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25.04.2026 Lindauer Bürgerzeitung

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LINDAUER

Bürgerzeitung

mit offiziellen Mitteilungen der Stadt Lindau

25.04.2026 · Ausgabe KW 17/26 · an alle Haushalte

Picasso kehrt in den Cavazzen zurück

Vernissage für alle: PICASSO.HANDMADE wird vor dem Stadtmuseum eröffnet

„Fußballeinsatz“

der Bundespolizei

in Lindau

Als Gewinnermannschaft

des Firmen- und Behördenfußballturniers

2024 richtet

das Bundespolizeirevier

Lindau heuer die erneute

Auflage aus und lädt

Lindauer Betriebs- und

Behördenmannschaften

ganz herzlich zum Fußballwettkampf

um den Wanderpokal

ein.

Der Anstoß wird am

Samstag, 11. Juli 2026,

um 9 Uhr im Stadion der

Spielvereinigung Lindau

1919 e. V. (Reutiner

Straße 19 in Lindau) sein.

Eine Mannschaft muss aus

fünf Feldspielern und

einem Torwart bestehen.

Es dürfen beliebig viele

Auswechselspieler vorgehalten

werden.

Ganz besonders freut sich

die Bundespolizei über die

Teilnahme aktiver Spielerfrauen.

Für das leibliche Wohl

während der Veranstaltung

wird gesorgt.

Kollegen, Freunde und

Familien sind als Fangemeinde

ebenfalls

herzlich willkommen.

Anmeldeschluss ist der

31. Mai 2026.

Unter dem E-Mail-Kontakt

bpoli.kempten.presse@

polizei.bund.de

erhalten interessenten

gern weitere Informationen

sowie die Anmeldeunterlagen.

Zur Vernissage zaubert Gregor Eisenmann ein Gesamtkunstwerk aus Licht, Farbe und Musik auf die Fassade des Cavazzen Museums.

Mit PICASSO.HANDMADE kehren

die Sonderausstellungen zur

klassischen Moderne endlich in

den Cavazzen zurück. Die Vernissage

wird am Freitag, 1. Mai,

mit einem Fest für alle auf dem

Marktplatz gefeiert.

Interessierte können sich auf

einen ganz besonderen Abend

freuen: Der Künstler Gregor Eisenmann

wird die barocke Fassade

des Cavazzen in ein beeindruckendes

Lichtkunstwerk

verwandeln, Live-Musik gibt

es von der Vorarlberger Band

The Monroes – und alle Besucherinnen

und Besucher sind

an diesem Abend eingeladen,

einen kostenfreien ersten Einblick

in die außergewöhnliche

Ausstellung zu werfen.

Der Ausschank vor dem Cavazzen

Museum beginnt um 18

Uhr, um 19 Uhr startet der offizielle

Teil der Vernissage und

gegen 19.15 Uhr öffnen sich die

Türen des Cavazzen Museums.

Gegen 21 Uhr startet die Lichtshow.

90 Werke von Pablo Picasso

im Cavazzen

Die Ausstellung, die einen

faszinierenden Überblick über

das Werk von Pablo Picasso

gibt, präsentiert 90 Keramiken

und Zeichnungen – kostbare

Leihgaben, teils aus dem Besitz

namhafter Museen, teils aus

privaten Sammlungen.

Kuratiert wird die Ausstellung

von Prof. Dr. Roland

Doschka, der als ausgewiesener

Picasso-Experte gilt, und Dr.

Sophie Sümmermann.

Es ist bereits die dritte Picasso-Ausstellung,

die Prof. Doschka

für Lindau kuratiert. Da es in

Lindau mittlerweile gute Tradition

ist, die Eröffnung mit

allen Kunstbegeisterten der

Bürgerschaft zu feiern, freuen

sich Kulturamtsleiter Alexander

Warmbrunn und sein Team

auch in diesem Jahr auf einen

solch besonderen Anlass. Verschiedene

Foodtrucks bieten

Speisen und Getränke an.

Der Abend verspricht ein

Fest für die Sinne zu werden:

Gregor Eisenmann, bekannt

für seine spektakulären Lichtkunstwerke,

lässt sich von den

Werken Picassos und von der

Architektur des Cavazzen inspirieren,

um die Fassade des

historischen Stadtpalais mit

Licht zu „bemalen“ und ein

außergewöhnliches Gesamtkunstwerk

aus Licht, Farbe und

Musik zu komponieren.

Fotos: Christian Flemming

Musik und Kulinarik begleiten

Vernissage

Die Band The Monroes, die

nicht nur in Vorarlberg eine

große Fangemeinde hat, setzt

der musikalischen Ära der

50er und 60er Jahre ein Denkmal

und bringt die Ikonen des

Rock’n’Roll auf die Bühne.Nach

den Eröffnungsfeierlichkeiten

ist die Sonderausstellung PICAS-

SO.HANDMADE im Cavazzen

Museum bis zum 1. November

täglich außer montags von 10

bis 18 Uhr geöffnet. Alle weiteren

Informationen gibt es unter

www.kultur.lindau.de

Wetterbedingt kann es zu

Änderungen kommen. Sollte

dies der Fall sein, wird das

Kulturamt auf seiner Webseite

rechtzeitig darüber informieren.

Stefanie Bernhard-Lentz

BZ-Foto: Bundespolizei

News, Veranstaltungen,

Vorsorgemappe bestellen:

www.bz-lindau.de

lindauer_buergerzeitung

Erscheinungstermine

der nächsten BZ Ausgaben

Samstag, 09.05.2026

Samstag, 23.05.2026

Samstag, 06.06.2026

Samstag, 20.06.2026

▶ Die Naturbäckerei Zeh

feiert ihr 140. Jubiläum und lädt

Kunden und Interessenten zu einer

„Nacht des Backens“ und zum

„Tag der offenen Tür“ ein. S. 7

In dieser Ausgabe

mit der Seite:

Meinungen der Stadträte

▶ Das inklusive Theaterprojekt

„Fliegen lernen“, das von Mut

und Selbstbestimmung erzählt,

ist am 15. und 16. Mai im Theater

Lindau zu erleben. S. 16


2 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26 Offizielle Mitteilungen der Stadt Lindau

Teamarbeit zwischen „zwei Dickköpfen“

Phillip Höhne übernimmt die Leitung des Lindauer Hospitals – Wie Vater und Sohn den Wechsel meistern

Generationenwechsel im Lindauer

Hospital – Phillip Höhne hat

seine Weiterbildung in der Tasche

und damit die Leitung übernommen.

Doch der junge Mann

weiß: Die Fußstapfen sind riesig.

Seit Oktober des vergangenen

Jahres ist Phillip Höhne offiziell

Heimleiter des Lindauer

Hospitals. Vollkommen ausüben

konnte er diese Rolle

aber noch nicht – zunächst

musste er eine wichtige Weiterbildung

abschließen.

„Gerade in den ersten Monaten

habe ich viel Zeit in Augsburg

verbracht, um die vorgeschriebenen

Präsenzzeiten in

der Weiterbildung zur Einrichtungsleitung

zu erbringen“,

sagt Phillip Höhne.

Übergang im Höhne-Tandem

Immer an seiner Seite stand

Klaus Höhne, der nicht nur

Phillips Vater ist, sondern 21

Jahre lang selbst Leiter des Lindauer

Hospitals war. Vater und

Sohn nutzten diese Zeit des

Übergangs. Besonders wichtig

sei ihnen dabei eine enge Abstimmung,

gemeinsame Entscheidungen

und ein dynamisches

Vorankommen gewesen.

„Mit der Zeit haben wir die Plätze

gewechselt und mein Vater

hat vom hinteren Sitz nachgesteuert,

wenn er es für notwendig

erachtete“, sagt Phillip

Höhne.

Die dabei entstandenen Konflikte

nahmen sie mit Humor.

„Da wir beide willensstarke

Dickköpfe mit unterschiedlichen

Führungsstilen sind, gab

es naturgemäß auch unterschiedliche

Auffassungen, die

beherzt ausdiskutiert wurden.“

In den vergangenen sechs Monaten

hat Phillip Höhne viel

von dem Erfahrungsschatz seines

Vaters mitgenommen. 21

Jahre Berufspraxis habe er in so

kurzer Zeit allerdings nicht vollends

aufsaugen können.

„Deswegen freue ich mich

über sein Angebot, dass ich

mich auch weiterhin bei ihm

melden darf“, sagt der neue

Hospital-Leiter. Die erforderliche

Weiterbildung hat Phillip

Höhne inzwischen erfolgreich

in der Tasche, die Übergabe ist

vollzogen.

Ein Lebenswerk wird übergeben

Dass er dabei in große Fußstapfen

tritt, ist dem neuen Leiter

des Hospitals durchaus bewusst.

„Die finanzielle Rettung und der

Wiederaufbau der Evangelischen

Hospitalstiftung sind das Lebenswerk

meines Vaters“, sagt Phillip

Höhne. Als Klaus Höhne die

Leitung übernommen hatte, war

das Hospital überschuldet, der finanzielle

Spielraum gering. Haus

A und B waren nicht saniert, das

Dach war marode, es gab keinen

Brandschutz. Fenster und Böden

Klaus und Phillip Höhne sind auch im Tandem ein starkes Team.

waren ebenfalls marode. Das Ziel

sei es damals gewesen, die operativen

Abläufe umzustrukturieren,

um diese wirtschaftlicher zu

machen. „Wir haben gemeinsam

im Stiftungsvorstand für dieses

Haus gekämpft“, erinnert sich

Klaus Höhne. Mit Erfolg. Heute

kann Klaus Höhne seinem Sohn

ein Hospital übergeben, das finanziell

solide aufgestellt ist. Für

die neue berufliche Herausforderung

wünscht der Vater seinem

Sohn „viel Energie und Resilienz,

gegenüber den politischen Einflüssen

im Gesundheitswesen

und allen Problemen, die da so

kommen mögen“.

Wünsche für die Zukunft

Für seine Zeit als Heimleiter

hat sich Phillip Höhne bereits

klare Ziele gesetzt, darunter eine

möglichst hohe Lebensqualität

für die Bewohnerinnen und Bewohner

sowie noch bessere Arbeitsbedingungen

für die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter.

Trotz der Herausforderungen,

die auf seinen Sohn und das

Hospital zukommen werden,

geht Klaus Höhne beruhigt in

Fotos: privat

seinen neuen Lebensabschnitt,

denn: „Ich weiß, dass das Hospital

bei Phillip in guten Händen

ist“.

Nach beinahe 50 Jahren im

Gesundheitswesen, darunter

mehr als zehn Jahre als Leiter

des städtischen Seniorenheims

Reutin, und vielen verpassten

Urlauben, freut sich Klaus Höhne

nun auf den Ruhestand. Im

Stich wird er seinen Sohn aber

nicht lassen: „Wenn Phillip sich

meldet, bin ich jederzeit mit Rat

für ihn da“.

Stefanie Czuday

Europa feiern am Bodensee

Lindau lädt am 9. Mai zum Europatag mit Musik, Mitmachaktionen und Streetfood ein

Die Bayerische Staatsregierung

lädt am Samstag, 9. Mai, zum Europatag

ein. Lindau, im Herzen

der Vierländerregion gelegen,

ist in diesem Jahr Gastgeber.

Von 11 bis 17 Uhr erwartet die

Besucherinnen und Besucher

an der Hafenpromenade rund

um Mangturm und Rüberplatz

ein buntes Programm mit Musik,

Informationen des Europa-

Netzwerks der Staatskanzlei und

Gewinnspielen. Ein Streetfood-

Markt, der bis in die Abendstunden

stattfindet, ergänzt das Fest.

Der Tag steht dabei ganz im Zeichen

der europäischen Einheit

und der länderübergreifenden

Zusammenarbeit in Europa.

Europa erleben und mitmachen

So präsentiert sich das bayernweite

Europa-Netzwerk der

Staatskanzlei mit 15 Informationsständen.

Die Gäste werden vor Ort

von Dr. Claudia Alfons, Oberbürgermeisterin

von Lindau,

Eric Beißwenger, Staatsminister

für Europaangelegenheiten

und Internationales, Wolfgang

Bücherl, Leiter der Regionalvertretung

der EU-Kommission in

München sowie Markus Ferber,

Mitglied des Europäischen

Parlaments, begrüßt. Mit dabei

sind beispielsweise die Landesvertretung

der Europäischen

Kommission, das Europäische

Parlament, die Bayerische Landeszentrale

für politische Bildungsarbeit,

die Europäische

Akademie Bayern, die Montgelas-Gesellschaft

zur Förderung

der bayerisch-französischen

Zusammenarbeit sowie weitere

Stiftungen und Institutionen.

Sie alle zeigen die Europäische

Gemeinschaftsidee auf.

Zahlreiche Infostände, ein EU-

Mythen-Quiz, ein Glücksrad,

Lindau lädt zum Europatag an die Hafenpromenade auf der Insel ein.

ein Europapuzzle und spannende

Gewinnspiele laden zum

Mitmachen ein.

Der Austausch steht im Mittelpunkt

Lindauer Akteure sind ebenfalls

mit an Bord. Unter anderem

engagieren sich das Grüne

Klassenzimmer, Pfanne e.V., der

Bund Naturschutz, die Junge

Foto: Frederick Sams/Lindau Tourismus

Union und die Bundespolizei

Lindau mit einem interaktiven

Aktionsprogramm.

Das Bühnenprogramm greift

mit Podiumsdiskussionen und

moderierten Interviews unterschiedliche

Europathemen auf.

Daneben sorgen der Trommlerzug,

lokale Musikvereine, der

Kinderchor der Lindauer Musikschule

und der Trachten- und

Heimatverein ‚D’Bayr. Bodenseer‘

Lindau e.V. für stimmungsvolle

Highlights.

Genuss und Begegnung am

Wasser

Abgerundet wird der Europatag

von einem Streetfood-

Markt am Rüberplatz, der mit

zahlreichen kulinarischen

Köstlichkeiten aufwartet. Das

Angebot reicht von Langos, Gyros,

Burgern bis zu Churros und

sorgt dafür, dass für jeden Geschmack

etwas dabei ist.

Begleitet wird der Markt von

lockerem DJ-Sound, der die Veranstaltung

vor der traumhaften

Hafenkulisse ausklingen lässt.

Stadt Lindau


Offizielle Mitteilungen der Stadt Lindau

Termine stehen fest

Die Lindauer Projektschmiede geht in eine neue Runde

Das siebte Jahr in Folge werden

in Lindau wieder Impulse und

Inspirationen zu gemeinwohlorientierten

Projekten geteilt.

Die Projektschmiede ist ein Angebot

der Stadt Lindau zur Bürgerbeteiligung

und bringt engagierte

Projektgebende mit

interessierten Bürgerinnen und

Bürgern zusammen. Gemeinsam

arbeiten sie in Gruppen an zuvor

eingereichten Projekten

und entwickeln diese weiter.

In moderierten Runden werden

Projektideen verfeinert, Visionen

geformt sowie Tipps und

Kontakte ausgetauscht. Interessierte

können ohne Anmeldung

vorbeikommen und teilnehmen.

Die nächste Lindauer Projektschmiede

findet am Mittwoch,

13. Mai, 18 bis 21.15 Uhr

in der vhs Lindau statt.

Und auch der Termin für die

zweite Projektschmiede in diesem

Jahr steht bereits fest: Mittwoch,

14. Oktober, 18 bis 21.45

Uhr, in den friedens räumen

Lindau.

