07.05.2026 Aufrufe

B2B-Fachmagazin zur INTERPACK 2026

Liebe Leserinnen und Leser, wir freuen uns, Ihnen das neue B2B-Fachmagazin zur INTERPACK 2026 präsentieren zu dürfen! Vom 07. bis 13. Mai 2026 öffnet die Leitmesse der Verpackungsindustrie in Düsseldorf ihre Tore – und wir begleiten dieses bedeutende Branchenevent mit exklusiven Einblicken, aktuellen Trends entlang der gesamten Verpackungswertschöpfungskette sowie praxisnahen Impulsen für Ihr Business. Unser Magazin bietet Ihnen fundierte Berichte zu den wichtigsten Entwicklungen in Packaging-Technologien und -Systemen, Processing- und Abfülltechnik, Automatisierung und Digitalisierung sowie innovativen Materialien und nachhaltigen Verpackungslösungen. Ergänzt wird dies durch spannende Best-Practice-Beispiele führender Unternehmen und Produktneuheiten aus der Branche. Nutzen Sie die praxisnahen Einblicke und konkreten Lösungsansätze, um Ihre Prozesse effizienter, intelligenter und nachhaltiger zu gestalten und neue Potenziale in einem dynamischen Marktumfeld zu erschließen. Lassen Sie sich von Expertenwissen inspirieren und entdecken Sie zukunftsweisende Technologien für die Verpackungsindustrie von morgen. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen! Herzliche Grüße Ihr Wirtschaft Kompakt-Team

Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns, Ihnen das neue B2B-Fachmagazin zur INTERPACK 2026 präsentieren zu dürfen!

Vom 07. bis 13. Mai 2026 öffnet die Leitmesse der Verpackungsindustrie in Düsseldorf ihre Tore – und wir begleiten dieses bedeutende Branchenevent mit exklusiven Einblicken, aktuellen Trends entlang der gesamten Verpackungswertschöpfungskette sowie praxisnahen Impulsen für Ihr Business.

Unser Magazin bietet Ihnen fundierte Berichte zu den wichtigsten Entwicklungen in Packaging-Technologien und -Systemen, Processing- und Abfülltechnik, Automatisierung und Digitalisierung sowie innovativen Materialien und nachhaltigen Verpackungslösungen. Ergänzt wird dies durch spannende Best-Practice-Beispiele führender Unternehmen und Produktneuheiten aus der Branche.

Nutzen Sie die praxisnahen Einblicke und konkreten Lösungsansätze, um Ihre Prozesse effizienter, intelligenter und nachhaltiger zu gestalten und neue Potenziale in einem dynamischen Marktumfeld zu erschließen. Lassen Sie sich von Expertenwissen inspirieren und entdecken Sie zukunftsweisende Technologien für die Verpackungsindustrie von morgen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!

Herzliche Grüße
Ihr Wirtschaft Kompakt-Team

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Ausgabe 05-2026

kostenfrei

Wirtschaft Kompakt

Das B2B-Fachmagazin

interpack

Düsseldorf

2026

Seite 4:

interpack 2026 bringt

die Branche zusammen

Globale Akteure prägen die

Entwicklung, zeigen Trends

und Innovationen im Markt

© istockphoto.com / industryview

Seite 10:

SAVE FOOD stärkt

gemeinsame Initiativen

Experten bündeln Know-how

gegen Verluste entlang

der Wertschöpfungskette

Seite 18:

Start-ups bringen

neue Technologien ein

Junge Unternehmen entwickeln

Ansätze von KI bis Material und

setzen Impulse für die Industrie

Seite 22:

Fälschungssicherer QR-Code

für Produkte und Verpackungen

SmartID vereint digitalen Pass

und Markenschutz in einem

Code für mehr Sicherheit


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INTERPACK

Düsseldorf

Stand F19, Halle 11

STATEC BINDER

sales@statec-binder.com

+43 3112 38580 0

www.statec-binder.com


Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

14 Processing & Packaging für

die Pharmaindustrie

Neue Therapien, Regulierung und Kostendruck

treiben Wandel voran

4 interpack 2026: Das globale Event

der Packaging-Industrie

Leitmesse bringt globale Akteure, Innovationen

und Märkte zusammen

16 Materialien, Packstoffe und Packhilfsmittel

Vielfalt für unterschiedliche Anwendungen und

Anforderungen

6 Spotlight Forum: Von PPWR bis KI

Das erwartet die Besucherinnen und Besucher

auf der Veranstaltung

8 Eine neue Ära der Verpackungs technik

hat begonnen

Mit STRATOSLINE setzt STATEC BINDER neue

Maßstäbe in der Verpackungstechnologie

10 SAVE FOOD 2026: Internationale Expertise

und starke Verpackungslösungen

Neue Impulse für Nachhaltigkeit und Food

Protection

18 Das sind die Start-ups auf der

interpack 2026

Junge Unternehmen bringen frische Ideen in

die Verpackungsindustrie

20 Fraunhofer IVV präsentiert

ganzheitliche Technologien

Nachhaltige Verarbeitungsprozesse und Verpackungskonzepte

eröffnen neue Wege

12 Süß- und Backwarenindustrie im Fokus

Effiziente Processing- und Packaging-Systeme

für sensible Anwendungen

22 Fälschungssicherer QR-Code für

Produkte und Verpackungen

SmartID: Digitaler Produktpass und Markenschutz

in einem Code vereint

23 Impressum

Bilder oben: © Messe Düsseldorf / ctillmann; Bild unten: © istockphoto.com / Matveev_Aleksandr

Wirtschaft Kompakt

Ihr B2B-Fachmagazin

zur interpack 2026

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interpack 2026

Bild: © Messe Düsseldorf / ctillmann

interpack 2026: Das globale

Event der Packaging-Industrie

Leitmesse bringt Akteure, Innovationen und Märkte zusammen

Vom 7. bis 13. Mai 2026 trifft sich die globale

Processing- und Packaging-Branche zum

Austausch über KI, Automatisierung, innovative

Materialien und neue Kompetenzen. Marktführer

und Newcomer aus allen Bereichen der

Wertschöpfungskette machen sich bereit. Der Ticketshop

ist geöffnet.

Die Vorbereitungen für die interpack 2026 laufen auf

Hochtouren. Rund 2.800 Aussteller aus aller Welt präsentieren

im Mai in Düsseldorf ihre neuesten Entwicklungen

und setzen Impulse für die Zukunft einer global

vernetzten Industrie.

„Die interpack 2026 ist wichtiger denn je“, sagt interpack

Director Thomas Dohse. „Gerade in einem anspruchsvollen

Marktumfeld braucht die Branche einen

Ort für Austausch und Orientierung. Jetzt geht es darum,

konkrete Lösungen zu sehen, zu vergleichen und

Investitionsentscheidungen fundiert vorzubereiten.“

Globale Dynamiken, Herausforderungen

und Chancen

Ein Blick auf das große Ganze zeigt: Die Rahmenbedingungen

für die Branche sind vielschichtig. Bevölkerungswachstum,

Urbanisierung und verändertes Konsumverhalten

erhöhen die Nachfrage nach effizienten

Verarbeitungs- und Verpackungslösungen. Zugleich erhöhen

Rohstoffknappheit, Regulierung, Lieferkettenrisiken

und Fachkräftemangel den Druck auf Unternehmen.

