immer spielfreudig, gewitzt
und überraschend, mit
einem Hang zur schweren
Leichtigkeit. Die Vorstellung
war ursprünglich für den 1. Mai
geplant, wird aber auf den
24. Juli 2026 um 20 Uhr im
Lindauer Zeughaus (bei schönem
Wetter Open-Air) verschoben.
Bereits gekaufte Karten
behalten ihre Gültigkeit.
BZ-Foto: Sandra Stein
Two Souls of
Swing
Der Jazzclub Lindau präsentiert
am Sonntag, 26. April 2026, um
19.30 Uhr (Einlass/Abendkasse
ab 18.30 Uhr) im Foyer des Clubs
Vaudeville, von Beringstr. 6-8 in
Lindau, „Two Souls of Swing – Jazz
Vocal Tribute Band“ mit einer
Hommage an die großen Stimmen
des Vocal Jazz.
Benefizkonzert in St. Verena
Die Chorgemeinschaft Eintracht
Liederhort veranstaltet am
Muttertag, 10. Mai 2026, um
19 Uhr in der Evangelischen
Kirche St. Verena in Lindau-
Reutin ihr diesjähriges Benefizkonzert.
Es singen der Stammchor unter
der Leitung von Paul Sigl
und der Gospelchor „Always
Tuesday“ unter der Leitung
von Inna Burian.
Die Zuhörer dürfen sich auf
traditionelle und moderne
Lieder, wie „La Montanara“,
„Unsere kleine Nachtmusik“
und „Mama Mia“ freuen.
Der Eintritt ist frei, um
Spenden wird gebeten.
Diese kommen der Arbeit der
Bahnhofsmission zugute.
BZ-Foto: Eintracht-Liederhort
Im Zentrum stehen die beiden
Vocalisten Larissa Schwärzler
und Bastian Berchtold, deren
gemeinsames Klangspektrum vom
intimen Zwiegespräch bis zur
energiegeladenen Duett-Power
reicht. Ihre Stimmen beleben die
ikonischen Momente der Jazzgeschichte
neu, ohne sie zu kopieren.
Begleitet wird das Duo von
einer feinfühligen und zugleich
kraftvollen Rhythmusgruppe,
die den historischen Spannungsbogen
musikalisch trägt.
BZ-Foto: Artists
WISSENSWERTES 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26
11
EXPERTEN-
TIPP
Welche Fragen Sie potenziellen
Finanzberatern vor Beginn
einer Zusammenarbeit stellen
sollten:
→ Ein Erstgespräch ist wie ein
Bewerbungsgespräch für eine
langjährige Partnerschaft.
→ Gute Berater fragen nach
Zielen, Sorgen, Werten, Familie
und Lebensplänen. Sie interessieren
sich wirklich für Ihre
Geschichte, bisherigen Erfahrungen
und klären Erwartungen.
→ Kompetenz, Erfahrung, Vertrauen
und „Chemie“ sind essenziell
– besonders in Krisenzeiten.
→ Gute Berater sind Finanzexperten,
Pädagogen, Strategen,
Coaches – manchmal auch
ein wenig Therapeuten – sie
begleiten die Familie langjährig
in persönlichen Lebensbereichen.
1. Was ist Ihre Anlagephilosophie?
→ Eine klare Philosophie dient
als Orientierung in turbulenten
Zeiten – sie dient als Leitfaden,
verhindert Fehlentscheidungen
und Vermögensverluste.
Ruhestandsplaner
Bodensee GmbH & Co. KG
Schneehalde 52a
88131 Lindau (B)
Tel.: 0 83 82/5 04 39 63
@ www.ruhestandsplanerbodensee.de
Die fünf wichtigsten Fragen an
Finanzberater*
→ Sie verfolgen eine klare Strategie,
in der die Anlageklassen breit
diversifiziert sind, Klumpenrisiken
vermieden werden, Korrelationen
beachtet werden.
→ Vorsicht bei Versprechen, wie
„Risiken eliminieren“ oder
„den Markt schlagen“, denn:
Die Zukunft ist nicht vorhersehbar,
aber man kann sich gut darauf
vorbereiten.
→ Gute Berater empfehlen niemals
Produkte mit Totalausfallrisiko
(z. B. geschlossenen Beteiligungen,
Kryptowährungen, Zertifikate etc.)
→ Sie machen keine Angst, arbeiten
nur mit klar regulierten Anlageklassen
(Aktien, Anleihen, Zinsen – als
ETFs/Fonds – sowie Immobilien
und Edelmetallen)
2. Wie und wofür werden Sie
bezahlt?
→ Transparenz ist entscheidend,
Kosten sind es auch.
→ Vergütung darf nicht davon abhängen,
wie viele Produkte verkauft
werden oder wie oft gehandelt wird.
→ Gängige Modelle: Prozentsatz vom
Vermögen, Pauschalen, Stundensätze
→ Alle Gebühren sollten offengelegt
werden – inkl. Fonds-, Depot- und
Handelskosten. Teure Provisionsprodukte
sind zu vermeiden.
3. Arbeiten Sie bereits mit Menschen
in meiner Lebenssituation?
→ Über welche Kompetenzen/
Ausbildungen verfügen der/die
Berater/-in und haben sie langjährige
Erfahrung mit ähnlichen Fällen
(z. B. Unternehmer, Pensionäre,
Erben).
→ Ein gutes Zeichen: anonymisierte
Beispiele, wie vergleichbaren
Kunden geholfen wurde.
4.Welche Leistungen bieten Sie
über die Geldanlage hinaus an?
→ Gute Finanzberater koordinieren
mit Steuerexperten, Rechtsanwälten,
Finanzierungsmaklern, Immobilienverwaltern/-maklern,
Versicherungsberatern
etc.
