28. April 2026
- Grazer Fahrplan bis 2040 steht - Lob und Tadel für den Bund - Wenn Kernöl Dim Sum trifft
- Grazer Fahrplan bis 2040 steht
- Lob und Tadel für den Bund
- Wenn Kernöl Dim Sum trifft
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Grazer28. APRIL 2026, DIE DIGITALE TAGESZEITUNG
Getty
Quelle: GeoSphere Austria
17°
Morgen zeigt
sich das Wetter
regnerisch.
Die Temperaturen
liegen
zwischen 7 Grad in der Früh und
warmen 17 Grad tagsüber.
Kritisch
Gestern präsentierte die Bundesregierung
das Budget 2027/28. Von
Seiten der Stadt hagelt es Kritik. 4
Asiatisch
Im Rahmen einer Delegationsreise
besuchte Landeshauptmann Mario
Kunasek das „Reich der Mitte” China. 8
Masterplan ÖV 2040
Grazer Fahrplan
in die Zukunft
LAND STEIERMARK, STADT GRAZ/FISCHER
Ambitioniert. Um mit dem prognostizierten Bevölkerungswachstum von rund 17 Prozent bis 2040 verkehrstechnisch mithalten zu können, will Vize-
Bürgermeisterin Judith Schwentner die Öffi-Kapazitäten um 30 Prozent ausbauen. Dafür soll u.a. die Bim-Flotte auf 150 Fahrzeuge anwachsen. SEITE 2
2 graz
www.grazer.at 28. APRIL 2026
30 Prozent mehr Kapazität
Fabian Siller gewann 2025 den
Song Contest. LAND STEIERMARK/ROBERT BINDER
Kinderrechte
Song Contest
■ Mit einem Zeichen für Kinderrechte
startet die Kinderund
Jugendanwaltschaft Steiermark
in die neue Runde des
Kinderrechte Song Contest.
Bereits 2025 überzeugte Fabian
Siller mit seinem Lied „Kinder
haben Rechte“. Die Präsentation
seines Songs bildet nun
den Auftakt für den Kinderrechte
Song Contest 2026, der
Kinder und junge Erwachsene
dazu einlädt, sich mit ihren
Rechten auseinanderzusetzen.
Beim Girls‘ Day waren zahlreiche
junge Frauen vor Ort. STADT GRAZ/FISCHER
Erfolgreich: Der
Girl‘s Day 2026
■ 140 Mädchen und junge
Frauen konnten beim diesjährigen
Girls‘ Day in die Berufsfelder
im Kunst- und Kulturbereich
hineinschnuppern. Die
Plätze waren dabei rasch ausgebucht.
Die Berufe wurden
im Rahmen von Führungen
mit spannenden Einblicken
hinter die Kulissen vorgestellt.
Zusätzlich konnten die jungen
Frauen in Workshops viele
wichtige Einblicke gewinnen.
Grazer Fahrplan
bis 2040 steht
Bis 2040 sollen 150 Straßenbahnen durch Graz fahren. Auch die Busflotte soll ausgebaut und „grün“ werden. GETTY
NEU. Graz wächst rasant – und mit ihr der Druck auf das Verkehrsnetz. Mit
dem neuen „Masterplan ÖV 2040“ präsentierte die Stadtregierung nun ein
Maßnahmenpaket, das die Öffi-Kapazitäten massiv ausbauen soll.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Bis zum Jahr 2040 wird in
Graz ein Bevölkerungsplus
von 17 Prozent erwartet.
Damit die Stadt nicht im Stau
versinkt, müssen die öffentlichen
Verkehrsmittel deutlich
mehr leisten als heute. „Graz
wächst – und wir sorgen dafür,
dass die Stadt auch in Zukunft
gut funktioniert“, betont die für
Verkehr zuständige Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner, die
heute den „Masterplan ÖV 2040“
präsentierte. Das Ziel: Die Kapazitäten
im öffentlichen Verkehr
müssen um 30 Prozent steigen.
150 Straßenbahnen
Der Masterplan setzt auf den
Schienenausbau. Priorität ge-
nießt dabei die Linie 8, deren
erste Abschnitte bis 2033 in Betrieb
gehen sollen. Bis 2040 ist
der Vollausbau geplant, um neue
Stadtteile effizient anzubinden.
