3. Mai 2026
- Radarfallen schnappten 650 Mal am Tag zu - Die neuen Sommerdrinks des Jahres sind in Graz angekommen - Gastro-Szene serviert neue Standl
- Radarfallen schnappten 650 Mal am Tag zu
- Die neuen Sommerdrinks des Jahres sind in Graz angekommen
- Gastro-Szene serviert neue Standl
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3. MAI 2026, AUSGABE 18
Prost
Die neuen Sommerdrinks des Jahres
sind in Graz angekommen:
Solare Spritz und Ube Latte. 22
Mahlzeit
Die Gastro-Szene serviert neue Standln
bei der Uni und am Jakominiplatz
sowie ein Pizzeria-Comeback. 14
Grazer Blitzlichtgewitter
Radarfallen
schnappten
650 Mal
am Tag zu
Bitte lächeln. Exakt 232.578 Mal wurde im Vorjahr ein Radar in Graz ausgelöst. Statistisch gesehen wurde damit fast jeder führerscheintaugliche
Grazer einmal geblitzt. Die höchste Übertretungsquote gab es in Mariatrost, die meisten Anzeigen beim Blitzer in der Schubertstraße. SEITEN 4/5
GETTY(2), DER GRAZER, KK
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E D I T O R I A L
von
Tobit
Schweighofer
✏ tobit.schweighofer@grazer.at
Ruhepol im
sozialmedialen
Rauschen
D
ie so oft beschworene
„richtungsweisende“
Gemeinderatswahl
steht vor der Tür. Glaubt man
so manchem adrenalingeschüttelten
Insider, geht es
um nichts weniger als um
„alles oder nichts“. Die
Angelegenheit ist also von
großer Bedeutung, auch
wenn sich die Inhalte durch
die Masse an Wahlwerbung
auf allen sozialen und
unsozialen Kanälen in
Bedeutungslosigkeit verlieren
können. Umso wichtiger ist
es, einen Schritt zurückzutreten
und sich anzusehen, was
die einzelnen wahlwerbenden
Parteien tatsächlich zu
wichtigen Themen der Stadt
zu sagen haben. Genau dieses
Service wollen wir unseren
Lesern in den kommenden
Wochen bieten. Den Start machen
wir in dieser Ausgabe
mit dem Sport. Einserseits gilt
Graz als Sporthauptstadt, ist
in vielen Ligen in Österreich
ganz vorne mit dabei,
andererseits eiern wir seit
Jahren an einer Stadionlösung
herum, Sportvereine klagen
über mangelnde Wertschätzung
und die Infrastruktur.
Alle Spitzenkandidaten der
im Gemeinderat vertretenen
Parteien haben die Möglichkeit,
ihre Positionen kurz und
bündig und unkommentiert
darzulegen und uns damit ein
Innehalten im sozialmedialen
Rauschen zu ermöglichen,
damit wir am 28. Juni das
Kreuz an der richtigen Stelle
machen können.
Tobit Schweighofer, Chefredakteur
SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...
... Alexavius
Der Grazer
GNTM-Kandidat
spricht über
Weltstar Heidi
Klum, Modelklischees,
Tipps
an sein früheres
Ich – und verrät,
ohne wen er auf
keine einsame
Insel könnte.
Können Sie in Graz noch gemütlich frühstücken
gehen oder werden Sie zu oft erkannt?
Mit meiner Freundesgruppe bin ich früher einmal
in der Woche woanders frühstücken gegangen,
bis wir alle Lokale durch hatten. Inzwischen
werde ich in Graz schon sehr oft erkannt. Aber
das stört mich gar nicht. Ich freu mich, wenn
jemand herkommt! Befremdlich finde ich nur,
wenn heimlich Fotos gemacht werden.
Was gibt’s denn so zum Frühstück?
Ich bin da ganz unkreativ – aber ein riesiger
Fan von süßem Frühstück. Ich kann in der Früh
schon Sachertorte oder Croissants oder süße Palatschinken
essen. Kaffee ist kein Muss, sondern
Mittel zum Zweck, um munter zu werden. Mittlerweile
habe ich mich damit angefreundet und
mag ihn sogar, solange viel Milch drinnen ist.
Wie arg ist der Kontrast zwischen der großen
Modewelt und dem kleinen Graz?
Der Kontrast ist schon riesig! Ich habe immer
wieder einen Kulturschock, wenn ich zum Beispiel
von L.A. wieder in die Kleinstadt komme,
und das Gefühl, ich lerne Graz neu kennen. Aber
es ist nach wie vor meine Heimatstadt.
Können Sie sich vorstellen, wegzuziehen?
Ich habe durch GNTM viele neue Leute kennengelernt
und möchte auch in der Fernsehlandschaft
bleiben. Da würde es sich schon lohnen,
sich eine Stadt wie Köln anzuschauen. Aktuell ist
das aber noch kein Thema.
Waren die Show und Heidi Klum so, wie
Sie es erwartet hatten?
Ich hatte durch meinen Job als Videograph eine
gewisse Vorahnung, aber es ist schon krass, welche
Ausmaße die Produktion hat. Das ist wie bei
einem Blockbuster! Ich war positiv überrascht,
wie bodenständig dieser Weltstar ist, den man
seit frühester Kindheit kennt. Heidi hat ihren Humor
nicht verloren. Und ich bin ihr sehr dankbar,
Model
Alexavius
trinkt Kaffee
vor allem, um
munter zu
werden. LUEF
dass sie es mir nie austreiben wollte, ein bisschen
extra zu sein. Wir teilen da den gleichen Gedanken:
„more is more is more“ (lacht).
Mit wem würden Sie sonst gerne arbeiten?
Ich habe durch die Show schon mit so vielen tollen
Leuten zusammenarbeiten dürfen. Aber wen
ich wirklich bewundere, ist Shirin David.
Ist das auch die Musik, die Sie hören?
Ich bin eigentlich ein Riesenfan von klassischer
Musik. Aber ja, ich höre entweder Klassik oder
Rap – es gibt kein Mittendrin.
Welches Modelklischee trifft auf Sie zu?
Ich brauche schon sehr lange im Badezimmer,
aber das ist Zeit, die ich mir gerne nehme.
Was würde man nicht erwarten?
Ich bin Chaos in Person. Wenn ich mich fertig mache,
sieht’s aus, als hätt eine Bombe eingeschlagen.
Was würden Sie dem jungen Alexavius
heute gerne sagen?
Ich würde ihm mit auf den Weg geben, dass es
vielleicht scheint, dass es nicht wert ist, sich dem
Gegenwind zu stellen, aber es sich auf alle Fälle
auszahlt und er seine Botschaft schon bald in die
Welt hinaustragen wird. Und was ich mir manchmal
auch jetzt noch sagen sollte: Man muss sich
nicht immer stressen! Es ist nicht alles ein Wettlauf!
Was würden Sie auf eine einsame Insel
mitnehmen?
Das Erste wäre eine Machete, um den Weg freizumachen.
Dann Feuer. Und als Drittes Yanneck
(Mitstreiter bei GNTM, Anmerkung) – ohne ihn
geht es einfach nicht!
VERENA LEITOLD
Alexavius wurde am 13. Juli 2003 in Graz geboren.
Er ist in der aktuell laufenden 21. Staffel von
Heidi Klums Germany’s Next Topmodel dabei, hat
es inzwischen unter die Top 5 geschafft und gilt
sogar als einer der Favoriten auf den Titel.
graz
4 graz
www.grazer.at 3. MAI 2026
4
redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10
Radar-Statistik 2025:
Die Mur muss wieder zugänglicher
werden. Der Fluss muss
Teil der Stadt sein.“
Der ehemalige Autorennfahrer Helmut Marko
macht sich Gedanken über Graz. FISCHER
Auf Grazer Straßen
80 neue Wohnungen auf ehemaligem
KasernengeländeSTADT GRAZ/FISCHER
Spatenstich: 80
neue Wohnungen
■ In Anwesenheit von Bürgermeisterin
Elke Kahr, Gemeinderat
Markus Huber, ENW-Vorstand
Wolfram Sacherer sowie
Vertretern des Architekturbüros
Hohensinn und des ausführenden
Bauunternehmens Lederer
fand am Donnerstag der Spatenstich
für zwei Gemeindewohnhäuser
mit insgesamt 80 Wohneinheiten
statt. Der Wohnbau ist
gut in eine Parkanlage und Sportanlagen
eingebettet und verfügt
über sehr guten ÖV-Anschluss.
In Graz wird oft zu schnell gefahren. Die Radargeräte von Stadt und Polizei haben 2025 wieder häufig geblitzt. LUEF
Kritik an den Finanzen des Landes
äußert der Landesrechnungshof. KK
Düsteres Bild bei
den Finanzen
■ Für die steirischen Finanzen
zeichnet der Landesrechnungshof
ein düsteres Bild.
Bis 2029 könnten die Schulden
auf zehn Milliarden Euro
klettern, die Steiermark ist
bald Negativ-Spitzenreiter
bei Pro-Kopf-Schulden. Das
Land gibt im Alltag mehr aus,
als es einnimmt. Investitionen
können längst nicht mehr aus
Ersparnissen, sondern müssen
fast vollständig über neue
Kredite finanziert werden.
„DER GRAZER“ - AKTUELLE BLITZUMFRAGE
Sind Sie für ein Verbot von Energydrinks für unter 14-Jährige?
■ Die KPÖ fordert – nachdem
Kroatien einen entsprechenden
Schritt gesetzt hat – in der Steiermark
ein Verkaufsverbot von
Energydrinks an unter 14-Jährige.
Ein entsprechender Antrag
wurde im vergangenen Jahr von
der Landesregierung jedoch abgelehnt.
Wir haben unsere Leser gefragt,
wie sie zu einem solchen
Verbot stehen. Das Ergebnis ist
eindeutig: Mehr als drei Viertel
der Teilnehmenden sprechen
sich dafür aus. Dieser hohe Anteil
zeigt klar, dass viele Menschen
der Ansicht sind, koffeinhaltige
Energydrinks seien für
Jugendliche nicht geeignet.
Ergebnis
unserer Online-
Abstimmung
17,4 %
NEIN
82,6 %
JA
939 Teilnehmer, nicht repräsentativ,
Stand: Freitag, 30. April, 12 Uhr, Foto: Getty
3. MAI 2026 www.grazer.at
graz 5
➜
TOP
PRIMIK, GETTY
Bester Cider der Welt aus Hitzendorf
Der Hitzendorfer Martin Mausser wurde
für seinen Apfelwein „Red Love“ bei
den Cider World Awards ausgezeichnet.
Gefährliche Waldbrände
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit
– leider ist kein ausgiebiger Regen in
Sicht – steigt die Waldbrandgefahr an.
FLOP
➜
hat’s 650 Mal am Tag geblitzt
RASANT. 232.578 Mal hat ein Radar im vergangenen Jahr „zugeschlagen“. Die höchste Übertretungsquote
gab’s in Mariatrost. Der Blitzer in der Schubertstraße sorgte für die meisten Anzeigen.
Von Verena Leitold
verena.leitold@grazer.at
Insgesamt 25 fix installierte Radarkabinen
gibt es im Grazer
Stadtgebiet – 14 davon betreibt
die Polizei, elf werden von der
Stadt Graz selbst betrieben. Dazu
kommen auf jeder Seite tausende
mobile Messungen. Und diese
Blitzer waren im vergangenen
Jahr ganz schön fleißig: Exakt
232.578 Übertretungen wurden
summa summarum festgestellt.
Das sind im Durchschnitt 650 täglich!
Rechnet man all jene weg,
die aufgrund ihres Alters noch
keinen Führerschein haben können,
hat also statistisch gesehen
fast jeder Grazer Einwohner 2025
einen Strafzettel wegen zu schnellen
Fahrens bekommen! Und da
sind die Messungen der einzelnen
Polizeidienststellen mittels Laser-
Geräten noch gar nicht miterfasst.
Von den 14 Radarkabinen, die
von der Verkehrspolizei betrieben
werden, wurden vergangenes
Jahr 24.400.175 Fahrzeuge registriert
und 85.748 Übertretungen
festgestellt. Das ergibt eine Übertretungsquote
von 0,35 Prozent.
„Fleißigste“ Blitzer
Von den elf – meist schwarzen –
Radarkabinen, die von der Stadt
Graz betrieben werden, wurden
im letzten Jahr 4.933.780 Fahrzeuge
registriert und 37.778
Übertretungen
aufgezeichnet,
was eine Übertretungsquote von
0,77 Prozent ergibt. Die Übertretungsquote
ist am Standort
Panoramagasse mit 1,86 Prozent
(142.511 Fahrzeuge registriert,
2657 Übertretungen) am höchsten,
während in absoluten Zahlen
die Kabine in der Schubertstraße
für die meisten Anzeigen
verantwortlich ist: 8015 Übertretungen
bei 618.731 Fahrzeugen
und einer Übertretungsquote
von 1,30 Prozent.
Mariatrost & Puntigam
Zusätzlich dazu wurden von
der Stadt Graz in Summe 3272
mobile Messungen mit einem
Gesamtaufwand von rund 5891
Stunden durchgeführt. Dabei
werden Radarfahrzeuge mit darin
verbauten mobilen Messgeräten
vor allem in den 30er-Zonen
der Gemeindestraßen eingesetzt,
wo besonders oft zu schnell gefahren
wird. So wurden 791.682
Fahrzeuge registriert und 60.431
Übertretungen festgestellt, was
einer Übertretungsquote (Verhältnis
der registrierten Fahrzeuge
zu registrierten Übertretungen)
von 7,63 Prozent entspricht.
Die höchste Übertretungsquote
wurde im Bezirk Mariatrost mit
14,25 Prozent verzeichnet, gefolgt
vom Bezirk Puntigam mit
9,83 Prozent.
Seitens der Polizei kamen
noch insgesamt 1755 solcher
mobiler Messungen mit einem
Gesamtaufwand von rund 3028
Stunden dazu. Dabei wurden
1.182.758 Fahrzeuge und 48.621
Übertretungen registriert. Das
entspricht einer Quote von
4,11 Prozent. Die meisten Raser
wurden im Bezirk Gösting mit
7,64 Prozent verzeichnet, dicht
gefolgt vom Bezirk Eggenberg
mit 7,02 Prozent.
Strafen für Raser
■ Die Strafen sind je nach
Höhe der Übertretung gestaffelt.
Für 10 bis 20 km/h zu
schnell gibt es 45 bis 100 Euro,
von 20 bis 40 km/h zu schnell
60 bis 190 Euro.
■ Bei Überschreiten der höchstzulässigen
Geschwindigkeit um
mehr als 40 Stundenkilometer
innerhalb des Ortsgebiets
gibt es Geldstrafen von 300
bis 7500 Euro. Dazu kann
der Führerschein für mehrere
Monate abgenommen und eine
Nachschulung nötig werden.
Außerdem kann in schwerwiegenden
Fällen das Fahrzeug
abgenommen werden.
202425010
6 graz
www.grazer.at 3. MAI 2026
K O M M E N T A R
von
Sabrina
Naseradsky
✏ sabrina.naseradsky@grazer.at
Das zarte
Pflänzchen
Hoffnung
D
ie Wirtschaft kommt
und kommt einfach
nicht in Schwung.
Dabei sah es Ende des Jahres
noch so aus, als würde die
Wirtschaft wieder anziehen.
Das berühmte Pflänzchen
Hoffnung. Doch nun zeigt
sich: Immer mehr Unternehmen
in Graz schlittern in die
Insolvenz. Allein im ersten
Quartal 2026 gab es in Graz
drei Millionenpleiten (siehe
auch Seite 28). Doch woran
liegt es, dass immer mehr
Unternehmen ins Straucheln
geraten? Es scheinen die
Sorgen der Menschen
bezüglich der Zukunft und
ihre Angst um den eigenen
Job zu sein, die bei ihnen eine
Konsumzurückhaltung und
einen größeren Wunsch nach
Rücklagen auslösen. Das
zeigen auch die Zahlen der
heimischen Bankinstitute.
Denn seit Corona steigen die
Spareinlagen kontinuierlich
an. Was auch durchaus
verständlich ist. Auch schauen
die Menschen immer stärker
aufs Geld und kaufen dort, wo
es am günstigsten ist – und
das ist meist online. Doch
vielleicht sollte genau hier ein
Umdenken stattfinden.
Vielleicht müssen wir uns alle
selbst an der Nase nehmen
und unser Konsumverhalten
wieder mehr auf die heimische
Wirtschaft ausrichten.
Denn jede Insolvenz lässt
nicht nur ein Unternehmen
verschwinden, sondern kostet
auch wertvolle Arbeitsplätze.
Note 1,8
86 % zufrieden mit
Sauberkeit in Graz
Die Sauberkeit der Stadt wird mit der Note 1,8 positiv bewertet, während die Nutzung der Parks rückläufig ist. GETTY
POSITIV. Die Holding Graz freut sich über eine gute Bewertung der Sauberkeit
und Pflege des Stadtraums. Rund 86 Prozent sind zufrieden.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Die Grazer bewerten die
Sauberkeit und Pflege des
Stadtraums weiterhin positiv.
In der aktuellen Kundenzufriedenheitsanalyse
der Holding
Graz wurde der Bereich mit einer
Gesamtnote von 1,8 beurteilt –
rund 86 Prozent der Befragten
zeigen sich zufrieden.
„Graz ist eine sehr saubere
Stadt, und das verdanken wir dem
täglichen Einsatz vieler Menschen“,
sagte Vizebürgermeisterin
Judith Schwentner anlässlich
der Ergebnisse. Gleichzeitig gebe
es weiterhin ein Potenzial zur
Verbesserung. Mit der Kampagne
„Graz, bleib sauber!“ soll das Bewusstsein
für einen gepflegten öffentlichen
Raum gestärkt und Littering
reduziert werden. „Damit
unsere Stadt so lebenswert bleibt,
braucht es uns alle. Gemeinsam
mit den Grazerinnen und Grazern
können wir dieses Niveau
halten“, ergänzt Schwentner.
Parknutzung sinkt
Auch die Grazer Parkanlagen
schneiden in der Erhebung positiv
ab: 80 Prozent der Befragten
sind zufrieden. Besonders die
Pflege und die Sauberkeit wurden
für die Bewertung als ausschlaggebend
genannt. Gleichzeitig
ist die Nutzung rückläufig:
Während 2024 noch 71 Prozent
angaben, Parks zu nutzen, waren
es 2025 nur noch 61 Prozent
– ein Minus von 10 Prozent. Mehr
als die Hälfte besucht die städtischen
Parks monatlich. Vor allem
jüngere Menschen, Männer,
Haushalte mit Kindern und Personen
mit höherem Bildungsab-
schluss nutzen die öffentlichen
Grünräume besonders häufig.
Rund ein Viertel der Befragten
gab an, öffentliche Spielplätze zu
besuchen. Die Zufriedenheit liegt
hier bei 63 Prozent. Häufig wird
der Wunsch nach mehr Beschattung
geäußert. Die Betreuung
der Verkehrsflächen erreicht eine
Zufriedenheit von 79 Prozent.
