Symphoniker Hamburg: Saisonbroschüre 2026/27
Zwischen göttlichem Geistesblitz und inspirierter Kreativität, zwischen Neuschöpfung und Widerhall, zwischen Innovation und Variation: Unser Programm 2026/27 ist geleitet vom Gedanken über die stete Schöpfung und Entwicklung von Welt durch musikalische Kultur. Ausgangspunkt ist die mythische Figur des Prometheus, der dem Menschen wider göttlichen Willen das Feuer brachte und somit den Grundstein für alle kulturelle Entwicklung legte. Entsprechend ist die Saison übertitelt mit » — Wie ich!«, ein Zitat aus Goethes Gedicht über ebendiesen trotzig handelnden Titan. Viele der lebendigen Konzertprogramme stehen im Zeichen des permanenten Wandels in der Kultur in seinen unterschiedlichen Formen, von Barock und Klassik über Romantik und Moderne bis hin zur zeitgenössischen Musik. Zusammen mit Chefdirigent Sylvain Cambreling begrüßen wir Solist:innen von Weltrang wie Khatia Buniatishvili, Marc-André Hamelin, Julia Lezhneva, Edgar Moreau, Szymon Nehring, Krassimira Stoyanova, Nils Landgren und Martha Argerich. Unter den Gastdirigent:innen finden sich David Afkham, Nicolas Ellis, Ryan Wigglesworth, Ton Koopman, Bernard Labadie, Tianyi Lu, Andris Poga, Anna Rakitina und Miguel Sepúlveda. Tauchen Sie ein in die Saison 2026/27 – wir freuen uns auf Sie!
Zwischen göttlichem Geistesblitz und inspirierter Kreativität, zwischen Neuschöpfung und Widerhall, zwischen Innovation und Variation: Unser Programm 2026/27 ist geleitet vom Gedanken über die stete Schöpfung und Entwicklung von Welt durch musikalische Kultur. Ausgangspunkt ist die mythische Figur des Prometheus, der dem Menschen wider göttlichen Willen das Feuer brachte und somit den Grundstein für alle kulturelle Entwicklung legte. Entsprechend ist die Saison übertitelt mit » — Wie ich!«, ein Zitat aus Goethes Gedicht über ebendiesen trotzig handelnden Titan.
Viele der lebendigen Konzertprogramme stehen im Zeichen des permanenten Wandels in der Kultur in seinen unterschiedlichen Formen, von Barock und Klassik über Romantik und Moderne bis hin zur zeitgenössischen Musik. Zusammen mit Chefdirigent Sylvain Cambreling begrüßen wir Solist:innen von Weltrang wie Khatia Buniatishvili, Marc-André Hamelin, Julia Lezhneva, Edgar Moreau, Szymon Nehring, Krassimira Stoyanova, Nils Landgren und Martha Argerich. Unter den Gastdirigent:innen finden sich David Afkham, Nicolas Ellis, Ryan Wigglesworth, Ton Koopman, Bernard Labadie, Tianyi Lu, Andris Poga, Anna Rakitina und Miguel Sepúlveda.
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» — Wie ich!«
26|27
JOHANN WOLFGANG VON GOETHE
PROMETHEUS
Wer half mir
Wider der Titanen Übermut?
Wer rettete vom Tode mich,
Von Sklaverei?
Hast du nicht alles selbst vollendet,
Heilig glühend Herz?
Und glühtest jung und gut,
Betrogen, Rettungsdank
Dem Schlafenden da droben?
DANIEL KÜHNEL INTENDANT
SYLVAIN CAMBRELING CHEFDIRIGENT
Bedecke deinen Himmel, Zeus,
Mit Wolkendunst
Und übe, dem Knaben gleich,
Der Disteln köpft,
An Eichen dich und Bergeshöhn!
Musst mir meine Erde
Doch lassen stehn
Und meine Hütte, die du nicht
gebaut,
Und meinen Herd,
Um dessen Glut
Du mich beneidest.
Ich kenne nichts Ärmeres
Unter der Sonn als euch, Götter!
Ihr nähret kümmerlich
Von Opfersteuern
Und Gebetshauch
Eure Majestät
Und darbtet, wären
Nicht Kinder und Bettler
Hoffnungsvolle Toren.
Da ich ein Kind war,
Nicht wusste, wo aus noch ein,
Kehrt ich mein verirrtes Auge
Zur Sonne, als wenn drüber wär
Ein Ohr, zu hören meine Klage,
Ein Herz wie meins,
Sich des Bedrängten zu erbarmen.
Ich dich ehren? Wofür?
Hast du die Schmerzen gelindert
Je des Beladenen?
Hast du die Tränen gestillet
Je des Geängsteten?
Hat nicht mich zum Manne geschmiedet
Die allmächtige Zeit
Und das ewige Schicksal,
Meine Herrn und deine?
Wähntest du etwa,
Ich sollte das Leben hassen,
In Wüsten fliehen,
Weil nicht alle Blütenträume reiften?
Hier sitz ich, forme Menschen
Nach meinem Bilde,
Ein Geschlecht, das mir gleich sei,
Zu leiden, zu weinen,
Zu genießen und zu freuen sich,
Und dein nicht zu achten,
Wie ich!
INHALT 3
4 Programmübersicht
6 Grußwort vom Senator für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda
8 Vorwort vom Intendanten Daniel Kühnel
10 Symphoniker Hamburg – Laeiszhalle Orchester
14 Orchestermitglieder
16 Über das Orchester
18 Chefdirigent Sylvain Cambreling
20 HUBERTUS WALD STIFTUNG
22 Martha Argerich Festival
24 Orchesterakademie
25 Hochschule für Musik und Theater Hamburg
26 Chor-Kooperationen | Gastspiele
27 Koproduktionen
28 Unsere Förderer und Sponsoren
29 Freunde und Förderer der Symphoniker Hamburg e. V.
30 Zusammen durchs Feuer gehen —
Essay zur Spielzeit von Alexander Meier-Dörzenbach
44 Symphonische Konzerte
96 Kammerkonzerte
106 Lunchkonzerte
112 Education-Programm
138 Information und Service
140 Abonnements und Preise
148 Sitzpläne der Konzertsäle
151 Ihre Wege zu Tickets und Abonnements
154 Menschen
155 Impressum
PROGRAMM 2026 | 2027
SEPTEMBER 2026
08 Di 1. Lunchkonzert »Ein Cello kommt selten allein« | S. 108
*
20 So 1. Symphoniekonzert Beethoven, Wagners »Wesendonck-Lieder«, Zender | S. Cambreling, J. Holloway S. 46
24 Do Sonderkonzert Gershwins Klavierkonzert und Mozarts Requiem | S. Cambreling, B. Giltburg,
Solist:innen, EuropaChorAkademie S. 48
27 So 1. Kammerkonzert »Innere Stimmen«: Turina, Schostakowitsch, Dvořák |
*
OKTOBER 2026
04 So 1. Märchenkonzert »Schrubbi Schrubber« | M. Weirather S. 118
11 So 2. Symphoniekonzert Beethoven, Weills Konzert für Violine und Blasorchester, Rachmaninow |
M. Sepúlveda, A. Iliescu S. 50
15 Do 1. VielHarmonie Vaughan Williams, Tschaikowskys »Variationen über ein Rokoko-Thema«,
Dvořák | A. Rakitina, E. Moreau S. 52
27 Di 2. Lunchkonzert Mendelssohn Bartholdys Streichquartett Nr. 2 |
*
NOVEMBER 2026
08 So 3. Symphoniekonzert Chin, Beethovens Klavierkonzert Nr. 3, Brahms | D. Afkham, L. Vondráček S. 54
15 So 1. Kinderkonzert »Juri knackt den Enigma-Code« | J. Weaver, J. Tetzlaff S. 121
19 Do 2. VielHarmonie Chopins Klavierkonzert Nr. 1, Mendelssohn Bartholdy | P. Kapuła, S. Nehring S. 56
21 Sa 1. Hasi-Konzert Konzert für Kinder und ihre Kuscheltiere | J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117
22 So 1. Hasi-Konzert Konzert für Kinder und ihre Kuscheltiere | J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117
22 So 2. Kammerkonzert »Harmonie und Dissonanz«: Schulhoff, Mozart, Bruch |
*
S. 99
24 Di 3. Lunchkonzert »Barock trifft Klassik« |
*
S. 108
29 So 1. Morgen Musik Mozarts Klarinettenkonzert (Fassung für Viola) und Symphonien Nr. 32 & 40 |
S. Cambreling, T. Ridout S. 58
DEZEMBER 2026
03 Do Filmkonzert Charlie Chaplins »City Lights« | S. Tsialis S. 60
06 So 2. Kinderkonzert »Magische Weihnachten mit Singa« | J. Weaver, S. Gätgens S. 122
13 So 4. Symphoniekonzert Tschaikowskys »Nussknacker«-Suite, Scelsi, Beethoven | S. Cambreling S. 62
15 Di 4. Lunchkonzert »Die Akademist:innen der Saison 2026/2027 stellen sich vor« S. 108
17 Do 3. Kammerkonzert »Haydn trifft auf Schubert« | S. 100
*
25 Fr Weihnachtskonzert Bach, Grieg, Beethoven | A. Iliescu S. 64
31 Do Die Neunte Beethoven | A. Briger, Solist:innen, CPE-Bach-Chor Hamburg S. 66
JANUAR 2027
01 Fr Die Neunte Beethoven | A. Briger, Solist:innen, CPE-Bach-Chor Hamburg S. 66
09 Sa Haspa Neujahrskonzert Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 und Überraschungsprogramm | S. Cambreling, K. Buniatishvili S. 68
17 So 5. Symphoniekonzert Arien und mehr von Händel und Mozart | B. Labadie, J. Lezhneva S. 70
19 Di 5. Lunchkonzert »Mozart & Françaix« |
*
S. 108
30 Sa 2. Hasi-Konzert Konzert für Kinder und ihre Kuscheltiere | J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117
31 So 2. Hasi-Konzert Konzert für Kinder und ihre Kuscheltiere | J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117
S. 98
S. 108
FEBRUAR 2027
04 Do 3. VielHarmonie Villa-Lobos, Korngolds Cellokonzert, Ives | N. Coelho, J. Zhao S. 72
07 So 4. Kammerkonzert »Drei Trios, drei Welten« | und O. Kushpler
*
S. 101
14 So 6. Symphoniekonzert Ravel, R. Strauss’ Burleske für Klavier und Orchester, Mussorgskis
»Lieder und Tänze des Todes« | S. Cambreling, S. Davis Buechner, A. Roslavets S. 74
16 Di 6. Lunchkonzert »Oper en miniature« | S. 110
*
21 So 2. Morgen Musik Coplands Klarinettenkonzert, Tower, Tschaikowsky | T. Lu, P. Génisson S. 76
MÄRZ 2027
16 Di 7. Lunchkonzert »Geigenreise« | S. 110
*
21 So 7. Symphoniekonzert Kodály, Prokofjews Violinkonzert Nr. 2, Wagner, Sibelius | J. Sheen, L. Petrova S. 78
APRIL 2027
01 Do 4. VielHarmonie Brahms’ Violinkonzert, R. Schumann | S. Cambreling, B. Beilman S. 80
03 Sa 3. Hasi-Konzert Konzert für Kinder und ihre Kuscheltiere | J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117
04 So 3. Hasi-Konzert Konzert für Kinder und ihre Kuscheltiere | J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117
08 Do 5. Kammerkonzert »Bläserpower«: Smetana, Janáček, Kreutzer |
*
S. 102
11 So 3. Kinderkonzert »Juri und das Ungeheuer von Loch Ness« | J. Weaver, J. Tetzlaff S. 123
18 So 8. Symphoniekonzert Tschaikowsky, Boesmans’ »L’Eau douce du pardon«, Mozart, Strawinskys
»Le Sacre du printemps« | S. Cambreling, S. Piau S. 82
20 Di 8. Lunchkonzert »Rossini pur« | S. 110
*
25 So 3. Morgen Musik Telemann, Bach, Händel, Beethoven | T. Koopman S. 84
29 Do Sonderkonzert Landgren trifft auf Weill | C. Rundell, N. Landgren und Trio S. 86
MAI 2027
02 So 6. Kammerkonzert »Kammerkonzert der Orchesterakademie« | Akademist:innen der Saison 2026/2027 S. 103
18 Di 9. Lunchkonzert »Duett mit Cello und Bass« | S. 110
*
23 So 9. Symphoniekonzert Brahms’ Symphonie Nr. 3 und Klavierkonzert Nr. 2 | R. Wigglesworth, M.-A. Hamelin S. 88
27 Do 7. Kammerkonzert »Konzertmeister-Recital«: Beethoven, Janáček, Ravel | A. Iliescu, S. Nehring S. 104
30 So 4. Kinderkonzert »Raupe Anna und der große Traum« | V. Kaliunas, A.-M. Arkona, M. Arkona S. 124
JUNI 2027
01 Di 10. Lunchkonzert »Devienne und Mozart im Quartett« | S. 110
*
06 So 4. Morgen Musik Mozart, R. Strauss’ »Vier letzte Lieder«, Saariaho | D. Afkham, K. Stoyanova S. 90
10 Do 5. VielHarmonie Gluck, Haydn, Tschaikowskys »Pathétique« | N. Ellis S. 92
12 Sa 4. Hasi-Konzert Konzert für Kinder und ihre Kuscheltiere | J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117
13 So 4. Hasi-Konzert Konzert für Kinder und ihre Kuscheltiere | J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117
13 So 8. Kammerkonzert »Gesang der Saiten«: Haydn, Borodin, Brahms | S. 105
*
20 So 10. Symphoniekonzert Beethovens Klavierkonzert Nr. 1, Bruckner | A. Poga, M. Argerich S. 94
JULI 2027
04 So 2. Märchenkonzert »Skandale im Märchenland« | F. Franke, J. Franz, P. Ramírez-Gastón S. 119
Konzert im Großen Saal (auch im Abo)
Sonderkonzert in Laeiszhalle / Elbphilharmonie
Kammerkonzert (auch im Abo)
Lunchkonzert (kostenlos)
5
Education-Programm (zum Teil im Abo)
* Mitglieder der Symphoniker Hamburg
7
CARSTEN BROSDA
GRUSSWORT
»JEDES KONZERT
WILL GEGLAUBTE GRENZEN
ÜBERWINDEN UND MUSIKALISCHE
WERKE IN NEUEM LICHT
PRÄSENTIEREN.«
»Wie ich!«, schmettert Goethes Prometheus
den Göttern entgegen und begehrt gegen eine
heilige Ordnung auf: Er verleiht dem Menschen
die Macht, selbst über sein Leben zu bestimmen,
eigene Ideen zu haben, schöpferisch tätig zu werden.
Der zornige Titan bringt den Menschen das
dem Olymp vorbehaltene Feuer und schenkt
ihnen damit die Möglichkeit, sich zu entfalten.
Indem der Mensch das Feuer unabhängig von
Zufällen und Blitzeinschlägen beherrscht, entkommt
er den engen Grenzen, die die Natur ihm
setzte. Prometheus’ Aufbegehren markiert den
Beginn der menschlichen Kultur und ihrer Künste.
Der Mythos des Prometheus ist das Leitmotiv der
Saison 2026/2027 und rückt das Anliegen der
Symphoniker Hamburg ins Zentrum, geglaubte
Grenzen zu überwinden, musikalische Werke
neugierig zu hinterfragen und in neuem Licht
zu präsentieren.
Als Residenzorchester der Laeiszhalle verfügen
sie über den idealen Ort im Herzen unserer Stadt,
um das Konzertrepertoire neu zur Geltung
zu bringen. So spürt das Orchester gleich zu Beginn
der Saison in Beethovens Ballettmusik
»Die Geschöpfe des Prometheus« den Themen
Schöpfung und Entwicklung nach, tritt dann in
Zwiesprache mit Werken, die sich auf ganz andere
Weise mit diesen Themen auseinandersetzen:
Hier verschränkt sich Tschaikowskys berühmte
Ballettmusik mit einer radikalen Komposition
von Giacinto Scelsi, Werke gestalten sich in
Variationen und Bearbeitungen neu, und aus der
Verschmelzung bekannter musikalischer
Perspektiven entstehen neue Klänge, wenn
Coplands »Fanfare for the Common Man« auf
Joan Towers »Fanfare for the Uncommon
Woman« trifft oder Hans Zender Schumann
weiterentwickelt.
Als Prometheus den Menschen das schöpferische
Feuer brachte, überredete er die Göttin Athene,
ihnen auch Verstand zu geben – eine Kombination,
deren Sinn bis heute evident ist. Dass die
Symphoniker Hamburg ihre Kunst mit Musikverstand
vereinen und ihr Schaffen auch in der
kommenden Spielzeit mit uns teilen, ist ein
Geschenk für diese Stadt.
Dr. Carsten Brosda
Senator für Kultur und Medien
9
DANIEL KÜHNEL
VORWORT
Verehrtes Publikum,
»WIR WOLLEN DIE HERRLICHE
GESCHICHTE DER LAEISZHALLE
FORTSCHREIBEN UND HIER
SCHÄTZE HEBEN.«
Zitronen können klein und voller Kerne sein
und geradezu rücksichtslos sauer – das ist die
platte Wahrheit. Oder sie können groß und weithin
duftend sein – »Kennst du es wohl?« –, mit
gelb leuchtender Schale und saftigem Fleisch,
die uns mit der kalten Jahreszeit zu versöhnen
imstande sind, weil sie der Dunkelheit jenes helle
Licht spenden. Das ist das, was der Mensch aus
der Zitrone machte: eine fantastische Batterie
zupackender Zuversicht. Kultur – für die jenes
von Prometheus gestohlene Feuer erste Voraussetzung
war – kann auch sauer sein, etwa wenn
sie zähmend eingesetzt der Unterdrückung
anderer dient. Aber eigentlich ist Kultur das, was
uns Menschen ein Überleben in der irdischen
Heimat überhaupt erst möglich macht. Sind
das Widersprüche? Wohl nicht. Es sind nur
viele Möglichkeiten der Entfaltung desselben
Gegenstands. Und wir können herausfinden,
müssen entscheiden, was es ist, das wir wollen.
Die Symphoniker Hamburg wollen aus dem, was
ihnen ihre Heimaten – die Laeiszhalle, die Stadt
Hamburg, ihr treues und neugieriges Publikum
– schenken, stets Wärme und Licht, Freude und
Sinn machen. Wir wollen zusammen mit Ihnen in
der Laeiszhalle Fragen stellen, über Antworten
staunen, erschüttert wiedererkennen, überraschend
Neues denken, wirklich in der Welt sein,
ihr zuhören. Wir wollen die Punkte verbinden,
auf dass eine Karte sichtbar werde, mit der wir
dann die herrliche Geschichte der Laeiszhalle fortschreiben
und weitere Schätze heben können.
Dieses Fortschreiben ist immer auch ein ganzer
Anfang – genauso aufregend, genauso nötig und
genauso menschlich »— Wie ich!«, wie jeder von uns.
Ihr
Daniel Kühnel
Intendant
SYMPHONIKER HAMBURG –
LAEISZHALLE ORCHESTER
13
ORCHESTERMITGLIEDER
15
1. Violinen
1. Km Adrian Iliescu
Stellv. 1. Km N. N.
2. Km N. N.
3. Km Hovhannes Baghdasaryan
Mariko Miwa
Masako Jashima
Paweł Krzeszewski
Katharina Ivanova
Nina Ziermann
Rumyana Yankova
Jee Hyae An
Barbara Hefele
Yu Lin
2. Violinen
Satoko Koike
Pawel Kisza
Silke Hagemann
Christiane Pritz
Makrouhi Hagel
Mihela Villalba Höpfner
Mihály András
N. N.
Yiju Seo
Vira Guliei
Violen
Bruno Merse
N. N.
Javier Martín de la Torre
Harald Schmidt
Daniela Frank-Muntean
Sebastian Marock
Hsiang-Hsiang Tsai
Juhee Lee
Henriette Mittag
Violoncelli
Sebastian Mirow
David Martín Gutiérrez
Li Li
Jee Hee Kim
Theresia Rosendorfer
Rafael Menges
Kontrabässe
João Vargas
Lars Fischer
Rafael Cunha
Thomas Brands
N. N.
Flöten
Susanne Barner
Wiebke Bohnsack
Mareile Haberland
Oboen
Marc Renner
Christian Specht
Peter Haberland
Klarinetten
Fabian Ludwig
Frederik Virsik
Elmar Hönig
Fagotte
Christian Ganzhorn
Matthias Secker
Christian Elsner
Hörner
Péter Gulyka
N. N.
Noemí González Medina
Elisabeth Pesavento
Uwe Adam
Trompeten
Johannes Bartmann
Manuel Mischel
Christoph Gottwald
Posaunen
Michael Ranzenberger
Mateusz Dwulecki
Norbert Gauland
Tuba
Viola Harden
Pauke/Schlagzeug
Matthias Kessler
Alexander Radziewski
SYMPHONIKER HAMBURG –
LAEISZHALLE ORCHESTER
17
Die Symphoniker Hamburg sind seit 2017 das
Residenzorchester des ersten Konzertsaals der
Freien und Hansestadt Hamburg, der Laeiszhalle.
Sie führen die einzigartig reiche und verpflichtende
Geschichte dieses renommierten
Konzertorts immer wieder in neue Sphären.
Das Laeiszhalle Orchester setzt mit dem Selbstverständnis
einer lebendigen Kulturinstitution auf
die Tradition musikalischer Exzellenz sowie auf die
Potenziale eines aktualisierten Rollenbilds moderner
Symphonieorchester. Mit Erfolg: Vor allem seit zwei
Jahrzehnten erfahren die Symphoniker Hamburg –
Laeiszhalle Orchester beachtlichen Zuspruch, weit
über die Grenzen ihrer Heimatstadt hinaus. Auch
war das Orchester maßgeblich an der Konzeption
neuartiger nationaler Förderprogramme für die
deutsche Orchesterlandschaft beteiligt.
Die Symphoniker Hamburg verstehen sich als denkendes
Orchester und programmieren ihren pointierten,
anspruchsvollen und stets zugänglichen
Spielplan besonders sorgfältig. Mit seinen von
Publikum und Kritik begeistert aufgenommenen
innovativen Projekten – und zusammen mit vielen
der bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten unserer
Zeit – gestaltet das Orchester neben mehreren
Abonnementreihen auch Kammermusikreihen,
Festivals (jährlich das Martha Argerich Festival
Ende Juni) und ein ungewöhnlich breit gefächertes
Vermittlungs- und Education-Angebot.
Ein wichtiger ästhetischer Ansatz der Symphoniker
Hamburg zielt auf eine Erweiterung des Konzerterlebnisses
durch die Etablierung eines fruchtbaren
Austausches mit anderen Künsten und die
Einbindung von Theater, Film-, Video- und Lichtkunst
in das Konzertgeschehen. Das Orchester
gehörte weltweit auch zu den ersten, die live im
Internet gestreamt haben.
Chefdirigent der Symphoniker Hamburg ist seit
2018 Sylvain Cambreling – einer der renommiertesten
Dirigenten unserer Zeit, der seit über
50 Jahren größte Anerkennung für seine mitreißenden,
ideen- und farbenreichen Aufführungen
erfährt. Sein präziser und unaffektierter musikalischer
Stil ist untrennbar mit vielen der bedeutendsten
Uraufführungen zeitgenössischer Musik und
zeitgenössischen Musiktheaters verbunden. Die
Zusammenarbeit mit Sylvain Cambreling eröffnet
dem Orchester immer wieder neue Perspektiven:
Seine künstlerische Integrität baut auf schönste
Weise eine Brücke zur Ära des früheren Chefdirigenten
Sir Jeffrey Tate, der den warmen und
holzbetonten Klang des Laeiszhalle Orchesters
entscheidend geprägt hat.
Die Symphoniker Hamburg reisen gern; bei der
Planung ihrer nationalen und internationalen Tourneen
achten sie aber auf kulturelle Nachhaltigkeit:
Ihre Orchesterreisen sollen einen kulturellen Mehrwert
für alle Beteiligten schaffen, über sich hinausweisen
und Impulse für politische und künstlerische
Erneuerung setzen. So wurde beispielsweise eine
Tournee in den USA mit einem innovativen Multimediaprojekt
verbunden, dessen Thema das
Verhältnis der Menschen zur Schöpfung war.
Bei Auftritten der letzten Jahre in der Ukraine,
in Fernost, aber auch auf der arabischen Halbinsel
wurde die Tragweite politischer Beredtheit von
Konzerten in die Praxis umgesetzt.
Das Laeiszhalle Orchester spielt auch in der Hamburgischen
Staatsoper und pflegt seit vielen Jahren eine
starke Partnerschaft mit der Hochschule für Musik
und Theater Hamburg. Damit verbunden ist sein
Selbstverständnis als lehrende und lernende Kulturinstitution,
die sich ihrer politischen Handlungsmöglichkeiten
bewusst ist, sie nutzt und in ihrer Musik
Relevantes über die Welt zum Ausdruck bringt.
19
SYLVAIN CAMBRELING
CHEFDIRIGENT
Der 1948 in eine hochmusikalische Familie in
Amiens hineingeborene Sylvain Cambreling hat
seine Posaune professionell rasch gegen den
Taktstock eingetauscht, nachdem er 1974 den
zweiten Platz im internationalen Dirigenten-Wettbewerb
von Besançon mit Berlioz’ »Symphonie
fantastique« gewonnen hatte. Seit nunmehr
über 50 Jahren widmet er sich sowohl der symphonischen
Musik als auch der Oper – stets mit
einem besonderen Gespür für Zeitgenössisches
und Zeitgemäßes.
Pierre Boulez holte ihn 1976 als ständigen Gastdirigenten
in das »Ensemble intercontemporain«;
sein Debüt an der Opéra national de Paris gab
Cambreling 1978 mit Offenbachs »Les Contes
d’Hoffmann« in der Inszenierung von Patrice
Chéreau. Der Dirigent wurde 1981 zum Generalmusikdirektor
des Brüsseler Théâtre de la Monnaie
ernannt, wo er zehn Jahre lang blieb und zusammen
mit seinem Lebenspartner, dem Intendanten
Gerard Mortier, das Haus an die Spitze europäischer
Opernhäuser hob. Gastspiele führten ihn
an die Metropolitan Opera, die Mailänder Scala,
die English National Opera, die Wiener Staatsoper,
die Lyric Opera of Chicago und immer wieder nach
Paris. Cambreling gestaltete von 1993 bis 1997 als
Künstlerischer Leiter und Generalmusikdirektor
die Frankfurter Oper – in dieser Zeit wurde er von
der Zeitschrift »Opernwelt« das erste Mal zum
Dirigenten des Jahres und das Haus zum Opernhaus
des Jahres gekürt.
Von 1999 bis 2011 fungierte er als Chefdirigent
des SWR Symphonieorchesters Baden-Baden und
Freiburg, mit dem er das Orchesterwerk Messiaens
einspielte, wofür er 2009 mit dem Echo Klassik,
dem Deutschen Schallplattenpreis sowie 2010
dem MIDEM Classical Award für Contemporary
Music ausgezeichnet wurde. Anlässlich seines
75. Geburtstags ist 2023 eine 10-CD-Box mit dem
Orchester erschienen, die Werke von unter anderem
Janáček, Ravel, Strawinsky, Ives und Messiaen auf
Tonträger bannt und so die zahlreichen Opernund
Konzerteinspielungen diverser Orchester unter
Cambrelings Leitung ergänzt. Der Dirigent konzertierte
mit Orchestern wie den Wiener und Berliner
Philharmonikern, den Rundfunkorchestern von
Berlin, Köln, Kopenhagen, Stockholm und London,
den Münchner Philharmonikern, dem Philharmonischen
Orchester Oslo, dem Cleveland Symphony
Orchestra, den Orchestern Los Angeles Philharmonic
und San Francisco Symphony sowie dem
Orchestre Symphonique de Montréal.
