12.05.2026 Aufrufe

Gsund Aktiv Mai Juni 2026

  • Keine Tags gefunden...

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

03/2026 MAI/JUN

KOSTENLOS

ZUM

MITNEHMEN

GSUND-AKTIV-MAGAZIN.DE

Landkreis Freyung-Grafenau

Stadt und Landkreis Passau

Auf zwei

Rädern

Richtung

Sommer

Freiheit beginnt

vor der Haustür.

Ab Seite 42

20 Fakten und Tipps für ein gesundes und langes Leben - ab Seite 28


2

Alt wie

ein Baum ...

Alt wie ein Baum möchte ich werden

- wer kennt es nicht, dieses Lied

der DDR-Rockband Puhdys. Alt wie

ein Baum – verwurzelt im Leben,

gezeichnet von den Jahresringen

der Zeit. Doch ist es wirklich wünschenswert,

so alt zu werden? Bäume

stehen still, sie wachsen, ohne zu

fliehen, sie tragen Stürme und Trockenheit

mit stoischer Geduld. Der

Mensch hingegen sucht seit Jahrhunderten

nach Wegen, dem Altern

zu entkommen, als wäre Endlichkeit

ein Fehler. Vielleicht ist es nicht

die Länge des Lebens, die uns fehlt,

sondern die Tiefe. Die Sehnsucht

nach Unsterblichkeit entspringt der

Angst, nicht genug gewesen zu sein

– nicht genug gelebt, geliebt, verstanden.

Doch gerade die Begrenzung

verleiht dem Leben Bedeutung.

Wie der Baum im Herbst seine Blätter

verliert, um neu zu beginnen, so

liegt auch im Vergehen eine stille

Form von Vollendung. Es sei dahin

gestellt, ob ewiges Leben erstrebenswert

ist. In diesem Heft finden

Sie zumindest 20 Fakten und Tipps

für ein gesundes und langes Leben.

mg

Foto: pixabay-ai-generated-8780064

IMPRESSUM

Foto Titelbild: AdobeStock_188242857

Herausgeber:

Goldener Steig 26

94116 Hutthurm

Registergericht Passau

HRB 1259

UST-ID-Nr. DE 175513050

Tel.: 08505 86960-0

office@muw-werben.de

www.muw-medienhaus.de

Verantwortlich für den

Anzeigenteil:

Matthias Wagner

Verantwortlich für die

Redaktion:

Michael Gsödl

Geschäftsführer:

Matthias Wagner

Satz & Grafik:

MuW Zeitschriftenverlag

Vertrieb: MuW Medienhaus

Der Nachdruck ist nur mit

schriftlicher Genehmigung

des Verlages gestattet. Für

unverlangt eingesandtes

Text- und Bildmaterial wird

keine Haftung übernommen.

Wichtiger Hinweis: Alle vom

Verlag gestalteten Anzeigen sind

urheberrechtlich geschützt. Ihre

Verwendung in anderen Medien

kann nur mir Genehmigung des

Verlages erfolgen. Dieses gilt

auch für bestehende Materialien

des Kunden, die weiterverarbeitet

wurden. Bei Zuwiderhandlung

können rechtliche Schritte

wegen Urheberrechtsverletzung

eingeleitet werden.

Anzeigenteil:

Für den Inhalt der Anzeigen ist

das jeweilige Unternehmen verantwortlich.

Für die Richtigkeit

des Angebots und der getätigten

Botschaften wird keine Haftung

übernommen.

Redaktionsteil:

Die redaktionellen Texte stammen

von Presseagenturen oder

wurden teilweise mit Hilfe von

KI erstellt. Für die Richtigkeit

und den Wahrheitsgehalt kann

daher keine Haftung übernommen

werden.


Gsund Aktiv | Inhalt

3

Inhalt

In dieser Ausgabe: Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen – und damit wächst

die Lust, wieder aktiv zu werden. Unser Sonderthema „Auf zwei Rädern Richtung Sommer“

zeigt, warum Radfahren nicht nur Spaß macht, sondern auch Körper und Geist guttut. Freuen

Sie sich auf Tipps rund ums gesunde Radeln, passende Tourenideen und alles, was Sie für

einen sicheren und bewegten Start in die warme Jahreszeit wissen sollten.

Wenn der Kopf nicht

abschalten kann . ...... Seite 05

Hoch hinaus im

Passauer Land . ........ Seite 06

Tief verwurzelt erholen . Seite 07

Frühlingserwachen

ohne Schniefen ........ Seite 08

Wenn der Alltag wackelt . Seite 09

Der Schlüssel zum

inneren Frieden ........ Seite 10

Ein digitaler Kompass ... Seite 11

Vernetzt forschen ....... Seite 12

Auszeit zu zweit

trotz Pflegebedarf . ...... Seite 14

Gut vorbereitet ......... Seite 15

Gemeinsam für eine

gesündere Zukunft . ..... Seite 16

Neuausrichtung und

Herausforderungen ..... Seite 17

Kinderklinik

ausgezeichnet .......... Seite 18

Kritik an Sparvorschlägen der

Bundesregierung ....... Seite 19

Risiko sozialer Isolation . Seite 20

Cannabis-

Teillegalisierung . ....... Seite 21

Wenn das Vergessen

beginnt ................ Seite 22

Pflege und Teilhabe ..... Seite 23

Sommer, Sonne,

Hautkrebs ............. Seite 24

Gesund altern beginnt

im Stoffwechsel . . . . . . . . . Seite 25

Keine Zeit verlieren -

richtig handeln ........ Seite 26

Nicht nur sauber, sondern

auch glücklich .......... Seite 27

20 Fakten und Tipps

für ein gesundes

und langes Leben .... ab Seite 28

Der stille Weg in

die Einsamkeit .......... Seite 39

Apotheke vor Ort . ..... Seite 40

Auf zwei Rädern

Richtung Sommer

E-Bike-Eldorado

Bayerischer Wald ....... Seite 42

Ein letztes Mal Genuss

auf zwei Rädern ........ Seite 43

Vom Bayerwald zum

Heiligen Berg in Böhmen . Seite 44

Unzählige Radtouren .... Seite 45

Gravelbiken ........... Seite 46

Sommer, Sonne,

Radtouren ............. Seite 47

Slow Travel ........... Seite 48

Passau wertet Dirt-

Bike-Park auf .......... Seite 49

Aktiv werden gegen

Inkontinenz ........... Seite 50

Antibiotika und ihre

Folgen ................. Seite 51

Wenn die Füße

schmerzen ............. Seite 53

Ja-Wort auf dem Gipfel .. Seite 54

Bierkultur auf

zwei Rädern ............ Seite 56

Wenn die Schlange

doppel sieht ............ Seite 57

Longevity trifft

Heilwasser ............. Seite 58

Wellness im Aufwind .... Seite 59

Glasmuseum Passau ..... Seite 61

Ostbayerns Städte ..... Seite 62

650 Jahre Grafenau .... Seite 64

Von Acker bis Abenteuer . Seite 65

Kulturlandschaftsmuseum

Haidmühle ... Seite 66

Genuss und

handwerkliche Qualität . Seite 67

Käse genießen ......... Seite 68

Das unterschätzte

Superfood ............ Seite 69

Suppen und Eintöpfe ... Seite 70

Wilde Kresse ........... Seite 71

Wildkatze Waldemar .... Seite 72

Rätselspaß ............. Seite 73

Das Wunder in

den Wipfeln ............ Seite 74

Notrufnummern ........ Seite 75

20 Fakten und Tipps für ein

gesundes und langes Leben

ab Seite 28

Foto: AdobeStock / ai


4 Gsund Aktiv PR | Gesundheit

Anzeige

GESUNDHEIT FUR ALLE

Zurück in Bewegung nach

der Knie-OP

Die Bewegungsschiene unterstützt eine schnelle und schonende Mobilisation

Ein künstliches Kniegelenk

kann für viele Patientinnen

und Patienten ein entscheidender

Schritt zurück zu

mehr Lebensqualität sein.

Doch der Erfolg der Operation

hängt nicht allein vom

Eingriff selbst ab – eine

gezielte und frühzeitige

Rehabilitation ist ebenso

wichtig. Direkt nach der

Implantation beginnt die

Phase, in der Beweglichkeit,

Muskelkraft und Koordination

wieder aufgebaut

werden müssen. Hier

setzt eine bewährte Therapieform

an: die motorisierte

Bewegungsschiene.

Frühmobilisation mit

System

Sogenannte Bewegungsschienen

– auch

CPM-Schienen (Continuous

Passive Motion)

genannt – ermöglichen

eine kontinuierliche, passive

Beugung und Streckung

des Kniegelenks.

Das bedeutet: Das Gelenk

wird automatisch bewegt,

ohne dass Patientinnen

oder Patienten selbst aktiv

Kraft aufbringen müssen.

Studien zeigen, dass diese

Form der Frühmobilisation

dazu beitragen kann,

die Gelenkbeweglichkeit

zu verbessern, Schwellungen

zu reduzieren

und die Durchblutung zu

Nach einer Knie-OP hilft die Bewegungsschiene zur Frühmobilisation.

fördern. Zudem kann die

Anwendung helfen, Verklebungen

im Gelenk vorzubeugen

und Schmerzen

zu lindern.

Die Nutzung erfolgt in der

Regel mehrmals täglich

über einen festgelegten

Zeitraum. Dabei wird die

Bewegung individuell an

den Heilungsverlauf angepasst

– von kleinen Beugewinkeln

direkt nach der

Operation bis hin zu einer

stetigen Steigerung. Wichtig

ist: Die Anwendung erfolgt

stets in Abstimmung

mit Ärztinnen, Ärzten

oder Physiotherapeutin-

Fotos: privat

nen und -therapeuten. Das

Sanitätshaus Mais bietet

moderne Bewegungsschienen

an und unterstützt Patientinnen

und Patienten

bei der Auswahl sowie der

individuellen Einstellung

der Geräte. Fachkundige

Beratung sorgt dafür, dass

die Therapie sicher und effektiv

zuhause fortgeführt

werden kann.

So wird die Bewegungsschiene

zu einem wichtigen

Baustein auf dem

Weg zurück in den Alltag

– Schritt für Schritt, in

einem Tempo, das dem eigenen

Körper entspricht.

Passau – Josef-Großwald-Weg 1 – Tel.: 0851 988280

Pocking – Berger Straße 5 – Tel.: 08531 8466

Vilshofen – Aidenbacher Straße 36 – Tel.: 08541 7204

Osterhofen – Stadtplatz 36 – Tel.: 09932 400184

Waldkirchen – Am Steinfeld 1 – Tel.: 08581 910606

NEU: Freyung – Stadtplatz 7 – Tel.: 08551 5057

www.rehateammais.de


Gsund Aktiv PR | Gesundheit

5

Wenn der Kopf nicht

abschalten kann

Was hilft, wenn Entspannung zur Herausforderung wird

Foto: djd/RetortaGetty-Imagessturti.jpg

Der Kopf rattert, die To-do-Liste

wächst und nachts kreisen die

Gedanken. Ob Prüfungsstress,

Termindruck im Job oder der

Spagat zwischen Familie und Beruf

– Daueranspannung ist für

viele zum Alltag geworden. Auch

Smartphones und soziale Medien

verstärken das.

Laut Stressreport 2025 der Techniker

Krankenkasse fühlen sich rund

zwei Drittel der Deutschen regelmäßig

gestresst, nur wenige gehen gesund

damit um. Die Folgen können

erheblich sein: Dauerstress erhöht

den Cortisolspiegel, schwächt das

Immunsystem, stört den Schlaf und

steigert das Risiko für Burn-out.

Kraft des Lavendels

Wenn Abschalten schwerfällt,

suchen viele nach sanften Wegen,

wieder zur Ruhe zu kommen. Neben

Bewegung, geregeltem Schlaf und

Entspannungsübungen kann auch

pflanzliche Unterstützung helfen.

Präparate wie RetortaRelax kombinieren

Lavendelblütenextrakt und

-öl – traditionell für ihre beruhigende

Wirkung bekannt – mit Magnesium

zur Unterstützung des Nervensystems

und Vitamin B12 für den

Energiestoffwechsel.

So lassen sich innere Unruhe, Erschöpfung

oder Anspannung oft

abmildern. Wer tagsüber regelmäßig

kleine Entspannungsphasen einbaut,

schafft zudem bessere Voraussetzungen

für erholsamen Schlaf.

Kleine Eingriffe mit Wirkung

Auch einfache Alltagsmaßnahmen

können helfen. Gedanken lassen sich

„auslagern“, indem man abends kurz

notiert, was einen beschäftigt. Das

signalisiert dem Gehirn: für heute

erledigt. Ebenso kann ein ruhiger

Atemrhythmus entlasten – etwa vier

Sekunden einatmen, sechs Sekunden

ausatmen. Schon wenige Minuten

beruhigen Puls und Nervensystem.

Für den Übergang in den Schlaf hilft

oft eine kurze Entspannungsübung

im Liegen: Nacheinander Füße, Beine,

Schultern und Gesicht anspannen

und wieder lösen. Diese Form

der Muskelentspannung unterstützt

dabei, Spannungen bewusst wahrzunehmen

und loszulassen.

Wenn Gedanken dennoch kreisen,

können ruhige Hörgeschichten

oder geführte Meditationen helfen,

den Fokus zu verlagern. So wird

vielleicht nicht jede Nacht perfekt

– aber oft ein Stück ruhiger als die

davor.(djd)


61

Gsund Aktiv PR | Freizeit Anzeige Anzeige1

Hoch hinaus im Passauer Land

Faszinierende Ausblicke zwischen Bayerischem Wald und Alpenpanorama

Aussichtstürme und erhabene Plätze üben eine besondere

Faszination aus. Sie schenken Weitblick, lassen uns durchatmen

und eröffnen Perspektiven, die im Tal verborgen

bleiben. Im Landkreis Passau gibt es zahlreiche solcher Orte

– perfekt für Wanderer, Radfahrer und Naturliebhaber.

Viele dieser Aussichtspunkte liegen direkt an beliebten Wander-

und Radwegen und eignen sich ideal als Ziel oder Ausgangspunkt

für aktive Ausflüge. Ob Blick bis zu den Alpen,

über den Bayerischen Wald oder weit hinein ins Böhmische

– jeder Ort bietet seinen ganz eigenen Zauber. Wer oben angekommen

ist, wird mit beeindruckenden Panoramablicken

und besonderen Momenten belohnt.

DREI BESONDERS SCHÖNE AUSSICHTSPUNKTE STELLEN WIR HIER VOR.

Tittling – Panorama über das Dreiburgenland

Der Aussichtspunkt Blümersberg in Tittling zählt zu den schönsten im unteren Bayerischen

Wald. Vom Marktplatz aus erreicht man ihn in etwa zehn Gehminuten über einen idyllischen

Spazierweg.

Von oben bietet sich ein fantastischer Rundumblick über das Dreiburgenland mit den Burgen

Fürstenstein, Englburg und Saldenburg. Auch der Pilgerweg Via Nova sowie der Kapellenweg

und die Romantiktour führen hier vorbei. Der Aussichtspunkt ist kostenlos und jederzeit

zugänglich.

Büchlberg – Weitblick zwischen

Wald und Steinbruchsee

Eine Attraktion in Büchlberg ist der 29,35

Meter hohe Aussichtsturm mit seiner markanten

Stahlkonstruktion. Über 140 Stufen

erreicht man die Plattform, von der aus sich

ein beeindruckender Rundblick eröffnet: Im

Süden reicht die Sicht bis zu den Alpen und

dem Dachsteinmassiv, im Norden zeigen sich

Rachel, Lusen und Dreisessel.

Der Turm ist jederzeit kostenfrei zugänglich

und liegt direkt am Wanderweg „Büchlberger

Acht“. Im Naturschutzgebiet Bergholz lädt

außerdem der Steinbruchsee Büchlberg mit

seinem tiefblaugrünen Wasser zu Ruhe und

Entspannung ein. Ein Rundweg entlang des

ehemaligen Steinbruchs bietet wunderschöne

Ausblicke.

Hauzenberg – Naturerlebnis am Staffelberg

Der Staffelbergturm in Hauzenberg liegt auf 793 Metern Höhe und bietet nach 63 Stufen eine

herrliche Rundumsicht. Am Fuß des Turms befindet sich das „Turnerkreuz“ mit Grillplatz,

Bänken und Tisch – ein beliebter Rastplatz für Wanderer. Der Wanderweg Nummer 10 startet

am Freudensee und führt durch einen schönen Mischwald hinauf zum Aussichtspunkt. Familien

schätzen besonders den Naturerlebnispfad am Staffelbach mit zwölf Stationen, die den

Ausflug auch für Kinder spannend machen.

Tourismus im Passauer Land

www.passauer-land.de

tourismus@landkreis-passau.de

Telefon 0851 397-2600

Tipp für Entdecker

Wer noch mehr besondere Plätze entdecken

möchte, sollte einen Blick in die kostenlose

Broschüre „Hoch hinaus“ werfen. Sie bietet

einen Überblick über die schönsten Aussichtstürme

und Panoramaorte im Landkreis

Passau – und vielleicht schon die Inspiration

für den nächsten Ausflug.


Gsund Aktiv PR | Wellness

7

Tief verwurzelt erholen und

schwerelos entspannen

Autogenes Training im Wald und Heilwasser in Bad Birnbach

Bad Birnbach. Heilwasser und

Kurwald gehören in Bad Birnbach

seit jeher zusammen. Mit einem

neuen, zertifizierten Präventionsangebot

rückt Bad Birnbach nun

das Thema Waldgesundheit noch

stärker in den Fokus.

Das Programm „Autogenes Training

im Wald und im Wasser“ verbindet

die beruhigende Wirkung des Waldes

mit den gesundheitsfördernden

Möglichkeiten der Rottal Terme.

Heilkräftiger Dreiklang aus

Thermalwasser, Wald und

Kurpark

Die Grundlage dafür bilden wissenschaftliche

Erkenntnisse und praktische

Erfahrung: Bad Birnbach war

Pilotort für Projekte mit der Ludwig-Maximilians-Universität,

zudem

wurden eigens Waldtherapeuten

ausgebildet. Im Mittelpunkt steht

die besondere Verbindung aus der

Lugenz, dem größten zusammenhängenden

Waldgebiet der Region,

dem naturnah gestalteten Kurpark

und der Rottal Terme mit ihrem heilkräftigen

Thermalwasser.

Das neue Angebot wurde gemeinsam

von Waldtherapeutin

Karin Schießl und der Rottal Terme

entwickelt und von der Zentralen

Prüfstelle für Prävention zertifiziert.

Damit ist es grundsätzlich auch

für Zuschüsse durch gesetzliche

Krankenkassen geeignet. Autogenes

Training gilt als bewährte Methode

zur Stressbewältigung und Entspannung.

Im Kurwald finden die

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

ideale Bedingungen, um durch

gezielte Übungen Ruhe, Gelassenheit

und innere Balance zu fördern.

Die Methode kann das allgemeine

Wohlbefinden stärken und auch bei

Schlafproblemen, innerer Unruhe

oder körperlichen Beschwerden

unterstützend wirken.

Ergänzt wird das Programm durch

einen Aufenthalt in der Rottal

Terme, insbesondere in der Salzwasserlagune.

Dort wird das Bad Birnbacher

Heilwasser mit Sole angereichert,

sodass ein Schwebegefühl

ähnlich wie im Toten Meer entsteht.

So wird das Thema Entspannung auf

wohltuende Weise vom Wald in das

Wasser verlängert.

Waldkobolde und Waldfeen

Wald- und Klimapfad in der Lugenz

Wer darüber hinaus weitere Wald-

Erfahrungen sammeln möchte, kann

den Wald- und Klimapfad in der Lugenz

entdecken. Der Lehrpfad führt

durch ein naturnahes Waldstück und

bietet zahlreiche Informationen zu

Wald, Klima und ihren Veränderungen.

Insgesamt 19 Infotafeln und 18

Baumtafeln vermitteln Wissen rund

um den Lebensraum Wald. Ergänzt

wird der Pfad durch Holzkunstwerke

wie die „Waldkobolde“ und die

„Waldfeen“ sowie durch ein Dendrophon,

an dem sich der Klang von

Baumstämmen erleben lässt. (tvo)

Weitere Informationen unter www.

badbirnbach.de.

Foto: Tourismusverband-Ostbayern-Gerhard-Illig


8 Gsund Aktiv PR | Gesundheit

Frühlingserwachen

ohne Schniefen

Welche Maßnahmen helfen, Blütenpollen aus Wohnräumen fernzuhalte

Die Heuschnupfen-Saison beginnt

immer früher: Bereits im Januar

sorgten milde Temperaturen für

einen massiven Flug von Haselund

Erlenpollen. Umso wichtiger

wird für Betroffene eine pollenfreie

Zone in den eigenen vier Wänden.

Spezielle Schutzgewebe wie

Polltec-TFP von Neher halten die

Allergieauslöser an Fenster- und

Türöffnungen wirksam ab. Das

feinmaschige Material fängt bis zu

90 Prozent der Allergene ab, ohne

Licht oder Luftzufuhr spürbar einzuschränken.

Für eine gute Wirkung

ist eine maßgenaue Montage durch

Fachbetriebe entscheidend, damit

keine Lücken entstehen. Ergänzend

hilft es, Kleidung nach dem Aufenthalt

im Freien sofort zu wechseln

und abends die Haare zu waschen.

Unter www.pollenschutz.de finden

Betroffene Experten in ihrer Nähe

und weitere Tipps. (djd)

Foto: djd/Neher

Anzeige

MVZ Freyung

MVZ Grafenau

Krankenhaus Freyung

Krankenhausstr. 6, 94078 Freyung

Tel.: 08551 977-0

Fax: 08551 977-1106

Bannholz 4a, 94078 Freyung

Krankenhaus Grafenau

Schwarzmaierstr. 21, 94481 Grafenau

Tel.: 08552 421-0

Fax: 08552 421-3106

Schwarzmaierstr. 21, 94481 Grafenau

Gesundheitszentrum

Waldkirchen

Erlenhain 6, 94065 Waldkirchen

Kommunal, kompetent, individuell

Unfallchirurgie Endoprothetik Orthopädie Neurochirurgie

Visceralchirurgie Gefäßchirurgie Anästhesie Innere Medizin

Kardiologie Neurologie Gastroenterologie Onkologie

Palliativmedizin Pneumologie Urologie Plastische Chirurgie

Gynäkologie/Geburtshilfe Radiologie Psychosomatik

Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde Dermatologie


Gsund Aktiv PR | Gesundheit

9

„Wenn der Alltag wackelt“

Ein Blick hinter die Kulissen des Sozialpädagogischen Dienstes am

Gesundheitsamt des Landkreises

Foto: Tharushi Jayawardana/Pixabay

Auch im Landkreis Freyung-Grafenau

verbergen sich hinter vielen

Türen soziale und gesundheitliche

Problemlagen – geprägt von Rückzug,

Überforderung und fehlender

Anbindung an das Hilfesystem.

„Hausbesuche und Gespräche gehören

zum Arbeitsalltag unserer

Sozialpädagogen, um Menschen in

belastenden Lebenssituationen zu

erreichen“, erklärt Dr. Drachsler,

die den zuständigen Fachbereich

am Gesundheitsamt leitet. Ziel der

Fachkräfte ist es, Kontakt herzustellen,

Vertrauen aufzubauen und

Wege aus schwierigen Situationen

aufzuzeigen. Der Sozialpädagogische

Dienst versteht sich dabei als

zentrale Anlaufstelle für Menschen,

bei denen das Leben gerade aus dem

Gleichgewicht geraten ist.

Zuhören und verstehen

Die Hilfe setzt möglichst früh an,

bevor Krisen eskalieren. Dabei geht

es nicht nur um organisatorische Unterstützung,

sondern vor allem um

echtes Zuhören und einen respektvollen

Umgang. Der Dienst sieht sich

als Zwischenstation für Menschen,

die in persönlichen oder gesundheitlichen

Krisen vorübergehend die

Orientierung verloren haben.

„Viele schämen sich für ihre Lage,

doch psychische Krisen oder Suchterkrankungen

können jeden treffen“,

betont Dr. Kandlbinder, fachliche

Leiterin des Gesundheitsamtes.

Umso wichtiger ist ein geschützter

Raum, in dem Betroffene erleben:

Hier werde ich verstanden und nicht

bewertet.

Ein Kompass im System

Die Themen sind vielfältig – von

psychischen Belastungen über

Suchtprobleme bis hin zu Herausforderungen

des Älterwerdens.

Die Sozialpädagogen koordinieren

passende Hilfen, lotsen durch das

oft unübersichtliche Sozialsystem

und begleiten Betroffene bei Bedarf

auch längerfristig. Im Mittelpunkt

steht dabei stets, die Selbstständigkeit

zu erhalten und zu stärken.

„Wir wollen Menschen befähigen,

ihr Leben wieder eigenständig zu

meistern“, so Dr. Drachsler. Gerade

in belastenden Phasen bieten die

Fachkräfte Orientierung, gehen aktiv

auf Betroffene zu und beziehen auch

Angehörige mit ein, die häufig selbst

an ihre Grenzen kommen.

Niederschwellig und diskret

Vertrauen ist die Grundlage der

Arbeit. Die Beratung ist freiwillig,

kostenlos und unterliegt der Schweigepflicht.

„Niemand muss befürchten,

dass Informationen ungefiltert

weitergegeben werden“, versichert

Dr. Drachsler. Dieses Zusammenspiel

aus fachlicher Kompetenz und

Empathie schafft ein verlässliches

Sicherheitsnetz. Ziel ist es, überwältigende

Probleme in bewältigbare

Schritte zu übersetzen – mit professioneller

Begleitung an der Seite.

Wer Unterstützung für sich oder Angehörige

sucht, kann sich telefonisch

unter 08551/57-4000 oder per

E-Mail an gesundheitsamt@landkreis-frg.de

an das Gesundheitsamt

wenden.


10 Gsund Aktiv PR | Regional

Der Schlüssel zum inneren

Frieden

100 Stunden Grenzerfahrung im Bayerwald

„Diese Erfahrung war für mich

der Schlüssel zu meinem inneren

Frieden.“ Mit diesen eindrucksvollen

Worten beschreibt der Autor

und „Bayerwald Coach“ Kevin

Kronschnabl in seinem Buch „100

Stunden schlaflos durch den Bayerischen

Wald“ seine persönliche

Reise zur Selbstfindung.

Kürzlich war er für eine Impulslesung

in der Kreisbibliothek Freyung

zu Gast, die weit über eine klassische

Buchvorstellung hinausging.

Dabei nahm er die Zuhörer mit auf

eine Reise – nicht nur durch die

Wildnis des Bayerischen Waldes,

sondern vor allem in das eigene Ich.

Auf der Suche nach innerem

Frieden

Lange Zeit war sein Leben vom

Leistungsdenken „Höher, Schneller,

Weiter“ geprägt. In seinem Werk

schildert er den radikalen Bruch mit

diesem Muster und die Erfahrungen

seiner Extrem-Pilgerwanderung.

