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Die Koalition plündert jetzt alles und jeden!

Betriebe, Arbeitnehmer, Familien und Pensionisten werden fürs Budget geschröpft

Betriebe, Arbeitnehmer, Familien und Pensionisten werden fürs Budget geschröpft

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Nr. 18 . Donnerstag, 30. April 2026

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Salzburg will nicht fürs

Koalitionsversagen zahlen!

Die Schnapsidee von SPÖ-Finanzminister Marterbauer, den ab

2027 geltenden Industriestrom mit einer Besteuerung des

Wasserkraftstroms zu refinanzieren, lehnte die Salzburger

FPÖ-Landeshauptmannstellvertreterin Marlene Svazek als

„politische Skurrilität“ rundweg ab. S. 13

Die Koalition plündert

Foto: FPÖ Salzburg

jetzt alles und jeden!

Betriebe, Arbeitnehmer, Familien und Pensionisten werden fürs Budget geschröpft

S. 2/3

Koalition und ihr Staatsfunk:

Die abgehobenen Abkassierer

Fotos/Montage: NFZ

Zwei, die sich schamlos am Geld der Österreicher bedienen – S. 4/5

PARLAMENT

Gescheiterte Vertuschung

Mit der Anzeige gegen eine ehemalige

ÖVP-Personalvertreterin hat das Innenministerium

jetzt selbst bestätigt, dass der

Datenklau-Skandal vom „tiefen Staat“ der

ÖVP im Ministerium verursacht wurde.

Die Freiheitlichen fordern eine vollständige

Aufklärung, des bisher von Minister Karner

vertuschten Skandals. S. 6

AUSSENPOLITIK

Unkontrollierte Zuwanderung

64 Millionen im Ausland geborene „EUropäer“

leben mittlerweile in der EU. Darunter

über 40 Millionen Muslime, von denen der

Großteil unter dem Deckmantel des Asylrechts

eingereist ist. Bei der letzten großen

„Flüchtlingswelle“ sind auch 50.000 Kämpfer

des „Islamischen Staats“ nach Europa

hereingeschwappt. S. 8/9

WIEN

Sicherheitsnotstand

Immer weniger Polizeibeamte stehen, von der Politik

im Stich gelassen, in Wien einer wachsenden Kriminalität

gegenüber. Und diese wird auch noch durch Skandalurteile

der „Kuscheljustiz“ gefördert. S. 11


2 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Andreas Ruttinger

andreas.ruttinger@fpoe.at

AUS DER

REDAKTION

Die Aufstellung bei der Präsentation

des Doppelbudgets war

ein Vorgeschmack, auf das Kommende.

ÖVP-Chef Stocker und

Neos-Chefin Meinl-Reisinger,

eingeklemmt zwischen SPÖ-Chef

Babler und dessen Marxonomen

Marterbauer, sahen drein, als hätten

sie Nehammers Corona-Rezept

gedoppelt: Also Alkohol UND

Psychopharmaka.

Zu den „Entlastungen“ notierte

die Agenda Austria treffend: „Die

Regierung hat Unternehmen eine

Steuersenkung geschenkt – und die

Rechnung gleich mitgeschickt.“

Die Rechnung ist ab 2027 zu bezahlen,

das „Geschenk“ kommt

frühestens 2028, wenn überhaupt.

Entlastungsdelirium

Die Arbeiterkammer müsste sich

jetzt fragen, wieso sie Marterbauer

nicht sofort die Kündigung hinknallt.

Da jammert sie ständig über

die „hohe Besteuerung des Faktors

Arbeit“, und was macht Genosse

Marterbauer? Er hebt die Höchstbeitragsgrundlage

um 200 Euro an,

bei Arbeitnehmern über 60 Jahren

kassiert er die Lohnnebenkostensenkung

(keine Beiträge zum Familienlastenausgleichsfonds)

ein

und erhöht die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung.

Dazu kommt die Nichtanpassung

der Familienleistungen an die Inflation

und der Familienbonus wird

„gerechter gestaltet“, also gekappt.

Und zum Schluss der SPÖ-Witz

für die Senioren: Es wird „ein Modell

zur Anpassung der Pensionen

erarbeitet, wobei dieses einen Beitrag

für die Budgetkonsolidierung

leisten soll“.

Wenn Stocker und Meinl-

Reisinger wieder nüchtern sind,

sollten sie die Kommentare zu ihren

Postings in den sozialen Medien

lesen. Sonst werden sie die

nächsten Umfragen schockieren.

Der Fünf-Milliarden-Euro Be

Wie schon beim letzten Budget gibts kein ausgabenseitiges Sparen, sond

Sie können es einfach nicht! Auch beim zweiten Budget versagt die

schwarz-rot-pinke Verliererampel nach Strich und Faden. Während

die Belastungen für Betriebe, Arbeitnehmer, Familien und Pensionisten

fixiert sind, werden Entlastungen lediglich in Aussicht gestellt,

wenn die Budgetlage es zulässt. Also unter dieser Koalition nicht mehr.

Jetzt stehen die Eckpunkte für

das nächste Doppelbudget. Und die

haben es in sich. So verkündete die

Koalitionsspitze Montag abends

stolz ein „reines Sparvolumen“ von

rund 2,5 Milliarden Euro bis 2028.

Dahinter verbergen sich nichts anderes

als Leistungskürzungen und

Steuererhöhungen.

Zudem verkündeten Stocker,

Babler und Meinl-Reisinger stolz,

dass man rund 2,6 Milliarden Euro

für sogenannte Offensivmaßnahmen

ausgeben wolle. Dazu stellte

allerdings SPÖ-Finanzminister

Markus Marterbauer sofort

klar, dass es für diese Maßnahmen

eine Gegenfinanzierung gebe. Das

heißt: Den Unternehmen werden

die Kosten für die versprochene

Lohnnebenkostensenkung auf anderem

Wege Geld abgezwackt.

Da die „Entlastungen“ erst 2028

wirksam werden sollen, heißt das

nichts anderes als eine enorme Belastungswelle

im kommenden Jahr

für Betriebe, Arbeitnehmer, Familien

und natürlich auch erneut für

Pensionisten.

Familien und Pensionisten

Vor allem im Familienbereich

soll nicht mehr alles vollständig

an die Inflation angepasst werden.

Das bedeutet: Familien bekommen

SPITZE FEDER

Konstruktive Verhandlungen.

real weniger Geld als bisher. Denn

ein Einsparungsvolumen wurde dabei

ausgeschlossen: Im vergangenen

Jahr flossen rund 339 Millionen

Euro an Familienleistungen für

Kinder ins Ausland.

Und für den Pensionisten droht

eine weitere Kürzung über eine Anpassung

der Pensionen unterhalb

der Inflationsrate. Und das, obwohl

ihnen von der Verliererampel, über

deren gesamte Regierungsperiode

gerechnet, bereits bisher schon

an die 8,4 Milliarden Euro weggenommen

wurden.

Vages Versprechen für Betriebe

Mit diesem Doppelbudget hat die

Koalition für FPÖ-Chef Herbert

Kickl „ihre letzte Chance“ vertan:

„Mit dem Doppelbudget wird die

Handlungsunfähigkeit der Dreierkoalition

endgültig offensichtlich.

Es fehlen jegliche strukturellen

Einsparungen, der negative Trend

der wachsenden Staatsschulden

wird nicht durchbrochen und große

Teile ihres großspurigen Regierungsprogramms

werden de facto

begraben.“

Besonders scharf kritisierte der

freiheitliche Bundesparteiobmann

die schwarz-rot-pinke Belastungslogik

gegenüber der Wirtschaft:

Während die einzige kleine Ent-

Foto: NFZ

Herbert Kickl: „Wer der Wirtschaft und

selbst beginnen. Und genau dieser W

lastung, die versprochene Senkung

der Lohnnebenkosten, erst für 2028

weggerückt werde, würden die Betriebe

schon jetzt mit neuen Steuern

und Belastungen konfrontiert.

Denn die Gegenfinanzierung soll

aus „nachhaltigen strukturellen

Maßnahmen aus dem Unternehmenssektor“

selbst erbracht werden,

wie etwa die Immobilienertragssteuer

(ImmoESt) und eine

progressive Erhöhung der Körperschaftssteuer

(KÖSt), beziehungsweise

durch Umschichtungen in

der Steuerlast erbracht werden.

„Die Devise lautet: Zuerst die

IMPRESSUM

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Nr. 18 Donnerstag, 30. April 2026

g

lastungshammer

ern nur weitere Belastungen für die Österreicher

KURZ UND BÜNDIG

Foto: FPÖ

Innenpolitik 3

Familiengeld ins Ausland

Die Zahlen aus dem SPÖ-geführten Finanzministerium

belegen es erneut schwarz

auf weiß. „Im vergangenen Jahr zahlte Österreich

rund 339 Millionen Euro an Familienleistungen

für Kinder, die nicht im Inland

leben“, zeigte die freiheitliche Frauensprecherin

Rosa Ecker anhand einer aktuellen

Anfragebeantwortung auf. Das zeige, dass es

sich nicht „um Einzelfälle“ handle, sondern

Jahr für Jahr enorme Summen ins Ausland

fließen. „Unser Sozialsystem ist völlig aus

dem Gleichgewicht“, warnte Ecker.

den Menschen in diesem Land etwas zumutet, der muss bei sich

ille fehlt bei ÖVP, SPÖ und Neos“

Unattraktiver Beruf

„Die geplante Reform des Dienstzeit-

Managements (DZM) führt dazu, dass unsere

Polizisten immer mehr arbeiten müssen, noch

mehr belastet werden und zugleich weniger

verdienen“, kritisierte FPÖ-Generalsekretär

Michael Schnedlitz. Durch die Umwandlung

von Überstunden in reguläre Planstunden

drohen den Beamten massive Einkommenseinbußen:

„Der Beruf wird mit mehr regulären

Wochenenddiensten und weniger Gehalt

noch unattraktiver und wird zu einer Massenflucht

aus dem Exekutivdienst führen.“

Foto: NFZ

Belastungen, die Entlastung erst irgendwann

später, wenn nichts dazwischenkommt“,

stellte Kickl die

Abkassiermentalität der Ampelparteien

bloß. Insbesondere die der

beiden „Wirtschaftsparteien“ ÖVP

und Neos. „Da werden sich die

Unternehmen bei der Bundesregierung

bedanken. Diese Bundesregierung

mit ihrem ÖVP-Kanzler

Stocker ist zur direkten Belastung

für unsere Wirtschaft und Industrie

geworden“, erläuterte der

FPÖ-Bundesparteichef.

