04.05.2026 Aufrufe

Newsletter_05-2026_DE

Ein Reinraum ist ein Raum, in dem die Konzentration luftgetragener Teilchen sehr gering gehalten wird. Je geringer der Anteil luftgetragener Teilchen in einem Raum sein soll, desto bedeutender wird Technik, die die Reinheit der Luft garantiert. Reinraumtechnik ist international jedoch keine Branche sondern ein Wirtschaftszweig, der essenziell ist in vielen Branchen, in denen Partikel und Keime kontraproduktiv sind bei der Herstellung, Bearbeitung und Abwicklung: Pharmazeutische Industrie und Biotechnologie, Chemische Industrie, Healthcare, Lebensmittelindustrie und Kosmetik, Oberflächen- und Kunststofftechnik, Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, Optik und Lasertechnologie, Luft- und Raumfahrttechnik, Automobilindustrie und Elektromobilität sowie grundsätzlich Forschung und Entwicklung. Reinraumtechnik ist in allen zukunftsrelevanten Branchen ein bedeutender regulatorischer und wirtschaftlicher Faktor. Alle diese aufgelisteten Branchen, und vermutlich noch ein paar weitere, haben im internationalen Wettbewerb ohne Reinraum keine Zukunfts-Perspektiven, denn regulatorische Anforderungen definieren Einsatzgebiete und Anwendungen: ISO-14611-Normenreihe und die VDI-2083-Richtlinienreihe, der EU-GMP-Leitfaden, die ISPE-Baseline-Guides und die WHO-Technical-Report-Serie-No-957, sowie einige mehr. Entscheidend beim Bau und beim späteren Betrieb einer Biotechnologieanlage, eines Halbleiterwerks, eines Labors oder eines Krankenhauses sind also nicht nur die Bau- und Brandschutzbestimmungen, sondern auch die Vorschriften für den Bau und Betriebs eines Reinraumes.

Ein Reinraum ist ein Raum, in dem die Konzentration luftgetragener Teilchen sehr gering gehalten wird.
Je geringer der Anteil luftgetragener Teilchen in einem Raum sein soll, desto bedeutender wird Technik, die die Reinheit der Luft garantiert. Reinraumtechnik ist international jedoch keine Branche sondern ein Wirtschaftszweig, der essenziell ist in vielen Branchen, in denen Partikel und Keime kontraproduktiv sind bei der Herstellung, Bearbeitung und Abwicklung:
Pharmazeutische Industrie und Biotechnologie, Chemische Industrie, Healthcare, Lebensmittelindustrie und Kosmetik, Oberflächen- und Kunststofftechnik, Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, Optik und Lasertechnologie, Luft- und Raumfahrttechnik, Automobilindustrie und Elektromobilität sowie grundsätzlich Forschung und Entwicklung.
Reinraumtechnik ist in allen zukunftsrelevanten Branchen ein bedeutender regulatorischer und wirtschaftlicher Faktor.
Alle diese aufgelisteten Branchen, und vermutlich noch ein paar weitere, haben im internationalen Wettbewerb ohne Reinraum keine Zukunfts-Perspektiven, denn regulatorische Anforderungen definieren Einsatzgebiete und Anwendungen:
ISO-14611-Normenreihe und die VDI-2083-Richtlinienreihe, der EU-GMP-Leitfaden, die ISPE-Baseline-Guides und die WHO-Technical-Report-Serie-No-957, sowie einige mehr.
Entscheidend beim Bau und beim späteren Betrieb einer Biotechnologieanlage, eines Halbleiterwerks, eines Labors oder eines Krankenhauses sind also nicht nur die Bau- und Brandschutzbestimmungen, sondern auch die Vorschriften für den Bau und Betriebs eines Reinraumes.

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DE 05/26

Moleküle

im Griff


TITEL

toolcraft AG stellt hochmodernen Reinraum fertig

– Fokus liegt auf der Kontrolle molekularer Verunreinigung

Moleküle im Griff

Der neue Reinraum der

toolcraft AG ist konsequent auf

die Kontrolle molekularer

Verunreinigungen (Airborne

Molecular Contamination AMC)

ausgerichtet.

(Foto: CAT Group)

Geht es um Kontamination im Reinraum, so heißt das primäre Überwachungsziel

in der Regel „Partikel“. Das ist nicht verwunderlich,

denn Partikel tummeln sich millionenfach in der Luft – pro Kubikmeter

wohlgemerkt. Es gibt allerdings eine weitere Form der Verunreinigung,

die bei Planung und Realisierung von Reinräumen gern

unterschätzt wird: Die molekulare Verunreinigung (Airborne Molecular

Contamination AMC). Dabei handelt es sich um gas- oder

dampfförmige Substanzen, oft Ausgasungen von Material, Prozesschemikalien

oder flüchtige organische Verbindungen. Molekulare

Verunreinigungen sind meist wesentlich kleiner als Partikel und

können zu nicht kontrollierbaren chemischen Reaktionen, Korrosion

oder Schichtbildung auf Oberflächen führen.

Die toolcraft AG in Georgensgmünd nimmt nun einen hochmodernen

Reinraum in Betrieb, dessen Planung und Realisierung

konsequent auf die Kontrolle molekularer Verunreinigungen ausgerichtet

waren. Der Spezialist für additive und subtraktive Fertigungstechnologien

sowie maßgeschneiderte Automatisierungslösungen

definierte von Anfang an höchste Anforderungen an die Umgebungsbedingungen

des rund 600 Quadratmeter großen Reinraums

der ISO-Klasse 6.

Mit der Umsetzung des anspruchsvollen Projekts beauftragte

die toolcraft AG die CAT Clean Air Technology GmbH aus Stuttgart.

„Wir haben einen Partner gesucht, der nicht nur über umfassende

Erfahrung in der Reinraumtechnik verfügt, sondern auch auf dem

Gebiet der molekularen Verunreinigung absolut firm ist“, so Markus

Miehling, Bereichsleiter Qualitätssicherung und Technische Reinigung

bei toolcraft.

Die Beauftragung umfasste unter anderem die Planung und

Realisierung der gesamten Lüftungs-, Kälte-, Entfeuchtungs- und

MSR-Technik, der Druckluftverteilung, der Reinraum-Umschließungsflächen

und des Reinraum-Mobiliars. Zudem die Gesamtkoordination,

Inbetriebnahme, Einregulierung und Erstqualifizierung.

In bemerkenswert kurzer Zeit – knapp einem Jahr – realisierte

das Projektteam das komplexe Bauvorhaben. Rund 20 toolcraft-

Mitarbeiter übernehmen im neuen Reinraum künftig im 3-Schicht-

Betrieb bauteilspezifische Montagen für die High Tech-Industrie

sowie Arbeiten im Bereich der Kühlkanal- und Spritzreinigung.

Die toolcraft AG mit Hauptsitz im mittelfränkischen Georgensgmünd

ist spezialisiert auf die Fertigung von High-End-Präzisionsbauteilen

sowie individuelle Automatisierungs- und Engineeringlösungen.

Das 1989 gegründete Familienunternehmen beschäftigt

knapp 500 Mitarbeiter an zwei Standorten. Zusätzlich hat toolcraft

mit einer Beteiligung an PT.YPTI in Indonesien einen strategischen

Stützpunkt im asiatischen Raum.

CAT Clean Air Technology GmbH

Motorstraße 51

D 70499 Stuttgart

Telefon: +49 711 365919937

eMail: info@catgmbh.de

Internet: http://www.catgmbh.de

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Umfrage zur Marktentwicklung

in

der Technischen

Sauberkeit

MAI 2026

Liebe Reinraum-Tätige und -Interessierte,

es ist Mai und die Sonne hat einen positiven

Einfluss auf unser Wohlbefinden, steigert

den Antrieb und hilft gegen das typische

Winter-Wirtschaft-Politik-Stimmungstief.

Die Branche der Technischen Sauberkeit entwickelt sich dynamischer

denn je. Neue Märkte entstehen, Technologien verändern

Prozesse und Geschäftsmodelle verschieben sich spürbar. Wer diese

Entwicklungen nicht aktiv bewertet, trifft strategische Entscheidungen

zunehmend im Blindflug.

Seit 2021 erhebt das CEC jährlich Marktdaten und macht Entwicklungen

transparent. Dadurch entstehen echte Zeitreihen und

Trends, die Orientierung geben. Die aktuelle Umfrage wurde gezielt

weiterentwickelt und stärker auf neue Märkte, Geschäftsmodelle sowie

Digitalisierung und KI ausgerichtet.

Genau diesen Mehrwert liefert die aktuelle Umfrage zur Marktentwicklung

in der Technischen Sauberkeit des Cleaning Excellence

Center (CEC).

Warum mitmachen?

Die Umfrage bietet die Gelegenheit die eigene Perspektive einzubingen

und gleichzeitig von den Ergebnissen zu profitieren. Wenn

viele Unternehmen an der Umfrage teilnehmen, ergibt dies ein Gesamtbild,

das ermöglicht, frühzeitig neue Herausforderungen und

Marktanforderungen zu erkennen. Je breiter die Datenbasis, desto

wertvoller sind die Erkenntnisse für alle Beteiligten. Diese fundierten

Daten können anschließend für die Marketing-, Vertriebs- und

Unternehmensstrategie eingesetzt werden.

Wir haben uns im Markt umgehört und einige interessante

Artikel für Sie gefunden.

Hier ein kurzer Überblick über die Inhalte

dieses Newsletters:

> Umfrage zur Marktentwicklung

in der Technischen Sauberkeit

> LIFE SCIENCE READY DAYS 2026

> Pharma-Packmittel nach dem Abfüllen

sicher und ressourcenschonend reinigen

> Reinraumtaugliche Sitzsysteme

> Wenn Funktion Atmosphäre schafft

> Synergien für die Hightech-Reinraumplanung

> . . .

Mit freundlichem Gruß

Reinhold Schuster

Die Teilnehmer erhalten die vollständige Studie anschließend kostenlos

und sparen damit 120 Euro.

Die Teilnahme dauert nur ca. 10 Minuten. Jetzt teilnehmen.

Hier geht’s zur Umfrage : https://cec-leonberg.de/umfrage/

Deadline: 31.05.2026

CEC

D 71229 Leonberg

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Innovationen, digitale Transformation, gemeinsam die Zukunft gestalten

LIFE SCIENCE READY DAYS 2026

Die LIFE SCIENCE READY DAYS sind die zentrale Kundenkonferenz

der Systec & Solutions Group und bringen am 9. + 10. Juni 2026

in Karlsruhe erneut Fach- und Führungskräfte aus der Life-Science-

Industrie zusammen. Die Veranstaltung bietet eine etablierte Plattform

für Austausch, Inspiration und praxisnahe Lösungsansätze

rund um moderne, zukunftssichere Produktionsumgebungen.

Unter dem Motto „Innovationen, digitale Transformation, gemeinsam

die Zukunft gestalten“ stehen bei den LIFE SCIENCE

READY DAYS 2026 insbesondere Lösungen für Reinraumumgebungen

in Pharma, Biotechnologie, Medizintechnik und angrenzenden

regulierten Bereichen im Fokus. Systec & Solutions zeigt, wie

sich Prozesse in Reinräumen durch innovative Technologien, Automatisierung

und digitale Systeme effizient, sicher und regelkonform

gestalten lassen.

Ein besonderes Highlight der LIFE SCIENCE READY DAYS

2026 ist die Keynote von Jean-Philippe Hagmann, international

anerkannter Innovationsexperte und Vordenker. In seinem Vortrag

beleuchtet Hagmann, wie Innovationskultur und digitale Transformation

gerade in hochregulierten Umgebungen wie der Life-Science-Industrie

erfolgreich umgesetzt werden können. Sein Fokus liegt

darauf, wie Unternehmen Wandel gestalten, neue Technologien integrieren

und durch Zusammenarbeit nachhaltige Zukunftsfähigkeit

erreichen.

Highlights der LIFE SCIENCE READY DAYS 2026:

– Inspirierende Keynotes zu Innovation, Digitalisierung

und Zukunftstrends in Life-Science-Umgebungen

– Live-Demonstrationen innovativer Hard- und

Softwarelösungen für den Einsatz im Reinraum

– Praxisorientierte Workshops zur Digitalisierung,

Standardisierung und Automatisierung

von Reinraumprozessen

– Best-Practice-Einblicke aus realen Kundenprojekten

in regulierten Umgebungen

– Networking auf Augenhöhe mit Branchenexpertinnen

und -experten

Als exklusive Konferenz von Systec & Solutions richtet sich die

Veranstaltung an Fach- und Führungskräfte aus Reinraumlaboren,

pharmazeutischer und biotechnologischer Produktion sowie regulierten

Industrieumgebungen, die ihre Prozesse weiterentwickeln

und den digitalen Wandel aktiv gestalten möchten.

Teilnahme & Anmeldung

Weitere Informationen zum Programm sowie die Möglichkeit zur

Anmeldung finden Interessierte unter:

https://crm.systec-solutions.com/en-gb/life-science-readydays-2026

Jean-Philippe Hagmann

gibt als Keynote Speaker

Impulse zu Innovation und

digitaler Transformation.

Systec & Solutions GmbH

Wilhelm-Schickard-Str. 9

D 76131 Karlsruhe

Telefon: +49 721 663510

eMail: talk@systec-solutions.com

Internet: http://www.systec-solutions.com

Einblicke in aktuelle Trends und Zukunftsstrategien

im Life-Science-Bereich.

Intensiver Austausch und fachliche Diskussionen prägen die

LIFE SCIENCE READY DAYS und schaffen Raum für neue Perspektiven.

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Seite 4/73


Schnee statt hochreinem Wasser

Um sicherzustellen, dass beim Abfüllen eventuell auf den Außenseiten

von Vials gelangte Substanzen zu keiner Gefahr für Mensch und Umwelt

werden, erfolgt immer häufiger eine Außenreinigung der Behältnisse.

(Bildquelle: Bausch+Ströbel)

Pharma-Packmittel nach dem Abfüllen

sicher und ressourcenschonend reinigen

Die Außenreinigung von Pharma-Packmitteln wie Flaschen, Vials und Karpulen

nach dem Abfüllen verhindert, dass eventuell anhaftende Produktreste zu

einer Gefahr für Mensch und Umwelt werden. Dieser bisher flüssigkeitsbasierte

Prozess verbraucht enorme Mengen Energie und Wasser und verursacht hohe

Kosten. Um eine sichere aber ressourcenschonendere Lösung bieten zu können,

beteiligte sich ein führender Hersteller von Fill- und Finish-Anlagen an einem

Verbundprojekt, in dem die Eignung der quattroClean-Schneestrahltechnologie

untersucht wurde. Die Ergebnisse belegen, dass das nachhaltige Reinigungsverfahren

alle Anforderungen der Pharmaindustrie erfüllt. Eine parallel durchgeführte

Basisvalidierung vereinfacht die Zulassung des Verfahrens nach FDA- und

GMP-Regularien.

se nach dem Abfüllen mit einem potenziell

gefährlichen Stoff benetzt sein könnten. Wir

verzeichnen deshalb eine steigende Nachfrage

nach Lösungen für eine Außenreinigung

nach dem Abfüllen. Dabei sind nicht

nur zunehmend höhere Anforderungen an

die Reinigungsqualität zu erfüllen, sondern

die zuverlässige Entfernung von Produktresten

auch nachzuweisen“, berichtet Werner

Iländer, Gruppenleiter Research, Technology,

Pharma Services bei Bausch+Ströbel.

Die Herausforderungen des weltweiten

Marktes annehmen und ihnen mit technisch

und ökonomisch besten Lösungen

gerecht werden, entsprechend diesem

Unternehmensziel konstruiert, baut und

vertreibt die Bausch+Ströbel SE + Co. KG

seit 1967 Verpackungs- und Produktionssysteme

für die pharmazeutische und artverwandte

Industrie. Aus anfänglich vier

Beschäftigten entstand eine international

tätige Unternehmensgruppe mit rund 2.800

Mitarbeitenden und einem Exportanteil von

über 90 %, die heute zu den Weltmarktführern

im pharmazeutischen Verpackungsbereich

zählt.

Hightech-Verpackungslösungen

inklusive Außenreinigung nach

dem Abfüllen

Auf den kundenspezifisch ausgelegten Fillund

Finish-Anlagen werden hochwertige

flüssige und pulverförmige Arzneimittel

in Vials, Flaschen, Spritzen oder Karpulen

vollautomatisiert abgefüllt. Dies beginnt

beim Reinigen und Sterilisieren der Objekte

und geht bis hin zum Etikettieren oder der

Spritzenmontage.

„Durch den Trend zum Einsatz immer

hochpotenterer Wirkstoffe besteht die Möglichkeit,

dass die Außenseiten der Behältnis-

Trockene Schneestrahltechnologie

statt hochreinem Wasser

Die Außenreinigung erfolgt bisher üblicherweise

flüssigkeitsbasiert durch Abspritzen

mit hochreinem Wasser und anschließendem

Trocknen mit reiner Druckluft. Dafür

muss eine große Menge Wasser energieintensiv

aufbereitet und je nach abgefülltem

Produkt als Sondermüll entsorgt werden.

Daraus resultieren einerseits hohe Betriebskosten

für die Kunden. Andererseits

ein verschwenderischer Umgang mit der

Ressource Trinkwasser, was in manchen

Regionen der Erde bereits problematisch

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Seite 5/73


ist. „Aus diesen Gründen haben wir uns

nach einem alternativen Reinigungsverfahren

umgeschaut, mit der dieser Prozess kosteneffizienter

und ressourcensparender sowie

mit einem geringeren CO2-Fußabdruck

durchgeführt werden kann. Mit der trockenen

quattroClean-Schneestrahlreinigungstechnologie

von acp systems beschäftigten

wir uns bereits seit einiger Zeit und wussten,

dass damit abhängig von der zu entfernenden

Substanz sehr hohe Sauberkeitslevels

erreicht werden können. Allerdings lagen

uns keine validen Daten zur Materialverträglichkeit

des Verfahrens vor“, beschreibt

Werner Iländer die Ausgangssituation.

Bei der quattroClean-Schneestrahlreinigung

handelt sich um ein trockenes Reinigungsverfahren

für ganzflächige und lokale

Anwendungen, das sich einfach in vollautomatisierte

Fertigungslinien integrieren

lässt. Reinigungsmedium ist flüssiges, recyceltes

Kohlendioxid, das als Nebenprodukt

bei industriellen Prozessen entsteht und

unter anderem in der Lebensmittelindustrie

zum Einsatz kommt. Das flüssige CO2 wird

durch eine verschleißfreie Zweistoff-Ringdüse

geleitet und entspannt beim Austritt zu

feinen Schneekristallen. Diese bündelt ein

separater, ringförmiger Druckluft-Mantelstrahl.

Auf Überschallgeschwindigkeit be-

schleunigt, entwickelt der gut fokussierbare

Schnee-Druckluftstrahl beim Auftreffen auf

die zu reinigende Oberfläche eine Kombination

aus thermischem, mechanischem,

Lösemittel- und Sublimationseffekt, auf der

die Reinigungswirkung basiert. Entfernte

Kontaminationen werden in der kompakten

Reinigungszelle abgesaugt, eine Rückverschmutzung

der Teile sowie Verunreinigung

der Umgebung wird damit verhindert. Da

das kristalline Kohlendioxid während des

Prozesses vollständig sublimiert, sind die

rückstandsfrei gereinigten Flächen trocken

– aufwendige sowie energieintensive Spülund

Trocknungsprozesse entfallen.

Mit dem Ziel, den Ressourcenverbrauch

bei der Reinigung medizinischer und pharmazeutischer

Produkte signifikant zu verringern,

wurde die Materialverträglichkeit und Zytotoxizität

der trocknen quattroClean-Schneestrahlreinigung

in einem Verbundprojekt erfolgreich

untersucht. (Bildquelle: acp Systems)

Verbundprojekt bringt erforderliche

Nachweise

Untersuchungsergebnisse mit verschiedenen Testsubstanzen vor und nach der Reinigung.

(Bildquelle: Bausch+Ströbel)

Die Mikroskopaufnahmen von Vials mit bestehenden Beschädigungen zeigen, dass

sich die Defekte vor (links) und nach (rechts) der Worst Case-Reinigung mit dem CO2-Schnee

nicht verändert haben. (Bildquelle: Fraunhofer IPA)

Daher überlegte man bei Bausch+Ströbel

auch nicht lange, sich an einem von Invest

BW geförderten Verbundprojekts mit insgesamt

fünf Industriepartnern sowie den

Instituten Fraunhofer IPA und NMI der Universität

Tübingen zu beteiligen, in dem die

Materialverträglichkeit und Zytotoxizität

dieser Reinigungstechnologie auf diversen,

produkttypischen Oberflächen von Medizin-

und Pharmaprodukten untersucht

wurde.

„In diesem Projekt ging es vor allem

um den Nachweis, dass durch die mechanischen

Kräfte der Schneekristalle die

Oberfläche der Objekte nicht verändert,

beeinträchtigt oder beschädigt wird. Darüber

hinaus sollte festgestellt werden, ob die

thermische Belastung und/oder die chemischen

Eigenschaften des Kohlendioxids die

Oberflächen beziehungsweise die Biokompatibilität

der Materialen beeinflusst, bei-

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spielsweise durch Freisetzen von zytotoxischen

Materialbestandteilen“, konkretisiert

der Gruppenleiter.

Neben Vials aus Glas wurden Prüfkörper

aus Edelstahl 1.4301 und 1.4305 mit

unterschiedlichen Oberflächenbeschaffenheiten

sowie aus Polyetheretherketon

(PEEK), Polyether (PE), Polyoxymethylen

(POM), Nitinol und Cobalt-Chrom in die

Untersuchungen einbezogen.

Für die Bewertung der Testreihen wurden

die Oberflächen der Prüfkörper durch

das Fraunhofer IPA im Ausgangszustand

und nach der Reinigung mikroskopisch

(Licht- und/oder Rasterelektronenmikroskop)

untersucht. Die trockene Strahlreinigung

erfolgte unter Worst-Case-Bedingungen:

Die Prüflinge wurden mittig und

am Rand mit dem CO2-Schnee mit hohem

Druck von zwölf bar für zehn Sekunden

kontinuierlich lokal bestrahlt. Bei der anschließenden

mikroskopischen Untersuchung

der Glasvials wurde keine Rissbildung

festgestellt und es wurde keine Ausbreitung

bestehender Risse beobachtet.

Mit Hilfe eines fluoreszierenden Eindringmittels

konnte auch nachgewiesen werden,

dass die Schneekristalle keine zusätzlichen

Spannungen im Glas verursachen. Ebenfalls

führte die abrupte Kälteeinwirkung

und das anschließende Erwärmen der Vials

auf Umgebungstemperatur zu keinen

Mikrorissen. Darüber hinaus belegten Invitro-Zytotoxizitätsuntersuchen

nach DIN

EN ISO 10993-12: 2021-05 und DIN EN

ISO 10993-12: 2021-08, dass es durch den

CO2-Schnee zu keinen negativen Einflüssen

auf die Zellvitalität kommt. Die durchgeführten

VOC- und SVOC-Analysen gemäß

ISO 16017-1 ergaben Tenax-Werte im

beziehungsweise unter dem Bereich der

Messgrenzen.

GMP- und FDA-konformes Verfahren

Damit besitzt das Verfahren alle in der Pharmaindustrie

in diesem Bereich geforderten

Eigenschaften und ist hinsichtlich der Materialverträglichkeit

auch GMP- und FDAkonform,

so dass praktisch eine Basis-Validierung

vorliegt. „In diesem Projekt konnten

wir die für unsere Kunden wesentlichen

Daten generieren und eine grundlegende

Lösung erarbeiten. Als nächsten Schritt

werden wir uns jetzt an die Umsetzung in

ein marktreifes Produkt machen, mit dem

die Betriebskosten und der Ressourcenverbrauch

bei der Außenreinigung anwendungsspezifisch

signifikant verringert werden

können“, ergänzt Werner Iländer.

acp systems AG

Berblingerstraße 8

D 71254 Ditzingen

Telefon: +49 7156 480140

eMail: info@acp-systems.com

Internet: http://acp-systems.com

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Seite 7/103


Ein bedeutender Schritt auf dem Weg in das Ångström-Zeitalter

Imec erhält das weltweit

modernste High-NA-EUV-System

– Imec gibt bekannt, dass das ASML EXE:5200, das weltweit fortschrittlichste EUV-Lithografiesystem

mit hoher numerischer Apertur (High NA), in seinem 300-mm-Reinraum in Leuven eingetroffen ist.

– Der Einsatz des High-NA-EUV-Systems in direkter Kombination mit modernsten Mess- und Strukturierungsanlagen

bzw. -materialien beschleunigt die Lernzyklen und eröffnet damit die für Sub-2-nm-Logik- und zukünftige

Speichertechnologien erforderliche Leistungsfähigkeit, wodurch die schnell wachsenden Märkte für KI

und High-Performance-Computing (HPC) unterstützt werden.

– „Mit dieser strategischen Ressource stärkt imec seine zentrale Rolle bei der Überführung der Branche in das

Ångström-Zeitalter. Das Tool wird auch eine entscheidende Rolle dabei spielen, Europas Position als führender

Standort für die Forschung und Entwicklung im Bereich der modernen Halbleitertechnologie in den

kommenden Jahrzehnten zu festigen.“ – Luc Van den hove, imec.

Am 18. März 2026 gab imec, ein weltweit führendes Forschungs-

und Innovationszentrum für fortschrittliche Halbleitertechnologien,

die Einweihung des ASML EXE:5200

High-NA-EUV-Lithografiesystems bekannt, dem derzeit

modernsten Lithografietool auf dem Markt. Mit diesem

strategischen Meilenstein festigt imec seine Position als

Sprungbrett der Branche in das Ångström-Zeitalter und

verschafft seinem globalen Ökosystem von Partnern einen

beispiellosen frühen Zugang zur nächsten Generation

von Technologien zur Chip-Miniaturisierung. Das High-

NA-EUV-System ist direkt in eine umfassende Suite von

Strukturierungs- und Metrologie-Tools und Materialien

integriert und wird imec und seinen Partnern im Ökosystem

ermöglichen, die erforderliche Leistungsfähigkeit zu

erschließen, um Pionierarbeit bei Sub-2-nm-Logik- und

hochdichten Speichertechnologien zu leisten, die das rasante

Wachstum fortschrittlicher KI und Hochleistungsrechner

vorantreiben werden.

Luc Van den hove, CEO von imec: „Die letzten zwei Jahre markieren

ein wichtiges Kapitel für die EUV-Lithografie mit hoher numerischer

Apertur (0,55 NA), in dem imec und ASML gemeinsam mit

dem Ökosystem in ihrem gemeinsamen EUV-Lithografie-Labor

mit hoher numerischer Apertur in Veldhoven (Niederlande) Pio-

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nierarbeit für die EUV-Technologie mit hoher numerischer Apertur

geleistet haben. Mit der Installation des EXE:5200 High-NA-EUV-

Lithografiesystems in unserem 300-mm-Reinraum in Leuven (Belgien)

wollen wir diese High-NA-EUV-Strukturierungstechnologien

auf ein für die Industrie relevantes Level bringen und Anwendungsfälle

für die High-NA-EUV-Strukturierung der nächsten Generation

entwickeln. Die unübertroffene Auflösung, die verbesserte Overlay-Leistung,

der hohe Durchsatz und ein neuer Wafer-Stocker, der

die Prozessstabilität und den Durchsatz verbessert, werden unseren

Partnern einen entscheidenden Vorteil bei der schnelleren Entwicklung

von Chip-Technologien kleiner als 2 nm verschaffen. Während

die Branche in das Ångström-Zeitalter eintritt, wird High-NA-EUV

eine grundlegende Kompetenz sein, und imec ist stolz darauf, eine

Vorreiterrolle einzunehmen, indem es seinen Partnern den frühesten

und umfassendsten Zugang zu dieser Technologie bietet.“

Dieser Meilenstein ist ein zentraler Bestandteil der fünfjährigen

strategischen Partnerschaft zwischen imec und ASML, die von der

EU (Chips Joint Undertaking und IPCEI), der flämischen Regierung

und der niederländischen Regierung unterstützt wird. Luc Van den

hove: „Als integraler Bestandteil der von der EU finanzierten Nano-

IC-Pilotlinie wird die Anlage in den kommenden Jahrzehnten eine

entscheidende Rolle dabei spielen, Europas Position als führender

Standort für die Forschung und Entwicklung im Bereich fortschrittlicher

Halbleiter zu stärken.

Mit dem ASML EXE:5200 High-NA-EUV-Lithografiesystem

im Reinraum von imec positioniert sich imec eindeutig als umfassendste

Entwicklungseinrichtung für fortschrittliche Strukturierungsverfahren.

Die enge Zusammenarbeit von imec mit führenden

Chipherstellern, Ausrüstungs-, Material- und Resistlieferanten,

Maskenherstellern sowie Messtechnik-Experten ermöglicht es uns,

Lernzyklen zu beschleunigen und die Prozessstabilität zu verbessern,

um modernste Strukturierungsverfahren für die Logik- und

Speichertechnologie der nächsten Generation zu entwickeln und

zu demonstrieren. Damit treiben wir bahnbrechende Innovationen

voran, die die Zukunft des fortschrittlichen Computing und der KI in

den kommenden Jahren prägen werden.“

Christophe Fouquet, CEO von ASML: „Die Installation des

EXE:5200 bei Imec markiert einen wichtigen Schritt in das Ångström-Zeitalter.

Gemeinsam treiben wir die Weiterentwicklung von

EUV-Technologie mit hoher numerischer Apertur (High NA) für die

nächsten Generationen fortschrittlicher Speicher- und Rechentechnologie

voran.“

Imec geht davon aus, dass das High NA EUV-Lithografiesystem

EXE:5200 bis zum vierten Quartal 2026 vollständig qualifiziert sein

wird. In der Zwischenzeit bleibt das gemeinsame ASML-imec-Labor

für High-NA-EUV-Lithografie in Veldhoven in Betrieb, wodurch

die Kontinuität der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im

Bereich High-NA-EUV für imec und seine Partner im Ökosystem

gewährleistet ist.

IMEC Belgium

BL 3001 Leuven

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Seite 9/103


EU fördert SPINS mit 50 Millionen Euro

Halbleiterbasierte

Quanten-Pilotlinie „SPINS“

mit Unterstützung der EU gestartet

Im April ist „SPINS“ (Semiconductor Pilot line for Industrial Quantum Nano-

Systems) gestartet, eine der sechs europäischen Quanten-Pilotlinien. Das von

imec koordinierte Konsortium vereint 25 europäische Forschungseinrichtungen,

Industriepartner und akademische Forschungsgruppen, um Europas Führungsrolle

und Souveränität in diesem strategisch wichtigen Bereich zu stärken. Das

mit 50 Millionen Euro ausgestattete SPINS-Pilotlinienprojekt wurde durch die

Kofinanzierung des Chips Joint Undertaking (Chips JU) der Europäischen Union

sowie der nationalen und regionalen Behörden der teilnehmenden Mitgliedstaaten

ermöglicht.

Quantencomputing hat sich zu einem

hochstrategischen Bereich entwickelt, dessen

wirtschaftliche und gesellschaftliche

Relevanz stark zunimmt. Die Anwendungsbereiche

reichen von Durchbrüchen in der

Arzneimittelforschung und Materialwissenschaft

bis hin zu hochsicheren Kommunikationssystemen

und Navigationssystemen

der nächsten Generation. Allerdings

besteht nach wie vor eine Lücke zwischen

der aktuellen Quantenforschung und herstellbaren

Quantenprozessoren, die bedeutende

Quantenanwendungen ermöglichen.

Die Skalierung der Anzahl stabiler Qubits

(auf bis zu eine Milliarde) ist der Schlüssel

zum Bau zuverlässiger und fehlertoleranter

Quantencomputer.

Angesichts der technologischen Kom-

Das Fraunhofer IPMS übernimmt innerhalb von SPINS eine Schlüsselrolle für die hochauflösende

Strukturierung der Qubit- und Prozessorelemente. © Fraunhofer IPMS

plexität, einschließlich kryogenem Betrieb,

ultrapräziser Steuerelektronik und hochspezialisierter

Fertigungsprozesse, sowie

angesichts der strategischen Bedeutung

von Quantenchips hat der EU-Chips-Act

sechs sich ergänzende Quanten-Pilotlinien

eingerichtet, die sich jeweils auf eine bestimmte

Hardwareplattform konzentrieren

und gemeinsam die Quantentechnologien

in den Bereichen Quantencomputing,

Kommunikation und Sensorik vorantreiben.

Innerhalb dieses Portfolios ist SPINS die

Pilotlinie, die sich halbleiterbasierten Spin-

Qubits widmet, wobei der Schwerpunkt auf

der Bereitstellung von Quantenchips für

Anwendungen im Bereich des Quantencomputings

liegt.

Imec koordiniert die Aktivitäten dieser

neuen Pilotlinie und leitet das europäische

Konsortium aus 25 Partnern, darunter Forschungseinrichtungen

wie Fraunhofer, VTT

und CEA-Leti über die Industrie (sowohl

Großunternehmen wie Infineon und Siltronic

als auch KMU und Start-ups) bis hin zu

akademischen Gruppen (wie der TU Delft

und der Universität Jyväskylä), die ergänzendes

Wissen und Fähigkeiten einbringen,

mit dem Ziel, den strategischen Rahmen des

EU-Chip-Gesetzes in konkrete Maßnahmen

umzusetzen.

Zu den ersten Maßnahmen des SPINS-

Konsortiums gehören Prozess- und Designoptimierungen,

um eine solide Grundlage

für skalierbare, stabile und leistungsstarke

Spin-Qubits zu schaffen, und zwar auf drei

verschiedenen Technologieplattformen: Si/

SiGe, Ge/GeSi und SOI. SPINS zielt darauf

ab, über Multi-Project Wafers (MPW) und

standardisierte Quantum Process Design

Kits (PDKs) einen Weg vom Labor zur Fertigung

für diese Technologie zu etablieren,

wodurch die Eintrittsbarrieren für Start-ups

und KMU in der Halbleiter-Quantentechnologie

gesenkt und die Grundlagen dafür

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Seite 10/73


gelegt werden, dass europäische Unternehmen frühzeitig Quanten-

Know-how aufbauen können.

Das Fraunhofer IPMS innerhalb von SPINS

Das Fraunhofer IPMS übernimmt innerhalb von SPINS eine Schlüsselrolle

für die hochauflösende Strukturierung der Qubit- und Prozessorelemente.

Alle lithografischen Schritte, die eine Auflösung

jenseits der Möglichkeiten optischer Verfahren erfordern, werden

am Fraunhofer IPMS durchgeführt. Damit ermöglicht das Institut

eine präzise, reproduzierbare Strukturierung, die für die Funktionalität

und Skalierbarkeit von Si/SiGe-basierten Quantenschaltkreisen

essenziell sind.