Ausschlaggebend dafür sind die
Sauberkeit der Straßen im Bezirk
sowie der allgemeine Straßenzustand.
„Wir nehmen die Hinweise der
Bevölkerung sehr ernst. Gerade
an stark frequentierten Orten
sehen wir, dass zusätzliche Anstrengungen
notwendig sind“, so
Holding-Graz-Vorständin Alice
Loidl. Insbesondere bei spezifischen
Themen wie der Spielplatzinfrastruktur
wolle man
weiter ansetzen.
derGrazer
IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel.
0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15 Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer
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Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufsleitung,
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PRINT: 171.043 (der Grazer, wö, ÖAK 2. HJ 2025) | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.
Gedruckt nach den
Richtlinien Gedruckt nach des Österrei-
den Richtlinien des
Österreichischen Umweltzeichens Umweltzeichens
Recyclingpapierprodukte“
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Druck Carinthia, UW-NR. 1417
papierprodukte“
Druck Styria, UW-Nr. 1417
EU Ecolabel: Bitte
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3. MAI 2026 www.grazer.at
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8 graz
www.grazer.at 3. MAI 2026
Von der Sporthauptstadt
THESE. Bis zur Gemeinderatswahl am 28. Juni konfrontieren wir die
Spitzenkandidaten an jedem Sonntag mit einer provokanten These
zu einem Thema. Heute stellen wir die Sporthauptstadt Graz in Frage:
Seit fast fünf Jahren wird bislang ergebnislos an einem Stadion
herumgedoktert, während Sportler die mangelhafte Infrastruktur
beklagen. Wie kann Graz wieder Sporthauptstadt werden? TS
KPÖ
■ Graz hat eine gute Sport-
Infrastruktur, im Profibereich
wie im Breitensport. Wir haben in allen 17 Bezirken
kostenlose Bezirkssportplätze, zahlreiche
moderne Sport- und Trainingszentren und ein
Sportamt, das sehr engagiert dafür sorgt, dass
es kaum eine Sportart gibt, die man in Graz nicht
ausüben kann.
Beim Stadion wurden lange Zeit keine Investitionen
vorgenommen. Die aktuelle Koalition hat
in Abstimmung mit den beiden Bundesligavereinen
genaue Prüfungen durchgeführt, wie das
Liebenauer Stadion auf ein zeitgemäßes Niveau
gebracht werden kann. Die Vorarbeiten sind
abgeschlossen. Beide Vereine müssen nun ein
Betriebskonzept vorlegen, denn die Investitionskosten
müssen über eine Pacht auch wieder
zur Stadt, die verbindliche finanzielle Zusagen
gemacht hat, zurückfließen.
Jetzt liegt der Ball
beim Land Steiermark,
denn ohne die zugesagte
Mitfinanzierung kann
die Stadt nur Verbesserungen
vornehmen,
nicht aber das gesamte
Konzept umsetzen.
Thesen zur
Wahl
’26
✘
Elke Kahr
■ Die Stadionfrage
ist zum Symbol für
die Politik der Kahr-
Schwentner-Koalition
geworden: Am Anfang
Kurt Hohensinner wurde viel versprochen,
seither wird verzögert,
vertröstet und verschoben. Nach fünf Jahren Studien,
Arbeitskreisen und schönen Worten bleibt
es eine Nullnummer. Graz braucht ein modernes,
Champions-League-taugliches Stadion, das der
zweitgrößten Stadt Österreichs würdig ist.
Fünf Jahre hat Graz aber nicht nur beim Stadion
verloren, sondern auch beim Breiten- und
Freizeitsport: kein Skatepark Grünanger, keine
Sanierung der Gaußgasse, keine Lösung für das
ASVÖ-Areal im Süden. Die Anliegen von Vereinen,
Nachwuchs, Schulen und tausenden Grazerinnen
GETTY, STADT GRAZ/FISCHER
ÖVP
und Grazern, die täglich Sport
betreiben, wurden ignoriert.
Sport ist für mich Gesundheit, Integration,
Ehrenamt und Lebensqualität. Bei aller Freude
über Titel auf dem Eis, dem Rasen oder in der
Halle muss die Stadtpolitik deshalb für Angebote
für alle Grazerinnen und Grazer sorgen. Nur so
können wir Graz nach Jahren des Stillstands
wieder bewegen.
die Grünen
■ Vor geraumer Zeit haben wir die
Entscheidung getroffen, das Stadion Liebenau
gezielt auszubauen und UEFA-tauglich zu
machen. Graz hat zwei großartige Fußballvereine
– und dafür braucht es auch eine entsprechende
Infrastruktur. Nach Jahrzehnten ist es endlich
gelungen, die unterschiedlichen Interessen an
einen Tisch zu bringen und gemeinsam eine
tragfähige Lösung zu entwickeln. Die Stadt ist
bereit, ihren Teil zu leisten – jetzt braucht es die
notwendige Unterstützung des Landes. Gleichzeitig
haben wir in den letzten Jahren wichtige
konkrete Schritte gesetzt: Mit dem Nachwuchszentrum
von SK Sturm und dem GAK-Akademie-
Campus wurden wichtige Grundlagen für die
nächste Generation geschaffen, dazu kommen
neue Bezirkssportplätze
in der ganzen Stadt.
Graz lebt von seiner
sportlichen Vielfalt, und
darauf sind wir stolz. Judith Schwentner
Deshalb arbeiten wir
aktiv daran, neue Flächen und Möglichkeiten für
unterschiedliche Sportarten zu finden, und wollen
sie gemeinsam mit den Vereinen entwickeln.
■ Man kann es drehen
und wenden, wie man
will. Dass unser Stadion
immer mehr verfällt und
Doris Kampus
für internationale Spiele
nicht geeignet ist, ist an Peinlichkeit
kaum zu überbieten. Die zweitgrößte Stadt
Österreichs muss den Anspruch haben, entsprechende
Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.
Wir sind daher ganz klar für eine umfassende
Modernisierung des Stadions, wir waren in der
Vergangenheit sogar einem Neubau gegenüber
sehr positiv eingestellt, müssen aber die
budgetären Möglichkeiten zur Kenntnis nehmen.
Das Land Steiermark will gleich viel Geld wie
Graz in die Hand nehmen, aber die blau-schwarze
Landesregierung verzögert die Gespräche. Leider
kommen wir auch immer mehr zum Eindruck, dass
SPÖ
KPÖ und Grüne dieses Projekt im
besten Fall halbherzig verfolgen.
Alles andere als zufriedenstellend
ist auch die Sportinfrastruktur bei anderen
Sportarten wie Leichtathletik, Schwimmen, Ballsportarten
etc. Viele Anlagen im Breitensport sind
sanierungsbedürftig und teilweise am Limit. Auch
hier ist eine Beteiligung des Landes notwendig,
aber Blau-Schwarz duckt sich weg.
3. MAI 2026 www.grazer.at
graz 9
ist nichts mehr übrig
FPÖ
■ Die Stadionplanung und die
künftige Entwicklung erfordern
eine professionelle Herangehensweise seitens der
politischen Führung der Stadt Graz. Diese fehlt aus
freiheitlicher Sicht bislang in weiten Teilen. Wenn
es der Stadtregierung gelingt, klare konzeptionelle
und finanzielle Rahmenbedingungen
zu schaffen, wird es auch möglich sein, den Prozess
auf übergeordneter Ebene zu vertiefen. Fest steht,
dass die zweitgrößte Stadt Österreichs eine adäquate
sportliche Infrastruktur benötigt. Auch die
Sportvereine verdienen zukunftsfähige Rahmenbedingungen.
Finanzpolitisch müssen die notwendigen
Planungen rechtzeitig vorgenommen und
anschließend in eine gut
strukturierte Projektumsetzungsphase
überführt
werden. Insgesamt gilt es, René Apfelknab
die städtischen Budgetmittel
für den Breiten- und Spitzensport ausgewogen
und wohlüberlegt einzusetzen.
■ Die Grazer
haben die Schnauze voll
von der Stadionlüge! Fünf
Claudia Schönbacher Jahre wurde ihnen
vorgegaukelt, dass es
zu einer Lösung kommen wird, und fünf Jahre
wurden sie belogen. Das Stadion Liebenau muss
JETZT nicht nur saniert, sondern für eine Champions-League-Tauglichkeit
ausgebaut werden,
sodass man sich nicht (mehr) dafür genieren
muss. Außerdem hat sich das Stadion wieder
einen echten Namen verdient. Wir fordern die
Stadtkoalition auf, das Stadion wieder
in „Arnold-Schwarzenegger-Stadion“ zu
benennen. Nicht nur das Stadion wurde
durch die ÖVP und nun KPÖ, Grüne und SPÖ
kaputtgespart, sondern auch andere sportliche
Infrastrukturmaßnahmen wurden vernachlässigt.
KFG
NEOS
■ In der aktuell angespannten
finanziellen Lage braucht es den
Mut, Prioritäten zu setzen und zu entscheiden. Wer
eine Meisterstadt sein will, muss aufhören, herumzueiern,
und beim Nachwuchs beginnen. Deshalb
denken wir NEOS Sport und Bildung gemeinsam.
Beides ist entscheidend für die Entwicklung unserer
Kinder. Die Stadtregierung hat jedoch jahrelang nur
diskutiert und angekündigt – und am Ende weder
beim Stadion in Liebenau noch bei den Schulausbauten
so richtig geliefert und ihre Versprechen
eingehalten. Während Projekte verschoben werden,
fehlt ein klarer Plan. Die Schuldenpolitik der
Schuldenkaiser der letzten Jahre, ÖVP und KPÖ,
rächt sich jetzt und verzögert
dringend notwendige umfassende
Investitionen in Bildung
und Sport. Damit spart
die Stadtregierung an der Philipp Pointner
Zukunft unserer Kinder und
damit an der Zukunft unserer Stadt.
10 graz
www.grazer.at 3. MAI 2026
Kommt Park&Ride
Gesucht für den Film werden ein
Jugendlicher und drei Senioren.GETTY
Komparsen für
Imagefilm gesucht
■ Die Gemeinde Gratkorn ist
auf der Suche nach Komparsen
für einen Imagefilm.
Gesucht werden eine junge
Person bis circa 14 Jahre
und drei Senioren bis etwa
75 Jahre. Die Mitwirkenden
sprechen in dem Film jeweils
einen kurzen Satz – Vorerfahrung
ist dabei nicht notwendig.
Der Dreh des Films ist für
Juni geplant, bis dahin kann
sich noch jeder bei der Marktgemeinde
melden.
CHANCE. Park&Ride
ist ein leidiges Thema
in Graz. Jetzt könnte
im Shopping Nord
eine neue Parkfläche
entstehen.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Wer im Norden von Graz
sein Auto abstellen
möchte, dem bleibt eigentlich
nur die Park&Ride-Anlage
(P&R) in Weinzödl als einzige
Anlaufstelle. Erfahrene Pendler
wissen: Hier heißt es morgens
schnell sein, um einen der begehrten
Stellplätze zu ergattern.
Mögliche Lösung
Dieses Dilemma hat nun Unternehmer
und Shopping-Nord-
Betreiber Christian Kovac auf
den Plan gerufen. „Wir haben
auf dem Dach des Centers die
Möglichkeit, 75 Stellplätze in
P&R-Plätze umzuwandlen. Die
Anfahrt würde direkt über die
Rampe in der Judendorfer Straße
erfolgen. Ich habe der Stadt
bereits im September 2025 angeboten,
dass man hier einen Probebetrieb
machen könnte, um
zu testen, wie das angenommen
wird“, erzählt Kovac
Lange hatte er allerdings von
der Stadt kein Feedback dazu bekommen.
Der umtriebige Unternehmer
ließ jedoch nicht locker,
und so fand kürzlich ein Termin
mit Alexander Lozinsek, Geschäftsführer
des Grazer Parkraum-
und Sicherheitsservice
(GPS), das für die P&R-Anlagen
in Graz zuständig ist, statt. Er
wird sich die Möglichkeiten im
Shopping Nord nun genauer ansehen.
Denn neben den bereits bestehenden
Parkplätzen hat Kovac
durch einen neuen Bebauungsplan
die Möglichkeit, weitere
Parkplätze zu bauen. Die Frage
ist nur, wie viele. Denn prinzipiell
könnten dort 239 Stellplätze entstehen.
„Wir haben ein fixfertiges
Konzept und könnten sofort einreichen“,
erklärt der Shopping-
Nord-Eigentümer.
Aus dem Büro von Stadtrat
Manfred Eber heißt es dazu: „Wir
sind hier in der Abstimmung mit
der Verkehrsplanung der Stadt
und der Immobilienabteilung.
Wir prüfen das Ganze und schauen
es uns im Detail an. Natürlich
muss auch der Preis passen.“
Apropos Preis: Laut Christian
Kovac würde das offizielle Abrechnungsmodell
der GPS hier
zur Anwendung kommen. „Im
Hinblick auf die geplante Sanierung
des Plabutschtunnels wäre
es hoch an der Zeit, vonseiten der
Stadt hier in die Gänge zu kommen“,
warnt Kovac vor dem absehbaren
Verkehrschaos.
Bauernmarkt-Fieber in Graz
LOKAL. Welcher lokale Bauernmarkt kann mit seinem Ambiente, dem Angebot und seinem
Charme die Grazer am meisten überzeugen? „der Grazer“ will es wissen und ruft zum Voting auf.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Der „Grazer“ möchte herausfinden,
welcher lokale
Bauernmarkt bei
den Grazern am beliebtesten
ist. Dabei haben die Leser die
Möglichkeit, ihren persönlichen
Favoriten zu wählen und
so mitzuentscheiden, welcher
Markt den ersten Platz verdient.
Zwischenstand
Insgesamt können die Leute
zwischen 18 lokalen Märkten
wählen. Tausende Stimmen
wurden schon abgegeben. Der
derzeitige Zwischenstand zeigt
einen klaren ersten Platz.
Mit den meisten Stimmen
liegt der Bauernmarkt in Liebenau
gerade (Stand Donnerstag)
auf dem ersten Stockerlplatz.
Platz zwei wird derweil vom
Bauernmarkt Lendplatz belegt,
der dritte Platz geht gerade an
den Kaiser-Josef-Platz.
Die beiden Märkte in St. Peter
und am Hofbauerplatz
kämpfen um Platz vier und
Platz fünf.
Außerdem zur Auswahl stehen
der Triester Markt, jene in
Andritz, am Geidorfplatz, Hasnerplatz,
in Mariatrost, Ragnitz,
Reininghaus, Shopping
Nord/Gösting, Straßgang, Wetzelsdorf,
der Biomarkt Herz-
Jesu-Kirche, der Markt in der
Smart City sowie der Bio-Bauernmarkt
Grottenhof.
Alle Grazer können auf www.
grazer.at für ihren liebsten Bauernmarkt
abstimmen und damit
noch bis 15. Mai ihre persönliche
Nummer eins küren.
Die derzeitigen Top drei der beliebtesten Bauernmärkte sind die in
Liebenau, am Lendplatz und am Kaiser-Josef-Platz.
BEREITGESTELLT
3. MAI 2026 www.grazer.at
graz 11
Christian Kovac blickt auf die neue Parkfläche, die hinter dem Fachmarktim
Norden?
12 graz
www.grazer.at 3. MAI 2026
Doris Kampus
Dietmar Bayer
Patrizia K. Constantini-Kump
übernimmt die Leitung. FOTO PACHERNEGG
Innere Medizin:
neue Primaria
■ Die Abteilung für Innere Medizin
1 am Standort West des
LKH Graz II steht unter neuer
ärztlicher Leitung: Patrizia K.
Constantini-Kump übernimmt
als Primaria die Führung. Die
Abteilung umfasst die Schwerpunkte
Gastroenterologie, Hepatologie
und Infektiologie. Die
Primaria wurde am 30. April im
Beisein mehrerer Vertreter aus
Politik und Gesundheitswesen
offiziell vorgestellt. Unter anderen
waren Gesundheitslandesrat
Karlheinz Kornhäusl und
Landtagsabgeordneter Philipp
Könighofer sowie der KAGes-
Vorstand Gerhard Stark und Ulf
Drabek anwesend. „Mit Primaria
Constantini-Kump gewinnt
das LKH Graz II eine international
vernetzte Expertin mit hoher
wissenschaftlicher Kompetenz
und ausgeprägtem Führungsverständnis.
Ihre Erfahrung wird
die internistische Versorgung
am Standort West nachhaltig
stärken“, freut sich der ärztliche
Direktor Michael Lehofer.
Graz hat nur vier
Kassenpsychiater
Für viele Menschen bleibt der Zugang zu psychiatrischer Versorgung schwierig. GETTY, DER GRAZER, ÄRZTEKAMMER STEIERMARK/SCHIFFER
WENIG. Vier Kassenpsychiater stehen in Graz derzeit zur Verfügung. Ein
Ausbau der psychiatrischen Versorgung wird von mehreren Seiten gefordert.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
In Graz stehen nur wenige niedergelassene
Fachärzte für
Psychiatrie mit Kassenvertrag
zur Verfügung. Laut Ärztekammer
sind es derzeit vier, die ihre
Leistungen in der steirischen
Landeshauptstadt mit Kassenvertrag
abrechnen.
Der Bedarf an psychiatrischer
Versorgung ist aber hoch: Viele
Menschen benötigen im Laufe
ihres Lebens Unterstützung bei
psychischen Erkrankungen oder
Belastungen. Die Spitzenkandidatin
der Grazer SPÖ, Doris
Kampus, kritisiert die aktuelle
Situation und warnt davor, dass
der Zugang zu psychiatrischer
Versorgung zunehmend zu einer
finanziellen Frage wird. Sie fordert
Stadt, Land und Krankenkassen
zum Handeln auf. „Viele
Menschen tragen heute eine psychische
Last, die sie nicht allein
bewältigen können. Sie stehen oft
allein da, zwischen Überforderung,
langen Wartezeiten und einem
Versorgungssystem, das sie
nicht auffängt“, betont Kampus.
Unterbesetzt
Für viele Betroffene bleibt der
Zugang zu psychiatrischer Hilfe
aufgrund der wenigen Kassenplätze
schwierig. In Akutsituationen
muss oft auf Wahlärzte
ausgewichen werden, deren
Leistungen zunächst selbst bezahlt
werden müssen.
„Wir haben in Graz bereits das
Problem, dass viele Patienten
sich ans Umland wenden müssen,
da wir mit nur vier Kassenarztstellen
in diesem Fachbereich
stark unterbesetzt sind. Die
Zahlen unterstreichen erneut
unsere oftmals kommunizierte
Forderung nach mehr Kassenarztstellen“,
erklärt der Vizepräsident
der Ärztekammer Steiermark
und Obmann der Kurie
niedergelassene Ärzte, Dietmar
Bayer, zur derzeitigen Situation.
Damit bleibt die Forderung
nach mehr Kassenstellen in der
Psychiatrie von mehreren Seiten
weiterhin aufrecht.
