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27. April 2026

- Wenn politische Blindheit den Anstand besiegt - Beratung für Pflege vor Ort - Plus bei Energie Steiermark

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Grazer27. APRIL 2026, DIE DIGITALE TAGESZEITUNG

Getty

Quelle: GeoSphere Austria

21°

Großteils

bewölkt,

leichter Regen

wahrscheinlich.

Die Temperaturen

liegen morgen Dienstag zwischen

12 und 21 Grad.

Beschleunigung

PS Arena am Red Bull Ring: Das

PS-Spektakel mit Race402 und Stunt-

Show am 2. Mai live erleben! 11

Begleitung

Gesundheit & Pflege: Gratwein-

Straßengel startete gemeinsame Initiative

für Beratung vor Ort. 4

Userkommentare auf Facebook

Nach Interview mit Kubanerin „Estrella“

Wenn politische Blindheit

den Anstand besiegt

GETTY/FREEPIK

Reaktion. Auf unser Interview im gestern erschienenen „Grazer“ mit Estrella, reagieren Funktionäre der KPÖ mit Zynismus statt Dialog. Dass die Existenz der

Frau angezweifelt wird, ist beschämend. Wir veröffentlichen nun das ungekürzte Interview über die Realität in Elke Kahrs „politischem Vorbild“. SEITEN 2 & 3


2 graz

www.grazer.at 27. APRIL 2026

E D I T O R I A L

von

Tobit

Schweighofer

✏ tobit.schweighofer@grazer.at

Manchmal

kann man sich

nur schämen

A

uch wenn der Mensch

gerne mit dem Finger

auf andere zeigt, so

kann man sich manchmal für

Andere einfach nur schämen.

Wir haben in unserer gestrigen

„Grazer“-Printausgabe von der

derzeit in Graz lebenden

Kubanerin Estrella (Name von

d. Red. geändert) berichtet, die

ihr Herz in die Hand genommen

hat und sich trotz ihrer

berechtigten Ängste dafür

entschieden hat, die Ungerechtigkeiten

und Unterdrückungen

in ihrer Heimat an

die Öffentlichkeit zu tragen.

Sie tut das in einer Stadt, deren

Bürgermeisterin Elke Kahr das

Insel-Regime erst kürzlich als

„Vorbild“ pries. Was folgt, ist

kein Dialog, kein Angebot zur

Hilfe, nicht einmal ein kurzes

Innehalten. Was folgt, ist der

nackte Beißreflex einer Partei,

die sich sonst so gerne als

Anwältin der „kleinen Leute“

inszeniert.

Wenn Stadtrat Robert

Krotzer der Frau unterstellt,

sie sei nur ein Instrument im

Wahlkampf gegen die Bürgermeisterin,

ist das zynisch.

Wenn KPÖ-Urgestein Ernest

Kaltenegger sie in einer

schriftlichen Stellungnahme

gar zur möglichen „KI-Figur“

erklärt und ihre Existenz anzweifelt,

überschreitet das

die Grenze zur Paranoia. Eine

gewisse Paranoia sei jedem

Parteisoldaten in Wahlkampfzeiten

ja nachzusehen, aber

dieser konzertierte Beißreflex

der KPÖ ist schlicht beschämend.

Dass die betroffene

Frau genau zu jener Gruppe

gehört, für die die KPÖ angeblich

eintritt – die leidende

Bevölkerung –, scheint in der

Parteizentrale niemanden zu

interessieren.

Statt Größe zu zeigen, den

Kontakt zu suchen oder gar

das eigene Kuba-Bild kritisch

zu hinterfragen, flüchtet man

sich in Aggression und Spott.

Das ist nicht nur politisch

kurzsichtig, es ist menschlich

beschämend. Wer für sich beansprucht,

die Welt ein Stück

gerechter zu machen, sollte

zumindest den Anstand besitzen,

Opfern von Ungerechtigkeit

zuzuhören – auch wenn

die Wahrheit unbequem ist.

Es sollte ein Wachrütteln sein,

ein Bewusstmachen der wahren

Zustände in ihrer geliebten

Heimat. Und das ganz besonders

laut in einer Stadt, in

der selbst die Bürgermeisterin

Kuba kürzlich als politisches

„Vorbild“ titulierte.

Wie gesagt: manchmal

kann man sich einfach nur

schämen.

PS.: Wir haben Estrella um

ein Statement zu den unschönen

Reaktionen gebeten. Sie

wollte diese nicht kommentieren,

zeigte sich nur entäuscht

darüber, dass ihre Ängste und

jene der kubanischen Bevölkerung

nicht ernst genommen

werden. Deshalb veröffentlichen

wir das ganze, ungekürzte

Interview mit ihr in der heutigen

„Grazer24“-Ausgabe.

Tobit Schweighofer, Chefredakteur

Die Kubanerin Estrella wollte trotz Angst vor Repressalien mit ihrem Interview

über die fatale Situation in ihrer Heimat Aufklärungsarbeit leisten.

SCHERIAU

Kuba: ideologisches

Vorbild aus der „Hölle“

IM GESPRÄCH. Kuba gilt als Vorbild unserer Bürgermeisterin

Elke Kahr. Eine Kubanerin berichtet

von den desaströsen Zuständen.

Von Tobit Schweighofer

tobit.schweighofer@grazer.at

In Europa haben viele ein

eher romantisches Bild von

Kuba mit den Oldtimern,

Zigarren und dem Karibikflair.

Selbst die kommunistische Grazer

Bürgermeisterin Elke Kahr

hat Kuba kürzlich als „Vorbild“

bezeichnet. Wie sehen Sie das?

Estrella (Name von d. Red. geändert):

Sozialismus ist grundsätzlich

ein Desaster. In Kuba

herrschen ganz andere Zustände,

als viele hier anscheinend

glauben. Man muss dort leben,

um zu verstehen, was real und

was falsch ist. Wer in Kuba lebt,

kennt die Realität. Ich respektiere

jede Meinung, aber erst

wenn man tatsächlich dort lebt,

spürt man, wie es ist, in einem

vermeintlich freien Land zu leben,

in dem viele Situationen

zum Wohle der Bevölkerung

verbessert werden könnten.