Projekte einbringen erwünscht

Bis zu vier Projekte können

in einer Projektschmiede vorgestellt

werden.

Den Anfang macht dieses

Jahr die vhs Lindau: Sie bringt

eine Projektidee ein zu der

Frage, wie verhindert werden

kann, dass Menschen in die

Einsamkeit abrutschen – und

möchte dazu gemeinsam mit

den Teilnehmenden neue Ansätze

entwickeln. Sowohl für

den 13. Mai als auch für den 14.

Oktober sind weitere Projekte

willkommen.

Wer für die Projektschmiede

im Mai noch eine eigene Projektidee

einbringen möchte,

kann sich mit dieser bis Mittwoch,

6. Mai, per E-Mail an

projektschmiede@lindau.de

bewerben.

Die Projektschmiede Lindau

findet in Kooperation mit dem

Club Vaudeville, der Offenen

Jugendarbeit Lindau, den friedens

räumen Lindau, dem

Treffpunkt Zech, dem Service-

Punkt-Ehrenamt, dem Bund

Naturschutz und der vhs

Lindau statt.

Silvia Angel

Liebe Lindauerinnen

und liebe Lindauer,

der Frühling hat Einzug

gehalten und weckt neuen

Tatendrang. Passend dazu

stehen in den kommenden

Wochen wieder einige

besondere Veranstaltungen

auf dem Programm.

Am Mittwoch, 29. April,

findet die sechste Jugendwerft

im Jugendzentrum

Xtra statt. Alle 12- bis

27-Jährigen lade ich ein:

Kommt vorbei, bringt Eure

Ideen ein und gestaltet

unsere Stadt aktiv mit. Die

besten Vorschläge werden

mit dem Jugendbudget unterstützt.

Ein kulturelles Highlight

erwartet uns ebenfalls: Ab

dem 2. Mai ist die Sonderausstellung

PICASSO.

HANDMADE im Cavazzen

eröffnet. Schon am Vorabend

feiern wir die Vernissage

für alle vor unserem

Stadtmuseum. Ich lade Sie

herzlich ein, sich von den

facettenreichen Arbeiten

dieses bedeutenden Künstlers

inspirieren zu lassen.

25.04.2026 · BZ Nr. 17/26

GRUSS AUS DER TOSCANA

Zudem feiern wir am 9. Mai

den Europatag auf der Insel.

Freuen Sie sich auf vielfältige

Mitmachangebote, ein

buntes Bühnenprogramm

und einen Streetfood-Markt

mit europäischen und internationalen

Spezialitäten.

Die Veranstaltung steht im

Zeichen von Demokratie

und Frieden. Passend dazu

begehen die friedens räume

in diesem Jahr ihr 25-jähriges

Jubiläum – ein Anlass,

allen Engagierten zu danken,

die sich meist ehrenamtlich

für diese Werte einsetzen.

Mit Blick auf die aktuelle

politische Lage ist

dieses Engagement wichtiger

denn je. Auch vor Ort

braucht es Menschen, die

sich für Zusammenhalt und

demokratische Werte stark

machen.

Für diese Werte steht auch

unser Stadtrat: Zum 1. Mai

beginnt die neue Amtsperiode.

Ich lade Sie herzlich zur

konstituierenden Sitzung

am 6. Mai ins Alte Rathaus

ein, wo sich der Stadtrat seine

Geschäftsordnung für

die kommenden sechs Jahre

geben wird. Ich freue mich

auf eine gute und wirkungsvolle

gemeinsame Amtsperiode

für unsere Stadt.

3

Gemeinsames Arbeiten am Projekttisch: Eine Tischgastgeberin hält die Gedanken der Teilnehmenden fest.

Straßensperrung Vernissage

Marktplatz, Kirchplatz und Zufahrten zeitweise betroffen

Wegen der anstehenden Picasso-

Vernissage kommt es am Freitag,

1. Mai, im Bereich des Marktplatzes

zwischen „Heimat Lindau“

und dem Cavazzen zu einer Straßensperrung.

Diese findet von 17

bis 0 Uhr statt. Die Zufahrt ab Alter

Schulplatz ist in diesem Zeitraum

nicht möglich. Die Zu- und

Abfahrt erfolgt ausschließlich

über die ausgeschilderte Umleitung.

Die Zufahrt vom Stiftplatz

zur Schmiedgasse ist weiterhin

möglich.

Damit der Verkehr während der

Sperrung weiter fließen kann,

werden die Einfahrtsverbote

von der Fischergasse zur Linggstraße

sowie zur Schmiedgasse

Copyright: Christian Flemming

vorübergehend aufgehoben.

Im Bereich des Kirchplatzes

werden am 1. Mai von 7 bis 0 Uhr

teilweise Parkplätze gesperrt. Details

können der Beschilderung

entnommen werden.

Dort kann mit Bewohnerparkkarte

geparkt werden

Wer im Besitz einer gültigen

Herzliche Grüße

Ihre Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

für Lindau

Bewohnerparkkarte für den

Bereich Vordere Insel ist, hat

die Möglichkeit, innerhalb der

markierten Flächen in den Bereichen

Aeschacher Ufer, Am

Alpengarten sowie am Hasenweidweg

zu parken. In diesen

Fällen muss die Parkkarte sichtbar

ausgelegt sein. Darüber hinaus

kann außerhalb der Öffnungszeiten

auch der Parkplatz

der Stadtverwaltung an der Toskana

genutzt werden.

Bei Rückfragen zur Verkehrsführung

steht die Straßenverkehrsbehörde

unter der Nummer

08382 918-325 bzw. -314

oder per Mail an verkehr@

lindau.de zur Verfügung.

Stadt Lindau

Gemeinsam wandern am Vatertag

Der traditionelle Lindauer Wandertag findet auch in diesem Jahr wieder am Vatertag, 14. Mai,

statt und lädt alle Wanderfreundinnen und Wanderfreunde zum Mitmachen ein. Wie bereits

in den vergangenen Jahren befindet sich der Rastplatz im städtischen Stadion und wird von

der Spielvereinigung Lindau bewirtet. Die beiden Wanderrouten sowie weitere Informationen

werden in der nächsten Ausgabe der Lindauer Bürgerzeitung veröffentlicht. Stadt Lindau

Straßensperrung im Kreuzungsbereich Münchhofstraße /

Freihofstraße

Die Stadt Lindau teilt mit, dass der Kreuzungsbereich Münchhofstraße / Freihofstraße wegen

Arbeiten an den Stromkabeln und der Wasser- und Gasleitung im Zeitraum von Montag, 20.

April, bis voraussichtlich Freitag, 22. Mai, für den Fahrzeugverkehr vollständig gesperrt ist.

Eine Umleitung ist ausgeschildert. Fußgänger und Radfahrer (schiebend) können die Baustelle

passieren.

Stadt Lindau

Als kommunaler Arbeitgeber mit hoher sozialer Verantwortung bieten wir

spannende und vielseitige Aufgaben in einem kollegialen Arbeitsumfeld.

Sie möchten Teil unseres Teams werden? Dann bewerben Sie sich gleich als

• Architekt / Technischer Sachbearbeiter (m/w/d)

für die untere Bauaufsichtsbehörde

• Abteilungsleiter (m/w/d)

GT-Unterhalt Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf

unserer Homepage www.stadtlindau.de.

Stadt Lindau, Personalabteilung

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau

Tel. 08382/918-108


4 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26 Meinungen der Stadträte

SPD

Katrin

Dorfmüller Ende einer Ära

Mit dem Ende dieser Legislaturperiode ist es Zeit, innezuhalten

und Danke zu sagen. Unser herzlicher Dank gilt den scheidenden

und wohlverdienten Stadträten Uli Gebhard und Gerhard Fehrer

sowie vielen anderen, als auch den leitenden städtischen Mitarbeitern

Tobias Pellot, Pius Hummler und Arnold Weiner für ihren

wertvollen Einsatz. Tobias Pellot und Pius Hummler- als künftige

Bürgermeister von Nonnenhorn und Wasserburg- wünschen wir

ein glückliches Händchen und viel Erfolg. Dem neu gewählten Stadtrat wünschen

wir für die kommenden sechs Jahre ein gutes Gelingen - mit Zuversicht, Zusammenhalt

und klaren Blick für die Menschen in unserer Stadt. Auf eine gute Zukunft

– gemeinsam!

k.dorfmueller@gmail.com

FDP

Ulrich

Jöckel Zukunft gestalten und wie, …

…war stets ein Thema von mir. „Erfolg muss vorbereitet werden“

oder „wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein“.

Solche Aussagen prägten meinen Stil, auch in der Kommunikation.

Gemeinsam schaffen wir vielleicht „Unmögliches“. Seit 2014

konnte ich Ihnen in vielen Beiträgen meine Meinung schildern.

Heute heißt es Abschied zu nehmen, als Stadtrat aber auch von der

BZ-Stadtratsseite. Ich habe gerne gestaltet, neue Ideen ins Spiel

gebracht und aufgefordert: neu zu denken. Meine Lieblingsthemen waren die

Forderung zum Masterplan, zu Optimierungen und zuletzt zu den Strukturen zu

„digitalen Zwillingen“. Ich bedanke mich bei Ihnen für Ihre Meinungen und Ihre

Unterstützung. Florian Nüberlin ist nun im Stadtrat der Einzelkämpfer in der

FDP. Ihm wünsche ich, dass er mit seinen Ideen mehr Erfolg hat als ich es hatte.

Bleiben auch Sie motiviert für ein zukunftsfähiges Lindau/B und vor allen Dingen:

bleiben Sie GESUND,

Ihr Ulrich Jöckel

BL

Matthias

Kaiser

Verpasste Chancen auf der Steig

Im Jahre 2022 wurde Lindau per Gesetz „Kommune mit hohem

Wohnraumbedarf“. Der Stadtrat reagierte mit dem Grundsatzbeschluss

zur Sozialgerechten Bodennutzung (SoBoN) um einkommensschwache

BürgerInnen mit Wohnungen zu versorgen.

Die SoBoN verpflichtet Investoren sich an den Folgekosten ihrer

Wohnbauprojekte (Kitas…) zu beteiligen und einen Anteil von

30% öffentlich geförderter Wohnungen zu errichten. Neben vielen

Bauprojekten wurde es zuletzt im Vierlinden-Quartier angewendet - mit

über 100 geförderten Wohnungen. Die Neuplanung des Steigbrauerei-Areals

war auch so vorgesehen. In Folge klagte allerdings der Investor, die Entwicklung

des Gebietes sei für ihn mit der SoBoN unwirtschaftlich. Daraufhin dehnte das

Bauamt das Baurecht bis ans Äußerste und ermöglichte damit den Bau von 7

Häusern mit ausschließlich Luxuswohnungen. Städtebaulich und wohnungspolitisch

ein fataler Fehler und schwer korrigierbar. Für uns Bunte Anlass den

Fokus noch stärker auf das Thema bezahlbarer Wohnraum zu legen.

stadtrat.kaiser@lindau.de

LI

Jürgen

Müller

Abschied und Neuanfang

Die aktuelle Stadtratsperiode endet am 30.04.26. Ich freue mich

auf die Zusammenarbeit mit Thomas Ball als 2. Vertreter der LI

im neuen Stadtrat. Aber auch bei den übrigen Parteien und Gruppierungen

gab es Änderungen. Das macht die erste Stadtratsitzung

am 06.05. spannend. Neben Formalien wie Vereidigung der

wiedergewählten Oberbürgermeisterin und der neuenStadträte

sowie Besetzung der Ausschüsse findet die geheime Wahl der

stellvertretenden Bürgermeister statt. Aber zunächst werden in der letzten

Stadtratssitzung des alten Gremiums einige Stadträte verabschiedet. Ihnen gilt

unser Dank für die gemeinsame Arbeit in den letzten 6 Jahren. Unser Dank gilt

auch drei ausscheidenden Mitarbeitern der Verwaltung. Arnold Weiner geht in

den verdienten Ruhestand, währen Tobias Pellot und Pius Hummler zu Bürgermeistern

von Nonnenhorn bzw Wasserburg gewählt wurden. Den Letztgenannten

wünschen wir alles Gute bei ihrer neuen Aufgabe.

stadtrat.mueller@lindau.de

AfD

Rainer

Rothfuß

Lindau gemeinsam stark & krisenfest machen

Unsere neue AfD-Stadtratsfraktion wird sich dafür einsetzen,

dass Lindau in den zu erwartenden schwierigen Zeiten von 2026

bis 2032 auf die richtige Spur kommt: Rotstift ansetzen bei Bürokratiekosten,

überzogenem „Klimaschutz” und Prestigeprojekten.

Lasten für die Bürger reduzieren, Freiheit und Kreativität in

unserer Wirtschaft vor Ort schützen und fördern. In dieser Richtung

sind wir für jegliche Zusammenarbeit mit anderen Fraktionen

offen, zum Wohle unserer Stadt. Mein persönlicher Dank gilt unserem

Obstbauer Robert Grübel, der die AfD-Fraktion leiten wird. Ralf Weichelt und

Hubertus von Lüttichau werden ihm zur Seite stehen. Ich selbst will allen Mitbürgern

von Herzen für ihr Vertrauen danken, die mich vom letzten auf den ersten

Listenplatz vorgewählt haben. Aufgrund meiner häufigen Abwesenheit

durch Sitzungswochen im Deutschen Bundestag halte ich es aber für die beste

Lösung, meine Stadtratskollegen im Hintergrund und im Bundestag zu unterstützen.

Für uns alle gilt: „Lindau hoch!”

stadtrat.rothfuss@lindau.de

Auf dieser Seite gibt die BZ den Lindauer Stadträtinnen und

Stadträten Raum, ihre persönliche Meinung zu Angelegenheiten

der Gemeinde und zu Themen in ihrem kommunalen

Wirkungskreis darzulegen.

Die inhaltliche Verantwortung liegt allein bei den

jeweiligen Autoren (es erfolgt keine redaktionelle Prüfung

auf inhaltliche Richtigkeit). Rückmeldungen können direkt

an die Autorin/den Autor gerichtet werden (jeweilige

E-Mail-Adresse unter jedem Beitrag).

1. Lindau-Insel: Bahnhofplatz 2, Bayrischer Hof

Tourist-Info, Alfred-Nobel-Platz 1

Maximilianstraße 2, Fußgängerzone

2. Lindau-Aeschach:

Friedrichshafener Straße 1,

neben der Löwen-Apotheke

3. Lindau-Reutin: Kemptener Str. 1,

im Lindaupark am i-Punkt

Kemptener Straße 41, vorm Köchlin

Kemptener Straße 105, im Hammerhof

Heuriedweg 37, vor Edelmann

4. Enzisweiler: Allianz Freilinger

5. Oberreitnau: Bodenseestraße 15,

beim Dorfladen

6. Wasserburg: Halbinselstraße 15,

Tourist-Info

Dorfstraße 2, Postladen

7. Nonnenhorn: Seehalde 2,

Feils Posthorn

Seehalde 7, in der Tourist-Info

8. Weißensberg: im Edeka Koros


ESSEN UND TRINKEN 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26

5

Kormoran und Altersgrenze sorgen für Ärger

Bayerische Bodenseeberufsfischer fordern ab 2027 den Wiedereinstieg in die Felchenfischerei

Die wichtigste Botschaft auf der

Jahreshauptversammlung 2026

der Genossenschaft Bayerischer

Bodenseeberufsfischer lautet: Nach

dem Auslaufen des Felchenfangverbotes

Ende Dezember 2026

muss es ab Januar 2027 zwingend

wieder einen Einstieg in eine Felchenfischerei

geben.

