04.05.2026 Aufrufe

Herz STÄRKE 2026 – Sonderausgabe GSK

In dieser Sonderausgabe steht das Leben mit Herzschwäche im Mittelpunkt – mit verständlichen Informationen, praktischer Orientierung und einem Blick auf Fragen, die Betroffene und Angehörige im Alltag beschäftigen. Die Ausgabe erklärt, warum eine gute Vorbereitung auf Arzttermine hilfreich sein kann, welche Beschwerden und Veränderungen beobachtet werden sollten und welche Untersuchungen bei Verdacht oder Verlaufskontrolle einer Herzschwäche eine Rolle spielen können. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Thema Infektionsvorsorge: Der Beitrag ordnet ein, weshalb Infektionen für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine zusätzliche Belastung darstellen können und warum es sinnvoll sein kann, den eigenen Impfstatus ärztlich prüfen zu lassen. Dabei wird klar abgegrenzt: Impfungen behandeln keine Herzkrankheit, können aber je nach individueller ärztlicher Empfehlung ein möglicher Baustein der Vorsorge sein. Ergänzt wird die Ausgabe durch Informationen zu Herzschwäche Deutschland e. V. und Hinweise auf Austausch, Unterstützung und Selbsthilfe. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche ärztliche Beratung. Hinweis: Dieses Magazin ist mit freundlicher Unterstützung von GlaxoSmithKline entstanden.

In dieser Sonderausgabe steht das Leben mit Herzschwäche im Mittelpunkt – mit verständlichen Informationen, praktischer Orientierung und einem Blick auf Fragen, die Betroffene und Angehörige im Alltag beschäftigen. Die Ausgabe erklärt, warum eine gute Vorbereitung auf Arzttermine hilfreich sein kann, welche Beschwerden und Veränderungen beobachtet werden sollten und welche Untersuchungen bei Verdacht oder Verlaufskontrolle einer Herzschwäche eine Rolle spielen können. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Thema Infektionsvorsorge: Der Beitrag ordnet ein, weshalb Infektionen für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine zusätzliche Belastung darstellen können und warum es sinnvoll sein kann, den eigenen Impfstatus ärztlich prüfen zu lassen. Dabei wird klar abgegrenzt: Impfungen behandeln keine Herzkrankheit, können aber je nach individueller ärztlicher Empfehlung ein möglicher Baustein der Vorsorge sein. Ergänzt wird die Ausgabe durch Informationen zu Herzschwäche Deutschland e. V. und Hinweise auf Austausch, Unterstützung und Selbsthilfe. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche ärztliche Beratung.

Hinweis: Dieses Magazin ist mit freundlicher Unterstützung von GlaxoSmithKline entstanden.

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Herz

Ausgabe 2026

Kostenfrei für unsere Leserinnen und Leser

STÄRKE

Sonderausgabe GSK

Ausgabe

2026

Aus der (Herz)Schwäche

wächst die Kraft

Leben mit Herzschwäche: Erfahren Sie, wie Sie mit

der richtigen Unterstützung, praktischen Tipps

und inspirierenden Geschichten Ihren Alltag

aktiv gestalten und Ihre Lebensqualität erhalten

können.


Willkommen

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

Herzschwäche gehört zu den häufigen

chronischen Erkrankungen und stellt

Betroffene und Angehörige im Alltag

vor viele Fragen. Auch wenn die Erkrankung

in der Regel nicht vollständig

heilbar ist, lässt sich der Verlauf

oft günstig beeinflussen – durch eine

frühzeitige Abklärung, eine passende

Therapie und Entscheidungen, die zu

den eigenen Lebensumständen passen.

Im Alltag geht es dabei um Symptome

und Belastbarkeit, um Arbeit

und Reisen, aber auch um die Frage,

wie man Sicherheit und Zuversicht im

Umgang mit der Erkrankung gewinnt.

Wichtig ist vor allem: Herzschwäche ist

kein Thema, das man alleine „aushalten“

muss.

Mit HerzStärke möchten wir Orientierung

geben und zugleich ermutigen.

Dieses Magazin bündelt Erfahrungsberichte

von Menschen, die

mit Herzschwäche leben, praktische

Anregungen für den Alltag und gut verständliche

medizinische Hintergründe.

