2026-05-03 Bayreuther Sonntagszeitung
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Bayreuther
Sonntagszeitung
www.inbayreuth.de
Ausgabe 671 | 14. Jahrgang | 02. / 03. Mai 2026
OB steht fest – wer werden
seine Stellvertreter?
BAYREUTH. Der neu gewählte
Stadtrat kommt am 11. Mai zu seiner
ersten Sitzung zusammen.
Der Termin liegt im Rahmen der
Vorgaben der Bayerischen Gemeindeordnung.
Diese schreibt
vor, dass sich ein neu gewähltes
Gremium spätestens einen Monat
nach Beginn der Amtszeit – in
diesem Fall dem 01. Mai – konstituieren
muss.
Für Andreas Zippel ist es ein
besonderer Moment. Er wird die
Sitzung erstmals als Oberbürgermeister
leiten. Sein Vorgänger
Thomas Ebersberger bleibt dem
Stadtrat erhalten, allerdings in
neuer, zugleich vertrauter Rolle:
Er gehört künftig der CSU-Fraktion
als Stadtratsmitglied an.
Der Stadtrat umfasst 44 Sitze
und bildet die politische Vielfalt
der Stadt ab. Insgesamt zehn
Parteien und Gruppierungen sind
vertreten. In vielen Fraktionen
sitzen neue Stadträtinnen und
Stadträte. Nur die FDP und die
Bayreuther Gemeinschaft arbeiten
weiterhin mit ihren bisherigen
Mitgliedern. Erstmals im Gremium
vertreten ist die Wählergruppe
„pro Bayreuth“ mit einem Sitz.
Deutlich zugelegt hat die AfD, die
ihre Zahl von zwei auf fünf Stadträte
erhöht hat und aufgrund
ihres Wahlergebnisses bereits
Anspruch auf einen Bürgermeisterposten
angemeldet hat.
Schon vor der ersten Sitzung
haben sich Bündnisse gebildet,
die für die künftige Arbeit wichtig
sein werden. CSU und DU
arbeiten zusammen, ebenso Die
Linke und Grüne. Auch Junges
Bayreuth und FDP haben sich
zusammengeschlossen. Diese
Konstellationen werden eine Rolle
spielen, wenn es um Mehrheiten
und Entscheidungen geht.
In der konstituierenden Sitzung
stehen zunächst organisatorische
Fragen im Mittelpunkt.
Die Stadträtinnen und Stadträte
werden vereidigt, anschließend
wählt das Gremium die weiteren
Bürgermeister. Vorschläge dazu
kommen aus den Fraktionen.
Auch die Partei des Oberbürgermeisters,
die SPD, schickt einen
Kandidaten für ein Bürgermeisteramt
ins Rennen. Um den Posten
hat es intern ein Bewerbungsverfahren
gegeben.
Es gilt als wahrscheinlich,
dass die CSU als stärkste Kraft
den Zweiten Bürgermeister stellt.
Als möglicher Kandidat wird Stefan
Schuh gehandelt, der in der
vergangenen Wahlperiode bereits
Dritter Bürgermeister war.
Auch die Frage, ob Bayreuth
wieder eine Bürgermeisterin bekommt,
dürfte Aufmerksamkeit
finden. In der Vergangenheit hatte
Sabine Steininger eine Wahl nicht
angenommen, nachdem Zweifel
am Zustandekommen der Mehrheit
aufgekommen waren. Diesmal
könnte es anders laufen.
Neben den Personalfragen
beschließt der Stadtrat seine Geschäftsordnung
und besetzt die
Ausschüsse. Erst danach ist das
Gremium voll arbeitsfähig.
Mit der ersten Sitzung beginnt
die Arbeit des Stadtrats: Projekte
voranbringen, Entscheidungen
treffen und Verantwortung für
Stadt und Bürger übernehmen.
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2 3. Mai 2026 Aktuell
Bayreuther Sonntagszeitung
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RECHT
KOMPAKT
Resturlaub nach Kündigung:
Freizeit oder Geldanspruch?
Wird ein Arbeitsverhältnis gekündigt,
stehen meist Kündigungsfrist,
Abfindung, Arbeitszeugnis
und die letzten Arbeitstage im
Mittelpunkt. Ein Punkt wird dabei
häufig unterschätzt: der noch
offene Urlaub. Gerade am Ende
eines Arbeitsverhältnisses stellt
sich oft die Frage, ob Resturlaub
noch genommen werden muss,
ob er ausgezahlt wird oder ob er
durch eine Freistellung bereits
„verbraucht“ ist.
Rechtlich gilt zunächst: Urlaub
ist in erster Linie kein Geldanspruch,
sondern ein Anspruch
!
auf bezahlte Freistellung von der
Arbeit. Der Arbeitnehmer soll
von seiner Arbeitspflicht befreit
werden, ohne seine Vergütung
zu verlieren, damit er sich erholen
kann. Erst wenn Urlaub wegen
der Beendigung des Arbeitsverhältnisses
ganz oder teilweise
nicht mehr genommen werden
kann, entsteht ein Anspruch auf
Urlaubsabgeltung. Dann muss
der offene Urlaub finanziell ausgeglichen
werden.
Zu unterscheiden ist zwischen
dem gesetzlichen Mindesturlaub
und zusätzlichem
vertraglichen Mehrurlaub. Der
gesetzliche Mindesturlaub beträgt
nach dem Bundesurlaubsgesetz
24 Werktage im Jahr.
Weil das Gesetz dabei von
einer Sechs-Tage-Woche ausgeht,
entspricht dies bei einer
üblichen Fünf-Tage-Woche
grundsätzlich 20 Arbeitstagen.
Viele Arbeitsverträge sehen aber
28, 30 oder mehr Urlaubstage
vor. Die darüber hinausgehenden
Tage sind vertraglicher Mehrurlaub.
Für diesen Mehrurlaub können
Arbeitgeber und Arbeitnehmer
grundsätzlich besondere
Regeln vereinbaren, etwa zum
Verfall, zur Kürzung oder zur Abgeltung.
Der Arbeitsvertrag muss
dann aber klar erkennen lassen,
dass zwischen gesetzlichem
Mindesturlaub und zusätzlichem
Mehrurlaub unterschieden wird.
Enthält der Vertrag lediglich die
pauschale Angabe von beispiels-
weise „30 Urlaubstagen“, ohne
besondere Regelungen für den
Mehrurlaub, wird dieser häufig
nach denselben Grundsätzen
behandelt wie der gesetzliche
Urlaub.
Ein häufiger Irrtum betrifft die
Freistellung nach einer Kündigung.
Wer freigestellt ist, nimmt
nicht automatisch Urlaub. Eine
Freistellung bedeutet zunächst
nur, dass der Arbeitgeber auf die
Arbeitsleistung verzichtet. Urlaub
wird dadurch nur dann erfüllt,
wenn der Arbeitgeber deutlich
erklärt, dass die Freistellung unter
Anrechnung auf offene Urlaubsansprüche
erfolgt.
Entscheidend ist daher, ob
die Freistellung widerruflich oder
unwiderruflich erfolgt. Bei einer
widerruflichen Freistellung muss
der Arbeitnehmer damit rechnen,
wieder zur Arbeit gerufen zu werden.
Das spricht regelmäßig gegen
echten Erholungsurlaub. Bei
einer unwiderruflichen Freistellung
kann Urlaub dagegen erfüllt
werden, wenn die Anrechnung
klar formuliert ist.
Arbeitnehmer sollten nach
Zugang einer Kündigung deshalb
zeitnah prüfen, wie viele Urlaubstage
noch offen sind und ob es
sich um gesetzlichen Urlaub oder
Mehrurlaub handelt. Arbeitgeber
wiederum sollten Freistellungen
eindeutig formulieren. Denn Resturlaub
ist bei Kündigung nicht automatisch
verloren: Er muss entweder
tatsächlich gewährt oder
am Ende bezahlt werden.
Tobias Obwandner
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Verkehrsrecht
Wirtschaftsjurist Univ. Bayreuth
Tel: 0921/7566-222
Fax: 0921/7566-848
E-Mail: ra.obwandner@fe-ls.de
WEITERE
RATGEBER:
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Muttertag
Zwischen Tradition, Wandel und
neuer Wertschätzung
BAYREUTH. Der Muttertag ist
mehr als ein Datum im Kalender.
Er ist ein Spiegel gesellschaftlicher
Entwicklungen – und ein
Anlass, genauer hinzusehen: auf
die Geschichte, die Bedeutung
und die veränderte Rolle von Müttern
in unserer Zeit.
Von der Idee zur Tradition
Seine Wurzeln hat der Muttertag
in den USA. Anfang des 20. Jahrhunderts
setzte sich die Frauenrechtlerin
Anna Jarvis für einen
offiziellen Ehrentag für Mütter ein.
1914 wurde der „Mother’s Day“
erstmals landesweit gefeiert. Die
Idee: Anerkennung für Fürsorge,
Muttertag, 10. Mai
9:00 bis 12:00 Uhr geöffnet
Sonderöffnungszeiten:
Samstag, 09. Mai,
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Der Muttertag erinnert uns daran, was im Alltag oft selbstverständlich erscheint.
Hingabe und gesellschaftliche
Leistung – jenseits politischer
oder wirtschaftlicher Interessen.
In Deutschland wurde der Muttertag
ab den 1920er-Jahren populär,
erlebte jedoch während der
Zeit des Nationalsozialismus eine
ideologische Vereinnahmung.
Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte
sich der Tag neu – entpolitisiert,
familiär geprägt und zunehmend
auch kommerzialisiert.
Zwischen Blumenstrauß und
Bedeutung
Heute gehört der Muttertag für
viele zum festen Jahresrhythmus.
Blumen, kleine Geschenke oder
gemeinsame Zeit stehen im Mittelpunkt.
Doch die Reduktion auf
Konsum greift zu kurz.