Doch damit nicht genug: Auch
Verlängerungen Richtung Universität/LKH,
Harmsdorf, die
Olympiawiese und Puntigam
stehen auf der Agenda. Um diesen
Ausbau zu stemmen, soll die
Flotte auf insgesamt 150 Straßenbahnen
anwachsen.
Neben einer flächendeckenden
Taktverdichtung steht der
Fuhrpark vor einer grünen Revolution:
Ab 2030 wird die Busflotte
dekarbonisiert. Zudem
sollen eigene ÖV-Spuren und
optimierte Ampelschaltungen
dafür sorgen, dass Busse und
Bims seltener im Individualverkehr
stecken bleiben.
„Der Masterplan und seine
Maßnahmen sind ein Fahrplan,
den ÖV in Graz nicht nur auszubauen,
sondern auch attraktiver
und klimafreundlicher zu machen“,
ist Holding CEO Gert Heigl
überzeugt. Für Holding Vorstand
Mark perz ist der Maseterplan
„die Grundlage, um den ÖV für
Graz auch in Zu-kunft bestmöglich
gestalten zu können.“
Kritik kommt indes von der
ÖVP und den Neos. „Was als Meilenstein
präsentiert wird, ist in
Wahrheit ein Konzept mit großen
Lücken und zu wenig Ambition“,
attestiert ÖVP-Verkehrssprecher
Georg Topf. Neos-Chef Philipp
Pointner: „Der Ausbau über die
Stadtgrenzen hinaus bleibt im
Masterplan zu vage, dabei liegt
genau dort der Schlüssel zur Lösung
des Pendlerproblems.“
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15
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Weitenthaler (Stv.-CR, 0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (Leitung Grazer24, 0664/80 666 6533), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME:
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Bruckner (0664 / 80 666 6890), Azra Mehinagic (0664/80 666 6589) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE
AUFLAGE PRINT: 171.043 (der Grazer, wö, ÖAK 2. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
24. AUGUST 2021 www.grazer.at
graz 3
4 graz
www.grazer.at 28. APRIL 2026
Lob und Tadel für den Bund
REAKTIONEN. Während Finanzstadtrat Manfred Eber das neue Bundesbudget scharf kritisiert, zeigen
sich die Verantwortlichen von Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung eher zufrieden.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
Die am gestrigen Montag
von der Bundesregierung
präsentierten groben
Rahmenbedingungen für
das Budget 2027/28 verschärfen
laut dem Grazer Finanzstadtrat
Manfred Eber die finanzielle
Lage der Städte und Gemeinden
noch weiter. „Seit Jahren überträgt
der Bund zusätzliche Aufgaben
an die Kommunen, ohne
die ausreichende Finanzierung
dafür bereitzustellen. „Obwohl
gerade stark wachsende Städte
und Gemeinde in Österreich
im Finanzausgleich strukturell
stark benachteiligt sind, setzt der
Bund Maßnahmen, die auf Kosten
von Kommunen gehen und
damit die budgetären Spielräume
verschärfen. So werden Bun-
desschulden auf die Gemeinden
überstülpt“, ärgert sich Eber. „Die
Absage der Grundsteuerreform
ist ein deutliches Signal dafür,
dass es Bund und Ländern offenbar
an der Bereitschaft fehlt, den
Gemeinden dringend notwendige
finanzielle Handlungsspielräume
zu eröffnen.“
Wirtschaft zufrieden
Positivere Signale kommen von
der Wirtschaft. IV-Geschäftsführer
Christoph Robinson:
„Die geplante Senkung der
Lohnnebenkosten ist insofern
zu begrüßen, als die politischen
Entscheidungsträger erkennen,
wo bei den Unternehmen
der Schuh drückt. Die positive
Maßnahme ist jedoch aufgrund
der Gegenfinanzierung über die
KÖSt Steigerung etwas getrübt.
