29.04.2026 Aufrufe

Symphoniker Hamburg: Saisonbroschüre 2026/27

Zwischen göttlichem Geistesblitz und inspirierter Kreativität, zwischen Neuschöpfung und Widerhall, zwischen Innovation und Variation: Unser Programm 2026/27 ist geleitet vom Gedanken über die stete Schöpfung und Entwicklung von Welt durch musikalische Kultur. Ausgangspunkt ist die mythische Figur des Prometheus, der dem Menschen wider göttlichen Willen das Feuer brachte und somit den Grundstein für alle kulturelle Entwicklung legte. Entsprechend ist die Saison übertitelt mit » — Wie ich!«, ein Zitat aus Goethes Gedicht über ebendiesen trotzig handelnden Titan. Viele der lebendigen Konzertprogramme stehen im Zeichen des permanenten Wandels in der Kultur in seinen unterschiedlichen Formen, von Barock und Klassik über Romantik und Moderne bis hin zur zeitgenössischen Musik. Zusammen mit Chefdirigent Sylvain Cambreling begrüßen wir Solist:innen von Weltrang wie Khatia Buniatishvili, Marc-André Hamelin, Julia Lezhneva, Edgar Moreau, Szymon Nehring, Krassimira Stoyanova, Nils Landgren und Martha Argerich. Unter den Gastdirigent:innen finden sich David Afkham, Nicolas Ellis, Ryan Wigglesworth, Ton Koopman, Bernard Labadie, Tianyi Lu, Andris Poga, Anna Rakitina und Miguel Sepúlveda. Tauchen Sie ein in die Saison 2026/27 – wir freuen uns auf Sie!

Zwischen göttlichem Geistesblitz und inspirierter Kreativität, zwischen Neuschöpfung und Widerhall, zwischen Innovation und Variation: Unser Programm 2026/27 ist geleitet vom Gedanken über die stete Schöpfung und Entwicklung von Welt durch musikalische Kultur. Ausgangspunkt ist die mythische Figur des Prometheus, der dem Menschen wider göttlichen Willen das Feuer brachte und somit den Grundstein für alle kulturelle Entwicklung legte. Entsprechend ist die Saison übertitelt mit » — Wie ich!«, ein Zitat aus Goethes Gedicht über ebendiesen trotzig handelnden Titan.
Viele der lebendigen Konzertprogramme stehen im Zeichen des permanenten Wandels in der Kultur in seinen unterschiedlichen Formen, von Barock und Klassik über Romantik und Moderne bis hin zur zeitgenössischen Musik. Zusammen mit Chefdirigent Sylvain Cambreling begrüßen wir Solist:innen von Weltrang wie Khatia Buniatishvili, Marc-André Hamelin, Julia Lezhneva, Edgar Moreau, Szymon Nehring, Krassimira Stoyanova, Nils Landgren und Martha Argerich. Unter den Gastdirigent:innen finden sich David Afkham, Nicolas Ellis, Ryan Wigglesworth, Ton Koopman, Bernard Labadie, Tianyi Lu, Andris Poga, Anna Rakitina und Miguel Sepúlveda.
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» — Wie ich!«

26|27


JOHANN WOLFGANG VON GOETHE

PROMETHEUS

Wer half mir

Wider der Titanen Übermut?

Wer rettete vom Tode mich,

Von Sklaverei?

Hast du nicht alles selbst vollendet,

Heilig glühend Herz?

Und glühtest jung und gut,

Betrogen, Rettungsdank

Dem Schlafenden da droben?

DANIEL KÜHNEL INTENDANT

SYLVAIN CAMBRELING CHEFDIRIGENT

Bedecke deinen Himmel, Zeus,

Mit Wolkendunst

Und übe, dem Knaben gleich,

Der Disteln köpft,

An Eichen dich und Bergeshöhn!

Musst mir meine Erde

Doch lassen stehn

Und meine Hütte, die du nicht

gebaut,

Und meinen Herd,

Um dessen Glut

Du mich beneidest.

Ich kenne nichts Ärmeres

Unter der Sonn als euch, Götter!

Ihr nähret kümmerlich

Von Opfersteuern

Und Gebetshauch

Eure Majestät

Und darbtet, wären

Nicht Kinder und Bettler

Hoffnungsvolle Toren.

Da ich ein Kind war,

Nicht wusste, wo aus noch ein,

Kehrt ich mein verirrtes Auge

Zur Sonne, als wenn drüber wär

Ein Ohr, zu hören meine Klage,

Ein Herz wie meins,

Sich des Bedrängten zu erbarmen.

Ich dich ehren? Wofür?

Hast du die Schmerzen gelindert

Je des Beladenen?

Hast du die Tränen gestillet

Je des Geängsteten?

Hat nicht mich zum Manne geschmiedet

Die allmächtige Zeit

Und das ewige Schicksal,

Meine Herrn und deine?

Wähntest du etwa,

Ich sollte das Leben hassen,

In Wüsten fliehen,

Weil nicht alle Blütenträume reiften?

Hier sitz ich, forme Menschen

Nach meinem Bilde,

Ein Geschlecht, das mir gleich sei,

Zu leiden, zu weinen,

Zu genießen und zu freuen sich,

Und dein nicht zu achten,

Wie ich!



INHALT 3

4 Programmübersicht

6 Grußwort vom Senator für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda

8 Vorwort vom Intendanten Daniel Kühnel

10 Symphoniker Hamburg – Laeiszhalle Orchester

14 Orchestermitglieder

16 Über das Orchester

18 Chefdirigent Sylvain Cambreling

20 HUBERTUS WALD STIFTUNG

22 Martha Argerich Festival

24 Orchesterakademie

25 Hochschule für Musik und Theater Hamburg

26 Chor-Kooperationen | Gastspiele

27 Koproduktionen

28 Unsere Förderer und Sponsoren

29 Freunde und Förderer der Symphoniker Hamburg e. V.

30 Zusammen durchs Feuer gehen —

Essay zur Spielzeit von Alexander Meier-Dörzenbach

44 Symphonische Konzerte

96 Kammerkonzerte

106 Lunchkonzerte

112 Education-Programm

138 Information und Service

140 Abonnements und Preise

148 Sitzpläne der Konzertsäle

151 Ihre Wege zu Tickets und Abonnements

154 Menschen

155 Impressum



PROGRAMM 2026 | 2027

SEPTEMBER 2026

08 Di 1. Lunchkonzert »Ein Cello kommt selten allein« | S. 108

*

20 So 1. Symphoniekonzert Beethoven, Wagners »Wesendonck-Lieder«, Zender | S. Cambreling, J. Holloway S. 46

24 Do Sonderkonzert Gershwins Klavierkonzert und Mozarts Requiem | S. Cambreling, B. Giltburg,

Solist:innen, EuropaChorAkademie S. 48

27 So 1. Kammerkonzert »Innere Stimmen«: Turina, Schostakowitsch, Dvořák |

*

OKTOBER 2026

04 So 1. Märchenkonzert »Schrubbi Schrubber« | M. Weirather S. 118

11 So 2. Symphoniekonzert Beethoven, Weills Konzert für Violine und Blasorchester, Rachmaninow |

M. Sepúlveda, A. Iliescu S. 50

15 Do 1. VielHarmonie Vaughan Williams, Tschaikowskys »Variationen über ein Rokoko-Thema«,

Dvořák | A. Rakitina, E. Moreau S. 52

27 Di 2. Lunchkonzert Mendelssohn Bartholdys Streichquartett Nr. 2 |

*

NOVEMBER 2026

08 So 3. Symphoniekonzert Chin, Beethovens Klavierkonzert Nr. 3, Brahms | D. Afkham, L. Vondráček S. 54

15 So 1. Kinderkonzert »Juri knackt den Enigma-Code« | J. Weaver, J. Tetzlaff S. 121

19 Do 2. VielHarmonie Chopins Klavierkonzert Nr. 1, Mendelssohn Bartholdy | P. Kapuła, S. Nehring S. 56

21 Sa 1. Hasi-Konzert Konzert für Kinder und ihre Kuscheltiere | J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117

22 So 1. Hasi-Konzert Konzert für Kinder und ihre Kuscheltiere | J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117

22 So 2. Kammerkonzert »Harmonie und Dissonanz«: Schulhoff, Mozart, Bruch |

*

S. 99

24 Di 3. Lunchkonzert »Barock trifft Klassik« |

*

S. 108

29 So 1. Morgen Musik Mozarts Klarinettenkonzert (Fassung für Viola) und Symphonien Nr. 32 & 40 |

S. Cambreling, T. Ridout S. 58

DEZEMBER 2026

03 Do Filmkonzert Charlie Chaplins »City Lights« | S. Tsialis S. 60

06 So 2. Kinderkonzert »Magische Weihnachten mit Singa« | J. Weaver, S. Gätgens S. 122

13 So 4. Symphoniekonzert Tschaikowskys »Nussknacker«-Suite, Scelsi, Beethoven | S. Cambreling S. 62

15 Di 4. Lunchkonzert »Die Akademist:innen der Saison 2026/2027 stellen sich vor« S. 108

17 Do 3. Kammerkonzert »Haydn trifft auf Schubert« | S. 100

*

25 Fr Weihnachtskonzert Bach, Grieg, Beethoven | A. Iliescu S. 64

31 Do Die Neunte Beethoven | A. Briger, Solist:innen, CPE-Bach-Chor Hamburg S. 66

JANUAR 2027

01 Fr Die Neunte Beethoven | A. Briger, Solist:innen, CPE-Bach-Chor Hamburg S. 66

09 Sa Haspa Neujahrskonzert Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 und Überraschungsprogramm | S. Cambreling, K. Buniatishvili S. 68

17 So 5. Symphoniekonzert Arien und mehr von Händel und Mozart | B. Labadie, J. Lezhneva S. 70

19 Di 5. Lunchkonzert »Mozart & Françaix« |

*

S. 108

30 Sa 2. Hasi-Konzert Konzert für Kinder und ihre Kuscheltiere | J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117

31 So 2. Hasi-Konzert Konzert für Kinder und ihre Kuscheltiere | J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117

S. 98

S. 108

FEBRUAR 2027

04 Do 3. VielHarmonie Villa-Lobos, Korngolds Cellokonzert, Ives | N. Coelho, J. Zhao S. 72

07 So 4. Kammerkonzert »Drei Trios, drei Welten« | und O. Kushpler

*

S. 101

14 So 6. Symphoniekonzert Ravel, R. Strauss’ Burleske für Klavier und Orchester, Mussorgskis

»Lieder und Tänze des Todes« | S. Cambreling, S. Davis Buechner, A. Roslavets S. 74

16 Di 6. Lunchkonzert »Oper en miniature« | S. 110

*

21 So 2. Morgen Musik Coplands Klarinettenkonzert, Tower, Tschaikowsky | T. Lu, P. Génisson S. 76

MÄRZ 2027

16 Di 7. Lunchkonzert »Geigenreise« | S. 110

*

21 So 7. Symphoniekonzert Kodály, Prokofjews Violinkonzert Nr. 2, Wagner, Sibelius | J. Sheen, L. Petrova S. 78

APRIL 2027

01 Do 4. VielHarmonie Brahms’ Violinkonzert, R. Schumann | S. Cambreling, B. Beilman S. 80

03 Sa 3. Hasi-Konzert Konzert für Kinder und ihre Kuscheltiere | J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117

04 So 3. Hasi-Konzert Konzert für Kinder und ihre Kuscheltiere | J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117

08 Do 5. Kammerkonzert »Bläserpower«: Smetana, Janáček, Kreutzer |

*

S. 102

11 So 3. Kinderkonzert »Juri und das Ungeheuer von Loch Ness« | J. Weaver, J. Tetzlaff S. 123

18 So 8. Symphoniekonzert Tschaikowsky, Boesmans’ »L’Eau douce du pardon«, Mozart, Strawinskys

»Le Sacre du printemps« | S. Cambreling, S. Piau S. 82

20 Di 8. Lunchkonzert »Rossini pur« | S. 110

*

25 So 3. Morgen Musik Telemann, Bach, Händel, Beethoven | T. Koopman S. 84

29 Do Sonderkonzert Landgren trifft auf Weill | C. Rundell, N. Landgren und Trio S. 86

MAI 2027

02 So 6. Kammerkonzert »Kammerkonzert der Orchesterakademie« | Akademist:innen der Saison 2026/2027 S. 103

18 Di 9. Lunchkonzert »Duett mit Cello und Bass« | S. 110

*

23 So 9. Symphoniekonzert Brahms’ Symphonie Nr. 3 und Klavierkonzert Nr. 2 | R. Wigglesworth, M.-A. Hamelin S. 88

27 Do 7. Kammerkonzert »Konzertmeister-Recital«: Beethoven, Janáček, Ravel | A. Iliescu, S. Nehring S. 104

30 So 4. Kinderkonzert »Raupe Anna und der große Traum« | V. Kaliunas, A.-M. Arkona, M. Arkona S. 124

JUNI 2027

01 Di 10. Lunchkonzert »Devienne und Mozart im Quartett« | S. 110

*

06 So 4. Morgen Musik Mozart, R. Strauss’ »Vier letzte Lieder«, Saariaho | D. Afkham, K. Stoyanova S. 90

10 Do 5. VielHarmonie Gluck, Haydn, Tschaikowskys »Pathétique« | N. Ellis S. 92

12 Sa 4. Hasi-Konzert Konzert für Kinder und ihre Kuscheltiere | J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117

13 So 4. Hasi-Konzert Konzert für Kinder und ihre Kuscheltiere | J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117

13 So 8. Kammerkonzert »Gesang der Saiten«: Haydn, Borodin, Brahms | S. 105

*

20 So 10. Symphoniekonzert Beethovens Klavierkonzert Nr. 1, Bruckner | A. Poga, M. Argerich S. 94

JULI 2027

04 So 2. Märchenkonzert »Skandale im Märchenland« | F. Franke, J. Franz, P. Ramírez-Gastón S. 119

Konzert im Großen Saal (auch im Abo)

Sonderkonzert in Laeiszhalle / Elbphilharmonie

Kammerkonzert (auch im Abo)

Lunchkonzert (kostenlos)

5

Education-Programm (zum Teil im Abo)

* Mitglieder der Symphoniker Hamburg



7

CARSTEN BROSDA

GRUSSWORT

»JEDES KONZERT

WILL GEGLAUBTE GRENZEN

ÜBERWINDEN UND MUSIKALISCHE

WERKE IN NEUEM LICHT

PRÄSENTIEREN.«

»Wie ich!«, schmettert Goethes Prometheus

den Göttern entgegen und begehrt gegen eine

heilige Ordnung auf: Er verleiht dem Menschen

die Macht, selbst über sein Leben zu bestimmen,

eigene Ideen zu haben, schöpferisch tätig zu werden.

Der zornige Titan bringt den Menschen das

dem Olymp vorbehaltene Feuer und schenkt

ihnen damit die Möglichkeit, sich zu entfalten.

Indem der Mensch das Feuer unabhängig von

Zufällen und Blitzeinschlägen beherrscht, entkommt

er den engen Grenzen, die die Natur ihm

setzte. Prometheus’ Aufbegehren markiert den

Beginn der menschlichen Kultur und ihrer Künste.

Der Mythos des Prometheus ist das Leitmotiv der

Saison 2026/2027 und rückt das Anliegen der

Symphoniker Hamburg ins Zentrum, geglaubte

Grenzen zu überwinden, musikalische Werke

neugierig zu hinterfragen und in neuem Licht

zu präsentieren.

Als Residenzorchester der Laeiszhalle verfügen

sie über den idealen Ort im Herzen unserer Stadt,

um das Konzertrepertoire neu zur Geltung

zu bringen. So spürt das Orchester gleich zu Beginn

der Saison in Beethovens Ballettmusik

»Die Geschöpfe des Prometheus« den Themen

Schöpfung und Entwicklung nach, tritt dann in

Zwiesprache mit Werken, die sich auf ganz andere

Weise mit diesen Themen auseinandersetzen:

Hier verschränkt sich Tschaikowskys berühmte

Ballettmusik mit einer radikalen Komposition

von Giacinto Scelsi, Werke gestalten sich in

Variationen und Bearbeitungen neu, und aus der

Verschmelzung bekannter musikalischer

Perspektiven entstehen neue Klänge, wenn

Coplands »Fanfare for the Common Man« auf

Joan Towers »Fanfare for the Uncommon

Woman« trifft oder Hans Zender Schumann

weiterentwickelt.

Als Prometheus den Menschen das schöpferische

Feuer brachte, überredete er die Göttin Athene,

ihnen auch Verstand zu geben – eine Kombination,

deren Sinn bis heute evident ist. Dass die

Symphoniker Hamburg ihre Kunst mit Musikverstand

vereinen und ihr Schaffen auch in der

kommenden Spielzeit mit uns teilen, ist ein

Geschenk für diese Stadt.

Dr. Carsten Brosda

Senator für Kultur und Medien



9

DANIEL KÜHNEL

VORWORT

Verehrtes Publikum,

»WIR WOLLEN DIE HERRLICHE

GESCHICHTE DER LAEISZHALLE

FORTSCHREIBEN UND HIER

SCHÄTZE HEBEN.«

Zitronen können klein und voller Kerne sein

und geradezu rücksichtslos sauer – das ist die

platte Wahrheit. Oder sie können groß und weithin

duftend sein – »Kennst du es wohl?« –, mit

gelb leuchtender Schale und saftigem Fleisch,

die uns mit der kalten Jahreszeit zu versöhnen

imstande sind, weil sie der Dunkelheit jenes helle

Licht spenden. Das ist das, was der Mensch aus

der Zitrone machte: eine fantastische Batterie

zupackender Zuversicht. Kultur – für die jenes

von Prometheus gestohlene Feuer erste Voraussetzung

war – kann auch sauer sein, etwa wenn

sie zähmend eingesetzt der Unterdrückung

anderer dient. Aber eigentlich ist Kultur das, was

uns Menschen ein Überleben in der irdischen

Heimat überhaupt erst möglich macht. Sind

das Widersprüche? Wohl nicht. Es sind nur

viele Möglichkeiten der Entfaltung desselben

Gegenstands. Und wir können herausfinden,

müssen entscheiden, was es ist, das wir wollen.

Die Symphoniker Hamburg wollen aus dem, was

ihnen ihre Heimaten – die Laeiszhalle, die Stadt

Hamburg, ihr treues und neugieriges Publikum

– schenken, stets Wärme und Licht, Freude und

Sinn machen. Wir wollen zusammen mit Ihnen in

der Laeiszhalle Fragen stellen, über Antworten

staunen, erschüttert wiedererkennen, überraschend

Neues denken, wirklich in der Welt sein,

ihr zuhören. Wir wollen die Punkte verbinden,

auf dass eine Karte sichtbar werde, mit der wir

dann die herrliche Geschichte der Laeiszhalle fortschreiben

und weitere Schätze heben können.

Dieses Fortschreiben ist immer auch ein ganzer

Anfang – genauso aufregend, genauso nötig und

genauso menschlich »— Wie ich!«, wie jeder von uns.

Ihr

Daniel Kühnel

Intendant



SYMPHONIKER HAMBURG –

LAEISZHALLE ORCHESTER



13



ORCHESTERMITGLIEDER

15

1. Violinen

1. Km Adrian Iliescu

Stellv. 1. Km N. N.

2. Km N. N.

3. Km Hovhannes Baghdasaryan

Mariko Miwa

Masako Jashima

Paweł Krzeszewski

Katharina Ivanova

Nina Ziermann

Rumyana Yankova

Jee Hyae An

Barbara Hefele

Yu Lin

2. Violinen

Satoko Koike

Pawel Kisza

Silke Hagemann

Christiane Pritz

Makrouhi Hagel

Mihela Villalba Höpfner

Mihály András

N. N.

Yiju Seo

Vira Guliei

Violen

Bruno Merse

N. N.

Javier Martín de la Torre

Harald Schmidt

Daniela Frank-Muntean

Sebastian Marock

Hsiang-Hsiang Tsai

Juhee Lee

Henriette Mittag

Violoncelli

Sebastian Mirow

David Martín Gutiérrez

Li Li

Jee Hee Kim

Theresia Rosendorfer

Rafael Menges

Kontrabässe

João Vargas

Lars Fischer

Rafael Cunha

Thomas Brands

N. N.

Flöten

Susanne Barner

Wiebke Bohnsack

Mareile Haberland

Oboen

Marc Renner

Christian Specht

Peter Haberland

Klarinetten

Fabian Ludwig

Frederik Virsik

Elmar Hönig

Fagotte

Christian Ganzhorn

Matthias Secker

Christian Elsner

Hörner

Péter Gulyka

N. N.

Noemí González Medina

Elisabeth Pesavento

Uwe Adam

Trompeten

Johannes Bartmann

Manuel Mischel

Christoph Gottwald

Posaunen

Michael Ranzenberger

Mateusz Dwulecki

Norbert Gauland

Tuba

Viola Harden

Pauke/Schlagzeug

Matthias Kessler

Alexander Radziewski



SYMPHONIKER HAMBURG –

LAEISZHALLE ORCHESTER

17

Die Symphoniker Hamburg sind seit 2017 das

Residenzorchester des ersten Konzertsaals der

Freien und Hansestadt Hamburg, der Laeiszhalle.

Sie führen die einzigartig reiche und verpflichtende

Geschichte dieses renommierten

Konzertorts immer wieder in neue Sphären.

Das Laeiszhalle Orchester setzt mit dem Selbstverständnis

einer lebendigen Kulturinstitution auf

die Tradition musikalischer Exzellenz sowie auf die

Potenziale eines aktualisierten Rollenbilds moderner

Symphonieorchester. Mit Erfolg: Vor allem seit zwei

Jahrzehnten erfahren die Symphoniker Hamburg –

Laeiszhalle Orchester beachtlichen Zuspruch, weit

über die Grenzen ihrer Heimatstadt hinaus. Auch

war das Orchester maßgeblich an der Konzeption

neuartiger nationaler Förderprogramme für die

deutsche Orchesterlandschaft beteiligt.

Die Symphoniker Hamburg verstehen sich als denkendes

Orchester und programmieren ihren pointierten,

anspruchsvollen und stets zugänglichen

Spielplan besonders sorgfältig. Mit seinen von

Publikum und Kritik begeistert aufgenommenen

innovativen Projekten – und zusammen mit vielen

der bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten unserer

Zeit – gestaltet das Orchester neben mehreren

Abonnementreihen auch Kammermusikreihen,

Festivals (jährlich das Martha Argerich Festival

Ende Juni) und ein ungewöhnlich breit gefächertes

Vermittlungs- und Education-Angebot.

Ein wichtiger ästhetischer Ansatz der Symphoniker

Hamburg zielt auf eine Erweiterung des Konzerterlebnisses

durch die Etablierung eines fruchtbaren

Austausches mit anderen Künsten und die

Einbindung von Theater, Film-, Video- und Lichtkunst

in das Konzertgeschehen. Das Orchester

gehörte weltweit auch zu den ersten, die live im

Internet gestreamt haben.

Chefdirigent der Symphoniker Hamburg ist seit

2018 Sylvain Cambreling – einer der renommiertesten

Dirigenten unserer Zeit, der seit über

50 Jahren größte Anerkennung für seine mitreißenden,

ideen- und farbenreichen Aufführungen

erfährt. Sein präziser und unaffektierter musikalischer

Stil ist untrennbar mit vielen der bedeutendsten

Uraufführungen zeitgenössischer Musik und

zeitgenössischen Musiktheaters verbunden. Die

Zusammenarbeit mit Sylvain Cambreling eröffnet

dem Orchester immer wieder neue Perspektiven:

Seine künstlerische Integrität baut auf schönste

Weise eine Brücke zur Ära des früheren Chefdirigenten

Sir Jeffrey Tate, der den warmen und

holzbetonten Klang des Laeiszhalle Orchesters

entscheidend geprägt hat.

Die Symphoniker Hamburg reisen gern; bei der

Planung ihrer nationalen und internationalen Tourneen

achten sie aber auf kulturelle Nachhaltigkeit:

Ihre Orchesterreisen sollen einen kulturellen Mehrwert

für alle Beteiligten schaffen, über sich hinausweisen

und Impulse für politische und künstlerische

Erneuerung setzen. So wurde beispielsweise eine

Tournee in den USA mit einem innovativen Multimediaprojekt

verbunden, dessen Thema das

Verhältnis der Menschen zur Schöpfung war.

Bei Auftritten der letzten Jahre in der Ukraine,

in Fernost, aber auch auf der arabischen Halbinsel

wurde die Tragweite politischer Beredtheit von

Konzerten in die Praxis umgesetzt.

Das Laeiszhalle Orchester spielt auch in der Hamburgischen

Staatsoper und pflegt seit vielen Jahren eine

starke Partnerschaft mit der Hochschule für Musik

und Theater Hamburg. Damit verbunden ist sein

Selbstverständnis als lehrende und lernende Kulturinstitution,

die sich ihrer politischen Handlungsmöglichkeiten

bewusst ist, sie nutzt und in ihrer Musik

Relevantes über die Welt zum Ausdruck bringt.



19

SYLVAIN CAMBRELING

CHEFDIRIGENT

Der 1948 in eine hochmusikalische Familie in

Amiens hineingeborene Sylvain Cambreling hat

seine Posaune professionell rasch gegen den

Taktstock eingetauscht, nachdem er 1974 den

zweiten Platz im internationalen Dirigenten-Wettbewerb

von Besançon mit Berlioz’ »Symphonie

fantastique« gewonnen hatte. Seit nunmehr

über 50 Jahren widmet er sich sowohl der symphonischen

Musik als auch der Oper – stets mit

einem besonderen Gespür für Zeitgenössisches

und Zeitgemäßes.

Pierre Boulez holte ihn 1976 als ständigen Gastdirigenten

in das »Ensemble intercontemporain«;

sein Debüt an der Opéra national de Paris gab

Cambreling 1978 mit Offenbachs »Les Contes

d’Hoffmann« in der Inszenierung von Patrice

Chéreau. Der Dirigent wurde 1981 zum Generalmusikdirektor

des Brüsseler Théâtre de la Monnaie

ernannt, wo er zehn Jahre lang blieb und zusammen

mit seinem Lebenspartner, dem Intendanten

Gerard Mortier, das Haus an die Spitze europäischer

Opernhäuser hob. Gastspiele führten ihn

an die Metropolitan Opera, die Mailänder Scala,

die English National Opera, die Wiener Staatsoper,

die Lyric Opera of Chicago und immer wieder nach

Paris. Cambreling gestaltete von 1993 bis 1997 als

Künstlerischer Leiter und Generalmusikdirektor

die Frankfurter Oper – in dieser Zeit wurde er von

der Zeitschrift »Opernwelt« das erste Mal zum

Dirigenten des Jahres und das Haus zum Opernhaus

des Jahres gekürt.

Von 1999 bis 2011 fungierte er als Chefdirigent

des SWR Symphonieorchesters Baden-Baden und

Freiburg, mit dem er das Orchesterwerk Messiaens

einspielte, wofür er 2009 mit dem Echo Klassik,

dem Deutschen Schallplattenpreis sowie 2010

dem MIDEM Classical Award für Contemporary

Music ausgezeichnet wurde. Anlässlich seines

75. Geburtstags ist 2023 eine 10-CD-Box mit dem

Orchester erschienen, die Werke von unter anderem

Janáček, Ravel, Strawinsky, Ives und Messiaen auf

Tonträger bannt und so die zahlreichen Opernund

Konzerteinspielungen diverser Orchester unter

Cambrelings Leitung ergänzt. Der Dirigent konzertierte

mit Orchestern wie den Wiener und Berliner

Philharmonikern, den Rundfunkorchestern von

Berlin, Köln, Kopenhagen, Stockholm und London,

den Münchner Philharmonikern, dem Philharmonischen

Orchester Oslo, dem Cleveland Symphony

Orchestra, den Orchestern Los Angeles Philharmonic

und San Francisco Symphony sowie dem

Orchestre Symphonique de Montréal.

