27. April 2026
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Grazer27. APRIL 2026, DIE DIGITALE TAGESZEITUNG
Getty
Quelle: GeoSphere Austria
21°
Großteils
bewölkt,
leichter Regen
wahrscheinlich.
Die Temperaturen
liegen morgen Dienstag zwischen
12 und 21 Grad.
Beschleunigung
PS Arena am Red Bull Ring: Das
PS-Spektakel mit Race402 und Stunt-
Show am 2. Mai live erleben! 11
Begleitung
Gesundheit & Pflege: Gratwein-
Straßengel startete gemeinsame Initiative
für Beratung vor Ort. 4
Userkommentare auf Facebook
Nach Interview mit Kubanerin „Estrella“
Wenn politische Blindheit
den Anstand besiegt
GETTY/FREEPIK
Reaktion. Auf unser Interview im gestern erschienenen „Grazer“ mit Estrella, reagieren Funktionäre der KPÖ mit Zynismus statt Dialog. Dass die Existenz der
Frau angezweifelt wird, ist beschämend. Wir veröffentlichen nun das ungekürzte Interview über die Realität in Elke Kahrs „politischem Vorbild“. SEITEN 2 & 3
2 graz
www.grazer.at 27. APRIL 2026
E D I T O R I A L
von
Tobit
Schweighofer
✏ tobit.schweighofer@grazer.at
Manchmal
kann man sich
nur schämen
A
uch wenn der Mensch
gerne mit dem Finger
auf andere zeigt, so
kann man sich manchmal für
Andere einfach nur schämen.
Wir haben in unserer gestrigen
„Grazer“-Printausgabe von der
derzeit in Graz lebenden
Kubanerin Estrella (Name von
d. Red. geändert) berichtet, die
ihr Herz in die Hand genommen
hat und sich trotz ihrer
berechtigten Ängste dafür
entschieden hat, die Ungerechtigkeiten
und Unterdrückungen
in ihrer Heimat an
die Öffentlichkeit zu tragen.
Sie tut das in einer Stadt, deren
Bürgermeisterin Elke Kahr das
Insel-Regime erst kürzlich als
„Vorbild“ pries. Was folgt, ist
kein Dialog, kein Angebot zur
Hilfe, nicht einmal ein kurzes
Innehalten. Was folgt, ist der
nackte Beißreflex einer Partei,
die sich sonst so gerne als
Anwältin der „kleinen Leute“
inszeniert.
Wenn Stadtrat Robert
Krotzer der Frau unterstellt,
sie sei nur ein Instrument im
Wahlkampf gegen die Bürgermeisterin,
ist das zynisch.
Wenn KPÖ-Urgestein Ernest
Kaltenegger sie in einer
schriftlichen Stellungnahme
gar zur möglichen „KI-Figur“
erklärt und ihre Existenz anzweifelt,
überschreitet das
die Grenze zur Paranoia. Eine
gewisse Paranoia sei jedem
Parteisoldaten in Wahlkampfzeiten
ja nachzusehen, aber
dieser konzertierte Beißreflex
der KPÖ ist schlicht beschämend.
Dass die betroffene
Frau genau zu jener Gruppe
gehört, für die die KPÖ angeblich
eintritt – die leidende
Bevölkerung –, scheint in der
Parteizentrale niemanden zu
interessieren.
Statt Größe zu zeigen, den
Kontakt zu suchen oder gar
das eigene Kuba-Bild kritisch
zu hinterfragen, flüchtet man
sich in Aggression und Spott.
Das ist nicht nur politisch
kurzsichtig, es ist menschlich
beschämend. Wer für sich beansprucht,
die Welt ein Stück
gerechter zu machen, sollte
zumindest den Anstand besitzen,
Opfern von Ungerechtigkeit
zuzuhören – auch wenn
die Wahrheit unbequem ist.
Es sollte ein Wachrütteln sein,
ein Bewusstmachen der wahren
Zustände in ihrer geliebten
Heimat. Und das ganz besonders
laut in einer Stadt, in
der selbst die Bürgermeisterin
Kuba kürzlich als politisches
„Vorbild“ titulierte.
Wie gesagt: manchmal
kann man sich einfach nur
schämen.
PS.: Wir haben Estrella um
ein Statement zu den unschönen
Reaktionen gebeten. Sie
wollte diese nicht kommentieren,
zeigte sich nur entäuscht
darüber, dass ihre Ängste und
jene der kubanischen Bevölkerung
nicht ernst genommen
werden. Deshalb veröffentlichen
wir das ganze, ungekürzte
Interview mit ihr in der heutigen
„Grazer24“-Ausgabe.
Tobit Schweighofer, Chefredakteur
Die Kubanerin Estrella wollte trotz Angst vor Repressalien mit ihrem Interview
über die fatale Situation in ihrer Heimat Aufklärungsarbeit leisten.
SCHERIAU
Kuba: ideologisches
Vorbild aus der „Hölle“
IM GESPRÄCH. Kuba gilt als Vorbild unserer Bürgermeisterin
Elke Kahr. Eine Kubanerin berichtet
von den desaströsen Zuständen.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
In Europa haben viele ein
eher romantisches Bild von
Kuba mit den Oldtimern,
Zigarren und dem Karibikflair.
Selbst die kommunistische Grazer
Bürgermeisterin Elke Kahr
hat Kuba kürzlich als „Vorbild“
bezeichnet. Wie sehen Sie das?
Estrella (Name von d. Red. geändert):
Sozialismus ist grundsätzlich
ein Desaster. In Kuba
herrschen ganz andere Zustände,
als viele hier anscheinend
glauben. Man muss dort leben,
um zu verstehen, was real und
was falsch ist. Wer in Kuba lebt,
kennt die Realität. Ich respektiere
jede Meinung, aber erst
wenn man tatsächlich dort lebt,
spürt man, wie es ist, in einem
vermeintlich freien Land zu leben,
in dem viele Situationen
zum Wohle der Bevölkerung
verbessert werden könnten.
