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Film | Medien | Zeitgeschehen


2

EDITORIAL

Liebe Freundinnen und

Freunde des Verlages,

Erinnerungskultur ist aktuell auf

vielen Ebenen präsent – nicht

zuletzt durch die Öffnung der

Archive, durch die sich die Frage

«War Opa ein Nazi?» jetzt

leichter beantworten lässt. Im

Frühjahr haben wir zu diesem

Thema schon die Tagebücher

von Ludwig Bergsträsser veröffentlicht.

Jetzt erinnert Ludger

Fittkau in Lüders’ Liste an

einen oft vergessenen Aspekt

des Widerstands gegen das

Naziregime, nämlich den weiblichen.

An die Regellosigkeit der

Nachkriegszeit erinnert sich die

Filmregisseurin Helke Sander in

ihrer autobiografisch gefärbten

Erzählung Ein Mädchen.

Auch Bilder sind ein Teil der

Erinnerungskultur – aber wie

entstehen sie? Das zeigt der

Filmemacher Michal Kosakowski

im Gespräch mit Marcus

Stiglegger.

Unser Herbstprogramm bietet

noch einiges mehr – schauen

Sie mal rein.

Anregende Lektüre wünschen

2

Annette Schüren und das

Team des Schüren Verlags.

Filmkalender 2027

208 S. | Pb. | mit vielen farbigen Abbildungen,

Fadenheftung und Lesebändchen | € 12,00

Redaktion: Nils Bothmann

ISBN 978-3-7410-0534-3

Erscheint im Juli 2026 | Wg.-Nr. 1-966

AUF DEM COVER

Corso-Film-Casino Nettetal aus dem Fotoband von

Katrin Schneider, Cinema Provinziale

ISBN 978-3-7410-0477-3

Ein Klassiker

ERINNERUNGEN

an namhafte Filmschaffende, Themen,

Jahrestage und Ereignisse, die die Filmgeschichte

geprägt haben. Internationale

Filmfestivals mit Termin, Adresse und Charakteristik.

Über 1.500 Geburts- und Todestage.

Mit Lesebändchen.

THEMEN

1927 Metropolis – Die Stadt der Zukunft

im Film.

1957 Die unglaubliche Geschichte des

Mister C. Jack Arnold prägte mit seinen

Werken den phantastischen Film.

1967 Das dreckige Dutzend – Men-on-a-

Mission-Filme.

2017 MeToo-Skandal und Harvey Weinstein

2017 Lady Bird – Greta Gerwig und andere

Filmemacherinnen der Neuzeit.

«… die kunstvolle Präsentation und die vertiefte

Analyse machen diesen Kalender zu

einem unverzichtbaren Begleiter für jeden

Filmliebhaber. […] – omegabetazeta.de

FILM + KINO


Musik ist kein Indikator

des Glücks und des Wohlstandes.

Musikalität prägt

auch nicht nur vorbildliche

Demokratien, sondern

ebenso militante Milieus,

unter denen andere leiden.

Viele Kriminelle können

singen und Instrumente

spielen. Auch führt mehr

Musik nicht zu mehr Glück.

Das Musikgeschehen verbraucht

viel Energie – für

die gigantischen Rechner

etwa, die das virtuelle Musikleben

am Laufen halten.

Tomi Mäkelä

Die Schuld des Bossa

Nova?

Heilsame, mächtige und sündhafte Töne

im Wandel der Zeiten

ca. 320 S. | Klappbr. | € 28,00

ISBN 978-3-7410-0564-0

Auch als ebook | ISBN 978-3-7410-0565-7 | € 19,99

Erscheint im Juli 2026 | Wg.-Nr. 1-962

ÜBER DEN AUTOR

Tomi Mäkelä lehrt als Professor in Halle an

der Saale und als Privatdozent in Helsinki.

Er ist ein preisgekrönter Sachbuchautor,

den Gastprofessuren nach Norwegen und

Frankreich führten. Er studierte Musik in

Finnland und Österreich sowie Musikwissenschaft

und Geistes- und Sozialwissenschaften

in Wien, Helsinki und Berlin.

Tomi Mäkelä

ÜBER

Macht der Musik wurde in

den letzten Jahren viel nachgedacht

und viel geschrieben. Dabei wirkt

Musik nicht immer nur musikalisch. Tomi

Mäkelä unterzieht populäre Aussagen darüber,

wie Musik zur Erziehung, Bildung,

Glück, Gesundheit (psychisch und physisch),

Moral und mehr beitragen soll, einer

kritischen Überprüfung und stellt Überlegungen

darüber an, wie es zu teilweise

überhöhten Ansichten über die Macht der

Musik kommen konnte. Er nimmt auch

negative Aspekte der Beschäftigung mit

Musik in den Blick, sei es während der Ausbildung

der Profimusikerinnen und -musiker

und ihrer späteren Berufstätigkeit oder

wenn Musik bei gewalttätigen Handlungen

zum Einsatz kommt.

