03.05.2026 Aufrufe

Bevenser Nachrichten Mai 2026

Neues und Interessantes aus der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf mit Tipps für den täglichen Bedarf, lesenswerten Berichten aus Gegenwart und Historie, Satire, Meinung und Mitteilungen.

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Sonntag, 10. Mai, 13.00 bis 17.00 Uhr,

Kirchplatz Bad Bevensen

Muttertag

auf dem Kirchplatz

Saisonstart mit Swing, Blues und blühenden

Überraschungen

Am 10. Mai ist Muttertag und

von 13.00 bis 17.00 Uhr lädt Bad

Bevensen zu einem stimmungsvollen

Nachmittag auf den Kirchplatz

ein. Mit schwungvoller

Live-Musik, entspanntem Einkaufsvergnügen

und einer besonderen

Blumenaktion wird zugleich

der Saisonstart in der Innenstadt

gefeiert. Der Eintritt ist

frei.

»Wir freuen uns, mit diesem

musikalischen Muttertag zugleich

den Start in die neue Saison

einzuläuten und gemeinsam

mit unseren Gästen und Einheimischen

in den Frühling zu feiern«,

so der Veranstalter.

Für den passenden Sound

sorgt die BlueSwing Jazzband,

die mit mitreißendem Swing der

30er- und 40er-Jahre begeistert –

geerdet im Blues und voller Spielfreude.

Mit frischer, lebendiger

und gefühlvoller Musik interpretiert

die Band Klassiker von Duke

Ellington, Count Basie oder Herbie

Hancock ebenso wie Bluesund

Rock’n’Roll-Stücke von

Chuck Berry und T-Bone Walker.

Die erfahrenen Musiker – Joachim

Merz (Gesang, Gitarre, Saxophon),

Jürgen Kneißle (Piano),

Axel Gerstenkorn (Bass) und Ulrich

Waller (Schlagzeug) – stehen

für authentischen Sound, eingängige

Rhythmen und spürbare

Leidenschaft für den Jazz.

Ihre Musik lädt zum Verweilen,

Mitwippen und Genießen ein.

Begleitend zur Live-Musik erwartet

die Besucherinnen und

Besucher ein entspanntes Einkaufsvergnügen

in der Innenstadt.

Als kleine Aufmerksamkeit

zum Muttertag werden Blumen

verteilt – eine liebevolle Geste,

die den Nachmittag zusätzlich

verschönert.

Fortsetzung auf Seite 2

Unsere Sanitäts-Boutique

Kompressionsversorgung

– Rundstrick – Flachstrick –

– Pflegetipps

Bandagen und Orthesen

Pflegehilfsmittel

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Ausgefüllte Wochenenden

Liebe Leserinnen und Leser,

das war ja mal wieder ein Wochenende

mit viel Action; also vermutlich nicht bei Ihnen,

aber auf jeden Fall bei mir bzw. bei uns.

Es begann am Sonnabend um 10 Uhr mit

einem Braugang – wie der

eine oder die andere weiß,

ist ja auch das Bürgermeisterbier

zum Schützenfest ein Eigen(ge-)bräu

–, bei dem wir

uns an einem Schwarzbier

versucht haben.

Wir, das ist eine Truppe

aus Mitgliedern der Schützenkompanie

der Bevenser

Gilde von 1220 e. V., die einfach

Spaß am Experimentieren

haben, und dem Bürgermeister, der sich

so etwas ebenfalls nicht entgehen lassen

kann. Es geht um Geselligkeit und einen

Ausgleich zum stressigen Alltag, um Unterhaltung

und darum, so ganz nebenbei

etwas zu kreieren, wofür sonst einfach keine

Zeit ist.

Am Ende eines solchen Tages stehen

nicht nur ein Fass Bier, sondern bei aller Action

auch Entspannung und fröhliche Stunden.

Und obwohl das Bürgermeisterbier ja verschenkt

werden wird, wie es halt langjährige

Tradition ist, wartet natürlich der Staat

darauf, sich sein Deputat am Braugut in

Form einer Portion Geldes abzuholen. Und

ja, ich weiß, dass ein Deputat eigentlich

aus Naturalien besteht – ich bin ja meiner

Sprache weitgehend mächtig –, aber ich

weiß eben auch, dass die beste Naturalie

aus Sicht des Staates klingende Münze ist,

die er sich ja durchaus erfindungsreich

von uns holt, um

hernach festzustellen, dass

er gar kein Einnahmen-, sondern

ein Ausgabenproblem

hat, welches er blenderisch

durch sog. Reformen zu verschleiern

sucht.

Doch das ist gar nicht das

Thema meines aktuellen Vorworts,

welches übrigens am

genau gleichen Tag des Jahres

entstand wie im Vorjahr. Auch da war

es der 13. April und ich fürchtete den Tag

seinerzeit schon als Omen.

Nein, es ging ja um ein ziemlich angefülltes

Wochenende, denn auch am Tag darauf

hat mich die »beste Ehefrau von allen«

(frei nach E. Kishon) in die freie Wildbahn

entlassen, ging es doch um nicht weniger

als eine Fotostrecke für die Werbekampagne

zur bevorstehenden Kommunalwahl.

Da gingen noch einmal etliche Stunden

herum, um ansprechende und aussagekräftige

Fotografien anzufertigen, und

auch mit dem Wetter hatten wir an diesem

Tag ausgesprochenes Glück.

Jedenfalls waren so die beiden Tage an

diesem Wochenende ausgefüllt und zum

Ausgleich fuhren wir am Wochenende darauf

auf Einladung unserer Freunde nach

Dänemark, um uns gemeinsam am Nordseestrand

zu entspannen. Da weht der

Wind und die salzhaltige Luft lässt einen

durchatmen, fast so, als wäre man in der

Bad Bevenser Jod-Sole-Therme.

Obwohl also der Terminkalender in den

kommenden Wochen und Monaten gut

gefüllt sein wird, nehmen wir uns immer

noch die Zeit zum Ausspannen, die ganz

privaten Momente, in denen man Kraft

sammelt, sich erholt von den ausgelasteten

Tagen. Doch ceterum censeo: unabhängig

davon, ob es wie in unserem Falle um Engagement

für die Stadt geht oder doch

mehr um berufliche Erfordernisse, wird in

solchen ruhigen Momenten klar, wie wichtig

die Menschen sind, die uns dabei unterstützen.

Dankbarkeit ist in einem solchen

Fall sicher mehr als angebracht.

Mir fällt gerade so auf, dass ich in der

letzten Zeit doch ziemlich schreibselig bin

in meinen Vorworten und kaum noch auf

die wie immer hochinteressanten Heftinhalte

hinweise. Ich hoffe, Sie sehen es mir

nach und lesen das Heft trotzdem.

Also nun viel Spaß beim Stöbern!

Freuen Sie sich auf ein hoffentlich wie

immer interessantes Magazin!

Ihr

Jürgen Schliekau, Herausgeber

Fortsetzung von Seite 1

Der Kirchplatz wird damit zum

Treffpunkt für Familien, Freunde

und alle, die den Muttertag in beschwingter

Atmosphäre verbringen

möchten.

Bad Bevensen freut sich auf

zahlreiche Gäste und einen Muttertag

voller Musik, Begegnung

und Frühlingsfreude.

Eine Veranstaltung der Bad

Bevensen Marketing GmbH.

Großes Tankstellenfest

veranstaltet von DRK-Ortsverein und Nordoel-Tankstelle

Sonnabend, 23. Mai, 10 bis 17 Uhr

Das beliebte Tankstellenfest auf dem Gelände der Nordoel-

Tankstelle wird auch in diesem Jahr wieder stattfinden, allerdings

eine Woche früher als

2025. Inhaber Carsten Röpcke

hat erneut gemeinsam

mit dem DRK-Ortsverein

ein großes Event für Jung

und Alt, für Auto- und

Radfahrer und Fußgänger

organisiert. Mit dabei

ist ein gro ßer Flohmarkt

für private

Gebrauchtwaren;

Profianbieter sind

ausdrücklich nicht

erwünscht. Eine

Standgebühr wird

nicht erhoben. Da

freut sich nicht nur

das Herz des Flohmarktbesuchers,

sondern

auch der Anbieter.

Anmeldungen

für Verkäufer montags

bis freitags unter

05821/42837 oder bad-bevensen@nordoel-tankstelle.de.

Fortsetzung auf Seite 3

2 Mai 2026


Fortsetzung von Seite 2

Die Gäste erwartet natürlich

die bereits bekannte und bei den

Kindern beliebte große Hüpfburg

des DRK und die Möglichkeit,

ein Löschfahrzeug der Freiwilligen

Feuerwehr Bevensen zu

besichtigen.