Können Sie das näher beschreiben?

Estrella: Die Nahrungsversorgung

ist schlecht, auch die

medizinische Versorgung, viele

Menschen sind krank und können

nicht behandelt werden.

Es stimmt, dass Trump Gesetze

erlassen hat, die das Leben erschwert

haben, aber das Land

selbst hat intern viele Dinge

blockiert, beispielsweise die

Lebensmittelversorgung, und

aufgrund der unhygienischen

Zustände auf den Straßen nehmen

Krankheiten zu. Wir müssen

täglich 20 bis 24 Stunden

ohne Elektrizität auskommen

und haben zugewiesene Zeitfenster.

Ich musste zum Beispiel

um 3 Uhr in der Früh für

meine Kinder kochen, weil es

sonst nicht möglich gewesen

wäre.

Bitte umblättern

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15

Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer | REDAKTION: Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria

Weitenthaler (Stv.-CR, 0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (Leitung Grazer24, 0664/80 666 6533), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME:

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27. April 2026 www.grazer.at

graz 3

Betrifft das alle Menschen im

gleichen Ausmaß?

Estrella: Im Sozialismus sollten

alle Leute gleich sein,

aber in Wahrheit gibt es viele

Klassen. Manche können sich

vieles leisten. Diejenigen, denen

es in Kuba gut geht, sind

die Gouverneure der einzelnen

Provinzen oder Regionen

und die Kinder und Enkel der

Castros sowie Militärangehörige,

die sich den Reichtum des

Volkes aneignen. Ein Großteil

der Bevölkerung würde von

einem Wandel in Kuba enorm

profitieren, denn die Zustände

sind, ehrlich gesagt, furchtbar.

Die Menschen hungern, es

gibt keine Medikamente gegen

Krankheiten, und ja, natürlich

wollen wir Freiheit.

Wir wollen uns gut fühlen,

morgens aufwachen und sagen

können: „Uns geht es gut,

wir können unsere Kinder ernähren,

wir können in Ruhe

arbeiten und ein Gehalt verdienen,

mit dem wir uns Dinge

leisten können, nicht wahr?

Wir wollen auf die Märkte und

in die Läden gehen können,

denn mit dem jetzigen Gehalt

in Kuba kann man sich nichts

kaufen.“

Hat sich die Lage durch Donald

Trump und seine aggressivere

Kuba-Politik verschlechtert?

Estrella: Alle in Kuba hoffen auf

Veränderung

und Trumps

Unterstützung,

doch bisher ist

nichts geschehen,

da die Insel

von Schiffen

umzingelt ist.

Hoffen wir, dass sich etwas verändert,

denn die Wahrheit ist:

Es sind die Menschen, die die

Folgen tragen. Ohne Nahrung,

ohne Medikamente, ohne die

grundlegendsten Lebensbedingungen.

Es ist nicht so einfach, einer

einzelnen Person die Schuld an

der gesamten Situation in Kuba

zuzuschieben. Das Embargo,

oder die „Blockade“, wie es in

Kuba genannt wird, besteht bereits

seit den 1960er Jahren, also

lange vor Trump. Die Situation

in Kuba hängt jedoch nicht al-

Im Sozialismus

sollten alle gleich

sein, aber in Wahrheit gibt

es viele Klassen.“

lein davon ab. Auch interne Faktoren

spielen eine wichtige Rolle.

In Kuba gibt es kein System,

in dem die Bevölkerung direkt

einen Präsidenten verschiedener

Parteien wählt. Kuba hat ein

Einparteiensystem (die Kommunistische

Partei). Die Bürger

wählen die

Mitglieder der

Nationalversammlung.

In

der Praxis bedeutet

das: Es

gibt keine konkurrierenden

politischen Parteien.

Viele Menschen verlassen das

Land, oder versuchen es zumindest.

Wie soll sich die Lage in

Zukunft bessern. Haben Sie Hoffnung?

Estrella: Hoffen muss man immer.

Aber es ist natürlich sehr

schwierig. Junge Menschen,

die ein Studium beginnen, sind

nicht motiviert weiter zu studieren,

weil ihnen die nötigen Studienbedingungen

fehlen: ein guter

Bleistift, ein gutes Notizbuch,

ein guter Lehrer. Denn die Lehrer

haben entweder das Land

verlassen oder ihre Jobs aufgegeben,

die ihnen nicht genug Geld

einbringen, um ihre Familien zu

ernähren.

Gibt es auf Kuba eigentlich Bürgerproteste?

Estrella: Menschen gehen sehr

wohl demonstrieren, auch wenn

das nicht ungefährlich ist. Viele

nehmen ihre Kinder mit, damit

die Polizei nicht aggressiv ist,

weil sie wissen, dass das alles im

Internet gezeigt werden könnte.

Gibt es politische Inhaftierungen

oder Repressionen?

Estrella: In Havanna sitzen junge

Leute im Gefängnis, weil sie in

den sozialen Medien über die Situation

in Kuba gepostet haben.

Da wir keine Meinungsfreiheit

haben, wurden sie verhaftet und

sitzen im Gefängnis, weil sie die

Wahrheit gesagt haben. Zweifellos

müssen Politik und System

in unserem Land geändert werden.

Alle befürworten das, aber

es fehlt der Mut einer ganzen

Nation, sich zu vereinen und zu

sagen: „Wir können das ändern!“

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4 graz

www.grazer.at 27. APRIL 2026

Beratung für Pflege vor Ort

GESUNDHEIT. Damit die Pflegeberatung nach dem Ende des Community Nursing gesichert bleibt,

kooperieren Gratwein-Straßengel und St. Oswald. Ab Juli startet ein neues Beratungsangebot.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Die Gesundheitsversorgung

in Graz-Umgebung

Nord steht vor einem

strategischen Umbruch. Da

das EU-geförderte Pilotprojekt

„Community Nursing“

Mitte 2026 ausläuft, bündeln

die Marktgemeinde Gratwein-

Straßengel und St. Oswald bei

Plankenwarth ihre Kräfte. Beim

ersten interkommunalen Vernetzungstreffen

erarbeiteten 29

Experten aus Medizin, Pflege

und Sozialarbeit Lösungen, um

die regionale Betreuung langfristig

und wohnortnah zu sichern.

