2026-05_Regio Business
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RegioBusiness
SÜDWESTPRESSE
WIR
BEWEGEN
GROSSES!
07951 33-0
SCHAUFENSTER
Innovationen aufder
Interpack SEITE 10
SCHLAGZEILEN
BundesweiteBeachtung der
Zukunftswiesen SEITE 14
MAI 2026
RECYCLING
Wirtschaft warnt vor
Stillstand SEITE 19
Nr. 279 / Jg. 25 [2,50 EUR]
Gleisinfrastrukturbau
MIT LEONHARD WEISS
FREUDE AM BAUENERLEBEN!
Gründen statt
jammern!
In der Region steckt viel Unternehmergeist,
hier setzen die Menschen lieber
auf Ideen als auf Krisenklagen. Start-ups,
Unternehmensnachfolger und junge
Visionäre zeigen, wie mit Zukunftsmut
und der richtigen Förderung aus Geistesblitzen
echte Zukunft wird. SEITE 6
Illustration: ChatGPT Bildgenerator/Marius Stephan
UNTERNEHMEN
Seit 30 Jahren
am Markt
Roland Deeg setzte bereitsMitte
der90er-Jahre auf Lasertechnik in
derBlechbearbeitung.Damit war
er dererste Dienstleister dieserArt
in derRegion. Seite 12
INTERVIEW
Ein Sinnbild für
Stärke der Region
DerGewerbepark Hohenlohe ist
Standort starker Firmen. Claudia
Rohn, Geschäftsführerin vom
Zweckverband, sprichtüber die
Vorteile desStandorts. Seite 24
MESSE
Fehlen immer noch
Fachkräfte?
In derRegionhaben einzelne
BranchenweiterhinhohenBedarf
an qualifiziertenMitarbeitern.
Hilfebieten dieFachkräftetage im
November. Seite 26
Wieder auf Wachstumskurs
Würth veröffentlicht seine endgültigen Zahlen für2025. Das Ergebnis:Der Umsatz steigt
auf 20,7 Milliarden Euro.Das E-Business gewinnt immer mehr an Bedeutung.
Die Würth-Gruppe ist nach
einem leichten Rückgang
im Jahr 2024 wieder auf
Wachstumskurs. Der Konzern
steigerte seinen Umsatz im abgelaufenen
Geschäftsjahr um 2,3
Prozentauf 20,7 MilliardenEuro,
währungsbereinigt sind es 3,2
Prozent. Auch das Betriebsergebnis
verbesserte sich auf 970 Millionen
Euro nach 940 Millionen
EuroimVorjahr.
„Die globalen Herausforderungen
nehmen nicht ab.Dennoch konnten
wir an unseren Wachstumskurs
anknüpfen. Obwohl sich die
verarbeitende Industrie nach wie
vor in einer Schwächephase befindet
und ein noch deutlicheres
Umsatzwachstum verhinderte,
setzen die handwerksnahenBereiche
ihrestabile Entwicklungfort“,
fasst RobertFriedmann,Sprecher
derKonzernführung, zusammen.
Auch das Auslandsgeschäft trug
zur positiven Entwicklung bei: In
Deutschland legte Würth um 1,0
Prozent auf 8,0 Milliarden Euro
zu, im Ausland um 3,2 Prozent
auf 12,6 Milliarden Euro. Besonders
stark entwickelten sich die
Sparten Bau, Auto, Elektrogroßhandel,
Chemie und Elektronik.
Ein überdurchschnittliches
Wachstum verzeichnete das E-
Business: Über die digitalen Vertriebskanäle
erzielte Würth 5,2
Milliarden Euro Umsatz, gut ein
Viertel des Gesamtumsatzes. Ein
neuerHöchstwert.
AUSBLICK MitBlick aufdie Zukunft
verwies Friedmann auf die
anhaltend schwierige Situation.
„Wenn es die Politik nicht schafft,
die strukturellen Rahmenbedingungen
zu ändern, und vor allem
die Verfahren zu beschleunigen,
riskieren wir, dass viele unserer
Industrieunternehmen zukünftig
im Ausland investieren“, warnte
er. Die Würth-Gruppe konnte
den Umsatz in den ersten vier Monaten
des Jahres um 3,2 Prozent
steigern, währungsbereinigt sind
es 4,6
Bestellung: Die Warenbeschaffung läuft zunehmend über digitale Kanäle.Hierfür arbeitetWürth immer
anneuenLösungen.
Foto:Würth/Peter Petter
Prozent.
„Wir agieren seit Jahrzehnten
erfolgreich in volatilenMärkten
und sind bisher aus Krisen
immer gestärkt hervorgegangen.
Das stimmt uns zuversichtlich.
Auch das Handwerk wird als unverzichtbares
Fundament unserer
Wirtschaftmorgen und übermorgen
noch Bestand haben“, blickt
Friedmann nachvorne. ina
www.wuerth.com
Energieversorger
setztauf Trio
DieStadtwerke Schwäbisch Hall leitenimHerbst
mit zweineuen Köpfenander Spitze den
Wechsel in derGeschäftsleitung ein.
Seit November ist Gebhard
Gentner alleiniger Geschäftsführer
der Stadtwerke
Schwäbisch Hall. Ab Herbst bekommt
er Unterstützung in der
Geschäftsleitung: Thomas Deeg
und Thomas Hoppenz rücken in
die Geschäftsleitung auf. Die beiden
Prokuristen bilden in einer
einjährigen Übergangszeit gemeinsam
mit Gebhard Gentner
ein Führungstrio. Gentner übernimmt
dieRolle desSprechers der
Geschäftsführung, bis erplanmäßig
zum 30. September 2027 aus
demUnternehmen ausscheidet.
Die neue Struktur sei bewusst ein
Jahr vor dem Ausscheiden Gentners
angelegt worden, heißt es in
einer Pressemitteilung. Sobleibe
ausreichend Zeit, Aufgaben, Verantwortlichkeiten
und strategische
Themen gemeinsam weiterzuentwickeln
und den Übergang
in der Unternehmensführung geordnet
zu gestalten.
Unterstützung: Gebhard
Gentner steht nicht mehr lange
alleine an der Spitze. Foto: NPG-Archiv
„Mit Thomas Deeg und Thomas
Hoppenz rücken zwei erfahrene
Führungskräfte in die Geschäftsleitung
auf,die das Unternehmen
seit vielen Jahren kennen und in
ihren jeweiligen Verantwortungsbereichen
bereits heute maßgeblich
mitgestalten“, freut sich
Gentner.
pm
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02 Politik & Wirtschaft
Mai 2026 I Jahrgang 25 I Nr. 279
Arbeitsmarkt im Krabbengang
Im Arbeitsmarkt ist Bewegung,wenn auch nur seitlich: Es finden nahezu gleich viele einen Job, wie andere ihn verlieren.
Im April ist die Zahl der Arbeitslosen
im Agenturbezirk
Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim
auf 13.540 zurückgegangen.
Das sind 5 Arbeitslose weniger
als im März, aber rund 200
(1,5 Prozent) mehr als im April
2025. Die Arbeitslosenquote lag
unverändert bei 3,9 Prozent.
Bei gerade mal fünf Arbeitslosen
weniger als im März könnte man
meinen, der Arbeitsmarkt bewege
sich überhaupt nicht. Tatsächlich
haben sich aber über 3300 Menschen
bei der Arbeitsagentur abgemeldet.
Über 1100 Arbeitslose
haben eine neue Stelle gefunden,
knapp 850 eine Ausbildung oder
einen Lehrgang begonnen. Elisabeth
Giesen, Leiterin der Agentur
für Arbeit Schwäbisch Hall-
Tauberbischofsheim erklärt: „Wir
sprechen von einer Seitwärtsbewegung
des Arbeitsmarktes, wenn
ähnlich viele Menschen in Arbeit
kommen, wie andere ihre Stelle
verlieren. Eine Ursache dafür sind
strukturelle Veränderungen beispielsweise
durch Digitalisierung
oder eine höhere Nachfrage an Arbeitskräften
im Dienstleistungssektor
bei gleichzeitig nachlassender
Arbeitskräftenachfrage in
der Industrie. Ein weiterer Grund
ist das Ungleichgewicht zwischen
den Qualifikationen der Arbeitssuchenden
und den Anforderungen
„Wir beraten Arbeitslose,
Beschäftigte
und Arbeitgeber
zu Weiterbildungsmaßnahmen
und fördern
diese.“
der offenen Stellen.“ Die Arbeitsagentur
reagiert mit Beratungen
und Qualifizierungen. „Wir beraten
Arbeitslose, Beschäftigte und
Arbeitgeber zu Weiterbildungsmaßnahmen
und fördern diese.“
Im April wurden 759 neue Arbeitsstellen
gemeldet, 91 weniger als
im März und 45 mehr als im April
2025. Insgesamt waren 5025
Stellen gemeldet, 15 weniger als
im März und 594 mehr als im April
2025.
SCHWÄBISCH HALL Im Landkreis
lag die Arbeitslosenquote bei
3,8 Prozent (März: 3,9 Prozent).
Im April waren 4628 Menschen
arbeitslos gemeldet, 36 weniger als
im März und 69 weniger als vor einem
Jahr. 1095 Menschen meldeten
sich neu oder erneut arbeitslos
und 1133 Menschen beendeten die
Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber haben
245 Stellen gemeldet, 24,1 Prozent
weniger als im März und 7 Prozent
mehr als im April 2025. Der
Bestand an Stellenangeboten lag
zum Stichtag bei 1920; 11,6 Prozent
mehr als im April 2025.
HOHENLOHEKREIS Auch hier
sank die Arbeitslosenquote im
April um 0,1 Prozent gegenüber
dem Vormonat und liegt nun bei
3,6 Prozent. Im April waren 2543
Menschen arbeitslos gemeldet, 2
Der Arbeitsmarkt im April 2026
13.540
ARBEITSLOSE
Veränderung zum Vorjahr: +1,5 %
3,6%
ARBEITSLOSENQUOTE
JUGENDLICHE
Veränderung zum Vorjahr: +0,2%
259.661
SOZIALVERSICHERUNGS-
PFLICHTIG BESCHÄFTIGTE
Veränderung zum Vorjahr: 0,0 %
3,9 %
ARBEITSLOSENQUOTE
Veränderung zum Vorjahr: +0,1 %
16.737
UNTERBESCHÄFTIGTE
(OHNE KURZARBEIT)
Veränderung zum Vorjahr: -1,4%
5.025
ARBEITSSTELLEN
Veränderung zum Vorjahr: +13,4%
RB Grafik: Achim Köpf; Quelle: Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim
weniger als im März und 13 mehr
als im April 2025. 606 Menschen
meldeten sich neu oder erneut arbeitslos
und 612 Menschen beendeten
die Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber
haben 146 Stellen gemeldet,
15 (9,3 Prozent) weniger als
im März und 31,5 Prozent mehr
als im April 2025. Der Bestand an
Stellenangeboten lag zum Stichtag
bei 952; 2,7 Prozent weniger
als im April 2025.
MAIN-TAUBER-KREIS Hier lag
die Arbeitslosenquote im April unverändert
zum März bei 3,8 Prozent.
Im April waren 2955 Menschen
arbeitslos gemeldet, 2 mehr
als im März und 164 mehr als im
April 2025. 817 Menschen meldeten
sich neu oder erneut arbeitslos,
817 Menschen beendeten die
Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber haben
258 Stellen gemeldet, 4 weniger
als im März und 38,7 Prozent
mehr als im April 2025. Der
Bestand an Stellenangeboten lag
zum Stichtag bei 1438; 32,9 Prozent
mehr als im April 2025.
NECKAR-ODENWALD-KREIS
Im Neckar-Odenwald-Kreis stieg
die Arbeitslosenquote auf 4,2 Prozent
(März: 4,1 Prozent). Im April
waren 3414 Menschen arbeitslos
gemeldet, 31 mehr als im März
und 92 mehr als im April 2025.
792 Menschen meldeten sich neu
oder erneut arbeitslos, 761 Menschen
beendeten die Arbeitslosigkeit.
Arbeitgeber haben 110 Stellenangebote
gemeldet, 6 mehr als
im März und 41,5 Prozent weniger
als im April 2025. Der Bestand an
Stellenangeboten lag insgesamt
bei 715; 10 Prozent mehr als im
April 2025.
Im Agenturbezirk bezogen 6141
Menschen Grundsicherung und
7399 Menschen Geld aus der Arbeitslosenversicherung.
Der Anteil
der Grundsicherungsbezieher
(SGB II) am gesamten Bestand betrug
45,4 Prozent.
pm
www.arbeitsagentur.de
Impressum
STANDPUNKT
Marius Stephan
Redakteur
Was kostet die Unabhängigkeit?
Das Verhältnis von Wirtschaft und Klimaschutz
ist mitunter ein Kurioses: Auf der einen
Seite sind billige Energie und wenig Auflagen
beispielsweise bei der Entsorgung von Reststoffen
natürlich bares Geld wert und durchaus
ein Vorteil für einen Standort. Auf der anderen
Seite ist im Zeitalter globaler Lieferketten
– zu denen auch tausende Kilometer lange
Gaspipelines oder gigantische Öltanker
zählen, welche die Meere durchkreuzen – eine
gewisse Unabhängigkeit von eben diesen mitunter
empfindlichen Systemen ein Trumpf,
der den Unterschied am Markt machen kann.
Das führt uns gerade nicht nur der Irankrieg
der USA und die in der Folge geschlossene
Straße von Hormus, durch die etwa 20 Prozent
des weltweiten Ölbedarfs per Schiff abgewickelt
werden, vor Augen.
Ganz anders sieht man dies offenbar im Bundeswirtschaftsministerium.
Die durchaus
nicht ganz unumstrittene Wirtschaftsministerin
Katherina Reiche setzt voll auf fossile
Energieträger – vor allem Erdgas. Erneuerbare
Energien scheinen ihr eher ein Dorn im
Auge zu sein. Dabei bescheinigt eine kürzlich
veröffentlichte, noch von Reiches Vorgänger
Robert Habeck beauftragte Studie, dass die dezentrale
Struktur erneuerbarer Energieerzeugung
durchaus profitabel für die Gesellschaft
sein kann. „Deutsche Städte und Landkreise
können ihre Einnahmen aus erneuerbaren
Energien mehr als verdoppeln, wenn sie die
Ausbauziele für Wind- und Solaranlagen
erreichen“, heißt es in dem Papier, das
Foto: Ufuk Arslan
lediglich online leise in die digitale Bibliothek
des Ministeriums gestellt wurde. Die Studie,
die vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung
(IÖW), dem Berlin-Institut für Bevölkerung
und Entwicklung und dem Institut
der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW
Consult) erstellt wurde, zeigt, dass insbesondere
in ländlichen Regionen Kommunen durch
erneuerbare Energien mehr Steuereinnahmen,
mehr Arbeitsplätze und mehr Unternehmensansiedlungen
gewinnen können. Dazu
müssen die Anlagen jedoch auch ortsansässigen
Investoren gehören, zumindest in Teilen.
Von den zehn Milliarden Euro, die bis 2023 an
lokaler Wertschöpfung durch die Erneuerbaren
generiert werden konnten, ging mehr als
die Hälfte an große Investoren ohne regionale
Bindung, so die Studie. „Finanzielle Beteiligungsmodelle,
Bürgerenergiegesellschaften
und kommunale Investitionen könnten dafür
sorgen, dass mehr Wertschöpfung vor Ort
bleibt und mehr Anwohner und Anwohnerinnen
von der Energiewende profitieren“, betont
Steven Salecki, Co-Autor der Studie und Volkswirt
am IÖW. Offen kommuniziert wurden
die durchaus positiven Ergebnisse von Reiches
Ministerium nicht – ein Schelm, wer Böses
dabei denkt.
Interessanterweise ergibt sich bei der Betrachtung
in der Region eine auffällige Diskrepanz
zwischen dem aktuellen Kurs aus Berlin
und jenem, den die meist inhabergeführten
Familienunternehmen und Weltmarktführer
in der Region einschlagen: Nicht erst seit
gestern sammeln abertausende Reihen von
Solarmodulen auf den Dächern der Industriehallen
zwischen Jagst, Kocher und Tauber
die Sonnenenergie und speisen den so gewonnenen
Strom direkt in die Produktion der jeweiligen
Unternehmen ein. Ebenfalls von der
Sonne werden Fernwärmeanlagen gespeist,
manch andere zieht ihre Energie aus Hackschnitzeln,
das Ergebnis ist jedoch das Gleiche.
Biogasanlagen liefern Energie, einige Unternehmen
haben sogar große Eisspeicheranlagen
in der Erde vergraben, mit denen sich
umweltfreundlich heizen lässt. Ganz groß
denken geht dabei auch: So plant der Würth-
Konzern bereits seit letztem Jahr die Errichtung
zweier Windkraftanlagen in der Region,
die zusammen mit Fotovoltaikanlagen 70
Prozent des firmeneigenen Strombedarfs bis
2028 decken soll.
In manchen Fällen ist die Technologie der Erneuerbaren
günstiger als das fossile Pendant,
in anderen Fällen um ein Vielfaches teurer.
Vielen Unternehmen geht es dabei nicht um
das Geld alleine. Unabhängigkeit gegenüber
Marktereignissen, Krisen und Kriegen sowie
Freiheit in den eignen Entscheidungen wiegt
oftmals schwerer. Erst vor wenigen Tagen sagte
ein Unternehmer über die Bestrebungen zur
Klimaneutralität seines Unternehmens: „Wir
machen das jetzt selber und für uns. Egal ob
es dafür ein Gesetz oder Unterstützung gibt
oder nicht. Und wenn es das nicht gibt, dann
machen wir es trotzdem.“ Auch das ist eine
Form von unternehmerischer Freiheit.
Verlag
SÜDWEST PRESSE Hohenlohe
GmbH & Co. KG
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74523 Schwäbisch Hall
Telefon: 0791/404-0
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Geschäftsführung
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Redaktion
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Auflage über 38.100 Exemplaren
(Verlagsangabe).
Erscheinungsweise monatlich über
die Tageszeitungen der
SÜDWEST PRESSE Hohenlohe:
Haller Tagblatt, Hohenloher Tagblatt,
Rundschau Gaildorf.
Im Main-Tauber-Kreis in Kooperation
mit den Fränkischen Nachrichten.
Druck
NPG Druckhaus GmbH & Co. KG
Siemensstraße 10
89079 Ulm
Geschäftsführer: Christian Gaidies
Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279
Politik &Wirtschaft 03
Es lebe die transatlantischeFreundschaft
Die digitale Souveränität Deutschlands undEuropashat sichdie Schwarz-Gruppe aufdie Fahnen geschrieben.Umihre Mission
voranzutreiben,suchen sichdie Neckarsulmer jetzt Unterstützung –inKanada. VON ANTONIO DE MITRI
Ende April gab sich die
Schwarz-Gruppe transatlantisch:
Die Neckarsulmer
wollen mit viel Geld eine Brücke
nach Kanada schlagen. 500 Millionen
Euro stellen sie bereit, um
eine sogenannte Series-E-Finanzierungsrunde
für ein neues KI-
Unternehmen zu unterstützen. Bei
einer Series Ehandelt es sich um
eine Finanzierungsphase für Firmen,
die sich als Start-up aufdem
Markt bereitsetablierthaben.Worum
esgeht: Die Heidelberger KI-
Schmiede Aleph Alpha und derkanadische
Wettbewerber Cohere
wollen fusionieren. Dabei sollen
die Kanadier 90 Prozent deskünftigen
Unternehmens halten, die
restlichen zehn Prozent entfallen
auf Aleph Alpha.
Das Vorhaben steht ganz im Zeichen
der digitalen Souveränität
und damit der Unabhängigkeit
von den Big Techs aus den
USA. Die Konzerntochter Schwarz
Digits kommentierte den geplanten
Coup: „Ziel ist, Unternehmen
und Staaten in einer Ärawachsender
KI-Konzentration eine unabhängige
und souveräne Alternative
zubieten und sicherzustellen,
dass Organisationen die Kontrolle
über ihren eigenen KI-Stacknicht
abgeben müssen.“ Mit Stackit hat
die Gruppe eine eigene Plattform,
Pläne: Karsten Wildberger,Bundesminister fürDigitalisierungund Staatsmodernisierung, stellteam30. April
während einer Presse-Roadshowden Stand unddie Pläne zu zentralen Projekten vor.
Foto: Soeren Stache/dpa
die einen solchen KI-Stack anbietet.
Der Begriff beschreibt die gesamte
Hard- und Software-Architektur
von KI-Systemen.
So vollmundig die Ankündigung
auch klingt: Gleichzeitig begräbt
die Schwarz-Gruppe damit auch
Aleph Alpha als ihren Hoffnungsträger
in Sachen KI made in Germany.
Die einst gefeierten Stars
aus Heidelberg mussten zuletzt
reichlich Federn lassen. Nicht
Niederlande setzenauf deutsche Cloud-Services
Ebenfalls Ende April konnte die Schwarz-Gruppe einen weiteren Coup vermelden: Die Konzerntochter
Schwarz Digits hat eine Rahmenvereinbarung mit der niederländischen Regierung abgeschlossen. Konkret:
mitdem Strategischen LieferantenmanagementSLM Rijk. Die Behörde soll in den Niederlanden die digitale
Souveränität voranbringen und ist unter anderem für Vertragsverhandlungen mit Microsoft, Google Cloud
und Amazon Web Services (AWS) zuständig. Dank des Deals können niederländischen Behörden künftig
Leistung der Schwarz-Cloud Stackit entweder direkt oder über lokale Händler beziehen.
„MitdieserInvestition
positionierensichdie
Unternehmen der
Schwarz-Gruppe
alsführende
Investorenfür
digitale Souveränitätund
Infrastruktur.“
nur schied Gründer Jonas Andrulis
Anfang desJahres aus demUnternehmen
aus, etwa zeitgleich
musste Aleph Alpha auch bekanntgeben,50von
350Stellenzu
streichen. Experten nennen deshalb
die geplante Fusion mit den
Kanadiern eher eine „gesichtswahrende
Lösung“. Erst imJanuar
hatte die Schwarz-Gruppe ihre
Anteile an den Heidelbergern von
14 auf 20 Prozent aufgestockt, indem
sie sechs Prozent vom Wagniskapitalgeber
Bosch Ventures
übernommen hatte. Der transatlantische
Zusammenschluss steht
nochunter Vorbehalt:Erstmüssen
Gesellschafter und Behörden zustimmen.
Gemeinsam wollen die
Unternehmen dann, wie esineiner
Mitteilung heißt, „mit institutionellerVerankerung
in Deutschland
und Kanadaagierenund Organisationen
ermöglichen, KI gemäß
lokalenGesetzen, kulturellen
Kontexten und institutionellen
Anforderungen zu wählen, einzusetzen
und zu steuern“.
Mit den geplanten 500 Millionen
Euro für die Series-E-Runde will
dieSchwarz-Gruppesichals Lead-
Investor positionieren. Die beiden
Geschäftsführer von Schwarz
Digits,RolfSchumann und Christian
Müller, erklären: „Mit dieser
Investition positionieren sich die
Unternehmen der Schwarz-Gruppe
als führende Investoren für
digitale Souveränität und Infrastruktur.“
Der Aufbau dieser Infrastruktur
sei eine „strategische
Notwendigkeit,umdie KI-Revolutionauf
Basisvon Werten wieVertrauen,
Fairness und Verantwortung
global mitzugestalten.“ Stackit,
die Cloud-Infrastruktur von
Schwarz Digits, soll dabeials technisches
Rückgrat die digitale Unabhängigkeit
von Unternehmen
sichern.
www.schwarz-digits.de
Ein ViertelallerBetriebesteht voreiner Übergabe
Die BetriebsnachfolgeimHandwerk istein akutes Thema–und wird sich in denkommenden Jahren weiter verschärfen. Eine aktuelleUmfrageder
Handwerkskammer Heilbronn-Franken liefertneue Erkenntnisse.
Allein im Bezirk der Handwerkskammer
Heilbronn-
Franken stehen laut der Untersuchung
bis 2030 rund 3000
der knapp 12.600 Betriebe zur
Übergabe an. Die Betriebsinhaber
im Handwerk sind aktuell im
Durchschnitt 52,9 Jahre alt. Davon
planen acht Prozent, ihren
Betrieb in den nächsten zwei Jahren
und 15 Prozent in dennächsten
fünf Jahren zu übergeben. Jeder
zweite Betrieb plant die Übergabe
an ein Familienmitglied.
Weitere potenzielle Übernehmer
sind eigene Mitarbeiter (14 Prozent),
sonstige Externe (8) sowie
Wettbewerber und Existenzgründer
(je 1). 27 Prozentder Betriebsinhaber
sind noch unentschlossen,
an wen sie übergeben sollen.
Eine Betriebsschließung ist in
den kommenden zwei Jahren bei
elf Prozent und in den kommenden
fünf Jahren bei zehn Prozent
geplant.
Inhabersehen gute
Chancen fürÜbergabe
„Für qualifizierte
Handwerker ist
jetzt der richtige
Zeitpunkt, über
eine Betriebsübernahme
nachzudenken.“
Berater: Sascha Grimm-Neumannund sein Team der Unternehmensberatung unterstützen Übergeber undÜbernehmer während des gesamten
Nachfolgeprozesses.
Foto: NataschaLieber
Die größten Herausforderungen
bei der Betriebsübergabe sehen die
Inhaber bei steuerlichen Aspekten
(46 Prozent), der Suche nach einem
geeigneten Nachfolger (45)
sowie der Ermittlung des Unternehmenswerts
(40). Es folgen
die geringe Rentabilität des Betriebs
(27), die Personalübernahme
(17), baurechtliche oder sonstige
Auflagen (15), die Durchsetzung
der Kaufpreiserwartungen
(14), die Ermittlung der zukünftigen
Miete der Betriebsgebäude
(13) sowiedie Ermittlung desImmobilienwerts
(5).
Mehr als die Hälfte der übergabewilligen
Betriebsinhaber schätzt
die Erfolgswahrscheinlichkeit einer
Übergabe als positiv ein. 19
Prozent bewerten sie als hoch, 33
Prozent als eher hoch. 31 Prozent
können dieAussichten derzeit
nochnicht beurteilen. Gleichzeitig
schätzen acht Prozent dieErfolgswahrscheinlichkeit
alseher gering
und neun Prozent alsgering ein.
Sascha Grimm-Neumann,
Abteilungsleiter Unternehmensberatung
bei der Handwerkskammer
Heilbronn-Franken: „Die
Betriebsnachfolge ist eines der
wichtigsten Themen im Handwerk.“
Um handwerkliche Fachkompetenz
und Arbeitsplätze zu
sichern, müsse es gelingen, diezur
Übergabe anstehenden Betriebe
an geeignete Übernehmer zu vermitteln.
„Für qualifizierte Handwerker“,
so Grimm-Neumann, „ist
daher jetzt der richtige Zeitpunkt,
Netzwerktreffenzum Thema Betriebsnachfolge
Die Berater der Handwerkskammern unterstützen Übergeber und
potenzielle Übernehmer während des gesamten Prozesses kostenfrei.Ergänzend
dazu veranstaltet die Handwerkskammer Heilbronn-
Franken regelmäßigNetzwerkveranstaltungen zum Thema Betriebsnachfolge.
Die nächste findet amMittwoch, 22. Juli,ab16Uhr im
HoftheaterÖhringenstatt.Anmeldungen sind bis zum 15. Juli möglichunter
www.hwk-heilbronn.de/netzwerkveranstaltung
um über eine Betriebsübernahme
nachzudenken.“
Kammern und Landhelfen
mit Förderprojekt
Um Übergeber und Übernehmer
zusammenzubringen, haben die
baden-württembergischen Handwerkskammern
das Landesprojekt
„Next Generation Handwerk“
ins Leben gerufen. Das Projekt
wird im Rahmen der Kampagne
„Nachfolge BW“ vom Land gefördert
und soll dieNachfolgesituation
im Handwerk verbessern. pm
www.nachfolge-im-handwerk.de
04 Industrie
Mai 2026 IJahrgang25INr. 279
Pharmageschäftmit hohem Wachstum
Der VerpackungsmaschinenherstellerSyntegon blickt erneut aufein Rekordjahr zurück.Der GeschäftsbereichPharma konnte
deutlich zulegen undtreibt denUmsatz. VON MARIUS STEPHAN
Inder Branche der Spezialmaschinenbauer
gilt das Marktumfeld
aktuell als anspruchsvoll,
doch die Verpackungsmaschinenbauer
– insbesondere
jene, die für die Pharmabranche
Maschinen herstellen –scheinen
sich diesem Trend entziehen zu
können. So auch Syntegon: Der
Verpacker meldet einen weiteren
Bestwert. Der Umsatz stieg im abgelaufenen
Geschäftsjahr 2025
um 10 Prozent auf den Rekordwert
von 1,75 Milliarden Euro.
Noch deutlicher fieldas Plus beim
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (EBITDA) aus:
Dieses kletterte um 27 Prozent auf
282 Millionen Euro. Damiteinher
ging eine signifikante Verbesserung
der EBITDA-Marge, die nun
bei 16,1 Prozent liegt –ein Zuwachs
um 210 Basispunkte gegenüber
dem Vorjahr. „2025 war ein
Jahr mit herausragender Performance
für Syntegon. Wir haben
bedeutende Fortschritte in unserer
Transformation zu einemführenden
strategischen Lifecycle-Partner
für unsere Kundenerzielt und
zugleich unsere operative Exzellenz
weiter gesteigert“, sagt Torsten
Türling, CEO von Syntegon.
„Damit verfügt Syntegon heute
über eine starke, skalierbare Wertschöpfungsplattform
und hat die
Weichen für nachhaltiges, langfristig
profitables Wachstum gestellt.“
Haupttreiber dieser Entwicklung
wardas Geschäft mitder
pharmazeutischen Industrie: Hier
steht ein Plus von 22 Prozent. Das
Unternehmen profitiert dabei von
strukturellen Trends: Die steigende
Produktion von Biologika und
injizierbaren Therapien erfordert
hochkomplexe Abfüll- und Verpackungsanlagen.
Pharma-Sparteals
Wachstumsmotor
Strategisch zahlte sich zudem die
Integration des übernommenen
Spezialisten Telstar aus, dessen
Ergebnisse laut Unternehmensangaben
bereits imersten Jahr über
den Planungen lagen. Technologisch
setzte die Gruppe im abgelaufenen
Jahr mit derEinführung
von „SynTiso“ ein Ausrufezeichen
–eine handschuhloseHoch-
Standort: In Crailsheim ist ein erheblicher Teil des GeschäftsbereichsPharmaLiquid konzentriert.
geschwindigkeits-Abfülllinie, die
Kontaminationsrisiken in derMedikamentenproduktion
minimieren
soll. Diese bezeichnet Syntegon
als die „zentrale Neuentwicklung“
des Unternehmens.
Die überproportionale Steigerung
des Gewinns führtFinanzvorstand
(CFO) Eros Carletti nicht nur auf
die Marktdynamik, sondern auch
auf interne Strukturreformen zurück.
So wurde das globale Produktionsnetzwerk
neu ausgerichtet
und ein Engineering-Hub in
Indien etabliert. Diese Maßnahmen,
kombiniert mit einer disziplinierten
Kostenführung, stützten
dieProfitabilität.
Auch die Liquiditätslage hat sich
deutlich entspannt:Der Free Cashflow
erhöhte sich um 51 Prozent
auf 196 Millionen Euro. Trotz der
Sparmaßnahmen investierte Syntegon
massiv in dieZukunft: Rund
56 Millionen Euro flossen in Forschung
und Entwicklung (F&E),
zudem wurde ein neues Werk für
Feststoffe (Pharma-Solid) inFellbach
eröffnet.
Crailsheimfungiert
alsZugpferd
Das Werk in Crailsheim trug in
mehrfacher Hinsicht zum erfolgreichen
Jahr für den Maschinenbauer
bei: Umsatz und Auftragseingang
des Standortes sind im
Vergleich zum Vorjahr im zweistelligen
Bereich gewachsen. Der
Foto: Syntegon
Standort Crailsheim ist innerhalb
derSyntegon-Gruppedas Zugpferd
des starken Geschäftsbereichs
Pharma Liquid. Die Mitarbeiterzahl
wuchs im Jahr 2025 von1300
auf 1400–darunter aucheine gestiegene
Anzahl an Auszubildenden.
In Rot amSee erweiterte das
Unternehmen die zweite Montagefläche
des Werks Crailsheim erheblich.
„Syntegon inCrailsheim
ist weiter auf Wachstumskurs.
2025konnten wirdankder konsequenten
Umsetzung unserer kundenorientierten
Wachstumsstrategie
und dem Einsatz unserer Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter die
Zahl der Kundenaufträge weiter
erhöhen. Unsere Innovationsstärke
zeigt sich besonders durch die
SynTiso-Anlage, die wir gemeinsam
mit zwei großen Pharmaunternehmen
in Crailsheim entwickelt
haben“, erläutert Stephan
März, Executive Vice President
PharmaLiquid.
www.syntegon.com
Volles Rohr in einenneuen Aufschwung?
Seit RheinmetallsAktie immerweiter indie Höhe klettert, stehtfest: DerneueRüstungsboomwirkt sich positiv aufdie Wirtschaft aus. Unternehmen in
der Region Heilbronn-Frankenwollen sich einStück von diesem Kuchen sichern. VON ANTONIO DE MITRI
Esgibt gute Nachrichten, auf
dieman bei näherem Hinsehen
gerne verzichten würde.
Eine davon ist der positiveEinfluss
der Rüstungsproduktion auf
die deutsche Wirtschaftsleistung.
Zwar ist der Effekt laut einer Untersuchung
der Universität Mannheim
zurzeit noch verhalten: Der
sogenannte Multiplikator liegt
demnach bei höchsten 0,5. Soll
heißen: Ein Euromehrfür militärische
Ausgaben steigert die Wirtschaftsleistung
im Idealfall derzeit
nurum50Cent.
Rüstung könnte zum
Jobmotor werden
Doch das könnte sich bald schon
ändern. Laut einer Studie derUnternehmensberatung
EY-Parthenon
wird Deutschland bis 2029
bei Rüstungsunternehmen im
In- und Ausland Rüstungsgüter
für rund 32 Milliarden Euro pro
Jahr kaufen. Damit nicht genug:
Hierzulande, so die Studie weiter,
„wird bei den deutschen Rüstungsunternehmen
durch Aufträge
aus dem In- und demeuropäischen
Ausland eine Bruttowertschöpfung
von 39 Milliarden Euro
im Jahr entstehen.“ Dies entspräche
knapp 0,9 Prozent des deutschen
Bruttoinlandsproduktes.
Hinzu kommt: Öffentliche Einnahmen
wie Körperschafts- und
Einkommenssteuer oder Sozialversicherungseinnahmen
könnten
umjährlich etwa 4,1 Milliarden
Euro steigen. Auch die Arbeitsmarkteffekte
sind laut Studie
erheblich: Die europäischen Verteidigungsinvestitionen
sorgtenin
Deutschland jährlich für 356.000
Voll- und Teilzeitstellen.
Wachstum auch ohne
Ukrainekrieg möglich
„Angesichts der aktuellen Krise
vieler Industriebranchen, die einen
kräftigen Stellenabbau nach
sich zieht, kann der Aufschwung
der Verteidigungsindustrie einen
volkswirtschaftlich wichtigen Gegenimpuls
setzen“, prognostiziert
Ferdinand Pavel, Chefökonom bei
EY-Parthenon. „Selbst wenn es zu
einer Waffenruhe in der Ukraine
kommt, wird sich das Wachstum
der europäischen Verteidigungsindustrieinden
kommendenJahren
beschleunigen“, ist sich zudem
Jan Friedrich Kallmorgen, Partner
bei der Unternehmensberatung,
sicher. „Ein positives Signal
für den Kapitalmarkt, denn die
Unternehmen brauchen liquide
Mittel für die notwendigen Investitionen
in ihre Expansion.“ Dabei
werde sich die finanzielle Stabilität
der Rüstungsunternehmen
als struktureller Vorteil erweisen,
„was sich sowohl für strategische
als auch für private Anleger auszahlen
könnte“.
Auftragsboom: Deutschlands Rüstungsindustrie–hier derKampfpanzer Panther KF51 des Rüstungskonzerns
Rheinmetall –könntezum Wirtschaftstreiber werden.
Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Auch Heilbronn-Franken will
da nicht außen vor bleiben. Jeder
fünfte Betrieb in der Region
profitiert heute bereits vom Aufbau
der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie
in Deutschland.
Damit liegt Heilbronn-Franken
laut einer Umfrage der IHK über
demBundesdurchschnitt. „Die Industrieunternehmen
in der Region“,
so Elke Döring, sind bereits
überdurchschnittlich indie
Wertschöpfungskette der Verteidigungsindustrie
eingebunden.
Nach Ansicht der Hauptgeschäftsführerin
der IHK Heilbronn-Franken
ist dies ein „gutes Zeichen“.
Die Begründung: „Es beweist die
Flexibilität und Handlungsfähigkeit
unserer Betriebe, die die
Chancen schnell erkannt haben
und sich in schwierigen Zeiten
und unter erschwerten Rahmenbedingungen
neue Geschäftsmodelle
erschließen.“
Laut IHK-Umfrage geben 19Prozent
der 160 befragten Industriebetriebe
in derRegionan, Teil der
Wertschöpfungskette der Verteidigungsindustrie
zu sein. Bundesweit
sind es 17 Prozent. Vergleichsweisegering
ist dabeidie Zahl der
Betriebe, die eindeutig militärische
Güter produzieren. Sie liegt
bei rund einem Prozent. Mit jeweils
rund neun Prozent produzieren
die Unternehmen eher sogenannte
Dual-Use-Güter, die sowohl
zivil alsauchmilitärisch genutzt
werden können –wie etwa
Werkzeugmaschinen, Prüf- und
Messvorrichtungen, Ventile und
elektronische Komponenten –
oder sind Zuliefererder Rüstungsindustrie.
„Und das Interesse am Rüstungsmarkt
wächst“, hebt Elke Döring
hervor. Demnach sind mehr als
zehn Prozent der Betriebe zwar
aktuell nicht im Rüstungsbereich
aktiv, haben aber ihr grundsätzlichesInteresse
signalisiert.„Unsere
Unternehmen müssen denWettbewerb
nicht scheuen. Sie sind bereit,
die Herausforderungen anzunehmen,
die sich durch die
neue geopolitische Sicherheitslage
und den Handlungsdruck zur
Stärkung der Verteidigungsfähigkeit
Deutschlands ergeben“,sodie
IHK-Hauptgeschäftsführerin.
IHK unterstützt
regionale Unternehmen
Dabei können die Unternehmen
auf die Unterstützung der Kammer
setzten. Wirtschaftliche Resilienz
und Sicherheitinder Region
gehören zu den Säulen der IHK-
Strategie „2030+“. Ziel ist es, die
Mitgliedsbetriebe auf Krisen, Disruptionen
und Lieferausfälle vorzubereiten.
Dabei geht es um die
Vorsorge für kritische Infrastrukturen,
die Entwicklung von Notfallplänen
und den Aufbau wirtschaftlicherVorsorgestrukturen.
www.ihk.de/heilbronn-franken
www.ey.com/de
Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279
Industrie 05
Ein Verkauf direkt
bei der Premiere
Bei den erstenPharma ConnectDayspräsentiert der
MaschinenbauerRommelag mit Stammsitz in Sulzbach-Laufen
eine neue Maschinengeneration. DerStandort in derGaildorfer
Eschenau gewinntnachRestrukturierunginden vergangenen
Jahren wiederanBedeutung. VON ADINA BAUER
Einblicke: Michael Schultes,LeiterProduktentwicklung (li.),präsentiert den Gästen die neue„Bottelpack
bp730“ direkt in Aktion.
Fotos:Verena Köger
Stolz war zuspüren vergangene
Woche bei den ersten
Rommelag Pharma Connect
Days in Gaildorf. Oder wie Michael
Schultes, Leiter Produktentwicklung,
es ausdrückte: „Wenn wir
keine Ohren hätten, würden wir
jetzt imKreis grinsen.“ Tatsächlich
hatten dieMaschinenbauer allen
Grund dazu: Inder Eschenau
präsentierten sie rund 120 internationalenGästen
eine echte Weltneuheit,
„die alles in den Schatten
stellt, was man bisher von uns
kennt“, versprach Gert Hansen,
CEO bei Rommelag Engineering.
Und die Resonanzließ nicht lange
auf sichwarten:Noch während der
Veranstaltung konnte ein Exemplarder
neuen Maschine direkt verkauft
werden.
Im Mittelpunkt der zweitägigen
Inhouse-Messe stand nämlich die
neue aseptische Abfüllanlage „Bottelpack
bp730“. Sie ist speziell für
Überzeugt: Jakobund BerndHansen(v. li.) zeigensich begeistert von
der neuenAbfüllanlage.
Foto:Verena Köger
großvolumige Infusionslösungen
ausgelegt und wurde in Gaildorf
erstmals öffentlich gezeigt –inklusive
Live-Betrieb. Für Rommelag
istdie Maschine mehr alsnur eine
technische Neuerung. Das Unternehmen
verbindet damit die Hoffnungauf
weiteres Wachstum in einem
Markt, der von hohen regulatorischen
Anforderungen, starkem
Kostendruck und wachsender
Nachfrage nach sicheren Medikamenten
geprägt ist. Zudem will das
Familienunternehmen damit der
Verantwortung gerecht werden, sichere
Medikamente verfügbar zu
machen.
Die Anlage wurde laut Gert Hansen
nach dem Prinzip „Quality by
Design“ entwickelt. Dahinter steht
der Ansatz, Qualität undPatientensicherheit
nicht erst am Ende über
Kontrollen sicherzustellen, sondern
von Beginn an in Konstruktion
und Prozessführung zu verankern.
Jeder Konstruktions- und Designschritt
wurde darauf ausgelegt,
Risiken für den Patienten systematischauszuschließen.
Für Gert Hansen, der seit Januar
an der Spitze des Unternehmens
steht, geht es dabei um mehr als
nur technische Exzellenz. „Meine
Verantwortung ist es, dieerfolgreiche
Zukunft von Rommelag sicherzustellen
–für die Kunden, für
die Mitarbeitenden und auch für
die gesamte Region“, sagte er bei
der Veranstaltung. Ausseiner Sicht
geht es dabei nicht nur um Maschinenbau,
sondern auch um eine
weltweite Versorgung mit sicheren
Arzneimitteln. In vielen Ländern
sei der Zugang dazu noch immer
begrenzt. Effizientere und ressourcenschonendere
Produktionssysteme
könnten helfen, Medikamente
wirtschaftlicher herzustellen und
damit breiter verfügbar zu machen.
Dieser Ansatz spiegelt das
Selbstverständnis des Unternehmens
wider, das sich als Erfinder
der Blow-Sill-Seal-Technologieseit
Jahrzehnten für sichere und sterile
Produktionsprozesse einsetzt.
330 zusätzliche Stunden
proJahr
Genau hier setzt die „bp730“ an,
„sie soll die Infusionsproduktion
wieder bezahlbar machen“, so
Hansen. Sechs Jahre lang wurde an
der neuen Anlagengeneration gearbeitet.
Nach Unternehmensangaben
steigertdie Anlage,die aus acht
Modulen zusammengesetzt ist,den
Ausstoß im Vergleich zu bisherigen
Systemen um bis zu 40 Prozent pro
Stunde. Zugleich verkürzen sich
Rüstzeiten deutlich, Formatwechselsollen
bis zu 75 Prozent schneller
möglich sein. Für die Betreiber
ergibt sich daraus laut Rommelag
ein Zeitgewinn von rund 330 zusätzlichen
Produktionsstunden pro
Jahr. Wirtschaftlich ist das insbesondere
bei Infusionslösungen relevant,
da in diesem Segment die
Margen vergleichsweise gering
sind.
Hinzu kommt der Nachhaltigkeitsaspekt:
Rommelag beziffert
die Einsparung beim Energieverbrauch
pro Flasche auf rund 30
Prozent, beim Wasserverbrauchsogar
auf bis zu 80 Prozent. Zudem
könnten pro Jahr bis zu 25 Tonnen
Kunststoff eingespart werden. Diese
Vorteile kommen auch bei den
Kunden an: Direkt im Anschluss an
die Vorführung wurde ein Exemplar
verkauft, das sich schon bald
in Richtung Mexiko auf den Weg
macht.
Über die neue Maschinengeneration
hinaus verfolgt Rommelag
eine Neuausrichtung: Das Unternehmen
will sich vom bisherigen
Projektunternehmen stärker zu
einem Produktunternehmen entwickeln.
Bis zum Jahr 2030 sollen
nach Unternehmensangaben
rund 80 Prozent der Systeme vollständig
standardisiert sein. Dieses
Ziel soll durch eine klare Trennung
von Produktentwicklung und -abwicklung
erreicht werden. Zugleich
richtet das Unternehmen den Blick
auf neue Märkte. Besonders im Bereich
sogenannter Biologicals und
moderner Impfstoffe sieht der Geschäftsführer
großes Wachstumspotenzial.