Vor diesem Hintergrund setzt die interpack 2026 gezielte

inhaltliche Akzente mit ihren Hot Topics Smart

Manufacturing, Innovative Materials und Future Skills.

Smart Manufacturing steht für eine datenbasierte,

4 Wirtschaft Kompakt


interpack 2026

ressourceneffiziente Produktion –

von KI bis Robotik. Innovative Materials

fokussiert neue Packstoffe,

Funktionalitäten und Design-for-

Recycling-Konzepte. Future Skills

thematisiert den Wandel der Arbeitswelt

und die Kompetenzen,

die für eine zunehmend digitalisierte

und automatisierte Produktion

erforderlich sind.

Diese Aussteller

sind dabei

Unter den rund 2.800 Unternehmen

aus 67 Ländern präsentieren sich

viele Marktführer mit eindrucksvollen

Auftritten. Für die Süß- und

Backwarenbranche in den Hallen 1,

3 und 4 sind beispielsweise Aasted,

Sollich, Theegarten-Pactec oder

SACMI Packaging & Chocolate auf

der interpack vertreten.

Auch die Pharma- und Kosmetikbranche

findet auf der interpack

wichtige Partner: In den Hallen 15

bis 17 präsentieren etwa IMA Industria

Macchine, die Marchesini

Group und OPTIMA ihre Portfolios.

Im umfangreichen Ausstellungsbereich

der Lebensmittel, Getränke,

Konsum- und Industriegüter in

gleich sechs Hallen (11-14 sowie 5

und 6) setzen Unternehmen wie

die COESIA Group, Duravant, Gerhard

Schubert, Ishida, KHS, Krones,

MULTIVAC, Syntegon Technology

und ULMA Packaging Maßstäbe

bei Automatisierung, Effizienz und

Nachhaltigkeit.

Eine zentrale Rolle für die Branche

spielen auch die Hallen 7-10. Dort

präsentieren sich über 1.000 Aussteller

mit Materialien und Endprodukten

für die Verpackung.

Damit ist die interpack zugleich die

weltweit bedeutendste Messe für

Packmittel. Hier finden sich Unternehmen

wie BERICAP, Jokey, Metsä,

Sappi Europe oder SCHÜTZ.

Die Etikettier- und Kennzeichnungstechnik

in den Hallen 8a und 8b ist

zum Beispiel durch Bluhm Systeme,

Domino Printing Sciences und Totani

vertreten.

Globale Präsenz und

Länderpavillons

Die interpack unterstreicht ihre

internationale Bedeutung auch

durch zahlreiche Länderpavillons.

Viele Aussteller präsentieren sich

gemeinschaftlich unter nationaler

Flagge und bündeln ihre Kompetenzen

in klar strukturierten Bereichen.

Vertreten sind unter anderem

Gemeinschaftsstände aus

Indien, USA, China, Taiwan, Korea,

der Türkei, Malaysia sowie mehreren

europäischen Ländern.

Inhalte erleben,

Impulse vertiefen

Begleitet wird das Messegeschehen

von zahlreichen Specials. Im interpack

Spotlight Forum im Eingang

Nord diskutieren Expertinnen und

Experten aktuelle Entwicklungen

und strategische Fragen der Branche.

Die Start-up Zone bietet jungen

Unternehmen eine Plattform.

Ein besonderer Programmpunkt

ist die Verleihung der WorldStar

Global Packaging Awards auf dem

Messegelände.

Mit der begleitenden Messe components

rückt die interpack zudem

die Kompetenz der Zulieferindustrie

in den Fokus. Hier präsentieren

Unternehmen Lösungen aus den

Bereichen Antriebstechnik, Steuerung,

Sensorik, Robotik, Maschinenteile

und industrielle Software und

machen damit die technologische

Basis moderner Processing- und

Packaging-Lösungen sichtbar. [...]

WEITERLESEN »

Text: © Messe Düsseldorf GmbH

Bild: © Messe Düsseldorf / ctillmann

Wirtschaft Kompakt

5


interpack 2026

Spotlight Forum: Von PPWR bis KI

Das erwartet die Besucherinnen und Besucher

auf der Veranstaltung

Bild: © Messe Düsseldorf / ctillmann

Rund 75 Vorträge, Sessions

und Podiumsdiskussionen:

Das Spotlight Forum der

interpack 2026 bündelt zentrale

Debatten zu Regulierung, Ressourceneffizienz,

Automatisierung

und Fachkräftesicherung.

Internationale Expertinnen und

Experten aus Industrie, Politik,

Verbänden, Start-ups und Institutionen

gestalten das Programm

vom 7. bis 13. Mai in Düsseldorf.

Unter dem Motto „7 Days, 7 Topics“

geht das interpack Spotlight Forum

in die zweite Runde und positioniert

sich als zentrale Austauschplattform

der Messe. Veranstaltet wird

es gemeinsam von interpack, dfv

Conference Group und PackReport.

7. Mai – PPWR: Chancen und

Risiken powered by REA

Zwischen Effizienz und Verantwortung:

Der erste Messetag steht

ganz im Zeichen der europäischen

Verpackungsverordnung PPWR.

Diskutiert werden die praktischen

Auswirkungen auf etwa den Rezyklat-Einsatz,

Mehrwegquoten, Recyclingraten

und Hygieneanforderungen.

Tânia Dias da Costa (pacoon

Sustainability Concepts) beleuchtet

beispielsweise die Schritte zur regulatorischen

Umsetzung in Unternehmen.

Frank Debusmann (REA

Elektronik) zeigt, welchen Beitrag

intelligente Kennzeichnungssysteme

zur PPWR-konformen Kreislaufführung

leisten können und

Patricia Torres Mateus (OMRON

Electronics) spricht über die Rolle

der Automatisierung bei Datenerfassung,

Transparenz und Rückverfolgbarkeit

entlang der Produktionslinie.

In einer Diskussionsrunde

mit Branchenvertretern und der

Europäischen Kommission geht es

um Wettbewerbsfähigkeit, Standortfragen

und die Auswirkungen

der Verordnung auf Unternehmen,

Kunden und Verbraucher.

6 Wirtschaft Kompakt


interpack 2026

8. Mai – Ressourceneffizienz

powered by Aasted

Am interpack-Freitag gibt es ein umfangreiches Programm

zur Ressourceneffizienz. Ein Beispiel ist der

Vortrag von Pierre Michaels und Thomas Goetzl (TTE

Strategy GmbH). Sie zeigen auf, wie organisatorische

Strukturen, standortübergreifendes Benchmarking

und ein datenbasierter Dialog zwischen Werken ungenutzte

Kapazitäten erschließen können. Aasted wiederum

beleuchtet die Optimierung von Schokoladenprozessen

und den effizienten Einsatz von Ressourcen. In

einer Paneldiskussion diskutiert Moderator Ton Knipscheer

(European Co-Packers Association) mit Branchenvertretern

darüber, wie geopolitische Unsicherheiten,

Zölle und regulatorischer Druck Lieferketten

verändern und welche Innovationsimpulse sich daraus

für die Verpackungsbranche ergeben.

