Der Harz_05_26_I
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Schutzgebühr 2,00 € | Ausgabe 05_2026
Jahreshauptversammlung
2026
Trautenstein S. 4/5
Die Geschichte der
Spiegeltaler Mühlen
S. 9
Wandertipps und
Start der
HikingChallenge S. 17
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Herausgeber:
Der Harzklub e.V.
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Am Alten Bahnhof 5a
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Redaktion:
Christoph Steingaß (CS)
Redaktionskollegium:
Axel Seiler (Hauptpressewart),
Michael Rudolph (stellv. Hauptpressewart),
Klaus Dumeier
(stellv. Präsident).
Beiträge, die nicht ausdrücklich
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des Verfassers dar. Für unverlangt
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für das Folgejahr.
Titelseite:
Das Ehepaar Schneider eröffnete
in historischer Tracht die
Versammlung. Dargestellt von Iris
Braumann und Toni Pöttmesser
vom Zweigverein Trautenstein
Foto: Axel Seiler
Das war doch einmal eine Jahreshauptversammlung der
ganz besonders schönen Art! Selber schuld, wer daran
nicht teilgenommen hat.
Sehr passend zum 140. Jubiläum des Harzklubs trat das
Ehepaar Schneider in historischer Tracht zu Beginn auf
die Bühne und begrüßte die staunenden Teilnehmer und
Teilnehmerinnen. Dargestellt wurden die beiden durch Iris
Braumann und Toni Pöttmesser vom Zweigverein Trautenstein.
Es folgte ein kurzer Abriss der Gründungsgeschichte des Harzklubs, zu der
natürlich auch der Trautensteiner Albert Schneider sehr viel beigetragen hat.
Mit sehr wohltuenden Grußworten der Ehrengäste wurde die Versammlung
begonnen und der Präsident führte wie immer souverän durch dieselbe.
Er betonte die Wichtigkeit des Harzklubs in der Vergangenheit, der Gegenwart
und auch in der Zukunft. Dabei war er der Überzeugung, dass die besten Jahre
des Harzklubs noch vor uns liegen. Ein entspanntes Ausruhen würde es nicht
geben. Personelle Veränderungen in den einzelnen zur Wahl stehenden Funktionen
verliefen sachlich und harmonisch, die Wahlergebnisse ließen keinen
Zweifel an dem hohen Zusammenhalt des Vereins.
Diese harmonische Versammlung bleibt sicher in der Erinnerung und das Echo
war ungeteilt positiv. Der Harzklub-Zweigverein Trautenstein hat Maßstäbe
gesetzt, was nicht nur an der kulinarischen Vielfalt gelegen hat. Einfach Dank
zu sagen, ist das mindeste, was uns Teilnehmenden zu tun verbleibt.
Danke an den Harzklub-Zweigverein Trautenstein und seine zahllosen Helfer
und Helferinnen.
CS
INHALT
Harzklub:
Jahreshauptversammlung des Harzklub e.V. 2026 in Trautenstein 4/5
Einladung zum Naturschutztag am 6. Juni in Neustadt/Harz 6/7
Harzklub-Zweigverein Bad Harzburg:
Nachruf Günter Bothe 5
Harzklub-Zweigverein Osterode:
Rückblick auf 2025 – Ausblick auf Jubiläum und neue Schutzhütte 8
Buchtipp:
Die spannende Geschichte der Spiegeltaler Mühlen bei Zellerfeld im Oberharz 9
Historie:
Ein schrecklicher Tod für einen schrecklichen Mann 10/11
Harzklub-Zweigverein Lerbach:
Unterwegs mit Revierförsterin Mona Martin 11
Harzer Tourismusverband:
Harz Parks One: Fünf Bikeparks, ein Ticket, ein starkes Signal für den Harz 12
Nationalpark Harz:
Umweltverträglicher Tourismus: Partnernetzwerke wachsen zusammen
und stärken die Zusammenarbeit 13
HARZVERBAND e.V.:
Der neue Geopark-Veranstaltungskalender ist da 14
Königstage: Mit dem Fledermaus-Detektor auf Mausohr-Suche 15
Warum Geologie im Harz alles andere als trockene Theorie ist 15
Jugend:
Einladung zur Familienwanderung am 14.Juni in Oker 16
Wandern:
Wanderfreude rund um Halberstadt 17
Harzklub startet HikingChallenge zum 140. Jubiläum 17
Wanderungen Mai/Juni 2026 18–21
05 | 2026 3
HARZKLUB
140 Jahre Harzklub: Tradition bewahren – Zukunft gestalten
Jahreshauptversammlung des Harzklub e.V.
2026 in Trautenstein
Mit Sicherheit hat Eisenbahndirektor Albert Schneider im
Jahr 1886 nicht im Entferntesten daran gedacht, was für einen
Verein er zur damaligen Zeit ins Leben gerufen hatte. Wenn es
denn gehen würde, so dürfte er heute mit voller Zufriedenheit
auf sein „Gründerwerk“ zurückblicken.
140 Jahre einmalige Vereinsgeschichte. Der Harzklub hat zwei
Weltkriege überstanden. Der Harzklub bestand und besteht unter
verschieden Gesellschaftsordnungen. Vom Kaiserreich, über die
Weimarer Republik, das „Deutsche Reich“ bis hin zum demokratischen
Rechtsstaat. Die deutsche Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg
und deren friedliche Vereinigung 1989/90 sind ein weiterer
Meilenstein in der Vereinsgeschichte. Was 1886 klein begann ist
heute groß. Ca. 11.000 Mitglieder in 78 Zweigvereinen, ca. 50.000
Wanderwegschilder an ca. 7.500 Harzer- Wanderwegkilometern,
das sind heute die stolzen Zahlen „seines“ damals gegründeten
„Heimat und Wanderbund Harzklub“.
Gemeinsam mit dem Vorstand des Harzklub e.V. trafen sich, im
Jubiläumsjahr, am 25.04.2026, Delegierte aus 48 Zweigvereinen
zur jährlichen Jahreshauptversammlung in Trautenstein. Pünktlich
um 10.00 Uhr eröffneten die „Hasselfelder Jäger“ mit ihrem
musikalischen Beitrag die Versammlung.
Dann wurde an der Zeitschraube gedreht. Albert Schneider, in
Begleitung seiner Ehefrau, machten den Delegierten und Gästen
der Jahreshauptversammlung ihre Aufwartung. Natürlich gespielt
und aus gutem Grund erschien das Ehepaar, alias Iris Baumann
und Toni Pöttmesser vom Zweigverein Trautenstein im Versammlungssaal.
Im Jahr 1833 nämlich erblickte Albert Schneider in
Trautenstein das Licht der Welt. Jahre später feierte das Ehepaar
Schneider, genau in diesem Ort, ihre Goldene Hochzeit. Und heute,
am 25.04.2026, „blickten sie total erstaunt“ von der kleinen
Bühne des Dorfgemeinschaftshaus in Trautenstein herab, auf den
von Albert Schneider vor 140 Jahren gegründeten Harzklub. Eine
super Idee vom heimischen Zweigverein. Gleichwohl eine spielerisch
gekonnte Einlage, passend zum Jubiläum. Die anwesenden
Harzklubler und die geladenen Gäste waren sichtlich begeistert.
140 Jahre Vereinsgeschichte geben Anlass die „gewöhnliche“
Tagesordnung etwas zu ändern. Der stellvertretende Harzklub-
Präsident, Christoph Steingaß, gab den Anwesenden einen interessanten
Einblick in die Historie des Harzklub. Hier stand natürlich
der gebürtige Trautensteiner Albert Schneider im Mittelpunkt
seiner Ausführungen. Der geschichtliche Teil des 140-jährigen
Bestehen des Harzklub, als wichtiger Teil der Jahreshauptversammlung,
war abgearbeitet.
Die Jahreshauptversammlung begann nunmehr entsprechend
der aushängenden Tagesordnung. Präsident, Prof. Dr. Junk begrüßte
die anwesenden Wanderfreunde/innen und die geladenen
Gäste. Der Landrat des Landkreises Harz, Thomas Balcerowski,
der Bürgermeister der Stadt Oberharz am Brocken, Ronald Fiebelkorn
und die Ortsbürgermeisterin von Trautenstein, Heidrun
Meyer wandten sich mit ihren Grußworten an die anwesenden
Versammlungsteilnehmer.
Der stellvertretende Präsident Karsten Peiffer (rechts) erhielt die
silberne Auszeichnung des Deutschen Wanderverbandes, überreicht
durch Axel Mitzka vom Landeswanderverband Sachsen-Anhalt
Ein völlig überraschter Karsten Peiffer, stellvertretender Harzklub-
Präsident, nahm die silberne Ehrung des Deutschen Wanderverband,
überreicht von Axel Mitzka vom Landesverband
Sachsen- Anhalt e.V., entgegen.
Ergänzend zum Jahresbericht 2025 des Präsidenten (dieser wurde
den Zweigvereinen zugestellt) verwies Dr. Junk nochmals eindringlich
auf die Würdigung des Ehrenamts. Hier ist besonders
die Politik gefragt, um das gewünschte Gleichgewicht zu erlangen.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde ein neuer Vorstand
gewählt. Wiedergewählt wurden der Hauptkartenwart
Guido Liesecke, die Hauptjugendwartin Marlen Krimmling, der
stellvertretende Hauptschatzmeister Uwe Janssen sowie der stellvertretende
Hauptwegewart Manfred Böhm und Joachim Jauer.
Nach langjähriger Mitgliedschaft im erweiterten Hauptvorstand
wurden Hauptwegewart Klaus Petersen, Hauptheimatgruppenwart
Michael Kerl, vom Team Hauptnaturschutzwarte Klaus Wippermann,
vom Hauptjugendwarte-Team Inge Hus sowie Cornelia
Schönfelder, stellvertretende Hauptschriftwartin würdig verabschiedet.
Auch wurde Eckhard Muche von seiner Aufgabe als
Kassenprüfer entbunden.
Im Nachhinein stellte Dr. Junk die neuen Kandidaten, welche
sich zu Wahl stellten, vor. Eine kurze persönliche Vorstellung der
jeweiligen Kandidaten folgte und die Versammlungsteilnehmer
stimmten ab. Gewählt wurden somit Lydia Böttcher (in Abwesenheit)
aus Hahnenklee-Bockswiese, Hauptwegewart Constantin
Neubert vom Zweigverein Goslar, Marina Hein vom Zweigverein
Ildehausen als Hauptheimatgruppenwartin. Das Team Hauptnaturschutzwarte
unterstützen nunmehr Meike Hullen vom Zweigverein
Goslar und Stefan Krimmling vom Zweigverein Bad Suderode.
Das Jugendwarte-Team erhält Verstärkung durch Christina und
Volker Geffert vom Zweigverein Bad Suderode. Gleichwohl gab es
die Zustimmung für Dr. Thomas Havermann zum neugewählten
Kassenprüfer.
4 05 | 2026
HARZKLUB
AKTUELL
Nach der Wahl des neuen Vorstands für
den Harzklub e.V. standen Würdigungen
für verdienstvolle Mitglieder auf der Tagesordnung.
Mit dem Harzklub- Ehrenzeichen
in Silber wurden geehrt: Marlen Krimmling
vom Zweigverein Bad Suderode; Klaus Heberle
vom Zweigverein Bad Grund; Werner
Bleßmann vom Zweigverein Trautenstein
und Harry Müller vom Zweigverein Thale.
Mit dem Goldenen Ehrenzeichen wurden
geehrt Elisabeth Schulze vom Zweigverein
Herzberg und Hans Priesel vom Zweigverein
Trautenstein. Die Laudatio zu den Ehrungen
hielt der stellvertretende Präsident
Christoph Steingaß.
Goldene Überraschung gelungen! Aus Dresden
in den Harz, so Dr. Junk. Aus kurz wurde
lang. Drei bis vier Jahre waren angedacht
und es wurden sichtlich mehr. Als Leiterin
der Harzklub-Geschäftsstelle ist Annett
Drache nicht nur für den Vorstand, sondern
auch für die Zweigvereine der „Ruhepol“
schlechthin. Mit den zu erledigenden Aufgaben
immer einen Schritt voraus. Immer
Sie stellten ihre Funktionen zur Verfügung: v.l. Klaus Wippermann, stellvertr. Naturschutzwart,
Klaus Petersen, Hauptwegewart, Michael Kerl, Hauptfachwart für Brauchtums- und
Kulturarbeit, Hauptheimatgruppenwart. (Fotos: Axel Seiler)
freundlich, immer lächelnd, so kennen sie
alle. Dafür wurde Annett zur diesjährigen
Jahreshauptversammlung mit dem Harzklubehrenzeichen
in Gold geehrt.