Dabeisein wird auch die Jugendfeuerwehr,

die Geschicklichkeitsspiele

veranstaltet sowie

leckere Waffeln und Zuckerwatte

gegen Spenden anbietet. Die

Popcorn-Maschine wird gratis

Popcorn produzieren und schon

deswegen sicher heiß laufen und

ein Glücksrad die Besucher begeistern.

Ein Grillwagen und natürlich

auch eine Getränke«tank«­

stelle gehören selbstverständlich

dazu.

Autoruf 2828 | Inh. M. Knak | Am Bahnhof 6 | 29549 Bad Bevensen

Der Feuerschlucker in Aktion.

Ebenfalls vor Ort ist das Jugendrotkreuz,

bei dem Kinderschminken

angeboten wird, und

auch die Attraktion der beiden

vergangenen Jahre, der Feuerschlucker,

hat sein Kommen zugesagt.

Er wird um 12 und um

14 Uhr seine spektakuläre Feuershow

auf dem Gelände vorführen.

Feuer auf der Tankstelle

. . . das ist doch einmal ein Abenteuer!

Das Wichtigste aber und für Inhaber

Carsten Röpcke eine Herzensangelegenheit

ist die Möglichkeit,

von 12.00 bis 15.30

Uhr das Blutspendemobil des

Roten Kreuzes aufzusuchen

und mit einer Blutspende Leben

zu retten. Für die Stärkung danach

ist – alkoholfrei und nach

Maßgaben des DRK für Blutspender

– gesorgt.

Carsten Röpcke und sein Team

sowie der DRK-Ortsverein Bad

Bevensen freuen sich auf viele

Gäste, damit dieser Tag für alle

zum Erfolg wird!

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Seedorf lädt ein

Zwei Veranstaltungen im Mai:

Butterkuchenfest und Flohmarkt

Der Mai bringt Leben nach Seedorf:

Gleich zwei beliebte Veranstaltungen

stehen auf dem

Programm und versprechen ge­

sellige Stunden für Einheimische

und Besucher.

Am 1. Mai ab 14.00 Uhr findet

Lesen Sie weiter auf Seite 4

R

B

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Mai 2026

3


Fortsetzung von Seite 3

das traditionelle Butterkuchenfest

statt. In gemütlicher Atmosphäre

können sich Gäste auf

frisch gebackenen Butterkuchen,

Torten, duftenden Kaffee und ein

geselliges Beisammensein freuen.

Bei der Tombola gibt es unter

anderem wieder die beliebten

Blumenpreise und für die Kinder

befindet sich auf einem Nachbargrundstück

eine Hüpfburg.

Das Fest ist ein fester Bestandteil

im Veranstaltungskalender des

Ortes und bietet eine schöne

Gelegenheit, gemeinsam in den

Frühling zu starten.

Nur wenige Tage später, am

9. Mai von 11.00 bis 15.00 Uhr,

verwandelt sich der Garten des

Dorfgemeinschaftshauses in ein

Paradies für Schnäppchenjäger.

Beim Flohmarkt gibt es allerlei

zu entdecken: Von Kleidung

über Haushaltsgegenstände bis

hin zu kleinen Raritäten ist für jeden

etwas dabei. Der Flohmarkt

lädt zum Stöbern, Handeln und

Verweilen ein. Für den kleinen

Hunger ist natürlich auch wieder

gesorgt. Die Dorfgemeinschaft

bietet Pommes und Bratwurst,

Kaffee, Kuchen und andere Getränke

an.

Beide Veranstaltungen bieten

die perfekte Gelegenheit, das

Dorfleben zu genießen und mit

anderen ins Gespräch zu kommen.

Seedorf freut sich auf zahlreiche

Besucher!

Impressum

Die Zeitung »Bevenser Nachrichten« erscheint monatlich.

Herausgeber: Siebenstern-Druckerei Schliekau KG, Bad Bevensen, Tel. (05821) 1384, Fax 43804.

Redaktion: Jürgen Schliekau (ju).

Texte: Jürgen Schliekau, Michael Schliekau, GENT DIE TEXTAGENTUR und weitere.

Gestaltung, Satzherstellung und Druck: Siebenstern-Druckerei Schliekau, Bad Bevensen.

Anzeigenannahme und -gestaltung: Siebenstern-Druckerei Schliekau, Bad Bevensen. Es gilt die

Anzeigenpreisliste in der Fassung vom 1. Januar 2024.

Annahmeschluss f. Ausg. 6/2026: 10. 5. 2026.

Haushalte in der alten Samtgemeinde Bevensen erhalten kostenlos ein Exemplar pro Ausgabe. Für

nicht gelieferte Exemplare kann kein Ersatz gefordert werden, sie können jedoch in der Samtgemeindeverwaltung

oder beim Schliekau-Verlag abgeholt oder gegen Portokostenerstattung zugesandt

werden. Weitere Ansprüche egal welcher Art können nicht gestellt werden.

Verantwortlich für Veröffentlichungen und Artikel: Die namentlich aufgeführten Verfasser und/oder

Institutionen. Sämtliche Veröffentlichungen erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen, jedoch ohne

Gewähr für ihre Richtigkeit. Artikel der Autoren stellen nicht in jedem Fall die Meinung der

Redaktion dar. Für die in den Anzeigen gemachten Angaben zeichnen die Auftraggeber

verantwortlich. Annahmeschluss f. Veröffentlichungen, Ausg. 6/2026: 10. 5. 2026.

Herausgeber, Redaktion und Druckerei übernehmen keine Gewähr für unverlangt zugesandte

Manuskripte und/oder Bilder/Dokumente.

Monatliche Auflage: 12 000 Exemplare.

Die Entnahme von Anzeigenvorlagen und/oder Artikeln zur weiteren

Verwendung jedweder Art ist untersagt und wird strafrechtlich verfolgt.

Ihr heißer Draht zu uns: Tel. 05821/1384, Fax 43804, E-Mail: schliekau-druck@t-online.de

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Startschuss

für das Stadtradeln

Vom Gemeinderat auf den Sattel:

Erstmals Wanderpokal für meisten Kilometer

CO2 sparen – besonders motivieren

soll da das Stadtradeln. Von

Sonntag, 3. Mai, bis Sonnabend,

23. Mai, heißt es 21 Tage lang Kilometer

sammeln. Egal, ob es der

Weg zur Arbeit oder die Fahrradtour

am Wochenende ist: Jeder

Kilometer zählt. Zudem ist Radfahren

auch noch klimafreundlich

und gesund.

Der Auftakt erfolgt am Sonntag,

3. Mai, auf dem Kirchplatz in

Bad Bevensen unter dem Motto

»Ein Tag rund ums Rad« mit geführten

Radtouren sowie dem

gemeinsamen Startschuss zum

Stadtradeln mit Landkreis und

Hansestadt Uelzen. »Dabei können

bereits die ersten Kilometer

gesammelt werden«, schildert

Loisa Kruse, Klimaschutzbeauftragte

der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf.

Und seit dem letzten Jahr gewinnt

die beste Mitgliedsgemeinde

der Samtgemeinde den Wanderpokal.

Die Kilometer können

in diesem Fall aber nur die Ratsmitglieder

erradeln. Titelverteidigerin

ist die Stadt Bad Bevensen.

Wer beim Stadtradeln dabei

sein will, kann sich ab sofort unter

www.stadtradeln.de/bevensen-ebstorf

oder auch bei Loisa

Kruse (05821/89360 oder l.kru

se@bevensen-ebstorf.de) anmelden.

Eine Anmeldung ist mit

den Kenndaten der letzten Jahre

per App möglich, Kilometerbogen

liegen im Bad Bevenser

Rathaus aus oder sind auf der

Stadtradeln-Seite zu finden. Das

Erstellen von und Beitreten in

Teams ist ebenfalls möglich, wodurch

auch Schulklassen, Vereine

oder Familien gemeinsam antreten

können. Teilnehmen können

alle, die in der Samtgemeinde

wohnen, arbeiten, zur Schule gehen

oder einem Verein angehören.

Neu in diesem Jahr ist das

Stempelheft. Der erste Stempel

kann direkt beim Startschuss am

3. Mai gesammelt werden »Wir

bauen natürlich auf die Teams

aus den vergangenen Jahren,

freuen uns aber insbesondere

über neue Mitstreiterinnen und

Mitstreiter«, sagt Samtgemeindebürgermeister

Martin Feller. Die

Preisverleihung des diesjährigen

Stadtradelns erfolgt am 20. Juni

mit allen Kommunen auf dem

Herzogenplatz in Uelzen.

Beim Stadtradeln soll ein bewusstes

Zeichen für eine Radverkehrsförderung

gesetzt werden.