Als besondere Infamie wertete

Kickl, dass erneut jene Generation

zur Kasse gebeten wird, die

den Wohlstand in diesem Land unter

persönlichen Opfern aufgebaut

habe. Aber bei sich selbst, dem personell

zur Rekordzahl aufgeblähten

Regierungsapparat, vermeide man

jeden Sparansatz.

Bablers nächste Pensionslüge

Dies wertete FPÖ-Generalsekretär

Michael Schnedlitz als

„Kuhhandel der SPÖ“: „Andreas

Babler hat im Wahlkampf 2024

den Pensionisten das Blaue vom

Himmel versprochen, aber sie jetzt

Fortsetzung auf Seite 4

Foto: ÖVV

Linke NGO statt Sport

Mit scharfer Kritik reagierten die freiheitliche

Bundesparteisprecherin Lisa Schuch-

Gubik und der FPÖ-Sportsprecher Markus

Leinfellner auf die „Mittelumschichtung“ im

Sportministerium von Vizekanzler Andreas

Babler. Der hat nämlich der in Baden bei

Wien ausgetragenen Beachvolleyball World

Tour die Gelder in der Höhe von 300.000 Euro

gestrichen und die Veranstaltung damit gekippt.

Leinfellner: „Während ein internationales

Top-Sportevent in Baden wegen fehlender

300.000 Euro vor dem Aus steht, wird

exakt diese Summe offenbar ohne Zögern an

den linken Verein ZARA verteilt.“

SPRUCH DER WOCHE

„Wo bleibt die Entrüstung der Systemparteien? Wo

sind die mahnenden Worte von Bundespräsident

Van der Bellen? Wann kommen die betroffenen Aussendungen

voller Krokodilstränen von linken NGOs?

Das laute Schweigen des linken Empöriums

ist ohrenbetäubend und entlarvend!“

Foto: NFZ

Christian Hafenecker

24. April 2026

Der FPÖ-Generalsekretär zur

Nichtreaktion auf den Nazi-

Slogan „Kraft durch Freude“

von SPÖ-Vizekanzler Andreas

Babler.

BILD DER WOCHE Ein strahlender SPÖ-Finanzminister: Er hat

seine einnahmenseitige „Budgtesanierung“ durchgesetzt.

Foto: BKA/Christopher Dunker


4 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Fortsetzung von Seite 3

für angeblich künftige Vorteile der

Unternehmer verscherbelt.“

Aber die Unternehmer haben gar

nichts davon, weil das Einzige, was

die ÖVP zusammenbringe, sei so

Schnedlitz, die nächste Ankündigung

für das Jahr 2028: „Dabei hatten

Stocker&Co schon 2025 versprochen

,Jetzt das Richtige tun‘.“

Angesichts dieser Vorgaben für

das Doppelbudget 2027/28, die

grauslichen Details werden von

den Ministerien in den kommenden

Wochen erst ausgearbeitet, rief

Schnedlitz der Verliererampel ihren

Antrittsslogan in Erinnerung:

„Jetzt das Richtige tun für Österreich

wäre der sofortige geschlossene

Rücktritt dieser Koalition der

gebrochenen Versprechen!“

Rundwegs Kritik am Budget

Die freiheitliche Position, so Parteichef

Herbert Kickl, decke sich

fast punktgenau mit der wirtschaftspolitischen

Analyse der Agenda

Austria: Weg mit den Buchhaltertricks,

her mit echten Strukturreformen

und Senkung der Staatseinnahmenquote

auf unter 50 Prozent der

Wirtschaftsleistung des Landes.

„Auch WIFO-Chef Felbermayr

hat nicht mit Kritik gespart und

sogar der ehemalige Klubobmann

von ÖVP-Landeshauptfrau

Mikl-Leitner, WKO-Generalsekretär

Danninger, warnt klar vor neuen

Steuern als ‚standortschädlich‘.

Offensichtlich hat aber die ÖVP

unter Kanzler Stocker auch kein

Ohr mehr für jene eigenen hochrangigen

Funktionäre, die sich

noch eine Spur von Rückgrat erhalten

haben“, erklärte der FPÖ-

Bundesparteiobmann.

Als Vorbild vorangehen

Wo sind die Einsparungsvorschläge

im eigenen Apparat, wo die angekündigten

Einsparungen bei Förderungen

bis hin zu Doppel- und

Mehrfachförderungen, versuchte

der FPÖ-Chef dem ÖVP-Kanzler

ein paar Wahlversprechen in Erinnerung

zu rufen. Und vor allem,

wo ist der Aufnahmestopp im öffentlichen

Sektor und öffentlichen

Dienst? Oder wurde das schon dem

vorausschauenden Postenschacher

angesichts der Katastrophe bei der

nächsten Wahl geopfert?

„Wer der Wirtschaft und den

Menschen in diesem Land etwas

zumutet, der muss bei sich selbst

beginnen. Und genau dieser Wille

fehlt bei ÖVP, SPÖ und Neos“,

stellte Kickl klar.

In eine „Aktuellen Stunde“ brachten die Freiheitlichen vergangene Woche die skandalösen Geschehnisse

im öffentlich-rechtlichen Rundfunk aufs Tapet. In der Kritik stand insbesondere die Untätigkeit des zuständigen

SPÖ-Vizekanzlers und Medienministers. Die Freiheitlichen forderten einmal mehr eine grundsätzliche

Reform des ORF und die Abschaffung der Zwangsgebühr.

Foto: NFZ

„Herr Medienminister, was machen

Sie eigentlich beruflich?“

Vor der Sitzung des ORF-Stiftungsrats

am vergangenen Donnerstag

war der aktuelle Zustand

des Staatsfunks vormittags Mittelpunkt

einer „Aktuellen Stunde“ der

Freiheitlichen. Der treffende Titel

„Drogen, Mobbing, Gagenexzesse

– Der ORF verkommt vom Leitmedium

zum medialen Schandfleck“.

FPÖ-Generalsekretär Christian

Hafenecker bezeichnete die Entwicklungen

der vergangenen Wochen,

beginnend mit dem von der

Stiftungsratsspitze erzwungenen

Abgang von Generaldirektor Roland

Weißmann als „internationale

Blamage“ und „letzten Teil einer

Tragödie“, hervorgerufen durch einen

„rot-schwarz-grünen Skandal”.

„Die Menschen haben schlicht

und ergreifend überhaupt kein Verständnis

dafür, dass sie einen Moloch

finanzieren müssen, der in

Wahrheit nur zum Selbstzweck verkommt,

moralisch die Bürger unter

Druck setzt und über ein Drittel der

österreichischen Bevölkerung ständig

mit moralischen Beiträgen traktiert“,

erklärte der FPÖ-Generalsekretär.

Er richtete den Fokus auf die

Rolle von ORF-Spitzenverdiener

Pius Strobl. Auf dessen Vergangenheit

als Gründungsmitglied der

Grünen sowie dessen zwischenzeitliche

Entlassung nach einem

Abhörskandal sowie als mutmaßlichen

Drahtzieher hinter der Belästigungsvorwurfsinszenierung,

die

zur Absetzung Weißmanns geführt

hat. Denn dieser habe dessen Ansprüche

auf eine Luxuspension abgelehnt,

für die der ORF bereits 2,4

Millionen Euro zurückgelegt habe.

Untätiger Medienminister

Darüber hinaus wies der FPÖ-

Generalsekretär auf Vorwürfe des

Lobbyismus gegen die rot-schwarze

Stiftungsratsspitze Heinz Lederer

und Gregor Schütze hin. Dass diese

abtreten müssten, sei „evident”.

Zudem forderte Hafenecker eine

Totalreform des öffentlich-rechtlichen

Rundfunks: „Es ist wirklich an

der Zeit, dass der ORF einer absoluten

Reform unterzogen wird, dass

man dort den Geldhahn abdreht und

diese Zwangsgebühren endlich Geschichte

sind.“

Die FPÖ-Abgeordnete Lisa

Schuch-Gubik kritisierte das „dröhnende

Schweigen“ des Vizekanzlers

und Medienministers Andreas

Babler: „Herr Medienminister, was

machen Sie eigentlich beruflich?

Hat Ihnen schon einmal jemand gesagt,

dass es als Medienminister um

FPÖ-Bundesparteisprecherin Lisa Schuch-Gubik fragte Babler direkt:

„Herr Medienminister, was machen Sie eigentlich beruflich?“

mehr geht als um das Traiskirchner

Gemeindeblattl?“

Die Vorwürfe der anderen Fraktionen,

die FPÖ wolle den ORF doch

nur vernichten, wies sie entschieden

zurück. Schließlich gehe es

beim ORF um eine Institution, die

Jahr für Jahr 790 Millionen Euro

von den Österreichern abkassiere,

aber dafür, neben einer fragwürdigen

Auslegung des Objektivitätsgebots

in Sachen Information, nur

Gagenexzesse, Luxuspensionsansprüche,

Mobbing- und Drogenmissbrauchsvorwürfe

vorgesetzt

bekomme: „Der Einzige, der den

ORF zerstören will, ist der ORF

selbst, unter tatkräftiger Mithilfe

dieser Bundesregierung.“

Koalition schützt das System

Angesichts der im Raum stehenden

schweren Vorwürfe rund

um Drogen und Machtmissbrauch

im ORF sprach die FPÖ-Abgeordnete

und ehemalige ORF-Mitarbeiterin

Marie-Christine Giuliani-

Sterrer von einer „Medienorgel, die

zur Orgienorgel“ verkommen sei:

„Was wir von Vizekanzler Babler

heute gehört haben, war der billige

Versuch, die Spuren zu verwischen.

Diese Regierung schützt das System

ORF, anstatt für Aufklärung zu

sorgen!“

Für die freiheitliche Abgeordnete

zeige sich hier das wahre Gesicht

des „tiefen Staats“, in dem sich Regierung

und ORF-Spitze gegenseitig

decken. Der ORF berichte nicht

über das totale Versagen dieser Verliererkoalition

und im Gegenzug

schaue die Regierung bei den Skandalen

am Küniglberg weg.

So richtete sie einen Appell an die

Belegschaft des ORF: „Ich wende

mich direkt an die vielen anständigen

Mitarbeiter im ORF, in den

Redaktionen, in der Technik, in der

Maske, die unter diesem System

leiden und die wahren Geschichten

kennen. Ihr wisst, was in diesem

Haus vorgeht. Meldet Euch bei

uns, redet mit uns! Wir sind die Einzigen,

die dieses System verändern

wollen. Helft uns, diesen Giftmorast

endlich auszuheben, denn der Fisch

beginnt am Kopf zu stinken!“


Nr. 18 Donnerstag, 30. April 2026

g

Innenpolitik 5

Foto: Screenshot ORF

Thema

der

Woche

„Systemerhalter“ an der ORF-Spitze: Interimsgeneraldirektorin Thurnher und Stiftungsratsvorsitzender Lederer.