Mit einem ganz herzlichen Dankeschön
an die Ausrichter und Organisatoren der
diesjährigen Jahreshauptversammlung in
Trautenstein beendete der Präsident, Dr.
Junk, die Veranstaltung.
Text: Axel Seiler
NACHRUF
Die Wanderfreunde des Harzklub-Zweigvereins Bad Harzburg
e.V. trauern um ihren Ehrenvorsitzenden und Träger des
Bundesverdienstkreuzes
Günther Bothe
der am 13. April 2026 im Alter von 98 Jahren seine letzte Wanderung angetreten ist.
Günther ist offiziell 1978 dem Verein beigetreten. Viele Jahre war er Zweiter Vorsitzender
bis er am 2. Februar 1989 zum Ersten Vorsitzenden gewählt wurde. 20 Jahre führte er den
Verein erfolgreich und mit großem diplomatischem Geschick. In seiner Amtszeit hat er sehr
viele Dinge bewirkt. Hervorzuheben ist die große Freilichtveranstaltung am 6. Mai 1990 mit
Heimatgruppen aus dem Ost- und Westharz. Unter dem Motto „Maisingen am Molkenhaus“
hat Günther damit die Traditionsveranstaltung aus der Taufe gehoben. Einer seiner ersten
Aufgaben war damals die Organisation der Einrichtung einer Heimatstube. Im Jahr 2001
wurde dann aus der „Heimatstube“ das „Museum in der Remise“, dass noch heute besteht.
Günther konnte mit seiner natürlichen authentischen Art Menschen motivieren, begeistern
und zum Mitmachen animieren. So auf vielen Wanderungen, die auch weit über den Harz
hinaus gingen. Bis zuletzt war er sehr am Vereinsgeschehen interessiert.
Der Harzklub verliert einen Wanderfreund, dem wir für seinen ehrenamtlichen steten Einsatz
für den Verein zu Dank verpflichtet sind.
Unser Mitgefühl in dieser schweren Zeit gilt seiner gesamten Familie.
Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Der Vorstand
(Foto: Archiv HK Bad Harzburg)
Der Harzklub-Hauptverein schließt sich den Worten des Zweigvereins Bad Harzburg an. Günther Bothe war über viele Jahre
ein äußerst aktives Mitglied unseres Vereins, seine Taten und Beiträge hatten Gewicht. Wir haben einen guten Freund verloren.
05 | 2026 5
HARZKLUB
„Naturschutz und Freizeit im Einklang“
Einladung zum Naturschutztag
am 6. Juni 2026 in Neustadt / Harz
Liebe Naturfreundinnen und Naturfreunde,
wir, die Mitglieder des Harzklub Zweigvereins Neustadt/Osterode e.V., freuen uns,
Sie herzlich zum Naturschutztag 2026 nach Neustadt/Harz einzuladen.
Erstmalig findet der Naturschutztag im Thüringer Teil unseres
Harzes statt und steht in diesem Jahr unter dem besonderen
Motto „Naturschutz und Freizeit im Einklang“. Die Mitglieder
des Harzklub-Zweigvereins Neustadt/Osterode e.V. sind bereits
in den Vorbereitungen für den am 6.6.2026 stattfinden
Naturschutztag in Neustadt im Kurpark und freuen sich auf
zahlreiche Gäste.
Das Naturschutz-Team
Viele Erlebnisstationen laden Jung und Alt ein, sich mit dem
Natur- und Umweltschutz aktiv zu beschäftigen. Seien Sie
neugierig, auf das was Sie erwartet. Ein tolles Bühnenprogramm
ist für unsere Gäste vorbereitet. Der Bundesminister für
Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz,
Herr Carsten Schneider, wird persönlich ein Grußwort
halten und sich über die Aktivitäten des Harzklubs sowie über
die eingereichten Projekte zum Naturschutzförderpreis aus
den drei Bundesländern informieren.
Besonders für die kleinen und jungen Gäste wird es eine
Stempelkarte geben, auf der die erlebten Aktivitäten bestätigt
werden. Am Ende des Tages gibt es für jeden, der aktiv
mitmacht, einen Preis mit nach Hause zu nehmen.
Der Naturschutztag soll uns inspirieren und motivieren, unsere
Wälder, Berge und Täler weiterhin zu schützen – für uns und
für die kommenden Generationen.
Im Rahmen des Naturschutztages wird der Naturschutzförderpreis
vergeben, der jährlich durch die Reddersen-Stiftung
unterstützt wird. Etwa 250 Naturschutz-Projekte unserer Harzklub-Zweigvereine
wurde bisher präsentiert und gewürdigt.
Dies ist eine wunderbare Gelegenheit, sich über aktuelle
Naturschutzprojekte zu informieren, eigene Erfahrungen
auszutauschen, neues Wissen zu sammeln und das Engagement
des Harzklubs sichtbar zu machen.
Viele Harzklub Zweigvereine beteiligen sich in diesem Jahr
mit einem eigenen Projekt. Die Preisträger werden zum Naturschutztag
bekannt gegeben und öffentlich prämiert. Dieser
Preis ist mehr als eine Auszeichnung – er ist ein Zeichen unserer
Wertschätzung für diejenigen, die sich mit Herz, Tatkraft und
Leidenschaft für den Schutz unserer einzigartigen Harzer
Natur einsetzen.
Der Naturschutztag ist nicht nur ein Anlass, um zu lernen und
zu informieren, sondern auch, um aktiv zu werden. Jede Pflanze,
jeder Baum, jedes kleine Stück Natur, das wir bewahren,
ist ein Schritt hin zu einer nachhaltigeren Zukunft.
Dank des Engagements des Harzklubs und seiner Mitglieder
gelingt es immer wieder, die Schönheit und Vielfalt unserer
Heimat zu erhalten.
Lassen Sie uns den Harz lieben, schützen und erleben – heute
und jeden Tag.
Jeder Einsatz für den Erhalt des Harzes, ob als Lebensraum
oder zur vielfältigen Freizeitgestaltung ist ein Beitrag zu einer
lebenswerten Zukunft.
Unser Harz ist nicht nur ein einmaliges Wanderjuwel, sondern
auch ein wertvoller Lebensraum für unzählige Pflanzen
und Tiere. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass wir uns
gemeinsam für den Schutz und Erhalt dieser einzigartigen
Natur einsetzen.
Nutzen Sie den Naturschutztag, um Neues zu entdecken, mit
Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen und sich inspirieren
zu lassen. Jeder Gedanke, jede Idee, jede Tat zählt – und zusammen
können wir viel bewegen! Lassen Sie uns diesen Tag
nutzen, um Wissen zu teilen, gemeinsam Ideen zu entwickeln
und vor allem, um unsere Liebe zur Natur zu feiern und an die
nächste Generation weiterzugeben.
Zu diesem Naturschutztag sind alle Interessierten herzlich
gern ab 12 Uhr in den Südharz, in den heilklimatischen Luftkurort
Neustadt/Harz eingeladen. Es ist ein fröhliches Fest
für die ganze Familie, das in den letzten Jahren sehr viel Zuspruch
erhalten hat.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und auf einen inspirierenden,
motivierenden Nachmittag ganz im Zeichen der Natur und
des Harzes.
Ihr Dirk Erfurt
Vizepräsident des Harzklub e.V.
6 05 | 2026
Seit 140 Jahren
aktiv für den Naturschutz im Harz!
Harzklub e.V.
und der
Zweigverein Neustadt/Osterode
präsentieren den:
Nr. 28
Naturschutztag
NaturschutZ uNd
FreiZeit im eiNklaNg
auf euch warten bunte stände,
Mitmachaktionen, Wanderungen,
musik, spaß und mehr ...
seid ihr neugierig – dann kommt in den
kurpark Neustadt/harz nach thüringen!
6. Juni 2026, 12 – 17 uhr
mit sonderstempel der
Harzer Wandernadel
ein erlebnis für die ganze Familie!
Mit freundlicher Unterstützung von:
Matthias Wagener
AKTUELL
Harzklub-Zweigverein Osterode
Rückblick auf 2025 –
Ausblick auf Jubiläum und neue Schutzhütte
Osterode/Lasfelde. Kürzlich fand die Jahreshauptversammlung
des Harzklub-Zweigvereins Osterode in der Bahnhofsgaststätte
in Lasfelde statt.
Der Vorstand mit Bürgermeister Jens Augat
Der erste Vorsitzende Rudolf Buff eröffnete die gut besuchte Versammlung
und begrüßte als Gäste Bürgermeister Jens Augat, den
Schatzmeister des Harzklub-Hauptverbandes Rüdiger Kail sowie
das Ehepaar Münnich vom Zweigverein Windhausen. Zudem hieß
er die anwesenden neuen Vereinsmitglieder willkommen.
In seinem Grußwort lobte
Bürgermeister Jens Augat
die positive Entwicklung des
Zweigvereins und hob dessen
gesellschaftliche sowie touristische
Bedeutung hervor. Ohne
den Harzklub könnten die Touristen,
die Osterode besuchen,
nicht auf das gut ausgebaute
Wanderwegenetz rund um die
Stadt zurückgreifen. Besonders
positiv bewertete er zudem den
Auftritt des Vereins in den sozialen
Medien und zeigte sich beeindruckt
von den zahlreichen
Fotos, die die landschaftlichen
Schönheiten der Sösestadt eindrucksvoll
präsentieren.
Rüdiger Kail überbrachte die Grüße des ersten Vorsitzenden des
Hauptverbandes, Prof. Dr. Oliver Junk, sowie der Leiterin der Geschäftsstelle
in Clausthal-Zellerfeld, Annett Drache. Er betonte die
positive Entwicklung des Zweigvereins und hob hervor, dass sich
auch viele jüngere Mitglieder engagieren. Besonders herausgestellt
wurde zudem das gut gepflegte Wegenetz im Betreuungsgebiet
Osterode. In anderen Regionen, insbesondere im Oberharz, hätten
die Zweigvereine dagegen häufig mit Vandalismus zu kämpfen.
In seinem Jahresbericht ging Rudolf Buff ausführlich auf die Aktivitäten
im Jahr 2025 ein. Er dankte den engagierten Wanderführerinnen
und Wanderführern sowie den Vorstandsmitgliedern
für die gute Zusammenarbeit und betonte: „So muss Ehrenamt
sein – es muss Spaß machen.“ Mit Blick auf das Jubiläumsjahr
erinnerte er daran, dass der Harzklub im Jahr 1886 gegründet
wurde und somit 2026 sein 140-jähriges Bestehen feiert. Auch
der Zweigverein Osterode gehört zu den Gründungsvereinen
und blickt auf 140 Jahre Vereinsgeschichte zurück. Aus diesem
Anlass ist für Sonntag, den 6. September 2026, eine Wanderung
zur Vogelstation mit anschließendem Grillfest geplant. Der Erlös
soll der Vogelstation zugutekommen.
Der zweite Vorsitzende und Wegewart Uwe Alms berichtete über
ein intaktes Wegenetz in einem hoch attraktiven Wandergebiet, in
dem die Wiederbegrünung vielerorts deutlich sichtbar ist. Unter
Verweis auf den Artikel im Harz-Kurier (Nr. 265 vom 18. November
2025) „Neue Schutzhütte am Nienburger Tor – Gemeinschaftsprojekt
stärkt Wanderregion“ kündigte er den Baubeginn der neuen
Schutzhütte noch für den Monat April an. Die beauftragten Firmen
lägen im Zeitplan, sodass bereits im Mai mit der Fertigstellung gerechnet
werden könne. Der Vorstand plant hierzu eine Wanderung
zur Hütte mit Eröffnungsfeier und einem Dank an die Sponsoren.
Eine entsprechende Einladung soll noch erfolgen.