Sie finden hier unter anderem Impulse,

wie Bewegung, Ernährung, Medikamentenplan,

Selbstbeobachtung

und regelmäßige Kontrollen im Alltag

sinnvoll zusammenspielen können –

ohne Überforderung, aber mit Klarheit.

Ergänzend geben wir Anregungen für

das Arztgespräch, Hinweise zur Organisation

des Alltags und Überblick über

Unterstützungsangebote, die Betroffene

nutzen können.

Herzschwäche führt häufig zu Arztbesuchen

und Behandlungen und fordert

das Gesundheitssystem spürbar. Umso

wichtiger ist es, Warnzeichen ernst zu

nehmen, Veränderungen früh zu besprechen

und den Umgang mit der

Krankheit aktiv zu gestalten. Viele Betroffene

berichten, dass sie mit einer

guten Behandlung, mit Reha-Angeboten

und mit angepassten Gewohnheiten

ihre Belastbarkeit und Lebensqualität

verbessern konnten.

HerzStärke versteht sich daher nicht

nur als Informationsangebot, sondern

auch als Brücke zu Austausch und

Unterstützung. Gemeinsam mit Fachleuten,

Selbsthilfegruppen und engagierten

Partnern setzen wir uns dafür

ein, dass Herzschwäche besser verstanden

wird und Hilfe dort ankommt,

wo sie gebraucht wird. Dabei beziehen

wir das Umfeld bewusst ein: Angehörige,

Freunde sowie Kolleginnen und

Kollegen können eine wichtige Stütze

sein – wenn sie wissen, was im Alltag

entlastet und worauf zu achten ist.

Wir wünschen uns, dass Ihnen dieses

Magazin Orientierung gibt, neue Perspektiven

eröffnet und Sie dabei unterstützt,

Ihren eigenen Weg mit Herzschwäche

zu finden. Lassen Sie uns

das Bewusstsein stärken und Schritt

für Schritt nach vorn schauen.

Mit herzlichen Grüßen

Winfried Klausnitzer, Vorstand

Herzschwäche Deutschland e.V.

2


Der Verein

Winfried Klausnitzer

Vorstand (Nürnberg)

Gabriele Meyer,

Vorstand (Nürnberg)

Otto Seifferth

Schatzmeister (Nürnberg)

Herzschwäche Deutschland e.V. ist

ein gemeinnütziger Verein, der sich

für die Aufklärung, Unterstützung

und Vernetzung von Menschen mit

Herzschwäche einsetzt. Ziel ist es,

Betroffenen und ihren Angehörigen

Wissen und praktische Hilfestellungen

zu bieten, um die Lebensqualität trotz

der Erkrankung zu verbessern.

Hier im Magazin »HerzSTÄRKE« sowie

auf der Website finden Sie zahlreiche

Informationen rund um das Leben mit

Herzschwäche Deutschland e.V. Herzschwäche.

Rednitzstraße 7

90449 Nürnberg

vorstand@herzschwaeche-deutschland.de

Impressum

»HerzStärke 2026 - Sonderausgabe GSK« ist ein Projekt vom Verein Herzschwäche Deutschland e.V. und wird veröffentlicht

auf dem Webkiosk von eMagazin.digital und in der Mediathek von GUT ZUM HERZ

Winfried Klausnitzer (Vorstand) | Herzschwäche Deutschland. e.V. | Rednitzstraße 7 | 90449 Nürnberg

vorstand@herzschwaeche-deutschland.de

Herausgeber und verantwortlicher Dienstanbieter (§ 5 DDG): Winfried Klausnitzer (Vorstand) | Rednitzstraße 7 | 90449 Nürnberg

Diese Sonderausgabe wurde mit freundlicher Unterstützung von GSK realisiert.

Verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV / Presserecht (V.i.S.d.P.): Winfried Klausnitzer (Vorstand) | Rednitzstraße 7 | 90449 Nürnberg

Redaktion und verantwortlich für den Inhalt (§ 55 Abs. 2 RStV): Winfried Klausnitzer

Ideen, Inszenierung, Layout und technische Umsetzung: JUNG & JUNG Verlag | Fotos: Matthias Jung, Tina Jung, 123RF und Envato

Verantwortlich für den Anzeigenteil: Winfried Klausnitzer (Vorstand) | Rednitzstraße 7 | 90449 Nürnberg

Hinweis: Die Inhalte dieses Magazins ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Beschwerden oder Unsicherheiten wenden Sie sich bitte an

Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Werbung/Anzeigen sind mit „Werbung“ oder „Anzeige“ gekennzeichnet; Advertorials sind zusätzlich durch

einen roten Rahmen kenntlich gemacht.

Erstveröffentlichung am 01. Mai 2026 | Alle Rechte vorbehalten.

3


Herz Stärke

Wenn aus Schwäche Kraft wird

Lisa M. formt mit ihren Händen ein Herz und lächelt – ein Moment, den sie sich vor drei

Jahren nicht hätte vorstellen können. Die Diagnose Herzschwäche traf sie aus dem Nichts

und stellte ihr Leben auf den Kopf. Doch statt sich zurückzuziehen, kämpfte sie.

Mit medizinischer Unterstützung, gesunder Lebensweise und der Entscheidung, aktiv für

ihre Lebensqualität einzustehen, fand sie ihren Weg zurück. „Mein Herz mag geschwächt

sein, aber mein Lebensmut ist stärker denn je“, sagt sie heute.

Ihre Geschichte zeigt: Ein starkes Herz beginnt mit der richtigen Unterstützung und dem

Willen, sein Leben zu gestalten.

4


Die in diesem Beitrag beschriebene Person ist frei erfunden;

jede Ähnlichkeit mit realen Personen ist rein zufällig.

Eine Diagnose, die den Alltag verändert

Herzschwäche betrifft in

Deutschland nach Schätzungen

viele Millionen Menschen;

jedes Jahr kommen zahlreiche

Neufälle hinzu. Oft beginnen die

Beschwerden unklar: schnelle

Erschöpfung, Atemnot, weniger

Kraft, manchmal ein Druckgefühl

im Brustbereich. Weil solche

Zeichen auch harmlose Ursachen

haben können, werden sie nicht

selten verdrängt. Zugleich gilt:

Wer anhaltende Symptome ernst

nimmt, schafft die Basis dafür,

dass Ärztinnen und Ärzte Ursachen

klären und Therapie bald

planen können.

Der Moment der Diagnose

Lisa erinnert sich an den Satz

ihres Arztes: „Sie haben eine

Herzschwäche.“ Für einen Augenblick

war alles still. Fragen

drängten sich auf: Was bedeutet

das für Beruf, Familie, Zukunft?

Lisa beschreibt, dass ihr vor

allem die Unsicherheit zusetzte.

Sie nahm sich Zeit, das Gespräch

zu verarbeiten, notierte offene

Punkte und vereinbarte zeitnah

einen weiteren Termin. Aus ihrer

Sicht war das der erste Schritt,

wieder Kontrolle zu gewinnen.

Körper und Kopf

Neben den körperlichen Grenzen

war die seelische Belastung

groß. „Ich hatte Angst, mein altes

Leben zu verlieren“, sagt Lisa.

Wichtig war für sie, Gefühle nicht

als Schwäche zu bewerten, sondern

als Reaktion auf eine neue

Lage. Mit Hilfe ihrer Familie und

durch Gespräche lernte sie, die

Diagnose als Aufgabe zu sehen,

nicht als Urteil. Kleine, erreichbare

Ziele halfen ihr, den Alltag

neu zu strukturieren.

Überblick statt Infoflut

Lisa suchte nach verlässlichen

Hinweisen und merkte schnell,

wie unklar vieles im Netz wirkt.

Sie entschied sich für einen erfahrenen

Kardiologen und fragte

gezielt nach Optionen, Warnzeichen

und Anlaufstellen. In einer

Gruppe traf sie Menschen, die

seit Jahren mit Herzschwäche

leben. Der Austausch war für

sie vor allem praktisch: Welche

Fragen gehören in den Arzttermin,

wie lässt sich Training sicher

steigern, wo finden Angehörige

Hilfe? „Es tat gut, konkrete Erfahrungen

zu hören“, sagt sie.