→ Sie helfen bei der Lebensplanung
(z. B. Studienkosten, Ruhestand,
große Ausgaben).
→ Sie können Finanzwissen für die
ganze Familie vermitteln.
5. Wie ist mein Vermögen
geschützt?
→ Geld sollte bei einer unabhängigen
Depotbank oder Lagerstelle liegen
und als Sondervermögen geschützt
sein. Zudem sollte es jederzeit verfügbar
sein.
→ Berater steuern, haben aber keinen
direkten Zugriff auf das Geld.
Unabhängige Honorar-Anlageberatung
gibt es in Lindau bei
Ruhestandsplaner Bodensee.
MKW
* (keine Rechts- und Steuerberatung)
unabhängige
Freie Sachverständige
für Kapitalanlagen
und Altersvorsorge,
Finanzfachwirtin,
Honorarberaterin
Manuela Klüber-
Wiedemann
„Der Weltuntergang“
Podium 84 Neuproduktion im April und Mai im Zeughaus zu sehen
Im April und Mai ist im Zeughaus
Lindau „Der Weltuntergang“ zu
erleben. Mit dieser neuen Produktion
setzt das Podium 84 seine
Tradition fort, gesellschaftlich
relevante Stoffe mit Spielfreude,
Musik und literarischem Witz auf
die Bühne zu bringen.
Mit seiner Satire „Der Weltuntergang“
aus dem Jahr 1936 hat
Jura Soyfer eine ebenso humorvolle
wie zeitlose Geschichte
geschrieben. Während ein Komet
unaufhaltsam auf die Erde
zurast, reagieren die Menschen
höchst unterschiedlich: Eine
alte Jungfer diskutiert mit ihrem
Papagei, Diplomaten überlegen,
ob man mit dem Kometen verhandeln
könnte, ein Weltuntergangsprediger
wittert ein Geschäft
und der reichste Amerikaner
lässt ein Raumschiff bauen,
um sich und seine Freunde zu
retten.
In einer Folge von pointierten
Szenen nimmt Soyfer sein
Publikum mit auf eine ebenso
satirische wie überraschend
aktuelle Reise. Eine Reise, die
zum Lachen, Staunen und Nachdenken
anregt.
Das Zeughausensemble Podium 84 spielt in diesem Jahr die Satire
„Der Weltuntergang“.
BZ-Foto: Michael Hangel
Die Inszenierung des Zeughausensembles
verbindet Soyfers
Text mit musikalischen
und literarischen Beiträgen von
Otto Tausig, Georg Kreisler,
Frank Wedekind, Michael Jary
und Bruno Balz – sowie weiteren
Texten von Jura Soyfer.
An folgenden Abenden stehen
noch jeweils um 20 Uhr
Aufführungen des Stückes im
Zeughaus Lindau, Unterer
Schrannenplatz 10, auf dem
Programm:
25. und 26. April sowie 8., 9.
und 10. Mai 2026. Karten gibt es
im Vorverkauf an der Theaterkasse,
im Lindaupark sowie unter
www.zeughaus-lindau.de; Restkarten
an der Abendkasse.BZ
Gartenmärktle in Oberreitnau
Am Samstag, 9. Mai 2026,
lässt der Frauenbund aus
Oberreitnau die Herzen aller
Gartenfreunde wieder höher
schlagen. Von 11 bis 16 Uhr
werden rund um das Liberatushaus
Gartenpflanzen aus heimischer
Züchtung angeboten
– natürlich alles mit viel Liebe
von Hobbygärtnern aufgezogen.
Egal ob Tomaten, Gurken,
Zucchini oder Kürbis - wer für
seinen Gemüsegarten oder
das Hochbeet noch die ideale
Bepflanzung sucht, wird hier
mit Sicherheit fündig.
Verschiedene Zierpflanzen
für den Balkon oder Garten
sind ebenso im Angebot wie
Setzlinge und Stauden, Blumen
sowie Heilkräuter.
Jeder kann mitmachen!
Man kann verkaufen, kaufen,
tauschen – alles auf eigene
Rechnung.
Das Gartenmärktle findet bei
jedem Wetter statt.
Nähere Infos und Anmeldung
bei Evi Schlegel unter
Telefon: 0 83 82/2 54 57 oder
bei Gabriele Schmieg unter
Telefon: 0 83 82/2 81 43.
Vielseitig nutzbare Lokalität
Werbewirksame Stadtlage mit Parkplätzen, ca. 150 m² im UG eines
Ärztehauses. Nutzbar als Gaststätte, Vereinslokal, Tanzschule oder für
ähnliche Konzepte.
Günstig, sofort zu vermieten.
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12 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26
GESUND LEBEN
Knochenschwund erkennen – Frakturen vermeiden
Asklepios Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) Neues Gerät zur Bestimmung der Knochendichte am Standort Lindau
Typische Symptome einer Osteoporose,
wie der „Witwenbuckel“,
Größenverlust oder Knochenschmerzen
werden oftmals als
„normale Alterserscheinungen“
abgetan. Ob Patienten an Osteoporose
oder einer Vorstufe davon
leiden, kann im MVZ in der
Asklepios Klinik Lindau eindeutig
diagnostiziert werden. Dort
steht jetzt ein modernes Knochendichtemessgerät
zur Verfügung.
Die ermittelten Werte sind die
Grundlage für die Entscheidung,
ob und in welcher Form eine
Therapie angeraten ist. Denn
durch Früherkennung, Vorbeugung
und rechtzeitige Therapiemaßnahmen
könnten sehr viele
osteoporotische Knochenbrüche
vermieden werden.