Von zahlreichen Festspielen ist Cambreling mehrfach
eingeladen worden und konnte so seine
künstlerische Spannbreite in Oper sowie Symphonik
ausweiten: beim Lucerne Festival mit Werken von
Debussy über Berio bis hin zu Haas, bei der Ruhrtriennale
mit Kompositionen von Zimmermann,
Xenakis sowie Messiaens »Saint François d’Assise«.
Bei den Wiener Festwochen hat er Schönberg,
Ligeti, Neuwirth und Dutilleux zum Klingen gebracht,
beim Glyndebourne Festival Rossinis »Il
barbiere di Siviglia« und Strawinskys »The Rake’s
Progress« auf die Bühne – Letzteres in der Ausstattung
von David Hockney. Für die Salzburger
Festspiele dirigierte Cambreling fast ein Dutzend
Produktionen, darunter »La Damnation de Faust«
in der Inszenierung von La Fura dels Baus, Mozarts
»Le nozze di Figaro« in der Regie von Christoph
Marthaler, Bob Wilsons ikonische Produktion von
»Pelléas et Mélisande« sowie »Les Troyens« in der
Inszenierung Herbert Wernickes. Cambreling war
2024 erneut in Salzburg zu Gast– mit dem Klangforum
Wien, für das er über 20 Jahre lang als Erster
Gastdirigent fungierte.
Seine Interpretationen in der Symphonik wie der
Oper zeichnen sich durch Klarheit, Präzision und
nachhaltige emotionale Resonanz aus – in einem
weiten Repertoire, das er selbst als »von Monteverdi
bis morgen« etikettiert. So überrascht es
nicht, dass er als Chefdirigent des Yomiuri Nippon
Symphony Orchestra in Tokio von 2010 bis 2019
ebenso gefeiert wurde wie als Generalmusikdirektor
der Staatsoper Stuttgart, bei der er in der
Intendanz von Jossi Wieler von 2012 bis 2018
engagiert war und die 2016 als Opernhaus des
Jahres geehrt wurde. Für seine Beiträge zur Kunst
wurde Cambreling mehrfach ausgezeichnet –
so 2007 zum Chevalier de la Légion d’honneur,
2008 mit dem Premio Abbiati und 2012 mit dem
Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
Seit 2018 ist Cambreling Chefdirigent der
Symphoniker Hamburg – und hat seinen Vertrag bis
2028 verlängert. Auch in der Laeiszhalle weiß
Cambreling von den klassischen Klängen Mozarts
und Beethovens über die Romantik von Schumann,
Tschaikowsky, Brahms sowie der Moderne von Strawinsky,
Ravel, Scelsi bis hin zu den zeitgenössischen
Tönen Zenders und Boesmans’ ein facettenreiches
Spiel interpretatorischer Tiefe zu präsentieren, das
gerade in der farb- und ideenreichen Zusammenstellung
und dem Verständnis für die musikalische
Struktur immer wieder überrascht und begeistert.
HUBERTUS WALD STIFTUNG
21
»ALS UNTERNEHMER HABE
ICH GLÜCK UND ERFOLG
GEHABT. DAVON GEBE ICH
GERNE ETWAS AB.«
Hubertus Wald (1913–2005)
Eine der Kernaufgaben der Symphoniker Hamburg
ist die Vermittlung von Musik in verschiedenen
Lebensbereichen und für alle Altersgruppen.
Es geht dem Orchester darum, einen spezifisch
musikalischen Umgang mit den Herausforderungen
des Lebens zu vermitteln. Am besten bereits
jungen Menschen. Wer musikalisch denkt und fühlt,
meistert Konflikte besser.
Mit ihrem Ziel stehen die Symphoniker in Hamburg,
dieser in bürgerlichem Engagement so geübten
Stadt, nicht allein da. »Als Unternehmer habe ich
Glück und Erfolg gehabt. Davon gebe ich gerne
etwas ab«, sagte der 2005 verstorbene Prof.
Hubertus Wald 1993 bei der Gründung seiner Stiftung.
Was diese großzügige Einstellung konkret
bedeutet, lässt sich bei jedem einzelnen Kinderkonzert
der Symphoniker Hamburg beobachten,
wenn die Jüngsten im stets ausverkauften Haus
begeistert mitgehen und nachher mit leuchtenden
Augen an der Hand ihrer Eltern den Großen Saal
der Laeiszhalle verlassen.
Seit mittlerweile mehr als 30 Jahren unterstützt
die HUBERTUS WALD STIFTUNG die Kinderkonzerte
– inzwischen jährlich mit einer Summe von
50.000 Euro. Damit gelingt es, die Kartenpreise zu
halbieren, sodass möglichst viele Eltern ihren
Kindern dieses Konzerterlebnis ermöglichen können.
Doch nicht nur die Kleinen, auch die Großen
profitieren von der Liebe zur Musik, die Hubertus
und Renate Wald bis zum Lebensende pflegten und
die sie der Stiftung als einen der Satzungszwecke
auferlegten. Gemäß diesem Auftrag fördert die
Stiftung jährlich mehrere große Konzerte der
unterschiedlichsten programmatischen Ausrichtung
mit Beträgen von mindestens 300.000 Euro.
Die Symphoniker Hamburg sind der HUBERTUS
WALD STIFTUNG für ihre jahrzehntelange großzügige
Unterstützung dankbar.
Die Symphoniker Hamburg danken der
HUBERTUS WALD STIFTUNG für die großzügige
und beständige Unterstützung – in der
Saison 2026/2027 von folgenden Konzerten:
► dem Saisoneröffnungskonzert mit dem Chefdirigenten
Sylvain Cambreling und Jennifer Holloway am
20. September 2026
► dem Sonderkonzert in der Elbphilharmonie mit
Gershwins Klavierkonzert und Mozarts Requiem unter
Sylvain Cambreling am 24. September 2026
► dem 3. Symphoniekonzert mit David Afkham und
Lukáš Vondráček am 8. November 2026
► den vier jeweils zweimal gespielten Kinderkonzerten
► der 3. VielHarmonie am 4. Februar 2027 mit Nuno Coelho
am Pult und Jing Zhao am Violoncello
► der 2. Morgen Musik am 21. Februar 2027 mit dem Klarinettisten
Pierre Génisson unter der Leitung von Tianyi Lu
► dem 7. Symphoniekonzert am 21. März 2027 mit Liya
Petrova an der Violine und Jack Sheen am Pult
► dem 8. Symphoniekonzert mit der Sopranistin Sandrine
Piau und Sylvain Cambreling am 18. April 2027
► dem 9. Symphoniekonzert mit dem Pianisten
Marc-André Hamelin unter der Leitung von Ryan
Wigglesworth am 23. Mai 2027
► der 4. Morgen Musik mit David Afkham und Krassimira
Stoyanova am 6. Juni 2027
► dem Saisonabschlusskonzert am 20. Juni 2027 mit
Martha Argerich und Andris Poga
MARTHA ARGERICH FESTIVAL
Das Martha Argerich Festival Hamburg, das
seit 2018 von den Symphonikern Hamburg
veranstaltet wird, zeichnet sich als eine einzigartige
Erscheinung unter den klassischen Musikfestivals
aus. Junge, aufstrebende Musiker:innen
mit einem Hintergrund in der Klassik, dem Jazz
oder der Weltmusik treffen in innovativen und
überraschenden Formaten auf einige der bedeutendsten
Künstler:innen der Welt. Mit einer für
Publikum und Mitwirkende einzigartigen Atmosphäre
wird während des Festivals über fast zwei
Wochen der Alltag angehalten, und es entstehen
Raum, Zeit und Muße für intensive, spontane,
zugängliche und im besten Sinne ungeplante
Momente. Im Zentrum dieses angehaltenen
Karussells steht die Namensgeberin des Festivals,
die unvergleichliche Martha Argerich.
Für die achte Ausgabe verwandelt sich die
Laeiszhalle vom 20. bis zum 30. Juni wieder in ein
Festivalzentrum mit abendlichen Konzerten im
Großen und im Kleinen Saal und wochentäglichen
kostenfreien Lunchkonzerten im Brahms-Foyer.
Zugleich greifen wir auf die Erfahrungen aus der
Festival-Ausgabe 2024 zurück, als wir wegen
der Laeiszhallen-Sanierung an unterschiedlichen
Orten gespielt haben, und werden für zwei
Veranstaltungen in der Stadt unterwegs sein und
einen Abstecher auf die Reeperbahn in den Mojo
Club und einen in die Elbphilharmonie machen.
Wie bereits in den Vorjahren, so reiht sich auch
2026 ein Highlight an das nächste. Neben Stars
des Jazz, der Weltmusik und des fernöstlichen
(Musik-)Theaters werden renommierte Musiker:innen
der Klassik wie Magdalena Kožená,
Mischa Maisky, Mikhail Pletnev, Gil Shaham und
Michael Volle zu Gast sein und das Publikum in der
Hansestadt begeistern. Langjährige Freund:innen
des Festivals dürfen natürlich auch im diesjährigen
Programm nicht fehlen, darunter Stephen
Kovacevich, Lilya Zilberstein und Haggai Cohen-
Milo. Ein herausragender Höhepunkt sind in
diesem Jahr alle Violinsonaten von Ludwig van
Beethoven, die Martha Argerich mit dem Star-
Geiger Maxim Vengerov über fünf Abende
gestaltet.
Wir freuen uns auf das Martha Argerich Festival
2026 und auf Sie!
Weitere Details und Tickets unter
www.symphonikerhamburg.de/maf
Sa. 20.06.2026 | 18:30 Uhr | LAEISZHALLE GROSSER SAAL
»OPENING NIGHT«
Werke von Johannes Brahms, Ludwig van Beethoven und anderen
| Beethoven Violinsonaten I | Jazz inspiriert von Chopin
Martha Argerich Klavier | Mischa Maisky Violoncello | Maxim
Vengerov Violine | Gil Shaham Violine | Michael Volle Bariton |
Daniel Arkadij Gerzenberg Klavier | Haggai Cohen-Milo
Kontrabass | und andere
So. 21.06.2026 | 19:00 Uhr | LAEISZHALLE GROSSER SAAL
10. SYMPHONIEKONZERT: »CONCERTISSIMO«
Johannes Brahms: Doppelkonzert a-Moll op. 102 | Robert
Schumann: Klavierkonzert a-Moll op. 54 | Béla Bartók: Konzert
für Orchester
Martha Argerich Klavier | Dai Miyata Violoncello | Gil Shaham
Violine | die Symphoniker Hamburg unter Sylvain Cambreling
Mo. 22.06.2026 | 20:00 Uhr | ELBPHILHARMONIE GROSSER SAAL
»KLANGWELTEN«
Robert Schumann: »Manfred«-Ouvertüre op. 115 | Johannes
Brahms: Doppelkonzert a-Moll op. 102 | Robert Schumann:
Klavierquintett Es-Dur op. 44
Martha Argerich Klavier | Mischa Maisky Violoncello | Dai
Miyata Violoncello | Gil Shaham Violine | die Symphoniker
Hamburg unter Sylvain Cambreling | und andere
Mi. 24.06.2026 | 20:00 Uhr | MOJO CLUB
»LIEDER OHNE GRENZEN«
Werke von Franz Schubert, Arnold Schönberg, Richard Strauss
und Alban Berg sowie Fusion Music
Annie Dutoit Erzählerin | David Kadouch Klavier | Edgar
Moreau Violoncello | Sandrine Piau Sopran | Haggai Cohen-
Milo Kontrabass | Bustan Abraham Quartet | und andere
Do. 25.06.2026 | 19:30 Uhr | LAEISZHALLE GROSSER SAAL
»FLÜGELSCHLAG«
Werke von Maurice Ravel, Franz Schubert, Bohuslav Martinů und
Leoš Janáček
Martha Argerich Klavier | Mikhail Pletnev Klavier | Jing Zhao
Violoncello | Gabriele Baldocci Klavier | Yuzuko Horigome
Violine | Mitglieder der Symphoniker Hamburg | und andere
Fr. 26.06.2026 | 19:30 Uhr | LAEISZHALLE KLEINER SAAL
»DICHTET LIEBE!«
Robert Schumann: »Dichterliebe« | Werke von Johann Sebastian
Bach, Johannes Brahms, Maurice Ravel und Eugène Ysaÿe
Martha Argerich Klavier | Magdalena Kožená Mezzosopran|
Yuzuko Horigome Violine | Adrian Iliescu Violine | Szymon
Nehring Klavier | Mauricio Vallina Klavier
Sa. 27.06.2026 | 19:30 Uhr | LAEISZHALLE GROSSER SAAL
»JAPAN TRIFFT AUF BEETHOVEN I«
»Der Postbote von Nagasaki« (Japanisches Nō-Theater) |
Beethoven Violinsonaten II
Martha Argerich Klavier | Maxim Vengerov Violine | Shōnosuke
Ōkura Ōtsuzumi | Akane Sakai Klavier | und andere
So. 28.06.2026 | 19:30 Uhr | LAEISZHALLE GROSSER SAAL
»MOSTLY BEETHOVEN«
Werke von Ludwig van Beethoven | Beethoven Violinsonaten III
Martha Argerich Klavier | Stephen Kovacevich Klavier |
Maxim Vengerov Violine | Lilya Zilberstein Klavier |
Mitglieder der Symphoniker Hamburg | und andere
Mo. 29.06.2026 | 19:30 Uhr | LAEISZHALLE GROSSER SAAL
»JAPAN TRIFFT AUF BEETHOVEN II«
Dai Fujikura: Klavierkonzert Nr. 4 »Akiko’s Piano« | Beethoven
Violinsonaten IV
Martha Argerich Klavier | Maxim Vengerov Violine | Akane
Sakai Klavier | die Symphoniker Hamburg unter Sylvain
Cambreling
Di. 30.06.2026 | 19:30 Uhr | LAEISZHALLE GROSSER SAAL
»GRAVITATIONSFELDER« –
FESTIVAL-ABSCHLUSS
Beethoven Violinsonaten V | »Gravitations: Mahler« – Jazz
inspiriert von Gustav Mahler | und mehr
Martha Argerich Klavier | Maxim Vengerov Violine | Zhang Jun
Schauspiel/Gesang | Haggai Cohen-Milo Kontrabass | Pierre
Génisson Klarinette | Akane Sakai Klavier | Michael Guttman
Violine | die Symphoniker Hamburg | und andere
Von Mo. 22.06. bis Fr. 26.06.2026 | jeweils 12:30 Uhr |
LAEISZHALLE BRAHMS-FOYER
»DAS MARTHA ARGERICH FESTIVAL
PRÄSENTIERT …« – LUNCHKONZERTE
Roman Blagojevic, David Chen, Karin Lechner, Martina
Meola, Jérémie Moreau | und andere
Täglich 30 Minuten Musik – Kapazität begrenzt.
Eintritt frei!
23
ORCHESTERAKADEMIE
Die Orchesterakademie der Symphoniker Hamburg
– Laeiszhalle Orchester stellt sowohl eine
nachhaltige Ausbildungsstätte für den musikalischen
Nachwuchs als auch eine wichtige Säule
der Orchesterarbeit dar. Zu ihrem Kernbestandteil
gehört einerseits eine umfassende Aus- und
Weiterbildung der instrumentalen Fähigkeiten: Die
Akademist:innen erhalten tiefgreifende Einblicke
in die Proben- und Konzerttätigkeit sowie in die
Education-Arbeit eines professionellen Orchesters.
Darüber hinaus werden sie persönlich von
Mentor:innen betreut und erhalten kontinuierlich
Einzelunterricht und Kammermusik-Coaching von
Orchestermitgliedern. Regelmäßige Probespiel-
Simulationen bieten das ideale Training für den
nächsten Karriereschritt; zudem können die Akademist:innen
ihre Fähigkeiten in speziell dafür
konzipierten Akademie-Konzerten präsentieren.
Orchesterakademie-Jahrgänge 2022/2023 bis 2025/2026
Andererseits verkörpert die Akademie das Selbstverständnis
der Symphoniker Hamburg – Laeiszhalle
Orchester als eine lebendige Kulturinstitution und
ein denkendes Orchester, dessen gesellschaftlicher
Auftrag mehr erfordert als nur rein technische
Fähigkeiten und eine entsprechende individuelle
Instrumentalausbildung. Daher widmet sich die
Akademie im Rahmen vielfältiger Workshops von
renommierten Referent:innen nicht nur musikpraktischen
und musiktheoretischen Fragen, sondern
auch der Entwicklung eines neuen Bewusstseins
davon, was Orchestermusik und Konzertleben im
21. Jahrhundert bedeuten. Zudem werden mithilfe
verschiedener Kooperationen mit lokalen Museen
von den Akademist:innen selbst interdisziplinäre,
themenbezogene Kammerkonzerte erarbeitet, die
dem Publikum, aber auch den Protagonist:innen
selbst neue Räume von Kunsterfahrung erschließen.
KOOPERATIONSPARTNER
HOCHSCHULE FÜR MUSIK
UND THEATER HAMBURG
Die Förderung junger Musiker:innen
ist seit ihrer Gründung ein
vorrangiges Anliegen der Symphoniker
Hamburg. Insbesondere
mit der Hochschule für Musik und
Theater Hamburg verbindet das Orchester daher
eine langjährige Zusammenarbeit. Die deutschlandweit
einzigartige Kooperation ermöglicht Nachwuchskünstler:innen
bereits früh den Kontakt
sowie die Arbeit in und mit einem professionellen
Klangkörper. Die beiden bedeutenden musikalischen
Institutionen stehen sich auch in ihrem
Selbstverständnis nahe: Die Symphoniker Hamburg
begreifen sich nicht nur als Klangkörper, sondern
vielmehr als eine im öffentlichen Raum über die
politische und die ästhetische Wirklichkeit reflektierende
Kulturinstitution.
WINDFUHRS
WERKSTATT-KONZERTE
Forum der HfMT Hamburg
Do. 01.10.26 | 19:30 Uhr
Werke von Boris Blacher, Béla Bartók
und Franz Schubert
Forum der HfMT Hamburg
Mi. 28.10.26 | 19:30 Uhr
Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy,
Alexander Glasunow und Antonín Dvořák
Forum der HfMT Hamburg
Mi. 11.11.26 | 19:30 Uhr
Werke von Johannes Brahms und Nikolai
Rimski-Korsakow
25
Passend dazu lautet das Leitmotiv der Hochschule
für Musik und Theater »künstlerische Exzellenz in
gesellschaftlicher Verantwortung«, die in einer
Symbiose aus Lehre, künstlerischer Produktion und
Forschung ihren Ausdruck findet. Im Zentrum der
Zusammenarbeit steht neben einer jährlichen
gemeinschaftlichen Opernproduktion die Reihe
der Werkstatt-Konzerte unter der Leitung von
Prof. Ulrich Windfuhr und Studierenden seiner
Dirigierklasse. In diesem Rahmen interpretieren
die Symphoniker Hamburg Meisterwerke aller
Epochen, präsentieren junge Instrumentalsolist:innen
– insbesondere im Studiengang
Konzertexamen – ihre Fähigkeiten und werden
Werke aus der Feder von Nachwuchskomponist:innen
zur Uraufführung gebracht. Auf diese Weise werden
allen Beteiligten neue Perspektiven eröffnet –
und den Stars von morgen wird eine Bühne bereitet.
Forum der HfMT Hamburg
Do. 28.01.27 | 19:30 Uhr
Werke von Robert Schumann und
Peter I. Tschaikowsky sowie eine
Uraufführung
Forum der HfMT Hamburg
Do. 25.02.27 | 19:30 Uhr
Werke von Johann Christian Bach und
Wolfgang Amadeus Mozart
Forum der HfMT Hamburg
Do. 25.03.27 | 19:30 Uhr
Werke von Gioachino Rossini und Franz
Schubert sowie eine Uraufführung
CHOR-KOOPERATIONEN
KOPRODUKTIONEN
27
Seit vielen Jahren widmen sich die Symphoniker
Hamburg mit besonderer Hingabe der Welt der
Chormusik, die sie fest in ihrem Programm etabliert
haben. Eine kontinuierlichen Zusammenarbeit
verbindet sie mit der EuropaChorAkademie (ECA)
und dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg,
die auch in dieser Spielzeit wieder bei uns zu
Gast sein werden.
Der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
steht seit über 25 Jahren für künstlerische Exzellenz.
Das experimentierfreudige Ensemble widmet sich in
flexiblen Besetzungen einem außergewöhnlich breiten
Repertoire und sucht dabei immer wieder neue
Wege. Aktuelle Einladungen zu Konzertprojekten mit
Klangkörpern wie dem Budapest Festival Orchestra
unter Iván Fischer, dem City of Birmingham Symphony
Orchestra unter Mirga Gražinytė-Tyla und vielen
anderen zeugen von der hohen künstlerischen Qualität.
Aus der engen und sehr erfolgreichen Zusammenarbeit
mit dem Dirigenten Hansjörg Albrecht
entwickelten sich in den letzten Jahren neue,
GASTSPIELE
Die Symphoniker Hamburg beleben maßgeblich
ein weltweit renommiertes Konzerthaus mit über
115-jähriger Tradition: Sie sind seit 2017 das Residenzorchester
der Laeiszhalle. Darüber hinaus
begreifen sie sich als denkendes Orchester, als eine
ihrer Zeit und ihrem Umfeld verpflichtete, originär
Hamburger und in die Welt ausstrahlende Kulturinstitution.
Aus diesem Selbstverständnis erwächst
eine ungewöhnlich enge Verflechtung auch mit verschiedenen
anderen Institutionen der Stadt.
Die Besuche in Hamburger Schulen, Kitas und
sozialen Einrichtungen sind kaum mehr zu zählen;
die Education- und Vermittlungsarbeit des Orchesters
sucht in Tiefe und Breite ihresgleichen. Zudem
ausgefallene Programmkonzepte. Mit einer Vielzahl
von Konzerten im Jahr prägt der Chor das Konzertleben
der Stadt wie kein anderer sich selbst tragender
Chor in Hamburg.
Die EuropaChorAkademie wurde im Jahr 2017
von Prof. Joshard Daus in der Europastadt Görlitz/
Zgorzelec gegründet. Mit Unterstützung der
Bundesrepublik Deutschland und des Freistaats
Sachsen wurde hier ein international ausgerichtetes
Chorzentrum geschaffen, das musikalische
Weiterbildung und Konzertpraxis sowie ihre wissenschaftliche
Begleitung auf Exzellenz-Niveau
vereint. Junge Talente aus ganz Europa arbeiten
hier unter der Leitung von Jan Hoffmann gemeinsam
mit namhaften Dozent:innen aus den europäischen
Musikhochschulen. Durch die noch mit
Sir Jeffrey Tate auf den Weg gebrachte und nun
mit Sylvain Cambreling fortgesetzte enge Zusammenarbeit
mit den Symphonikern Hamburg erlebt
der Chor regelmäßige Auftritte in der Laeiszhalle
und in der Elbphilharmonie.
baut das Orchester beständig seine Partnerschaft
mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg
aus und gastiert in der Staatsoper Hamburg bei
Ballett- und Opernaufführungen sowie bei der
Musikgemeinde Harburg.
Aber auch an weiteren bedeutenden nationalen und
internationalen Konzertorten wie der Berliner Philharmonie
und dem Vilnius Festival ist das Orchester
anzutreffen – und es geht auf Tournee durch Europa,
Asien, den Nahen Osten und die USA.
Auf diese Weise trägt die einzigartige Synergie
zwischen der Laeiszhalle und ihrem Residenzorchester
weit über den Johannes-Brahms-Platz hinaus Früchte!
Veröffentlichung in der 2. Mai-Hälfte.
UNSERE FÖRDERER
UND SPONSOREN
Wir danken allen Förderern und Sponsoren
der Symphoniker Hamburg für ihre Unter stützung!
Wo die Sprache aufhört,
fängt die Musik an.
E. T. A. Hoffmann
ERNA BAUR-STIFTUNG
Sie lieben klassische Musik?
Dann tun Sie sich und Ihrer Stadt etwas
Gutes und unterstützen Sie die Symphoniker
Hamburg durch Ihre Mitgliedschaft bei den
Freunden und Förderern e. V.
Als Mitglied unserer »Symphonischen
Familie« haben Sie Kontakt zum Orchester,
blicken hinter die Kulissen und erhalten
Zugang zu exklusiven Angeboten.
Beitrittserklärungen liegen in den
Foyers der Laeiszhalle aus.
Unter:
www.symphonikerhamburg.de/freunde
können Sie auch online Mitglied werden.
Sprechen Sie uns an!
Freunde und Förderer
der Symphoniker Hamburg e. V.
Sechslingspforte 2
(i. Hs. Brinkmann & Partner)
22087 Hamburg
T 040 22667-836
F 040 22667-977
M freunde@symphonikerhamburg.de
Spendenkonto:
Hamburger Sparkasse
IBAN DE90 2005 0550 1505 7007 97
BIC HASPDEHHXXX
JETZT
MITGLIED
WERDEN
FREUNDE UND
FÖRDERER DER
SYMPHONIKER
HAMBURG E.V.
ESSAY ZUR SPIELZEIT
von Alexander
Meier-Dörzenbach
ZUSAMMEN DURCHS
FEUER GEHEN
▲ Detail aus Caravaggios »Die sieben Werke der Barmherzigkeit«, 1606,
Pio Monte della Misericordia, Neapel
33
»Der Mensch ist das einzige Wesen, das Feuer
machen kann, und diesem verdankt er die Herrschaft
über die Erde« notierte Ende des
18. Jahrhunderts der damals europaweit bekannte
Schriftsteller Antoine de Rivarol. Inzwischen
belegen archäologische Funde, dass bereits vor rund
einer Million Jahren der Homo erectus Feuer
kontrolliert genutzt hat, seit einer halben Million
Jahren dauerhafte Feuerstellen existieren und der
Homo sapiens vor etwa einer Viertelmillion Jahren
offenes Feuer gezielt selbst produzieren konnte.
Das war anthropologisch ein gewaltiger Entwicklungsschritt,
denn nun konnte Nahrung gekocht,
Wärme und Licht erzeugt, Schutz gegenüber Raubtieren
garantiert und schließlich Metall verarbeitet
werden – Feuer als Funke der Zivilisation. Zeitlich
parallel zu Rivarol widmet sich Johann Wolfgang
von Goethe mehrfach literarisch dem Ursprung des
Feuers und seiner Wirkung für die Herrschaft der
Menschen. In seinem dramatischen Festspiel
»Pandora« rufen die Schmiede:
Zündet das Feuer an!
Feuer ist obenan.
Höchstes, er hat’s getan,
Der es geraubt.
Wer es entzündete,
Sich es verbündete,
Schmiedete, ründete
Kronen dem Haupt.
»Der es geraubt« ist auch Titelgeber des Heftes,
in dem dieses Fragment gebliebene klassizistische
Werk 1807/1808 erschien: »Prometheus«.
Während dem editorisch anspruchsvollen Almanach-Projekt
der Cotta’schen Buchhandlung kein
dauerhafter Erfolg beschieden war, durchzieht
Prometheus als ein Leitmythos die Schriften Goethes,
der sich im Sturm und Drang, in der Klassik sowie in
seinem Spätwerk mit der Figur aus der griechischen
Mythologie auseinandergesetzt hat.