Was im Alltag helfen kann

Herzschwäche gilt in vielen Fällen

als chronische Erkrankung. Das

schließt Lebensqualität nicht

aus, verlangt aber meist eine

dauerhafte Begleitung. Ärztlich

abgestimmte Bewegung, eine

ausgewogene Ernährung und das

konsequente Einnehmen verordneter

Medikamente können

Beschwerden beeinflussen und

die Kraft verbessern – abhängig

von Ursache, Stadium und

individueller Situation. Wichtig

ist, Überforderung zu vermeiden

und Signale des Körpers ernst zu

nehmen.

Viele Betroffene profitieren

davon, ihren Verlauf zu notieren:

Gewicht, Blutdruck, Puls, Kraft,

Schlaf, Medikamente. Notieren

Sie auch, wann Beschwerden

auftreten und was Sie dann

getan haben. Zum Arzttermin

lohnt es sich, eine Liste aller

Präparate mitnehmen und Fragen

vorab zu formulieren. So wird

das Gespräch klarer und gemeinsam

lassen sich Prioritäten

setzen. Bei plötzlicher Atemnot

oder starken Brustschmerzen

gilt: sofort medizinische Hilfe.

Änderungen sollten Sie bald

ärztlich abklären lassen.

Soziale Hilfe

Lisa berichtet, dass sie durch

die Gruppe weniger allein war.

„Wenn jemand versteht, wovon

ich spreche, fällt die Angst kleiner

aus“, sagt sie. Fachleute weisen

darauf hin, dass soziale Hilfe

bei chronischen Erkrankungen

das Wohlbefinden stärken kann,

etwa weil sie motiviert, Wissen

teilt und in schwierigen Phasen

entlastet. Entscheidend ist, dass

Betroffene sich nicht unter Druck

setzen lassen, sondern passende

Angebote wählen.

Medizinische Entwicklungen

In den letzten Jahren haben sich

Diagnostik und Therapie besser.

Neue Geräte, bessere Bildgebung

und genauere Therapien können

dazu beitragen, Symptome zu

lindern und Klinikaufenthalte zu

reduzieren. Das bedeutet nicht,

dass jede Methode für jede Person

geeignet ist. Umso wichtiger

sind regelmäßige Kontrollen und

ein Plan, der gemeinsam angepasst

wird.

Leben mit Aufmerksamkeit

Heute achtet Lisa genauer

auf ihren Rhythmus. Sie plant

Pausen, überprüft Gewicht und

Blutdruck nach ärztlicher Empfehlung

und lässt geplante Kontrollen

nicht aus. „Ich habe gelernt,

5


mich nicht zu überfordern“, sagt

sie. Wenn Atemnot zunimmt oder

Schwellungen auftreten, handelt

sie früh und sucht medizinischen

Rat.

„Ich habe gelernt, auf meinen

Körper zu hören und Entscheidungen

bewusster zu treffen. Die

Diagnose hat mich nicht definiert,

aber sie hat meinen Blick

geschärft.“ – Lisa M.

HerzSTÄRKE: Das Magazin, das

einordnet

Mit „HerzSTÄRKE“ erzählen wir

Geschichten aus dem Alltag

mit Herzschwäche, ordnen

Begriffe verständlich ein und

geben Hinweise, wie Sie sich auf

Gespräche in Praxis oder Klinik

vorbereiten können. Wir trennen

klar zwischen Erfahrung, medizinischem

Wissen und Meinung.

Beiträge ersetzen keine persönliche

Beratung, sollen aber Überblick

geben – für Betroffene,

Familie und alle, die Warnzeichen

besser verstehen möchten.

Ein gemeinsames Ziel

Ärztinnen, Ärzte, Pflege,

Forschung und Selbsthilfe arbeiten

daran, Versorgung zu

verbessern und neue Erkenntnisse

in die Praxis zu bringen. Für

Betroffene kann es hilfreich sein,

sich aktiv einzubringen: Fragen

stellen, Therapieziele klären,

Termine dokumentieren, Hilfe

annehmen. Auch Familie profitieren

von klaren Hinweisen, weil

sie Sicherheit im Umgang mit der

Erkrankung gewinnen.