Vernetzt zum Ziel

Bürgermeisterin Doris Dirnberger

zog eine positive Bilanz

der dreijährigen Pionierarbeit

durch die Pflegeexpertinnen

Karin Prisching und Helga

Haberfellner. Um die entstandene

Lücke ab Juli 2026 zu

schließen, wurde bereits eine

nahtlose Folgelösung präsentiert:

Denise Herko wird wöchentliche

Pflegeberatungen

im Generationenhaus Gratwein

anbieten. Die Kosten für

diese Erstberatungen übernimmt

die Marktgemeinde als

besonderes Service.

Gleichzeitig richten die Verantwortlichen

einen dringenden

Appell an die Regionalpolitik.

Gefordert werden

eine Pflegedrehscheibe für

den Norden des Bezirks sowie

die Umsetzung des geplanten

Facharztzentrums in Hörgas,

um die Gesundheitsinfrastruktur

bis 2030 krisenfest

aufzustellen.

Petra Traußnig, Ines Jungwirth (beide Styria Vitalis), Bgm. Doris Dirnberger,

Andrea Neundlinger, Bgm. Jürgen Konrad, Karin Prisching, Denise Herko. MG GS

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Schluss mit Parkplatzraub

Die geplante Fahrradstraße

streicht zahlreiche Parkplätze

zu Lasten von Patientinnen und

Patienten und zu Lasten der Anrainerinnen

und Anrainer! Ich

fahre dort selbst täglich mit dem

Fahrrad zur Arbeit und wieder

nach Hause, es ist ausreichend

Platz für Alle! Ob für zwei Räder

oder vier Räder! Ich sage Schluss

mit dem ewigen Parkplatzraub

und dem ständigen Erzwingen

von Einschränkungen für die

dort lebende Bezirksbevölkerung!

Christine Simmerstatter

* * *

Unnötige Fahrradstraße

Ich wohne seit 30 Jahren auch

dort in der Nähe und hatte

noch nie den Eindruck, dass

in der Laimburggasse unzumutbare

Verkehrs-Verhältnisse

herrschen. Ganz im Gegenteil,

es passt alles so wie es ist. Ich

besitze kein Auto, spreche also

nicht aus einer betroffenen Warte.

Aber meine Nachbarn rundherum

sind betroffen und sind

absolut gegen diese unnötige

Fahrradstraße. Ich verstehe daher

nicht, weshalb man an dem

Plan festhält, obwohl sich hunderte

Anrainer dagegen ausgesprochen

haben.

Nahema Guerlain

* * *

Grünideologische Ideen

Is ja alles egal - Hauptsache die

Grünen bringen ihre grünideologischen

Ideen durch, Kosten?

- Egal.

Günther Stark

* * *

Autoverbot in der Stadt

Die Deppaten wieder! Autos gehören

ganz raus aus der Stadt,

dann wäre diese wirklich lebenswert.

Jutta Fink

* * *

Königreich für das Rad

Ein Lastenrad, ein Lastenrad,

ein Königreich für ein

Lastenrad!

Cvetko Welsh

* * *

Zu früh in der Pension

Sind diese Leute überhaupt Patienten

der dortigen Arztpraxis?

Oder ist dies nur das typische

Getue von Menschen die zu früh

und zu gesund in Pension gegangen

sind?

Christoph Aspan

* * *

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Laimburggasse

wird

Radstraße

Die Laimburggasse soll bekanntlich

zur Fahrradstraße

werden. Weil deswegen 40

Parkplätze gestrichen werden,

fürchten Anrainer nun um ihre

Arztpraxis und die Apotheke.

Obwohl sie bereits 600 Unterschriften

dagegen gesammelt

haben, bleibt man bei der Stadt

beharrlich dran. Die Anrainer

wollen nun weiterhin gegen die

Pläne kämpfen.

REAKTIONEN & KOMMENTARE


27. 26. APRIL 2026 www.grazer.at

anzeige graz 395

Frühlingsfest in Piber am 9. Mai

Ein Tag, ein Ticket – vielfältige Erlebnisse. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der

Lipizzaner im Rahmen des Frühlingsfests im Lipizzanergestüt Piber.

Wenn der Frühling ins

Lipizzanergestüt Piber

einzieht, beginnt eine

der schönsten Zeiten des Jahres:

die Fohlenzeit. Am 9. Mai

öffnet das Gestüt seine Tore

für das Frühlingsfest, ein Tag,

an dem Besucher die Welt der

Lipizzaner in all ihren Facetten

entdecken können. Und gleich

zu Beginn haben Sie die Möglichkeit,

die diesjährigen Fohlen

kennenzulernen.

Im Mittelpunkt des Frühlingsfests

stehen die Erlebnisse: Begegnungen

mit Stuten und Fohlen,

spannende Einblicke bei

Gestütsführungen, Lipizzanerstuten

unter dem Sattel

sowie Kurzkutschenfahrten

durch das

weitläufige Gelände.

Gerade die

jüngsten Lipizzaner

sorgen für

besondere Momente,

wenn sie

neugierig ihre Umgebung

erkunden und

erste Schritte machen.

Rund um das barocke Ambien-

STEFAN GUTTERNIGH (3)

te von Schloss und Gestüt

laden regionale Kulinarik und

abwechslungsreiche Erlebnisstationen

zum

Verweilen ein. Wer

zusätzlich Lust auf

Bewegung hat,

findet im Kletterpark

Piber weitere

Möglichkeiten

für einen aktiven

Ausflugstag in der

Natur.

So entsteht ein stimmungsvoller

Tag zwischen Natur, Tradition

und lebendiger Pferdekultur.