14 graz
www.grazer.at 3. MAI 2026
Gastro
Börse
www.grazer.at
Von 10 bis 14 Uhr im Skyroom
des Styria Media Center Graz GETTY
Der Tag der
Lebensrettung
■ Die Styria Media Group
und die Kleine Zeitung laden
am 5. Mai von 10 bis 14 Uhr
zum „Tag der Lebensrettung“
ins Styria Media Center Graz
ein. Ziel der Veranstaltung ist
es, Menschen zu motivieren,
Blut zu spenden sowie sich
für die Stammzellenspende
typisieren zu lassen. Eine
Anmeldung ist nicht erforderlich,
die Teilnahme steht
allen offen.
Susanne Hauptmann vom Vinzi-
Shop freut sich auf die Kunden.KK
50 Prozent im
VinziShop Graz
■ Am Freitag, dem 8. Mai,
veranstaltet der VinziShop in
Graz-Eggenberg eine Muttertagsaktion.
An diesem
Tag gibt es von 10 bis 18 Uhr
50 Prozent Rabatt auf Damenbekleidung.
Mit dieser
Aktion soll günstiges Einkaufen
mit einem guten Zweck
verbunden werden: Jeder
Einkauf unterstützt die karitativen
Projekte der Pfarre
St. Vinzenz, insbesondere das
Lernhaus Eggenberg.
An einem gemütlichen Platzerl am Campus gibt es von „Bellys“ auch Jause für die Studierenden.
„Bellys“ bringt Würstel
und Jause an die Uni
NEUES. An der Uni gibt es nun einen zweiten „Bellys“-Standort. Das La
Fleur in Puntigam erweitert sein Angebot um eine Abendkarte, ein neues
Standl eröffnet in Kürze. In der CvH feiert eine Kult-Pizzeria ein Comeback.
Das Milchstandl am Campus
der Uni Graz verabschiedete
sich im Sommer
2024 nach 27 Jahren und hinterließ
eine große Lücke. „Uni-Bites“
versuchte diese zu füllen, warf
aber nach etwas mehr als einem
Jahr schon wieder das Handtuch.
Nun gibt es aber wieder einen
Neuzugang, und dieser bringt
eine Menge Erfahrung mit. Dazugekommen
ist vor rund zwei Wochen
„Bellys“; Inhaberin Isabella
Daum betreibt bereits seit 1991
am Hauptplatz den gleichnamigen
Würstelstand. „Zu Mittag ist
schon echt viel los“, erzählt Daum,
die sich mit ihrem Team und dem
Imbisswagen auf der Nordwiese
neben dem Hauptgebäude eingerichtet
hat. Neben den altbekannten
Klassikern gibt es ab frühmorgens
auch Jausen-Weckerln für
die ersten Vorlesungen.
Und ein weiteres Standl hat
neue Mieter gefunden: In der
ehemaligen „Box“ vor der Sonnenapotheke
am Jakominiplatz
gibt es statt asiatischen Nudelboxen
bald Boba, also Bubble Tea.
Alcedo’s kommt in CvH
Das grelle Orange des Gebäudes
der ehemaligen, legendären Pizzeria
Georgi in der Conrad-von-
Hötzendorf-Straße ist kaum zu
übersehen. Nun gibt es erfreuliche
Neuigkeiten: Michael Strecker
und Thomas Geiger hauchen dem
Standort neues Leben ein und
eröffnen dort Alcedo’s Pizzeria,
Diner & Rooftop – voraussichtlich
Mitte Juni im Rahmen eines Soft-
Openings. Ursprünglich wollten
sie die Immobilie als Bürostandort
anmieten, da Geiger beim Startup
Delphi Data Labs arbeitet. Weil
die Vermieterin eine Gastronomie
wünschte, entstand schließlich
Alcedo’s. Künftig wird im Erdgeschoss
neapolitanische Pizza sowie
eine kleine, aber feine Karte angeboten.
Das Interieur orientiert sich
am italienisch-amerikanischen Stil
der 70er- und 80er-Jahre, während
die Dachterrasse zum Verweilen
einladen soll. Im ersten Stock befinden
sich die Büros des Startups.
Auch aus Puntigam gibt es Neuigkeiten:
Das Café und Restaurant
DERGRAZER
La Fleur hat sein Angebot um eine
Abendkarte erweitert. In den Sommermonaten
gibt es daher von
Donnerstag bis Samstag ausgewählte
Köstlichkeiten.
Sushi mit mehr Mojo
Im ehemaligen Bur beim Cineplexx
in der Alten Poststraße hat diese
Woche das Mojo eröffnet. Egal ob
Sushi, Sashimi oder warme Wok-
Gerichte: Es wird dort auf asiatische
Fusionsküche mit All-you-caneat-Konzept
gesetzt. Mehr als 100
verschiedene Speisen können via
Tablet digital bestellt werden, sie
werden frisch zubereitet und dann
zum Tisch serviert. Die Betreiber
möchten den unlimitierten Genuss
mit gehobener Qualität und
echtem Küchenhandwerk verbinden.
Mittags gibt es eine kleinere
Lunchkarte (20,90 Euro pauschal
für Erwachsene), abends und am
Wochenende dann eine erweiterte
Dinner-Karte (36,90 Euro). Ein
Mojo gibt es bereits in Salzburg.
Hinter dem neuen Restaurant in
Graz steht die Zheng GmbH.
LEO, LS, VENA
16 graz
www.grazer.at 3. MAI 2026
Bitte warten
Hauptradroute R7 am Neufeldweg, aber kein Platz für Radfahrer: Vor allem
vor und nach Fußballspielen im Stadion spielt es sich hier besonders ab. KK
Neufeldweg: Probleme
bleiben weiter ungelöst
ENTTÄUSCHT. Einige Anrainer wünschen sich eine
Fahrradstraße am staugeplagten Neufeldweg.
Von Verena Leitold
verena.leitold@grazer.at
Seit die Marburger Straße in
eine Fahrradstraße umgewandelt
wurde, klagen die
Anrainer der Umgebung über
eine erhebliche Mehrbelastung
durch ausweichende Autofahrer.
Die Stadt hat deshalb nachgebessert
und setzt seit April Schritt für
Schritt weitere Verkehrsberuhigungsmaßnahmen
im sogenannten
Harmsdorf-ORF-Viertel
um. Einigen Bewohnern des besonders
belasteten Neufeldwegs
geht das jedoch nicht weit genug.
Sie sind enttäuscht, dass nicht
auch ihre Straße für den Radverkehr
reserviert wird. Leitpflöcke
dienen lediglich zur Abgrenzung.
Künftig sollen die Straßenränder
renaturiert werden, sodass neue
Grünflächen mit neuen Bäumen
entstehen.
„Der Neufeldweg bleibt weiterhin
als Autotransitroute zwischen
Petrifelder Straße und Brucknerstraße
bestehen – selbst ein
teilweiser Umbau zugunsten des
Radverkehrs wird nicht umgesetzt“,
ärgert sich „Grazer“-Leser
Jürgen Griesauer. „Ohne baulich
getrennte Infrastruktur ist das
Radfahren dort mittlerweile mit
erheblichen Risiken verbunden.
Besonders zu Stoßzeiten wird die
Strecke für viele – insbesondere
für Familien mit Kindern – faktisch
unbenutzbar. Eine Radhauptroute,
auf der man sich nicht sicher
fühlt, verfehlt ihren Zweck grundlegend.“
Als überzeugter Alltagsradfahrer,
der grundsätzlich jede
Initiative, die den Radverkehr
stärkt, begrüßt, ist er betrübt: „Seit
nunmehr fünf Jahren liegt die
Verantwortung für den Verkehr
bei den Grünen, die früher genau
solche Maßnahmen eingefordert
haben. Umso ernüchternder ist
es, dass sich an der Situation nicht
nur wenig verbessert hat, sondern
sich die Belastung durch jüngere
verkehrspolitische Entscheidungen
sogar deutlich erhöht hat.“
Die Folge sei Doppelbelastung:
Unter der Woche dominieren
Pendlerverkehr und Lärm, an Wochenenden
werde der Neufeldweg
im Umfeld von Veranstaltungen
vor allem im Stadion zusätzlich
zur inoffiziellen Parkfläche.
Seitens der Stadt Graz hieß
es lediglich, es „werden weitere
Maßnahmen geprüft, die den gebietsfremden
Verkehr noch weiter
reduzieren sollen“.
Hier sollten eigentlich schon neue Wohnungen der Stadt stehen. Man
hofft nun auf einen Baubeginn noch im heurigen Jahr.
DER GRAZER
3. MAI 2026 www.grazer.at
graz 17
auf 28 Wohnungen
WARTEN. Heißt es bei
den Seniorenwohnungen
in der Scheidtenbergergasse.
Diese
sollen auch zu Gemeindewohnungen
werden.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Eigentlich heißt es: „Was lange
währt, wird endlich gut.“
Leider nicht in der Scheidtenbergergasse
1. Bereits im Dezember
2023 hatte „der Grazer“
über den Abriss und den geplanten
Neubau von 14 Seniorenwohnungen,
der bis 2025 fertiggestellt
werden sollte, berichtet. Geschehen
ist bis 2025 nichts. Im April
des vergangenen Jahres haben wir
dann noch einmal bei Wohnen
Graz nachgefragt, wann es denn
nun mit dem geplanten Neubau
endlich so weit sei. Damals hieß
es, der Bau solle bis zum Sommer
2026 abgeschlossen sein.
Leeres Grundstück
Eine kürzliche Nachschau vor
Ort zeigt jedoch: keine Baustelle
weit und breit. Also wieder bei
Wohnen Graz nachgefragt, ob
überhaupt noch geplant ist, hier
zu bauen: „Es war zunächst geplant,
dass die Stadt selbst baut.
Diese hat dann das Baurecht aber
an die Rottenmanner übergeben.
Die Planungen sind fertig. Und es
liegt nun alles bei der Baubehörde.“
Derzeit wird also noch auf die
Baugenehmigung gewartet.
Man hofft auf einen Baubeginn
noch im heurigen Jahr und
eine Fertigstellung bis Ende 2027.
Die Wohnungen werden künftig
zudem nicht mehr reine Seniorenwohnungen
sein, sondern als
Gemeindewohnungen der Stadt
vergeben. Selbstverständlich haben
alle früheren Bewohner ein
Vorzugsrecht beim Einzug. Generell
hat die Stadt ein Zuweisungsrecht
für die Gemeindewohnungen.
Ein ganz anderes Problem
beim Bau von 14 neuen Gemeindewohnungen
ergibt sich in der
Grazer Straße in Andritz neben
dem Dagmar-Grage-Park. Auch
hier soll die Rottenmanner für
die Stadt Graz bauen. Doch dafür
benötigt man die Zustimmung
aller umliegenden Eigentümer.
Wer die Gegend kennt, weiß, dass
es hier zahlreiche große Siedlungen
mit sehr vielen Wohnungen
gibt. Das kann also dauern. Wie
es laut Wohnen Graz heißt, „ist
man vonseiten der Baubehörde
bemüht, das alles so problemlos
wie möglich ablaufen zu lassen“.
Einen Baubeginn oder ein Fertigstellungsdatum
konnte man uns
allerdings noch nicht nennen.
Am 8. Mai findet in Graz ein
Vintage-Foto-Markt statt.
Vintage-Foto-
Markt in Graz
GETTY
■ Foto-Fans aufgepast: Am
8. Mai ist es wieder so weit und
der Vintage-Foto-Markt öffnet
seine Türen vor der Filiale am
Jakominiplatz 5. Besucher erwartet
eine große Auswahl an
analogen Kameras, Filmen,
Taschen und vielem mehr. Der
Foto-Flohmarkt bietet auch
heuer wieder eine große Auswahl
an Schnäppchen und ist
eine ideale Gelegenheit, um
sich den ein oder anderen
Schatz mit nach Hause zu nehmen.
Beginn ist um 10 Uhr.
18 graz
www.grazer.at 3. MAI 2026
Ab Herbst dieses Jahres erhalten die Haushalte in nahezu ganz Graz-
Umgebung neue Tonnen für Altpapier, Restmüll und Biomüll.
GETTY
Neue Mülltonnen für ein
einheitliches Ortsbild
AUSTAUSCH. Für nahezu ganz Graz-Umgebung
gibt es ab Herbst neue Mülltonnen.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Ab Herbst steht in nahezu
dem gesamten Bezirk
Graz-Umgebung eine
umfassende Umstellung bei
der Abfallentsorgung an: Wie
am 30. September des letzten
Jahres entschieden wurde,
erhalten alle Haushalte neue
Mülltonnen für Altpapier,
Restmüll und Biomüll. Der
Austausch betrifft somit einen
Großteil der Region und soll
sowohl organisatorische als
auch ökologische Verbesserungen
bringen.
Austauschgrund
Hintergrund der Maßnahme
ist vor allem die angestrebte
Vereinheitlichung
der Abfallinfrastruktur. Die
neuen Tonnen sollen nicht
nur ein einheitliches Ortsbild
schaffen, sondern auch
durch höhere Qualität und
längere Lebensdauer überzeugen.
Gleichzeitig erhofft
man sich stabilere Kosten in
der Zukunft. Die bisherigen
Mülltonnen waren nämlich
lediglich gemietet, die neuen
werden von den Gemeinden
gekauft, somit muss auf Dauer
keine Miete gezahlt werden.
Für die Bürger selbst entstehen
durch den Tausch keine
direkten Kosten – er wird
vollständig organisiert und
finanziert. Die alten Mülltonnen
werden recycelt und
wenn möglich sogar begutachtet
und wiederverwendet.
Die neuen Behälter sind sogar
zu 80 Prozent aus recyceltem
Material.
Eine wichtige Neuerung betrifft
Haushalte, die bislang
Restmüllsäcke genutzt haben:
Statt der bisherigen Säcke des
Anbieters Saubermacher werden
künftig Müllsäcke eines
neuen Anbieters, Zuser, ausgegeben.
Dabei gilt eine klare
Übergangsregelung: Alte
Müllsäcke sollen bis spätestens
Jahresende aufgebraucht
werden. Danach werden ausschließlich
die neuen Säcke
akzeptiert und bei der Müllabfuhr
mitgenommen.
Die Umstellung ist Teil eines
größeren Bestrebens, die
Abfallwirtschaft effizienter
und nachhaltiger zu gestalten.
Die neuen Kehrmaschinen-Waschplätze wurden mit einer Investition von
rund 330.000 Euro errichtet und sorgen für mehr Effizienz. HOLDING GRAZ/SCHROTTER
Drei neue Waschplätze
steigern Holding-Effizienz
SAUBERKEIT. In der Lagergasse wurden drei
neue Waschplätze für Kehrmaschinen errichtet.
Von Anna Stocker
anna.stocker@grazer.at
Sauberkeit spielt in Graz
eine zentrale Rolle. Entsprechend
wichtig sind
funktionierende und effiziente
Abläufe im Hintergrund. Die
Holding Graz hat daher ihre
Waschbetriebe am Standort Lagergasse
erweitert und damit
die Kapazitäten erhöht, denn:
Durch die Modernisierung
konnten die bereits vorhandenen
Waschmöglichkeiten deutlich
verbessert werden. Das
Kernstück der Erweiterung sind
gleich drei neue Waschplätze,
die speziell für Kehrmaschinen
ausgelegt sind. Zusätzlich wurde
ein rund 77 Quadratmeter
großes Sturz- und Absetzbecken
zur Behandlung von Kehrgut
errichtet, um die anfallenden
Rückstände direkt vor Ort entsorgen
zu können. Der wesentliche
Vorteil zeigt sich im alltäglichen
Einsatz: Die Fahrzeuge
müssen für Reinigungsvorgänge
nicht mehr zu einem anderen
Standort fahren, sondern können
direkt in der Lagergasse gewaschen
werden. Dadurch verkürzen
sich die Wege, Zeit wird
gespart und auch der Treibstoffverbrauch
wird reduziert.
„Mit der Erweiterung unserer
Waschkapazitäten schaffen wir
nicht nur effizientere Abläufe
im täglichen Betrieb, sondern
setzen auch einen wichtigen
Schritt in Richtung Nachhaltigkeit
und Wirtschaftlichkeit. Die
neue Infrastruktur ermöglicht
es uns, Ressourcen gezielter
einzusetzen und unseren Fuhrpark
zukunftsfit aufzustellen“,
berichtet Alice Loidl, Holding-
Graz-Vorständin.
Bauarbeiten
In Summe wurde mit dem Projekt
eine Verdoppelung der bisherigen
Waschplatzkapazität
erzielt. Der Baustart erfolgte
bereits 2024 und endete ein Jahr
später, die Kosten beliefen sich
dabei auf rund 330.000 Euro.
Mit der Umsetzung war die
PORR AG beauftragt. Viele der
Abläufe werden nun mithilfe der
Investition verbessert, und auch
die städtischen Dienstleistungen
können langfristig gestärkt
werden. Damit setzt die Holding
Graz einen weiteren Schritt, um
die Sauberkeit in der Stadt effizient
und nachhaltig zu sichern.
3. MAI 2026 www.grazer.at
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STVP
StVP-Landesgeschäftsführer Georg Preßler, Monika Fuchs, Moderatorin Claudia Aichhorn-Edler, Thomas Gremsl
SteirerTalk zur Arbeitswelt
Beim SteirerTalk der Steirischen Volkspartei wurde diskutiert, wie junge Menschen
in der digitalen Arbeitswelt Chancen nutzen können und Orientierung finden.
Wie verändert die Digitalisierung
unsere Arbeitswelt
und welche
Chancen und Herausforderungen
ergeben sich daraus für
junge Menschen? Diesen und
vielen weiteren Fragen widmete
sich der dritte SteirerTalk
der Steirischen Volkspartei am
28. April in Graz. Unter dem
Titel „New Jobs, no future?“
diskutierten HR-Expertin Monika
Fuchs und Sozialethiker
Thomas Gremsl gemeinsam
mit dem Publikum über die Zukunft
des Arbeitsmarktes und
die Herausforderungen einer
digital geprägten Realität. Thematisch
spannte die steirische
Volkspartei damit auch den Bogen
in Richtung Tag der Arbeit
am 1. Mai.
Im Zentrum stand dabei ein
klarer Befund: Der Wandel ist
längst in vollem Gange. Fuchs
betonte, dass sich der Arbeitsmarkt
international stark verändert
und digitale Kompetenzen,
insbesondere im Zusammenspiel
mit Künstlicher Intelligenz,
immer wichtiger werden. Neue
Jobprofile entstehen, während
bestehende sich grundlegend
wandeln. Gleichzeitig ortete sie
Handlungsbedarf im Bildungssystem,
das schneller auf diese
Entwicklungen reagieren
müsse.
Auch Thomas Gremsl von der
Universität Graz unterstrich
die Bedeutung einer aktiven
Gestaltung dieses Wandels.
Aus sozialethischer Perspektive
sei entscheidend, dass die
Transformation nicht nur von
einzelnen Interessen geprägt
werde, sondern sich an Werten
orientiere und sozial verträglich
gestaltet werde. Der digitale
Wandel sei menschengemacht,
damit auch bewusst steuerbar.
Für Landeshauptmann-Stv.