Mehr erfahren und sich

informieren

Auf dieser Seite finden Sie

einen Überblick über Herzschwäche

und mögliche Untersuchungen.

Nutzen Sie die

Hinweise als Vorbereitung auf

Ihren Arzttermin.

Mögliche Untersuchung

• Anamnese: Die

Ärztin oder der

Arzt fragt nach

Symptomen wie

Atemnot, Müdigkeit

oder Schwellungen

in den

Beinen.

• Vorgeschichte: Es

geht um frühere

Erkrankungen,

familiäre Risiken

und Faktoren wie

Bluthochdruck,

Diabetes oder

zurückliegende

Ereignisse.

• Puls- und Blutdruck:

Werte, die

Hinweise auf Kreislauf

und Belastung

geben können.

• Puls- und Blutdruckmessung:

Diese Werte geben

Hinweise auf die

Kreislauffunktion.

• Abhören von

Herz und Lunge:

Prüfung auf Herzgeräusche

oder

Flüssigkeitszeichen.

• Untersuchung

auf Ödeme: Kontrolle

an Beinen,

Knöcheln oder im

Bauch.

• Halsvenen: Sichtoder

Tastbefund

auf Anzeichen

eines Staus.

• EKG: Messung

6


Die in diesem Beitrag beschriebene Person ist frei erfunden;

jede Ähnlichkeit mit realen Personen ist rein zufällig.

der elektrischen Aktivität

und mögliche

Hinweise auf Rhythmusstörungen.

• Herzultraschall:

Beurteilung von Kammergröße,

Herzklappen

und Pumpleistung.

• Labortests: Bestimmung

von Markern

wie BNP oder

NT-proBNP, je nach

Zweck.

• Röntgenbild des

Brustkorbs: Einschätzung

von Herzgröße

und möglichem

Lungenwasser.

• MRT: Bei Bedarf zur

präzisen Darstellung

und zum Ausschluss

bestimmter Ursachen.

• Stresstest: Stress-EKG

oder medikamentöser

Test, um Reaktionen

unter Stress zu

beurteilen.

• Herzkatheter: In

ausgewählten Fällen,

um Engstellen der

Herzkranzgefäße zu

erkennen oder Messungen

vorzunehmen.

• Langzeit-EKG (24–72

Stunden): Erfasst

den Herzrhythmus

über einen längeren

Zeitraum, um intermittierende

Rhythmusstörungen,

Extrasystolen

oder unklare

Beschwerden wie

Herzstolpern, Schwindel

oder kurze Aussetzer

besser einzuordnen.

Wenn Sie anhaltende

Atemnot, ungewöhnliche

Müdigkeit, Schwellungen

in den Beinen, Brustschmerzen

oder unregelmäßigen

Herzschlag

bemerken, sollten Sie

einen Arzt aufsuchen

und diese Untersuchungen

in Betracht ziehen

– zögern Sie nicht, denn

eine frühzeitige Diagnose

kann entscheidend

für Ihre Gesundheit sein.

7


HerzInfo | PRÄVENTION

• Photo: City of Ottawa

Infektionen erns

Impfstatus prüf

Ein einfacher Präventionsschritt, der besonders bei Herz-Kreisl

8

Wer mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung

lebt,

kennt das: Vieles im

Alltag verlangt Aufmerksamkeit.

Medikamente müssen zuverlässig

eingenommen, Termine organisiert,

Werte im Blick behalten und

Belastungen richtig eingeschätzt

werden. Bewegung, Ernährung

und ärztliche Kontrollen gehören

für viele längst zu einer vernünftigen

Vorsorge. Deutlich seltener

rückt ein anderer Punkt in den

Mittelpunkt: der Impfstatus. Dabei

kann es sinnvoll sein, auch dieses

Thema bewusst mitzudenken

– nicht als Ersatz für andere Maßnahmen,

sondern als ergänzender

Teil einer Gesundheitsvorsorge,

der sich oft unkompliziert beim

Arztbesuch ansprechen und prüfen

lässt.

Im Vergleich mit vielen anderen

Maßnahmen ist dieser Schritt

eigentlich gar nicht so aufwendig,

wird aber trotzdem häufig

ausgeblendet. Bewegung muss

dauerhaft in den Alltag passen,

Ernährung oft Schritt für Schritt

umgestellt und Medikamente verlässlich

eingenommen werden.