Als Thomas Mann in seinem Roman Der

Zauberberg den «Humanisten» Lodovico

Settembrini dessen «politische Abneigung»

gegen die Musik erläutern ließ, knüpfte er

an den alten Verdacht an, dass alles, wozu

der Mensch fähig ist, eine Schattenseite hat.

Die Schuld des Bossa Nova? untersucht

diesen ideengeschichtlichen Strang mit

Blick auf die Musik und das Musikalische.

Einige Spezialthemen (Raumakustik, Klavieretüden,

die Semantik von Abbildungen,

das Studium in Moskau und der Klassiker

des Faches A. B. Marx) werden in eigenen

Kapiteln behandelt. Der Autor setzt sich mit

Chancen und Risiken des musikalischen

Alltags auseinander. Anstelle von «Mehr

geht immer!» stellt er fest: «Weniger ist oft

mehr.» Er fördert Authentizität und Diversität

anstelle von kostspieliger Perfektionierung

und Gemeinschaftsfindung anstelle

von Egoismus; dabei wagt er sich an brisante

Themen (Starkult, Rausch, Erziehung)

heran.

DIESES BUCH IST FÜR ALLE …

• die Musik lieben

• Lernende, Lehrende im musikalischen

Bereich

• Menschen, die sich für die Wirkung von

Musik interessieren.

MUSIK

3


Der Holocaust im Spielfilm

bleibt ein kontroverses und

zugleich unverzichtbares

Feld der Erinnerungskultur.

Der aktuelle Diskurs zeigt,

dass zwischen ethischem

Anspruch, ästhetischer

Innovation und gesellschaftlicher

Relevanz ein

sensibles Gleichgewicht gefunden

werden muss – ein

Balance akt, der von jeder

neuen Generation filmisch

und diskursiv neu ausgelotet

wird.

Marcus Stiglegger (Hg.)

Holofiction

Die Ikonografie des Holocaust im Spielfilm

Mit einem Grußwort von Dominique Lanzmann,

einem Vorwort von Volker Schlöndorff und einem

Gespräch mit Michal Kosakowski

ca. 208 S. | Pb. | zahlr. tw. farb. Abb. | € 28,00

ISBN 978-3-7410-0560-2

Erscheint im September 2026 | Wg.-Nr. 1-960

ÜBER DIE AUTOREN

Marcus Stiglegger (* 1971), lehrt Filmwissenschaft

an den Universitäten Mainz, Regensburg

und Klagenfurt, der Filmakademie

Ludwigsburg und der IPU Berlin.

Michal Kosakowski ist ein polnisch-deutscher

Filmemacher und Medienkünstler.

Sein Werk bewegt sich zwischen Dokumentarfilm,

Fiktion und experimentellem Kino.

www.kosakowskifilms.com

4

DER

Essayfilm Holofiction von Michal

Kosakowski untersucht die

Macht der Bilder, wo Worte oft versagen,

und widmet sich der filmischen Darstellung

des Holocaust als einem der sensibelsten

Themen der Moderne. Filmwissenschaftler

Marcus Stiglegger und Regisseur Michal

Kosakowski verfolgen die Entstehung

einer eigenen Bildsprache, die sich spätestens

seit den 1970er-Jahren im medialen

Kontext herausgebildet hat, und gehen der

Frage nach, wie das Unvorstellbare sichtbar

gemacht wurde – und zu welchem Preis.

Das Buch analysiert eindringlich die Entwicklung

einer Ikonografie zwischen Dokumentation

und Fiktion und stellt dabei die

zentrale Frage nach der Darstellbarkeit des

Holocaust im Film in den Mittelpunkt. Von

frühen filmischen Annäherungen bis hin zu

einflussreichen Kinoproduktionen spannt

sich ein weiter historischer Bogen.

Die Autoren zeigen in einer eingehenden

Diskussion, wie sich wiederkehrende Bilder

und Narrative verfestigt haben. Grundlage

bildet eine umfassende Recherche aus

Tausenden Filmen und Serien, aus der ein

einzigartiges Archiv prägender Szenen und

Motive hervorgeht.

Als Ergänzung zu Kosakowskis Filmprojekt

Holofiction eröffnet das vorliegende

Buch im Dialog zwischen Wissenschaft und

künstlerischer Praxis eine neue Perspektive

auf die visuelle Erinnerungskultur. Während

Stiglegger den theoretischen Rahmen liefert,

bringt Kosakowski die künstlerische

und analytische Praxis ein, sodass gemeinsam

verborgene Strukturen filmischer Erinnerung

sichtbar werden. «Holofiction» als

Buch und Film ist damit ein herausforderndes

Werk über Bilder, Geschichte und ihre

Wirkung – und zugleich ein notwendiger

Beitrag zur Debatte über Kunst, Erinnerung

und Verantwortung.

Mit Beiträgen von Filmregisseur Volker

Schlöndorff (Die Blechtrommel, Der

neunte Tag) und Dominique Lanzmann,

Witwe von Claude Lanzmann (Shoah).