Die Wanderführerinnen Irmgard Scholem und Renate Heitkamp
sowie Wanderwart Dennis Stolze berichteten von insgesamt 20
durchgeführten Wanderungen mit 380 Teilnehmenden. Monika
Schubert nahm an den meisten Veranstaltungen teil und wurde
dafür ausgezeichnet. Die langjährige Vorsitzende und Wanderführerin
Irmgard Scholem kündigte an, aus gesundheitlichen Gründen
keine Wanderungen mehr zu
führen. Sie möchte sich jedoch
weiterhin in geselliger Runde
engagieren und den sozialen Zusammenhalt
im Verein pflegen.
Dennis Stolze berichtete zudem
über die Finanzen des Vereins.
Der Haushalt sei solide, auch
dank großzügiger Spenden,
unter anderem vom Hexen-
Trail-Team der Sparkasse sowie
von der Sparkassenstiftung. Die
Kassenprüfer Renate Heitkamp
und Uwe Störtebecker bestätigten
eine einwandfreie Kassenführung
und schlugen die
Entlastung des Vorstandes vor,
die einstimmig erfolgte.
Ein weiterer positiver Schwerpunkt ist die wiederbelebte Jugendarbeit.
Claudia Cronjäger und Markus Wolff haben diese erfolgreich
neu aufgebaut. Bereits zwei Veranstaltungen für Kinder im Alter
von sieben bis elf Jahren wurden durchgeführt. Für das Jahr 2026
sind vier weitere Aktionen geplant. Ziel ist es, Kindern die Natur
spielerisch näherzubringen, sie mit allen Sinnen erlebbar zu machen
sowie Gemeinschaftssinn, Teamgeist, Selbstvertrauen und
Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Informationen hierzu
sind auch auf der Instagram-Seite des Vereins zu finden.
Nach vier Jahren endete die Amtszeit des ersten Vorsitzenden
und seines Stellvertreters. Die Versammlung wählte einstimmig
erneut Rudolf Buff zum ersten Vorsitzenden und Uwe Alms zum
Stellvertreter. Neben dem o. g. Schatzmeister komplettiert Franz
Speckhals als Schriftführer den Vorstand.
Der Harzklub-Zweigverein Osterode zählt aktuell 126 Mitglieder.
Erfreulich ist dabei insbesondere, dass der Anteil der Mitglieder
unter 60 Jahren entgegen dem allgemeinen Trend gestiegen ist.
Neben den Wanderführerinnen Renate Heitkamp und Irmgard
Scholem wurden auch Claudia Cronjäger und Markus Wolff für
ihren Einsatz in der Jugendgruppe mit einem Präsent geehrt. Ein
besonderer Dank galt Markus Wolff, der den Verein in den sozialen
Medien mit Fotos und Beiträgen positiv präsentiert.
Text und Foto: Dennis Stolze
Aktuelle Veranstaltungen und Informationen sind auf Facebook,
Instagram, im Harz-Kurier sowie auf der Veranstaltungsseite
des Hauptvereins zu finden.
8 05 | 2026
BUCHTIPP
Neue Monografie erschienen
Die spannende Geschichte der Spiegeltaler
Mühlen bei Zellerfeld im Oberharz
Clausthal-Zellerfeld. Unter dem neugierig machenden Titel
„Auf St. Jacobi zwey Hahnen“ veröffentlichen Ralf und Doris
Hewig eine Geschichte der ursprünglich vier Wassermühlen,
die sich im oberen Spiegeltal bei Zellerfeld befanden.
Drei dieser Mühlen, die Wegesmühle, die Mittelmühle und die Untermühle,
existieren noch heute und sind zumindest den Älteren
auch noch als früher beliebte Ausflugslokale im Gedächtnis. Die
vierte der Mühlen, die Brinkmühle, lag nicht direkt im Spiegeltal,
sondern etwas südlich im Seitental des Strotebachs zwischen
dem Stadtweger Teich und der Mittelmühle. Sie ist aber schon im
Jahr 1878 nach einem Blitzschlag abgebrannt und danach nicht
wieder aufgebaut worden.
Die Geschichte der Mühlen reicht zurück bis in das 16. Jahrhundert
und ist eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Bergstadt
Zellerfeld verknüpft. Für die Wegesmühle als älteste der Mühlen
ist die Errichtung spätestens für das Jahr 1543 anzunehmen, das
heißt, sie wurde unmittelbar nach dem Erlass der Bergfreiheiten
durch Herzog Heinrich d. J. im Jahr 1542 gegründet. Alle vier
Mühlen dienten zunächst als Kornmühlen der Mehlversorgung der
Bevölkerung. Die Mittelmühle wurde dann 1875 zu einer Sägemühle
umgebaut. Als durchaus kompliziert erwies sich die regelmäßige
Versorgung der Mühlen mit dem benötigten Aufschlagwasser, da
auch die Zellerfelder Bergwerke und die Gruben im Spiegeltal das
Wasserdargebot des durch das Spiegeltal fließenden Fuhrbachs
zum Betrieb ihrer Pump- und Fördereinrichtungen benötigten
und über die z.T. heute noch existierenden Teich- und Grabenanlagen
ableiteten. Der Grubenbetrieb hatte den Vorrang bei
der Wassernutzung.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde mit dem Aufkommen
von industriellen Großmühlen und der Verbesserung der
Verkehrsverhältnisse im Harz der wirtschaftliche Konkurrenzdruck
für die kleinen, abgelegenen Privatmühlen im Spiegeltal immer
größer. Der in dieser Zeit aufkeimende Fremdenverkehr eröffnete
jedoch neue Perspektiven. Die Witwe des früh verstorbenen Müllers
der Untermühle, Ida Tolle, ergriff aus der Not heraus, ihre drei
Söhne versorgen zu müssen, die Initiative und eröffnete in den
1890er Jahren zunächst eine Schankwirtschaft in der Untermühle,
aus der sich dann ein als „Kurhaus“ titulierter Pensions- und
Gastwirtschaftsbetrieb entwickelte. Der Betrieb lief so gut, dass
Ida Tolle auch die Mittelmühle erwerben konnte, wo ihr Sohn dann
ebenfalls einen „Kurhaus“-Betrieb führte. Auch in der Wegesmühle,
die ihrem Schwager Wilhelm Tolle gehörte, vollzog sich
der Wandel von der Kornmühle zum Fremdenverkehrsbetrieb. Im
2. Weltkrieg wurden die drei Mühlen als Lager der „Kinderlandverschickung“
requiriert, wohin die Schüler der Tellkampfschule
aus dem bombardierten Hannover evakuiert wurden. Nach dem
Krieg dienten die Mühlen zunächst als Flüchtlingsunterkünfte und
dann teilweise auch als Altenheime des DRK. In der Wegesmühle
und der Mittelmühle lebte von 1950 bis etwa 1969 der Pensionsbetrieb
noch einmal auf. Die Wegesmühle wird seitdem nur noch
als Wohnhaus genutzt, die Mittelmühle wurde – nach längerem
Leerstand – 1994 von einem Arztehepaar übernommen, das dort
eine psychotherapeutische Praxis betreibt. In der Untermühle
konnte schon 1946 ein eingeschränkter Gaststättenbetrieb beginnen
und 1951 wurde der Pensionsbetrieb wieder eröffnet.
Mit verschiedenen Änderungen wurde die Untermühle bis 2019
als Hotel geführt, ehe die touristische Nutzung nach über 125
Jahren endete. Ähnlich wie bei der Mittelmühle übernahm auch
hier ein Arztehepaar das Anwesen und richtete eine Praxis für
ganzheitliche Medizin ein.
Die Autoren beschreiben nicht nur diese wechselvolle Geschichte
der Spiegeltaler Mühlen. Sie widmen sich auch den jeweils gültigen
Rechtsverhältnissen sowie der Mühlentechnik und werfen einen
Blick auf die neben dem Mühlenbetrieb betriebene Land- und
Viehwirtschaft und die Familiengeschichte der Müllerdynastie
Tolle, die sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen lässt und
bis in die jüngste Zeit mit den Mühlen verbunden ist.
Das Buch ist gut lesbar und reich bebildert, wobei auch viele historische
Urkunden als Faksimile und Transskripte wiedergegen
werden. Ein ausführliches Quellenverzeichnis und ein Anhang mit
einer Erläuterung der im Oberharz gebräuchlichen historischen
Maßeinheiten sowie Kurzchroniken der einzelnen Mühlen machen
das Heft zu einer wichtigen Unterlage für zukünftige heimatkundliche
Forschungen.
PS: Was es mit dem Titel des Bandes auf sich hat, erfährt man
übrigens auf Seite 34.
Dr. Volker Wrede
Ralf & Doris Hewig: Auf St. Jacobi zwey Hahnen. Geschichte der
Spiegeltaler Mühlen bei Zellerfeld. 181 S., 111 Abb., Papierflieger
Verlag, Clausthal-Zellerfeld, ISBN 978-3-98870-067-4, 19 €
05 | 2026
9
HISTORIE
Ein schrecklicher Tod für einen schrecklichen Mann
Der Gelbe Wagener terrorisiert den Harz als Wilderer – bis er sich mit dem Falschen anlegt.
Von David Krebs aus Clausthal, Redakteur beim Harz Kurier
und Co-Autor des Newsletters „Die dunklen Seiten des Harzes“.
Die nasse Zunge seines Bluthundes, die über sein Gesicht fährt,
schreckt August Schmidt aus dem Schlaf. Der Rüde stupst ihn
immer wieder mit der Schnauze an und winselt. Schmidt schiebt
das Tier halbherzig mit der Hand weg, kaum in der Lage, auch nur
einen klaren Gedanken zu fassen. Nur gibt der Bluthund keine
Ruhe, stößt sein Herrchen Mal um Mal an. Das treudoofe Tier
möchte etwas – doch was?
Widerwillig öffnet Schmidt die Augen, blinzelt. Sein Kopf fühlt sich
an, als wäre er in Watte gepackt. Jeder Gedanke kommt langsam,
zäh wie durch Honig. Doch nach und nach nimmt er seine Umgebung
wahr: Sein Hund winselt immer noch, trappelt aufgeregt
hin und her, seine Schnauze verschmiert mit Blut.
Blut? Feldjäger Schmidt blinzelt noch einmal, zwingt seinen Kopf
dazu, endlich klar zu denken. Und da wird ihm klar: Er befindet
sich nicht in seinem Bett, sondern liegt im Freien auf dem Boden.
Das Gras unter ihm ist befleckt vom Blut, das nicht von dem aufgeregten
Hund stammt, sondern von ihm selbst.
Verletzt und entschlossen: Schmidt kämpft sich zurück ins
Leben
Diese Erkenntnis kommt einher mit einem stechenden Schmerz in
seinem Kopf. Dort, wo er von einer Axt getroffen wurde. Schmidt
wird klar: Die Täter, zwei hinterlistige Wilderer, haben ihn zum
Sterben hier zurückgelassen, sind sich sicher, dass er keine Gefahr
mehr für sie darstellt.
Doch der junge Mann gibt nicht auf. Er kommt auf die Beine, tätschelt
seinen Hund und sammelt seine verstreuten Habseligkeiten
ein. Dann schleppt er sich kilometerweit durch die Harzer Wälder
bei Clausthal, taumelt zurück nach Kamschlacken. Immer vor
Augen hat er dabei das Gesicht seines Angreifers mit der unnatürlich
gelben Haut, der im ganzen
Umland bekannt ist. Der Mann, der
ihn mitten im Wald verrecken lassen
wollte. Diese Entschlossenheit,
diese Willenskraft sind es schließlich,
die das Ende des Gelben Wageners
bedeuten.
Nicht weit von der B242 entfernt,
zwischen Clausthal-Zellerfeld
und Kamschlacken, erinnert das
Schmidts-Denkmal an diese wahre
Geschichte. Was genau dem jungen
Mann am 2. Juni 1849 durch den
Kopf ging und ob sein vierbeiniger
Begleiter wirklich ein Bluthund
war, das kann man heute nicht
mehr sagen. Doch der königliche
Feldjäger August Schmidt wird an
diesem Tag wirklich auf der Suche
nach Wilderern überfallen, von seinem
Hund geweckt, und schafft es,
sich zurück nach Kamschlacken zu
schleppen.