Von zahlreichen Festspielen ist Cambreling mehrfach

eingeladen worden und konnte so seine

künstlerische Spannbreite in Oper sowie Symphonik

ausweiten: beim Lucerne Festival mit Werken von

Debussy über Berio bis hin zu Haas, bei der Ruhrtriennale

mit Kompositionen von Zimmermann,

Xenakis sowie Messiaens »Saint François d’Assise«.

Bei den Wiener Festwochen hat er Schönberg,

Ligeti, Neuwirth und Dutilleux zum Klingen gebracht,

beim Glyndebourne Festival Rossinis »Il

barbiere di Siviglia« und Strawinskys »The Rake’s

Progress« auf die Bühne – Letzteres in der Ausstattung

von David Hockney. Für die Salzburger

Festspiele dirigierte Cambreling fast ein Dutzend

Produktionen, darunter »La Damnation de Faust«

in der Inszenierung von La Fura dels Baus, Mozarts

»Le nozze di Figaro« in der Regie von Christoph

Marthaler, Bob Wilsons ikonische Produktion von

»Pelléas et Mélisande« sowie »Les Troyens« in der

Inszenierung Herbert Wernickes. Cambreling war

2024 erneut in Salzburg zu Gast– mit dem Klangforum

Wien, für das er über 20 Jahre lang als Erster

Gastdirigent fungierte.

Seine Interpretationen in der Symphonik wie der

Oper zeichnen sich durch Klarheit, Präzision und

nachhaltige emotionale Resonanz aus – in einem

weiten Repertoire, das er selbst als »von Monteverdi

bis morgen« etikettiert. So überrascht es

nicht, dass er als Chefdirigent des Yomiuri Nippon

Symphony Orchestra in Tokio von 2010 bis 2019

ebenso gefeiert wurde wie als Generalmusikdirektor

der Staatsoper Stuttgart, bei der er in der

Intendanz von Jossi Wieler von 2012 bis 2018

engagiert war und die 2016 als Opernhaus des

Jahres geehrt wurde. Für seine Beiträge zur Kunst

wurde Cambreling mehrfach ausgezeichnet –

so 2007 zum Chevalier de la Légion d’honneur,

2008 mit dem Premio Abbiati und 2012 mit dem

Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

Seit 2018 ist Cambreling Chefdirigent der

Symphoniker Hamburg – und hat seinen Vertrag bis

2028 verlängert. Auch in der Laeiszhalle weiß

Cambreling von den klassischen Klängen Mozarts

und Beethovens über die Romantik von Schumann,

Tschaikowsky, Brahms sowie der Moderne von Strawinsky,

Ravel, Scelsi bis hin zu den zeitgenössischen

Tönen Zenders und Boesmans’ ein facettenreiches

Spiel interpretatorischer Tiefe zu präsentieren, das

gerade in der farb- und ideenreichen Zusammenstellung

und dem Verständnis für die musikalische

Struktur immer wieder überrascht und begeistert.



HUBERTUS WALD STIFTUNG

21

»ALS UNTERNEHMER HABE

ICH GLÜCK UND ERFOLG

GEHABT. DAVON GEBE ICH

GERNE ETWAS AB.«

Hubertus Wald (1913–2005)

Eine der Kernaufgaben der Symphoniker Hamburg

ist die Vermittlung von Musik in verschiedenen

Lebensbereichen und für alle Altersgruppen.

Es geht dem Orchester darum, einen spezifisch

musikalischen Umgang mit den Herausforderungen

des Lebens zu vermitteln. Am besten bereits

jungen Menschen. Wer musikalisch denkt und fühlt,

meistert Konflikte besser.

Mit ihrem Ziel stehen die Symphoniker in Hamburg,

dieser in bürgerlichem Engagement so geübten

Stadt, nicht allein da. »Als Unternehmer habe ich

Glück und Erfolg gehabt. Davon gebe ich gerne

etwas ab«, sagte der 2005 verstorbene Prof.

Hubertus Wald 1993 bei der Gründung seiner Stiftung.

Was diese großzügige Einstellung konkret

bedeutet, lässt sich bei jedem einzelnen Kinderkonzert

der Symphoniker Hamburg beobachten,

wenn die Jüngsten im stets ausverkauften Haus

begeistert mitgehen und nachher mit leuchtenden

Augen an der Hand ihrer Eltern den Großen Saal

der Laeiszhalle verlassen.

Seit mittlerweile mehr als 30 Jahren unterstützt

die HUBERTUS WALD STIFTUNG die Kinderkonzerte

– inzwischen jährlich mit einer Summe von

50.000 Euro. Damit gelingt es, die Kartenpreise zu

halbieren, sodass möglichst viele Eltern ihren

Kindern dieses Konzerterlebnis ermöglichen können.

Doch nicht nur die Kleinen, auch die Großen

profitieren von der Liebe zur Musik, die Hubertus

und Renate Wald bis zum Lebensende pflegten und

die sie der Stiftung als einen der Satzungszwecke

auferlegten. Gemäß diesem Auftrag fördert die

Stiftung jährlich mehrere große Konzerte der

unterschiedlichsten programmatischen Ausrichtung

mit Beträgen von mindestens 300.000 Euro.

Die Symphoniker Hamburg sind der HUBERTUS

WALD STIFTUNG für ihre jahrzehntelange großzügige

Unterstützung dankbar.

Die Symphoniker Hamburg danken der

HUBERTUS WALD STIFTUNG für die großzügige

und beständige Unterstützung – in der

Saison 2026/2027 von folgenden Konzerten:

► dem Saisoneröffnungskonzert mit dem Chefdirigenten

Sylvain Cambreling und Jennifer Holloway am

20. September 2026

► dem Sonderkonzert in der Elbphilharmonie mit

Gershwins Klavierkonzert und Mozarts Requiem unter

Sylvain Cambreling am 24. September 2026

► dem 3. Symphoniekonzert mit David Afkham und

Lukáš Vondráček am 8. November 2026

► den vier jeweils zweimal gespielten Kinderkonzerten

► der 3. VielHarmonie am 4. Februar 2027 mit Nuno Coelho

am Pult und Jing Zhao am Violoncello

► der 2. Morgen Musik am 21. Februar 2027 mit dem Klarinettisten

Pierre Génisson unter der Leitung von Tianyi Lu

► dem 7. Symphoniekonzert am 21. März 2027 mit Liya

Petrova an der Violine und Jack Sheen am Pult

► dem 8. Symphoniekonzert mit der Sopranistin Sandrine

Piau und Sylvain Cambreling am 18. April 2027

► dem 9. Symphoniekonzert mit dem Pianisten

Marc-André Hamelin unter der Leitung von Ryan

Wigglesworth am 23. Mai 2027

► der 4. Morgen Musik mit David Afkham und Krassimira

Stoyanova am 6. Juni 2027

► dem Saisonabschlusskonzert am 20. Juni 2027 mit

Martha Argerich und Andris Poga



MARTHA ARGERICH FESTIVAL

Das Martha Argerich Festival Hamburg, das

seit 2018 von den Symphonikern Hamburg

veranstaltet wird, zeichnet sich als eine einzigartige

Erscheinung unter den klassischen Musikfestivals

aus. Junge, aufstrebende Musiker:innen

mit einem Hintergrund in der Klassik, dem Jazz

oder der Weltmusik treffen in innovativen und

überraschenden Formaten auf einige der bedeutendsten

Künstler:innen der Welt. Mit einer für

Publikum und Mitwirkende einzigartigen Atmosphäre

wird während des Festivals über fast zwei

Wochen der Alltag angehalten, und es entstehen

Raum, Zeit und Muße für intensive, spontane,

zugängliche und im besten Sinne ungeplante

Momente. Im Zentrum dieses angehaltenen

Karussells steht die Namensgeberin des Festivals,

die unvergleichliche Martha Argerich.

Für die achte Ausgabe verwandelt sich die

Laeiszhalle vom 20. bis zum 30. Juni wieder in ein

Festivalzentrum mit abendlichen Konzerten im

Großen und im Kleinen Saal und wochentäglichen

kostenfreien Lunchkonzerten im Brahms-Foyer.

Zugleich greifen wir auf die Erfahrungen aus der

Festival-Ausgabe 2024 zurück, als wir wegen

der Laeiszhallen-Sanierung an unterschiedlichen

Orten gespielt haben, und werden für zwei

Veranstaltungen in der Stadt unterwegs sein und

einen Abstecher auf die Reeperbahn in den Mojo

Club und einen in die Elbphilharmonie machen.

Wie bereits in den Vorjahren, so reiht sich auch

2026 ein Highlight an das nächste. Neben Stars

des Jazz, der Weltmusik und des fernöstlichen

(Musik-)Theaters werden renommierte Musiker:innen

der Klassik wie Magdalena Kožená,

Mischa Maisky, Mikhail Pletnev, Gil Shaham und

Michael Volle zu Gast sein und das Publikum in der

Hansestadt begeistern. Langjährige Freund:innen

des Festivals dürfen natürlich auch im diesjährigen

Programm nicht fehlen, darunter Stephen

Kovacevich, Lilya Zilberstein und Haggai Cohen-

Milo. Ein herausragender Höhepunkt sind in

diesem Jahr alle Violinsonaten von Ludwig van

Beethoven, die Martha Argerich mit dem Star-

Geiger Maxim Vengerov über fünf Abende

gestaltet.

Wir freuen uns auf das Martha Argerich Festival

2026 und auf Sie!

Weitere Details und Tickets unter

www.symphonikerhamburg.de/maf

Sa. 20.06.2026 | 18:30 Uhr | LAEISZHALLE GROSSER SAAL

»OPENING NIGHT«

Werke von Johannes Brahms, Ludwig van Beethoven und anderen

| Beethoven Violinsonaten I | Jazz inspiriert von Chopin

Martha Argerich Klavier | Mischa Maisky Violoncello | Maxim

Vengerov Violine | Gil Shaham Violine | Michael Volle Bariton |

Daniel Arkadij Gerzenberg Klavier | Haggai Cohen-Milo

Kontrabass | und andere

So. 21.06.2026 | 19:00 Uhr | LAEISZHALLE GROSSER SAAL

10. SYMPHONIEKONZERT: »CONCERTISSIMO«

Johannes Brahms: Doppelkonzert a-Moll op. 102 | Robert

Schumann: Klavierkonzert a-Moll op. 54 | Béla Bartók: Konzert

für Orchester

Martha Argerich Klavier | Dai Miyata Violoncello | Gil Shaham

Violine | die Symphoniker Hamburg unter Sylvain Cambreling

Mo. 22.06.2026 | 20:00 Uhr | ELBPHILHARMONIE GROSSER SAAL

»KLANGWELTEN«

Robert Schumann: »Manfred«-Ouvertüre op. 115 | Johannes

Brahms: Doppelkonzert a-Moll op. 102 | Robert Schumann:

Klavierquintett Es-Dur op. 44

Martha Argerich Klavier | Mischa Maisky Violoncello | Dai

Miyata Violoncello | Gil Shaham Violine | die Symphoniker

Hamburg unter Sylvain Cambreling | und andere

Mi. 24.06.2026 | 20:00 Uhr | MOJO CLUB

»LIEDER OHNE GRENZEN«

Werke von Franz Schubert, Arnold Schönberg, Richard Strauss

und Alban Berg sowie Fusion Music

Annie Dutoit Erzählerin | David Kadouch Klavier | Edgar

Moreau Violoncello | Sandrine Piau Sopran | Haggai Cohen-

Milo Kontrabass | Bustan Abraham Quartet | und andere

Do. 25.06.2026 | 19:30 Uhr | LAEISZHALLE GROSSER SAAL

»FLÜGELSCHLAG«

Werke von Maurice Ravel, Franz Schubert, Bohuslav Martinů und

Leoš Janáček

Martha Argerich Klavier | Mikhail Pletnev Klavier | Jing Zhao

Violoncello | Gabriele Baldocci Klavier | Yuzuko Horigome

Violine | Mitglieder der Symphoniker Hamburg | und andere

Fr. 26.06.2026 | 19:30 Uhr | LAEISZHALLE KLEINER SAAL

»DICHTET LIEBE!«

Robert Schumann: »Dichterliebe« | Werke von Johann Sebastian

Bach, Johannes Brahms, Maurice Ravel und Eugène Ysaÿe

Martha Argerich Klavier | Magdalena Kožená Mezzosopran|

Yuzuko Horigome Violine | Adrian Iliescu Violine | Szymon

Nehring Klavier | Mauricio Vallina Klavier

Sa. 27.06.2026 | 19:30 Uhr | LAEISZHALLE GROSSER SAAL

»JAPAN TRIFFT AUF BEETHOVEN I«

»Der Postbote von Nagasaki« (Japanisches Nō-Theater) |

Beethoven Violinsonaten II

Martha Argerich Klavier | Maxim Vengerov Violine | Shōnosuke

Ōkura Ōtsuzumi | Akane Sakai Klavier | und andere

So. 28.06.2026 | 19:30 Uhr | LAEISZHALLE GROSSER SAAL

»MOSTLY BEETHOVEN«

Werke von Ludwig van Beethoven | Beethoven Violinsonaten III

Martha Argerich Klavier | Stephen Kovacevich Klavier |

Maxim Vengerov Violine | Lilya Zilberstein Klavier |

Mitglieder der Symphoniker Hamburg | und andere

Mo. 29.06.2026 | 19:30 Uhr | LAEISZHALLE GROSSER SAAL

»JAPAN TRIFFT AUF BEETHOVEN II«

Dai Fujikura: Klavierkonzert Nr. 4 »Akiko’s Piano« | Beethoven

Violinsonaten IV

Martha Argerich Klavier | Maxim Vengerov Violine | Akane

Sakai Klavier | die Symphoniker Hamburg unter Sylvain

Cambreling

Di. 30.06.2026 | 19:30 Uhr | LAEISZHALLE GROSSER SAAL

»GRAVITATIONSFELDER« –

FESTIVAL-ABSCHLUSS

Beethoven Violinsonaten V | »Gravitations: Mahler« – Jazz

inspiriert von Gustav Mahler | und mehr

Martha Argerich Klavier | Maxim Vengerov Violine | Zhang Jun

Schauspiel/Gesang | Haggai Cohen-Milo Kontrabass | Pierre

Génisson Klarinette | Akane Sakai Klavier | Michael Guttman

Violine | die Symphoniker Hamburg | und andere

Von Mo. 22.06. bis Fr. 26.06.2026 | jeweils 12:30 Uhr |

LAEISZHALLE BRAHMS-FOYER

»DAS MARTHA ARGERICH FESTIVAL

PRÄSENTIERT …« – LUNCHKONZERTE

Roman Blagojevic, David Chen, Karin Lechner, Martina

Meola, Jérémie Moreau | und andere

Täglich 30 Minuten Musik – Kapazität begrenzt.

Eintritt frei!

23



ORCHESTERAKADEMIE

Die Orchesterakademie der Symphoniker Hamburg

– Laeiszhalle Orchester stellt sowohl eine

nachhaltige Ausbildungsstätte für den musikalischen

Nachwuchs als auch eine wichtige Säule

der Orchesterarbeit dar. Zu ihrem Kernbestandteil

gehört einerseits eine umfassende Aus- und

Weiterbildung der instrumentalen Fähigkeiten: Die

Akademist:innen erhalten tiefgreifende Einblicke

in die Proben- und Konzerttätigkeit sowie in die

Education-Arbeit eines professionellen Orchesters.

Darüber hinaus werden sie persönlich von

Mentor:innen betreut und erhalten kontinuierlich

Einzelunterricht und Kammermusik-Coaching von

Orchestermitgliedern. Regelmäßige Probespiel-

Simulationen bieten das ideale Training für den

nächsten Karriereschritt; zudem können die Akademist:innen

ihre Fähigkeiten in speziell dafür

konzipierten Akademie-Konzerten präsentieren.

Orchesterakademie-Jahrgänge 2022/2023 bis 2025/2026

Andererseits verkörpert die Akademie das Selbstverständnis

der Symphoniker Hamburg – Laeiszhalle

Orchester als eine lebendige Kulturinstitution und

ein denkendes Orchester, dessen gesellschaftlicher

Auftrag mehr erfordert als nur rein technische

Fähigkeiten und eine entsprechende individuelle

Instrumentalausbildung. Daher widmet sich die

Akademie im Rahmen vielfältiger Workshops von

renommierten Referent:innen nicht nur musikpraktischen

und musiktheoretischen Fragen, sondern

auch der Entwicklung eines neuen Bewusstseins

davon, was Orchestermusik und Konzertleben im

21. Jahrhundert bedeuten. Zudem werden mithilfe

verschiedener Kooperationen mit lokalen Museen

von den Akademist:innen selbst interdisziplinäre,

themenbezogene Kammerkonzerte erarbeitet, die

dem Publikum, aber auch den Protagonist:innen

selbst neue Räume von Kunsterfahrung erschließen.

KOOPERATIONSPARTNER

HOCHSCHULE FÜR MUSIK

UND THEATER HAMBURG

Die Förderung junger Musiker:innen

ist seit ihrer Gründung ein

vorrangiges Anliegen der Symphoniker

Hamburg. Insbesondere

mit der Hochschule für Musik und

Theater Hamburg verbindet das Orchester daher

eine langjährige Zusammenarbeit. Die deutschlandweit

einzigartige Kooperation ermöglicht Nachwuchskünstler:innen

bereits früh den Kontakt

sowie die Arbeit in und mit einem professionellen

Klangkörper. Die beiden bedeutenden musikalischen

Institutionen stehen sich auch in ihrem

Selbstverständnis nahe: Die Symphoniker Hamburg

begreifen sich nicht nur als Klangkörper, sondern

vielmehr als eine im öffentlichen Raum über die

politische und die ästhetische Wirklichkeit reflektierende

Kulturinstitution.

WINDFUHRS

WERKSTATT-KONZERTE

Forum der HfMT Hamburg

Do. 01.10.26 | 19:30 Uhr

Werke von Boris Blacher, Béla Bartók

und Franz Schubert

Forum der HfMT Hamburg

Mi. 28.10.26 | 19:30 Uhr

Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy,

Alexander Glasunow und Antonín Dvořák

Forum der HfMT Hamburg

Mi. 11.11.26 | 19:30 Uhr

Werke von Johannes Brahms und Nikolai

Rimski-Korsakow

25

Passend dazu lautet das Leitmotiv der Hochschule

für Musik und Theater »künstlerische Exzellenz in

gesellschaftlicher Verantwortung«, die in einer

Symbiose aus Lehre, künstlerischer Produktion und

Forschung ihren Ausdruck findet. Im Zentrum der

Zusammenarbeit steht neben einer jährlichen

gemeinschaftlichen Opernproduktion die Reihe

der Werkstatt-Konzerte unter der Leitung von

Prof. Ulrich Windfuhr und Studierenden seiner

Dirigierklasse. In diesem Rahmen interpretieren

die Symphoniker Hamburg Meisterwerke aller

Epochen, präsentieren junge Instrumentalsolist:innen

– insbesondere im Studiengang

Konzertexamen – ihre Fähigkeiten und werden

Werke aus der Feder von Nachwuchskomponist:innen

zur Uraufführung gebracht. Auf diese Weise werden

allen Beteiligten neue Perspektiven eröffnet –

und den Stars von morgen wird eine Bühne bereitet.

Forum der HfMT Hamburg

Do. 28.01.27 | 19:30 Uhr

Werke von Robert Schumann und

Peter I. Tschaikowsky sowie eine

Uraufführung

Forum der HfMT Hamburg

Do. 25.02.27 | 19:30 Uhr

Werke von Johann Christian Bach und

Wolfgang Amadeus Mozart

Forum der HfMT Hamburg

Do. 25.03.27 | 19:30 Uhr

Werke von Gioachino Rossini und Franz

Schubert sowie eine Uraufführung



CHOR-KOOPERATIONEN

KOPRODUKTIONEN

27

Seit vielen Jahren widmen sich die Symphoniker

Hamburg mit besonderer Hingabe der Welt der

Chormusik, die sie fest in ihrem Programm etabliert

haben. Eine kontinuierlichen Zusammenarbeit

verbindet sie mit der EuropaChorAkademie (ECA)

und dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg,

die auch in dieser Spielzeit wieder bei uns zu

Gast sein werden.

Der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg

steht seit über 25 Jahren für künstlerische Exzellenz.

Das experimentierfreudige Ensemble widmet sich in

flexiblen Besetzungen einem außergewöhnlich breiten

Repertoire und sucht dabei immer wieder neue

Wege. Aktuelle Einladungen zu Konzertprojekten mit

Klangkörpern wie dem Budapest Festival Orchestra

unter Iván Fischer, dem City of Birmingham Symphony

Orchestra unter Mirga Gražinytė-Tyla und vielen

anderen zeugen von der hohen künstlerischen Qualität.

Aus der engen und sehr erfolgreichen Zusammenarbeit

mit dem Dirigenten Hansjörg Albrecht

entwickelten sich in den letzten Jahren neue,

GASTSPIELE

Die Symphoniker Hamburg beleben maßgeblich

ein weltweit renommiertes Konzerthaus mit über

115-jähriger Tradition: Sie sind seit 2017 das Residenzorchester

der Laeiszhalle. Darüber hinaus

begreifen sie sich als denkendes Orchester, als eine

ihrer Zeit und ihrem Umfeld verpflichtete, originär

Hamburger und in die Welt ausstrahlende Kulturinstitution.

Aus diesem Selbstverständnis erwächst

eine ungewöhnlich enge Verflechtung auch mit verschiedenen

anderen Institutionen der Stadt.

Die Besuche in Hamburger Schulen, Kitas und

sozialen Einrichtungen sind kaum mehr zu zählen;

die Education- und Vermittlungsarbeit des Orchesters

sucht in Tiefe und Breite ihresgleichen. Zudem

ausgefallene Programmkonzepte. Mit einer Vielzahl

von Konzerten im Jahr prägt der Chor das Konzertleben

der Stadt wie kein anderer sich selbst tragender

Chor in Hamburg.

Die EuropaChorAkademie wurde im Jahr 2017

von Prof. Joshard Daus in der Europastadt Görlitz/

Zgorzelec gegründet. Mit Unterstützung der

Bundesrepublik Deutschland und des Freistaats

Sachsen wurde hier ein international ausgerichtetes

Chorzentrum geschaffen, das musikalische

Weiterbildung und Konzertpraxis sowie ihre wissenschaftliche

Begleitung auf Exzellenz-Niveau

vereint. Junge Talente aus ganz Europa arbeiten

hier unter der Leitung von Jan Hoffmann gemeinsam

mit namhaften Dozent:innen aus den europäischen

Musikhochschulen. Durch die noch mit

Sir Jeffrey Tate auf den Weg gebrachte und nun

mit Sylvain Cambreling fortgesetzte enge Zusammenarbeit

mit den Symphonikern Hamburg erlebt

der Chor regelmäßige Auftritte in der Laeiszhalle

und in der Elbphilharmonie.

baut das Orchester beständig seine Partnerschaft

mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg

aus und gastiert in der Staatsoper Hamburg bei

Ballett- und Opernaufführungen sowie bei der

Musikgemeinde Harburg.

Aber auch an weiteren bedeutenden nationalen und

internationalen Konzertorten wie der Berliner Philharmonie

und dem Vilnius Festival ist das Orchester

anzutreffen – und es geht auf Tournee durch Europa,

Asien, den Nahen Osten und die USA.

Auf diese Weise trägt die einzigartige Synergie

zwischen der Laeiszhalle und ihrem Residenzorchester

weit über den Johannes-Brahms-Platz hinaus Früchte!

Veröffentlichung in der 2. Mai-Hälfte.



UNSERE FÖRDERER

UND SPONSOREN

Wir danken allen Förderern und Sponsoren

der Symphoniker Hamburg für ihre Unter stützung!

Wo die Sprache aufhört,

fängt die Musik an.

E. T. A. Hoffmann

ERNA BAUR-STIFTUNG

Sie lieben klassische Musik?

Dann tun Sie sich und Ihrer Stadt etwas

Gutes und unterstützen Sie die Symphoniker

Hamburg durch Ihre Mitgliedschaft bei den

Freunden und Förderern e. V.

Als Mitglied unserer »Symphonischen

Familie« haben Sie Kontakt zum Orchester,

blicken hinter die Kulissen und erhalten

Zugang zu exklusiven Angeboten.

Beitrittserklärungen liegen in den

Foyers der Laeiszhalle aus.

Unter:

www.symphonikerhamburg.de/freunde

können Sie auch online Mitglied werden.

Sprechen Sie uns an!

Freunde und Förderer

der Symphoniker Hamburg e. V.

Sechslingspforte 2

(i. Hs. Brinkmann & Partner)

22087 Hamburg

T 040 22667-836

F 040 22667-977

M freunde@symphonikerhamburg.de

Spendenkonto:

Hamburger Sparkasse

IBAN DE90 2005 0550 1505 7007 97

BIC HASPDEHHXXX

JETZT

MITGLIED

WERDEN

FREUNDE UND

FÖRDERER DER

SYMPHONIKER

HAMBURG E.V.



ESSAY ZUR SPIELZEIT

von Alexander

Meier-Dörzenbach

ZUSAMMEN DURCHS

FEUER GEHEN

▲ Detail aus Caravaggios »Die sieben Werke der Barmherzigkeit«, 1606,

Pio Monte della Misericordia, Neapel



33

»Der Mensch ist das einzige Wesen, das Feuer

machen kann, und diesem verdankt er die Herrschaft

über die Erde« notierte Ende des

18. Jahrhunderts der damals europaweit bekannte

Schriftsteller Antoine de Rivarol. Inzwischen

belegen archäologische Funde, dass bereits vor rund

einer Million Jahren der Homo erectus Feuer

kontrolliert genutzt hat, seit einer halben Million

Jahren dauerhafte Feuerstellen existieren und der

Homo sapiens vor etwa einer Viertelmillion Jahren

offenes Feuer gezielt selbst produzieren konnte.

Das war anthropologisch ein gewaltiger Entwicklungsschritt,

denn nun konnte Nahrung gekocht,

Wärme und Licht erzeugt, Schutz gegenüber Raubtieren

garantiert und schließlich Metall verarbeitet

werden – Feuer als Funke der Zivilisation. Zeitlich

parallel zu Rivarol widmet sich Johann Wolfgang

von Goethe mehrfach literarisch dem Ursprung des

Feuers und seiner Wirkung für die Herrschaft der

Menschen. In seinem dramatischen Festspiel

»Pandora« rufen die Schmiede:

Zündet das Feuer an!

Feuer ist obenan.

Höchstes, er hat’s getan,

Der es geraubt.

Wer es entzündete,

Sich es verbündete,

Schmiedete, ründete

Kronen dem Haupt.

»Der es geraubt« ist auch Titelgeber des Heftes,

in dem dieses Fragment gebliebene klassizistische

Werk 1807/1808 erschien: »Prometheus«.

Während dem editorisch anspruchsvollen Almanach-Projekt

der Cotta’schen Buchhandlung kein

dauerhafter Erfolg beschieden war, durchzieht

Prometheus als ein Leitmythos die Schriften Goethes,

der sich im Sturm und Drang, in der Klassik sowie in

seinem Spätwerk mit der Figur aus der griechischen

Mythologie auseinandergesetzt hat.