Darüber hinaus trägt das Fraunhofer IPMS entscheidend zur

Prozessstabilität und -reife der gesamten Pilotlinie bei, indem es

eine hochklassige Reinrauminfrastruktur bereit, die auf reproduzierbare,

skalierbare Qubit-Fertigungsabläufe ausgelegt ist. Die am

Fraunhofer IPMS angewandten Prozesse sind so gestaltet, dass sie

sowohl Si/SiGe- als auch Ge/SiGe-Plattformen unterstützen und

damit mehrere technologisch komplementäre Pfade des SPINS-

Konsortiums absichern. Außerdem bildet die Expertise des Fraunhofer

IPMS eine Brücke zu Aktivitäten im Rahmen des EU-Projekts

QLSI2, in denen die Migration auf hochauflösende Lithografie und

300-mm-Wafer erprobt wird. Dadurch wird die spätere Überführung

der Ergebnisse der SPINS-Pilotlinie auf eine zukünftige 300-mm-

CMOS-Linie frühzeitig vorbereitet.

Das Fraunhofer IPMS verbindet somit führende Forschungskompetenz

mit industrieller Prozessreife und stärkt damit maßgeblich

die technologische Unabhängigkeit Europas im Bereich der

Halbleiter-Quantentechnologie.

Quanten-Pilotlinien für Europa

Ergänzende Bereiche der europäischen Quantenbemühungen umfassen

neben der halbleiterbasierten Pilotlinie Pilotlinien zur Photonik

für das Quantenprojekt „P4Q“ (koordiniert von der Universität

Twente, NL) – zu der auch imec beiträgt –, Ionenfallen-Qubits

„CHAMP-ION“ (koordiniert von SAL, AT), supraleitende Qubits

„SUPREME“ (koordiniert von VTT, FI), Diamant-Quantenchips „DI-

REQT“ (koordiniert von CNR, IT) und neutrale Atome „Q PLANET“

(koordiniert von Pasqal, FR).

Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS

D 01109 Dresden

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Uni Siegen wird

Leuchtturm für

intelligente Sensorik

© Sascha Hüttenhain

Die Universität Siegen baut ihre Infrastruktur für moderne

Sensortechnologien deutlich aus: Mit der Pilotlinie WI-

SENT entsteht im neuen Forschungsgebäude INCYTE eine

hochmoderne Umgebung für die Entwicklung intelligenter

Sensoren. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von 4,7 Millionen

Euro.

Gleißend helles Licht, absolut saubere Luft, Forschende mit blauen

Ganzkörper-Anzügen: Der Reinraumbereich bildet das technologische

Herzstück des neuen Forschungsgebäudes INCYTE an

der Universität Siegen. Eine hochmoderne Laborumgebung, in der

intelligente Sensoren hergestellt, getestet und bis zum Prototypen

weiterentwickelt werden können. Die Pilotlinie WISENT erweitert

die Infrastruktur nun noch einmal entscheidend: Fünf neue Hightech-Anlagen

und zusätzliche Prozessmöglichkeiten heben die Forschungs-

und Entwicklungsarbeit im Reinraum auf ein neues Niveau.

Gefördert wird das Projekt im Rahmen des EFRE-Programms

mit EU-Mitteln in Höhe von 4,7 Millionen Euro.

Partner für die Industrie

„Die neuen Systeme ergänzen nicht nur die bereits vorhandene Infrastruktur,

sie ermöglichen auch fundamental neuartige Prozessund

Analysemethoden und schaffen im Zusammenspiel wirklich

herausragende technologische Bedingungen. Wir hätten vor einigen

Jahren nicht davon zu träumen gewagt, einzelne Atomlagen ausgewählter

Materialien gezielt zu beschichten oder zu entfernen“, sagt

Dr.-Ing. Andreas Bablich, Leiter „Technologie“ bei WISENT.

WISENT steht für „Westphalian Intelligent Sensor Integration

Pilot Line“ – eine durchgängige Hightech-Fertigungslinie, die den

gesamten Entwicklungsprozess abbildet: von der ersten Idee über

das Chip- und Bauteildesign, die Sensorherstellung bis hin zur Integration

in komplexe Systeme und die systemspezifische Softwareentwicklung.

Nicht nur Forschende, sondern auch Unternehmen

und Start-ups können die Infrastruktur sowie das wissenschaftliche

Know-How am INCYTE nutzen.

„Die Zusammenarbeit mit der Industrie ist uns sehr wichtig.

Wir möchten ein niedrigschwelliges Angebot schaffen, um Machbarkeitsstudien

und erste Demonstratoren für neue Sensorkonzepte

umzusetzen, ohne dass Unternehmen selbst in kostenintensive

Großgeräte investieren müssen“, erklären Paul Kienitz, der bei WI-

SENT für den Betrieb der neuen Reinraumanlagen verantwortlich

ist und Maurice Müller, der die Einwerbung der Pilotlinie maßgeblich

unterstützt hat.

Sensoren für Medizin, Industrie und Umwelt

Die neue Infrastruktur eröffnet vielfältige Möglichkeiten für intelligente

Sensorik: Ein Beispiel sind 3D-Bildsensoren, bei denen

mithilfe moderner Fertigungstechnologien mikroskopisch kleine

Strukturen – etwa Linsen oder andere optische Elemente – direkt

auf die Sensorchips aufgedruckt werden können. Dadurch lässt sich

das einfallende Licht besonders effizient erfassen und verarbeiten.

Auch neuartige Materialien spielen eine wichtige Rolle. Forschen-

Arbeiten gemeinsam im WISENT-Projekt: Matthias Weber,

Dr. Andrii Nehrych, PD Dr. Andreas Bablich, Prof. Dr. Peter Haring Bolívar,

Prof. Dr. Benjamin Butz, Prof. Dr. Ivo Ihrke, Prof. Dr. Michael Möller,

Prof. Dr. Bhaskar Choubey, Paul Kienitz, Moin Diwan

(von links nach rechts). © Dirk Manderbach

Der Reinraum im INCYTE darf nur mit spezieller Schutzkleidung betreten

werden. Erste Reihe: Prof. Dr. Bhaskar Choubey, Paul Kienitz,

PD Dr. Andreas Bablich, Moin Diwan, zweite Reihe: Prof. Dr. Michael

Möller, Matthias Weber, Prof. Dr. Peter Haring Bolívar,

dritte Reihe: Prof. Dr. Benjamin Butz, Prof. Dr. Ivo Ihrke, Dr. Andrii Nehrych

(jeweils von links nach rechts). © Dirk Manderbach

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de arbeiten beispielsweise mit extrem dünnen Halbleiterschichten

oder mit zweidimensionalen Materialien wie

Graphen.

„Durch die Integration spezieller KI-Hardware werden

diese Hochleistungssensoren noch leistungsfähiger“, erklärt

Dr. Bablich. „Sie erhalten quasi ein integriertes kleines

Gehirn, das die riesigen Datenmengen der 3D-Bildpunkte

oder Graphen-Schichten in Sekundenbruchteilen direkt

vor Ort auswertet.“ So entstehen extrem kompakte Systeme,

die die Umwelt in präziser 3D-Tiefe wahrnehmen und

die gewonnenen Informationen unmittelbar interpretieren.

Einsatzbereiche sind etwa autonomes Fahren, die Robotik

oder Wearables zur Sturzerkennung, die dadurch in Echtzeit

reagieren können.

Pflanzenanalyse und Biomarker-Erkennung

Weitere Anwendungen reichen von der Landwirtschaft

bis zur Medizin. Mit speziellen Bildsensoren ausgestattete

Drohnen könnten künftig Pflanzen aus der Luft analysieren

und anhand reflektierter Lichtsignale den Gesundheitszustand

von Feldern bestimmen. In der Medizintechnik wiederum

arbeitet das Team von Prof. Dr. Peter Haring Bolívar

an hochsensiblen Sensoren, die kleinste Moleküle – sogenannte

Biomarker – erkennen können. Dadurch könnten

Krankheiten wie Hautkrebs künftig deutlich effektiver diagnostiziert

werden als mit heutigen Laborverfahren.

Mit dem NRW-Zentrum für Sensorsysteme (ZESS) verfügt

die Universität Siegen bereits seit vielen Jahren über eine

international anerkannte Plattform zur Erforschung dieses

zentralen Technologiebereichs. Durch die Pilotlinie WISENT

im neuen INCYTE-Forschungsgebäude wird die Universität

ihre Rolle als Innovationsmotor für intelligente Sensorsysteme

noch weiter ausbauen. „Die Kombination aus modernster

Infrastruktur, interdisziplinärer Forschung und enger Zusammenarbeit

mit der Industrie zeichnet unseren Standort aus.

Das macht uns zur zentralen Anlaufstelle in NRW für alle Fragen

rund um Software, Hardware und Systemintegration in

der Sensortechnologie“, sagt Andreas Bablich.

Hintergrund:

Das Projekt WISENT ist im September 2025 gestartet und

läuft bis Ende 2028. Gefördert wird es im Rahmen des Programms

EFRE/JTF NRW 2021-2027. Insgesamt sind fünf

interdisziplinäre Professuren der Universität Siegen an WI-

SENT beteiligt:

– Prof. Dr. Peter Haring Bolívar (Höchstfrequenztechnik

und Quantenelektronik)

– Prof. Dr. Benjamin Butz (Mikro- und Nanoanalytik)

– Prof. Dr. Bhaskar Choubey (Analoge Schaltungstechnik

und bildgebende Sensorsysteme)

– Prof. Dr. Michael Möller (Computer Vision)

– Prof. Dr. Ivo Ihrke (Computational Sensing

and Communications Engineering)

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Projektunterstützer aus

der Industrie, darunter Siemens, Sony, BASF, IGI, Leybold,

sowie die Uni Siegen-Ausgründungen EleQtron und PMD

Technologies.

Universität Siegen

D 57076 Siegen

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Erfolgreicher Waferaustausch

für ferroelektrische Speichermaterialien

Das Fraunhofer IPMS und CEA-Leti haben den ersten Austausch

von ferroelektrischen Speicherwafern innerhalb der

FAMES-Pilotlinie erfolgreich abgeschlossen. Damit wurde

ein wichtiger Meilenstein bei der gemeinsamen europäischen

Plattform für fortschrittliche eingebettete nichtflüchtige

Speichertechnologien erreicht. Mit diesem Erfolg

hat die im Dezember 2023 gestartete und von CEA-Leti koordinierte

Pilotlinie unter Beweis gestellt, dass komplexe

Waferprozesse zwischen zwei führenden Forschungsinstituten

in Europa ausgetauscht und gemeinsam bearbeitet

werden können.

Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf die Herstellung und elektrische

Charakterisierung von ferroelektrischen Kondensatorstapeln

aus Hafnium-Zirkoniumoxid (HZO). Unter Nutzung der kombinierten

300-mm-CMOS-Reinraumkapazitäten beider Institute wurden

die Wafer in kurzen Prozessschleifen ausgetauscht, um eine gemeinsame

Bewertung von Materialien, Elektrodenkonfigurationen

und Bauelementverhalten zu ermöglichen. Bei der erfolgreichen

Bearbeitung an zwei Standorten wurden auch die in der Pilotlinie

implementierten Protokolle für den Waferaustausch und die Kontaminationskontrolle

validiert und gezeigt, dass auch komplexe Materialstapel

in verschiedenen Reinräumen auf allen Wafern zuverlässig

verarbeitet werden können.

From Lab to Fab – schneller zu Anwendungen auf Systemebene

»Der erfolgreiche Waferaustausch ist ein wichtiger Schritt hin zu

einer gemeinsamen europäischen Materialprüfplattform für ferroelektrische

Speicher«, sagt Dr. Wenke Weinreich, Bereichsleiterin

des Center Nanoelectronic Technologies des Fraunhofer IPMS und

Illustration von ferroelektrischen Bauelementen auf HfO₂-Basis, die

skalierbare, CMOS-kompatible nichtflüchtige Speicher ermöglichen. Die

Architektur unterstützt die Integration sowohl in Front-End- (FeFET) als

auch in Back-End-Speicherstrukturen und eröffnet gleichzeitig Möglichkeiten

für fortschrittliche ferroelektrische Funktionen wie multiferroische,

pyroelektrische und abstimmbare HF-Bauelemente. © Fraunhofer IPMS

Mitglied des elfköpfigen FAMES-Konsortiums. »Durch die Kombination

unserer Prozess-Expertise mit den CMOS-Integrationsfähigkeiten

von CEA-Leti bietet die Pilotlinie eine leistungsstarke

Umgebung für die Bewertung neuer ferroelektrischer Bauelemente

und beschleunigt deren Weg zu Anwendungen auf Systemebene.«

Nahtloser Wafer-Austausch zwischen den FAMES-Standorten

»Dieser erste Austausch zwischen CEA-Leti und dem Fraunhofer

IPMS zeigt, dass gemeinsame Prozessabläufe, Testvehikel und Charakterisierungsumgebungen

nahtlos zwischen den FAMES-Standorten

funktionieren können«, erklärt Projektkoordinator Dominique

Noguet. »Die Einrichtung zuverlässiger Wafer-Loops zwischen führenden

Forschungsinstituten ist für die Beschleunigung der Entwicklung

ferroelektrischer Speicher unerlässlich.«

Mit Blick auf die Zukunft legen die Wafer-Loops den Grundstein

für eine breitere Zusammenarbeit in der Entwicklung. In den

nächsten Phasen werden HfO₂-basierte ferroelektrische Stapel von

Fraunhofer IPMS in CEA-Leti-CMOS-Prozesse integriert, gefolgt

von Bewertungen auf Array-Ebene von neuen Speichertechnologien.

Die Roadmap umfasst auch Studien zu Elektrodenprozessvariationen,

Langzeitzuverlässigkeit und Back-End-of-Line-Integrationsansätzen.

Parallel dazu hat das Fraunhofer IPMS kürzlich einen ersten

Chip-Tape-out mit der 22-nm-FDX®-Technologie von Global-

Foundries abgeschlossen und mit der Forschung an algorithmischen

KI-Compute-in-Memory-Beschleunigerarchitekturen begonnen,

die auf diesen ferroelektrischen Technologien aufbauen.

Zusammen tragen diese Bemühungen zur Kernaufgabe der

FAMES-Pilotlinie bei: der Bereitstellung einer einheitlichen europäischen

Plattform für die Entwicklung und Validierung neuer

Speichertechnologien – darunter OxRAM, MRAM, FeRAM und Fe-

FET. Durch die Förderung der gemeinsamen Materialentwicklung

und standardisierten Charakterisierung soll die FAMES-Pilotlinie

Europas Kapazitäten zur Entwicklung und Herstellung der für die

Zukunft der Datenverarbeitung erforderlichen energiesparenden

Chiparchitekturen der nächsten Generation stärken.

Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS

D 01109 Dresden

FeFET wafer © Fraunhofer IPMS

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Höchste Hygiene: Edelstahl Rostfrei

für Tablettieranlagen

Granulationssysteme mit Komponenten aus Edelstahl sorgen

für eine effiziente Granulation. © L.B. Bohle

Tabletten zählen zu den am weitesten verbreiteten Darreichungsformen

von Medikamenten, Nutrazeutika und Nahrungsergänzungsmitteln.

Einfach zu dosieren, gut zu transportieren

und mit einem Schluck Wasser bei Bedarf überall

einzunehmen, gewährleisten sie eine präzise Wirkstofffreisetzung.

An ihre Herstellung werden höchste Ansprüche gestellt:

Gleichbleibend hohe Qualität und die Erfüllung aller

Vorschriften für Prozess- und Lebensmittelsicherheit gilt

es mit einer ressourcenschonenden, nachhaltigen Produktion

und Kosteneffizienz zu vereinbaren. Tablettieranlagen,

die flexibel für Batch- und Hochleistungsproduktion eingesetzt

werden können, automatisieren und kontrollieren den

komplexen Prozess vom Pulver bis zur fertigen Tablette.

Herzstück dieser Produktionslinien sind Tablettenpressen,

denn sie tragen entscheidend zur Qualität, Sicherheit und

Wirtschaftlichkeit der Produkte bei. Für alle produktberührten

Bauteile in den Anlagen ist hochwertiger Edelstahl

Rostfrei zwingend vorgeschrieben.

Unterschiedliche Tablettenarten – Ein- oder Mehrschicht-, Mantelkern-,

Brause- oder Lutschtabletten – sowie vielfältige Tablettenformen

erfordern maßgeschneiderte Anlagenkonzepte. Die Bandbreite

der Tablettenpressen reicht von Labor-Exzenterpressen für erste

Machbarkeitsstudien über F&E-Rundlaufpressen, Standardeinfachund

Mehrfachrundläufer bis hin zu Hochleistungs-Doppelrundlaufpressen.

Vollintegrierte Anlagen in geschlossener Bauweise mit

Containment-Ausstattung für hochaktive oder toxische Wirkstoffe

umfassen den gesamten Produktionsprozess von Materialzufuhr,

Dosierung, Granulierung über Tablettierung und Qualitätskontrolle

bis hin zur Verpackung in Blister oder Dosen sowie Reinigung, Umrüstung

und Wartung aller Anlagenkomponenten.

Zu den Grundelementen jeder Tablettenpresse gehören Trichter,

Füllschuh, Matrize und Stempel. Neben dem Arzneistoff enthalten

Tabletten meist weitere Hilfsstoffe wie Binde-, Schmier- und

Fließregulierungsmittel. Ein ausgewogenes Zusammenspiel der

verschiedenen Bestandteile ist entscheidend für die Fließeigenschaften

des Materials. Granulate haben im Vergleich zu Pulvern

bessere Fließeigenschaften und können deshalb effektiver dosiert

werden. Verschiedene Verfahren wie Wirbelschicht-, Vertikal-, Eintopf-

oder Doppelschneckengranulation werden industriell genutzt,

um Granulate für Tabletten zu erzeugen. Eintopfgranulierer vereinen

drei Prozessschritte in einem Behälter: Mischen, Vertikal- oder

High-Shear-Feuchtgranulation sowie Trocknen.

Bis zu einer Million Tabletten pro Stunde

Der Einsatz von Edelstahl Rostfrei bei Tablettieranlagen

trägt entscheidend zur Qualität, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit

der Produkte bei. © L.B. Bohle

Über den Trichter wird die Pulver- oder Granulatmischung in den

Füllschuh eingefüllt, der sie in Öffnungen, sogenannte Matrizen, die

die spätere Tablettenform bestimmen, in einem rotierenden Matrizenrad

verteilt. Matrizensegmente können den Rotor ersetzen, um

bei gleicher Pressengröße deutlich mehr Tablettenstationen zu ermöglichen.

In den Matrizen verdichten Ober- und Unterstempel

das Material mit zunehmender Kraft zur endgültigen Tablettenform.

Häufig werden Tabletten hier auch mit einer Bruchkerbe und einem

Logo versehen.

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In integrierten Anlagenkonzepten für die Tablettenherstellung

bieten produktberührte Komponenten aus Edelstahl Rostfrei

prozessübergreifend die notwenige Produktsicherheit. © L.B. Bohle

Bei Anlagenverkleidungen ist

Edelstahl Rostfrei der Garant für

nachhaltig höchste Hygiene und

zuverlässige Belastbarkeit im

24/7-Betrieb.

© FETTE Compacting

Bei Tablettenpressen aus

Edelstahl Rostfrei stehen

Produktqualität und

Prozesssicherheit im Fokus.

© FETTE Compacting

Edelstahl Rostfrei ist aufgrund seiner Korrosionsbeständigkeit und

guten Verarbeitungseigenschaften ein Standardwerkstoff für

zahlreiche Bauteile in Tablettieranlagen. © WZV/ERWEKA

Hochwertiger Edelstahl Rostfrei erfüllt durch seine glatte,

abriebfeste und leicht zu reinigende Oberfläche strengste

hygienische Voraussetzungen. © L.B. Bohle

In Tablettieranlagen bieten Komponenten aus Edelstahl Rostfrei

– wie diese Messmaschine – zuverlässigen Schutz vor Emissionen

und Kreuzkontamination. © FETTE Compacting

Sensoren messen die Presskraft und gewährleisten durch Überwachung

von Gewicht, Härte, Dicke und Bruchfestigkeit jeder einzelnen

Tablette die gleichbleibende Qualität. Einige Pressenmodelle

begegnen den sehr hohen Belastungen der Presswerkzeuge mit

Schwerlastprofilköpfen, um den Verschleiß zu minimieren. Die fertige

Tablette wird von dem Unterstempel nach oben aus der Matrize

gedrückt und von einem Schieber in einen Auffangbehälter oder auf

ein Förderband transportiert. Hochleistungspressen verarbeiten mit

wechselnden Matrizenscheiben alle Granulatarten und schwerfließende

Produkte in hoher Geschwindigkeit. Pro Stunde können sie

eine Million und mehr Einschichttabletten in allen Formen oder bis

500.000 Zweischichttabletten produzieren.

Schutz vor Emissionen durch Containment-Ausstattung

Zur erforderlichen Prozesssicherheit zählt dabei auch der Schutz

von Menschen und Umwelt vor Emissionen. Produktwechsel erfordern

zudem, dass die Pressanlage vor jedem Wechsel grundlegend

gereinigt wird, um Kreuzkontamination zu vermeiden. Steigende

Anforderungen an Wirkstoffsicherheit und Prozesskontrolle spiegeln

sich bei der Tablettenproduktion in unterschiedlichen Containment-Ausstattungen

wider. Moderne Tablettenpressen sind bereits

in der Basisausstattung auf Staubdichtheit ausgelegt und arbeiten

mit Unterdruck, um den Austritt von Wirkstoffen zu verhindern.

Bei der Verarbeitung hochaktiver und toxischer Wirkstoffe ist eine

Anlage in geschlossener Bauweise mit vollständiger Containment-

Ausstattung erforderlich. Zur Klassifizierung der Gefahrenstufe der

eingesetzten Stoffe dient die fünfstufige Containmentpyramide der

International Society for Pharmaceutical Engineering (ISPE), das

Occupational Exposure Band (OEB).

In der Praxis gilt für Produkte ab Stufe OEB 3 eine vollständig

automatisierte Tablettenproduktion von der Anlagenbefüllung bis

zum staubarmen Tablettenauslauf als anzustrebender Mindeststandard.

Handschuheingriffe, Transfersysteme mit lückenloser Abdichtung

sowie effiziente Technologien zur Trocken- und Nassreinigung

ergänzen das Angebot an Containment-Lösungen. Ab OEB 4 verringern

Wash-in-Place (WIP)-Verfahren die Belastung der Maschinenbediener

bei der Reinigung erheblich. Bei Gefahrenklasse OEB

5 sind höchste Sicherheitsanforderungen in der Produktion und

zum Schutz für das Bedienpersonal durch eine entsprechend komplexe

High-Containment-Ausstattung der gesamten Anlage zu gewährleisten:

Dazu zählen ein geschlossenes Materialhandling durch

vollständig gekapselte, integrierte Produktionslinien von der vollautomatischen

Produktzufuhr über Tablettierung, Inprozess-Qualitätskontrolle,

prozessumfassende Kontrolle der Staubemissionen,

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Airmanagement sowie Wash-in-Place-Technologie.

Für hochaktive Arzneistoffe, deren Nachfrage durch neue Therapien

beispielsweise in der Onkologie schnell steigt, gilt zudem die

kontinuierliche Direktverpressung in einem geschlossenen Anlagenverbund

als zukunftsweisende Lösung.

Prozessübergreifender Einsatz von Edelstahl

Angesichts strikter Vorgaben an Hygiene und Reinheit der Produktionsumgebung

nach ISO oder Good Manufacturing Practice

(GMP) ist Edelstahl Rostfrei bei der Tablettenproduktion für alle

produktberührten Bauteile einer Produktionslinie unverzichtbar.

Hochwertiger nichtrostender Stahl wie die Güten 1.4404 und 1.4435

erfüllt durch seine glatte, abriebfeste und leicht zu reinigende Oberfläche

strengste hygienische Voraussetzungen. Die robuste Oberflächenqualität

des inerten Werkstoffs hält korrosiven Umgebungen,

hohen Drücken und Temperaturen dauerhaft Stand. Insbesondere

der austenitische Edelstahl 1.4404 mit einem 2 bis 2,5 prozentigen

Molybdän-Anteil ist aufgrund seiner Korrosionsbeständigkeit und

guten Verarbeitungseigenschaften ein Standardwerkstoff für zahlreiche

Bauteile integrierter Produktionslinien.

Elektropolierte Oberflächen mit definierter Rauheit verhindern

Partikelanhaftungen, erhöhen die Korrosionsbeständigkeit noch

weiter und widerstehen mechanischer Belastung. Entsprechend

ausgelegte Edelstahlkomponenten in Tablettieranlagen sind uneingeschränkt

WIP-fähig, können also beliebig oft rückstandslos

gereinigt werden. In integrierten Anlagenkonzepten für die Tablettenherstellung

bieten produktberührte Komponenten aus Edelstahl

Rostfrei prozessübergreifend die notwendige Produktsicherheit sowie

zuverlässigen Schutz vor Emissionen und Kreuzkontamination.

Vom IBC-Behälter für Rohstoff- und Produktlagerung, über

Granulator, Mischer, Trichter, Matrize und Stempelköpfen bis hin

zu Förderband, Probenahmesystem, Abfülleinrichtung mit Metalldetektor,

Sortier- und Zählanlagen ist hochwertiger nichtrostender

Stahl in den Anlagen gängige Praxis. Aber auch in den Filtern von

Entstaubungsanlagen und Luftfiltern, in Reinigungssystemen, für

Gehäuse von Sensoren und Steuerung sowie Anlagenverkleidungen

ist Edelstahl Rostfrei der Garant für nachhaltig höchste Hygiene und

zuverlässige Belastbarkeit im 24/7-Betrieb.

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Warum der richtige Arbeitsstuhl mehr zur Prozesssicherheit beiträgt,

als oft angenommen

Reinraumtaugliche Sitzsysteme

In Reinräumen ist jedes Detail entscheidend. Luftreinheit, Materialverhalten,

Reinigungsfähigkeit und elektrostatische Sicherheit müssen

exakt aufeinander abgestimmt sein, um stabile Prozesse und

konstante Produktqualität sicherzustellen. Während Maschinen,

Werkstoffe und Prozessmedien meist intensiv bewertet und überwacht

werden, wird ein Element im Alltag dennoch häufig unterschätzt:

der Arbeitsstuhl.

Dabei ist ein Reinraumstuhl weit mehr als nur eine Sitzgelegenheit.

Er befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Prozess, steht in

direkter Interaktion mit dem Bedienpersonal und beeinflusst sowohl

Hygiene als auch Ergonomie und Prozessstabilität. Wer Reinraumarbeitsplätze

ganzheitlich denkt, sollte deshalb auch Sitzsysteme

unter denselben Gesichtspunkten betrachten wie andere technische

Komponenten.

Reinraumarbeitsplätze stellen besondere Anforderungen

Je nach Branche – etwa in der Halbleiterfertigung, Medizintechnik,

Pharmaindustrie oder Feinmechanik – gelten im Reinraum kompromisslose

Anforderungen. Komponenten, die in diesen Umgebungen

eingesetzt werden, müssen sich kontrolliert verhalten, sich sicher

reinigen lassen und dürfen keine zusätzliche Kontaminationsquelle

darstellen.

Für Sitzsysteme bedeutet das konkret: Sie müssen nicht nur ergonomisch

sein, sondern auch konstruktiv und materialtechnisch

für den Reinraumeinsatz ausgelegt sein. Insbesondere in sensiblen

Bereichen gemäß DIN EN ISO 14644-1 spielen Aspekte wie Partikelemission,

Reinigbarkeit, Materialstabilität und ESD-Sicherheit eine

zentrale Rolle.

Hygienic Design: Reinigbarkeit beginnt in der Konstruktion

Ein reinraumgerechter Arbeitsstuhl muss so gestaltet sein, dass sich

Oberflächen schnell, gründlich und sicher reinigen lassen. Genau

hier setzt das Prinzip des Hygienic Design an.

Bei Bimos bedeutet das für einen Reinraumstuhl wie den TEXON:

– glatte, geschlossene Oberflächen

– minimierte Fugen und Spalten

– abgerundete Übergänge

– gekapselte Mechaniken

– leicht zugängliche Reinigungsbereiche

Gerade im Reinraum können offene Mechaniken, schwer zugängliche

Zwischenräume oder ungeeignete Oberflächen dazu führen,

dass sich Partikel, Rückstände oder Schmierstoffe ansammeln. Eine

konstruktiv saubere, reduzierte Formensprache ist daher nicht nur

eine Designfrage, sondern ein wesentlicher Beitrag zur Prozesssicherheit.

Beim TEXON zeigt sich dieser Ansatz besonders deutlich: Das

Clean Cover schützt die Mechanik zusätzlich, die geschlossene

Gestaltung unterstützt die Reinigbarkeit und reduziert potenzielle

Schwachstellen im täglichen Einsatz.

Materialbeständigkeit ist kein Detail, sondern ein Muss

Neben der Konstruktion spielt auch die Materialwahl eine zentrale

Rolle. In Reinräumen werden Arbeitsstühle regelmäßig mit alkoholischen

oder oxidativen Desinfektionsmitteln gereinigt. Materialien

müssen deshalb dauerhaft belastbar bleiben – ohne aufzuquellen, zu

verspröden oder ihre Oberfläche zu verändern.

Mit Skintec hat Bimos ein Bezugsmaterial entwickelt, das genau

für diese Anforderungen konzipiert wurde. Das Material ist desinfektionsmittelbeständig,

leicht zu reinigen, geschlossen in der Oberfläche

und gleichzeitig besonders angenehm im Sitzkomfort.

Gerade diese Kombination ist in der Praxis entscheidend: Denn

im Reinraum reicht es nicht aus, wenn ein Material nur hygienisch

ist. Es muss auch im Dauereinsatz bestehen – unter mechanischer

Belastung, bei regelmäßiger Desinfektion und über lange Nutzungszyklen

hinweg.

Skintec wurde deshalb so entwickelt, dass es nicht nur funktional,

sondern auch langlebig und wirtschaftlich ist. Die Oberfläche

bleibt formstabil, ist widerstandsfähig gegenüber handelsüblichen

Desinfektionsmitteln und bietet gleichzeitig eine hochwertige Haptik.

Für Unternehmen bedeutet das: weniger Materialermüdung,

längere Nutzungsdauer und ein insgesamt stabilerer Arbeitsplatzstandard.

Partikelkontrolle beginnt auch beim Sitzen

Das Bedienpersonal zählt im Reinraum zu den größten Partikelquellen.

Genau deshalb beeinflusst auch der Arbeitsstuhl die Partikelkontrolle

stärker, als häufig angenommen.

Sitzsysteme wirken sich unter anderem auf folgende Faktoren aus:

– Bewegungsmuster am Arbeitsplatz

– Abrieb an Kontaktflächen

– Stabilität von Arbeitspositionen

– Materialverhalten bei täglicher Nutzung

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Ein weiterer wichtiger Aspekt im Reinraum ist die Frage, wie sich

Komponenten warten, austauschen und langfristig nutzen lassen.

Denn jede unnötige Wartung oder jeder komplette Austausch kann

Prozesse unterbrechen und zusätzliche Kosten verursachen.

Deshalb gewinnen modulare Sitzsysteme zunehmend an Bedeutung.

Beim TEXON lassen sich beispielsweise Sitz- und Rückenpolster

als Wechselpolster schnell und unkompliziert austauschen.

Das reduziert nicht nur Stillstandzeiten, sondern erleichtert

auch Reinigung, Instandhaltung und langfristige Nutzung.

Gerade in sensiblen Produktionsumgebungen ist das ein echter

Vorteil: Einzelne Komponenten können ersetzt werden, ohne das

gesamte Sitzsystem austauschen zu müssen. Das spart Ressourcen,

senkt Kosten und unterstützt eine nachhaltigere Arbeitsplatzgestaltung.

Ergonomie ist auch ein Reinraumthema

Ergonomie wird im Reinraum noch immer häufig auf „Sitzkomfort“

reduziert. Tatsächlich ist sie jedoch ein wesentlicher Faktor für Konzentration,

Prozesssicherheit und Arbeitsqualität.

Wer über längere Zeit in kontrollierten Umgebungen arbeitet,

braucht eine Sitzlösung, die:

– eine aufrechte, stabile Haltung unterstützt

– Druck gleichmäßig verteilt

– Bewegungen zulässt, ohne Instabilität zu erzeugen

– sich intuitiv und ohne Ablenkung nutzen lässt

Ein ergonomisch ungünstiger Stuhl führt oft zu häufigen Positionswechseln,

unnötigen Ausgleichsbewegungen und damit potenziell

zu zusätzlicher Partikelverwirbelung. Reinraumgerechte Sitzlösungen

sollten deshalb nicht nur emissionsarm konstruiert, sondern

auch ergonomisch durchdacht sein.

Der TEXON wurde genau unter diesem Gesichtspunkt entwickelt.

Seine Bewegungsmechanik unterstützt dynamisches Sitzen

und fördert eine stabile, ergonomisch sinnvolle Arbeitshaltung –

ohne komplizierte Einstelllogik. Das hilft Mitarbeitenden, sich auf

ihre Aufgabe zu konzentrieren, und reduziert gleichzeitig unnötige

Bewegungsimpulse im sensiblen Arbeitsumfeld.

ESD-Sicherheit auch im Reinraum unverzichtbar

In vielen Reinraumanwendungen – insbesondere in der Elektronik-

und Halbleiterfertigung – ist nicht nur Sauberkeit, sondern auch

elektrostatische Sicherheit entscheidend. Unkontrollierte Entladungen

können empfindliche Bauteile beschädigen oder Prozesse

stören.

Reinraumstühle müssen daher in vielen Fällen nicht nur partikelseitig,

sondern auch elektrostatisch sicher ausgelegt sein. Bimos

berücksichtigt diese Anforderungen konsequent: Beim TEXON sind

alle relevanten Komponenten volumenleitfähig ausgeführt und auf

den Einsatz in sensiblen Hightech-Umgebungen abgestimmt.

Besonders bemerkenswert ist dabei ein technischer Fortschritt,

der in der Branche lange als Herausforderung galt: leitfähige Materialien

auch in hellen Farbvarianten. Während ESD-fähige Kunststoffe

bislang meist nur in dunklen Ausführungen realisiert wurden,

eröffnet diese Entwicklung neue Möglichkeiten für helle, hygienisch

wirkende Reinraumarbeitsplätze – ohne funktionale Kompromisse.

Genau hier zeigt sich, dass Reinraumstühle nicht nur „reinraumtauglich“,

sondern auch arbeitsplatzgerecht sein müssen. Nur wenn

Hygiene, Technik und Ergonomie zusammengedacht werden, entsteht

ein Arbeitsplatz, der den Anforderungen moderner Reinraumproduktion

wirklich gerecht wird.

