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Aus der „guten alten Zeit“ in eine „neue gute Zeit“!

Herbert Kickl zeigte am 1. Mai den Weg in eine bessere Zukunft für Österreich auf

Herbert Kickl zeigte am 1. Mai den Weg in eine bessere Zukunft für Österreich auf

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Nr. 19 . Donnerstag, 7. Mai 2026

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Keine Kontrolle, die

diesen Namen verdient

Der Untersuchungsausschuss zur Wohnbaugesellschaft

„Neue Eisenstädter“ hat mehr offengelegt, als der Landes-

SPÖ lieb war. Denn das Land hat bei der Kontrolle völlig

versagt. Jetzt gilt es, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen,

mahnte FPÖ-Klubobmann Christian Ries. S. 13

Aus der „guten alten Zeit“

in eine „neue gute Zeit“!

Foto: FPÖ Burgenland

Herbert Kickl zeigte am 1. Mai den Weg in eine bessere Zukunft für Österreich auf

S. 2/3

Foto: FPÖ/AloisEndl

PARLAMENT

Leistungsträger belohnen

Handwerk hat goldenen Boden. Daran

erinnerte sich die Verliererampel erst, als

es ans Stopfen der Budgetlöcher ging. Der

Demontage des Ansehens der Lehre will

die FPÖ mit einem Aufwertungsprogramm

entgegentreten. Denn nur so kann man

dem Facharbeitermangel wirksam und

nachhaltig entgegentreten. S. 6

AUSSENPOLITIK

Einseitige Energiepolitik

Die EU-Kommission zeigt sich einmal

mehr resistent gegenüber den bitteren Erfahrungen

in der Energiepolitik mit dem

Green Deal. Obwohl Strom nicht einmal

ein Drittel des Primärenergieverbrauchs in

der EU stellt, will Brüssel Europas Industrie

aus den fossilen Energien raus und zu

„grünem Strom“ hindrängen. S. 8/9

WIEN

Zentrum des Islamismus

Laut Verfassungsschutz und Integrationsfonds nimmt

die Radikalisierung in den islamischen Parallelgesellschaften

in der Bundeshauptstadt dramatisch zu. Aber

Rot-Pink ignoriert diese Gefahr hartnäckig. S. 11


2 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Andreas Ruttinger

andreas.ruttinger@fpoe.at

AUS DER

REDAKTION

August Wöginger, immerhin

Klubobmann der Kanzlerpartei,

ist jetzt, noch nicht rechtskräftig,

des Postenschachers für schuldig

befunden worden. Aber in der

Koalition ist das kein Aufreger,

schließlich haben ja alle drei Parteien

bei Postenerfindungen und

-besetzungen seit Regierungsantritt

eifrigst Hand angelegt. Damit

hat der Staatsapparat zugelegt,

während in der Privatwirtschaft

die Arbeitsplätze wegschmelzen

wie der Schnee im Frühjahr. Da

gewinnt der „Tag der Arbeit“ eine

ganz andere Bedeutung.

Bedeutungswandel

Eine andere Bedeutung messen

die Herrschaften auch Asyl

und Staatsbürgerschaft zu. 6.641

Zuwanderer wurden in den ersten

drei Monaten zu Neo-Österreichern

ernannt. Entsprechend

der Bevölkerungsentwicklung

stammt die Hälfte von ihnen aus

islamisch geprägten Asylländern.

Gehört das zur „Preis-runter-Garantie“

von Wirtschaftsminister

Hattmannsdorfer? Beim

Benzinpreis fand sein Ramschladen-Slogan

bei SPÖ und Neos

keinen Zuspruch. So fiel die in

breiten Teilen der Bevölkerung

unbemerkt gebliebene „Spritpreisbremse“

dem schwarz-rotpinken

„Spargedanken“ anheim.

Seit Beginn des Konflikts mit

dem Iran haben, laut Brüssel,

die EU-Staaten bereits mehr als

30 Milliarden Euro mehr für den

Import von Öl, Diesel und Benzin

bezahlen müssen. Kein Wunder

also, dass bei uns die Inflation

schon wieder die 2-1-0-Regel des

ÖVP-Kanzlers pulverisiert hat.

Aber Stocker ist ja nicht der einzige

in der Regierung, der glaubt,

dass mit Zahlenspielereien der

Staatshaushalt zu schupfen ist.

Stimmts, Herr Marterbauer?

„Die guten Jahre sind nur noch

Herbert Kickl gibt den Österreichern am 1. Mai Hoffnung: „Wenn wir Freiheitl

Auf der traditionellen 1.-Mai-Veranstaltung der Freiheitlichen

am Urfahraner Markt prangerten Oberösterreichs Landeschef

Manfred Haimbuchner und Bundesparteiobmann Herbert Kickl

das „Weiterwurschteln mit faulen Kompromissen zum Nachteil der

Österreicher“ der Verliererampel an. Erst mit der FPÖ werde es einen

„Systemwechsel hin zum Guten geben“ und dazu fehle nicht mehr

viel, betonte Kickl: „Die guten Jahre für Österreich sind zum Greifen

nahe, sie sind nur mehr eine Nationalratswahl entfernt!“

Während beim angeblich größten

Mai-Aufmarsch westlich von

Moskau die Genossen mit Inszenierungskosmetik

einen vollen

Wiener Rathausplatz vorzugaukeln

versuchten, platzte das Festzelt am

Urfahraner Markt aus allen Nähten.

Über 5.000 Besucher drängten

sich ins Zelt, um die Partei und den

Mann zu sehen, denen die Österreicher

in den Umfragen als einzige

zutrauen, den verfahrenen Karren

aus dem Dreck zu ziehen, das Land

und seine Menschen wieder in bessere

Zeiten zu führen.

Blendwerk und billige Tricks

Denn die beiden bisher von der

ÖVP geführten Regierungen seit

2019 haben dem Land einen wirtschaftlichen

Niedergang beschert,

der seinesgleichen

sucht. „Wir sind

Inflationseuropameister.

Das ist

der einzige Titel,

den sich die ÖVP

auf die Fahnen heften kann. Seit

Beginn der Teuerungswelle 2022

sind die Lebensmittelpreise um

SPITZE FEDER

Noch ein „Staatskünstler“.

über 30 Prozent gestiegen, Butter

sogar um 42, Mehl um 39, Brot um

32 Prozent“, zeigte FPÖ-Landeschef

Manfred Haimbuchner auf.

Und was machte Schwarz-Grün

und was macht die nunmehrige

Verliererampel? Sie versuchen die

Misere mit Zaubertricks und billigen

Sprüchen schönzureden, kritisierte

Oberösterreichs Landesparteichef:

„Für 1. Juli 2026 wird

das große Wunder prophezeit: Die

Mehrwertsteuer auf ausgesuchte

Grundnahrungsmittel soll auf unter

fünf Prozent sinken. Das ist kein

großer Wurf, das ist kein Meilenstein

und ganz sicher auch nicht

die große Entlastung für die Österreicher.

Mit der linken Hand verschenken

sie damit ein paar Cent,

„Diese Verliererampel mit Stocker, Babler

und Meinl-Reisinger will niemand mehr.

Denn sie haben weder Ideen noch ein Programm.

Sie eint nur ein Ziel: Einen Volkskanzler

Herbert Kickl zu verhindern!“

während sie zugleich mit der rechten

Hand den Österreichern über

höhere Steuern und Abgaben hun-

Foto: FPÖ/AploisEndl

Bei der Landtagswahl in Oberösterreic

Kurswechsel für eine bessere Zukunft

derte Euro aus der Tasche ziehen.“

In Österreich werde seit Jahren

an den Menschen vorbeiregiert,

kritisierte Haimbuchner: „Das Ergebnis

ist sichtbar: Im

Geldbörsel und auf dem

Kontoauszug ist immer

weniger, während beim

Tanken und an der Supermarktkasse

immer mehr

zu bezahlen ist. Und die

Kriminalitätsstatistik ist

der Beweis dafür, dass das

Gefühl wachsender Unsicherheit

der Österreicher kein Hirngespinst

ist, wie es die Regierung zu erklä-

IMPRESSUM

Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz

Medieninhaber (Verleger) und Herausgeber:

Freiheitlicher Parlamentsklub,

Dr. Karl Renner-Ring 3, 1017 Wien

Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen,

Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien;

Geschäftsführung: Ing. Mag. Joachim Stampfer

Geschäftsführung, Redaktion, Verwaltung:

Friedrich-Schmidt-Platz 4/3a, 1080 Wien

Tel.: 01 512 35 35 0, Fax: 01 512 35 35 9

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Grundlegende Richtung: Informationsblatt der Freiheitlichen

Partei Österreichs (FPÖ) – Die Freiheitlichen und

des Freiheitlichen Parlamentsklubs.


Nr. 19 Donnerstag, 7. Mai 2026

g

eine Wahl entfernt!“

iche kommen, dann kommt wieder Gerechtigkeit!“

KURZ UND BÜNDIG

Foto: NFZ

System ÖVP abgeurteilt

Innenpolitik 3

Mit den Angeklagten standen nicht nur

drei Personen vor Gericht, sondern auch der

selbstherrliche Postenschacher des „Systems

ÖVP“, erklärte FPÖ-Generalsekretär Michael

Schnedlitz zum Verfahren gegen ÖVP-Klubobmann

August Wöginger: „Das Gericht hat

mit der Verurteilung von Wöginger und Co

diesen Machtmissbrauch über den Einzelfall

hinaus unmissverständlich verurteilt.“ Jetzt

müsse sich die ÖVP-Spitze bei allen kommenden

Wahlen dem Urteil der höchsten Instanz in

der Demokratie stellen, den Wählern.

h und dann bei der Nationalratswahl können die Österreicher endlich den

wählen, für den Herbert Kickl und Manfred Haimbuchner stehen.

Pinke Kapitulation

Der freiheitliche Bildungssprecher Hermann

Brückl bewertete die von Neos-Bildungsminister

Christoph Wiederkehr in der ORF-

„Pressestunde“ vorgestellten Pläne als

„ernüchterndes Zeugnis der pinken Bildungspolitik“:

„Was Minister Wiederkehr als große

Reform verkauft hat, ist in Wahrheit ein Frontalangriff

auf unser bewährtes Schulsystem.