9. Mai – Smarte Verpackungen

powered by Domino

Digitale Identifikation, vernetzte Systeme und datenbasierte

Geschäftsmodelle prägen den Samstag. So erläutert

beispielsweise Craig Stobie (Domino Deutschland)

das Potenzial der Einführung von 2D-Codes.

Simon Hill und Ian Richards (TNA Northern Europe

B.V.) zeigen anhand praxisnaher Beispiele, wie integrierte

Verpackungslinien die Effizienz steigern und

zugleich die Sicherheits-, Nachhaltigkeits- und Qualitätsanforderungen

erfüllen können. Jürgen Lochner

(Mosca) zeigt auf, wie Maschinenhersteller digitale Services

und datenbasierte Geschäftsmodelle entwickeln,

um ihre Kunden strategisch zu unterstützen. Dr. Tobias

Jochum (Fraunhofer IAP) spricht über den digitalen

Produktpass, Markenschutz und die durchgängige

Rückverfolgbarkeit entlang der Lieferkette.

10. Mai – Intelligente Systeme und KI

powered by Syntegon

Am Sonntag stehen Automatisierung und datenbasierte

Produktionsmodelle im Fokus. Thomas Peter und

Stephan Schuele (Syntegon Technology) zeigen, wie

digitale Innovation, durchgängige Prozesse und berührungslose

Automatisierung den Weg zur „Factory of

the Future“ ebnen können. Marco Facchin (BIOMETiC

srl) demonstriert in seinem Vortrag, wie 3D-Computertomographie

und erklärbare KI die Lebensmittelinspektion

präziser machen. Jan De Roeck (Esko-Graphics)

beleuchtet, wie KI-gestützte Workflows regulatorische

Anforderungen, Nachhaltigkeitsziele und Markteinführungszyklen

zusammenführen. Christian Keßler

(SEW Eurodrive) skizziert den Übergang zur softwaredefinierten

Fabrik. Diese Beiträge stehen exemplarisch

für das breit angelegte Programm rund um intelligente

Systeme und KI am 10. Mai.

11. Mai – Kreislaufwirtschaft

powered by Metsä

Der Montag widmet sich zirkulären Wertschöpfungsmodellen.

Kaisa Munukka (Metsä Board) erklärt, wie

datenbasierte Lebenszyklusanalysen, erneuerbare

Rohstoffe und fossilfreie Energiequellen zur Reduktion

des CO₂-Fußabdrucks beitragen können. Thomas Krämer

(Wipotec) zeigt, wie Produktkennzeichnung und

digitale Transparenz Rückverfolgbarkeit ermöglichen

und somit die Kreislaufwirtschaft unterstützen. Auf

Basis strategischer Zukunftsforschung skizziert Gillian

Garside Wright (Aura Consultants) zentrale Trends bis

2050 und deren Einfluss auf Kreislauffähigkeit, Markenvertrauen

und Innovationsstrategien. [...]

WEITERLESEN »

Text: © Messe Düsseldorf GmbH

Bild: © Messe Düsseldorf / ctillmann

Wirtschaft Kompakt

7


interpack 2026

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interpack 2026

Halle 11 / Stand F19

Eine neue Ära der Verpackungstechnik

hat begonnen

Mit STRATOSLINE setzt STATEC BINDER neue Maßstäbe

in der Verpackungstechnologie

Bild: © STATEC BINDER GMBH

Das österreichische Unternehmen

STATEC BINDER

repräsentiert die Spitze

der Verpackungs- und Palettiertechnologie

mit Stratosline. Mit

einer beeindruckenden Kapazität

von bis zu 3000 Säcken pro

Stunde sorgt STRATOSLINE dafür,

dass die Produktionslinien

mit maximaler Effizienz und

Geschwindigkeit arbeiten, was

die Linie einzigartig am Markt

macht. Diese Hochleistungsmaschine

ist perfekt auf die Bedürfnisse

der Petrochemie und verwandter

Branchen abgestimmt

und garantiert, dass jede Palette

schnell, stabil und sicher für den

Transport vorbereitet wird.

Die perfekte Symbiose aus Effizienz

und Leistung: Die STRA-

TOSLINE vereint die Stärken von

STRATOSPAC und STRATOSPAL zu

einer umfassenden Lösung, die

Ihre Produktionsprozesse revolutioniert.

Diese hochmodernen

Maschinen arbeiten nahtlos zusammen,

um einen durchgängigen

Hochleistungsprozess zu gewährleisten

– vom Verpacken bis

hin zum Palettieren der Säcke. Mit

der STRATOSLINE profitieren Sie

von einer optimierten Produktion,

die sowohl Ihre Effizienz maximiert

als auch Ihre Betriebskosten

senkt.

Was macht die

STRATOSLINE so

besonders?

Unübertroffene Leistung: STRA-

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die nach Höchstgeschwindigkeit

und Effizienz suchen. Mit

einer Kapazität von bis zu 3000

Säcken pro Stunde revolutioniert

STRATOSLINE Ihre Produktionsprozesse

und erhöht die Durchlaufzeiten

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Komponenten bieten die Maschinen

der STRATOSLINE höchste

Zuverlässigkeit und Langlebigkeit.

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in anspruchsvollen Industrieumgebungen

konzipiert

und gewährleisten eine konstante

Leistung über viele Jahre hinweg.

Mit Konzepten wie einer verschiebbaren

Maschinenplattform, lässt

sich die Maschine auch flexibel an

Produktionsänderungen anpassen.

8 Wirtschaft Kompakt


interpack 2026

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nur leistungsstark, sondern auch energieeffizient. Die

optimierte Nutzung von Strom und Druckluft trägt

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zu reduzieren. Das bedeutet, dass Sie

sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch profitieren.

Benutzerfreundlichkeit und Wartungsfreundlichkeit:

Die benutzerfreundlichen Bedienelemente und die

wartungsfreundliche Konstruktion von STRATOSLINE

machen die Handhabung und Wartung der Maschine

einfach und effizient. Dies reduziert die Ausfallzeiten

und stellt sicher, dass Ihre Produktion kontinuierlich

und reibungslos verläuft.

Durchgängige Produktionsprozesse: Die STRATOS-

LINE ermöglicht eine nahtlose Integration von Verpackungs-

und Palettierprozessen, was Ihre Produktionsgeschwindigkeit

und -effizienz maximiert. Diese

Maschinen sind darauf ausgelegt, harmonisch zusammenzuarbeiten

und einen kontinuierlichen Produktionsfluss

sicherzustellen.