Jan Cossiers: »Prometheus bringt das Feuer zur Erde«, um 1637

(nach Rubens’ Ölskizze), Museo Nacional del Prado, Madrid

I. EIN BESTEHEN DER FEUERPROBE

Prometheus ist ein Titan der Tat. Gegen den göttlichen

Willen hat er den Menschen das Feuer und

damit den Ursprung der Zivilisation und Kultur

gebracht. Für die Tat des Feuerraubs ist Prometheus

an das Kaukasusgebirge geschmiedet worden, wo

ihm ein Adler alltäglich die nächtlich nachwachsende

Leber auffrisst. Prometheus mag allegorisch positiv

oder eher kritisch interpretiert werden: als sich von

Autorität emanzipierende Menschheit oder als nach

gottähnlicher Macht strebendes Wesen. Unser

Inspirationszitat der Saison 2026/2027 »—Wie ich!«

nutzt die abschließende Zeile von Goethes früher,

rebellischer Hymne »Prometheus« von 1774 (abgedruckt

am Anfang der Broschüre) und platziert

damit das Feuer in einen Bedeutungsbrand von

Schöpferkraft, Selbstermächtigung, Kulturentstehung,

Schuld, Versöhnung und Handlungsauftrag.

All dies wird in dieser Saison in den Konzerten klanglich

ausgelotet werden und ihm wird in den Bildern

dieser Broschüre vor- und nachgespürt.

Seinem Namen nach ist Prometheus »vorausdenkend«

(πρό: im Voraus, μαθεῖν: denken), aber lässt sich mit

sprachlichen Denkstrukturen tatsächlich die Bedeutung

seines handelnden Wesens ergründen? Bevor

wir den lyrischen Impuls Goethes näher betrachten,

der unter anderem von Johann Friedrich Reichardt,

Franz Schubert und Hugo Wolf vertont wurde, sei ein

prometheisch geweiteter Blick auf die Problematik

des Denkens, Erklärens und Sagens gerichtet,

dem sich Franz Kafka 1918 in seinem kleinen, 1931

posthum erschienenen Prosafragment widmet:

PROMETHEUS

Von Prometheus berichten vier Sagen:

Nach der ersten wurde er, weil er die Götter an

die Menschen verraten hatte, am Kaukasus festgeschmiedet,

und die Götter schickten Adler,

die von seiner immer wachsenden Leber fraßen.

Nach der zweiten drückte sich Prometheus im

Schmerz vor den zuhackenden Schnäbeln immer

tiefer in den Felsen, bis er mit ihm eins wurde.

Nach der dritten wurde in den Jahrtausenden

sein Verrat vergessen, die Götter vergaßen, die

Adler, er selbst.

Nach der vierten wurde man des grundlos

Gewordenen müde. Die Götter wurden müde,

die Adler wurden müde, die Wunde schloß sich

müde. Blieb das unerklärliche Felsgebirge. –

Die Sage versucht das Unerklärliche zu erklären.

Da sie aus einem Wahrheitsgrund kommt,

muß sie wieder im Unerklärlichen enden.

Auch wenn hier von vier Sagen die Rede ist, geht

es tatsächlich um die eine Tat, ihr Vergessenwerden

und damit ein Grundloswerden des Täters in

zeitlicher Dimension. Was bleibt, ist massives

Felsgebirge sowie eine diffuse Vorstellung von

Erklärbarem und Unerklärlichem. Die Sage entstamme

einer Wahrheit, die dadurch versuche,

eine Form anzunehmen, doch sich daher wieder

auflösen muss … Ein rätselhafter Abschluss,

der aber viel über Kunst, besonders in ihrer

ephemeren Erscheinungsform der Musik, zu erzählen

hat. Was lässt sich denn überhaupt

»erklären«? Laut Kafka scheint der Wahrheitsgrund

der Sage eine Untiefe zu sein, die im

Unerklärlichen enden MUSS. Doch jenseits des

Erklärlichen liegt das dennoch Erfahrbare – und

genau das kann in und durch Kunst passieren.

In Konzerten lassen sich Wahrheiten sinnlich

erleben, die sich eben nicht erklären lassen.

Wenn das Eröffnungskonzert der Saison mit

Ausschnitten aus Ludwig van Beethovens Ballettmusik

zu »Die Geschöpfe des Prometheus« beginnt,

so vermittelt die Musik brennende Sehnsucht,

leuchtendes Licht, lodernde Kraft. Allerdings bleiben

das sprachmetaphorische Krücken, die nicht

nur genutzt werden, weil das Libretto und die

Choreografie von Salvatore Viganò verschollen sind.

Die in zeitgenössischen Beschreibungen bewahrte

Handlung des Balletts erzählt von Prometheus, der

Menschen aus Ton erschafft und sie zu den Künsten

führt, damit sie zu moralisch gebildeten Wesen

werden. Der Feuerraub als selbstermächtigender



35

Akt ist weniger im Fokus als seine Folgen; so ist in

einer Uraufführungskritik von 1801 zu lesen:

»Das Theater stellte ein Wäldchen vor, in welchem

sich zwei Kinder von Prometheus befanden. Plötzlich

kam ihr Vater mit einer brennenden Fackel daher.

(Wo, und mit welchem Feuer er sie angezündet, bekam

der Zuschauer nicht zu sehen). Nachdem er jedem

Kinde das Feuer in die Brust gelegt, fiengen diese

sogleich an, steif und ohne Gestikulation umherzutrippeln.

(Dieser Auftritt dauerte etwas sehr

lange und ennuyirte).«

In einer anderen Rezension ist in poetisch enthusiastischerem

Ton vermerkt:

»Der Vorhang rauscht empor, und – wie glücklich

gewählt ist der Augenblick! – Prometheus mit der

dem Himmel entwandten Flamme irrt, verfolgt vom

Zorne der Götter, bang und unstät einher. Noch

umzischen ihn die Blitze von allen Seiten, und die

in Nacht gehüllte Natur und die empörten Elemente

drohen ihm Vernichtung. Gefühllose Statuen, ohne

Bewegung und Seele, stehen die beiden Menschen

in einiger Entfernung gegen den Hintergrund.

Prometheus naht ihnen mit der entzündeten Fackel,

und plötzlich glüht eine schöne Flamme in beider

Brust empor.«

Das lodernde Feuer, die glimmende Glut, die leuchtende

Fackel wärmen metaphorisch durch Musik.

Beethoven setzt einen brennenden Klanggestus,

verortet zwischen klassischer Tradition und jener

heroisch-revolutionären Tonsprache, der seine mittlere

Schaffensperiode weithin prägen sollte. Die

musikalische Kraft dieses Balletts wurzelt in seiner

ideellen Programmatik – der Verbindung aus Mythos,

Aufklärung und künstlerischer Selbstermächtigung.

Gerade die Ouvertüre zeigt eine dramatische Spannung

zwischen dunkler Einleitung und strahlender

Entfaltung – ein Verfahren, das Beethoven später bis

zu größten Formen radikalisieren sollte und das diese

Saison auch in den Aufführungen seiner dritten

Leonoren-Ouvertüre (im 2. Symphoniekonzert am

11. Oktober), in den Symphonien Nr. 2 (in der

3. Morgen Musik am 25. April), Nr. 7 (im 4. Symphoniekonzert

am 13. Dezember) und Nr. 9 (zum Jahreswechsel)

in Kontrast zu seiner Symphonie Nr. 1

(im Weihnachtskonzert am 25. Dezember) sowie im

Duktus der Klavierkonzerte Nr. 1 (im 10. Symphoniekonzert

am 20. Juni mit Martha Argerich) und Nr. 3

(im 3. Symphoniekonzert am 8. November mit

Lukáš Vondráček) zu erleben sein wird.

Die musikalische Dramaturgie von Beethovens

Prometheus-Ballett entspricht einem zentralen Ideal

der Aufklärung: dem Fortschritt von Natur zu Kultur,

von Instinkt zu Bildung. Prometheus wird durch das

göttliche Feuer zur Allegorie für den Künstler selbst –

zu einer Figur, die durch schöpferische Kraft die

Menschheit formt und entzündet. Besonders

aufschlussreich ist die Rolle des mitreißenden Finalthemas

des Prometheus-Balletts. Dieses Thema

bildet ebenfalls die Grundlage für das Variationsfinale

in Beethovens Symphonie Nr. 3 »Eroica« und

erscheint vorab auch in den 15 Variationen mit einer

Fuge für Klavier op. 35, dabei entstammt es

ursprünglich seinen zwölf Contretänzen für Orchester

WoO 14 (Nr. 7). Wie Prometheus aus Lehm und

Wasser Figuren geformt und ihnen mit dem Feuer

die Möglichkeit zur Kultur gegeben hat, so hat

Beethoven sein Material geformt, bis es in strahlendem

Es-Dur von genau dieser Selbstermächtigung

erzählt. Das Thema selbst besitzt eine ungewöhnliche

Struktur: Es beginnt mit einer scheinbar

fragmentarischen Basslinie, aus der sich erst allmählich

eine vollständige Melodie entwickelt. Selbst

diese konstruktive Entfaltung entspricht einem

kreativen Prinzip, das man symbolisch mit der

Prometheus-Idee verbinden kann: Aus einem

einfachen »Rohmaterial« entsteht durch feuriges

Genie in Variation und Entwicklung eine komplexe

musikalische Form.

Im Eröffnungskonzert am 20. September erleben

wir auch den großen Beethoven-Verehrer Richard

Wagner mit seinen »Wesendonck-Liedern«, die

klangliche Glut, Feuer und Asche einer sehnsüchtigen

Leidenschaft des verheirateten Komponisten

für die ebenfalls verheiratete Mathilde

Wesendonck zum Ertönen bringen. Die Ende der

1850er-Jahre eigentlich für Klavier und Stimme

geschriebenen Lieder wurden nur teilweise von

Wagner selbst orchestriert; Felix Mottl besorgte

die Umformung 1893. In der zweiten Konzerthälfte

wird dann Hans Zenders gut einhundert Jahre

später komponierte Interpretation von Robert

Schumanns ekstatischer Klavierfantasie C-Dur

op. 17 erklingen, die auf das damals 160 Jahre alte

Stück des Romantikers zurückgreift, das nicht nur

orchestriert, sondern auch mit Präludium und

Zwischenspielen versehen, eine konstruktiv

irritierende, doch gleichsam betörende Gegenwärtigkeit

erhält. Schon Schumann hat in diesem

Werk Beethoven nicht nur mehrfach zitiert (unter

anderem aus der Symphonie Nr. 7 sowie dem

Liederzyklus »An die ferne Geliebte«), er plante

sogar, es »Obolen auf Beethovens Monument« zu

nennen. Zender vergleicht seine musikalische

Re-Formierung mit der Arbeit eines Architekten,

der ein neues Gebäude in ein historisches Ensemble

einfügt: »Die Qualität eines solchen ›Anbaus‹ wird

umso höher sein, je besser es gelingt, zwei ganz

gegensätzliche Probleme zu lösen: auf der einen

Seite den neuen Baukörper unverwechselbar vom

alten abzusetzen, auf der andern mit dem Neuen

auch eine Interpretation des Alten zu geben.«

Das Eröffnungskonzert wird somit Spuren von

Autonomie und Anbindung, von Neu-Figurierung,

Verflechtung und Loslösung legen, die durch

die ganze Saison in klingenden Wahrheiten –

und damit in sinnlicher Gestaltung von Welt –

zu erfahren sein werden.

II. IM FUNKELNDEN FEUERSCHEIN

Zwei Jahrzehnte vor Kafka hat André Gide sich der

feuerbringenden Titanen-Figur in einer satirischen

Erzählung genähert, die das Unerklärliche als das

kulturell Verdrängte zeigt: In »Der schlechtgefesselte

Prometheus« aus dem Jahr 1899 besucht der

Titelheld im zeitgenössischen Paris ein Café und

unterhält sich dort mit Kokles und Damokles,

zwei Herren, die sich wundern:

Aber, wenn Nichts eine Bedeutung hat, riefen ungeduldig

die Beiden, warum sind Sie denn dann hergekommen,

werter Herr ...

Herr ...?

Prometheus, ergänzte Prometheus bescheiden.

Werter Herr Prometheus – denn schliesslich, ich bemerkte

schon vorhin, fuhr Kokles fort, dass dieses Restaurant zum

Reden einladet, und nichts kann mich glauben machen, dass

der sonderbare Name, den Sie tragen, das Einzige ist, das Sie

auszeichnet; wenn Sie nichts getan haben, so werden Sie

doch was tun; und was können Sie tun? Zeigen Sie uns doch

Ihren Hauptcharakterzug: was haben Sie, das sonst Niemand

hat? Warum heissen Sie Prometheus?

Von dieser Flut der Fragen übergossen beugte Prometheus

das Haupt und leise und mit tieferem Tone kam die beinah

verwirrte Antwort:

Was ich habe, meine Herren? – Was ich habe, ich? – Ach!

Einen Adler.

Einen was?

Einen Adler – oder einen Aasgeier vielleicht ... man weiss

nicht bestimmt.

Einen Adler! Sehr gut! Einen Adler! Und wo denn!

Sie möchten ihn gern sehen?

O, wenn es nicht indiskret ist ...

Dann ganz vergessend wo er sich befand, erhob sich Prometheus

plötzlich und stiess einen starken Schrei aus, einen

Rufschrei nach seinem Adler.

Und dann passierte diese verblüffende Sache.

Ein Vogel, der in der Ferne enorm erschien, in der Nähe aber

nicht so gross ist wie so, verfinstert für einen Augenblick

den Himmel des Boulevard, saust wie ein Windstoss gegen

das Café, zerbricht die Glastafel des Schaufensters, drückt

mit einem Flügelschlag dem Kokles ein Auge aus und lässt

sich mit starkem, zärtlichem, wohl, doch auch sehr

bestimmtem Gekrächze auf der rechten Schulter des Prometheus

nieder.

Dieser öffnet sofort seine Weste und gibt dem Vogel von

seiner Leber.

Der Spektakel im Café war gross. Alles schrie und redete

durcheinander, – denn es waren noch mehr Gäste

gekommen.

Aber geben Sie doch Acht! rief Kokles.

Aber sein Vorwurf wurde völlig übertönt von dem bedeutendsten

Lärm:

Das? Ein Adler? Lassen Sie sich nicht auslachen!! – Dieser



armselige zerzauste Vogel ein Adler? Machen Sie uns nichts

weiss!! Das ist höchstens ein Gewissen.

Tatsache ist, dass es erbärmlich zum ansehn war, wie sich

der jämmerliche federarme Vogel gierig auf die schmerzhafte

Portion Leber stürzte; er schien seit drei Tagen nichts gefressen

zu haben.

Leute kamen näher und redeten auf Prometheus ein:

Glauben Sie doch nicht, Verehrtester, dass Sie mit dem Adler

da irgendwie was besonderes haben. Muss ich Ihnen erst

sagen, dass wir im Grunde alle unsern Adler haben?

Aber, sagte Einer ...

Aber man trägt ihn nicht in Paris – fuhr der andere fort, –

in Paris steht das nicht.

Der Adler geniert. Schauen Sie nur, was er angerichtet hat!

Wenn es Sie amüsiert, ihm von Ihrer Leber zu geben – gut,

Ihre Sache; aber ich versichere Ihnen, dass das für die, die es

mit ansehn müssen, peinlich ist. Wenn Sie es schon tun, so

machen Sie’s heimlich.

Und Prometheus murmelte zerknirscht: Entschuldigen Sie,

meine Herrn, – ich bin ganz untröstlich. Was soll ich tun?

Aber, man entfernt das eben, bevor man eintritt,

Bestester.

Und die einen sagten: man erwürgt ihn.

Und die andern sagten: man verkauft ihn. Wozu sonst sind

denn die Zeitungsredaktionen da?

Der Adler als gefiedertes Gewissen, das jeden

irgendwie plagt, das einen zerfleischt und dessentwegen

man sich daher zu genieren habe. Bevor man

sich in die Öffentlichkeit begibt, möge man es entfernen;

wenn man daran leide, sollte es verheimlicht

bleiben – besser noch abgetötet oder verkauft werden.

Eine zynische Sicht auf die Welt, doch was ist

zu tun? Am Ende der Erzählung wird Prometheus

abermals gefangen genommen, tötet und isst den

Adler und wird dadurch zum selbstgefälligen Mittelmaß.

Beschreibt das nun Zivilisation oder Kultur,

oder ist es vielmehr ihr Antonym? Literarisch entpuppt

sich Prometheus hier als Schöpfer, der mit

einer Adlerfeder die Erzählung selbst niedergeschrieben

hat. Eigentlich plante Gide, Goethes Prometheus-Hymne

zu übersetzen, doch ließ er den

Plan »wegen übermäßiger Schwierigkeiten« fallen;

dabei hat ihn der Text in seinem Denken stark geprägt

– wie er selbst 30 Jahre später notiert: Er

habe daraus gelernt, »dass alles Große vom Menschen

nur in der Empörung gegen die Götter versucht

wurde«. Wie Goethes Prometheus gegenüber

dem Göttervater als Weisung für die Menschen

formuliert: »Und dein nicht zu achten, / Wie ich!«.

III. MIT FEUEREIFER ARBEITEN

Um exemplarisch die Dichte der Programmtextur

dieser Saison im prometheisch selbstermächtigend

handelnden Feuerlicht zu besehen, seien ein paar

Fäden herausgezogen, die wir Tschaikowskys Flamme

zu verdanken haben. Im Jahre 1844 kommt die

22-jährige Französin Fanny Dürbach als Gouvernante

in den elterlichen Tschaikowsky-Haushalt und

erkennt das künstlerische Talent des gerade einmal

vierjährigen Pjotr Iljitsch, den sie schon bald

»le petit Pouchkine« (der kleine Puschkin) tituliert

und dessen auf Französisch verfasste Gedichte sie

aufhebt. Als Pjotr Iljitsch im Alter von 14 Jahren seine

Mutter durch Cholera verliert, wird in ihm eine

Wunde geöffnet, die sich nicht wieder schließt, aber

seine erste ernste Komposition motiviert: einen

Walzer zu ihrem Gedenken. Durch die Todesdunkelheit

eines geliebten Menschen hat Tschaikowsky

zum lichten Leben in der Musik gefunden – für

dieses zahlt er allerdings einen hohen Preis. Eines

Nachts kommt Fanny in das Zimmer des Knaben und

findet ihn erschöpft in seinem Bett sitzend vor. Er

deutet auf seinen Kopf und ruft verzweifelt, dass

dort die Musik sitze und ihm keinen Frieden mehr

lasse. Wie ein Vogel im Käfig eingesperrt singt,

so wartet die Musik in Pjotrs Kopf darauf, befreit zu

werden. Durch Musik wird das Unfassbare sinnlich

materialisiert, doch dieser Akt gewährt einer

empfindsamen Seele keinen Frieden, sondern

leuchtet vielmehr ihre dunklen Winkel aus: »Den

Verstand könnte man verlieren, wenn die Musik nicht

wäre. Sie ist die schönste Gabe des Himmels für

einen Menschen, der im Dunkeln irrt«, summiert der

reife Tschaikowsky und poetisiert damit die göttlich

bestrafte, prometheische Feuergabe vom Himmel

jenseits von Licht und Wärme als komponierte,

musikalische Kunst.

Vom Zorn des Göttervaters schreibt Tschaikowsky

selbst, wenn er seiner Gönnerin Nadežda von Meck

über sein Klavierkonzert Nr. 1 berichtet, das er

eigentlich seinem Mentor Nikolai Rubinstein widmen

wollte. Als er es ihm allerdings Weihnachten

1874 vorspielt, herrscht zunächst eisiges Schweigen:

»›Nun?‹ fragte ich, als ich mich vom Klavier

erhob. Da ergoss sich ein Strom von Worten aus

Rubinsteins Mund. Sanft zunächst, wie wenn er

Kraft sammeln wollte, und schließlich ausbrechend

mit der Gewalt des Jupiter Tonans. Mein Konzert

sei wertlos, völlig unspielbar. Die Passagen seien

so bruchstückhaft, unzusammenhängend und

armselig komponiert, dass es nicht einmal mit Verbesserungen

getan sei. Die Komposition selbst sei

schlecht, trivial, vulgär. Hier und da hätte ich von

anderen stibitzt. Ein oder zwei Seiten vielleicht

seien wert, gerettet zu werden; das Übrige müsse

vernichtet oder völlig neu komponiert werden.«

Tschaikowsky änderte nichts an der Komposition,

die mit großem Erfolg dann 1875 durch Hans von

Bülow in Boston uraufgeführt wurde. Rubinstein

modifizierte seine Meinung und lenkte das Werk

dann wenige Jahre später selbst in Paris zu jenem

Triumph, der bis dato anhält – die Einspielung von

Tschaikowskys op. 23 durch Van Cliburn 1961 wurde

Piero di Cosimo: »Der Mythos von Prometheus«, 1515, Alte Pinakothek, München

37

zur ersten Klassikaufnahme, die mehr als eine Million

Mal verkauft wurde, und das Werk ist bis heute das

am häufigsten eingespielte Klavierkonzert überhaupt.

Diese Saison wird es mit Khatia Buniatishvili unter

dem Chefdirigenten Sylvain Cambreling am 9. Januar

beim Haspa Neujahrskonzert zu erleben sein.

Der junge Pjotr wurde auf die Rechtsschule für

Knaben in St. Petersburg verschickt, wo er sich als

16-Jähriger zum ersten und heftigsten Mal verliebt:

in den 12-jährigen Sergey Kireyev, für den er

zeitlebens eine enge Zuneigung bewahrt. Als er

seinem Bruder Modest 1870 zum Schulabschluss

gratuliert, schreibt Pjotr: »Ich erinnere mich noch

lebhaft an das, was ich selbst vor elf Jahren erlebt

habe, und ich wünsche mir, dass Deine Freude

nicht von der Bitterkeit getrübt wird, die ich damals

aufgrund meiner Liebe zu Kireyev empfand.«

Die intensivsten Liebesgefühle Tschaikowskys sind

immer mit Scham und Reue, mit bitterer Emphase

gepaart: Leidenschaft erlebt er im Sinne einer

doppelten Passion – leuchtende Feuerkraft und

schmerzende Adlerwunde. Selbst in seinem

Todesjahr 1893 hingen noch zwei Fotografien von

Kireyev beim Arbeitstisch in seinem Haus in Klin.

Dort skizzierte Tschaikowsky in nur zwölf Tagen

sein letztes großes Werk, die Symphonie Nr. 6,



39

der sein Bruder Modest am Tag nach der Uraufführung

den von ihm begeistert übernommenen

Beinamen »Pathétique« verlieh. Die Symphonie

ist tragisch, dramatisch und tönt unheilvoll; Musik,

die von Tod und Vergänglichkeit erzählt und

besonders im Schlusssatz an ein Requiem erinnert:

Neun Tage nach der Uraufführung stirbt der

Komponist. Dabei scheint Tschaikowsky keineswegs

lebensmüde, sondern strotzt vor kreativer

Kraft. In nur vier Wochen hat er die Symphonie

geschrieben, mit der er sehr zufrieden ist: »Ich

halte sie für das beste, namentlich aber für das

aufrichtigste aller meiner Werke. Ich bin stolzer

auf sie als auf alle meine anderen Kompositionen.«

In der 5. VielHarmonie am 10. Juni wird unter dem

Dirigenten Nicolas Ellis diese Symphonie zur Aufführung

gebracht, deren Finale tief berührt. Mit

einem langsamen Schlusssatz zu enden war neu

und befremdlich – doch wie konnte das Feuer

weiterbrennen?

Die Homosexualität des Komponisten ist erst seit

Ende des 20. Jahrhunderts ein offener Diskurs, da

alle entsprechenden Passagen in seinen Briefen in

sowjetischen Ausgaben unterschlagen wurden.

Es war tatsächlich Oscar Wildes Prozess wegen

Homosexualität im Jahre 1895, mit seiner enormen

Resonanz, der negative Tendenzen in der Rezeption

und der kritischen Beurteilung von Tschaikowskys

Kunst hervorrief. Die darauf folgende

Pathologisierung des Homosexuellen definierte

diesen nicht aufgrund seiner Handlungen, sondern

aufgrund seines Charakters, der damals für

»normale« Menschen als krank, malad und fremdartig

gedeutet wurde. Tschaikowskys Musik wurde

zu Beginn des 20. Jahrhunderts als »sentimental«,

»romantisch bis zum Exzess« und sogar als

»pathologisch« klassifiziert. Von ihrer glühenden

Macht, leuchtenden Poesie und überragenden

Transformationskraft künden jenseits des Erklärbaren

die Ballettsuiten, die uns den Nussknacker

(im 4. Symphoniekonzert am 13. Dezember) und

Schwanensee (in der 2. Morgen Musik am

21. Februar) im Konzert vor die Ohren tanzen.

Obwohl bereits gleich nach seinem Ableben

Gerüchte über Tschaikowskys vorzeitigen Tod mit

gerade einmal 53 Jahren kursierten, wurde er

offiziell der Cholera zugeschrieben, die sich der

Komponist durch das Trinken eines Glases unreinen

Wassers zugezogen haben soll. Ob dies nun lediglich

ein poetisches Bild dafür ist, dass Tschaikowsky

sich von männlichen Prostituierten in St. Petersburg

eine Krankheit geholt hat, oder ob er wirklich

bewusst ein Glas ungekochtes Wasser im dortigen

Literaturcafé bestellt oder später in der Wohnung

seines Bruders Modest eins getrunken hat, um wie

seine Mutter an Cholera zu sterben, oder ob er mit

dem Trinken unreinen Wassers entschieden Selbstmord

begangen hat – aufgrund der Amour fou mit

seinem Neffen Bob Davydov, dem die »Pathétique«

(zu hören ja in der 5. VielHarmonie am 10. Juni)

gewidmet ist, auf Befehl eines achtköpfigen Ehrengerichtes

oder auf Order des Zaren selbst, um nur die

bekanntesten tradierten Varianten aufzulisten –,

das wird sich wohl niemals mit Gewissheit

auflösen lassen. Tschaikowsky plante eine Programmsymphonie

und erläuterte dem jungen

Widmungsträger der sechsten Symphonie dieses

Programm: »Es ist von der Art, dass es für alle ein

Rätsel sein wird. Lass sie versuchen, es zu lösen …

Das Programm dieser Symphonie ist vollständig

von mir selbst durchdrungen, und während meiner

Reise habe ich oft heftig geweint.«

Mit vorausgegangenen Wortscheiten lässt sich

das Lebensfeuer anfachen, das sich vielfach verschlungen

durch die Existenz des Komponisten

zieht: Eros, Thanatos und Apollon – begehrliche

Liebe, lauernder Tod und lichtreine Musik. Genau

all dies nimmt schon in Tschaikowskys erstem

Meisterwerk Gestalt an: in seiner von ihm als Fantasie-Ouvertüre

betitelten symphonischen Dichtung

»Romeo und Julia«, die im 8. Symphoniekonzert

am 18. April unter dem Chefdirigenten zu hören

sein wird. Nachdem Tschaikowsky 1869 Mili

Balakirew geschrieben hatte: »Ich bin völlig ausgebrannt«,

nahm er den Rat dieses Komponistenkollegen

an und setzte sich mit William Shakespeares

Liebestragödie in einer frei behandelten

Sonatenhauptsatzform mit drei Themen auseinander.

