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2026-05_Regio Business

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RegioBusiness

SÜDWESTPRESSE

WIR

BEWEGEN

GROSSES!

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SCHAUFENSTER

Innovationen aufder

Interpack SEITE 10

SCHLAGZEILEN

BundesweiteBeachtung der

Zukunftswiesen SEITE 14

MAI 2026

RECYCLING

Wirtschaft warnt vor

Stillstand SEITE 19

Nr. 279 / Jg. 25 [2,50 EUR]

Gleisinfrastrukturbau

MIT LEONHARD WEISS

FREUDE AM BAUENERLEBEN!

Gründen statt

jammern!

In der Region steckt viel Unternehmergeist,

hier setzen die Menschen lieber

auf Ideen als auf Krisenklagen. Start-ups,

Unternehmensnachfolger und junge

Visionäre zeigen, wie mit Zukunftsmut

und der richtigen Förderung aus Geistesblitzen

echte Zukunft wird. SEITE 6

Illustration: ChatGPT Bildgenerator/Marius Stephan

UNTERNEHMEN

Seit 30 Jahren

am Markt

Roland Deeg setzte bereitsMitte

der90er-Jahre auf Lasertechnik in

derBlechbearbeitung.Damit war

er dererste Dienstleister dieserArt

in derRegion. Seite 12

INTERVIEW

Ein Sinnbild für

Stärke der Region

DerGewerbepark Hohenlohe ist

Standort starker Firmen. Claudia

Rohn, Geschäftsführerin vom

Zweckverband, sprichtüber die

Vorteile desStandorts. Seite 24

MESSE

Fehlen immer noch

Fachkräfte?

In derRegionhaben einzelne

BranchenweiterhinhohenBedarf

an qualifiziertenMitarbeitern.

Hilfebieten dieFachkräftetage im

November. Seite 26

Wieder auf Wachstumskurs

Würth veröffentlicht seine endgültigen Zahlen für2025. Das Ergebnis:Der Umsatz steigt

auf 20,7 Milliarden Euro.Das E-Business gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Die Würth-Gruppe ist nach

einem leichten Rückgang

im Jahr 2024 wieder auf

Wachstumskurs. Der Konzern

steigerte seinen Umsatz im abgelaufenen

Geschäftsjahr um 2,3

Prozentauf 20,7 MilliardenEuro,

währungsbereinigt sind es 3,2

Prozent. Auch das Betriebsergebnis

verbesserte sich auf 970 Millionen

Euro nach 940 Millionen

EuroimVorjahr.

„Die globalen Herausforderungen

nehmen nicht ab.Dennoch konnten

wir an unseren Wachstumskurs

anknüpfen. Obwohl sich die

verarbeitende Industrie nach wie

vor in einer Schwächephase befindet

und ein noch deutlicheres

Umsatzwachstum verhinderte,

setzen die handwerksnahenBereiche

ihrestabile Entwicklungfort“,

fasst RobertFriedmann,Sprecher

derKonzernführung, zusammen.

Auch das Auslandsgeschäft trug

zur positiven Entwicklung bei: In

Deutschland legte Würth um 1,0

Prozent auf 8,0 Milliarden Euro

zu, im Ausland um 3,2 Prozent

auf 12,6 Milliarden Euro. Besonders

stark entwickelten sich die

Sparten Bau, Auto, Elektrogroßhandel,

Chemie und Elektronik.

Ein überdurchschnittliches

Wachstum verzeichnete das E-

Business: Über die digitalen Vertriebskanäle

erzielte Würth 5,2

Milliarden Euro Umsatz, gut ein

Viertel des Gesamtumsatzes. Ein

neuerHöchstwert.

AUSBLICK MitBlick aufdie Zukunft

verwies Friedmann auf die

anhaltend schwierige Situation.

„Wenn es die Politik nicht schafft,

die strukturellen Rahmenbedingungen

zu ändern, und vor allem

die Verfahren zu beschleunigen,

riskieren wir, dass viele unserer

Industrieunternehmen zukünftig

im Ausland investieren“, warnte

er. Die Würth-Gruppe konnte

den Umsatz in den ersten vier Monaten

des Jahres um 3,2 Prozent

steigern, währungsbereinigt sind

es 4,6

Bestellung: Die Warenbeschaffung läuft zunehmend über digitale Kanäle.Hierfür arbeitetWürth immer

anneuenLösungen.

Foto:Würth/Peter Petter

Prozent.

„Wir agieren seit Jahrzehnten

erfolgreich in volatilenMärkten

und sind bisher aus Krisen

immer gestärkt hervorgegangen.

Das stimmt uns zuversichtlich.

Auch das Handwerk wird als unverzichtbares

Fundament unserer

Wirtschaftmorgen und übermorgen

noch Bestand haben“, blickt

Friedmann nachvorne. ina

www.wuerth.com

Energieversorger

setztauf Trio

DieStadtwerke Schwäbisch Hall leitenimHerbst

mit zweineuen Köpfenander Spitze den

Wechsel in derGeschäftsleitung ein.

Seit November ist Gebhard

Gentner alleiniger Geschäftsführer

der Stadtwerke

Schwäbisch Hall. Ab Herbst bekommt

er Unterstützung in der

Geschäftsleitung: Thomas Deeg

und Thomas Hoppenz rücken in

die Geschäftsleitung auf. Die beiden

Prokuristen bilden in einer

einjährigen Übergangszeit gemeinsam

mit Gebhard Gentner

ein Führungstrio. Gentner übernimmt

dieRolle desSprechers der

Geschäftsführung, bis erplanmäßig

zum 30. September 2027 aus

demUnternehmen ausscheidet.

Die neue Struktur sei bewusst ein

Jahr vor dem Ausscheiden Gentners

angelegt worden, heißt es in

einer Pressemitteilung. Sobleibe

ausreichend Zeit, Aufgaben, Verantwortlichkeiten

und strategische

Themen gemeinsam weiterzuentwickeln

und den Übergang

in der Unternehmensführung geordnet

zu gestalten.

Unterstützung: Gebhard

Gentner steht nicht mehr lange

alleine an der Spitze. Foto: NPG-Archiv

„Mit Thomas Deeg und Thomas

Hoppenz rücken zwei erfahrene

Führungskräfte in die Geschäftsleitung

auf,die das Unternehmen

seit vielen Jahren kennen und in

ihren jeweiligen Verantwortungsbereichen

bereits heute maßgeblich

mitgestalten“, freut sich

Gentner.

pm

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02 Politik & Wirtschaft

Mai 2026 I Jahrgang 25 I Nr. 279

Arbeitsmarkt im Krabbengang

Im Arbeitsmarkt ist Bewegung,wenn auch nur seitlich: Es finden nahezu gleich viele einen Job, wie andere ihn verlieren.

Im April ist die Zahl der Arbeitslosen

im Agenturbezirk

Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim

auf 13.540 zurückgegangen.

Das sind 5 Arbeitslose weniger

als im März, aber rund 200

(1,5 Prozent) mehr als im April

2025. Die Arbeitslosenquote lag

unverändert bei 3,9 Prozent.

Bei gerade mal fünf Arbeitslosen

weniger als im März könnte man

meinen, der Arbeitsmarkt bewege

sich überhaupt nicht. Tatsächlich

haben sich aber über 3300 Menschen

bei der Arbeitsagentur abgemeldet.

Über 1100 Arbeitslose

haben eine neue Stelle gefunden,

knapp 850 eine Ausbildung oder

einen Lehrgang begonnen. Elisabeth

Giesen, Leiterin der Agentur

für Arbeit Schwäbisch Hall-

Tauberbischofsheim erklärt: „Wir

sprechen von einer Seitwärtsbewegung

des Arbeitsmarktes, wenn

ähnlich viele Menschen in Arbeit

kommen, wie andere ihre Stelle

verlieren. Eine Ursache dafür sind

strukturelle Veränderungen beispielsweise

durch Digitalisierung

oder eine höhere Nachfrage an Arbeitskräften

im Dienstleistungssektor

bei gleichzeitig nachlassender

Arbeitskräftenachfrage in

der Industrie. Ein weiterer Grund

ist das Ungleichgewicht zwischen

den Qualifikationen der Arbeitssuchenden

und den Anforderungen

„Wir beraten Arbeitslose,

Beschäftigte

und Arbeitgeber

zu Weiterbildungsmaßnahmen

und fördern

diese.“

der offenen Stellen.“ Die Arbeitsagentur

reagiert mit Beratungen

und Qualifizierungen. „Wir beraten

Arbeitslose, Beschäftigte und

Arbeitgeber zu Weiterbildungsmaßnahmen

und fördern diese.“

Im April wurden 759 neue Arbeitsstellen

gemeldet, 91 weniger als

im März und 45 mehr als im April

2025. Insgesamt waren 5025

Stellen gemeldet, 15 weniger als

im März und 594 mehr als im April

2025.

SCHWÄBISCH HALL Im Landkreis

lag die Arbeitslosenquote bei

3,8 Prozent (März: 3,9 Prozent).

Im April waren 4628 Menschen

arbeitslos gemeldet, 36 weniger als

im März und 69 weniger als vor einem

Jahr. 1095 Menschen meldeten

sich neu oder erneut arbeitslos

und 1133 Menschen beendeten die

Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber haben

245 Stellen gemeldet, 24,1 Prozent

weniger als im März und 7 Prozent

mehr als im April 2025. Der

Bestand an Stellenangeboten lag

zum Stichtag bei 1920; 11,6 Prozent

mehr als im April 2025.

HOHENLOHEKREIS Auch hier

sank die Arbeitslosenquote im

April um 0,1 Prozent gegenüber

dem Vormonat und liegt nun bei

3,6 Prozent. Im April waren 2543

Menschen arbeitslos gemeldet, 2

Der Arbeitsmarkt im April 2026

13.540

ARBEITSLOSE

Veränderung zum Vorjahr: +1,5 %

3,6%

ARBEITSLOSENQUOTE

JUGENDLICHE

Veränderung zum Vorjahr: +0,2%

259.661

SOZIALVERSICHERUNGS-

PFLICHTIG BESCHÄFTIGTE

Veränderung zum Vorjahr: 0,0 %

3,9 %

ARBEITSLOSENQUOTE

Veränderung zum Vorjahr: +0,1 %

16.737

UNTERBESCHÄFTIGTE

(OHNE KURZARBEIT)

Veränderung zum Vorjahr: -1,4%

5.025

ARBEITSSTELLEN

Veränderung zum Vorjahr: +13,4%

RB Grafik: Achim Köpf; Quelle: Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim

weniger als im März und 13 mehr

als im April 2025. 606 Menschen

meldeten sich neu oder erneut arbeitslos

und 612 Menschen beendeten

die Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber

haben 146 Stellen gemeldet,

15 (9,3 Prozent) weniger als

im März und 31,5 Prozent mehr

als im April 2025. Der Bestand an

Stellenangeboten lag zum Stichtag

bei 952; 2,7 Prozent weniger

als im April 2025.

MAIN-TAUBER-KREIS Hier lag

die Arbeitslosenquote im April unverändert

zum März bei 3,8 Prozent.

Im April waren 2955 Menschen

arbeitslos gemeldet, 2 mehr

als im März und 164 mehr als im

April 2025. 817 Menschen meldeten

sich neu oder erneut arbeitslos,

817 Menschen beendeten die

Arbeitslosigkeit. Arbeitgeber haben

258 Stellen gemeldet, 4 weniger

als im März und 38,7 Prozent

mehr als im April 2025. Der

Bestand an Stellenangeboten lag

zum Stichtag bei 1438; 32,9 Prozent

mehr als im April 2025.

NECKAR-ODENWALD-KREIS

Im Neckar-Odenwald-Kreis stieg

die Arbeitslosenquote auf 4,2 Prozent

(März: 4,1 Prozent). Im April

waren 3414 Menschen arbeitslos

gemeldet, 31 mehr als im März

und 92 mehr als im April 2025.

792 Menschen meldeten sich neu

oder erneut arbeitslos, 761 Menschen

beendeten die Arbeitslosigkeit.

Arbeitgeber haben 110 Stellenangebote

gemeldet, 6 mehr als

im März und 41,5 Prozent weniger

als im April 2025. Der Bestand an

Stellenangeboten lag insgesamt

bei 715; 10 Prozent mehr als im

April 2025.

Im Agenturbezirk bezogen 6141

Menschen Grundsicherung und

7399 Menschen Geld aus der Arbeitslosenversicherung.

Der Anteil

der Grundsicherungsbezieher

(SGB II) am gesamten Bestand betrug

45,4 Prozent.

pm

www.arbeitsagentur.de

Impressum

STANDPUNKT

Marius Stephan

Redakteur

Was kostet die Unabhängigkeit?

Das Verhältnis von Wirtschaft und Klimaschutz

ist mitunter ein Kurioses: Auf der einen

Seite sind billige Energie und wenig Auflagen

beispielsweise bei der Entsorgung von Reststoffen

natürlich bares Geld wert und durchaus

ein Vorteil für einen Standort. Auf der anderen

Seite ist im Zeitalter globaler Lieferketten

– zu denen auch tausende Kilometer lange

Gaspipelines oder gigantische Öltanker

zählen, welche die Meere durchkreuzen – eine

gewisse Unabhängigkeit von eben diesen mitunter

empfindlichen Systemen ein Trumpf,

der den Unterschied am Markt machen kann.

Das führt uns gerade nicht nur der Irankrieg

der USA und die in der Folge geschlossene

Straße von Hormus, durch die etwa 20 Prozent

des weltweiten Ölbedarfs per Schiff abgewickelt

werden, vor Augen.

Ganz anders sieht man dies offenbar im Bundeswirtschaftsministerium.

Die durchaus

nicht ganz unumstrittene Wirtschaftsministerin

Katherina Reiche setzt voll auf fossile

Energieträger – vor allem Erdgas. Erneuerbare

Energien scheinen ihr eher ein Dorn im

Auge zu sein. Dabei bescheinigt eine kürzlich

veröffentlichte, noch von Reiches Vorgänger

Robert Habeck beauftragte Studie, dass die dezentrale

Struktur erneuerbarer Energieerzeugung

durchaus profitabel für die Gesellschaft

sein kann. „Deutsche Städte und Landkreise

können ihre Einnahmen aus erneuerbaren

Energien mehr als verdoppeln, wenn sie die

Ausbauziele für Wind- und Solaranlagen

erreichen“, heißt es in dem Papier, das

Foto: Ufuk Arslan

lediglich online leise in die digitale Bibliothek

des Ministeriums gestellt wurde. Die Studie,

die vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung

(IÖW), dem Berlin-Institut für Bevölkerung

und Entwicklung und dem Institut

der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW

Consult) erstellt wurde, zeigt, dass insbesondere

in ländlichen Regionen Kommunen durch

erneuerbare Energien mehr Steuereinnahmen,

mehr Arbeitsplätze und mehr Unternehmensansiedlungen

gewinnen können. Dazu

müssen die Anlagen jedoch auch ortsansässigen

Investoren gehören, zumindest in Teilen.

Von den zehn Milliarden Euro, die bis 2023 an

lokaler Wertschöpfung durch die Erneuerbaren

generiert werden konnten, ging mehr als

die Hälfte an große Investoren ohne regionale

Bindung, so die Studie. „Finanzielle Beteiligungsmodelle,

Bürgerenergiegesellschaften

und kommunale Investitionen könnten dafür

sorgen, dass mehr Wertschöpfung vor Ort

bleibt und mehr Anwohner und Anwohnerinnen

von der Energiewende profitieren“, betont

Steven Salecki, Co-Autor der Studie und Volkswirt

am IÖW. Offen kommuniziert wurden

die durchaus positiven Ergebnisse von Reiches

Ministerium nicht – ein Schelm, wer Böses

dabei denkt.

Interessanterweise ergibt sich bei der Betrachtung

in der Region eine auffällige Diskrepanz

zwischen dem aktuellen Kurs aus Berlin

und jenem, den die meist inhabergeführten

Familienunternehmen und Weltmarktführer

in der Region einschlagen: Nicht erst seit

gestern sammeln abertausende Reihen von

Solarmodulen auf den Dächern der Industriehallen

zwischen Jagst, Kocher und Tauber

die Sonnenenergie und speisen den so gewonnenen

Strom direkt in die Produktion der jeweiligen

Unternehmen ein. Ebenfalls von der

Sonne werden Fernwärmeanlagen gespeist,

manch andere zieht ihre Energie aus Hackschnitzeln,

das Ergebnis ist jedoch das Gleiche.

Biogasanlagen liefern Energie, einige Unternehmen

haben sogar große Eisspeicheranlagen

in der Erde vergraben, mit denen sich

umweltfreundlich heizen lässt. Ganz groß

denken geht dabei auch: So plant der Würth-

Konzern bereits seit letztem Jahr die Errichtung

zweier Windkraftanlagen in der Region,

die zusammen mit Fotovoltaikanlagen 70

Prozent des firmeneigenen Strombedarfs bis

2028 decken soll.

In manchen Fällen ist die Technologie der Erneuerbaren

günstiger als das fossile Pendant,

in anderen Fällen um ein Vielfaches teurer.

Vielen Unternehmen geht es dabei nicht um

das Geld alleine. Unabhängigkeit gegenüber

Marktereignissen, Krisen und Kriegen sowie

Freiheit in den eignen Entscheidungen wiegt

oftmals schwerer. Erst vor wenigen Tagen sagte

ein Unternehmer über die Bestrebungen zur

Klimaneutralität seines Unternehmens: „Wir

machen das jetzt selber und für uns. Egal ob

es dafür ein Gesetz oder Unterstützung gibt

oder nicht. Und wenn es das nicht gibt, dann

machen wir es trotzdem.“ Auch das ist eine

Form von unternehmerischer Freiheit.

Verlag

SÜDWEST PRESSE Hohenlohe

GmbH & Co. KG

Haalstr. 5 + 7

74523 Schwäbisch Hall

Telefon: 0791/404-0

Telefax: 0791/404-480

Geschäftsführung

Tim Hager, Carsten Huber

Redaktion

Ulrich Becker (V.i.S.d.P.)

Adina Bauer (ina)

E-Mail: a.bauer@swp.de

Telefon: 0791/404-457

Marius Stephan (mst)

E-Mail: m.stephan@swp.de

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Anzeigen

Vera Epple (verantw.)

Telefon: 0791/404-216

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Bezugspreis:

Abonnement inkl. Postbezug und

7% MwSt. 25 Euro p.a.

Einzelverkaufspreis 2,50 Euro

Auflage

Im Landkreis Schwäbisch Hall,

dem Main-Tauber-Kreis,

dem Hohenlohekreis und

dem Landkreis Ansbach mit einer

Auflage über 38.100 Exemplaren

(Verlagsangabe).

Erscheinungsweise monatlich über

die Tageszeitungen der

SÜDWEST PRESSE Hohenlohe:

Haller Tagblatt, Hohenloher Tagblatt,

Rundschau Gaildorf.

Im Main-Tauber-Kreis in Kooperation

mit den Fränkischen Nachrichten.

Druck

NPG Druckhaus GmbH & Co. KG

Siemensstraße 10

89079 Ulm

Geschäftsführer: Christian Gaidies


Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279

Politik &Wirtschaft 03

Es lebe die transatlantischeFreundschaft

Die digitale Souveränität Deutschlands undEuropashat sichdie Schwarz-Gruppe aufdie Fahnen geschrieben.Umihre Mission

voranzutreiben,suchen sichdie Neckarsulmer jetzt Unterstützung –inKanada. VON ANTONIO DE MITRI

Ende April gab sich die

Schwarz-Gruppe transatlantisch:

Die Neckarsulmer

wollen mit viel Geld eine Brücke

nach Kanada schlagen. 500 Millionen

Euro stellen sie bereit, um

eine sogenannte Series-E-Finanzierungsrunde

für ein neues KI-

Unternehmen zu unterstützen. Bei

einer Series Ehandelt es sich um

eine Finanzierungsphase für Firmen,

die sich als Start-up aufdem

Markt bereitsetablierthaben.Worum

esgeht: Die Heidelberger KI-

Schmiede Aleph Alpha und derkanadische

Wettbewerber Cohere

wollen fusionieren. Dabei sollen

die Kanadier 90 Prozent deskünftigen

Unternehmens halten, die

restlichen zehn Prozent entfallen

auf Aleph Alpha.

Das Vorhaben steht ganz im Zeichen

der digitalen Souveränität

und damit der Unabhängigkeit

von den Big Techs aus den

USA. Die Konzerntochter Schwarz

Digits kommentierte den geplanten

Coup: „Ziel ist, Unternehmen

und Staaten in einer Ärawachsender

KI-Konzentration eine unabhängige

und souveräne Alternative

zubieten und sicherzustellen,

dass Organisationen die Kontrolle

über ihren eigenen KI-Stacknicht

abgeben müssen.“ Mit Stackit hat

die Gruppe eine eigene Plattform,

Pläne: Karsten Wildberger,Bundesminister fürDigitalisierungund Staatsmodernisierung, stellteam30. April

während einer Presse-Roadshowden Stand unddie Pläne zu zentralen Projekten vor.

Foto: Soeren Stache/dpa

die einen solchen KI-Stack anbietet.

Der Begriff beschreibt die gesamte

Hard- und Software-Architektur

von KI-Systemen.

So vollmundig die Ankündigung

auch klingt: Gleichzeitig begräbt

die Schwarz-Gruppe damit auch

Aleph Alpha als ihren Hoffnungsträger

in Sachen KI made in Germany.

Die einst gefeierten Stars

aus Heidelberg mussten zuletzt

reichlich Federn lassen. Nicht

Niederlande setzenauf deutsche Cloud-Services

Ebenfalls Ende April konnte die Schwarz-Gruppe einen weiteren Coup vermelden: Die Konzerntochter

Schwarz Digits hat eine Rahmenvereinbarung mit der niederländischen Regierung abgeschlossen. Konkret:

mitdem Strategischen LieferantenmanagementSLM Rijk. Die Behörde soll in den Niederlanden die digitale

Souveränität voranbringen und ist unter anderem für Vertragsverhandlungen mit Microsoft, Google Cloud

und Amazon Web Services (AWS) zuständig. Dank des Deals können niederländischen Behörden künftig

Leistung der Schwarz-Cloud Stackit entweder direkt oder über lokale Händler beziehen.

„MitdieserInvestition

positionierensichdie

Unternehmen der

Schwarz-Gruppe

alsführende

Investorenfür

digitale Souveränitätund

Infrastruktur.“

nur schied Gründer Jonas Andrulis

Anfang desJahres aus demUnternehmen

aus, etwa zeitgleich

musste Aleph Alpha auch bekanntgeben,50von

350Stellenzu

streichen. Experten nennen deshalb

die geplante Fusion mit den

Kanadiern eher eine „gesichtswahrende

Lösung“. Erst imJanuar

hatte die Schwarz-Gruppe ihre

Anteile an den Heidelbergern von

14 auf 20 Prozent aufgestockt, indem

sie sechs Prozent vom Wagniskapitalgeber

Bosch Ventures

übernommen hatte. Der transatlantische

Zusammenschluss steht

nochunter Vorbehalt:Erstmüssen

Gesellschafter und Behörden zustimmen.

Gemeinsam wollen die

Unternehmen dann, wie esineiner

Mitteilung heißt, „mit institutionellerVerankerung

in Deutschland

und Kanadaagierenund Organisationen

ermöglichen, KI gemäß

lokalenGesetzen, kulturellen

Kontexten und institutionellen

Anforderungen zu wählen, einzusetzen

und zu steuern“.

Mit den geplanten 500 Millionen

Euro für die Series-E-Runde will

dieSchwarz-Gruppesichals Lead-

Investor positionieren. Die beiden

Geschäftsführer von Schwarz

Digits,RolfSchumann und Christian

Müller, erklären: „Mit dieser

Investition positionieren sich die

Unternehmen der Schwarz-Gruppe

als führende Investoren für

digitale Souveränität und Infrastruktur.“

Der Aufbau dieser Infrastruktur

sei eine „strategische

Notwendigkeit,umdie KI-Revolutionauf

Basisvon Werten wieVertrauen,

Fairness und Verantwortung

global mitzugestalten.“ Stackit,

die Cloud-Infrastruktur von

Schwarz Digits, soll dabeials technisches

Rückgrat die digitale Unabhängigkeit

von Unternehmen

sichern.

www.schwarz-digits.de

Ein ViertelallerBetriebesteht voreiner Übergabe

Die BetriebsnachfolgeimHandwerk istein akutes Thema–und wird sich in denkommenden Jahren weiter verschärfen. Eine aktuelleUmfrageder

Handwerkskammer Heilbronn-Franken liefertneue Erkenntnisse.

Allein im Bezirk der Handwerkskammer

Heilbronn-

Franken stehen laut der Untersuchung

bis 2030 rund 3000

der knapp 12.600 Betriebe zur

Übergabe an. Die Betriebsinhaber

im Handwerk sind aktuell im

Durchschnitt 52,9 Jahre alt. Davon

planen acht Prozent, ihren

Betrieb in den nächsten zwei Jahren

und 15 Prozent in dennächsten

fünf Jahren zu übergeben. Jeder

zweite Betrieb plant die Übergabe

an ein Familienmitglied.

Weitere potenzielle Übernehmer

sind eigene Mitarbeiter (14 Prozent),

sonstige Externe (8) sowie

Wettbewerber und Existenzgründer

(je 1). 27 Prozentder Betriebsinhaber

sind noch unentschlossen,

an wen sie übergeben sollen.

Eine Betriebsschließung ist in

den kommenden zwei Jahren bei

elf Prozent und in den kommenden

fünf Jahren bei zehn Prozent

geplant.

Inhabersehen gute

Chancen fürÜbergabe

„Für qualifizierte

Handwerker ist

jetzt der richtige

Zeitpunkt, über

eine Betriebsübernahme

nachzudenken.“

Berater: Sascha Grimm-Neumannund sein Team der Unternehmensberatung unterstützen Übergeber undÜbernehmer während des gesamten

Nachfolgeprozesses.

Foto: NataschaLieber

Die größten Herausforderungen

bei der Betriebsübergabe sehen die

Inhaber bei steuerlichen Aspekten

(46 Prozent), der Suche nach einem

geeigneten Nachfolger (45)

sowie der Ermittlung des Unternehmenswerts

(40). Es folgen

die geringe Rentabilität des Betriebs

(27), die Personalübernahme

(17), baurechtliche oder sonstige

Auflagen (15), die Durchsetzung

der Kaufpreiserwartungen

(14), die Ermittlung der zukünftigen

Miete der Betriebsgebäude

(13) sowiedie Ermittlung desImmobilienwerts

(5).

Mehr als die Hälfte der übergabewilligen

Betriebsinhaber schätzt

die Erfolgswahrscheinlichkeit einer

Übergabe als positiv ein. 19

Prozent bewerten sie als hoch, 33

Prozent als eher hoch. 31 Prozent

können dieAussichten derzeit

nochnicht beurteilen. Gleichzeitig

schätzen acht Prozent dieErfolgswahrscheinlichkeit

alseher gering

und neun Prozent alsgering ein.

Sascha Grimm-Neumann,

Abteilungsleiter Unternehmensberatung

bei der Handwerkskammer

Heilbronn-Franken: „Die

Betriebsnachfolge ist eines der

wichtigsten Themen im Handwerk.“

Um handwerkliche Fachkompetenz

und Arbeitsplätze zu

sichern, müsse es gelingen, diezur

Übergabe anstehenden Betriebe

an geeignete Übernehmer zu vermitteln.

„Für qualifizierte Handwerker“,

so Grimm-Neumann, „ist

daher jetzt der richtige Zeitpunkt,

Netzwerktreffenzum Thema Betriebsnachfolge

Die Berater der Handwerkskammern unterstützen Übergeber und

potenzielle Übernehmer während des gesamten Prozesses kostenfrei.Ergänzend

dazu veranstaltet die Handwerkskammer Heilbronn-

Franken regelmäßigNetzwerkveranstaltungen zum Thema Betriebsnachfolge.

Die nächste findet amMittwoch, 22. Juli,ab16Uhr im

HoftheaterÖhringenstatt.Anmeldungen sind bis zum 15. Juli möglichunter

www.hwk-heilbronn.de/netzwerkveranstaltung

um über eine Betriebsübernahme

nachzudenken.“

Kammern und Landhelfen

mit Förderprojekt

Um Übergeber und Übernehmer

zusammenzubringen, haben die

baden-württembergischen Handwerkskammern

das Landesprojekt

„Next Generation Handwerk“

ins Leben gerufen. Das Projekt

wird im Rahmen der Kampagne

„Nachfolge BW“ vom Land gefördert

und soll dieNachfolgesituation

im Handwerk verbessern. pm

www.nachfolge-im-handwerk.de


04 Industrie

Mai 2026 IJahrgang25INr. 279

Pharmageschäftmit hohem Wachstum

Der VerpackungsmaschinenherstellerSyntegon blickt erneut aufein Rekordjahr zurück.Der GeschäftsbereichPharma konnte

deutlich zulegen undtreibt denUmsatz. VON MARIUS STEPHAN

Inder Branche der Spezialmaschinenbauer

gilt das Marktumfeld

aktuell als anspruchsvoll,

doch die Verpackungsmaschinenbauer

– insbesondere

jene, die für die Pharmabranche

Maschinen herstellen –scheinen

sich diesem Trend entziehen zu

können. So auch Syntegon: Der

Verpacker meldet einen weiteren

Bestwert. Der Umsatz stieg im abgelaufenen

Geschäftsjahr 2025

um 10 Prozent auf den Rekordwert

von 1,75 Milliarden Euro.

Noch deutlicher fieldas Plus beim

Ergebnis vor Zinsen, Steuern und

Abschreibungen (EBITDA) aus:

Dieses kletterte um 27 Prozent auf

282 Millionen Euro. Damiteinher

ging eine signifikante Verbesserung

der EBITDA-Marge, die nun

bei 16,1 Prozent liegt –ein Zuwachs

um 210 Basispunkte gegenüber

dem Vorjahr. „2025 war ein

Jahr mit herausragender Performance

für Syntegon. Wir haben

bedeutende Fortschritte in unserer

Transformation zu einemführenden

strategischen Lifecycle-Partner

für unsere Kundenerzielt und

zugleich unsere operative Exzellenz

weiter gesteigert“, sagt Torsten

Türling, CEO von Syntegon.

„Damit verfügt Syntegon heute

über eine starke, skalierbare Wertschöpfungsplattform

und hat die

Weichen für nachhaltiges, langfristig

profitables Wachstum gestellt.“

Haupttreiber dieser Entwicklung

wardas Geschäft mitder

pharmazeutischen Industrie: Hier

steht ein Plus von 22 Prozent. Das

Unternehmen profitiert dabei von

strukturellen Trends: Die steigende

Produktion von Biologika und

injizierbaren Therapien erfordert

hochkomplexe Abfüll- und Verpackungsanlagen.

Pharma-Sparteals

Wachstumsmotor

Strategisch zahlte sich zudem die

Integration des übernommenen

Spezialisten Telstar aus, dessen

Ergebnisse laut Unternehmensangaben

bereits imersten Jahr über

den Planungen lagen. Technologisch

setzte die Gruppe im abgelaufenen

Jahr mit derEinführung

von „SynTiso“ ein Ausrufezeichen

–eine handschuhloseHoch-

Standort: In Crailsheim ist ein erheblicher Teil des GeschäftsbereichsPharmaLiquid konzentriert.

geschwindigkeits-Abfülllinie, die

Kontaminationsrisiken in derMedikamentenproduktion

minimieren

soll. Diese bezeichnet Syntegon

als die „zentrale Neuentwicklung“

des Unternehmens.

Die überproportionale Steigerung

des Gewinns führtFinanzvorstand

(CFO) Eros Carletti nicht nur auf

die Marktdynamik, sondern auch

auf interne Strukturreformen zurück.

So wurde das globale Produktionsnetzwerk

neu ausgerichtet

und ein Engineering-Hub in

Indien etabliert. Diese Maßnahmen,

kombiniert mit einer disziplinierten

Kostenführung, stützten

dieProfitabilität.

Auch die Liquiditätslage hat sich

deutlich entspannt:Der Free Cashflow

erhöhte sich um 51 Prozent

auf 196 Millionen Euro. Trotz der

Sparmaßnahmen investierte Syntegon

massiv in dieZukunft: Rund

56 Millionen Euro flossen in Forschung

und Entwicklung (F&E),

zudem wurde ein neues Werk für

Feststoffe (Pharma-Solid) inFellbach

eröffnet.

Crailsheimfungiert

alsZugpferd

Das Werk in Crailsheim trug in

mehrfacher Hinsicht zum erfolgreichen

Jahr für den Maschinenbauer

bei: Umsatz und Auftragseingang

des Standortes sind im

Vergleich zum Vorjahr im zweistelligen

Bereich gewachsen. Der

Foto: Syntegon

Standort Crailsheim ist innerhalb

derSyntegon-Gruppedas Zugpferd

des starken Geschäftsbereichs

Pharma Liquid. Die Mitarbeiterzahl

wuchs im Jahr 2025 von1300

auf 1400–darunter aucheine gestiegene

Anzahl an Auszubildenden.

