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BREMISSIMIA Magazin | Mai - Juni 2026

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#03

Das Magazin für die Bremerin

Mai/Juni 2026

ISSN 2364-3498

FRAU.

LEBEN.

FREIHEIT.

Kreativität aus

Haltung

Die Werbeagentur

attentus

Am Mikrofon

zu Hause

Drei Wege zum

Traumjob beim Radio

Six Queens &

One King

Elektronisches Musical

über Macht, Liebe &

Schicksal

Zwischen

Beckenrand &

Bullerbü

Marie-Claire Haag hält

alles in Bewegung

SCHLÜSSELFIGUR

FRAU.

LEBEN.

FREIHEIT.

Ticket-Hotline

BREMISSIMA

Women's Charity

Night 2026

Exklusiv-Maklerin Farnaz Hug




4


5


6

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7

AMERICAN VINTAGE | COMO NO1 | COSTER COPENHAGEN | ELIAS RUMELIS | BLONDENO8

ESISTO | I HEART | JAPAN TKY | PUR SCHÖN | LOVE JOY VICTORY

0039 ITALY | MOS MOSH | NARLI | OAKWOOD | OPUS | RAFFAELLO ROSSI

RIANI | ROBELL | S. MARLON | SUMMUM | VETONO | LAKRIDS BY BÜLOW

MY ESSENTIAL WARDROBE | 10DAYS | SOFIE SCHNOOR | JC SOPHIE

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8

Eintritt frei!

Kunsthalle

Bremen

Übersee-

Museum*

Universum ®

Bremen*

kek

Kindermuseum*

Museen

Böttcherstraße

Weserburg

Focke-Museum

Hafenmuseum

botanika*

Wilhelm

Wagenfeld Haus

Atlantis

Filmtheater*

Schulmuseum

Bremen

An diesen Orten ermög lichen wir

regelmäßig allen unter 18 Jahren

den KOSTENLOSEN Besuch.

Mehr Infos und Bedingungen ( * ) unter:

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Stark. Fair. Hanseatisch.


Editorial

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ohne Beschnitt

9

Stefan Brockmann

Vorsitzender der CityInitiative

Bremen

Liebe Leserinnen und Leser,

die Bremer Innenstadt zeigt sich mitten in diesen Frühlingstagen von ihrer besonders

lebendigen und vielfältigen Seite: Jetzt macht das Shoppen und Genießen im

wunderbaren Ambiente rund um die „Gute Stube“ gleich doppelt so viel Freude.

EYEWEAR

Und unsere City ist nicht nur schön, sondern spürbar im Aufwind: Neue Handels-

und Gastronomiekonzepte, engagierte Akteurinnen und Akteure, spannende

Projekte und Veranstaltungen sowie die Stadtentwicklungsprojekte im

Balgequartier und die Ideen rund um den Hanseatenhof machen die Innenstadt

zu einem Ort, der sich stetig weiterentwickelt und Vorfreude auf den nächsten

Besuch weckt.

Als Vorsitzender der CityInitiative setze ich mich dafür ein, dass sich alle Bremerinnen

und Bremer sowie ihre Gäste in unserer Innenstadt – jetzt und in Zukunft

– wohlfühlen, ob beim Einkaufen, Genießen oder Verweilen. Dabei geht es

uns nicht nur um wirtschaftliche Impulse, sondern auch um Aufenthaltsqualität,

Vielfalt und ein starkes Miteinander.

Bremen lebt von genau dieser besonderen Mischung. Und wer auf der Suche nach

dem Besonderen ist, wird hier fündig: Mehr als 130 Fachgeschäfte warten darauf,

entdeckt zu werden – mit individuellen Angeboten, persönlicher Beratung und

einem Einkaufserlebnis, das weit über den reinen Konsum hinausgeht.

Deshalb mein persönlicher Appell: Nehmen Sie sich öfter Zeit für einen Bummel

durch die Bremer Innenstadt, lassen Sie sich treiben und genießen Sie, was die

City zu bieten hat. Wir als CityInitiative arbeiten jeden Tag daran, diesen Raum

weiter zu gestalten und Ihnen beim nächsten Besuch – ob mit Freundinnen und

Freunden oder der Familie – ein besonderes Shopping- und Genusserlebnis zu

ermöglichen.

Auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen in der Bremer City!

Ihr

Stefan Brockmann

LOOK GOOD.

SEE BETTER.

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10

Farnaz Hug

Immobilien-Expertin

Powerfrau

Marie-Claire Haag

Beachwear

26 32

54

60

Werber mit

Weitblick

42

Traumjob

Radio Moderatorin

48

Starkes Musik-

Projekt aus

Bremen

16

Longevity

20

Let's cook

BREMISSIMA


11

Inhalt

12 Frisch gemischt

Ausgesuchte Trends und News für Bremerinnen

16 Vera Volmer

Die Kraft des Gehens – Vera Volmer verrät in

ihrer Kolumne drei einfache Tipps für den Alltag

20 Helene Holunder

Earl Grey Scones mit frischen Erdbeeren –

einfach himmlisch

26 Hautnah

Exklusivmaklerin Farnaz Hug steht für Vertrauen,

Expertise und höchste Diskretion im Bremer

Luxusimmobilienmarkt – wer in Toplagen kaufen

oder verkaufen möchte, findet in ihr die erste

Adresse

32 Beachwear 2026

Wir zeigen die wichtigsten Trends und die angesagten

Marken für den Sommer

42 Moderation

Drei Bremen Eins Moderatorinnen, drei ganz

unterschiedliche Lebenswege – und eine gemeinsame

Leidenschaft: das Radio.

48 Klangkunst

Ein elektronisches Konzeptalbum aus Bremen

bringt die Geschichten der sechs Ehefrauen

von Heinrich VIII. in die Gegenwart. Zwischen

Klangexperiment, Theatervision und Crowdfunding

entsteht ein Musikprojekt mit Anspruch.

54 Powerfrau

Trainerin des Jahres, vierfache Mutter und Motor

des Bremer Triathlons: Marie-Claire Haag verbindet

Leistungssport mit Alltag. Ein Porträt über

Energie, Haltung und ein Leben im Dauerlauf.

60 Kreativität

Im Gespräch mit Frank Künneke geht es um ein

Verständnis von Kreativität, das über schnelle

Effekte hinausgeht. Die Bremer Agentur attentus

setzt auf klare Strategien, Perspektivwechsel und

langfristig wirksame Ideen.

66 Impressum

Wer, was und wann ...

ErnährunG als MEDizin

Ich bin Dr. med. Oksana Böhm, Fachärztin

für Allgemeinchirurgie mit zusätzlicher

Qualifikation in der Ernährungsmedizin.

Ich helfe Ihnen, Ihre Gesundheit zu erhalten,

zu verbessern oder therapeutisch

zu unterstützen.

Beratung und Diagnostik

für mehr Gesundheit, Wohlbefinden

und Prävention in Bremen

Dr. med. Oksana Böhm

Marcusallee 16 | 28359 Bremen

Telefon: 0176- 30326970

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BREMISSIMA


12

HOEG CitySommerFest!

Jetzt schon den Termin vormerken!

wDer Countdown läuft: Vom 19. bis 21. Juni 2026 lädt die

CityInitiative Bremen bereits zum fünften Mal zum HOEG

CitySommerFest – Bremens einzigem innerstädtischen Open-

Air-Festival – ein.

Drei Tage lang heißt es rund um Marktplatz, Domshof, die

LLOYD PASSAGE und weitere Spielorte, verteilt über die Bremen

Innenstadt: Live-Musik, Kultur, Literatur und Kulinarik

erleben – umsonst und draußen, mitten im Herzen der Stadt.

Was 2022 begann, hat sich längst als fester Bestandteil des

norddeutschen Festivalsommers etabliert. Die Veranstaltung

begeistert mit einer bunten Mischung aus musikalischer Vielfalt

– von Funk bis Folk, Rock bis Singer-Songwriter –, kulturellen

Highlights, kreativen Aktionen und einem besonderen

Lebensgefühl mitten in der Bremer Innenstadt.

Drei Tage Musik, Kultur

und Genuss: Das HOEG

CitySommerFest.

Das HOEG CitySommerFest ist eine Veranstaltung der City-

Initiative Bremen Werbung e.V.

www.bremen-city.de

Chika Aruga

Im Fluss der Zeit – Malerei – 10. Mai bis 21. Juni

wChika Arugas Malerei entfaltet sich in mehrteiligen Zyklen

von großer farbiger und formaler Verbundenheit. Ausgehend

von Kolorit und Rhythmik einer Naturbetrachtung komponiert

sie reduzierte, atmosphärisch bewegte Landschaftsmotive.

Baumsilhouetten, Blattwerk, Berg- und Wolkengebilde

oder Blüten in lichten Farben bestimmen die Darstellungen.

Die japanische Künstlerin hat eine zarte, klangvolle Bildsprache

gefunden. Sie lässt abstrakte, monochrome Flächen mit

transparenten Tönen korrespondieren, die den Gemälden

sowohl Ruhe als auch Leichtigkeit verleihen. Opake Ebenen

erschaffen einen vielfach gestaffelten, autonomen Landschaftsraum,

während die durchlässigen Lasuren eine poetische

Verschränkung der Farbfacetten entstehen lassen. Dabei

bleiben ihre Konturen fließend und offen.

Hinzu kommen helle Lineaturen, die über die Farblandschaften

gleiten. In amorph verschlungener Bewegung führen sie

den Blick entlang labyrinthischer Geflechte, durch vegetabiles

Dickicht sowie in die Tiefe urbaner Räume hinein, die plötzlich

perspektivisch innerhalb zweidimensionaler, farbiger Flächen

auftauchen und zugleich mit Wolkenformationen, Ranken

oder Astkronen harmonisch verschmelzen. In diesem Vexierspiel

von Mikro- und Makrokosmos, das organische Vegetation

und architektonische Strukturen vereint, scheinen alle

Bildelemente – wachsend, schwebend, wehend oder treibend

– die sinnliche Wahrnehmung des Betrachters zu beflügeln.

www.galerie-corona-unger.de

Am 10. Mai von 12 bis 18 Uhr findet die Vernissage der Ausstellung in

Anwesenheit der Künstlerin statt

BREMISSIMA


13

Genuss mit Konzept: Drei Küchen, vielfältige Einflüsse und individuelle

Cateringlösungen für Events in Bremen und Umgebung

Catering in Bremen

mit Erfahrung aus drei Küchen

wOb Geburtstag, Firmenfeier, Jubiläum oder Weihnachtsfest:

Wer in Bremen und umzu ein besonderes Catering sucht, bekommt

bei uns Genuss mit Erfahrung, Leidenschaft und Flexibilität.

Hinter unserem Catering stehen gleich drei starke Küchen:

RioniArt, Art of Sweet and Food sowie Altes Revier. Diese gebündelte

Erfahrung gibt uns die Möglichkeit, sowohl kleine

Gesellschaften als auch größere Veranstaltungen zuverlässig

und professionell zu begleiten.

KLEINE MOMENTE. GROSSE FREUDE.

KUCHEN · CUPCAKES · CANDY-BAR

Für Kindergeburtstage, die in Erinnerung bleiben.

WhatsApp: 0176 806 34 418 · E-Mail: cupcakefactory-bremen@web.de

Weberstaße 37 · 28203 Bremen

www.cupcake-factory.de · Instagram: cupcakefactory_bremen

RESTAURANT

EVENT |VENUE

Unser Herz schlägt besonders für die georgische Küche: aromatisch,

herzlich, überraschend – perfekt für stilvolles Fingerfood,

kreative Häppchen oder warme Buffets mit besonderer

Note. Gleichzeitig sind wir auch in der internationalen Küche

zu Hause. Ob deutsch, italienisch oder eine spannende Kombination

mit georgischen Spezialitäten: Wir entwickeln für jeden

Anlass ein passendes kulinarisches Konzept – individuell,

hochwertig und mit viel Liebe zum Detail.

Dank unserer Kapazitäten in drei Küchen können wir flexibel

planen, schnell reagieren und unterschiedlichste Wünsche

umsetzen. Von privaten Feiern bis zu Business-Events: Wir

sorgen dafür, dass Gastgeber entspannt genießen können.

Mitten im Herzen Bremens ansässig, beliefern wir Bremen

und das Umland unkompliziert und zuverlässig.