Der „Gelbe Wagener“ verbreitet Angst und Schrecken im Harz
Die markante Hautfarbe seines Angreifers identifizierte einen
Mann, der im Harz bereits berüchtigt ist: Georg Carl Wagener,
auch bekannt als der Gelbe Wagener, der seine Heimat Clausthal
und das Umland in Angst und Schrecken versetzt.
Der Sohn eines Bergmanns ist, glaubt man der Literatur, ein roher
und gefühlloser Mensch. Sein bekanntestes Opfer ist ohne Zweifel
August Schmidt. Doch er ist lange nicht der Einzige, der unter den
Taten des Wilddiebs leidet.
Der Umgang mit seinen Kindern, ein vermeintlicher Mord aus Gier
an einem Bergmann, das Foltern von Tieren. Die Liste der Vergehen
und Gräueltaten, die dem Gelben Wagener zugeschrieben
werden, ist sehr lang. Zu lang, um sie hier im Einzelnen durchzugehen.
Ist nur ein Teil der Geschehnisse wirklich so passiert,
so war Carl Wagener ein schrecklicher Mann. Die Sorte Mensch,
die einen Unschuldigen niederschlägt, und ihm nicht einmal die
Gnade eines schnellen Todes gewährt, sondern ihr Opfer elendig
verrecken lässt. Genau diese Entscheidung aber, soll ihm zum
Verhängnis werden.
Eigentlich soll unser Feldjäger am 2. Juni nicht allein auf Streife
durch den Harz gehen – und wäre alles nach Plan gegangen, so
hätte der junge August Schmidt vielleicht noch viele Jahre gelebt.
An diesem Tag ist er mit vier weiteren Forstbeamten verabredet.
Die Gruppe ist einberufen, um gegen Wilddiebe im Harz vorzugehen.
Schmidt soll gemeinsam mit dem Revierförster von Sieber
losziehen. Dieser sagte jedoch kurzfristig ab und der junge Mann
bricht allein auf.
Wagener wird seine Grausamkeit zum Verhängnis
Der Gelbe Wagener, der an diesem Tag gemeinsam mit seinem
Schwager auf einem Wildererstreifzug ist, greift den Feldjäger an
und lässt ihn zum Sterben zurück. Der junge Schmidt schafft es
Das Schmidt-Denkmal, Gesamtansicht und im Detail (Bild rechts oben)
10 05 | 2026
HISTORIE
allerdings zurück nach Kammschlacken. Bevor er seinen Verletzungen
erliegt, identifiziert er Carl Wagener anhand der markanten
Hautfarbe. Diese Fährte führt schnell zur Festnahme der beiden
Wilddiebe, und für Wagener bedeutet es den Tod. Es ist die letzte
öffentliche Hinrichtung im Oberharz.
Carl Wagener ist ein großer, kräftiger Mann. Seine dunklen, dichten
Haare und der passende Bart verleihen dem Harzer etwas
Wildes. Sein Gesicht ist hart, dort schlummert Kalkül und lauernde
Berechnung. Was man von seiner Haut sieht, ist dunkel,
gelblich. Diese Färbung, manche sagen ein Mal Gottes, hat ihm
seinen berühmt-berüchtigten Spitznamen eingebracht. Wagener
ist ein Mann, für den Menschen auf dem Weg zur Seite weichen.
Er ist ein Mann, bei dem man es sich zweimal überlegt, ob man
ihm widerspricht.
Der Gelbe Wagener attackiert einen Feldjäger und wird gefasst
Am 9. August 1850 aber ist er in sich zusammengesunken,
nur noch eine Hülle seiner selbst. Am Ort der Hinrichtung angekommen,
dem Rande eines kleinen Wäldchens nahe Schulenberg,
hebt er zum ersten Mal den Blick und sieht die Meute.
Tausende haben sich hier versammelt, um ihn beim Sterben
zu begaffen.
Wageners Zeit ist vorbei. Der Henker benötigt nur einen einzigen
Streich seines großen Schwertes und trennt den Kopf des
Gelben Wageners vom Körper. So setzt Schwarz dem Leben
dieses schrecklichen Mannes ein schreckliches Ende. Die Menge
schreit: „Bravo!“
Lust auf mehr? Dann „Die dunklen Seiten des Harzes“
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Wer mehr spannende Geschichten aus dem Harz lesen möchte,
der kann einfach kostenlos abonnieren, um „Die dunklen Seiten
des Harzes“ zugeschickt zu bekommen. Mit Liebe recherchiert und
einem Blick für das Unausgesprochene widmen sich Katharina
Franz und David Krebs jede Woche True Crime, Lost Places und
Legenden, die den Harz geprägt haben. Ob die dunklen Jahre der
Nazi-Zeit, aktuelle Themen wie Reichsbürger oder die Geister vergessener
Orte – unser Newsletter beleuchtet die Seiten des Harzes,
die garantiert in den Bann ziehen. Einfach den QR-Code scannen
oder sich anmelden unter: www.harzkurier.de/dunkleseite
Harzklub-Zweigverein Lerbach
Unterwegs mit Revierförsterin Mona Martin
Das Thema „Der Wald als Schwamm“
Über das Projekt in Lerbach ist schon Einiges
berichtet worden. Nun aber wollte
sich auch der Vorstand des Harzklubs
informieren, denn er ist verantwortlich
für die Wegeführung um Lerbach, wie Hexenstieg,
Bauden-Steig und Försterstieg.
Die Führung übernahm die zuständige Revierförsterin
Mona Martin. Auch wenn der
Vorstand schon einige Bauwerke kannte,
ist es doch etwas ganz anderes, wenn dies
mit fachkundlicher Führung geschieht. Ausgangspunkt
war der Mühlenteich und von
dort aus ging es in Richtung Mangelhalbe
und weiter zum Kunzenloch.
Zwischendurch wurde immer wieder angehalten
und die dort stattgefundenen
Arbeiten erklärt. Es ist schon beeindruckend,
dass Wasser jetzt gesammelt und
weitergeleitet wird.
Zielsetzung der Niedersächsischen Landesforsten
ist:
• Abmilderung der Spitze einer Hochwasserwelle
durch Wasserrückhalt am Entstehungsort
• Zurückhaltung von Geröll, Sedimente
(außerhalb des eigentlichen Gewässers)
• und natürlichen Totholzstrukturen. Zurückhaltung
größerer Wassermengen
im Wald durch diffuse Versickerung von
Niederschlagwasser
• Verringerung der Gefährdungssituation
von Ortslagen nach Starkregenereignissen
• Förderung der Grundwasserbildung
• Verbesserung des Wasserhaushaltes im
Wald
• Förderung des Natur- und Artenschutzes
Maßnahmen sind:
• Bau von Wegekleindurchlässen zur dezentralen
Wasserlenkung vorwiegend
im Bergland
• Anlage von Wegeseitentümpeln im Bergund
Flachland
• Nutzung von Kreuzungsbauwerken der
Fließgewässer vorwiegend im Berg- und
Hügelland „Überlauffurten“ + „Wege-
Durchlass“
• Wegedurchlass als Drossel
Die Zielsetzung und Maßnahmen wurden
anhand der Bauwerke von Mona Martin
sehr gut erklärt.
Dafür dankte ihr der Vorstand des Harzklub
am Ende der Begehung.
05 | 2026
11
HARZER TOURISMUSVERBAND
Neue Bikepark-Kooperation stärkt die Region
Harzer Tourismusverband
Harz Parks One: Fünf Bikeparks, ein Ticket,
ein starkes Signal für den Harz
Mountainbiken im Harz steht für ein
Fahrerlebnis mit Charakter: ursprünglich,
vielseitig und nahbar. Im Umkreis
von nur 30 Kilometern finden sich hier
gleich fünf Bikeparks – und damit eine in
Deutschland einzigartige Dichte an Angeboten
für Gravity- und Mountainbike-
Fans. Die Harzer Bikeparks stehen für
authentische Strecken, natürliche Vielfalt
und eine offene Atmosphäre, die von
Herzblut, gelebter Gemeinschaft und
echter Mountainbike-Kultur geprägt
ist. Gerade diese Mischung macht den
Harz so attraktiv – für ambitionierte
Bikerinnen und Biker ebenso wie für
Familien, Einsteiger und alle, die echtes
Mountainbiken fernab austauschbarer
Erlebnisse suchen.
Dieses markante Profil wollen die fünf
Harzer Bikeparks gemeinsam mit den Tourismusorganisationen
der Orte und dem
Harzer Tourismusverband künftig gezielt
nutzen und ihre Zusammenarbeit deutlich
ausbauen. Im April wurde die neue Kooperation
„Harz Parks One“ im Kurgastzentrum
Altenau vorgestellt. Darin bündeln die
Bikeparks Bodetal in Thale, Braunlage am
Wurmberg, Hahnenklee am ErlebnisBocks-
Berg, der Racepark Schulenberg und der
MSB-X-Trail Bikepark St. Andreasberg ihre
Kräfte, um den Harz als eine der führenden
Gravity-Destinationen Deutschlands weiter
zu profilieren. Organisatorisch getragen
Die Kooperationspartner zum Auftakt in Altenau (Foto: HTV)
wird die Kooperation vom Harzer Tourismusverband,
unterstützt von den Tourismusorganisationen
der beteiligten Orte
sowie den Betreibergesellschaften der Lifte
und Bergbahnen. Neben dem unmittelbaren
touristischen Mehrwert steht dabei vor
allem die langfristige, partnerschaftliche
Zusammenarbeit der Parks im Mittelpunkt.
Mit dem neuen „Harz Parks One“-Ticket
startet die Kooperation zugleich mit einem
ersten gemeinsamen touristischen
Produkt in die Saison: ein attraktives 5er-
Kombiticket zum Preis von 125 Euro, das
jeweils einen Tagesbesuch in jedem der
fünf beteiligten Bikeparks ermöglicht.
Das Ticket ist in der Saison vom 1. Mai bis
31. Oktober 2026 flexibel einlösbar und
steht für maximalen Fahrspaß, maximale
Abwechslung und maximale Tiefenmeter
auf engstem Raum – ein Angebot, das es
in dieser Form in Norddeutschland nur
im Harz gibt.
Erhältlich ist das Ticket ab 1. Mai 2026
direkt an den Kassen der teilnehmenden
Bikeparks sowie online über
den Harzer Tourismusverband unter
www.harzparksone.de.
Die neue Kooperation „Harz Parks One“
mit dem dazugehörigen Kombiticket positioniert
den Harz einmal mehr als starke
Mountainbike- und Gravity-Region. Rund
um das Ticket sind weitere Kommunikations-
und Marketingaktionen geplant.
Darüber hinaus setzt das neue Angebot
einen aufmerksamkeitsstarken Impuls,
um zusätzliche Gäste für die Region zu
gewinnen, die Aufenthaltsdauer der Zielgruppe
zu verlängern und die touristische
Wertschöpfung im Harz nachhaltig
zu stärken.
Bikepark Hahnenklee (Foto: Mediaproduktion-House)
www.harzparksone.de
12 05 | 2026
NATIONALPARK HARZ
Starke Netzwerke für einen zukunftsfähigen Tourismus
Umweltverträglicher Tourismus:
Partnernetzwerke wachsen zusammen und
stärken die Zusammenarbeit
Nationalpark-Partnernetzwerk und Nachhaltigkeitsnetzwerk
der Wernigerode Tourismus GmbH trafen sich in
Schierke
Vertreter*innen von rund 25 Betrieben aus dem Nationalpark-Partnernetzwerk
und dem Nachhaltigkeitsnetzwerk
der Wernigerode Tourismus GmbH sind vor Kurzem zu einem
gemeinsamen Treffen in der Villa Bodeblick in Schierke
zusammengekommen. Das Hotel und Restaurant ist seit
vergangenem Jahr Nationalpark-Partner. Das Partnernetzwerk
des Nationalparks Harz zählt inzwischen 75 Betriebe
und entwickelt sich spürbar weiter.
Zum Auftakt besichtigten die Teilnehmenden die Touristinformation
Schierke. Auch sie ist im Jahr 2025 in das Netzwerk
der Nationalpark-Partner aufgenommen worden. Die neugestalteten
Räume verbinden Naturbezug mit einem modernen
Erscheinungsbild mit gemütlichen Verweilecken für die Gäste.