In Rot amSee erweiterte das

Unternehmen die zweite Montagefläche

des Werks Crailsheim erheblich.

„Syntegon inCrailsheim

ist weiter auf Wachstumskurs.

2025konnten wirdankder konsequenten

Umsetzung unserer kundenorientierten

Wachstumsstrategie

und dem Einsatz unserer Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter die

Zahl der Kundenaufträge weiter

erhöhen. Unsere Innovationsstärke

zeigt sich besonders durch die

SynTiso-Anlage, die wir gemeinsam

mit zwei großen Pharmaunternehmen

in Crailsheim entwickelt

haben“, erläutert Stephan

März, Executive Vice President

PharmaLiquid.

www.syntegon.com

Volles Rohr in einenneuen Aufschwung?

Seit RheinmetallsAktie immerweiter indie Höhe klettert, stehtfest: DerneueRüstungsboomwirkt sich positiv aufdie Wirtschaft aus. Unternehmen in

der Region Heilbronn-Frankenwollen sich einStück von diesem Kuchen sichern. VON ANTONIO DE MITRI

Esgibt gute Nachrichten, auf

dieman bei näherem Hinsehen

gerne verzichten würde.

Eine davon ist der positiveEinfluss

der Rüstungsproduktion auf

die deutsche Wirtschaftsleistung.

Zwar ist der Effekt laut einer Untersuchung

der Universität Mannheim

zurzeit noch verhalten: Der

sogenannte Multiplikator liegt

demnach bei höchsten 0,5. Soll

heißen: Ein Euromehrfür militärische

Ausgaben steigert die Wirtschaftsleistung

im Idealfall derzeit

nurum50Cent.

Rüstung könnte zum

Jobmotor werden

Doch das könnte sich bald schon

ändern. Laut einer Studie derUnternehmensberatung

EY-Parthenon

wird Deutschland bis 2029

bei Rüstungsunternehmen im

In- und Ausland Rüstungsgüter

für rund 32 Milliarden Euro pro

Jahr kaufen. Damit nicht genug:

Hierzulande, so die Studie weiter,

„wird bei den deutschen Rüstungsunternehmen

durch Aufträge

aus dem In- und demeuropäischen

Ausland eine Bruttowertschöpfung

von 39 Milliarden Euro

im Jahr entstehen.“ Dies entspräche

knapp 0,9 Prozent des deutschen

Bruttoinlandsproduktes.

Hinzu kommt: Öffentliche Einnahmen

wie Körperschafts- und

Einkommenssteuer oder Sozialversicherungseinnahmen

könnten

umjährlich etwa 4,1 Milliarden

Euro steigen. Auch die Arbeitsmarkteffekte

sind laut Studie

erheblich: Die europäischen Verteidigungsinvestitionen

sorgtenin

Deutschland jährlich für 356.000

Voll- und Teilzeitstellen.

Wachstum auch ohne

Ukrainekrieg möglich

„Angesichts der aktuellen Krise

vieler Industriebranchen, die einen

kräftigen Stellenabbau nach

sich zieht, kann der Aufschwung

der Verteidigungsindustrie einen

volkswirtschaftlich wichtigen Gegenimpuls

setzen“, prognostiziert

Ferdinand Pavel, Chefökonom bei

EY-Parthenon. „Selbst wenn es zu

einer Waffenruhe in der Ukraine

kommt, wird sich das Wachstum

der europäischen Verteidigungsindustrieinden

kommendenJahren

beschleunigen“, ist sich zudem

Jan Friedrich Kallmorgen, Partner

bei der Unternehmensberatung,

sicher. „Ein positives Signal

für den Kapitalmarkt, denn die

Unternehmen brauchen liquide

Mittel für die notwendigen Investitionen

in ihre Expansion.“ Dabei

werde sich die finanzielle Stabilität

der Rüstungsunternehmen

als struktureller Vorteil erweisen,

„was sich sowohl für strategische

als auch für private Anleger auszahlen

könnte“.

Auftragsboom: Deutschlands Rüstungsindustrie–hier derKampfpanzer Panther KF51 des Rüstungskonzerns

Rheinmetall –könntezum Wirtschaftstreiber werden.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Auch Heilbronn-Franken will

da nicht außen vor bleiben. Jeder

fünfte Betrieb in der Region

profitiert heute bereits vom Aufbau

der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie

in Deutschland.

Damit liegt Heilbronn-Franken

laut einer Umfrage der IHK über

demBundesdurchschnitt. „Die Industrieunternehmen

in der Region“,

so Elke Döring, sind bereits

überdurchschnittlich indie

Wertschöpfungskette der Verteidigungsindustrie

eingebunden.

Nach Ansicht der Hauptgeschäftsführerin

der IHK Heilbronn-Franken

ist dies ein „gutes Zeichen“.

Die Begründung: „Es beweist die

Flexibilität und Handlungsfähigkeit

unserer Betriebe, die die

Chancen schnell erkannt haben

und sich in schwierigen Zeiten

und unter erschwerten Rahmenbedingungen

neue Geschäftsmodelle

erschließen.“

Laut IHK-Umfrage geben 19Prozent

der 160 befragten Industriebetriebe

in derRegionan, Teil der

Wertschöpfungskette der Verteidigungsindustrie

zu sein. Bundesweit

sind es 17 Prozent. Vergleichsweisegering

ist dabeidie Zahl der

Betriebe, die eindeutig militärische

Güter produzieren. Sie liegt

bei rund einem Prozent. Mit jeweils

rund neun Prozent produzieren

die Unternehmen eher sogenannte

Dual-Use-Güter, die sowohl

zivil alsauchmilitärisch genutzt

werden können –wie etwa

Werkzeugmaschinen, Prüf- und

Messvorrichtungen, Ventile und

elektronische Komponenten –

oder sind Zuliefererder Rüstungsindustrie.

„Und das Interesse am Rüstungsmarkt

wächst“, hebt Elke Döring

hervor. Demnach sind mehr als

zehn Prozent der Betriebe zwar

aktuell nicht im Rüstungsbereich

aktiv, haben aber ihr grundsätzlichesInteresse

signalisiert.„Unsere

Unternehmen müssen denWettbewerb

nicht scheuen. Sie sind bereit,

die Herausforderungen anzunehmen,

die sich durch die

neue geopolitische Sicherheitslage

und den Handlungsdruck zur

Stärkung der Verteidigungsfähigkeit

Deutschlands ergeben“,sodie

IHK-Hauptgeschäftsführerin.

IHK unterstützt

regionale Unternehmen

Dabei können die Unternehmen

auf die Unterstützung der Kammer

setzten. Wirtschaftliche Resilienz

und Sicherheitinder Region

gehören zu den Säulen der IHK-

Strategie „2030+“. Ziel ist es, die

Mitgliedsbetriebe auf Krisen, Disruptionen

und Lieferausfälle vorzubereiten.

Dabei geht es um die

Vorsorge für kritische Infrastrukturen,

die Entwicklung von Notfallplänen

und den Aufbau wirtschaftlicherVorsorgestrukturen.

www.ihk.de/heilbronn-franken

www.ey.com/de


Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279

Industrie 05

Ein Verkauf direkt

bei der Premiere

Bei den erstenPharma ConnectDayspräsentiert der

MaschinenbauerRommelag mit Stammsitz in Sulzbach-Laufen

eine neue Maschinengeneration. DerStandort in derGaildorfer

Eschenau gewinntnachRestrukturierunginden vergangenen

Jahren wiederanBedeutung. VON ADINA BAUER

Einblicke: Michael Schultes,LeiterProduktentwicklung (li.),präsentiert den Gästen die neue„Bottelpack

bp730“ direkt in Aktion.

Fotos:Verena Köger

Stolz war zuspüren vergangene

Woche bei den ersten

Rommelag Pharma Connect

Days in Gaildorf. Oder wie Michael

Schultes, Leiter Produktentwicklung,

es ausdrückte: „Wenn wir

keine Ohren hätten, würden wir

jetzt imKreis grinsen.“ Tatsächlich

hatten dieMaschinenbauer allen

Grund dazu: Inder Eschenau

präsentierten sie rund 120 internationalenGästen

eine echte Weltneuheit,

„die alles in den Schatten

stellt, was man bisher von uns

kennt“, versprach Gert Hansen,

CEO bei Rommelag Engineering.

Und die Resonanzließ nicht lange

auf sichwarten:Noch während der

Veranstaltung konnte ein Exemplarder

neuen Maschine direkt verkauft

werden.

Im Mittelpunkt der zweitägigen

Inhouse-Messe stand nämlich die

neue aseptische Abfüllanlage „Bottelpack

bp730“. Sie ist speziell für

Überzeugt: Jakobund BerndHansen(v. li.) zeigensich begeistert von

der neuenAbfüllanlage.

Foto:Verena Köger

großvolumige Infusionslösungen

ausgelegt und wurde in Gaildorf

erstmals öffentlich gezeigt –inklusive

Live-Betrieb. Für Rommelag

istdie Maschine mehr alsnur eine

technische Neuerung. Das Unternehmen

verbindet damit die Hoffnungauf

weiteres Wachstum in einem

Markt, der von hohen regulatorischen

Anforderungen, starkem

Kostendruck und wachsender

Nachfrage nach sicheren Medikamenten

geprägt ist. Zudem will das

Familienunternehmen damit der

Verantwortung gerecht werden, sichere

Medikamente verfügbar zu

machen.

Die Anlage wurde laut Gert Hansen

nach dem Prinzip „Quality by

Design“ entwickelt. Dahinter steht

der Ansatz, Qualität undPatientensicherheit

nicht erst am Ende über

Kontrollen sicherzustellen, sondern

von Beginn an in Konstruktion

und Prozessführung zu verankern.

Jeder Konstruktions- und Designschritt

wurde darauf ausgelegt,

Risiken für den Patienten systematischauszuschließen.

Für Gert Hansen, der seit Januar

an der Spitze des Unternehmens

steht, geht es dabei um mehr als

nur technische Exzellenz. „Meine

Verantwortung ist es, dieerfolgreiche

Zukunft von Rommelag sicherzustellen

–für die Kunden, für

die Mitarbeitenden und auch für

die gesamte Region“, sagte er bei

der Veranstaltung. Ausseiner Sicht

geht es dabei nicht nur um Maschinenbau,

sondern auch um eine

weltweite Versorgung mit sicheren

Arzneimitteln. In vielen Ländern

sei der Zugang dazu noch immer

begrenzt. Effizientere und ressourcenschonendere

Produktionssysteme

könnten helfen, Medikamente

wirtschaftlicher herzustellen und

damit breiter verfügbar zu machen.

Dieser Ansatz spiegelt das

Selbstverständnis des Unternehmens

wider, das sich als Erfinder

der Blow-Sill-Seal-Technologieseit

Jahrzehnten für sichere und sterile

Produktionsprozesse einsetzt.

330 zusätzliche Stunden

proJahr

Genau hier setzt die „bp730“ an,

„sie soll die Infusionsproduktion

wieder bezahlbar machen“, so

Hansen. Sechs Jahre lang wurde an

der neuen Anlagengeneration gearbeitet.

Nach Unternehmensangaben

steigertdie Anlage,die aus acht

Modulen zusammengesetzt ist,den

Ausstoß im Vergleich zu bisherigen

Systemen um bis zu 40 Prozent pro

Stunde. Zugleich verkürzen sich

Rüstzeiten deutlich, Formatwechselsollen

bis zu 75 Prozent schneller

möglich sein. Für die Betreiber

ergibt sich daraus laut Rommelag

ein Zeitgewinn von rund 330 zusätzlichen

Produktionsstunden pro

Jahr. Wirtschaftlich ist das insbesondere

bei Infusionslösungen relevant,

da in diesem Segment die

Margen vergleichsweise gering

sind.

Hinzu kommt der Nachhaltigkeitsaspekt:

Rommelag beziffert

die Einsparung beim Energieverbrauch

pro Flasche auf rund 30

Prozent, beim Wasserverbrauchsogar

auf bis zu 80 Prozent. Zudem

könnten pro Jahr bis zu 25 Tonnen

Kunststoff eingespart werden. Diese

Vorteile kommen auch bei den

Kunden an: Direkt im Anschluss an

die Vorführung wurde ein Exemplar

verkauft, das sich schon bald

in Richtung Mexiko auf den Weg

macht.

Über die neue Maschinengeneration

hinaus verfolgt Rommelag

eine Neuausrichtung: Das Unternehmen

will sich vom bisherigen

Projektunternehmen stärker zu

einem Produktunternehmen entwickeln.

Bis zum Jahr 2030 sollen

nach Unternehmensangaben

rund 80 Prozent der Systeme vollständig

standardisiert sein. Dieses

Ziel soll durch eine klare Trennung

von Produktentwicklung und -abwicklung

erreicht werden. Zugleich

richtet das Unternehmen den Blick

auf neue Märkte. Besonders im Bereich

sogenannter Biologicals und

moderner Impfstoffe sieht der Geschäftsführer

großes Wachstumspotenzial.

Entwicklungszentrum in

Gaildorf

Einezentrale Rolle bei der Neuausrichtung

spielt der Standort Gaildorf.Inder

Eschenau wurdenzum

1. April Forschung, Entwicklung

und Service gebündelt. Ergänzt

wird das neue Entwicklungszentrum

umein Kundentrainingscenter,

das den Wissenstransfer weiter

stärken soll. Dafür hat Rommelag

die Infrastruktur modernisiert

und rund 80 Beschäftigte wechselten

von Sulzbach-Laufen ans Entwicklungszentrum

nach Gaildorf.

Mit den 40 Angestellten aus dem

Geschäftsbereich Rommelag Flex

sind inder Eschenau aktuell etwa

120 Menschen beschäftigt.

Somit hat sich der Standort im

Zuge einer Restrukturierung seit

2018 grundlegend verändert. Damals

wurde das ehemalige Geschäftsfeld

der Folienextrusion

aufgegeben und der Fokus auf

Containment-Lösungen gelegt.

„Natürlich waren die Umstrukturierungen

damals schmerzhaft,

aber sie waren wichtig und richtig.

Jetzt ist es uns gelungen, den

Standort wieder voranzubringen“,

erklärtGertHansen. Beiden Pharma

Connect Days hat Rommelag

alsonicht nur eine neue Maschine

präsentiert, sondern auch die strategischeRichtung

eines Unternehmens

sichtbar gemacht, das sich in

einem dynamischen Markt positioniert.

www.rommelag.com

Leistungskraft derLieferkette

Optima aus SchwäbischHall zeichnet Partner beim Supplier Award 2026 aus.

In einem zunehmend anspruchsvollen

Umfeld rückt

die Leistungsfähigkeit der

Lieferkette wieder stärker in den

Fokus. Mit dem Supplier Award

2026 würdigt die Optima Packaging

Group ausgewählte Lieferanten,

die durch Verlässlichkeit,

Flexibilität und partnerschaftliches

Handeln entscheidend zur

Stabilität der Lieferkette beitragen.

Was früher als operatives Thema

galt, ist heute ein strategischer

Ehrung: Der Optima Supplier Awardstehtfür Wertschätzungund gelebte Partnerschaft aufAugenhöhe

entlangder Wertschöpfungskette.

Foto:Optima

Wettbewerbsvorteil. Steigende

Energie- und Bürokratiekosten,

wachsende regulatorische Anforderungen,

Zölle sowie verkürzte

Liefertermine prägen den Alltag

im Einkauf. Indieser Situation

sichern Unternehmen ihren

Erfolg vor allem dann, wenn sie

Risiken beherrschen, flexibel reagieren

und auf Partner setzen,

die mitdenken. Zudem gewinnen

Zertifizierungen, regulatorische

Vorgaben und Nachhaltigkeitsaspekte

zunehmend an Bedeutung.

„Diese sind längst kein

Zusatz mehr, sondern Voraussetzung,

um im Wettbewerb zu bestehen,

insbesondere im Pharmageschäft“,

erklärtHeikoFunk,

Geschäftsführer von Optima Materials

Management. „Lieferkettenmüssen

zertifiziertsowie verantwortungsvoll

und fair aufgebaut

sein. Nachhaltigkeitsratings

wie Ecovadis gelten dabei vielfach

als Mindeststandard.“

ZULIEFERER Beim Supplier

Award 2026 wurden folgende Unternehmen

ausgezeichnet: Hortsmann

Elektrotechnik (Möckmühl),

Roth Steuerungstechnik

GmbH (Billligheim-Sulzbach),

HO-MA (Ilshofen-Großallerspann),

Bacher Edelstahlverarbeitung

(Stockach), MehnertLasertec

(Bühlertann), Metall Baur

(Radolfzell), W&K Gesellschaft

für Industrietechnik(Faulbach),

Alois Pfitzer u. Söhne Sägewerk

und Holzhandlung (Schwäbisch

Hall), Arto Contracts (London),

CNC obrada (Veliko Orasj/

Serbien), Zerspanungstechnik

Belschner (Obersontheim), Edgar

Ockert (Fichtenberg), Hernadi

Metall- und Kunststoffbearbeitung

(Crailsheim), Idas (Mol/

Serbien), BWN Kunststofftechnik

(Vreden), HaWi-Tec (Landsberg),

NeonReiss (Korntal-Münchingen),

Benedict Systemfertigung

(Aschaffenburg), MetallbauNägele

(Mainhardt), Wolpert

Industrial Technologies GmbH

(Sulzdorf), RB Elektro Systems

(Schwäbisch Hall) sowie Spie Automation(Pfullendorf).

pm

www.optima-packaging.com

Unter neuer

Leitung

F+KServices übernimmtdie GepasFülltechnik

aus Wolpertshausen.

Im Zuge einer strategischen

Nachfolgeregelung hatdie F+K

Services GmbH die Gepas Fülltech

übernommen. Die neuen Gesellschafter

sind somit Rainer Kettemannund

Sven Fernsler.Gleichzeitig

bleibt mit Ralf Otterbach der

ehemalige Gepas-Geschäftsführer

weiterhinanBord. „Sosichertsich

das Unternehmen nicht nur wertvolle

Erfahrung, sondern auch tiefgehendes

Branchenwissen und ge-

Geschäftsführung: Rainer

Kettemann,Ralf Otterbach und

Sven Fernsler (v.li.)arbeiten

künftigzusammen. Foto: F+K

wachsene Kundenbeziehungen“,

heißt es in einer Pressemitteilung.

Die beiden Geschäftsführer kennen

sich bereits aus ihrer vorherigen

beruflichen Zusammenarbeit

und starteten zusammen im

Jahr 2022 mit der Gründung F+K

Services. Das Unternehmen wird

auch weiterhin Schaltschrankbau

und Servicedienstleistungen

den bisherigen als auch den neuen

Kundenanbieten.

Gepas wird weiterhin intelligente

und moderne Maschinenlösungen

liefern. Am Standort inWolpertshausen

soll somit ein leistungsstarkes

Zentrum für Maschinenbau

und Automatisierungstechnik

entstehen. Das Portfolio des Unternehmens

reicht von Neumaschinen

über individuelle Umbauten

bis hin zuServiceleistungen und

Ersatzteilversorgung. pm

www.gepas-systeme.de

www.f-k-services.de


06 Blickpunkt

Mai 2026 IJahrgang25INr. 279

Gute Zeiten

für Gründer?

Wenn die Wirtschaft in der Krisesteckt undArbeitsplätze

unsicherer werden, gründen mehrMenschenein eigenes

Unternehmenals in wirtschaftlich stabilenZeiten.Das Start-up-

Geschehen in der Region scheint diese Binsenweisheit bislang

zu untermauern. VON MARIUS STEPHAN

Auch im derzeitig herausfordernden

konjunkturellen

Umfeld zeigt sich das Gründungsgeschehen

in der Region

Heilbronn-Franken resilient. Trotz

wirtschaftlicher Unsicherheiten

stabilisieren sich die Neugründungen

auf hohem Niveau, wobei

besonders substanzielle Vorhaben

und der Dienstleistungssektor an

Bedeutung gewinnen.

Die letzte Statistik der IHK Heilbronn-Franken

für das Jahr 2024

belegt eine kontinuierliche Dynamik

in der regionalen Wirtschaft:

Insgesamt wurden in Heilbronn-

Franken 8.276 Unternehmen angemeldet.

Bereinigt um Zuzüge,

Übernahmen und Umwandlungen

verbleiben 6.699 tatsächliche

Neugründungen. Damit behauptet

sich die Region als verlässlicher

Standort für Unternehmertum,

auch wenn die Rahmenbedingungen

durch politische und

wirtschaftliche Unwägbarkeiten

komplexer geworden sind.

Ein qualitatives Wachstum lässt

sich bei den sogenannten wirtschaftlich

bedeutenden Gründungen

feststellen. Von den insgesamt

6.699 Vorhaben entfielen

1.193 auf Betriebe, die aufgrund

ihrer Rechtsform oder einer voraussichtlich

höheren Beschäftigtenzahl

eine besondere Tragfähigkeit

aufweisen. Dies istder höchste

Stand der vergangenenfünf Jahre.

Parallel dazu erreichte die Zahl

der Vollerwerbsgründungen mit

2.458 Vorhaben ebenfalls einen

Fünfjahreshöchststand. Ihr Anteil

am Gesamtgeschehen stieg

auf 36,5 Prozent. Dennoch bleibt

der Nebenerwerbmit 4.272Gründungen

(63,5 Prozent) das dominierende

Modell, wobei sich eine

moderate Annäherung zwischen

Haupt- und Nebenerwerb abzeichnet.

STRUKTURWANDEL Das

Gründungsgeschehenspiegeltden

strukturellen Wandel der Wirtschaft

wider. Die stärkste Kraft ist

derzeit der Dienstleistungssektor

mit 2.833 neuen Betrieben. Während

der Einzelhandel mit 1.361

Gründungen eine zentrale, wenn

auch leicht rückläufige Säule

bleibt, verzeichnet das produzierende

Gewerbe mit 988 Neugründungen

einen Rückgang. Zuwächse

gab eshingegen in den Bereichen

Information und Kommunikation

sowie im Kfz-Sektor. Das

Gastgewerbe verzeichnete als einzige

Branche einen deutlicheren

Rückgang.

Hinsichtlich derRechtsformbleibt

das Einzelunternehmen mit 81,6

Prozent die erste Wahl für Gründer,

insbesondere bei Solo-Selbstständigen

und im Kleingewerbe.

Kapitalgesellschaften wie die

GmbH (9,7 Prozent) oder die UG

(1,5 Prozent)nehmen einen deutlich

kleineren Anteil ein.

Auch der letzte Start-up-Monitor

für das Jahr 2025 des Bundesverbandes

Deutsche Start-upskommt

Leuchtturm: Der im Baubefindliche IPAI-Campus in Heilbronnübt besondersauf KI-Start-upsseine

Anziehungskraft aus.

Illustration: IPAI/MVRDV

zu einem positiven Ergebnis. So

schätzen 39,8 Prozent der Gründerinnen

und Gründer Deutschland

alsStart-up-Standortattraktiver

ein als die USA –ein Anstieg

um sechs Prozentpunkte gegenüber

dem Vorjahr. Im europäischen

Vergleich sehen sogar 61,2

Prozent der Befragten Deutschland

vorne.

HÜRDEN Trotzder stabilen Zahlen

sieht die IHK Heilbronn-Franken

erhebliche Belastungsfaktoren

für angehende Unternehmer.

Kirsten Hirschmann, Präsidentin

der IHK Heilbronn-Franken und

federführend für den Bereich Gewerbeförderung

im Baden-Württembergischen

Industrie- und

Handelskammertag (BWIHK),

warnt vor bestehenden strukturellenDefiziten:

„Baden-Württemberg

istnachwie vorein Land der

Ideen –aberdie Hürden für Gründerinnen

und Gründer sind hoch.

Besonders die überbordende Bürokratie,

langwierige Genehmigungsverfahren

und eine unzureichende

digitale Infrastruktur

hemmen die Gründerinnen und

Gründer. Hinzu kommt dieVerunsicherung

durcheineschwankende

Wirtschaftspolitik und eine be-

reitsseitJahrenschleppendeKon-

junktur.“

Ein positiver Impuls geht jedoch

von der zunehmenden Gründungsbereitschaft

von Frauen

aus. Die Zahl der Beratungen mit

Gründerinnen stieg bei den baden-württembergischen

IHKs um

27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr

–ein Wert,der deutlich über

dem Bundesdurchschnitt von 15

Prozent liegt. „Das ist eine sehr

erfreuliche Entwicklung –mehr

Frauen wagen den Schritt in die

Selbstständigkeit. Dieses Potenzial

gilt es weiter zu stärken“, betont

Hirschmann.

„Ich würde heute gründen–gerade wegen der Krise“

Die Coachin AndreaLechner-Meidel sieht in der RegionHeilbronn-Frankeneinen besonderen Gründerspirit.Das Überraschende:Statt ein eigenes

Unternehmen zu gründen,hältsie den Einstiegineine Unternehmensnachfolge füreinesinnvolle Alternative. INTERVIEW VON ANTONIO DE MITRI

REGIOBUSINESS Frau Lechner-Meidel,

war esfür Sie selbstverständlich,

in den elterlichen

Betrieb einzusteigen?

LECHNER-MEIDEL Überhaupt

nicht –eher im Gegenteil. Als meine

Elterndas Unternehmen gründeten,

war ich sieben Jahre alt

und empfand das Umfeld als störend.Der

Betrieb nahm meine Eltern

zeitlich und mental sostark

in Anspruch, dass kaum Raum für

unser Privatleben blieb. Ichwuchs

mit dem Unternehmen sozusagen

am Esstisch auf. Daher war mein

Anreiz, beruflich in diese Firma

einzusteigen oder mich selbstständigzumachen

–sagen wir mal –

nicht sehr groß.

REGIOBUSINESS Unddennoch

haben Sie sich anders entschieden.

Warum?

LECHNER-MEIDEL Das änderte

sich durchs Studieren. Nach dem

Abitur entschied ich mich 1991

für ein Studium der Holztechnik.

Ein Vorteil war dabei: Was ich an

der Hochschule lernte, konnte ich

im elterlichen Betrieb dem Realitätscheck

unterziehen.

REGIOBUSINESS Warum sind

Sie in die Firma eingestiegen, anstatt

selbstzugründen?

LECHNER-MEIDEL Der Einstieg

in den elterlichen Betrieb bot mir

die Gelegenheit, sofort ein großes

Projekt mit Eigenverantwortung

zu übernehmen–ohne unternehmerisches

Risiko. Besonders reizvoll

wardie Herausforderung,mir

innerhalb der bestehenden Strukturen

Respekt zu erarbeiten und

Erfolge zu erzielen.

REGIOBUSINESS Ging Ihnen

das glattvon der Hand?

LECHNER-MEIDEL Fachlich

lief es gut (schmunzelt), dochpersönlich

war esein harter Kampf.

In den Neunzigerjahren stand

ich als junge Frau in einem männerdominierten

Umfeld und als

„Tochter der Chefs“ unter ständiger

Beobachtung, was mich an

meine psychischen Belastungsgrenzenbrachte.

REGIOBUSINESS Sie haben

dann den Betrieb verkauft und

als Coachin begonnen. Hat das

mit Ihren eigenen Erfahrungen

zu tun?

LECHNER-MEIDEL Absolut. Ich

verstehe genau, was die abgebende

und die nachfolgende Generation

durchlebt. Für die Seniorchefs

ist der Prozess extrem emotional,

da sie sich von ihrem Lebenswerk

trennen müssen. Zudem

fehlt ein Plan für dieZeit danach.

Ein zentraler Punkt ist die Altersvorsorge:

Dader Betrieb für viele

das finanzielle Fundament bildet,

muss dessen wirtschaftlicher Statusvorab

geprüft werden. Bei Verkäufen

führt dies zu schwierigen

Preisverhandlungen.

REGIOBUSINESS Und wie geht

es denpotenziellen Nachfolgern?

LECHNER-MEIDEL Nachfolger

wollen sich sofrüh wie möglich

frei strampeln –die Vorstellung,

dass die Eltern im Ruhestand weiter

mitreden, ist für viele schwierig.Umerfolgreich

zusein, benötigen

Nachfolger klareRegeln.

Aufdem Wegzur „Familienverfassung“

REGIOBUSINESS Scheitert

auchmal dieÜbergabe innerhalb

einer Familie?

LECHNER-MEIDEL Ja. Die

Gründe dafür sind vielfältig: Senioren

tun sich schwer mit dem

Loslassen. Viele Kinder haben zudemwenig

Interesse, da sie dieBelastung

durch denBetrieb beiden

Eltern miterlebthaben. DieMotive

der Elterngeneration –materielle

Sicherheit und Tradition –passen

nicht mehr in den heutigen Zeitgeist.

Jüngere Generationen suchen

Flexibilität, Autonomie, eine

gesunde Balance. Sie fürchten

starre Strukturen und den Druck

der„Ahnengalerie“.

Andrea Lechner-Meidel aus Rothenburg hatsichauf die Begleitung derNachfolge in Familienunternehmen

spezialisiert. In Interviews und Coachings entwickelt sie mit Familien- undFirmenangehörigeneineganzheitliche

Strategie,inder sich die Beteiligten wiederfinden sollen. Ziel ist dabei eine „Familienverfassung“, die

einenWerte- und Verhaltenskodex beinhaltet,der die Grundlage für den anstehenden Generationswechsel

bildet. Darüber hinaus entwickeltsie als Coachin Entwicklungspotenziale von Mitarbeiternund macht siefit

fürneueFührungsaufgaben und begleitet Nachfolgerauf ihremWeg in die neue Verantwortung.

Begleiterin: AndreaLechner-Meidel kenntdie Belange vonSeniorchefs

undUnternehmensnachfolgern auseigener Erfahrung. Foto: Kuhlmann

REGIOBUSINESS Heilbronn-

Franken ist jaeine Hochburg der

Familienunternehmen…

LECHNER-MEIDEL Betriebe

und Region bilden eine echte

Schicksalsgemeinschaft. Das Unternehmen

steht fest im Mittelpunktdes

Lebens und prägt dieregionale

Identität. Der Erfolg der

zahlreichen Hidden Champions

basiert auf langfristigem Denken

–die sogenannte Enkelfähigkeit

– statt kurzfristiger Profitmaximierung.

REGIOBUSINESS Gibt es hier

einen speziellen Gründerspirit?

LECHNER-MEIDEL Ja, und der

unterscheidet sich grundlegend

von kurzfristigen Start-up-Hypes.

Er ist eine Mischung aus handwerklichem

Tüftlergeist, hoher

technischer Exzellenz, tiefer Bodenständigkeit

und dem Wunsch,

Werte für kommende Generationen

zu schaffen.

REGIOBUSINESS Vermitteln

Sie Menschen an Unternehmen,

dieeigentlichgründenwollen?

LECHNER-MEIDEL Ich verstehe

mich als Begleiterin. Mein Ziel

ist es, die Ziele hinter den Zielen

zu ergründen. Bevor jemand entscheidet,

ob er im Familienunternehmen

bleibt, eine neue Rolle

sucht oder den Schritt in die

Gründung wagt, müssen dieinnerenVoraussetzungen

stimmen.

REGIOBUSINESS Welchen Vorteilbietet

eine Nachfolge?

LECHNER-MEIDEL Nachfolger

profitieren von einer höheren Sicherheit.

Anstatt mühsam Strukturen

aufzubauen, steigen sie direkt

in diestrategische Gestaltung

ein. Das istwie einLabor.

REGIOBUSINESS Würden Sie

heute gründen, trotz Krise?

LECHNER-MEIDEL Definitiv –

gerade wegen der Krise. Wer auf

perfekte Rahmenbedingungen

wartet,wirdnie starten. Unsicherheit

ist der Katalysator für Wirksamkeit.

Verantwortung zu übernehmen,

macht uns zum Gestalter

unsererZukunft.

www.lechner-meidel.de


Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279

Blickpunkt 07

Neustart mitGeschmack

Im neu eröffneten„Tropicalhouse“ bietenzwei jungeGründerSuperfood ausihrerHeimatan. Der Gastronomiebetrieb ist nichtnur ein

Stück Brasilien in SchwäbischHall, sondernauchein Beispiel fürdie gute Gründerförderunginder Region. VON ADINA BAUER

Mit dem „Tropicalhouse“

hat die Haller Innenstadt

seit April eine neue

kulinarische Adresse –und zugleich

ein gelungenesBeispiel dafür,

wie Neugründungen mit der

richtigen Unterstützung funktionieren

können. Leticia Setti und

ihr Mann Leonardo Arceno bringen

mit der Açai-Beere ein Stück

brasilianischer Esskultur in die

Region. „Die Açai ist in Brasilien

so etwas wie hier die Brezel –jeder

isst sie immer wieder gern“,

erklärt Setti das in ihrer Heimat

allgegenwärtige Superfood. Serviertwirddie

Beereals eisgekühltes

Mus. An zwei digitalen Terminals

kann sich jeder Gast seine

Bowl ganz nach eigenem Belieben

und Geschmack zusammenstellen

–kombiniert mit frischen

Früchten, Soßen und verschiedenen

Toppings.