Entwicklungszentrum in
Gaildorf
Einezentrale Rolle bei der Neuausrichtung
spielt der Standort Gaildorf.Inder
Eschenau wurdenzum
1. April Forschung, Entwicklung
und Service gebündelt. Ergänzt
wird das neue Entwicklungszentrum
umein Kundentrainingscenter,
das den Wissenstransfer weiter
stärken soll. Dafür hat Rommelag
die Infrastruktur modernisiert
und rund 80 Beschäftigte wechselten
von Sulzbach-Laufen ans Entwicklungszentrum
nach Gaildorf.
Mit den 40 Angestellten aus dem
Geschäftsbereich Rommelag Flex
sind inder Eschenau aktuell etwa
120 Menschen beschäftigt.
Somit hat sich der Standort im
Zuge einer Restrukturierung seit
2018 grundlegend verändert. Damals
wurde das ehemalige Geschäftsfeld
der Folienextrusion
aufgegeben und der Fokus auf
Containment-Lösungen gelegt.
„Natürlich waren die Umstrukturierungen
damals schmerzhaft,
aber sie waren wichtig und richtig.
Jetzt ist es uns gelungen, den
Standort wieder voranzubringen“,
erklärtGertHansen. Beiden Pharma
Connect Days hat Rommelag
alsonicht nur eine neue Maschine
präsentiert, sondern auch die strategischeRichtung
eines Unternehmens
sichtbar gemacht, das sich in
einem dynamischen Markt positioniert.
www.rommelag.com
Leistungskraft derLieferkette
Optima aus SchwäbischHall zeichnet Partner beim Supplier Award 2026 aus.
In einem zunehmend anspruchsvollen
Umfeld rückt
die Leistungsfähigkeit der
Lieferkette wieder stärker in den
Fokus. Mit dem Supplier Award
2026 würdigt die Optima Packaging
Group ausgewählte Lieferanten,
die durch Verlässlichkeit,
Flexibilität und partnerschaftliches
Handeln entscheidend zur
Stabilität der Lieferkette beitragen.
Was früher als operatives Thema
galt, ist heute ein strategischer
Ehrung: Der Optima Supplier Awardstehtfür Wertschätzungund gelebte Partnerschaft aufAugenhöhe
entlangder Wertschöpfungskette.
Foto:Optima
Wettbewerbsvorteil. Steigende
Energie- und Bürokratiekosten,
wachsende regulatorische Anforderungen,
Zölle sowie verkürzte
Liefertermine prägen den Alltag
im Einkauf. Indieser Situation
sichern Unternehmen ihren
Erfolg vor allem dann, wenn sie
Risiken beherrschen, flexibel reagieren
und auf Partner setzen,
die mitdenken. Zudem gewinnen
Zertifizierungen, regulatorische
Vorgaben und Nachhaltigkeitsaspekte
zunehmend an Bedeutung.
„Diese sind längst kein
Zusatz mehr, sondern Voraussetzung,
um im Wettbewerb zu bestehen,
insbesondere im Pharmageschäft“,
erklärtHeikoFunk,
Geschäftsführer von Optima Materials
Management. „Lieferkettenmüssen
zertifiziertsowie verantwortungsvoll
und fair aufgebaut
sein. Nachhaltigkeitsratings
wie Ecovadis gelten dabei vielfach
als Mindeststandard.“
ZULIEFERER Beim Supplier
Award 2026 wurden folgende Unternehmen
ausgezeichnet: Hortsmann
Elektrotechnik (Möckmühl),
Roth Steuerungstechnik
GmbH (Billligheim-Sulzbach),
HO-MA (Ilshofen-Großallerspann),
Bacher Edelstahlverarbeitung
(Stockach), MehnertLasertec
(Bühlertann), Metall Baur
(Radolfzell), W&K Gesellschaft
für Industrietechnik(Faulbach),
Alois Pfitzer u. Söhne Sägewerk
und Holzhandlung (Schwäbisch
Hall), Arto Contracts (London),
CNC obrada (Veliko Orasj/
Serbien), Zerspanungstechnik
Belschner (Obersontheim), Edgar
Ockert (Fichtenberg), Hernadi
Metall- und Kunststoffbearbeitung
(Crailsheim), Idas (Mol/
Serbien), BWN Kunststofftechnik
(Vreden), HaWi-Tec (Landsberg),
NeonReiss (Korntal-Münchingen),
Benedict Systemfertigung
(Aschaffenburg), MetallbauNägele
(Mainhardt), Wolpert
Industrial Technologies GmbH
(Sulzdorf), RB Elektro Systems
(Schwäbisch Hall) sowie Spie Automation(Pfullendorf).
pm
www.optima-packaging.com
Unter neuer
Leitung
F+KServices übernimmtdie GepasFülltechnik
aus Wolpertshausen.
Im Zuge einer strategischen
Nachfolgeregelung hatdie F+K
Services GmbH die Gepas Fülltech
übernommen. Die neuen Gesellschafter
sind somit Rainer Kettemannund
Sven Fernsler.Gleichzeitig
bleibt mit Ralf Otterbach der
ehemalige Gepas-Geschäftsführer
weiterhinanBord. „Sosichertsich
das Unternehmen nicht nur wertvolle
Erfahrung, sondern auch tiefgehendes
Branchenwissen und ge-
Geschäftsführung: Rainer
Kettemann,Ralf Otterbach und
Sven Fernsler (v.li.)arbeiten
künftigzusammen. Foto: F+K
wachsene Kundenbeziehungen“,
heißt es in einer Pressemitteilung.
Die beiden Geschäftsführer kennen
sich bereits aus ihrer vorherigen
beruflichen Zusammenarbeit
und starteten zusammen im
Jahr 2022 mit der Gründung F+K
Services. Das Unternehmen wird
auch weiterhin Schaltschrankbau
und Servicedienstleistungen
den bisherigen als auch den neuen
Kundenanbieten.
Gepas wird weiterhin intelligente
und moderne Maschinenlösungen
liefern. Am Standort inWolpertshausen
soll somit ein leistungsstarkes
Zentrum für Maschinenbau
und Automatisierungstechnik
entstehen. Das Portfolio des Unternehmens
reicht von Neumaschinen
über individuelle Umbauten
bis hin zuServiceleistungen und
Ersatzteilversorgung. pm
www.gepas-systeme.de
www.f-k-services.de
06 Blickpunkt
Mai 2026 IJahrgang25INr. 279
Gute Zeiten
für Gründer?
Wenn die Wirtschaft in der Krisesteckt undArbeitsplätze
unsicherer werden, gründen mehrMenschenein eigenes
Unternehmenals in wirtschaftlich stabilenZeiten.Das Start-up-
Geschehen in der Region scheint diese Binsenweisheit bislang
zu untermauern. VON MARIUS STEPHAN
Auch im derzeitig herausfordernden
konjunkturellen
Umfeld zeigt sich das Gründungsgeschehen
in der Region
Heilbronn-Franken resilient. Trotz
wirtschaftlicher Unsicherheiten
stabilisieren sich die Neugründungen
auf hohem Niveau, wobei
besonders substanzielle Vorhaben
und der Dienstleistungssektor an
Bedeutung gewinnen.
Die letzte Statistik der IHK Heilbronn-Franken
für das Jahr 2024
belegt eine kontinuierliche Dynamik
in der regionalen Wirtschaft:
Insgesamt wurden in Heilbronn-
Franken 8.276 Unternehmen angemeldet.
Bereinigt um Zuzüge,
Übernahmen und Umwandlungen
verbleiben 6.699 tatsächliche
Neugründungen. Damit behauptet
sich die Region als verlässlicher
Standort für Unternehmertum,
auch wenn die Rahmenbedingungen
durch politische und
wirtschaftliche Unwägbarkeiten
komplexer geworden sind.
Ein qualitatives Wachstum lässt
sich bei den sogenannten wirtschaftlich
bedeutenden Gründungen
feststellen. Von den insgesamt
6.699 Vorhaben entfielen
1.193 auf Betriebe, die aufgrund
ihrer Rechtsform oder einer voraussichtlich
höheren Beschäftigtenzahl
eine besondere Tragfähigkeit
aufweisen. Dies istder höchste
Stand der vergangenenfünf Jahre.
Parallel dazu erreichte die Zahl
der Vollerwerbsgründungen mit
2.458 Vorhaben ebenfalls einen
Fünfjahreshöchststand. Ihr Anteil
am Gesamtgeschehen stieg
auf 36,5 Prozent. Dennoch bleibt
der Nebenerwerbmit 4.272Gründungen
(63,5 Prozent) das dominierende
Modell, wobei sich eine
moderate Annäherung zwischen
Haupt- und Nebenerwerb abzeichnet.
STRUKTURWANDEL Das
Gründungsgeschehenspiegeltden
strukturellen Wandel der Wirtschaft
wider. Die stärkste Kraft ist
derzeit der Dienstleistungssektor
mit 2.833 neuen Betrieben. Während
der Einzelhandel mit 1.361
Gründungen eine zentrale, wenn
auch leicht rückläufige Säule
bleibt, verzeichnet das produzierende
Gewerbe mit 988 Neugründungen
einen Rückgang. Zuwächse
gab eshingegen in den Bereichen
Information und Kommunikation
sowie im Kfz-Sektor. Das
Gastgewerbe verzeichnete als einzige
Branche einen deutlicheren
Rückgang.
Hinsichtlich derRechtsformbleibt
das Einzelunternehmen mit 81,6
Prozent die erste Wahl für Gründer,
insbesondere bei Solo-Selbstständigen
und im Kleingewerbe.
Kapitalgesellschaften wie die
GmbH (9,7 Prozent) oder die UG
(1,5 Prozent)nehmen einen deutlich
kleineren Anteil ein.
Auch der letzte Start-up-Monitor
für das Jahr 2025 des Bundesverbandes
Deutsche Start-upskommt
Leuchtturm: Der im Baubefindliche IPAI-Campus in Heilbronnübt besondersauf KI-Start-upsseine
Anziehungskraft aus.
Illustration: IPAI/MVRDV
zu einem positiven Ergebnis. So
schätzen 39,8 Prozent der Gründerinnen
und Gründer Deutschland
alsStart-up-Standortattraktiver
ein als die USA –ein Anstieg
um sechs Prozentpunkte gegenüber
dem Vorjahr. Im europäischen
Vergleich sehen sogar 61,2
Prozent der Befragten Deutschland
vorne.
HÜRDEN Trotzder stabilen Zahlen
sieht die IHK Heilbronn-Franken
erhebliche Belastungsfaktoren
für angehende Unternehmer.
Kirsten Hirschmann, Präsidentin
der IHK Heilbronn-Franken und
federführend für den Bereich Gewerbeförderung
im Baden-Württembergischen
Industrie- und
Handelskammertag (BWIHK),
warnt vor bestehenden strukturellenDefiziten:
„Baden-Württemberg
istnachwie vorein Land der
Ideen –aberdie Hürden für Gründerinnen
und Gründer sind hoch.
Besonders die überbordende Bürokratie,
langwierige Genehmigungsverfahren
und eine unzureichende
digitale Infrastruktur
hemmen die Gründerinnen und
Gründer. Hinzu kommt dieVerunsicherung
durcheineschwankende
Wirtschaftspolitik und eine be-
reitsseitJahrenschleppendeKon-
junktur.“
Ein positiver Impuls geht jedoch
von der zunehmenden Gründungsbereitschaft
von Frauen
aus. Die Zahl der Beratungen mit
Gründerinnen stieg bei den baden-württembergischen
IHKs um
27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
–ein Wert,der deutlich über
dem Bundesdurchschnitt von 15
Prozent liegt. „Das ist eine sehr
erfreuliche Entwicklung –mehr
Frauen wagen den Schritt in die
Selbstständigkeit. Dieses Potenzial
gilt es weiter zu stärken“, betont
Hirschmann.
„Ich würde heute gründen–gerade wegen der Krise“
Die Coachin AndreaLechner-Meidel sieht in der RegionHeilbronn-Frankeneinen besonderen Gründerspirit.Das Überraschende:Statt ein eigenes
Unternehmen zu gründen,hältsie den Einstiegineine Unternehmensnachfolge füreinesinnvolle Alternative. INTERVIEW VON ANTONIO DE MITRI
REGIOBUSINESS Frau Lechner-Meidel,
war esfür Sie selbstverständlich,
in den elterlichen
Betrieb einzusteigen?
LECHNER-MEIDEL Überhaupt
nicht –eher im Gegenteil. Als meine
Elterndas Unternehmen gründeten,
war ich sieben Jahre alt
und empfand das Umfeld als störend.Der
Betrieb nahm meine Eltern
zeitlich und mental sostark
in Anspruch, dass kaum Raum für
unser Privatleben blieb. Ichwuchs
mit dem Unternehmen sozusagen
am Esstisch auf. Daher war mein
Anreiz, beruflich in diese Firma
einzusteigen oder mich selbstständigzumachen
–sagen wir mal –
nicht sehr groß.
REGIOBUSINESS Unddennoch
haben Sie sich anders entschieden.
Warum?
LECHNER-MEIDEL Das änderte
sich durchs Studieren. Nach dem
Abitur entschied ich mich 1991
für ein Studium der Holztechnik.
Ein Vorteil war dabei: Was ich an
der Hochschule lernte, konnte ich
im elterlichen Betrieb dem Realitätscheck
unterziehen.
REGIOBUSINESS Warum sind
Sie in die Firma eingestiegen, anstatt
selbstzugründen?
LECHNER-MEIDEL Der Einstieg
in den elterlichen Betrieb bot mir
die Gelegenheit, sofort ein großes
Projekt mit Eigenverantwortung
zu übernehmen–ohne unternehmerisches
Risiko. Besonders reizvoll
wardie Herausforderung,mir
innerhalb der bestehenden Strukturen
Respekt zu erarbeiten und
Erfolge zu erzielen.
REGIOBUSINESS Ging Ihnen
das glattvon der Hand?
LECHNER-MEIDEL Fachlich
lief es gut (schmunzelt), dochpersönlich
war esein harter Kampf.
In den Neunzigerjahren stand
ich als junge Frau in einem männerdominierten
Umfeld und als
„Tochter der Chefs“ unter ständiger
Beobachtung, was mich an
meine psychischen Belastungsgrenzenbrachte.
REGIOBUSINESS Sie haben
dann den Betrieb verkauft und
als Coachin begonnen. Hat das
mit Ihren eigenen Erfahrungen
zu tun?
LECHNER-MEIDEL Absolut. Ich
verstehe genau, was die abgebende
und die nachfolgende Generation
durchlebt. Für die Seniorchefs
ist der Prozess extrem emotional,
da sie sich von ihrem Lebenswerk
trennen müssen. Zudem
fehlt ein Plan für dieZeit danach.
Ein zentraler Punkt ist die Altersvorsorge:
Dader Betrieb für viele
das finanzielle Fundament bildet,
muss dessen wirtschaftlicher Statusvorab
geprüft werden. Bei Verkäufen
führt dies zu schwierigen
Preisverhandlungen.
REGIOBUSINESS Und wie geht
es denpotenziellen Nachfolgern?
LECHNER-MEIDEL Nachfolger
wollen sich sofrüh wie möglich
frei strampeln –die Vorstellung,
dass die Eltern im Ruhestand weiter
mitreden, ist für viele schwierig.Umerfolgreich
zusein, benötigen
Nachfolger klareRegeln.
Aufdem Wegzur „Familienverfassung“
REGIOBUSINESS Scheitert
auchmal dieÜbergabe innerhalb
einer Familie?
LECHNER-MEIDEL Ja. Die
Gründe dafür sind vielfältig: Senioren
tun sich schwer mit dem
Loslassen. Viele Kinder haben zudemwenig
Interesse, da sie dieBelastung
durch denBetrieb beiden
Eltern miterlebthaben. DieMotive
der Elterngeneration –materielle
Sicherheit und Tradition –passen
nicht mehr in den heutigen Zeitgeist.
Jüngere Generationen suchen
Flexibilität, Autonomie, eine
gesunde Balance. Sie fürchten
starre Strukturen und den Druck
der„Ahnengalerie“.
Andrea Lechner-Meidel aus Rothenburg hatsichauf die Begleitung derNachfolge in Familienunternehmen
spezialisiert. In Interviews und Coachings entwickelt sie mit Familien- undFirmenangehörigeneineganzheitliche
Strategie,inder sich die Beteiligten wiederfinden sollen. Ziel ist dabei eine „Familienverfassung“, die
einenWerte- und Verhaltenskodex beinhaltet,der die Grundlage für den anstehenden Generationswechsel
bildet. Darüber hinaus entwickeltsie als Coachin Entwicklungspotenziale von Mitarbeiternund macht siefit
fürneueFührungsaufgaben und begleitet Nachfolgerauf ihremWeg in die neue Verantwortung.
Begleiterin: AndreaLechner-Meidel kenntdie Belange vonSeniorchefs
undUnternehmensnachfolgern auseigener Erfahrung. Foto: Kuhlmann
REGIOBUSINESS Heilbronn-
Franken ist jaeine Hochburg der
Familienunternehmen…
LECHNER-MEIDEL Betriebe
und Region bilden eine echte
Schicksalsgemeinschaft. Das Unternehmen
steht fest im Mittelpunktdes
Lebens und prägt dieregionale
Identität. Der Erfolg der
zahlreichen Hidden Champions
basiert auf langfristigem Denken
–die sogenannte Enkelfähigkeit
– statt kurzfristiger Profitmaximierung.
REGIOBUSINESS Gibt es hier
einen speziellen Gründerspirit?
LECHNER-MEIDEL Ja, und der
unterscheidet sich grundlegend
von kurzfristigen Start-up-Hypes.
Er ist eine Mischung aus handwerklichem
Tüftlergeist, hoher
technischer Exzellenz, tiefer Bodenständigkeit
und dem Wunsch,
Werte für kommende Generationen
zu schaffen.
REGIOBUSINESS Vermitteln
Sie Menschen an Unternehmen,
dieeigentlichgründenwollen?
LECHNER-MEIDEL Ich verstehe
mich als Begleiterin. Mein Ziel
ist es, die Ziele hinter den Zielen
zu ergründen. Bevor jemand entscheidet,
ob er im Familienunternehmen
bleibt, eine neue Rolle
sucht oder den Schritt in die
Gründung wagt, müssen dieinnerenVoraussetzungen
stimmen.
REGIOBUSINESS Welchen Vorteilbietet
eine Nachfolge?
LECHNER-MEIDEL Nachfolger
profitieren von einer höheren Sicherheit.
Anstatt mühsam Strukturen
aufzubauen, steigen sie direkt
in diestrategische Gestaltung
ein. Das istwie einLabor.
REGIOBUSINESS Würden Sie
heute gründen, trotz Krise?
LECHNER-MEIDEL Definitiv –
gerade wegen der Krise. Wer auf
perfekte Rahmenbedingungen
wartet,wirdnie starten. Unsicherheit
ist der Katalysator für Wirksamkeit.
Verantwortung zu übernehmen,
macht uns zum Gestalter
unsererZukunft.
www.lechner-meidel.de
Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279
Blickpunkt 07
Neustart mitGeschmack
Im neu eröffneten„Tropicalhouse“ bietenzwei jungeGründerSuperfood ausihrerHeimatan. Der Gastronomiebetrieb ist nichtnur ein
Stück Brasilien in SchwäbischHall, sondernauchein Beispiel fürdie gute Gründerförderunginder Region. VON ADINA BAUER
Mit dem „Tropicalhouse“
hat die Haller Innenstadt
seit April eine neue
kulinarische Adresse –und zugleich
ein gelungenesBeispiel dafür,
wie Neugründungen mit der
richtigen Unterstützung funktionieren
können. Leticia Setti und
ihr Mann Leonardo Arceno bringen
mit der Açai-Beere ein Stück
brasilianischer Esskultur in die
Region. „Die Açai ist in Brasilien
so etwas wie hier die Brezel –jeder
isst sie immer wieder gern“,
erklärt Setti das in ihrer Heimat
allgegenwärtige Superfood. Serviertwirddie
Beereals eisgekühltes
Mus. An zwei digitalen Terminals
kann sich jeder Gast seine
Bowl ganz nach eigenem Belieben
und Geschmack zusammenstellen
–kombiniert mit frischen
Früchten, Soßen und verschiedenen
Toppings.
Der HallerOberbürgermeisterDaniel
Bullinger begrüßt die Neueröffnung.
Ein südamerikanischer
Gastronomiebetrieb sei „ein toller
Bausteinfür unsere vielfältige,
friedliche und weltoffene Stadt“.
Das „Tropicalhouse“ trage dazu
bei, die Innenstadt attraktiv und
lebendig zu halten. Gerade in Zeiten,
in denen Gastronomie und
Einzelhandel unter Druck stehen,sei
es zudemein schönes Zeichen,
dass junge Menschen mutig
neue Ideen umsetzen. Und in
diesem Zusammenhang lobt der
Bürgermeister vor allem auch die
hohe Beratungsqualität in Sachen
Gründerförderung.
UNTERSTÜTZUNG Denn hinter
dem innovativen Konzept steht
mehr als nur kulinarischeLeidenschaft:
Es ist die Geschichte eines
Starts in die Selbstständigkeit
dank zahlreicher Unterstützungsangebote
in der Region.
Das Ehepaar lebt seit rund drei
Jahren inSchwäbisch Hall und
hat hier schnell eineneueHeimat
gefunden. Begeistert von der Atmosphäreund
dem Flairder Stadt
–„viele unserer Freunde und Familienmitglieder,die
bisher zu Besuch
kamen, vergleichen Schwäbisch
Hall mit Kulissen aus Disney-
oder den Harry-Potter-Filmen“,erzählt
Arceno –reifte bald
die Idee: „Hier wollen wir etwas
aufbauen. Etwas, das wirgut können.“
DerWeg zu diesem Ziel wurde entscheidend
durch gezielte Förderung
erleichtert.Über soziale Medien
wurde Leticia Setti auf „Ho-
Gründungsmut: Oberbürgermeister Daniel Bullinger (li.) gratuliert Leticia Settiund LeonardoArceno zur
Entschlossenheit, den Schritt in dieSelbstständigkeit zu wagen.
Foto: Technologiezentrum
„Man muss
groß denken.“
henlohe4Talents“ aufmerksam,
denGründerfonds vonHohenlohe
Plus und dem Digital Hub hfcon.
„Wir fördern Talente in der Region.
Wir helfen dabei, den Start
des eigenen Unternehmens zuerleichtern
–mit Know-how, Kontakten,
Kunden und finanziellen
Mitteln“, so das Versprechen der
Initiative. „Das hat mich direkt
angesprochen“, erinnert sichLeticia
Setti. Gemeinsam erarbeiteten
sie einen Businessplan, nahmen
am Wettbewerb teil –und wurden
mit einem Stipendiumausgezeichnet.
„Hohenlohe4Talents“ bietet jungen
Unternehmen ein umfassendes
Förderpaket: bis zu zwölf Monate
finanzielle Unterstützung,
individuelles Coaching sowie ein
Projektbudget von bis zu 5000
Euro. Ziel ist es, Gründerinnen
und Gründer in einer entscheidenden
Phase zubegleiten, Netzwerke
zu öffnen und nachhaltiges
Wachstum zu ermöglichen.
DARLEHEN Zusätzlich wurden
die Gründer des „Tropicalhaus“
intensiv vom Technologiezentrum
Schwäbisch Hall begleitet –von
der ersten Beratung über die Finanzplanung
bis hin zu Bankgesprächen.
„Esgibt so viele Förderangebote
für Neugründer,aber die
wenigsten kennen sie. Genau hier
setzen wir an“, erklärt Katharina
Vogel, Geschäftsleitung im Technologiezentrum.
Als Beispiel nenn
sie unter anderem die „Startfinanzierung
80“ der L-Bank. Hier
erhalten Existenzgründer für ihr
Vorhaben ein Förderdarlehen. Das
ist zusätzlich mit einer 80-prozentigen
Bürgschaft der Bürgschaftsbank
Baden-Württemberg abgesichert.
ENGAGEMENT Trotz aller Unterstützung
bleibt ein wichtiger
Erfolgsfaktor beim Start in die
Selbstständigkeit die Persönlichkeit
der Gründer.„Die beiden haben
von Anfang an mit großer Leidenschaft
gearbeitet und waren
immer bestens vorbereitet“, findet
Katharina Vogellobende Wortefür
die jungen Brasilianer.
Motivation und Engagement spiegeln
sich auch in deren Zukunftsplänen
wider: Das Geschäft in der
Haller Schulstraße soll als Prototyp
für ein Franchise-Konzept in
ganz Deutschland dienen. „Man
muss groß denken“,sagt Setti lächelnd.
Junge Gründer begeistern mit starkenIdeen
Beim Pitchwettbewerb „Jugend macht Zukunft“ im Rahmendes ZukunftswiesenSummitsbewiesen zehn Teams,dass dienächste Generationmit
Innovationen die Zukunft aktiv mitgestaltet. VON ADINA BAUER
Sieger: Vier Teams konnten dieJuryüberzeugen. Das Preisgeldbeträgt insgesamt 30.000 Euro.
Gute Ideen kennen kein Alter
–und Unternehmergeist
erst rechtnicht:Wer glaubt,
man müsse erst ein Studium oder
eine lange Berufslaufbahn absolvieren,
bevor man die zündende
Idee für ein Start-up haben kann,
wurde beim Zukunftswiesen Summit
im April eines Besseren belehrt.
Die Veranstaltunginder ArenaHohenlohe
hatte das Ziel, etablierte
Unternehmen und ambitionierte
Nachwuchstalente in den Austausch
zu bringen –und sie bot
damit die perfekte Bühnefür einen
Pitchwettbewerb. Der Preis „Jugend
macht Zukunft“ der IHK Heilbronn-Franken
zeigte, wie viel Innovationskraft
bereits inder jungen
Generation steckt.
Rund 50 Teams aus Schülerinnen
undSchülern, Auszubildenden
und jungen Gründerinnen und
Gründern hatten sich imVorfeld
beworben, zehn von ihnen schafften
es ins Finale. Vorrund400 Zuhörern
hatten siebeim Summitjeweils
drei Minuten Zeit,ihreIdeen
zu präsentieren – mal humorvoll,
mal ernst, aber immer prägnant,
überzeugend und mit dem
Ziel, nicht nurdas Publikum, sondern
vor allem die hochkarätigbesetzte
Juryzubegeistern. Diesebestand
aus IHK-Präsidentin Kirsten
Hirschmann, IHK-Hauptgeschäftsführerin
Elke Döring, Dr. Walter
Döring, Gründer der Akademie
Deutscher Weltmarktführer, Isabel
Grupp-Kofler, Geschäftsführerin
Plastromayer,sowie ProSieben-
Gründer Dr. Georg Kofler. Sie vergaben
Preisgelder von insgesamt
30.000 Euro.
Digitale Unterstützung für
Landwirte
Den ersten Platz und damit13.000
Euro sicherten sich Lenn Hoffmann
und Jonas Nolte mit ihrem
Projekt „FarmerOS“. Ihr digitales
Betriebssystem für landwirtschaftliche
Betriebe automatisiert
zentrale Abläufe wie Bestellungen,
Rechnungen oder die Felderverwaltung.
„Wir bringen KIzuden
Landwirten und machendas Büro
auf dem Bauernhof fast überflüssig“,
erklärten die beidenambitioniert.
Fürihr Konzept –von Georg
Kofler als „SAP für Bauernhöfe“
bezeichnet –konnten sie bereits
erste Kunden gewinnen, darunter
den Landesbauernverband Baden-
Württembergmit rund 30.000 Mitgliedsbetrieben.
Platz zwei und 8000 Euro gingen
an „BeAFox“ von Selina Fuchs
und Alexandru Tapelea. Ihr Ansatz:
junge Menschen frühzeitig
fit in Finanzfragen machen. „,Be-
AFox‘ ist das erste ganzheitliche Finanzbildungs-Ökosystem.
Und damit
schließen wir eine strukturelle
Lücke“, erklärte Tapelea. Denn
obwohl Jugendliche eigenständige
finanzielle Entscheidungen treffenmüssen,
fehleeshäufig an der
adäquaten Bildung. „Finanzielle
Kompetenzenwerden weder in der
Schule noch inAusbildung oder
Studium systematisch vermittelt“,
bedauerte das Gründer-Team. Innerhalb
von sechs Monaten wurde
die App über10.000-mal heruntergeladen,esbereits
gibt 2.000 aktive
Nutzerinnenund Nutzer.
Den dritten Platz belegte David
Keitel mit „Intelligent Link“ und
erhielt dafür 5000 Euro. Der Auszubildende
beim Mulfinger Tech-
Foto: IHK-Heilbronn-Franken
nologieunternehmen EBM-Papst
entwickelte eine Software, die unterschiedliche
Maschinen undSysteme
zentral steuern und überwachen
kann –unabhängig vom
Hersteller. „Heute ist das oft kompliziert.
Für verschiedene Geräte
braucht man verschiedene Programme,
und man muss sich in
viele Systeme einarbeiten. So eine
Lösung für alles gibt es bisher
praktisch nicht“, so Keitel.
Auch das Projekt „Blind Sonar“
von Ferdinand Horn und Julian
Schenker begeisterte die Jury, die
die Idee mit einem Sonderpreis in
Höhe von 4000 Euro belohnte. Die
Nachwuchs-Gründer entwickelten
ein sensorbasiertes Stirnband, das
blinden Menschen eine 360-Grad-
Wahrnehmung durch haptisches
Feedback ermöglicht. In das textile
Band sind Sensoren integriert, die
die Umgebung scannen und räumliche
Informationen in Vibrationsmuster
übersetzen. „So können
Blinde ihre Umgebung räumlich
fühlen“, erklärt Entwickler Ferdinand
Horn. Dadurchwären Blinde
künftig nicht mehr auf einen Blindenstock
oder einen Blindenhund
angewiesen.
Bühne für die Gestalter
der Zukunft
Überreicht wurden die Preisgelder
von Kirsten Hirschmann und Elke
Döring. Die Jurymitglieder zeigten
sich begeistertvom Niveau der Beiträge.
„Die Projekte sindgroßartig.
Es ist toll, mit wie viel Elan und Begeisterung
die jungen Menschen
ihre Ideen vorantreiben“, sagte Georg
Kofler.Und Elke Döring stimmte
zu: „Ich bin beeindruckt von der
Ideenvielfalt und Kreativität der
Pitcher. Jedes Projekt hätte einen
Preis verdient.“
Für Kirsten Hirschmann ist der
Wettbewerb, der zum zweiten Mal
stattfand, eine echte Herzensangelegenheit:
„Wir wollen zeigen, was
in jungen Menschen steckt, und ihnen
mit ihren Projekten und Ideen
eine Stimme geben. Der IHK-Preis
zeigt eindrucksvoll, dass sich Schülerinnen
und Schüler, Studierende
und Auszubildende aktiv in die
Gestaltung ihrer Zukunft einbringen.
Sie machen uns Mut in aktuell
nicht ganz einfachen Zeiten.“
08 Firmen &Märkte
Mai 2026 IJahrgang25INr. 279
Groninger feiert Klimaneutralität
Mit dem Standort Schnelldorf zeigtder Crailsheimer Verpackungsmaschinenbauer,wie Industrie undKlimaschutz Hand in Hand gehen
können. Bereits seit mehreren Jahren investiertdas UnternehmeninnachhaltigeEnergie. VON MARIUS STEPHAN
Der Maschinenbauer Groninger
treibt seine Nachhaltigkeitsstrategie
weiter
voran und erreichte nun die vollständige
Versorgung des Standortes
Schnelldorf aus erneuerbaren
Energiequellen. Möglich wird
das durch ein nachhaltiges Energiekonzept,
das die Nutzung eines
Eisspeichersystems, Fotovoltaikanlagen
und seit Kurzem
auch den Anschluss an eine lokale
Hackschnitzelanlage der DHB
Therm GmbH auf dem Nachbargrundstück
umfasst.
NACHHALTIGKEIT „Die lokale
Hackschnitzelanlagestellt füruns
eine weitere zuverlässige Energiequelle
dar und ergänzt die bestehenden
Systeme ideal“, sagt Volker
Groninger, geschäftsführender
Gesellschafter von Groninger.
Dass der Standort imfränkischen
Bayern heute Vorreiter in Sachen
Klimaschutz ist, kommt nicht von
ungefähr.Bereits bei der Planung
des Werks, das im Jahr 2001 eröffnet
und 2017 erweitert wurde,
wurde bewusst auf nachhaltige
Technologien gesetzt –lange bevor
das Thema in Politik und Wirtschaft
flächendeckend angekommen
war. Vor acht Jahren setzte
das Unternehmen auf die Eisspeichertechnologie.
„Ich musste damals
viel Überzeugungsarbeit leisten“,
erinnertsich Volker Groninger.
Eine konventionelle Gasheizung
hätte 2018 rund 80.000Euro
gekostet -Das Eisspeichersystem
schlug mit 380.000 Euro zu Buche.
„Damals war das wirtschaftlich
kaum zu begründen –aber
wir waren überzeugt, dass sich
nachhaltiges Denken langfristig
auszahlt. Heute sehen wir: Diese
Entscheidungen waren richtig“,
bekräftigt auch Bruder Jens Groninger,ebenfalls
geschäftsführender
Gesellschafter.
Für Volker Groninger sind dies
nicht nur Investitionen in ein
besseres Klima oder Kostenreduzierungen
für das Unternehmen.
„Ich interessiere mich nicht nur
aufgrund meiner Ausbildung als
Maschinenbauerund Physiker für
Technologien, sondern auch dafür,
wie diese besser und effizienter
werden“, sagt er.Deshalb liegt
ihm die Implementierung dieser
Technologien amStandort auch
besonders am Herzen.
Der Einbau des Eisspeichers, der
in Kombination mit Wärmepumpen
und Solarstrom die Firmengebäude
effizient heizt und kühlt,
warfür Groninger ein Meilenstein.
Das System nutzt die sogenannte
Kristallisationswärme: Beim
Gefrieren von Wasser wird Wärme
frei, die im Winter zum Heizen
eingesetzt wird; beimSchmelzen
im Sommer entsteht natürliche
Kühlung –ganz ohne klimaschädliche
Kältemittel. Die dafür
benötigte Energie wird über firmeneigene
Photovoltaikanlagen
bereitgestellt.
Zusammenarbeit: FlorianHeinrich(GeschäftsführerDHB Therm),VolkerGroninger (geschäftsführender
Gesellschafter Groninger-Gruppe), Tobias Strauß(Bürgermeister Schnelldorf), Jürgen Dollinger (GeschäftsführerDHB
Therm, v. li.).
Foto: Marius Stephan
Mit dem Anschluss an das Nahwärmenetz
wird das bestehende
Konzept nun konsequent erweitert.
Das Erreichen der Klimaneutralitätwar
demUnternehmen
dann auch eine kleine Feier vor
Ort wert. Tobias Strauß, Bürgermeister
von Schnelldorf,lobtedas
Engagement des Unternehmens:
„100Prozent Klimaneutralität ist
ein echtes Statement –ein klares
Bekenntnis zur Energiewende.“
Gerade vor dem Hintergrund aktueller
energiepolitischer Herausforderungen
sei es wichtig, dass
Industrieunternehmen Verantwortung
übernähmen und konkrete
Lösungen umsetzten. „Wir
sind stolz, dass wir das ohne zugekaufte
Zertifikate erreicht haben“,
fügt Volker Groninger hinzu.
Das würdigt auch Jürgen Dollinger,
Geschäftsführer und Mit-
Initiatorder Hackschnitzelanlage:
„Die Zusammenarbeit mit Groninger
macht deutlich, wie regionale
Partnerschaften einen echten
Beitrag in Sachen Energieversorgung
leisten können und wie
eine echte Transformation gelingen
kann. Unsere Hackschnitzelanlage
nutzt ausschließlich Holzreste
aus der Region –ein nachwachsender,
CO 2
-neutraler Rohstoff,der
nicht nur nachhaltigist,
sondern auch Versorgungssicherheit
bietet. Dass ein Industrieunternehmen
wie Groninger diesen
Weg konsequent mitgeht, ist ein
starkes Zeichen.“ Esbeweise, dass
Ökologie und Industrie zur heutigen
Zeit keine Gegensätze mehr
sein müssten.
BLAUPAUSE Den inhaltlichen
Rahmen spannte auch Christian
Ahnesorg, Director of IT and
Quality Excellence bei Groninger
und verantwortlich für das Nachhaltigkeitsmanagement.
In seiner
Ansprache ordnete er den Meilenstein
strategisch ein: Dieenergetische
Klimaneutralität inScope 1
und 2–alsobei direkten Emissionen
sowiebei Strom-und Wärmebezug
–sei nicht durch eine Einzelmaßnahme
erreicht worden,
sondern durch einen funktionierenden
Mix. „Das ist kein theoretischesKonzept
aus einerStudie –
dasläuft. Und genaudas macht es
stark“, so Ahnesorg.
Gleichzeitig machte er deutlich,
dass Nachhaltigkeit beim Familienunternehmen
kein kurzfristiger
Trend sei, sondern Teil des
Geschäftsmodells: langlebige Maschinen,
energieeffiziente Prozesse,
regionale Partnerschaften
und Investitionen mit langfristigem
Horizont. Schnelldorf verstehe
sich dabeinicht alsSonderfall,
„sondern als Blaupause für unsere
anderenStandorte.“
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Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279
Politik &Wirtschaft 09
Crailsheim verleihtWirtschaftspreis
CDS Hacknerwurdezum Unternehmendes Jahresgewählt, Schubert erhält denSonderpreis fürEngagement.
VON MARIUS STEPHAN
Erfolg entsteht dort, woTradition
und Erneuerung zusammenspielen,
wo Qualität
und Verantwortung wie selbstverständlich
zusammengehören“,
eröffnete Crailsheims Oberbürgermeister
Christoph Grimmer seine
Laudatio. Genau deshalb sei der
Preis bei CDS Hackner gelandet.
Die Unternehmensgeschichte sei
voll von Leidenschaft, Innovationskraft
und echter Überzeugung
und zugleich sei CDS ein Unternehmen,
das „mit Herz, Weitblick
und klaren Werten wirtschaftliche
Stärke mit nachhaltigem Anspruch
verbindet –inCrailsheim
und über unsere Region hinaus“,
betonte Grimmer.
Bereits 1928 wird in Frankfurt
am Main das UnternehmenHackner,
Lösinger und Kübel gegründet.
Auch damals geht es schon
um das Lebensmittel Fleisch. In
Crailsheim beginnt die Geschichte
1972, als Hans-Peter Hackner
einen Lieferanten übernimmt und
daraus der Crailsheimer Darmsortierbetrieb
–kurz CDS –entsteht.
Das Geschäftsfeld ist zunächst der
Handel mit Naturdarm und Innereien,
doch das Unternehmen expandiert:
Über die Jahre kommen
Tiefkühldienstleistungen hinzu,
um jedes geschlachtete Tier möglichst
komplett zu verwerten.Und
schließlich entdeckt CDS mit der
Marke „Graf Barf“ auch das Geschäftsfeld
Rohfutter für Hunde
und Katzen für sich, das seitdem
stark wächst. All das funktioniere
nur mitWeitsicht, Innovationskraft
und unternehmerischer Verantwortung.
Michael Hackner,seit 1997 imelterlichenBetrieb
und seit 2015 alleiniger
Geschäftsführer, nahm
den Preis sichtlich gerührt entgegen.
„Ich bedanke mich ganz
herzlich für diesen Preis, der mir
wirklich sehr viel bedeutet, und
bei meinen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern für ihre Loyalität.“
Über 40Prozent der Belegschaft
mit180 Köpfen sind mehr alszehn
Jahre in der Firmabeschäftigt.
Das Unternehmen kommt aus einer
schwierigen Phase. Durch
wegbrechende Umsätze in Auslandsmärkten
verlor CDS Hackner
rund 40 Prozent seines Umsatzes.
„Das muss man erst mal verkraften“,
sagt Hackner. „Es war
hart.Ich habe nicht mehr gut geschlafen“,
gibt er zu. Für viele Unternehmen
bedeutet ein derartiger
Umsatzverlust den Todesstoß.
Doch es war auch immer Hackners
Herangehensweise, Krisen als
Chancen zu begreifen und „entsprechend
mit Zuversicht zu handeln“.
Drei wesentliche Faktorenfür den
Erfolgnennt Michael Hackner bei
der Preisverleihung: Die Finanzen
müssen in Ordnung sein, Top-
Mitarbeiter sind unabdingbar als
Stütze des gesamten Unternehmens,
und zu guter Letzt müssen
mit viel Sorgfalt strategische Allianzenaufgebaut
werden.
Letzteres hieß für CDS, sich 2024
vom Erfolgsmodell „Graf Barf“
zu trennen. Hacknerverkaufte die
Markeandas schwedischeTierfutternetzwerk
TNC. Im Gegenzug erhielt
CDS eine Beteiligung an TNC
und übernahm für die Schweden
die zentrale Beschaffung, Lagerung
und Logistik vontiefgekühltem
Hundefutter im europäischen
Markt.
Es macheihn stolz, dassCDS,aus
einem operativ defizitären Jahr
kommend, nun die ersten drei
Monate von2026 wieder auseigener
Kraft schwarze Zahlen schreibe.
„Die Kuh ist noch nicht vom
Eis, aber das Eis ist jetzt wieder
viel dicker“, sagt Hackner. Das Unternehmen
befinde sichauf einem
guten Weg.
Ausgezeichnet: Michael Hackner,geschäftsführender Gesellschafter vonCDS (linkes Bild, re.),nimmt denPreis vonOberbürgerbürgermeister
Dr. Christoph Grimmer entgegen. DenSonderpreis überreichte Grimmer eine Wochespäter an die Geschäftsführung vonSchubert: Marcel Kissling,
PeterGabriel,Ralf Schubert und Gerald Schubert(v. li.).
Fotos:Marius Stephan/Stadt Crailsheim
ENGAGEMENT In derKategorie
Sonderpreis für Engagement wurde
nur wenige Tage später derVerpackungsmaschinenbauer
Schubert
für sein „vorbildliches soziales
Engagement und Familienfreundlichkeit“
ausgezeichnet
worden. Bei derfeierlichenVerleihung
beiSchubertwürdigte Oberbürgermeister
Dr.Christoph Grimmer
das Familienunternehmen
für die Schaffung des Schubert
KinderCampus –eine innovative
Kinderbetreuungseinrichtung, die
im Mai 2025 eröffnet wurde.„Mit
dem Schubert KinderCampus hat
die Gerhard Schubert GmbH in
Crailsheim einen neuenBildungsund
Lebensortfür Kindergeschaffen“,
betonte Oberbürgermeister
Dr. Grimmer inseiner Laudatio.
„Eine echte Innovation –denn es
istdie ersteEinrichtung dieserArt,
dievon einem großen Arbeitgeber
hier vor Ort initiiert wurde.“ Die
Stadt Crailsheim habe das Vorhaben
sehr gerne begleitet und sehe
in dem Projekt ein zukunftsweisendes
Beispiel dafür, wie Unternehmen
ihreStadtnicht nur wirtschaftlich
stärken, sondern auch
lebenswerter machen können.
Der KinderCampuswurde gemeinsam
mit dem Partner littlebigFuture
gGmbH entwickelt und bietet
Platz für mehr als60Kinder in altersgemischten
Gruppen. Die ehemalige
Sattlerei wurde dafür aufwendig
saniert und zu einer modernen
pädagogischen Einrichtung
umgestaltet. Besonderes
Highlight ist das großzügige Außengelände.
„Wir haben uns die
ehemalige Sattlerei angeschaut,
als uns diese angeboten wurde
und haben die Chance ergriffen“,
betonte Gerald Schubert, Gesellschafter
des Verpackungsmaschinenbauers.
www.crailsheim.de
www.cds-hackner.de
www.schubert.group
Gastkommentar
Eine nichtzuüberhörende Warnung
Walter Döring: DieJugendstudie „JugendinDeutschland 2026“ zeigtalarmierende Ergebnisse.
Ich neige –hoffentlich bekanntermaßen
–nicht zuAlarmismus,
aber dieStudie „Jugend in
Deutschland 2026“ hat mich alarmiert
und zutiefst beunruhigt: Befragt
wurden von Anfang Januar
bis Anfang Februar 2026 mehr als
2000 Jugendliche und junge Erwachsenezwischen
19 und 25 Jahren
online hinsichtlich ihrer Zukunftsplanungen
und beruflichen
Orientierungen. 20 Prozent gaben
an, „konkrete Plänezuhaben,
aus Deutschland wegzuziehen“
und über 40 Prozent der jungen
Menschen erklärten, dass sie „sich
grundsätzlich vorstellen können,
aus Deutschland wegzuziehen.“
Die jungen Menschen sind die
Zukunft unseres Landes. Wenn
die Jungen die Alten nicht motiviert
mit neuen Ideen, Innovationen
und Risiko- beziehungsweise
Gründungsbereitschaft überholen,
dann gibt es keine Zukunft; und
natürlich erst recht keine, wenn
diese jungen Menschen unserem
Land den Rücken kehren.
Über die Hälfte der Auswanderungswilligen
erhofft sich „eine
höhere Lebensqualität im Ausland.
Auch Frust überWirtschaft, Politik
und den schwierigen Wohnungsmarkt
sind treibendeFaktoren.“
Der „Macher“ des Zukunftswiesen-
Summit,Sam Keitel, schreibtdazu
Auswanderer: 20 Prozentder jungen Menschen haben Pläne,ihre
Sachen zu packen unddas Landzuverlassen.