Reinraumarbeitsplätze ganzheitlich denken

Ein Arbeitsstuhl ist im Reinraum kein Nebendarsteller. Er ist Teil

eines sensiblen Gesamtsystems und sollte entsprechend bewertet

werden. Konstruktion, Material, Reinigbarkeit, ESD-Fähigkeit, Ergonomie

und Wartung beeinflussen gemeinsam, wie stabil und sicher

ein Arbeitsplatz im Alltag funktioniert.

Mit Lösungen wie dem TEXON und dem eigens entwickelten

Bezugsmaterial Skintec zeigt Bimos, wie moderne Reinraum-Sitzsysteme

diesen Anforderungen gerecht werden können: durch konsequentes

Hygienic Design, geprüfte Materialbeständigkeit, hohe

ergonomische Qualität und technische Auslegung für sensible Produktionsumgebungen.

Fazit

Reinraumgerechte Sitzsysteme leisten weit mehr als ergonomische

Unterstützung. Sie tragen zur Reinigungsfähigkeit, Partikelkontrolle,

ESD-Sicherheit und langfristigen Prozessstabilität bei – und sollten

deshalb als funktionaler Bestandteil des gesamten Reinraumkonzepts

verstanden werden.

Wer Reinraumarbeitsplätze zukunftssicher gestalten will, sollte

den Arbeitsstuhl nicht als Randkomponente betrachten, sondern als

festen Bestandteil eines ganzheitlich geplanten, normorientierten

Arbeitsplatzsystems.

Modularität und Wartung: Ein oft unterschätzter Vorteil

Bimos - eine Marke der Interstuhl Büromöbel GmbH & Co. KG

Brühlstraße 21 D 72469 Meßstetten-Tieringen

Telefon: +49 7436 8710 Telefax: +49 7436 871110

eMail: bimos@bimos.com Internet: http://www.bimos.com

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Moqlero - Automatisiertes Trending nach GMP Annex 1

Trends auf Knopfdruck? Warum jetzt

der richtige Zeitpunkt zum Umdenken ist

Trending im GMP Annex 1 – Vom „Nice-to-have“

zur regulatorischen Pflicht

Mit der Überarbeitung des EU GMP Annex 1 im Jahr 2022 hat sich

das regulatorische Umfeld für die Herstellung steriler Arzneimittel

grundlegend verändert. Ein zentrales Element dieser Revision ist

die verpflichtende Einführung eines systematischen Trendings von

Monitoring-Daten.

Was lange als unterstützendes Qualitätswerkzeug galt, ist heute

ein integraler Bestandteil der Compliance – und rückt damit in den

Fokus von Qualitätssicherung, Produktion und Inspektionen gleichermaßen.

Vom Reagieren zum Vorausdenken

Trending beschreibt die systematische, zeitliche Auswertung von

Monitoring-Daten, um Muster, Veränderungen und potenzielle Risiken

frühzeitig zu erkennen. Im Gegensatz zur isolierten Betrachtung

einzelner Grenzwertüberschreitungen werden Entwicklungen über

längere Zeiträume sichtbar gemacht. Der regulatorische Anspruch

ist klar: Unternehmen sollen nicht mehr nur auf Abweichungen reagieren,

sondern proaktiv Prozessverschlechterungen erkennen und

vermeiden.

Annex 1 macht Trending zur Pflicht

Im überarbeiteten Annex 1, insbesondere in Kapitel 9 („Environmental

and Process Monitoring“), wird Trending explizit gefordert

und damit verpflichtender Bestandteil des Umgebungsmonitorings

und der Contamination Control Strategy (CCS).

Gefordert ist eine systematische Auswertung von Monitoring-

Daten, um Trends, schleichende Veränderungen und wiederkehrende

Muster frühzeitig zu erkennen und in die Qualitätsstrategie zu

integrieren.

Damit wird deutlich: Trending ist kein optionales Reporting mehr,

sondern ein zentrales Steuerungsinstrument zur Sicherstellung von

Produktqualität und Patientensicherheit.

Anforderungen an ein wirksames Trending

Der Annex 1 formuliert klare Erwartungen an die Umsetzung:

– Erkennung von Trendmustern

Zunehmende Grenzwertüberschreitungen, wiederkehrende

Abweichungen oder aufeinanderfolgende Warnmeldungen

müssen systematisch erkannt und bewertet werden.

– Kurz- und Langzeitbetrachtung

Sowohl kurzfristige Ereignisse als auch langfristige

Entwicklungen sind zu analysieren.

– Verknüpfung mit Ursachenanalyse

Trending muss mit Einflussfaktoren wie Wartung, Personalbewegungen

oder Prozessänderungen korreliert werden und

bildet die Grundlage für Root Cause Analysis und CAPA-

Prozesse.

– Visualisierung und Datenaufbereitung

Erst durch geeignete Darstellungen wie Diagramme, Dashboards

und statistische Auswertungen werden Trends nachvollziehbar

und bewertbar.

Wenn Excel an seine Grenzen stößt

In der Praxis zeigt sich ein deutliches Spannungsfeld zwischen regulatorischem

Anspruch und gelebter Realität, denn Monitoring-Daten

werden in vielen Unternehmen weiterhin exportiert, in Excel zusammengeführt

und manuell ausgewertet – ein Ansatz, der unter den heutigen

Anforderungen aufgrund des hohen Zeitaufwands, mangelnder

Standardisierung, erhöhter Fehleranfälligkeit und eingeschränkter

Nachvollziehbarkeit zunehmend an seine Grenzen stößt.

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Automatisierung als logische Konsequenz

Automatisierte Systeme setzen genau an diesem Punkt an: Sie ermöglichen

eine durchgängige Verarbeitung von Daten – von der

Erfassung über die Auswertung bis hin zur strukturierten Aufbereitung

der Ergebnisse. Trends können regelmäßig analysiert, Muster

frühzeitig erkannt und Auswertungen standardisiert bereitgestellt

werden. Dabei werden die Ergebnisse automatisch sowohl grafisch

als auch tabellarisch dargestellt, sodass Entwicklungen unmittelbar

nachvollziehbar sind.

Trending per Knopfdruck ist in diesem Zusammenhang weniger

ein Versprechen von Vereinfachung, sondern Ausdruck eines einmal

sauber definierten Prozesses. Nach dem Festlegen der Parameter,

lassen sich in Moqlero Auswertungen mit minimalem Aufwand

abrufen. Für viele in der Praxis bedeutet das einen klaren Bruch mit

zeitintensiven, fehleranfälligen Excel-Prozessen: Statt Stunden in

manuelle Datenaufbereitung zu investieren, stehen belastbare Ergebnisse

in Sekunden zur Verfügung – standardisiert, auditfähig und

jederzeit abrufbar.

Ein Blick in die Praxis

Was in der Theorie komplex klingt, ist in der Praxis längst Realität.

Moqlero demonstriert eindrucksvoll, wie Reinraumüberwachung

4.0 aussehen kann.

Ob Partikelkonzentration, Filtertest oder Luftwechselrate - die

Plattform automatisiert zunächst mobile Messungen jeglicher Art.

Und genau das eröffnet neue Möglichkeiten: Da alle Messergebnisse

nativ digital vorliegen, lassen sich die neuen Trendanforderungen

nach GMP Annex 1 nahtlos erfüllen. Trendreports mit Grafik, Tabelle,

Kommentar und elektronischer Signatur entstehen ohne Medienbruch,

mit wenigen Klicks.

Moqlero bietet sechs verschiedene Trendtypen:

– Filtereffizienz, zur Bewertung der langfristigen Filtrationsleistung

– Filterdifferenzdruck, zur frühzeitigen Erkennung von

Verstopfungstrends

– Partikelzählungen, zur Identifikation von

Kontaminationsentwicklungen

– physikalische Umgebungsparameter wie Temperatur und Feuchte

– Luftvolumenstrom, zur Sicherstellung stabiler

Belüftungsbedingungen

– Luftwechselrate, zur weiteren Verifizierung der

Reinraumkonformität

Zwischen Pflicht und Chance

Die Annex-1-Anforderungen mögen auf den ersten Blick aufwendig

wirken – doch sie bieten die Chance, Qualitätsprozesse grundlegend

zu verbessern. Konsequentes Trending erhöht die Prozessstabilität,

verbessert die Datenqualität und reduziert langfristig Abweichungen

und Risiken. Wer jetzt noch auf manuelle Prozesse setzt, riskiert

nicht nur Compliance-Lücken, sondern verliert wertvolle Zeit für

das, was wirklich zählt: Qualität und Patientensicherheit.

Der Einstieg muss dabei nicht schwer sein:

Mit Moqlero ist automatisiertes Trending schnell eingerichtet

und sofort einsatzbereit – neue Insights, keine Vorabinvestitionen

und vollständige Compliance.

Fazit

Mit dem neuen EU GMP Annex 1 wird Trending endgültig vom optionalen

Werkzeug zur regulatorischen Pflicht. Gleichzeitig markiert

diese Entwicklung einen grundlegenden Wandel im Qualitätsverständnis

der pharmazeutischen Industrie. Die Zukunft liegt nicht

mehr in der nachträglichen Auswertung von Daten, sondern in deren

digitaler, intelligenter Nutzung.

Automatisiertes Trending von Moqlero steht sinnbildlich für

einen modernen, integrierten Qualitätsansatz, der den steigenden

Anforderungen an Transparenz, Datenintegrität und Patientensicherheit

gerecht wird.

Für Pharmaunternehmen stellt sich daher nicht mehr die Frage,

ob dieser Ansatz umgesetzt wird, sondern wie schnell eine nachhaltige

und zukunftssichere Umsetzung gestaltet werden kann.

MKL Ingenieurgesellschaft mbH

D 81827 München

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GEA eröffnet neues Technologiezentrum

und stärkt Position in wachsendem Markt

für Pharma-Applikation

Gemeinsam mit NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur

hat Stefan Klebert, CEO von GEA, ein neues Technologiezentrum

für pharmazeutische Gefriertrocknungssysteme

im nordrhein-westfälischen Elsdorf eröffnet. Der

Standort vereint Forschung und Entwicklung sowie Produktion

und Service unter einem Dach. GEA beschäftigt

dort rund 260 Mitarbeitende. Dank Stromversorgung über

Photovoltaikanlagen ist der Standort CO₂-neutral. Mit der

Investition von über 80 Millionen Euro stärkt GEA seine

Marktposition als Technologiepartner für die weltweit

wachsende Pharmaindustrie. Gleichzeitig leistet das Unternehmen

einen positiven Beitrag zum Strukturwandel des

rheinischen Braunkohlereviers.

Zur Eröffnung sagte GEA CEO Stefan Klebert: „Mit unserem neuen

Technologiezentrum in Elsdorf investieren wir in eines unserer

Wachstumsfelder und stärken unsere Innovationsfähigkeit im Phar-

GEA hat am 11. Februar 2026 ein neues Pharma-Technologiezentrum

in Elsdorf (Nordrhein-Westfalen) eröffnet. (Foto: GEA)

mabereich weiter. Auch unsere Produktionskapazitäten steigern wir

deutlich. Beides hilft uns, unsere führende Position in diesem hochinnovativen

Marktsegment auszubauen.“

Zu Gast bei der Eröffnung war Mona Neubaur, stellvertretende

Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen.

„Heute ist ein guter Tag für die Zukunft in Elsdorf

und im gesamten Rheinische Revier. Die GEA Group treibt die weltweite

Transformation hin zu einer klimaneutralen Produktion aus

dem Herzen Nordrhein-Westfalens heraus voran. Eine effiziente,

digital vernetzte Produktionsweise und nachhaltige Technologien

bringen uns einer resilienten und klimaneutralen Wirtschaft ganz

konkret näher. In Elsdorf zeigt sich: NRW bietet verlässliche Rahmenbedingungen,

um Investitionen mit Signalwirkung zu ermöglichen.

So sichern wir auch in herausfordernden Zeiten gute Arbeitsplätze,

industrielle Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit.“

Innen digital, außen grün

Der Neubau in Elsdorf ersetzt ein bestehendes GEA-Werk für Gefriertrocknung

im benachbarten Hürth. Dort waren die Produktionskapazitäten

an ihre Grenzen gelangt. Die über 260 Mitarbeitenden

finden am neuen Standort beste Voraussetzungen für ihre Aufgaben

in Entwicklung, Konstruktion, Fertigung, Montage und Service. Die

Produktionskapazitäten können erweitert werden, insbesondere

auch durch verkürzte Produktionszeiten.

Auf den Dächern der Produktionshallen und Bürogebäude sorgen

Photovoltaik-Anlagen und Begrünung für einen CO2-neutralen

Betrieb. Mit dem Strom vom Dach betreibt GEA Luft-Wasser-Wärmepumpen

für die Gefriertrocknung sowie zum Heizen und Kühlen

am Standort. In der Produktion können dadurch bis zu 7.000 Tonnen

CO2 eingespart werden. Aus der PV-Anlage speisen sich zudem

30 Ladestationen für E-Autos und Flottenfahrzeuge sowie sechs

Stationen für E-Bikes. Möglichst viele Flächen auf dem rund 45.000

Quadratmeter großen Gelände blieben durch Graspflastersteine unversiegelt.

Führend in pharmazeutischer Gefriertrocknung

Eröffnung des neuen GEA Pharma-Technologiezentrums in Elsdorf:

Johannes Giloth (COO, GEA), Michael Asenkerschbaumer (Managing

Director Lyophilization, GEA), Andreas Heller (Bürgermeister Stadt Elsdorf),

Prof. Dieter Kempf (Vorsitzender des Aufsichtsrates, GEA), Mona

Neubaur (Wirtschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen) und

GEA CEO Stefan Klebert (1. Reihe von links nach rechts). (Foto: GEA)

Die Gefriertrocknung ist für viele temperaturempfindliche Arzneimittel

ein notwendiger Produktionsschritt, um sie länger haltbar

oder überhaupt transportfähig zu machen. Dazu zählen neben Impfstoffen

unter anderem Antibiotika, Seren, Diagnosemittel, proteinhaltige

und biotechnologische Produkte, Zellen, Gewebe und Chemikalien.

Die Produktion muss dabei den ausgesprochen hohen

Qualitäts- und Sicherheitsstandards der Pharmaindustrie genügen.

Viele der entsprechenden Herstellungsverfahren sind traditionell

energieintensiv. Mit innovativen Anlagen und Prozessen reduziert

GEA diesen Energiebedarf deutlich. Das Unternehmen baut seine

Kapazitäten und Fähigkeiten in diesem Wachstumsmarkt seit Jahren

systematisch aus.

GEA Group Aktiengesellschaft

D 40468 Düsseldorf

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Beispielsweise das Thema Erklärbarkeit von KI mithilfe

von Heatmaps kann zur regulatorisch konformen Entwicklung beitragen.

© Fraunhofer IPA/Foto: Rainer Bez

Insbesondere Robotik im Einsatz ohne Schutzzaun

bedarf besonderer Sicherheitsmaßnahmen.

© Fraunhofer IPA/Foto: Rainer Bez

KI rechtssicher in die Praxis bringen:

Reallabor KIRR Real entwickelt

exemplarische KI- und Robotiklösungen

Ziel von »KIRR Real: Reallabor für rechtskonforme KI und

Robotik« des Fraunhofer IPA und der ARENA2036 war,

Unternehmen in Baden-Württemberg bei der Umsetzung

des EU AI Acts sowie der ab 2027 geltenden EU-Maschinenverordnung

zu unterstützen. Die Ergebnisse der Zusammenarbeit

mit 15 Unternehmen sind jetzt veröffentlicht

und dienen Unternehmen mit ähnlichen Anwendungen zur

Orientierung für die rechtssichere Entwicklung von KI- und

Robotikanwendungen.

Die Zeit drängt, wenn es um aktuelle Regulatorik geht: Am 2. August

2027 treten die Verpflichtungen für Hochrisiko-KI-Systeme

als Sicherheitskomponente in Kraft und der gesamte EU AI Act

findet Anwendung. Auch die neue EU-Maschinenverordnung legt

ab Januar 2027 neue Anforderungen für sicherheitsrelevante KI und

selbstlernende Systeme fest.

Regulatorische und technische Beratung für Unternehmen

und wurde vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus

Baden-Württemberg gefördert. Im Konsortium arbeiteten das

Fraunhofer IPA und der Forschungscampus ARENA2036 zusammen

und wurden von mehreren assoziierten Partnern begleitet.

Zentrale Anliegen des Projekts waren, zu untersuchen, wie gut die

Unternehmen in Baden-Württemberg auf den AI Act und die Maschinenverordnung

vorbereitet sind, wie die beiden Verordnungen

zusammenspielen und sich überlagern und wo es noch Hürden in

der KI-Regulierung gibt.

Die Erkenntnisse aus dem Projekt geben Impulse für eine praxistaugliche

Umsetzung und Weiterentwicklung der KI-Regulierung

und werden aktiv in den Gesetzgebungsprozess zurückgespiegelt,

zum Beispiel durch die Teilnahme an Normungsgremien, einen

regelmäßigen Austausch mit der Bundesnetzagentur, der Bundesanstalt

für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und einen Workshop

mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Auch in die

Ausgestaltung der vom AI Act vorgesehenen Reallabore sollen die

Projektergebnisse einfließen.

Bewusstsein für regulatorische Anforderungen schaffen

KIRR Real half Unternehmen dabei, diese komplexen regulatorischen

Im Projektverlauf wurden 15 KI-Anwendungsfälle aus Bereichen wie

Anforderungen zu verstehen und umzusetzen. Hierfür wur-

Fertigung, humanoide Robotik, Gesundheitswesen und Personal-

den »Legal Quick Checks« angeboten, also kurze kompakte Beratungsprojekte.

management bearbeitet. Sogar Unternehmen mit fortgeschrittener

Eine Anwaltskanzlei stufte diese Fälle in eine der vier KI-Entwicklung hatten noch Unterstützungsbedarf bei der Umsetmanagement

Risikoklassen des AI Acts ein (von minimalem bis unannehmbarem zung des AI Acts. In Gesprächen stellte sich ebenfalls heraus, dass

Risiko). Anschließend prüfte das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik

das Bewusstsein für die kommenden Regulierungen oft nicht austation

und Automatisierung IPA die technische Dokumenreicht.

In der Anwendung des AI Acts wurde häufig entweder die

und zugrundeliegenden Konzepte der KI-Entwicklung, um rechtliche oder die technische Ebene betrachtet. Beide Aspekte und

die Rechtskonformität der Systeme zu evaluieren und praxisnahe die frühzeitige Beschäftigung mit KI-Regulierung sind jedoch entscheidend

Handlungsempfehlungen zu erarbeiten.

für die erfolgreiche Anwendungsumsetzung.

Das Projekt lief von 15. November 2024 bis 31. Dezember 2025

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Herausforderungen bei der Umsetzung der Rechtsakte

Besonders die Einordnung in Risikoklassen ist für Unternehmen herausfordernd.

Diese Einordnung ist entscheidend für die Ressourcenplanung,

jedoch manchmal nicht eindeutig bestimmbar, und

hängt stark von den Details des Anwendungsfalls ab. Eine Orientierung

an ähnlichen Fällen ist deshalb nicht immer möglich.

Das Fehlen der harmonisierten Standards hat zur Folge, dass

mehr KI-Systeme eine Konformitätsprüfung durch Dritte durchlaufen

müssen. Im Hinblick auf die Maschinenverordnung sehen viele

Fachleute zudem Klärungsbedarf, was genau unter einem System

mit »selbstentwickelndem Verhalten« zu verstehen ist.

Ein weiteres Thema ist die technische Umsetzung der Anforderungen.

Viele Unternehmen treiben Fragen um wie: Wie müssen

Nachweise erbracht werden? Wie umfangreich muss eine Dokumentation

sein? Wann ist KI Teil einer Maschine? Auch der Umgang

mit mehreren geltenden Regulierungen ist oft unklar und verursacht

Angst vor unnötigem Mehraufwand. Zudem entwickeln viele Unternehmen

KI-Systeme nicht vollständig selbst, sondern nutzen bestehende

General-Purpose-AI-Modelle für ihre Anwendungen, was

die Erbringung der erforderlichen Nachweise erschwert. Die verfügbaren

Leitfäden und Hilfestellungen berücksichtigten diese Praxis

bisher jedoch kaum.

Für die Integration von KI in Roboter und andere Maschinen

steht mit der neuen Maschinenverordnung noch eine Herausforderung

an: Unternehmen müssen neben der Beachtung der neuen Regeln

für KI in Sicherheitsfunktionen in den nächsten zwölf Monaten

auch ihre bestehenden Produkte an die neue Verordnung anpassen.

Handlungsempfehlungen aus dem Reallabor

Die Erfahrungen aus KIRR Real verdeutlichen, dass es zwar Unternehmen

gibt, die sich mit den Verordnungen auseinandersetzen,

dabei bereiten allerdings bestehende Unklarheiten, die Vielzahl an

zu berücksichtigenden Regulierungen und das Fehlen der harmonisierten

Standards Probleme.

Es besteht dringender Bedarf an konkreten, praxisnahen und

leicht umsetzbaren Leitfäden sowie strukturierten Vorgehensweisen,

die früh in der Entwicklung ansetzen. Insbesondere sind KI-

Entwicklungsteams, unabhängig von der Unternehmensgröße, oft

klein und haben Schwierigkeiten, die erforderlichen Aufwände zu

bewältigen. Unterstützungsangebote (wie zum Beispiel Reallabore)

sollten daher möglichst niederschwellig sein, um einen echten

Mehrwert zu liefern. Unternehmen sollten ferner bereits in frühen

Entwicklungsphasen Unterstützung erhalten, zum Beispiel durch

die rechtliche Einschätzung eines Anwendungsfalls, Workshops

oder Beratung während der Entwicklung eines Systems.

Das Fraunhofer IPA wird weiterhin die Erkenntnisse aus der

Projektarbeit sammeln und aktiv in den Gesetzgebungsprozess einbringen

sowie für die direkte Zusammenarbeit mit Unternehmen

nutzen. Unternehmen können hierfür auf unsere Ansprechpersonen

zukommen. Das Ziel bleibt, die KI Regulierung praxisnah weiterzuentwickeln

und Unternehmen in Baden-Württemberg optimal zu

unterstützen.

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Nobelstraße 12 D 70569 Stuttgart

Telefon: +49 711 970 1667

eMail: joerg-dieter.walz@ipa.fraunhofer.de

Internet: http://www.ipa.fraunhofer.de

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(Bildcredits: © nora)

(Bildcredits: © nora)

noravant timber Kautschukböden für moderne Labor‐ und Reinraumarchitektur

Wenn Funktion Atmosphäre schafft

Fachleute aus der Labortechnik und der Planung sicherheitsrelevanter

Einrichtungen wissen: Labore und Reinräume sind hochfunktionale

Arbeitsumgebungen mit klar definierten Anforderungen.

In den vergangenen Jahren sind diese Anforderungen jedoch

in einem zunehmend komplexen Umfeld weiter gestiegen. Neben

der Integration innovativer Technologien, der Einhaltung strenger

Sicherheitsvorgaben sowie der Optimierung von Effizienz und Ressourcennutzung

rücken heute auch Aspekte wie Aufenthaltsqualität,

Gestaltung und Nachhaltigkeit stärker in den Fokus. Atmosphäre

und Wohlbefinden gewinnen an Bedeutung – selbst in Bereichen,

die lange Zeit nahezu ausschließlich funktional gedacht waren.

Genau hier setzt der neue Kautschukbelag noravant timber an. Er

verbindet die Anmutung eines natürlichen Holzdesigns mit jener

Performance, die in Laboren und Reinräumen unerlässlich ist. Der

Bahnenbelag eröffnet neue gestalterische Spielräume für Bereiche,

in denen Sicherheit und Design Hand in Hand gehen.

Farben, Materialien und Oberflächen beeinflussen Motivation,

Konzentration und letztlich auch die Qualität der Arbeitsergebnisse.

Der Boden ist ein integraler Bestandteil moderner Laborarchitektur

und übernimmt eine wichtige Rolle innerhalb eines

Gesamtkonzepts, das Funktion und Gestaltung gleichwertig berücksichtigt.

Die ruhige Eichenoptik von noravant timber und seine

seidenmatte Oberfläche schaffen eine Fläche, die sich bewusst

zurücknimmt und dennoch eine angenehme Raumatmosphäre erzeugt.

„Gerade in Labor‐ und Reinraumbereichen ist die enge Verbindung

von Gestaltung und Funktion unerlässlich“, sagt Bettina

Haffelder, Vice President DACH nora. „Mit noravant timber ist es

gelungen, einen Bodenbelag mit authentischer Holzoptik zu entwickeln,

der einfach zu reinigen ist und sich durch eine herausragende

Medienbeständigkeit auszeichnet.“

Beständigkeit für anspruchsvolle Einsatzbereiche

So wichtig die Ästhetik ist – in Laboren und Reinräumen entscheidet

letztlich die Performance. Die innovative Oberflächentechnologie

sorgt für eine außergewöhnlich hohe Beständigkeit gegenüber

einer Vielzahl von Laborchemikalien. Das reduziert den Reinigungsaufwand

und trägt gleichzeitig dazu bei, die Qualität der Räume

langfristig zu erhalten – für ein dauerhaft angenehmes Arbeitsumfeld

und einen nachhaltigen Werterhalt der Laborimmobilie.

Gestaltung als funktionaler Mehrwert

nora systems GmbH

Höhnerweg 2-4

D 69469 Weinheim

Telefon: +49 6201 2743934

Mobilfunk: +49 172 6330484

eMail: frank.baehr@nora.com

Internet: http://www.nora.com

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Unsichtbare Partikel,

reale Folgen:

Neuer Camfil-Film zeigt,

warum saubere

Innenraumluft die

Gesundheit schützt

Wie sauber ist die Luft, die wir in Innenräumen atmen, und welchen

Einfluss hat sie auf unsere Gesundheit? Diesen Fragen widmet sich

ein Film, den Filterhersteller Camfil kürzlich im Rahmen der internationalen

Reihe „Healthier Together“ veröffentlicht hat. Healthier

Together ist eine Serie der WHO Foundation und wurde produziert

von BBC StoryWorks Commercial Productions.

Ob Kochen, Heizen, Reinigen oder ganz normale Gebäudenutzung:

Im Alltag entstehen mikroskopisch kleine Partikel. In modernen,

energieeffizienten Gebäuden verbleiben diese bei unzureichender

Lüftung und Filtration lange in der Luft – mit Folgen für

das Wohlbefinden und die Gesundheit der Menschen, die sich im

Gebäude aufhalten.

„Bei Camfil arbeiten wir mit etwas, das man nicht sehen kann,

aber dessen Wirkung jeder spürt: Luft. Wer Raumluftqualität versteht

und aktiv steuert, reduziert Risiken, schützt Menschen und

schafft spürbar bessere Aufenthaltsqualität. Wer Raumluftqualität

versteht und gezielt steuert, reduziert Risiken, schützt Menschen

und erhöht die Aufenthaltsqualität“, sagt Anders Sundvik, VP Product

& Innovation bei Camfil, der im Film in das Thema einführt.

Verantwortliche für Schulen, Büros und andere öffentliche Gebäude

sollten die Bereitstellung sauberer Luft daher nicht als reine

Technikfrage betrachten, sondern als wesentlichen Bestandteil verantwortungsvoller

Gebäudeplanung und ‐führung.

Der Film ist auf der Camfil‐Website abrufbar. Dort gibt es ergänzend

auch Informationen zu einfachen Maßnahmen für bessere

Luft am Arbeitsplatz.

Über die Serie „Healthier Together“

Healthier Together ist eine Videoreihe, die in Zusammenarbeit mit

der WHO Foundation entstanden ist. Produziert wurde sie von

BBC StoryWorks Commercial Productions im Auftrag teilnehmender

Organisationen. Die Serie beleuchtet weltweite Gesundheitsherausforderungen

und ‐chancen – in Städten wie in Dörfern, in

Krankenhäusern wie zu Hause – und zeigt, wie Menschen zusammenarbeiten,

um gemeinsam das Ziel Gesundheit für alle zu erreichen.

Camfil GmbH

Feldstr. 26 - 32 D 23858 Reinfeld

Telefon: +49 4533 2020

Telefax: +49 4533 202202

eMail: info.de@camfil.com

Internet: http://www.camfil.com

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Seite 27/73


Hermann Bantleon GmbH und IQM Oberflächentechnik GmbH realisieren

nachhaltige Lösung für saubere Bauteile

Ganzheitliche Prozessoptimierung

in der Oberflächentechnik

Saubere Bauteile sind ein zentraler Qualitätsfaktor

in der industriellen Fertigung. Gemeinsam

mit der IQM Oberflächentechnik

GmbH hat die Hermann Bantleon GmbH

gezeigt, wie sich anspruchsvolle Anforderungen

in der Oberflächentechnik durch

eine ganzheitliche Betrachtung der Prozesskette

effizient und nachhaltig umsetzen

lassen. Von der Bearbeitung über die Bauteilreinigung

bis hin zur sicheren VCI-Verpackung.

Warenträger und Bauteile bereit zur Reinigung

mit den Reinigungsmedien von Bantleon.

(Copyright: Hermann Bantleon GmbH)

Ausgangspunkt war die Inbetriebnahme

einer neuen Reinigungsanlage bei IQM. Die

Herausforderung bestand darin, einen Partner

für ein Reinigungsmedium zu finden,

das für alle Legierungen eingesetzt werden

kann, die das Unternehmen seinen Kunden

anbietet – bei gleichzeitig konstant hoher

Reinigungsleistung.

„Mit der Inbetriebnahme einer neuen

Anlage in 2021 standen wir vor der Aufgabe,

ein Reinigungsmedium zu finden, das

für sämtliche Legierungen geeignet ist, die

wir bearbeiten. Gleichzeitig mussten wir sicherstellen,

dass wir die hohen Qualitätsanforderungen

unserer Kunden zuverlässig erfüllen“,

erklärt der kaufmännische Leiter der

IQM Oberflächentechnik GmbH, Sebastian

Trakies. „Mit Bantleon haben wir diesen

Partner gefunden und können in unserer

Reinigungsanlage alle Bauteile so reinigen,

wie wir es brauchen, um die Qualität unserer

Kunden dauerhaft zu gewährleisten.“

Im Fokus des Projekts stand das Ziel,

Bauteile zuverlässig sauber zu bekommen

und gleichzeitig alle Prozessschritte optimal

aufeinander abzustimmen. Nach dem Gleitschleifen

sorgen speziell abgestimmte Reinigungsmedien

für die effektive Entfernung

von Verunreinigungen. Die anschließende

Restschmutzanalyse im Reinraum stellt

sicher, dass die geforderten Qualitätsstandards

eingehalten werden. Auf diese Weise

entstehen dauerhaft saubere Bauteile und

eine hohe Prozesssicherheit für die nachfolgenden

Fertigungsschritte.

Ein entscheidender Erfolgsfaktor war

die individuelle, technische Beratung durch

Bantleon entlang des gesamten Prozesses.

Neben der Auswahl des passenden Reinigungsmediums

unterstützte Bantleon IQM

auch bei der Auslegung der geeigneten VCI-

Verpackung. Diese schützt die gereinigten

Bauteile zuverlässig vor Korrosion und bereitet

sie sicher für Lagerung und Versand

vor. Reinigung, Korrosionsschutz und Verpackung

wurden dabei als integriertes Gesamtsystem

betrachtet und exakt auf die

Anforderungen von IQM abgestimmt.

„Wir schätzen besonders, dass der

technische Berater von Bantleon jederzeit

erreichbar ist und uns unmittelbar unterstützt“,

Melanie Rehm, Produktionsleiterin

der IQM Oberflächentechnik GmbH.

Die gemeinsame Success Story zeigt,

dass erfolgreiche Reinigung und hochwertige

Oberflächentechnik nicht durch einzelne

Produkte entstehen, sondern durch partnerschaftliche

Zusammenarbeit, technische

Expertise und den konsequenten Blick auf

den gesamten Prozess. So lassen sich Qualität,

Effizienz und Nachhaltigkeit gleichermaßen

steigern – ein Ansatz, der in der

modernen Oberflächentechnik zunehmend

an Bedeutung gewinnt.

Hermann Bantleon GmbH

D 89077 Ulm

Die Reinigungsmedien von Bantleon

bereit für die Anwendung.

(Copyright: Hermann Bantleon GmbH)

VCI Verpackung von Bantleon für sichere Lagerung und sicheren Transport.

(Copyright: Hermann Bantleon GmbH)

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Bild: AdobeStock_569552759

Synergien für die

Hightech-Reinraumplanung

Lorenz Consult ist ab sofort Partner im Silicon Alps Cluster, einem wichtigen Technologie-

und Innovationsnetzwerk für elektronische und softwarebasierte Systeme

in Österreich. Als einer der führenden österreichischen Generalplaner für komplexe

Gebäude stärkt das Unternehmen damit seine Vernetzung innerhalb der Elektronik-

und Mikroelektronikbranche. Ziel der Zusammenarbeit ist es, technologische

Trends frühzeitig zu erkennen und in die Planung hochspezialisierter Reinraum-Infrastrukturen

zu integrieren.

Fokus auf die Schnittstelle von Gebäude und Prozess

Der Silicon Alps Cluster vereint Akteure aus Industrie, Forschung und öffentlicher

Hand aus dem Süden Österreichs. Für Lorenz Consult bietet diese Plattform einen

direkten Zugang zu den technologischen Anforderungen der Zukunft. Da Reinräume

in der Halbleiterfertigung oder Sensorik extremen Anforderungen an Partikelfreiheit,

Schwingungsentkopplung und Klimastabilität unterliegen, ist ein enger Austausch

mit den Systementwicklern essenziell.

„Die Partnerschaft im Silicon Alps Cluster ermöglicht uns einen Wissensvorsprung.

Wir verstehen früher, wie sich die Fertigungstechnologien unserer Kunden

entwickeln, und können die bauliche Infrastruktur sowie die Gebäudetechnik präzise

darauf abstimmen“, erklärt Christian Lorenz, Geschäftsführer von Lorenz Consult.

Innovation und Nachhaltigkeit in der Reinraumtechnik

Ein zentrales Anliegen der Partnerschaft ist die konsequente Verzahnung von technologischem

Fortschritt und nachhaltiger Gebäudegestaltung. Gerade bei energieintensiven

Reinraum-Projekten spielt die Ressourcen- und Energieeffizienz eine

entscheidende Rolle. Lorenz Consult nutzt das Netzwerk, um innovative Planungsansätze

weiterzuentwickeln, die den steigenden ökologischen und ökonomischen

Anforderungen der Branche gerecht werden.

Strategischer Mehrwert für Hightech-Branchen

Mit dieser Mitgliedschaft festigt Lorenz Consult seine Position als spezialisierter

Partner für die Elektronik- und Mikroelektronikbranche, aber auch für Pharma,

Labor/Biosafety und Food. Kunden profitieren von einer Planung, die nicht nur

aktuelle Standards erfüllt, sondern bereits die technologischen Zyklen der kommenden

Jahre berücksichtigt. Der kontinuierliche Transfer von Prozess-Know-how aus

dem Cluster direkt in die Planungsphase sichert die Zukunftsfähigkeit anspruchsvoller

Reinraum- und Laborprojekte.