Der HallerOberbürgermeisterDaniel

Bullinger begrüßt die Neueröffnung.

Ein südamerikanischer

Gastronomiebetrieb sei „ein toller

Bausteinfür unsere vielfältige,

friedliche und weltoffene Stadt“.

Das „Tropicalhouse“ trage dazu

bei, die Innenstadt attraktiv und

lebendig zu halten. Gerade in Zeiten,

in denen Gastronomie und

Einzelhandel unter Druck stehen,sei

es zudemein schönes Zeichen,

dass junge Menschen mutig

neue Ideen umsetzen. Und in

diesem Zusammenhang lobt der

Bürgermeister vor allem auch die

hohe Beratungsqualität in Sachen

Gründerförderung.

UNTERSTÜTZUNG Denn hinter

dem innovativen Konzept steht

mehr als nur kulinarischeLeidenschaft:

Es ist die Geschichte eines

Starts in die Selbstständigkeit

dank zahlreicher Unterstützungsangebote

in der Region.

Das Ehepaar lebt seit rund drei

Jahren inSchwäbisch Hall und

hat hier schnell eineneueHeimat

gefunden. Begeistert von der Atmosphäreund

dem Flairder Stadt

–„viele unserer Freunde und Familienmitglieder,die

bisher zu Besuch

kamen, vergleichen Schwäbisch

Hall mit Kulissen aus Disney-

oder den Harry-Potter-Filmen“,erzählt

Arceno –reifte bald

die Idee: „Hier wollen wir etwas

aufbauen. Etwas, das wirgut können.“

DerWeg zu diesem Ziel wurde entscheidend

durch gezielte Förderung

erleichtert.Über soziale Medien

wurde Leticia Setti auf „Ho-

Gründungsmut: Oberbürgermeister Daniel Bullinger (li.) gratuliert Leticia Settiund LeonardoArceno zur

Entschlossenheit, den Schritt in dieSelbstständigkeit zu wagen.

Foto: Technologiezentrum

„Man muss

groß denken.“

henlohe4Talents“ aufmerksam,

denGründerfonds vonHohenlohe

Plus und dem Digital Hub hfcon.

„Wir fördern Talente in der Region.

Wir helfen dabei, den Start

des eigenen Unternehmens zuerleichtern

–mit Know-how, Kontakten,

Kunden und finanziellen

Mitteln“, so das Versprechen der

Initiative. „Das hat mich direkt

angesprochen“, erinnert sichLeticia

Setti. Gemeinsam erarbeiteten

sie einen Businessplan, nahmen

am Wettbewerb teil –und wurden

mit einem Stipendiumausgezeichnet.

„Hohenlohe4Talents“ bietet jungen

Unternehmen ein umfassendes

Förderpaket: bis zu zwölf Monate

finanzielle Unterstützung,

individuelles Coaching sowie ein

Projektbudget von bis zu 5000

Euro. Ziel ist es, Gründerinnen

und Gründer in einer entscheidenden

Phase zubegleiten, Netzwerke

zu öffnen und nachhaltiges

Wachstum zu ermöglichen.

DARLEHEN Zusätzlich wurden

die Gründer des „Tropicalhaus“

intensiv vom Technologiezentrum

Schwäbisch Hall begleitet –von

der ersten Beratung über die Finanzplanung

bis hin zu Bankgesprächen.

„Esgibt so viele Förderangebote

für Neugründer,aber die

wenigsten kennen sie. Genau hier

setzen wir an“, erklärt Katharina

Vogel, Geschäftsleitung im Technologiezentrum.

Als Beispiel nenn

sie unter anderem die „Startfinanzierung

80“ der L-Bank. Hier

erhalten Existenzgründer für ihr

Vorhaben ein Förderdarlehen. Das

ist zusätzlich mit einer 80-prozentigen

Bürgschaft der Bürgschaftsbank

Baden-Württemberg abgesichert.

ENGAGEMENT Trotz aller Unterstützung

bleibt ein wichtiger

Erfolgsfaktor beim Start in die

Selbstständigkeit die Persönlichkeit

der Gründer.„Die beiden haben

von Anfang an mit großer Leidenschaft

gearbeitet und waren

immer bestens vorbereitet“, findet

Katharina Vogellobende Wortefür

die jungen Brasilianer.

Motivation und Engagement spiegeln

sich auch in deren Zukunftsplänen

wider: Das Geschäft in der

Haller Schulstraße soll als Prototyp

für ein Franchise-Konzept in

ganz Deutschland dienen. „Man

muss groß denken“,sagt Setti lächelnd.

Junge Gründer begeistern mit starkenIdeen

Beim Pitchwettbewerb „Jugend macht Zukunft“ im Rahmendes ZukunftswiesenSummitsbewiesen zehn Teams,dass dienächste Generationmit

Innovationen die Zukunft aktiv mitgestaltet. VON ADINA BAUER

Sieger: Vier Teams konnten dieJuryüberzeugen. Das Preisgeldbeträgt insgesamt 30.000 Euro.

Gute Ideen kennen kein Alter

–und Unternehmergeist

erst rechtnicht:Wer glaubt,

man müsse erst ein Studium oder

eine lange Berufslaufbahn absolvieren,

bevor man die zündende

Idee für ein Start-up haben kann,

wurde beim Zukunftswiesen Summit

im April eines Besseren belehrt.

Die Veranstaltunginder ArenaHohenlohe

hatte das Ziel, etablierte

Unternehmen und ambitionierte

Nachwuchstalente in den Austausch

zu bringen –und sie bot

damit die perfekte Bühnefür einen

Pitchwettbewerb. Der Preis „Jugend

macht Zukunft“ der IHK Heilbronn-Franken

zeigte, wie viel Innovationskraft

bereits inder jungen

Generation steckt.

Rund 50 Teams aus Schülerinnen

undSchülern, Auszubildenden

und jungen Gründerinnen und

Gründern hatten sich imVorfeld

beworben, zehn von ihnen schafften

es ins Finale. Vorrund400 Zuhörern

hatten siebeim Summitjeweils

drei Minuten Zeit,ihreIdeen

zu präsentieren – mal humorvoll,

mal ernst, aber immer prägnant,

überzeugend und mit dem

Ziel, nicht nurdas Publikum, sondern

vor allem die hochkarätigbesetzte

Juryzubegeistern. Diesebestand

aus IHK-Präsidentin Kirsten

Hirschmann, IHK-Hauptgeschäftsführerin

Elke Döring, Dr. Walter

Döring, Gründer der Akademie

Deutscher Weltmarktführer, Isabel

Grupp-Kofler, Geschäftsführerin

Plastromayer,sowie ProSieben-

Gründer Dr. Georg Kofler. Sie vergaben

Preisgelder von insgesamt

30.000 Euro.

Digitale Unterstützung für

Landwirte

Den ersten Platz und damit13.000

Euro sicherten sich Lenn Hoffmann

und Jonas Nolte mit ihrem

Projekt „FarmerOS“. Ihr digitales

Betriebssystem für landwirtschaftliche

Betriebe automatisiert

zentrale Abläufe wie Bestellungen,

Rechnungen oder die Felderverwaltung.

„Wir bringen KIzuden

Landwirten und machendas Büro

auf dem Bauernhof fast überflüssig“,

erklärten die beidenambitioniert.

Fürihr Konzept –von Georg

Kofler als „SAP für Bauernhöfe“

bezeichnet –konnten sie bereits

erste Kunden gewinnen, darunter

den Landesbauernverband Baden-

Württembergmit rund 30.000 Mitgliedsbetrieben.

Platz zwei und 8000 Euro gingen

an „BeAFox“ von Selina Fuchs

und Alexandru Tapelea. Ihr Ansatz:

junge Menschen frühzeitig

fit in Finanzfragen machen. „,Be-

AFox‘ ist das erste ganzheitliche Finanzbildungs-Ökosystem.

Und damit

schließen wir eine strukturelle

Lücke“, erklärte Tapelea. Denn

obwohl Jugendliche eigenständige

finanzielle Entscheidungen treffenmüssen,

fehleeshäufig an der

adäquaten Bildung. „Finanzielle

Kompetenzenwerden weder in der

Schule noch inAusbildung oder

Studium systematisch vermittelt“,

bedauerte das Gründer-Team. Innerhalb

von sechs Monaten wurde

die App über10.000-mal heruntergeladen,esbereits

gibt 2.000 aktive

Nutzerinnenund Nutzer.

Den dritten Platz belegte David

Keitel mit „Intelligent Link“ und

erhielt dafür 5000 Euro. Der Auszubildende

beim Mulfinger Tech-

Foto: IHK-Heilbronn-Franken

nologieunternehmen EBM-Papst

entwickelte eine Software, die unterschiedliche

Maschinen undSysteme

zentral steuern und überwachen

kann –unabhängig vom

Hersteller. „Heute ist das oft kompliziert.

Für verschiedene Geräte

braucht man verschiedene Programme,

und man muss sich in

viele Systeme einarbeiten. So eine

Lösung für alles gibt es bisher

praktisch nicht“, so Keitel.

Auch das Projekt „Blind Sonar“

von Ferdinand Horn und Julian

Schenker begeisterte die Jury, die

die Idee mit einem Sonderpreis in

Höhe von 4000 Euro belohnte. Die

Nachwuchs-Gründer entwickelten

ein sensorbasiertes Stirnband, das

blinden Menschen eine 360-Grad-

Wahrnehmung durch haptisches

Feedback ermöglicht. In das textile

Band sind Sensoren integriert, die

die Umgebung scannen und räumliche

Informationen in Vibrationsmuster

übersetzen. „So können

Blinde ihre Umgebung räumlich

fühlen“, erklärt Entwickler Ferdinand

Horn. Dadurchwären Blinde

künftig nicht mehr auf einen Blindenstock

oder einen Blindenhund

angewiesen.

Bühne für die Gestalter

der Zukunft

Überreicht wurden die Preisgelder

von Kirsten Hirschmann und Elke

Döring. Die Jurymitglieder zeigten

sich begeistertvom Niveau der Beiträge.

„Die Projekte sindgroßartig.

Es ist toll, mit wie viel Elan und Begeisterung

die jungen Menschen

ihre Ideen vorantreiben“, sagte Georg

Kofler.Und Elke Döring stimmte

zu: „Ich bin beeindruckt von der

Ideenvielfalt und Kreativität der

Pitcher. Jedes Projekt hätte einen

Preis verdient.“

Für Kirsten Hirschmann ist der

Wettbewerb, der zum zweiten Mal

stattfand, eine echte Herzensangelegenheit:

„Wir wollen zeigen, was

in jungen Menschen steckt, und ihnen

mit ihren Projekten und Ideen

eine Stimme geben. Der IHK-Preis

zeigt eindrucksvoll, dass sich Schülerinnen

und Schüler, Studierende

und Auszubildende aktiv in die

Gestaltung ihrer Zukunft einbringen.

Sie machen uns Mut in aktuell

nicht ganz einfachen Zeiten.“


08 Firmen &Märkte

Mai 2026 IJahrgang25INr. 279

Groninger feiert Klimaneutralität

Mit dem Standort Schnelldorf zeigtder Crailsheimer Verpackungsmaschinenbauer,wie Industrie undKlimaschutz Hand in Hand gehen

können. Bereits seit mehreren Jahren investiertdas UnternehmeninnachhaltigeEnergie. VON MARIUS STEPHAN

Der Maschinenbauer Groninger

treibt seine Nachhaltigkeitsstrategie

weiter

voran und erreichte nun die vollständige

Versorgung des Standortes

Schnelldorf aus erneuerbaren

Energiequellen. Möglich wird

das durch ein nachhaltiges Energiekonzept,

das die Nutzung eines

Eisspeichersystems, Fotovoltaikanlagen

und seit Kurzem

auch den Anschluss an eine lokale

Hackschnitzelanlage der DHB

Therm GmbH auf dem Nachbargrundstück

umfasst.

NACHHALTIGKEIT „Die lokale

Hackschnitzelanlagestellt füruns

eine weitere zuverlässige Energiequelle

dar und ergänzt die bestehenden

Systeme ideal“, sagt Volker

Groninger, geschäftsführender

Gesellschafter von Groninger.

Dass der Standort imfränkischen

Bayern heute Vorreiter in Sachen

Klimaschutz ist, kommt nicht von

ungefähr.Bereits bei der Planung

des Werks, das im Jahr 2001 eröffnet

und 2017 erweitert wurde,

wurde bewusst auf nachhaltige

Technologien gesetzt –lange bevor

das Thema in Politik und Wirtschaft

flächendeckend angekommen

war. Vor acht Jahren setzte

das Unternehmen auf die Eisspeichertechnologie.

„Ich musste damals

viel Überzeugungsarbeit leisten“,

erinnertsich Volker Groninger.

Eine konventionelle Gasheizung

hätte 2018 rund 80.000Euro

gekostet -Das Eisspeichersystem

schlug mit 380.000 Euro zu Buche.

„Damals war das wirtschaftlich

kaum zu begründen –aber

wir waren überzeugt, dass sich

nachhaltiges Denken langfristig

auszahlt. Heute sehen wir: Diese

Entscheidungen waren richtig“,

bekräftigt auch Bruder Jens Groninger,ebenfalls

geschäftsführender

Gesellschafter.

Für Volker Groninger sind dies

nicht nur Investitionen in ein

besseres Klima oder Kostenreduzierungen

für das Unternehmen.

„Ich interessiere mich nicht nur

aufgrund meiner Ausbildung als

Maschinenbauerund Physiker für

Technologien, sondern auch dafür,

wie diese besser und effizienter

werden“, sagt er.Deshalb liegt

ihm die Implementierung dieser

Technologien amStandort auch

besonders am Herzen.

Der Einbau des Eisspeichers, der

in Kombination mit Wärmepumpen

und Solarstrom die Firmengebäude

effizient heizt und kühlt,

warfür Groninger ein Meilenstein.

Das System nutzt die sogenannte

Kristallisationswärme: Beim

Gefrieren von Wasser wird Wärme

frei, die im Winter zum Heizen

eingesetzt wird; beimSchmelzen

im Sommer entsteht natürliche

Kühlung –ganz ohne klimaschädliche

Kältemittel. Die dafür

benötigte Energie wird über firmeneigene

Photovoltaikanlagen

bereitgestellt.

Zusammenarbeit: FlorianHeinrich(GeschäftsführerDHB Therm),VolkerGroninger (geschäftsführender

Gesellschafter Groninger-Gruppe), Tobias Strauß(Bürgermeister Schnelldorf), Jürgen Dollinger (GeschäftsführerDHB

Therm, v. li.).

Foto: Marius Stephan

Mit dem Anschluss an das Nahwärmenetz

wird das bestehende

Konzept nun konsequent erweitert.

Das Erreichen der Klimaneutralitätwar

demUnternehmen

dann auch eine kleine Feier vor

Ort wert. Tobias Strauß, Bürgermeister

von Schnelldorf,lobtedas

Engagement des Unternehmens:

„100Prozent Klimaneutralität ist

ein echtes Statement –ein klares

Bekenntnis zur Energiewende.“

Gerade vor dem Hintergrund aktueller

energiepolitischer Herausforderungen

sei es wichtig, dass

Industrieunternehmen Verantwortung

übernähmen und konkrete

Lösungen umsetzten. „Wir

sind stolz, dass wir das ohne zugekaufte

Zertifikate erreicht haben“,

fügt Volker Groninger hinzu.

Das würdigt auch Jürgen Dollinger,

Geschäftsführer und Mit-

Initiatorder Hackschnitzelanlage:

„Die Zusammenarbeit mit Groninger

macht deutlich, wie regionale

Partnerschaften einen echten

Beitrag in Sachen Energieversorgung

leisten können und wie

eine echte Transformation gelingen

kann. Unsere Hackschnitzelanlage

nutzt ausschließlich Holzreste

aus der Region –ein nachwachsender,

CO 2

-neutraler Rohstoff,der

nicht nur nachhaltigist,

sondern auch Versorgungssicherheit

bietet. Dass ein Industrieunternehmen

wie Groninger diesen

Weg konsequent mitgeht, ist ein

starkes Zeichen.“ Esbeweise, dass

Ökologie und Industrie zur heutigen

Zeit keine Gegensätze mehr

sein müssten.

BLAUPAUSE Den inhaltlichen

Rahmen spannte auch Christian

Ahnesorg, Director of IT and

Quality Excellence bei Groninger

und verantwortlich für das Nachhaltigkeitsmanagement.

In seiner

Ansprache ordnete er den Meilenstein

strategisch ein: Dieenergetische

Klimaneutralität inScope 1

und 2–alsobei direkten Emissionen

sowiebei Strom-und Wärmebezug

–sei nicht durch eine Einzelmaßnahme

erreicht worden,

sondern durch einen funktionierenden

Mix. „Das ist kein theoretischesKonzept

aus einerStudie –

dasläuft. Und genaudas macht es

stark“, so Ahnesorg.

Gleichzeitig machte er deutlich,

dass Nachhaltigkeit beim Familienunternehmen

kein kurzfristiger

Trend sei, sondern Teil des

Geschäftsmodells: langlebige Maschinen,

energieeffiziente Prozesse,

regionale Partnerschaften

und Investitionen mit langfristigem

Horizont. Schnelldorf verstehe

sich dabeinicht alsSonderfall,

„sondern als Blaupause für unsere

anderenStandorte.“

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Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279

Politik &Wirtschaft 09

Crailsheim verleihtWirtschaftspreis

CDS Hacknerwurdezum Unternehmendes Jahresgewählt, Schubert erhält denSonderpreis fürEngagement.

VON MARIUS STEPHAN

Erfolg entsteht dort, woTradition

und Erneuerung zusammenspielen,

wo Qualität

und Verantwortung wie selbstverständlich

zusammengehören“,

eröffnete Crailsheims Oberbürgermeister

Christoph Grimmer seine

Laudatio. Genau deshalb sei der

Preis bei CDS Hackner gelandet.

Die Unternehmensgeschichte sei

voll von Leidenschaft, Innovationskraft

und echter Überzeugung

und zugleich sei CDS ein Unternehmen,

das „mit Herz, Weitblick

und klaren Werten wirtschaftliche

Stärke mit nachhaltigem Anspruch

verbindet –inCrailsheim

und über unsere Region hinaus“,

betonte Grimmer.

Bereits 1928 wird in Frankfurt

am Main das UnternehmenHackner,

Lösinger und Kübel gegründet.

Auch damals geht es schon

um das Lebensmittel Fleisch. In

Crailsheim beginnt die Geschichte

1972, als Hans-Peter Hackner

einen Lieferanten übernimmt und

daraus der Crailsheimer Darmsortierbetrieb

–kurz CDS –entsteht.

Das Geschäftsfeld ist zunächst der

Handel mit Naturdarm und Innereien,

doch das Unternehmen expandiert:

Über die Jahre kommen

Tiefkühldienstleistungen hinzu,

um jedes geschlachtete Tier möglichst

komplett zu verwerten.Und

schließlich entdeckt CDS mit der

Marke „Graf Barf“ auch das Geschäftsfeld

Rohfutter für Hunde

und Katzen für sich, das seitdem

stark wächst. All das funktioniere

nur mitWeitsicht, Innovationskraft

und unternehmerischer Verantwortung.

Michael Hackner,seit 1997 imelterlichenBetrieb

und seit 2015 alleiniger

Geschäftsführer, nahm

den Preis sichtlich gerührt entgegen.

„Ich bedanke mich ganz

herzlich für diesen Preis, der mir

wirklich sehr viel bedeutet, und

bei meinen Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern für ihre Loyalität.“

Über 40Prozent der Belegschaft

mit180 Köpfen sind mehr alszehn

Jahre in der Firmabeschäftigt.

Das Unternehmen kommt aus einer

schwierigen Phase. Durch

wegbrechende Umsätze in Auslandsmärkten

verlor CDS Hackner

rund 40 Prozent seines Umsatzes.

„Das muss man erst mal verkraften“,

sagt Hackner. „Es war

hart.Ich habe nicht mehr gut geschlafen“,

gibt er zu. Für viele Unternehmen

bedeutet ein derartiger

Umsatzverlust den Todesstoß.

Doch es war auch immer Hackners

Herangehensweise, Krisen als

Chancen zu begreifen und „entsprechend

mit Zuversicht zu handeln“.

Drei wesentliche Faktorenfür den

Erfolgnennt Michael Hackner bei

der Preisverleihung: Die Finanzen

müssen in Ordnung sein, Top-

Mitarbeiter sind unabdingbar als

Stütze des gesamten Unternehmens,

und zu guter Letzt müssen

mit viel Sorgfalt strategische Allianzenaufgebaut

werden.

Letzteres hieß für CDS, sich 2024

vom Erfolgsmodell „Graf Barf“

zu trennen. Hacknerverkaufte die

Markeandas schwedischeTierfutternetzwerk

TNC. Im Gegenzug erhielt

CDS eine Beteiligung an TNC

und übernahm für die Schweden

die zentrale Beschaffung, Lagerung

und Logistik vontiefgekühltem

Hundefutter im europäischen

Markt.

Es macheihn stolz, dassCDS,aus

einem operativ defizitären Jahr

kommend, nun die ersten drei

Monate von2026 wieder auseigener

Kraft schwarze Zahlen schreibe.

„Die Kuh ist noch nicht vom

Eis, aber das Eis ist jetzt wieder

viel dicker“, sagt Hackner. Das Unternehmen

befinde sichauf einem

guten Weg.

Ausgezeichnet: Michael Hackner,geschäftsführender Gesellschafter vonCDS (linkes Bild, re.),nimmt denPreis vonOberbürgerbürgermeister

Dr. Christoph Grimmer entgegen. DenSonderpreis überreichte Grimmer eine Wochespäter an die Geschäftsführung vonSchubert: Marcel Kissling,

PeterGabriel,Ralf Schubert und Gerald Schubert(v. li.).

Fotos:Marius Stephan/Stadt Crailsheim

ENGAGEMENT In derKategorie

Sonderpreis für Engagement wurde

nur wenige Tage später derVerpackungsmaschinenbauer

Schubert

für sein „vorbildliches soziales

Engagement und Familienfreundlichkeit“

ausgezeichnet

worden. Bei derfeierlichenVerleihung

beiSchubertwürdigte Oberbürgermeister

Dr.Christoph Grimmer

das Familienunternehmen

für die Schaffung des Schubert

KinderCampus –eine innovative

Kinderbetreuungseinrichtung, die

im Mai 2025 eröffnet wurde.„Mit

dem Schubert KinderCampus hat

die Gerhard Schubert GmbH in

Crailsheim einen neuenBildungsund

Lebensortfür Kindergeschaffen“,

betonte Oberbürgermeister

Dr. Grimmer inseiner Laudatio.

„Eine echte Innovation –denn es

istdie ersteEinrichtung dieserArt,

dievon einem großen Arbeitgeber

hier vor Ort initiiert wurde.“ Die

Stadt Crailsheim habe das Vorhaben

sehr gerne begleitet und sehe

in dem Projekt ein zukunftsweisendes

Beispiel dafür, wie Unternehmen

ihreStadtnicht nur wirtschaftlich

stärken, sondern auch

lebenswerter machen können.

Der KinderCampuswurde gemeinsam

mit dem Partner littlebigFuture

gGmbH entwickelt und bietet

Platz für mehr als60Kinder in altersgemischten

Gruppen. Die ehemalige

Sattlerei wurde dafür aufwendig

saniert und zu einer modernen

pädagogischen Einrichtung

umgestaltet. Besonderes

Highlight ist das großzügige Außengelände.

„Wir haben uns die

ehemalige Sattlerei angeschaut,

als uns diese angeboten wurde

und haben die Chance ergriffen“,

betonte Gerald Schubert, Gesellschafter

des Verpackungsmaschinenbauers.

www.crailsheim.de

www.cds-hackner.de

www.schubert.group

Gastkommentar

Eine nichtzuüberhörende Warnung

Walter Döring: DieJugendstudie „JugendinDeutschland 2026“ zeigtalarmierende Ergebnisse.

Ich neige –hoffentlich bekanntermaßen

–nicht zuAlarmismus,

aber dieStudie „Jugend in

Deutschland 2026“ hat mich alarmiert

und zutiefst beunruhigt: Befragt

wurden von Anfang Januar

bis Anfang Februar 2026 mehr als

2000 Jugendliche und junge Erwachsenezwischen

19 und 25 Jahren

online hinsichtlich ihrer Zukunftsplanungen

und beruflichen

Orientierungen. 20 Prozent gaben

an, „konkrete Plänezuhaben,

aus Deutschland wegzuziehen“

und über 40 Prozent der jungen

Menschen erklärten, dass sie „sich

grundsätzlich vorstellen können,

aus Deutschland wegzuziehen.“

Die jungen Menschen sind die

Zukunft unseres Landes. Wenn

die Jungen die Alten nicht motiviert

mit neuen Ideen, Innovationen

und Risiko- beziehungsweise

Gründungsbereitschaft überholen,

dann gibt es keine Zukunft; und

natürlich erst recht keine, wenn

diese jungen Menschen unserem

Land den Rücken kehren.

Über die Hälfte der Auswanderungswilligen

erhofft sich „eine

höhere Lebensqualität im Ausland.

Auch Frust überWirtschaft, Politik

und den schwierigen Wohnungsmarkt

sind treibendeFaktoren.“

Der „Macher“ des Zukunftswiesen-

Summit,Sam Keitel, schreibtdazu

Auswanderer: 20 Prozentder jungen Menschen haben Pläne,ihre

Sachen zu packen unddas Landzuverlassen.

Foto:NPG-Archiv

auf LinkedIn, dass es ihn „nicht

überrascht“, dassjeder fünfte junge

Mensch auswandern will undfährt

fort:„Zu viel Verwaltung. Zu wenig

Mut. Zu viel Regeln. Zu wenigAufbruch.“

Fazit: Sam Keitel und seine

Mitstreiterinnen und Mitstreiter

„geben Deutschland noch eine

letzte Chance.“ Undsie setzennoch

„eins obendrauf“, wenn sie sagen:

„Die Politik wird dieses Land nicht

mehr retten.“

„Letzte Chance“ heißt aber auch:

Es gibt noch Hoffnung,esgibt noch

eine Chance, dass sie bleiben und

am Vorankommen Deutschlands

mitwirken. Der beste Beweis dafür

war der Zukunftswiesen-Summitmit

über1000 zumeistjugendlichenTeilnehmenden.

Michsorgt aber leider auchaus eigener

Erfahrung,dass diese Reaktion

dieser „Macher und Macherinnen

im Tween-Alter“ von der Politik

überwiegend mit einem einfachen

Schulterzucken zur Kenntnis

genommen und „abgelegt“ wird,

statt sie als das zu verstehen, was

sie ist: ein nicht zu überhörender

Alarmruf der jungen Generation,

vielleicht ja sogar eine Warnung!

Wie auch immer: Wir müssen sie

ernst nehmen, ihnen und ihren

Perspektiven hier im Land nicht

nur mehr Aufmerksamkeit schenken,

sondern handeln, zumal die

Studie ja auch aufzeigt, dass die

Jungen –noch! –Leistungsbereitschaft

und Arbeitswillen bekunden.

In der WELT konnte man dazu lesen:

„Zwar bleibt die Leistungsbereitschaft

junger Menschen trotz

der Krisen hoch, gleichzeitig gebe

es aber Zweifel, ob sich Leistung

in Deutschland noch lohne. Wegen

der wirtschaftlichen Unsicherheiten

bewerteten jungeMenschen

ihre beruflichen Chancenschlechter

als in vorigen Umfragen.“

Wenn sich die jungen Menschen

fragen, „ob sich Leistung überhaupt

noch lohnt“, dann ist das

schon sehr nahe dran an der „Systemfrage.“

Dadurch wird dieStudie

ja noch beunruhigender! Denn somit

geht es –was das Ganze noch

verschärft –nicht allein um die

persönlichen Perspektiven, sondern

ja auch darum, dass unsere

Wirtschafts- und Sozialsysteme offeninfragegestellt

werden.

Ein weiteres ebenso interessantes

wie zu beachtendes Ergebnis der

Studie ist die deutlich geänderte

Einschätzung von Studium gegenüber

Berufsausbildung: „Viele junge

Menschen“,sodie WELT, „setzen

stärker auf praxisnaheQualifikationen

und sichere Berufsperspektiven,

weil die Sorge vor Arbeitslosigkeit

zunehme –die beruflicheAusbildung

gewinnt gegenüber dem

Studium an Attraktivität.“

Ein weiteres Thema der Jugendstudie

bezieht sich auf die aus Sicht

der Jungen zu geringe Beteiligung

anpolitischen Entscheidungen, die

sie aber unmittelbar betreffen. Professor

Klaus Hurrelmann: „Die junge

Generation fühlt sich in gesellschaftlichen

Zukunftsfragen zu wenigbeteiligt.“

Nichtzuletztdie Entscheidungen

zur Wehrpflicht„über

die Köpfeder Jungen hinweg“ sind

hier zu nennen.

Studienleiter Simon Schnetzerfasst

zusammen: „Die Ergebnisse der

Trendstudie zeigen auf dramatische

Weise, wie sehr die Belastungen

der letzten Jahre den jungen

Menschen zusetzen –und zu Abwanderungsgedanken

führen.“

Ein Versuch, diesen Abwanderungsüberlegungen

entgegenzuwirken

könnte es sein, sich mehr mit

den geäußerten Sorgen der jungen

Menschen auseinander zu setzen,

Dr.Walter Döring

Der gebürtige Stuttgarter Dr.Walter Döring war

lange eine der Galionsfiguren der FDP. Er war

Vorsitzender der Landtagsfraktion und von 1996

bis 2004 Wirtschaftsminister von Baden-

Württemberg. Heute arbeitet der 71-Jährige als

Consultant, hält Vorlesungen an Hochschulen

und saß lange im Gemeinderat in Schwäbisch

Hall.ImKreistag ist er für die Freien Demokraten

politisch aktiv. Döring ist Initiatorund Mitorganisator

des Kongresses „Gipfel der Weltmarktführer“

in Schwäbisch Hall und gründete die Akademie

Deutscher Weltmarktführer.

sie ernster zu nehmen und ihnen

Perspektiven aufzuzeigen, wegen

derer es sich lohnt, hier zu bleiben.

Das sollte „von ganz oben“ kommen!

Diesen Versuch ist es nicht

nur wert, sondern er ist zwingend

notwendig!

Kaum war die „Jugendstudie“

durch die Medien „gelaufen“, da

folgte kurz vor der Eröffnung der

diesjährigen Hannover Messe das

Ergebnis einer Umfrage des Verbands

Deutscher Maschinen- und

Anlagenbauer,mit einer ganz ähnlich

lautenden Botschaft: „Rund 40

Prozent der befragten Maschinenbauer

prüfen demnach, Aktivitäten

in Staaten außerhalb der EU zu

verlagern.“

Noch Fragen, Herr Merz, Herr

Klingbeil?


10 Spezialmaschinenbau

Mai 2026 IJahrgang25INr. 279

Auf Herausforderungen folgen Neuheiten

Auf der InterpackinDüsseldorfsetztdie Verpackungs-und Abfüllbrancheauf KI,neueMaterialien undflexible Lösungen.Amgroßen

Gemeinschaftsstandzeigt unter anderemdas PackagingValley Innovationenaus derRegion. VON ADINA BAUER

Noch bis Mittwoch, 13. Mai,

trifft sich auf der Interpack

in die Düsseldorf die globale

Processing- und Packaging-

Branche zum Austausch über

Künstliche Intelligenz, Automatisierung,

innovative Materialien

und neue Kompetenzen. Marktführer

und Newcomer aus dergesamten

Wertschöpfungskette nutzen

die Leitmesse, um Technologien

zu präsentieren und Trends

zu setzen.

„Die Interpack 2026 ist wichtiger

denn je“, sagte Interpack-Direktor

Thomas Dohse im Vorfeld.

Und erklärte: „Gerade in einem

anspruchsvollen Marktumfeld

braucht die Branche einenOrt für

Austausch und Orientierung. Jetzt

geht es darum, konkreteLösungen

zu sehen, zu vergleichen und Investitionsentscheidungen

fundiert

vorzubereiten.“

Zahlreiche Aufgaben

sorgen für Druck

Denn die Herausforderungen für

die Unternehmen sind vielfältig:

Bevölkerungswachstum, Urbanisierung

und verändertes

Stärke: 17 Mitgliedsunternehmen präsentieren ihre Neuheiten unterdem Dach des Vereins.