Bayerische Tapas feiern Comeback im Köchlin

Gute Nachrichten aus dem Landgasthof

Köchlin: Das Team um

Claudia und Jan Herwig hat die

Speisekarte überarbeitet, um

Neues ergänzt und dem Bonussystem

einen Frischekick gegönnt.

Ab Mai feiern die Tapas ihr

Comeback auf der Speisekarte

im Köchlin. Das Besondere:

Statt klassischer spanischer

Varianten werden hier kleine

Häppchen mit Heimatgeschmack

gereicht – eben

Bayerische Tapas.

Die werden – je nach Personenzahl

und Appetit zum Probieren

und Teilen – von Dienstag bis

Samstag (außer an Feiertagen)

zur Mittagszeit serviert.

Wer früher dran ist:

Zwischen 10 und 12 Uhr kann

man jetzt von einer neuen

Frühstückskarte auswählen.

Wer es ausgedehnter mag,

kann beim Brunch bis 14 Uhr

entspannt in den Tag starten.

Mit den wärmeren Tagen rückt

zudem der schöne Biergarten

„Die nach der Auflösung des

Internationalen Bodenseefischereiverbandes

(IBF) im Dezember

2025 neu gegründete Arbeitsgemeinschaft

der Bodenseeberufsfischer

(ABB) hat hierfür

Vorschläge erarbeitet und der

Geschäftsführung der Internationalen

Bodenseekonferenz

für die Fischerei (IBKF) vorgelegt.

Die notwendigen Beschlüsse

dazu müssten nun auf

der IBKF-Konferenz im Juni

2026 in Wasserburg beschlossen

werden“, schreibt dazu

Roland Stohr, Vorstand Genossenschaft

Bayer. Bodenseeberufsfischer.

Wie er weiter berichtet, bleibe

auch der Kormoran ein „Dauerbrenner“,

für den keine wirkliche

Lösung in Sicht sei. Seinen

Angaben zufolge, fressen Kormorane

aktuell 400 bis 600

Tonnen Fisch aus dem Bodensee

und interessieren sich auch

nicht für Schonzeiten. „Wir Berufsfischer

fangen dagegen nur

noch ca. 100 Tonnen – und das

unter strenger Berücksichtigung

der Nachhaltigkeit“, schreibt

Stohr. Dementsprechend mussten

im vergangenen Fischerei-

Jahr 2025 auch die Bayerischen

Bodenseeberufsfischer weitere

deutliche Fangrückgänge hinnehmen.

Konnten im bisherigen

„Negativ-Jahr“ 2024 noch

35,6 Tonnen Fisch auf der Bayerischen

Halde gefangen werden,

waren das mit 28,4 Tonnen

im abgelaufenen Fangjahr

Most wanted Schorle.

Frisch vom

Bodensee.

des Köchlin wieder in den

Mittelpunkt. Neben Bier und

Wein sorgt eine neue Cocktailkarte

mit modernen, fruchtigen

Kreationen für Abwechslung.

Ein echtes Highlight bleibt auch

weiterhin das Bonus-System, das

noch attraktiver gestaltet wurde:

Statt wie bisher für ein bestimmtes

Menü kann man nun

mit der Bonuskarte für jedes

Hauptgericht, das man bestellt,

einen Stempel sammeln (ein

Stempel pro Person und Besuch).

2025 nochmals 20 Prozent

weniger Fisch.

Spiegelte jahrzehntelang der

Felchen-Ertrag das Wohl und

Wehe der örtlichen Berufsfischer,

sind das seit ein paar Jahren

die Rotaugen. Die fehlenden 7

Tonnen Fisch sind aus noch

unklaren Gründen fast ausschließlich

auf die Rotaugen

zurückzuführen. Von 15,5 Tonnen

im Jahr 2024 sanken die

Erträge auf nur noch 8,4 Tonnen

im Jahr 2025.

Stohr berichtet aber auch

von positiven Überraschungen

im abgelaufenen Fangjahr.

So konnten ab Mitte August

bis zum Ende der Fangsaison

im November sehr erfreuliche

Barschfänge (Kretzer) am

Baye-rischen Ufer verzeichnet

werden. Mit 8,3 Tonnen waren

dies über 3 Tonnen mehr Kretzer

als im Jahr 2024 und das beste

Ergebnis seit dem Jahr 2019.

Ist die Stempelkarte voll, geht

das 11. Gericht aufs Haus.

Geöffnet hat der Landgasthof

Köchlin in der Kemptener Str. 41

in Lindau Dienstag bis Samstag

von 10 bis 14 Uhr und von 17 bis

22 Uhr; Sonntag von 10 bis 14 Uhr.

Mehr Infos:

www.hotel-koechlin.de

Reservierung per Formular auf

der Homepage oder unter Tel.:

0 83 82/9 66 00

BZ-Foto: Köchlin

Neben dem wichtigen Thema

„Felchen“ streben die Berufsfischer

auch die Aufhebung der

Altersgrenze von 70 Jahren mit

dem Entzug des Hochseepatentes

(HSP) an. „Diese Regelung

ist aus Sicht der Berufsfischer

– bei aktuell noch 50 Patenten

und fehlender Jungfischer –

nicht mehr zeitgemäß und

steht in gewisser Weise für eine

Altersdiskriminierung“, so

Stohr. Problematisch sehen die

Berufsfischer auch die thermische

Nutzung des Bodensees.

„Unseres Erachtens fehlt es an

notwendigen Umweltverträglichkeitsprüfungen

und vor

allem an der internationalen

Koordination, welche Gesamtmengen

an Wasser entnommen

bzw. zurückgeführt werden

können, ohne dass die betroffene

Fauna und Flora im See

dauerhaft Schaden nimmt.

Jede einzelne Genehmigung bedeutet

gleichzeitig auch Flächenverluste

für die Berufsfischer,

da in diesen Bereichen nur sehr

eingeschränkt Netze ausgelegt

werden können. Unter dem

Aspekt der immer zitierten Klimaerwärmung

scheint uns ebenso

fragwürdig, warum bei jeder

thermischen Anlage gleichzeitig

auch die Erlaubnis erteilt wird,

ein Drittel der Gesamtleistung

im Sommer zur Kühlung von

Gebäuden zu genehmigen“, so

die Berufsfischer. BZ

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Kellereiweg 38, Lindau-Schönau

(direkt gegenüber vom Dorfbrunnen)

Geöffnet vom:

29.04. bis 22.05.2026 ab 16 Uhr

Samstag Ruhetag

(keine Tischreservierungen)

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6 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26

GESCHÄFTSLEBEN

EXPERTEN-

TIPP

Jahrelang galt Diversifikation

als nahezu gelöstes Problem:

Aktien dienten der Rendite,

Anleihen dem Schutz.

Doch diese Formel ist brüchiger

geworden. In den großen Stressphasen

seit 2020 sind Aktien

und Anleihen immer wieder

gleichzeitig gefallen. Das

klassische 60/40-Portfolio ist

dadurch nicht wertlos geworden,

aber es ist längst nicht

mehr automatisch krisenfest.

Genau deshalb stellt sich eine

wichtigere Frage: Was ist heute

überhaupt noch Diversifikation?

Viele Investoren haben

darauf mit mehr Alternativen

Investments reagiert, die von

Gold und Silber bis zu Private

Credit, Private Equity und Infrastruktur

oder Kryptowährungen

reichen. Doch nicht alles davon

erfüllt dieselbe Funktion.

Edelmetalle sind liquide und

können in Phasen politischer

und monetärer Unsicherheit

als Absicherung dienen. Anlagen

wie Private Equity wirken

auf dem Papier oft stabiler.

Aber Stabilität ist nicht

dasselbe wie Krisenschutz.

Wenn Bewertungen nur selten

angepasst werden oder Rücknahmen

begrenzt sind, entsteht

leicht der Eindruck von

Nicht jede Diversifikation schützt

Karl-Heinz

Strube CIIA, SIP

Prokurist

Hypo Vorarlberg,

Leiter

Asset

Management

Ruhe, obwohl in Wahrheit nur

Illiquidität wirkt.

Die überzeugendere Antwort liegt

daher im aktiven, globalen Multi-

Asset-Management. Entscheidend

ist nicht eine starre Mischung, sondern

flexible Steuerung von Liquidität,

Anleihen, Aktien und Alternative

Investments. Dafür sind nicht

nur klare Prozesse, sondern auch

Erfahrung und fundierte Portfoliomanagementkenntnisse

notwendig.

Wer Liquidität als strategische

Reserve versteht, Anleiherisiken

aktiv steuert, Aktienquoten diszipliniert

anpasst und alternative

Anlagen gezielt als Ergänzung statt

als Renditeversprechen einsetzt,

erhöht die Chance auf robustere

Portfolios.

Nicht jeder Baustein muss jederzeit

performen, aber jeder sollte im

Gesamtportfolio eine klare Aufgabe

erfüllen.

Die eigentliche Lehre für Anleger

im Jahr 2026 lautet deshalb:

Nicht breitere Diversifikation ist die

Lösung, sondern bessere Diversifikation.

Wer sich an Musterportfolios

oder starren prozentualen

Allokationsempfehlungen vermeintlicher

„Fachleute“ orientiert,

verkennt die Realität wechselnder

Marktregime. Entscheidend ist

vielmehr, wie flexibel ein Portfolio

oder dessen Manager auf Veränderungen

reagieren kann und ob die

einzelnen Bausteine im Krisenfall

tatsächlich Schutz bieten.

Zu beachten ist, dass Veranlagungen

in Finanzinstrumente stets mit

Risiken verbunden sind, Kursschwankungen

und -verluste sind

möglich.

KHS

Hypo Vorarlberg Bank AG

Zentrale Bregenz

Hypo Passage 1

6900 Bregenz (Österreich)

Karl-Heinz Strube

Telefon: 00 43 50 414 - 14 62

E-Mail:

karl-heinz.strube@hypovbg.at

@ www.hypovbg.at

Spendensammlung für Naturschutz

Vom 27. April bis zum 3. Mai

2026 sind Bayerns Naturschützer

wieder in besonderer Mission

unterwegs. Sie sammeln Spenden

für den Bund Naturschutz

in Bayern e. V. (BN).

Die engagierten Ehrenamtlichen

übernehmen dabei eine wichtige

Aufgabe: Sie stellen mit ihrem

Einsatz sicher, dass sich der

BN weiterhin als unbestechlicher

Anwalt für die bayerische

Natur und Landschaft

einsetzen kann. Dazu gehören

unter anderem der Erhalt der

Artenvielfalt sowie der Schutz

von Pflanzen und Tieren.

Darüber hinaus unterstützt

der Bund Naturschutz die

Umweltbildung an Schulen und

Kindergärten und setzt sich

für den Erhalt von Streuobstwiesen

ein. Außerdem bietet

das Exkursionsprogramm der

Gebietsbetreuung des BN umfangreiche

Informationen zu

Tobeln, Mooren und dem

Bodensee.

Den größten Anteil der Sammlung

übernehmen Schülerinnen

und Schüler, die sich sehr über

ein dankbares Entgegenkommen

freuen und ihr Engagement

dadurch gewürdigt sehen. Von

den gesammelten Spenden bleiben

70 Prozent im Landkreis

Lindau und fließen so in den

Naturschutz vor Ort. BZ-Foto: BN

Sandgraben 3 88142 Wasserburg Tel. 08382-88 70 64 www.schreinerei-zapf.de

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Flohmärkte in Zech und auf der Insel

Am Samstag, 9. Mai 2026, wird

von 8.30 bis 12.30 Uhr zum

5. Zecher Stadtteil-Flohmarkt

in den Max-Halbe-Weg beim

Spielplatz Lindau-Zech eingeladen.

Dort kann man schlendern,

stöbern, entdecken, feilschen,

kaufen, essen und trinken.

Der Flohmarkt soll ein Markt

für alle Generationen sein und

wird vom Treffpunkt Zech in

Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus,

der Grundschule

Reutin-Zech, dem Jugendtreff

Fresh und der Kita St. Maria

veranstaltet.

Anmeldungen für einen

Verkaufsstand auf dem Zecher

Stadtteilflohmarkt werden

noch bis zum 30. April 2026

angenommen.

Anmeldung und Fragen

per E-Mail an:

flohmarkt@treffpunkt-zech.de

per WhatsApp an:

01 51/41 65 08 02

Ebenfalls am Samstag, 9. Mai

2026, lädt die Freie Schule

Lindau von 14 bis 17 Uhr zum

Familien-Flohmarkt in den

Uferweg 5 auf der Lindauer

Insel ein.

Auch hier werden die Veranstalter

für ein vielseitiges

Angebot, fröhliche Markt-

Stimmung und für die Verpflegung

der Besucher sorgen.

BZ-Foto: Treffpunkt Zech

Interkulturelle

Woche

Der Landkreis Lindau beteiligt

sich in diesem Jahr erstmals an

der bundesweiten Interkulturellen

Woche. Für den Zeitraum

vom 20. September bis 10. Oktober

2026 soll ein vielfältiges

Programm entstehen, das vom

Integrationsbeirat des Landkreises

Lindau in Kooperation

mit der VHS Lindau und der

VHS Lindenberg-Westallgäu

getragen wird. Gemeinsam

möchten die Beteiligten ein

sichtbares Zeichen für Offenheit,

Respekt und ein friedliches

Miteinander setzen.

Unter dem Motto „#dafür“ ruft

der Integrationsbeirat Schulen,

Kitas, Vereine, Verbände,

Kirchengemeinden, soziale

Einrichtungen und engagierte

Bürgerinnen und Bürger dazu

auf, sich mit eigenen Veranstaltungen

zu beteiligen. Gefragt

sind niederschwellige Formate,

die Begegnung ermöglichen

(z. B. internationales Frühstück,

kreative Workshops, Sportturniere,

Lesungen, Filmabende,

Feste). Beiträge können über

ein Online-Formular eingereicht

werden. Einfach den

QR-Code scannen. BZ


GESCHÄFTSLEBEN 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26

7

Natur pur und traditionelles Handwerk

Die Naturbäckerei Zeh feiert das 140. Jubiläum des Familienbetriebes mit „Nacht des Backens“ und „Tag der offenen Tür“

Die Bäckerei Zeh hat allen Grund

zum Feiern. Seit 140 Jahren wird

das Unternehmen als Familienbetrieb

geführt, seit Mai 2024

in der 5. Generation von Simon

Zeh. Der junge Bäckermeister

bleibt dem Grundsatz seiner Eltern

Karl-Hermann und Sandra

Zeh treu und wird auch weiterhin

„backen wie zu Uropas Zeiten“.

Das Motto „Backen wie zu

Uropas Zeiten“ betrifft allerdings

nur die alte Handwerkskunst

und die Zutaten für die

Backwaren. In der Bäckerei Zeh

wird nämlich konsequent auf

Fachwissen gesetzt und auf

jegliche Fertigmischungen und

chemisch-synthetische Zusatzstoffe

verzichtet.

Gebacken wird mit rein

natürlichen Rohstoffen aus heimischer

Herkunft und nach

eigenen Rezepten. Die Bezeichnung

„Naturbäckerei“ ist beim

Unternehmen Zeh nämlich kein

Marketing-Slogan, sondern gelebte

Leidenschaft. „Wir machen

das aus Überzeugung und zum

Wohle unserer Kunden“, erzählen

die beiden Bäckermeister

Simon und Karl-Hermann Zeh.