Lorenz Consult Ziviltechniker GmbH

AT 8010 Graz

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Hannusch EMS steigert Linienflexibilität

mit ASYS Automatisierungslösungen

Die Hannusch Industrieelektronik GmbH mit Sitz in Laichingen

(Baden-Württemberg) ist ein erfahrener EMS-Dienstleister für die

anspruchsvolle Elektronikfertigung. Zur Steigerung der Linienflexibilität

und zur Optimierung der Rüst- und Durchlaufzeiten hat das

Unternehmen eine neue SMD-Fertigungslinie realisiert, die mit

Automatisierungs- und Softwarelösungen der ASYS Group ausgestattet

wurde. Die Zusammenarbeit zwischen Hannusch und ASYS

besteht bereits seit 2009 und wurde im Rahmen dieses Projekts weiter

vertieft.

Durchgängige Kommunikation für effiziente Produktwechsel

Ziel der Linienkonzeption war es, bis zu 20 Produktwechsel pro Tag

wirtschaftlich abzubilden, ohne die Anlagenverfügbarkeit oder den

Durchsatz zu beeinträchtigen. Voraussetzung hierfür waren kurze

Rüstzeiten sowie eine stabile, standardisierte Maschinenkommunikation

über die gesamte Linie hinweg.

Die Linie ist mit mehreren ASYS Modulen für das Leiterplattenhandling

ausgestattet, darunter Be- und Entlademodule, Transportsysteme,

Puffer- und Magazinlösungen, Wende- und Vereinzelungseinheiten

sowie Arbeits- und Schnittstellenstationen. Ergänzt

wird die Hardware durch den SynapticaOS Hermes Assistant als

zentrale Softwarelösung für das Produkt- und Linienmanagement.

Die eingesetzten VEGO-Module passen sich automatisch an

unterschiedliche Leiterplattenformate an und gewährleisten einen

kontinuierlichen Materialfluss auch bei häufigen Produktwechseln.

Skalierbare Architektur für zukünftige Automatisierungsschritte

Der Hermes-Standard und die zugehörigen Softwarelösungen werden

bei ASYS kontinuierlich weiterentwickelt. Aktuell nutzt Hannusch

den Hermes Assistant zur Produktdatenverwaltung und Linienumstellung.

Perspektivisch ist geplant, den Change-Over weiter

zu automatisieren und direkt an den Anlagen auszuführen. Zusätzlich

soll die Kommunikation künftig linienübergreifend ausgebaut

werden, um weitere Effizienzpotenziale in der Gesamtfertigung zu

erschließen.

„Die Zusammenarbeit war immer sehr angenehm und auf Augenhöhe.

Die Reaktionszeiten waren schnell, und die Unterstützung

war hervorragend.“ Michael Hannusch, CEO, Hannusch Industrieelektronik

GmbH

Ergebnisse und Mehrwert

– Hohe Linienflexibilität: Realisierung von

bis zu 20 Produktwechseln pro Tag

– Standardisierte Kommunikation: Hermes-Protokoll als Basis

für Skalierbarkeit und zukünftige Automatisierung

– Hohe Anlagenverfügbarkeit: Robuste, wartungsarme

ASYS Systeme für den industriellen Dauereinsatz

– Langfristige Partnerschaft: Enge, lösungsorientierte Zusammenarbeit

mit Fokus auf kontinuierliche Prozessoptimierung

Standardisierte Schnittstellen erfolgreich umgesetzt

Im Projektverlauf stellte die Integration des Hermes-Standards eine

technische Herausforderung dar, da dieser von verschiedenen Anlagenherstellern

teilweise unterschiedlich interpretiert wird. Durch

eine enge Abstimmung zwischen Hannusch, ASYS und den beteiligten

Maschinenlieferanten konnte eine durchgängige Hermes-

Kommunikation erfolgreich umgesetzt werden.

ASYS Prozess- und Reinraumtechnik GmbH

Lerchenbergstraße 31

D 89160 Dornstadt

Telefon: +49 7348 98560

eMail: cleanroom@asys-group.com

Internet: http://www.asys-group.com

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Arnt König übernimmt operative Führung des deutschen Marktes

– Gruppe richtet Managementkapazitäten stärker international aus

Testo Industrial Services erweitert

Geschäftsführung für weiteres Wachstum

Testo Industrial Services (TIS), einer der führenden Full-Service-Dienstleister

im Bereich Messtechnik, Qualitätsmanagement und Kalibrierung in Europa,

erweitert seine Geschäftsführung: Arnt König wird zum zweiten operativen Geschäftsführer

berufen und übernimmt zugleich die Rolle des stellvertretenden

Geschäftsführers von Raimund Föhrenbacher. Mit diesem Schritt stärkt die TIS

ihre Managementstruktur und schafft zusätzliche Kapazitäten für weiteres internationales

Wachstum und steigende Anforderungen innerhalb des Konzerns.

Führen das Unternehmen gemeinsam in die Zukunft: Raimund Föhrenbacher (rechts)

und der neue Geschäftsführer Arnt König (links). © Testo Industrial Services GmbH

Breite Erfahrung für zentrale

Zukunftsaufgaben

Arnt König bringt für seine neue Rolle einen

außergewöhnlich breit gefächerten Erfahrungshintergrund

mit, der ihn seit über

zwanzig Jahren eng mit der Entwicklung

von Testo Industrial Services verbindet. Seit

seinem Einstieg 2003 hat er die zentralen

Wachstumsphasen des Unternehmens aktiv

begleitet und maßgeblich mitgestaltet. Seine

operative Expertise reicht von vertriebsnahen

Schlüsselpositionen über langjährige

Führungsrollen in der deutschen Organisation

bis hin zur internationalen Verantwortung

als Geschäftsführer der Testo Industrial

Services Schweiz.

In dieser Position hat König wichtige

Impulse für die strategische Weiterentwicklung

des Schweizer Marktes gesetzt und die

internationale Zusammenarbeit innerhalb

der Gruppe vorangetrieben. Sein tiefes Verständnis

für Kundenbedürfnisse, Märkte

und interne Prozesse macht ihn zu einem

idealen Kandidaten für die operative Führung

des größten TIS-Marktes.

„Für mich ist diese neue Aufgabe eine

große Ehre und ein nächster toller Entwicklungsschritt“,

sagt Arnt König. „Ich freue

mich darauf, unsere starke Marktposition in

Deutschland weiter auszubauen und gleichzeitig

die internationale Ausrichtung der

Gruppe aktiv mitzugestalten.“

Mit seiner neuen Rolle übernimmt König

künftig nicht nur die operative Verantwortung

für Deutschland, sondern auch

zentrale kundenzentrierte Themen wie Sales

& Marketing International – ein Schlüssel

zur Verzahnung von lokaler Exzellenz

und globaler Strategie.

Stärkung der internationalen Ausrichtung

Mit der Erweiterung der Geschäftsführung

richtet Testo Industrial Services seinen

Fokus noch stärker auf die internationale

Weiterentwicklung der Gruppe. Die TIS ist

in den vergangenen Jahren dynamisch gewachsen

und arbeitet heute deutlich enger

mit den Landesgesellschaften sowie dem

Mutterkonzern Testo in Titisee zusammen.

Dieses Umfeld macht eine klare Rollenverteilung

notwendig, um die steigenden Anforderungen

durch Internationalisierung,

Skalierbarkeit und Synergien strukturiert

und zukunftsgerichtet zu managen.

Raimund Föhrenbacher wird sich künftig

intensiver auf die strategische Steuerung

der gesamten TISGruppe konzentrieren

– insbesondere auf die Umsetzung

der konzernweiten Strategie 2030 und die

Etablierung einer stärkeren internationalen

Zusammenarbeit. Ziel ist es, die globale

Leistungsfähigkeit der Organisation weiter

zu erhöhen und gleichzeitig den operativen

Fokus im deutschen Markt gezielt zu stärken.

„Unsere Gruppe wächst rasant, und mit

ihr wachsen die Anforderungen an Führung

und Internationalisierung“, sagt Raimund

Föhrenbacher. „Mit der neuen Struktur

schaffen wir mehr Raum für strategische

Entwicklung – und sichern gleichzeitig die

notwendige Aufmerksamkeit für unseren

stärksten Markt in Deutschland.“

Durch die neue Rollenverteilung entsteht

eine klare und leistungsfähige Struktur,

die sowohl die internationale Ausrichtung

als auch die lokale Marktdynamik optimal

unterstützt.

Testo Industrial Services GmbH

Gewerbestraße 3

D 79199 Kirchzarten

Telefon: +49 7661 909018000

eMail: gmp@testotis.de

Internet: http://www.testotis.de

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Green Elephant Biotech und

Bürkert Fluid Control Systems

präsentieren Archimedes® One für

skalierbare und automatisierte adhärente Zellkultur

Innovative Partnerschaft

revolutioniert Zelltherapieproduktion

Green Elephant

Biotech stellt den

dynamischen Adhärenz-

Bioreaktor Archimedes®

One vor, eine neue Plattform

zur Vereinfachung

und Skalierung adhärenter

Zellkulturprozesse.

Green Elephant Biotech stellt den Archimedes® One – Dynamischer

Adhärenz-Bioreaktor vor, eine neue Plattform zur Vereinfachung

und Skalierung adhärenter Zellkulturprozesse. Das System

entstand in enger Zusammenarbeit mit Bürkert Fluid Control

Systems und verbindet die Kultivierungstechnologie von Green

Elephant mit der Fluidik- und Automatisierungsexpertise von

Bürkert.

Der Grundstein für die Zusammenarbeit wurde auf der analytica

2024 gelegt, als das Application Management von Bürkert am

Messestand von Green Elephant erstmals auf die Technologie des

Unternehmens aufmerksam wurde. Aus diesem ersten Austausch

Joel Eichmann (l.) und Felix Wollenhaupt (r.) von Green Elephant Biotech

sowie Georg Stawowy (2. v. l.) und Hendrik Faustmann (3. v. l.) von

Bürkert Fluid Control Systems blicken voller Stolz auf die einjährige

Partnerschaft und das erste gemeinsame Produkt.

entwickelte sich eine strategische Partnerschaft, in deren Rahmen

Bürkert als strategischer Investor bei Green Elephant eingestiegen

ist und damit die Grundlage für eine langfristige Entwicklungszusammenarbeit

geschaffen hat.

Gemeinsam konzentrierten sich die Teams darauf, moderne

Fluidik- und Automatisierungstechnologien mit neuen Zellkultursystemen

zu verbinden. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist der

Archimedes® One, das erste System einer neuen Bioreaktorkategorie,

das speziell für die skalierbare Kultivierung adhärenter Zellen

entwickelt wurde.

Adhärente Zellprozesse spielen eine zentrale Rolle bei vielen

neuen Zell- und Gentherapien, lassen sich jedoch bislang nur schwer

skalieren. Klassische zweidimensionale Kultursysteme sind häufig

mit hohem manuellem Aufwand und einer großen Anzahl von Kulturgefäßen

verbunden. Suspensionssysteme erfordern dagegen oft

die Anpassung empfindlicher Zelltypen, während Fixed-Bed-Bioreaktoren

zwar Skalierbarkeit ermöglichen, jedoch zusätzliche Hardwarekomplexität

und höhere Betriebskosten mit sich bringen.

Archimedes® One verfolgt daher einen biologieorientierten Ansatz.

Anstatt adhärente Zellen in Suspension zu überführen oder in

komplexe Matrizen einzubringen, ermöglicht das System eine kontrollierte,

perfusionsbasierte Kultivierung mithilfe der CellScrew®

Geometrie, die große Wachstumsoberfläche auf kompaktem Raum

bereitstellt. Automatisierte Medienverteilung und integrierte Zellernte

reduzieren manuelle Prozessschritte und unterstützen reproduzierbare

sowie standardisierte Arbeitsabläufe.

Durch die Integration von Fluidik- und Gassteuerungstechnologien

von Bürkert können Medien- und Gasflüsse präzise geregelt

werden. In Kombination mit einem angeschlossenen Biocontroller

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lassen sich zentrale Prozessparameter wie pH-Wert, gelöster Sauerstoff

und Temperatur überwachen und steuern. Damit wird ein Maß

an Prozesskontrolle erreicht, das bislang vor allem aus Suspensionsbioreaktoren

bekannt ist.

„Die Herstellung von Zelltherapien sollte nicht bedeuten, zwischen

biologischer Integrität und industrieller Skalierbarkeit wählen

zu müssen“, sagt Joel Eichmann, Co-Founder von Green Elephant

Biotech. „Mit Archimedes® One bringen wir eine Plattform auf den

Markt, die Prozesskontrolle mit den Anforderungen adhärenter Zellkulturen

in Einklang bringt und gleichzeitig die operative Komplexität

deutlich reduziert.“

“Die Zusammenarbeit mit Green Elephant zeigt, wie präzise

Fluidik- und Automatisierungstechnologien neue Möglichkeiten in

der Zellkultur-Technologie eröffnen können.“, sagt Hendrik Faustmann,

Manager New Business Model Development bei Bürkert

Fluid Control Systems. „Durch die Verbindung unserer Expertise in

Automatisierung und Systemintegration mit der Kultivierungsplattform

von Green Elephant ist eine Systemarchitektur entstanden, die

Flüssigkeitsmanagement und Prozesssteuerung nahtlos miteinander

vereint – optimal abgestimmt auf die Anforderungen moderner

adhärenter Zellprozesse.“

Das System wird derzeit dem Markt vorgestellt und soll noch im

Laufe dieses Jahres kommerziell verfügbar sein. Parallel startet Green

Elephant ein Early-Access-Programm für ausgewählte Zelltherapieunternehmen

und CDMOs. Teilnehmende Unternehmen erhalten

frühzeitigen Zugang zu Produktionssystemen sowie technische

Unterstützung und können zur Generierung von Anwendungsdaten

und Fallstudien im Vorfeld des kommerziellen Launches beitragen.

„Mit dem Early-Access-Programm möchten wir eng mit Therapieentwicklern

und CDMOs zusammenarbeiten, während wir den

kommerziellen Marktstart vorbereiten“, sagt Felix Wollenhaupt, Co-

Founder bei Green Elephant Biotech. „Gemeinsam wollen wir zeigen,

wie sich Archimedes® One in reale Produktionsabläufe integrieren

lässt und eine skalierbare Herstellung adhärenter Zellkulturen

unterstützt.“

Green Elephant Biotech und Bürkert Fluid Control Systems werden

den neuartigen Bioreaktor gemeinsam auf der analytica 2026 in

München (Stand A1.419) präsentieren. Besucher*innen können dort

mehr über die gemeinsame Entwicklung erfahren und das System

aus nächster Nähe kennenlernen.

Interessierte Unternehmen können sich für das Early-Access-

Programm bewerben unter:

www.greenelephantbiotech.com/eap

Bürkert GmbH & Co. KG

D 74653 Ingelfingen

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© Fraunhofer IPA/Foto Rainer Bez

»Humanoid Capabilities Navigator«:

Welche technischen Fähigkeiten

besitzt ein humanoider Roboter?

Ein Forschungsteam der Fraunhofer HNFIZ hat ein neu entwickeltes

Bewertungsmodell veröffentlicht, das die technischen

Fähigkeiten von Humanoiden anhand von fünf

Ausbaustufen einordnet. Auch Anwendungen lassen sich

anhand benötigter Roboterfähigkeiten klassifizieren. Das

Modell macht Humanoide vergleichbar, erleichtert das Finden

des passenden Humanoiden für eine Anwendung und

zeigt offene Themen in der Technologieentwicklung.

Vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels und

rasanter Fortschritte in Künstlicher Intelligenz (KI) und Robotik rücken

humanoide Roboter immer stärker in den Fokus von Industrie

und Logistik. Unternehmen stehen dabei vor der zentralen Frage,

ab wann und für welche Aufgaben humanoide Roboter technisch

und wirtschaftlich sinnvoll einsetzbar sind bzw. sein werden. Viele

Firmen und Forschungseinrichtungen testen bereits erste Systeme,

doch bislang fehlte ein umfassendes, vergleichbares Bewertungsmodell.

Transparenz und Vergleichbarkeit für humanoide Roboter

Hier setzt der vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und

Automatisierung IPA am Standort Heilbronn entwickelte Humanoid

Capabilities Navigator an, der in einem neu erschienenen Whitepaper

veröffentlicht wurde. Das Fraunhofer IPA ist mit dem Forschungs-

und Innovationszentrum für KI-basierte Robotik Teil der

Fraunhofer Heilbronn Forschungs- und Innovationszentren HNFIZ

und arbeitet in diesem Kontext neben den Themen intelligente mobile

Manipulation und flexible Nutzung von Roboterhänden auch an

Humanoiden.

Der Humanoid Capabilities Navigator ist grob von den fünf Automatisierungsstufen

beim autonomen Fahren inspiriert und bewertet

humanoide Roboter anhand von vier Sammelkategorien, die oft

verschiedene technische Fähigkeiten und deren Ausbaustufen enthalten:

– Mobilität und Fortbewegung (darunter fallen

z. B. Lokalisierung und Pfadplanung)

– Manipulation (darunter fallen

z. B. Kraftwahrnehmung und Greifplanung)

– Kognition (darunter fallen

z. B. Wahrnehmung und Aufgabenplanung)

– Safety und Security

Für jede Fähigkeit innerhalb einer Sammelkategorie können

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Humanoide nach Reifegraden von 0 (nicht vorhanden) bis 4 (hochautonom,

vergleichbar mit dem Menschen oder besser) eingeordnet

werden. Dies ermöglicht erstmals eine transparente, herstellerunabhängige

und fundierte Vergleichbarkeit verschiedener

Humanoider und die Angabe über deren Eignung für konkrete Anwendungen.

Praxisnahe Einordnung realer Anwendungen und Roboter

Die Veröffentlichung illustriert den Einsatz des Humanoid Capabilities

Navigators an typischen industriellen Anwendungsfällen wie

Lkw-Be- und Entladung, Kommissionierung, Maschinenbedienung

und Wartungsaufgaben. Für jede Aufgabe werden die jeweils notwendigen

technischen Reifegrade in den vier Fähigkeitsbereichen

aufgezeigt. So stellt beispielsweise die Lkw-Beladung höchste Anforderungen

an Manipulation, Kognition und Safety, während für

die Maschinenbedienung geringere Anforderungen ausreichen,

weil der Prozess strukturierter ist und damit die Aufgabenausführung

weniger Flexibilität erfordert.

Anhand eines aktuellen humanoiden Roboters, des G1 von Unitree

Robotics, hat der Automatisierungsbereich des Fraunhofer IPA

den Humanoid Capabilities Navigator erprobt. Es zeigte sich, dass

die aktuelle G1-Version bereits in Teilbereichen wie der Mobilität

beachtliche Fortschritte gemacht hat. Allerdings besteht noch erheblicher

Entwicklungsbedarf, um industrielle Anforderungen vollumfänglich

zu erfüllen. Das Bewertungsmodell macht diese Lücken

transparent und unterstützt gezielt dabei, Entwicklungsprioritäten

zu setzen.

Weichenstellungen für Forschung, Entwicklung

und Marktprognosen

Mit dem Humanoid Capabilities Navigator bietet das Fraunhofer IPA

der Industrie ein praxisnahes Instrument, um Potenziale humanoider

Roboter realistisch zu bewerten, Investitionsentscheidungen

abzusichern und gezielte Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen

abzuleiten. Zudem ermöglicht er eine belastbare Einschätzung

künftiger Marktentwicklungen, da der Fortschritt der Technologie

systematisch mit konkreten Anwendungsanforderungen verknüpft

wird.

Das Whitepaper ist Teil mehrerer Veröffentlichungen, die das

Institut in der ersten Jahreshälfte 2026 bereits publiziert hat bzw.

noch publizieren wird. Sie alle legen den Fokus darauf, Unternehmen

umfangreiches und belastbares Material bereitzustellen, um die

wirtschaftliche und technische Einsatzfähigkeit humanoider Roboter

für ihre eigenen Anwendungsfälle einschätzen und bewerten zu

können.

Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Nobelstraße 12

D 70569 Stuttgart

Telefon: +49 711 970 1667

eMail: joerg-dieter.walz@ipa.fraunhofer.de

Internet: http://www.ipa.fraunhofer.de

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A-look-inside-imec‘s-300mm-cleanroom. (Photo: Imec)

Mit EU-Unterstützung wurde

die halbleiterbasierte

Quanten-Pilotlinie „SPINS“

ins Leben gerufen

IMEC-SPINS. (Bild-Quelle: Imec)

Am 02. April 2026 wurde SPINS (Semiconductor

Pilot line for Industrial Quantum NanoSystems)

aus der Taufe gehoben, eine der

sechs europäischen Quanten-Pilotlinien.

Das von imec koordinierte Konsortium

bringt 25 europäische Forschungseinrichtungen,

Industriepartner und akademische

Forschungsgruppen zusammen, um Europas

Führung und Souveränität in diesem

strategisch wichtigen Bereich zu stärken.

Das mit 50 Mio. EUR ausgestattete SPINS-

Pilotprojekt wird durch die Kofinanzierung

des „Chips Joint Undertaking“ (Chips JU) der

Europäischen Union sowie durch die nationalen

und regionalen Behörden der beteiligten

Mitgliedsstaaten ermöglicht.

Die Quanteninformatik hat sich zu

einem hoch strategischen Gebiet mit stark

steigender wirtschaftlicher und gesellschaftlicher

Bedeutung entwickelt. Die Anwendungen

reichen von Durchbrüchen in

der Arzneimittelforschung und der Materialwissenschaft

bis hin zu extrem sicherer

Kommunikation und Navigationssystemen

der nächsten Generation.

Zwischen der aktuellen Quantenforschung

und der Herstellung von Quantenprozessoren,

die bedeutende Quantenanwendungen

ermöglichen, klafft jedoch

noch eine Lücke. Die Skalierung der Anzahl

stabiler Qubits (auf bis zu einer Milliarde)

ist der Schlüssel zum Bau zuverlässiger und

fehlertoleranter Quantencomputer.

In Anbetracht der technologischen

Komplexität, die unter anderem einen kryogenen

Betrieb, hochpräzise Steuerelektronik

und hochspezialisierte Herstellungsprozesse

umfasst, und angesichts der strategischen

Bedeutung von Quantenchips wurden

im Rahmen des EU-Chip Acts sechs

komplementäre Quanten-Pilotlinien eingerichtet,

die sich jeweils auf eine bestimmte

Hardware-Plattform konzentrieren und gemeinsam

die Quantentechnologien in den

Bereichen Quantencomputer, Kommunikation

und Sensorik voranbringen. Innerhalb

dieses Portfolios ist SPINS die Pilotlinie,

die sich mit halbleiterbasierten Spin-Qubits

befasst und deren Hauptaugenmerk auf der

Entwicklung von Quantenchips für Quantencomputeranwendungen

liegt. Imec koordiniert

diese neue Pilotlinie und leitet ein

europäisches Konsortium von 25 Partnern

aus Forschungseinrichtungen wie Fraunhofer,

VTT und CEA-Leti, aus der Industrie

(sowohl Großunternehmen wie Infineon

und Siltronic als auch KMU und Start-ups)

und aus akademischen Gruppen (wie der

TU Delft und der Universität Jyväskylä), die

ihr Wissen und ihre Fähigkeiten gemeinsam

einbringen, mit dem Ziel, den strategischen

Rahmen des EU-Chipgesetzes in konkrete

Maßnahmen umzusetzen.

Zu den ersten Projekten des SPINS-

Konsortiums gehören Prozess- und Design-

optimierung, um eine robuste Grundlage

für skalierbare, stabile und leistungsstarke

Spin-Qubits auf drei verschiedenen Technologieplattformen

zu schaffen: Si/SiGe,

Ge/GeSi und SOI. SPINS zielt darauf ab,

diese Technologie über Multi-Project-Wafer

(MPW) und standardisierte Quanten-

Prozessdesign-Kits (PDKs) vom Labor in

die Produktion zu überführen, um die Eintrittsbarrieren

für Start-ups und KMUs in

der halbleitenden Quantentechnologie zu

senken und die Grundlage für europäische

Unternehmen zu schaffen, frühzeitig Quanten-Know-how

aufzubauen.

Zitat imec - Kristiaan De Greve, Koordinator

SPINS: „Die Skalierung von Qubits erfordert

angesichts der extremen Empfindlichkeit

von Qubits gegenüber Störungen

aus der Umgebung ein extrem kontrollierbares

Umfeld und eine solide Fertigungsverarbeitung.

Diese Herausforderungen

erfordern sowohl die Genauigkeit und

Kontrolle, die nur in einer Halbleiter-Reinrauminfrastruktur

gegeben ist, als auch die

Forschungs- und Innovationsmentalität, um

eine solche Umgebung an diese empfindlichen

Qubits anzupassen. Bei imec gehen

wir seit über 40 Jahren kreativ mit komplexen

Problemen der modernen Halbleiterfertigung

um. Indem wir die Expertise unserer

europäischen Konsortialpartner in dieser

Quanten-Pilotlinie bündeln, werden wir die

Entwicklung von High-TRL-Halbleiter-Qubits

beschleunigen und damit Quantensysteme

in größerem Maßstab made in Europe

ermöglichen.“

Neben der Pilotlinie für die Halbleitertechnologie

gibt es weitere europäische

Quantenforschungsprojekte, darunter die

Pilotlinie für Photonik für Quanten „P4Q“

(koordiniert von der Universität Twente,

NL), an der auch das imec beteiligt ist, Ionenfallen-Qubits

„CHAMP-ION“ (koordiniert

von SAL, AT), supraleitende Qubits

„SUPREME“ (koordiniert von VTT, FI), Diamant-Quantenchips

‚DIREQT‘ (koordiniert

von CNR, IT) und neutrale Atome „Q PLA-

NET“ (koordiniert von Pasqal, FR).

IMEC Belgium

BL 3001 Leuven

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Seite 36/73


Produktionsstätten in Europa und USA erhöhen Prozesseffizienz und Kapazitäten

Vetter baut sein globales Netzwerk

für die klinische Herstellung weiter aus

– Baumaßnahmen am neuen klinischen Standort in

Des Plaines verlaufen planmäßig

– Ausbau der Infrastruktur am österreichischen Standort

-stärkt klinische Prozesse

– Etablierter Standort in Skokie verzeichnet weiterhin positive Ergebnisse

Vetter, einer der weltweit führenden Pharmadienstleister

im Bereich der aseptischen

Produktion injizierbarer Arzneimittel, gibt

den weiteren Ausbau seines globalen Netzwerks

für die klinische Herstellung bekannt.

Mit der kontinuierlichen Erweiterung seines

Leistungsangebots im Bereich Vetter

Development Service unternimmt das

Unternehmen entscheidende Schritte, um

die notwendige Kapazität, hochmoderne

Technologien und spezialisierte Expertise

bereitzustellen und somit der weltweit

steigenden Nachfrage gerecht zu werden.

Durch die weitere Stärkung seiner Präsenz

in Europa und den USA positioniert sich

Vetter als verlässlicher, langfristiger Partner

für biopharmazeutische Innovatoren weltweit.

„Unsere fortlaufende globale Expansion

spiegelt unseren ganzheitlichen Ansatz wider,

Kunden in ihrer klinischen Entwicklung

umfassend zu unterstützen“, sagt Dr. Claus

Feußner, Senior Vice President Vetter Development

Service. „Durch Investitionen

in Technologie und Kapazitäten stellen wir

unseren Partnern maßgeschneiderte Herstellungsservices

für frühe Entwicklungsphasen

bereit, damit ihre Moleküle erfolgreich

den Weg vom Labor in die Klinik finden.“

US-Standorte mit starker Performance

und großen Ausbauprojekten

Vetter bleibt in den USA weiterhin auf

Wachstumskurs. Der Standort in Skokie,

Illinois, ist weiterhin ein zentraler Partner

für globale Biotech-Unternehmen. Seit

seiner Eröffnung hat der Standort über

140 Kunden und mehr als 350 Wirkstoffe

auf dem anspruchsvollen Weg durch die

klinische Entwicklung begleitet. Über 40

% der Kunden von Skokie sind Start-ups

oder kleine Unternehmen mit weniger als

Die Bauarbeiten auf der Vetter-Baustelle in Des Plaines schreiten

planmäßig voran (April 2026). ©Vetter Pharma International GmbH

50 Mitarbeitenden.

Auf dieser Grundlage schreitet der Bau der

neuen, 15.000 Quadratmeter großen Einrichtung

in Des Plaines, Illinois, planmäßig

voran. Mit der in Kürze geplanten Fertigstellung

der Stahlkonstruktion beginnt der

Innenausbau. Nach der Inbetriebnahme im

Jahr 2029 wird der Standort die klinischen

Produktionskapazitäten von Vetter in den

USA weiter erhöhen und das langfristige

Engagement des Unternehmens stärken.

Europäischer Standort wächst infolge

Kundennachfrage

Die europäische Produktionsstätte von Vetter

in Rankweil in Österreich entwickelt sich

ebenfalls sehr positiv bei der Herstellung

und Qualitätskontrolle von Arzneimittelkandidaten

für klinische Studien. Um dem

stetig steigenden Projektumfang gerecht zu

werden, führt Vetter mehrere infrastrukturelle

Anpassungen am Standort durch.

Die Maßnahmen betreffen unter anderem

die Etablierung eines zusätzlichen

Wiegeraums sowie eines weiteren Ansatzraums

innerhalb des aseptischen Produktionsbereichs.

Auch die Kapazitäten für

die manuelle Optische Kontrolle werden

erhöht. Darüber hinaus wird das Serviceangebot

am Standort von neuen Kühlräumen,

speziellen Gefriereinheiten zur Lagerung

von API und einer weiteren Inkubationskammer

für mikrobiologische Testungen

profitieren.

Durch die fortgesetzte Optimierung der

Prozesse sowie den Ausbau der Kapazitäten

auf beiden Seiten des Atlantiks festigt Vetter

seine Rolle als globaler Partner für die

umfassende und cGMP-konforme klinische

Entwicklung und aseptische Herstellung.

Die enge Abstimmung der europäischen

und US-amerikanischen Standorte gewährleistet

harmonisierte Prozesse, konsistente

Qualitätsstandards und die Flexibilität, die

zur Erfüllung der sich wandelnden Anforderungen

weltweit tätiger Kunden notwendig

ist.

Vetter Pharma International GmbH

D 88212 Ravensburg

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Seite 37/73


BASF und Schütz haben einen Ansiedlungsvertrag über den Bau

eines hochautomatisierten Produktions- und Lagerstandorts

für Intermediate Bulk Container (IBC) am Unternehmenssitz

der BASF in Ludwigshafen unterzeichnet. (Foto: Schütz)

Schütz investiert in hochmodernen

IBC-Produktionsstandort am Stammwerk

der BASF in Ludwigshafen

– Bau eines hochautomatisierten Produktions- und Lagerstandorts

für Intermediate Bulk Container (IBC)

– Räumliche Nähe ermöglicht maximale Lieferflexibilität,

kurze Transportwege sowie eine 24/7‐Just‐in‐Time‐Belieferung

– Investition von Schütz unterstreicht strategische Partnerschaft

beider Unternehmen

BASF und Schütz haben einen Ansiedlungsvertrag

über den Bau eines hochautomatisierten

Produktions- und Lagerstandorts

für Intermediate Bulk Container

(IBC) am Unternehmenssitz der BASF in

Ludwigshafen unterzeichnet. Die neue

Produktionsanlage für IBC dient der langfristigen

und zuverlässigen Versorgung des

BASF-Werks mit Industrie-verpackungen.

Der Baustart für die IBC-Fertigungsanlage

ist für das dritte Quartal 2026 vorgesehen.

Zukunftsorientiertes

Versorgungskonzept

Schütz hat gemeinsam mit der BASF ein

neues, ganzheitliches Versorgungskonzept

mit industriellen Verpackungen für den

Standort entwickelt, in dessen Zuge das

künftige Produktionswerk von Schütz und

der Chemiestandort infrastrukturell und logistisch

eng miteinander verzahnt werden.

Kernbestandteil ist der Aufbau der State-

of-the-Art-Anlage zur IBC-Herstellung auf

einem Grundstück direkt am Werksrand

des Chemieunternehmens. Darüber hinaus

sieht das Konzept ein hochmodernes, digitalisiertes

Packmittellager vor, das sich an

die Container-Produktion anschließen wird

sowie den weiteren Ausbau der Wiederverwendung,

Aufbereitung und des Recyclings

genutzter Verpackungscontainer. „Dieses

Projekt ist nicht nur ein starkes Signal für

eine zukunftsfähige Standortentwicklung,

sondern steht auch für hocheffiziente, kundenspezifische

On-Site-Lösungen und den

weiteren Ausbau unserer Rolle als strategischer

Partner der Industrie“, sagt Roland

Strassburger, CEO der Schütz-Gruppe.

„Die gezielte Ansiedlung langjähriger

Partner und die Investition in standortnahe

Produktionskapazitäten schaffen entscheidende

strukturelle Vorteile für unser

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Seite 38/73


Jahrzehntelange Partnerschaft als Fundament

Schütz hat gemeinsam mit der BASF ein neues, ganzheitliches Versorgungskonzept mit

industriellen Verpackungen für den Standort Ludwigshafen entwickelt. Kernbestandteil ist

der Aufbau des State-of-the-Art-Werks zur IBC-Herstellung auf einem Grundstück des

Chemieunternehmens in unmittelbarer Nähe zum Verbundstandort. (Foto: Schütz)

Stammwerk“, sagt Helmut Winterling,

President Europäische Verbundstandorte,

BASF SE. „Die Integration der IBC-Fertigung

in unsere Wertstoff- und Produktionskreisläufe

stärkt langfristig unsere Wettbewerbsfähigkeit.“

„Mit der Ansiedlung von Schütz in nächster

Nähe zu unserem Werksgelände schaffen

wir ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit

für den Standort. Die räumliche Anknüpfung

und Einbindung macht es möglich,

Transportwege kurz zu halten und rund

um die Uhr flexibel auf sich verändernde

Bedarfe in unseren Produktionsbetrieben

und Anlagen zu reagieren“, sagt Uwe Lohr,

Senior Vice President Global Indirect Procurement,

BASF SE.

Die Zusammenarbeit zwischen BASF und

Schütz reicht bis in die 1960er-Jahre zurück.

Ein Meilenstein war die Entwicklung

des weltweit ersten IBC im Jahr 1975 durch

Udo Schütz in enger Zusammenarbeit mit

der BASF – eine Innovation, die sich weltweit

zur Standardindustrieverpackung entwickelte.