Choralartig wird in der Einleitung Pater

Lorenzo charakterisiert, während das martialische

Hauptthema die beiden verfeindeten Familien

erklingen lässt, das lyrische Seitenthema die Liebe

von Romeo und Julia zum musikalischen Glühen

und Lodern bringt und damit dem Werk des Barden

Klang verleiht. Der junge Goethe hatte Shakespeare

bereits 1771 in einer Rede gewürdigt: »Er wetteiferte

mit dem Prometheus, bildete ihm Zug vor Zug seine

Menschen nach, nur in kolossalischer Größe.«

Wahres Leben findet nicht unbedingt in der realen

Gegenwart statt, sondern für Tschaikowsky vielmehr

in der künstlerischen Flucht in eine andere

Zeit, die sich dann kaleidoskopartig in der Musik

wiederfindet. »Hinsichtlich Mozart wollte ich

Ihnen noch folgendes sagen: Sie glauben, mein

Mozart-Kultus widerspreche meiner eigenen musikalischen

Richtung. Aber vielleicht liebe ich ihn

gerade so, weil ich als Kind meines Jahrhunderts

innerlich verwirrt und moralisch angekränkelt von

seiner gesunden Lebensfreude und der Reinheit

einer von Grübeleien nicht vergifteten Natur

angezogen, getröstet und beruhigt werde«,

schreibt der Komponist 1878 an Nadežda von

Meck. Das gilt nicht nur für seine Variationen über

ein Rokoko-Thema (in der 1. VielHarmonie am

15. Oktober), sondern lässt sich für unsere Zeit

auch erfahren, da ein Konzert gänzlich Wolfgang

Amadeus Mozart gewidmet ist – wenn unter

dem Chefdirigenten am 29. November in der

1. Morgen Musik zwei Symphonien sowie das

Klarinettenkonzert mit Timothy Ridout auf der

Viola zu hören sind und so die Wärme und das

Licht des Salzburger Musikgenies entflammt

werden.

IV. IM FEUER GEHÄRTET

Prometheus findet sich nominell mehrfach in der

Musik – in symphonischen Dichtungen, Opern,

Kantaten, Klavierwerken –, doch geht es in dieser

Konzertsaison nicht um die motivische Behandlung

einer mythologischen Figur, vielmehr sollen

die philosophischen Folgen ihrer Schöpfung und

die Gegenwärtigkeit ihrer kulturellen Bedeutung

ausgeleuchtet werden.

Hans-Georg Gadamer sieht in seinem 1944

entstandenen Prometheus-Aufsatz die symbolische

Kraft der Prometheus-Sage im Deuten des

abendländischen Kulturbewusstseins: Indem Prometheus

den Menschen mit dem Feuer »die

Fähigkeit zur Selbsthilfe« gibt, wird den Göttern

ein Vorrecht aberkannt. Der Philosoph sieht dabei

weniger den dinglichen Raub des Feuers als das

Entscheidende an als vielmehr »dessen geistige

Voraussetzung« – nämlich die Hoffnung, die

Fähigkeit, Möglichkeiten zu antizipieren, die noch

nicht Wirklichkeit sind. Kultur wird damit zum

Frevel gegen die Götter: »›Kultur‹ gibt es nur,

wo der einzelne Mensch nicht nur sein Leben fristet,

sondern für alle schafft, was dem einzelnen

vielleicht heute noch zu genießen versagt wird.«

Kultur wird daher zum Ausdruck einer Selbsttäuschung:

»Allen Künsten der Kultur aber ist

gemeinsam, dass sie zwar insgesamt die Herrschaft

des Menschen über die Erde bedeuten,

aber das Los der Sterblichkeit nicht aufheben

können.«

Es materialisiert sich die Hoffnung, dass man

immer Zukunft hat, wobei doch eigentlich klar ist,

dass das nicht der Fall sein wird. In diesem

»eigentlich« lodert das Feuer: »Kulturbewusstsein

ist immer Kulturkritik.« Gadamer versteht Hoffnung

nicht in einem christlichen Streben auf ein

Jenseits, sondern vielmehr im Hinausblick in eine

noch offene Zukunft, die es zwar eines Tages nicht

mehr geben wird, aber die es jetzt zu gestalten

gilt. Er nennt dies die »Tragödie der Kultur«, doch

bleibt es eine Lebens- und Kulturbedingung. Prometheus

hat den Menschen die Grundlage dafür

bereitet, sich zwar des Todes stets bewusst zu

sein, ihn jedoch in hoffender Lebensbejahung von

sich zu weisen. Dem Philosophen selbst ist dies

gelungen, denn anlässlich seines 102. Geburtstags

vor 25 Jahren sagte Gadamer in einem Inter-



41

view: »Dass die Menschen nicht ohne Hoffnung

leben können, das ist der einzige Satz, den ich

ohne Einschränkung weiter verteidigen möchte.«

Doch was bedeutet Hoffnung?

V. DAS SPIEL MIT DEM FEUER

Das erste Goethe-Zitat dieses Essays (Zündet das

Feuer an! / Feuer ist obenan. / Höchstes, er hat’s

getan, / Der es geraubt.) apostrophiert Prometheus;

es entstammt dem Festspiel »Pandora«, und

diese mythologische Figur hat maßgeblich mit der

Hoffnung zu tun.

Pandora wurde von Zeus zum strafenden Ausgleich

für Prometheus’ Ungehorsam in Bezug auf die Menschen

– bis dato allesamt von Prometheus

geschaffene Männer – kreiert. Die Antike erzählt in

variierenden Versionen von der Erschaffung des

Menschengeschlechts: Prometheus formt den Körper

und verleiht ihm mit dem Feuer zivilisatorisches

Werkzeug. Athena verleiht ihm Geist; gemeinsam

erschaffen sie so den Menschen als kulturelles Wesen,

das eine neue kosmische Ordnung etabliert.

Der Mensch wird zum Grenzwesen zwischen Tier,

Gott und Werkzeugmacher.

Zeus ist ob des Feuerraubs und der Weitergabe der

göttlichen Gabe durch Prometheus erzürnt und lässt

sich von Hephaistos Pandora gestalten, die einen

großen Krug mit sich bringt, der alle Übel der Welt

enthält. Die sprichwörtlich gewordene und auf Gemälden

oft genutzte »Büchse der Pandora« geht

freilich auf einen Übersetzungsfehler von Erasmus

von Rotterdam im 16. Jahrhundert zurück, der aus

πίθος, dem enormen, irdenen Vorratskrug, eine

dekorative, leicht tragbare Dose machte.

Pandora selbst ist mit göttlichen Gaben wie liebreizender

Schönheit, musikalischem Talent und Geschicklichkeit

ausgestattet und besitzt eine verführerische

Wirkung – gemäß ihrem Namen ist sie die

»All-Gebende«. Prometheus warnt seinen Bruder

vor Zeus’ Geschenk, doch der namentlich »nachher

Bedenkende« Epimetheus heiratet Pandora, die das

Gefäß öffnet. So entweichen alle Untugenden,

Krankheiten und Laster und kontaminieren die Welt.

Es gelingt, das Gefäß wieder zu verschließen, indes

ist nur noch eine Gabe darin: die Hoffnung. Ist diese

nun Fluch oder Segen?

Alexandre Cabanel: »Christine Nilsson als Pandora«, 1873,

The Walters Art Museum, Baltimore

Die hier als Pandora posierende Christine Nilsson war

eine der erfolgreichsten Opernsängerinnen des

19. Jahrhunderts. Sie brillierte genau zehn Jahre nach

der Fertigstellung dieses Porträts bei der Inauguration

der Metropolitan Opera mit Charles Gounods »Faust«

in New York – ein Ereignis, das die derzeit verloren

gehende Internationalität der USA zelebrierte: Die

schwedische Sopranistin sang auf Italienisch, in einer

französischen Oper, die auf einer deutschen Sage

basiert, vor englischsprachigem Publikum. Gesang

– speziell in der Sopranlage – wird auch diese Saison

mit dem Residenzorchester der Laeiszhalle zu erleben

sein. Nicht nur beim Requiem von Mozart, das mit

einem neuen Schluss im Sonderkonzert am

24. September unter dem Chefdirigenten präsentiert

wird, und traditionell bei Beethovens Neunter zum

Jahreswechsel, sondern auch in verschiedenen Konzerten:

So wird Julia Lezhneva im 5. Symphoniekonzert

am 17. Januar Arien von Georg Friedrich

Händel und von Mozart singen, während der Bass

Alexander Roslavets Modest Mussorgskis »Lieder

und Tänze des Todes« im 6. Symphoniekonzert am

14. Februar darbieten wird. Sandrine Piau wird

mit einem Ensemblestück von Philippe Boesmans und

Arien aus Mozarts »Le nozze di Figaro« im

8. Symphoniekonzert am 18. April zu hören sein, und

in der 4. Morgen Musik am 6. Juni wird Krassimira

Stoyanova in Richard Strauss’ »Vier letzte Lieder« –

auf Texte von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff

– vokal zaubern, wenn Klänge in Zeilen wie

»von Licht übergossen« und »so tief im Abendrot«

metaphorisch an Erdennacht und Himmelslicht mahnen

und uns zurück in prometheische Höhen führen.

Etwas über ein Dutzend Jahre vor dieser Komposition

wurde eine der bekanntesten Prometheus-

Figuren erschaffen: Paul Manships vergoldete,

acht Tonnen schwere Bronze kündet seit 1934 –

mitten in der Great Depression, der Weltwirtschaftskrise

– als Brunnenfigur auf der

Rockefeller Plaza in New York von den metaphorisch

glänzenden Möglichkeiten des Feuers.

Die Inschrift auf der Granitwand im Hintergrund –

eine Paraphrase von Aischylos – lautet: »Prometheus,

teacher in every art, brought the fire that hath

proved to mortals a means to mighty ends.«

(Prometheus, Lehrer in jeder Kunst, brachte das

Feuer, das sich den Sterblichen als Mittel zu mächtigen

Zielen erwiesen hat. Der Titan wird hier in

fliegender Bewegung dargestellt, wie er sich nach

vorn streckt, um die göttliche Flamme aus seiner

rechten Hand an die gesamte Menschheit weiterzugeben.

Er durchstößt die himmlische Luft (Reif

mit Tierkreiszeichen), um zur Erde (Berg) und zum

Wasser (Brunnen) den Menschen als entscheidendes

Element das Feuer zu bringen. Die lichtstrahlende

Vergoldung, die gerade 2025 wieder einmal

erneuert wurde, funkelt optisch vom Potenzial der

glänzenden Zukunft, auch wenn die Schrift im Hintergrund

daran mahnt, dass Feuer eine Macht hat,

mit der Verantwortung kommt.

Paul Manship: »Prometheus«, 1934, Rockefeller Plaza, New York

Schon Georg Friedrich Wilhelm Hegel attestierte

Prometheus im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts,

»nur die List gelehrt [zu haben], die Naturdinge zu

besiegen und zum Mittel menschlicher Befriedigung

zu gebrauchen«; das Feuer sei zunächst nur

»in den Dienst der Selbstsucht und des Privatnutzens«

gestellt worden, bevor dann »Geistigeres

und Sittlicheres« entstehen konnte. In einer Welt,

die zunehmend von Autokraten beherrscht wird,

bleibt zu hoffen, dass die Flamme in der Hand von

Prometheus – ebenso wie in der Fackel der Freiheitsstatue

– den USA und der Welt bald wieder

von Möglichkeit auf Freiheit künden wird.

Musikalisch werden diese Saison mehrere Brücken

nach Amerika errichtet werden: So kündet im Sonderkonzert

am 24. September George Gershwins

Klavierkonzert, das 1925 in der Carnegie Hall

uraufgeführt wurde, von der Verbindung aus symphonischer

Klassik und Jazz; Kurt Weill, der seit

1943 US-Amerikaner war, wird nicht nur mit seinem

Konzert für Violine und Blasorchester im

2. Symphoniekonzert am 11. Oktober präsent sein,

ihm ist sogar ein Sonderkonzert am 29. April mit



43

Nils Landgren gewidmet, in dem die Bandbreite

seines Schaffens durch mehrere Genres hörbar

wird. Auch Erich Wolfgang Korngold, der ebenfalls

seit 1943 amerikanischer Staatsbürger war, wusste

sowohl in der modernen Klassik als auch im populären

Bereich zu reüssieren – gewann er doch zwei

Oscars für Filmmusiken. Sein Cellokonzert steht in

der 3. VielHarmonie am 4. Februar mit Jing Zhao

am Instrument auf dem Programm. Die zweite

Symphonie des gebürtigen Amerikaners Charles

Ives, die ebenfalls am 4. Februar zu hören sein wird,

entstand zwar um 1900, doch fand die erfolgreiche

Uraufführung erst 1951 unter Leonard Bernstein in

New York statt. Europäische spätromantische Traditionen

treffen in diesem Werk auf Anspielungen

auf amerikanisches Liedgut und faszinieren in einer

thematischen Umformung. Der Amerikaner Aaron

Copland wird in der 2. Morgen Musik am 21. Februar

nicht nur mit seinem Ende der 1940er-Jahre entstandenen

Klarinettenkonzert (am Instrument

Pierre Génisson) zu hören sein, vorher wird auch

seine populäre »Fanfare for the Common Man« von

1942 erklingen, der dann die »Fanfare for the

Uncommon Woman« von der zeitgenössischen

amerikanischen Komponistin Joan Tower folgt. Sie

würdigt mit sechs kurzen Kompositionen in unterschiedlichen

Besetzungen bemerkenswerte und

mutige amerikanische Frauen: Dirigentinnen, Wissenschaftlerinnen

und insbesondere Förderinnen,

die sich für die Unterstützung neuer Musik eingesetzt

haben. Auf ganz unterschiedliche Weise haben

diese Frauen zur Musikkultur beigetragen, und

ihnen wurden so klingende Denkmäler gesetzt.

Ob nun der Prometheus-Brunnen während der

Großen Depression oder Towers vor einem Jahrzehnt

entstandene Fanfare Nr. 6, die der auf Kuba geborenen

und auf einem der » Freedom Flights« 1967 nach

Amerika emigrierten, inzwischen mehrfach preisgekrönten

Komponistin Tania Léon gewidmet ist:

Es scheint demnach viel Hoffnung auch in dunklen

Zeiten zu geben.

Warum also befindet sich die Hoffnung im Gefäß der

Pandora, die Prometheus’ Feuerraub bestrafen soll?

Friedrich Nietzsche deutet Hoffnung nicht als Trost,

sondern radikal anders: »Zeus wollte nämlich, dass

der Mensch, auch noch so sehr durch die anderen

Übel gequält, doch das Leben nicht wegwerfe, sondern

fortfahre, sich immer von Neuem quälen zu

lassen. Dazu gibt er dem Menschen die Hoffnung:

sie ist in Wahrheit das übelste der Übel, weil sie die

Qual der Menschen verlängert.« Hoffnung kann

Illusionen nähren und den Menschen dazu bringen,

Leid zu ertragen, statt ihm entgegenzutreten. In

diesem Sinn kann Hoffnung von Handlung abhalten.

In Nietzsches Lesart will Zeus die Menschen nicht nur

bestrafen, sondern sie auch weiterleiden lassen:

Hoffnung als kalkuliertes Mittel der Grausamkeit.

Oder ist Hoffnung das Einzige, was das Leben trotz

Leid erträglich macht und daher als innerer Trost

immer verfügbar und infolgedessen in der Büchse

der Pandora zu bleiben hat? Im antiken Griechenland

wurde weniger in eindeutiger Dichotomie gedacht

als vielmehr in Bezug auf ambivalente Kräfte:

Hoffnung kann stärken wie täuschen.

VI. FEUER FREI!

Lord Byron stilisiert Prometheus in seinem gleichnamigen

Werk von 1816 zum heroischen Dulder,

während in Percy Bysshe Shelleys »Der entfesselte

Prometheus« von 1820 der Held zur revolutionären

Freiheitsfigur wird – sein Drama endet sogar mit der

radikal optimistischen Entmachtung Jupiters.

Doch Goethe findet den entscheidenden Aspekt,

der uns diese Saison als Inspirationsflamme dient.

Angelehnt an Worte aus seinem ebenfalls

»Prometheus« betitelten Dramenfragment

finden sich 1773 die zentralen Gedichtzeilen in

Prometheus’ Zunge:

Hier sitz ich, forme Menschen

Nach meinem Bilde,

Ein Geschlecht, das mir gleich sei,

Zu leiden, zu weinen,

Zu genießen und zu freuen sich,

Und dein nicht zu achten,

Wie ich!

Die Schlussstrophe ist nicht nur programmatischer

Höhepunkt der Hymne, sondern bündelt auch

zentrale Ideen des Sturm und Drang sowie des

modernen Subjektbegriffs von Goethes frühem

Menschenbild. Die Strophe ist reimlos und

metrisch frei wie das ganze Gedicht; diese formale

Freiheit spiegelt inhaltlich – passend zur rebellischen

Haltung des lyrischen Ich – den Anspruch auf Autonomie

und Selbstbestimmung wider. Während in

Goethes »Prometheus«-Drama die Titelfigur noch auf

einer zeitlichen Linie läuft (»Ich habe sie geformt nach

meinem Bilde«), so wird im Gedicht die Gegenwärtigkeit

im Präsens betont (»Hier sitz ich, forme Menschen

/ Nach meinem Bilde«). Beide Versionen nutzen

sprachbildlich einen biblischen Schöpfungsgestus,

doch im Gedicht »wird« der Mensch ewig: Es geht um

ein Hier und Jetzt.

Prometheus tritt nicht mehr nur als leidender

Rebell auf, vielmehr ist er aktiver Schöpfer. Er

erschafft ein Menschengeschlecht, das ihm

gleicht – nicht in göttlicher Macht, sondern in

Erfahrung und Selbstständigkeit. Die Formung

»nach meinem Bilde« kehrt den christlichen

Schöpfungsmythos um: Nicht Gott erschafft den

Menschen, sondern ein titanisches, menschennahes

Prinzip, das in der provokanten Pointe

endet: »Und dein nicht zu achten, / Wie ich!«,

die Ausdruck offener Verachtung ist und damit

zur Handlung aufruft.

In der asyndetischen Reihung »Zu leiden, zu

weinen, / Zu genießen und zu freuen sich« wird

das menschliche Leben in existenziellen Grundvollzügen

verdichtet. Prometheus schützt seine

Geschöpfe nicht vor Schmerz: Leiden und Weinen

gehören zur Existenz wie Genießen und Sich-

Freuen. Würde entsteht nicht durch Leidfreiheit,

sondern durch Erlebnisfähigkeit und Eigenverantwortung.

Genau hier schließt sich auch die Hoffnung

wieder an – motiviert oder verhindert

sie Handlung?

Im radikalen Schlusssatz »Und dein nicht zu

achten, / Wie ich!« wird nicht nur Zeus abgelehnt,

sondern auch jede transzendente Autorität, die

Anspruch auf Gehorsam erhebt. Es geht um einen

anthropozentrischen Trotz: Der Mensch soll nicht

bitten, hoffen und sich unterwerfen, sondern für

sich selbst einstehen. Goethe verschiebt den

Fokus, denn in seiner Hymne ist nicht die Strafe

für den Feuerraub zentral, sondern der handelnde

Akt der Selbstermächtigung. Zehn Jahre nach

Goethes emotionalem Gedicht wird Immanuel

Kant mit dem eher nüchternen Imperativ »Habe

Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!«

der Aufklärung ihr Motto einschreiben.

Goethes Hymne wird zuvor zu einem poetischen

Manifest menschlicher Autonomie. Leid sowie

Freude sind Ausdruck von Lebendigkeit; der

Mensch ist nicht nur Geschöpf, er ist vielmehr

Gestalter der Kultur: »—Wie ich!« Dafür steht die

Flamme und soll uns diese Saison nicht nur Licht

und Wärme bringen, sondern uns auch daran

erinnern, dass wir alle einzeln wie Prometheus zum

schöpfenden Handeln aufgerufen sind.

DR. ALEXANDER

MEIER-DÖRZENBACH

ist nach professoraler Tätigkeit in der Amerikanistik

und Lehraufträgen an mehreren Kunstund

Musikhochschulen sowie an der Bucerius

Law School als Operndramaturg (unter anderem

Bayreuther und Salzburger Festspiele, London,

Amsterdam, Paris, Wien, Kopenhagen, Berlin,

Dresden), Kurator (Bundeskunsthalle Bonn), Dramaturg

(Lausitz Festival) sowie Kulturvermittler

freischaffend tätig.



1. SYMPHONIEKONZERT | Saisoneröffnung

12

»Vordenken,

mitdenken,

weiterdenken,

Barrieren abbauen –

unsere Konzerte

regen an!«

SYMPHONISCHE

KONZERTE

Professor Dr. Burkhard Schwenker

Vorsitzender des Aufsichtsrats, Symphoniker Hamburg e.V.

Tickets 12,10 bis 62,70 Euro

Einführung 18:00 Uhr Studio E

Auch im Abo erhältlich



KARL KRAUS (1874–1936)

»Ich bitte niemand um Feuer.

Ich will es keinem verdanken.

In Leben, Liebe und Literatur nicht.

Und rauche doch.«

1. SYMPHONIEKONZERT | Saisoneröffnung

LUDWIG VAN BEETHOVEN

»Die Geschöpfe des Prometheus« op. 43 (Auszüge)

RICHARD WAGNER

»Wesendonck-Lieder«

HANS ZENDER

»Schumann-Phantasie«

47

Sylvain Cambreling Dirigent

Jennifer Holloway Sopran

Koloman Moser: »Das Licht«, um 1913, Sammlung J. Hummel, Wien ▲

Beethovens Prometheus bringt den Funken – zum Auftakt

einer Saison, die ihr Feuer selbst entfacht. Aus eigener

Glut gespeist, beginnt es in Wagners »Wesendonck-

Liedern« im Inneren zu glühen, bevor Zender Schumanns

Fantasie neu entzündet. Schöpfung und Neuschöpfung

– alles andere als Schall und Rauch – prägen diesen

Beginn voller Leidenschaft unter Chefdirigent Sylvain

Cambreling mit Jennifer Holloway als leuchtender Stimme.

Gefördert durch:

Laeiszhalle Großer Saal

So. 20.09.26 | 19:00 Uhr

Tickets 12,10 bis 62,70 Euro

Einführung 18:00 Uhr Studio E

Auch im Abo erhältlich



SONDERKONZERT IN DER ELBPHILHARMONIE

49

»Der Abendhimmel ist mir wie ein Fenster –

und eine brennende Lampe –

und ein Warten dahinter.«

R A B

I N D R A N A T H T A G O R E

( 1 8 6 1 – 1 9 4 1

GEORGE GERSHWIN

Klavierkonzert F-Dur

WOLFGANG AMADEUS

MOZART

Requiem d-Moll KV 626 – mit einem neuen Schluss

von Fabrizio Cassol nach Fragmenten von Mozart

)

Oda Krohg: »Eine japanische Laterne«, 1886, Nasjonalmuseet, Oslo ▲

Sylvain Cambreling Dirigent

Boris Giltburg Klavier

Sarah Wegener Sopran

Anke Vondung Alt

Seungwoo Simon Yang Tenor

Yannick Debus Bass

EuropaChorAkademie

Gershwins Klavierkonzert mit Boris Giltburg lässt Grenzen

durchlässig werden – zwischen Konzertsaal und Broadway,

virtuos und voller rhythmischer Energie. Dahinter

erscheint Mozarts Requiem in neuem Licht: ein vertrautes

Werk mit einem klingenden Ausblick ins Ungewisse. Zwischen

Gegenwart und Erinnerung, Diesseits und Jenseits,

Form und offenem Raum: ein Abend des Innehaltens und

Weiterhörens, der den Blick hinter das Sichtbare lenkt.

Gefördert durch:

Elbphilharmonie Großer Saal

Do. 24.09.26 | 20:00 Uhr

Tickets 23,10 bis 97,90 Euro



2. SYMPHONIEKONZERT

51

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 op. 72b

KURT WEILL

Konzert für Violine und Blasorchester op. 12

SERGEI RACHMANINOW

»Symphonische Tänze« op. 45

»Wer zur Musik nicht das allerreinste Feuer bringt,

Urtiefenfeuer, dessen Blut verwandelt sie in Leim,

dessen Geist in einen Kehrichthaufen.«

JAKOB WASSERMANN

(1873–1934)

Paul Klee: »Feuer bei Vollmond«, 1933, Museum Folkwang, Essen ▲

Miguel Sepúlveda Dirigent

Adrian Iliescu Violine

Beethoven tat es, Weill tat es – und Rachmaninow erst

recht: ein Feuer in der Musik schüren. Ob es die glühende

Leidenschaft Leonores (alias Fidelio) ist, das rhythmische

Schwelen eines Frühwerks oder die mitreißende Energie

ausufernd besetzter »Symphonischer Tänze«: Die Glut

aus fast zwei Jahrhunderten wird in der Gegenwart

spürbar – zumal am Pult ein überaus vielversprechender

Dirigent der jüngsten Generation zu erleben ist.

Laeiszhalle Großer Saal

So. 11.10.26 | 19:00 Uhr

Tickets 12,10 bis 62,70 Euro

Einführung 18:00 Uhr Studio E

Auch im Abo erhältlich



1. VIELHARMONIE

53

RALPH VAUGHAN WILLIAMS

Fantasie über ein Thema von Thomas Tallis

PETER I. TSCHAIKOWSKY

Variationen über ein Rokoko-Thema A-Dur op. 33

ANTONÍN DVOŘÁK

Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70

»Fürchtet einer das Feuer, so riecht er allenthalben Rauch.«

JEREMIAS GOTTHELF (1797–1854)

Jean-François Millet: »Vogeljäger bei Nacht«, 1874, Philadelphia Museum of Art, Philadelphia ▲

Anna Rakitina Dirigentin

Edgar Moreau Violoncello

Dass Variationen reizvolle Früchte tragen können und

dabei viel Neues hervorbringen, lässt sich bei Vaughan

Williams ebenso entdecken wie bei Tschaikowsky.

Gemeinsam mit Edgar Moreau gibt Anna Rakitina ihr

Debüt am Pult der Symphoniker – mit einem spannungsreichen

Programm, das im zweiten Teil mit einem in Musik

gegossenen Freiheitskampf abschließt: Dvořáks Siebter,

einem Höhepunkt seines symphonischen Schaffens.

Laeiszhalle Großer Saal

Do. 15.10.26 | 19:30 Uhr

Tickets 12,10 bis 58,30 Euro

Einführung 18:30 Uhr Studio E

Auch im Abo erhältlich



3. SYMPHONIEKONZERT

55

UNSUK CHIN

»subito con forza« für Orchester

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37

»Die Vernunft

ist eine Leuchte;

und die Natur

will Licht durch

sie erhalten,

aber nicht von ihrer

Flamme verzehrt

werden.«

GIACOMO LEOPARDI (1798–1837)

Olga Wladimirowna Rosanowa: »Brand in der Stadt«, 1913, Regionales Kunstmuseum, Samara ▲

JOHANNES BRAHMS

Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68

David Afkham Dirigent

Lukáš Vondráček Klavier

Beethovens Strahlkraft setzt den Maßstab – als Orientierung

und Herausforderung zugleich. Im c-Moll-Konzert stellt sich

Debütant Lukáš Vondráček diesem Anspruch. Unsuk Chin

greift in »subito con forza« Beethovens jähe Impulse auf und

überführt sie ins Heute. Brahms sucht in seiner Ersten

den eigenen Weg aus dem Schatten des Riesen – an

dessen Licht orientiert, ohne sich davon verbrennen

zu lassen. David Afkham hält die Kräfte im Gleichgewicht.

