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Wir Steirer-Birkfeld_April_Archiv

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Wir Steirer

Zugestellt durch Österreichische Post

KONKRET · KRITISCH · FREIHEITLICH

Impressum: F.d.I.v.: FPÖ Landesgruppe Steiermark, Conrad-von-Hötzendorf-Straße 58, 8010 Graz

E-Mail: weiz@fpoe-stmk.at, Tel.: +43 (0)316 / 70 72 - 95

Bezirksparteiobmann Patrick Derler, Politische Information

AUSGABE APRIL 2026

BIRKFELD


WIR

STEIRER

Aus dem Landtag

Jahrzehntelange rot-schwarze Misswirtschaft:

Fakten zu Pro-Kopf-Verschuldung

in der Steiermark!

Geschätzte Bevölkerung!

Vor geraumer Zeit wurde darüber berichtet, dass die

Steiermark im Bundesländervergleich die höchste

Pro-Kopf-Verschuldung aufweist und – abgesehen

von Wien – auch bei der Neuverschuldung an erster

Stelle steht. Diese Darstellung greift jedoch deutlich

zu kurz und lässt wesentliche Hintergründe

außer Acht.

Fakt ist: Die massive Verschuldung unseres Landes

ist das Ergebnis jahrzehntelanger Misswirtschaft

unter rot-schwarzer Verantwortung. Bereits unter

dem damaligen SPÖ-Landeshauptmann Franz Voves

sind die Schulden massiv angestiegen. Im Jahr

2005, als die SPÖ das Amt des Landeshauptmannes

übernahm, lag der Schuldenstand noch bei rund 1,1

Milliarden Euro. Zehn Jahre später – im Jahr 2015 –

hatte sich dieser Betrag unter roter Führung auf 4,1

Milliarden Euro nahezu vervierfacht.

Auch in den darauffolgenden Jahren blieb die SPÖ

durchgehend in Finanzverantwortung und stellte

zunächst mit Michael Schickhofer und später mit

Anton Lang über weitere zehn Jahre den Finanzlandesrat.

Das Ergebnis dieser roten Finanzpolitik: ein

Schuldenstand von 6,24 Milliarden Euro im Jahr

2024.

Besonders im Wahljahr 2024 hat die damalige

Landesregierung die Neuverschuldung nochmals

deutlich erhöht. Die ursprünglich geplante Neuverschuldung

von rund 450 Millionen Euro wurde

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BIRKFELD

WIR

STEIRER

letztlich auf etwa 900 Millionen Euro verdoppelt. Mit

unserem Eintritt in die Landesregierung im Dezember

2024 haben wir Freiheitliche daher einen enormen

Schuldenberg übernommen. Aufgrund des späten

Wahltermins mussten wir zudem das vom damaligen

SPÖ Finanzlandesrat Lang verantwortete Schuldenbudget

für das Jahr 2025 mit einer geplanten Neuverschuldung

von 941 Millionen Euro übernehmen.

Es ist den Freiheitlichen zu verdanken, dass durch

kostendämpfende Maßnahmen und einen strengen

Budgetvollzug die Neuverschuldung im Jahr 2025

nach aktuellen Zahlen nicht über 940 Millionen Euro

liegt, sondern auf 727 Millionen Euro reduziert werden

konnte.

Auch im Rahmen der Budgeterstellung für das Jahr

2026 ist es gelungen, durch konsequentes Handeln einer

weiteren steigenden Neuverschuldung entgegenzuwirken

ohne einen Kahlschlag in jenen Bereichen

zuzulassen, die für die Steirer von zentraler Bedeutung

sind.

Damit wurden erste wichtige Schritte in Richtung einer

nachhaltigen Budgetkonsolidierung gesetzt. Unser Ziel

bleibt klar: den Landeshaushalt mittel- und langfristig

wieder in geordnete Bahnen zu lenken. Die Auswirkungen

jahrzehntelanger Fehlentwicklungen lassen sich

jedoch nicht von heute auf morgen beseitigen.

Der Versuch der SPÖ und von Max Lercher, eigene Versäumnisse

aus Zeiten roter Regierungsbeteiligung unserem

Landeshauptmann anzulasten, geht daher ins

Leere. Anders als die steirische Sozialdemokratie haben

die Freiheitlichen bereits nach kurzer Zeit in der

Landesregierung Verantwortung für zukünftige Generationen

übernommen und die bisherige Politik ständig

steigender Neuverschuldungen beendet.