Mit Volksbegehren zu ORF-Reform

Nach enttäuschender Stiftungsratssitzung kündigt FPÖ ein „Grundfunk-Volksbegehren“ an

Die achtstündige Sitzung des

ORF-Stiftungsrats endete

mit der Bestätigung von Ingrid

Thurnher als Interimsgeneraldirektorin

und der Umsetzung

der von den FPÖ-nominierten

Stiftungsräten geforderten Vorverlegung

der ORF-Generaldirektorenwahl

auf den 11. Juni.

Zudem werden alle „anrüchigen

Unterlagen“ zu den Personalia

der letzten Jahre vorgelegt.

Die achtstündige Marathonsitzung

des ORF-Stiftungsrats hat

für FPÖ-Mediensprecher Christian

Hafenecker alle politischen Warnungen

der Freiheitlichen vollständig

bestätigt. Der Antrag auf

Vorverlegung der ORF-Generaldirektorenwahl

auf den 11. Juni habe

sich durchgesetzt, der Stiftungsrat

habe mit großer Mehrheit die

Einsicht in den Compliance-Bericht

zur Causa Weißmann, in den

skandalösen Luxuspensionsvertrag

von Ex-Grünen-Spitzenfunktionär

Pius Strobl und in die bisher unter

Verschluss gehaltenen Berichte

zu Ex-NÖ-Landesdirektor Robert

Ziegler sowie ORF-III-Geschäftsführer

Peter Schöber beschlossen.

„Das ist exakt jene Transparenz,

die die FPÖ seit Wochen einfor-

dert und die der überrücktrittsreife

ORF-Stiftungsratsvorsitzende und

SPÖ-Mann Heinz Lederer mit seiner

Truppe so lange blockiert hat,

bis die Dämme jetzt gebrochen

sind.“

Systemverwalterin an der Spitze

Dass Ingrid Thurnher mit 31 von

35 Stimmen zur Generaldirektorin

bis Jahresende bestellt worden sei,

ändere an der Krise des ORF nichts:

„Das war keine Wahl, das war

ein Durchwinken. Frau Thurnher

ist vierzig Jahre ORF-‚Inventar‘.

Sie wird das System verwalten,

aber nicht verändern.“

Das habe sie auch in ihrer Erklärung

bestätigt, mit einem fast

schon peinlichen Eigenlob für den

Zwangssteuerrundfunk. Damit

habe sie den Eindruck erweckt, als

wäre ihr Motto „Bitte weitergehen,

hier gibt es fast nichts zu sehen!“,

kritisierte Hafenecker. Dazu falle

ins Gewicht, dass sie in den letzten

vier Wochen an die 450.000 Euro

für externe Rechtsgutachten eingeholte

habe, obwohl der ORF selbst

gleich über mehre Rechtsabteilungen

verfüge.

„Mit Ingrid Thurnher sitzt in den

nächsten Monaten eine Systemerhalterin

am Küniglberg. Aber es

Hafenecker fordert ORF neu: Schlank, objektiv, ohne Zwangsabgabe.

Foto: NFZ

braucht keine neue Sachwalterin

des kaputten Systems, es braucht

eine Rosskur. Und die wird es

nur mit der FPÖ geben“, stellte

Hafenecker klar.

FPÖ will „Grundfunk-Reform“

Der freiheitliche Generalsekretär

kündigte an, dass die FPÖ den

politischen Druck bis zum 11.

Juni ungebrochen aufrechterhalten

werde. Denn zum Einen sei

die umstrittene rot-schwarze Stiftungsratsspitze

Lederer-Schütze

noch immer im Amt und zum Anderen

überweise SPÖ-Medienminister

Babler monatlich Millionen

an Vorsteuerkompensation an den

ORF. Und das ohne parlamentarische

Kontrolle und möglicherweise

EU-rechtswidrig.

Die FPÖ werde deshalb das angekündigte

„Grundfunk-Volksbegehren“

auf Schiene bringen:

„Schluss mit der Zwangsabgabe,

Schluss mit dem aufgeblähten Apparat,

Schluss mit der belehrenden

Bevormundung durch einen

Staatsfunk, der sich von einer linken

Zeitung für Rechercheprojekte

gegen die Opposition einspannen

lässt. Der ORF muss neu gedacht

werden: Schlank, objektiv, ohne

Zwangsabgabe!“


6 Parlament

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Norbert Nemeth

Klubobmann-Stv. der FPÖ

HOHES

HAUS

Aufregung herrschte in der vergangenen

Plenarwoche rund um

ein Auslieferungsbegehren für den

ÖVP-Abgeordneten Hanger wegen

einer falschen Zeugenaussage

im Zusammenhang mit einem Akt

sowie in einem Untersuchungsausschuss.

Daher war im Immunitätsausschuss

über den politischen

Zusammenhang zu beraten.

Einsame Entscheidung

Unser Klub hat den politischen

Zusammenhang immer sehr weit

gesehen und schloss ihn auch in

diesem Fall nicht aus. Allerdings

ist das nicht das einzige Kriterium,

ob man einer behördlichen Verfolgung

zustimmt oder nicht. Ein

prominentes Beispiel ist Klubobmann

Wöginger, bei dem der

politische Zusammenhang bejaht

wurde und die behördliche Verfolgung

ebenfalls bejaht wurde.

Die Spruchpraxis im Immunitätsausschuss

zu falschen Zeugenaussagen

besagt, dass üblicherweise

ausgeliefert wird, wie die

Beispiele von Ewald Stadler über

Karl Öllinger bis zu HC Strache

belegen. Und diese Spruchpraxis

hat einen Grund, zumal nach

mehrheitlicher Auffassung des

Ausschusses es immer auf die

Frage ankommen soll, ob das inkriminierte

Verhalten unter das

Berufsbild eines Abgeordneten

subsumierbar ist oder nicht. Ob

das bei einer falschen Zeugenaussage

der Fall ist, hatte jeder Klub

für sich selbst zu beantworten.

Wir meinen „Nein!“ und haben

daher für die behördliche Verfolgung

von Hanger gestimmt. Zur

allgemeinen Überraschung hielten

die Klubs der Regierung ihre

schützende Hand über ihn. Über

die Gründe darf vor dem Hintergrund

laufender Budgetverhandlungen

spekuliert werden.

Foto: NFZ

BILDUNGSPOLITIK

Lehrer verzweifelt gesucht

Als „hausgemachtes Problem von Neos-Minister

Wiederkehr“ bezeichnete FPÖ-Bildungssprecher

Hermann Brückl den akuten Lehrermangel in Österreich.

Laut der Hauptausschreibung für Lehrkräfte

werden für das kommende Schuljahr 2026/27 bereits

6.200 Lehrer gesucht. An Volksschulen und BMHS

werden je 1.500 Pädagogen gesucht, an den Mittelschulen

bereits 1.400 und an den AHS 1.300. Den

größten Bedarf gibt es mit 2.100 Lehrern in Wien.

Foto: NFZ

DIGITALISIERUNG

Digitaler Zwang

FPÖ-Seniorensprecherin Andrea-

Michaela Schartel befürchtete, dass

die Koalition in ihrem Digitalwahn

einen Kahlschlag in der analogen Verwaltung

durchführen könnte. Daher

müsse das „Recht auf ein Leben ohne

digitalen Zwang“ bei Bankgeschäften,

Arztterminen oder Behördenwegen

gesetzlich verankert werden.

56 Prozent der Sozialhilfe

gehen bereits an Ausländer

„Wohnschirm“-Debatte zeigt Missstände bei Einwanderung auf

Freiheitliche kritisierten die

mangelnde Transparenz beim

„Wohnschirm“ vonseiten der zuständigen

SPÖ-Sozialministerin

zur Herkunft der Antragsteller

dieser Sozialleistung.

Belakowitsch: Sozialsystem wird

von Ausländern ausgenutzt.

„Wir wollten im Ausschuss wissen,

wie es denn mit den Staatsbürgerschaften

bei den Antragsstellern

zum ,Wohnschirm‘ ausschaut. Aber

darauf hat die Frau Bundesministerin

nur gesagt: Das werde nicht

erhoben“, kritisierte FPÖ-Sozialsprecherin

Dagmar Belakowitsch

die Informationspolitik von SPÖ-

Ministerin Korinna Schumann.

Denn bei der Beantragung dieser

Sozialleistung müsse sehr wohl ein

Reisepass oder ein Ausweisdokument

vorgelegt werden.

In diesem Zusammenhang kritisierte

Belakowitsch den leichten

Missbrauch von Sozialleistungen:

„Immer zum Schulanfang gibt es

dann Mindestsicherungsbezieher

und Sozialhilfebezieher, die Gut-

Im Rahmen der Debatte zur

Änderung des Pflegegesetzes kritisierte

FPÖ-Behindertensprecher

Christian Ragger einen fundamentalen

Fehler des Systems: Über den

Sozialfonds wie den Pflegefonds

wird das Geld auf die Länder verteilt,

die es den Pflegeheimen weiterreichen:

„In Österreich werden

rund 800.000 Menschen zu Hause

gepflegt und nur etwa 150.000 in

Pflegeheimen!“

Diese große Mehrheit der zu

Pflegebedürftigen wird vor allem

von nahen Angehörigen versorgt,

wovon rund 70 Prozent Frauen im

Alter zwischen 56 und 65 Jahren

seien, listete Ragger auf: „Genau

diese Frauen tragen das System.

Aber sie bekommen für diese Tätigkeit

oft keine Pension, sie sind

Foto: NFZ

scheine loswerden wollen, beziehungsweise

auf Verkaufsportalen

wie ,Willhaben‘ verkaufen, die sie

vom Staat ausgehändigt bekommen

haben.“

Zuwanderung in Sozialstaat

Österreichs Sozialstaat wurde

aufgebaut, um unschuldig in Not

geratenen Staatsbürgern zu helfen,

erinnerte die freiheitliche Sozialsprecherin:

„Aber was jetzt passiert,

ist, dass sämtliche Sozialförderungen

überproportional und überdurchschnittlich

an nichtösterreichische

Staatsbürger ausgeschüttet

werden. Bei der gesamten Sozialhilfe

gehen bereits 56 Prozent an

Drittstaatsangehörige, also Bürger

aus Nicht-EU-Ländern. Und wenn

dieses System irgendwann kippt,

dann ist das kein Zufall.“

Fehler im System endlich korrigieren!

dafür nicht sozialversichert, noch

erhalten sie eine Entlohnung für

ihre Tätigkeit.“

Es brauche jetzt einen Systemumbruch,

weil die Menschen immer

älter werden und es immer weniger

Angehörige gebe, die sich diese unbezahlte

Pflegearbeit zu Hause leisten

können. Ragger verwies auf das

FPÖ-Modell des „Pflegeschecks“:

„Die Menschen sollen zu Hause die

Wahlfreiheit haben, selbst zu entscheiden,

ob sie ihre pflegebedürftigen

Angehörigen daheim pflegen,

sich selbst versichern, sich selbst

einen Lohn auszahlen und die Pflege

organisieren.“


Nr. 18 Donnerstag, 30. April 2026

g

Im März 2020 gelangte das elektronische Gesamtpersonalverzeichnis

des Innenministeriums an einen spionageverdächtigen Ex-Verfassungsschutzmitarbeiter.