Im Mittelpunkt des Treffens in der Villa Bodeblick stand anschließend
die Frage, wie die Zusammenarbeit zwischen den
Partnerhotels, Tour- und Nationalpark-Guides, Touristinfos,
Partner-Vereinen und weiteren touristischen Akteuren weiter
gestärkt werden kann. Hervorgehoben wurde in diesem
Zusammenhang auch, wie bedeutsam eine attraktive und
verlässliche ÖPNV-Anbindung zwischen den Landkreisen ist.
Michaela Eckert, Nachhaltigkeitsbeauftragte der Wernigerode Tourismus
GmbH, zeigte den Teilnehmenden des Treffens die neugestaltete
Touristinformation in Schierke. Die TI ist seit vergangenem Jahr
Nationalpark-Partner. (Fotos: Martin Baumgartner)
Gute Mobilitätsangebote sind eine wichtige Voraussetzung für
nachhaltigen Tourismus, für die Erreichbarkeit der Region und
für eine zukunftsfähige Vernetzung der Angebote.
Partnerbetriebe profitieren von umfangreichem Fortbildungsprogramm
des Nationalpark-Bildungszentrums
Vertreter*innen von rund 25 Betrieben aus dem Nationalpark-Partnernetzwerk
und dem Nachhaltigkeitsnetzwerk der Wernigerode
Tourismus GmbH sind zu einem gemeinsamen Treffen in der Villa
Bodeblick in Schierke zusammengekommen. Das Hotel und Restaurant
ist seit vergangenem Jahr Nationalpark-Partner.
Ein weiterer Schwerpunkt war das Thema Fortbildung. Die
Partnerbetriebe profitieren bereits von einem umfangreichen
Fortbildungsprogramm des Nationalpark-Bildungszentrums in
Sankt Andreasberg. Darüber hinaus informierte die Wernigerode
Tourismus GmbH über ein geplantes gemeinsames Projekt
mit dem Nationalpark, bei dem unter anderem zusätzliche
Fortbildungsangebote entwickelt werden sollen. Dabei spielen
aktuelle Zukunftsthemen eine wichtige Rolle. Dazu gehören
Fragen rund um den Klimawandel und seine Auswirkungen
auf den Tourismus. Behandelt werden sollen unter anderem
regionale Klimaprognosen und zu erwartende Veränderungen,
die Folgen für Outdoor-Aktivitäten, Saisonzeiten und Gästeverhalten
sowie der Umgang mit den Herausforderungen und
Chancen, die sich aus dieser Entwicklung ergeben.
Das Treffen war geprägt von einem offenen Austausch, vielen
guten Gesprächen und einer positiven, motivierenden Atmosphäre.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.nationalpark-harz-partner.de
05 | 2026
13
HARZVERBAND
Vielfältiges Programm erleben
Der neue Geopark-Veranstaltungskalender ist da
Der neue Veranstaltungskalender
des UNESCO Global Geoparks Harz .
Braunschweiger Land . Ostfalen ist erschienen.
Gemeinsam mit dem Naturpark
Elm-Lappwald und der Stadt Königslutter
am Elm präsentiert der Geopark auch
im Jahr 2026 wieder ein vielfältiges Programm
in der gesamten Geoparkregion.
Mit knapp 500 Veranstaltungen von über
50 Partnern lädt der Kalender dazu ein,
die Landschaft, Geschichte und Natur des
Geoparks auf vielfältige Weise zu entdecken.
Das Angebot reicht von geführten
Wanderungen und Exkursionen über Vorträge
und Workshops bis hin zu Konzerten,
REGIONALVERBAND HARZ
Familienangeboten und Aktionen wie zum
Bildung für nachhaltige Entwicklung
Beispiel im Rahmen der „Woche der Natur“
der BINGO-Umweltstiftung.
Kultur trifft Natur
Tausch-Weihnachtsbaum –
Tauschen Sie ihre Weihnachtsdeko!
Die festliche Zeit steht vor der Tür und mit ihr die Vorfreude auf
das Weihnachtsfest. Wie in der Modebranche gibt es auch für den
Weihnachtsschmuck in jedem Jahr einen neuen Trend. Manchmal
ist auch einfach Zeit für etwas Neues.
Aber müssen wir den alten Schmuck dann gleich wegwerfen?
NEIN, in diesem Jahr nicht!
Der Naturpark Harz bietet eine originelle und umweltschonende
Alternative. Tauschen Sie ihren Schmuck einfach mit anderen. Vielleicht
sucht jemand genau Ihren Schmuck oder jemand hat genau
die Dekoration an unseren Baum gehängt, die sie suchen. Vom 2.
bis 20. Dezember wird in der Natur- und Geoparkausstellung „Drei
Länder - ein Harz“ in Quedlinburg ein Tausch-Weihnachtsbaum
stehen. Hängen Sie ihren alten Weihnachtsschmuck an unseren
Baum und nehmen Sie sich, was Ihnen gefällt.
Ob bunte Christbaumkugeln, traditionelle Strohsterne, stilvolle
Holzfiguren, klingende Weihnachtsglöckchen oder einen glitzernden
Stern für die Spitze. All das können Sie vorbeibringen, solange
es in gebrauchsfähigem Zustand ist. Auf diese Weise entsteht ein
sich ständig wandelnder Weihnachtsbaum.
Wir hoffen, dass sich zahlreiche Menschen an der Aktion beteiligen
und die gemeinsame Vorfreude auf Weihnachten steigern.
Abgesetzter Kasten (wenn möglich):
Die Ausstellung in der Hohen Straße 6 in Quedlinburg ist
Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 16:00 Uhr und
Freitag von 08:00 – 14:00 Uhr geöffnet.
Text: Christoph Diedicke
Königstage:
Jetzt auch auf Website des Naturpark Harz!
Mit dem Fledermaus-Detektor auf Mausohr-Suche
Bildung für nachhaltige Entwicklung
Der Naturpark Harz engagiert sich in der Bildung für nachhaltige
Entwicklung (BNE). Ermöglicht wird dies durch eine Projektförderung
des Landes Sachsen-Anhalt. Die Tätigkeiten richten sich
dabei vor allem an die Zielgruppen Kinder und Jugendliche.
Alles zum Projekt ist jetzt auch auf unserer Website zu finden.
Neben aktuellen Informationen zu den Projektbausteinen stellen
wir auch Bildungsmaterial, beispielsweise zum Thema Waldboden,
zur Verfügung.
Im Rahmen der Königstage am 22. Mai
2026 laden der Naturpark Harz und
der UNESCO Global Geopark Harz .
Braunschweiger Land . Ostfalen mit
Unterstützung des Förderkreises „St.-
Aegidii-Kirche Quedlinburg“ in der Zeit
von 19 bis 21 Uhr zu einer besonderen
Veranstaltung ein: Zusammen erleben
die Teilnehmenden, angesprochen
sind vor allem Familien, aber auch Naturinteressierte,
einen spannenden
Fledermausabend mit anschließender
Entdeckungstour durch die Welt der
nächtlichen Jäger. Treffpunkt ist um
19 Uhr am Haupteingang der Quedlinburger
Marktkirche. Von hier geht es
gemeinsam zur St.-Aegidii-Kirche.
Der Abend beginnt mit einem kurzen Einführungsvortrag,
der den Naturpark und
den Geopark aus einer etwas anderen
Perspektive vorstellt. Dabei erfahren die
Gäste auch, was ein sogenanntes FFH-
Gebiet (Fauna-Flora-Habitat) ist und welche
wichtige Rolle diese Schutzgebiete
für den Erhalt der biologischen Vielfalt
spielen.
14 05 | 2026
14
12 | 2024
Es gibt auch in diesem Jahr wieder
einige neue Angebote, dazu zählt etwa
ein barrierearmes Naturerlebnis auf
der Kaiserpfalz Werla oder geführte
Wanderungen im Elm mit neuen Inhalten.
Der Tag des Geotops zählt zu
einem der Höhepunkte. An diesem Tag
finden dezentral zahlreiche Veranstaltungen
im gesamten Gebiet statt, mitunter
das beliebte Familienfest an der
Umweltburg in Königslutter.
Der Veranstaltungskalender ist ab sofort
online unter www.harzregion.de
abrufbar und liegt zudem kostenfrei
in den Geopark-Infostellen sowie an
weiteren Auslagestellen in unserer
Region bereit.
Text: Deborah Trümer
Geschmückter Weihnachtsbaum (Foto: moerschy auf Pixabay)
Text: Christoph Diedicke
Ein besonderes Highlight: Vorgestellt wird das
kleinste FFH-Gebiet im Naturpark Harz – mitten
in der Stadt Quedlinburg. In der nahegelegenen
Marktkirche befindet sich ein außergewöhnlicher
Lebensraum für Fledermäuse.
Der Dachstuhl der Kirche beherbergt seit
vielen Jahren eine Wochenstube des Großen
Mausohrs (Myotis myotis). Rund 300 weibliche
Tiere ziehen hier regelmäßig ihren Nachwuchs
groß – ein beeindruckendes Beispiel
für Naturschutz mitten im urbanen Raum.
Im Anschluss nimmt Fledermausexpertin Dr.
Sabine Abraham-Jakobs die Besucher mit
auf eine Reise in die Welt der Fledermäuse. In
ihrem Vortrag vermittelt sie Einblicke in das
Leben, die Orientierung und die Bedeutung
dieser nachtaktiven Tiere.
Danach wird es praktisch: Bei einer geführten
Abendwanderung können die Teilnehmenden
selbst zu Fledermaus-Detektiven werden.
Mit sogenannten Bat-Detektoren oder
Echometern lassen sich die für das menschliche
Ohr unhörbaren Rufe der Tiere hörbar
machen – und sogar bestimmen. So können
Fledermäuse auch dann wahrgenommen
werden, wenn sie am Himmel kaum zu erkennen
sind.
Die Herausgeber (hinten, v.l.): Stefanie Schumacher
(Naturpark Elm-Lappwald), Carolin Neumann
(Geopark), Jannis Ratke (Geopark), Anna Dziatka
(Stadt Königslutter), Tanja Brandes (Geopark)
(vorne l.) und Deborah Trümer (Geopark) (vorne r.).
(Foto: H. Zellmer)
In der Quedlinburger St.-Aegidii-Kirche dreht
sich am 22. Mai alles rund ums Thema Fledermaus.
(Foto: HARZVERBAND)
Eine Anmeldung zu der Tour ist nicht notwendig.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine
Spende für den Förderkreis gern gesehen.
Sollte das Wetter eine Durchführung nicht
zulassen, wird die Veranstaltung auf einen
späteren Zeitpunkt verschoben.
Text: Christel Zander
Die Öffentlichkeitsarbeit des
HARZVERBANDS wird gefördert
aus Mitteln des Ministeriums
für Wissenschaft, Energie,
Klimaschutz und Umwelt
des Landes Sachsen-Anhalt.
HARZVERBAND
Bildungsurlaub
Warum Geologie im Harz
alles andere als trockene Theorie ist
Der Harz gehört zu den spannendsten Landschaften Europas
– zumindest aus geologischer Sicht. Wer verstehen möchte,
wie dieses Mittelgebirge entstand und welche Kräfte unsere
Erde formen, kann vom 17. bis 21. August 2026 an einem außergewöhnlichen
Bildungsurlaub teilnehmen, der Wissen,
Naturerlebnis und echte Entdeckungsmomente verbindet.
Ausgangspunkt für das Angebot unter der Überschrift „Geologie
des Harzes – Ein Streifzug durch die Erdgeschichte im Norden
und Westen des Harzes“ ist das Hotelensemble Solehotels Tannenhof
und Winterberg in Bad Harzburg. Von hier aus erkunden
die Teilnehmenden gemeinsam mit der Diplom-Geologin Susanne
Schroth den Norden und Westen des Harzes – eine Region,
die Fachleute gern als „klassische Quadratmeile der Geologie“
bezeichnen. Veranstaltet wird das Seminar von Arbeit und Leben
Wolfsburg in Kooperation mit dem UNESCO Global Geopark
Harz . Braunschweiger Land . Ostfalen.
Eine Landschaft voller geologischer Geschichten
Im Mittelpunkt stehen folgende Fragen: Wie ist der Harz entstanden?