Foto:NPG-Archiv
auf LinkedIn, dass es ihn „nicht
überrascht“, dassjeder fünfte junge
Mensch auswandern will undfährt
fort:„Zu viel Verwaltung. Zu wenig
Mut. Zu viel Regeln. Zu wenigAufbruch.“
Fazit: Sam Keitel und seine
Mitstreiterinnen und Mitstreiter
„geben Deutschland noch eine
letzte Chance.“ Undsie setzennoch
„eins obendrauf“, wenn sie sagen:
„Die Politik wird dieses Land nicht
mehr retten.“
„Letzte Chance“ heißt aber auch:
Es gibt noch Hoffnung,esgibt noch
eine Chance, dass sie bleiben und
am Vorankommen Deutschlands
mitwirken. Der beste Beweis dafür
war der Zukunftswiesen-Summitmit
über1000 zumeistjugendlichenTeilnehmenden.
Michsorgt aber leider auchaus eigener
Erfahrung,dass diese Reaktion
dieser „Macher und Macherinnen
im Tween-Alter“ von der Politik
überwiegend mit einem einfachen
Schulterzucken zur Kenntnis
genommen und „abgelegt“ wird,
statt sie als das zu verstehen, was
sie ist: ein nicht zu überhörender
Alarmruf der jungen Generation,
vielleicht ja sogar eine Warnung!
Wie auch immer: Wir müssen sie
ernst nehmen, ihnen und ihren
Perspektiven hier im Land nicht
nur mehr Aufmerksamkeit schenken,
sondern handeln, zumal die
Studie ja auch aufzeigt, dass die
Jungen –noch! –Leistungsbereitschaft
und Arbeitswillen bekunden.
In der WELT konnte man dazu lesen:
„Zwar bleibt die Leistungsbereitschaft
junger Menschen trotz
der Krisen hoch, gleichzeitig gebe
es aber Zweifel, ob sich Leistung
in Deutschland noch lohne. Wegen
der wirtschaftlichen Unsicherheiten
bewerteten jungeMenschen
ihre beruflichen Chancenschlechter
als in vorigen Umfragen.“
Wenn sich die jungen Menschen
fragen, „ob sich Leistung überhaupt
noch lohnt“, dann ist das
schon sehr nahe dran an der „Systemfrage.“
Dadurch wird dieStudie
ja noch beunruhigender! Denn somit
geht es –was das Ganze noch
verschärft –nicht allein um die
persönlichen Perspektiven, sondern
ja auch darum, dass unsere
Wirtschafts- und Sozialsysteme offeninfragegestellt
werden.
Ein weiteres ebenso interessantes
wie zu beachtendes Ergebnis der
Studie ist die deutlich geänderte
Einschätzung von Studium gegenüber
Berufsausbildung: „Viele junge
Menschen“,sodie WELT, „setzen
stärker auf praxisnaheQualifikationen
und sichere Berufsperspektiven,
weil die Sorge vor Arbeitslosigkeit
zunehme –die beruflicheAusbildung
gewinnt gegenüber dem
Studium an Attraktivität.“
Ein weiteres Thema der Jugendstudie
bezieht sich auf die aus Sicht
der Jungen zu geringe Beteiligung
anpolitischen Entscheidungen, die
sie aber unmittelbar betreffen. Professor
Klaus Hurrelmann: „Die junge
Generation fühlt sich in gesellschaftlichen
Zukunftsfragen zu wenigbeteiligt.“
Nichtzuletztdie Entscheidungen
zur Wehrpflicht„über
die Köpfeder Jungen hinweg“ sind
hier zu nennen.
Studienleiter Simon Schnetzerfasst
zusammen: „Die Ergebnisse der
Trendstudie zeigen auf dramatische
Weise, wie sehr die Belastungen
der letzten Jahre den jungen
Menschen zusetzen –und zu Abwanderungsgedanken
führen.“
Ein Versuch, diesen Abwanderungsüberlegungen
entgegenzuwirken
könnte es sein, sich mehr mit
den geäußerten Sorgen der jungen
Menschen auseinander zu setzen,
Dr.Walter Döring
Der gebürtige Stuttgarter Dr.Walter Döring war
lange eine der Galionsfiguren der FDP. Er war
Vorsitzender der Landtagsfraktion und von 1996
bis 2004 Wirtschaftsminister von Baden-
Württemberg. Heute arbeitet der 71-Jährige als
Consultant, hält Vorlesungen an Hochschulen
und saß lange im Gemeinderat in Schwäbisch
Hall.ImKreistag ist er für die Freien Demokraten
politisch aktiv. Döring ist Initiatorund Mitorganisator
des Kongresses „Gipfel der Weltmarktführer“
in Schwäbisch Hall und gründete die Akademie
Deutscher Weltmarktführer.
sie ernster zu nehmen und ihnen
Perspektiven aufzuzeigen, wegen
derer es sich lohnt, hier zu bleiben.
Das sollte „von ganz oben“ kommen!
Diesen Versuch ist es nicht
nur wert, sondern er ist zwingend
notwendig!
Kaum war die „Jugendstudie“
durch die Medien „gelaufen“, da
folgte kurz vor der Eröffnung der
diesjährigen Hannover Messe das
Ergebnis einer Umfrage des Verbands
Deutscher Maschinen- und
Anlagenbauer,mit einer ganz ähnlich
lautenden Botschaft: „Rund 40
Prozent der befragten Maschinenbauer
prüfen demnach, Aktivitäten
in Staaten außerhalb der EU zu
verlagern.“
Noch Fragen, Herr Merz, Herr
Klingbeil?
10 Spezialmaschinenbau
Mai 2026 IJahrgang25INr. 279
Auf Herausforderungen folgen Neuheiten
Auf der InterpackinDüsseldorfsetztdie Verpackungs-und Abfüllbrancheauf KI,neueMaterialien undflexible Lösungen.Amgroßen
Gemeinschaftsstandzeigt unter anderemdas PackagingValley Innovationenaus derRegion. VON ADINA BAUER
Noch bis Mittwoch, 13. Mai,
trifft sich auf der Interpack
in die Düsseldorf die globale
Processing- und Packaging-
Branche zum Austausch über
Künstliche Intelligenz, Automatisierung,
innovative Materialien
und neue Kompetenzen. Marktführer
und Newcomer aus dergesamten
Wertschöpfungskette nutzen
die Leitmesse, um Technologien
zu präsentieren und Trends
zu setzen.
„Die Interpack 2026 ist wichtiger
denn je“, sagte Interpack-Direktor
Thomas Dohse im Vorfeld.
Und erklärte: „Gerade in einem
anspruchsvollen Marktumfeld
braucht die Branche einenOrt für
Austausch und Orientierung. Jetzt
geht es darum, konkreteLösungen
zu sehen, zu vergleichen und Investitionsentscheidungen
fundiert
vorzubereiten.“
Zahlreiche Aufgaben
sorgen für Druck
Denn die Herausforderungen für
die Unternehmen sind vielfältig:
Bevölkerungswachstum, Urbanisierung
und verändertes
Stärke: 17 Mitgliedsunternehmen präsentieren ihre Neuheiten unterdem Dach des Vereins.
Konsumverhalten erhöhen die
Nachfrage nach effizienten Verarbeitungs-
und Verpackungslösungen.
Gleichzeitig setzen Rohstoffknappheit,
Regulierung, Lieferkettenrisiken
und Fachkräftemangel
die Brancheunter Druck.
Mit den Themenschwerpunkten
Smart Manufacturing, Innovative
Materials und Future Skills will
dieInterpack2026 darauf Antworten
geben. Smart Manufacturing
steht für datenbasierte, ressourceneffiziente
Produktion, Innovative
Materials für neue Packstoffe
und Recyclingkonzepte, Future
Skills für die Kompetenzen, die in
einer zunehmend digitalisierten
Foto: Packaging Valley
und automatisierten Arbeitswelt
gefragt sind.
Geballte Stärke auf 830
Quadratmetern
Auch regional ist die Messe stark
besetzt. Unter den rund 2800 Unternehmen
aus 67 Ländern sind
zahlreiche heimische Marktführer.
Besonders sichtbar ist das Packaging
Valley e.V. mit einem 830
Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand,
auf demsich17Mitaussteller
präsentieren. Insgesamt
sind 49 Unternehmen aus dem
Netzwerk in Düsseldorf dabei.Der
Stand soll nicht nur Präsentationsfläche
sein, sondern ein Treffpunkt
für Austausch, Vernetzung
und Orientierung. Er stehe,sodie
Verantwortlichen, für gebündelte
Kompetenz, technologische Exzellenz
und dieÜberzeugung, dass
Innovation vor allem imMiteinanderentstehe.
Besucher wartet am Gemeinschaftsstand
auf kurzen Wegen
ein kompakter Einblick in zukunftsweisende
Lösungen entlang
der gesamten Wertschöpfungskette.
So präsentiertdas HallerFamilienunternehmen
Breitner Abfüllanlagen
innovative Flaschenaufsteller,
Abfüll- und Verschließmaschinen
für Anwendungen in der
Chemie-, Lebensmittel-, Kosmetikund
Pharma-Branche.
Als Spezialist für Zuführtechnik
zeigt die E+K Sortiersysteme
GmbH aus Kirchberg dieses
Jahr ihre leistungsstarke Sortierlösung
zum schonenden und effizienten
Sortieren von anspruchsvollen
und schwer handhabbaren
Objekten. IndividuelleAusführungen
der Zentrifugaltechnik bieten
neben einer hohen Leistungsfähigkeit
zum Sortierenschwieriger
Objekte und einem Schnellwechselsystem
für einen werkzeuglosen
Formatwechsel, die Erfüllung von
GMP- und Pharma-Standards.
Eine neue Unirob Toploading-Verpackungslinie
gibt esamStand
von R.Weiss Packging aus Crailsheim
inAktion zu erleben. Mit
dem Fokus auf Pharma-Applikationen
soll die Lösung durch ein
webbasiertes HMI für maximale
intuitive Bedienung punkten.
Und die Stako GmbH Maschinenbau
aus Wolpertshausen hat eine
neue, universell einsetzbare Etikettiermaschine
im Gepäck. Mit
Zentrierstern, Zwei-Seiten-Etikettierung,
und servoangetriebener
sowie mitfahrender Parallelzentrierung,
können viele Etikettieraufgabenauf
einer Maschine erledigt
werden.
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Treffen mit Optimisten
Optima zeigt sich als Partner fürPharma- und Konsumgüterindustrie.
Kontakt: Die Experten freuen sichauf denAustausch.
•Pulverbeschichtung
•Sandstrahlen
•Industrielackierung
•Malerbetrieb
Unter dem Motto „Meet the
Optimists“ präsentiert sich
Optima auf der Interpack
als Technologie- und Turnkey-
Partner für die Pharma- undKonsumgüterindustrie.
Der Messeauftritt
rückt Lösungen inden Mittelpunkt,
die Nachhaltigkeit, Präzision,
Flexibilität und digitale
Intelligenz industriell umsetzbar
machen. Ein Schwerpunkt liegt
auf faserbasierten Verpackungslösungen.
Mit Technologien wie Dry
Molded Fiber und Paper Forming
zeigt das Unternehmen, wie recyclingfähige
Verpackungen heute
schon funktional, wirtschaftlich
und in großen Stückzahlen hergestellt
werden können.
Im Bereich Kosmetik und Personal
Care setzt Optima auf Plattformlösungen,
die mit den Anforderungen
der Kunden mitwachsen.
Gezeigt werden modulare Maschinenkonzepte,
die schnelleFormatwechsel,
hohe Variantenvielfalt
und langfristigeInvestitionssicherheit
ermöglichen.
Ein weiterer Schwerpunkt desMesseauftritts
liegt auf Lösungen für
Foto:Optima
bis 7000 mm Länge
3000 mm Höhe
2500 mm Breite
Pharma und Biotech. Präsentiert
werden integrierte Gesamtanlagen
für Füllen und Verschließen, Containment
bis hin zur Gefriertrocknung
aus einer Hand.
Zudem stehen neusteTechnologien
und Lösungen für die erfolgreiche
Umsetzung und Einhaltung der
Annex1RegularienimFokus. Ein
vollintegriertes und automatisierte
Environmental Monitoring Systems
reduziert Handschuheingriffe
und Kontaminationsrisiken und
sorgtfür maximaleMaschinenverfügbarkeit.
Ein zentrales Thema des Messeauftrittsist
zudem der Einsatz von
Künstlicher Intelligenz imService
und im Betriebvon Anlagen. Besucher
können live erleben, wie AI-
Assist und Data Analytics direkt in
die Maschine integriert sind und
überein integriertes OLED-Display
zur Verfügung stehen.Ergänzt wird
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der Maschinen- und Prozessdaten
virtuell abbildet und vergleichbar
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Telefon 07952/9212270
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Maler Maurer GmbH
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Im Hohbügel 1
74572 Blaufelden-Herrentierbach
Telefon 07936/508·Fax1213
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Interpack: Gemeinsammit seinen Kunden will Syntegon die „Factoryofthe Future“ neu denken. Foto: Syntegon
Fabrik der Zukunft
Syntegon sucht Antwortenauf diedrängendstenHerausforderungen
wie Kostendruckund strikteRegularien.
Die Industrie steht vor einem
bahnbrechenden
Wandel: Aufgrund von
steigendem Kostendruck, wachsenden
Anforderungen an Flexibilität
und strikteren Regularien
müssen Unternehmen
die „Factory ofthe Future“ neu
denken. Syntegon mit einer Niederlassung
in Crailsheim begegnet
diesen Herausforderungen
durch gemeinsam mitKunden
entwickelten Innovationen.
Die Vision: eine Fabrik, die sich
selbstreguliertund an alle Herausforderungen
anpasst, beaufsichtigt
von einem KI-gestützten,
menschlichen Kontrollzentrum.
Auf der Interpack 2026
präsentiert Syntegon die Bausteine,
mit denen Kunden ihre
„Factory of the Future“ neu
denken können –mit Abläufen,
„Unsere
Highlights
setzen neue
Maßstäbe.“
die reibungsloser, smarter und
berührungslos und letztlich effizienter
sind.
„Unsere Highlights ,neXt‘ und
,SVX‘ setzen neue Maßstäbe
im Lebensmittelbereich. In der
pharmazeutischen Produktion
setzt ,SynTiso‘ als erste seiner
Art einen neuen Standard
als handschuhlose Hochgeschwindigkeitslinie
für die Abfüllung
flüssiger Arzneimittel.
Syntegons Versprechen als strategischer
Lifecycle-Partner verbindet
Innovationsführerschaft
mit erstklassigen Lifecycle-Services
als ultimativen Enabler
fürdas Wachstum unserer Kunden“,gibt
Torsten Türling,CEO
von Syntegon, einen Einblick in
die Exponate.
pm
www.syntegon.com
Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279
Spezialmaschinenbau 11
Sicherheit im Fokus
Bausch+Ströbel setztauf tiefesVerständnisder Prozesse.
Bausch+Ströbel aus Ilshofen,
stellt seinen Messeauftritt
inDüsseldorf bewusst
unterdas MottoSicherheit.Diese
entsteht nicht alleindurch Technik,
sondern durch ein tiefes Verständnis
der pharmazeutischen
Produktionsprozesse und durch
Lösungen, die aus einer Hand
kommen.
Präsentiert wird auf der Interpack
eine Mischung aus etablierten
Systemenund neuenEntwicklungen,
die den Anspruch
des Unternehmens unterstreichen,
Sicherheit durch ganzheitliche
Lösungenzuschaffen.Dazu
zählen unter anderem ein integriertes
Containmentsystem mit
einem Linienmanagementsystem,
das Transparenz und Effizienz
steigern soll, eine neue Generation
der Pulverabfüllung,
präzise Technologien für Etikettierung
und Montage von Spritzen,
und digitale und serviceseitige
Angebote. Der Auftritt macht
deutlich, wie sich die Rolle klassischer
Maschinenbauer verändert:
Weg vom reinen Technologieanbieter,hin
zum Partner, der
Produktionsprozesseversteht, Risiken
minimiert und langfristige
Sicherheit schafft.
Zu sehen gibt es unter anderem
eine Füll- und Verschließmaschine
mit integriertem Isolator:
Sievereint modernste Abfülltechnologie
mit einem darauf abgestimmten
Containment. Der Isolator
schützt Produkt, Prozess,
Bediener, Patient und Hersteller
gleichermaßen und bietet somit
eine sichere, durchgängige Produktionslösung.
Mit einer komplett neu entwickelten
Anlage für die Abfüllung
pulverförmiger Arzneimittel setzt
Bausch+Ströbel neue Maßstäbe
in der aseptischen Pulververarbeitung.
Das neuartige Transportsystem
führt die Packmittel
schonend durch die Anlage und
deckt einen breiten Formatbereich
ab.
Außerdem wird eine neue Hochleistungsmaschine
für die Etikettierung
und Montage von Spritzen
gezeigt. Die Sekundärverpackung
spielt eine zentrale Rolle
für Sicherheit und Compliance:
Fehler im Etikettierprozess können
schwerwiegende Folgen haben,
während steigende Anforderungen
an Manipulationsschutz
und Rückverfolgbarkeit die gesamteLieferkette
betreffen. pm
Innovation: Die neueHochleistungsmaschine für dieEtikettierung
und Montage von Spritzen. Foto: Bausch+Ströbel www.bausch-strobel.de
ADVERTORIAL
Rommelag –The Perfect
Place to Fulfill Your Needs
Wer einen Arbeitgeber sucht,
der Sicherheit, Sinn und
Entwicklung vereint, wird bei
Rommelag fündig. Das Familienunternehmen
mit Hauptsitz
im idyllischen Sulzbach-Laufen
entwickelt und produziert
hochmoderne Abfüll- und
Verpackungslösungen für die
Pharma-, Chemie-, Kosmetikund
Lebensmittelindustrie –
und setzt dabei ganz bewusst
auf die Menschen hinter der
Technologie.
Als Erfinderder Blow-Fill-Seal-Technologieund
„Hidden Champion“
der Regionist Rommelag mit
rund 2.300 Mitarbeitenden an 12
StandorteninDeutschland,der
Schweiz, den USA, China undIndien
vertreten. Die Anlagen undServices
sorgen weltweitdafür,dass flüssige
Arzneimittel,Infusionslösungen, Augentropfen
oder Inhalationen sicher
verpackt werden –ein wichtiger
Beitrag zur globalen Gesundheit.
Karriere mit Perspektive –
vom Einstieg bis zur Fachund
Führungskraft
Rommelag verfolgtein klares Ziel:
Für jede Mitarbeiterin und jeden
Mitarbeiter der besteArbeitgeber zu
sein, den sie sich vorstellen können.
Flache Hierarchien, ein wertschätzendes
Miteinander undein offener
Austausch auf Augenhöhe gehören
dabei genauso dazu wielangfristige
Arbeitsverhältnisse mit echter
Zukunftsperspektive.
Ob Ausbildung, duales Studium,
Direkteinstieg oderKarrierewechsel
–Rommelag bietetvielfältigeWege
indie Arbeitswelt. Jährlich starten
rund 20 Auszubildende unddual
Studierende in kaufmännischen,
technischenund IT-Berufen.Währendihrer
Ausbildung durchlaufen
sie zahlreiche Abteilungen, sammeln
breitePraxiserfahrung undwerden
individuell begleitet.Für diehohe
Qualität der Ausbildungwurde
Rommelag mehrfach ausgezeichnet,
unteranderem mit dem DUALIS-Siegelund
alsTop Employer Germany.
Auch für Berufserfahreneeröffnen
sich attraktive Entwicklungsmöglichkeiten:
passgenaueSeminare,
Fachlaufbahnen, Führungstrainings
undChancen im internationalen
Umfeld unterstützen dabei,das eigene
Potenzial voll zu entfalten –ob
inEntwicklung, Produktion, Vertrieb,
Service oder Verwaltung.
Moderne Arbeitswelt mit starken
Benefits
Werbei Rommelag arbeitet, profitiert
voneinem PaketanVorteilen,
dasweit über den klassischen
Arbeitsplatz hinausgeht: flexible
Arbeitszeitmodelle,Angebote für
mobiles Arbeiten, betrieblichesGesundheitsmanagement,
geförderte
Sport- undGesundheitsprogramme
sowie zahlreiche Corporate Benefits.
Wer Lust hat, an
zukunftsweisenden
Technologien zu arbeiten,
im Team etwaszubewegen
unddabei persönliche
Entwicklungmit stabiler
Perspektivezuverbinden,
sollte Rommelag
kennenlernen.
Kostenlose Getränkeund Obst,
E-Ladesäulen, Mitarbeiterrabatte
undeine eigene Mitarbeiter-App
sorgen zusätzlich dafür, dass der
Arbeitsalltag gutorganisiert und
angenehm bleibt.
Gleichzeitig arbeitet Rommelag
konsequentdaran,Technologien und
Prozesse nachhaltiger zu gestalten
–durch materialeffiziente Lösungen,
optimierte Produktionsprozesse
undeinen verantwortungsvollen
Umgang mit Ressourcen. So verbindet
das Unternehmen technische
Innovation mit ökologischer und
gesellschaftlicher Verantwortung.
Die Rommelag Gruppe versteht
sich als One-Stop-Partner
rund um die Blow-Fill-Seal
Technologie undSpezialist für
flexible Containment-Lösungen.
Mit unseren Komplettlösungen
für Fill&Finish sind
wir starker Partner der Pharmaindustrie.
Rommelag ist
ein Familienunternehmen und
blickt auf eine fast 75-jährige
Firmenhistorie zurück.
AlsErfinder derBlow-Fill-Seal
(BFS)-Technologie revolutionierte
das Unternehmen
dieaseptischeAbfüllung von
Flüssigkeitenfür Pharmazeutika.
www.rommelag.com
Visualisierung: Mitdem Auftritt in Düsseldorf will der Maschinenbauer zeigen,wie moderneAbfüllprozesse
gestaltet werden können.
Foto: Groninger
Abfüllprozesse im Wandel
Groninger will sensible Produktebeherrschbar machen.
Ein Blickinden Badezimmerschrank
verrät, wie schnell
sich Märkteverändern: Neuartige
Cremesmit veränderterTextur
für immer gezieltere Anwendungen,
Rachensprays oder Augentropfen,
bei denen auf Konservierungsstoffe
verzichtet wird.Was
für Verbraucher vielfältig und innovativ
aussieht, bedeutet fürHersteller
vorallem eines: Anpassung.
Abfülllinien müssen heute nicht
nur stabil laufen, sondern sich
schnell und flexibel auf neue Bedingungen
einstellen können. Auf
der Interpack zeigt Groninger aus
Crailsheim Lösungen, die darauf
ausgerichtetsind.
MorgensPharmakonzernein
Shanghai beratenund abends die
E-Jugend Deines Kindes trainieren?
„Unsere Kunden bewegen sich
in Märkten, die deutlich schneller
und komplexer geworden sind.
Gleichzeitig steigen die Qualitätsanforderungen“,
sagt Otto Helmle,
Vice President Sales Consumer
Healthcare and Cosmetics bei Groninger.
„Mit der ,Flexcare‘ setzen
wir daher auf ein Plattformkonzept,
das stabile Prozesse und hohe
Präzision mit der Möglichkeit verbindet,
schnell und flexibel auf
neue Anforderungen reagieren zu
können.“
Mit wachsender Komplexität steigt
auch die Bedeutung digitaler Unterstützung.
Mit ,VisionX Pink‘
stellt Groninger ein digitales Ecosystem
vor, das Maschinendaten
transparent macht und Abweichungen
frühzeitig erkennen lässt.
„Digitalisierung darf kein Selbstzweck
sein“, betont CEO Frieder
Kanitz. „Sie muss den Menschen
an der Maschine unterstützen
–durch Transparenz, bessere
Entscheidungen und den Zugang
zu relevantem Wissen.“ Wie dieses
Zusammenspiel konkret aussieht,will
Groninger auf der Interpack
zeigen und auch, wie moderne
Abfüllprozesse gestaltet werden
können: flexibel, präziseund digital
vernetzt.
pm
www.groninger-group.com
Wenn Du einenArbeitgeber suchst,der sich fürDeinLeben interessiert und
DeineBedürfnisse ernstnimmt,bistDUbei Rommelaggenau richtig.
Wirtragen unserenTeildazubei,dassMenschenweltweitdie Chance aufden
Zugang zu sicheren Arzneimittelnhaben.WennDuuns dabeiunterstützen willst,
bieten wirDir optimale Voraussetzungen, um Deinen Jobsozugestalten,dasser
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Deutschland
Germany
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12 Firmen&Märkte
Mai 2026 IJahrgang25INr. 279
Seit 30 Jahrenerfolgreich am Markt
RolandDeeg setztebereitsMitteder 90er-Jahre aufdie Lasertechnikinder Blechbearbeitung.Sein Unternehmen warder erste
Dienstleister dieser Art in der Region. VON MARIUS STEPHAN
Vor etwas mehr als 30 Jahren
arbeitete der gelernte Stahlbauschlosser
Roland Deeg
bei einem renommierten Crailsheimer
Maschinenbaueraneinem
besonderen Projekt: Blech sollte
mithilfe von Laserstrahlen geschnitten
werden. Eng verknüpft
mit dem Laserpionier Trumpf aus
Ditzingen, gedieh das Projektweit,
wurde letztlich jedoch nicht umgesetzt.
Roland Deeg war jedoch
so von der Idee überzeugt, dass
er seinen damaligen Arbeitgeber
nach Absprache verließ und sich
1996 in Kirchberg an der Jagst
selbstständig machte. „Wir haben
zu dritt angefangen: meine
Frau, ich und ein weiterer Mitarbeiter“,
blickt Roland Deeg zurück.
Eine Halle mit 600 Quadratmetern
Fläche diente demjungen
Unternehmen als Startpunkt.
„Die Baumaschinenbranche war
damals unsere Keimzelle“, erinnert
sich Roland Deeg. Er erkannte
in der Lasertechnik damals drei
entscheidende Vorteile: Sie machte
die Produktion präziser, schneller
und kostengünstiger.
Zusammenarbeitmit
namhaftenKunden
Heute ist aus dem damaligen
Kleinbetrieb ein großes Unternehmen
geworden: 180 Mitarbeiter
fertigen im Drei-Schicht-Betrieb
auf rund 18.000 Quadratmetern
Hallenfläche Blechteile,für die jedes
Jahr rund 6000 TonnenMaterial
bei Deeg verarbeitet werden.
Zum Kundenkreis gehören mittlerweile
nicht nur namhafte Verpackungsmaschinenhersteller
aus
der Region, sondern auch Firmen
aus der Nutzfahrzeugbranche und
Automobilhersteller. Auch das
Produktion: Rund 18.000 Quadratmeter Hallenflächestehenbereit.
Leistungsspektrum von Deeg hat
sichüberdie Jahre erweitert. „Am
Anfanghaben wir lediglich Bleche
zugeschnitten“, sagt Roland Deeg.
Heute fertigt das Unternehmen
auf Wunsch ganze Bauteile. Verschiedene
Bleche schneiden, biegen,
lackieren, beschriften und
Gewindestangen aufschweißen?
Kein Problem. Auch die Montage
der gefertigten Bauteile, beispielsweise
zueinem fertigen Gehäuse
übernimmt dasUnternehmen auf
Wunsch seiner Kunden. „Die Idee
ist, dass der Kunde das Bauteil
nicht selbst noch weiter bearbeiten
muss, sondern direkt montieren
kann“, erläutertRolandDeeg.
Er führtdas Unternehmen alsgeschäftsführender
Gesellschafter,
seine Frau Sigrid kümmert sich
um die Verwaltung. Die Söhne
Matthias und Joachim sind beide
ebenfalls im elterlichen Betrieb tätig.Matthiasals
Produktionsleiter
und Joachim im Vertrieb sowieals
kaufmännischer Leiter. Sie werden
den Betrieb auch fortführen,
erzählen Roland und Sigrid Deeg.
Das Know-how, das im Unternehmen
vorhanden ist, haben viele
Mitarbeiter dort erlernt. „Wir haben
immer viel ausgebildet und
heute sind in etlichen Führungspositionen
Mitarbeiter beschäftigt,
die bei uns auch gelernt haben“,
betont Sigrid Deeg. Der Erfolg des
Geschäftsführung: Deeg istein Familienunternehmen. Matthias, Roland, Sigrid undJoachim Deeg (v.li.)
sindalleimBetrieb beschäftigt.
Fotos:Deeg
Unternehmens gründe sich auch
maßgeblichauf insbesondere jene
Beschäftigten. In letzter Zeit gingen
dieAusbildungszahlenjedoch
aufgrund Bewerbermangels zurück,bedauertsie.
Für dieZukunft sieht Roland Deeg
sein Unternehmen gut aufgestellt.
Die Krisen im Maschinenbau
und in der Automotivebranche
seien zwar spürbar, treffen
Deegjedoch nicht, wiemanch anderesUnternehmen.„Unser
Branchenmix
macht uns sehr resilient“,weiß
derFirmenchef.Zudem
bleibt Deeg immer am technologischen
Puls der Zeit. Dazu gehört
auchder Einsatz vonKI. „Das
muss aber noch weiter ausgebaut
werden“, weiß Sigrid Deeg.
Das vor drei Jahren gegründete
Tochterunternehmen „Lasercloud“,
das die Söhne führen,
funktioniere „wie Deeg in klein“,
sagt Roland Deeg. Auch hier wird
Blech bearbeitet, allerdings für
Onlinekunden, die sich ihr WerkstückimNetz
konfigurieren. Diese
Daten gehendirektandie Maschinen
–solassen sichextrem kurze
Lieferzeitenrealisieren.
Das Jubiläum beging die Inhaberfamilie
mit ihren Mitarbeitern,
Kunden und Wegbegleitern.
Eine der Hallen wurde leergeräumt,
um als Festort genutzt
zu werden. Direkt danach wurde
der Platz für eine neue Blechbearbeitungsanlage
benötigt –natürlich
vomlangjährigen Technologiepartner
Trumpf. „Wir haben
schon des Öfteren Maschinen für
Trumpf getestet“, erklärt Roland
Deegdie engen Kontakte zwischen
denbeidenFirmen. Dabeihandelt
es sich um Anlagen,die sich zum
Beispiel noch inder Entwicklung
befinden und die Laufzeit unter
Realbedingungen benötigen. In
diesem Fall geht es um einen Laser-Rohrschneider,
der nun in die
Halle einzog.
www.deeg-bleche.de
Gerüchte um 11 Teamsports
Angeblichprüft die JCK Holding, die70Prozent an 11 Teamsports hält,den Verkauf ihrer
Anteile an dem Sportartikelspezialisten.
Als wichtiger Absatzkanal für
Adidas, Nike und Co. versorgt
11 Teamsports Tausende
Sportvereine in Europa
mit Trikots. Doch zuletzt schwächelte
das Geschäft –das berichtet
das Manager-Magazin unter
Berufung auf interne Quellen.
Der Hauptanteilseigner von 11
Teamsports, die JCK Holding mit
Sitz in Quakenbrück, war 2010
bei den Satteldorfern eingestiegen
und hält mittlerweile70Prozent
der Anteile. Der Umsatz der
JCK-Gruppe lag zuletzt bei über
884 Millionen Euro, Eigentümer
ist die Unternehmerfamilie Kollmann.
WACHSTUM Es sei auch auf
das Geld der Holding zurückzuführen,
dass 11 Teamsports in
den vergangenen Jahren stark
expandieren konnte. Das Unternehmen
kaufteimJuli2023den
Basketballspezialisten Kickz und
kein Jahr später folgte die Übernahmevon
Teilen des deutschen
Wettbewerbers Outfitter. Nun
Verzweigt: 11 Teamsports betreibt nacheigenen Angaben über 80
Stores innerhalb Europas.
Hauptquartier: DieZentrale in Satteldorf ist dasHerzstückdes Trikot-Imperiums.
gebe es Anzeichen, dass sich 11
Teamsports und JCK bei der Expansion
übernommen haben
könnten.
In den vergangenen drei Geschäftsjahren
soll 11 Teamsports
unter dem Strich defizitär gearbeitet
haben, berichten Insider
der Wirtschaftspublikation.
Die Darlehen, die 11 Teamsports
vonJCK erhalten haben soll, seien
mittlerweile auf rund 50 Millionen
Euro angewachsen, behaupten
mit der Angelegenheit
vertraute Personen. Die Anfrage
dieser Zeitung beantwortete 11
Teamsports nicht.
DEMENTI Nach Informationen
des Manager-Magazins prüft die
JCK Holding einen Verkauf ihrer
Anteile. In Branchenkreisen kursieren
Gerüchte, dass Adidas Interesse
habe. Sowohl Adidas als
auch 11 Teamsports dementierten
dies. Das Satteldorfer Unternehmen
ist für Investoren aufgrund
seines Know-hows interessant:
In Helmstadt-Bargen
im Rhein-Neckar-Kreis betreibt
11 Teamsports eine der größten
Siebdruckereien Europas. Auch
Profivereine wie der Hamburger
SV oder derFCSchalke 04 setzen
auf die operative Expertise von
11 Teamsports und ordern ihre
Trikots in Satteldorf. mst
www.11teamsports.com
www.jck.de
Fotos:NPG-Archiv
Schließung
nicht undenkbar
Audi denkt über den Abbau vonProduktionskapazitäten
nach.Dieskönnte auch das Werk Neckarsulmbetreffen.
Die Anzeichen für eine verschärfte
Sparrunde beim
Ingolstädter Autobauer
Audi verdichten sich. Das „Handelsblatt“
berichtete über interne
Erwägungen imVolkswagen-Mutterkonzern,
Produktionskapazitäten
inDeutschland zu reduzieren–bishin
zu möglichenWerksschließungen.
Laut dem Bericht
steht das Werk in Neckarsulm zur
Debatte. Der Standort konnte zuletzt
eine positiveBilanz vorlegen,
scheint jedoch nicht mehr unantastbar.
Beschlüsse gibt esderweil noch
nicht: Man habe „aktuell keine
Entscheidung zu weiteren Kapazitätsanpassungen
andeutschen
Audi-Standorten“ getroffen, heißt
es aus der Zentrale. Der Hersteller
kämpft derzeit mit einem schwierigen
Marktumfeld: Die US-Handelszölle
und der aggressive Wettbewerb
auf dem chinesischen die
Markt belasten das Geschäft zunehmend.
Audisieht sichgezwungen,
dieKostenstruktur am Standort
Deutschland zu hinterfragen,
um die operative Rendite zustützen.Dennoch
betont Audi,das bereits
bestehende Vereinbarungen
gültigbleiben sollen: Dazu gehört
dergeplanteStellenabbau vonbis
zu 7500 Jobs in Deutschland bis
zum Jahr 2030sowieeineBeschäftigungssicherung
bis 2033. Auch
der Betriebsrat hält ander bereits
im Frühjahr 2025 getroffenenVereinbarung
fest, an den deutschen
Audi-Standorten Ingolstadt und
Neckarsulm maximal 7500 Arbeitsplätze
sozialverträglich abzubauen.
Das Neckarsulmer Werk
gilt als einer der wichtigsten Audi-Standorte
weltweit.Zuletzt wurden
dort sogar mehr Fahrzeuge
gefertigt als zuvor: Im vergangenen
Jahr rollten imWerk über
180.000 Audisvom Band, einplus
von rund 50.000 Fahrzeugen gegenüber
demVorjahr.Über15.000
Mitarbeiter produzieren in Neckarsulm
Fahrzeuge der Baureihen
A5, A6,A8und e-tron GT.
Der Autobauer beschreibt den
Standort auch als führend innerhalb
seiner KI-Strategie: „Audi
treibtden Einsatz vonKünstlicher
Intelligenz in allen Geschäftsbereichen
voran und setzt dabei auf
den Standort Neckarsulm“, teilt
Kommunikationsabteilung
mit. Neben der jahrzehntelangen
Erfahrung in der Automobilfertigung
und der eigenen Innovationskraft
sei auch die Nähe zum
KI-Ökosystem Heilbronn ein entscheidender
Faktor.Dem Standort
kommt durchdie Kooperation mit
verschiedenen Hochschulen sowie
die Mitgliedschaft Audis imHeilbronner
IPAI besondere Bedeutung
zu.
mst
www.audi.de
Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279
Firmen &Märkte 13
Bauenist mehralsBeton und Rendite
Der frühere Wirtschaftsminister Robert Habeckspanntbeim Baugipfel denBogen von Energieabhängigkeit, globaler Krise und
Klimaschutz bis zur Frage,wie Städtebaudie Gesellschaft zusammenhält. VON ADINA BAUER
Den Abstand zur politischen
Bühne schien derehemalige
Vizekanzler Robert Habeck
beim Baugipfel in Waldenburg
richtig zu genießen: Schon
vor Beginn der Veranstaltung
mischte er sich unter die Gäste,
ganz ohne große Entourage oder
Sicherheitskulisse. Auch am Mikrofon
gabersich nahbar und persönlich.
Seine Zugehörigkeit zu
den Grünen beschrieb er zum Beispiel
begründet in einem„romantischenVerhältnis
zur Natur“. Und
nach einer auffallendkurzen Fragerunde
–nur zwei Wortmeldungengab
es im Anschluss an seinen
Vortrag –folgte ein Nachsatz mit
Augenzwinkern: „So leicht wäre
ich Ihnen vor einem Jahr noch
nicht davon gekommen.“
Dabei hätte das Thema desAbends
schon Stoff zur Diskussion geboten:
„Ein Gebäude ist nie nur
eine Zahl in einer Kalkulation.
Vielmehr prägt es, wie Menschen
leben und arbeiten“,sogab
Jan Hoffmann, Gründer und Geschäftsführer
desVeranstalters H3
Projektbau aus Schwäbisch Hall,
das Thema des diesjährigen Baugipfels
vor.
Ein Gedanke, den Gastredner Habeck
in seinem Vortrag nicht nur
aufgriff, sondern deutlich ausweitete.
Er sprach nicht nur über
Baukosten, Genehmigungen oder
Lokale Projekte als Beispiele
Heizungssysteme, vielmehr zeichnete
er ein großes wirtschaftspolitisches
Bild: Deutschlandstehe als
exportorientierte Volkswirtschaft
unter Druck, weil die Weltmärkte
unsicherer, Energiezum Machtinstrument
und Lieferketten zunehmend
geopolitisch verwundbar
geworden seien.
EXPORTMODELL GERÄT
UNTER DRUCK
Dass Bauen mehr leisten kann, als bloße Gebäudebereitzustellen,
machten die Gastgeber mit drei Projekten aus dem Landkreis
deutlich. Julian Herrmann, Gründer und Geschäftsführer von H3
Projektbau, stellte den neuen Firmensitz in Schwäbisch Hall vor.
Das Gebäude mit geringem Energiebedarf und ohne klassische
Klimatechnik wird gerade im Haller Westen errichtet.
Präsentiert wurde zudem das neue Autohaus der Koch-Gruppe in
Schwäbisch Hall sowie das neue Ärztehaus in Michelfeld,das zur
medizinischen Versorgung im ländlichen Raumbeitragen soll.Alle
drei Projekte sollten als Beispiele dienen, dass Bauen auch ein Teil
von Daseinsvorsorge, Standortentwicklung und unternehmerischer
Strategie sein kann.
Habeck erinnerte daran, dassrund
die Hälfte der deutschen Wirtschaftsleistung
am Export hänge.Das
sei die Grundlageder wirtschaftlichen
Stärke des Landes –
mache Deutschland aber zugleich
besonders anfällig, wenn Zölle,
politische Konflikte oder neue
Machtblöcke den Welthandel einschränkten.
Spätestens seit dem
russischen Angriff aufdie Ukraine
sei klar, dass wirtschaftliche Verflechtung
keine Garantie für Stabilität
mehr sei.
Mit Blick auf den Krieg im Nahen
Osten warnte Habeck vor einer
noch tiefer gehenden Erschütterung:
Nicht nur Lieferanten
könnten ausfallen, sondern
der globale Energiemarkt insgesamtwerde
unsicherer.WennSeewege
blockiert oder Energie politisch
instrumentalisiert würden,
gerate ein exportabhängiges Industrieland
wie Deutschland doppelt
unter Druck. Besonders stark
treffe das die Volkswirtschaft, da
sie weiterhin energieintensive Industrien
habe.
Aus dieser DiagnoseleiteteHabeck
drei wirtschaftliche Konsequenzen
ab: mehr Energieeffizienz, mehr
heimische Energieerzeugung und
eine Rückkehr des Klimaschutzes
als strategisches Thema. Klimaschutz
werde, so seine Prognose,
wieder positiver diskutiert
werden –nicht allein aus Überzeugung,
sondern weil seine Instrumente
geopolitisch nützlich seien.
Wer Energie im eigenen Land
erzeuge und fossile Abhängigkeiten
reduziere, stärke seine wirtschaftliche
Resilienz.
Endlichweg vom
Heizungsstreit
Perspektivwechsel: Robert Habeck spricht beim Baugipfel vonH3Projektbau in Waldenburgauchüberdie
gesellschaftliche Bedeutungdes Bauens.
Foto: Adina Bauer
Für dieBauwirtschaftbedeutet das
nach Habecks Sicht einen Perspektivwechsel.
Die Debatte dervergangenen
Jahre habe sich stark
aufdie Fragekonzentriert, wie Gebäude
beheizt werden. Die spannende
Frage liege inzwischen woanders:
bei den Baumaterialien
und beim Flächenverbrauch.
Zement, Beton, Stahl und Ziegel
seien in der Herstellung hoch
energieintensiv. Wenn Bauen
nachhaltiger werden solle, müsse
stärker über alternative Materialien,
längere Nutzungszyklen und
Kreislaufdenken gesprochen werden.
„Die eigentliche Frage lautet:
Schaffen wir auch den nächsten
Schritt und finden wir eine Lösung,wie
man nachhaltig in dem
Sinne bauen kann, dass man die
Materialien verändert?“ Als Antwort
auf seine eigene Frage verwies
Habeck auf Konzepte wie das
von Klimaforscher Hans Joachim
Schellnhuber geprägte „Bauhaus
der Erde“, das natürliche oder
biobasierte Baustoffe–„eine Matschepampe
aus Algen zum Beispiel“
–inden Mittelpunkt stellt.
Ebenso deutlich sprach sich Habeck
gegen das fortgesetzte Bauen
„auf der grünen Wiese“ aus.
In Europa würden jedes Jahr große
Flächen neu versiegelt, obwohl
zugleichriesige Brownfield-Areale
–alsobereits vorgenutzte Flächen
wie alte Industrie- oder Gewerbegebiete
–zur Verfügung stünden.
Für Innenstädte und Dorfkerne
sei das eine Schlüsselfrage.
Wenn Handel, Praxen oder Dienstleistungen
an die Ränder verlagert
würden, gehe nicht nur Fläche
verloren, sondern auch sozialer
Zusammenhang.
Kopenhagen als
Blaupause
Als Beispiel für eine andere Entwicklung
nannte Habeck Kopenhagen,
wo er derzeit lebt. Die dänische
Hauptstadt sei inwenigen
Jahrzehnten von einer wirtschaftlich
schwachen, industriell geprägten
Stadt zueinem attraktivenund
prosperierendenStandort
geworden. Der Wandel sei durch
eine gezielte Stadtentwicklung geglückt:
öffentliche Räume wurden
aufgewertet, Wasserflächen gereinigt,
Industriebrachen neu genutzt
und Verkehrsachsen zurückgebaut.
Interessant war für Habeck dabei
vorallem dieFinanzierung. In Dänemark
fließe überPensionsfonds
viel privates Kapital in Infrastruktur
und Stadtentwicklung. Solche
langfristigenModellekönnten aus
seiner Sicht auch inDeutschland
helfen, Bau- und Transformationskosten
zu senken, etwa wenn
öffentliche Stellen einen Teil des
Risikos absichern und dadurch
privatesKapital mobilisieren.
Für die Bauwirtschaft steckt darin
ein klares Signal: Nicht nur
schnelleres Bauen und weniger
Bürokratie seien entscheidend,
sondern auch neue Finanzierungswege.
Gerade beianspruchsvolleren
Projekten in Innenlagen
oder auf Konversionsflächen
könnten günstigere Kapitalkosten
über die Wirtschaftlichkeit entscheiden.
Am Ende wurde Habeck grundsätzlich.
Architektur und Städtebau
entschieden nicht nur über
Effizienz und Rendite, sagte er,
sondern auch darüber, ob Gesellschaft
zusammenfinde oderauseinanderdrifte.Gemeinsame
Räume
in Innenstädten, Quartieren und
Ortskernen könnten Begegnung
ermöglichen –und damit etwas
unterstützen, das in polarisierten
ZeitenanBedeutung gewinne:gesellschaftlichenZusammenhalt.
www.h3-projektbau.de
Ilshofen als Kompetenzzentrum
Die SANHA-Gruppe übernimmt BTE Biegetechnik undstärktden Standort.
Die SANHA-Gruppe, ein führender
europäischer Hersteller
von Rohrleitungssystemen,
hat die BTE Biege-
Technik-Engineering GmbH mit
Sitz in Ilshofen-Eckartshausen
mit sofortiger Wirkung übernommen.