Können Sie das näher beschreiben?
Estrella: Die Nahrungsversorgung
ist schlecht, auch die
medizinische Versorgung, viele
Menschen sind krank und können
nicht behandelt werden.
Es stimmt, dass Trump Gesetze
erlassen hat, die das Leben erschwert
haben, aber das Land
selbst hat intern viele Dinge
blockiert, beispielsweise die
Lebensmittelversorgung, und
aufgrund der unhygienischen
Zustände auf den Straßen nehmen
Krankheiten zu. Wir müssen
täglich 20 bis 24 Stunden
ohne Elektrizität auskommen
und haben zugewiesene Zeitfenster.
Ich musste zum Beispiel
um 3 Uhr in der Früh für
meine Kinder kochen, weil es
sonst nicht möglich gewesen
wäre.
Bitte umblättern
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15
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27. April 2026 www.grazer.at
graz 3
Betrifft das alle Menschen im
gleichen Ausmaß?
Estrella: Im Sozialismus sollten
alle Leute gleich sein,
aber in Wahrheit gibt es viele
Klassen. Manche können sich
vieles leisten. Diejenigen, denen
es in Kuba gut geht, sind
die Gouverneure der einzelnen
Provinzen oder Regionen
und die Kinder und Enkel der
Castros sowie Militärangehörige,
die sich den Reichtum des
Volkes aneignen. Ein Großteil
der Bevölkerung würde von
einem Wandel in Kuba enorm
profitieren, denn die Zustände
sind, ehrlich gesagt, furchtbar.
Die Menschen hungern, es
gibt keine Medikamente gegen
Krankheiten, und ja, natürlich
wollen wir Freiheit.
Wir wollen uns gut fühlen,
morgens aufwachen und sagen
können: „Uns geht es gut,
wir können unsere Kinder ernähren,
wir können in Ruhe
arbeiten und ein Gehalt verdienen,
mit dem wir uns Dinge
leisten können, nicht wahr?
Wir wollen auf die Märkte und
in die Läden gehen können,
denn mit dem jetzigen Gehalt
in Kuba kann man sich nichts
kaufen.“
Hat sich die Lage durch Donald
Trump und seine aggressivere
Kuba-Politik verschlechtert?
Estrella: Alle in Kuba hoffen auf
Veränderung
und Trumps
Unterstützung,
doch bisher ist
nichts geschehen,
da die Insel
von Schiffen
umzingelt ist.
Hoffen wir, dass sich etwas verändert,
denn die Wahrheit ist:
Es sind die Menschen, die die
Folgen tragen. Ohne Nahrung,
ohne Medikamente, ohne die
grundlegendsten Lebensbedingungen.
Es ist nicht so einfach, einer
einzelnen Person die Schuld an
der gesamten Situation in Kuba
zuzuschieben. Das Embargo,
oder die „Blockade“, wie es in
Kuba genannt wird, besteht bereits
seit den 1960er Jahren, also
lange vor Trump. Die Situation
in Kuba hängt jedoch nicht al-
Im Sozialismus
sollten alle gleich
sein, aber in Wahrheit gibt
es viele Klassen.“
lein davon ab. Auch interne Faktoren
spielen eine wichtige Rolle.
In Kuba gibt es kein System,
in dem die Bevölkerung direkt
einen Präsidenten verschiedener
Parteien wählt. Kuba hat ein
Einparteiensystem (die Kommunistische
Partei). Die Bürger
wählen die
Mitglieder der
Nationalversammlung.
In
der Praxis bedeutet
das: Es
gibt keine konkurrierenden
politischen Parteien.
Viele Menschen verlassen das
Land, oder versuchen es zumindest.
Wie soll sich die Lage in
Zukunft bessern. Haben Sie Hoffnung?
Estrella: Hoffen muss man immer.
Aber es ist natürlich sehr
schwierig. Junge Menschen,
die ein Studium beginnen, sind
nicht motiviert weiter zu studieren,
weil ihnen die nötigen Studienbedingungen
fehlen: ein guter
Bleistift, ein gutes Notizbuch,
ein guter Lehrer. Denn die Lehrer
haben entweder das Land
verlassen oder ihre Jobs aufgegeben,
die ihnen nicht genug Geld
einbringen, um ihre Familien zu
ernähren.
Gibt es auf Kuba eigentlich Bürgerproteste?
Estrella: Menschen gehen sehr
wohl demonstrieren, auch wenn
das nicht ungefährlich ist. Viele
nehmen ihre Kinder mit, damit
die Polizei nicht aggressiv ist,
weil sie wissen, dass das alles im
Internet gezeigt werden könnte.
Gibt es politische Inhaftierungen
oder Repressionen?
Estrella: In Havanna sitzen junge
Leute im Gefängnis, weil sie in
den sozialen Medien über die Situation
in Kuba gepostet haben.
Da wir keine Meinungsfreiheit
haben, wurden sie verhaftet und
sitzen im Gefängnis, weil sie die
Wahrheit gesagt haben. Zweifellos
müssen Politik und System
in unserem Land geändert werden.
Alle befürworten das, aber
es fehlt der Mut einer ganzen
Nation, sich zu vereinen und zu
sagen: „Wir können das ändern!“
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4 graz
www.grazer.at 27. APRIL 2026
Beratung für Pflege vor Ort
GESUNDHEIT. Damit die Pflegeberatung nach dem Ende des Community Nursing gesichert bleibt,
kooperieren Gratwein-Straßengel und St. Oswald. Ab Juli startet ein neues Beratungsangebot.