„Der Muttertag erinnert uns daran,
was im Alltag oft selbstverständlich
erscheint“, sagt die Soziologin
Martina Keller. „Er schafft
Raum für Wertschätzung – unabhängig
davon, wie sie konkret
ausgedrückt wird.“
Tatsächlich hat sich die Rolle von
Müttern stark gewandelt. Während
sie früher vor allem als Hüterinnen
von Haushalt und Familie
gesehen wurden, sind sie heute
vielfach zugleich Berufstätige,
Organisatorinnen und zentrale
Bezugspersonen. Die Erwartungen
sind gestiegen – und mit
ihnen die Herausforderungen.
Die Rolle der Mütter im Wandel
Mütter waren zu allen Zeiten
tragende Säulen der Gesellschaft.
Doch erst nach und nach
wurde ihre Leistung auch öffentlich
anerkannt. Mit der Emanzipationsbewegung
veränderte sich
das Bild grundlegend: Frauen erkämpften
sich mehr Rechte, mehr
Selbstbestimmung und neue Perspektiven
– auch jenseits klassischer
Rollenbilder. Viel ist seitdem
erreicht worden. Gerade die
Gerne wird zu Muttertag ein Strauß Blumen verschenkt.
Foto: Pixabay
Foto: Pixabay
Vereinbarkeit von Beruf und Kindern
bleibt für viele Frauen ein
Balanceakt. Flexible Arbeitsmodelle,
Kinderbetreuung und gesellschaftliche
Akzeptanz haben
sich verbessert, doch sie sind
nicht überall ausreichend. Viele
Mütter erleben nach wie vor
strukturelle Hürden – sei es beim
Wiedereinstieg in den Beruf, bei
Karrierechancen oder im Alltag
zwischen Terminen, Verantwortung
und Zeitdruck.
Besonders sichtbar wird dies bei
alleinerziehenden Müttern. Sie
tragen oft die gesamte Verantwortung
allein – finanziell, organisatorisch
und emotional. Ohne
ein stabiles Netzwerk oder ausreichende
Unterstützung geraten
sie nicht selten an Belastungsgrenzen.
Ihre Lebensrealität zeigt,
dass Gleichberechtigung im Alltag
noch nicht vollständig angekommen
ist.
Der Wandel ist also nicht abgeschlossen.
Er ist ein fortlaufender
Prozess, der politische, wirtschaftliche
und gesellschaftliche
Anstrengungen erfordert. Der
Muttertag kann dabei auch ein
Impuls sein: nicht nur zur persönlichen
Wertschätzung, sondern
auch zur Reflexion darüber, wie
Rahmenbedingungen weiter verbessert
werden können.
Ein Tag mit bleibender Relevanz
Der Muttertag ist kein statisches
Ritual. Er verändert sich mit der
Gesellschaft – und bleibt dennoch
relevant. Nicht als reiner Geschenketag,
sondern als Moment
der Anerkennung.
Vielleicht liegt seine Stärke gerade
darin, innezuhalten. Zu würdigen,
was oft im Hintergrund geschieht.
Und sichtbar zu machen,
wie sehr sich die Rolle der Mütter
gewandelt hat – und weiter
wandelt.
Oder, wie es eine Mutter aus Bayreuth
formuliert: „Es geht nicht um
große Gesten. Es reicht, gesehen
zu werden.“
red
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Bayreuther
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Redaktion: Martin Munzert (verantw.), Gabriele Munzert,
Roland Schmidt, Jessica Mohr, Wolfgang Munzert
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(I/2024): 46.271 Exemplare wöchentlich
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Es gelten die AGB für Anzeigen und andere
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der Preisliste Nr. 1 der Media Hub Bayreuth
GmbH vom 01.01.2026
Bayreuther Sonntagszeitung
Aktuell 3. Mai 2026 3
Blühende Vielfalt für den Garten
So profitieren auch Insekten
BAYREUTH. Mit der richtigen
Pflanzenauswahl lässt sich der
eigene Garten nicht nur verschönern,
sondern auch ökologisch
aufwerten. Darauf weist Stadtgartenamtsleiter
Robert Pfeifer
hin. „Jetzt ist der ideale zeitpunkt,
um winterharte Stauden zu setzen
und langfristig für Blütenreichtum
zu sorgen“, sagt Robert
Pfeifer.
Wichtig ist vor allem ein
durchgehendes Nahrungsangebot
von Frühjahr bis Herbst.
Frühblüher wie Lungenkraut
und späte Arten wie Fetthenne,
sichern Pollen und Nektar über
die gesamte Saison. „Es sollte
möglichst immer etwas blühen –
das hilft auch den Insekten“, betont
Pfeifer. Zudem empfiehlt er
ungefüllte, naturnahe Blüten, da
diese für Bienen und andere Insekten
besser zugänglich sind als
Zuchtformen.
Auch Vielfalt spielt eine zentrale
Rolle: Unterschiedliche
Pflanzen locken verschiedene
Naturnahe Pflanzen bieten wichtigen Lebensraum und Nahrung für
Insekten.
Foto: red
Insektenarten an. Ergänzend
sollten Gartenbesitzer heimische
Wildstauden berücksichtigen, die
als Nahrungsquelle für Raupen
dienen – etwa Brennnesseln oder
Veilchen. „Wer Insekten wirklich
unterstützen will, sollte auch
BAYREUTH. Die Franken-Onleihe,
ein Verbund von 22 fränkischen
Bibliotheken, erhält Anfang
Mai ein Update. Mit der „Onleihe
3“ wird die Plattform technisch
und optisch grundlegend erneuert.
Bibliotheksmitglieder können
bereits jetzt eBooks, Hörbücher
oder Magazine kostenlos und unabhängig
von Ort und Zeit nutzen.
Künftig profitieren sie von einer
übersichtlicheren, barrierearmen
Oberfläche und neuen Funktionen.
Dazu zählen unter anderem
eine verlängerte Leihfrist für alle
Medienarten, eine unbegrenzte
Merkliste sowie eine persönliche
Ausleih-Historie. Parallel zur
Überarbeitung der Plattform wird
eine neue App bereitgestellt, die
auf Smartphones und Tablets
mit gängigen Betriebssystemen
läuft. Der Umstieg ist unkompliziert:
Konten, Ausleihen und Vormerkungen
werden automatisch
übernommen.
Die RW21 Stadtbibliothek begleitet
die Einführung mit einem
zusätzlichen Serviceangebot. In
Sprechstunden wird Unterstützung
beim Einstieg angeboten.
Wer die digitale Ausleihe testen
möchte, kann vor Ort einen eReader
ausleihen – die benötigte App
ist bereits installiert.
Mit dem Update will die Bibliothek
ihr digitales Angebot weiterentwickeln
und den Zugang zu
diesen Pflanzen Raum geben“,
so Robert Pfeifer. Wer diese
Grundregeln beachtet, schafft
nicht nur ein attraktives Gartenbild,
sondern leistet zugleich
einen wichtigen Beitrag zum Erhalt
der Artenvielfalt.
red
Mehr Komfort durch „Onleihe 3“
Digitale Ausleihe im RW21 wird neu gedacht
Die digitale Ausleihe wird komfortabler:
Foto: red
Literatur und Wissen zeitgemäß
gestalten.
red
Info: Donnerstag, 07. Mai, 15 bis
16.30 Uhr; Freitag, 08. Mai, 11 bis
12 Uhr. Anmeldung: stadtbibliothek@stadt.bayreuth.de.
Tel. 0921/507038-30
Zuhause
daheim
BAYREUTH. Wie wollen wir
künftig wohnen – und wie
kann Nachbarschaft im Alltag
besser gelingen? Antworten
auf diese Fragen gibt ein
Aktionstag, der Information
und Begegnung miteinander
verbindet. Unter dem Motto
„Zuhause daheim“, öffnet der
Verein LeNa Bayreuth e.V. seine
Türen und lädt Interessierte
zu einem offenen Nachmittag
ein. Im Mittelpunkt steht
die Vorstellung des Projekts
„LeNa 2“, das in der Unteren
Herzoghöhe entstehen soll.
Besucherinnen und Besucher
erhalten Einblicke in die
Planungen und erfahren, wie
modernes, gemeinschaftsorientiertes
Wohnen aussehen
kann. Ergänzt wird das
Programm durch eine mobile
Seniorenberatung der Stadt,
die vor Ort unverbindlich zu
Fragen rund ums Älterwerden
informiert. Auch das Miteinander
kommt nicht zu kurz – bei
Kaffee, kleinen Snacks und
Gesprächen. Anmeldung nicht
erforderlich. red
Mittwoch, 21. Mai, 14 bis 17 Uhr,
LeNa Bayreuth e.V., Zugang
über Mozartstraße.
Energieberatung
BAYREUTH. Stadt und Landkreis
Bayreuth bieten gemeinsam
mit der Energieagentur
Oberfranken und der Verbraucherzentrale
Bayern regelmäßige
Energieberatungen
an. Das Angebot richtet sich
sowohl an Haus- und Wohnungsbesitzer
als auch an
Mieterinnen und Mieter. In persönlichen
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Tipps zu Energieeinsparung,
erneuerbaren Energien
und sinnvollen Modernisierungsmaßnahmen.
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individuelle Lösungen aufzuzeigen
und Orientierung im
Förderdschungel zu bieten.
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Anmeldung erforderlich: Tel.
0921/25-1074 oder 0921/
25-1141. 06. Mai, 18. Juni und
08. Juli.
Donnerstag, 07. Mai:
ab 18.00 Uhr
Freitag, 08. Mai:
ab 18.00 Uhr
Samstag, 09. Mai:
ab 16.00 Uhr
Sonntag, 10. Mai:
ab 09.00 Uhr
ab 10.00 Uhr
ab 15.00 Uhr
ab 18.00 Uhr
4
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H-BLOCKX Die deutsche Rockband mit ihren
Hits „Countdown To Insanity“ und „Ring Of Fire“
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Wieder Sommermarkt der Soroptimistinnen
BAYREUTH. Mode mit Geschichte
und Engagement mit Wirkung:
Der Soroptimist International
Club Bayreuth lädt auch in diesem
Frühjahr wieder zu seinem beliebten
Sommermarkt ein. Dabei verwandelt
sich das Evangelische
Zentrum in der Richard-Wagner-Straße
24, in einen stilvollen
Pop-up-Store – mit Secondhand-
Mode für den guten Zweck.