Sie haben viele Kunden, die

den Geschmack und die lange

Haltbarkeit ihrer Brote schätzen.

Manche nehmen zum

Beispiel für das Backhausbrot,

das Simon schon als Bub mit

seinem Großvater im Backhaus

von Hof Milz in Kressbronn-Retterschen

gebacken

hat, eine weite Anfahrt in

Kauf. Immer häufiger erhält

der Juniorchef der Bäckerei Zeh

aber auch Anfragen von Allergikern

und Menschen, die sich

sehr bewusst ernähren und deshalb

bei den Backwaren auf die

Zutatenqualität, den Vollkornanteil

und die Verarbeitungsweise

Wert legen.

Alles andere hat bei der

Naturbäckerei Zeh selbstverständlich

nichts mehr mit Uropas

Zeiten zu tun. Mit dem

Neubau eines modernen Backhauses

mit Backshop und Drive-

In-Schalter in Lindau wurden

beste Arbeitsbedingungen für

die Mitarbeiter geschaffen und

den Kunden wird der Einkauf

Drei Generationen der Familie Zeh, (von links: Simon, Sandra, Karl-Hermann und Martina) feiern mit ihrer

Bäckerei 140 Jahre Familientradition im Bäckerhandwerk.

BZ-Fotos: Naturbäckerei Zeh

und das Genießen der „Natur

pur“-Backwaren in einem zeitgemäßen

Ambiente ermöglicht.

Die Bäckermeister haben Rezepte

verfeinert, das Angebot an die

Nachfrage angepasst und neue

Produkte entwickelt. Neben dem

Backhausbrot, den herzhaften

Seelen und Knauzen, den Brezeln

und Dinkelbroten sind vor

allem die Zimt- und Kürbisschnecken,

die mittwochs und

freitags duftend in die Theken

kommen, ein Verkaufsschlager

geworden und werden in mittlerweile

zwölf Zeh-Fachgeschäften

zwischen Bregenz und Ravensburg

backfrisch verkauft. HGF

Wussten Sie, dass...

...täglich rund 20.000

Backwaren in dem modernen

Backhaus, das 2021 in der

Josephine-Hirner-Straße 2

in Lindau eröffnet wurde,

hergestellt werden

Langenargen, Tel. 07543 963 26 15

winands@winands-makler.de

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Seit 2021 werden die Backwaren der Naturbäckerei Zeh nicht mehr

am Stammsitz in Kressbronn, sondern im neu gebauten Backhaus mit

Backshop, Café und Drive-In-Schalter in Lindau hergestellt.

Die Naturbäckerei Zeh

feiert ihr 140. Jubiläum

gern mit ihren Kunden und allen Menschen,

die schon immer mal einen Blick hinter die Kulissen

einer Bäckerei werfen wollten,

im Backhaus in der Josephine-Hirner-Straße 2 in Lindau.

Freitag, 8. Mai 2026, Nacht des Backens

Zwischen 20 und 24 Uhr finden Führungen

durch das moderne Backhaus statt. Man kann die Bäcker bei

ihrer Arbeit beobachten und erfährt Wissenswertes rund ums

Backen und die Besonderheiten einer Naturbäckerei.

Es gibt Snacks, Getränke und Musik.

Samstag, 9. Mai 2026, Tag der offenen Tür

Von 11 bis 17 Uhr lädt Familie Zeh zur Geburtstagsfeier

mit Essen, Getränken, Führungen durch die Backstube,

Kinderprogramm und Musik von DJ Philanthrop ein.

Auch am Jubiläumstag hat der Backshop

in der Josephine-Hirner-Straße 2 in Lindau ab 6 Uhr geöffnet.

...der Neubau neben einer

Verkaufstheke und einem

einladenden Café auch über

einen Drive-In-Schalter

verfügt

...die Naturbäckerei Zeh auf

alle Hilfsmittel wie Fertigmischungen

oder chemischsynthetische

Brötchenbackmittel

verzichtet

...man dort aus Überzeugung

nach dem Motto „Backen

wie zu Uropas Zeiten“

arbeitet

...Familie Zeh als eine

der ersten und nur sehr

wenigen Bäckereien in

Deutschland die Zertifizierung

zur Natur pur Bäckerei

erhalten hat

...der Familienbetrieb 70

Mitarbeiter beschäftigt

...die Bäckerei Zeh ihren

Nachwuchs im Bäckerhandwerk

selbst ausbildet

(Bäcker und Bäckereifachverkäufer)

...der Betrieb neben dem

neuen Hauptstandort in

Lindau elf weitere Fachgeschäfte

in Lindau-Aeschach,

Bregenz, Wasserburg, Nonnenhorn,

Laimnau, Kressbronn (2),

Eriskirch, Tettnang (2) und

Ravensburg betreibt

Wir gratulieren herzlich zum Jubiläum!

Herzlichen Glückwunsch zum

140 - jährigen Jubiläum!

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Lust auf Schönes...Lust auf Schönes...


8 25. April 2026 · BZ Nr. 17/26 VERANSTALTUNGSKALENDER:

25.04.26 - 09.05.26

Ballettmärchen

Die Bodensee-Ballettcompagnie

präsentiert in diesem Jahr das

19. Ballettmärchen von Marion

Urbanzyk: „Der eingebildete

Zauberer“. 60 Mitwirkende der

Ballettklassen der Volkshochschulen

aus Lindau und Kressbronn

– mit 58 Tänzerinnen

und zwei Tänzern – entführen

das Publikum – klassisch und

auf Spitze – in den Palast eines

Märchenkönigs.

Ein Zauberer hält sich für den

größten Magier. Auf seinem

Dachboden experimentiert er

an allerlei Zaubertränken, Verwandlungen

und sonstigem Unsinn.

Doch nichts gelingt ihm

richtig. Will er ein Pferd zaubern,

wird es ein Schwan... Sein Freund,

der Rabe, schüttelt immer den

Kopf, wenn was misslingt, und

macht ihm den Vorschlag, zum

Palast des Märchenkönigs zu

reisen und in dessen Bibliothek

nach einem Zauberbuch zu suchen,

aus dem er lernen kann.

Ob das gelingt...?

Aufführungen: 8. Mai (Premiere),

9. Mai und 21. November 2026

jeweils um 19.30 Uhr im Theater

Lindau

Kartenvorverkauf: im Lindaupark,

an der Theaterkasse und unter

www.reservix.de BZ-Foto: U. Börner

Veranstaltungen

an die BZ melden

Gern können Sie Ihre

Veranstaltungen für den

BZ-Kalender melden:

- über unsere Homepage

www.bz-lindau.de

rechts oben unter dem

Button

„Veranstaltung melden“

- oder Sie schreiben eine

E-Mail an: veranstaltungen

@bz-lindau.de

- mit Datum,

- Veranstaltungsort,

- Uhrzeit,

- Kurzbeschreibung der

Veranstaltung und

- Adresse der Veranstaltungsstätte

Absender und Kontaktdaten

nicht vergessen!

Keine Gewähr für eine Veröffentlichung.

Wünschen Sie eine garantierte

Veröffentlichung Ihres

Veranstaltungshinweises

(kostenpflichtig), melden

Sie sich gern unter Telefon:

0 83 82/7 50 90 37

Samstag, 25.04.2026

LINDAU

11 Uhr Frühlingsflohmarkt; allerhand Fundstücke aus Keller,

Küche, Scheune und Dachboden werden zum Verkauf

angeboten. Die Gartengruppe stellt selbstgezogene

Pflanzen zur Verfügung. Getränke sowie Kaffee und

Kuchen werden angeboten. Bauernhof für Jung und Alt

„Haug am Brückele“, Köchlinstraße 23

14 Uhr Offenes Wohnzimmer; Am letzten Marktsamstag im Monat

laden Nina und Christian ein: zu entspannter Musik und

lockerem Rundlauf um die Ping-Pong Platte. Dazu Visuals, Tee

und gemeinsames Beisammensein; kostenlos, ohne Anmeldung

Kulturraum, Neugasse 2, Lindau Insel

16 Uhr Die Fledermaus. Lindauer Marionettoper, Fischergasse 37

16-18.30 Uhr Dialogveranstaltung „Wie entsteht Verbundenheit“

Teilnehmende haben die Möglichkeit, in Ruhe und von

Herzen zu erzählen, welche Erfahrungen sie gemacht

haben, in denen Verbundenheit entstanden ist.

Kostenfrei. Keine Anmeldung. Kulturraum, Neugasse 2

19 Uhr Harfenkonzert Lena Rummel

kurzweiliger, charmant moderierter Abend mit gefühlvoller

Harfenmusik; Der Eintritt ist frei.

Musikschule Lindau, Holdereggenstraße 23

19.45 Uhr Konzert des Collegium Musicum

Barocke Kantaten und Instrumentalwerke von Buxtehude,

Monteverdi, Charpentier u. a. Eintritt frei.

Kirche St. Ludwig, Friedrichshafener Straße 49

20-22 Uhr Sing for Joy Pop meets Classic „200 Voices of Lindau“

Mano Michael und stimmgewaltigen Stars aus den USA,

GB und Afrika. Inselhalle Lindau, Zwanzigerstraße 10

20 Uhr „Der Weltuntergang“

Mit seiner Satire „Der Weltuntergang“ aus dem Jahr 1936

hat Jura Soyfer eine ebenso humorvolle wie zeitlose

Geschichte geschrieben. Karten: Theaterkasse, im

Lindaupark sowie unter www.zeughaus-lindau.de

Zeughaus, Unterer Schrannenplatz 10

20 Uhr The Tiger Lillies Heavy Rock; Einlass 19 Uhr.

Club Vaudeville e.V., Von-Behring-Straße 6

WASSERBURG

15 Uhr „Der Wilde Wassermann“

Puppentheater „Kasperkoffer“ von und mit Chr. Stüttgen

Eulenspiegel, Dorfstraße 25

WANGEN

8 Uhr 39. Wangener Altstadt-Flohmarkt

www.Altstadtflohmarkt-Wangen.de

Sonntag, 26.04.2026

LINDAU

9-15 Uhr Ansichtskarten-, Briefmarken- und Münzbörse

mit einer breiten Auswahl an historischen Ansichtskarten,

seltenen Briefmarken sowie Münzen aus verschiedenen

Epochen und Ländern; im Mittelpunkt stehen das Kaufen,

Verkaufen und Tauschen, aber auch Fachgespräche,

Erfahrungsaustausch und die Freude am gemeinsamen Hobby.

Fürs leibliche Wohl wird gesorgt. Eintritt frei.

Freizeitzentrum Oberreitnau

16 Uhr Griechische Tänze für Frauen

traditionelle griechische Tänze in offener, herzlicher

Atmosphäre gemeinsam erleben; kostenfrei, keine

Anmeldung; Kulturraum, Neugasse 2

16 Uhr Im weißen Rössl. Lindauer Marionettoper, Fischergasse 37

19.30 Uhr Der Jazzclub Lindau präsentiert: Two Souls of Swing –

Jazz Vocal Tribute Band

Eine Hommage an die großen Stimmen des Vocal Jazz;

Einlass/Abendkasse ab 18.30 Uhr;

im Foyer des Clubs Vaudeville, Von-Behring-Str. 6-8

20 Uhr „Der Weltuntergang“

Mit seiner Satire „Der Weltuntergang“ aus dem Jahr 1936

hat Jura Soyfer eine ebenso humorvolle wie zeitlose

Geschichte geschrieben. Karten: Theaterkasse, im

Lindaupark sowie unter www.zeughaus-lindau.de

Zeughaus, Insel, Unterer Schrannenplatz 10

Montag, 27.04.2026

LINDAU

18.30 Uhr Französische Auszeit

Unterhaltung über französische Kunst, Poesie, Musik

u.v.m. kostenfrei, keine Anmeldung;

Kulturraum, Neugasse 2

Mittwoch, 29.04.2026

LINDAU

17.30 Uhr Jugendwerft

städtisches Beteiligungsformat für junge Bürgerinnen

und Bürger; Jugendliche und junge Erwachsene im Alter

von 12 bis 27 Jahren können sich einbringen, ihre Ideen

austauschen und diskutieren; Für Freigetränke und

kostenlose Snacks wird gesorgt.

Jugendzentrum Xtra; Unterer Schrannenplatz 10, Insel

19 Uhr Let‘s talk about...

Veranstaltung der Friedensräume Lindau; Podiumsdiskussion

zum Thema Wehrdienst; Eintritt frei;

Club Vaudeville Lindau, Von-Behring-Str. 6-8

Donnerstag, 30.04.2026

WASSERBURG

17 Uhr Maibaumstellen; auf dem Lindenplatz

20 Uhr Tanz in den Mai; mit Live-Musik;

Festzelt hinter dem Rathaus

BODOLZ

18 Uhr Maibaumstellen

mit anschließendem zünftigen Abend im Festzelt;

am Rathausplatz

BÖSENREUTIN

18 Uhr Maibaumstellen

mit dem MV Bösenreutin; danach Fassanstich und Feier

Gelände der Firma Holz-Glas-Miller

19.30 Uhr Die Zauberflöte. Lindauer Marionettoper, Fischergasse 37

Freitag, 01.05.2026

LINDAU

11 Uhr 1. Mai-Demonstration im Rahmen des Int. Feier- und

Kampftages der arbeitenden Menschen unter dem Motto

„Frieden – Brot – Wohnen – Systemwechsel“ Start am

Lindaviabrunnen am Reichsplatz, Lindau-Insel

11 Uhr Maibaum Streitelsfingen

Frühschoppen mit dem MV Reutin; auf dem Gelände u.

Scheune des Obsthofes Dieter Wilhalm;

Streitelsfinger Straße 42

ACHBERG

11-18 Uhr Maifest vom Chor DaCapo Achberg; am Schloss Achberg

BÖSENREUTIN

10 Uhr Frühschoppen mit dem MV Bösenreutin;

Gelände der Firma Holz-Glas-Miller

Samstag, 02.05.2026

LINDAU

17 Uhr Buchpräsentation „Weite Blicke. Landhäuser und Gärten

am bayerischen Bodenseeufer“

Eintritt frei. Anm.: Christoph.hoelz@uibk.ac.at

Hotel Bad Schachen, Lindau-Bad Schachen 1

LINDENBERG

18 Uhr The Beatles - Live Lyrics

mit dem Duo Twofold & der Leseinitiative Hergatz;

ein Abend, der sich ganz der Musik der Beatles und ihren

Texten widmet; Eintritt frei;

Ev. Johanneskirche, Sedanstraße 16

19.30 Uhr Die Entführung aus dem Serail.

Lindauer Marionettoper, Fischergasse 37

Sonntag, 03.05.2026

LINDAU

15-18 Uhr Saisoneröffnungsfest im Zeughaus Lindau bei Kaffee,

Kuchen und Würzigem auf Spendenbasis. Für den

passenden Sound sorgt die Band „Die Haiducken“ aus

Freiburg – mit dabei ist auch der Lindauer Musiker Mario

Hamann. Zeughaus, Insel, Unterer Schrannenplatz 10

16 Uhr Griechische Tänze für Frauen

traditionelle griechische Tänze in offener, herzlicher

Atmosphäre gemeinsam erleben; kostenfrei, keine

Anmeldung; Kulturraum, Neugasse 2

16 Uhr Rusalka. Lindauer Marionettoper, Fischergasse 37

BECHTERSWEILER

11-15 Uhr Dorfflohmarkt mit kulinarischer Verwöhnung

Bechtersweiler lädt wieder zum Schlendern, Stöbern

und Schlemmen durchs schöne Hinterland ein.

