23.04.2026 Aufrufe

Newsletter NEWSEXTRA

  • Keine Tags gefunden...

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

Reinraum Monitoring

Lösungen für die Kontaminationsüberwachung

aus einer Hand

Überlegenheit in Wissen, Technologie, Qualität und Service seit 1972


Risikobewertung als Instrument zur Qualitätssicherung

Abstrakt

Die Kontrolle von Umgebungskontaminationen ist ein entscheidender Bestandteil der sterilen pharmazeutischen

Herstellung. Das Risikomanagement ist notwendig, um sicherzustellen, dass die richtigen Verfahren angewandt

werden, um die Risiken zu identifizieren, zu minimieren und unter Kontrolle zu halten. Der Risikomanagementprozess

besteht aus einer Reihe von Schritten, einschließlich einer Risikobewertung, die ein tieferes Verständnis der

Produktionsumgebung ermöglichen. Eine solche Bewertung kann dazu führen, dass Aktivitäten im Zusammenhang

mit einem Produkt oder einem Prozess gestrichen, reduziert oder überwacht werden, um identifizierte Risiken zu

mindern. Diese qualitative Risikobewertung kann mit Hilfe moderner Risikoanalysetools und -verfahren in eine

quantitative Bewertung übersetzt werden; diese Tools liefern eine vollständig dokumentierte Begründung für den

gewählten Weg.

Der Begriff des Risikos in der pharmazeutischen Produktion

In der neuesten Version des EU-GMP-Annex 1, wird die Bedeutung des Risikomanagements als geeignetes

Instrument zur Sicherung der Qualität eines Prozesses hervorgehoben. Das Dokument weist ausdrücklich

auf die Notwendigkeit eines Risikomanagements für Hersteller steriler Arzneimittel hin und empfiehlt ein

Risikomanagement auch für andere Produkttypen, insbesondere dort, wo eine Kontrolle der mikrobiellen,

partikulären und pyrogenen Kontamination erforderlich ist (z. B. bei bestimmten Flüssigkeiten, Cremes, Salben

und bakterienarmen Zwischenprodukten).

Die Herstellung und Verwendung eines Arzneimittels und seiner Bestandteile, ist zwangsläufig mit einem gewissen

Risiko verbunden. Es ist wichtig zu verstehen, dass die Produktqualität während des gesamten Produktlebenszyklus

aufrechterhalten werden muss. Dadurch wird sichergestellt, dass die für die Qualität des Arzneimittels wichtigen

Attribute (Critical Quality Attributes) während der gesamten Entwicklungs- und Produktionsphase des Arzneimittels

konstant bleiben.

Gemäß ICH Q6A bezieht sich die Arzneimittelqualität auf die Eignung eines Wirkstoffs oder eines Arzneimittels für

den vorgesehenen Verwendungszweck.

Im Allgemeinen konzentriert sich ein Risikomanagementverfahren auf die Analyse aller mit dem

Produktlebenszyklus verbundenen Prozesse, mit der Absicht eine Bewertung, Minderung und Überprüfung

der vorhandenen Risiken durchzuführen. Wie in ICH Q9 definiert, ist die Risikobewertung (Risk Assessment) ein

systematischer Prozess zur Organisation von Informationen, die dabei helfen Risikoentscheidungen im Rahmen

eines Risikomanagementprozesses zu treffen.

Wenn es um pharmazeutische Qualität geht, kann der Begriff “Prozess” verschiedene Bedeutungen haben. Er

kann sich auf alle Phasen der Entwicklung, Produktion, Prüfung, Inspektion, Verteilung bis hin zur Auslieferung

von Arzneimitteln beziehen. Darüber hinaus kann er sich auch auf die Entwicklung, Qualifizierung und Validierung

von Geräten, Instrumenten und

Einrichtungen beziehen. Ein Prozess ist also jede Tätigkeit, die sich direkt oder indirekt auf die Qualität des

Endprodukts auswirken kann. Somit wird auch klar, dass der Anwendungsbereich des pharmazeutischen

Qualitätsrisikomanagements sehr weit gefasst ist.

Bevor wir uns mit den Risikomanagementverfahren befassen, ist es sinnvoll, über einige wichtige Unterscheidungen

nachzudenken, angefangen mit dem Unterschied zwischen Gefahren und Problemen. Probleme beziehen sich auf

die Wahrnehmung oder Umsetzung eines Prozesses, während eine Gefahr als eine intrinsische Eigenschaft oder

Qualität verstanden wird, die das Potenzial hat, dem Prozess und damit dem Endkunden zu schaden.