Wir müssen Betriebe nachhaltig
Laut Finanzstadtrat Manfred Eber verschärft sich die Lage für Gemeinden. FISCHER
entlasten und das gelingt nicht
durch reine Verschiebe-Mechanismen.“
Wirtschaftskammer-Präsident
Josef Herk: „Der jetzt gesetzte
Schritt bei den Lohnnebenkosten
zeigt: Unser Ruf nach Entlastung
wurde gehört. Die Richtung
stimmt, aber beim Tempo ist
noch Luft nach oben.“
28. APRIL 2026 www.grazer.at
graz 5
präsentiert
Graz im Fokus
Der Grazer Fotograf Wolfgang Gangl wurde im Rahmen der FEP Awards in Reykjavík,
Island, zum zweiten Mal in Folge mit dem höchsten Gesamttitel der Federation of European
Professional Photographers ausgezeichnet. Die FEP sprach in ihrer Reaktion von
einer Fortsetzung der „österreichischen Dominanz“ und hob besonders seine unverwechselbare
persönliche Handschrift hervor. Hier ist eines seiner preisgekrönten Werke.
GANGL
6 graz
www.grazer.at 28. APRIL 2026
C H R O N I K
Blaulicht
Report
✏ anna.stocker@grazer.at
Zeugenaufruf nach
einem Autounfall
300 Feuerwehrleute und fünf Hubschrauber sind auch heute bei dem großflächigen
Waldbrand in Eisbach-Rein im Einsatz.
FF GÖSSENDORF
zeige wurde bei der Polizei erstattet.
Hinweise zum Unfall oder
zum beteiligten Fahrzeug werdenunter
der Telefonnummer
0664/3779451 erbeten.
Polizeieinsatz bei
einer Mittelschule
■ Heute kam es im Bereich einer
Mittelschule in Hausmannstätten,
Bezirk Graz-Umgebung, zu
einem größeren Polizeieinsatz,
nachdem eine Drohung einge-
■ Am 22. April 2026 kam es gegen
15:30 Uhr im Kreuzungsbereich
Schrödingerstraße/Mariengasse
in Graz zu einem Verkehrsunfall
mit Sachschaden und anschließender
Fahrerflucht. Eine Fahrzeuglenkerin
hielt mit ihrem
Pkw an der Kreuzung, als ein von
rechts kommendes, hellgraues
Fahrzeug – vermutlich ein Audi
– mit ihrem Auto kollidierte.
Dabei wurde die rechte Vorderseite
des stehenden Fahrzeugs
beschädigt. Der bislang unbekannte
Lenker setzte seine Fahrt
ohne anzuhalten fort. Aufgrund
des Unfallhergangs ist davon
auszugehen, dass das flüchtige
Fahrzeug im Bereich der linken
Front beschädigt ist. Eine Angangen
war. Zahlreiche Polizeistreifen
sowie die Spezialeinheit
Cobra standen im Einsatz. Das
Schulgebäude wurde vorsorglich
abgesichert, rund 350 Schülerinnen
und Schüler wurden in
Sicherheit gebracht. Laut Angaben
der Polizei konnte zunächst
nicht abschließend beurteilt
werden, wie ernst die Drohung
einzustufen ist. Aus Sicherheitsgründen
wurden jedoch umfassende
Maßnahmen getroffen.
Ein Kriseninterventionsteam war
ebenfalls vor Ort, um Schüler
sowie Lehrpersonal zu betreuen.
Eine konkrete Gefährdung
bestand nach aktuellem Stand
jedoch nicht. Das betroffene Gebiet
rund um die Schule wurde
zeitweise abgesperrt, um die
Sicherheit zu gewährleisten.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen
der Drohung laufen.
Vierter Tag des
Waldbrandes
■ Auch am vierten Tag des Waldbrandes
in Eisbach-Rein stehen
Einsatzkräfte weiterhin im Großeinsatz.
Die betroffene Fläche
hat sich mittlerweile auf rund 70
Hektar ausgeweitet. Fünf Hubschrauber
und rund 300 Feuerwehrleute
sind gemeinsam mit
Unterstützung aus mehreren
steirischen Bezirken im Einsatz.
In der Nacht kamen zudem
Drohnen zum Einsatz, um Glutnester
aufzuspüren. Eine weitere
Ausbreitung des Feuers konnte
zuletzt vorerst verhindert werden.
Die Löscharbeiten dauern
weiterhin an.
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Frühlingsfest in Piber am 9. Mai
Ein Tag, ein Ticket – vielfältige Erlebnisse. Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der
Lipizzaner im Rahmen des Frühlingsfests im Lipizzanergestüt Piber.