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Erfahren Sie mehr über die revolutionäre STRATOSLI-

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auf der Interpack Messe beim Stand Nr. F19 (Halle 11).

Mehr Informationen über die revolutionäre Produktlinie

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Besuchen Sie uns:

interpack 2026 – Halle 11 / Stand F19

Stratospac: High-Seed FFS

Verpackungsmaschine (Form-Fill-Seal)

STRATOSPAC ist eine high-speed Form-Fill-Seal Verpackungsmaschine

und ist speziell für die Anforderungen

der petrochemischen Industrie optimiert. Mit ihrer

Fähigkeit, Produkte mit ähnlichen Eigenschaften effizient

zu handhaben, stellt diese Verpackungsmaschine

eine unvergleichliche Lösung am Markt dar, die sowohl

Leistung als auch Zuverlässigkeit bietet. Die innovative

Technologie von STRATOSPAC ermöglicht eine nahtlose

und flexible Integration in bestehende Produktionsprozesse

und bietet gleichzeitig die Flexibilität, sich an

zukünftige Anforderungen anzupassen.

STATEC BINDER GMBH

Industriestrasse 32

8200 Gleisdorf – Österreich

Telefon: +43 3112 38580 0

E-Mail: office@statec-binder.com

Internet: www.statec-binder.com

Text und Bilder: STATEC BINDER GMBH

Wirtschaft Kompakt

9


interpack 2026

Bild: © Messe Düsseldorf / ctillmann

SAVE FOOD 2026: Internationale Expertise

und starke Verpackungslösungen

Neue Impulse für Nachhaltigkeit und Food Protection

Wie kann Verpackung dazu beitragen, Lebensmittel

besser zu schützen, Verluste

zu reduzieren und Nachhaltigkeit voranzubringen?

Antworten geben die SAVE FOOD Expert

Talks am 12. Mai auf der interpack – mit internationalen

Organisationen, Unternehmen und Initiativen

entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Die SAVE FOOD Design und Sustainability Design

Awards sowie der Projektwettbewerb rücken die

besten Lösungen zusätzlich ins Rampenlicht.

Innerhalb der Expert Talks bilden zwei Paneldiskussionen

den inhaltlichen Schwerpunkt. Das Forum „Global

Packaging in Transition: Regulation, Partnerships and

the Race for Sustainable Value“ bringt internationale

Organisationen und Branchenakteure zusammen,

darunter die United Nations Industrial Development

Organization (UNIDO), die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation

der Vereinten Nationen (FAO), die

World Packaging Organisation (WPO) sowie die SAVE

FOOD Initiative und die Messe Düsseldorf. Im Fokus

stehen regulatorische Entwicklungen wie die PPWR,

internationale Rahmenwerke und die Frage, wie Kooperationen

zwischen Industrie und Institutionen die

Transformation zu nachhaltigen Verpackungssystemen

beschleunigen können. Diskutiert wird, wie sich

regulatorische Anforderungen, Designstandards und

systemische Programme so verbinden lassen, dass

sowohl Nachhaltigkeitsziele erreicht als auch Lebensmittelverluste

entlang der gesamten Wertschöpfungskette

reduziert werden.

Das zweite Forum „Turning Packaging into a Food

Saver: Trends, Innovations, and Solutions Across the

Food Supply Chain“ richtet den Blick auf konkrete Anwendungen

entlang der Lieferkette. Thematisiert werden

unter anderem die Verlängerung der Haltbarkeit

durch Verpackung, die Sicherstellung stabiler Kühl-

10 Wirtschaft Kompakt


interpack 2026

ketten, effiziente Logistik- und Distributionsprozesse

sowie die Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette.

Beiträge aus Unternehmen wie MULTIVAC,

Kühne+Nagel, der SIG Foundation sowie der Zertifizierungsorganisation

FSSC zeigen, wie sich Verpackung,

Logistik und Qualitätsstandards zu wirksamen Lösungen

verbinden lassen. Ziel ist es, praxisnahe Ansätze

aufzuzeigen, die Lebensmittelverluste reduzieren, die

Lebensmittelsicherheit erhöhen und die Effizienz entlang

der gesamten Supply Chain verbessern. Im Anschluss

an die Paneldiskussionen steht der Austausch

im Mittelpunkt: Teilnehmende haben die Gelegenheit,

mit internationalen Akteuren ins Gespräch zu kommen

und die diskutierten Themen zu vertiefen.

Awards und Projektwettbewerb

Ein zentraler Programmpunkt sind die Verleihung der

SAVE FOOD Design Awards, der Sustainability Design

Awards sowie des SAVE FOOD Projektwettbewerbs.

Ausgezeichnet werden Lösungen und Projekte, die

nachweislich zur Reduzierung von Lebensmittelverlusten

beitragen und zugleich wirtschaftliche sowie

ökologische Wirkung entfalten. Mit insgesamt über

100 Einreichungen für die Awards ist dies ein starkes

Signal für die hohe Relevanz innovativer Lösungen zur

Reduzierung von Lebensmittelverlusten und für die

wachsende Bedeutung nachhaltiger Entwicklungen in

der Verpackungsbranche. Im Projektwettbewerb werden

erstmals Initiativen finanziell gefördert, um erfolgreiche

Ansätze weiterzuentwickeln und international

sichtbar zu machen.

Das zeigen die Aussteller

Über das Veranstaltungsformat hinaus werden mit der

SAVE FOOD Highlight Route Lösungen auch direkt auf

dem Messegelände sichtbar. Unternehmen präsentieren

dort Technologien, Produkte und Dienstleistungen

zur Reduzierung von Lebensmittelverlusten. Besucherinnen

und Besucher können so gezielt relevante

Ansätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette

identifizieren und vergleichen.

Mit ihrem Programm auf der interpack 2026 unterstreicht

die SAVE FOOD Initiative ihre Rolle als internationale

Plattform für den Austausch zwischen Industrie,

Politik und Forschung. Im Fokus stehen praxisnahe

Lösungen sowie die Frage, wie Verpackung und Verarbeitungssysteme

einen messbaren Beitrag zur Reduzierung

von Food Loss and Waste leisten können.

Text: © Messe Düsseldorf GmbH

Bild: © Messe Düsseldorf / ctillmann

Wirtschaft Kompakt

11


interpack 2026

Bild: © Messe Düsseldorf / ctillmann

Süß- und Backwarenindustrie im Fokus

Effiziente Processing- und Packaging-Systeme für

sensible Anwendungen

Die Süß- und Backwarenindustrie wächst –

und steht zugleich unter hohem Transformationsdruck.

Wettbewerbsfähigkeit erfordert

Investitionen. Die interpack 2026 bündelt dafür in

drei Hallen auf rund 40.000 Quadratmetern das

technologische Angebot der Branche.