Das Risiko ist also ein probabilistisches Konzept; es ist die Kombination aus der Wahrscheinlichkeit, dass ein

bestimmtes Ereignis eintritt, und der Möglichkeit, dass dieses Ereignis einen Schaden verursacht. Erschwerend

kommt hinzu, dass dieses Risiko zum Zeitpunkt des Eintretens unter Umständen nicht erkannt werden kann. Aus

technischer Sicht ist das Risiko das Produkt aus Wahrscheinlichkeit und Schweregrad [2], wobei die Erkennbarkeit/

Detektion - sofern eingeführt - das Risiko eines Versagens des Erkennungssystems berücksichtigen sollte. Der

Begriff des Risikos impliziert somit das Vorhandensein einer Gefahrenquelle und die Möglichkeit, dass sich diese

in einen Schaden verwandelt.

Ab diesem Moment der Analyse wird das Risiko tatsächlich greifbar und in etwas Wissenschaftliches und

Dokumentiertes übersetzt. Von diesem Punkt an müssen die Tests und Evaluationen der Risikobewertung in etwas

Visuelles und Quantitatives umgewandelt werden, damit sowohl die Fähigkeit, das Risiko zu bewältigen, als auch

die Ursache des Risikos von außen verstanden werden können.

Das letzte Instrument der Risikobewertung ist die Identifizierung von Gefahren und die wissenschaftliche Analyse

und Einstufung der mit der Exposition gegenüber diesen Gefahren verbundenen Risiken. Dazu gehört auch die

Schwere der Schäden oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen, einschließlich der logistischen Schäden, die

durch den Verlust der Produktqualität oder der Verfügbarkeit entstehen können.

Um die Risiken für die Produktqualität, die Patientensicherheit und den Ruf des Unternehmens auf ein akzeptables

Maß zu reduzieren, sind ein solides Qualitätsmanagementsystem und eine gute Herstellungspraxis (Good

Manufacturing Practice) unerlässlich.

Es gibt zwei Hauptprinzipien des Qualitätsrisikomanagements:

• Risikobewertungen sollten auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen und vom Patientenschutz

geleitet sein.

• Der Grad des Einsatzes, der förmlichen Ausführung und der Dokumentation des

Qualitätsrisikomanagementprozesses sollte dem Risiko angemessen sein.

Risikobewertung

Der Prozess der Risikobewertung besteht aus

verschiedenen Schritten, die von der Identifizierung der

Gefahren bis zur Analyse und Bewertung der mit der

Exposition gegenüber diesen Gefahren verbundenen

Risiken reichen. Abbildung 1 zeigt die während der

Analyse entwickelten Schritte.

Der Schritt der Risikoermittlung besteht aus der

systematischen Nutzung von Informationen zur

Ermittlung potenzieller Schadensquellen (Gefahren)

und möglicher Folgen (Auswirkungen). Hierfür ist

ein tiefgehendes Produkt- und Prozessverständnis

notwendig und entsprechend viele Personen aus

unterschiedlichen Abteilungen sollten involviert

werden.

Die Ermittlung der Schäden und Folgen basiert auf

historischen Daten, theoretischen Analysen, fundierten

Stellungnahmen, Bedenken von Interessengruppen,

Brainstorming-Sitzungen usw. Diese Informationen

sind notwendig, um das Wissen über die Prozesse zu

vertiefen.

ABBILDUNG 1: SCHRITTE ZUR RISIKOERMITTLUNG UND -ANALYSE

(QUELLE: EUROPEAN COMMUNITY)

2

3



Diese drei grundlegenden Fragen sind oft hilfreich, um das Risiko klar zu definieren:

1. Was könnte anders laufen als erwartet?

2. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass es anders kommt als erwartet?

3. Was sind die Auswirkungen (Schweregrad)?

Die Risikoanalyse ist die Abschätzung des Risikos, das mit identifizierten Gefahren verbunden ist. Es handelt sich

um einen qualitativen oder quantitativen Prozess der Verknüpfung von Schadenswahrscheinlichkeit und -schwere

(wobei die Schwere ein Maß für die möglichen Folgen einer Gefahr ist). Hierzu wird das Design/die Maßnahmen

bewertet, die das Auftreten und die Erkennung von Schäden kontrollieren sollen [2]. Die Analyse des Risikograds führt

im Laufe der Zeit zur Festlegung geeigneter Instrumente oder Maßnahmen für das Risikomanagement. Bei einigen

Risikomanagementinstrumenten kann auch die Fähigkeit, Schäden zu erkennen (Detektion), als ein Faktor betrachtet

werden, der die Gesamtrisikoeinschätzung beeinflusst.