Gefördert durch:

Laeiszhalle Großer Saal

So. 08.11.26 | 19:00 Uhr

Tickets 12,10 bis 62,70 Euro

Einführung 18:00 Uhr Studio E

Auch im Abo erhältlich



»Es ist kein anderer Weg zu Gott

denn durch den Alltag unseres Tuns.«

MARTIN LUTHER (1483–1546)

2. VIELHARMONIE

FRÉDÉRIC CHOPIN

Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11

FELIX MENDELSSOHN

BARTHOLDY

Symphonie Nr. 5 D-Dur op. 107 –

»Reformationssymphonie«

57

Charles Demuth: »Ich sah die Ziffer 5 in Gold«, 1928, The Metropolitan Museum of Art, New York ▲

Paweł Kapuła Dirigent

Szymon Nehring Klavier

Eine zweite Symphonie, die die Nr. 5 trägt, da erst

posthum gedruckt: eine »Reformationssymphonie« zum

Jubiläum der Confessio Augustana – von einem getauften

Juden –, die nicht zuletzt Richard Wagner inspirierte.

Was hätte Luther dazu gesagt? Zu Gast sind zwei herausragende

Künstler ihrer Generation, die schon mehrfach

bei uns überzeugten. Sie nehmen sich ein prominentes

Werk ihres Landsmanns Chopin vor: Tastenzauber pur!

Laeiszhalle Großer Saal

Do. 19.11.26 | 19:30 Uhr

Tickets 12,10 bis 58,30 Euro

Einführung 18:30 Uhr Studio E

Auch im Abo erhältlich



1. MORGEN MUSIK | »Magie der Melodie«

59

»Melodie

ist das Wesen

der Musik.

Das Notwendigste

und das Härteste

und die

Hauptsache

in der Musik

ist das

Tempo.«

WOLFGANG

AMADEUS

MOZART

Symphonie Nr. 32 G-Dur KV 318

Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 (Fassung für Viola)

Symphonie Nr. 40 g-Moll KV 550

WOLFGANG AMADEUS MOZART (1756–1791)

Sylvain Cambreling Dirigent

Timothy Ridout Viola

Paul Klee: »Vor dem Blitz«, 1923, Fondation Beyeler, Riehen/Basel ▲

Mozart in all seinen Facetten: Von der strahlenden G-Dur-

Symphonie, die eher einer Opern-Ouvertüre gleicht, bis zur

existenziellen Dramatik der g-Moll-Symphonie spannt sich ein

weiter Bogen. Dazwischen ein Perspektivwechsel. Das

entrückte Klarinettenkonzert gewinnt in einer Fassung für

Viola eine neue, warme Klangfarbe. Mit Timothy Ridout, dem

Jeffrey-Tate-Preisträger 2020, und Sylvain Cambreling entsteht

hier ein Mozart-Bild, das uns Vertrautes neu hören lässt.

Laeiszhalle Großer Saal

So. 29.11.26 | 11:00 Uhr

Tickets 12,10 bis 52,80 Euro

Auch im Abo erhältlich



FILMKONZERT | Stummfilm mit Livemusik

61

CHARLIE

CHAPLIN

»CITY LIGHTS«

(Lichter der Großstadt)

Stefanos Tsialis Dirigent

»Vorstellungskraft

ist

nichts

wert

ohne

CHARLIE CHAPLIN

Handeln.«

(1889–1977)

Joseph Stella: »Luna Park«, um 1913, Whitney Museum of American Art, New York ▲

Ein Filmmeisterwerk, live unterlegt mit Musik, die vom selben

kreativen Kopf gestaltet wurde: Auch zu »City Lights«

erschuf Chaplin eigens einen Soundtrack, der seinen

Stummfilm kongenial musikalisch zum Leuchten bringt. Mitten

im Großstadtdschungel verliebt sich der Tramp in eine

blinde Blumenverkäuferin, der er hingebungsvoll in einer Welt

voller Ungerechtigkeit zu helfen versucht – immer auf dem

schmalen Grat zwischen Tragik und Komik balancierend.

Laeiszhalle Großer Saal

Do. 03.12.26 | 20:00 Uhr

Tickets 26,30 bis 41,60 Euro



4. SYMPHONIEKONZERT

63

»Nur im Tanze weiß ich der höchsten Dinge Gleichnis zu reden.

Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde.«

PETER I. TSCHAIKOWSKY

Suite aus dem Ballett »Der Nussknacker«

GIACINTO SCELSI

»Quattro pezzi su una nota sola«

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

F R

I C H N I E T Z S C H E ( 1 8 4 4 – 1 9 0 0 )

I E D R

Bénigne Gagneraux: »Der Genius der Künste«, 1789, Sammlung Apollonij, Rom ▲

Sylvain Cambreling Dirigent

Tänzerisches in Melodie und Rhythmus bei Tschaikowsky

und Beethoven wird einem radikalen Werk von Scelsi

gegenübergestellt. Lässt sich das Tänzerische auch in den

Variationen eines einzelnen Tons entdecken oder eröffnet

sich ein neuer Blick auf den Noten-Überfluss? Ein Konzertprogramm,

das nicht nur das Licht des Genius auf die

musikalisch und menschlich bewegten Emotionen

wirft, sondern auch zum Sich-mitreißen-Lassen einlädt.

Laeiszhalle Großer Saal

So. 13.12.26 | 19:00 Uhr

Tickets 12,10 bis 62,70 Euro

Einführung 18:00 Uhr Studio E

Auch im Abo erhältlich



WEIHNACHTSKONZERT

65

»Wer

das

Licht

der

Welt

erblickt,

wird

das

Dunkel

schon

noch

kennenlernen.«

JOHANN SEBASTIAN BACH

»Brandenburgisches Konzert« Nr. 3 G-Dur BWV 1048

EDVARD GRIEG

»Aus Holbergs Zeit – Suite im alten Stil« G-Dur op. 40

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21

JOACHIM RINGELNATZ

(1883–1934)

Christian Wilhelm Ernst Dietrich: »Flucht nach Ägypten«, um 1755, Museum der Bildenden Künste, Leipzig ▲

Adrian Iliescu Violine und Leitung

Weihnachten wird das Erscheinen des Lichts in der Dunkelheit

zelebriert – auf unterschiedliche Weise hörbar im

Konzert. Bachs drittes »Brandenburgisches Konzert« bildet

einen feierlichen Auftakt, Beethovens erste Symphonie ist

stimmungsvoll, unterhaltsam und mitreißend zugleich.

Griegs »Suite im alten Stil« dazwischen ist ein Strahl vom

Barock in die Romantik, der überaus facettenreich eine

einzigartige und höchst persönliche Welt erschafft.

Laeiszhalle Großer Saal

Fr. 25.12.26 | 18:00 Uhr

Tickets 12,10 bis 54,90 Euro



DIE NEUNTE | Zum Jahreswechsel

67

MARIE VON EBNER-ESCHENBACH

(1830–1916)

»Während ein Feuerwerk abgebrannt wird,

sieht niemand nach dem gestirnten Himmel.«

LUDWIG VAN

BEETHOVEN

Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125

mit dem Schlusschor »An die Freude«

Jakob Philipp Hackert: »Feuerwerk auf der Engelsburg in Rom«, um 1775, Klassik Stiftung Weimar, Weimar ▲

Alexander Briger Dirigent

Mandy Fredrich Sopran

Sophie Harmsen Alt

AJ Glueckert Tenor

Tobias Schabel Bass

Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg

Ob auch in diesem Jahr zu Silvester wieder Lichterschein

und Rauch des Feuerwerks ab Mitternacht den Sternenhimmel

verdecken? Es ist davon auszugehen … Oder doch

nur die Wolkendecke? Beethovens Neunte zum Jahreswechsel

in der Laeiszhalle ist auf jeden Fall ein Fixstern im

hanseatischen Konzertkalender und verspricht den Feuertrunkenen

alles verbindende Freude – in Klang statt in Pyrotechnik

gegossen: »Freude, schöner Götterfunken«!

Laeiszhalle Großer Saal

Do. 31.12.26 | 16:00 Uhr

Fr. 01.01.27 | 19:00 Uhr

Tickets 12,10 bis 74,90 Euro



»Liebe ist stets der Anfang des Wissens,

so wie Feuer der Anfang des Lichts ist.«

THOMAS CARLYLE

(1795–1881)

HASPA NEUJAHRSKONZERT

PETER I. TSCHAIKOWSKY

Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23

ÜBERRASCHUNGS-

PROGRAMM

mit Musik von Ludwig van Beethoven

bis Johann Strauß

69

Sylvain Cambreling Dirigent

Khatia Buniatishvili Klavier

Jacopo Zucchi: »Amor und Psyche«, 1589, Galleria Borghese, Rom ▲

Ein Jahresauftakt zwischen Virtuosität und festlicher Leichtigkeit:

Mit dem ersten Klavierkonzert von Tschaikowsky

steht ein Werk auf dem Programm, das von den ersten Takten

an keinen Zweifel lässt – hier wird tönend überwältigt. Khatia

Buniatishvili bringt diese musikalische Wucht mit einer

Intensität zum Leuchten, für die sie weltweit gefeiert wird.

Nach der Pause öffnet sich zwischen symphonischem Ernst

und tänzerischer Eleganz der Raum für Überraschungen.

Gefördert durch:

Laeiszhalle Großer Saal

Sa. 09.01.27 | 18:00 Uhr

Tickets 12,10 bis 65,00 Euro



5. SYMPHONIEKONZERT

71

»Nun haben aber die Sirenen

eine noch schrecklichere Waffe als den Gesang,

nämlich ihr Schweigen.«

FRANZ KAFKA (1883–1924)

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL

Ouvertüre aus der »Feuerwerksmusik« D-Dur HWV 351

Suite Nr. 3 G-Dur HWV 350 aus der »Wassermusik«

Arien aus »Il trionfo del Tempo e del Disinganno« HWV 46a,

»Scipione« HWV 20 und andere

WOLFGANG AMADEUS

MOZART

»Parto, ma tu, ben mio« aus »La clemenza di Tito« KV 621

Symphonie Nr. 39 Es-Dur KV 543

Julia Hoffmann-Tedesco: »Der Ruf der Sirenen«, um 1896, Privatsammlung ▲

Bernard Labadie Dirigent

Julia Lezhneva Sopran

Barocke Strahlkraft trifft auf klassische Eleganz. Händel

entfaltet nicht nur in seinen Arien eine Welt zwischen Glanz,

Virtuosität und emotionaler Tiefe. Mit Julia Lezhneva ist ein

Star der internationalen Barockszene zu erleben. Nach der

Pause führt Mozart uns vom Musiktheater ins Symphonische.

Seine Es-Dur-Symphonie lässt das Programm in jener

besonderen Balance aus äußerer Eleganz und innerer

Dramatik ausklingen, die den ganzen Abend durchzieht.

Laeiszhalle Großer Saal

So. 17.01.27 | 19:00 Uhr

Tickets 12,10 bis 62,70 Euro

Einführung 18:00 Uhr Studio E

Auch im Abo erhältlich



3. VIELHARMONIE

73

»Die Form der Kunst

wie die Wärme dem Feuer.«

ergibt sich aus dem Inhalt

GUSTAVE FLAUBERT

(1821–1880)

HEITOR VILLA-LOBOS

»Bachianas Brasileiras« Nr. 4

ERICH WOLFGANG

KORNGOLD

Cellokonzert C-Dur op. 37

CHARLES IVES

Symphonie Nr. 2

Giuseppe Arcimboldo: »Feuer«, 1566, Kunsthistorisches Museum, Wien ▲

Nuno Coelho Dirigent

Jing Zhao Violoncello

Villa-Lobos verbindet Bachs Formmodelle mit brasilianischer

Klangsprache, Korngold führt europäische

Tradition ins amerikanische Exil und überträgt den

Glanz des Kinos in die Konzertform, Ives überblendet

Vertrautes mit freier Hand. Was hier Gestalt

annimmt, speist sich hörbar aus der inneren

Glut. Zwischen Europa und Amerika, Herkunft und

Aufbruch: ein Programm klanglicher Entdeckungen.

Gefördert durch:

Laeiszhalle Großer Saal

Do. 04.02.27 | 19:30 Uhr

Tickets 12,10 bis 58,30 Euro

Einführung 18:30 Uhr Studio E

Auch im Abo erhältlich



6. SYMPHONIEKONZERT

75

»Dichter begehrst du zu sein?

Du verwechselst Talent und Bedürfnis.

Bist du Prometheus schon,

weil dich das Feuer erwärmt?«

EMANUEL GEIBEL (1815–1884)

MAURICE RAVEL

»Alborada del gracioso« (Fassung für Orchester)

»La Valse«

RICHARD STRAUSS

Burleske für Klavier und Orchester d-Moll

MODEST MUSSORGSKI

»Lieder und Tänze des Todes«

Otto Bollhagen: »Gießerei in Sterkrade«, um 1913, Grohmann Museum, Milwaukee ▲

Sylvain Cambreling Dirigent

Sara Davis Buechner Klavier

Alexander Roslavets Bass

Das Morgenlied eines Spaßmachers eröffnet ein Konzert,

in dem zunächst der Humor im Mittelpunkt steht. Strauss’

Burleske ist spaßig, schrill und fantasievoll – und entflammt

nicht selten die Klavierspielenden, die »con umore«

vortragen sollen. Im zweiten Teil wird es tänzerisch, doch ist

es der Tod, der in Mussorgskis Liedern auffordert. Ein Walzer

von Ravel verspricht nicht nur Seligkeit, sondern kündet

in der Drehung auch von alles schmelzender Auflösung.

Laeiszhalle Großer Saal

So. 14.02.27 | 19:00 Uhr

Tickets 12,10 bis 62,70 Euro

Einführung 18:00 Uhr Studio E

Auch im Abo erhältlich



2. MORGEN MUSIK | »Magie der Melodie«

77

KONFUZIUS (CIRCA 551–479 V. CHR.)

»Der sittliche Mensch hat Würde, aber keinen Stolz;

der gewöhnliche hat Stolz, aber keine Würde.«

AARON COPLAND

»Fanfare for the Common Man«

Klarinettenkonzert

JOAN TOWER

»Fanfare for the Uncommon Woman«

PETER I. TSCHAIKOWSKY

»Schwanensee«-Suite op. 20a

Eanger Irving Couse: »Der Köchermacher«, 1918, Panhandle-Plains Historical Museum, Canyon ▲

Tianyi Lu Dirigentin

Pierre Génisson Klarinette

Wollte Copland mit seiner Fanfare noch den Normalbürger

bedenken, ging es Tower um die Würdigung

einzelner bedeutsamer Frauen, unter ihnen auch zwei

Dirigentinnen. Bei Symphoniker-Debütantin Tianyi Lu

ist die musikalische Leitung dieses spannungsreichen

Programms zwischen nordamerikanischer Musik des

20./21. und der wohl bekanntesten Komposition einer russischen

Ikone des 19. Jahrhunderts bestens aufgehoben.

Gefördert durch:

Laeiszhalle Großer Saal

So. 21.02.27 | 11:00 Uhr

Tickets 12,10 bis 52,80 Euro

Auch im Abo erhältlich



7. SYMPHONIEKONZERT

79

»Der Mensch bleibt für die Wahrheit kalt. Für die Lüge gerät er in Feuer.«

JEAN DE LA FONTAINE (1621–1695)

Lawrence Alma-Tadema: »Herbstliches Weinfest«, 1877, Birmingham Museum & Art Gallery, Birmingham ▲

ZOLTÁN KODÁLY

»Tänze aus Galánta«

SERGEI PROKOFJEW

Violinkonzert Nr. 2 g-Moll op. 63

RICHARD WAGNER

Vorspiel aus »Tristan und Isolde«

JEAN SIBELIUS

Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 105

Jack Sheen Dirigent

Liya Petrova Violine

Was zunächst verführt, hält der nächsten Wendung nicht

immer stand. Tanz und Klang treiben voran und fangen

Feuer, gewinnen an Tempo und Schärfe. Von ungarischen

Rhythmen bis in nordische Klarheit: Wirklichkeit und Traum,

Begehren und Auflösung sind kaum mehr voneinander zu

trennen. Mit Jack Sheen am Pult und Liya Petrova an der

Violine, beide erstmals bei uns, bleibt für kühle Gewissheiten

wenig Raum – und die Laeiszhalle beginnt zu glühen.

Gefördert durch:

Laeiszhalle Großer Saal

So. 21.03.27 | 19:00 Uhr

Tickets 12,10 bis 62,70 Euro

Einführung 18:00 Uhr Studio E

Auch im Abo erhältlich



4. VIELHARMONIE

81

»Rührung

passt nur für

Frauenzimmer

(verzeih mir’s),

dem Mann muss

Musik Feuer aus

dem Geist

schlagen.«

JOHANNES BRAHMS

Violinkonzert D-Dur op. 77

ROBERT SCHUMANN

Symphonie Nr. 4 d-Moll op. 120

LUDWIG VAN BEETHOVEN (1770–1827)

Vincent Georg Friedrich van Gogh: Kersting: »Erste »Lesender Schritte« (1890), Mann bei The Lampenlicht«, Metropolitan Museum 1814, Kunst of Art, Museum New York Winterthur ▲ | Reinhart am Stadtgarten, Winterthur ▲

Sylvain Cambreling Dirigent

Benjamin Beilman Violine

Zwei musikalische Schwergewichte des 19. Jahrhunderts,

die sich kannten und schätzten – und die zudem verbunden

waren in ihren Beziehungen zu einer Frau, die sie

förderte und in vielerlei Hinsicht unterstützte: Clara

Schumann, selbst überaus erfolgreiche Konzertpianistin.

In diesem Programm steht im ersten Teil allerdings die

Violine im Mittelpunkt, in Brahms’ sehnsuchtsvollem

Konzert, gespielt vom Shooting-Star Benjamin Beilman.

Laeiszhalle Großer Saal

Do. 01.04.27 | 19:30 Uhr

Tickets 12,10 bis 58,30 Euro

Einführung 18:30 Uhr Studio E

Auch im Abo erhältlich



8. SYMPHONIEKONZERT

83

»Die Liebe kann, wie das Feuer,

nicht ohne beständiges Anfachen leben,

und sie stirbt,

sobald sie zu hoffen oder

zu fürchten aufhört.«

FRANÇOIS DE LA ROCHEFOUCAULD

(1613–1680)

PETER I. TSCHAIKOWSKY

»Romeo und Julia« – Fantasie-Ouvertüre nach Shakespeare

PHILIPPE BOESMANS

»L’Eau douce du pardon« für Stimme und Ensemble

WOLFGANG AMADEUS

MOZART

Arien aus »Le nozze di Figaro« KV 492

IGOR STRAWINSKY

»Le Sacre du printemps«

Gerard de Lairesse: »Orpheus in der Unterwelt«, 1662, La Boverie, Liège ▲

Sylvain Cambreling Dirigent

Sandrine Piau Sopran

Liebe, die Nahrung braucht: Einmal entfacht, verlangt sie nach

mehr. Zwischen »Romeo und Julia«, Mozarts »Nozze«-

Arien und Boesmans’ »Wasser der Vergebung« wird

sie genährt, gebremst, neu belebt – bis sie in Strawinskys

»Sacre« in ein archaisches Frühlingsritual umschlägt.

Mit Sandrine Piau und Sylvain Cambreling entsteht

so ein Abend, an dem sich das Zarte und das

Elementare untrennbar und überraschend verschränken.

Gefördert durch:

Laeiszhalle Großer Saal

So. 18.04.27 | 19:00 Uhr

Tickets 12,10 bis 62,70 Euro

Einführung 18:00 Uhr Studio E

Auch im Abo erhältlich



3. MORGEN MUSIK | »Magie der Melodie«

85

»Das

Publikum

beklatscht

ein

Feuerwerk,

doch

keinen

Sonnenaufgang.«

FRIEDRICH

HEBBEL

(1813–1863)

Nikolai Astrup: »Freudenfeuer in der Mittsommernacht beim Jølstravatnet«, um 1910, Privatsammlung ▲

GEORG PHILIPP TELEMANN

Suite und Schluss aus der Tafelmusik III B-Dur

JOHANN SEBASTIAN BACH

Sinfonia aus der Kantate »Am Abend aber desselbigen

Sabbats« BWV 42

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL

»Feuerwerksmusik« D-Dur HWV 351

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36

Ton Koopman Dirigent

Ein Morgen für das, was bleibt: Melodien, die sich nicht im

raschen Aufblitzen erschöpfen, sondern seit Jahrhunderten

lodernden Bestand haben. Händels »Feuerwerksmusik« mag

das Publikum sofort für sich gewinnen, doch dahinter öffnet

sich ein längerer Atem, der mehr ist als ein flüchtiger Moment.

Ton Koopman, Spezialist für Musik von seit Langem bleibender

Gegenwart, kehrt zu uns zurück – und lenkt den Blick vom

Aufleuchten zum allmählichen Hellerwerden und Verweilen.

Laeiszhalle Großer Saal

So. 25.04.27 | 11:00 Uhr

Tickets 12,10 bis 52,80 Euro

Auch im Abo erhältlich



SONDERKONZERT IN DER ELBPHILHARMONIE

87

»Wenn die Jugend ohne Feuer war, wird leicht das Alter ohne Wärme sein.«

ANNA DIX (1874–1947)

KURT

WEILL

»Kleine Dreigroschenmusik« –

Suite für Blasorchester aus »Die Dreigroschenoper«

Symphonie Nr. 2

Songs

Clark Rundell Dirigent

Nils Landgren Posaune und Gesang

Hans Thoma: »Der Krieg«, 1907, Städel Museum, Frankfurt am Main ▲

Den Kosmos Kurt Weill und damit die erste Hälfte des 20.

Jahrhunderts erleben: Zwischen europäischer Avantgarde

und amerikanisch inspiriertem Musiktheater entfaltet sich ein

Kaleidoskop des Ausdrucks – scharfe Gesellschaftssatire,

existenzielle Verdichtung und eingängige Songs. Im Zentrum

des Abends steht der Ausnahmekünstler Nils Landgren:

mit unverwechselbarer Stimme und legendärer Posaune

ein Grenzgänger zwischen Jazz, Song und Symphonik.

Elbphilharmonie Großer Saal

Do. 29.04.27 | 20:00 Uhr

Tickets 23,10 bis 97,90 Euro



HEINRICH HEINE

(1797–1856)

»Der Gedanke geht der Tat voraus wie der Blitz dem Donner.«

9. SYMPHONIEKONZERT | Internationales Musikfest Hamburg

JOHANNES

BRAHMS

Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90

Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83

89

Benjamin West: »Benjamin Franklin zieht Elektrizität aus dem Himmel«, um 1816, Philadelphia Museum of Art, Philadelphia ▲

Ryan Wigglesworth Dirigent

Marc-André Hamelin Klavier

Bevor sich bei Brahms Klang entfaltet, ist die Form

bereits mitgedacht. Die dritte Symphonie vereint konzentrierte

Geschlossenheit und innere Spannung, das

zweite Klavierkonzert führt sie in große Dimensionen

und verbindet Virtuosität mit symphonischer Weite.

Mit Ryan Wigglesworth am Pult und Marc-André Hamelin

am Klavier – beide erstmals bei uns – wird hörbar,

wie aus einem elektrisierenden Impuls Gestalt wird.

Gefördert durch:

Laeiszhalle Großer Saal

So. 23.05.27 | 19:00 Uhr

Tickets 12,10 bis 62,70 Euro

Einführung 18:00 Uhr Studio E

Auch im Abo erhältlich



4. MORGEN MUSIK | »Magie der Melodie« | Internationales Musikfest Hamburg

91

V

I N C E N T

V A N

G O G H

( 1 8 5 3 – 1 8 9 0

»Mancher hat ein großes Feuer in seiner Seele, und niemand kommt, um sich daran zu wärmen […].«

)

Georges de La Tour: »Maria Magdalena vor dem Spiegel«, um 1640, The Metropolitan Museum of Art, New York ▲

WOLFGANG AMADEUS

MOZART

Ouvertüre zu »Die Zauberflöte« KV 620

Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 – »Jupiter«

RICHARD STRAUSS

»Vier letzte Lieder«

KAIJA SAARIAHO

»Lumière et pesanteur«

David Afkham Dirigent

Krassimira Stoyanova Sopran

Licht, Abschied und strahlende Klarheit: Mit der »Zauberflöten«-Ouvertüre

öffnet sich eine ganze Welt zwischen

Märchen und Aufklärung, bevor Strauss in den »Vier letzten

Liedern« einen Blick auf Vergänglichkeit und Schönheit

richtet – mit Krassimira Stoyanova als idealer Interpretin.

Die schwebend-hellen Klänge der Finnin Saariaho bilden

das Vorspiel zu Mozarts »Jupiter«-Symphonie, die

den Morgen mit lebensbejahender Energie beschließt.

Gefördert durch:

Laeiszhalle Großer Saal

So. 06.06.27 | 11:00 Uhr

Tickets 12,10 bis 52,80 Euro

Auch im Abo erhältlich



( 1 0 9 8 – 1 1 7 9 )

5. VIELHARMONIE

93

»Die Liebe ist ein nie verlöschendes Feuer.«

CHRISTOPH W. GLUCK

Suite aus dem Ballett »Don Juan« (Auszüge)

JOSEPH HAYDN

Symphonie Nr. 39 g-Moll – »Tempesta di mare«

PETER I. TSCHAIKOWSKY

Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 – »Pathétique«

H I L D E G A R D V O N B I N G E N

Nicolas Ellis Dirigent

José Clemente Orozco: »Prometheus«, um 1930, Privatsammlung ▲

Musikalische Dramen, die uns von Umbrüchen in der Musikgeschichte

erzählen: Glucks Musik zu einem Ballett über

einen Gotteslästerer und Verführer ist geprägt von einer bis

dato unbekannten dramatischen Wahrhaftigkeit. Haydns

Schilderung eines Sturms entdeckt eine neue emotionale

Tiefe in der Symphonie, während Tschaikowskys innere

Kämpfe die traditionelle Symphonik sprengen. Nach seinem

fulminanten Debüt erneut bei uns zu Gast: Nicolas Ellis.

Laeiszhalle Großer Saal

Do. 10.06.27 | 19:30 Uhr

Tickets 12,10 bis 58,30 Euro

Einführung 18:30 Uhr Studio E

Auch im Abo erhältlich



10. SYMPHONIEKONZERT

95

»Entweder sei Prometheus

oder Psyche,

entweder schaffe

oder liebe;

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15

ANTON BRUCKNER

Symphonie Nr. 9 d-Moll

Andris Poga Dirigent

Martha Argerich Klavier

in beiden Fällen

besiegelst du

das Schicksal.«

CARMEN SYLVA

(1843–1916)

Santiago Rusiñol: »Romantische Erzählung«, 1894, Museu Nacional d’Art de Catalunya, Barcelona ▲

Schaffen oder lieben – und darin sich zu behaupten: Diese

Frage steht über dem Saisonabschluss unter Andris Poga.

Beethovens Klavierkonzert Nr. 1 – gespielt von einer

Legende, für die die Laeiszhalle eine künstlerische Heimat

ist – und Bruckners Neunte geben darauf keine eindeutige

Antwort, sondern halten beides gegenwärtig: Entschiedenheit

und Hingabe. Die unvollendete Symphonie lässt die

Saison im Offenen enden, als Raum, der beides zulässt..

Gefördert durch:

Laeiszhalle Großer Saal

So. 20.06.27 | 19:00 Uhr

Tickets 12,10 bis 65,00 Euro

Einführung 18:00 Uhr Studio E

Auch im Abo erhältlich



»Laeiszhalle und

Symphoniker

Hamburg, das gehört

zusammen –

im Großen ebenso wie

im Kleinen Saal.«

KAMMER-

KONZERTE

Dr. Dorothee Stapelfeldt

Vorsitzende des Beirats, Symphoniker Hamburg e.V.