Wir sparen im System, setzen konkrete Maßnahmen

um und halten unsere Versprechen:

Kürzung der Parteienförderung um 15 Prozent: Einsparungen

von rund 12 Millionen Euro im Laufe der

aktuellen Gesetzgebungsperiode

Null-Lohnrunde für Landespolitiker sowie nur

die halbe Erhöhung für kommunale Mandatsträger

Einsparung von 100 Planstellen im Landesdienst

Kürzung der Entschädigungen für Aufsichtsräte

des Landes um 30 Prozent

Schritt für Schritt arbeiten wir gemeinsam daran, unser

Land nicht nur finanziell wieder auf Kurs zu bringen,

sondern vor allem auch daran, dass unsere steirische

Heimat lebenswert bleibt und sich im Sinne der Steirer

positiv weiterentwickelt.

Euer Patrick Derler

Landtagsabgeordneter

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WIR

STEIRER

Aus dem Gemeinderat

Geschätzte Birkfelder!

Der Gemeinderat hat im Jahr 2026 einstimmig eine

richtungsweisende Entscheidung zur nachhaltigen

Stärkung der Sicherheit in unserer Gemeinde getroffen.

Mit dem Beschluss zur Kreditvergabe für die Anschaffung

von zwei modernen Feuerwehrfahrzeugen

sowie eines Kranaufbaus wird ein klares Zeichen

gesetzt: Die Sicherheit unserer Bevölkerung

hat oberste Priorität. Die Gesamtinvestition in Höhe

von € 965.200 unterstreicht den hohen Stellenwert

einer leistungsfähigen Einsatzorganisation und einer

zukunftsorientierten Infrastruktur.

Solche Investitionen sind für eine einzelne Gemeinde

nicht allein zu stemmen. Umso bedeutender ist

die starke Partnerschaft zwischen Gemeinde, Einsatzorganisationen

und dem Land Steiermark. Unser

besonderer Dank gilt daher der Feuerwehr Koglhof,

der Feuerwehr Birkfeld, dem Land Steiermark sowie

dem Landesfeuerwehrverband Steiermark für die

konstruktive Zusammenarbeit und Unterstützung.

Von besonderer strategischer Bedeutung ist die

Entscheidung des Landes Steiermark und des Landesfeuerwehrverbandes,

eines von lediglich vier

Wechselladefahrzeugen mit Wasser (WLF) als Stützpunktfahrzeug

in Birkfeld zu stationieren.

Diese Entscheidung ist ein klares Bekenntnis zur

Bedeutung des Oberen Feistritztales und stärkt die

regionale Sicherheitsstruktur nachhaltig.

Gemeindeaufwand im Detail:

HLF 2 Feuerwehr Koglhof: €425.800

HLF 4 Feuerwehr Birkfeld: €315.000

Kranaufbau für das WLF Birkfeld: €224.400

Wir Freiheitlichen stehen hinter

unseren Bauern!

„Mit den Bauern scherzt man nicht!“ Unter diesem

Motto fand am 01.04.2026 in Wien eine Großdemonstration

des „Bündnis Zukunft Landwirtschaft“

statt. Unterstützt wird die Initiative unter anderem

vom Unabhängigen Bauernverband, der IG Milch

sowie den Freiheitlichen Bauern.

Dass sich Vertreter des ÖVP-Bauernbundes an dieser

Demonstration beteiligen, ist für viele Landwirtinnen

und Landwirte nur schwer nachvollziehbar.

Denn es ist gerade die schwarze Agrarpolitik der

letzten Jahre, die wesentlich dazu beigetragen hat,

dass solche Proteste überhaupt notwendig geworden

sind. Ein besonders deutliches Beispiel ist die

Herkunftskennzeichnung: Seit Jahren liegt eine klare

Forderung auf dem Tisch, gefordert und unterstützt

von der FPÖ. Doch anstatt endlich für Transparenz

und Fairness zu sorgen, wird diese wichtige Maßnahme

immer wieder von der ÖVP hinausgezögert.

Unsere Bäuerinnen und Bauern verdienen ehrliche

Politik statt leerer Versprechen. Wir werden uns

weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass dieses

Spiel ein Ende hat und wieder eine vernünftige

Agrarpolitik mit Hausverstand umgesetzt wird.

NR Manuel Pfeifer

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BIRKFELD

WIR

STEIRER

Vor Senkung

Nach Senkung

Aus dem Nationalrat

Die Spritpreisbremse wurde wieder ausgebremst,

wie man anhand der drei Bilder (aufgenommen

bei einer Tankstelle in Birkfeld) feststellen kann:

+7 Cent gegenüber dem Preis vor der sogenannten

Bremse innerhalb von zwei Tagen.

Haftungen für „kriegstreiberische Korruptionisten

in Kiew“ übernehmen. Das Geld müsse für „die leidgeprüfte

österreichische Bevölkerung“ ausgegeben

werden. Weitere Mittel würden die Streichung von

Klima- und Transformationsförderungen bringen.