Der Filmstart ist für den 19.11.2026 geplant.

DIESES BUCH IST

• für alle, die sich für Erinnerungskultur interessieren

• eine beeindruckende Analyse ikonischer

Stereotypen

• ein Beitrag zur Geschichte der Bilder

FILM + KINO


Wie entsteht eigentlich ein

Film? Ist es nur die Vision

und Arbeit einer Einzelperson?

Tatsächlich entsteht er

in der Regel durch Teamarbeit

oder enge Zusammenarbeit

mit anderen

kreativen Köpfen, die den

Prozess vorantreiben.

Diese Publikation beleuchtet

den kreativen Prozess –

was nach der ersten Idee

für ein filmisches Werk geschieht,

wie diese Idee weiterentwickelt

und schließlich

umgesetzt wird.

Gabriela Seidel-Hollaender (Hg.)

Wie wollen wir’s machen?

Werkstattgespräche /

Conversations on Creative Collaboration in Film

ca. 300 S. | Pb. | ca. 50 Abb .| € 28,00

Zweisprachig deutsch / englisch

ISBN 978-3-7410-0563-3

Erscheint im Oktober 2026 | Wg.-Nr. 1-966

DIE GESPRÄCHE FÜHREN

Gabriela Seidel-Hollaender (Hg.): Kulturmanagerin,

Kuratorin und Moderatorin.

Berlin

Yun-Hua Chen: Freie Kuratorin und Filmkritikerin.

Deutschland und Taiwan

Karin Schiefer: Journalistin und Dozentin,

Austrian Film Commission, AFC, Wien

John Canciani: Kurator, Künstlerischer Leiter

Internationale Kurzfilmtage Winterthur

Giuseppe di Salvatore: Filmkritiker und Kurator,

Chefredakteur Filmexplorer, Basel

WIR

stellen die Haltung «Ich bin ein

Künstler und möchte nicht erklären,

was ich tue, da dies den Mythos

meines Schaffens zerstören würde», die oft

dem Konzept des Künstlers als Genie zugrunde

liegt, in Frage. Stattdessen glauben

wir, dass ein filmisches Werk ein Angebot

zum Dialog ist – ein Angebot, das durch

Austausch wächst und bereichert wird.

In diesem Sinne verfolgt die Publikation

das Ziel, ausführliche Werkstattgespräche

zu ausgewählten aktuellen filmischen Werken

zu präsentieren und dabei den Fokus

auf den kollektiven kreativen Prozess zu

legen. Neben der Regie kommen auch

andere an der Filmproduktion beteiligte

Personen aus den Bereichen Produktion,

Drehbuch, Dramaturgie, Kamera, Szenenbild,

Schauspiel, Sounddesign und Filmmusik

zu Wort, deren Arbeit oft weniger

Aufmerksamkeit geschenkt wird. Mindestens

zwei maßgeblich an einem Werk beteiligte

Personen werden, vorzugsweise gemeinsam,

befragt. Ziel ist es, Einblicke in

die individuellen Entstehungsbedingungen

und He rausforderungen zu erhalten und

herauszufinden, wie es gelingt, gemeinsam

ein Werk zu schaffen, das über die Summe

seiner Einzelteile hinausgeht.

Unser Fokus liegt auf Filmen, bei denen

Frauen Regie geführt haben. Die Auswahl

der audiovisuellen Werke orientiert sich an

aktuellen Filmproduktionen, die auf internationalen

Festivals sowie in Museen und

Galerien auf sich aufmerksam gemacht haben

und die in der DACH-Region (Deutschland,

Österreich und die Schweiz) produziert

oder koproduziert wurden.

VIELFÄLTIGE PERSPEKTIVEN

Filmkritikerinnen, Journalistinnen und Kuratorinnen

aus verschiedenen Ländern und

Generationen führen die Gespräche. Ihre

Vorschläge zu möglichen Filmen + Regisseurinnen

sind in die Auswahl der Filme

und Personen eingeflossen.

DIESES BUCH IST

• für alle Filmschaffenden

• für Menschen, die sich für den kreativen

Prozess interessieren

• ein anregendes Lesebuch

MEDIEN

5


Milli war 1946 schon neun

Jahre alt. Damals wohnten

sie in zwei klammen und

vom Schimmel befallenen

Zimmern im Erdgeschoss

eines windschiefen, zweistöckigen

Schiefernhauses

in Solingen. Im Winter

waren die inneren Wände

vereist und selbst die Mäuse,

von denen es viele im

Haus gab, rutschten davon

ab. Das Plumpsklo war

draußen in einem Herz-

Häuschen.

Aber es war ein Fortschritt.

Helke Sander

Ein Mädchen

120 S. | Pb. | € 15,00 | ISBN 978-3-7410-0561-9

SchürenShort

auch als ebook ISBN 978-3-7410-0562-6 | € 9,99

Erscheint im Juni 2026 | WG.-Nr. 1-112

ÜBER DIE AUTORIN

Helke Sander (geb. 1937 in Berlin) ist eine

deutsche feministische Filmemacherin und

Autorin.

