29.04.2026 Aufrufe

CityGlow Mai 2026

CityGlow ist mehr als ein Magazin, es ist eine Einladung, Kultur, Kunst und Gesellschaft intensiver zu erleben und Wahrnehmung neu zu denken. In der Ausgabe 05/2026 stehen emotionale Bildwelten, inspirierende Persönlichkeiten und außergewöhnliche Events im Mittelpunkt von der Ausstellung „Sehstoff“ bis hin zu gesellschaftlichen Highlights wie dem Blauen Ball . Entdecke eine Welt, in der Ästhetik, Tiefe und Lebensgefühl verschmelzen. Online auf Yumpu und darüber hinaus.

CityGlow ist mehr als ein Magazin, es ist eine Einladung, Kultur, Kunst und Gesellschaft intensiver zu erleben und Wahrnehmung neu zu denken. In der Ausgabe 05/2026 stehen emotionale Bildwelten, inspirierende Persönlichkeiten und außergewöhnliche Events im Mittelpunkt von der Ausstellung „Sehstoff“ bis hin zu gesellschaftlichen Highlights wie dem Blauen Ball . Entdecke eine Welt, in der Ästhetik, Tiefe und Lebensgefühl verschmelzen. Online auf Yumpu und darüber hinaus.

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05.2026

6,90 EURO

AUCH IM ABO

CITYGLOW

WWW.CITYGLOW.DE

BLAUER BALL

Engagement

trifft Eleganz

SEHSTOFF

Wenn Wahrnehmung

zum Erlebnis wird


Willkommen

in der Welt von

Foto O.Vosshage

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Herausgeber Michael Panusch

EDITORIAL

Es gibt Momente, die über das hinausgehen,

was wir sehen. Augenblicke, die

nachhallen, weil sie etwas in uns berühren

– leise, intensiv und oft erst im

Nachhinein wirklich spürbar.

Diese Ausgabe von CityGlow kreist

genau um dieses Spannungsfeld: Wahrnehmung

als Erlebnis. Ob in der Kunst,

im gesellschaftlichen Engagement oder

im Film – immer wieder zeigt sich, dass

das Wesentliche nicht an der Oberfläche

liegt, sondern in der Tiefe entsteht.

In der Gruppenausstellung „Sehstoff

– Mehr sehen. Mehr spüren.“ wird

Wahrnehmung selbst zum Thema. Acht

künstlerische Positionen eröffnen einen

Raum, in dem Sehen nicht genügt,

sondern Fühlen, Erinnern und Interpretieren

Teil des Erlebens werden. Die

Werke fordern heraus, verlangsamen

den Blick und laden dazu ein, sich auf

neue Perspektiven einzulassen.

Auch außerhalb der Galerie zeigt sich

diese Kraft der Wahrnehmung. Der

Blaue Ball in Hamburg verbindet Eleganz

mit Haltung und macht deutlich,

wie sehr Begegnungen und gemeinsames

Engagement wirken können – weit

über einen Abend hinaus.

Und schließlich der Film „Schwarzer

Weg“, dessen Premiere nicht einfach

endet, sondern Gespräche auslöst, Gedanken

anstößt und Bilder hinterlässt,

die bleiben. Ein Beispiel dafür, wie

Kunst Räume öffnen kann, in denen

gesellschaftliche Realität sichtbar und

diskutierbar wird.

Was all diese Momente verbindet, ist

ihre Wirkung. Sie entstehen nicht allein

durch das, was gezeigt wird, sondern

durch das, was wir darin erkennen –

oder vielleicht zum ersten Mal hinterfragen.

CityGlow versteht sich als Begleiter

genau dieser Erfahrungen. Als Magazin,

das nicht nur zeigt, sondern einlädt,

genauer hinzusehen. Denn manchmal

beginnt das Eigentliche erst dort, wo

wir glauben, schon alles gesehen zu

haben.

Michael Panusch

Herausgeber CityGlow

CITYGLOW


mehr sehen, mehr spüren

Eine Gruppenausstellung

zeitgenossischer Kunst

VERNISSAGE

12.05. ab 16:00 Uhr

AUSSTELLUNG

12.05 bis 28.05

4


SEHSTOFF

Was wir sehen, ist niemals nur das,

was vor uns liegt. Es ist geprägt von

Erinnerung, Erfahrung und Emotion

– ein Zusammenspiel aus Auge und

Empfinden. Genau hier setzt die Gruppenausstellung

„Sehstoff – Mehr sehen.

Mehr spüren.“ an, die in der GlowArt

Gallery im Leine Center Laatzen einen

intensiven Dialog zwischen acht künstlerischen

Positionen eröffnet.

Info:

GlowArt Gallery,

Leine Center Laatzen

Eröffnung: 12. Mai 2026,

16:00 Uhr

Laufzeit:

12.05. – 28.05.2026

Die Ausstellung versteht Wahrnehmung

als lebendigen Prozess. Die Werke sind

nicht nur zum Betrachten gedacht, sondern

laden dazu ein, visuell wie körperlich

erlebt zu werden.

Sascha Lantzsch thematisiert Wahrnehmung

selbst. Seine zwischen Figuration

und Abstraktion changierenden Werke

bleiben offen und fordern den Blick heraus.

Gisela Grünling erweitert die Wahrnehmung

durch ihre Serie „Supernova“, deren

Werke sich unter Schwarzlicht verändern

und neue Ebenen eröffnen.

Wibke Schulz zeigt fragile Figuren, die

sich aus Linie und Farbe formen und in

einem Zustand ständiger Veränderung

bleiben.

Marion Fuchs hält flüchtige Momente

fest. Ihre Arbeiten entfalten eine stille

Intensität, die sich erst beim längeren

Verweilen erschließt.

Agata Monika Kwiatkowski zeigt in ihren

Acrylarbeiten vibrierende Porträts,

in denen Farbe und Struktur Konturen

auflösen und eine unmittelbare Präsenz

erzeugen.

Kirsten Wallbaum setzt mit reduzierten

Landschaften einen ruhigen Akzent. Materialien

wie Sand oder Holz verleihen

ihren Arbeiten eine spürbare Tiefe.

Marcos Vieira richtet den Blick ins Kosmische:

Seine Werke kreisen um Energie

und Bewegung und schaffen Bildräume,

die eher empfunden als gelesen werden.

Barbara Hyska kombiniert Zeichnung,

Malerei und Collage zu vielschichtigen

Porträts, die Identität als wandelbaren

Zustand zwischen Emotion und Form

sichtbar machen.

In der Gesamtschau entsteht ein vielschichtiger Erfahrungsraum. Die Werke treten in Dialog, verstärken sich und eröffnen neue

Perspektiven zwischen Materialität, Licht und Emotion. „Sehstoff “ ist damit mehr als eine Ausstellung – sie ist eine Einladung,

Wahrnehmung neu zu entdecken und über das reine Sehen hinauszugehen.