Auch in den Betrieben am Ludwigshafener

BASF-Standort, wo der klassische

Intermediate Bulk Container unter

anderem zur Lagerung und zum Transport

chemischer Produkte in flüssiger Form eingesetzt

wird; dazu können typischerweise

chemische Grundstoffe wie Dispersionen,

Additive oder Tenside zählen. Heute betreibt

Schütz ein globales Produktionsnetzwerk

mit mehr als 70 Standorten und

beliefert neben BASF-Standorten weltweit

auch zahlreiche weitere Kunden aus unterschiedlichsten

Industrien.

SCHÜTZ GmbH & Co. KGaA

D 56242 Selters

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Analytik Jena feiert

40 Jahre Biometra

– eine Erfolgsgeschichte

in der Molekularbiologie

Analytik Jena blickt gemeinsam mit ihrer Tochterfirma Biometra

auf vier Jahrzehnte technologischer Exzellenz in der

Molekularbiologie zurück. Seit der Gründung 1985 hat Biometra

die Laborpraxis maßgeblich beeinflusst – von frühen

Elektrophorese-Systemen über wegweisende PCR‐Thermocycler

bis hin zu modernen Plattformen für automatisierte,

präzise Workflows. Diese Erfolgsgeschichte ist eng

mit Kundennähe, Ingenieurskunst und einem klaren Qualitätsanspruch

verbunden.

Bereits in den Anfangsjahren hat Biometra auf Präzision und Zuverlässigkeit

gesetzt: Die ersten Produkte ermöglichten die effiziente

Trennung und Analyse von DNA, RNA und Proteinen. Sie wurden

schnell zum Standard in vielen Laboren. 1989 markierte die Einführung

früher PCR-Thermocycler einen Wendepunkt: Die DNA-Amplifikation

wurde schneller, präziser und benutzerfreundlicher. In den

1990er Jahren festigte Biometra ihre Rolle als vertrauenswürdiger

Technologiepartner in Forschung und Diagnostik weltweit.

In den 2000er Jahren erweiterte Biometra ihr Portfolio zielgerichtet:

Lösungen für DNA/RNA‐Extraktion und quantitative PCR

(qPCR) kamen hinzu, um die wachsenden Anforderungen moderner

Labore zu bedienen. Ein Meilenstein der Unternehmensgeschichte

folgte am 11. Mai 2009: Biometra wurde Teil der Analytik Jena Gruppe.

Diese Verbindung verstärkte das gemeinsame Produktangebot

– von Thermocyclern über Elektrophorese und Blotting bis zu

Imaging- und Hybridisierungs-Technologien – und eröffnete neue

Märkte sowie Synergien in Entwicklung und Service.

Der Einfluss auf Wissenschaft und Gesellschaft ist vielfach dokumentiert:

Mit dem Thermocycler TGradient leistete Biometra

einen Beitrag zur Entschlüsselung des Humangenoms, ein Meilenstein

in der modernen Biologie. Während der COVID‐19‐Pandemie

bestätigte sich die zentrale Bedeutung von (q)PCR‐Systemen

erneut: Biometra‐Technologien unterstützten weltweit molekulare

Diagnostik auf hohem Niveau. Strategische Kooperationen – etwa

mit Max‐Planck‐Institutionen im Bereich Proteinreinigung – förderten

darüber hinaus den Wissensaustausch und beschleunigten

Innovationen, die in praxistaugliche Lösungen mündeten.

Seit den 2020er Jahren richtet Biometra den Blick zunehmend

auf Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Integration in automatisierte

Laborumgebungen – immer mit dem Ziel, präzise Ergebnisse

schneller und robuster verfügbar zu machen.

„Unsere Vision ist es, die nächsten 40 Jahre genauso mutig und

konsequent zu gestalten wie die vergangenen,“ sagt Eggert Appel,

Leiter Produktentwicklung bei Biometra. „Technologisch ausgereifte

Produkte, hohe Benutzerfreundlichkeit und die nahtlose Einbindung

in automatisierte Prozesse bleiben zentrale Leitplanken unserer

Arbeit.“

Oliver Klaeffling, Geschäftsführer der Analytik Jena

GmbH + Co. KG, dankt allen Mitarbeitenden, Partnern und Kunden,

die Biometra über vier Jahrzehnte begleitet haben. „Ihr Engagement

und Vertrauen sind die Basis unseres Erfolgs – und Ansporn für die

Zukunft“.

Analytik Jena GmbH+Co. KG

D 07745 Jena

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Seite 40/73


Dr-Ing. Carlos Paiz Gaitca, Business Owner Industrial Analytics (links)

und Ralph Scheller, Teamleiter der Sofwareentwicklung

von ResMa (rechts) nehmen den Preis entgegen.

Bildquelle: Weidmüller

ResMa® überwacht die Werte von zahlreichen Messstationen

und bietet Visualisierungsmöglichkeiten an.

Bildquelle: Weidmüller

Auszeichnung für Energiemanagement

und Regressionsanalyse

Das Ressourcen- und Energiemanagementsystem ResMa® von

Weidmüller wurde von der Industrial Production als Produkt des

Jahres ausgezeichnet. Das System erreichte den dritten Platz in der

Kategorie „Energietechnik und Elektromechanik“. Der Preis „zeichnet

herausragende industrielle Produkte und Projekte“ aus, so die

Selbstbeschreibung.

ResMa® steigt auf die Siegertreppe. Bei der offiziellen Preisverleihung

der Industrial Production in München wurde das Energiemanagementsystem

auf den dritten Platz in der Kategorie „Energietechnik

und Elektromechanik“ gewählt.

Ausgezeichnet wurde der Ansatz von ResMa®, Energieverbräuche

mithilfe von Regressions‐ und Korrelationsanalysen nicht nur

transparent zu bewerten, sondern auch belastbar vorherzusagen.

Durch die Normalisierung historischer und aktueller Daten lassen

sich Einsparungen objektiv bewerten und zukünftige Verbräuche

realistisch prognostizieren – unabhängig von äußeren Einflüssen

wie Temperatur oder Arbeitszeiten. „Der Preis ist eine große Ehre

und zeigt, dass wir mit unseren Produkten die Bedürfnisse unserer

Kunden und die Anforderungen an eine effizientere Energienutzung

treffen,“ berichtet Dr-Ing. Carlos Paiz Gatica, Product Owner

für Industrial Analytics.

Die Jury für die Auszeichnung bilden die Leserinnen und Leser.

In einem offenen Online-Voting können sie für Ihre Favoriten

stimmen. Auch Ralph Scheller, Teamleiter der Sofwareentwicklung

von ResMa®, ist begeistert: „Ich freue mich über die große Wertschätzung

der Leserinnen und Leser. Ein besonderes Dankeschön

gilt dem Team, die lange und intensiv an ResMa® gearbeitet haben

und es jeden Tag aufs Neue tun.“

ResMa® ist eine browserbasierte Software, die sämtliche

Energie- und Produktionsdaten über verschiedene Schnittstellen

zentral sammelt. Mit ihren umfangreichen Analyse- und Visualisierungsfunktionen

ermöglicht sie weit mehr als klassisches Energiemanagement,

da Nutzer auch detaillierte Einblicke in Abläufe und

Produktionsprozesse erhalten. So trägt ResMa® dazu bei, nicht nur

Energie zu überwachen, sondern auch die Effizienz und Qualität der

betrieblichen Abläufe gezielt zu verbessern.

Die Software kombiniert Energiemanagement mit umfangreichen

Auswertungs-, Analyse- und Visualisierungsmöglichkeiten –

als Werkzeug für die Optimierung von Prozessen und deren energetischem

Bedarf. Anhand von gewonnenen detaillierten Kenntnissen

über die Prozesse und Energieflüsse im Unternehmen lassen sich

Potenziale erheben, um Prozesse zu optimieren.

ResMa® unterstützt auch dabei, die Anforderungen des Energieeffizienzgesetzes

zu erfüllen, CO₂-Bilanzen gemäß CSRD aufzubereiten

und Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001 systematisch

umzusetzen. Dadurch entsteht eine zuverlässige Datengrundlage

für effizientere Prozesse und regulatorische Sicherheit.

Weidmüller GmbH & Co. KG

D 32758 Detmold

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Analytik Jena unterstützt erneut als Sponsor

Bunsen‐Kirchhoff‐Preis 2026

auf der analytica verliehen

Auf der analytica conference wurde am 26.

März 2026 der renommierte Bunsen‐Kirchhoff‐Preis

für Analytische Spektroskopie

verliehen. Analytik Jena freut sich, diese

traditionsreiche, international geschätzte

Auszeichnung auch in diesem Jahr wieder

als Sponsor zu unterstützen und den Preisträger

mit einem Preisgeld von 3.000 Euro

zu fördern.

Der Bunsen-Kirchhoff-Preis wird vom

Deutschen Arbeitskreis für Analytische

Spektroskopie (DAAS) der Gesellschaft

Deutscher Chemiker (GDCh) vergeben und

würdigt herausragende wissenschaftliche

Leistungen im Bereich der analytischen

In diesem Jahr geht die Auszeichnung an

Prof. Dr. David Clases, Universität Graz. Er

hat sich mit seinen Arbeiten auf dem Gebiet

der Element‐Massenspektrometrie, insbesondere

der ICP‐TOF‐MS (inductively couc/o

Analytik Jena

Spektroskopie. Er zählt zu den wichtigsten

Anerkennungen für exzellente Forschung

in diesem Feld und ist ein zentraler Baustein

zur Förderung des wissenschaftlichen

Nachwuchses in der fortgeschrittenen Karrierephase.

Prof. Dr. David Clases erhält den Bunsen‐Kirchhoff‐Preis

2026

pled plasma time‐of‐flight mass spectrometry),

deutlich hervorgetan.

Prof. Dr. Clases gilt international als

einer der innovativsten jungen Forscher in

der analytischen Spektroskopie. Seine Forschung

an der Schnittstelle von ICP‐MS,

Nanostrukturanalytik und hybriden Messverfahren

hat in den vergangenen Jahren

weltweit große Aufmerksamkeit erfahren.

Seine wegweisenden Beiträge umfassen

unter anderem:

- Weiterentwicklung der hochauflösenden

ICP‐TOF‐MS, die es ermöglicht, komplexe

Partikelsysteme simultan, schnell und

mit hoher Genauigkeit zu analysieren.

- Multimodale Ansätze, bei denen ICP‐MS

mit komplementären Methoden wie optischen

Fallen oder Raman‐Spektroskopie

kombiniert wird – ein entscheidender

Schritt, um sowohl Element- als auch

-Molekülinformationen in einem Messansatz

zu erfassen.

- Bedeutende Fortschritte in der Partikelcharakterisierung,

die für Umweltanalytik,

Materialforschung und biomedizinische

Fragestellungen gleichermaßen relevant

sind.

Mit mehr als 70 Publikationen, zahlreichen

internationalen Auszeichnungen – darunter

das JAAS Emerging Investigator Lectureship

2025 – und einer stark sichtbaren

Präsenz in wissenschaftlichen Gremien und

Konferenzen gilt Prof. Dr. Clases als „Rising

Star“ der Spektroskopie.

Begründung der Jury

Die Jury des DAAS, bestehend aus Vertreterinnen

und Vertretern aus Universitäten,

Forschungsinstituten und Industrie, sieht

in den Arbeiten von Prof. Dr. Clases einen

besonders hohen wissenschaftlichen und

technologischen Mehrwert. Seine Forschung

trägt entscheidend dazu bei, die

Fähigkeiten der ICP‐TOF‐MS weiterzuentwickeln

– einer Technologie, die dank ihrer

Multielementfähigkeit und Kopplungsoptionen

als Schlüsseltechnologie der zukünftigen

Laboranalytik gilt.

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Stimmen aus dem Fachkreis

Prof. Dr. Carsten Engelhard, Vorsitzender

des DAAS und Jury-Vorsitzender des Bunsen-Kirchhoff-Preises

betont die Bedeutung

der Auszeichnung:

„Der Bunsen‐Kirchhoff‐Preis hat eine lange

Tradition und ist national wie international

hoch angesehen. Er würdigt besondere

wissenschaftliche Leistungen in der analytischen

Chemie, von der optischen Spektroskopie

bis zur massenspektrometrischen

Analytik. Die Arbeiten von Prof. Dr. Clases

sind in ihrer wissenschaftlichen Tiefe und

praktischen Relevanz herausragend und

besitzen ein hohes Transferpotenzial für Industrie,

Umwelt- und Materialanalytik.“

Analytik Jena erneut als Förderer

wissenschaftlicher Exzellenz

Analytik Jena ist stolz darauf, den Bunsen‐Kirchhoff‐Preis

seit vielen Jahren zu

unterstützen und einen Beitrag zur Förderung

innovativer analytischer Forschung zu

leisten.

„Die wissenschaftlichen Erkenntnisse,

die mit diesem Preis ausgezeichnet werden,

prägen die Weiterentwicklung analytischer

Methoden weltweit. Als Technologieanbieter

sehen wir es als unsere Verantwortung,

Spitzenforschung sichtbar zu machen und

Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler

zu fördern“, so Oliver Klaeffling,

Managing Director der Analytik Jena

GmbH+Co. KG.

Über den Bunsen‐Kirchhoff‐Preis

Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen

und richtet sich an herausragende

Forschende im Bereich der

analytischen Spektroskopie. Er geht

auf eine jahrzehntelange Tradition in

der GDCh-Fachgruppe Analytische

Chemie zurück und wurde 1990 erstmals

vergeben. Die Verleihung findet

im Rahmen der analytica conference

in München statt.

Analytik Jena GmbH+Co. KG

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Das Fraunhofer ISIT stärkt seine Kompetenzen in der Mikrofertigung:

Prof. Dr. Erica Lilleodden übernimmt die Leitung

des Geschäftsfeldes Mikrofertigungsverfahren. Die

Materialwissenschaftlerin bringt internationale Erfahrung

aus Forschung und Institutsleitung mit. Am ISIT entwickelt

sie Fertigungsprozesse für mikrostrukturierte Systeme und

Mikroelektronik. Ziel ist es, innovative Mikrofertigung

schneller in industrielle Anwendungen zu überführen und

die technologische Souveränität Europas zu stärken.

Neue Impulse für die

industrielle Mikrofertigung:

Prof. Dr. Erica Lilleodden

leitet Geschäftsfeld am Fraunhofer ISIT

Das Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie ISIT stärkt seine

Kompetenzen in der Mikrofertigung: Prof. Dr. Erica Lilleodden hat

die Leitung des Geschäftsfeldes Mikrofertigungsverfahren übernommen.

Mit ihrer internationalen Forschungserfahrung und langjährigen

Führungsexpertise wird sie die strategische Weiterentwicklung

dieses zentralen Technologiebereichs vorantreiben.

Mikrofertigung als Schlüsseltechnologie

für die nächste Generation von Mikrosystemen

Das Geschäftsfeld Mikrofertigungsverfahren gehört zu den größten

und technologisch zentralen Bereichen am Fraunhofer ISIT. Im

Fokus stehen die Entwicklung und Optimierung von Prozessen zur

Herstellung mikrostrukturierter, multimaterieller Systeme – insbesondere

für Anwendungen in der Mikroelektronik und angrenzenden

Zukunftsfeldern.

„Dieses Geschäftsfeld adressiert die industriellen Anforderungen

an neue Fertigungsansätze für mikrostrukturierte Bauteile und

Systeme“, erklärt Lilleodden. „Unsere Arbeit profitiert dabei maßgeblich

von der engen Verzahnung mit anderen Geschäftsfeldern

sowie vom direkten Zugang zur Reinraum-Infrastruktur am Institut.“

Internationale Expertise trifft angewandte Forschung

Prof. Dr. Erica Lilleodden ist eine international erfahrene Materialwissenschaftlerin

mit Stationen in den USA und Deutschland. Nach

ihrer Promotion an der Stanford University war sie unter anderem

an führenden Forschungsinstitutionen wie dem Lawrence Berkeley

National Laboratory und den Sandia National Laboratories tätig.

In Deutschland prägte sie über viele Jahre die Werkstoffforschung

am Helmholtz-Zentrum Hereon sowie als Professorin an der Technischen

Universität Hamburg. Zuletzt leitete sie als Direktorin das

Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen

IMWS in Halle (Saale).

Mit ihrem Wechsel an das Fraunhofer ISIT verbindet sie bewusst

auch einen Perspektivwechsel: „Die Rolle als Geschäftsfeldleiterin

ermöglicht eine deutlich engere Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen

und Wissenschaftlern sowie mit unseren Industriepartnern

auf operativer Ebene“, so Lilleodden. „Ich möchte die wissenschaftliche

Strategie aktiv mitgestalten und insbesondere den

Bereich Test und Diagnostik weiter ausbauen.“

Fokus auf Prozessverständnis, Funktionalität

und Zuverlässigkeit

Ein zentrales Differenzierungsmerkmal des ISIT sieht Lilleodden in

der ganzheitlichen Betrachtung von Mikrofertigungsprozessen: „Wir

entwickeln nicht nur Prozesse, sondern identifizieren auch neue

Funktionalitäten und untersuchen gezielt die Zuverlässigkeit der

entstehenden Systeme“, sagt sie. „Diagnostische Methoden spielen

dabei eine entscheidende Rolle – insbesondere, um zu verstehen,

warum Bauteile funktionieren oder eben nicht.“

Antwort auf steigende Anforderungen

aus Industrie und Gesellschaft

Die Anforderungen an Mikrosysteme wachsen stetig – getrieben

durch technologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen.

„Der Innovationsdruck ist enorm“, betont Lilleodden. „Systeme

müssen leistungsfähiger, nachhaltiger und gleichzeitig kosteneffizient

sein. Diese Anforderungen stehen oft in direktem Spannungsfeld

zueinander.“

Das Fraunhofer ISIT adressiert diese Herausforderungen durch

anwendungsnahe Forschung und enge Kooperationen mit Industriepartnern.

Ziel ist es, Technologien frühzeitig auf industrielle Anforderungen

auszurichten und effizient in die Anwendung zu überführen.

Strategische Rolle für Mikroelektronik

und europäische Souveränität

Ein besonderer Fokus liegt auf der Stärkung der Mikroelektronik

in Deutschland und Europa. Im Kontext der Forschungsfabrik Mi-

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kroelektronik Deutschland (FMD) und europäischer Initiativen wie

dem EU Chips Act sieht Lilleodden große Chancen für das ISIT: „Wir

werden verstärkt an komplexen Fragestellungen arbeiten, die für die

technologische Souveränität Europas entscheidend sind – etwa in

der Prototypenentwicklung, Prozessoptimierung und im Wafer-Level-Packaging“,

so Lilleodden.

Führung mit Fokus auf Zusammenarbeit und Entwicklung

In ihrer neuen Rolle setzt Lilleodden auf Teamarbeit, interdisziplinären

Austausch und die gezielte Förderung von Nachwuchskräften:

„Jede und jeder im Team trägt mit individuellen Kompetenzen zum

Gesamterfolg bei. Entscheidend ist, diese Stärken zu erkennen und

gemeinsam weiterzuentwickeln“, sagt sie.

Besonders wichtig ist ihr dabei die Verbindung von wissenschaftlicher

Exzellenz und konkreter Anwendung: „Forschung bei

Fraunhofer bedeutet, Wissen in Lösungen zu übersetzen, die in der

Praxis wirken.“

Klare Vision: Technologieführerschaft in der Mikrofertigung

Für die kommenden Jahre hat Lilleodden eine klare Zielsetzung: Das

Geschäftsfeld Mikrofertigungsverfahren soll als führender Partner

für innovative Fertigungstechnologien positioniert werden – national

wie international.

„Unser Beitrag zur Mikroelektronik ist entscheidend“, fasst sie

zusammen. „Wir entwickeln Technologien, die zukünftige Anwendungen

ermöglichen – von KI über Quantentechnologien bis hin zu

medizinischer Sensorik.“

Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie ISIT

D 25524 Itzehoe

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Unabhängige Auszeichnung festigt Vetters Position als ein führender CDMO

Vetter als Gewinner bei den

CDMO Leadership Awards 2026 ausgezeichnet

– Wichtige Branchenauszeichnung für CDMOs

– Auswahl erfolgt anhand quantitativer Kennzahlen und

verifizierter Bewertungen aus der Biopharmaindustrie

– Die Auszeichnung unterstreicht das Vertrauen

der Branche und der Kunden in Vetter

Vetter, ein global agierender Dienstleister für Pharma- und Biotechunternehmen

zur Herstellung lebensnotwendiger und lebensverbessernder

Medikamente, erhält den CDMO Leadership Award

2026 als CDMO des Jahres in der Kategorie „Finished-Dose“. Die

Auszeichnung würdigt Unternehmen, die sich durch besondere

Leistungen im Bereich Engagement, Qualität und technisches

Know-how hervortun und unterstreicht Vetters Rolle als verlässlicher

Partner für die Biopharmaindustrie. Die Award-Gewinner

wurden im Rahmen der DCAT Week am 25. März 2026 in New York

bekannt gegeben.

„Unser Anspruch ist es, unsere Kunden langfristig und bedarfsorientiert

zu unterstützen“, sagt Lars Hahn, Senior Vice President

Global Sales Oranization bei Vetter. „Die Auszeichnung bestätigt

unseren Fokus auf höchstmögliche Qualität, Zuverlässigkeit und

partnerschaftliche Zusammenarbeit. Vor allem würdigt sie die Arbeit

unserer mehr als 7.300 Mitarbeitenden weltweit.“

Investitionen in Kapazitäten und Technologien

Die Auszeichnung untermauert Vetters wichtige Rolle als strategischer

Partner für die Entwicklung und Herstellung injizierbarer

Medikamente. Der Pharmadienstleister unterstützt seine Kunden

entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von der Prozessentwicklung

über die klinische und kommerzielle Abfüllung bis hin zu

vielfältigen Montage- und Verpackungsangeboten. Vor dem Hintergrund

kontinuierlich steigender Anforderungen an die Herstellungsprozesse

komplexer biologischer Medikamente, baut Vetter

seine Kapazitäten, technologischen Kompetenzen und Qualitätssysteme

weiter aus: Strategische Investitionen in Europa und den

USA stärken die globale Entwicklungs- und Produktionsinfrastruktur.

Insgesamt plant das Unternehmen Investitionen in der Größenordnung

von rund zwei Milliarden Euro bis zum Jahr 2035.

Renommierter Branchenpreis

mit unabhängiger Datengrundlage

„Die CDMO Leadership Awards stehen für weit mehr als bloße Anerkennung“,

sagt Louis Garguilo, Chefredakteur von Outsourced

Pharma. „Sie spiegeln das direkte Feedback von Auftraggebern sowie

die praktischen Erfahrungen von Unternehmen wider, die sich

in einem zunehmend komplexen Entwicklungs- und Produktionsumfeld

behaupten müssen. Die diesjährigen Finalisten und Gewinner

haben eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie zuverlässig

liefern, sich kontinuierlich an neue Anforderungen anpassen und als

vertrauenswürdige Partner agieren.“

Die CDMO Leadership Awards werden jährlich von der Mediengruppe

Life Science Connect und dem Fachmedium Outsourced

Pharma vergeben und zählen zu den renommierten Branchenpreisen.

Grundlage der Auszeichnung ist eine unabhängige Studie des

Bostoner Forschungszentrums Tufts Center for the Study of Drug

Development, die auf quantitativen Leistungsdaten sowie verifizierten

Bewertungen von Pharma- und Biotechunternehmen basiert.

Vetter Pharma International GmbH

D 88212 Ravensburg

Das Team von Vetter nimmt den Preis stolz entgegen (von links): Dr. Sebastian Schuck, Vice President Key Account Management,

Lars Hahn, Senior Vice President Global Sales Organization, Ayse Hizli, Vice President New Business Development, Michele Cavalheiro,

Key Account Manager und Dr. Claus Feussner, Senior Vice President Development Service. © Vetter Pharma International GmbH

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Eigene Niederlassung für den spanischen Markt

ENGEL Spain stärkt in Spanien

Kundennähe, Service

und Technologiezugang

Mit der Umfirmierung des bisherigen Vertriebspartners Roegele zu ENGEL

Spain baut der Spritzgießmaschinenbauer ENGEL seine direkte Präsenz im spanischen

Markt aus. Seit 1. April ist das Unternehmen mit einer eigenen Niederlassung

in Spanien vertreten. Für lokale Kunststoffverarbeiter verbindet sich

damit die Kontinuität eines seit Jahrzehnten etablierten Teams vor Ort mit dem

direkten Zugang zum Technologie-, Service- und Lösungsportfolio der globalen

ENGEL Gruppe – von Spritzgießmaschinen und Automatisierung bis zu digitalen

Assistenzsystemen. ENGEL ist damit nun mit einer eigenen Niederlassung im

spanischen Markt vertreten.

Lokale Beständigkeit und

globale Support-Strukturen

Seit 1972 betreute Roegele Kunden in Spanien

in Branchen wie Automotive, Packaging,

Medical und Technical Moulding und stand

für Vertrieb, Service, Schulungen und Beratung

rund um ENGEL Spritzgießlösungen.

Ausgehend von dieser langjährigen Partnerschaft

setzt der Spritzgießmaschinenhersteller

damit den nächsten konsequenten

Schritt. Mit ENGEL Spain bleiben die

vertrauten Ansprechpartner und die lokale

Marktkenntnis erhalten. Service und anwendungstechnisches

Know-How werden

noch enger an das internationale Netzwerk

der Unternehmensgruppe angebunden.

„Die Integration in die ENGEL Gruppe

stärkt unsere lokale Präsenz in Spanien und

ermöglicht es uns, unseren Kunden noch

besseren Service und technische Unterstützung

anzubieten“, sagt Daniel Vizuete, Geschäftsführer

ENGEL Spain.

Standort Barcelona wird ausgebaut

ENGEL investiert in Spanien gezielt in lokale

Strukturen, Anwendungstechnik und

Servicekapazitäten. Am Standort Barcelona

werden ein Technikum für Schulungen sowie

ein Showroom geschaffen. Damit stärkt

ENGEL Spain die technische Betreuung vor

Ort und verkürzt Reaktionszeiten im Service.

Für Kunden wird die Verbindung aus

lokaler Präsenz und globaler Anbindung damit

noch unmittelbarer nutzbar.

„Mit ENGEL Spain schaffen wir die Voraussetzungen,

unsere Kunden im spanischen

Markt noch direkter zu betreuen und

unsere lokale Präsenz gezielt weiterzuentwickeln“,

sagt Benjamin Lettner, VP Europe

West & East. „Wir bauen dabei auf gewachsene

Kundenbeziehungen und ein erfahrenes

Team vor Ort auf.“

Breites Portfolio für

den spanischen Markt

Spanien zählt zu den bedeutenden Kunststoffmärkten

Europas und ist für ENGEL ein

wichtiger Markt in Südwesteuropa. ENGEL

ist hier traditionell stark in der Automobilindustrie

vertreten; zugleich bieten Packaging

und die Zweitmarke WINTEC weiteres

Potenzial. Für Verarbeiter in Spanien erweitert

sich damit der Zugang zu wirtschaftlich

wie technisch passenden Lösungen

für unterschiedliche Marktanforderungen.

Sichtbar wird dieses Angebot auch auf der

Equiplast in Barcelona Anfang Juni: ENGEL

Spain zeigt dort Exponate aus den Bereichen

Automotive, Packaging und Technical

Moulding, darunter eine holmlose victory

120 mit viper 20 Linearroboter, die vollelektrischen

e-mac 200 und e-motion 220 sowie

die WINTEC t-win 6500. Ergänzt wird der

Messeauftritt durch digitale Assistenzsysteme

und vernetzte Produktionslösungen.

Daniel Vizuete, Geschäftsführer ENGEL Spain

(Bild: Engel)

Benjamin Lettner, VP Europe West & East

(Bild: Engel)

ENGEL AUSTRIA GmbH

AT 4311 Schwertberg

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Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Peter Neubauer kombiniert Roboter, Analysegeräte

und Künstliche Intelligenz zu effektiven Forschungsteams

Ein Labor ohne Menschen

Es klingt ein bisschen nach Science Fiction: Ein Labor, das seine

Experimente weitgehend selbständig planen, durchführen und auswerten

kann. In dem von Computern und Künstlicher Intelligenz

(KI) gesteuerte Roboter mit modernsten Analysegeräten zusammenarbeiten.

Und in dem sich kein Mensch mehr die Nächte um

die Ohren schlagen muss, um Zellen zu füttern und die Versuche in

Gang zu halten. Genau das aber ist im KIWI Biolab an der TU Berlin

Realität geworden. Die Entwickler*innen des vollautomatisierten

Hightech-Labors werden ihr Knowhow künftig auch im neuen Forschungszentrum

„Der Simulierte Mensch“ (Si-M) von TU Berlin und

Charité – Universitätsmedizin Berlin zur Verfügung stellen.

„Mich hat schon immer interessiert, wie man neue biologische

Prozesse möglichst schnell vom Labor in die Praxis bringen kann“,

sagt Prof. Dr. Peter Neubauer, der an der TU Berlin das Fachgebiet

Bioverfahrenstechnik leitet. Der Mitbegründer und Leiter des KIWI

Biolabs ist gelernter Mikrobiologe. Also hat er sich solche Fragen

zunächst vor allem in Bezug auf Bakterien, Hefen und Pilze gestellt:

Wie lassen sich solche Organismen am besten in Bioreaktoren halten?

Und zwar so, dass sie sich nicht nur vermehren und gut gedeihen,

sondern auch wertvolle Substanzen wie etwa spezielle Proteine

für die Pharma-Industrie produzieren?

Darauf eine Antwort zu finden, ist alles andere als einfach. Denn

die kleinen Fabrikanten reagieren oft sehr stark auf ihre Umgebung.

In einem Laborversuch im Milliliter-Maßstab mögen sie sich ja

einwandfrei verhalten haben. Das muss aber nicht heißen, dass sie

das in einem Bioreaktor mit ein paar hundert Kubikmetern Inhalt

ebenfalls tun. Vor einer industriellen Nutzung gilt es daher herauszufinden,

unter welchen Bedingungen welche Organismen die gewünschte

Aufgabe am besten erledigen können.

Automatisierte Arbeit im Labor

Anhaltspunkte dafür können Modellrechnungen liefern. Wie schnell

wächst ein Organismus? Wie viel Substrat verbraucht er dabei?

Diese und viele andere Parameter fassen Peter Neubauer und sein

Team in mathematische Formeln. Im Computer lässt sich dann vergleichen,

wie verschiedene Varianten eines Prozesses ablaufen und

welche davon die besten Ergebnisse liefert.

„Solche mathematischen Modelle können wir aber auch mit Robotern

und Analysegeräten verbinden“, erklärt Peter Neubauer. Auf

diese Weise lässt sich die Arbeit im Labor digital organisieren und

automatisieren. Ein Typ von Robotern saugt dann zum Beispiel zu

bestimmten Zeiten ein paar Milliliter Flüssigkeit aus dem Bioreaktor.

Einer seiner fahrbaren Kollegen transportiert die Probe anschließend

zu einem Messgerät, das ihre Eigenschaften analysiert. Damit

das klappt, müssen die technischen Helfer ihre Arbeit allerdings so

aufeinander abstimmen, dass jeder im richtigen Moment das Richtige

tut. „Dazu brauchen wir umfangreiche Computerprogramme“,

sagt Peter Neubauer.

Extrem interessant für die Pharmaindustrie

Im KIWI Biolab, einem der weltweit führenden Labors für die

Entwicklung von Bioprozessen, kommt ein in einen Laborroboter

integriertes 48-Bioreaktor-System zum Einsatz, das die parallele

Kultivierung und automatisierte Überwachung biologischer Prozesse

unter kontrollierten Bedingungen ermöglicht.

Doch der Aufwand lohnt sich. Das KIWI Biolab gehört mittlerweile

zu den weltweit führenden Labors für die Entwicklung von Bioprozessen.

Durch den Einsatz von mathematischen Modellen und

Künstlicher Intelligenz lassen sich dort selbst komplexe Experimente

vollautomatisiert durchführen. Die KI entscheidet zum Beispiel,

wann es sinnvoll ist, eine Probe zu nehmen und leitet dann die nötigen

Schritte in die Wege. Sie sorgt dafür, dass es den Organismen

im Bioreaktor an nichts fehlt, hält Temperatur, pH-Wert und andere

Einflussgrößen automatisch im optimalen Bereich. Dadurch steuert

sie den Prozess so, dass er eine möglichst große Ausbeute oder eine

bestimmte Qualität des gewünschten Produkts liefert. Sie erkennt

sogar, wann ein Experiment nicht gut läuft, so dass es abgebrochen,

wiederholt oder verändert werden muss.

„Das alles ist zum Beispiel für die Pharma-Industrie extrem interessant“,

sagt Peter Neubauer. Lohnt es sich, mit einem neuen Produkt

aus dem Labor in Richtung Anwendung zu gehen? Welcher von

mehreren möglichen Kandidaten ist dabei am erfolgversprechendsten?

Und wie sieht später der optimale Prozess für die Produktion

aus? Solche Fragen lassen sich im KIWI Biolab viel schneller und

effizienter beantworten als in einem herkömmlichen Labor.

Daten-Marktplatzes für die Biotechnologie-Branche

Kein Wunder also, dass Peter Neubauer und sein Team in vielen

Projekten mit Arzneimittelherstellern zusammenarbeiten. „Die Entwicklung

eines neuen Medikaments kostet im Schnitt 2,5 Milliarden

US-Dollar und dauert zehn bis 15 Jahre“, sagt der Forscher. Jedes

überflüssig gewordene Experiment, jeder eingesparte Tag nützt also

Patient*innen und Firmen gleichermaßen.

Aus der Industrie wurde auch eine neue Herausforderung an

die TU-Gruppe herangetragen. „Bisher haben wir uns ja vor allem

mit Prozessen beschäftigt, bei denen Mikroorganismen eine Rolle

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spielen“, erklärt Peter Neubauer. „Es gibt aber auch ein großes Interesse

an ähnlichen Verfahren für Zellkulturen.“ Genau damit wird

sich seine Arbeitsgruppe künftig am Forschungszentrum Si-M beschäftigen,

in dem TU Berlin und Charité – Universitätsmedizin Berlin

kooperieren.

Ein weiterer Schwerpunkt wird die Entwicklung eines Daten-

Marktplatzes für die Biotechnologie-Branche sein: Welche Informationen

muss man bei einem Experiment erfassen, damit es sich reproduzieren

lässt? Wie muss man die Daten darstellen und anderen

anbieten, damit diese sie nachvollziehen und nutzen können? Auch

in solchen Fragen hat das Team über die Jahre sehr viel Erfahrung

gesammelt.

„Wir sind aus meiner Sicht keine Kern-Gruppe am Si-M“,

schränkt der Wissenschaftler ein. Deshalb werde auch nur ein kleiner

Teil seiner Leute nach und nach in das neue Forschungszentrum

umziehen. „Unsere Kompetenzen sind aber für viele Gruppen interessant,

die dort arbeiten.“ Denn Roboter und KI dürften künftig auch

in anderen Laboren eine immer wichtigere Rolle spielen. Und damit

die technischen Forschungshelfer auch tun, was sie sollen, liegt

noch viel Arbeit vor Peter Neubauer und seinem Team.