Georgische Küche und Wein

Dinner & Dance

Restaurant | Eventlocation | Catering

An der Weide 27, Bremen

Jetzt Tisch reservieren: Instagram @rioniart.restaurant

Für Anfragen und persönliche Beratung steht Birgit Wattenberg,

Eventmanagerin, telefonisch. 0172 434 9196 oder per

E-Mail: info@rioniart.de, zur Verfügung.

BREMISSIMA


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unser Buchtipp

Veganes Eis

Kreative Sorten,

natürliche Zutaten

und volle Cremigkeit

w Mit über 40 außergewöhnlichen Rezepten

beweist dieses Eiscreme-Buch, wie vielfältig,

cremig und geschmacksintensiv veganes Eis

sein kann. Von zeitlosen Klassikern wie Vanille,

Nougat oder Himbeersorbet bis hin zu modernen

Sorten mit Lavendel, Matcha oder Olivenöl

eröffnet es eine Welt voller Aromen – geeignet

für alle Eismaschinen, inklusive des beliebten

Ninja Creami.

Geniale Eiskreationen zum Dahinschmelzen:

Für alle Eismaschinen geeignet – inklusive Ninja

Creami.

In Veganes Eis zeigen die Eis-Sommelière Vibeke

Bengtson und Jonas Bohn in über 40 köstlichen

Rezepten, wie vielseitig und genussvoll

Eiscreme aus 100 % pflanzlichen Zutaten sein

kann.

Autor:innen: Vibeke Bengtson, Jonas Bohn

Rezeptfotos: Vibeke Bengtson

Format: 17,0 × 24,0 cm

Umfang: 128 Seiten

ISBN: 978-3-517-10464-5

Verlag: Südwest

Preis: 17,– Euro

www.albatros-buch.de

VERLOSUNG!

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Einfach eine E-Mail bis zum 15. Juni

schicken: gewinnen@magazine-bremen.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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15

Wieder dabei ist auch die Bike it! Stage, auf der diesmal Lucky Mirlo zu drei Museen durch die Nacht tourt (Foto: Manja Herrmann)

Die Lange Nacht der Museen Bremen

Phänomenales am 30. Mai von 18 Uhr bis Mitternacht

w Mit nur einem Ticket öffnen sich in der Langen Nacht der

Museen Bremen die Türen von über 30 Museen und Ausstellungshäusern.

Getreu dem Motto des Bremer Themenjahrs

„Phänomenal. Bremen entdecken. Wissen erleben.“ zeigen

sie am 30. Mai von 18 Uhr bis Mitternacht auf unterhaltsame

Weise wie viel Wissen zu Kunst, Kultur und Geschichte

in ihnen steckt. Mit Ausstellungen, Führungen, Blicken hinter

die Kulissen, Musik, Schauspiel, Performances und Mitmachaktionen

sind viele überraschende Entdeckungen garantiert.

Aus über 240 Veranstaltungen können sich die Nachtschwärmenden

ihr persönliches Programm auf langenachtbremen.de

zusammenstellen. Erstmals sind das Kaisenhausmuseum und

die Villa Sponte Zeitkultur bei der Langen Nacht der Museen

dabei.

Für Menschen unter 18 Jahren ist der Eintritt frei! Die Eintrittsbänder

sind bei den beteiligten Museen und Ausstellungshäusern

erhältlich. Online-Tickets gibt es 24/7 auf Nordwest

Ticket (zzgl. VVK-Gebühr). Fahrten mit öffentlichen

Verkehrsmitteln sind bereits im Eintritt enthalten – sogar mit

der historischen Straßenbahn oder mit Schiff und Fähre auf

der Weser. Darüber hinaus verkürzt der ADFC Bremen die

Wege zwischen den Häusern der Innenstadt per Rikscha, Tandem

oder Lastenrad – barrierefrei und kostenlos.

33 Museen – 1 Ticket – 6 Stunden Entdeckungen: Altes Pumpwerk,

botanika, Bremische Bürgerschaft, Das Depot – Bremer

Straßenbahnmuseum, Denkort Bunker Valentin, Dom-Museum

im St. Petri Dom, Focke-Museum, GAK Gesellschaft für

Aktuelle Kunst, Galerie Birgit Waller, Gerhard-Marcks-Haus,

Hafenmuseum Bremen, Heimatmuseum Schloss Schönebeck,

HfK Bremen mit MS Dauerwelle, Kaisenhausmuseum, Krankenhaus-Museum,

Künstler:innenhaus Bremen, Kunsthalle

Bremen, Lichthof Kunstfabrik und viele mehr...

Die vollständige Liste der teilnehmenden Museen und das Programm

sowie Fahrpläne und alle weiteren Informationen zur

Langen Nacht der Museen Bremen werden auf langenachtbremen.de

veröffentlicht.

www.langenachtbremen.de

BREMISSIMA


16

Pulpo frisch vom Grill, dazu der Blick von der Sommerterrasse auf die Weser:

Ein Abend voller Genuss in entspannter Atmosphäre.

Ein Sommer voller Glut & Genuss

Der Hopfenfänger im Reislager hebt mit seiner Eventreihe „Hopfen &

Heat“ Barbecue auf ein neues Level. Für Girlsabende mit Sommerfeeling.

w„Barbecue braucht Zeit“, erklärt Pascal Willrich mit Nachdruck.

Der Küchenchef des Hopfenfänger-Barbecue-Restaurants

steht mit seinem Team bereits seit dem Vormittag am

Grill. Glut, die schon Stunden arbeitet. Spareribs, die seit sechs

Stunden im Smoker garen, bis das Fleisch fast von selbst zerfällt.

Wer die Terrasse vom Hopfenfänger betritt, kommt nicht

einfach zu einem Grillabend. Er tritt ein in ein Erlebnis. Man

riecht es sofort: Holz, Rauch, ein Hauch von Eiche. Dieser

Duft vermischt sich mit der warmen Abendluft, mit der leichten

Brise, die von der Weser weht. „Du legst nicht einfach nur

Wurst auf den Grill und fertig. Es geht um Vorbereitung, um

Geduld und darum, ein Gefühl zu entwickeln“, so Pascal Willrich.

Dieses Gefühl ist es, was den Unterschied macht. Anders

als in der Küche reagiert hier nichts sofort. „Wenn du die Luftzufuhr

am Grill änderst oder Holzkohle nachlegst, hat das erst

eine Viertelstunde später Auswirkungen“, sagt Willrich.

Der Grill selbst ist ein Statement. Ein südafrikanischer Braai,

ausgestattet mit verschiedenen Temperaturzonen, Grillplatten

und Feuerkörben. Hier kann gleichzeitig scharf angegrillt,

sanft gegart und sogar gratiniert werden. So haben auch vegane

und vegetarische Gerichte ihre eigene Zone. Während

auf der einen Seite Kentucky Ribs im Saint-Louis-Cut ihre

Röstaromen entwickeln, liegt auf der anderen Seite ein ganzer

Porree direkt in der Glut. Außen verkohlt, innen weich

geschmort. Nur mit Salz, Pfeffer und Knoblauch verfeinert –

mehr braucht es nicht.

Was auf den Teller kommt, ist bewusst portioniert. Kleine Gerichte,

etwa 80 Gramm Fleisch, laden dazu ein, sich durch die

exklusive Karte zu probieren. Jakobsmuscheln, Steinbutt mit

Zitronenpfeffer, gegrillte Feigen, geschmolzener Camembert,

Premium Cuts, Picanha vom Gut Wagyu oder irisches Dry-

Aged Tomahawk. Dazu ein kühles Getränk in der Hand. „Die

Gäste sollen entdecken können“, sagt Willrich. „Und vor allem:

genießen.“

Diese Entschleunigung gehört zum Konzept. Mit dem Kauf

des Tickets erhält jeder Gast am Abend seine Sticker, die sogenannten

Heat-Coins. Mit ihnen trifft er seine Auswahl. Ein

BREMISSIMA


17

Verlagssonderseite

bisschen wie beim Bingo: Auf den Tischsets stehen die Gerichte,

klar gegliedert in drei Kategorien. Hier wird entschieden,

geklebt, neu bestellt. Einfache Speisen kosten einen Coin,

aufwendigere zwei oder drei. Brot und Salate stehen jederzeit

bereit, an der Bar und auf den Tischen. Schon die Auswahl

wird zum Gespräch am Tisch: Was nimmst du? Oh, das nehme

ich auch! Teilen wir? Wer noch Appetit hat, kann Heat-Coins

beim Service nachkaufen. Perfekt für einen Mädelsabend. Einfach

zusammen sein, eine gute Zeit haben.

Pascal Willrich und sein Team arbeiten konzentriert am Grill.

In der offenen Outdoorküche darf man zusehen und nachfragen.

Stimmengewirr, leises Lachen, Musik im Hintergrund,

das Klirren von Gläsern: Biergartenatmosphäre. Die Hitze des

Grills liegt in der Luft, Bier wird nachgeschenkt, Teller wandern

über die Tische. Mit jeder Runde entwickelt sich der

Abend, mit jedem Gespräch ein Stück mehr. Und genau darin

liegt die Idee. „Barbecue ist für mich mehr als Essen“, sagt

Pascal Willrich und schaut kurz vom Grill auf. „Es ist Zeit, die

man sich nimmt – davor und währenddessen, bei der Zubereitung

und beim Essen – und die man am besten mit anderen

teilt.“

Special: Aperol Tower für den perfekten Mädelsabend

Für den extra Spaßmoment gibt es bei „Hopfen & Heat“ den

Aperol Tower, gefüllt mit bis zu acht Aperol Spritz. Perfekt

zum Teilen und Anstoßen. Ein bisschen Dolce Vita, ein bisschen

Sommer und ganz viel Zeit mit seinen Besties.

Hopfen & Heat – Termine & Tickets

Die Eventreihe läuft von Mai bis September auf

der Sommerterrasse des Hopfenfängers im Reislager

auf der Überseeinsel.

Mai:

Do., 14. Mai – 18 Uhr

Fr., 15. Mai – 17 & 19.30 Uhr

Juni:

Fr., 12. & Sa., 13. Juni – 17 & 19.30 Uhr

Fr., 26. & Sa., 27. Juni – 17 & 19.30 Uhr

Juli:

Fr., 17. & Sa., 18. Juli – 17 & 19.30 Uhr

Alle Termine bis September & die Tickets gibt es hier:

Pascal Willrich und sein Team zaubern am Grill die kulinarischen Köstlichkeiten

www.reislager-bremen.de/news

BREMISSIMA


18

20 Jahre Leidenschaft für Klassiker: Das Oberneulander Oldtimerfest

bringt Menschen, Motoren und Erinnerungen zusammen.

20 Jahre Oldtimerfest

am 10. Mai zum zehnten Mal

in Oberneuland

AZ_RA-KorzusPiewack_SM_05-22_Layout 1 01.11.22 11:37 Seite 1

Denise Fromme

Rechtsanwältin und Notarin

Fachanwältin für Familienrecht

Trentmann PartGmbB Rechtsanwälte

Obernstraße 39-43 | 28195 Bremen

Telefon: (0421) 33947-0 | Telefax: (0421) 33947-80

E-Mail: fromme@trentmann.info

www.trentmann.info

Frau Rechtsanwältin und

Notarin Denise Fromme

berät Sie in allen juristischen

Fragen rund um

die Familie. Ihre Tätigkeit

umfasst die außergerichtliche

und gerichtliche

Vertretung in allen

familienrechtlichen Angelegenheiten.

In Ihrer

Tätigkeit als Notarin steht

sie Ihnen rund um die

Gestaltung von Eheverträgen,

Scheidungsfolgenvereinbarungen

und erbrechtlichen

Gestaltungen beratend

zur Seite.

w Am 10. Mai wird Oberneuland erneut zum Treffpunkt für

glänzenden Chrom, knatternde Motoren und bewegende Geschichten.

Das Oldtimerfest feiert sein 20-jähriges Bestehen

– und findet gleichzeitig zum zehnten Mal statt. Zwei Jahrzehnte

voller Leidenschaft, Begegnungen und unvergesslicher

Momente machen dieses Jubiläum zu etwas ganz Besonderem.

Was einst als Herzensprojekt begann, ist heute ein fester Bestandteil

der Oberneulander Identität. Menschen aus der Region

und weit darüber hinaus kommen zusammen, um automobile

Klassiker zu bestaunen, Erinnerungen zu teilen und

neue zu schaffen. Mit jedem Jahr wächst nicht nur die Zahl

der Fahrzeuge und Besucher, sondern auch die Verbundenheit

zu all jenen, die dieses Fest möglich machen. Und genau das

soll auch in Zukunft so bleiben.