Bechtersweiler 25

ACHBERG

15 Uhr „Der Wilde Wassermann“

Puppentheater „Kasperkoffer“ von und mit Chr. Stüttgen

Humboldt-Haus, Panoramastraße 30


· GEWINNSPIEL

VERANSTALTUNGSKALENDER: 25.04.26 - 09.05.26

25. April 2026 · BZ Nr. 17/26

9

·

Buchvorstellung „Weite Blicke“

PD Dr. Christoph Hölz und das Herstellerteam

laden herzlich zur Buchvorstellung „Weite

Blicke“ – Landhäuser und Gärten am bayerischen

Bodenseeufer – ein.

Am Samstag, 2. Mai 2026, wird die 3. erweiterte

Neuauflage ab 17 Uhr im Hotel Bad

Schachen präsentiert. Das Buch stellt die

prächtigsten Villen und Landhäuser am

bayerischen Bodenseeufer bei Lindau vor,

die ab Mitte des 19. Jahrhunderts im Stil des

Historismus erbaut wurden. Verleger, Herausgeber,

Autoren, Fotograf und Grafikerin

dieses außergewöhnlichen Buches über

die „Bayerische Riviera“ stehen vor Ort für

Fragen zur Verfügung. Eine Anmeldung zur

Präsentation ist erbeten per E-Mail an:

Christoph.hoelz@uibk.ac.at

per Telefon unter der Rufnummer:

00 43 699/11 47 46 99

Montag, 04.05.2026

LINDAU

14-17 Uhr Gedächtnistraining

Seniorenbegegnungsstätte Wallstüble; Auf dem Wall 6

Lindau-Insel

18-21 Uhr Reparaturstube Lindau geöffnet

Reparatur von Geräten und Sachen aller Art, die

mitgebracht werden; Bauernhof „Haug am Brückele“,

Köchlinstr. 23

Dienstag, 05.05.2026

LINDAU

19 Uhr Parents Circle — Families Forum

Trauernde Israelis und Palästinenser für Frieden;

Vortrag und Gespräch, Eintritt frei, Spenden erbeten,

Friedensräume, Lindenhofweg 25

Freitag, 08.05.2026

LINDAU

15 Uhr Schwanensee. Lindauer Marionettoper, Fischergasse 37

20 Uhr „Der Weltuntergang“

Theater mit Podium 84; Zeughaus, Unterer Schrannenplatz

20-24 Uhr „Nacht des Backens“; anlässl. des 140. Jubiläums

Führungen durch die Backstube, Snacks, Getränke, Musik;

Naturbäckerei Zeh, Josephine-Hirner-Str. 2

Das Buch wurde gegenüber den ersten beiden

Auflagen 2009/2010 um acht Kapitel erweitert.

Es umfasst nun 305 Seiten und bietet

noch umfassendere Einblicke in das architektonische

Erbe der Region. Durch die

Kombination von wissenschaftlicher Analyse

und ästhetischer Präsentation erreicht das

Werk ein breites Publikum. Sowohl Fachleute

als auch kunstinteressierte Laien finden hier

wertvolle Informationen und Inspiration.

Die Lindauer Bürgerzeitung verlost zwei

Exemplare der Neuauflage dieses Buches.

Wer sich am Gewinnspiel beteiligen möchte,

schreibt bitte unter dem Betreff „Weite

Blicke“ bis spätestens 30. April 2026 eine

E-Mail an: gewinnspiel@bz-lindau.de

BZ-Foto: Allitera Verlag

GEWINNSPIEL

LINDAUER

Samstag, 09.05.2026

· GEWINNSPIEL

LINDAU

8.30 Uhr 5. Zecher Stadtteilflohmarkt

Ein Markt für alle Generationen; von 8.30 bis 12.30 Uhr

schlendern, stöbern, entdecken; fürs leibliche Wohl wird

gesorgt; Ausweichtermin bei Schlechtwetter: 13.06.2026

Max-Halbe-Weg, beim Spielplatz Lindau-Zech

10 Uhr Theaterworkshop

Mit Methoden des Impro-Theaters sollen Schnelligkeit,

Witz, Spontanität trainiert und anschließend kurze

Szenen auf die Bühne gebracht werden; keine Vorkenntnisse

nötig, bequeme Kleidung und Verpflegung mitbringen;

Kosten: auf Spendenbasis; Anmeldung unter:

mona.sautier@stiftung-liebenau.de;

Kulturraum, Neugasse 2

11-16 Uhr Gartenmärktle im Liberatushaus

Der Frauenbund Oberreitnau lädt von 11 - 16 Uhr

zum beliebten Gartenmärktle rund um`s Liberatushaus ein.

Das Gartenmärktle findet bei jedem Wetter statt.

Liberatushaus Oberreitnau

11-17 Uhr Tag der offenen Tür; anlässl. des 140. Jubiläums

Führungen durch die Backstube, Kinderprogramm,

Musik; Naturbäckerei Zeh, Josephine-Hirner-Str. 2

14-17 Uhr Familienflohmarkt

Freie Schule, Uferweg 5, Insel

15 Uhr Schwanensee. Lindauer Marionettoper, Fischergasse 37

20 Uhr „Der Weltuntergang“

Theater mit Podium 84; Zeughaus, Insel, Unterer

Schrannenplatz 10

APRIL/MAI

Sauna:

Mo. Silent Day

Mo.,11.05., 18 Uhr

Klangschalen-Zeremonie

Dauer 1,5 Std.,15 €/Person

Mi. Tag der Sinne

Anzeige

Do.,21.05., 19 Uhr, Live Musik

Sa., So., Feiertage,

ab 15 Uhr BBQ

Sa./So. Banja Zeremonie

Dauer 2,5 Std., 35 €/Pers.,

nur mit Voranmeldung

Sa., 25.04., 30.05.,

Special Sauna Night

Therme:

09.05., 23.05., ab 19 Uhr

aqua sounds

Sport-/Familienbad:

Di. + Do. 11.30 Uhr

Wassergymnastik, ca. 15 Min.

Strandbad

Saisonstart am 10.05.

freier Eintritt & Aquapark

Wochenenden,

Feier- und Brückentage,

Aquapark

Alle Informationen unter:

Therme-lindau.com/events

Regelmäßige Veranstaltungen

Aeschacher Bauernmarkt

Parkplatz Auf der Lärche

Di. 8 bis 12.30 Uhr

Lindauer Wochenmarkt

Therese-von-Bayern-Platz

Sa. 7 bis 13.30 Uhr

Stadtrundgang

informative und unterhaltsame

Zeitreise durch Lindaus Kultur,

Geschichte, Tradition & Leben.

bis 27. Oktober: Di. + So.

10.30 Uhr, Fr. 14.30 Uhr

Tickets im VVK: Tourist-Info

www.stadtrundgaenge-lindau.de

Öffentliche Führungen

im neuen Cavazzen

Tickets: www.kultur.lindau.de

jeden Do. 15 bis 16 Uhr

Bücher und Trödelflohmarkt

zugunsten Amn. International

Wackerstraße 4

Sa. 10 bis 13 Uhr

Kasperl im Lindaupark

Puppentheater 1. OG

jeden 3. Mi. im Monat 15 Uhr

English-Club Lindau

Da Amici, Wackerstraße 55

english-club@huckle-gmbh.de

Do. 12 Uhr

Lauftreff Lindau

Laufen, Walking, Nordic

Walking am Bodenseeufer

Treffpunkt: Eichwaldstr./Ecke

„Bahlsenbrücke“, Di. 9 Uhr

Laufen, Walking, Nordic Walking

im Lindauer Hinterland

Treffpunkt: Lauftreffhütte

im Motzacher Wald, Waldlehrpfad

in Schönbühl, Mi. 18.30 Uhr

Ideal Capoeira

Training für Kids,Reutiner Straße

14 im Bogy, Fr. 18 bis 19 Uhr

Integrativer offener Treff

Ellipse-Werkstatt, Kaserngasse

5, Fr. 15 bis 17 Uhr

Kreuzbundgruppe

Helfergemeinschaft für Alkoholabhängige

und Angehörige,

Fischergasse 14

Mo. 19.30 bis 21 Uhr

DLH-Selbsthilfegruppe

Treffen für Menschen mit Blutund

Lymphsystemerkrankungen

jeden 1. Fr. im Monat 19 Uhr,

Bazienstr. 2, Anm. 0 83 82/2 65 43

Pilgerstammtisch

für Jakobspilger, in der Pizzeria

SpaccaNapoli, Kemptener Str. 45

jeden 1. Mi. im Monat, 18 Uhr

Kontakttreff für Menschen

mit psychischer Erkrankung

Gemeindehaus Lugeck

Steigstraße 36, 1. OG

Frühstückgruppe –

Di. 9.30 bis 11.30 Uhr

Kontakttreff –

Fr. 14.30 bis 16.30 Uhr

Parkinson Selbsthilfegruppe

für Betroffene & Interessierte

Ev. Gemeindehaus Lindau-Zech,

Max-Halbe-Weg 2

Info: 0 83 82/94 56 14, jeden

letzten Di. im Monat 14.30 Uhr

Anonyme Alkoholiker Meeting

Ev. Gemeindehaus Lindau-Zech,

Max-Halbe-Weg 2, jeden Di.

19.30 bis 21 Uhr

jeden 3. Di. im Monat auch für

Angehörige und Freunde

„atemlos und lebensfroh“

Selbsthilfegruppe für

Betroffene von Lungenerkrankungen

und für Interessierte

Café Abel, Bodenseestraße 12,

Lindau-Oberreitnau

letzter Sa. im Monat ab 15 Uhr

Jugendtreff fresh

Bregenzer Straße 177

Mi./Fr. 16 bis 20 Uhr geöffnet

Seniorenbegegnungsstätte

Wallstüble

Auf dem Wall 6, Insel

Cafeteria, Gesellschaftsspiele

und verschiedene Aktivitäten

Mo. bis Do. 14 bis 17 Uhr

Reise in die Stille

Meditation mit Musik

im Haus der Generationen

Rathausstraße 9, Bodolz

jeden 1. Mo. im Monat

19 bis 21 Uhr

Seniorencafé

im Gemeindesaal Ev. Zentrum

„Kiez“, Anheggerstraße

jeden 2. Mi. im Mon. ab 15 Uhr

Digitale Sprechstunde

Hilfe bei Problemen mit Handy,

Digicam, Tablet & Co. vom

Digitalen Team des Mehrgenerationenhauses

„Treffpunkt Zech“

Adelheid-Donderer-Straße 1

jeden Mi. 16 bis 18 Uhr

Grünes Klassenzimmer

Anheggerstraße 40

Abenteuer Wildnis für Kinder

Di./Do. 14.30 bis 17 Uhr

Kreativtreff: malen, schneiden,

kleben, Upcycling

Mi. 14.30 bis 17 Uhr

Live-Musik

Oyʼs Thai Pub, Von-Behring-Str. 1

Mi./Sa. 20 Uhr

Songs for the heart

Offene Gesangsgruppe

Mi. 19 bis 20 Uhr (außer in den

Schulferien); Ev. Gemeindehaus,

Max-Halbe-Weg

BZ


10 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26

KUNST UND KULTUR

Saisonbeginn in der ERB

Seit Mitte April läuft wieder die

Saison in der Ehemals Reichsstädtischen

Bibliothek (ERB) im Alten

Lindauer Rathaus.

Die ERB ist bis 11. Oktober immer

von Mittwoch bis Sonntag von 14

bis 18 Uhr geöffnet. Für Kinder bis

12 Jahre ist der Eintritt frei.

Gezeigt wird in diesem Jahr die

Ausstellung „Handschriften des

Mittelalters und der frühen Neuzeit“.

Präsentiert werden Manuskripte

vom 13. bis zum 16. Jahrhundert

aus unterschiedlichen Wissensgebieten,

darunter das älteste Buch

der Sammlung oder zwei Werke des

bedeutenden Theologen Marquard

von Lindau.

Weitere Informationen gibt es

unter: www.kultur-lindau.de/

bibliotheksmuseum

Anfragen werden beantwortet unter

Tel.: 0 83 82/2 74 74 78 23 oder per

E-Mail: erb@lindau.de

Die Abbildung (Foto: ERB) zeigt eine Seite

mit der Initiale „A“ aus dem Eucharestietraktat

des Marquard von Lindau (um 1400)

Brautbriefe und Widerstand

Das „teatro caprile“ bringt

in der szenischen Lesung

„Brautbriefe und Widerstand“,

die im Rahmen des Bodensee

Festivals stattfindet, am Sonntag,

3. Mai 2026, um 18 Uhr

in der Villa Lindenhof in Bad

Schachen die Beziehung von

Maria Wedemeyer und Dietrich

Bonhoeffer auf die Bühne.

Sie zeigt eine selbstbewusste,

sehr junge Frau und einen

bereits berühmten Pfarrer, der

im Widerstand gegen die Nazis

aktiv ist. Nach wenigen kurzen

Treffen, in denen Maria sich

für Bonhoeffer entscheidet und

die Initiative zur Verlobung

ergreift, wird er inhaftiert und

im April 1945 im KZ Flossenbürg

erhängt. Maria erfährt

erst im Juni von seinem Tod.

Seine Verlobte Maria von

Wedemayer war 18, als sie

sich in den wesentlich älteren

Theologen verliebte und

sich als durchaus eigen- und

selbstständige Frau neben

dem schon bekannten Mann

behauptete. Nach seinem

Tod verließ sie Deutschland

und lebte bis zu ihrem Tod

in Amerika. Ihre große Liebe

begleitete sie ein Leben lang.

Basierend auf den Briefen von

Dietrich Bonhoeffer und dem

Theatertext von Fabian Vogt,

entwickelt sich ein bewegendes

Dokument einer großen

Liebe – voller Zuversicht,

Wärme und Menschlichkeit,

inmitten eines mörderischen

Regimes und angesichts eines

Krieges mit Millionen Toten.

Es lesen Hanno Dreher und

Katharina Grabher.

Karten gibt es u. a. an der

Theaterkasse, in der Tourist-

Information Lindau, im Lindaupark

und online unter

www.kultur-lindau.de

BZ-Foto: Thomas Stimmel

Preisgekröntes

Kabarett

Eva Eiselt ist längst kein

Geheimtipp mehr. Die Kabarettistin

hat sich mit ihrem

scharfen Witz und ihrer unnachahmlichen

Bühnenpräsenz

in die Herzen des Publikums

gespielt. Die Haushaltsgerätepreise

vom „Stuttgarter

Besen“ bis zur „St. Ingberter

Pfanne“ hat sie längst gewonnen

und als Trägerin des Deutschen

Kabarettpreises beweist

sie immer wieder, wie man mit

Wortwitz, Energie und einer

Prise Rebellion das Publikum

begeistert. In ihrem brandneuen

Programm „JETZT oder SIE“

geht sie lustvoll an Grenzen,

geht über sie hinweg, löst sie

auf – immer spielfreudig, gewitzt

und überraschend, mit

einem Hang zur schweren

Leichtigkeit. Die Vorstellung

war ursprünglich für den 1. Mai

geplant, wird aber auf den

24. Juli 2026 um 20 Uhr im

Lindauer Zeughaus (bei schönem

Wetter Open-Air) verschoben.