Die Risikobewertung führt dann zu einem Vergleich des geschätzten Risikos mit bestimmten Risikokriterien. Dies

geschieht anhand einer quantitativen oder qualitativen Skala, die die Bedeutung des Risikos bestimmt und in

der Folge eine Akzeptanzschwelle festlegt. Wenn das Risiko quantitativ ausgedrückt wird, wird eine numerische

Wahrscheinlichkeit verwendet. Alternativ kann das Risiko auch mit qualitativen Deskriptoren wie “hoch”, “mittel” oder

“gering” ausgedrückt werden, die so detailliert wie möglich definiert werden sollten. Der Zweck der Risikokontrolle

besteht darin, das Risiko auf ein akzeptables, definiertes Niveau zu reduzieren.

Daher sollte die Bewertung entweder zu einer Akzeptanz des Risikos selbst (Risikokontrolle) führen, wenn das Niveau

akzeptabel ist, oder zu einer Verringerung des Risikos, wenn kein akzeptables Niveau vorliegt.

Der Prozess zur Risikokontrolle könnte Maßnahmen umfassen zur:

• Verringerung der Auftrittswahrscheinlichkeit der ermittelten Gefahren und Risiken

• Verringerung der Schwere der ermittelten Gefahren und Risiken

• Erhöhung der Erkennbarkeit der ermittelten Gefahren und Risiken

Es muss immer bedacht werden, dass die Umsetzung von Maßnahmen zur Risikominderung neue Risiken in das System

einführen (induziertes Risiko) oder die Bedeutung anderer, bereits bestehender Risiken erhöhen kann (korreliertes

Risiko). Deshalb kann es angebracht sein die Risikobewertung nach der Umsetzung bestimmter Maßnahmen zur

Risikominimierung zu überprüfen, um mögliche Änderungen zu ermitteln und zu bewerten. Die Häufigkeit einer

Überprüfung sollte sich nach der Höhe des Risikos richten. Die Risikoüberprüfung kann auch eine Neubewertung der

Risikoakzeptanzkriterien beinhalten.

Die Akzeptanz eines Risikos ist nur möglich, wenn wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass die Endqualität des

Prozesses durch das festgestellte oder verbleibende Risiko nicht kritisch beeinträchtigt wird. Manchmal kann selbst

das beste Qualitätsrisikomanagement ein Risiko nicht vollständig eliminieren. In diesen Fällen wird das vorhandene

Risiko durch die Anwendung einer geeigneten Risikomanagementstrategie auf ein bestimmtes (akzeptables) Niveau

reduziert. Dieses akzeptable Niveau hängt von vielen Parametern ab und sollte von Fall zu Fall entschieden werden.

Verschiedene Verfahren, einschließlich einer Kosten-Nutzen-Analyse, können eingesetzt werden, um das optimale

Niveau der Risikokontrolle zu ermitteln, wobei stets die gesetzlichen und normativen Anforderungen einzuhalten sind.

HACCP (Hazard Analysis and Critical Control Point)

Das HACCP-Konzept ist ein systematisches, proaktives und präventives Instrument zur Gewährleistung

von Produktqualität, Zuverlässigkeit und Sicherheit [7]. Der HACCP-Ansatz basiert auf der Entwicklung

eines “Entscheidungsbaums” und erleichtert die Identifizierung kritischer und unkritischer Bereiche des zu

analysierenden Prozesses.

ABBILDUNG 2: BEISPIEL FÜR EINEN HACCP ENTSCHEIDUNGSBAUME (QUELLE: PARTICLE MEASURING SYSTEMS)

FMEA (Failure Mode and Effects Analysis)

Der FMEA-Ansatz ist eine systematische Analyse potenziell möglicher Fehler, mit dem Ziel der Fehlervermeidung. Es

handelt sich um einen Prozess der Vorbeugung, der vor der Einführung neuer Produkte, Änderungen oder Prozesse

durchgeführt wird.

Idealerweise werden FMEA-Analysen in der Prozess-/Produktdesign- oder Entwicklungsphase durchgeführt, sie können

jedoch auch sehr nützlich sein, wenn sie auf bestehende Produkte und Prozesse angewendet werden. Dieser

Ansatz ist in einer Vielzahl von Bereichen anwendbar, unter anderem in der pharmazeutischen Fertigung und Montage.

Er besteht aus mehreren Schritten wie der Überprüfung des Prozesses, der Identifizierung potenzieller Fehler im

Prozess, der Auflistung der potenziellen Auswirkungen dieser Fehler, der Zuordnung von Schweregrad, Eintritts- und

Entdeckungswahrscheinlichkeit zu jeder Auswirkung und der Berechnung der Risk Priority Number (RPN) zur Priorisierung

von Maßnahmen, die das Risiko beseitigen oder verringern sollen.