5


Kirsten Wallbaum

Zwischen Fernweh

und Erinnerung

Urbane Szene mit Palmenreihe und

Fahrrad – ein Moment zwischen Stadt,

Licht und Bewegung.

Manche Bilder zeigen Orte. Andere

zeigen, was von ihnen bleibt. Die Arbeiten

von Kirsten Wallbaum bewegen sich

genau in diesem Spannungsfeld – zwischen

realer Landschaft und innerem

Erleben, zwischen Weite, Horizont und

Erinnerung.

Abstrakte Küstenlandschaft mit ruhigem Horizont und

sanften Übergängen zwischen Strand und Wasser.

Im Zentrum ihrer Arbeiten steht die

Werkreihe „Gemalte Reiselust“. Hier

verdichten sich Eindrücke von Reisen

zu ruhigen Bildwelten, in denen Farbe,

Fläche und Horizont eine zentrale Rolle

spielen. Orte lösen sich dabei oft von

ihrer konkreten Geografie und werden

zu offenen, bewusst uneindeutigen

Landschaften.

Gleichzeitig erweitert Wallbaum diesen

Ansatz um reale Motive. Orte wie

Mallorca oder Venice Beach tauchen als

konkrete Bezugspunkte in ihren Arbeiten

auf – nicht als detailgetreue Abbildung,

sondern als Erinnerungsräume

zwischen Realität und Interpretation.

Wallbaums Bildsprache bewegt

sich zwischen Abstraktion

und Gegenständlichkeit.

Klare Horizontlinien geben

Struktur, während großzügige

Farbflächen Ruhe erzeugen.

Die Farbpalette reicht von

sandigen, warmen Tönen

bis zu intensiven Blau- und

Türkisnuancen. Ihre Werke

wirken nicht laut, sondern

entfalten ihre Kraft in der

Reduktion – als Einladung,

genauer hinzusehen.

Im Rahmen der Ausstellung

2026 in der GlowArt Gallery

im Leine Center Laatzen sind

ihre Arbeiten gemeinsam mit

weiteren künstlerischen Positionen

zu sehen. In diesem

Kontext wird ihre Malerei als

ruhiger Gegenpol erfahrbar –

zurückhaltend, aber präsent.

Kirsten Wallbaum lebt und arbeitet

in Wunstorf-Steinhude in der Region

Hannover. Die Nähe zum Wasser, die

Weite der Landschaft und die ruhigen

Horizonte prägen ihre Malerei sichtbar

– jedoch nicht im Sinne klassischer

Landschaftsbilder. Vielmehr entstehen

reduzierte, atmosphärische Kompositionen,

die weniger den Ort selbst zeigen

als dessen Stimmung.

Eine besondere Qualität ihrer Arbeiten

liegt in der Materialität. Neben

klassischer Malerei integriert sie in

ausgewählten Werken Elemente wie

Pappkarton, Sand oder Holz. Diese

feinen, teilweise dreidimensionalen

Komponenten verleihen den Bildern

eine zusätzliche Tiefe und machen die

Oberfläche selbst zum Bestandteil der

Aussage.

Bewegte Meereslandschaft in kräftigen

Blau- und Türkistönen mit dynamischer

Wasserstruktur.

Mehr zur Künstlerin und

zur Ausstellung über den

QR-Code im Artikel.

6


Wibke Schulz

Malerei zwischen

Präsenz und Auflösung

Nahaufnahme eines Gesichts zwischen

Klarheit und Auflösung – Farbschichten

und fließende Spuren verdichten sich zu

einer intensiven emotionalen Präsenz.

Zwei Frauenfiguren in ruhiger Nähe – zwischen Intimität und Distanz

entfaltet sich ein vielschichtiger Dialog aus Farbe und Körper.

Mit einer eindrucksvollen Ausstellung

präsentiert die Hannoveraner Künstlerin

Wibke Schulz ihre aktuellen Arbeiten

in der GlowArt Gallery. Die Vernissage

findet am Dienstag, den 12. Mai,

ab 16:00 Uhr statt und eröffnet einen

intensiven Einblick in eine Malerei, die

sich zwischen Figuration und Abstraktion

bewegt.

Im Zentrum ihrer Arbeiten steht der

menschliche Körper – jedoch nicht als

feste Form, sondern als fragile Erscheinung.

Schulz arbeitet mit Fragmenten,

Andeutungen und offenen Gesten.

Figuren entstehen, verändern sich und

lösen sich im selben Moment wieder

auf. Diese bewusste Unschärfe verleiht

ihren Bildern eine besondere Spannung

und Tiefe.

Charakteristisch ist der kraftvolle

Einsatz von Farbe. Leuchtende, oft

kontrastreiche Töne strukturieren den

Bildraum und wirken als emotionale

Energie. Farbe ist bei Schulz nicht nur

Mittel, sondern aktiver Bestandteil

der Komposition: Sie formt Körper,

überlagert sie und lässt sie zugleich

verschwinden. Ergänzt wird diese malerische

Dichte durch den Einsatz von

Pastellkreide, die unmittelbare, fast

körperliche Linien ins Bild bringt.

Die Künstlerin, die seit über 25 Jahren

als User Experience Designerin arbeitet,

verbindet analytisches Denken mit

künstlerischer Freiheit. Ihre Werke

kreisen um Themen wie Intimität, Verletzlichkeit

und stille Begegnung. Die

Bildräume bleiben bewusst reduziert –

ohne konkrete Verortung. So entstehen

Arbeiten, die weniger Orte zeigen als

Zustände.

Die Ausstellung in Laatzen macht deutlich:

Wibke Schulz gehört zu den spannenden

Positionen der zeitgenössischen

Malerei in der Region Hannover. Ihre

Werke laden dazu ein, genauer hinzusehen

– und sich auf das Wechselspiel

von Körper, Farbe und Emotion einzulassen.

Liegende Figur zwischen Auflösung und

Verdichtung – ein intensives Spiel aus

Körperfragment, Linie und leuchtender

Farbenergie.

Mehr über die Künstlerin

und die Ausstellung erfahren

Sie über den QR-Code.

7


Marion Fuchs

Zwischen flüchtigem

Moment und innerer

Bewegung

Inhaltlich kreisen ihre Arbeiten

um Übergänge – um Momente,

in denen sich etwas verschiebt.

Werke wie „Hide and seek“

oder „No matter what“ thematisieren

Rückzug, Verletzlichkeit

und innere Stärke, während

„Windy Days“ Bewegung und

Aufbruch einfängt. „Abendspaziergang“

hingegen strahlt eine

ruhige, fast poetische Atmosphäre

aus.

Neben der Malerei spielt auch

das Schreiben eine wichtige Rolle

im Schaffen von Marion Fuchs.

Als Schreibpädagogin verbindet

sie beide Ausdrucksformen und

arbeitet aktuell an einer Serie, die

Songtexte in visuelle Bildwelten

übersetzt.

Am 12. Mai sind ihre Werke in der

GlowArt Gallery im Leine Center

Laatzen zu sehen – eine Gelegenheit,

die feinen Zwischentöne ihrer

Kunst unmittelbar zu erleben.