Die Kampagne will alle Bürgerinnen

und Bürger für das Radfahren

im Alltag sensibilisieren

sowie die Themen Fahrradnutzung

und Radverkehrsplanung

stärker in die kommunalen Parlamente

einbringen. Und natürlich

zählt auch der Umweltaspekt:

»Würde eine Person im Stadtradeln-Zeitraum

175 Kilometer mit

dem Rad anstatt dem Auto zurücklegen

– das entspricht circa

8,3 Kilometer täglich – würde

diese Person in drei Wochen so

viel CO2 einsparen, wie ein Baum

in einem ganzen Jahr speichern

kann«, rechnet Kruse vor. Wie viel

jeder Radfahrer einspart, kann in

der Stadtradeln-App ausgerechnet

werden.

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sowie die zugehörigen Eisenteile

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4 Mai 2026


Tag

ND

1 FR EE

2 SA HS

3 SO HS

4 MO LI

5 DI AB

6 MI RB

7 DO UR

8 FR WA

9 SA GÖ

10 SO UR

11 MO SO

12 DI -

13 MI RE

APOTHEKEN-NOTDIENST

vom 1. Mai bis 8. Juni 2026

Tag

ND

14 DO RE

15 FR SO

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17 SO TW

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19 DI WA

20 MI RB

21 DO TW

22 FR HS

23 SA SO

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Tag

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27 MI UR

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3 MI SO

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Diensthabender Arzt: 116 117 · Notruf: 112

Irrtum und Änderungen vorbehalten!

Die Ratsapotheke Bad Bevensen ist montags bis freitags

von 8.00 bis 19.00 Uhr für Sie geöffnet.

ND = Notdienste Mo.–Fr. 18–8 Uhr im Kreis UE und Bad Bevensen

Notdienste an Feiertagen, Samstag u. Sonntag v. 8–8 Uhr d. Folgetages

TIPPE

Apotheken in der Stadt Bad Bevensen

AB: Apotheke am Bahnhof, Bahnhofstr. 16, Bad Bevensen, Tel.: 05821-41100

GÖ: Göhrde-Apotheke, Göhrdestraße 1, Bad Bevensen, Tel.: 05821-98500

RB: Rats-Apotheke, Krummer Arm 1, Bad Bevensen, Tel.: 05821-3044

Apotheken im Landkreis Uelzen

Garten- und

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Wir suchen zu sofort

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29575 Altenmedingen • Schneiderstraße 1a

Tel. (0 58 07) 2 95 • www.tippe-gartenbau.de

EE: Ebstorfer Apotheke, Hauptstraße 14, Ebstorf, Tel.: 05822-3941

UR: Uhlen-Apotheke, Uelzener Straße 6, Rosche, Tel.: 05803-500

RE: Rats-Apotheke, Lüneburger Straße 2, Ebstorf, Tel.: 05822-95511

WA: Wacholder-Apotheke, Bahnhofstraße 48, Suderburg, Tel.: 05826-7533

WR: Wriedeler Apotheke, Hauptstraße 29, Wriedel, Tel.: 05829-1248

HS: Heide-Apotheke, Neumarkt 3, Suhlendorf, Tel.: 05820-339

SO: Sonnen-Apotheke, Bahnhofstraße 1, Bad Bodenteich, Tel: 05824-1251

TW: Turm-Apotheke, Hauptstraße 14, Wieren, Tel.: 05825-83010

SP: St. Petri-Apotheke, Hauptstraße 10, Bad Bodenteich, Tel.: 05824-9453

LI: Linden-Apotheke, Bahnhofstraße 36, Wrestedt, Tel.: 05802-290

Die jeweils angegebene Notdienst-Apotheke sollte nur zur Beschaffung dringend

benötigter Arzneimittel beansprucht werden. An Sonn- und Feiertagen

wechselt die Notdienstbereitschaft jeweils morgens um 8.00 Uhr.

bevenser-nachrichten.de

Falls einmal eine Lieferung ausfällt:

Die »Bevenser Nachrichten« gibt es auch zum Download!

Regionale Autoren

stellen ihre Bücher vor

Dennis Marschall aus Wriedel

stellt im Griepe-Haus sein erstes

Buch vor, welches im letzten Jahr

erschienen ist. Krimi-Freunde

Barrierefreie

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Mobil 0170/3226241 · fliesenbederke@t-online.de

Autoruf 2828 | Inh. M. Knak | Am Bahnhof 6 | 29549 Bad Bevensen

können sich auf einen spannenden

Abend freuen, denn in

der Geschichte geht es wirklich

zur Sache:

Ein scheinbar Wahnsinniger

tötet in Hamburg

Frauen auf grausame Weise

und inszeniert ihre Körper

wie Kunstwerke in der

Stadt. Der ehemalige Privatdetektiv

Tony Ziegler ist

überzeugt, dass der Mörder

seine Freundin Hanna

auf dem Gewissen hat, ein

Fall, der nie aufgeklärt wurde.

Gemeinsam mit seiner neuen

Partnerin nimmt er die Spur des

brutalen Serienkillers auf.

Während der intensiven Jagd

kämpft Tony immer wieder mit

seinen inneren Konflikten. Kann

er dem Drang nach Rache widerstehen

oder wird er am Ende

selbst zum Mörder? Während

Tony ermittelt, setzt der Täter

seine grausamen Taten fort und

versetzt die ganze Stadt in Angst

und Schrecken.

Die Veranstaltung findet am

13. Mai 2026, um 19.00 Uhr in

der Bibliothek im Griepe-Haus in

Bad Bevensen, Medinger Straße

2, statt.

In unmittelbarer Nähe

des Kurzentrums

Karl-Heinz Apel

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Mo., Di., Do. 8–13 u. 14–18.30 Uhr

Mi., Fr. 8–14 Uhr

Sa. 8.30–12.30 Uhr

Der Eintrittspreis beträgt 3,00 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf in

der Bibliothek und an der Abendkasse.

Mai 2026

5


Haben Sie sich auch schon manchmal gefragt, woher diese oder

jene Straße in Bad Bevensen ihren Namen haben mag?

Und es gibt Straßen, die im Laufe der Zeit ihren Namen –

manchmal auch öfter – gewechselt haben. Oder deren wirtschaftliche

Bedeutung für die Entstehung des Fleckens bis zum

heutigen Bad eine wichtige Rolle spielen. Bad Bevensen hat

rund 150 Straßen – ein paar davon möchte Ihnen unser Vereinsmitglied

Gert Fröhling gern in loser Folge vorstellen.

In dieser Ausgabe lesen Sie den dritten Teil aus der Geschichte

der Bergstraße.

Und ein paar Handgriffe zur Autoreparatur

wurden auch mal eben am Straßenrand

durchgeführt. »Da sahen auch schon mal ein

Paar Beine unter dem Auto raus, weil der Geselle

da etwas reparierte. Da musste man

schon etwas aufpassen im Vorbeigehen«,

schmunzelte eine Zeitzeugin.

Gegenüber, im Haus der Bergstraße 3,

wohnten seit 1719 Christian und Anna Reineccius.

Er stammte aus dem Haus in der Pastorenstraße

1, in der sein Vater Christoph von

1697 bis 1728 als Lehrer tätig war. Christian

diente als Musketier. Das war die Truppengattung

der Infanterie, die mit Musketen (Vorderlader)

kämpften. Diese Bewaffnung war

rd. drei Jahrhunderte im Einsatz und wurde

im 19. Jahrhundert durch Gewehre ersetzt.

Nach Christian folgte sein Sohn, der Leineweber-Amtsmeister

Hinrich Friedrich Reineccius.

Er heiratete Clara Elisabeth Meyer aus

Barum, die mit 44 Jahren starb. Im nächsten

Jahr heiratete er Anna Catharina Meyer aus

Groß Hesebeck. In jeder Ehe wurden vier Kinder

geboren. Davon erreichten nur sechs ein

Alter von 13 Jahren.

Erschreckend ist immer wieder, wenn man

in den Familienchroniken aus dem 18., dem

19. bis hinein in den Beginn des 20. Jahrhundert

blättert. Einmal ist die Vielzahl der Kinder

innerhalb einer Familie erstaunlich hoch, andererseits

war die Sterblichkeitsrate erheblich,

besonders bei Kindern und deren Müttern.

Natürlich spielten die damalige medizinische

Versorgung und die mangelhafte Hygiene

Links das Haus Nr. 1, dahinter das Haus Nr. 3 des Gemüsehändlers

Siechler.

eine große entscheidende Rolle.