Das Forschungszentrum Der Simulierte Mensch (Si-M)

Am 22. April 2026 öffnen sich, vier Jahre nach Grundsteinlegung,

die Türen des fünfstöckigen Forschungsgebäudes „Der Simulierte

Mensch“. Auf dem Campus in Berlin-Wedding wollen künftig Mediziner*innen,

Natur- und Ingenieurwissenschaftler*innen aus vielen

Disziplinen der TU Berlin und der Charité – Universitätsmedizin

Berlin eng zusammenarbeiten, um neue therapeutische und diagnostische

Ansätze für Krankheiten zu entwickeln. Bioanalytik, Organoidtechnologien

und Methoden zur Zellvermessung sind dabei,

Einzelzellgenetik, Bioinformatik, Automatisierungs- und Medizintechnologie,

vielfach verwoben mit weiteren Fachgebieten und Exzellenzclustern.

Künstliche Mini-Organe aus menschlichen Zellen,

die auf einen Chip passen, sollen Tierversuche ersetzen; durch das

Zusammenkleben von miteinander wechselwirkenden Proteinen

sollen bisher unbekannte Vorgänge in Zellen sichtbar werden.

Schon architektonisch sind im Si-M-Gebäude die integrative

Arbeitsatmosphäre und der geplante Dialog mit der Öffentlichkeit

angelegt: Im lichtdurchfluteten zentralen Atrium mit Café und rundem

Vortragssaal schraubt sich imposant ein offenes Treppenhaus

in die Höhe. Es führt zu den großzügigen Laboratorien voller Großtechnologie

wie Massenspektrometrie, Bioprinting, Laserscanning-

Mikroskopie und anderen.

Weitere Informationen:

Das Fachgebiet Medizinische Biotechnologie wird mit seiner Organoid-Forschung

künftig auch am neuen Berliner Forschungszentrum

„Der Simulierte Mensch“ vertreten sein. Lesen Sie hier, worum

es in der Forschung von Prof. Dr. Sina Bartfeld geht.

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Seite 49/73


Schlussbericht – Besucherzuwachs,

volle Hallen, klare Zukunftsthemen:

analytica 2026 setzt Maßstäbe

– 1.135 Aussteller aus 40 Ländern

– rund 35.000 Besucher aus 115 Ländern

– KI und Automatisierung als Innovationstreiber der Branche

Volle Hallen, mehr Besucher, äußerst zufriedene Aussteller:

Die analytica 2026 hat vom 24. bis 27. März in München eindrucksvoll

gezeigt, wie innovationsstark und zukunftsorientiert

die internationale Laborbranche ist. 1.135 Aussteller

aus 40 Ländern präsentierten den rund 35.000 Besuchern

aus 115 Ländern ihre Weltpremieren und Produktneuheiten

aus dem kompletten Spektrum der Labortechnik, Analytik

und Biotechnologie. Bei den Gesprächen am Stand

und im Rahmenprogramm drehte sich alles um das digitale,

automatisierte und nachhaltige Labor – allen voran das Top-

Thema KI.

„Mit einem spürbaren Zuwachs bei Besuchern und Ausstellern sowie

einem hohen internationalen Anteil der Teilnehmer hat die analytica

2026 erneut ihre Stellung als Weltleitmesse bewiesen“, sagt

Dr. Reinhard Pfeiffer, Geschäftsführer der Messe München. „Sie

hat einmal mehr die Dynamik und Innovationskraft einer Branche

sichtbar gemacht, die essenzielle Grundlagen für Wachstumsfelder

wie Lebensmittel- und Qualitätskontrolle, Life Sciences und Umwelttechnik

liefert.“

„Die analytica 2026 hat im Ausstellungsbereich, in der Konferenz

und im Rahmenprogramm die wichtigsten Branchenthemen

konsequent aufgegriffen. Damit ist sie eine einzigartige Plattform,

um Trends greifbar zu machen, Fachwissen zu vermitteln und Orientierung

für die Zukunft des Labors zu bieten“, ergänzt Exhibition

Director Susanne Grödl. „Die positive Resonanz von Ausstellern und

Rund 35.000 Besucher aus 115 Ländern kamen zur analytica 2026.

© Messe München GmbH

Besuchern zeigt, dass wir damit einen Nerv getroffen und wichtige

Impulse für die Branche gesetzt haben.“

Aussteller ziehen rundum positive Bilanz

Die Aussteller äußerten sich sehr zufrieden mit der Messe und waren

an den Ständen oft durchgehend in Gespräche eingebunden.

Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter von Lauda

Dr. R. Wobser und neuer Fachbeiratsvorsitzender der analytica, resümiert:

„Die analytica 2026 hat ihre Position als wichtigster internationaler

Branchentreff erneut eindrucksvoll bestätigt.“ Für Sylveer

Bergs, Geschäftsführer Thermo Fisher Dreieich, ist die analytica

eine Plattform, die alle Akteure der Branche zusammenbringt: „Sie

präsentiert High-End-Analytik, integrierte Life-Sciences-Workflows,

digitale und automatisierte Labore sowie nachhaltige Anwendungen,

und spiegelt damit den Wandel hin zu vernetzten, datengesteuerten

End-to-End-Lösungen wider.“

Mathis Kuchejda, Geschäftsführer von Schmidt + Haensch und

Vorsitzender der Analysen, Bio- und Labortechnik beim Branchenverband

Spectaris, ergänzt: „Trotz eines zuletzt herausfordernden

Marktumfelds ist die Stimmung in der Branche von Optimismus geprägt

– getragen von der hohen Innovationskraft und den langfristig

positiven Perspektiven.“ Experten rechnen für den globalen Labormarkt

in den nächsten Jahren mit einer jährlichen Wachstumsrate

von fünf Prozent. Treiber dieser Entwicklung sind vor allem Automatisierung,

Robotik und steigende Investitionen, beispielsweise in

Life Sciences, Pharmaforschung und Umweltanalytik.

Publikumsmagneten: Sonderschauen zum modernen Labor

Das gewohnt umfangreiche Rahmenprogramm griff die drängenden

Themen der Branche auf und machte sie in Vorträgen, Diskussionsrunden

und Sonderschauen zugänglich. Ein Publikumsmagnet

waren die täglichen Live-Vorführungen wie die Special Show Digital

Transformation. Organisator Felix Lenk, Geschäftsführer von

SmartLab Solutions, zieht eine äußerst positive Bilanz: „Die Begeisterung

der Messebesucher war nicht nur während der Live-Demos

zu spüren, sondern zeigte sich auch in den vielen hundert Einzelgesprächen

zu den Themen KI, Digitalisierung, Automatisierung

und Robotik.“ Gleich nebenan im Live Lab waren die Zuschauerränge

ebenfalls mehrmals täglich voll besetzt, wenn Experten typische

Arbeitsabläufe aus dem modernen Laboralltag präsentierten.

Ebenso beliebt waren die Experimentalvorträge im Forum Lab Safety,

die die Risiken der Laborarbeit anschaulich mit Knall und Rauch

demonstrierten. Großer Andrang herrschte beim Jobday am letzten

Messetag. Studienabgänger und Young Professionals konnten sich

dort über berufliche Perspektiven in der Branche informieren und

potenzielle Arbeitgeber kennenlernen.

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Wissenschaftlicher Austausch auf Spitzenniveau

Intensive fachliche Dialoge wurden auf der begleitenden wissenschaftlichen

Konferenz geführt, die über 2.000 Teilnehmer verzeichnete.

„Analytik ist die Basis allen Wissens. Das wurde auf der

analytica conference einmal mehr deutlich, die im Rahmen der analytica

alle zwei Jahre Industrie und Academia vernetzt“, sagt Prof.

Gertrud Morlock von der Justus-Liebig-Universität Gießen, die einen

Vortrag über ein nachhaltiges Miniatur-Laborsystem hielt. „Die

analytica conference ist inzwischen eine der weltweit bedeutendsten

wissenschaftlichen Konferenzen – das wurde uns in Gesprächen

wiederholt zugetragen“, freut sich Susanne Grödl. Viele Sessions

griffen Trends wie das digitale und grüne Labor auf und waren teilweise

wegen der übergroßen Nachfrage voll ausgelastet. Weitere

Vorträge befassten sich mit Themen wie dem Nachweis von Designerdrogen

in der Forensik, innovativen Massenspektrometrie-Verfahren

zur botanischen Herkunftsanalyse von Honig oder speziellen

Analyseverfahren für alte Handschriften.

Die analytica 2026 in Zahlen

1.135 Aussteller (2024: 1.066 Aussteller) reisten aus 40 Ländern und

Regionen an, 56 Prozent davon aus dem Ausland. Die Top-Ten-Ausstellerländer

waren (in dieser Reihenfolge): Deutschland, China,

USA, Italien, Großbritannien und Nordirland, Niederlande, Schweiz,

Frankreich, Indien und Spanien. Es kamen rund 35.000 Besucher

(2024: 33.386 Besucher) aus 115 Ländern und Regionen, der Auslandsanteil

lag bei etwa 40 Prozent. Die Top-Ten-Besucherländer

waren nach Deutschland (in dieser Reihenfolge): Österreich,

Schweiz, Italien, Großbritannien und Nordirland, Frankreich, Niederlande,

Türkei, Polen, Tschechien und USA.

Die nächste analytica findet mit der analytica conference

vom 25. bis 28. April 2028 statt.

Messe München GmbH

D 81823 München

Regulatorischer Meilenstein verschafft Planungssicherheit für BBIT-basierte Produkte

Vink Chemicals gemäß Art. 95

für Wirkstoff BBIT gelistet

Vink Chemicals ist gemäß Artikel 95 EU-Biozid-Verordnung

offiziell für den Wirkstoff BBIT gelistet und hat damit

sein Portfolio strategisch erweitert.

Mit Erreichen dieses Meilensteins stärkt Vink Chemicals seine Position

als zuverlässiger Hersteller von Bioziden und als ein Lösungsanbieter,

der seine Kunden sowohl mit Wirkstoffen als auch mit formulierten

Systemen unterstützt.

BBIT ist der mittlerweile siebte Wirkstoff, für den Vink Chemicals

gemäß Artikel 95 der EU-Biozid-Verordnung gelistet ist. Damit

sieht der Hersteller seine langfristig ausgerichtete Strategie bestätigt

und honoriert, sich für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu

engagieren, die Versorgungssicherheit der Kunden sicherzustellen

und sein Portfolio fortlaufend zu erweitern.

Dazu Ingo Krull, Technical Sales Manager TB Europe bei Vink

Chemicals: „Mit dem Vinkocide® BBIT 97 vervollständigt Vink Chemicals

sein Wirkstoffportfolio für wassermischbare Kühlschmierstoffe.

Vinkocide® BBIT 97 war der letzte fehlende Puzzlestein in

unserem Produktportfolio. Damit bieten wir nun nicht nur den Wirkstoff

BBIT, sondern mit dem Vinkocide® BB WM auch noch eine

wasserlösliche Formulierung an, die den Einsatz von BBIT in allen

wässrigen Metallbearbeitungsflüssigkeiten ermöglicht.“

Darüber hinaus bietet Vink Chemicals gebrauchsfertige Formulierungen

auf BBIT-Basis an: parmetol® BPX für Haushalts-, Industrie

und Institutionenbereich (HI&I), Farben & Lacke und Kühlschmierstoffe,

sowie Vinkocide® BB WM für die Nachbehandlung in Metallbearbeitungsflüssigkeiten.

BBIT-Produkte ab sofort verfügbar

Mit der Listung von Vink Chemicals steht Kunden in Europa jetzt

eine echte Lieferalternative zur Verfügung, mit der sie ihre Beschaffungsrisiken

diversifizieren können. Vink Chemicals plant, den

Markt durch wettbewerbsfähige Konditionen und zuverlässige Verfügbarkeit

weiter zu erschließen. Interessierte Unternehmen können

ab sofort Muster anfordern.

Vink Chemicals

D 21250 Tostedt

Wovon Kunden jetzt profitieren

Mit der Listung erhält Vink Chemicals die Möglichkeit, eine Reihe

von leistungsstarken Produkten auf BBIT-Basis anzubieten. Dabei

handelt es sich um Activink® BBIT 97 (für Formulierer von Biozidprodukten)

sowie um Vinkocide® BBIT 97, das als Biozid in Flüssigkeitskonzentraten

zur Metallbearbeitung und bei der Herstellung

von Silikondichtstoffen zum Einsatz kommt.

Firmenzentrale von Vink Chemicals

in Kakenstorf bei Hamburg. (Bild: Vink Chemicals)

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Die Weltleitmesse setzt ein starkes Zeichen mit globaler Reichweite und Innovationskraft

in einem anspruchsvollen Marktumfeld

PaintExpo: Weltweiter, unverzichtbarer

Treffpunkt für industrielle Lackiertechnik

Konkrete Projekte, lebhafte Gespräche, spürbare Energie – die

PaintExpo präsentierte sich 2026 von ihrer dynamischsten Seite.

In den Hallen wurde intensiv diskutiert, neue Kontakte geknüpft

und Geschäfte angebahnt, getragen von einer hohen Besucherfrequenz

und einem internationalen Fachpublikum. Die Atmosphäre:

elektrisierend. Und das vielleicht Überraschendste: Mitten in einer

herausfordernden Wirtschaftslage dominierte ein klarer Optimismus,

gepaart mit dem festen Willen, die nächsten Schritte aktiv anzugehen.

„Trotz Streik im Flugverkehr und schwieriger wirtschaftlicher

Rahmenbedingungen war die PaintExpo 2026 ein voller Erfolg.

Es hat sich erneut gezeigt, dass die Weltleitmesse der industriellen

Lackiertechnik der wichtigste Impulsgeber und eine unverzichtbare

Plattform für die Branche ist“, erklärt Markus Geisenberger, Geschäftsführer

der Leipziger Messe.

Mit 10.200 Besuchern aus 68 Ländern und 425 Aussteller aus 30

Ländern zeigt sich, dass auch in der zehnten Ausgabe sehr hohe Akzeptanz

genießt und die Besucher aus aller Welt anzieht. Es ist das

Must-Attend-Event für Neubesucher und Bestandskunden. Fast 45

Prozent der Gäste nehmen an keiner anderen Messe teil. „Ich bin

sehr zufrieden mit dem großen Publikumsinteresse auf der PaintExpo

2026. Unser Stand ist - wie schon in den vergangenen Jahren

- durchgehend hervorragend besucht, und wir führen viele zielgerichtete

Gespräche auf hohem Niveau. Besonders begeistert mich

der hohe internationale Anteil der Besucher“, erklärt Michael Müller,

CEO der WAGNER Unternehmensgruppe.

Die PaintExpo hat ihren internationalen Stellenwert einmal

mehr ausgebaut: Der Anteil ausländischer Aussteller stieg von 48 auf

52 Prozent, was sich auch auf die Besucherstruktur auswirkte. Fast

40 Prozent der Besucher reiste aus dem Ausland an und machte die

Messe zu einem globalen Treffpunkt der Branche. Fachbesucher aus

68 Ländern nutzen die Plattform, um sich bei Unternehmen aus 30

verschiedenen Ländern zu informieren, internationale Geschäftskontakte

zu knüpfen und neue Märkte zu erschließen. Diese starke

internationale Präsenz fördert den grenzüberschreitenden Austausch

von Know-how und Innovationen. Das bestätigt auch Thomas

Querfurth, Vertriebskoordinator für Deutschland bei HangOn:

„Es gibt einfach keinen anderen Spot, auf dem man in drei Messehallen

zusammenkommt und innerhalb weniger Tage alle erforderlichen

Gewerke trifft und sich über die neueste Technik austauschen

kann. Und das betrifft Firmen aus Ländern von Japan bis USA.“

Innovationen prägen die Branche: Im Fokus der diesjährigen

Veranstaltung standen insbesondere nachhaltige, energieeffiziente

und digitalisierte Lackierprozesse in den Bereichen Pulverbeschichtung,

Nasslack, Tauchlackierung und Galvanotechnik. Auch

Automatisierung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bestimmten

das Messegeschehen und spiegelten die aktuellen Anforderungen

der Industrie wider, die Prozesse für Anwender zu vereinfachen,

Standards neu zu definieren oder die Flexibilität zu erhöhen.

Zahlreiche Welt- und Messepremieren demonstrierten, wie Unternehmen

ihre Prozesse wirtschaftlicher und zugleich umweltfreundlicher

gestalten können. „Insbesondere der persönliche Austausch

ist uns wichtig und nicht durch digitale Formate ersetzbar, weil nur

im individuellen Gespräch unsere Technologien, Lösungen und

Leistungen sichtbar und anfassbar gemacht werden können. Aber

auch als Trendbarometer ist die PaintExpo für uns relevant. Hier sehen

wir, welche zukünftigen Anwendungsfelder erschlossen werden

können“, ergänzt Matthias Haarer, Geschäftsführer bei Eisenmann.

Plattform für Austausch und Geschäftsanbahnung: Die PaintExpo

2026 überzeugte nicht nur durch ihr umfassendes Produkt- und

Lösungsangebot, sondern auch als Kommunikations- und Businessplattform

für Entscheider und Geschäftsführer – schließlich

zählen zwei von drei Besuchern zu den Top-Entscheidern in ihrem

Unternehmen. Intensive Fachgespräche, konkrete Projektanbahnungen

und ein reger Austausch zwischen Anbietern und Anwendern

prägten das Messegeschehen – ein zentraler Erfolgsfaktor, der

bereits in den vergangenen Veranstaltungen zu einer hohen Zufriedenheit

bei Ausstellern und Besuchern geführt hat. 89 Prozent der

Aussteller geben an, die gesetzten Ziele für ihre Teilnahme an der

PaintExpo erreicht zu haben. „Die PaintExpo schafft es einfach, die

komplette Branche nach Karlsruhe zu holen und eine allumfassen-

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de Schau der Oberflächentechnik darzubieten. Die PaintExpo ist

für Krautzberger die wichtigste Messe, die es gibt“, erklärt Thomas

Weidmann, Geschäftsführer der Krautzberger GmbH.

Nachwuchsförderung im Fokus: Am letzten Messetag setzte

die PaintExpo mit dem Career Day setzte die PaintExpo 2026 auch

einen Schwerpunkt auf die Förderung junger Talente. Studierende

und Absolventen erhielten gezielte Einblicke in die industrielle

Lackiertechnik und konnten direkt mit Unternehmen in Kontakt

treten. Ein kompaktes Programm aus Vorträgen, Messerundgängen

und Networking bot praxisnahe Orientierung zu Einstiegsmöglichkeiten

und Karrierewegen. Damit stärkt die PaintExpo ihre Rolle als

Plattform zur Vernetzung von Fachkräften und Industrie.

Der Blick richtet sich bereits auf die nächste Veranstaltung: Die

kommende PaintExpo findet vom 25. bis 28. April 2028 statt und

stößt schon jetzt auf Interesse. Zahlreiche Aussteller nutzen bereits

während der laufenden Messe die Möglichkeit des Rebookings, um

sich frühzeitig ihre Wunschplatzierung zu sichern.

Leipziger Messe GmbH

D 04356 Leipzig

Redipor® Legionella-Agarplatten-Serie – speziell entwickelt zur Unterstützung

des Nachweises und der Quantifizierung von Legionellen in Wasserproben

AnalytiChem bringt neue

selektive Agarplatten für

Legionellen-Tests auf den Markt

Die neuen Redipor-Legionellen-Agarplatten von AnalytiChem,

die speziell für den Nachweis und die Zählung von Legionellen

in Wasserproben entwickelt wurden.

AnalytiChem, Hersteller von spezialisierten Laborgeräten, Reagenzien

und Verbrauchsmaterialien, hat sein Portfolio an hochwertigen

mikrobiologischen Fertigmedien der Marke Redipor® um ein neues

Produkt erweitert. Die neue Redipor Legionella-Agarplatten-Reihe

bietet eine Auswahl an gebrauchsfertigen, selektiven Nährmedien.

Diese sind so formuliert, dass sie ISO 11731-konforme Legionellen-

Kulturverfahren unterstützen und die Bestimmung von Legionella

spp.-Bakterien, die die Legionärskrankheit verursachen, als koloniebildende

Einheiten (KBE) für behördliche Meldungen ermöglichen.

Die neue Redipor Legionella-Medienreihe von AnalytiChem

deckt den gesamten für ISO-konforme Tests erforderlichen Kulturprozess

ab und gewährleistet eine zuverlässige Isolierung, Qualitätskontrolle

und die Einhaltung internationaler Standards. Damit eignet

sie sich ideal für den Einsatz in Laboren und Organisationen, die

für Wassersicherheit und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften

zuständig sind, darunter Umwelt-, Gesundheits- und Industrieüberwachungslabore

sowie Wasserversorgungsunternehmen.

Die Redipor Legionella-Medien bieten ein umfassendes Sortiment

an ISO 11731-konformen Kulturmedien, die für die parallele

Aussaat auf nicht-selektiven und selektiven Medien ausgelegt

sind, wie von der ISO 11731 vorgeschrieben, um die Erholung bei

verschiedenen Arten von Umweltproben zu maximieren. Zu den

Plattenoptionen gehören BCYE- (gepufferter Holzkohle-Hefeextrakt),

GVPC- (Glycin-Vancomycin-Polymyxin-Cycloheximid) und

MWY- (modifiziertes Wadowsky-Yee) Agar-Varianten mit Wachstumsfaktoren

und Selektionsmitteln sowie eine cysteinfreie Option

für Vergleichsstudien.

Jedes Redipor-Medium der neuen Produktreihe erfüllt eine bestimmte

Funktion im Arbeitsablauf der Legionellenkultivierung:

nicht-selektive Isolierung (BCYE), selektive Isolierung (GVPC,

MWY) und Bestätigung durch Cysteinabhängigkeit. Die Experten

von AnalytiChem beraten Sie gerne zur richtigen Kombination für

Ihre Anwendung – von der Untersuchung klinischer Atemwegsproben

(z. B. BAL, Sputum) bis hin zu unterschiedlichen Umweltwasserproben

oder stark kontaminierten Umweltproben wie Biofilmen

und Kühlturmschlamm.

„Die Kultur bleibt die international anerkannte Referenzmethode

für den Nachweis, die Zählung und die Bestätigung von Legionellen

in Wassersystemen und bildet die Grundlage für die Einhaltung

gesetzlicher Vorschriften und die Untersuchung von Ausbrüchen“,

sagte Nico van Stallen, Segment Director Life Science & Lab Essentials

bei AnalytiChem. „Unsere neue Reihe gebrauchsfertiger

Redipor-Legionellen-Agarplatten wurde entwickelt, um diesen Arbeitsablauf

einfach, konsistent und im Einklang mit ISO 11731 zu gestalten.

Dies ist die international anerkannte Referenzmethode für

den Nachweis von Legionellen, die offizielle Untersuchungen und

Berichterstattungen unterstützt.“

Die gebrauchsfertigen Redipor-Kulturmedien von AnalytiChem

unterstützen nicht nur kritische Anwendungen in der Wasseruntersuchung,

sondern auch in den Bereichen pharmazeutische Qualitätskontrolle,

Lebensmittel und Getränke sowie im Gesundheitswesen.

AnalytiChem Holding GmbH

D 65760 Eschborn

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Interpack 2026: Stäubli präsentiert ganzheitliches Roboterportfolio

für hygienesensible Anwendungen

Roboter für Food- und

Pharma-Packaging

Auf der Interpack unterstreicht Stäubli auf Stand C38 der

Halle 15 seine Kompetenz im Bereich Food- und Pharma-

Packaging mit wegweisenden Innovationen. Dabei hat der

Hersteller sein Portfolio an hygienegerechten Vier- und

Sechsachsrobotern um einen mobilen Pharmaroboter erweitert,

der selbst unter aseptischen Bedingungen arbeiten

kann – eine echte Weltneuheit.

TX2-160 HE - Sowohl die SCARAs

der TS2-Baureihe als auch die

TX2-Sechsachser bewähren sich in der

Konfiguration Feuchtraumausführung

(HE) mit lebensmittelverträglichem Öl

(H1) in allen möglichen Applikationen

in der Lebensmittelherstellung.

(Copyright: Stäubli Tec-Systems

GmbH Robotics)

Sterimove – ein weltweit einzigartiges Konzept

Mit dem Accesspharma-Programm, das

sich auf Umgebungen der Reinraumklasse C

konzentriert, schließt Stäubli den Kreis mit

schnellen, zuverlässigen Automatisierungslösungen

für nicht-aseptische Bereiche.

(Copyright: Stäubli Tec-Systems GmbH Robotics)

In sensiblen Branchen wie Food, Pharma und Medizintechnik

gelten besondere Gesetzmäßigkeiten, eigene Regulatorien und

strengste Hygieneanforderungen. Diese Eintrittsvoraussetzungen

schaffen eine natürliche Barriere für den Robotereinsatz. Standardroboter

sind deshalb bestenfalls im Sekundärverpackungsbereich

anzutreffen.

Für alle anderen Aufgaben beispielsweise der Verpackung offener

Lebensmittel oder der Abfüllung von flüssigen Arzneimitteln

in Vials, sind Roboter erforderlich, die strengsten Hygieneanforderungen

bis hin zur Sterilität genügen. Des Weiteren zählen Prozesssicherheit,

Dynamik und Präzision zu den gefragten Eigenschaften.

Mit zahlreichen Modellvarianten an Vier- und Sechsachsrobotern

kann Stäubli diese branchenspezifischen Anforderungen

punktgenau erfüllen. Jetzt hat der Anbieter nachgelegt und dieses

einzigartige Roboterportfolio um zwei weitere Innovationen erweitert.

„Auf der Interpack präsentieren wir neben zwei Demoapplikationen

auch den TX2-60L Stericlean+ in Hollow Wrist-Ausführung

sowie den Sterimove, den weltweit ersten Mobilroboter, der unter

aseptischen Bedingungen arbeiten kann. Das ist ein Meilenstein für

die Pharmaindustrie“, so Peter Pühringer, Geschäftsführer Stäubli

Robotics.

Tatsächlich ist Sterimove mehr als nur eine Innovation. Der Mobilroboter

ist ein entscheidender Beitrag zu einer sichereren, produktiveren

und zuverlässigeren Arzneimittelherstellung. Das Gerät setzt

neue Maßstäbe für mobile Robotik in Klasse A/B/C/D-Umgebungen.

Sterimove minimiert Kontaminationsrisiken durch manuelle

Eingriffe, steigert die Produktivität und gewährleistet Sicherheit und

Zuverlässigkeit in den sensibelsten Umgebungen. Dank seiner Modularität,

einfachen Reinigung und kontaminationsfreien Konstruktion

ist er die ultimative Lösung für Pharmahersteller, die Sicherheit

und operative Exzellenz suchen.

Sonderausführungen: Von HE und H1 bis Stericlean und Stericlean+

Sowohl die SCARAs der TS2-Baureihe als auch die TX2-Sechsachser

bewähren sich in der Konfiguration Feuchtraumausführung (HE)

mit lebensmittelverträglichem Öl (H1) in allen möglichen Applikationen

in der Lebensmittelherstellung. Geht es um die Erfüllung

aseptischer Bedingungen, stehen diese Vier- und Sechsachsroboter

auch in der Stericlean-Ausführung zur Verfügung. Für den direkten

Einsatz in Isolatoren in hochaseptischen Pharmaumgebungen der

GMP Klasse A bietet Stäubli mit der Stericlean+ Variante den passenden

Roboter.

Erstmals auf der Interpack präsentiert Stäubli den TX2-60L in

der Ausführung Stericlean+ mit Hollow Wrist. „Bei diesen Robotern

haben die Ingenieure die hygienegerechte Auslegung mit einer vollständig

geschlossenen Struktur vom Sockel bis zum Flansch auf die

Spitze getrieben. Das Modell mit hohlem Handgelenk bietet eine

beispiellose Reinigungsfähigkeit und verbessert die Dekontaminierungsprozesse

gegenüber dem Standardmodell“, betont Pühringer.

Die Reinigungsvorgänge werden vereinfacht, und das Design des

Roboters verhindert zusätzlich das Anhaften von Partikeln an der

Beschichtung. Die Option Stericlean+ mit Hollow-Wirst-Hand für

die beiden Modelle TX2-60 und TX2-60L ist ab sofort bestellbar.

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Vollautomatisches Abfüllen und Verpacken von Radionukliden.

(Copyright: C-RayTherapeutics Group)

Praxisnahe Demoapplikationen

Auf der Interpack belegt Stäubli die Performance seiner Roboter

natürlich auch anhand zweier Einsatzbeispiele, und zwar in den Be-

reichen Food und Pharma. In einer KI-optimierten, robotergestützten

Food-Applikation unterstreicht ein TS2-80 SCARA in HE- und

H1-Ausführung seine hohe Dynamik bei der Handhabung von unverpackten

Lebensmitteln. Besonderheit dabei: Der SCARA ist mit

einem neu designten Faltenbalg ausgerüstet, dessen Materialeigenschaften

den FDA-Richtlinien entsprechen. Somit ist der Roboter

für den Einsatz im direkten Kontakt mit Lebensmitteln geeignet.

Eine zweite Zelle demonstriert bei der Sekundärverpackung von

Pharmazeutika, welche Vorteile der Einsatz der kürzlich vorgestellten

Accesspharma-Baureihe bietet. Mit dem Accesspharma-Programm,

das sich auf Umgebungen der Reinraumklasse C konzentriert,

schließt Stäubli den Kreis mit schnellen, zuverlässigen Automatisierungslösungen

für nicht-aseptische Bereiche. Der Anwender

kann damit die erheblich größere Investition in aufwendigere Modellvarianten

vermeiden.

Stäubli Tec-Systems GmbH Robotics

D 95448 Bayreuth

Technische Oberflächenlackierungen

für 3D-gedruckte

Kunststoffteile

In der Serienproduktion kommen 3D-gedruckte Teile in immer höherem

Maße zum Einsatz – also nicht nur bei Kleinstauflagen und

Prototypen. Dadurch ist es von großer Bedeutung, dass die Oberflächenqualität

der Teile in jeder Hinsicht optimiert wird. Mit unseren

Prozessen und Verfahren bringen wir 3D-gedruckte Bauteile und

Gehäuse in Optik und Funktion auf das Niveau von Verkaufsteilen.

Zum einen, was das optische Erscheinungsbild betrifft, was natürlich

vor allem für sichtbare Bauteile wichtig ist. Zum anderen aber

sind in vielen Fällen auch die technischen Eigenschaften der Oberflächen

der Teile von Bedeutung. Hier bieten sich unsere vielfältigen

Methoden und Ausprägungen der Oberflächenbeschichtung an, mit

denen unterschiedlichsten Anforderungen Genüge getan werden

kann.

Die Oberflächentechnik die WÖHR deckt

folgende Anwendungen ab:

– Erhöhung der chemischen Robustheit

– Steigerung der UV-Beständigkeit

– Hochohmiger ESD-Schutz

– Niederohmiger EMV-Schutz

Auch strukturell kann eine Lackierung Vorteile bieten, je nach Auswahl

der Lackierung können verschiedene Oberflächenstrukturen

von fein bis grob auf die Werkstücke aufgebracht werden.

Ihr 3D-Teil hat die falsche Farbe, weil das Filament für den 3D-

Drucker nicht im gewünschten Farbton lieferbar ist? Unsere Lackieranlagen

erlauben eine freie Farbgebung zur Anpassung an die

anderen Komponenten eines Gerätes – sogar metallisch wirkende

Oberflächen sind realisierbar. Ebenso können wir den Glanzgrad der

Oberfläche variieren.

Fehler in der Oberfläche, wie kleine Löcher oder feine Nahtstellen

können mit einer Lackierung unsichtbar überdeckt werden.

Mit unserem Know-how stellen wir die Oberfläche des Lacks so ein,

dass Risse, Löcher und Nahtstellen nicht mehr erkennbar sind.

Der Vorteil aller unserer Lackiertechnologien für unsere Kunden:

sie erhalten direkt verkaufsfähig Teile und Komponenten, die

auch für anspruchsvolle Anwender geeignet sind – inklusive der

sprichwörtlich exzellenten Qualität der Richard Wöhr GmbH.

Richard Wöhr GmbH

D 75339 Höfen/Enz

Oberflächenlackierung 3D-gedruckte Kunststoffteile – Vergleichsbild

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34. Fachtagung „Industrielle Bauteilreinigung“, 25. und 26. Juni 2026

Bauteilsauberkeit prozesssicher

und effizient sicherstellen

Veränderte Anforderungen an die Qualität, Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit

von Bauteilen erfordern angepasste Fertigungstechnologien und -prozesse

– auch in der Bauteilreinigung. Als führende Wissensplattform im deutschsprachigen

Raum bietet die Fachtagung „Industrielle Bauteilreinigung“ des FiT

entsprechendes Knowhow, informiert über Trends und neue Entwicklungen in

der Reinigungstechnik. Das Programm der Veranstaltung mit integrierter Ausstellung

am 25. und 26. Juni 2026 im Neckar Forum Esslingen beinhaltet auch die

Verleihung des 5. FIT2clean Award.

Zunehmend schnellere Transformationsprozesse

in der Industrie stellen produzierende

Unternehmen vor Herausforderungen.

So erfordert die Herstellung hochwertiger

Bauteile und Systemkomponenten,

unter anderem für die Bereiche Sensor- und

Analysesysteme, Luft- und Raumfahrt,

Halbleiter, Optik, Mobilität, Medizin- und

Pharmatechnik, Sicherheitstechnik und

Verteidigung, Beschichtungs- und Veredelungstechnik

sowie Energietechnik, auch in

der Bauteilreinigung optimierte und neue

Lösungen. Die Prozesse müssen sicherstellen,

dass definierte, teilweise extrem strenge

Sauberkeitsspezifikationen sind nicht

nur stabil und kosteneffizient, sondern auch

energie- und ressourcensparend durchgeführt

werden.

Die 34. Fachtagung „Industrielle Bauteilreinigung“

des Fachverbands industrielle

Teilereinigung e. V. (FiT) präsentiert dafür

Knowhow, neue verfahrenstechnische Lösungen

und Produkte, innovative Methoden

zur Prozessführung sowie Best-Practice-

Anwendungen. Eine integrierte Ausstellung

und die Verleihung des Innovationspreises

„FiT2clean Award“ ergänzen das Programm

der als führende Wissensplattform zur Bauteilreinigung

etablierten Veranstaltung. Sie

wird von fairXperts am 25. und 26. Juni 2026

im Neckar Forum Esslingen durchgeführt.