1. KAMMERKONZERT | Innere Stimmen 2. KAMMERKONZERT | Harmonie und Dissonanz 99

JOAQUÍN TURINA

»La oración del torero«

(Das Gebet des Torero) op. 34

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH

Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110

ANTONÍN DVOŘÁK

Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 77

Mariko Miwa Violine

Yu Lin Violine

Juhee Lee Viola

David Martín Gutiérrez Violoncello

Rafael Cunha Kontrabass

Laeiszhalle Kleiner Saal

So. 27.09.26 | 11:00 Uhr

ERWIN SCHULHOFF

Fünf Stücke für Streichquartett

WOLFGANG AMADEUS

MOZART

Streichquartett C-Dur KV 465 –

»Dissonanzenquartett«

MAX BRUCH

Oktett B-Dur

Barbara Hefele Violine

Katharina Ivanova Violine

Yiju Seo Violine

Makrouhi Hagel Violine

Hsiang-Hsiang Tsai Viola

N. N. Viola

Theresia Rosendorfer Violoncello

João Vargas Kontrabass

Laeiszhalle Kleiner Saal

So. 22.11.26 | 11:00 Uhr

Tickets 9,90 bis 42,90 Euro

Auch im Abo erhältlich

Tickets 9,90 bis 42,90 Euro

Auch im Abo erhältlich

Darío de Regoyos: »Karfreitag in Kastilien«, 1904, Museo de Bellas Artes, Bilbao (Detail) ▼

▼ Wassily Kandinsky: »Eisenbahn bei Murnau«, 1909, Lenbachhaus, München (Detail)



3. KAMMERKONZERT | Haydn trifft auf Schubert 4. KAMMERKONZERT | Drei Trios, drei Welten 101

JOSEPH HAYDN

Symphonie Nr. 45 fis-Moll –

»Abschiedssymphonie« (Arrangement für

gemischtes Oktett von Ulf-Guido Schäfer)

FRANZ SCHUBERT

Oktett F-Dur D 803

Satoko Koike Violine

Mariko Miwa Violine

Hsiang-Hsiang Tsai Viola

Sebastian Mirow Violoncello

João Vargas Kontrabass

Frederik Virsik Klarinette

Matthias Secker Fagott

Péter Gulyka Horn

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Klaviertrio D-Dur op. 70 Nr. 1 – »Geistertrio«

FELIX MENDELSSOHN

BARTHOLDY

Klaviertrio Nr. 2 c-Moll op. 66

DMITRI SCHOSTAKOWITSCH

Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67

Hovhannes Baghdasaryan Violine

Sebastian Mirow Violoncello

Olena Kushpler Klavier

Laeiszhalle Kleiner Saal

Do. 17.12.26 | 19:30 Uhr

Laeiszhalle Kleiner Saal

So. 07.02.27 | 11:00 Uhr

Tickets 9,90 bis 42,90 Euro

Auch im Abo erhältlich

Tickets 9,90 bis 42,90 Euro

Auch im Abo erhältlich

J. Baumhauer: »Nächtliche Fahrt der Adler«, 1838, Letter Stiftung, Köln (Detail) ▼ ▼ Vincent van Gogh: »Die Brücken von Asnières«, 1887, Sammlung Emil Bührle, Zürich (Detail)



5. KAMMERKONZERT | Bläserpower 6. KAMMERKONZERT | Kammerkonzert der Orchesterakademie

103

BEDŘICH SMETANA

Zwei Tänze aus »Die verkaufte Braut« für Bläsersextett

LEOŠ JANÁČEK

»Mládi« (Die Jugend) – Suite für Bläsersextett

CONRADIN KREUTZER

Septett Es-Dur op. 62

Susanne Barner Flöte

Marc Renner Oboe

Frederik Virsik Klarinette

Elmar Hönig Klarinette/Bassklarinette

Christian Ganzhorn Fagott

Péter Gulyka Horn

Barbara Hefele Violine

Daniela Frank-Muntean Viola

Theresia Rosendorfer Violoncello

Rafael Cunha Kontrabass

KAMMERKONZERT DER

ORCHESTERAKADEMIE

Das Programm wird während der Spielzeit

mit den Akademist:innen erarbeitet und

Anfang 2027 bekannt gegeben.

Mitglieder der Orchesterakademie

Laeiszhalle Kleiner Saal

Do. 08.04.27 | 19:30 Uhr

Laeiszhalle Kleiner Saal

So. 02.05.27 | 11:00 Uhr

Tickets 9,90 bis 42,90 Euro

Auch im Abo erhältlich

Tickets 9,90 bis 42,90 Euro

Auch im Abo erhältlich

William Turner: »Regen, Dampf und Geschwindigkeit«, 1844, National Gallery, London (Detail) ▼

▼ Iwan Wassiljewitsch Kljun: »Futuristische Lokomotive«, 1914, Privatsammlung (Detail)



7. KAMMERKONZERT | Konzertmeister-Recital 8. KAMMERKONZERT | Gesang der Saiten – Klassik und Romantik im Dialog 105

LUDWIG VAN BEETHOVEN

Violinsonate Nr. 9 A-Dur op. 47 –

»Kreutzer-Sonate«

LEOŠ JANÁČEK

Violinsonate

MAURICE RAVEL

Violinsonate Nr. 2

Adrian Iliescu Violine

Szymon Nehring Klavier

Im Rahmen des Internationalen

Musikfests Hamburg

JOSEPH HAYDN

Streichquartett C-Dur op. 20 Nr. 2

ALEXANDER BORODIN

Streichquartett Nr. 2 D-Dur

JOHANNES BRAHMS

Streichsextett Nr. 2 G-Dur op. 36

Hovhannes Baghdasaryan Violine

Mihela Villalba Höpfner Violine

Hsiang-Hsiang Tsai Viola

N. N. Viola

Sebastian Mirow Violoncello

Li Li Violoncello

Laeiszhalle Kleiner Saal

Do. 27.05.27| 19:30 Uhr

Laeiszhalle Kleiner Saal

So. 13.06.27 | 11:00 Uhr

Tickets 9,90 bis 42,90 Euro

Auch im Abo erhältlich

Tickets 9,90 bis 42,90 Euro

Auch im Abo erhältlich

Claude Monet: »Eisenbahnbrücke bei Argenteuil«, 1873, Privatsammlung (Detail) ▼

▼ Arkadij Rylow: »Die Hochgeschwindigkeitslokomotive«, 1935, Kunstmuseum, Wologda (Detail)



107

Entspannt, spontan zu einem Konzert in die

Laeiszhalle gehen, während der Mittagspause,

und das auch noch bei freiem Eintritt: Das ist

auch in der Saison 2026/2027 an insgesamt

zehn Dienstagen wieder möglich.

Dann füllt sich das lichtdurchflutete Brahms-Foyer

zum beliebten Lunchkonzert mit einem bunten

Publikum: Geschäftsleuten, Spaziergänger:innen,

Musikkenner:innen, jungen und alten Menschen.

Für eine unterhaltsame halbe Stunde gibt es

Programm: Streichquartett, Celloduo oder

Quartett für vier Klarinetten – die Bandbreite

reicht von Barockmusik bis zu Tangos von Astor

Piazzolla. Begleitet wird der musikalische Genuss

von einem leichten Catering – ein nachhaltiges

Anregen aller Sinne.

WÄHREND DER

MITTAGSPAUSE,

BEI FREIEM

EINTRITT.

LUNCH-

KONZERTE

Wir möchten Ihnen die Möglichkeit eines spontanen

Besuchs bieten. Deshalb werden für die Lunchkonzerte

keine Karten verkauft, obwohl es sich

beim Brahms-Foyer um einen historischen Raum

mit begrenzter Kapazität handelt. Bitte beachten

Sie daher, dass wir nur so viele Personen in das

Brahms-Foyer einlassen dürfen, wie Plätze vorhanden

sind. Es lohnt sich also, früh zu kommen!

Termine und Programme finden Sie auf den

folgenden Seiten. Wir freuen uns auf Sie!



LUNCHKONZERTE

109

1. LUNCHKONZERT

Laeiszhalle Brahms-Foyer

Di. 08.09.26 | 12:30 Uhr

EIN CELLO KOMMT

SELTEN ALLEIN

Joseph Haydn Duett D-Dur Hob. X:11, Hob. XII:3+5

Reinhold Glière Duos op. 53 Astor Piazzolla

»Oblivion« und »Nightclub 1960« (aus »L’Histoire du

Tango«) Camille Saint-Saëns »Le Cygne« aus

»Le Carnaval des animaux«

Rafael Menges Violoncello

David Martín Gutiérrez Violoncello

2. LUNCHKONZERT

Laeiszhalle Brahms-Foyer

Di. 27.10.26 | 12:30 Uhr

MENDELSSOHN

BARTHOLDYS STREICH-

QUARTETT NR. 2

Felix Mendelssohn Bartholdy Streichquartett Nr. 2

a-Moll op. 13

Jee Hyae An Violine

Mihály András Violine

Daniela Frank-Muntean Viola

Li Li Violoncello

3. LUNCHKONZERT

Laeiszhalle Brahms-Foyer

Di. 24.11.26 | 12:30 Uhr

BAROCK TRIFFT

KLASSIK

Georg Friedrich Händel »Ombra mai fu« (Largo) aus

»Xerxes« HWV 40 Wolfgang Amadeus Mozart Streichquartett

A-Dur KV 169 Antonio Vivaldi Sonata

d-Moll op. 1 Nr. 12 – »La Follia« Wolfgang Amadeus

Mozart »Ave verum corpus« KV 618

Satoko Koike Violine

Mariko Miwa Violine

N. N. Viola

David Martín Gutiérrez Violoncello

4. LUNCHKONZERT

Laeiszhalle Brahms-Foyer

Di. 15.12.26 | 12:30 Uhr

DIE AKADEMIST:INNEN

STELLEN SICH VOR

Die Akademist:innen der Saison 2026/2027

stellen sich vor

Das Programm wird im Herbst mit den Akademist:innen

erarbeitet und anschließend bekannt gegeben.

Mitglieder der

Orchesterakademie

5. LUNCHKONZERT

Laeiszhalle Brahms-Foyer

Di. 19.01.27 | 12:30 Uhr

MOZART & FRANÇAIX

Wolfgang Amadeus Mozart Quartett F-Dur für Oboe,

Violine, Viola und Violoncello KV 370 (368b)

Jean Françaix Trio für Violine, Viola und Violoncello

Christian Specht Oboe

Makrouhi Hagel Violine

Daniela Frank-Muntean Viola

Li Li Violoncello



LUNCHKONZERTE

111

6. LUNCHKONZERT

Laeiszhalle Brahms-Foyer

Di. 16.02.27 | 12:30 Uhr

OPER EN MINIATURE

Leonard Bernstein Ouvertüre zu »Candide« Jean-Philippe

Rameau »Castor et Pollux« – Suite (Auszüge) Georg

Friedrich Händel »Lascia ch’io pianga« aus »Rinaldo«

HWV 7a/7b Kurt Weill Fünf Songs aus der »Dreigroschenoper«

Isaac Albéniz »Sevilla« aus »Suite española« op. 47

Fabian Ludwig Klarinette

Frederik Virsik Klarinette

Elmar Hönig Klarinette

N. N. Klarinette

7. LUNCHKONZERT

Laeiszhalle Brahms-Foyer

Di. 16.03.27 | 12:30 Uhr

GEIGENREISE

Georg Philipp Telemann Suite für zwei Violinen D-Dur –

»Gullivers Reisen« Reinhold Glière 12 Duos für zwei

Violinen op. 49 (Auszüge) Béla Bartók 44 Duos für

zwei Violinen (Auszüge)

Yu Lin Violine

Yiju Seo Violine

8. LUNCHKONZERT

Laeiszhalle Brahms-Foyer

Di. 20.04.27 | 12:30 Uhr

ROSSINI PUR

Gioachino Rossini Streichersonaten Nr. 6 D-Dur

und Nr. 2 A-Dur

Yiju Seo Violine

Yu Lin Violine

Rafael Menges Violoncello

Rafael Cunha Kontrabass

9. LUNCHKONZERT

Laeiszhalle Brahms-Foyer

Di. 18.05.27 | 12:30 Uhr

DUETT MIT CELLO

UND BASS

Gioachino Rossini Duetto D-Dur

Ausgewählte Tangos

Sebastian Mirow Violoncello

João Vargas Kontrabass

10. LUNCHKONZERT

Laeiszhalle Brahms-Foyer

Di. 01.06.27 | 12:30 Uhr

DEVIENNE UND MOZART

IM QUARTETT

François Devienne Quartett C-Dur für

Fagott, Violine, Viola und Violoncello op. 73 Nr. 1

Wolfgang Amadeus Mozart Quartett D-Dur

für Flöte, Violine, Viola und Violoncello KV 285

Mareile Haberland Flöte

Christian Elsner Fagott

Barbara Hefele Violine

Maurice Appelt Viola

Theresia Rosendorfer Violoncello



»Musikalische

Formate, die Alt und

Jung begeistern –

und oft auch beide

gemeinsam im

selben Konzert.«

EDUCATION-

PROGRAMM

Dr. Volkmar Herms

Vorstand der HUBERTUS WALD STIFTUNG



ABENTEUER.

LAEISZHALLE

Für Jung bis Junggeblieben

115

UNSERE

FÖRDERER

Wir danken unseren

langjährigen Förderern

für die Unterstützung

der Education-Arbeit!

Wir freuen uns sehr, euch das Education-Programm der Saison

2026/2027 vorstellen zu dürfen.

Wie der Titel verrät, steht diese Saison ganz unter dem Motto »Abenteuer.Laeiszhalle«,

und es gibt für euch ganz besonders spannende

Kinderkonzerte in unserer schönen Laeiszhalle zu entdecken.

Die Kinderkonzert-Saison startet offiziell am 4. Oktober 2026 mit dem

neuen Märchenkonzert-Abenteuer mit Schauspielerin Melanie Weirather.

Erlebt gemeinsam mit Melanie eine spannende Mitmach-Geschichte

mit dem Roboter »Schrubbi Schrubber« und einem Kammermusikensemble

der Symphoniker Hamburg! Weiter geht es dann am

15. November 2026 mit Juri Tetzlaff und seinem Programm »Juri knackt

den Enigma-Code«: ein musikalisches Abenteuer voller Geheimnisse,

das Groß und Klein in seinen Bann zieht.

Ein besonderer Höhepunkt wird das 2. Märchenkonzert zum Ende der

Saison am 4. Juli 2027 mit Bassbariton Florian Franke sein. In

diesem Konzert decken Detektivin Franz und Detektiv Franke in einem

musikalischen Kriminalfall die »Skandale im Märchenland« auf.

Freut euch auf eine ebenso spannende wie lustige musikalische Jagd

durch die Märchen der Brüder Grimm, untermalt von wunderschönen

Märchen-Kompositionen.

Viele weitere Education-Konzerte und -Projekte

für »Jung bis Junggeblieben« findet ihr auf den

folgenden Seiten.

Viel Freude wünscht euch

Johanna Franz

Education-Leiterin der Symphoniker Hamburg



Education@Konzerte

KUSCHELTIERKONZERTE

117

HASI-KONZERTE

Für Kinder ab 3 Jahren

MÄRCHENKONZERTE

Für Kinder ab 4 Jahren

KINDERKONZERTE

Für Kinder ab 5 Jahren

MOBILE

KOFFERKONZERTE

Für Vorschulkinder in der Kita

(außerhalb der Laeiszhalle)

MÄRCHENKONZERTE

ON TOUR

Für Kinder in sozialen Einrichtungen

(außerhalb der Laeiszhalle)

SYMPHONISCHE

BRÜCKEN

Für Demenzkranke und ihre

Angehörigen in Seniorenresidenzen

(außerhalb der Laeiszhalle)

HASI-KONZERTE

Altersgruppe: 3 bis 6 Jahre

Juri Tetzlaff Text und Moderation

Melanie Weirather Hasi

Kammermusikensembles der

Symphoniker Hamburg

Gemeinsam mit KiKA-Moderator Juri Tetzlaff und

seinem besten Freund Hasi erleben unsere Hasi-

Kinder vier spannende und lustige Sitzkissenkonzerte

im Studio E der Laeiszhalle. Herzlich mit

eingeladen sind die wichtigsten Wesen im Leben

unserer kleinen Gäste: ihre Lieblingskuscheltiere.

Sie bekommen sogar einen eigenen »Logenplatz«

im Konzert. Vor jedem Konzert erhalten die Kinder

einen echten Hasi-Brief und können natürlich auch

zurückschreiben. So entsteht ein enger Austausch

zwischen unseren Hasi-Zuhörer:innen und den

Darsteller:innen.

Laeiszhalle Studio E

Sa. 21.11.26 So. 22.11.26

Sa. 30.01.27 So. 31.01.27

Sa. 03.04.27 So. 04.04.27

Sa. 12.06.27 So. 13.06.27

jeweils 14:30 jeweils 11:00, 14:30

und 16:00 Uhr und 16:00 Uhr

Abonnementpreis (vier Konzerte)

33,00 Euro Kinder,

66,00 Euro Erwachsene

Mit freundlicher Unterstützung der



1. MÄRCHENKONZERT 2. MÄRCHENKONZERT

119

SCHRUBBI

SCHRUBBER

Empfohlen ab 4 Jahren

Melanie Weirather Konzept und Schauspiel

Kammermusikensemble der Symphoniker Hamburg

Musik Kompositionen von Harald Schmidt

und Melanie Weirather

Müllmann Manfred hat es satt: Jeden Morgen hebt

er in Hinterland den Müll auf, den die Leute einfach

auf den Boden werfen. Eines Tages hat er eine

Idee: Er baut sich einen Roboter, der den Müll

aufheben und die Stadt sauber halten soll. Alle

freuen sich über den lustigen Roboter. Doch zum

Dank dafür, dass er den Müll aufhebt, bekommt

er nur noch mehr Müll zugeworfen. Das macht den

Roboter so traurig, dass er vor lauter Traurigkeit

kaputtgeht. Wenn ihr erfahren wollt, wie Schrubbi

Schrubber wieder repariert werden kann und wie

ein Müll-Rap bei den Symphonikern Hamburg

klingt, dann kommt in unser Märchenkonzert. Ein

Stück mit lustigen Pop-Liedern zum Zuhören und

Mitsingen.

Laeiszhalle Kleiner Saal

So. 04.10.26

11:00 Uhr | 14:30 Uhr

Eintritt 9,90 Euro Kinder,

15,40 Euro Erwachsene

Mit freundlicher Unterstützung der

SKANDALE IM

MÄRCHENLAND

Empfohlen ab 4 Jahren

Florian Franke Bassbariton

Johanna Franz Konzept, Moderation und Violine

Patricia Ramírez-Gastón Konzept, Moderation

und Klavier

Musik Märchenhafte Kammermusikstücke für

Gesang, Violine und Klavier

Eigentlich sollte es ein ganz normales Märchenkonzert

in der Laeiszhalle werden. Sänger Florian

Franke und Geigerin Johanna Franz haben sich

monatelang auf diesen Auftritt gefreut. Doch

dann taucht plötzlich eine furchtbar aufgebrachte

und wütende Hexe auf. Sie werde in

vielen Märchen als »böse Hexe« bezeichnet und

fühle sich dadurch sehr gekränkt, denn eigentlich

sei sie doch ganz ungefährlich. Sie behauptet,

dass ihr und anderen »Bösewichten« wie dem

Wolf und weiteren Hexen-Kolleginnen in den

alten Geschichten Unrecht getan wird und die

Märchen allesamt falsch weitergegeben werden.

Das lassen sich Franz und Franke nicht zweimal

sagen, schlüpfen sofort in ihre Hauptjobs als

Detektivin und Detektiv und beginnen mit den

Ermittlungen …

Laeiszhalle Kleiner Saal

So. 04.07.27

11:00 Uhr | 14:30 Uhr

Eintritt 9,90 Euro Kinder,

15,40 Euro Erwachsene

Mit freundlicher Unterstützung der



1. KINDERKONZERT

121

KINDER-

KONZERTE

In den traditionellen Kinderkonzerten werden kleine und große Zuhörer:innen

an meisterhafte Musik herangeführt – durch ansprechende, altersgerechte

Moderationen und lebhafte Erzählungen. Die Kinderkonzerte finden im Großen

Saal der Laeiszhalle statt.

Immer 14 Tage vor den Konzerten finden die Kinder etwas Interessantes,

Spannendes und Musikalisches zum Programm auf der Kinderkonzert-

Vorbereitungsseite unter symphonikerhamburg.de/kinderkonzerte.

Kinderkonzert-

Vorbereitungsseite

Die Kinderkonzerte der Symphoniker Hamburg

werden bereits im 34. Jahr gefördert durch die

JURI KNACKT DEN

ENIGMA-CODE

Empfohlen ab 5 Jahren

Juri Tetzlaff Konzept und Moderation

Jason Weaver Dirigent

Musik Edward Elgar »Enigma-Variationen« op. 36

Die »Enigma-Variationen« zählen zu den meistgespielten

Werken des englischen Komponisten

Edward Elgar. Die zauberhafte Musik steckt

dabei voller versteckter Hinweise und Rätsel.

TV-Moderator Juri Tetzlaff macht aus diesem

Hit der Klassik ein Familienkonzert mit Thriller-

Feeling, denn eine geheime Bruderschaft, die

sich die »Hüter des Enigmas« nennt, droht, die

gesamte Musik der Welt zu vernichten. Ein

dramatischer Wettlauf mit der Zeit beginnt. Nur

wenn es dem Publikum gelingt, das Enigma zu

lösen, wird die geheime Bruderschaft gestoppt.

Mit Witz, Charme und Mitratespaß führt Juri

Tetzlaff durch dieses außergewöhnliche Konzert

– ein musikalisches Abenteuer voller Geheimnisse,

das Groß und Klein in seinen Bann zieht!

Laeiszhalle Großer Saal

So. 15.11.26

11:00 Uhr | 14:30 Uhr

Einzelkarten

11,00 / 16,50 / 22,00 Euro

Abonnementpreis (vier Konzerte)

25,00 / 37,00 / 49,00 Euro



2. KINDERKONZERT 3. KINDERKONZERT

123

MAGISCHE WEIHNACHTEN

MIT SINGA

Empfohlen ab 5 Jahren

Singa Gätgens Moderation

Juri Tetzlaff Konzept

Jason Weaver Dirigent

Musik John Williams »Harry Potter Symphonic Suite«;

Engelbert Humperdinck »Hänsel und Gretel« (Auszüge);

W. A. Mozart »Die Zauberflöte« (Auszüge) und vieles mehr

Magierin Singa will dieses Jahr den ganz großen

Weihnachtszauber im Weihnachts-Kinderkonzert

der Symphoniker Hamburg präsentieren. Dafür hat

sie sich extra ein großes Zauberbuch online bestellt.

Mit magischer Musik und kreativen Zaubersprüchen

versucht sie nun, pünktlich zur Adventszeit, die

Bühne weihnachtlich zu schmücken. Doch irgendwie

geht dabei alles schief. Noten verschwinden,

Instrumente werden vertauscht … Ob da wohl die

frechen Weihnachtswichtel aus der Laeiszhalle ihre

Finger im Spiel haben? Oder steckt doch am Ende

der fiese Grinch dahinter? Der Dirigent Jason

sieht unter seiner schicken Verkleidung nämlich

verdächtig grün aus. Es stellt sich heraus, dass er

außerdem im Orchester die Fäden in der Hand

hält und alle nach seiner Querflöte, äh Pfeife

tanzen lässt. Ein magisches Konzert mit zauberhafter

Musik und voller kleiner Weihnachtsüberraschungen.

Laeiszhalle Großer Saal

So. 06.12.26

11:00 Uhr | 14:30 Uhr

Einzelkarten

11,00 / 16,50 / 22,00 Euro

Abonnementpreis (vier Konzerte)

25,00 / 37,00 / 49,00 Euro

JURI UND DAS

UNGEHEUER VON

LOCH NESS

Empfohlen ab 5 Jahren

Juri Tetzlaff Konzept und Moderation

Jason Weaver Dirigent

Musik Felix Mendelssohn Bartholdy

Symphonie Nr. 3 a-Moll op. 56 — »Schottische«

Nebelverhüllte Täler, geheimnisvolle Burgruinen

und zerzauste Moorlandschaften. Die Ideen für

seine »Schottische Symphonie« sammelte Felix

Mendelssohn Bartholdy auf einer Reise mit

seinem Freund Karl durch Schottland. Niemand

weiß, ob er bei seiner Reise auch am sagenumwobenen

Loch Ness war. Hier soll ein legendäres

Ungeheuer leben, das die Fantasie der Menschen

schon seit vielen hundert Jahren beflügelt.

Gemeinsam mit den Symphonikern Hamburg

startet Juri Tetzlaff eine Expedition in den hohen

Norden und begibt sich mit der Musik von

Mendelssohn Bartholdy auf die Suche nach dem

Ungeheuer. Findet er Spuren zu diesem legendären

Tier? Eine unterhaltsame Reise mit ungeheuren

Überraschungen, spannendem Musikwissen und

jeder Menge Mitmachspaß!

Laeiszhalle Großer Saal

So. 11.04.27

11:00 Uhr | 14:30 Uhr

Einzelkarten

11,00 / 16,50 / 22,00 Euro

Abonnementpreis (vier Konzerte)

25,00 / 37,00 / 49,00 Euro



4. KINDERKONZERT MOBILE KOFFERKONZERTE

125

RAUPE ANNA

UND DER GROSSE

TRAUM

Empfohlen ab 5 Jahren

Anna-Maria Arkona Konzept und Moderation

Malte Arkona Konzept und Moderation

Vilmantas Kaliunas Dirigent

Musik Nikolai Rimski-Korsakow »Hummelflug«;

Peter I. Tschaikowsky »Schwanensee« op. 20

(Auszüge) und vieles mehr

Die kleine Raupe Anna hat einen großen Traum.

Welchen? Na, das ist ihr Geheimnis. Doch überall

lauern neugierige Ohren: der angeberische Orang-

Utan, der vorlaute Pink Panther oder ein Pinguin,

der so viel quasselt, dass die Zeit wie im Hummelflug

vergeht. Am großen Schwanensee trifft sie

auf die Symphoniker Hamburg, echte Profis in

Sachen Traumerfüllung und Musikmagie. Auch im

Publikum sitzen viele mit großen Träumen. Doch

für die Raupe Anna bleibt der Wunsch wohl nur

in ihrem Kopf. Als sie ihn entmutigt aufgeben

will, passiert etwas Unerwartetes … Kann das

Orchester ihren Traum am Ende doch noch wahr

werden lassen?

MISSION:

OSTERFEST

Mobile Kofferkonzerte für Vorschulkinder in der Kita

Johanna Franz Konzept, Moderation und Violine

Patricia Ramírez-Gastón Konzept, Moderation

und Klavier

Juhu – der Frühling ist endlich wieder da! Die

ersten Blumen strecken ihre Köpfe vorsichtig aus

der Erde, und die Bäume und Sträucher kleiden

sich langsam wieder in zartes Grün. Wie schön!

Wir Symphoniker Hamburg sind der Meinung: Das

muss unbedingt gefeiert werden. Doch o weh –

bei einem Spaziergang treffen wir den Osterhasen,

der uns erzählt, dass Ostern leider ausfallen

muss. Das können wir so nicht stehen lassen und

wollen gemeinsam mit den Kita-Kindern das

Osterfest retten.

Termine:

Frühjahr 2027

(nach Vereinbarung)

Eintritt 4,00 Euro pro Kind

Anmeldung bitte an

education@symphonikerhamburg.de.