Er kapituliert, wie mit der Aufweichung der

Deutschförderung, vor den selbstgeschaffenen

Problemen der Massenzuwanderung in unserem

Bildungssystem.“

Foto: NFZ

ren versucht. Aber das lassen sich

die Bürger nicht mehr länger gefallen!“

Eine bessere Zukunft ist wählbar

Bei der Landtagswahl 2027 in

Oberösterreich können und werden

die Menschen einen ersten Kurswechsel

in unserem Heimatland

herbeiwählen, stellte Haimbuchner

klar: „Wir Freiheitliche wollen

stärkste Kraft werden und wir

werden mit den Menschen dieses

Land zum Besseren gestalten, mit

Vernunft und Hausverstand!“ Und

dann sei es nicht mehr weit für

einen Volkskanzler Herbert Kickl

bei der kommenden Nationalratswahl,

betonte der FPÖ-Landeschef

unter dem Jubel der über 5.000 begeisterten

Besucher.

Kickl nahm die Vorlage von

Haimbuchner in seiner Rede gleich

auf. „Der Systemwechsel ist möglich.

Die klaren Verhältnisse sind

möglich. Die guten Jahre für Österreich

sind möglich. Dazu fehlt nicht

mehr viel, sie sind zum Greifen

nahe und nur mehr eine Nationalratswahl

entfernt! Dann treten wir

in eine neue Epoche ein, in der

Fortsetzung auf Seite 4

Foto: NFZ

Karners Zahlentricks

FPÖ-Sicherheitssprecher Gernot Darmann

forderte ÖVP-Innenminister Gerhard Karner

auf, die „Zahlentricksereien zum Asylwesen“

endlich abzustellen: „Während Karner

versucht, mit der Zahl von nur 1.074 Asylerstanträgen

im April den Eindruck zu erwecken,

er hätte die Lage im Griff, stellt sich die

Situation in der Realität anders dar.“ Allein

im März wurden laut Österreichischem Integrationsfonds

2.598 Asylanträge gestellt und

sage und schreibe 3.549 positive Bescheide

erteilt. Das ergibt, im Gegensatz zu Karners

Scheinrechnung, ein sattes Plus von fast 24

Prozent im Vergleich zum Vorjahr!

SPRUCH DER WOCHE

„Wir haben jedenfalls ab Anerkennung des Asylstatus

eine ganz ungünstige Verteilung der

Geflüchteten. In Wien gibt es 32.000

arbeitslose Geflüchtete – in Salzburg

weniger als 1.000.“

Johannes Kopf

4. Mai 2026

Foto: NFZ

Der AMS-Chef zeigt das Problem

auf, aber traut sich nicht,

die Ursache, die „Willkommenspolitik“

der Wiener SPÖ, beim

Namen zu nennen.

BILD DER WOCHE Entlarvt: Nicht ausgabenseitig werden zwei

Drittel „gespart“, sondern über Steuern und Abgaben einkassiert.

Grafik: Agenda Austria


4 Innenpolitik

Neue Freie Zeitung

dann die Menschen sagen: Das ist

eine gute Zeit, da geht es vernünftig

und gerecht zu. Wenn wir Freiheitliche

kommen, dann kommt

Gerechtigkeit!“

Dass sich

die Österreicher

heute mit

ihrem Gehalt

oder ihrer Pension

das Leben

kaum oder

Fortsetzung von Seite 3

schon nicht

mehr leisten können, sei nicht deren

Fehler, sondern der Fehler des

Systems, das ÖVP, SPÖ, Neos und

Grüne geschaffen hätten, um die

Freiheitlichen von der Macht und

die Österreicher von einem besseren

Leben abzuhalten. Dafür verstieg

sich ÖVP-Kanzler Stocker

sogar in die Aussage, dass es keine

„gute alte Zeit“ gegeben habe, erinnerte

der FPÖ-Chef. Das sei „genau

der Schwachsinn“, auf dem die

Regierung ihr Zerstörungswerk an

Österreich aufbaue.

Eine „gute neue Zeit“

„Österreich war einmal ein Land,

in dem man mit dem Geld, das man

verdient hat, die Lebenshaltungskosten

für sich und seine Familie

abdecken konnte. Und das, obwohl

oft nur einer der Familie gearbeitet

hat. Wenn man sparsam und tüchtig

war, konnte man sich etwas aufbauen“,

erklärte Kickl. Das war

auch eine Zeit, in der man auf der

Bank noch Zinsen für sein Sparbuch

bekommen habe. Und vor allem

war es ein Land, in dem Kinder

auf den Straßen und in den Parks

unbehelligt spielen konnten, ohne

dass die Eltern Angst haben mussten.

„Es war eine Zeit, in der wir

keinen Islamismus und keine Messerstechereien

gekannt haben, und

in der Integration eine Bringschuld

gewesen ist!“, schilderte Kickl.

„Österreich war einmal ein Land, in

dem für alle fleißigen, hart arbeitenden

Menschen das ,kleine Glück’

erreichbar war. Es ist unser Ziel,

diese gute alte Zeit zu einer guten

neuen Zeit zu machen.“

Er forderte daher einen Stopp der

illegalen Masseneinwanderung, die

zu den Problemen der islamischen

Parallelgesellschaften in Österreich

geführt habe, und in Anlehnung an

das NS-Verbotsgesetz ein Verbot

des politischen Islam zur Wahrung

unserer demokratischen, gesellschaftlichen

und kulturellen Werte.

„Wir entscheiden uns klar für

eine ‚Festung Öster-

reich‘, gebaut aus Paragrafen

und Verordnungen,

um unsere Kultur,

unsere Sprache

und auch unser Sozialsystem

zu schützen.

Daher ein Stopp für

die Völkerwanderung,

keine Mindestsicherung

und auch keine anderen Geldleistungen

mehr für jene, die unter

dem Vorwand des Asylrechts zu

uns einwandern wollen.“

Dann werde man sehen, wie

schnell diejenigen das Land verlassen

werden, die nur wegen unserer

Sozialleistungen gekommen

seien und die keine Anzeichen dafür

an den Tag legen, sich in unsere

Gesellschaft zu integrieren und ihren

Lebensunterhalt selbst verdienen

wollen. „Es braucht daher eine

konsequente Remigration für jene

angeblichen Schutzsuchenden, die

unsere Lebensweise verachten oder

gar das Leben der Österreicher gefährden!“

„In der Verfassung muss das Staatsziel

hundertprozentige Neutralität in alle

Richtungen heißen und eine klare Entscheidung

für ein freies und selbstbestimmtes

Österreich getroffen werden.“

Österreicher zuerst

Scharfe Kritik übte Kickl in diesem

Zusammenhang an der SPÖ.

Diese habe sich zu einer „Partei der

Randgruppen“ verwandelt, bei der

sich alles nur mehr um Masseneinwanderung,

Gendern und darum

drehen würde, wie man die Bevölkerung

dafür noch weiter aussackeln

könne. „Da haben sie sich mit

den verwahrlosten Schwarzen und

den größenwahnsinnigen Rosaroten

in der Verliererampel mit den

Richtigen gefunden. Mit all denjenigen,

die in diesem Land Leistung

erbringen, haben sie nichts am

Hut“, erklärte der FPÖ-Chef.

Vor allem hätte es diese Koalition

auf denjenigen abgesehen,

die als Pensionisten ein arbeitsreiches

Leben hinter sich haben. Es

sei respektlos und eine Schande,

wenn diejenigen, die ihren Beitrag

zum Aufbau des Wohlstands

in Österreich geleistet haben, von

der Verliererampel jetzt nur mehr

als „Kostenproblem“ betrachtet

werden, empörte sich Kickl und

versprach: „All jene, die Leistung

erbringen oder erbracht haben, die

werden es mit uns Freiheitlichen

besser haben!“

Skandale des alten Systems

Der FPÖ-Bundesparteiobmann

ging auch auf die aktuellen Skandale

rund um den vormals als „öffentlich-rechtlichen

Rundfunk“ gegründeten

ORF ein. Dieser sei gerade

dabei „sich selbst in die Luft“

zu sprengen. Denn auch das System

im ORF sei das Spiegelbild dessen,

was die Systemparteien aus dieser

Republik gemacht hätten: „Schaut

man auf die ORF-Skandale, so

schaut man dem System der Einheitsparteien

in den Magen: Eine

riesige Kluft zwischen selbsternannten

politischen Eliten und ihren

Systemlingen auf der einen und

dem Volk auf der anderen Seite.

Die von ihnen verachtete ,normale

Bevölkerung’ muss die Suppe der

Verliererampel auslöffeln, genauso

wie beim ORF. Dort müssen auch

die kleinen Mitarbeiter

den Kopf für Selbstdarsteller

und Wichtigtuer

hinhalten. Der Fisch beginnt

am Kopf zu stinken,

im ORF genauso

wie in der Bundesregierung!“

Es müsse daher das

Ziel einer verantwortungsvollen

Politik für Österreich

sein, diese „gute alte Zeit zu einer

guten neuen Zeit“ zu machen. Dafür

seien jedoch klare Weichenstellungen

und klare Verhältnisse

notwendig, die es herbeizuführen

gelte. Aber wie schon das erste Jahr

der Verliererampel gezeigt habe,

seien nur die Freiheitlichen bereit

und mutig genug, die dafür notwendigen

Reformen auch anzugehen.

Fotos: FPÖ/AloisEndl


Nr. 19 Donnerstag, 7. Mai 2026

g

Innenpolitik 5

Klare Entscheidungen treffen

Als erste klare Entscheidung

einer freiheitlich geführten Regierung

nannte der FPÖ-Chef eine

Kehrtwende bei der stetig steigenden

Steuer- und Abgabenlast:

„Keine neuen Steuern und keine

Steuererhöhungen! Es braucht

Steuersenkungen für jene, die Leistung

erbringen, für Arbeitnehmer

und für Unternehmer.“

Auch der zweite entscheidende

Schritt sei das Gegenteil von dem,

was die Verliererampel in vorauseilendem

Gehorsam mit den Brüsseler

Eurokraten vorexerziere: „Wir

müssen mit dem eisernen Besen

durch die Bürokratie fahren. Im

Zweifel weg mit Regeln und Vorschriften,

her mit Freiraum.“

Als dritte klare Entscheidung

nannte er das Abstellen der Steuergeldverschwendung,

die für die

Österreicher überhaupt keinen Nutzen

habe. Dass heißt keinen Cent

mehr für linke NGOs, für illegale

Einwanderer und für die Kriegstreiberei,

wie sie derzeit in der Ukraine

finanziert werde.