Konsumverhalten erhöhen die

Nachfrage nach effizienten Verarbeitungs-

und Verpackungslösungen.

Gleichzeitig setzen Rohstoffknappheit,

Regulierung, Lieferkettenrisiken

und Fachkräftemangel

die Brancheunter Druck.

Mit den Themenschwerpunkten

Smart Manufacturing, Innovative

Materials und Future Skills will

dieInterpack2026 darauf Antworten

geben. Smart Manufacturing

steht für datenbasierte, ressourceneffiziente

Produktion, Innovative

Materials für neue Packstoffe

und Recyclingkonzepte, Future

Skills für die Kompetenzen, die in

einer zunehmend digitalisierten

Foto: Packaging Valley

und automatisierten Arbeitswelt

gefragt sind.

Geballte Stärke auf 830

Quadratmetern

Auch regional ist die Messe stark

besetzt. Unter den rund 2800 Unternehmen

aus 67 Ländern sind

zahlreiche heimische Marktführer.

Besonders sichtbar ist das Packaging

Valley e.V. mit einem 830

Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand,

auf demsich17Mitaussteller

präsentieren. Insgesamt

sind 49 Unternehmen aus dem

Netzwerk in Düsseldorf dabei.Der

Stand soll nicht nur Präsentationsfläche

sein, sondern ein Treffpunkt

für Austausch, Vernetzung

und Orientierung. Er stehe,sodie

Verantwortlichen, für gebündelte

Kompetenz, technologische Exzellenz

und dieÜberzeugung, dass

Innovation vor allem imMiteinanderentstehe.

Besucher wartet am Gemeinschaftsstand

auf kurzen Wegen

ein kompakter Einblick in zukunftsweisende

Lösungen entlang

der gesamten Wertschöpfungskette.

So präsentiertdas HallerFamilienunternehmen

Breitner Abfüllanlagen

innovative Flaschenaufsteller,

Abfüll- und Verschließmaschinen

für Anwendungen in der

Chemie-, Lebensmittel-, Kosmetikund

Pharma-Branche.

Als Spezialist für Zuführtechnik

zeigt die E+K Sortiersysteme

GmbH aus Kirchberg dieses

Jahr ihre leistungsstarke Sortierlösung

zum schonenden und effizienten

Sortieren von anspruchsvollen

und schwer handhabbaren

Objekten. IndividuelleAusführungen

der Zentrifugaltechnik bieten

neben einer hohen Leistungsfähigkeit

zum Sortierenschwieriger

Objekte und einem Schnellwechselsystem

für einen werkzeuglosen

Formatwechsel, die Erfüllung von

GMP- und Pharma-Standards.

Eine neue Unirob Toploading-Verpackungslinie

gibt esamStand

von R.Weiss Packging aus Crailsheim

inAktion zu erleben. Mit

dem Fokus auf Pharma-Applikationen

soll die Lösung durch ein

webbasiertes HMI für maximale

intuitive Bedienung punkten.

Und die Stako GmbH Maschinenbau

aus Wolpertshausen hat eine

neue, universell einsetzbare Etikettiermaschine

im Gepäck. Mit

Zentrierstern, Zwei-Seiten-Etikettierung,

und servoangetriebener

sowie mitfahrender Parallelzentrierung,

können viele Etikettieraufgabenauf

einer Maschine erledigt

werden.

www.packaging-valley.com

Treffen mit Optimisten

Optima zeigt sich als Partner fürPharma- und Konsumgüterindustrie.

Kontakt: Die Experten freuen sichauf denAustausch.

•Pulverbeschichtung

•Sandstrahlen

•Industrielackierung

•Malerbetrieb

Unter dem Motto „Meet the

Optimists“ präsentiert sich

Optima auf der Interpack

als Technologie- und Turnkey-

Partner für die Pharma- undKonsumgüterindustrie.

Der Messeauftritt

rückt Lösungen inden Mittelpunkt,

die Nachhaltigkeit, Präzision,

Flexibilität und digitale

Intelligenz industriell umsetzbar

machen. Ein Schwerpunkt liegt

auf faserbasierten Verpackungslösungen.

Mit Technologien wie Dry

Molded Fiber und Paper Forming

zeigt das Unternehmen, wie recyclingfähige

Verpackungen heute

schon funktional, wirtschaftlich

und in großen Stückzahlen hergestellt

werden können.

Im Bereich Kosmetik und Personal

Care setzt Optima auf Plattformlösungen,

die mit den Anforderungen

der Kunden mitwachsen.

Gezeigt werden modulare Maschinenkonzepte,

die schnelleFormatwechsel,

hohe Variantenvielfalt

und langfristigeInvestitionssicherheit

ermöglichen.

Ein weiterer Schwerpunkt desMesseauftritts

liegt auf Lösungen für

Foto:Optima

bis 7000 mm Länge

3000 mm Höhe

2500 mm Breite

Pharma und Biotech. Präsentiert

werden integrierte Gesamtanlagen

für Füllen und Verschließen, Containment

bis hin zur Gefriertrocknung

aus einer Hand.

Zudem stehen neusteTechnologien

und Lösungen für die erfolgreiche

Umsetzung und Einhaltung der

Annex1RegularienimFokus. Ein

vollintegriertes und automatisierte

Environmental Monitoring Systems

reduziert Handschuheingriffe

und Kontaminationsrisiken und

sorgtfür maximaleMaschinenverfügbarkeit.

Ein zentrales Thema des Messeauftrittsist

zudem der Einsatz von

Künstlicher Intelligenz imService

und im Betriebvon Anlagen. Besucher

können live erleben, wie AI-

Assist und Data Analytics direkt in

die Maschine integriert sind und

überein integriertes OLED-Display

zur Verfügung stehen.Ergänzt wird

dies durch den Digitalen Zwilling,

der Maschinen- und Prozessdaten

virtuell abbildet und vergleichbar

macht.

pm

www.optima-packaging.com

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Pulverbeschichtung &

Industrielackierung

Robert-Bosch-Straße 9

74582 Gerabronn

Telefon 07952/9212270

Fax07952/9212279

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Maler Maurer GmbH

Malerbetrieb

Im Hohbügel 1

74572 Blaufelden-Herrentierbach

Telefon 07936/508·Fax1213

maler@malermaurer.de

Interpack: Gemeinsammit seinen Kunden will Syntegon die „Factoryofthe Future“ neu denken. Foto: Syntegon

Fabrik der Zukunft

Syntegon sucht Antwortenauf diedrängendstenHerausforderungen

wie Kostendruckund strikteRegularien.

Die Industrie steht vor einem

bahnbrechenden

Wandel: Aufgrund von

steigendem Kostendruck, wachsenden

Anforderungen an Flexibilität

und strikteren Regularien

müssen Unternehmen

die „Factory ofthe Future“ neu

denken. Syntegon mit einer Niederlassung

in Crailsheim begegnet

diesen Herausforderungen

durch gemeinsam mitKunden

entwickelten Innovationen.

Die Vision: eine Fabrik, die sich

selbstreguliertund an alle Herausforderungen

anpasst, beaufsichtigt

von einem KI-gestützten,

menschlichen Kontrollzentrum.

Auf der Interpack 2026

präsentiert Syntegon die Bausteine,

mit denen Kunden ihre

„Factory of the Future“ neu

denken können –mit Abläufen,

„Unsere

Highlights

setzen neue

Maßstäbe.“

die reibungsloser, smarter und

berührungslos und letztlich effizienter

sind.

„Unsere Highlights ,neXt‘ und

,SVX‘ setzen neue Maßstäbe

im Lebensmittelbereich. In der

pharmazeutischen Produktion

setzt ,SynTiso‘ als erste seiner

Art einen neuen Standard

als handschuhlose Hochgeschwindigkeitslinie

für die Abfüllung

flüssiger Arzneimittel.

Syntegons Versprechen als strategischer

Lifecycle-Partner verbindet

Innovationsführerschaft

mit erstklassigen Lifecycle-Services

als ultimativen Enabler

fürdas Wachstum unserer Kunden“,gibt

Torsten Türling,CEO

von Syntegon, einen Einblick in

die Exponate.

pm

www.syntegon.com


Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279

Spezialmaschinenbau 11

Sicherheit im Fokus

Bausch+Ströbel setztauf tiefesVerständnisder Prozesse.

Bausch+Ströbel aus Ilshofen,

stellt seinen Messeauftritt

inDüsseldorf bewusst

unterdas MottoSicherheit.Diese

entsteht nicht alleindurch Technik,

sondern durch ein tiefes Verständnis

der pharmazeutischen

Produktionsprozesse und durch

Lösungen, die aus einer Hand

kommen.

Präsentiert wird auf der Interpack

eine Mischung aus etablierten

Systemenund neuenEntwicklungen,

die den Anspruch

des Unternehmens unterstreichen,

Sicherheit durch ganzheitliche

Lösungenzuschaffen.Dazu

zählen unter anderem ein integriertes

Containmentsystem mit

einem Linienmanagementsystem,

das Transparenz und Effizienz

steigern soll, eine neue Generation

der Pulverabfüllung,

präzise Technologien für Etikettierung

und Montage von Spritzen,

und digitale und serviceseitige

Angebote. Der Auftritt macht

deutlich, wie sich die Rolle klassischer

Maschinenbauer verändert:

Weg vom reinen Technologieanbieter,hin

zum Partner, der

Produktionsprozesseversteht, Risiken

minimiert und langfristige

Sicherheit schafft.

Zu sehen gibt es unter anderem

eine Füll- und Verschließmaschine

mit integriertem Isolator:

Sievereint modernste Abfülltechnologie

mit einem darauf abgestimmten

Containment. Der Isolator

schützt Produkt, Prozess,

Bediener, Patient und Hersteller

gleichermaßen und bietet somit

eine sichere, durchgängige Produktionslösung.

Mit einer komplett neu entwickelten

Anlage für die Abfüllung

pulverförmiger Arzneimittel setzt

Bausch+Ströbel neue Maßstäbe

in der aseptischen Pulververarbeitung.

Das neuartige Transportsystem

führt die Packmittel

schonend durch die Anlage und

deckt einen breiten Formatbereich

ab.

Außerdem wird eine neue Hochleistungsmaschine

für die Etikettierung

und Montage von Spritzen

gezeigt. Die Sekundärverpackung

spielt eine zentrale Rolle

für Sicherheit und Compliance:

Fehler im Etikettierprozess können

schwerwiegende Folgen haben,

während steigende Anforderungen

an Manipulationsschutz

und Rückverfolgbarkeit die gesamteLieferkette

betreffen. pm

Innovation: Die neueHochleistungsmaschine für dieEtikettierung

und Montage von Spritzen. Foto: Bausch+Ströbel www.bausch-strobel.de

ADVERTORIAL

Rommelag –The Perfect

Place to Fulfill Your Needs

Wer einen Arbeitgeber sucht,

der Sicherheit, Sinn und

Entwicklung vereint, wird bei

Rommelag fündig. Das Familienunternehmen

mit Hauptsitz

im idyllischen Sulzbach-Laufen

entwickelt und produziert

hochmoderne Abfüll- und

Verpackungslösungen für die

Pharma-, Chemie-, Kosmetikund

Lebensmittelindustrie –

und setzt dabei ganz bewusst

auf die Menschen hinter der

Technologie.

Als Erfinderder Blow-Fill-Seal-Technologieund

„Hidden Champion“

der Regionist Rommelag mit

rund 2.300 Mitarbeitenden an 12

StandorteninDeutschland,der

Schweiz, den USA, China undIndien

vertreten. Die Anlagen undServices

sorgen weltweitdafür,dass flüssige

Arzneimittel,Infusionslösungen, Augentropfen

oder Inhalationen sicher

verpackt werden –ein wichtiger

Beitrag zur globalen Gesundheit.

Karriere mit Perspektive –

vom Einstieg bis zur Fachund

Führungskraft

Rommelag verfolgtein klares Ziel:

Für jede Mitarbeiterin und jeden

Mitarbeiter der besteArbeitgeber zu

sein, den sie sich vorstellen können.

Flache Hierarchien, ein wertschätzendes

Miteinander undein offener

Austausch auf Augenhöhe gehören

dabei genauso dazu wielangfristige

Arbeitsverhältnisse mit echter

Zukunftsperspektive.

Ob Ausbildung, duales Studium,

Direkteinstieg oderKarrierewechsel

–Rommelag bietetvielfältigeWege

indie Arbeitswelt. Jährlich starten

rund 20 Auszubildende unddual

Studierende in kaufmännischen,

technischenund IT-Berufen.Währendihrer

Ausbildung durchlaufen

sie zahlreiche Abteilungen, sammeln

breitePraxiserfahrung undwerden

individuell begleitet.Für diehohe

Qualität der Ausbildungwurde

Rommelag mehrfach ausgezeichnet,

unteranderem mit dem DUALIS-Siegelund

alsTop Employer Germany.

Auch für Berufserfahreneeröffnen

sich attraktive Entwicklungsmöglichkeiten:

passgenaueSeminare,

Fachlaufbahnen, Führungstrainings

undChancen im internationalen

Umfeld unterstützen dabei,das eigene

Potenzial voll zu entfalten –ob

inEntwicklung, Produktion, Vertrieb,

Service oder Verwaltung.

Moderne Arbeitswelt mit starken

Benefits

Werbei Rommelag arbeitet, profitiert

voneinem PaketanVorteilen,

dasweit über den klassischen

Arbeitsplatz hinausgeht: flexible

Arbeitszeitmodelle,Angebote für

mobiles Arbeiten, betrieblichesGesundheitsmanagement,

geförderte

Sport- undGesundheitsprogramme

sowie zahlreiche Corporate Benefits.

Wer Lust hat, an

zukunftsweisenden

Technologien zu arbeiten,

im Team etwaszubewegen

unddabei persönliche

Entwicklungmit stabiler

Perspektivezuverbinden,

sollte Rommelag

kennenlernen.

Kostenlose Getränkeund Obst,

E-Ladesäulen, Mitarbeiterrabatte

undeine eigene Mitarbeiter-App

sorgen zusätzlich dafür, dass der

Arbeitsalltag gutorganisiert und

angenehm bleibt.

Gleichzeitig arbeitet Rommelag

konsequentdaran,Technologien und

Prozesse nachhaltiger zu gestalten

–durch materialeffiziente Lösungen,

optimierte Produktionsprozesse

undeinen verantwortungsvollen

Umgang mit Ressourcen. So verbindet

das Unternehmen technische

Innovation mit ökologischer und

gesellschaftlicher Verantwortung.

Die Rommelag Gruppe versteht

sich als One-Stop-Partner

rund um die Blow-Fill-Seal

Technologie undSpezialist für

flexible Containment-Lösungen.

Mit unseren Komplettlösungen

für Fill&Finish sind

wir starker Partner der Pharmaindustrie.

Rommelag ist

ein Familienunternehmen und

blickt auf eine fast 75-jährige

Firmenhistorie zurück.

AlsErfinder derBlow-Fill-Seal

(BFS)-Technologie revolutionierte

das Unternehmen

dieaseptischeAbfüllung von

Flüssigkeitenfür Pharmazeutika.

www.rommelag.com

Visualisierung: Mitdem Auftritt in Düsseldorf will der Maschinenbauer zeigen,wie moderneAbfüllprozesse

gestaltet werden können.

Foto: Groninger

Abfüllprozesse im Wandel

Groninger will sensible Produktebeherrschbar machen.

Ein Blickinden Badezimmerschrank

verrät, wie schnell

sich Märkteverändern: Neuartige

Cremesmit veränderterTextur

für immer gezieltere Anwendungen,

Rachensprays oder Augentropfen,

bei denen auf Konservierungsstoffe

verzichtet wird.Was

für Verbraucher vielfältig und innovativ

aussieht, bedeutet fürHersteller

vorallem eines: Anpassung.

Abfülllinien müssen heute nicht

nur stabil laufen, sondern sich

schnell und flexibel auf neue Bedingungen

einstellen können. Auf

der Interpack zeigt Groninger aus

Crailsheim Lösungen, die darauf

ausgerichtetsind.

MorgensPharmakonzernein

Shanghai beratenund abends die

E-Jugend Deines Kindes trainieren?

„Unsere Kunden bewegen sich

in Märkten, die deutlich schneller

und komplexer geworden sind.

Gleichzeitig steigen die Qualitätsanforderungen“,

sagt Otto Helmle,

Vice President Sales Consumer

Healthcare and Cosmetics bei Groninger.

„Mit der ,Flexcare‘ setzen

wir daher auf ein Plattformkonzept,

das stabile Prozesse und hohe

Präzision mit der Möglichkeit verbindet,

schnell und flexibel auf

neue Anforderungen reagieren zu

können.“

Mit wachsender Komplexität steigt

auch die Bedeutung digitaler Unterstützung.

Mit ,VisionX Pink‘

stellt Groninger ein digitales Ecosystem

vor, das Maschinendaten

transparent macht und Abweichungen

frühzeitig erkennen lässt.

„Digitalisierung darf kein Selbstzweck

sein“, betont CEO Frieder

Kanitz. „Sie muss den Menschen

an der Maschine unterstützen

–durch Transparenz, bessere

Entscheidungen und den Zugang

zu relevantem Wissen.“ Wie dieses

Zusammenspiel konkret aussieht,will

Groninger auf der Interpack

zeigen und auch, wie moderne

Abfüllprozesse gestaltet werden

können: flexibel, präziseund digital

vernetzt.

pm

www.groninger-group.com

Wenn Du einenArbeitgeber suchst,der sich fürDeinLeben interessiert und

DeineBedürfnisse ernstnimmt,bistDUbei Rommelaggenau richtig.

Wirtragen unserenTeildazubei,dassMenschenweltweitdie Chance aufden

Zugang zu sicheren Arzneimittelnhaben.WennDuuns dabeiunterstützen willst,

bieten wirDir optimale Voraussetzungen, um Deinen Jobsozugestalten,dasser

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Undfalls du dich gerade fragst:

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Deutschland

Germany

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12 Firmen&Märkte

Mai 2026 IJahrgang25INr. 279

Seit 30 Jahrenerfolgreich am Markt

RolandDeeg setztebereitsMitteder 90er-Jahre aufdie Lasertechnikinder Blechbearbeitung.Sein Unternehmen warder erste

Dienstleister dieser Art in der Region. VON MARIUS STEPHAN

Vor etwas mehr als 30 Jahren

arbeitete der gelernte Stahlbauschlosser

Roland Deeg

bei einem renommierten Crailsheimer

Maschinenbaueraneinem

besonderen Projekt: Blech sollte

mithilfe von Laserstrahlen geschnitten

werden. Eng verknüpft

mit dem Laserpionier Trumpf aus

Ditzingen, gedieh das Projektweit,

wurde letztlich jedoch nicht umgesetzt.

Roland Deeg war jedoch

so von der Idee überzeugt, dass

er seinen damaligen Arbeitgeber

nach Absprache verließ und sich

1996 in Kirchberg an der Jagst

selbstständig machte. „Wir haben

zu dritt angefangen: meine

Frau, ich und ein weiterer Mitarbeiter“,

blickt Roland Deeg zurück.

Eine Halle mit 600 Quadratmetern

Fläche diente demjungen

Unternehmen als Startpunkt.

„Die Baumaschinenbranche war

damals unsere Keimzelle“, erinnert

sich Roland Deeg. Er erkannte

in der Lasertechnik damals drei

entscheidende Vorteile: Sie machte

die Produktion präziser, schneller

und kostengünstiger.

Zusammenarbeitmit

namhaftenKunden

Heute ist aus dem damaligen

Kleinbetrieb ein großes Unternehmen

geworden: 180 Mitarbeiter

fertigen im Drei-Schicht-Betrieb

auf rund 18.000 Quadratmetern

Hallenfläche Blechteile,für die jedes

Jahr rund 6000 TonnenMaterial

bei Deeg verarbeitet werden.

Zum Kundenkreis gehören mittlerweile

nicht nur namhafte Verpackungsmaschinenhersteller

aus

der Region, sondern auch Firmen

aus der Nutzfahrzeugbranche und

Automobilhersteller. Auch das

Produktion: Rund 18.000 Quadratmeter Hallenflächestehenbereit.

Leistungsspektrum von Deeg hat

sichüberdie Jahre erweitert. „Am

Anfanghaben wir lediglich Bleche

zugeschnitten“, sagt Roland Deeg.

Heute fertigt das Unternehmen

auf Wunsch ganze Bauteile. Verschiedene

Bleche schneiden, biegen,

lackieren, beschriften und

Gewindestangen aufschweißen?

Kein Problem. Auch die Montage

der gefertigten Bauteile, beispielsweise

zueinem fertigen Gehäuse

übernimmt dasUnternehmen auf

Wunsch seiner Kunden. „Die Idee

ist, dass der Kunde das Bauteil

nicht selbst noch weiter bearbeiten

muss, sondern direkt montieren

kann“, erläutertRolandDeeg.

Er führtdas Unternehmen alsgeschäftsführender

Gesellschafter,

seine Frau Sigrid kümmert sich

um die Verwaltung. Die Söhne

Matthias und Joachim sind beide

ebenfalls im elterlichen Betrieb tätig.Matthiasals

Produktionsleiter

und Joachim im Vertrieb sowieals

kaufmännischer Leiter. Sie werden

den Betrieb auch fortführen,

erzählen Roland und Sigrid Deeg.

Das Know-how, das im Unternehmen

vorhanden ist, haben viele

Mitarbeiter dort erlernt. „Wir haben

immer viel ausgebildet und

heute sind in etlichen Führungspositionen

Mitarbeiter beschäftigt,

die bei uns auch gelernt haben“,

betont Sigrid Deeg. Der Erfolg des

Geschäftsführung: Deeg istein Familienunternehmen. Matthias, Roland, Sigrid undJoachim Deeg (v.li.)

sindalleimBetrieb beschäftigt.

Fotos:Deeg

Unternehmens gründe sich auch

maßgeblichauf insbesondere jene

Beschäftigten. In letzter Zeit gingen

dieAusbildungszahlenjedoch

aufgrund Bewerbermangels zurück,bedauertsie.

Für dieZukunft sieht Roland Deeg

sein Unternehmen gut aufgestellt.

Die Krisen im Maschinenbau

und in der Automotivebranche

seien zwar spürbar, treffen

Deegjedoch nicht, wiemanch anderesUnternehmen.„Unser

Branchenmix

macht uns sehr resilient“,weiß

derFirmenchef.Zudem

bleibt Deeg immer am technologischen

Puls der Zeit. Dazu gehört

auchder Einsatz vonKI. „Das

muss aber noch weiter ausgebaut

werden“, weiß Sigrid Deeg.

Das vor drei Jahren gegründete

Tochterunternehmen „Lasercloud“,

das die Söhne führen,

funktioniere „wie Deeg in klein“,

sagt Roland Deeg. Auch hier wird

Blech bearbeitet, allerdings für

Onlinekunden, die sich ihr WerkstückimNetz

konfigurieren. Diese

Daten gehendirektandie Maschinen

–solassen sichextrem kurze

Lieferzeitenrealisieren.

Das Jubiläum beging die Inhaberfamilie

mit ihren Mitarbeitern,

Kunden und Wegbegleitern.

Eine der Hallen wurde leergeräumt,

um als Festort genutzt

zu werden. Direkt danach wurde

der Platz für eine neue Blechbearbeitungsanlage

benötigt –natürlich

vomlangjährigen Technologiepartner

Trumpf. „Wir haben

schon des Öfteren Maschinen für

Trumpf getestet“, erklärt Roland

Deegdie engen Kontakte zwischen

denbeidenFirmen. Dabeihandelt

es sich um Anlagen,die sich zum

Beispiel noch inder Entwicklung

befinden und die Laufzeit unter

Realbedingungen benötigen. In

diesem Fall geht es um einen Laser-Rohrschneider,

der nun in die

Halle einzog.

www.deeg-bleche.de

Gerüchte um 11 Teamsports

Angeblichprüft die JCK Holding, die70Prozent an 11 Teamsports hält,den Verkauf ihrer

Anteile an dem Sportartikelspezialisten.

Als wichtiger Absatzkanal für

Adidas, Nike und Co. versorgt

11 Teamsports Tausende

Sportvereine in Europa

mit Trikots. Doch zuletzt schwächelte

das Geschäft –das berichtet

das Manager-Magazin unter

Berufung auf interne Quellen.

Der Hauptanteilseigner von 11

Teamsports, die JCK Holding mit

Sitz in Quakenbrück, war 2010

bei den Satteldorfern eingestiegen

und hält mittlerweile70Prozent

der Anteile. Der Umsatz der

JCK-Gruppe lag zuletzt bei über

884 Millionen Euro, Eigentümer

ist die Unternehmerfamilie Kollmann.

WACHSTUM Es sei auch auf

das Geld der Holding zurückzuführen,

dass 11 Teamsports in

den vergangenen Jahren stark

expandieren konnte. Das Unternehmen

kaufteimJuli2023den

Basketballspezialisten Kickz und

kein Jahr später folgte die Übernahmevon

Teilen des deutschen

Wettbewerbers Outfitter. Nun

Verzweigt: 11 Teamsports betreibt nacheigenen Angaben über 80

Stores innerhalb Europas.

Hauptquartier: DieZentrale in Satteldorf ist dasHerzstückdes Trikot-Imperiums.

gebe es Anzeichen, dass sich 11

Teamsports und JCK bei der Expansion

übernommen haben

könnten.

In den vergangenen drei Geschäftsjahren

soll 11 Teamsports

unter dem Strich defizitär gearbeitet

haben, berichten Insider

der Wirtschaftspublikation.

Die Darlehen, die 11 Teamsports

vonJCK erhalten haben soll, seien

mittlerweile auf rund 50 Millionen

Euro angewachsen, behaupten

mit der Angelegenheit

vertraute Personen. Die Anfrage

dieser Zeitung beantwortete 11

Teamsports nicht.

DEMENTI Nach Informationen

des Manager-Magazins prüft die

JCK Holding einen Verkauf ihrer

Anteile. In Branchenkreisen kursieren

Gerüchte, dass Adidas Interesse

habe. Sowohl Adidas als

auch 11 Teamsports dementierten

dies. Das Satteldorfer Unternehmen

ist für Investoren aufgrund

seines Know-hows interessant:

In Helmstadt-Bargen

im Rhein-Neckar-Kreis betreibt

11 Teamsports eine der größten

Siebdruckereien Europas. Auch

Profivereine wie der Hamburger

SV oder derFCSchalke 04 setzen

auf die operative Expertise von

11 Teamsports und ordern ihre

Trikots in Satteldorf. mst

www.11teamsports.com

www.jck.de

Fotos:NPG-Archiv

Schließung

nicht undenkbar

Audi denkt über den Abbau vonProduktionskapazitäten

nach.Dieskönnte auch das Werk Neckarsulmbetreffen.

Die Anzeichen für eine verschärfte

Sparrunde beim

Ingolstädter Autobauer

Audi verdichten sich. Das „Handelsblatt“

berichtete über interne

Erwägungen imVolkswagen-Mutterkonzern,

Produktionskapazitäten

inDeutschland zu reduzieren–bishin

zu möglichenWerksschließungen.

Laut dem Bericht

steht das Werk in Neckarsulm zur

Debatte. Der Standort konnte zuletzt

eine positiveBilanz vorlegen,

scheint jedoch nicht mehr unantastbar.

Beschlüsse gibt esderweil noch

nicht: Man habe „aktuell keine

Entscheidung zu weiteren Kapazitätsanpassungen

andeutschen

Audi-Standorten“ getroffen, heißt

es aus der Zentrale. Der Hersteller

kämpft derzeit mit einem schwierigen

Marktumfeld: Die US-Handelszölle

und der aggressive Wettbewerb

auf dem chinesischen die

Markt belasten das Geschäft zunehmend.

Audisieht sichgezwungen,

dieKostenstruktur am Standort

Deutschland zu hinterfragen,

um die operative Rendite zustützen.Dennoch

betont Audi,das bereits

bestehende Vereinbarungen

gültigbleiben sollen: Dazu gehört

dergeplanteStellenabbau vonbis

zu 7500 Jobs in Deutschland bis

zum Jahr 2030sowieeineBeschäftigungssicherung

bis 2033. Auch

der Betriebsrat hält ander bereits

im Frühjahr 2025 getroffenenVereinbarung

fest, an den deutschen

Audi-Standorten Ingolstadt und

Neckarsulm maximal 7500 Arbeitsplätze

sozialverträglich abzubauen.

Das Neckarsulmer Werk

gilt als einer der wichtigsten Audi-Standorte

weltweit.Zuletzt wurden

dort sogar mehr Fahrzeuge

gefertigt als zuvor: Im vergangenen

Jahr rollten imWerk über

180.000 Audisvom Band, einplus

von rund 50.000 Fahrzeugen gegenüber

demVorjahr.Über15.000

Mitarbeiter produzieren in Neckarsulm

Fahrzeuge der Baureihen

A5, A6,A8und e-tron GT.

Der Autobauer beschreibt den

Standort auch als führend innerhalb

seiner KI-Strategie: „Audi

treibtden Einsatz vonKünstlicher

Intelligenz in allen Geschäftsbereichen

voran und setzt dabei auf

den Standort Neckarsulm“, teilt

Kommunikationsabteilung

mit. Neben der jahrzehntelangen

Erfahrung in der Automobilfertigung

und der eigenen Innovationskraft

sei auch die Nähe zum

KI-Ökosystem Heilbronn ein entscheidender

Faktor.Dem Standort

kommt durchdie Kooperation mit

verschiedenen Hochschulen sowie

die Mitgliedschaft Audis imHeilbronner

IPAI besondere Bedeutung

zu.

mst

www.audi.de


Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279

Firmen &Märkte 13

Bauenist mehralsBeton und Rendite

Der frühere Wirtschaftsminister Robert Habeckspanntbeim Baugipfel denBogen von Energieabhängigkeit, globaler Krise und

Klimaschutz bis zur Frage,wie Städtebaudie Gesellschaft zusammenhält. VON ADINA BAUER

Den Abstand zur politischen

Bühne schien derehemalige

Vizekanzler Robert Habeck

beim Baugipfel in Waldenburg

richtig zu genießen: Schon

vor Beginn der Veranstaltung

mischte er sich unter die Gäste,

ganz ohne große Entourage oder

Sicherheitskulisse. Auch am Mikrofon

gabersich nahbar und persönlich.

Seine Zugehörigkeit zu

den Grünen beschrieb er zum Beispiel

begründet in einem„romantischenVerhältnis

zur Natur“. Und

nach einer auffallendkurzen Fragerunde

–nur zwei Wortmeldungengab

es im Anschluss an seinen

Vortrag –folgte ein Nachsatz mit

Augenzwinkern: „So leicht wäre

ich Ihnen vor einem Jahr noch

nicht davon gekommen.“

Dabei hätte das Thema desAbends

schon Stoff zur Diskussion geboten:

„Ein Gebäude ist nie nur

eine Zahl in einer Kalkulation.

Vielmehr prägt es, wie Menschen

leben und arbeiten“,sogab

Jan Hoffmann, Gründer und Geschäftsführer

desVeranstalters H3

Projektbau aus Schwäbisch Hall,

das Thema des diesjährigen Baugipfels

vor.

Ein Gedanke, den Gastredner Habeck

in seinem Vortrag nicht nur

aufgriff, sondern deutlich ausweitete.

Er sprach nicht nur über

Baukosten, Genehmigungen oder

Lokale Projekte als Beispiele

Heizungssysteme, vielmehr zeichnete

er ein großes wirtschaftspolitisches

Bild: Deutschlandstehe als

exportorientierte Volkswirtschaft

unter Druck, weil die Weltmärkte

unsicherer, Energiezum Machtinstrument

und Lieferketten zunehmend

geopolitisch verwundbar

geworden seien.

EXPORTMODELL GERÄT

UNTER DRUCK

Dass Bauen mehr leisten kann, als bloße Gebäudebereitzustellen,

machten die Gastgeber mit drei Projekten aus dem Landkreis

deutlich. Julian Herrmann, Gründer und Geschäftsführer von H3

Projektbau, stellte den neuen Firmensitz in Schwäbisch Hall vor.

Das Gebäude mit geringem Energiebedarf und ohne klassische

Klimatechnik wird gerade im Haller Westen errichtet.

Präsentiert wurde zudem das neue Autohaus der Koch-Gruppe in

Schwäbisch Hall sowie das neue Ärztehaus in Michelfeld,das zur

medizinischen Versorgung im ländlichen Raumbeitragen soll.Alle

drei Projekte sollten als Beispiele dienen, dass Bauen auch ein Teil

von Daseinsvorsorge, Standortentwicklung und unternehmerischer

Strategie sein kann.

Habeck erinnerte daran, dassrund

die Hälfte der deutschen Wirtschaftsleistung

am Export hänge.Das

sei die Grundlageder wirtschaftlichen

Stärke des Landes –

mache Deutschland aber zugleich

besonders anfällig, wenn Zölle,

politische Konflikte oder neue

Machtblöcke den Welthandel einschränkten.