Mitbegründerin des Aktionsrats zur Befreiung

der Frauen 1968.

Filme u. a. Die allseitig reduzierte Persönlichkeit

– Redupers, Der subjektive

Faktor, Der Beginn aller Schrecken ist

Liebe, Befreier und Befreite und zuletzt

Aufräumen

https://www.helke-sander.de/

Im Schüren Verlag erschienen (zusammen

mit Iris Gusner): Fantasie und Arbeit

ISBN 978-3-89472-692-8

6

BEGINNEND

mit den allerletzten

Ta gen

des Zweiten Weltkrieges wird die Nachkriegszeit

aus der Sicht eines jungen Mädchens

geschildert. Zusammen mit ihrer

Mutter und ihrem kleinen Bruder flieht

die achtjährige Milli aus dem Osten in den

Westen. Auf ihrer Reise durch das zerstörte

Deutschland und bei ihrer Ankunft

im Westen erlebt Milli die Veränderungen

der Nachkriegszeit mit: Von den Zuständen

der jeweiligen Besatzungszonen, der

Rückkehr der Männer von der Front in den

Haushalt und dem Leid, der Armut und

dem Hunger, die der sechsjährige Krieg

mit sich brachte.

Helke Sander transportiert die Leserschaft

in die Vergangenheit, indem sie die

Realität eines kleinen Mädchens beschreibt,

das mit Neugier, aber auch Unwissenheit

ihr Umfeld aufnimmt. Dabei behält Sander

stets die Erfahrungen von Frauen und

Mädchen im Blick, um die wechselseitigen

Geschlechterverhältnisse der Nachkriegszeit

zu reflektieren. Die Erzählung der

Nachkriegszeit wird mit einer weiblichen

Coming-of-Age-Geschichte verbunden,

und es wird deutlich, wie tief die Erfahrungen

von Flucht, Verlust und Neubeginn die

Nachkriegsgesellschaft prägten und insbesondere

das Leben von Frauen und Kindern

formten.

Wenn die Karten völlig neu gemischt werden,

wie in Deutschland etwa zum Ende

des 2. Weltkriegs, befinden sich die Menschen

in einer seltsamen Übergangszeit.

Die alte Ordnung ist zerstört, eine neue

noch nicht gefunden.

Helke Sanders autobiografische Geschichten

über ein junges Mädchen spielen in

einer solchen kurzen Periode von Freiheit

und Anarchie in der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Mädchen müssen keine Zöpfe

mehr tragen, viele Benimmregeln verschwinden.

Improvisieren auf eigenes

Risiko statt Gehorchen ist das Gebot der

Stunde, getrieben von Hunger und Abenteuerlust.

Diese erwachte Selbstständigkeit

prägt die Storys von Helke Sander und

macht sie damit auch für die Gegenwart

aktuell.

DIESES BUCH …

• erinnert an die Stimmung der Nachkriegszeit

• ist eine bewegende Lektüre

• macht nachdenklich und dankbar

FILM + KINO


Durch selektive Geschichtsschreibung

zum Wirken

von Marie-Elisabeth Lüders

im Nationalsozialismus

ist bisher der Blick auf ein

informelles Frauen-Widerstandsnetz

sowie auf ein

oppositionelles Netzwerk

ehemaliger Abgeordneter

der liberalen Deutschen

Demokratischen Partei

(DDP) weitgehend verstellt

geblieben. Warum es diese

selektive Geschichtsschreibung

gab, ist ein Thema

dieses Buches.

Ludger Fittkau

Lüders’ Liste

Marie-Elisabeth Lüders im Kampf gegen den

Nationalsozialismus

392 S. | Pb. |zahlr. Abb. | € 34,00

ISBN 978-3-7410-0302-8

Erscheint Juli 2026 | Wg.-Nr. 556

ÜBER DEN AUTOR

Dr. Ludger Fittkau (* 1959 in Essen) ist

ein deutscher Journalist. 2009 wurde Fittkau

Rheinland-Pfalz-Korrespondent des

Deutschlandradios in Mainz. Später war er

Hessen-Korrespondent des Deutschlandradios.

DIESES BUCH …

• ist ein besonderer Blick auf die Erinnerungskultur

• würdigt ein linksliberales Netzwerk

gegen die Nazidiktatur

• zeigt, was Frauen können

ANFANG

der 1950er-Jahre überprüft

der Westber liner

Senat den Status «Verfolgte des Naziregimes»,

den Marie-Elisabeth Lüders bereits

seit 1946 innehat. Die Frauenrechtlerin

und spätere FDP-Alterspräsidentin des

Deutschen Bundestages legt in der dreimonatigen

Frist, die ihr gewährt wird, eine

Liste mit 30 Namen vor. Etliche Personen

auf «Lüders’ Liste» – viele stammen aus

der Frauenbewegung und der liberalen

Deutschen Demokratischen Partei (DDP)

der Weimarer Republik – bezeugen, dass

Lüders während der NS-Zeit Jüdinnen und

Juden versteckt und außer Landes gebracht

hat. Bezeugt wird überdies, dass «Demo-

Lisbeth», wie ihre Freunde sie auch nannten,

NS-Gegner noch in ihren Todeszellen

besuchte, obwohl sie selbst bereits mehrere

Monate in Gestapo-Haft gesessen hatte.