Jan Cossiers: »Prometheus bringt das Feuer zur Erde«, um 1637
(nach Rubens’ Ölskizze), Museo Nacional del Prado, Madrid
I. EIN BESTEHEN DER FEUERPROBE
Prometheus ist ein Titan der Tat. Gegen den göttlichen
Willen hat er den Menschen das Feuer und
damit den Ursprung der Zivilisation und Kultur
gebracht. Für die Tat des Feuerraubs ist Prometheus
an das Kaukasusgebirge geschmiedet worden, wo
ihm ein Adler alltäglich die nächtlich nachwachsende
Leber auffrisst. Prometheus mag allegorisch positiv
oder eher kritisch interpretiert werden: als sich von
Autorität emanzipierende Menschheit oder als nach
gottähnlicher Macht strebendes Wesen. Unser
Inspirationszitat der Saison 2026/2027 »—Wie ich!«
nutzt die abschließende Zeile von Goethes früher,
rebellischer Hymne »Prometheus« von 1774 (abgedruckt
am Anfang der Broschüre) und platziert
damit das Feuer in einen Bedeutungsbrand von
Schöpferkraft, Selbstermächtigung, Kulturentstehung,
Schuld, Versöhnung und Handlungsauftrag.
All dies wird in dieser Saison in den Konzerten klanglich
ausgelotet werden und ihm wird in den Bildern
dieser Broschüre vor- und nachgespürt.
Seinem Namen nach ist Prometheus »vorausdenkend«
(πρό: im Voraus, μαθεῖν: denken), aber lässt sich mit
sprachlichen Denkstrukturen tatsächlich die Bedeutung
seines handelnden Wesens ergründen? Bevor
wir den lyrischen Impuls Goethes näher betrachten,
der unter anderem von Johann Friedrich Reichardt,
Franz Schubert und Hugo Wolf vertont wurde, sei ein
prometheisch geweiteter Blick auf die Problematik
des Denkens, Erklärens und Sagens gerichtet,
dem sich Franz Kafka 1918 in seinem kleinen, 1931
posthum erschienenen Prosafragment widmet:
PROMETHEUS
Von Prometheus berichten vier Sagen:
Nach der ersten wurde er, weil er die Götter an
die Menschen verraten hatte, am Kaukasus festgeschmiedet,
und die Götter schickten Adler,
die von seiner immer wachsenden Leber fraßen.
Nach der zweiten drückte sich Prometheus im
Schmerz vor den zuhackenden Schnäbeln immer
tiefer in den Felsen, bis er mit ihm eins wurde.
Nach der dritten wurde in den Jahrtausenden
sein Verrat vergessen, die Götter vergaßen, die
Adler, er selbst.
Nach der vierten wurde man des grundlos
Gewordenen müde. Die Götter wurden müde,
die Adler wurden müde, die Wunde schloß sich
müde. Blieb das unerklärliche Felsgebirge. –
Die Sage versucht das Unerklärliche zu erklären.
Da sie aus einem Wahrheitsgrund kommt,
muß sie wieder im Unerklärlichen enden.
Auch wenn hier von vier Sagen die Rede ist, geht
es tatsächlich um die eine Tat, ihr Vergessenwerden
und damit ein Grundloswerden des Täters in
zeitlicher Dimension. Was bleibt, ist massives
Felsgebirge sowie eine diffuse Vorstellung von
Erklärbarem und Unerklärlichem. Die Sage entstamme
einer Wahrheit, die dadurch versuche,
eine Form anzunehmen, doch sich daher wieder
auflösen muss … Ein rätselhafter Abschluss,
der aber viel über Kunst, besonders in ihrer
ephemeren Erscheinungsform der Musik, zu erzählen
hat. Was lässt sich denn überhaupt
»erklären«? Laut Kafka scheint der Wahrheitsgrund
der Sage eine Untiefe zu sein, die im
Unerklärlichen enden MUSS. Doch jenseits des
Erklärlichen liegt das dennoch Erfahrbare – und
genau das kann in und durch Kunst passieren.
In Konzerten lassen sich Wahrheiten sinnlich
erleben, die sich eben nicht erklären lassen.
Wenn das Eröffnungskonzert der Saison mit
Ausschnitten aus Ludwig van Beethovens Ballettmusik
zu »Die Geschöpfe des Prometheus« beginnt,
so vermittelt die Musik brennende Sehnsucht,
leuchtendes Licht, lodernde Kraft. Allerdings bleiben
das sprachmetaphorische Krücken, die nicht
nur genutzt werden, weil das Libretto und die
Choreografie von Salvatore Viganò verschollen sind.
Die in zeitgenössischen Beschreibungen bewahrte
Handlung des Balletts erzählt von Prometheus, der
Menschen aus Ton erschafft und sie zu den Künsten
führt, damit sie zu moralisch gebildeten Wesen
werden. Der Feuerraub als selbstermächtigender
35
Akt ist weniger im Fokus als seine Folgen; so ist in
einer Uraufführungskritik von 1801 zu lesen:
»Das Theater stellte ein Wäldchen vor, in welchem
sich zwei Kinder von Prometheus befanden. Plötzlich
kam ihr Vater mit einer brennenden Fackel daher.
(Wo, und mit welchem Feuer er sie angezündet, bekam
der Zuschauer nicht zu sehen). Nachdem er jedem
Kinde das Feuer in die Brust gelegt, fiengen diese
sogleich an, steif und ohne Gestikulation umherzutrippeln.
(Dieser Auftritt dauerte etwas sehr
lange und ennuyirte).«
In einer anderen Rezension ist in poetisch enthusiastischerem
Ton vermerkt:
»Der Vorhang rauscht empor, und – wie glücklich
gewählt ist der Augenblick! – Prometheus mit der
dem Himmel entwandten Flamme irrt, verfolgt vom
Zorne der Götter, bang und unstät einher. Noch
umzischen ihn die Blitze von allen Seiten, und die
in Nacht gehüllte Natur und die empörten Elemente
drohen ihm Vernichtung. Gefühllose Statuen, ohne
Bewegung und Seele, stehen die beiden Menschen
in einiger Entfernung gegen den Hintergrund.
Prometheus naht ihnen mit der entzündeten Fackel,
und plötzlich glüht eine schöne Flamme in beider
Brust empor.«
Das lodernde Feuer, die glimmende Glut, die leuchtende
Fackel wärmen metaphorisch durch Musik.
Beethoven setzt einen brennenden Klanggestus,
verortet zwischen klassischer Tradition und jener
heroisch-revolutionären Tonsprache, der seine mittlere
Schaffensperiode weithin prägen sollte. Die
musikalische Kraft dieses Balletts wurzelt in seiner
ideellen Programmatik – der Verbindung aus Mythos,
Aufklärung und künstlerischer Selbstermächtigung.
Gerade die Ouvertüre zeigt eine dramatische Spannung
zwischen dunkler Einleitung und strahlender
Entfaltung – ein Verfahren, das Beethoven später bis
zu größten Formen radikalisieren sollte und das diese
Saison auch in den Aufführungen seiner dritten
Leonoren-Ouvertüre (im 2. Symphoniekonzert am
11. Oktober), in den Symphonien Nr. 2 (in der
3. Morgen Musik am 25. April), Nr. 7 (im 4. Symphoniekonzert
am 13. Dezember) und Nr. 9 (zum Jahreswechsel)
in Kontrast zu seiner Symphonie Nr. 1
(im Weihnachtskonzert am 25. Dezember) sowie im
Duktus der Klavierkonzerte Nr. 1 (im 10. Symphoniekonzert
am 20. Juni mit Martha Argerich) und Nr. 3
(im 3. Symphoniekonzert am 8. November mit
Lukáš Vondráček) zu erleben sein wird.
Die musikalische Dramaturgie von Beethovens
Prometheus-Ballett entspricht einem zentralen Ideal
der Aufklärung: dem Fortschritt von Natur zu Kultur,
von Instinkt zu Bildung. Prometheus wird durch das
göttliche Feuer zur Allegorie für den Künstler selbst –
zu einer Figur, die durch schöpferische Kraft die
Menschheit formt und entzündet. Besonders
aufschlussreich ist die Rolle des mitreißenden Finalthemas
des Prometheus-Balletts. Dieses Thema
bildet ebenfalls die Grundlage für das Variationsfinale
in Beethovens Symphonie Nr. 3 »Eroica« und
erscheint vorab auch in den 15 Variationen mit einer
Fuge für Klavier op. 35, dabei entstammt es
ursprünglich seinen zwölf Contretänzen für Orchester
WoO 14 (Nr. 7). Wie Prometheus aus Lehm und
Wasser Figuren geformt und ihnen mit dem Feuer
die Möglichkeit zur Kultur gegeben hat, so hat
Beethoven sein Material geformt, bis es in strahlendem
Es-Dur von genau dieser Selbstermächtigung
erzählt. Das Thema selbst besitzt eine ungewöhnliche
Struktur: Es beginnt mit einer scheinbar
fragmentarischen Basslinie, aus der sich erst allmählich
eine vollständige Melodie entwickelt. Selbst
diese konstruktive Entfaltung entspricht einem
kreativen Prinzip, das man symbolisch mit der
Prometheus-Idee verbinden kann: Aus einem
einfachen »Rohmaterial« entsteht durch feuriges
Genie in Variation und Entwicklung eine komplexe
musikalische Form.
Im Eröffnungskonzert am 20. September erleben
wir auch den großen Beethoven-Verehrer Richard
Wagner mit seinen »Wesendonck-Liedern«, die
klangliche Glut, Feuer und Asche einer sehnsüchtigen
Leidenschaft des verheirateten Komponisten
für die ebenfalls verheiratete Mathilde
Wesendonck zum Ertönen bringen. Die Ende der
1850er-Jahre eigentlich für Klavier und Stimme
geschriebenen Lieder wurden nur teilweise von
Wagner selbst orchestriert; Felix Mottl besorgte
die Umformung 1893. In der zweiten Konzerthälfte
wird dann Hans Zenders gut einhundert Jahre
später komponierte Interpretation von Robert
Schumanns ekstatischer Klavierfantasie C-Dur
op. 17 erklingen, die auf das damals 160 Jahre alte
Stück des Romantikers zurückgreift, das nicht nur
orchestriert, sondern auch mit Präludium und
Zwischenspielen versehen, eine konstruktiv
irritierende, doch gleichsam betörende Gegenwärtigkeit
erhält. Schon Schumann hat in diesem
Werk Beethoven nicht nur mehrfach zitiert (unter
anderem aus der Symphonie Nr. 7 sowie dem
Liederzyklus »An die ferne Geliebte«), er plante
sogar, es »Obolen auf Beethovens Monument« zu
nennen. Zender vergleicht seine musikalische
Re-Formierung mit der Arbeit eines Architekten,
der ein neues Gebäude in ein historisches Ensemble
einfügt: »Die Qualität eines solchen ›Anbaus‹ wird
umso höher sein, je besser es gelingt, zwei ganz
gegensätzliche Probleme zu lösen: auf der einen
Seite den neuen Baukörper unverwechselbar vom
alten abzusetzen, auf der andern mit dem Neuen
auch eine Interpretation des Alten zu geben.«
Das Eröffnungskonzert wird somit Spuren von
Autonomie und Anbindung, von Neu-Figurierung,
Verflechtung und Loslösung legen, die durch
die ganze Saison in klingenden Wahrheiten –
und damit in sinnlicher Gestaltung von Welt –
zu erfahren sein werden.
II. IM FUNKELNDEN FEUERSCHEIN
Zwei Jahrzehnte vor Kafka hat André Gide sich der
feuerbringenden Titanen-Figur in einer satirischen
Erzählung genähert, die das Unerklärliche als das
kulturell Verdrängte zeigt: In »Der schlechtgefesselte
Prometheus« aus dem Jahr 1899 besucht der
Titelheld im zeitgenössischen Paris ein Café und
unterhält sich dort mit Kokles und Damokles,
zwei Herren, die sich wundern:
Aber, wenn Nichts eine Bedeutung hat, riefen ungeduldig
die Beiden, warum sind Sie denn dann hergekommen,
werter Herr ...
Herr ...?
Prometheus, ergänzte Prometheus bescheiden.
Werter Herr Prometheus – denn schliesslich, ich bemerkte
schon vorhin, fuhr Kokles fort, dass dieses Restaurant zum
Reden einladet, und nichts kann mich glauben machen, dass
der sonderbare Name, den Sie tragen, das Einzige ist, das Sie
auszeichnet; wenn Sie nichts getan haben, so werden Sie
doch was tun; und was können Sie tun? Zeigen Sie uns doch
Ihren Hauptcharakterzug: was haben Sie, das sonst Niemand
hat? Warum heissen Sie Prometheus?
Von dieser Flut der Fragen übergossen beugte Prometheus
das Haupt und leise und mit tieferem Tone kam die beinah
verwirrte Antwort:
Was ich habe, meine Herren? – Was ich habe, ich? – Ach!
Einen Adler.
Einen was?
Einen Adler – oder einen Aasgeier vielleicht ... man weiss
nicht bestimmt.
Einen Adler! Sehr gut! Einen Adler! Und wo denn!
Sie möchten ihn gern sehen?
O, wenn es nicht indiskret ist ...
Dann ganz vergessend wo er sich befand, erhob sich Prometheus
plötzlich und stiess einen starken Schrei aus, einen
Rufschrei nach seinem Adler.
Und dann passierte diese verblüffende Sache.
Ein Vogel, der in der Ferne enorm erschien, in der Nähe aber
nicht so gross ist wie so, verfinstert für einen Augenblick
den Himmel des Boulevard, saust wie ein Windstoss gegen
das Café, zerbricht die Glastafel des Schaufensters, drückt
mit einem Flügelschlag dem Kokles ein Auge aus und lässt
sich mit starkem, zärtlichem, wohl, doch auch sehr
bestimmtem Gekrächze auf der rechten Schulter des Prometheus
nieder.
Dieser öffnet sofort seine Weste und gibt dem Vogel von
seiner Leber.
Der Spektakel im Café war gross. Alles schrie und redete
durcheinander, – denn es waren noch mehr Gäste
gekommen.
Aber geben Sie doch Acht! rief Kokles.
Aber sein Vorwurf wurde völlig übertönt von dem bedeutendsten
Lärm:
Das? Ein Adler? Lassen Sie sich nicht auslachen!! – Dieser
armselige zerzauste Vogel ein Adler? Machen Sie uns nichts
weiss!! Das ist höchstens ein Gewissen.
Tatsache ist, dass es erbärmlich zum ansehn war, wie sich
der jämmerliche federarme Vogel gierig auf die schmerzhafte
Portion Leber stürzte; er schien seit drei Tagen nichts gefressen
zu haben.
Leute kamen näher und redeten auf Prometheus ein:
Glauben Sie doch nicht, Verehrtester, dass Sie mit dem Adler
da irgendwie was besonderes haben. Muss ich Ihnen erst
sagen, dass wir im Grunde alle unsern Adler haben?
Aber, sagte Einer ...
Aber man trägt ihn nicht in Paris – fuhr der andere fort, –
in Paris steht das nicht.
Der Adler geniert. Schauen Sie nur, was er angerichtet hat!
Wenn es Sie amüsiert, ihm von Ihrer Leber zu geben – gut,
Ihre Sache; aber ich versichere Ihnen, dass das für die, die es
mit ansehn müssen, peinlich ist. Wenn Sie es schon tun, so
machen Sie’s heimlich.
Und Prometheus murmelte zerknirscht: Entschuldigen Sie,
meine Herrn, – ich bin ganz untröstlich. Was soll ich tun?
Aber, man entfernt das eben, bevor man eintritt,
Bestester.
Und die einen sagten: man erwürgt ihn.
Und die andern sagten: man verkauft ihn. Wozu sonst sind
denn die Zeitungsredaktionen da?
Der Adler als gefiedertes Gewissen, das jeden
irgendwie plagt, das einen zerfleischt und dessentwegen
man sich daher zu genieren habe. Bevor man
sich in die Öffentlichkeit begibt, möge man es entfernen;
wenn man daran leide, sollte es verheimlicht
bleiben – besser noch abgetötet oder verkauft werden.
Eine zynische Sicht auf die Welt, doch was ist
zu tun? Am Ende der Erzählung wird Prometheus
abermals gefangen genommen, tötet und isst den
Adler und wird dadurch zum selbstgefälligen Mittelmaß.
Beschreibt das nun Zivilisation oder Kultur,
oder ist es vielmehr ihr Antonym? Literarisch entpuppt
sich Prometheus hier als Schöpfer, der mit
einer Adlerfeder die Erzählung selbst niedergeschrieben
hat. Eigentlich plante Gide, Goethes Prometheus-Hymne
zu übersetzen, doch ließ er den
Plan »wegen übermäßiger Schwierigkeiten« fallen;
dabei hat ihn der Text in seinem Denken stark geprägt
– wie er selbst 30 Jahre später notiert: Er
habe daraus gelernt, »dass alles Große vom Menschen
nur in der Empörung gegen die Götter versucht
wurde«. Wie Goethes Prometheus gegenüber
dem Göttervater als Weisung für die Menschen
formuliert: »Und dein nicht zu achten, / Wie ich!«.
III. MIT FEUEREIFER ARBEITEN
Um exemplarisch die Dichte der Programmtextur
dieser Saison im prometheisch selbstermächtigend
handelnden Feuerlicht zu besehen, seien ein paar
Fäden herausgezogen, die wir Tschaikowskys Flamme
zu verdanken haben. Im Jahre 1844 kommt die
22-jährige Französin Fanny Dürbach als Gouvernante
in den elterlichen Tschaikowsky-Haushalt und
erkennt das künstlerische Talent des gerade einmal
vierjährigen Pjotr Iljitsch, den sie schon bald
»le petit Pouchkine« (der kleine Puschkin) tituliert
und dessen auf Französisch verfasste Gedichte sie
aufhebt. Als Pjotr Iljitsch im Alter von 14 Jahren seine
Mutter durch Cholera verliert, wird in ihm eine
Wunde geöffnet, die sich nicht wieder schließt, aber
seine erste ernste Komposition motiviert: einen
Walzer zu ihrem Gedenken. Durch die Todesdunkelheit
eines geliebten Menschen hat Tschaikowsky
zum lichten Leben in der Musik gefunden – für
dieses zahlt er allerdings einen hohen Preis. Eines
Nachts kommt Fanny in das Zimmer des Knaben und
findet ihn erschöpft in seinem Bett sitzend vor. Er
deutet auf seinen Kopf und ruft verzweifelt, dass
dort die Musik sitze und ihm keinen Frieden mehr
lasse. Wie ein Vogel im Käfig eingesperrt singt,
so wartet die Musik in Pjotrs Kopf darauf, befreit zu
werden. Durch Musik wird das Unfassbare sinnlich
materialisiert, doch dieser Akt gewährt einer
empfindsamen Seele keinen Frieden, sondern
leuchtet vielmehr ihre dunklen Winkel aus: »Den
Verstand könnte man verlieren, wenn die Musik nicht
wäre. Sie ist die schönste Gabe des Himmels für
einen Menschen, der im Dunkeln irrt«, summiert der
reife Tschaikowsky und poetisiert damit die göttlich
bestrafte, prometheische Feuergabe vom Himmel
jenseits von Licht und Wärme als komponierte,
musikalische Kunst.
Vom Zorn des Göttervaters schreibt Tschaikowsky
selbst, wenn er seiner Gönnerin Nadežda von Meck
über sein Klavierkonzert Nr. 1 berichtet, das er
eigentlich seinem Mentor Nikolai Rubinstein widmen
wollte. Als er es ihm allerdings Weihnachten
1874 vorspielt, herrscht zunächst eisiges Schweigen:
»›Nun?‹ fragte ich, als ich mich vom Klavier
erhob. Da ergoss sich ein Strom von Worten aus
Rubinsteins Mund. Sanft zunächst, wie wenn er
Kraft sammeln wollte, und schließlich ausbrechend
mit der Gewalt des Jupiter Tonans. Mein Konzert
sei wertlos, völlig unspielbar. Die Passagen seien
so bruchstückhaft, unzusammenhängend und
armselig komponiert, dass es nicht einmal mit Verbesserungen
getan sei. Die Komposition selbst sei
schlecht, trivial, vulgär. Hier und da hätte ich von
anderen stibitzt. Ein oder zwei Seiten vielleicht
seien wert, gerettet zu werden; das Übrige müsse
vernichtet oder völlig neu komponiert werden.«
Tschaikowsky änderte nichts an der Komposition,
die mit großem Erfolg dann 1875 durch Hans von
Bülow in Boston uraufgeführt wurde. Rubinstein
modifizierte seine Meinung und lenkte das Werk
dann wenige Jahre später selbst in Paris zu jenem
Triumph, der bis dato anhält – die Einspielung von
Tschaikowskys op. 23 durch Van Cliburn 1961 wurde
Piero di Cosimo: »Der Mythos von Prometheus«, 1515, Alte Pinakothek, München
37
zur ersten Klassikaufnahme, die mehr als eine Million
Mal verkauft wurde, und das Werk ist bis heute das
am häufigsten eingespielte Klavierkonzert überhaupt.
Diese Saison wird es mit Khatia Buniatishvili unter
dem Chefdirigenten Sylvain Cambreling am 9. Januar
beim Haspa Neujahrskonzert zu erleben sein.
Der junge Pjotr wurde auf die Rechtsschule für
Knaben in St. Petersburg verschickt, wo er sich als
16-Jähriger zum ersten und heftigsten Mal verliebt:
in den 12-jährigen Sergey Kireyev, für den er
zeitlebens eine enge Zuneigung bewahrt. Als er
seinem Bruder Modest 1870 zum Schulabschluss
gratuliert, schreibt Pjotr: »Ich erinnere mich noch
lebhaft an das, was ich selbst vor elf Jahren erlebt
habe, und ich wünsche mir, dass Deine Freude
nicht von der Bitterkeit getrübt wird, die ich damals
aufgrund meiner Liebe zu Kireyev empfand.«
Die intensivsten Liebesgefühle Tschaikowskys sind
immer mit Scham und Reue, mit bitterer Emphase
gepaart: Leidenschaft erlebt er im Sinne einer
doppelten Passion – leuchtende Feuerkraft und
schmerzende Adlerwunde. Selbst in seinem
Todesjahr 1893 hingen noch zwei Fotografien von
Kireyev beim Arbeitstisch in seinem Haus in Klin.
Dort skizzierte Tschaikowsky in nur zwölf Tagen
sein letztes großes Werk, die Symphonie Nr. 6,
39
der sein Bruder Modest am Tag nach der Uraufführung
den von ihm begeistert übernommenen
Beinamen »Pathétique« verlieh. Die Symphonie
ist tragisch, dramatisch und tönt unheilvoll; Musik,
die von Tod und Vergänglichkeit erzählt und
besonders im Schlusssatz an ein Requiem erinnert:
Neun Tage nach der Uraufführung stirbt der
Komponist. Dabei scheint Tschaikowsky keineswegs
lebensmüde, sondern strotzt vor kreativer
Kraft. In nur vier Wochen hat er die Symphonie
geschrieben, mit der er sehr zufrieden ist: »Ich
halte sie für das beste, namentlich aber für das
aufrichtigste aller meiner Werke. Ich bin stolzer
auf sie als auf alle meine anderen Kompositionen.«
In der 5. VielHarmonie am 10. Juni wird unter dem
Dirigenten Nicolas Ellis diese Symphonie zur Aufführung
gebracht, deren Finale tief berührt. Mit
einem langsamen Schlusssatz zu enden war neu
und befremdlich – doch wie konnte das Feuer
weiterbrennen?
Die Homosexualität des Komponisten ist erst seit
Ende des 20. Jahrhunderts ein offener Diskurs, da
alle entsprechenden Passagen in seinen Briefen in
sowjetischen Ausgaben unterschlagen wurden.
Es war tatsächlich Oscar Wildes Prozess wegen
Homosexualität im Jahre 1895, mit seiner enormen
Resonanz, der negative Tendenzen in der Rezeption
und der kritischen Beurteilung von Tschaikowskys
Kunst hervorrief. Die darauf folgende
Pathologisierung des Homosexuellen definierte
diesen nicht aufgrund seiner Handlungen, sondern
aufgrund seines Charakters, der damals für
»normale« Menschen als krank, malad und fremdartig
gedeutet wurde. Tschaikowskys Musik wurde
zu Beginn des 20. Jahrhunderts als »sentimental«,
»romantisch bis zum Exzess« und sogar als
»pathologisch« klassifiziert. Von ihrer glühenden
Macht, leuchtenden Poesie und überragenden
Transformationskraft künden jenseits des Erklärbaren
die Ballettsuiten, die uns den Nussknacker
(im 4. Symphoniekonzert am 13. Dezember) und
Schwanensee (in der 2. Morgen Musik am
21. Februar) im Konzert vor die Ohren tanzen.
Obwohl bereits gleich nach seinem Ableben
Gerüchte über Tschaikowskys vorzeitigen Tod mit
gerade einmal 53 Jahren kursierten, wurde er
offiziell der Cholera zugeschrieben, die sich der
Komponist durch das Trinken eines Glases unreinen
Wassers zugezogen haben soll. Ob dies nun lediglich
ein poetisches Bild dafür ist, dass Tschaikowsky
sich von männlichen Prostituierten in St. Petersburg
eine Krankheit geholt hat, oder ob er wirklich
bewusst ein Glas ungekochtes Wasser im dortigen
Literaturcafé bestellt oder später in der Wohnung
seines Bruders Modest eins getrunken hat, um wie
seine Mutter an Cholera zu sterben, oder ob er mit
dem Trinken unreinen Wassers entschieden Selbstmord
begangen hat – aufgrund der Amour fou mit
seinem Neffen Bob Davydov, dem die »Pathétique«
(zu hören ja in der 5. VielHarmonie am 10. Juni)
gewidmet ist, auf Befehl eines achtköpfigen Ehrengerichtes
oder auf Order des Zaren selbst, um nur die
bekanntesten tradierten Varianten aufzulisten –,
das wird sich wohl niemals mit Gewissheit
auflösen lassen. Tschaikowsky plante eine Programmsymphonie
und erläuterte dem jungen
Widmungsträger der sechsten Symphonie dieses
Programm: »Es ist von der Art, dass es für alle ein
Rätsel sein wird. Lass sie versuchen, es zu lösen …
Das Programm dieser Symphonie ist vollständig
von mir selbst durchdrungen, und während meiner
Reise habe ich oft heftig geweint.«
Mit vorausgegangenen Wortscheiten lässt sich
das Lebensfeuer anfachen, das sich vielfach verschlungen
durch die Existenz des Komponisten
zieht: Eros, Thanatos und Apollon – begehrliche
Liebe, lauernder Tod und lichtreine Musik. Genau
all dies nimmt schon in Tschaikowskys erstem
Meisterwerk Gestalt an: in seiner von ihm als Fantasie-Ouvertüre
betitelten symphonischen Dichtung
»Romeo und Julia«, die im 8. Symphoniekonzert
am 18. April unter dem Chefdirigenten zu hören
sein wird. Nachdem Tschaikowsky 1869 Mili
Balakirew geschrieben hatte: »Ich bin völlig ausgebrannt«,
nahm er den Rat dieses Komponistenkollegen
an und setzte sich mit William Shakespeares
Liebestragödie in einer frei behandelten
Sonatenhauptsatzform mit drei Themen auseinander.