Asklepios MVZ Bayern
Lindau-Lindenberg
Friedrichshafener Straße 82
88131 Lindau (B)
Tel.: 0 83 82/2 76 21 31
E-Mail: mvz.lindau-lindenberg@
asklepios.com
@ www.asklepios.com
Asklepios MVZ Lindau-Lindenberg
Das Asklepios Medizinische
Versorgungszentrum (MVZ)
bündelt seine Kompetenzen
an zwei Standorten:
auf dem Gelände der Asklepios
Klinik Lindau und in der
Bismarckstraße in Lindenberg.
Zum Leistungsspektrum des
Asklepios MVZ Lindau-Lindenberg
zählen die konservative
Orthopädie und Unfallchirurgie,
unter anderem die ambulante
Behandlung der großen
Gelenke (Schulter, Hüfte,
Ellenbogen, Knie, Handgelenk,
Sprunggelenk), die Sportmedizin,
aber auch ambulante
Operationen sowie die Chirotherapie
(Manuelle Medizin).
Ambulante und stationäre
Operationen werden im Operationszentrum
der Asklepios
Klinik Lindau durchgeführt und
an den Standorten des MVZ
von den Ärzten vorbereitet und
nachbehandelt.
Freuen sich über das neue Knochendichtemessgerät im Asklepios MVZ Lindau-Lindenberg am Standort
Lindau (von links): Dr. Krischan Rauschenbach, Ärztlicher Leiter MVZ; Sandra Kotz, Medizinische Fachangestellte
MVZ; und Dr. Thomas Wißmeyer, Chefarzt der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie der
Asklepios Klinik Lindau. BZ-Foto: Asklepios/Janna Wendler
Die Weltgesundheitsorganisation
(WHO) stuft Osteoporose
als eine der zehn häufigsten
Krankheiten weltweit ein. Sie
ist durch einen systematischen
Abbau der Knochenmasse und
-struktur gekennzeichnet, was
zu erhöhter Knochenbrüchigkeit
führt. „Jeden Tag tritt in
jeder Minute mindestens ein
osteoporotischer Knochenbruch
in Deutschland auf, der auch
als solcher erkannt wird“, weiß
Dr. med. Krischan Rauschenbach,
Facharzt für Orthopädie
und Ärztlicher Leiter des Asklepios
MVZ Lindau-Lindenberg.
Besonders häufig müssen Wirbelkörpereinbrüche,
hüftgelenksnahe
Frakturen und Handgelenkbrüche
chirurgisch versorgt
werden. Doch warum
werden die Knochen bei vielen
Menschen morsch?
Hormongesteuerte Zellen wie
die Osteoblasten und Osteoklasten
beeinflussen den Mineralsalzgehalt
der Knochen. Osteoblasten
bauen neues Knochenmaterial
auf. Osteoklasten
bauen altes Material ab. Das gewährleistet
stabile und dichte
Knochen. In der Jugend wachsen
die Knochen. Ihre Dichte
nimmt zu. Etwa ab dem 30.
Lebensjahr setzt jedoch bei den
meisten Menschen ein langsamer,
stetiger Verlust der Knochensubstanz
ein, da mehr Knochen
ab- als aufgebaut wird. Damit
steigt die Wahrscheinlichkeit,
eine Osteoporose zu entwickeln.
Bestimmte Risikofaktoren
und Begleiterkrankungen, wie
zum Beispiel ein Mangel an
Kalzium, Vitamin D und Bewegung,
Untergewicht, Rauchen,
Diabetes, Rheuma, Zöliakie,
chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
oder die langfristige
Einnahme bestimmter Arzneimittel
(Kortison, einige Magenschutzpräparate,
Chemotherapie
bei Krebs) können das zusätzlich
begünstigen. Bei Frauen
beschleunigt sich dieser Prozess
mit den Wechseljahren aufgrund
des sinkenden Östrogenspiegels.
Um die Knochendichte zu bestimmen,
gibt es verschiedene
Methoden. Im Asklepios MVZ
Lindau-Lindenberg in der
Asklepios Klinik in Lindau
steht dafür ab sofort ein neues
Gerät zur Verfügung, das dem
internationalen Gold-Standard
entspricht. Es arbeitet nach
der DXA-Methode (Dual-Röntgen-Absorptiometrie).
Dabei
wird eine geringe Menge an
Röntgenstrahlen verwendet, um
die Knochendichte in der Lendenwirbelsäule
oder der Hüfte
zu messen. Diese Bereiche sind
besonders anfällig für Knochenbrüche.
Die Untersuchung zeigt,
wie durchlässig die Knochen
für Röntgenstrahlen sind. Je
höher die Durchlässigkeit, desto
geringer die Knochendichte.
Dabei wird anhand von Referenzwerten
einer Vergleichsgruppe
von gesunden 20- bis
30-jährigen Erwachsenen ermittelt,
ob die Knochendichte
verringert ist und wenn ja in
welchem Ausmaß. Auf dieser
Basis kann der behandelnde
Arzt den Patienten zu möglichen
Therapieansätzen beraten.
„Selbst mit einer geringen
Knochendichte hat man viele
Möglichkeiten, das Frakturrisiko
deutlich zu senken“, sagt
Dr. Krischan Rauschenbach. Dazu
sollte man wissen: Muskelqualität
bedeutet Knochenqualität!
„Es lohnt sich in jeder Lebensphase,
die Muskelkraft durch
gezielte Bewegungs- und Trainingsformen
auszubauen“, sind
sich Dr. Rauschenbach und
seine Kollegen von der Asklepios
Klinik, Dr. Thomas Wißmeyer
(Chefarzt der Abteilung
Orthopädie und Unfallchirurgie)
und Dr. Kirsten-Berit Linhart
(Sektionsleiterin Geriatrie) einig.