Risikomanagement und mögliche Vorgehensweisen

Derzeit gibt es mehrere wissenschaftliche Methoden für die Risikoanalyse. Diese können unabhängig voneinander oder

in Verbindung miteinander eingesetzt werden, um die konstruktivsten Ergebnisse zu erzielen. So kann beispielsweise

die Kombination der HACCP- mit der FMEA-Methode zur Erstellung umfassenderer Dokumente führen als jede

Methode für sich allein. Im Folgenden werden drei dieser Methoden vorgestellt.

4

5



RPN (Risk Priority Number)

Die Berechnung der RPN ist das Ergebnis der Bewertung von drei Parametern: “Schwere” (Schwere des Risikos),

“Detektion” (die Fähigkeit, das Risiko zu erkennen) und “Auftreten” (die Wahrscheinlichkeit, dass das Risiko innerhalb

des analysierten Prozesses auftritt und sich wiederholt). Für jeden dieser Parameter werden Variablen bewertet

und dann multipliziert, um die endgültige Bewertung zu erhalten (RPN= Schweregrad x Detektion x Auftreten)

[6]. Sobald die Variablen für jeden einzelnen Parameter festgelegt sind, können die Höchst- und Mindestwerte

berechnet werden, um Bereiche zu definieren. Ein Risikowert von “niedrig” würde zugewiesen, wenn der RPN-Wert

in den niedrigsten Bereich fällt, “mittel”, wenn der RPN-Wert in den mittleren Bereich fällt, und “hoch”, wenn der

der RPN-Wert in den höchsten Bereich fällt. Die Einteilung in verschiedene Risikobereiche ist für die Durchführung

des nächsten Risikokontrollschritts erforderlich. Die Zuordnung eines Risikowertes zu einem bestimmten Bereich

trägt zum Entscheidungsprozess über Risikominderung oder -akzeptanz bei. Ist das ermittelte Gesamtrisiko mittel

oder hoch, müssen korrigierende oder präventive Kontrollmaßnahmen auf den Prozess angewandt werden, um

den Wert zu senken. Das Risiko von Auswirkungen auf die Qualität muss also minimiert werden.

Außerdem sollte der Risikowert nach Möglichkeit auf einen akzeptablen Schwellenwert gesenkt werden. Ein

“niedriger” Wert bedeutet, dass das Risiko als unterhalb eines festgelegten, akzeptablen Schwellenwerts liegend

akzeptiert wird und keine Korrektur- oder Präventivmaßnahmen erfordert, da es bereits unter Kontrolle ist.

Nehmen wir als Beispiel die Abfüllung eines Produkts im sterilen Produktionsprozess, hier ist eine gute Strategie

zur Vermeidung von Kontaminationen aus der Umgebung für die Gewährleistung der Qualität des Endprodukts

unerlässlich. Die Risikobewertung ist daher ein notwendiges und grundlegendes Instrument für pharmazeutische

Unternehmen, um den Qualitätssicherungsprozess zu stärken. Sie steht außerdem immer im Zusammenhang mit

den Instrumenten, die für die praktische Durchführung verwendet werden, um die Theorie in die Praxis umzusetzen.

Eine gute Datenhistorie und eine angemessene Datendarstellung können Parameter sein, die zu berücksichtigen

sind, um den Prozess der Risikokontrolle und -überprüfung zu erleichtern.

Die angemessene Anwendung des Qualitätsrisikomanagements kann die Verpflichtung der Industrie zur Einhaltung

der gesetzlichen Vorschriften erleichtern, hebt sie jedoch nicht auf.

Schlussfolgerung

Ein wirksamer Ansatz für das Risikomanagement kann dazu beitragen, dass dem Patienten ein qualitativ hochwertiges

Arzneimittel zur Verfügung gestellt wird, denn er stellt ein proaktives Mittel zur Identifizierung und Kontrolle

potenzieller Qualitätsprobleme während der Arzneimittelentwicklung und -herstellung dar. Das Hauptziel eines jeden

Risikomanagements sollte der Schutz des Endverbrauchers des Produkts sein.

Die Produktqualität ist das endgültige Maß für den Erfolg einer Qualitätsrisikostrategie. Sie bezeugt die Sicherheit des

Endkunden und hält sie Aufrecht. Eine vollständig dokumentierte Risikobewertung ermöglicht es Pharmaunternehmen

qualitativ hochwertige Produkte herzustellen und die behördlichen Richtlinien und Anforderungen einzuhalten.

Ein laufendes Produktqualitätsmanagement wird durch mikrobiologische und Partikelkontrollen von Luft und

Oberflächen nach einem festgelegten Überwachungsplan sichergestellt. Es ist außerdem wichtig, die gegenseitige

Abhängigkeit von Risikomanagement und Risikobewertung im Auge zu behalten.