Hat die Koalition dem damaligen Innenminister

Herbert Kickl die Schuld untergeschoben, so zeigt nun eine Anzeige

des Ministeriums, dass die ÖVP-Seilschaft dahintersteckt.

Parlament 7

FPÖ fordert Aufklärung zum Datenskandal

Anzeige gegen Ex-FCG-Gewerkschafterin bestätigt schwarze Verantwortung für Megaskandal

Nachdem das ÖVP-geführte Innenministerium

nun jene ehemalige

ÖVP-nahe FCG-Gewerkschafterin

erneut angezeigt hat, die über

36.000 hochsensible Polizistendaten

an den Spionageverdächtigen

weitergegeben haben soll, erneuerte

FPÖ-Sicherheitssprecher

Gernot Darmann seine Forderung

nach voller Aufklärung des Megaskandals:

„Ungeklärt ist nämlich

weiterhin der Ursprung des Personalverzeichnisses.

Im Verdacht

steht dazu der Ex-Kabinettschef

mehrerer ÖVP-Innenminister und

Intimus von Ex-Nationalratspräsident

Wolfgang Sobotka.“

Es gelte zu klären, warum und

auf Basis welcher Rechtsgrundlage

diese Liste erstellt und weitergegeben

wurde. Sowie die Frage, ob

auch andere Wahlparteien die Liste

erhalten haben, erläuterte Darmann.

Schwarze Ministeriumstruppe

Nur sei man im Innenministerium

nicht am Grund der Erstellung

der Liste interessiert, sondern nur

an der Weitergabe an den Ex-Verfassungsschutzmitarbeiter,

zeigte

sich der FPÖ-Sicherheitssprecher

verwundert: „Zu versuchen, den

mutmaßlichen Listenursprung unter

den Teppich zu kehren, wo doch

jeder sieht, dass da etwas nicht

stimmt, ist absurd!“

Jetzt sei mit der Anzeige gegen

die ehemalige FCG-Gewerkschafterin

ersichtlich, dass das

ÖVP-geführte Innenministerium

Diese ÖVP ruiniert unsere

Bauern mit Ansage

Einen Monat nach dem lautstarken

Hilfeschrei der österreichischen

Bauernschaft im Rahmen

der Großdemonstration in Wien zogen

am Dienstag Landwirtschaftssprecher

Peter Schmiedlechner,

KMU-Sprecher Michael Fürtbauer

und der Obmann der Freien Bauern

Oberösterreich, Arthur Kroismayr,

Bilanz: „Von den Versprechen ist

außer „Stillstand, Ausverkauf und

ein beschleunigtes Bauernsterben

nichts geblieben!“

Als Gastronom und KMU-Sprecher

unterstützte Fürtbauer die von

den Bauern geforderte sofortige,

unbürokratische Herkunftskennzeichnung

in der Gastronomie.

„Der Gast hat das Recht zu wissen,

woher das kommt, was auf seinem

Teller ist und zwar sofort und ohne

Kleingedrucktes!“

Kroismayr untermauerte die dramatische

Lage mit erschreckenden

Zahlen zum Bauernsterben: „Seit

1995 ist die Zahl der land- und

forstwirtschaftlichen Betriebe von

240.000 auf nur noch 150.000 zurückgegangen,

Dank der tatkräftigen

Unterstützung der ÖVP.“

Vergebliche Bauern-Demo: Die

ÖVP bleibt weiter stur.

Den blau-schwarzen Regierungsverhandlungen

2025 habe

man ein unkompliziertes, günstiges

und leicht umsetzbares Modell für

die Herkunftskennzeichnung ausverhandelt.

Nach dem Koalitionsschwenk

habe die ÖVP aber das

wieder verworfen.

Auch Schmiedlechner kritisierte

die fehlende Handschlagsqualität

der ÖVP gegenüber den Bauern:

„Wegen dieser EU-Unterwürfigkeit

der ÖVP werden weiter Lebensmittel

fleißig importiert, die Bauern

weiter schikaniert und kontrolliert

und damit ruiniert, während der

Konsument im Supermarkt bei jedem

Einkauf abkassiert wird.“

Foto: NFZ

ÖVP-Innenminister Karner versucht den Skandal „auszusitzen“.

sich selbst und seine fälschliche

Schuldzuweisung an Herbert Kickl

entlarve: „Alle haltlosen Anschüttungsversuche

zerschellten jetzt

an der Wirklichkeit! Ein ehemaliger

Sobotka-Intimus soll die Liste

mutmaßlich erstellt und einer

‚ÖVP-Gewerkschafterin‘ weitergegeben

haben. Unter Innenminister

Karner versucht man seit September

2025 diesen Datenskandal

zu vertuschen. Das zeigt, wer das

tatsächliche Sicherheitsrisiko für

Österreich ist, nämlich die ÖVP!“

Foto: NFZ


8 Außenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Georg Mayer

Europas Energiepolitik

im Blindflug

Green Deal fördert Chinas

Wirtschaft in Afrika

In ihrem Wahn, die Klimarettung

auch Ländern außerhalb der EU zu

verordnen, ist die Union im afrikanischen

Senegal gehörig auf die

Nase gefallen.

Laut dem Nachrichtenportal „Euractiv“

droht dem schwedischen

Nutzfahrzeughersteller Scania der

Verlust eines von der EU mit 320

Millionen Euro finanzierten Auftrags

zur Modernisierung des öffentlichen

Nahverkehrs in der senegalesischen

Hauptstadt Dakkar

an den chinesischen Konkurrenten

King Long, einem der größten Bushersteller

weltweit.

Obwohl die EU nach ähnlichen

„Missgeschicken“ die Vorschriften

zu ungewöhnlich niedrigen Angeboten

und ausländischen Subventionen

verschärft hat, wirft der aktuelle

Fall Fragen darüber auf, wie

wirksam diese Maßnahmen wirklich

sind. So hat die senegalesische

Regierung bei einem Besuch

in China im Vorjahr die Errichtung

eines Busmontagewerks in dem afrikanischen

Land vereinbart.

FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT

Mit „AccelerateEU“ legt die

Europäische Kommission das

nächste große Energiepaket vor

und sorgt für mehr Unsicherheit,

mehr Eingriffe und eine weitere

Schwächung der Energieversorgung

in Europa.

Bereits frühere Initiativen wie

„RePowerEU“ haben gezeigt,

wohin dieser Kurs führt: Zu

steigenden Preisen, wachsenden

Abhängigkeiten und einer Energiepolitik,

die permanent unter

Druck steht. Vor allem will Brüssel

immer weiter in nationale

Handlungsspielräume eingreifen,

um Energiereserven „gemeinschaftlich

zu nutzen“. Diese Politik

bestraft vorausschauendes

Handeln und stellt funktionierende

Systeme infrage.

Hinzu kommt eine widersprüchliche

Sanktionspolitik.

Einerseits werden bestehende

Lieferstrukturen bewusst eingeschränkt,

andererseits geraten

nun auch jene Tanker unter

Druck, die helfen, Versorgungsengpässe

am Rohölmarkt abzufedern.

Wer zuerst funktionierende

Mechanismen verdrängt und anschließend

die daraus entstandenen

Ersatzstrukturen bekämpft,

destabilisiert den Markt weiter.

Das Ergebnis ist eine Energiepolitik,

die nicht stabilisiert,

sondern neue Risiken erzeugt.

Europa braucht keine weiteren

Brandbeschleunigungspakete

ohne klare Richtung, sondern

eine realistische Strategie, die

Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit

und Handlungsspielräume

der Mitgliedsstaaten

in den Mittelpunkt stellt.

Foto: KingLong.com

„Wir würden uns wünschen, dass

die Geldgeber in der Europäischen

Kommission etwas patriotischer

handeln“, kritisierte prompt Frank

Kehlenbach, der Direktor des Verbandes

European International

Contractors (EIC), die Gleichgültigkeit

Brüssels. Der Fall ist auch

deswegen brisant, weil es das Ziel

der EU ist, mit ihrer „Initiative zur

Förderung des Wirtschaftswachstums“

in Entwicklungsländern

eine „wertebasierte“ Alternative zu

China in Afrika aufbauen zu wollen.

EU bezahlt chinesische Busse.

Europas „Einwande

lockte in 15 Jahren

Laut US-Behörden gelangten in der Masse auch üb

Die EU-Politik hat Europa in

nur 15 Jahren eine neue Bevölkerung

so groß wie das aktuelle

Frankreich und siebenmal grösser

als Österreich „geschenkt“.

Im Zuge dieser Entwicklung hat

sich in den letzten 25 Jahren die

muslimische Bevölkerung in Europa

auf mehr als 46 Millionen

verdoppelt. Die Hauptzielländer

der muslemischen Zuwanderung

unter dem Deckmantel des Asylrechts

waren Deutschland, gemessen

an der Gesamtzahl, und

Österreich, gemessen an der Bevölkerungszahl.

In der unkon-

trollierten Masseneinwanderung

gelangten laut Angaben von

US-Behörden auch rund 50.000

Mitglieder der Terrormiliz

„Islamischer Staat“ in die EU.

Der Jubel um die „rückläufigen

Asylzahlen“ in der EU, im Vorjahr

wurden „nur noch“ 822.000 Asylanträge

gestellt, war leichtfertig.

Waren doch unter den fünf Top-Zuwandererländern

gleich vier muslemische:

Afghanistan mit 68.200,

Syrien mit 39.800, Bangladesch

mit 35.200 und der EU-Beitrittskandidat

Türkei mit 26.100 Antragstellern.

Aber das wundert in Europa niemanden

mehr, wohl aber Medien

im Einwanderungsland USA. So

hat eine Studie des „Zentrums für

Forschung und Analyse der Migration

(CReAM)“ bei der „Rockwool

Foundation Berlin“ ergeben, dass

die Zahl der Zuwanderer in Europa

auf rund 64 Millionen angestiegen

ist, nach 40 Millionen im Jahr

2010.