„Hide and seek“ – Zwischen Rückzug

und Offenbarung: eine Momentaufnahme

innerer Spannung und Verletzlichkeit.

Die Künstlerin Marion Fuchs ist am 12.

Mai Teil einer Gruppenausstellung in

der GlowArt Gallery im Leine Center

Laatzen. Ihre Werke erzählen von leisen

Momenten – und den Veränderungen,

die in ihnen verborgen liegen.

Es sind die stillen Augenblicke, die

Marion Fuchs in ihrer Malerei sichtbar

macht. Kleine Gesten, flüchtige Begegnungen

oder kaum wahrnehmbare

Stimmungswechsel – genau dort setzt

ihre künstlerische Arbeit an.

Die 1979 in Hamburg geborene Künstlerin

ist ausgebildete Archäologin und

Kunsthistorikerin und lebt heute in

Lütjensee zwischen Hamburg und Lübeck.

In ihrem Atelier entstehen Arbeiten

in Acryl und Öl, die sich mit dem

Verhältnis von Mensch und Umgebung

auseinandersetzen.

„Abendspaziergang“ – Eine

flüchtige Begegnung zwischen

Mensch und Landschaft, eingefangen

in sanften Blau- und

Naturtönen.

Ihr Stil ist geprägt von einer

skizzenhaften, teils impressionistischen

Handschrift. Schnelle

Pinselstriche und reduzierte

Farbwelten verleihen den Bildern

eine gewisse Leichtigkeit,

während pastose Strukturen ihnen

zugleich Tiefe und Präsenz

geben. Diese Spannung macht

den besonderen Reiz ihrer Werke

aus: Sie wirken flüchtig und

kraftvoll zugleich.

Mehr erfahren Sie

über den QR-Code.

„No matter what“ – Ein stiller Moment zwischen

Nachdenklichkeit und innerer Stärke, getragen von

intensiven Farbkontrasten.

8


Zwischen Klang und Bild

Die leisen Verschiebungen

des Sascha Lantzsch

visuellen Übersetzung eines inneren

Erlebens – intuitiv, vielschichtig und

bewusst unabschließbar.

In der Sammelausstellung in der

GlowArt Gallery treffen Lantzschs

Arbeiten auf weitere künstlerische

Positionen der Region. Gerade dieses

Nebeneinander verstärkt die Wirkung

seiner Werke: als Einladung, Wahrnehmung

nicht als gegeben hinzunehmen,

sondern als etwas, das sich ständig neu

formt.

„Ladybird“: Symbolische Bildwelt in leuchtenden Farbschichten – Sascha

Lantzsch inszeniert eine weibliche Figur im Zusammenspiel mit organisch

anmutenden Formen und ornamentalen Strukturen zwischen Transformation

und innerer Wahrnehmung.

Mehr über den Künstler und

die Ausstellung erfahren Sie

über den QR-Code.

Wahrnehmung ist kein fester Zustand,

sondern ein Prozess – ein fortwährendes

Verschieben zwischen dem,

was wir sehen, und dem, was wir zu

erkennen glauben. In der Malerei von

Sascha Lantzsch wird genau dieser

Zwischenraum sichtbar. Seine Arbeiten

sind keine Abbilder der Realität, sondern

Annäherungen an ihre subjektive

Konstruktion. Der 1986 in Halle (Saale)

geborene Künstler, heute in der Region

Hannover tätig, fand vergleichsweise

spät zur bildenden Kunst. Ursprünglich

in Musik, Schreiben und Bühnenarbeit

verankert, verlagerte sich sein künstlerischer

Fokus erst während der Pandemie

vollständig in die Malerei. Seit 2020

arbeitet Lantzsch autodidaktisch – mit

einer bemerkenswerten Konsequenz,

die bereits zu ersten Ausstellungen und

Festivalbeteiligungen führte.

Seine Werke bewegen sich im Spannungsfeld

zwischen Figuration und

Abstraktion. Körper erscheinen,

lösen sich wieder

auf, werden überlagert von

Farbflächen, Linien und

energetischen Strukturen.

Es sind Bilder, die nicht

festhalten, sondern in

Bewegung bleiben. Diese

Offenheit ist zentral:

Lantzsch formuliert keine

eindeutigen Aussagen,

sondern schafft Räume, in

denen sich Bedeutung erst

im Blick der Betrachtenden

entfaltet.

Dabei schwingt seine

musikalische Herkunft

subtil mit. Rhythmus, Wiederholung

und Dynamik

finden sich in seinen Kompositionen

ebenso wie in

der Art, wie Farbe gesetzt

wird. Malerei wird hier zur

„Medusa hinter dem Spieglein“: Zwischen Mythos und

moderner Bildsprache zeigt Sascha Lantzsch eine

entrückte Figur mit surrealem Kopfschmuck – ein Spiel

aus Identität, Verwandlung und innerer Spiegelung.

9


Barbara Hyska

Zwischen Architektur

und Emotion

Ausstellung:

12.05., ab 16:00 Uhr

GlowArt Gallery,

Leine Center Laatzen

Ein Besuch lohnt sich für alle,

die moderne Kunst abseits des

Gewöhnlichen entdecken

möchten.

Ausdrucksstarkes Porträt zwischen Stärke

und Verletzlichkeit – Barbara Hyska

verdichtet Emotion und Identität in

kraftvollen Pinselstrichen.

Zarte Linien und explosive Farbakzente: Dieses Werk von Barbara

Hyska fängt einen flüchtigen Moment zwischen Gedankenwelt

und Emotion ein.

zählen von Stärke,

Verletzlichkeit und

innerer Bewegung.

Diese besondere

Mischung ist nun

erstmals in Laatzen

zu sehen. In der

GlowArt Gallery

im Leine Center

präsentiert Barbara

Hyska eine Auswahl

ihrer Werke und

lädt Besucher dazu

ein, Kunst nicht nur

zu betrachten, sondern

zu fühlen.

lebende Architektin verbindet in ihrer

Kunst zwei Welten: die präzise Struktur

der Architektur und die emotionale

Freiheit der Malerei.

Zwischen Leichtigkeit und Ausdruckskraft:

Dieses Werk von Barbara Hyska

verbindet ein kraftvolles Porträt mit spielerischen

Farbspuren und symbolischen

Elementen.

Mit intensiven Farben, starken Porträts

und einer unverkennbaren Handschrift

bringt Barbara Hyska frischen Ausdruck

in die zeitgenössische Kunstszene.

Ihre Werke sind jetzt in der GlowArt

Gallery in Laatzen zu erleben.

Barbara Hyska ist keine klassische

Künstlerin – und genau das macht ihre

Arbeiten so spannend. Die in Polen

geborene und heute in Birkenwerder

Nach ihrem Architekturstudium in

Oldenburg und einem Master in Fassadendesign

entwickelte sie parallel ihre

künstlerische Sprache. Internationale

Einflüsse, unter anderem aus den USA,

prägen ihren Blick auf Form, Farbe und

Ausdruck. Heute arbeitet sie in der Bauaufsicht

im Landkreis Oberhavel – und

widmet sich gleichzeitig mit wachsender

Intensität ihrer Kunst.