Zukunftsorientierte Reinigungsprozesse

– worauf kommt es an

Schwerpunkte des vielseitigen Programms

der zweitägigen Veranstaltung bilden die

Themenbereiche Prozesskette Teilereinigung,

Medienqualität -Prozesswasserbehandlung,

Innovationen, Messen, Prüfen

und Steuern sowie Praxisbeispiele. Es bietet

damit zahlreiche Impulse und zeigt Strategien

für die Anpassung und Optimierung

von Reinigungsprozessen auf. Unter dem

Titel „Von Sand im Getriebe bis kontaminationsfrei“

wird die Bedeutung der Reinheit

in der gesamten Prozesskette beleuchtet

sowie über allgemeine Normen, Richtlinien

und Anforderungen in der Praxis

informiert. Ein Vortrag zeigt anhand eines

Praxisbeispiels aus der Medizintechnik

die konzeptionellen und technologischen

Herausforderungen bei der Auslegung von

High-Purity-Reinigungsanwendungen auf,

wobei die Reinigungsanlage als Quality-

Gate vor dem Reinraum zu verstehen ist.

Welche Faktoren bei der Abstimmung von

Umformprozessen, Bauteilreinigung und

Korrosionsschutz in der Batteriezellfertigung

zu berücksichtigen sind, wird ebenfalls

thematisiert. Die Vorstellung einer

Weltneuheit für die energieeffiziente und

umweltgerechte Laserreinigung von Massenschüttgütern

wie Schrauben, Muttern

oder Klipsen findet sich ebenfalls auf der

Agenda. Unter dem Motto „Innovation Butanreinigung“

erhalten die Teilnehmenden

ein Update zu den aktuellen Entwicklungen

eines neuen Reinigungsverfahrens.

Neue Hochleistungsfilter für die Bauteilreinigung

und die Effizienzvorteile der Aufbereitung

verbrauchter Spülwässer durch

Vakuumdestillation sind weitere Themen.

Darüber hinaus informiert die Fachtagung

über die Möglichkeit, Reinigungseffizienz

und Recyclingfähigkeit von Prozesswasser

beim Gleitschleifen durch synergetische

Reinigungs- und Flockungsmittelsysteme

zu erhöhen sowie Kosten- und Ressourceneinsparungen

in der Bauteilreinigung

durch messwertgesteuerte Badwechsel zu

realisieren. Neue Entwicklungen für die Badüberwachung

wie eine Lösung zur mobilen

Messung der Ultraschallleistung sowie der

Sauberkeitskontrolle hinsichtlich partikulä-

Definierte, teilweise extrem strenge Sauberkeitsspezifikationen sowohl

stabil und kosteneffizient als auch energie- und ressourcensparend

erfüllen, dafür bietet die Fachtagung Wissen, Innovationen und

Lösungsansätze. (Bildquelle: fairXperts GmbH & Co. KG)

Die begleitende Ausstellung ermöglicht die direkte Information

über neue Produkte und Entwicklung und Networking.

(Bildquelle: fairXperts GmbH & Co. KG)

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Die Veranstaltung in Kürze:

34. Fachtagung „Industrielle Bauteilreinigung“

Termin: 25. und 26. Juni 2026

Veranstaltungsort: Neckar Forum Esslingen, Hauffstraße, 73728 Esslingen

Information und Anmeldung: www.industrielle-reinigung.de,

fairXperts GmbH & Co. KG, Nicolas Herdin, nicolas.herdin@fairxperts.de

rer und filmischer Sauberkeit werden ebenfalls

präsentiert. Der Nutzen, der sich durch

das Zusammenspiel von Reinigungstechnik

und neuen messtechnischen Lösungen entlang

der Prozesskette ergibt, wird durch Praxisbeispiele

verdeutlicht. Ebenso wie sich

durch die konsequente Erfassung, Auswertung

und Interpretation von Prozess- und

Sauberkeitsdaten die Reinigungsperformance

steigern lässt.

Herausgearbeitet wird darüber hinaus

der entscheidende Einfluss eines intelligenten

Teilehandlings auf die Kosteneffizienz.

Die Frage, welche Vorteile die Inline-Laserreinigung

von Elektronikgehäusen aus

Aluminium-Druckguss als Alternative zum

Dekapieren bietet, beantwortet ein Praxisbeitrag.

Verleihung des Innovationspreises

FiT2clan Award

Im Rahmen der Fachtagung erfolgt auch

die Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten

Fit2clean-Awards. Der Innovationspreis

wird am 25. Juni zum fünften Mal vergeben.

Davor präsentieren die drei Finalisten ihre

eingereichten Lösungen den Teilnehmenden

der Tagung.

Begleitende Ausstellung

– Netzwerken in bester Form

Eine begleitende Ausstellung rundet das

anspruchsvolle Vortragsprogramm ab. Teilnehmenden

haben dadurch die Möglichkeit,

sich über neue Produkte und Ent-

wicklungen im Bereich der industriellen

Reinigungstechnik zu informieren und für

den direkten Erfahrungsaustausch mit Experten.

Die Fachtagung richtet sich an Fachund

Führungskräfte, Ingenieure und Techniker

aus Entwicklung und Konstruktion,

Technologie, Verfahrenstechnik, Arbeitsvorbereitung,

Fertigung, Fertigungsplanung

und Qualitätswesen aus verschiedenen

Branchen.

Das vollständige Programm der 34.

Fachtagung „Industrielle Bauteilreinigung“,

weitere Informationen und Anmeldeunterlagen

sind unter www.industrielle-reinigung.de

abrufbar.

Fachverband industrielle Teilereinigung (FiT) e.v.

Geschäftsstelle

Hauptstraße 7

D 72639 Neuffen

Telefon: +49 7025 84340 Telefax: +49 7025 843420

eMail: info@fit-online.org

Internet: http://www.fit-online.org

Reingehört spezial, live von den Lounges Karlsruhe 2026, die erste Folge des Jahres

mit Dr. Jochen Kolb, Geschäftsführer der BioChem Labor für biologische

und chemische Analytik GmbH, Karlsruhe

Reingehört - der Podcast der

Reinraum- und Prozesstechnikbranche

Vom umfassenden Analyse- und Beratungsangebot

der BioChem, darüber, was

der Pfeilschwanzkrebs mit der Analyse von

Bakterien zu tun hat, bis hin zum Wasserfilter

zuhause - in dieser Folge dreht sich alles

um Wasser.

Welche Qualitäten hat Wasser in der

Produktion von Arzneimitteln?

Im Podcast wird u.a. auf die Monographien

der Ph. Eur., USP und JP eingegangen

und deren Unterschiede. Beispielsweise

hat die Ph. Eur sehr aktuell zum Endotoxin

LAL-Test den rFC-Test in die Monographie

aufgenommen. Dieser Test ist nachhaltiger

als der LAL und greift auf keine tierischen

Produkte zurück.

Auch spricht BioChem über Probleme

bei der Herstellung und Bereitstellung

von Wasser in der Arzneimittelproduktion

(z.B. Biofilm).

https://open.spotify.com/episode/3kJIw2U-

RY4N4bPD7sxAvIo?nd=1&dlsi=02e2f133499c4675

BioChem Labor für biologische

und chemische Analytik GmbH

Daimlerstr. 5b

D 76185 Karlsruhe

Telefon: +49 721 9737-0

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Internet: http://www.biochem.de/

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Mit SynTiso, das gemeinsam mit zwei Big-Pharma-Unternehmen

entwickelt wurde, bietet Syntegon die Lösung für immer strengere

Vorschriften, die darauf abzielen, Kontaminationsrisiken bei

injizierbaren Arzneimitteln auszuschließen.

interpack 2026: „re:imagine Your Factory

of the Future“ – mit dem strategischem

Lifecycle-Partner Syntegon

– Die „Factory of the Future“ von Pharma-, Biotech- und Lebensmittelunternehmen

muss drängende Herausforderungen der Branchen beantworten

– Automatisierung, Robotik, Digitalisierung und KI ermöglichen es Anwendern,

sich auf wertschöpfende Aufgaben zu konzentrieren

– Syntegons Beitrag zu „re:imagine Your Factory of the Future“:

neXt, SVX, SynTiso – unterstützt duch Lifecycle-Services

Auf der interpack 2026 wird Syntegon gemeinsam mit seinen Kunden

die „Factory of the Future“ neu denken („re:imagining“) und

Antworten auf deren drängendste Herausforderungen präsentieren.

Mit hochinnovativen Lösungen zeigt das Unternehmen an Stand

A31–B31 in Halle 6, wie Abläufe in der Pharma-, Biotech- und Lebensmittelindustrie

auf das nächst Niveau an Effizienz, Flexibilität

und Nachhaltigkeit gehoben werden können.

Herausforderungen als Treiber für Innovation und Wachstum

Die Industrie steht vor einem bahnbrechenden Wandel: Aufgrund

von steigendem Kostendruck, wachsenden Anforderungen an Flexibilität

und strikteren Regularien müssen Unternehmen die „Factory

of the Future“ neu denken. Syntegon begegnet diesen Herausforderungen

durch gemeinsam mit Kunden entwickelten Innovationen.

Die Vision: eine Fabrik, die sich selbst reguliert und an alle

Herausforderungen anpasst, beaufsichtigt von einem KI‐gestützten,

menschlichen Kontrollzentrum. Auf der interpack 2026 präsentiert

Syntegon die Bausteine, mit denen Kunden ihre „Factory of the Future“

neu denken können – mit Abläufen, die reibungsloser, smarter

und berührungslos und letztlich effizienter sind.

„Auf der interpack demonstrieren wir die Stärke unseres CO-

CREATE‐ und COSUCCEED‐Konzepts. Gemeinsam mit Kunden

entwickelte, bahnbrechende Innovationen sorgen für größeren Geschäftserfolg.

Unsere Highlights neXt und SVX setzen neue Maßstäbe

im Lebensmittelbereich. In der pharmazeutischen Produktion

setzt SynTiso als erste seiner Art einen neuen Standard als handschuhlose

Hochgeschwindigkeitslinie für die Abfülllung flüssiger

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Die hochinnovative vertikale Vertikalverpackungsplattform SVX

setzt neue Maßstäbe bei der Lösung heutiger und künftiger

Kundenanforderungen.

Die neue Systemlösung neXt von Syntegon geht die

Herausforderungen der Branche an, indem sie reibungslosen

Betrieb, smarte Performance und berührungslose Steuerung bietet.

Arzneimittel. Syntegons Versprechen als strategischer Lifecycle‐Partner

verbindet Innovationsführerschaft mit erstklassigen Lifecycle‐Services

als ultimativen Enabler für das Wachstum unserer

Kunden“, sagt Torsten Türling, CEO von Syntegon.

neXt: Die „Factory fo the Future“ ist reibungslos,

smart und berührungslos

Die Lebensmittelbranche entwickelt sich rasant: Anforderungen von

Konsumenten und Händlern ändern sich über Nacht und verlangen

höchste Flexibilität. Arbeitskräfte sind knapp und zunehmend teuer,

Vorschriften verlangen nachhaltigere Verpackungsmaterialien.

Die neue Systemlösung neXt von Syntegon geht diese Herausforderungen

mit reibungslosem Betrieb, smarter Performance und berührungsloser

Steuerung an. Die neXt‐Automatisierung ermöglicht es

Anwendern, sich auf wertschöpfende Tätigkeiten zu konzentrieren.

Reibungslose Abläufe erhöhen die Effizienz und minimieren

Ausfallzeiten. Echtzeit‐Daten treiben faktenbasierte Entscheidungen

und eine optimierte OEE voran. Eine berührungslose Bedienung

und intuitive Nutzeroberfläche führen zu schnelleren Rüstzeiten,

geringerem Schulungsaufwand und höherer Flexibilität über

das gesamte Produktportfolio. Mit Blick auf künftige Anforderungen

verschafft neXt Lebensmittelherstellern in einem dynamischen

Markt einen Wettbewerbsvorteil.

SVX: Hohe Geschwindigkeit, schnelle Rüstzeiten,

geringer Materialverbrauch

Die hochinnovative vertikale Verpackungsplattform SVX setzt

neue Maßstäbe bei der Lösung heutiger und künftiger Kundenanforderungen.

Ihre beeindruckende Geschwindigkeit von 300 Beuteln

pro Minute ermöglicht niedrigste Kosten pro Beutel. Wechsel

zwischen verschiedenen Beutelformen sind einfach, schnell und

gewährleisten maximale Verfügbarkeit sowie Flexibilität. Patentierte

Technologie reduziert den Verpackungsmaterialverbrauch

um 50 Prozent. Die kompakte Stellfläche der SVX steigert die Produktivität

pro Quadratmeter deutlich, ohne dass eine Erweiterung

der Produktionsfläche erforderlich ist, und fördert damit das Geschäftswachstum.

SynTiso: Flüssige Arzneimittelproduktion neu definiert

Pharma und Biotech sind Wachstumsbranchen. Die meisten neuen

Biologika werden als Injektionspräparate bereitgestellt. Strengere

Vorschriften zielen darauf ab, Kontaminationsrisiken bei Injektionspräparaten

zu eliminieren. Mit SynTiso bietet Syntegon die Lösung

für diese Herausforderungen: Gemeinsam mit zwei Big-Pharma-

Unternehmen entwickelt, beseitigt SynTiso durch handschuhlose

Isolator‐Technologie sowie einen vollständig robotisierten Betrieb

inklusive kontaktlosem Transportsystem die Notwendigkeit

menschlicher Eingriffe. Die Vorteile: Einhaltung gesetzlicher Vorschriften

auf höchstem Niveau, 50 Prozent schnellere Rüstzeiten

und höhere Ausbringung pro Charge. SynTiso ist bereit, die Zukunft

der flüssigen Arzneimittelabfüllung zu revolutionieren.

„Re:imagining Your Factory of the Future“

mit Lifecycle‐Services

Syntegon ist der strategische Lifecycle‐Partner seiner Kunden. Die

umfassende Anwendungsexpertise unterstützt Unternehmen der

Pharma-, Biotech- und Lebensmittelindustrie bereits in der ersten

Ideenfindung für ihre „Factory of the Future“. Engineering‐Lösungen,

die auf die spezifischen Geschäftsbedürfnisse der Kunden zugeschnitten

sind, schaffen den besten Return on Investment. Fehlerfreie

Projektausführung vom Start bis zur Produktion ermöglicht

eine schnellere Markteinführung. Qualifizierte Serviceingenieure

vor Ort sichern zuverlässige Leistung und hohe Verfügbarkeit. Ständige

Linien‐Upgrades auf Basis KI‐gestützter Datenanalysen machen

jede Investition zukunftssicher. Syntegons Lifecycle‐Services

verwandeln die Anlagen jeder „Factory of the Future“ in einen wertvollen

und verlässlichen Geschäftswert.

Syntegon Technology GmbH

Blaufelder Straße 45

Telefon: +49 7951 4020

D 74654 Crailsheim

eMail: packaging-ph@syntegon.com

Internet: http://www.syntegon.com

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Arburg Technologie-Tage 2026

Top-Informationsplattform

für alle Kunststoffverarbeiter

– Erfolgreich: Weltweit größtes Inhouse-Event der Branche mit rund 3.750 Besuchern

– arburgSOLUTIONworld: Praxisnahe Lösungen, hohe Performance und 40 Maschinen-Exponate

– Highlight: Neue elektrische Allrounder Trend stoßen auf enorme Resonanz

Rund 3.750 Besucher aus 44 Nationen kamen zu den Arburg Technologie-Tagen vom 11. bis 13. März 2026, die ganz im

Zeichen der arburgSOLUTIONworld standen. Das Branchen-Highlight überzeugte einmal mehr durch sein bewährtes

Konzept, die Tore der Arburg-Zentrale in Loßburg für seine deutschen und internationalen Kunden zu öffnen. Mit mehr

als 40 Maschinen-Exponaten und einer Vielzahl praxisnaher Anwendungen, innovativer Verfahren, smarten Automationen

sowie digitaler Services, Software und After-Sales-Angeboten zeigte Arburg in jeder Hinsicht Performance – von Standard

bis High-End. Das Unternehmen präsentierte sich über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg als innovativer Lösungsanbieter

sowie kompetenter und zuverlässiger Partner.

Die Gäste waren rundum begeistert, mehr über die Gegenwart und

Zukunft des Spritzgießens zu erfahren – angefangen von den neuen

elektrischen Allroundern Trend über Sonderausstellungs flächen zu

Medizintechnik, Nachhaltigkeit sowie Automation und Turnkey bis

hin zu Fachvorträgen, einen umfassenden Service-Bereich und Einblicken

in die topmoderne Montagelinie für die Trend-Maschinen.

Genügend Raum gab es zudem für Netzwerken und persönliche Gespräche

mit den Experten von Arburg und seinen Partnern.

Einmal mehr einzigartig für die gesamte Branche

„Das große Lösungsangebot, die einzigartige Mischung aus Technik,

Verfahren und Dienstleistungen an einem Ort vorzu üstellen, macht

die Arburg Technologie-Tage zur ‚Heimat des Spritzgießens‘, zum

Schaufenster der Kunststoffverarbeitung und Anziehungspunkt für

Kunden aus aller Welt“, so die Bilanz von Juliane Hehl, geschäftsführende

Gesellschafterin Global Marketing und Business Development

bei Arburg. „Nirgendwo sonst gibt es diese Informationsfülle

so geballt und kundennah. Wir sehen uns als höchst zuverlässigen

Partner, der beste Geschäftsbeziehungen über lange Zeiträume

pflegt. Bei uns findet jeder genau die richtigen Antworten auf seine

individuellen Spritzgießfragen von heute und morgen. Wir verzeichneten

viele gute Gespräche und konkrete Anfragen nach unseren

Maschinen, Services und Lösungen.“ Dr. Christoph Schumacher,

Bereichsleiter Global Marketing, ergänzt: „Die Technologie-Tage

sind ein fester Bestandteil im Messekalender unserer Kunden und

Interessenten. Das hohe Engagement und die Kundennähe jedes

Einzelnen von uns hinterlassen einen überaus positiven Gesamteindruck

und machen den Besuch der Technologie-Tage zu einem

Erlebnis in und mit der Arburg-Familie.“

Praxisnah erleben: Highlight Allrounder Trend

Fünf Exponate der elektrischen Allrounder Trend demonstrierten,

wie sich durch schnelles Einrichten und einfache Bedienung eine

effiziente Herstellung von Kunststoffteilen realisieren lässt. Die

neuen Standardmaschinen sind weltweit erhältlich. Zum Marktstart

im Frühjahr 2026 gibt es vier Baugrößen mit 500 bis 2.000 kN

Schließkraft. Live zu erleben waren:

Ein Highlight unter den rund 40 Maschinen-Exponaten der

Arburg Technologie-Tage 2026 waren die elektrischen Allrounder

Trend – der neue Standard im Spritzgießen. (Foto: ARBURG)

– Eine typische Anwendung für den technischen Spritzguss mit der

Herstellung freifallender Winkelisolierteile für das automobile

Bordnetz auf einem elektrischen Allrounder 1000 e Trend.

– Hohe Aufmerksamkeit erhielt ein automatisierter Allrounder 1000

e Trend, der aus PA-Rezyklat auf Basis ausgedienter Fischernetze

das Produkt „Donut-ella“ fertigte – einen praktischen Aufroller

für USB-Kabel. Das Gadget war der Gewinner des italienischen

Design-Wettbewerbs „Pleiades“ der IUAV-Universität Venedig.

Arburg unterstützt diesen Wettbewerb durch Maschinentechnik,

weitere Partner sind Uniform (Werkzeug) und Ewikon (Heißkanal).

– Ein elektrischer Allrounder 500 e Trend produzierte Mehrweg-

Kaffeebecher auf Basis von Kaffeesatz. Das biobasierte Compound

und Werkzeug dazu stammten vom dänischen Start-Up

Grounded.

– Die effiziente Herstellung von 9.200 LSR-Verschlüssen pro Stunde

wurde auf einer Fertigungszelle rund um einen Allrounder

1800 e Trend mit einem 64-fach-Werkzeug von ACH Solution

und linearem Multilift Select 16 demonstriert.

– Auch die neue Steuerungsvariante Gestica lite der Allrounder

Trend stieß auf enormes Besucherinteresse. Diese ist einfach in-

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tuitiv zu bedienen und verfügt über ein übersichtliches zentrales

und leicht zu erfassendes Dashboard, das auch Nicht-Fachleuten

die Arbeit an der Maschine deutlich erleichtert.

Automation und Turnkey nehmen breitem Raum ein

Fachkräftemangel und Lohnkosten rücken individualisierte Automations-

und Turnkey-Projekte immer stärker in den Fokus. Arburg

sieht sich in jeder Hinsicht als „Problem Solver“, der schlüsselfertige

Lösungen findet, mit denen sich minimale Stückkosten bei maximaler

Qualität realisieren lassen. Die Turnkey-Experten bieten auf

den jeweiligen Anwendungsfall zugeschnittenes Know-how und

begleiten die Kunden über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg

von der Idee bis zum fertigen Produkt. An mehreren Kundenprojekten

und Arburg-Exponaten wurde deutlich, wie sich clevere

Ideen und effiziente Automation in die Praxis übertragen lassen.

Ein Turnkey-Anlage rund um einen vertikalen Allrounder 475

V fertigte beispielhaft Cover für Funkschlüssel. Dabei wird durch

Umspritzen mit PC/ABS-Rezyklat kombiniert mit In-Mould-Decoration

(IMD) eine hochwertige Oberfläche erzeugt. Teilehandling

und Nachbearbeitung übernimmt ein in die Gestica-Steuerung integrierter

Kuka Sechs-Achs-Roboter.

570A NextGen Medical Solution (Foto: ARBURG)

Schwerpunkt Medical: Vielfältige Reinraum-Lösungen

Für die Wachstumsbranche Medical hatte Arburg eigens den „Medical

Corner“ eingerichtet, in dem wegweisende Exponate aus der

Medizintechnik zu sehen waren – realisiert von Arburg und renommierten

Partnern: Stand-alone-Lösungen, eine an den Reinraum

angedockte Fertigungszelle sowie die Produktion direkt im Reinraum

– für jede Anforderung ein passendes Konzept.

– Ein Benchmark-Projekt ist die digital vernetzte Turnkey-Anlage

für Injektoren-Pens „NextGen Medical Solution“ rund um einen

elektrischen Allrounder 570 A in Reinraum ausführung. Diese

Produktionszelle wurde durch die Zusammenarbeit von Arburg

(Maschinentechnik), Hack Formenbau (Werkzeugtechnik), Hack

Digital Solutions (Werkzeugüberwachung), HB-Therm (Temperiergeräte)

und einem renommierten OEM realisiert. Sie überzeugt

durch eine ganzheitlich optimierte, kosten- und energieeffiziente,

kompakte Auslegung, die sich durch hohe Verfügbarkeit,

Produktivität und Teilequalität auszeichnet.

– Wie sich medizintechnische Produkte im Reinraum der Klasse

ISO 7 unter höchsten Hygieneansprüchen fertigen lassen,

demonstrierte ein elektrischer Allrounder 370 A. Das 2-fach-Pilotwerkzeug

des Partners Fostag kann nach Finalisieren des Teiledesigns

auf eine hohe Kavitäten-Anzahl skaliert werden.

– Eine kostensparende Investition ist, eine Maschine in Reinraumausführung

über ein verlängertes Tunnel förderband an den Reinraum

anzudocken. So zu sehen an einem elektrische Allrounder

520 A. Mit einem 96-fach-Werkzeug des Partners Kebo wurden

pro Stunde rund 60.000 Nadelkappen für Insulin-Pens aus PP

(Borealis) produziert und über ein gekapseltes Förderband in den

Reinraum eingeschleust.

– Ein hydraulischer Allrounder 520 S zeigte mit einem Demobauteil

für Mikrofluidik, wie sich das „schwierige” Material PVC einfach,

sicher und wirtschaftlich zur Fertigung medizinischer Produkte

einsetzen lässt.

– Schussgewichte von nur 0,016 Gramm prozesssicher realisieren?

Genau dies demonstrierte einer Fertigungszelle rund um

einen elektrischen Allrounder 270 A, der mit einem Mikrospritzmodul

der Größe 5 sowie einer 8-Millimeter-Einspritzschnecke

ausgestattet war. Angusslos produzierte das Exponat

vier je 0,004 Gramm wiegende Mikrofilter mit komplexer

Geometrie.

Hohes Publikumsinteresse in allen Bereichen

Auch weitere wichtige Bereiche des Arburg-Programms fanden

regen Zuspruch bei den Besuchern. Hoch war das Interesse an digitalen

Services und Software über die gesamte Wertschöpfungskette

hinweg. Mit vielen dieser Lösungen können die Kunden ihre

Betriebskosten minimieren und damit bares Geld sparen. Hier

unterstützt Arburg mit gebündeltem Know-how in Sachen Digitalisierung,

smarter Fertigung und künstlicher Intelligenz. Vorgestellt

wurden die Steuerung Gestica lite, das Arburg-eigene MES (ALS)

und das Kundenportal arburgXworld. Zudem wurden an Allrounder-

Exponaten d die Mehrwerte innovativer digitaler Piloten und Assistenten

gezeigt.

Im Ausstellungsbereich arburgGREENworld war zu sehen, was

das Unternehmen zur Verarbeitung von Rezyklaten und alternativen

Kunststoffen anzubieten hat und welche Aktivitäten zur Ressourcenschonung

und Implementierung einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft

beitragen.

Präsentiert wurden weiterhin das breite Dienstleistungsangebot

der Anwendungstechnik, z. B. zu Beratung, Fehleranalyse oder

Prozessoptimierungen direkt vor Ort. Im Servicebereich waren die

Angebote über die gesamte Maschinenlebenszeit zu sehen. Auch

hier galt der Anspruch an „Ease of use“. Die Maschinen lassen sich

einfach bedienen und warten, sodass auch geringer ausgebildetes

Personal Produkte höchster Qualität herstellen kann. Gezeigt wurde

die Wartung der neuen Allrounder Trend, Predictive Maintenance,

umfassender After Sales und Gebrauchtmaschinen „Ready2Go“ sowie

modernen Schulungsformen.

Flankiert wurden die Technik-Präsentationen an allen drei Technologie-Tagen

durch interessante Expertenvorträge. Diese boten

praxisnahe Einblicke – von zuverlässigem Spritzgießen über den

Weg zur Smart Factory bis hin zu den aktuellen Allrounder Trend-

Maschinen. Und nicht zuletzt wurden die Betriebs rundgänge sehr

gut angenommen. Unter anderem konnten sich die Interessenten

ausführlich zum neuen Fertigungskonzept der Allrounder Trend informieren

und interessante Einblicke in die hochautomatisierte Fertigung

bei Arburg gewinnen.

ARBURG GmbH + Co KG

D 72290 Loßburg

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Pharma- und Armaturenbranche

– der Bund fürs Leben

Um die mit der manuellen

Handhabung verbundenen

Risiken zu beseitigen, entwickelte

die SISTO Armaturen S.A. ein

automatisches Medienpanel

in Form eines kompakten,

strömungsoptimierten

Mehrwege-Blockmembranventils.

(Quelle: KSB / SISTO)

Alles kommuniziert mit allem – ein solcher Produktionsprozess

ist in der Pharmaindustrie längst mehr als eine Zukunftsversion.

Die digitale Transformation und der Einsatz

von Künstlicher Intelligenz optimieren bereits die ersten

Pharmaanlagen. Gute Nachrichten für eine Branche, die in

vielen Ländern zu den Säulen einer Volkswirtschaft gehört.

Die Pharmabranche forciert die digitale Transformation ihrer Labore,

um sie effizienter und nachhaltiger auszurichten. „Große Pharma-Unternehmen

planen, ihre Investitionen in die Labortransformation

bis 2025 beinahe zu verdoppeln – von heute 4 Prozent auf

bis zu 7 Prozent ihres Umsatzes“, berichtet das Capgemini Research

Institute (CRI). Fast 75 Prozent der Arzneimittelkonzerne hätten bereits

mit der Modernisierung ihrer Labore begonnen.

„Der Kostendruck und die internationale Konkurrenz steigen“,

erläutert das Unternehmen Baelz, ein Anbieter von unter anderem

Ventilen, Antrieben und Sensoren. Um in einem herausfordernden

Umfeld wettbewerbsfähig zu bleiben, wird daher zunehmend auf Digitalisierung

gesetzt. „Sowohl in der Nutzung der Armaturen als auch

in der Verwaltung des Anlagenparks ist sie nicht wegzudenken“, berichtet

Baelz. Alles kommuniziere mit allem.

Auch Sanofi investiert kontinuierlich in seine Anlagen. Ziel ist

es unter anderem, die europäische Versorgungssicherheit im

Pharmabereich zu stärken. (Foto: Sanofi)

Automatisierung und Digitalisierung als Schlüssel

Automatisierung und Digitalisierung schreiten voran – eine Entwicklung,

die auch Baelz beobachtet. So investierte ein Pharma-

Unternehmen rund 275 Millionen Euro in eine hochautomatisierte

Modellfabrik für Arzneimittel zur Behandlung von Krebs- und Herz-

Kreislauf-Erkrankungen. „Dank dem modularen Aufbau ist es möglich,

die Produktion schnell zu erweitern oder umzustellen“, so Baelz.

Um Frischdampf für die Herstellung der Arzneimittel in dem

Mit FLOWave hat Bürkert einen hygienischen, materialsparenden

und dennoch sehr genauen Durchflusssensor auf den Markt gebracht.

Dabei lag der Fokus auf der Schonung von Ressourcen.

(Foto: Bürkert Fluid Control Systems)

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neuen Produktionsgebäude bereitzustellen, wurde eine Baelz Reindampferzeuger-Station

konzipiert. „Raffinierte Regelungs- und Sicherheitsfunktionen

sowie eine integrierte automatische Absalzung

und Abschlammung sorgen für den reibungslosen und wirtschaftlichen

Betrieb“, erläutert Baelz.

Den Energiebedarf optimieren

Als Herausforderung für die Pharmaindustrie erweisen sich erhöhte

Energiepreise. Die Branche handelt daher und installiert neue

Anlagen oder optimiert beim Energiebedarf bestehende Anlagen.

Bürkert hat vor diesem Hintergrund Produkte entwickelt, die sowohl

energiesparender herzustellen sind als auch im späteren Einsatz den

Energieverbrauch senken. Daher investiert Bürkert kontinuierlich in

die Entwicklung der Komponenten. Außerdem versucht das Unternehmen

darüber hinaus in Systemlösungen zu denken, die dem

Kunden einen gesteigerten Mehrwert bieten. Ein Beispiel dafür ist

der Durchflusssensor FLOWave: „Die Verwendung eines neuartigen

physikalischen Sensorprinzips ermöglicht es uns, einen hygienischen,

materialsparenden und sehr genauen Durchflusssensor zu

launchen.“

Sterile, aseptische und hygienische Prozesse

Vielfältige Pharma-Prozesse benötigen Sicherheitsventile in einer

Vielzahl von Werkstoffen und Größen. „Gerade in den Kernprozessen

für das Endprodukt besteht ein Bedarf an speziellen Ventilen,

die eine einfache Prozessintegration mit der Möglichkeit der Reinigung

(CIP) oder Sterilisation (SIP) bieten“, erläutert der Ventilhersteller

LESER. „Sicherheitsventile für diese Anwendungen müssen

Kontaminationen von außen vermeiden.“

Mit der Baureihe Clean Service entwickelte LESER Sicherheitsventile,

„die alle Anforderungen der Pharmaindustrie erfüllen“. Der

geringe Totraum und die spaltfreie Innenkonstruktion ermöglichen

„ein hohes Maß an Sauberkeit“. Die Ventile können während der

Reinigung mit der vorhandenen pneumatischen Anlüftung automatisch

geöffnet werden.

Die Ventile müssen hohe Anforderungen in sterilen, aseptischen

und hygienischen Prozessen erfüllen. Da die Produkt- und

Prozesssicherheit in diesen Anwendungen höchste Priorität genießt,

hat der Industriekonzern GEA seine Aseptikventile mit einem

Bei der Errichtung neuer Anlagen legt auch Sanofi Wert

auf eine große Automatisierungstiefe und höchste

Nachhaltigkeitsstandards. (Foto: Sanofi)

hermetischen Dichtelement ausgestattet, um das Eindringen von

Mikroorganismen in einen sterilen Prozess zu verhindern. Benötigt

werden zahlreiche Ventiltypen. Das Spektrum reicht beispielsweise

von Absperr- über Doppelsitz- und Tankbodenventilen bis hin zu

einem umfangreichen Portfolio an Spezialventilen.

Schnell, sicher und kosteneffizient

Armaturen werden angesichts einer starken und sich wandelnden

Pharmaindustrie zahlreich nachgefragt. So hat auch die zur KSB-

Gruppe gehörende SISTO Armaturen S.A. für ein französisches

Pharmaunternehmen eine automatisierte Medienpanel-Lösung für

die Produktion von Immunsuppressiva entwickelt. Um die mit der

manuellen Handhabung verbundenen Risiken zu beseitigen, entwickelte

SISTO das Medienpanel als kompaktes, strömungsoptimiertes

Mehrwege-Blockmembranventil. Ausgestattet mit Pneumatikantrieben

sowie elektronischen Rückmeldeeinheiten, automatisiert

und optimiert es die Produktionsprozesse. „So können diese schneller

und sicherer sowie kosteneffizienter ablaufen“, betont SISTO.

Investitionen in moderne Pharmaanlagen

Die Bereitschaft der Pharmaindustrie, sich mittels Investitionen auf

die wachsende Branche mit gleichzeitig steigenden Anforderungen

einzustellen, ist groß. Das zeigen zahlreiche Projekte. So hat Pfizer

mit einem Investitionsvolumen von knapp 300 Millionen Euro sein

bestehendes Werk zu einer der – laut Unternehmensangaben – weltweit

modernsten Produktionsstätten der pharmazeutischen Industrie

nach Industrie 4.0-Maßstäben ausgebaut. In der „HighCon“-Fabrik

werden für den Weltmarkt Medikamente zur Behandlung von

beispielsweise Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Covid-19

effizient hergestellt.

Die HighCon-Anlage ermöglicht einen hoch automatisierten

und gleichzeitig nachhaltigen Produktionsprozess. Pfizer: „Alle Maschinen

und Abläufe sind intelligent mithilfe von Informations- und

Kommunikationstechnologien vernetzt, wodurch das Freiburger

Pfizer Werk flexibler, schneller und ressourcenschonender produzieren

kann.“

Versorgungssicherheit stärken

Sanofi errichtet eine hochmoderne Insulinproduktionsanlage auf

rund 36.000 Quadratmetern in Frankfurt. „Ziel ist es, die langfristige

Versorgung mit lebensnotwendigem Insulin zu sichern und die

europäische Versorgungssicherheit zu stärken“, erläutert das Unternehmen.

Die Investition beträgt bis 2029 etwa 1,3 Milliarden Euro.

Auch diese Anlage wird mit einer großen Automatisierungstiefe

ausgestattet und soll höchste Nachhaltigkeitsstandards erfüllen.