Eine Impfung ist organisatorisch

meist einfacher: Termin vereinbaren,

Impfstatus ärztlich prüfen

lassen, Arm hinhalten und Eintrag

im Impfpass abholen, fertig.

Genau deshalb lohnt es sich, den

Impfstatus nicht lange aufzuschieben.

Er ersetzt andere Maßnahmen

nicht, kann aber ein vergleichsweise

einfach umsetzbarer

Teil der Vorsorge sein.

Impfungen behandeln keine

Herzkrankheit

Wichtig ist die klare Abgrenzung:

Es gibt keine Impfung gegen koronare

Herzkrankheit, Herzinsuffizienz

oder Bluthochdruck.

Impfungen richten sich nicht

gegen die Herzerkrankung selbst,

sondern gegen bestimmte Infektionen.

Ihr Nutzen sollte deshalb

richtig eingeordnet werden: Impfungen

sollen kein Herzproblem

„wegimpfen“, sondern Infektionen

vorbeugen, die den Körper


Dieser Beitrag ist eine Anzeige und wurde mit freundlicher

Unterstützung von GlaxoSmithKline erstellt

NP-DE-AVU-ADVR-260007; 04/2026

t nehmen –

en

auf-Risiken wichtig sein kann.

zusätzlich belasten können. Für

Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen

kann diese zusätzliche

Belastung besonders relevant

sein, weil Atmung, Kreislauf, Leistungsfähigkeit

und Erholung ohnehin

stärker im Fokus stehen als

bei gesunden Menschen.

Warum Infektionen den Alltag

erschweren können

Infektionen sind nie nur ein einzelnes

Symptom. Oft kommen

mehrere Belastungen zusammen:

Fieber, Entzündungsreaktionen,

Schmerzen, Abgeschlagenheit,

Schlafmangel, eine geringere Belastbarkeit

und ein insgesamt

höherer Energiebedarf. Gerade

Atemwegsinfektionen können

deutlich machen, wie eng Atmung

und Kreislauf miteinander verbunden

sind. Wer schlechter Luft

bekommt, schneller erschöpft

oder körperlich weniger belastbar

ist, merkt rasch, wie sehr eine

Infektion in den Alltag eingreifen

kann. Für Erwachsene ab 60

Jahren und Menschen mit chronischen

Erkrankungen ist diese

Beanspruchung häufig bedeutsamer

als für jüngere, ansonsten

gesunde Personen. So können

Erwachsene ab 60 Jahren sowie

Menschen mit Herzinsuffizienz,

koronarer Herzerkrankung oder

Vorhofflimmern bei einer RSV-Infektion

häufiger im Krankenhaus

behandelt werden, wenn der Verlauf

schwer ist. Außerdem kann

durch eine Infektion das Herz zusätzlich

belastet werden, so dass

sich eine bestehende Herzerkrankung

verschlechtern kann. Und

diese Auswirkungen hören nicht

immer mit dem Abklingen der Erkältungssymptome

auf. Das Risiko

für Herzprobleme kann auch

noch Wochen oder Monate nach

der Infektion erhöht sein.

Erwachsenenimpfung ist

Teil der Vorsorge

Viele Menschen denken an Impfungen

erst dann, wenn die Erkältungszeit

beginnt oder im Umfeld

die ersten Erkrankungen auftreten.

Das ist verständlich, aber

9


nicht immer der beste Zeitpunkt

für eine ruhige Einordnung. Erwachsenenimpfung

ist mehr als

ein saisonaler Reflex. Sie gehört

zu einer Gesundheitsvorsorge, die

bewusst mitgedacht werden sollte.

Wer den Impfstatus frühzeitig

anspricht, schafft Raum für Rückfragen

und vermeidet, dass Entscheidungen

erst dann getroffen

werden, wenn in der Praxis bereits

hoher Andrang herrscht. Gerade

bei Erwachsenen mit Vorerkrankungen

kann es sinnvoll sein, den

Impfpass nicht erst in einer akuten

Phase hervorzuholen, sondern

Themen rechtzeitig und ohne

Zeitdruck zu besprechen.