Seit 2006 hat sich das Oldtimerfest zu einem echten Highlight

für Liebhaber historischer Fahrzeuge entwickelt. 2017 wurde

die Veranstaltung von Tanja Sörensen und Marco Trey mit

großer Freude von Andreas von Engelbrechten übernommen –

mit dem Ziel, den besonderen Charakter und Stil des Festes zu

bewahren und weiterzuführen.

Auf der Festwiese an der Oberneulander Eiche erwartet die

Besucher eine beeindruckende Vielfalt historischer Pkw, Busse,

Traktoren und Motorräder. Das bewährte Konzept aus

Oldtimer-Rallye, Geschicklichkeitsfahren, Traktorenparade

und Dorffest für die ganze Familie sorgt auch 2026 für eine

einzigartige Atmosphäre.

Rund 3.000 Besucher und Fahrer dürfen sich auf stilvolle

Musik, ausgewählte Gastronomie und ein buntes Kinderprogramm

freuen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil bleibt das

soziale Engagement: Ein Großteil der Erlöse kommt erneut

einer lokalen Einrichtung zugute und wird im Anschluss feierlich

übergeben.

www.oberneulander-oldtimerfest.de

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19

Am neuen Standort in der Schwachhauser Heerstraße 50

finden Frauen jeden Alters und in jeder Lebensphase bei Eva

by butschek eine große Auswahl an Dessous und Bademode

Eva by butschek

Mit neuem Standort im „Medicum“ in Schwachhausen

w Seit Mai bereichert Eva by butschek die Schwachhauser

Heerstraße 50 im „Medicum“ in Schwachhausen als besonderer

Ort für Frauen jeden Alters und in jeder Lebensphase. Eine

vielfältige Auswahl an Dessous und Bademode trifft hier auf

eine einladende Atmosphäre, die zum Ankommen und Wohlfühlen

einlädt.

Einfühlsame Beratung in intimer Atmosphäre

Nach einer Brustoperation, etwa infolge einer Krebserkrankung,

steht für viele Frauen die Wahl der passenden Brustprothese

oder Epithese im Vordergrund. Bei Eva by butschek

finden Kundinnen eine große Auswahl an funktionellen und

zugleich modischen Produkten – von speziellen BHs über Entlastungsprodukte

bis hin zu Spezialbademode. Darüber hinaus

bietet Eva by butschek auch individuelle Kompressionsversorgungen

im Rund- und Flachstrickbereich für Menschen mit

Durchblutungs- und lymphatischen Störungen an.

Die Versorgung wird dabei individuell auf die Bedürfnisse der

Kundinnen und Kunden abgestimmt und durch eine fachkundige

Beratung begleitet. Das erfahrene Fachpersonal nimmt

sich viel Zeit für jede Kundin, berät ausführlich und diskret.

So können die Kundinnen in aller Ruhe das für sie angenehmste

und am besten passende Produkt auswählen. „Wir möchten

Frauen in besonderen Situationen einfühlsam zur Seite stehen

und ihnen helfen, sich wieder wohl in ihrer Haut zu fühlen“,

erklärt Jörg Butschek, Inhaber der butschek Sanitätshäuser.

„Seit vielen Jahren bin ich Kundin bei Eva by butschek. Schon

bei meinem ersten Besuch habe ich gemerkt, mit wie viel Herz

und Fachwissen ich aufgenommen und beraten wurde. Jedes

Mal gehe ich glücklich nach Hause, mit einem starken Selbstwertgefühl,

und freue mich schon auf den nächsten Besuch“,

berichtet Elisabeth Kruse-Johannes.

Regelmäßige Modenschauen und Aktionen

Doch Eva by butschek ist weit mehr als nur ein Geschäft für

Spezialbedarf. Regelmäßig finden hier exklusive Modenschauen

und besondere Aktionen statt. Dabei können Besucherinnen

die neuesten Kollektionen entdecken und gleichzeitig das

herzliche Eva-Team kennenlernen.

Aktuelle Aktionen sowie Termine für kommende Modenschauen

finden sich auf der Website oder im Newsletter. Interessierte

erhalten dort Veranstaltungs-Einladungen und wichtige

Informationen direkt per E-Mail.

Ein Ort der Wärme und des Vertrauens

Eva by butschek ist ein kleiner, persönlicher Ort, der mit Wärme,

Verständnis und Vertrauen empfängt. Hier finden Kundinnen

nicht nur hochwertige Produkte, sondern auch Raum

für Ruhe und Gelassenheit. Ein Lächeln, gute Gespräche und

viel gemeinsames Lachen gehören hier ebenso zum Einkaufserlebnis

wie die kompetente Beratung. „Ich freue mich sehr

auf Ihren Besuch“, versichert Jörg Butschek.

www.butschek-ot.de/eva

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20

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Endlich gibt es wieder Erdbeeren vom Feld. Heute habe ich daraus einen Erdbeer-Fruchtaufstrich

zubereitet – ganz ohne Kochen (ein Beutel reicht für 200 g

Früchte, erhältlich im Supermarkt). So bleibt besonders viel Aroma erhalten.

Beim Pürieren kamen noch ein paar Basilikumblätter dazu – unbedingt ausprobieren!

Und vielleicht bleibt noch Zeit, diese typisch englischen Earl Grey Scones

zu backen und dir am Nachmittag eine wunderbare Tea Time mit frischem

Erdbeeraufstrich zu gönnen?

Herzlichst

Helene

Earl Grey Scones

mit frischen Erdbeeren

Für 8 Scones

80 g Zucker

1 kleine Bio-Zitrone, den Abrieb der Schale

350 g Mehl mit Backpulver (erhältlich im Supermarkt, manchmal auch als

„all-purpose flour“ gekennzeichnet)

2 TL Backpulver

4 TL Bio-Teeblätter

(Earl Grey; das Bergamotte-Aroma des Tees passt prima zu Scones)

¼ TL Salz

120 g kalte Margarine

ca. 150 ml pflanzliche Milch

1 TL Vanilleextrakt

ca. 180 g Puderzucker

1 TL Vanilleextrakt

Zubereitung

Den Zucker, den Zitronenabrieb, das Mehl, das Backpulver, die Teeblätter

und das Salz in einer Schüssel verrühren. Ich verwende in diesem Rezept „all-

purpose“-Mehl, das bereits Backpulver enthält, und ergänze zusätzlich die angegebene

Menge.

Die Margarine in kleinen Stücken dazugeben und mit den Fingern in die Mehlmischung

reiben, bis sie krümelig wie Sand ist. Kleine Stücke dürfen sichtbar

bleiben. Nun nach und nach die Milch und den Vanilleextrakt hinzufügen und

alles kurz mit den Händen oder einem Spatel zusammenfügen. Der Teig sollte

nicht zu stark bearbeitet werden, damit die typischen mürben Schichten erhalten

bleiben.

Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen

lassen. Anschließend den Backofen auf 200 °C vorheizen. Den Teig auf ein mit

Backpapier ausgelegtes Backblech geben und zu einem ca. 3 cm dicken Kreis (Ø

etwa 20 cm) formen. In 8 Stücke schneiden und mit etwas Abstand platzieren.

Beim Schneiden eher drücken als ziehen, damit der Teig nicht zusammenklebt.

Das Messer ggf. leicht bemehlen.

Die Oberseiten mit etwas pflanzlicher Milch bestreichen und auf mittlerer

Schiene etwa 15–20 Minuten backen, bis sie hellbraun sind.

Für den Guss den Puderzucker mit Vanilleextrakt und wenig Wasser dickflüssig

anrühren und über die Scones ziehen.

Die Scones schmecken frisch am besten und werden traditionell mit Erdbeermarmelade

und Clotted Cream (alternativ z. B. pflanzliche Sahne, Frischkäse

oder Kokoscreme) serviert.

VEGANE REZEPTIDEEN

von Food-Bloggerin

Helene Holunder

Mit netten Menschen vegan kochen

– aber ganz ohne Einkaufsstress und

Rezeptsuche?

Ich biete Kochtreffen in kleiner

Runde (4–6 Teilnehmende) in meiner

gemütlichen Bauernhausküche an, z.

B.: „California Kitchen“, „Fingerfood

und kleine Vorspeisen“, „Japanisch

inspiriert“ oder ein „Vegan-ins-Wochenende-Menü“.

Du kommst, kochst und genießt – ich

kümmere mich um den Rest! Prima

auch als Geschenk oder Teamevent

geeignet! Bei Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten

erstelle

ich individuelle Rezepte.

Infos und Termine auf www.heleneholunder.de

oder schreibe mir gerne

für Terminanfragen, Gutscheine

usw. (vegan@helene-holunder.de).

BREMISSIMA


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Superschnelle

Geschenkidee

Kerzen verzieren

mit süßen Daisy-Mustern

w Wenn im Frühling die ersten Gänseblümchen die Wiesen

erobern, kommt diese kreative Bastelidee genau zur richtigen

Zeit: Kerzen mit kleinen Daisy-Mustern verzieren – perfekt als

schnelle und persönliche Geschenkidee, etwa zum Muttertag.

Die Kombination aus schlichten, konischen Kerzen und zarten

Blütenmotiven sorgt für einen frischen, sommerlichen Look.

Ob als Dekoration für das Zuhause oder als stimmungsvolles

Highlight auf der Garten- oder BBQ-Tafel – die selbst gestalteten

Kerzen sind vielseitig einsetzbar. Das Setzen der kleinen

Punkte mit Bienenwachsstiften wirkt dabei fast meditativ und

lädt zum kreativen Gestalten ein.

Material: Kerzen (z. B. konische oder kleine Stabkerzen), Bienenwachsstifte,

Unterlage oder Bastelmatte

Süße DIY-Idee als sommerliche Deko oder

als nettes Mitbringsel (gefunden bei:

wlkmndys.com)

Vor dem Start empfiehlt es sich, die Technik auf Papier zu

üben. So lässt sich ein Gefühl für den Farbfluss und den richtigen

Druck entwickeln. Für ein Gänseblümchen werden zu-

nächst kleine Mittelpunkte gesetzt, anschließend folgen sechs

Blütenpunkte rundherum.

Beim Verzieren rund um die Kerze sollte zunächst eine Seite

gestaltet werden, bevor die Farbe kurz antrocknet. So lassen

sich Verschmierungen vermeiden. Kleine Fehler können vorsichtig

entfernt werden, solange das Wachs noch nicht getrocknet

ist.

Nach etwa acht Stunden ist die Farbe vollständig durchgetrocknet.

Jede Kerze wird so zu einem individuellen Unikat.

FÜR ALLE KUNDEN, PARTNER UND WEGBEGLEITER - GERN MIT FAMILIE

BREMISSIMA


23

Die preisgekrönte Brassformation BRASSerie begeistert mit virtuosen

Arrangements, musikalischer Vielseitigkeit und humorvoller Bühnenpräsenz

LOVE, sweet Love

Eine romantische Musik-Comedy

am 12. Juni im Universum Bremen

w Liebe geht bekanntlich durch die Ohren – und genau dort

setzen wir an. In unserem musikalisch-poetischen Liebesbrief

entführen wir das Publikum mit schmachtendem Witz, charmanten

Geschichten und überraschenden Wendungen in

emotionale Höhenflüge, die selbst Amors Pfeil vor Neid erröten

lassen. Eine einzigartige Verbindung aus Liebesliedern,

Blechbläserklängen und Poesie: KuschelBRASS meets Poetry!

Am 12. Juni von 19 bis 21 Uhr erwartet das Publikum im Universum

Bremen ein Abend voller Herzklopfen, Trompetenglanz

und poetischer Funkenflüge. Bereits vor der Aufführung

können die Gäste in der thematisch passenden Sonderausstellung

„LIEBE.“ einen wissenschaftlichen Blick auf das vielleicht

schönste Gefühl der Welt werfen. Um 18 Uhr gibt Ausstellungsleiterin

Kerstin Haller exklusive Einblicke in die Ausstellung

und die vielfältigen Facetten der Liebe. Währenddessen

können sich die Besucher:innen bei Getränken und Snacks auf

den Abend einstimmen.