Das Besondere: Mit nur

einem Ticket lässt sich das

gesamte Programm genießen

– kompakt und abwechslungsreich

an einem Ort. Damit ist

© Gabriele Boiselle

das Frühlingsfest am 9. Mai

der ideale Ausflug für die ganze

Familie.

Jetzt Tickets sichern und den

Frühling im Lipizzanergestüt Piber

erleben.

Lipizzanergestüt Piber

Piber 1, 8580 Köflach

Tel. 03144/3323

office@piber.com

www.regiongraz.at

Öffnungszeiten:

samstags, sonntags,

feiertags und lange

Wochenenden: 9.30 bis 17

Uhr; verlängerte Sommer-

Öffnungszeiten von 28. Juni

bis 7. September 2026:

täglich, 9.30 bis 19 Uhr

Jetzt Ticket sicher unter:

www.srs.at/de/ueber-uns/

steiermark/willkommen

INFOS UND

TICKETS:

www.piber.com

Frühlingsfest

im Lipizzanergestüt Piber

DIE VIELFALT DER LIPIZZANER

AN EINEM TAG ERLEBEN

9. MAI 2026, AB 9:30 UHR

Beim Frühlingsfest im Lipizzanergestüt Piber kann man auch eine

Ausfahrt mit der Kutsche unternehmen.

LIPIZZANERGESTÜT PIBER

Piber 1, 8580 Köflach • +43 3144 3323 • office@piber.com


6 graz

www.grazer.at 27. APRIL 2026

Mit einem Bekenntnis zu Qualität, Stil und Weiterentwicklung präsentiert

sich Juwelier Simon im CITYPARK nun in neuer Form. JUWELIER SIMON_CHRISTINE TROPPE

Citypark: Juwelier Simon

■ Der Juwelier Simon im Citypark

präsentiert sich ab sofort

in neuer Form: Die beiden bisherigen

Standorte wurden zusammengeführt

und sind nun

als ein gemeinsames Geschäft

auf einer neuen Fläche mit über

100 Quadratmetern zu finden.

Die feierliche Eröffnung fand

am 24. April statt, bei welcher

Eigentümer Claus Dieter Simon

gemeinsam mit seinem Sohn

sowie dem gesamten Team

zahlreiche Stammkunden und

Wegbegleiter begrüßte, um den

Meilenstein zu feiern. Auch

seitens des Cityparks wird die

Neupositionierung als großer

Gewinn gesehen: „Ein gelungenes

Design, mehr Auswahl

und gebündelte Schmuckkompetenz

an einem Ort – das ist

ein echter Mehrwert für unsere

Kundinnen und Kunden“, betont

Richard Oswald, Citypark

Center-Manager. Besucher erwartet

im neu gestalteten Store

eine große Auswahl an hochwertigen

Schmuckstücken und

exklusiven Uhren.

Die Projektpartner freuen sich auf die Kinderstadt Bibongo. Das kostenlose

Angebot ist für Kinder von sechs bis zwölf Jahren geeignet.

KINDERFREUNDE

„Bibongo“ zieht in WKO

■ Vom 13. bis 17. Juli 2026 verwandelt

sich die WKO Steiermark

in der Körblergasse erstmals in

die Kinderstadt „Bibongo“. Kids

zwischen 6 und 12 Jahren können

dort spielerisch in über 40

Berufe eintauchen – von der

Backstube bis zur Weltraumstation.

In dieser geschützten Umgebung

verdienen die jungen

Bürger ihr eigenes Spielgeld, die

sogenannten „Sternies“. Wie im

echten Leben müssen sie jedoch

konsequent 20 % Steuern an die

Bank abführen. Neben der Arbeitswelt

stehen Mitbestimmung

und Demokratie im Fokus: Die

Kids wählen eine eigene Bürgermeisterin

und gestalten das

Stadtleben aktiv mit. Das beliebte

Tagesferienangebot ist komplett

kostenlos. Eine Online-Anmeldung

ist ab dem 20. Mai um

20 Uhr unter www.kinderstadtsteiermark.at

zwingend erforderlich.

Innovative Partner wie die

Wiener Städtische unterstützen

dieses bedeutende Bildungsprojekt

zur Förderung wichtiger Zukunftskompetenzen.

Plus bei Energie Steiermark

BILANZ. Das operative Ergebnis der Energie Steiermark steigt um 8 Prozent auf 122,9 Millionen Euro.

Die Dividenden für das Land Steiermark steigen dadurch von 70 Millionen auf 75 Millionen Euro.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Im Jahr 2025 hat die Energie

Steiermark zudem mit 350

Millionen Euro das bislang

umfangreichste Investitionsprogramm

ihrer Geschichte umgesetzt.

„Ein klares Signal, dass

unser Unternehmen einer der

größten Impulsgeber für Wirtschaft

und Arbeitsmarkt im Süden

Österreichs ist“, so das Vorstands-Team

Martin Graf und

Werner Ressi bei der Bilanzpräsentation.

Ergebnis

Trotz eines leichten Umsatzrückganges

von 2.191,9 Millionen

Euro (2024) auf 2.141,2 Millionen

Euro konnte das operative

Ergebnis (EBIT) mit 122,9 Millionen

Euro (2024: 113,6 Millio-

nen Euro) auf stabilem Niveau

gehalten werden. Damit bestätigt

die Energie Steiermark ihre

wirtschaftliche Stabilität und

Ertragskraft. „Wir befinden uns

mitten in einem von Unsicherheiten

und strukturellen Veränderungen

geprägten Marktumfeld,

unsere strategischen

Entscheidungen sind daher auf

eine Reduzierung der Import-

Notwendigkeiten und das Thema

Nachhaltigkeit fokussiert,“

so Graf und Ressi. Die Bilanzsumme

der Energie Steiermark

stieg 2025 auf 4.678,2 Millionen

Euro an (2024: 4.461,6 Millionen

Euro), mit einem Eigenkapital

von 2.004,5 Millionen Euro

(2024: 1.901,2 Millionen Euro)

und einer Eigenkapitalquote von

42,8 Prozent (2024: 42,6 Prozent)

konnte der Konzern seine starke

Bonitätsposition weiter festigen.