Von Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Die Gesundheitsversorgung
in Graz-Umgebung
Nord steht vor einem
strategischen Umbruch. Da
das EU-geförderte Pilotprojekt
„Community Nursing“
Mitte 2026 ausläuft, bündeln
die Marktgemeinde Gratwein-
Straßengel und St. Oswald bei
Plankenwarth ihre Kräfte. Beim
ersten interkommunalen Vernetzungstreffen
erarbeiteten 29
Experten aus Medizin, Pflege
und Sozialarbeit Lösungen, um
die regionale Betreuung langfristig
und wohnortnah zu sichern.
Vernetzt zum Ziel
Bürgermeisterin Doris Dirnberger
zog eine positive Bilanz
der dreijährigen Pionierarbeit
durch die Pflegeexpertinnen
Karin Prisching und Helga
Haberfellner. Um die entstandene
Lücke ab Juli 2026 zu
schließen, wurde bereits eine
nahtlose Folgelösung präsentiert:
Denise Herko wird wöchentliche
Pflegeberatungen
im Generationenhaus Gratwein
anbieten. Die Kosten für
diese Erstberatungen übernimmt
die Marktgemeinde als
besonderes Service.
Gleichzeitig richten die Verantwortlichen
einen dringenden
Appell an die Regionalpolitik.
Gefordert werden
eine Pflegedrehscheibe für
den Norden des Bezirks sowie
die Umsetzung des geplanten
Facharztzentrums in Hörgas,
um die Gesundheitsinfrastruktur
bis 2030 krisenfest
aufzustellen.
Petra Traußnig, Ines Jungwirth (beide Styria Vitalis), Bgm. Doris Dirnberger,
Andrea Neundlinger, Bgm. Jürgen Konrad, Karin Prisching, Denise Herko. MG GS
Jetzt
mitdiskutieren
www.facebook.com/derGrazer
Schluss mit Parkplatzraub
Die geplante Fahrradstraße
streicht zahlreiche Parkplätze
zu Lasten von Patientinnen und
Patienten und zu Lasten der Anrainerinnen
und Anrainer! Ich
fahre dort selbst täglich mit dem
Fahrrad zur Arbeit und wieder
nach Hause, es ist ausreichend
Platz für Alle! Ob für zwei Räder
oder vier Räder! Ich sage Schluss
mit dem ewigen Parkplatzraub
und dem ständigen Erzwingen
von Einschränkungen für die
dort lebende Bezirksbevölkerung!
Christine Simmerstatter
* * *
Unnötige Fahrradstraße
Ich wohne seit 30 Jahren auch
dort in der Nähe und hatte
noch nie den Eindruck, dass
in der Laimburggasse unzumutbare
Verkehrs-Verhältnisse
herrschen. Ganz im Gegenteil,
es passt alles so wie es ist. Ich
besitze kein Auto, spreche also
nicht aus einer betroffenen Warte.
Aber meine Nachbarn rundherum
sind betroffen und sind
absolut gegen diese unnötige
Fahrradstraße. Ich verstehe daher
nicht, weshalb man an dem
Plan festhält, obwohl sich hunderte
Anrainer dagegen ausgesprochen
haben.
Nahema Guerlain
* * *
Grünideologische Ideen
Is ja alles egal - Hauptsache die
Grünen bringen ihre grünideologischen
Ideen durch, Kosten?
- Egal.
Günther Stark
* * *
Autoverbot in der Stadt
Die Deppaten wieder! Autos gehören
ganz raus aus der Stadt,
dann wäre diese wirklich lebenswert.
Jutta Fink
* * *
Königreich für das Rad
Ein Lastenrad, ein Lastenrad,
ein Königreich für ein
Lastenrad!
Cvetko Welsh
* * *
Zu früh in der Pension
Sind diese Leute überhaupt Patienten
der dortigen Arztpraxis?
Oder ist dies nur das typische
Getue von Menschen die zu früh
und zu gesund in Pension gegangen
sind?
Christoph Aspan
* * *
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Laimburggasse
wird
Radstraße
Die Laimburggasse soll bekanntlich
zur Fahrradstraße
werden. Weil deswegen 40
Parkplätze gestrichen werden,
fürchten Anrainer nun um ihre
Arztpraxis und die Apotheke.
Obwohl sie bereits 600 Unterschriften
dagegen gesammelt
haben, bleibt man bei der Stadt
beharrlich dran. Die Anrainer
wollen nun weiterhin gegen die
Pläne kämpfen.
REAKTIONEN & KOMMENTARE
27. 26. APRIL 2026 www.grazer.at
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Wenn der Frühling ins
Lipizzanergestüt Piber
einzieht, beginnt eine
der schönsten Zeiten des Jahres:
die Fohlenzeit. Am 9. Mai
öffnet das Gestüt seine Tore
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an dem Besucher die Welt der
Lipizzaner in all ihren Facetten
entdecken können. Und gleich
zu Beginn haben Sie die Möglichkeit,
die diesjährigen Fohlen
kennenzulernen.
Im Mittelpunkt des Frühlingsfests
stehen die Erlebnisse: Begegnungen
mit Stuten und Fohlen,
spannende Einblicke bei
Gestütsführungen, Lipizzanerstuten
unter dem Sattel
sowie Kurzkutschenfahrten
durch das
weitläufige Gelände.
Gerade die
jüngsten Lipizzaner
sorgen für
besondere Momente,
wenn sie
neugierig ihre Umgebung
erkunden und
erste Schritte machen.