Es kann sinnvoll sein, externe Organisationen zur Beratung heranzuziehen. Diese Experten können dem Unternehmen

bei der Definition und dem Management seiner Risiken helfen, indem sie die gesammelten Informationen auf klare

und systematische Weise wiedergeben. Die Kommunikation kann an jedem Punkt des Prozesses stattfinden und die

geteilten Informationen können sich auf das Vorhandensein, die Art, die Form, die Wahrscheinlichkeit, den Schweregrad,

die Akzeptanz, die Kontrolle, den Umgang, die Nachweisbarkeit oder andere Aspekte der Qualitätsrisiken beziehen.

ABBILDUNG 3: FMEA ENTSCHEIDUNGS-MATRIX (QUELLE: PARTICLE MEASURING SYSTEMS)

6

7



Monitoringlösungen

Steuerungssystem für:

Probenahme, Nachweis und

Datenspeicherung

ISO 5 / Klasse A

ISO 5-6 / Klasse B

ISO 7–8 / Klasse C–D

Laden Befüllen

Verschließen

Bedienfu nktionen Produkttransfer

Klasse-A-Hintergrund

Bekleidung

Compoundierung

Verpackung

Gefriertrocknung

Versiegelung

Materia ltransfer

Versiegelung

MIKROBIELLE VERUNREINIGUNGEN MIKROBIELLE VERUNREINIGUNGEN MIKROBIELLE VERUNREINIGUNGEN

MiniCapt® mobiler

Luftkeimsammler

BioCapt® Single-Use

Einweg-Luftkeim-

Impaktor

BioCapt® Luftkeim-

Impaktor

MiniCapt® mobiler

Luftkeimsa mmler

BioCapt® Single-Use

Einweg-Luftkeim-

Impaktor

BioCapt® Luftkeim-

Impaktor

MiniCapt® mobiler

Luftkeimsammler

MiniCapt® Pro

Luftkeimsammler

MiniCapt® Pro

Luftkeimsammler

FacilityPro® 5010, 3000, 1000

Umgebungs-Monitoringsystem

INERTE VERUNREINIGUNGEN

INERTE VERUNREINIGUNGEN

INERTE VERUNREINIGUNGEN

FacilityPro® 3030

Lasair® Pro Aerosol-

Partikelzähler

Airnet® II

Partikelsensor

IsoAir® Pro-E Aerosol-

Partikelsensor

Lasair® Pro Aerosol-

Partikelzä hler

Airnet® II

Partikelsensor

IsoAir® Pro-E Aerosol-

Partikelsensor

Lasair® Pro Aerosol-

Partikelzähler

IsoAir® Pro-E Aerosol-

Partikelsensor

Airnet® II

Partikelsensor

Airnet® IIs

Partikelsensor

APSS-2000 automatisiertes

In-Parenteralia-

Probenahmesystem

Airnet® IIs

Partike lsensor

Airnet® IIs

Partikelsensor

BEREITSTELLUNG: Datenmanagement Kalibrierung GMP-Dienstleistu ngen Beratungsdienstleistungen Schulung und Weiterbildung Validierung Projektunterstützung

8

9



Lösungen für das Kontaminations-Monitoring

REMOTE

MOBIL

LUFTKEIMPROBENAHME

PARTIKELZÄHLUNG

LUFTKEIMPROBENAHME

PARTIKELZÄHLUNG

BioCapt® Single-Use Einweg-

Luftkeim-Impaktor

■ Sichert den Prozess, das Produkt

und letztlich den Patienten durch

Vermeidung von Kontaminationsrisiken

Gebrauchsfertig, dreifach verpackt

und VHP-undurchlässig (Vaporized

Hydrogen Peroxide)