Enge Kontakte pflegte Lüders auch zu maßgeblichen

Akteuren des zivilen Flügels des

20. Juli 1944. «Lüders’ Liste», die bis jetzt

unentdeckt war, führt auf die Spur eines

weitreichenden linksliberalen Hilfsnetzwerks

für NS-Verfolgte. Eine Schlüsselperson

dieses Netzwerks stammt aus Hessen:

Ernst von Harnack, in Marburg geboren

und später Landrat in Bad Hersfeld, bevor

er während der NS-Zeit gegen Hitler konspiriert

und dafür schließlich hingerichtet

wurde.

IM SCHÜREN VERLAG VON LUDGER FITTKAU

Ludwig Bergsträsser

Mosaik aus bitteren Tagen.

Kriegstagebuch

1939 bis 1949

Hg von Ludger Fittkau

520 S. | HC | 42,00 €

ISBN 978-3-7410-0301-1

«Das Kriegstagebuch ermöglicht unmittelbare

Einblicke in das Leben, Denken, Fühlen

und Tun der deutschen Bevölkerung

während der Kriegsjahre, wie man sie in

dieser Detailliertheit und Tiefe der Beobachtung

kaum irgendwo anders findet.»

– Hans Riebsamen, FAZ

«Dem Journalisten Ludger Fittkau, der von

2009 an Korrespondent des Deutschlandradios

für Rheinland-Pfalz und später für

Hessen war, ist es zu verdanken, dass dieser

reichhaltige Quellenfundus nun in gedruckter

Form vorliegt.»

– Jens Joachim, FR

POLITIK UND ZEITGESCHICHTE

7


Selina Hangartner

Mythos, Ironie, Artifizialität:

Das Kino im Medienwandel

zum Tonfilm

ca. 280 S. | Klappbr. | zahlr. tw farb. Abb .| € 34,00

Zürcher Filmstudien Bd. 51

ISBN 978-3-7410-0555-8

Zugleich OA-Publikation ISBN 978-3-7410-0556-5

Erscheint Oktober 2026 | Wg.-Nr. 1-966

FRÜHE

Tonfilme hatten das Publikum

von einem neuartigen

Kinoerlebnis zu überzeugen. Faszinierend

ist, dass in dieser Phase medialen

Umbruchs eine beachtliche Anzahl von

Filmen ihre eigene Medialität selbstreflexiv

ausstellten: Schien die neue Dimension des

Tons eigentlich einem gesteigerten Illusionismus

der Filme den Boden zu bereiten,

durchbrachen diese tatsächlich solche Konventionen

mit ihrer medialen ‹Selbstbespiegelung›

vehement. Ihr Anti-Illusionismus

mündete in narrativ fantasievoll konstruierten

fi lmischen Welten; die eigene neue

Medientechnik stellten sie ostentativ zur

Schau, Inszenierungsweisen wurden offengelegt

und selbstironisch kommentiert. Die

Studie geht der ‹Ästhetik des Staunens› als

typischem Phänomen eines Medienwandels,

hier des Wandels hin zum Tonfilm

nach. Vertieft wird dies durch die Analyse

zweier paradigmatischer Fälle, für die ‹Ironie›

und ‹Artifizialität› als filmwissenschaftliche

Begriffe ausgearbeitet und in diesem

Sinne für eine Analyse des frühen Tonfilms

modelliert werden.

FILMWISSENSCHAFT

Jannik Müller

Die Hybridästhetik des

Computeranimationsfilms

376 S. | Pb. | zahlr. tw. farb. Abb. | € 42,00

Film Studies Bd. 4

ISBN 978-3-7410-0568-8

Zugleich OA -Publikation ISBN 978-3-7410-0569-5

Erscheint Oktober 2026 | Wg.-Nr. 1-960

EINE

vielbeobachtete Eigenschaft

der visuellen Ästhetik von

Computeranimationsfi lmen ist die Gleichzeitigkeit

von Realismus und stilisierter

Abstraktion.

Diese Hybridästhetik wurde wiederholt

in der Forschungsliteratur bemerkt, aber

noch nicht systematisch untersucht. Die

vorliegende Dissertation entwirft daher ein

Modell zur Analyse der Hybridästhetik des

Computeranimationsfilms und prüft dieses

anhand von drei Fallstudien.