Durch die Akquisition
wird die Unternehmensnachfolge
der BTEgeregelt und zugleich
die Grundlage für eine langfristig
stabile und wachstumsorientierte
Weiterentwicklung innerhalb
einer international aufgestellten
Unternehmensgruppe
geschaffen.
Nachfolgelösung und
Standortsicherung
Die BTE beschäftigt derzeit rund
125 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Durch die Integration
in die SANHA-Gruppe bleibt der
Standort inEckartshausen nicht
nur erhalten, sondern soll gezielt
weiterentwickelt werden.Geplant
ist der Ausbau zu einem spezialisierten
Kompetenzzentrum für
Rohrbiegetechnik, wodurch die
industrielle Basis in der Region
nachhaltig gestärktwird.
Beide Unternehmen sind familiengeführt
und verbinden eine
vergleichbare Unternehmenskultur
sowie einen ausgeprägten
Qualitätsanspruch. Die SANHA-
Gruppe ist mitrund 700Beschäftigten
weltweit auf Rohrleitungssysteme
für die Gebäude- und
Industrietechnik spezialisiert,
während BTE über umfangreiche
Expertise in der Herstellung
komplexer Rohrbiegeteile und
Schweißbaugruppen verfügt.
„Die Übernahme ist ein Gewinn
für beide Seiten“, bestätigen sowohl
die beiden Gesellschafter
der BTE, Annette Walser-Schaeff
und Günter Großeibl, als auch
Einigkeit: Bernd Kaimer,Hauptgesellschafter der SANHA-Gruppe,
mit AnnetteWalser-Schaeff und Günter Großeibl (v.li.), Gesellschafter
der BTE, sprechen voneinem Gewinn fürbeide Seiten. Foto:SANHA
Bernd Kaimer, Hauptgesellschafter
derSANHA-Gruppe.„Wir bündeln
unsere Kompetenzen: BTE
profitiertvom globalen Vertriebsnetz
und der logistischen Stärke
von SANHA, während SANHAsein
Portfoliodurchdie hochspezialisierte
Fertigungstiefeder BTEim
Bereich der Biegetechnik ideal
ergänzt.“
pm
www.bte-biegetechnik.com
10 Jahre Garantie
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Der Küchentreff GmbH
Michelfeld-Kerz lIm Buchhorn 2lTelefon0791/943089-30
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14 Firmen&Märkte
Mai 2026 IJahrgang25INr. 279
„Maximale
Übermüdung“
Organisator SamuelKeitel zieht eine erste
Bilanz. INTERVIEW VON ANTONIO DE MITRI
REGIOBUSINESS Herr Keitel,
wie geht es Ihnen nachdem Großevent?
SAM KEITEL Ich hatte am Tag
danach meine maximale Übermüdung
inzwischen überschritten
und habe trotz allemkräftig beim
Abbau in den Hallen mitgeholfen.
REGIOBUSINESS Was hat Sie
am meisten auf dem Summit
überrascht?
SAM KEITEL Da weiß ich gar
nicht, wo ich anfangen soll. Erst
einmal natürlich, dass von 1700
verkauften Tickets mehr als 1500
REGIOBUSINESS Wie würden
Sie das Publikum an den zwei Tagen
beschreiben?
SAM KEITEL Es war die ideale
Mischung aus jungen Leuten, die
etwas anpacken wollen, und erfahrenen
Unternehmern mit starken
Visionen. Vor allem toll fand
ich, dass diesmal so viele CEOs
bei uns am Start waren –als Besucher,aber
auch auf denPanels.
Einige haben gesagt, der Summit
sei wie ein Klassentreffen für
Hohenlohe gewesen. Dass alles gepasst
hat, haben wir auch abends
am ersten Tagnoch malgemerkt:
Unsere Afterwork-Party ging bis
nach 20 Uhr.
Knalleffekt: CDU-Mann Christian von Stetten sorgteauf demdiesjährigen Summit mit seiner Äußerung zur Zukunft der Bundesregierung binnen
Minuten fürAufmerksamkeit in den deutschenMedien.
Fotos:Zukunftswiesen-Summit
Der Summit macht
bundesweit Schlagzeilen
Selig: Samuel Keitel istüberwältigt vom Erfolg des diesjährigen Zukunftswiesen-Summitinder
ArenaHohenlohe.
Foto:privat
Besucherinnen und Besucher tatsächlich
gekommen sind. Und
dann vor allem die Stimmung.
Klar,eskamen viele kritische Aussagen
zu Deutschlands schlechter
wirtschaftlicher Lage zuWort.
Aber vor allem hat die Zuversicht
in eine bessere Zukunft überwogen,
also der klare Blick nach
vorne und der Wille, es besser zu
machen.
REGIOBUSINESS Für Aufsehen
gesorgthat ja der Auftrittvon Felix
Blume alias Kollegah…
SAM KEITEL (lacht) Oh, ja.
Dazu will ich auf jeden Fall auch
mal sagen: Ich unterschreibe lange
nicht,was er so alles raushaut.
Uns ging es darum zu hören, was
er aus seiner Sicht über die Zukunft
hierzulande zu sagen hat.
Er ist ja selbst Unternehmer und
spricht Klartext, wie es weitergehen
sollte. Dafür war sein Auftritt
genau richtig. Auch wenn er
natürlich polarisiert.
REGIOBUSINESS Was planen
Sie für den nächstenZukunftswiesen-Summit?
SAM KEITEL Also, wir haben
ganz klar gesagt: Nächstes Jahr
wieder inder Arena Hohenlohe.
Die hohe Nachfrage nach Karten
hat uns gezeigt: Wir müssen früher
mit dem Vorverkauf starten.
Das wird in den nächstenWochen
passieren. Aber: Wir machen bei
1700 Ticketswiederden Deckel zu.
Das war gerade die richtige Größenordnung
für ein gutes Networking
an den beiden Tagen. Mehr
Leute würden die Qualität wahrscheinlich
eher schmälern.
SogarMarkus Lanz interessiert sich fürdie Zukunftswiesen. Die SÜDWEST PRESSE
Hohenlohe istMedienpartner. VON ADINA BAUER UND ANTONIO DE MITRI
Keine vier Jahre, ganz sicher
nicht.“ Der Zukunftswiesen-Summit
hatte nochgar
nicht richtig begonnen, da sorgte
er bereitsfür einen Knaller: Denn
von der Moderatorin gefragt, wie
lange seiner Ansicht nach die
Bundesregierung noch halte,
sorgte der CDU-Bundestagsabgeordnete
für Hohenlohe Christian
von Stetten mit dieser Antwortfür
Aufregung. In ganz Deutschland
rauschte der Satzdurchdie Medien,
bis hin zur Talkshow von Markus
Lanz. Es sollte nicht der einzige
Aufreger bleiben: Auch der
kurze Auftritt des umstrittenen
Rappers Kollegah, der jetzt unter
seinem bürgerlichen Namen Felix
Blume eine Karriere als Unternehmer
anstrebt, bot Gesprächsstoff
–und löste teilweise Kopfschütteln
aus.
BESUCHERREKORD Mit der
dritten Auflage ist der Zukunftswiesen-Summit
endgültig den
Kinderschuhen entwachsen.
Rund 1700 Teilnehmer aus ganz
Deutschland nutzten die Plattform
in der vergangenen Woche
in der Arena Hohenlohe bei Ilshofen,
um sich auszutauschen,
zu vernetzen und voneinander
zu lernen. Auf zwei Bühnen diskutierten
Politiker, Unternehmer
und junge Vorbilder. Der Summit
bot damit nicht nur Inspiration,
sondern auch Perspektiven aus
unterschiedlichstenBlickwinkeln.
Der renommierte Ökonom Professor
Karl-Heinz Paqué sprach
davon, dass sich Deutschland „zu
Tode reguliert“ habe. ProSieben-
Gründer Georg Kofler fand noch
deutlichere Worte: Deutschland
sei zwar wettbewerbsfähig, aber
nicht der Staat. Dieser misstraue
der Wirtschaft und fessele sie
durch übermäßige Regulierung.
Die Kritik an Politikund denäußeren
Rahmenbedingungen zog
sich wie ein roter Fadendurch viele
Beiträge. Doch nicht alle wollten
sich in dieser Haltung verlieren.
Eberhard Spies,Vorstandsvorsitzender
der VR Bank Heilbronn
Schwäbisch Hall, setzte einen
Kontrapunkt: Stattständigdie Regierung
zu kritisieren, müssesich
jeder Einzelne fragen, welchen
Beitrag er selbst leisten könne.
KLARTEXT Noch deutlicher
wurde Walter Döring, Gründer der
Akademie Deutscher Weltmarktführer:
„Deutschland geht nicht
vor die Hunde. Es regt mich saumäßig
auf, wenn wir unser Land
immer schlechtreden.“ Gerade in
den Start-upssah er die „Lebensversicherung
für die Zukunft des
etablierten Mittelstands“. Entscheidend
sei, die Kräfte zu bündeln,den
Austausch zu fördern.
KI-EXPERTEN Und genau das
wurde vor Ort gelebt: In Gesprächen
auf Augenhöhe, an den
Ständen und auf den Bühnen,
zeigte sich: Start-ups und Mittelstand
können voneinander lernen.
Klaus Geißdörfer, CEO von
EBM-Papst, machte deutlich:
„Unternehmen müssen lernen,
neuzudenken. Start-upsmachen
uns zum Beispiel in Sachen KI vor,
was möglich ist. Zugleich haben
die jungen Firmen mit Unterstützung
von erfahrenenPartnern die
Möglichkeit, der Mittelstand von
morgen zu werden.“
Was die KI vor allem im Mittelstand
möglich macht und welche
Ängste bei den Menschen dem
gegenüberstehen –dies stand im
Zentrum gleich mehrerer Paneldiskussionen
am zweiten Tag. So
legte Marco Prüglmeier, Gründer
und Chef des MünchnerStart-ups
Noyes Robotics, den Finger in die
Wunde: „Ich sehe in fast jeder Fabrik,
dass 20 bis 30 Prozent der
Produktivität mangelnder Effizienz
zum Opfer fallen“, erklärte
er. Esfehle ganz einfach das nötige
Bewusstsein für die Chancen
von KI.Vor allem die Robotik, so
Prüglmaier,böteganzneue Optionen,
Prozesse zu automatisieren
und Beschäftigte produktiver arbeiten
zu lassen.
„Es geht nicht darum, Stellen zu
vernichten, sondern den Teil der
Arbeit mit KI zu unterstützen,
der nicht zur Wertschöpfung beiträgt“,
stellte er klar. Dass damit
Ängste bei den Menschen ausgelöst
werden, räumte Lewin Keller
ein,der die Berliner Coaching-
Plattform Coach Bot gegründet
hat. „Viele sorgen sich, ihren
Jobzuverlieren und sind mitder
Einführung von KI überfordert.“
Umso mehr müsse es darum gehen,
die Beschäftigten in diesem
Prozess zu begleiten und ihnen zu
vermitteln: „KI soll nicht die Arbeit
der Menschen ersetzen, sondernStellen
besser ausfüllen.“
www.zukunfts-macher.de
Umstritten: Rapper KollegahaliasFelix Blume polarisierte mitseinem
Auftritt auf der Netzwerkveranstaltung.
Augenhöhe: Ob an den Ständen oder auf der Bühne –Start-upsund
etablierteUnternehmen tauschten sich rege aus.
Angeregt: Zahlreiche Panels rund um die Zukunftdes Mittelstandes,aber
auch der Verwaltung, luden zum Austausch ein.
Mai 2026 I Jahrgang 25 I Nr. 279
Firmen & Märkte 15
ADVERTORIAL
Expertise halten statt Abschied feiern:
So funktioniert die befristete
Weiterbeschäftigung im Rentenalter
Leistungen der
Arbeitgeberverbände
Heilbronn-Franken
Die Mitgliedsunternehmen haben einen starken Partner
an ihrer Seite. Mit Tarifbindung ist Südwestmetall
zuständig, ohne Tarifbindung der USW.
Unsere Rechts- und Fachanwälte für
Arbeitsrecht beraten die Region in einem
Netzwerk von baden-württemberg-weit
mehr als 100 Kolleginnen und Kollegen im
Arbeits- und Sozialrecht. Dies betrifft alle
Bereiche des Individualarbeitsrechts, von der
Arbeitsvertragserstellung bis hin zum Zeugnis. Weiterer
zentraler Punkt ist die Beratung bei der betrieblichen
Mitbestimmung sowie juristische Begleitung von
Verhandlungen mit Betriebsräten und Gewerkschaften.
Daneben vertreten wir unsere Mitgliedsunternehmen in allen
Instanzen der Arbeits- und Sozialgerichte. Seminare, Leitfäden
und Legal-Tech-Angebote zu arbeits- und sozialrechtlichen
Fragestellungen runden das Leistungsangebot ab.
Unser Verbandsingenieur unterstützt in einem
Netzwerk von baden-württemberg-weit
insgesamt 22 Ingenieurinnen und Ingenieuren
zum Beispiel bei der Arbeitszeit- und
Entgeltgestaltung oder der Optimierung
von Arbeitsbedingungen. Auch die Themen
Prozessoptimierung, Produktivitätsmanagement sowie
Arbeitssicherheit und Betriebliches Gesundheitsmanagement
sind im Dienstleistungskatalog enthalten.
Arbeitsmarkt, Arbeitsverwaltung und
Fachkräftemanagement sind wichtige
Tätigkeitsfelder der Arbeitgeberverbände.
Dafür setzen wir uns in der Politik und in der
Selbstverwaltung der Agentur für Arbeit ein.
Als Partner der Bildungspolitik setzen sich die
Arbeitgeberverbände für ein leistungsfähiges
Bildungssystem ein. Spezielle Arbeitskreise
beschäftigen sich mit Fragen der
Berufsausbildung und der Hochschulpolitik
und entwickeln Konzepte entlang
der Bildungsbiografie zum Beispiel im MINT-Bereich.
Die Arbeitgeberverbände Heilbronn-Franken
geben ihren Mitgliedsunternehmen eine Stimme
und setzen sich für deren Interessen in Politik
und Gesellschaft ein. So fand im Sommer
2024 etwa eine Delegationsreise von Vertretern
aus Heilbronn-Franken nach Berlin statt.
Die den Arbeitgeberverbänden beigetretenen
Unternehmen haben Zugang zu einem
Mitgliederbereich. Neben aktuellen Informationen
zu Themen der Verbandsfachbereiche
(Arbeits- und Sozialrecht, Arbeitsmarktpolitik,
Bildung und Kommunikation) können sie an
exklusiven Arbeitskreisen und Veranstaltungen teilnehmen.
Südwestmetall / Unternehmensverband Südwest e. V.
Heilbronn / Region Franken
Ferdinand-Braun-Straße 18
74074 Heilbronn
Telefon 07131/9449-19
E-Mail ernstberger@suedwestmetall.de
https://heilbronn.suedwestmetall.de
Twitter: J_Ernstberger
LinkedIn ® : Bezirksgruppe Heilbronn-Franken
https://www.linkedin.com/company/bezirksgruppe-heilbronn-region-franken
Wenn die erfahrensten Köpfe
eines Unternehmens in Rente
gehen, klafft oft eine Lücke, die
nicht einfach durch Neueinstellungen
geschlossen werden kann.
Das implizite Wissen, die tiefen
Einblicke in betriebliche Abläufe
und die Routine rentennaher Arbeitnehmer*
sind in Zeiten eines
massiven Fachkräftemangels ein
kritisches Gut.
Die Lösung liegt in der gezielten,
befristeten Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses
über die Regelaltersgrenze
hinaus. Damit Unternehmen
und Arbeitnehmer diese Option
rechtssicher nutzen können, bietet
die Neuregelung des § 41 Abs. 2 S.
1 SGB VI nun attraktive strategische
Möglichkeiten, die den klassischen
Ruhestand grundlegend flexibilisieren
und eine Brücke zwischen Erwerbsleben
und Ruhestand schlagen sollen.
Die bedeutendste Änderung betrifft
diejenigen, die nach Erreichen der
Altersgrenze entweder bereits ausgeschieden
sind oder eine bewusste
Pause einlegen möchten. Seit dem 1.
Januar 2026 gibt es eine gesetzliche
Erleichterung bei der befristeten Wiedereinstellung
von Rentnern gemäß
§ 41 Abs. 2 S. 1 SGB VI. Bisher war
es für Arbeitgeber oft ein rechtliches
Wagnis, Rentnern befristete Verträge
anzubieten. Grund dafür war das
Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG),
das enge Grenzen setzt, um eine
endlose Kette von Befristungen zu
verhindern. Ohne einen sogenannten
sachlichen Grund – etwa ein (zeitlich)
begrenztes Projekt oder die Vertretung
einer abwesenden Person – war
eine sachgrundlose Befristung oft
unzulässig. In der Praxis verzichteten
viele Unternehmen aus Sorge vor
einer ungewollten Unbefristetheit
daher auf die Wiedereinstellung
erfahrener Arbeitnehmer.
Um diese Hürden abzubauen, wurde
§ 41 Abs. 2 S. 1 SGB VI neu gefasst.
Der Wortlaut der Norm stellt klar:
„§ 14 Abs. 2 Satz 2 des Teilzeit- und
Befristungsgesetzes gilt nicht für
Arbeitnehmer, die die Regelaltersgrenze
erreicht haben, wenn mit
befristeten Arbeitsverhältnissen nach
§ 14 Abs. 2 Satz 1 des Teilzeit- und
Befristungsgesetzes bei demselben
Arbeitgeber
1. Die Voraussetzungen des § 14
Abs. 2 Satz 1 des Teilzeit- und
Befristungsgesetzes eingehalten
werden und
2. keine der folgenden Voraussetzungen
überschritten wird:
a) eine Höchstdauer von insgesamt 8
Jahren und
b) die Anzahl von 12 befristeten
Arbeitsverträgen.“
Für Arbeitnehmer, die die Regelaltersgrenze
erreicht haben, werden
die strengen Verbote des TzBfG somit
massiv gelockert. Ein befristetes
Arbeitsverhältnis ohne Sachgrund
ist nun deutlich einfacher möglich.
Damit dies rechtssicher geschieht,
müssen jedoch drei Kriterien strikt
eingehalten werden: Der einzelne
sachgrundlos befristete Vertrag muss
auf maximal zwei Jahre befristet
sein und darf maximal dreimal
verlängert werden. Insgesamt darf
die Befristungsdauer acht Jahre nicht
überschreiten, und es dürfen maximal
zwölf befristete Arbeitsverträge mit
demselben Arbeitgeber abgeschlossen
werden.
Melanie Grafmüller, LL.M.
Rechtsanwältin
(Syndikusrechtsanwältin)
Fachanwältin
für Arbeitsrecht
Foto: Südwestmetall
Die Alternative: Das Hinausschieben
des Rentenbeginns
Neben der Neueinstellung gibt es ein
zweites, rechtlich völlig eigenständiges
Instrument: die sogenannte
Hinausschiebensvereinbarung.
Diese kommt zum Einsatz, wenn das
Arbeitsverhältnis nahtlos fortgesetzt
werden soll, ohne dass es zu einer
rechtlichen Zäsur kommt. Die gesetzliche
Grundlage hierfür findet sich in
§ 41 Abs. 1 S. 3 SGB VI:
„Sieht eine Vereinbarung die Beendigung
des Arbeitsverhältnisses mit
dem Erreichen der Regelaltersgrenze
vor, können die Arbeitsvertragsparteien
durch Vereinbarung während des
Arbeitsverhältnisses den Beendigungszeitpunkt,
gegebenenfalls auch
mehrfach, hinausschieben.“
Der große Vorteil dieser Regelung
ist, dass keine Begründung für die
Befristung benötigt wird. Es handelt
sich nicht um einen neuen Vertrag,
sondern um die Verlängerung des
bestehenden Arbeitsverhältnisses.
Damit diese Form der Weiterbeschäftigung
wirksam ist, müssen drei
Voraussetzungen erfüllt sein:
Erstens muss bereits eine Vereinbarung
vorliegen, die die Beendigung
des Arbeitsverhältnisses mit Erreichen
der Altersgrenze bestimmt – was in
der Regel bereits durch den ursprünglichen
Arbeitsvertrag gegeben ist.
Zweitens muss die Weiterbeschäftigung
nahtlos und ohne jede Unterbrechung
an das bestehende Arbeitsverhältnis
anschließen. Das bedeutet,
dass die Verlängerung zwingend
noch während des laufenden Arbeitsverhältnisses
vereinbart werden
muss, spätestens also am letzten Tag
vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze.
Wird die Vereinbarung erst
am Tag des Erreichens der Altersgrenze
oder danach getroffen, ist das
Arbeitsverhältnis bereits beendet. In
diesem Fall kann die Verlängerung
nicht mehr auf § 41 Abs. 1 S. 3 SGB
VI gestützt werden. Die Folge wäre,
dass nur noch ein komplett neuer befristeter
Arbeitsvertrag abgeschlossen
werden kann, für den wiederum ein
sachlicher Grund erforderlich ist und
der zwingend der Schriftform gemäß
§ 14 Abs. 4 TzBfG bedarf. Da der neue
Zeitraum ohne zeitliche Unterbrechung
anschließen muss, liegt es in
der alleinigen Verantwortung des
Arbeitgebers, den Zeitpunkt des Erreichens
der Regelaltersgrenze präzise
zu ermitteln, um die Vereinbarung
rechtzeitig abzuschließen.
Drittens ist eine Änderung der
Arbeitsbedingungen im Zusammenhang
mit dieser Vereinbarung unzulässig.Wer
beispielsweise gleichzeitig
eine Reduzierung der Arbeitszeit
vereinbart, geht ein erhebliches
Risiko ein: In diesem Fall besteht die
Gefahr, dass ein unbefristetes Arbeitsverhältnis
begründet wird.
Strategische Wege zur
Vertragsgestaltung
Hier ergibt sich ein spannender rechtlicher
Kontrast.Während das Hinausschieben
extrem starr ist, bietet die
Neuregelung zur Wiedereinstellung
eine weitaus größere Gestaltungsfreiheit.
Im Gegensatz zum Hinausschieben
enthält die Neuregelung des §
41 Abs. 2 S. 1 SGB VI keine Beschränkung
der Änderungsmöglichkeiten.
Das bedeutet:Wenn ein Rentner nach
einer Unterbrechung neu eingestellt
wird, können die Vertragsbedingungen
– etwa die wöchentliche Arbeitszeit,
die Vergütungsstruktur oder der
Aufgabenbereich – grundsätzlich
völlig frei neu gestaltet werden.
In der Praxis kann dies durch einen
strategischen „Erholungsurlaub“ genutzt
werden. Stellen Sie sich vor, ein
Arbeitnehmer möchte nach Erreichen
der Altersgrenze zwar weiterarbeiten,
aber seine Arbeitszeit reduzieren. In
einer nahtlosen Verlängerung wäre
dies hochriskant. Die Lösung könnte
eine kurze Unterbrechung von ein bis
zwei Monaten direkt nach Erreichen
der Altersgrenze sein. Nach dieser
Pause erfolgt ein Neuabschluss des
Arbeitsvertrages unter Anwendung
der neuen Regelung des § 41 Abs. 2
S. 1 SGB VI. So kann die gewünschte
Teilzeit ohne die strengen Hürden des
Hinausschiebens vereinbart werden,
was oft besser der tatsächlichen Interessenlage
von Rentnern entspricht.
Der Rat der Experten:
Sicherheit geht vor
Obwohl die Neuregelung theoretisch
eine sofortige Änderung der Arbeitsbedingungen
erlaubt, raten wir als
Fachanwälte für Arbeitsrecht zur
Vorsicht, um jede Angriffsfläche für
spätere Rechtsstreitigkeiten vor dem
Arbeitsgericht zu vermeiden.Wer
maximale Rechtssicherheit wünscht,
sollte vermeiden, die Befristung und
die inhaltliche Änderung des Vertrags
in einem einzigen Dokument „auf
einen Schlag“ zu erledigen. Dies
gilt sowohl für die Neueinstellung
nach einer Pause als auch für die
Verlängerung eines bestehenden
Verhältnisses.
Die Empfehlung für die Praxis lautet:
Trennen Sie die Vereinbarung über
die Befristung und die Vereinbarung
über die inhaltlichen Änderungen
zeitlich voneinander. Zunächst sollte
der befristete Arbeitsvertrag bzw.
die Hinausschiebensvereinbarung
abgeschlossen werden. Die Anpassung
der Arbeitsbedingungen sollte
erst in einer separaten Vereinbarung
erfolgen. Um eine klare Trennung zu
gewährleisten, sollte ein Abstand von
mindestens sechs Wochen zwischen
diesen beiden Schritten liegen. Durch
diese zeitliche Staffelung wird deutlich,
dass es sich um zwei verschiedene
rechtliche Vorgänge handelt.
Trotz der neuen Spielräume ist
absolute Sorglosigkeit fehl am Platz.
Die deutschen Arbeitsgerichte sind
– gestützt auf die Vorgaben des Europäischen
Gerichtshofs (EuGH) – dazu
verpflichtet, eine Missbrauchskontrolle
vorzunehmen. Das Ziel ist klar: Die
systematische Umgehung von Arbeitnehmerrechten
soll verhindert werden.
Insbesondere bei mehrfachen
Befristungen sollten Unternehmen
vorsichtig agieren und die Grenzen
der sogenannten Kettenbefristung im
Blick behalten.Wer die Regelungen
zu opportunistisch ausnutzt, riskiert,
dass die Vereinbarungen vor Gericht
nicht standhalten.
Fazit für die Praxis
Die Beschäftigungsmöglichkeiten
im Rentenalter ist deutlich attraktiver
geworden. Für die nahtlose
Fortführung ohne Vertragsänderung
ist das Hinausschieben der schnellste
Weg. Für eine Neugestaltung des
Arbeitsverhältnisses ist eine kurze
Unterbrechung mit anschließendem
Neuabschluss unter Nutzung der
Neuregelung die flexiblere Lösung.
Für maximale Sicherheit gilt jedoch
für beide Optionen: Befristung und
Vertragsänderungen sollten zeitlich
getrennt, idealerweise mit sechs
Wochen Abstand, vereinbart werden.
Unternehmen sollten ihre Personalplanung
entsprechend anpassen und
frühzeitig das Gespräch mit ihren
älteren Arbeitnehmern suchen. Eine
präzise Dokumentation und die strikte
Beachtung der Zeitgrenzen sind
dabei der Schlüssel zum Erfolg.
* Im Text wird - ohne jede Diskriminierungsabsicht
- ausschließlich
die männliche Form verwendet.
Damit sind alle Geschlechter
einbezogen.
16 Sport &Wirtschaft
Mai 2026 IJahrgang25INr. 279
„Wir können jedeMannschaftschlagen“
Die HAKRO Merlins Crailsheim haben souverändie Playoffs erreicht. Der sportliche Leiter BogdanRadosavljevićüber Erwartungen an
das Team und denbesonderenReizdieser Serie vonHerzschlagspielen zumSaisonhöhepunkt. INTERVIEW VON HERIBERT LOHR
Insgesamt 328 Spiele absolvierte
Bogdan Radosavljevic
für zehn Vereine in der Basketball-Bundesliga.
Sieben Mal
trug der gebürtige Serbe zudem
das Trikot derdeutschen Nationalmannschaft.
Insgesamt drei Jahre
trug Bogdan Radosavljevic auch
das Trikot der Zauberer und gehörte
als Center zu den herausragenden
Spielern der HAKRO Merlins
Crailsheim. Eine Arthrose in
der Schulter zwang den 32-jährigen
Familienvater 2023 zum vorzeitigen
Ende seiner aktiven Karriere.
Im Mai 2024 rückte er in das
Führungsteam der HAKROMerlins
Crailsheim auf und fungiert als
sportlicher Leiter als Bindeglied
zwischen sportlicher Führung und
Mannschaft.
REGIOBUSINESS Herr Radosavljevic,
die Merlins haben sich
in der Hauptrunde auchdankzuletzt
starker Leistungen eindeutig
an der Tabellenspitze festgespielt.
Hatten Sie das so erwartet?
RADOSAVLJEVIĆ Irgendwo
habe ich es schon erwartet, weil
wir echt eine gute Mannschaftzusammengestellt
haben. Die Jungs
arbeiten hart und die Teamchemie
passt. Das komplette Trainerteam
leistet da sehr gute Arbeit.
Natürlich besteht eine Saison immer
aus Höhen und Tiefen, aber
vor allem in der zweiten Saisonhälftesind
wir sehr stabil. Da sind
wir die mit Abstand beste Mannschaft
der Liga und das beweisen
wir jeden Tagaufs Neue.
REGIOBUSINESS Die Playoffs
sind die Crunch-Time der Saison.
Ist es ein Vorteil, dass das Team so
direkt vor dem eigentlichen Saisonhöhepunkt
noch einmal auf
die beiden Liga-Schwergewichte
Hagenund Göttingentraf?
RADOSAVLJEVIĆ Ob es ein Vorteil
ist,wird man sehen. Aber es ist
definitiv ein Härtetest, gegen die
neben uns beiden besten Teams
der Liga vor den Playoffs zuspielen.
Das gibt einen kleinen Vorgeschmack
auf die Playoffs. Vor allem
in Hagen hat man ein unglaublich
physisches und ausgeglichenes
Spiel gesehen. Jetzt ist
die reguläre Saison abgehakt und
der volle Fokus gilt denPlayoffs.
Zuversicht: Bogdan Radosavljević fordert vom gesamten Team
Leidenschaft undEinsatz.
Foto: Philipp Reinhard
REGIOBUSINESS Dass die Merlins
so souverän die Playoffs erreicht
haben, liegt auch daran,
dass die Mannschaft stabiler geworden
ist. Wenn Sie auf die Saison
zurückblicken, was würden
Sie sagen, in welchen Bereichen
hat sich das Team besonders weiterentwickelt?
RADOSAVLJEVIĆ Seitdem wir
im Team Veränderungen vorgenommen
haben, sind wir konstanter
geworden. Vor allem die Verpflichtung
von Xavier Johnson hat
uns da geholfen. Aber auchVinnie
Shahid, der eine etwas veränderte
Rolle hat und diese sehr gut ausführt
und die Konstanz von Marvin
Ogunsipe hilft uns. Alle Jungs
haben einen Schritt nach vorne
gemacht. Wir haben unseren
Rhythmus gefunden und wissen,
wiewir dieSpieleangehen möchten.
Klar macht man auchhin und
wiederFehler,aberdas ist normal
im Sport.ImGroßenund Ganzen
sind wir inallen Bereichen stabiler
gewesen. Gleichzeitig arbeiten
wir täglich an den Bereichen, an
denen wir uns verbessern wollen.
Deshalb freue ich mich jetzt auf
dienächstenWochen.
REGIOBUSINESS Sie kennen
das Team. Wissen auch umdie
Stärkeder Gegner. Es ist zu erwarten,
dass es in denSpielen derSerieletztlicheng
hergeht. DieRunde
hat gezeigt, dass die Mannschaft
spielerisch das Rüstzeug
hat. Was braucht es noch, damit
am Ende der große Wurf und damitder
Aufstieggelingt?
RADOSAVLJEVIĆ Playoffs sind
etwas ganz anderes als die reguläre
Saison. Da geht es viel physischer
zur Sache, Fehler werden direkt
bestraft. Daher muss der Fokus
direktganz obensein. Das war
auch inden letzten Wochen und
Monaten einer unserer Schwerpunkte.
Wichtig ist es, konzentriert
die Dinge, die wir uns vornehmen
umzusetzen und auch
die Leidenschaft und den Einsatz
maximal auf dasFeldzubringen.
Es geht nur um Siege. Wir wollen
jedes Spiel gewinnen und dafür
muss man 40 Minuten alles auf
demParkettlassen.
REGIOBUSINESS Sie haben
auch einen guten Überblick
über die komplette Liga. Welcher
Mannschaft trauen Sie amehesten
eine Überraschungzu?
RADOSAVLJEVIĆ Es gibt ein
paarTeams, dieman auf demRadarhaben
muss. Die acht Playoff-
Mannschaften sind ja nicht umsonst
die besten Teams der Liga,
daher ist für mich jeder Klub ein
potenzieller Überraschungskandidat.
Unser Gegner Gießen kann
sehr gefährlich sein. Sie sind super
erfahren und haben auch einen
sehr erfahrenen Trainer. Ich
habe selbst schon erlebt, dass solche
Mannschaften in den Playoffs
nochmal eine Schippe drauflegen
können. Daher müssen wir
da auch sehr wachsam sein. Am
Ende des Tages liegt es aber an
uns. Wirmüssen unser Spiel konstant
umsetzen. Wenn wir das so
machen, können wir jede Mannschaft
schlagen.
www. hakro-merlins.de
PARTNER DERHAKROMERLINS CRAILSHEIM
Fokus!
Gerade wenn vieles unverbindlichwirkt,ist klareFokussierung
umso wichtiger. HeuteMorgenhat mirMartinR.den formulierten
und ausgesprochenen5-Punkte-Planzum Aufstieg geschickt.
DamitsindZielund Wegeindeutig definiert.
Ichtraue demTeamzu, abzuliefern.
Fürdie Umsetzung dieses 5-Punkte-Plans wünscheich viel Erfolg,
viel Leidenschaft und einenklarenFokus.
Jan Hanselmann
Geschäftsführer
FLAIR PARK-HOTEL
ILSHOFEN
seit 150 Jahren
Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279
Firmen &Märkte 17
„Krise ist das neue Normal“
GüntherH.Oettinger plädiert beim fünftenHaller Immobiliendialogfür einen wirtschaftspolitischenKurswechsel.
VON ADINA BAUER
„Wir können
voneinander lernen,
um mutig
zu werden und
diePerspektiven
für die kommendenAufgaben
zu
schärfen.“
Der Immobiliendialog der
Hilgerink Consulting GmbH
hat im April in der Fassfabrik
ein kleines Jubiläum gefeiert:
Bereits zum fünften Mal brachte
Gastgeber Pierre Hilgerink Verantwortliche
aus der Immobilienwirtschaft
zusammen. Ziel der Veranstaltung
war es, Impulse für aktuelle
Herausforderungen zu geben.
„Ich will die Akteure vernetzen.
In diesen bewegten Zeiten können
wir voneinander lernen, um mutigzuwerdenund
die Perspektiven
für die kommenden Aufgaben zu
schärfen“, erklärte Hilgerink seine
Motivation.
Dass es an Herausforderungen
nicht mangelt, zeigten die Vorträge
zahlreicherExperten. So verwies
Rechtsanwalt Rainer Metschke von
HRMS auf eine Vielzahl neuer regulatorischerVorgaben,
mitdenen
sich die Immobilienwirtschaftauseinandersetzen
muss. Dazu zählen
etwadas Ende des Übergangsschutzes
für Altbeschlüsse, neue Anforderungen
aus dem Wärmeplanungsgesetz
sowie die EU-Gebäuderichtlinie.
Metschke bezeichnete2026 daherals
„Jahr der Parallelpflichten“
und warb dafür,den Wandel nicht
nur als Belastung, sondern auch
als Chance zu verstehen. Wer Prozesse
frühzeitig anpasse und Themen
rechtzeitig angehe, gewinne
Zeit, Liquidität und Akzeptanz.
„Es brauchtmehr Mut zur
Zumutung“
Einen großen wirtschaftspolitischen
Bogen spannte Günther H.
Oettinger. Der frühere Ministerpräsident
sprach über „Chancen
und Risikender Europäischen Union
unter den derzeitigen globalen
Rahmenbedingungen“ –und
schlug dabei einen alarmierenden
Tonan.
Seine zentrale Botschaft: Europa
verliere wirtschaftlich und geopolitisch
dramatisch an Bedeutung
und müsse sich dringend auf Sicherheit
und Wettbewerbsfähigkeit
konzentrieren. Während die USA
ihren Anteil an der globalen Wirtschaftsleistung
in den vergangenen
25 Jahren weitgehend gehalten
hätten, sei Europa von 25 auf
17 Prozent zurückgefallen. China
habe im selben Zeitraum stark aufgeholt.Europa
sei, so Oettinger,der
„Verliererkontinent“.
Mit Blick auf Deutschland sprach
er von einer dauerhaften Krisenlage.
Auf Finanzkrise, Migrationskrise,
Pandemie und Energiekrise
werde nachseiner Einschätzung
auch eine neue Weltschuldenkrise
Impuls: Günther Oettinger machtsich füreinen tiefgehenden Reformschub stark.
folgen. „Krise wird das neue Normal“,
so der ehemalige EU-Kommissar.
Deutschland brauche deshalb
erneut einen tiefgreifenden
Reformschub –vergleichbar mit
der Agenda 2010. FürBaden-Württemberg
forderte er, Industriepolitik
und Wirtschaftsförderung zur
obersten Priorität zu machen.
Insgesamt war seine Rede ein leidenschaftliches
Plädoyer für
„mehr Mut zur Zumutung“.Ohne
mehr Leistungsbereitschaft, weniger
Bürokratie, eine industrieorientierte
Energiepolitik und stärkere
Verteidigungsfähigkeit drohten
Deutschland und Europa weiter
an Einfluss, Wohlstand und Stabilitätzuverlieren.
Blicke weit überden
Tellerrand
Foto: Hilgerink
Dass der Immobiliendialog bewusst
auch den Blick über die eigene
Branche hinaus richtet, zeigte
ein weiterer prominenter Gast:
Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer
des Fußball-Bundesligisten
Borussia Dortmund,war ebenfalls
Teil des Programms. Zudem
sprach Gerhard Meier-Röhn, ehemaliger
DFB-Mediendirektor, über
„Medien zwischen Macht und Verantwortung“.
„Indem wir Themen
aufgreifen, die außerhalb unseres
Kerngeschäfts liegen, ermöglichen
wir einen anderen Blick und setzen
uns von ähnlichen Veranstaltungen
ab“, erklärte Pierre Hilgerink.
www.immobiliendialog-sha.de
ADVERTORIAL
DasFachkräfte-Netzwerk
Der Standort entscheidet mit
Warum Karriereseiten mehr zeigen müssen als Jobs –und wie das einfachgelingt
Wer Fachkräfte gewinnen
will,muss mehr bieten als
einen Job. Für viele Bewerber
entscheidet der Standort mit.
Hohenlohe Plus unterstützt
Unternehmen dabei, genau
das sichtbar zumachen –
direkt auf der eigenen Karriereseite.
Ein interessanter Job ist oft nur
der Anfang. Wer bereit ist, für
eine neue Stelle umzuziehen,
stellt sich schnell eine entscheidende
Frage: Wie lebt es sich
eigentlich dort?
Gerade für Menschen mit Partner
oder Familie spielen Faktoren
wie Kinderbetreuung, Schulen,
Freizeitangebote oder ärztliche
Versorgung eine zentrale Rolle.
Studien zeigen: Für viele Bewerber
sind Standortinformationen
bereits zuBeginn der Jobsuche
entscheidend –und werden aktiv
recherchiert.
Das Problem: Wer diese Informationen
nicht direkt auf der Karriereseite
findet, verlässt sie wieder
–und sucht anderswo weiter.Im
Zweifel bei einemWettbewerber.
Die Lücke auf vielen
Karriereseiten
Viele Unternehmen investieren
viel in ihre Stellenanzeigen –
aber kaum indie Darstellung
des Standorts.Dabei ist genau
das ein entscheidender Hebel im
Recruiting.
» Der
Job überzeugt
–der Standort entscheidet,objemand
wirklich kommt.
Dr.RalfEisenbeiß,
HohenlohePlus
„Ein Bewerber,der einmal auf
der Karriereseite ist, darf nicht
verloren gehen“, sagt Dr.Ralf
Eisenbeiß, Geschäftsführer von
Hohenlohe Plus. „Wenn er den
Standort nicht versteht oder nicht
einordnen kann, ist er schneller
wieder weg, als er gekommen
ist.“
Die Herausforderung für Unternehmen:Standortinformationen
selbst aufzubereiten, ist aufwendig.
Daten müssen recherchiert,
gepflegt und regelmäßig aktualisiert
werden. Genau hier fehlt es
oft anZeit und Ressourcen.
Die Lösung:
Standortmarketing per Klick
Gemeinsam mit dem Unternehmen
Famigo bietet Hohenlohe
Plus seinen Mitgliedern deshalb
eine einfache Lösung:
das Standorthero-Tool.
Damit lassen sich Kitas,Schulen,
Freizeitangebote,medizinische
Versorgung und vieles mehr
direkt in die eigene Karriereseite
integrieren –visuell aufbereitet,
aktuell und ohne eigenen Pflegeaufwand.
Ansprechend: Wanderer genießen dieschöneLandschaftbei BadMergentheim.
Die Umsetzung ist in wenigen
Minuten erledigt.Die Datenpflege
übernimmt Famigo im
Auftrag von Hohenlohe Plus.
Unternehmen erhalten damit eine
professionelle Darstellung ihres
Standorts –ohne zusätzlichen
Aufwand.
Schon heute in vielen
Kommunen verfügbar
Das Modul steht bereits für zahlreiche
Städte und Gemeinden
in der Region zur Verfügung –
darunter Crailsheim, Schwäbisch
Hall,Künzelsau, Öhringen, Bad
Mergentheim, Gaildorf,Walden-
burg, Rot am See und sieben
weitere Kommunen. Viele Mitgliedsunternehmen
nutzen das
Angebot bereits aktiv auf ihren
Karriereseiten.
Der Vorteil: Bewerber bleiben im
eigenen System, erhalten alle
relevanten Informationen –und
entwickeln ein Gefühl für den
Standort.
Ein Angebot für die
ganze Region
Hohenlohe Plus versteht das
Standorthero-Tool nicht nur
als Service für Unternehmen,
Foto:Stadt Bad Mergentheim
sondern als Baustein für ein gemeinsames
Regionalmarketing.
Denn klar ist:„Im Fachkräftemangel
wird der regionale Teich,
in dem wir alle fischen, auf Dauer
zu klein sein“,heißt es in der
Analyse von Famigo.
Wer wachsen will,muss überregional
sichtbar sein –und den
Standort überzeugend erklären.
Deshalb richtet sich das Angebot
auch an Kommunen, die noch
nicht Teil des Netzwerks sind. Sie
können über eine Mitgliedschaft
bei Hohenlohe Plus ihren Unternehmen
den Zugang zu diesem
Tool ermöglichen –und gleichzeitig
die eigeneAttraktivität als
Lebensraum stärken.
Jetzt handeln –bevor es
wieder eng wird
Auch wenn sich der Arbeitsmarkt
aktuell inTeilen entspannt zeigt:
Der strukturelle Fachkräftemangel
bleibt.
Wer heute seine Karriereseite
stärkt und den Standort sichtbar
macht, verschafft sich morgen
einen klaren Vorteil.
Hohenlohe Plus e.V.ist
ein regionales Fachkräftenetzwerk,
das sich der
Gewinnung und Sicherung
von Fachkräften für die
landkreisübergreifende
Raumschaft Hohenlohe
widmet. Durch gezielte
Vernetzung,innovative
Personalmarketingstrategien
und enge Zusammenarbeit
mit Unternehmen,
Bildungseinrichtungen
und Kommunen leistet der
Verein einen wesentlichen
Beitrag zur Stärkung
der Region als dynamischer
Wirtschafts- und
attraktiver Lebensstandort.
National und international
präsentiert sich der
Verbund augenzwinkernd
als „geheimste Metropolregion
ever“.
Kontakt:
Geschäftsführer
Dr. Ralf Eisenbeiß
Geschäftsstelle
Stauffenbergstraße 35 –37
74523 Schwäbisch Hall
Telefon 0791/ 5801-23
www.hohenlohe.plus
18 Recycling &Entsorgung
Mai 2026 IJahrgang25INr. 279
Allianz fordertschnelles Handeln
Die Zukunft derKreislaufwirtschaft soll mit einem„Transformationsbooster“ gesichert werden.
Greifbar: Die Branche fordert verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen.
Foto:NPG-Archiv
Ein breites, branchenübergreifendes
Bündnis aus
Chemie-, Kunststoff- und
Recyclingindustrie richtet sich
mit einem offenen Brief an die
Bundesregierung. Dabei spricht
es sich nachdrücklich für einen
entschlossenen „Transformationsbooster“
fürdie Kreislaufwirtschaft
aus.
Die gemeinsame Initiative macht
deutlich, wie dringend klare politische
Weichenstellungen und
verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen
benötigt werden.
Der Appell erfolgte imVorfeld
der für den 6. Mai angekündigten
Veröffentlichung eines
Aktionsprogramms zur Umsetzung
der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie.
Hintergrund
ist die dramatische wirtschaftliche
Lage der deutschen Kunststoff-und
Recyclingindustrie.Absatz
und Auftragseingang sind
seit 2021 um mehr als20Prozent
eingebrochen. Zahlreiche Unternehmen
drosseln die Produktion
oder schließen ihre Anlagen,
Investitionen werden verschoben
oder insAusland verlagert.
Transformation
statt Rückzug
Trotz dieser angespannten Lage
fordert das Bündnis keinen Rückzug,
sondern mehr Tempo beider
Transformation hin zueiner klimaneutralen,
zirkulären Industrie.
Die beteiligten Organisationen
sehen darin eine industrielle
Überlebensfrage:Kreislaufwirtschaft
sichere Wertschöpfung,
Resilienz, Innovationen und
schaffequalifizierte Arbeitsplätze.