Mal humorvoll, mal dramatisch, mal sehnsuchtsvoll: Die Blechbläser

der BRASSerie und die Schauspielerin Imke Burma nehmen

die Zuhörer:innen mit auf eine gefühlvolle Reise durch

die ganze Bandbreite der Liebe – vom ersten Schmetterlingsflattern

bis zum eleganten Bauchklatscher ins Gefühlschaos.

Eintrittskarten in Höhe von 18 Euro oder 12 Euro ermäßigt

können unter shop.universum-bremen.de oder an der Tages-

kasse erworben werden.

VERLOSUNG!

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1 x 2 Karten für LOVE, sweet Love

am 12. Juni im Universum Bremen

Einfach eine E-Mail bis zum 1. Juni

schicken: gewinnen@magazine-bremen.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

BREMISSIMA


24

Die Kraft des Gehens

Weniger Tempo, mehr Wirkung –

wie Spazierengehen Körper und Geist neu ordnet

w Die Evolution ist wesentlich langsamer

als die Veränderung unserer menschlichen

Lebenswelt. Während sich diese

in rasantem Tempo entwickelt hat, ist

unser Körper im Kern gleich geblieben:

der Körper eines Sammlers und Jägers.

Ein Körper, der für Bewegung gemacht

ist – für konstantes Gehen, frische Luft

und Tageslicht. Auf diese Tatsache und

die vielen Erkenntnisse, die sich daraus

ableiten lassen, werden wir in dieser Kolumne

immer wieder zurückkommen,

wenn es um Schlaf, Ernährung oder

Bewegung geht. Denn genau hier liegt

ein Schlüssel zu mehr Gesundheit und

Wohlbefinden: die Rückkehr zum Einfachsten

– dem Spazierengehen an der

frischen Luft.

Über Tausende von Jahren war genau

das unser Alltag: jagen, sammeln, unterwegs

sein – verbunden mit unserer Umgebung.

Wir sind nicht dafür gemacht,

stundenlang zu sitzen und auf Bildschirme

zu schauen. Der Körper braucht

Ausgleich – trotz unserer „sitzgeprägten

Normalität“. Eine der kraftvollsten und

zugleich unterschätzten Formen der

Meditation ist das Gehen draußen – Meditation

in Bewegung, in der Natur.

Beim bewussten Spazierengehen passiert

etwas, das wir oft erst bemerken,

wenn wir es regelmäßig tun: Der Körper

findet seinen natürlichen Rhythmus.

Unsere Schritte werden gleichmäßig, die

Atmung ruhiger, der Puls reguliert sich

ganz von selbst – ohne Druck, ohne Zielvorgaben,

ohne Leistungsdenken. Es ist

Bewegung, wie sie ursprünglich gedacht

war. Während sich der Körper bewegt,

wird auch der Kopf leichter: Gedanken

ordnen sich, Probleme wirken weniger

schwer, Lösungen tauchen oft wie von

selbst auf. Stress lässt nach. Es ist, als

würde das Spazierengehen unseren inneren

Raum aufräumen.

Sonnenlicht spielt dabei eine zentrale

Rolle: Es unterstützt die Bildung von

Vitamin D und beeinflusst wichtige

Hormone wie Serotonin und Melatonin.

Das hebt die Stimmung, verbessert

den Schlaf und stabilisiert unseren Tag-

Nacht-Rhythmus. Gleichzeitig wirkt die

BREMISSIMA


25

grüne Umgebung der Natur nachweislich

beruhigend auf die Psyche, senkt

Stress und kann sogar Blutdruck und

Muskelspannung reduzieren. Körper

und Geist regenerieren sich spürbar.

Auch die Wissenschaft bestätigt, was

viele intuitiv schon lange spüren: Eine

Studie der Stanford University zeigt,

dass Gehen die Kreativität signifikant

steigern kann. Besonders in natürlicher

Umgebung wird dieser Effekt noch verstärkt.

Unser Gehirn denkt freier, stellt

neue Verbindungen her und entwickelt

Ideen – ganz ohne Druck.

Kennst du das von dir? Die besten Gedanken

kommen oft nicht am Schreibtisch,

sondern beim Spazierengehen

oder Entspannen. Beim Unterwegssein,

beim scheinbaren „Nichtstun“.

Auch Gespräche und zwischenmenschliche

Themen lassen sich draußen oft

leichter klären. Vielleicht, weil wir nebeneinander

gehen, statt uns gegenüberzusitzen.

Deshalb lohnt es sich, das

Gehen wieder bewusst in den Alltag zu

integrieren. Es geht nicht um Leistung,

nicht um Schrittzahlen oder Tempo.

Es geht darum, unserem Körper das

zurückzugeben, wofür er gemacht ist:

Bewegung, frische Luft und die Energie

der Natur. Vielleicht müssen wir gar

nicht mehr tun, sondern weniger – aber

das Richtige.

Vera Volmer

Leichtigkeit leben

Vera Volmer ist Yogalehrerin in Bremen

und verbindet in ihrem Unterricht

Klarheit, Achtsamkeit und moderne

Einflüsse aus verschiedenen Yogatraditionen.

Ausgebildet in New York,

gibt sie heute ihre Erfahrung in Kursen,

Workshops und Einzelstunden weiter.

Für sie ist Yoga kein Rückzug, sondern

eine Praxis, die hilft, im Alltag Ruhe,

Balance und Verbindung zu finden.

Instagram: vera.in.flow

Hier drei einfache Tipps für den Alltag:

1. Versuche, Wege bewusst zu Fuß zurückzulegen

– zum Beispiel morgens einen

Teil des Arbeitswegs oder den Weg

zur Kita oder Schule mit den Kindern.

2. Nutze die Mittagspause für einen

kurzen Spaziergang an der frischen Luft

– schon 20 Minuten machen einen Unterschied.

3. Verlege Gespräche nach draußen und

führe sie als „Walk & Talk“ – beruflich

oder privat.

BREMISSIMA


26

OLIVER

KRENTZEL

MANON JOHN

Wer sich für exklusive Immobilien in Bremens

Toplagen interessiert, kommt an Farnaz Hug nicht

vorbei. Die Vertriebsleiterin für Wohnimmobilien

bei Florian Wellmann Immobilien ist das Gesicht

für Luxusimmobilien in der Hansestadt.

BREMISSIMA


HAUTNAH

27

BREMISSIMA


28

TEAMMEETING Zum Wochenstart begrüßt Farnaz Hug das Team im Konferenzraum

Farnaz Hug verantwortet den

Bereich Wohnimmobilien bei

einem der führenden Immobilienunternehmen

Bremens.

In einer nach wie vor männerdominierten

Branche ist ihre Position

alles andere als selbstverständlich.

Mit ihrer souveränen Ausstrahlung und

langjährigen Expertise im Segment exklusiver

Wohnimmobilien hat sie sich

eine unverwechselbare Stellung im Bremer

Immobilienmarkt erarbeitet. Dass

sich regelmäßig einflussreiche Kontakte

aus Bremen und dem Umland an sie

wenden – sei es bei der Suche nach der

passenden Immobilie oder beim Verkauf

der eigenen – kommt nicht von

ungefähr. Dieses Vertrauen basiert auf

Erfahrung, Verlässlichkeit und einem

klaren Verständnis dafür, worauf es bei

hochwertigen Wohnimmobilien wirklich

ankommt.

Dabei war ihr Weg dorthin alles andere

als geradlinig. Auf die Frage, ob sie schon

immer Maklerin werden wollte, entgegnet

Farnaz Hug: „Ehrlich gesagt: Nein,

ich wollte überhaupt nicht Maklerin

werden. Mein Plan war eigentlich immer,

Strafverteidigerin zu werden. Ich

hatte dieses Bild im Kopf: Gerichtssaal,

Plädoyers, Fälle gewinnen – ein bisschen

Drama, das fand ich richtig spannend.“

Nach dem Abitur begann sie ein Jurastudium.

Die Ernüchterung folgte jedoch

schnell: „Ich habe relativ bald gemerkt:

Das ist nicht mein Weg. Mir hat der Zugang

gefehlt, ich war nicht wirklich im

Studium angekommen und habe mich

am Ende mit allem Möglichen beschäftigt

– nur nicht konsequent damit.“

Es war ihr Vater, der irgendwann klare

Worte fand: „Du vergeudest Zeit, du

musst dich entscheiden, was du willst.“

Farnaz Hug entschied sich für eine kaufmännische

und fundierte Ausbildung

mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten

bei der Sparkasse Bremen. „Aus

dem Plan, das nur als Zwischenstation

zu sehen, wurden am Ende 16 Jahre. Ich

habe dort sehr viel gelernt, vor allem im

Vertrieb. Ich konnte mich weiterentwickeln,

intern studieren und später

Familie und Beruf gut miteinander verbinden.

Aber meine eigentliche Leidenschaft

war das nie.“

„Ich habe mich immer weiter herangetastet.“

Diese Leidenschaft hatte sie längst gefunden

– es fehlte lediglich der passende

Rahmen. „Das Thema Immobilien hat

mich schon früh gepackt. Mit 25, als ich

durch mein eigenes Gehalt zum ersten

Mal kreditwürdig war, habe ich meine

erste Wohnung gekauft. Ich habe sie

renoviert, verschönert und wieder verkauft.

Ich war sofort begeistert, ich war

voll drin.“ Aus einer Immobilie wurden

drei, aus drei wurden fünf. Es folgten

größere Projekte: Mehrfamilienhäuser,

Grundstücke – auch im Ausland. „Ich

habe mich immer weiter herangetastet.“

Der Gutschein, der alles veränderte

Der Gang zum Briefkasten sollte eines

Tages alles verändern: „Der Wendepunkt

kam, als ich eine komplizierte Immobi-

BREMISSIMA


29

lie nicht verkaufen konnte und merkte,

dass hier professionelle Hilfe gefragt ist.

Zufällig hatte ich zu dieser Zeit einen

Gutschein für eine kostenlose Wertermittlung

von Florian Wellmann im

Briefkasten. Das kam wie gerufen – ich

habe ihn angerufen. Am nächsten Tag

saß er bei mir im Wohnzimmer.“

KUNDENBERATUNG Im

Beratungsgespräch erläutert

Farnaz Hug sämtliche Details

Was dann folgte, war kein gewöhnliches

Beratungsgespräch. „Was mich sofort

beeindruckt hat, war seine Leichtigkeit,

seine Verbindlichkeit und diese ganz

natürliche Selbstverständlichkeit, mit

der er seinen Job gemacht hat. Und vor

allem die Leidenschaft, die er dabei ausgestrahlt

hat – das hat mich sofort gepackt.

Das wollte ich auch.“ Irgendwann

ging es gar nicht mehr um die Immobilie.

„Ich habe ihn nur noch zu seinem

Job ausgefragt: was er genau macht und

wie sein Alltag aussieht.“ Ein paar Tage

später schrieb sie ihm – direkt und ohne

Umschweife. Seine Antwort: „Lauf doch

einfach mal eine Woche mit.“

Farnaz Hug nahm das Angebot an. Danach

war die Entscheidung klar: Sie begann

eine neue berufliche Reise. „Ich

war sofort komplett drin – Einwertungen,

Verhandlungen, ein neuer Auftrag

nach dem anderen, Verkäufe, Beurkundungen.

Es hat sich vom ersten Moment

an so angefühlt, als hätte ich nie etwas

anderes gemacht.“ Bereits im ersten Jahr

waren es 57 Beurkundungen. „Ich wusste,

dass ich meine berufliche Erfüllung

gefunden hatte.“

„Berufliche Erfüllung gefunden.“

Heute leitet Farnaz Hug ein großes

Team bei Florian Wellmann Immobilien.

Für die 43-Jährige umfasst der Beruf

der Immobilienmaklerin weit mehr als

nur den Vertrieb: „Ich bin oft Schlichterin,

Beraterin, psychologische Unterstützung

und Zuhörerin in Personalunion.