Kontinuierliches Prozess-Monitoring

durch erhöhte Probenahmezeit

Airnet® II Partikelsensor

■ Teil eines automatisierten

Monitoringsystems zur Herabsetzung

der Arbeitszeit

Konsistentes Positions-Monitoring

Verwendung in der Partikel-

Trendanalyse

Kompakte Größe für flexible Montage

Gegen Reinigungschemikalien beständige

Gehäuse aus Polycarbonat oder Edelstahl

■ Partikelkanäle von 0,5 und 5,0 µm

■ Konformität mit ISO 21501-4

MiniCapt® mobiler Luftkeimsammler

Beispiellose Flexibilität mit mehreren

Handheld-, Remote- und Druckgas-

Monitoringanwendungen

Einzigartige Sicherheit und Präzision

– HEPA-gefilterte Abluft und radiale

Schlitze

Erfüllt die aktuellen Datenmanagement-Anforderungen

Lasair® Pro Aerosol-Partikelzähler

Minimierung von Bedienfehlern durch

intuitive Rezepturkonfiguration

■ Entspricht ISO 14644-1/2:2015,

ISO 21501-4, EU-GMP

Zugriffskontrolle für mehrere

Benutzer/Gruppen

Beständig gegen eine breite Palette

chemischer Desinfektionsmittel

Umgebungsschutz durch

HEPA-gefilterte Abluft

■ Konformität mit 21 CFR Part 11

BioCapt® Luftkeim-Impaktor

■ Entspricht den regulatorischen

Anforderungen – Remote-Probenahme

und Konformität mit ISO 14698-1/2

Vielseitige Petrischalenkompatibilität

durch Einstellbarkeit der Höhe

Probenahmekopf aus 316L Edelstahl

gewährleistet optimale Probenahme

durch radiale Schlitze

MiniCapt® Pro Luftkeimsammler

■ Umgebungsschutz durch HEPAgefilterte

Abluft

Modernes, leicht anwendbares

Daten- und Probenahmen-

Konfigurationsmanagement durch

Integration mit einem FacilityPro® System

Automatisierung der Remote-

Probenahme eliminiert Bedienfehler

IsoAir® Pro-E

Aerosol-Partikelsensor

■ Einfache Integration in

Monitoringsysteme

IsoAir® Pro-Plus

Aerosol-Partikelsensor

■ Gleiche Funktionalität wie Pro-E mit

zusätzlichen Features

Eingebaute Pumpe reduziert die

Infrastruktur und den Bedarf an einer

Vakuumpumpe

0,5- und 5,0-μm-Kanäle im

pharmazeutischen Modus

ISO 21501-4-konform

Werkzeugloser Ein- und Ausbau

Einzelnes PoE-Kabel für

Stromversorgung und Kommunikation

IP65 NEMA 4X-Gehäuse und VHPbeständiger

Strömungspfad

Montagehalterung NFC-Speicherung

der Instrumentenkonfiguration

Automatischer Abschaltmodus für

abgedeckten Sensor

Etwas größer als Pro-E

Zusätzliche Stromversorgungs- und

Kommunikationskonfigurationen

■ 24 VDC oder 100-240 VAC

■ Digitale Ausgänge

■ Analoge Ein-/Ausgänge

■ WLAN-Kommunikation

PARTIKELZÄHLUNG IN FLÜSSIGKEITEN

APSS-2000 Automatisiertes

In-Parenteralia-Probenahmesystem

Entspricht allen US-amerikanischen,

japanischen und europäischen

Arzneibüchern.

■ Partikelgrößenanalyse von 1,5 bis 125 µm

Probenvolumen von 0,2 ml bis 1 l nach

USP <787>

■ Software-Konformität mit 21 CFR Part 11.

DataAnalyst-Software

Langzeit-Datenarchivierung

für Lasair III und

MiniCapt Mobile

Konformität mit

21 CFR Part 11 für

Datensicherheit

und -integrität

Einfacher Download der Gerätedaten

Reinraumzertifizierung und Kontaminations-

Trendanalyse

Intuitive Rezeptur- und Auto-Berichterstellung

für minimierte Bedienfehler

PROZESSPRÜFUNG

Druckgas-Monitoring

10

11



Umgebungs-Monitoringsysteme

FacilityPro® Advantage

Speziell für pharmazeutisches

Umgebungs-Monitoring konzipiert.