Politische (Fehl)Entscheidungen

In der EU gibt es heute eine im

Ausland geborene Bevölkerung,

die fast so groß ist wie die Bevölkerung

von Frankreich, größer als

die von Italien und das Siebenfache

Österreichs oder Ungarns ist.

„Das ist kein vorübergehender

Trend mehr, sondern eine strukturelle

Entwicklung, die sich zunehmend

jeder politischen Steuerung

entzieht. Das ist die direkte Folge

politischer Fehlentscheidungen.

Foto: reporter.co.at

Die Massenzuwanderung verändert Eu

In den letzten 25 Jahren hat sich die Z

Wer Anziehungsfaktoren schafft,

darf sich über eine steigende falsche

Zuwanderung nicht wundern“,

erklärte die freiheitliche EU-Abgeordnete

Petra Steger dazu.

Dass Österreich mit einem Anteil

von 22,7 Prozent im Ausland

Geborener mittlerweile im europäischen

Spitzenfeld liegt, sei daher

kein Zufall, sondern das Ergebnis

einer jahrelangen verfehlten Politik,

führte Steger aus.

Lebten zur Jahrtausendwende

rund 15 bis 20 Millionen Muslime

in Westeuropa, so stieg deren Zahl

bis 2010 auf knapp über 40 Milli-

Steger: Diese Veränderung der Bevölk

politischer Fehlentscheidungen zu Einw


Nr. 18 Donnerstag, 30. April 2026

g

rungspolitik“

20 Millionen an

er 50.000 IS-Terroristen unerkannt in die EU

ropa: 64 Millionen „Europäer“ stammen von einem anderen Kontinent.

ahl der Muslime in Europa auf mehr als 46 Millionen verdoppelt.

onen und dürfte 2025 auf rund 46

Millionen Menschen oder sechs

Prozent der Gesamtbevölkerung

angewachsen sein.

Unterschätzte Gefahren

Die Folgen dürften denen in

Deutschland um nichts nachstehen.

Dort sind 72 Prozent der rund 18

Millionen im Ausland geborenen

Zuwanderer im erwerbsfähigen

Alter. Aber in den beiden größten

Einzelgruppen, also Syrern und

Afghanen, haben sich nur rund 50

Prozent in den Arbeitsmarkt integriert.

erung Europas ist die direkte Folge

anderung und Asylrecht.

Foto: EP

Wenige Tage nach Veröffentlichung

dieser Einwanderungsstudie

wurde publik, dass amerikanische

Regierungsbehörden riesige

Mengen an Dokumenten mit Informationen

zu mehr als 50.000 in

Europa aufhältigen IS-Terroristen

an deutsche Sicherheitsbehörden

übergeben haben.

Besonders brisant ist dabei, dass

die Liste detaillierte Informationen

wie die echten Namen, die Geburtsdaten

und individuelle Identifikationsnummern

der Islamisten

enthalten soll, wie der „Spiegel“

berichtete.

Auf europäischer Ebene könnte

eine Analyse der Daten im Kampf

gegen den íslamistischen Terror

Wirkung zeigen: Auf Initiative

Deutschlands wurden bereits 20.000

Namen in das Schengener Informationssystem

(SIS) eingespeist. Damit

können Behörden in 30 Ländern

prüfen, ob es sich bei einreisenden

Personen um bekannte oder mutmaßliche

Extremisten handelt.

Gleichzeitig werfen die Zahlen

ein bezeichnendes Licht auf den

Umgang der Europäer mit der muslimischen

Masseneinwanderung.

In Deutschland gingen die Behörden

bisher lediglich von der Anwesenheit

von rund 500 sogenannten

„islamistischen Gefährdern“ aus, in

Österreich von rund 300.

KURZ UND BÜNDIG

EU-Wirtschaft stürzt ab

Außenpolitik 9

Neuen Daten des „Einkaufsmanagerindex“

zufolge ist die Geschäftstätigkeit in der Eurozone

im April zum ersten Mal seit über einem

Jahr geschrumpft. Der Anstieg der Energiepreise

und die Versorgungsengpässe werden

die wirtschaftlichen Aussichten Europas weiter

stark beeinträchtigen. Mit Ausnahme der

Corona-Krise erlebe Europa den größten Anstieg

beim Kostendruck der letzten 25 Jahre.

„Zunehmend weit verbreitete Versorgungsengpässe

drohen das Wachstum weiter zu

dämpfen und gleichzeitig den Aufwärtsdruck

auf die Preise in den kommenden Wochen zu verstärken“, warnte der von

S&P Global Market Intelligence erstellte Bericht.

Als gäbs keine Energiekrise

Foto: NFZ

Die Europäische Union setzt ihre nächste

Sanktionsstufe gegen Russland um und das

ausgerechnet in einer Phase, in der die Energiepreise

ohnehin unter Druck stehen. Wie

die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet,

verbietet die EU ab dem 25. April den Import

von russischem Flüssiggas (LNG), das über

kurzfristige Verträge mit weniger als einem

Jahr Laufzeit gehandelt wird. Der Kauf auf

dem Spotmarkt hat die EU bereits seit dem

18. März untersagt. Lieferungen unter langfristigen

Verträgen dürfen noch bis Jahresende laufen. Ab dem 1. Jänner

2027 greift dann ein vollständiges Importverbot für russisches LNG.

EU-Doppelmoral bei

politischer Einflussnahme

Die „Aktuelle Europastunde“

in der letztwöchigen Nationalratssitzung

trug zwar den Titel „Neue

Chancen: Europa nach dem Richtungswechsel

in Ungarn“, aber

seltsamerweise widmeten sich

die Regierungsparteien dabei ausschließlich

der Kritik an den Freiheitlichen.

Das begründeten sie mit

den engen Beziehungen zwischen

FPÖ und Fidesz, die beide der

Fraktion „Patrioten für Europa“ im

EU-Parlament angehören.

Die Scheinheiligkeit an der Anti-

Orbán-Politik der EU und der Koalitionsparteien

in Wien, zeigte

der freiheitliche Generalsekretär

Christian Hafenecker auf. So war

sofort nach der Wahl eine hochrangige

Delegation der EU-Kommission

nach Budapest gereist, um

Gespräche mit dem zukünftigen

Regierungschef Peter Magyar zu

führen: „Gleichzeitig wurde signalisiert,

dass jene 17 Milliarden Euro

für wichtige Infrastrukturprojekte

in Ungarn, die zuvor mit Zustimmung

der ÖVP blockiert wurden,

Foto: FIDESZ

sofort wieder freigegeben werden

könnten. Obwohl noch kein einziges

der angeblich nicht EU-konformen

Gesetze geändert wurde. Entlarvender

geht es nicht.“

Die Europäische Union habe sich

mit der Blockade der Ungarn zustehenden

Fördermittel politischen

Einfluss auf die Parlamentswahlen

Mitte April nehmen wollen, kritisierte

der FPÖ-Generalsekretär:

„Und die ÖVP, die ständig von Demokratie

spricht, hat diese Erpressung

lustvoll mitgetragen.“

EU mischte bei Ungarn-Wahl mit.

Foto::EU


10 Leserbriefe

Neue Freie Zeitung

TERMINE

Mai

5

Mai

6

Vortragsabend der

FPÖ Brigittenau

Vortragsabend der

FPÖ Liesing

LESER AM WORT

„Großzügige“ SPÖ

Dem Verein Zara wurde die Förderung

gestrichen. Das ist gut

so. Bei Zara kann nur Rassismus

und Hass gegen Ausländer gemeldet

werden. Der Verein unterstützt

Nichtösterreicher juristisch und

psychologisch. Hass und Rassismus

gegen Österreicher wird nicht

aufgenommen und auch nicht verfolgt.

Wir dürfen Hilfe suchen, wo

auch immer. Es gibt keinen Verein,

der sich um Einheimische kümmert.

Die 300.000 Euro Förderung übernehmen

nun großzügig SPÖ-Minister,

aber wieder nur mit unserem

Steuergeld.

Aloisia Vanicek, Asparn/Zaya

Unverschämtes Abkassieren

Ich frage mich, wofür ich 53 Jahre

lang Höchstbeiträge für die Sozialversicherung

bezahlt habe. Ich

bin als Angestellter in Pension gegangen

und man zieht mir von der

Pension die SV-Beiträge ab. Ich bin

noch selbständig tätig und muss zusätzlich

SV-Beiträge bezahlen. Ich

wurde vor ein paar Wochen von

einem Raser „niedergestreckt“. Für

jede Rettungsfahrt verrechnet man

mir über 15 Euro, das Spital hat

mir einen „Kostenbeitrag“ von 327

Euro geschickt und in der Apotheke

muss ich für die Kleinstpackung

7,55 Euro pro Packung bezahlen.

Das medizinisch notwendige Spitalsbett

für zu Hause musste ich

selbst bezahlen, ebenso einige not-

wendige Heilbehelfe. Ich habe den

Eindruck, dass unsere Regierung

die fleißigen Beitragszahler und besonders

die Pensionisten dafür bestraft,

dass sie das Land aufgebaut

und immer brav Steuern und Beiträge

bezahlt haben. Ganz anders ist es

bei Illegalen, die werden vom Staat

verwöhnt und verhätschelt. Man

kann nur hoffen, dass es bald Neuwahlen

gibt. Die Regierung wirft

mit unserem Geld nur so um sich,

entmündigt das eigene Volk und

kassiert es schamlos ab.

Stephan Pestitschek Strasshof

Wie lange noch?

Österreichs Verliererkoalition finanziert

mit unseren Steuern an die

EU den Mitgliedsbeitrag in Milliardenhöhe

für einen aussichtslosen

Krieg des Nichtmitglieds Ukraine!

Während diese Verliererkoalition

den Österreichern ein Sparpaket

ums andere aufs Auge drückt,

spendet die „NATO-Beate“ zig Millionen

Euro an die Islamisten in

Syrien, im Gazastreifen und in dunkle

Kanäle nach Afrika. Wie lange

wollen wir uns als Österreicher diesen

Wahnsinn noch gefallen lassen?

Obwohl wir günstige Energie vor

unserer Haustür haben, kaufen wir

das teuer Flüssiggas aus den USA

und den Emiraten. Wir beteiligen

uns an den Sanktion gegen Russland,

obwohl wir viele Jahre den Wohlstand

in Österreich dessen Öl- und

Gaslieferungen zu verdanken haben.

Und all diese Umstände haben wir

unserem Status als Mitglied der EU

zu verdanken. Wir können uns diese

EU einfach budetär nicht mehr leisten,

zumal die EU in diesem Zustand

nicht überlebensfähig ist.