Mit Friedrich und später Johann Wilhelm

Reinessius folgten weitere Leineweber, bevor

dessen Tochter Catharina Dorothee den Schuster

Johann Heinrich Schulz aus Thomasburg

heiratete. Die Erben übernahmen 1853 das

Haus, verkauften es 1862 an den Medinger

August Herbst, der es 1866 dem Schuhmacher

Heinrich Friedrichs übereignete. Dessen

Tochter Luise Karoline Dorothee heiratete den

Sattler Wilhelm Max Siechler aus Hameln, deren

Sohn Oswald 1920 das Haus erbte. Er betrieb

hier ein Gemüsegeschäft, das danach

sein Sohn Gerhard Siechler übernahm. Seine

Schwester, die Stenotypistin Margot als Erbin,

heiratete 1955 den Witwer Hans Schacht aus

dem Haus Bergstraße 2 – also gegenüber.

An der Ecke des Hauses Siechler stand noch

lange eine Milchbank. Sie diente dem Bauern

Besenthal zum Abstellen der Milchkannen.

Die wurden täglich mit Pferd und Wagen

vom Fuhrhalter Schmidt, Groß Hesebeck,

abgeholt und zur Molkerei gefahren.

Wenn man die Bergstraße 7 sucht, muss

man in die kleine Straße zwischen den Häusern

mit den Nummern 3 und 9 durchgehen. Nach

Sattelhof Besenthal.

30 Metern kommt man auf einen Bauernhof.

So stellen sich Großstädter einen Bauernhof

vor: Stabiles, gemauertes Klinkerhaus im Grünen,

Garagen und Unterstände für die landwirtschaftlichen

Maschinen auf dem weitläufigen

Gelände mit schönen alten Eichen auf

dem Grundstück. Wenn sie allerdings an Bilder

denken, wo das Korn eingefahren wird, Pferde

und Kühe nebenan weiden . . . Das ist eine

Romantik, die sich ein wirtschaftlich denkender

Bauer nicht mehr leisten kann. Entweder

Viehzucht oder Getreideanbau.

Meierhof und Wechselhof

(Wechselgut)

Wir befinden uns auf dem Sattelhof der Familie

Besenthal. Am bekanntesten sind die

»Meierhöfe«. Das sind die Bauern- oder Gutshöfe,

die in der Regel Adligen oder Geistlichen

gehörten. Mit der Führung des Betriebes

stellten sie einen Meier (oder Meyer) ein, der

den Hof verwaltete. Heute würde man ihn

vielleicht Betriebsleiter oder Geschäftsführer

nennen. So ein Hof war kein Hobby der

Besitzer, sondern sollte Geld bringen, sonst

trennte man sich auch wieder vom Meier.

Lesen Sie weiter auf Seite 8

6 Mai 2026


Mai 2026

7


Fortsetzung von Seite 6

Im Amtsbuch des Amtes Medingen von

1666 sind in Bevensen acht Höfe verzeichnet,

von denen der Sattelhof als Vollhof damals

dem Herzogtum Verden als »Gutsherrn«

zugeordnet war. Von den sieben Halbhöfen

gehörten vier zum »Wechselgut«. Diese Bezeichnung

wurde verwendet, weil Erträge

von diesem Hof in jährlichem Wechsel dem

Kloster oder dem Amt zustanden.

Knapp bei Kasse waren die Hofbesitzer,

ob adelig oder kirchlich, fast immer. Bauliche

Tätigkeiten und ständige Kriege kosteten

ein Vermögen. So wurde 1445 z. B. ein Bierzins

eingeführt, damit Gebäude und Befestigungen

repariert werden konnten. 1450,

also fünf Jahre später, wurde das Weichbild

Bevensens – also die damalige Kernstadt – als

bischöfliches Tafelgut (später Bevensengut)

dem Abt des Klosters St. Michaelis in Lüneburg

verpfändet. 180 Rheinische Gulden und

850 Mark Lübecker Währung war der Preis.

Ausgenommen von dieser Pfändung war der

Sattelhof. 1481 ging die Verpfändung an das

Kloster in Medingen – ausgenommen der Sattelhof.

Diese Art von »Eignungsübertragung«

zieht sich über viele Jahrzehnte.

Sattelhof

Im Jahr 1577 übernahm Clawes Piening

den Hof in der Bergstraße 7. Dazu wurde

ein umfangreiches Schriftstück aufgesetzt,

das die Führung des Sattelhofes regelte. Hier

ein Auszug:

Preiswerter Mittagstisch

dienstags, mittwochs, freitags, samstags von 12.00 bis 14.30 Uhr

Ich Niclawes Harmeling, Domdechandt der

Stiftskirche zu Veerden bekenne hiermit das

ich dem Ersamen Clawes Piening den freien

Sattel Hof zu bevensen, mit allen frey und gerechtigkeiten,

so der Hof von alters heergehabt

und noch hatt, alss das er sei gefeiet von

Schatz vom Zehnten von diensten vnd aller

Unpflicht, so dem Hof mocht auferlecht sein,

oder künftig vferlecht.

Das hat mir Clawes Piening hinwiederumb

nach altem geprauch hofespflicht vnd landesprauch

die gelder zu der Vorhuer gegeben,

vnd sol auch alle Jar vf Michaelis wie sothanes

von alters auch bishero gescheen, Zwantzig

marck Zu Zinse erleggen vn Jerlichst Zu geben

hiemit verpflichtet sein.

In bawlichen Wesen, als seine Vorfharen

gethan, erghalten vnd dieselbige vf seinen

kosten repariren lassen soll.

Verden Im Jahre nach der heilsamen geburdt

Christi Vnseres einigen Erlösers vnd Seligmachers.

Tausent fuenfhundert Sieben vnd Siebentzig.

Siegel

Historisches

Gasthaus

Biclaws Harmeling

Danach führten 1606 Lenhardt und 1636

Oswaldt Piening den Hof.

Nach Oswaldts plötzlichem Tod musste erneut

die Zustimmung für die Weiterführung

des Hofes eingeholt werden. Zu der Zeit hatte

der schwedische König das Sagen.

Dero Königl. Mayth zu Schweden in die

Hertzogthümer Bremen Vndt Vehrden bestallter

Vice Gouverneur

Vndt General

Major über die Infanterie

Churdt Christof

Königsmarck

Graf Zu Westerwiegk

Vndt Stogholm, Herr

Zu Rotenburgk Vndt

Nühaussen p.

teilte in einer Urkunde u. a. mit:

Mein Sattelfreyer Hof in Bävenssen allhir Zu

Vehrden gehörig gewesen durch absterben

des lezten Einhabers Oswald Pynnningen erlediget,

Vndt mir Omni Jure wieder Heimgefallen.

So habe sothanen meinen Sattelfreyen

Hof zu Bävenssen . . . Johann Pynningk gegen

einen billigmässigen entrichteten Weinpfennig

sambt aller Zubehör Vndt Freyheiten,

Driften, Weiden, Wiesen Vndt Saatlande . . .

Soll Er bey sothanen Sattelfreyen Hofe,

dessen Recht Gewaldt Vndt Gerechtigkeiten

gegen jedermann Vndt alle desswegen Ihm

etwas Zustossende Gewalt, Vndt Gefahr gehandthabet,

Vndt Kräftiglich geschützet werden.

Uhrkundlich habe ich diesen Weinkaufs

Brief eigenhändig unterschrieben Vndt mitt

meinen Hochgräfl. Pitschafte bekräftigt. So

geschehen Vehrden, den 29ten December

A.D. 1667.

Siegel

G. Königsmarck.

Allerdings war eine Klausel gültig: Im Kriegsfall

musste der Sattelhof ein Pferd stellen.

Weinkaufsbrief

Alle weiteren Urkunden im Weinkaufsbrief

stellen den Sattelhof von Frondiensten und

Verpflichtungen frei. Er hatte ein Alleinstellungsmerkmal.

Mit Weinkauf bezeichnete man vom 16. bis

zum 19. Jahrhundert eine Hofübernahmegebühr.

Mit Wein hat der Begriff nichts zu tun,

denn es stammt vom niederdeutschen Wort

Winkop ab. Die erste Silbe beinhaltet den Ausdruck

Gewinn und bedeutet das Nutzungsrecht

an Grund und Boden. Win wurde dann

wohl irrtümlich in Wein geändert.

Lesen Sie weiter in der Juni-Ausgabe.

Letzter Tag am 16. Mai

Nehmen Sie mit uns Abschied ab 17.00 Uhr.

Wir freuen uns auf alle Gäste und Freunde!