Auch Merck investiert nachhaltig. Das Unternehmen erweitert

seine ADC-Produktionskapazitäten in St. Louis, USA, durch die

Investition von 70 Millionen Euro. Die Kapazitäten zur ADC-Herstellung

(Antikörper-Wirkstoff-Konjugate) für Krebspatienten werden

verdreifacht und die Labore modernisiert. Solche Investitionen

der Pharmaindustrie sind auch Investitionen in die Gesundung von

Menschen. Die Armaturenbranche ist ein Teil des Bundes fürs Leben

und hilft als Zulieferin mitunter auch, Leben zu retten.

Trends und Highlights aus dem Industriebereich Armaturen

sind auf der VALVE WORLD EXPO vom 1. bis 3. Dezember 2026 in

Düsseldorf zu erleben. Aktuelle Branchen- und Produktinformationen

befinden sich im Internetportal unter www.valveworldexpo.de.

Messe Düsseldorf GmbH

D 40001 Düsseldorf

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Schlauch- und Spritzgusslösungen aus Deutschland | Medizintechnik Kompetenzen

Masterflex Group medical solutions

auf der MedtecLIVE 2026 in Stuttgart

Masterflex group medical solutions: Medizinschläuche,

Spritzguss & Assemblierungen aus einer Hand

Kunststoffe sind aus der Medizintechnik nicht wegzudenken: Sie

ermöglichen sichere, zuverlässige und wirtschaftliche Lösungen für

Anwendungen mit hohen Anforderungen an Funktionalität, Dokumentation

und Qualität. Als Masterflex Group medical solutions

entwickeln und fertigen Novoplast Schlauchtechnik aus Halberstadt

und Fleima-Plastic aus Wald-Michelbach hochwertige Medizinschläuche,

Konnektoren, Spritzgussteile/Formteile sowie kundenspezifische

Baugruppen (Assemblierungen) für anspruchsvolle medizintechnische

Anwendungen.

Medizintechnik: Entwicklungspartner, Hersteller,

Lieferant und Aussteller

„Unsere präzisen Kunststoffkomponenten kommen unter anderem

in Infusion, Dialyse, Endoskopie, enteraler Ernährung sowie z.

B. auch in Hörgeräten zum Einsatz. Ein besonderer Vorteil für Entwicklungs-

und Einkaufsteams: Seit vielen Jahren kombinieren wir

erfolgreich Extrusion und Spritzguss in komplexen Medizintechnik-Projekten

– und realisieren dadurch kreative, wirtschaftliche

Systemlösungen aus einer Hand“. So Martin Oye, Geschäftsführer

Medizintechnik Novoplast Schlauchtechnik und Fleima-Plastic.

Aussteller Medizintechnik auf der MedtecLIVE with T4M 2026

Novoplast Schlauchtechnik zeigt auf der MedtecLIVE with T4M

2026 (5-7 Mai, Halle 3/303), wie sich anspruchsvolle medizintechnische

Kunststoffkomponenten prozesssicher in die Serie bringen

lassen von der Kennzeichnung bis zur Validierung. Ein Schwerpunkt

ist beispielsweise das Lasermarkieren unter Reinraumbedingungen

(ISO 14644): So entstehen dauerhafte, wisch- und abriebfeste

Markierungen auf Schläuchen und Kunststoffkomponenten, etwa

Graduierungen sowie Serien- oder Chargennummern. Darüber hinaus

unterstützen die Medtec Marken der Masterflex Group bei der

Werkzeug- und Produktionsverlagerung im Spritzguss – mit klarer

Projektstruktur und konsequentem Fokus auf Prozessstabilität. Ergänzend

bietet Novoplast die Validierung von Kunststoffkomponenten

und nachgelagerten Prozessen: regelkonform, schnell und auditsicher

als wichtiger Beitrag zur verlässlichen Inverkehrbringung.

Die deutschen Medtec Marken positionieren sich als vertrauensvoller

Entwicklungspartner für medizintechnische Kunststoffkomponenten

und begleitet Projekte von der Idee bis zur Serie – inklusive

Projektmanagement, Machbarkeitsanalysen sowie Unterstützung

bei qualitäts- und regulierungsrelevanten Fragestellungen.

Freikarten Medizintechnik Messe MedTec 2026

Novoplast Schlauchtechnik lädt zum persönlichen Austausch auf

der MedtecLIVE with T4M 2026 in Stuttgart ein: Wer ein Produkt

eindeutig kennzeichnen möchte, eine kundenspezifische Spritzgusskomponente

oder sichere Schlauchlösung benötigt oder Unterstützung

bei Validierung und Prozessaufbau sucht, kann die Themen

direkt mit den Expertinnen und Experten vor Ort besprechen.

Halle 3 | Stand 303 (05.–07. Mai 2026).

Masterflex Group

D 45891 Gelsenkirchen

(Copyright: Masterflex SE)

Medical technology - Fleima-Plastic & Novoplast Schlauchtechnik,

Stand 3056, MD&M West 2025, Anaheim. (Copyright: Masterflex SE)

Messestand-POV (Copyright: Masterflex SE)

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Die neue PowerPulse CNp

mit Ultraschall benötigt nur 2,2 m² Stellfläche

und verfügt über Vollstromfiltration und

separate Infrarot-Vakuumtrocknung. (Foto: LPW)

Neu von LPW: Anlage PowerPulse CNp mit Ultraschall

High Performance im Produktionsumfeld

Sie benötigt minimale Stellfläche und bietet maximale High Purity-Technologie:

die neue PowerPulse CNp mit Ultraschall von LPW

Reinigungssysteme GmbH. Die kompakte, halbautomatische Anlage

wurde für anspruchsvolle industrielle Anwendungen im Produktionsumfeld

konzipiert und bietet High Performance speziell bei

kleinen Durchsatzraten, hochwertigen Nebenprozessen sowie im

Einsatz in sensiblen Fertigungsbereichen.

Die PowerPulse CNp ist mehrstufig ausgelegt und dient als vollwertiges

System mit manuellem Chargenhandling. Sie kombiniert

Impulsvakuum mittels zyklischer Nukleation (CNp) und Ultraschall.

Beide Verfahren können je nach Reinigungsaufgabe gleichzeitig

oder selektiv eingesetzt werden. Zudem verfügt die Anlage über eine

integrierte Vollstromfiltration, die für stabile Prozessbedingungen

sorgt und den produktionsnahen, wartungsarmen Betrieb unterstützt.

Einen weiteren wesentlichen Bestandteil stellt die integrierte

Vakuum-Infrarot-Trocknung als eigenständige Prozessstufe dar.

Sie ist fester Bestandteil des Konzepts und ermöglicht effiziente

sowie qualitätssichere Ergebnisse, auch bei empfindlichen oder anspruchsvollen

Bauteilen.

Dirk Konzok, Vertriebsleiter und Prokurist bei LPW: „Wir sind

der vermehrten Nachfrage unserer Kunden nachgekommen, ein

einfaches halbmanuelles CNp-Ultraschallsystem anzubieten, das

deutlich mehr kann als bisherige Lösungen. Nun schließen wir die

Lücke zwischen Labortechnik und produktionsnaher Reinigung.

Das neue LPW-Produkt steht für einen praxisorientierten Ansatz in

der hochwertigen Reinigung komplexer Geometrien: leistungsfähig,

flexibel und auf die Anforderungen moderner Fertigungsprozesse

zugeschnitten.“

Die Anlage eignet sich insbesondere für anspruchsvolle Aufgaben

in Bereichen wie der Medizintechnik,Additiven Fertigung oder

der allgemeinen Industrie. Typische Anwendungsfelder sind etwa

die Reinigung von medizinischen Geräten, Kapillaren und Stents,

das Entpulvern additiv gefertigter Bauteile sowie die Ausreinigung

komplexer Geometrien nach dem Post Processing. Des Weiteren

sind Vor- und Zwischenreinigungsprozesse in der zerspanenden

Fertigung möglich.

Die Becken fassen 55 Liter

Nutzvolumen für Warenträger bis

Schäfergröße 2. (Foto: LPW)

Die technischen Daten im Überblick:

- Stellfläche: ca. 2,2 m²

- Abmessungen (T × B × H): 760 × 2.812 × 1.496 mm

- Anschlusswert: 35 A/15 kW

- Filter-/Heizkreislauf: ca. 1,2 m³/h

- Heizleistung: Kreislauf ca. 3 kW, Becken ca. 2 kW

- Ultraschallleistung: ca. 9 W/l

- Becken-Nutzvolumen: 55 Liter

Das neue LPW-System steht Anwendern für Versuche

am Firmenstandort in Riederich zur Verfügung.

LPW Reinigungssysteme GmbH

Industriestraße 19

D 72585 Riederich

Telefon: +49 7123 38040

eMail: info@lpw-cleaning.de

Internet: http://www.lpw-cleaning.de

Das Bedienfeld lässt sich intuitiv

bedienen, auch über ein Tablet

oder Smartphone. (Foto: LPW)

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Mit dem TDS501 stellt E+E Elektronik einen Next-Gen-Taupunktsensor für anspruchsvolle

Industrieanwendungen vor. Der Sensor ermöglicht eine kontinuierliche Taupunktmessung

mit Autokalibrierung ohne Signalstillstand und schafft damit die Grundlage für eine

verlässliche 24/7-Prozessregelung.

Kontinuierliche Taupunktmessung

bis −70 °C Td ohne Signalstillstand

Industrielle Trocknungsprozesse, insbesondere in der Batteriefertigung, stellen höchste Anforderungen an die Taupunktmessung.

Bei sehr niedrigen Feuchteniveaus können bereits kleinste Abweichungen Produktqualität, Ausbeute und

Sicherheit beeinflussen. Dafür ist ein stabiles, durchgängiges Messsignal entscheidend. Mit dem TDS501 präsentiert E+E

Elektronik seine neueste Entwicklung für die Taupunktmessung: kontinuierliche Messung dank Autokalibrierung dank

neuem Vier-Elemente-Messverfahren, Taupunktüberwachung bis −70 °C Td und smarte Schutzkonzepte. So unterstützt

der Sensor eine zuverlässige Prozessüberwachung rund um die Uhr und eine effiziente Entfeuchtungsregelung.

Neuheit: Vier-Elemente-Messverfahren

Typische Prozessereignisse wie das Öffnen von Türen und Schleusen

oder Lastwechsel erfordern ein stabiles Messsignal. Ein eingefrorenes

oder stark gemitteltes Signal während der Autokalibrierung

kann in solchen Umgebungen zu Blindstellen im Prozess führen. Der

TDS501 wurde deshalb für eine zentrale Anforderung bei der Regelung

sehr niedriger Taupunkte entwickelt: Die Autokalibrierung darf

das Messsignal nicht unterbrechen. In hochdynamischen Anwendungen

werden Regelentscheidungen fortlaufend getroffen. Ein Signal,

das während der Kalibrierung einfriert, kann reale Prozessabweichungen

genau dann verdecken, wenn es darauf ankommt. Der

TDS501 setzt dazu auf eine innovative neue Technologie auf Basis

eines Vier-Elemente-Messverfahrens mit robusten kapazitiven

Sensorelementen. Ziel ist eine durchgängige Taupunktinformation

für die 24/7-Prozessüberwachung und

damit für stabile Regelkreise.

Taupunktüberwachung bis -70 °C Td für anspruchsvolle

industrielle Trocknung

Mit dem TDS501 erweitert E+E Elektronik sein Taupunktportfolio

auf Messbereiche bis −70 °C Td. Damit eignet sich der Sensor für

Anwendungen, in denen extrem niedrige Feuchte eine zentrale

Prozessgröße ist. Dazu zählen unter anderem die Batteriefertigung

oder die Trocknung von Kunststoffgranulat. In solchen Prozessen

trägt eine stabile Taupunktüberwachung dazu bei, feuchtebedingten

Ausschuss zu reduzieren, Sicherheitsreserven

gezielter auszulegen und die Entfeuchtungsregelung

effizient zu steuern.

Smarte Schutzkonzepte und

konfigurierbare Filterkappen

Saisonale Schwankungen, Anlagenstillstände

oder Komponentenfehler können in Druckluftsystemen

kurzfristig Kondensation verursachen.

Der TDS501 ist darauf ausgelegt, auch unter

solchen atypischen Bedingungen zuverlässig zu

bleiben und kondensationsbedingte Drift durch praxisgerechte

Konstruktionselemente zu reduzieren. Dazu

zählen robuste Sensorelemente, ein gesinterter Edelstahlfilter

sowie eine widerstandsfähige Edelstahlkonstruktion.

Standardmäßig ist der TDS501 mit einem Edelstahlfilter

ausgestattet, der ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Schutz

und Ansprechzeit bietet. Für Reinraumanwendungen, in denen besonders

schnelle Reaktionszeiten gefragt sind, ist optional eine offene

Filterkappe verfügbar. Sie verbessert die Ansprechzeit zusätzlich

und ermöglicht ein noch früheres Erkennen von Taupunktabweichungen.

Reproduzierbare Messergebnisse bis 80 bar

Der TDS501 von E+E Elektronik.

(Foto: E+E Elektronik Ges.m.b.H.)

Wenn der Taupunkt zur Regelgröße wird, braucht es ein Messsignal,

das auch bei wechselnden Betriebsbedingungen konsistent bleibt.

Der TDS501 kombiniert hohe Wiederholgenauigkeit mit einer Genauigkeit

von ±2 °C Td und unterstützt so stabile, reproduzierbare

Produktionsbedingungen. Zudem ist er so konstruiert, dass typische

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Änderungen der Prozesstemperatur das Messergebnis nicht beeinträchtigen.

Mit einer Druckfestigkeit bis 80 bar kann der Sensor direkt dort

installiert werden, wo der Prozess stattfindet. Das schafft eine robuste

Basis für Prozessregelung und Qualitätssicherung in industriellen

Druckluftanwendungen.

Ein optimal abgestimmtes Messsystem

für zuverlässige Performance

Der TDS501 ist mehr als ein Sensorelement im Gehäuse. Er ist ein

ganzheitlich entwickeltes Messsystem, bei dem Sensorelement,

Elektronik, mechanische Integration, Montage und Abgleich optimal

aufeinander abgestimmt sind. Für Anwender bedeutet das: stabile,

wiederholbare Messergebnisse und eine verlässliche Grundlage

für Prozessentscheidungen über Geräte, Chargen und Betriebsbedingungen

hinweg.

E+E Elektronik Ges.m.b.H.

Langwiesen 7

AT 4209 Engerwitzdorf

Telefon: +43 7235 6050

Telefax: +43 7235 6058

eMail: info@epluse.com

Internet: http://www.epluse.com

SPETEC® Laminar Flow Boxen für Labor, Forschung und Industrie

Ein Reinraum genau dort,

wo er gebraucht wird

Die Anforderungen an partikel- und keimfreie

Arbeitsumgebungen steigen kontinuierlich.

Insbesondere in Laboren, Forschungseinrichtungen

sowie in der industriellen

Fertigung und Verpackung. In vielen

Anwendungen werden Reinraumbedingungen

jedoch nur lokal benötigt. Der Aufbau

kompletter Reinräume ist in diesen Fällen

häufig mit unverhältnismäßigem baulichem

und finanziellem Aufwand verbunden.

Mit der Laminar Flow Box FBS bietet

Spetec eine Lösung zur gezielten Erzeugung

lokaler Reinraumbedingungen direkt

am Arbeitsplatz. Die Systeme erzeugen

einen gleichmäßigen, vertikalen Laminarstrom

und ermöglichen damit eine kontrol-

lierte Luftqualität in einem klar definierten

Arbeitsbereich.

Je nach Modellvariante deckt eine Laminar

Flow Box FBS eine effektive Reinraumfläche

von ca. 0,37 bis 1,12 qm ab. Zum

Einsatz kommen HEPA‐Filter des Typs H14,

die mindestens 99,995% aller Partikel herausfiltert

– bezogen auf eine Partikelgröße

von 0,12 μm nach MPPS. Dadurch wird eine

signifikante Verbesserung der Luftqualität

gegenüber der Umgebungsluft erreicht und

die Voraussetzungen für Reinraumbedingungen

bis ISO‐Klasse 5 geschaffen.

Die Laminar Flow Box FBS ist in verschiedenen

Baugrößen erhältlich und sowohl

als Standgerät als auch als Tischversion

verfügbar. Die Konstruktion erfolgt

ausschließlich mit reinraumgeeigneten

Materialien wie eloxiertem Aluminium und

Acrylglas. Die Systeme wurden durch das

Fraunhofer‐Institut für Produktionstechnik

und Automatisierung geprüft.

Dank ihres modularen Aufbaus lassen

sich die Laminar Flow Boxen flexibel in bestehende

Arbeitsumgebungen integrieren;

ganz ohne bauliche Veränderungen und mit

geringem Installationsaufwand.

Spetec Gesellschaft für Labor- und

Reinraumtechnik mbH

Am Kletthamer Feld 15

D 85435 Erding

Telefon: +49 8122 959090

Telefax: +49 8122 9590955

eMail: info@spetec.de

Internet: https://www.spetec.de

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Für maximale Flexibilität

KEL-ERM VARIO von icotek:

Kabeleinführung mit

variablen Trennstegen

Die KEL-ERM VARIO ist eine Weiterentwicklung des bewährten icotek

Kabeleinführungssystems und wurde speziell für die Einführung von Leitungen

mit und ohne Stecker konzipiert. Unterschiedliche Konfigurationen lassen sich

ohne Rahmentausch ganz einfach umsetzen: Mit den steckbaren Trennstegen

kann der Rahmen individuell an die jeweilige Anwendung angepasst werden.

Die KEL-ERM VARIO lässt sich einfach

und sicher montieren. Das modulare System

basiert auf einer klaren Struktur und reduziert

die Variantenvielfalt auf eine Rahmengröße

pro Ausführung. Weniger benötigte

Komponenten bedeuten weniger Lagerbedarf

und Beschaffungsaufwand, zugleich

werden Planung, Konstruktion und Montage

vereinfacht.

Für den Schaltschrankbau und die Geräteintegration

schafft das zusätzliche Flexibilität.

Dank der variablen Bestückung eignet sich

die KEL-ERM VARIO für unterschiedliche

Anforderungen, von Serienanwendungen

bis zu kundenspezifischen Lösungen. Je

nach Bedarf kann sie mit unterschiedlich

vielen großen oder kleinen Tüllen ausgestattet

werden.

Automatische Tüllenfixierung

Je nach verwendeter Tülle lassen sich Leitungen

mit Durchmessern von 1 bis 16 mm

(Einfachtüllen KT1 bis KT15) bzw. 16 bis 35

mm (Einfachtüllen KT16 bis KT34) sicher

einführen, abdichten und zugentlasten.

Die Kabeltüllen werden bei der Montage

automatisch im Rahmen fixiert. Nach

der vollständigen Bestückung wird der

Abschlussdeckel sicher aufgeschraubt.

Die KEL-ERM VARIO ist kompatibel mit

Standardausbrüchen für 10-, 16- und 24-polige

schwere Steckverbinder. Die Baugröße

KEL-ERM VARIO B setzt auf Ausbrüche

46 x 46 mm (z. B. für Regler, Zähler) auf.

Dank der eingespritzten Dichtung und bei

der Verwendung von Einfachtüllen bleibt

die hohe Schutzart IP65 auch bei flexiblen

Die Vorteile auf einen Blick:

– Nur eine Rahmengröße für

verschiedene Varianten

(zum Beispiel 24|10, 24|7, 24|4)

– Maximale Flexibilität durch

steckbare Trennstege

(im Lieferumfang enthalten)

– Hohe Schutzart IP65 durch

eingespritzte Dichtung

– Garantieerhalt konfektionierter

Leitungen

– Schnelle Nachrüstung und

einfache Servicearbeiten

– Hohe Packungsdichte und

große Tüllenvielfalt

– Zugentlastung gemäß DIN EN 62444

– Hohe Stabilität und

Vibrationssicherheit

– Sehr einfache Bestückung

– Kombinierbar mit IMAS-CONNECT

Adaptertüllen

Konfigurationen erhalten.

Weniger Komplexität, höhere

Anlagenverfügbarkeit

Mit der KEL-ERM VARIO lassen sich Prozesse

vereinfachen, Kosten senken und der

gesamte Produktlebenszyklus optimieren.

Optional ist die KEL-ERM VARIO auch mit

integrierten Gewindebuchsen erhältlich –

perfekt für die Montage an der Gehäuseinnenseite

und ideal zum Schutz vor Vandalismus

oder unbeabsichtigtem Lösen.

icotek GmbH

D 73569 Eschach

Die neue Kabeleinführung KEL-ERM-VARIO von icotek bietet maximale Flexibilität bei der Konfiguration. (Bild: icotek GmbH & Co. KG)

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Neue Sensortechnologie für autonome Reinigungsrobotik

in dynamischen Einsatzumgebungen

Cleanfix setzt als erstes Unternehmen auf

3D-Ultraschallsensor ADAR von Sonair

Der Schweizer Hersteller professioneller Reinigungssysteme

Cleanfix ist der erste OEM-Partner, der den 3D-Ultraschallsensor

ADAR des norwegischen Unternehmens Sonair

in die neue Generation seines autonomen Reinigungsroboters

RA660 Navi XL integriert. Die Lösung ist für den

Einsatz in offenen und gemeinsam genutzten Umgebungen

ausgelegt.

Autonome Reinigungsroboter sind heute zunehmend Teil des Regelbetriebs

– häufig unbeaufsichtigt, nachts und in Bereichen, die

parallel von Menschen genutzt werden. Dabei treffen sie auf wechselnde

Bedingungen: eingeschränkte Sichtverhältnisse, Feuchtigkeit,

Staub sowie kleine oder bodennahe Hindernisse im Fahrweg.

Vor diesem Hintergrund hat Cleanfix die Wahrnehmungssysteme

des RA660 Navi XL gezielt weiterentwickelt. Ein zentraler Bestandteil

ist der 3D-Ultraschallsensor ADAR, der eine zuverlässige

Hinderniserkennung auch unter Bedingungen ermöglicht, die für

optische oder laserbasierte Sensorsysteme herausfordernd sind.

„Unsere Kunden bewerten keine Algorithmen, sondern Ergebnisse“,

sagt Roger Kaiser, Head of Robotics bei Cleanfix. „Entscheidend

sind ein stabiler Betrieb, minimale Unterbrechungen und ein

System, das zuverlässig über Stunden arbeitet. Genau hier setzt

ADAR an – als Voraussetzung, um autonome Reinigung im Alltag

skalierbar zu machen.“

„Für Sonair ist diese Integration ein wichtiger Schritt hin zur

breiteren Anwendung von 3D-Ultraschall in der Robotik“, ergänzt

Knut Sandven, CEO von Sonair. „Service-Robotik gehört zu den am

schnellsten wachsenden Bereichen der Automatisierung. Gleichzeitig

arbeiten diese Systeme zunehmend in gemeinsam mit Menschen

genutzten Umgebungen statt in abgeschotteten Industrieanlagen.

In solchen Szenarien ist eine robuste Umfelderfassung entscheidend

für einen zuverlässigen und vorhersehbaren Betrieb.“

Reduzierte Sensorik durch 3D-Ultraschall statt Einzelsensoren

Mit ADAR ersetzt Cleanfix mehrere lineare Ultraschallsensoren

durch eine zentrale 3D-Sensoreinheit. Durch diese Bündelung in

einem einzigen Sensor verringert sich die Systemkomplexität und

die Anzahl der Komponenten deutlich.

Dies wirkt sich direkt auf Integration und Betrieb aus: Der 3D-

Ultraschallsensor liefert räumliche Umfelddaten, die Navigation und

Bewegungsverhalten in Echtzeit unterstützen. Dadurch erkennt der

Roboter auch kleine oder teilweise verdeckte Hindernisse in Bodennähe

zuverlässig – etwa Taschen, Palettenkanten oder Werkzeuge,

wie sie in der Praxis häufig auftreten.

Auch der Datenschutz ist systemseitig berücksichtigt: Da keine

bildgebenden Daten erfasst oder gespeichert werden, kann der Roboter

auch in sensiblen Umgebungen eingesetzt werden.

Hohe Verfügbarkeit durch wartungsarme Sensorik

und stabilen Betrieb

Da der RA660 Navi XL auf optische Sensorsysteme mit empfindlichen

Linsen verzichtet, entfällt die Notwendigkeit regelmäßiger

Reinigung. Das minimiert Stillstandszeiten und Serviceaufwand

und erhöht die Verfügbarkeit im täglichen Betrieb.

Darüber hinaus treten Fehlinterpretationen („False Positives“),

etwa durch Staubpartikel, deutlich seltener auf. Der RA660 Navi XL

arbeitet dadurch gleichmäßiger und mit weniger Unterbrechungen,

was sich direkt auf Produktivität und Flächenleistung auswirkt.

Der Betrieb ist unabhängig von Umgebungslicht möglich und

eignet sich daher auch für den Einsatz bei Nacht oder in schlecht

beleuchteten Bereichen.

Ausblick: Sicherheitszertifizierung für 3D-Ultraschall

Perspektivisch gewinnt auch die sicherheitsgerichtete Nutzung der

Technologie an Bedeutung: Sonair arbeitet derzeit an einer Sicherheitszertifizierung

nach PL d (ISO 13849) / SIL (IEC 61508). Dies

stellt einen wichtigen Schritt für den Einsatz von 3D-Ultraschallsensorik

in sicherheitskritischen Anwendungen dar und trägt den

steigenden Anforderungen an autonome Systeme in gemeinsam

genutzten Umgebungen Rechnung.

Damit markiert die Integration in den Reinigungsroboter RA660

Navi XL einen ersten Schritt in der industriellen Anwendung der

3D-Ultraschalltechnologie von Sonair.

Sonair

N 0484 Oslo

(Copyright Cleanfix)

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Produktupdate BRXH: Optimierte Schmierung, bessere Abdichtung, mehr Präzision

Rodriguez überarbeitet

Profilschienenführungen

für Maschinenbau und Robotik

Rodriguez bietet die Profilschienenführungen der BRXH-Reihe jetzt in optimierter Ausführung an. Das Update umfasst

drei zentrale Punkte: ein erweitertes Schmierkonzept, ein neues Dichtungssystem und eine höhere Genauigkeit. Damit

werden Prozesse noch sicherer, während die Systemkompatibilität erhalten bleibt.

nicht schleifende Dichtung, zusätzliche

schleifende Dichtung sowie Metallabstreifer.

Höhere Genauigkeit wird Standard

Die bisherige Normalgenauigkeit N entfällt.

Stattdessen wird die Klasse H zum neuen

Standard. Die Toleranzen für Höhe und

Breite wurden im Vergleich zur früheren N-

Ausführung um etwa 50 Prozent reduziert.

Genauigkeitsklasse P ist künftig nur noch

auf Anfrage erhältlich. In der Vorspannung

entfällt die Klasse Z2; verfügbar bleiben Z0,

Z1 und Z3. Konkret bedeutet das: Höhere

Wiederholgenauigkeit – besonders relevant

in Robotik bzw. Automatisierung – und bessere

Parallelität, d.h. mehrere Führungen

laufen sauberer parallel.

Weitere konstruktive Anpassungen

Mit den Anpassungen seiner Profilschienenführungen

BRXH reagiert Rodriguez

auf die gestiegenen Anforderungen im Maschinenbau

und in der Automatisierung.

Die grundlegenden technischen Daten bleiben

dabei erhalten, gezielte Optimierungsschritte

erhöhen die Prozesssicherheit und

sorgen für längere Standzeiten und reproduzierbare

Präzision.

Mehr Schmierpunkte für

gleichmäßige Versorgung

Die Rodriguez GmbH bietet die Profilschienenführungen der BRXH-Reihe

jetzt in optimierter Ausführung an. (Bild: Rodriguez GmbH)

Die Führungswagen verfügen jetzt über

zusätzliche Schmierpunkte, über die das

Schmiermittel innerhalb der Kugelumlaufeinheit

besser und gleichmäßiger verteilt

wird. Die Systeme werden weiterhin vorgeschmiert

ausgeliefert. Bei Schmierung von

oben sorgt ein Adapter für eine gezielte Verteilung

im Wagen.

Neues Dichtungskonzept für

anspruchsvolle Umgebungen

Ein zentrales Element der Überarbeitung ist

das neue Dichtungssystem. Standardmäßig

kommen stirnseitige Doppellippendichtungen

sowie Doppellippenlängsdichtungen

zum Einsatz, die effektiv vor Partikeln und

Verunreinigungen schützen. Optional stehen

zusätzliche Varianten zur Verfügung:

Zusätzlich wurden die geschliffenen Laufwagenflächen

von zwei auf drei erhöht. Für

die Schienen sind Abdeckkappen in Kunststoff

oder optional Messing erhältlich.

Bewährte Eigenschaften

bleiben erhalten:

– Vier Kugelreihen in X-Anordnung mit

45°-Druckwinkel für Lastaufnahme in

allen Hauptrichtungen

– Varianten A, B, AL, BL, BS sowie

Ausführungen mit und ohne Flansch

– Bestehende Beschichtungen

weiterhin verfügbar

– Metallabdeckband nutzbar

– Schieneneinzellängen bis 3.900 mm

– Austauschbarkeit innerhalb

einer Genauigkeits- und

Vorspannungsklasse

Rodriguez GmbH

D 52249 Eschweiler

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Veranstaltungen im Mai 2026

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12.05.2026 Seminar Oberflächen in der Medizintechnik

Veranstaltungsort: Ostfildern, Veranstalter: Technische Akademie Esslingen e.V.

18.05.2026 - 20.05.2026 Symposium 2026 ISPE Annex 1 Symposium

Veranstaltungsort: Lyon (FR), Veranstalter: ISPE

19.05.2026 - 21.05.2026 Seminar Pharma-Ingenieur/in (PT 25) - Block I

Veranstaltungsort: Mannheim, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

19.05.2026 - 19.05.2026 Workshop Performance Workshop Reinraum-Praxis

Veranstaltungsort: Reinraum Training Ceneter Frankfurt, Veranstalter: Cleanroom Future GmbH

20.05.2026 - 21.05.2026 Tagung 16. Fachtagung: Technische Sauberkeit in Montage- und Produktionsprozessen

Veranstaltungsort: Heidenheim, Veranstalter: Ultima Media Germany GmbH

20.05.2026 Seminar Praxis-Seminar für neue Teammitglieder: Kontaminationskontrolle und Arbeiten im Reinraum

Veranstaltungsort: München, Veranstalter: comprei Reinraum-Handel und Schulungs GesmbH

Veranstaltungen im Juni 2026

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02.06.2026 Seminar GMP-News 2026

Veranstaltungsort: Rheinfelden (CH), Veranstalter: Swiss Cleanroom Concept GmbH

04.06.2026 Webinar Annex 1 - Erfahrungen und Praxisbeispiele

Veranstaltungsort: Online, Veranstalter: PTS Training Service

09.06.2026 - 10.06.2026 Seminar Life Science Ready Days 2026

Veranstaltungsort: Karlsruhe, Veranstalter: Systec & Solutions GmbH

09.06.2026 - 10.06.2026 Seminar Fachgerechte Verlegung von nora Kautschukböden: Unterboden bei Wandbelägen &

Abdichtung von Nassbereichen

Veranstaltungsort: Weinheim, Veranstalter: nora systems GmbH

10.06.2026 - 11.06.2026 Seminar Bestimmung von Messunsicherheiten nach GUM

Veranstaltungsort: Hamburg, Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH

10.06.2026 - 11.06.2026 Training & Schulung GMP-Reinraumschulung für aseptische Bereiche

Veranstaltungsort: Osnabrück, Veranstalter: Piepenbrock Dienstleistungen GmbH + Co. KG

11.06.2026 - 12.06.2026 Seminar Environmental Monitoring - Compliant and Reasonable

Veranstaltungsort: Kopenhagen, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

11.06.2026 Seminar Hygiene

Veranstaltungsort: Affoltern am Albis, Veranstalter: PTS Training Service

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Veranstaltungen im Juni 2026

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15.06.2026 - 19.06.2026 Seminar Kalibriertage Thermodynamik: Prüfmittelmanagement und Kalibriertraining

Veranstaltungsort: Kirchzarten bei Freiburg, Veranstalter: Testo Industrial Services GmbH

16.06.2026 - 18.06.2026 Webinar GMPs for Equipment, Utilities and Facilities - Live Online Training

Veranstaltungsort: online, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

16.06.2026 - 17.06.2026 Seminar Klinische Prüfung mit Prüfpräparaten: GMP / GDP bei der Herstellung und Logistik

Veranstaltungsort: Alzenau/Digital, Veranstalter: PTS Training Service

17.06.2026 Seminar Aktualisierung und Auffrischung für Reinraum-Servicetechniker/-innen Neues in der

Mess- und Gentechnik, GMP & Co.

Veranstaltungsort: Krefeld, Veranstalter: IHK Mittlerer Niederrhein

17.06.2026 - 19.06.2026 Seminar Validierungsbeauftragte/r in der pharmazeutischen Industrie (QV 16)

Veranstaltungsort: Hamburg, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

17.06.2026 - 17.06.2026 Webinar PUPSIT - Erwartung & Umsetzung - Live Online Seminar

Veranstaltungsort: online, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

18.06.2026 Seminar GCP ICH E6 R3 und EMA Guidelines - Computersystemvalidierung und Datenintegrität

Veranstaltungsort: Siegburg, Veranstalter: PTS Training Service

23.06.2026 - 25.06.2026 Seminar Pharma-Ingenieur/in (PT 25) - Block II

Veranstaltungsort: Hamburg, Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

23.06.2026 Seminar Räume, Luft und Technik: Gestaltung und Qualifizierung von Räumen

Veranstaltungsort: Online, Veranstalter: PTS Training Service

24.06.2026 Seminar Räume, Luft und Technik: Lüftungsanlagen

Veranstaltungsort: Online, Veranstalter: PTS Training Service

25.06.2026 Seminar Schleusenkonzepte im Reinraum: GMP-Praxis erleben mit 3D-Simulation

Veranstaltungsort: Online, Veranstalter: PTS Training Service

25.06.2026 Seminar Räume, Luft und Technik: Messtechnik, Umsetzung gemäß Annex 1 neu und DIN ISO 14644

Veranstaltungsort: Online; Veranstalter: PTS Training Service

25.06.2026 - 26.06.2026 Tagung 34. Fachtagung „Industrielle Bauteilreinigung“

Veranstaltungsort: Esslingen; Veranstalter: Fachverband industrielle Teilereinigung (FiT) e.v.

30.06.2026 - 01.07.2026 Webinar Annex 1 Intensive Training Course - Live Online Training

Veranstaltungsort: online; Veranstalter: CONCEPT HEIDELBERG GmbH

Impressum:

W.A. Schuster GmbH / reinraum online · Mozartstraße 45 · D 70180 Stuttgart · Tel. +49 711-9640350 · Fax 9640366

info@reinraum.de · www.reinraum.de · GF Dipl.-Designer Reinhold Schuster · Stgt, HRB 14111 · USt.-IdNr. DE 147811997

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