Franz Vorderwinkler, Ferschnitz

Steuern über Steuern

Selbst ist diese Regierung mit

Saus und Braus auf der ganzen

Welt unterwegs. Sie verschenkt unser

Steuergeld und erteilt dann der

heimischen Bevölkerung Ratschläge,

wie man da und dort etwas einsparen

könnte. Naja, also genau

genommen braucht Österreich eine

„Ausgabenbremse“ für diese Regierung,

die trotz stetiger Teuerungen

jetzt auch noch eine Steuer auf

Plastik und Zucker einführen möchte.

Und das, obwohl diese bei den

Einnahmen der Spritbesteuerung

für die Österreicher ja eh schon das

Gaspedal voll durchgetreten haben.

Und jetzt wollen sie anscheinend

auch noch den Steuerturbo zünden!

Stefan Scharl, Klosterneuburg

Raffinierterer Orbán?

Kann der neue starke Mann in

Budapest wirklich diese großartige

Umkehr im Sinne der EU einleiten?

Oder ist Peter Magyar in

Wirklichkeit nicht vielmehr nur ein

raffinierterer Viktor Orbán, der von

der Linkspolitik der EU meilenweit

entfernt ist?

Alois Neudorfer, Vöcklabruck

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Nr. 18 Donnerstag, 30. April 2026

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WIEN

Kriminalität und Kuscheljustiz:

Wiener verzweifeln

Zu wenig Polizei und Skandalurteile höhlen die Sicherheit in Wien aus

Wien 11

WIENER SPAZIERGÄNGE

von Hannes Wolff

Wiens Freiheitliche warnen

vor einer Sicherheitsnotlage

in Wien. Der explodierenden

Gewaltkriminalität stehen

zu wenig Polizisten hilflos gegenüber.

Und werden „kulturfremde

Täter“ gefasst, sorgt die Kuscheljustiz

für milde Urteile.

Zu gerade einmal viereinhalb

Jahren Haft wurde letzte Woche

ein 52jähriger Syrer in Wien verurteilt,

der ein sechsjähriges Mädchen

in seine Wohnung gelockt und dort

vergewaltigt hat. „Dieses Urteil ist

ein Hohn für das Opfer und seine Familie.

Eine derart unfassbare Tat mit

einer derart milden Strafe zu ahnden,

ist ein fatales Signal an alle Kriminellen

und ein weiterer Beweis für

die Schieflage in unserem Justizsystem“,

empörte sich FPÖ-Justizsprecher

und Simmerings Bezirksparteiobmann

Harald Stefan.

Katastrophale Sicherheitslage

Das Urteil reihe sich nahtlos in

eine Serie von nicht nachvollziehbaren

Entscheidungen ein, wie den

Freisprüchen für eine Gruppe ausländischer

Jugendlicher, die monatelang

eine Wiener Jugendliche

sexuell missbraucht haben. Dies

Kriminalität ufert aus, Polizeibeamte verlassen Wien in Scharen.

und die personelle Aushungerung

der Wiener Polizei spitzt die Sicherheitslage

in der Bundeshauptstadt

dramatisch zu, warnte Wiens

FPÖ-Sicherheitssprecher Stefan

Berger: „1.000 Messerattacken pro

Jahr und eine Verdoppelung der Jugendkriminalität

sprechen eine eindeutige

Sprache.“

In Wien versehen 2025 um 390

weniger Polizisten Dienst, als im Jahr

davor. Streifen werden reduziert, Inspektionen

eingeschränkt geöffnet und

Krankenstände nicht nachbesetzt, die

Beamten arbeiten längst am Limit,

betonte Berger: „Wir Freiheitliche

verlangen zum Schutz unserer Bevölkerung

endlich wieder eine echte

Sicherheitspolitik!“

Wohnbauförderung

richtig einsetzen!

Im Vorjahr erhielten laut Statistik

Austria 31.979 Neubauwohnungen

eine Baugenehmigung, die niedrigste

Zahl seit 2010: In den letzten

zehn Jahren ist die Neubautätigkeit

damit um 40 Prozent eingebrochen!

„Wenn bereits der SPÖ-dominierte

Österreichische Verband gemeinnütziger

Bauvereinigungen die Linie

der SPÖ Wien nicht mehr mitträgt,

dann ist Feuer am Dach“,

erklärte Wiens FPÖ-Chef Dominik

Nepp und forderte die Wiederherstellung

der Zweckbindung der

Wohnbauförderung.

Foto: NFZ

Als ganz normaler Bürger hatte

ich den Wunsch, auch einmal in

den Genuss ministerieller Wohltaten

zu kommen. So lese und

höre ich ständig von Beratungsinstitutionen,

die unserer Regierung

unter die Arme greifen.

Konfus

Es sind also Firmen denkbar,

die sich auf Beratung spezialisiert

haben.

Solch eine Stelle wollte ich

aufsuchen. Aber es blieb beim

Suchen. So wie ein Tischler vor

oder über seinem Geschäft eine

Tafel hat, auf der „Tischlerei“

oder was Ähnliches steht, müsste

man doch bei einer Beratungsfirma

„Beratungen“ auf der Fassade

lesen können.

Ich sag Ihnen: Ich war in Kagran,

ich war in Jedlesee, in Margareten,

am Naschmarkt, am Yppenplatz,

ich spazierte in Oberlaa herum,

auf der Landstraße, am Stephansplatz,

am Westbahnhof, in der

Hauptallee, nirgends auch nur das

kleinste Taferl mit der Aufschrift

„Beratungen“.

Wo also geht der Herr Babler

vor einem Fernsehauftritt hin?

Oder die Frau Beate, ehe sie ein

ausländisches Kostüm anzieht?

Ich bin ratlos. Von Stocker &

Co werd ich’s nicht erfahren, die

geben das nicht preis. Jetzt lass

ich’s drauf ankommen. Vielleicht

rutscht dem Herrn Vizekanzler

bei einer seiner Ansprachen heraus,

woher er seine Weisheiten

bezieht.


12 Länder

Neue Freie Zeitung

BURGENLAND

„Flexibler“ Umgang

„Offenbar tauchen Zahlen im

Land Burgenland nicht einfach

auf, sondern müssen erst einmal

eine kurze Denkpause einlegen“,

kommentierte der FPÖ-Landtagsabgeordnete

Mario Jaksch die

Beantwortung seiner Anfrage zu

Reisekostenabrechnungen im Landesdienst.

Besonders auffällig sei

das im Umgang mit den Finanzdaten.

„Das wirkt weniger wie ein

ernsthaftes Verwaltungsproblem,

sondern eher wie ein sehr flexibler

Umgang mit der Wahrheit“, kritisierte

Jaksch die Vorgehensweise

der SPÖ-Landesregierung.

OBERÖSTERREICH

Wirtschaftlich denken

Zu den Budgetverhandlungen

der

Bundesregierung zu

den Themen Energie

und Industrie forderte

Oberösterreichs

FPÖ-Landeschef

Manfred

Haimbuchner M. Haimbuchner

Maßnahmen, die nicht das Wirtschaftswachstum

drücken: „Wenn

unsere Betriebe nicht länger konkurrenzfähig

sind, werden sie zusperren

und dem Staat entgeht deren gesamte

Steuer- und Abgabenleistung!“

NIEDERÖSTERREICH

Windkraftzonen bleiben

Verwundert zeigte sich Niederösterreichs

Naturschutzlandesrätin

Susanne Rosenkranz, dass das Thema

Windkrafträder im Waldviertel

außerhalb der ausgearbeiteten und

beschlossenen Zonierungen plötzlich

wieder hochgekocht werde:

„Die Zonierung der Windkraftgebiete

wurde 2024 im Landtag beschlossen

und breit abgestimmt.

Diese Festlegungen gelten, nichts

daran hat sich geändert.“ Die Landesregierung

habe vor zwei Jahren

die rechtlichen und politischen

Voraussetzungen geschaffen und

dabei die Menschen vor Ort eingebunden.

Es gebe daher klare

Regeln, wo Windkraft möglich sei

und wo nicht, betonte Rosenkranz:

„Das dient der Planungssicherheit

als auch dem Schutz unserer Natur-

und Kulturlandschaften. Eine

Balance zwischen Naturverträglichkeit

und erneuerbarer Energie.“

Foto: FPÖ Oberösterreich

Syrische Kriminelle abschieben!

Und zwar sofort, Herr Karner!

Unter den heuer bisher 1.900 Abgeschobenen waren ganze elf Syrer

Da für die meisten Syrer der

Asylgrund weggefallen ist,

forderte die FPÖ deren Rückführung

und die sofortige Abschiebung

syrischer Straftäter.

In Klagenfurt hat letzte Woche

ein 28-jähriger Syrer, mit einer Machete

mehrere Personen bedroht.

Kärntens FPÖ-Landesparteichef

Erwin Angerer und der Klagenfurter

Stadtparteiobmann und FPÖ-

Sicherheitssprecher im Nationalrat

Gernot Darmann forderten daraufhin

von ÖVP-Innenminister

Gerhard Karner die Umsetzung des

versprochen „harten Asylkurses“.

„Wir erleben in Österreich fast

tagtäglich diese importierten Gefährder,

die zu schwerster Gewalt

bereit sind und unschuldige Bürger

terrorisieren. Das ist ein weiterer

trauriger Tiefpunkt einer völlig realitätsverweigernden

Willkommenskultur

der Systemparteien“, kritisierten

die beiden FPÖ-Politiker.

„Mit der weiteren Schlechterstellung

der sogenannten ,Gastpatienten‘

aus den Bundesländern

führt die SPÖ in der Bundeshauptstadt

jetzt eine de facto Zwei-Klassen-Medizin

zwischen Wienern

und Ausländern sowie ,Rest-Österreichern‘

ein“, warnte Niederösterreichs

FPÖ-Gesundheitssprecher

Foto: FPÖ Niederösterreich

NIEDERÖSTERREICH

KÄRNTEN

Österreicher unerwünscht!

Punz: Wien stempelt Österreicher

zu unerwünschten Patienten ab.

Foto: BMI/Gerd Pachauer

Freiheitliche fordern sofortige Abschiebung krimineller Syrer.

Richard Punz. Denn die Stadtregierung

habe sieben Wiener Ordensspitäler

sprichwörtlich das Messer

angesetzt, die aus der Vorgabe ausscheren

wollten. Er erblickte darin

eine klare, politische Grenzüberschreitung

der Wiener Sozialisten.

9.000 Euro Sozialhilfe für eine

Migrantenfamilie, die noch nie

einen Cent ins Sozialsystem eingezahlt

habe, sei im roten Wien

kein Problem. „Aber unsere niederösterreichischen

Patienten, die

in Wien arbeiten, brav Steuern und

Sozialversicherung zahlen, werden

hochkantig aus den Spitälern geschmissen.