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9


Ein Ehepaar,

das große Spuren hinterlässt

DianaKlinik: Therese und Holger Trachsel nach 40 Jahren in den

Ruhestand verabschiedet

Bad Bevensen. Es war eine Verabschiedung,

wie sie nicht oft vorkommt:

Mit Therese und Holger

Trachsel ging jetzt ein Ehepaar in

den Ruhestand, das gemeinsam

rund 40 Jahre in der DianaKlinik

tätig gewesen ist. »Das ist eine

außergewöhnlich lange Zeit, für

die wir Ihnen sehr danken«, sagte

Detlef Bätz, Geschäftsführer der

DianaKlinik, während einer be­

wegenden Abschiedsfeier, zu der

zahlreiche Kolleginnen und Kollegen

gekommen waren, um den

Trachsels mit vielen persönlichen

Worten des Dankes und der Anerkennung

auf Wiedersehen zu

sagen.

Holger Trachsel war als Technik-Leiter

stets ein gefragter und

verlässlicher Ansprechpartner.

»Sie waren sehr engagiert und

kollegial, ein sehr guter Handwerker

mit hervorragenden fachlichen

Kenntnissen«, bescheinigte

ihm Detlef Bätz und fuhr fort: »Sie

waren nicht nur eine große Bereicherung

für den Bereich Technik,

sondern obendrein omnipräsent.

Klinikmanagerin Mareike Hoffmann, Therese und Holger Trachsel, Geschäftsführer

Detlef Bätz und Pflege- und Versorgungsmanagerin Ramona

Schröder.

Sie sind ein Gesicht des Hauses

und werden hier große Spuren

hinterlassen.«

Das Gleiche gilt für Therese

Trachsel, deren Wirken über

mehr als vier Jahrzehnte die Pflege-

und Versorgungsmanagerin

Ramona Schröder würdigte.

Als Stationsleiterin der Orthopädie

und der Psychosomatik hat

Therese Trachsel im Laufe der

Zeit viele Veränderungen miterlebt

und mitgestaltet. »Sie haben

viele Etappen mit großen

Erfolgen gemeistert«, so Ramona

Schröder, »und dafür sagen wir

von Herzen Danke.« Dem schloss

sich auch der Chefarzt der Orthopädie

in der DianaKlinik, Kai

Schöchle, an: »Die Zusammenarbeit

hat ganz viel Spaß gemacht

– das zeigt sich unter anderem

auch daran, dass so viele Kolleginnen

und Kollegen zu diesem

Abschied gekommen sind.«

Und auch, wenn Therese und

Holger Trachsel nicht so ganz gehen

und dem Haus auch künftig

noch stundenweise als Arbeitskräfte

erhalten bleiben – so

manche Träne floss dann doch.

»Du hattest immer ein offenes

Ohr und hast aus Kollegen ein

Team gemacht«, trugen einige

von Therese Trachsels Kolleginnen

vor, »dich gehen zu lassen,

fällt uns schwer.« Fröhliche

Klänge wurden aber auch angeschlagen:

So hatten Kollegen

eigens für diesen Tag einen Abschiedssong

für die künftigen Ruheständler

komponiert – und der

blieb auch noch Stunden nach

der bewegenden Feierstunde als

Ohrwurm erhalten . . .

Rückenfit

Mittwochs, 17 Uhr, Treffpunkt vor der Tourist-Information

Um schmerzfrei stehen, sitzen

oder laufen zu können, muss die

Rückenmuskulatur gut ausgebildet

sein. Beim »Rückenfit« werden

gezielt Übungen zur Stärkung

der Bauch- und Rückenmuskulatur

angewendet, um die

Beweglichkeit zu verbessern, Rückenleiden

zu lindern, aber auch

zur besseren Haltung. Nebenbei

wird das Training durch den Einsatz

von Musik motivierend unterstützt.

Fitness-Instruktor Roland

Kirchinger bietet ein ganzheitliches

Bauch- und Rückenprogramm

an.

Bitte kommen Sie in bequemer

Sportkleidung und bringen ein

Handtuch mit. Matten werden

gestellt.

. . . Es gibt ein paar Dinge, die können auch wir nicht bedrucken.

Für alles andere stehen wir Ihnen mit Offset- und Digitaldruckwerken

bis zum Format DIN A1 und einer leistungsfähigen Grafikabteilung

gern zur Verfügung.

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Sonntag, 14. Juni 2026, 12 bis 17 Uhr

Vom Kurpark bis zum Kirchplatz in Bad Bevensen

Naturmarkt

Jetzt noch mitmachen und Teil eines besonderen

Tages werden

Ein Tag voller Natur, Begegnungen

und Inspiration: Der Naturmarkt

in Bad Bevensen steht

wieder an – und dafür werden

noch engagierte Aussteller, Ver­

eine, Organisationen und Unternehmen

gesucht, die Lust haben,

ihre Leidenschaft für Natur

mit anderen zu teilen.

Einmal im Jahr verwandeln

10 Mai 2026


sich der Kurpark und die Innenstadt

in einen lebendigen Treffpunkt

für alle, die Natur erleben,

entdecken und genießen möchten.

Genau hier bietet sich die

Chance, sich und die eigene Arbeit

einem großen, interessierten

Publikum zu präsentieren – persönlich,

nahbar und mitten im

Geschehen.

Von 12 bis 17 Uhr können

Teilnehmer dabei sein und ihre

Ideen, Projekte, Produkte oder

ihr Engagement vorstellen. Die

Teilnahme als Infostand ist kostenlos,

für Handler gibt es eine

kleine Gebühr. Ob regionale Spezialitäten,

Pflanzenbörse, Naturschutzarbeit

oder nachhaltige

Konzepte – gefragt ist alles, was

die Natur erlebbar macht.

Der Naturmarkt hat sich in den

vergangenen Jahren zu einem

echten Highlight entwickelt und

zieht zahlreiche Familien, Ausflügler

und Naturinteressierte aus

der gesamten Region an. Die zusätzlich

geöffnete Innenstadt

sorgt für eine besondere Atmosphäre

und viele Besucher.

Mit dabei sind auch in diesem

Jahr wieder

starke Partner

wie die Jägerschaft

des Landkreises

Uelzen,

der Wildpark Lüneburger

Heide

und der BUND

Uelzen.

Ein abwechslungsreiches

Rahmenprogramm

mit Mitmach-Führungen

im Kurpark

lädt dazu ein, die Natur aktiv zu

entdecken und selbst Teil davon

zu werden.

Und auch der Abschluss kann

sich sehen lassen: Am Abend

sorgt die bereits ausverkaufte

Comedy-Show der Garten-Influencerin

Katrin Iskam im Kurhaus

für beste Unterhaltung.

Jetzt mitmachen, sichtbar

werden und Teil eines besonderen

Tages in Bad Bevensen sein.

Interessierte können sich ab

sofort bei der Bad Bevensen

Marketing GmbH unter event@

bad-bevensen.de melden.

Frühstück, Mittagstisch,

hausgebackene Kuchen und Torten

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SOLEbendig

Ein Tag voller Energie und Achtsamkeit

Donnerstag, 28. Mai 2026, ab 14.00 Uhr

Die Jod-Sole-Therme lädt am

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wird der Tag von kreativen

Aktionen und einem stimmungsvollen

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Zeit

für Dich!

Mai 2026

11


Stacheldraht an der

Grundstücksgrenze

Einen besonderen Fall eines Nachbarschaftsstreites

hatte das Amtsgericht München im

Jahr 2007 zu entscheiden (AG München

24.7.07, AZ 173 C 23153/06).

Die Parteien dieses Rechtsstreits waren

zwei benachbarte Ehepaare. Sie bewohnten

je eine Hälfte eines Doppelhauses. Seit Jahren

bestand ein erheblicher Konflikt zwischen

den Parteien, der schon in mehreren vorausgegangenen

Verfahren vor Straf- und Zivilgerichten

geführt wurde. Im Laufe der Jahre

errichteten die Beklagten unmittelbar und

entlang der gesamten gemeinsamen Grundstücksgrenze

eine aus Holz hergestellte zaunbzw.

wandartige Konstruktion, die im Jahre

2001 fertig gestellt wurde. Sie befand sich auf

dem Grundstück der Beklagten und ist überall

zumindest 1,80 m hoch, teilweise deutlich

höher. In Hausnähe ist die Konstruktion bis

unter den Dachüberstand geführt und mit

Stacheldraht bewehrt.

Dieser Zaun wurde allerdings zuvor schon

einmal in einem 2004 vor dem Amtsgericht

München geführten Verfahren thematisiert.

Dabei erklärten die jeweiligen Männer der

Parteien, man wolle am bestehenden Zustand

der gemeinsamen Grundstücksgrenze

nichts verändern. Tatsächlich blieb der

Zustand gleich, bis im Jahre 2006 die Kläger

von den Beklagten den Rückbau der »Befestigungsanlage«

auf einen Sichtschutz mit einer

Höhe von maximal zwei Metern und einer

Länge von maximal vier Metern forderten.