Choralartig wird in der Einleitung Pater
Lorenzo charakterisiert, während das martialische
Hauptthema die beiden verfeindeten Familien
erklingen lässt, das lyrische Seitenthema die Liebe
von Romeo und Julia zum musikalischen Glühen
und Lodern bringt und damit dem Werk des Barden
Klang verleiht. Der junge Goethe hatte Shakespeare
bereits 1771 in einer Rede gewürdigt: »Er wetteiferte
mit dem Prometheus, bildete ihm Zug vor Zug seine
Menschen nach, nur in kolossalischer Größe.«
Wahres Leben findet nicht unbedingt in der realen
Gegenwart statt, sondern für Tschaikowsky vielmehr
in der künstlerischen Flucht in eine andere
Zeit, die sich dann kaleidoskopartig in der Musik
wiederfindet. »Hinsichtlich Mozart wollte ich
Ihnen noch folgendes sagen: Sie glauben, mein
Mozart-Kultus widerspreche meiner eigenen musikalischen
Richtung. Aber vielleicht liebe ich ihn
gerade so, weil ich als Kind meines Jahrhunderts
innerlich verwirrt und moralisch angekränkelt von
seiner gesunden Lebensfreude und der Reinheit
einer von Grübeleien nicht vergifteten Natur
angezogen, getröstet und beruhigt werde«,
schreibt der Komponist 1878 an Nadežda von
Meck. Das gilt nicht nur für seine Variationen über
ein Rokoko-Thema (in der 1. VielHarmonie am
15. Oktober), sondern lässt sich für unsere Zeit
auch erfahren, da ein Konzert gänzlich Wolfgang
Amadeus Mozart gewidmet ist – wenn unter
dem Chefdirigenten am 29. November in der
1. Morgen Musik zwei Symphonien sowie das
Klarinettenkonzert mit Timothy Ridout auf der
Viola zu hören sind und so die Wärme und das
Licht des Salzburger Musikgenies entflammt
werden.
IV. IM FEUER GEHÄRTET
Prometheus findet sich nominell mehrfach in der
Musik – in symphonischen Dichtungen, Opern,
Kantaten, Klavierwerken –, doch geht es in dieser
Konzertsaison nicht um die motivische Behandlung
einer mythologischen Figur, vielmehr sollen
die philosophischen Folgen ihrer Schöpfung und
die Gegenwärtigkeit ihrer kulturellen Bedeutung
ausgeleuchtet werden.
Hans-Georg Gadamer sieht in seinem 1944
entstandenen Prometheus-Aufsatz die symbolische
Kraft der Prometheus-Sage im Deuten des
abendländischen Kulturbewusstseins: Indem Prometheus
den Menschen mit dem Feuer »die
Fähigkeit zur Selbsthilfe« gibt, wird den Göttern
ein Vorrecht aberkannt. Der Philosoph sieht dabei
weniger den dinglichen Raub des Feuers als das
Entscheidende an als vielmehr »dessen geistige
Voraussetzung« – nämlich die Hoffnung, die
Fähigkeit, Möglichkeiten zu antizipieren, die noch
nicht Wirklichkeit sind. Kultur wird damit zum
Frevel gegen die Götter: »›Kultur‹ gibt es nur,
wo der einzelne Mensch nicht nur sein Leben fristet,
sondern für alle schafft, was dem einzelnen
vielleicht heute noch zu genießen versagt wird.«
Kultur wird daher zum Ausdruck einer Selbsttäuschung:
»Allen Künsten der Kultur aber ist
gemeinsam, dass sie zwar insgesamt die Herrschaft
des Menschen über die Erde bedeuten,
aber das Los der Sterblichkeit nicht aufheben
können.«
Es materialisiert sich die Hoffnung, dass man
immer Zukunft hat, wobei doch eigentlich klar ist,
dass das nicht der Fall sein wird. In diesem
»eigentlich« lodert das Feuer: »Kulturbewusstsein
ist immer Kulturkritik.« Gadamer versteht Hoffnung
nicht in einem christlichen Streben auf ein
Jenseits, sondern vielmehr im Hinausblick in eine
noch offene Zukunft, die es zwar eines Tages nicht
mehr geben wird, aber die es jetzt zu gestalten
gilt. Er nennt dies die »Tragödie der Kultur«, doch
bleibt es eine Lebens- und Kulturbedingung. Prometheus
hat den Menschen die Grundlage dafür
bereitet, sich zwar des Todes stets bewusst zu
sein, ihn jedoch in hoffender Lebensbejahung von
sich zu weisen. Dem Philosophen selbst ist dies
gelungen, denn anlässlich seines 102. Geburtstags
vor 25 Jahren sagte Gadamer in einem Inter-
41
view: »Dass die Menschen nicht ohne Hoffnung
leben können, das ist der einzige Satz, den ich
ohne Einschränkung weiter verteidigen möchte.«
Doch was bedeutet Hoffnung?
V. DAS SPIEL MIT DEM FEUER
Das erste Goethe-Zitat dieses Essays (Zündet das
Feuer an! / Feuer ist obenan. / Höchstes, er hat’s
getan, / Der es geraubt.) apostrophiert Prometheus;
es entstammt dem Festspiel »Pandora«, und
diese mythologische Figur hat maßgeblich mit der
Hoffnung zu tun.
Pandora wurde von Zeus zum strafenden Ausgleich
für Prometheus’ Ungehorsam in Bezug auf die Menschen
– bis dato allesamt von Prometheus
geschaffene Männer – kreiert. Die Antike erzählt in
variierenden Versionen von der Erschaffung des
Menschengeschlechts: Prometheus formt den Körper
und verleiht ihm mit dem Feuer zivilisatorisches
Werkzeug. Athena verleiht ihm Geist; gemeinsam
erschaffen sie so den Menschen als kulturelles Wesen,
das eine neue kosmische Ordnung etabliert.
Der Mensch wird zum Grenzwesen zwischen Tier,
Gott und Werkzeugmacher.
Zeus ist ob des Feuerraubs und der Weitergabe der
göttlichen Gabe durch Prometheus erzürnt und lässt
sich von Hephaistos Pandora gestalten, die einen
großen Krug mit sich bringt, der alle Übel der Welt
enthält. Die sprichwörtlich gewordene und auf Gemälden
oft genutzte »Büchse der Pandora« geht
freilich auf einen Übersetzungsfehler von Erasmus
von Rotterdam im 16. Jahrhundert zurück, der aus
πίθος, dem enormen, irdenen Vorratskrug, eine
dekorative, leicht tragbare Dose machte.
Pandora selbst ist mit göttlichen Gaben wie liebreizender
Schönheit, musikalischem Talent und Geschicklichkeit
ausgestattet und besitzt eine verführerische
Wirkung – gemäß ihrem Namen ist sie die
»All-Gebende«. Prometheus warnt seinen Bruder
vor Zeus’ Geschenk, doch der namentlich »nachher
Bedenkende« Epimetheus heiratet Pandora, die das
Gefäß öffnet. So entweichen alle Untugenden,
Krankheiten und Laster und kontaminieren die Welt.
Es gelingt, das Gefäß wieder zu verschließen, indes
ist nur noch eine Gabe darin: die Hoffnung. Ist diese
nun Fluch oder Segen?
Alexandre Cabanel: »Christine Nilsson als Pandora«, 1873,
The Walters Art Museum, Baltimore
Die hier als Pandora posierende Christine Nilsson war
eine der erfolgreichsten Opernsängerinnen des
19. Jahrhunderts. Sie brillierte genau zehn Jahre nach
der Fertigstellung dieses Porträts bei der Inauguration
der Metropolitan Opera mit Charles Gounods »Faust«
in New York – ein Ereignis, das die derzeit verloren
gehende Internationalität der USA zelebrierte: Die
schwedische Sopranistin sang auf Italienisch, in einer
französischen Oper, die auf einer deutschen Sage
basiert, vor englischsprachigem Publikum. Gesang
– speziell in der Sopranlage – wird auch diese Saison
mit dem Residenzorchester der Laeiszhalle zu erleben
sein. Nicht nur beim Requiem von Mozart, das mit
einem neuen Schluss im Sonderkonzert am
24. September unter dem Chefdirigenten präsentiert
wird, und traditionell bei Beethovens Neunter zum
Jahreswechsel, sondern auch in verschiedenen Konzerten:
So wird Julia Lezhneva im 5. Symphoniekonzert
am 17. Januar Arien von Georg Friedrich
Händel und von Mozart singen, während der Bass
Alexander Roslavets Modest Mussorgskis »Lieder
und Tänze des Todes« im 6. Symphoniekonzert am
14. Februar darbieten wird. Sandrine Piau wird
mit einem Ensemblestück von Philippe Boesmans und
Arien aus Mozarts »Le nozze di Figaro« im
8. Symphoniekonzert am 18. April zu hören sein, und
in der 4. Morgen Musik am 6. Juni wird Krassimira
Stoyanova in Richard Strauss’ »Vier letzte Lieder« –
auf Texte von Hermann Hesse und Joseph von Eichendorff
– vokal zaubern, wenn Klänge in Zeilen wie
»von Licht übergossen« und »so tief im Abendrot«
metaphorisch an Erdennacht und Himmelslicht mahnen
und uns zurück in prometheische Höhen führen.
Etwas über ein Dutzend Jahre vor dieser Komposition
wurde eine der bekanntesten Prometheus-
Figuren erschaffen: Paul Manships vergoldete,
acht Tonnen schwere Bronze kündet seit 1934 –
mitten in der Great Depression, der Weltwirtschaftskrise
– als Brunnenfigur auf der
Rockefeller Plaza in New York von den metaphorisch
glänzenden Möglichkeiten des Feuers.
Die Inschrift auf der Granitwand im Hintergrund –
eine Paraphrase von Aischylos – lautet: »Prometheus,
teacher in every art, brought the fire that hath
proved to mortals a means to mighty ends.«
(Prometheus, Lehrer in jeder Kunst, brachte das
Feuer, das sich den Sterblichen als Mittel zu mächtigen
Zielen erwiesen hat. Der Titan wird hier in
fliegender Bewegung dargestellt, wie er sich nach
vorn streckt, um die göttliche Flamme aus seiner
rechten Hand an die gesamte Menschheit weiterzugeben.
Er durchstößt die himmlische Luft (Reif
mit Tierkreiszeichen), um zur Erde (Berg) und zum
Wasser (Brunnen) den Menschen als entscheidendes
Element das Feuer zu bringen. Die lichtstrahlende
Vergoldung, die gerade 2025 wieder einmal
erneuert wurde, funkelt optisch vom Potenzial der
glänzenden Zukunft, auch wenn die Schrift im Hintergrund
daran mahnt, dass Feuer eine Macht hat,
mit der Verantwortung kommt.
Paul Manship: »Prometheus«, 1934, Rockefeller Plaza, New York
Schon Georg Friedrich Wilhelm Hegel attestierte
Prometheus im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts,
»nur die List gelehrt [zu haben], die Naturdinge zu
besiegen und zum Mittel menschlicher Befriedigung
zu gebrauchen«; das Feuer sei zunächst nur
»in den Dienst der Selbstsucht und des Privatnutzens«
gestellt worden, bevor dann »Geistigeres
und Sittlicheres« entstehen konnte. In einer Welt,
die zunehmend von Autokraten beherrscht wird,
bleibt zu hoffen, dass die Flamme in der Hand von
Prometheus – ebenso wie in der Fackel der Freiheitsstatue
– den USA und der Welt bald wieder
von Möglichkeit auf Freiheit künden wird.
Musikalisch werden diese Saison mehrere Brücken
nach Amerika errichtet werden: So kündet im Sonderkonzert
am 24. September George Gershwins
Klavierkonzert, das 1925 in der Carnegie Hall
uraufgeführt wurde, von der Verbindung aus symphonischer
Klassik und Jazz; Kurt Weill, der seit
1943 US-Amerikaner war, wird nicht nur mit seinem
Konzert für Violine und Blasorchester im
2. Symphoniekonzert am 11. Oktober präsent sein,
ihm ist sogar ein Sonderkonzert am 29. April mit
43
Nils Landgren gewidmet, in dem die Bandbreite
seines Schaffens durch mehrere Genres hörbar
wird. Auch Erich Wolfgang Korngold, der ebenfalls
seit 1943 amerikanischer Staatsbürger war, wusste
sowohl in der modernen Klassik als auch im populären
Bereich zu reüssieren – gewann er doch zwei
Oscars für Filmmusiken. Sein Cellokonzert steht in
der 3. VielHarmonie am 4. Februar mit Jing Zhao
am Instrument auf dem Programm. Die zweite
Symphonie des gebürtigen Amerikaners Charles
Ives, die ebenfalls am 4. Februar zu hören sein wird,
entstand zwar um 1900, doch fand die erfolgreiche
Uraufführung erst 1951 unter Leonard Bernstein in
New York statt. Europäische spätromantische Traditionen
treffen in diesem Werk auf Anspielungen
auf amerikanisches Liedgut und faszinieren in einer
thematischen Umformung. Der Amerikaner Aaron
Copland wird in der 2. Morgen Musik am 21. Februar
nicht nur mit seinem Ende der 1940er-Jahre entstandenen
Klarinettenkonzert (am Instrument
Pierre Génisson) zu hören sein, vorher wird auch
seine populäre »Fanfare for the Common Man« von
1942 erklingen, der dann die »Fanfare for the
Uncommon Woman« von der zeitgenössischen
amerikanischen Komponistin Joan Tower folgt. Sie
würdigt mit sechs kurzen Kompositionen in unterschiedlichen
Besetzungen bemerkenswerte und
mutige amerikanische Frauen: Dirigentinnen, Wissenschaftlerinnen
und insbesondere Förderinnen,
die sich für die Unterstützung neuer Musik eingesetzt
haben. Auf ganz unterschiedliche Weise haben
diese Frauen zur Musikkultur beigetragen, und
ihnen wurden so klingende Denkmäler gesetzt.
Ob nun der Prometheus-Brunnen während der
Großen Depression oder Towers vor einem Jahrzehnt
entstandene Fanfare Nr. 6, die der auf Kuba geborenen
und auf einem der » Freedom Flights« 1967 nach
Amerika emigrierten, inzwischen mehrfach preisgekrönten
Komponistin Tania Léon gewidmet ist:
Es scheint demnach viel Hoffnung auch in dunklen
Zeiten zu geben.
Warum also befindet sich die Hoffnung im Gefäß der
Pandora, die Prometheus’ Feuerraub bestrafen soll?
Friedrich Nietzsche deutet Hoffnung nicht als Trost,
sondern radikal anders: »Zeus wollte nämlich, dass
der Mensch, auch noch so sehr durch die anderen
Übel gequält, doch das Leben nicht wegwerfe, sondern
fortfahre, sich immer von Neuem quälen zu
lassen. Dazu gibt er dem Menschen die Hoffnung:
sie ist in Wahrheit das übelste der Übel, weil sie die
Qual der Menschen verlängert.« Hoffnung kann
Illusionen nähren und den Menschen dazu bringen,
Leid zu ertragen, statt ihm entgegenzutreten. In
diesem Sinn kann Hoffnung von Handlung abhalten.
In Nietzsches Lesart will Zeus die Menschen nicht nur
bestrafen, sondern sie auch weiterleiden lassen:
Hoffnung als kalkuliertes Mittel der Grausamkeit.
Oder ist Hoffnung das Einzige, was das Leben trotz
Leid erträglich macht und daher als innerer Trost
immer verfügbar und infolgedessen in der Büchse
der Pandora zu bleiben hat? Im antiken Griechenland
wurde weniger in eindeutiger Dichotomie gedacht
als vielmehr in Bezug auf ambivalente Kräfte:
Hoffnung kann stärken wie täuschen.
VI. FEUER FREI!
Lord Byron stilisiert Prometheus in seinem gleichnamigen
Werk von 1816 zum heroischen Dulder,
während in Percy Bysshe Shelleys »Der entfesselte
Prometheus« von 1820 der Held zur revolutionären
Freiheitsfigur wird – sein Drama endet sogar mit der
radikal optimistischen Entmachtung Jupiters.
Doch Goethe findet den entscheidenden Aspekt,
der uns diese Saison als Inspirationsflamme dient.
Angelehnt an Worte aus seinem ebenfalls
»Prometheus« betitelten Dramenfragment
finden sich 1773 die zentralen Gedichtzeilen in
Prometheus’ Zunge:
Hier sitz ich, forme Menschen
Nach meinem Bilde,
Ein Geschlecht, das mir gleich sei,
Zu leiden, zu weinen,
Zu genießen und zu freuen sich,
Und dein nicht zu achten,
Wie ich!
Die Schlussstrophe ist nicht nur programmatischer
Höhepunkt der Hymne, sondern bündelt auch
zentrale Ideen des Sturm und Drang sowie des
modernen Subjektbegriffs von Goethes frühem
Menschenbild. Die Strophe ist reimlos und
metrisch frei wie das ganze Gedicht; diese formale
Freiheit spiegelt inhaltlich – passend zur rebellischen
Haltung des lyrischen Ich – den Anspruch auf Autonomie
und Selbstbestimmung wider. Während in
Goethes »Prometheus«-Drama die Titelfigur noch auf
einer zeitlichen Linie läuft (»Ich habe sie geformt nach
meinem Bilde«), so wird im Gedicht die Gegenwärtigkeit
im Präsens betont (»Hier sitz ich, forme Menschen
/ Nach meinem Bilde«). Beide Versionen nutzen
sprachbildlich einen biblischen Schöpfungsgestus,
doch im Gedicht »wird« der Mensch ewig: Es geht um
ein Hier und Jetzt.
Prometheus tritt nicht mehr nur als leidender
Rebell auf, vielmehr ist er aktiver Schöpfer. Er
erschafft ein Menschengeschlecht, das ihm
gleicht – nicht in göttlicher Macht, sondern in
Erfahrung und Selbstständigkeit. Die Formung
»nach meinem Bilde« kehrt den christlichen
Schöpfungsmythos um: Nicht Gott erschafft den
Menschen, sondern ein titanisches, menschennahes
Prinzip, das in der provokanten Pointe
endet: »Und dein nicht zu achten, / Wie ich!«,
die Ausdruck offener Verachtung ist und damit
zur Handlung aufruft.
In der asyndetischen Reihung »Zu leiden, zu
weinen, / Zu genießen und zu freuen sich« wird
das menschliche Leben in existenziellen Grundvollzügen
verdichtet. Prometheus schützt seine
Geschöpfe nicht vor Schmerz: Leiden und Weinen
gehören zur Existenz wie Genießen und Sich-
Freuen. Würde entsteht nicht durch Leidfreiheit,
sondern durch Erlebnisfähigkeit und Eigenverantwortung.
Genau hier schließt sich auch die Hoffnung
wieder an – motiviert oder verhindert
sie Handlung?
Im radikalen Schlusssatz »Und dein nicht zu
achten, / Wie ich!« wird nicht nur Zeus abgelehnt,
sondern auch jede transzendente Autorität, die
Anspruch auf Gehorsam erhebt. Es geht um einen
anthropozentrischen Trotz: Der Mensch soll nicht
bitten, hoffen und sich unterwerfen, sondern für
sich selbst einstehen. Goethe verschiebt den
Fokus, denn in seiner Hymne ist nicht die Strafe
für den Feuerraub zentral, sondern der handelnde
Akt der Selbstermächtigung. Zehn Jahre nach
Goethes emotionalem Gedicht wird Immanuel
Kant mit dem eher nüchternen Imperativ »Habe
Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!«
der Aufklärung ihr Motto einschreiben.
Goethes Hymne wird zuvor zu einem poetischen
Manifest menschlicher Autonomie. Leid sowie
Freude sind Ausdruck von Lebendigkeit; der
Mensch ist nicht nur Geschöpf, er ist vielmehr
Gestalter der Kultur: »—Wie ich!« Dafür steht die
Flamme und soll uns diese Saison nicht nur Licht
und Wärme bringen, sondern uns auch daran
erinnern, dass wir alle einzeln wie Prometheus zum
schöpfenden Handeln aufgerufen sind.
DR. ALEXANDER
MEIER-DÖRZENBACH
ist nach professoraler Tätigkeit in der Amerikanistik
und Lehraufträgen an mehreren Kunstund
Musikhochschulen sowie an der Bucerius
Law School als Operndramaturg (unter anderem
Bayreuther und Salzburger Festspiele, London,
Amsterdam, Paris, Wien, Kopenhagen, Berlin,
Dresden), Kurator (Bundeskunsthalle Bonn), Dramaturg
(Lausitz Festival) sowie Kulturvermittler
freischaffend tätig.
1. SYMPHONIEKONZERT | Saisoneröffnung
12
»Vordenken,
mitdenken,
weiterdenken,
Barrieren abbauen –
unsere Konzerte
regen an!«
SYMPHONISCHE
KONZERTE
Professor Dr. Burkhard Schwenker
Vorsitzender des Aufsichtsrats, Symphoniker Hamburg e.V.
Tickets 12,10 bis 62,70 Euro
Einführung 18:00 Uhr Studio E
Auch im Abo erhältlich
KARL KRAUS (1874–1936)
»Ich bitte niemand um Feuer.
Ich will es keinem verdanken.
In Leben, Liebe und Literatur nicht.
Und rauche doch.«
1. SYMPHONIEKONZERT | Saisoneröffnung
LUDWIG VAN BEETHOVEN
»Die Geschöpfe des Prometheus« op. 43 (Auszüge)
RICHARD WAGNER
»Wesendonck-Lieder«
HANS ZENDER
»Schumann-Phantasie«
47
Sylvain Cambreling Dirigent
Jennifer Holloway Sopran
Koloman Moser: »Das Licht«, um 1913, Sammlung J. Hummel, Wien ▲
Beethovens Prometheus bringt den Funken – zum Auftakt
einer Saison, die ihr Feuer selbst entfacht. Aus eigener
Glut gespeist, beginnt es in Wagners »Wesendonck-
Liedern« im Inneren zu glühen, bevor Zender Schumanns
Fantasie neu entzündet. Schöpfung und Neuschöpfung
– alles andere als Schall und Rauch – prägen diesen
Beginn voller Leidenschaft unter Chefdirigent Sylvain
Cambreling mit Jennifer Holloway als leuchtender Stimme.
Gefördert durch:
Laeiszhalle Großer Saal
So. 20.09.26 | 19:00 Uhr
Tickets 12,10 bis 62,70 Euro
Einführung 18:00 Uhr Studio E
Auch im Abo erhältlich
SONDERKONZERT IN DER ELBPHILHARMONIE
49
»Der Abendhimmel ist mir wie ein Fenster –
und eine brennende Lampe –
und ein Warten dahinter.«
R A B
I N D R A N A T H T A G O R E
( 1 8 6 1 – 1 9 4 1
GEORGE GERSHWIN
Klavierkonzert F-Dur
WOLFGANG AMADEUS
MOZART
Requiem d-Moll KV 626 – mit einem neuen Schluss
von Fabrizio Cassol nach Fragmenten von Mozart
)
Oda Krohg: »Eine japanische Laterne«, 1886, Nasjonalmuseet, Oslo ▲
Sylvain Cambreling Dirigent
Boris Giltburg Klavier
Sarah Wegener Sopran
Anke Vondung Alt
Seungwoo Simon Yang Tenor
Yannick Debus Bass
EuropaChorAkademie
Gershwins Klavierkonzert mit Boris Giltburg lässt Grenzen
durchlässig werden – zwischen Konzertsaal und Broadway,
virtuos und voller rhythmischer Energie. Dahinter
erscheint Mozarts Requiem in neuem Licht: ein vertrautes
Werk mit einem klingenden Ausblick ins Ungewisse. Zwischen
Gegenwart und Erinnerung, Diesseits und Jenseits,
Form und offenem Raum: ein Abend des Innehaltens und
Weiterhörens, der den Blick hinter das Sichtbare lenkt.
Gefördert durch:
Elbphilharmonie Großer Saal
Do. 24.09.26 | 20:00 Uhr
Tickets 23,10 bis 97,90 Euro
2. SYMPHONIEKONZERT
51
LUDWIG VAN BEETHOVEN
Leonoren-Ouvertüre Nr. 3 op. 72b
KURT WEILL
Konzert für Violine und Blasorchester op. 12
SERGEI RACHMANINOW
»Symphonische Tänze« op. 45
»Wer zur Musik nicht das allerreinste Feuer bringt,
Urtiefenfeuer, dessen Blut verwandelt sie in Leim,
dessen Geist in einen Kehrichthaufen.«
JAKOB WASSERMANN
(1873–1934)
Paul Klee: »Feuer bei Vollmond«, 1933, Museum Folkwang, Essen ▲
Miguel Sepúlveda Dirigent
Adrian Iliescu Violine
Beethoven tat es, Weill tat es – und Rachmaninow erst
recht: ein Feuer in der Musik schüren. Ob es die glühende
Leidenschaft Leonores (alias Fidelio) ist, das rhythmische
Schwelen eines Frühwerks oder die mitreißende Energie
ausufernd besetzter »Symphonischer Tänze«: Die Glut
aus fast zwei Jahrhunderten wird in der Gegenwart
spürbar – zumal am Pult ein überaus vielversprechender
Dirigent der jüngsten Generation zu erleben ist.
Laeiszhalle Großer Saal
So. 11.10.26 | 19:00 Uhr
Tickets 12,10 bis 62,70 Euro
Einführung 18:00 Uhr Studio E
Auch im Abo erhältlich
1. VIELHARMONIE
53
RALPH VAUGHAN WILLIAMS
Fantasie über ein Thema von Thomas Tallis
PETER I. TSCHAIKOWSKY
Variationen über ein Rokoko-Thema A-Dur op. 33
ANTONÍN DVOŘÁK
Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70
»Fürchtet einer das Feuer, so riecht er allenthalben Rauch.«
JEREMIAS GOTTHELF (1797–1854)
Jean-François Millet: »Vogeljäger bei Nacht«, 1874, Philadelphia Museum of Art, Philadelphia ▲
Anna Rakitina Dirigentin
Edgar Moreau Violoncello
Dass Variationen reizvolle Früchte tragen können und
dabei viel Neues hervorbringen, lässt sich bei Vaughan
Williams ebenso entdecken wie bei Tschaikowsky.
Gemeinsam mit Edgar Moreau gibt Anna Rakitina ihr
Debüt am Pult der Symphoniker – mit einem spannungsreichen
Programm, das im zweiten Teil mit einem in Musik
gegossenen Freiheitskampf abschließt: Dvořáks Siebter,
einem Höhepunkt seines symphonischen Schaffens.
Laeiszhalle Großer Saal
Do. 15.10.26 | 19:30 Uhr
Tickets 12,10 bis 58,30 Euro
Einführung 18:30 Uhr Studio E
Auch im Abo erhältlich
3. SYMPHONIEKONZERT
55
UNSUK CHIN
»subito con forza« für Orchester
LUDWIG VAN BEETHOVEN
Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37
»Die Vernunft
ist eine Leuchte;
und die Natur
will Licht durch
sie erhalten,
aber nicht von ihrer
Flamme verzehrt
werden.«
GIACOMO LEOPARDI (1798–1837)
Olga Wladimirowna Rosanowa: »Brand in der Stadt«, 1913, Regionales Kunstmuseum, Samara ▲
JOHANNES BRAHMS
Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68
David Afkham Dirigent
Lukáš Vondráček Klavier
Beethovens Strahlkraft setzt den Maßstab – als Orientierung
und Herausforderung zugleich. Im c-Moll-Konzert stellt sich
Debütant Lukáš Vondráček diesem Anspruch. Unsuk Chin
greift in »subito con forza« Beethovens jähe Impulse auf und
überführt sie ins Heute. Brahms sucht in seiner Ersten
den eigenen Weg aus dem Schatten des Riesen – an
dessen Licht orientiert, ohne sich davon verbrennen
zu lassen. David Afkham hält die Kräfte im Gleichgewicht.