Die Freiheitlichen würden auch

mit einer weiteren ideologisch motivierten

Steuergeld- und Wohlstandsvernichtung

aufräumen, dem

Märchen von der „Klimarettung“,

betonte Kickl: „Wir müssen leistbare

Energie wieder sicherstellen

und dafür den ‚Green Deal‘ beerdigen,

bevor er uns und unsere

Wirtschaft ins Grab bringt. Damit

packen wir auch das Teuerungsproblem

an der Wurzel, das von diesem

modernen Ablasshandel, wie

der CO2-Steuer ausgeht!“

Neutralität leben

In Erinnerung daran, dass Österreich

einmal ein Land war, das auf

der ganzen Welt für seine Neutralität

und Friedensdiplomatie

geachtet war, gelte es daher das

Neutralitätsgesetz mit den daraus

erwachsenden Verpflichtungen zu

neuem Leben zu erwecken, stellte

der Bundesparteiobmann klar: „In

der Verfassung muss das Staatsziel

hundertprozentige Neutralität

in alle Richtungen heißen und eine

klare Entscheidung für ein freies

und selbstbestimmtes Österreich

getroffen werden.“


6 Parlament

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Norbert Nemeth

Klubobmann-Stv. der FPÖ

HOHES

HAUS

Im April beging die FPÖ ihren

70. Geburtstag. Die Partei, der

nach „Ibiza“ das Aus prognostiziert

wurde, ging mit Herbert

Kickl bei zwei bundesweiten Wahlen

als Erster durchs Ziel und kann

das auch in mehreren Bundesländern

wiederholen. Die Umfragen

geben Anlass zu dieser Hoffnung.

Die gekommene Zeit

Ein Gefühl das der politische

Mitbewerber nicht kennt, weswegen

der SPÖ-Chef zum Rundumschlag

ausgeholt hat: „Gegen die

„Orbans und Kickls“ dieser Welt,

die „oft laut schreien, aber nicht,

weil sie so gute Konzepte haben“.

Vielmehr, so Bablers Prophezeiung,

„weil sie in Wahrheit schon

spüren, dass ihre Zeit gekommen

ist.“ Was der gescheiterte Filmstar

übersehen hat, ist, dass die Redewendung

von der „gekommenen

Zeit“ eigentlich soviel heißt, wie,

dass die Zeit reif ist zur Übernahme

der Regierungsverantwortung.

In dem Fall durch die FPÖ.

Das unterstreicht auch eine Umfrage

des Instituts für Demoskopie

und Datenanalyse im Auftrag der

„Krone“, die den Genossen am 1.

Mai durch Mark und Beine fuhr:

Würde am Sonntag der Nationalrat

gewählt werden, würde auch das

rote Wien kippen, die FPÖ liegt

mit 27 Prozent vor den Genossen.

Es fragt sich, wie eine Partei, die

nach dem Staatsvertrag ohne Lizenz

gegründet wurde, sich immer

wieder aufrichtet. Mit Sicherheit,

weil sie den Begriff der Freiheit

in ihrem Namen führt und sich für

dieses Prinzip auf allen Ebenen

einsetzt. Die fehlende Lizenz hat

sich im Laufe der Zeit nicht als

Manko, sondern als Glaubwürdigkeitsturbo

herausgestellt, insbesondere

dort, wo es darum geht,

unsere Neutralität zu verteidigen.

Foto: NFZ

UMWELTPOLITIK

CO2-Emissionen stiegen 2025

Laut den vorläufigen Zahlen des Umweltbundesamts

stiegen die Emissionen 2025 auf 67,3 Millionen

Tonnen CO2-Äquivalent. Ursachen dafür waren der

Gaskraftwerkseinsatz infolge niedriger Wasserstände,

die höhere Industrieproduktion sowie der gestiegenen

Heizbedarf im vergangenen Winter. Die Energieversorgung

eines Industrielands richtet sich nicht

nach einer Ideologie, sondern nach Wetter, Industrieproduktion

und realem Energiebedarf.

Foto: NFZ

KULTURPOLITIK

Kein Kassenschlager

Lediglich 895 zahlende Besucher

lockte bisher der mit rund einer halben

Million Euro Steuergeld subventionierte

Film über den „Wahlkampf“

von SPÖ-Chef Andreas

Babler ins Kino. Umgerechnet wurde

damit jeder Kinobesucher mit

über sechshundert Euro zum Ansehen

„motiviert“ bzw. subventioniert.

Das „S“ in SPÖ steht für

Sackgasse und Sozialabbau

Steigende Arbeitslosigkeit und Bestrafung der Kleinverdiener

Einer Million Teilzeitkräften,

vor allem Müttern und Alleinerzieherinnen

stiehlt die SPÖ bis

zu 735 Euro. Und mit ihrer Untätigkeit

lässt sie Vollzeitbeschäftigte

um ihren Arbeitsplatz zittern.

Seit April 2023, also seit nunmehr

genau drei Jahren, steigt die

Arbeitslosigkeit in Österreich stetig

an. 398.342 Menschen waren

Ende April arbeitslos gemeldet und

bereits 103.322 Betroffene sind in

die Langzeitarbeitslosigkeit abgerutscht,

ein Plus von 13,3 Prozent

gegenüber dem Vorjahr.

Aber statt Langzeitarbeitslose

und ältere Arbeitnehmer wieder in

Beschäftigung zu bringen oder dauerhaft

im Arbeitsprozess zu halten,

um so auch das Pensionssystem zu

retten, tut die SPÖ-Sozialministerin

Belakowitsch: Die SPÖ hat ihre

Wähler und Werte verraten.

das genaue Gegenteil: Zur „Budgetrettung“

macht sie ältere Arbeitnehmer

wieder teurer, womit die nächste

(Langzeit)Arbeitslosenwelle

bereits vorprogrammiert ist.

Als „Akt der Geringschätzung

gegenüber der Kriminalpolizei“

werteten FPÖ-Sicherheitssprecher

Gernot Darmann und sein Stellvertreter

Reinhold Maier die Pläne des

ÖVP-geführten Innenministeriums,

Kriminalbeamten die Schwerarbeiterpension

zu streichen.

„Der Gipfel der Frechheit ist die

Begründung von ÖVP-Innenminister

Gerhard Karner, wonach die

Arbeit der Kriminalpolizei angeblich

nicht der Aufrechterhaltung

der öffentlichen Sicherheit diene.

Offenbar hat man im ÖVP-Innenministerium

völlig den Bezug zur

Realität und zur eigenen Exekutive

verloren“, empörte sich Darmann.

Während die ÖVP in Sonntagsreden

über die Sicherheit schwadroniere,

erkläre sie jetzt jene zu

Foto: NFZ

„Statt echter Reformen gibt es

mit dieser Koalition nur Schönfärberei,

Belastungspolitik und jede

Menge ideologischer Fehlentscheidungen“,

kritisierte FPÖ-Sozialsprecherin

Dagmar Belakowitsch.

Verrat an den eigenen Werten

Dazu zählte sie den „unsozialen

Raubzug gegen die Geringverdiener“

und die älteren Arbeitnehmern

über die Erhöhung der Arbeitslosenversicherung

bzw. den Wegfall

der Lohnnebenkostenkürzung.

„Unter dem hämischen Motto

‚breite Schultern tragen mehr‘ startet

die SPÖ einen Frontalangriff auf

jene, die ohnehin schon am wenigsten

haben. Das ist keine Budgetkonsolidierung,

sondern pure Bosheit

und ein Verrat an den eigenen

Werten!“

ÖVP baut Pensionschaos bei Polizei

Bürokraten, die den Kampf gegen

das Verbrechen an vorderster Front

führen. „Das baut eine unfassbare

Zwei-Klassen-Gesellschaft

innerhalb der Polizei auf, die für

massive Unruhe sorgt“, erklärte

Maier, selbst Personalvertreter bei

der Exekutive.

Dass das Innenministerium jetzt

hektisch zurückrudere, nachdem

Medien diesen Skandal aufgedeckt

haben, mache die Sache nicht besser,

so Maier: „Wir Freiheitliche

fordern eine lückenlose Aufklärung

über diese Vorgehensweise und

eine Garantie, dass die Rechte der

Beamten unangetastet bleiben!“


Nr. 19 Donnerstag, 7. Mai 2026

g

Im Vorfeld des „Tags der Arbeit“, forderten FPÖ-Sozialsprecherin

Dagmar Belakowitsch und FPÖ-Lehrlingssprecher Manuel Pfeifer

eine Aufwertung der Lehrberufe. Nur so stünden der heimischen

Wirtschaft auch in Zukunft genügend Facharbeiter zur Verfügung.

Parlament 7

Handwerk muss sich wieder lohnen!

Freiheitliche fordern Aufwertung heimischer Fachkräfte und flexiblere Modelle für die Lehre

Die Politik der letzten Jahrzehnte

habe zu einer Abwertung

der Lehrberufe geführt, kritisierte

Belakowitsch: „Wir haben ein gesellschaftspolitisches

Klima, in

dem jungen Menschen eingeredet

wird, dass sie ein Studium absolvieren

müssen, anstatt über eine

praktische Ausbildung zum Facharbeiter

zu einem Leistungsträger

unserer Gesellschaft zu werden.“

Besonders verwerflich sei, dass in

der politischen Diskussion von „sogenannten

bildungsfernen Schichten“

gesprochen werde, wenn nach

einem Pflichtschulabschluss „nur“

ein Beruf erlernt wurde, erklärte

Belakowitsch: „Wer Facharbeiter

und Handwerker zur bildungsfernen

Schicht zählt, der beweist nur

seine eigene Realitätsferne!“

So habe sich seit 1980 die Zahl

der Lehrlinge beinahe halbiert. Daher

forderte Pfeifer, selbst gelernter

Maschinenbautechniker, eine Modernisierung

der Lehrausbildung:

„Deshalb ist unser Ansatz einfach

und klar: Flexibel statt starr und

modern statt veraltet!“

Flexiblere Regelungen

Starre Regelungen würden Betriebe

davon abhalten, Lehrlinge

auszubilden. Es gelte bürokratische

Hürden und praxisferne Vorschriften

abzubauen, wie etwa das Verbot

für 15-jährige Malerlehrlinge,

auf eine Leiter zu steigen.

Ein zentraler Vorschlag sei die

Einführung flexibler Arbeitszeitmodelle,

betonte Pfeifer: Eine

Vier-Tage-Vollzeitwoche müsse

Soll die Inflation schon

wieder durchrauschen?