Das Berufsfeld ist sehr vielfältig

und bedeutet nicht nur aufzuschließen

und zu zeigen.“ Was sie besonders auszeichnet:

„Verbindlichkeit ist mir sehr

wichtig. Ich bin vertrauenswürdig, stets

erreichbar und diskret.“

Außerdem ist Farnaz Hug Mutter von

zwei Kindern. Wie bekommt sie das

alles unter einen Hut? „Ich schaffe das

natürlich nicht allein. Ich habe das gro-

BREMISSIMA


30

ERREICHBARKEIT Für die Immobilienmaklerin Farnaz Hug ist Erreichbarkeit ein Muss

ße Glück, ein wirklich starkes Team um

mich herum zu haben. Das sind Menschen,

die eigenverantwortlich arbeiten,

mitdenken und mich genau dort unterstützen,

wo es entscheidend ist.“ Den

größten Rückhalt findet sie zu Hause:

„Mein Mann unterstützt mich seit über

24 Jahren. Ohne ihn würde vieles so

nicht funktionieren.“ Auch im Alltag ist

ihre Assistentin eine wichtige Stütze:

„Oft ist ihre Nachricht morgens die erste,

die ich lese. Ich habe gelernt, Dinge

abzugeben und auch bewusst loszulassen.“

Exklusive Immobilien richtig einschätzen

Von Routine im Job will Farnaz Hug

nichts wissen – nicht bei den vermeintlich

schönsten Immobilien Bremens.

„Natürlich konzentriere ich mich auf das

Wesentliche und gehe fokussiert an die

Sache heran. Gleichzeitig nehme ich mir

immer wieder bewusst Zeit, die schönen

Seiten dieses Jobs zu genießen.“ Was

sie im Luxussegment wirklich berührt?

„Es sind nicht die offensichtlichen Dinge.

Hochglanz, teure Materialien oder

ein bisschen Bling-Bling beeindrucken

mich nicht – das gehört dazu. Was mich

wirklich fasziniert, ist, wenn ein Raum

ein gutes Gefühl vermittelt. Wenn ich

hineinkomme und denke: Wow, hier

ist man einfach gern zu Hause. Diese

Ruhe, viel Licht, diese Gemütlichkeit.“

Und gleichzeitig bleibt der professionelle

Blick: „Ich sehe nicht nur das Gefühl,

sondern ordne es sofort ein: Was bedeutet

diese Ausstattung im Markt? Ist das

nur schön oder auch wertrelevant? Genau

diese Mischung macht es für mich

aus.“

Oberneuland und Mallorca

In puncto Wohnen hat Bremen viele

Gesichter. „In Bremen und Umgebung

gibt es zahlreiche Lagen, in denen man

auf ganz unterschiedliche Weise sehr

gut wohnen kann. Ob das Viertel für

Lebendigkeit und Dynamik steht oder

Borgfeld für Ruhe und Natur. Auch die

Überseestadt hat ihren eigenen Reiz

– modernisierte Hafengebäude mit

Loftcharakter und urbanem Lifestyle.“

Privat hat sie sich für Oberneuland

entschieden: „Ich lebe in Bremen-Oberneuland

und fühle mich dort sehr wohl.

Ich habe genau das, was mir wichtig ist:

Weite, viel Grün und gleichzeitig eine

gute Anbindung an die Stadt.“ Zusätzlich

genießt sie einen zweiten Wohnsitz

in Santa Ponça auf Mallorca: „Dort finde

ich durch Sonne und Leichtigkeit einen

ganz anderen Ausgleich.“

Man muss nicht lange überlegen, warum

Farnaz Hug in dem, was sie tut, so

erfolgreich ist: Sie brennt dafür.

www.wellmann-immobilien-bremen.

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Bralette Sea Hill

205,– Euro

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BEACHWEAR 2026

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Marylin Kini

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245,– Euro

Lumière Ring Turtleneck Dress

300,– Euro

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Bikini Top

170,– Euro

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Bikini Top

170,– Euro

Splash-Bottom

182,– Euro

Maronti Top

Leolook

230,– Euro

Pina-Kleid

Zebralook

390,– Euro

Gaia

Badeanzug

350,– Euro

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Antibes Top

136,– Euro

Palm Springs

Tie Maillot

335,– Euro

Antibes Bottom

136,– Euro

marysia.com

Charleston

Maillot

318,– Euro morebeachwear.com

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Bikini Bottom

Stone/Taupe

135,– Euro

Vira Reversible

Halterneck Bikini Top

Stone/Taupe

135,– Euro

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Natural Tanala

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Onepiece

Lagoon

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Bubblegum

240,– Euro

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TRAUMJOB

MODERATORIN

Drei Wege zum Radio

und ans Mikrofon

RADIO BREMEN

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KLAUS FITTSCHEN & PHOTOCUBE

25

Jahre Bremen Eins – ein besonderes

Jubiläum wurde am

30. April bei Radio Bremen begangen:

Der Zusammenschluss aus Hansawelle und

Radio Melodie feierte ein Vierteljahrhundert, und

Hörerinnen und Hörer feierten mit. Ein abwechslungsreiches

Programm lockte zahlreiche Fans in

die Studios und Redaktionsräume, und viele der bekannten

Radiostimmen wie auch Anja Kwijas, Britta

Uphoff und Katharina Guleikoff waren mit von der

Partie.

Wir haben uns mit den Dreien über ihren Werdegang

und den Traumjob „Radiomoderatorin“ unterhalten.

Ob über eine klassische Ausbildung oder über Umwege

– viele unterschiedliche Wege führen zum Radio

und ans Mikrofon!

S

BREMISSIMA


MODERATION

43

TRAUMBERUF Übte schon als

Grundschülerin das Moderieren am

Kassettenrekorder – Bremen Eins

Moderatorin Britta Uphoff

BREMISSIMA


44

S

Britta Uphoff – vom Lehramtsstudium

über Flugbegleitung zur Radiomoderatorin

„Ich habe schon in der Grundschule davon

geträumt, am Mikro zu stehen. Die

Frage war nur, ob lieber als Moderatorin

oder als Auslandskorrespondentin“,

erinnert sich Britta lachend. Sobald sie

aus der Schule kam, wurde das Radio

angestellt und nach den Hausaufgaben

am Kassettenrekorder das Moderieren

geübt.

ON AIR Seit über

20 Jahren moderiert

Britta Uphoff

bei Bremen Eins

Nach dem Abitur studiert sie zunächst

Russisch, Englisch und Geschichte auf

Gymnasiallehramt, merkt aber in den

Unterrichtseinheiten an den Schulen,

dass sie besser nicht als Lehrerin auf

Kinder losgelassen wird. „Ich habe gesehen,

wie motiviert manche Lehrer:innen

waren und richtig für ihre Aufgabe lebten.

Da wusste ich, dass ich den Kindern

keinen Gefallen tue, wenn ich Lehrerin

werde.“

Ein Praktikum bei einem Radiosender

bringt sie nach Berlin. Das ist es aber

noch nicht. Sie wird stattdessen Flugbegleiterin

bei einer großen Fluggesellschaft.

„Bis mich eines Tages jemand

vom gleichen Berliner Radiosender anrief,

der um meine norddeutsche Identität

wusste. Er fragte mich ganz direkt,

ob ich mir vorstellen könnte, die Morningshow

bei einem neu startenden Radiosender

im Norden zu machen – da

habe ich keinen Moment gezögert und

durfte 1999 damit beginnen, mit dem

Moderieren Geld zu verdienen.“

Lampenfieber? „Oh ja“, lacht sie, „wenn

ich ehrlich bin, hatte ich die ersten anderthalb

Jahre on air regelmäßig Lampenfieber.

Wäre ich nicht vom Frühdienst

müde gewesen, hätte mich die

dauernde Aufregung nicht schlafen lassen!“

Aber das Vertrauen in die eigenen

Fähigkeiten wächst. „Irgendwann hab’

ich gemerkt, dass mich nichts mehr so

richtig aus dem Konzept bringen kann,

ob Versprecher, schieflaufende Interviews

oder auch technische Patzer“, beschreibt

sie schwierige Momente. „Ich

nehme die Situation dann, wie sie ist,

fokussiere mich auf den Moment und

steuere da durch. Mittlerweile ruhe ich

da ziemlich in mir selbst.“

BREMISSIMA


MODERATION

45

gemerkt, dass ich eigentlich Journalistin

werden möchte.“ Sie beginnt ab 1998

ein Studium an der Fachhochschule für

Journalistik in Bremen. Ein Volontariat

bei Radio Bremen schließt sich an. Sie

durchläuft viele Stationen und bewirbt

sich anschließend auf eine Stelle bei

Bremen Eins. „Anfangs habe ich im Hintergrund

die Sendungen betreut und

vorbereitet und Interviews für die Musikredaktion

geführt.“

Die allererste Live-Erfahrung? „Das war

ausgerechnet der Tag, an dem Michael

Jackson starb, der 25. Juni 2009. Ich hatte

abends meine erste Sendung. Das werde

ich nie vergessen.“

Nach ein paar Jahren als Chefin vom

Dienst wird sie gefragt, ob sie Lust hat,

den Morgen zusammen mit Olaf Rathje

im Wechsel mit Katharina Guleikoff

und Jens-Uwe Krause zu moderieren.

„Die Frage kam zum perfekten Zeitpunkt.

Mir war klar geworden, dass ich

mir lieber Gedanken über das Heute

und Morgen mache, als strategisch an

den Plänen für die kommenden Jahre zu

arbeiten“, lacht sie.

AM MIKRO Ursprünglich als Tontechnikerin

bei Radio Bremen gestartet, bringt Anja

Kwijas die Bremerinnen und Bremer inzwischen

gemeinsam mit Olaf Rathje am Mikro in den Tag

Bei Bremen Eins ist Britta seit über 20

Jahren. „Ich freue mich jeden Tag, zur

Arbeit zu gehen“, sagt sie, „und das liegt

natürlich auch an den Kolleg:innen. Alle

sind sehr nett und haben einfach Lust,

ein gutes Programm zu machen. Und:

Bei uns gibt es immer Kekse oder Kuchen,

das ist sehr gemütlich.“

Anja Kwijas – von der Tontechnikerin

zur Journalistin und Moderatorin

Weil sie Musik und Technik miteinander

verbinden will, wird Anja Tontechnikerin.

„Im Rahmen meiner Ausbildung

an der Schule für Rundfunktechnik in

Nürnberg brauchte ich ein Praktikum,

und das habe ich 1989 bei Radio Bremen

gemacht.“ Am 9. November war

die Maueröffnung. „Die habe ich beim

Sender sehr intensiv mitbekommen“, erinnert

sie sich, „und da wusste ich, dass

Radio genau das Richtige für mich ist.“

Ein Jahr später wird eine Stelle bei Radio

Bremen frei. Sie bewirbt sich und

beginnt im November 1990 ihren neuen

Job.

„Bei Radio Bremen war ich acht Jahre

Tontechnikerin. Irgendwann habe ich

Was rät sie Menschen, die zum Radio

wollen? „In einem Volontariat lernt

man eine Menge und durchläuft viele

spannende Stationen: Fernsehen, Radio

und Online, plus zusätzliche Seminare“,

beschreibt Anja die Ausbildung und ergänzt:

„Du musst Menschen mögen, weil

sie dir zuhören. Und viele von ihnen

möchten diesen menschlichen Kontakt.

Deshalb hören sie Radio.“

Katharina Guleikoff – von der Jugendzeitung

über das Bürgerradio zu Moderation

und Journalismus

„Ich war wahnsinnig schüchtern, konnte

nicht mal beim Bäcker etwas kaufen

oder telefonieren“, beschreibt Katharina

sich als kleines Mädchen. Aufgewachsen

in einem kleinen Ort östlich von Berlin

weiß sie trotzdem schon früh, dass sie

Journalistin werden möchte, und beginnt

bereits als Schülerin, für die Jugendseite

der Märkischen Oderzeitung

zu schreiben. Sie ist Mitorganisatorin

des Schülerradios, spielt in der Theatergruppe

und singt im Chor, stellt sich

trotz ihrer Schüchternheit auf Bühnen

und moderiert Schulveranstaltungen.

S

BREMISSIMA


46

EARLY BIRD Vom schüchternen Mädchen zur souveränen Moderatorin: Katharina Guleikoff moderiert zusammen mit Jens-Uwe Krause im wöchentlichen

Wechsel mit Anja und Olaf den Morgen auf Bremen Eins.

S

Nach dem Abitur geht es an die Jade

Hochschule nach Wilhelmshaven: Medienwirtschaft

und Journalismus. „Der

Studiengang war total neu. Wir waren

der zweite Jahrgang mit circa 20, 30 Leuten

und gründeten das Studierendenradio

Campuslife bei ‚Radio Jade‘. Ich saß

plötzlich am Mikro und wusste, das ist

mein Beruf. Das kann ich.“

Sie wird für das reguläre Tagesprogramm

des Bürgersenders gecastet und geht auf

Sommertour: Sie bekommt die Chance,

mit dem Morgenmoderator auf dem Ü-

Wagen live aus den Seebädern zu moderieren.