Das ist die SPÖ-Politik,

ein Verrat an den eigenen Landsleuten“,

empörte sich Punz.

Einmal mehr pochte Punz auf

die Einhaltung der aktuell gültigen

und von SPÖ-Bürgermeister

Michael Ludwig unterzeichneten

Art.-15a-Vereinbarung: „Eine Vereinbarung

unterzeichnen, Gelder

kassieren, aber keine Gegenleistung

erbringen, das ist nicht akzeptabel!“

Foto: Land Oberösterreich

Sie wiesen darauf hin, dass der

von den meisten syrischen Asylanten

ins Treffen geführte Asylgrund

ohnehin längst erloschen ist, da der

Bürgerkrieg beendet sei. Geradezu

lächerlich nehme sich die von

Karner am Montag präsentierte Abschiebestatistik

der ersten drei Monate

dieses Jahres aus: Unter den

knapp 1.900 abgeschobenen Ausländern

waren ganze elf Syrer! Und

das obwohl 502 syrischen Staatsbürgern

das Asyl oder der subsidiäre

Schutz aberkannt worden sind.

OBERÖSTERREICH

Umfahrung Haid

geht in Bau

Ein jahrelang diskutiertes Infrastrukturprojekt

im oberösterreichischen

Zentralraum hat einen

entscheidenden Durchbruch erzielt:

Das Bundesverwaltungsgericht

hat den UVP-Bescheid für die

neue A1-Anschlussstelle Traun/

Haid bestätigt und damit den Weg

für die geplante Anbindung an

die B139-Umfahrung Haid freigemacht.

„Die Entscheidung des

Bundesverwaltungsgerichts bestätigt

den eingeschlagenen Weg und

schafft die notwendige Rechtssicherheit

für die Umsetzung“, stellte

der freiheitliche Verkehrslandesrat

Günther Steinkellner klar.


Nr. 18 Donnerstag, 30. April 2026

g

Länder 13

SALZBURG

Foto: FPÖ Salzburg

LÄNDER-

SACHE

Marlene Svazek

FPÖ-Landesparteiobfrau Salzburg

Foto: NFZ

Die Freiheitlichen fordern eine strengere Einstufung

von Lachgas und einen kontrollierten Verkauf.

Lachgas-Automaten gefährden

Salzburgs Jugendliche

FPÖ-Jugendsprecher Maier fordert Regulierung und Debatte im Landtag

Automaten machen Lachgas

jederzeit unkontrollierbar

verfügbar. Oftmals verharmlost,

birgt es das Risiko schwerster gesundheitlicher

Folgeschäden.

„Lachgas-Automaten, aus denen

rund um die Uhr Kapseln gezogen

werden können, stellen eine

wachsende Gefahr für Jugendliche

dar“, warnte FPÖ-Jugendsprecher

Dominic Maier. Wer hier noch von

harmlosen Anwendungen spreche,

verschließe bewusst die Augen vor

der Realität.

Denn gerade für junge Menschen

ist Lachgas besonders riskant. Der

Mit der Novelle des steiermärkischen

Grundversorgungsgesetzes

setzen die Freiheitlichen das Reformtempo

im Sozialressort fort:

Sachleistungskarte, Sozialunterstützung,

Wohnunterstützung, neue

Förderpraxis, Heizkostenzuschuss

und nun klare Regeln in der Grundversorgung.

„Die Steiermark setzt mit diesem

zentralen Baustein unserer konsequenten

sozial- und migrationspolitischen

Kurskorrektur ein klares

Zeichen für Ordnung, Fairness

und Verantwortung im Umgang

kurze Rausch wirkt ungefährlich

und wird deshalb massiv unterschätzt.

Tatsächlich drohen jedoch

ernsthafte gesundheitliche Folgen

wie Sauerstoffmangel, Bewusstlosigkeit

bis hin zu Nervenschäden.

„Diese scheinbare Harmlosigkeit

macht Lachgas so gefährlich. Es

wird als Partyspaß wahrgenommen,

obwohl es erhebliche Risiken

mit sich bringt“, warnte Maier.

Bund trödelt, Salzburg handelt!

Aus diesem Grund haben die

Freiheitlichen bereits einen Antrag

im Salzburger Landtag eingebracht,

der den Verkauf stärker regulieren,

Wir fördern UND fordern!

mit Mitteln des Sozialressorts“,

erklärte der steirische FPÖ-Sozialsprecher

Philipp Könighofer.

Besonders wichtig sei dabei der

klare Grundsatz von Fördern und

Fordern. „Wer Leistungen aus dem

steirischen Sozialsystem bezieht,

hat sich an Regeln zu halten und

im Rahmen seiner Möglichkeiten

auch einen Beitrag zu leisten. Wer

sich nicht daran hält, der muss mit

klaren Sanktionen rechnen. Diese

bilden ein wesentliches Element

der neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen“,

betonte Könighofer.

insbesondere bei Automaten, die

derzeit ohne jede Kontrolle zugänglich

sind. Zudem soll geprüft werden,

ob Lachgas rechtlich strenger

eingestuft werden kann.

„Unser Antrag liegt vor. Jetzt

braucht es eine rasche Behandlung

und klare Entscheidungen“, betonte

Maier. Unterstützung kommt

aus der Landesregierung, von unserer

ressortzuständigen Landeshauptmannstellvertreterin

Marlene

Svazek. Während auf Bundesebene

noch diskutiert wird, schreitet

der Verkauf weiter voran. Beim Jugendschutz

darf es kein Zögern geben“,

mahnte Maier.

STEIERMARK

Könighofer: Wer sich nicht an die

Regeln hält, wird sanktioniert.

Foto: FPÖ Steiermark

Kreativität bedeutet nichts anderes

als die Fähigkeit, originelle,

neuartige Ideen zu entwickeln,

um anstehende Probleme unkonventionell

zu lösen.

Manche sprechen dabei von

einer Gabe, andere von erlernbarer

Kompetenz. Ja, und eine ganz

neue Definition befasst sich mit

dem Zusammenspiel von „Intelligenz

und Durst auf Neues“.

Kreativität

Als vergangene Woche SPÖ-

Finanzminister Marterbauer

mit einer seltsamen Idee um die

Ecke gekommen ist, um den ab

2027 geltenden Industriestrom

zu refinanzieren, dachten wohl

die wenigsten auf einen kreativen

Einfall. Da redete er nämlich

plötzlich einem „Wasserzins“ das

Wort. Damit sollen saubere Wasserkraftenergiebetreiber

mit einer

Sondersteuer belastet werden, um

Geld in seine leere Staatskassa zu

spülen.

Dass es gerade aus Bundesländern

wie Tirol, Vorarlberg, Kärnten,

Oberösterreich und Salzburg

dafür weniger Beifall gibt, dürfte

der Finanzminister, dem inzwischen

offenbar das Wasser bis

zum Halse steht, recht früh gemerkt

haben.

Ein Wasserzins stellt nämlich

nicht nur einen Investitionshemmschuh

für die Energieautarkie dar,

sondern bestraft genau jene, die

seit Jahrzehnten saubere Energie

und damit Versorgungssicherheit

produzieren. Oder um es mit der

Definition von Kreativität zu sagen:

Der Vorschlag zeigt durchaus

„Durst auf Neues“.

Was ihm fehlt, ist allerdingsdie

Intelligenz dahinter. Und dann

bleibt von Kreativität oft nur das

übrig, was schlecht durchdachte

Ideen letztendlich sind: Bloße

Skurrilitäten.


14 Medien

Neue Freie Zeitung

GEZWITSCHER

Patron

@142_Patron

Ihr lasst euch von der SPÖ

verarschen, nur weil ihr im Sattel

bleiben wollt. Ich wünsche Euch

unter 10% bei der nächsten

Wahl. Ich war ein ÖVP-Wähler.

Aber heute wird mir schlecht,

wenn ich sehe was die ÖVP

aufführt.

28. April 2026 07:56

Mit dieser Unterwerfung unter

die Babler-SPÖ beim Budget verliert

die ÖVP ihre letzten Wähler.

Richard Heider

@rich39971

Lustiger, laut Zara gab‘s für ihre

Unterschriftenaktion 50.000

Zustimmungen. Dann können

ja diese 50.000 Menschen 10 €

spenden. Wo ist das Problem?

23. April 2026 10:33

Linke Gutmenschen zahlen für

ihre Anliegen nicht selber. Sie wollen,

dass der Staat dafür blecht.

TELEGRAM

Babler-Studie: Ein staatlicher

Angriff auf die Pressefreiheit

Und das alles finanziert mit dem Geld der Steuerzahler

Als „dreisten Versuch, die

österreichische Medienlandschaft

nach dem eigenen ideologischen

Willen zu formen und

kritische Berichterstattung abzuwürgen“

kritisierte die FPÖ

die vom roten Medienminister

georderte „Studie zur Journalismusförderung“.

Die von SPÖ-Vizekanzler und

Medienminister Andreas Babler

präsentierte „Studie zur Journalismusförderung“

sei kein Plan zur

Rettung der Medienvielfalt, sondern

ein mit dem Geld der Steuerzahler

finanzierter Angriff auf die Pressefreiheit.

Zu diesem Urteil kam

FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher

Christian Hafenecker.

Unter dem Deckmantel eines

selbst definierten „Qualitätsjournalismus“

wolle sich die Verliererampel

eine willfährige Hofberichterstattung

heranzüchten, empörte

sich Hafenecker: „Nichts anderes

steckt dahinter, wenn Regierungsvertreter

wie Babler allen Ernstes

entscheiden wollen, was qualitätsvoller

Journalismus ist. Dieses Modell

der Medienförderung riecht

von hinten bis vorne nach einem

Hafenecker: Babler will eine willfährige Hofberichterstattung.

Pressefreiheitsverständnis wie in

der ehemaligen DDR!“

„Unabhängige Experten“

Die vorgeschlagene „politikferne

Expertenkommission“, die über die

Förderungsvergabe entscheiden solle,

wertete er als „politisches Feigenblatt“.

Was die Ampelparteien unter

sogenannten „unabhängigen Experten“

verstehen, hätten die Österreicher

in der Corona-Zeit zur Genüge

gesehen und zu spüren bekommen:

„Förderwürdig wird dann jedes

Medium sein, das genehm über die

Regierung berichtet. Kritische, alternative

Medien werden wieder

ausgeschlossen und diffamiert.“

Als besonders skandalös wertete

der freiheitliche Medienspre-

cher auch die Hintergründe zur Erstellung

dieser „Studie“. Für die

Summe von 93.600 Euro Steuergeld

wurde der Auftrag ausgerechnet

an das „Medienhaus Wien“ des

SPÖ-nahen Andreas Kaltenbrunner

vergeben. Besonders pikant sei

dabei, dass ein hochrangiger Kabinettsmitarbeiter

von Babler seine

Masterarbeit bei Kaltenbrunner

verfasst habe, der in den 1980er

Jahren übrigens Redakteur beim

SPÖ-Parteiorgan „Arbeiterzeitung“

war.