„Mein ältester Patient war 82
Jahre alt, als er mit dem Gerätetraining
begonnen hat. Er hat
gesagt ‚In die Muckibude wollte
ich schon immer mal gehen‘ und
hat einfach losgelegt“, erzählt
Dr. Rauschenbach. „Ein beeindruckendes
Beispiel“, wie er findet.
Denn mit instabilen Knochen
steigt das Risiko für Knochenbrüche.
Je älter die Patienten
sind, umso schlechter
heilen Brüche. Es kommt häufiger
zu Komplikationen, bestätigen
auch Dr. Wißmeyer
und Dr. Linhart aus ihrem Klinikalltag.
Sie raten eindringlich,
dass jeder die Risikofaktoren
für Osteoporose kennen
und dem Knochenschwund
vorbeugen sollte.
Dabei sind die richtige Bewegung,
wie Kraftsport zum
Muskelaufbau, und eine gesunde
Ernährung zentrale Elemente.
Auch ein optimaler Vitamin-D3-Spiegel
ist entscheidend
für die Knochengesundheit
und die Muskelfunktion. Das
Vitamin D fördert die Aufnahme
von Kalzium im Darm, was
die Knochen stabil hält. Da die
natürliche Bildung durch Sonnenlicht
besonders im Winter
in unseren Breitengraden oft
nicht ausreicht, kann man den
Vitamin-D3-Spiegel kontrollieren
lassen, um Mangelzustände
zu erkennen.
„Ab einem gewissen Punkt
sind aber Medikamente, die den
Knochenstoffwechsel anspornen,
sinnvoll“, weiß Dr. Rauschenbach.
„Diese werden in der
Regel sehr gut vertragen und
wirken zuverlässig“, kann der
erfahrene Mediziner sagen. HGF
Knochendichtemessung nach DXA-Methode
Bei der Knochendichtemessung
(Osteodensitometrie) nach der
DXA-Methode liegt die Person auf
einer Untersuchungsliege flach
auf dem Rücken. Für die Messung
an der Lendenwirbelsäule werden
die Beine hochgelagert und angewinkelt,
während sie für die
Messung am Oberschenkelhals
flach ausgestreckt bleiben. Unter
der Liege befindet sich eine
Röntgenquelle, die Strahlen aussendet.
Ein Messarm bewegt sich
über den Körper und misst, wie
viele Strahlen vom Körper aufgenommen
werden. Während der
Untersuchung, die etwa zehn
Minuten dauert, muss der Patient
still liegen.
Eine Knochendichtemessung ist
im Allgemeinen sicher und abgesehen
von einer geringen Strahlenbelastung
(ein Zehntel bis ein
Hundertstel einer normalen
Röntgenaufnahme in der Zahnmedizin
oder Radiologie) mit
keinen Risiken oder Nebenwirkungen
verbunden.
Wussten Sie, dass...
...Experten schätzen, dass
8 bis 10 Millionen Menschen
in Deutschland von Osteoporose
betroffen sind
...Osteoporose mit zunehmendem
Alter häufiger bei
Frauen als bei Männern
auftritt
...nach Angaben des Robert
Koch-Instituts (RKI) fast
jede vierte Frau (24 Prozent)
ab 65 Jahren weiß, dass sie
Osteoporose hat, bei den
Männern der gleichen Altersgruppe
sind es 5 bis 6 von 100
...bei den meisten Menschen
etwa ab dem 30. Lebensjahr
ein langsamer, stetiger
Verlust der Knochensubstanz
einsetzt
...sich bei Frauen dieser
Prozess mit den Wechseljahren
beschleunigt, da der
Östrogenspiegel sinkt
...die Knochendichte
gemessen werden kann
...mit Knochendichte der
Mineralsalzgehalt der Knochen
gemeint ist (vor allem die
Menge an Kalzium in der
Knochensubstanz)
...es drei Verfahren zur
Knochendichtemessung gibt:
1. mittels Computertomografie;
2. mittels Ultraschalluntersuchung
und
3. die Dual-Röntgen-Absorptiometrie
(die sogenannte
DXA-Methode), die international
als Gold-Standard gilt
WISSENSWERTES 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26
13
Sammler-Börse im Freizeitzentrum Oberreitnau
Am Sonntag, 26. April 2026,
findet von 9 bis 15 Uhr die
Ansichtskarten-, Briefmarkenund
Münzbörse im Freizeitzentrum
Oberreitnau statt.
Die Veranstaltung hat sich in der
Region rund um Lindau längst
etabliert und zieht regelmäßig
Sammler, Händler und Interessierte
an.
Blümlesmarkt in Hergensweiler
Der Gartenbauverein Hergensweiler
veranstaltet am Samstag,
9. Mai 2026, ab 15 Uhr
seinen beliebten Blümlesmarkt.
Wie gewohnt, kann hier jeder
rund ums Backhaus in Hergensweiler
seine Pflanzen, Gartengerätschaften
etc. verkaufen
oder zum Tausch anbieten.
Der Gartenbauverein Hergensweiler
sorgt neben den Marktständen
auch für das leibliche
Wohl: Kaffee, Kuchen sowie
Dinnete aus dem Holzbackofen.
BZ-Foto: Gartenbauverein Hergensweiler
Angeboten wird eine breite Auswahl
an historischen Ansichtskarten,
seltenen Briefmarken
sowie Münzen aus verschiedenen
Epochen und Ländern.
Dabei kommen sowohl passionierte
Sammler als auch Einsteiger
auf ihre Kosten.
Neben dem Kaufen, Verkaufen
und Tauschen steht vor allem
der persönliche Austausch im
Mittelpunkt.