Die zentrale Botschaft, die er dem

Publikum ans Herz legte, lautete:

das befreiende Prinzip des „Wollen

statt Müssen“.

Vom Leistungsdruck zur

Selbstreflexion

Er ermutigte die Anwesenden, das

Hamsterrad der Erwartungen zu verlassen

und eigene Lebensziele mutig

zu hinterfragen. Innerer Frieden

entstehe nicht durch das Erreichen

fremder Maßstäbe, sondern durch

Ehrlichkeit sich selbst gegenüber.

Die Atmosphäre in der Bibliothek war

von besonderer Intensität geprägt.

Kronschnabl wechselte gekonnt

zwischen humorvollen Anekdoten

und nachdenklichen Momenten und

fesselte damit sein Publikum. Es war

kein bloßes Vorlesen, sondern ein

leidenschaftlicher Impuls, die eigene

Perspektive zu verändern.

Für einen passenden Rahmen sorgte

das Team der Kreisbibliothek mit kleinen

Leckerbissen und Erfrischungen.

So entstand Raum für persönliche

Gespräche, in denen die Gäste ihre

Eindrücke teilten und die angestoßenen

Themen vertieften.

Foto: Landratsamt Freyung-Grafenau


Gsund Aktiv PR | Regional

11

Ein digitaler Kompass

Landkreis Freyung-Grafenau schaltet neuen Pflegewegweiser für

Senioren und Angehörige auf der Homepage frei

Stellten die neue leicht zugänglichen digitale Plattform zum Thema Pflege und Angebote für Senioren und Menschen mit Handicap im

Landkreis vor (von rechts) vor: Landrat Sebastian Gruber, Lena Schandra, Pro-jektleitung Smartes Land ILE Ilzer Land, Christian Fiebig,

Sachgebietsleiter Landkreisangelegenheiten und René Kurtz, Leitung GesundheitsregionPlus Landkreis Freyung-Grafenau.

Foto: Landratsamt Freyung-Grafenau

Wenn Pflegebedürftigkeit unerwartet

eintritt, stehen Familien

häufig vor vielen Fragen. „Mit

unserem neuen Online-Angebot

geben wir den Menschen genau

für solche Situationen eine digitale

Handreichung, die schnell Orientierung

bietet und Wege verkürzt.

Die oft anstrengende Suche wird

mit diesem Werkzeug deutlich erleichtert“,

betont Landrat Sebastian

Gruber zum Start des Projekts.

Mit dem neuen digitalen Pflegewegweiser

erweitert der Landkreis

Freyung-Grafenau sein Unterstützungsangebot

und bündelt zentrale

Informationen zur Seniorenarbeit

auf einer leicht zugänglichen Online-Plattform.

Das Portal entstand

in Kooperation mit der ILE Ilzer

Land und dient als Orientierungshilfe

durch die Pflegelandschaft im

Landkreis und den umliegenden

Gemeinden. Nutzer erhalten schnell

einen strukturierten Überblick über

ambulante Pflegedienste, stationäre

Einrichtungen und alltagsnahe Hilfsangebote.

Auch Begegnungs- und

Freizeitangebote für Senioren sowie

Selbsthilfegruppen sind übersichtlich

dargestellt. Die Plattform ergänzt

den gedruckten Wegweiser und

erleichtert die Suche nach Unterstützung

deutlich – schnell, aktuell und

flexibel.

Interaktive Suche und schnelle

Hilfe per Klick

Herzstück der Plattform ist eine

komfortable Suchfunktion mit

interaktiver Karte, die schnell zeigt,

welche Angebote vor Ort verfügbar

sind. Ergebnisse lassen sich

zudem als persönliche Liste ausdrucken

– etwa für Familiengespräche.

Ergänzend bietet das Portal einen

Überblick über Beratungsangebote

im Landkreis Freyung-Grafenau.

Ratsuchende finden Ansprechpartner

zu Entlastung, Pflege und

rechtlichen Fragen. Checklisten und

Ratgeber zum Download unterstützen

Schritt für Schritt, während

ein FAQ-Bereich wichtige Fragen

kompakt beantwortet.

Ein lebendiges System: Bürgerbeteiligung

erwünscht

Der Landkreis legt großen Wert

darauf, die Informationen aktuell

zu halten. Da sich Angebote in der

Pflegelandschaft regelmäßig verändern,

setzt die Verwaltung auch

auf die Mithilfe der Bürgerinnen

und Bürger. Wer fehlende, veraltete

oder neue Ansprechpartner melden

möchte, kann sich unkompliziert per

E-Mail an homepage@landkreis-frg.

de wenden.

Der digitale Pflegewegweiser ist ab

sofort unter www.freyung-grafenau.

de/pflegewegweiser sowie über den

entsprechenden QR-Code auf den

Infomaterialien des Landkreises erreichbar.


12

Anzeige 2

Vernetzt forschen und

Zukunft gestalten.

Der Campus Hutthurm als

Knotenpunkt moderner Forschung

Am Campus Hutthurm treffen interdisziplinäre

Forschung, starke

Partnerschaften und praxisnahe

Innovation aufeinander – mit dem

Ziel, gemeinsam mit Wissenschaft

und Industrie Lösungen für morgen

zu entwickeln.

Gemeinsam stärker

durch Vernetzung

Der Campus Hutthurm ist weit

mehr als ein einzelner Forschungsstandort:

Er ist Teil eines leistungsstarken

Netzwerks der Technischen

Hochschule Deggendorf mit

insgesamt 16 Forschungs- und

drei Studienstandorten. Seit seiner

Eröffnung im Jahr 2019 steht der

Campus exemplarisch für eine neue

Art der Forschung – vernetzt, interdisziplinär

und anwendungsnah.

Im Zentrum steht dabei die enge

Zusammenarbeit mit anderen

Forschungsinstituten, Hochschulen,

Unternehmen sowie klinischen Partnern.

Diese Vernetzung ermöglicht

nicht nur den schnellen Transfer von

Erkenntnissen in die Praxis, sondern

schafft auch Raum für neue Ideen

und innovative Lösungsansätze. Der

Campus fungiert als Plattform, auf

der Kompetenzen gebündelt und

Synergien gezielt genutzt werden

– von der Grundlagenforschung bis

hin zur marktnahen Entwicklung.

Interdisziplinarität

als Schlüssel zum Erfolg

Besonders deutlich wird die Stärke

des Campus Hutthurm in seinen

beiden zentralen Instituten: dem

Institut für Kunststofftechnik &

Simulation sowie dem Institut für

Medical Science & Engineering. Beide

Einrichtungen arbeiten eng miteinander

und mit externen Partnern

zusammen, um komplexe Fragestellungen

ganzheitlich zu bearbeiten.

Das Institut für Kunststofftechnik

& Simulation schlägt die Brücke

Foto: MuW/m.wagner

zwischen Forschung und industrieller

Anwendung. Im Fokus stehen

Materialentwicklung, Prozessoptimierung

und Simulation – mit dem

Ziel, effizientere, nachhaltigere und

leistungsfähigere Produkte zu entwickeln.

Parallel dazu verbindet das Institut

für Medical Science & Engineering

Ingenieurwissenschaften mit

medizinischer Forschung. Durch die

Kombination von KI, Simulation und

Materialwissenschaft entstehen innovative

Ansätze für personalisierte

Partner der heimischen Wirtschaft

Technische Hochschule Deggendorf

Campus Hutthurm

Hochleiten 1, 94116 Hutthurm


13 Anzeige

3

Diagnostik und Therapie – etwa in

der Tumorfrüherkennung oder bei

der Entwicklung smarter medizinischer

Materialien.

Gerade diese interdisziplinäre

Zusammenarbeit eröffnet neue Perspektiven

und ermöglicht Lösungen,

die in isolierten Forschungsstrukturen

kaum denkbar wären.

Forschung mit Praxisbezug

und Wirkung

Die Forschungsprojekte am Campus

sind vielfältig und spiegeln die

enge Verzahnung mit Partnern aus

Industrie und Wissenschaft wider.

Beispiele reichen von KI-gestütztem

3D-Druck über digitale Zwillinge für

Hochleistungsanwendungen bis hin

zu innovativen Recyclingtechnologien

für Verbundwerkstoffe.

Auch im medizinischen Bereich

entstehen durch Kooperationen mit

klinischen Partnern zukunftsweisende

Entwicklungen – etwa in der

rehabilitativen Exoskelettforschung

oder bei der Modellierung von

Tumorwachstum. Ziel ist es stets,

Forschungsergebnisse schnell in

konkrete Anwendungen zu überführen

und so einen direkten Mehrwert

für Wirtschaft und Gesellschaft zu

schaffen.

Kooperation als

Innovationsmotor

Ein zentraler Erfolgsfaktor des

Campus Hutthurm ist seine Rolle

als Schnittstelle: zwischen Wissenschaft

und Wirtschaft, zwischen

Theorie und Praxis, zwischen

regionaler Verankerung und internationaler

Ausrichtung. Unternehmen

profitieren von der Zusammenarbeit

durch Zugang zu modernster

Forschung, Fördermöglichkeiten

und effizientem Projektmanagement.

Gleichzeitig entstehen durch

gemeinsame Projekte Prototypen,

neue Geschäftsmodelle und sogar

Ausgründungen.

Der Campus zeigt eindrucksvoll, wie

moderne Forschung heute funktioniert:

nicht isoliert, sondern im

engen Austausch.

Fazit

Mit seinem starken Netzwerk, klar

definierten Forschungsschwerpunkten

und konsequenten

Praxisbezug ist der Campus Hutthurm

ein zentraler Treiber für Innovation.

Hier wird deutlich: Die

Lösungen für die Herausforderungen

von morgen entstehen dort,

wo Wissen geteilt, Kompetenzen

vernetzt und Ideen gemeinsam

weitergedacht werden.

Foto v.l.: Prof. Dr. Thiha Aung, Leitung IMSE, Tim Stockbauer, M.Sc., Operative Leitung,

Dr. Valentin Dalbauer, Leitung IKS (Fotos: MuW/KH Schoppa)

FORSCHUNGS -

NETZWERK

ERÖFFNUNG DES STANDORT

HUTTHURM 2019

o

Förderung durch den

Freistaat Bayern

in Zusammenarbeit mit der

Technischen Hochschule

Deggendorf

• Die THD bietet ein

Netzwerk, bestehend aus:

• 16 Forschungsstandorten

• 3 Studienstandorten

www.th -deg.de/tc -hutthurm


14 Gsund Aktiv PR | Anzeige

Anzeige

1

Auszeit zu zweit, trotz

Pflegebedarf

Wie Paare gemeinsame Reisen vorbereiten und Unterstützung finden

Viele Pflegebedürftige werden

nicht von ihren Kindern betreut,

sondern von Menschen, mit denen

sie in Ehe oder Partnerschaft leben.

Wünscht sich das Paar dann einen

gemeinsamen Urlaub, ist das mit

viel Planungsaufwand verbunden.

„Davon sollte man sich aber nicht

entmutigen lassen, sondern rechtzeitig

Unterstützung suchen“, meint

Tanja Ruck von der Pflegeberatung

compass. Eine Pflegeberatung

kann bei der Organisation helfen

und Finanzierungsmöglichkeiten

aufzeigen. Kostenfrei gibt es diese

für jeden unter der compass-Service-Nummer

0800-1018800. Am

einfachsten zu organisieren ist ein

Urlaub in Deutschland, denn dabei

können alle Leistungen der Pflegeversicherung

genutzt werden. Unter

www.pflegeberatung.de finden sich

Anbieter und Hotels, die auf Pflegebedürftige

spezialisiert sind. (djd)

Foto: djd/compass private pflegeberatung GmbH

ImmaDo

DORINA DEHN

24 STUNDEN PFLEGE

ImmaDo

24 STUNDEN PFLEGE

„Einen alten Baum

Zuverlässige und herzliche

Melden Sie sich einfach

bei mir – kostenlos &

unverbindlich:

01514 203 24 22

dehn@immado.eu

www.immado.eu

„Einen alten Baum

pflanzt man nicht um“

Die Alternative zum Pflegehe

Wenn es im Alter nicht mehr

dungen an. Für viele ältere Me

hohe Belastung - psychisch w

einfach nach Hause.

Wir stehen Ihnen mit über 15

betreuen Sie persönlich und i

Zuverlässige und herzliche Betreuung

in Ihren eigenen vier Wänden

Die Alternative zum Pflegeheim

Wenn es im Alter nicht mehr ohne Hilfe geht,

stehen schwere Entscheidungen an. Für viele

ältere Menschen & ihre Angehörigen ist das

eine hohe Belastung - psychisch wie physisch.

Holen Sie sich die nötige Hilfe einfach nach

Hause.

Wir stehen Ihnen mit über 15 Jahren Erfahrung

zur Seite, begleiten & betreuen Sie persönlich

und individuell.


Gsund Aktiv PR | Regional

15

Gut vorbereitet für den

Ernstfall

Neue Notfall- und Vorsorgemappe des Landratsamtes Freyung-Grafenau

v. l.: Alois Weber (Kreisbehindertenbeauftragter), Nicole Polleichtner (Kreisseniorenbeauftragte), Andrea Hohenwarter (Sachbearbeiterin

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Landrat Sebastian Gruber, Christian Fiebig (Sachgebietsleiter Landkreisangelegenheiten) Foto:

Landratsamt Freyung-Grafenau

Das Landratsamt Freyung-Grafenau

stellt eine aktualisierte Notfallund

Vorsorgemappe zur Verfügung,

die in Zusammenarbeit mit der Kliniken

Am Goldenen Steig gGmbH

entstanden ist. Sie hilft dabei, wichtige

persönliche, medizinische und

organisatorische Informationen

übersichtlich zusammenzustellen,

damit im Ernstfall schnell gehandelt

werden kann.

Unfälle oder plötzliche Erkrankungen

können jeden treffen. In solchen

Situationen ist es für Angehörige und

medizinisches Personal entscheidend,

rasch auf zentrale Daten zugreifen zu

können.

Die Mappe bietet hierfür praktische

Unterstützung mit Formularen zu persönlichen

Angaben, Kontaktpersonen,

Medikamenten und behandelnden

Ärzten.

Neue Inhalte für die digitale

Vorsorge

Neu ist ein Kapitel zur digitalen

Vorsorge. Es zeigt, wie Zugänge zu

E-Mail-Konten, sozialen Netzwerken

und Online-Diensten dokumentiert

werden können. Ebenfalls neu ist ein

heraustrennbarer Notfallpass, der

wichtige Informationen enthält und

im Alltag mitgeführt werden kann.

Zusätzlich wird erläutert, wie digitale

Daten im Ernstfall rechtssicher

zugänglich gemacht werden können.

Damit wird die Vorsorge um einen

Bereich erweitert, der im Alltag zunehmend

an Bedeutung gewinnt.

Landrat Sebastian Gruber betont:

„Ein Notfall tritt unerwartet ein.

Umso wichtiger ist es, dass entscheidende

Informationen schnell

verfügbar sind. Die Mappe ist ein

einfaches, aber wirkungsvolles Instrument

zur Vorsorge und entlastet

Angehörige.“

Kostenfrei erhältlich und leicht

anzuwenden

Die Mappe wurde im Landratsamt

überarbeitet, Inhalte aktualisiert

und übersichtlich strukturiert. Ziel

war es, ein leicht verständliches und

zugleich umfassendes Angebot zu

schaffen. Sie richtet sich an Menschen

jeden Alters, kann Schritt für

Schritt ausgefüllt und jederzeit aktualisiert

werden. Die Neuauflage wird

auch von der Seniorenbeauftragten

Nicole Polleichtner und dem Behindertenbeauftragten

Alois Weber

begrüßt. Die Mappe ist kostenfrei im

Landratsamt, in Rathäusern sowie

online zum Download erhältlich. Es

wird empfohlen, sie gut auffindbar

aufzubewahren und Vertrauenspersonen

über den Aufbewahrungsort

zu informieren.


16 Gsund Aktiv PR | Regional

Gemeinsam für eine gesündere

Zukunft im Landkreis

Startschuss zur Umsetzung des Masterplans Prävention

Freyung-Grafenau. Mit einer gut

besuchten Präventionskonferenz

ist im Landkreis Freyung-Grafenau

der offizielle Auftakt zur

Vorstellung des „Masterplans

Prävention Bayern“ gelungen. Ziel

ist es, eine neue Präventionskultur

zu etablieren: weg von einem reaktiven

Gesundheitssystem hin zu

einem vorausschauenden Ansatz,

der Gesundheit stärkt und Krankheiten

frühzeitig verhindert.

Organisiert und moderiert wurde

die Veranstaltung von René Kurtz,

Geschäftsstellenleiter der Gesundheitsregion

Plus, sowie Christopher

Kessel vom Gesundheitsamt und Geschäftsführer

des Suchtarbeitskreises.

Beide betonten die Bedeutung

einer engen Zusammenarbeit aller

beteiligten Akteure.

„Prävention kann nur wirksam sein,

wenn alle relevanten Perspektiven

eingebracht werden“, so Kessel.

Zum Auftakt stellte Kurtz die zentralen

Inhalte des Masterplans vor. Prävention

solle künftig stärker in allen

Lebensbereichen verankert werden:

„Unser Ziel ist es, Gesundheit frühzeitig

zu fördern und nachhaltige

Strukturen aufzubauen.“

Einen fachlichen Impuls gab Dr. Andreas

Weishäupl von der Universität

Passau. Er hob die Bedeutung von

Bewegung für die körperliche und

mentale Gesundheit hervor: „Schon

kleine Bewegungseinheiten im Alltag

haben einen positiven Effekt.“

Über 40 Prozent der Jugendlichen

verbringen täglich mehr

als vier Stunden in sozialen

Medien

Im anschließenden Workshop beschäftigten

sich die Teilnehmenden

mit der Prävention von Suchtverhalten,

insbesondere im Umgang mit

digitalen Medien. Aktuelle Zahlen

zeigen: Über 40 Prozent der Jugendlichen

verbringen täglich mehr als

vier Stunden in sozialen Medien,

mehr als 30 Prozent empfinden ihre

Nutzung als belastend. Trotz bestehender

Angebote wurde weiterer

Handlungsbedarf festgestellt, etwa

bei Themen wie Online-Betrug und

Künstliche Intelligenz.

Die Konferenz machte deutlich, dass

im Landkreis bereits viele engagierte

Ansätze bestehen, diese jedoch stärker

vernetzt und weiterentwickelt

werden müssen. Eingeladen waren

Vertreter aus Behörden, Polizei,

Schulen und dem Gesundheitswesen.

Zum Abschluss zogen die Organisatoren

ein positives Fazit. Die Veranstaltung

sei ein gelungener Auftakt,

auf dessen Grundlage nun konkrete

Projekte entwickelt werden sollen.

Die Teilnehmenden zeigten sich entsprechend

optimistisch: Der Start für

eine intensivere, vernetzte Präventionsarbeit

im Landkreis ist gemacht.

Bild: (v.l.): Christopher Kessel und René Kurtz geben gemeinsam mit den Teilnehmenden den Startschuss für den Masterplan Prävention.

Foto: Landratsamt Freyung-Grafenau.


Gsund Aktiv PR | Regional

17

Neuausrichtung und

Herausforderungen

Vorplanungen für Zentrum für Forensische Psychiatrie laufen

Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich traf sich mit Prof. Dr. Joachim Nitschke (r.) in der Verwaltung des Bezirksklinikums Mainkofen

zum Jahresgespräch. Foto: Bezirk Niederbayern, Verena Roider

Mainkofen. Das Jahresende sei herausfordernd

gewesen, resümierte

Prof. Joachim Nitschke, Ärztlicher

Direktor des Bezirkskrankenhauses

Straubing, im Gespräch

mit Bezirkstagspräsident Dr. Olaf

Heinrich.

Wie im November 2025 beschlossen,

werden die Maßregelvollzugseinrichtungen

in Mainkofen und

Straubing organisatorisch zum

Zentrum für Forensische Psychiatrie

zusammengeführt. Ziel ist eine

einheitliche, starke Struktur in

Niederbayern. Die Vorplanungen

laufen bereits; Nitschke wird die

Leitung übernehmen. Durch die

Bündelung sollen Synergien genutzt,

Schwerpunktstationen gebildet und

Therapien weiterentwickelt werden.

Dafür seien jedoch umfangreiche

organisatorische Maßnahmen und

Schulungen nötig.

Eine zentrale Aufgabe bleibe

die Gewinnung und Bindung

qualifizierter Mitarbeiter.

Trotz Fachkräftemangel zeigt sich

Nitschke optimistisch: Kontakte zu

Pflegeschulen, seine Lehrtätigkeit an

der Universität Regensburg sowie

Symposien und Forschungsprojekte

sollen helfen. Besonders betont er

die Attraktivität der neuen Stellen

und die Chance für Beschäftigte,

eigene Ideen einzubringen.

Belastet wurde die Stimmung zuletzt

durch die Berichterstattung zum

Geiselnahmeprozess. Viele Beteiligte

seien weiterhin traumatisiert,

teils auch retraumatisiert worden.

Zwar sind alle wieder im Dienst,

und Arbeit könne stabilisieren,

doch die Aufarbeitung dauere an.

Mit dem Abschluss des Prozesses

hofft Nitschke auf eine Rückkehr

zur Normalität. Nach dem Vorfall

im August 2024 wurden zahlreiche

Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt;

interne und externe Untersuchungen

sind abgeschlossen. „Wir sind gut

aufgestellt“, so Nitschke.

Resozialisierung im Fokus

Ein weiteres zentrales Projekt ist

das geplante Resozialisierungshaus

in Straubing. Der Bezirksausschuss

genehmigte die Baumaßnahme im

Oktober 2025. Dort sollen künftig

24 Patienten schrittweise auf ein Leben

außerhalb des Maßregelvollzugs

vorbereitet werden. Ziel ist es, Rückfälle

in Sucht oder Straffälligkeit zu

reduzieren. Eine solche Einrichtung

existierte bislang in Straubing nicht,

da die Klinik lange einen Sonderstatus

hatte. Erst mit der Neuordnung

des Maßregelvollzugs durch das

Bayerische Sozialministerium im

Jahr 2019 erhielt sie den gleichen

Versorgungsauftrag wie andere Einrichtungen.

Die Planungen für das Resozialisierungshaus

sind weit

fortgeschritten.

Nitschke wertet das Projekt als wichtiges

Signal und dankt dem Bezirk

Niederbayern für die Unterstützung.

Auch Bezirkstagspräsident Heinrich

betont die Bedeutung: Resozialisierung

sei gesetzlich verankert und

erfordere strukturelle Anpassungen.

Mit dem neuen Zentrum und dem

Resozialisierungshaus solle eine

umfassende Betreuung gewährleistet

werden. Zudem werde weiterhin auf

transparente Öffentlichkeitsarbeit

gesetzt, um über die Arbeit des Maßregelvollzugs

zu informieren und

Verständnis zu fördern.


18 Gsund Aktiv PR | Regional

Kinderklinik ausgezeichnet

Gütesiegel bietet Orientierung für Eltern, Angehörige und

medizinisches Fachpersonal

Passau. Erneut hat das Team der

Kinderklinik Dritter Orden Passau

das Gütesiegel „Ausgezeichnet.

FÜR KINDER 2026-2027 plus“ erhalten.

„Das Siegel basiert auf einer freiwilligen

Prüfung, der wir uns gerne

unterziehen, um unsere Strukturqualität

transparent darstellen

zu können“, erklärt Sandra Eder,

Bereichsleiterin der Organisationsentwicklung

in der Kinderklinik. Die

Auszeichnung habe dabei eine große

Bedeutung für das gesamte Team der

Kinderklinik. „Die Gesamtsituation

für Kliniken ist in diesen Zeiten sehr

angespannt. Der Gesundheitssektor

massiv unterfinanziert – deswegen

macht uns diese Auszeichnung besonders

stolz“, so Eder weiter.

Ein Kompass für unser Team

In diesen herausfordernden Zeiten

so abzuliefern, unterstreiche die

großartige Arbeit und das Zusammenspiel

der Mitarbeitenden in der

Kinderklinik, dankt auch der Ärztliche

Direktor Prof. Dr. Matthias Keller

seinem Team. „Das Gütesiegel ist ein

Kompass für unser Team, aber dient

natürlich auch als eine Art Orientierungshilfe

für Eltern auf der Suche

nach einer Qualitätskinderklinik –

heimatnah und hochspezialisiert“,

ergänzt Keller.

Der Fokus der mittlerweile neunten

Bewertungsrunde durch die Bewertungskommission

lag dabei auf der

Stärkung der Kinderkrankenpflege

allgemein sowie auf der Abbildung

der pädiatrischen Behandlungsschwerpunkte.

„Eltern, Angehörige,

aber auch medizinisches Fachpersonal

profitieren von diesem Siegel,

das ein Aushängeschild für eine

bestmögliche Qualität in Versorgung

darstellt“, so auch Reinhard Schmidt,

Geschäftsführer der Kinderklinik

Dritter Orden Passau.

Kombination aus Kinderchirurgie

und konservativer Kinder-

und Jugendmedizin

Weiter hat die Kinderklinik die Auszeichnung

mit einem „plus“ versehen

kommen – dieses Plus steht

für die Sicherstellung der kinderchirurgischen

Versorgung, die die

Kinderklinik mit der Fachklinik für

Kinderchirurgie und Kinderurologie

abdeckt. „Damit sind wir im

östlichen Niederbayern die einzige

Klinik, die diese Kombination aus

Kinderchirurgie und konservativer

Kinder- und Jugendmedizin der Bevölkerung

und unseren Patientinnen

und Patienten in dieser Form heimatnah

zur Verfügung stellt“, freut sich

Keller über die Auszeichnung mit

dem Gütesiegel, dass die Kinderklinik

damit bereits über ein Jahrzehnt

kontinuierlich führen darf – ein

klarer Ausdruck der nachhaltigen

Anstrengungen, die bestmögliche,

qualitativ hochwertige und wohnortnahe

Versorgung zu gewährleisten.

Hintergrund zum Gütesiegel

Ausgezeichnet. FÜR KINDER.

Es ist das große Anliegen aller in der

Kinder- und Jugendmedizin Tätigen,

die Qualität der stationären Behandlung

von Kindern und Jugendlichen

in Deutschland zu sichern und

möglichst noch weiter zu verbessern.

Aus diesem Grund haben die Gesellschaft

der Kinderkrankenhäuser und

Kinderabteilungen in Deutschland

e.V. (GKinD), die Bundesarbeitsgemeinschaft

Kind und Krankenhaus

(BaKuK) und das Bündnis

für Kinder- und Jugendgesundheit

(BÜNDNIS (vormals DAKJ) zusammen

mit der Deutschen Gesellschaft

für Kinder- und Jugendchirurgie

(DGKJCH) 2009 das Gütesiegel ‚Ausgezeichnet.

FÜR KINDER‘ entwickelt.

Die Erfüllung der geforderten

Qualitätskriterien wurde von einer

multiprofessionellen siebenköpfigen

Bewertungskommission überprüft.