Anstatt die Österreicher wirksam zu entlasten, präsentiere

die Verlierer-Koalition ein Modell, das in

der Praxis keine Wirkung hat.

Ein Tag nach Senkung

Aus Sicht der FPÖ müsse die Bundesregierung endlich

beim hausgemachten „Österreichaufschlag“

in Form hoher Steuern auf Treibstoffe ansetzen.

Eine Steuersenkung von nur fünf Cent pro Liter sei

schlichtweg „Irrsinn“. Die SPÖ wolle von den Mineralölproduzenten

und Tankstellen weitere fünf Cent

holen. Damit treffe man aber nur die OMV und die

Tankstellen und gefährde die Versorgungssicherheit.

Der effizientere Weg wäre, die Mineralölsteuer zu

halbieren und die CO2-Steuer gänzlich zu streichen.

Das würde eine Preissenkung von 44 Cent pro Liter

Benzin und 40 Cent pro Liter Diesel bedeuten.

Einwände, dass das nicht finanzierbar sei, lassen

wir nicht gelten. Die Bundesregierung müsse bereit

sein, bei sich selbst und strukturell einzusparen.

Vor allem müsse die Bundesregierung nur einmal

gegenüber Brüssel „Nein“ sagen und keine weiteren

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WIR

STEIRER

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Aus der Gemeindestube

Gemeindebudget:

Aufgrund der Misswirtschaft der sogenannten

Wirtschaftspartei Birkfeld wurden heuer sage und

schreibe 587.000 Euro an Bedarfszuweisungsmitteln

des Landes Steiermark zur Tilgung von Schulden

aufgewendet, um das Haushaltsgleichgewicht

herzustellen.

Jene Mittel, die eigentlich für Investitionen in Infrastruktur,

Geräte und vieles mehr verwendet

werden sollten. Diese Art Politik der Gemeindeschwarzen

der letzten Jahre wird uns zunehmend

Handlungsspielraum nehmen, obwohl sich die

Großgemeinde Birkfeld durch die Fusion vor mehr

als elf Jahren eigentlich hätte sanieren sollen –

ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

30er-Beschränkung KIGA Haslau:

Bei der letzten Gemeinderatssitzung beantragten

wir mündlich eine 30er-Beschränkung beim Kindergarten

im Ortsteil Haslau, da dieser unmittelbar

an der stark befahrenen L457 liegt und der

neue Teil des Spielplatzes nur durch das Queren

der Straße erreichbar ist. Aus unserer Sicht müsste

diese Geschwindigkeitsbeschränkung in diesem

Bereich aufgrund der neuen Straßenverkehrsordnung

möglich sein. Nun wird diese Causa von der

Bezirkshauptmannschaft geprüft.

Radweg R8, Bereich Sägewerk bzw.

Schlosstal - Koglhof:

Da der Nutzungsvertrag in diesem Bereich ausgelaufen

ist und der Radweg nun nicht mehr durch

das Sägewerk geführt werden darf, müssen dringend

radfahrfreundliche Alternativen gefunden

werden.

Aufgrund unserer Nachfrage wurde uns mitgeteilt,

dass eine Alternativvariante in Planung ist, deren

Kosten jenseits von 100.000 Euro liegen und

die einen Hangeinschnitt vorsieht. Dazu müssen

jedoch noch Gespräche mit den Grundbesitzern

geführt werden.

Wir werden jedenfalls dranbleiben und uns für

eine adäquate Lösung einsetzen, da die derzeitige

Route aus unserer Sicht gefährlich und nicht familienfreundlich

ist.


BIRKFELD

WIR

STEIRER

Landespolitik vor Ort

Am Montag, dem 16. März 2026, fand im Gasthaus

Grabenbauer „Zur Baumgartmühle“ in Piregg ein

Treffen zum Thema „Landespolitik vor Ort“ statt.

Zuvor wurde dem Fischrestaurant Kulmer ein Besuch

abgestattet. Rund hundert Interessierte folgten

der Einladung und nutzten die Gelegenheit

zum Austausch über aktuelle politische Themen.

Als Ehrengäste konnten LH Mario Kunasek, LAbg.

Patrick Derler sowie NAbg. Manuel Pfeifer begrüßt

werden. Nachdem alle politischen Vertreter ihre

Ausführungen dargelegt hatten, nutzten die Teilnehmer

die Gelegenheit zu weiteren Gesprächen

und Diskussionen.

Der Abend klang schließlich in gemütlicher Atmosphäre

bei einem gemeinsamen Essen aus.

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WIR

STEIRER

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