Rund um das barocke Ambien-
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laden regionale Kulinarik und
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Verweilen ein. Wer
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6 graz
www.grazer.at 27. APRIL 2026
Mit einem Bekenntnis zu Qualität, Stil und Weiterentwicklung präsentiert
sich Juwelier Simon im CITYPARK nun in neuer Form. JUWELIER SIMON_CHRISTINE TROPPE
Citypark: Juwelier Simon
■ Der Juwelier Simon im Citypark
präsentiert sich ab sofort
in neuer Form: Die beiden bisherigen
Standorte wurden zusammengeführt
und sind nun
als ein gemeinsames Geschäft
auf einer neuen Fläche mit über
100 Quadratmetern zu finden.
Die feierliche Eröffnung fand
am 24. April statt, bei welcher
Eigentümer Claus Dieter Simon
gemeinsam mit seinem Sohn
sowie dem gesamten Team
zahlreiche Stammkunden und
Wegbegleiter begrüßte, um den
Meilenstein zu feiern. Auch
seitens des Cityparks wird die
Neupositionierung als großer
Gewinn gesehen: „Ein gelungenes
Design, mehr Auswahl
und gebündelte Schmuckkompetenz
an einem Ort – das ist
ein echter Mehrwert für unsere
Kundinnen und Kunden“, betont
Richard Oswald, Citypark
Center-Manager. Besucher erwartet
im neu gestalteten Store
eine große Auswahl an hochwertigen
Schmuckstücken und
exklusiven Uhren.
Die Projektpartner freuen sich auf die Kinderstadt Bibongo. Das kostenlose
Angebot ist für Kinder von sechs bis zwölf Jahren geeignet.
KINDERFREUNDE
„Bibongo“ zieht in WKO
■ Vom 13. bis 17. Juli 2026 verwandelt
sich die WKO Steiermark
in der Körblergasse erstmals in
die Kinderstadt „Bibongo“. Kids
zwischen 6 und 12 Jahren können
dort spielerisch in über 40
Berufe eintauchen – von der
Backstube bis zur Weltraumstation.
In dieser geschützten Umgebung
verdienen die jungen
Bürger ihr eigenes Spielgeld, die
sogenannten „Sternies“. Wie im
echten Leben müssen sie jedoch
konsequent 20 % Steuern an die
Bank abführen. Neben der Arbeitswelt
stehen Mitbestimmung
und Demokratie im Fokus: Die
Kids wählen eine eigene Bürgermeisterin
und gestalten das
Stadtleben aktiv mit. Das beliebte
Tagesferienangebot ist komplett
kostenlos. Eine Online-Anmeldung
ist ab dem 20. Mai um
20 Uhr unter www.kinderstadtsteiermark.at
zwingend erforderlich.
Innovative Partner wie die
Wiener Städtische unterstützen
dieses bedeutende Bildungsprojekt
zur Förderung wichtiger Zukunftskompetenzen.
Plus bei Energie Steiermark
BILANZ. Das operative Ergebnis der Energie Steiermark steigt um 8 Prozent auf 122,9 Millionen Euro.
Die Dividenden für das Land Steiermark steigen dadurch von 70 Millionen auf 75 Millionen Euro.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Im Jahr 2025 hat die Energie
Steiermark zudem mit 350
Millionen Euro das bislang
umfangreichste Investitionsprogramm
ihrer Geschichte umgesetzt.
„Ein klares Signal, dass
unser Unternehmen einer der
größten Impulsgeber für Wirtschaft
und Arbeitsmarkt im Süden
Österreichs ist“, so das Vorstands-Team
Martin Graf und
Werner Ressi bei der Bilanzpräsentation.
Ergebnis
Trotz eines leichten Umsatzrückganges
von 2.191,9 Millionen
Euro (2024) auf 2.141,2 Millionen
Euro konnte das operative
Ergebnis (EBIT) mit 122,9 Millionen
Euro (2024: 113,6 Millio-
nen Euro) auf stabilem Niveau
gehalten werden. Damit bestätigt
die Energie Steiermark ihre
wirtschaftliche Stabilität und
Ertragskraft. „Wir befinden uns
mitten in einem von Unsicherheiten
und strukturellen Veränderungen
geprägten Marktumfeld,
unsere strategischen
Entscheidungen sind daher auf
eine Reduzierung der Import-
Notwendigkeiten und das Thema
Nachhaltigkeit fokussiert,“
so Graf und Ressi. Die Bilanzsumme
der Energie Steiermark
stieg 2025 auf 4.678,2 Millionen
Euro an (2024: 4.461,6 Millionen
Euro), mit einem Eigenkapital
von 2.004,5 Millionen Euro
(2024: 1.901,2 Millionen Euro)
und einer Eigenkapitalquote von
42,8 Prozent (2024: 42,6 Prozent)
konnte der Konzern seine starke
Bonitätsposition weiter festigen.
Energie Steiermark Vorstands-Team Martin Graf (l.) und Werner Ressi sind
mit dem Ergebnis der aktuellen Bilanz äußerst zufrieden.
ENERGIE STEIERMARK
27. APRIL 2026 www.grazer.at
graz 7
Günstig wohnen
Graz liegt bei den Wohnungspreisen im österreichweiten Mittelfeld, da sehr viele Wohnungen gebaut wurden. Doch das könnte bald Geschichte sein. GETTY
REALITÄT. Eine aktuelle
Erhebung der WKO
zeigt: Graz ist bei Wohnungen
sehr günstig.
Die Frage ist, wie lange
noch.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Lange war Graz als Stadt
der Kräne verschrien und
es wurde moniert, dass
zu viel gebaut wird und es zu
viele Wohnungen am Markt
gibt. Das hat letztendlich auch
Siegfried Nagl den Bürgermeisterposten
gekostet. Doch
eine aktuelle Erhebung des
Fachverbandes der Immobilien-
und Vermögenstreuhänder
der WKO gemeinsam
mit ZT-Datenforum zeigt: In
Graz gibt es sowohl im Eigentum
als auch bei den Mieten
im Österreichvergleich sehr
günstige Wohnungen.