Fachgespräche, der Erfahrungsaustausch
und die Freude am
gemeinsamen Hobby prägen die
Atmosphäre der Börse.
Auch für das leibliche Wohl der
Besucher wird gesorgt.
Der Eintritt zur Sammler-Börse
im Freizeitzentrum Oberreitnau
ist frei.
BZ-Foto: Christian Liebscher
Lindauer Handballer bringen Kinder in Bewegung
TSV Lindau 50 Mädchen und Jungen absolvierten in den Osterferien ein abwechslungsreiches Sport-Camp
Die Dreifachturnhalle wurde in
den Osterferien einmal mehr zum
lebendigen Treffpunkt für Sport,
Spaß und Gemeinschaft: Rund
50 Kinder und Jugendliche erlebten
beim Bodensee Sportcamp
des TSV Lindau Handball eine abwechslungsreiche
und bewegte
Ferienwoche.
Mit viel Engagement stellte die
Abteilung ein vielseitiges Programm
auf die Beine. Im Mittelpunkt
standen klassische
Ballsportarten wie Basketball,
Handball und Fußball, die mit
großer Begeisterung gespielt
wurden. Besonders erfreulich
für die Verantwortlichen: Einige
Teilnehmer möchten nun auch
über das Camp hinaus aktiv
bleiben und ein Probetraining
beim TSV Lindau absolvieren
– ein deutliches Zeichen für
die nachhaltige Wirkung des
Angebots.
Doch das Camp bot weit
mehr als Sport im klassischen
Sinne. Anspruchsvolle Ninja-
Warrior-Parcours forderten Geschicklichkeit,
Kraft und Koordination
heraus und sorgten
für zusätzliche Motivation.
Auch außerhalb der Halle
wurde es aktiv: Eine Outdoor-
Rallye zum Gitzenweiler Hof
stärkte Teamgeist und Zusammenhalt,
während ein gemeinsamer
Kinobesuch im Parktheater
Lindau für einen gelungenen
Ausgleich sorgte.
Ein besonderes Augenmerk
legten die Organisatoren
Karen und Jörg Lützelberger
zudem auf das Thema gesunde
Ernährung. Mit viel Freude
probierten die Kinder das
Smoothie-Bike aus und kreierten
eigene Getränke wie „Muskel-“
und „Power-Smoothies“.
Auch die gesunde Eisalternative
„Nicecream“ kam bestens
an. Ergänzt wurde das Programm
durch einen Workshop
zum gesunden Trinkverhalten,
geleitet von Diplom-Oecotrophologin
Susanne Boms von
der AOK Bayern, bei dem die
Kinder spielerisch lernten, wie
sich Wasser kreativ und gesund
verfeinern lässt. Auch Eltern
und Interessierte kamen auf
ihre Kosten, denn Inspirationen
und Impulse wurden in
Form eines 30-minütigen Vortrags
von Jörg Lützelberger
und Susanne Boms geteilt.
Die positive Resonanz zeigt:
Das Engagement der Lindauer
Handballer trägt Früchte. Kinder
aus der gesamten Region –
von Meckenbeuren über Lindau
bis Lindenberg – nahmen
teil und prägten mit ihrer
Energie und Begeisterung die
besondere Atmosphäre des
Camps.
BZ
BZ-Foto: TSV Lindau/Handball
Frühlingsflohmarkt im „Haug am Brückele“
Nachdem die Auftaktveranstaltung
„Hol Dir ein Stück vom
Gartenglück“ ein voller Erfolg war,
geht es auf dem Bauernhof für
Jung und Alt „Haug am Brückele“
in der Köchlinstraße 23 in Lindau-
Reutin nun am Samstag, 25. April
2026, ab 11 Uhr weiter mit einem
großen Frühlingsflohmarkt.
Dort werden allerhand Fundstücke
aus Keller, Küche, Scheune
und Dachboden zum Verkauf
angeboten. Die Gartengruppe
stellt selbstgezogene Pflanzen zur
Verfügung. Geschirr, Kleidung,
Bücher, Spielsachen, Bilder,
Möbelstücke uvm. wurden für
den guten Zweck – den Erhalt des
wunderschönen alten Bauernhauses
– gespendet.
Der Verein lädt zum Stöbern und
Verweilen auf dem malerischen
Hofgelände ein und bietet auch
Kaffee, Kuchen und Kaltgetränke
an.
Sollte das Wetter den fleißgen
Helfern vom Bauernhof einen
Strich durch die Rechnung machen,
wird die Veranstaltung um
eine Woche verschoben.
Einen Überblick über alle weiteren
Veranstaltungen gibt‘s hier:
www.haug-am-brueckele.de
BZ-Foto: Irmgard Löhr
14 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26
WISSENSWERTES
Die wichtigsten Daten sind hier
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übersichtlich zusammenzufassen,
dabei kann unsere
BZ-Vorsorgemappe helfen.
Die BZ-Vorsorgemappe wurde
für alle Lindauerinnen und
Lindauer erstellt und erfreut
sich mittlerweile seit vielen
Jahren ungebrochen großer
Beliebtheit. Viele Käufer sind
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Familienangehörigen, Freunden
oder Nachbarn begeistert von
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und auch die nun eine
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Finanzen. Es gibt Vordrucke
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Vollmachten. Die Krankenhauseinweisung
ist genau so
berücksichtigt wie das Thema
Testament oder wie die Dinge,
die im Todesfall zu beachten
sind.
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vielen anderen Ordnern sofort ins Auge. Da müssen im Notfall
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Im Abschnitt 1 der BZ-Vorsorgemappe
können Sie alle wichtigen persönlichen
Angaben zusammenfassen.