Die Arbeit geht somit den Fragen nach,

wie sich die Hybridästhetik als konstitutives

Merkmal des Computeranimationsfilms erfassen

lässt und welche stilistische Vielfalt in

der Hybridisierung ästhetischer Traditionen

möglich ist. Dazu wird erstmals ein multidimensionales

Modell zur systematischen

visuellen Analyse der Hybridästhetik des

Computeranimationsfilms entwickelt und

angewendet.

FILMWISSENSCHAFT

Alfred Jokesch

Passionen

Spirituelle Erkundungen

im Gegenwartskino

472 S. | Pb. | zahlr. tw farb. Abb. | € 45,00

Religion, Film und Medien (RFM) Bd. 15

ISBN 978-3-7410-0548-0

Auch als eBook

ISBN 978-3-7410-0549-7 | € 29,99

Lieferbar, noch nicht angekündigt

Wg.-Nr. 1-960

DIE

Passion, das Leiden und Sterben

Jesu Christi erzählt das Drama des

Menschseins in all seinen Facetten und Schattierungen.

Passionen kennt auch das Kino

zur Genüge. Filme erzählen Geschichten, in

denen sich die großen Menschheitsfragen –

auch jene nach Leid, Unheil und Gewalt,

Liebe und Verrat, Schuld und Erlösung – exemplarisch

verdichten. Der Autor beleuchtet

25 ganz unterschiedliche Filme von Parodie

(Hail, Caesar! der Brüder Coen), über Dokumentarfilm

(Das Salz der Erde von Wim

Wenders und Juliano Ribeiro Salgado)

bis zur Science-Fiction (der Matrix-Reihe

der Brüder Wachowski) auf Verbindungen

zur christlichen Theologie und Spiritualität.

«Nicht nur Leser:innen, denen an einer

auch spirituellen Erschließung von Filmen

gelegen ist, […] werden den durchweg sehr

ansprechend geschriebenen Band mit Gewinn

lesen. Sein Reichtum an sehr detailscharfen

Beobachtungen oder die große

Sensibilität des Verfassers für symbolische

und metaphorische Momente machen die

Lektüre für weite Leserkreise anregend.»

– Reinhold Zwick

FILMWISSENSCHAFT

8


Animation Redux

Montage AV [1/26]

Zeitschrift für Theorie und Geschichte

audiovisueller Kommunikation

ca. 168 S. | Pb. | zahlr. tw farb. Abb.

ISBN 978-3-7410-0541-1

auch als eBook ISBN 978-3-7410-0542-8

Buch € 19,90 / E-Book € 19,90 | Abo € 38,00

Erscheint im Juni 26| Wg.-Nr. 1-744

Lisa Gotto (Hg.)

«Der Film fließt zurück ins

Meer des Lebens»

Ein Gespräch mit Dominik Graf

Augenblick 95 (1 /26)

140 S. | Pb. | einige Abb. |ISBN 978-3-7410-0543-5

Auch als ebook ISBN 978-3-7410-0544-2

Buch € 12,90 / E-Book € 12,90 | Abo € 30,00

Lieferbar | Wg.-Nr. 1-961

Bernd Stiegler (Hg.)

Gottfried Jäger:

Visuelle Systeme

Augenblick 96 (2/26)

156 S. | Pb. | zahlr. Abb. | ISBN 978-3-7410-0557-2

Auch als eBook ISBN 978-3-7410-0558-9

Buch € 12,90 / E-Book € 12,90 | Abo € 30,00

Lieferbar | Wg.-Nr. 1-954

EINE

zentrale Prämisse der Animation

Studies lautet, dass Animation

unter digitalen Vorzeichen von der

Peripherie ins Zentrum des Mediums Film

gerückt ist und sich alle möglichen Varianten

von synthetischen Bewegtbildern heute

als Animationen verstehen lassen. Das Aufkommen

von (teil-)automatisiert errechneten

sowie KI-generierten Bewegtbildern

stellt herkömmliche Bestimmungen von

Animation noch einmal vor neue Herausforderungen.

Die Beiträge des Heftes nehmen diese

Situation zum Anlass, historische wie zeitgenössische

Formen der Bildanimation neu

zu beleuchten. Sie fragen, wie tragfähig

das Konzept ‹Animation› heute ist, um bewegte

Bilder in der digitalen Medienkultur

der Gegenwart zu beschreiben und wo sich

synthetische Bewegtbilder in neue Richtungen

weiterentwickeln.

SEIT

etwa fünfzig Jahren gehört Dominik

Graf zu den prägenden

Stimmen des deutschen Kinos und Fernsehens.

Als Regisseur, Autor, Essayist und

Chronist hat er Genres neu gedacht, Sehgewohnheiten

erschüttert und dem deutschen

Polizeifilm ebenso wie dem Historien-

und Essayfilm eine neue Radikalität

verliehen.