Laeiszhalle Großer Saal

So. 30.05.27

11:00 Uhr | 14:30 Uhr

Einzelkarten

11,00 / 16,50 / 22,00 Euro

Abonnementpreis (vier Konzerte)

25,00 / 37,00 / 49,00 Euro

Mit freundlicher Unterstützung der



MOBILE KOFFERKONZERTE MÄRCHENKONZERTE ON TOUR

127

MUSIKALISCHE

TIERWESEN

Mobile Kofferkonzerte für Vorschulkinder in der Kita

Johanna Franz Konzept, Moderation und Violine

Patricia Ramírez-Gastón Konzept, Moderation

und Klavier

Die beiden Musik-Zoologinnen Delfini und Ylva

kommen mit ihrem reisenden Forschungskoffer

direkt in die Kita! Mit forschungstypischer Neugier

und manchmal einem Hauch von Chaos gestalten

sie gemeinsam mit den Kindern eine besondere

Veranstaltung rund um das Thema »Musikalische

Tierwesen«. Doch oh Schreck: Eine unerwartete

Panne und ein plötzlich auftauchender

Forschungsauftrag stellen alles auf den Kopf.

Jetzt sind die Kinder gefragt! Nur mit ihrer Unterstützung

und natürlich mit der Kraft der Musik

lässt sich das Rätsel lösen. Zum Glück haben

Delfini und Ylva ihre treuen Begleiter dabei: ihr

Klavier, ihre Geige und jede Menge tierische

Klänge. Ein Konzert voller Musik, Fantasie und

spannender Entdeckungen zum Mitfiebern,

Mitlachen und Mitmachen.

Termine:

September 2026 bis Juli 2027

(nach Vereinbarung)

Eintritt 4,00 Euro pro Kind

Anmeldung bitte an

education@symphonikerhamburg.de.

MÄRCHENKONZERT

ON TOUR

Für Kinder in sozialen Einrichtungen

In Kooperation mit dem MachMit Märchentheater

und Bassbariton Florian Franke.

Musik kann Brücken bauen – davon sind wir überzeugt.

Brücken für große und vor allem auch für

ganz kleine Menschen. Es ist ein wichtiger Teil

unserer Aufgabe als Residenzorchester der

Laeiszhalle, das Erleben klassischer Musik auch

jenen zu ermöglichen, die es nicht zu uns in die

Laeiszhalle schaffen. Bei diesem Format gehen

die Kofferkonzerte der Symphoniker Hamburg in

Kooperation mit dem MachMit Märchentheater

und dem Bassbariton Florian Franke daher raus

aus dem Konzerthaus und kommen direkt zu

den Kindern in die sozialen Einrichtungen. Mit

wunderschöner Musik und märchenhaften

Geschichten entsteht ein ganz besonderes und

fröhliches Erlebnis.

Termine:

September 2026 bis Juli 2027

(nach Vereinbarung)

Kostenfrei!

Anmeldung bitte an

education@symphonikerhamburg.de.

Mit freundlicher Unterstützung der

Mit freundlicher Unterstützung der



SYMPHONISCHE BRÜCKEN

SYMPHONISCHE BRÜCKEN

Für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen

Musik verbindet, Musik ist Kommunikation, und Musik bedeutet Teilhabe – sei es durch das aktive

Musizieren oder aber durch die passive Wahrnehmung, zum Beispiel bei einem Konzertbesuch in der

Laeiszhalle. Die Dynamik von Musik beeinflusst körperliche Vorgänge, sie gliedert sich wie der Herzschlag

oder die Atmung in Takt und Rhythmus.

»WENN WORTE SCHEITERN, SPRICHT DIE MUSIK.«

Musik berührt Menschen, die an einer Demenz leiden, in allen Stadien der Erkrankung. Zudem regt das

aktive Musikhören verschiedene Hirnareale zugleich an. Es werden dabei psychisch-emotionale und

physische Bereiche angesprochen, und längst vergessen geglaubte Erinnerungen werden wieder ins

Hier und Jetzt zurückgeholt. Musik kann Brücken überwinden und neue bauen. Allerdings ist der Zugang

zu klassischen Musikkonzerten gerade für Menschen mit Demenz in stationären Wohneinrichtungen

äußerst schwierig. Genau an diesem Punkt setzt das Projekt »Symphonische Brücken« der Symphoniker

Hamburg an.

Unter dem Motto »Wenn Worte scheitern, spricht die Musik« besuchen kleine Ensembles Wohneinrichtungen

und spielen dort speziell auf das Publikum abgestimmte 30-minütige Kammerkonzerte.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an

education@symphonikerhamburg.de.

»Dieses Projekt ist mir eine Herzensangelegenheit, denn ich selber musste mich mit Alzheimer auseinandersetzen,

als meine Mutter daran erkrankte – in einer Zeit, in der es weit weniger Unterstützung

für Betroffene gab. Ich weiß daher um die Belastung für Ehepartner und Kinder und freue mich, mit den

›Symphonischen Brücken‹ einen kleinen Beitrag zu leisten, um mit der Kraft der Musik etwas Freude und

Abwechslung in den Lebensalltag der Erkrankten, Angehörigen und Pfleger zu bringen.«

Ingeborg Suhr, Stifterin †

Mit freundlicher Unterstützung der

Education@Workshopangebote

BRIEFPATENSCHAFTEN

Für Grundschulklassen

ZEITREISE HAMBURG

Für die Schulklassen 3 bis 8

SINGSANG SYMPHONIKER

Für Vorschul- und Grundschulkinder sowie

Senior:innen — generationsübergreifend

PROBENBESUCHE IN

DER LAEISZHALLE

Für alle — vom Kleinkind bis zum Erwachsenen

MUSIKALISCHE SPUREN DER

NS-ZEIT— GESTERN UND HEUTE

Für FSJler:innen, Oberstufen- und Berufsschüler:innen

MUSIKALISCHE

STADTFÜHRUNGEN

Für Jugendliche und Erwachsene

MUSIKMOBIL MEETS

SYMPHONIKER HAMBURG

Für Jugendliche

129



BRIEFPATENSCHAFTEN ZEITREISE HAMBURG

131

BRIEFPATENSCHAFTEN

Für Grundschulklassen

Die Symphoniker Hamburg lieben Besuch in der

Laeisz halle, und sie lieben Post von jungen

Menschen. Daher möchten wir mit unserem

Briefpatenschaftsprojekt mit unserem jungen

Publikum in einen intensiven Austausch treten.

Es bietet Gelegenheit, einzelne Musiker:innen

des Orchesters genau kennenzulernen und mit

ihnen in einen intensiven Briefaustausch zu treten

– und natürlich sind alle Brieffreund:innen

herzlich eingeladen, uns in der Laeisz halle bei

einer Probe zu besuchen.

Zum Angebot gehören:

► Unterrichtsmaterial über ein Orchester

► ein Besuch von Orchestermusiker:innen

in der Schule

► ein Instrumente-Bastel-Workshop

► eine Briefpatenschaft mit ausgewählten

Musiker:innen

► der Besuch einer Probe bei uns in der

Laeiszhalle

Projektdauer: circa 2 Monate

Termine: September 2026 bis Juli 2027

(nach Vereinbarung)

Interesse? Dann schreibt uns einfach

eine E-Mail an

education@symphonikerhamburg.de.

ZEITREISE

HAMBURG

Für die Schulklassen 3 bis 8

Musik- und Stadtgeschichte hautnah erleben!

Darum geht es in diesem Projekt, in dem wir uns

gemeinsam mit Schüler:innen auf eine Zeitreise

durch die Musikstadt Hamburg begeben. Wir

lernen verschiedene Komponist:innen kennen,

finden heraus, wie sie lebten und arbeiteten, und

erfahren anschaulich, wie ihre Musik klingt.

Außerdem besuchen wir auf einer kleinen Stadtführung

musikalische Orte in Hamburg und

schauen, welche Spuren aus der Vergangenheit

dort noch zu entdecken sind.

Zum Angebot gehören:

► einführendes Unterrichtsmaterial

► ein Besuch von Orchestermusiker:innen

in der Schule

► eine musikalische Stadtführung

► der Besuch einer Probe bei uns in der

Laeiszhalle

Termine:

Do. 19.11.26| 2. VIELHARMONIE

Chopin, Mendelssohn Bartholdy

Projekt für die Klassen 3 bis 4

Do. 04.02.27| 3. VIELHARMONIE

Villa-Lobos, Korngold, Ives

Projekt für die Klassen 5 bis 6

Do. 10.06.27| 5. VIELHARMONIE

Gluck, Haydn, Tschaikowsky

Projekt für die Klassen 7 bis 8

Mit freundlicher Unterstützung der

Mit freundlicher Unterstützung der



SINGSANG SYMPHONIKER PROBENBESUCHE 133

SINGSANG SYMPHONIKER

Für ausgewählte Vorschulgruppen,

Grundschulklassen und Seniorenresidenzen

Musik ist Teilhabe – Musik verbindet! Es gibt

kaum etwas Schöneres, als gemeinsam zu

musizieren, über Alters- und Herkunftsgrenzen

hinweg. Beim Singen, Spielen und Zuhören lernen

wir voneinander, entdecken Neues und erleben

Musik auf besondere Art und Weise. Genau das

möchte das Projekt »SingSang Symphoniker« des

Laeiszhalle Orchesters ermöglichen: einen lebendigen,

herzlichen Austausch zwischen dem

Orchester und allen Mitwirkenden. Gemeinsam

mit einer Vorschul- oder Grundschulgruppe sowie

einer Gruppe von Senior:innen erarbeiten Orchestermusiker:innen

und Musikpädagog:innen Lieder

und Musikstücke, die verbinden und begeistern.

In fröhlichen, abwechslungsreichen Proben

wächst nach und nach ein gemeinsamer musikalischer

Klangraum, in dem jede Stimme zählt. Den

Höhepunkt bildet eine Abschlussveranstaltung

direkt vor Ort: ein Moment voller Musik, Begegnung

und tief berührender Augenblicke.

Zum Angebot gehören:

► Workshops und Proben in der Kita oder der

Grundschule – mit Orchestermusiker:innen

und Musikpädagog:innen

► Workshops und Proben in der Seniorenresidenz

– mit Orchestermusiker:innen und

Musikpädagog:innen

► gemeinsame Proben mit allen Gruppen

► eine Abschlussveranstaltung vor Ort

► ein Proben- oder Konzertbesuch

PROBENBESUCHE IN

DER LAEISZHALLE

Für Kita-Gruppen, Schulklassen

und Erwachsenengruppen

Bei unseren Probenbesuchen in der Laeiszhalle

gibt es viel zu entdecken. Die etwa 60-minütige

Veranstaltung ermöglicht VIP-Einblicke in den

Alltag eines großen Symphonieorchesters.

Und nicht nur das! Teilnehmende können sogar

einzelne Musiker:innen persönlich kennenlernen

und ihnen all die Fragen stellen, die ihnen zum

Thema Laeiszhalle und Symphonieorchester im

Kopf herumschwirren.

Zum Angebot gehören:

► vorbereitendes Informationsmaterial über

ein Orchester

► ein Meet & Greet mit einzelnen Musiker:innen

► der Besuch einer Probe bei uns in der

Laeiszhalle

➽Übrigens – schon gewusst?

Schülerkarten für 10 Euro

Für einzelne Schüler:innen sowie Schulklassen und

begleitende Lehrkräfte kosten reguläre Karten für

die Konzerte der Symphoniker Hamburg im Vorverkauf

nur 10 Euro pro Person (ausgenommen sind

Sonderkonzerte, Neujahrskonzerte, Kinderkonzerte,

Märchenkonzerte, Hasi-Konzerte und Schulkonzerte).

Ein Schülerausweis ist beim Einlass

unaufgefordert vorzuzeigen.

Interesse? Dann schreibt uns eine E-Mail an

education@symphonikerhamburg.de.

Interesse an Probenbesuchen oder

Schülerkarten? Dann schreibt uns einfach

eine E-Mail an

education@symphonikerhamburg.de.



MUSIKALISCHE SPUREN DER NS-ZEIT MUSIKALISCHE

STADTFÜHRUNGEN

135

MUSIKALISCHE

SPUREN DER NS-ZEIT –

GESTERN UND HEUTE

Für FSJler:innen, Oberstufenschüler:innen

und Berufsschüler:innen

In unserem neuen Kooperationsprojekt mit Arbeit

und Leben Hamburg gehen wir gemeinsam mit

jungen Erwachsenen auf eine besondere Stadtführung

durch Hamburg und beleuchten das

Thema NS-Zeit aus einer ungewöhnlichen

Perspektive: Im Mittelpunkt stehen Orte und

Ereignisse, die einen musikalischen wie auch

politischen Fußabdruck hinterlassen haben –

Spuren, die heute zum Glück Geschichte sind.

Anhand verschiedener Stationen wird anschaulich

vermittelt, wie bestimmte Orte während der

NS-Zeit umgedeutet und auf perfide Weise

instrumentalisiert wurden. Zugleich zeigt sich, wie

viele dieser Orte heute wieder positiv genutzt

werden und zu einem offenen, vielfältigen Stadtbild

beitragen. Ein Blick in die Geschichte, um für

Gegenwart und Zukunft dazuzulernen!

Zum Angebot gehören:

► der Besuch einer Probe bei uns in der

Laeiszhalle

► eine Stadtführung zu besonderen Orten

in Hamburg (Start: Laeiszhalle Hamburg;

Ende: Gewerkschaftshaus)

► ein gemeinsames Mittagessen im

Anschluss an die Stadtführung

Mit freundlicher

Unterstützung der

MUSIKALISCHE

STADTFÜHRUNGEN

Für die Schulklassen 9 bis 13, Berufsschulklassen

und Erwachsenengruppen

Wir gehen gemeinsam auf eine spannende

Stadtführung und lernen die musikalische

Geschichte Hamburgs kennen. Wir wandeln auf

den Spuren von Carl Philipp Emanuel Bach,

Georg Philipp Telemann, Felix Mendelssohn

Bartholdy und Johannes Brahms und erkunden

die Musikgeschichte Hamburgs von der Petrikirche

bis hin zu unserer wundervollen Laeiszhalle.

Dort gibt es dann einen exklusiven

Probenbesuch und Meet & Greets mit einzelnen

Musiker:innen der Symphoniker Hamburg.

Zum Angebot gehören:

► eine Stadtführung zum Kennenlernen

der musikalisch bedeutenden Orte

der Stadt Hamburg

► der Besuch einer Probe bei uns in der

Laeiszhalle

► ein Meet & Greet mit einzelnen

Musiker:innen des Orchesters

Termine: nach Vereinbarung

Interesse?

Dann schreibt uns einfach eine E-Mail an

education@symphonikerhamburg.de.

Dauer: circa 3‒4 Stunden

Interesse?

Dann schreibt uns einfach eine E-Mail an

education@symphonikerhamburg.de.



MUSIKMOBIL ORCHESTERPATENSCHAFT

137

MUSIKMOBIL MEETS

SYMPHONIKER HAMBURG

Für die Schulklassen 9 bis 13

Das MusikMobil von The Young ClassX macht

einzigartige Erlebnisse für Schulklassen möglich,

indem es Schüler:innen an ihren Schulen abholt

und dorthin fährt, wo Instrumente klingen und

Konzerte Gänsehaut verursachen. Kurz gesagt:

Das MusikMobil ermöglicht Kindern und Jugendlichen

den Erstkontakt mit klassischer Musik.

Die Fahrten werden von MusikMobil-Pädagog:innen

betreut, die die Schulklassen auf das bevorstehende

Erlebnis musikalisch einstimmen und

zeigen, dass klassische Musik alles ist – nur nicht

verstaubt und langweilig!

Termine:

Do. 15.10.26| 1. VIELHARMONIE

Vaughan Williams, Tschaikowsky, Dvořák

Do. 19.11.26| 2. VIELHARMONIE

Chopin, Mendelssohn Bartholdy

Do. 04.02.27| 3. VIELHARMONIE

Villa-Lobos, Korngold, Ives

ORCHESTER-

PATENSCHAFT MIT

DEN JUNGEN

SYMPHONIKERN

HAMBURG

Die Orchesterkultur der Hansestadt Hamburg

muss lebendig und für alle attraktiv bleiben,

davon sind die Symphoniker Hamburg überzeugt.

Daher pflegen wir seit der Saison 2025/2026

eine Orchesterpatenschaft mit den Jungen

Symphonikern Hamburg.

Über die gemeinsame Liebe zur Musik ist der gegenseitige

Austausch bei diesem Kooperationsprojekt

eine Bereicherung sowohl für die musikalische

Arbeit der am Projekt Teilnehmenden als auch der

Profimusiker:innen. Zur Patenschaft gehören

Proben- und Konzertbesuche, Stimmproben,

gemeinsame Projekte und vieles mehr.

Do. 01.04.27 | 4. VIELHARMONIE

Brahms, R. Schumann

Do. 10.06.27| 5. VIELHARMONIE

Gluck, Haydn, Tschaikowsky

Anmeldung unter

musikmobil@theyoungclassx.de.



INFORMATION

UND SERVICE

»Großartige

Konzerterlebnisse

mitten im Herzen

Hamburgs – im

traditionsreichsten

Konzerthaus der

Stadt.«

Undine Baum

Vorstand der Freunde und Förderer

der Symphoniker Hamburg e.V.



ABONNEMENTS

141

Unsere Abonnements bieten Ihnen viele Vorteile und trotzdem viel Flexibilität. Bei mindestens

40 % Preisvorteil gegenüber dem regulären Kartenpreis im Einzelverkauf können Sie sich nicht nur Ihren

Wunschplatz sichern, sondern erhalten auch noch Rabatt auf weitere Vorstellungen.

DAS GROSSE ABONNEMENT – DIE PREMIUMREIHE

1. SO 20.09.2026 Beethoven, Wagners »Wesendonck-Lieder«, Zender | S. Cambreling, J. Holloway S. 46

2. SO 11.10.2026 Beethoven, Weills Konzert für Violine und Blasorchester, Rachmaninow | M. Sepúlveda, A. Iliescu S. 50

3. SO 08.11.2026 Chin, Beethovens Klavierkonzert Nr. 3, Brahms | D. Afkham, L. Vondráček S. 54

4. SO 13.12.2026 Tschaikowskys »Nussknacker«-Suite, Scelsi, Beethoven | S. Cambreling S. 62

5. SO 17.01.2027 Arien und mehr von Händel und Mozart | B. Labadie, J. Lezhneva S. 70

6. SO 14.02.2027 Ravel, R. Strauss, Mussorgski | S. Cambreling, S. Davis Buechner, A. Roslavets S. 74

7. SO 21.03.2027 Kodály, Prokofjews Violinkonzert Nr. 2, Wagner, Sibelius | J. Sheen, L. Petrova S. 78

8. SO 18.04.2027 Tschaikowsky, Boesmans, Mozart-Arien, Strawinskys »Sacre« | S. Cambreling, S. Piau S. 82

9. SO 23.05.2027 Brahms’ Symphonie Nr. 3 und Klavierkonzert Nr. 2 | R. Wigglesworth, M.-A. Hamelin S. 88

10. SO 20.06.2027 Beethovens Klavierkonzert Nr. 1, Bruckner | A. Poga, M. Argerich S. 94

Sie erleben zehn Konzerte am Sonntag und sparen mindestens 40 %. Einführung jeweils 60 Minuten vor dem Konzert.

DAS KLEINE ABONNEMENT – AUS DER PREMIUMREIHE

1. SO 20.09.2026 Beethoven, Wagners »Wesendonck-Lieder«, Zender | S. Cambreling, J. Holloway S. 46

3. SO 08.11.2026 Chin, Beethovens Klavierkonzert Nr. 3, Brahms | D. Afkham, L. Vondráček S. 54

5. SO 17.01.2027 Arien und mehr von Händel und Mozart | B. Labadie, J. Lezhneva S. 70

7. SO 21.03.2027 Kodály, Prokofjews Violinkonzert Nr. 2, Wagner, Sibelius | J. Sheen, L. Petrova S. 78

Sie erleben vier Konzerte am Sonntag und sparen mindestens 40 %. Einführung jeweils 60 Minuten vor dem Konzert.

DAS MORGEN MUSIK-ABONNEMENT

1. MM 29.11.2026 Mozarts Klarinettenkonzert (auf Viola) und Symphonien Nr. 32 & 40 | S. Cambreling, T. Ridout S. 58

2. MM 21.02.2027 Coplands Klarinettenkonzert, Tower, Tschaikowsky | T. Lu, P. Génisson S. 76

3. MM 25.04.2027 Telemann, Bach, Händel, Beethoven | T. Koopman S. 84

4. MM 06.06.2027 Mozart, R. Strauss’ »Vier letzte Lieder«, Saariaho | D. Afkham, K. Stoyanova S. 90

Sie erleben vier Konzerte am Sonntagvormittag und sparen mindestens 43 %.

DAS KOMBI-VH-MM-ABONNEMENT

1. VH 15.10.2026 Vaughan Williams, Tschaikowskys »Rokoko-Variationen«, Dvořák | A. Rakitina, E. Moreau S. 52

2. VH 19.11.2026 Chopins Klavierkonzert Nr. 1, Mendelssohn Bartholdy | P. Kapuła, S. Nehring S. 56

1. MM 29.11.2026 Mozarts Klarinettenkonzert (auf Viola) und Symphonien Nr. 32 & 40 | S. Cambreling, T. Ridout S. 58

3. VH 04.02.2027 Villa-Lobos, Korngolds Cellokonzert, Ives | N. Coelho, J. Zhao S. 72

2. MM 21.02.2027 Coplands Klarinettenkonzert, Tower, Tschaikowsky | T. Lu, P. Génisson S. 76

4. VH 01.04.2027 Brahms’ Violinkonzert, R. Schumann | S. Cambreling, B. Beilman S. 80

3. MM 25.04.2027 Telemann, Bach, Händel, Beethoven | T. Koopman S. 84

4. MM 06.06.2027 Mozart, R. Strauss’ »Vier letzte Lieder«, Saariaho | D. Afkham, K. Stoyanova S. 90

5. VH 10.06.2027 Gluck, Haydn, Tschaikowsky | N. Ellis S. 92

Sie erleben fünf Konzerte am Donnerstag sowie vier Konzerte am Sonntagvormittag und sparen mindestens 50 %.

DAS VIELHARMONIE-ABONNEMENT

1. VH 15.10.2026 Vaughan Williams, Tschaikowskys »Rokoko-Variationen«, Dvořák | A. Rakitina, E. Moreau S. 52

2. VH 19.11.2026 Chopins Klavierkonzert Nr. 1, Mendelssohn Bartholdy | P. Kapuła, S. Nehring S. 56

3. VH 04.02.2027 Villa-Lobos, Korngolds Cellokonzert, Ives | N. Coelho, J. Zhao S. 72

4. VH 01.04.2027 Brahms’ Violinkonzert, R. Schumann | S. Cambreling, B. Beilman S. 80

5. VH 10.06.2027 Gluck, Haydn, Tschaikowsky | N. Ellis S. 92

Sie erleben fünf Konzerte am Donnerstag und sparen mindestens 40 %. Einführung jeweils 60 Minuten vor dem Konzert.



ABONNEMENTS

143

DAS KAMMERKONZERT-ABONNEMENT

DAS KINDERKONZERT-ABONNEMENT

* Mitglieder der Symphoniker Hamburg 2. HASI 30./31.01.2027 J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117

3. HASI 03./04.04.2027 J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117

1. KAKO 27.09.2026 »Innere Stimmen«: Turina, Schostakowitsch, Dvořák |

*

S. 98

1. KIKO 15.11.2026 »Juri knackt den Enigma-Code« | J. Weaver, J. Tetzlaff S. 121

2. KAKO 22.11.2026 »Harmonie und Dissonanz«: Schulhoff, Mozart, Bruch |

*

S. 99

2. KIKO 06.12.2026 »Magische Weihnachten mit Singa« | J. Weaver, S. Gätgens S. 122

3. KAKO 17.12.2026 »Haydn trifft auf Schubert« |

*

S. 100

3. KIKO 11.04.2027 »Juri und das Ungeheuer von Loch Ness« | J. Weaver, J. Tetzlaff S. 123

4. KAKO 07.02.2027 »Drei Trios, drei Welten«: Beethoven, Mendelssohn Bartholdy, Schostakowitsch |

*

und O. Kushpler S. 101

4. KIKO 30.05.2027 »Raupe Anna und der große Traum« | V. Kaliunas, A.-M. Arkona, M. Arkona S. 124

5. KAKO 08.04.2027 »Bläserpower«: Smetana, Janáček, Kreutzer |

*

S. 102

Sie erleben vier Konzerte im Großen Saal der Laeiszhalle und sparen mindestens 43 %.

6. KAKO 02.05.2027 »Kammerkonzert der Orchesterakademie« | Akademist:innen der Saison 2026/2027 S. 103

7. KAKO 27.05.2027 »Konzertmeister-Recital«: Beethoven, Janáček, Ravel | A. Iliescu, S. Nehring S. 104

8. KAKO 13.06.2027 »Gesang der Saiten«: Haydn, Borodin, Brahms |

*

S. 105

DAS HASI-ABONNEMENT

Sie erleben acht Konzerte im Kleinen Saal der Laeiszhalle und sparen mindestens 42 %.

1. HASI 21./22.11.2026 J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117

4. HASI 12./13.06.2027 J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117

KONZERTE À LA CARTE

Sie möchten zwar öfter kommen, aber keine ganze Konzertreihe buchen? Dann stellen Sie sich Ihre Konzerte einfach individuell

zusammen – zu Beginn oder auch während der Saison. Ihr Preisvorteil: 20 % Rabatt beim gleichzeitigen Kauf von Karten für fünf (oder

mehr) unterschiedliche Konzerte. Buchbar ab dem 19. Mai 2026.



PREISE

145

Preise für Abonnements und Einzelkarten

Die Preise für unsere Abo-Reihen bleiben in der Saison 2026/2027 unverändert, mit Ausnahme der

Einzelkarten für die Morgen Musik-Konzerte und das Abonnement der Preiskategorie 4 der Morgen

Musik- sowie der Kombi-VH-MM-Reihe. Die Preise für die Sonderkonzerte sowie die Kinderkonzerte

mussten aufgrund der allgemeinen Preissteigerungen leicht erhöht werden. Alle Preisangaben verstehen

sich inklusive aller Gebühren. Sofern Sie Ihre Einzel- oder Abokarten zugesandt bekommen, wird zusätzlich

eine Versandkostenpauschale von 4,50 Euro erhoben.

SYMPHONIEKONZERTE (SO)

Preiskategorie Einzelpreis 10. SO Gr. Abo (10er) Kl. Abo (4er)

1 62,70 € 65,00 € 377,00 € 151,00 €

2 51,70 € 56,10 € 300,00 € 120,00 €

3 38,50 € 41,80 € 223,00 € 89,00 €

4 25,30 € 30,80 € 146,00 € 58,00 €

5 12,10 € 12,10 €

1. Preiskategorie Parkett, Reihe 3–20 | Parkett Seitenreihe rechts, Pl. 1–11* | 1. Rang Balkon, Reihe 1–3, Reihe 4 Pl. 7–15 |

1. Rang Logen, Loge 1–7 Reihe 1

2. Preiskategorie Parkett, Reihe A–B und 21–26 | Parkett Seitenreihe rechts und links, Pl. 13–24* | 1. Rang Balkon, Reihe 4 Pl. 5–6,

Reihe 5 Pl. 5–15, Reihe 6 | 1. Rang Logen, Loge 1–7 Reihe 2, Loge 8–10 Reihe 1 | 2. Rang Balkon, Reihe 1 Pl. 5–18 |

2. Rang Logen, Loge 1–2 Reihe 1, Loge 3 Reihe 1 Platz 1

3. Preiskategorie Parkett, Reihe 27–30 |1. Rang Balkon, Reihe 7–8 | 1. Rang Logen, Loge 1–7 Reihe 3, Loge 8–10 Reihe 2 |

2. Rang Balkon, Reihe 2 Pl. 3–17, Reihe 3 Pl. 9–16 | 2. Rang Logen, Loge 3 Reihe 1 Pl. 2–6, Loge 4–6 Reihe 1

4. Preiskategorie 1. Rang Balkon, Reihe 4–5 Pl. 1–4 | 1. Rang Logen, Loge 1–7 Reihe 4, Loge 8–10 Reihe 3 | 2. Rang Balkon,

Reihe 1 Pl. 1–4, Reihe 2 Pl. 1–2, Reihe 3 Pl. 1–8, Reihe 4–5 | 2. Rang Logen, Loge 1–6 Reihe 2 | Galerie, Reihe 1–2

5. Preiskategorie 1. Rang Logen, Loge 8–10 Reihe 4 | 2. Rang Seitenreihen, Reihe 1–3 | Galerie, Reihe 3–8

*Mit Ausnahme der Rollstuhlplätze (4. Preiskategorie).