Probenahme, GMP-

Berichterstattung, Automatisierung

Mehr Informationen finden Sie hier

Zuverlässige Datenintegrität

■ Lebensfähige und nicht lebensfähige Partikelsensor-

Probenahme, um die behördliche Überwachung zu

erfüllen

Schnelle Mikrobenerkennungssensoren machen das

System für die Integration modernster Technologien

geeignet

Flexibilität für den Anschluss an eingebaute

Pumpeneinheiten oder zentrale Vakuumsysteme

Integration von Temperatur-, Feuchte- und

Drucksensoren

Analoger oder digitaler Eingang

GMP-Berichterstattung

■ Automatisierte Probenahmerezepte vereinfachen den

Betrieb

Stapel-IDs ermöglichen die Zuordnung von Daten zur

Produktion

Konfigurierbare Berichte erfüllen spezifische lokale

Anforderungen

Lichtmasten bieten eine visuelle Anzeige von

Warnungen oder Alarmen

HMIs bieten direkten Zugang zum Reinraum, um die

Probenahme zu starten und zu stoppen

Automatisierte Alarmbenachrichtigungsoptionen

SCADA-basierte Software mit iFix, Pharmaceutical Net Pro

oder SMART-basierter Software

Automatisierung

SCADA-basierte Software-Sicherheit

Optionale redundante Server ermöglichen einen

kontinuierlichen Betrieb

Datenzugriff auf Software von Drittanbietern

21 CFR Part 11 erfüllt die Anforderungen an die

Datensicherheit

GAMP 5 Kategorie 4 vereinfacht die Installation

Automatische Datensicherung

Die Datenspeicherung in Sensoren, Prozessoren

und Software verlor die Kommunikation

Technischer Bereich

IT-Bereich

WLAN

FacilityPro

WebSpace

Ethernet

Vakuum

FacilityPro® Server

E/A-Signal

Airnet® II

Partikelsensor

BioCapt®

Luftkeim-Impaktoren

Vakuumpumpen

(Hot-Swap-Steuerung)

Redundanter Server

Client-Stationen

Tablet-

Thin Client

IsoAir® Pro-E

Partikelsensor

MiniCapt® Pro

Luftkeimsammler

FacilityPro® 3000

FacilityPro® 1000

FacilityPro® 5010

Alarm

Umgebungssensor

HMI-Client

Lasair® Pro Aerosol-

Partikelzähler

MiniCapt® mobiler

Luftkeimsammler

DataAnalyst

Kritische Reinräume (A/B)

Hintergrund Reinräume (C/D)

12

13



Datenmanagement

PharmaIntegrity ist mit PMS-Systemen und anderen Informationsquellen integriert.

Dies unterstützt Unternehmen bei der Erfassung, Analyse und Trenderstellung

der Daten. Die rechtzeitige Erkennung von Fehlern in der Produktion ermöglicht

eine Lösung, bevor diese zu einem Problem werden. Risiken und Kosten mit

Produktverlusten und Rückrufen werden reduziert.

DATENGENERIERUNG

FacilityPro FMS System

Labortestgeräte

Tablet

DATENMANAGEMENT

Datenintegrität

Zentrale

Datenerfassung

Datensicherheit

DATENTRENDS & BERICHTE

21 CFR Part 11

VERWERTBARE DATEN

CO MPLIANCE

NACHWEIS

PMS® Advisory Services

Wir stellen Ihnen Experten zur

Seite, die Sie bei jedem Schritt

Ihres Prozesses unterstützen.

Ob Non-Compliance-Probleme

oder die Einrichtung eines

neuen Prozesses: Unser Team

besitzt den Hintergrund und

Die ständige Interaktion unseres Teams mit den

Aufsichtsbehörden ermöglicht die kontinuierliche

Wissenserweiterung zu neuen Industrieanforderungen

und die Bereitstellung von Experten- und

Hintergrundwissen, mit dem wir Sie auf allen Stufen der

Produktion unterstützen können.

• Krisenmanagement

• QbD und PAT

• Pharma-Mikrobiologie

• Alternative Mikrobiologie-Verfahren

• Produktionsunterstützung

• QS-Unterstützung

• Risikobeurteilung

P M S ®

Training

Mehr erfahren

PMS® Advisors

PMS®

Advisory

Team

PMS® Performance

PRÄVENTION

Benutzeroberflächen

direkt am Gerät

DATA DRIVEN BY

Mehr erfahren

Ablauf-

Management

& -planung

POWERED BY

+ =

10

9

8

7

11

12

00

1

00

2

00

3

Schulung und Weiterbildung

Unternehmen haben unser akkreditiertes

Particle College® bereits genutzt, um

Tausende von Personen in den

Grundlagen des Monitoring und der

Kontrolle von Kontaminationen zu

schulen. Zusätzlich bieten wir eine

Vielzahl vorkonzipierter und

kundenspezifischer Schulungslösungen

für den exakten Bedarf jedes einzelnen

Kunden.

Elektronische

Datenspeicherung

Expertenschulungen

vor Ort

Mehr erfahren

Particle College®

Knowledge-Center und

Papierbibliothek

Webinare

14

15



Projektunterstützung

Qualitätskalibrierung und Service

Vom Systemdesign bis zur

Installation, Inbetriebnahme

und Validierung: Wir können

Sie von der Konzeption bis zur

Fertigstellung durch ein Projekt

begleiten.

Fachexperten bieten Ihnen Dienste zum Design und zur

analytischen Beratung. Dazu gehören

Risikobeurteilung

Systemdesign für Anlagen-Monitoring

Design-Spezifikationen

Validierung

Projektmanagement

Benutzerschulung

Applikationsunterstützung

Unsere Servicetechniker sind nach höchsten

Standards speziell für die Kalibrierung Ihrer Geräte

geschult. Mit unserem softwaregesteuerten Ansatz

werden wichtige Schritte automatisiert, um bei jeder

Kalibrierung die Konsistenz zu wahren.