Gsund Aktiv PR | Regional

19

Kritik an Sparvorschlägen

der Bundesregierung

„Stabile Kassenbeiträge entstehen nicht durch weniger Leistungen“

als auch das Verfahren mit sehr

kurzfristigen Fristen würden der

Tragweite des Themas nicht gerecht,

sagt der BHV-Vorsitzende. Der

vorliegende Gesetzentwurf setze vor

allem auf kurzfristige Kostendämpfung

und greife damit zu kurz, da er

die strukturellen Ursachen steigender

Ausgaben nicht ausreichend

adressiere, so Berek.

Aus Sicht des BHV liegt der Schlüssel

zur nachhaltigen Stabilisierung

der Beitragssätze in einer deutlich

stärkeren Präventionsstrategie. „Wer

Beitragssätze dauerhaft stabilisieren

will, muss Krankheit vermeiden

- nicht nur Kosten verwalten“, so

Berek. Die bayerischen Heilbäder

und Kurorte verfügten bereits heute

über geeignete Strukturen, um wirksame

Prävention umzusetzen - mit

medizinisch begleiteten, evidenzbasierten

Programmen, die auf

Bewegung, Ernährung und Stressreduktion

abzielen und nachhaltige

Verhaltensänderungen fördern.

Aus Sicht des BHV liegt der Schlüssel zur nachhaltigen Stabilisierung der Beitragssätze

in der gesetzlichen Krankenversicherung in einer deutlich stärkeren Präventionsstrategie.

„Wer Beitragssätze dauerhaft stabilisieren will, muss Krankheit vermeiden - nicht nur

Kosten verwalten“, so der Präsident des Bayerischen Heilbäder-Verbands, Landrat Peter

Berek. Foto: BHV

Bad Füssing/Berlin - Bayerns

Heilbäder mit ihren rund 23 Millionen

Übernachtungen jährlich

fordern im Zuge des aktuellen

Gesetzgebungsverfahrens zur

Stabilisierung der Beitragssätze in

der gesetzlichen Krankenversicherung,

beitragsfremde Leistungen

konsequent aus Steuermitteln zu

finanzieren.

„Es braucht endlich klare Verhältnisse.

Was nicht originär Aufgabe der

Beitragszahler ist, darf auch nicht

über Beiträge finanziert werden“,

betont der Präsident des Bayerischen

Heilbäder-Verbands (BHV),

Landrat Peter Berek. „Beiträge

müssen für Prävention und Gesundheit

der Versicherten eingesetzt

werden und nicht für versicherungsfremde

Leistungen“, so der BHV-

Vorsitzende. Zugleich fordert der

Verband deutlich mehr Investitionen

in Prävention. „Beitragssatzstabilität

entsteht nicht durch Leistungskürzungen,

sondern durch weniger

Krankheit“, sagt BHV-Geschäftsführer

Frank Oette.

Stärkere Präventionsstrategie

Zugleich äußert der Verband deutliche

Kritik am Vorgehen der Politik.

Sowohl die inhaltliche Ausrichtung

Der Verband spricht sich daher

dafür aus, strukturierte Präventionsangebote

stärker im Leistungskatalog

der GKV zu verankern und

gezielt auszubauen. Dazu gehören

insbesondere mehrtägige, qualitätsgesicherte

Programme in anerkannten

Heilbädern und Kurorten sowie

eine verbindliche Mittelbindung für

Intensivprävention. „Wir haben in

Deutschland eine leistungsfähige

Infrastruktur für Prävention, die

bislang nicht ausreichend genutzt

wird. Hier liegt ein erhebliches

Potenzial, um Krankheitslast zu

reduzieren und die Finanzierung

der GKV langfristig zu entlasten“,

ergänzt BHV-Geschäftsführer Frank

Oette.

Der Bayerische Heilbäder-Verband

ist die Dachorganisation der rund

70 Kurbetriebe, Heilbäder und

Kurorte im Freistaat. Diese erwirtschaften

jährlich rund 5,6 Milliarden

Euro Umsatz und sichern rund

100.000 Arbeitsplätze.


20 Gsund Aktiv PR | Gesundheit

Risiko sozialer

Isolation erhöht

Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Menschen aus?

Soziale Kontakte sind ein grundlegendes

menschliches Bedürfnis.

Soziale Isolation und Einsamkeit

stehen nachweislich mit chronischen

Erkrankungen wie Herz-

Kreislauf-Leiden, Schlaganfall,

Diabetes und Demenz sowie mit

einer insgesamt schlechteren Gesundheit

in Zusammenhang.

Um die Gesundheit der Bevölkerung

zu stärken, ist es daher wichtig,

Faktoren zu verstehen, die soziale

Beziehungen schwächen oder zerstören.

Eine neue Studie in Nature Health

von Dr. Samia C. Akhter-Khan, Prof.

Julianne Holt-Lunstad und Prof.

Shuyan Liu zeigt, dass der Klimawandel

dabei eine bislang unterschätzte

Rolle spielt.

Neben Umwelt- und Gesundheitsfolgen

trägt er demnach auch zu

Einsamkeit und sozialer Isolation

bei. Laut Dr. Akhter-Khan gibt es

zunehmende Evidenz, dass klimabedingte

Veränderungen soziale

Netzwerke beeinträchtigen.

Extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen

oder Hitzewellen

können alltägliche soziale Kontakte

einschränken, Gemeinschaften destabilisieren

und Konflikte verstärken.

Besonders betroffen sind

marginalisierte und schutzbedürftige

Gruppen, die ohnehin ein erhöhtes

Risiko für Einsamkeit tragen. Fehlende

soziale Unterstützung kann ihre

körperliche und psychische Gesundheit

zusätzlich verschlechtern und

Krankheitsverläufe beschleunigen.

Die Autorinnen stellen verschiedene

Ansätze vor, um sozialen Zusammenhalt

im Kontext des Klimawandels

zu stärken. Da Menschen, die

allein leben, ein höheres Sterberisiko

bei extremen Wetterereignissen

haben, können starke soziale Bindungen

die Resilienz von Gemeinschaften

deutlich erhöhen. Nachbarschaftsprogramme,

bei denen etwa

auf alleinlebende ältere Menschen

geachtet wird, senken nachweislich

die Sterblichkeit während Hitzewellen.

Auch gemeinsames Klimaengagement

kann soziale Resilienz

fördern und Einsamkeit verringern –

insbesondere bei älteren Menschen.

„Wenn wir mehr Möglichkeiten

schaffen, sich aktiv für den Klimaschutz

zu engagieren, stärken wir

den sozialen Zusammenhalt und

bauen Spannungen zwischen den

Generationen ab“, so Dr. Akhter-

Khan.

Die Forscherinnen betonen zugleich

den weiteren Forschungsbedarf,

etwa zu den Auswirkungen von Einsamkeit

auf politische Einstellungen,

Verschwörungsglauben oder Klimaleugnung.

Angesichts zunehmender

extremer Wetterereignisse plädieren

sie dafür, Klima- und Gesundheitspolitik

stärker zu verzahnen, um

sowohl soziale als auch klimatische

Resilienz zu fördern.

(deutschesgesundheitsportal.de)

Foto: AdobeStock_359241663


Gsund Aktiv PR | Regional

21

Cannabis-

Teillegalisierung

Risiken und Auswirkungen auf die Bezirkskliniken im Blick

Über Risiken und Auswirkungen der Cannabis-Teillegalisierung auf die Bezirkskliniken berichtete Dr. Florian Moser (links) in der Sitzung

des Bezirkstags. Foto: Bezirk Niederbayern, Verena Roider

Seit gut zwei Jahren ist Cannabis in

Deutschland teilweise legal – unter

bestimmten Auflagen. Die Reform

bleibt umstritten und war nun

Thema im Bezirkstag von Niederbayern.

Im Fokus standen mögliche Risiken

sowie Auswirkungen auf die Bezirkskliniken,

insbesondere mit Blick auf

Kinder und Jugendliche.

Nach wie vor Kritik an Teillegalisierung

Am 1. April 2024 trat das Gesetz

in Kraft, das Besitz sowie privaten

und gemeinschaftlichen Anbau für

Volljährige erlaubt; für Minderjährige

bleibt Cannabis verboten. Erste

wissenschaftliche Zwischenbilanzen

fallen differenziert aus: Ein befürchteter

deutlicher Konsumanstieg ließ

sich bislang nicht belegen. Kritisch

bewertet wird jedoch unter anderem

die Verschreibung von Medizinalcannabis

mit teils hohem Wirkstoffgehalt.

Gleichzeitig hat sich Deutschland

zu einem der größten legalen

Cannabismärkte Europas entwickelt.

Die Politik reagierte bereits mit

strengeren Regelungen, dennoch

bleibt die Diskussion kontrovers.

Auch im Bezirk Niederbayern

wird die Entwicklung aufmerksam

verfolgt. In der Sitzung vom 15.

April befasste sich der Bezirkstag

auf Antrag der CSU mit möglichen

Risiken der Legalisierung und deren

Auswirkungen auf die Kliniken. Ergänzend

brachte die SPD die Frage

ein, welche Rolle Medienkonsum

– insbesondere soziale Netzwerke –

für die psychische Gesundheit junger

Menschen spielt.

Erste Erkenntnisse aus der

Praxis

Dr. Florian Moser vom Bezirkskrankenhaus

Landshut berichtete

aus der klinischen Praxis. Zwischen

2018 und 2025 stieg die Belegung

deutlich an, während Suchtbehandlungen

leicht rückläufig waren. Ein

klarer Anstieg cannabisbedingter

oder psychotischer Störungen ist

bislang nicht erkennbar, auch wenn

Cannabis innerhalb der Suchtdiagnosen

häufiger vorkommt. Aufgrund

geringer Fallzahlen seien die

Ergebnisse jedoch nur eingeschränkt

aussagekräftig. Im ambulanten Bereich

zeigt sich hingegen ein Anstieg

cannabisbezogener Diagnosen, auch

bei jüngeren Patienten. Allerdings

wurde die Suchtambulanz erst 2020

eingerichtet, weshalb unklar bleibt,

ob tatsächlich mehr Menschen konsumieren

oder ob sie heute besser

erreicht werden.

Verlässliche Daten in fünf bis

zehn Jahren zu erwarten

Dr. Moser betonte, dass belastbare

Aussagen erst in einigen Jahren

möglich seien. Auch die Auswirkungen

von Medienkonsum auf die psychische

Gesundheit müssten weiter

untersucht werden. Bezirkstagspräsident

Dr. Olaf Heinrich unterstrich,

dass man die Entwicklungen genau

beobachte, um frühzeitig reagieren

zu können – insbesondere zum

Schutz von Kindern und Jugendlichen.


22 Gsund Aktiv PR | Pflege

Wenn das Vergessen

beginnt

Was Betroffene bei Anzeichen von Demenz tun sollten

Die ersten Anzeichen sind oft nicht

ganz eindeutig. Sind ein verpasster

Termin oder ein verlegter Schlüssel

Ausdruck normaler Vergesslichkeit

oder ein Zeichen eines

gestörten Kurzzeitgedächtnisses?

War man nur einen Moment lang

unaufmerksam oder fällt es einem

generell schwer, Gesprächen zu

folgen? Wurde nur der Wochentag

verwechselt oder funktioniert die

Orientierung in Zeit und Raum

nicht mehr richtig?

„Nicht jede Zerstreutheit ist ein Anzeichen

von Demenz, aber wenn sich

kognitive Probleme häufen und den

Alltag beeinträchtigen, sollte man

sich ärztlich untersuchen lassen“,

empfiehlt Lukas Wildenauer von der

Pflegeberatung compass. „Wird eine

beginnende Demenz festgestellt,

ist auch eine fachkundige Beratung

sinnvoll.

“Oft sperren sich Betroffene jedoch

gegen eine Untersuchung – zum Beispiel

aus Scham oder Angst. „Dann

sollten Angehörige das Thema immer

wieder behutsam ansprechen. Es

kann auch hilfreich sein, die Demenz

nicht in den Vordergrund zu

stellen, sondern beispielsweise einen

allgemeinen Gesundheitscheck oder

eine Prüfung der Fahrtüchtigkeit

vorzuschlagen“, so der Pflegeberater

Wildenauer.

Nach der Diagnose folgt die

Planung

Steht die Diagnose Demenz fest, gilt

es, die zukünftige Versorgung zu

planen. Dazu gehören unter anderem

eine Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung,

Alltagshilfen und

pflegerische Unterstützung. Hierbei

können ausgebildete Pflegeberaterinnen

und -berater helfen. Sie sind

etwa unter der kostenfreien Servicenummer

0800-101-8800 für jeden

erreichbar.

Bei privat Versicherten bietet compass

Pflegeberatung telefonisch, per

Videogespräch und als Hausbesuch

an. Gesetzlich Versicherten stehen die

Pflegestützpunkte zur Verfügung.

Praktische Tipps erleichtern

den Alltag

Im Verlauf einer Demenzerkrankung

nimmt der Pflegebedarf in der Regel

immer weiter zu. Gerade zu Beginn

kommen Erkrankte oft noch gut

zurecht. „Hier helfen oft praktische

Dinge wie ein großer Kalender mit

allen Terminen, ein regelmäßiger

Tagesablauf, eine Abschaltautomatik

am Herd, Namensschilder oder

Zettel mit Notruftelefonnummern in

der Kleidung, nicht zu vergessen das

Wegschließen gefährlicher Medikamente

und Reinigungsmittel“, erklärt

Wildenauer. Viele weitere Tipps gibt

es unter www.pflegeberatung.de.

„Wichtig ist, rechtzeitig einen Antrag

auf Pflegeleistungen zu stellen und

eine gute Versorgungsplanung zu

machen. So ist man auf Verschlechterungen

vorbereitet und wird nicht

überrollt, wenn sich die Situation

ändert.“ (djd)

Foto: DJD/compass private pflegeberatung


Gsund Aktiv PR | Regional

23

Pflege und Teilhabe

Kommunale Senioren- und Behindertenbeauftragte im Landkreis im

fachlichen Austausch

Stehend v. r.: Marco Binder (Caritas), Alexandra Renoth (EUTB), Gertraud Seidl (stellvertretende Kreisseniorenbeauftragte), Mario

Brandl (stellvertretender Kreisbehindertenbeauftragter), Franz Brunner (stellvertretender Landrat), Nicole Polleichtner (Kreisseniorenbeauftragte)

und Christian Fiebig (Sachgebietsleiter Landkreisangelegenheiten) Foto: Landratsamt Freyung-Grafenau

Bei einer Informationsveranstaltung

im Landkreis Freyung-Grafenau

erhielten kommunale Senioren-

und Behindertenbeauftragte

einen umfassenden Einblick in

Pflege- und Teilhabeangebote.

Referenten waren Alexandra Renoth

von der Ergänzende unabhängige

Teilhabeberatung sowie Marco Binder

vom Kreis-Caritasverband.

Würdigung des Engagements

Stellvertretender Landrat Franz

Brunner eröffnete die Veranstaltung

und dankte den Beauftragten für

ihren Einsatz.

Auch Kreisseniorenbeauftragte Nicole

Polleichtner und der stellvertretende

Behindertenbeauftragte Mario

Brandl unterstrichen die Bedeutung

des fachlichen Austauschs.

Tagespflege als wichtige Stütze

Marco Binder stellte die Tagespflegeeinrichtungen

in Waldkirchen,

Grafenau und Freyung vor. Diese

ermöglichen pflegebedürftigen

Menschen Betreuung am Tag bei

gleichzeitigem Verbleib im eigenen

Zuhause.

Neben pflegerischen Leistungen

stehen soziale Aktivitäten sowie die

Förderung geistiger und körperlicher

Fähigkeiten im Mittelpunkt und entlasten

zugleich Angehörige.

Unabhängige Beratung zur

Teilhabe

Alexandra Renoth erläuterte die Arbeit

der EUTB. Das Angebot richtet

sich an Menschen mit (drohender)

Behinderung, chronischen Erkrankungen

sowie deren Angehörige.

Ziel ist eine unabhängige, niedrigschwellige

Beratung zur Förderung

selbstbestimmter Teilhabe. Schwerpunkte

sind unter anderem Wohnen,

Arbeit, Mobilität, Assistenz und

Pflege.

Neue Informationsangebote

Aus dem Landratsamt stellte Sachgebietsleiter

Christian Fiebig aktualisierte

Hilfsmittel vor, darunter

den neu aufgelegten Senioren- und

Behindertenwegweiser sowie eine

überarbeitete Notfall- und Vorsorgemappe.Ergänzend

wurde der digitale

Pflegewegweiser des Landkreises

präsentiert. Als „digitaler Kompass“

bietet er einen schnellen Überblick

über regionale Beratungs- und

Unterstützungsangebote.

Die Veranstaltung machte deutlich,

wie wichtig frühzeitige Information,

gute Vernetzung und wohnortnahe

Beratung sind, um Pflege und Teilhabe

bestmöglich zu unterstützen.


24

Gsund Aktiv PR | Gesundheit

Sommer, Sonne, Hautkrebs

Schöne Haut braucht Verantwortung

Prof. CH Dr. med. Mehmet Atila,

Facharzt für Plastische und Ästhetische

Chirurgie und Direktor der

„Medical Inn“-Klinik in Düsseldorf,

erklärt, warum Bräune mehr

schadet, als viele vermuten.

„Ich erlebe täglich, wie eng Ästhetik

und Gesundheit miteinander verbunden

sind. Gerade im Sommer

wird das oft unterschätzt: UV-Strahlung

ist einer der größten Risikofaktoren

für Hautkrebs – sie wirkt leise,

unsichtbar und über Jahre hinweg.

Dabei ist nicht nur Sonnenbrand das

Problem, jede regelmäßige UV-Belastung

summiert sich im Hautgedächtnis.

Bis zu 90 Prozent der Hautkrebserkrankungen

stehen mit UV-Strahlung

in Zusammenhang. Selbst

scheinbar moderate Sonneneinwirkung

oder der Besuch im Solarium

können langfristig Schäden verursachen.

Was viele ebenfalls überrascht:

Bräune ist kein Zeichen von

Gesundheit, sondern bereits eine

Schutzreaktion der Haut auf Zellschäden.

In der plastisch-ästhetischen Medizin

sehe ich die Folgen übermäßiger

UV-Belastung frühzeitig: vorzeitige

Hautalterung, Elastizitätsverlust

und Pigmentveränderungen. Moderne

Verfahren wie Ultraschall, Lasertherapien,

medizinische Peelings

oder Microneedling, unter anderem

auch mit Radiofrequenz, können

UV-bedingte Veränderungen sichtbar

verbessern.

Doch der entscheidende Punkt ist:

Ich behandle oft das Ergebnis jahrelanger

Hautbelastung. Hochwertige

Medizin bedeutet aber immer

auch Prävention, Aufklärung und

nachhaltige Hautgesundheit. Ein

konsequenter Sonnenschutz mit hohem

Lichtschutzfaktor, mindestens

SPF 30–50, das Meiden intensiver

Mittagssonne und ein geschulter

Prof. CH Dr. med. Mehmet Atila, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie engagiert

sich seit vielen Jahren auch sozial bei Institutionen wie Interplast e. V. und ReStore

Worldwide und behandelt bei humanitären Einsätzen als rekonstruktiv-plastischer Chirurg

schwer verletzte Patienten in Entwicklungsländern, zum Beispiel in Ghana. Seit 2017

vertritt Prof. CH Dr. Atila ReStore Worldwide in der Funktion des europäischen Direktors.

Foto: Medical INN

Blick für Veränderungen der Haut

sind daher entscheidend.

Mein Rat: Der Sommer sollte

bewusst genossen werden – jedoch

nicht auf Kosten der Hautgesundheit.

Konsequenter Sonnenschutz

ist keine Nebensache, sondern die

wirksamste Anti-Aging-Strategie

und zugleich der beste Beitrag zur

Vorbeugung von Hautkrebs.“

Weitere Informationen unter www.

medical-inn.com


Gsund Aktiv PR | Gesundheit

25

Gesund altern beginnt im

Stoffwechsel

Warum Gesundheit zur Herausforderung moderner Gesellschaften wird

System aus dem Gleichgewicht,

entsteht eine Insulinresistenz:

Zucker bleibt im Blut, während die

Energieverwertung gestört ist. Diese

schleichende Entwicklung steht in

Zusammenhang mit Erkrankungen

wie Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck

und Fettleber. Viele Menschen

zeigen bereits frühe Anzeichen, oft

unbemerkt.

Die Rolle der Zellenergie

Zentral für den Energiestoffwechsel

sind die Mitochondrien. Sie

versorgen den Körper mit Energie

für Bewegung, Denken und Organfunktionen.

Dauerhaft erhöhte

Blutzuckerwerte können ihre

Effizienz beeinträchtigen. Die Folge:

geringere Belastbarkeit, langsamere

Regeneration und vermehrte Zellbelastung

durch freie Radikale. Dies

kann sich in schnellerer Ermüdung,

reduzierter Ausdauer und nachlassender

Konzentration äußern.

Einfluss des Alltags

Gesundheitsökonomin Dr. Anna Wohlthat (Foto: Natalia Skvortsova)

Gesundheitliche Herausforderungen

moderner Gesellschaften

entstehen zunehmend im Stoffwechsel.

Neben bekannten Risikofaktoren

wie Bewegungsmangel

oder ungesunder Ernährung rückt

die Regulation von Blutzucker,

Insulin und Zellenergie in den Fokus.

Sie beeinflusst nicht nur die

individuelle Gesundheit, sondern

auch langfristig Leistungsfähigkeit

und Stabilität von Gesellschaften.

„Die eigentliche Herausforderung ist

nicht das Älterwerden, sondern die

Stabilität der Gesundheit im Alter“,

erklärt Anna Wohlthat. Studien

zeigen, dass Stoffwechselveränderungen

oft Jahre vor Erkrankungen

beginnen und eng mit Lebensstil

und Umweltbedingungen verbunden

sind.

Blutzucker und Insulin im

Gleichgewicht

Der Blutzuckerspiegel zeigt, wie gut

der Körper Zucker verarbeitet. Nach

dem Essen sorgt Insulin dafür, dass

Zucker in die Zellen gelangt und

dort als Energie dient. Gerät dieses

Stoffwechselprobleme entstehen

nicht nur individuell, sondern auch

durch äußere Faktoren wie lange

Sitzzeiten, wenig Bewegung, stark

verarbeitete Lebensmittel und

Stress. Dadurch wird Stoffwechselgesundheit

zunehmend zu einer

gesellschaftlichen Aufgabe. Bewegungsfreundliche

Städte, bessere Ernährungsbildung

und gesundheitsorientierte

Arbeitsmodelle können

helfen, stabile Prozesse zu fördern.

Fazit

Frühe Veränderungen im Stoffwechsel

bleiben oft lange unbemerkt, bieten

aber Chancen zur Prävention. Entscheidend

ist ein Zusammenspiel aus

individuellem Verhalten und unterstützenden

Lebensbedingungen, um

Gesundheit und Leistungsfähigkeit

langfristig zu erhalten. Weitere Informationen

unter www.wohlthat.ag


26 Gsund Aktiv PR | Gesundheit

Keine Zeit verlieren –

richtig handeln

Was im Notfall zählt und warum jede Minute entscheidend ist

Foto: DJD/VKS/Getty Images/stefanamer

Gerade mit Beginn der Motorradsaison

steigt das Unfallrisiko.

„Zurzeit starten viele Motorradfans

in die Zweiradsaison – darunter

auch Fahrerinnen und Fahrer,

die nur gelegentlich unterwegs

sind und sich überschätzen“, so

Brenner. Kommt es zu einem Unfall,

ist eine schnelle und strukturierte

Erstversorgung lebensentscheidend.

Dazu zählen nicht nur medizinisches

Fachwissen und Infusionslösungen,

sondern auch das richtige Absetzen

des Notrufs. Wer die 112 wählt,

sollte ruhig bleiben, klare Angaben

machen und die fünf W-Fragen

beantworten: Wo ist der Unfall passiert?

Was ist geschehen? Wie viele

Verletzte gibt es? Welche Verletzungen

sind erkennbar? Anschließend

gilt es, auf Rückfragen der Leitstelle

zu warten und das Gespräch nicht

selbst zu beenden – häufig werden

bereits am Telefon lebensrettende

Hinweise gegeben.

Lebenswichtige

Infusionslösungen

Infusionslösungen spielen bei der

Erstversorgung eine zentrale Rolle,

etwa um bei starkem Blutverlust den

Kreislauf zu stabilisieren. Zum Einsatz

kommen sogenannte Vollelektrolytlösungen

– mehr zur Herstellung

unter www.vks-kalisalz.de. Sie

bestehen aus Wasser, Natriumchlorid

sowie Mineralstoffen wie Kalium,

Calcium und Magnesium in körperähnlicher

Konzentration. Elektrolyte

sind für viele Stoffwechselprozesse

unverzichtbar: Kalium unterstützt

die Reizweiterleitung der Muskeln

und die Herzfunktion, Natrium

reguliert unter anderem den Wasserhaushalt.

Die für die Elektrolytlösungen verwendeten

Pharmasalze haben einen

Reinheitsgrad von 99,9 Prozent. Wie

bei allen medizinischen Anwendungen

ist auch hier die dauerhaft

hohe Qualität der Ausgangsstoffe

entscheidend. Diese Anforderungen

erfüllen die Rohstoffe, die in einigen

deutschen Kali- und Salzbergwerken

gefördert werden. Mithilfe aufwendiger

Technik entstehen daraus

hochreine Pharmasalze. Die gesamte

Produktion ist nach ISO-Normen

zertifiziert und wird von unabhängigen

Prüfdienstleistern überwacht.

Erst nach der Analyse kontinuierlich

entnommener Proben werden

die Vollelektrolytlösungen für den

Einsatz in Krankenhäusern und der

Notfallmedizin freigegeben. „Eine

Arbeit als Notarzt ohne Infusionslösungen

ist undenkbar“, sagt Brenner.

„Sie verschaffen uns bei der Erstversorgung

rund 30 Minuten zusätzliche

Zeit – Zeit, die ein Leben retten

kann.“ (djd)


Gsund Aktiv PR | Gesundheit

27

Nicht nur sauber, sondern

auch glücklich

Aktuelle Studie: Putzen trägt zum Wohlbefinden und Zufriedenheit bei

Was für manche nur eine lästige

Pflicht darstellt, ist für viele andere

ein Weg zu mehr Wohlbefinden

und innerer Balance: Saubermachen

löst Stress und sorgt für

mehr Zufriedenheit im Alltag.

Zu dieser Erkenntnis kommt die

aktuelle internationale Putzstudie

von Kärcher, die Gewohnheiten und

das Putzverhalten in zehn Ländern

beleuchtet. Die Ergebnisse zeigen:

mehr Zufriedenheit und überraschend

wenig Streit ums Saubermachen.

Deutsche tanken Energie beim

Sauber machen

Putzen ist für viele Deutsche laut

der Studienergebnisse ein effektiver

Stresskiller und sorgt für mentale

Klarheit: 80 Prozent der Befragten

fühlen sich in einem sauberen Zuhause

ausgeglichener und klarer im

Kopf, 73 Prozent sind motivierter

und energiegeladener. Das gute

Gefühl, etwas geschafft zu haben,

wiegt dabei am stärksten: 83 Prozent

der Befragten geben dies als

positive Auswirkung auf ihr persönliches

Wohlbefinden an.