Im Anschluss daran wird sie feste

Morgenmoderatorin und Redakteurin.

„Es war so ein Flow“, schwärmt sie. „Wir

verdienten nicht viel Geld, aber alle waren

so enthusiastisch, wir konnten das

Programm nahezu frei gestalten.“ Als ihr

Chef geht, wird sie zunächst Chefredakteurin

und später auch Geschäftsführerin.

„Ich hätte mein Leben lang dort

bleiben können, aber nach 15 Jahren in

Wilhelmshaven bemerkte ich, wie alle

anderen kamen und gingen. Es war Zeit

für etwas Neues.“

Nach einem Intermezzo als Redaktionsleiterin

eines privaten Radiosenders bewirbt

sie sich 2018 in der Regionalredaktion

von Radio Bremen und will noch

mal als rasende Reporterin durchstarten.

Nach zwei Wochen Probearbeit ist klar:

Radio Bremen wird ihr neues Radiozuhause.

Als Reporterin macht sie tagsüber

Hörfunkbeiträge oder meldet sich vom

Übertragungswagen. Irgendwann landet

sie wieder im Studio am Mikrofon, erst

abends und nachts bei Bremen Eins und

dann auch im „Morgen“ gemeinsam mit

Jens-Uwe Krause. „Ursprünglich hab’ ich

gedacht, ich mach das maximal fünf Jahre.

Das frühe Aufstehen ist einfach anstrengend.

Aber nun sind wir schon im

sechsten Jahr, es ist einfach zu schön“,

schwärmt sie. „JUK und ich haben einfach

großes Glück. Wir passen saugut

zusammen. Aber“, fügt sie an, „an das

frühe Aufstehen hab’ ich mich bis heute

nicht gewöhnt.“

www.radiobremen.de

BREMISSIMA


47

BBQ SOMMERFEST

AM HOLLER SEE.

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WHERE MOMENTS MAKE MEMORIES

BREMISSIMA


48

TEAMARBEIT DJ und Produzent Frank Koopmann,

Opernsängerin Larissa Schröder und Klangkünstler

Björn Czappa vom Künstlerkollektiv Wednesdayproject

BREMISSIMA


KLANGKUNST

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Elektronisches

Musical

über Macht,

Liebe &

Schicksal

„Six Queens &

One King“

– ein Bremer

Projekt mit

internationaler

Strahlkraft

&

WEDNESDAYPROJECT-DJ

BREMISSIMA


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KLANGVOLL Wednesdayproject verbindet Clubsound und Theaterästhetik zu einem emotionalen Musikprojekt mit Bremer Wurzeln

Im April 2026 erscheint mit „Six

Queens & One King“ ein außergewöhnliches

musikalisches

Konzeptalbum aus Bremen, das

elektronische Klangwelten mit

klassischer Musik verbindet und ein

historisches Drama auf eindrucksvolle

Weise neu erzählt. Hinter dem Projekt

steht das Künstlerkollektiv Wednesdayproject,

bestehend aus Frank Koopmann,

Larissa Schröder und Björn Czappa.

Gemeinsam haben sie ein Werk

geschaffen, das nicht nur musikalisch,

sondern auch inhaltlich berührt.

Die erste Single „Memories“, die ebenfalls

im April erscheint, widmet sich dem

Schicksal von Katharina von Aragon. Sie

eröffnet einen emotionalen Zugang zu

einem Album, das sich den sechs Ehefrauen

von Heinrich VIII. nähert – nicht

aus der Perspektive der Macht, sondern

aus der der Frauen selbst.

Für mich als Komponist war dieses

Projekt eine wunderschöne Herausforderung

– elektronische Musik mit

klassischen Instrumenten zu verbinden

– eine neue Leidenschaft!

DJ und Produzent Frank Koopmann

Das Album umfasst 17 Kompositionen

und entfaltet sich über rund 74 Minuten

wie ein fein komponiertes elektronisches

Hörspiel. Produziert wurde

es vollständig in den park34 Studios in

Bremen. Elektronische Beats verschmelzen

hier mit klassischen Instrumenten

wie Harfe und Streichern, ergänzt durch

Gesang, Spoken-Word-Elemente und

dichte, atmosphärische Klanglandschaften.

Es entsteht ein vielschichtiger Klangraum,

der die Zuhörerinnen und Zuhörer

unmittelbar in die emotionale Welt

der Figuren hineinzieht.

Wenn Geschichte zur Gegenwart wird

Im Mittelpunkt stehen die Geschichten

der sechs Frauen – ihre Hoffnungen,

ihre Ängste, ihre Sehnsüchte und ihre

Tragödien. Jede von ihnen erhält einen

eigenen musikalischen Ausdruck, eine

eigene Stimme. Dabei geht es nicht nur

um historische Ereignisse, sondern um

zeitlose Themen: Macht und Abhängigkeit,

emotionale Kontrolle, gesellschaft-

BREMISSIMA


KLANGKUNST

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licher Druck. Das Album schlägt eine

Brücke zwischen Vergangenheit und

Gegenwart und macht spürbar, wie aktuell

diese Fragen noch immer sind.

Ich musste dieses Projekt einfach machen,

weil mich die sechs Frauen von

Heinrich VIII. und vor allem die Geschichte

dahinter nicht mehr losgelassen

haben.

Opernsängerin Larissa Schröder

So wird „Six Queens & One King“

weit mehr als eine historische Nacherzählung.

Es ist ein sensibles, zugleich

kraftvolles musikalisches Drama über

patriarchale Strukturen und menschliche

Beziehungen. Während Heinrich

VIII. als Figur zunehmend an Kontrolle

verliert, gewinnen die Stimmen seiner

Frauen an Stärke und Präsenz. Der

abschließende Titel „Karma“ bildet den

dramaturgischen Höhepunkt: ein stiller,

nachdenklicher Rückblick eines Königs

auf sein Leben, seine Entscheidungen

und deren Konsequenzen.

Von der Platte auf die Bühne: Techno

trifft Theater

Doch das Projekt endet nicht beim Hören.

„Six Queens & One King“ ist von

Anfang an als Brücke zur Bühne gedacht.

Geplant ist ein Techno-Musical, das

elektronische Clubkultur mit Opernund

Theaterästhetik verbindet. Live-

Gesang, elektronische Musik, klassische

Instrumente, Tanz und Akrobatik sowie

visuelle Elemente wie LED-Projektionen

und Lichtinstallationen sollen zu

einem immersiven Erlebnis verschmelzen.

Das Bühnenbild greift die Ästhetik

einer modernen Clublandschaft auf, in

deren Zentrum ein Thron als Sinnbild

für Macht und Kontrolle steht.

Crowdfunding für die Premiere

Ein solches Vorhaben lebt nicht nur von

künstlerischer Vision, sondern auch von

gemeinschaftlicher Unterstützung. Um

die erste Aufführung zu realisieren, startete

das Team am 22. April eine Crowd-

IM PROZESS Vom Studio auf die Bühne: Ein genreübergreifendes Musicalprojekt, das Musik,

Drama und visuelle Kunst vereint.

funding-Kampagne. Ziel ist es, das Projekt

erstmals im Metropol Theater Bremen

auf die Bühne zu bringen. Dieser

Schritt ist mehr als eine finanzielle Notwendigkeit

– er ist eine Einladung an

das Publikum, Teil dieses besonderen

Projekts zu werden.

Crowdfunding bedeutet hier auch

Vertrauen: in die Kraft der Idee, in die

Begeisterung für neue Formen des Musiktheaters

und in die Bereitschaft,

Kunst gemeinsam möglich zu machen.

Unterstützerinnen und Unterstützer

tragen dazu bei, dass ein mutiges, genreübergreifendes

Werk den Weg aus dem

Studio auf die Bühne findet. Gerade in

einer Zeit, in der innovative Kulturprojekte

oft neue Wege der Finanzierung

gehen müssen, wird dieses Engagement

zu einem wichtigen Teil des kreativen

Prozesses.

Im Rahmen des Crowdfundings haben

Interessierte die Möglichkeit, das Projekt

zu unterstützen – entweder durch

eine Spende oder durch den Kauf von

Tickets für das geplante Musical im Metropol

Theater. Die Aufführungen sind

für Dezember 2026 oder Januar 2027

vorgesehen.

www.startnext.com/

six-queens-one-king

S

BREMISSIMA


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CROWDFUNDING Mit einer Crowdfunding-Kampagne soll „Six Queens & One King“ ins Metropol Theater Bremen gebracht werden

S

Das Publikum erwartet ein rund 72-minütiges

Bühnenerlebnis mit Tänzerinnen

und Tänzern sowie Live-Musik.

Neben Harfe und Streichinstrumenten

sorgen weitere musikalische Elemente

für eine besondere Atmosphäre und verbinden

klassische Klänge mit modernen

Einflüssen.

Das Projekt „Six Queens & One King“

ist für mich ein Traum, der wahr wird.

Ich bin dankbar, Teil dieses engagierten

Teams zu sein. Wir wollen das Publikum

inspirieren und zum Nachdenken

anregen.

Klangkünstler Björn Czappa

An dem Projekt wirken die Hauptkünstlern

Opernsängerin Larissa Schröder

und ein Tenor mit. Er ist freiberuflich

tätig und tritt unter anderem am Goethe

Theater Bremen sowie an weiteren

Spielorten in Europa auf. Unter seinem

Künstlernamen Giuseppe Grün überzeugt

er mit seiner ausdrucksstarken

Stimme sowohl im klassischen Fach

als auch als charismatischer Sänger auf

diesem Album, auf dem er mehrfach zu

hören ist.

Am Bremer Goethe Theater wirkte er zudem

als Bariton in der Oper „La Bohème“

mit und stellte dabei eindrucksvoll seine

stilistische Vielseitigkeit unter Beweis.

Auch Stimmen aus der freien Bremer

Musik- und Theaterszene mit, darunter

Künstler aus dem Umfeld des Goethetheaters.

Musikerinnen und Musiker

aus Klassik und Elektronik tragen dazu

bei, ein vielschichtiges Klangbild zu

schaffen, das die Grenzen zwischen den

Genres bewusst auflöst.

Ein multimediales Gesamtkunstwerk

So entsteht mit „Six Queens & One King“

ein multimediales Gesamtkunstwerk,

das Musik, Theater und visuelle Kunst

miteinander verbindet. Es ist ein Projekt,

das Vergangenheit und Gegenwart

in einen Dialog bringt und historische

Stoffe neu erlebbar macht – emotional,

intensiv und überraschend modern. Ein

elektronisches Musical über Macht, Liebe

und Schicksal – und ein Bremer Kulturprojekt,

das weit über die Stadt hinaus

Aufmerksamkeit verdient.

www.wednesdayproject-dj.com

BREMISSIMA


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SCHAUSPIEL

ANADOLU – ICH SINGE

NICHT ALLEIN

Ein Liederabend von und mit Nihan Devecioğlu

Künstlerische und Musikalische Leitung: Nihan Devecioğlu

Jetzt im Kleinen Haus

BREMISSIMA


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BREMISSIMA


POWERFRAU

55

Marie-Claire Haag

Trainerin des Jahres

ANDREAS SCHACK

ANDREAS SCHACK, TEAM HAAG

Marie-Claire Haag ist

Trainerin des Jahres,

Mutter von vier Kindern

und prägend für

den Triathlonsport

in Bremen. Zwischen Hallenbad, Trainingsplan

und Familienalltag hält sie alles

zusammen und bleibt dabei erstaunlich

entspannt.

Der Wecker klingelt bei Marie-Claire

Haag früh. Um Viertel nach fünf,

manchmal halb sechs. Dann beginnt

ein Tag, der schon vor dem Frühstück

Tempo hat. Brote schmieren, Kinder

losschicken, Trainingssachen im Blick

behalten, Termine sortieren. An manchen

Tagen steht sie schon um 7 Uhr als

Trainerin am Beckenrand. Später folgen

Trainingspläne, Athletik, Organisation,

Fahrten, Absprachen. Und irgendwo dazwischen

bleibt noch Zeit für ihren eigenen

Sport. „Ich überlege nicht, ob ich

einen Tag Sport mache oder nicht. Für

mich ist das ein bisschen wie Zähneputzen“,

winkt sie ab. Alles nicht so wild.