Im Zentrum ihrer Werke stehen Menschen.

Gesichter, Emotionen und

Identität werden in kraftvollen Farben

und dynamischen Linien sichtbar gemacht.

Dabei kombiniert Hyska Malerei,

Zeichnung und Collage zu einer

Bildsprache, die unmittelbar wirkt. Ihre

Arbeiten sind oft feminin geprägt, er-

Zwischen Natur, Spiritualität und Identität:

Dieses Werk von Barbara Hyska verbindet

weibliche Stärke mit symbolischer

Bildsprache und intensiver Farbwelt.

Mehr Infos zur Künstlerin

und zur Ausstellung gibt es

über den QR-Code.

Fotos: Barbara Hyska

10


Agata Monika

Kwiatkowski

Vom 12. bis 28. Mai 2026 zeigt die Hannoveraner

Künstlerin Agata Monika

Kwiatkowski ihre Werke in der GlowArt

Gallery im Leine Center Laatzen –

kraftvolle Porträts, intensive Farben und

eine markante Spachteltechnik prägen

die Ausstellung.

Farbe, Ikonen und

expressive Porträts

Agata Monika Kwiatkowski verbindet

in ihrer Kunst architektonische Präzision

mit intuitiver Malerei. Geboren

in Gdańsk und seit vielen Jahren in

Hannover lebend, entwickelte sie ihre

künstlerische Handschrift parallel zu ihrer

Tätigkeit als Architektin. Ihre Werke

entstehen überwiegend mit Acryl auf

Leinwand und zeichnen sich durch eine

dynamische Spachteltechnik aus, die

Struktur, Tiefe und Bewegung sichtbar

macht.

Im Zentrum ihrer Arbeit stehen ikonische

Persönlichkeiten aus Kunst,

Musik und Kulturgeschichte – darunter

Frida Kahlo, Pablo Picasso oder John

Lennon. Diese Porträts sind keine klassischen

Abbilder, sondern emotionale

Neuinterpretationen. Kräftige Kontraste,

leuchtende Farben und bewusst

offene Oberflächen verleihen ihnen eine

unmittelbare Ausdruckskraft.

Neben den Porträts entstehen auch

Landschaften und urbane Szenen. Werke

wie „Im Hafen der Farben“ zeigen,

wie Kwiatkowski mit Farbe Räume

schafft, die zwischen Abstraktion und

Gegenständlichkeit schweben. Ihre Bilder

wirken oft spontan, folgen jedoch

einer gewachsenen künstlerischen Praxis,

die sich über Jahre entwickelt hat.

Die Ausstellung in der GlowArt Gallery

bietet die Möglichkeit, diese vielschichtigen

Arbeiten im Original zu erleben

– und direkt vor Ort zu erwerben. Die

Monica Belucci neu interpretiert – Agata

Monika Kwiatkowski verbindet ikonische

Eleganz mit expressiver Farbigkeit und

kraftvoller Spachteltechnik.

„Im Hafen der Farben“ – abstrakte Landschaft

mit dynamischer Struktur

Galerie im Leine Center Laatzen ist

zentral gelegen und sowohl mit öffentlichen

Verkehrsmitteln als auch mit dem

Auto gut erreichbar.

Mehr Informationen zur

Ausstellung, zur Künstlerin

und zu den Werken finden

Sie über den QR-Code.

Brigitte Bardot als moderne Ikone – Agata

Monika Kwiatkowski verbindet feminine

Stärke mit expressiver Farbigkeit

und vielschichtiger Spachteltechnik.

Prince als farbintensive Ikone – Agata

Monika Kwiatkowski übersetzt die musikalische

Legende in eine dynamische

Komposition aus Spachteltechnik, Farbe

und Ausdruck.

11


Supernova-Serie (4-teilig), Acryl-Lack-Pigmente auf Leinwand (je 100 × 100 × 4 cm)

– unter Schwarzlicht entfalten die Werke ihre volle Leuchtkraft und räumliche Tiefe.

Gisela Grünling

Supernova in Laatzen:

Wenn Kunst zu

leuchten beginnt

Im Mai 2026 wird es in Laatzen

außergewöhnlich: Gisela

Grünling zeigt in der GlowArt

Gallery ihre Serie „Supernova“

– vier Werke, die unter

Schwarzlicht eine völlig neue

Dimension entfalten.

Schwarzlicht ihre volle Leuchtkraft

entwickeln. So entstehen Bilder mit

zwei Ebenen – eine sichtbare und eine

verborgene.

Die Serie „Supernova“ besteht aus vier

großformatigen Leinwänden (je 100 ×

100 × 4 cm), die als zusammenhängende

Installation gedacht sind. Gemeinsam

erzeugen sie ein spannungsreiches

Spiel aus Farbe, Tiefe und Bewegung –

inspiriert von kosmischen Explosionen

und der Energie des Lichts.

Zwischen Experiment und Erfahrung

Die Künstlerin arbeitet in ihrem Atelier

im oberfränkischen Schönwald, das sie

selbst „Hexenküche“ nennt. Hier entstehen

ihre Werke im experimentellen

Umgang mit Pigmenten und Materialien.

Ihre künstlerische Laufbahn führte

sie über verschiedene Stationen im Inund

Ausland, bevor sie sich vollständig

der Malerei widmete.

Mehr Informationen zur

Ausstellung, Anfahrt und

den Werken finden Sie

über den QR-Code.

Licht als künstlerisches

Prinzip

Was im Tageslicht bereits

farbintensiv erscheint, verwandelt

sich im UV-Licht

in ein immersives Erlebnis.

Grünlings Arbeiten basieren

auf speziellen Acryl-Lack-Pigmenten,

die erst unter

Kunst erleben in Laatzen

Die Ausstellung ist vom 12. bis 28.

Mai 2026 in der GlowArt Gallery im

Leine Center Laatzen zu sehen. Die

Präsentation ist speziell auf Lichtkunst

ausgerichtet und ermöglicht ein unmittelbares

Erleben der Werke – ein Wechselspiel

aus Wahrnehmung, Raum und

Atmosphäre.

12


Marcos Vieira

Malerei zwischen

Gefühl und Kosmos

„Der Traum (Das Auge am Himmel)“ (2025), Öl auf Karton

„Blumen für dich“ (2021),

Öl auf Hartfaser

Es gibt Künstler, deren Werke man betrachtet

– und solche, die man erlebt.

Marcos Vieira gehört zur zweiten Kategorie:

Seine Malerei entfaltet sich über

Farbe, Rhythmus und eine unmittelbare

emotionale Resonanz.