Die Kläger trugen vor, von dieser Konstruktion,

die an die Grenze der ehemaligen DDR

erinnere, gingen unzumutbare Einwirkungen

aus, wodurch die Nutzbarkeit ihres eigenen

Grundstücks erheblich

beeinträchtigt

werde. Es komme

zu Abschattungen nahezu des gesamten

»Anwaltliches Allerlei«: Die Rechtsanwälte

Constantin Schwier, Dieter Ebert und

Markus Steinkamp geben Einblicke in den

Rechtsalltag.

Grundstücks. Bis in den Mai liege dadurch

Schnee im Garten. Außerdem nutze der beklagte

Ehemann diese Konstruktion, um sich

dahinter zu verstecken und die Kläger zu bewerfen,

etwa mit Blumenzwiebeln. Sie sei nur

errichtet worden, um die Kläger zu schikanieren.

Die Beklagten sahen in der Aufforderung

nur eine weitere Schikane der Kläger, von denen

sie in der Vergangenheit bereits mit Klagen

überzogen worden seien. Die Errichtung

des Zauns sei notwendig, um den ständigen

Anfeindungen der Kläger vorzubeugen und

die eigene Privatsphäre zu schützen. Derartige

Zäune gäbe es mehrfach in der Nachbarschaft,

die Kläger würden auch nicht beeinträchtigt.

Dort wo der Zaun höher als 1,80

Meter sei, würde er von der Grenzbepflanzung

der Kläger auf deren Grundstücksseite

vollständig verdeckt. Der Zaun sei auch nötig,

um die besonders hässliche Grenzbepflanzung

der Kläger zu verdecken.

Das Amtsgerichts München wies die Klage

ab.

Gegen den Zaun als solches könne die Klagepartei

sich schon nicht wenden, weil er in

weiten Teilen durch die eigene Grenzbepflanzung

vollständig bedeckt sei. Eine zusätzliche

Beeinträchtigung gehe von ihm nicht aus. Außerdem

sei ein Zaun dieser Höhe auch in der

Nachbarschaft mehrfach vorhanden. Lediglich

der Teil der Zaunanlage, der aus Stacheldraht

bestehe, sei eigentlich nicht zulässig.

Die Einzäunung mit Stacheldraht widerspreche

evident den Grundsätzen eines normalen

Umgangs mit seinen Mitmenschen. Der

aggressive und feindselige Charakter von Stacheldraht

verbiete dessen Einsatz, sofern kein

besonderer Grund dafür bestehe.

Allerdings könnten die Kläger im vorliegenden

Fall seine Beseitigung nicht verlangen.

Seit 2004 habe sich an dem Zaun nichts

geändert. In der Verhandlung vom 07.07.2004

hätten zumindest die jeweiligen Ehemänner

übereinstimmend erklärt, am bestehenden

Zustand nichts verändern zu wollen. Angesichts

der Tatsache, dass ansonsten über so

viele Dinge gestritten wurde, konnten sich

deshalb die Beklagten darauf verlassen, dass

zumindest der Zaun nicht angegriffen würde.

Der etwaige Beseitigungsanspruch der Kläger

sei daher auch verwirkt.

Zeit schenken und zuhören

Grüne Damen im HGZ Bad Bevensen suchen

Verstärkung

Margit Schilling (l.) und Karin Krüger

sind zwei der Grünen Damen

am HGZ Bad Bevensen und freuen

sich über weitere Ehrenamtliche

in ihren Reihen. Foto: HGZ.

Bad Bevensen. Sie sollten

Freundlichkeit und Ruhe ausstrahlen

und ihre eigene Person

zurücknehmen. Sie bewahren

Neutralität, hören zu, lesen

vor und kümmern sich um die

Bedürfnisse und Wünsche

der Patientinnen und Patienten.

Sie besorgen fehlende

Kleinigkeiten, organisieren

Lesestoff vom Kiosk und aus

der hauseigenen Bibliothek –

und sie finden ermutigende

Worte auch in schwierigen

Situationen: Die Grünen Damen

im Herz- und Gefäßzentrum

(HGZ) Bad Bevensen sind Ehrenamtliche,

die ein besonders wertvolles

Gut verschenken: Zeit.

Montags bis freitags sind sie

vormittags auf den Stationen

des HGZ im Einsatz. Doch die

Grünen Damen geben nicht nur,

sie bekommen auch etwas zurück.

»Die Menschen sind sehr

dankbar, wenn man für sie da

ist«, heißt es immer wieder. »Und

man hat immer das Gefühl, etwas

Gutes getan zu haben.«

Die Idee, dass Ehrenamtliche

in Kliniken für Patientinnen und

Patienten da sind, kommt ursprünglich

aus den USA und

wurde 1969 durch Brigitte Schröder,

die Ehefrau des damaligen

Verteidigungsministers Gerhard

Schröder, in Deutschland etabliert.

Heute unterstehen die

»Grünen Damen« der evangelischen

Kranken- und Altenhilfe

e. V., sie organisieren sich aber

selbstständig. Ihre Bezeichnung

ist auf die lindgrüne Farbe der

Kittel zurückzuführen.

Aktuell wünschen sich die Grünen

Damen am HGZ Bad Bevensen

weitere Ehrenamtliche zur

Unterstützung. Wer interessiert

ist, kann sich bei Julia Riedel, Koordinatorin

der Grünen Damen,

melden: (05821) 82-1494. Grüne

Herren sind natürlich auch sehr

willkommen.

12 Mai 2026


Sonntag, 31. Mai, 15.00 Uhr, Kurhaus

Tanztee mit Eternity

Tanzen im Kurhaus

Am 31. Mai 2026 heißt es wieder:

Tanzschuhe an und ab ins

Kurhaus! Ob schwungvoller Discofox,

eleganter Walzer, romantisches

Schwofen oder einfach

entspanntes Zuhören – für jede

Stimmung ist etwas dabei. In geselliger

Atmosphäre und bei flotter

Tanzmusik sind alle herzlich

willkommen – jung und alt, Tanzbegeisterte

und Musikliebhaber.

Das Duo »Eternity« bringt stilvolle

Tanzmusik und schwungvolle

Partymelodien auf die Bühne,

mit einer Mischung aus ak­

tuellen Hits und zeitlosen Evergreens.

Ihr vielseitiges Repertoire

wird ständig erneuert und garantiert

beste Unterhaltung. Die

Band besteht in ihrer Grundformation

als »Duo« (Keyboard und

Drums) seit 1993 und ist mittlerweile

ein vertrauter Gast bei Konzerten

und Tanztee-Nachmittagen

in Bad Bevensen.

Auch an diesem Tag ist das Kurhauscafé

wieder mit seinen köstlichen

Kuchen und Torten für eine

wohlverdiente Pause da. Der Eintritt

zum Tanztee ist frei.

Der Wonnemonat Mai macht

Lust auf schöne Stunden im Garten

und auf dem Balkon. Hier erfahren

Sie, was es jetzt zu tun

gibt: Sie können zum

Beispiel größere Rasenflächen

neu anlegen,

Sommerblumen

und Gräser pflanzen.

Und natürlich dürfen

wärmeliebende

Fruchtgemüse nach

GARTENTIPP

Der ausgefuxxte Monatstipp

Der Garten im Mai

den Eisheiligen endlich ins Freie.

Wärmeliebende Gemüse

ins Beet setzen

Nach den Eisheiligen Mitte Mai

dürfen wärmeliebende Gemüse

wie Tomaten-, Gurken- und

Chili-Pflanzen endlich ins Beet.

Kohl, Salat, Lauch, Radieschen

und Möhren können gesät und

gepflanzt werden. Und auch

Wintergemüse wie Blumenkohl,

Grünkohl und Rosenkohl müssen

jetzt gesät oder gepflanzt

werden, damit bis zum Winter

genug Zeit zum Wachsen und

Reifen bleibt.

Rasen neu anlegen

Den Gartentipp

des Monats

schreibt

T. Schilli von der

Fa. »Landfuxx«,

Am Bahnhof 4,

Bad Bevensen

gabel etwa 20 bis 30 Zentimeter

tief auf. Holen Sie unerwünschte

Kräuter mitsamt Wurzeln aus

der Erde, damit sie später nicht

wieder durchtreiben.

Nach dem Lockern

lässt sich der Boden

durch das Einarbeiten

von Zusätzen verbessern:

Bei schweren

Böden bietet sich

feiner Sand, bei leichten

Böden Tonmehl oder Rindenhumus

an. Auch niedrig dosierter

Dünger und Humus, zum

Beispiel in Form gesiebten, reifen

Komposts, sind eine gute Starthilfe

für den Rasen. Dann darf gesät

werden.