Bereits gekaufte Karten

behalten ihre Gültigkeit.

BZ-Foto: Sandra Stein

Two Souls of

Swing

Der Jazzclub Lindau präsentiert

am Sonntag, 26. April 2026, um

19.30 Uhr (Einlass/Abendkasse

ab 18.30 Uhr) im Foyer des Clubs

Vaudeville, von Beringstr. 6-8 in

Lindau, „Two Souls of Swing – Jazz

Vocal Tribute Band“ mit einer

Hommage an die großen Stimmen

des Vocal Jazz.

Benefizkonzert in St. Verena

Die Chorgemeinschaft Eintracht

Liederhort veranstaltet am

Muttertag, 10. Mai 2026, um

19 Uhr in der Evangelischen

Kirche St. Verena in Lindau-

Reutin ihr diesjähriges Benefizkonzert.

Es singen der Stammchor unter

der Leitung von Paul Sigl

und der Gospelchor „Always

Tuesday“ unter der Leitung

von Inna Burian.

Die Zuhörer dürfen sich auf

traditionelle und moderne

Lieder, wie „La Montanara“,

„Unsere kleine Nachtmusik“

und „Mama Mia“ freuen.

Der Eintritt ist frei, um

Spenden wird gebeten.

Diese kommen der Arbeit der

Bahnhofsmission zugute.

BZ-Foto: Eintracht-Liederhort

Im Zentrum stehen die beiden

Vocalisten Larissa Schwärzler

und Bastian Berchtold, deren

gemeinsames Klangspektrum vom

intimen Zwiegespräch bis zur

energiegeladenen Duett-Power

reicht. Ihre Stimmen beleben die

ikonischen Momente der Jazzgeschichte

neu, ohne sie zu kopieren.

Begleitet wird das Duo von

einer feinfühligen und zugleich

kraftvollen Rhythmusgruppe,

die den historischen Spannungsbogen

musikalisch trägt.

BZ-Foto: Artists


WISSENSWERTES 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26

11

EXPERTEN-

TIPP

Welche Fragen Sie potenziellen

Finanzberatern vor Beginn

einer Zusammenarbeit stellen

sollten:

→ Ein Erstgespräch ist wie ein

Bewerbungsgespräch für eine

langjährige Partnerschaft.

→ Gute Berater fragen nach

Zielen, Sorgen, Werten, Familie

und Lebensplänen. Sie interessieren

sich wirklich für Ihre

Geschichte, bisherigen Erfahrungen

und klären Erwartungen.

→ Kompetenz, Erfahrung, Vertrauen

und „Chemie“ sind essenziell

– besonders in Krisenzeiten.

→ Gute Berater sind Finanzexperten,

Pädagogen, Strategen,

Coaches – manchmal auch

ein wenig Therapeuten – sie

begleiten die Familie langjährig

in persönlichen Lebensbereichen.

1. Was ist Ihre Anlagephilosophie?

→ Eine klare Philosophie dient

als Orientierung in turbulenten

Zeiten – sie dient als Leitfaden,

verhindert Fehlentscheidungen

und Vermögensverluste.

Ruhestandsplaner

Bodensee GmbH & Co. KG

Schneehalde 52a

88131 Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/5 04 39 63

@ www.ruhestandsplanerbodensee.de

Die fünf wichtigsten Fragen an

Finanzberater*

→ Sie verfolgen eine klare Strategie,

in der die Anlageklassen breit

diversifiziert sind, Klumpenrisiken

vermieden werden, Korrelationen

beachtet werden.

→ Vorsicht bei Versprechen, wie

„Risiken eliminieren“ oder

„den Markt schlagen“, denn:

Die Zukunft ist nicht vorhersehbar,

aber man kann sich gut darauf

vorbereiten.

→ Gute Berater empfehlen niemals

Produkte mit Totalausfallrisiko

(z. B. geschlossenen Beteiligungen,

Kryptowährungen, Zertifikate etc.)

→ Sie machen keine Angst, arbeiten

nur mit klar regulierten Anlageklassen

(Aktien, Anleihen, Zinsen – als

ETFs/Fonds – sowie Immobilien

und Edelmetallen)

2. Wie und wofür werden Sie

bezahlt?

→ Transparenz ist entscheidend,

Kosten sind es auch.

→ Vergütung darf nicht davon abhängen,

wie viele Produkte verkauft

werden oder wie oft gehandelt wird.

→ Gängige Modelle: Prozentsatz vom

Vermögen, Pauschalen, Stundensätze

→ Alle Gebühren sollten offengelegt

werden – inkl. Fonds-, Depot- und

Handelskosten. Teure Provisionsprodukte

sind zu vermeiden.

3. Arbeiten Sie bereits mit Menschen

in meiner Lebenssituation?

→ Über welche Kompetenzen/

Ausbildungen verfügen der/die

Berater/-in und haben sie langjährige

Erfahrung mit ähnlichen Fällen

(z. B. Unternehmer, Pensionäre,

Erben).

→ Ein gutes Zeichen: anonymisierte

Beispiele, wie vergleichbaren

Kunden geholfen wurde.

4.Welche Leistungen bieten Sie

über die Geldanlage hinaus an?

→ Gute Finanzberater koordinieren

mit Steuerexperten, Rechtsanwälten,

Finanzierungsmaklern, Immobilienverwaltern/-maklern,

Versicherungsberatern

etc.

→ Sie helfen bei der Lebensplanung

(z. B. Studienkosten, Ruhestand,

große Ausgaben).

→ Sie können Finanzwissen für die

ganze Familie vermitteln.

5. Wie ist mein Vermögen

geschützt?

→ Geld sollte bei einer unabhängigen

Depotbank oder Lagerstelle liegen

und als Sondervermögen geschützt

sein. Zudem sollte es jederzeit verfügbar

sein.

→ Berater steuern, haben aber keinen

direkten Zugriff auf das Geld.

Unabhängige Honorar-Anlageberatung

gibt es in Lindau bei

Ruhestandsplaner Bodensee.

MKW

* (keine Rechts- und Steuerberatung)

unabhängige

Freie Sachverständige

für Kapitalanlagen

und Altersvorsorge,

Finanzfachwirtin,

Honorarberaterin

Manuela Klüber-

Wiedemann

„Der Weltuntergang“

Podium 84 Neuproduktion im April und Mai im Zeughaus zu sehen

Im April und Mai ist im Zeughaus

Lindau „Der Weltuntergang“ zu

erleben. Mit dieser neuen Produktion

setzt das Podium 84 seine

Tradition fort, gesellschaftlich

relevante Stoffe mit Spielfreude,

Musik und literarischem Witz auf

die Bühne zu bringen.

Mit seiner Satire „Der Weltuntergang“

aus dem Jahr 1936 hat

Jura Soyfer eine ebenso humorvolle

wie zeitlose Geschichte

geschrieben. Während ein Komet

unaufhaltsam auf die Erde

zurast, reagieren die Menschen

höchst unterschiedlich: Eine

alte Jungfer diskutiert mit ihrem

Papagei, Diplomaten überlegen,

ob man mit dem Kometen verhandeln

könnte, ein Weltuntergangsprediger

wittert ein Geschäft

und der reichste Amerikaner

lässt ein Raumschiff bauen,

um sich und seine Freunde zu

retten.

In einer Folge von pointierten

Szenen nimmt Soyfer sein

Publikum mit auf eine ebenso

satirische wie überraschend

aktuelle Reise. Eine Reise, die

zum Lachen, Staunen und Nachdenken

anregt.

Das Zeughausensemble Podium 84 spielt in diesem Jahr die Satire

„Der Weltuntergang“.

BZ-Foto: Michael Hangel

Die Inszenierung des Zeughausensembles

verbindet Soyfers

Text mit musikalischen

und literarischen Beiträgen von

Otto Tausig, Georg Kreisler,

Frank Wedekind, Michael Jary

und Bruno Balz – sowie weiteren

Texten von Jura Soyfer.

An folgenden Abenden stehen

noch jeweils um 20 Uhr

Aufführungen des Stückes im

Zeughaus Lindau, Unterer

Schrannenplatz 10, auf dem

Programm:

25. und 26. April sowie 8., 9.

und 10. Mai 2026. Karten gibt es

im Vorverkauf an der Theaterkasse,

im Lindaupark sowie unter

www.zeughaus-lindau.de; Restkarten

an der Abendkasse.BZ

Gartenmärktle in Oberreitnau

Am Samstag, 9. Mai 2026,

lässt der Frauenbund aus

Oberreitnau die Herzen aller

Gartenfreunde wieder höher

schlagen. Von 11 bis 16 Uhr

werden rund um das Liberatushaus

Gartenpflanzen aus heimischer

Züchtung angeboten

– natürlich alles mit viel Liebe

von Hobbygärtnern aufgezogen.

Egal ob Tomaten, Gurken,

Zucchini oder Kürbis - wer für

seinen Gemüsegarten oder

das Hochbeet noch die ideale

Bepflanzung sucht, wird hier

mit Sicherheit fündig.

Verschiedene Zierpflanzen

für den Balkon oder Garten

sind ebenso im Angebot wie

Setzlinge und Stauden, Blumen

sowie Heilkräuter.

Jeder kann mitmachen!

Man kann verkaufen, kaufen,

tauschen – alles auf eigene

Rechnung.

Das Gartenmärktle findet bei

jedem Wetter statt.

Nähere Infos und Anmeldung

bei Evi Schlegel unter

Telefon: 0 83 82/2 54 57 oder

bei Gabriele Schmieg unter

Telefon: 0 83 82/2 81 43.

Vielseitig nutzbare Lokalität

Werbewirksame Stadtlage mit Parkplätzen, ca. 150 m² im UG eines

Ärztehauses. Nutzbar als Gaststätte, Vereinslokal, Tanzschule oder für

ähnliche Konzepte.

Günstig, sofort zu vermieten.

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BZ-Foto: Wolfgang Schneider

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12 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26

GESUND LEBEN

Knochenschwund erkennen – Frakturen vermeiden

Asklepios Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) Neues Gerät zur Bestimmung der Knochendichte am Standort Lindau

Typische Symptome einer Osteoporose,

wie der „Witwenbuckel“,

Größenverlust oder Knochenschmerzen

werden oftmals als

„normale Alterserscheinungen“

abgetan. Ob Patienten an Osteoporose

oder einer Vorstufe davon

leiden, kann im MVZ in der

Asklepios Klinik Lindau eindeutig

diagnostiziert werden. Dort

steht jetzt ein modernes Knochendichtemessgerät

zur Verfügung.

Die ermittelten Werte sind die

Grundlage für die Entscheidung,

ob und in welcher Form eine

Therapie angeraten ist. Denn

durch Früherkennung, Vorbeugung

und rechtzeitige Therapiemaßnahmen

könnten sehr viele

osteoporotische Knochenbrüche

vermieden werden.

Asklepios MVZ Bayern

Lindau-Lindenberg

Friedrichshafener Straße 82

88131 Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/2 76 21 31

E-Mail: mvz.lindau-lindenberg@

asklepios.com

@ www.asklepios.com

Asklepios MVZ Lindau-Lindenberg

Das Asklepios Medizinische

Versorgungszentrum (MVZ)

bündelt seine Kompetenzen

an zwei Standorten:

auf dem Gelände der Asklepios

Klinik Lindau und in der

Bismarckstraße in Lindenberg.

Zum Leistungsspektrum des

Asklepios MVZ Lindau-Lindenberg

zählen die konservative

Orthopädie und Unfallchirurgie,

unter anderem die ambulante

Behandlung der großen

Gelenke (Schulter, Hüfte,

Ellenbogen, Knie, Handgelenk,

Sprunggelenk), die Sportmedizin,

aber auch ambulante

Operationen sowie die Chirotherapie

(Manuelle Medizin).

Ambulante und stationäre

Operationen werden im Operationszentrum

der Asklepios

Klinik Lindau durchgeführt und

an den Standorten des MVZ

von den Ärzten vorbereitet und

nachbehandelt.

Freuen sich über das neue Knochendichtemessgerät im Asklepios MVZ Lindau-Lindenberg am Standort

Lindau (von links): Dr. Krischan Rauschenbach, Ärztlicher Leiter MVZ; Sandra Kotz, Medizinische Fachangestellte

MVZ; und Dr. Thomas Wißmeyer, Chefarzt der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie der

Asklepios Klinik Lindau. BZ-Foto: Asklepios/Janna Wendler

Die Weltgesundheitsorganisation

(WHO) stuft Osteoporose

als eine der zehn häufigsten

Krankheiten weltweit ein. Sie

ist durch einen systematischen

Abbau der Knochenmasse und

-struktur gekennzeichnet, was

zu erhöhter Knochenbrüchigkeit

führt. „Jeden Tag tritt in

jeder Minute mindestens ein

osteoporotischer Knochenbruch

in Deutschland auf, der auch

als solcher erkannt wird“, weiß

Dr. med. Krischan Rauschenbach,

Facharzt für Orthopädie

und Ärztlicher Leiter des Asklepios

MVZ Lindau-Lindenberg.

Besonders häufig müssen Wirbelkörpereinbrüche,

hüftgelenksnahe

Frakturen und Handgelenkbrüche

chirurgisch versorgt

werden. Doch warum

werden die Knochen bei vielen

Menschen morsch?

Hormongesteuerte Zellen wie

die Osteoblasten und Osteoklasten

beeinflussen den Mineralsalzgehalt

der Knochen. Osteoblasten

bauen neues Knochenmaterial

auf. Osteoklasten

bauen altes Material ab. Das gewährleistet

stabile und dichte

Knochen. In der Jugend wachsen

die Knochen. Ihre Dichte

nimmt zu. Etwa ab dem 30.

Lebensjahr setzt jedoch bei den

meisten Menschen ein langsamer,

stetiger Verlust der Knochensubstanz

ein, da mehr Knochen

ab- als aufgebaut wird. Damit

steigt die Wahrscheinlichkeit,

eine Osteoporose zu entwickeln.

Bestimmte Risikofaktoren

und Begleiterkrankungen, wie

zum Beispiel ein Mangel an

Kalzium, Vitamin D und Bewegung,

Untergewicht, Rauchen,

Diabetes, Rheuma, Zöliakie,

chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

oder die langfristige

Einnahme bestimmter Arzneimittel

(Kortison, einige Magenschutzpräparate,

Chemotherapie

bei Krebs) können das zusätzlich

begünstigen. Bei Frauen

beschleunigt sich dieser Prozess

mit den Wechseljahren aufgrund

des sinkenden Östrogenspiegels.

Um die Knochendichte zu bestimmen,

gibt es verschiedene

Methoden. Im Asklepios MVZ

Lindau-Lindenberg in der

Asklepios Klinik in Lindau

steht dafür ab sofort ein neues

Gerät zur Verfügung, das dem

internationalen Gold-Standard

entspricht. Es arbeitet nach

der DXA-Methode (Dual-Röntgen-Absorptiometrie).

Dabei

wird eine geringe Menge an

Röntgenstrahlen verwendet, um

die Knochendichte in der Lendenwirbelsäule

oder der Hüfte

zu messen. Diese Bereiche sind

besonders anfällig für Knochenbrüche.

Die Untersuchung zeigt,

wie durchlässig die Knochen

für Röntgenstrahlen sind. Je

höher die Durchlässigkeit, desto

geringer die Knochendichte.