Wenn der Frühling ins
Lipizzanergestüt Piber
einzieht, beginnt eine
der schönsten Zeiten des Jahres:
die Fohlenzeit. Am 9. Mai
öffnet das Gestüt seine Tore
für das Frühlingsfest, ein Tag,
an dem Besucher die Welt der
Lipizzaner in all ihren Facetten
entdecken können. Und gleich
zu Beginn haben Sie die Möglichkeit,
die diesjährigen Fohlen
kennenzulernen.
Im Mittelpunkt des Frühlingsfests
stehen die Erlebnisse: Begegnungen
mit Stuten und Fohlen,
spannende Einblicke bei
Gestütsführungen, Lipizzanerstuten
unter dem Sattel
sowie Kurzkutschenfahrten
durch das
weitläufige Gelände.
Gerade die
jüngsten Lipizzaner
sorgen für
besondere Momente,
wenn sie
neugierig ihre Umgebung
erkunden und
erste Schritte machen.
Rund um das barocke Ambien-
STEFAN GUTTERNIGH (3)
te von Schloss und Gestüt
laden regionale Kulinarik und
abwechslungsreiche Erlebnisstationen
zum
Verweilen ein. Wer
zusätzlich Lust auf
Bewegung hat,
findet im Kletterpark
Piber weitere
Möglichkeiten
für einen aktiven
Ausflugstag in der
Natur.
So entsteht ein stimmungsvoller
Tag zwischen Natur, Tradition
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Das Besondere: Mit nur
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gesamte Programm genießen
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Wenn Kernöl Dim Sum trifft
LH Mario Kunsask
(m.) unterschrieb
im Beisein von
Landesrätin Claudia
Holzer, Landtagspräsident
Gerald
Deutschmann,
LH-Stv. Manuela
Khom, und Landesrat
Willibald
Ehrenhöfer (v.l.) in
einem Gästebuch.
LAND STEIERMARK
POSITIV. Kürzlich brach eine 60-köpfige Wirtschaftsdelegation nach China auf. Ziel der Reise ins Land
der Mitte war es, Türen zu öffnen, aber auch bestehende Partnerschaften und Netzwerke zu stärken .
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradskyx@grazer.at
Angeführt wurde die Delegation
von Landeshauptmann
Mario Kunasek
und Landeshauptmann-Stellvertreterin
Manuela Khom.
Begleitet wurde die beiden zudem
von Landtagspräsident
Gerald Deutschmann sowie
Wirtschaftslandesrat Willibald
Ehrenhöfer und Verkehrslandesrätin
Claudia Holzer und
Vertretern führenden steirischer
Unternehmen, der Wirtschaftskammer
und Industriellenvereinigung
sowie von Clustern und
Forschungseinrichtungengen.
Stärkung
China ist für die Steiermark der
viertgrößte Exportmarkt. Daher
war es das erste Ziel der Reise,
die bestehenden wirtschaftlichen
Beziehungen zu stärken
und Netzwerke zu festigen sowie
neue Kooperationsmöglichkeiten
auszuloten. Dass dies gelungen
ist, zeigt die Tatsache,
dass der chinesische Autobauer
Xpeng noch heuer ein viertes
Modell bei Magna in Graz bauen
lässt. Zudem kehrte die Delegation
mit vier Memoranden und
zwei Wirtschaftsabkommen aus
dem Reich der Mitte zurück.
Vor Ort
Derzeit sind rund 60 steirische
Unternehmen in China vertreten.
So sind etwa die Bergbau-
Spezialisten der Sandvik Holding
für die Volksrepublik von
höchster Bedeutung. AT&S produziert
seit 25 Jahren in Shanghai
Leiterplatten und Magna
fertigt gemeinsam mit seinem
chinesischen Partner in einem
eigenen Werk Autos. Vorbild
für eine bereits erfolgreiche Kooperation
in Shanghai ist jene
mit der Tongji-Universität. Diese
geht auf AVL-Gründer Hans
List zurück, der vor 100 Jahren
als Professor in Shanghai lehrte.
Aber auch der boomenden
Bereich der Umwelttechnik ist
für die steirischen Betriebe interessant.
Im Tourismus sieht
man im zweitbevölkerungsreichsten
Land der Erde ebenso
enormes Potenzial.