Mittelfeld
In fast allen Kategorien liegt
Graz im Vergleich zu Hochpreis-Städten
wie Wien, Salz-
burg, Innsbruck oder Bregenz
im Mittelfeld bzw. sogar im unteren
Drittel. Das bestätigt auch
Fachgruppenobmann Andreas
Kern: „Ja, die Preise für Wohnungen
in Graz liegen im unteren
Drittel. Die Frage ist, wie
lange das noch anhält.“
Graz liegt bei den neuwertigen
Mietwohnungen auf Platz
sieben im Bundesländerranking.
Bei den gebrauchten Eigentumswohnungen
liegt Graz
auf Platz sechs und bei den neuen
Eigentumswohnungen auf
Platz fünf. Denn bis 2022 wurde
tatsächlich zu viel gebaut. „Es
gab damals eine Überproduktion.
Es wurden pro Jahr 3.000 bis
4.000 Wohneinheiten gebaut.
Dieser Überschuss arbeitet sich
nun ab“, so der Immobilienexperte.
Tatsächlich ist es so, dass
derzeit zu wenig gebaut wird. Es
ist eben auch immer eine Frage
von Angebot und Nachfrage. Da
diese aber nun wieder zu steigen
scheint, auch aufgrund der
guten Konditionen, werden die
Preise auch wieder anziehen.
Der Effekt wird sich also ins Gegenteil
verkehren.
Leerstand
Doch wie sieht es mit dem
Leerstand aus? Wäre das nicht
eine Möglichkeit, hier
entgegenzuwirken?
Das einzige Problem
dabei: Für Graz
liegen keine validen
Zahlen zum
Leerstand vor. „Einen
gewissen Leerstand
brauche ich
immer, damit sich
Andreas Kern
■ Eigentum/Erstbezug:
Platz 1 Salzburg mit 6200,75 Euro/m 2
Platz 2 Innsbruck mit 6104,80 Euro/m 2
Platz 3 Wien mit 5430,61 Euro/m 2
Platz 4 Bregenz mit 5069,09 Euro/ m 2
Platz 5 Graz mit 4.228,21 Euro Euro/
m 2
■ Eigentum/gebraucht:
Platz 1 Salzburg mit 4358,91 Euro/ m 2
Platz 2 Innsbruck mit 4231,76 Euro/ m 2
Platz 3 Wien mit 3810,48 Euro/ m 2
Platz 4 Bregenz mit 3101,38 Euro/ m 2
Platz 5 Linz mit 2458,57 Euro/ m 2
Platz 6 Graz mit 2.339,29 Euro/ m 2
■ Reihenhäuser:
Platz 1 Salzburg mit 3671,23 Euro/ m 2
Platz 2 Innsbruck mit 3540,94 Euro/m 2
Platz 3 Wien mit 3193,87 Euro/ m 2
Städte Vergleich
am Markt etwas bewegt“,
erklärt Kern. Aus seiner
Sicht sind die Zeiten,
in denen Wohnungen
als Spekulationsobjekte
genutzt wurden,
auch vorbei, da
die Wertsteigerungen
der letzten Jahre nicht
mehr gegeben sind.
Platz 4 Bregenz mit 3056,33 Euro/ m 2
Platz 5 Linz mit 2378,27 Euro/ m 2
Platz 6 Graz mit 2.101,72 Euro/ m 2
■ Einfamilienhäuser:
Platz 1 Salzburg mit 4103,40 Euro/ m 2
Platz 2 Bregenz mit 4185,02 Euro/m 2
Platz 3 Innsbruck mit 3982,22 Euro/ m 2
Platz 4 Wien mit 3327,34 Euro/ m 2
Platz 5 Graz mit 2.806,52 Euro Euro/
m 2
■ Mietwohnungen (neuwertig):
Platz 1 Salzburg mit 14,12 Euro/ m 2
Platz 2 Innsbruck mit 15,70 Euro/ m 2
Platz 3 Bregenz mit12,28 Euro/ m 2
Platz 4 Wien mit 11,81 Euro/ m 2
Platz 5 Klagenfurt mit 10,29 Euro/ m 2
Platz 6 Linz mit 10,19 Euro/ m 2
Platz 7 Graz mit 9,95 Euro/ m 2
27. APRIL 2026 www.grazer.at
graz 9
Maya
Jensterle
Sportler
des
Wochenendes
Was diese Woche
im Sport passiert
■ Dienstag: Die Volleyballerinnen des UVC Graz müssen zum dritten
Spiel der „Best of five“-Finalserie wieder bei Sokol/Post in Wien
antreten. Los geht es schon um 17.30 Uhr. Am Freitag steigt dann um
17.30 Uhr das zweite Heimspiel.
■ Donnerstag: Mit einem Sieg im vierten Viertelfinal-Spiel gegen
Wels (19.00 Uhr) könnte der UBSC Graz den Aufstieg ins Semifinale
fixieren. Verlieren Tevin Brewer und Co. würde das fünfte Spiel am
Sonntag um 17.30 Uhr in Wels alles entscheiden
Jensterle (l.) scorte beim Sieg gegen Sokol/Post 26 Punkte.
Mit 26 Punkten beim 3:2-Heimsieg der
UVC Damen im Finale gegen Sokol/Post
war die 27-jährige die Topscorerin.