Die interpack 2026 bietet ihren Besucherinnen und

Besuchern erneut konzentrierte Bereiche für ihre jeweilige

Branche. Der Süß- und Backwarenbereich erstreckt

sich über die Hallen 1,3 und 4 direkt am Eingang

Süd des Düsseldorfer Messegeländes. Hersteller

finden dort Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette

– von der Rohstoffverarbeitung über

Formgebung und Überzug bis hin zur Primär- und

Sekundärverpackung. Zu den Ausstellern zählen hier

unter anderem Aasted, Sollich, Theegarten-Pactec,

SACMI Packaging & Chocolate, Bühler sowie Coperion.

Damit ist der technologische Kern der Branche vor Ort

vertreten. Ergänzt wird dies durch die weltweit größte

Auswahl an Packmitteln und Packstoffen in den Hallen

7-10. Insgesamt werden auf der interpack vom 7. bis

13. Mai über 2.800 Aussteller aus aller Welt erwartet.

Stabiles Branchenumfeld mit klarer

Wachstumsdynamik

Die Perspektiven sind trotz zahlreicher Herausforderungen

positiv. So lag der globale Markt für Backwaren

2024 bei 177 Mio. Tonnen. Bis 2029 wird ein Wachstum

von 9,6 Prozent erwartet. Besonders dynamisch

entwickeln sich Märkte im Mittleren Osten und in Afrika.

Auch der weltweite Süßwarenmarkt wächst um

4,5 Prozent bis 2029. Lateinamerika sowie der Mittlere

Osten und Afrika zeigen zweistellige Wachstumsraten,

während Nordamerika leicht rückläufig ist (Quelle:

Euromonitor International/ VDMA). Das Marktumfeld

ist damit stabil. Gleichzeitig verschieben sich Absatz-

12 Wirtschaft Kompakt


interpack 2026

regionen, Kostenstrukturen und regulatorische

Rahmenbedingungen.

Aussteller benennen klar

den Handlungsbedarf

Wie groß die Herausforderungen

sind, verdeutlichen Unternehmen,

die 2026 im Süß- und Backwarenbereich

der interpack vertreten

sind. Eines davon ist Bühler, auf

der interpack in Halle 3 zu finden.

Thomas Isom, Global Head of

Business Development Consumer

Foods bei Bühler, erklärt zum Beispiel:

„Der größte Transformationsdruck

entsteht aus der gleichzeitigen

Wirkung von Rohstoffkrisen,

Nachhaltigkeitsanforderungen, Gesundheitsregulierung

und Kostensteigerungen.

Der zentrale Hebel

für Unternehmen liegt deshalb in

drei Bereichen: Resiliente und nachhaltige

Rohstoff- und Lieferketten,

Rezeptur- und Produktinnovation

(v. a. Zuckerreduktion und alternative

Zutaten) sowie Effizienzsteigerung

und flexible Produktion.“

Chris Isom (© Coperion)

Die strukturellen Anforderungen

treffen auf eine angespannte Kostensituation.

„Die Süßwaren- und

besonders die Schokoladenindustrie

stehen derzeit unter massivem

Kostendruck, vor allem durch stark

gestiegene Rohstoffpreise. Dadurch

steigt der Bedarf an hocheffizienten

und langlebigen Produktionsanlagen.

Gleichzeitig erzwingen

steigende Energiekosten Investitionen

in moderne Technologien, die

den Energieverbrauch spürbar senken“,

so Klaus-Dietrich Franzmeier,

Director Sales & Marketing bei Sollich.

Das Unternehmen präsentiert

sich auf über 1.000 Quadratmetern

in der Halle 3 und gehört somit zu

den größten Ausstellern der interpack.

Vor dem Hintergrund schwankender

Rohstoffkosten, Personalengpässen

und zunehmender

Unsicherheiten in Bezug auf Handel

und Zölle betont Chris Isom,

General Manager Food, Coperion

Food, Health & Nutrition Division,

die Dringlichkeit, Durchsatz und

Qualität mit weniger Personal zu

sichern: „Dies erfordert eine strengere

Prozesskontrolle, schnellere

Umrüstungen sowie hygienischere

und konsistentere Abläufe. Erfolgreich

sein werden jene Unternehmen,

die intelligent modernisieren,

indem sie Automatisierung und

integrierte Systemverbesserungen

nutzen, um die Produktkonsistenz

zu erhöhen, die Flexibilität zu verbessern

und die Gesamtbetriebskosten

zu senken.“ Coperion ist in

der Halle 4 zu finden.

Strategische Weichenstellung

im Fokus der

interpack

Die Frage ist damit nicht mehr, ob

modernisiert werden muss, sondern

wie umfassend. Klaus-Dietrich

Franzmeier von Sollich formuliert

es klar: „Um bis 2030 wettbewerbsfähig

zu bleiben, müssen Unternehmen

konsequent auf moderne

Technologien setzen. Der Einsatz

von Künstlicher Intelligenz – sowohl

in der Entwicklung als auch im Service

– wird dabei zum entscheidenden

Erfolgsfaktor.“

Auch Matt Craig, Coperion Food,

Health & Nutrition Division, sieht

strategische Investitionen als

Schlüssel: „Treffen Sie Investitionsentscheidungen

im Einklang mit

den Bereichen, in die die Branche

tatsächlich investiert: Modernisierung

und Upgrades statt ausschließlich

Neubauten kompletter

Produktionsstandorte. Bäckereien

priorisieren Verpackung, Software/

IT/KI, Robotik und Automatisierung

sowie zentrale Prozessschritte wie

Mischen und Materialhandling –

weil diese Investitionen messbare

Verbesserungen bei Qualität, Effizienz

und Anlagenverfügbarkeit

bringen.“

Thomas Bischof (© Bühler)

Unternehmen, die bis 2030 erfolgreich

sein wollen, müssen ihre Strategie

entlang dreier Kernachsen

ausrichten, sagt Thomas Bischof

(Bühler): „1. Resiliente und nachhaltige

Rohstoff- und Lieferketten, 2.

Gesündere und differenzierte Produktinnovationen,

3. Digitale, effiziente

und flexible Produktion.“

[...]

WEITERLESEN »

Text: © Messe Düsseldorf GmbH

Wirtschaft Kompakt

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interpack 2026

Bild: © Messe Düsseldorf / ctillmann

Processing & Packaging für

die Pharmaindustrie

Neue Therapien, Regulierung und Kostendruck

treiben Wandel voran

Neue Therapien, steigende regulatorische

Anforderungen und wirtschaftlicher Druck

verändern die Pharmaindustrie spürbar.

Produktionsprozesse werden komplexer, vernetzter

und anspruchsvoller. Die interpack 2026 bündelt

dafür das Angebot konzentriert in drei Hallen.

Die interpack kann beides: Sie bildet die gesamte Processing-

und Packaging-Wertschöpfungskette ab – und

schafft zugleich gezielte Bereiche für einzelne Anwenderbranchen.

Für die Pharmaindustrie entsteht so ein

konzentriertes Umfeld, in dem Lösungen, Materialien

und Prozesse im direkten Zusammenhang sichtbar

werden.