Hygiene dient der Gesundheitsprophylaxe

Sauberkeit hat neben der mentalen

Komponente auch Auswirkungen

auf die körperliche Gesundheit: 42

Prozent der Deutschen spüren durch

Sauberkeit weniger Allergiesymptome,

über die Hälfte (51 Prozent)

gibt an, in einem sauberen Zuhause

besser schlafen zu können.

Und für 44 Prozent ist Putzen laut

der Kärcher-Studie sogar eine Art

Sport, der sie fitter fühlen lässt. Für

ein Wohlfühl-Wohnklima setzen die

meisten dabei auf klassische Routinen:

Ein sauberes Bett ist mit 77

Prozent der Spitzenreiter unter den

Gesundheitsfaktoren. 71 Prozent

fühlen sich in staubfreier Umgebung

am wohlsten und gesündesten und

mehr als jede zweite Person (55 Prozent)

nennt frische Luft als wichtigen

Faktor für Wohlbefinden und

Gesundheit zu Hause.

Häusliche Harmonie beim

Putzen

Überraschend ist das Ergebnis zur

häuslichen Harmonie: Nur bei

fünf Prozent der Deutschen sorgt

das Thema Putzen regelmäßig für

Konflikte in der Beziehung und nur

vier Prozent geben an, ihren Partner

wegen ungleicher Arbeitsverteilung

weniger gern zu haben.

Besonders auffällig: Im Alter wird

weniger um die Hausarbeit gestritten.

16 Prozent der 18- bis

24-Jährigen, aber nur zwei Prozent

der 55- bis 65-Jährigen nehmen die

Reinigungsaufgaben als Anlass für

einen Streit. (djd)

DJD/Alfred Kärcher/Getty Images/LightFieldStudios


28 Gsund Aktiv PR | Sonderthema

20 Fakten und Tipps

für ein gesundes und

langes Leben

Die nachfolgenden 20 Beiträge zeigen, wie sehr sich unser Blick auf Gesundheit verändert hat: Weg von der reinen

Behandlung von Krankheiten, hin zu einem bewussten, aktiven und möglichst gesunden Leben bis ins Alter. Im

Mittelpunkt stehen neue Erkenntnisse aus Medizin und Forschung – von Longevity, Darmgesundheit und personalisierter

Medizin bis hin zu künstlicher Intelligenz und Wearables. Gleichzeitig wird deutlich, dass Gesundheit

oft nicht in spektakulären Wundermitteln liegt, sondern in alltäglichen Entscheidungen: Bewegung, Krafttraining,

Schlaf, Stressmanagement, ausgewogene Ernährung und Achtsamkeit.

Die Fakten und Tipps verbinden moderne Trends wie Biohacking, Intervallfasten, Functional Fitness oder Digital

Detox mit einer klaren Botschaft: Der menschliche Körper ist anpassungsfähig, aber er braucht Pflege, Balance

und Aufmerksamkeit. Es geht um Muskeln und Mikrobiom, um Hormone und Herzgesundheit, um Daten und

doch immer auch um Lebensqualität.

So entsteht ein facettenreiches Bild moderner Gesundheitskultur – zwischen Hightech und Hausverstand, Wissenschaft

und Alltag. Die Beiträge laden dazu ein, Gesundheit neu zu denken: nicht als starres Ziel, sondern als

lebenslangen Prozess, den jeder Mensch mit kleinen, klugen Schritten selbst mitgestalten kann.

Foto: Pixabay shian_designshop-ai-generated-8943553


Gsund Aktiv PR | 20 Fakten und Tipps für ein gesundes und langes Leben

29

01

Länger leben – aber gesund

Wie Longevity-Forschung unseren Blick auf das Altern verändert

Immer mehr Menschen möchten

nicht nur alt werden, sondern

möglichst lange gesund bleiben.

Genau darum geht es beim

Trendthema „Longevity“. Wissenschaftler,

Mediziner und Biohacker

arbeiten weltweit daran,

den Alterungsprozess besser zu

verstehen – und vielleicht sogar zu

verlangsamen.

Altern ist kein Zufall

Lange galt Altern als unvermeidlicher

Prozess, den man kaum beeinflussen

kann. Doch die moderne

Forschung zeigt ein anderes Bild.

Gene spielen zwar eine Rolle, doch

Lebensstil, Ernährung und Bewegung

haben einen enormen Einfluss darauf,

wie schnell unser Körper altert.

Studien belegen: Wer sich regelmäßig

bewegt, ausgewogen ernährt und

Stress reduziert, kann seine gesunde

Lebensspanne deutlich verlängern.

Die Rolle

von Ernährung

und

Bewegung

Ein zentraler

Faktor ist die

Ernährung.

Wissenschaftler

empfehlen

eine überwiegend

pflanzenbasierte

Kost

mit viel Gemüse,

gesunden

Fetten und

moderatem Eiweißkonsum. Auch

Intervallfasten wird zunehmend

untersucht, weil es Reparaturprozesse

im Körper anregen kann.

Mindestens genauso wichtig ist

Bewegung. Besonders Krafttraining

schützt Muskeln und Knochen und

reduziert das Risiko für viele Krankheiten.

Der Blick in die Zukunft

In der Longevity-Forschung wird

auch an Medikamenten geforscht,

die Alterungsprozesse beeinflussen

könnten. Noch steckt vieles in den

Anfängen.

Sicher ist jedoch: Ein gesunder

Lebensstil bleibt der wichtigste

Schlüssel zu einem langen Leben.

02

Der Darm – unser unterschätztes Superorgan

Warum das Mikrobiom immer stärker in den Fokus der Medizin rückt

Lange Zeit wurde der Darm

vor allem als Verdauungsorgan

betrachtet. Heute weiß man: In

unserem Darm lebt ein riesiges

Ökosystem aus Milliarden von

Bakterien – das sogenannte

Mikrobiom. Und dieses hat

weit mehr Einfluss auf unsere

Gesundheit, als lange angenommen.

Im Darm leben mehr Mikroorganismen

als unser Körper Zellen besitzt.

Diese Bakterien helfen bei der

Verdauung, produzieren Vitamine

und unterstützen das Immunsystem.

Gerät dieses Gleichgewicht aus der

Balance, kann das weitreichende

Folgen haben.

Forscher bringen eine gestörte Darmflora

inzwischen mit zahlreichen

Erkrankungen in Verbindung – von

Übergewicht über Diabetes bis hin zu

Depressionen.

Ernährung als Schlüssel

Die gute Nachricht: Wir können

unser Mikrobiom aktiv beeinflussen.

Besonders Ballaststoffe aus Gemüse,

Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten

fördern eine gesunde Darmflora.

Auch fermentierte Lebensmittel wie

Joghurt oder Sauerkraut enthalten

wertvolle Bakterien.

Darmgesundheit im Alltag

Wer seinen Darm unterstützen möchte,

sollte vor allem abwechslungsreich

essen, Stress reduzieren und

unnötige Antibiotika vermeiden.

Denn ein gesunder Darm ist die

Grundlage für einen gesunden

Körper.


30 Gsund Aktiv PR | Sonderthema

03

Medizin nach Maß

Wie personalisierte Medizin Therapien revolutioniert

In der klassischen Medizin erhalten

Patienten mit derselben

Krankheit oft die gleiche Behandlung.

Doch jeder Mensch ist biologisch

einzigartig. Genau hier setzt

die personalisierte Medizin an.

Die Rolle der Gene

Dank moderner Genanalysen

können Ärzte heute immer genauer

erkennen, welche Therapien bei

einem Patienten besonders gut

wirken könnten. Vor allem in der

Krebsmedizin wird dieses Prinzip

bereits erfolgreich angewendet.

Tumore werden genetisch analysiert,

um gezielt Medikamente

einzusetzen, die genau zu den Veränderungen

im Erbgut passen.

Daten verändern die Medizin

Neben genetischen Informationen

spielen auch Lebensstil, Umwelt-

faktoren und

Gesundheitsdaten

eine

immer größere

Rolle.

Wearables

und digitale

Gesundheitsakten

liefern

zusätzliche

Hinweise.

Chancen

und Herausforderungen

Die personalisierte

Medizin

könnte

Therapien

deutlich

wirksamer machen und Nebenwirkungen

reduzieren. Gleichzeitig

stellt sie das Gesundheitssystem

vor neue Herausforderungen –

etwa beim Datenschutz oder bei

den Kosten.

04

Wenn Algorithmen Krankheiten erkennen

Wie künstliche Intelligenz die Medizin verändert

KI gilt als eine der größten technologischen

Revolutionen unserer

Zeit. Auch in der Medizin spielt sie

eine immer wichtigere Rolle.

Schneller und präziser diagnostizieren

Moderne KI-Systeme können riesige

Datenmengen analysieren. In der

Radiologie erkennen Algorithmen

auf Röntgenbildern oder MRT-Aufnahmen

oft kleinste Veränderungen,

die selbst erfahrenen Ärzten entgehen

könnten.

Auch bei Hautkrebs oder Augenkrankheiten

zeigen KI-Systeme

bereits beeindruckende Ergebnisse.

Unterstützung für Ärzte

Dabei geht es nicht darum, Ärzte

zu ersetzen. Vielmehr dient KI als

Unterstützung. Sie hilft, Diagnosen

schneller zu stellen und Risiken

früher zu erkennen.

Die Medizin der Zukunft

In Zukunft könnten KI-Systeme sogar

individuelle Gesundheitsrisiken

vorhersagen und präventive Maßnahmen

empfehlen. Entscheidend

wird sein, Technologie verantwortungsvoll

einzusetzen.


Gsund Aktiv PR | Sonderthema

31

05

Biohacking – Selbstoptimierung im Trend

Wie Menschen versuchen, ihre Gesundheit gezielt zu verbessern

Eiskalte Duschen, Hightech-Wearables

oder spezielle Nahrungsergänzungsmittel

– Biohacking

ist ein Trend, der immer mehr

Anhänger findet. Ziel ist es, den

eigenen Körper besser zu verstehen

und gezielt zu optimieren.

Der Körper als Experiment

Viele Biohacker messen regelmäßig

Schlaf, Herzfrequenz oder Blutzuckerwerte.

Mit diesen Daten versuchen sie herauszufinden,

welche Gewohnheiten

ihre Gesundheit verbessern.

Zwischen Wissenschaft und

Lifestyle

Einige Methoden haben tatsächlich

wissenschaftliche Grundlage – etwa

ausreichend Schlaf, Bewegung oder

gesunde Ernährung. Andere Trends

sind jedoch weniger gut belegt.

Kleine Hacks mit

großer Wirkung

Die meisten Experten

sind sich einig:

Die wichtigsten

„Biohacks“ sind

überraschend einfach.

Regelmäßiger

Schlaf, Bewegung,

Stressreduktion und

eine ausgewogene

Ernährung wirken

oft stärker als teure

Gadgets. Entscheidend

ist dabei vor

allem die Regelmäßigkeit

im Alltag.

Schon kleine, konsequent

umgesetzte

Gewohnheiten

können langfristig

große Veränderungen

bewirken.

06

Hormone – die heimlichen Dirigenten unseres Körpers

Warum unser hormonelles Gleichgewicht entscheidend ist

Hormone steuern fast alle wichtigen

Prozesse im Körper. Sie

beeinflussen unseren Stoffwechsel,

den Schlaf, die Stimmung und

sogar unser Gewicht. Gerät dieses

empfindliche System aus dem

Gleichgewicht, spüren wir das oft

deutlich.

Botenstoffe mit großer Wirkung

Hormone sind chemische Botenstoffe,

die über das Blut zu verschiedenen

Organen gelangen. Sie regulieren

unter anderem Hunger, Stress,

Wachstum und Fortpflanzung. Besonders

bekannt sind Hormone wie

Insulin, Cortisol oder Testosteron.

Gerät das Gleichgewicht durcheinander,

kann das vielfältige Folgen

haben – von Müdigkeit und Gewichtszunahme

bis zu Schlafstörungen

oder Stimmungsschwankungen.

Stress als hormoneller

Störfaktor

Ein wichtiger

Einflussfaktor ist

Stress. Dauerhaft

erhöhte Cortisolwerte

können den

Stoffwechsel verändern

und langfristig

sogar das

Risiko für Krankheiten

erhöhen.

Auch Schlafmangel

wirkt sich

direkt auf das Hormonsystem

aus.

Balance im Alltag

Regelmäßige Bewegung, ausreichend

Schlaf und eine ausgewogene

Ernährung helfen, das hormonelle

Gleichgewicht zu stabilisieren. Auch

Stressmanagement spielt eine wichtige

Rolle.


32 Gsund Aktiv PR | Gesundheit

07

Zone-2-Training – der neue Star im Ausdauertraining

Warum langsames Training überraschend effektiv sein kann

Wer an Ausdauertraining denkt,

hat oft schweißtreibende Einheiten

im Kopf. Doch Sportwissenschaftler

sprechen derzeit über

einen ganz anderen Trend: das

sogenannte Zone-2-Training.

Training im „Wohlfühlbereich“

Zone-2 beschreibt einen moderaten

Belastungsbereich, in dem man

noch problemlos sprechen kann.

Der Puls liegt meist bei etwa 60 bis

70 Prozent der maximalen Herzfrequenz.

In diesem Bereich trainiert

der Körper besonders effizient den

Fettstoffwechsel und verbessert die

Leistungsfähigkeit der Mitochondrien

– der Kraftwerke unserer Zellen.

Grundlage für Fitness

Viele Ausdauersportler nutzen Zone-

2-Training als Basis ihrer Fitness.

Studien zeigen, dass regelmäßige

Einheiten in diesem

Bereich die Ausdauer

verbessern

und gleichzeitig das

Herz-Kreislauf-System

stärken.

Weniger Tempo,

mehr Wirkung

Das überraschende

Fazit vieler Experten:

Nicht jede Trainingseinheit

muss maximal

intensiv sein. Gerade

ruhige Einheiten

können langfristig

große Effekte haben.

Sie verbessern die

Grundlagenausdauer

und fördern die Regeneration

des Körpers.

Gleichzeitig sinkt das

Verletzungsrisiko, was

ein kontinuierliches

Training erleichtert.

08

Muskeln – der Schlüssel zu einem langen Leben

Warum Krafttraining für Gesundheit und Langlebigkeit wichtiger wird

Noch vor wenigen Jahrzehnten galt

Krafttraining vor allem als Sport

für Bodybuilder. Heute wissen

Mediziner: Muskeln sind ein entscheidender

Faktor für unsere

Gesundheit.

Muskeln als Stoffwechselmotor

Muskelgewebe verbraucht Energie

und beeinflusst den Stoffwechsel. Je

mehr Muskelmasse wir haben, desto

besser kann der Körper Zucker und

Fett verarbeiten.

Deshalb senkt regelmäßiges Krafttraining

auch das Risiko für Krankheiten

wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Schutz im Alter

Mit zunehmendem Alter baut der

Körper Muskelmasse ab – ein Prozess,

der als Sarkopenie bezeichnet

wird. Dieser Verlust kann zu Schwäche

und Stürzen führen.

Krafttraining wirkt diesem Prozess

entgegen und hilft, Beweglichkeit

und Selbstständigkeit zu erhalten.

Kleine Schritte reichen

Schon zwei bis drei Trainingseinheiten

pro Woche können spürbare

Effekte haben. Wichtig ist vor allem

Regelmäßigkeit.


Gsund Aktiv PR | Sonderthema

33

09

Fit ab 50 – warum Bewegung im Alter besonders wichtig ist

Wie Training Körper und Geist auch in späteren Jahren stärkt

Viele Menschen glauben, dass

intensiver Sport nur etwas

für junge Menschen ist. Doch

Studien zeigen das Gegenteil:

Gerade im höheren Alter

bringt Bewegung enorme

gesundheitliche Vorteile.

Der Körper bleibt anpassungsfähig

Selbst mit 60 oder 70 Jahren

kann der Körper noch Muskeln

aufbauen und die Ausdauer

verbessern.

Bewegung stärkt Herz, Knochen

und Immunsystem.

Training für Körper und

Gehirn

Sport wirkt sich auch positiv auf das

Gehirn aus. Regelmäßige Bewegung

kann das Risiko für Demenz reduzieren

und die geistige Leistungsfähigkeit

verbessern.

Der richtige Einstieg

Wichtig ist ein moderater Einstieg.

Spaziergänge, Radfahren oder

leichtes Krafttraining sind ideal, um

aktiv zu bleiben. Hören Sie auf den

eigenen Körper und steigern Sie die

Belastung langsam. So bleibt die Bewegung

langfristig angenehm und

motivierend.

10

Die unterschätzte Kraft der Alltagsbewegung

Warum kleine Bewegungen im Alltag große Effekte haben

Nicht jeder hat Zeit für lange

Trainingseinheiten im Fitnessstudio.

Doch Bewegung findet nicht

nur beim Sport statt – auch im

Alltag können wir viel für unsere

Gesundheit tun. Oft sind es gerade

die kleinen, regelmäßigen Aktivitäten,

die langfristig den größten

Unterschied machen.

Was hinter dem Begriff NEAT

steckt

Forscher sprechen von „NEAT“, der

sogenannten Alltagsbewegung.

Darunter fallen Aktivitäten wie

Treppensteigen, Spazierengehen

oder Hausarbeit.

Diese kleinen Bewegungen summieren

sich im Laufe des Tages zu

einem wichtigen Energieverbrauch.

Sie tragen dazu bei, den Stoffwechsel

aktiv zu halten und Verspannungen

vorzubeugen. Besonders

im Büroalltag kann

NEAT einen großen

Unterschied machen.

Sitzen als Gesundheitsrisiko

Viele Menschen verbringen

den Großteil

ihres Tages im Sitzen.

Studien zeigen

jedoch, dass langes

Sitzen das Risiko für

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

erhöhen

kann. Auch Rückenbeschwerden

und

Konzentrationsprobleme werden

dadurch begünstigt. Regelmäßige

Unterbrechungen sind daher entscheidend.

Bewegung bewusst einbauen

Schon kleine Veränderungen können

helfen: öfter die Treppe nehmen,

kurze Spaziergänge einbauen oder

im Stehen arbeiten. Auch kleine

Bewegungspausen von wenigen Minuten

zeigen bereits Wirkung. Wer

Gewohnheiten verändert, integriert

Bewegung ganz automatisch in den

Alltag. Langfristig profitiert nicht

nur der Körper, sondern auch das

allgemeine Wohlbefinden.


34 Gsund Aktiv PR | Gesundheit

11

Protein-Boom – wie viel Eiweiß braucht der Körper wirklich?

Trend zu Protein-Shakes und Pulvern - kritisch betrachtet

Eiweiß ist unbestritten ein zentraler

Nährstoff: Muskeln, Haut,

Haare und das Immunsystem sind

auf ihn angewiesen. Doch in den

letzten Jahren wurde Protein zum

Megatrend – in Shakes, Riegeln

und sogar Kaffee. Ist das wirklich

nötig? Viele Produkte vermitteln

den Eindruck, dass mehr Eiweiß

automatisch gesünder sei.

Eiweiß ist nicht gleich Eiweiß

Nicht jedes Protein wirkt gleich.

Tierisches Eiweiß liefert alle essenziellen

Aminosäuren, während

pflanzliches Eiweiß oft kombiniert

werden muss.

Wer sich ausgewogen ernährt, deckt

den Bedarf meist problemlos. Eine

Mischung verschiedener Eiweißquellen

kann dabei besonders sinnvoll

sein. So lässt sich die biologische

Wertigkeit der aufgenommenen

Proteine gezielt erhöhen.

Die richtige

Menge

Die Empfehlungen

liegen bei

etwa 0,8 bis 1,2

Gramm pro Kilogramm

Körpergewicht

für Erwachsene.

Leistungssportler

benötigen

mehr, aber weit

übertrieben hohe

Mengen bringen

keine Vorteile und belasten Nieren

und Stoffwechsel. Entscheidend

ist daher nicht die Menge allein,

sondern auch die Verteilung über

den Tag.

Protein clever einsetzen

Für die meisten Menschen reicht

eine ausgewogene Ernährung:

Hülsenfrüchte, Milchprodukte, Eier,

Nüsse. Shakes und Pulver sind praktisch,

aber kein Muss. Der Fokus

sollte auf Abwechslung und Qualität

liegen.

Wer bewusst auswählt, kann

seinen Bedarf ganz ohne teure Zusatzprodukte

decken.

12

Intervallfasten – Mythos oder Medizin?

Wie zeitlich begrenztes Essen Körper und Geist positiv beeinflussen kann

Intervallfasten, auch „Time-Restricted

Eating“ genannt, ist einer

der größten Ernährungstrends

der letzten Jahre. Dabei wird die

Nahrungsaufnahme auf bestimmte

Zeitfenster beschränkt. Viele Menschen

schätzen dabei vor allem die

klare Struktur im Alltag. Zudem

lässt sich die Methode oft gut in

unterschiedliche Lebensrhythmen

integrieren.

Was passiert im Körper

Während der Fastenzeit nutzt der

Körper gespeicherte Energie und

aktiviert Reparaturprozesse auf

Zellebene. Studien zeigen, dass dies

Stoffwechsel, Insulinspiegel und

Entzündungswerte positiv beeinflussen

kann. Auch die sogenannte Autophagie,

ein zellulärer Reinigungsprozess,

wird angeregt. Dadurch

können beschädigte Zellbestandteile

effizienter abgebaut werden.

Verschiedene

Modelle

Beliebt sind 16:8

oder 5:2-Methoden:

16 Stunden

fasten, 8 Stunden

essen oder zwei

Fastentage pro Woche.

Wichtig ist, auf

den eigenen Körper

zu hören – Überforderung

kann

kontraproduktiv

sein.

Nicht jede Methode

passt zu jedem

Lebensstil. Deshalb

lohnt es sich,

verschiedene Ansätze vorsichtig

auszuprobieren.

Tipps für Einsteiger

Sanft starten, genügend Wasser

trinken und auf nährstoffreiche

Mahlzeiten setzen. Intervallfasten

kann ein Werkzeug sein, um Gewicht

zu regulieren, Energielevel

zu stabilisieren und die Gesundheit

zu fördern. Wichtig ist außerdem,

Hunger- und Sättigungssignale bewusst

wahrzunehmen. So bleibt die

Methode langfristig gut umsetzbar

und angenehm.


Gsund Aktiv PR | Gesundheit

35

13

Anti-Entzündungs-Ernährung – Essen gegen stille Krankheiten

Wie Lebensmittel chronische Entzündungen im Körper bremsen können

Chronische Entzündungen stehen

im Verdacht, viele Zivilisationskrankheiten

wie Diabetes, Herz-

Kreislauf-Erkrankungen oder

Gelenkprobleme zu fördern.

Die Ernährung spielt eine zentrale

Rolle. Sie kann Entzündungsprozesse

im Körper entweder verstärken

oder gezielt abschwächen.

Die richtigen Nährstoffe

Omega-3-Fettsäuren, sekundäre

Pflanzenstoffe, Ballaststoffe und

bestimmte Antioxidantien wirken

entzündungshemmend.

Fisch, Nüsse, Beeren, grünes Blattgemüse

und Gewürze wie Kurkuma

sind besonders wertvoll.

Auch eine ausreichende Versorgung

mit Vitaminen und Mineralstoffen

unterstützt den Körper zusätzlich.

Eine abwechslungsreiche Auswahl

sorgt dafür,

dass möglichst

viele

dieser Stoffe

aufgenommen

werden.

Was man

meiden

sollte

Zucker, verarbeitete

Lebensmittel,

rotes Fleisch

und Transfette

fördern Entzündungsprozesse im

Körper. Ein bewusster Umgang kann

Symptome lindern und die Gesundheit

fördern.

Dabei geht es nicht um strikten

Verzicht, sondern um eine ausgewogene

Balance im Alltag. Gelegentliche

Ausnahmen sind dabei völlig

in Ordnung.

Praxis für den Alltag

Entzündungshemmende Ernährung

bedeutet nicht Verzicht, sondern

Bewusstsein für Qualität und Vielfalt.

Kleine Änderungen – wie Hafer

statt Cornflakes, Öl statt Butter oder

Gemüse statt Chips – summieren

sich. Wer Schritt für Schritt umstellt,

kann langfristig große Effekte

erzielen.

14

Superfoods vs. regionale Lebensmittel

Trendige Exoten oder alte Klassiker – was ist wirklich gesund?

Goji-Beeren aus Tibet, Chiasamen

aus Südamerika, Spirulina aus

Algen – Superfoods versprechen

maximale Gesundheit. Doch sind

sie wirklich besser als regionale

Lebensmittel? Oft steckt hinter

dem Trend auch geschicktes

Marketing.

Nährstoffdichte ist kein Luxus

Viele heimische Lebensmittel sind

genauso nährstoffreich: Beeren,

Kohl, Rote Bete, Nüsse, Hülsenfrüchte.

Sie liefern Vitamine, Mineralstoffe

und Antioxidantien – oft

nachhaltiger und günstiger. Zudem

sind sie meist frischer verfügbar und

besser an die regionalen Bedürfnisse

angepasst.

Balance statt Hype

Superfoods können die Ernährung

bereichern, ersetzen aber keine aus-

gewogene Kost. Viel

wichtiger ist Abwechslung,

Saisonalität und

Regionalität. Einseitige

Ernährungstrends bringen

langfristig selten

Vorteile.

Tipps für Leser

Wer Superfoods mag,

kann sie ergänzend

einsetzen. Der Fokus

sollte jedoch auf einer regionalen,

frischen und vielseitigen Ernährung

liegen – das wirkt auf Dauer am

effektivsten für Gesundheit und

Wohlbefinden. Letztlich zählt nicht

das einzelne Lebensmittel, sondern

das gesamte Ernährungsmuster.

Eine ausgewogene Mischung aus

Obst, Gemüse, Vollkornprodukten,

gesunden Fetten und Eiweißquellen

liefert in der Regel alle wichtigen

Nährstoffe. Regionale Produkte haben

zudem den Vorteil, dass sie oft

reifer geerntet werden und dadurch

mehr Geschmack und Inhaltsstoffe

bieten. Gleichzeitig unterstützt man

mit ihrem Kauf lokale Landwirtschaft

und kurze Transportwege.

Superfoods können dennoch eine

sinnvolle Ergänzung sein, wenn sie

bewusst eingesetzt werden. Entscheidend

ist jedoch, dass sie nicht

als Wundermittel betrachtet werden.

Gesundheit entsteht langfristig

durch Vielfalt, Regelmäßigkeit und

bewusste Entscheidungen im Alltag.


36 Gsund Aktiv PR | Sonderthema

15

Functional Fitness & Hyrox – Sport für Körper und Alltag

Warum funktionelles Training mehr kann als nur Muskeln aufzubauen

Functional Fitness trainiert Bewegungen

statt isolierter Muskeln.

Alles, was im Alltag gebraucht

wird – Heben, Drücken, Ziehen,

Stabilität – wird hier gezielt trainiert.