Energie Steiermark Vorstands-Team Martin Graf (l.) und Werner Ressi sind

mit dem Ergebnis der aktuellen Bilanz äußerst zufrieden.

ENERGIE STEIERMARK


27. APRIL 2026 www.grazer.at

graz 7

Günstig wohnen

Graz liegt bei den Wohnungspreisen im österreichweiten Mittelfeld, da sehr viele Wohnungen gebaut wurden. Doch das könnte bald Geschichte sein. GETTY

REALITÄT. Eine aktuelle

Erhebung der WKO

zeigt: Graz ist bei Wohnungen

sehr günstig.

Die Frage ist, wie lange

noch.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Lange war Graz als Stadt

der Kräne verschrien und

es wurde moniert, dass

zu viel gebaut wird und es zu

viele Wohnungen am Markt

gibt. Das hat letztendlich auch

Siegfried Nagl den Bürgermeisterposten

gekostet. Doch

eine aktuelle Erhebung des

Fachverbandes der Immobilien-

und Vermögenstreuhänder

der WKO gemeinsam

mit ZT-Datenforum zeigt: In

Graz gibt es sowohl im Eigentum

als auch bei den Mieten

im Österreichvergleich sehr

günstige Wohnungen.

Mittelfeld

In fast allen Kategorien liegt

Graz im Vergleich zu Hochpreis-Städten

wie Wien, Salz-

burg, Innsbruck oder Bregenz

im Mittelfeld bzw. sogar im unteren

Drittel. Das bestätigt auch

Fachgruppenobmann Andreas

Kern: „Ja, die Preise für Wohnungen

in Graz liegen im unteren

Drittel. Die Frage ist, wie

lange das noch anhält.“

Graz liegt bei den neuwertigen

Mietwohnungen auf Platz

sieben im Bundesländerranking.

Bei den gebrauchten Eigentumswohnungen

liegt Graz

auf Platz sechs und bei den neuen

Eigentumswohnungen auf

Platz fünf. Denn bis 2022 wurde

tatsächlich zu viel gebaut. „Es

gab damals eine Überproduktion.

Es wurden pro Jahr 3.000 bis

4.000 Wohneinheiten gebaut.

Dieser Überschuss arbeitet sich

nun ab“, so der Immobilienexperte.

Tatsächlich ist es so, dass

derzeit zu wenig gebaut wird. Es

ist eben auch immer eine Frage

von Angebot und Nachfrage. Da

diese aber nun wieder zu steigen

scheint, auch aufgrund der

guten Konditionen, werden die

Preise auch wieder anziehen.

Der Effekt wird sich also ins Gegenteil

verkehren.

Leerstand

Doch wie sieht es mit dem

Leerstand aus? Wäre das nicht

eine Möglichkeit, hier

entgegenzuwirken?

Das einzige Problem

dabei: Für Graz

liegen keine validen

Zahlen zum

Leerstand vor. „Einen

gewissen Leerstand

brauche ich

immer, damit sich

Andreas Kern

■ Eigentum/Erstbezug:

Platz 1 Salzburg mit 6200,75 Euro/m 2

Platz 2 Innsbruck mit 6104,80 Euro/m 2

Platz 3 Wien mit 5430,61 Euro/m 2

Platz 4 Bregenz mit 5069,09 Euro/ m 2

Platz 5 Graz mit 4.228,21 Euro Euro/

m 2

■ Eigentum/gebraucht:

Platz 1 Salzburg mit 4358,91 Euro/ m 2

Platz 2 Innsbruck mit 4231,76 Euro/ m 2

Platz 3 Wien mit 3810,48 Euro/ m 2

Platz 4 Bregenz mit 3101,38 Euro/ m 2

Platz 5 Linz mit 2458,57 Euro/ m 2

Platz 6 Graz mit 2.339,29 Euro/ m 2

■ Reihenhäuser:

Platz 1 Salzburg mit 3671,23 Euro/ m 2

Platz 2 Innsbruck mit 3540,94 Euro/m 2

Platz 3 Wien mit 3193,87 Euro/ m 2

Städte Vergleich

am Markt etwas bewegt“,

erklärt Kern. Aus seiner

Sicht sind die Zeiten,

in denen Wohnungen

als Spekulationsobjekte

genutzt wurden,

auch vorbei, da

die Wertsteigerungen

der letzten Jahre nicht

mehr gegeben sind.

Platz 4 Bregenz mit 3056,33 Euro/ m 2

Platz 5 Linz mit 2378,27 Euro/ m 2

Platz 6 Graz mit 2.101,72 Euro/ m 2

■ Einfamilienhäuser:

Platz 1 Salzburg mit 4103,40 Euro/ m 2

Platz 2 Bregenz mit 4185,02 Euro/m 2

Platz 3 Innsbruck mit 3982,22 Euro/ m 2

Platz 4 Wien mit 3327,34 Euro/ m 2

Platz 5 Graz mit 2.806,52 Euro Euro/

m 2

■ Mietwohnungen (neuwertig):

Platz 1 Salzburg mit 14,12 Euro/ m 2

Platz 2 Innsbruck mit 15,70 Euro/ m 2

Platz 3 Bregenz mit12,28 Euro/ m 2

Platz 4 Wien mit 11,81 Euro/ m 2

Platz 5 Klagenfurt mit 10,29 Euro/ m 2

Platz 6 Linz mit 10,19 Euro/ m 2

Platz 7 Graz mit 9,95 Euro/ m 2



27. APRIL 2026 www.grazer.at

graz 9

Maya

Jensterle

Sportler

des

Wochenendes

Was diese Woche

im Sport passiert

■ Dienstag: Die Volleyballerinnen des UVC Graz müssen zum dritten

Spiel der „Best of five“-Finalserie wieder bei Sokol/Post in Wien

antreten. Los geht es schon um 17.30 Uhr. Am Freitag steigt dann um

17.30 Uhr das zweite Heimspiel.

■ Donnerstag: Mit einem Sieg im vierten Viertelfinal-Spiel gegen

Wels (19.00 Uhr) könnte der UBSC Graz den Aufstieg ins Semifinale

fixieren. Verlieren Tevin Brewer und Co. würde das fünfte Spiel am

Sonntag um 17.30 Uhr in Wels alles entscheiden

Jensterle (l.) scorte beim Sieg gegen Sokol/Post 26 Punkte.