Teile der 100 Milliarden Euro des
Sondervermögens für Infrastruktur
und Klimaneutralität müssten
nun gezielt in Kreislaufwirtschafts-
und Forschungsinfrastruktur
fließen, um die Skalierung
von Technologien und
somit den zirkulären Business
Case zu ermöglichen. Darüber
hinaus fordert das Bündnis zur
Stärkungder Industrie zudem die
Ausweitung des Industriestrompreises
auf Recycler. Ein entsprechendes
Gutachten von pwc, das
zu demselben Ergebnis kommt,
liegt dem Bundesministerium
„DieRecyclingindustrie
befindetsichan
einem
Scheideweg.“
Konkrete Vorschläge fürden „Booster“
für Wirtschaft und Energie bereitsvor.
In ihrem gemeinsamen Appell
betonen die beiden Organisationendaher:
„Deutschland braucht
die Kreislaufwirtschaft. Doch die
deutsche Kunststoff- und Recyclingindustrie
befindet sich an einemScheideweg.Ohne
entschlossene
politische Signale steht eine
Erosion industrieller Wertschöpfung
und Arbeitsplätze bevor. Die
Branchentragenmaßgeblich zur
Lösung der enormen Herausforderungenbei,
vordenen diedeutsche
Wirtschaft steht. Jetzt ist
der Moment, kraftvolle Impulse
zu setzen, um Investitionen in
die klimaneutrale Kreislaufwirtschaft
auszulösen und den Transformationsprozess
damit zubeschleunigen.“
pm
www.bde.de
Der offeneBrief schlägt konkrete Maßnahmen für einen„Transformationsbooster“ vor. Dazu gehören:
˜ klare politische Rahmenbedingungen –etwa verbindliche Rezyklateinsatzquoten, gezielte finanzielle
Anreizefür kreislauffähige Verpackungen(§26 VerpackDG) sowieein rechtssicheres Level-Playing-Field für
mechanisch und chemisch recycelte Rohstoffe
˜ Investitionen inmoderne, KI-basierte Sammel-, Sortier- und Recyclingtechnologien, einschließlich mechanischer
und chemischer Verfahren
˜ Einführung erweiterter Abschreibungsmodelle für Investitionen
˜ Weiterführung von CO 2
-Differenzverträgen über das zweite Gebotsverfahren hinaus zur Förderung von
Zukunftstechnologien fürdie Kreislaufwirtschaft
˜ die in der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) angekündigte Plattform –zur Vernetzung
aller Akteure fürdie Transformationund Innovationsförderung in der Industrie
Gefahr fürRecyclingziele im Stahlsektor
Verbände warnen vorsystematischen Fehlanreizenbei der Definition„grünerStahlprodukte“ –und fordern einewissenschaftlichfundierte Methodik.
Die Recyclingverbände Recycling
Eurpoe und bvse-
Recycling Germany (Fachverband
Schrott, E-Schrott und
Kfz-Recycling) erheben schwerwiegende
methodische Bedenken
gegenüber der sogenannten Sliding-Scale-Methode,
die von einzelnen
Marktteilnehmern als Instrument
zur Klassifizierung „grüner
Stahlprodukte“ vorgeschlagen
wird. Beide Verbände befürworten
grundsätzlich einen wissenschaftlich
gestützten Ansatz zur Förderung
des Schrotteinsatzes in der
Stahlerzeugung –lehnen die vorliegende
Methodik jedoch als ungeeignet
ab.
Kern der Kritik ist die inhärente
Systematik der Sliding Scale:
Mit steigendem Schrottanteil im
Produktionsprozess werden die
CO 2
-Grenzwerte für die Einstufung
als „grüner Stahl“ progressivverschärft.
De facto werden damit
Hersteller,die konsequent auf
Sekundärrohstoffe setzen, gegenüber
solchen benachteiligt, die
stärker auf primäre, eisenerzbasierte
Rohstoffe zurückgreifen.
Diese Rohstoffe werden nahezu
vollständig aus Drittstaaten importiert
–was die bestehende Importabhängigkeit
der EUstrukturell
verfestigt, anstatt sie abzubauen.
Bvse-ExperteJohannes Hankekritisiert:
„Die Sliding-Scale-Methode
konterkariertdas Ziel geschlossener
MaterialkreisläufeimStahlsektor
und setzt Fehlanreize, die
einer kreislauforientierten Dekarbonisierungsstrategie
diametral
entgegenstehen.“
Aus methodischer Sicht weisen
Recycling Europe und bvse-Recycling
Germanydarauf hin, dassLebenszyklusanalysen
je nach Systemgrenzen
und zugrunde gelegten
Datensätzen zuerheblich
unterschiedlichen Ergebnissen
führen können. Umso wichtiger
sei es, auf unparteiische, quantifizierbareKriterien
undbelastbare
Datenbasis zu setzen, umGreenwashing
wirksamzuunterbinden.
Eine Klassifizierungsmethode, die
kohlenstoffintensivere und weniger
kreislauforientierte Produktionspfade
strukturell begünstigt,
erfülltdiese Anforderung nicht.
Hinzu kommt die versorgungspolitische
Dimension: Stahlschrotte
steheninder EU in ausreichender
Menge zur Verfügung und übersteigen
den derzeitigen Verarbeitungsbedarf.
Ihr Einsatz bietet
nicht nur das größte Dekarbonisierungspotenzial,
sondern stärkt
zugleich die Versorgungssicherheit
und fördert die Schließung
vonMaterialkreisläufen –zweierklärte
Ziele der europäischen Industriepolitik.
Die Recyclingverbände fordern
daher Entscheidungsträger inIndustrie,
Normungsgremien und
Politik auf, die Definition „grünen
Stahls“ konsequent an wissenschaftlichfundiertenund
ökologisch
belastbaren Kriterien auszurichten.
pm
www.bvse.de
WIESER
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Für Gewerbe &private Haushalte.
Annahme:
● Haus- &Industriemüll ● Holzabfälle ● Metalle
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Versorgung: Stahlschrotte stehen in ausreichender Mengezur
Verfügung.
Foto: bvse
Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279
Recycling &Entsorgung 19
NeueWettbewerbsrunde
DieDeutscheUmwelthilfe sucht dieumweltfreundlichstenWertstoffhöfe.
Gefahr: Der innereuropäische Handelmit nicht gefährlichenAbfällenkönnte aufgrund starrer Vorgaben
bei Begleitdokumenten zumErliegen kommen.
Foto: dpa/Jens Büttner
Wirtschaft warnt
vor Stillstand
Verbände fordernPragmatismusbei EU-Vorschriften.
Zum vierten Mal startet
die Deutsche Umwelthilfe
(DUH) den kommunalen
Wettbewerb „Grüner Wertstoffhof“.
Gesucht werden innovative
Wertstoffhöfe, die mit zukunftsweisenden
Konzepten einen herausragenden
Beitrag zum Klima-
und Ressourcenschutz leisten.
Wertstoffhöfe sind zentrale
Anlaufstellen für Bürgerinnen
und Bürger, umAbfälle zu entsorgen
und gleichzeitig Wiederverwendung
und Recycling zu ermöglichen.
Mit dem Wettbewerb
möchte die DUH exzellente Konzepte
sichtbar machen und Kommunen
deutschlandweit motivieren,
Service, Wiederverwendung
und Umweltbildung kontinuierlich
zu verbessern. Kommunen
und Betreiber von Wertstoffhöfen
können sich biszum 30. September
2026 bewerben. DieGewinner
zeichnet die DUH öffentlichkeitswirksam
aus.
„Die Gewinner der vergangenen
Wettbewerbsrunde haben gezeigt,
auf welch vielfältige Weise Wertstoffhofkonzepte
noch besser gemacht
werden können. Gute Ansätze
verbessern nicht nur den
Service, sondern setzen auch einen
Schwerpunkt auf die Wiederverwendung
gesammelter Produkte
sowie Aspekte der Umweltbildung.
Schlechte Erfahrungen
vor Ort können hingegen dazu
führen, dass Bürgerinnen und
Bürger nicht mehr zurückkehren
und WertstoffeimZweifel unsachgemäß
entsorgen. Deshalb
freue ich mich auf ideenreiche
Bewerbungen engagierter Kommunen,
die zusätzliche Potenziale
für den Klima- und Ressourcenschutz
erschließen und die
Verbraucherfreundlichkeit weiter
verbessern“, sagt DUH-BundesgeschäftsführerinBarbara
Metz.
Für die Bewertung der Wertstoffhöfe
sind unter anderem Öffnungszeiten,
Service, Beschilderung,
Beratungsangebote und
das Spektrumder erfassten Wertstoffe
ausschlaggebend. Ebenso
fließen überzeugende Konzepte
zur Abfallvermeidung,Wiederverwendung,
Annahme von
Problemstoffen und Umweltbildung
in die Bewertung mit ein.
Die DUH berücksichtigt außerdem
unterschiedliche regionale
Strukturen, da die Bedingungen
für die Wertstoffsammlung im
großstädtischen Bereich anders
sindals auf dem Land.
EineOrientierung fürinteressierte
Kommunen bietet die Webseite
der DUH mit ausführlichen Portraits
aller bisherigen Preisträger
sowie das RAL-Gütezeichen 950,
das zielführende Anforderungen
fürWertstoffhöfezur praktischen
Umsetzung der Abfallhierarchie
enthält.
pm
www.duh.de
Führende Verbände der
deutschen Entsorgungsund
Recyclingwirtschaft
sowie der Papierindustrie schlagen
Alarm: Die ab dem 21. Mai
geltenden neuen EU-Vorschriften
zur Abfallverbringung drohen
inder aktuellen Ausgestaltung
zu massiven Störungen der
Kreislaufwirtschaft zu führen.
Ohne kurzfristige Anpassungen
besteht die reale Gefahr, dass
grenzüberschreitende Abfallverbringungen
innerhalb der EU
vorübergehend faktisch zumErliegen
kommen.
In gleichlautenden Schreiben
an die jeweiligen Umweltressorts
der Bundesländer machte
eine ganze Riege anVerbänden
auf die Problematik aufmerksam
und unterbreitete konkrete
Lösungsvorschläge.
Kern der Kritik ist insbesondere
die verpflichtende Nutzung des
neuen digitalen Systems DIWASS
(Digital Waste Shipment System)
sowie die starre Vorgabe,
Begleitdokumente zwei Werktage
vor Transportbeginn einzureichen.
Beide Anforderungen
sind in der Praxis derzeit nicht
umsetzbar. „Die Unternehmen
stehen vor erheblichen technischen
und operativen Hürden.
Wichtige Systemfunktionen fehlen,
Registrierungsprozesse sind
unvollständig, und Testmöglichkeiten
existieren bislang nicht.
Gleichzeitig drohen bei Nichtnutzung
strafrechtliche Konsequenzen“,
erklären die Verbände.
Die Organisationen warnen
vor weitreichenden Folgen: Neben
erheblichen Wettbewerbsnachteilen
für deutsche Unternehmen
könnte es zu einem
Stillstand des innereuropäischen
Handels mit nicht gefährlichen
Abfällen kommen –einem
zentralen Bestandteil funktionierenderRecyclingketten.
FORDERUNGEN Die Verbände
fordern daher eine verbindliche
Übergangsregelung
nach dänischem Vorbild. Konkret
sprechen sie sich für eine
Aussetzung der verpflichtenden
DIWASS-Nutzung für sogenannte
„grün gelistete Abfälle“
bis mindestens Ende 2026 aus,
wie die EU-Kommission jüngst
vorgeschlagen hat. In dieser
Phase sollen bewährte Verfahren
weiterhin sanktionsfrei genutzt
werden können.„DieUmsetzung
darf nicht zu Lasten
der Unternehmen gehen, wenn
die notwendigen Systeme noch
nicht einsatzbereit sind“, heißt
es weiter. „Das bedarf dringend
einer entsprechenden flächendeckenden
behördenseitigen Bestätigung,
um ein europaweit
einheitliches Vorgehen zu gewährleisten.“
Kritisch sehen die Verbände
auch die neue Pflicht, das Formular
nach Anhang VII zwei
Werktage vor Transportbeginn
vorzulegen. In der Realität erfolgen
Transportdispositionen
häufig kurzfristig –teils innerhalb
weniger Stunden. Die starre
Frist gefährdet etablierte Logistikprozesse,
erhöht denadministrativen
Aufwand erheblich
und bietet keinen erkennbaren
Mehrwertfür dieÜberwachung.
Die Verbände appellieren an
Bund und Länder, sich sowohl
national als auch auf europäischer
Ebene für praxisgerechte
Lösungen einzusetzen. Nurso
kann eine reibungslose Umsetzung
der Verordnung sichergestellt
und dieFunktionsfähigkeit
der europäischen Kreislaufwirtschaft
erhalten werden. pm
www.bvse.de
20 Firmen &Märkte
Mai 2026 IJahrgang25INr. 279
Wer ist Jürgen Lechner?
Für Menschenaußerhalb desLandkreises SchwäbischHall mag diese Personalie nichtaufregendsein.Aber in derKocherstadthatte die
News es in sich.Denn JürgenLechner,55, hatimApril dieFarbengewechselt: von Rotnach Blau. VON ANTONIO DE MITRI
Um das Farbenrätsel gleich
aufzulösen: Rot steht in der
Welt der Finanzen für die
deutschen Sparkassen, das Blau
ist kennzeichnend für die Volksund
Raiffeisenbanken. Und Jürgen
Lechner? Der Farbwechsel bedeutet
nicht weniger,als dass mit dem
55-Jährigen ein altgedienter Mann
aus der Sparkassenwelt indie Familie
der Genossenschaftsbanken
abgewandert ist. Manche nannten
ihn ein echtes „Sparkassen-Urgestein“.
Frust über den Stillstand
aufder Karriereleiter?
„Herr Lechner
verlässtunsere
Sparkasseauf
eigenen Wunsch
und im
gegenseitigen
Einvernehmen,
um sich beruflich
neu zu
orientieren und
dieihm gebotene
Karrierechance zu
nutzen.“
Genossen: Zum1.April hatJürgen Lechner (li.) bei der VR-BankHeilbronn Schwäbisch-Halldie Verantwortung als Regionaldirektor fürden Bereich
SchwäbischHall übernommen.Vorstandsvorsitzender Eberhard Spies hatte ihn abwerben können.
Fotos:VR-Bank; Antonio De Mitri
Lechner begann seine Laufbahn
bei der Kreissparkasse Ludwigsburg
und wechselte später nach Schwäbisch
Hall, wo er bei der Sparkasse
ab 2008 die Abteilung Individualkunden
leitete. 2014 übernahm
er dort die Verantwortung für das
Private Banking. Zwei Jahre später
wurde er zum stellvertretenden
Vorstandsmitglied berufen, bevorer
2022 die Leitung des Bereichs Firmenkunden
und Private Banking
übernahm. Seitdem verharrte
Lechner auf der Karriereleiter.
Lechner waren Ambitionen auf einen
Vorstandsposten bei der Sparkasse
nachgesagt worden, die sich
letztlich nicht erfüllten. Eberhard
Spies, Vorstandsvorsitzender der
VR-Bank Heilbronn Schwäbisch-
Hall, konnte Lechner dann abwerben.
Auch bei der VR-Bank sollte es
kein Vorstandsposten werden, aber:
„Jürgen Lechner wird neuer Regionaldirektor
für den Vertrieb für die
Region Schwäbisch Hall“, verriet
Spies bereits zuJahresbeginn im
Gespräch mit der SÜDWEST PRES-
SE. Dieser neu geschaffene Posten
sei Teil der strategischen „Zukunftsausrichtung“,
so Spies. Worum
esgeht: Die Regionaldirektoren
sollen eine engere Betreuung
der Vertriebsteams sicherstellen
und den Vorstand entlasten. Vorallem
Erwin Haas als Gesamtmarktvorstand
soll sichmithilfeder neuen
Konstellation stärker auf strategische
Aufgaben konzentrieren
können. Bereits imJuli 2025 hatte
Dirk Reinecker die neugeschaffene
Position des Regionaldirektors
für den Bereich Heilbronn übernommen.
Ursprünglich geplant
war, dass Lechner zum Juli dieses
Jahres als Regionaldirektor anfangensollte.
Im Januarmachte dann
Vorstandschef Eberhard Spies vorab
öffentlich, dass der Wechsel bereitsimApril
erfolge.
Sparkasse reagiert mit
knappen Worten
Die Sparkasse Schwäbisch Hall-
Crailsheim kommentierte den
Weggang Lechners knapp: „Herr
Lechner verlässt unsere Sparkasse
aufeigenen Wunschund im gegenseitigen
Einvernehmen, um sich
beruflich neu zuorientieren und
die ihm gebotene Karrierechance
bei der VR Bank HeilbronnSchwäbisch
Hall zu nutzen“, heißt es in
der Stellungnahme. „Wir danken
ihm für die langjährige und engagierte
Mitarbeit und wünschen für
den weiteren beruflichen Weg alles
Gute.“
www.vrbank-hsh.de
Autolöwen in Insolvenz
Haller Händler mit StandorteninCrailsheimund Aalen stellt
Insolvenzantrag. Rund180 Mitarbeiter betroffen.
Der Autohändler Autolöwen
mit Sitz in Schwäbisch Hall
hat einen Antrag auf Eröffnung
eines Insolvenzverfahrens
gestellt. Das Amtsgericht Heilbronn
hat im Verfahren am30.
April die vorläufige Insolvenzverwaltung
über das Vermögen der
Autolöwen GmbH angeordnet.
Zur Stabilisierung der wirtschaftlichen
Lage untersagte das Gericht
Zwangsvollstreckungsmaßnahmen
gegen die Gesellschaft
und setzte bereits laufende Maßnahmen
vorläufig aus. Ziel ist es,
die vorhandenen Vermögenswerte
zu sichern und eine gleichmäßige
Gläubigerbefriedigung vorzubereiten.
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter
wurde Markus
Schuster von der Kanzlei Schultze
&Braun aus Stuttgart bestellt.
Eine Anfrage dieser Zeitung blieb
bis Redaktionsschluss unbeantwortet.
Vonder Insolvenzsind 138
Angestellte und 34 Auszubildende
betroffen.
Stammsitz: Der Standortder AutolöweninSchwäbischHall.
EXPANSION Die Autolöwen
GmbH wurde im Jahr 2000 als
Peugeot-Händler gegründet und
benannte sich nach dem Löwen-
Logo des französischen Autoherstellers.
Die heutige Geschäftsführung
hatte Autolöwen im Jahr
2018 übernommen. Das Unternehmen
vertreibt Neuwagen vorwiegend
des Stellantis-Konzerns,
darunter Marken wie Peugeot,
Opel, Fiat und Jeep. In den vergangenen
Jahren expandierte die Firma
deutlich und übernahm mehrere
Standorte in Baden-Württemberg.
2023 hatten die Autolöwen
die Opel-Betriebe der Meiser-Gruppe
mit einem Standort in Crailsheim
und zweien in Schwäbisch
Hall gekauft. Letztere firmierten
bis dahin unter dem Namen Hagelloch.
Noch vorrund einem Jahr
übernahmen die Autolöwen eine
zusätzliche Niederlassung in Ludwigsburg.
Insgesamt betreibt das
Unternehmen acht Niederlassungen:
Neben den Haller Standorten
und Crailsheim stehen weitere
Betriebe in Aalen, Heilbronn und
Öhringen sowie zwei in Ludwigsburg.Laut
öffentlichen Unternehmenszahlen
hatte derHändler bereitsimGeschäftsjahr
2023/24einen
Verlust verzeichnet. Die Geschäftsführung
ging jedoch von
einer Trendwende aus. Als Gegenmaßnahmen
sollten unter anderem
die Standorte inSchwäbisch
Hall zusammengelegtwerden. mst
www.autoloewen.de
Foto:AdinaBauer
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BANKEN-TIPP
Früh starten zahlt sich aus
Altersvorsorge mit Weitblick
Altersvorsorgeist kein Thema für„irgendwann“,sondernfür
heute.Wer rechtzeitig
beginnt, schafft sich finanzielle Freiheit
im Alter–Schritt für Schrittund mitnachhaltigerWirkung.
❚ Werzulange zögert, verpasstwertvolle Zeit
–und damit einen der entscheidendsten Faktoren
beim Vermögensaufbau: den Zinseszinseffekt.
Gerade beider Altersvorsorgegilt: Zeit
ist Kapital. Jeder früh investierte Euro hat die
Chance, über Jahre hinweg zuwachsen und
Erträge zuerwirtschaften, die wiederum weiterverzinstwerden.Soentsteht
einsichselbst
verstärkender Effekt, der mit zunehmender
Laufzeit immer mehr an Dynamik gewinnt.
Dieses Thema verdient einen festen Platz in
jeder persönlichen Finanzplanung–insbesondere
in der von Frauen. Berufliche Wege verlaufen
oft vielfältig und beinhalten nicht selten
Phasen in Teilzeit, Familienzeiten oder
Zeiten mit geringerem Einkommen. Das wirkt
sich unmittelbar aufdie gesetzliche Rente aus.
Umso wichtiger ist es,selbst vorzusorgen und
frühzeitig die Weichen für die finanzielle
Zukunft zu stellen. Dabei kommt es nicht auf
hohe Einmalbeträge an –vielmehr zählt die
Kontinuität. Schon kleine, regelmäßige Beiträge
können langfristig ein solides finanzielles
Polsteraufbauen.
Ein früher Einstieg bietet gleich mehrere Vorteile:
Die monatliche Belastung bleibt überschaubar,
und gleichzeitig wird das Potenzial
des Zinseszinseffekts optimal genutzt. Wer
hingegen später beginnt, muss oft deutlich
höhere Beträge aufbringen, um ein vergleichbares
Ziel zuerreichen. Zeit lässt sich nicht
nachholen–wohl aber sinnvollnutzen.
Moderne Vorsorgelösungen bieten flexible
Möglichkeiten, diesichanindividuelle Lebenssituationen
anpassen lassen. Ob klassische
Jürgen Alt,
Bereichsleiter
Versicherungen
Rentenversicherung, fondsgebundene Varianten
oder staatlich geförderte Modelle: Entscheidend
ist,eineStrategiezuwählen,die zu
den persönlichen Zielen und zur eigenen Risikobereitschaft
passt.
Derwichtigste Schritt ist jedoch dererste.Sich
frühzeitig mit dereigenen finanziellen Zukunft
auseinanderzusetzen, schafft Klarheit und
Sicherheit. Denn wer heute handelt, sorgt
dafür, dass das eigene Zukunfts-Ich beruhigt
schlafen kann.Wir beraten Siegerne.
Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim
Hafenmarkt 1 | 74523 Schwäbisch Hall
Telefon 0791/7540
E-Mail: info@sparkasse-sha.de
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Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279
Firmen &Märkte 21
Neuesvom „Spinner aus Krautheim“
RolandRüdinger hatdie Nasevoll:Weil ihm seine Heimatgemeindeden Erwerb neuerFlächennichtmöglichmacht,weichterauf den
benachbarten Main-Tauber-Kreis aus.Ein Drittel derSpedition wird dahinumziehen. VON ANTONIO DE MITRI
Roland Rüdinger ist ein Unternehmer
aus echtem
Schrot und Korn. Wenn
er sich etwas vorgenommen hat,
dann zieht der Spediteur es auch
durch. Und wenn ihmetwas nicht
passt, dann sagt er es meist unverblümt.
„Das deutsche Transportwesen“,
polterte er in einem Interview
mit der SÜDWEST PRESSE,
„wird von Berlin der Europapolitik
geopfert. Hier findeteine klare
Marktverzerrung statt.Das isteine
Katastrophe.“ Das war noch in
den letzten Tagen der Ampel. Und
mit Blick auf den Flächenbedarf
seiner Spedition: „Bestehende Gewerbeflächen
für unseren Bedarf
gibt es in der Region nicht. Aber
unsere Behörden sperren sich,seien
es das Regierungspräsidium
oder Gemeinderäte. Zersiedelung,
Umweltschutz, Verkehrsbelastung
–irgendeinen Grund finden sie
immer,umuns abzuwimmeln.“
Aber Roland Rüdinger lässt sich
nicht einfach so abwimmeln. Seit
Jahren hatte er versucht, auf dem
Gebiet des Stammsitzes inKrautheim
eine zusätzliche Fläche zum
Umschlag von Sammelgut zu erwerben.
Vergebens. Jetzt weicht er
ins benachbarte Boxberg aus. Pikant:
Boxberg liegt knapp hinter
der Grenze des Hohenlohekreises
im Main-Tauber-Kreis. Rüdinger:
„BestehendeGewerbeflächen
für
unserenBedarf
gibt es in derRegion
nicht. Aber
unsere Behörden
sperren sich.Zersiedelung,
Umweltschutz,Verkehrsbelastung
–irgendeinen
Grund findensie
immer,umuns
abzuwimmeln.“
Geladen: Roland Rüdinger lässt sich in seinem Kurs nicht beirren.Die Elektroflotte wird jetzt auch aufden
Nahverkehr ausgeweitet,und ein Teil der Speditionzieht um.
Foto: Antonio De Mitri
„Ein Drittel unseres Unternehmens
wird inzwei Jahren in den
Nachbarlandkreis aussiedeln.“
Aus seiner Enttäuschung macht
Rüdinger keinen Hehl: „Das Regierungspräsidium
hat sich erfolgreich
widersetzt.“ Auch die
Drohung des Naturschutzbundes
mit einer Verbandsklage habe
letztlich dazu geführt, dass „der
Gemeinderat den Beschluss für
den Ortsteil Neunstetten zurücknehmen
kann“.
Er will durchziehen, was ersich
vorgenommen hat, auch in Sachen
E-Mobilität: „Früher warich
ja für viele derSpinner ausKrautheim“,
schmunzelte Rüdinger
jetzt bei der Vorstellung der Zahlen
für 2025. Spätestens mit der
Explosion der Spritpreise inden
vergangenen Wochen hätten „viele
Wettbewerber plötzlich verstanden,
warum ich so stark auf die
Elektrifizierung setze“.
Angefangen beim ersten E-Lkw
im September 2023 ist die Elektroflotte
inzwischen auf 36 Fahrzeuge
gewachsen –von 230 insgesamt.
Jüngster Coup ist dabei
die Anschaffung vonfünf 7,5-Tonnern.
Damit schiebt Rüdinger neben
der Elektrifizierung größerer
Transportstrecken auch den Nahverkehr
an: 50 Prozent dieser Strecken
werden im Laufe dieses Jahres
elektrisch zurückgelegt, bis
2028 sollen es 90 Prozent sein.
Teil dieser Strategieist derparallele
Ausbau hauseigener Photovoltaik-KapazitätensowieLadepunkte.
„Ohne entsprechende Infrastruktur
rechnet sichdie Anschaffung
vonE-Lkws nicht.“Rüdinger
nennt das einen „Doppelpass“: Die
Speditionhat inzwischen30Ladepunkte
installiert, mit jeweils unterschiedlicher
Ladeleistung. Allein
im vergangenen Jahr beliefen
sich die Investitionen hierfür
auf rund 730.000 Euro.Hinzu
kamen 600.000 Euro für einen
neuen Batteriespeicher inKrautheimund
1,44 MillionenEuro für
neue PV-Anlagen. In Summe: 2,8
Millionen Euro. „E-Mobilität“, so
Roland Rüdinger, „ist ein System
und keine Entscheidung für Fahrzeuge“.
Ein System, das funktioniert:
DieSpedition kanndie Elektroflotte
inzwischen komplett mit
eigenem Strom aus Photovoltaik
versorgen.
Für denFirmenchefist dieser Ausbau
ein „Geschäftsmodell, das
auf die Zukunft wettet“. Und die
steht unter dem Motto „Wachstum“:
Die Lagerlogistik wurde im
vergangenen Jahr um 10.000 auf
130.000 Quadratmeterausgebaut,
unter anderemdurchErweiterungen
in Dörzbach und Waldenburg.
Weitere 10.000 Quadratmeter sollenindiesemJahr
hinzukommen.
Auch die Belieferung von Herstellern,
diesogenannteProduktionsversorgungslogistik,
soll vorangetriebenwerden.
So konnte sichdie
Spedition die Ausschreibung des
Werkverkehrs für EBM-Papst in
Mulfingen sichern. Die Flotte mit
dem markanten Orange wächst
dadurch bis Jahresmitte um 25
Fahrzeuge –und damit um knapp
zehnProzent.
www.spedition-ruedinger.de
Neuprodukte für
Kfz- und Bauprofis
www.arnold-fastening.com
Berner stärktdie Innovationskraft undist Trägerdes TOP100-Siegels.
Der Künzelsauer Garnberg
war zwei Tage das Zentrum
internationaler Produktkompetenz.
150Mitarbeitende
aus allen europäischen Tochtergesellschaften
trafen sich am
Stammsitz der Berner Group,um
ihr Wissen zu teilen,Neuprodukte
für Kfz- oder Bauprofis zu testen
und gemeinsam die nächsten
Markteinführungen vorzubereiten.
Beim Expertenevent wartete zwischen
Garagen, Besprechungsräumen
und offenen Außenflächen
eine interaktive Welt: An
zahlreichen Stationen konnten
die Teilnehmer Anwendungen
direkt ausprobieren, vergleichenund
im Austausch mit Kollegen
aus anderen Ländern gezielt
weiterdenken. Expertenaus allen
funktionalen Fachbereichen, die
maßgeblich an der Entwicklung
und Einführung von Lösungen
beteiligt sind, arbeitetendabei intensiv
zusammen.
„Die Product Days machen unsere
Strategie sicht- und greifbar“,
betont RobertKühl,Chief Supply
Chain Officer der Berner Group.
„Wir wollen mit dem Formatinsbesondere
ein gemeinsames Verständnis
schaffen, Erfahrungen
teilen und voneinander lernen.
Wenn unterschiedliche Perspektiven
aufeinandertreffen,entsteht
Stolz: TimWilmes undRobert Kühl (v.li.)freuen sich über die
Auszeichnung.
Foto: Berner
ein viel klareres Bild davon, was
unsere Kunden für ihren Geschäftsalltag
wirklich brauchen.“
Undzugleich wird das Gesamtangebot
geschärft: „Mit einem echten
360-Grad-Blick aus Ländern
und Holding betrachten wir unser
Sortiment, hinterfragen bestehende
Lösungen und identifizierenneueChancenund
Wachstumsfelder.
Die enge Zusammenarbeit
ganz im Sinne unseres
Unternehmenswerts be connected
macht uns als Gruppe noch
stärker“, so RobertKühl.
INNOVATIONSPREIS Für
Tim Wilmes, Director Product
Management International, ist
genau das der Schlüssel für Innovationskraft:„Ausdem
Zusammenspiel
vielfältiger Sichtweisen
entstehen neue Ideen, überzeugende
Lösungen und echte Mehrwerte,
die Kunden in ganzEuropa
nachhaltig begeistern.“
Genau das bestätigt jetzt auch
die Auszeichnung der Berner
Group mit dem TOP 100-Siegel.
Der B2B-Spezialist aus Künzelsau
zählt damit zu den innovativsten
mittelständischen Unternehmen
Deutschlands. Die offizielle
Preisverleihung findet im Juni
im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summit
in Heidelberg
statt. „Für uns ist dieser Award
vor allem eine Bestätigung unserer
gemeinsamen Arbeit –und
ein Ansporn, auch in Zukunft
mutig neue Wege zu gehen“, sagt
Produktexperte TimWilmes. pm
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Wenn elektrische Verbindungen
keine Fehler verzeihen –
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Partikel, Feuchtigkeit oder
Materialkombinationen entscheiden über
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22 Journal
Mai 2026 IJahrgang25INr. 279
NEWSLINE
Ein Sherpa für den Umweltschutz
BÜHLERTANN. AS-Motor bringt als erster Hersteller einen
serienreifen, akkubetriebenen Aufsitzmäher für den
Hochgrasbereich mit Wechsel-Akkusystem auf den
Markt. Der AS 920 E-Sherpa 2WD geht in Serie.Die ersten
Maschinen laufen
vom Band und
werden ausgeliefert.
Im Vergleich zu Verbrennermodellen
sind die Wartungskosten
bei dem akkubetriebenen
Mäher
erheblich
geringer. Der Radund
Messerantrieb
des E-Sherpa sind wartungsfrei. Der Mäher eignet sich
zur Nutzung selbsterzeugten Solarstroms und spart so
weitere Betriebskosten ein. Die Mehrfachnutzung der
Akkus sowie der weitestgehende Verzicht auf Kunststoffteiletragen
ebenfallszur Nachhaltigkeit bei. pm
Umgang mit sexueller
Belästigung am Arbeitsplatz
HEILBRONN. Es ist ein heikles und sensibles Thema:
Zwischen 20 und 25 Prozent der Fälle von sexueller
Belästigung geschehenamArbeitsplatz. Die Betroffenen
sind in den allermeisten Fällen Frauen. Die Täter hingegen
sind fast ausnahmslos Männer,darunter Kollegen
undVorgesetzte,aberauch Kunden oder externe Dienstleister.Antworten
auf viele offene Fragen lieferte Referentin
Mirjam Spies bei einem Workshop zum Thema
Prävention von sexueller Belästigung amArbeitsplatz
bei der Handwerkskammer Heilbronn-Franken. Arbeitgeber,
stellte sie klar, sind verpflichtet, ihre Mitarbeiter
zu dem Thema zu schulen. Was vielen Firmeninhabern
dabei nicht bewusst sei: Sie müssen als Arbeitgeber in
ihrem Betrieb eine sogenannte Beschwerdestelle einrichten,
an die sich die Mitarbeiter wenden können.
„Dies gilt unabhängig von der Betriebsgröße“, betonte
Mirjam Spies.
pm
Röthi mag Fritzle
MICHELFELD. Lachen, Fotos, Selfies –sopräsentierte
sichdie Premiere von „Röthi“,dem neuen Maskottchen
vonModeparkRöther, beiden diesjährigen Kindertagen.
Gemeinsam mit
Fritzle, dem Maskottchen
des VfB
Stuttgart, sorgte
Röthi inden Filialen
in Weinstadt, Michelfeld,
Heilbronn
und Backnang für
Unterhaltung. Unter
dem Motto „Röthis
Mode-Abenteuer“ konnten Kinder eigenständig einen
Parcoursmit Rätsel- und Bewegungsstationen erkunden
und kleine Herausforderungen meistern.
pm
Die richtige Vermarktungsstrategie
für Selbstständige
SCHWÄBISCH HALL. Selbstständige stehen oft vor einem
ganz speziellen Problem: Wie sollen sie ihre Leistungen
vermarkten? Die Herausforderung: mit dem eigenen
Angebot sichtbar werden und die Menschen
erreichen, die sich davon angesprochen fühlen. Mit einem
Praxisworkshop will das Technologiezentrum in
Schwäbisch Hall Gründern helfen, ihre eigene Vermarktungsstrategie
zu entwickeln. Referentin Bettina Banaj
hilft dabei,Schritt fürSchritt vorzugehen. Banaj ist BusinessCoachin
für nachhaltigen Erfolgmit über 17 Jahren
Erfahrung in der Begleitung von Gründerinnen und
Gründern, Solo-Selbstständigen und Unternehmern auf
ihrem Wegins eigene Business. Eingeladen ist jeder,der
gründen möchte oder bereits selbstständigist –egal,ob
in Vollzeit oder nebenberuflich. Der Kurs findet am 12.
Mai von 15.30 bis 19 Uhr in der Stauffenbergstraße 35-
37 in Schwäbisch Hall statt. Kosten:99Euro plus MwSt.
Anmeldung unter https://eveeno.com/210985933 oder
07 91 /58010oderinfo@tz-hall.de pm
Foto:AriensCo
Foto: Modepark Röther
Die Rückkehr der Samurai
Klaus Dauven hateswieder getan: DerReverse-Graffiti-Künstler hat in Japaneinen
Staudamm zumgigantischen Kunstwerk „umgekärchert“.
InJapan hat derKünstler Klaus
Dauven zusammen mit dem
Reinigungsspezialisten Kärcher
die 56Meter hohe und 228
Meter breite Betonwand des Matsudagawa-Staudamms
in eine
Leinwand verwandelt. Unter dem
Titel „Die Rückkehr der Samurai“
erschaffte Dauven mithilfe
von Hochdruckreinigern ein monumentales
Kunstwerk, das Bezug
auf dieGeschichte derRegion
nimmt. Weil derStaudamm vor 18
Jahren Dauvens erstes derartiges
ProjektimAusland war, nannte er
es „Die Rückkehr der Samurai“.
Bei der Technik des sogenannten
„Reverse Graffiti“ wird kein Farbauftrag
vorgenommen. Stattdessen
wird gezieltdie über Jahrzehnte
entstandene Patina aus Moosen
und Flechten von derOberfläche
abgetragen, sodass durch den
Überdimensional: Gemeinsammit einem Team ausSpezialisten vonKärcherhat KlausDauven auseiner
Betonwandein riesiges Kunstwerkgeschaffen.
Foto: Kärcher
Kontrast von gereinigter und ungereinigter
Fläche eine Zeichnung
entsteht. Die Reinigungerfolgt dabei
rein mechanisch mit Wasser
und ohne jegliche chemische Zusätze.Die
Hochdruckreiniger werden
mit Wasser aus dem Stausee
betrieben, das imAnschluss
am Fuß desDamms wieder in den
Wasserkreislauf einfließt. pm
Haller Schweine mit einem
klimafreundlichen Fußabdruck
Die Bäuerliche ErzeugergemeinschaftSchwäbischHall legtviel Wert auf Klimaschutz.
Bei der Jahrestagung der
DeutschenAgrarforschungsallianz
(DAFA)inBerlin hat
die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft
Schwäbisch Hall (BESH)
die Ergebnisse des Projekts „Climate
Fair Pork“ zur klimaresilienten
Fleischerzeugung vorgestellt.
Laut BESH konnten dieCO 2
-
Emissionen bei derProduktiondes
‚Schwäbisch-Hällischen Qualitätsschweinefleischs’
im Vergleich
zu deutschem Standardfleisch um
fast 56 Prozent reduziert werden.
Die BESH befasst sich seit zehn
Jahren mit der Entwicklung klimaresilienter
Fleischerzeugung –
in Zusammenarbeit mit der Universität
Wien, dem Schweizer Forschungsinstitut
für biologischen
Landbau, deutschen Hochschulen
und internationalen Forschungseinrichtungen.
Die Pionierarbeit
wurde von derDAFA beiihrer
Jahrestagung unter dem Motto
„Landwirtschaft auf dem Weg
zum klimaneutralen Deutschland?“
gewürdigt. Grundlage der
Bilanzierung sind internationale
Standards.Eine externe Zertifizierung
erfolgte durch dasPrüfinstitut
ControlUnion. Die BESHsieht
in der Projektarbeit einen Beitrag
zur Entwicklung zukunftsfähiger
Klimafaktor: DieProduktion vonSchweinefleisch verursacht
CO 2
-Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Standards für klimafreundliche
Fleischerzeugung.
pm
Erweitertes
Portfolio
www.klaus-dauven.de
besh.de
www.dafa.de
WürthIndustrie Service übernimmtTagitron.
Foto: dpa
Das Unternehmen Tagitron
ausdem westfälischen Salzkotten
ist spezialisiertauf sogenannte
Auto-ID-und RFID-Technologien,
mit denen beispielsweise
Daten aus Barcodes oder Chipkarten
automatisch ausgelesen
und übertragen werden, sowie auf
die Digitalisierung und Automatisierung
von Prozessen. Es entwickelt
maßgeschneiderte Gesamtlösungen
–von der strategischen Beratung
über die Entwicklung von
Hard-und Softwarebis hinzur Implementierung
und Inbetriebnahme.
Mit dem Erwerb stärkt Würth
Industrie Service seine Kompetenzeninden
Bereichen RFID-Systemlösungen
sowie digitale Identifikationund
Lokalisierung. Diese Technologien
spielen einezunehmende
Rolle bei Versorgungs-und Produktionsprozessen
in der Industrie. Die
Integration der Tagitron-Expertise
ergänze das Leistungsportfolio
von Würth Industrie Service ideal
und erweitereesuminnovative Lösungen,
heißt es. „ImRahmender
Übernahme entstehen neue Möglichkeiten,
kundenindividuelle Beschaffungslösungen,
intelligente
Logistikkonzepte und digitale Systeme
enger zuverzahnen.“ Würth
Industrie Service unterstreiche damit
den Anspruch, Innovation voranzutreiben
und technologische
Potenziale für Anwender frühzeitig
nutzbar zu machen. pm
Datenexperte: Tagitron istspezialisiert aufdas automatische Auslesen
von Barcodesund Chipkarten. Foto: Tagitron www.tagitron.de
Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279
Journal 23
Molkerei erneut geehrt
Schonzum 37.Mal:Die DeutscheLandwirtschafts-Gesellschaftzeichnet dieHohenloher
Molkereiwiederfür ihre Produktqualitätaus.
Erfreulich: Produkte ausder Hohenloher Molkerei erfüllen höchste Qualitätsstandards.
Die Hohenloher Molkerei aus
Schwäbisch Hall ist vom
Testzentrum Lebensmittel
der Deutschen Landwirtschafts-
Gesellschaft (DLG) zum 37. Mal
mit dem Preis für langjährigeProduktqualität
geehrt worden. Die
Unternehmensauszeichnung steht
für konsequentes Qualitätsstreben
und wird nur vergeben, wenn Lebensmittel
mindestens fünf Jahre
regelmäßig und erfolgreich
von derDLG getestetwurden. „Die
Preisträger unterstreichen damit
ihre Qualitätsstrategie als klares
Bekenntnis zu einer kontinuierlichen
Sicherung und nachhaltigen
Weiterentwicklung der Qualität,
verbunden mit einer langfristigen
Steigerung der Produktivität“, unterstreichtFreyavon
Czettritz, Geschäftsführerin
der DLG-Holding.
Unternehmen müssen fünf Jahre
in Folge an den produktspezifischen
Internationalen Qualitätsprüfungen
des DLG-Testzentrums
Lebensmittel teilnehmen und pro
Prämierungsjahr mindestens drei
Prämierungen erzielen. Ab dem
fünften erfolgreichen Teilnahmejahr
wird der Betrieb mit dem
Würth Elektronik zähltzuden
innovativsten Unternehmen
Konzerntochtererhält Top-Bewertung im Innovationsranking von „Capital“ und Statista.
Komfortabel: Die Sitze vonRecarokommeninder neuenBoeing-Flotte
der Japanerzum Einsatz.
Foto:Recaro
Foto: Lino Mirgeler/dpa
„Preis für langjährige Produktqualität“
ausgezeichnet.
Ausgezeichnet: Basis der Studiewar eineUmfrageunter knapp 3000
Experten, dieUnternehmen ihrerBranchenbewertensollten. Foto: Würth
Vier Sterne im Innovationsranking
des Magazins „Capital“
und der Marktforschungsplattform
Statista unterstreichen
die Innovationskraft des
Unternehmens. Für die aktuelle
Studie bewerteten 2785 Innovationsfachleute
insgesamt mehrere
tausend Unternehmen aus 20
Branchen. 503 Unternehmenwurden
in die Liste der „Innovativsten
Unternehmen Deutschlands“ aufgenommen.
Die Auszeichnung basiertauf
einer umfassenden Beurteilung
von Produkt- und Dienstleistungsinnovationen,
Prozessen
sowie Kultur- und Sozialinnovationen.
Die Innovationskraft von
Würth Elektronik, heißt es in einer
Mitteilung, basiere auf einem
Zusammenspiel aus technologischer
Expertise, strukturierten Innovationsprozessen
und einer offenen
Firmenkultur. ImHightech
Innovation Center in München
werden beispielsweise Ideen gemeinsam
mit Hochschulen, Kunden,
Partnern aus Industrie und
Forschung bis zur Marktreife gebracht.Gleichzeitig
fördert Würth
Elektronik Start-ups, um neue
Technologien schneller in die Anwendung
zu bringen –insbesondere
in Bereichen wie Elektromobilität,
intelligente Komponenten
und digitale Lösungen. pm
Japan Airlines
fliegtmit Recaro
www.hohenloher-molkerei.de
www.we-online.com
www.capital.de
DieFlugliniewählt Sitze aus Schwäbisch Hall.
Japan Airlines hat sich für
den Economy-Class-Sitz R2
von Recaro als Teil der Kabinenausstattung
für ihre neue
Flotte mit der Boeing 737 MAX-
8entschieden. Jeder Sitz verfügt
über USB-Anschlüsse vom Typ A
und C, die es den Passagieren
ermöglichen, ihre Elektronikgeräte
zu laden und während des
gesamten Fluges in Verbindung
zu bleiben. Der R2 ist außerdem
mit ergonomisch geformten
Sitzpolstern sowie maßgeschneiderten
Bezugsstoffen im
Design von Japan Airlines ausgestattet.
Die integrierte Kopfstütze
bietet ergonomische Unterstützung,
während die robuste
und zugleich leichte Sitzkonstruktion
den Passagierkomfort
maximiert. Jeder Sitz verfügt
über einen Klapptisch, der Platz
für Mahlzeiten, Arbeiten oder
Unterhaltung bietet. Für Stauraum
sorgen zwei Literaturtaschen
–eine untere Tasche mit
erweitertem Netzfach sowie eine
obere Literaturtasche –,die so
ausgelegt sind, dass sie ausreichend
Ablagemöglichkeiten bieten.