In den Hallen 15 bis 17 zeigen Unternehmen wie IMA,

Fette Compacting, Bausch & Ströbel, Uhlmann Pac-

Systeme, Groninger, MULTIVAC Health Packaging, Körber

Pharma, Romaco, OPTIMA, Harro Höfliger Verpackungsmaschinen,

CAM oder die Marchesini Group auf

rund 40.000 Quadratmetern ihre Ansätze für Produktion

und Verpackung im Pharmabereich. Die Bündelung

mit der Kosmetikindustrie ist dabei naheliegend: Beide

Branchen stellen hohe Anforderungen an Präzision,

Hygiene und Prozesssicherheit und nutzen in vielen

Bereichen vergleichbare Technologien.

Neue Therapien, neue

Anforderungen, große Chancen

Die Perspektiven für die Pharmabranche bleiben positiv.

Weltweit wurden 2024 pharmazeutische Produkte

im Wert von rund 1,9 Billionen Euro hergestellt (VDMA/

Euromonitor). Bis 2029 wird ein Wachstum von 24 Prozent

erwartet. Wachstumstreiber sind vor allem bevölkerungsreiche

und wirtschaftlich aufstrebende Märkte

wie China, Indien und Brasilien sowie Regionen in Südostasien,

Nordafrika und dem Mittleren Osten.

14 Wirtschaft Kompakt


interpack 2026

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Insgesamt verändern sich die Anforderungen an Produktion

und Verpackung deutlich. Neue Therapien sowie

hochwirksame Wirkstoffe erfordern flexible und

vernetzte Produktionssysteme. Parallel steigen die

Anforderungen an Qualität, Sterilität und Rückverfolgbarkeit.

Hinzu kommen steigende Kosten, volatile Lieferketten

und der Bedarf an effizienteren Prozessen.

Wie groß die Herausforderungen sind, verdeutlichen

Unternehmen, die 2026 im Pharmabereich der interpack

vertreten sind.

Thomas Fricke, Commercial Director bei IMA, beschreibt

die Situation wie folgt: „Die Pharmaindustrie

steht aufgrund des Vormarsches von Biologika, Zellund

Gentherapien sowie hochwirksamen Wirkstoffen

unter erheblichem Druck. All diese Bereiche erfordern

fortschrittlichere, flexiblere und vernetzte Technologien.

Zudem werden die regulatorischen Anforderungen

an Qualität, Sterilität und Rückverfolgbarkeit in

Echtzeit immer strenger. In wirtschaftlicher Hinsicht

sehen sich die Hersteller mit steigenden Produktionskosten,

Schwankungen in der Lieferkette und der Notwendigkeit

schnellerer und effizienterer Prozesse konfrontiert.“

Einschätzungen, die Joachim Dittrich, CEO von Fette

Compacting, teilt: „Steigende regulatorische Anforderungen,

hoher Kosten- und Preisdruck sowie auslaufende

Patente zwingen zu kürzeren Time-to-Market-

Zyklen. Gleichzeitig verändern hochaktive Wirkstoffe

und individualisierte Therapien die Anforderungen an

Produktion und Containment. Unternehmen müssen

heute Entwicklung, Technologietransfer und Produktion

datenbasiert verzahnen, statt isoliert zu optimieren

– nur so lassen sich Prozesse effizient, sicher und

skalierbar gestalten.“

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Damit verbunden entstehen neue Zielkonflikte: „Vor

allem steigende Anforderungen an Automatisierung,

Datensicherheit und Nachhaltigkeit treiben den Transformationsdruck

voran. Verschärft wird das durch regulatorische

Vorgaben wie die PPWR. Daraus entsteht

ein Zielkonflikt zwischen Produktschutz, reduziertem

Verpackungsvolumen und Wirtschaftlichkeit“, beschreibt

Michael Mrachacz, CSO & Managing Director

Uhlmann Pac-Systeme, die Lage. [...]

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Wirtschaft Kompakt

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interpack 2026

Bild: © Messe Düsseldorf / ctillmann

Materialien, Packstoffe und Packhilfsmittel

Vielfalt für unterschiedliche Anwendungen und Anforderungen

Innovative Materials gehört zu den Hot Topics

der interpack 2026 und der Packmittelbereich

der Messe vereint die geballte Kompetenz der

Verpackungsbranche – mit über 1.000 Ausstellern

und einer weltweit einzigartigen Vielfalt an Packmitteln,

Packstoffen und Packhilfsmitteln.

Neue Materialtechnologien und Designs prägen die

Verpackung von morgen: Hochentwickelte Kunststoffe,

faserbasierte Materialien und intelligente Beschichtungen

optimieren Haltbarkeit, Schutz und Recycelbarkeit.

Der Packmittelbereich der interpack 2026

zeigt vom 7. bis 13. Mai bewährte Lösungen in neuen

Anwendungen ebenso wie aktuelle Entwicklungen

und Innovationen. Er vereint über 1.000 Hersteller von

Packmitteln, Packstoffen und Packhilfsmitteln aus aller

Welt in sieben Hallen und Etagen, darunter viele Premieren

bei Erstausstellern. Insgesamt werden auf der

interpack 2.800 Aussteller erwartet.

„Die Vielfalt der Materialien und ihrer Anwendungen

auf der interpack ist international einzigartig“, sagt

Thomas Dohse, Director der interpack. „Mit unserem

Hot Topic Innovative Materials rücken wir den Packmittelbereich

dieses Jahr bewusst in den strategischen

Fokus und bündeln Entwicklungen aus internationalen

Märkten.“

Kunststoffbasierte Packmittel und

flexible Verpackungen

Betrachtet man die globale Marktlage, so stellen flexible

und starre Kunststoffverpackungen mit insgesamt 65

Prozent den größten Marktanteil bei Konsumgüterverpackungen

dar (2024, VDMA/ Euromonitor). Auf der interpack

sind auch bei den Ausstellern zahlreiche Kunststofflösungen

zu sehen – in Behältern und flexiblen

Verpackungen, einschließlich bio-basierter Folien mit

einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit. Anlaufstellen

16 Wirtschaft Kompakt


interpack 2026

sind in der Halle 9 unter anderen

Sonoco, Taghleef Industries, groku

Kunststoffe, Jokey, Aries Packaging

und Nurel und in Halle 10 zum Beispiel

Schütz, Greif Packaging, Werit

Kunststoffwerke, die Armando Alvarez

Group, Irplast, Hipac und die

SIT Group. Der Bereich Verschlüsse

wird durch Unternehmen wie United

Caps und Bericap abgedeckt.

Taghleef Industries, die in der Halle 9

ihren Auftritt haben, zeigen dort ein

breites Spektrum an Folien. „Dazu

gehören biobasierte und recycelte

Lösungen für flexible Verpackungen

und Etiketten. Monomaterial-

PP-Folien und materialreduzierte

Varianten unterstreichen unseren

Fokus auf Recyclingfähigkeit und

geringeren Materialeinsatz“, beschreibt

Ambra Stocco, European

Marcom Manager & Label Lead bei

Taghleef Industries, das Portfolio

des Unternehmens.