Welche Fragen im

Erwachsenenalter wichtig

werden können

Je nach Alter, Gesundheitszustand

und persönlicher Situation können

unterschiedliche Impfungen

eine Rolle spielen. Bei Erwachsenen

ab 60 Jahren und Menschen

mit chronischen Erkrankungen

geht es häufig um den Schutz vor

Atemwegsinfektionen wie Influenza

oder RSV. Beide können den Organismus

fordern und Phasen, in

denen Kraft und Belastbarkeit ohnehin

eingeschränkt sind, zusätzlich

erschweren. Daneben kann

auch die Frage nach einer Impfung

gegen Gürtelrose relevant werden.

Damit wird deutlich: Vorsorge im

Erwachsenenalter umfasst mehr

als nur den Blick auf klassische

Erkältungszeiten. Sie bedeutet,

Risiken geordnet zu prüfen und

gemeinsam mit der Arztpraxis zu

besprechen, was im individuellen

Fall sinnvoll sein kann.

Nicht alles auf einmal, aber

mit System

Gesundheitsvorsorge gelingt selten

dadurch, dass alles sofort perfekt

umgesetzt wird. Meist ist es

sinnvoller, Schritt für Schritt vorzugehen.

Genau hier hat der Impfstatus

einen praktischen Vorteil:

Er lässt sich in vielen Fällen vergleichsweise

einfach ansprechen,

prüfen und im Impfpass festhalten.

Ein Blick in den Impfpass, eine

kurze Rückfrage in der Hausarztpraxis

oder das Ansprechen beim

nächsten Arzttermin kann ausreichen,

um das Thema auf eine

klare Grundlage zu stellen. Dabei

muss aus einem Impfpass-Check

nicht automatisch sofort eine Impfung

werden. Zunächst geht es darum,

gemeinsam mit der Ärztin

oder dem Arzt einzuordnen, was

aktuell relevant ist, was zu einem

späteren Zeitpunkt besprochen

werden sollte und ob überhaupt

Handlungsbedarf besteht. Gerade

das kann hilfreich sein, weil

aus Unklarheit Orientierung wird.

Der richtige Zeitpunkt ist

nicht für alle gleich

Nicht jede Impfung ist für jede

Person in derselben Situation

gleichermaßen relevant. Welche

Schutzimpfungen empfohlen

werden, hängt unter anderem von

Alter, Vorerkrankungen und individuellem

Risiko ab. Orientierung

bieten dabei die Empfehlungen

der Ständigen Impfkommission,

kurz STIKO, sowie die ärztliche

Einordnung im persönlichen Gespräch.

Sinnvoll ist deshalb kein

schematischer Blick, sondern eine

medizinisch begründete Prüfung

der eigenen Situation. Wer den

Impfstatus frühzeitig anspricht,

kann gemeinsam mit der Arztpraxis

klären, was aktuell wichtig

ist, was vorgemerkt werden sollte

und worauf im Moment kein

besonderer Schwerpunkt gelegt

werden muss. So wird Vorsorge

nicht zur zusätzlichen Belastung,

sondern zu einem geordneten und

gut nachvollziehbaren Teil des Gesundheitsmanagements.

Eine einfache Frage

reicht oft aus

Viele Themen bleiben im Alltag

nicht deshalb liegen, weil sie

unwichtig wären, sondern weil

der Einstieg fehlt. Beim Impfstatus

lässt sich das einfach ändern.

10


Dieser Beitrag ist eine Anzeige und wurde mit freundlicher

Unterstützung von GlaxoSmithKline erstellt

Schon ein einziger Satz kann genügen:

„Können wir meinen Impfstatus

einmal gemeinsam durchgehen?“

Mehr braucht es oft nicht,

um ein sachliches Gespräch zu

beginnen. Diese Frage signalisiert

weder Übervorsicht noch unnötige

Sorge. Sie zeigt vielmehr, dass

jemand die eigene Gesundheit

ernst nimmt und Empfehlungen

verstehen möchte, bevor Entscheidungen

getroffen werden.

Genau darin liegt ihr Wert: Sie

macht aus einem vagen Vorsatz

einen konkreten nächsten Schritt.