Der R2 wurde für seine herausragende
Gestaltung mit dem
iF Design Award sowie dem Red
Dot Design Award ausgezeichnet.
Im Jahr 2025 verlieh Japan Airlines
Recaro den „Best Seating
Supplier Award“.
pm
www.recaro.de
NEWSLINE
Abendshow beiWürth Industrie
Service:Versteh‘ einer dieAzubis
BAD MERGENTHEIM. Wie fühlt sich Ausbildung wirklich
an? Dieser Frage gingen die Auszubildenden und
dual Studierenden
von Würth Industrie
Service bei der Azubishow
2026 nach.
Unter dem Motto
„Verstehen Sie Azubis?!“
gestalteteder
Ausbildungsjahrgang
2024 einen abwechslungsreichen
Abend, zu dem rund
180Gäste –darunterElternund Ausbilder –Einblickein
Ausbildungsalltag,Teamarbeit und Engagementder jungen
Nachwuchskräfte erhielten.
pm
DigitalerUnternehmenssprechtag
REGION. Die IHK Heilbronn-Franken und die Wirtschaftsförderungen
der Region bieten am Dienstag, 12.
Mai, den nächsten digitalen Sprechtag für IHK-Mitgliedsunternehmen
zuden Themen Existenzfestigung,
Unternehmenswachstum, Unternehmenssicherung sowie
Krisenbewältigung und Stabilisierung an. In Einzelgesprächen
analysiert ein IHK-Berater die betriebliche
Situation, gibt praktische Tipps und Hinweise, zeigt
nächste Schritte auf und informiert über öffentliche Förderprogramme
sowie weitere Unterstützungsangebote
der IHK. Der Sprechtag ist kostenfrei.Informationenund
Terminvereinbarung unter071 31 /967 71 74. pm
Blutspenden bei EBM-Papst
MULFINGEN. Jede Blutspende kann Leben retten.Aus
diesem Bewusstsein heraus ermöglichte EBM-Papst seinen
Mitarbeitenden auch in diesem Jahr wieder eine
Blutspende am Standort Mulfingenund unterstützte damit
das Deutsche Rote Kreuz.Was2023begann, istheute
fester Bestandteil des gesellschaftlichen Engagements
des Unternehmens. Der Blutspendetermin hat
sich bei EBM-Papst etabliert: Einmal jährlich erhalten
Mitarbeitende die Möglichkeit, während der Arbeitszeit
Blut zuspenden. Insgesamt 104 Spendenwillige –darunter
23 Erstspendende –nahmen den jüngsten Termin
wahr.
pm
VDI-Preis für Masterarbeit
bei Bausch+Ströbel
ILSHOFEN. Der Absolvent des Masterstudiengangs
Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Ansbach,
Luca Stephan, wurde mit dem Förderpreis des Vereins
Deutscher Ingenieure
ausgezeichnet.
Mit dieser Ehrung
würdigt der VDI besonders
praxisnahe
und innovative wissenschaftliche
Arbeiten.
Da Luca Stephan
seine Arbeit
bei Bausch+Ströbel
geschrieben hat und
dort inzwischen arbeitet, fand die Preisverleihung beim
Spezialmaschinenhersteller in Ilshofen statt. pm
Stiftung ruft KI-Experten
HEILBRONN. Der Deutsche Akademische Austauschdienstund
die Dieter-Schwarz-Stiftungstarten ein Pilotprogramm
zurGewinnung internationaler KI-Talente für
den Wissenschaftsstandort Deutschland. Mit dem Programm
sollen exzellente internationale Postdoktorandinnen
und Postdoktoranden sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen
und -wissenschaftler für die
Wissenschafts- und Forschungsinstitutionen am Bildungscampus
in Heilbronn gewonnen werden. Das Pilotprojekt
läuft zunächst drei Jahre und soll inunterschiedlichen
Förderformaten jährlich bis zu 70
internationale Talente fördern.
pm
Foto: Würth Industrie Service
Foto: Bausch + Ströbel
24 Gewerbepark Hohenlohe
Mai 2026 IJahrgang25INr. 279
Sinnbild für wirtschaftlicheStärke
Der Gewerbepark Hohenlohe steht für Innovation und optimale Erschließungsprozesse.Claudia Rohn, Geschäftsführerin des
Zweckverbands Gewerbepark Hohenlohe,erklärt, was den Standort ausmacht. INTERVIEW VON MARIUS STEPHAN
REGIOBUSINESS Der Gewerbepark
Hohenlohe gilt als eines der
erfolgreichsten interkommunalen
Projekte in Baden-Württemberg.
Was warder entscheidende „Zündfunke“,
der diesen Standort zu
dem gemacht hat, waserheute ist?
CLAUDIA ROHN Das war zweifellos
der Pioniergeist und die vorausschauende
Denkweiseder damaligen
Verantwortlichen. Die
Bürgermeister unserer Mitgliedsgemeinden
haben damals etwas
gewagt, das heute als Vorbild
dient. Sie sind gedanklich über
ihre eigenen kommunalen Grenzen
gesprungen. Es war eine perfekte
strategische Allianz. Die Gemeinden
Kupferzell und Waldenburg
brachten die wertvollen Flächen
direkt an der Autobahn A6 in
den neu gegründeten Zweckverband
ein, während die StadtKünzelsau
die notwendige Finanzkraft
beisteuerte.
Erst durch diesen Schulterschluss
wurde es möglich, die enormen
Unterstützung: ClaudiaRohnarbeitet daran, dasder Park auch
weiterhinStabilität undWachstumsperspektiven bietet. Foto:Zweckverband
verkehrstechnischen Herausforderungen
zu meistern. Zum einen
den Bau der Unterführung derAutobahn
A6, zum anderen die Errichtung
eines Brückenbauwerks
zur Überführung der Bahnlinie
Heilbronn –Hessental. Ohne diesen
interkommunalen Pioniergeist
gäbe esden Standort in dieser
Form heutenicht.
REGIOBUSINESS Im Park ballt
sich eine enorme Dichte an Weltmarktführern.
Wie erklären Sie
sich die hohe Anziehungskraftgerade
für technologisch führende
Unternehmen, und wie wichtig ist
der Mix aus Großkonzernen und
spezialisiertem Mittelstand?
CLAUDIA ROHN Technologieführer
suchen Stabilität und
Wachstumsperspektiven. Wir bieten
den Unternehmen nicht nur
den Raum,den sie für ihre mittelfristige
Expansionbenötigen, sondern
vor allem Partnerschaft auf
Augenhöhe. Die Zusammenarbeit
zwischen den Betrieben und unserer
Verbandsverwaltung ist geprägt
von Vertrauen und einer
konsequenten Lösungsorientierung.
Wir verstehen uns nicht als
Behörde,sondern alsErmöglicher,
die bei allen Fragestellungen zielführend
unterstützen. Die Symbiose
aus global agierenden Konzernen
und spezialisiertem Mittelstandist
ein Motorfür diekünftige
Entwicklung. Die großen Namen
machen denStandortweltweit bekannt,
während der Mittelstand
mit seinen neuen Ideen und seiner
Flexibilität das technische Fundament
bildet. DurchdiesenMix entsteht
ein enges Netzwerk, in dem
Firmen voneinander profitieren
und Hohenlohe gemeinsam als
Region der Weltmarktführer präsentieren.
REGIOBUSINESS Sie haben
sich das Ziel gesetzt, den Gewerbepark
zu einem „Gewerbe- und
Innovationspark“ weiterzuentwickeln.
Was genau bedeutet das in
derPraxis–etwaimHinblickauf
die Ansiedlung von Start-upsoder
die Vernetzung der Unternehmen
untereinander?
CLAUDIA ROHN Die Entwicklung
zum Gewerbe- und Innovationspark
ist ein aktiver Prozess.
Vernetzung ist hier das Schlüsselwort.Wir
fördern dies bereits heute
durch dezidierte Arbeitsgruppen,
in denen sich Vertreter der
Unternehmen und der Verbandsverwaltung
regelmäßig austauschen.
Wir wollen Synergiennicht
dem Zufall überlassen. Für Startups
wollen wir die strukturellen
Rahmenbedingungen schaffen,
um ihnen im Verbandsgebiet
eine Heimat zubieten. Unser
Ziel ist es, ein Umfeld zukreieren,
dasjungen Gründern denRücken
freihält und ihnen den Zugang
zum Know-howder etablierten
Weltmarktführer ermöglicht.
Verbandsversammlung und Verbandsverwaltung
werden hierfür
passgenaue Konzepte erarbeiten,
damit Start-ups die Rahmenbedingungen
finden, dieeineergebnisreiche
und schnelle Entwicklung
garantieren.
REGIOBUSINESS Wie balancieren
Sie den Wunsch nach Erweiterung
der Unternehmen mit den
nicht unbegrenzt zur Verfügung
stehenden Flächen und derNachhaltigkeit?
CLAUDIA ROHN Das ist in der
Tateine anspruchsvolle Gratwanderung,
diewir mithoherSorgfalt
moderieren. Grundsätzlich gilt:
Wachstumsfähige Unternehmen
erhalten denPlatz, densie für ihre
Entwicklung benötigen. Allerdings
erwarten wir heute einen konkreten
Nachweis über den Flächenbedarf,
beispielsweise durch fundierte
Masterpläne und langfristige
Entwicklungskonzepte. Wir
vergeben Flächen nicht nachdem
Windhundprinzip. Jede Neuansiedlung
wird anhand klarer Kriterien
geprüft. Dazu gehören ökologische
Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit
ebenso wie die
Führungsstruktur eines Unternehmens.
Ein ganz wesentlicher
Faktorist für uns zudem einangemessenes
Verhältnis von Arbeitsund
Ausbildungsplätzen zur beanspruchten
Fläche. Wir wollen
Qualität vorQuantität, zum Wohle
derRegionund derUmwelt.
REGIOBUSINESS Wenn Sie
zehn Jahre in dieZukunft blicken:
WelchesGesicht wird derGewerbeparkHohenlohe
dannhaben?
CLAUDIA ROHN Wenn wir auf
das Jahr 2040 zusteuern, sehe ich
einen Gewerbepark, der moderat
und sinnvoll weiter gewachsen
ist, ohne seinen Charakter zuverlieren.
DieErschließung wird weitestgehend
abgeschlossensein, die
Dynamik im Innern wird wachsen.
Unser Ziel ist es, die konstruktive
und vertrauensvolle Zusammenarbeit
der Mitgliedskommunen,
die sich seit 1990 bewährt hat,
fortzuführen. Wir werden weiterhin
erfolgreich sein,weilwir ständiganneuenLösungsansätzenfür
unsere Unternehmenarbeiten. Im
Sinne unserer Gründerväter wird
derGewerbepark Hohenlohe auch
in zehn oder fünfzehn Jahren das
Sinnbildfür wirtschaftliche Stärke
durch kommunale Einigkeit sein.
Ein moderner, nachhaltiger und
hochinnovativer Lebens- und Arbeitsraum.
www.gewerbeparkhohenlohe.de
ADVERTORIAL
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Innovation aus der Region
Würth Elektronik zählt erneut zu Deutschlands innovativsten Unternehmen
Wer gehört zuden innovativsten
Unternehmen Deutschlands?
Das Wirtschaftsmagazin Capital
und das Statistikportal Statista
geben darauf jedes Jahr eine
datenbasierte Antwort. Für die
aktuelle Studie bewerteten 2785
Innovationsfachleute mehrere
tausend Unternehmen aus 20
Branchen. 503 schafften esauf
die Liste –darunter erneut die
Würth Elektronik Gruppe mit
einer Vier-Sterne-Bewertung
in der Kategorie „Elektronik &
Elektrotechnik, Automatisierungs-
&Messtechnik“.
Die Unternehmensgruppe mit
ihren Hauptsitzen in Waldenburg,
Niedernhall undWaldzimmern
beschäftigt weltweit rund 7300
Mitarbeitende und erzielte 2025
einen Umsatz von 1,06 Milliarden
Euro. Als Teil der Würth-Gruppe ist
siemit drei Unternehmensbereichen
auf verschiedenen Märkten
international aktiv: elektronische
undelektromechanischeBauelemente,Leiterplatten
sowie intelligente
Power- undSteuerungssysteme. Über
23 Produktionsstandorte weltweit
sichern dieVerfügbarkeitauf allen
Märkten. Zugleich ist das Unternehmen
tief in derRegionHohenlohe
verwurzelt –als Arbeitgeber und als
Innovationstreiber.
Besonders sichtbar wird die Innovationskraft
im Bereich der elektronischen
und elektromechanischen
Bauelemente am Standort Waldenburg.Von
hier aus erstrecktsich ein
weltweitesVertriebsnetz mitrund
900 technischen Mitarbeitenden, das
einzigartig im Elektronikmarkt ist.
Im Mittelpunkt stehtdie enge technische
Zusammenarbeit mit Kunden:
vonder ersten Design-Ideebis zur
Serienfertigung. Auch im Hightech
Innovation Center in München entstehenneueLösungen
gemeinsam
mit Hochschulenund Partnern aus
Industrie undForschung. Startups
werden gezielt unterstützt, um
Technologienschneller in die Anwendung
zu bringen –insbesondere
in zukunftsweisenden Bereichenwie
Elektromobilität,intelligenteKomponentenund
digitale Lösungen.
DieAuszeichnung bewertet nicht nur
Produktinnovationen,sondern auch
Prozesse sowieKultur-und Sozialinnovationen.
BeiWürth Elektronik
wird Innovationnicht als isoliertes
Projektverstanden, sondern alsTeil
der gelebten Unternehmenskultur.
Unter dem Leitgedanken „creating
together“ setzt das Unternehmen
auf enge Zusammenarbeitsowohl
internüber Disziplinen hinweg als
auch extern mitPartnern, Kunden
und Startups.
Gerade in einem anspruchsvollen
wirtschaftlichen Umfeld zeigt sich,
wiewichtig diese Haltung ist.
Während viele Unternehmen die
Rahmenbedingungen für Innovation
kritisch bewerten, gestaltet Würth
Elektroniksie aktiv mit –durchOffenheit,
Kooperation und den klaren
Fokus auf zukunftsfähige Lösungen.
Kontakt:
Würth Elektronik eiSos
GmbH &Co. KG
Max-Eyth-Straße 1
74638 Waldenburg
www.we-online.com
VONWALDENBURG
IN DIEWEITE WELT
Würth Elektronik eiSos ist einer der
führenden Hersteller vonelektronischen
und elektromechanischen Bauelementen
für die Elektronikindustrie. VonWaldenburgaus
sindwir in 50 Ländernder Welt
aktiv.Erfolg und Höchstleistungen sind
nur möglich, wenn ein starkesTeam ein
gemeinsames Zielverfolgt.
Innovationsschmiede
in München:
dasHightechInnovation
Center vonWürth Elektronik.
Foto: FloHagena/fotolevel
www.we-online.com
Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279
Gewerbepark Hohenlohe 25
„Wir haben die Geduld verloren“
Das tat doppelt weh: Erst verkündetder neue Vorstandschef vonR.Stahl miserable Ergebnisse für2025–fürdie er nichts kann –und
dann fordern erboste Aktionäreauch noch seinen Rückritt –nach drei Monaten im Amt. VON ANTONIO DE MITRI
War es am Ende dochnichts
mehr als eine Hoffnung?
Als die R.StahlAGam16.
April per Online-Konferenz zur
Vorstellung des Geschäftsberichtes
lud, warklar: Daswürden keine
guten Zahlenfür 2025werden,
die der neue Vorstandschef Claus
Bischoff verkünden würde. Dennoch
war bei Beobachtern zuletzt
die leise Hoffnung aufgekeimt,
dass die Explosionsschutz-Experten
nach allen Turbulenzen endlich
einmal zur Ruhe kommen
würden. ZurErinnerung: Seit Jahren
fordern die externen Aktionäre
die Mitglieder der Gründerfamilie
lautstark auf, sich aus den
Schlüsselpositionen im Aufsichtsrat
zurückzuziehen.Der Vorwurf:
Das Gremium blockiere wichtige
Reformen und stelle sich gegen
eine Erhöhung des Eigenkapitals.
R. Stahl braucht dringend frisches
Geld für Investitionen. Seit
2018kanndas Unternehmen keine
Rendite mehr auszahlen. Und
lagder Kurs im Mai 2014nochbei
46,94 Euro je Aktie, dümpelt sie
inzwischen nur noch bei 13 Euro.
Zuletzt ging es deshalb beim Explosionsschutz-Experten
Schlag
auf Schlag: Mathias Hallmann
räumte zum Jahresende vorzeitig
„Norman
Rentropwäre
durchausbereit,
viel Geld ins
Unternehmen zu
schießen –aber
nur,wennsichdie
Familie aus dem
Aufsichtsrat
zurückzieht.“
Leidensgenossen: Die Vorstände ClausBischoff undTobias Popp mussten Prügel einstecken, AktionärsvertreterEwald
Stephanteilte sie aus –wenn auch widerwillig (v.li.).
Fotos:R.Stahl/privat
seinen Postenals Vorstandsvorsitzender,
wegen unüberbrückbarer
Differenzen mitdem Aufsichtsrat.
Wenige Wochen später musste Peter
Leischner seinen Hut als Aufsichtsratsvorsitzender
nehmen.
Und dann kam der 16. April: Waren
die 2024er-Zahlen schon mau,
so musstenBischoff und sein Vorstandskollege
Tobias Popp nun
eine Bilanz für 2025 präsentieren,
die weiter nach unten wies: Der
Konzernumsatz gab um9,1 Prozent
auf313 Millionen Euro nach.
Bedingt durchdie globale Investitionszurückhaltung
bei den Kunden
sackte der Auftragseingang
um 21 Millionen auf306,5 Millionen
Euro ab.Der Auftragsbestand
verringerte sich um fast fünf auf
90,9 Millionen Euro.
Schmerzlich: Der Free Cashflow,
also das frei verfügbare Geld des
Unternehmens, lag imJahr zuvor
mit14,8Millionen Euro noch
im satten Plus und schloss 2025
bei minus 0,3 Millionen Euro ab.
Verantwortlich hierfür warvor allem,
dass R. Stahl sein Nettoumlaufvermögen
um 5,5 Millionen
Euro aufstocken musste und weitere
13,6 Millionen Euro in Investitionen
geflossen waren. Gleichzeitig
stieg die Nettoverschuldung
auf 34,9 Millionen Euro. „Wir
müssen beim Cashflow unbedingt
an unserer Performance
arbeiten“, schlussfolgerte VorstandschefBischoff.Umden
Engpass
zukompensieren, „mussten
wir unsere Nettoverschuldung erhöhen.“
Diese Situation nannte
er mit Blick auf die kommenden
Jahre „nicht akzeptabel“.
„Nicht akzeptabel“ –dieser Einschätzung
schlossen sich gleich
im Anschluss an die Bekanntgabe
der Zahlen auch die externen
Aktionäre an. Allerdings wohl anders,
als Bischoff sich das ausgemalt
hatte. Denn mit ihrer Kritik
ätztendie Anteilseigner gegen den
Vorstandsvorsitzenden selbst. Investoren,
dieder Präsentation gefolgt
waren, sprachen hinterher
gegenüber dieser Zeitung von einer
„einzigen Katastrophe“. Eine
Quelle, die nicht genannt werden
möchte, erwartete personelle
KonsequenzeninnächsterZeit.
Noch deutlicher wurde Managementberater
Ewald Stephan aus
BergischGladbach, derden Investor
Norman Rentrop bei den Aktionären
vertritt: „IchgebeHerrn
Bischoff keine Chance mehr“,
sagt er der SÜDWEST PRESSE.
Auch nach der Investorenkonferenz
sei nicht klar,wohindie Reise
für R. Stahl gehe, so Stephan.
„Wir haben die Geduld endgültig
verloren.“
Für die bevorstehende Hauptversammlung
im Juni kündigte er
eine geschlossene Vorgehensweise
der externen Aktionäre an. Im
Fokus steht dabei vor allem seit
Jahrendas Konsortium derGründerfamilie.
Sie hat zwar nur 36
Prozent der Anteile, sitzt aber an
Schlüsselstellen im Aufsichtsrat.
Stephan: „Norman Rentrop wäre
durchaus bereit, viel Geld insUnternehmen
zu schießen –aber
nur, wenn sich die Familie aus
demAufsichtsratzurückzieht.“
www.r-stahl.com
ADVERTORIAL
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Ziehl-Abegg ist Trendsetter
Digitale Unternehmenskommunikation: von TikTok bis KI Award
Während viele Industrieunternehmen
noch über digitale
Kommunikation diskutieren,
hat Ziehl-Abegg Fakten
geschaffen. Das Unternehmen
positioniert sich konsequent als
Vorreiter einer zukunftsorientierten,
praxisnahen und mutigen
Kommunikationsstrategie –
und prägt damit Standards weit
über die eigene Branche hinaus.
Sehr oft Dreh- und Angelpunkt:
das Werk imGewerbepark
Hohenlohe.
Ziehl-Abegg verfolgt damit eine
klareLinie: Kommunikation istkein
Nebenprodukt, sondernein strategischerErfolgsfaktor.
StattTrends
abzuwarten, setzt das Unternehmen
eigene Impulse –und etabliert Formate,die
andere erst Jahre später
aufgreifen. „Das passt wunderbar
zu unser Produktphilosophie“,sagt
Vorstandsvorsitzender Joachim Ley (links)
und Social-Media-Experte Felix Beilharz im Gewerbepark
Hohenlohe bei „Social Media für Entscheider“.
Foto: Ziehl-Abegg
Vorstandsvorsitzender JoachimLey.
Bereits im Jahr 2020 betrat
Ziehl-Abeggals eines der ersten
Industrieunternehmendie Plattform
TikTok. Das entwickelte sich schnell
zu einem festen Bestandteilder
Unternehmenskommunikation –mit
hoher Reichweite.
EinJahrspäterfolgteder nächsteSchritt:
Mit internationalen
E-Sports-Turnieren für externe Teilnehmer
erschloss das Unternehmen
2021ein völlig neues Kommunikationsfeld.Die
Verbindung von
Industrie, Gaming undCommunity-Ansprachegiltbis
heuteals
wirkungsvoll.
Seit2023setzt Ziehl-Abegg mit
den jährlich stattfindenden „Social
MediaDays“ein bewusst offenes
Format: Statt eigenerWissensvermittlung
bringt dasUnternehmen
führende Experten,Praktiker und
Referenten zusammen. In zahlreichenWorkshops
erhalten Teilnehmer
aus Mittelstand und Behörden
konkrete Einblicke, direktanwendbare
Strategienund die Möglichkeit
zum intensiven Austausch. Ziehl-
Abegg agiert hierals Plattform und
Impulsgeber –nicht als klassischer
Sender.Die Anmeldung für 2026ist
nochbis Ende Junimöglich.
2024wurde mit dem „AICommunication
Award“ einweiterer
Meilenstein gesetzt. DieAuszeichnung
würdigt innovative Ansätzeim
Einsatz von KünstlicherIntelligenz
in der Kommunikation und schafft
eine Bühne für Best Practices.Die
Einreichungen sind kostenfrei.
Konsequent setzt Ziehl-Abegg
diesenWeg 2026fort: Mit der
neuen Veranstaltungsreihe „Social
Media für Entscheider“ richtet sich
das Unternehmenerstmals gezielt
an Geschäftsführer und Führungskräfte.
Ziehl-Abegg (Künzelsau,
Baden-Württemberg,
schen
Deutschland) gehört zu
den international führenden
Unternehmen im Bereich
der Luft-, Regel- und
Antriebstechnik. Beispiele
für Einsatzgebiete der
Produkte sind Wärme- und
Kälteanlagen oder Reinraum-
und Agraranlagen.
Ein weiterer Bereich sind
elektrische Motoren, die
beispielsweise in Aufzügen
oder medizinischen
Produktionswerken.
Weltweit arbeiten für das
Unternehmen 5.800 Mitarbeiter.
Diese verteilen sich
global auf 17Produktionswerke,
30 Gesellschaften
und 114 Vertriebsstandorte.
Die rund 30.000 Artikel
werden in mehr als 100
Ländern verkauft. Der Umsatz
liegt bei gut 1Milliarde
Euro.
Emil Ziehl hat die Firma
1910 in Berlin als Hersteller
von Elektromoto-
Anwendungen (Computertomographen)
für Antrieb Zweiten Weltkrieg wurde
ren gegründet. Nach dem
sorgen.
der Firmensitz nach Süddeutschland
verlegt. Die
Das High-Tech-Unternehmen
besticht durch eine Ziehl-Abegg SE ist nicht
hohe Innovationskraft. börsennotiert und befindet
Ziehl-Abegg (alle Angaben sich in Familienbesitz.
sind bezogen auf das Jahr
2025) beschäftigt 3.000 Weitere Informationen auf
Mitarbeiter in süddeut- www.ziehl-abegg.de
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seltene Erden. Eine zukunftssichere und
nachhaltige Lösung für moderne
Anwendungen.
26 Firmen &Märkte
Mai 2026 IJahrgang25INr. 279
Braucht die Wirtschaftnoch Fachkräfte?
Bundesweit entspannt sich das Problem, qualifizierte Kräfte zu finden,stattdessen schreitet der Stellenabbau voran.Inder Region
haben einzelne Branchen aber noch hohen Bedarf an geeigneten Kandidaten. Hilfe bieten die Fachkräftetage. VON ADINA BAUER
FachkräftetageimNovember
Der Fachkräftemangel
nimmt ab. Zudiesem Ergebnis
kommt das ifo Institut
nach seiner jüngsten Konjunkturumfrage.
Demnach fehlten
imFebruar nur noch 22,7
Prozent der Unternehmen qualifizierte
Arbeitskräfte. ImOktober
des Vorjahrs waren esnoch
25,8 Prozent. Zudem verschärft
sich derStellenabbau. Dasifo-Beschäftigungsbarometer
sank im
April auf91,3 Punkte (93,4 Punkte
im März). Das ist der niedrigste
Wert seit Mai 2020. „Die geopolitische
Unsicherheit greift auf
die Personalplanungen der Unternehmen
über“, erklärt Klaus
Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen.
Er warnt aber gleichzeitig:
„Der Rückgang beim Fachkräftemangel
darf nichtdarüber hinwegtäuschen,
dass strukturelle
Herausforderungen bestehenbleiben“,
sagt Klaus Wohlrabe. „Die
Alterung der Bevölkerung trifft
auf einen tiefgreifenden technologischen
Wandel –das wird die
Nachfrage nach bestimmtenQualifikationenweiter
verschieben.“
Dochwie sieht die Lage tatsächlich
in der Region aus? Ist hier nach
wie vor ein Fachkräftemangel zu
spüren? Oder hat sich auchvor Ort
die Situation durch die allgemein
schwierige wirtschaftliche Situation
verändert? EinblickegibtFrank
Heinemann, Leiter Operations
&Prokuristen bei Franz &Wach
Personalservices aus Crailsheim.
Er weiß:„Bei den Bedarfsanfragen
durch die Industrie ist ein deutlicher
Rückgang zu bemerken. Dennoch
ist insbesondere im gewerblichen
Fachkräftebereich noch
ein Mangel an geeigneten Kandidaten
vorhanden.“ Hohe Bedarfe
gebe es vor allem in der Logistik,
Eine gute Möglichkeit, qualifizierte Mitarbeiter zu finden, bieten
die FACHKRÄFTETAGE der SÜDWEST PRESSE Hohenlohe am 7.
und 8. November.Auf derMesse in der Arena Hohenlohekönnen
sich Arbeitgeber aus der Region mit Fachkräften, Akademikern
und gut ausgebildetenBerufseinsteigern aus ganz Nordost-Württemberg
und dem angrenzenden bayerischen Raum über Chancen
und Karrieremöglichkeitenaustauschen.Bei der erfolgreichen
Berufs- und Karrieremesse sind nur noch sieben Aussteller-Plätze
frei. Wer dabei sein will, sollte sich also schnell melden. Weitere
Informationen gibt esunter Telefon 07 91 /40 42 60 oder per
E-Mail an messen.sho@swp.de.
Aussteller: Noch gibt es wenigefreie Plätze bei den Fachkräftetagender SÜDWEST PRESSE Hohenlohein
der ArenaHohenlohe. Schnell sein lohnt sich also.
Foto: ThumilanSelvakumaran
und im unter Druck stehenden
Maschinen- und Anlagenbau. Hier
suchten die Firmen allerdings
sehr flexibel in höher qualifizierten
Bereichen und projektorientierten
Aufgaben.
Bei Neueinstellungen sei aber generell
der Trend zur Zurückhaltung
zu spüren. „Dies zeigt sich
vor allem durch Verzögerungen
bis estatsächlich zur Einstellungsentscheidung
kommt“,
erklärt der Experte. Gleichzeitig
würden die Unternehmen in
der Personalauswahl mittlerweile
noch viel genauer darauf achten,
dass der Kandidat von den Qualifikationen
und den erforderlichen
Soft Skills auchwirklichzum Unternehmen
passt.
Mehr Attraktivität als
Arbeitgeber
Auch die Ansprüche der Bewerber
sind allerdings nach wie vor
hoch. Eine wesentliche Veränderung
derPrioritätensieht derPersonalfachmann
im Bereich der
gewünschten Flexibilität von Arbeitszeiten
und der Möglichkeit
zum Home-Office. Auch die Führungs-
und Unternehmenskultur
gewinne an Bedeutung. Insbesondere
durch die Preissteigerungen
der letzten Jahre habe die Höhe
desEinkommens nachwie voreinen
hohenStellenwert.
Um Mitarbeiterzufindenund vor
allem auch langfristig zu binden,
gelte es daher immer, die Attraktivität
des Unternehmens für die
Belegschaft hochzuhalten. „Dies
ist ein komplexer Mix aus vielen
bekannten Teilen, die dazu führen,
dass sich Menschen wohlfühlen.
Dazu gehört unsererMeinung
nachauchein ständiges Beobachten
nicht nur des regionalen Umfeldes,
sondern auch des Markts
bundesweit, eventuell sogar im
europäischen Vergleich“, betont
der Fachmann. Nur so könnten
die Verantwortlichen sich positionieren
und erkennen, wo sie in
Bezug auf dieMitarbeiter-und Bewerbermarkt-Attraktivität
stehen.
Für die Branche der Personaldienstleister
erkennt Heinemann
eine klare Chance in den aktuellen
Entwicklungen: „Wir sehen
tatsächlich künftig eine stärkere
Bedeutung für die meisten Unternehmen
in Deutschland, die
Fähigkeit zu entwickeln, extrem
schnell und agil auf veränderte
Rahmenbedingungen und Auftragssituationen
zu reagieren. Insbesondere
im Bereich Personal.
Hier sind Personaldienstleister als
Partner ein unverzichtbares Instrument
zur erforderlichen Effizienzsteigerung.
Die intensiveren
technischen Entwicklungen und
Möglichkeiten, die wir als Personaldienstleister
mittlerweile anbieten
und weit überdie reine Personalbeschaffung
hinausgehen,
bieten hier vielfältige Ansätze.“
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7. &8.November 2026
Arena Hohenlohe Ilshofen
Veranstalter: SÜDWESTPRESSE Hohenlohe Medienpartner:
Messepartner:
Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279
Firmen &Märkte 27
MadeinGermany ist keinErfolgsgarant
Top-Managerin MarianneHeiß fordert Fokusauf dieThemen, die sich wirklich ändern lassen.
VON ADINA BAUER
Einblicke: MarianneHeißsprach bei den Wirtschaftsjunioren über
eine erfolgreiche Unternehmensführung inZeiten von Transformation
und geopolitischen Dauerkrisen.
Foto:Adina Bauer
Keine Angst, Sie müssen heute
nicht alle frustriert nach
Hause gehen“, mit diesen
Worten beruhigte Marianne Heiß
Mitte April nach circa der Hälfte
ihres Vortrags ihre Zuhörer bei
der VRBank in Schwäbisch Hall.
Eingeladen hatten dieWirtschaftsjunioren
Regionalgruppe Schwäbisch
Hall-Crailsheim zu ihrer
Highlight-Veranstaltung „Jenseits
vomMittelmaß“. Diefrühere Topmanagerin
des US-Kommunikationskonzerns
Omnicom und heutige
Aufsichtsrätin unter anderem
bei der Audi AG, der Porsche SE,
der Palfinger AG, bei Paysafe und
im Beirat bei Ritter Sport sprach
beidiesem Anlass über Wachstum,
Wohlstand –und über den Mut,
Gewohnheiten zu durchbrechen.
Doch zunächst zeichnete die Topmanagerin
und Aufsichtsrätin tatsächlich
ein düsteres Bild: Europa
verliere an Dynamik, Deutschland
an Wettbewerbsfähigkeit – und
vielen Menschen fehle der Glaube
an dieZukunft. Heiß diagnostizierte
eine Vertrauenskrise. Alte Strukturen
funktionierten nicht mehr,
die Weltordnung habe sich verändert.
„Wir müssen alle neu denken,
gestalten und Verantwortung
übernehmen. Es ist Zeit, jetzt zu
handeln“, sagte sie. Wegschauen
seikeine Option mehr.
Ihr Befund fiel klar aus: „Made
in Germany ist kein alleiniger Erfolgsgarant
mehr.“ Konsumenten,
Unternehmen und Beschäftigte
hättenspürbar Vertrauen verloren.
Ohne Vertrauen aber,soHeiß, gebe
es weder Investitionen noch Innovationen.
Europa hinke wirtschaftlich hinterher.
Seit 2018 sei die Wirtschaftsleistung
in der EUdeutlich
schwächer gewachsen als inden
USA und in China; Deutschland
sei innerhalb derG7zum „Sorgenkind“
geworden. Gleichzeitig steige
die Komplexität: Handelszölle, gestörte
Lieferketten, hohe Energieund
Rohstoffpreise sowie immer
neue Berichtspflichten hielten Unternehmen
im Krisenmodus. Viele
Beschäftigte seien von denständigen
Unsicherheiten überdrüssig
und erschöpft.
Hohe Abhängigkeiten bei
Schlüsseltechnologien
Besonders kritisch sieht Heiß Europas
Abhängigkeit in Schlüsseltechnologien.
Rund 80 Prozent
derimAlltagund in Unternehmen
genutzten Technologien stammten
aus den USA oder China. Bei
Cloud-Lösungen, Künstlicher Intelligenz
und Halbleitern liege Europa
zurück. Viele Start-ups wanderten
mangels Risikokapital ab.
Zwar habe der Draghi-Bericht die
Investitionslücke in Europa auf
rund 800 Milliarden Euro jährlich
beziffert und zentrale Handlungsfelder
benannt. „AberimAnschluss
ist höchstens das Bewusstsein gestiegen.
Wir sind nicht insHandeln
gekommen“,bedauerte Heiß.
Als warnendes Beispiel führte sie
Chinas Autoindustrie an. Dort
habe sich in kurzer Zeit ein hochagiles
Ökosystem mit zahlreichen
Marken entwickelt –unterstützt
durch massive Investitionen in
KI, Quantencomputing und den
Zugang zu wichtigen Rohstoffen.
„Viele der chinesischen Hersteller
sind erst Ende der 90er und in
den 2000er Jahren gegründet worden
und agieren wie Start-ups –
schnell, anpassungsfähig. Europäische
Industrien sind oft 80 Jahre
und älter.Eine solche Kultur zu
drehen, dauert.“
Wasalsotun? Heißriet Führungskräften
und Unternehmen, sich
auf den „Circle of Control“zukonzentrieren
–also auf das, was sie
direkt steuern oder zumindest beeinflussen
können. In einer unsicheren
Welt gelte es, agil und
schnellzunavigieren. Wichtig seien
eine konsequent agile Ausrichtung
von Strukturen, Kultur und
Prozessen sowie eine klare Vision.
Führung brauche radikalen Fokus,Ausdauer
und vor allem Umsetzungsstärke.
Schnelle, fundierte Entscheidungen
seien ebenso nötig wie kürzere
Entscheidungswege, mehr Flexibilität
und transparente Kommunikation.
„Culture eatsstrategy for
breakfast“, zitierte Heiß den Managementberater
Peter Drucker.
Strategien könnten nur dann wirken,
wenn die Unternehmenskultur
den Wandel auch trage. Als Beispiele
nannte sie den Kulturwandel
bei Microsoft unter Satya Nadella
und die Neuaufstellung des
Leverkusener Konzerns Bayer unter
Bill Anderson.
Führung in der Krise beginne bei
der eigenen Person, betonte Heiß.
Resilienz sei Pflicht, Druck dürfe
nicht einfach an die Belegschaft
weitergegeben werden. Teams
müssten befähigt, Neugier gefördert
und Zielbilder klar kommuniziert
werden. Oft seien es schon
kleine Eingriffe mit großer Wirkung.
„Als ich CEO wurde habe
ich alle Jour fixeabgesagt und beschlossen,
dass interne Meeting
nur noch 30 Minuten dauern. Dadurch
wurden wieder viele Kapazitäten
für das Kerngeschäft frei“,
gabsie ein Beispiel.
Chancen den Wandel
zu gestalten
Trotz aller Warnungen wollte Marianne
Heiß den Abend eben nicht
pessimistisch enden lassen. Sie bezeichnete
sich als „realistischoptimistisch“
und erklärte: „Ich finde
es immer spannend mit Herausforderungen
umzugehen. Sie bieten
auch große Chancen den Wandel
mitzugestalten.“ Europa verfüge
über starke Marken, eine leistungsfähige
Industrieund einen großen
Binnenmarkt. Wasjetzt fehle, seien
mehr Kapital, weniger Bürokratie
und vor allem mehr Tempo. Daher
entließ sieihr Publikum mit einer
klaren Handlungsempfehlung:„In
Zeiten von Krisen ist speed to action
gefragt. Also gehen Sie heute
nach Hause und überlegen, was
Sie gleich morgen ändern wollen.“
www.wjhn.de
„Die wichtigste Ressource der Welt sindDaten“
IHK-Frühjahrsempfang:Schwarz-Digits-Chef Rolf Schumann gibt Einblickeindie Entwicklungen rund um KI.
VON ADINA BAUER
Mit einem augenzwinkernden
Rückblickauf einBewerbungsgespräch
brachte
Rolf Schumann ein zentrales
Problem auf den Punkt: Als er
einst offen von seinem spektakulär
gescheiterten Start-up berichtete
–inklusive Millionenverlust
und „Fail-Fast“-Mentalität –reagierte
sein Gegenüber vor allem
mit Schweigen. Das erklärte der
Schwarz-Digits-Chef vergangenen
Woche beim IHK-Frühjahrsempfang
als ein Sinnbild: Deutschland
fehle der Mut zumRisiko.
Dabei seien die Voraussetzungen
hervorragend.„Wir habenallesin
der Hand: Talent, Wissen, Daten.
Wirbrauchen vorgar nichts Angst
zu haben“, so der CEO in seinem
launigen Vortrag. Dennoch wirke
das Land oft wie gelähmt. „Andere
treten laut auf, wir bleiben stehen.
Dabei müssen wir wieder an
uns glauben.“
Aus seiner Sicht liegt die größte
Herausforderung nicht primär in
der Technologie. Vielmehr fehlees
an der Bereitschaft, Risiken einzugehen
und bestehende Denkmuster
zu hinterfragen. ImZentrum
seiner Argumentation steht einParadigmenwechsel:
Die wichtigste
Ressource der Zukunft ist nicht
mehr Öl, sondern Daten. Künstliche
Intelligenz spiele dabei zwar
„Wir brauchen
vorgar nichts
Angst zu haben.“
eine zentrale Rolle, sei jedoch letztlich
nur ein Tool, also ein Werkzeug.
„Daten bilden die Grundlage
für Erkenntnisse, Innovationen
und letztlich für individuelle Freiheit
und Selbstbestimmung“, betonte
Schumann.
Welche Benefits datengetriebene
Geschäftsmodelle konkret bringen
können, zeigte er am Beispiel der
Lidl-App. Kunden stellen hier ihre
Datenzur Verfügung und erhalten
im Gegenzug personalisierte Angebote.
Darauskann das Handelsunternehmen
wertvolle Erkenntnisse
gewinnen –etwa darüber, warum
Kunden bestimmte Artikel lieber
beim Wettbewerber kaufen. Und
die Entwicklung geht noch weiter:
KI trifft zunehmend eigenständige
Entscheidungen. In Supermärkten
prognostizieren KI-Agenten Milliarden
Entscheidungen pro Nacht,
etwa zur Warenverfügbarkeit. Das
reduziert Kosten, verhindert leere
Regaleund optimiertLieferketten.
Gesprächspartner: DerCo-CEO vonSchwarz-Digits tauschte sich im Anschluss an seineRedemit IHK-
Hauptgeschäftsführerin ElkeDöring undIHK-Präsidentin KirstenHirschmann (re.)aus.
Foto: Adina Bauer
SOUVERÄNITÄT Neben allden
Chancen rückte Schumann auch
die Cybersicherheit verstärkt in
den Fokus. Dass Anthropic seine
neueste KI-Version zurückgezogen
habe, nachdem klar war, dass damit
alle Verschlüsselungen inwenigen
Minuten geknackt werden
können, nutzte Schumann alsZeichen,
wie weit KI schon ist. Umso
wichtiger sei digitaleSouveränität.
„Ich binein Fanvon unserem Datenschutz,
nur nicht von der damit
verbundenen Bürokratie“, betonte
derFachmann. DieSchwarz-
Gruppe trägt dem Bedürfnis nach
Schutz der eigenen Daten Rechnung,
indem sie beispielsweise
von Microsoft zuGoogle gewechselt
ist. Nur Google wollte akzeptieren,
dass alle Daten inEuropa,
verschlüsselt und vor dem Zugriff
Drittergeschützt bleiben.
Insgesamt habe Deutschland Talente,
seistark. „Das istder Grund,
warum wir bei Schwarz hier Geld
verbuddeln“, meinte Schumann
mit Blick auf das neue Rechenzentrum
der Unternehmensgruppe,
dass aktuell in Brandenburg
entsteht. Seine zentrale Botschaft
war klar: Deutschland und Europa
haben alle Voraussetzungen, um
im digitalen Zeitalter erfolgreich
zu sein. Was fehlt, ist nicht Technologie,
sondern Mut, Geschwindigkeit
und der Willen zur Umsetzung.
Oder wie Schumann es formuliert:
„Wirhalten alles in unseren
eigenen Händen–wir müssen
nur an uns glauben, dann werden
wir auch nicht als Verlierer untergehen.“
www.ihk.de/heilbronn-franken
28 Firmen &Märkte
Mai 2026 IJahrgang25INr. 279
Mit MutundAusdauer
Der Metallbaubetrieb XP Steffen aus RotamSee feierte kürzlichsein 25-jährigesBestehen.Seit 1991entwickelte sichdas Unternehmen
vom Ein-Mann-Betrieb zu einem dergrößten Metallbauer in der Umgebung. VON MARIUS STEPHAN
Als Marcus Steffen im Jahr
1991 von Halle an der Saale
nach RotamSee-Reubach
kam, war vom heutigen Markenzeichen
und Spitznamen „XP“
noch nichts zu sehen. Im Gegenteil.
Der damals 22-jährigegelernte
Maschinen- und Anlagenbauer
mit Spezialisierung für Waggonbau,
heuerte bei einer Baufirma
an und übernahm dortdie Schlossereiabteilung,
die sich um die
Baumaschinen und den Fuhrpark
kümmerte. Nebenbei betrieb er
in seiner privaten Garage Metallbau.
„Ich habe damals angefangen,
Metallgeländer zu bauen“,
erinnert sich der heute 57-jährige
Unternehmer. Einige Zeit später
folgte die Anmeldung im Nebengewerbe.
Das Büro befand sich,
wie so oft bei Neugründungen,im
Wohnhaus, das Steffen mit seiner
Familie bewohnte. Mit pfiffigen
Ideen, zum Beispiel Unterlegplatten
aus Riffelblechfür Kaminöfen,
verdiente sich derUnternehmer
seine ersten Sporen. Steffen
lieferte gute Arbeit ab, die Aufträge
wurden größer. „Irgendwann
kam der erste Fassadenbau dazu
und Geländer waren auch immer
ein Thema.“
Neubau: Im Jahr 2024 fassteMarcusSteffen denBetrieb in Rotam
See zusammen.
Fotos: XP Steffen
Das Ein-Mann-Unternehmen
wuchs so weit, dass erimJahr
2012 den Sprung in die Selbstständigkeit
wagte. „Aus der Garage
heraus habe ich meine erste
Produktionshalle in Reubach angemietet“,
erzählt er. Das Wachstum
ging weiter. 2018 beschäftigte
Steffen vier Mitarbeiter.
Familienunternehmen: Gina,Heike, Melissa, Marcus –genanntXP
–undLea Steffen (v.li.).
MARKENZEICHEN Zunächst
firmierte das junge Unternehmen
unter „Marcus Steffen Metallbau“.
Der auffällige spätere Firmenname
„XP Steffen“ hat seine eigene
Geschichte. Mit einem Freund
überlegte Marcus Steffen immer
wieder,wie er sein Logo „etwasfetziger“
gestalten könne. „Nach einer
Kiste Bier hatte mein Kumpel
die Idee: XP Steffen. Ich fragte,
was das denn bedeuten solle
und er sagte: ,Gar nichts, aber
es bleibt im Kopf`“, schmunzelt
der Unternehmer. Die Inspiration
kamdamals vomKennzeichen
des Firmenvans: Dieser trug zwischen
den Buchstaben des Zulassungsbezirks
und den Ziffern zufällig
„XP“ in derMitte. Heute haben
sich die beiden Buchstaben
so eingeprägt, dass „XP“ für Marcus
Steffen selbst zum Spitznamen
wurde.