Dadurch werden natürliche

Bewegungsabläufe verbessert und

der Körper ganzheitlich gestärkt.

Auch die Körperwahrnehmung

wird geschult, was zu mehr Kontrolle

und Sicherheit in Bewegungen

führt.

lungsreich und

funktional.

Zudem lässt es

sich flexibel an

unterschiedliche

Fitnesslevel

anpassen.

Hyrox – der

Wettkampftrend

Hyrox verbindet

funktionelles

Training

mit Ausdauerelementen.

Sportler absolvieren

Laufen, Rudern, Schlittenziehen

oder Wall Balls in einer festen Abfolge.

Es ist eine Kombination aus

Fitness, Spaß und Wettkampf. Durch

standardisierte Abläufe können sich

Teilnehmer weltweit vergleichen.

Gleichzeitig motiviert der Wettkampfcharakter

viele, ihre eigenen

Grenzen neu auszuloten.

Alltagsrelevanz

Functional Fitness stärkt Muskeln,

Gelenke und Rumpf. Wer regelmäßig

trainiert, ist im Alltag belastbarer

– egal ob beim Treppensteigen,

Gartenarbeit oder bei langen

Wanderungen.

Gleichzeitig verbessert sich die

Körperhaltung und das Verletzungsrisiko

sinkt.

16

Stressmedizin – Wenn Dauerbelastung krank macht

Wie chronischer Stress Körper und Geist langfristig beeinflusst

Stress ist ein natürlicher Mechanismus

– kurzfristig hilfreich, langfristig

jedoch gefährlich. Dauerhafte

Belastung kann Herz-Kreislauf-

System, Immunsystem und das

Gehirn schädigen. Entscheidend ist

daher, zwischen akuter und chronischer

Belastung zu unterscheiden.

Während kurzfristiger Stress

uns leistungsfähiger macht, wirkt

dauerhafter Druck belastend.

Der Unterschied zum klassischen

Fitnessstudio

Statt Maschinen werden freie Gewichte,

Kettlebells, Seile und das

eigene Körpergewicht genutzt.

Das Ziel: Kraft, Beweglichkeit, Koordination

und Ausdauer gleichzeitig

verbessern. Übungen sprechen oft

mehrere Muskelgruppen gleichzeitig

an und fördern die Körperspannung.

Das Training ist dadurch abwechsproblemen

und

Schmerzen.

Wer aufmerksam

ist, kann

frühzeitig

gegensteuern.

Oft zeigt sich

Stress auch

in Konzentrationsproblemen

oder innerer

Unruhe.

Körperliche Folgen

Chronischer Stress erhöht Cortisolund

Adrenalinspiegel. Das kann

Bluthochdruck, Herzprobleme,

Schlafstörungen und Stoffwechselstörungen

fördern. Auch das Risiko

für Entzündungen im Körper steigt.

Stress erkennen

Symptome reichen von Müdigkeit

und Gereiztheit bis zu Verdauungs-

Strategien

gegen Dauerstress

Regelmäßige Bewegung, Entspannungstechniken,

ausreichend

Schlaf und bewusste Pausen helfen,

den Stresslevel zu senken. Schon

10 Minuten Meditation am Tag

zeigen positive Effekte. Auch soziale

Kontakte und Gespräche können

entlastend wirken. Wichtig ist,

individuelle Wege zu finden, um mit

Belastungen umzugehen. Ebenso

hilfreich kann es sein, feste Auszeiten

im Alltag einzuplanen. Auch das

Setzen von klaren Grenzen schützt

vor Überforderung. Kleine Rituale

wie Spaziergänge oder bewusstes

Atmen fördern zusätzlich die innere

Ruhe. Wer regelmäßig reflektiert,

erkennt Stressauslöser schneller und

kann gezielter gegensteuern.


Gsund Aktiv PR | Sonderthema

37

17

Schlaf – die unterschätzte Superpower

Warum erholsamer Schlaf das Fundament für Gesundheit ist

Schlaf ist kein Luxus, sondern

lebensnotwendig. Während wir

schlafen, repariert der Körper

Zellen, das Gehirn verarbeitet

Informationen und das Immunsystem

stärkt sich. Auch hormonelle

Prozesse werden in dieser

Zeit reguliert.

Schlaf und Gesundheit

Schlechter Schlaf erhöht Risiko

für Herz-Kreislauf-Erkrankungen,

Diabetes, Depressionen und Übergewicht.

Studien zeigen: Erwachsene

brauchen 7–9 Stunden pro Nacht.

Bereits wenige Nächte mit zu wenig

Schlaf können sich negativ auf die

Leistungsfähigkeit auswirken.

Tipps für besseren Schlaf

Regelmäßige Schlafzeiten, dunkle,

kühle Räume und Bildschirmpausen

vor dem Zubettgehen fördern er-

holsamen

Schlaf.

Auch

kleine Rituale

wie

Meditation

oder

Abendspaziergänge

helfen.

Ein

gleichbleibender

Tagesrhythmus

unterstützt

zusätzlich

die innere

Uhr.

Schlaf

als Leistungsbooster

Wer ausreichend schläft, ist wacher,

kreativer und belastbarer – sowohl

körperlich als auch mental. Schlafmangel

dagegen wirkt wie ein dauerhaftes

Stresssignal für den Körper.

Langfristig kann er die Gesundheit

erheblich beeinträchtigen.

18

Digital Detox – Auszeit für Körper und Geist

Warum weniger Bildschirmzeit uns gesünder macht

Smartphones, Tablets und Laptops

bestimmen immer mehr unseren

Alltag. Dauerhafte Bildschirmnutzung

kann Augen, Rücken und

Psyche belasten. Viele Menschen

unterschätzen dabei, wie oft sie

täglich zum Smartphone greifen.

Auch kurze, häufige Unterbrechungen

können die Konzentration

beeinträchtigen.

Die Auswirkungen

Studien zeigen Zusammenhänge

zwischen hoher Bildschirmzeit,

Schlafproblemen, Stress und erhöhter

Angstbereitschaft. Besonders

bei Jugendlichen steigt das Risiko

für psychische Probleme. Auch die

Qualität sozialer Kontakte kann darunter

leiden. Zudem wird die Aufmerksamkeitsspanne

durch ständige

Reize verkürzt. Langfristig kann dies

auch die emotionale Stabilität beeinträchtigen.

Tipps für

Digital

Detox

Bewusst

Zeiten

ohne

Smartphone

einplanen,

Geräte

nachts

aus dem

Schlafzimmer

verbannen

oder bildschirmfreie

Mahlzeiten einführen.

Kleine Pausen summieren sich und

entlasten Körper und Geist.

Auch feste „Offline-Zeiten“ am Tag

können helfen, Abstand zu gewinnen.

Alternativen wie Lesen, Sport

oder Spaziergänge fördern das

Wohlbefinden zusätzlich.

Vorteile

Reduzierte Bildschirmzeit fördert

Konzentration, Kreativität, soziale

Interaktion und Schlafqualität. Auch

Stresslevel und Herzfrequenz profitieren

von digitalen Pausen.

Wer bewusster mit Medien umgeht,

gewinnt oft mehr Zeit für sich

selbst.


38 Gsund Aktiv PR | Sonderthema

19

Achtsamkeit & Meditation – Fitness für den Geist

Wie bewusstes Wahrnehmen Körper und Psyche stärkt

Achtsamkeit bedeutet, im Moment

präsent zu sein – ohne Bewertung

oder Ablenkung. Meditation und

Achtsamkeitsübungen sind keine

Modeerscheinung, sondern wissenschaftlich

erwiesen wirksam.

Sie helfen, den Autopiloten des

Alltags zu durchbrechen. Dadurch

entsteht mehr Klarheit im Denken

und Handeln. Gleichzeitig wächst

das Bewusstsein für eigene Gedanken

und Gefühle.

Gehirntraining durch Achtsamkeit

Regelmäßige Übungen verändern

Gehirnstrukturen. Bereiche für Konzentration,

Emotionen und Stressbewältigung

werden gestärkt.

Auch die Fähigkeit zur Selbstregulation

verbessert sich spürbar. Dies

kann langfristig zu mehr innerer

Stabilität führen.

Alltag

praktisch

integrieren

Schon 5–10

Minuten

Meditation am

Tag können

wirken. Atemübungen,

bewusstes

Spazieren

oder „achtsames

Essen“

helfen, im

Alltag Ruhe zu

finden. Wichtig ist, ohne Druck zu

beginnen und realistische Routinen

zu entwickeln. Mit der Zeit wird

Achtsamkeit zu einer natürlichen

Gewohnheit.

Auch kleine Momente der Stille im

Alltag können bereits einen Unterschied

machen. Entscheidend ist die

Regelmäßigkeit, nicht die Dauer der

Übungen.

Vorteile für Körper und Geist

Achtsamkeit reduziert Stress, senkt

Blutdruck, verbessert Schlaf und

steigert die Lebensqualität. Es ist ein

ganzheitliches Training für Körper,

Geist und Emotionen. Auch die

emotionale Balance wird gestärkt

und der Umgang mit Herausforderungen

fällt leichter. Man reagiert

gelassener auf äußere Einflüsse.

20

Wearables & Smartwatches – Die Zukunft am Handgelenk

Wie Technologie uns hilft, Körper und Vitalwerte im Blick zu behalten

Smartwatches und Fitness-Tracker

sind längst mehr als Schrittzähler.

Sie messen Puls, Sauerstoffsättigung,

Schlafqualität und

sogar Stresslevel. Viele Geräte

bieten inzwischen auch Funktionen

wie EKG-Messungen oder

Erinnerungen zur Bewegung.

Damit werden sie zu ständigen

Begleitern im Alltag. Gleichzeitig

fördern sie ein bewussteres Gesundheitsverhalten

Daten für Prävention

Die gesammelten Daten helfen,

Training, Schlaf und Alltag gezielt zu

optimieren. Bei Auffälligkeiten können

frühzeitig Maßnahmen ergriffen

werden – z. B. bei unregelmäßigem

Puls oder Schlafdefiziten. Nutzer

entwickeln dadurch oft ein besseres

Gefühl für ihren eigenen Körper. Auch

langfristige Trends lassen sich erkennen

und auswerten.

KI und

Analyse

Moderne

Geräte

nutzen

Algorithmen,

um

Muster zu

erkennen

und personalisierte

Empfehlungen

zu

geben. So

wird Gesundheit

messbar

und steuerbar. Die Technik entwickelt

sich dabei rasant weiter. Künftig

könnten noch genauere Analysen und

Prognosen möglich sein.

Grenzen und Chancen

Wearables sind ein Werkzeug – ersetzen

aber keinen Arztbesuch. Wer sie

bewusst einsetzt, kann aber seine Fitness

steigern, Gesundheit fördern und

Risiken früh erkennen. Wichtig ist ein

kritischer Umgang mit den Daten.

Nicht jede Abweichung hat automatisch

medizinische Bedeutung. Entscheidend

bleibt, die Technik sinnvoll

in den Alltag zu integrieren


Gsund Aktiv PR | Gesundheit

39

Der stille Weg in die

Einsamkeit

Hörprobleme fördern die soziale Isolation. Was tun?

Wer nicht mehr gut hören kann, gerät gesellschaftlich schnell ins Abseits - das muss nicht sein. Foto: djd/audibene

Ein Lachen, das man nicht mehr

richtig hört, Gespräche, die an

einem vorbeirauschen: Wenn das

Hören nachlässt, geraten Worte

und Beziehungen aus dem Gleichgewicht.

Viele Betroffene ziehen

sich zurück – Einsamkeit wird Teil

des Alltags.

Laut Einsamkeitsreport der Techniker

Krankenkasse fühlen sich rund

60 Prozent der Deutschen allein.

Weniger bekannt: Gerade im Alter

kann ein unbehandelter Hörverlust

einer der Auslöser sein.

Ein erschreckender

Teufelskreis

„Schlecht sehen trennt von den

Dingen. Schlecht hören trennt von

den Menschen.“ Diese alte Weisheit

bestätigt sich durch aktuelle

Forschung. Hörverlust und soziale

Isolation verstärken sich gegenseitig:

Wer schlechter hört, meidet Gespräche

und fühlt sich isoliert; Einsamkeit

wiederum erhöht Stress, der das

Gehör weiter beeinträchtigen kann.

Eine britische Langzeitstudie mit fast

500.000 Teilnehmenden zeigt: Menschen,

die sich häufig einsam fühlen,

haben ein um 24 Prozent höheres

Risiko für Hörverlust – bei Frauen

sogar um 30 Prozent.

Rechtzeitig gegensteuern

Dieser Kreislauf lässt sich jedoch

durchbrechen. Wichtig ist, das Gehör

frühzeitig überprüfen zu lassen –

etwa bei häufigem Nachfragen oder

fehlender Sprachverständlichkeit in

Gruppen. Tests sind beim Facharzt

möglich oder online, zum Beispiel

unter www.audibene.de. Wird ein

Hörverlust festgestellt, können

moderne Hörsysteme die Teilhabe

am Alltag deutlich verbessern.

Systeme wie das audibene IX passen

sich automatisch an verschiedene

Hörsituationen an, sind diskret und

individuell anpassbar. Solche technischen

Entwicklungen erleichtern

es, früh Hilfe anzunehmen – ein entscheidender

Faktor für langfristigen

Hörerfolg.

Wege aus der Einsamkeit

Ebenso bedeutsam ist aktive soziale

Teilhabe. Kurze Treffen mit Nachbarn,

Besuche im Seniorencafé oder

ein Ehrenamt geben Struktur und

stärken das Gefühl von Zugehörigkeit.

Bei emotionaler Belastung helfen

psychosoziale Angebote wie Gesprächsgruppen,

Selbsthilfe-Initiativen

oder professionelle Beratung,

um wieder Anschluss und Unterstützung

zu finden. (djd)


40 Gsund Aktiv PR | Gesundheit

Apotheke vor Ort

Warum persönliche Beratung, schnelle Versorgung und Vertrauen die

Vor-Ort-Apotheke gegenüber Onlineanbietern unersetzlich machen

Foto: pixabay serdar_a-pharmacy-380780

Wenn Beschwerden plötzlich

auftreten, zählt vor allem eines:

Zeit. Die Apotheke vor Ort bietet

hier einen entscheidenden Vorteil,

denn Medikamente sind in der

Regel sofort verfügbar. Während

Onlineapotheken Lieferzeiten von

ein bis mehreren Tagen haben,

können Patientinnen und Patienten

direkt versorgt werden.

Ob Fieber bei Kindern, akute

Schmerzen oder eine allergische

Reaktion – die schnelle Verfügbarkeit

kann entscheidend sein. Selbst

wenn ein Präparat nicht auf Lager

ist, wird es meist noch am selben

Tag beschafft.

Persönliche Beratung auf Augenhöhe

Ein zentraler Pluspunkt der Vor-Ort-

Apotheke ist die individuelle Beratung

durch qualifiziertes Fachpersonal.

Apothekerinnen und Apotheker

können gezielt auf Beschwerden eingehen,

Fragen beantworten und Unsicherheiten

klären. Besonders bei

der Einnahme mehrerer Medikamente

ist das wichtig: Wechselwirkungen

oder Unverträglichkeiten lassen sich

im persönlichen Gespräch oft schneller

erkennen. Anders als im Internet

entsteht hier ein Dialog, der auf die

konkrete Situation zugeschnitten ist.

Vertrauen und Nähe

Viele Menschen haben eine feste

„Stammapotheke“, in der sie sich

gut aufgehoben fühlen. Das Personal

kennt häufig die gesundheitliche Situation

und kann dadurch gezielter

beraten.

Gerade bei sensiblen Themen – etwa

chronischen Erkrankungen oder

intimen Beschwerden – ist Vertrauen

entscheidend. Die direkte Kommunikation

schafft eine persönliche

Beziehung, die durch anonyme

Onlinebestellungen kaum ersetzt

werden kann.

Hilfe auch im Notfall

Apotheken übernehmen eine wichtige

Rolle in der Notfallversorgung.

Durch den geregelten Notdienst

ist sichergestellt, dass auch nachts,

an Wochenenden oder Feiertagen

Medikamente erhältlich sind. Wer

beispielsweise am Sonntag dringend

Schmerzmittel oder ein Antibiotikum

benötigt, kann sich auf die

nächstgelegene Notdienst-Apotheke

verlassen. Diese unmittelbare Hilfe

ist ein klarer Vorteil gegenüber Onlineangeboten.

Zusätzliche Gesundheitsleistungen

Moderne Apotheken bieten weit

mehr als nur Medikamente. Viele

übernehmen zusätzliche Aufgaben

wie Blutdruckmessungen, Impfberatungen

oder Medikationsanalysen.

Auch die richtige Anwendung von

Arzneimitteln wird häufig direkt

erklärt. Gerade bei komplexeren


Gsund Aktiv PR | Gesundheit

41

Therapien – etwa mit Inhalatoren

oder Insulin – kann eine persönliche

Einweisung entscheidend für

den Behandlungserfolg sein. Diese

praktische Unterstützung erhöht die

Sicherheit im Umgang mit Medikamenten

deutlich.

Sicherheit und geprüfte

Qualität

Vor-Ort-Apotheken unterliegen

strengen gesetzlichen Vorgaben und

Kontrollen. Medikamente stammen

aus geprüften Lieferketten und werden

unter optimalen Bedingungen

gelagert. Dadurch ist das Risiko von

Fälschungen äußerst gering. Zudem

prüfen Apotheker aktiv, ob ein Medikament

für den jeweiligen Patienten

geeignet ist. Diese zusätzliche

Sicherheitsebene fehlt bei reinen

Onlinebestellungen oft.

Diskreter Umgang mit

sensiblen Daten

Gesundheitsfragen sind persönlich –

und werden in der Apotheke diskret

behandelt. Das direkte Gespräch

ermöglicht es, sensible Themen ohne

digitale Datenspur zu klären. Bei

Onlineapotheken hingegen werden

persönliche Informationen elektronisch

verarbeitet und gespeichert.

Auch wenn Datenschutzstandards

hoch sind, bevorzugen viele Menschen

die unmittelbare, vertrauliche

Beratung vor Ort.

Bedeutung für die Region

Apotheken sind ein wichtiger Bestandteil

der lokalen Infrastruktur.

Sie sichern die wohnortnahe Versorgung

mit Medikamenten und bieten

gleichzeitig Arbeitsplätze. Besonders

im ländlichen Raum sind sie oft eine

zentrale Anlaufstelle im Gesundheitswesen.

Wer lokal einkauft,

stärkt nicht nur die eigene Versorgung,

sondern auch die wirtschaftliche

Stabilität der Region.

Onlineangebote mit Grenzen

Onlineapotheken punkten mit Bequemlichkeit

und oft günstigeren

Preisen. Dennoch stoßen sie an

Grenzen, wenn es um persönliche

Betreuung und schnelle Hilfe geht.

Eine Website kann keine individuellen

Rückfragen stellen oder spontan

auf besondere Situationen reagieren.

Gerade im sensiblen Bereich der

Gesundheit ist diese fehlende Interaktion

ein entscheidender Nachteil.

Fazit

Die Apotheke vor Ort bleibt ein

unverzichtbarer Partner im Gesundheitswesen.

Sie verbindet fachliche

Kompetenz mit persönlicher

Nähe und schneller Verfügbarkeit.

Während Onlineapotheken vor allem

durch Komfort überzeugen, bietet

die lokale Apotheke Sicherheit,

Beratung und Vertrauen. Für viele

Menschen ist sie deshalb weit mehr

als nur eine Verkaufsstelle – sie ist

ein wichtiger Begleiter im Alltag

und in Gesundheitsfragen. Gerade in

einer zunehmend digitalen Welt gewinnt

der persönliche Kontakt dabei

wieder an Bedeutung. Zudem trägt

die Apotheke vor Ort wesentlich zur

Stabilität der regionalen Gesundheitsversorgung

bei. Langfristig zeigt

sich: Eine starke Präsenzapotheke ist

ein wichtiger Baustein für eine verlässliche

und menschliche medizinische

Betreuung. -mg

Foto: pixabay hosnysalah-doctor-8264060


42 Gsund Aktiv PR | Sonderthema

AUF ZWEI RÄDERN RICHTUNG SOMMER

Anzeige

1

E-Bike-Eldorado

Bayerischer Wald

Imagevideo zum Thema E-Bike-Erlebnis im Bayerischen Wald auf Youtube

E-Bike Hersteller erlebten ebenso

wie Reisemobilersteller in den letzten

Jahren wahre Absatzrekorde.

Enorm gestiegen ist auch die Zahl

der Gäste, die mit ihrem E-Bike im

Gepäck bzw. auf dem PKW-Fahrradständer

in die Ferienregion Nationalpark

Bayerischer Wald reisen.

Weil die Ferienregion gerade für die

Zielgruppe E-Bike-Radfahrer eine

attraktive Auswahl an abwechslungsreichen

und landschaftlich

sehr reizvollen Strecken bietet und

die Zielgruppe stetig wächst, war

der Entschluss für die Erstellung

eines Imagefilms schon früh gefasst

worden.

„Uns ist es wichtig, die Vielfalt

an möglichen Freizeitaktivitäten

in unserer Region zu vermitteln.

Der Bayerische Wald ist seit vielen

Jahren als Urlaubsregion für das

Thema Wandern bekannt. Mittlerweile

tragen aber Gäste, die den

Bayerischen Wald mit dem E-Bike

erkunden wollen, zu einem erheblichen

Teil zum gesamten Gästeaufkommen

bei“, so Robert Kürzinger,

Geschäftsführer der Ferienregion

Nationalpark Bayerischer Wald.

Die professionellen Film- und Bildaufnahmen

wurden bereits für die

laufenden Marketingaktivitäten

genutzt.

Gedreht wurde an zwei Tagen an

verschiedenen Locations in den

beiden Landkreisen Regen und

Freyung-Grafenau, u. a. an der

Trinkwassertalsperre Frauenau,

der Racheldiensthütte, auf dem

Nationalparkradweg und der Trans

Bayerwald. Für die Filmaufnahmen

setzte die Ferienregion auf die

Unterstützung von Stefano Romano

von Vidimedia. (tvo)

Anzeige

WR HBN

DI BK!

Jede Menge Vorjahresmodelle

STARK REDUZIERT!

Dreisesselstr. 39 a . Tel.: 08583 9607-47 . www.denk-gmbh.de


AUF ZWEI RÄDERN RICHTUNG SOMMER

Gsund Aktiv PR | Sonderthema

43

Ein letztes Mal Genuss auf

zwei Rädern

Das kulinarische E-Bike-Event bildet den Abschluss der Radl-Trilogie

Foto: Sa. Schwarz

Die Ferienregion Nationalpark

Bayerischer Wald veranstaltet am

Samstag, den 25. Juli 2026, erneut

das beliebte 5-Gänge-Radeln. Das

kulinarische E-Bike-Event geht

in seine vorerst finale Auflage

und vereint Naturgenuss, regionale

Spezialitäten und geselliges

Miteinander. Ab 9.30 Uhr starten

die Teilnehmer in Gruppen ab

Neuschönau, begleitet von Waldführern.

Auf rund 60 Kilometern erleben die

E-Biker die Landschaft der Region

und genießen fünf abwechslungsreiche

Genuss-Stopps.

Fünf Gänge – fünf Genussmomente

Die Tour verbindet Bewegung mit

Kulinarik: Start ist in Riedlhütte

im Wieshof mit dem ersten Gang.

Danach folgt das Panoramahotel

Grobauer in Spiegelau mit beeindruckendem

Ausblick. Im Restaurant

„Zum Fürstn“ in Eppenschlag wird

der dritte Gang serviert. Anschließend

geht es ins BOLZWERK nach

Spiegelau für den vierten Genussmoment.

Den stimmungsvollen

Abschluss bildet das Holzfest in Neuschönau

– mit Musik, Begegnungen

und guter Laune.

Startschuss für das Sommer-

Highlight

Erstmals können Teilnehmer ihr Erlebnis-Paket

individuell wählen: vom

Basispaket mit Startgebühr bis hin

zu Varianten mit Startershirt oder

Ferienregion-Hoodie. Die Startgebühr

beginnt bei 71 Euro. Die Plätze

sind begrenzt, eine frühzeitige Anmeldung

wird empfohlen. Der Vorverkauf

läuft ab sofort online über

den Erlebnisshop: https://tinyurl.

com/3w7whjaf

Gruppenanfragen: vertrieb@ferienregion-nationalpark.de

Begeisterung bei Veranstaltern

und Teilnehmern

Geschäftsführer Robert Kürzinger

betont die besondere Atmosphäre:

„Das 5-Gänge-Radeln verbindet

Genuss, Natur und Gemeinschaft auf

einzigartige Weise. Für viele ist es

ein fester Sommerhöhepunkt.“ Auch

das Organisationsteam freut sich

über die große Nachfrage und viele

Wiederholungsteilnehmer. Bereits

im Vorjahr wurde nach einer Fortsetzung

gefragt – ein Zeichen für die

hohe Begeisterung.

Mit der Ausgabe 2026 erreicht das

Event einen besonderen Meilenstein:

Die dritte Auflage vollendet die

Radl-Trilogie und markiert vorerst

den Abschluss dieser erfolgreichen

Veranstaltungsreihe.

Alle Infos zum 5-Gänge-Radeln:

https://www.ferienregion-nationalpark.de/5-gaenge-radeln


44 Gsund Aktiv PR | Sonderthema

AUF ZWEI RÄDERN RICHTUNG SOMMER

Vom Bayerischen Wald zum

Heiligen Berg in Böhmen

Radpilgerreise nach Pribram vom 27.05. bis 29.05.2026

Monika und Franz Uhrmann (Foto: privat)

Seit 2007 bieten Prager-Reisen

und Kulturkreis Freyung-Grafenau

eine Pilgerwanderung nach

Pribram in der Tschechischen

Republik an. Zum 26.Mal findet die

Tour in diesem Jahr statt.

Die Leitung liegt in Händen der

erfahrenen Wald - und Pilgerführeren

Franz Uhrmann und Heinrich

Vierlinger. Die 6 - tägige Wanderung

erstreckt sich über ca. 130

km, mit Tagesetappen zwischen 15

und 28 km. Übernachtet wird in

Hotels in Susice (Schüttenhofen)

und Rozmital pod Tremsinem.Ein

Begleitfahrzeug transportiert Gepäck,

führt Brotzeit und Getränke

mit und fungiert bei Bedarf auch als

Transportfahrzeug,wenn die Füße

schmerzen.

Es ist eine Pilger-Wander-Natur

und Kulturreise und es geht immer

auch darum unser Nachbarland

näher kennen zu lernen,auch leichte

tschechische Grundbegriffe lernt

man dabei.

Eine Radpilgerreise nach Pribram

mit Franz Uhrmann gibt es mittlerweile

auch.

Termin: 27.-29.05.2026

Genaues Programm und Anmeldungen:

bei Prager-Reisen unter Tel.