Spätestens seit dem

russischen Angriff aufdie Ukraine

sei klar, dass wirtschaftliche Verflechtung

keine Garantie für Stabilität

mehr sei.

Mit Blick auf den Krieg im Nahen

Osten warnte Habeck vor einer

noch tiefer gehenden Erschütterung:

Nicht nur Lieferanten

könnten ausfallen, sondern

der globale Energiemarkt insgesamtwerde

unsicherer.WennSeewege

blockiert oder Energie politisch

instrumentalisiert würden,

gerate ein exportabhängiges Industrieland

wie Deutschland doppelt

unter Druck. Besonders stark

treffe das die Volkswirtschaft, da

sie weiterhin energieintensive Industrien

habe.

Aus dieser DiagnoseleiteteHabeck

drei wirtschaftliche Konsequenzen

ab: mehr Energieeffizienz, mehr

heimische Energieerzeugung und

eine Rückkehr des Klimaschutzes

als strategisches Thema. Klimaschutz

werde, so seine Prognose,

wieder positiver diskutiert

werden –nicht allein aus Überzeugung,

sondern weil seine Instrumente

geopolitisch nützlich seien.

Wer Energie im eigenen Land

erzeuge und fossile Abhängigkeiten

reduziere, stärke seine wirtschaftliche

Resilienz.

Endlichweg vom

Heizungsstreit

Perspektivwechsel: Robert Habeck spricht beim Baugipfel vonH3Projektbau in Waldenburgauchüberdie

gesellschaftliche Bedeutungdes Bauens.

Foto: Adina Bauer

Für dieBauwirtschaftbedeutet das

nach Habecks Sicht einen Perspektivwechsel.

Die Debatte dervergangenen

Jahre habe sich stark

aufdie Fragekonzentriert, wie Gebäude

beheizt werden. Die spannende

Frage liege inzwischen woanders:

bei den Baumaterialien

und beim Flächenverbrauch.

Zement, Beton, Stahl und Ziegel

seien in der Herstellung hoch

energieintensiv. Wenn Bauen

nachhaltiger werden solle, müsse

stärker über alternative Materialien,

längere Nutzungszyklen und

Kreislaufdenken gesprochen werden.

„Die eigentliche Frage lautet:

Schaffen wir auch den nächsten

Schritt und finden wir eine Lösung,wie

man nachhaltig in dem

Sinne bauen kann, dass man die

Materialien verändert?“ Als Antwort

auf seine eigene Frage verwies

Habeck auf Konzepte wie das

von Klimaforscher Hans Joachim

Schellnhuber geprägte „Bauhaus

der Erde“, das natürliche oder

biobasierte Baustoffe–„eine Matschepampe

aus Algen zum Beispiel“

–inden Mittelpunkt stellt.

Ebenso deutlich sprach sich Habeck

gegen das fortgesetzte Bauen

„auf der grünen Wiese“ aus.

In Europa würden jedes Jahr große

Flächen neu versiegelt, obwohl

zugleichriesige Brownfield-Areale

–alsobereits vorgenutzte Flächen

wie alte Industrie- oder Gewerbegebiete

–zur Verfügung stünden.

Für Innenstädte und Dorfkerne

sei das eine Schlüsselfrage.

Wenn Handel, Praxen oder Dienstleistungen

an die Ränder verlagert

würden, gehe nicht nur Fläche

verloren, sondern auch sozialer

Zusammenhang.

Kopenhagen als

Blaupause

Als Beispiel für eine andere Entwicklung

nannte Habeck Kopenhagen,

wo er derzeit lebt. Die dänische

Hauptstadt sei inwenigen

Jahrzehnten von einer wirtschaftlich

schwachen, industriell geprägten

Stadt zueinem attraktivenund

prosperierendenStandort

geworden. Der Wandel sei durch

eine gezielte Stadtentwicklung geglückt:

öffentliche Räume wurden

aufgewertet, Wasserflächen gereinigt,

Industriebrachen neu genutzt

und Verkehrsachsen zurückgebaut.

Interessant war für Habeck dabei

vorallem dieFinanzierung. In Dänemark

fließe überPensionsfonds

viel privates Kapital in Infrastruktur

und Stadtentwicklung. Solche

langfristigenModellekönnten aus

seiner Sicht auch inDeutschland

helfen, Bau- und Transformationskosten

zu senken, etwa wenn

öffentliche Stellen einen Teil des

Risikos absichern und dadurch

privatesKapital mobilisieren.

Für die Bauwirtschaft steckt darin

ein klares Signal: Nicht nur

schnelleres Bauen und weniger

Bürokratie seien entscheidend,

sondern auch neue Finanzierungswege.

Gerade beianspruchsvolleren

Projekten in Innenlagen

oder auf Konversionsflächen

könnten günstigere Kapitalkosten

über die Wirtschaftlichkeit entscheiden.

Am Ende wurde Habeck grundsätzlich.

Architektur und Städtebau

entschieden nicht nur über

Effizienz und Rendite, sagte er,

sondern auch darüber, ob Gesellschaft

zusammenfinde oderauseinanderdrifte.Gemeinsame

Räume

in Innenstädten, Quartieren und

Ortskernen könnten Begegnung

ermöglichen –und damit etwas

unterstützen, das in polarisierten

ZeitenanBedeutung gewinne:gesellschaftlichenZusammenhalt.

www.h3-projektbau.de

Ilshofen als Kompetenzzentrum

Die SANHA-Gruppe übernimmt BTE Biegetechnik undstärktden Standort.

Die SANHA-Gruppe, ein führender

europäischer Hersteller

von Rohrleitungssystemen,

hat die BTE Biege-

Technik-Engineering GmbH mit

Sitz in Ilshofen-Eckartshausen

mit sofortiger Wirkung übernommen.

Durch die Akquisition

wird die Unternehmensnachfolge

der BTEgeregelt und zugleich

die Grundlage für eine langfristig

stabile und wachstumsorientierte

Weiterentwicklung innerhalb

einer international aufgestellten

Unternehmensgruppe

geschaffen.

Nachfolgelösung und

Standortsicherung

Die BTE beschäftigt derzeit rund

125 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Durch die Integration

in die SANHA-Gruppe bleibt der

Standort inEckartshausen nicht

nur erhalten, sondern soll gezielt

weiterentwickelt werden.Geplant

ist der Ausbau zu einem spezialisierten

Kompetenzzentrum für

Rohrbiegetechnik, wodurch die

industrielle Basis in der Region

nachhaltig gestärktwird.

Beide Unternehmen sind familiengeführt

und verbinden eine

vergleichbare Unternehmenskultur

sowie einen ausgeprägten

Qualitätsanspruch. Die SANHA-

Gruppe ist mitrund 700Beschäftigten

weltweit auf Rohrleitungssysteme

für die Gebäude- und

Industrietechnik spezialisiert,

während BTE über umfangreiche

Expertise in der Herstellung

komplexer Rohrbiegeteile und

Schweißbaugruppen verfügt.

„Die Übernahme ist ein Gewinn

für beide Seiten“, bestätigen sowohl

die beiden Gesellschafter

der BTE, Annette Walser-Schaeff

und Günter Großeibl, als auch

Einigkeit: Bernd Kaimer,Hauptgesellschafter der SANHA-Gruppe,

mit AnnetteWalser-Schaeff und Günter Großeibl (v.li.), Gesellschafter

der BTE, sprechen voneinem Gewinn fürbeide Seiten. Foto:SANHA

Bernd Kaimer, Hauptgesellschafter

derSANHA-Gruppe.„Wir bündeln

unsere Kompetenzen: BTE

profitiertvom globalen Vertriebsnetz

und der logistischen Stärke

von SANHA, während SANHAsein

Portfoliodurchdie hochspezialisierte

Fertigungstiefeder BTEim

Bereich der Biegetechnik ideal

ergänzt.“

pm

www.bte-biegetechnik.com

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14 Firmen&Märkte

Mai 2026 IJahrgang25INr. 279

„Maximale

Übermüdung“

Organisator SamuelKeitel zieht eine erste

Bilanz. INTERVIEW VON ANTONIO DE MITRI

REGIOBUSINESS Herr Keitel,

wie geht es Ihnen nachdem Großevent?

SAM KEITEL Ich hatte am Tag

danach meine maximale Übermüdung

inzwischen überschritten

und habe trotz allemkräftig beim

Abbau in den Hallen mitgeholfen.

REGIOBUSINESS Was hat Sie

am meisten auf dem Summit

überrascht?

SAM KEITEL Da weiß ich gar

nicht, wo ich anfangen soll. Erst

einmal natürlich, dass von 1700

verkauften Tickets mehr als 1500

REGIOBUSINESS Wie würden

Sie das Publikum an den zwei Tagen

beschreiben?

SAM KEITEL Es war die ideale

Mischung aus jungen Leuten, die

etwas anpacken wollen, und erfahrenen

Unternehmern mit starken

Visionen. Vor allem toll fand

ich, dass diesmal so viele CEOs

bei uns am Start waren –als Besucher,aber

auch auf denPanels.

Einige haben gesagt, der Summit

sei wie ein Klassentreffen für

Hohenlohe gewesen. Dass alles gepasst

hat, haben wir auch abends

am ersten Tagnoch malgemerkt:

Unsere Afterwork-Party ging bis

nach 20 Uhr.

Knalleffekt: CDU-Mann Christian von Stetten sorgteauf demdiesjährigen Summit mit seiner Äußerung zur Zukunft der Bundesregierung binnen

Minuten fürAufmerksamkeit in den deutschenMedien.

Fotos:Zukunftswiesen-Summit

Der Summit macht

bundesweit Schlagzeilen

Selig: Samuel Keitel istüberwältigt vom Erfolg des diesjährigen Zukunftswiesen-Summitinder

ArenaHohenlohe.

Foto:privat

Besucherinnen und Besucher tatsächlich

gekommen sind. Und

dann vor allem die Stimmung.

Klar,eskamen viele kritische Aussagen

zu Deutschlands schlechter

wirtschaftlicher Lage zuWort.

Aber vor allem hat die Zuversicht

in eine bessere Zukunft überwogen,

also der klare Blick nach

vorne und der Wille, es besser zu

machen.

REGIOBUSINESS Für Aufsehen

gesorgthat ja der Auftrittvon Felix

Blume alias Kollegah…

SAM KEITEL (lacht) Oh, ja.

Dazu will ich auf jeden Fall auch

mal sagen: Ich unterschreibe lange

nicht,was er so alles raushaut.

Uns ging es darum zu hören, was

er aus seiner Sicht über die Zukunft

hierzulande zu sagen hat.

Er ist ja selbst Unternehmer und

spricht Klartext, wie es weitergehen

sollte. Dafür war sein Auftritt

genau richtig. Auch wenn er

natürlich polarisiert.

REGIOBUSINESS Was planen

Sie für den nächstenZukunftswiesen-Summit?

SAM KEITEL Also, wir haben

ganz klar gesagt: Nächstes Jahr

wieder inder Arena Hohenlohe.

Die hohe Nachfrage nach Karten

hat uns gezeigt: Wir müssen früher

mit dem Vorverkauf starten.

Das wird in den nächstenWochen

passieren. Aber: Wir machen bei

1700 Ticketswiederden Deckel zu.

Das war gerade die richtige Größenordnung

für ein gutes Networking

an den beiden Tagen. Mehr

Leute würden die Qualität wahrscheinlich

eher schmälern.

SogarMarkus Lanz interessiert sich fürdie Zukunftswiesen. Die SÜDWEST PRESSE

Hohenlohe istMedienpartner. VON ADINA BAUER UND ANTONIO DE MITRI

Keine vier Jahre, ganz sicher

nicht.“ Der Zukunftswiesen-Summit

hatte nochgar

nicht richtig begonnen, da sorgte

er bereitsfür einen Knaller: Denn

von der Moderatorin gefragt, wie

lange seiner Ansicht nach die

Bundesregierung noch halte,

sorgte der CDU-Bundestagsabgeordnete

für Hohenlohe Christian

von Stetten mit dieser Antwortfür

Aufregung. In ganz Deutschland

rauschte der Satzdurchdie Medien,

bis hin zur Talkshow von Markus

Lanz. Es sollte nicht der einzige

Aufreger bleiben: Auch der

kurze Auftritt des umstrittenen

Rappers Kollegah, der jetzt unter

seinem bürgerlichen Namen Felix

Blume eine Karriere als Unternehmer

anstrebt, bot Gesprächsstoff

–und löste teilweise Kopfschütteln

aus.

BESUCHERREKORD Mit der

dritten Auflage ist der Zukunftswiesen-Summit

endgültig den

Kinderschuhen entwachsen.

Rund 1700 Teilnehmer aus ganz

Deutschland nutzten die Plattform

in der vergangenen Woche

in der Arena Hohenlohe bei Ilshofen,

um sich auszutauschen,

zu vernetzen und voneinander

zu lernen. Auf zwei Bühnen diskutierten

Politiker, Unternehmer

und junge Vorbilder. Der Summit

bot damit nicht nur Inspiration,

sondern auch Perspektiven aus

unterschiedlichstenBlickwinkeln.

Der renommierte Ökonom Professor

Karl-Heinz Paqué sprach

davon, dass sich Deutschland „zu

Tode reguliert“ habe. ProSieben-

Gründer Georg Kofler fand noch

deutlichere Worte: Deutschland

sei zwar wettbewerbsfähig, aber

nicht der Staat. Dieser misstraue

der Wirtschaft und fessele sie

durch übermäßige Regulierung.

Die Kritik an Politikund denäußeren

Rahmenbedingungen zog

sich wie ein roter Fadendurch viele

Beiträge. Doch nicht alle wollten

sich in dieser Haltung verlieren.

Eberhard Spies,Vorstandsvorsitzender

der VR Bank Heilbronn

Schwäbisch Hall, setzte einen

Kontrapunkt: Stattständigdie Regierung

zu kritisieren, müssesich

jeder Einzelne fragen, welchen

Beitrag er selbst leisten könne.

KLARTEXT Noch deutlicher

wurde Walter Döring, Gründer der

Akademie Deutscher Weltmarktführer:

„Deutschland geht nicht

vor die Hunde. Es regt mich saumäßig

auf, wenn wir unser Land

immer schlechtreden.“ Gerade in

den Start-upssah er die „Lebensversicherung

für die Zukunft des

etablierten Mittelstands“. Entscheidend

sei, die Kräfte zu bündeln,den

Austausch zu fördern.

KI-EXPERTEN Und genau das

wurde vor Ort gelebt: In Gesprächen

auf Augenhöhe, an den

Ständen und auf den Bühnen,

zeigte sich: Start-ups und Mittelstand

können voneinander lernen.

Klaus Geißdörfer, CEO von

EBM-Papst, machte deutlich:

„Unternehmen müssen lernen,

neuzudenken. Start-upsmachen

uns zum Beispiel in Sachen KI vor,

was möglich ist. Zugleich haben

die jungen Firmen mit Unterstützung

von erfahrenenPartnern die

Möglichkeit, der Mittelstand von

morgen zu werden.“

Was die KI vor allem im Mittelstand

möglich macht und welche

Ängste bei den Menschen dem

gegenüberstehen –dies stand im

Zentrum gleich mehrerer Paneldiskussionen

am zweiten Tag. So

legte Marco Prüglmeier, Gründer

und Chef des MünchnerStart-ups

Noyes Robotics, den Finger in die

Wunde: „Ich sehe in fast jeder Fabrik,

dass 20 bis 30 Prozent der

Produktivität mangelnder Effizienz

zum Opfer fallen“, erklärte

er. Esfehle ganz einfach das nötige

Bewusstsein für die Chancen

von KI.Vor allem die Robotik, so

Prüglmaier,böteganzneue Optionen,

Prozesse zu automatisieren

und Beschäftigte produktiver arbeiten

zu lassen.

„Es geht nicht darum, Stellen zu

vernichten, sondern den Teil der

Arbeit mit KI zu unterstützen,

der nicht zur Wertschöpfung beiträgt“,

stellte er klar. Dass damit

Ängste bei den Menschen ausgelöst

werden, räumte Lewin Keller

ein,der die Berliner Coaching-

Plattform Coach Bot gegründet

hat. „Viele sorgen sich, ihren

Jobzuverlieren und sind mitder

Einführung von KI überfordert.“

Umso mehr müsse es darum gehen,

die Beschäftigten in diesem

Prozess zu begleiten und ihnen zu

vermitteln: „KI soll nicht die Arbeit

der Menschen ersetzen, sondernStellen

besser ausfüllen.“

www.zukunfts-macher.de

Umstritten: Rapper KollegahaliasFelix Blume polarisierte mitseinem

Auftritt auf der Netzwerkveranstaltung.

Augenhöhe: Ob an den Ständen oder auf der Bühne –Start-upsund

etablierteUnternehmen tauschten sich rege aus.

Angeregt: Zahlreiche Panels rund um die Zukunftdes Mittelstandes,aber

auch der Verwaltung, luden zum Austausch ein.


Mai 2026 I Jahrgang 25 I Nr. 279

Firmen & Märkte 15

ADVERTORIAL

Expertise halten statt Abschied feiern:

So funktioniert die befristete

Weiterbeschäftigung im Rentenalter

Leistungen der

Arbeitgeberverbände

Heilbronn-Franken

Die Mitgliedsunternehmen haben einen starken Partner

an ihrer Seite. Mit Tarifbindung ist Südwestmetall

zuständig, ohne Tarifbindung der USW.

Unsere Rechts- und Fachanwälte für

Arbeitsrecht beraten die Region in einem

Netzwerk von baden-württemberg-weit

mehr als 100 Kolleginnen und Kollegen im

Arbeits- und Sozialrecht. Dies betrifft alle

Bereiche des Individualarbeitsrechts, von der

Arbeitsvertragserstellung bis hin zum Zeugnis. Weiterer

zentraler Punkt ist die Beratung bei der betrieblichen

Mitbestimmung sowie juristische Begleitung von

Verhandlungen mit Betriebsräten und Gewerkschaften.

Daneben vertreten wir unsere Mitgliedsunternehmen in allen

Instanzen der Arbeits- und Sozialgerichte. Seminare, Leitfäden

und Legal-Tech-Angebote zu arbeits- und sozialrechtlichen

Fragestellungen runden das Leistungsangebot ab.

Unser Verbandsingenieur unterstützt in einem

Netzwerk von baden-württemberg-weit

insgesamt 22 Ingenieurinnen und Ingenieuren

zum Beispiel bei der Arbeitszeit- und

Entgeltgestaltung oder der Optimierung

von Arbeitsbedingungen. Auch die Themen

Prozessoptimierung, Produktivitätsmanagement sowie

Arbeitssicherheit und Betriebliches Gesundheitsmanagement

sind im Dienstleistungskatalog enthalten.

Arbeitsmarkt, Arbeitsverwaltung und

Fachkräftemanagement sind wichtige

Tätigkeitsfelder der Arbeitgeberverbände.

Dafür setzen wir uns in der Politik und in der

Selbstverwaltung der Agentur für Arbeit ein.

Als Partner der Bildungspolitik setzen sich die

Arbeitgeberverbände für ein leistungsfähiges

Bildungssystem ein. Spezielle Arbeitskreise

beschäftigen sich mit Fragen der

Berufsausbildung und der Hochschulpolitik

und entwickeln Konzepte entlang

der Bildungsbiografie zum Beispiel im MINT-Bereich.

Die Arbeitgeberverbände Heilbronn-Franken

geben ihren Mitgliedsunternehmen eine Stimme

und setzen sich für deren Interessen in Politik

und Gesellschaft ein. So fand im Sommer

2024 etwa eine Delegationsreise von Vertretern

aus Heilbronn-Franken nach Berlin statt.

Die den Arbeitgeberverbänden beigetretenen

Unternehmen haben Zugang zu einem

Mitgliederbereich. Neben aktuellen Informationen

zu Themen der Verbandsfachbereiche

(Arbeits- und Sozialrecht, Arbeitsmarktpolitik,

Bildung und Kommunikation) können sie an

exklusiven Arbeitskreisen und Veranstaltungen teilnehmen.

Südwestmetall / Unternehmensverband Südwest e. V.

Heilbronn / Region Franken

Ferdinand-Braun-Straße 18

74074 Heilbronn

Telefon 07131/9449-19

E-Mail ernstberger@suedwestmetall.de

https://heilbronn.suedwestmetall.de

Twitter: J_Ernstberger

LinkedIn ® : Bezirksgruppe Heilbronn-Franken

https://www.linkedin.com/company/bezirksgruppe-heilbronn-region-franken

Wenn die erfahrensten Köpfe

eines Unternehmens in Rente

gehen, klafft oft eine Lücke, die

nicht einfach durch Neueinstellungen

geschlossen werden kann.

Das implizite Wissen, die tiefen

Einblicke in betriebliche Abläufe

und die Routine rentennaher Arbeitnehmer*

sind in Zeiten eines

massiven Fachkräftemangels ein

kritisches Gut.

Die Lösung liegt in der gezielten,

befristeten Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses

über die Regelaltersgrenze

hinaus. Damit Unternehmen

und Arbeitnehmer diese Option

rechtssicher nutzen können, bietet

die Neuregelung des § 41 Abs. 2 S.

1 SGB VI nun attraktive strategische

Möglichkeiten, die den klassischen

Ruhestand grundlegend flexibilisieren

und eine Brücke zwischen Erwerbsleben

und Ruhestand schlagen sollen.

Die bedeutendste Änderung betrifft

diejenigen, die nach Erreichen der

Altersgrenze entweder bereits ausgeschieden

sind oder eine bewusste

Pause einlegen möchten. Seit dem 1.

Januar 2026 gibt es eine gesetzliche

Erleichterung bei der befristeten Wiedereinstellung

von Rentnern gemäß

§ 41 Abs. 2 S. 1 SGB VI. Bisher war

es für Arbeitgeber oft ein rechtliches

Wagnis, Rentnern befristete Verträge

anzubieten. Grund dafür war das

Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG),

das enge Grenzen setzt, um eine

endlose Kette von Befristungen zu

verhindern. Ohne einen sogenannten

sachlichen Grund – etwa ein (zeitlich)

begrenztes Projekt oder die Vertretung

einer abwesenden Person – war

eine sachgrundlose Befristung oft

unzulässig. In der Praxis verzichteten

viele Unternehmen aus Sorge vor

einer ungewollten Unbefristetheit

daher auf die Wiedereinstellung

erfahrener Arbeitnehmer.

Um diese Hürden abzubauen, wurde

§ 41 Abs. 2 S. 1 SGB VI neu gefasst.

Der Wortlaut der Norm stellt klar:

„§ 14 Abs. 2 Satz 2 des Teilzeit- und

Befristungsgesetzes gilt nicht für

Arbeitnehmer, die die Regelaltersgrenze

erreicht haben, wenn mit

befristeten Arbeitsverhältnissen nach

§ 14 Abs. 2 Satz 1 des Teilzeit- und

Befristungsgesetzes bei demselben

Arbeitgeber

1. Die Voraussetzungen des § 14

Abs. 2 Satz 1 des Teilzeit- und

Befristungsgesetzes eingehalten

werden und

2. keine der folgenden Voraussetzungen

überschritten wird:

a) eine Höchstdauer von insgesamt 8

Jahren und

b) die Anzahl von 12 befristeten

Arbeitsverträgen.“

Für Arbeitnehmer, die die Regelaltersgrenze

erreicht haben, werden

die strengen Verbote des TzBfG somit

massiv gelockert. Ein befristetes

Arbeitsverhältnis ohne Sachgrund

ist nun deutlich einfacher möglich.

Damit dies rechtssicher geschieht,

müssen jedoch drei Kriterien strikt

eingehalten werden: Der einzelne

sachgrundlos befristete Vertrag muss

auf maximal zwei Jahre befristet

sein und darf maximal dreimal

verlängert werden. Insgesamt darf

die Befristungsdauer acht Jahre nicht

überschreiten, und es dürfen maximal

zwölf befristete Arbeitsverträge mit

demselben Arbeitgeber abgeschlossen

werden.

Melanie Grafmüller, LL.M.

Rechtsanwältin

(Syndikusrechtsanwältin)

Fachanwältin

für Arbeitsrecht

Foto: Südwestmetall

Die Alternative: Das Hinausschieben

des Rentenbeginns

Neben der Neueinstellung gibt es ein

zweites, rechtlich völlig eigenständiges

Instrument: die sogenannte

Hinausschiebensvereinbarung.

Diese kommt zum Einsatz, wenn das

Arbeitsverhältnis nahtlos fortgesetzt

werden soll, ohne dass es zu einer

rechtlichen Zäsur kommt. Die gesetzliche

Grundlage hierfür findet sich in

§ 41 Abs. 1 S. 3 SGB VI:

„Sieht eine Vereinbarung die Beendigung

des Arbeitsverhältnisses mit

dem Erreichen der Regelaltersgrenze

vor, können die Arbeitsvertragsparteien

durch Vereinbarung während des

Arbeitsverhältnisses den Beendigungszeitpunkt,

gegebenenfalls auch

mehrfach, hinausschieben.“

Der große Vorteil dieser Regelung

ist, dass keine Begründung für die

Befristung benötigt wird. Es handelt

sich nicht um einen neuen Vertrag,

sondern um die Verlängerung des

bestehenden Arbeitsverhältnisses.

Damit diese Form der Weiterbeschäftigung

wirksam ist, müssen drei

Voraussetzungen erfüllt sein:

Erstens muss bereits eine Vereinbarung

vorliegen, die die Beendigung

des Arbeitsverhältnisses mit Erreichen

der Altersgrenze bestimmt – was in

der Regel bereits durch den ursprünglichen

Arbeitsvertrag gegeben ist.

Zweitens muss die Weiterbeschäftigung

nahtlos und ohne jede Unterbrechung

an das bestehende Arbeitsverhältnis

anschließen. Das bedeutet,

dass die Verlängerung zwingend

noch während des laufenden Arbeitsverhältnisses

vereinbart werden

muss, spätestens also am letzten Tag

vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze.

Wird die Vereinbarung erst

am Tag des Erreichens der Altersgrenze

oder danach getroffen, ist das

Arbeitsverhältnis bereits beendet. In

diesem Fall kann die Verlängerung

nicht mehr auf § 41 Abs. 1 S. 3 SGB

VI gestützt werden. Die Folge wäre,

dass nur noch ein komplett neuer befristeter

Arbeitsvertrag abgeschlossen

werden kann, für den wiederum ein

sachlicher Grund erforderlich ist und

der zwingend der Schriftform gemäß

§ 14 Abs. 4 TzBfG bedarf. Da der neue

Zeitraum ohne zeitliche Unterbrechung

anschließen muss, liegt es in

der alleinigen Verantwortung des

Arbeitgebers, den Zeitpunkt des Erreichens

der Regelaltersgrenze präzise

zu ermitteln, um die Vereinbarung

rechtzeitig abzuschließen.

Drittens ist eine Änderung der

Arbeitsbedingungen im Zusammenhang

mit dieser Vereinbarung unzulässig.Wer

beispielsweise gleichzeitig

eine Reduzierung der Arbeitszeit

vereinbart, geht ein erhebliches

Risiko ein: In diesem Fall besteht die

Gefahr, dass ein unbefristetes Arbeitsverhältnis

begründet wird.

Strategische Wege zur

Vertragsgestaltung

Hier ergibt sich ein spannender rechtlicher

Kontrast.Während das Hinausschieben

extrem starr ist, bietet die

Neuregelung zur Wiedereinstellung

eine weitaus größere Gestaltungsfreiheit.

Im Gegensatz zum Hinausschieben

enthält die Neuregelung des §

41 Abs. 2 S. 1 SGB VI keine Beschränkung

der Änderungsmöglichkeiten.

Das bedeutet:Wenn ein Rentner nach

einer Unterbrechung neu eingestellt

wird, können die Vertragsbedingungen

– etwa die wöchentliche Arbeitszeit,

die Vergütungsstruktur oder der

Aufgabenbereich – grundsätzlich

völlig frei neu gestaltet werden.

In der Praxis kann dies durch einen

strategischen „Erholungsurlaub“ genutzt

werden. Stellen Sie sich vor, ein

Arbeitnehmer möchte nach Erreichen

der Altersgrenze zwar weiterarbeiten,

aber seine Arbeitszeit reduzieren. In

einer nahtlosen Verlängerung wäre

dies hochriskant. Die Lösung könnte

eine kurze Unterbrechung von ein bis

zwei Monaten direkt nach Erreichen

der Altersgrenze sein. Nach dieser

Pause erfolgt ein Neuabschluss des

Arbeitsvertrages unter Anwendung

der neuen Regelung des § 41 Abs. 2

S. 1 SGB VI. So kann die gewünschte

Teilzeit ohne die strengen Hürden des

Hinausschiebens vereinbart werden,

was oft besser der tatsächlichen Interessenlage

von Rentnern entspricht.

Der Rat der Experten:

Sicherheit geht vor

Obwohl die Neuregelung theoretisch

eine sofortige Änderung der Arbeitsbedingungen

erlaubt, raten wir als

Fachanwälte für Arbeitsrecht zur

Vorsicht, um jede Angriffsfläche für

spätere Rechtsstreitigkeiten vor dem

Arbeitsgericht zu vermeiden.Wer

maximale Rechtssicherheit wünscht,

sollte vermeiden, die Befristung und

die inhaltliche Änderung des Vertrags

in einem einzigen Dokument „auf

einen Schlag“ zu erledigen. Dies

gilt sowohl für die Neueinstellung

nach einer Pause als auch für die

Verlängerung eines bestehenden

Verhältnisses.

Die Empfehlung für die Praxis lautet:

Trennen Sie die Vereinbarung über

die Befristung und die Vereinbarung

über die inhaltlichen Änderungen

zeitlich voneinander. Zunächst sollte

der befristete Arbeitsvertrag bzw.

die Hinausschiebensvereinbarung

abgeschlossen werden. Die Anpassung

der Arbeitsbedingungen sollte

erst in einer separaten Vereinbarung

erfolgen. Um eine klare Trennung zu

gewährleisten, sollte ein Abstand von

mindestens sechs Wochen zwischen

diesen beiden Schritten liegen. Durch

diese zeitliche Staffelung wird deutlich,

dass es sich um zwei verschiedene

rechtliche Vorgänge handelt.

Trotz der neuen Spielräume ist

absolute Sorglosigkeit fehl am Platz.

Die deutschen Arbeitsgerichte sind

– gestützt auf die Vorgaben des Europäischen

Gerichtshofs (EuGH) – dazu

verpflichtet, eine Missbrauchskontrolle

vorzunehmen. Das Ziel ist klar: Die

systematische Umgehung von Arbeitnehmerrechten

soll verhindert werden.

Insbesondere bei mehrfachen

Befristungen sollten Unternehmen

vorsichtig agieren und die Grenzen

der sogenannten Kettenbefristung im

Blick behalten.Wer die Regelungen

zu opportunistisch ausnutzt, riskiert,

dass die Vereinbarungen vor Gericht

nicht standhalten.

Fazit für die Praxis

Die Beschäftigungsmöglichkeiten

im Rentenalter ist deutlich attraktiver

geworden. Für die nahtlose

Fortführung ohne Vertragsänderung

ist das Hinausschieben der schnellste

Weg. Für eine Neugestaltung des

Arbeitsverhältnisses ist eine kurze

Unterbrechung mit anschließendem

Neuabschluss unter Nutzung der

Neuregelung die flexiblere Lösung.

Für maximale Sicherheit gilt jedoch

für beide Optionen: Befristung und

Vertragsänderungen sollten zeitlich

getrennt, idealerweise mit sechs

Wochen Abstand, vereinbart werden.

Unternehmen sollten ihre Personalplanung

entsprechend anpassen und

frühzeitig das Gespräch mit ihren

älteren Arbeitnehmern suchen. Eine

präzise Dokumentation und die strikte

Beachtung der Zeitgrenzen sind

dabei der Schlüssel zum Erfolg.

* Im Text wird - ohne jede Diskriminierungsabsicht

- ausschließlich

die männliche Form verwendet.

Damit sind alle Geschlechter

einbezogen.


16 Sport &Wirtschaft

Mai 2026 IJahrgang25INr. 279

„Wir können jedeMannschaftschlagen“

Die HAKRO Merlins Crailsheim haben souverändie Playoffs erreicht. Der sportliche Leiter BogdanRadosavljevićüber Erwartungen an

das Team und denbesonderenReizdieser Serie vonHerzschlagspielen zumSaisonhöhepunkt. INTERVIEW VON HERIBERT LOHR

Insgesamt 328 Spiele absolvierte

Bogdan Radosavljevic

für zehn Vereine in der Basketball-Bundesliga.

Sieben Mal

trug der gebürtige Serbe zudem

das Trikot derdeutschen Nationalmannschaft.