Besucherinnen und Besucher
erwartet eine sorgfältig
ausgewählte Kollektion: luftige
Sommermode, elegante Abendkleider
sowie Accessoires wie
Handtaschen, Tücher oder Gürtel.
Auch Männer werden fündig
– etwa mit hochwertigen Hemden
oder besonderen Einzelstücken.
Alle Artikel sind aus zweiter Hand,
überzeugen jedoch durch Qualität
und Stil.
Neben dem Einkauf steht
das gesellige Miteinander im
Sommerliche Secondhand-Mode mit Stil.
Mittelpunkt. Bei Kaffee, Prosecco,
Quiche und Kuchen,
können Gäste stöbern und ins
Foto: PEXELS
Gespräch kommen. Der Erlös
kommt vollständig sozialen
Projekten zugute. Club-
präsidentin Helene Neumann
betont das Anliegen der Organisation:
Im Fokus stehen Initiativen
zur Unterstützung von Mädchen
und Frauen – sowohl in der Region
als auch international. Gefördert
werden unter anderem
die Bayreuther Tafel, das SOS-
Kinderdorf, der Verein KARO, der
„Bunte Kreis“ sowie Projekte in
Nepal.
Seit mehr als 30 Jahren engagiert
sich der Club, als Teil
eines weltweiten Netzwerks berufstätiger
Frauen, für bessere
Lebensbedingungen und mehr
Chancengleichheit. Unterstützt
wird der Markt dabei auch von
regionalen Partnern.
red
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Samstag, 09. Mai, 10 bis 15 Uhr.
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4 3. Mai 2026 Aktuell
Bayreuther Sonntagszeitung
Aus dem Wirtschaftsleben
Neu in Deutschland:
Lungenkrebs-Screening
für Raucher und Ex-Raucher
Während es bereits für Brust-,
Darm-, Haut-, oder Prostatakrebs
Früherkennungsprogramme
mit entsprechenden
Vorsorgeuntersuchungen gibt,
bestand für den Lungenkrebs
kein Screening-Programm.
Seit April 2026 ist das
Lungenkrebs-Screening
für Raucher und ehemalige
Raucher Kassenleistung und
damit auch für gesetzlich
Versicherte unkompliziert
möglich – die Lungenfachärzte
in Deutschland atmen auf…
So auch der Leitende Arzt
der Klinik für Pneumologie,
Beatmungs- und Schlafmedizin
Dr. Joseph Alhanna (Univ.
Damaskus), der in den neuen
Screenings eine Chance sieht,
Lungenkrebs nun bald noch
früher zu entdecken: „Lungenkrebs-Symptome
treten erst
sehr spät auf, da die Lunge
wenig Schmerzrezeptoren hat.
Aus diesem Grund kommen Patienten
mit Lungenkrebs leider
oft erst in einem fortgeschrittenen
Stadium zur Behandlung,
in dem eine Operation meist
nicht mehr möglich ist. Für einen
Betroffenen, ohne medizinisches
Wissen, ist es jedoch schwer
die Symptome eines Lungenkrebses
auch eindeutig diesem
Krankheitsbild zuzuordnen.
Bestehender Raucherhusten
kann sich plötzlich ändern. Es
kann zu einem Gewichtsverlust
kommen oder gar zu Atemnot.
Aber in dem weitverbreiteten
Allgemeinwissen der Bevölkerung
können all diese Anzeichen
eines Lungenkarzinoms auch
anderen, vielleicht harmloseren
Erkrankungen zugeordnet
werden. Und so erwägen viele
Betroffene gar nicht erst die
Möglichkeit eines Bronchialkarzinoms.
Mit dem Lungen-Screening
können wir nun frühzeitig
Gewissheit erlangen“, bekräftigt
Alhanna.
Für wen kommt das Lungenkrebs-Screening
in Frage?
Ab April 2026 sollen starke
Raucherinnen und Raucher
im Alter zwischen 50 und 75
Jahren, die sowohl mindestens
25 Jahre geraucht als auch 15
Packungsjahre erreicht haben,
jährlich eine Untersuchung der
Lunge mittels Niedrigdosis-
Computertomographie (NDCT)
in Anspruch nehmen können.
Laut G-BA-Definition entspricht
1 Packungsjahr dabei rund 20
Zigaretten jeden Tag über ein
gesamtes Jahr hinweg. Dabei
gilt: Nicht jede Auffälligkeit muss
Lungenkrebs sein – oftmals sind
die Veränderungen der Lunge
auch gutartig und müssen lediglich
beobachtet werden. „Das
ist der Vorteil des Screenings
– wir überwachen die Veränderungen
der Lunge noch vor dem
Auftreten von Symptomen und
können viel früher reagieren,
sollte sich etwas negativ verändern“,
erklärt Alhanna.
Wie funktioniert das Lungenkrebs-Screening?
Beim Screening selbst handelt
es sich um eine CT-Untersuchung
mit niedriger Röntgenstrahlung.
Leitender Arzt des
Institutes für Diagnostische und
Interventionelle Radiologie und
Neuroradiologie am Klinikum
Kulmbach Dr. Thomas Hüttner
schlüsselt hierzu auf:
„Normalerweise beträgt die
natürliche Strahlenbelastung
eines Menschen in Deutschland
ungefähr 2,1 Millisievert (mSv)
pro Jahr. Bei einer regulären
CT-Untersuchung des Brustkorbes
liegt die effektive Dosis
bei rund 3 bis 6 Millisievert
(mSv). Die Strahlenexposition
der Niedrigdosis-Computertomographie
(NDCT) ist mit etwa
1,3 mSv deutlich reduziert. Die
Bildqualität zur Beurteilung des
Lungeninneren ist dabei zwar
geringer als bei einem konventionellen
CT, jedoch völlig ausreichend,
um relevante Auffälligkeiten
zuverlässig zu erkennen.“
Speziell geschulte Radiologen
übernehmen mittels Computer-
Unterstützung die Auswertung
der Aufnahmen und können
dadurch selbst kleine Tumore in
der Lunge frühzeitig erkennen.
„Die notwendigen Fort- und
Weiterbildungen unseres Teams
haben bereits begonnen, sodass
wir zum deutschlandweiten
Start bereit sind“, unterstreicht
Dr. Hüttner.
Wo wird das Lungenkrebs-
Screening durchgeführt?
Das neue Screening kann in allen
Kliniken mit geeigneter Technik
und speziell-ausgebildetem
Personal durchgeführt werden.
Leitender Arzt Dr. Thomas
Hüttner trifft mit seinem Team
bereits Vorbereitungen, dass
diese Routine-Untersuchung
auch schnellstmöglich am
Klinikum Kulmbach angeboten
werden kann. Die Radiologie am
Klinikum Kulmbach ist immerhin
unersetzbar. Für Patienten
sind die Radiologen meist zwar
unsichtbar, doch die Radiologie
ist allgegenwärtig: Die Vorteile
der modernen Bildgebung durch
MRTs, CTs und andere bildgebende
Verfahren eröffnen
nämlich Schnittstellen zu allen
medizinischen Fachbereichen.
Neben der Bildgebung gehören
mittlerweile auch zahlreiche
minimal-invasive Eingriffe zum
Aufgabenbereich der Kulmbacher
Radiologen, wie Leitender
Arzt Dr. Hüttner betont: „Gerade
die interventionelle Radiologie
stellt oftmals eine wenigerbelastende
Alternative zu den
weitverbreiteten operativen
Therapien dar. Modernste Medizintechnik
ermöglicht es uns
beispielsweise, mithilfe von
Kathetern, Ballons, Stents,
Prothesen und Sonden viele
Erkrankungen lokal zu behandeln
– ganz ohne große Schnitte.
Mit unseren technischen
Möglichkeiten, wie unserer
Biplanaren Angiografie-Anlage,
werden diese Eingriffe zudem
sehr kontrolliert durchgeführt.“
Durch das große Engagement ist
das Institut für Diagnostische
und Interventionelle Radiologie
und Neuroradiologie am
Klinikum Kulmbach also nicht
nur in seinem Behandlungsspektrum
erheblich erweitert
worden, sondern das Team um
die Leitenden Ärzte Dr. Thomas
Hüttner und Prof. Dr. Schulte-
Altedorneburg ist auch auf die
neuesten Entwicklungen in der
Gesundheitspolitik vorbereitet.
Was passiert, wenn im Screening
etwas entdeckt wird?
Im Falle einer Auffälligkeit im CT,
muss an erster Stelle festgestellt
werden, ob es sich um eine gute
oder bösartige Veränderung
handelt. Besteht der Verdacht
auf eine bösartige Veränderung,
folgt eine histologische Sicherung
durch die Untersuchung
einer Gewebeprobe. Bronchoskopien,
also Lungenspiegelungen,
werden beispielsweise
am Klinikum Kulmbach mit
Unterstützung des modernen
Lungen-Navigationssystem
„ARCHIMEDES“ durchgeführt. Mit
solchen Verfahren können sogar
die kleinsten Veränderungen in
der Lunge gezielt lokalisiert und
Proben entnommen werden.
Die Auswertung der Gewebeprobe
erfolgt ebenfalls vollständig
am Klinikum Kulmbach,
da der Leitende Arzt des Instituts
für Pathologie, Prof. Dr.
univ. Andreas Gschwendtner, ein
überregional anerkannter Spezialist
für Lungenkrebs ist.
Was soll sich durch das
Lungenkrebs-Screening
verbessern?
Hauptziel des neuen Screenings
ist die Früherkennung
von Lungenkrebs bei Hochrisiko-Gruppen,
um die Heilungschancen
der Betroffenen durch
eine etwaige Operation zu
verbessern. Auch operative
Behandlungen von Lungenkrebs
werden am Klinikum Kulmbach
durch eine eigene moderne
Thoraxchirurgie unter der
Leitung von Prof. Dr. Thomas
Bohrer angeboten.