1964 in Rio de Janeiro geboren, lebt

Vieira seit 1990 in Deutschland. Nach

einer Phase, in der die Kunst in den

Hintergrund tritt, findet er 1995 zurück

zur Malerei – und bleibt ihr seitdem

konsequent treu. Als freischaffender

Künstler entwickelt er eine eigenständige

Bildsprache, die sich zwischen

innerer Wahrnehmung und kosmischer

Abstraktion bewegt.

Zwischen 1999 und 2002 ist Vieira Mitglied

der Pariser Société des Artistes

Indépendants. 1999 prägt er beim Salon

des Indépendants in Paris den Begriff

„Globismus“ – ein Ansatz, bei dem die

Kugel als wiederkehrendes, offenes

Zentrum seiner Werke erscheint: mal

als Licht, mal als Energie, mal als stiller

Gegenpol.

„Die Kunst will vor allem unser Gefühl

ansprechen, nicht unbedingt unseren

Verstand“.

Seine Arbeiten sind international präsent

und finden sich in privaten wie

öffentlichen Sammlungen. Seit dem 1.

November 2010 gehört sein Gemälde

BEGEGNUNG AM TURM (2008) zur

ständigen Sammlung des Museums

Zitadelle Jülich – ein wichtiger institutioneller

Bezugspunkt in seinem Werk.

Auch regional ist Vieira fest verankert:

Von 2004 bis 2016 Mitglied der Künstlergruppe

AKZENTE in Laatzen, mit

mehreren Ausstellungen im Kunstkreis

Laatzen sowie bereits 2004 im damaligen

Leine-Center vertreten. Diese kontinuierliche

Präsenz macht seine aktuelle

Beteiligung an der Ausstellung in der

GlowArt Gallery zu einer Rückkehr an

einen vertrauten Ort.

Seine Malerei steht für eine Haltung,

die sich der schnellen Deutung entzieht

und stattdessen auf Wahrnehmung und

„Dantes Inferno“ (2022),

Öl auf Leinwand

emotionale Tiefe setzt. In einer Zeit

visueller Reizüberflutung schafft Vieira

Räume der Konzentration – reduziert,

offen und zugleich vielschichtig.

Mehr über den Künstler

und die Ausstellung erfahren

Sie über den QR-Code.

13


Lebensmittel retten,

Menschen helfen

Engagement

in Laatzen

wächst

Helfende der Laatzener Tafel erleben gemeinsam einen

besonderen Abend beim Zirkus Charles Knie.

Gemeinsam im Einsatz beim

Bundestafeltreffen in Hannover.

Die Laatzener Tafel für Hemmingen,

Laatzen und Pattensen e.V. ist

weit mehr als eine Ausgabestelle

für Lebensmittel – sie ist ein Ort

der Begegnung, des Respekts und

der gelebten Solidarität. Das wurde

einmal mehr bei der Mitgliederversammlung

im Februar 2026 deutlich,

bei der Vorsitzende Dietlind

Osterkamp auf ein ereignisreiches

Jahr zurückblickte.

Rund 1.400 Menschen werden aktuell

jede Woche mit Lebensmitteln

versorgt – etwa 300 mehr als in den

Vorjahren. Diese Entwicklung zeigt

nicht nur die steigende Nachfrage,

sondern auch die große Bedeutung

der Tafel für die Region. Möglich

wird diese Unterstützung vor allem

durch die zahlreichen ehrenamtlichen

Helferinnen und Helfer, die

mit Engagement, Geduld und Wertschätzung

im Einsatz sind.

Engagement der Laatzener Tafel bei den PS Days auf dem

Messegelände Hannover.

Zentraler Dreh- und Angelpunkt

ist die Immobilie in Laatzen. Hier

werden gespendete Lebensmittel

angenommen, sortiert und für die

Ausgabe vorbereitet. Gleichzeitig

wird von dort aus die Versorgung

der weiteren Ausgabestellen in Arnum

und Pattensen koordiniert.

Neben der Lebensmittelrettung engagiert

sich die Tafel auch darüber

hinaus für ihre Helfenden und die

Gemeinschaft. Schulungen, gemeinsame

Veranstaltungen und Aktionen

stärken den Zusammenhalt. So

war die Tafel unter anderem bei den

PS Days in Hannover aktiv, beteiligte

sich am Bundestafeltreffen und

zeigte Präsenz beim Brunnenfest in

Laatzen-Grasdorf. Auch Aktionen

wie die Weihnachtskisten oder der

„umgekehrte Adventskalender“ verdeutlichen

die große Unterstützung

aus der Bevölkerung.

Der Vorstand kam im vergangenen

Jahr zu insgesamt elf Sitzungen

zusammen, um organisatorische,

finanzielle und strukturelle Themen

zu besprechen und die Arbeit der

Tafel auch für die Zukunft nachhaltig

aufzustellen.

Trotz wachsender Herausforderungen

bleibt die Motivation ungebrochen.

„Es ist bereichernd, dass wir

mehr tun können als Lebensmittel

retten“, so die Vorsitzende. Die Laatzener

Tafel für Hemmingen, Laatzen

und Pattensen e.V. steht damit exemplarisch

für gelebtes Engagement

und ein starkes Miteinander in der

Region.

Fotos: Dietlind Osterkamp

14


Unterhaltungstheater Ihr

30.04. bis

28.06.2026

eine

GenIale

Idee

„BeSTe KOMÖDie“

Gewinner Theaterpreis „Molière“

Komödie von Sebastien Castro

mit Franziska Traub, Claudia van Veen, Florian Battermann (spielt im Mai)/

Andreas Werth (spielt im Juni) und Fabian Goedecke

Regie Kristof Stößel

Georgstraße 54 · 30159 Hannover · Telefon 0511/36 30 01

www.neuestheater-hannover.de

15


16


Caren Cunst

schreibt über Kunst

Symbolbild: KI-generierte Illustration, inspiriert vom Stil des Kubismus.

WAS SIE SCHON IMMER ÜBER

PICASSO NICHT WUSSTEN

Heute stelle ich eine einfache Frage:

„Verstehen wir Pablo Picasso wirklich –

oder tun wir nur so?“

Mit neun Jahren malte er bereits Meisterwerke.

„Le Picador“ war sein erstes

bekanntes Gemälde.

Er war nicht nur Maler, sondern extrem

vielseitig: Bildhauer, Keramikkünstler,

Bühnenbildner.

Sein Liebesleben war kompliziert. Er

hatte viele Beziehungen, die oft turbulent

endeten. Seine Partnerinnen

inspirierten einige seiner berühmtesten

Werke – doch viele litten auch unter

seinem Verhalten.

Er war schon zu Lebzeiten reich. Anders

als viele Künstler konnte sich Picasso

Villen, Sammlungen und ein luxuriöses

Leben leisten.

Seine Werke begegnen uns mit einer

eigentümlichen Selbstverständlichkeit –

als hätten sie nie die Absicht gehabt,

erklärt zu werden.

Man steht vor einem seiner Bilder, legt

den Kopf leicht schief und sagt Dinge

wie „faszinierend“ oder „interessant“.