Insgesamt drei Jahre

trug Bogdan Radosavljevic auch

das Trikot der Zauberer und gehörte

als Center zu den herausragenden

Spielern der HAKRO Merlins

Crailsheim. Eine Arthrose in

der Schulter zwang den 32-jährigen

Familienvater 2023 zum vorzeitigen

Ende seiner aktiven Karriere.

Im Mai 2024 rückte er in das

Führungsteam der HAKROMerlins

Crailsheim auf und fungiert als

sportlicher Leiter als Bindeglied

zwischen sportlicher Führung und

Mannschaft.

REGIOBUSINESS Herr Radosavljevic,

die Merlins haben sich

in der Hauptrunde auchdankzuletzt

starker Leistungen eindeutig

an der Tabellenspitze festgespielt.

Hatten Sie das so erwartet?

RADOSAVLJEVIĆ Irgendwo

habe ich es schon erwartet, weil

wir echt eine gute Mannschaftzusammengestellt

haben. Die Jungs

arbeiten hart und die Teamchemie

passt. Das komplette Trainerteam

leistet da sehr gute Arbeit.

Natürlich besteht eine Saison immer

aus Höhen und Tiefen, aber

vor allem in der zweiten Saisonhälftesind

wir sehr stabil. Da sind

wir die mit Abstand beste Mannschaft

der Liga und das beweisen

wir jeden Tagaufs Neue.

REGIOBUSINESS Die Playoffs

sind die Crunch-Time der Saison.

Ist es ein Vorteil, dass das Team so

direkt vor dem eigentlichen Saisonhöhepunkt

noch einmal auf

die beiden Liga-Schwergewichte

Hagenund Göttingentraf?

RADOSAVLJEVIĆ Ob es ein Vorteil

ist,wird man sehen. Aber es ist

definitiv ein Härtetest, gegen die

neben uns beiden besten Teams

der Liga vor den Playoffs zuspielen.

Das gibt einen kleinen Vorgeschmack

auf die Playoffs. Vor allem

in Hagen hat man ein unglaublich

physisches und ausgeglichenes

Spiel gesehen. Jetzt ist

die reguläre Saison abgehakt und

der volle Fokus gilt denPlayoffs.

Zuversicht: Bogdan Radosavljević fordert vom gesamten Team

Leidenschaft undEinsatz.

Foto: Philipp Reinhard

REGIOBUSINESS Dass die Merlins

so souverän die Playoffs erreicht

haben, liegt auch daran,

dass die Mannschaft stabiler geworden

ist. Wenn Sie auf die Saison

zurückblicken, was würden

Sie sagen, in welchen Bereichen

hat sich das Team besonders weiterentwickelt?

RADOSAVLJEVIĆ Seitdem wir

im Team Veränderungen vorgenommen

haben, sind wir konstanter

geworden. Vor allem die Verpflichtung

von Xavier Johnson hat

uns da geholfen. Aber auchVinnie

Shahid, der eine etwas veränderte

Rolle hat und diese sehr gut ausführt

und die Konstanz von Marvin

Ogunsipe hilft uns. Alle Jungs

haben einen Schritt nach vorne

gemacht. Wir haben unseren

Rhythmus gefunden und wissen,

wiewir dieSpieleangehen möchten.

Klar macht man auchhin und

wiederFehler,aberdas ist normal

im Sport.ImGroßenund Ganzen

sind wir inallen Bereichen stabiler

gewesen. Gleichzeitig arbeiten

wir täglich an den Bereichen, an

denen wir uns verbessern wollen.

Deshalb freue ich mich jetzt auf

dienächstenWochen.

REGIOBUSINESS Sie kennen

das Team. Wissen auch umdie

Stärkeder Gegner. Es ist zu erwarten,

dass es in denSpielen derSerieletztlicheng

hergeht. DieRunde

hat gezeigt, dass die Mannschaft

spielerisch das Rüstzeug

hat. Was braucht es noch, damit

am Ende der große Wurf und damitder

Aufstieggelingt?

RADOSAVLJEVIĆ Playoffs sind

etwas ganz anderes als die reguläre

Saison. Da geht es viel physischer

zur Sache, Fehler werden direkt

bestraft. Daher muss der Fokus

direktganz obensein. Das war

auch inden letzten Wochen und

Monaten einer unserer Schwerpunkte.

Wichtig ist es, konzentriert

die Dinge, die wir uns vornehmen

umzusetzen und auch

die Leidenschaft und den Einsatz

maximal auf dasFeldzubringen.

Es geht nur um Siege. Wir wollen

jedes Spiel gewinnen und dafür

muss man 40 Minuten alles auf

demParkettlassen.

REGIOBUSINESS Sie haben

auch einen guten Überblick

über die komplette Liga. Welcher

Mannschaft trauen Sie amehesten

eine Überraschungzu?

RADOSAVLJEVIĆ Es gibt ein

paarTeams, dieman auf demRadarhaben

muss. Die acht Playoff-

Mannschaften sind ja nicht umsonst

die besten Teams der Liga,

daher ist für mich jeder Klub ein

potenzieller Überraschungskandidat.

Unser Gegner Gießen kann

sehr gefährlich sein. Sie sind super

erfahren und haben auch einen

sehr erfahrenen Trainer. Ich

habe selbst schon erlebt, dass solche

Mannschaften in den Playoffs

nochmal eine Schippe drauflegen

können. Daher müssen wir

da auch sehr wachsam sein. Am

Ende des Tages liegt es aber an

uns. Wirmüssen unser Spiel konstant

umsetzen. Wenn wir das so

machen, können wir jede Mannschaft

schlagen.

www. hakro-merlins.de

PARTNER DERHAKROMERLINS CRAILSHEIM

Fokus!

Gerade wenn vieles unverbindlichwirkt,ist klareFokussierung

umso wichtiger. HeuteMorgenhat mirMartinR.den formulierten

und ausgesprochenen5-Punkte-Planzum Aufstieg geschickt.

DamitsindZielund Wegeindeutig definiert.

Ichtraue demTeamzu, abzuliefern.

Fürdie Umsetzung dieses 5-Punkte-Plans wünscheich viel Erfolg,

viel Leidenschaft und einenklarenFokus.

Jan Hanselmann

Geschäftsführer

FLAIR PARK-HOTEL

ILSHOFEN

seit 150 Jahren


Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279

Firmen &Märkte 17

„Krise ist das neue Normal“

GüntherH.Oettinger plädiert beim fünftenHaller Immobiliendialogfür einen wirtschaftspolitischenKurswechsel.

VON ADINA BAUER

„Wir können

voneinander lernen,

um mutig

zu werden und

diePerspektiven

für die kommendenAufgaben

zu

schärfen.“

Der Immobiliendialog der

Hilgerink Consulting GmbH

hat im April in der Fassfabrik

ein kleines Jubiläum gefeiert:

Bereits zum fünften Mal brachte

Gastgeber Pierre Hilgerink Verantwortliche

aus der Immobilienwirtschaft

zusammen. Ziel der Veranstaltung

war es, Impulse für aktuelle

Herausforderungen zu geben.

„Ich will die Akteure vernetzen.

In diesen bewegten Zeiten können

wir voneinander lernen, um mutigzuwerdenund

die Perspektiven

für die kommenden Aufgaben zu

schärfen“, erklärte Hilgerink seine

Motivation.

Dass es an Herausforderungen

nicht mangelt, zeigten die Vorträge

zahlreicherExperten. So verwies

Rechtsanwalt Rainer Metschke von

HRMS auf eine Vielzahl neuer regulatorischerVorgaben,

mitdenen

sich die Immobilienwirtschaftauseinandersetzen

muss. Dazu zählen

etwadas Ende des Übergangsschutzes

für Altbeschlüsse, neue Anforderungen

aus dem Wärmeplanungsgesetz

sowie die EU-Gebäuderichtlinie.

Metschke bezeichnete2026 daherals

„Jahr der Parallelpflichten“

und warb dafür,den Wandel nicht

nur als Belastung, sondern auch

als Chance zu verstehen. Wer Prozesse

frühzeitig anpasse und Themen

rechtzeitig angehe, gewinne

Zeit, Liquidität und Akzeptanz.

„Es brauchtmehr Mut zur

Zumutung“

Einen großen wirtschaftspolitischen

Bogen spannte Günther H.

Oettinger. Der frühere Ministerpräsident

sprach über „Chancen

und Risikender Europäischen Union

unter den derzeitigen globalen

Rahmenbedingungen“ –und

schlug dabei einen alarmierenden

Tonan.

Seine zentrale Botschaft: Europa

verliere wirtschaftlich und geopolitisch

dramatisch an Bedeutung

und müsse sich dringend auf Sicherheit

und Wettbewerbsfähigkeit

konzentrieren. Während die USA

ihren Anteil an der globalen Wirtschaftsleistung

in den vergangenen

25 Jahren weitgehend gehalten

hätten, sei Europa von 25 auf

17 Prozent zurückgefallen. China

habe im selben Zeitraum stark aufgeholt.Europa

sei, so Oettinger,der

„Verliererkontinent“.

Mit Blick auf Deutschland sprach

er von einer dauerhaften Krisenlage.

Auf Finanzkrise, Migrationskrise,

Pandemie und Energiekrise

werde nachseiner Einschätzung

auch eine neue Weltschuldenkrise

Impuls: Günther Oettinger machtsich füreinen tiefgehenden Reformschub stark.

folgen. „Krise wird das neue Normal“,

so der ehemalige EU-Kommissar.

Deutschland brauche deshalb

erneut einen tiefgreifenden

Reformschub –vergleichbar mit

der Agenda 2010. FürBaden-Württemberg

forderte er, Industriepolitik

und Wirtschaftsförderung zur

obersten Priorität zu machen.

Insgesamt war seine Rede ein leidenschaftliches

Plädoyer für

„mehr Mut zur Zumutung“.Ohne

mehr Leistungsbereitschaft, weniger

Bürokratie, eine industrieorientierte

Energiepolitik und stärkere

Verteidigungsfähigkeit drohten

Deutschland und Europa weiter

an Einfluss, Wohlstand und Stabilitätzuverlieren.

Blicke weit überden

Tellerrand

Foto: Hilgerink

Dass der Immobiliendialog bewusst

auch den Blick über die eigene

Branche hinaus richtet, zeigte

ein weiterer prominenter Gast:

Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer

des Fußball-Bundesligisten

Borussia Dortmund,war ebenfalls

Teil des Programms. Zudem

sprach Gerhard Meier-Röhn, ehemaliger

DFB-Mediendirektor, über

„Medien zwischen Macht und Verantwortung“.

„Indem wir Themen

aufgreifen, die außerhalb unseres

Kerngeschäfts liegen, ermöglichen

wir einen anderen Blick und setzen

uns von ähnlichen Veranstaltungen

ab“, erklärte Pierre Hilgerink.

www.immobiliendialog-sha.de

ADVERTORIAL

DasFachkräfte-Netzwerk

Der Standort entscheidet mit

Warum Karriereseiten mehr zeigen müssen als Jobs –und wie das einfachgelingt

Wer Fachkräfte gewinnen

will,muss mehr bieten als

einen Job. Für viele Bewerber

entscheidet der Standort mit.

Hohenlohe Plus unterstützt

Unternehmen dabei, genau

das sichtbar zumachen –

direkt auf der eigenen Karriereseite.

Ein interessanter Job ist oft nur

der Anfang. Wer bereit ist, für

eine neue Stelle umzuziehen,

stellt sich schnell eine entscheidende

Frage: Wie lebt es sich

eigentlich dort?

Gerade für Menschen mit Partner

oder Familie spielen Faktoren

wie Kinderbetreuung, Schulen,

Freizeitangebote oder ärztliche

Versorgung eine zentrale Rolle.

Studien zeigen: Für viele Bewerber

sind Standortinformationen

bereits zuBeginn der Jobsuche

entscheidend –und werden aktiv

recherchiert.

Das Problem: Wer diese Informationen

nicht direkt auf der Karriereseite

findet, verlässt sie wieder

–und sucht anderswo weiter.Im

Zweifel bei einemWettbewerber.

Die Lücke auf vielen

Karriereseiten

Viele Unternehmen investieren

viel in ihre Stellenanzeigen –

aber kaum indie Darstellung

des Standorts.Dabei ist genau

das ein entscheidender Hebel im

Recruiting.

» Der

Job überzeugt

–der Standort entscheidet,objemand

wirklich kommt.

Dr.RalfEisenbeiß,

HohenlohePlus

„Ein Bewerber,der einmal auf

der Karriereseite ist, darf nicht

verloren gehen“, sagt Dr.Ralf

Eisenbeiß, Geschäftsführer von

Hohenlohe Plus. „Wenn er den

Standort nicht versteht oder nicht

einordnen kann, ist er schneller

wieder weg, als er gekommen

ist.“

Die Herausforderung für Unternehmen:Standortinformationen

selbst aufzubereiten, ist aufwendig.

Daten müssen recherchiert,

gepflegt und regelmäßig aktualisiert

werden. Genau hier fehlt es

oft anZeit und Ressourcen.

Die Lösung:

Standortmarketing per Klick

Gemeinsam mit dem Unternehmen

Famigo bietet Hohenlohe

Plus seinen Mitgliedern deshalb

eine einfache Lösung:

das Standorthero-Tool.

Damit lassen sich Kitas,Schulen,

Freizeitangebote,medizinische

Versorgung und vieles mehr

direkt in die eigene Karriereseite

integrieren –visuell aufbereitet,

aktuell und ohne eigenen Pflegeaufwand.

Ansprechend: Wanderer genießen dieschöneLandschaftbei BadMergentheim.

Die Umsetzung ist in wenigen

Minuten erledigt.Die Datenpflege

übernimmt Famigo im

Auftrag von Hohenlohe Plus.

Unternehmen erhalten damit eine

professionelle Darstellung ihres

Standorts –ohne zusätzlichen

Aufwand.

Schon heute in vielen

Kommunen verfügbar

Das Modul steht bereits für zahlreiche

Städte und Gemeinden

in der Region zur Verfügung –

darunter Crailsheim, Schwäbisch

Hall,Künzelsau, Öhringen, Bad

Mergentheim, Gaildorf,Walden-

burg, Rot am See und sieben

weitere Kommunen. Viele Mitgliedsunternehmen

nutzen das

Angebot bereits aktiv auf ihren

Karriereseiten.

Der Vorteil: Bewerber bleiben im

eigenen System, erhalten alle

relevanten Informationen –und

entwickeln ein Gefühl für den

Standort.

Ein Angebot für die

ganze Region

Hohenlohe Plus versteht das

Standorthero-Tool nicht nur

als Service für Unternehmen,

Foto:Stadt Bad Mergentheim

sondern als Baustein für ein gemeinsames

Regionalmarketing.

Denn klar ist:„Im Fachkräftemangel

wird der regionale Teich,

in dem wir alle fischen, auf Dauer

zu klein sein“,heißt es in der

Analyse von Famigo.

Wer wachsen will,muss überregional

sichtbar sein –und den

Standort überzeugend erklären.

Deshalb richtet sich das Angebot

auch an Kommunen, die noch

nicht Teil des Netzwerks sind. Sie

können über eine Mitgliedschaft

bei Hohenlohe Plus ihren Unternehmen

den Zugang zu diesem

Tool ermöglichen –und gleichzeitig

die eigeneAttraktivität als

Lebensraum stärken.

Jetzt handeln –bevor es

wieder eng wird

Auch wenn sich der Arbeitsmarkt

aktuell inTeilen entspannt zeigt:

Der strukturelle Fachkräftemangel

bleibt.

Wer heute seine Karriereseite

stärkt und den Standort sichtbar

macht, verschafft sich morgen

einen klaren Vorteil.

Hohenlohe Plus e.V.ist

ein regionales Fachkräftenetzwerk,

das sich der

Gewinnung und Sicherung

von Fachkräften für die

landkreisübergreifende

Raumschaft Hohenlohe

widmet. Durch gezielte

Vernetzung,innovative

Personalmarketingstrategien

und enge Zusammenarbeit

mit Unternehmen,

Bildungseinrichtungen

und Kommunen leistet der

Verein einen wesentlichen

Beitrag zur Stärkung

der Region als dynamischer

Wirtschafts- und

attraktiver Lebensstandort.

National und international

präsentiert sich der

Verbund augenzwinkernd

als „geheimste Metropolregion

ever“.

Kontakt:

Geschäftsführer

Dr. Ralf Eisenbeiß

Geschäftsstelle

Stauffenbergstraße 35 –37

74523 Schwäbisch Hall

Telefon 0791/ 5801-23

www.hohenlohe.plus


18 Recycling &Entsorgung

Mai 2026 IJahrgang25INr. 279

Allianz fordertschnelles Handeln

Die Zukunft derKreislaufwirtschaft soll mit einem„Transformationsbooster“ gesichert werden.

Greifbar: Die Branche fordert verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen.

Foto:NPG-Archiv

Ein breites, branchenübergreifendes

Bündnis aus

Chemie-, Kunststoff- und

Recyclingindustrie richtet sich

mit einem offenen Brief an die

Bundesregierung. Dabei spricht

es sich nachdrücklich für einen

entschlossenen „Transformationsbooster“

fürdie Kreislaufwirtschaft

aus.

Die gemeinsame Initiative macht

deutlich, wie dringend klare politische

Weichenstellungen und

verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen

benötigt werden.

Der Appell erfolgte imVorfeld

der für den 6. Mai angekündigten

Veröffentlichung eines

Aktionsprogramms zur Umsetzung

der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie.

Hintergrund

ist die dramatische wirtschaftliche

Lage der deutschen Kunststoff-und

Recyclingindustrie.Absatz

und Auftragseingang sind

seit 2021 um mehr als20Prozent

eingebrochen. Zahlreiche Unternehmen

drosseln die Produktion

oder schließen ihre Anlagen,

Investitionen werden verschoben

oder insAusland verlagert.

Transformation

statt Rückzug

Trotz dieser angespannten Lage

fordert das Bündnis keinen Rückzug,

sondern mehr Tempo beider

Transformation hin zueiner klimaneutralen,

zirkulären Industrie.

Die beteiligten Organisationen

sehen darin eine industrielle

Überlebensfrage:Kreislaufwirtschaft

sichere Wertschöpfung,

Resilienz, Innovationen und

schaffequalifizierte Arbeitsplätze.

Teile der 100 Milliarden Euro des

Sondervermögens für Infrastruktur

und Klimaneutralität müssten

nun gezielt in Kreislaufwirtschafts-

und Forschungsinfrastruktur

fließen, um die Skalierung

von Technologien und

somit den zirkulären Business

Case zu ermöglichen. Darüber

hinaus fordert das Bündnis zur

Stärkungder Industrie zudem die

Ausweitung des Industriestrompreises

auf Recycler. Ein entsprechendes

Gutachten von pwc, das

zu demselben Ergebnis kommt,

liegt dem Bundesministerium

„DieRecyclingindustrie

befindetsichan

einem

Scheideweg.“

Konkrete Vorschläge fürden „Booster“

für Wirtschaft und Energie bereitsvor.

In ihrem gemeinsamen Appell

betonen die beiden Organisationendaher:

„Deutschland braucht

die Kreislaufwirtschaft. Doch die

deutsche Kunststoff- und Recyclingindustrie

befindet sich an einemScheideweg.Ohne

entschlossene

politische Signale steht eine

Erosion industrieller Wertschöpfung

und Arbeitsplätze bevor. Die

Branchentragenmaßgeblich zur

Lösung der enormen Herausforderungenbei,

vordenen diedeutsche

Wirtschaft steht. Jetzt ist

der Moment, kraftvolle Impulse

zu setzen, um Investitionen in

die klimaneutrale Kreislaufwirtschaft

auszulösen und den Transformationsprozess

damit zubeschleunigen.“

pm

www.bde.de

Der offeneBrief schlägt konkrete Maßnahmen für einen„Transformationsbooster“ vor. Dazu gehören:

˜ klare politische Rahmenbedingungen –etwa verbindliche Rezyklateinsatzquoten, gezielte finanzielle

Anreizefür kreislauffähige Verpackungen(§26 VerpackDG) sowieein rechtssicheres Level-Playing-Field für

mechanisch und chemisch recycelte Rohstoffe

˜ Investitionen inmoderne, KI-basierte Sammel-, Sortier- und Recyclingtechnologien, einschließlich mechanischer

und chemischer Verfahren

˜ Einführung erweiterter Abschreibungsmodelle für Investitionen

˜ Weiterführung von CO 2

-Differenzverträgen über das zweite Gebotsverfahren hinaus zur Förderung von

Zukunftstechnologien fürdie Kreislaufwirtschaft

˜ die in der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) angekündigte Plattform –zur Vernetzung

aller Akteure fürdie Transformationund Innovationsförderung in der Industrie

Gefahr fürRecyclingziele im Stahlsektor

Verbände warnen vorsystematischen Fehlanreizenbei der Definition„grünerStahlprodukte“ –und fordern einewissenschaftlichfundierte Methodik.

Die Recyclingverbände Recycling

Eurpoe und bvse-

Recycling Germany (Fachverband

Schrott, E-Schrott und

Kfz-Recycling) erheben schwerwiegende

methodische Bedenken

gegenüber der sogenannten Sliding-Scale-Methode,

die von einzelnen

Marktteilnehmern als Instrument

zur Klassifizierung „grüner

Stahlprodukte“ vorgeschlagen

wird. Beide Verbände befürworten

grundsätzlich einen wissenschaftlich

gestützten Ansatz zur Förderung

des Schrotteinsatzes in der

Stahlerzeugung –lehnen die vorliegende

Methodik jedoch als ungeeignet

ab.

Kern der Kritik ist die inhärente

Systematik der Sliding Scale:

Mit steigendem Schrottanteil im

Produktionsprozess werden die

CO 2

-Grenzwerte für die Einstufung

als „grüner Stahl“ progressivverschärft.

De facto werden damit

Hersteller,die konsequent auf

Sekundärrohstoffe setzen, gegenüber

solchen benachteiligt, die

stärker auf primäre, eisenerzbasierte

Rohstoffe zurückgreifen.

Diese Rohstoffe werden nahezu

vollständig aus Drittstaaten importiert

–was die bestehende Importabhängigkeit

der EUstrukturell

verfestigt, anstatt sie abzubauen.

Bvse-ExperteJohannes Hankekritisiert:

„Die Sliding-Scale-Methode

konterkariertdas Ziel geschlossener

MaterialkreisläufeimStahlsektor

und setzt Fehlanreize, die

einer kreislauforientierten Dekarbonisierungsstrategie

diametral

entgegenstehen.“

Aus methodischer Sicht weisen

Recycling Europe und bvse-Recycling

Germanydarauf hin, dassLebenszyklusanalysen

je nach Systemgrenzen

und zugrunde gelegten

Datensätzen zuerheblich

unterschiedlichen Ergebnissen

führen können. Umso wichtiger

sei es, auf unparteiische, quantifizierbareKriterien

undbelastbare

Datenbasis zu setzen, umGreenwashing

wirksamzuunterbinden.

Eine Klassifizierungsmethode, die

kohlenstoffintensivere und weniger

kreislauforientierte Produktionspfade

strukturell begünstigt,

erfülltdiese Anforderung nicht.

Hinzu kommt die versorgungspolitische

Dimension: Stahlschrotte

steheninder EU in ausreichender

Menge zur Verfügung und übersteigen

den derzeitigen Verarbeitungsbedarf.

Ihr Einsatz bietet

nicht nur das größte Dekarbonisierungspotenzial,

sondern stärkt

zugleich die Versorgungssicherheit

und fördert die Schließung

vonMaterialkreisläufen –zweierklärte

Ziele der europäischen Industriepolitik.

Die Recyclingverbände fordern

daher Entscheidungsträger inIndustrie,

Normungsgremien und

Politik auf, die Definition „grünen

Stahls“ konsequent an wissenschaftlichfundiertenund

ökologisch

belastbaren Kriterien auszurichten.

pm

www.bvse.de

WIESER

CONTAINERDIENSTE

Für Gewerbe &private Haushalte.

Annahme:

● Haus- &Industriemüll ● Holzabfälle ● Metalle

● Bau- &Abbruchabfälle ● Schrott ● Asbest

● Sperrmüll, Bauschutt ● Papier ● Folie

Öffnungszeiten:

Montag–Freitag von 7.30 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 16.00 Uhr

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Wir beraten Sie gerne:

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Versorgung: Stahlschrotte stehen in ausreichender Mengezur

Verfügung.

Foto: bvse


Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279

Recycling &Entsorgung 19

NeueWettbewerbsrunde

DieDeutscheUmwelthilfe sucht dieumweltfreundlichstenWertstoffhöfe.

Gefahr: Der innereuropäische Handelmit nicht gefährlichenAbfällenkönnte aufgrund starrer Vorgaben

bei Begleitdokumenten zumErliegen kommen.

Foto: dpa/Jens Büttner

Wirtschaft warnt

vor Stillstand

Verbände fordernPragmatismusbei EU-Vorschriften.

Zum vierten Mal startet

die Deutsche Umwelthilfe

(DUH) den kommunalen

Wettbewerb „Grüner Wertstoffhof“.

Gesucht werden innovative

Wertstoffhöfe, die mit zukunftsweisenden

Konzepten einen herausragenden

Beitrag zum Klima-

und Ressourcenschutz leisten.

Wertstoffhöfe sind zentrale

Anlaufstellen für Bürgerinnen

und Bürger, umAbfälle zu entsorgen

und gleichzeitig Wiederverwendung

und Recycling zu ermöglichen.

Mit dem Wettbewerb

möchte die DUH exzellente Konzepte

sichtbar machen und Kommunen

deutschlandweit motivieren,

Service, Wiederverwendung

und Umweltbildung kontinuierlich

zu verbessern. Kommunen

und Betreiber von Wertstoffhöfen

können sich biszum 30. September

2026 bewerben. DieGewinner

zeichnet die DUH öffentlichkeitswirksam

aus.

„Die Gewinner der vergangenen

Wettbewerbsrunde haben gezeigt,

auf welch vielfältige Weise Wertstoffhofkonzepte

noch besser gemacht

werden können. Gute Ansätze

verbessern nicht nur den

Service, sondern setzen auch einen

Schwerpunkt auf die Wiederverwendung

gesammelter Produkte

sowie Aspekte der Umweltbildung.

Schlechte Erfahrungen

vor Ort können hingegen dazu

führen, dass Bürgerinnen und

Bürger nicht mehr zurückkehren

und WertstoffeimZweifel unsachgemäß

entsorgen. Deshalb

freue ich mich auf ideenreiche

Bewerbungen engagierter Kommunen,

die zusätzliche Potenziale

für den Klima- und Ressourcenschutz

erschließen und die

Verbraucherfreundlichkeit weiter

verbessern“, sagt DUH-BundesgeschäftsführerinBarbara

Metz.

Für die Bewertung der Wertstoffhöfe

sind unter anderem Öffnungszeiten,

Service, Beschilderung,

Beratungsangebote und

das Spektrumder erfassten Wertstoffe

ausschlaggebend. Ebenso

fließen überzeugende Konzepte

zur Abfallvermeidung,Wiederverwendung,

Annahme von

Problemstoffen und Umweltbildung

in die Bewertung mit ein.

Die DUH berücksichtigt außerdem

unterschiedliche regionale

Strukturen, da die Bedingungen

für die Wertstoffsammlung im

großstädtischen Bereich anders

sindals auf dem Land.

EineOrientierung fürinteressierte

Kommunen bietet die Webseite

der DUH mit ausführlichen Portraits

aller bisherigen Preisträger

sowie das RAL-Gütezeichen 950,

das zielführende Anforderungen

fürWertstoffhöfezur praktischen

Umsetzung der Abfallhierarchie

enthält.

pm

www.duh.de

Führende Verbände der

deutschen Entsorgungsund

Recyclingwirtschaft

sowie der Papierindustrie schlagen

Alarm: Die ab dem 21. Mai

geltenden neuen EU-Vorschriften

zur Abfallverbringung drohen

inder aktuellen Ausgestaltung

zu massiven Störungen der

Kreislaufwirtschaft zu führen.

Ohne kurzfristige Anpassungen

besteht die reale Gefahr, dass

grenzüberschreitende Abfallverbringungen

innerhalb der EU

vorübergehend faktisch zumErliegen

kommen.

In gleichlautenden Schreiben

an die jeweiligen Umweltressorts

der Bundesländer machte

eine ganze Riege anVerbänden

auf die Problematik aufmerksam

und unterbreitete konkrete

Lösungsvorschläge.

Kern der Kritik ist insbesondere

die verpflichtende Nutzung des

neuen digitalen Systems DIWASS

(Digital Waste Shipment System)

sowie die starre Vorgabe,

Begleitdokumente zwei Werktage

vor Transportbeginn einzureichen.

Beide Anforderungen

sind in der Praxis derzeit nicht

umsetzbar. „Die Unternehmen

stehen vor erheblichen technischen

und operativen Hürden.

Wichtige Systemfunktionen fehlen,

Registrierungsprozesse sind

unvollständig, und Testmöglichkeiten

existieren bislang nicht.

Gleichzeitig drohen bei Nichtnutzung

strafrechtliche Konsequenzen“,

erklären die Verbände.

Die Organisationen warnen

vor weitreichenden Folgen: Neben

erheblichen Wettbewerbsnachteilen

für deutsche Unternehmen

könnte es zu einem

Stillstand des innereuropäischen

Handels mit nicht gefährlichen

Abfällen kommen –einem

zentralen Bestandteil funktionierenderRecyclingketten.

FORDERUNGEN Die Verbände

fordern daher eine verbindliche

Übergangsregelung

nach dänischem Vorbild. Konkret

sprechen sie sich für eine

Aussetzung der verpflichtenden

DIWASS-Nutzung für sogenannte

„grün gelistete Abfälle“

bis mindestens Ende 2026 aus,

wie die EU-Kommission jüngst

vorgeschlagen hat. In dieser

Phase sollen bewährte Verfahren

weiterhin sanktionsfrei genutzt

werden können.„DieUmsetzung

darf nicht zu Lasten

der Unternehmen gehen, wenn

die notwendigen Systeme noch

nicht einsatzbereit sind“, heißt

es weiter. „Das bedarf dringend

einer entsprechenden flächendeckenden

behördenseitigen Bestätigung,

um ein europaweit

einheitliches Vorgehen zu gewährleisten.“

Kritisch sehen die Verbände

auch die neue Pflicht, das Formular

nach Anhang VII zwei

Werktage vor Transportbeginn

vorzulegen. In der Realität erfolgen

Transportdispositionen

häufig kurzfristig –teils innerhalb

weniger Stunden. Die starre

Frist gefährdet etablierte Logistikprozesse,

erhöht denadministrativen

Aufwand erheblich

und bietet keinen erkennbaren

Mehrwertfür dieÜberwachung.

Die Verbände appellieren an

Bund und Länder, sich sowohl

national als auch auf europäischer

Ebene für praxisgerechte

Lösungen einzusetzen. Nurso

kann eine reibungslose Umsetzung

der Verordnung sichergestellt

und dieFunktionsfähigkeit

der europäischen Kreislaufwirtschaft

erhalten werden. pm

www.bvse.de


20 Firmen &Märkte

Mai 2026 IJahrgang25INr. 279

Wer ist Jürgen Lechner?

Für Menschenaußerhalb desLandkreises SchwäbischHall mag diese Personalie nichtaufregendsein.Aber in derKocherstadthatte die

News es in sich.Denn JürgenLechner,55, hatimApril dieFarbengewechselt: von Rotnach Blau. VON ANTONIO DE MITRI

Um das Farbenrätsel gleich

aufzulösen: Rot steht in der

Welt der Finanzen für die

deutschen Sparkassen, das Blau

ist kennzeichnend für die Volksund

Raiffeisenbanken. Und Jürgen

Lechner? Der Farbwechsel bedeutet

nicht weniger,als dass mit dem

55-Jährigen ein altgedienter Mann

aus der Sparkassenwelt indie Familie

der Genossenschaftsbanken

abgewandert ist. Manche nannten

ihn ein echtes „Sparkassen-Urgestein“.

Frust über den Stillstand

aufder Karriereleiter?

„Herr Lechner

verlässtunsere

Sparkasseauf

eigenen Wunsch

und im

gegenseitigen

Einvernehmen,

um sich beruflich

neu zu

orientieren und

dieihm gebotene

Karrierechance zu

nutzen.“

Genossen: Zum1.April hatJürgen Lechner (li.) bei der VR-BankHeilbronn Schwäbisch-Halldie Verantwortung als Regionaldirektor fürden Bereich

SchwäbischHall übernommen.Vorstandsvorsitzender Eberhard Spies hatte ihn abwerben können.