In Shanghai wurde ein neu-
er Kooperationsvertrag zwischen
LH Mario Kunasek und
Shanghais Bürgermeister Gong
Zheng unterzeichnet. Auch mit
dem Gouverneur von Jiangsu,
Liu Xiaotao, wurde das Memorandum
für eine verstärkte Zusammenarbeit
erneuert.
„Wir waren die politischen
Türöffner. Jetzt liegt es an Industrie
und Wirtschaft, die neuen
Kontakte zu nutzen und bestehende
Kooperationen auszubauen.
Unsere Mission war erfolgreich:
In China wurden wir
höflich empfangen und konnten
in vier Provinzen konkrete
politische Vereinbarungen treffen.
Besonders freut mich die
vertiefte Zusammenarbeit zwischen
Xpeng und Magna Steyr
in Graz, wo ein viertes Modell
produziert werden soll. Das ist
ein starkes Signal für den Wirtschaftsstandort.
Auch im Tourismus
sehe ich großes Potenzial:
Während Wien und Salzburg
in China bereits gut bekannt
sind, gilt es, die Steiermark stärker
zu positionieren. Mit konkreten
Konzepten werden wir
in Zukunft neue Impulse setzen,
um mehr chinesische Gäste
für unser `Grünes Herz´ zu begeistern
– mit seiner Kulinarik,
Gastfreundschaft und beeindruckenden
Natur“, so Kunasek.
„Wir positionieren die Steiermark
international und bauen
die Zusammenarbeit mit unseren
Partnern gezielt aus. Gerade
in wirtschaftlich herausfordernden
Zeiten ist es entscheidend,
neue Märkte zu erschließen und
bestehende Kontakte zu vertiefen.
China ist einer der wichtigsten
Handelspartner der Steiermark
und spielt eine zentrale
Rolle für unsere wirtschaftliche
Entwicklung. Die Gespräche
vor Ort haben das große Interesse
an steirischem Know-how
und an einem weiteren Ausbau
der Beziehungen deutlich bestätigt.
Ich blicke sehr zufrieden
auf den Arbeitsbesuch zurück,
bei dem wir für zahlreiche steirische
Unternehmen den Zugang
zum chinesischen Markt
stärken und konkrete Erfolge
für unseren Standort erzielen
konnten“, betonte Khom die Bedeutung
der Reise für den steirischen
Wirtschaftsstandort.
28. APRIL 2026 www.grazer.at
graz 9
Viel Liebe für
Hündin Amy
Grazer
Pfoten
Auch die Stadträte Manfred Eber (2.v.r) und Kurt Hohensinner (3.v.l.)
waren vor Ort und unterstützen das Projekt seit Beginn.
FOTO FISCHER
Wasser macht Schule
■ Wasser ist Leben – und genau
dieses Bewusstsein möchte die
Holding Graz Wasserwirtschaft
schon bei den Jüngsten stärken.
Mit dem Herzensprojekt „Wasser
macht Schule“ wird das Klassenzimmer
der 3. und 4. Volksschulklassen
zum Erlebnisraum rund
um eines unserer wertvollsten
Güter: sauberes Trinkwasser.
Am 20. April wurde das Engagement
in der Praxisvolksschule der
PH Steiermark am Hasnerplatz
besonders sichtbar: Ein Mitarbeiter
der Graz Wasserwirtschaft besuchte
die Mehrstufenklasse und
machte das zuvor erarbeitete Wissen
zum Thema Wasser anschaulich
und verständlich.
„Sauberes Wasser ist keine
Selbstverständlichkeit. Umso
wichtiger ist es, dass Kinder früh
verstehen, wo unser Wasser herkommt
und warum wir sorgsam
damit umgehen müssen. Dieses
Holding-Projekt leistet dazu einen
wichtigen Beitrag“, so Beteiligungsstadtrat
Manfred Eber.
Amy sucht rasseerfahrene und liebevolle Menschen.
Amy stammt aus sehr
schlechter Haltung und
hatte kaum Lebenswillen. Sie
war abgemagert und hatte
mehrere Verletzungen am ganzen
Körper. Obwohl ihr so viel
widerfahren ist, hat sie sich zurück
ins Leben gekämpft und
tobt mittlerweile im Auslauf
herum. Sie wünscht sich nun
ein Zuhause, in dem sie endlich
ankommen kann.