Das sind im Museumscode ziemlich

klare Signale für: Ich habe keine Ahnung,

was ich hier sehe – aber ich will

nicht dumm wirken.

Vielleicht liegt genau darin das Missverständnis:

Wir suchen in Picassos Bildern

nach Antworten, obwohl sie eher

Fragen sind.

Picasso ist nämlich weniger ein Künstler

als ein Gesellschaftstest. Wer zu

lange hinschaut, verliert. Wer zu schnell

weitergeht – auch.

Das eigentliche Geheimnis ist:

Vielleicht war er einfach schneller als

wir. Schneller im Sehen, im Denken, im

Weglassen.

Oder – und das ist die unangenehmere

Theorie – er hat genau gewusst, dass

Menschen alles ernst nehmen, solange

es kompliziert genug aussieht.

Picasso sagte einmal, er habe sein ganzes

Leben gebraucht, um wieder wie ein

Kind zu malen. Kinder malen übrigens,

ohne sich zu erklären. Sie malen – und

gehen dann spielen.

Damit meinte er: Wahre Kunst ist nicht

Technik, sondern Ausdruck.

Wir hingegen stehen davor und versuchen,

klug zu wirken.

Vielleicht ist das Einzige, was wir über

Pablo Picasso wirklich lernen können,

dass große Kunst nicht verstanden

werden muss, sondern uns verändert –

auch ohne Erklärung.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim

Lesen – und den Mut, nicht alles verstehen

zu müssen.

Ihre Caren Cunst

17


Wenn Bilder nachhallen –

„Schwarzer Weg“ feiert Premiere in Hannover

Ein Kinosaal, der nicht sofort zur Ruhe

kommt. Applaus, der länger trägt als

üblich, Gespräche, die sich bereits im

Ausgang verdichten. Die Premiere von

„Schwarzer Weg“ im Kommunalen Kino

im Künstlerhaus Hannover war kein

Abend, der einfach endet – sondern

einer, der beginnt.

Mehr als 150 Gäste waren gekommen,

um den mittellangen Film erstmals auf

großer Leinwand zu erleben. Eingeladen

hatte der gemeinnützige Verein

Sonnenkindfilm e.V., der Film nicht

nur als künstlerisches Medium versteht,

sondern als gesellschaftlichen Resonanzraum.

Diese Haltung war spürbar

– im Film wie auch im Publikum.

fordert. Es sind Filme, die Diskussionen

auslösen sollen. Und genau das geschah

an diesem Abend.

Nach der Vorführung wurde der Kinosaal

selbst zur Bühne: für Dank, für

Austausch, für Begegnung. Die Gespräche

setzten sich fort – nicht nur im Foyer,

sondern sichtbar in den Gesichtern

der Gäste.

„Schwarzer Weg“ ist kein Film, der

Antworten liefert. Er stellt Fragen. Und

vielleicht ist genau das seine größte

Stärke.

„Schwarzer Weg“ erzählt von Erfahrungen,

die nicht fern sind, sondern mitten

in unserer Gegenwart liegen. Es sind

Geschichten von Hoffnung und Entwurzelung,

von Macht und Ohnmacht.

Besonders eindrucksvoll: Jugendliche

der IGS Badenstedt, die selbst als Komparsen

an den Dreharbeiten beteiligt

waren, saßen nun im Publikum und

sahen ihre eigene Perspektive auf der

Leinwand gespiegelt.

Für Produzent und Schauspieler Michael

Davies ist das Projekt ein persönlicher

Meilenstein. Zweieinhalb Jahre

Arbeit, getragen von Engagement,

Improvisation und der Unterstützung

eines Teams, das weit über klassische

Produktionsstrukturen hinaus zusammengewachsen

ist. Dass aus finanziellen

Herausforderungen schließlich

die Gründung eines gemeinnützigen

Vereins entstand, ist Ausdruck dieser

besonderen Dynamik.

Auch Regisseur Janne Jürgensen setzt

bewusst auf Bilder, die nicht erklären,

sondern wirken. Seine Handschrift

– geprägt von einem Hintergrund in

der Malerei – zeigt sich in einer Bildsprache,

die Raum lässt und zugleich

V. l. n. r.: Kameramann Timm Prozel, Hauptdarsteller Leon Ndiaye,

Produzent Michael Davies und Regisseur Janne Jürgensen bei der Premiere von

„Schwarzer Weg“ in Hannover.

18


Viele Prominente Gäste kamen

zur Premiere.

Über 100 Gäste kamen zur Premiere.

Großes Teamfoto zur Premiere von „Schwarzer Weg“: Zahlreiche Mitwirkende vor und

hinter der Kamera versammeln sich gemeinsam mit Sonnenkindfilm e.V. im Kommunales

Kino im Künstlerhaus Hannover – ein starkes Zeichen für Teamgeist und

gemeinsames Engagement.

19


MEHR L(I)EBEN –

DU bist gemeint

Es sind oft die leisen Momente, die bleiben.

Nicht die großen Gesten mit viel

Inszenierung, sondern jene kleinen, fast

unscheinbaren Augenblicke, in denen

wir plötzlich spüren: Ich bin gemeint.

Wirklich.

In dieser Ausgabe von MEHR L(I)

EBEN nehme ich dich mit in genau so

einen Moment. Eine Straßenecke, das

geschäftige Rauschen des Alltags – und

mittendrin eine Begegnung, die alles

verändert. Eine einzelne rote Rose wird

dabei zum Symbol für etwas, das wir im

Trubel des Lebens allzu oft verlieren:

echte Aufmerksamkeit.

Wir leben in einer Zeit, in der wir

Menschen schnell erfassen, einordnen,

bewerten. Ein Blick genügt – und die

Schublade ist offen. Doch was passiert,

wenn wir diesen Automatismus durchbrechen?

Wenn wir uns einen Augen-

blick länger Zeit nehmen und den Menschen

vor uns nicht als Rolle, Funktion

oder Oberfläche sehen, sondern als das,

was er ist: ein Gegenüber mit Geschichte,

Gefühl und Würde?

„Gesehen werden“ ist kein Luxus. Es ist

ein menschliches Grundbedürfnis. Und

doch verlernen wir es – im Außen

wie im Inneren. Denn die vielleicht

wichtigste Frage ist nicht, ob andere

uns sehen. Sondern: Sehen wir uns

selbst?

Erst wenn wir beginnen, uns mit

einem wohlwollenden Blick zu begegnen,

entsteht Raum für echte

Begegnung. Für weniger Urteil und

mehr Verständnis. Für weniger Distanz

und mehr Verbindung. Für das,

was ich als die leise Kraft der Liebe

bezeichne – ganz ohne Pathos, dafür

mit Wirkung.

Vielleicht liegt genau darin der Schlüssel:

nicht darauf zu warten, gemeint zu

werden, sondern selbst damit zu beginnen.

Mehr Gedanken, mehr Tiefe und die

ganze Geschichte hinter diesem Moment

findest du online.