Wie bilden sich Gesteine? Was verbirgt sich hinter dem
Begriff „Harzburgit“? Und warum gilt gerade diese Region als
geologisches Schlüsselgebiet? Schritt für Schritt entsteht ein
Gesamtbild, das die Landschaft nicht mehr nur als schöne Kulisse
erscheinen lässt, sondern als Ergebnis gewaltiger Prozesse über
Hunderte Millionen Jahre.
Das Seminar verbindet verständliche Theorie mit praktischer
Erfahrung. Bei Exkursionen – zu Fuß oder in Fahrgemeinschaften
– werden Aufschlüsse, Gesteinsformationen und Landschaftsformen
direkt vor Ort untersucht. Die Wege sind bewusst moderat
gehalten (max. etwa 5 km), sodass die Aufmerksamkeit ganz auf
Beobachtung und Verständnis liegen kann. Wetterfeste Kleidung
und gutes Schuhwerk sind Voraussetzung.
Lernen, staunen, Zusammenhänge erkennen
Besonders reizvoll ist die Perspektive, die dieser Bildungsurlaub eröffnet:
Wer einmal erkennt, wie Gesteine entstehen und Landschaften
geformt werden, entdeckt überall Spuren der Erdgeschichte – im
Gebirge ebenso wie im Alltag. Der Harz wird dabei zum Freiluftlabor,
in dem sich Theorie und Realität unmittelbar verbinden.
Der Bildungsurlaub findet statt vom 17.08., 10.30 Uhr, bis 21.08.,
13.30 Uhr. Die Kosten betragen dafür 895 Euro im Doppelzimmer
und 935 Euro pro Person im Einzelzimmer.
Dieser Bildungsurlaub ist ideal für alle, die Natur nicht nur erleben,
sondern wirklich verstehen möchten. Zwischen Felsen, Tälern
und geologischen Zeitzeugen eröffnet sich eine neue Sicht auf
den Harz – eine, die bleibt, lange nachdem die Wanderstiefel
wieder ausgezogen sind.
Text: Carolin Neumann
Hier geht’s direkt zur Anmeldung:
Susanne Schroth erläutert Teilnehmenden so wie hier im vergangenen Jahr erneut in einem Bildungsurlaub direkt vor Ort spannende
Fakten rund um die Geologie des Harzes. (Foto: HARZVERBAND)
05 | 2026
15
WANDERN
Zwischen Picknickdecke und Orgelklang
Wanderfreude rund um Halberstadt
Halberstadt verbindet auf eindrucksvolle
Weise Geschichte, Kultur und Abenteuerlust.
Neben dem imposanten Dom St.
Stephanus sowie der beeindruckenden
Kirchen- und Museenlandschaft gibt es
viele reizvolle Ausflugsziele und Wandertouren,
die sich zu entdecken lohnen.
Ein echtes Highlight ist der Landschaftspark
Spiegelsberge. Geschwungene Wege führen
durch eine Parklandschaft mit eindrucksvoller
Architektur, weiten Wiesen und tierischen
Bewohnern im Tiergarten. Für eine
genussvolle Pause bietet sich ein dort auch
ein entspanntes Picknick im Grünen an. Wer
es organisiert mag, kann an einer geführten
Tour inklusive vorbereitetem Picknick unter
freiem Himmel teilnehmen.
Infos und Tickets gibt es unter:
https://halberstadt.reservix.de/p/
reservix/group/497512
Ambitionierte Wanderer entdecken die Region
auf einem rund 13 Kilometer langen
Rundweg, der die Spiegelsberge mit den
Klusbergen und den Thekenbergen verbindet.
Die sogenannten „Halberstädter
Halberstadt Domplatz / Kirchen
(Foto: Sebastian Theilig)
Berge“ begeistern mit weiten Ausblicken,
bizarren Felsformationen und markanten
Sandsteinlandschaften. Unterwegs passiert
man auch das historische Jagdschloss
Spiegelsberge, dessen Mauern nicht nur
Geschichte erzählen, sondern auch ein riesiges
Weinfass im Keller verbergen. Zum
Parkfest am 1. August kann dort an einer öffentlichen
Führung teilgenommen werden.
Alle weiteren Infos sowie die Route sind
hier zu finden:
https://touren.harzinfo.de/de/tour/
wanderung/grosser-rundweghalberstaedter-berge/802907028/
Wer noch weiter hinaus möchte, schnürt
die Wanderschuhe für den Klosterwanderweg.
Auf 116 Kilometern führt er von
Goslar bis nach Halberstadt und endet am
Burchardikloster. Dort erwartet Besucher
ein außergewöhnliches Kunstprojekt: Seit
2001 erklingt in der Klosterkirche das wohl
langsamste Musikstück der Welt – ORGAN²/
ASLSP, insgesamt angelegt auf 639 Jahre.
Wer sich unsicher ist wann der beste Zeitpunkt
für einen Besuch ist: Am 5. August findet
der nächste Klangwechsel statt und am
5. September wird großes Jubiläum gefeiert.
Tipp: Für den Klosterwanderweg gibt
es ein extra Begleitheft der Harzer Wandernadel
zum Stempel sammeln.
Neben den speziellen Wanderwegen werden
in Halberstadt auch geführte Touren
und Wanderungen angeboten. Einmal monatlich
findet unter anderem der „Romantische
Abendspaziergang“ statt, der Geschichte
und Genuss auf besondere Weise
verbindet. Des Weiteren können Gruppen
auch Führungen durch die Höhlenwohnungen
oder Halberstadts Vergangenheit
buchen.
Alle Infos und weitere Touren gibt es unter: https://www.halberstadt.de/de/erlebnisbausteine-fuer-gruppen-hbs.html
Neue Wanderplattform geht am 1. Mai 2026 online
Harzklub startet HikingChallenge
zum 140. Jubiläum
Seit 1886 bringt der Harzklub e.V. Menschen
auf die Wanderwege. Zum 140. Geburtstag
kommt jetzt etwas Neues dazu: die Hiking-
Challenge unter www.HikingChallenge.de.
Das Prinzip ist einfach: Zweigvereine des
Harzklubs bieten geführte Wanderungen an,
von der entspannten Feierabendrunde bis zur
anspruchsvollen Tagestour. Wer teilnimmt,
scannt vor Ort einen QR-Code und sammelt
HikingPoints. Je nach Anzahl winken Wanderabzeichen
des Harzklubs in Bronze, Silber
oder Gold.
Die HikingChallenge ist bewusst niedrigschwellig:
Keine Vorerfahrung nötig, keine
teure Ausrüstung, kein Leistungsdruck. Wer
Lust hat, den Harz zu Fuß zu entdecken und
sich dabei ein persönliches Ziel zu setzen, ist
genau richtig.
Hinter jeder Wanderung stehen zertifizierte
Wanderführerinnen und Wanderführer, die
den Harz kennen wie ihre Westentasche: Geologie,
Geschichte, Natur, alles was am Wegesrand
spannend ist. Nebenbei lernt man andere
Wanderbegeisterte kennen.
Aktuell sind bereits 15 Zweigvereine auf der
Plattform aktiv. Weitere kommen laufend
dazu.
Damit der QR-Code gescannt werden kann ist
erstens eine Systemanmeldung und zweitens
eine Anmeldung zur jeweiligen Saison erforderlich.
Die Teilnahme ist für Mitglieder des
Harzklub kostenfrei, für Nicht-Harzklubmitglieder
beträgt das Teilnahmeentgelt 35 €.
Wer die HikingChallenge ausprobieren möchte,
kann sich ab dem 1. Mai 2026 auf www.
HikingChallenge.de anmelden und direkt die
erste Wanderung suchen.
05 | 2026
17
HARZKLUB
Der Harzklub wandert wieder, wandern Sie mit!
Geführte Wanderungen im Mai | Juni 2026
BITTE BEACHTEN SIE:
Um Anmeldung zu den Wanderungen wird gebeten. Rucksackverpflegung, zweckmäßige Kleidung und
geeignetes Schuhwerk ist erforderlich. Die Teilnahme an den Wanderungen erfolgt auf eigene Gefahr.
Samstag, 16.05. 2026
Salzgitter Höhenzug Blick auf Steinlah
Zweigverein Salzgitter
Treffpunkt: 10.00 Uhr SZ-Gebhardshagen, Parkplatz am Waldschwimmbad
Streckenlänge: ca. 10 km
Führung: Cornelia Haus
Samstag, 16.05.2026
Fotowanderung Frühlingserwachen im Wald
Zweigverein Bad Grund
Fahrgemeinschaft bitte beim Wanderführer erfragen
Treffpunkt: 10.00 Uhr, Parkplatz am Nahkauf, Markt, Hübichweg,
Bad Grund
Foto-Wanderung: WeltWald – Albertturm – Iberger Cafehaus,
Einkehr Iberger Albertturm. Das ist kein Fotokurs! Wir fotografieren
gemeinsam, mit Handy oder jeder anderen Kamera die Natur und
tauschen uns über Grundlagen der Naturfotografie aus.
Streckenlänge: ca. 10 km, 310 Hm, höchster Punkt: 580 Meter
Rückkehr: ca. 17.00 Uhr
Stempelstellen Harzer Wandernadel: 129 (WeltWald) und
130 (Iberger Albertturm)
Anmeldung: Unbedingt erforderlich
Uwe Rosin → 0152 29765792, wandern@harzklub-badgrund.de
Samstag, 16.05.2026
Wanderung zur Viktorshöhe
Zweigverein Harzgerode
Treffpunkt: 10.00 Uhr Parkplatz Wallgarten in Harzgerode
Wanderung: Parkplatz – Bärweg – Bremer Teich – Bärendenkmal
– Viktorshöhe – Rundweg zum Sternhaus – Parkplatz
Streckenlänge: ca. 13 km Rückkehr: ca. 16.00 Uhr
Führung und Anmeldung: Horst Schöne → 039484 909939,
E-Mail: garni@alexisbad.de
Samstag, 16.05.2026
Rund um Wolfshagen
Zweigverein Oker
Treffpunkt: 10.00 Uhr Parkplatz Begegnungsstätte Oker
PKW-Fahrgemeinschaft
Wanderung: PP Festhalle Wolfshagen – Loofstieg – Köte – Schäderbaude
– Pavillon Tannengrund (Einkehr) – Kirche – PP Festhalle
Streckenlänge: ca. 8 km Rückkehr: gegen 16.00 Uhr
Führung: Eckhard Becker → 05321 352911
Samstag, 16.05.2026
Quedlinburg mit Münzberg
Anreise/Start: Bus 8.30 vom Hbf Blankenburg
Mitfahrkosten: Busfahrkosten
Streckenlänge: ca. 10 km, 100 Hm, leicht
Wanderung: Quedlinburg Münzberg mit Besichtigung – Altenburg-
Warte – Wipertikirche und Wipertifriedhof
Rückfahrt: mit Bus gegen 16.00 Uhr
Wanderführer: Reinhold Weyrauch → 03944 61670
Verpflegung: Einkehr möglich bei Voranmeldung
Sonntag, 17.05.2026
Rundwanderweg Nr. 1 in Seesen
Zweigverein Seesen
Treffpunkt: 8.00 Uhr Parkplatz Granetal in Seesen
Wanderung: Herzog-Wilhelmschneise – Kalte Birke – Walter Kolle
Köthe
Streckenlänge: 7 km, leichte Wanderung
Führung und Anmeldung: Jürgen Salewski → 05381 8106
Besonderes: Festes Schuhwerk erforderlich, Einkehrmöglichkeit
Sonntag, 17.05.2026
Rundwanderung über den Harly bei Vienenburg
Zweigverein Hahnenklee-Bockswiese
Treffpunkt: So, 12.00 Uhr Touristinfo Hahnenklee
PKW-Fahrgemeinschaften
Wanderung: Klostergut Wöltingerode – Kräuter-August-Höhle –
Abstecher zum Mammutbaum – Harlyturm – Wöltingerode
Streckenlänge: ca. 8 km
Einkehr: Evtl. Harlyturm oder Klosterkrug Wöltingerode
Rückkehr: ca. 18.00 Uhr
Wanderführung: Uwe Janssen
Informationen: → 0157 79060301
Sonntag, 17.05.2026
Gang durch die Geschichte von Walkenried und Ellrich
Zweigverein Bad Harzburg
Treffpunkt: 9.15 Uhr, Tedi Parkplatz Bad Harzburg
PKW-Fahrgemeinschaften
Wanderung: von Walkenried auf dem Kolonnenweg nach Ellrich
zur KZ-Gedenkstätte und zurück zur Klosterruine.