Die Halle stand Kopf und
Trainer Frederick Laure
sank auf die Knie – so entlud
sich die Spannung im Sportpark,
nachdem die Damen des
UVC Graz das zweite Finalspiel
gegen Sokol/Post nach einem
Krimi noch mit 3:2 für sich entschieden
hatten. Maya Jensterle
scorte in diesem Fünf-
Satz-Spiel 26 Punkte und hatte
damit großen Anteil am Erfolg.
Der aber vor allem durch eine
mächtige Mannschaftsleistung
zustande gekommen ist. „So
etwas habe ich noch nie erlebt“,
war Laure nach dem verwerteten
Matchball zum 21:19 im
Entscheidungssatz. „Das war
unglaublicher Kampfgeist.“
Nach einem starken Beginn
und dem Gewinn des ersten
Satzes, ging der Zweite an Sokol/
Peyton Gerald
Der UBSC Graz hat das dritte
Viertelfinale in der Basketball-
Superliga in Wels mit 100:79
gewonnen und in der Serie auf
2:1 gestellt. Maßgeblichen Anteil
daran hatte Gerald, der mit
23 Punkten der Topscorer der
Grazer war.
GEPA
Post, der dritte an den UVC und
im vierten haben die Grazerinnen
dann komplett den Faden
verloren und mussten sangund
klanglos 12:25 abgeben.
Auch im fünften Satz sah es
schon düster aus, trotz der
vielen Scores von Maya Jensterle
lag der UVC schon 6:12
und 11:14 zurück. Mit Leidenschaft
und Teamwork wehrten
die Grazerinnen aber sechs
Matchbälle ab, und verwerteten
dann ihren eigenen dritten
zum Sieg. „Ich weiß, was diese
Mannschaft zu leisten imstande
ist“, sagt Laure. „Dass
sie das so drehen ist genial.“
Dadurch bleibt die Chance auf
den Titel am Leben, am Dienstag
geht es in Wien weiter und
am Freitag gibt es ein zweites
Heimspiel in Graz.
Weiters positiv aufgefallen sind:
Julian Kapellari
Im zweiten Heimspiel der Saison
konnten die Graz Giants
den zweiten Sieg feiern. Gegen
die Fehervar Enthroners,
die heuer neu in der AFL sind,
gab es ein 31:8. Wide Receiver
Kapellari steuerte dazu zwei
Touchdowns bei.
■ Donnerstag: Simone Sill, Anja Knoflach und Co. gehen mit UBI
Graz in Klosterneuburg ins dritte Final der Damen Basketball-Superliga.
Nach zwei glatten Niederlagen brauchen sie einen Sieg, um im
Rennen zu bleiben
■ Samstag: In der Abstiegsrunde der Fußball-Bundesliga ist es für
den GAK wieder sehr spannend geworden. Bei nur einem Punkt Vorsprung
auf Schlusslicht WAC braucht die Mannschaft von Trainer
Ferdinand Feldhofer gegen die WSG Tirol (ab 17 Uhr) im Stadion
Liebenau dringend einen Sieg.
■ Sonntag: Eng und spannend wie nie geht es auch in der Meisterrunde
zu. Sturm muss dabei um 17 Uhr zu den Bullen nach Salzburg.
Donnerstag,
19.00 Uhr:
UBSC Graz vs.
Wels
Peyton Gerald und der UBSC Graz können mit einem Heimsieg über Wels
den Einzug ins Semifinale der Basketball-Superliga fixieren.
GEPA
10 graz
www.grazer.at 27. APRIL 2026
präsentiert
Graz im Fokus
Am Sonntag stieg die große
Meisterfeier der Graz99ers am
Hauptplatz. Die Fans feierten
mit ihren Champions. GEPA
27. APRIL 2026 www.grazer.at
graz 11
Ein warmer
Platz für Pablo Grazer
Pfoten
Am vergangenen Samstag liefen über 2000 Teilnehmer für den Kampf gegen
den Krebs durch die Grazer Innenstadt.
FOTO FISCHER/MED UNI GRAZ
Lauf für den guten Zweck
■ Durch die Stadt für den guten
Zweck: Über 2000 Läufer haben
am Samstag die fünf Kilometer
lange Strecke durch die Grazer
Innenstadt für den Kampf gegen
Krebs gemeistert. Doch die
„Run against cancer“-Teilnehmer
haben im Rahmen des Charity-
Events gleich doppelt geholfen:
Der Lauf hat nicht nur ein starkes
Zeichen der Unterstützung und
der Solidarität gesetzt, sondern
fördert mit seinem Reinerlös sowohl
die Krebsforschung an der
Med Uni Graz als auch Projekte,
die Krebspatienten am Universitätsklinikum
Graz zu Gute
kommen. Die Med Uni Graz, das
LKH-Universitätsklinikum Graz
und das Univ. CCC Graz bedanken
sich herzlich bei allen Läufern,
ihren Anfeuernden und den
ehrenamtlichen Mitarbeitern, die
bei der Durchführung mitgeholfen
und für einen reibungslosen
Ablauf gesorgt haben. Der bereits
zweite Styrian „Run against cancer“
war wieder ein voller Erfolg.
Pablo wünscht sich eine neue und liebevolle Familie.
Pablo wünscht sich eine
zweite Chance im Leben.
Der Kater ist ungefähr vier Jahre
alt und kann sowohl in der
Wohnung als auch im Freigang
gehalten werden. Er ist zwar
zurückhaltend, aber auch neugierig.
Um sich einzugewöhnen
braucht er etwas Zeit und
eventuell eine ruhige Umgebung.
- etwa 4 Jahre
- männlich
- braucht Zeit
- Wohnung/Freigang
- mag andere Katzen
Kontakt: Arche Noah
www.aktivertierschutz.at
Tel. 0676 84 24 17 437
ARCHE NOAH
Grazer bringt Action an Ring
ACTION. Am 2. Mai macht das größte Automobil-, Motorsport- und Mobilitätsfestival Österreichs
Halt am Red Bull Ring in Österreich und stellt diesen in den Mittelpunkt!