Schütz gehört im Packmittelbereich

zu den Ausstellern mit einer besonders

umfangreichen Präsenz

und ist in Halle 10 vertreten. Hier

erwarten die Besucherinnen und

Besucher Kunststofflösungen für

Industrie und Logistik. „Im Fokus

unseres interpack-Auftritts 2026

stehen intelligente Verpackungskonzepte,

die ökonomische Effizienz

und ökologische Nachhaltigkeit

optimal vereinen. Mit unseren

Produkt- und Serviceinnovationen

bieten wir Kunden weltweit wegweisende

Lösungen, um ihre Logistikprozesse

noch sicherer und ressourcenschonender

zu gestalten“,

sagt Veit Enders, Member of the

Board bei Schütz.

Ein großes Angebot gibt es auch

im Bereich der Packhilfsmittel wie

Klebstoffe und Klebebänder in den

Hallen 7 und 10. Anbieter wie Henkel,

Jowat, Selig Group, H.B. Fuller,

Tesa und Sicad zeigen Lösungen

für unterschiedliche Anwendungen

und Materialkombinationen.

Papierbasierte

Packmittel, Karton und

Verpackungsdruck

Papier- und kartonbasierte Verpackungen

kommen weltweit auf

einen Marktanteil von rund 16 Prozent

bei Konsumgütern. Bis 2029

wird für dieses Segment ein weiteres

Wachstum von etwa acht Prozent

erwartet. Auf der interpack

ist der Bereich für Papier, Karton,

Wellpappe und Verpackungsdruck

in der Halle 8a zu finden.

[...]

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Text: © Messe Düsseldorf GmbH

Bild: © Messe Düsseldorf / ctillmann

Wirtschaft Kompakt

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interpack 2026

Bild: © Messe Düsseldorf / ctillmann

Das sind die Start-ups auf

der interpack 2026

Junge Unternehmen bringen frische Ideen

in die Verpackungsindustrie

Jedes Jahr bereichern junge Unternehmen die

Welt der Verarbeitungs- und Verpackungsindustrie.

22 von ihnen präsentieren sich auf der

interpack 2026 in der Start-up Zone. Im Vergleich

zur Vorveranstaltung hat sich die Fläche mehr als

verdoppelt.

Von Nachhaltigkeit über Digitalisierung bis hin zu neuen

Geschäftsmodellen: 22 Start-ups aus acht Ländern

präsentieren auf der interpack in der Halle 7a ihre Lösungen

für die Processing- und Packaging-Industrie

und decken damit zentrale Transformationsfelder der

Branche ab. Die interpack findet mit insgesamt 2.800

Ausstellern aus 67 Ländern vom 7. bis 13. Mai in Düsseldorf

statt.

Vertreten sind Start-ups aus Deutschland, Schweden,

Indien, Portugal, Südkorea, Österreich, Estland und

Großbritannien. Ihre Angebote reichen von biobasierten

und recyclingfähigen Materialien über Mehrwegsysteme

und HealthCare-Versandverpackungen bis

hin zu Softwareplattformen für ESG-Reporting, PPWR-

Compliance, Serialisierung und KI-gestütztes Operations-Management.

Auch neue Ansätze in der Prozesstechnik

sind vertreten, etwa in der Mischtechnologie

oder bei intelligenten Plattformlösungen für Verpackungsprozesse.

Lebensmittelqualität und

Haltbarkeitsverlängerung

Eines der Start-ups ist Innoscentia aus Schweden. Das

Unternehmen unterstützt die Lebensmittelindustrie dabei,

Mindesthaltbarkeitsdaten präziser zu steuern. [...]

Text: © Messe Düsseldorf GmbH

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18 Wirtschaft Kompakt


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interpack 2026

Fraunhofer IVV präsentiert

ganzheitliche Technologien

Nachhaltige Verarbeitungsprozesse und

Verpackungskonzepte eröffnen neue Wege

Bild: © Fraunhofer IVV

Wie die Verpackungsindustrie die aktuell

anstehenden, tiefgreifenden Umbrüche

und hochkomplexen Herausforderungen

erfolgreich meistern kann, zeigt das Fraunhofer-

Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV

vom 7.-13. Mai 2026 auf der interpack in Düsseldorf

am Stand des VDMA in Halle 4, Stand C54. Präsentiert

werden Verpackungslösungen, die geforderte

Rezyklatquoten erreichen und Technologien, mit

denen sich neue Verpackungen sicher, nachhaltig

und effizient gestalten lassen.

Die Entwicklungen des Fraunhofer IVV ermöglichen

den Einsatz innovativer, nachhaltiger Materialien, den

Umgang mit veränderten Verarbeitungseigenschaften

und die Anpassung bestehender Maschinen und Anlagen.

Zur nachhaltigen Sicherung der Expertise im

Unternehmen stellt das Fraunhofer IVV ein digitales

Wissensmanagementsystem vor, das auch bei Fachkräftemangel

zu einem reibungslosen Prozessablauf

beiträgt, sowie digitale Lösungen für effiziente Prozesse

und Strategien zur Erleichterung der Datenführung

im Materiallebenszyklus.

»Mit unserem interdisziplinären Know-how – vom

Maschinenbau über Materialwissenschaften, Digitalisierung

und Automatisierung bis hin zur Ingenieurpsychologie

– begleiten wir die Verpackungsindustrie

bei der Transformation zu geschlossenen Wertstoffkreisläufen«,

freut sich Prof. Dr.-Ing. habil. Marek

Hauptmann. Er leitet am Fraunhofer IVV die Abteilung

Verpackungs- und Verarbeitungstechnologien und

präsentiert auf der interpack mit seinem Team Innovationen

für alle Prozessstufen – vom sicheren Material

über die Anwendung und Strategien für die Datenführung

im Materiallebenszyklus.

20 Wirtschaft Kompakt


interpack 2026

Technologien

im Stoffstrom

Rezyklatmaterialien

Zum zuverlässigen und effizienten

Siegeln von Monofolien hat

das Fraunhofer IVV die patentierte

innovative Technologie »HIS« entwickelt.

Im Vergleich zu herkömmlichen

Wärmekontaktverfahren

spart diese Methode 95 % Energie

und ist flexibel einsetzbar – etwa

bei anspruchsvollen Anwendungen

wie Hochgeschwindigkeitsprozessen,

temperatursensitiven Produkten

oder bei stark limitierten Prozessfenstern.

Um die geforderten Rezyklatquoten

zu erreichen, ist bei variierenden

Rezyklatgehalten und -qualitäten

eine belastbare Bewertung der

Verarbeitbarkeit der Materialien

entscheidend. Die flexible Entwicklungs-

und Testanlage »MoTiV«

des Fraunhofer IVV ermöglicht die

Analyse von Materialeigenschaften,

gezielte Tests von Prozessparametern

und Werkzeugen sowie die Realisierung

von Prototypen ab Stückzahl

1. Die Ergebnisse lassen sich

durch eine datengestützte Überführung

in konkrete Maschineneinstellungen

direkt für die Produktion

nutzen.