Für Alhanna stellt das Lungen-
Screening daher eine echte
Chance dar, weshalb er auch
eine eindeutige Botschaft an
Raucher und Ex-Raucher richtet:
„Es ist nie zu spät mit dem
Rauchen, egal zu welchem Zeitpunkt,
aufzuhören. Ehemalige
Raucher haben zwar immer noch
ein erhöhtes Risiko gegenüber
lebenslangen Nichtrauchern,
jedoch sinkt dieses Risiko mit
jedem Jahr nach dem Verzicht.“
Alhanna ergänzt: „Nutzen Sie
also die Möglichkeiten und
gehen Sie regelmäßig zur Screening-Untersuchung.
Sie können
nur gewinnen – entweder die
Gewissheit, dass noch alles in
Ordnung ist, oder sie gewinnen
wertvolle Zeit für eine frühzeitige
Operation, die ihre Heilungschancen
verbessert.“
Das Klinikum Kulmbach ist in
jedem Fall vorbereitet. Insbesondere
seit der Gründung seines
Onkologischen Zentrums wird
das volle Behandlungsspektrum
geboten: Von der Erstdiagnose,
über die Betreuung, bis zu den
vielfältigen Therapie-Möglichkeiten;
inklusive Tumor-Board,
bei dem alle Spezialisten des
Klinikums den Tumorfall genau
besprechen, Pneumologie, Onkologie,
Pathologie, Radiologie,
Strahlentherapie und Thoraxchirurgie.
Betroffene können
ohne Verlegung vollumfänglich
im Klinikum Kulmbach behandelt
werden – ein riesiger Vorteil bei
einer Erkrankung, bei der jeder
Tag zählt.
Wo gibt es Informationen zum
Lungenkrebs-Screening?
Nützliche Informationen zum
neuen Screening lassen sich vor
allem im Internet finden. Aber
auch das Klinikum Kulmbach
hilft in dieser Angelegenheit
weiter: Bereits am 25. April 2026
hat eine Fortbildungsveranstaltung
für Ärzte und Spezialisten
stattgefunden, um wichtige
Fachinformationen zum Screening
an möglichst viele Mediziner
weiterzugeben.
Am 13. Mai 2026 lädt das Klinikum
Kulmbach zu einer großen Info-
Veranstaltung für alle Interessierten
ein. Dadurch soll letztlich
die Bevölkerung für das Lungenkrebs-Screening
sensibilisiert
werden. Besucher haben dort
auch die Möglichkeit, den Ärzten
ihre Fragen zu stellen.
Patientenveranstaltung
Mittwoch, 13.05.2026
18.00 – 19.30 Uhr
Foyer des Klinikum Kulmbach
Der Eintritt ist frei.
Anmeldung
Patientenveranstaltung
Infos & Kontakt
Tel.: 09221 98-1851 | cornelia.krauss@klinikum-kulmbach.de
Klinikum Kulmbach
Albert-Schweitzer-Str. 10 · 95326 Kulmbach
Tel.: 09221 98-0 · Fax: 09221 98-5094
E-Mail: service@klinikum-kulmbach.de
www.klinikum-kulmbach.de
Bayreuther Sonntagszeitung
Aktuell 3. Mai 2026 5
Anzeige
Lebendige Architektur für Bayreuth
Ein Blick hinter die Architektur-Kulissen des Quartiers joseph
Bayreuth bekommt ein neues
Wohnquartier: joseph setzt
Maßstäbe für modernes,
urbanes Wohnen – inspiriert
von einem deutsch-französischen
Dialog und geprägt
von einer Architektur, die
Vielfalt, Offenheit und Identität
vereint. Der Bauträger und
Projektentwickler CONCEPT
BAU gibt exklusive Einblicke
in eine Vision, die jetzt Wirklichkeit
wird.
Mehr als Wohnungsbau:
Ein Quartier mit Charakter
Die heutigen Wohnungsbauten
wirken oft monoton – nicht so
joseph. Im Stadtteil Kreuzstein
entsteht ein lebendiges Quartier,
das mit abwechslungsreicher
Gestaltung und durchdachten
Details überzeugt. Die
Architekten verfolgen eine klare
Philosophie und haben so ein
einzigartiges Architektur-Konzept
kuratiert: Jeder Bereich soll
eine eigene Identität erhalten,
ohne dabei den harmonischen
Gesamteindruck zu verlieren.
Bei der Konzeption wurde der
Fokus auf drei Säulen gelegt:
Dynamische Silhouetten:
Unterschiedliche Gebäudehöhen
– von Sockeln über
Hauptbaukörper bis zu Attiken
– schaffen eine spannungsvolle
Skyline. Doppelt hohe Durchgänge
öffnen das Quartier zur
Umgebung und lassen Natur
und Licht einfließen.
Fassaden mit Persönlichkeit:
Statt Einheitslook wird auf bewusste
Kontraste gesetzt –
durch Materialwechsel, Vorund
Rücksprünge sowie eine
Farbpalette, die sich an Bayreuths
Charme orientiert. Jede
Fassade erzählt ihre eigene Geschichte
und fügt sich harmonisch
in die Bayreuther Nachbarschaft
ein.
Struktur mit Tiefe:
Horizontale Gliederungen, Gesimse,
Claustras und Pergolen
verleihen den Gebäuden eine
Abbildung aus Sicht des Illustrators.
handwerkliche Präzision und
einen unverwechselbaren Charakter.
Vom Plan zur Realität:
Der Spatenstich ist erfolgt
Was lange eine Vision war,
nimmt jetzt Gestalt an: Die Erdarbeiten
für joseph haben bereits
Anfang 2026 begonnen.
Aktuell wird die Baugrube ausgehoben
und die Tiefgarage
und Straßenstrukturen nehmen
Form an. Die Fertigstellung des
ersten Baufeldes, das 70 Eigentumswohnungen
sowie insgesamt
1.000 m 2 Gewerbefläche
beinhaltet, ist für das erste
Quartal 2028 geplant.
Abbildung aus Sicht des Illustrators.
So wird mit jedem Tag deutlicher,
wie aus Skizzen und
Modellen ein lebendiges Quartier
entsteht – eines, das nicht
nur Wohnraum bietet, sondern
auch Begegnungsorte, Grünflächen
und eine Atmosphäre,
in der sich Menschen wohl- und
zuhause fühlen. Dabei zeigt
CONCEPT BAU ein klares Bekenntnis
zu Qualität mit Hinblick
auf Fassadengestaltung
und Grundrissplanung sowie
Ausstattungsmerkmalen.
Über CONCEPT BAU
Die CONCEPT BAU GmbH ist
ein mittelständischer Projektentwickler
und Bauträger mit
über 40 Jahren Erfahrung im
Wohnungsbau und Sitz in München.
Das Unternehmen ist eine
Tochtergesellschaft der finanzstarken,
börsennotierten Unternehmensgruppe
BASSAC SA
sowie eine Schwestergesellschaft
des Bayreuther Garagenherstellers
ZAPF GmbH.
Weitere Infos:
089 710 409 101
bayreuth@conceptbau.de
Eine Schwestergesellschaft von
6 3. Mai 2026 Aktuell
Bayreuther Sonntagszeitung
Anzeige
MEDIZIN
KOMPAKT
„In der Fußchirurgie hat sich in
den letzten Jahren viel getan.
Minimalinvasive Verfahren, also
Operationen über sehr kleine
Schnitte, gewinnen zunehmend
an Bedeutung und sorgen bei
Betroffenen für schnellere Erholung
und weniger Beschwerden“,
!
Medizinischer Vortrag: Neue Wege in der Fußchirurgie
Minimalinvasiv. Schonend. Effektiv.
Medizinischer Vortrag
Neue Wege in der Fußchirurgie:
Minimalinvasiv. Schonend. Effektiv.
Mittwoch, 6. Mai, 18 Uhr,
Speisesaal, Therapiezentrum Klinik Hohe Warte
Referentin: Dr. Miriam Grüninger
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich
Weitere Informationen:
sagt Dr. Miriam Grüninger. Sie ist
seit vielen Jahren Oberärztin und
Hauptoperateurin im zertifizierten
Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkschirurgie
an der Klinikum
Bayreuth GmbH. Im Rahmen
eines Medizinischen Vortrags informiert
sie am Mittwoch, 06. Mai,
ab 18 Uhr in der Klinik Hohe Warte
über die aktuellen Entwicklungen
in der minimalinvasiven Fußchirurgie.
Kleiner Schnitt, große Wirkung
Der größte Unterschied zur klassischen
Operation: Statt zentimeterlanger
Schnitte reichen
immer öfter wenige Millimeter.
Dabei wird deutlich weniger Gewebe
verletzt. Sehnen, Bänder
und Gelenkkapseln bleiben größtenteils
intakt. „Gerade im Fuß,
wo viele empfindliche Strukturen
dicht beieinanderliegen, ist das
ein großer Gewinn. Weniger Gewebetrauma,
bedeutet meist
auch weniger Schmerzen und
Schwellung nach der Operation“,
sagt Dr. Miriam Grüninger. Und:
„Da Bänder und Sehnen intakt
bleiben, bieten sie den Fußknochen
einen natürlichen Halt, den
wir nicht künstlich durch Platten
und Schrauben herstellen müssen.
Der Fuß bleibt flexibler und
richtet sich selbst ein – mit einem
für die Patientinnen und Patienten
oft deutlich besseren Ergebnis.“
Auch das Risiko für Wundheilungsstörungen
und Infektionen
sei deutlich geringer. Zudem heilen
kleine Schnitte schneller und
es entstehen meist unauffälligere
Narben. „Ein wichtiger Punkt, da
Narbengewebe am Fuß auch Jahre
später noch Beschwerden verursachen
kann“, weiß Grüninger.