Dabei wird anhand von Referenzwerten

einer Vergleichsgruppe

von gesunden 20- bis

30-jährigen Erwachsenen ermittelt,

ob die Knochendichte

verringert ist und wenn ja in

welchem Ausmaß. Auf dieser

Basis kann der behandelnde

Arzt den Patienten zu möglichen

Therapieansätzen beraten.

„Selbst mit einer geringen

Knochendichte hat man viele

Möglichkeiten, das Frakturrisiko

deutlich zu senken“, sagt

Dr. Krischan Rauschenbach. Dazu

sollte man wissen: Muskelqualität

bedeutet Knochenqualität!

„Es lohnt sich in jeder Lebensphase,

die Muskelkraft durch

gezielte Bewegungs- und Trainingsformen

auszubauen“, sind

sich Dr. Rauschenbach und

seine Kollegen von der Asklepios

Klinik, Dr. Thomas Wißmeyer

(Chefarzt der Abteilung

Orthopädie und Unfallchirurgie)

und Dr. Kirsten-Berit Linhart

(Sektionsleiterin Geriatrie) einig.

„Mein ältester Patient war 82

Jahre alt, als er mit dem Gerätetraining

begonnen hat. Er hat

gesagt ‚In die Muckibude wollte

ich schon immer mal gehen‘ und

hat einfach losgelegt“, erzählt

Dr. Rauschenbach. „Ein beeindruckendes

Beispiel“, wie er findet.

Denn mit instabilen Knochen

steigt das Risiko für Knochenbrüche.

Je älter die Patienten

sind, umso schlechter

heilen Brüche. Es kommt häufiger

zu Komplikationen, bestätigen

auch Dr. Wißmeyer

und Dr. Linhart aus ihrem Klinikalltag.

Sie raten eindringlich,

dass jeder die Risikofaktoren

für Osteoporose kennen

und dem Knochenschwund

vorbeugen sollte.

Dabei sind die richtige Bewegung,

wie Kraftsport zum

Muskelaufbau, und eine gesunde

Ernährung zentrale Elemente.

Auch ein optimaler Vitamin-D3-Spiegel

ist entscheidend

für die Knochengesundheit

und die Muskelfunktion. Das

Vitamin D fördert die Aufnahme

von Kalzium im Darm, was

die Knochen stabil hält. Da die

natürliche Bildung durch Sonnenlicht

besonders im Winter

in unseren Breitengraden oft

nicht ausreicht, kann man den

Vitamin-D3-Spiegel kontrollieren

lassen, um Mangelzustände

zu erkennen.

„Ab einem gewissen Punkt

sind aber Medikamente, die den

Knochenstoffwechsel anspornen,

sinnvoll“, weiß Dr. Rauschenbach.

„Diese werden in der

Regel sehr gut vertragen und

wirken zuverlässig“, kann der

erfahrene Mediziner sagen. HGF

Knochendichtemessung nach DXA-Methode

Bei der Knochendichtemessung

(Osteodensitometrie) nach der

DXA-Methode liegt die Person auf

einer Untersuchungsliege flach

auf dem Rücken. Für die Messung

an der Lendenwirbelsäule werden

die Beine hochgelagert und angewinkelt,

während sie für die

Messung am Oberschenkelhals

flach ausgestreckt bleiben. Unter

der Liege befindet sich eine

Röntgenquelle, die Strahlen aussendet.

Ein Messarm bewegt sich

über den Körper und misst, wie

viele Strahlen vom Körper aufgenommen

werden. Während der

Untersuchung, die etwa zehn

Minuten dauert, muss der Patient

still liegen.

Eine Knochendichtemessung ist

im Allgemeinen sicher und abgesehen

von einer geringen Strahlenbelastung

(ein Zehntel bis ein

Hundertstel einer normalen

Röntgenaufnahme in der Zahnmedizin

oder Radiologie) mit

keinen Risiken oder Nebenwirkungen

verbunden.

Wussten Sie, dass...

...Experten schätzen, dass

8 bis 10 Millionen Menschen

in Deutschland von Osteoporose

betroffen sind

...Osteoporose mit zunehmendem

Alter häufiger bei

Frauen als bei Männern

auftritt

...nach Angaben des Robert

Koch-Instituts (RKI) fast

jede vierte Frau (24 Prozent)

ab 65 Jahren weiß, dass sie

Osteoporose hat, bei den

Männern der gleichen Altersgruppe

sind es 5 bis 6 von 100

...bei den meisten Menschen

etwa ab dem 30. Lebensjahr

ein langsamer, stetiger

Verlust der Knochensubstanz

einsetzt

...sich bei Frauen dieser

Prozess mit den Wechseljahren

beschleunigt, da der

Östrogenspiegel sinkt

...die Knochendichte

gemessen werden kann

...mit Knochendichte der

Mineralsalzgehalt der Knochen

gemeint ist (vor allem die

Menge an Kalzium in der

Knochensubstanz)

...es drei Verfahren zur

Knochendichtemessung gibt:

1. mittels Computertomografie;

2. mittels Ultraschalluntersuchung

und

3. die Dual-Röntgen-Absorptiometrie

(die sogenannte

DXA-Methode), die international

als Gold-Standard gilt


WISSENSWERTES 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26

13

Sammler-Börse im Freizeitzentrum Oberreitnau

Am Sonntag, 26. April 2026,

findet von 9 bis 15 Uhr die

Ansichtskarten-, Briefmarkenund

Münzbörse im Freizeitzentrum

Oberreitnau statt.

Die Veranstaltung hat sich in der

Region rund um Lindau längst

etabliert und zieht regelmäßig

Sammler, Händler und Interessierte

an.

Blümlesmarkt in Hergensweiler

Der Gartenbauverein Hergensweiler

veranstaltet am Samstag,

9. Mai 2026, ab 15 Uhr

seinen beliebten Blümlesmarkt.

Wie gewohnt, kann hier jeder

rund ums Backhaus in Hergensweiler

seine Pflanzen, Gartengerätschaften

etc. verkaufen

oder zum Tausch anbieten.

Der Gartenbauverein Hergensweiler

sorgt neben den Marktständen

auch für das leibliche

Wohl: Kaffee, Kuchen sowie

Dinnete aus dem Holzbackofen.

BZ-Foto: Gartenbauverein Hergensweiler

Angeboten wird eine breite Auswahl

an historischen Ansichtskarten,

seltenen Briefmarken

sowie Münzen aus verschiedenen

Epochen und Ländern.

Dabei kommen sowohl passionierte

Sammler als auch Einsteiger

auf ihre Kosten.

Neben dem Kaufen, Verkaufen

und Tauschen steht vor allem

der persönliche Austausch im

Mittelpunkt.

Fachgespräche, der Erfahrungsaustausch

und die Freude am

gemeinsamen Hobby prägen die

Atmosphäre der Börse.

Auch für das leibliche Wohl der

Besucher wird gesorgt.

Der Eintritt zur Sammler-Börse

im Freizeitzentrum Oberreitnau

ist frei.

BZ-Foto: Christian Liebscher

Lindauer Handballer bringen Kinder in Bewegung

TSV Lindau 50 Mädchen und Jungen absolvierten in den Osterferien ein abwechslungsreiches Sport-Camp

Die Dreifachturnhalle wurde in

den Osterferien einmal mehr zum

lebendigen Treffpunkt für Sport,

Spaß und Gemeinschaft: Rund

50 Kinder und Jugendliche erlebten

beim Bodensee Sportcamp

des TSV Lindau Handball eine abwechslungsreiche

und bewegte

Ferienwoche.

Mit viel Engagement stellte die

Abteilung ein vielseitiges Programm

auf die Beine. Im Mittelpunkt

standen klassische

Ballsportarten wie Basketball,

Handball und Fußball, die mit

großer Begeisterung gespielt

wurden. Besonders erfreulich

für die Verantwortlichen: Einige

Teilnehmer möchten nun auch

über das Camp hinaus aktiv

bleiben und ein Probetraining

beim TSV Lindau absolvieren

– ein deutliches Zeichen für

die nachhaltige Wirkung des

Angebots.

Doch das Camp bot weit

mehr als Sport im klassischen

Sinne. Anspruchsvolle Ninja-

Warrior-Parcours forderten Geschicklichkeit,

Kraft und Koordination

heraus und sorgten

für zusätzliche Motivation.

Auch außerhalb der Halle

wurde es aktiv: Eine Outdoor-

Rallye zum Gitzenweiler Hof

stärkte Teamgeist und Zusammenhalt,

während ein gemeinsamer

Kinobesuch im Parktheater

Lindau für einen gelungenen

Ausgleich sorgte.

Ein besonderes Augenmerk

legten die Organisatoren

Karen und Jörg Lützelberger

zudem auf das Thema gesunde

Ernährung. Mit viel Freude

probierten die Kinder das

Smoothie-Bike aus und kreierten

eigene Getränke wie „Muskel-“

und „Power-Smoothies“.

Auch die gesunde Eisalternative

„Nicecream“ kam bestens

an. Ergänzt wurde das Programm

durch einen Workshop

zum gesunden Trinkverhalten,

geleitet von Diplom-Oecotrophologin

Susanne Boms von

der AOK Bayern, bei dem die

Kinder spielerisch lernten, wie

sich Wasser kreativ und gesund

verfeinern lässt. Auch Eltern

und Interessierte kamen auf

ihre Kosten, denn Inspirationen

und Impulse wurden in

Form eines 30-minütigen Vortrags

von Jörg Lützelberger

und Susanne Boms geteilt.

Die positive Resonanz zeigt:

Das Engagement der Lindauer

Handballer trägt Früchte. Kinder

aus der gesamten Region –

von Meckenbeuren über Lindau

bis Lindenberg – nahmen

teil und prägten mit ihrer

Energie und Begeisterung die

besondere Atmosphäre des

Camps.

BZ

BZ-Foto: TSV Lindau/Handball

Frühlingsflohmarkt im „Haug am Brückele“

Nachdem die Auftaktveranstaltung

„Hol Dir ein Stück vom

Gartenglück“ ein voller Erfolg war,

geht es auf dem Bauernhof für

Jung und Alt „Haug am Brückele“

in der Köchlinstraße 23 in Lindau-

Reutin nun am Samstag, 25. April

2026, ab 11 Uhr weiter mit einem

großen Frühlingsflohmarkt.

Dort werden allerhand Fundstücke

aus Keller, Küche, Scheune

und Dachboden zum Verkauf

angeboten. Die Gartengruppe

stellt selbstgezogene Pflanzen zur

Verfügung. Geschirr, Kleidung,

Bücher, Spielsachen, Bilder,

Möbelstücke uvm. wurden für

den guten Zweck – den Erhalt des

wunderschönen alten Bauernhauses

– gespendet.

Der Verein lädt zum Stöbern und

Verweilen auf dem malerischen

Hofgelände ein und bietet auch

Kaffee, Kuchen und Kaltgetränke

an.

Sollte das Wetter den fleißgen

Helfern vom Bauernhof einen

Strich durch die Rechnung machen,

wird die Veranstaltung um

eine Woche verschoben.

Einen Überblick über alle weiteren

Veranstaltungen gibt‘s hier:

www.haug-am-brueckele.de

BZ-Foto: Irmgard Löhr


14 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26

WISSENSWERTES

Die wichtigsten Daten sind hier

übersichtlich gebündelt

BZ-Vorsorgemappe: Den Ringordner mit vielen Vordrucken und Erläuterungen bei Ihrer

Lindauer Bürgerzeitung bestellen – Ihre Mappe kommt per Post zu Ihnen nach Hause

Anzeige

Im Laufe eines Lebens sammeln

sich Unmengen an wichtigen

Verträgen, Dokumenten und Informationen

an. Das Wissen darüber

übersichtlich zusammenzufassen,

dabei kann unsere

BZ-Vorsorgemappe helfen.

Die BZ-Vorsorgemappe wurde

für alle Lindauerinnen und

Lindauer erstellt und erfreut

sich mittlerweile seit vielen

Jahren ungebrochen großer

Beliebtheit. Viele Käufer sind

„Wiederholungstäter“, weil sie

Familienangehörigen, Freunden

oder Nachbarn begeistert von

der Vorsorgemappe erzählt haben

und auch die nun eine

haben möchten. Viel Lob gibt

es für unsere Mappe sogar von

Ärzten und Anwälten.

Die Mappe leitet Sie an, alles

aufzuschreiben und zusammenzutragen,

was den Menschen

hilft, die sich im Krankheitsoder

Todesfall in einer stressigen

und oft emotional äußerst

aufwühlenden Zeit um Sie oder

Ihren letzten Willen kümmern

möchten und sollen. In der Vorsorgemappe

finden sie alle

wichtigen Fakten, Informationen

und Dokumente. Dank des

praktischen Ringordners lassen

sich bereits vorhandene

Dokumente einfach mit einheften.

Wenn Sie die Mappe sorgfältig

ausfüllen, ist alles

berücksichtigt: persönliche Informationen,

alles rund um die

Finanzen. Es gibt Vordrucke

und Ausfüllhilfen zu wichtigen

Vollmachten. Die Krankenhauseinweisung

ist genau so

berücksichtigt wie das Thema

Testament oder wie die Dinge,

die im Todesfall zu beachten

sind.

Die Mappe wird aufgrund

neuer Anregungen und/oder

gesetzlicher Vorgaben entsprechend

aktualisiert. BZ

Die BZ-Vorsorgemappe

kostet 25 Euro.

Die BZ Vorsorgemappe

gibt‘s ausschließlich auf

Bestellung

z. B. direkt auf der Homepage

der Lindauer Bürgerzeitung

www.bz-lindau.de

unter dem Button

„Vorsorgemappe“.

Füllen Sie bitte das Formular

vollständig aus und schicken

es ab. Im Anschluss erhalten

Sie Ihre Vorsorgemappe

per Post direkt nach Hause.

Die BZ-Vorsorgemappe kostet

25 Euro pro Mappe (versandkostenfrei).

Wir haben für unsere BZ-Vorsorgemappe ein freundliches und auffälliges

Design gewählt. Das große, farbenfrohe Bild mit den Lindauer

Wahrzeichen signalisiert Heimatverbundenheit, hat aber noch

einen anderen Vorteil: Die Mappe fällt in jedem Regal selbst zwischen

vielen anderen Ordnern sofort ins Auge. Da müssen im Notfall

auch Rettungskräfte oder Familienangehörige nicht lange suchen.

Im Abschnitt 1 der BZ-Vorsorgemappe

können Sie alle wichtigen persönlichen

Angaben zusammenfassen.

Wir geben Ihnen Hinweise, welche

Informationen Sie auf jeden Fall hinterlegen

sollten und bieten Ihnen Vordrucke

zu den häufigsten Themen an, die Sie

einfach ausfüllen können. So ist alles

übersichtlich zusammengestellt.

Um Vollmachten geht es im Abschnitt 3

der BZ-Vorsorgemappe.

Sie finden Vordrucke, Erläuterungen

und Ausfüllhilfen zur Vorsorgevollmacht

und zur Betreuungsverfügung sowie zur

„Einzelvollmacht“, „Postvollmacht“,

„Informationsvollmacht“, „Entbindung

von der ärztlichen Schweigepflicht“

und „Generalvollmacht“.

