Biber Magazin 2026-05
Das neue Biber. Scharf und Schärfer. Hier die erste Ausgabe 2026.
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ÖSTERREICHS ESC-PERFORMANCE:
VON ÜBERRASCHUNGEN UND PUBLIKUMSLIEBLINGEN
Dreimal gewonnen, neunmal letzter Platz:
So hat Österreich bisher beim ESC abgeschnitten.
Tatsächlich wollte auch Conchita Wurst
Österreich bereits 2012 vertreten, wurde
aber beim Publikumsvoting Zweite.
2014 gelingt der Coup: Die bärtige Diva tritt
mit „Rise Like a Phoenix“ an und gewinnt „den Schas“, wie
Kommentator Andi Knoll festhielt. Ihr Sieg gilt als Sieg
von Toleranz und Akzeptanz.
Seit der zweiten Austragung des ESC im Jahr
1957 schickt Österreich – wenn auch mit Unter brechungen –
Acts zum größten Musikwettbewerb. Und fährt gleich beim
Debüt einen letzten Platz ein.
Udo Jürgens tritt gleich dreimal für Österreich an.
Bei seinen ersten beiden Auftritten erreicht er
die Plätze 6 und 4 – mit „Merci, Cherie“ erobert er
1966 schließlich die Herzen und holt den Sieg.
Wenige Jahre später zittert Österreich bei
César Sampsons „Nobody But You“ mit. Er erreicht 2018
immerhin den dritten Platz, in der Jurywertung den ersten.
Den Sieg holt schlussendlich JJ nach Österreich zurück, der
2025 in seinem Lied „Wasted Love“ Oper, Techno und Pop verbindet.
FOTOS Anefo, NOS / Beeld en Geluid Wiki, Albin Olsson, Quejaytee
Dann geht es allerdings bescheiden weiter: 1976
geben Waterloo und Robinson das Comeback mit „My Little World“.
38 Jahre lang bleibt ihr fünfter Rang die Bestplatzierung für
Österreich. Nur Thomas Forstner schafft
1989 denselben Platz mit „Nur ein Lied“.
Für Alf Poiers „Weil der Mensch zählt“ gibt es 2003
überraschend immerhin den sechsten Platz, neun Jahre
später dagegen wieder eine Niederlage:
2012 schickt Österreich das Duo Trackshittaz zum ESC,
mit dem Ballermann-Song „Woki mit deim Popo“. Bereits im Semifinale
fährt dieser den letzten Platz ein.
ESC-SPECIAL
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