Manuela Khom ist klar, worauf
es jetzt ankommt: „Mit
dem Steirer Talk stellen wir den
Wandel am Arbeitsmarkt ganz
bewusst in den Mittelpunkt.
Nicht zuletzt die Arbeitsreise
der Steiermärkischen Landesregierung
nach China hat uns
gezeigt, wie rasant der Wandel
im Arbeitsmarkt erfolgt und
vor welchen Entwicklungen unser
Wirtschaftsstandort noch
steht. Viele Veränderungen
können wir nicht aufhalten,
sondern müssen sie zum Vorteil
unseres Landes nutzen.
Wir stärken das Zukunftsland
Steiermark, wenn wir uns damit
auseinandersetzen und vor
allem jungen Menschen echte
Chancen eröffnen.“
Ein zentrales Thema des
Abends war die Orientierung
junger Menschen. Die digitale
Umfrage unter dem Publikum
zeigte, dass vor allem die
Vielzahl an Möglichkeiten und
fehlende klare Wege als Herausforderung
wahrgenommen
werden. Gleichzeitig waren sich
die Experten einig: Neben Eigeninitiative
braucht es auch
die richtigen Rahmenbedingungen.
Politik, Bildungssystem
und Unternehmen stehen gleichermaßen
in der Verantwortung,
Perspektiven zu schaffen
und Kompetenzen gezielt zu
fördern.
Dazu gehören moderne Ausbildungsangebote
ebenso wie
Investitionen in Weiterbildung
und eine funktionierende Infrastruktur,
vor allem im ländlichen
Raum. Nur wenn Erreichbarkeit,
Bildung und Arbeitsplätze zusammen
gedacht werden, können
junge Menschen ihr Potenzial
voll entfalten.
Der SteirerTalk zeigte auf, dass
die Zukunft der Arbeit gestaltbar
ist. Mit klaren Rahmenbedingungen
und dem Fokus auf
Chancen für die nächste Generation
setzt die Steirische
Volkspartei gezielt Impulse, um
den digitalen Wandel aktiv zu
nutzen und so das Zukunftsland
Steiermark nachhaltig zu
stärken.
20 graz
www.grazer.at 3. MAI 2026
S E R V I C E
Leser
Briefe
redaktion@grazer.at
Das Glasscherbenviertel
Obwohl wir seit Jahren keine
Sonne mehr sehen, wird Graz
verherrlicht, wo es nur geht. Angefangen
beim schlimmsten Viertel
der Stadt, dem Triester Viertel
oder früher auch „Glasscherbenviertel“
genannt. Obdachlose,
Arbeitslose und Drogenabhängige
willkommen. Der Hundepark,
einziger Erholungsort im Viertel,
wird mit überdachten Sitzplätzen
ausgestattet, um den dortigen
„Junkies“ oder „Alkies“ auch
bei Regen das Leben zu erleichtern.
Als normaler Bürger kann
man sich dort nicht hinsetzen,
da durchgehend ein Geruch von
Marihuana wahrzunehmen ist.
Vor allem in der warmen Jahreszeit
kann man es schon riechen,
wenn man aus dem Bus steigt.
Die zwei Kebabläden leben vom
Verkauf von Alkohl, was auch die
zwei Kneipen unterstützen. Eine
bereits bestehende ausländische
Billig-Bäckerei und eine geplante
haben die heimische Bäckerei
so gut wie aussterben lassen. Der
Ort wird außerdem von Pendlern
gerne genutzt als Gratis-Parkfläche,
sodass Anrainer oftmals bis
zum Zentralfriedhof fahren müssen,
um selbst einen Parkplatz
finden zu können. Das alles wird
von der Stadt Graz als „gut“ angesehen,
nur damit hier niemand
etwas tun muss. Alkoholisierte
fahren mit Tuktuks ebenso wie
Drogenabhängige mit E-Scootern
auf den Straßen, als wäre es völlig
normal. Die Polizei fährt hier
etwa dreimal am Tag durch, jedoch
kommt es selten zu Anhaltungen
oder Strafen etc. Wenn
man durch die Straßen geht, sieht
man mehr ausländische Kennzeichen
als Arbeiter/Angestellte. Außerdem
wird bei einigen Wohnkomplexen
ein Garten inkludiert,
welchen man als braver, angestellter
Bürger nicht bekommt.
Was die Verherrlichung von Alkohol/Drogen,
Arbeitslosengeld
hervorhebt. Zudem hat man sich
lediglich eingesetzt, einen Briefkasten
zu bekommen, welcher im
21. Jh. so gut wie überflüssig ist,
da heute auch beeinträchtigte
Menschen ein Smartphone besitzen.
Anonymer Absender (Name
der Redaktion bekannt)
* * *
Entsetzliches Blechdach
Immer, wenn ich vom Schlossberg
auf die Dachlandschaft der Grazer
Altstadt herunterschaue, dann
ärgere ich mich über das entsetzliche
Blechdach auf dem größten
Grazer Kaufhaus. Ein großartiges
Gegenbeispiel ist die begrünte,
2000 Quadratmeter umfassende
Dachlandschaft auf dem, in seiner
Größe vergleichbaren, Kaufhaus
Salling in der dänischen
Stadt Aarhus. Im Jahr 2022 wurde
dieser stark frequentierte und kostenlos
zugängliche Rooftop Garden
eröffnet und bildet mit seinen
vielen Ebenen, Terrassen und Aussichtspunkten
nicht nur für die
Touristen ein absolutes Highlight
beim Besuch in der auch sonst sehenswerten
Stadt. So etwas wäre
auch wünschenswert für die Stadt
Graz!
* * *
Vilja Neuwirth
Öffi-Masterplan 2040
Im neuen Öffi-„Masterplan 2040“
sollen „Stadt und Region besser
verknüpft“ werden. Skepsis scheint
angebracht, denn bisher endete
das Interesse der städtischen Verkehrspolitik
an den Stadtgrenzen,
ebenso die Reichweite des Sammeltaxis
„flux“. Jenseits der Grenzen
sind Rufbus-Angebote wie das
an den Raum Graz anschließende
oststeirische SAM ab August von
Einstellung bedroht. Beim Linienverkehr
wäre eine Optimierungsoffensive
überfällig, die auch Geld
durch bessere Auslastung sparen
könnte. Auf das Know-how von alpinen
Vereinen und Experten wird
jedoch bei der Fahrplanerstellung
weiterhin verzichtet. Die Klimakrise
verstärkt zwar das Interesse
an kühlen Aufenthaltsorten in gesunder
Luft, diesbezügliche Angebote
sind aber Mangelware (etwa
für die Raabklamm in Arzberg)
oder wurden zurückgenommen
(Busverbindung Leutschach – Heiligengeist-Klamm).
Viktor Pölzl
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Vergangene Woche
im täglichen E-Paper
Beratung für Pflege
■ Rund 90 Prozent der im Vorjahr
gepflanzten Späth-Erlen in
der Gaswerkstraße befinden sich
in einem schlechten Zustand und
müssen nun ersetzt werden. Die
Ursache der starken Schäden ist
noch nicht bekannt, 21 Bäume
müssen neu gepflanzt werden.
Gleichbehandlungsbericht
■ Damit die Pflegeberatung
nach dem Ende des Community
Nursing gesichert bleibt, kooperieren
Gratwein-Straßengel und
St. Oswald. Im Juli startet ein neues
Angebot. Wöchentliche Pflegeberatungen
werden im Generationenhaus
Gratwein angeboten.
21 neue Bäume
■ Am Dienstag wurde der aktuelle
Gleichbehandlungsbericht
des Landes präsentiert. Vieles
hat sich deutlich verbessert, doch
besonders in den Führungspositionen
sind Frauen derzeit noch
immer stark unterrepräsentiert.
MG GS, STADT GRAZ, LAND STMK/BINDER
3. MAI 2026 www.grazer.at
graz 21
Die Grazer Graffiti-Serie
VERSCHMUTZUNG. Mitten in der Grazer Morellenfeldgasse sorgt eine
Serie von Graffiti derzeit für zunehmenden Unmut unter den Passanten.
Von Anna Stocker
anna.stocker@grazer.at
Am Mittwoch fand die Eröffnung der
neuen Filiale im Murpark statt. MURPARK
In der Morellenfeldgasse in
Graz sorgt eine zunehmende
Anzahl an Graffiti derzeit für
Unmut unter Anrainern und Passanten.
Mitten im Wohngebiet
breiten sich die Schmierereien
immer weiter aus – das Ausmaß
und die Häufigkeit der Vorfälle
sind dabei beunruhigend. Neben
dem optischen Ärgernis ist auch
der entstandene Sachschaden
enorm. Besonders Häuserfassaden,
aber auch andere Flächen
sind betroffen, die Vorfälle häufen
sich dennoch weiterhin. Wer
für die Graffiti-Serie verantwortlich
ist, ist bislang noch unklar.
Auch der Polizei liegen derzeit
keine konkreten Hinweise auf
mögliche Täter vor.
Immer mehr Schmierereien prägen derzeit das Bild der Morellenfeldgasse
in Graz. Der dadurch entstandene Sachschaden ist enorm.
KK
Yoyoso eröffnete
im Murpark
■ Am 29. April öffnete die
erste Yoyoso-Filiale der Steiermark
im Murpark ihre Türen.
Der neue Store bringt ein erfrischendes
Design, stilvolle
Innovationen und praktische
Alltagsprodukte nach Graz
und spricht damit vor allem
die junge Kundschaft an. Die
nagelneue Filiale überzeugt
besonders mit einem breiten
Sortiment an designorientierten
Produkten – von Home-
Accessoires über Beauty- und
Schreibwaren bis hin zu cleveren
Alltagshelfern.
22
szene
Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Obwohl Schlagergarten ist,
hat mich noch gar niemand
geschlagen.“
Gemeinderat Tristan Ammerer beim Schlagergarten
Gloria im Volksgarten STADT GRAZ/FISCHER
www.grazer.at 3. MAI 2026
Zwei neue Sommerdrinks
sind in Graz angekommen
GELB STATT ORANGE, LILA STATT GRÜN. Der zitronige Solare Spritz könnte in diesem Jahr den
klassischen Aperol-Spritzer ablösen, und Ube Latte wird als der neue Matcha gehypt. Wir haben
uns angesehen, wo man die Trend-Getränke bei uns in Graz inzwischen schon kosten kann.
Im Café Mitte am Freiheitsplatz kann man Iced
Ube Latte trinken – auch mit Kaffee und Matcha.
Eine weitere Alternative zum Klassiker Aperol:
Im Pink Elephant wird Solare Spritz serviert.
Den zitronig-erfrischenden Solare Spritz gibt es
auch beim Marktgraf am Lendplatz.
KK (2) , AIOLA
Von Verena Leitold
verena.leitold@grazer.at
Sommer bedeutet in Graz
nicht nur Gastgarten-Sitzen
und Freiluft-Konzerte: Die
Gastronomen servieren auch
coole neue Drinks, die man in der
Sonne genießen kann. Und zwei
davon haben in diesem Jahr besonderes
Zeug dazu, der nächste
„Sommerhit im Glas“ zu werden!
Seit vor mittlerweile vielen
Jahren der Aperol Spritz seinen
Siegeszug angetreten hat, sind
jedes Jahr neue Aperitivi dazugekommen
– manche, wie Hugo,
Lillet oder Amouro, sind geblieben,
andere schnell wieder von
den Getränkekarten verschwunden.
Gekommen, um zu bleiben,
ist jedenfalls der Solare Spritz.
Serviert mit Prosecco oder auch
Wein und Soda schmeckt dieser
vor allem nach Zitrone. Ähnlich
dem Aperol kommt eine herbe
Note dazu: Bei den Botanicals
dominiert der Rosmaringeschmack.
Und auch beim Alkoholgehalt
sind sich der neue gelbe
Hit und der orange Klassiker
ähnlich: Elf Volumsprozent sind
enthalten. Es gibt aber auch eine
alkoholfreie Variante.
Zu trinken gibt es den zitronigen
Spritzer, der erst heuer
von Henkell-Freixenet als erster
Aperitivo gelauncht wurde, beispielsweise
im Pink Elephant am
Eisernen Tor oder beim Marktgraf
sowie Vau am Lendplatz.
Violett ging viral
Für die Liebhaber von fancy
Heißgetränken gibt es ebenfalls
eine Neuheit. Die Yamswurzel
Ube hat vor allem im asiatischen
Bereich und in internationalen
Metropolen bereits ihren Siegeszug
angetreten. Jetzt ist der vor
allem auf Social Media gehypte
violette Drink, der besonders
instagrammable ist und als neuer
Matcha gehandelt wird, auch
in Graz angekommen. Im Café
Mitte sowie im „Bohnenbär“ im
Einkaufszentrum Shopping Nord
kann man den Trend bereits ausprobieren.
Geschmacklich bewegt sich
das neue Getränk im nussig-erdigen,
cremig-vanilligen Bereich.
Serviert wird meist ein Ube-Pulver
mit Milchschaum. Es kann
heiß oder auch kalt getrunken
werden. Wahlweise kommt zusätzlich
ein Espresso-Shot oder
auch Matcha dazu.
3. MAI 2026 www.grazer.at
STG SCHIFFER; KK
Ewald Pfleger
GEBURTSTAGSKINDER
Zum 71. Geburtstag am 6. Mai wünschen
wir dem Musiker alles Gute.
DER WOCHE
Und nie vergessen: Live is Life.
Die Kaufmänner Norbert Pfundner, Christian Hammer und Hannes Riedl
mit Künstler Tom Lohner und seinem Kunstwerk (v.l.)
BEREITGESTELLT
szene 23
Happy Birthday!
Monika Martin
Die Schlagersängerin aus Graz
feiert am 7. Mai ihren 64. Geburtstag.
Happy Birthday!
Enthüllung: „The Jeremy’s Three“
■ Wer den Künstler Tom Lohner
kennt, weiß: Wo er auftaucht,
wird es laut, bunt und alles andere
als steif. Am vergangenen
Samstag, dem 25. April, verwandelte
sich das Jeremy’s in der Grazer
Sporgasse in den Hotspot der
lokalen Szene. Der Anlass? Die
feierliche Enthüllung seines neuesten
Werks „The Jeremy’s Three“.
Statt distanzierter Zurückhaltung
gab es ein echtes Fest unter
Kunstbegeisterten. Die Räumlichkeiten
platzten aus allen Nähten,
als die Menge gespannt den
ersten Blick auf Lohners neueste
Arbeit warf. Mathias Thaller vom
renommierten Weingut Thaller
überzeugte die Gäste mit seinen
charakterstarken Weinen. Wer die
Premiere verpasst hat, kann das
Werk ab sofort in der entspannten
Atmosphäre des Jeremy’s in der
Sporgasse bewundern.
Gösser Bräu: Preise wie anno dazumal
■ Im Gösser Bräu fand diese Woche,
von 27. April bis inklusive
heute, 3. Mai, die zweite Jubiläumswoche
statt. Aus diesem Anlass
wurden spezielle und ausgewählte
Speisen und Getränke zu besonderen
Jubiläumspreisen angeboten
– ganz im Zeichen traditioneller
Wirtshauskultur. Zu den Angeboten
gehören unter anderem 0,5 Liter
Gösser Bier um nur 3,10 Euro,
Gulasch mit Knödel um 8,90 Euro
und Bratwurst um 3,90 Euro. Der
Höhepunkt der Woche war die
Biergarteneröffnung am Mittwoch,
dem 29. April. Ab 17 Uhr sorgten
das Aufstellen des Maibaums sowie
Live-Musik für ausgelassene und
festliche Stimmung. Heute gibt es
noch die Möglichkeit, zu Preisen
wie anno dazumal auf ein kühles
Bier oder frisches Gulasch vorbeizuschauen
und den Frühsommer
im Biergarten zu genießen.
200 Personen füllten den Mehlplatz und anschließend den Kinosaal. HANNES MAUTNER
45.000 Euro für junge Opernkünstler
■ Unter dem Motto „Wunschkonzert“
stand in diesem Jahr der
Benefiz abend des Förderkreises der
Oper Graz. Die Sänger selbst entschieden,
mit welchen Arien sie sich
präsentierten. Eröffnet wurde der
Benefizabend unter der Moderation
des Hausherrn und Oper-Graz-
Intendanten Ulrich Lenz mit einer
Eigenkreation der Mezzosopranistin
Leah Bedenko, die seit dieser
Spielzeit Mitglied des Opernstudios
an der Oper Graz ist. Darüber hinaus
gestalteten Neira Muhic, Anna
Brull, das ehemalige Ensemblemitglied
Tetiana Miyus, Will Frost, Ivan
Orešcanin, Wilfried Zelinka sowie
der junge Tenor Jianwei Liu das abwechslungsreiche
Programm. Förderkreis-Präsident
Christof Pertl,
Schatzmeister KR Hans Roth sowie
Geschäftsführerin Monika Isola
und die stellvertretende Geschäftsführerin
Katharina Frizberg zeigten
sich mit weiteren 150 Gästen erfreut
über den gelungenen Abend.
Christian Gubik (NovaLabs), Michael Radspieler (idlab), GR Arsim Gjergji,
Gastronom Robert Grossauer, GR Markus Huber und GR Karl Dreisiebner (v. l.)LUEF
Feierliche Premiere im Schubertkino
Alle Fotos auf
www.grazer.at
■ Am 28. April feierte der Film
„Zwischen Druck und Dankbarkeit“
von Max Haidinger Premiere
im Grazer Schubertkino und
wurde dort einmalig gezeigt.
Der Film versteht sich als Erinnerung
daran, dass nichts selbstverständlich
ist und auch die scheinbar
einfachen Momente ihren Wert
haben. Max Haidinger setzt sich im
Film genau mit diesen Gedanken
auseinander. Sie werden reflektiert,
akzeptiert und bewusst angenommen.
Denn was das Leben im
Moment „jetzt“ lebenswert macht,
ist nicht ausschließlich von Zielen
bestimmt, sondern vom Alltag.
Unter den Gästen waren unter
anderen der Künstler Tom Lohner,
die Influencerin Cornelia
Morgen sowie Julia Plattner. Der
Abend stand ganz im Zeichen von
Reflexion, Austausch und persönlicher
Verbundenheit.
Überreichung des Schecks für die Oper Graz – Christof Pertl, Katharina
Frizberg, Monika Isola, Hans Roth, Jianwei Liu und Ulrich Lenz (v. l.) OPER GRAZ
Therapieren statt operieren
Wie die gelenkschonenden Schuhe von kybun und Joya bei vielen
Beschwerden in Rücken, Hüften, Knien und Gelenken helfen
Gelenkeschmerzen am Bewegungsapparat,
Fersensporn, geschwollene Füße und
Druckstellen - Wie wichtig bequeme Schuhe
bei diesen Beschwerden sind, wird häufig
unterschätzt. Der richtige Schuh kann
langfristig schlimmere medizinische Folgen
verhindern. In diesem Interview mit
Gesundheits- und Fußspezialistin Jennifer
Nater gehen wir auf diese Themen ein.
Redaktion: Frau Nater, Sie empfehlen kybun
und Joya Schuhe. Warum?