VIELHARMONIE-KONZERTE (VH)

Preiskategorie Einzelpreis VH-Abo (5er)

1 58,30 € 173,00 €

2 47,30 € 142,00 €

3 36,30 € 108,00 €

4 25,30 € 69,00 €

5 12,10 €

MORGEN MUSIK-KONZERTE (MM)

Preiskategorie Einzelpreis Morgen Musik-Abo (4er)

1 52,80 € 120,00 €

2 39,60 € 86,00 €

3 28,60 € 58,00 €

4 20,90 € 42,00 €

5 12,10 €

Es gilt die Platzeinteilung der Symphoniekonzerte. Der 2. Rang ist in diesem Abo nicht verfügbar.

KOMBI-VH-MM-ABONNEMENT

Preiskategorie

1 251,00 €

2 196,00 €

3 142,00 €

4 102,00 €

KAMMERKONZERTE (KAKO)

Preiskategorie Einzelpreis Kammerkonzert-Abo (8er)

1 42,90 € 200,00 €

2 30,80 € 140,00 €

3 20,90 € 89,00 €

4 9,90 €

Kombi-Abo (9er)

Es gilt die Platzeinteilung der Symphoniekonzerte. Der 2. Rang ist in diesem Abo nicht verfügbar.

1. Preiskategorie Mittelparkett, Reihe 1–11

2. Preiskategorie Mittelparkett, Reihe 12–16 | Seitenparkett, Reihe 1–10 | Empore, Reihe 1–3

3. Preiskategorie Mittelparkett, Reihe 17–18 | Seitenparkett, Reihe 11–13 | Empore, Reihe 4–10

4. Preiskategorie Mittelparkett, Reihe 19–21

Es gilt die Platzeinteilung der Symphoniekonzerte.

Alle Preise verstehen sich inklusive aller Gebühren.

Alle Preise verstehen sich inklusive aller Gebühren.



PREISE

147

KINDERKONZERTE (KIKO)

Preiskategorie Einzelpreis Kinderkonzert-Abo (4er)

1 22,00 € 49,00 €

2 16,50 € 37,00 €

3 11,00 € 25,00 €

1. Preiskategorie Parkett, Reihe 3–20 | Parkett Seitenreihe rechts, Pl. 1–11* | 1. Rang Balkon Mitte, Reihe 1–3 Pl. 7–15 | 1. Rang Logen, Reihe 1

2. Preiskategorie Parkett, Reihe A–B und 21–26 | Parkett Seitenreihe rechts und links, Pl. 13–24 | 1. Rang Balkon, Reihe 4 Pl. 3–6, Reihe 5

Pl. 3–15, Reihe 6–8 | 1. Rang Logen, Reihe 2 | 2. Rang Balkon, Reihe 1–2, Reihe 3 Pl. 9–16 | 2. Rang Logen, Reihe 1

3. Preiskategorie Parkett, Reihe 27–30 | 1. Rang Logen, Reihe 3–4 | 1. Rang Balkon, Reihe 4–5 Platz 1–2 | 2. Rang Balkon, Reihe 3 Pl. 1–8,

Reihe 4–5 | 2. Rang Logen, Reihe 2

*Mit Ausnahme der Rollstuhlplätze (2. Preiskategorie).

HASI-KONZERTE

Preiskategorie Kinder-Abo (4er) Erwachsenen-Abo (4er)

1 33,00 € 66,00 €

MÄRCHENKONZERTE

Preiskategorie Kinder-Einzelpreis Erwachsenen-Einzelpreis

1 9,90 € 15,40 €

ELBPHILHARMONIE-SONDERKONZERT: 24.09.2026 / 29.04.2027

Preiskategorie Einzelpreis Preiskategorie Einzelpreis

1 97,90 € 4 35,20 €

2 85,80 € 5 23,10 €

3 69,30 €

FILMKONZERT— STUMMFILM MIT LIVEMUSIK

CHARLIE CHAPLINS »CITY LIGHTS«: 03.12.2026

Preiskategorie Einzelpreis Preiskategorie Einzelpreis

1 41,60 € 3 26,30 €

2 33,90 €

WEIHNACHTSKONZERT: 25.12.2026

Preiskategorie Einzelpreis Preiskategorie Einzelpreis

1 54,90 € 4 21,50 €

2 43,90 € 5 12,10 €

3 32,50 €

DIE NEUNTE: 31.12.2026/01.01.2027

Preiskategorie Einzelpreis Preiskategorie Einzelpreis

1 74,90 € 4 35,00 €

2 59,90 € 5 12,10 €

3 48,40 €

HASPA NEUJAHRSKONZERT: 09.01.2027

Preiskategorie Einzelpreis Preiskategorie Einzelpreis

1 65,00 € 4 30,80 €

2 56,10 € 5 12,10 €

3 41,80 €

Alle Preise verstehen sich inklusive aller Gebühren.

Alle Preise verstehen sich inklusive aller Gebühren.



LAEISZHALLE

GROSSER SAAL

LAEISZHALLE

KLEINER SAAL

149

4

Bankreihe

4

Hörplätze

3

3

2 1

2 1

Seitenreihen

2 1

2 1

2 1

Seitenreihen

2

1

2. Rang

rechts

Hörplätze

2

1

Hörplätze

Hörplätze

8

8

7

8 7

3 6

7 6

5

6 5

2 1

4

5 4

1 2

2 1 2

Loge 6 1

4

Loge 6

2

1

8

3

4

3

rechts

2

rechts

7

7

6

6

5

5

4

4

3

3

2

2

rechts

1

Hörplätze3

1. Rang Balkon

2 1 4 4 1 2

3 2 1 30

30 1 2 3

1 2

Loge 9 & 10

2 1

4 1 2

29 2 1

Loge 5

4 3 2 1 28

Loge 9 & 10

Loge 9 & 10

27

Loge 5

Loge 5

4

26

25

424

4

3 2 1 23

Loge 7 & 8

22

1 2 3 4

2 1

4 3 2 1 21

Loge 4

20 2 1 2 1

1 2

19

4

Loge 4

Loge 4

18

4 17

3 2 1 16

Loge 5 & 6

15

4

1 2 3 4

2 1

4 3 2 1 14

Loge 5 & 6

Loge 3

13 2 1 2 1

1 2 3

12

4

4 1 2

11

Loge 3

Loge 3

4

410

3 2 1

9

Loge 3 & 4

8

1 2 3 4

2 1 3 2 1 7

Loge 2

4

Loge 3 & 4

6 2 1 2 1

5

1 2 3 1 2

Seitenreihen

Loge 2

4

4

Loge 2

4

3 2

2 1 3 2 1 B* 3

1 2

Loge 1 & 2

A* 1

A*

2 1

4

3 2 1

1 2 3 1 2

4

rechts

4

Loge 1 & 2

Loge 1

1. Rang

rechts

Seitenreihe

Bankreihe

8

3

3

2

rechts

7

6

5

4

3

rechts

rechts

Seitenreihen

2

1

1

4

3

2

1

2. Rang

rechts

1

3

4

3

2

1

5

Galerie

2. Rang Balkon

4 3 2 1

Loge 9 & 10

30

29

30 1 2 3

1 2 3

29

28

Loge 5

4 3 2 1

4

29

1 2 3

28

27

28

27

26

4 27

wird

26

25

26

25

24

1 2 3

ersetzt

4

25

23

24

4 Loge 7 & 8

24

3 2 1

22

23

23

Loge 7 & 8

21 1 2 3 1 2 1 2 Loge 7 & 8

22

4

22

4 3 2 1

20

Loge 4

21

21 1 2 3

19

20

20

18

19

19

17

18

1 2 3 4

18

16

17

Loge 5 & 6

17

3 2 1

15

16

1 2 3 1 2 16

14

4 1 2

15

Loge 5 & 6

15

4 3 2 1

13

Loge 3

14

12

14

13

11

13

12

10

12

11

1 2 3 4

9

11

4

10

Loge 3 & 4

8

10

3 2 1

1

9

2

7 1 2 3 1 2

9

Loge 3 & 4

4

Seitenreihen

8

6

Loge 2

8

3 2 1 7

5

2 7

4

6

3

4

6

5

3

4

1

5

1 2

4

B*

3

4

Loge 1 & 2

4

3

3

3 2 1 B*

B* 1 2 3

Parkett

links

Loge 1 & 2

A* A*

3 2 1

Loge 1

1 2 3

4

rechts

Parkett

links

4

5

1

4

3

2

1

2

1

7

6

5

4

3

links

links

8

3

7

6

5

4

2

links

8

Hörplätze

Loge 6 Loge 6

3

Loge 1

5

Galerie

2. Rang Balkon

1. Rang Balkon

BÜHNE

1. Rang

rechts

Seitenreihe

5

1

3

2

1

1

links

links

2

links

8

Hörplätze

2

1

Seitenreihe

1. Rang

links

BÜHNE

1

2. Rang

links

Seitenreihen

2

3

Bankreihe

2

1

Seitenreihe

1. Rang

links

1 2

Loge 1

Hörplätze

1

1 2 4

1 2 4

1 2

1 2

1

2. Rang

links

Seitenreihen

2

2

3

Seitenreihen

3

Bankreihe

4

Bankreihe

4

Hörplätze

3

3

2 1

2 1

Seitenreihen

2 1

2 1

2 1

Seitenreihen

2

1

2

2. Rang

rechts

1

2

1

3

8

7

6

5

4

4

3

2

1

5

rechts Empore

6

links

Loge 6 Loge

3

3

Seitenparkett

1. rechts Rang Balkon

10

5

9 4

8

7

6

5

4

3

2

1

rechts

Mittelparkett

2 1 4 4 1 2

3 2 1 30

21

30 1 2 3

Loge 9 & 10

29

Loge 9 & 10

29

Loge 5

20

4 3 2 1

1 2 3

28

28

Loge 5

4

27

19

27

26

13

26

18

25

25

12

24

17

4

24

3 2 1

11

1 2 3 4

23

16

23

Loge 7 & 8

Loge 7 & 8

22

22

2 1

10 15

4 3 2 1 21

21 1 2 3 1 2

4

Loge 4

20

9 14

20

Loge 4

19

19

8 13

18

18

4 17

12

17

3 2 1

7

1 2 3 4

16

11

16

Loge 5 & 6

15

Loge 5 & 6

15

6

2 1

10

4 3 2 1 14

14 1 2 3

5

4 1 2

Loge 3

13

9

13

Loge 3

12

12

4 8

11

11

4

10

3 7

10

3 2 1

1 2 3 4

9

9

Loge 3 & 4

6

2

Loge 3 & 4

8

8

2 1 3 2 1 7

5

7 1 2 3 1 2

Loge 2

4

4

6

1 4

6

Loge 2

5

5

3

4

4

2 4

3

2

3

1

4

3 2 1 B*

B* 1 2 3

1 2

Loge 1 & 2

1

A* A*

Loge 1 & 2

3 2 1

1 2 3

4

rechts

Parkett

links

4

Loge 1

1. Rang

rechts

Hörplätze

Seitenreihe

8

2

rechts

7

6

5

4

3

rechts

rechts

2

1

1

Galerie

2. Rang Balkon

BÜHNE

1

3

2

1

2

1

7

6

5

4

3

links

links

8

7

6

5

4

2

links

8

3

Hörplätze

2

1

Seitenreihe

BÜHNE

1. Rang

links

1 2

Loge 1

links

10

9

Hörplätze

8

1

7

6

5

4

3

2

1

1 2 21

20

19

184

17

16

1 2 15

14

13

12

11

1 2 10

9

4

8

7

6

1 2 5

Seitenreihen

4

2

33

1

2. Rang

links

Seitenreihen

2

2

1

Bankreihe

Seitenparkett

links

13

12

11

10

9

8

7

6

5

4

3

1

2

Sicht eingeschränkt

Rollstuhlplatz

Säule

Sicht eingeschränkt

Die Reihen A und B können Rollstuhlplatz

optional als

Preiskategorie 1 oder 2 verkauft Säulewerden.

Die Reihen A und B können optional als

Preiskategorie 1 oder 2 verkauft werden.

Sicht eingeschränkt

Rollstuhlplatz

Säule

Sicht eingeschränkt

Rollstuhlplatz

Säule

Die Reihen A und B können optional als

Preiskategorie 1 oder 2 verkauft werden.



ELBPHILHARMONIE

GROSSER SAAL

IHRE WEGE ZU TICKETS

UND ABONNEMENTS

151

O

X

2

1

15 O

3

2

1

T

15 P

G

P

I

W

4

13 G

16 W

N

O

3

2

Preiskategorie 1

Preiskategorie 2

Preiskategorie 3

Preiskategorie 4

Preiskategorie 5

F

X

1

2

1

15 O

2

1

3

6 5 4 3 2

V

16 X

1

T

15 P

BÜHNE

Z

2

1

G

1

6

5

I

4

P

2

15 Q

3

4

1

3

4 3 2 1

2

2

1

13 G

N

3

2

Preiskategorie 1

Preiskategorie 2

Preiskategorie 3

Preiskategorie 4

16 T 16 U

12 B

B

1

I

F

A

12 A

1

F

16 X

2

1

BÜHNE

1

13

6 5 4 I 3 2

1

2

V

Rollstuhlplatz

XL-Platz

2

3

1

4

2

Q

5

3

D

12 D Etage Bereich

6

4

Z

13 F

12 C

5

7

6

8

1

2

3

4

5

6

12 D

7

13

14

15

15 N

9

10

11

12

15 R

8

6

15 J

1

9

16 V

5

3 4

5

15 M

C

4

2

15 Q

3

1

3

4 3 2 1

2

2

4

31

2 13

1 12

11

10

1

2

16 T 16 U

1

2

B

M

12 B

1

5

3

1

LI

16 Z

F

A

13 E

2 3

12 A

Rollstuhlplatz

XL-Platz

2

15

14

4

3

5

6

1

4 5

E

1

2

4

4

3

2

1

J

2

3

13 I

Q

5

3

D

6

4

4

1

13 F

15 K

12 C

1

5

7

2

1

2

3

4

5

6

12 D

Y

2

6

3

8

4

7

10

11

12

13

14

15

15 N

U

9

15 R

R

5

8

3 4

5

15 M

16 V

15 J

6

9

C

K

2 13

1 12

11

10

15 L

3

1

1

22

4

M

16 S

1

5

1

S

3

2

3

2

15

14

4

L

16 Z

3

5

4

6

13 E

1

4 5

16 Y

E

2

2

1

4

3

2

1

J

3

U

R

15 K

1

2

3

4

5

6

K

15 L

1

2

4

Y

16 S

4

3

2

1

S

16 Y

Online

Wählen Sie Ihre Plätze direkt im Sitzplan

oder suchen Sie sich Ihr passgenaues Abo:

www.symphonikerhamburg.de

www.elbphilharmonie.de

Telefonisch

+49 40 357 666 66

Erreichbar täglich 10:00–20:00 Uhr,

feiertags 15:00–20:00 Uhr

Verkaufsstelle für Einzelkarten und Abos

Konzertkasse Laeiszhalle

Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg

Zugang über den Haupteingang der Laeiszhalle

Geöffnet Mo.–Fr. 11:00–18:00 Uhr,

Sa. 11:00–16:00 Uhr, sonn- und feiertags

geschlossen

Verkaufsstellen für Einzelkarten

Konzertkasse Mönckebergstraße

Barkhof 3, 20095 Hamburg

Geöffnet Mo.–Fr. 11:00–18:00 Uhr,

Sa. 11:00–16:00 Uhr, sonn- und feiertags

geschlossen

Konzertkasse Elbphilharmonie

Platz der Deutschen Einheit, 20457 Hamburg

Geöffnet Mo.–So. 11:00–20:00 Uhr,

feiertags geschlossen

Einzelkarten sind außerdem an allen bekannten

Vorverkaufsstellen erhältlich.

Ermäßigungen

Junge Leute unter 30 Jahren erhalten im Vorverkauf

eine Ermäßigung in Höhe von 50 % auf

den Ticketpreis; mit dem REDTicket zahlen sie

für viele Konzerte ab zwei Wochen vorher nur

12,00 Euro für die besten verfügbaren Plätze.

Abo-Card

Ihre persönliche Abo-Card gilt als Eintrittskarte für

alle Konzerte des Abonnements und ist beim Einlass

vorzuzeigen. Auf ihr sind auch Ihre Konzerttermine

und der gebuchte Sitzplatz eingetragen. Die

Berechtigung zum Besuch der abonnierten Konzerte

kann auf Dritte übertragen werden (bei Kinder-

und Hasi-Abos nur auf berechtigte Personen).

Nach Buchung des von Ihnen gewünschten Abonnements

senden wir Ihnen die Abo-Card bis Ende

August zu. Mit Rechnungslegung wird eine Versandkostenpauschale

von 4,50 Euro erhoben. Eine

persönliche und unentgeltliche Abholung ist nicht

möglich. NEU: Ab der Saison 2026/2027 erhalten

Sie die Abo-Card optional auch in digitaler Form für

Ihre Wallet-App oder zum Ausdrucken. Weitere Informationen

unter www.elbphilharmonie.de/abo-faq.

Zusätzliche Ermäßigungen mit der Abo-Card

Nach Erhalt berechtigt die Abo-Card Abonnent:innen

zu einer Ermäßigung in Höhe von

10 % auf zwei Karten für ausgewählte Konzerte

der Elbphilharmonie-Konzerte innerhalb der aktuellen

Saison. Die Abo-Card muss beim Einlass

im Original vorgelegt werden. Ermäßigungen

sind nicht kombinierbar. Alle Inhaber:innen der

Abo-Card erhalten zudem 10 % Rabatt auf den

Normalpreis bei allen Repertoirevorstellungen

des Thalia Theaters (außer Premieren und

Sonderveranstaltungen). Der Rabatt ist gegen

Nachweis an der Kasse erhältlich.

Umtausch

Können Sie ein Konzert Ihrer Abonnementreihe

nicht besuchen, stellen wir Ihnen gern eine Gutschrift



153

aus, die an der Konzertkasse in der Laeiszhalle

eingelöst werden kann. Der Tausch kann nur innerhalb

der Konzertsaison 2026/2027 vollzogen

werden. Ein Tauschwunsch muss bis spätestens

eine Woche vor dem im Abonnement

gebuchten Konzert angezeigt werden und ist

pro Abonnement und pro Saison einmal möglich.

Konzerte innerhalb des Hasi-Abos und

Konzert-Tickets à la carte sind vom Umtausch

ausgeschlossen.

Programm- und Besetzungsänderungen

Änderungen des Programms sowie Umbesetzungen

bei Solist:innen sowie Dirigent:innen bleiben

vorbehalten und begründen keinen Anspruch auf

Rücknahme des Abonnements beziehungsweise

auf anteilige Erstattung des Abonnementpreises.

Die nächstgelegenen Haltestellen sind:

► U2: Gänsemarkt oder Messehallen

► U1: Stephansplatz

► Bus: Johannes-Brahms-Platz, Sievekingplatz,

U Gänsemarkt (Valentinskamp) und U Stephansplatz

Konzertkarten für unsere Konzerte gelten am

Veranstaltungstag für eine Fahrt zum Veranstaltungsort

und die dazugehörige Rückfahrt in den

HVV-Ringen A–F. Bitte versichern Sie sich vor

Fahrtantritt, dass auf Ihrem Ticket eine entsprechende

Info abgedruckt ist.

Mit dem Rad

StadtRAD: Station Sievekingplatz/Gorch-Fock-Wall

Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.

Barrierefreie Eingänge

Großer Saal/Brahms-Foyer: Gorch-Fock-Wall

► Das Brahms-Foyer ist nur mit Rollstühlen zum

Falten oder unter 72 cm Breite zugänglich.

► Im Großen Saal gibt es für Rollstühle keine Einschränkung

in der Breite.

Kleiner Saal/Studio E: Künstlereingang,

Dammtorwall 46

► Der Kleine Saal ist nur mit Rollstühlen zum Falten

oder unter 68 cm Breite zugänglich.

Weitere Informationen finden Sie unter

elbphilharmonie.de/de/barrierefreiheit-laeiszhalle.

Bleiben Sie in Kontakt!

Abonnieren Sie unseren monatlichen Newsletter

unter symphonikerhamburg.de/newsletter.

Folgen Sie uns auf Facebook, Instagram und

YouTube unter @symphonikerhamburg.

Konzertausfall

Bei Ausfall eines Konzerts aus Ihrer Abonnementreihe

haben Sie selbstverständlich Anspruch auf

anteilige Rückerstattung des Abonnementpreises.

Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall/

Welckerstraße

► Je angefangene Stunde: ab 4,50 Euro

► Tagesmaximum: 50,00 Euro

Kinderkonzert- und Hasi-Abos

Bei den Hasi- und den Kinderkonzert-Abos muss

mindestens ein Erwachsenen-Abo erworben

werden. Es können beliebig viele Kinder-Abos

zusammen gebucht werden, aber maximal zwei

Erwachsenen-Abos dazu.

Hasi-Abos sind von den Abonnementbedingungen

ausgenommen, da sie sich nicht automatisch

um ein Jahr verlängern.

Weitere Informationen

Weiterführende Informationen zu Karten und Abonnements

inklusive Geltungsdauer und Verlängerung

finden Sie unter

https://www.elbphilharmonie.de/de/agb.

Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle

befinden sich regelmäßig Baustellen, die die

Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher

ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.

Barrierefreiheit

Anfahrt mit dem Auto:

► Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall/Welckerstraße.

► Direkt an der Laeiszhalle, am Eingang Gorch-

Fock-Wall, stehen drei Behindertenparkplätze

zur Verfügung.

► Direkt vor dem Künstlereingang, am Dragonerstall,

stehen sechs Behindertenparkplätze zur

Verfügung.

Anfahrt & Parken

Laeiszhalle Hamburg, Johannes-Brahms-Platz,

20355 Hamburg

Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad

gut zu erreichen.



MENSCHEN

IMPRESSUM

155

Aufsichtsrat

Professor Dr. Burkhard Schwenker Vorsitzender

Dr. Klaus Matzen Stellv. Vorsitzender

Vivian Hecker

Professor Elmar Lampson

Dr. Susanne Mayer-Peters

Philipp Schmitz-Morkramer

Nikolaus H. Schües

Beirat

Dr. Dorothee Stapelfeldt Vorsitzende

Professorin Tulga Beyerle

Dr. Peter von Foerster

René Gögge

Christoph Gottschalk

Professor Dr. Alexander Klar

Dr. Hans Fabian Kruse

Robert Lorenz-Meyer

Dr. Isabella Vértes-Schütter

Dr. Harald Vogelsang

Dietrich Wersich

Team

Professor Daniel Kühnel Intendant und Vorstand

Uwe Adam Stellvertretender Geschäftsführer

und Disposition

Susanne Timmer Assistenz des Intendanten und

Verwaltungskoordination

Hannes Wönig Leitung künstlerischer Betrieb

Nikolai Brücher Künstlerisches Betriebsbüro

und Leitung Notenbibliothek

Dr. Johann Layer Künstlerisches Betriebsbüro

und Dramaturgie

N. N. Künstlerisches Betriebsbüro

Dr. Andrea C. Röber Leitung Kommunikation

Amelie Dahl, Lorena Wilhelmi Werkstudierende

Social-Media

Johanna Franz Education-Leitung

Patricia Ramírez-Gastón Mitarbeiterin Education

N. N. Werkstudierende:r Education

Bernhard Hagel Orchesterinspektor

Mano Eßwein Assistenz der Orchesterinspektion

und Orchesterwart

Martin Lynch Orchesterwart

Antje Döhren Gehaltsbuchhaltung

Simone Hauser Adressverwaltung

Orchestervorstand

Theresia Rosendorfer, Matthias Kessler,

João Vargas

Betriebsrat

Lars Fischer Vorsitzender

Nikolai Brücher Stellv. Vorsitzender

Barbara Hefele, Katharina Ivanova,

Harald Schmidt, Mihela Villalba Höpfner,

Rumyana Yankova

Ehrenmitglieder der Symphoniker

Hamburg

Professor Thomas Brandis†,

Professor Dr. Hermann Rauhe,

Renate Wald†, Hellmut Wempe†

Vorstand der Freunde und Förderer

der Symphoniker Hamburg e.V.

Undine Baum, Kira J. Breckwoldt,

Stephan Bührich, Michael Erhardt,

Andrea Freiberger, Hye Chong Jörg,

Annika Kleine, Matthias Müller

Fotos

S. 2, 8, 11, 16, 27, 142, 153, 156 Cove Nouveau

S. 6 Hernandez für Behörde für Kultur

und Medien

S. 22 Daniel Dittus

S. 12–15 Dan Hannen

S. 18 Marco Borggreve

S. 24 Symphoniker Hamburg

Umschlag

»Capri-Batterie«, Joseph Beuys, 1985 |

© akg images | Nachlass Joseph Beuys,

Düsseldorf, 2026

Bilder

S. 32, 37, 40, 46, 48, 52, 54, 56, 58, 60, 64, 66, 72,

74, 76, 78, 82, 84, 86, 88, 90, 94, 98, 100, 101, 103,

105 akg-images

S. 31 akg-images / MPortfolio / Electa

S. 41 akg-images / Bildarchiv Monheim /

Jochen Helle

S. 50 akg-images / Erich Lessing

S. 62 akg-images / Andrea Jemolo

S. 68 akg-images / Maurice Babey

S. 70 akg-images / Fotostudio Klauss

S. 80, 92 akg-images / André Held

S. 99 Heritage Images / Fine Art Images /

akg-images

S. 102 akg-images / The National Gallery

S. 104 akg-images / CDA / Guillot

Textnachweis

Johann Wolfgang von Goethe (1993):

Werke, Band I, Insel-Verlag, Frankfurt/M.

Bildkonzeption und -kuration sowie

Originalbeitrag Seite 30–43

Dr. Alexander Meier-Dörzenbach

Redaktion und Texte

Dr. Andrea C. Röber,

Dr. Alexander Meier-Dörzenbach, Hannes Wönig,

Dr. Johann Layer, Johanna Franz,

Patricia Ramírez-Gastón, Nikolai Brücher,

Susanne Timmer, Karen Am Ende, Clara Vornweg

V.i.S.d.P.: Professor Daniel Kühnel

Gestaltung und Final Artwork

gürtlerbachmann GmbH

Druck

Gebr. Klingenberg & Rompel in Hamburg GmbH

Redaktionsschluss

21.04.2026

Alle Rechte und Änderungen vorbehalten.

Aktuelle Informationen finden Sie stets auf

symphonikerhamburg.de.

Symphoniker Hamburg e. V.

Dammtorwall 46

20355 Hamburg

T +49 40 226 34 38-0

F +49 40 226 34 38-22

info@symphonikerhamburg.de





26|27

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040 357 666 66

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