Gefördert durch:
Laeiszhalle Großer Saal
So. 08.11.26 | 19:00 Uhr
Tickets 12,10 bis 62,70 Euro
Einführung 18:00 Uhr Studio E
Auch im Abo erhältlich
»Es ist kein anderer Weg zu Gott
denn durch den Alltag unseres Tuns.«
MARTIN LUTHER (1483–1546)
2. VIELHARMONIE
FRÉDÉRIC CHOPIN
Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll op. 11
FELIX MENDELSSOHN
BARTHOLDY
Symphonie Nr. 5 D-Dur op. 107 –
»Reformationssymphonie«
57
Charles Demuth: »Ich sah die Ziffer 5 in Gold«, 1928, The Metropolitan Museum of Art, New York ▲
Paweł Kapuła Dirigent
Szymon Nehring Klavier
Eine zweite Symphonie, die die Nr. 5 trägt, da erst
posthum gedruckt: eine »Reformationssymphonie« zum
Jubiläum der Confessio Augustana – von einem getauften
Juden –, die nicht zuletzt Richard Wagner inspirierte.
Was hätte Luther dazu gesagt? Zu Gast sind zwei herausragende
Künstler ihrer Generation, die schon mehrfach
bei uns überzeugten. Sie nehmen sich ein prominentes
Werk ihres Landsmanns Chopin vor: Tastenzauber pur!
Laeiszhalle Großer Saal
Do. 19.11.26 | 19:30 Uhr
Tickets 12,10 bis 58,30 Euro
Einführung 18:30 Uhr Studio E
Auch im Abo erhältlich
1. MORGEN MUSIK | »Magie der Melodie«
59
»Melodie
ist das Wesen
der Musik.
Das Notwendigste
und das Härteste
und die
Hauptsache
in der Musik
ist das
Tempo.«
WOLFGANG
AMADEUS
MOZART
Symphonie Nr. 32 G-Dur KV 318
Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 (Fassung für Viola)
Symphonie Nr. 40 g-Moll KV 550
WOLFGANG AMADEUS MOZART (1756–1791)
Sylvain Cambreling Dirigent
Timothy Ridout Viola
Paul Klee: »Vor dem Blitz«, 1923, Fondation Beyeler, Riehen/Basel ▲
Mozart in all seinen Facetten: Von der strahlenden G-Dur-
Symphonie, die eher einer Opern-Ouvertüre gleicht, bis zur
existenziellen Dramatik der g-Moll-Symphonie spannt sich ein
weiter Bogen. Dazwischen ein Perspektivwechsel. Das
entrückte Klarinettenkonzert gewinnt in einer Fassung für
Viola eine neue, warme Klangfarbe. Mit Timothy Ridout, dem
Jeffrey-Tate-Preisträger 2020, und Sylvain Cambreling entsteht
hier ein Mozart-Bild, das uns Vertrautes neu hören lässt.
Laeiszhalle Großer Saal
So. 29.11.26 | 11:00 Uhr
Tickets 12,10 bis 52,80 Euro
Auch im Abo erhältlich
FILMKONZERT | Stummfilm mit Livemusik
61
CHARLIE
CHAPLIN
»CITY LIGHTS«
(Lichter der Großstadt)
Stefanos Tsialis Dirigent
»Vorstellungskraft
ist
nichts
wert
ohne
CHARLIE CHAPLIN
Handeln.«
(1889–1977)
Joseph Stella: »Luna Park«, um 1913, Whitney Museum of American Art, New York ▲
Ein Filmmeisterwerk, live unterlegt mit Musik, die vom selben
kreativen Kopf gestaltet wurde: Auch zu »City Lights«
erschuf Chaplin eigens einen Soundtrack, der seinen
Stummfilm kongenial musikalisch zum Leuchten bringt. Mitten
im Großstadtdschungel verliebt sich der Tramp in eine
blinde Blumenverkäuferin, der er hingebungsvoll in einer Welt
voller Ungerechtigkeit zu helfen versucht – immer auf dem
schmalen Grat zwischen Tragik und Komik balancierend.
Laeiszhalle Großer Saal
Do. 03.12.26 | 20:00 Uhr
Tickets 26,30 bis 41,60 Euro
4. SYMPHONIEKONZERT
63
»Nur im Tanze weiß ich der höchsten Dinge Gleichnis zu reden.
Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde.«
PETER I. TSCHAIKOWSKY
Suite aus dem Ballett »Der Nussknacker«
GIACINTO SCELSI
»Quattro pezzi su una nota sola«
LUDWIG VAN BEETHOVEN
Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92
F R
I C H N I E T Z S C H E ( 1 8 4 4 – 1 9 0 0 )
I E D R
Bénigne Gagneraux: »Der Genius der Künste«, 1789, Sammlung Apollonij, Rom ▲
Sylvain Cambreling Dirigent
Tänzerisches in Melodie und Rhythmus bei Tschaikowsky
und Beethoven wird einem radikalen Werk von Scelsi
gegenübergestellt. Lässt sich das Tänzerische auch in den
Variationen eines einzelnen Tons entdecken oder eröffnet
sich ein neuer Blick auf den Noten-Überfluss? Ein Konzertprogramm,
das nicht nur das Licht des Genius auf die
musikalisch und menschlich bewegten Emotionen
wirft, sondern auch zum Sich-mitreißen-Lassen einlädt.
Laeiszhalle Großer Saal
So. 13.12.26 | 19:00 Uhr
Tickets 12,10 bis 62,70 Euro
Einführung 18:00 Uhr Studio E
Auch im Abo erhältlich
WEIHNACHTSKONZERT
65
»Wer
das
Licht
der
Welt
erblickt,
wird
das
Dunkel
schon
noch
kennenlernen.«
JOHANN SEBASTIAN BACH
»Brandenburgisches Konzert« Nr. 3 G-Dur BWV 1048
EDVARD GRIEG
»Aus Holbergs Zeit – Suite im alten Stil« G-Dur op. 40
LUDWIG VAN BEETHOVEN
Symphonie Nr. 1 C-Dur op. 21
JOACHIM RINGELNATZ
(1883–1934)
Christian Wilhelm Ernst Dietrich: »Flucht nach Ägypten«, um 1755, Museum der Bildenden Künste, Leipzig ▲
Adrian Iliescu Violine und Leitung
Weihnachten wird das Erscheinen des Lichts in der Dunkelheit
zelebriert – auf unterschiedliche Weise hörbar im
Konzert. Bachs drittes »Brandenburgisches Konzert« bildet
einen feierlichen Auftakt, Beethovens erste Symphonie ist
stimmungsvoll, unterhaltsam und mitreißend zugleich.
Griegs »Suite im alten Stil« dazwischen ist ein Strahl vom
Barock in die Romantik, der überaus facettenreich eine
einzigartige und höchst persönliche Welt erschafft.
Laeiszhalle Großer Saal
Fr. 25.12.26 | 18:00 Uhr
Tickets 12,10 bis 54,90 Euro
DIE NEUNTE | Zum Jahreswechsel
67
MARIE VON EBNER-ESCHENBACH
(1830–1916)
»Während ein Feuerwerk abgebrannt wird,
sieht niemand nach dem gestirnten Himmel.«
LUDWIG VAN
BEETHOVEN
Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125
mit dem Schlusschor »An die Freude«
Jakob Philipp Hackert: »Feuerwerk auf der Engelsburg in Rom«, um 1775, Klassik Stiftung Weimar, Weimar ▲
Alexander Briger Dirigent
Mandy Fredrich Sopran
Sophie Harmsen Alt
AJ Glueckert Tenor
Tobias Schabel Bass
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor Hamburg
Ob auch in diesem Jahr zu Silvester wieder Lichterschein
und Rauch des Feuerwerks ab Mitternacht den Sternenhimmel
verdecken? Es ist davon auszugehen … Oder doch
nur die Wolkendecke? Beethovens Neunte zum Jahreswechsel
in der Laeiszhalle ist auf jeden Fall ein Fixstern im
hanseatischen Konzertkalender und verspricht den Feuertrunkenen
alles verbindende Freude – in Klang statt in Pyrotechnik
gegossen: »Freude, schöner Götterfunken«!
Laeiszhalle Großer Saal
Do. 31.12.26 | 16:00 Uhr
Fr. 01.01.27 | 19:00 Uhr
Tickets 12,10 bis 74,90 Euro
»Liebe ist stets der Anfang des Wissens,
so wie Feuer der Anfang des Lichts ist.«
THOMAS CARLYLE
(1795–1881)
HASPA NEUJAHRSKONZERT
PETER I. TSCHAIKOWSKY
Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23
ÜBERRASCHUNGS-
PROGRAMM
mit Musik von Ludwig van Beethoven
bis Johann Strauß
69
Sylvain Cambreling Dirigent
Khatia Buniatishvili Klavier
Jacopo Zucchi: »Amor und Psyche«, 1589, Galleria Borghese, Rom ▲
Ein Jahresauftakt zwischen Virtuosität und festlicher Leichtigkeit:
Mit dem ersten Klavierkonzert von Tschaikowsky
steht ein Werk auf dem Programm, das von den ersten Takten
an keinen Zweifel lässt – hier wird tönend überwältigt. Khatia
Buniatishvili bringt diese musikalische Wucht mit einer
Intensität zum Leuchten, für die sie weltweit gefeiert wird.
Nach der Pause öffnet sich zwischen symphonischem Ernst
und tänzerischer Eleganz der Raum für Überraschungen.
Gefördert durch:
Laeiszhalle Großer Saal
Sa. 09.01.27 | 18:00 Uhr
Tickets 12,10 bis 65,00 Euro
5. SYMPHONIEKONZERT
71
»Nun haben aber die Sirenen
eine noch schrecklichere Waffe als den Gesang,
nämlich ihr Schweigen.«
FRANZ KAFKA (1883–1924)
GEORG FRIEDRICH HÄNDEL
Ouvertüre aus der »Feuerwerksmusik« D-Dur HWV 351
Suite Nr. 3 G-Dur HWV 350 aus der »Wassermusik«
Arien aus »Il trionfo del Tempo e del Disinganno« HWV 46a,
»Scipione« HWV 20 und andere
WOLFGANG AMADEUS
MOZART
»Parto, ma tu, ben mio« aus »La clemenza di Tito« KV 621
Symphonie Nr. 39 Es-Dur KV 543
Julia Hoffmann-Tedesco: »Der Ruf der Sirenen«, um 1896, Privatsammlung ▲
Bernard Labadie Dirigent
Julia Lezhneva Sopran
Barocke Strahlkraft trifft auf klassische Eleganz. Händel
entfaltet nicht nur in seinen Arien eine Welt zwischen Glanz,
Virtuosität und emotionaler Tiefe. Mit Julia Lezhneva ist ein
Star der internationalen Barockszene zu erleben. Nach der
Pause führt Mozart uns vom Musiktheater ins Symphonische.
Seine Es-Dur-Symphonie lässt das Programm in jener
besonderen Balance aus äußerer Eleganz und innerer
Dramatik ausklingen, die den ganzen Abend durchzieht.
Laeiszhalle Großer Saal
So. 17.01.27 | 19:00 Uhr
Tickets 12,10 bis 62,70 Euro
Einführung 18:00 Uhr Studio E
Auch im Abo erhältlich
3. VIELHARMONIE
73
»Die Form der Kunst
wie die Wärme dem Feuer.«
ergibt sich aus dem Inhalt
GUSTAVE FLAUBERT
(1821–1880)
HEITOR VILLA-LOBOS
»Bachianas Brasileiras« Nr. 4
ERICH WOLFGANG
KORNGOLD
Cellokonzert C-Dur op. 37
CHARLES IVES
Symphonie Nr. 2
Giuseppe Arcimboldo: »Feuer«, 1566, Kunsthistorisches Museum, Wien ▲
Nuno Coelho Dirigent
Jing Zhao Violoncello
Villa-Lobos verbindet Bachs Formmodelle mit brasilianischer
Klangsprache, Korngold führt europäische
Tradition ins amerikanische Exil und überträgt den
Glanz des Kinos in die Konzertform, Ives überblendet
Vertrautes mit freier Hand. Was hier Gestalt
annimmt, speist sich hörbar aus der inneren
Glut. Zwischen Europa und Amerika, Herkunft und
Aufbruch: ein Programm klanglicher Entdeckungen.
Gefördert durch:
Laeiszhalle Großer Saal
Do. 04.02.27 | 19:30 Uhr
Tickets 12,10 bis 58,30 Euro
Einführung 18:30 Uhr Studio E
Auch im Abo erhältlich
6. SYMPHONIEKONZERT
75
»Dichter begehrst du zu sein?
Du verwechselst Talent und Bedürfnis.
Bist du Prometheus schon,
weil dich das Feuer erwärmt?«
EMANUEL GEIBEL (1815–1884)
MAURICE RAVEL
»Alborada del gracioso« (Fassung für Orchester)
»La Valse«
RICHARD STRAUSS
Burleske für Klavier und Orchester d-Moll
MODEST MUSSORGSKI
»Lieder und Tänze des Todes«
Otto Bollhagen: »Gießerei in Sterkrade«, um 1913, Grohmann Museum, Milwaukee ▲
Sylvain Cambreling Dirigent
Sara Davis Buechner Klavier
Alexander Roslavets Bass
Das Morgenlied eines Spaßmachers eröffnet ein Konzert,
in dem zunächst der Humor im Mittelpunkt steht. Strauss’
Burleske ist spaßig, schrill und fantasievoll – und entflammt
nicht selten die Klavierspielenden, die »con umore«
vortragen sollen. Im zweiten Teil wird es tänzerisch, doch ist
es der Tod, der in Mussorgskis Liedern auffordert. Ein Walzer
von Ravel verspricht nicht nur Seligkeit, sondern kündet
in der Drehung auch von alles schmelzender Auflösung.
Laeiszhalle Großer Saal
So. 14.02.27 | 19:00 Uhr
Tickets 12,10 bis 62,70 Euro
Einführung 18:00 Uhr Studio E
Auch im Abo erhältlich
2. MORGEN MUSIK | »Magie der Melodie«
77
KONFUZIUS (CIRCA 551–479 V. CHR.)
»Der sittliche Mensch hat Würde, aber keinen Stolz;
der gewöhnliche hat Stolz, aber keine Würde.«
AARON COPLAND
»Fanfare for the Common Man«
Klarinettenkonzert
JOAN TOWER
»Fanfare for the Uncommon Woman«
PETER I. TSCHAIKOWSKY
»Schwanensee«-Suite op. 20a
Eanger Irving Couse: »Der Köchermacher«, 1918, Panhandle-Plains Historical Museum, Canyon ▲
Tianyi Lu Dirigentin
Pierre Génisson Klarinette
Wollte Copland mit seiner Fanfare noch den Normalbürger
bedenken, ging es Tower um die Würdigung
einzelner bedeutsamer Frauen, unter ihnen auch zwei
Dirigentinnen. Bei Symphoniker-Debütantin Tianyi Lu
ist die musikalische Leitung dieses spannungsreichen
Programms zwischen nordamerikanischer Musik des
20./21. und der wohl bekanntesten Komposition einer russischen
Ikone des 19. Jahrhunderts bestens aufgehoben.
Gefördert durch:
Laeiszhalle Großer Saal
So. 21.02.27 | 11:00 Uhr
Tickets 12,10 bis 52,80 Euro
Auch im Abo erhältlich
7. SYMPHONIEKONZERT
79
»Der Mensch bleibt für die Wahrheit kalt. Für die Lüge gerät er in Feuer.«
JEAN DE LA FONTAINE (1621–1695)
Lawrence Alma-Tadema: »Herbstliches Weinfest«, 1877, Birmingham Museum & Art Gallery, Birmingham ▲
ZOLTÁN KODÁLY
»Tänze aus Galánta«
SERGEI PROKOFJEW
Violinkonzert Nr. 2 g-Moll op. 63
RICHARD WAGNER
Vorspiel aus »Tristan und Isolde«
JEAN SIBELIUS
Symphonie Nr. 7 C-Dur op. 105
Jack Sheen Dirigent
Liya Petrova Violine
Was zunächst verführt, hält der nächsten Wendung nicht
immer stand. Tanz und Klang treiben voran und fangen
Feuer, gewinnen an Tempo und Schärfe. Von ungarischen
Rhythmen bis in nordische Klarheit: Wirklichkeit und Traum,
Begehren und Auflösung sind kaum mehr voneinander zu
trennen. Mit Jack Sheen am Pult und Liya Petrova an der
Violine, beide erstmals bei uns, bleibt für kühle Gewissheiten
wenig Raum – und die Laeiszhalle beginnt zu glühen.
Gefördert durch:
Laeiszhalle Großer Saal
So. 21.03.27 | 19:00 Uhr
Tickets 12,10 bis 62,70 Euro
Einführung 18:00 Uhr Studio E
Auch im Abo erhältlich
4. VIELHARMONIE
81
»Rührung
passt nur für
Frauenzimmer
(verzeih mir’s),
dem Mann muss
Musik Feuer aus
dem Geist
schlagen.«
JOHANNES BRAHMS
Violinkonzert D-Dur op. 77
ROBERT SCHUMANN
Symphonie Nr. 4 d-Moll op. 120
LUDWIG VAN BEETHOVEN (1770–1827)
Vincent Georg Friedrich van Gogh: Kersting: »Erste »Lesender Schritte« (1890), Mann bei The Lampenlicht«, Metropolitan Museum 1814, Kunst of Art, Museum New York Winterthur ▲ | Reinhart am Stadtgarten, Winterthur ▲
Sylvain Cambreling Dirigent
Benjamin Beilman Violine
Zwei musikalische Schwergewichte des 19. Jahrhunderts,
die sich kannten und schätzten – und die zudem verbunden
waren in ihren Beziehungen zu einer Frau, die sie
förderte und in vielerlei Hinsicht unterstützte: Clara
Schumann, selbst überaus erfolgreiche Konzertpianistin.
In diesem Programm steht im ersten Teil allerdings die
Violine im Mittelpunkt, in Brahms’ sehnsuchtsvollem
Konzert, gespielt vom Shooting-Star Benjamin Beilman.
Laeiszhalle Großer Saal
Do. 01.04.27 | 19:30 Uhr
Tickets 12,10 bis 58,30 Euro
Einführung 18:30 Uhr Studio E
Auch im Abo erhältlich
8. SYMPHONIEKONZERT
83
»Die Liebe kann, wie das Feuer,
nicht ohne beständiges Anfachen leben,
und sie stirbt,
sobald sie zu hoffen oder
zu fürchten aufhört.«
FRANÇOIS DE LA ROCHEFOUCAULD
(1613–1680)
PETER I. TSCHAIKOWSKY
»Romeo und Julia« – Fantasie-Ouvertüre nach Shakespeare
PHILIPPE BOESMANS
»L’Eau douce du pardon« für Stimme und Ensemble
WOLFGANG AMADEUS
MOZART
Arien aus »Le nozze di Figaro« KV 492
IGOR STRAWINSKY
»Le Sacre du printemps«
Gerard de Lairesse: »Orpheus in der Unterwelt«, 1662, La Boverie, Liège ▲
Sylvain Cambreling Dirigent
Sandrine Piau Sopran
Liebe, die Nahrung braucht: Einmal entfacht, verlangt sie nach
mehr. Zwischen »Romeo und Julia«, Mozarts »Nozze«-
Arien und Boesmans’ »Wasser der Vergebung« wird
sie genährt, gebremst, neu belebt – bis sie in Strawinskys
»Sacre« in ein archaisches Frühlingsritual umschlägt.
Mit Sandrine Piau und Sylvain Cambreling entsteht
so ein Abend, an dem sich das Zarte und das
Elementare untrennbar und überraschend verschränken.
Gefördert durch:
Laeiszhalle Großer Saal
So. 18.04.27 | 19:00 Uhr
Tickets 12,10 bis 62,70 Euro
Einführung 18:00 Uhr Studio E
Auch im Abo erhältlich
3. MORGEN MUSIK | »Magie der Melodie«
85
»Das
Publikum
beklatscht
ein
Feuerwerk,
doch
keinen
Sonnenaufgang.«
FRIEDRICH
HEBBEL
(1813–1863)
Nikolai Astrup: »Freudenfeuer in der Mittsommernacht beim Jølstravatnet«, um 1910, Privatsammlung ▲
GEORG PHILIPP TELEMANN
Suite und Schluss aus der Tafelmusik III B-Dur
JOHANN SEBASTIAN BACH
Sinfonia aus der Kantate »Am Abend aber desselbigen
Sabbats« BWV 42
GEORG FRIEDRICH HÄNDEL
»Feuerwerksmusik« D-Dur HWV 351
LUDWIG VAN BEETHOVEN
Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36
Ton Koopman Dirigent
Ein Morgen für das, was bleibt: Melodien, die sich nicht im
raschen Aufblitzen erschöpfen, sondern seit Jahrhunderten
lodernden Bestand haben. Händels »Feuerwerksmusik« mag
das Publikum sofort für sich gewinnen, doch dahinter öffnet
sich ein längerer Atem, der mehr ist als ein flüchtiger Moment.
Ton Koopman, Spezialist für Musik von seit Langem bleibender
Gegenwart, kehrt zu uns zurück – und lenkt den Blick vom
Aufleuchten zum allmählichen Hellerwerden und Verweilen.
Laeiszhalle Großer Saal
So. 25.04.27 | 11:00 Uhr
Tickets 12,10 bis 52,80 Euro
Auch im Abo erhältlich
SONDERKONZERT IN DER ELBPHILHARMONIE
87
»Wenn die Jugend ohne Feuer war, wird leicht das Alter ohne Wärme sein.«
ANNA DIX (1874–1947)
KURT
WEILL
»Kleine Dreigroschenmusik« –
Suite für Blasorchester aus »Die Dreigroschenoper«
Symphonie Nr. 2
Songs
Clark Rundell Dirigent
Nils Landgren Posaune und Gesang
Hans Thoma: »Der Krieg«, 1907, Städel Museum, Frankfurt am Main ▲
Den Kosmos Kurt Weill und damit die erste Hälfte des 20.
Jahrhunderts erleben: Zwischen europäischer Avantgarde
und amerikanisch inspiriertem Musiktheater entfaltet sich ein
Kaleidoskop des Ausdrucks – scharfe Gesellschaftssatire,
existenzielle Verdichtung und eingängige Songs. Im Zentrum
des Abends steht der Ausnahmekünstler Nils Landgren:
mit unverwechselbarer Stimme und legendärer Posaune
ein Grenzgänger zwischen Jazz, Song und Symphonik.
Elbphilharmonie Großer Saal
Do. 29.04.27 | 20:00 Uhr
Tickets 23,10 bis 97,90 Euro
HEINRICH HEINE
(1797–1856)
»Der Gedanke geht der Tat voraus wie der Blitz dem Donner.«
9. SYMPHONIEKONZERT | Internationales Musikfest Hamburg
JOHANNES
BRAHMS
Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90
Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83
89
Benjamin West: »Benjamin Franklin zieht Elektrizität aus dem Himmel«, um 1816, Philadelphia Museum of Art, Philadelphia ▲
Ryan Wigglesworth Dirigent
Marc-André Hamelin Klavier
Bevor sich bei Brahms Klang entfaltet, ist die Form
bereits mitgedacht. Die dritte Symphonie vereint konzentrierte
Geschlossenheit und innere Spannung, das
zweite Klavierkonzert führt sie in große Dimensionen
und verbindet Virtuosität mit symphonischer Weite.
Mit Ryan Wigglesworth am Pult und Marc-André Hamelin
am Klavier – beide erstmals bei uns – wird hörbar,
wie aus einem elektrisierenden Impuls Gestalt wird.
Gefördert durch:
Laeiszhalle Großer Saal
So. 23.05.27 | 19:00 Uhr
Tickets 12,10 bis 62,70 Euro
Einführung 18:00 Uhr Studio E
Auch im Abo erhältlich
4. MORGEN MUSIK | »Magie der Melodie« | Internationales Musikfest Hamburg
91
V
I N C E N T
V A N
G O G H
( 1 8 5 3 – 1 8 9 0
»Mancher hat ein großes Feuer in seiner Seele, und niemand kommt, um sich daran zu wärmen […].«
)
Georges de La Tour: »Maria Magdalena vor dem Spiegel«, um 1640, The Metropolitan Museum of Art, New York ▲
WOLFGANG AMADEUS
MOZART
Ouvertüre zu »Die Zauberflöte« KV 620
Symphonie Nr. 41 C-Dur KV 551 – »Jupiter«
RICHARD STRAUSS
»Vier letzte Lieder«
KAIJA SAARIAHO
»Lumière et pesanteur«
David Afkham Dirigent
Krassimira Stoyanova Sopran
Licht, Abschied und strahlende Klarheit: Mit der »Zauberflöten«-Ouvertüre
öffnet sich eine ganze Welt zwischen
Märchen und Aufklärung, bevor Strauss in den »Vier letzten
Liedern« einen Blick auf Vergänglichkeit und Schönheit
richtet – mit Krassimira Stoyanova als idealer Interpretin.
Die schwebend-hellen Klänge der Finnin Saariaho bilden
das Vorspiel zu Mozarts »Jupiter«-Symphonie, die
den Morgen mit lebensbejahender Energie beschließt.
Gefördert durch:
Laeiszhalle Großer Saal
So. 06.06.27 | 11:00 Uhr
Tickets 12,10 bis 52,80 Euro
Auch im Abo erhältlich
( 1 0 9 8 – 1 1 7 9 )
5. VIELHARMONIE
93
»Die Liebe ist ein nie verlöschendes Feuer.«
CHRISTOPH W. GLUCK
Suite aus dem Ballett »Don Juan« (Auszüge)
JOSEPH HAYDN
Symphonie Nr. 39 g-Moll – »Tempesta di mare«
PETER I. TSCHAIKOWSKY
Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 – »Pathétique«
H I L D E G A R D V O N B I N G E N
Nicolas Ellis Dirigent
José Clemente Orozco: »Prometheus«, um 1930, Privatsammlung ▲
Musikalische Dramen, die uns von Umbrüchen in der Musikgeschichte
erzählen: Glucks Musik zu einem Ballett über
einen Gotteslästerer und Verführer ist geprägt von einer bis
dato unbekannten dramatischen Wahrhaftigkeit. Haydns
Schilderung eines Sturms entdeckt eine neue emotionale
Tiefe in der Symphonie, während Tschaikowskys innere
Kämpfe die traditionelle Symphonik sprengen. Nach seinem
fulminanten Debüt erneut bei uns zu Gast: Nicolas Ellis.
Laeiszhalle Großer Saal
Do. 10.06.27 | 19:30 Uhr
Tickets 12,10 bis 58,30 Euro
Einführung 18:30 Uhr Studio E
Auch im Abo erhältlich
10. SYMPHONIEKONZERT
95
»Entweder sei Prometheus
oder Psyche,
entweder schaffe
oder liebe;
LUDWIG VAN BEETHOVEN
Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15
ANTON BRUCKNER
Symphonie Nr. 9 d-Moll
Andris Poga Dirigent
Martha Argerich Klavier
in beiden Fällen
besiegelst du
das Schicksal.«
CARMEN SYLVA
(1843–1916)
Santiago Rusiñol: »Romantische Erzählung«, 1894, Museu Nacional d’Art de Catalunya, Barcelona ▲
Schaffen oder lieben – und darin sich zu behaupten: Diese
Frage steht über dem Saisonabschluss unter Andris Poga.
Beethovens Klavierkonzert Nr. 1 – gespielt von einer
Legende, für die die Laeiszhalle eine künstlerische Heimat
ist – und Bruckners Neunte geben darauf keine eindeutige
Antwort, sondern halten beides gegenwärtig: Entschiedenheit
und Hingabe. Die unvollendete Symphonie lässt die
Saison im Offenen enden, als Raum, der beides zulässt..
Gefördert durch:
Laeiszhalle Großer Saal
So. 20.06.27 | 19:00 Uhr
Tickets 12,10 bis 65,00 Euro
Einführung 18:00 Uhr Studio E
Auch im Abo erhältlich
»Laeiszhalle und
Symphoniker
Hamburg, das gehört
zusammen –
im Großen ebenso wie
im Kleinen Saal.«
KAMMER-
KONZERTE
Dr. Dorothee Stapelfeldt
Vorsitzende des Beirats, Symphoniker Hamburg e.V.