Nach der Schnellschätzung der

Statistik Austria ist die Inflation im

April schon wieder auf über drei

Prozent, genau auf 3,3 Prozent,

hochgeschnellt. Haupttreiber waren

einmal mehr die Energiepreise,

die gegenüber April 2025 um 10,7

Prozent zulegten.

„Was die Menschen jetzt brauchen,

sind reale Entlastungen und

steigende verfügbare Einkommen

und nicht das nächste Regierungsprovisorium“,

kritisierte FPÖ-Wirtschaftssprecherin

Barbara Kolm

die Unfähigkeit der Koalition eine

wirksame Spritpreisbremse umzusetzen.

Denn das Modell der

Verliererkoalition habe laut Statistik

Austria gerade einmal einen

„Bremseffekt“ von 0,2 Prozentpunkten

auf die Inflation bewirkt.

„Die Bundesregierung darf den

Menschen nicht länger vorgaukeln,

dass sie den weltpolitischen Entwicklungen

völlig handlungsunfähig

ausgeliefert ist. Österreich kann

den Weltmarkt nicht kontrollieren,

aber die eigene Steuerlast sehr

wohl“, erklärten die beiden freiheitlichen

Energiesprecher Axel

Und wieder waren die Spritpreise

die Inflationstreiber.

Kassegger und Paul Hammerl. Die

beiden Abgeordneten forderten daher

die sofortige Umsetzung des

freiheitlichen Entlastungspakets:

Die Abschaffung der nationalen

CO2-Bepreisung und eine Halbierung

der Mineralölsteuer auf Benzin

und Diesel.

Denn bleiben die Spritpreise in

Österreich weiterhin hoch oder

steigen sogar noch an, so verteuern

diese dann Transporte, Lebensmittel,

Dienstleistungen, Lieferketten

und damit das tägliche Leben in

nahezu allen Bereichen, warnten

die beiden: „Und dann haben wir

wieder eine Rekordinflation wie im

vergangenen Jahr!“

Foto: NFZ

Eine Aufwertung der Lehre sichert der Wirtschaft die Fachkräfte.

auch für Lehrlinge möglich sein.

Das heißt, dass die tägliche Arbeitszeit

auf zehn Stunden erhöht

werden kann und so ein Wochentag

frei ist, wenn es gewünscht wird.

Auch die Kosten für Weiterbildungen,

wie die Meisterprüfung,

dürften nicht auf den jungen Fachkräften

lasten. „Wer sich anstrengt

und gute Leistungen bringt, soll

das auch finanziell spüren. Das ist

das richtige Modell, das in Österreich

wieder Zukunft haben muss“,

sagte der FPÖ-Lehrlingssprecher.

KöSt-Erhöhung trifft den

Mittelstand hart

Als einen weiteren „böswilligen

Anschlag auf das Rückgrat der heimischen

Wirtschaft“ kritisierte der

FPÖ-Sprecher für Klein- und Mittelbetriebe

Michael Fürtbauer, die

von der Verliererampel geplante

Erhöhung der Körperschaftsteuer

(KöSt) auf 24 Prozent für Unternehmen

mit einem Gewinn von

mehr als einer Million Euro.

Das treffe nicht Großkonzerne,

wie Regierung und die marxistische

Babler-SPÖ den Menschen weismachen

wollen, sondern Familienbetriebe,

die über Generationen

aufgebaut wurden und ein Fundament

unseres Wohlstands seien.

Wie schlecht es um die heimischen

KMU bereits bestellt sei,

zeigt eine Umfrage des Kreditschutzverbands

von 1870 auf.

„Laut dieser bewerten gerade einmal

48 Prozent der Unternehmen

ihre Geschäftslage als gut oder sehr

gut, lediglich 22 Prozent erwarten

eine Verbesserung im Jahr 2026.

Besonders alarmierend ist, dass bereits

17 Prozent der Betriebe darüber

nachdenken, ihr Unternehmen

oder zumindest Teile davon

ins Ausland zu verlagern“, zitierte

Fürtbauer.

Anstatt die Betriebe mit immer

neuen Steuern zu knebeln, brauche

es endlich eine echte Standortoffensive

mit Entlastungen, Investitionsanreizen

und einem Ende des

Regulierungswahns. Aber auch die

von der Bundesregierung präsentierte

„Industriestrategie Österreich

2035“ fällt bei den Unternehmern

durch: Nur ganze sechs Prozent der

Industriebetriebe zeigten sich damit

zufrieden. „Eine Strategie, mit

der 94 Prozent der Betriebe nichts

anfangen können, ist keine Strategie,

das ist ein politischer Totalschaden“,

kritisierte Fürtbauer.

Fürtbauer: Verliererampel treibt

unsere KMU in den Ruin.

Foto: NFZ

Foto: NFZ


8 Außenpolitik

Neue Freie Zeitung

Foto: NFZ

Roman Haider

Brüssel will zusätzliche

200 Milliarden Euro

Der nächste EU-Haushalt 2028

bis 2034 könnte alle europäischen

Steuerzahler teurer zu stehen kommen,

als bisher angenommen: Statt

der von der EU-Kommission vorgeschlagenen

1,8 Billionen Euro

fordert die Mehrheit aus Konservativen,

Sozialdemokraten, Liberalen

und Grünen im EU-Parlament nun

eine weitere Aufstockung um zehn

Prozent, auf 2,01 Billionen Euro.

Ihre Begründung; „Europa fit machen

für Krieg, Klimakrise, globale

Konkurrenz und Erweiterung.“

Im Plenum warben die Co-Berichterstatter

Siegfried Mureşan

(EVP, Rumänien) und Carla Tavares

(S&D, Portugal) leidenschaftlich

für die Mehrausgaben: „Neue und

alte Prioritäten müssen mit einer

moderaten Aufstockung um zehn

Prozent in Einklang gebracht werden.“

Das Parlament will Programme

wie den neuen „Europäischen Fonds

für Wettbewerbsfähigkeit“, „Horizont

Europa“, „Connecting Europe“,

„Erasmus+“ oder den Kata-

FÜR ÖSTERREICH IM EU-PARLAMENT

Eiskalter Putschversuch

der Kommission

Seit letztem Jahr wird über den

Mehrjährigen Finanzrahmen der

Union verhandelt. Der Vorschlag

der Kommission hat es in sich:

Das Budget soll auf über zwei Billionen

Euro aufgestockt werden.

Über die vorgesehene Abwicklung

will sich die Kommission eine

Machtfülle geben, dass man ohne

Übertreibung von einem eiskalten

Putschversuch gegen die Kontrolle

des EU-Parlaments und gegen

die Souveränität der Nationalstaaten

sprechen kann.

Die Kommission entscheidet

über die Aufteilung der Mittel, ge-

mäß dem „Prinzip der Rechtsstaatlichkeit“,

der Verpflichtung zum

„Schutz der finanziellen Interessen

der EU“ und der EU-Umweltstandards.

Sie kann so schneller

Sanktionen und Mittelsperren aussprechen,

da sie selbst „Verstöße“

feststellen und sanktionieren kann.

Das ist völlig inakzeptabel,

insbesondere wenn man das zunehmend

autokratische Agieren

von Kommissionspräsidentin

von der Leyen betrachtet. Neben

diesen geradezu diktatorischen

Vollmachten für die Kommission

springt sofort die Kürzung des

Agrarbudgets um 20 bis 30 Prozent

ins Auge. Die Bauern sind in

den Augen der Kommission in erster

Linie böse CO2-Verursacher.

Zudem will die Kommission

mehr Eigenmittel, also neue Abgaben,

die direkt nach Brüssel fließen

und selbst neue Schulden aufnehmen

können, obwohl bereits die

Bestehenden das Budget über Gebühr

belasten. Aus den Fehlern der

Vergangenheit zu lernen, ist nicht

Sache dieser EU-Kommission.

Foto: EP

strophenschutzmechanismus sogar

verdoppeln. Und natürlich soll auch

mehr Geld in die Ukraine fließen.

Gleichzeitig drängt das EU-Parlament

auf „echte neue Eigenmittel“,

also EU-weite Steuern auf digitale

Dienstleistungen, Online-Glücksspiele,

den CO2-Grenzausgleich,

Kryptowährungen und mehr. Mindestens

60 Milliarden Euro pro

Jahr sollen so von den Steuerzahlern

hereinkommen, um alle Wünsche

von Kommission und Europaparlament

zu befriedigen.

EU-Parlament will mehr Geld.

Russlandsanktione

EU schlittert in Da

EU-Kommission setzt vollkommen realitätsfern au

Vor vier Jahren hat sich die Europäische Union aus der Energieversorgung

durch Russland „hinaussanktioniert“. Mit der Sperre

der Straße von Hormus hat der Iran die „Diversifizierungspolitik“

der EU in Sachen Energieunabhängigkeit blamiert, indem er die Ölund

Flüssiggasexporte blockiert. Obwohl Europa über zwei Drittel

seines Energieverbrauchs mit fossilen Brennstoffen abdeckt, sieht die

EU-Kommission den einzigen Ausweg aus dem Energiedilemma im

Ausbau des „grünen Stroms“. Auf diesem Weg ins Green-Deal-Utopia

produziert Brüssel eine Energiekrise nach der anderen.

Der „Krieg, der uns nicht betrifft“,

so der offizielle Wortlaut der

EU zum Konflikt zwischen USA

und Israel gegenüber dem Iran,

treibt die Energiekosten in Europa

dennoch in die Höhe. Schließlich

hat der Iran mit der Sperre der

Straße von Hormus 20 Prozent der

Welt-Erdölversorgung gekappt.

Lag am 17. April der Preis für

ein Barrel Rohöl, also rund 160 Liter,

unter 90 US-Dollar, so schoss

der Preis am 30. April auf über 125

Dollar hoch. Waren zu Beginn des

Kriegs die Öllager voll oder auf

Tankern auf hoher See, so rinnen die

Ölvorräte in Europa unaufhaltsam

aus. Die Mengen an Benzin, Diesel,

Kerosin und Flüssiggas auf Tankschiffen

sind bereits so gering, dass

Versorgungsengpässe unvermeidlich

sein werden. Verschärft wird

die Situation auch dadurch, dass

sich Europa aus der Öl- und Gasversorgung

durch Russland „hinaussanktioniert“

hat.