Im März ist Marie-Claire Haag vom Landessportbund

Bremen als Trainerin des

Jahres ausgezeichnet worden. Wer hier

mit Triathlon zu tun hat, kennt ihren

Namen. Ihr sportliches Zuhause ist der

Bremische Schwimmverein am Achterdieksee.

Dort hat sie über viele Jahre aus

einer kleinen Struktur ein großes Team

geformt, das inzwischen bundesweit

bei Wettbewerben für Aufsehen sorgt.

Und die Athletinnen und Athleten aus

Bremen sind ganz vorne mit dabei. Zu

ihnen gehört auch ihr ältester Sohn

Henry. Junge Sportlerinnen und Sportler

aus anderen Bundesländern kommen

mittlerweile ganz bewusst nach Bremen,

um hier zu trainieren.

Vom Standort Bremen spricht die

48-Jährige darum mit Begeisterung. „Der

Bundestrainer hat uns besucht und hört

gar nicht auf, uns als einen der besten

Standorte Deutschlands zu loben“, erzählt

sie. Schule, Horner Bad, Internat,

viel Freiwasser, kurze Wege, Trainingsmöglichkeiten

im Umland – für sie greift

hier vieles gut ineinander. Ein wichtiger

Baustein dabei ist auch die sportbetonte

Schule an der Ronzelenstraße. Dort

begleitet Marie-Claire Haag seit vielen

Jahren junge Triathletinnen und Triath- S

BREMISSIMA


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S

leten. Dass Schule und Leistungssport in

Bremen so eng verzahnt sind, ist für sie

einer der großen Pluspunkte des Standorts.

Triathlon statt Meditation

Marie-Claire Haag selbst kam mit 18

Jahren eher zufällig zum Triathlon. Erst

war das Schwimmen. Bei Mannschaftswettkämpfen

sprang sie auf den längeren

Strecken ein, wenn noch jemand

fürs Wasser gebraucht wurde. „Dann

konnte man die Haag ganz gut einsetzen“,

erzählt sie und lacht. Irgendwann

probierte sie auch Radfahren und Laufen

aus, startete bei ihrem ersten Triathlon

und gewann direkt. „Da dachte ich,

das ist ja cool. Das mache ich weiter.“

Heute sind es für die 48-Jährige nicht

mehr die Pokale und die Jagd nach neuen

Bestzeiten, die sie motivieren. Sport

und Bewegung sind für Marie-Claire

Haag ihre ganz persönliche Art, mit den

Herausforderungen des Lebens umzugehen.

„Andere gehen meditieren, um Dinge

zu verarbeiten. Das war jedoch nichts

für mich“, sagt sie. Lieber läuft sie eine

Runde, fährt Rad oder geht schwimmen.

„Danach habe ich den Kopf wieder frei.“

Beim großen Triathlon in Roth will sie

in diesem Jahr trotzdem noch einmal

mitmachen. Ihre Kinder haben sie dazu

überredet. Und sie freut sich darauf.

Die Teamplayerin

TRAININGSCAMP Auf Mallorca bereitet

sich das Team von Marie-Claire Haag mit

intensiven Einheiten auf die Saison vor

NACHWUCHS Henry Haag gehört zu den

stärksten Nachwuchstriathleten seines

Jahrgangs und trainiert seit vielen Jahren in

Bremen

Mindestens genauso wichtig ist ihr,

diese Leidenschaft weiterzugeben. Mit

einem ganzen Stab von Trainerinnen

und Trainern für die verschiedenen

Disziplinen coacht sie Athletinnen und

Athleten zwischen 14 und 18 Jahren. Es

geht um nationale und internationale

Wettbewerbe, Zeiten und Perspektiven.

„Die Triathleten, die es wirklich wollen,

die kommen weit“, sagt sie. „Nicht wegen

der Trainerin, nicht wegen des Umfelds,

sondern weil sie es wirklich selber

wollen“, beschreibt sie die Chancen und

Herausforderungen im Profibereich.

Gleichzeitig ist Triathlon für sie nicht

automatisch nur Leistungssport. Beim

Bremischen Schwimmverein ist dieser

Sport auch offen für alle, die ihn freizeitmäßig

betreiben möchten. „Nicht

jeder muss auf Kaderniveau trainieren,

internationale Rennen im Blick haben

LEISTUNGSSPORT Schwimmen gehört für die Bremer Triathletinnen und Triathleten

ganz selbstverständlich zum Trainingsalltag

BREMISSIMA


POWERFRAU

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BULLERBÜ Die Proteinzufuhr ist gesichert: Mehr als 20 Hühner leben bei Familie Haag

im Garten und liefern Eier für die sportliche Großfamilie.

oder 25 Stunden in der Woche investieren“,

ist ihr wichtig.

Und auch am Beckenrand oder auf dem

Rad geht es ihr nicht nur um Zeiten. Sie

achtet darauf, wie in der Gruppe gefahren

wird, wie miteinander umgegangen

wird, ob jemand grüßt, sich bedankt,

Rücksicht nimmt. „Ich möchte, dass alle

sich diese Werte für ihr Leben bewahren.

Und einfach Bock auf den Sport haben“,

sagt sie. Ehemalige Schützlinge melden

sich noch Jahre später bei ihr, schicken

Babyfotos, laden sie zu Hochzeiten ein.

„Das intensive Training schweißt zusammen“,

sagt sie.

Bullerbü in Horn-Lehe

In Horn-Lehe geht der volle Alltag weiter.

Dort lebt Marie-Claire Haag mit

ihrem Mann Torsten und den Kindern

Henry, Bo, Frieda und Rosa. Alle vier

machen Triathlon, alle trainieren, alle

bringen ihre eigenen Bedürfnisse und

Herausforderungen mit. Mutter und

Trainerin zugleich zu sein, sorgt auch

hier nicht nur für Harmonie. Sie versucht,

den Druck deshalb bewusst klein

zu halten. Zwar machen alle vier Triathlon,

aber niemand muss es tun, nur weil

es in dieser Familie dazugehört. Gerade

die Jüngste bringt da ihre ganz eigene

Freiheit hinein. Wenn sie keine Lust

auf eine Einheit hat, sagt sie das. „Und

es passiert dann auch nichts“, sagt Haag.

„Es ist okay. Und es ist wichtig, dass das

alle Kinder sehen.“

Der Alltag bleibt trotzdem eng getaktet.

Morgens Schwimmhalle, Schule, Termine

und Athletik, nachmittags wieder

Organisation, Trainingsbetrieb, Kinder,

Rückfragen, Material, Wäsche. Abends

oft noch Kurse. „Die Kinder kommen

nach der Schule nach Hause, haben alle

Hunger“, erzählt sie. Kurz darauf müssen

schon wieder Räder rausgeholt, Taschen

gepackt und Flaschen gefüllt werden.

Später, wieder daheim, werden die

Klamotten irgendwo hingeworfen, und

alles beginnt von vorne.

Hinzu kommt für Marie-Claire Haag,

was von außen leicht übersehen wird:

Meldungen für Wettkämpfe, Unterkünfte

buchen, Fahrgemeinschaften

organisieren, Ausschreibungen im Blick

behalten, Elternfragen beantworten.

Vieles davon läuft nebenher. Vieles davon

läuft ehrenamtlich.

Ein Ausgleich und ein normales Familienleben

sind ihr darum wichtig. „Wir

haben uns zu Hause eine Oase geschaffen,

wo sich jeder auch mal zurückziehen

kann“, erzählt sie. „Wir haben zwei

Hunde, eine Katze, Schildkröten, mehr

als 20 Hühner und neuerdings wieder

Kaninchen – ein bisschen wie in Bullerbü.“

Mallorca und Sponsoren

Als wir sie treffen, kommt sie gerade S

BREMISSIMA


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SPORTLICHE KARRIERE Mit 18 Jahren begann Marie-Claire Haag ihre Triathlon-Karriere – eher zufällig und gleich mit Erfolg

S von Mallorca zurück. Nicht aus dem Urlaub, sondern aus dem

Trainingslager. 16 Athleten, Finca statt Hotel, drei Einheiten

am Tag, dazu Einkäufe, Wäsche, Organisation, Kochen, Betreuung.

„Das war Training“, sagt sie. „Urlaub hatte ich danach

über Ostern.“ Dann lacht sie kurz und schiebt nach: „Es war

anstrengend. Also toll, aber auch echt anstrengend.“ Mallorca

ist für Marie-Claire Haag jedoch nicht nur Trainingsort für das

Team. In diesem Jahr organisiert sie dorthin wieder eine Frauenreise,

bei der Sport, Athletik und Auszeit zusammenkommen.

Bisher lief das unter „Moms in Shape“. Jetzt will sie das

neu aufstellen. „Der Schwerpunkt hat sich verändert“, sagt sie.

„Die Reise bleibt ein Angebot für Frauen, spricht aber längst

nicht mehr nur Mütter an.“ Künftig soll das Angebot deshalb

unter „Team Haag Coaching“ laufen, auch auf Instagram.

Zum Abschluss unseres Gesprächs hat die Trainerin noch

eine Bitte: „Triathlon ist ein kostspieliger Sport. Bei Kindern

im Wachstum summiert sich das schnell. Die Reisekosten, die

Wettkampfkosten. Sponsoren wären eine große Erleichterung.

Da haben wir auf jeden Fall Bedarf“, lädt sie Interessierte

ein, sich bei ihr zu melden. Auch eine weitere Schwimmtrainerin

sucht das Team. „Wer vormittags Zeit fürs Training hat, ist

herzlich willkommen.“

Und so läuft bei Marie-Claire Haag vieles zusammen: Familie,

Training, Organisation, Verantwortung. Vieles gleichzeitig,

manches durcheinander. Aber es läuft. Wenn es mal stressig

wird, bleibt sie lieber in Bewegung. „Ich bin nicht der Typ, der

sich zum Kaffee trinken verabredet“, sagt sie. Lieber trifft sie

sich zum Laufen oder Radfahren. Sport gehört für sie nicht an

den Rand des Alltags. Er ist längst Teil davon – so selbstverständlich

wie Zähneputzen.

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BREMISSIMA


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BREMISSIMA


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ATTENTUS –

KREATIVITÄT AUS HALTUNG

Interview mit Frank Künneke, Inhaber

der Bremer Werbeagentur attentus

BREMISSIMA


KREATIVITÄT

61

ATTENTUS Die Agentur attentus schafft

Orientierung in Kommunikation

BREMISSIMA


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TEAMWORK Kreative Arbeit zwischen Strategie, Gestaltung und Verantwortung. Kreative Arbeit entsteht bei attentus vor allem im Austausch.

DOREEN VON OESEN

BRITTA GOTTSCHALK

Helle Flächen, reduzierte Farben, Raum für Austausch.

Schon beim Betreten der Full-Service-

Werbeagentur im Büropark Oberneuland fällt

auf, dass hier nichts inszeniert wirkt. Keine

schnellen Effekte, kein Kreativ-Showroom,

kein visuelles Dauerfeuer. Stattdessen herrschen Ruhe, Luft

und Konzentration – eine Atmosphäre, die Denken ermöglicht.

Attentus bricht bewusst mit gängigen Kreativ-Klischees. Wo

sonst bunte und überladene Claims an den Wänden hängen

oder wilde Brainstorming-Ecken um Aufmerksamkeit buhlen,

prägt hier eine klare Gestaltung den Open Space: großflächige

Fensterfronten, strukturierte Arbeitsplätze, große Bildschirme.

Offenheit, Licht, klare Linien.

Ein Tisch voller Blickwinkel

Frank Künneke, Inhaber der Werbeagentur attentus, empfängt

mich freundlich und aufmerksam. Wir gehen in den

Besprechungsraum – dorthin, wo sonst Strategien entwickelt

und Ideen diskutiert werden. In der Mitte des Tisches liegen

mehrere Kunststoffbrillen. Nicht nur die Gestelle, auch die

Gläser sind komplett eingefärbt: Blau, Rot, Grün, Gelb. Sie

ziehen den Blick auf sich, wirken wie ein stilles Statement.

Künneke lässt sie zunächst liegen. Dann nimmt er eine in die

Hand und erklärt ihre Bedeutung: „Wir wollen Dinge aus unterschiedlichen

Perspektiven sehen“, sagt er. Je nach Aufgabe

helfe es, bewusst die Sichtweise zu wechseln. Genau das sei

eine Grundhaltung bei attentus. Die Brillen stehen sinnbildlich

für die Arbeitsweise der Agentur – und für den Einstieg in

ein Gespräch über Kreativität, Verantwortung und die Frage,

wie man über Jahrzehnte ideenreich bleibt, ohne sich zu wiederholen.