Jennifer Nater: In meinem Berufsalltag
analysiere ich täglich die Füße und die Bewegung
von Menschen mit Beschwerden
am Bewegungsapparat. Mit den vielfältigen
Produkten von kybun Joya habe ich die
Möglichkeit, diesen Menschen dabei zu helfen,
wieder schmerzfrei gehen zu können!
„Beschwerden wie
Rückenschmerzen,
Fersensporn oder
Hallux Valgus können
gemindert oder
gänzlich vermieden
werden.“
Die Schuhe von kybun und Joya gehören
zur neuen Generation der Komfortschuhe –
leichter, vielfältiger und modischer – ganz
anders als alles bisher Dagewesene. Nicht
selten berichten die Träger von den bequemsten
Schuhen ihres Lebens.
Redaktion: Was macht die Schuhe von kybun
und Joya so besonders?
J. Nater: Die weich-elastische Sohle, in die
die Füße regelrecht einsinken. Die patentierte
Technologie des Schweizer Unternehmens
ist einzigartig. Die Sohle passt
sich der Fußanatomie des Trägers an, verteilt
den Druck, der durch Körpergewicht
und Schritte entsteht ganz gleichmäßig und
federt diesen sehr komfortabel ab. Schmerzende
Gelenke gehören damit endlich der
Vergangenheit an!
Redaktion: Was hat der Träger davon?
J. Nater: Endlich wieder Freude an der der
Bewegung und vor allem Entlastung für
Rücken, Füße und Gelenke. kybun und
Joya Schuhe stärken die Muskulatur und
aktivieren das Stossdämpfersystem des Körpers.
Beschwerden wie Rückenschmerzen,
Fersensporn oder Hallux Valgus können gemindert
oder gänzlich vermieden werden.
Durch all diese Effekte kann das Tragen
von kybun und Joya Schuhen aktiv dazu
beitragen, Operationen, die meist als letzter
Therapieansatz gesehen werden, zeitlich
hinauszuzögern oder gar zu verhindern.
Ganz nach dem Leitsatz: Therapieren statt
Operieren.
Redaktion: Wem empfehlen Sie die Schuhe
von kybun und Joya?
J. Nater: Zunächst rate ich Menschen, die
bereits an Gelenkschmerzen leiden, die
Schuhe von kybun und Joya für sich zu testen.
Probieren Sie sie einfach in unserem
Geschäft an und Sie werden den Unterschied
zu anderen Schuhen selbst feststellen.
Außerdem können diese Schuhe auch präventiv
eingesetzt werden. Wenn sie im Berufs-
oder Privatleben sehr aktiv sind, viel
Gehen oder Stehen und am Abend keine
schmerzenden und schweren Beine möchten.
Ärzte, Therapeuten und die Gesellschaft
AGR (Aktion Gesunder Rücken e. V.) bescheinigen
kybun und Joya Schuhen eine
verbessernde Wirkung bei Rücken und Gelenkproblemen.
Sie werden erfolgreich bei
diversen Beschwerden des Bewegungsapparates
eingesetzt.
Redaktion: Was unterscheidet kybun und
Joya von anderen Gesundheitsschuhen?
J. Nater: Seit 2008 betreibe ich Bequemschuhgeschäfte,
mittlerweile sind es mehrere
Filialen in Österreich. Im Laufe der Zeit
habe ich mich mit diversen Gesundheitsschuh-Marken
auseinandergesetzt. Bei kybun
und Joya bekomme ich nie dagewesene
positive Rückmeldungen. Schon nach den
ersten Schritten spüren sie den Unterschied
zu herkömmlichen Schuhen: das ultimative
Wohlfühlerlebnis.
Ich empfehle jedem, der unter Beschwerden
am Bewegungsapparat leidet, den Schuhen
von kybun und Joya eine Chance zu geben.
Besuchen Sie uns an unserem kybun Joya
Erlebnistag, am 5. Mai von 9 bis 16 Uhr und
erleben Sie die bequemsten Schuhe ihres
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26 szene
www.grazer.at 3. MAI 2026
Das eleven feierte seinen „Zehner“
■ Zehn Jahre eleven: Am Donnerstag,
30. April, verwandelte sich die
Kaiserfeldgasse in eine Festmeile.
Um 11.11 Uhr startete die große Feier.
Bereits am Vormittag sorgte DJ
Wurzinger für gute Stimmung. Um
16 Uhr übernahm die Grazer Band
Egon7 und sorgte endgültig für Partystimmung.
Den feierlichen Höhepunkt
bildete um 17 Uhr der traditionelle
Bieranstich.
Mit dabei war der Trainer der kosovarischen
Nationalmannschaft
Franco Foda mit seiner Frau Andrea,
welcher dem Restaurantbesitzer
Arsim Gjergji ein originales und bei
der WM getragenes Trikot schenkte.
Weiters mit von der Partie waren
Stadträtin Claudia Unger, Gemeinderat
Markus Huber, „der Grazer“
Geschäftsführer Gerhard Goldbrich,
ARBÖ-Präsident Klaus Eichberger,
Ex-Fußballer Gilbert Prilasnig, Vorstand
Energie Steiermark Martin
Graf, Gemeinderat Karl Dreisiebner
und Eiskönig Charly Temmel.
Alle Fotos auf
www.grazer.at
Peter Karner (DeZwa), Angelo Urban (San Pietro), Harald Pekar (DeZwa)
(v. l.) und Fabio Urban (San Pietro, Mitte) bei der Feier
LUEF
Franco Foda, Andrea Foda, Albina Gjergji und Arsim Gjergji bei der 10-Jahr-
Feier des eleven in der Kaiserfeldgasse (v. l.)
LUEF
In den Staatsfeiertag hineingefeiert
Alle Fotos auf
www.grazer.at
■ Am Donnerstag, dem 30.
April, wurde im San Pietro
ausgelassen in den Staatsfeiertag
hineingefeiert – und das
mit jeder Menge Stimmung
und guter Laune.
Zahlreiche Besucher nutzten
die Gelegenheit, um gemeinsam
einen besonderen
Abend zu verbringen und den
Beginn des Feiertags gebührend
einzuläuten. Für die passende
musikalische Unterhaltung
sorgte an diesem Abend
die Band DeZwa, die mit ihrem
letzten Konzert vor der
Sommerpause auf der Bühne
stand.
Ab 20.30 Uhr füllte sich das
Lokal, als die Party bei freiem
Eintritt startete. Die lockere
Atmosphäre, kombiniert mit
Live-Musik und feierfreudigen
Gästen, machte den Abend zu
einem rundum gelungenen
Auftakt in den Staatsfeiertag.
3. MAI 2026 www.grazer.at szene
27
Gloria: Umberto Tozzis Hitfeuerwerk
■ Der italienische Großmeister
Umberto Tozzi gastierte vergangenen
Sonntag in der Grazer
Stadthalle – mit Hitgarantie.
Wenn man mit dem Welterfolg
„Ti amo“ ein Konzert beginnt,
ist klar, dass noch jede Menge
tolle Nummern folgen werden.
Bei „Gente di mare“ stürmten
dann Tozzis Fans zur Bühne und
tanzten bis zur letzten Nummer:
Gloria. Da hielt es sogar Sturm-
Präsident Christian Jauk, trotz
des gerade absolvierten Remis
gegen die Austria aus Wien, und
seine Kathrin nicht auf den Sitzen.
Unter den vielen Fans und
Freunden von Veranstalter Manfred
Koch sah man auch Sabine
und Peter Wenger, Michael
Lehofer, Hans Roth, Markus
Schopp, Gilbert Prilasnig, Angelo
Urban, Franz Tonner und
Mario Obendrauf. Offiziell war
es das letzte Konzert des italienischen
Edelbarden in Graz.
Der ESC-Teilnehmer brachte fantastische Stimmung in den Murpark und
brachte Jung und Alt zum Mitsingen und -tanzen.
MURPARK
Die italienische Musik-Legende verabschiedete sich mit ihrem vorerst
letzten Konzert in Graz und brachte die Stadthalle zum Beben.
MCG WIESNER
Eurovision-Song-Contest-Stimmung
■ Am 24. April verwandelte
sich der Murpark in eine große
Bühne.
Der österreichische ESC-Teilnehmer
Cosmó begeisterte die
Besucher mit einem exklusiven
Live-Auftritt und sorgte für
großartige Stimmung im Grazer
Shoppingcenter.
Fans konnten die einmalige
Chance nutzen, den Künstler
hautnah und live zu erleben. Mit
seinem ESC-Song „Tanzschein“
brachte der Musiker sowohl seine
Leidenschaft als auch jede
Menge gute Stimmung in das
Einkaufszentrum. Als Highlight
startete er einen Flashmob, bei
dem nahezu alle ganz spontan
mittanzten.
Im Anschluss an die Performance
nahm sich Cosmó Zeit
für den persönlichen Austausch
mit seinen Fans und stand auch
für Autogramme und Selfies bereit.
28
eco
graz
www.grazer.at 3. MAI 2026
Sabrina Naseradsky
28 sabrina.naseradsky@grazer.at
Die politischen Entscheidungsträger
erkennen, wo bei den Unternehmen
der Schuh drückt.“
IV-Geschäftsführer Christoph Robinson über die Lohnnebenkostensenkung
der Bundesregierung KANIZAJ
Ein Quartal voller
Millionenpleiten
Allein im ersten Quartal gab es in Graz drei Pleiten in Millionenhöhe, und die Aussichten sind nicht rosig. GETTY
IN DER PLEITE. Anfang
vergangener Woche
erschütterte die nächste
Millioneninsolvenz Graz.
Es ist bereits die dritte
im ersten Quartal.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Man könnte fast den Eindruck
gewinnen, Graz
hat sich zur Hochburg
der Millionen-Insolvenzen entwickelt.
Im ersten Quartal 2026
sind bereits drei Pleiten in Millionenhöhe
zu verzeichnen (siehe
Kasten rechts).
Insgesamt sind im Zeitraum
von 1. Jänner bis 29. April 98 Unternehmen
in die Insolvenz
gerutscht. Das ist ein Plus von
10,1 Prozent. Im Jahr 2025 waren
es im ersten Quartal 89 Insolvenzen.
Die Gesamtpassiva betrugen
184 Millionen Euro.
Etwas besser stellt sich die
Lage in Graz-Umgebung dar.
Hier sind nur 29 Unternehmen
in die Pleite gerutscht. Das ist ein
Minus von 31 Prozent gegenüber
dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Damals mussten 42 Unternehmen
Insolvenz anmelden.
Die Gesamtpassiva beliefen sich
im ersten Quartal auf 24
Millionen Euro.
Somit sind im
Großraum Graz im
ersten Quartal 2026
127 Unternehmen
insolvent geworden.
Das sind zwar
um vier weniger
als 2025, dafür ist die
Summe der Passiva
von 59 Millionen Euro
auf 208 Millionen Euro gestiegen.
Unsichere Zeiten
Vergangene Woche veröffentlichte
der Austrian Business Check Daten
zur Wirtschaftslage in Österreich.
Diese zeigen: Die heimische
Geschäftslage ist weiterhin deutlich
zu schwach, und kein Aufschwung
ist in Sicht. Nur 48 Prozent
der Betriebe bewerten ihre
Geschäftslage als „sehr gut“ oder
„gut“. 17 Prozent diskutieren eine
Verlagerung ins Ausland. Sparmaßnahmen
sind nach wie vor
hoch im Kurs, und die Unternehmen
finanzieren kurzfristig und
stellen Zukunftsprojekte zurück.
In Graz sieht es bei den Unternehmen
ähnlich aus, auch wenn
die aktuelle Konjukturumfrage
der Industriellenvereinigung auf
eine leichte Erholung hindeutet
(siehe Meldung auf der rechten
Seite). Die Lage bleibt volatil, und
auch aufgrund der geopolitisch
unsicheren Zeiten bleibt schwer
einzuschätzen, wie sich die
Wirtschaft in den kommenden
Quartalen
entwicklen wird.
„Eine seriöse Prognose
für das heurige
Insolvenzjahr ist
zum jetzigen Zeitpunkt
kaum möglich.
Was aktuell durchaus
René Jonke im Bereich des Möglichen
liegt, ist, dass für
das zweite, dritte Quartal bzw. bis
zum Jahresende 2026 das Vorjahresergebnis
im Bereich der Unternehmensinsolvenzen
im Bezirk
Graz leicht überschritten wird.
Aus heutiger Sicht erwarten wir
als KSV1870 im Jahresverlauf für
die Steiermark keinen Rückgang
bei den Fallzahlen der Unternehmensinsolvenzen“,
so René
Jonke, Leiter der Region Süd des
KSV1870.
Top drei Insolvenzen
in Graz und Umgebung
■ LL-resources GmbH, Graz
mit 130,8 Millionen Euro
■ MEON Medical Solutions
GmbH & Co KG, Graz mit 12,3
Millionen Euro
■ Fürgast Betriebsgastronomie
GmbH, Graz mit 11,4 Millionen
Euro
3. MAI 2026 www.grazer.at
graz eco 29
➜
TEURER
GETTY (2)
Uhren und Schmuck +15,7 %
Wer zum Muttertag Uhren oder
Schmuck schenken möchte, muss um
15,7 Prozent tiefer in die Tasche greifen.
Futtermittel –14,9 %
Gute Nachrichten für alle Bauern:
Futtermittel sind um 14,9 Prozent
günstiger geworden.
BILLIGER
➜
W I R T S C H A F T
EcoNews
sabrina.naseradsky@grazer.at
Solides Ergebnis
für Volksbank
■ „Trotz der wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen können
wir auf ein solides Ergebnis mit
Zuwächsen für das Jahr 2025
blicken“, so Generaldirektorin
Monika Cisar-Leibetseder bei
der Präsentation der Bilanz. Die
Bilanzsumme beträgt knapp
2,9 Milliarden Euro. Das entspricht
einem Plus von 2,1 Prozent
gegenüber dem Vorjahr.
Hannes Zwanzger und Monika
Cisar-Leibetseder VOLKSBANK STEIERMARK
Das Energie-Steiermark-Vorstandsteam Martin Graf (l.) und Werner Ressi
ist mit dem Ergebnis der aktuellen Bilanz äußerst zufrieden. ENERGIE STEIERMARK
Plus bei der Bilanz
Philipp Hämmerle, Michel Haller und
Stephan Sausgruber (v. l.) NUSSBAUMER
Hypo Vorarlberg
mit stabiler Bilanz
■ Die Hypo Vorarlberg blickt auf
ein Geschäftsjahr 2025 zurück,
das von geopolitischen Spannungen,
wirtschaftlicher Unsicherheit
und sinkenden Zinsen geprägt
war. Trotz dieser anspruchsvollen
Rahmenbedingungen konnte der
Konzern ein gutes Ergebnis erzielen
und seine stabile Entwicklung
fortsetzen. Das IFRS-Ergebnis vor
Steuern lag bei 70,5 Millionen
Euro und damit um 21,5 Prozent
über dem Vorjahr (2024: 58,1 Millionen
Euro). Die Bilanzsumme
stieg im Vergleich zum Vorjahr
um 130 Millionen Euro auf 15,4
Milliarden Euro (+0,9 Prozent).
■ Das operative Ergebnis der
Energie Steiermark stieg um
acht Prozent auf 122,9 Millionen
Euro. Die Dividenden für
das Land Steiermark steigen
dadurch von 70 Millionen auf
75 Millionen Euro. Zudem hat
die Energie Steiermark im Jahr
2025 mit 350 Millionen Euro das
bislang umfangreichste Investitionsprogramm
ihrer Geschichte
umgesetzt. „Ein klares Signal,
dass unser Unternehmen einer
der größten Impulsgeber für Wirtschaft
und Arbeitsmarkt im Süden
Österreichs ist“, so das Vorstandsteam
Martin Graf und Werner
Ressi bei der Bilanzpräsentation.
Der Umsatz ist leicht auf 2141,2
Millionen Euro zurückgegangen.
Positives Bilanzjahr
für Raiffeisen
■ Die Raiffeisen-Landesbank
Steiermark konnte im vergangenen
Geschäftsjahr ihre Bilanzsumme
auf 39,2 Milliarden
Euro steigern. Zudem erreichte
man ein Konzernergebnis
von 353,1 Millionen Euro. Die
Eigenmittelquote konnte auf
24,77 Prozent gesteigert werden.
„Das Jahr 2025 war ein
solides mit stabilem und nachhaltigem
Wachstum“, so Generaldirektor
Martin Schaller.
Für ihn habe sich ein Comeback
der Wirtschaft abgezeichnet.
Prognosen für das heurige
Jahr seien jedoch schwierig.
Rainer Stelzer, Ariane Pfleger, Martin
Schaller und Florian Stryeck (v. l.) RLB
Erholung bleibt fragil
■ Die aktuelle Konjunkturumfrage
der Industriellenvereinigung
zeigt eine leichte Erholung
einzelner Parameter. Der Geschäftsklima-Index
hat sich im
ersten Quartal 2026 endlich ins
Positive gedreht und liegt mit einem
Saldo von +11 sogar leicht
über dem Österreich-Schnitt.
„Wir sehen, dass sich nach der
Matthias Simon jun., Claus Dieter Simon
sen. und Elke Veronik (v. l.) CITYPARK
Wiedereröffnung
von Juwelier Simon
■ Juwelier Simon hat im Citypark
nach dem Umbau seine
neuen Räumlichkeiten eröffnet.
Die beiden Standorte im Erd- und
Obergeschoss wurden zu einer
100 Quadratmeter großen Filiale
zusammengeführt. Hochwertige
Schmuckstücke und exklusive
Uhren renommierter Marken
werden im Geschäft präsentiert,
das Design, Übersichtlichkeit und
Wohlfühlatmosphäre vereint. Mit
der Bündelung der Kompetenzen
entsteht ein zentraler Anlaufpunkt
für Schmuckliebhaber, der
Auswahl, Beratung und Erlebnis
auf ein neues Niveau hebt.
Einschätzung unserer Betriebe
im Geschäftsklima, also der
Kombination von derzeitiger
Geschäftslage und der Einschätzung
der Lage in sechs Monaten,
wieder mehr Zuversicht findet
als zuletzt“, so IV-Steiermark-
Geschäftsführer Christoph Robinson.
33 Prozent der Befragten
sind positiv gestimmt.
In der Industrie zeichnet sich eine leichte Erholung ab. Das zeigt die aktuelle
Konjunkturumfrage der Industriellenvereinigung Steiermark.
GETTY
30 eco
www.grazer.at 3. MAI 2026
„Wir sind in der digitalen
Der Präsident
der Notariatskammer
Steiermark
Martin Lux,
die Vizepräsidentin
der
österreichischen
Notariatskammer
Marcella
Handl und
der Sprecher
der steirischen
Notariatskammer
Stephan
Plankensteiner
(v. l.)
sind für die
Zukunft gut
gerüstet. SCHERI-
AU (4)
SPANNEND. Führende
Notare beantworten
neue Fragen zur Zukunft
und wie Künstliche
Intelligenz unser Leben
beeinflussen wird.