Mehr erfahren

Dies gewährleistet gleichbleibende Ergebnisse und

Leistung sowie Konsistenz mit der Werkskalibrierung,

unabhängig vom Kalibrierungsort, und das überall in

der Welt.

Dienstleistungen

Mehr erfahren

Kalibrierdienstleistungen

Zusätzliche Dienstleistungen

Benutzeranforderungs-

Spezifikationen

Qualitätsplan

Funktionale

Spezifikationen

SPEZIFIKATIONEN

T E S T S

OQ

PQ

Integrationstests

Systemabnahmeprüfung

• Kalibrierung und Zurücksetzen auf die

werkseitigen Standards – Verfügbarkeit

von As-Found/As-Left-Daten

• Vorsorgewartung

• Technische Unterstützung

• NIST-Rückführbarkeit

• ISO 9001:2008

• ISO 21501-4:2007

• ISO/IEC 17025*

• Eigener Techniker von Particle Measuring

Systems ganzjährig an Ihrem Standort

verfügbar

• Serviceverträge für die Vor-Ort-

Kalibrierung und Reparatur an Ihrem

Standort oder Rücksendung an den

Werkservice

• Erweiterte Garantie für Kalibrierung und

unerwartete Reparaturen

• Miet- und Ersatzgeräte für die Zeit, in der

Ihr Partikelzähler im Werk gewartet wird

HW-Designspezifikationen

SW-Designspezifikationen

IQ

Installation und

Komponentenprüfung

Konstruktion

und

Umsetzung

* Bei bestimmten Service-Centern verfügbar

16

17



GMP-Dienstleistungen

Dank unserer langjährigen Erfahrung und hervorragend qualifizierten Techniker ist Particle Measuring Systems Ihr

zuverlässiger Partner für Reinraumqualifizierung und thermische Prozessvalidierung. Wir unterstützen Sie dabei,

die Patientensicherheit nachhaltig zu gewährleisten – sei es durch die Überprüfung der Reinraum-Grenzwerte oder

durch die Validierung Ihrer Sterilisationsprozesse.

Unsere Testberichte werden gemäß allen geltenden Richtlinien und Vorgaben erstellt und vorzugsweise in digitaler

Form bereitgestellt. Selbstverständlich berücksichtigen wir dabei auch individuelle Kundenanforderungen.

Reinraumqualifizierung Thermische Validierung

ISO 14644, EU GMP-Annex 1, VDI 2083

Leistungsdaten: Luftmessungen, Temperatur

und relative Feuchte, Raumdifferenzdruck u. a.

Lecktest für installierte Filtersysteme

Reinraumklassifizierung

Wiedergewinnungsprüfung

Rauchuntersuchungen

Standard Operating Procedure (SOP)

■ Vor-Ort-Kalibrierung

■ Schallpegel und Leuchtkraft

■ Filterwartung, einschließlich Änderungen und

Installationen

ISO 8573

■ Druckluftparameter: Partikel, Ölgehalt in Aerosol,

Taupunkt, mikrobiologische Messungen

ISO 14698

■ Mikrobiologische Probenahme (Luft und Oberflächen)

Dampfsterilisation

Prozesssimulation

Heißluftsterilisation

Temperatur- und Klima-Mappings

Mehr erfahren

Globale Kompetenz, lokale Unterstützung

- wo auch immer Sie sind

Bei Particle Measuring Systems bedienen wir nicht nur globale Märkte – wir sind direkt vor Ort präsent. Mit

lokalen Vertriebs- und Serviceteams in über 50 Ländern und einer direkten Präsenz in allen wichtigen Regionen

der Reinraumfertigung bieten wir Ihnen Fachkompetenz vor Ort, wann und wo Sie sie benötigen.

Gestützt auf mehr als 60 aktive Patente und ein Team von 700 Mitarbeitern weltweit entwickeln wir

Technologien, die Ihnen helfen, fundierte, datengestützte Entscheidungen zu treffen, die Prozessausbeute zu

steigern und den sich wandelnden regulatorischen Anforderungen immer einen Schritt voraus zu sein.

Wir verfolgen Branchen- und Technologietrends aufmerksam, damit Sie sich auf das Wesentliche konzentrieren

können: Produktqualität und Compliance.

ISO 17025 PMS Offices

PMS Offices

PMS Distributors

Kontaktieren Sie uns

18

Webseite: www.pmeasuring.de

E-Mail: info@pmeasuring.com

Telefon: +49 351 8896 3850

19


Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!