Fotos:VR-Bank; Antonio De Mitri

Lechner begann seine Laufbahn

bei der Kreissparkasse Ludwigsburg

und wechselte später nach Schwäbisch

Hall, wo er bei der Sparkasse

ab 2008 die Abteilung Individualkunden

leitete. 2014 übernahm

er dort die Verantwortung für das

Private Banking. Zwei Jahre später

wurde er zum stellvertretenden

Vorstandsmitglied berufen, bevorer

2022 die Leitung des Bereichs Firmenkunden

und Private Banking

übernahm. Seitdem verharrte

Lechner auf der Karriereleiter.

Lechner waren Ambitionen auf einen

Vorstandsposten bei der Sparkasse

nachgesagt worden, die sich

letztlich nicht erfüllten. Eberhard

Spies, Vorstandsvorsitzender der

VR-Bank Heilbronn Schwäbisch-

Hall, konnte Lechner dann abwerben.

Auch bei der VR-Bank sollte es

kein Vorstandsposten werden, aber:

„Jürgen Lechner wird neuer Regionaldirektor

für den Vertrieb für die

Region Schwäbisch Hall“, verriet

Spies bereits zuJahresbeginn im

Gespräch mit der SÜDWEST PRES-

SE. Dieser neu geschaffene Posten

sei Teil der strategischen „Zukunftsausrichtung“,

so Spies. Worum

esgeht: Die Regionaldirektoren

sollen eine engere Betreuung

der Vertriebsteams sicherstellen

und den Vorstand entlasten. Vorallem

Erwin Haas als Gesamtmarktvorstand

soll sichmithilfeder neuen

Konstellation stärker auf strategische

Aufgaben konzentrieren

können. Bereits imJuli 2025 hatte

Dirk Reinecker die neugeschaffene

Position des Regionaldirektors

für den Bereich Heilbronn übernommen.

Ursprünglich geplant

war, dass Lechner zum Juli dieses

Jahres als Regionaldirektor anfangensollte.

Im Januarmachte dann

Vorstandschef Eberhard Spies vorab

öffentlich, dass der Wechsel bereitsimApril

erfolge.

Sparkasse reagiert mit

knappen Worten

Die Sparkasse Schwäbisch Hall-

Crailsheim kommentierte den

Weggang Lechners knapp: „Herr

Lechner verlässt unsere Sparkasse

aufeigenen Wunschund im gegenseitigen

Einvernehmen, um sich

beruflich neu zuorientieren und

die ihm gebotene Karrierechance

bei der VR Bank HeilbronnSchwäbisch

Hall zu nutzen“, heißt es in

der Stellungnahme. „Wir danken

ihm für die langjährige und engagierte

Mitarbeit und wünschen für

den weiteren beruflichen Weg alles

Gute.“

www.vrbank-hsh.de

Autolöwen in Insolvenz

Haller Händler mit StandorteninCrailsheimund Aalen stellt

Insolvenzantrag. Rund180 Mitarbeiter betroffen.

Der Autohändler Autolöwen

mit Sitz in Schwäbisch Hall

hat einen Antrag auf Eröffnung

eines Insolvenzverfahrens

gestellt. Das Amtsgericht Heilbronn

hat im Verfahren am30.

April die vorläufige Insolvenzverwaltung

über das Vermögen der

Autolöwen GmbH angeordnet.

Zur Stabilisierung der wirtschaftlichen

Lage untersagte das Gericht

Zwangsvollstreckungsmaßnahmen

gegen die Gesellschaft

und setzte bereits laufende Maßnahmen

vorläufig aus. Ziel ist es,

die vorhandenen Vermögenswerte

zu sichern und eine gleichmäßige

Gläubigerbefriedigung vorzubereiten.

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter

wurde Markus

Schuster von der Kanzlei Schultze

&Braun aus Stuttgart bestellt.

Eine Anfrage dieser Zeitung blieb

bis Redaktionsschluss unbeantwortet.

Vonder Insolvenzsind 138

Angestellte und 34 Auszubildende

betroffen.

Stammsitz: Der Standortder AutolöweninSchwäbischHall.

EXPANSION Die Autolöwen

GmbH wurde im Jahr 2000 als

Peugeot-Händler gegründet und

benannte sich nach dem Löwen-

Logo des französischen Autoherstellers.

Die heutige Geschäftsführung

hatte Autolöwen im Jahr

2018 übernommen. Das Unternehmen

vertreibt Neuwagen vorwiegend

des Stellantis-Konzerns,

darunter Marken wie Peugeot,

Opel, Fiat und Jeep. In den vergangenen

Jahren expandierte die Firma

deutlich und übernahm mehrere

Standorte in Baden-Württemberg.

2023 hatten die Autolöwen

die Opel-Betriebe der Meiser-Gruppe

mit einem Standort in Crailsheim

und zweien in Schwäbisch

Hall gekauft. Letztere firmierten

bis dahin unter dem Namen Hagelloch.

Noch vorrund einem Jahr

übernahmen die Autolöwen eine

zusätzliche Niederlassung in Ludwigsburg.

Insgesamt betreibt das

Unternehmen acht Niederlassungen:

Neben den Haller Standorten

und Crailsheim stehen weitere

Betriebe in Aalen, Heilbronn und

Öhringen sowie zwei in Ludwigsburg.Laut

öffentlichen Unternehmenszahlen

hatte derHändler bereitsimGeschäftsjahr

2023/24einen

Verlust verzeichnet. Die Geschäftsführung

ging jedoch von

einer Trendwende aus. Als Gegenmaßnahmen

sollten unter anderem

die Standorte inSchwäbisch

Hall zusammengelegtwerden. mst

www.autoloewen.de

Foto:AdinaBauer

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BANKEN-TIPP

Früh starten zahlt sich aus

Altersvorsorge mit Weitblick

Altersvorsorgeist kein Thema für„irgendwann“,sondernfür

heute.Wer rechtzeitig

beginnt, schafft sich finanzielle Freiheit

im Alter–Schritt für Schrittund mitnachhaltigerWirkung.

❚ Werzulange zögert, verpasstwertvolle Zeit

–und damit einen der entscheidendsten Faktoren

beim Vermögensaufbau: den Zinseszinseffekt.

Gerade beider Altersvorsorgegilt: Zeit

ist Kapital. Jeder früh investierte Euro hat die

Chance, über Jahre hinweg zuwachsen und

Erträge zuerwirtschaften, die wiederum weiterverzinstwerden.Soentsteht

einsichselbst

verstärkender Effekt, der mit zunehmender

Laufzeit immer mehr an Dynamik gewinnt.

Dieses Thema verdient einen festen Platz in

jeder persönlichen Finanzplanung–insbesondere

in der von Frauen. Berufliche Wege verlaufen

oft vielfältig und beinhalten nicht selten

Phasen in Teilzeit, Familienzeiten oder

Zeiten mit geringerem Einkommen. Das wirkt

sich unmittelbar aufdie gesetzliche Rente aus.

Umso wichtiger ist es,selbst vorzusorgen und

frühzeitig die Weichen für die finanzielle

Zukunft zu stellen. Dabei kommt es nicht auf

hohe Einmalbeträge an –vielmehr zählt die

Kontinuität. Schon kleine, regelmäßige Beiträge

können langfristig ein solides finanzielles

Polsteraufbauen.

Ein früher Einstieg bietet gleich mehrere Vorteile:

Die monatliche Belastung bleibt überschaubar,

und gleichzeitig wird das Potenzial

des Zinseszinseffekts optimal genutzt. Wer

hingegen später beginnt, muss oft deutlich

höhere Beträge aufbringen, um ein vergleichbares

Ziel zuerreichen. Zeit lässt sich nicht

nachholen–wohl aber sinnvollnutzen.

Moderne Vorsorgelösungen bieten flexible

Möglichkeiten, diesichanindividuelle Lebenssituationen

anpassen lassen. Ob klassische

Jürgen Alt,

Bereichsleiter

Versicherungen

Rentenversicherung, fondsgebundene Varianten

oder staatlich geförderte Modelle: Entscheidend

ist,eineStrategiezuwählen,die zu

den persönlichen Zielen und zur eigenen Risikobereitschaft

passt.

Derwichtigste Schritt ist jedoch dererste.Sich

frühzeitig mit dereigenen finanziellen Zukunft

auseinanderzusetzen, schafft Klarheit und

Sicherheit. Denn wer heute handelt, sorgt

dafür, dass das eigene Zukunfts-Ich beruhigt

schlafen kann.Wir beraten Siegerne.

Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim

Hafenmarkt 1 | 74523 Schwäbisch Hall

Telefon 0791/7540

E-Mail: info@sparkasse-sha.de

Internet: www.sparkasse-sha.de

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Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279

Firmen &Märkte 21

Neuesvom „Spinner aus Krautheim“

RolandRüdinger hatdie Nasevoll:Weil ihm seine Heimatgemeindeden Erwerb neuerFlächennichtmöglichmacht,weichterauf den

benachbarten Main-Tauber-Kreis aus.Ein Drittel derSpedition wird dahinumziehen. VON ANTONIO DE MITRI

Roland Rüdinger ist ein Unternehmer

aus echtem

Schrot und Korn. Wenn

er sich etwas vorgenommen hat,

dann zieht der Spediteur es auch

durch. Und wenn ihmetwas nicht

passt, dann sagt er es meist unverblümt.

„Das deutsche Transportwesen“,

polterte er in einem Interview

mit der SÜDWEST PRESSE,

„wird von Berlin der Europapolitik

geopfert. Hier findeteine klare

Marktverzerrung statt.Das isteine

Katastrophe.“ Das war noch in

den letzten Tagen der Ampel. Und

mit Blick auf den Flächenbedarf

seiner Spedition: „Bestehende Gewerbeflächen

für unseren Bedarf

gibt es in der Region nicht. Aber

unsere Behörden sperren sich,seien

es das Regierungspräsidium

oder Gemeinderäte. Zersiedelung,

Umweltschutz, Verkehrsbelastung

–irgendeinen Grund finden sie

immer,umuns abzuwimmeln.“

Aber Roland Rüdinger lässt sich

nicht einfach so abwimmeln. Seit

Jahren hatte er versucht, auf dem

Gebiet des Stammsitzes inKrautheim

eine zusätzliche Fläche zum

Umschlag von Sammelgut zu erwerben.

Vergebens. Jetzt weicht er

ins benachbarte Boxberg aus. Pikant:

Boxberg liegt knapp hinter

der Grenze des Hohenlohekreises

im Main-Tauber-Kreis. Rüdinger:

„BestehendeGewerbeflächen

für

unserenBedarf

gibt es in derRegion

nicht. Aber

unsere Behörden

sperren sich.Zersiedelung,

Umweltschutz,Verkehrsbelastung

–irgendeinen

Grund findensie

immer,umuns

abzuwimmeln.“

Geladen: Roland Rüdinger lässt sich in seinem Kurs nicht beirren.Die Elektroflotte wird jetzt auch aufden

Nahverkehr ausgeweitet,und ein Teil der Speditionzieht um.

Foto: Antonio De Mitri

„Ein Drittel unseres Unternehmens

wird inzwei Jahren in den

Nachbarlandkreis aussiedeln.“

Aus seiner Enttäuschung macht

Rüdinger keinen Hehl: „Das Regierungspräsidium

hat sich erfolgreich

widersetzt.“ Auch die

Drohung des Naturschutzbundes

mit einer Verbandsklage habe

letztlich dazu geführt, dass „der

Gemeinderat den Beschluss für

den Ortsteil Neunstetten zurücknehmen

kann“.

Er will durchziehen, was ersich

vorgenommen hat, auch in Sachen

E-Mobilität: „Früher warich

ja für viele derSpinner ausKrautheim“,

schmunzelte Rüdinger

jetzt bei der Vorstellung der Zahlen

für 2025. Spätestens mit der

Explosion der Spritpreise inden

vergangenen Wochen hätten „viele

Wettbewerber plötzlich verstanden,

warum ich so stark auf die

Elektrifizierung setze“.

Angefangen beim ersten E-Lkw

im September 2023 ist die Elektroflotte

inzwischen auf 36 Fahrzeuge

gewachsen –von 230 insgesamt.

Jüngster Coup ist dabei

die Anschaffung vonfünf 7,5-Tonnern.

Damit schiebt Rüdinger neben

der Elektrifizierung größerer

Transportstrecken auch den Nahverkehr

an: 50 Prozent dieser Strecken

werden im Laufe dieses Jahres

elektrisch zurückgelegt, bis

2028 sollen es 90 Prozent sein.

Teil dieser Strategieist derparallele

Ausbau hauseigener Photovoltaik-KapazitätensowieLadepunkte.

„Ohne entsprechende Infrastruktur

rechnet sichdie Anschaffung

vonE-Lkws nicht.“Rüdinger

nennt das einen „Doppelpass“: Die

Speditionhat inzwischen30Ladepunkte

installiert, mit jeweils unterschiedlicher

Ladeleistung. Allein

im vergangenen Jahr beliefen

sich die Investitionen hierfür

auf rund 730.000 Euro.Hinzu

kamen 600.000 Euro für einen

neuen Batteriespeicher inKrautheimund

1,44 MillionenEuro für

neue PV-Anlagen. In Summe: 2,8

Millionen Euro. „E-Mobilität“, so

Roland Rüdinger, „ist ein System

und keine Entscheidung für Fahrzeuge“.

Ein System, das funktioniert:

DieSpedition kanndie Elektroflotte

inzwischen komplett mit

eigenem Strom aus Photovoltaik

versorgen.

Für denFirmenchefist dieser Ausbau

ein „Geschäftsmodell, das

auf die Zukunft wettet“. Und die

steht unter dem Motto „Wachstum“:

Die Lagerlogistik wurde im

vergangenen Jahr um 10.000 auf

130.000 Quadratmeterausgebaut,

unter anderemdurchErweiterungen

in Dörzbach und Waldenburg.

Weitere 10.000 Quadratmeter sollenindiesemJahr

hinzukommen.

Auch die Belieferung von Herstellern,

diesogenannteProduktionsversorgungslogistik,

soll vorangetriebenwerden.

So konnte sichdie

Spedition die Ausschreibung des

Werkverkehrs für EBM-Papst in

Mulfingen sichern. Die Flotte mit

dem markanten Orange wächst

dadurch bis Jahresmitte um 25

Fahrzeuge –und damit um knapp

zehnProzent.

www.spedition-ruedinger.de

Neuprodukte für

Kfz- und Bauprofis

www.arnold-fastening.com

Berner stärktdie Innovationskraft undist Trägerdes TOP100-Siegels.

Der Künzelsauer Garnberg

war zwei Tage das Zentrum

internationaler Produktkompetenz.

150Mitarbeitende

aus allen europäischen Tochtergesellschaften

trafen sich am

Stammsitz der Berner Group,um

ihr Wissen zu teilen,Neuprodukte

für Kfz- oder Bauprofis zu testen

und gemeinsam die nächsten

Markteinführungen vorzubereiten.

Beim Expertenevent wartete zwischen

Garagen, Besprechungsräumen

und offenen Außenflächen

eine interaktive Welt: An

zahlreichen Stationen konnten

die Teilnehmer Anwendungen

direkt ausprobieren, vergleichenund

im Austausch mit Kollegen

aus anderen Ländern gezielt

weiterdenken. Expertenaus allen

funktionalen Fachbereichen, die

maßgeblich an der Entwicklung

und Einführung von Lösungen

beteiligt sind, arbeitetendabei intensiv

zusammen.

„Die Product Days machen unsere

Strategie sicht- und greifbar“,

betont RobertKühl,Chief Supply

Chain Officer der Berner Group.

„Wir wollen mit dem Formatinsbesondere

ein gemeinsames Verständnis

schaffen, Erfahrungen

teilen und voneinander lernen.

Wenn unterschiedliche Perspektiven

aufeinandertreffen,entsteht

Stolz: TimWilmes undRobert Kühl (v.li.)freuen sich über die

Auszeichnung.

Foto: Berner

ein viel klareres Bild davon, was

unsere Kunden für ihren Geschäftsalltag

wirklich brauchen.“

Undzugleich wird das Gesamtangebot

geschärft: „Mit einem echten

360-Grad-Blick aus Ländern

und Holding betrachten wir unser

Sortiment, hinterfragen bestehende

Lösungen und identifizierenneueChancenund

Wachstumsfelder.

Die enge Zusammenarbeit

ganz im Sinne unseres

Unternehmenswerts be connected

macht uns als Gruppe noch

stärker“, so RobertKühl.

INNOVATIONSPREIS Für

Tim Wilmes, Director Product

Management International, ist

genau das der Schlüssel für Innovationskraft:„Ausdem

Zusammenspiel

vielfältiger Sichtweisen

entstehen neue Ideen, überzeugende

Lösungen und echte Mehrwerte,

die Kunden in ganzEuropa

nachhaltig begeistern.“

Genau das bestätigt jetzt auch

die Auszeichnung der Berner

Group mit dem TOP 100-Siegel.

Der B2B-Spezialist aus Künzelsau

zählt damit zu den innovativsten

mittelständischen Unternehmen

Deutschlands. Die offizielle

Preisverleihung findet im Juni

im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summit

in Heidelberg

statt. „Für uns ist dieser Award

vor allem eine Bestätigung unserer

gemeinsamen Arbeit –und

ein Ansporn, auch in Zukunft

mutig neue Wege zu gehen“, sagt

Produktexperte TimWilmes. pm

www.berner-group.com

Wenn elektrische Verbindungen

keine Fehler verzeihen –

brauchen Sie absolute Sicherheit.

iFast ® –das Competence Center

für zuverlässige elektrische

Kontaktverschraubungen.

Elektrische Systeme werden komplexer,

kompakter –und sensibler. Übergangswiderstände,

Partikel, Feuchtigkeit oder

Materialkombinationen entscheiden über

Funktion oder Ausfall.

iFast bündelt die drei kritischen Erfolgsfaktoren

Ihrer elektrischen Verbindungstechnik:

Elektrische Leitfähigkeit, Technische

Sauberkeit und Dichtheit.

Mit smarter Simulation, validierten

Prüfprozessen und praxisbewährten

Lösungen aus FASTENEERING ® unterstützen

wir Sie von der Idee bis zur Serienfreigabe.

Für Bauteile, die dauerhaft funktionieren

–auch unter Hochstrom, Vibration und

anspruchsvollen Umweltbedingungen.

Weniger Risiken.

Mehr Funktionssicherheit.

Höhere Effizienz.

ARNOLD UMFORMTECHNIK GmbH &Co. KG

Carl-Arnold-Strasse 25 |D-74670 Forchtenberg-Ernsbach |T+497947821-0 |info@arnold-fastening.com


22 Journal

Mai 2026 IJahrgang25INr. 279

NEWSLINE

Ein Sherpa für den Umweltschutz

BÜHLERTANN. AS-Motor bringt als erster Hersteller einen

serienreifen, akkubetriebenen Aufsitzmäher für den

Hochgrasbereich mit Wechsel-Akkusystem auf den

Markt. Der AS 920 E-Sherpa 2WD geht in Serie.Die ersten

Maschinen laufen

vom Band und

werden ausgeliefert.

Im Vergleich zu Verbrennermodellen

sind die Wartungskosten

bei dem akkubetriebenen

Mäher

erheblich

geringer. Der Radund

Messerantrieb

des E-Sherpa sind wartungsfrei. Der Mäher eignet sich

zur Nutzung selbsterzeugten Solarstroms und spart so

weitere Betriebskosten ein. Die Mehrfachnutzung der

Akkus sowie der weitestgehende Verzicht auf Kunststoffteiletragen

ebenfallszur Nachhaltigkeit bei. pm

Umgang mit sexueller

Belästigung am Arbeitsplatz

HEILBRONN. Es ist ein heikles und sensibles Thema:

Zwischen 20 und 25 Prozent der Fälle von sexueller

Belästigung geschehenamArbeitsplatz. Die Betroffenen

sind in den allermeisten Fällen Frauen. Die Täter hingegen

sind fast ausnahmslos Männer,darunter Kollegen

undVorgesetzte,aberauch Kunden oder externe Dienstleister.Antworten

auf viele offene Fragen lieferte Referentin

Mirjam Spies bei einem Workshop zum Thema

Prävention von sexueller Belästigung amArbeitsplatz

bei der Handwerkskammer Heilbronn-Franken. Arbeitgeber,

stellte sie klar, sind verpflichtet, ihre Mitarbeiter

zu dem Thema zu schulen. Was vielen Firmeninhabern

dabei nicht bewusst sei: Sie müssen als Arbeitgeber in

ihrem Betrieb eine sogenannte Beschwerdestelle einrichten,

an die sich die Mitarbeiter wenden können.

„Dies gilt unabhängig von der Betriebsgröße“, betonte

Mirjam Spies.

pm

Röthi mag Fritzle

MICHELFELD. Lachen, Fotos, Selfies –sopräsentierte

sichdie Premiere von „Röthi“,dem neuen Maskottchen

vonModeparkRöther, beiden diesjährigen Kindertagen.

Gemeinsam mit

Fritzle, dem Maskottchen

des VfB

Stuttgart, sorgte

Röthi inden Filialen

in Weinstadt, Michelfeld,

Heilbronn

und Backnang für

Unterhaltung. Unter

dem Motto „Röthis

Mode-Abenteuer“ konnten Kinder eigenständig einen

Parcoursmit Rätsel- und Bewegungsstationen erkunden

und kleine Herausforderungen meistern.

pm

Die richtige Vermarktungsstrategie

für Selbstständige

SCHWÄBISCH HALL. Selbstständige stehen oft vor einem

ganz speziellen Problem: Wie sollen sie ihre Leistungen

vermarkten? Die Herausforderung: mit dem eigenen

Angebot sichtbar werden und die Menschen

erreichen, die sich davon angesprochen fühlen. Mit einem

Praxisworkshop will das Technologiezentrum in

Schwäbisch Hall Gründern helfen, ihre eigene Vermarktungsstrategie

zu entwickeln. Referentin Bettina Banaj

hilft dabei,Schritt fürSchritt vorzugehen. Banaj ist BusinessCoachin

für nachhaltigen Erfolgmit über 17 Jahren

Erfahrung in der Begleitung von Gründerinnen und

Gründern, Solo-Selbstständigen und Unternehmern auf

ihrem Wegins eigene Business. Eingeladen ist jeder,der

gründen möchte oder bereits selbstständigist –egal,ob

in Vollzeit oder nebenberuflich. Der Kurs findet am 12.

Mai von 15.30 bis 19 Uhr in der Stauffenbergstraße 35-

37 in Schwäbisch Hall statt. Kosten:99Euro plus MwSt.

Anmeldung unter https://eveeno.com/210985933 oder

07 91 /58010oderinfo@tz-hall.de pm

Foto:AriensCo

Foto: Modepark Röther

Die Rückkehr der Samurai

Klaus Dauven hateswieder getan: DerReverse-Graffiti-Künstler hat in Japaneinen

Staudamm zumgigantischen Kunstwerk „umgekärchert“.

InJapan hat derKünstler Klaus

Dauven zusammen mit dem

Reinigungsspezialisten Kärcher

die 56Meter hohe und 228

Meter breite Betonwand des Matsudagawa-Staudamms

in eine

Leinwand verwandelt. Unter dem

Titel „Die Rückkehr der Samurai“

erschaffte Dauven mithilfe

von Hochdruckreinigern ein monumentales

Kunstwerk, das Bezug

auf dieGeschichte derRegion

nimmt. Weil derStaudamm vor 18

Jahren Dauvens erstes derartiges

ProjektimAusland war, nannte er

es „Die Rückkehr der Samurai“.

Bei der Technik des sogenannten

„Reverse Graffiti“ wird kein Farbauftrag

vorgenommen. Stattdessen

wird gezieltdie über Jahrzehnte

entstandene Patina aus Moosen

und Flechten von derOberfläche

abgetragen, sodass durch den

Überdimensional: Gemeinsammit einem Team ausSpezialisten vonKärcherhat KlausDauven auseiner

Betonwandein riesiges Kunstwerkgeschaffen.

Foto: Kärcher

Kontrast von gereinigter und ungereinigter

Fläche eine Zeichnung

entsteht. Die Reinigungerfolgt dabei

rein mechanisch mit Wasser

und ohne jegliche chemische Zusätze.Die

Hochdruckreiniger werden

mit Wasser aus dem Stausee

betrieben, das imAnschluss

am Fuß desDamms wieder in den

Wasserkreislauf einfließt. pm

Haller Schweine mit einem

klimafreundlichen Fußabdruck

Die Bäuerliche ErzeugergemeinschaftSchwäbischHall legtviel Wert auf Klimaschutz.

Bei der Jahrestagung der

DeutschenAgrarforschungsallianz

(DAFA)inBerlin hat

die Bäuerliche Erzeugergemeinschaft

Schwäbisch Hall (BESH)

die Ergebnisse des Projekts „Climate

Fair Pork“ zur klimaresilienten

Fleischerzeugung vorgestellt.

Laut BESH konnten dieCO 2

-

Emissionen bei derProduktiondes

‚Schwäbisch-Hällischen Qualitätsschweinefleischs’

im Vergleich

zu deutschem Standardfleisch um

fast 56 Prozent reduziert werden.

Die BESH befasst sich seit zehn

Jahren mit der Entwicklung klimaresilienter

Fleischerzeugung –

in Zusammenarbeit mit der Universität

Wien, dem Schweizer Forschungsinstitut

für biologischen

Landbau, deutschen Hochschulen

und internationalen Forschungseinrichtungen.

Die Pionierarbeit

wurde von derDAFA beiihrer

Jahrestagung unter dem Motto

„Landwirtschaft auf dem Weg

zum klimaneutralen Deutschland?“

gewürdigt. Grundlage der

Bilanzierung sind internationale

Standards.Eine externe Zertifizierung

erfolgte durch dasPrüfinstitut

ControlUnion. Die BESHsieht

in der Projektarbeit einen Beitrag

zur Entwicklung zukunftsfähiger

Klimafaktor: DieProduktion vonSchweinefleisch verursacht

CO 2

-Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Standards für klimafreundliche

Fleischerzeugung.

pm

Erweitertes

Portfolio

www.klaus-dauven.de

besh.de

www.dafa.de

WürthIndustrie Service übernimmtTagitron.

Foto: dpa

Das Unternehmen Tagitron

ausdem westfälischen Salzkotten

ist spezialisiertauf sogenannte

Auto-ID-und RFID-Technologien,

mit denen beispielsweise

Daten aus Barcodes oder Chipkarten

automatisch ausgelesen

und übertragen werden, sowie auf

die Digitalisierung und Automatisierung

von Prozessen. Es entwickelt

maßgeschneiderte Gesamtlösungen

–von der strategischen Beratung

über die Entwicklung von

Hard-und Softwarebis hinzur Implementierung

und Inbetriebnahme.

Mit dem Erwerb stärkt Würth

Industrie Service seine Kompetenzeninden

Bereichen RFID-Systemlösungen

sowie digitale Identifikationund

Lokalisierung. Diese Technologien

spielen einezunehmende

Rolle bei Versorgungs-und Produktionsprozessen

in der Industrie. Die

Integration der Tagitron-Expertise

ergänze das Leistungsportfolio

von Würth Industrie Service ideal

und erweitereesuminnovative Lösungen,

heißt es. „ImRahmender

Übernahme entstehen neue Möglichkeiten,

kundenindividuelle Beschaffungslösungen,

intelligente

Logistikkonzepte und digitale Systeme

enger zuverzahnen.“ Würth

Industrie Service unterstreiche damit

den Anspruch, Innovation voranzutreiben

und technologische

Potenziale für Anwender frühzeitig

nutzbar zu machen. pm

Datenexperte: Tagitron istspezialisiert aufdas automatische Auslesen

von Barcodesund Chipkarten. Foto: Tagitron www.tagitron.de


Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279

Journal 23

Molkerei erneut geehrt

Schonzum 37.Mal:Die DeutscheLandwirtschafts-Gesellschaftzeichnet dieHohenloher

Molkereiwiederfür ihre Produktqualitätaus.

Erfreulich: Produkte ausder Hohenloher Molkerei erfüllen höchste Qualitätsstandards.

Die Hohenloher Molkerei aus

Schwäbisch Hall ist vom

Testzentrum Lebensmittel

der Deutschen Landwirtschafts-

Gesellschaft (DLG) zum 37. Mal

mit dem Preis für langjährigeProduktqualität

geehrt worden. Die

Unternehmensauszeichnung steht

für konsequentes Qualitätsstreben

und wird nur vergeben, wenn Lebensmittel

mindestens fünf Jahre

regelmäßig und erfolgreich

von derDLG getestetwurden. „Die

Preisträger unterstreichen damit

ihre Qualitätsstrategie als klares

Bekenntnis zu einer kontinuierlichen

Sicherung und nachhaltigen

Weiterentwicklung der Qualität,

verbunden mit einer langfristigen

Steigerung der Produktivität“, unterstreichtFreyavon

Czettritz, Geschäftsführerin

der DLG-Holding.

Unternehmen müssen fünf Jahre

in Folge an den produktspezifischen

Internationalen Qualitätsprüfungen

des DLG-Testzentrums

Lebensmittel teilnehmen und pro

Prämierungsjahr mindestens drei

Prämierungen erzielen. Ab dem

fünften erfolgreichen Teilnahmejahr

wird der Betrieb mit dem

Würth Elektronik zähltzuden

innovativsten Unternehmen

Konzerntochtererhält Top-Bewertung im Innovationsranking von „Capital“ und Statista.

Komfortabel: Die Sitze vonRecarokommeninder neuenBoeing-Flotte

der Japanerzum Einsatz.

Foto:Recaro

Foto: Lino Mirgeler/dpa

„Preis für langjährige Produktqualität“

ausgezeichnet.

Ausgezeichnet: Basis der Studiewar eineUmfrageunter knapp 3000

Experten, dieUnternehmen ihrerBranchenbewertensollten. Foto: Würth

Vier Sterne im Innovationsranking

des Magazins „Capital“

und der Marktforschungsplattform

Statista unterstreichen

die Innovationskraft des

Unternehmens. Für die aktuelle

Studie bewerteten 2785 Innovationsfachleute

insgesamt mehrere

tausend Unternehmen aus 20

Branchen. 503 Unternehmenwurden

in die Liste der „Innovativsten

Unternehmen Deutschlands“ aufgenommen.

Die Auszeichnung basiertauf

einer umfassenden Beurteilung

von Produkt- und Dienstleistungsinnovationen,

Prozessen

sowie Kultur- und Sozialinnovationen.

Die Innovationskraft von

Würth Elektronik, heißt es in einer

Mitteilung, basiere auf einem

Zusammenspiel aus technologischer

Expertise, strukturierten Innovationsprozessen

und einer offenen

Firmenkultur. ImHightech

Innovation Center in München

werden beispielsweise Ideen gemeinsam

mit Hochschulen, Kunden,

Partnern aus Industrie und

Forschung bis zur Marktreife gebracht.Gleichzeitig

fördert Würth

Elektronik Start-ups, um neue

Technologien schneller in die Anwendung

zu bringen –insbesondere

in Bereichen wie Elektromobilität,

intelligente Komponenten

und digitale Lösungen. pm

Japan Airlines

fliegtmit Recaro

www.hohenloher-molkerei.de

www.we-online.com

www.capital.de

DieFlugliniewählt Sitze aus Schwäbisch Hall.

Japan Airlines hat sich für

den Economy-Class-Sitz R2

von Recaro als Teil der Kabinenausstattung

für ihre neue

Flotte mit der Boeing 737 MAX-

8entschieden. Jeder Sitz verfügt

über USB-Anschlüsse vom Typ A

und C, die es den Passagieren

ermöglichen, ihre Elektronikgeräte

zu laden und während des

gesamten Fluges in Verbindung

zu bleiben. Der R2 ist außerdem

mit ergonomisch geformten

Sitzpolstern sowie maßgeschneiderten

Bezugsstoffen im

Design von Japan Airlines ausgestattet.

Die integrierte Kopfstütze

bietet ergonomische Unterstützung,

während die robuste

und zugleich leichte Sitzkonstruktion

den Passagierkomfort

maximiert. Jeder Sitz verfügt

über einen Klapptisch, der Platz

für Mahlzeiten, Arbeiten oder

Unterhaltung bietet. Für Stauraum

sorgen zwei Literaturtaschen

–eine untere Tasche mit

erweitertem Netzfach sowie eine

obere Literaturtasche –,die so

ausgelegt sind, dass sie ausreichend

Ablagemöglichkeiten bieten.

Der R2 wurde für seine herausragende

Gestaltung mit dem

iF Design Award sowie dem Red

Dot Design Award ausgezeichnet.

Im Jahr 2025 verlieh Japan Airlines

Recaro den „Best Seating

Supplier Award“.

pm

www.recaro.de

NEWSLINE

Abendshow beiWürth Industrie

Service:Versteh‘ einer dieAzubis

BAD MERGENTHEIM. Wie fühlt sich Ausbildung wirklich

an? Dieser Frage gingen die Auszubildenden und

dual Studierenden

von Würth Industrie

Service bei der Azubishow

2026 nach.