Von Tobit Schweighofer
tobit.schweighofer@grazer.at
In Österreich geht die Rolle
des Notars weit über das bloße
„Stempeln“ von Urkunden
hinaus. Er fungiert als unparteiischer
Rechtsberater, der sicherstellt,
dass alle Beteiligten die
rechtlichen Folgen ihrer Verträge
vollumfänglich verstehen. Die
österreichischen Notarinnen
und Notare sind von Gesetzes
wegen zur Objektivität verpflichtet.
Ein Notar berät beide Seiten
gleichermaßen. Sein Ziel ist eine
rechtssichere, ausgewogene Lö
sung, die künftige Streitigkeiten
verhindert. Der Notar ist also eine
gestaltende Säule, ein Rückgrat
in einer Welt, die sich allerdings
durch Künstliche Intelligenz
künftig massiv verändern wird.
Wir haben die Vizepräsidentin
der Österreichischen Notariatskammer
Marcella Handl, den
Präsidenten der
Notariatskammer
Steiermark
Martin Lux, und
den Sprecher der
Notariatskammer
Stephan
Plankensteiner
zum Gespräch
gebeten, die uns
Einblicke in die nähere Zukunft
ihres Metiers gewährt haben.
Künstliche Intelligenz
„Die Künstliche Intelligenz kann
sehr gut unterstützen, weil sie
Prozesse effizienter macht, sie
kann aber die Dienstleistung am
Menschen und die individuelle
Beratung nicht ersetzen“, meint
Marcella Handl, weist aber zugleich
auf das Gefahrenpotenzial
der KI hin. „Unsere Tätigkeit
wird künftig noch stärker in der
individuellen Beratung liegen.
Es passiert derzeit immer häufiger,
dass sich Menschen über
KI-Tools Informationen
holen und mit
dieser vorgefertigten
Meinung zu
uns kommen
und sich nur
ganz schwer
davon überzeugen
lassen, dass das womöglich
nicht stimmt.“ Und das kann
im schlimmsten Fall drastische
Auswirkungen auf die jeweilige
Person haben.
Tatsächlich kann man der KI
derzeit nicht vertrauen, da man
schon profundes Fachwissen
Es werden von
der KI teilweise
sogar Paragraphen zitiert,
die es in Österreich überhaupt
nicht gibt.“
Stephan Plankensteiner
benötigt, um ihr die richtigen
Fragen zu stellen. „Man kann
sich das so vorstellen: Es gibt ja
auch mehrere Medikamente,
um eine Krankheit zu behandeln.
Aber welches Medikament
ich im Einzelfall nehme, kommt
immer individuell auf den Patienten,
oder bei uns eben auf den
Klienten, an“, erklärt Martin Lux.
Wenn man hier die falschen Fragen
stellt, kann das mächtig nach
hinten losgehen. „Es werden von
der KI teilweise sogar Paragraphen
zitiert, die es gar nicht gibt“,
berichtet Stephan Plankensteiner.
„Unsere Aufgabe ist es, die
Digitalisierung rechtssicher zu
machen. Oft ist es inzwischen
aber so, dass man Gesetzestexte
heraussuchen muss, um sie den
Klienten zu zeigen und sie so
davon zu überzeugen, dass das,
was die KI sagt, nicht stimmt.“
Jede Menge Aufwand, den man
vorher in dieser Dimension nicht
betreiben musste.
3. MAI 2026 www.grazer.at eco
31
Welt ganz vorne dabei“
Vorreiter
Für die Zukunft sieht man sich
bestens gerüstet. „Das, was das
österreichische Notariat geschafft
hat, ist, immer sehr schnell auf
die aktuellen Erfordernisse zu
reagieren“, weiß Martin Lux. „In
Corona-Zeiten zum Beispiel haben
wir digitale Notariatsakte geschaffen,
damit sind wir international
ganz, ganz vorne dabei. Wir
waren schon 1972 in Europa Vorreiter
im Testaments-Register,
also dem Notariat
gelingt es
immer wieder,
bereits im Vorfeld
Entwicklungsschritte
zu setzen.“ Inzwischen
kann
so gut wie alles
in Österreich
volldigital abgewickelt
werden. Die österreichischen
Notare haben es geschafft,
den digitalen Raum rechtssicher
zu machen. „In Deutschland ist
das zum Beispiel nicht so“, erklärt
Plankensteiner. Bei uns können
Verträge digital verschickt und
im Rechtsverkehr innerhalb von
Österreich verwendet werden.
„Eine Freundin von mir lebt
in München und musste nach
Stuttgart zum
Notar“, erzählt
Handl. „Sie hat
eine Urkunde
vergessen, und
der Notar hat
gemeint: Tut
mir leid, sie
müssen wieder
heimfahren
und alle Dokumente holen. Der
nächste Termin war eineinhalb
Monate später. So etwas gibt es
bei uns einfach nicht mehr, bei
uns geht das alles digital.“ Wenn
ein österreichischer Unternehmer
ins Ausland fliegt, kann er
sogar in Tokio sitzen und dort im
Hotel am Laptop eine GmbH in
Österreich gründen. Das ist sonst
kaum möglich.
Digitales Erbe
Ein Thema, das immer mehr
Menschen beschäftigt, ist der
Wenn niemand
das Passwort
für deine Bitcoins kennt,
dann sind die im Todesfall
einfach weg. Da hilft auch
kein Anruf nach Silicon
Valley.“
Marcella Handl
Das österreichische
Notariat
hat es immer geschafft,
auf aktuelle Erfordernisse
schnell zu reagieren.“
Martin Lux
digitale Nachlass. Was passiert
mit Passwörtern, Bildrechten,
Chats im Todesfall? „Das ist ein
enorm breites Feld“, weiß Handl.
„Das fängt bei einem einfachen
Social- Media-Account an und
geht bis hin zu Kryptowährungen,
Bitcoins und so weiter.
Das Wesentlichste ist, dass man
Passwörter und Co irgendwo
auffindbar für Angehörige und
Erben hinterlässt. Wenn niemand
das Passwort
für deine
Bitcoins weiß,
dann sind die
einfach weg,
da hilft auch
kein Anruf
nach Silicon
Valley.“ Auch
wenn man testamentarisch
regelt, dass jemand
die Bitcoins
erbt, hilft das nicht weiter,
solange niemand an diese herankommt.
Selbst wenn man im
Testament die Codes hinterlegt,
besteht die Möglichkeit, dass die
nicht mehr stimmen, weil man
die Passwörter ja oft ändern sollte.
Dafür gibt es unterschiedliche
Lösungsmöglichkeiten: vom altmodischen
Schreiben einer Liste,
die auffindbar
hinterlegt
wird, bis zum
Bestimmen eines
Codes für
ein digitales
Schließfach.
„Auch hier gilt:
Der beste Weg
ist für jeden
Menschen individuell, genau
hier kann der Notar helfen“, sind
sich alle Anwesenden einig.
Zudem sollte man den Schutz
der persönlichen Daten möglicherweise
nachschärfen. „Viele
schützen ihr Handy derzeit ja mit
Gesichtserkennung. Sollte man
allerdings einen Unfall haben,
könnte sich jemand das Handy
schnappen, dein Gesicht scannen
und Zugang zu all deinen
Daten und Konten haben. Da
sollte man unbedingt vorsichtig
sein“, gibt Lux zu bedenken.
Stephan Plankensteiner
Marcella Handl
Martin Lux
32
viva
Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Gesundheitsversorgung ist nie die Leistung
eines Einzelnen, sondern immer
das Ergebnis guter Zusammenarbeit.“
Vorstandsvorsitzender der KAGes Gerhard Stark zum Thema,
wie sich die KAGes für die Zukunft aufstellt LAND STMK/STREIBL
www.grazer.at 3. MAI 2026
Bei dem Projekt lernen Kinder
über Trinkwasser. HOLDING GRAZ / FOTO FISCHER
Bewusstsein
für Trinkwasser
■ Die Holding Graz Wasserwirtschaft
möchte mit dem
Projekt „Wasser macht Schule“
das Bewusstsen für sauberes
Trinkwasser bereits bei
den Jüngsten stärken. Die
Klassenzimmer der 3. und
4. Volksschulklassen werden
dabei zum Erlebnisraum
rund um das Thema Trinkwasser.
„Sauberes Wasser ist
keine Selbstverständlichkeit.
Umso wichtiger ist es, dass
Kinder schon früh verstehen,
wo unser Wasser herkommt
und warum wir sorgsam damit
umgehen müssen“, betont
Beteiligungsstadtrat Manfred
Eber.
Im Zuge des Projekts haben
Schulen die Möglichkeit, Experten
der Graz Wasserwirtschaft
in ihre Klassenzimmer
einzuladen. Die Kinder lernen
und erleben dabei, wie Trinkwasser
in Graz gewonnen,
geschützt und bereitgestellt
wird und warum ein verantwortungsvoller
Umgang mit
dieser Ressource so wichtig
ist. Zudem steht eine eigens
gestaltete und kindgerechte
Unterrichtsmappe zur Verfügung.
„Mit diesem Projekt
setzt die Graz Wasserwirtschaft
ein starkes Zeichen für
Umweltbildung und Verantwortung“,
erklärt Holding-
Graz-Vorständin Alice Loidl.
Sporteln nach der
Transplantation
Der Nennschluss für die Meisterschaft ist der 4. Mai. Nähere Informationen gibt es bei Ludwig Szeberényi unter folgender
E-Mail-Adresse: szeberl@gmx.at – jede transplantierte Person kann an der Veranstaltung teilnehmen. KK (2)
GEMEINSCHAFT. Am 6. Juni findet die 2. Offene Steirische Meisterschaft
der Transplantierten statt. Ludwig Szeberényi steckt hinter der Idee.
Von Linda Steurer
linda.steurer@grazer.at
Ludwig Szeberényi war immer
ein sportlicher und
leistungsfähiger Mensch,
bis eine Diagnose sein Leben
von einem Moment auf den anderen
veränderte: „Sie brauchen
ein Spenderherz.“
Bei einem Zahneingriff waren
Komplikationen nicht erkannt
worden, die schließlich zu einer
schweren Schädigung seines
Herzens führten. Es folgten vier
Jahre des Wartens auf ein passendes
Spenderorgan. Als ein
geeignetes Herz gefunden war,
begann auch der Weg zurück ins
Leben. Jede Bewegung wurde
nach dem Eingriff zur Herausforderung.
Der einst so fitte Mann
kämpfte sich Schritt für Schritt
zurück. Heute nimmt er wieder
erfolgreich an sportlichen Wettbewerben
teil – von 2012 bis 2024
gewann er 100 Medaillen.
Sicherer Ort
Die Freude, die er durch den Sport
zurückgewonnen hat, möchte er
weitergeben. Aus diesem Grund
organisiert er die Offenen Steirischen
Meisterschaften der Transplantierten,
die heuer zum zweiten
Mal am 6. Juni im ATG stattfinden.
Ziel ist es, transplantierte Menschen
zu begeistern und ihnen
einen sicheren Ort zu bieten, an
dem Sportarten ausprobiert werden
können. „Mir geht es nicht
darum, dass jeder Transplantierte
Sport macht. Es ist wichtig, den
Anstoß zu geben“, erklärt Szeberényi.
„Ich will die Begeisterung, die
ich habe, weitergeben“, ergänzt er.
Im Jahr 2025 nahmen 14 Personen
an der Meisterschaft teil. Viele von
ihnen sind dem Sport treu geblieben
und haben darin eine neue
Leidenschaft gefunden.
3. MAI 2026 www.grazer.at
viva 33
➜
IN
GETTY (2)
Frucht-Desserts
Die täuschend echt aussehenden
Dessert-Früchte sind ein echter Hingucker
und erobern die Speisekarten.
Dubai-Schokolade
Letztes Jahr war der Hype um Dubai-
Schokolade noch riesengroß. Heuer
flacht der Trend immer weiter ab.
OUT
➜
Direktor für CORI-Institut
GESUNDHEIT. Giulio Superti-Furga wurde von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
zum neuen Gründungsdirektor des CORI-Instituts für Stoffwechselerkrankungen in Graz ernannt.
Von Anna Stocker
anna.stocker@grazer.at
In Graz gibt es mit dem
CORI-Institut ein neues Forschungszentrum
für Stoffwechselerkrankungen.
Das
Institut entstand in einer Partnerschaft
der ÖAW mit der Universität
Graz, der Medizinischen
Universität Graz und der Technischen
Universität Graz und
strebt an, Europas führendes interdisziplinäres
Zentrum für Metabolismusforschung
zu werden.
Zum wissenschaftlichen Gründungsdirektor
wurde nun der renommierte
Biomediziner Giulio
Superti-Furga ernannt. „Es ist
mir eine Ehre und ein Privileg,
das CORI-Institut in Graz aufzubauen
und die Grazer Exzellenz
in der Stoffwechselforschung zu
nutzen, um einen neuen internationalen
Leuchtturm zu schaffen“,
so der neue Gründungsdirektor
Superti-Furga.
Führendes Zentrum
Das CORI-Institut wird sich mit
den großen Herausforderungen
der menschlichen Gesundheit
befassen und soll das führende
Zentrum für stoffwechselorientierte
Wissenschaft werden. Am
Institut selbst werden Forschende
aus den unterschiedlichsten
Bereichen zusammenarbeiten.
Giulio Superti-Furga, Horst Bischof, Rektor der TU Graz, Andrea Kurz, Rektorin
der Med Uni Graz, Peter Riedler, Rektor der Uni Graz (v. l.) UNI GRAZ/LUNGHAMMER
34 anzeige
www.grazer.at 3. MAI 2026
Hurra, hurra, die
Ferien sind da
Auch heuer warten zahlreiche Feriencamps
mit viel Spaß und Abenteuern.
Kinderland Steiermark
feiert heuer ein besonderes
Jubiläum: Die Organisation
wird 80 Jahre alt!
Heuer finden die Kinderland-
Feriencamps wieder in den
Sommerferien von 12. Juli
bis 15. August 2026 statt.
Zum Kennenlernen gibt es zu
Pfingsten von 23. bis 25. Mai
2026 die Möglichkeit, kurz in
das Feriendorf-Leben hineinzuschnuppern.
Kinderland freut
sich auf eure Anmeldungen –
ob ihr schon mal dabei gewesen
seid oder aber ganz neu
ein Feriencamp ausprobieren
wollt, bei Kinderland Steiermark
seid ihr bestens aufgehoben.
Seit über 75 Jahren verbringen
jedes Jahr hunderte Kinder
und Jugendliche mit den
Kinderfreunden unbeschwerte
und unvergessliche Ferienwochen
unter Gleichaltrigen.
Heuer warten wieder zahlreiche
Highlights im Feriencamp-
Programm. Die traumhafte
Lage und der direkte Zugang
zum Wörthersee machen
das Sonnencamp Sekirn zum
Spaß, Abenteuer, Erholung, aber auch jede Menge neue
Freunde: Das bieten die heurigen Sommercamps.
perfekten Ort für einen unvergesslichen
Sommer. Am
Süd ufer des Wörthersees
gelegen, bietet die moderne
GETTY
und kindgerechte Freizeitanlage
zahlreiche Indoor- und
Outdoor-Beschäftigungen für
Sport, Spiel und Erholung.
3. MAI 2026 www.grazer.at viva
35
Ein Tag für alle Mamas
MUTTERTAG. Inmitten eines oft hektischen Alltags gewinnt ein Gedanke
zum Muttertag immer mehr an Bedeutung: den Mamas etwas Gutes tun.
Von Anna Stocker
anna.stocker@grazer.at
Für viele Mütter bleibt zwischen
Beruf, Familie und
organisatorischen Aufgaben
nur wenig Raum für persönliche
Auszeiten. Der Muttertag
am 10. Mai bietet deshalb eine
schöne Gelegenheit, den Mamas
eine besondere Freude zu bereiten
und einfach einmal Danke
zu sagen – wobei Schönheit und
Pflege eine wichtige Rolle spielen
können. Dabei geht es jedoch
längst nicht mehr nur um äußere
Veränderungen, sondern vor allem
um das Gefühl, sich selbst
etwas Gutes zu tun. Ein neuer
Haarschnitt, eine wohltuende
kosmetische Behandlung oder
ein ruhiger Moment der Entspannung
können helfen, neue
Energie zu schöpfen und den
Alltag für einen Augenblick hinter
sich zu lassen.
Schönheit
Oft sind es gerade die kleinen
Dinge, über die sich Mamas besonders
freuen: ein Friseurbesuch,
der für frischen Schwung
und ein gutes Gefühl sorgt, kosmetische
Behandlungen – von
der Gesichtsbehandlung bis hin
zur Wimpernverlängerung –, die
die natürliche Ausstrahlung unterstreichen
und das Wohlbefinden
stärken, oder auch Permanent
Make-up, das für ein
gepflegtes Aussehen sorgt und
den Alltag erleichtert. Doch Mamas
verdienen nicht nur am
Muttertag besondere Aufmerksamkeit,
sondern Tag für Tag ein
kleines großes Dankeschön.
Am 10. Mai ist Muttertag – der
ideale Anlass, um unseren Mamas
einfach einmal Danke zu sagen. GETTY
Rätsel-Lösung vom 26.4.2026
F J T S E
G R E G O R I T S C H K G
E E C O R U H E P O L
M I L C H G R A B E N L U
B A K E O C M K O T
I N N A C H J A G E N
B E Z I R K T U T O R I N
R E L I K T G A U N E R
T E N U E E D O
O F T D F O N T A E N E
R E S T F A D O L A U
I C P U S A
Lösung:
B E T H L E H E M
D U M A U W SHOPPING
E H A T H E N E NORD
O E T Z I U R Lösung:
F E Z P A R K SHOPPING NORD
Sudoku-Lösung
vom 3.5.2026
4 9 6 3 2 1 8 5 7
1 7 2 6 8 5 3 9 4
8 3 5 4 9 7 6 1 2
7 2 4 8 1 6 5 3 9
3 6 9 7 5 2 1 4 8
5 1 8 9 3 4 7 2 6
2 5 7 1 4 8 9 6 3
9 8 1 2 6 3 4 7 5
6 4 3 5 7 9 2 8 1
36 graz
www.grazer.at 3. MAI 2026
Am 10. Mai ist Muttertag
Einen Tag in der Therme genießen. Nicht nur am Muttertag das perfekte
Geschenk für alle Mamas.
THERMEN- & VULKANLAND STEIERMARK/HARALD EISENBERGER
Ein Tag zum Genießen:
Auszeit zum Muttertag
HERRLICH. Was gibt es Liebevolleres, als der
Mama einen Tag in der Therme zu gönnen?
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Zwar sollte man die eigene
Mama nicht nur am Muttertag
verwöhnen, dennoch
kann man ihr zu diesem Tag etwas
ganz Besonderes schenken. Einen
Tag in der Therme etwa, um Zeit
zu zweit oder gemeinsam mit weiteren
Geschwistern zu genießen.
Verwöhnen
Die steirischen Thermen warten
mit speziellen Angeboten zum
Muttertag auf die Gäste.