08551 - 916 30 30


AUF ZWEI RÄDERN RICHTUNG SOMMER

Gsund Aktiv PR | Sonderthema

45

Unzählige Radtouren

Von der Oberpfälzer Radl-Welt bis zu Rad-Abenteuern

im Bayerischen Wald

Foto: Tourismuszentrum-Oberpfaelzer-Wald

Wer Natur, Ruhe und Ursprünglichkeit

sucht, findet sie im

Bayerischen Wald und Oberpfälzer

Wald. Beide Urlaubsregionen sind

wahre Paradiese für Radfahrer,

die landschaftliche Vielfalt und

echte Entschleunigung abseits des

Trubels lieben. Und doch gibt es

Unterschiede.

Acht Etappen oder sechs Erlebniswelten:

Oberpfälzer Radl-Welt

Im Oberpfälzer Wald bestimmen

sanfte Hügel, Flusstäler, Teiche und

glitzernde Seen das Landschaftsbild.

Steigungsarme Wege – viele

davon auf ehemaligen Bahntrassen

– machen das Radeln hier besonders

genussvoll.

Das Herzstück ist die rund 500 Kilometer

lange Oberpfälzer Radl-Welt,

eine große Runde in Form einer

Acht, die das Beste der Region miteinander

verbindet. Ergänzt wird

sie durch sechs Erlebniswelten mit

Längen zwischen 85 und 154 Kilometern.

Eine davon, die Tour „Sagen

und Geschichten“, führt ab Pfreimd

durch wasserreiche Landschaften,

vorbei an sagenumwobenen Burgen,

zum Oberpfälzer Märchengarten

und als Bonus nach Eslarn, wo es im

Kommunbrauhaus den legendären

Zoigl gibt. Wer Lust auf die nächste

Tourenplanung bekommt, greift

zur neu aufgelegten Radkarte zur

Oberpfälzer Radl-Welt – kostenlos

erhältlich unter www.oberpfaelzerwald.de.

Für Familien, Genießer und Mountainbiker:

7.000 Kilometer Rad-

Abenteuer im Bayerischen Wald

Etwas sportlicher wird es im Bayerischen

Wald. Über 7.000 Kilometer

markierte Radwege – darunter 1.500

Kilometer Fernrouten – laden zu

Rad-Abenteuern ein. Dazu kommt

ein breites Angebot für Mountainbiker,

etwa die Mountainbike-Route

Trans Bayerwald, die auf rund 700

Kilometern durch die schönsten

Gegenden des Bayerischen Waldes

führt. Auch Familien und Genussradler

finden ihr Glück auf zahlreichen

Touren, etwa auf der gemütlichen

Luckner Runde ab Cham. Vom

Chamer Marktplatz aus geht es entspannt

hinaus aus der Stadt, vorbei

am Geburtshaus des legendären Graf

Luckner und hinunter zum Fluss

Regen, der die Route ein gutes Stück

begleitet.

Auf rund 25 Kilometern tauchen

Radler ein in die typische Landschaft

des Bayerischen Waldes:

kleine Dörfer, weite Wiesen, sanfte

Anstiege und immer wieder schöne

Blicke zurück auf Cham. Die Strecke

verläuft überwiegend auf asphaltierten

Wegen, mit kurzen Abschnitten

auf Schotter, und ist damit ideal für

Familien, Genussradler und E-BikerDie

neue Broschüre „Radtipps

Bayerischer Wald“ präsentiert eine

Auswahl der schönsten Touren

von leicht bis anspruchsvoll und

ist kostenlos erhältlich unter www.

bayerischer-wald.de. (tvo)


46 Gsund Aktiv PR | Sonderthema

AUF ZWEI RÄDERN RICHTUNG SOMMER

Gravelbiken im

Bayerischen Wald

Genussradfahren auf dem Grünen Dach Europas

Der Bayerische Wald ist ein ideales

Revier für Gravelbiker: Statt

technischer Trails stehen sanfte

Anstiege, geschotterte Wege und

ruhige Waldpassagen im Mittelpunkt.

Laut Gravel-Profi Martin Schätzl

bietet die Region eine einzigartige

Mischung aus Natur, Abgeschiedenheit

und abwechslungsreichem

Terrain – perfekt, um dem Alltag

zu entfliehen.

Eine besonders empfehlenswerte

Tour startet in Waldkirchen und

führt über den Adalbert-Stifter-Radweg

Richtung Haidmühle. Die Strecke

verläuft auf einer ehemaligen

Bahntrasse, ist technisch einfach und

eignet sich daher auch für Einsteiger.

Unterwegs warten weite Ausblicke,

etwa vom Wollaberg, sowie kulturelle

Stopps wie das Museum im

Rosenberger Gut.

Ein Highlight ist der

Dreisesselberg:

Der Anstieg ist sportlich, aber gut

machbar und belohnt mit beeindruckender

Aussicht, markanten Felsformationen

und einer gemütlichen

Einkehrmöglichkeit. Ambitionierte

Biker können zusätzlich Gipfel wie

Almberg oder Haidel einbauen und

so ihre Tour erweitern. Insgesamt

überzeugt die Region mit einsamen

Waldwegen, abwechslungsreichen

Landschaften und einem hohen

Erlebnisfaktor. Ziel der Tour ist der

Erholungsort Haidmühle, der sich

ideal für eine Pause oder Übernachtung

anbietet. Die Rückfahrt erfolgt

entspannt bergab zurück nach Waldkirchen.

Anreise mit der Ilztalbahn

Dort erwarten Radfahrer zahlreiche

Möglichkeiten zur Belohnung, etwa

Gastronomie, eine Eismanufaktur

oder kleine Geschäfte. Ergänzend

bieten sich Ausflüge wie die Saußbachklamm,

der Erlauzwieseler See

oder das Emerenz-Meier-Haus an.

Auch die Anreise ist unkompliziert,

etwa mit der Ilztalbahn ab Passau.

Neben der guten Infrastruktur hebt

Schätzl besonders die „mentale

Wirkung“ der Region hervor: frische

Luft, Ruhe und Natur machen den

Bayerischen Wald zu einem perfekten

Ziel für Gravelbiker. (tvo)

Informationen zum Gravelbiken,

Karten, GPX-Tracks und Übernachtungen:

www.bayerischer-wald.de

Die ideale Route: der Adalbert-Stifter

Radweg: https://radlland-bayern.de/routen/adalbert-stifter-radweg/

Foto: Tourismusverband-Ostbayern_Stefan_Schopf


AUF ZWEI RÄDERN RICHTUNG SOMMER

Gsund Aktiv PR | Sonderthema

47

Sommer, Sonne,

Radtouren

Wie das E-Bike bei Hitze und langen Fahrten leistungsfähig bleibt

Foto: AdobeStock_555551074

E-Bikes werden im Sommer immer

beliebter – ob für Tagesausflüge,

Touren entlang von Flüssen oder

mehrtägige Reisen im Mittel- und

Hochgebirge. Dank elektrischer

Unterstützung lassen sich auch anspruchsvolle

Strecken komfortabel

bewältigen.

„E-Bikes eröffnen neue Spielräume

bei der Routenplanung und sorgen

für mehr Flexibilität“, erklärt E-Bike-

Spezialist Dominic Gruß. Entscheidend

für ungetrübten Fahrspaß ist

jedoch ein zuverlässiger und gut

gewarteter Antrieb.

Mehr Reichweite und Komfort

Mit Motorunterstützung wächst der

Aktionsradius deutlich: Längere

Distanzen und mehrtägige Touren

werden alltagstauglich.

Die Belastung verteilt sich gleichmäßiger,

sodass auch anspruchsvolle

Etappen entspannter gemeistert werden

können. Der Fokus liegt stärker

auf dem Erlebnis und weniger auf

der körperlichen Anstrengung.

Sommerliche Belastung für die

Technik

Hohe Temperaturen, intensive Nutzung

und wechselnde Streckenprofile

fordern den Antrieb besonders.

Vor allem Akku und Motor reagieren

empfindlich auf Hitze und Dauerbelastung.

Es empfiehlt sich, das

E-Bike nicht in der prallen Sonne

abzustellen und die Motorunterstützung

bewusst einzusetzen, um

Energie zu sparen und die Reichweite

besser zu planen.

Zudem sollten Wasserdurchfahrten

sowie das Reinigen eines noch

heißen Motors vermieden werden.

Schnelles Abkühlen kann Feuchtigkeit

ins Gehäuse ziehen und Korrosion

verursachen – oft zunächst

unbemerkt, später jedoch durch rau

laufende Lager oder schwergängige

Getriebe spürbar.

Reparieren statt ersetzen

Zeigt der Motor Auffälligkeiten, ist

ein Austausch nicht immer nötig.

Häufig sind nur einzelne Bauteile

wie Lager oder Dichtungen betroffen.

Eine fachgerechte Reparatur

kann die Leistungsfähigkeit wiederherstellen

und ist meist kostengünstiger

als ein Neukauf. Gerade für

Vielfahrer und auf Reisen ist das ein

wichtiger Vorteil.

Fazit

Wer sein E-Bike kennt, pflegt und

bewusst nutzt, schafft die beste

Grundlage für zuverlässige Technik

und unbeschwerte Touren. So bleibt

das E-Bike ein idealer Begleiter –

vom spontanen Ausflug bis zur großen

Radreise. Weitere Informationen

unter www.dinges-tech.de


48 Gsund Aktiv PR | Sonderthema

AUF ZWEI RÄDERN RICHTUNG SOMMER

Slow Travel in den Urlaubsregionen

Ostbayerns

Modewort oder gelebter Tourismus?

Slow Travel ist in Ostbayern keine

Vision, sondern gelebte Philosophie

und zentraler Bestandteil

einer nachhaltigen Tourismusstrategie.

Laut Dr. Michael Braun,

orstand des Tourismusverbandes

Ostbayern, steht dabei die Lebensqualität

für Einheimische und

Gäste im Fokus, was sich auch in

der hohen Akzeptanz des Tourismus,

etwa im Bayerischen Wald,

zeigt.

Gäste erkennen Slow Travel vor

allem an authentischen Erlebnissen:

echte Begegnungen mit Menschen,

intensive Naturerfahrungen, regionale

Kulinarik und kulturelle Angebote.

Entscheidend ist dabei der

Anspruch „Qualität statt Quantität“,

unterstützt durch gut ausgebaute

Infrastruktur sowie die Förderung

kleiner Betriebe und digitaler Angebote.

Die Region setzt bewusst auf ein

unverfälschtes Bild ohne Inszenierung

und präsentiert sich authentisch

über verschiedene Kanäle.

Werte wie Integration, Austausch

und gegenseitiges Verständnis

prägen die strategische Ausrichtung

ebenso wie nachhaltige Entwicklung.

Auch für junge Menschen ist

Slow Travel attraktiv, da sie Natur,

Lifestyle und authentische Erlebnisse

miteinander verbinden möchten.

Studien zeigen, dass besonders die

Generation Z gerne in Deutschland

Urlaub macht, wobei Bayern besonders

gefragt ist.

Ausschlaggebend sind dabei Nachhaltigkeit,

gutes Preis-Leistungs-Verhältnis,

Erreichbarkeit und vielfältige

Freizeitmöglichkeiten für alle

Generationen. (tvo)

Foto: Tourismusverband-Ostbayern_NormanBielig


AUF ZWEI RÄDERN RICHTUNG SOMMER

Gsund Aktiv PR |Sonderthema

49

Stadt plant Aufwertung des

Dirt-Bike-Parks

Biker-Community begleitet weitere Planungen

Vor Ort informierten sich Bürgermeister Andreas Rother (3. von links), Andreas Schützenberger von IOU-Ramps (4. von links) sowie

Vertreter der örtlichen Dirt-Bike-Community über die geplante Aufwertung des Dirt-Bike-Parks an der Westerburgerstraße. (Foto: Stadt

Passau)

Die Stadt Passau plant eine Aufwertung

des Dirt-Bike-Parks an

der Westerburgerstraße. Vor Ort

informierten sich Bürgermeister

Andreas Rother, Andreas Schützenberger

von IOU-Ramps sowie

Stadtjugendpfleger Edmund Kriegl

gemeinsam mit Vertreterinnen und

Vertretern der örtlichen Dirt-Bike-Community

über den aktuellen

Zustand der Anlage und die vorgesehenen

Maßnahmen.

Bürgermeister Andreas Rother: „Es

ist uns wichtig, den Jugendlichen

und jungen Erwachsenen in Passau

attraktive und funktionale Sportund

Bewegungsangebote vor Ort

zur Verfügung zu stellen. Mit der

geplanten Aufwertung des Dirt-Bike-Parks

schaffen wir eine gute

Grundlage dafür, dass die Anlage

künftig wieder sicher und mit Freude

genutzt werden kann“.

Im Mittelpunkt des Ortstermins

stand die Frage, wie die zur Verfügung

stehenden Mittel sinnvoll

eingesetzt werden können. Geplant

sind unter anderem ein Neuaufbau

der Dirt-Hügel sowie Maßnahmen

zur Stabilisierung der Absprungbereiche.

Dadurch soll die Befahrbarkeit

verbessert und zugleich

Erosionsschäden entgegengewirkt

werden, die in den vergangenen

Jahren teilweise aufgetreten sind.

Darüber hinaus ist vorgesehen, das

Geländer zum ehemaligen Eisplatz

optisch zu verblenden und den

Bereich der Dirt-Bike-Anlage klarer

abzugrenzen.

Stärkung niederschwelliger

Freizeit- und Sportangebote

Die Einbindung der örtlichen Nutzerinnen

und Nutzer ist dabei ein

entscheidender Faktor. Die Erfahrungen

und Anregungen der aktiven

Bikerinnen und Biker sollen in die

weiteren Planungen einfließen.

Mehrere junge Sportlerinnen und

Sportler haben bereits ihre Bereitschaft

signalisiert, sich auch praktisch

an den anstehenden Arbeiten

zu beteiligen.

Mit den ersten Arbeiten soll bei

entsprechender Witterung zeitnah

begonnen werden. Die Stadt

Passau sieht in der Maßnahme

einen weiteren Beitrag zur Stärkung

niederschwelliger Freizeit- und

Sportangebote für junge Menschen

im Stadtgebiet.


50 Gsund Aktiv PR | Gesundheit

Aktiv werden gegen

Inkontinenz

Passende Therapien gegen ungewollten Harnverlust

Foto: djd/ medtronic.com/Getty-Imagesbaona

Es ist eines der am häufigsten totgeschwiegenen

Themen, obwohl

rund zehn Millionen Menschen in

Deutschland davon betroffen sind:

Inkontinenz. Besonders häufig ist

die Harninkontinenz, also der unfreiwillige

Verlust von Urin. Dieser

kann etwa aufgrund einer überaktiven

Blase passieren oder durch

fehlenden Harndrang, der schließlich

zum Überlaufen führt.

Nach Angaben der Deutschen Kontinenz-Gesellschaft

trauen sich bis

zu 60 Prozent der Erkrankten nicht,

ärztlichen Rat einzuholen. Scham

und die Angst vor „Unfällen“ führen

dann zu einem hohen Leidensdruck,

oft verbunden mit dem weitgehenden

Rückzug aus dem sozialen

Leben. Das muss aber nicht sein,

denn viele Formen der Inkontinenz

können heute gut behandelt werden.

Keine Scham beim Arztbesuch

Der wichtigste Schritt zu einer

erfolgreichen Therapie ist der Arztbesuch,

um eine genaue Diagnose

für eine zielgerichtete Behandlung

zu erhalten. Um diesen oft riesig

erscheinenden Schritt zu schaffen,

sollten Patientinnen und Patienten

sich bewusst machen, dass die für

sie so peinliche Erkrankung für die

medizinischen Fachleute ganz normaler

Alltag ist und es gar keinen

Grund gibt, sich zu schämen.

Sind die Ursachen gefunden, können

zum Beispiel Verhaltens- und Ernährungsmaßnahmen,

ein Beckenbodentraining

oder verschiedene

Arzneimittel verordnet werden.

Eine weitere Therapieform ist die

sakrale Neuromodulation mit einem

sogenannten Beckenbodenschrittmacher

– Informationen dazu gibt es

beispielsweise unter www.medtronic.com/de.

Dieser wird im Rahmen eines minimalinvasiven

Eingriffs im oberen Gesäßbereich

in einer kleinen Tasche

direkt unter der Haut implantiert.

Mit sanften elektrischen Impulsen

stimuliert er dort die sogenannten

Sakralnerven, die die Funktion von

Blase und Darm steuern. So kann

die Kommunikation zwischen dem

Gehirn und den Ausscheidungsorganen

verbessert und die Entleerungsstörung

behoben werden.

Wieder gut leben

Ob ein Beckenbodenschrittmacher

die richtige Maßnahme ist, kann im

Vorfeld durch eine einfache Teststimulation

ermittelt werden. Die

Wirksamkeit der Therapie wird

dabei unter anderem mit Hilfe eines

Blasentagebuchs bewertet, in dem

Trinkmengen, Harndrang, Harnmenge

und ungewollter Verlust eingetragen

werden.

Ein solches Tagebuch zu führen, ist

auch schon vor dem ersten Arztbesuch

sinnvoll, denn es hilft bei der

Diagnose. Mit der richtigen Behandlung

lässt sich heute mit vielen

Formen der Inkontinenz gut leben.

Unterstützung dabei finden Betroffene

auch auf den Online-Seiten der

Inkontinenz-Selbsthilfe.(djd)


Gsund Aktiv PR | Gesundheit

51

Antibiotika und ihre Folgen

Was besonders Frauen darüber wissen sollten

Es ist Hochsaison für hartnäckige

Infekte. Wenn der Hals schmerzt

und der Husten nicht weggehen

will, bekommen viele Menschen

Antibiotika verschrieben.

Allerdings wird dabei häufig übersehen,

dass die Medikamente zwar

gegen krankmachende Bakterien

wirken, aber ebenso das empfindliche

Gleichgewicht des Mikrobioms

stören können – nicht nur im Darm,

sondern auch in der Intimzone.

Das Mikrobiom wird gestört

Die Vaginalflora ist ein fein abgestimmtes

System, in dem schützende

Milchsäurebakterien (Laktobazillen)

die Oberhand haben. Sie halten

den pH-Wert in einem leicht sauren

Bereich und erschweren so das

Wachstum krankmachender Keime.

Wird diese Balance gestört, kann es

zu einem Ungleichgewicht kommen,

das Pilzinfektionen begünstigt.

Antibiotika zählen zu den häufigsten

Auslösern solcher Störungen.

„Beta-Laktam-Antibiotika wie

Penicillin, Amoxicillin oder Cephalosporine

wirken auch gegen drei

wichtige Laktobazillenarten und

können dadurch vorübergehend

das schützende vaginale Mikrobiom

zerstören“, erklärt der Gynäkologe

Prof. Dr. Werner Mendling.

Foto: djd/Dr-Kademax/sheb123RF

Lästige Symptome bekämpfen

Machen sich wenig später lästige

Symptome wie Juckreiz und Brennen

bemerkbar, ist das ein Hinweis

auf eine Scheidenpilzinfektion.

Glücklicherweise lassen sich die

Beschwerden meist gut behandeln,

beispielsweise mit KadeFungin 3

Kombi-Packung mit dem Wirkstoff

Clotrimazol. Sie besteht aus Vaginaltabletten

sowie einer Creme zur

äußeren Anwendung für drei Tage.

Clotrimazol kann das Wachstum der

Pilzzellen hemmen und in der Regel

schnell für spürbare Linderung

sorgen.

Der Lebensstil ist mitverantwortlich

Aber nicht nur Medikamente, auch

Lebensstilfaktoren beeinflussen

das gesunde Gleichgewicht in der

Intimzone. Prof. Mendling verweist

auf aktuelle Erkenntnisse: „Eine

ausgewogene Ernährung, Bewegung

und stabile Hormonspiegel

fördern eine gesunde Vaginalflora,

während Stress, Rauchen oder

hormonelle Schwankungen diese

beeinträchtigen können.“ Darüber

hinaus können Milchsäurebakterien,

zum Beispiel als Vaginalkapseln von

KadeFlora, bei wiederkehrenden

Pilzinfektionen die Stabilisierung

eines ausgeglichenen Mikrobioms

unterstützen. (djd)


52 Gsund Aktiv PR | Anzeige

MuW Medienhaus – Full Service Agentur

Was können wir für Sie tun?

Corporate Design

Printwerbung

Fotografie

Corporate Publishing

Kampagnen

Messe

Corporate Website

Direktmarketing

Verlag

CMS Entwicklung

Social Media

SEO

Sie möchten Näheres erfahren? Ihr Kontakt zu uns:

www.muw-medienhaus.de

Jahre

MuW

Medien


Gsund Aktiv PR | Gesundheit

53

Wenn die Füße schmerzen,

brennen oder kribbeln

Was ursächlich und natürlich helfen kann

Foto: djd/Woerwag-PharmaGetty-Images/Aleksej-Sarifulin

Wenn die Füße schmerzen, kribbeln

oder brennen, steckt oftmals

eine Nervenschädigung dahinter,

eine sogenannte Neuropathie. Die

Beschwerden können Betroffenen

das Leben schwer machen – und

Schmerzmittel stellen oft nicht die

beste Lösung dar.

Nebenwirkungen wie Schwindel

oder Müdigkeit können die Lebensqualität

erheblich beeinträchtigen.

Doch es gibt auch natürliche und ursächlich

wirksame Maßnahmen, die

Beschwerden lindern können, ohne

den Körper zu belasten.

Den Ursachen auf der Spur

Erste Maßnahme sollte immer sein,

den Ursprung der Nervenschädigung

zu behandeln. Eine der häufigsten

Ursachen ist ein Diabetes mellitus,

bei dem eine möglichst gute Blutzuckereinstellung

angestrebt werden

sollte. Diabetes erhöht außerdem

das Risiko für einen Mangel an

Vitamin B1, welcher ebenfalls eine

Neuropathie verursachen kann.

Um diesen wirksam auszugleichen

und dadurch verursachte Nervenschäden

und Beschwerden in den

Füßen zu lindern, eignet sich Benfotiamin,

eine Vorstufe des Vitamin

B1, die vom Körper sehr gut aufgenommen

werden kann. Es ist etwa

in milgamma protekt enthalten, dass

es rezeptfrei in Apotheken gibt.

Bewegung, Entspannung,

Achtsamkeit

Auch Aktivitäten wie regelmäßige

Spaziergänge, Gymnastik oder

Schwimmen können zur Lindern

der Beschwerden beitragen und das

Wohlbefinden steigern. Ergänzend

können ärztlich begleiteter Rehasport,

Physiotherapie oder Ergotherapie

die Mobilität verbessern.

Wie man die Füße durch Gymnastik

fit halten kann, dazu gibt es Tipps

unter https://www.milgamma.de/

ratgeber/fussgymnastik.html. Entspannungstechniken

wie progressive

Muskelentspannung, Meditation

oder Achtsamkeitstraining tragen

dazu bei, die Schmerzwahrnehmung

zu beeinflussen.

Tagebuch führen

Akupunktur oder Kneipp-Wasseranwendungen

sind weitere Ansätze,

zu denen behandelnde Ärzte oder

Therapeuten raten können. Ein

Schmerztagebuch hilft, Muster zu erkennen

und herauszufinden, welche

Maßnahmen sich besonders günstig

auf die Beschwerden auswirken. Auf

diese Weise können Betroffene ihren

individuell abgestimmten Ansatz zur

Schmerzbewältigung entwickeln.

(djd)


54 Gsund Aktiv PR | Regional

Ja-Wort auf Gipfel, unter

Tage oder im wilden Westen

Außergewöhnliche Locations für die Hochzeit

Auf Wolke sieben im Gipfelstandesamt

am Großen Arber, im

Unter-Tage-Standesamt im Silberberg

oder historisch akkurat in der

Westernstadt Pullman City?

Neben klassischen Hochzeitslocations

bietet der Bayerische Wald

ausgefallene Alternativen für ein

unvergessliches Ja-Wort.

Berghochzeit auf dem Gipfel

des Großes Arber

Die Eisensteiner Hütte unterhalb des

Gipfels des Großen Arber beherbergt

das höchste Standesamt des

Bayerischen Waldes. Rund 20 Paare

im Jahr geben sich hier das Ja-Wort

bei atemberaubendem Ausblick bis

in die Alpen. Mit der Hochzeitsgondel

geht es hoch zur Bergstation, die

auf 1.400 Metern Höhe liegt. In der

lichtdurchfluteten Eisensteiner Hütte

sind standesamtliche und freie Trauungen

mit bis zu 50 Gästen möglich.

Heiraten untertage in Bodenmais

Wo früher mit Spitzhacke und

Schaufel gearbeitet wurde, können

sich heute Brautpaare das Ja-Wort

geben. In einem kleinen Stollen

des Silberbergwerks in Bodenmais

lassen sich jährlich bis zu zehn Paare

standesamtlich trauen.

Mit 5 Grad Celsius und einer Luftfeuchte

von bis 98 Prozent herrschen

untertage besondere Bedingungen.

Umgeben vom Urgestein

des Bayerischen Waldes symbolisiert

die Zeremonie am festlich beleuchteten

Altar Geborgenheit, festen

Zusammenhalt und ein einzigartiges

„Glück Auf“.

Freie Trauung mit Friedensrichter

in der Westernstadt

Pullman City

Ob im klassischen Brautkleid und

Anzug oder in Westernkostümen,

in der amerikanischen Chapel St.

Joseph’s Church oder unter freiem

Sternenhimmel – in der Westernstadt

Pullman City in Eging bei

Passau haben Paare die Wahl. Ein

vereidigter Friedensrichter begleitet

die freien Trauungen, ganz wie es

damals im wilden Westen üblich

war. Die Romantik der Wild-West-Atmosphäre

findet großen Anklang,

mehr als 30 Paare pro Jahr geben

sich hier das Ja-Wort.

Eine Übersicht der Hochzeitslocations

im Bayerischen Wald findet

man unter www.bayerischer-wald.

de. (tvo)

Heiraten-am-Grossen-Arber (Foto: Arber-Bergbahn)


Gsund Aktiv PR | Historie

55

Landleben im

Bayerischen Wald

Zwischen Wald, Wiesen und Gemeinschaft

Foto: ai-generated

Der Bayerische Wald war einst ein

Land der Arbeit, der Natur und

der engen Dorfgemeinschaft. Wer

durch die sanften Hügel streifte,

sah auf den Wiesen Kühe grasen,

hörte das Klappern von Hufen auf

den Schotterwegen und roch den

Duft frisch gebackenen Brots aus

den Holzöfen der Bauernhäuser.

Das Leben war einfach, aber reich

an Erfahrungen, die heute beinahe

verloren wirken.

Mit den ersten Sonnenstrahlen begann

der Tag. Hähne kräh ten, und

die Bäuerinnen scharrten sich um

die Feuerstellen, um Brot und Brezen

zu backen. Die Männer zogen

hinaus auf die Felder, pflügten den

Acker oder führten die Kühe zur

Weide. Kinder liefen barfuß über die

Wiesen, sammelten Blumen oder

halfen bei der Ernte. Jeder wusste:

Ohne Zusammenarbeit würde das

Dorf nicht bestehen.