Die tiefziehfähigen Barrierelacke

des Fraunhofer IVV vereinen Produktschutz

und Tiefziehfähigkeit in

einem recyclingfähigen Monomaterial-Konzept

– ohne Prozess- oder

Qualitätseinbußen und geeignet

für den sicheren und lebensmittelkonformen

Einsatz von Rezyklaten

bei PP und PET in tiefgezogenen

Verpackungen.

Kreislauffähige

Verpackungslösungen:

faserbasiert, funktional,

PPWR-konform

Mit dem neuen Fügeverfahren »Papure«

können 100 % recycel- und

kompostierbare und gleichzeitig

100 % sicher gesiegelte Papierverpackungen

hergestellt werden.

»Papure« ermöglicht erstmals das

Fügen von Papier ohne Fremdstoffe

wie Kunststoffschichten oder

Kleber. Dabei wird Papier mittels Laser

vorbehandelt und anschließend

mithilfe eines speziellen Wärmekontaktsiegelverfahrens

gefügt.

Darüber hinaus zeigt das Fraunhofer

IVV mit einer Auswahl innovativer,

faserbasierter Verpackungsdemonstratoren

seine Expertise bei

der Entwicklung neuer kreislauffähiger

Verpackungslösungen. Dazu

zählen tiefgezogene Papierverpackungen

mit funktionierender Barrierebeschichtung,

sich autonom

trennende Multimaterialverpackungen,

alternative Verpackungskonzepte

aus regionalen Moorpflanzen

sowie Beutelverpackungen mit

funktionalen Barrieren.

Um ultradünne anorganische Barriereschichten

auf Papier und biobasierten

Folien aufbringen zu können,

hat das Fraunhofer IVV eine

spezielle Transferfolie konzipiert.

Mit einem indirekten Metallisierungsverfahren

werden stabile, reproduzierbare

Barriereeigenschaften

auch auf unebenen Oberflächen

ermöglicht. Die Barriere wird durch

einen Transferprozess von der wiederverwendbaren

Trägerfolie auf

das faserbasierte Material übertragen.

Dadurch können selbst anspruchsvolle

Produkte zuverlässig

geschützt werden. Rezyklierbarkeit

und Biobasiertheit bleiben vollständig

erhalten, da nur minimale Kunststoffanteile

erforderlich sind.

[...]

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Text und Bild: © Das Fraunhofer-Institut

für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV

Wirtschaft Kompakt

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interpack 2026

Fälschungssicherer QR-Code für

Produkte und Verpackungen

SmartID: Digitaler Produktpass und Markenschutz

in einem Code vereint

Bild: © Fraunhofer IAP

Fraunhofer-Forschende haben ein neues System

entwickelt, das herkömmliche Produktinformationen,

Daten für den digitalen Produktpass

und eine Echtheitsprüfung in einem

fälschungssicheren QR-Code bündelt. Die Lösung

richtet sich an Akteure, die neben der Erfüllung gesetzlicher

Anforderungen auch den Produktschutz

und die Rückverfolgbarkeit sicherstellen wollen.

Zudem ist das System in bestehende Druckstraßen

leicht zu integrieren. Auf der diesjährigen Interpack,

eine der führenden Messen für die Verpackungsindustrie,

stellt das Fraunhofer-Konsortium

die anwendungsbereite Technologie vor.

Schrittweise Pflicht für digitalen

Produktpass ab 2027

Nach fast 50 Jahren geht der klassische Strichcode

langsam in Rente. Ab 2027 sollen ihn 2D-Barcodes

wie beispielsweise QR-Codes ergänzen. Grund sind

neue gesetzliche Anforderungen in der Europäischen

Union: Die Produkte und Verpackungen sollen in Zukunft

deutlich mehr Informationen tragen als bislang

– etwa Produktionsdatum, Materialzusammensetzung,

Chargennummer, Herkunft oder Ablaufdatum.

SmartID: innovative Lösung für

Rechtssicherheit und Markenschutz

Mit SmartID lassen sich die gesetzlichen Anforderungen

sowie der Bedarf an Authentifizierung, Produktschutz

und eine lückenlose Rückverfolgbarkeit entlang

der gesamten Lieferkette wirksam erfüllen. »Unser

Identifikationssystem SmartID bindet die einzigartige

Oberflächenstruktur einer Verpackung oder eines Produkts

in einen QR-Code ein«, erläutert Dr. Tobias Jochum,

Projektkoordinator am Zentrum für Angewandte

Nanotechnologie CAN des Fraunhofer-Instituts für

Angewandte Polymerforschung IAP. SmartID kann

einfach in die App eines Herstellers integriert werden.

»Um die Informationen einzusehen, reicht es, mit

dem Smartphone den QR-Code zu scannen. Dadurch

22 Wirtschaft Kompakt


interpack 2026

werden die Produktdaten zusammen mit der Echtheit

überprüfbar – alles in einem Schritt«, so Jochum.

Funktionsweise: individuelle

Oberflächenstruktur als Fingerabdruck

Jede Oberfläche, ob Verpackung oder Produkt, weist

einzigartige Strukturen mit Höhen und Tiefen im Submillimeterbereich

auf. Diese sind mit dem menschlichen

Auge nicht zu erkennen. Ein Kamerasystem

gewinnt aus den natürlichen Mikrostrukturen einen

individuellen und einzigartigen Fingerabdruck des

Produkts oder der Verpackung. Zusammen mit einer

Seriennummer und den weiterführenden Informationen

aus dem digitalen Produktpass wird dieser Fingerabdruck

in einem QR-Code hinterlegt. Forschende des

Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie

SIT haben dafür eigens eine Software entwickelt,

die in bestehende Druckstraßen und ihre Kamerasysteme

leicht integriert werden kann. Der QR-Code

wird auf die Oberfläche der Ware oder Verpackung gedruckt

und dient zukünftig als Baustein, um Produktschutz

und digitalen Produktpass zu vereinen.

den QR-Code und die Oberflächenmerkmale mithilfe

der App auslesen. Die App vergleicht den Fingerabdruck

und die Informationen aus dem Code mit den

hinterlegten Referenzdaten und zeigt sofort, ob es sich

um ein Original oder eine Fälschung handelt. Nicht nur

Hersteller und Handel, sondern auch Endkundinnen

und Endkunden können beim Kauf den Code scannen,

um die Echtheit zu prüfen und weiterführende Informationen

zu dem Produkt zu erhalten. [...]

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Text: © Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP

Bild: © Pexels.com / Pixabay

Speicherung, Prüfung und Transparenz

Hersteller speichern die Seriennummer und den individuellen

Fingerabdruck der Verpackung oder des Produkts

in einer Datenbank. Bei Bedarf – etwa beim Kauf

oder in Retourenprozessen – können Mitarbeitende

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Inhaberin: Laila Konstantinakis

Nollendorfstr. 11

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