In diesem ausführlichen Gespräch blickt

Graf auf sein Werk, seine ästhetischen Entscheidungen

und die Bedingungen des

Filmemachens in Deutschland zurück. Es

geht um Autorschaft und künstlerische

Komplizenschaft, um Klang, Körper, Räume

und Rhythmen, um das Verhältnis von Kino

und Fernsehen, von West- und Ostdeutschland,

von Erinnerung und Gegenwart. Entstanden

ist ein vielschichtiges Porträt eines

eigensinnigen Filmemachers und zugleich

eine persönliche Mediengeschichte der

Bundesrepublik.

DIE

96. Ausgabe des Augenblicks

vereint einige der wichtigsten

und zugleich programmatischen Arbeiten

des deutschen Fotografen Gottfried Jäger,

die zwischen 1960 und 1979 entstanden

sind und bislang größtenteils unveröffentlicht

blieben. Durch das Zusammenführen

unterschiedlicher Texte und Fotografien

Jägers entsteht sowohl eine Reflexion des

eigenen Werkes als auch eine Ausarbeitung

eines eigenen Bildkonzepts.

Basierend auf dem von ihm eingeführten

Konzept der generativen Fotografie denkt

Jäger darüber nach, wie Fotografie in einer

Welt unterschiedlicher Pole steht: zwischen

der traditionellen ästhetischen Struktur

einer ikonischen und symbolischen Bildwelt

und einer neuen, noch offenen Bildwelt;

zwischen naturwissenschaftlich-technischer

und philosophisch-ästhetischer

Denkweise sowie zwischen Wirklichkeit und

Abstraktion.

Das Heft präsentiert kurze theoretische

Texte des Fotografen zusammen mit einer

großen Anzahl seiner Fotografien.

FILMWISSENSCHAFT

FILMWISSENSCHAFT

FILMWISSENSCHAFT

9


Journal for Religion,

Film and Media

100 S. | 2 Hefte im Jahr | in engl. Sprache

ISSN 2414-0201

Abo-Print € 30,00

Einzelheft € 16,90

Open-Access-Journal

www.jrfm.eu

JRFM

is a peer-reviewed, open access,

online publication. It

offers a platform for scholarly research in

the broad field of religion and media, with

a particular interest in audio-visual and

interactive forms of communication. It engages

with the challenges arising from the

dynamic development of media technologies

and their interaction with religion in an

interdisciplinary key. It is published twice a

year, in May and November.

JRFM is edited by a network of international

experts in film, media and religion

with professional experience in interdisciplinary

research, teaching and publishing,

linking perspectives from the study of religion

and theology, film, media, visual and

cultural studies, and sociology. It is published

in cooperation between different institutions

in Europe and the USA, particularly

the University of Graz, the University of

Munich and Villanova University, in cooperation

with the Schüren publishing house

in Marburg.

Medienwissenschaft

Rezensionen · Reviews

4 Hefte jährlich | ISSN 1431-5262

Abo € 60,00 | Einzelheft € 18,00

Open-Access-Journal

https://mediarep.org/handle/doc/4958

wissenschaft: Rezensio-

| Reviews ist ein kri-

MEDIENnen

tisches Forum, das über die neuesten fachwissenschaftlichen

Buchveröffentlichungen

sowie über aktuelle Forschungsfelder berichtet.

Die Zeitschrift bietet im umfangreichen

Rezensionsteil einen Überblick über

das breit gefächerte Spektrum aktueller

Publikationen, die von fachkundigen Autorinnen

und Autoren nuanciert beurteilt

werden. Werke, die den Rezensent:innen

und der Redaktion als besonders bemerkenswert

erscheinen, werden im Blickpunkt

kommentiert. Die Rubrik Perspektiven präsentieren

engagierte Beiträge, die in die

aktuellen Mediendiskussionen eingreifen

bzw. neue Forschungsfelder aufzeigen wollen.

Die Sparte Mediengeschichten stellt

nicht nur Fundstücke vor, bei denen es

sich etwa um Schriften aus dem Nachlass

handeln kann, sondern unterzieht unter

dem Titel «Wiedergelesen» ‹Klassiker› der

Medienwissenschaft einer retrospektiven

Lektüre.

Hochschulinitiative Demokratischer Sozialismus

(Hg.)

Programmdebatten

gegen die Rückkehr

der Katastrophe

Perspektiven ds – Zeitschrift für Gesellschaftsanalyse

und Reformpolitik [2/25]

316 S. | € 16,90 | ISBN 978-3-7410-0297-7

Lieferbar | Wg.-Nr- 1-734

auch als eBook ISBN 78-3-7410-0307-3

Abo € 30,00 | Einzelheft € 16,90

https://hochschulinitiative-ds.de/

grammdebatten gegen die Rück-

der Katastrophe lautet der

PROkehr

Titel der Nr. 2/2025 der perspektiven ds.