Gute Ordnung schafft mehr

Sicherheit

Wer mit einer Herz-Kreislauf-

Erkrankung lebt, braucht keine

zusätzlichen Alarmbotschaften,

sondern Orientierung. Dazu gehört

auch, Belastungen mitzudenken,

bevor sie akut werden.

Den Impfstatus im Blick zu behalten,

ist deshalb kein Nebenthema,

sondern ein Ausdruck

guter Selbstfürsorge. Nicht, weil

Impfungen andere Maßnahmen

ersetzen würden. Sondern weil sie

helfen können, den Blick auf Gesundheit

umfassender und besser

organisiert zu halten. Große Vorsätze

sind wichtig. Noch wichtiger

sind oft die kleinen, vernünftigen

Routinen, die im Alltag tragen.

Gerade weil im Alltag vieles zusammenkommt,

hilft eine klare

Reihenfolge: erst verstehen, dann

einordnen und mit der Arztpraxis

besprechen, welcher Schritt im

persönlichen Fall sinnvoll ist.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der

Orientierung und ersetzt keine

individuelle medizinische Beratung.

Welche Impfungen empfohlen

sind und wann ein geeigneter

Zeitpunkt dafür ist, sollte immer

im persönlichen Gespräch mit der

behandelnden Ärztin oder dem

behandelnden Arzt.

Verstehen.

Einordnen.

Handeln.

MediKlar und Co.

Es gibt keine Impfung gegen

Herzkrankheiten. Impfungen

richten sich gegen bestimmte

Infektionen. Für Menschen

mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung

kann dieses Thema

trotzdem wichtig sein, weil Infektionen

den Körper zusätzlich

belasten können. Genau

darum geht es bei der Einordnung:

nicht um eine Impfung

„gegen das Herz“, sondern um

den Schutz vor Infektionen, die

den Organismus fordern und

den Alltag erschweren können.

Warum ist das relevant?

• Atemwegsinfektionen können

Kreislauf, Atmung und

Belastbarkeit beanspruchen.

• Fieber, Entzündungsreaktionen

und Erschöpfung

können Beschwerden verstärken.

• Wer bereits eine Vorerkrankung

hat, spürt zusätzliche

Belastungen oft deutlicher.

• Vorsorge bedeutet deshalb

auch, Belastungen mitzudenken.

Was bedeutet das konkret?

Impfungen behandeln keine

Herzkrankheit. Sie ersetzen

auch keine Medikamente, keine

Bewegung, keine herzgesunde

Ernährung und keine Kontrolltermine.

Sie können aber ein

sinnvoller Baustein der Vorsorge

sein, wenn sie im persönlichen

Fall empfohlen werden.

Der Impfstatus gehört deshalb

in den Blick auf die Gesundheit.

Wichtig bei der Einordnung:

• Nicht jede Impfung folgt

derselben Zeitlogik.

• Manche Impfungen werden

eher vor einer Saison besprochen.

• Andere Fragen hängen stärker

von Alter, Vorerkrankungen

oder persönlichem

Risiko ab.

• Entscheidend ist immer die

individuelle ärztliche Empfehlung.

Warum rechtzeitig hinschauen?

Viele Menschen denken erst

dann an Impfungen, wenn die

Erkältungszeit beginnt oder im

Umfeld bereits Erkrankungen

auftreten. Sinnvoller kann es

sein, den Impfstatus frühzeitig

und ohne Druck anzusprechen.

Dann bleibt mehr Raum für

Rückfragen, Einordnung und

eine ruhige Planung des nächsten

Schritts.

Was kann ich beim Arzttermin

ansprechen?

• Ist mein Impfstatus aktuell?

• Gibt es Impfungen, die bei

meiner Herzkrankheit relevant

sein könnten?

• Sollte etwas jetzt geprüft,

aufgefrischt oder vorgemerkt

werden?

• Welcher Zeitpunkt ist in

meinem Fall sinnvoll?

Schon eine einfache Frage

hilft: „Können wir meinen

Impfstatus einmal gemeinsam

durchgehen?“

NP-DE-AVU-ADVR-260007; 04/2026

Dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder

Ihren Arzt. Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss zu diesem Artikel mit Klick HIER.

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Rednitzstraße 7,

90449 Nürnberg

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