„Wir mögen keine großen Ideen“

Kreativität ist für Frank Künneke und sein Team Arbeitsgrundlage.

„Kreativität ist immer auch Mittel zum Zweck“, so

der Agenturinhaber. „Sie findet grafisch, textlich, aber auch

immer konzeptionell statt.“ Genau darin liege auch die Haltung

der Agentur: Ideen sollen nicht nur beeindrucken, sondern

auch funktionieren. „Ich finde es schwierig, wenn Kreativität

nur auf den großen Moment reduziert wird“, ergänzt er.

Kreativ können auch Mechaniken, Vorgehensweisen, Abläufe

und Prozesse sein. Bei attentus gehört dazu ein klar formulierter

Leitsatz: „Wir mögen keine großen Ideen.“ Dahinter steckt

der Gedanke, dass eine sogenannte „Long Idea“ langfristig

wirkungsvoller ist als eine kurzfristige „Big Idea“. Es geht um

Konzepte, die nicht nur für einen Moment glänzen, sondern

BREMISSIMA


KREATIVITÄT

63

über einen längeren Zeitraum tragen

und dadurch echten Mehrwert schaffen.

Attentus entwickelt Strategien, Markenauftritte

und Kommunikationslösungen

für Unternehmen jeder Größe – regional

verwurzelt, aber überregional tätig. Kreativität

bedeutet hier, Inhalte verständlich

zu machen und Marken langfristig

zu stärken. Das Portfolio reicht von

Logo- und Corporate-Design-Projekten

über umfassende Markenauftritte bis

hin zu crossmedialen Kampagnen, digitalen

Strategien und Social-Media-Inszenierungen.

SICHTWEISE Die farbigen

Kunststoffbrillen stehen bei

attentus für den bewussten

Wechsel der Perspektive

Exkurs: Kreativität

Kreativität ist ein Begriff, der im Alltag

schnell verwendet wird – und dabei

oft unscharf bleibt. In der öffentlichen

Wahrnehmung wird sie häufig mit Originalität,

Spontaneität oder dem einen

großen Geistesblitz verbunden. In der

Praxis der Kommunikations- und Markenarbeit

zeigt sich jedoch ein anderes

Verständnis: Kreativität ist weniger ein

Ereignis als ein Prozess. Sie beginnt mit

Beobachtung, Analyse und Einordnung.

Gerade in Zeiten permanenter Reizüberflutung

wollen Marken heute weniger

auffallen als stimmig sein. Sie müssen

nicht lauter werden, sondern klarer.

Für Agenturen bedeutet das eine Verschiebung

der Aufgaben. Kreativität

zeigt sich nicht allein im Gestalten, sondern

im Entscheiden: Welche Botschaft

ist relevant? Was kann weggelassen

werden? Welche Form passt zur Marke

– und welche nicht? Kreative Arbeit ist

damit immer auch verantwortungsvolle

Arbeit.

Diese Sichtweise deckt sich mit dem

Ansatz von Frank Künneke. Kreativität

ist für ihn kein dekoratives Element,

sondern ein Werkzeug, um Inhalte verständlich

zu machen und tragfähige Lösungen

zu entwickeln. Sie entsteht dort,

wo Erfahrung, Austausch und Haltung

zusammenkommen – und wo der Mut

besteht, sich nicht am schnellen Effekt

zu orientieren.

Wandel als Konstante – seit 1996

Seit fast drei Jahrzehnten führt Frank

Künneke attentus durch eine Branche,

KREATIVITÄT attentus

entwickelt Strategien,

Markenauftritte und

Kommunikationslösungen

für Unternehmen

jeder Größe

die sich ständig verändert. Digitalisierung,

neue Kanäle, steigende Komplexität

und der Einsatz künstlicher Intelligenz

haben die Anforderungen deutlich

verändert. „KI ist ein tolles Werkzeug“,

so der Agenturchef. Sie beschleunige

Prozesse und helfe beim Einstieg.

Ersetzen könne KI Kreativität jedoch

nicht. „Haltung, Bewertung und Verantwortung

lassen sich nicht automatisieren.“

Gleich geblieben sei jedoch der

Anspruch, sich selbst immer wieder zu

hinterfragen. „Als Werbeagentur kannst

du dich nicht auf dem ausruhen, was

einmal funktioniert hat“, fügt er hinzu.

Künneke ist gelernter Bankkaufmann.

Der Blick von außen habe seine Haltung

zur Kreativbranche geprägt. Der Schritt

in die Agenturwelt sei weniger romantische

Vision gewesen als eine bewusste

Entscheidung für Gestaltungsspielraum.

„Ich wollte mit Menschen arbeiten

und Dinge entwickeln, von denen man

glaubt, dass sie im Markt funktionieren.“

Kreativität braucht Struktur

Im Gespräch betont Künneke immer

wieder die Rolle des Teams. „Kreativität

entsteht selten allein“, sagt er. „Sie wird

besser, wenn unterschiedliche Sichtweisen

zusammenkommen.“ Austausch,

Diskussion und auch Reibung seien

zentrale Elemente der Arbeit. Kreativmethoden

und Tools spielten dabei zwar

eine Rolle, seien aber nicht entscheidend.

„Am Ende entsteht Kreativität im

Austausch“, so Künneke.

S

BREMISSIMA


64

Klare Linien, Licht und Offenheit prägen die

Arbeitsräume von attentus im Büropark

Oberneuland

Frank Künneke führt attentus

seit fast drei Jahrzehnten

S

Der Agenturalltag bei attentus ist klar

organisiert: feste Abläufe, strukturierte

Prozesse und bewusst geschaffene Freiräume.

„Wenn du kreativ sein willst,

brauchst du Ordnung“, so der Agenturinhaber.

Routinen seien kein Gegensatz

zur Kreativität, sondern ihre Voraussetzung.

„Ich glaube nicht an Chaos als

Kreativmotor. Wer zu viele Entscheidungen

gleichzeitig treffen muss, verbraucht

Energie an der falschen Stelle.

Diese Energie brauchen wir für gute

Ideen“, erklärt Künneke.

Seine eigene Rolle habe sich im Laufe

der Jahre verändert. „Mein Anteil an

direkter kreativer Arbeit ist deutlich

geringer geworden“, berichtet er. Heute

verstehe sich der Gründer von attentus

stärker als kritische Instanz: Fragen stellen,

bewerten, einordnen – strategisch,

inhaltlich und visuell. Auch das sei Teil

von Kreativität.

Inspiration, Abstand und Verantwortung

Inspiration findet Frank Künneke häufig

außerhalb der Kommunikationsbranche.

Architektur, Design, Reisen, Lesen

und gesellschaftliche Entwicklungen

nennt er als wichtige Quellen. „Wenn

man sich nur in der eigenen Blase bewegt,

wiederholt man sich irgendwann.“

Eindrücke sammelten sich oft ohne

konkreten Zweck – bis sich dann irgendwann

etwas verbinde. Auch das bewusste

Einlassen auf externe Eindrücke

– ob in Bremen, auf Reisen oder durch

andere Medien – halte laut Künneke den

Ideenfluss lebendig. „Vier Tage Paris, Fotos

von Teppichen, Badezimmern und

Straßenszenen – das beflügelt“, erzählt

er begeistert. Kreativität brauche laut

Künneke Futter aus der Welt, nicht nur

aus Agenturräumen.

Natürlich gebe es auch Phasen, in denen

Kreativität stocke. „Dann hilft Abstand.

Kreative Phasen verlaufen nicht linear“,

so Künneke. Druck sei selten ein guter

Ratgeber. Dennoch müsse eine Werbeagentur

liefern können. Kreativität sei

Teil des Leistungsversprechens.

Im Spannungsfeld zwischen Kundenwunsch,

Strategie und freier Idee bezieht

Frank Künneke klar Position: „Wir

sagen unsere Meinung, auch dann, wenn

sie unbequem ist.“ Final entscheide jedoch

der Kunde. Kreativität bleibe auch

Dienstleistung.

Am Ende des Gesprächs liegen die bunten

Brillen noch immer in der Mitte des

Tisches. Sie stehen für die Arbeitsweise,

die attentus auch künftig weiter prägen

soll: offen bleiben, Perspektiven wechseln,

langfristig denken. Auf die Frage,

wie die Bremer Werbeagentur auch in

Zukunft wahrgenommen werden möchte,

spricht Frank Künneke von Verlässlichkeit,

Klarheit und Haltung. Es gehe

nicht darum, Marken nur lauter zu machen,

sondern sie stimmig zu positionieren.

www.attentus.com

BREMISSIMA


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BREMISSIMA


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IMPRESSUM

HERAUSGEBER:

VERLAG:

CHEFREDAKTEUR:

REDAKTIONSLEITUNG:

Lars Hendrik Vogel

VOGEL MEDIA

Mühlenweg 9 · 28355 Bremen

T. +49 (0)421 200 75 90

Lars Hendrik Vogel [V.i.S.d.P.]

lhv@magazine-bremen.de

Esther Bieback

e.bieback@magazine-bremen.de

Birgit Rehders

b.rehders@magazine-bremen.de

#MYPERSONSALTHOUGHTS:

Was macht der

Frühling mit Dir?

TITELFOTO: Click Happens Photography -

Dennis Uygun

FOTOS:

REDAKTION:

ANZEIGEN:

GESTALTUNG:

ART-DIRECTOR:

Ina Seyer

Vera Döpcke

Britta Gottschalk

Marta Urbanelis

Alexander von der Decken

Birgit Rehders

Andreas Schack

Doreen von Oesen

Franziska Tholema

Lars Hendrik Vogel

lhv@magazine-bremen.de

Es gilt die Anzeigenpreisliste

Nr. 01/2026

VOGEL MEDIA Bremen

Esther Bieback

Der Frühling ist für mich immer wie

ein kleiner Neustart. Die Natur blüht

richtig auf, in der Fotografie beginnt

für mich die Hochzeitssaison, und

man kann wieder anfangen, den Garten

zu genießen und den Kaffee in der

Sonne zu trinken.

Vera Döpcke

Fotografin

Frühling bedeutet für mich Neuanfang

– auch im Lächeln. Die Tage werden

heller, die Menschen offener, und

echte Freude wird wieder sichtbar. In

meiner Arbeit sehe ich täglich, wie

viel Selbstbewusstsein ein gesundes,

strahlendes Lächeln schenken kann.

Für mich ist der Frühling die Zeit von

Frische, Leichtigkeit – und kleinen

Veränderungen, die Großes bewirken,

wenn jemand wieder gerne lächelt.

Amata Machner

Zahnärztin im Team Dr. Stanković

ERSCHEINUNGSWEISE:

alle zwei Monate, kostenlose Abgabe in Fachgeschäften,

öffentlichen Einrichtungen usw.

RECHTE:

Keine Haftung für unverlangt eingesandte Manuskripte, Bilder,

Dateien und Datenträger. Kürzung und Bearbeitung von Beiträgen und

Leserbriefen bleiben vorbehalten. Zuschriften und Bilder können ohne

ausdrückliche Vorbehalte veröffentlicht werden. Nachdruck, auch

auszugsweise, ist nur mit Genehmigung und Quellenangabe gestattet.

Sämtliche Rechte der Vervielfältigung liegen beim Verlag.

ISSN 2364-3498

Das nächste BREMISSIMA Magazin erscheint

am 29. Juni 2026

Frühling ist für mich die Zeit, in der

das Herz wieder lauter spricht. Zwischen

Blumen, Musik und neuen

Chancen entsteht oft genau das, womit

man nicht gerechnet hat.

Tasha Milkova

Leiterin des Talent Studio & Co

im Weserpark

Im Frühling, mit dem hellen Licht und

den bunten Farben der Natur, finde

ich als Make-up-Artist wieder Freude

daran, mit lebhaften Nuancen zu spielen.

Es ist die Zeit, in der wir uns selbst

wieder mehr feiern, neue Looks wagen

und einfach mehr auf uns achten.

Andrea Jansen

Hair & Make-Up Artist

Made with w in Bremen

www.magazine-bremen.de

BREMISSIMA


Stoffwechsel

67

Neue Styles für dich.

t Hilfe von KI generiert

BREMISSIMA


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