Wir geben Ihnen Hinweise, welche
Informationen Sie auf jeden Fall hinterlegen
sollten und bieten Ihnen Vordrucke
zu den häufigsten Themen an, die Sie
einfach ausfüllen können. So ist alles
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Um Vollmachten geht es im Abschnitt 3
der BZ-Vorsorgemappe.
Sie finden Vordrucke, Erläuterungen
und Ausfüllhilfen zur Vorsorgevollmacht
und zur Betreuungsverfügung sowie zur
„Einzelvollmacht“, „Postvollmacht“,
„Informationsvollmacht“, „Entbindung
von der ärztlichen Schweigepflicht“
und „Generalvollmacht“.
Inhaltsverzeichnis
1. Persönliches
1.1 Wichtige Rufnummern
1.2 Persönliche Daten
1.3 Wohnsituation
1.4 Schlüsselverwahrung
1.5 Verträge (z.B. Strom, Gas etc.)
1.6 Mitgliedschaften (Vereine, Social Media, Online-Shops)
1.7 Abonnements
1.8 Rente / Pension / Versorgung
1.9 Versicherungen (auch Fahrzeuge)
2. Finanzen
2.1 Konten (Giro und Spar)
2.2 Abbuchungen, Daueraufträge
2.3 Depot / Aktien
2.4 Sonstige Anlagen
2.5 Bausparverträge
2.6 Verbindlichkeiten
2.7 Kontovollmacht
3. Vollmachten
3.1 Vorsorgevollmacht
3.2 Betreuungsverfügung
3.3 Einzelvollmacht
3.4 Postvollmacht
3.5 Informationsvollmacht
3.6 Entbindung von der ärztlichen Schweigepflicht
3.7 Generalvollmacht
4. Krankenhauseinweisung
4.1 Checkliste bei Krankenhauseinlieferung
4.2 Patientenverfügung
4.3 Organspendeausweis
5. Testament
5.1 Erbfolge
5.2 Erbschaftssteuer
6. Todesfall (Was ist zu erledigen)
6.1 Persönliche Notizen, nützliche Adressen und Hinweise
Impressum
Gesamtdarstellung: Lindauer Bürgerzeitung GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau
Redaktion: Hans-Jörg Apfelbacher
Herausgeber: Lindauer Bürgerzeitung GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau ©
Titelbild: Hans-Jörg Apfelbacher
Das Werk einschließlich seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetztes ist
ohne Zustimmung des Verlages unzulässig. Das gilt insbesondere für die Vervielfältigung, Übersetztung, Mikroverfilmung sowie Einspeicherung
und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Die Hinweise und Textmuster wurden nach bestem Wissen erstellt bzw. wiedergegeben.
Eine rechtsverbindliche Beratung durch Fachkräfte können wir nicht ersetzen. Eine Haftung für materielle oder ideelle Schäden aufgrund der
gegebenen Informationen ist daher ausgeschlossen. Alle Angaben wurden nach genauen Recherchen sorgfältig verfasst; eine Haftung für die
Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben ist jedoch ausgeschlossen.
Im Abschnitt 2 der BZ-Vorsorgemappe
dreht sich inhaltlich alles um Ihre
Finanzen.
Auch hier helfen Ihnen Vordrucke, sämtliche
Informationen zu Konten, Bevollmächtigten,
Abbuchungen, Lastschriften,
Sparverträgen, Depots, Verbindlichkeiten
usw. übersichtlich niederzuschreiben.
Im Abschnitt 4 der BZ-Vorsorgemappe
werden Ihnen die vorbereitenden Maßnahmen
für eine Krankenhauseinweisung
erläutert.
Hier finden Sie auch einen Vordruck und
die entsprechenden Erläuterungen zu
einer Patientenverfügung und zu einem
Organspendeausweis.
Ein Organspendeausweis in Kartenform
zum Heraustrennen, damit Sie ihn bei
sich führen können, ist in der Vorsorgemappe
ebenfalls enthalten.
Die wichtigsten Informationen zum
Thema Testament, Erbrecht, Erbfolge
und Erbschaftssteuern beinhaltet der
Abschnitt 5 der BZ-Vorsorgemappe.
Die BZ-
VORSORGEMAPPE
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Informationen dazu, was Ihre Hinterbliebenen
im Falle Ihres Todes alles
erledigen müssen, finden sie im
Abschnitt 6 der BZ-Vorsorgemappe.
Hier sind auch ein Beerdigungsplan,
der Ihre persönlichen Wünsche abfragt,
und eine Liste beigeheftet, auf
der Sie Personen, die im Todesfall zu
benachrichtigen sind, übersichtlich
aufführen können.
Dieser Abschnitt enthält auch die
Punkte „Checkliste letzter Wille“,
„Meine Unterlagen“, „Abmeldung
Rundfunkbeitrag“, „Kündigung
wegen Todesfall“ und
„Änderungsprotokoll“.
WISSENSWERTES 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26
15
Ein Kraftort für die Seele
Wander-Tipp ein Besuch im „SinnRaum“ im Ortsteil Beule in Oberreute
Ganz nah am Paradies ist in der
Wandergemeinde Oberreute im
Rahmen eines gänzlich konfes-sionsoffenen
Bürgerprojektes ein
Kraftort für die Seele entstanden.
Auf einem Eiszeit-Drumlin ist
im Ortsteil Beule, auf einer
weithin sichtbaren Anhöhe
mit 360-Grad-Rundumblick,
ein welt- und konfessionsfreier
Raum als Einmaligkeit in der
Region entstanden.