Sommerblumen und

Wildblumen säen

Wie wunderschön sind Gärten

mit vielen bunten Blüten. Sommerblumen

können nach den

Eisheiligen, also ab Mitte Mai, in

den Garten gepflanzt werden.

Auch eine Direktsaat ist bei vielen

Arten jetzt im Freiland möglich.

Im Handel werden viele Samenmischungen

angeboten.

Wer eine blühende Wiese haben

möchte, der entscheidet sich für

Wildblumenmischungen. Im Unterschied

zur Sommerblumenmischung

sind hier auch Gräser

enthalten. Aber egal wofür

Sie sich entscheiden, achten Sie

darauf, dass das Saatgut zu Ih­

Die milderen Temperaturen im

Mai erlauben es, größere Rasenflächen

neu anzulegen. Damit

Grassamen sicher und gleichmäßig

keimen, sollte es nachts nicht

kälter als zehn Grad sein. Lockern

Sie den Boden vor der Aussaat

mit dem Spaten oder der Graberer

Region, zum Standort auf Ihrem

Grundstück und zum Boden

passt. Die Pflanzen fühlen sich

dort wohl, wo die Bedingungen

ihrem natürlichen Standort entsprechen.

Wichtig ist für jede

Saatmischung, dass der Boden

gut vorbereitet wird.

Beginn der Balkonsaison

Die ersten Stiefmütterchen,

Primeln und Hornveilchen haben

Balkon, Terrasse und Hauseingang

schon seit Frühlingsbeginn

Im Mai:

Bonafleur

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wird es in »Balkonien« erst

ab Mai, wenn die Sonnenstrahlen

wärmen, die Abende länger

werden und die Luft milder ist.

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Mai draußen stehen. Bepflanzen

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Mai 2026

13


22. bis 25. Mai & 21. bis 23. August 2026, Kurhaus Bad Bevensen

9. & 10. Tanzsportturnier

Heide-Pokal in Bad Bevensen

Im Mai und im August 2026 wird

das Kurhaus Bad Bevensen wieder

zum Treffpunkt für Tanzsportbegeisterte.

Vom 22. bis 25.

Mai und 21. bis 23. August finden

das inzwischen 9. und 10. Tanzsportturnier

um den Heide-Pokal

statt.

Organisiert wird die Veranstaltung

von dem erfahrenen

Tanztrainerehepaar Betty und

Gerwin Biedermann in Zusammenarbeit

mit dem Verein Grün-

Weiß Braunschweig. Erwartet

werden rund 400 Tanzpaare aus

dem gesamten Bundesgebiet,

die in etwa 450 Starts ihr Können

in verschiedenen Leistungsklassen

der Senioren unter Beweis

stellen – vom Turniereinsteiger

bis hin zum Deutschen Meister.

Dem Turnier geht eine intensive

Tanzsportseminarwoche vo­

Samtgemeinde

sucht Wahlhelferinnen und Wahlhelfer

Die Kommunalwahl 2026 in Niedersachsen

und somit auch in der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf

ist ein wichtiger Moment für die

Bürgerinnen und Bürger, um die Zukunft ihrer

Region aktiv mitzugestalten. Es werden die

Mitglieder des Kreistages, Samtgemeinderates

sowie der Gemeinderäte und der Posten

des Landrates und des Samtgemeindebürgermeisters

gewählt. Diese Wahl beeinflusst direkt

viele lokale Entscheidungen. Durch die

Teilnahme an der Kommunalwahl können die

Wählerinnen und Wähler darüber entscheiden,

wer ihre Interessen in der kommunalen

Politik vertreten wird. Die Samtgemeindeverwaltung

sucht für die Durchführung der Wahl

Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Das Wahlehrenamt

dürfen alle wahlberechtigten Einwohnerinnen

und Einwohner der Samtgemeinde

übernehmen, die am Wahltag das 16.

Lebensjahr vollendet haben. Wahlberechtigt

sind auch nur Personen mit deutscher Staats­

Seit über 130 Jahren

raus, die ebenfalls unter der Leitung

von Betty und Gerwin Biedermann

steht. Die Seminarwoche

bietet den Teilnehmern

die Möglichkeit,

ihre Technik

zu verbessern und

sich optimal auf die

Wettbewerbe vorzubereiten.

Für Besucher ist

ebenfalls einiges geboten:

Im Foyer des

Kurhauses stehen

Speisen und Getränke

bereit, und

mehrere Aussteller

präsentieren eine

Auswahl an Tanzsportmode

und Zubehör.

Interessierte Zuschauer

sind herzlich

angehörigkeit oder der eines Mitgliedstaates

der EU.

Zu den Aufgaben gehören die Ausgabe der

Stimmzettel, Überprüfung der Wahlberechtigung

aufgrund des Wählerverzeichnisses,

Freigabe der Wahlurne für den Einwurf des

Stimmzettels sowie Mitarbeit bei der Ermittlung

der Wahlergebnisse.

Die rund 40 Wahllokale sind am Wahlsonntag

von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Eine Schicht

am Wahltag dauert etwa fünf Stunden. Ab

18 Uhr zählen die Wahlvorstandsmitglieder

eines Wahllokals gemeinsam die Stimmen

aus. Für die Tätigkeit wird eine Aufwandsentschädigung

gezahlt.

Wer Interesse hat, kann sich im Wahl büro

per E-Mail unter d.wuennecke@bevensenebstorf.de

oder k.mennerich@bevensenebstorf.de

oder unter Telefon (05821) 890

melden.

Licht für das ganze Jahr

ab € 29,99

eingeladen, die Tänzerinnen und

Tänzer anzufeuern und die besondere

Turnieratmosphäre mitzuerleben.

Eintrittskarten sind im Vorverkauf

in der Tourist-Information

im Kurhaus, bei allen bekannten

Vorverkaufsstellen, online unter

www.bad-bevensen.de sowie

an der Tageskasse erhältlich.

Tanzturnier um den Heidepokal. © Bad Bevensen Marketing GmbH.

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14 Mai 2026


Infos und um den Schlaganfall

Großer Aktionstag am 9. Mai in der DianaKlinik in Bad Bevensen

Bad Bevensen. Er ist nicht nur

weltweit die zweithäufigste Todesursache,

sondern zudem ein

Hauptgrund für bleibende Behinderungen:

der Schlaganfall.

»Und immer mehr Menschen

sind davon betroffen, da die Bevölkerung

immer älter wird«, gibt

Dr. Iris Brandt zu bedenken. Die

Chefärztin der Neurologie in der

Bad Bevenser DianaKlinik und

ihr Team laden daher am Sonnabend,

9. Mai, von 9 bis 13 Uhr

zum nunmehr 15. Schlaganfall-Tag

ein, um auf Risikofaktoren,

Ursachen, Symptome,

Erste-Hilfe-Maßnahmen und

Präventionsmöglichkeiten aufmerksam

zu machen.

In der Eingangshalle des

Hauses wird an vielen Ständen

und mit Vorträgen über das Thema

informiert. Nach einer Begrüßung

folgen ab 9.30 Uhr im

Stundentakt verschiedene Impulsvorträge

– zu den Ursachen

und zur Prophylaxe von Schlaganfällen,

zur Arteriosklerose, zum

Notfallmanagement oder auch

über die kognitiven Defizite, die

nach einem Schlaganfall auftreten

können.

»Wir möchten zum Beispiel darüber

aufklären, dass unter anderem

auch Herzrhythmusstörungen

beziehungsweise Vorhofflimmern

zu einem Schlaganfall

führen können«, sagt Dr.

Brandt. Betroffen davon seien

mittlerweile auch immer mehr

jüngere Patienten. Welche Auswirkungen

Arteriosklerose auf

das Schlaganfallrisiko hat und

wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen

vorgebeugt werden kann, darüber

informiert zum Beispiel Dr.

Christian Baumbach, Chefarzt

der Klinik für kardiologische und

angiologische Rehabilitation am

Herz- und Gefäßzentrum (HGZ)

Bad Bevensen.

Informationen gibt es auch

über die vielen Therapiemöglichkeiten

für Schlaganfall-Patienten

in der DianaKlinik, unter anderem

von der Ernährungsmedizin

des Hauses zu gesunder Ernährung

und von Sanitätshäusern

zu Hilfsmitteln, die den Alltag der

Betroffenen erleichtern können.

Darüber hinaus können Interessierte

ihren Blutdruck

messen und Cholesterin

und Blutzucker testen lassen.

Das Atrium-Café der

DianaKlinik ist für kleine

Stärkungen geöffnet, und

der DRK-Kreisverband gibt

Einblicke in einen modernen

Rettungswagen.

Qualität besitzen,

Service genießen!

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Ein Leben ohne Fahrrad

ist möglich,

macht aber weniger Spaß!