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Es ist weit mehr als ein Treffen
von Automobil- und
Motorsportfans: Die „Low
Scty PS Arena powered by VELO“
lädt zur 11. Auflage am Red Bull
ring Österreich ein. Mit über 95
Ausstellern aus der gesamten
Mobilitätsbranche bietet die
Veranstaltung nicht nur einen
umfassenden Überblick über
aktuelle Innovationen, sondern
auch die Möglichkeit, ausgewählte
Produkte direkt vor Ort zu
erwerben.
Highlights
Ein besonderes Highlight stellt
auch 2026 wieder das „Race402
powered by Autoscout24“ dar:
das traditionsreiche 1/4 Meilen-
Beschleunigungsrennen auf der
Start-Ziel-Geraden des Red Bull
Rings. Für Freunde der Zweirad-
Szene bietet der Bereich „Bikeforce26
powered by Brandformers“
ein weiteres Highlight: die
spektakuläre Stunt-Competition
mit Fahrern aus ganz Europa, außergewöhnliche
Umbauten und
Präsentationen der führenden
Marken und Szenegrößen.
„Es geht uns nicht nur um Motoren,
sondern um die Menschen,
die sie bewegen. Die PS Arena ist
ein Ort, an dem Technikbegeisterung
auf Gemeinschaft trifft. Ich
bin stolz Österreich so eine Veranstaltung
bieten zu können“, erklärt
Veranstalter Dominik Schablas.
Besucher können auf der Formel-1-Strecke
des Red Bull Rings
spazieren und im Bereich „Cars
on Track“ tausende beeindruckende
Fahrzeuge hautnah erleben.
Das größte Automobil-, Motorsport- & Mobilitäts-Festival Österreichs mit
rund 4.500 Fahrzeugen und über 95 Ausstellern aus ganz Europa. NANASHI MEDIA
12 graz
www.grazer.at 27. APRIL 2026
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ anna.stocker@grazer.at
Radfahrerin wurde
schwer verletzt
■ Am Freitagnachmittag wurde
eine 78-jährige Radfahrerin im
Bezirk Puntigam schwer verletzt.
Gegen 14:30 Uhr war eine
26-jährige Deutsche zu Fuß auf
dem Geh- und Radweg auf der
Puntigamer Straße unterwegs.
Die 78-jährige Grazerin fuhr mit
ihrem Rad in dieselbe Richtung.
Aus bislang unbekannter Ursache
wurde die Fußgängerin von der
Radfahrerin touchiert, woraufhin
beide zu Sturz kamen. Die 78-Jährige
erlitt schwere Verletzungen,
die 26-Jährige wurde leicht verletzt.
Beide Frauen wurden ins
LKH Graz gebracht und dort medizinisch
versorgt. Am Fahrrad
enstand ein Sachschaden.
Die großflächigen Löscharbeiten beim Waldbrand am Mühlbacher Kogel
sind noch immer in vollem Gange.
BEREICHSFEUERWEHRVERBAND GRAZ-UMGEBUNG
Großer Waldbrand
in Graz-Umgebung
■ Seit Samstag stehen Einsatzkräfte
bei dem Waldbrand im Bereich
des Mühlbacher Kogels im
Großeinsatz. In der Nacht waren
zwei Züge vor Ort und haben
Brandwache gehalten. Am heutigen
Montag in der Früh begannen
wieder die Einsatztätigkeiten
der Feuerwehren. Knapp 250
Einsatzkräfte aus mehreren Feu-
erwehrbereichen sind vor Ort.
Unterstützt werden diese von
sieben Hubschraubern. Weiter
ausgebreitet hat sich der Brand
nicht mehr. Wie sich der Brand
weiter entwickeln wird und wann
mit „Brand aus“ gerechnet werden
kann, könne man derzeit allerdings
noch nicht abschätzen.
Der Wind stellt nach wie vor ein
großes Problem für die Einsatzkräfte
dar. Die Polizei ersucht, das
betroffene Gebiet rund um den
Brandort großräumig zu meiden,
um die Einsatzkräfte nicht
zu behindern und sich nicht
selbst in Gefahr zu bringen. Die
Bürgermeisterin von Gratwein-
Straßengel, Doris Dirnberger,
appelliert zudem kein Wasser
für Poolfüllungen zu verwenden.
Die Ermittlungen dauern
an und werden durch die noch
andauernden Löscharbeiten erschwert.
Die Löscharbeiten werden
weiterhin fortgesetzt.
Fahrzeugbergung in
Hausmannstätten
■ Am Freitag wurde die Freiwillige
Feuerwehr Hausmannstätten zu
einer Fahrzeugbergung im Ortsgebiet
alarmiert. Ein Auto war
von der Straße abgekommen und
ist im Gebüsch einer Gartenanlage
zum Stillstand gekommen. Die
Frewillige Feuerwehr Gössendorf
unterstützte die Freiwillige Feuerwehr
Hausmannstättem mit dem
Wechselladerfahrzeug bei der
Fahrzeugbergung. Das Fahrzeug
wurde mit dem Kran aus dem
Gebüsch gehoben und sicher abgestellt.
Mit Investitionsmöglichkeiten wie nachhaltigkeitsorientierten Fonds.
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Stand: März 2026
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GLMPOLI
Von 21. bis 25. Mai wird die Stadt Graz selbst zur Bühne und begeistert zum 39. Mal mit „Graz Erzählt“ ihre Besucher.