Es ist ein ganz besonderer
architektonischer Ort, ein „Sinn-
Raum“, ein geistiger, meditativer
Raum in Verbindung mit
Natur und Mensch. Es gibt viele
Gründe, bei einer Wanderung
Zeit im „SinnRaum“ in Oberreute
zu verbringen: Stille spüren,
nachdenken, Kraft tanken,
beten.
Vom Scheidegger Künstler
Max Schmelcher wurde dafür
auch ein Lebensbuch aus Moorplatten
geschaffen. Dazu schreibt
der 1. Vorstand des Kappele
Verein Oberreute, Friedhold
Impressum
Verlag: Lindauer Bürgerzeitung
Verlags-GmbH & Co. KG
Inselgraben 2, 88131 Lindau (B)
www.bz-lindau.de
Geschäftsführung (V.i.S.d.P. für BZ):
Hans-Jörg Apfelbacher (APF)
E-Mail: verlag@bz-lindau.de
Redaktion:
Heike Grützmann-Förste (HGF)
E-Mail: redaktion@bz-lindau.de
Telefon: 0 83 82/93 74 42
Produktion/Anzeigen:
Druck und Verlag Wagner
E-Mail: anzeigen@duv-wagner.de
Telefon: 0 71 54/82 22 70
Anzeigenservice/-beratung:
Gisela Hentrich
E-Mail: giselahentrich@gmx.de
Telefon: 0 83 82/7 50 90 37
Mobil: 01 62/2 39 52 37
Leopold Kreitmeir
E-Mail: lk@bzlindau.de
Telefon: 0 83 82/9 97 65 66
Mobil: 01 71/6 91 57 09
Veranstaltungskalender:
Veranstaltungen für den
BZ-Veranstaltungskalender melden
(ohne Gewähr für Veröffentlichung) per
E-Mail: veranstaltungen@bz-lindau.de
Der Drumlin, auf dem der „Ort der Stille“ erbaut wurde, hat Millionen
von Jahren hinter sich. Einst vom Rheingletscher in der Eiszeit
angeschoben, ist der Drumlin heute ein Naturdenkmal für die Region,
gefüllt mit viel Urgestein.
Blicken wir durch das große Fenster im „SinnRaum“, schweift unser Blick mit einer Leichtigkeit in Richtung
Nagelfluhkette, mit dem Hochgrat als Hausberg von Oberreute.
BZ-Fotos: Fuchs/Pohl/Sinnraum
LINDAUER
Bürgerzeitung
mit offiziellen Mitteilungen der Stadt Lindau
V.i.S.d.P. für Titelbeitrag S. 1 und Seiten,
die als „offizielle Mitteilungen der Stadt
Lindau“ gekennzeichnet sind:
Presse und Kommunikation Stadt Lindau (B)
Bettina Wind, Pressesprecherin (BW)
Stefanie Czuday (SC)
Telefon: 0 83 82/91 81 02
E-Mail: presse@lindau.de
Herstellung:
SV Druck GmbH & Co. KG Ravensburg
Druckhaus Weingarten
Herknerstraße 15, 88250 Weingarten
Es gelten die AGB der Preisliste Nr. 46
zzgl. MwSt., gültig ab 1.1.2026 von
Druck + Verlag Wagner. Sie werden auf
Wunsch zugesandt:
anzeigen@duv-wagner.de
Auflage:
14.000 Exemplare
Erscheinungsweise:
alle 14 Tage samstags
Bezug in Lindau (B):
kostenlos an alle Haushalte
BZ nicht erhalten?
Wenden Sie sich bitte an die Hotline:
0 71 54/82 22 30 oder nutzen das
Zustellreklamations-Formular unter:
www.duv-wagner.de/kontakt/
Schneider: „Unser Leben kann
treffend mit einem Buch verglichen
werden – einer Geschichte,
die über Jahre hinweg geschrieben
wird, mit jedem
Kapitel, das neue Erfahrungen,
Herausforderungen und Erkenntnisse
beinhaltet. In diesem
Kontext wird das Buch aus
4.000 Jahre altem, getrockneten
Moor im ‚SinnRaum‘ zu einem
faszinierenden Symbol für die
Tiefe und Komplexität eines
jeden Lebens. Jede Seite dieses
einzigartigen Buches erzählt von
der Vergänglichkeit und den
Wurzeln der menschlichen
Existenz. So wie in einem Buch
jede Zeile sorgfältig gewählt
und jede Wendung bedeutungsvoll
ist, so gestaltet sich auch
unser Leben aus Entscheidungen
und Erlebnissen, die uns
vielleicht für immer prägen.
Das Moor, das über Jahrtausende
gewachsen ist, spiegelt
die langsame, aber stetige Entwicklung
wider, die wir im
Laufe der Zeit durchlaufen. Das
Leben ist voller Kapitel – manche
sind geprägt von Freude
und Erfolg, während andere
Zeiten der Herausforderung
und Trauer darstellen. Jedes
Kapitel bringt uns Wissen und
Weisheit, die wir in die nächsten
Abschnitte unseres Lebens
integrieren.
Das künstlerische Werk ermutigt
uns, innezuhalten und
über die Geschichten nachzudenken,
die wir selbst erzählen.
Es lädt uns ein, die Schönheit
in der Vielfalt unserer Erfahrungen
zu erkennen und zu
schätzen. So wie ein Buch gelesen
und interpretiert werden
kann, so können auch wir
unser Leben aktiv gestalten
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und die Botschaften sowie Lernmomente
erkennen, die es uns
bietet. Letztlich ist das Leben
wie ein Buch, das wir selbst
schreiben – mit jedem Tag,
jeder Entscheidung und jeder
Begegnung. Es liegt an uns
selbst, die Seiten mit bedeutungsvollen
Inhalten zu füllen
und unserer Geschichte eine
tiefe, authentische Note zu verleihen.