Arbeit und Jahreszeiten

Die Jahreszeiten bestimmten das Leben:

Im Frühling wurden die Felder

bestellt, im Sommer geerntet und im

Herbst das Vieh von den Almen ins

Tal getrieben. Im Winter verwandelten

Schneemassen die Hügel in eine

weiße Landschaft. Dann halfen alle

zusammen, Holz zu hacken, Vorräte

zu lagern und Wege freizuschaufeln.

Wer den Ostwind spürte, wusste:

jetzt heißt es, vorsichtig zu sein –

Böhmwind konnte Kälte und Schnee

bringen.

Das Gasthaus als Mittelpunkt

Neben den Höfen spielte das Gasthaus

eine zentrale Rolle. Hier trafen

sich die Menschen nach harter Arbeit,

tauschten Neuigkeiten aus oder

erzählten Geschichten. Bei Festen,

Hochzeiten oder Kirchweihen wurde

gesungen, getanzt und gelacht. Das

Gasthaus war der Treffpunkt, an

dem Generationen zusammenkamen

und Erfahrungen weitergaben.

Schule, Kirche, Gemeinschaft

und Tiere

Jedes Dorf hatte seine kleine Schule

und oft eine Kirche im Zentrum.

Kinder lernten Lesen, Schreiben und

Rechnen, aber auch Geschichten

über die Heimat und ihre Traditionen.

Die Kirche bot nicht nur spirituelle

Orientierung, sondern war zugleich

ein Ort der Versammlung, an

dem Feste, Taufen und Gottesdienste

die Gemeinschaft stärkten.

Tiere begleiteten jeden Tag. Kühe,

Pferde, Schweine und Ziegen waren

Nahrung, Arbeitspartner und Teil

des Lebens. Die Wälder boten Holz,

Beeren und Wild, und wer sich gut

auskannte, fand Heilkräuter und

Pilze. Der Rhythmus der Natur war

spürbar: Sonne, Regen und Wind

bestimmten die Arbeit und das Miteinander.

Kleine Freuden und große Zusammenhalt

Trotz harter Arbeit gab es immer

Momente der Freude. Kinder spielten

in Schneetunneln oder am Bach,

Nachbarn halfen sich gegenseitig bei

der Heuernte, und Abende wurden

bei Kerzenschein mit Geschichten

und Musik gefüllt. Das Dorf lebte

von Nähe, Solidarität und einem

tiefen Respekt vor der Natur.

Ein Leben, das verbindet

Das Landleben im Bayerischen Wald

war geprägt von Einfachheit, Rhythmus

und Zusammenhalt. Jeder Tag

bot Aufgaben, Herausforderungen

und kleine Freuden. Wer heute

durch die alten Wege wandert, spürt

noch den Geist dieser Zeit: ein Leben,

das eng mit der Natur verbunden

war, reich an Gemeinschaft und

voller Geschichten, die von Generation

zu Generation weitergegeben

wurden. (mg)


56

Gsund Aktiv PR | Freizeit

Bierkultur

auf zwei Rädern

Neue Bier-Radtouren verbinden Mühlviertel und Niederbayern

Mit dem Projekt „Bierkultur auf

zwei Rädern“ ist ein grenzüberschreitendes

Radtourenangebot

zwischen dem Mühlviertel und den

Landkreisen Freyung-Grafenau

und Passau gestartet.

Insgesamt stehen elf digital aufbereitete

Touren mit rund 915 Kilometern

Länge und 15.760 Höhenmetern ab

sofort zur Verfügung. Das Angebot

umfasst drei mehrtägige Strecken

sowie acht Rundtouren für Tagesausflüge.

Die Routen führen durch

das Mühlviertel, den Bayerischen

Wald, das Rottal und dem Donautal.

Entlang aller Touren sind Brauereien

oder bierkulturell geprägte Gastgeberbetriebe

integriert. Mit der Stiftsbrauerei

Schlägl, der ältesten Stiftsbrauerei

Österreichs, sowie einem

der größten Hopfenanbaugebiete

des Landes ist das obere Mühlviertel

zentral eingebunden. Die Touren

sind über die Plattform Komoot per

App und Webbrowser abrufbar und

richten sich vor allem an E-Biker,

Gravel-Fahrer und Genussradler. Ziel

ist die Verbindung von

Naturerlebnis und regionaler Genusskultur.

Das Projekt wurde im

Rahmen des INTERREG-Programms

Bayern–Österreich 2021–2027 umgesetzt.

Träger sind die Landkreise

Freyung-Grafenau und Passau sowie

der Tourismusverband Mühlviertel.

Auflösung der Rätsel von Seite 73

Foto: MuW/Touris bei Sitter auf Gut Riedelsbach


Gsund Aktiv PR | Tipp

57

Wenn die Schlange mit

Brille alles doppelt sieht

Ein Gedächtnis-Trick für die PIN

Viele Menschen kennen diese

unangenehme Situation: An der

Kasse oder am Geldautomaten ist

die PIN plötzlich vergessen.

Kartensicherheit.de rät deshalb zu

einer Methode, die das Erinnerungsvermögen

gezielt unterstützt: Dabei

verknüpft man die Ziffern der Geheimzahl

mit individuellen Bildern,

aus denen eine kurze Geschichte entsteht.

Dieses „Kopfkino“ sorgt dafür,

dass die abstrakte Zahlenkombination

sicher im Gedächtnis haften bleibt.

Ein Beispiel für die Geheimzahl

6825:

Die Schlange (6) setzt ihre Brille

(8) auf, sieht plötzlich alles doppelt

(2) und zählt zur Sicherheit noch

einmal ihre fünf besten Freunde

(5).

Solche oder ähnliche Eselsbrücken

können helfen, die PIN dauerhaft abzuspeichern.

Unabhängig davon gelten im Alltag

weiterhin grundlegende Schutzregeln:

• Niemals aufschreiben: Die PIN

weder auf Papier notieren noch digital

speichern z. B. im Smartphone.

• Sichtschutz: Bei der Eingabe am

Kassenterminal oder Geldautomaten

die Tastatur immer mit der freien

Hand verdecken.

• Geheimhaltung: Die PIN nicht an

Dritte weitergeben. Banken, Sparkassen

oder die Polizei fragen nie nach

der persönlichen Geheimzahl.

Weitere kreative Merkhilfen gibt es

auf www.pin-im-sinn.de.

Zeitschriftenverlag und Full-Service-Agentur in einem Haus:

www.muw-medienhaus.de


58 Gsund Aktiv PR | Wellness

Longevity trifft Heilwasser

Das Bayerische Thermenland setzt auf gesundes Altern

Tiefenentspannung im Spa,

medizinische Vorsorge, Yoga und

ein Bad im Heilwasser: Im Bayerischen

Thermenland ist das längst

Alltag. Die fünf Heilbäder Bad

Füssing, Bad Griesbach, Bad Birnbach,

Bad Gögging und Bad Abbach

verbinden moderne Longevity-Medizin

mit traditionsreichen

Thermalquellen.

Mit rund 6,4 Millionen Übernachtungen

jährlich gilt die Region als

Europas führende Gesundheitsdestination

und setzt zugleich auf

ein wachsendes Zukunftsthema: die

Verlängerung der gesunden Lebensspanne.

Prävention statt Reparatur

Im Zentrum steht ein Wandel der

Medizin: Krankheiten sollen gar

nicht erst entstehen. Ernährung,

Bewegung, Schlaf, Stressregulation

und Vorsorge werden als

Gesamtsystem betrachtet. Moderne

Diagnostik – von Blutanalysen bis zu

genetischen Markern – ermöglicht

individuelle Gesundheitsprofile.

Darauf basieren Programme zur

Förderung von Regeneration, Zellgesundheit

und Leistungsfähigkeit.

Tradition trifft Wissenschaft

Neu ist dieser Ansatz nicht: Schon

Sebastian Kneipp formulierte vor

rund 200 Jahren seine fünf Gesundheitssäulen

– Wasser, Bewegung, Ernährung,

Heilpflanzen und Lebensordnung.

Diese Prinzipien gelten heute als

Grundlage moderner Prävention. In

den Thermalbädern der Region verbinden

sie sich seit Jahrzehnten mit

medizinischer Expertise.

Heilwasser als Ressource

Eine besondere Stärke sind die

natürlichen Quellen: Fast 20.000

Quadratmeter Thermalwasserfläche

sowie fluoridhaltige Heilquellen

prägen das Angebot. Ihre positiven

Effekte auf Bewegungsapparat,

Herz-Kreislauf-System und psychische

Erholung sind wissenschaftlich

belegt.

Moderne Gesundheitsprogramme

Wie Longevity konkret aussieht,

zeigt etwa das My Mayr Med Resort

in Bad Birnbach. Im Mittelpunkt

steht die F.X.-Mayr-Kur – eine medizinisch

begleitete Darmtherapie

zur Unterstützung von Regeneration

und Stoffwechsel.

Ergänzt wird sie durch Vitalfasten,

pflanzenbasierte Ernährung sowie

individuelle Bewegungs- und Diagnostikprogramme.

Auch Methoden

wie Höhentraining oder Mikronährstoffkonzepte

stärken die Zellenergie.

Rottal Terme Bad Birnbach (Foto: obx-news/Frank Heuer)


Gsund Aktiv PR | Wellness

59

Wellness im Aufwind

Warum Erholung heute mehr gefragt ist denn je

Foto: AdobeStock_149758419

Zwischen Alltagstrubel und Dauerstress

entdecken immer mehr

Menschen die Kraft der bewussten

Auszeit – der Bayerische Wald wird

dabei zum Sehnsuchtsort.

(mg) Der Alltag vieler Menschen ist

geprägt von Termindruck, ständiger

Erreichbarkeit und wachsender Belastung

im Job. Kein Wunder also,

dass der Wunsch nach Entschleunigung

wächst. Wellnessangebote

bieten genau das: eine Pause vom

Funktionieren. Ob Sauna, Massage

oder einfach nur Ruhe – es geht

darum, Körper und Geist wieder in

Einklang zu bringen. Diese Sehnsucht

hat dem Wellnessmarkt in den

vergangenen Jahren einen regelrechten

Boom beschert.

Der Bayerwald als Rückzugsort

Besonders im Bayerischer Wald hat

sich ein breites Angebot entwickelt.

Die Region punktet mit unberührter

Natur, klarer Luft und einer Vielzahl

an Hotels, Thermen und Day-Spas.

Gerade Tageswellness wird immer

beliebter: ein paar Stunden Auszeit,

ohne gleich einen ganzen Urlaub

planen zu müssen.

Für viele ist das die perfekte Lösung,

um kurzfristig Kraft zu tanken.

Gesundheit im Fokus

Wellness ist längst mehr als Luxus.

Themen wie Prävention, mentale

Gesundheit und Achtsamkeit rücken

stärker in den Mittelpunkt.

Anwendungen werden gezielter, Angebote

individueller. Yoga, Meditation

oder Naturerlebnisse ergänzen

klassische Anwendungen und sprechen

eine breite Zielgruppe an – von

gestressten Berufstätigen bis hin zu

gesundheitsbewussten Best Agern.

Flexibel, nah, unkompliziert

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die

Flexibilität. Viele Betriebe setzen auf

modulare Angebote: vom spontanen

Saunaabend bis zum ganztägigen

Verwöhnprogramm. Kurze Wege,

einfache Buchung und transparente

Preise machen Wellness niedrigschwellig

zugänglich. Gerade im

ländlichen Raum profitieren Anbieter

davon, dass sie Erholung direkt

vor der Haustür bieten können.

Ein Trend mit Zukunft

Die Entwicklung zeigt: Wellness ist

kein kurzfristiger Hype, sondern

Ausdruck eines veränderten Lebensgefühls.

Menschen investieren

bewusster in ihre Gesundheit und

Lebensqualität. Regionen wie der

Bayerische Wald haben diesen Trend

früh erkannt – und sich erfolgreich

als Oasen der Erholung positioniert.


2

Damit deine

Leidenschaft nicht im Wald

verborgen bleibt.

60 Gsund Aktiv PR | Anzeige

MODERNE WEBSITES ZUM KLEINEN PREIS.

Du bist Künstler, Handwerker oder Herzblut-Vereinsmeier?

Du machst Großartiges – und das sollten alle sehen. Wir

bringen dich ins Netz. Sicher, schnell und so einfach, dass

du dich weiter um das kümmern kannst, was du liebst.

30 Jahre Erfahrung.

100% Sicherheit.

0% Technik-Stress.

muw-heimatweb.de

MuW MEDIENHAUS

Goldener Steig 36 – 94116 Hutthurm

Tel. 08505 86960-11

www.muw-heimatweb.de

Jahre

MuW

Medien


Gsund Aktiv PR | Regional

61

Glasmuseum Passau

„Das schönste Glashaus der Welt“

Foto: obx-news/Tourismusverband Ostbayern

Kein geringerer als der erste

Mensch auf dem Mond war es,

der vor über 40 Jahren das Glasmuseum

in Passau eröffnete: Der

US-amerikanische Astronaut Neil

Armstrong kam am 15. März 1985

dafür eigens nach Niederbayern.

So spektakulär wie einst die Eröffnung

ist bis heute auch die Ausstellungswelt,

mit der das Museum

Besucher aus aller Welt begeistert:

Mit rund 30.000 Gläsern ist in Passau

heute die weltgrößte Sammlung

Europäischen Glases zu sehen mit

zum Teil mehr als 350 Jahre alten

Exponaten aus Bayern, Böhmen,

Österreich und Schlesien.

Einblick in die Entwicklung der

Glashütten

Den Schwerpunkt des Museums

bildet die Hochblüte der Glaskunst

im 19. Jahrhundert bis zum Jugendstil.

Die große Anzahl von Gläsern

ermöglicht detaillierte Einblicke in

die Produktion selbst einzelner Glashütten

und deren Entwicklung durch

die Jahrhunderte.

„Ich habe viele Glassammlungen in

aller Welt gesehen, doch keine wie

diese“, sagte der frühere tschechische

Außenminister Karl Fürst

von Schwarzenberg einmal. Und

Friedrich Dürrenmatt nannte das

Glasmuseum Passau, das offiziell

zum „National wertvollen Kulturgut“

zählt, „das schönste Glashaus der

Welt“. Kenner bezeichnen das Haus

heute als ein Museum von „Weltgeltung“.

Das Glasmuseum Passau befindet

sich zusammen mit dem Hotel Wilder

Mann im selben historischen Gebäude

am Rathausplatz von Passau.

Dort übernachteten einst Kaiserin

Sisi und später Staatsgäste wie

Michail Gorbatschow und Henry

Kissinger.

„Vater“ und Gründer des Glasmuseums

war der Tittlinger Georg Höltl,

eine der schillerndsten Unternehmerpersönlichkeiten

Niederbayerns.

„Georg Höltl hatte in den Fünfzigern

mit seinen Rotel-Tours-Bussen die

Tourismusbranche revolutioniert“,

schrieb die Süddeutsche Zeitung in

ihrem Nachruf auf den Unternehmer

und Mäzen anlässlich seines Todes

im Alter von 88 Jahren im Jahr

2016. Georg Höltl war Erfinder der

weltbekannten „Rollenden Hotels“.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden

dank seiner Innovation Fernreisen

zum ersten Mal für alle erschwinglich:

Die Gäste übernachteten im

Bus-Anhänger in speziellen Kabinen

und konnten so ohne teure Hotelund

Flugkosten bis nach Jerusalem,

Indien, in die Sahara oder nach

Feuerland reisen. Ende der 1970-

er und Anfang der 1980-er Jahre

erwarb Georg Höltl, der selbst ein

leidenschaftlicher Sammler war, vier

historische Patrizierhäuser in der

Passauer Altstadt, die heute Museum

und Hotel beherbergen.

Das Familienunternehmen, das aktuell

Sohn Peter leitet, betreibt neben

dem Hotel „Wilder Mann“ und dem

Glasmuseum in Passau mehrere weitere

Hotels sowie das Museumsdorf

Tittling. Und auch die „Rollenden

Hotels“ sind nach wie vor auf den

Straßen dieser Welt unterwegs. -obx


62 Gsund Aktiv PR | Freizeit

Ostbayerns Städte

(neu) entdecken

Pulsierendes Leben vor historischer Pracht-Kulisse

Große Geschichte und lebendige

Gegenwart miteinander verbinden:

Die „goldene Vergangenheit“

Ostbayerns als Zentrum des

europäischen Handels fasziniert

bis heute viele Besucher. Historische

Altstädte lassen Geschichte

lebendig werden und machen

einen Aufenthalt zur besonderen

Zeitreise.

Schon Jean Paul betonte die Faszination

von Geschichte – in Ostbayern

wird sie unmittelbar erlebbar.

Liebevoll restaurierte und zugleich

lebendige Stadtkerne verbinden

Vergangenheit und Gegenwart zu

einer eindrucksvollen „Erlebnis-Geschichtsstunde“.

Weiden:

Faszinierende Handelsstadt

mit „goldener Geschichte“

Weiden lag an der Goldenen Straße

zwischen Nürnberg und Prag, einer

der wichtigsten Handelsrouten

Europas. Über Jahrhunderte verband

sie West und Ost und wurde

zum Symbol für Austausch und

Handel. Kaufleute transportierten

Waren wie Häute, Metalle oder Getreide,

wovon Weiden durch Zölle

profitierte.

Bis heute zeugen das Alte Rathaus,

der historische Marktplatz und die

farbenfrohen Giebelhäuser von

dieser Blütezeit. Märkte, Cafés und

Boutiquen verbinden das mittelalterliche

Erbe mit

modernem Leben.

Infos: www.weidentourismus.info

Neumarkt:

Traditionsreicher „Marktplatz“

des Mittelalters

Neumarkt entstand an wichtigen

Handelswegen und wurde später

Residenz der Wittelsbacher. Der

Marktplatz war Zentrum des Handels,

auf dem auch exotische Waren

wie Gewürze angeboten wurden.

Heute ist die Altstadt mit ihren

sanierten Gebäuden und lebendigen

Märkten wieder Mittelpunkt des

Stadtlebens. Bauwerke wie Schloss,

Kirchen und Reitstadel

erinnern an die

kulturelle Blütezeit.

Infos: www.tourismus-neumarkt.de

Straubing: Sieben Jahrtausende

Geschichte

Straubing blickt auf über 7.000 Jahre

Geschichte zurück – von Kelten

und Römern bis zu den Bajuwaren.

Als wichtiger Verkehrsknotenpunkt

entwickelte sich die Stadt früh zu

einem Handelszentrum.

Historische Kirchen, Patrizierhäuser

und der markante Stadtturm

prägen das Stadtbild bis heute. Die

„Neustadt“ ist ein

lebendiges Zentrum

mit Geschäften,

Cafés und Freisitzen.

Infos: www.

straubing.de

Weiden: Der „Obere Markt“ fasziniert mit seinen farbenfrohen Giebelhäusern aus der Zeit nach 1540. Die Historie des „Unteren Markts“

als Schauplatz großer Jahrmärkte ist seit mehr als 600 Jahren belegt. Foto: obx-news/Tourist-Info Stadt Weiden


Gsund Aktiv PR | Freizeit

63

Straubing: Die durch die Jahrhunderte geprägten Patrizier- und Handelshäuser am Stadtplatz künden bis heute von der stolzen Historie

als Stadt des Handels. Foto: obx-news/Bernhard

Deggendorf:

Charmante „Drehscheibe“

zwischen den Welten

Deggendorf war seit über 1.000 Jahren

ein bedeutender Handelsplatz

zwischen Donau und Bayerischem

Wald. Händler aus verschiedenen

Regionen boten hier eine große

Vielfalt an Waren – von Lebensmitteln

bis zu Luxusgütern.

Bis heute ist die Stadt ein lebendiges

Zentrum. Besonders auf dem

Luitpoldplatz lässt sich bei Märkten

die Atmosphäre des

historischen Handels

noch spüren.

Infos: www.deggendorf.travel

Dingolfing: Große Markt- und

Handels-Tradition an der Isar

Dingolfing wurde durch Salzhandel

und Tuchproduktion wohlhabend

und europaweit bekannt. Der Marienplatz

erinnert noch heute an die

Tradition der Tuchmacher.

Zeugen dieser Zeit sind unter

anderem die Stadtpfarrkirche St. Johannes

und traditionsreiche Märkte

wie die Mittefastenmärkte, die seit

Jahrhunderten bestehen und bis

heute zahlreiche Besucher aus nah

und fern anziehen und das Stadtbild

lebendig prägen.

(obx)

Infos: www.dingolfing.de

Dingolfing: Der Marienplatz, zentraler Platz im Herzen der historischen Altstadt Dingolfings, trug bis ins Jahr 1768 den Namen Wollerzeile.

Der Name geht auf das Handwerk der Tuchmacher zurück. Foto: obx-news/Daxl-Eiglsperger


64 Gsund Aktiv PR | Freizeit

650 Jahre Grafenau

Die älteste Stadt des Bayerischen Waldes entdecken, erleben und dabei

von besonderen Angeboten profitieren

Grafenau ist die Bärenstadt im

Bayerischen Wald, denn sie hat

einen Bären im Wappen. Die Stadt

ist ein beliebter Urlaubsort für Familien

und alle, die gerne draußen

in der Natur unterwegs sind.

Die Waldwildnis des ältesten Nationalparks

Deutschlands mit zahlreichen

Wander- und Radwegen und

einem knapp 50 Kilometer Loipennetz

inklusive der Nationalparkloipe

ist zum Greifen nah. Dazu kommen

beeindruckende Ausflugsziele wie

der Baumwipfelpfad mit 44 Meter

hohem Baumei oder das Tierfreigelände

am Nationalparkzentrum

Lusen mit 40 heimischen Tierarten

wie Wölfen, Bären und Luchsen.

Familien fühlen sich in der Bärenstadt

wohl, denn Ferienprogramme

und Veranstaltungen rund ums

Jahr runden das große Urlaubsangebot

ab. Zum 650. Geburtstag setzt

Grafenau noch einen drauf und lädt

mit sieben attraktiven Jubiläumsangeboten

zum Feiern, Entdecken und

Erleben ein.

Geburtstags-Packerl ab 175

Euro pro Person

Das Geburtstags-Packerl bietet drei

Übernachtungen mit Sekt-Frühstück

und Jubiläumstasse in einem

gemütlichen Gasthof oder einer

Pension. Im Paket enthalten sind

außerdem eine Führung nach Wahl,

ein Gratis-Eintritt beispielsweise

zum Baumwipfelpfad am Nationalpark

Bayerischer Wald, Erlebnisfreibad

Bärenwelle, Stadt- und

Schnupftabak-Museum in Grafenau

mit Führung oder Parkourpark mit

Minigolf und Like-Eishalle, ein Geburtstagscocktail

sowie ein exklusives

Jubiläumsgeschenk rund um den

Salzhandel.

Das Angebot ist zum Preis von ab

175 Euro pro Person im Doppelzimmer

ganzjährig buchbar.

Jubiläums-Safari ab 155 Euro pro

Person.

Das Safari-Abenteuer lädt zu drei

erlebnisreichen Übernachtungen

mit Frühstück im Nationalpark

Bayerischer Wald ein. Gäste erleben

heimische Wildtiere bei einer

Führung durchs Tierfreigelände und

einer Rangertour nach Wahl. Ein

Besuch des Baumwipfelpfads mit

Panoramablick sowie eine Grafenauer

Geburtstagsüberraschung runden

das erlebnisreiche Programm ab.

Das Angebot ist zum Preis von ab

155 Euro pro Person im Doppelzimmer

ganzjährig buchbar. Weitere

Angebote und Buchung unter www.

grafenau.de, Jubiläumsangebote:

Tourismus

Grafenau (tvo)

Foto: AdobeStock_657620858


Gsund Aktiv PR | Freizeit

65

Von Acker bis Abenteuer

„Wir öffnen Tür und Tor“: 49 Betriebe laden zu neuen Entdeckungen

bei der Rottaler-Hoftour ein

Foto: Helmut-Weishaeupl

Unter dem Motto „Wir öffnen Tür

und Tor“ zeigt die Rottaler Hoftour,

wie das Landleben in Niederbayern

geht. Das beliebte Erlebnisprogramm

kombiniert Hofbesuche

und bäuerliche Kultur mit Rottaler

Spezialitäten, Mitmachworkshops

und Kunst.

In diesem Jahr gewähren 49 Höfe,

Betriebe, Künstler und Galerien

spannende Einblicke in ihren Alltag.

Neben zahlreichen Entdeckungen

warten regionale Köstlichkeiten und

Mitbringsel auf die Besucher: Honig,

feinste Wildspezialitäten, flauschige

Alpakawolle, handgemachter Käse,

edle Obstbrände, Liköre und Most

oder Aquarelle und Deko für Zuhause.

Von Alpakahöfen bis

Gallowaysafari

Zwischen Frühjahr und Spätsommer

ist besonders viel geboten. In den

Osterferien etwa laden Alpakahöfe

und das Freiluftmuseum Massing zu

Spaziergängen und Wanderungen

durch die erwachende Natur ein.

Im Mai locken erste Kräuterschätze,

eine Gallowaysafari und original

Rottaler Most.

Bio-Restaurant, Gartenpracht,

Perchtenmasken: Drei Tipps

aus dem Rottal-Inn

Auf dem Land.Luft Hof in Leberfing

zwischen Deggendorf und Pfarrkichen

leben Schweine und Rinder

artgerecht auf 45 Hektar Weidefläche.

Sie werden stressfrei auf der

Weide geschlachtet. Das Fleisch wird

nach dem Motto „Nose to tail“ im

hofeigenen Bio-Restaurant veredelt

angeboten.

Ein Genuss für die Sinne ist ein

Spaziergang durch s’Kräuter Gartl

von Franziska Lohr in Rogglfing

bei Eggenfelden. Auf 10.000

Quadratmetern entfaltet sich hier

eine berauschende Blütenpracht

mit traditionellem Bauerngarten,

Schwimmteich, Obstbäumen,

Staudenbeeten und einem Blaubeergarten.

Schaurig-schön sind die

typisch niederbayerischen Perchtenmasken

aus der Werkstatt von Josef

Schmalhofer aus Bayerbach. Seit

40 Jahren ist er als freischaffender

Holzbildhauer selbstständig, seine

Masken sind bei vielen Auftritten

der „Rottaler Habergoaß, Hexn &

Rauwuggal“ in der Adventszeit zu

sehen. (tvo)

Das komplette Programm zur Rottaler

Hoftour 2026 kann als PDF

heruntergeladen

werden

unter www.

rottal-inn.de.


66 Gsund Aktiv PR | Freizeit

Kulturlandschaftsmuseum

Haidmühle

Ein Museum ohne Wände zwischen Wald, Wiesen und Geschichte

Wässerwiesen, Allmendeweiden

oder Steinäcker statt Wände und

Vitrinen: Das Kulturlandschaftsmuseum

Haidmühle im Bayerischen

Wald krempelt das traditionelle

Konzept um und führt

seine Besucher hinaus ins Freie

an die ursprünglichen Orte seiner

Exponate. Zu sehen gibt es Naturschönheiten

und Kulturrelikte der

Region, erlebnisreich präsentiert

und über fünf Museumssteige verbunden.