So vielversprechend die Methode
ist – nicht jeder Fuß und
nicht jede Erkrankung eignet sich
für diese Technik. Ein Beispiel ist
der Hallux valgus, eine Fehlstellung
des großen Zehs. Hier entscheiden
die schwere der Fehlstellung,
deren Ursache und die
Stabilität des Fußes, ob minimalinvasiv
operiert werden kann. „Auch
bei Erkrankungen wie Rheuma,
wenn entzündetes Gewebe entfernt
werden muss, ist eine offene
Operation oft sinnvoller.“ Bei ausgeprägten
Fehlstellungen oder
bei instabilen Knochenverhältnissen
stößt die minimalinvasive
Chirurgie derzeit an ihre Grenzen:
„Dann ist es wichtig, den Knochen
mit Schrauben oder Platten zu fixieren
– etwas, das minimalinvasiv
nur bedingt möglich ist.“
Nicht immer „entweder - oder“
Von minimalinvasiven Alternati-
ven profitieren derzeit vor allem
Patientinnen und Patienten mit
Wundheilungsstörungen, oder
Menschen, bei denen mehrere
kleinere Korrekturen am Vorfuß
nötig sind, um die Belastung im
Fuß besser zu verteilen – etwa
bei Fehlstellungen mehrerer Zehen.
Wenn nicht ausschließlich
minimalinvasiv korrigiert werden
kann, kombiniert Dr. Grüninger.
offene und minimalinvasive Verfahren,
um das Gewebetrauma
möglichst gering zu halten.
Noch ist die Entwicklung in
der minimalinvasiven Fußchirurgie
längst nicht abgeschlossen.
„Neue Instrumente und verbesserte
Bildtechnik ermöglichen es,
immer mehr Eingriffe erfolgreich
über kleine Zugänge durchzuführen“,
sagt Dr. Grüninger, die
die Forschungsergebnisse kontinuierlich
verfolgt. Sie operiert
bereits immer häufiger auch komplexere
Bereiche des Fußes minimalinvasiv
– etwa das Fersenbein.
„Für viele Patientinnen und
Dr. Miriam Grüninger
Oberärztin, Hauptoperateurin im
zertifizierten Zentrum für Fußund
Sprunggelenkschirurgie an
der Klinikum Bayreuth GmbH
Patienten bedeutet das weniger
Schmerzen, kleinere Narben
und eine schnellere Rückkehr in
den Alltag“, sagt Dr. Grüninger.
Entscheidend bleibe jedoch die
individuelle Planung: „Die beste
Methode ist immer die, die zum
jeweiligen Fuß passt.“
WEITERE
RATGEBER:
.de
Gesundheit live erleben
Tag der offenen Tür bei fiz Bayreuth
Sandra Eggers und Kerstin Kreibich: Am 16. Mai lädt das fiz Bayreuth
zum Tag der offenen Tür unter dem Motto „Gesundheit live!“ ein.
Foto: red
BAYREUTH. Am Samstag, 16.
Mai, lädt das fiz Bayreuth von
10 bis 16 Uhr zum großen Tag
der offenen Tür in der Kanalstraße
17 ein. Unter dem Motto
„Gesundheit live!“ erwartet Besucherinnen
und Besucher ein
vielseitiges Programm rund um
Fitness, Therapie und moderne
Regeneration.
Das Gesundheitszentrum
präsentiert seine ganzheitliche
Ausrichtung mit einem breiten
Angebot: Über 20 Trainingsund
Cardiogeräte auf großzügigen
225 Quadratmetern
Trainingsfläche, professionelle
Physiotherapie mit Schwer-
Programm – Expertenvorträge (je ca. 20 Minuten):
punkt Myoreflex- und manueller
Therapie sowie eine der ersten
Kältekammern in Bayreuth mit
Temperaturen bis zu -85 °C.
Ein besonderes Highlight ist
die Möglichkeit, die Kältekammer
kostenlos für 2 bis 3 Minuten
zu testen – ein innovativer
Ansatz zur Regeneration, Entzündungshemmung
und Leistungssteigerung.
Neben Einblicken in moderne
Trainingssysteme und
Therapieansätze, bietet die
Veranstaltung fundiertes Expertenwissen
aus erster Hand.
Fachvorträge sowie Aussteller
aus den Bereichen Orthopädietechnik,
Prävention und
Coaching, geben spannende
Impulse für mehr Gesundheit im
Alltag.
Der Eintritt ist frei und eine
Anmeldung nicht erforderlich.
Das fiz Bayreuth schafft mit
diesem Event eine ideale
Gelegenheit, moderne Gesundheitskonzepte
kennenzulernen,
Fragen direkt an
Expertinnen und Experten zu
stellen und neue Impulse für das
eigene Wohlbefinden mitzunehmen.
10.00 Uhr Einführung | Sandra & Kerstin
10.20 Uhr „Cool Down – Die Magie der Kältekammer“ | Kerstin
Kreibich (Physio)
10.40 Uhr „Schmerzfrei durch Muskelregulation – Was Myoreflextherapie kann“ |
Sandra Eggers
11.00 Uhr „Hüfte gut – alles gut“ | Prof. Dr. Michael Müller
11.30 Uhr „Knie heil nie – oder wie?“ | Dr. med. Holger Eggers
12.00 Uhr „Was ist herzgesund?“ | Prof. Dr. med. Christian Stumpf
12.30 bis 13.30 Uhr – Pause
13.30 Uhr „Stark und schmerzfrei – Verbesserung der Hirnfunktion durch Training“ |
Dr. med. Hans-Jürgen Heppner
14.00 Uhr „Zwischen Zyklus und Neubeginn – Hormone im Wandel“ | Tobias Gilster
14.30 Uhr „Arthrose heilbar? Behandlung mit Stammzellen“ | Dr. Heckel
Weitere Informationen: www.fiz-bayreuth.de • 0921 / 788 993-0
Aus dem Wirtschaftsleben
Gespendete Pfandbons gehen
ans Albert-Schweitzer-Hospiz
Viktoria Winkler und Maik Richter.
LESERREISE 2026
LOIRE SCHLÖSSER
• Fahrt im modernen Komfort-Reisebus
• 4 Ü/F im 3*** Hotel Cheops in Joué-lès-Tours
• 4x Abendessen im Hotel (3-Gang)
• 1 Mittagessen auf Bauernhof 3-Gang Menü
• Bootsfahrt auf dem Cher
• Eintritt: Schloss Chenonceau / Gärten
Chateau Villandry / Schloss Azay-le-Rideau
• Ganztägige örtl. Reiseleitung Ausflüge
Veranstalter: Reisecenter Schaffranek GmbH
TERMIN 26.08.-30.08.26
AB € 1098,- Busrundreise
INFORMATIONEN
0921 / 16 27 28 0-88
Bayreuther
Sonntagszeitung
Foto: red
und
an der Steinach
Wir sind ein junges, innovatives und aufstrebendes Familienunternehmen im Bereich
Pflege, welches darauf bedacht ist, sich durch qualifizierte Mitarbeiter das Team neu
zu gestalten, sie zu fördern und stärken und freuen uns das neue Team an der Seite
der Firma Vivere Landhaus GmbH begrüßen zu dürfen. Gegründet 2008 arbeiten wir
kontinuierlich und mit Erfolg daran, den Mitarbeitern der Vivere Landhaus GmbH die
bestmöglichen Arbeitsbedingungen in allen Bereichen zu bieten und mitzugestalten.
Unsere Firma Vivere Landhaus GmbH eröffnete das Senioren- und Pflegeheim
„An der Steinach“ im Mai 2018 in Warmensteinach.
Im Vordergrund steht die aktivierende Pflege mit Unterstützung der Ergotherapeutin
in Zusammenarbeit mit der gerontopsychiatrischen Fachkraft, der
Betreuungsassistentin, den Pflegekräften unter Einbeziehung von Fachpersonal im
Bereich Physiotherapie und Krankengymnastik.
Wir sind da für Ihre Wünsche. Wir bieten unseren Bewohnern spezielle, auf den
Einzelnen mit seinen Bedürfnissen zugeschnittene Therapiekonzepte.
Wir orientieren uns selbstverständlich bei den Leistungen an den Vereinbarungen mit
dem Bezirk Oberfranken und den Pflegekassenverbänden. Wichtig ist uns auch die
Abstimmung und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Angehörigen.
Wir helfen Ihnen bei Behördengängen und das Einrichten des Zimmers
ist für uns kein Problem.
Bewerbungen für interessierte Mitarbeiter an:
Inhaber: Vivere Landhaus GmbH
BAYREUTH. Eine Spende in
Höhe von 9.091,74 Euro vom
Edeka Schneidermarkt ist an das
Albert-Schweitzer-Hospiz Bayreuth
übergeben worden. Den
symbolischen Scheck überreichte
Bezirksleiter Maik Richter an
Viktoria Winkler, Vertreterin der
Einrichtung.
Der Betrag stammt aus gesammelten
Leergutbons, die
Kunden im Laufe des Jahres
2025 in allen Schneidermärkten
gespendet haben. Durch die Beteiligung
vieler Unterstützer kam
die Summe zustande.
Mit der Spende wird die
Arbeit des Hospizes unterstützt,
das Menschen in schwierigen
Lebenssituationen begleitet und
betreut. Jede einzelne Spende
leistet dabei einen wichtigen
Beitrag.
jm
info@landhaus-bindlach.de
Depser Rain 15 ∙ 95463 Bindlach ∙ Tel. 0 92 08 / 65 94 10 ∙ Fax 0 92 08 / 65 94 94
Matthäus-Herrmann-Platz 200 ∙ 95485 Warrmensteinach
Tel. 0 92 77 / 9 75 20 11 ∙ Fax 0 92 77 / 9 75 20 17
Bayreuther Sonntagszeitung
Aktuell 3. Mai 2026 7
Warten auf den neuen Chef im Festspielhaus
Eine Entscheidung ist schon im letzten Jahr getroffen – ihr Vollzug
lässt weiter auf sich warten
Bei den Bayreuther Festspielen ist eine zentrale Personalfrage weiter
offen.
Foto: Dörfler/Archiv
BAYREUTH. Die Bayreuther
Festspiele stehen vor einem besonderen
Sommer: 150 Jahre
nach ihrer Gründung richten sich
alle Blicke auf das Jubiläumsprogramm
– und zugleich auf eine
offene Personalfrage hinter den
Kulissen.
Im Rahmen einer Pressekonferenz
im Festspielhaus, bei der
Festspielleiterin Katharina Wagner
und ihr Team das Programm
für das Jubiläumsjahr vorstellten,
kam auch die künftige Führungsstruktur
zur Sprache. Auf die
Frage, wann der neue General
Manager seine Arbeit aufnehmen
werde, verwies Katharina Wagner
an die Ministerien. Dabei galt die
Personalie als geklärt.