„Das ist ein Lehrbuchbeispiel für

rote Freunderlwirtschaft. Über die

Unabhängigkeit und Objektivität

dieser Studie braucht man gar nicht

erst zu diskutieren“, kritisierte der

FPÖ-Generalsekretär.

Foto: NFZ

GEFÄLLT MIR

Herbert Kickl

25. April 2026

Erschreckend! Die Babler-SPÖ

driftet immer stärker nach

LINKS! Was ist aus dieser einst

so stolzen Sozialdemokratie

geworden?

2.111 Personen gefällt das.


Foto: Günther Gielge

Nr. 18 Donnerstag, 30. April 2026

g

Nostalgie hoch elf

Diese Namen gehören in Stein gemeißelt

In diesen Tagen jährt sich der

Tod meines Freundes Honzo, Heinz

Holecek, bereits zum vierzehnten

Mal. Ich kann’s kaum glauben, dass

das schon so lang her ist, ich hab

ihn noch vor mir, als wär’s gestern

gewesen.

Dieser Umstand lässt in mir Nostalgie

aufkommen. Erlauben Sie

mir, dass ich diese Kulturseite mit

Ereignissen fülle, die ganz nahe mit

mir zu tun haben, die aber auch alle

jene Kulturträger betrifft, die ich im

Laufe meines Lebens als meine Interpreten

kennenlernen durfte.

Da ist eben jener Heinz Holecek,

der so hingebungsvoll meine Texte

gelesen hat. Beim Schübel-Auer in

Nußdorf (Nußdorf mit scharfem ß,

so steht‘s auch noch auf dem D-Wagen)

hat er mein erstes Buch vorgestellt.

Und dutzende Abende hat er,

oft mit mir gemeinsam, meine Gedichte

vor vollen Sälen gelesen.

Der Erich Auer hat regelmäßig

im Dezember meine Weihnachtsgedichte

vorgetragen. 2004 ist er

gestorben. Die meine Gedichte anbetungswürdig

vortragende Inge

Konradi, mit der ich manchen Becher

leerte, ist ihm Ende 2002 vorangegangen.

Ich durfte sie „Evi“ nennen

Und da ist die Elfriede Ott, die,

nachdem ihr Hans Weigel empfohlen

hatte, bei einer Veranstaltung

drei Gedichte aus meiner Feder zu

lesen, damit großen Erfolg hatte.

Und die danach diesen Erfolg weiterhin

erlebte. Einmal hat sie mir

aus Dank eine Freikarte für die

Proszeniumsloge in der Josefstadt

geschenkt und allein für mich das

Alexander-Steinbrecher-Lied „Zwischen

Häuserl am Roa und Häuserl

Foto: Privat

Foto: Privat

am Stoa“ gesungen. Ich war stolz

gebläht. Sie ist einen Tag nach ihrem

94. Geburtstag im 19er Jahr

verstorben.

Der Karlheinz Hackl hat anlässlich

der Verleihung des Goldenen

Verdienstzeichens des Landes Wien

durch Michael Häupl an mich eine

hinreißende Laudatio gehalten. Er

war ein begnadeter Interpret meiner

Gedichte. Verlassen hat er mich

im Juni 14. Unvergesslich ist auch

Lotte Ledl, mit der ich oft auf der

Bühne gestanden bzw. gesessen bin,

ein bis zuletzt heiterer Mensch voll

Humor, der durch sie aus meinen

Gedichten besonders herausglänzte.

Es ist erst wenige Monate her, dass

sie diese Welt verließ.

Beste Unterhaltung

Der Heinrich Schweiger, der noch

mit Oskar Werner im Burgtheater

spielte, hat meine Werke lange Zeit

gelesen, ohne dass ich es wusste.

Ich erfuhr es erst in einem Gespräch

mit seiner Gattin, der damaligen

Bezirksvorsteherin des 1.Be-

zirks, Frau Ursula Stenzel. Einmal

war er zu Gast bei einer meiner

Solo-Lesungen und ist am Ende

vors Publikum getreten, um mich

ob meiner guten Vortragstechnik zu

loben. Im Sommer 2009 ist er von

uns gegangen.

Den Teddy Podgorski muss ich

noch besonders erwähnen. Ihn darf

ich wie alle anderen einen wahren

Freund nennen, er war ebenfalls

eines der Zugpferde bei meinen

Abenden und trug seinen persönlichen

Schmäh zum jeweiligen Erfolg

bei. Er ist mir vor zwei Jahren verlorengegangen.

Verliebt war (und bin) ich in die

Gabi Schuchter seit ihrem schon

lang zurückliegenden Auftritt mit

Attila Hörbiger, wo sie in einem

Nestroy-Stück über die ganze Bühne

ein Rad schlug. Meine Werke hat

sie in einmaliger Art vorgetragen.

Mit ihr gemeinsam durfte ich einmal

„Zwei aus Ottakring“ singen.

Seit einem Jahr ist sie nach einem

Sturz von einem Tiroler Berg querschnittgelähmt.

Der Heinz Zednik hat mich besonders

lustig geehrt, indem er im

Theater Akzent bei einer runden

Geburtstagsfeier für mich aus dem

Foto: Theatersommer Parndorf

Kultur 15

Operettenschlager „Was kann der

Sigismund dafür, dass er so schön

ist“, den „Sigismund“ durch den

„Herbert“ ersetzte.

Schließlich ist da gottlob noch der

Michael Heltau, der mich auf CD

verewigte.Natürlich schreib ich das

alles voll Stolz, umso mehr, als ich

draufgekommen bin, dass viele der

Genannten langsam in Vergessenheit

geraten. Dem Mimen flicht die

Nachwelt eben keine Kränze. Das

hat einst Friedrich Schiller gesagt,

ich habe diesem großen Kollegen

jetzt ein klein wenig widersprochen.

Herbert Pirker

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Ab 11. Mai ist Montag wieder Millionentag

Die 202. Österreichische Klassenlotterie mit der wöchentlichen Million

steht in den Startlöchern, und Lose sind bereits zu haben

Die Österreichische Klassenlotterie

startet als eine der traditionsreichsten

Lotterien im Land am Montag, den 11.

Mai 2026 in ihre bereits 202. Auflage.

Dabei geht es wiederum jeden Montag

u.a. um einen Treffer in Höhe von 1 Million

Euro, bis dann am Ende der Lotterie

– am 19. Oktober – die Schlussziehung

mit dem Haupttreffer in Höhe von

5 Millionen Euro sowie fünf Treffern zu

je 1 Million Euro den Höhepunkt bildet.

Diese 29 Millionentreffer sind aber nur

ein kleiner Teil der insgesamt 280.196

Gewinne, die mit einem Gesamtwert

von 117 Millionen Euro im Laufe von

sechs Klassen aus 250.000 Losnummern

gezogen werden.

Dazu gibt es nochmals 3 Extra-Millionen, die in Form von 200-mal 10.000 Euro am Ende der 2. Klasse und 100-

mal 10.000 Euro am Ende der 5. Klasse ausgespielt werden.

Super, Gold und Luxus: Als Zusatzspiele gibt es auch wieder die Superklasse mit täglich 100.000 Euro, die

Goldklasse mit Gold im Gesamtwert von 12,5 Millionen Euro und die Luxusklasse, bei der man „1 Jahr Luxus“

in Form von monatlich 10.000 Euro für ein Jahr gewinnen kann.

Lose sind in allen Geschäftsstellen der Klassenlotterie erhältlich. Man kann mit einem ganzen Los oder mit

Zehntellos-Anteilen davon teilnehmen. Ein Zehntellos kostet pro Klasse 15 Euro, ein ganzes Los 150 Euro. Alle

Infos zum Spiel findet man unter www.win2day.at/klassenlotterie.

.

Lotto Bonus-Ziehung am 1. Mai

Es geht auch wieder um 30.000 Euro extra

Der 1. Mai ist als „Tag der Arbeit“ zwar ein gesetzlicher Feiertag für alle in Österreich lebende Menschen, der

1. Mai 2026 könnte aber sogar noch als „Tag des Gewinnes“ zum ganz persönlichen Feiertag werden. Denn

es steht wieder eine Lotto Bonus-Ziehung auf dem

Programm, und das bedeutet eine zusätzliche Möglichkeit,

Lotto Millionär:in zu werden. Zudem geht

es auch wieder um den Bonus von 30.000 Euro, der

unter allen bei der Bonus-Ziehung mitspielenden

Lotto Tipps verlost wird.

Die Ziehung findet wie immer unter notarieller Aufsicht

wieder bei den Österreichischen Lotterien am

Rennweg 44 in Wien statt. Die Ziehungsergebnisse

werden am Abend als TV-Insert vor der ZIB 1 in ORF

2 ausgestrahlt sowie zeitnah auf den Websites lotterien.at

und win2day.at, sowie über die Lotterien

App und im ORF Teletext bekannt gegeben.

Annahmeschluss für die Bonus-Ziehung ist am Freitag,

den 1. Mai 2026 um 18.30 Uhr.

Foto: Österreichische Lotterien

Foto: Österreichische Lotterien


16 Blitzlicht

Neue Freie Zeitung

EINLADUNG ZUR VERANSTALTUNG

SCHULE UNTER DRUCK

HERAUSFORDERUNGEN DURCH DEN POLITISCHEN ISLAM

DIENSTAG

05

MAI

BEGINN:

18:30 UHR

HOFBRÄU AM STEINERTOR

SÜDTIROLER PLATZ 2, 3500 KREMS

BEGRÜSSUNG: LR Mag. Susanne ROSENKRANZ

EXPERTEN VOR ORT:

Österr. Nationaldirektorin Zentrum für das Studium des

Politischen Islam International

Direktor Franz-Jonas-Europaschule, Autor von „Was ist los in

unseren Schulen“ und „Wie retten wir die Zukunft unserer

Kinder“

Der politische Islam stellt eine wachsende Herausforderung für den

schulischen Alltag dar. Konflikte um Wertevermittlung, Autorität,

Gleichstellung und Religionsfreiheit nehmen spürbar zu. Die Veranstaltung

beleuchtet diese Entwicklungen und diskutiert notwendige politische und

gesellschaftliche Rahmenbedingungen.

WIR FREUEN UNS AUF EUER KOMMEN!

Impressum: FBI – Freiheitliches Bildungsinstitut | Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien

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