Auch unternehmerisch ging die
Erfolgsgeschichte weiter: 2020
übernahm Steffen einen Metallbaubetrieb
in Mulfingen. Da das
Gebäude dort zunächst auf fünf
Jahre gemietet war, schaute sich
der Unternehmer neben dem laufenden
Betrieb nacheinem Grundstück
um, welcheserimGewerbegebiet
RotamSee fand.
NEUBAU „Die ersten Planungen
begannen schon 2021“, sagt
Steffen. Es sollten noch vier Jahre
vergehen, bis das Unternehmen
in den Neubau einziehen
würde. Ende 2024 war esdann
so weit: 1500 Quadratmeter Produktionsfläche
stehen XP Steffen
heute zur Verfügung, ergänzt
durch450 Quadratmeter Bürofläche.„Das
Grundstück bietet sogar
nochPlatz für eine Erweiterung“,
erzählt Steffen. 23 Mitarbeiter beschäftigt
der Unternehmer, vier
davon sind Familienangehörige.
„Meine Familie stand immer
hinter mir, wenn ich etwas Neues
plante und auch die Mitarbeiter
zogen immer mit“, ist Steffen
dankbar. Auch die Sparkasse
Schwäbisch Hall-Crailsheim erwähnt
er,„ohne diehättenwir das
nicht geschafft“. Sein Unternehmen
gehört heute zu den größeren
Metallbauern in der Region.
Über 100 Tonnen Material verarbeiten
Steffen und sein Team jedesJahr.
Neben Geländern und dem Treppenbau
hat XP Steffen sich mit
dem Metallbau für Industriegebäude
einweiteresStandbein aufgebaut.
Das Unternehmen fertigt
beispielsweise Trennwände in
Sandwichbauweise und montiert
diese vor Ort. Mitunter kommen
auch Aufträge aus dem gesamten
Bundesgebiet herein, freut sich
Steffen, dermit seinem„großartigen
Team“ jede Herausforderung
meistern will. Überhaupt ist ihm
das Zwischenmenschliche wichtig
–mit seinem Team wie auch der
Gemeinschaft im Ort. Und auch
für dieZukunft hat derUnternehmernocheinige
Ideen in petto.
JUBILÄUM Das 25-jährige Bestehen
feierte das Unternehmen mit
einem gut besuchten Tag der offenen
Tür, bei dem Besucher einen
Blick hinterdie Kulissen werfenkonnten.
Zudem wurdenlangjährige
Partner und Wegbegleiter
bereits zuvorzueinem Galaabend
geladen.
www.xp-steffen-metallbau.de
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IHR EFFIZIENZ- UND KLIMAPARTNER
Die Steuerliche Forschungszulage (FZul)
hilft Unternehmen beiIhren Forschungs- &Entwicklungsaktivitäten(F&E)
F&E sind zentral für Wachstum und Innovation,
bringen aber hohe Kosten mit
sich. Die steuerliche Forschungszulage
(FZul) der Bundesregierung unterstützt
Unternehmen aller Größen und Branchen,
indem sie die Finanzierung von F&E-Projekten
erleichtert.
Im Gegensatzzuklassischen Förderprogrammen
wird die FZul direkt steuerlich geltend
gemacht und bietet entscheidende, attraktive
Vorteile:
SIE garantiert Unternehmenbei Erfüllungder
Voraussetzungen einen gesetzlichen
Anspruch auf Förderung –ohne Wettbewerbsverfahren
oder Risiko einer Ablehnung.
SIE wird direkt mitder Einkommen-oderKörperschaftsteuer
verrechnet und entlastet
sofort die Liquidität. Verlustbringende
Unternehmen(z. Bsp. Start-upso.Wachstumsfirmen)
erhalten die Zulage als
direkteAuszahlungvom Finanzamt, auch
ohne Steuerlast.
SIE überzeugt durch ein schlankes, unbürokratisches
Verfahren, steht allen Unternehmen
offenund istjederzeit beantragbar.
SIE ist vollständig digital zubeantragen –
von der Bescheinigung der Forschungsaktivität
bis zum Förderantrag beim
Finanzamt.
Martin Werani
Geschäftsführer
SIE ermöglicht es Unternehmen, bereits laufende
oder abgeschlossene Forschungsprojekte
bis zuvier Jahre rückwirkend
fördern zulassen. So können getätigte
Investitionen refinanziert und Mittel für
neue Projekte freigesetztwerden.
Welche Ihrer F&E-Projekte und welche Ihrer
Kosten zu welchen Konditionen förderfähig
sind, ermitteln wir gerne gemeinsam mit
Ihnen. Wir begleiten Sie dabei im gesamten
Antragsprozess, prüfen auch alternative Fördermöglichkeiten
fürIhren optimalenFörderwegund
um dasvolle Förderpotenzial auszuschöpfen.
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Erstberatung
Von der Analyse über die Beratung bis zur
Umsetzung.
Wir unterstützen Sie langfristig, nachhaltig
undzukunftsorientiert-inIhrem Sinne.
IHR EFFIZIENZ- &KLIMAPARTNER
Energiewelt-info GmbH
Marktplatz 10
97980 Bad Mergentheim
Telefon 0 7931/9687910
Fax 0 7931/9687929
E-Mail: info@energiewelt-info.de
Internet: www.energiewelt-info.de
Technik im Wandel
Arnold Umformtechnik übersetzt technologische Vielfalt,steigende
Anforderungen undregulatorischen Druckinserienfähige Lösungen.
Die Automobilindustrie befindet
sich mitten in der
größten Transformation
ihrer Geschichte. Elektrische Antriebe,
Hybridkonzepte undklassische
Verbrenner existieren parallel
–und erhöhen die technische,
wirtschaftliche und regulatorische
Komplexität erheblich. Für Zulieferer
bedeutet das: Sie müssen unterschiedliche
Technologiewelten
gleichzeitig beherrschen.
„Transformation bedeutet für uns
nicht Entweder-oder, sondern das
gleichzeitige Beherrschen unterschiedlicher
Welten. Wir müssen
Lösungen entwickeln, die in hybridenKonzepten
ebensofunktionieren
wie in rein elektrischen Plattformen“,
erklärt Mario Metzger,
Geschäftsführer von Arnold Umformtechnik.
Das Unternehmen aus Forchtenberg
begegnet dieser Entwicklung
mit einem klaren Ansatz: Verbindungstechnik
wird nicht isoliert
betrachtet, sondern als integraler
Bestandteil funktionaler Systeme.
Gerade in elektrifizierten Fahrzeugen
entscheidet sie über Sicherheit,
Effizienz und Lebensdauer.
Drei zentrale
Anwendungsfelder
Systemisch: Mit dem Competence Center iFastverfolgt Arnold einen
ganzheitlichenAnsatz fürelektrische Kontaktverschraubungen. Foto: Arnold
In Hochvoltsystemen spielen mechanische
Verbindungen eine
Schlüsselrolle. Bereits kleinste
Übergangswiderstände beeinflussen
die Leistungsfähigkeit. Gleichzeitig
müssen Verschraubungen
über tausende Ladezyklen, Vibrationen
und thermische Wechsel
stabil bleiben. Anforderungen an
Dichtheit und technische Sauberkeit
steigen.
Auch inInverter- und Leistungselektroniksystemen
sind stabile
und saubere Verbindungen essenziell.Kleinste
Partikel können das
EMV-Verhalten stören. Prozesssicherheit
entsteht durch funktionale
Geometrien, integrierte Elemente
und dokumentierte Montageprozesse.
Im Leichtbau treffen unterschiedliche
Materialien wie Aluminium
und Stahl aufeinander. Verbindungslösungen
müssen hier mechanisch
belastbar, korrosionsbeständig
und montagefreundlich
sein.
Mit dem Competence Center iFast
verfolgt Arnold einen ganzheitlichen
Ansatz für elektrische Kontaktverschraubungen.
Im Fokus
stehen Leitfähigkeit, Sauberkeit
und Dichtheit. Ergänzt wird
dies durch umfassendes Engineering
–von Simulation und Auslegung
über Prüfverfahren bis zur
Prozessüberwachung.Zielsindbelastbare
Daten, stabile Prozesse
und nachvollziehbare Nachweise
für OEMs.
Regulatorik als
Innovationstreiber
Euro 7, EU-Batterieverordnung
und steigende Anforderungen an
Rückverfolgbarkeit erhöhen den
Druck auf Hersteller und Zulieferer.
Gleichzeitig eröffnen sie
Chancen für Unternehmen, die
Qualität und Validierung systematisch
beherrschen.
Arnold versteht sich dabei als
Partner über den gesamten Produktlebenszyklus
hinweg – von
derEntwicklung biszur Serie. Verbindungstechnik
wird so zum entscheidenden
Enabler moderner
Mobilitätskonzepte. pm
www.arnold-fastening.com
Mai 2026 I Jahrgang 25 I Nr. 279
Handelsregister 29
Neueintragung
HRB 804431
Wind Möbisburg Reset GmbH. Sitz
verlegt; nun: Schwäbisch Hall. Geschäftsanschrift:
Herdegert 7, 74523
Schwäbisch Hall. Beteiligungen an
Unternehmen und anderen Vermögensgegenständen
einschließlich
Grundbesitz zu halten und zu verwalten.
25.200,00 EUR. Geschäftsführer:
Schmidl, Ulf, Lohra, *21.10.1960
Geschäftsführer: Pfefferle, Bernd,
Schwäbisch Hall, *06.06.1975 einzelvertretungsberechtigt.
Gesellschaft mit
beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag
vom 05.04.2001. Die Gesellschafterversammlung
vom 29.10.2025 hat
die Änderung des Gesellschaftsvertrages
in § 2 (Sitz) beschlossen. Der Sitz ist
von Mettmann (Amtsgericht Wuppertal
HRB 23698) nach Schwäbisch Hall
verlegt.
HRB 804542
El Chipote UG (haftungsbeschränkt)
Sitz verlegt; nun: Dörzbach. Neue
Geschäftsanschrift: Laibacher Weg
9, 74677 Dörzbach. Die Gründung
neuer Unternehmen, das Halten von
Beteiligungen, Marken, Lizenzen und
Patenten, die Entwicklung und der Bau
von Prototypen zur Marktanalyse und
Marktvorbereitung. 1.000,00 EUR.
Geschäftsführer: Korn, Sven, Dörzbach,
*09.02.1979 mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gesellschaftsvertrag vom 09.11.2020.
Die Gesellschafterversammlung vom
03.02.2026 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages
in Ziffer 1 (Sitz) beschlossen.
Der Sitz ist von Grünwald,
Landkreis München, (Amtsgericht
München HRB 261510) nach Dörzbach
verlegt.
HRB 804587
Rott 25 GmbH Zweiflingen. Änderung
der Geschäftsanschrift: Klingenäcker
2, 74639 Zweiflingen. Der
Erwerb, das Halten und Verwalten,
insbesondere die Vermietung von Immobilien
im eigenen Namen auf eigene
Rechnung. 26.000,00 EUR. Geschäftsführer:
Schweinle, Sigrid, geb. Krumpe,
Zweiflingen, *24.09.1960 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gesellschaftsvertrag vom 16.04.2024.
Die Gesellschafterversammlung vom
09.02.2026 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages
in § 1 (Firma, Sitz)
beschlossen. Der Sitz ist von Neustadt
bei Coburg (Amtsgericht Coburg HRB
7283) nach Zweiflingen verlegt.
HRB 751600
Pat‘s UG (haftungsbeschränkt)
Kirchberg an der Jagst. Neue Geschäftsanschrift:
Poststraße 12, 74592
Kirchberg an der Jagst. Der Betrieb
eines Restaurants, Imbiss und Bar, insbesondere
die Zubereitung und der
Verkauf von Bürgern sowie weiteren
Speisen und Getränken. 500,00 EUR.
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam
oder ein Geschäftsführer mit einem
Prokuristen. Geschäftsführer: Drescher,
Patricia, Ilshofen, *23.06.1997 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Geschäftsführer: Dietrich, Margit Stefanie,
Ilshofen, *30.09.1983 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gesellschaftsvertrag vom 21.10.2024.
Die Gesellschafterversammlung vom
27.02.2026 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages
in § 1 Abs. 2 (Sitz)
beschlossen. Der Sitz ist von Ilshofen
(Amtsgericht Stuttgart HRB 796856)
nach Kirchberg an der Jagst verlegt.
HRB 751632
one3 Operations GmbH Weikersheim.
Änderung der Geschäftsanschrift:
Hauptstraße 20, 97990 Weikersheim.
Der Betrieb von Elektroladestationen
mit Sanitär-, Aufenthalts- und Shopbereich,
die temporäre Vermietung von
Shopflächen, der Handel mit Konsumgütern
wie Dekoartikel, Accessoires und
Delikatessen sowie weiteren ähnlichen
Konsumgütern des privaten Bedarfs,
die Erbringung betriebswirtschaftlicher
Beratungsleistungen, Erbringung
infrastruktueller und technischer Facility-Management-Dienstleistungen.
25.100,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer
bestellt, vertritt er allein. Sind
mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten
zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer
mit einem Prokuristen.
Geschäftsführer: Arnold, Marc Alexander,
Weikersheim, *13.09.1981 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Geschäftsführer: Weltz, Markus Alexander,
München, *08.05.1992 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gesellschaftsvertrag vom 14.07.2025
mit Änderung vom 28.08.2025. Die
Gesellschafterversammlung vom
06.11.2025 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages
in § 1 (Firma, Sitz)
beschlossen. Der Sitz ist von München
(Amtsgericht München HRB 304099)
nach Weikersheim verlegt.
HRB 751670
one3 Construction GmbH. Sitz verlegt;
nun: Weikersheim. Änderung der
Geschäftsanschrift: Hauptstraße 20,
97990 Weikersheim. Die Beratung,
Projektierung, Planung, Vertrieb, Verkauf
und Errichtung von Tief- und
Hochbauprojekten, insbesondere von
Modulbauten sowie von Infrastruktur
zum Laden von Elektrofahrzeugen und
die Erbringung von Leistungen auf dem
Gebiet der Architektur, vorrangig die
Planung und Betreuung von Bauvorhaben
in allen Leistungsphasen gemäß
HOAI und der Erwerb, die Anmietung
oder Anpachtung von Grundstücken
sowie deren Vermietung oder Verpachtung
an Dritte. 25.100,00 EUR. Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er
allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,
vertreten zwei gemeinsam oder ein
Geschäftsführer mit einem Prokuristen.
Geschäftsführer: Weltz, Markus Alexander,
München, *08.05.1992 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Geschäftsführer: Arnold, Marc Alexander,
Weikersheim, *13.09.1981 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gesellschaftsvertrag vom 14.07.2025
mit Änderung vom 28.08.2025. Die
Gesellschafterversammlung vom
06.11.2025 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages
in § 1 (Firma, Sitz)
beschlossen. Der Sitz ist von München
(Amtsgericht München HRB 304100)
nach Weikersheim verlegt.
HRB 804571
Fugg the Rugg Development UG
(haftungsbeschränkt) Öhringen.
Geschäftsanschrift: Wintergasse 11,
74613 Öhringen. Die Entwicklung
der Kryptowährung „Fugg the Rugg“
sowie Erbringung von damit verbundenen
Beratungsdienstleistungen, ausgenommen
genehmigungspflichtige
Tätigkeiten. 1,00 EUR Ist nur ein Geschäftsführer
bestellt, vertritt er allein.
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,
vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer:
Groza, Dimitri Thomas, Öhringen,
*14.07.1998 mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
HRB 804671
Immo-Vibe UG (haftungsbeschränkt)
Bretzfeld. Geschäftsanschrift: Öhringer
Straße 5, 74626 Bretzfeld. Kauf, Verkauf
und Vermietung von Immobilien
und Grundstücken. Projektentwicklung,
einschließlich Neubau, Renovierung
und Umnutzung von bestehenden
Immobilien. 1,00 EUR. Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er
allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer:
Dayan, Kaan Elias, Bretzfeld,
*05.08.2005 mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
HRB 751665
QQ Miteinander gGmbH Bad Mergentheim.
Geschäftsanschrift: Cronbergstraße
6, 97980 Bad Mergentheim.
Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich
und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
Zweck der Gesellschaft sind insbesondere:
- die Förderung des Sports (§
52 Abs. 2 Nr. 21 AO) - die Förderung
der Jugendhilfe (§ 52 Abs. 2 Nr. 4 AO)
- die Förderung von Kunst und Kultur
(§ 52 Abs. 2 Nr. 5 AO) - die Förderung
der Erziehung und Volksbildung (§ 52
Abs. 2 Nr. 7 AO) - die Förderung von
Umweltschutz (§ 52 Abs. 2 Nr. 8 AO)
Der Satzungszweck wird insbesondere
verwirklicht durch: - die Durchführung
und Förderung von offenen, niedrigschwelligen
Bewegungs- und Sportangeboten
mit pädagogischer Zielsetzung
für die Allgemeinheit, insbesondere für
Kinder, Jugendliche und sozial benachteiligte
Gruppen, zur Förderung der
körperlichen Entwicklung, der sozialen
Kompetenz und der Gesundheitsbildung
(z. B. Betrieb oder Unterstützung
eines öffentlich zugänglichen Kletteroder
Bewegungsangebots), - die Durchführung
von kulturellen und musikalischen
Bildungsangeboten, insbesondere
gemeinschaftlich organisierter Chor-,
Musik- und Kulturprojekte, die der
kulturellen Bildung, der künstlerischen
Betätigung und der Teilhabe an Kunst
und Kultur dienen und allen Bevölkerungsgruppen
offenstehen, - die Organisation
von gemeinnützigen Bildungsund
Informationsveranstaltungen zu
Themen der nachhaltigen Entwicklung,
des Umwelt- und Ressourcenschutzes
sowie des verantwortungsvollen Konsums,
insbesondere durch pädagogisch
begleitete Tausch- oder Second-Hand-
Formate, bei denen keine privaten
Gewinne erzielt werden und etwaige
Erlöse ausschließlich den satzungsmäßigen
Zwecken der Gesellschaft zufließen,
- die ideelle und materielle Unterstützung
von Einrichtungen der offenen
Kinder- und Jugendarbeit, insbesondere
Jugendhäusern und vergleichbaren Initiativen,
zur Förderung der Jugendhilfe,
der Erziehung und der sozialen Integration
in der Region, - die Durchführung
von Bildungs-, Beteiligungs- und
Qualifizierungsformaten mit fachlicher,
pädagogischer oder kultureller Zielsetzung,
die der Förderung von Erziehung,
Jugendhilfe, kultureller Bildung und
ehrenamtlichem Engagement dienen,
insbesondere durch Workshops, projektbezogene
Arbeitsgruppen, kulturelle
Bildungsangebote sowie generationenübergreifende
Lern- und Austauschformate,
bei denen die Vermittlung von
Wissen, Kompetenzen und gesellschaftlicher
Verantwortung im Vordergrund
steht. 25.000,00 EUR Ist nur ein Geschäftsführer
bestellt, vertritt er allein.
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,
vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer
mit einem Prokuristen.
Geschäftsführer: Rücker, Bernd, Bad
Mergentheim, *30.03.1980 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Geschäftsführer: Dietz, Katharina
Anna, Bad Mergentheim, *15.05.1982
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit
sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
HRB 751618
Franken Hydro GmbH Bad Mergentheim.
Geschäftsanschrift: Dr. Hofmann-Straße
14, 97980 Bad Mergentheim.
Der Anlagenbau und technische
Dienstleistungen insbesondere für Wasserkraftanlagen,
Beratung und Handel
mit Verbrauchsmaterialien für Wasserkraftanlagen
sowie Planung und Betrieb
von Wasserkraftanlagen und diesen
Zwecken Dienliches. 25.000,00 EUR
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten sie gemeinsam.
Geschäftsführer: Saile, Frank, Würzburg,
*15.02.1994 mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
HRB 804432
NewVista PV Jagstberg Verwaltungs
GmbH Mulfingen. Geschäftsanschrift:
Poststraße 32, 74673 Mulfingen. Die
Übernahme der persönlichen Haftung
und die Geschäftsführung als Komplementärin
der NewVista PV Jagstberg
GmbH & Co. KG sowie die Vornahme
aller hiermit im Zusammenhang stehenden
Geschäfte. 25.000,00 EUR Ist
nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder
ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.
Geschäftsführer: Bauer, Marcel
Andre, Weikersheim, *24.11.1991 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich
Das Handelsregister wird präsentiert von:
200 Mitarbeiter mit
100 Schreibtischen.
Wie geht das?
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Mainklinger Straße 2 74586 Frankenhardt 07959 92991-0
im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Geschäftsführer: Fricke, Jürgen,
Weikersheim, *10.04.1957 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Geschäftsführer: Fricke, Felix, Weikersheim,
*12.07.1996 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung.
HRB 751704
Fox Fenster GmbH Frankenhardt.
Geschäftsanschrift: Lange Straße 18,
74586 Frankenhardt. Handel von Fertigbauteilen.
25.000,00 EUR. Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam
oder ein Geschäftsführer mit einem
Prokuristen. Geschäftsführer: Strebel,
Michael, Neustadt, *07.01.1977 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Geschäftsführer: Schmidt, Steffen Tobias,
Frankenhardt, *01.04.1984 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
HRB 804378
BDMK Elektrotechnik GmbH Künzelsau.
Geschäftsanschrift: Michelangelostraße
8, 74653 Künzelsau. Die
Ausführung von Elektroinstallationen,
insbesondere AC-Anschlüsse für Photovoltaikanlagen,
Installation von Wallboxen,
Durchführung von E-Checks,
Kundendienst und allgemeine Elektroinstallationen.
25.500,00 EUR Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er
allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder
ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.
Geschäftsführer: Burdulea, Emil
Dragos, Kupferzell, *22.12.1998 mit
der Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Geschäftsführer:
Kal, Omar, Künzelsau, *05.09.1988
mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Geschäftsführer:
Alarr, Mohammad, Neuenstein,
*20.01.1992 mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
HRB 804693
D. Bechtel Verwaltungs GmbH Bretzfeld.
Geschäftsanschrift: Edelmannstraße
32, 74626 Bretzfeld. Erwerb und
Verwaltung von Beteiligungen an Handelsgesellschaften
sowie die persönliche
Haftung und Geschäftsführung bei
diesen, insbesondere die Beteiligung als
persönlich haftende, geschäftsführende
Gesellschafterin an der BW Projekt und
Service GmbH & Co. KG in Bretzfeld.
25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer
bestellt, vertritt er allein. Sind
mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten
sie gemeinsam. Geschäftsführer:
Bechtel, Daniel Johannes, Bretzfeld,
*15.02.2002 mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
HRB 751536
Koc Construction GmbH Crailsheim.
Geschäftsanschrift: Sophie-Scholl Straße
2, 74564 Crailsheim. Der Neubau
und die Sanierung von Wohn- und Gewerbebauten
als Generalunternehmer
sowie der Handel mit Baustoffen. Ausgenommen
sind Handwerkstätigkeiten
im Sinne der Handwerksordnung und
Tätigkeiten, die eine Erlaubnis gem. §
34 c GewO bedürfen. Weiterer Gegenstand
ist der Export und Import und
Handel mit Maschinen aller Art, insbesondere
von Landmaschinen sowie
der Export und Import und Handel
mit Waren aller Art, insbesondere von
Lebensmitteln und Textilien. 50.000,00
Kaufen Mieten
Service
Fleet-
Management
EUR Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,
vertritt er allein. Sind mehrere
Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei
gemeinsam oder ein Geschäftsführer
mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:
Sarikoc, Ali, lstanbul - Beylikdüzü
/ Türkei, *24.08.1972 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Einzelprokura mit der Ermächtigung
zur Veräußerung und Belastung von
Grundstücken: Koc, Mustafa, Crailsheim,
*07.11.1968 Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
HRB 804604
WP8 Hohenlohe GmbH Weißbach.
Geschäftsanschrift: Schlössle 1, 74679
Weißbach. Stromerzeugung durch erneuerbare
Energien, unter anderem
durch den Betrieb von Windkraftanlagen,
sowie Stromverkauf und Handel
mit Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer
Energien, Handel, Import, Export
und Dienstleistungen. 25.000,00 EUR.
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten sie gemeinsam.
Geschäftsführer: Mulawka, Andreas,
Niedernhall, *19.06.2003 mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit
sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
HRB 804509
Personalberatung Grubert GmbH
Schwäbisch Hall. Geschäftsanschrift:
Im Lindach 6, 74523 Schwäbisch Hall.
Die Erbringung von Dienstleistungen
im Bereich der Personalberatung und
Personalentwicklung. Hierzu zählen
insbesondere die Identifikation, Ansprache,
Auswahl und Vermittlung von
Fach- und Führungskräften (Executive
Search / Headhunting), die Durchführung
von Eignungsdiagnostik und
Potenzialanalysen. Weiterhin umfasst
der Unternehmensgegenstand die Beratung
von Unternehmen und Organisationen
in Personal-, Organisations- und
Managementfragen sowie die Durchführung
von Coaching-, Trainings- und
Weiterbildungsmaßnahmen für Fachund
Führungskräfte sowie Privatpersonen.
25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer
bestellt, vertritt er allein.
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,
vertreten zwei gemeinsam oder ein
Geschäftsführer mit einem Prokuristen.
Geschäftsführerin: Grubert, Petra,
Schwäbisch Hall, *29.09.1967 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
HRB 804489
services4business GmbH Schwäbisch
Hall. Geschäftsanschrift: Geschwister-
Scholl-Straße 48, 74523 Schwäbisch
Hall. Die Erbringung von operativen
Unternehmensdienstleistungen sowie
Beratungs- und Umsetzungsleistungen
für Unternehmen, insbesondere in den
Bereichen Rechnungswesen, Finanzorganisation,
Prozesse, Organisation,
Führung und Struktur. Hierzu zählen
insbesondere: - die laufende Finanzbuchhaltung
und buchhalterische
Dienstleistungen, - die Vorbereitung
von Jahresabschlüssen ohne Erstellung
oder Testierung, - die Entwicklung,
der Betrieb und die Nutzung sowie die
Lizenzierung digitaler Lösungen und
Softwareprodukte, - Beratungs- und
Umsetzungsleistungen zur Optimierung,
Restrukturierung und Weiterentwicklung
von Unternehmen. Die
Gesellschaft erbringt keine Steuerberatung,
keine Abschlussprüfung und
keine Hilfeleistungen in Steuersachen
im Sinne der steuerberatenden Berufe.
Darüber hinaus ist Gegenstand des
Unternehmens der Erwerb, das Halten,
die Verwaltung, die Restrukturierung
und die Veräußerung von Unternehmen
und Unternehmensbeteiligungen,
insbesondere Mehrheitsbeteiligungen,
auch im Rahmen von Buy-and-Build-Strategien
sowie über Tochter- und
Beteiligungsgesellschaften im In- und
Ausland. 25.000,00 EUR Ist nur ein
Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,
vertreten zwei gemeinsam oder
Schulz BüroTechnikVertrieb GmbH
Mainklinger Straße 2
74586 Frankenhardt
Tel.: 07959 / 926940
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Hohenlohe-Franken
ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.
Geschäftsführer: Welker, Benjamin,
Mainhardt, *10.10.1978 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Geschäftsführer: Volz, Thomas Patrick,
Schwäbisch Hall, *18.06.1978 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
HRB 751634
Roland Maier GmbH Weikersheim.
Geschäftsanschrift: Schäftersheimer
Straße 23, 97990 Weikersheim. Der
Betrieb eines Maler- und Gipsergeschäftes
mit allen dazugehörigen
Arbeiten einschließlich Gerüstverleih
sowie Bauwerksabdichtungen. Weiterer
Unternehmensgegenstand ist der Handel
mit Baustoffen. 25.000,00 EUR Ist
nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder
ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.
Geschäftsführer: Maier, Roland
Rudolf, Weikersheim, *07.02.1966 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich
im eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Geschäftsführer: Maier, Julian,
Weikersheim, *18.05.1993 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
HRB 804598
AirCore GmbH Untermünkheim. Geschäftsanschrift:
Robert-Bosch-Straße
5, 74547 Untermünkheim. Gegenstand
des Unternehmens ist die Planung, der
Bau, die Montage, Wartung, Instandsetzung
und der Kundendienst von
Kälte-, Klima- und Lüftungsanlagen,
einschließlich energie- und gebäudetechnischer
Systeme, sowie alle damit
verbundenen Dienstleistungen und
Handelsgeschäfte. 25.000,00 EUR Ist
nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder
ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.
Geschäftsführer: Hartung, Lukas
Andreas, Kupferzell, *29.09.1994
einzelvertretungsberechtigt mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Einzelprokura mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen: Kizilay, Engin-Nicholas,
Waldenburg, *12.08.1999 Gesellschaft
mit beschränkter Haftung.
HRA 730011
Meattempus e.K. Kreßberg. Geschäftsanschrift:
Bartsweiler 2, 74594
Kreßberg. Inhaber: Hauschild, Cathleen,
Kreßberg, *12.12.197 Einzelkaufmann.
HRA 743233
Mix Markt 80 OHG Schwäbisch Hall.
Geschäftsanschrift: Steinbeisweg 48,
74523 Schwäbisch Hall. Jeweils zwei
persönlich haftende Gesellschafter oder
ein persönlich haftender Gesellschafter
und ein Prokurist vertreten gemeinsam.
Persönlich haftender Gesellschafter:
Monolith Beteiligungsgesellschaft Süd
mbH, Herrenberg (Amtsgericht Stuttgart
HRB 246084) einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Persönlich
haftender Gesellschafter: Scharf,
Alexander, Frankenhardt, *26.05.1988.
Offene Handelsgesellschaft.
HRB 804719
Knotz & Breuninger Capital Holding
GmbH Schwäbisch Hall. Geschäftsanschrift:
Blendstatt 7, 74523 Schwäbisch
Hall. Erwerb, das Halten, die Verwaltung
und Veräußerung von Beteiligungen
an anderen Unternehmen sowie die
Übernahme von Geschäftsführungsund
Verwaltungsaufgaben für verbundene
Unternehmen sowie die Verwaltung
eigenen Vermögens, insbesondere
von Beteiligungen, Wertpapieren, Immobilien
und sonstige Kapitalanlagen.
25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer
bestellt, vertritt er allein.
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,
vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer
mit einem Prokuristen.
Geschäftsführer: Breuninger, Hannes,
Schwäbisch Hall, *02.07.1995 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
HRB 751686
Chilli‘s Mexican Restaurant & Bar
UG (haftungsbeschränkt) Crailsheim.
Geschäftsanschrift: Worthingtonstraße
2, 74564 Crailsheim. Der Betrieb
einer Gastronomie, insbesondere
der Verkauf von mexikanischen Speisen
sowie von Getränken. 250,00 EUR Ist
nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer:
Ipekcicakir, Bülent, Ansbach,
*07.10.1973 mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
30 Handelsregister
Mai 2026 I Jahrgang 25 I Nr. 279
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
HRA 743257
NewVista PV Jagstberg GmbH & Co.
KG Mulfingen. Geschäftsanschrift:
Poststraße 32, 74673 Mulfingen. Jeder
persönlich haftende Gesellschafter
vertritt einzeln. Persönlich haftender
Gesellschafter: NewVista PV Jagstberg
Verwaltungs GmbH, Gesellschaft
mit beschränkter Haftung, Mulfingen
(Amtsgericht Stuttgart HRB 804432)
mit der Befugnis - auch für die jeweiligen
Geschäftsführer -, im Namen der
Gesellschaft mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Kommanditgesellschaft
Kommanditist: Bauer, Marcel
Andre, Weikersheim, *24.11.1991,
Haftsumme: 4.500,00 EUR Kommanditist:
Fricke, Felix, Weikersheim,
*12.07.1996, Haftsumme: 4.500,00
EUR Kommanditist: Fricke, Jürgen,
Weikersheim, *10.04.1957, Haftsumme:
1.000,00 EUR.
HRA 730018
Uwe Pietz Besitzfirma e.K. Rot am
See. Geschäftsanschrift: Sandäckerstraße
3, 74585 Rot am See. Inhaber:
Pietz, Uwe Wilhelm, Rot am See,
*14.10.1968 Einzelkaufmann.
HRA 743261
Otterbach Sonnenstrom GmbH &
Co. KG Michelfeld. Geschäftsanschrift:
In der Kerz 10, 74545 Michelfeld.
Jeder persönlich haftende Gesellschafter
vertritt einzeln. Persönlich
haftender Gesellschafter: Otterbach
Holding GmbH, Gesellschaft mit beschränkter
Haftung, Michelfeld (Amtsgericht
Stuttgart HRB 802692) mit
der Befugnis - auch für die jeweiligen
Geschäftsführer -, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Persönlich haftender
Gesellschafter: Otterbach, Helmut,
Michelfeld, *10.12.1963 mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Kommanditgesellschaft
Kommanditist: Otterbach, Anastasia
Josephine, Michelfeld, *03.08.2006,
Haftsumme: 500,00 EUR.
HRA 743277
M + M Röther GmbH & Co. KG Michelfeld.
Geschäftsanschrift: Daimlerstraße
71, 74545 Michelfeld. Jeder persönlich
haftende Gesellschafter vertritt
einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:
Röther Verwaltungs GmbH,
Gesellschaft mit beschränkter Haftung,
Michelfeld (Amtsgericht Stuttgart HRB
799302) mit der Befugnis - auch für
die jeweiligen Geschäftsführer -, im
Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Kommanditgesellschaft Kommanditist:
Röther, Margarete, Schwäbisch Hall,
*27.03.1944, Haftsumme: 1.500,00
EUR Kommanditist: Röther, Martin,
Schwäbisch Hall, *14.02.1939, Haftsumme:
1.500,00 EUR.
HRB 804607
Strassenreinigung Oberheiden
GmbH Schwäbisch Hall. Geschäftsanschrift:
Emil-Kost-Weg 15, 74523
Schwäbisch Hall. Der Betrieb eines
Strassenreinigungsdienstes. 25.000,00
EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,
vertritt er allein. Sind mehrere
Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei
gemeinsam oder ein Geschäftsführer
mit einem Prokuristen. Geschäftsführerin:
Oberheiden, Bianca, Schwäbisch
Hall, *01.10.1975 einzelvertretungsberechtigt.
Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
HRB 804627
WP7 Hohenlohe GmbH Weißbach.
Geschäftsanschrift: Schlössle 1, 74679
olding
Weißbach. Stromerzeugung durch erneuerbare
Energien, unter anderem
-
74523 Schwäbisch
durch den Betrieb von Windkraftanlagen,
sowie Stromverkauf und Handel
-
-
mit Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer
Energien, Handel, Import, Export
wie die
ungsund
Dienstleistungen. 25.000,00 EUR.
-
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt
er allein. Sind mehrere Geschäfts-
-
e
führer bestellt, vertreten sie gemeinsam.
-
Geschäftsführer: Mulawka, Grazyna,
-
Niedernhall, *26.08.1967 mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit
-
sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzu-
er bestellt,
-schließen. Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
annes, HRB 804660
-WP9 Hohenlohe GmbH Weißbach.
efugnis, Geschäftsanschrift: Schlössle 1, 74679
llschaft mit sich imWeißbach. Stromerzeugung durch er-
Energien, unter anderem
eter einesneuerbare
durch den Betrieb von Windkraftanlagen,
sowie Stromverkauf und Handel
mit Anlagen zur Erzeugung erneuerba-
Energien, Handel, Import, Export
arrer
-und Dienstleistungen. 25.000,00 EUR
-Geschäftsführer: Mulawka, Andreas,
-Niedernhall, *19.06.2003. Gesellschaft
emit beschränkter Haftung.
peisenHRB 804665
stWP6 Hohenlohe GmbH Weißbach.
trittGeschäftsanschrift: Schlössle 1, 74679
erWeißbach. Stromerzeugung durch er-
Energien, unter anderem
-neuerbare
-durch den Betrieb von Windkraftanlagen,
sowie Stromverkauf und Handel
efugnis,
llschaft mit sich immit Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer
Energien, Handel, Import, Export
und Dienstleistungen. 25.000,00 EUR
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten sie gemeinsam.
Geschäftsführer: Mulawka, Grazyna,
Niedernhall, *26.08.1967 mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit
sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
HRB 804774
FerMic GmbH Mulfingen. Geschäftsanschrift:
Ringstraße 13, 74673
Mulfingen. Die Erbringung von Vertriebsdienstleistungen
insbesondere die
Aquisition von Neukunden und die Betreuung
von Bestandskunden für eigene
und fremde Rechnung, die Entwicklung
und Umsetzung von Vertriebs und
Marketingkonzepten sowie Durchführung
von Schulungsberatungsleistungen
im Bereich Vertrieb und Marketing
und Geschäftsentwicklung. 25.000,00
EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,
vertritt er allein. Sind mehrere
Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei
gemeinsam oder ein Geschäftsführer
mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:
Fernsler, Michael, Mulfingen,
*27.04.1986 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im Namen der
Gesellschaft mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung.
HRB 804789
XO Holding GmbH Forchtenberg.
Geschäftsanschrift: Seeweg 45, 74670
Forchtenberg. Das Halten und Verwalten
eigenen Vermögens, insbesondere
Beteiligungen an Unternehmen im
In- und Ausland sowie die Erbringung
von entgeltlichen Dienstleistungen
gegenüber Tochter- und Beteiligungesellschaften.
25.000,00 EUR. Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er
allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder
ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.
Geschäftsführer: Papadopoulos,
Theofilos, Forchtenberg, *02.02.1964
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit
sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
HRB 804821
Watzke Verwaltungs-GmbH Kupferzell.
Geschäftsanschrift: Akazienweg 7,
74635 Kupferzell. Der Erwerb und die
Verwaltung von Beteiligungen sowie die
Übernahme der persönlichen Haftung
und der Geschäftsführung bei Personenhandelsgesellschaften,
insbesondere die
Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende
Gesellschafterin (Komplementärin)
an der WATZKEairtec
GmbH & Co. KG. 25.000,00 EUR Ist
nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer:
Watzke, Michael, Kupferzell,
*23.04.1971 mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
HRB 804836
BW Windenergie GmbH Mulfingen.
Geschäftsanschrift: Poststraße 32,
74673 Mulfingen. Der Erwerb, die Errichtung
und das Betreiben von Windkraftanlagen
und Batteriespeichern
sowie die Verwaltung von Vermögen,
soweit dies dem Gesellschaftszweck
dient. Die Gesellschaft darf alle Maßnahmen
treffen, die geeignet sind, den
Gesellschaftszweck zu fördern. Ist nur
ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er
allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder
ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.
Geschäftsführer: Bauer, Marcel André,
Weikersheim, *24.11.1991 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Geschäftsführer: Bauer, Julian Patrick,
Weikersheim, *26.06.1993 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
HRB 804867
NextMove GmbH Ingelfingen. Geschäftsanschrift:
Oberer Worgberg 1,
74653 Ingelfingen. Die Beteiligung,
Verwaltung und Geschäftsführung der
Concepta GmbH & Co. KG mit Sitz in
Ingelfingen unter Übernahme der persönlichen
Haftung. Außerdem ist die
Gesellschaft berechtigt, alle sonstigen,
den Gesellschaftszweck fördernde Maßnahmen
durchzuführen. 25.000,00
EUR Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,
vertritt er allein. Sind mehrere
Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei
gemeinsam oder ein Geschäftsführer
mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:
Thierbach, Markus, Ingelfingen,
*27.01.1974 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im Namen der
Gesellschaft mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft
mit beschränkter Haftung.
HRB 804901
Boden und Raum GmbH Gaildorf.
Geschäftsanschrift: Suhl 1, 74405 Gaildorf.
Handel mit Fliesen, Naturstein,
Parkett, Laminat-, Vinyl- und Teppichböden
sowie Bauelementen und deren
Verlegung/Installation. 25.000,00
EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,
vertritt er allein. Sind mehrere
Geschäftsführer bestellt, vertreten sie
gemeinsam. Geschäftsführer: Imeri,
Besnik, Gaildorf, *26.10.1985 mit der
Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
HRB 804807
Walter Verwaltungs GmbH Künzelsau.
Geschäftsanschrift: Bahnhofstraße
12, 74653 Künzelsau. Die Verwaltung
eigenen Vermögens, insbesondere die
Beteiligung an anderen Gesellschaften.
Dies schließt ein die Übernahme der
persönlichen Haftung und Stellung als
Komplementärin in Personengesellschaften,
insbesondere bei der Walter
Besitz GmbH & Co. KG mit Sitz in
Künzelsau. Die Gesellschaft kann alle
erlaubten Geschäfte und Maßnahmen
durchführen, die mit dem Gesellschaftszweck
nach Abs. 1 unmittelbar
oder mittelbar zusammenhängen oder
zusammenhängen können oder diesem
Gesellschaftszweck dienlich erscheinen.
Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an
anderen Unternehmen gleicher oder
ähnlicher Art zu beteiligen oder deren
Geschäfte zu führen und Zweigniederlassungen
zu errichten. 25.000,00 EUR.
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam
oder ein Geschäftsführer mit einem
Prokuristen. Geschäftsführer: Walter,
Steffen, Künzelsau, *03.09.1982 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
HRB 804837
R+W Verwaltungs-UG (haftungsbeschränkt)
Ilshofen. Geschäftsanschrift:
Eckartshäuser Straße 43, 74532 Ilshofen.
Die Übernahme der persönlichen
Haftung sowie die Geschäftsführung
der R+W Anlagen UG (haftungsbeschränkt)
& Co KG. 5.000,00 EUR. Ist
nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam
oder ein Geschäftsführer mit einem
Prokuristen. Geschäftsführer: Ranner,
Holger, Ilshofen, *28.07.1965 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Geschäftsführer: Weller, Berthold,
Kirchberg an der Jagst, *05.08.1962
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit
sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter
Haftung.
HRB 751726
Ternowski UG (haftungsbeschränkt)
Crailsheim. Geschäftsanschrift: Gaildorfer
Straße 20, 74564 Crailsheim.
Die Verwaltung einer Lotto-Annahmestelle,
der Betrieb von Post- und Paketshops
für verschiedene Paket- und
Logistikdienstleister, der Einzelhandel
mit Tabakwaren, elektronischen Zigaretten
sowie entsprechendem Zubehör,
der Einzelhandel mit Kioskartikeln,
insbesondere Getränken, Süßwaren,
Zeitschriften und Waren des täglichen
Bedarfs, der Betrieb eines Onlineshops
zum Vertrieb der vorgenannten
Waren sowie der Betrieb und die Aufstellung
von Warenautomaten mit dem
Sortiment der vorgenannten Artikel.
5.000,00 EUR Ist nur ein Geschäftsführer
bestellt, vertritt er allein. Sind
mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten
sie gemeinsam. Geschäftsführer:
Temowski, Anatoli, Crailsheim,
*17.04.1999 mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Gesellschaft mit beschränkter Haftung.
HRA 743291
Bindewald Bau e.K. Ilshofen. Geschäftsanschrift:
Eckartshäuser Straße
42, 74532 Ilshofen. Der Inhaber
handelt allein. Inhaber: Bindewald,
Michael, Ilshofen, *06.09.1982 Einzelkaufmann.
Veränderung
HRB 730275
Kurt Binder Bau GmbH. Bestellt als
Geschäftsführer: Binder, Manuel, Vellberg,
*20.12.1997 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im Namen
der Gesellschaft mit sich im eigenen
Namen oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht
mehr Geschäftsführer: Binder, Kurt,
Vellberg, *17.01.1963.
HRB 783156
KingzZ GmbH. Durch rechtskräftigen
Beschluss des Amtsgerichts Heilbronn
vom 05.01.2026 (20 IN 1105/25)
wurde die Eröffnung des Insolvenzverfahrens
über das Vermögen der Gesellschaft
mangels einer den Kosten des
Verfahrens entsprechenden Masse abgewiesen.
Die Gesellschaft ist hierdurch
aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG
i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts
wegen eingetragen. Die allgemeine und
besondere Vertretungsregelung der persönlich
haftenden Gesellschafter gilt bei
den Liquidatoren nicht automatisch
fort, gemäß § 384 Abs. 2 FamFG von
Amts wegen vermerkt.
HRB 752374
RKS Verwaltungs GmbH. Sitz verlegt;
nun: Bretzfeld. Die Gesellschafterversammlung
vom 20.01.2026 hat die Änderung
des Gesellschaftsvertrages in § 1
(Firma und Sitz) beschlossen.
HRB 690523
PERI Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft
mbH. Firma geändert; nun:
ArVo Consult GmbH. Gegenstand
geändert; nun: - die Erbringung von
Beratungsleistungen und Managementdienstleistungen
aller Art für
Unternehmen und Institutionen sowie
die Übernahme von Mandaten in
Aufsichts- bzw. Kontrollgremien von
Unternehmen und Institutionen, - die
Verwaltung von eigenem Vermögen,
der Erwerb, das Halten und Verwalten
von Unternehmensbeteiligungen und
sonstigen Vermögenswerten, auch Immobilien,
- alle Tätigkeiten, die der
Erreichung und Förderung des vorstehenden
Unternehmenszweckes dienlich
sein können. Ausgenommen sind nach
dem Gesetz erlaubnispflichtige Tätigkeiten.