WoW
NINA STREETS
Geschichten, dieTräume
verbinden – Graz erzählt
Wenn die Stadt erzählt, leuchten ihre Stimmen über Plätze, Bühnen und Hinterhöfe: Rund
um Pfingsten verwandelt sich die Erlebnisregion Graz in ein Reich der Worte und Wunder.
Wenn der Frühling die
Stadt in Licht taucht,
beginnt Graz zu erzählen.
Von 21. bis 25. Mai wird
die Stadt selbst zur Bühne: für
Stimmen aus aller Welt, für Geschichten,
die verbinden, verwandeln,
berühren. Zum 39. Mal
bringt „Graz Erzählt“ im Rahmen
des Austrian International
Storytelling Festivals Erzählkunst
in all ihren Farben und
Formen zum Klingen.
Unter dem Motto #dreamstories
dreht sich heuer alles um Träume
– große, kleine und solche
dazwischen. Sie werden nicht
nur erzählt, sondern in vielfältigen
Formaten lebendig: Sprache
verschmilzt mit Musik, Bewegung
und visuellen Elementen.
So entstehen lebendige Erzählräume,
in denen persönliche
Geschichten, gesellschaftliche
Themen und künstlerische Experimente
aufeinandertreffen.
Zwischen Traum und Wirklichkeit
entstehen neue Zugänge
zur Kraft des Erzählens.
Das Programm öffnet viele Türen:
Ein Highlight ist die „Lange Nacht
der Geschichten“ im Schauspielhaus
Graz am 22. und 23. Mai
– internationale Künstler lassen
mit Musik, Erzählkunst, Schauspiel
und Artistik bewegende
Momente entstehen. Geschichten
verbinden Kulturen, berühren
und inspirieren und zeigen, wie
aus einem Traum der Anfang von
etwas Großem wachsen kann.
Auch der Pfingstsamstag, 23.
Mai setzt mit der geführten Wanderung
von Stift Rein zur Mühlbacherhütte
besondere Akzente.
Am Weg wird erzählt und musiziert,
Natur- und Geschichtenliebhaber
kommen gleichermaßen
auf ihre Kosten. Einen besonderen
Reiz bietet auch die ganztägige
Tour „Schlossträume“ am
24. Mai, bei der Burg Rabenstein
und Schloss Dornhofen zu einzigartigen
Kulissen für Geschichten
werden. Familien dürfen sich auf
das „Fest der Fantasie“ mit freiem
Eintritt freuen – am 25. Mai
rund um die Jakobuskirche in
Thal. Hier entsteht Raum für gemeinsames
Staunen, Entdecken
und Erzählen über Generationen
hinweg.
Schon vor Festivalbeginn beginnt
die Stadt zu träumen: Ab
6. Mai lädt die Installation „Graz
träumt“ am Mariahilferplatz alle
dazu ein, eigene Wünsche, Gedanken
und Visionen zu teilen.
Aus vielen Stimmen entsteht
ein wachsendes Geflecht an
Geschichten – ein poetisches
Herz, das Graz
mit jedem Beitrag ein
wenig heller schlagen
lässt.
Tourismusinformation
Region Graz
Herrengasse 16
8010 Graz
Tel. 0 316/8075-0
info@regiongraz.at
www.regiongraz.at
#visitregiongraz
Weitere Standorte in Frohnleiten,
Laßnitzhöhe, Premstätten und
Köflach
Weitere Event-Highlights:
Styriarte: 26. Juni. bis 26. Juli
Militärmusik Festival: 21. bis
22. Mai
BLOOM – Jahresausstellung
Universalmuseum Joanneum:
bis 8. November
Mehr Informationen:
regiongraz.at/veranstaltungen
graz
14 www.grazer.at 27. APRIL 2026
Die 17. Landtagssitzung in dieser Regierungsperiode findet dieses Mal recht
spät im Monat statt: Am morgigen Dienstag ist es endlich soweit.
KK
Ausblick
Was am Dienstag
in Graz wichtig ist
■ Am morgigen Dienstag steht die April-Landtagssitzung an. Dort
wird beispielsweise die neue Sachleistungskarte für Vertriebene aus
der Ukraine zur Beschlussfassung vorgelegt. Darüber hinaus geht es
etwa um Kinderbetreuung, Pflege und Gesundheitsversorgung, Mikro-ÖV,
Kulturförderung und die Verschuldung des Landes.
■ Christoph Luisser, Gaby Schwarz und Bernhard Achitz informieren
über die Tätigkeit der Volksanwaltschaft 2025, zentrale Beschwerdeschwerpunkte
sowie aktuelle Entwicklungen.
■ Beim dritten SteirerTalk um 19 Uhr in der ÖVP-Landesparteizentrale
lautet das Thema: „New Jobs, no Future? – Wie junge Menschen in
einer digitalisierten Wirtschaft ihren Platz finden“.
■ Die MFG lädt zum Grazer Stammtisch ab 18.30 Uhr im Gasthaus
Pfandl ganz im Zeichen der Gemeinderatswahl, bei der sie auch antritt.
■ Den märchenhaften Seiten der Nacht widmet sich ein Konzert der
Kunstuniversität Graz, das neben dem Orchester auch Kammerchor
und Schauspielstudierende um 19.30 Uhr auf der Bühne des Stefaniensaals
vereint. Am Programm stehen Werke von Amy Beach, Claude
Debussy und Felix Mendelssohn Bartholdy.
■ Mit „Beyond Senses“ präsentiert Teppichdesigner und Produzent
Harald Geba ein besonderes Kunstprojekt, das für ihn weit mehr ist
als ein Objekt: Ausdruck eines 40-jährigen Werdegangs, geprägt von
Mut, Disziplin, Abenteuerlust, Handwerk und der Liebe zum Teppich.
Wählen Sie
Ihren liebsten
Bauernmarkt
Abstimmen auf
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