In der Therme Loipersdorf erhält
man 10 Prozent Rabatt auf
Online-Buchungen des „Servus
Ruhetag“ für zwei Personen für
den Zeitraum von 10. bis 13. Mai
sowie 18. bis 22. Mai mit dem
Rabattcode „muttertag10“. Dafür
erhält man neben reservierten
Kippliegen, Bademänteln und
Badetuch auch Kaffee und Kuchen
im Marktrestaurant.
Muttertag im Bademantel heißt
es im Heilthermen Resort Bad
Waltersdorf. Mit einem Tageseintritt
erhält man Badetasche mit
Bademantel und Badetüchern,
ein Frühstück im Restaurant
Quellblick, ein Glas prickelnden
Sekt und ein Getränk im Restaurant
Quellblick.
In der H2O-Therme erhalten
Mamas am Muttertag den Tageseintritt
zum Preis der Drei-Stunden-Karte.
Eine spezielle Gutscheinaktion
bietet die Therme Nova. Wer am
7. und 8. Mai einen Gutschein
ab einem Wert von 30 Euro kauft,
erhält 20 Prozent Rabatt. Der Gutschein
bietet sich also als perfektes
Geschenk zum Muttertag an.
Generell sind Gutscheine für
die steirischen Thermen immer
eine gute Idee. Denn diese bieten
das ganze Jahr über ein tolles Verwöhnprogramm
an.
So kann man etwa in der Rognertherme
Blumau nicht nur
seine Lieblingsliege reservieren,
sondern auch zahlreiche Spa-
Anwendungen genießen.
In der Therme der Ruhe in Bad
Gleichenberg kann man die Ruhe
ebenfalls mit zahlreichen Packages
genießen. Für Kulinarik-
Fans empfiehlt sich das Dinner-
Paket.
Aber egal, welche Variante man
wählt, wichtig ist es, der Mama
seine Liebe zu zeigen.
3. MAI 2026 www.grazer.at
graz 37
3. MAI 2026 www.grazer.at viva
39
Pianist Paul Gulda lässt bei Schillern
die Tasten erklingen. JULIA GRANDEGGER
Eine kulturelle
Landpartie
■ Von 13. bis 31. Mai gehen
auch heuer wieder die Kunst.
Kultur.Tage Schillern über die
Bühne. 14 Kulturinstitutionen
aus neun Gemeinden im
Schilcherland präsentieren an
19 Tagen ein vielfältiges kulturells
Angebot in Form von
19 Projekten. Schillern bündelt
die zahlreichen Kulturinitiativen
der Südweststeiermark
zu einem gemeinsamen Festivalformat.
Den Auftakt bildet
am 13. Mai die Eröffnung im
Schloss Hollenegg. Die Besucher
erwartet eine kuratierte
Führung durch Kuratorin und
Gastgeberin Alice Stori Liechtenstein.
Eines der Highlights
wird am 23. Mai das Klavierkonzert
von Paul Gulda sein.
Der bekannte Pianist wird bei
seinem Konzert gleich fünf
Tasteninstrumente zum Klingen
bringen. Zeitgleich erweitern
Theater (die Direktträger)
und musikalische Residencies
das Spektrum. Ein zentrales
Element, das sich durch das
gesamte Festival zieht, ist die
Verbindung von Kultur und
regionaler Identität. Generell
zeigt das Programm von Schillern
eine bemerkenswerte
Bandbreite, die sich von bildender
Kunst über Literatur
bis hin zu Musik, Theater und
Kabarett zieht. Aber auch interdisziplinäre
und partizipative
Formate finden hier ihren
Platz. So schafft es das Festival,
ein kohärentes Gesamtbild der
zeitgenössischen Kulturproduktion
in der Region zu zeigen.
KULINARISCH. Eine
Wanderung durch die
Steiermark ist immer
ein Erlebnis. Besonders,
wenn man zur Stärkung
ein Glas Wein genießt.
Von Sabrina Naseradsky
sabrina.naseradsky@grazer.at
Die Steiermark ist ein Paradies
für alle, die es lieben,
die Natur zu entdecken,
Berge zu erklettern oder Sehenswürdigkeiten
zu bestaunen. Wir
haben uns daher schlaugemacht
und eine kleine Auswahl an genussvollen
Wanderungen zusammengestellt.
Am Wegesrand sind
zudem zahlreiche Weingüter und
Buschenschänken zu finden, bei
denen man Landesweinsieger
und Sieger der Weintrophy verkosten
kann.
➢ Der Ligister Schmankerlweg
ist ein beschilderter Rundweg
in der Region Graz, der sich
durch die typische Kulturlandschaft
für diese Region mit ihren
traditionellen Obstgärten, Wiesen
und die für das milde Klima
charakteristischen Weingärten
schlängelt. Mehrere Genuss-Stationen
laden zum Verkosten verschiedenster
Produkte ein.
Weinseliges
Wandern
Zahlreiche Wanderwege in der Steiermark führen die Wanderer vorbei an Siegerweinen und Köstlichkeiten.
➢ Modriacher Höhenweg:
Entlang des Rundwanderweges
kann man die unterschiedlichen
landschaftlichen Facetten der
Region erleben. Neben Wald und
Wiesen wartet auch ein Sumpfgebiet
auf die Wanderer. Gasthäuser
laden zum Verweilen ein
und überzeugen mit regionalen
Schmankerln und
steirischer Herzlichkeit.
➢ Genussschilchern:
Der Genuss
am Wandern und an
der herrlichen Kulinarik
stehen auf dieser
Wanderung im
Mittelpunkt. Genießen
Sie den herrlichen
Weitblick übers Grazer Becken
bis hin zur Riegersburg in
der Oststeiermark. Entlang des
Details & Karten:
www.grazer.at
wunderschönen Wanderweges
haben Sie viele Möglichkeiten,
die einzigartige Kulinarik der
Weststeiermark zu genießen. Im
Weingut Hiden findet man auch
einen Sieger der Wein trophy, den
Gelben Muskateller. Im Weingut
Friedrich kann man den Landesweinsieger,
den Schilcher Ortsund
Riedenwein, verkosten.
➢ Genusswanderweg Riegersburg:
Der historische Rundweg
führt rund um die Riegersburg,
dem Wahrzeichen der
Region, herum. Die Riegersburg
STG/TOM LAMM
galt einst als stärkste Festung
des Abendlandes. Heute ist sie
ein beliebtes Ausflugsziel. Rund
um die Burg gibt es zahlreiche
kulinarische Ausflugsziele und
Möglichkeiten, sich dem Genuss
hinzugeben. Die bekannteste ist
mit Sicherheit die Zotter-Schokoladenmanufaktur
mit ihrem
Schokotheater und
dem essbaren Tiergarten.
➢ Weinweg der
Sinne in Sankt Anna
am Aigen: Dieser Themenweg
steht ganz im
Zeichen des steirischen
Weines. Abwechslungsreiche
Wege, originelle
Wegweiser, zahlreiche
Labestationen sowie gemütliche
Rastplätze machen diese Wanderung
entlang des Weges zu
etwas ganz Besonderem. Hier
findet man im Weingut Ulrich,
dem Weingut des Jahres, die Landesweinsieger
Sauvignon Blanc
ortstypisch, Riedenwein Burgunder,
Riedenwein Sauvignon
Blanc.
➢ Buschenschankweg Bad
Schwanberg: Der Name ist hier
Programm. Auf dieser Tour wird
das Thema Wein und Kulinarik
großgeschrieben.
Bitte umblättern!
40 viva
www.grazer.at 3. MAI 2026
Der Weg führt die Schilcherweinstraße
in der malerischen
Umgebung von Aichegg entlang.
Hier findet man viele Winzer, Buschenschänken
und Direktvermarkter.
➢ Traminerweg Klöch: Nördlich
von Bad Radkersburg findet
man den beliebten Traminerweg.
Er besteht aus zwei Teilen
und verbindet in Form einer
„Achterschleife“ das Umland von
Klöch. Der Startpunkt für beide
Etappen liegt bei der Vinothek
und dem Weinbaumuseum. Der
Weg führt die Wanderer durch
eine abwechslungsreiche Landschaft.
Während der Tour warten
zahlreiche Rast- und Aussichtsplätze
mit Selbstbedienungsstationen.
Am Ende des Weges sollte
man die Wanderung mit einem
Glas Traminer ausklingen lassen.
Hier kann man jede Menge Landesweinsieger
und Sieger der
Weintrophy verkosten. Im Weinhof
Tomaschitz den Landesweinsieger
in der Kategorie Traminer/
Gewürztraminer, im Weingut
Müller den Sieger-Riesling der
Trophy, im Weingut Domittner
den Sieger-Prädikatswein und im
Weingut Gschaar den Sieger-Traminer
der Weintrophy.
➢ Wein-Erlebnis-Weg Bad
Loipersdorf: Rund um Bad Loipersdorf
warten ein großer und
zwei kleine Rundwanderwege
auf Wanderfreunde. Entlang
der beschilderten Wege finden
sich fünf Buschenschänken und
14 Gastronomiebetriebe. Die
„Wein-Rast-Platzln“ bieten zusätzlich
rund um die Uhr Selbstbedienung.
Hier warten regionale
Produkte und besonders der
Wein auf die Wanderer. Besonderes
Highlight der Tour ist Österreichs
größte begehbare, 13 Meter
hohe Holz-Weinflasche mit
einem acht Meter hohen Edelstahl-Weinglas.
➢ Löffelbach – Hausberg –
Neuberg: Hier kann man die
Burg Neuberg aus dem 12. Jahrhundert
erkunden. Sie gilt als
eine der bedeutendsten Wehrbauten
der Steiermark. Sie befindet
sich in Löffelbach, in der
Nähe von Hartberg. Zur Einkehr
lädt das Weingut Retter Kneissl
ein. Es empfiehlt sich, den
Sieger- Burgunder-Riedenwein
der Weintrophy zu verkosten.
➢ Glanzer Weintour mit
Weinkultur: Eine hohe Weinbauern-Dichte
macht diesen
Rundweg für Viel-Verkoster
inter essant – und auch sportlichere
Wanderer kommen auf
ihre Kosten, gilt es doch den ein
oder anderen Höhenmeter zu
überwinden. Startpunkt ist das
Restaurant Mahorko, von dem es
auf dem Rundweg auch ein eigenes
„Verkostungsgwölb“ gibt, bei
dem man Weine direkt und in
Eigenregie probieren kann. Im
Weingut Tschermonegg findet
man zudem den Sieger-Sauvignon-Blanc-Ortswein
der Weintrophy.
➢ Schilcherkeller-Rundweg:
Eine Wanderung auf den Spuren
des Schilchers. Weininteressierte
können hier heimische Produkte
in zahlreichen Schilcherweinkellern
der Weststeiermark
verkosten, auch kulturell wird etwas
geboten – etwa bei der Weberei
Strunz. Auf Kinder wartet
der fantasieanregende Märchensee.
Startpunkt ist der Kurpark in
Bad Gams.
Ein Gläschen prämierter Wein stärkt nach einer langen Wanderung. STG/ELENA EGGER
3. MAI 2026 www.grazer.at viva
41
„Grazer“ Bade-Pass 2026:
5-mal
Therme
um
€ 75,–
Thermensommer
zum Sparpreis
AUSZEIT. Mit dem
„Grazer“ Bade-Pass
für 75 Euro kann man
fünfmal eine Auszeit in
wunderschönen Thermen
genießen.
Schon beim Betreten einer
Therme lässt sich förmlich
spüren, wie die Entspannung
in den Körper einzieht.
Das leise Plätschern des Wassers
und die warme Luft sorgen
sofort für Entschleunigung
und eine wohltuende Pause
vom turbulenten Alltag.
Wer sich nach einer Auszeit
sehnt, hat auch dieses
Jahr mit dem „Grazer“
Bade-Pass die Möglichkeit,
Erholung in fünf der
schönsten Thermen Österreichs
zu genießen und
dabei auch noch ordentlich
zu sparen – ob alleine, mit
Freunden oder als kleine
Therme Nova
Köflach
Erholungspause mit der Familie.
Um 75 Euro ermöglicht der Bade-Pass
den Tageseintritt in fünf
beliebte Thermen des Landes,
ganz ohne lange Anreise – perfekt
für einen entspannten Tagestrip.
Der Gesamtwert des Passes
beträgt rund 170 Euro, was
einer Ersparnis von etwa 95 Euro
entspricht.
Entspannen
Im Angebot enthalten ist jeweils
ein Tageseintritt in die
Parktherme Bad Radkersburg,
Parktherme
Bad Radkersburg
Aqualux Therme
Fohnsdorf
die Aqualux Therme Fohnsdorf,
die AVITA Therme und Resort
Bad Tatzmannsdorf, die Therme
Nova Köflach und die Therme
der Ruhe in Bad Gleichenberg.
Alle Thermen überzeugen
mit warmem Thermalwasser,
schönen Innen- und Außenbereichen
sowie einem vielfältigen
Angebot an Wellness- und Entspannungsmöglichkeiten
– hier
ist für jeden etwas dabei.
Schnell sein
Der Verkauf des „Grazer“ Bade-
Therme der Ruhe
Bad Gleichenberg
Passes startet nun. Die Pässe
sind in den Grazer ’sFachl-Filialen
in der Herrengasse, Murpark
und Citypark, an der Citypark-
Information sowie in allen
Öticket-Verkaufsstellen erhältlich.
Da die Stückzahl limitiert
ist, empfiehlt sich ein baldiger
Kauf – schnell sein lohnt sich.
Mit dem diesjährigen „Grazer“
Bade-Pass steht einem
entspannten und überaus
abwechslungsreichen Thermensommer
wirklich nichts
mehr im Wege.
AVITA Therme
Bad Tatzmannsdorf
Ein Pass,
fünfmal entspannen:
Jetzt
den „Grazer“
Bade-Pass
kaufen und eine
Auszeit in fünf
der schönsten
Thermen
Österreichs
genießen.
GETTY, BEREITGESTELLT (5)
mobil
graz
42 www.grazer.at 3. MAI 2026
42
Dorian Krois
dorian.krois@grazer.at
Das Zu-Fuß-Gehen ist ein
wichtiger Bestandteil des öffentlichen
Verkehrs.“
Geschäftsführer Verkehrsverbund Steiermark Peter
Gspaltl anlässlich des Tages des Zu-Fuß-Gehens ROBERT FRANKL
Auf dem stark befahrenen
Abschnitt gilt derzeit ein strenges
Tempolimit von 60 km/h. GETTY
Achtung: Mehrere
Radarfallen rund
um Schachenwald
■ Autofahrer sollten im Bereich
Schachenwald bei Graz derzeit
besonders aufmerksam unterwegs
sein. Grund dafür sind die
laufenden Großbaustellen auf
der A9 zwischen Graz-Webling
und dem Schwarzlsee. Auf dem
stark befahrenen Abschnitt gilt
derzeit aus Sicherheitsgründen
ein Tempolimit von 60 km/h,
das streng überwacht wird – unter
anderem durch Section Control
und Radaranlagen. Wer mit
seinem Fahrzeug hier unachtsam
unterwegs ist, tappt schnell
in die Radarfalle und muss Strafe
zahlen. Die Empfehlung: das
Tempo im Blick behalten, um
Geldstrafen zu vermeiden und
sicher auf den Straßen unterwegs
zu sein.
Neuerungen
auf den Straßen
NEUE REGELN. Mit dem 1. Mai trat auch die neue Straßenverkehrsordnung
in Kraft. Die Änderungen betreffen vor allem E-Biker und E-Scooter-Fahrer.
Von Verena Leitold & Victoria Weitenthaler
redaktion@grazer.at
Mit dem 1. Mai trat die
36. Novelle der Straßenverkehrsordnung
StVO
in Kraft. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit,
vor allem was die
zunehmende Nutzung alternativer
Fortbewegungsmittel wie E-
Scooter oder E-Bikes betrifft, zu
erhöhen. E-Scooter werden
nämlich offiziell zum
Fahrzeug erklärt und
müssen eine Bremse,
Hupe bzw. Klingel, zwei
weiße Rückstrahler
oder -folien nach
vorne,
zwei rote
R ü c k -
strahler
oder -folien
nach hinten,
zwei
gelbe Rückstrahler
oder -folien zur Seite
sowie einen gelben
Blinker am Ende jedes Lenkergriffs
haben.
Zudem besteht nun eine
Helmpflicht für E-Biker bis zum
14. Geburtstag und für E-Scooter-Fahrer
bis zum 16. Geburtstag.
Für Scooter-Lenker wird die
Promille-Grenze außerdem auf
0,5 Promille gesenkt. Zudem regelt
die Novelle ausdrücklich,
dass ausnahmslos nur eine Person
auf einem E-Scooter fahren
darf und keine Güter, etwa an
der Lenkstange, transportiert
werden dürfen. E-Scooter
dürfen überall dort fahren,
wo Radverkehr erlaubt ist.
Darüber hinaus
werden automatisierte
Zufahrtskontrollen
in verkehrsberuhigten
Zonen in der StVO
verankert. Kameras
dürfen mehrspurige
Fahrzeuge identifizieren,
die unerlaubt in
solche Zonen einfahren.
Für
E-Bike-Fahrer
unter 14
Jahren gibt
es seit dem
1. Mai eine
Helmpflicht.
GETTY (2)
Weitere Verordnungen
Doch das war’s noch nicht mit
neuen Verordnungen. Am 1. Oktober
kommen weitere Regeln
hinzu. Unter anderem jene, dass
bei allen E-Mopeds, also E-Bikes
ohne Tretunterstützung, künftig
die gleichen Regeln wie bei
leistungsstärkeren Mopeds gelten,
auch wenn sie nur 25 km/h
Bauartgeschwindigkeit und
nicht mehr als 250 Watt Nenndauerleistung
haben. Sie müssen
weiters die Fahrbahn anstatt die
Radinfrastruktur benützen, und
ein Führerschein der Klasse AM
bzw. A oder B ist erforderlich. Es
gilt, unabhängig vom Alter, eine
Helmpflicht, auch Kennzeichen,
Zulassung und Versicherung
sind notwendig. Zudem sinkt die
Promillegrenze von 0,8 auf 0,5.
Der ÖAMTC rät allen Nutzern
von E-Scootern und E-Mopeds,
sich frühzeitig über die neuen
Vorschriften zu informieren. E-
Scooter müssen bis zum 1. Mai
entsprechend angepasst werden.
3. MAI 2026 www.grazer.at
mobil graz 43
GETTY (2)
... in Graz
Die Grazer haben 41 Parkgaragen
und Parkhäuser zur
Verfügung.
ANZAHL DER
PARKHÄUSER
41 : 37
... in Salzburg
Im Stadtgebiet Salzburg
gibt es 37 Parkgaragen und
Parkhäuser.
Brummen gegen
die Depression
STARKES ZEICHEN. Der Fellows Ride Graz setzte
auch dieses Jahr wieder ein starkes Zeichen.
Von Victoria Weitenthaler
victoria.weitenthaler@grazer.at
Bereits zum vierten Mal stiegen
am 30. April hunderte
Biker auf ihre Motorräder,
um ein Tabu sichtbar zu machen,
über das in unserer Gesellschaft
noch immer viel zu selten gesprochen
wird: psychische Gesundheit
und Depression.