Mit 26 Punkten beim 3:2-Heimsieg der

UVC Damen im Finale gegen Sokol/Post

war die 27-jährige die Topscorerin.

Die Halle stand Kopf und

Trainer Frederick Laure

sank auf die Knie – so entlud

sich die Spannung im Sportpark,

nachdem die Damen des

UVC Graz das zweite Finalspiel

gegen Sokol/Post nach einem

Krimi noch mit 3:2 für sich entschieden

hatten. Maya Jensterle

scorte in diesem Fünf-

Satz-Spiel 26 Punkte und hatte

damit großen Anteil am Erfolg.

Der aber vor allem durch eine

mächtige Mannschaftsleistung

zustande gekommen ist. „So

etwas habe ich noch nie erlebt“,

war Laure nach dem verwerteten

Matchball zum 21:19 im

Entscheidungssatz. „Das war

unglaublicher Kampfgeist.“

Nach einem starken Beginn

und dem Gewinn des ersten

Satzes, ging der Zweite an Sokol/

Peyton Gerald

Der UBSC Graz hat das dritte

Viertelfinale in der Basketball-

Superliga in Wels mit 100:79

gewonnen und in der Serie auf

2:1 gestellt. Maßgeblichen Anteil

daran hatte Gerald, der mit

23 Punkten der Topscorer der

Grazer war.

GEPA

Post, der dritte an den UVC und

im vierten haben die Grazerinnen

dann komplett den Faden

verloren und mussten sangund

klanglos 12:25 abgeben.

Auch im fünften Satz sah es

schon düster aus, trotz der

vielen Scores von Maya Jensterle

lag der UVC schon 6:12

und 11:14 zurück. Mit Leidenschaft

und Teamwork wehrten

die Grazerinnen aber sechs

Matchbälle ab, und verwerteten

dann ihren eigenen dritten

zum Sieg. „Ich weiß, was diese

Mannschaft zu leisten imstande

ist“, sagt Laure. „Dass

sie das so drehen ist genial.“

Dadurch bleibt die Chance auf

den Titel am Leben, am Dienstag

geht es in Wien weiter und

am Freitag gibt es ein zweites

Heimspiel in Graz.

Weiters positiv aufgefallen sind:

Julian Kapellari

Im zweiten Heimspiel der Saison

konnten die Graz Giants

den zweiten Sieg feiern. Gegen

die Fehervar Enthroners,

die heuer neu in der AFL sind,

gab es ein 31:8. Wide Receiver

Kapellari steuerte dazu zwei

Touchdowns bei.

■ Donnerstag: Simone Sill, Anja Knoflach und Co. gehen mit UBI

Graz in Klosterneuburg ins dritte Final der Damen Basketball-Superliga.

Nach zwei glatten Niederlagen brauchen sie einen Sieg, um im

Rennen zu bleiben

■ Samstag: In der Abstiegsrunde der Fußball-Bundesliga ist es für

den GAK wieder sehr spannend geworden. Bei nur einem Punkt Vorsprung

auf Schlusslicht WAC braucht die Mannschaft von Trainer

Ferdinand Feldhofer gegen die WSG Tirol (ab 17 Uhr) im Stadion

Liebenau dringend einen Sieg.

■ Sonntag: Eng und spannend wie nie geht es auch in der Meisterrunde

zu. Sturm muss dabei um 17 Uhr zu den Bullen nach Salzburg.

Donnerstag,

19.00 Uhr:

UBSC Graz vs.

Wels

Peyton Gerald und der UBSC Graz können mit einem Heimsieg über Wels

den Einzug ins Semifinale der Basketball-Superliga fixieren.

GEPA


10 graz

www.grazer.at 27. APRIL 2026

präsentiert

Graz im Fokus

Am Sonntag stieg die große

Meisterfeier der Graz99ers am

Hauptplatz. Die Fans feierten

mit ihren Champions. GEPA


27. APRIL 2026 www.grazer.at

graz 11

Ein warmer

Platz für Pablo Grazer

Pfoten

Am vergangenen Samstag liefen über 2000 Teilnehmer für den Kampf gegen

den Krebs durch die Grazer Innenstadt.

FOTO FISCHER/MED UNI GRAZ

Lauf für den guten Zweck

■ Durch die Stadt für den guten

Zweck: Über 2000 Läufer haben

am Samstag die fünf Kilometer

lange Strecke durch die Grazer

Innenstadt für den Kampf gegen

Krebs gemeistert. Doch die

„Run against cancer“-Teilnehmer

haben im Rahmen des Charity-

Events gleich doppelt geholfen:

Der Lauf hat nicht nur ein starkes

Zeichen der Unterstützung und

der Solidarität gesetzt, sondern

fördert mit seinem Reinerlös sowohl

die Krebsforschung an der

Med Uni Graz als auch Projekte,

die Krebspatienten am Universitätsklinikum

Graz zu Gute

kommen. Die Med Uni Graz, das

LKH-Universitätsklinikum Graz

und das Univ. CCC Graz bedanken

sich herzlich bei allen Läufern,

ihren Anfeuernden und den

ehrenamtlichen Mitarbeitern, die

bei der Durchführung mitgeholfen

und für einen reibungslosen

Ablauf gesorgt haben. Der bereits

zweite Styrian „Run against cancer“

war wieder ein voller Erfolg.

Pablo wünscht sich eine neue und liebevolle Familie.

Pablo wünscht sich eine

zweite Chance im Leben.