1. KAMMERKONZERT | Innere Stimmen 2. KAMMERKONZERT | Harmonie und Dissonanz 99
JOAQUÍN TURINA
»La oración del torero«
(Das Gebet des Torero) op. 34
DMITRI SCHOSTAKOWITSCH
Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110
ANTONÍN DVOŘÁK
Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 77
Mariko Miwa Violine
Yu Lin Violine
Juhee Lee Viola
David Martín Gutiérrez Violoncello
Rafael Cunha Kontrabass
Laeiszhalle Kleiner Saal
So. 27.09.26 | 11:00 Uhr
ERWIN SCHULHOFF
Fünf Stücke für Streichquartett
WOLFGANG AMADEUS
MOZART
Streichquartett C-Dur KV 465 –
»Dissonanzenquartett«
MAX BRUCH
Oktett B-Dur
Barbara Hefele Violine
Katharina Ivanova Violine
Yiju Seo Violine
Makrouhi Hagel Violine
Hsiang-Hsiang Tsai Viola
N. N. Viola
Theresia Rosendorfer Violoncello
João Vargas Kontrabass
Laeiszhalle Kleiner Saal
So. 22.11.26 | 11:00 Uhr
Tickets 9,90 bis 42,90 Euro
Auch im Abo erhältlich
Tickets 9,90 bis 42,90 Euro
Auch im Abo erhältlich
Darío de Regoyos: »Karfreitag in Kastilien«, 1904, Museo de Bellas Artes, Bilbao (Detail) ▼
▼ Wassily Kandinsky: »Eisenbahn bei Murnau«, 1909, Lenbachhaus, München (Detail)
3. KAMMERKONZERT | Haydn trifft auf Schubert 4. KAMMERKONZERT | Drei Trios, drei Welten 101
JOSEPH HAYDN
Symphonie Nr. 45 fis-Moll –
»Abschiedssymphonie« (Arrangement für
gemischtes Oktett von Ulf-Guido Schäfer)
FRANZ SCHUBERT
Oktett F-Dur D 803
Satoko Koike Violine
Mariko Miwa Violine
Hsiang-Hsiang Tsai Viola
Sebastian Mirow Violoncello
João Vargas Kontrabass
Frederik Virsik Klarinette
Matthias Secker Fagott
Péter Gulyka Horn
LUDWIG VAN BEETHOVEN
Klaviertrio D-Dur op. 70 Nr. 1 – »Geistertrio«
FELIX MENDELSSOHN
BARTHOLDY
Klaviertrio Nr. 2 c-Moll op. 66
DMITRI SCHOSTAKOWITSCH
Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67
Hovhannes Baghdasaryan Violine
Sebastian Mirow Violoncello
Olena Kushpler Klavier
Laeiszhalle Kleiner Saal
Do. 17.12.26 | 19:30 Uhr
Laeiszhalle Kleiner Saal
So. 07.02.27 | 11:00 Uhr
Tickets 9,90 bis 42,90 Euro
Auch im Abo erhältlich
Tickets 9,90 bis 42,90 Euro
Auch im Abo erhältlich
J. Baumhauer: »Nächtliche Fahrt der Adler«, 1838, Letter Stiftung, Köln (Detail) ▼ ▼ Vincent van Gogh: »Die Brücken von Asnières«, 1887, Sammlung Emil Bührle, Zürich (Detail)
5. KAMMERKONZERT | Bläserpower 6. KAMMERKONZERT | Kammerkonzert der Orchesterakademie
103
BEDŘICH SMETANA
Zwei Tänze aus »Die verkaufte Braut« für Bläsersextett
LEOŠ JANÁČEK
»Mládi« (Die Jugend) – Suite für Bläsersextett
CONRADIN KREUTZER
Septett Es-Dur op. 62
Susanne Barner Flöte
Marc Renner Oboe
Frederik Virsik Klarinette
Elmar Hönig Klarinette/Bassklarinette
Christian Ganzhorn Fagott
Péter Gulyka Horn
Barbara Hefele Violine
Daniela Frank-Muntean Viola
Theresia Rosendorfer Violoncello
Rafael Cunha Kontrabass
KAMMERKONZERT DER
ORCHESTERAKADEMIE
Das Programm wird während der Spielzeit
mit den Akademist:innen erarbeitet und
Anfang 2027 bekannt gegeben.
Mitglieder der Orchesterakademie
Laeiszhalle Kleiner Saal
Do. 08.04.27 | 19:30 Uhr
Laeiszhalle Kleiner Saal
So. 02.05.27 | 11:00 Uhr
Tickets 9,90 bis 42,90 Euro
Auch im Abo erhältlich
Tickets 9,90 bis 42,90 Euro
Auch im Abo erhältlich
William Turner: »Regen, Dampf und Geschwindigkeit«, 1844, National Gallery, London (Detail) ▼
▼ Iwan Wassiljewitsch Kljun: »Futuristische Lokomotive«, 1914, Privatsammlung (Detail)
7. KAMMERKONZERT | Konzertmeister-Recital 8. KAMMERKONZERT | Gesang der Saiten – Klassik und Romantik im Dialog 105
LUDWIG VAN BEETHOVEN
Violinsonate Nr. 9 A-Dur op. 47 –
»Kreutzer-Sonate«
LEOŠ JANÁČEK
Violinsonate
MAURICE RAVEL
Violinsonate Nr. 2
Adrian Iliescu Violine
Szymon Nehring Klavier
Im Rahmen des Internationalen
Musikfests Hamburg
JOSEPH HAYDN
Streichquartett C-Dur op. 20 Nr. 2
ALEXANDER BORODIN
Streichquartett Nr. 2 D-Dur
JOHANNES BRAHMS
Streichsextett Nr. 2 G-Dur op. 36
Hovhannes Baghdasaryan Violine
Mihela Villalba Höpfner Violine
Hsiang-Hsiang Tsai Viola
N. N. Viola
Sebastian Mirow Violoncello
Li Li Violoncello
Laeiszhalle Kleiner Saal
Do. 27.05.27| 19:30 Uhr
Laeiszhalle Kleiner Saal
So. 13.06.27 | 11:00 Uhr
Tickets 9,90 bis 42,90 Euro
Auch im Abo erhältlich
Tickets 9,90 bis 42,90 Euro
Auch im Abo erhältlich
Claude Monet: »Eisenbahnbrücke bei Argenteuil«, 1873, Privatsammlung (Detail) ▼
▼ Arkadij Rylow: »Die Hochgeschwindigkeitslokomotive«, 1935, Kunstmuseum, Wologda (Detail)
107
Entspannt, spontan zu einem Konzert in die
Laeiszhalle gehen, während der Mittagspause,
und das auch noch bei freiem Eintritt: Das ist
auch in der Saison 2026/2027 an insgesamt
zehn Dienstagen wieder möglich.
Dann füllt sich das lichtdurchflutete Brahms-Foyer
zum beliebten Lunchkonzert mit einem bunten
Publikum: Geschäftsleuten, Spaziergänger:innen,
Musikkenner:innen, jungen und alten Menschen.
Für eine unterhaltsame halbe Stunde gibt es
Programm: Streichquartett, Celloduo oder
Quartett für vier Klarinetten – die Bandbreite
reicht von Barockmusik bis zu Tangos von Astor
Piazzolla. Begleitet wird der musikalische Genuss
von einem leichten Catering – ein nachhaltiges
Anregen aller Sinne.
WÄHREND DER
MITTAGSPAUSE,
BEI FREIEM
EINTRITT.
LUNCH-
KONZERTE
Wir möchten Ihnen die Möglichkeit eines spontanen
Besuchs bieten. Deshalb werden für die Lunchkonzerte
keine Karten verkauft, obwohl es sich
beim Brahms-Foyer um einen historischen Raum
mit begrenzter Kapazität handelt. Bitte beachten
Sie daher, dass wir nur so viele Personen in das
Brahms-Foyer einlassen dürfen, wie Plätze vorhanden
sind. Es lohnt sich also, früh zu kommen!
Termine und Programme finden Sie auf den
folgenden Seiten. Wir freuen uns auf Sie!
LUNCHKONZERTE
109
1. LUNCHKONZERT
Laeiszhalle Brahms-Foyer
Di. 08.09.26 | 12:30 Uhr
EIN CELLO KOMMT
SELTEN ALLEIN
Joseph Haydn Duett D-Dur Hob. X:11, Hob. XII:3+5
Reinhold Glière Duos op. 53 Astor Piazzolla
»Oblivion« und »Nightclub 1960« (aus »L’Histoire du
Tango«) Camille Saint-Saëns »Le Cygne« aus
»Le Carnaval des animaux«
Rafael Menges Violoncello
David Martín Gutiérrez Violoncello
2. LUNCHKONZERT
Laeiszhalle Brahms-Foyer
Di. 27.10.26 | 12:30 Uhr
MENDELSSOHN
BARTHOLDYS STREICH-
QUARTETT NR. 2
Felix Mendelssohn Bartholdy Streichquartett Nr. 2
a-Moll op. 13
Jee Hyae An Violine
Mihály András Violine
Daniela Frank-Muntean Viola
Li Li Violoncello
3. LUNCHKONZERT
Laeiszhalle Brahms-Foyer
Di. 24.11.26 | 12:30 Uhr
BAROCK TRIFFT
KLASSIK
Georg Friedrich Händel »Ombra mai fu« (Largo) aus
»Xerxes« HWV 40 Wolfgang Amadeus Mozart Streichquartett
A-Dur KV 169 Antonio Vivaldi Sonata
d-Moll op. 1 Nr. 12 – »La Follia« Wolfgang Amadeus
Mozart »Ave verum corpus« KV 618
Satoko Koike Violine
Mariko Miwa Violine
N. N. Viola
David Martín Gutiérrez Violoncello
4. LUNCHKONZERT
Laeiszhalle Brahms-Foyer
Di. 15.12.26 | 12:30 Uhr
DIE AKADEMIST:INNEN
STELLEN SICH VOR
Die Akademist:innen der Saison 2026/2027
stellen sich vor
Das Programm wird im Herbst mit den Akademist:innen
erarbeitet und anschließend bekannt gegeben.
Mitglieder der
Orchesterakademie
5. LUNCHKONZERT
Laeiszhalle Brahms-Foyer
Di. 19.01.27 | 12:30 Uhr
MOZART & FRANÇAIX
Wolfgang Amadeus Mozart Quartett F-Dur für Oboe,
Violine, Viola und Violoncello KV 370 (368b)
Jean Françaix Trio für Violine, Viola und Violoncello
Christian Specht Oboe
Makrouhi Hagel Violine
Daniela Frank-Muntean Viola
Li Li Violoncello
LUNCHKONZERTE
111
6. LUNCHKONZERT
Laeiszhalle Brahms-Foyer
Di. 16.02.27 | 12:30 Uhr
OPER EN MINIATURE
Leonard Bernstein Ouvertüre zu »Candide« Jean-Philippe
Rameau »Castor et Pollux« – Suite (Auszüge) Georg
Friedrich Händel »Lascia ch’io pianga« aus »Rinaldo«
HWV 7a/7b Kurt Weill Fünf Songs aus der »Dreigroschenoper«
Isaac Albéniz »Sevilla« aus »Suite española« op. 47
Fabian Ludwig Klarinette
Frederik Virsik Klarinette
Elmar Hönig Klarinette
N. N. Klarinette
7. LUNCHKONZERT
Laeiszhalle Brahms-Foyer
Di. 16.03.27 | 12:30 Uhr
GEIGENREISE
Georg Philipp Telemann Suite für zwei Violinen D-Dur –
»Gullivers Reisen« Reinhold Glière 12 Duos für zwei
Violinen op. 49 (Auszüge) Béla Bartók 44 Duos für
zwei Violinen (Auszüge)
Yu Lin Violine
Yiju Seo Violine
8. LUNCHKONZERT
Laeiszhalle Brahms-Foyer
Di. 20.04.27 | 12:30 Uhr
ROSSINI PUR
Gioachino Rossini Streichersonaten Nr. 6 D-Dur
und Nr. 2 A-Dur
Yiju Seo Violine
Yu Lin Violine
Rafael Menges Violoncello
Rafael Cunha Kontrabass
9. LUNCHKONZERT
Laeiszhalle Brahms-Foyer
Di. 18.05.27 | 12:30 Uhr
DUETT MIT CELLO
UND BASS
Gioachino Rossini Duetto D-Dur
Ausgewählte Tangos
Sebastian Mirow Violoncello
João Vargas Kontrabass
10. LUNCHKONZERT
Laeiszhalle Brahms-Foyer
Di. 01.06.27 | 12:30 Uhr
DEVIENNE UND MOZART
IM QUARTETT
François Devienne Quartett C-Dur für
Fagott, Violine, Viola und Violoncello op. 73 Nr. 1
Wolfgang Amadeus Mozart Quartett D-Dur
für Flöte, Violine, Viola und Violoncello KV 285
Mareile Haberland Flöte
Christian Elsner Fagott
Barbara Hefele Violine
Maurice Appelt Viola
Theresia Rosendorfer Violoncello
»Musikalische
Formate, die Alt und
Jung begeistern –
und oft auch beide
gemeinsam im
selben Konzert.«
EDUCATION-
PROGRAMM
Dr. Volkmar Herms
Vorstand der HUBERTUS WALD STIFTUNG
ABENTEUER.
LAEISZHALLE
Für Jung bis Junggeblieben
115
UNSERE
FÖRDERER
Wir danken unseren
langjährigen Förderern
für die Unterstützung
der Education-Arbeit!
Wir freuen uns sehr, euch das Education-Programm der Saison
2026/2027 vorstellen zu dürfen.
Wie der Titel verrät, steht diese Saison ganz unter dem Motto »Abenteuer.Laeiszhalle«,
und es gibt für euch ganz besonders spannende
Kinderkonzerte in unserer schönen Laeiszhalle zu entdecken.
Die Kinderkonzert-Saison startet offiziell am 4. Oktober 2026 mit dem
neuen Märchenkonzert-Abenteuer mit Schauspielerin Melanie Weirather.
Erlebt gemeinsam mit Melanie eine spannende Mitmach-Geschichte
mit dem Roboter »Schrubbi Schrubber« und einem Kammermusikensemble
der Symphoniker Hamburg! Weiter geht es dann am
15. November 2026 mit Juri Tetzlaff und seinem Programm »Juri knackt
den Enigma-Code«: ein musikalisches Abenteuer voller Geheimnisse,
das Groß und Klein in seinen Bann zieht.
Ein besonderer Höhepunkt wird das 2. Märchenkonzert zum Ende der
Saison am 4. Juli 2027 mit Bassbariton Florian Franke sein. In
diesem Konzert decken Detektivin Franz und Detektiv Franke in einem
musikalischen Kriminalfall die »Skandale im Märchenland« auf.
Freut euch auf eine ebenso spannende wie lustige musikalische Jagd
durch die Märchen der Brüder Grimm, untermalt von wunderschönen
Märchen-Kompositionen.
Viele weitere Education-Konzerte und -Projekte
für »Jung bis Junggeblieben« findet ihr auf den
folgenden Seiten.
Viel Freude wünscht euch
Johanna Franz
Education-Leiterin der Symphoniker Hamburg
Education@Konzerte
KUSCHELTIERKONZERTE
117
HASI-KONZERTE
Für Kinder ab 3 Jahren
MÄRCHENKONZERTE
Für Kinder ab 4 Jahren
KINDERKONZERTE
Für Kinder ab 5 Jahren
MOBILE
KOFFERKONZERTE
Für Vorschulkinder in der Kita
(außerhalb der Laeiszhalle)
MÄRCHENKONZERTE
ON TOUR
Für Kinder in sozialen Einrichtungen
(außerhalb der Laeiszhalle)
SYMPHONISCHE
BRÜCKEN
Für Demenzkranke und ihre
Angehörigen in Seniorenresidenzen
(außerhalb der Laeiszhalle)
HASI-KONZERTE
Altersgruppe: 3 bis 6 Jahre
Juri Tetzlaff Text und Moderation
Melanie Weirather Hasi
Kammermusikensembles der
Symphoniker Hamburg
Gemeinsam mit KiKA-Moderator Juri Tetzlaff und
seinem besten Freund Hasi erleben unsere Hasi-
Kinder vier spannende und lustige Sitzkissenkonzerte
im Studio E der Laeiszhalle. Herzlich mit
eingeladen sind die wichtigsten Wesen im Leben
unserer kleinen Gäste: ihre Lieblingskuscheltiere.
Sie bekommen sogar einen eigenen »Logenplatz«
im Konzert. Vor jedem Konzert erhalten die Kinder
einen echten Hasi-Brief und können natürlich auch
zurückschreiben. So entsteht ein enger Austausch
zwischen unseren Hasi-Zuhörer:innen und den
Darsteller:innen.
Laeiszhalle Studio E
Sa. 21.11.26 So. 22.11.26
Sa. 30.01.27 So. 31.01.27
Sa. 03.04.27 So. 04.04.27
Sa. 12.06.27 So. 13.06.27
jeweils 14:30 jeweils 11:00, 14:30
und 16:00 Uhr und 16:00 Uhr
Abonnementpreis (vier Konzerte)
33,00 Euro Kinder,
66,00 Euro Erwachsene
Mit freundlicher Unterstützung der
1. MÄRCHENKONZERT 2. MÄRCHENKONZERT
119
SCHRUBBI
SCHRUBBER
Empfohlen ab 4 Jahren
Melanie Weirather Konzept und Schauspiel
Kammermusikensemble der Symphoniker Hamburg
Musik Kompositionen von Harald Schmidt
und Melanie Weirather
Müllmann Manfred hat es satt: Jeden Morgen hebt
er in Hinterland den Müll auf, den die Leute einfach
auf den Boden werfen. Eines Tages hat er eine
Idee: Er baut sich einen Roboter, der den Müll
aufheben und die Stadt sauber halten soll. Alle
freuen sich über den lustigen Roboter. Doch zum
Dank dafür, dass er den Müll aufhebt, bekommt
er nur noch mehr Müll zugeworfen. Das macht den
Roboter so traurig, dass er vor lauter Traurigkeit
kaputtgeht. Wenn ihr erfahren wollt, wie Schrubbi
Schrubber wieder repariert werden kann und wie
ein Müll-Rap bei den Symphonikern Hamburg
klingt, dann kommt in unser Märchenkonzert. Ein
Stück mit lustigen Pop-Liedern zum Zuhören und
Mitsingen.
Laeiszhalle Kleiner Saal
So. 04.10.26
11:00 Uhr | 14:30 Uhr
Eintritt 9,90 Euro Kinder,
15,40 Euro Erwachsene
Mit freundlicher Unterstützung der
SKANDALE IM
MÄRCHENLAND
Empfohlen ab 4 Jahren
Florian Franke Bassbariton
Johanna Franz Konzept, Moderation und Violine
Patricia Ramírez-Gastón Konzept, Moderation
und Klavier
Musik Märchenhafte Kammermusikstücke für
Gesang, Violine und Klavier
Eigentlich sollte es ein ganz normales Märchenkonzert
in der Laeiszhalle werden. Sänger Florian
Franke und Geigerin Johanna Franz haben sich
monatelang auf diesen Auftritt gefreut. Doch
dann taucht plötzlich eine furchtbar aufgebrachte
und wütende Hexe auf. Sie werde in
vielen Märchen als »böse Hexe« bezeichnet und
fühle sich dadurch sehr gekränkt, denn eigentlich
sei sie doch ganz ungefährlich. Sie behauptet,
dass ihr und anderen »Bösewichten« wie dem
Wolf und weiteren Hexen-Kolleginnen in den
alten Geschichten Unrecht getan wird und die
Märchen allesamt falsch weitergegeben werden.
Das lassen sich Franz und Franke nicht zweimal
sagen, schlüpfen sofort in ihre Hauptjobs als
Detektivin und Detektiv und beginnen mit den
Ermittlungen …
Laeiszhalle Kleiner Saal
So. 04.07.27
11:00 Uhr | 14:30 Uhr
Eintritt 9,90 Euro Kinder,
15,40 Euro Erwachsene
Mit freundlicher Unterstützung der
1. KINDERKONZERT
121
KINDER-
KONZERTE
In den traditionellen Kinderkonzerten werden kleine und große Zuhörer:innen
an meisterhafte Musik herangeführt – durch ansprechende, altersgerechte
Moderationen und lebhafte Erzählungen. Die Kinderkonzerte finden im Großen
Saal der Laeiszhalle statt.
Immer 14 Tage vor den Konzerten finden die Kinder etwas Interessantes,
Spannendes und Musikalisches zum Programm auf der Kinderkonzert-
Vorbereitungsseite unter symphonikerhamburg.de/kinderkonzerte.
Kinderkonzert-
Vorbereitungsseite
Die Kinderkonzerte der Symphoniker Hamburg
werden bereits im 34. Jahr gefördert durch die
JURI KNACKT DEN
ENIGMA-CODE
Empfohlen ab 5 Jahren
Juri Tetzlaff Konzept und Moderation
Jason Weaver Dirigent
Musik Edward Elgar »Enigma-Variationen« op. 36
Die »Enigma-Variationen« zählen zu den meistgespielten
Werken des englischen Komponisten
Edward Elgar. Die zauberhafte Musik steckt
dabei voller versteckter Hinweise und Rätsel.
TV-Moderator Juri Tetzlaff macht aus diesem
Hit der Klassik ein Familienkonzert mit Thriller-
Feeling, denn eine geheime Bruderschaft, die
sich die »Hüter des Enigmas« nennt, droht, die
gesamte Musik der Welt zu vernichten. Ein
dramatischer Wettlauf mit der Zeit beginnt. Nur
wenn es dem Publikum gelingt, das Enigma zu
lösen, wird die geheime Bruderschaft gestoppt.
Mit Witz, Charme und Mitratespaß führt Juri
Tetzlaff durch dieses außergewöhnliche Konzert
– ein musikalisches Abenteuer voller Geheimnisse,
das Groß und Klein in seinen Bann zieht!
Laeiszhalle Großer Saal
So. 15.11.26
11:00 Uhr | 14:30 Uhr
Einzelkarten
11,00 / 16,50 / 22,00 Euro
Abonnementpreis (vier Konzerte)
25,00 / 37,00 / 49,00 Euro
2. KINDERKONZERT 3. KINDERKONZERT
123
MAGISCHE WEIHNACHTEN
MIT SINGA
Empfohlen ab 5 Jahren
Singa Gätgens Moderation
Juri Tetzlaff Konzept
Jason Weaver Dirigent
Musik John Williams »Harry Potter Symphonic Suite«;
Engelbert Humperdinck »Hänsel und Gretel« (Auszüge);
W. A. Mozart »Die Zauberflöte« (Auszüge) und vieles mehr
Magierin Singa will dieses Jahr den ganz großen
Weihnachtszauber im Weihnachts-Kinderkonzert
der Symphoniker Hamburg präsentieren. Dafür hat
sie sich extra ein großes Zauberbuch online bestellt.
Mit magischer Musik und kreativen Zaubersprüchen
versucht sie nun, pünktlich zur Adventszeit, die
Bühne weihnachtlich zu schmücken. Doch irgendwie
geht dabei alles schief. Noten verschwinden,
Instrumente werden vertauscht … Ob da wohl die
frechen Weihnachtswichtel aus der Laeiszhalle ihre
Finger im Spiel haben? Oder steckt doch am Ende
der fiese Grinch dahinter? Der Dirigent Jason
sieht unter seiner schicken Verkleidung nämlich
verdächtig grün aus. Es stellt sich heraus, dass er
außerdem im Orchester die Fäden in der Hand
hält und alle nach seiner Querflöte, äh Pfeife
tanzen lässt. Ein magisches Konzert mit zauberhafter
Musik und voller kleiner Weihnachtsüberraschungen.
Laeiszhalle Großer Saal
So. 06.12.26
11:00 Uhr | 14:30 Uhr
Einzelkarten
11,00 / 16,50 / 22,00 Euro
Abonnementpreis (vier Konzerte)
25,00 / 37,00 / 49,00 Euro
JURI UND DAS
UNGEHEUER VON
LOCH NESS
Empfohlen ab 5 Jahren
Juri Tetzlaff Konzept und Moderation
Jason Weaver Dirigent
Musik Felix Mendelssohn Bartholdy
Symphonie Nr. 3 a-Moll op. 56 — »Schottische«
Nebelverhüllte Täler, geheimnisvolle Burgruinen
und zerzauste Moorlandschaften. Die Ideen für
seine »Schottische Symphonie« sammelte Felix
Mendelssohn Bartholdy auf einer Reise mit
seinem Freund Karl durch Schottland. Niemand
weiß, ob er bei seiner Reise auch am sagenumwobenen
Loch Ness war. Hier soll ein legendäres
Ungeheuer leben, das die Fantasie der Menschen
schon seit vielen hundert Jahren beflügelt.
Gemeinsam mit den Symphonikern Hamburg
startet Juri Tetzlaff eine Expedition in den hohen
Norden und begibt sich mit der Musik von
Mendelssohn Bartholdy auf die Suche nach dem
Ungeheuer. Findet er Spuren zu diesem legendären
Tier? Eine unterhaltsame Reise mit ungeheuren
Überraschungen, spannendem Musikwissen und
jeder Menge Mitmachspaß!
Laeiszhalle Großer Saal
So. 11.04.27
11:00 Uhr | 14:30 Uhr
Einzelkarten
11,00 / 16,50 / 22,00 Euro
Abonnementpreis (vier Konzerte)
25,00 / 37,00 / 49,00 Euro
4. KINDERKONZERT MOBILE KOFFERKONZERTE
125
RAUPE ANNA
UND DER GROSSE
TRAUM
Empfohlen ab 5 Jahren
Anna-Maria Arkona Konzept und Moderation
Malte Arkona Konzept und Moderation
Vilmantas Kaliunas Dirigent
Musik Nikolai Rimski-Korsakow »Hummelflug«;
Peter I. Tschaikowsky »Schwanensee« op. 20
(Auszüge) und vieles mehr
Die kleine Raupe Anna hat einen großen Traum.
Welchen? Na, das ist ihr Geheimnis. Doch überall
lauern neugierige Ohren: der angeberische Orang-
Utan, der vorlaute Pink Panther oder ein Pinguin,
der so viel quasselt, dass die Zeit wie im Hummelflug
vergeht. Am großen Schwanensee trifft sie
auf die Symphoniker Hamburg, echte Profis in
Sachen Traumerfüllung und Musikmagie. Auch im
Publikum sitzen viele mit großen Träumen. Doch
für die Raupe Anna bleibt der Wunsch wohl nur
in ihrem Kopf. Als sie ihn entmutigt aufgeben
will, passiert etwas Unerwartetes … Kann das
Orchester ihren Traum am Ende doch noch wahr
werden lassen?
MISSION:
OSTERFEST
Mobile Kofferkonzerte für Vorschulkinder in der Kita
Johanna Franz Konzept, Moderation und Violine
Patricia Ramírez-Gastón Konzept, Moderation
und Klavier
Juhu – der Frühling ist endlich wieder da! Die
ersten Blumen strecken ihre Köpfe vorsichtig aus
der Erde, und die Bäume und Sträucher kleiden
sich langsam wieder in zartes Grün. Wie schön!
Wir Symphoniker Hamburg sind der Meinung: Das
muss unbedingt gefeiert werden. Doch o weh –
bei einem Spaziergang treffen wir den Osterhasen,
der uns erzählt, dass Ostern leider ausfallen
muss. Das können wir so nicht stehen lassen und
wollen gemeinsam mit den Kita-Kindern das
Osterfest retten.