Bereits im Sommer 2025
wurde das Findungsverfahren für
die neu geschaffene Position des
General Managers abgeschlossen.
Mit Matthias Rädel steht seitdem
der künftige Amtsinhaber
fest. Auch die amtierende Festspielleitung
um Katharina Wagner
hatte sich öffentlich positiv über
die Zusammenarbeit geäußert.
Vorgesehen war, dass Matthias
Rädel gemeinsam mit Katharina
Wagner eine neue Doppelspitze
bildet.
Umso mehr stellt sich die
Frage, warum die Umsetzung
bis heute auf sich warten lässt.
Denn weder das Aufgabenprofil
noch die finanziellen Rahmenbedingungen
der Festspiele sind
unklar. Die Gesellschafter haben
sich auf eine neue Struktur verständigt:
Künftig soll ein General
Manager die Geschäftsführung
übernehmen, während die künstlerische
Leitung in den Händen
der Festspielleitung bleibt.
Auch die personellen Übergänge
waren eingeleitet. Die Gesellschafter
der Festspiele und
der damalige Kaufmännische Geschäftsführer
Ulrich Jagels hat-
BAYREUTH. Die wachsenden
Sicherheitsanforderungen bei
Veranstaltungen im öffentlichen
Raum rücken auch in Bayreuth
zunehmend in den Fokus der
Kommunalpolitik. CSU-Stadtrat
Christian Wedlich hat sich nun
mit einem Antrag an Oberbürgermeister
Thomas Ebersberger gewandt
– und stellt dabei die Frage
nach der künftigen Kostenverteilung
neu.
Ausgangspunkt ist eine Entwicklung,
die viele Veranstalter
betrifft: Neben bereits bekannten
Ausgaben etwa für verkehrsrechtliche
Beschilderung sollen
künftig auch Kosten für den sogenannten
Überfahrschutz – also
Sperren gegen unkontrollierte
Fahrzeugzufahrten – von den
Ausrichtern getragen werden.
Deren Höhe hängt von Größe und
Zuschnitt der Veranstaltungsfläche
ab.
Christian Wedlich erkennt die
Notwendigkeit solcher Maßnahmen
ausdrücklich an. Sicherheit
im öffentlichen Raum sei unverzichtbar.
Gleichzeitig warnt er
vor den Folgen steigender Anforderungen:
Gerade kleinere,
private oder gemeinnützige Initiativen
gerieten zunehmend an ihre
finanziellen Grenzen. „In der Praxis
bedeutet dies für viele faktisch
das Aus“, argumentiert der Stadtrat.
Er befürchtet einen schleichenden
Verlust an kultureller
Vielfalt und öffentlichem Leben.
Der Antrag zielt daher auf eine
Entlastung ab. Die Stadt solle weiterhin
die Kosten für gesetzlich
vorgeschriebene Sicherungsmaßnahmen
vollständig übernehmen.
Sollte dies nicht umsetzbar
sein, schlägt Wedlich zumindest
eine klare Priorisierung vor: Gemeinnützige
Veranstalter sollten
vollständig entlastet, private
Anbieter nur anteilig belastet
werden. Darüber hinaus regt er
an, das bestehende Sicherheitskonzept
weiterzuentwickeln – mit
einem stärkeren Fokus auf praktikable,
kostengünstige Lösungen
und einem Vergleich mit anderen
Städten.
Die Begründung greift grundsätzlicher:
Die Gewährleistung
von Sicherheit sei eine originäre
Aufgabe der öffentlichen Hand.
Wenn gesetzliche Vorgaben ein
Maß erreichten, das von Veranstaltern
wirtschaftlich nicht mehr
zu tragen sei, müsse die Kom-
ten sich darauf verständigt, dass
Jagels seine Tätigkeit vorzeitig
beendet. Für die Übergangszeit
wurde mit dem 86-jährigen
Heinz-Dieter Sense ein erfahrener
Interims-Geschäftsführer
bestellt, der die kaufmännische
Leitung von 01. September bis
31. Dezember 2025 übernahm –
bis zum ursprünglich geplanten
Amtsantritt des neuen General
Managers.
Das Bayerische Staatsministerium
für Wissenschaft und
Kunst bestätigt auf Anfrage, dass
die neue Struktur weiterhin vorbereitet
wird. Minister Markus Blume
betont mit Blick auf das Jubiläum:
Man bündele derzeit die Kräfte auf
das große Ereignis und kläre parallel
die offenen Fragen der künftigen
Organisation.
Konkret geht es um die Überarbeitung
der Geschäfts- und
Finanzordnung. Diese bildet die
Grundlage für die neue Aufgabenverteilung
und ist Voraussetzung
für die Verträge mit der künftigen
Geschäftsführung. Erst wenn
dieser Rahmen endgültig steht,
können die Vereinbarungen abgeschlossen
werden. Ziel ist es
nach Angaben des Ministeriums,
die neue Struktur im Anschluss an
die Jubiläumsfestspiele in Kraft zu
setzen.
Die zeitliche Abfolge wirft dennoch
Fragen auf. Wenn das Auswahlverfahren
seit Monaten abgeschlossen
ist und die künftige
Zusammenarbeit als gewünscht
gilt, bleibt offen, warum die Umsetzung
weiter hinausgeschoben
wird. Ebenso stellt sich die praktische
Frage, wie lange ein bereits
ausgewählter Kandidat auf den
Antritt einer solchen Position warten
kann – zumal auch er bestehende
berufliche Verpflichtungen
berücksichtigen muss.
Eine Entscheidung ist getroffen
– ihr Vollzug lässt weiter auf sich
warten.
gmu
Sicher feiern im Freien – aber wer bezahlt?
CSU-Stadtrat Christian Wedlich fordert weniger Kosten für Veranstalter
Bunte Vielfalt und lebendige Kultur: Veranstaltungen wie das Afrika-Karibik-Festival bringen Leben in den
öffentlichen Raum – stehen aber zugleich vor wachsenden Anforderungen und Kosten durch Sicherheitsauflagen.
Foto: Dörfler/Archiv
mune einspringen, um kulturelles
Leben zu ermöglichen und
Planungssicherheit zu schaffen.
Im Rathaus verweist man
unterdessen auf die bestehenden
Regelungen. Die Stadt stellt
zwar Absperrelemente zur Verfügung,
verlangt jedoch von
Veranstaltern die Übernahme
von Transport-, Auf- und Abbaukosten.
Zugleich betont die Verwaltung
den organisatorischen
Aufwand und die Notwendigkeit
frühzeitiger Abstimmung. Veranstalter
müssen ihre Vorhaben
fristgerecht anmelden, bei größeren
Events bereits mehrere
Wochen im Voraus. Sicherheitsmaßnahmen
würden individuell
geprüft und seien je nach Größe
der Veranstaltung zwingend umzusetzen.
Damit stehen sich zwei
Perspektiven gegenüber: Auf der
einen Seite der Anspruch, Sicherheit
umfassend zu gewährleisten
und organisatorisch zu bewältigen.
Auf der anderen Seite die
Sorge, dass steigende Kosten das
kulturelle Angebot ausdünnen
könnten.
Wie die Stadt Bayreuth diesen
Konflikt künftig auflöst, dürfte nicht
nur Veranstalter, sondern auch
die Attraktivität des öffentlichen
Lebens beeinflussen. red/gmu
in
in 3.
3. Generation
Generation
Wir sind für Sie da, zu jeder Zeit
und wann immer Sie uns brauchen.
Erledigung sämtlicher Formalitäten – entlasten Sie Ihre Familie mit einer Bestattungsvorsorge.
Erledigung sämtlicher Formalitäten entlasten Sie Ihre Familie mit einer Bestattungsvorsorge.
Tannfeld
Tannfeld 48
48 · Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 6 · 95349
95349 Thurnau
Thurnau
Telefon
Telefon 0 9271
9271 / 9077
9077 65
65 · Mobil
Mobil 01
01 70
70 / 273
273 5830
5830
Mai
Juni
10.05.
12.05.
17.05.
24.05.
www.bestattungen-stief.de
Veranstaltung
Veranstaltungen des Friedrichsforums
Tickets und VVK zu den Veranstaltungen an der
Theaterkasse Bayreuth oder auf unserer Webseite:
www.friedrichsforum.de
Niemand kennt die Stunde...
Niemand kennt die Stunde...
„Man möchte Lotter und seine Hofkapelle München
einreihen unter die allerbesten Spezialensembles
der Alten Musik, und doch würde die Hofkapelle
unter diesen heraus leuchten mit ihrer grandiosen
Konzentration und süchtig machenden Spielfreude“
Süddeutsche Zeitung
Stephanie Lottermoser zählt zu den profiliertesten
Stimmen der deutschen Jazzszene. Mit großer
Selbstverständlichkeit verbindet die preisgekrönte
Saxophonistin und Sängerin Jazz und Groove mit
emotionaler Tiefe und starker Präsenz.
Schubert war ein wichtiger Wegbereiter für die nachfolgende
Generation der Romantiker. Wagner wurde
von Schubert inspiriert, v.a. vom Streben nach Erlösung
und der tief empfundenen Sehnsucht. Solist ist Joseph
Moog, den das britische Magazin Gramophone zu den
„brillantesten der Pianisten“ zählt.
„Kent Nagano dirigiert Wagners Oper erstmals im
rekonstruierten Originalklang – ein Meilenstein. [...]