Streckenläng: ca. 17 km, 250 Höhenmeter
Rückkehr: ca. 17.30 Uhr
Anmeldung und Führung: Uwe Siebels → 01575 5571609
Dienstag, 19.05.2026
Feierabendwanderung
Zweigverein Clausthal-Zellerfeld
Treffpunkt: 17.00 Uhr, Mensa der TU, Leibnitzstr.
Wanderung: Mensa – Feldgraben (Walter-Nernst-Str.) – Pfauenteiche
– Dorotheer Kunstgraben – Hirschler Teich – Mensa
Streckenlänge: ca. 5 km
Anmeldung: → 05323 9626644 oder info@clz-harzklub.de
Donnerstag, 21.05.2026
Wanderung mit den Seesener Harzklub-Freunden
Zweigverein Thale
SENIORENWANDERUNG
Treffpunkt: 11.00 Uhr Parkplatz an der Hütte (Dampfmaschine)
Fahrgemeinschaften nach Bad Suderode
Wanderung: Parkplatz Felsenkeller – Kurpark – Lessinghöhle
Streckenlänge: ca. 4 km
Rückkehr: ca. 16.00 Uhr
Einkehr bei Kaffee und Kuchen
Anmeldung und Wanderung: R. und H. Watzek → 03947 3227
Anmeldung erforderlich
18 05 | 2026
HARZKLUB
Der Aussichtsturm auf der
Schalke ist „im Urlaub“.
Er wird renoviert, restauriert
und den neuesten
Sicherheitsbestimmungen
angepasst, bevor er wieder
auf seinen alten Platz
gestellt wird.
(Foto: HK Clausthal-Zellerfeld)
Donnerstag, 21.05.2026
Luchstour – Teil 1
Zweigverein Goslar
FEIERABENDWANDERUNG
PKW-Fahrgemeinschaften ab Goslar/Osterfeld 16.30 Uhr
Treffpunkt: 17.00 Uhr HarzWaldHaus, Bad Harzburg
Wanderung: „Historie, Wiederansiedlung und aktuelle Entwicklungen
bei den Harzer Katzen“ – Stippvisite nach Feierabend zum
Schaugehege an den Rabenklippen
Trittsicherheit und gute Grundkondition erforderlich
Streckenlänge: ca. 9 km, +/- 350 Hm
Rückkehr: ca. 20.00 Uhr
Max. Teilnehmerzahl: 20
Anmeldung und Führung:
Jens Dunemann → jens.dunemann@harzklub-goslar.de
(Wichtig: Anmeldung bis zum Vortag erforderlich)
Sonntag, 24.05.2026
Radtour Ringgleis-Radweg
Zweigverein Salzgitter
Treffpunkt: 10.00 Braunschweig Hauptbahnhof. Ausgang Ackerstraße
(Siemens) Parkmöglichkeit.
Streckenlänge: ca. 40 km
Einkehr: Café & Bistro Relax, Schrotweg 113 zum Currywurst-
Essen.
Möglichkeit der Anfahrt mit der Bahn. Fahrpreis pro Pers 5,30 €
einfache Fahrt, Preis pro Fahrrad: 6 € Tagesticket.
Nicht-Harzklubmitglieder zahlen eine Spende von 5 Euro.
Diese wird bei Eintritt in den Verein angerechnet.
Anmeldung: Manfred Broser → 05341 33264
Samstag, 30.05.2026
Vogelstimmenwanderung
Zweigverein Wernigerode
Treffpunkt: 4.30 Uhr Wernigerode Marstall
Dauer: ca. 2,5 bis 3 Stunden
Anmeldung und Führung: Dr. Gunter Karste → 0151 28848550
Samstag, 30.05.2026
Panorama Museum Bad Frankenhausen
Zweigverein Thale
FAMILIENWANDERUNG
Treffpunkt: 9.30 Uhr Lidl Parkplatz Thale
Fahrgemeinschaft nach Bad Frankenhausen
Ablauf: Besichtigung Panorama Museum, danach kleine Wanderung
Streckenlänge: 4 km Rückkehr: ca. 17 Uhr
Anmeldung (erforderlich): F. Nennhuber → 03947 4199666,
E-Mail: nennhuber.harzklub@web.de
Samstag, 30.052026
Rübelandbahn Teil II
Zweigverein Blankenburg
Treffpunkt: 9.00 Uhr, Parkplatz Theaterstraße
PKW-Fahrgemeinschaften
Mitfahrkosten: 2,00 €, ca. 20 km
Wanderung: PP am Blauen See –Schornsteinberg – Lokschuppen
Mamut – Bahnhofsgebäude Rübeland – Neuwerk – PP am
Blauen See
Stempelstelle Harzer Wandernadel: 89 (Schornsteinberg)
Streckenlänge: ca. 10 km, 250 Hm, mittelschwer
Wanderführer: Andreas Flügel
Verpflegung: Rucksackverpflegung, ggf. Einkehr in Café am Bahnhof
Rübeland möglich oder im Bodetaler
Sonntag, 31.05.2026
Wilde Katzen und schlaue Luchse
Zweigverein Bad Harzburg
Treffpunkt: 9.15 Uhr Tedi-Parkplatz, Herzog-Julius-Str. 2, Bad
Harzburg
Rundwanderung: auf dem Wildkatzenerlebnispfad über Marienteich
und Molkenhaus zum Luchsgehege an den Rabenklippen
und zurück über Großer Burgberg
Verpflegung: Rucksackverpflegung empfohlen, keine Einkehr
vorgesehen
Stempelstelle Harzer Wandernadel: 169 (Molkenhaus), 170 (Rabenklippe)
und 121 (Burgberg)
Streckenlänge: ca. 27 km, ca. 600 Hm, schwere Wanderung
Rückkehr: ca. 18.00 Uhr
Anmeldung und Führung: Stephan Schaaff → 0176 93128
05 | 2026 19
HARZKLUB
Sonntag, 31.05.2026
Was hat die Mausefalle mit der Oker zu tun?
Zweigverein Wolfshagen im Harz
PKW-Fahrgemeinschaften (Mitfahrkosten): Eigene Anfahrt
Treffpunkt: 10.00 Uhr Parkplatz Talstraße/Ecke Rosenstraße,
Goslar-Oker
Wanderung: Ziegenrückenklippe – Treppenstein – Mausefalle
– Käste – Königreich Romkerhall – Verlobungsinsel – Okertaler
Klippenstieg
Streckenlänge: ca. 12 km Schwierigkeitsgrad: Mittel
Höhenmeter: 440 hm Aufstieg, 440 hm Abstieg
Rückkehr: ca. 15.30 Uhr mit Möglichkeit zur abschließenden
Einkehr im Café-Restaurant Waldhaus
Stempelstelle Harzer Wandernadel: 116 (Verlobungsinsel),
117 (Treppenstein) und 118 (Kästehaus)
Anmeldung und Führung: Wanderführer Uwe Brennecke
→ 0151 62428452 oder per Mail: um.brennecke@t-online.de
Sonntag, 31.05.2026
Wanderung mit den Kindern und Familien der Okerstrolche
Zweigverein Oker
Treffpunkt: 09.00 Uhr Parkplatz Begegnungsstätte Oker
PKW-Fahrgemeinschaft
Wanderung: PP Clausthal Alter Bahnhof – mit Erzbahn zum
Schacht Ottilae mit Besichtigung und Einkehr – zurück wandern
PP Alter Bahnhof
Streckenlänge: ca. 8 km Rückkehr: gegen 15.00 Uhr
Führung: Günter Eißfeld → Tel. 05321 330655, Silke Becke
Sonntag, 31.05.2026
Braunlage im Frühling
Zweigverein Wernigerode
Treffpunkt: 9.00 Uhr Wernigerode Parkplatz Feldstraße
PKW-Fahrgemeinschaft
Wanderung: Braunlage – Grenzstein – Silberfuchsfarm – Kurpark
– Klinik Dr. Barner
Streckenlänge: ca. 9 km, leicht Rückkehr: ca. 14.00 Uhr
Anmeldung und Führung: Bärbel Meyer → 0173 6276674
Mittwoch, 03.06.2026
Wellness und Entspannung, Walderlebnis
Zweigverein Salzgitter
FÜR FAMILIEN MIT KINDERN
Treffpunkt: 16.00 Uhr, SZ-Bad, Friedrich-Ebert-Str. bei Union
Sportplatz. Streckenlänge: ca. 5 km
Führung: Beate Vitt
Mittwoch, 03.06.2026
Seniorenwanderung
Zweigverein Salzgitter
Treffpunkt: 14.00 SZ-Lebenstedt, Westufer, Salzgittersee,
Wasserskianlage.
Streckenlänge: ca. 10 km
Einkehr: Café Carree, Chemnitzer Str. 42 C.
Anmeldung: bitte 5 Tage vorher bei Ingrid Redetzki → 05341 63757
Donnerstag, 04.06.2026
Walderlebnispfad Stadtwald Goslar
Zweigverein Goslar
Feierabendwanderung
Treffpunkt: 17.00 Uhr Anfahrhäuschen, Goslar
Wanderung: Vom Anfahrhäuschen am Rammelsberg in den Stadtwald
auf den neuen Walderlebnispfad
Streckenlänge: ca. 6,5 km, +/- 160 Hm Rückkehr: ca. 20.00 Uhr
Anmeldung und Führung:
Thomas Havermann → 0152 32 07 25 60
(Wichtig: Anmeldung bis zum Vortag erforderlich)
Samstag/Sonntag, 06./07.06.2026
Wanderwochenende Seesen – Thale
Zweigverein Thale
Mittellange Wanderung für Geübte
1. Etappe: Königerode – Wippertalsperre – Dankerode
Streckenlänge: ca. 25 km
2. Etappe: Kugelspaßweg Glasebach – Harzgerode
Streckenlänge: ca. 12 km
Übernachtung: Königerode
Anmeldung: S. Müller → 03947 62259 oder 0176 82609765
Besonderes: Rucksackverpflegung, gutes Schuhwerk und Ausdauer
erforderlich.
Anmeldung erforderlich, begrenzte Teilnehmerzahl
Samstag, 06.06.2026
Mittleres Innerstetal (Holle/Derneburg)
Zweigverein Salzgitter
Treffpunkt: 11.00 Uhr Holle, Bahnhof.
Streckenlänge: ca.12 km
Einkehr: Café im Glaushaus, Holle/Derneburg.
Anmeldung: bis 30.05.2026 bei Cornelia Haus → 05341 1766916
Donnerstag, 04.06.2026
Wanderung zur Rothe Mühle mit gemütlicher Einkehr
Zweigverein Blankenburg
Treffpunkt: 9.00 Uhr Parkplatz Theaterstraße
PKW-Fahrgemeinschaften
Mitfahrkosten: 2,60 €, ca. 26 km
Wanderung: ParkPlatz Netto Derenburg – Glasmanufaktur – an
der Holtemme entlang – Bier- und Kaffeegarten Rothe Mühle
und zurück
alternativ PP Silstedt – Rothe Mühle und zurück (leicht), ca. 5 km
Streckenlänge: ca. 13 km, 40 Hm mittel
Bitte auch für die kurze Strecke gesondert anmelden, wir brauchen
ja zwei Wanderführer !
Wanderführer: Ute und Reinhold Weyrauch → 03944 61670
Verpflegung: Rucksackverpflegung, ggf. Einkehr
Sonntag, 07.06.2026
Wanderung durch das schöne Grumbachtal
Zweigverein Hahnenklee-Bockswiese
Treffpunkt: 14.00 Uhr Touristinfo Hahnenklee
Wanderung: Hahnenklee – Waldseebad – Grumbachtal – Unterer
Grumbacher Teich – Hahnenklee
Streckenlänge: ca. 6 km
Einkehr: wer möchte bei Rückkehr in Hahnenklee gemeinsam
zum Kaffee trinken
Rückkehr: ca. 17.00 Uhr
Wanderführung: Uwe Janssen
Informationen: → 0157 79060301
Sonntag, 07.06.26
Wanderung zum Okerstein
Zweigverein Clausthal-Zellerfeld
Treffpunkt: Clausthal-Zellerfeld, Adolf-Roemer Straße
08.51 Uhr Bus zum Stieglitzeck
Wanderung: Brandnerklippe – Philippbrücke – Okerstein – Baumannweg
– Unterer Bruchbergweg – Goetheweg – Tischlertal
– Schultal – Altenau
Streckenlänge: ca. 9 km
Rückkehr: 12.02 Uhr oder 14.02 Uhr von Altenau, Markt, Ankunft
CLZ, Kronenplatz 12.19 Uhr oder 14.19 Uhr
Wichtig: Rucksackverpflegung, festes Schuhwerk Es gilt der
Sonntagsfahrplan.