Realitätsferne Energiepolitik

Und so beklagte die EU-Kommissionspräsidentin

Ursula von der

Leyen letzte Woche, dass die Union

derzeit fast 500 Millionen Euro

pro Tag mehr für Öl, Sprit und Gas

ausgeben muss. Sie warnte zugleich

eindringlich, dass die EU-Staaten

nicht den gleichen Fehler machen

sollten wie 2022, als Brüssel die

Energieimporte aus Russland kappte

und die EU-Staaten mehr als 350

Milliarden Euro für „nicht zielgerichtete

Maßnahmen“ zur Preisregulierung

ausgegeben hätten.

„Lassen Sie uns also nicht denselben

Fehler noch einmal machen

und unsere Unterstützung dort konzentrieren,

wo sie am dringendsten

gebraucht wird“, monierte sie vor

dem Europaparlament in Straßburg.

Europa habe „erfolgreich“ seine

Abhängigkeit von fossiler Energie

aus Russland verringert und müsse

diese jetzt generell weiter ausbauen.

Und wie? Natürlich nach

den Vorgaben ihres Green Deal liege

der Weg zur Unabhängigkeit in

der „heimischen, bezahlbaren und

sauberen Energieversorgung aus

erneuerbaren Quellen bis zur Kernenergie“.

Also „grüner Strom“, statt

„klimawandeltreibendem“ Gas und

Öl.

Ideologie scheitert an Realität

Der EU-Energiekommissar Dan

Jorgensen malte dazu die entsprechende

Energie-Apokalypse an

die Wand: „Dies ist eine Krise, die

wahrscheinlich ebenso schwerwiegend

ist wie die Krisen von 1973

und 2022 zusammen!“

Nur ein Blick auf die Daten ihrer

Statistiker bei Eurostat hätten die

beiden ideologiegetriebenen „Klimaretter“

eines Besseren belehrt.

Im Jahr 2024 bestand der Energiemix

in der EU, also die Band-

EU-Kommissionspräsidentin Ursula vo

obwohl Europas Industrie deshalb reih

Foto: EU


Nr. 19 Donnerstag, 7. Mai 2026

g

n und Iran-Krieg:

uer-Energiekrise

f Energieunabhängigkeit durch „grünen Strom“

Deutlich mehr als zwei Drittel des in Europa benötigten Primärenergiebedarfs

decken fossilen Energieträger ab und den Rest elektrischer Strom.

breite der verwendeten Energiequellen,

zu 69 Prozent aus fossilen

Energieträgern.

Erdöl deckte 38 Prozent, Erdgas

21 Prozent und Kohle 10 Prozent

des Energiebedarfs der EU ab. Erneuerbare

Energien und Atomkraftwerke

trugen 19 bzw. 12 Prozent

bei, also nicht einmal ein Drittel des

Gesamtenergiebedarfs.

Und was noch schlimmer ist, die

EU-Kommission hat keinerlei Ahnung,

wie es mit den Treibstoffbeständen

in der Union aussieht. „Unser

Wissen darüber, was tatsächlich

im Umlauf ist oder wohin es transn

der Leyen hält am Green Deal fest,

enweise Produktionsstätten schließt.

Foto: EU

portiert wird, ist äußerst begrenzt“,

stellte ein hochrangiger Beamter

eines europäischen Energieministeriums

gegenüber dem Nachrichtenportal

„Politico“ klar.

Keine Daten, nur Schätzungen

Besonders raffinierte Produkte

wie Diesel, Benzin oder Kerosin bereiten

Probleme. Sie lagern in komplexen,

dezentralen Netzwerken,

also von Hafentanks über Pipelines

bis hin zu Flughäfen. Eine zentrale

Erfassung ist somit nicht möglich.

Die Reaktion der Fluglinien auf

die jüngsten Preissprünge und die

aktuellen Versorgungsmöglichkeiten

geben einen Hinweis auf die

reale Situation: Die Fluggesellschaften

haben bereits begonnen

tausende Verbindungen zu streichen

und vor Preiserhöhungen für

die Urlaubssaison gewarnt.

Also muss Europa mit steigenden

Preisen und unsicheren Lieferketten

rechnen, die von einem

Energiesystem ausstrahlen, dessen

tatsächlicher Zustand nur unvollständig

bekannt ist.

Sollte die Sperre der Straße von

Hormus noch länger andauern,

dann rollt eine Energiekrise auf Europa

zu, deren Ausmaß sich nur erahnen

lässt. Aber eine Entlastung

über Russland will die EU-Kommission

nicht einmal andenken.

KURZ UND BÜNDIG

Asylzielland Österreich

Außenpolitik 9

Im Jahr 2025 waren 158.400 der Erstasylwerber

in den Mitgliedsländern der EU minderjährige

Asylwerber. Das entsprach fast

einem Viertel (23,7 Prozent) aller erstmaligen

Asylanträge, teilte Eurostat letzte Woche

mit. 119.435 der minderjährige Asylwerber

erhielten 2025 in der EU einen Schutzstatus.

In den EU-Ländern war der Anteil der

Minderjährigen an der Gesamtzahl der erstmaligen

Asylbewerber unterschiedlich. Die

höchsten Anteile wurden in Österreich (57,3

Prozent), Deutschland (44,9 Prozent) und

Finnland (31,2 Prozent) registriert. Die beiden Größten Gruppen stellten

Afghanen mit 16,9 Prozent gefolgt von Syrern mit 13 Prozent.

Kriminalitätszuwanderung

Foto: NFZ

Die unkontrollierte Masseneinwanderung

hat in den letzten zehn Jahren die Sicherheit

in Europa, insbesondere für Frauen, erodieren

lassen. Im Jahr 2024 verzeichneten, laut

Eurostat, die Behörden in der EU 256.302

Straftaten wegen sexueller Gewalt, darunter

98.190 Vergewaltigungsdelikte. Zwischen

2014 und 2024 stiegen die Sexualstraftaten

in der EU um 94 Prozent (plus124.350 Fälle)

und Vergewaltigungsdelikte sogar um 150

Prozent (plus 58.983). Während dieser Zeit

stiegen sexuelle Gewaltdelikte im Durchschnitt kontinuierlich um fast

zehn Prozent und Vergewaltigungsdelikte um sieben Prozent pro Jahr.

Syrer kehren zurück, aber

nicht die aus Europa

Foto: NFZ

Seit dem Machtwechsel in

Damaskus Ende 2024 sind mehr als

1,6 Millionen Syrer in ihr Land zurückgekehrt,

wie aus aktuellen Zahlen

des Flüchtlingshilfswerks der

UNO, dem UNHCR hervorgeht.

Das Land mit den meisten ausgereisten

Syrern ist demnach die Türkei

mit 634.000 Personen, gefolgt

vom Libanon mit 621.000 Ausreisen

und Jordanien mit 284.000.

Die beliebtesten Zielländer der

Syrer in der EU, Deutschland und

Österreich, werden in der Statistik

unter „sonstige Länder“ angeführt,

aus denen insgesamt gerade einmal

6.100 Personen nach Syrien zurückgekehrt

sind.

Nach Angaben des deutschen

Bundesamts für Migration und

Flüchtlinge kehrten 2025 insgesamt

3.678 syrische Kriegsflüchtlinge

aus Deutschland in ihre Heimat

zurück. Noch bescheidener die

Zahlen aus Österreich. Obwohl das

Land die freiwillige Rückkehr mit

einer 1.000-Euro-Rückkehrprämie

pro Person fördert, kehrten gerade

1.086 von den im Land aufhältigen

104.463 Personen mit syrischer

Staatsbürgerschaft freiwillig zurück.

In beiden Ländern wirken die

großzügigen Sozialleistungen weiterhin

als Magnet für syrische Auswanderer.

In Deutschland wurden

im Vorjahr 23.256 Erstasylanträge

von Syrern gestellt, in Österreich

4.481. Und Österreich stellte im

Vorjahr 3.075 positive Asyl- bzw.

humanitäre Aufenthaltstitel an Syrer

aus und im ersten Quartal 2026

an weitere 2.107.

Europa wird Syrer nicht mehr los.

Grafik: Eurostat


10 Leserbriefe

Neue Freie Zeitung

TERMINE

Mai

11

Mai

12

Veranstaltung der

FPÖ-Simmering

Vortragsabend der

FPÖ in Döbling

LESER AM WORT

Sündenbock Pensionisten

Man kann es schon gar nicht

mehr hören und hat bereits entzündete

Ohren. Nein, die Pensionisten

sind nicht zu teuer! Teuer ist

die von den vier Systemparteien

beschlossene Gesetzgebung, nach

der jeder Hinz und Kunz aus aller

Herren Länder und jeder arbeitslose

Ausländer, den niemand von

uns Österreichern eingeladen hat,

eine Rundumversorgung in allen

Bereichen auf Kosten von uns Steuerzahlern

genießen darf! Die Pensionisten

sind nicht zu teuer. Denn

das Geld, das vorhanden ist, wird

halt von den Systemparteien für

einen Bevölkerungsaustausch

zweckentfremdet verwendet und

missbraucht, der auch von dieser

EU vorangetrieben wird!

Stefan Scharl, Klosterneuburg

„Tag der Arbeit“

Die Abstiegsangst des leistungsbereiten

Mittelstands ist doch

schon längst als Realität bei deren

Familien angekommen, trotz

aller hochgejubelten „Preisbremsen“.

Da hilft auch ein Vollzeitarbeitsplatz

im voll ausgeschöpften

Acht-Stundenarbeitstag nicht mehr

weiter. Unser Wirtschaftsstandort

wankt doch gewaltig, stehen die

nächsten Belastungen für die Betriebe

zur Budgetkonsolidierung

schon bevor. Die Ebene des Förderdschungels

wird im Abgabenund

Gebührenhochstaat hingegen

aber kaum angegriffen. Die traditionellen

Kundgebungen zum 1. Mai

mit solidarischer Klassenkampfrhetorik

aus dem vergangenen

Jahrhundert werden vom Großteil

der Bevölkerung gar nicht mehr

ernst genommen. Das gilt im Besonderen

für Genossen Babler und

seine überschuldete „Musterstadt“

Wien, die von Ludwigs Gnaden zu

Grabe getragen wird.

Alois Neudorfer, Vöcklabruck

Versprochen, gebrochen

Um Gottes Willen, die Regierung

kündigt wieder „Verbesserungen“

an. Diesmal sollen die Arbeitgeber

„entlastet“ werden. Wie bei allen

„Entlastungen“ dieser Regierung

gibt es „Gegenfinanzierungen“, mit

denen dann die fleißig arbeitenden

Menschen, die Steuerzahler und -

wie seit vielen Jahren üblich auch

die Pensionisten, die sich ihre Pension

durch jahrzehntelange hohe

Beiträge erarbeitet und verdient haben,

kräftig draufzahlen. Die Gewinner

dieser „Entlastungen“ sind

Politiker, Beamte und Migranten,

die es sich in unserem großzügigen

Sozialstaat bequem gemacht haben,

sowie die EU und ihre Kriegstreiber.