Termine:
Frühjahr 2027
(nach Vereinbarung)
Eintritt 4,00 Euro pro Kind
Anmeldung bitte an
education@symphonikerhamburg.de.
Laeiszhalle Großer Saal
So. 30.05.27
11:00 Uhr | 14:30 Uhr
Einzelkarten
11,00 / 16,50 / 22,00 Euro
Abonnementpreis (vier Konzerte)
25,00 / 37,00 / 49,00 Euro
Mit freundlicher Unterstützung der
MOBILE KOFFERKONZERTE MÄRCHENKONZERTE ON TOUR
127
MUSIKALISCHE
TIERWESEN
Mobile Kofferkonzerte für Vorschulkinder in der Kita
Johanna Franz Konzept, Moderation und Violine
Patricia Ramírez-Gastón Konzept, Moderation
und Klavier
Die beiden Musik-Zoologinnen Delfini und Ylva
kommen mit ihrem reisenden Forschungskoffer
direkt in die Kita! Mit forschungstypischer Neugier
und manchmal einem Hauch von Chaos gestalten
sie gemeinsam mit den Kindern eine besondere
Veranstaltung rund um das Thema »Musikalische
Tierwesen«. Doch oh Schreck: Eine unerwartete
Panne und ein plötzlich auftauchender
Forschungsauftrag stellen alles auf den Kopf.
Jetzt sind die Kinder gefragt! Nur mit ihrer Unterstützung
und natürlich mit der Kraft der Musik
lässt sich das Rätsel lösen. Zum Glück haben
Delfini und Ylva ihre treuen Begleiter dabei: ihr
Klavier, ihre Geige und jede Menge tierische
Klänge. Ein Konzert voller Musik, Fantasie und
spannender Entdeckungen zum Mitfiebern,
Mitlachen und Mitmachen.
Termine:
September 2026 bis Juli 2027
(nach Vereinbarung)
Eintritt 4,00 Euro pro Kind
Anmeldung bitte an
education@symphonikerhamburg.de.
MÄRCHENKONZERT
ON TOUR
Für Kinder in sozialen Einrichtungen
In Kooperation mit dem MachMit Märchentheater
und Bassbariton Florian Franke.
Musik kann Brücken bauen – davon sind wir überzeugt.
Brücken für große und vor allem auch für
ganz kleine Menschen. Es ist ein wichtiger Teil
unserer Aufgabe als Residenzorchester der
Laeiszhalle, das Erleben klassischer Musik auch
jenen zu ermöglichen, die es nicht zu uns in die
Laeiszhalle schaffen. Bei diesem Format gehen
die Kofferkonzerte der Symphoniker Hamburg in
Kooperation mit dem MachMit Märchentheater
und dem Bassbariton Florian Franke daher raus
aus dem Konzerthaus und kommen direkt zu
den Kindern in die sozialen Einrichtungen. Mit
wunderschöner Musik und märchenhaften
Geschichten entsteht ein ganz besonderes und
fröhliches Erlebnis.
Termine:
September 2026 bis Juli 2027
(nach Vereinbarung)
Kostenfrei!
Anmeldung bitte an
education@symphonikerhamburg.de.
Mit freundlicher Unterstützung der
Mit freundlicher Unterstützung der
SYMPHONISCHE BRÜCKEN
SYMPHONISCHE BRÜCKEN
Für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen
Musik verbindet, Musik ist Kommunikation, und Musik bedeutet Teilhabe – sei es durch das aktive
Musizieren oder aber durch die passive Wahrnehmung, zum Beispiel bei einem Konzertbesuch in der
Laeiszhalle. Die Dynamik von Musik beeinflusst körperliche Vorgänge, sie gliedert sich wie der Herzschlag
oder die Atmung in Takt und Rhythmus.
»WENN WORTE SCHEITERN, SPRICHT DIE MUSIK.«
Musik berührt Menschen, die an einer Demenz leiden, in allen Stadien der Erkrankung. Zudem regt das
aktive Musikhören verschiedene Hirnareale zugleich an. Es werden dabei psychisch-emotionale und
physische Bereiche angesprochen, und längst vergessen geglaubte Erinnerungen werden wieder ins
Hier und Jetzt zurückgeholt. Musik kann Brücken überwinden und neue bauen. Allerdings ist der Zugang
zu klassischen Musikkonzerten gerade für Menschen mit Demenz in stationären Wohneinrichtungen
äußerst schwierig. Genau an diesem Punkt setzt das Projekt »Symphonische Brücken« der Symphoniker
Hamburg an.
Unter dem Motto »Wenn Worte scheitern, spricht die Musik« besuchen kleine Ensembles Wohneinrichtungen
und spielen dort speziell auf das Publikum abgestimmte 30-minütige Kammerkonzerte.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an
education@symphonikerhamburg.de.
»Dieses Projekt ist mir eine Herzensangelegenheit, denn ich selber musste mich mit Alzheimer auseinandersetzen,
als meine Mutter daran erkrankte – in einer Zeit, in der es weit weniger Unterstützung
für Betroffene gab. Ich weiß daher um die Belastung für Ehepartner und Kinder und freue mich, mit den
›Symphonischen Brücken‹ einen kleinen Beitrag zu leisten, um mit der Kraft der Musik etwas Freude und
Abwechslung in den Lebensalltag der Erkrankten, Angehörigen und Pfleger zu bringen.«
Ingeborg Suhr, Stifterin †
Mit freundlicher Unterstützung der
Education@Workshopangebote
BRIEFPATENSCHAFTEN
Für Grundschulklassen
ZEITREISE HAMBURG
Für die Schulklassen 3 bis 8
SINGSANG SYMPHONIKER
Für Vorschul- und Grundschulkinder sowie
Senior:innen — generationsübergreifend
PROBENBESUCHE IN
DER LAEISZHALLE
Für alle — vom Kleinkind bis zum Erwachsenen
MUSIKALISCHE SPUREN DER
NS-ZEIT— GESTERN UND HEUTE
Für FSJler:innen, Oberstufen- und Berufsschüler:innen
MUSIKALISCHE
STADTFÜHRUNGEN
Für Jugendliche und Erwachsene
MUSIKMOBIL MEETS
SYMPHONIKER HAMBURG
Für Jugendliche
129
BRIEFPATENSCHAFTEN ZEITREISE HAMBURG
131
BRIEFPATENSCHAFTEN
Für Grundschulklassen
Die Symphoniker Hamburg lieben Besuch in der
Laeisz halle, und sie lieben Post von jungen
Menschen. Daher möchten wir mit unserem
Briefpatenschaftsprojekt mit unserem jungen
Publikum in einen intensiven Austausch treten.
Es bietet Gelegenheit, einzelne Musiker:innen
des Orchesters genau kennenzulernen und mit
ihnen in einen intensiven Briefaustausch zu treten
– und natürlich sind alle Brieffreund:innen
herzlich eingeladen, uns in der Laeisz halle bei
einer Probe zu besuchen.
Zum Angebot gehören:
► Unterrichtsmaterial über ein Orchester
► ein Besuch von Orchestermusiker:innen
in der Schule
► ein Instrumente-Bastel-Workshop
► eine Briefpatenschaft mit ausgewählten
Musiker:innen
► der Besuch einer Probe bei uns in der
Laeiszhalle
Projektdauer: circa 2 Monate
Termine: September 2026 bis Juli 2027
(nach Vereinbarung)
Interesse? Dann schreibt uns einfach
eine E-Mail an
education@symphonikerhamburg.de.
ZEITREISE
HAMBURG
Für die Schulklassen 3 bis 8
Musik- und Stadtgeschichte hautnah erleben!
Darum geht es in diesem Projekt, in dem wir uns
gemeinsam mit Schüler:innen auf eine Zeitreise
durch die Musikstadt Hamburg begeben. Wir
lernen verschiedene Komponist:innen kennen,
finden heraus, wie sie lebten und arbeiteten, und
erfahren anschaulich, wie ihre Musik klingt.
Außerdem besuchen wir auf einer kleinen Stadtführung
musikalische Orte in Hamburg und
schauen, welche Spuren aus der Vergangenheit
dort noch zu entdecken sind.
Zum Angebot gehören:
► einführendes Unterrichtsmaterial
► ein Besuch von Orchestermusiker:innen
in der Schule
► eine musikalische Stadtführung
► der Besuch einer Probe bei uns in der
Laeiszhalle
Termine:
Do. 19.11.26| 2. VIELHARMONIE
Chopin, Mendelssohn Bartholdy
Projekt für die Klassen 3 bis 4
Do. 04.02.27| 3. VIELHARMONIE
Villa-Lobos, Korngold, Ives
Projekt für die Klassen 5 bis 6
Do. 10.06.27| 5. VIELHARMONIE
Gluck, Haydn, Tschaikowsky
Projekt für die Klassen 7 bis 8
Mit freundlicher Unterstützung der
Mit freundlicher Unterstützung der
SINGSANG SYMPHONIKER PROBENBESUCHE 133
SINGSANG SYMPHONIKER
Für ausgewählte Vorschulgruppen,
Grundschulklassen und Seniorenresidenzen
Musik ist Teilhabe – Musik verbindet! Es gibt
kaum etwas Schöneres, als gemeinsam zu
musizieren, über Alters- und Herkunftsgrenzen
hinweg. Beim Singen, Spielen und Zuhören lernen
wir voneinander, entdecken Neues und erleben
Musik auf besondere Art und Weise. Genau das
möchte das Projekt »SingSang Symphoniker« des
Laeiszhalle Orchesters ermöglichen: einen lebendigen,
herzlichen Austausch zwischen dem
Orchester und allen Mitwirkenden. Gemeinsam
mit einer Vorschul- oder Grundschulgruppe sowie
einer Gruppe von Senior:innen erarbeiten Orchestermusiker:innen
und Musikpädagog:innen Lieder
und Musikstücke, die verbinden und begeistern.
In fröhlichen, abwechslungsreichen Proben
wächst nach und nach ein gemeinsamer musikalischer
Klangraum, in dem jede Stimme zählt. Den
Höhepunkt bildet eine Abschlussveranstaltung
direkt vor Ort: ein Moment voller Musik, Begegnung
und tief berührender Augenblicke.
Zum Angebot gehören:
► Workshops und Proben in der Kita oder der
Grundschule – mit Orchestermusiker:innen
und Musikpädagog:innen
► Workshops und Proben in der Seniorenresidenz
– mit Orchestermusiker:innen und
Musikpädagog:innen
► gemeinsame Proben mit allen Gruppen
► eine Abschlussveranstaltung vor Ort
► ein Proben- oder Konzertbesuch
PROBENBESUCHE IN
DER LAEISZHALLE
Für Kita-Gruppen, Schulklassen
und Erwachsenengruppen
Bei unseren Probenbesuchen in der Laeiszhalle
gibt es viel zu entdecken. Die etwa 60-minütige
Veranstaltung ermöglicht VIP-Einblicke in den
Alltag eines großen Symphonieorchesters.
Und nicht nur das! Teilnehmende können sogar
einzelne Musiker:innen persönlich kennenlernen
und ihnen all die Fragen stellen, die ihnen zum
Thema Laeiszhalle und Symphonieorchester im
Kopf herumschwirren.
Zum Angebot gehören:
► vorbereitendes Informationsmaterial über
ein Orchester
► ein Meet & Greet mit einzelnen Musiker:innen
► der Besuch einer Probe bei uns in der
Laeiszhalle
➽Übrigens – schon gewusst?
Schülerkarten für 10 Euro
Für einzelne Schüler:innen sowie Schulklassen und
begleitende Lehrkräfte kosten reguläre Karten für
die Konzerte der Symphoniker Hamburg im Vorverkauf
nur 10 Euro pro Person (ausgenommen sind
Sonderkonzerte, Neujahrskonzerte, Kinderkonzerte,
Märchenkonzerte, Hasi-Konzerte und Schulkonzerte).
Ein Schülerausweis ist beim Einlass
unaufgefordert vorzuzeigen.
Interesse? Dann schreibt uns eine E-Mail an
education@symphonikerhamburg.de.
Interesse an Probenbesuchen oder
Schülerkarten? Dann schreibt uns einfach
eine E-Mail an
education@symphonikerhamburg.de.
MUSIKALISCHE SPUREN DER NS-ZEIT MUSIKALISCHE
STADTFÜHRUNGEN
135
MUSIKALISCHE
SPUREN DER NS-ZEIT –
GESTERN UND HEUTE
Für FSJler:innen, Oberstufenschüler:innen
und Berufsschüler:innen
In unserem neuen Kooperationsprojekt mit Arbeit
und Leben Hamburg gehen wir gemeinsam mit
jungen Erwachsenen auf eine besondere Stadtführung
durch Hamburg und beleuchten das
Thema NS-Zeit aus einer ungewöhnlichen
Perspektive: Im Mittelpunkt stehen Orte und
Ereignisse, die einen musikalischen wie auch
politischen Fußabdruck hinterlassen haben –
Spuren, die heute zum Glück Geschichte sind.
Anhand verschiedener Stationen wird anschaulich
vermittelt, wie bestimmte Orte während der
NS-Zeit umgedeutet und auf perfide Weise
instrumentalisiert wurden. Zugleich zeigt sich, wie
viele dieser Orte heute wieder positiv genutzt
werden und zu einem offenen, vielfältigen Stadtbild
beitragen. Ein Blick in die Geschichte, um für
Gegenwart und Zukunft dazuzulernen!
Zum Angebot gehören:
► der Besuch einer Probe bei uns in der
Laeiszhalle
► eine Stadtführung zu besonderen Orten
in Hamburg (Start: Laeiszhalle Hamburg;
Ende: Gewerkschaftshaus)
► ein gemeinsames Mittagessen im
Anschluss an die Stadtführung
Mit freundlicher
Unterstützung der
MUSIKALISCHE
STADTFÜHRUNGEN
Für die Schulklassen 9 bis 13, Berufsschulklassen
und Erwachsenengruppen
Wir gehen gemeinsam auf eine spannende
Stadtführung und lernen die musikalische
Geschichte Hamburgs kennen. Wir wandeln auf
den Spuren von Carl Philipp Emanuel Bach,
Georg Philipp Telemann, Felix Mendelssohn
Bartholdy und Johannes Brahms und erkunden
die Musikgeschichte Hamburgs von der Petrikirche
bis hin zu unserer wundervollen Laeiszhalle.
Dort gibt es dann einen exklusiven
Probenbesuch und Meet & Greets mit einzelnen
Musiker:innen der Symphoniker Hamburg.
Zum Angebot gehören:
► eine Stadtführung zum Kennenlernen
der musikalisch bedeutenden Orte
der Stadt Hamburg
► der Besuch einer Probe bei uns in der
Laeiszhalle
► ein Meet & Greet mit einzelnen
Musiker:innen des Orchesters
Termine: nach Vereinbarung
Interesse?
Dann schreibt uns einfach eine E-Mail an
education@symphonikerhamburg.de.
Dauer: circa 3‒4 Stunden
Interesse?
Dann schreibt uns einfach eine E-Mail an
education@symphonikerhamburg.de.
MUSIKMOBIL ORCHESTERPATENSCHAFT
137
MUSIKMOBIL MEETS
SYMPHONIKER HAMBURG
Für die Schulklassen 9 bis 13
Das MusikMobil von The Young ClassX macht
einzigartige Erlebnisse für Schulklassen möglich,
indem es Schüler:innen an ihren Schulen abholt
und dorthin fährt, wo Instrumente klingen und
Konzerte Gänsehaut verursachen. Kurz gesagt:
Das MusikMobil ermöglicht Kindern und Jugendlichen
den Erstkontakt mit klassischer Musik.
Die Fahrten werden von MusikMobil-Pädagog:innen
betreut, die die Schulklassen auf das bevorstehende
Erlebnis musikalisch einstimmen und
zeigen, dass klassische Musik alles ist – nur nicht
verstaubt und langweilig!
Termine:
Do. 15.10.26| 1. VIELHARMONIE
Vaughan Williams, Tschaikowsky, Dvořák
Do. 19.11.26| 2. VIELHARMONIE
Chopin, Mendelssohn Bartholdy
Do. 04.02.27| 3. VIELHARMONIE
Villa-Lobos, Korngold, Ives
ORCHESTER-
PATENSCHAFT MIT
DEN JUNGEN
SYMPHONIKERN
HAMBURG
Die Orchesterkultur der Hansestadt Hamburg
muss lebendig und für alle attraktiv bleiben,
davon sind die Symphoniker Hamburg überzeugt.
Daher pflegen wir seit der Saison 2025/2026
eine Orchesterpatenschaft mit den Jungen
Symphonikern Hamburg.
Über die gemeinsame Liebe zur Musik ist der gegenseitige
Austausch bei diesem Kooperationsprojekt
eine Bereicherung sowohl für die musikalische
Arbeit der am Projekt Teilnehmenden als auch der
Profimusiker:innen. Zur Patenschaft gehören
Proben- und Konzertbesuche, Stimmproben,
gemeinsame Projekte und vieles mehr.
Do. 01.04.27 | 4. VIELHARMONIE
Brahms, R. Schumann
Do. 10.06.27| 5. VIELHARMONIE
Gluck, Haydn, Tschaikowsky
Anmeldung unter
musikmobil@theyoungclassx.de.
INFORMATION
UND SERVICE
»Großartige
Konzerterlebnisse
mitten im Herzen
Hamburgs – im
traditionsreichsten
Konzerthaus der
Stadt.«
Undine Baum
Vorstand der Freunde und Förderer
der Symphoniker Hamburg e.V.
ABONNEMENTS
141
Unsere Abonnements bieten Ihnen viele Vorteile und trotzdem viel Flexibilität. Bei mindestens
40 % Preisvorteil gegenüber dem regulären Kartenpreis im Einzelverkauf können Sie sich nicht nur Ihren
Wunschplatz sichern, sondern erhalten auch noch Rabatt auf weitere Vorstellungen.
DAS GROSSE ABONNEMENT – DIE PREMIUMREIHE
1. SO 20.09.2026 Beethoven, Wagners »Wesendonck-Lieder«, Zender | S. Cambreling, J. Holloway S. 46
2. SO 11.10.2026 Beethoven, Weills Konzert für Violine und Blasorchester, Rachmaninow | M. Sepúlveda, A. Iliescu S. 50
3. SO 08.11.2026 Chin, Beethovens Klavierkonzert Nr. 3, Brahms | D. Afkham, L. Vondráček S. 54
4. SO 13.12.2026 Tschaikowskys »Nussknacker«-Suite, Scelsi, Beethoven | S. Cambreling S. 62
5. SO 17.01.2027 Arien und mehr von Händel und Mozart | B. Labadie, J. Lezhneva S. 70
6. SO 14.02.2027 Ravel, R. Strauss, Mussorgski | S. Cambreling, S. Davis Buechner, A. Roslavets S. 74
7. SO 21.03.2027 Kodály, Prokofjews Violinkonzert Nr. 2, Wagner, Sibelius | J. Sheen, L. Petrova S. 78
8. SO 18.04.2027 Tschaikowsky, Boesmans, Mozart-Arien, Strawinskys »Sacre« | S. Cambreling, S. Piau S. 82
9. SO 23.05.2027 Brahms’ Symphonie Nr. 3 und Klavierkonzert Nr. 2 | R. Wigglesworth, M.-A. Hamelin S. 88
10. SO 20.06.2027 Beethovens Klavierkonzert Nr. 1, Bruckner | A. Poga, M. Argerich S. 94
Sie erleben zehn Konzerte am Sonntag und sparen mindestens 40 %. Einführung jeweils 60 Minuten vor dem Konzert.
DAS KLEINE ABONNEMENT – AUS DER PREMIUMREIHE
1. SO 20.09.2026 Beethoven, Wagners »Wesendonck-Lieder«, Zender | S. Cambreling, J. Holloway S. 46
3. SO 08.11.2026 Chin, Beethovens Klavierkonzert Nr. 3, Brahms | D. Afkham, L. Vondráček S. 54
5. SO 17.01.2027 Arien und mehr von Händel und Mozart | B. Labadie, J. Lezhneva S. 70
7. SO 21.03.2027 Kodály, Prokofjews Violinkonzert Nr. 2, Wagner, Sibelius | J. Sheen, L. Petrova S. 78
Sie erleben vier Konzerte am Sonntag und sparen mindestens 40 %. Einführung jeweils 60 Minuten vor dem Konzert.
DAS MORGEN MUSIK-ABONNEMENT
1. MM 29.11.2026 Mozarts Klarinettenkonzert (auf Viola) und Symphonien Nr. 32 & 40 | S. Cambreling, T. Ridout S. 58
2. MM 21.02.2027 Coplands Klarinettenkonzert, Tower, Tschaikowsky | T. Lu, P. Génisson S. 76
3. MM 25.04.2027 Telemann, Bach, Händel, Beethoven | T. Koopman S. 84
4. MM 06.06.2027 Mozart, R. Strauss’ »Vier letzte Lieder«, Saariaho | D. Afkham, K. Stoyanova S. 90
Sie erleben vier Konzerte am Sonntagvormittag und sparen mindestens 43 %.
DAS KOMBI-VH-MM-ABONNEMENT
1. VH 15.10.2026 Vaughan Williams, Tschaikowskys »Rokoko-Variationen«, Dvořák | A. Rakitina, E. Moreau S. 52
2. VH 19.11.2026 Chopins Klavierkonzert Nr. 1, Mendelssohn Bartholdy | P. Kapuła, S. Nehring S. 56
1. MM 29.11.2026 Mozarts Klarinettenkonzert (auf Viola) und Symphonien Nr. 32 & 40 | S. Cambreling, T. Ridout S. 58
3. VH 04.02.2027 Villa-Lobos, Korngolds Cellokonzert, Ives | N. Coelho, J. Zhao S. 72
2. MM 21.02.2027 Coplands Klarinettenkonzert, Tower, Tschaikowsky | T. Lu, P. Génisson S. 76
4. VH 01.04.2027 Brahms’ Violinkonzert, R. Schumann | S. Cambreling, B. Beilman S. 80
3. MM 25.04.2027 Telemann, Bach, Händel, Beethoven | T. Koopman S. 84
4. MM 06.06.2027 Mozart, R. Strauss’ »Vier letzte Lieder«, Saariaho | D. Afkham, K. Stoyanova S. 90
5. VH 10.06.2027 Gluck, Haydn, Tschaikowsky | N. Ellis S. 92
Sie erleben fünf Konzerte am Donnerstag sowie vier Konzerte am Sonntagvormittag und sparen mindestens 50 %.
DAS VIELHARMONIE-ABONNEMENT
1. VH 15.10.2026 Vaughan Williams, Tschaikowskys »Rokoko-Variationen«, Dvořák | A. Rakitina, E. Moreau S. 52
2. VH 19.11.2026 Chopins Klavierkonzert Nr. 1, Mendelssohn Bartholdy | P. Kapuła, S. Nehring S. 56
3. VH 04.02.2027 Villa-Lobos, Korngolds Cellokonzert, Ives | N. Coelho, J. Zhao S. 72
4. VH 01.04.2027 Brahms’ Violinkonzert, R. Schumann | S. Cambreling, B. Beilman S. 80
5. VH 10.06.2027 Gluck, Haydn, Tschaikowsky | N. Ellis S. 92
Sie erleben fünf Konzerte am Donnerstag und sparen mindestens 40 %. Einführung jeweils 60 Minuten vor dem Konzert.
ABONNEMENTS
143
DAS KAMMERKONZERT-ABONNEMENT
DAS KINDERKONZERT-ABONNEMENT
* Mitglieder der Symphoniker Hamburg 2. HASI 30./31.01.2027 J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117
3. HASI 03./04.04.2027 J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117
1. KAKO 27.09.2026 »Innere Stimmen«: Turina, Schostakowitsch, Dvořák |
*
S. 98
1. KIKO 15.11.2026 »Juri knackt den Enigma-Code« | J. Weaver, J. Tetzlaff S. 121
2. KAKO 22.11.2026 »Harmonie und Dissonanz«: Schulhoff, Mozart, Bruch |
*
S. 99
2. KIKO 06.12.2026 »Magische Weihnachten mit Singa« | J. Weaver, S. Gätgens S. 122
3. KAKO 17.12.2026 »Haydn trifft auf Schubert« |
*
S. 100
3. KIKO 11.04.2027 »Juri und das Ungeheuer von Loch Ness« | J. Weaver, J. Tetzlaff S. 123
4. KAKO 07.02.2027 »Drei Trios, drei Welten«: Beethoven, Mendelssohn Bartholdy, Schostakowitsch |
*
und O. Kushpler S. 101
4. KIKO 30.05.2027 »Raupe Anna und der große Traum« | V. Kaliunas, A.-M. Arkona, M. Arkona S. 124
5. KAKO 08.04.2027 »Bläserpower«: Smetana, Janáček, Kreutzer |
*
S. 102
Sie erleben vier Konzerte im Großen Saal der Laeiszhalle und sparen mindestens 43 %.
6. KAKO 02.05.2027 »Kammerkonzert der Orchesterakademie« | Akademist:innen der Saison 2026/2027 S. 103
7. KAKO 27.05.2027 »Konzertmeister-Recital«: Beethoven, Janáček, Ravel | A. Iliescu, S. Nehring S. 104
8. KAKO 13.06.2027 »Gesang der Saiten«: Haydn, Borodin, Brahms |
*
S. 105
DAS HASI-ABONNEMENT
Sie erleben acht Konzerte im Kleinen Saal der Laeiszhalle und sparen mindestens 42 %.
1. HASI 21./22.11.2026 J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117
4. HASI 12./13.06.2027 J. Tetzlaff, M. Weirather S. 117
KONZERTE À LA CARTE
Sie möchten zwar öfter kommen, aber keine ganze Konzertreihe buchen? Dann stellen Sie sich Ihre Konzerte einfach individuell
zusammen – zu Beginn oder auch während der Saison. Ihr Preisvorteil: 20 % Rabatt beim gleichzeitigen Kauf von Karten für fünf (oder
mehr) unterschiedliche Konzerte. Buchbar ab dem 19. Mai 2026.
PREISE
145
Preise für Abonnements und Einzelkarten
Die Preise für unsere Abo-Reihen bleiben in der Saison 2026/2027 unverändert, mit Ausnahme der
Einzelkarten für die Morgen Musik-Konzerte und das Abonnement der Preiskategorie 4 der Morgen
Musik- sowie der Kombi-VH-MM-Reihe. Die Preise für die Sonderkonzerte sowie die Kinderkonzerte
mussten aufgrund der allgemeinen Preissteigerungen leicht erhöht werden. Alle Preisangaben verstehen
sich inklusive aller Gebühren. Sofern Sie Ihre Einzel- oder Abokarten zugesandt bekommen, wird zusätzlich
eine Versandkostenpauschale von 4,50 Euro erhoben.