Der Kater ist ungefähr vier Jahre

alt und kann sowohl in der

Wohnung als auch im Freigang

gehalten werden. Er ist zwar

zurückhaltend, aber auch neugierig.

Um sich einzugewöhnen

braucht er etwas Zeit und

eventuell eine ruhige Umgebung.

- etwa 4 Jahre

- männlich

- braucht Zeit

- Wohnung/Freigang

- mag andere Katzen

Kontakt: Arche Noah

www.aktivertierschutz.at

Tel. 0676 84 24 17 437

ARCHE NOAH

Grazer bringt Action an Ring

ACTION. Am 2. Mai macht das größte Automobil-, Motorsport- und Mobilitätsfestival Österreichs

Halt am Red Bull Ring in Österreich und stellt diesen in den Mittelpunkt!

Von Victoria Weitenthaler

victoria.weitenthaler@grazer.at

Es ist weit mehr als ein Treffen

von Automobil- und

Motorsportfans: Die „Low

Scty PS Arena powered by VELO“

lädt zur 11. Auflage am Red Bull

ring Österreich ein. Mit über 95

Ausstellern aus der gesamten

Mobilitätsbranche bietet die

Veranstaltung nicht nur einen

umfassenden Überblick über

aktuelle Innovationen, sondern

auch die Möglichkeit, ausgewählte

Produkte direkt vor Ort zu

erwerben.

Highlights

Ein besonderes Highlight stellt

auch 2026 wieder das „Race402

powered by Autoscout24“ dar:

das traditionsreiche 1/4 Meilen-

Beschleunigungsrennen auf der

Start-Ziel-Geraden des Red Bull

Rings. Für Freunde der Zweirad-

Szene bietet der Bereich „Bikeforce26

powered by Brandformers“

ein weiteres Highlight: die

spektakuläre Stunt-Competition

mit Fahrern aus ganz Europa, außergewöhnliche

Umbauten und

Präsentationen der führenden

Marken und Szenegrößen.

„Es geht uns nicht nur um Motoren,

sondern um die Menschen,

die sie bewegen. Die PS Arena ist

ein Ort, an dem Technikbegeisterung

auf Gemeinschaft trifft. Ich

bin stolz Österreich so eine Veranstaltung

bieten zu können“, erklärt

Veranstalter Dominik Schablas.

Besucher können auf der Formel-1-Strecke

des Red Bull Rings

spazieren und im Bereich „Cars

on Track“ tausende beeindruckende

Fahrzeuge hautnah erleben.

Das größte Automobil-, Motorsport- & Mobilitäts-Festival Österreichs mit

rund 4.500 Fahrzeugen und über 95 Ausstellern aus ganz Europa. NANASHI MEDIA


12 graz

www.grazer.at 27. APRIL 2026

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ anna.stocker@grazer.at

Radfahrerin wurde

schwer verletzt

■ Am Freitagnachmittag wurde

eine 78-jährige Radfahrerin im

Bezirk Puntigam schwer verletzt.

Gegen 14:30 Uhr war eine

26-jährige Deutsche zu Fuß auf

dem Geh- und Radweg auf der

Puntigamer Straße unterwegs.

Die 78-jährige Grazerin fuhr mit

ihrem Rad in dieselbe Richtung.

Aus bislang unbekannter Ursache

wurde die Fußgängerin von der

Radfahrerin touchiert, woraufhin

beide zu Sturz kamen. Die 78-Jährige

erlitt schwere Verletzungen,

die 26-Jährige wurde leicht verletzt.

Beide Frauen wurden ins

LKH Graz gebracht und dort medizinisch

versorgt. Am Fahrrad

enstand ein Sachschaden.

Die großflächigen Löscharbeiten beim Waldbrand am Mühlbacher Kogel

sind noch immer in vollem Gange.

BEREICHSFEUERWEHRVERBAND GRAZ-UMGEBUNG

Großer Waldbrand

in Graz-Umgebung

■ Seit Samstag stehen Einsatzkräfte

bei dem Waldbrand im Bereich

des Mühlbacher Kogels im

Großeinsatz. In der Nacht waren

zwei Züge vor Ort und haben

Brandwache gehalten. Am heutigen

Montag in der Früh begannen

wieder die Einsatztätigkeiten

der Feuerwehren. Knapp 250

Einsatzkräfte aus mehreren Feu-

erwehrbereichen sind vor Ort.

Unterstützt werden diese von

sieben Hubschraubern. Weiter

ausgebreitet hat sich der Brand

nicht mehr. Wie sich der Brand

weiter entwickeln wird und wann

mit „Brand aus“ gerechnet werden

kann, könne man derzeit allerdings

noch nicht abschätzen.

Der Wind stellt nach wie vor ein

großes Problem für die Einsatzkräfte

dar. Die Polizei ersucht, das

betroffene Gebiet rund um den

Brandort großräumig zu meiden,

um die Einsatzkräfte nicht

zu behindern und sich nicht

selbst in Gefahr zu bringen. Die

Bürgermeisterin von Gratwein-

Straßengel, Doris Dirnberger,

appelliert zudem kein Wasser

für Poolfüllungen zu verwenden.

Die Ermittlungen dauern

an und werden durch die noch

andauernden Löscharbeiten erschwert.

Die Löscharbeiten werden

weiterhin fortgesetzt.

Fahrzeugbergung in

Hausmannstätten

■ Am Freitag wurde die Freiwillige

Feuerwehr Hausmannstätten zu

einer Fahrzeugbergung im Ortsgebiet

alarmiert. Ein Auto war

von der Straße abgekommen und

ist im Gebüsch einer Gartenanlage

zum Stillstand gekommen. Die

Frewillige Feuerwehr Gössendorf

unterstützte die Freiwillige Feuerwehr

Hausmannstättem mit dem

Wechselladerfahrzeug bei der

Fahrzeugbergung. Das Fahrzeug

wurde mit dem Kran aus dem

Gebüsch gehoben und sicher abgestellt.