Inhaltsverzeichnis

1. Persönliches

1.1 Wichtige Rufnummern

1.2 Persönliche Daten

1.3 Wohnsituation

1.4 Schlüsselverwahrung

1.5 Verträge (z.B. Strom, Gas etc.)

1.6 Mitgliedschaften (Vereine, Social Media, Online-Shops)

1.7 Abonnements

1.8 Rente / Pension / Versorgung

1.9 Versicherungen (auch Fahrzeuge)

2. Finanzen

2.1 Konten (Giro und Spar)

2.2 Abbuchungen, Daueraufträge

2.3 Depot / Aktien

2.4 Sonstige Anlagen

2.5 Bausparverträge

2.6 Verbindlichkeiten

2.7 Kontovollmacht

3. Vollmachten

3.1 Vorsorgevollmacht

3.2 Betreuungsverfügung

3.3 Einzelvollmacht

3.4 Postvollmacht

3.5 Informationsvollmacht

3.6 Entbindung von der ärztlichen Schweigepflicht

3.7 Generalvollmacht

4. Krankenhauseinweisung

4.1 Checkliste bei Krankenhauseinlieferung

4.2 Patientenverfügung

4.3 Organspendeausweis

5. Testament

5.1 Erbfolge

5.2 Erbschaftssteuer

6. Todesfall (Was ist zu erledigen)

6.1 Persönliche Notizen, nützliche Adressen und Hinweise

Impressum

Gesamtdarstellung: Lindauer Bürgerzeitung GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau

Redaktion: Hans-Jörg Apfelbacher

Herausgeber: Lindauer Bürgerzeitung GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau ©

Titelbild: Hans-Jörg Apfelbacher

Das Werk einschließlich seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetztes ist

ohne Zustimmung des Verlages unzulässig. Das gilt insbesondere für die Vervielfältigung, Übersetztung, Mikroverfilmung sowie Einspeicherung

und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Die Hinweise und Textmuster wurden nach bestem Wissen erstellt bzw. wiedergegeben.

Eine rechtsverbindliche Beratung durch Fachkräfte können wir nicht ersetzen. Eine Haftung für materielle oder ideelle Schäden aufgrund der

gegebenen Informationen ist daher ausgeschlossen. Alle Angaben wurden nach genauen Recherchen sorgfältig verfasst; eine Haftung für die

Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben ist jedoch ausgeschlossen.

Im Abschnitt 2 der BZ-Vorsorgemappe

dreht sich inhaltlich alles um Ihre

Finanzen.

Auch hier helfen Ihnen Vordrucke, sämtliche

Informationen zu Konten, Bevollmächtigten,

Abbuchungen, Lastschriften,

Sparverträgen, Depots, Verbindlichkeiten

usw. übersichtlich niederzuschreiben.

Im Abschnitt 4 der BZ-Vorsorgemappe

werden Ihnen die vorbereitenden Maßnahmen

für eine Krankenhauseinweisung

erläutert.

Hier finden Sie auch einen Vordruck und

die entsprechenden Erläuterungen zu

einer Patientenverfügung und zu einem

Organspendeausweis.

Ein Organspendeausweis in Kartenform

zum Heraustrennen, damit Sie ihn bei

sich führen können, ist in der Vorsorgemappe

ebenfalls enthalten.

Die wichtigsten Informationen zum

Thema Testament, Erbrecht, Erbfolge

und Erbschaftssteuern beinhaltet der

Abschnitt 5 der BZ-Vorsorgemappe.

Die BZ-

VORSORGEMAPPE

LINDAUER

erhalten Sie per Post

direkt zu Ihnen nach Hause.

Bestellung unter:

www.bz-lindau.de

Informationen dazu, was Ihre Hinterbliebenen

im Falle Ihres Todes alles

erledigen müssen, finden sie im

Abschnitt 6 der BZ-Vorsorgemappe.

Hier sind auch ein Beerdigungsplan,

der Ihre persönlichen Wünsche abfragt,

und eine Liste beigeheftet, auf

der Sie Personen, die im Todesfall zu

benachrichtigen sind, übersichtlich

aufführen können.

Dieser Abschnitt enthält auch die

Punkte „Checkliste letzter Wille“,

„Meine Unterlagen“, „Abmeldung

Rundfunkbeitrag“, „Kündigung

wegen Todesfall“ und

„Änderungsprotokoll“.


WISSENSWERTES 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26

15

Ein Kraftort für die Seele

Wander-Tipp ein Besuch im „SinnRaum“ im Ortsteil Beule in Oberreute

Ganz nah am Paradies ist in der

Wandergemeinde Oberreute im

Rahmen eines gänzlich konfes-sionsoffenen

Bürgerprojektes ein

Kraftort für die Seele entstanden.

Auf einem Eiszeit-Drumlin ist

im Ortsteil Beule, auf einer

weithin sichtbaren Anhöhe

mit 360-Grad-Rundumblick,

ein welt- und konfessionsfreier

Raum als Einmaligkeit in der

Region entstanden.

Es ist ein ganz besonderer

architektonischer Ort, ein „Sinn-

Raum“, ein geistiger, meditativer

Raum in Verbindung mit

Natur und Mensch. Es gibt viele

Gründe, bei einer Wanderung

Zeit im „SinnRaum“ in Oberreute

zu verbringen: Stille spüren,

nachdenken, Kraft tanken,

beten.

Vom Scheidegger Künstler

Max Schmelcher wurde dafür

auch ein Lebensbuch aus Moorplatten

geschaffen. Dazu schreibt

der 1. Vorstand des Kappele

Verein Oberreute, Friedhold

Impressum

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Inselgraben 2, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P. für BZ):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

E-Mail: verlag@bz-lindau.de

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82/93 74 42

Produktion/Anzeigen:

Druck und Verlag Wagner

E-Mail: anzeigen@duv-wagner.de

Telefon: 0 71 54/82 22 70

Anzeigenservice/-beratung:

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82/7 50 90 37

Mobil: 01 62/2 39 52 37

Leopold Kreitmeir

E-Mail: lk@bzlindau.de

Telefon: 0 83 82/9 97 65 66

Mobil: 01 71/6 91 57 09

Veranstaltungskalender:

Veranstaltungen für den

BZ-Veranstaltungskalender melden

(ohne Gewähr für Veröffentlichung) per

E-Mail: veranstaltungen@bz-lindau.de

Der Drumlin, auf dem der „Ort der Stille“ erbaut wurde, hat Millionen

von Jahren hinter sich. Einst vom Rheingletscher in der Eiszeit

angeschoben, ist der Drumlin heute ein Naturdenkmal für die Region,

gefüllt mit viel Urgestein.

Blicken wir durch das große Fenster im „SinnRaum“, schweift unser Blick mit einer Leichtigkeit in Richtung

Nagelfluhkette, mit dem Hochgrat als Hausberg von Oberreute.

BZ-Fotos: Fuchs/Pohl/Sinnraum

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit offiziellen Mitteilungen der Stadt Lindau

V.i.S.d.P. für Titelbeitrag S. 1 und Seiten,

die als „offizielle Mitteilungen der Stadt

Lindau“ gekennzeichnet sind:

Presse und Kommunikation Stadt Lindau (B)

Bettina Wind, Pressesprecherin (BW)

Stefanie Czuday (SC)

Telefon: 0 83 82/91 81 02

E-Mail: presse@lindau.de

Herstellung:

SV Druck GmbH & Co. KG Ravensburg

Druckhaus Weingarten

Herknerstraße 15, 88250 Weingarten

Es gelten die AGB der Preisliste Nr. 46

zzgl. MwSt., gültig ab 1.1.2026 von

Druck + Verlag Wagner. Sie werden auf

Wunsch zugesandt:

anzeigen@duv-wagner.de

Auflage:

14.000 Exemplare

Erscheinungsweise:

alle 14 Tage samstags

Bezug in Lindau (B):

kostenlos an alle Haushalte

BZ nicht erhalten?

Wenden Sie sich bitte an die Hotline:

0 71 54/82 22 30 oder nutzen das

Zustellreklamations-Formular unter:

www.duv-wagner.de/kontakt/

Schneider: „Unser Leben kann

treffend mit einem Buch verglichen

werden – einer Geschichte,

die über Jahre hinweg geschrieben

wird, mit jedem

Kapitel, das neue Erfahrungen,

Herausforderungen und Erkenntnisse

beinhaltet. In diesem

Kontext wird das Buch aus

4.000 Jahre altem, getrockneten

Moor im ‚SinnRaum‘ zu einem

faszinierenden Symbol für die

Tiefe und Komplexität eines

jeden Lebens. Jede Seite dieses

einzigartigen Buches erzählt von

der Vergänglichkeit und den

Wurzeln der menschlichen

Existenz. So wie in einem Buch

jede Zeile sorgfältig gewählt

und jede Wendung bedeutungsvoll

ist, so gestaltet sich auch

unser Leben aus Entscheidungen

und Erlebnissen, die uns

vielleicht für immer prägen.

Das Moor, das über Jahrtausende

gewachsen ist, spiegelt

die langsame, aber stetige Entwicklung

wider, die wir im

Laufe der Zeit durchlaufen. Das

Leben ist voller Kapitel – manche

sind geprägt von Freude

und Erfolg, während andere

Zeiten der Herausforderung

und Trauer darstellen. Jedes

Kapitel bringt uns Wissen und

Weisheit, die wir in die nächsten

Abschnitte unseres Lebens

integrieren.

Das künstlerische Werk ermutigt

uns, innezuhalten und

über die Geschichten nachzudenken,

die wir selbst erzählen.

Es lädt uns ein, die Schönheit

in der Vielfalt unserer Erfahrungen

zu erkennen und zu

schätzen. So wie ein Buch gelesen

und interpretiert werden

kann, so können auch wir

unser Leben aktiv gestalten

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und die Botschaften sowie Lernmomente

erkennen, die es uns

bietet. Letztlich ist das Leben

wie ein Buch, das wir selbst

schreiben – mit jedem Tag,

jeder Entscheidung und jeder

Begegnung. Es liegt an uns

selbst, die Seiten mit bedeutungsvollen

Inhalten zu füllen

und unserer Geschichte eine

tiefe, authentische Note zu verleihen.

Also hör auf zu warten: auf

Freitag, auf den Sommer, auf

die Liebe deines Lebens... Geh

raus, sei mutig und glaub an

Dich! Schreib ein neues Kapitel

und freue Dich, immer wieder

die Seiten mit den Eselsohren

aufzuschlagen!“

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GRABMALE

Steinmetz Lau GmbH

Rennerle 16 · 88131 Lindau/B

T 08382 6894 · F 08382 26870

steinmetz.lau@web.de

BZ

AUSSTELLUNG

beim Friedhof Lindau-Aeschach

Rennerle 14-16

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

14-18 Uhr und nach Vereinbarung


16 25.04.2026 · BZ Nr. 17/26

WISSENSWERTES

Saisoneröffnungsfest im Zeughaus

Mit dem traditionellen Saisonauftakt

startet das Zeughaus

Lindau am Sonntag, 3. Mai

2026, von 15 bis 18 Uhr in die

neue Spielzeit – bei Kaffee,

Kuchen und Würzigem (auf

Spendenbasis). Für den passenden

Sound sorgt die Band

„Die Haiducken“ aus Freiburg

– mit dabei ist auch der Lindauer

Musiker Mario Hamann.

„Die Haiducken“ stehen für

eine mitreißende Mischung

aus Klezmer- und Balkansounds:

mal temporeich und

aufheizend, mal träumerisch

und voller Sehnsucht. Virtuose

Soli, raffinierte Arrangements

und das Zusammenspiel von

Klarinette, Gitarre, Akkordeon,

Kontrabass und Percussion

schaffen eine Atmosphäre, die

ebenso zum Tanzen wie zum

Genießen einlädt.

Ob unter freiem Himmel oder

im Club – bei inzwischen über

100 Konzerten hat die Band

stets für beste Stimmung gesorgt.

So wird auch das Saisoneröffnungsfest

im Zeughaus zu

einem lebendigen, musikalischen

Start in den Frühling.

Der Eintritt zum Fest ist frei.

BZ-Foto: M. Hamann

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Wird Ronnie das Fliegen lernen?

Inklusive Theaterproduktion über Mut und Selbstbestimmung

Das Kannwas Kollektiv und das

Tanzhaus Lindau präsentieren

ihre neue Theaterproduktion

„Fliegen lernen“. Das Stück

spielt in den 1980-er Jahren

und erzählt die Geschichte des

jungen Ronnie, der zwischen

gesellschaftlichen Erwartungen

und dem Wunsch nach Selbstverwirklichung

steht. Das Ensemble

besteht aus 24 Schauspielern

und Tänzern im Alter

von 17 bis 65 Jahren. Knapp

die Hälfte davon sind Menschen

mit Behinderung. Die unterschiedlichen

Perspektiven und

Körperlichkeiten der Darsteller

prägen die Ästhetik des Stücks

und machen die Produktion zu

einem lebendigen Beispiel gelebter

Inklusion auf der Bühne.

Ronnie lebt mit seinem Vater,

seinem Bruder und seiner

Großmutter in einer kleinen

Stadt. Seine Mutter ist vor vielen

Jahren gestorben. In der

Familie wird nicht über sie

gesprochen. Für Ronnie ist

schon immer klar, dass er in

derselben Firma wie sein Vater

arbeiten wird und damit eine

sichere Zukunft vor sich hat.

Doch eines Tages lernt er eine

Tanzgruppe kennen, die für

einen Wettbewerb probt.

Auch Ronnie tanzt gerne.

Beim Tanzen erfährt er mehr

über das Leben seiner Mutter. In

den 1960-er Jahren arbeitete sie

in einer Autofabrik und streikte

für die Arbeitsrechte von Frauen.

Ronnie möchte Teil der Tanzgruppe

werden. Doch er weiß:

Männer tanzen nicht. Jetzt

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Die inklusive Theaterproduktion

„Fliegen lernen“ ist am 15. und

16. Mai im Theater Lindau zu

erleben. BZ-Fotos: Kannwas Kollektiv

steht Ronnie vor einer wichtigen

Frage: Soll er auf dem sicheren

Weg bleiben oder soll er

etwas Neues wagen?

Das Kannwas Kollektiv und

das Tanzhaus Lindau arbeiten

bereits seit 2020 zusammen und

haben in dieser Zeit mehrere

gemeinsame Produktionen realisiert.

Für ihr zuletzt gemeinsam

entwickeltes, inklusives Stück

„Der kleine Prinz“ wurden sie

bei den Theatertagen in Göppingen

mit dem Förderpreis ausgezeichnet.

Mit „Fliegen lernen“ lädt die

inklusive Theatergruppe dazu

ein, gesellschaftliche Normen

zu hinterfragen und über sie

hinauszudenken. Durch die Verbindung

von Schauspiel, Tanz

und Musik entsteht eine vielschichtige

Inszenierung, die

Vergangenheit und Gegenwart

miteinander verwebt und das

Publikum emotional in die Entwicklung

der Figuren eintauchen

lässt.

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Most wanted Schorle.

aus

eigener

Kelterei

Frisch vom

Bodensee.

„Fliegen lernen“

Drehbuch & Regie: Ainhoa Guerrero

Tetas und Thekla Lanz (Kannwas

Kollektiv)

Choreografie: Anne Thaeter

(Tanzhaus Lindau e. V.)

Kostüm: Janina Kobinger

Die Produktion wird gefördert

von Aktion Mensch im

Rahmen einer Kooperation von

die Pfanne e. V. mit der Stiftung

Liebenau.

Das Stück ist an folgenden

Terminen im Theater Lindau

zu sehen:

Freitag, 15. Mai, und Samstag,

16. Mai 2026, jeweils um

19.30 Uhr

Karten und Reservierung:

www.kultur.lindau.de/events/

fliegen-lernenBZ

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