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- weiblich
- nur ältere Kinder
- mag keine Hunde
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Essen gehen ist zu teuer
In letzter Zeit war es zu teuer
geworden, wie viele andere Restaurants
in Graz auch. Heutzutage
ist es sehr schwierig, ins
Restaurant zu gehen.
Max Reg
* * *
Kein Spitzenreiter mehr
Hochmut kommt vor dem Fall,
letztes Mal hat er am Nebentisch
noch geprahlt, was er
nicht alles macht und hat und
welch Spitzenreiter in der Gastro
er ist…Achso und er war
auch nicht grad leise als er erzählt
hat, wie leicht man Gäste
bei Weihnachtsfeiern „bescheissen“
kann… KARMA.
Manuela Mu
* * *
Schade ums Restaurant
So ein tolles Restaurant mit
perfektem Service und Speisen!
Sehr schade!!!
Sabine Staubmann
* * *
Hotel war großer Fehler
Der große Fehler war, dass sie
ein Hotel dazugebaut haben.
Wolfgang Schopper
* * *
Übertriebene Mieten
Wollte mit 25 Personen ein
Abendessen dort machen. Dafür,
dass ich Gäste gebracht
hätte, wollten sie über 300,-
„Raummiete“ von mir. Wir waren
dann wo anders.
Franz Wallner
* * *
Große Zufriedenheit
Ja, ich bin öfters dort und habe
immer gut gespeist. Das Lokal
war auch stets gut besucht.
Josef Extrazeit
* * *
Viel zu hohe Schulden
Sowas darf nicht einfach wieder
aufsperre, mit 11 Millionen
Schulden.
Andreas Stummer
* * *
Keine positive Meinung
Überteuert und Möchtegern
Hannes Reinprecht
* * *
Jetzt wird Geld gespart
Ist ein arroganter Depp, aber
durch Insolvenz Geld sparen,
das kann er.
* * *
Gerhard Seidl
Meistkommentierte
Geschichte
des Tages
Isolvent:
Das
Grambacher
Die Fürgast Betriebsgastronomie
GmbH („Das Grambacher“)
hat ein Sanierungsverfahren
ohne Eigenverwaltung
beantragt. Die Passiva belaufen
sich auf 11,4 Millionen Euro.
Die Zahlungsschwierigkeiten
resultieren hauptsächlich aus
den Finanzierungsaufwendungen
und dem Umsatzrückgang
infolge Baumaßnahmen. 47
Dienstnehmer sind betroffen.
REAKTIONEN & KOMMENTARE
Mit Investitionsmöglichkeiten wie nachhaltigkeitsorientierten Fonds.
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können mit erheblichen Verlusten verbunden sein.
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GLMPOLI
Von 21. bis 25. Mai wird die Stadt Graz selbst zur Bühne und begeistert zum 39. Mal mit „Graz Erzählt“ ihre Besucher.
WoW
NINA STREETS
Geschichten, dieTräume
verbinden – Graz erzählt
Wenn die Stadt erzählt, leuchten ihre Stimmen über Plätze, Bühnen und Hinterhöfe: Rund
um Pfingsten verwandelt sich die Erlebnisregion Graz in ein Reich der Worte und Wunder.
Wenn der Frühling die
Stadt in Licht taucht,
beginnt Graz zu erzählen.
Von 21. bis 25. Mai wird
die Stadt selbst zur Bühne: für
Stimmen aus aller Welt, für Geschichten,
die verbinden, verwandeln,
berühren. Zum 39. Mal
bringt „Graz Erzählt“ im Rahmen
des Austrian International
Storytelling Festivals Erzählkunst
in all ihren Farben und
Formen zum Klingen.
Unter dem Motto #dreamstories
dreht sich heuer alles um Träume
– große, kleine und solche
dazwischen. Sie werden nicht
nur erzählt, sondern in vielfältigen
Formaten lebendig: Sprache
verschmilzt mit Musik, Bewegung
und visuellen Elementen.
So entstehen lebendige Erzählräume,
in denen persönliche
Geschichten, gesellschaftliche
Themen und künstlerische Experimente
aufeinandertreffen.
Zwischen Traum und Wirklichkeit
entstehen neue Zugänge
zur Kraft des Erzählens.