Hier wird wirklich ein neues Kapitel der Wagner-Interpretation
aufgeschlagen.“ Neue Zürcher Zeitung
Großer Saal Kleiner Saal Balkonsaal Hofgartensaal
Genre
08. Fr. 19.30 Iphigenie in Aulis
Oper
C. W. Gluck (Bearbeitung Richard Wagner) konzertant
Gluck-Festspiele
10. So.18.00 Kings of Bravura –
Bravourarien der Klassik
Hofkapelle München mit Daniel Behle
(Tenor)
12. Di.20.00 Stephanie Lottermoser
Einzigartiger Sound – Jazz mit starkem
Groove, Emotion und charismatischer
Bühnenpräsenz
Konzert
Klassik
Konzert
Jazz
16. Sa.19.30 Der Ring –
Konzert
ein Orchesterabenteuer! Klassik
Jenaer Philharmonie / Dir.: Christoph Prick
17. So.18.00 Schubert!
Capella Aquileia mit Joseph Moog
(Klavier)
Konzert
Klassik
19. Di.19.30 Neurosige Zeiten
Schauspiel
“Irre” Komödie von Winnie Abel Komödie
Gastspiel des Brandenburger Kulturstadls
22. Fr. 19.30 Wagner plus
Dresdner Musikfestspiele
24. So.16.00 Götterdämmerung
Kent Nagano dirigiert das
Dresdner Festspielorchester
Wir suchen
OMNIBUSFAHRER/IN
(m/w/d)
Im Behindertenverkehr von
Montag bis Freitag (Früh & Nachmittags/
tgl. ca 2,5 Std.), Führerschein Klasse D1
klein bis 7,5 t, Verlängerung + BKF
Weiterbildungskosten werden übernommen.
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8 3. Mai 2026 Aktuell
Bayreuther Sonntagszeitung
GEDANKEN
IM ALLTAG
„Zum Beten und zum Singen
kannst du niemand zwingen!“ So
sagt man sprichwörtlich. Das ist
natürlich wahr: Zwingen können
wir niemanden, aber wir können
dazu einladen. Es ist schön, wenn
Menschen auch heute noch aktiv
in einem Chor singen - und sich
nicht nur über ihre Kopfhörer „besingen
lassen“.
Gemeinden können sich
glücklich schätzen, wenn sie über
einen Chor oder gar mehrere
Musikensembles verfügen. Denn
dann werden heute die Gottesdienste
sicher musikalisch besonders
ausgestaltet sein. In der
Stadtkirche stehen z.B. Lieder
von Paul Gerhard im Mittelpunkt,
dessen 350. Todestag sich 2026
jährt. Das Flötenensemble und
die Kantorei haben dafür geprobt.
!
„Singet dem Herrn ein neues Lied, ...!“
Aber es geht auch ohne große
Vorbereitung, wenn die Konfis
z.B. bei der Konfirmation die Gemeinde
dazu animieren, bei einem
Lobpreislied wie „my lighthouse“
mitzusingen. Ich mache als Pfarrer
bei den verschiedensten Gelegenheiten
die Erfahrung, dass
Vorsingen zum Mitsingen ermutigt.
Bei Geburtstagsbesuchen
schätzen es viele Jubilare, wenn
spontan ein „Viel Glück und viel
Segen“ oder ein „Lobe den Herren“
angestimmt wird. Es muss
nur eine/r, den Anfang machen.
Bei Trauerfeiern ist es den
Hinterbliebenen eine Hilfe, wenn
die tröstenden Choräle nicht nur
gespielt, sondern auch gesungen
werden. Kaum ein anderes Programm
kommt im Seniorenheim
so gut an, wie das gemeinsame
Singen. Da werden Jugenderinnerungen
wach; und manche,
die im Gespräch nach den richtigen
Worten suchen, sind beim
Singen noch sehr textsicher. Sie
haben die Liedtexte so verinnerlicht,
dass sie viele Strophen auswendig
können. Auch im Schulunterricht
in der Grundschule
ist Singen, am besten noch mit
Instrumentalbegleitung sehr beliebt.
Denn Kinder singen gerne,
voller Begeisterung und Leidenschaft
– und am besten geht es,
wenn Bewegungen die Inhalte
der Lieder untermalen und ergänzen.
Der heutige Sonntag mit dem
Namen „Kantate“ fordert uns nun
alle auf: Singet (lat. cantate)! Wir
sollen das Singen und Musizieren
zum Lob Gottes nicht vergessen.
Aber - was sollen wir singen?
Das Klagen liegt uns meist näher
als das fröhliche Loben. Oft hören
wir, dass das alte Lied, die alten
Töne angeschlagen werden. Im
übertragenen Sinn sind damit die
Unzufriedenheit, mancher Frust
und das Jammern über die Krisen
und Probleme in unserem Land
und in die Welt gemeint. Es geht
aber um ein neues Lied, das wir
anstimmen sollen.
Der Wochenspruch lautet:
„Singet dem Herrn ein neues
Lied, denn er tut Wunder.“ (Psalm
98,1). Wir leben als Christen in der
Osterzeit. Zwischen Ostern und
Pfingsten verändert sich die Natur
rasant. Es ist ein Wunder, dass es
immer wieder überall grünt und
blüht. Die Blüten der Kirschbäume
und vieler Sträucher lachen uns
an. In manchen Nestern hören wir
schon die die Jungvögel piepsen.
Und aus dem Boden ploppen die
Gänseblümchen - die Schöpfung
singt unserem Gott ihr Loblied.
Ich sehe das auch als einen
Hinweis auf das Wunder der Verwandlung,
die mit der Ostererfahrung
verbunden ist. Die Auferstehung
beginnt nicht erst am Ende
unseres Lebens, sondern schon
dort, wo wir von „alten Liedern“
Abschied nehmen und „neue“,
hoffnungsvolle Töne anschlagen.
Seit Ostern ist nichts unmöglich.
Das lässt hoffen, auch in
Zeiten von Einsamkeit, Krankheit
oder was einen sonst so quält.
Wer singt, hat noch Hoffnung
und steckt andere damit an. Von
einem Kirchenvater stammt der
Satz: „Wer singt, betet doppelt!“.
Probieren Sie es doch mal aus,
Pfarrer Martin Gundermann
Stadtkirche Bayreuth
am besten in einem Gottesdienst
zusammen mit anderen - nicht nur
am Sonntag „Kantate“.
Eine gesegnete Woche wünscht
Ihnen, Pfarrer Martin Gundermann
von der Stadtkirche
Willkommen in Pegnitz
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PEGNITZ. Pegnitz im Landkreis
Bayreuth liegt mitten in Oberfranken,
und gehört zur Region Fränkische
Schweiz. Hier entspringt
die Pegnitz. Der Fluss mündet
später in die Regnitz und schließlich
in den Main. Die Stadt zwischen
Nürnberg und Bayreuth gilt
als wichtiges Mittelzentrum der
Region. Pegnitz verbindet ländliche
Ruhe mit guter Infrastruktur.
Die Stadt liegt auf einer Höhe
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Die Stadt Pegnitz zwischen Nürnberg und Bayreuth gilt als wichtiges Mittelzentrum der Region.
Pegnitz verbindet ländliche Ruhe mit guter Infrastruktur.
Foto: Stadt Pegnitz
von 400 bis 550 Metern am Rand
der Fränkischen Schweiz. Rund
um Pegnitz gibt es Wälder, Täler
und historische Mühlen. Das
macht die Gegend attraktiv für
Wanderer, Radfahrer und Naturfreunde.
Die Geschichte von Pegnitz
reicht bis ins Mittelalter zurück.
Im Jahr 1355 verlieh Kaiser Karl
IV. der Stadt die Stadtrechte.
Zwei Jahre später kam Pegnitz
vorübergehend unter böhmische
Herrschaft.
Das bekannteste Wahrzeichen
ist der 544 Meter hohe
Schlossberg. Dort stand früher
die Burg Böheimstein. Sie wurde
1553 zerstört. Heute sind nur
noch Mauerreste und der große
Burggraben erhalten. Über 97
Stufen erreicht man die Aussichtsplattform.
Von dort bietet
sich ein weiter Blick über die
Stadt und das Umland.
Im Sommer finden auf der
Festwiese am Schlossberg Veranstaltungen
statt. Dazu gehören
das Kinderfest Gregori und das
Waldstockfestival. Ein Biergarten
lädt Besucher zum Verweilen
ein. Auch Familien finden dort viel
Platz.
Über viele Jahrhunderte war
Pegnitz eine bedeutende Marktstadt.
Handwerk und Handel
prägten das Leben. Die Lage an
der wichtigen Verbindung zwischen
Nürnberg und Bayreuth
brachte wirtschaftliche Vorteile.
Heute gehört Pegnitz zu
den kleinen Mittelstädten. Bürgermeister
Wolfgang Nierhoff:
„Pegnitz ist eine offene Stadt, die
anderen Kulturen mit Respekt
begegnet. Ich wünsche mir, dass
das auch in Zukunft so bleibt“.
Die Wirtschaft der Stadt
stützt sich auf Mittelstand, Handwerk,
Dienstleistungen und Tourismus.
Dazu kommen produzierende
Betriebe, Gastronomie und
viele Freizeitangebote. „Trotz der
Corona-Zeit, konnten wir neue
große Steuerzahler gewinnen und
wichtige Bauprojekte umsetzen.
Das hat Arbeitsplätze geschaffen
und zusätzliche Gewerbesteuern
gebracht“, erklärt Bürgermeister
Nierhoff. Mit dem Programm
„Pegnitz 2030“ verfolgt die Stadt
ein langfristiges Entwicklungskonzept.
Durch die Lage an der
A9 und den Regionalbahnhof, ist
Pegnitz gut erreichbar. Das ist für
Pendler und Besucher ein Vorteil.
Beliebte Ziele sind die Pegnitzquelle,
das Rathaus und die
Fachwerkhäuser. Freizeitangebote
wie Wildgehege, Minigolf, Hüpf-
kissen oder das Cabrio-Sol-Bad
sorgen für Abwechslung.
„Wir sind eine Stadt, in der viel
los ist. Darauf können wir stolz
sein“, sagt der Bürgermeister.
Zu den Höhepunkten zählen das
Marktplatzfest, der Bratwurstgipfel,
das Waldstock-Festival und
das Weinfest. Einer seiner Lieblingsorte
ist der Dianafelsen mit
weitem Blick über die Landschaft.
Auch das Vereinsleben ist
stark. Feste, Konzerte, Märkte
und Sportveranstaltungen prägen
das kulturelle Leben. Gemeinsam
mit Nachbarkommunen
wirbt Pegnitz um Touristen. Ehrenamtliche
leisten einen wichtigen
Beitrag für das Miteinander.