SYMPHONIEKONZERTE (SO)
Preiskategorie Einzelpreis 10. SO Gr. Abo (10er) Kl. Abo (4er)
1 62,70 € 65,00 € 377,00 € 151,00 €
2 51,70 € 56,10 € 300,00 € 120,00 €
3 38,50 € 41,80 € 223,00 € 89,00 €
4 25,30 € 30,80 € 146,00 € 58,00 €
5 12,10 € 12,10 €
1. Preiskategorie Parkett, Reihe 3–20 | Parkett Seitenreihe rechts, Pl. 1–11* | 1. Rang Balkon, Reihe 1–3, Reihe 4 Pl. 7–15 |
1. Rang Logen, Loge 1–7 Reihe 1
2. Preiskategorie Parkett, Reihe A–B und 21–26 | Parkett Seitenreihe rechts und links, Pl. 13–24* | 1. Rang Balkon, Reihe 4 Pl. 5–6,
Reihe 5 Pl. 5–15, Reihe 6 | 1. Rang Logen, Loge 1–7 Reihe 2, Loge 8–10 Reihe 1 | 2. Rang Balkon, Reihe 1 Pl. 5–18 |
2. Rang Logen, Loge 1–2 Reihe 1, Loge 3 Reihe 1 Platz 1
3. Preiskategorie Parkett, Reihe 27–30 |1. Rang Balkon, Reihe 7–8 | 1. Rang Logen, Loge 1–7 Reihe 3, Loge 8–10 Reihe 2 |
2. Rang Balkon, Reihe 2 Pl. 3–17, Reihe 3 Pl. 9–16 | 2. Rang Logen, Loge 3 Reihe 1 Pl. 2–6, Loge 4–6 Reihe 1
4. Preiskategorie 1. Rang Balkon, Reihe 4–5 Pl. 1–4 | 1. Rang Logen, Loge 1–7 Reihe 4, Loge 8–10 Reihe 3 | 2. Rang Balkon,
Reihe 1 Pl. 1–4, Reihe 2 Pl. 1–2, Reihe 3 Pl. 1–8, Reihe 4–5 | 2. Rang Logen, Loge 1–6 Reihe 2 | Galerie, Reihe 1–2
5. Preiskategorie 1. Rang Logen, Loge 8–10 Reihe 4 | 2. Rang Seitenreihen, Reihe 1–3 | Galerie, Reihe 3–8
*Mit Ausnahme der Rollstuhlplätze (4. Preiskategorie).
VIELHARMONIE-KONZERTE (VH)
Preiskategorie Einzelpreis VH-Abo (5er)
1 58,30 € 173,00 €
2 47,30 € 142,00 €
3 36,30 € 108,00 €
4 25,30 € 69,00 €
5 12,10 €
MORGEN MUSIK-KONZERTE (MM)
Preiskategorie Einzelpreis Morgen Musik-Abo (4er)
1 52,80 € 120,00 €
2 39,60 € 86,00 €
3 28,60 € 58,00 €
4 20,90 € 42,00 €
5 12,10 €
Es gilt die Platzeinteilung der Symphoniekonzerte. Der 2. Rang ist in diesem Abo nicht verfügbar.
KOMBI-VH-MM-ABONNEMENT
Preiskategorie
1 251,00 €
2 196,00 €
3 142,00 €
4 102,00 €
KAMMERKONZERTE (KAKO)
Preiskategorie Einzelpreis Kammerkonzert-Abo (8er)
1 42,90 € 200,00 €
2 30,80 € 140,00 €
3 20,90 € 89,00 €
4 9,90 €
Kombi-Abo (9er)
Es gilt die Platzeinteilung der Symphoniekonzerte. Der 2. Rang ist in diesem Abo nicht verfügbar.
1. Preiskategorie Mittelparkett, Reihe 1–11
2. Preiskategorie Mittelparkett, Reihe 12–16 | Seitenparkett, Reihe 1–10 | Empore, Reihe 1–3
3. Preiskategorie Mittelparkett, Reihe 17–18 | Seitenparkett, Reihe 11–13 | Empore, Reihe 4–10
4. Preiskategorie Mittelparkett, Reihe 19–21
Es gilt die Platzeinteilung der Symphoniekonzerte.
Alle Preise verstehen sich inklusive aller Gebühren.
Alle Preise verstehen sich inklusive aller Gebühren.
PREISE
147
KINDERKONZERTE (KIKO)
Preiskategorie Einzelpreis Kinderkonzert-Abo (4er)
1 22,00 € 49,00 €
2 16,50 € 37,00 €
3 11,00 € 25,00 €
1. Preiskategorie Parkett, Reihe 3–20 | Parkett Seitenreihe rechts, Pl. 1–11* | 1. Rang Balkon Mitte, Reihe 1–3 Pl. 7–15 | 1. Rang Logen, Reihe 1
2. Preiskategorie Parkett, Reihe A–B und 21–26 | Parkett Seitenreihe rechts und links, Pl. 13–24 | 1. Rang Balkon, Reihe 4 Pl. 3–6, Reihe 5
Pl. 3–15, Reihe 6–8 | 1. Rang Logen, Reihe 2 | 2. Rang Balkon, Reihe 1–2, Reihe 3 Pl. 9–16 | 2. Rang Logen, Reihe 1
3. Preiskategorie Parkett, Reihe 27–30 | 1. Rang Logen, Reihe 3–4 | 1. Rang Balkon, Reihe 4–5 Platz 1–2 | 2. Rang Balkon, Reihe 3 Pl. 1–8,
Reihe 4–5 | 2. Rang Logen, Reihe 2
*Mit Ausnahme der Rollstuhlplätze (2. Preiskategorie).
HASI-KONZERTE
Preiskategorie Kinder-Abo (4er) Erwachsenen-Abo (4er)
1 33,00 € 66,00 €
MÄRCHENKONZERTE
Preiskategorie Kinder-Einzelpreis Erwachsenen-Einzelpreis
1 9,90 € 15,40 €
ELBPHILHARMONIE-SONDERKONZERT: 24.09.2026 / 29.04.2027
Preiskategorie Einzelpreis Preiskategorie Einzelpreis
1 97,90 € 4 35,20 €
2 85,80 € 5 23,10 €
3 69,30 €
FILMKONZERT— STUMMFILM MIT LIVEMUSIK
CHARLIE CHAPLINS »CITY LIGHTS«: 03.12.2026
Preiskategorie Einzelpreis Preiskategorie Einzelpreis
1 41,60 € 3 26,30 €
2 33,90 €
WEIHNACHTSKONZERT: 25.12.2026
Preiskategorie Einzelpreis Preiskategorie Einzelpreis
1 54,90 € 4 21,50 €
2 43,90 € 5 12,10 €
3 32,50 €
DIE NEUNTE: 31.12.2026/01.01.2027
Preiskategorie Einzelpreis Preiskategorie Einzelpreis
1 74,90 € 4 35,00 €
2 59,90 € 5 12,10 €
3 48,40 €
HASPA NEUJAHRSKONZERT: 09.01.2027
Preiskategorie Einzelpreis Preiskategorie Einzelpreis
1 65,00 € 4 30,80 €
2 56,10 € 5 12,10 €
3 41,80 €
Alle Preise verstehen sich inklusive aller Gebühren.
Alle Preise verstehen sich inklusive aller Gebühren.
LAEISZHALLE
GROSSER SAAL
LAEISZHALLE
KLEINER SAAL
149
4
Bankreihe
4
Hörplätze
3
3
2 1
2 1
Seitenreihen
2 1
2 1
2 1
Seitenreihen
2
1
2. Rang
rechts
Hörplätze
2
1
Hörplätze
Hörplätze
8
8
7
8 7
3 6
7 6
5
6 5
2 1
4
5 4
1 2
2 1 2
Loge 6 1
4
Loge 6
2
1
8
3
4
3
rechts
2
rechts
7
7
6
6
5
5
4
4
3
3
2
2
rechts
1
Hörplätze3
1. Rang Balkon
2 1 4 4 1 2
3 2 1 30
30 1 2 3
1 2
Loge 9 & 10
2 1
4 1 2
29 2 1
Loge 5
4 3 2 1 28
Loge 9 & 10
Loge 9 & 10
27
Loge 5
Loge 5
4
26
25
424
4
3 2 1 23
Loge 7 & 8
22
1 2 3 4
2 1
4 3 2 1 21
Loge 4
20 2 1 2 1
1 2
19
4
Loge 4
Loge 4
18
4 17
3 2 1 16
Loge 5 & 6
15
4
1 2 3 4
2 1
4 3 2 1 14
Loge 5 & 6
Loge 3
13 2 1 2 1
1 2 3
12
4
4 1 2
11
Loge 3
Loge 3
4
410
3 2 1
9
Loge 3 & 4
8
1 2 3 4
2 1 3 2 1 7
Loge 2
4
Loge 3 & 4
6 2 1 2 1
5
1 2 3 1 2
Seitenreihen
Loge 2
4
4
Loge 2
4
3 2
2 1 3 2 1 B* 3
1 2
Loge 1 & 2
A* 1
A*
2 1
4
3 2 1
1 2 3 1 2
4
rechts
4
Loge 1 & 2
Loge 1
1. Rang
rechts
Seitenreihe
Bankreihe
8
3
3
2
rechts
7
6
5
4
3
rechts
rechts
Seitenreihen
2
1
1
4
3
2
1
2. Rang
rechts
1
3
4
3
2
1
5
Galerie
2. Rang Balkon
4 3 2 1
Loge 9 & 10
30
29
30 1 2 3
1 2 3
29
28
Loge 5
4 3 2 1
4
29
1 2 3
28
27
28
27
26
4 27
wird
26
25
26
25
24
1 2 3
ersetzt
4
25
23
24
4 Loge 7 & 8
24
3 2 1
22
23
23
Loge 7 & 8
21 1 2 3 1 2 1 2 Loge 7 & 8
22
4
22
4 3 2 1
20
Loge 4
21
21 1 2 3
19
20
20
18
19
19
17
18
1 2 3 4
18
16
17
Loge 5 & 6
17
3 2 1
15
16
1 2 3 1 2 16
14
4 1 2
15
Loge 5 & 6
15
4 3 2 1
13
Loge 3
14
12
14
13
11
13
12
10
12
11
1 2 3 4
9
11
4
10
Loge 3 & 4
8
10
3 2 1
1
9
2
7 1 2 3 1 2
9
Loge 3 & 4
4
Seitenreihen
8
6
Loge 2
8
3 2 1 7
5
2 7
4
6
3
4
6
5
3
4
1
5
1 2
4
B*
3
4
Loge 1 & 2
4
3
3
3 2 1 B*
B* 1 2 3
Parkett
links
Loge 1 & 2
A* A*
3 2 1
Loge 1
1 2 3
4
rechts
Parkett
links
4
5
1
4
3
2
1
2
1
7
6
5
4
3
links
links
8
3
7
6
5
4
2
links
8
Hörplätze
Loge 6 Loge 6
3
Loge 1
5
Galerie
2. Rang Balkon
1. Rang Balkon
BÜHNE
1. Rang
rechts
Seitenreihe
5
1
3
2
1
1
links
links
2
links
8
Hörplätze
2
1
Seitenreihe
1. Rang
links
BÜHNE
1
2. Rang
links
Seitenreihen
2
3
Bankreihe
2
1
Seitenreihe
1. Rang
links
1 2
Loge 1
Hörplätze
1
1 2 4
1 2 4
1 2
1 2
1
2. Rang
links
Seitenreihen
2
2
3
Seitenreihen
3
Bankreihe
4
Bankreihe
4
Hörplätze
3
3
2 1
2 1
Seitenreihen
2 1
2 1
2 1
Seitenreihen
2
1
2
2. Rang
rechts
1
2
1
3
8
7
6
5
4
4
3
2
1
5
rechts Empore
6
links
Loge 6 Loge
3
3
Seitenparkett
1. rechts Rang Balkon
10
5
9 4
8
7
6
5
4
3
2
1
rechts
Mittelparkett
2 1 4 4 1 2
3 2 1 30
21
30 1 2 3
Loge 9 & 10
29
Loge 9 & 10
29
Loge 5
20
4 3 2 1
1 2 3
28
28
Loge 5
4
27
19
27
26
13
26
18
25
25
12
24
17
4
24
3 2 1
11
1 2 3 4
23
16
23
Loge 7 & 8
Loge 7 & 8
22
22
2 1
10 15
4 3 2 1 21
21 1 2 3 1 2
4
Loge 4
20
9 14
20
Loge 4
19
19
8 13
18
18
4 17
12
17
3 2 1
7
1 2 3 4
16
11
16
Loge 5 & 6
15
Loge 5 & 6
15
6
2 1
10
4 3 2 1 14
14 1 2 3
5
4 1 2
Loge 3
13
9
13
Loge 3
12
12
4 8
11
11
4
10
3 7
10
3 2 1
1 2 3 4
9
9
Loge 3 & 4
6
2
Loge 3 & 4
8
8
2 1 3 2 1 7
5
7 1 2 3 1 2
Loge 2
4
4
6
1 4
6
Loge 2
5
5
3
4
4
2 4
3
2
3
1
4
3 2 1 B*
B* 1 2 3
1 2
Loge 1 & 2
1
A* A*
Loge 1 & 2
3 2 1
1 2 3
4
rechts
Parkett
links
4
Loge 1
1. Rang
rechts
Hörplätze
Seitenreihe
8
2
rechts
7
6
5
4
3
rechts
rechts
2
1
1
Galerie
2. Rang Balkon
BÜHNE
1
3
2
1
2
1
7
6
5
4
3
links
links
8
7
6
5
4
2
links
8
3
Hörplätze
2
1
Seitenreihe
BÜHNE
1. Rang
links
1 2
Loge 1
links
10
9
Hörplätze
8
1
7
6
5
4
3
2
1
1 2 21
20
19
184
17
16
1 2 15
14
13
12
11
1 2 10
9
4
8
7
6
1 2 5
Seitenreihen
4
2
33
1
2. Rang
links
Seitenreihen
2
2
1
Bankreihe
Seitenparkett
links
13
12
11
10
9
8
7
6
5
4
3
1
2
Sicht eingeschränkt
Rollstuhlplatz
Säule
Sicht eingeschränkt
Die Reihen A und B können Rollstuhlplatz
optional als
Preiskategorie 1 oder 2 verkauft Säulewerden.
Die Reihen A und B können optional als
Preiskategorie 1 oder 2 verkauft werden.
Sicht eingeschränkt
Rollstuhlplatz
Säule
Sicht eingeschränkt
Rollstuhlplatz
Säule
Die Reihen A und B können optional als
Preiskategorie 1 oder 2 verkauft werden.
ELBPHILHARMONIE
GROSSER SAAL
IHRE WEGE ZU TICKETS
UND ABONNEMENTS
151
O
X
2
1
15 O
3
2
1
T
15 P
G
P
I
W
4
13 G
16 W
N
O
3
2
Preiskategorie 1
Preiskategorie 2
Preiskategorie 3
Preiskategorie 4
Preiskategorie 5
F
X
1
2
1
15 O
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3
6 5 4 3 2
V
16 X
1
T
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BÜHNE
Z
2
1
G
1
6
5
I
4
P
2
15 Q
3
4
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3
4 3 2 1
2
2
1
13 G
N
3
2
Preiskategorie 1
Preiskategorie 2
Preiskategorie 3
Preiskategorie 4
16 T 16 U
12 B
B
1
I
F
A
12 A
1
F
16 X
2
1
BÜHNE
1
13
6 5 4 I 3 2
1
2
V
Rollstuhlplatz
XL-Platz
2
3
1
4
2
Q
5
3
D
12 D Etage Bereich
6
4
Z
13 F
12 C
5
7
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8
1
2
3
4
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12 D
7
13
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15 N
9
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15 R
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15 J
1
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16 V
5
3 4
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C
4
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15 Q
3
1
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4 3 2 1
2
2
4
31
2 13
1 12
11
10
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16 T 16 U
1
2
B
M
12 B
1
5
3
1
LI
16 Z
F
A
13 E
2 3
12 A
Rollstuhlplatz
XL-Platz
2
15
14
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4 5
E
1
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J
2
3
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Q
5
3
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4
4
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13 F
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12 C
1
5
7
2
1
2
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4
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6
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8
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7
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9
15 R
R
5
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16 V
15 J
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K
2 13
1 12
11
10
15 L
3
1
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22
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16 S
1
5
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S
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2
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16 Z
3
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1
4 5
16 Y
E
2
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4
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3
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15 K
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15 L
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16 S
4
3
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S
16 Y
Online
Wählen Sie Ihre Plätze direkt im Sitzplan
oder suchen Sie sich Ihr passgenaues Abo:
www.symphonikerhamburg.de
www.elbphilharmonie.de
Telefonisch
+49 40 357 666 66
Erreichbar täglich 10:00–20:00 Uhr,
feiertags 15:00–20:00 Uhr
Verkaufsstelle für Einzelkarten und Abos
Konzertkasse Laeiszhalle
Johannes-Brahms-Platz, 20355 Hamburg
Zugang über den Haupteingang der Laeiszhalle
Geöffnet Mo.–Fr. 11:00–18:00 Uhr,
Sa. 11:00–16:00 Uhr, sonn- und feiertags
geschlossen
Verkaufsstellen für Einzelkarten
Konzertkasse Mönckebergstraße
Barkhof 3, 20095 Hamburg
Geöffnet Mo.–Fr. 11:00–18:00 Uhr,
Sa. 11:00–16:00 Uhr, sonn- und feiertags
geschlossen
Konzertkasse Elbphilharmonie
Platz der Deutschen Einheit, 20457 Hamburg
Geöffnet Mo.–So. 11:00–20:00 Uhr,
feiertags geschlossen
Einzelkarten sind außerdem an allen bekannten
Vorverkaufsstellen erhältlich.
Ermäßigungen
Junge Leute unter 30 Jahren erhalten im Vorverkauf
eine Ermäßigung in Höhe von 50 % auf
den Ticketpreis; mit dem REDTicket zahlen sie
für viele Konzerte ab zwei Wochen vorher nur
12,00 Euro für die besten verfügbaren Plätze.
Abo-Card
Ihre persönliche Abo-Card gilt als Eintrittskarte für
alle Konzerte des Abonnements und ist beim Einlass
vorzuzeigen. Auf ihr sind auch Ihre Konzerttermine
und der gebuchte Sitzplatz eingetragen. Die
Berechtigung zum Besuch der abonnierten Konzerte
kann auf Dritte übertragen werden (bei Kinder-
und Hasi-Abos nur auf berechtigte Personen).
Nach Buchung des von Ihnen gewünschten Abonnements
senden wir Ihnen die Abo-Card bis Ende
August zu. Mit Rechnungslegung wird eine Versandkostenpauschale
von 4,50 Euro erhoben. Eine
persönliche und unentgeltliche Abholung ist nicht
möglich. NEU: Ab der Saison 2026/2027 erhalten
Sie die Abo-Card optional auch in digitaler Form für
Ihre Wallet-App oder zum Ausdrucken. Weitere Informationen
unter www.elbphilharmonie.de/abo-faq.
Zusätzliche Ermäßigungen mit der Abo-Card
Nach Erhalt berechtigt die Abo-Card Abonnent:innen
zu einer Ermäßigung in Höhe von
10 % auf zwei Karten für ausgewählte Konzerte
der Elbphilharmonie-Konzerte innerhalb der aktuellen
Saison. Die Abo-Card muss beim Einlass
im Original vorgelegt werden. Ermäßigungen
sind nicht kombinierbar. Alle Inhaber:innen der
Abo-Card erhalten zudem 10 % Rabatt auf den
Normalpreis bei allen Repertoirevorstellungen
des Thalia Theaters (außer Premieren und
Sonderveranstaltungen). Der Rabatt ist gegen
Nachweis an der Kasse erhältlich.
Umtausch
Können Sie ein Konzert Ihrer Abonnementreihe
nicht besuchen, stellen wir Ihnen gern eine Gutschrift
153
aus, die an der Konzertkasse in der Laeiszhalle
eingelöst werden kann. Der Tausch kann nur innerhalb
der Konzertsaison 2026/2027 vollzogen
werden. Ein Tauschwunsch muss bis spätestens
eine Woche vor dem im Abonnement
gebuchten Konzert angezeigt werden und ist
pro Abonnement und pro Saison einmal möglich.
Konzerte innerhalb des Hasi-Abos und
Konzert-Tickets à la carte sind vom Umtausch
ausgeschlossen.
Programm- und Besetzungsänderungen
Änderungen des Programms sowie Umbesetzungen
bei Solist:innen sowie Dirigent:innen bleiben
vorbehalten und begründen keinen Anspruch auf
Rücknahme des Abonnements beziehungsweise
auf anteilige Erstattung des Abonnementpreises.
Die nächstgelegenen Haltestellen sind:
► U2: Gänsemarkt oder Messehallen
► U1: Stephansplatz
► Bus: Johannes-Brahms-Platz, Sievekingplatz,
U Gänsemarkt (Valentinskamp) und U Stephansplatz
Konzertkarten für unsere Konzerte gelten am
Veranstaltungstag für eine Fahrt zum Veranstaltungsort
und die dazugehörige Rückfahrt in den
HVV-Ringen A–F. Bitte versichern Sie sich vor
Fahrtantritt, dass auf Ihrem Ticket eine entsprechende
Info abgedruckt ist.
Mit dem Rad
StadtRAD: Station Sievekingplatz/Gorch-Fock-Wall
Vor der Laeiszhalle sind Fahrradständer vorhanden.
Barrierefreie Eingänge
Großer Saal/Brahms-Foyer: Gorch-Fock-Wall
► Das Brahms-Foyer ist nur mit Rollstühlen zum
Falten oder unter 72 cm Breite zugänglich.
► Im Großen Saal gibt es für Rollstühle keine Einschränkung
in der Breite.
Kleiner Saal/Studio E: Künstlereingang,
Dammtorwall 46
► Der Kleine Saal ist nur mit Rollstühlen zum Falten
oder unter 68 cm Breite zugänglich.
Weitere Informationen finden Sie unter
elbphilharmonie.de/de/barrierefreiheit-laeiszhalle.
Bleiben Sie in Kontakt!
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YouTube unter @symphonikerhamburg.
Konzertausfall
Bei Ausfall eines Konzerts aus Ihrer Abonnementreihe
haben Sie selbstverständlich Anspruch auf
anteilige Rückerstattung des Abonnementpreises.
Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall/
Welckerstraße
► Je angefangene Stunde: ab 4,50 Euro
► Tagesmaximum: 50,00 Euro
Kinderkonzert- und Hasi-Abos
Bei den Hasi- und den Kinderkonzert-Abos muss
mindestens ein Erwachsenen-Abo erworben
werden. Es können beliebig viele Kinder-Abos
zusammen gebucht werden, aber maximal zwei
Erwachsenen-Abos dazu.
Hasi-Abos sind von den Abonnementbedingungen
ausgenommen, da sie sich nicht automatisch
um ein Jahr verlängern.
Weitere Informationen
Weiterführende Informationen zu Karten und Abonnements
inklusive Geltungsdauer und Verlängerung
finden Sie unter
https://www.elbphilharmonie.de/de/agb.
Bitte beachten Sie: Im direkten Umfeld der Laeiszhalle
befinden sich regelmäßig Baustellen, die die
Anfahrt erschweren können. Bitte planen Sie daher
ausreichend Zeit für Ihren Weg ins Konzert ein.
Barrierefreiheit
Anfahrt mit dem Auto:
► Parkhaus Gänsemarkt: Dammtorwall/Welckerstraße.
► Direkt an der Laeiszhalle, am Eingang Gorch-
Fock-Wall, stehen drei Behindertenparkplätze
zur Verfügung.
► Direkt vor dem Künstlereingang, am Dragonerstall,
stehen sechs Behindertenparkplätze zur
Verfügung.
Anfahrt & Parken
Laeiszhalle Hamburg, Johannes-Brahms-Platz,
20355 Hamburg
Die Laeiszhalle ist mit Bus, Bahn und Fahrrad
gut zu erreichen.
MENSCHEN
IMPRESSUM
155
Aufsichtsrat
Professor Dr. Burkhard Schwenker Vorsitzender
Dr. Klaus Matzen Stellv. Vorsitzender
Vivian Hecker
Professor Elmar Lampson
Dr. Susanne Mayer-Peters
Philipp Schmitz-Morkramer
Nikolaus H. Schües
Beirat
Dr. Dorothee Stapelfeldt Vorsitzende
Professorin Tulga Beyerle
Dr. Peter von Foerster
René Gögge
Christoph Gottschalk
Professor Dr. Alexander Klar
Dr. Hans Fabian Kruse
Robert Lorenz-Meyer
Dr. Isabella Vértes-Schütter
Dr. Harald Vogelsang
Dietrich Wersich
Team
Professor Daniel Kühnel Intendant und Vorstand
Uwe Adam Stellvertretender Geschäftsführer
und Disposition
Susanne Timmer Assistenz des Intendanten und
Verwaltungskoordination
Hannes Wönig Leitung künstlerischer Betrieb
Nikolai Brücher Künstlerisches Betriebsbüro
und Leitung Notenbibliothek
Dr. Johann Layer Künstlerisches Betriebsbüro
und Dramaturgie
N. N. Künstlerisches Betriebsbüro
Dr. Andrea C. Röber Leitung Kommunikation
Amelie Dahl, Lorena Wilhelmi Werkstudierende
Social-Media
Johanna Franz Education-Leitung
Patricia Ramírez-Gastón Mitarbeiterin Education
N. N. Werkstudierende:r Education
Bernhard Hagel Orchesterinspektor
Mano Eßwein Assistenz der Orchesterinspektion
und Orchesterwart
Martin Lynch Orchesterwart
Antje Döhren Gehaltsbuchhaltung
Simone Hauser Adressverwaltung
Orchestervorstand
Theresia Rosendorfer, Matthias Kessler,
João Vargas
Betriebsrat
Lars Fischer Vorsitzender
Nikolai Brücher Stellv. Vorsitzender
Barbara Hefele, Katharina Ivanova,
Harald Schmidt, Mihela Villalba Höpfner,
Rumyana Yankova
Ehrenmitglieder der Symphoniker
Hamburg
Professor Thomas Brandis†,
Professor Dr. Hermann Rauhe,
Renate Wald†, Hellmut Wempe†
Vorstand der Freunde und Förderer
der Symphoniker Hamburg e.V.
Undine Baum, Kira J. Breckwoldt,
Stephan Bührich, Michael Erhardt,
Andrea Freiberger, Hye Chong Jörg,
Annika Kleine, Matthias Müller
Fotos
S. 2, 8, 11, 16, 27, 142, 153, 156 Cove Nouveau
S. 6 Hernandez für Behörde für Kultur
und Medien
S. 22 Daniel Dittus
S. 12–15 Dan Hannen
S. 18 Marco Borggreve
S. 24 Symphoniker Hamburg
Umschlag
»Capri-Batterie«, Joseph Beuys, 1985 |
© akg images | Nachlass Joseph Beuys,
Düsseldorf, 2026
Bilder
S. 32, 37, 40, 46, 48, 52, 54, 56, 58, 60, 64, 66, 72,
74, 76, 78, 82, 84, 86, 88, 90, 94, 98, 100, 101, 103,
105 akg-images
S. 31 akg-images / MPortfolio / Electa
S. 41 akg-images / Bildarchiv Monheim /
Jochen Helle
S. 50 akg-images / Erich Lessing
S. 62 akg-images / Andrea Jemolo
S. 68 akg-images / Maurice Babey
S. 70 akg-images / Fotostudio Klauss
S. 80, 92 akg-images / André Held
S. 99 Heritage Images / Fine Art Images /
akg-images
S. 102 akg-images / The National Gallery
S. 104 akg-images / CDA / Guillot
Textnachweis
Johann Wolfgang von Goethe (1993):
Werke, Band I, Insel-Verlag, Frankfurt/M.
Bildkonzeption und -kuration sowie
Originalbeitrag Seite 30–43
Dr. Alexander Meier-Dörzenbach
Redaktion und Texte
Dr. Andrea C. Röber,
Dr. Alexander Meier-Dörzenbach, Hannes Wönig,
Dr. Johann Layer, Johanna Franz,
Patricia Ramírez-Gastón, Nikolai Brücher,
Susanne Timmer, Karen Am Ende, Clara Vornweg
V.i.S.d.P.: Professor Daniel Kühnel
Gestaltung und Final Artwork
gürtlerbachmann GmbH
Druck
Gebr. Klingenberg & Rompel in Hamburg GmbH
Redaktionsschluss
21.04.2026
Alle Rechte und Änderungen vorbehalten.
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