Das Programm öffnet viele Türen:
Ein Highlight ist die „Lange Nacht
der Geschichten“ im Schauspielhaus
Graz am 22. und 23. Mai
– internationale Künstler lassen
mit Musik, Erzählkunst, Schauspiel
und Artistik bewegende
Momente entstehen. Geschichten
verbinden Kulturen, berühren
und inspirieren und zeigen, wie
aus einem Traum der Anfang von
etwas Großem wachsen kann.
Auch der Pfingstsamstag, 23.
Mai setzt mit der geführten Wanderung
von Stift Rein zur Mühlbacherhütte
besondere Akzente.
Am Weg wird erzählt und musiziert,
Natur- und Geschichtenliebhaber
kommen gleichermaßen
auf ihre Kosten. Einen besonderen
Reiz bietet auch die ganztägige
Tour „Schlossträume“ am
24. Mai, bei der Burg Rabenstein
und Schloss Dornhofen zu einzigartigen
Kulissen für Geschichten
werden. Familien dürfen sich auf
das „Fest der Fantasie“ mit freiem
Eintritt freuen – am 25. Mai
rund um die Jakobuskirche in
Thal. Hier entsteht Raum für gemeinsames
Staunen, Entdecken
und Erzählen über Generationen
hinweg.
Schon vor Festivalbeginn beginnt
die Stadt zu träumen: Ab
6. Mai lädt die Installation „Graz
träumt“ am Mariahilferplatz alle
dazu ein, eigene Wünsche, Gedanken
und Visionen zu teilen.
Aus vielen Stimmen entsteht
ein wachsendes Geflecht an
Geschichten – ein poetisches
Herz, das Graz
mit jedem Beitrag ein
wenig heller schlagen
lässt.
Tourismusinformation
Region Graz
Herrengasse 16
8010 Graz
Tel. 0 316/8075-0
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Weitere Standorte in Frohnleiten,
Laßnitzhöhe, Premstätten und
Köflach
Weitere Event-Highlights:
Styriarte: 26. Juni. bis 26. Juli
Militärmusik Festival: 21. bis
22. Mai
BLOOM – Jahresausstellung
Universalmuseum Joanneum:
bis 8. November
Mehr Informationen:
regiongraz.at/veranstaltungen
12 graz
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Maibaum aufstellen und Bieranstich: Gösser-Bräu-Wirt Robert Grossauer
freut sich auf die feierliche Eröffnung des neuen Gastgartens. GÖSSER BRÄU
Ausblick
Was am Mittwoch
in Graz wichtig ist
■ Der Biergarten im idyllischen Innenhof des Gösser Bräu erstrahlt
rechtzeitig zum 125-Jahr-Jubiläum in neuem Glanz. Am morgigen
Mittwoch wird er mit Bieranstich und traditionellem Maibaum-Aufstellen
feierlich eröffnet. Ab 17 Uhr gibt‘s auch Live-Musik.
■ Neos-Spitzenkandidat Philipp Pointner, Landessprecher Niko
Swatek und Elementarpädagogin Carolin Mölzer präsentieren eine
Petition für eine Fixplatzgarantie sowie konkrete Vorschläge für eine
verlässliche, hochwertige Kinderbetreuung in Graz.
■ In Kooperation hat die Österreichische Akademie der Wissenschaften
gemeinsam mit der Universität Graz, der MedUni und der
TU das CORI-Institut für Stoffwechselforschung initiiert. Nun stellen
die Partnerorganisationen den Gründungsdirektor vor.
■ Die Volksbank zieht Bilanz für das Jahr 2025 und gibt einen Ausblick
auf die Zukunft.
■ Die ersten Details zum Grazathlon werden von der neuen
Hauptsponsorin, der Merkur Versicherung, präsentiert.
■ Beim 34. RealTalk im Grazer Orpheum sprechen Ex-Fußballer
Peter Hackmair, REELOQ-Gründerin Julia Watzinger und Ex-Schirennläufer
Mathias Berthold. Beginn ist um 19 Uhr.
■ Beim Grazer „Pimp Up Her/History Poetry Slam“ um 18 Uhr soll
die Vergangenheit nicht verschüttet bleiben. Diesmal geht es um
Fragen von Schuld, Mittäterschaft und den Umgang mit Opfern des
Nationalsozialismus im öffentlichen Diskurs und im privaten Umfeld.
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