Die Regierung denkt nur kurz vor

den Wahlen an Pensionisten, Kranke

und an die arbeitenden Steuerzahler,

die in Wahlkampfzeiten mit

Versprechen gefügig gehalten werden.

Aber nach den Wahlen werden

diese Gruppen wieder brutal

abkassiert von SPÖ, Grünen, Neos

und die ÖVP schaut tatenlos zu, damit

sie ihre Posten noch bis zu den

nächsten Wahlen drüberretten kann.

Wir haben die schlechteste Regierung

aller Zeiten, die unser Geld an

Kriegsparteien, Sozialstaatsausnutzer,

korrupte Organisationen, linke

Vereine und an unsinnige Empfänger

im In- und Ausland verschenkt.

Höchste Zeit für Neuwahlen!

Stephan Pestitschek, Strasshof

Unsitte „Denglisch“

Ehrlich, wissen Sie auf die

Schnelle, was die vielzitierte Compliance-Abteilung

beim ORF wirklich

tut? Muss man unbedingt in

ein Meeting, ein Weekend oder

eine After Work Party gehen? Die

Challenge, das Briefing oder ein

Influencer oder wie sie alle heißen,

diese Anglizismen sind alle

völlig unnotwendig und gehen mir

ehrlich gesagt schon voll auf die

Nerven! Es ist lobenswert, wenn jemand

ordentlich Englisch spricht,

aber ich bitte wirklich jeden Einzelnen

im deutschsprachigen

Raum, wenn möglich, auf diese Unsitte

der Anglizismen zu verzichten!

Unsere Muttersprache und unsere

lokalen Dialekte sind was Schönes,

was Besonderes und so soll es bitte

auch bleiben. Völlig egal, in welchen

Positionen Sie arbeiten oder

wirken, bitte reden und schreiben

Sie Deutsch. Danke.

Werner Hardt-Stremayr, Annenheim

Leserbriefe: redaktion.nfz@fpoe.at

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Nr. 19 Donnerstag, 7. Mai 2026

g

WIEN

Wien wird zum Zentrum für

islamistische Netzwerke

Radikale Tendenzen in islamischen Parallelgesellschaften nehmen zu

Wien 11

WIENER SPAZIERGÄNGE

von Hannes Wolff

Laut dem aktuellen Verfassungsschutzbericht

und dem

„Moscheenbericht“ des Integrationsfonds

nimmt die Radikalisierung

in den islamischen Parallelgesellschaften

als Folge der

Masseneinwanderung in der Bundeshauptstadt

dramatisch zu.

Nepp fordert konsequente Abschiebung von Gefährdern und Islamisten.

In der von der FPÖ urgierten

„Aktuellen Stunde“ im Wiener Gemeinderat

zeigten der Wiener FPÖ-

Chef Dominik Nepp und Klubobmann

Maximilian Krauss das

dramatische Versagen der rot-pinken

Stadtregierung in der Integrations-

und Sicherheitspolitik auf.

Seit Jahren werde zugelassen, dass

sich islamistische Parallelgesellschaften

in Wien verfestigen, radikale

Tendenzen ausbreiten und

immer mehr Geld in sinnlose Maßnahmen

ohne nennenswerten Erfolg

fließt.

Die beiden Freiheitlichen erinnerten,

dass sich die FPÖ gegen

diese sinnlosen Subventionen von

Integrationsmaßnahmen ausgesprochen

haben: „Wir haben hinlänglich

gesehen, dass dieses Geld

versickert und sämtliche Bemühungen

ins Leere laufen und nichts

bringen! Wir wollen die Remigration

und die Außerlandesbringung

von Menschen, die unsere Werte

und Lebensweisen ablehnen!“

Konsequenteres Vorgehen

Krauss forderte die rot-pinke

Stadtregierung auf, diese Probleme

ständig zu verharmlosen: „Was wir

heute sehen, ist der Anstieg an Gewalt,

Radikalisierung und Antisemitismus.

Das ist das Ergebnis einer

völlig gescheiterten Integrationspolitik.

Das belegen Verfassungsschutz

und Integrationsfonds: Wien wird

zum Brennpunkt des Islamismus.

Schließen Sie radikale Einrichtungen,

streichen Sie Subventionen und

schieben Sie Gefährder und Integrationsunwillige

konsequent ab!“

Importierte

Kriminalität

Zum zehnten Mal jährte sich der

brutale Mord an einer 54-jährigen

Österreicherin am Wiener Brunnenmarkt

durch einen Asylwerber,

aber nichts habe sich geändert, kritisierte

FPÖ-Landeschef Dominik

Nepp: „Morde, Messerstechereien,

Vergewaltigungen und häusliche

Gewalt gegen Frauen eskalieren

in Wien zusehends. Solange die

großzügigen Sozialleistungen für

Nicht-Österreicher bestehen, werden

weitere potenzielle Täter anlocken

und wird sich die verfahrene

Situation nicht bessern!“

Foto: NFZ

Meine Freundin Gretl, eine

ganz Liebe, hab ich schon eine

Ewigkeit nicht gesehen. Aber

vorige Woche ruft sie mich an.

Ob ich einen Sprung bei ihr vorbeikommen

will. Klar wollte ich,

einen Spaziergang mit einem so

angenehmen Ziel schlag ich nicht

aus. Ihre Wohnung ist mitten in

der Mazzes-Insel, sehr hübsch.

Bei einem Kaffee kam dann ihre

Frage. Eine verzweifelte.

Notruf

Ihr kleines Töchterl will nicht

mehr in die Schule gehen. Bis

jetzt hatte sie eine Freundin, die

ist aber weggezogen. Und jetzt

ist sie die einzige in der Klasse,

die Deutsch spricht. Alle anderen

Kinder sprechen nicht Deutsch.

Und das hält die kleine Doris, so

heißt sie, nicht aus. Ich kann das

verstehen. Sehr gut sogar.

In einigen Schulen in der Nähe,

Gretl hat sich umgehört, ist es

nicht anders. Ob mir was einfällt.

Und ich sitz da wie ein Depp, mir

fällt nix ein.

Ob sie umziehen will, frag ich

sie. Ich kenn da einen Bauern

bei Schärding, dort könnten sie

wohnen. Gretl fragt mich, ob ich

spinn. Wie ich mir das vorstelle.

Sie arbeitet in einer Sparkasse auf

der Taborstraße. Und überhaupt.

Ich hab sie umarmt. Du, ich

denk nach, sagte ich beim Abschied.

Das tu ich jetzt schon einige

Tage. Übermorgen treff ich sie

wieder.


12 Länder

Neue Freie Zeitung

VORARLBERG

Sanierung L190

Die Vorarlberger Landesregierung

hat letzte Woche die Instandsetzung

eines Abschnitts der L190

in Nenzing beschlossen. Auf einer

Länge von rund 2,5 Kilometern

wird der Fahrbahnbelag umfassend

erneuert. „Mit rund 1,2 Millionen

Euro investieren wir gezielt in die

Verkehrssicherheit und in eine leistungsfähige

Infrastruktur für die

Bevölkerung“, betonte FPÖ-Landesstatthalter

Christof Bitschi.

Denn die L190 zählt zu den wichtigen

Verkehrsachsen im Walgau

und ist dadurch auch entsprechenden

Belastungen ausgesetzt.

OBERÖSTERREICH

Bürgermeisterkandidat

Nach elf Jahren

Amtszeit übergab

Vizebürgermeister

Thomas Dim das

Zepter des Stadtparteiobmanns

in Ried im

Innkreis an den

36-jährigen

S. Mösenbacher

Stefan Mösenbacher. „Ich will das

Ried lebenswert bleibt und noch lebenswerter

wird“, erklärte der neue

Stadtparteiobmann, der im kommenden

Jahr als FPÖ-Kandidat bei

der Bürgermeisterwahl antritt.

NIEDERÖSTERREICH

Regionales Klimaticket

Niederösterreichs Verkehrslandesrat

Udo Landbauer zeigte Verständnis

für die Kritik am eingeschränkten

Zugang zum regionalen

Klimaticket. Derzeit können Antragsformulare

für das „Klimaticket

Region“ und „Metropolregion“ an

allen personenbedienten Bahnhöfen

und Haltestellen der ÖBB und

der Raaberbahn sowie an den Kundenservicestellen

der Wiener Lokalbahnen

abgegeben werden. „Es

ist im Jahr 2026 nicht akzeptabel,

dass Niederösterreicher für dessen

Erwerb faktisch nach Wien ausweichen

müssen. Ziel muss es sein,

den Zugang zu den Aboprodukten

des Verkehrsverbund Ostregion

(VOR) deutlich zu erleichtern.“

Gerade viele ältere Menschen seien

auf persönliche Beratung angewiesen

und dürfen nicht durch rein

digitale Angebote ausgeschlossen

werden.

Foto: FPÖ Ried/Innkreis

Foto: FPÖ Kärnten

Jugendkriminalität: Opferschutz

statt Vorzugsbehandlung für Täter

Sogar SPÖ-Klub kritisiert Konzeptlosigkeit des eigenen Landesrats

Der SPÖ-Landesrat weigert sich,

den Kuschelkurs gegenüber

jugendlichen Straftätern zu beenden

und finanziert lieber Auslandsaufenthalte

als „Therapiekurse“.

Als „peinliches Zugeständnis“

bezeichnete Oberösterreichs

FPÖ-Klubobmann Thomas Dim

die Reaktion des SPÖ-Landtagsklubs

auf die freiheitliche Forderung

nach einer geschlossenen Unterbringung

für strafunmündige

Intensivtäter im Bereich der Kinder-

und Jugendhilfe. Denn die

SPÖ gestand ein, dass sie „noch

gar kein Konzept“ habe. Das auch,

weil sich der zuständige SPÖ-Landesrat

Martin Winkler bereits im

Vorwahlkampf für die Landtagswahl

2027 befindet, statt seine Arbeit

zu erledigen, kritisierte Dim.

Immer mehr „Kinderkriminelle“

Dass dringender Handlungsbedarf

besteht, zeige sich, so Dim,

KÄRNTEN

Kärntens Freiheitliche haben die

rot-schwarze Landesregierung mit

einem Entschließungsantrag aufgefordert,

die Regierungsvorlage des

Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetzes

(EABG) zu stoppen.