Symbolbild (KI-generiert): Eine rote Rose als Geste der Aufmerksamkeit – Sinnbild für das Thema „gesehen

werden“ in der Kolumne MEHR L(I)EBEN.

20

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Mister Q Hannover

Happy Hour mit Stil

Wenn der Abend beginnt, wird das

Mister Q Hannover zum Hotspot

für Genießer: Täglich von 20:30 bis

23:30 Uhr erwartet dich eine der

attraktivsten Happy Hours der Stadt

– alle Cocktails für nur 5,50 €.

Freu dich auf eine außergewöhnliche

Auswahl: kreative Signature

Drinks mit asiatischem Einfluss wie

der Japanese Gin & Tonic oder der

Japan Mule, ergänzt durch beliebte

Klassiker wie Whisky Sour und Gin

Basil Smash. Auch Low-Alcohol-Varianten

wie Aperol Spritz, Lillet

Berry oder Peach Bellini sorgen für

leichten, stilvollen Genuss.

Natürlich kommen auch alkoholfreie

Alternativen nicht zu kurz.

Das moderne Ambiente, kombiniert

mit entspanntem Lounge-Flair und

hochwertiger Barkultur, macht das

Mister Q zur perfekten Location für

Afterwork, Dates oder den Start in

die Nacht.

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kleine Dinge

können uns

entzücken …»

EINLASS 14.30 Uhr

EINTRITT 15 EUR

RESERVIERUNG über

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Hamburg

Blauer Ball 2026

Engagement trifft Eleganz

Blauer Ball 2026 – Ein Abend, der

bleibt: Der 28. Blaue Ball im Grand

Elysée Hamburg zeigte einmal mehr,

wie eindrucksvoll sich gesellschaftliches

Engagement und stilvolle Gala

verbinden lassen. Rund 565 Gäste

folgten der Einladung in den festlich

geschmückten Saal, um gemeinsam zu

feiern – und gleichzeitig Gutes zu tun.

Im Mittelpunkt stand die Unterstützung

der Kinderkrebsstation des

Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.

Mit einer Spendensumme

von 33.000 Euro setzte der Abend ein

starkes Zeichen der Solidarität.

Zwischen kulinarischem Genuss,

Live-Musik und prominenten Gästen

prägten vor allem persönliche Begegnungen

die Atmosphäre. Unsere

CityGlow-Reporterin Lycia Klingspor

war vor Ort und sprach mit Gästen, die

den Blauen Ball seit Jahren begleiten –

darunter Yvonne Bhatia und Stephan

Hauschild, die das Event nicht nur

besuchen, sondern aktiv unterstützen.

Der Blaue Ball bleibt damit ein fester

Bestandteil der Hamburger Gesellschaft

– als Gala mit Herz, Haltung

und nachhaltiger Wirkung.

Mehr Informationen direkt

über den QR Code.

Günter und Marianne Ehnert beim

Eröffnungstanz des 28. Blauen Balls im

Grand Elysée Hamburg – ein emotionaler

Auftakt der Charity-Gala zugunsten

des UKE.

CityGlow

Reporterin

Lucia Klingspor

(Mitte) mit

ihren Tischgästen

beim Blauen

Ball 2026 im

Grand Elysée

Hamburg –

stilvolle Abendgarderobe

und

festliche

Atmosphäre

prägen die

Charity-Gala.

Fotos: Peter Klingspor

23


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Was passiert mit unseren digitalen

Spuren, wenn wir gehen?

Diese Frage betrifft heute fast jede Familie

– auch dann, wenn man selbst

soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram

oder TikTok kaum oder gar

nicht nutzt. Denn Kinder, Enkel oder

nahe Angehörige hinterlassen dort oft

zahlreiche Erinnerungen: Fotos, Nachrichten

und persönliche Gedanken, die

auch nach dem Tod weiter bestehen.

Für Hinterbliebene kann der Umgang

mit diesen Konten emotional, aber auch

organisatorisch herausfordernd sein.

Viele wissen zunächst gar nicht, was

überhaupt möglich oder erlaubt ist.

Grundsätzlich gilt: Social-Media-Konten

gehören zum sogenannten digitalen

Nachlass. Das bedeutet, dass sie rechtlich

ähnlich behandelt werden wie persönliche

Briefe oder Tagebücher. Nach

einem Urteil des Bundesgerichtshofs

gehen die Rechte daran in der Regel auf

die Erben über.

In der Praxis zeigt sich jedoch schnell:

Der Zugang zu den Konten ist oft die

größte Hürde. Ohne Benutzernamen

und Passwort ist es schwierig, Profile

zu verwalten, Inhalte zu sichern oder

ein Konto zu löschen. Zwar bieten viele

Plattformen Möglichkeiten, Profile in

einen sogenannten Gedenkzustand zu

versetzen, doch auch dafür sind meist

Nachweise und Anträge erforderlich.

Deshalb ist es sinnvoll, sich frühzeitig

mit dem Thema Zugangsdaten zu beschäftigen.

Passwort-Manager können

dabei helfen, wichtige Informationen

sicher zu speichern. Ebenso wichtig ist

jedoch, dass eine Vertrauensperson im

Ernstfall weiß, wie sie auf diese Daten

zugreifen kann. Ohne diese Vorsorge

stehen Angehörige häufig vor verschlossenen

digitalen Türen – was zusätzliche

Belastung in einer ohnehin schweren

Zeit bedeuten kann.

Ein weiterer Aspekt, der oft unterschätzt

wird, sind mögliche finanzielle

Werte. Social-Media-Konten können

Einnahmen generieren, etwa durch

Werbung, Kooperationen oder Abonnements.

Gerade bei Influencern oder

Content Creators können hier laufende

Einnahmen bestehen, die ebenfalls Teil

des Nachlasses sind, und entsprechend

berücksichtigt werden sollten.

Neben rechtlichen und praktischen

Fragen bleibt auch eine sehr persönliche

Entscheidung: Soll ein Profil bestehen

bleiben – vielleicht als Ort der Erinnerung?

Oder ist eine vollständige Löschung

der richtige Schritt? Viele Angehörige

empfinden digitale Gedenkseiten

als tröstlich, andere möchten bewusst

einen Abschluss schaffen.

Hilfreich ist es, wenn solche Wünsche

möglichst frühzeitig besprochen werden.

Das schafft Klarheit und entlastet

die Familie im Ernstfall. Der digitale

Nachlass ist heute ein fester Bestandteil

unseres Lebens – und verdient ebenso

Aufmerksamkeit wie alles, was uns

wichtig ist.

Stefan Burmeister-Wiese, der Autor

dieses Beitrags, ist Geschäftsführer

des hannoverschen Bestattungsunternehmens

Wiese. Das älteste im

Familienbesitz befindliche Bestattungsunternehmen

in Hannover hat seinen

Hauptgeschäftssitz in der Baumschulenallee

32 im Heideviertel. Wiese-Filialen

gibt es am Altenbekener Damm 21, auf

der Lister Meile 49, in der Berckhusenstraße

29 (Kleefeld), in der Podbielskistraße

105 und in der Garkenburstraße 38

in Hannover-Döhren.