20 05 | 2026
HARZKLUB
Sonntag, 07.06.2026
Höhlenwohnungen, seltene Pflanzen und alte Mühlen
Zweigverein Wernigerode
Treffpunkt: 8.50 Uhr Wernigerode Busbahnhof
Wanderung: Langenstein – Altenburg – Hoppelberg – Sandhöhlen
– Regensteinmühle – Pfeifenkrug
Stempelstelle Harzer Wandernadel: 81 (Sandhöhlen) und
82 (Regensteinmühle)
Streckenlänge: ca. 14 km, mittel
Rückkehr: ca. 16 Uhr
Anmeldung und Führung: Michael Lütje → 0171 1933598
Sonntag, 07.06.2026
Radwandertag rund um Hildesheim
Treffpunkt: Hildesheim, Parkplatz AMEOS-Klinikum, Goslarsche
Landstr. 60.(Anfahrt B 6, an der 1. Ampel vor Hi links).
ADFC-Veranstaltung mit 5 Stationen (Essen/Trinken).
Nicht-Harzklubmitglieder zahlen eine Spende von 5 €.
Diese wird bei Eintritt in den Verein angerechnet.
Streckenlänge: ca. 44 km
Anmeldung: Manfred Broser → 05341 33264
Mittwoch, 10.06.2026
Gesundheitswanderung
Zweigverein Blankenburg
Treffpunkt: 10.00 Uhr Parkplatz bei Jogys Waldkneipe
Streckenlänge: ca. 4 km, leicht
Wanderung: kleine Wanderstrecke im Heers mit Übungen und
Informationen zum Thema Gelenkgymnastik
Kostenbeitrag: 18,00 €/Person, Harzklub-Mitglieder kostenfrei
Wanderführer: Annette Dumeier, Zertifizierte Gesundheitswanderführerin
Anmeldung: Handy: 0160-8711837
E-mail: annette.dumeier@klosterapotheke-blankenburg.de
Samstag, 13.06.2026
Motto: Bergbauteiche um den Polsterberg
Zweigverein Oker
Treffpunkt: 10.00 Uhr Parkplatz Begegnungsstätte Oker
PKW-Fahrgemeinschaft
Wanderung: PP Polsterberger Zechenhaus – Fortunateich –
Jägesbleeker Teich – Hubhaus Einkehr – Polstertaler Teich – PP
Zechenhaus
Streckenlänge: ca. 8 km
Rückkehr: gegen 16.00 Uhr
Führung: Günter Eißfeldt → 05321 330655
Samstag, 13.06.2026
Bärenkopf und Grenzlerburg
Zweigverein Salzgitter
Treffpunkt: 11.00 Uhr, SZ-Bad, Thermalbad
Streckenlänge: ca. 13 km, mittel
Einkehr: Johnny’s
Anmeldung: bis 07.06.2026 bei Beate Vitt → 0175 5236302
Samstag, 13.06.2026
Radtour Salzgitter – Nordost
Zweigverein Salzgitter
Treffpunkt: 10.00 Uhr SZ-Lebenstedt, Neißestraße, (Expert-
Parkplatz)
Streckenlänge: ca. 40 km
Einkehr: Dorfcafé SZ-Bleckenstedt. Nichtradler können direkt
gegen 13.30 Uhr ins Dorfcafé vorbeikommen.
Nicht-Harzklubmitglieder zahlen eine Spende von 5 €.
Diese wird bei Eintritt in den Verein angerechnet.
Anmeldung: erforderlich bis 07.06., Manfred Broser → 05341 33264
Sonntag, 14.06.2026
Über Höhen- und Kammwege im Braunschweiger Land
Zweigverein Goslar
Treffpunkt: 10.00 Uhr Heimburg
Wanderung: Von Heimburg über die Höhen- und Kammwege im
Braunschweiger Land
Streckenlänge: ca. 18 km
Rückkehr: ca. 15.00 Uhr
Anmeldung und Führung: Klaus Meier (Twinn) → 0174 6522585
(Wichtig: Anmeldung bis zum Vortag erforderlich)
Sonntag, 14.06.2026
Aussichten zwischen Wernigerode und Hartenberg
Zweigverein Bad Harzburg
Treffpunkt: 09.15 Uhr, Bad Harzburg, Parkplatz TEDI.
PKW-Fahrgemeinschafte
Wanderung: Wanderung bei Wernigerode: Friederikensicht –
Henkersberg – Hartenberg
Streckenlänge: ca. 17 km, ca. 530 Hm, mittelschwere Wanderung
Rückkehr: gegen 17.30 Uhr.
Verpflegung: Rucksackverpflegung empfohlen, keine Einkehrmöglichkeit
Anmeldung und Führung: Sandra Witt → 0177 1444746
Sonntag, 14.06.2026
Helbetal
Zweigverein Ilfeld-Wiegersdorf
PKW-Fahrgemeinschaften
Treffpunkt: 9.00 Uhr Ilfeld Blumenpavillon
Wanderung: Obergebra – Friedrichsrode – Helbetal – Höhenweg
– Obergebra
Streckenlänge: ca. 16 km
Rückkehr: ca. 17.00 Uhr
Anmeldung und Führung: Andreas Volkmann → 036331 42178
Sonntag, 14.06.2026
König Hübich-Route
Zweigverein Bad Grund
Treffpunkt: 10.00 Uhr, Parkplatz P1 am Weltwald, Bad Grund
Fahrgemeinschaft bitte beim Wanderführer erfragen
Wanderung: aussichtsreiche Tour rund Bad Grund, keine Einkehr,
Rucksackverpflegung,
Streckenlänge: ca. 12 km, 290 Hm, höchster Punkt: 440 Meter
Rückkehr: ca. 14.00 Uhr
Stempelstelle Harzer Wandernadel: 130 (Iberger Albertturm)
Anmeldung/Führung:
Uwe Rosin → 0152 29765792, wandern@harzklub-badgrund.de
Sonntag, 14.06.2026
Spurensuche auf der alten Bahnstrecke
von Clausthal-Zellerfeld bis Altenau
Zweigverein Wildemann
Schwierigkeitsgrad: leicht
Treffpunkt: 9.00 Uhr, Alter Bahnhof Zellerfeld (Heutiger Busbahnhof)
PKW-Fahrgemeinschaften
Wanderung: Bahntrasse im Stadtgebiet Clausthal/Ostbahnhof –
Abzweig zum Werk Tanne – Bedarfshaltestelle Mönchstalschanze
– Bahnhof Altenau – Bergstraße – Markt
Besonderheiten: Rückkehr mit Linienbus 840 ab Altenauer Markt
um 14.02 Uhr
Streckenlänge: ca. 11 Kilometer
Dauer der Wanderung: ca. 4 Stunden
Anmeldung: erforderlich bei Martina Michel → 0160 6316318
Führung: Ralf Göbgen
05 | 2026 21
Schutzgebühr 2,00 € | Ausgabe 05_2026
HARZKLUB
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Beitrittserklärung
Zutreffendes bitte ankreuzen:
Ja, ich möchte die wichtigen Ziele und Aufgaben des Harzklubs unterstützen
und erkläre hiermit meinen Beitritt als:
Einzelmitglied
Familie
Vorname/Name:
Geburtsdatum:
Straße:
PLZ /Ort:
E-Mail:
Beitritt zum Harzklub-Hauptverein/Zweigverein:
Der Jahresbeitrag ist unterschiedlich und ist bei den Zweigvereinen zu erfragen.
Ort, Datum
Mitgliederzeitschrift »DER HARZ«:
Ort, Datum
Der Harz (-er Wald)
geht nicht ohne uns
Harzklub hilft!
Hier geht es zur großen Pflanzaktion:
https://harzklub.de/harzklub-hilft/
Aktiv für den Naturschutz
im Harz!
Unterschrift
Bei Minderjährigen, Unterschrift
eines Erziehungsberechtigten.
Ich abonniere die Mitgliederzeitschrift »DER HARZ«
(erscheint monatlich, Abo-Hotline: siehe Impressum).
Unterschrift
Jahreshauptversammlung
2026
Trautenstein S. 4/5
Die Geschichte der
Spiegeltaler Mühlen
S. 9
Wandertipps und
Start der
HikingChallenge S. 17
www.harzklub.de
Vorteile der Mitgliedschaft
im Harzklub e.V.
✔ Vergünstigungen, preiswerte Nutzung
von Wanderheimen z.B. beim Kauf
von Wanderkarten, Übernachtungen in den
Wanderheimen
✔ DWV-Mitgliedskarte (Deutscher
Wanderverband): Vergünstigungen regional
und deutschlandweit bei vielen Partnern
✔ Angebote: Möglichkeit der Teilnahme
an Veranstaltungen des Harzklub e.V., z.B.
Harzer Heimattag, Naturschutztag, Sternwanderung,
Brockenveranstaltungen, den
Veranstaltungen der Zweigvereine und an
den geführten Wanderungen und Ausflügen
des Harzklubs
✔ Lehrgänge und Fachtagungen: Möglichkeit
der Teilnahme an den Lehrgängen,
Fachtagungen und Weiterbildungen (Wanderführer,
Wegebeschilderung, Naturschutz,
Jodeln und Peitschenknallen, Akkord-Zither,
Klöppeln)
✔ Kinder- und Jugendfreizeiten im
Wanderheim Wildemann, Ausflüge:
Teilnahme an den Kinderfreiten mit Aktivitäten
im Wald, zu Bergbau und Naturschutz,
Basteln, Harzer Brauchtum und Lagerfeuer,
Ausflüge zum Weltwald Harz, auf den Brocken,
in Höhlen oder Bergwerke
✔ Versicherungen: günstige Beiträge aufgrund
der hohen Mitgliederzahl im Harzklub-
Gesamtverein (Haftpflicht,-Unfall,- Schutzhütten,-
Musikinstrumente)
✔ Gema-Rahmenvertrag: Durch Mitgliedschaft
im Deutschen Wanderverband
20 % Nachlass der Gema-Gebühren bei Auftritte
und Möglichkeit der Mitgliedschaft im
Landestrachtenverband
✔ Vermarktung und Werbung für die
Heimat- und Brauchtumsgruppen sowie für
Wanderungen und sonstige Veranstaltungen
über die Geschäftsstelle, das Internet,
Rundschreiben und Presseinformationen
✔ Information sämtlicher Zweigvereine
zu den Geschehnissen im Harzklub und im
gesamten Harz z.B. durch Rundschreiben,
Vereinszeitschrift „Der Harz“, Versammlungen,
Internet, Presse
✔ Termine: Weitergabe aus den Zweigvereinen
über Rundschreiben und Veröffentlichungen,
Internet
✔ Austausch der Zweigvereine untereinander
z.B. über Vereinsrecht (Satzungen),
Versicherungen, Betreuungsgebiete usw.
✔ Stiftungen: Inanspruchnahme finanzieller
Zuschüsse entsprechend den Richtlinien
für besondere Projekte der Zweigvereine
✔ Unterstützung der Zweigvereine durch
den Hauptverein bei Problemen, Gründungen,
Veranstaltungen usw.
✔ Beratung durch den Hauptverein über
die Zusammenarbeit mit Forstbetrieben,
Kommunen, anderen Partnern, Pressearbeit,
Datenschutz usw.
✔ Hohe Mitgliederzahl: 12.000 Mitglieder
im gesamten Harzklub können sich viel besser
Gehör verschaffen, als einzeln agierende
„Ortsvereine“
✔ Aktive Mitwirkung in der großen
Harzklub-Familie: Umsetzung gemeinsamer
Aufgaben und Ziele, Pflege des Gemeinschaftssinns
22 05 | 2026
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