„Wir fordern die Landesregierung

auf, alle politischen und rechtlichen

Maßnahmen zu ergreifen, um einen

OBERÖSTERREICH

an der Entwicklung der Zahlen

bei der Jugendkriminalität: Seit

2016 ist die Zahl der Tatverdächtigen

unter 14 Jahren um 75 Prozent

gestiegen. Besonders scharf kritisierte

der FPÖ-Klubobmann das

widersprüchliche Kostenargument

Keine Länderentmündigung!

Angerer: Land muss sich gegen

„Drüberfahren“ aus Wien wehren.

Foto: FPÖ Oberösterreich

Dim: SPÖ-Landesrat verweigert härteres Vorgehen gegen Straftäter.

Eingriff in die Länderkompetenzen

und Wirkungsbereiche der Länder

durch das Erneuerbaren-Ausbau-

Beschleunigungsgesetz zu verhindern“,

erklärte FPÖ-Landesobmann

Erwin Angerer.

Für Kärnten ist im EABG bis

2030 eine zusätzliche erneuerbare

Stromerzeugung von 2,246 TWh

vorgesehen, davon allein 560 GWh

für Windkraft. Das entspricht bis zu

80 zusätzlichen Windrädern. Dabei

werden in Kärnten entsprechend der

EU-Richtlinie bereits 60 Prozent des

Bruttoendenergieverbrauchs und

100 Prozent der Stromerzeugung

(83,1 Prozent Wasserkraft) durch erneuerbare

Energien gedeckt.

„Diesem ,Drüberfahren“ über

die Bundesländer muss ein Riegel

vorgeschoben werden“, forderte

Angerer. Entweder durch direkte

Verhandlungen oder dem Auslösen

des Konsultationsmechanismus bis

hin zur Bekämpfung des Gesetzes

durch die Landesregierung vor

dem Verfassungsgerichtshof.

Foto: ÖBF

der SPÖ: „2024 finanzierte das

SPÖ-Ressort einem einzelnen Problemjugendlichen

einen 14-monatigen

Aufenthalt in Spanien um

80.000 Euro. Die SPÖ verliert sich

in Ausreden und will vielmehr die

Täter als die Opfer schützen!“

TIROL

Keine Windräder

auf Tiroler Bergen

Als „interessantes Projekt“ bezeichnete

der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann

Markus Abwerzger

die Pläne der Tiwag, die Bewirtschaftung

von niederösterreichischen

Windparks ins Produktportfolio

aufzunehmen: „Wir haben

immer gesagt, die Nutzung der

Windenergie macht dort Sinn, wo

die ökonomischen, landschaftlichen

und ökologischen Gegebenheiten

vorhanden sind.“ Er verwies

darauf, dass im gesamten Bundesland

Tirol die Rentabilität der

Nutzung der Windenergie nicht

gegeben sei, vor allem wegen der

sensiblen alpinen Flora und Fauna.


Nr. 19 Donnerstag, 7. Mai 2026

g

Länder 13

BURGENLAND

Foto: FPÖ Burgenland

Christian Ries

FPÖ-Klubobmann Burgenland

LÄNDER-

SACHE

Foto: NFZ

Die Betroffenen, gepflegte Personen und ihre Pfleger,

wurden von der Doskozil-SPÖ nicht nach ihren Vorstellungen

zu der Reform befragt.

Doskozils Pflegemodell

erntet immer mehr Kritik

„Pflegeregionen-Modell“ ignoriert die Bedürfnisse der Betroffenen

Das von Burgenlands SPÖ im

Alleingang durchgezogene

„Pflegeregionen-Modell“ sieht

sich wachsender Kritik von allen

Seiten konfrontiert.

Im vergangenen April ist das

neue Pflegemodell der sozialistisch

geführten Landesregierung

des Burgenlands mit 28 Pflegeregionen

und 71 Pflegestützpunkten

angelaufen. Aber erst acht der bis

Ende 2026 geplanten 15 Pflegestützpunkte

sind bisher in Betrieb.

Bis spätestens 2029 soll an allen 71

Standorten zumindest der Baustart

erfolgt sein.

Die Freiheitlichen haben das

Modell mit einer Anfrage an die

Sozialministerin auch zum Thema

auf Bundesebene gemacht.

Betroffene wurden übergangen

Vor allem die fehlenden Übergangsbestimmungen

für hochbetagte

und demente Personen und

die belastende Situation für Mitarbeiter,

die durch den Plan „verschoben“

werden, sowie die de

facto Monopolstellung des burgenländischen

„Hilfwerks“ in den Regionen

sehen die Freiheitlichen als

besonders problematisch an.

„Diese unsoziale Reform, die

Waldbrandverordnung gilt!

Wegen anhaltender Trockenheit

gilt die steirische Waldbrand-Verordnung

derzeit in allen Bezirken.

Ausgetrocknete Böden und leicht

entzündliche Vegetation sorgen für

hohe Brandgefahr. Schon ein Funke

kann Brände auslösen.

Der Waldbrand in Eisbach-Rein

zeigte, wie schnell sich ein Feuer

auf große Flächen ausbreiten kann.

„Ich appelliere an alle, die jetzt

in der Natur unterwegs sind: Bitte

seien Sie besonders achtsam.

Die Wälder sind trocken. Daher

können schon kleine Unachtsamkeiten

verheerende Folgen haben.

Mein herzlicher Dank gilt allen

Einsatzkräften, die hauptsächlich

ehrenamtlich rund um die Uhr für

unsere Sicherheit sorgen“, erklärte

Landeshauptmann Mario Kunasek.

Die Verordnungen verbieten das

Entzünden von Feuer und das Rauchen

im Wald sowie auch schon in

Waldnähe. Verstöße werden mit

Geldstrafen bis zu 7.270 Euro oder

mit bis zu vier Wochen Arrest geahndet.

Kunasek: „Wer die Regeln

missachtet, gefährdet Menschen,

Natur und Existenzen!“

vollkommen an den Bedürfnissen

der Betroffenen vorbei getroffenen

wurde, verursacht weit über

unsere Landesgrenzen Verwunderung,

Entsetzen und Ablehnung.

Dennoch wurde sie von SPÖ-Landeshauptmann

Doskozil durchgezogen,

ohne mit den Betroffenen,

den Trägerorganisationen und den

Pflegern im Burgenland im Vorfeld

das Gespräch zu suchen“, kritisierte

der Pflegesprecher der FPÖ Burgenland

Mario Jaksch.

Man warte jetzt die Reaktion des

Ministeriums ab, ob sich daraus

weiter notwendige Schritte für die

Pflegesituation im Land ergeben.

STEIERMARK

Neue Brandschutzverordnung

wegen akuter Waldbrandgefahr.

Foto: ÖBF/MSkopal

Meine ersten 100 Tage im Amt

des Klubobmanns standen im

Zeichen eines Untersuchungsausschusses,

der mehr offenlegte, als

vielen lieb sein kann. Es ging dabei

nie um die Frage, wie eine einzelne

Bauvereinigung gewirtschaftet

hat. Der Kern war ein anderer: Hat

das Land seine Aufsichtspflicht

gegenüber gemeinnützigen Bauträgern

tatsächlich so wahrgenommen,

wie es das Gesetz vorsieht?

Echte Kontrolle

Gemeinnützige Bauvereinigungen

erhalten steuerliche Vorteile,

um leistbaren Wohnraum zu schaffen.

Im Gegenzug sollen die Länder

kontrollieren, dass genau dieses

Ziel erreicht wird. Doch Theorie

und Praxis klaffen weit auseinander.

Prüfberichte lagen jahrelang

auf dem Tisch – mit Hinweisen auf

überhöhte Zinsen und Leerstände.

Konsequenzen? Fehlanzeige.

Dabei waren die Instrumente

vorhanden: Kontrolle von Kreditkonditionen,

Überprüfung von

Ausschreibungen, Nachvollziehen

von Grundstückskäufen. Gerade in

Zeiten niedriger Zinsen hätte man

genauer hinsehen müssen. Stattdessen

brauchte es 2024 eine externe

Prüfung, um Bewegung in die

Sache zu bringen – mit drastischen

Folgen für das Unternehmen.

Das wirft eine unbequeme Frage

auf: Funktioniert Kontrolle nur

noch, wenn sie ausgelagert wird?

Ein Bundesland, das seine Aufsichtspflicht

delegiert, riskiert seine

Glaubwürdigkeit. Wer kontrolliert,

muss auch wirksam kontrollieren.

Der Untersuchungsausschuss

hat Schwächen im System und den

Abläufen offengelegt. Das ist unbequem,

aber wichtig. Denn Kontrolle

ist kein Hindernis, sondern Voraussetzung

für Vertrauen. Und wer

leistbares Wohnen ernst meint, darf

bei der Aufsicht nicht wegsehen.


14 Medien

Neue Freie Zeitung

GEZWITSCHER

ChrWag

@chriwag

Österreich:

56 % Staatsquote

45 % Abgabenquote

… und jeder 5. ist armutsgefährdet.

Was soll man dazu noch sagen?

29. April 2026 14:54

So funktioniert „Staatswirtschaft“.

Sie ist sauteuer und nützt nur den Regierenden

und ihrer Klientel.

ORF wandelt auf den Spuren des

Faktenverdreherportals Correctiv

Kein Beleg für Beobachtung von Parlamentsmitarbeitern der FPÖ durch DSN

ORF und „Der Standard“

„enthüllten“ eine angebliche

Beobachtung parlamentarischer

Mitarbeiter der FPÖ durch den

Verfassungsschutz, ohne Beweise

dafür vorlegen zu können.

Maverick

@FHMaverick

Sensationell wie bei NEOS nach

dem #Wöginger-Urteil alle fest

die Pappen halten, nur weil sich

von der Chefin abwärts alle nicht

von ihren Ministerposten & Regierungsjobs

trennen wollen.

4. Mai 2026 14:38

Theorie und Praxis passen in

dieser Koalition der Rückgratlosen

einfach nicht zusammen.

TELEGRAM

Während sich der ORF und „Der

Standard“ für die angebliche „Enthüllung“

einer Beobachtung parlamentarischer

Mitarbeiter der FPÖ

durch den Verfassungsschutz abfeiern

lassen, setzen die politischen

Gegner alles daran, diese Geschichte

zu einer Kampagne aufzublasen.