Nach einem Vierteljahrhundert im neuen

Jahrhundert kommen Grundübel: Faschismus,

Nationalismus, Krieg, Entgrenzung

des Kapitalismus wieder, nicht im alten

Gewand, anders gelagert, aber auch nicht

weniger bedrohlich. Die Texte kreisen um

die aktuelle Programmdebatte in der SPD,

dabei ist das Spektrum breit, der Krieg in

der Ukraine ist Thema, Zukunftsvisionen,

Diktatur und Demokratie aus historischer

Beschäftigung mit Nationalsozialismus und

Stalinismus, die helfen, heutige autokratische

Entwicklungen von Putin bis zu Trump

besser zu verstehen. Die jungen perspektiven

denken ebenfalls über Verteidigungsund

Außenpolitik nach und loten generationsspezifisch

Räume zwischen (vermeintlich)

sicheren Überzeugungen aus.

PERIODIKUM

PERIODIKUM

POLITIK UND ZEITGESCHICHTE

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Wolfgang Wissler (Hg.)

Based on a true Story

Filme nach wahren Begebenheiten

und die Wahrheit dahinter

168 S. | Pb. | einige Abb. | € 20,00

ISBN 978-3-7410-0530-5 | Wg.-Nr. 1-966

Auch als ebook

ISBN 978-3-7410-0546-6 | € 14,99

Tilo Bernhardt

Sieben Vorschläge für

einen besseren öffentlichrechtlichen

Rundfunk

226 S. | Pb. | € 20,00 | ISBN 978-3-7410-0304-2

Wg.-Nr. 1-742

Auch als eBook

ISBN 978-3-7410-0308-0 | € 14,99

Renatus Töpke

The Shark Is Not Working

Die größten Desaster der Filmgeschichte

352 S. | Pb. | € 28,00

ISBN 978-3-7410-0516-9

Wg.-Nr. 1-966

auch als eBook

ISBN 978-3-7410-0720-0 | € 19,99

DAS

Leben schreibt die besten Geschichten.

Ja, schön, sagen Drehbuchautoren,

aber das genügt nicht. Das

wahre Leben und der Spielfilm passen

selten so richtig zusammen. Für das Buch

Based on a true Story haben sich Journalistinnen

und Journalisten 21 Filme nochmals

genau angesehen und mit den realen Geschichten

abgeglichen. Sie zeigen auf, wo

die wahren Geschichten enden, wo die Fiktion

beginnt und welche Ereignisse offenbar

den Drehbuchautoren nicht ins Handwerk

passten und darum nonchalant ignoriert

wurden. Oppenheimer, Meuterei auf

Der Bounty, Pocahontas oder Bohemian

Rhapsody – was ist so passiert, was ist Fake?

War Kapitän Bligh tatsächlich ein brutaler

Sadist? Und Fletcher Christian der mutige

Held der Bounty? Wer schrieb Schindlers

Liste? Wir sehen auch: Manche wahre Geschichte

ist noch längst nicht auserzählt … –

dazu gedichtet oder weggelassen?

«Unterhaltsam und informativ»

– ekz.bibliotheksservice, 9.3.2026

WICHTIGER BACKLISTTITEL

DER

Öffentlich-Rechtliche Rundfunk

verliert seit Jahren an Zuspruch.

Inzwischen haben die Verantwortlichen

bekräftigt, das Programm ausdünnen zu

wollen. Aber reicht das, um Vertrauen zurückzugewinnen?

Sind die Sendeanstalten

modern genug aufgestellt, um jüngere Zuschauergruppen

zu gewinnen und mit dem

medialen Transformationsprozess mitzuhalten?

Dieses Buch analysiert die Situation

im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk.

Es zeigt die systemischen Probleme bei

den Sendern auf und macht dazu sieben

konkrete Vorschläge, die zu einer Qualitätssteigerung

und größerem Vertrauen seitens

der Zuschauer führen würden.

«Was Bernhardts Buch besonders macht, ist

seine ehrliche Selbstreflexion. Er beschreibt

eigene Erfahrungen, in denen er sah, wie

gute Recherchen verhindert wurden oder

wie politischer Druck subtil ausgeübt wurde.

Der Autor stellt sich nicht als allwissenden

Kritiker dar, sondern als jemanden, der das

System liebt und es deshalb retten will.»

– Berliner Zeitung, 23.3.26

WICHTIGER BACKLISTTITEL

DAS

Buch begibt sich auf die Reise

in den Abgrund der ganz großen

Herausforderungen Hollywoods und

präsentiert völlig aus dem Ruder gelaufene

Filmprojekte. Klar, jeder Film hat mit seinen

Problemen zu kämpfen, doch manche wesentlich

mehr als andere. Darunter solche

Katastrophenproduktionen wie Cleopatra

(1963), Poltergeist (1982) oder Alien 3

(1992).

Was sie alle gemeinsam haben? Egoprobleme,

massive Budgetüberschreitungen,

Zügellosigkeit. Gerne kommen Größenwahn,

Unfälle und Unwetterkatastrophen

hinzu.

«Ein unterhaltsames Kompendium, anekdotisch

geschrieben, launisch geschrieben.

Man merkt dem Autor den Spaß an der

Arbeit an.»

– Xinemascope auf Radio X, 1.1.2026

WICHTIGER BACKLISTTITEL

11


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