Nordische Klänge

mit dem Kammerchor ReVoice

23. Mai 2026, 18.00 Uhr im Kloster Medingen

Wer das Domgymnasium (DoG)

in Verden auf musikalischer Ebene

ein wenig verfolgt, meint vielleicht

zu glauben, dieses Gesangsensemble

schon zu kennen.

Denn auch wenn der im

November 2024 gegründete

Kammerchor »ReVoice« nicht mit

dem DoG in Verbindung steht,

setzen sich die Mitglieder aus

ehemaligen Sänger/innen des

Kammerchors vom Domgymnasium

zusammen. Mittlerweile ist

die Gruppe an 20- bis 26-Jährigen

allerdings weit verteilt: von

Freiburg über Maastricht bis nach

Magdeburg. »Ich glaube, das,

was ich an diesem Chor am meisten

schätze, ist, dass wir auf die

Art und Weise Kontakt halten, auf

die wir uns damals kennengelernt

haben. Das Singen hat uns in der

Schulzeit schon verbunden und

ist jetzt der unsichtbare Faden,

der uns alle zusammenhält«, erklärt

Jasper Gründl, Vorsitzender

des Vereins und Sänger im Tenor.

Anders als bei anderen Chören

treffen sich die Mitglieder nicht

regelmäßig zum Proben, sondern

erlernen das Konzertrepertoire

zunächst eigenständig und

setzen die Stücke während einer

intensiven gemeinsamen Probenphase

zusammen.

Mitte Mai hat es den Chor

ReVoice zu genau solch einer

Probenphase in die Nähe von

Würzburg auf Schloss Weikersheim

verschlagen. Vier Tage lang

wurde hier fleißig gesungen, gelacht

und in alten Schulzeiten geschwelgt.

Verschiedene Stücke

zum Thema »Nordische Klänge«,

die zum Teil schon bekannt und

zum Teil ganz neu waren, wurden

erprobt und konzertreif ausgearbeitet.

Jetzt möchte ReVoice

Sie herzlich einladen, dieses Programm

live zu erleben.

Das Publikum kann sich auf

einen spannenden Mix der nordischen

Chormusik freuen. Von

Estland und Lettland über Norwegen

und Schweden bis hin

nach Island, ist die Vielfalt der

Kulturen in dem Programm wiederzufinden.

Es geht um Liebe,

Hochzeit, Midsommar, und um

das Licht, welches selbst in dunklen

Tagen nie ganz ausbleibt. Das

Repertoire wurde von Chorleiterin

Vanessa Galli mit viel Bedacht

ausgewählt, um eine eindrucksvolle

Mischung verschiedener

Stile, Herausforderungen und

Klänge zu erzeugen. Es wird geklatscht,

geflüstert, gerufen, aber

vor allem wird natürlich ganz viel

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gesungen.

Weitere Informationen zu Chor

und Projekt: www.revoice-kam

merchor.de.

Wer schon einen kleinen Einblick

in das Konzert haben möchte,

kann Impressionen der Probenphase

auf Instagram ansehen:

@revoice_kammerchor.

Der Eintritt zum Konzert ist

frei, um Spenden zur Projektfinanzierung

wird gebeten. Ein

besonderer Dank gilt der Klosterkammer

Hannover, die das Projekt

finanziell unterstützt.

Tischlerei Holzart – vertreten durch Christian Koch und Peter Thiedemann

Mai 2026

15


Autoruf 2828 | Inh. M. Knak | Am Bahnhof 6 | 29549 Bad Bevensen

VORSICHT, SATIRE!

Der Satirebeauftragte warnt: Das versehentliche Lesen dieser

Kolumne kann zu schweren Stimmungsschwankungen führen!

Beziehungen

Wenn Sie jetzt glauben, ich

möchte auf den medial aufgeputschten

Skandal eines C-Promi-Pärchens

eingehen, muss ich

Sie leider enttäuschen. In diesem

Fall sind genug Wörter geschrieben

und gesprochen worden.

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Aber Sie alle kennen sicherlich

Bonobos, eine Unterart des

Schimpansen. Der Bonobo führt

ein relativ einfaches Leben, das

hauptsächlich aus drei Dingen

besteht: Schlafen, Fressen und

Poppen. Gerade bei letzterem

Kartenvorverkauf für

(fast)

alle Veranstaltungen

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entwickelt der Bonobo eine erstaunliche

Aktivität. Es ist ihm

grundsätzlich egal, ob er Männlein

oder Weiblein vor sich hat.

Beschnackselt wird, was nicht bei

Drei auf dem Baum ist. Und wenn

alle auf dem Baum sind, wird halt

da oben weitergemacht.

Jeder von uns hat diesen einen

Mann im Bekanntenkreis,

der ähnlich wie die Bonobos alles

bespringen möchte, was sich

an Weiblichkeit in der Nähe befindet.

Den man zurückhalten

muss, damit er bei Penny nicht

auf das Kassenband hüpft, um

der Kassiererin näher zu sein.

Wenn ich allerdings an die Kassiererin

in unserem Penny denke,

eine wirklich nette Frau, habe

ich Bilder im Kopf, die ich nur mit

der Konzentration auf brennende

Katzenbabys löschen kann. Aber

das nur am Rande.

Der größte Teil der Menschheit

lebt in monogamen Beziehungen.

Bei manchen wechseln

diese tage- oder wochenweise,

andere halten es

über mehrere Jahre,

wenn nicht sogar ein

ganzes Leben mit ihrem

Partner aus.

Dass dies nicht immer

das Gelbe vom

Ei ist, wusste schon

das 1. Buch Mose

zu berichten, als

Eva Adam den Apfel

brachte, was beiden

die Kündigung

Gottes für den Mietvertrag

im Paradies

einbrachte.

Auf die heutigen

Verhältnisse umgemünzt

wäre das so, als bringe die

Frau dem Mann ein Bier aus der

Küche mit und plötzlich ist Netflix

weg. Nur noch öffentlich-rechtliches

Fernsehen mit langweiligen

Talkshows oder Privatfernsehen

mit Hartz-IV-TV und verstümmelten

Spielfilmen, in denen

die Werbepausen länger sind als

das eigentliche Geschehen.

Was früher noch in engen

Grenzen steckte und von einem

Geistlichen abgesegnet werden

musste, um gesellschaftlichen

Konsens zu finden, ist heutzutage

doch recht frei gehalten.

Die klassische Mann-Frau-Beziehung

tritt in den Hintergrund.

Immer öfter trifft man auf Frau

Michael Schliekau,

Polizeihauptkommissar,

lebt in Langenhagen

und macht sich von Zeit

zu Zeit seine Gedanken

über die Auswirkungen

allzu menschlichen Verhaltens.

und Frau oder Mann und Mann

oder divers mit irgendwas.

Bereits 1976 heiratete eine

Engländerin einen 50 Pfund

schweren Felsbrocken. Der Vorteil

dieser Beziehung liegt klar auf

der Hand. Zwar bringt der Felsen

nicht den Müll raus und ist kommunikationstechnisch

etwa auf

gleichem Niveau wie der handelsübliche

Ehemann, aber er

säuft nicht, frisst nicht und hat

keine Widerworte.

1999 heiratete ein Taiwanese

eine Barbie-Puppe, weil er

glaubte, die Seele seiner verstorbenen

Frau sei in dieses kleine

Stück Plastik gefahren. Und ich

dachte immer, Drogen seien dort

nicht erlaubt.

Eine andere Engländerin heiratete

sich selbst, nachdem sie

sich auf einer Parkbank einen romantischen

Antrag

gemacht hatte. Ich

glaube, mein Therapeut

würde die

Dame gern mal kennenlernen.

Sie sehen: Alles

ist möglich! Selbst

wenn Sie sich nach

dem neuen Selbstbestimmungsgesetz

als Toaster definieren,

können

Sie durchaus Ihren

Fernseher heiraten.

Nur bei Tieren sollte

man vorsichtig sein.

Der Gesetzgeber

hat etwas dagegen, wenn es

über eine rein platonische Beziehung

hinausgeht.

Ich selbst bin inzwischen zweimal

glücklich geschieden, lebe

aber wieder in einer Beziehung.

Und zwar zu meinem Sofa. Nahezu

jedes Wochenende gehen

wir eine innige, fast untrennbare

Verbindung ein. Und obwohl

mein Augenmerk mehr auf die

Mattscheibe gerichtet ist, weiß

ich, dass meine Couch mich liebt,

denn sie meckert nicht mit mir.

inmal im Monat reicht

Ihnen nicht? Besuchen

Sie mich im Internet unter

http://mschliekau.wordpress.com.

Unsere nächste Ausgabe erscheint Ende Mai 2026. Anzeigen- und Redaktionsschluss: 10. Mai 2026.

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