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Stand: März 2026

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GLMPOLI

Von 21. bis 25. Mai wird die Stadt Graz selbst zur Bühne und begeistert zum 39. Mal mit „Graz Erzählt“ ihre Besucher.

WoW

NINA STREETS

Geschichten, dieTräume

verbinden – Graz erzählt

Wenn die Stadt erzählt, leuchten ihre Stimmen über Plätze, Bühnen und Hinterhöfe: Rund

um Pfingsten verwandelt sich die Erlebnisregion Graz in ein Reich der Worte und Wunder.

Wenn der Frühling die

Stadt in Licht taucht,

beginnt Graz zu erzählen.

Von 21. bis 25. Mai wird

die Stadt selbst zur Bühne: für

Stimmen aus aller Welt, für Geschichten,

die verbinden, verwandeln,

berühren. Zum 39. Mal

bringt „Graz Erzählt“ im Rahmen

des Austrian International

Storytelling Festivals Erzählkunst

in all ihren Farben und

Formen zum Klingen.

Unter dem Motto #dreamstories

dreht sich heuer alles um Träume

– große, kleine und solche

dazwischen. Sie werden nicht

nur erzählt, sondern in vielfältigen

Formaten lebendig: Sprache

verschmilzt mit Musik, Bewegung

und visuellen Elementen.

So entstehen lebendige Erzählräume,

in denen persönliche

Geschichten, gesellschaftliche

Themen und künstlerische Experimente

aufeinandertreffen.

Zwischen Traum und Wirklichkeit

entstehen neue Zugänge

zur Kraft des Erzählens.

Das Programm öffnet viele Türen:

Ein Highlight ist die „Lange Nacht

der Geschichten“ im Schauspielhaus

Graz am 22. und 23. Mai

– internationale Künstler lassen

mit Musik, Erzählkunst, Schauspiel

und Artistik bewegende

Momente entstehen. Geschichten

verbinden Kulturen, berühren

und inspirieren und zeigen, wie

aus einem Traum der Anfang von

etwas Großem wachsen kann.

Auch der Pfingstsamstag, 23.

Mai setzt mit der geführten Wanderung

von Stift Rein zur Mühlbacherhütte

besondere Akzente.

Am Weg wird erzählt und musiziert,

Natur- und Geschichtenliebhaber

kommen gleichermaßen

auf ihre Kosten. Einen besonderen

Reiz bietet auch die ganztägige

Tour „Schlossträume“ am

24. Mai, bei der Burg Rabenstein

und Schloss Dornhofen zu einzigartigen

Kulissen für Geschichten

werden. Familien dürfen sich auf

das „Fest der Fantasie“ mit freiem

Eintritt freuen – am 25. Mai

rund um die Jakobuskirche in

Thal. Hier entsteht Raum für gemeinsames

Staunen, Entdecken

und Erzählen über Generationen

hinweg.

Schon vor Festivalbeginn beginnt

die Stadt zu träumen: Ab

6. Mai lädt die Installation „Graz

träumt“ am Mariahilferplatz alle

dazu ein, eigene Wünsche, Gedanken

und Visionen zu teilen.

Aus vielen Stimmen entsteht

ein wachsendes Geflecht an

Geschichten – ein poetisches

Herz, das Graz

mit jedem Beitrag ein

wenig heller schlagen

lässt.

Tourismusinformation

Region Graz

Herrengasse 16

8010 Graz

Tel. 0 316/8075-0

info@regiongraz.at

www.regiongraz.at

#visitregiongraz

Weitere Standorte in Frohnleiten,

Laßnitzhöhe, Premstätten und

Köflach

Weitere Event-Highlights:

Styriarte: 26. Juni. bis 26. Juli

Militärmusik Festival: 21. bis

22. Mai

BLOOM – Jahresausstellung

Universalmuseum Joanneum:

bis 8. November

Mehr Informationen:

regiongraz.at/veranstaltungen


graz

14 www.grazer.at 27. APRIL 2026

Die 17. Landtagssitzung in dieser Regierungsperiode findet dieses Mal recht

spät im Monat statt: Am morgigen Dienstag ist es endlich soweit.

KK

Ausblick

Was am Dienstag

in Graz wichtig ist

■ Am morgigen Dienstag steht die April-Landtagssitzung an. Dort

wird beispielsweise die neue Sachleistungskarte für Vertriebene aus

der Ukraine zur Beschlussfassung vorgelegt. Darüber hinaus geht es

etwa um Kinderbetreuung, Pflege und Gesundheitsversorgung, Mikro-ÖV,

Kulturförderung und die Verschuldung des Landes.

■ Christoph Luisser, Gaby Schwarz und Bernhard Achitz informieren

über die Tätigkeit der Volksanwaltschaft 2025, zentrale Beschwerdeschwerpunkte

sowie aktuelle Entwicklungen.

■ Beim dritten SteirerTalk um 19 Uhr in der ÖVP-Landesparteizentrale

lautet das Thema: „New Jobs, no Future? – Wie junge Menschen in

einer digitalisierten Wirtschaft ihren Platz finden“.

■ Die MFG lädt zum Grazer Stammtisch ab 18.30 Uhr im Gasthaus

Pfandl ganz im Zeichen der Gemeinderatswahl, bei der sie auch antritt.

■ Den märchenhaften Seiten der Nacht widmet sich ein Konzert der

Kunstuniversität Graz, das neben dem Orchester auch Kammerchor

und Schauspielstudierende um 19.30 Uhr auf der Bühne des Stefaniensaals

vereint. Am Programm stehen Werke von Amy Beach, Claude

Debussy und Felix Mendelssohn Bartholdy.

■ Mit „Beyond Senses“ präsentiert Teppichdesigner und Produzent

Harald Geba ein besonderes Kunstprojekt, das für ihn weit mehr ist

als ein Objekt: Ausdruck eines 40-jährigen Werdegangs, geprägt von

Mut, Disziplin, Abenteuerlust, Handwerk und der Liebe zum Teppich.

Wählen Sie

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Bauernmarkt

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Bio Ernte Steiermark_Königshofer

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