Auf fünf Museumssteigen durch

die Natur und Kulturgeschichte des

Bayerischen Waldes

Tiefe Gleisspuren am Goldenen

Steig erinnern an Säumer, die im

frühen Mittelalter Salzladungen auf

Saumpferden von Hall in Tirol bis

Prachatice in Böhmen transportierten.

Heute sind sie ein Stück lebendige

Handelsgeschichte und beliebte

Wanderwege. Auch der Flursteig,

ein uralter Wirtschaftsweg, lockt mit

blühenden Bergwiesen und verborgenen

Waldpfaden. Über knarrende

Holzbohlenwege entlang eines Wiesenkanals

offenbart er traditionelle

Techniken.

Bewegt zeigt sich der Triftsteig: Ein

Netz aus Kanälen und künstlichen

Klausen-Seen schwemmte einst Holz

talwärts – ein cleveres System, das

den Bayerischen Wald wirtschaftlich

prägte und bis heute fasziniert. Der

Industriesteig taucht ein in die Wiege

frühindustrieller Pionierarbeit: Wasserkraft,

Torf, Holz und Eisenverhüttung

haben Spuren an Originalorten

hinterlassen, welche sich die Natur

längst zurückerobert hat.

Höhepunkt ist der Steig der Artenvielfalt.

Durch duftende Wiesen und

eine der letzten Wacholderheiden

des Bayerischen Waldes wandern

Naturliebhaber vorbei an Orchideen,

fleischfressenden Pflanzen,

Schmetterlingen und Wildbienen

inmitten der

einzigartigen

Bischofsreuter

Waldhufenlandschaft.

(tvo)

www.haidmuehle.eu

Foto: Woidlife-Photography


Gsund Aktiv PR | Freizeit

67

Genuss und handwerkliche

Qualität statt Überfluss

Die Sehnsucht nach Einfachheit

Foto: Blumen – 1000 gute Gründe

Landleben, Naturnähe, Entschleunigung

– danach sehnen sich heute

viele. Und entsprechend richtet

man Haus und Garten ein. Daraus

ist ein neuer Trend entstanden –

Cottagecore. Immer dabei: Rosen

in allen Formen.

Cottagecore steht für den Wunsch

nach einem naturnahen, entschleunigten

Leben. Im Mittelpunkt stehen

bewusster Genuss, Selbstgemachtes

und handwerkliche Qualität statt

Überfluss. Als Gegenentwurf zur

digitalen Reizüberflutung orientiert

sich der Stil am romantischen

Landleben: kleine Häuser, blühende

Gärten und eine bewusst unperfekte

Ästhetik. Die Rose gilt dabei

als Sinnbild dieses Lebensgefühls.

Mit ihren weichen, üppigen Blüten

erinnert sie an alte Bauerngärten

und bringt nostalgischen Charme in

Garten und Zuhause.

Rosen im Cottage-Garten

Für den passenden Look eignen sich

vor allem duftende, nostalgische

Sorten wie Englische Rosen, historische

Arten oder üppig blühende

Kletter- und Strauchrosen. Farblich

dominieren sanfte Nuancen wie

Rosa, Apricot oder Creme. Neben

der Optik spielt auch die Widerstandsfähigkeit

eine Rolle: Sorten

wie Jasmina® oder Lavender

Siluetta® gelten als robust und

teils bienenfreundlich. Deutschland

verfügt über eine lange Tradition

im Rosenanbau, etwa im hessischen

Steinfurth oder in Regionen wie

Schleswig-Holstein und dem Rheinland.

Typisch für den Cottage-Garten

ist die Kombination von Rosen

mit Begleitpflanzen wie Clematis,

Lavendel, Salbei oder Katzenminze.

Sie sorgen für ein harmonisches

Gesamtbild und fördern gesundes

Wachstum.

Auch Gräser bringen Struktur und

verlängern die Blütezeit. Wichtig

ist eine scheinbar natürliche Gestaltung:

Alte Gartengeräte oder

bewusst „liegen gelassene“ Elemente

schaffen eine charmant ungezwungene

Atmosphäre. Rosen dürfen

dabei auch über die Blüte hinaus

wirken – etwa durch Hagebutten

im Herbst, die dekorativ sind und

Vögeln Nahrung bieten.

Romantik für drinnen

Der Cottagecore-Stil lässt sich leicht

ins Haus holen. Schnittrosen werden

locker arrangiert, oft mit Wiesenblumen

kombiniert und in unterschiedlichen

Gefäßen präsentiert – von

schlichten Vasen bis zu recycelten

Kannen oder Gläsern. Perfektion ist

dabei unwichtig, entscheidend ist

der natürliche Eindruck. Für eine

lange Haltbarkeit empfiehlt es sich,

Rosen früh zu schneiden, schräg

anzuschneiden, Blätter zu entfernen

und das Wasser regelmäßig zu

wechseln.

Cottagecore bedeutet, die kleinen

Dinge zu schätzen: den Duft einer

Rose, einen einfachen Strauß oder

einen Hagebuttenzweig im Herbst.

So wird aus einem Trend ein Lebensgefühl

voller Ruhe, Natürlichkeit

und Sinnlichkeit.


68 Gsund Aktiv | Essen und Trinken

Käse genießen ohne

Bauchschmerzen

Die meisten Heumilch-Käse sind von Natur aus laktosefrei

Wer von einer Laktoseintoleranz

betroffen ist, kennt Beschwerden

wie Übelkeit, Blähungen, Durchfall

oder Bauchschmerzen nur zu gut:

Sie treten oft auf, wenn der oder

die Betroffene Milchprodukte isst.

Doch es gibt Auswege aus der

Misere.

Es fehlt ein Enzym

Laktose ist Milchzucker und damit

ein natürlicher Bestandteil der

Milch. Sie kann von den meisten

Menschen mithilfe des körpereigenen

Enzyms Lactase unbemerkt

abgebaut werden. Säuglinge produzieren

im Dünndarm dieses Enzym,

um die Laktose in der Muttermilch

zu spalten und zu verdauen. Einige

Menschen verlieren im Laufe ihres

Lebens jedoch diese Fähigkeit, und

dann treten die Verdauungsprobleme

auf – und zwar nicht nur, wenn

sie Milch trinken oder Joghurt essen,

sondern auch beim Genuss von Käse.

Es gibt jedoch auch Käsesorten, die

von Natur aus laktosefrei sind und

somit die genannten Beschwerden

gar nicht erst hervorrufen. Dazu

zählen die meisten Heumilch-Käse.

Der Säuerungsprozess hilft

Nahezu jeder Heumilch-Käse – mit

Ausnahme von Frischkäse - kann

bei Laktoseintoleranz bedenkenlos

gegessen werden, denn er enthält

weniger als ein Gramm Laktose auf

100 Gramm des Produktes und gilt

damit als laktosefrei. Wie kommt

das? Ganz einfach: Käse entsteht

durch Fermentation – das ist ein natürlicher

Vorgang, um Milch haltbar

zu machen.

Dabei wandeln Milchsäurebakterien

einen Großteil der Laktose in

Milchsäure um. Durch mikrobielle

Stoffwechselvorgänge und Abbauprozesse

verbrauchen die eingesetzten

Bakterien während des

Verkäsungsprozesses den restlichen

Milchzucker. Dieser Säuerungsprozess

bewirkt auch, dass später

durch Gase die Lochbildung wie im

Emmentaler entsteht. Gerade handwerklich

hergestellter, traditionell

erzeugter Käse ist meist laktosefrei.

Wer es ganz genau wissen will,

findet unter www.heumilch.at eine

Übersicht über den Laktosegehalt

der Heumilch-Produkte.

Laktosefreie Käsesorten ohne

Kennzeichnung

Damit ein Produkt auf der Verpackung

als laktosefrei gekennzeichnet

werden darf, sind kostenpflichtige

Untersuchungen nötig. Gerade für

kleine Hersteller rechnen sich diese

Sonderausgaben nicht, auch wenn

ihre Produkte gar keine oder nur

wenig Laktose enthalten. Speziell

bei einer bestehenden Laktoseintoleranz

ist es daher von Vorteil zu

wissen, in welchen Produkten von

Natur aus nur sehr wenig oder gar

kein Milchzucker drin ist. (djd)

Foto: Robert Staudinger


Gsund Aktiv PR | Essen und Trinken

69

Das unterschätzte

Superfood

Hülsenfrüchte sind wichtige Eiweißlieferanten

Foto: dieviervonhier.eu

Hülsenfrüchte erleben derzeit ein

regelrechtes Comeback. Was früher

eher als deftige Zutat galt, steht

heute für eine moderne, pflanzenbetonte

Küche und eine ressourcenschonende

Landwirtschaft.

(djd) Ackerbohnen, Süßlupinen,

Körnererbsen und Sojabohnen sind

die wichtigsten Vertreter in Europa.

Sie wachsen vor der Haustür, liefern

hochwertiges Eiweiß und gelten

als Bausteine einer ausgewogenen

Ernährung.

Ein- bis zweimal pro Woche auf

den Speiseplan

Aus ernährungswissenschaftlicher

Sicht punkten diese Hülsenfrüchte,

die in der Fachsprache Körnerleguminosen

genannt werden, durch ihre

günstige Nährstoffzusammensetzung.

„Hülsenfrüchte sind wirklich

ein unterschätztes Superfood, denn

sie enthalten nicht nur Vitamine und

Mineralstoffe, sondern auch Eiweiß

und Ballaststoffe. Und gleichzeitig

versorgen sie sich selbst mit Stickstoff

aus der Bodenluft, das macht

sie zu echten Klimaschützern und

schont auch unsere Ressourcen“,

sagt Ernährungsexpertin Dr. Gunda

Backes. Ihre Empfehlung: „Hülsenfrüchte

sollten mindestens ein- bis

zweimal pro Woche auf dem Speiseplan

stehen, denn sie haben nicht

nur ernährungsphysiologische Vorteile,

sondern schützen auch unsere

Umwelt.“ Diese beiden Aspekte

berücksichtigen auch die Deutsche

und die Österreichische Gesellschaft

für Ernährung. So werden aktuell

Mengen zwischen 125 und 450

Gramm gekochte Hülsenfrüchte pro

Woche empfohlen.

Hülsenfrüchte sind einfach zuzubereiten

Hülsenfrüchte lassen sich vielseitig

verwenden: klassisch im Eintopf,

als Einlage in Suppen, in Bowls und

Salaten, in Brotaufstrichen oder

als pflanzliche Basis für Burger,

Bolognese oder Bratlinge. Dass die

Zubereitung zeitaufwendig sei, ist

ein Vorurteil, wie die Ernährungsexpertin

unterstreicht: „Hülsenfrüchte

gibt es inzwischen in ganz vielen

verschiedenen Varianten, die wenig

Vorarbeit benötigen, zum Beispiel

als Pasta, Mehl oder Burgerpatty.

Wer die Hülsenfrüchte trotzdem

selbst kochen will, braucht eigentlich

nur ein bisschen Planung, muss

sie einweichen und kochen und ist

damit auch schon fertig.“

Tipp: Wer etwas mehr kocht, kann

die gegarten Hülsenfrüchte portionsweise

einfrieren und hat damit die

Basis für ein ganz schnelles Essen

geschaffen. Die EU-kofinanzierte

Kampagne „Die Vier von hier – Körnerleguminosen

aus Europa für eine

nachhaltige Ernährung“ bietet unter

www.dieviervonhier.eu ausführliche

Informationen zum Anbau, zu Nährwerten

und Nachhaltigkeit sowie

zahlreiche alltagstaugliche Rezepte.


70 Gsund Aktiv PR | Essen und Trinken

Heiß geliebt: Suppen und

Eintöpfe mit Hähnchen

Gefügel eignet sich für vieles - von der Brühe bis zur Suppeneinlage

Suppen und Eintöpfe mit Hähnchen,

Pute und Co. haben viel zu

bieten: sie können beispielsweise

in der kalten Jahreszeit „Seelenwärmer“

sein oder Gesund-undmunter-Macher.

Vor allem aber sind sie lecker und

lassen sich in zahlreichen Versionen

zubereiten. Das fängt schon bei der

Brühe an, für die sich ein ganzes

Hähnchen ebenso eignet wie Hähnchenschenkel

oder -flügel, aber

auch Putenkeulen oder -filet. Das

Ergebnis bleibt immer gleich: Eine

leckere, kräftige Suppe, welche die

Einlage mit zartem Geflügelfleisch

gleich mitbringt.

Beim Einkauf sollte man auf die

deutsche Herkunft des Geflügelfleischs

achten, zu erkennen an

den „D“s auf der Verpackung. Sie

stehen für eine streng kontrollierte

heimische Erzeugung nach hohen

Standards für Tier-, Umwelt- und

Verbraucherschutz. Mehr Infos und

viele Rezepte findet man unter

www.deutsches-geflügel.de. (djd)

Rezepttipp 1:

Hühnersuppe mit Zoodles

Zutaten (für 4 Personen)

1 ganzes Hähnchen

2 Zwiebeln

4 TL Salz

7 Pfefferkörner

3 Wacholderbeeren

2 Lorbeerblätter

3 Lauchzwiebeln

3 Möhren

2 Zucchini

Zubereitung: Hähnchen, Zwiebeln,

Salz, Pfefferkörner, Wacholderbeeren

und Lorbeerblätter

mit 3 Liter Wasser aufkochen

und 90 Minuten köcheln lassen.

Hähnchenfleisch mit zwei Gabeln

kleinzupfen. Brühe durch

ein Sieb geben. Lauchzwiebelringe,

Möhrenscheiben und

Zucchinispiralen für 15 Minuten

darin garen und genießen.

Rezepttipp 1:

Puteneintopf mit weißen

Bohnen

Zutaten (für 4 Personen)

1 Putenoberkeule

2 TL Salz

10 Pfefferkörner

3 Wacholderbeeren

2 Lorbeerblätter

1 Zwiebel

1 Dose weiße Bohnen (250 g)

2 Stangen Lauch

350 g Möhren, Kerbel

Zubereitung: Putenoberkeule

mit Salz, Pfeffer, Wacholder,

Lorbeer und halbierte Zwiebel

mit Schale in 3 Liter Wasser 90

Minuten köcheln lassen. Aus der

Brühe nehmen, Haut entfernen

und das Putenfleisch in Stücke

schneiden. Brühe passieren.

Bohnen, Möhren- und Lauchscheiben

für 20 Minuten darin

garen. Putenoberkeulenfleisch

noch einmal darin erwärmen

und mit Kerbel genießen.

Foto: deutsches-geflügel.de


Gsund Aktiv PR | Essen & Trinken

71


72 Gsund Aktiv PR | Kinderseite

Wildkatze Waldemar auf

Wanderung

Eine kleine Geschichte zum Vor- oder Selberlesen

Heute möchte Waldemar, die Wildkatze,

etwas unternehmen, das er

schon lange geplant hat. Er will

seine Nachbarin Wilma im Wald

nebenan besuchen.

Doch die Reise ist lang und auf dem

Weg gibt es wenige Büsche hinter

denen sich Waldemar verstecken

kann. Da Waldemar normalerweise

am liebsten heimlich und zurückgezogen

lebt, gefällt ihm der Gedanke

ohne Deckung über Felder und

Wiesen zu laufen gar nicht. Doch da

hat Waldemar eine gute Idee: Nicht

weit entfernt von seinem Lieblingsversteck

befindet sich ein Bach, den

er gut kennt. Manchmal fängt er

hier Fische und andere kleine Tiere.

Außerdem hat der Bach Trinkwasser,

wenn es im Sommer mal eine Weile

nicht regnet.

Der Bach führt ins Tal. Fast direkt

bis in den Wald seiner Nachbarin

Wilma. An den Rändern des Baches

wachsen Sträucher und hohes Gras.

Der Bach wird ihm bei seiner Reise

die nötige Deckung geben! Schnell

macht sich Waldemar auf den Weg.

Er hüpft flink von Stein zu Stein,

klettert über Äste und schleicht

durchs Schilf.

Gelegentlich kühlt er sich die Pfoten

im frischen Wasser oder hält an, um

eine Pause zu machen. So macht

Reisen Spaß, stellt er fest. Wilma

bricht in lautes Freuden-Gemaunz

aus als Waldemar einige Zeit später

wohlauf und gut gelaunt bei ihr

eintrifft. Sofort fangen die beiden an

zu toben und verbringen den ganzen

Abend miteinander.


Gsund Aktiv | Rätsel

73

Rätselspaß

Die Auflösung der Rätsel

finden Sie auf Seite 56


74 Gsund Aktiv PR | Einfach zum Nachdenken

Das Wunder

in den Wipfeln

Die rettende Umarmung im Kopf des Spechts

Wenn die Natur zum genialen

Architekten wird – Wie ein kleiner

Vogel mit jedem Schlag sein Leben

riskiert und durch ein verborgenes

Wunder geschützt wird. Das kraftvolle

Stakkato des Spechts ist der

vertraute Trommelwirbel des Waldes.

Doch hinter dieser alltäglichen

Szene verbirgt sich ein unsichtbares

Drama – und eine der zärtlichsten

und genialsten Schutzmaßnahmen

der Evolution. Es ist die Geschichte

einer Zunge, die sich nicht nur nach

Nahrung streckt, sondern sich wie

ein rettender Mantel um das Gehirn

ihres Besitzers legt.

Ein Rhythmus am Rande des

Möglichen

Wenn der Specht seinen Schnabel

in die harte Rinde rammt, wirken

auf seinen winzigen Kopf Kräfte, die

das Tausendfache der Erdbeschleunigung

betragen. Für uns Menschen

wäre schon ein Bruchteil dieser

Gewalt fatal. Der Specht aber hämmert

bis zu zwölftausendmal am

Tag. Wie überlebt er diese enorme,

selbst auferlegte Erschütterung? Die

Antwort liegt in einer Anatomie,

vor der selbst modernste Ingenieure

ehrfürchtig staunen.

zu lang. Anstatt ein Hindernis zu

sein, hat die Natur sie zu einem

lebensrettenden Stoßdämpfer

umfunktioniert. Angetrieben von

einem flexiblen Knochengerüst, dem

Zungenbein, teilt sich die Zunge

im Rachen. Wie zwei sanfte Arme

wandern diese Stränge den Nacken

hinauf, legen sich über den gesamten

hinteren Schädel und verankern

sich sicher über den Augen oder in

der Nasenhöhle.

Trifft der Schnabel das Holz, spannt

sich dieses Konstrukt an und wird

zu einem biologischen Sicherheitsgurt.

Die Zunge leitet die zerstörerische

Energie behutsam um das

Gehirn herum ab. Es ist, als würde

der Specht sein eigenes Gehirn vor

jedem Aufprall liebevoll in den Arm

nehmen.

Ein Maßanzug aus Knochen

Diese „Umarmung“ ist Teil eines

perfekten Maßanzugs: Das Gehirn

ruht eng eingebettet in einer

Schädelhöhle aus schwammartigem

Knochen, der wie ein weiches

Kissen jeden Rest-Schock absorbiert.

Zudem schließt der Specht in der

Millisekunde vor dem Aufprall

reflexartig ein drittes Augenlid – so

bleiben die Augen sicher in ihren

Höhlen.

Demut vor den Details

Wenn wir das nächste Mal den

Rhythmus des Spechts im Wald hören,

sollten wir kurz innehalten. Es

ist der Klang purer Überlebenskunst.

Der Specht lehrt uns: Manchmal

liegt die größte Stärke nicht in der

Härte, mit der wir zuschlagen, sondern

in der Sanftheit, mit der wir

unser Innerstes beschützen.

Die Zunge als liebevolle Umarmung

Das eigentliche Wunder offenbart

sich tief im Inneren. Die Zunge des

Spechts ist für seinen Schnabel viel


Gsund Aktiv | Service

75

Notrufnummern

112 – nutzen Sie diese europaweit kostenfreie

zentrale Notrufnummer für Feuer- oder Rettungsdienste.

Sie funktioniert aus jedem Netz, auch

ohne Vorwahl oder Guthaben. In lebensbedrohlichen

Situationen ist 112 stets die richtige Wahl; bei

Straftaten oder Bedrohung wählen Sie 110

Bei Erkrankungen außerhalb von Praxiszeiten,

die nicht lebensbedrohlich sind, nutzen Sie 116 117

Geben Sie im Notfall stets die „Fünf W“ an:

Wo, Wer, Was, Wie viele, und Warten Sie auf Rückfragen

FEUERWEHR / RETTUNGSDIENST 112

Einheitliche europaweite Notrufnummer für Feuerwehr

und Rettungsdienst

POLIZEI – 110

Einsatzzentrale der Bayerischen Polizei

BUNDESPOLIZEI – Tel.: 0800 6888000

zuständig u. a. für Bahnpolizei

ÄRZTLICHER BEREITSCHAFTSDIENST –

TEL.: 116 117

Vermittlung zu Ärzten außerhalb der normalen Praxiszeiten

(nicht lebensbedrohlich)

GIFTNOTRUF MÜNCHEN – TEL.: 089 19240.

Gift-Notruf mit 24/7-Erreichbarkeit (regional)

KRISENDIENSTE BAYERN – TEL.: 0800 655300

(psychische Hilfe) Kostenfreie Unterstützung für Menschen

in seelischer Krise, bundesweit

TELEFONSEELSORGE – TEL.: 0800 1110111,

0800 1110222, 116123

Angebote evangelisch und katholisch, rund um die Uhr

erreichbar

SUIZIDNOTRUF DEUTSCHLAND

TEL.:0800 8917391

Bundesweit erreichbar, 24 Stunden täglich

GEHÖRLOSENTELEFON / FAX (MÜNCHEN)

TEL.: 089 19294 (Schreibtelefon)

TEL.:089 23534331

(Fax) Spezif. für gehörlose Menschen in München

TELEFONNOTRUF FÜR SUCHTGEFÄHRDETE –

TEL.: 089 282822 (MÜNCHEN)

Hilfe rund um die Uhr für Suchtgefährdete

KINDER- UND JUGENDTELEFON (KINDER-

SCHUTZBUND), TEL.:0800 1110333

Kostenfrei, speziell für Kinder und Jugendliche

sovd-bayern.de

Demenz-Telefon

(Alzheimer Gesellschaft München)

Tel.: 089 475185

Beratungszeiten: Mo/Di/Do/Fr 10–12 Uhr,

Mi/Do 16–18 Uhr

JUGENDSCHUTZSTELLE JUST M

TEL.: 089 82990314

24-Stunden erreichbar für Jugendliche

ANGST-HILFE E. V. MÜNCHEN (MASH)

TEL.: 089 515553-0

Erreichbar Mo 11–13 Uhr & Do 15–18 Uhr

WILDWASSER MÜNCHEN

BERATUNG SEXUALISIERTE GEWALT

TEL.: 089 60039331

.Unterstützung für Betroffene (Frauen und Mädchen)

„CINDERELLA“

ESSSTÖRUNGEN-BERATUNG (MÜNCHEN)

Tel.:089 5021212

Beratungssprechstunden Mo–Do 11–13 & 14–18 Uhr

„DIE ARCHE“ – SUIZIDPRÄVENTION

& LEBENSKRISEN

Tel.: 089 334041

Mo–Fr 9–17 Uhr, 13–14:30 Uhr,


Anzeige

76

Der Toyota C-HR+ im MuW Autotest

IHRE VORTEILE: ⊲ bis zu 6.000 Euro staatliche Förderung ⊲ bis zu 10 Jahre Toyota Batterie-Garantie

⊲ 15 Jahre Toyota Relax-Garantie auf das Gesamt-Fahrzeug (ohne Verschleißteile)

Der neue Toyota C-HR+ zeigt, wie modern Elektromobilität

heute sein kann: leistungsstark, komfortabel und absolut

alltagstauglich. Als vollelektrisches Kompakt-SUV bringt er

nicht nur frischen Wind in Toyotas Modellpalette, sondern

überzeugt auch mit einer gelungenen Kombination aus

Dynamik und Effizienz. Mit rund 4,52 Metern Länge bietet er

ausreichend Platz, bleibt dabei aber angenehm kompakt für

Stadtverkehr und Alltag.

Fahrspaß trifft Komfort

Schon beim Losfahren wird deutlich, dass der C-HR+ mehr kann

als nur emissionsfrei unterwegs zu sein. Je nach Modell stehen bis

zu 343 PS zur Verfügung, was für eine beeindruckende Beschleunigung

sorgt. In nur etwa 5,2 Sekunden geht es von 0 auf 100 km/h.

Trotzdem bleibt das Fahrgefühl angenehm ruhig und souverän. Gerade

der Allradantrieb vermittelt zusätzliche Sicherheit und sorgt auch

bei höherem Tempo für ein stabiles Fahrverhalten.

MuW-Autotesterin Susanne Berlinger zeigt sich begeistert: „Toller

Flitzer mit bis zu 343 PS, gute Beschleunigung und ein komfortables

Fahrgefühl.“ Besonders überzeugt hat sie, dass Elektromobilität

hier keinerlei Verzicht bedeutet. Im Gegenteil: Die Reichweite von bis

zu 600 Kilometern macht den C-HR+ auch für längere Strecken

absolut tauglich. Dank moderner Schnellladetechnik lässt sich die

Batterie zudem in kurzer Zeit wieder aufladen.

Gerade in Zeiten steigender Spritpreise wird deutlich, wie sinnvoll

der Umstieg auf ein Elektroauto sein kann. Der Toyota C-HR+

beweist, dass Effizienz, Fahrspaß und Komfort heute problemlos zusammenpassen.

0 % FINANZIERUNG SICHERN!

Ihr neuer Toyota C-HR+ ab 199 € im Monat!

199,00 €*

Mtl.

Highlights:

• Rückfahrkamera & Einparksensoren

vorne/hinten

• Pre-Collision-System

• 14“ Multimediadisplay mit Toyota Smart

Connect & Cloud-Navigation

• Elektrische Reichweite: bis zu 607 km

Energieverbrauch Toyota C-HR+ Teamplayer Elektromotor 165 kW

(224 PS), Batterie 77 kWh, Automatik; kombiniert: 13.4 kWh/100 km;

CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km; CO₂-Klasse A; elektrische Reichweite

(EAER): 607 km und elektrische Reichweite innerorts (EAER City): 836 km.

*Ein unverbindliches Finanzierungsangebot der Toyota Kreditbank GmbH, Toyota-Allee 5, 50858 Köln für den

Toyota C-HR+ 77 kWh Teamplayer: Fahrzeugpreis¹: 45.990,00 €, Anzahlung: 6.000,00 €, einmalige Schlussrate:

28.513,80 €, Nettodarlehensbetrag: 35.478,80 €, Gesamtbetrag: 35.478,80 €, Vertragslaufzeit: 36 Monate, gebundener

Sollzins: 0,00 %, effektiver Jahreszins: 0,00 %. 35 mtl. Raten à 199,00 €. Das Finanzierungsangebot

gilt nur für Privatkunden bei Anfrage und Genehmigung bis zum 30.06.2026 und entspricht dem Beispiel

nach § 17 Abs. 4 PAngV.

¹Unverbindliche Preisempfehlung der Toyota Deutschland GmbH, Toyota-Allee 2, 50858 Köln, inkl. MwSt.

www.auto-pichert.de

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!