Der freiheitliche Generalsekretär

und Mediensprecher Christian

Hafenecker zeigte hingegen einige

beachtliche Lücken in der „Enthüllungsfantasie“

auf. Weder ORF

noch „Standard“ nannten bisher

eine konkrete Quelle dafür, dass

parlamentarische Mitarbeiter der

FPÖ vom Verfassungsschutz beobachtet

würden. Beide Medien

stellen dies lediglich als Ergebnis

„ihrer Recherchen“ dar. Die Information,

wonach zehn bis zwanzig

Mitarbeiter betroffen seien, stamme

laut ORF aus „gut informierten

Sicherheitskreisen“, ohne auch nur

Hafenecker: Kampagnenjournalismus von ORF und „Standard“.

näherungsweise anzudeuten, wer

das sei. „Standard“ gestand wenigstens

offen ein: „Offiziell will

das Innenministerium solche Zahlen

nicht kommentieren.“

Reine Fiktion ohne Realitätsbezug

„Die zitierten Passagen machen

deutlich, dass es keinerlei Bestätigung

für eine Beobachtung von

oder gar für eine Gefährdung durch

parlamentarische Mitarbeiter der

FPÖ gibt. Die alarmistischen Töne,

die der ORF diversen Interviewpartnern

entlockt hat, entbehren

also jeder Grundlage. Man könnte

sagen: Der ORF hat diese Leute

in eine Geschichte hineingetrieben,

die es gar nicht gibt“, zeigte

sich Hafenecker entsetzt über diese

Missachtung des „Objektivitätsgebots“

des ORF zugunsten eines billigen

Sensationsjournalismus.

Damit wandeln die beiden Medien

auf den Spuren des berüchtigten

deutschen Faktenverdreherportals

„Correctiv“. Dem wurde zuletzt

per Gerichtsurteil beschieden, dass

seine angeblichen Enthüllungen

über ein „Geheimtreffen zur Erstellung

eines Plans zur Massenabschiebung

von Ausländern und

eingebürgerten Ausländern“ reine

Fiktion waren. Hafenecker: „Diese

Strategie wird von den beiden

österreichischen Medien kopiert:

Patriotische Menschen werden als

Gefahr für die Sicherheit diffamiert,

nur weil sie für unsere Heimat

Österreich arbeiten!“

Foto: NFZ

GEFÄLLT MIR

Herbert Kickl

4. Mai 2026

50 Euro weniger für Geringverdiener

– das „S“ in SPÖ

steht für System, Sackgasse

und Sozialabbau!

1.237 Personen gefällt das.


Nr. 19 Donnerstag, 7. Mai 2026

g

Die Energie des Heizens

Wiener Spezialmuseen: Das „Brennpunkt“

Jetzt, da die Heizsaison so gut

wie zu Ende ist, kann man ohne

Ressentiment ein Museum besuchen,

in dem uns viele Möglichkeiten

des Heizens gezeigt werden.

Es heißt „Brennpunkt“, erzählt uns

einiges über die Heizkultur in Wien

und erwartet uns in der Malfattigasse

4 in Meidling.

Zunächst wird man mit Selbstverständlichkeiten

konfrontiert, die

so selbstverständlich gar nicht sind.

Die wohltemperierte Stadt heizt

und kühlt nämlich nicht nur Wohnräume,

es müssen auch viele öffentliche

Einrichtungen laufend temperiert

werden. Schulen, Amtshäuser,

Krankenhäuser, Schwimmbäder,

und – so ungern ich auch davon

spreche – Schlachthöfe. Die richtige

und passende Wärmeversorgung

ist da eine wahre Herausforderung.

Soziale und kulturelle Aspekte

Im Mittelpunkt steht natürlich

das Feuer. Feuer ist Wärme und

Licht, es macht Speisen schmackhaft,

gut verdaulich und haltbar.

Wie in verschiedenen Gebieten

der Welt Feuer gemacht wird, sieht

man auf einer großen Weltkarte.

Dass die Kunst des Heizens für

verschiedene Zwecke beherrscht

werden muss, erkennt man an der

Verschiedenheit der Brennstoffe,

Materialeigenschaften, Wärmearten

und der Dimensionierung der

Heizanlagen.

Wärme hat auch eine poetische

Seite, wenn wir daran denken, dass

wir uns an manche Heizkörper aus

unserer Vergangenheit erinnern,

vielleicht auch an die Mühe, sie in

Gang zu setzen, an eigentümliche

Geräusche oder Lichteffekte, die

sie erzeugt haben.

Wunderschöne Heizkörper

Die meiste Zeit in diesem

Museum habe ich hier verbracht,

wo einige besonders schöne Heizkörper

ausgestellt sind. Einige dieser

einzigartigen Objekte würde

ich mir sofort in meine Wohnung

stellen, auch wenn ich sie gar nicht

zum Heizen verwenden würde.

Diese kunstvoll gefertigten Öfen

sind freilich neben ihrem eigentlichen

Zweck auch hergestellt worden,

um die häusliche Gemütlichkeit

zu fördern. Besonders gegen

Ende des 19. Jahrhunderts haben

FPÖ Raab spendet 2.000

Euro für kleinen Benedikt

Im Rahmen des im Innviertler

Raab abgehaltenen Gemeinderätetages

der Freiheitlichen fand

auch eine Spendenübergabe der

FPÖ-Ortsgruppe Raab statt.

Dabei konnte ein Betrag in Höhe

von 2.000 Euro an den kleinen

Benedikt aus Andorf überreicht

werden. Die Spendensumme setzt

sich aus den Erlösen eines kürzlich

veranstalteten Dartturniers sowie

aus zusätzlichen Spenden freiheitlicher

Funktionäre der Ortsgruppe

zusammen.

„Da die Familie die Behandlung

größtenteils aus eigener Tasche finanzieren

muss, hoffen wir, mit

dieser Unterstützung ein Stück weit

helfen zu können“, betonte Ortsparteiobmann

Franz Mairinger.

Foto: FPÖ Bezirk Schärding/FPÖ Raab

sich Ofenhersteller um schöne

Formen, Dekorationen und Farben

bemüht. Filigrane Einzelteile zeigen

uns ihre Künste, Verzierungen

lassen uns spüren, dass da nicht

nur Heizungsingenieure, sondern

auch Liebhaber dieser Elemente

am Werk waren. Ein offener Kamin

oder ein Kachelofen waren die

Lieblinge jener Zeit und haben eine

beachtliche Entwicklung durchgemacht.

Kochen und waschen

Natürlich sind hier auch all jene

Heizkörper vertreten, die jeder von

uns in Küche und Bad braucht. Diese

zwei „Nasszellen“ haben sich

im Lauf des 20. Jahrhunderts ganz

schön verändert, und sie haben darüber

hinaus auch eine interessante

Zukunft vor sich. Die Kochstelle

ist ja der am längsten erwärmte Bereich

des Hauses überhaupt. Wenn

es an einem Ort immer schön warm

war, dann war das rund um den

Herd. Doch nicht nur für die Körperpflege

brauchte man warmes

Wasser, auch die Wäsche musste

versorgt werden, Waschküchen

der alten Zeit sind eine schreckliche

Erinnerung für manche unserer

Foto: NFZ

Blitzlicht/Kultur 15

Großeltern, der „Waschtag“ war

ein nicht sehr beliebtes Datum. Die

Waschmaschine brauchte ihre Zeit,

bis sie in die Haushalte einzog.

Und je nach Alter der Leser erinnern

sich manche an ihr Klassenzimmer,

das in manchen Schulen

einen eigenen Ofen hatte, wo

auch die Schüler mit Hand anlegen

mussten, wenn es um dessen

Betrieb ging. Vielerorts brachten

Schüler sogar Brennmaterial mit in

die Schule.

Das Museum zeigt das und vieles

andere in überschaubarer Form.

Es lohnt, nach Meidling zu fahren

und sich in diesem „heißesten Museum

Wiens“ umzuschauen. HP

Beim Lotterien Tag im kärnten.museum

Klagenfurt steht heuer Inklusion im Fokus:

Menschen mit Lernschwierigkeiten

und Konzentrationsschwächen. Viele

sind im Alltag, in Schule oder Beruf betroffen

– der Lotterien Tag lädt dazu ein,

Perspektiven zu wechseln, Barrieren

sichtbar zu machen und menschliche

Vielfalt aktiv zu leben.

Inklusives Programm

Für einen Tag wird das kärnten.museum

zum Ort des Lernens und Erfahrens. Stationen

und Mitmachangebote vermitteln

Wissen zum Thema und zeigen typische

Hürden im Alltag von Menschen mit Lernschwierigkeiten

und Konzentrationsschwächen.

Der Lotterien Tag bietet eine unkomplizierte Möglichkeit, Kultur in Österreich zu erleben: Am Freitag, den 8.

Mai, gibt es mit jedem beliebigen Produkt der Österreichischen Lotterien – Wettscheinquittung oder Los – freien

Eintritt in die Ausstellung im kärnten.museum Klagenfurt. Am Lotterien Tag gibt es außerdem Sonderausstellungen

und weitere Programmpunkte zum Thema. Details: www.lotterientag.at

Foto: Anna Lena Duschl/Österreichische Lotterien

Lotterien Tag im kärnten.museum:

Inklusion erleben, Vielfalt entdecken

50 Spielteilnehmer:innen haben die Chance auf jeweils zwei Tickets für

„Saturday Night Fever“ am 30. Juli 2025 in Mörbisch

SuperBonus bringt 50 mal 100.000 Euro

5 Millionen Euro extra bei EuroMillionen sorgen am 8. Mai 2026

exklusiv in Österreich für 50 mal extra-Freude

Anzeige

Am Freitag, den 8. Mai 2026 ist wieder

EuroMillionen Österreich Super-

Bonus-Tag. Das bedeutet, dass an

diesem Tag exklusiv in Österreich insgesamt

5 Millionen Euro extra in Form

von 50 mal 100.000 Euro ausgespielt

werden. Verlost werden diese 50 Zusatzgewinne

unter allen EuroMillionen

Tipps, die in Österreich für die Ziehungen

am Dienstag, den 5. Mai sowie

am Freitag, den 8. Mai abgegeben

werden.

Die gewinnbringenden Quittungsnummern

werden unter anderem auf

win2day.at, im ORF-Teletext und in

den Annahmestellen der Österreichischen

Lotterien bekannt gegeben.

Foto: Eugen Hauber, Multimediale Sammlungen/UMJ


16 Blitzlicht

Neue Freie Zeitung

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