Bitte beachten Sie: Dieser Artikel dient

ausschließlich der allgemeinen Information

und stellt keine Rechtsberatung

dar. Wiese Bestattungen bietet keine

juristische Beratung an und ist dazu

auch nicht befugt. Bei konkreten rechtlichen

Fragen zum digitalen Nachlass

empfehlen wir Ihnen, fachkundigen

juristischen Rat einzuholen.

24


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Das Kultur & Lifestyle Magazin

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Herausgeber: CityGlow

Michael Panusch (V.i.S.d.P.); 0172 - 5140181

Rabbethgestraße 42, 30880 Laatzen/Rethen

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Redaktion

Michael Panusch: michael@cityglow.de

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0172 - 5140181

Gestaltung

Magdalena Barge

info@werbung-best-image.de

www.werbung-best-image.de

0160 - 91566522

Bildnachweis

Titelbild: Kunst von La Bruja

Inhalt: Adobe Stock und wie angegeben

27


Kraft der Elemente

– Wenn Kunst spürbar wird

Mit der Performance „Kraft

der Elemente“ lädt die

Künstlerin Dara am 30. Mai

in die GlowArt Gallery im

Leine Center Laatzen zu

einem außergewöhnlichen

Kunsterlebnis ein.

28


Was hier entsteht, ist weit mehr als eine

klassische Ausstellung: Es ist ein Raum,

in dem Kunst, Energie und menschliche

Präsenz miteinander verschmelzen.

Im Zentrum stehen die vier Elemente

Erde, Luft, Wasser und Feuer – jene

Urkräfte, die seit jeher als Grundlage

unseres Seins gelten und zugleich eng

mit den zwölf Sternzeichen verbunden

sind. Dara übersetzt diese Energien in

großformatige Acrylwerke, intuitive

Farbwelten und symbolische Bildkompositionen.

Dabei geht es nicht nur um

das Sichtbare, sondern vor allem um

das, was zwischen den Ebenen wirkt:

Emotion, Bewegung und Wahrnehmung.

Kraft der Elemente ist eine Einladung,

Kunst nicht nur zu betrachten, sondern

zu erleben – als Spiegel der eigenen

Wahrnehmung und als Zugang zu den

eigenen inneren Kräften.

Anmeldung erforderlich:

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen

erfolgen direkt per E-Mail

an post@dara-kunstschule.de oder

telefonisch/WhatsApp unter 0176 / 168

85 563.

Mehr Informationen zur Veranstaltung

sowie weiterführende

Inhalte gibt es über den

QR-Code im Magazin.

Besonders wird diese Inszenierung

durch die aktive Einbindung der Besucherinnen

und Besucher. Sie sind

eingeladen, in einem Kleidungsstück

zu erscheinen, das ihrem persönlichen

Element entspricht. So verwandelt sich

die Galerie in eine lebendige, kollektive

Installation – ein Zusammenspiel aus

Farbe, Form und individueller Energie.

Jeder Mensch wird Teil des Gesamtkunstwerks.

Dara, freischaffende Künstlerin aus

Hannover, verfolgt mit diesem Projekt

einen intuitiven Ansatz. Ihre Arbeiten

entstehen aus dem Zusammenspiel von

Gefühl, Farbe und innerer Bewegung.

Als im Sternzeichen Zwillinge Geborene

– einem Luftzeichen – bringt sie

Leichtigkeit, Wandel und Offenheit in

ihre Werke ein.

29


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30


Horoskop Mai

Kosmische Impulse für den Frühling

Stadt wie Hannover, die Tradition und Innovation

verbindet, wird diese Energie spürbar.

Statt vorschneller Entscheidungen empfiehlt

sich ein Moment der Reflexion.

Zur Monatsmitte bringt der Neumond im Stier

Stabilität und Erdung. Es ist die ideale Zeit,

um neue Projekte zu planen oder bestehende

Strukturen zu festigen – beruflich wie privat.

Gleichzeitig fordert die kosmische Konstellation

dazu auf, impulsives Handeln zu überdenken

und bewusster zu agieren.

Ein besonderer Wendepunkt erwartet uns am

21. Mai: Die Verbindung von Sonne und Uranus

kann überraschende Erkenntnisse bringen

und neue Perspektiven eröffnen. Offenheit

wird jetzt zum Schlüssel für persönliche Entwicklung.

Zum Abschluss stellt der Vollmond im Schützen

die Frage nach Wahrheit und Orientierung.

In einer Welt voller Informationen wird

die eigene Intuition zum verlässlichen Kompass.

Sternzeichen Stier – kraftvoll und im Wandel: Dieses Werk wurde exklusiv für

CityGlow von der Künstlerin Albina Dvortsis geschaffen.

Der Mai 2026 bringt frische Energie nach Hannover – und fordert gleichzeitig

zur inneren Reflexion auf. Astrologin Natalia Schmidt ordnet die

wichtigsten kosmischen Einflüsse ein, während das Titelbild der Künstlerin

Albina Dvortsis den Stier-Monat visuell interpretiert.

Wenn die Sonne Hannover in warmes Licht taucht und die Herrenhäuser

Gärten in voller Blüte stehen, scheint der Alltag für einen Moment leichter.

Doch der Mai 2026 trägt mehr in sich als nur Frühlingsgefühle. Hinter der

sichtbaren Leichtigkeit wirken intensive astrologische Kräfte, die Veränderungen

anstoßen – leise, aber nachhaltig.

Astrologin Natalia Schmidt beschreibt diesen Monat als eine Phase der

inneren Neuorientierung. Bereits zum Monatsbeginn sorgt der Vollmond

im Skorpion für emotionale Tiefe. Themen, die lange unter der Oberfläche

geschlummert haben, können jetzt ins Bewusstsein treten. Es geht darum,

ehrlich hinzuschauen, loszulassen und Platz für Neues zu schaffen.

Mit der Rückläufigkeit von Pluto im Wassermann rücken gesellschaftliche

Entwicklungen stärker in den Fokus. Fragen nach Zugehörigkeit, Wandel

und persönlicher Positionierung gewinnen an Bedeutung. Gerade in einer

Astrologin Natalia Schmidt verbindet

kosmisches Wissen mit

einem feinen Gespür für die aktuellen

Zeitqualitäten.

Neugierig auf dein persönliches Sternzeichen-Horoskop?

Scanne den QR-

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individuelle Impulse für deinen Mai

2026.

31


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Wir machen

das für Sie.

Im Frühling nimmt der Markt wieder Fahrt auf.

Wir haben Kontakt zu ausgewählten Interessenten.

Sprechen Sie uns gerne an, wenn es um den Kauf

oder Verkauf Ihrer Immobilien geht.

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Balkon zum Innenhof sowie zusätzlichem Westbalkon, zeitgemäße

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