Gemeinschaft
Für viele Teilnehmer steht das
Motorrad für Freiheit, Offenheit
und gelebten Zusammenhalt.
Kaum eine Form der Mobilität
schafft so schnell Gemeinschaft.
Gefahren wird mit Herz, Haltung
und offenem Visier, um Spenden
für die Organisation „WEiL
– Weiter im Leben“ zu sammeln,
die suizidgefährdeten Kindern
und Jugendlichen neuen Mut
gibt. Nach der Kundgebung im
Grazer Stadtzentrum wurde die
gemeinsame Ausfahrt zum klaren
Statement auf Österreichs
Straßen. Das Ziel 2026 war der
Red Bull Ring in Spielberg.
„Wir fahren für Menschen,
die täglich kämpfen. Für alle,
die sich alleine fühlen. Motorradfahren
verbindet, und genau
dieses Gefühl von Gemeinschaft
soll Mut machen!“, sagt Organisator
Michael Krist von Motorradland
Austria.
Statt Klischees von Raserei
und Rücksichtslosigkeit stand
hier eine verantwortungsvolle,
solidarische Community im
Mittelpunkt, die ihre Leidenschaft
nutzte, um Aufmerksamkeit
zu schaffen und anderen zu
helfen.
Der Fellows Ride zeigte auch dieses Jahr bewusst eine Seite der Motorradkultur,
die in der öffentlichen Wahrnehmung oft zu kurz kommt. FOTO FISCHER
44
sport
graz
www.grazer.at 3. MAI 2026
Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
44
Feier-freundliche
Ankick-Zeiten
■ Gut möglich, dass Österreichs
Fußball-Meister wie in
den vergangenen beiden Jahren
erst in der letzten Runde
gekürt wird. Mit dem Blick auf
mögliche Meisterfeiern hat die
Bundesliga nun deswegen die
Ankick-Zeiten für die 32. und
letzte Runde am 17. Mai geändert.
Statt wie geplant um 17 Uhr
starten die drei Spiele der Meistergruppe
nun schon zeitgleich
um 14.30 Uhr. Sturm empfängt
dann im Stadion Liebenau Rapid
Wien, Salzburg hat den TSV
Hartberg zu Gast und die Wiener
Austria trifft in Favoriten auf
den LASK. Die Spiele der Quali-
Gruppe finden planmäßig am
16. Mai um 17 Uhr statt.
Ein Leader bist du nur,
wenn deine Mitspieler dich
auch so sehen.“
Basketballer Zach Laput vom UBSC Graz sieht
sich nicht als Führungsspieler. GEPA
Lokalmatador Flo Ertl will am Murbeach nach einigen zweiten Plätzen mit Partner Johnny Kratz endlich siegen. KK
Österreichs Beach-Elite
ist zurück am Murbeach
Jon Gorenc Stankovic will Sturm
zum Titel führen.
GEPA
COMEBACK. Leicht war die Rückkehr nicht, aber nach einem Jahr Pause
steigt im Grazer Norden wieder ein Pro-Open-Beachvolleyball-Turnier.
Von Klaus Molidor
redaktion@grazer.at
Die Größen der Szene haben
auf dem Murbeach
zwischen Kalvarienbergbrücke
und Pongratz-Moore-Steg
schon gebaggert. „Nik Berger hat
hier gespielt, Clemens Doppler
und Alex Horst genauso“, sagt
Organisator und „Mister Murbeach“
Ingo Gruber. Lange Jahre
hat es hier auch ein Turnier der
Pro-Open-Serie gegeben. „Letztes
Jahr hat die Stadt Graz die Förderungen
quasi auf Null gestellt,
und wir konnten kein Pro-Turnier
mit Preisgeld mehr auf die Beine
stellen“, sagt Gruber.
Für heuer ist das wieder gelungen.
Acht statt bisher zwölf Teams
werden sich von 14. bis 16. Mai
am Murbeach matchen. Wobei:
Leicht war es auch heuer nicht,
das Pro-Turnier auf die Beine zu
stellen. Weil kurzfristig wieder ein
Sponsor abzuspringen drohte,
stand das Turnier auf der Kippe.
„Wir haben es aber zum Glück
doch hingebracht.“
Und wie üblich bei einem Turnier
dieser Größenordnung wird
auch heuer die heimische
Elite anwesend sein.
„Nach Graz kommen
alle immer gerne“,
sagt Flo Ertl, mit seinem
Partner Johnny
Kratz Lokalmatador.
Ertl/Kratz haben im
Vorjahr das Amateur-
Turnier am Murbeach
gewonnen, mit dem Pro-Turnier
haben sie eine Rechnung offen.
„Gefühlt sind wir hier immer
Zweiter geworden“, sagt Ertl. Das
soll sich heuer ändern.
Die beiden Grazer genießen
die Atmosphäre vor Freunden
und Familie. „Das gibt uns schon
einen extra Push“, erklärt Ertl.
Entgegen kommen ihm auch die
Courts. „Der Sand ist hier härter,
dadurch kann man besser sprin-
Ingo Gruber
gen und damit auch im Angriff
mehr machen.“
Nachwuchs-Bühne
Dass heuer ein kleineres Feld
am Start ist, stört weder
Ertl noch Gruber. „Dadurch
können wir
alle Spiele hier auf
unseren drei Plätzen
austragen und müssen
nicht auch in der
Auster spielen. Das
macht es kompakter“,
sagt Gruber.
Neu ist heuer auch, dass es neben
dem Damen- und Herren-
Bewerb erstmals auch einen
U15-Mädchenbewerb gibt. „Wir
wollen dem Nachwuchs einmal
eine große Bühne bieten, die er
sonst nicht so hat“, sagt Gruber.
Vor allem bei den Mädchen gibt
es Aufholbedarf. „Da fehlt leider
ein Trainer wie Anton Fichtinger,
der das bei den Burschen
super macht.“
3. 3. MAI 2026 www.grazer.at
sport graz 45
OHA!➜
GEPA (2)
Ex-GAK-Coach wird Teamchef
Der Däne Lars Söndergaard ist neuer
Teamchef des österreichischen
Damen-Fußball-Nationalteams.
Vorzeitiger Abschied
Trainer Spyros Balomenos verlässt
die HSG Graz nach dem Verpassen
des Viertelfinales vorzeitig.
OJE!
➜
Grazathlon schielt nach Prag
EXPANSION. In Graz hat sich der Hindernislauf längst etabliert und nach Wien, Linz und Innsbruck
expandiert. Der mögliche fünfte Standort der Serie wird aber definitiv nicht in Österreich anvisiert.
Bereits mehr als 4400 Anmeldungen
gibt es für
den heurigen Grazathlon
am 13. Juni. Längst hat sich der
Hindernislauf zu einer „Beat
the City“-Serie mit Stationen in
Linz, Wien und Innsbruck erweitert.
Und als fünfter Standort
könnte in den nächsten Jahren
Tschechiens Hauptstadt Prag
dazukommen. „Eine interessante
Destination“, sagt Organisator
Andreas Mauerhofer. Auch
München wäre eine Option. „Davor
versuchen wir aber einmal,
in Wien von der Donauinsel in
die City zu kommen.“ Mauerhofer
wird heuer übrigens alle vier
Rennen selbst an der Seite eines
Promis bestreiten. Für Graz sind
Mario Haas, Otto Konrad und
Arvid Auner im Gespräch. In
Wien wird es Ex-Eishockey-Profi
Dominique Heinrich sein.
Wie man diesen spektakulären
Hindernislauf gewinnt, weiß
der Lannacher Markus Bretterklieber,
Sieger und Rekordhalter
aller vier Athlons. „Die Basis
ist die schnelle Laufleistung. An
den Hindernissen kann man das
Rennen aber verlieren.“ So wie er
selbst einst, als er von den Seilen
(siehe Bild) fiel und von vorne beginnen
musste. „Da hast du dann
keine Chance mehr.“
Action und Spaß sind beim Grazathlon am 13. Juni wieder garantiert. GEPA
Auch beim Salsa-Tanzen kann man Bewegungsminuten für die Challenge
„Die bewegteste Gemeinde 2026“ sammeln.
BEWEGUNGSREVOLUTION/RAITH
Bewegung bringt Geld
■ Auch heuer hat die Bewegungsrevolution
wieder die
Challenge „Die bewegteste Gemeinde
2026“ gestartet. Seit dem
1. Mai sind die Gemeinden sechs
Wochen lang in einen freundschaftlichen
Wettstreit, um möglichst
viele Bewegungsminuten
zu sammeln – und zwar in drei
Kategorien: Gemeinden bis 2500
Einwohner, Gemeinden von
2500 bis 5000 Einwohner und
Gemeinden über 5000 Einwohnern.
Neben dem Titel ist die
Challenge auch mit insgesamt
15.000 Euro für Bewegungsprojekte
dotiert. Minuten sammeln
kann man beim Wandern und
Radfahren genauso wie beim
Tanzen oder Yoga. Aufgezeichnet
werden diese Minuten per App
der Bewegungsrevolution. Mehr
Informationen gibt es unter
www.diebewegungsrevolution.at
46 grazer sonntag
www.grazer.at 3. MAI 2026
SO ISST GRAZ
Die Bar 8020 präsentiert den ...
... Signature
Mocktail:
Grinsekatze
Head-Bartenderin Kate von der Bar
8020 in der Mariahilfer Straße KK (2)
Wer kreative Cocktails, kombiniert
mit einer hervorragenden Atmosphäre
sucht, ist bei der Bar 8020
genau richtig. Die Bar beim Hotel
Mariahilf bietet neben den Signature
Cocktails der prämierten Wahl-Grazerin
und Head-Bartenderin Kate auch
eine Bühne für Künstler und Musiker
und ist dadurch der Underground-
Hotspot im Lendviertel. So hat sich
die Bar 8020 zu einem echten Geheimtipp
für moderne Cocktail-Kultur
in „cosy Wohlfühl-Atmosphäre“ entwickelt.
Neben Drinks warten auch
Kaffee und Kuchen
und herzhafte
Snacks auf die
Gäste. Wer
auf Alkohol
verzichten
möchte,
kann auch
einen Mocktail
wählen. LEO
Zutaten:
Grinsekatze
5 cl Brombeerpüree
2 cl weißer Schokoladensirup
3 cl Vinberg Verjus extra sauer (Grazer
Firma )
Fill up ca. 10 cl Thomas Henry Cherry
Blossom Tonic
Zubereitung:
Brombeerpüree, Schokoladensirup
und Verjus auf Eis kalt rühren. In eine
Coupet/Champagnerschale geben
und mit Cherry Blossom Tonic aufgießen.
Chin-chin!
GRAZWORTRÄTSEL
Grazer Bus
für Nachtschwärmer
kurvenlos
engl. "zehn"
Live-Act am
Tuntenball
Stadt in der
Toskana
ein Seltenerdmetall
sowieso,
ohnedies
japanischer
Krieger
befestigtes
Hafenufer
Sportzentrum
in Graz
Fluss
durch
München
genierlich,
gschamig
span. für
"Servus!"
Abk. für
"Anrainer"
Lösung:
SUDOKU
2
1
1862 in Graz
verstorbener
Theatermacher
Parteizeitung
Weihrauchkästchen
Jugendzentrum
in Graz
Location für
Internetdomäne
Großevents
Musical mit am Graz
des Tschad
J. Travolta Airport
multikulturelles
Institut
in Graz
roter
Farbstoff
heimischer
Laubbaum
7
männlicher
Artikel
Stoff der
Erdkruste
auf
diese
Weise
zanksüchtige
Frau des
Sokrates
Zeichen
für Neon
Ereignis,
Happening
Schiffsvorderteil
"Endstation"
der Mur
Anrede für
Kollegen
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"Zollort"
digitaler
Tonträger
1 Liter Bier
im Krug
6
Gründer der
VR China †
Vorsilbe
für "Ohr"
Grazer
Star-Koch
(2 Wörter)
Stundengebet
um
15 Uhr
engl. für
"sein"
3
4
Schatz,
Nutzen
Autor, †
1974 in Graz
indisches
Speisefett
Vorname v.
Guinness †
weiblicher
Kosename
"auf ... und
Verderb"
digitales
Telefonnetz
Blutgefäße
KFZ-Kz. für
Linz-Land
Unterhöschen
Schwiegersohn
Abk. für
"Doktor"
schwermütiges
portug.
Volkslied
1 2 3 4 5 6 7 8
6 1
2 8 3 4
8 9 7
7 8 5
3 7 2
4 2 6
9
1 4 7 5
4 1
875
Jede
Ziffer darf
in jeder
Reihe in
jedem
Quadrat
nur
einmal
vorkommen.
Bleistift
spitzen,
los geht’s.
Viel Spaß!
Treibstoffbehälter
Geschichte,
Bericht
zusteuern
auf
5
japan.
Längenmaß
(3927 m)
Rätsellösungen: S. 35
vertrauensselig
Rechbauerstraße
12
(2 Wörter)
Initialen
von US-
Filmstar
Newman †
in eine
Lehre
Eingeweihter
ungleichmäßig
rotieren
G E W I N N S P I E L
Vespa-Wochenende
mit einer Vespa 50/125/310
der Wahl zu gewinnen!
Wie lautet die Lösung?
E-Mail mit Betreff „Rätsel“,
Lösung und Telefonnummer an:
gewinnspiel@grazer.at
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn
nicht übertragbar. Einsendeschluss: 6.5.2026.
Gewinner werden telefonisch verständigt und
sind mit der Veröffentlichung einverstanden.
Harter Straße 110 • 8053 Graz
https://boerni.cc
8
3. MAI 2026 www.grazer.at
grazer sonntag 47
„GRAZER“-TIPPS FÜR DEN 3. MAI
Lendwirbel in der Stadt
Heute findet der letzte Tag des
beliebten Lendwirbel statt – ein
Nachbarschaftsfest, das alle herzlich
einlädt, „mitzuwirbeln“. Die
Straßen und Plätze im Bezirk Lend
verwandeln sich – vom oberen
Teil der Griesgasse über Mariahilfer
Platz bis zum Lendplatz und
manchmal sogar darüber hinaus
– in eine einzigartige Arena des
städtischen Zusammenlebens.
Der Schwerpunkt liegt auf gemeinschaftlicher
Stadtentwicklung
und kultureller Vielfalt.
FUN PARK:
11 Uhr
Messe Graz
WOHIN AM SONNTAG
Ende um 18 Uhr im Kunsthaus.
BLOOM 2026 – Neue Galerie
Mit Bloom widmen sich das Universalmuseum
Joanneum und das
Kunsthaus Graz der kulturellen,
wissenschaftlichen und gesellschaftlichen
Bedeutung der
Blume. An diesem Wochenende
warten auf die Besucher die beiden
Ausstellungen „Analytische
Schönheit – Blumenbilder aus
200 Jahren“ und „Ein Fußballfeld
muss baumfrei sein“ in der Neuen
Galerie Graz.
Fun Park 2026 in der Messe Graz
Der Fun Park Graz feiert heuer
seine große Premiere und lädt
auch heute wieder Besucher
dazu ein, einen Tag voller Spaß,
Spannung und unvergesslicher
Momente zu erleben. Ab 11 Uhr
kann in eine bunte Welt eingetaucht
werden – mit rasanten
Attraktionen, liebevoll gestalteten
Buden und einzigartigen Erlebnissen
für Groß und Klein. Eine
Veranstaltung, die Familie, Kinder
und Freunde auf keinen Fall verpassen
sollten. Der Eintritt ist frei!
Novapark Schlagerbrunch
Um 10 Uhr startet heute die erste
Ausgabe des neuen Eventformats
„Novapark Schlagerbrunch“. Auf
insgesamt 99 Sitzplätzen können
Besucher ihre Lieblingskünstler im
Flugzeughotel Graz hautnah erleben
und und eine große Auswahl
an unterschiedlichen Gerichten
genießen. Der Preis beläuft sich
auf 48 Euro pro Person.
Der erlebnisreiche Fun Park hat heute seine Tore geöffnet und lädt
zu einem unterhaltsamen und aufregenden Tag.
MCG/CHRISTOF HÜTTER, GETTY
Floßfahrten auf der Mur
Um 10 Uhr startet heute am
Stadtstrand die öffentliche Floßfahrt.
Besucher können auf der
Mur ein einmaliges Abenteuer
mit den Floßfahrten der Flößerei
Graz erleben und die entspannte
Atmosphäre auf dem Wasser genießen.
Gemeinsam mit Freunden
oder der Familie wird Graz aus
einer ganz neuen Perspektive erlebt.
Die Kosten belaufen sich auf
22 Euro pro Person.
Arizona Lady in der Oper
Cowboys, Pferderennen und eine
große Portion Gefühle! Das alles
und mehr bringt heute die Aufführung
der Operette Emmerich
Kálmáns auf die Bühne der Oper
Graz. In einer spannenden und
gefühlvollen Inszenierung ist
die Westernoperette zum ersten
Mal in Österreich zu erleben. Das
Stück beginnt um 15 Uhr, die
Tickets sind online erhältlich.
Orgelfrühling Steiermark
Der international renommierte
Mandolinist und Multi-Instrumentalist
Alon Sariel präsentiert sein
neues Album Plucked Bach III.
heute um 16 Uhr in der Leechkirche.
Zwischen den Musikbeiträgen
liest der Grazer Theologe
und Ethiker Kurt Remele aus
seinem Buch. In dem einzigartigen
Programm treffen gleich zwei
besondere Ebenen aufeinander:
musikalische Sensibilität und
ethische Aufmerksamkeit.
Genuss mit dem Cabriobus
Lust, Genuss auf eine neue Art
zu erfahren? Gäste haben heute
die einmalige Gelegenheit,
eine kulinarische
Stadtrundfahrt mit dem
Cabriobus mit mehreren
kulinarischen Stationen
zu erleben – selbstverständlich
mit fachkundiger
Begleitung durch
einen geprüften
Guide. Start ist
um 13 Uhr im
Kunsthauscafé,
Science Show im FRida&freD
Kinder und Jugendliche erwartet
heute um 15 Uhr im FRida&freD
eine einzigartige Science Show.
Zwischen Telefon, Grammophon,
Morseapparat und Supraleiter
erfahren die kleinen Besucher
viel über Neugier, Forschergeist
und bahnbrechende Ideen. Ein
spannender Nachmittag mit
einem Hund und vielen erstaunlichen
Aha-Momenten, bei dem
Zeitreisen auch ganz ohne Zeitmaschinen
möglich sind.
Ein kulinarischer Rundgang
Ein gemütlicher Sonntagsspaziergang
mit appetitlichen Zwischenstopps
findet heute ab 10.45 Uhr
statt. Gäste erwartet nicht
nur eine große Menge an
inter essanten Informationen
übers Kochen,
sondern auch eine Auffahrt
auf den Schlossberg
sowie mehrere kulinarische
Stationen und Gerichte
zum Genießen.
Die Teilnahme
kostet 105 Euro pro
Person.
Immer top informiert!
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24
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