Große Bedeutung hat auch
die Natur. Renaturierungs- und
Artenschutzprojekte werden
vorangetrieben. Alte Wehre werden
zurückgebaut, damit sich der
Fischbestand erholen kann. Ziel
ist ein gutes Gleichgewicht zwischen
Stadt und Natur.
Pegnitz verfügt über eine
Grundschule und weiterführende
Schulen. Kinderbetreuung
und Seniorenarbeit sind gut ausgebaut.
Soziale Dienste und Ehrenamtliche
unterstützen viele
Menschen im Alltag.
„Wir haben eine feste Stelle
im Integrationsmanagement geschaffen.
Das hilft Menschen, die
neu zu uns kommen – darunter
auch viele aus der Ukraine“, sagt
der Bürgermeister.
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Bayreuther Sonntagszeitung
Aktuell 3. Mai 2026 9
Neue Stiftung stärkt das Wagner-Museum
BAYREUTH. Das New Yorker
Ehepaar Jeffrey Brinck und Nadežda
Brinck hat eine Stiftung ins
Leben gerufen, die „J & N Brinck-
Foundation“. Davon profitiert das
Richard-Wagner-Museum, das
heuer 50-jähriges Bestehen feiert.
Die Mäzene verbindet seit
Jahren eine enge Beziehung zu
Bayreuth. Als leidenschaftliche
Opernfreunde und Verehrer von
Richard Wagner besuchten sie
regelmäßig die Bayreuther Festspiele
sowie das Museum im
Haus Wahnfried. Bereits 2011
überließ Jeffrey Brinck dem Nationalarchiv
der R.W.-Stiftung 42
wertvolle Briefhandschriften.
Trotz eingeschränkter Reisemöglichkeiten
in den vergangenen
Jahren blieb der Kontakt eng.
Die umfassende Sanierung und
Neugestaltung des Museums
zwischen 2010 und 2015 verfolgten
die Brincks mit großem
Interesse. Schließlich reifte der
Entschluss, ihre Sammlung und
ein Vermögen im mittleren siebenstelligen
Bereich testamentarisch
dem Haus zu widmen.
Auf Initiative von Museumsdirektor
Dr. Sven Friedrich wurde
nun die „J & N Brinck-Foundation“
mit Sitz in Bayreuth gegründet.
Sie soll unter anderem den Erwerb
bedeutender Archivstücke
ermöglichen, die Pflege der
Bestände sichern sowie moderne
Vermittlungsformen und den
Museumsbetrieb unterstützen.
Vorstände sind Dr. Sven Friedrich
und Stefan Seewald von der
Oberfrankenstiftung.
Dr. Sven Friedrich würdigte
die Entscheidung als starkes
Zeichen internationaler Verbundenheit
mit Bayreuth. Gerade in
wirtschaftlich anspruchsvollen
Zeiten eröffne die Stiftung neue
Perspektiven für die Zukunft von
Museum und Archiv. Die Unterstützung
durch das Ehepaar
Brinck sei zugleich Anerkennung
der bisherigen Arbeit und
Verpflichtung, den eingeschlagenen
Weg fortzusetzen. red
V.l.: Matthew Brinck, Norbert Hübsch, Regierung von Oberfranken, Geschäftsführender Vorstand Dr. Sven
Friedrich, Nadežda und Jeffrey Brinck, Regierungspräsident Florian Luderschmid und Geschäftsführer der
Oberfrankenstiftung Stefan Seewald.
Foto: Julia Nützel
Willkommen in Pegnitz
PEGNITZ. Auch im Jahr 2026
setzt die Stadt auf Infrastruktur,
nachhaltige Investitionen und
Kulturförderung. Als Konsolidierungsgemeinde
erhält Pegnitz
finanzielle Unterstützung,
muss aber gleichzeitig sparen.
„Wir müssen genau prüfen, was
wir uns leisten können und was
nicht“, sagt Bürgermeister Wolfgang
Nierhoff.
Ein wichtiges Projekt ist die
geplante Hochschule für den öffentlichen
Dienst auf dem früheren
Obi-Gelände. „Das wird das
Stadtbild verändern und neues
Leben in die Innenstadt bringen“,
ist Nierhoff überzeugt.
Wie viele andere Städte,
kämpft auch Pegnitz mit mehr
Leerstand in der Innenstadt. Dennoch
sieht der Bürgermeister
gute Chancen. „Wir haben immer
noch mehr Läden als vergleichbare
Städte. Die Hochschule wird
neue Impulse bringen.“
Besonders wichtig ist ihm die
Belebung der Innenstadt. Pegnitz
gehört zu den wenigen Städten in
Oberfranken, die in den vergangenen
Jahren weiter gewachsen
sind. Deshalb steigt auch die
Nachfrage nach Wohnraum.
„Wir brauchen neue und be-
zahlbare Wohnungen. Gespräche
beliebte Biergarten soll moderni-
mit Investoren laufen bereits. siert werden. Zudem sollen wei-
Wir wollen gute Konditionen tere Wanderwege entstehen.
schaffen“, sagt Nierhoff. Pegnitz Finanziell steht die Stadt solide
sei dafür ein idealer Standort mit
da. Pegnitz baut seit Jahren
Einkaufsmöglichkeiten und guter Schulden ab. Grund dafür sind
Verkehrsanbindung.
auch gute Einnahmen aus der
Auch der Tourismus soll weiter
Gewerbesteuer. Dieser Kurs
wachsen. Geplant ist die FRISCH. Sa-
soll REGIONAL. fortgesetzt FREITAG werden. Nach
nierung des Schlossbergs. Der
Ihr Fisch
der
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Kommunalwahl
aus der Fränkischen
2026 bleibt
Schweiz
Wolfgang Nierhoff Bürgermeister:
„Ich freue mich sehr über das
große Vertrauen. Ich werde mich
weiter für das Wohl der Bürger
einsetzen und die Lebensqualität
in unserer Stadt weiter verbessern“.
Besonders stolz ist er
auf die neuen Jugendräume, die
in dieser Woche eröffnet wurden.
Jugendliche hätten damit einen
Fotos: Stadt Pegnitz / Mohr
eigenen Treffpunkt in Pegnitz.
Für die nächsten zehn Jahre
hat Nierhoff klare Ziele: eine
wachsende Stadt, eine belebte
Innenstadt, einen modernen
Bahnhof und starke Betriebe. „Im
Tourismus steckt großes Potenzial.
Die ganze Region soll davon
profitieren“, sagt er. Wichtig sei
auch der Austausch mit den Bürgern.
„Wir müssen zeigen, dass
sich etwas bewegt, und auch die
positiven Entwicklungen stärker
betonen.“
Sein persönliches Fazit ist
klar: „Man lebt hier einfach gerne.
Die schöne Landschaft, die vielen
Ortsteile und der starke Zusammenhalt
machen Pegnitz besonders
lebenswert.“
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Projekt geworden. Der Benefizverein
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organisiert hier regelmäßig Ernährungs-
und Kochaktionen für
Kinder – mit spürbarer Begeisterung
auf allen Seiten.
Diesmal standen zwei erfahrene
Küchenchefs mit Rat und Tat zur
Seite: Stephan Roesch und Markus
Scheurer, von der „Genusswirtschaft
Waldhütte“ in Eckersdorf.
Unterstützt wurden sie von
Fabian Pensel, der nicht nur beim
Kochen mit anpackte, sondern
auch den Einkauf der Lebensmittel
übernahm: Frische Zutaten kamen
direkt von EDEKA Pensel.
Gemeinsam mit den Schülerinnen
und Schülern der Klasse 4c
wurde geschnippelt, gewürzt und
probiert. Frisches Gemüse aus
der Region kam auf den Tisch,
Auberginen und Zucchini wurden
ebenso verarbeitet wie duftender
Rosmarin. Zubereitet wurde eine
mediterrane Gemüsepfanne mit
Tomaten und Reisnudeln, im
Ofen mit Fetakäse überbacken.
Für diejenigen, die kein Gemüse
wollten, gab es alternativ eine
reine Tomaten-Variante. Ganz
nebenbei ging es um Geschmack,
um den bewussten Umgang mit
Lebensmitteln – und auch um Unverträglichkeiten.
Auch das richti-
ge Abschmecken wurde geübt –
ein bisschen Salz hier, eine Prise
Gewürz dort – bis es allen mundete.
Dabei zeigte sich schnell:
Selbst zubereitet schmeckt oft
besser – und macht zudem stolz
auf das eigene Ergebnis.
Mit erstaunlicher Sorgfalt falteten
die Kinder Servietten, deckten
den Tisch und lernten, wie eine
Mahlzeit von Anfang bis Ende gelingt:
vom Schneiden und Säubern,
über das richtige Salzen, bis
hin zur Mülltrennung. Auch beim
Tischdecken wurde auf Details
geachtet – Messer rechts, Gabel
links, so wie es sich gehört. Denn
auch die gehört dazu – nicht zuletzt,
weil die Schule eigene Hühner
und Hasen hält. Küchenreste
werden dort sinnvoll weiterverwertet
– vorausgesetzt, sie sind
sauber getrennt.
„Drauf aufs Blech, rein in den
Ofen“ – und wenig später saßen
alle gemeinsam am Tisch.
Die Hälfte der 18 Kinder hatte
gekocht, die anderen durften sich
einladen lassen. In der kommenden
Woche werden die Rollen
getauscht. Als Nachtisch: Frischer
Obstsalat, dazu ein selbstgemachtes
Getränk aus Orangensaft,
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DuraVision® Chrome UV von ZEISS. Alle Gläser: Korrektur bis sph. -8,0 dpt. /+6,0 dpt. Gleitsicht: Add 3,0 möglich. Abweichende Stärken gegen Aufpreis. Abbildungen symbolisch. Nicht alle Marken in allen Filialen erhältlich.
4) Alle Gläser: Korrektur bis sph. -8,0 dpt. /+6,0 dpt. Gleitsicht: Add 3,0 möglich. Abweichende Stärken gegen Aufpreis. Abbildungen symbolisch. Nicht alle Marken in allen Filialen erhältlich.
Bayreuth, Maximilianstr. 4
Telefon: 0921 5087012
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