Also hör auf zu warten: auf
Freitag, auf den Sommer, auf
die Liebe deines Lebens... Geh
raus, sei mutig und glaub an
Dich! Schreib ein neues Kapitel
und freue Dich, immer wieder
die Seiten mit den Eselsohren
aufzuschlagen!“
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Rennerle 16 · 88131 Lindau/B
T 08382 6894 · F 08382 26870
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Beratung und Verkauf
Mittwoch und Freitag
14-18 Uhr und nach Vereinbarung
16 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26
WISSENSWERTES
Saisoneröffnungsfest im Zeughaus
Mit dem traditionellen Saisonauftakt
startet das Zeughaus
Lindau am Sonntag, 3. Mai
2026, von 15 bis 18 Uhr in die
neue Spielzeit – bei Kaffee,
Kuchen und Würzigem (auf
Spendenbasis). Für den passenden
Sound sorgt die Band
„Die Haiducken“ aus Freiburg
– mit dabei ist auch der Lindauer
Musiker Mario Hamann.
„Die Haiducken“ stehen für
eine mitreißende Mischung
aus Klezmer- und Balkansounds:
mal temporeich und
aufheizend, mal träumerisch
und voller Sehnsucht. Virtuose
Soli, raffinierte Arrangements
und das Zusammenspiel von
Klarinette, Gitarre, Akkordeon,
Kontrabass und Percussion
schaffen eine Atmosphäre, die
ebenso zum Tanzen wie zum
Genießen einlädt.
Ob unter freiem Himmel oder
im Club – bei inzwischen über
100 Konzerten hat die Band
stets für beste Stimmung gesorgt.
So wird auch das Saisoneröffnungsfest
im Zeughaus zu
einem lebendigen, musikalischen
Start in den Frühling.
Der Eintritt zum Fest ist frei.
BZ-Foto: M. Hamann
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Wird Ronnie das Fliegen lernen?
Inklusive Theaterproduktion über Mut und Selbstbestimmung
Das Kannwas Kollektiv und das
Tanzhaus Lindau präsentieren
ihre neue Theaterproduktion
„Fliegen lernen“. Das Stück
spielt in den 1980-er Jahren
und erzählt die Geschichte des
jungen Ronnie, der zwischen
gesellschaftlichen Erwartungen
und dem Wunsch nach Selbstverwirklichung
steht. Das Ensemble
besteht aus 24 Schauspielern
und Tänzern im Alter
von 17 bis 65 Jahren. Knapp
die Hälfte davon sind Menschen
mit Behinderung. Die unterschiedlichen
Perspektiven und
Körperlichkeiten der Darsteller
prägen die Ästhetik des Stücks
und machen die Produktion zu
einem lebendigen Beispiel gelebter
Inklusion auf der Bühne.
Ronnie lebt mit seinem Vater,
seinem Bruder und seiner
Großmutter in einer kleinen
Stadt. Seine Mutter ist vor vielen
Jahren gestorben. In der
Familie wird nicht über sie
gesprochen. Für Ronnie ist
schon immer klar, dass er in
derselben Firma wie sein Vater
arbeiten wird und damit eine
sichere Zukunft vor sich hat.
Doch eines Tages lernt er eine
Tanzgruppe kennen, die für
einen Wettbewerb probt.
Auch Ronnie tanzt gerne.
Beim Tanzen erfährt er mehr
über das Leben seiner Mutter. In
den 1960-er Jahren arbeitete sie
in einer Autofabrik und streikte
für die Arbeitsrechte von Frauen.
Ronnie möchte Teil der Tanzgruppe
werden. Doch er weiß:
Männer tanzen nicht. Jetzt
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Die inklusive Theaterproduktion
„Fliegen lernen“ ist am 15. und
16. Mai im Theater Lindau zu
erleben. BZ-Fotos: Kannwas Kollektiv
steht Ronnie vor einer wichtigen
Frage: Soll er auf dem sicheren
Weg bleiben oder soll er
etwas Neues wagen?
Das Kannwas Kollektiv und
das Tanzhaus Lindau arbeiten
bereits seit 2020 zusammen und
haben in dieser Zeit mehrere
gemeinsame Produktionen realisiert.
Für ihr zuletzt gemeinsam
entwickeltes, inklusives Stück
„Der kleine Prinz“ wurden sie
bei den Theatertagen in Göppingen
mit dem Förderpreis ausgezeichnet.
Mit „Fliegen lernen“ lädt die
inklusive Theatergruppe dazu
ein, gesellschaftliche Normen
zu hinterfragen und über sie
hinauszudenken. Durch die Verbindung
von Schauspiel, Tanz
und Musik entsteht eine vielschichtige
Inszenierung, die
Vergangenheit und Gegenwart
miteinander verwebt und das
Publikum emotional in die Entwicklung
der Figuren eintauchen
lässt.
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Most wanted Schorle.
aus
eigener
Kelterei
Frisch vom
Bodensee.
„Fliegen lernen“
Drehbuch & Regie: Ainhoa Guerrero
Tetas und Thekla Lanz (Kannwas
Kollektiv)
Choreografie: Anne Thaeter
(Tanzhaus Lindau e. V.)
Kostüm: Janina Kobinger
Die Produktion wird gefördert
von Aktion Mensch im
Rahmen einer Kooperation von
die Pfanne e. V. mit der Stiftung
Liebenau.
Das Stück ist an folgenden
Terminen im Theater Lindau
zu sehen:
Freitag, 15. Mai, und Samstag,
16. Mai 2026, jeweils um
19.30 Uhr
Karten und Reservierung:
www.kultur.lindau.de/events/
fliegen-lernenBZ