Die Gesellschafterversammlung
vom 28.01.2026 hat die Änderung des
Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma und
Sitz) und § 2 (Gegenstand des Unternehmens)
beschlossen.
HRB 800187
Standex Engraving GmbH. Stammkapital
nun: 110.000,00 EUR. Das
Stammkapital ist durch Beschluss
der Gesellschafterversammlung vom
06.02.2026 zur Durchführung der
Aufnahme des ausgegliederten Teils
des Vermögens der „Standex International
Gesellschaft mit beschränkter
Haftung“, Krefeld (Amtsgericht Krefeld
HRB 502) um 10.000,00 EUR
auf 110.000,00 EUR im Wege der Ausgliederung
erhöht. Die Gesellschafterversammlung
vom 06.02.2026 hat die
Änderung des Gesellschaftsvertrages in
§ 4 (Stammkapital) beschlossen. Die
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
„Standex International Gesellschaft mit
beschränkter Haftung“, Krefeld (Amtsgericht
Krefeld HRB 502) hat im Wege
der Ausgliederung nach Maßgabe des
Ausgliederungs- und Übernahmevertrages
vom 06.02.2026 und der Versammlungsbeschlüsse
der beteiligten
Rechtsträger vom 06.02.2026 das als
Teilbetrieb geführte Geschäftsfeld?
Mold Tech“ auf die Gesellschaft (übernehmender
Rechtsträger) ausgegliedert
(Ausgliederung zur Aufnahme). Auf
die bei Gericht eingereichten Urkunden,
insbesondere die Urkunde UVZ-
Nr. 224/2026 der Notarin Dr. Nicola
Hegerfeld mit Amtssitz in Krefeld, wird
Bezug genommen. Die Ausgliederung
wird erst mit der Eintragung der Ausgliederung
im Register des Sitzes des
übertragenden Rechtsträgers wirksam.
Das Handelsregister wird präsentiert von:
STRESS MIT
KRANKENSTAND?!
WIR HELFEN AUSFÄLLE
ZU REDUZIEREN, DURCH...
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// Entwicklung von Führungskompetenzen
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... nur mit spezialisierten Ärzten
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HRB 793951
SHS Montage Express UG (haftungsbeschränkt)
Durch Beschluss des Amtsgerichts
Heilbronn vom 17.02.2026
und 01.03.2026 (10 IN 1029/25)
wurde über das Vermögen der Gesellschaft
das Insolvenzverfahren eröffnet.
Die Gesellschaft ist durch Eröffnung
des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen
(Amtsgericht Heilbronn, 10 IN
1029/25) aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1
GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von
Amts wegen eingetragen.
HRB 761537
Hofmann Lowcarb Food GmbH.
Mit Asset-Kauf- und Kooperationsvertrag
vom 19.02.2026 hat die Hofmann
Lowcarb Food GmbH einen wesentlichen
Teil des Handelsgewerbes (insbesondere
Online-Handel) von Frau Jasmin
Mengele erworben, der nunmehr
auch fortgeführt wird. Die Haftung des
Erwerbers für die im erworbenen Unternehmensteil
des Geschäfts begründeten
Verbindlichkeiten des bisherigen Inhabers
sowie der Übergang der insoweit in
dem Betrieb begründeten Forderungen
auf den Erwerber sind ausgeschlossen ($
25 Abs. 2 HGB).
HRB 571660
Marcchem GmbH. Gegenstand geändert;
nun: Herstellung und Vertrieb
im lnland und im Ausland von Farben,
Lacken und bauchemischen Produkten,
sowie lmport und Export von Waren
aller Art, im Speziellen von Rohstoffen
und Fertigprodukten sowie die Unternehmensberatung,
die Übernahme von
lmmobilienverwaltungen, Hausverwaltungen
und Mietverwaltungen, die
Durchführung von Dienstleistungen
für Gebäude - insbesondere Wohnungseigentümergemeinschaften
sowie die
Vermittlung und der An- und Verkauf
von Grundstücken und lmmobilien.
Die Gesellschafterversammlung vom
26.02.2026 hat die Änderung des
Gesellschaftsvertrages in § 2 Abs. 1
(Gegenstand des Unternehmens) beschlossen.
HRB 571573
BERA GmbH. Durch Beschluss
des Amtsgerichts Heilbronn vom
01.03.2026 (4 IN 1323/25) wurde
über das Vermögen der Gesellschaft
das Insolvenzverfahren eröffnet. Die
Gesellschaft ist durch Eröffnung des
Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen
(Amtsgericht Heilbronn, 4 IN
1323/25) aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1
GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von
Amts wegen eingetragen.
HRB 570964
Blechtechnik Schwäbisch Hall
GmbH. Allgemeine Vertretungsregelung
von Amts wegen berichtigt in: Ist
nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt
er allein. Sind mehrere Geschäftsführer
bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder
ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.
Die Gesellschafterversammlung
vom 02.03.2026 hat die Änderung des
Gesellschaftsvertrages in § 8 (Gewinnverwendung)
beschlossen.
HRB 749631
Gutes Stüble UG (haftungsbeschränkt)
Durch Beschluss des Amtsgerichts
Crailsheim vom 02.03.2026 (3
1 IN 131/25) wurde über das Vermögen
der Gesellschaft das Insolvenzverfahren
eröffnet. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung
des Insolvenzverfahrens über
ihr Vermögen (Amtsgericht Crailsheim,
3 1 IN 131/25) aufgelöst. Gemäß §
60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1
GmbHG von Amts wegen eingetragen.
HRB 754888
LotzLine GmbH. Sitz verlegt; nun:
Schwäbisch Hall. Neue Geschäftsanschrift:
Blätteräcker 24, 74523 Schwäbisch
Hall. Personenbezogene Daten
geändert bei Geschäftsführer: Lotz,
Dimitri, Vellberg, *30.08.1983 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Prokura erloschen: Lotz, Johann, Gaildorf,
*30.08.1994 Die Gesellschafterversammlung
vom 03.03.2026 hat die
Änderung des Gesellschaftsvertrages in
§ 1 (Firma und Sitz) beschlossen.
HRB 777798
Whyper GmbH. Die Gesellschafterversammlung
vom 03.03.2026 hat die Änderung
des Gesellschaftsvertrages in § 7
(Jahresabschluss, Gewinnverwendung)
beschlossen.
HRB 791494
TS Holding GmbH. Sitz verlegt; nun:
Untermünkheim. Neue Geschäftsanschrift:
Margarete-Steiff-Straße 1,
74547 Untermünkheim. Die Gesellschafterversammlung
vom 03.03.2026
hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages
in § 1 Absatz 2 (Sitz) und § 4
(Stammkapital) beschlossen.
HRB 796729
TS Real Estate GmbH. Sitz verlegt;
nun: Untermünkheim. Neue Geschäftsanschrift:
Margarete-Steiff-Straße 1,
74547 Untermünkheim. Die Gesellschafterversammlung
vom 03.03.2026
hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages
in § 1 Abs. (2) (Firma und Sitz)
und § 4 (Stammkapital) beschlossen.
HRB 800187
Standex Engraving GmbH. Die Eintragung
der Ausgliederung ist im Register
des Sitzes des übertragenden
Rechtsträgers „Standex International
Gesellschaft mit beschränkter Haftung“,
Krefeld (Amtsgericht Krefeld
HRB 502) am 05.03.2026 erfolgt. Gemäß
§ 130 Abs. 2 UmwG von Amts
wegen eingetragen.
HRA 721301
Wirth Immobilienverwaltung GmbH
& Co. KG. Änderung der Geschäftsanschrift:
Mark-Aurel-Allee 4, 74613
Öhringen.
HRB 741041
Würth Cloud Services GmbH. Nicht
mehr Geschäftsführer: Berndt, Christian
Ralph, Neuenstein, *24.11.1967.
HRB 742043
Hohenlohe-Oehringen Industriebetriebe
Verwaltungs GmbH (HOIV
GmbH) Personenbezogene Daten
(Nachname bisher: Prinz zu Hohenlohe-Oehringen)
geändert bei Geschäftsführer:
Fürst zu Hohenlohe-Oehringen,
S.D. Kraft, Neuenstein, *31.10.1966
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit
sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB 748476
Teichners GmbH. Änderung der Geschäftsanschrift:
Julie-Pöhler-Straße 22,
74564 Crailsheim.
HRB 765347
SCHWARZWEISS247 UG (haftungsbeschränkt)
Nicht mehr Geschäftsführer:
Lübbes, Daniel, Delmenhorst,
*22.05.1989.
HRB 772702
Kallee Mechatronics GmbH. Nicht
mehr Geschäftsführer: Dittmann,
Carsten Michael, Leutkirch im Allgäu,
*09.09.1980.
HRB 773403
Gesundheitscampus Künzelsau gemeinnützige
GmbH. Firma geändert;
nun: Gesundheitscampus Künzelsau
GmbH. Gegenstand geändert; nun:
Der Betrieb von Einrichtungen im Gesundheits-
und Seniorenwohnbereich
sowie die Erbringung damit zusammenhängender
Dienstleistungen. Insbesondere
unterstützt die Gesellschaft
die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung
von Künzelsau. Die Gesellschafterversammlung
vom 09.03.2026
hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages
beschlossen.
GnR 720178
BOULDERBOCK Schwäbisch Hall
eG. Bestellt als Vorstand: Wilhelm,
Adelina, Crailsheim, *13.06.1978.
Nicht mehr Vorstand: Pardon, Pierre,
Schwäbisch Hall, *20.09.1976.
HRA 721185
Consistency GmbH & Co. KG. Prokura
erloschen: Weiss, Werner, Essen,
*13.02.1991. Prokura erloschen:
Munzinger-Bratz, Monika, Satteldorf,
*09.07.1991.
HRA 741397
Autowelt Binder+ GmbH & Co.
KG. Ausgeschieden als Kommanditist:
Binder, Marianne, Kupferzell,
*16.04.1963, Haftsumme: 150,00
EUR Für diese Haftsumme in Sonderrechtsnachfolge
Haftsumme erhöht bei
Kommanditist: Autozentrum Hagelauer
GmbH & Co. KG, Heilbronn,
(Amtsgericht Stuttgart HRA 101255),
Haftsumme: 150.000,00 EUR.
HRB 590693
FWG Wirtschaftsberatung GmbH.
Bestellt als Geschäftsführer: Lang,
Christoph, Rot am See, *27.05.1992
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit
sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB 690233
KEITEL-HAUS GmbH. Nicht mehr
Geschäftsführer: Keitel, Hermann,
Blaufelden, *19.04.1971 Einzelprokura
mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen: Keitel, Hermann,
Blaufelden, *19.04.1971.
HRB 734657
Schmidt Bauträger GmbH. Allgemeine
Vertretungsregelung geändert; nun:
Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt
er allein. Sind mehrere Liquidatoren
bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder
ein Liquidator gemeinsam mit einem
Prokuristen. Nicht mehr Geschäftsführer,
nun bestellt als Liquidator:
Schmidt, Hermann, Bad Mergentheim,
*23.01.1947. Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB 772396
Suite Gastro GmbH. Durch Beschluss
des Amtsgerichts Heilbronn
vom 10.03.2026 (6 IN 1299/25)
wurde über das Vermögen der Gesellschaft
das Insolvenzverfahren eröffnet.
Die Gesellschaft ist durch Eröffnung
des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen
(Amtsgericht Heilbronn, 6 IN
1299/25) aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1
GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von
Amts wegen eingetragen.
HRB 580827
Wirth Beteiligungs GmbH. Änderung
der Geschäftsanschrift: Mark-Aurel-Allee
4, 74613 Öhringen.
HRB 745314
SunVista RE GmbH. Nicht mehr
Geschäftsführer: Helm, Patrick, Würzburg,
*06.10.1994.
Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279
Handelsregister 31
HRB 774423
Kodrolli Stuckateur GmbH. Sitz verlegt;
nun: Schwäbisch Hall. Neue Geschäftsanschrift:
Wilhelm-Heller-Ring
8, 74523 Schwäbisch Hall. Die Gesellschafterversammlung
vom 11.03.2026
hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages
in §1Ziff.2(Sitz) beschlossen.
HRB 570337
Berroth Baugesellschaft mbH. Bestellt
als Geschäftsführer: Berroth, Niklas,
Sulzbach-Laufen, *14.11.1997 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Prokura erloschen: Berroth, Niklas,
Sulzbach-Laufen,*14.11.1997.
HRB 570971
Ziemer Isoliertechnik GmbH. Durch
Beschluss des Amtsgerichts Heilbronn
vom 12.03.2026 (30 IN 288/26) wurde
ein vorläufiger Insolvenzverwalter
bestellt. Verfügungen der Gesellschaft
über Gegenstände ihres Vermögens sind
nur noch mit Zustimmung des vorläufigen
Insolvenzverwalterswirksam (§ 21
Abs.2Nr.2InsO).
HRB 571412
Uwe Pionati Apparatebau GmbH.
Einzelprokura mit der Ermächtigung
zur Veräußerung und Belastung von
Grundstücken: Ehlert, Viktoria Grace
Marie Esmeralda, Oppenweiler,
*06.12.1990.
HRB702080
Schuppert-Verpachtungs-GmbH.
Bestellt als Geschäftsführer: Weckenmann,
Ernst, Stuttgart, *28.11.1964
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,
imNamen der Gesellschaft mit
sich imeigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Nicht mehr Geschäftsführer:
Schuppert, Barbara, Plüderhausen,
*22.10.1955 Nicht mehr Geschäftsführer:
Schuppert, Helmut, Plüderhausen,
*21.11.1951.
HRB 730515
RSE Rheinisch-Schwäbische
Energie GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:
Bazenet, Jean-Marc,
Montabaur, *05.05.1979 Prokura erloschen:
Schmitz, Corinna, Roetgen,
*08.06.1977.
HRB 803100
Finanzwiesel Investing GmbH.
Stammkapital nun: 26.000,00 EUR.
Die Gesellschafterversammlung vom
12.03.2026 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages
in § 4 (Stammkapital)
beschlossen. Das Stammkapital
ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung
vom gleichen Tag um
1.000,00 EUR auf 26.000,00 EUR erhöht.
HRB8543
Sigma-Aldrich Chemie GmbH. Gesamtprokura
gemeinsammit einem Geschäftsführer
oder einem anderen Prokuristen:
Mayer, Claudia, Crailsheim,
*13.08.1967.
GnR720007
LMZ-Franken eG Landwirtschaftliche
Maschinengemeinschaft der
Zuckerrübenanbauer. Bestellt als Vorstandsmitglied:
Hammel-Mulfinger,
Stefan, Langenbrettach, *29.02.1988
Nicht mehr Vorstandsmitglied: Sinzinger,Ralf,Zweiflingen,
*25.02.1976.
HRA 590344
ebm-papst Mulfingen GmbH &Co.
KGaA &Co. KG. Prokura erloschen:
Kühnle, Oliver, Schwäbisch Hall,
*26.06.1970. Gesamtprokura gemeinsam
mit einem persönlich haftenden
Gesellschafter oder einem anderen Prokuristen:
Löffler, Jens, Farmington/CT
/Vereinigte Staaten, *16.04.1980.
HRB 802134
Scherrer Gerüstbau GmbH. Nicht
mehr Geschäftsführer: Gashi, Besim,
Heilbronn, *10.11.1977.
HRA 720855
KEITEL Vermögensverwaltungs
GmbH &Co. KG. Haftsumme herabgesetzt
bei Kommanditist: Keitel, Sabine
Dorothea, RotamSee ,*13.09.1972,
Haftsumme: 1.280,00 EUR Für einen
Teil dieser herabgesetzten Haftsumme
in Sonderrechtsnachfolge eingetreten
als Kommanditist: Keitel, Felizitas Andrea,
Rot amSee ,*15.03.1999, Haftsumme:
40,00 EUR. Für einen Teil
dieser herabgesetzten Haftsumme in
Sonderrechtsnachfolge eingetreten als
Kommanditist: Mosgallik-Keitel, Andreas,
Rot amSee, *11.10.1972, Haftsumme:
40,00 EUR Kommanditist/
en mit der Bezeichnung Haftsumme
gemäß Artikel 89 Absatz 2 EGHGB
von Amts wegen neu vorgetragen: Keitel,
Hermann, Blaufelden, Haftsumme:
1.280,00 EUR Graf, Regina Elisabeth,
Rot am See, Haftsumme: 1.360,00
EUR.
HRA 726566
FAIR DATA INFO Europäische Wirtschaftliche
Interessenvereinigung.
Allgemeine Vertretungsregelung geändert;
nun: Die Abwickler vertreten
einzeln. Bestellt als Abwickler: Keim,
Samuel Elias, Stuttgart, *11.08.1997
einzelvertretungsberechtigt.Nicht mehr
Geschäftsführer: Keim, Frank, Tannhausen,
*18.11.1967 Die Vereinigung
ist aufgelöst. Ausgeschieden als Mitglied:
Arche Noah-Verein für soziale
Arbeit, Schrozberg (Amtsgericht Ulm
VR 690194).
HRA 731951
KlausKettemann e.K. rund umsBad.
Sitz verlegt; nun: Rosengarten. Neue
Geschäftsanschrift: Ludwig-Bauer-Weg
11,74538 Rosengarten.
HRA 735909
MediKÜN-Apotheke Künzelsau. Inhaber:
Bockmann Apotheken OHG.
Aufgehoben als Zweigniederlassung:
74564 Crailsheim, Geschäftsanschrift:
HallerStraße 195,74564 Crailsheim.
HRB 722266
AuTech GmbH. Nichtmehr Geschäftsführer:
Wolf, Rainer, Sulzbach-Laufen,
*21.12.1970.
HRB779720
INPLGmbH. Prokura erloschen: Dayan,
Umut Bahittin, Neuenstadt amKocher,
*04.01.1997.
HRB571645
Röther Grundbesitz GmbH. Nicht
mehr Geschäftsführer: Röther, Karin,
Schwäbisch Hall, *20.03.1963.
HRB 581129
B+BVertriebs- und Handels GmbH.
Firma geändert; nun: Bergers Küchenwelt
GmbH. Die Gesellschafterversammlung
vom17.03.2026hat dieÄnderung
des Gesellschaftsvertrages in§1
(Firmaund Sitz) beschlossen.
HRB 753579
CC Development GmbH. Nicht mehr
Geschäftsführer: Röther, Karin, Schwäbisch
Hall, *20.03.1963.
HRB 763818
conseptio consulting gmbh. Allgemeine
Vertretungsregelung geändert; nun:
Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt
er allein. Sind mehrereLiquidatorenbestellt,
vertreten sie gemeinsam. Bestellt
als Liquidator: Faraone, Michael Antonino,
Künzelsau, *01.03.1971 Nicht
mehr Geschäftsführer: Faraone, Michael
Antonino, Künzelsau, *01.03.1971.
Die Gesellschaft ist aufgelöst.
HRB590714
Thierbach GmbH. Prokura erloschen:
Bauer, Silke, Niedernhall, *25.06.1985.
HRB724993
Röther Immobilien GmbH. Nicht
mehr Geschäftsführer: Röther, Karin,
Schwäbisch Hall, *20.03.1963.
HRB 740463
Solarpark Roßfeld Verwaltungs
GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:
Freund, Sabine, Crailsheim,
*22.02.1982 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im Namen der
Gesellschaftmit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Nicht mehr
Geschäftsführer: Freund, Fritz, Crailsheim,
*06.09.1959.
HRB 800054
RÖLi Verwaltungs GmbH. Nicht
mehr Geschäftsführer: Messner, Fabian
Daniel, Schorndorf, *17.10.1990.
HRB571291
GEPAS -Gesellschaft für Produktions-
und Automatisierungssysteme
mbH. Bestellt als Geschäftsführer: Kettemann,
Rainer, Ilshofen, *29.03.1972
einzelvertretungsberechtigt mit der
Befugnis, imNamen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen.
HRB670841
KE Elektronik GmbH. Prokura erloschen:
Haller, Stefan, Ellwangen Jagst,
*12.03.1968.
HRB 735334
Scharfenecker Immobilien Besitzund
Verwaltungs GmbH. Änderung
der Geschäftsanschrift: Industriestraße
21, 63150 Heusenstamm Personenbezogene
Daten (Wohnort) geändert bei
Geschäftsführer: Hedderich, Philipp
Alexander, Obertshausen, *02.06.1978
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit
sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB743908
K2BI GmbH. Änderung derGeschäftsanschrift:
Industriestraße 21, 63150
Heusenstamm. Personenbezogene Daten
(Wohnort) geändert bei Geschäftsführer:
Hedderich, Philipp Alexander,
Obertshausen, *02.06.1978 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB751600
Pat‘s UG (haftungsbeschränkt) Gegenstand
vonAmts wegenberichtigtin:
Der Betrieb eines Restaurants, Imbiss
und Bar, insbesondere die Zubereitung
und derVerkaufvon Burgernsowie weiteren
Speisen und Getränken.
HRB 750292
Versicherungsmakler Ott GmbH.
Sitz verlegt; nun: Igersheim. Änderung
der Geschäftsanschrift: Bad Mergentheimer
Straße 38, 97999 Igersheim.
Die Gesellschafterversammlung vom
20.03.2026 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages
in§1(Firma und
Sitz) beschlossen.
HRB 570180
Bausch + Ströbel Maschinenfabrik
Ilshofen Verwaltungs-GmbH. Prokura
erloschen: Flath, René, Großschirma,
*17.03.1977.
HRB 570461
Rommelag Flex GmbH. Nicht mehr
Geschäftsführer: Bouffleur, Ralf, Wiesbaden,
*16.01.1964.
HRB 786059
Bausch + Ströbel Verwaltungs SE.
Prokura erloschen: Blum, Kerstin,
Crailsheim, *24.07.1974.
HRB 761860
VC Property GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:
Röther, Karin, Schwäbisch
Hall, *20.03.1963.
HRB 571272
SIK Industrieservice GmbH. Allgemeine
Vertretungsregelung geändert;
nun: Ist nur ein Liquidator bestellt,
vertritt erallein. Sind mehrere Liquidatoren
bestellt, vertreten sie gemeinsam.
Nunbestellt alsLiquidator: Pröger,Ingrid,
Schwäbisch Hall,*29.11.1955Prokura
erloschen: Pröger, Sandra, Stuttgart,
*18.12.1985. Die Gesellschaft ist
aufgelöst.
HRB 671402
SHB Verwaltungs GmbH. Bestellt
als Geschäftsführer: Stolle, Jens Olaf,
Crailsheim, *17.11.1975 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Bestellt alsGeschäftsführer:Stolle,Kim-
Nadine, Satteldorf, *09.12.1981 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Nicht mehr Geschäftsführer: Stolle,
Hans-Werner, Crailsheim, *19.01.1947
Nicht mehr Geschäftsführerin: Stolle,
Karin, Crailsheim, *18.08.1952.
HRB 721589
temPERSO Rummel &Glass GmbH.
Einzelprokura: Zenth, Michael, Öhringen,
*17.11.1992.
HRB 723429
BARTEC GmbH. Gesamtprokura gemeinsam
mit einem Geschäftsführer:
Cavdar, Niyazi, Frechen, *04.09.1970.
HRB 728441
BARTEC TopHolding GmbH. Gesamtprokuragemeinsam
mit einemGeschäftsführer:
Cavdar, Niyazi, Frechen,
*04.09.1970.
HRB 731579
BETZ BAU GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:
Betz, Dittmar, Satteldorf,
*14.03.1949 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, imNamen der
Gesellschaftmit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Nicht mehr
Geschäftsführer: Betz, Philipp, Satteldorf,
*09.03.1985.
HRB 750427
MATEtronix US Investment GmbH.
Bestellt als Geschäftsführer: Koziel, Robert
Christoph, Radebeul, *26.12.1980
einzelvertretungsberechtigt mit der
Befugnis, imNamen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Bestellt als Geschäftsführer:
Stolle, Jens Olaf, Crailsheim,
*17.11.1975 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, imNamen der
Gesellschaft mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten
Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht
mehr Geschäftsführer:Heege, Albrecht,
Schwaigern, *25.10.1968. Nicht mehr
Geschäftsführer: Stolle, Kim-Nadine,
Satteldorf, *09.12.1982.5.
HRB 767279
Eugen Rapp Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt)
Bestellt als Geschäftsführer:Rapp,Heike,
geb. Müller,
Öhringen, *26.05.1966. Nicht mehr
Geschäftsführer: Rapp, Eugen, Öhringen,
*24.03.1958.
HRB 800002
BarMundo GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:
Kirsch, Anastasia, Öhringen,
*10.12.1996.
HRA 580365
Hohenloher Kunststofftechnik
GmbH &Co. KG. Ausgeschieden als
Kommanditist: S.D. Kraft Fürst zu
Hohenlohe-Oehringen, Neuenstein,
*11.01.1933, Haftsumme: 25.882,82
EUR Haftsumme im Wege der Gesamtrechtsnachfolge
erhöht und personenbezogene
Daten (Name, Wohnort)
geändert bei Kommanditist: Fürst zu
Hohenlohe-Oehringen, S. D. Kraft,
Neuenstein, *31.10.1966, Haftsumme:
2.582.342,23 EUR.
HRB 690513
JAGOTIN Vermögensverwaltung
GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:
Huber, Martin, Gerabronn,
*19.11.1982 mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Bestellt als Geschäftsführer: Altmeyer,
Thorsten, Schmelz, *02.03.1986 mit
der Befugnis, im Namen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder
als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:
Volz, Arndt, Crailsheim,
*04.09.1979.
HRB 670649
„Spezi-Modelle“ Möbel-Leistungsgemeinschaft
Gesellschaft mit beschränkter
Haftung. Berichtigung von
Amts wegen zur Geschäftsanschrift:
Haller Straße 194, 74564 Crailsheim.
Bestellt als Geschäftsführer: Stöferle,
Nina, Crailsheim, *17.03.1997 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB 680112
Modehaus Kuhn Beteiligungs-
GmbH. Änderung der Geschäftsanschrift:
Friedrich-Milla-Straße 21,
97980 Bad Mergentheim.
HRB 680741
CeraCon GmbH. Vertretungsbefugnis
geändert beiGeschäftsführer:Dr. Kukla,
Frank, Würzburg, *30.03.1966 mit der
Befugnis, imNamen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Vertretungsbefugnis geändert
bei Geschäftsführer: Kreissl, Andreas,
Grünsfeld, *28.04.1964 mit der
Befugnis, imNamen der Gesellschaft
mit sich im eigenen Namen oder als
Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Die Gesellschaft wird
fortgesetzt.
HRB 721563
Fessel Architekt GmbH. Bestellt
als Geschäftsführer: Schneider, Ralf,
Crailsheim, *29.09.1986 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB 8225
Amedia Informations GmbH. Ausgeschieden:
Geschäftsführer: Wiedmann,
Uwe, Wallhausen, *09.11.1966. Bestellt:
Geschäftsführer: Möller, Tobias,
Altenberge, *23.09.1978 einzelvertretungsberechtigt;
mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
HRB 740099
EVERGLOBE GmbH. Stammkapital
nun: 27.778,00 EUR. Die Gesellschafterversammlung
vom 14.11.2025 hat
die Änderung des Gesellschaftsvertrages
in §2(Stammkapital und Stammeinlagen)
beschlossen. Das Stammkapital
ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung
vom gleichen Tag um
2.778,00 EUR auf 27.778,00 EUR erhöht.
HRB 740760
FREAM GmbH. Mit der Gesellschaft
(übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund
des Verschmelzungsvertrages
vom 20.02.2026 und der Versammlungsbeschlüsse
der beteiligten Rechtsträger
vom 20.02.2026 die Gesellschaft
mit beschränkter Haftung „Kick it
GmbH“, Satteldorf (Amtsgericht Ulm
HRB 725443) verschmolzen (Verschmelzung
zur Aufnahme).Auf die bei
Gericht eingereichten Urkunden wird
Bezug genommen.
HRB 738091
DGN Logistik GmbH. Durch Beschluss
des Amtsgerichts Heilbronn
vom 23.03.2026 (10 IN371/26) wurde
ein vorläufiger Insolvenzverwalter
bestellt. Verfügungen der Gesellschaft
überGegenstände ihresVermögens sind
nur noch mit Zustimmung des vorläufigen
Insolvenzverwalters wirksam (§ 21
Abs. 2Nr. 2InsO).
Das Handelsregister wird präsentiert von:
www.temperso.de
HRB728792
Japan-KoiWildGmbH. Änderung der
Geschäftsanschrift: Weipertshofer Straße
10, 74597 Stimpfach.
HRB787511
Diakoneo Sonnenhof Schwäbisch
Hall gGmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:
Bikas, Verena, Fürth,
*11.07.1986.
HRB802142
Racecar Solutions UG (haftungsbeschränkt)
Sitz verlegt; nun: Öhringen.
Neue Geschäftsanschrift: Brechdarrweg
32, 74613 Öhringen. Die Gesellschafterversammlung
vom 25.03.2026 hat
die Änderung des Gesellschaftsvertrages
in Ziffer 1 (Firma, Sitz) beschlossen.
Die Ziffern 6-8 wurden gestrichen.
HRB580616
Assenheimer +Mulfinger GmbH. Bestellt
als Geschäftsführer: Assenheimer,
Marc, Lehrensteinsfeld, *28.01.1990.
HRB738839
Holzverpackungen Trumpp GmbH.
Allgemeine Vertretungsregelung geändert;
nun: Istnur ein Liquidator bestellt,
vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren
bestellt, vertreten zwei gemeinsam.
Nunmehr bestellt als Liquidator:
Trumpp, Tim, Crailsheim, *20.02.1991
einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit
sich im eigenen Namen oder als Vertreter
eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
DieGesellschaft ist aufgelöst.
HRB794767
BEG-Immobilien GmbH. Bestellt als
Geschäftsführer: Schmid, Cornelius,
Michelbach an der Bilz, *08.08.1988
einzelvertretungsberechtigt. Prokura
erloschen: Schmid, Cornelius, Michelbach
an der Bilz,*08.08.1988.
HRB571733
Altenpflegeheim St. Josef gGmbH
Bühlerzell. Bestellt als Geschäftsführer:
Maier, Marco Egon, Sommerkahl,
*22.04.1972 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im Namen der
Gesellschaft mit sich im eigenen Namen
oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte
abzuschließen. Nicht mehr
Geschäftsführer: Schöller, Andreas, Asperg,
*21.11.1968.
HRB746865
QUALITY /Immo GmbH. Bestellt als
Geschäftsführer: Bitsch, Christopher,
Waldenburg, *07.05.1999 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfteabzuschließen.
HRB790255
New Baldessarini GmbH. Nicht mehr
Geschäftsführer: Schulte-Angels, Anna-
Lena, Rüthen, *31.08.1978.
HRB790257
New Pionier Berufsbekleidung
GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:
Schulte-Angels, Anna-Lena, Rüthen,
*31.08.1978.
HRB795164
FMK Mobility GmbH. Nicht mehr
Geschäftsführerin: Kut, Fatma, Crailsheim,
*27.01.1988.
HRB670710
Möbelbau Lober Gesellschaft mit
beschränkter Haftung. Einzelprokura:
Selvi, Oguzhan, Crailsheim,
*23.04.1976.
HRB728838
JANUSConsulting GmbH. Änderung
der Geschäftsanschrift: Birkenloher
Straße 8, 74417 Gschwend.
HRB736106
S + S GmbH. Einzelprokura: Selvi,
Oguzhan, Crailsheim, *23.04.1976.
HRB790247
New P.C.GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:
Schulte-Angels, Anna-Lena,
Rüthen, *31.08.1978.
HRB792020
Otto Kern GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:
Schulte-Angels, Anna-Lena,
Rüthen, *31.08.1978.
HRB802290
FKZ GmbH. Neue Geschäftsanschrift:
Irene-Kärcher-Straße 17, 74423 Obersontheim.
HRA580865
GS Immobilien GmbH + Co. KG.
Haftsumme um 300,00 EUR herabgesetzt
bei Kommanditist: Lang, Jürgen,
Ihre Nr. 1bei der Jobsuche und in Personallösungen.
Friedenstraße 1·74564 Crailsheim ·07951 297989-0 ·info@temperso.de
Künzelsau, *29.11.1963, Haftsumme:
1.050,00 EUR. Für den herabgesetzten
Teil dieser Haftsumme in Sonderrechtsnachfolge
Haftsumme erhöht bei Kommanditist:
Müller, Muriel Estefania,
Neuenstadt am Kocher, *19.07.2001,
Haftsumme: 600,00 EUR.
HRB670694
Halbritter GmbH. Einzelprokura:
Heis, Eduard, Schrozberg,*25.05.1989.
HRB730412
Glass Asset Management GmbH. Änderung
der Geschäftsanschrift: Rossfelder
Straße 33, 74564 Crailsheim.
HRB742212
BÜROVISION GmbH. Bestellt als
Geschäftsführer: Selvi, Oguzhan,
Crailsheim, *23.04.1976 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfteabzuschließen.
HRB789180
COMES Family Office GmbH. Bestellt
als Geschäftsführer: Müller,
Florian Jochen, Schwäbisch Hall,
*21.07.1983 mit der Befugnis, im
Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Vertretungsbefugnis geändert bei
Geschäftsführer: Streib, Patrik, Dielheim,
*17.09.1982 mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfteabzuschließen.
HRB798831
CleanSim UG (haftungsbeschränkt)
Bestellt alsGeschäftsführer: Siminenko,
Vitalii, Neuenstein, *23.10.1986 einzelvertretungsberechtigt
mit der Befugnis,
im Namen der Gesellschaft mit sich im
eigenen Namen oder als Vertreter eines
Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.
Nicht mehr Geschäftsführer: Babich,
Vadym, Künzelsau, *11. 02. 2005.
Löschung
HRA724631
B&STechnik e.K. Inhaber: Albrecht
Scheurle. Die Firma ist erloschen. Das
Registerblatt ist geschlossen.
HRA726222
SPF Solarpark Flechtdorf GmbH &
Co. KG. Die Liquidation ist beendet.
Die Firma ist erloschen. Das Registerblattist
geschlossen.
HRA726223
SPR Solarpark Rathenow Zweite
GmbH &Co. KG. Die Liquidation ist
beendet. Die Firma ist erloschen. Das
Registerblatt ist geschlossen.
HRB580666
Auto -Schneider GmbH. DieLiquidation
ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.
DasRegisterblatt ist geschlossen.
HRB680420
Rudolph GmbH. Die Liquidation ist
beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.
Das Registerblatt ist geschlossen.
HRB304100
one3 Construction GmbH. Sitz verlegt,nun:Weikersheim.
Geändert, nun:
Geschäftsanschrift: Hauptstraße 20,
97990 Weikersheim Sitz verlegt nach
Weikersheim (nun Amtsgericht Ulm
HRB751670).
HRA728904
alsus GmbH &Co. KG. Die Gesellschaft
ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß
§394 FamFG vonAmts wegen gelöscht.
DasRegisterblatt ist geschlossen.
HRB796856
Pat‘s UG (haftungsbeschränkt) Der
Sitz ist nach Kirchberg an der Jagst
(Amtsgericht Ulm HRB 751600) verlegt.Das
Registerblatt ist geschlossen.
HRB261510
El Chipote UG (haftungsbeschränkt)
Sitz verlegt, nun: Dörzbach Geändert,
nun: Geschäftsanschrift: Laibacher Weg
9, 74677 Dörzbach. Sitz verlegt nach
Dörzbach (nun Amtsgericht Stuttgart
HRB804542).
HRA722808
Mainwert lmmobilien eGbR. Ausgeschieden
als Persönlich haftender
Gesellschafter: MAJO Immobilien Verwaltungs-GmbH,
Bad Mergentheim
(Amtsgericht Ulm HRB 727360) Die
Gesellschaft ist aufgelöst. Die Gesellschaft
wird alsGesellschaft bürgerlichen
Rechts fortgesetzt. Die Gesellschaft
wurde gleichzeitig unter Mainwert
lmmobilien eGbR mit Sitz in Bad
Mergentheim (Amtsgericht Ulm, GsR
2186) eingetragen. Das Registerblatt ist
geschlossen.
HRB31358
Theed.Verwaltungs GmbH. Fichtenau
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Fichtenau (nun Amtsgericht Ulm HRB
751382).
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HRB 311312) verlegt. Das Registerblattist
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HRB208994 B
guwabyte UG (haftungsbeschränkt)
Die Liquidation ist beendet. Die Firma
ist erloschen.
HRB590611
HPE GmbH Tamponiertechnik. Die
Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft
ist gelöscht. Das Registerblatt ist
geschlossen.
32 Politik &Wirtschaft
Mai 2026 IJahrgang25INr. 279
Der Gecko-Fuß alsVorbild
„Enter theFuture 12“ in Weikersheim: Professor Ulmar Grafezeigt anhand vieler
Beispiele,wie die Natur alsInspiration für Innovationen dienen kann. VON LINDA HENER
Wie lassen sich große Herausforderungen
unserer
Zeit lösen? Die Antwortdarauf
suchte dieWittenstein
Stiftung bei der zwölften Ausgabeihrer
Veranstaltungsreihe„Enter
the Future“ in derNatur.Inder
nahezu vollbesetztenTauberphilharmonieinWeikersheim
sprach
Prof. Dr. Ulmar Grafe unter dem
Titel „Lernen von der Natur –es
ist Zeit, zuzuhören“ über ein Innovationspotenzial,
das oft unterschätzt
wird.
„Die Natur hat über 3,8 Milliarden
Jahre lang fantastische Lösungen
entwickelt“, betonte Bionik-ExperteGrafe.
Diese seiengeprägt
von Anpassungsfähigkeit,
Nachhaltigkeit und hoher Material-
und Energieeffizienz –sowie
von einer insgesamt erstaunlichenMultifunktionalität.
Ziel sei
es, diese Prinzipien zu verstehen
und für technische Innovationen
nutzbar zu machen. Dabei gehe
esnicht um das direkte Kopieren,
sondern um das Lernen von den
Prinzipien.
Wiedieses Lernen aussehen kann,
zeigte der Professor für Biologie
an der Universität Brunei Darussalam
(Borneo) und Privatdozent
an der Universität Würzburg anhand
zahlreicherBeispiele. Vogelfedernetwaseiennichtnur
leicht,
sondern stabil, flexibel, wasserabweisend
und isolierend –entscheidend
sei „Struktur statt Masse“.
Ihr Aufbau diene als Vorbild
für moderne Leichtbauweisen.
Ein weiteres Beispielist der Gecko:
Seine Füße ermöglichen esihm,
Plädoyer: Ulmar Grafefordert, dass Industrie undForschung zusammenarbeiten, um biologische Prinzipien
inmarktfähige Innovationen zu überführen.
Foto: Linda Hener
selbst auf glatten Oberflächen zu
haften –und sich müheloswieder
zu lösen. Grundlage dafür sind
feinste Strukturen, die als Inspiration
für Haftmaterialiendienen.
Neben diesen bekannten Beispielen
stellte Ulmar Grafe auch weniger
geläufige Phänomene aus
der Tier- und Pflanzenwelt vor.
So verfügt der Elefantenrüssel
über hochsensible Tasthaare, die
es demTierermöglichen, Objekte
präzisezuertasten und zu greifen.
Auch sogenannte Winker-Frösche
liefern überraschende Erkenntnisse:
Sie können mit ihrem Zehenpolster
selbst aufnassen Oberflächenhaften,daihreFüßeWasser
ableiten.DiesesPrinzip ähnelt
denStrukturenmodernerReifenprofile.
Fleischfressende Kannenpflanzen
wiederum besitzen extrem
glatte, rutschige Oberflächen,
auf denen Insekten keinen
Halt finden–ein Ansatz, deretwa
für Beschichtungen in der Medizintechnik
oder Industrie interessant
ist.
gerät. Der Anbau von Palmöl etwa
stellt ein Dilemma dar:Einerseits
ist Palmöl eine der effizientesten
Nutzpflanzen, andererseits führt
seine Ausweitung häufig zur Zerstörung
wertvoller Ökosysteme.
„Wir müssen Wege finden, vorhandene
Flächen nachhaltiger
zu nutzen, statt neue zu erschließen“,betonte
der Wissenschaftler.
Im Vortrag wie in der Fragerunde
wurde deutlich, dass zwischen
SCHATZKAMMER Der
Schwerpunkt von Grafes Forschung
liegt in den tropischen
Regenwäldern Borneos. Dort, so
schilderte er,befindesich eine außergewöhnliche
biologische Vielfalt
–mit unzähligen Arten, die
wissenschaftlich noch gar nicht
erfasst seien: „Viele Organismen wissenschaftlicher
sind noch gar nicht untersucht
worden.“ Die Regenwälder seien
damit nicht nur ökologischwertvoll,
sondern ein bedeutendes Reservoir
für zukünftige Technologien.
Es sei entscheidend, dass
Politik und Wirtschaftsunternehmen
diesen Wert erkennen, denn
so werde der Schutz des Regenwaldes
eindringlicher verfolgt.
Gleichzeitig machte Grafe klar,
dass dieses Potenzialunter Druck
Erkenntnis
und industrieller Umsetzung oft
eine Lücke besteht. Viele Ideen
aus der Natur bleiben zunächst
in der Grundlagenforschung.„Es
ist nicht selbstverständlich, dass
aus einer Entdeckung ein Produkt
wird“, erklärte der Experte.
Umso wichtiger sei es, dass Industrie
und Forschung zusammenarbeiten,
um biologische Prinzipien
in marktfähige Innovationen zu
überführen.
Denkanstöße
Resilienz:keinSoftSkill,sondern Output
Resilienz wird in vielen Unternehmen
noch immer behandelt wieein
Obstkorb: nett, aber nicht bilanzrelevant.
Dasist ein teurer Irrtum.
Eineaktuelle Springer-Studie (2026)
berichtet, dass rund 29 Prozentder
Menschen innerhalbeinesJahres
vonpsychischenErkrankungen
betroffen sind –mit bis zu dreifach
längeren Fehlzeiten als bei anderen
Diagnosen. Übersetztheißtdas:Aus
„kurz krank“ wird „langeweg“, aus
Planwird Baustelle,aus Tempo wird
Nacharbeit.
Resilienz ist deshalb kein Soft Skill,
sondern Ihr Produktivitäts-Puffer.
Sie entscheidet, ob ein Team unter
Druck klardenkt –oder in hektische
Ersatzhandlungen kippt. Psychodynamisch
betrachtet läuft Stressim
Wesentlichen nicht im Kopf,sondern
unterbewusst. Wenn Unsicherheit zu
groß wird,greifenSchutzprogramme:
Überkontrolle,Aufschieben,Schuldzuweisungen,
Zynismus.Das fühlt
sich oft„rational“ an („Wir müssen
erstnoch…“),ist aber häufig
AbwehrgegenAngst, Schamoder
Ohnmacht. Ergebnis:Entscheidungen
verlangsamensich, Konflikte bleiben
unter dem Teppich, Qualität leidet.
Die gute Nachricht: Resilienz istkein
Talentlotto.Moderne Modelle beschreiben
sie alsBündeltrainierbarer
Fähigkeiten: Selbstregulation, Lösungsorientierung,
soziale Stabilität.
Und sieentsteht nicht im Alleingang,
sondern im Zusammenspiel von
Führung, Kultur,Arbeitsbedingungen
–und individuellen, oftunbewussten
Mustern.
Für Entscheiderheißtdas:Wer
Resilienz fördern will,muss weniger
„motivieren“ und mehr Rahmen
setzen.DreiHebel,die sofort wirtschaftlichwirken:
1) Klarheit statt
Dauerdringlichkeit. Wasist heute
wirklichentscheidend –und was
darf warten? Jede echte Priorität
ist ein Stresssenker.2)Autonomie
mit Geländern.Geben Sie Spielraum,aberauchGrenzen:
Rollen,
Entscheidungspfade,„Definitionof
Done“. Dasreduziert Grübeln und
Rückfragen. 3) Soziale Sicherheitals
Leistungsfaktor.Teams,die Fehler
ansprechen dürfen, lernen schneller.
Teams,die Angst vorGesichtsverlust
haben, verstecken Probleme –bis
Dr.med. Michael Majer
Facharztfür Chirurgie und Arbeitsmedizin
–Notfallmedizin,
Psychotherapie
sieteuer werden.Messbar wird
das, wenn Sie Resilienz nicht an
Gefühlen, sondern an Prozessdaten
erkennen: kürzere Durchlaufzeiten,
weniger Rückfragen, weniger Wiederholungsfehler,stabilere
Teams.
Planen Sie Erholung wieWartung
ein: kurzePausennachSpitzen,
Feierabendgrenzen und nach harten
Wochen,Debrief stattHeldengeschichten.
Resilienz zeigt sich nicht
im Wellness-Workshop, sondern am
Dienstagum16.30 Uhr,wenneseng
wird.FragenSie dann nicht nur nach
Status,sondern nach Steuerbarkeit:
„Was ist der nächstekleine Schritt?“
Und: „Was brauchenwir,damites
nicht wiederüberhitzt?“ Werso
führt, investiert nicht in Wohlfühlen,
sondern in Output, Stabilität und
Bindungeben.
Dr.Michael Majer
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