Unter dem Motto

„Verstehen Sie Azubis?!“

gestalteteder

Ausbildungsjahrgang

2024 einen abwechslungsreichen

Abend, zu dem rund

180Gäste –darunterElternund Ausbilder –Einblickein

Ausbildungsalltag,Teamarbeit und Engagementder jungen

Nachwuchskräfte erhielten.

pm

DigitalerUnternehmenssprechtag

REGION. Die IHK Heilbronn-Franken und die Wirtschaftsförderungen

der Region bieten am Dienstag, 12.

Mai, den nächsten digitalen Sprechtag für IHK-Mitgliedsunternehmen

zuden Themen Existenzfestigung,

Unternehmenswachstum, Unternehmenssicherung sowie

Krisenbewältigung und Stabilisierung an. In Einzelgesprächen

analysiert ein IHK-Berater die betriebliche

Situation, gibt praktische Tipps und Hinweise, zeigt

nächste Schritte auf und informiert über öffentliche Förderprogramme

sowie weitere Unterstützungsangebote

der IHK. Der Sprechtag ist kostenfrei.Informationenund

Terminvereinbarung unter071 31 /967 71 74. pm

Blutspenden bei EBM-Papst

MULFINGEN. Jede Blutspende kann Leben retten.Aus

diesem Bewusstsein heraus ermöglichte EBM-Papst seinen

Mitarbeitenden auch in diesem Jahr wieder eine

Blutspende am Standort Mulfingenund unterstützte damit

das Deutsche Rote Kreuz.Was2023begann, istheute

fester Bestandteil des gesellschaftlichen Engagements

des Unternehmens. Der Blutspendetermin hat

sich bei EBM-Papst etabliert: Einmal jährlich erhalten

Mitarbeitende die Möglichkeit, während der Arbeitszeit

Blut zuspenden. Insgesamt 104 Spendenwillige –darunter

23 Erstspendende –nahmen den jüngsten Termin

wahr.

pm

VDI-Preis für Masterarbeit

bei Bausch+Ströbel

ILSHOFEN. Der Absolvent des Masterstudiengangs

Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule Ansbach,

Luca Stephan, wurde mit dem Förderpreis des Vereins

Deutscher Ingenieure

ausgezeichnet.

Mit dieser Ehrung

würdigt der VDI besonders

praxisnahe

und innovative wissenschaftliche

Arbeiten.

Da Luca Stephan

seine Arbeit

bei Bausch+Ströbel

geschrieben hat und

dort inzwischen arbeitet, fand die Preisverleihung beim

Spezialmaschinenhersteller in Ilshofen statt. pm

Stiftung ruft KI-Experten

HEILBRONN. Der Deutsche Akademische Austauschdienstund

die Dieter-Schwarz-Stiftungstarten ein Pilotprogramm

zurGewinnung internationaler KI-Talente für

den Wissenschaftsstandort Deutschland. Mit dem Programm

sollen exzellente internationale Postdoktorandinnen

und Postdoktoranden sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen

und -wissenschaftler für die

Wissenschafts- und Forschungsinstitutionen am Bildungscampus

in Heilbronn gewonnen werden. Das Pilotprojekt

läuft zunächst drei Jahre und soll inunterschiedlichen

Förderformaten jährlich bis zu 70

internationale Talente fördern.

pm

Foto: Würth Industrie Service

Foto: Bausch + Ströbel


24 Gewerbepark Hohenlohe

Mai 2026 IJahrgang25INr. 279

Sinnbild für wirtschaftlicheStärke

Der Gewerbepark Hohenlohe steht für Innovation und optimale Erschließungsprozesse.Claudia Rohn, Geschäftsführerin des

Zweckverbands Gewerbepark Hohenlohe,erklärt, was den Standort ausmacht. INTERVIEW VON MARIUS STEPHAN

REGIOBUSINESS Der Gewerbepark

Hohenlohe gilt als eines der

erfolgreichsten interkommunalen

Projekte in Baden-Württemberg.

Was warder entscheidende „Zündfunke“,

der diesen Standort zu

dem gemacht hat, waserheute ist?

CLAUDIA ROHN Das war zweifellos

der Pioniergeist und die vorausschauende

Denkweiseder damaligen

Verantwortlichen. Die

Bürgermeister unserer Mitgliedsgemeinden

haben damals etwas

gewagt, das heute als Vorbild

dient. Sie sind gedanklich über

ihre eigenen kommunalen Grenzen

gesprungen. Es war eine perfekte

strategische Allianz. Die Gemeinden

Kupferzell und Waldenburg

brachten die wertvollen Flächen

direkt an der Autobahn A6 in

den neu gegründeten Zweckverband

ein, während die StadtKünzelsau

die notwendige Finanzkraft

beisteuerte.

Erst durch diesen Schulterschluss

wurde es möglich, die enormen

Unterstützung: ClaudiaRohnarbeitet daran, dasder Park auch

weiterhinStabilität undWachstumsperspektiven bietet. Foto:Zweckverband

verkehrstechnischen Herausforderungen

zu meistern. Zum einen

den Bau der Unterführung derAutobahn

A6, zum anderen die Errichtung

eines Brückenbauwerks

zur Überführung der Bahnlinie

Heilbronn –Hessental. Ohne diesen

interkommunalen Pioniergeist

gäbe esden Standort in dieser

Form heutenicht.

REGIOBUSINESS Im Park ballt

sich eine enorme Dichte an Weltmarktführern.

Wie erklären Sie

sich die hohe Anziehungskraftgerade

für technologisch führende

Unternehmen, und wie wichtig ist

der Mix aus Großkonzernen und

spezialisiertem Mittelstand?

CLAUDIA ROHN Technologieführer

suchen Stabilität und

Wachstumsperspektiven. Wir bieten

den Unternehmen nicht nur

den Raum,den sie für ihre mittelfristige

Expansionbenötigen, sondern

vor allem Partnerschaft auf

Augenhöhe. Die Zusammenarbeit

zwischen den Betrieben und unserer

Verbandsverwaltung ist geprägt

von Vertrauen und einer

konsequenten Lösungsorientierung.

Wir verstehen uns nicht als

Behörde,sondern alsErmöglicher,

die bei allen Fragestellungen zielführend

unterstützen. Die Symbiose

aus global agierenden Konzernen

und spezialisiertem Mittelstandist

ein Motorfür diekünftige

Entwicklung. Die großen Namen

machen denStandortweltweit bekannt,

während der Mittelstand

mit seinen neuen Ideen und seiner

Flexibilität das technische Fundament

bildet. DurchdiesenMix entsteht

ein enges Netzwerk, in dem

Firmen voneinander profitieren

und Hohenlohe gemeinsam als

Region der Weltmarktführer präsentieren.

REGIOBUSINESS Sie haben

sich das Ziel gesetzt, den Gewerbepark

zu einem „Gewerbe- und

Innovationspark“ weiterzuentwickeln.

Was genau bedeutet das in

derPraxis–etwaimHinblickauf

die Ansiedlung von Start-upsoder

die Vernetzung der Unternehmen

untereinander?

CLAUDIA ROHN Die Entwicklung

zum Gewerbe- und Innovationspark

ist ein aktiver Prozess.

Vernetzung ist hier das Schlüsselwort.Wir

fördern dies bereits heute

durch dezidierte Arbeitsgruppen,

in denen sich Vertreter der

Unternehmen und der Verbandsverwaltung

regelmäßig austauschen.

Wir wollen Synergiennicht

dem Zufall überlassen. Für Startups

wollen wir die strukturellen

Rahmenbedingungen schaffen,

um ihnen im Verbandsgebiet

eine Heimat zubieten. Unser

Ziel ist es, ein Umfeld zukreieren,

dasjungen Gründern denRücken

freihält und ihnen den Zugang

zum Know-howder etablierten

Weltmarktführer ermöglicht.

Verbandsversammlung und Verbandsverwaltung

werden hierfür

passgenaue Konzepte erarbeiten,

damit Start-ups die Rahmenbedingungen

finden, dieeineergebnisreiche

und schnelle Entwicklung

garantieren.

REGIOBUSINESS Wie balancieren

Sie den Wunsch nach Erweiterung

der Unternehmen mit den

nicht unbegrenzt zur Verfügung

stehenden Flächen und derNachhaltigkeit?

CLAUDIA ROHN Das ist in der

Tateine anspruchsvolle Gratwanderung,

diewir mithoherSorgfalt

moderieren. Grundsätzlich gilt:

Wachstumsfähige Unternehmen

erhalten denPlatz, densie für ihre

Entwicklung benötigen. Allerdings

erwarten wir heute einen konkreten

Nachweis über den Flächenbedarf,

beispielsweise durch fundierte

Masterpläne und langfristige

Entwicklungskonzepte. Wir

vergeben Flächen nicht nachdem

Windhundprinzip. Jede Neuansiedlung

wird anhand klarer Kriterien

geprüft. Dazu gehören ökologische

Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit

ebenso wie die

Führungsstruktur eines Unternehmens.

Ein ganz wesentlicher

Faktorist für uns zudem einangemessenes

Verhältnis von Arbeitsund

Ausbildungsplätzen zur beanspruchten

Fläche. Wir wollen

Qualität vorQuantität, zum Wohle

derRegionund derUmwelt.

REGIOBUSINESS Wenn Sie

zehn Jahre in dieZukunft blicken:

WelchesGesicht wird derGewerbeparkHohenlohe

dannhaben?

CLAUDIA ROHN Wenn wir auf

das Jahr 2040 zusteuern, sehe ich

einen Gewerbepark, der moderat

und sinnvoll weiter gewachsen

ist, ohne seinen Charakter zuverlieren.

DieErschließung wird weitestgehend

abgeschlossensein, die

Dynamik im Innern wird wachsen.

Unser Ziel ist es, die konstruktive

und vertrauensvolle Zusammenarbeit

der Mitgliedskommunen,

die sich seit 1990 bewährt hat,

fortzuführen. Wir werden weiterhin

erfolgreich sein,weilwir ständiganneuenLösungsansätzenfür

unsere Unternehmenarbeiten. Im

Sinne unserer Gründerväter wird

derGewerbepark Hohenlohe auch

in zehn oder fünfzehn Jahren das

Sinnbildfür wirtschaftliche Stärke

durch kommunale Einigkeit sein.

Ein moderner, nachhaltiger und

hochinnovativer Lebens- und Arbeitsraum.

www.gewerbeparkhohenlohe.de

ADVERTORIAL

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Innovation aus der Region

Würth Elektronik zählt erneut zu Deutschlands innovativsten Unternehmen

Wer gehört zuden innovativsten

Unternehmen Deutschlands?

Das Wirtschaftsmagazin Capital

und das Statistikportal Statista

geben darauf jedes Jahr eine

datenbasierte Antwort. Für die

aktuelle Studie bewerteten 2785

Innovationsfachleute mehrere

tausend Unternehmen aus 20

Branchen. 503 schafften esauf

die Liste –darunter erneut die

Würth Elektronik Gruppe mit

einer Vier-Sterne-Bewertung

in der Kategorie „Elektronik &

Elektrotechnik, Automatisierungs-

&Messtechnik“.

Die Unternehmensgruppe mit

ihren Hauptsitzen in Waldenburg,

Niedernhall undWaldzimmern

beschäftigt weltweit rund 7300

Mitarbeitende und erzielte 2025

einen Umsatz von 1,06 Milliarden

Euro. Als Teil der Würth-Gruppe ist

siemit drei Unternehmensbereichen

auf verschiedenen Märkten

international aktiv: elektronische

undelektromechanischeBauelemente,Leiterplatten

sowie intelligente

Power- undSteuerungssysteme. Über

23 Produktionsstandorte weltweit

sichern dieVerfügbarkeitauf allen

Märkten. Zugleich ist das Unternehmen

tief in derRegionHohenlohe

verwurzelt –als Arbeitgeber und als

Innovationstreiber.

Besonders sichtbar wird die Innovationskraft

im Bereich der elektronischen

und elektromechanischen

Bauelemente am Standort Waldenburg.Von

hier aus erstrecktsich ein

weltweitesVertriebsnetz mitrund

900 technischen Mitarbeitenden, das

einzigartig im Elektronikmarkt ist.

Im Mittelpunkt stehtdie enge technische

Zusammenarbeit mit Kunden:

vonder ersten Design-Ideebis zur

Serienfertigung. Auch im Hightech

Innovation Center in München entstehenneueLösungen

gemeinsam

mit Hochschulenund Partnern aus

Industrie undForschung. Startups

werden gezielt unterstützt, um

Technologienschneller in die Anwendung

zu bringen –insbesondere

in zukunftsweisenden Bereichenwie

Elektromobilität,intelligenteKomponentenund

digitale Lösungen.

DieAuszeichnung bewertet nicht nur

Produktinnovationen,sondern auch

Prozesse sowieKultur-und Sozialinnovationen.

BeiWürth Elektronik

wird Innovationnicht als isoliertes

Projektverstanden, sondern alsTeil

der gelebten Unternehmenskultur.

Unter dem Leitgedanken „creating

together“ setzt das Unternehmen

auf enge Zusammenarbeitsowohl

internüber Disziplinen hinweg als

auch extern mitPartnern, Kunden

und Startups.

Gerade in einem anspruchsvollen

wirtschaftlichen Umfeld zeigt sich,

wiewichtig diese Haltung ist.

Während viele Unternehmen die

Rahmenbedingungen für Innovation

kritisch bewerten, gestaltet Würth

Elektroniksie aktiv mit –durchOffenheit,

Kooperation und den klaren

Fokus auf zukunftsfähige Lösungen.

Kontakt:

Würth Elektronik eiSos

GmbH &Co. KG

Max-Eyth-Straße 1

74638 Waldenburg

www.we-online.com

VONWALDENBURG

IN DIEWEITE WELT

Würth Elektronik eiSos ist einer der

führenden Hersteller vonelektronischen

und elektromechanischen Bauelementen

für die Elektronikindustrie. VonWaldenburgaus

sindwir in 50 Ländernder Welt

aktiv.Erfolg und Höchstleistungen sind

nur möglich, wenn ein starkesTeam ein

gemeinsames Zielverfolgt.

Innovationsschmiede

in München:

dasHightechInnovation

Center vonWürth Elektronik.

Foto: FloHagena/fotolevel

www.we-online.com


Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279

Gewerbepark Hohenlohe 25

„Wir haben die Geduld verloren“

Das tat doppelt weh: Erst verkündetder neue Vorstandschef vonR.Stahl miserable Ergebnisse für2025–fürdie er nichts kann –und

dann fordern erboste Aktionäreauch noch seinen Rückritt –nach drei Monaten im Amt. VON ANTONIO DE MITRI

War es am Ende dochnichts

mehr als eine Hoffnung?

Als die R.StahlAGam16.

April per Online-Konferenz zur

Vorstellung des Geschäftsberichtes

lud, warklar: Daswürden keine

guten Zahlenfür 2025werden,

die der neue Vorstandschef Claus

Bischoff verkünden würde. Dennoch

war bei Beobachtern zuletzt

die leise Hoffnung aufgekeimt,

dass die Explosionsschutz-Experten

nach allen Turbulenzen endlich

einmal zur Ruhe kommen

würden. ZurErinnerung: Seit Jahren

fordern die externen Aktionäre

die Mitglieder der Gründerfamilie

lautstark auf, sich aus den

Schlüsselpositionen im Aufsichtsrat

zurückzuziehen.Der Vorwurf:

Das Gremium blockiere wichtige

Reformen und stelle sich gegen

eine Erhöhung des Eigenkapitals.

R. Stahl braucht dringend frisches

Geld für Investitionen. Seit

2018kanndas Unternehmen keine

Rendite mehr auszahlen. Und

lagder Kurs im Mai 2014nochbei

46,94 Euro je Aktie, dümpelt sie

inzwischen nur noch bei 13 Euro.

Zuletzt ging es deshalb beim Explosionsschutz-Experten

Schlag

auf Schlag: Mathias Hallmann

räumte zum Jahresende vorzeitig

„Norman

Rentropwäre

durchausbereit,

viel Geld ins

Unternehmen zu

schießen –aber

nur,wennsichdie

Familie aus dem

Aufsichtsrat

zurückzieht.“

Leidensgenossen: Die Vorstände ClausBischoff undTobias Popp mussten Prügel einstecken, AktionärsvertreterEwald

Stephanteilte sie aus –wenn auch widerwillig (v.li.).

Fotos:R.Stahl/privat

seinen Postenals Vorstandsvorsitzender,

wegen unüberbrückbarer

Differenzen mitdem Aufsichtsrat.

Wenige Wochen später musste Peter

Leischner seinen Hut als Aufsichtsratsvorsitzender

nehmen.

Und dann kam der 16. April: Waren

die 2024er-Zahlen schon mau,

so musstenBischoff und sein Vorstandskollege

Tobias Popp nun

eine Bilanz für 2025 präsentieren,

die weiter nach unten wies: Der

Konzernumsatz gab um9,1 Prozent

auf313 Millionen Euro nach.

Bedingt durchdie globale Investitionszurückhaltung

bei den Kunden

sackte der Auftragseingang

um 21 Millionen auf306,5 Millionen

Euro ab.Der Auftragsbestand

verringerte sich um fast fünf auf

90,9 Millionen Euro.

Schmerzlich: Der Free Cashflow,

also das frei verfügbare Geld des

Unternehmens, lag imJahr zuvor

mit14,8Millionen Euro noch

im satten Plus und schloss 2025

bei minus 0,3 Millionen Euro ab.

Verantwortlich hierfür warvor allem,

dass R. Stahl sein Nettoumlaufvermögen

um 5,5 Millionen

Euro aufstocken musste und weitere

13,6 Millionen Euro in Investitionen

geflossen waren. Gleichzeitig

stieg die Nettoverschuldung

auf 34,9 Millionen Euro. „Wir

müssen beim Cashflow unbedingt

an unserer Performance

arbeiten“, schlussfolgerte VorstandschefBischoff.Umden

Engpass

zukompensieren, „mussten

wir unsere Nettoverschuldung erhöhen.“

Diese Situation nannte

er mit Blick auf die kommenden

Jahre „nicht akzeptabel“.

„Nicht akzeptabel“ –dieser Einschätzung

schlossen sich gleich

im Anschluss an die Bekanntgabe

der Zahlen auch die externen

Aktionäre an. Allerdings wohl anders,

als Bischoff sich das ausgemalt

hatte. Denn mit ihrer Kritik

ätztendie Anteilseigner gegen den

Vorstandsvorsitzenden selbst. Investoren,

dieder Präsentation gefolgt

waren, sprachen hinterher

gegenüber dieser Zeitung von einer

„einzigen Katastrophe“. Eine

Quelle, die nicht genannt werden

möchte, erwartete personelle

KonsequenzeninnächsterZeit.

Noch deutlicher wurde Managementberater

Ewald Stephan aus

BergischGladbach, derden Investor

Norman Rentrop bei den Aktionären

vertritt: „IchgebeHerrn

Bischoff keine Chance mehr“,

sagt er der SÜDWEST PRESSE.

Auch nach der Investorenkonferenz

sei nicht klar,wohindie Reise

für R. Stahl gehe, so Stephan.

„Wir haben die Geduld endgültig

verloren.“

Für die bevorstehende Hauptversammlung

im Juni kündigte er

eine geschlossene Vorgehensweise

der externen Aktionäre an. Im

Fokus steht dabei vor allem seit

Jahrendas Konsortium derGründerfamilie.

Sie hat zwar nur 36

Prozent der Anteile, sitzt aber an

Schlüsselstellen im Aufsichtsrat.

Stephan: „Norman Rentrop wäre

durchaus bereit, viel Geld insUnternehmen

zu schießen –aber

nur, wenn sich die Familie aus

demAufsichtsratzurückzieht.“

www.r-stahl.com

ADVERTORIAL

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Ziehl-Abegg ist Trendsetter

Digitale Unternehmenskommunikation: von TikTok bis KI Award

Während viele Industrieunternehmen

noch über digitale

Kommunikation diskutieren,

hat Ziehl-Abegg Fakten

geschaffen. Das Unternehmen

positioniert sich konsequent als

Vorreiter einer zukunftsorientierten,

praxisnahen und mutigen

Kommunikationsstrategie –

und prägt damit Standards weit

über die eigene Branche hinaus.

Sehr oft Dreh- und Angelpunkt:

das Werk imGewerbepark

Hohenlohe.

Ziehl-Abegg verfolgt damit eine

klareLinie: Kommunikation istkein

Nebenprodukt, sondernein strategischerErfolgsfaktor.

StattTrends

abzuwarten, setzt das Unternehmen

eigene Impulse –und etabliert Formate,die

andere erst Jahre später

aufgreifen. „Das passt wunderbar

zu unser Produktphilosophie“,sagt

Vorstandsvorsitzender Joachim Ley (links)

und Social-Media-Experte Felix Beilharz im Gewerbepark

Hohenlohe bei „Social Media für Entscheider“.

Foto: Ziehl-Abegg

Vorstandsvorsitzender JoachimLey.

Bereits im Jahr 2020 betrat

Ziehl-Abeggals eines der ersten

Industrieunternehmendie Plattform

TikTok. Das entwickelte sich schnell

zu einem festen Bestandteilder

Unternehmenskommunikation –mit

hoher Reichweite.

EinJahrspäterfolgteder nächsteSchritt:

Mit internationalen

E-Sports-Turnieren für externe Teilnehmer

erschloss das Unternehmen

2021ein völlig neues Kommunikationsfeld.Die

Verbindung von

Industrie, Gaming undCommunity-Ansprachegiltbis

heuteals

wirkungsvoll.

Seit2023setzt Ziehl-Abegg mit

den jährlich stattfindenden „Social

MediaDays“ein bewusst offenes

Format: Statt eigenerWissensvermittlung

bringt dasUnternehmen

führende Experten,Praktiker und

Referenten zusammen. In zahlreichenWorkshops

erhalten Teilnehmer

aus Mittelstand und Behörden

konkrete Einblicke, direktanwendbare

Strategienund die Möglichkeit

zum intensiven Austausch. Ziehl-

Abegg agiert hierals Plattform und

Impulsgeber –nicht als klassischer

Sender.Die Anmeldung für 2026ist

nochbis Ende Junimöglich.

2024wurde mit dem „AICommunication

Award“ einweiterer

Meilenstein gesetzt. DieAuszeichnung

würdigt innovative Ansätzeim

Einsatz von KünstlicherIntelligenz

in der Kommunikation und schafft

eine Bühne für Best Practices.Die

Einreichungen sind kostenfrei.

Konsequent setzt Ziehl-Abegg

diesenWeg 2026fort: Mit der

neuen Veranstaltungsreihe „Social

Media für Entscheider“ richtet sich

das Unternehmenerstmals gezielt

an Geschäftsführer und Führungskräfte.

Ziehl-Abegg (Künzelsau,

Baden-Württemberg,

schen

Deutschland) gehört zu

den international führenden

Unternehmen im Bereich

der Luft-, Regel- und

Antriebstechnik. Beispiele

für Einsatzgebiete der

Produkte sind Wärme- und

Kälteanlagen oder Reinraum-

und Agraranlagen.

Ein weiterer Bereich sind

elektrische Motoren, die

beispielsweise in Aufzügen

oder medizinischen

Produktionswerken.

Weltweit arbeiten für das

Unternehmen 5.800 Mitarbeiter.

Diese verteilen sich

global auf 17Produktionswerke,

30 Gesellschaften

und 114 Vertriebsstandorte.

Die rund 30.000 Artikel

werden in mehr als 100

Ländern verkauft. Der Umsatz

liegt bei gut 1Milliarde

Euro.

Emil Ziehl hat die Firma

1910 in Berlin als Hersteller

von Elektromoto-

Anwendungen (Computertomographen)

für Antrieb Zweiten Weltkrieg wurde

ren gegründet. Nach dem

sorgen.

der Firmensitz nach Süddeutschland

verlegt. Die

Das High-Tech-Unternehmen

besticht durch eine Ziehl-Abegg SE ist nicht

hohe Innovationskraft. börsennotiert und befindet

Ziehl-Abegg (alle Angaben sich in Familienbesitz.

sind bezogen auf das Jahr

2025) beschäftigt 3.000 Weitere Informationen auf

Mitarbeiter in süddeut- www.ziehl-abegg.de

ziehl-abegg.com

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26 Firmen &Märkte

Mai 2026 IJahrgang25INr. 279

Braucht die Wirtschaftnoch Fachkräfte?

Bundesweit entspannt sich das Problem, qualifizierte Kräfte zu finden,stattdessen schreitet der Stellenabbau voran.Inder Region

haben einzelne Branchen aber noch hohen Bedarf an geeigneten Kandidaten. Hilfe bieten die Fachkräftetage. VON ADINA BAUER

FachkräftetageimNovember

Der Fachkräftemangel

nimmt ab. Zudiesem Ergebnis

kommt das ifo Institut

nach seiner jüngsten Konjunkturumfrage.

Demnach fehlten

imFebruar nur noch 22,7

Prozent der Unternehmen qualifizierte

Arbeitskräfte. ImOktober

des Vorjahrs waren esnoch

25,8 Prozent. Zudem verschärft

sich derStellenabbau. Dasifo-Beschäftigungsbarometer

sank im

April auf91,3 Punkte (93,4 Punkte

im März). Das ist der niedrigste

Wert seit Mai 2020. „Die geopolitische

Unsicherheit greift auf

die Personalplanungen der Unternehmen

über“, erklärt Klaus

Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen.

Er warnt aber gleichzeitig:

„Der Rückgang beim Fachkräftemangel

darf nichtdarüber hinwegtäuschen,

dass strukturelle

Herausforderungen bestehenbleiben“,

sagt Klaus Wohlrabe. „Die

Alterung der Bevölkerung trifft

auf einen tiefgreifenden technologischen

Wandel –das wird die

Nachfrage nach bestimmtenQualifikationenweiter

verschieben.“

Dochwie sieht die Lage tatsächlich

in der Region aus? Ist hier nach

wie vor ein Fachkräftemangel zu

spüren? Oder hat sich auchvor Ort

die Situation durch die allgemein

schwierige wirtschaftliche Situation

verändert? EinblickegibtFrank

Heinemann, Leiter Operations

&Prokuristen bei Franz &Wach

Personalservices aus Crailsheim.

Er weiß:„Bei den Bedarfsanfragen

durch die Industrie ist ein deutlicher

Rückgang zu bemerken. Dennoch

ist insbesondere im gewerblichen

Fachkräftebereich noch

ein Mangel an geeigneten Kandidaten

vorhanden.“ Hohe Bedarfe

gebe es vor allem in der Logistik,

Eine gute Möglichkeit, qualifizierte Mitarbeiter zu finden, bieten

die FACHKRÄFTETAGE der SÜDWEST PRESSE Hohenlohe am 7.

und 8. November.Auf derMesse in der Arena Hohenlohekönnen

sich Arbeitgeber aus der Region mit Fachkräften, Akademikern

und gut ausgebildetenBerufseinsteigern aus ganz Nordost-Württemberg

und dem angrenzenden bayerischen Raum über Chancen

und Karrieremöglichkeitenaustauschen.Bei der erfolgreichen

Berufs- und Karrieremesse sind nur noch sieben Aussteller-Plätze

frei. Wer dabei sein will, sollte sich also schnell melden. Weitere

Informationen gibt esunter Telefon 07 91 /40 42 60 oder per

E-Mail an messen.sho@swp.de.

Aussteller: Noch gibt es wenigefreie Plätze bei den Fachkräftetagender SÜDWEST PRESSE Hohenlohein

der ArenaHohenlohe. Schnell sein lohnt sich also.

Foto: ThumilanSelvakumaran

und im unter Druck stehenden

Maschinen- und Anlagenbau. Hier

suchten die Firmen allerdings

sehr flexibel in höher qualifizierten

Bereichen und projektorientierten

Aufgaben.

Bei Neueinstellungen sei aber generell

der Trend zur Zurückhaltung

zu spüren. „Dies zeigt sich

vor allem durch Verzögerungen

bis estatsächlich zur Einstellungsentscheidung

kommt“,

erklärt der Experte. Gleichzeitig

würden die Unternehmen in

der Personalauswahl mittlerweile

noch viel genauer darauf achten,

dass der Kandidat von den Qualifikationen

und den erforderlichen

Soft Skills auchwirklichzum Unternehmen

passt.

Mehr Attraktivität als

Arbeitgeber

Auch die Ansprüche der Bewerber

sind allerdings nach wie vor

hoch. Eine wesentliche Veränderung

derPrioritätensieht derPersonalfachmann

im Bereich der

gewünschten Flexibilität von Arbeitszeiten

und der Möglichkeit

zum Home-Office. Auch die Führungs-

und Unternehmenskultur

gewinne an Bedeutung. Insbesondere

durch die Preissteigerungen

der letzten Jahre habe die Höhe

desEinkommens nachwie voreinen

hohenStellenwert.

Um Mitarbeiterzufindenund vor

allem auch langfristig zu binden,

gelte es daher immer, die Attraktivität

des Unternehmens für die

Belegschaft hochzuhalten. „Dies

ist ein komplexer Mix aus vielen

bekannten Teilen, die dazu führen,

dass sich Menschen wohlfühlen.

Dazu gehört unsererMeinung

nachauchein ständiges Beobachten

nicht nur des regionalen Umfeldes,

sondern auch des Markts

bundesweit, eventuell sogar im

europäischen Vergleich“, betont

der Fachmann. Nur so könnten

die Verantwortlichen sich positionieren

und erkennen, wo sie in

Bezug auf dieMitarbeiter-und Bewerbermarkt-Attraktivität

stehen.

Für die Branche der Personaldienstleister

erkennt Heinemann

eine klare Chance in den aktuellen

Entwicklungen: „Wir sehen

tatsächlich künftig eine stärkere

Bedeutung für die meisten Unternehmen

in Deutschland, die

Fähigkeit zu entwickeln, extrem

schnell und agil auf veränderte

Rahmenbedingungen und Auftragssituationen

zu reagieren. Insbesondere

im Bereich Personal.

Hier sind Personaldienstleister als

Partner ein unverzichtbares Instrument

zur erforderlichen Effizienzsteigerung.

Die intensiveren

technischen Entwicklungen und

Möglichkeiten, die wir als Personaldienstleister

mittlerweile anbieten

und weit überdie reine Personalbeschaffung

hinausgehen,

bieten hier vielfältige Ansätze.“

www.fachkraeftetage.de

www.franz-wach.de

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Ausstellerinfos unter 0791 404-216 |messen.sho@swp.de |www.fachkräftetage.de

7. &8.November 2026

Arena Hohenlohe Ilshofen

Veranstalter: SÜDWESTPRESSE Hohenlohe Medienpartner:

Messepartner:


Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279

Firmen &Märkte 27

MadeinGermany ist keinErfolgsgarant

Top-Managerin MarianneHeiß fordert Fokusauf dieThemen, die sich wirklich ändern lassen.

VON ADINA BAUER

Einblicke: MarianneHeißsprach bei den Wirtschaftsjunioren über

eine erfolgreiche Unternehmensführung inZeiten von Transformation

und geopolitischen Dauerkrisen.

Foto:Adina Bauer

Keine Angst, Sie müssen heute

nicht alle frustriert nach

Hause gehen“, mit diesen

Worten beruhigte Marianne Heiß

Mitte April nach circa der Hälfte

ihres Vortrags ihre Zuhörer bei

der VRBank in Schwäbisch Hall.

Eingeladen hatten dieWirtschaftsjunioren

Regionalgruppe Schwäbisch

Hall-Crailsheim zu ihrer

Highlight-Veranstaltung „Jenseits

vomMittelmaß“. Diefrühere Topmanagerin

des US-Kommunikationskonzerns

Omnicom und heutige

Aufsichtsrätin unter anderem

bei der Audi AG, der Porsche SE,

der Palfinger AG, bei Paysafe und

im Beirat bei Ritter Sport sprach

beidiesem Anlass über Wachstum,

Wohlstand –und über den Mut,

Gewohnheiten zu durchbrechen.

Doch zunächst zeichnete die Topmanagerin

und Aufsichtsrätin tatsächlich

ein düsteres Bild: Europa

verliere an Dynamik, Deutschland

an Wettbewerbsfähigkeit – und

vielen Menschen fehle der Glaube

an dieZukunft. Heiß diagnostizierte

eine Vertrauenskrise. Alte Strukturen

funktionierten nicht mehr,

die Weltordnung habe sich verändert.

„Wir müssen alle neu denken,

gestalten und Verantwortung

übernehmen. Es ist Zeit, jetzt zu

handeln“, sagte sie. Wegschauen

seikeine Option mehr.

Ihr Befund fiel klar aus: „Made

in Germany ist kein alleiniger Erfolgsgarant

mehr.“ Konsumenten,

Unternehmen und Beschäftigte

hättenspürbar Vertrauen verloren.

Ohne Vertrauen aber,soHeiß, gebe

es weder Investitionen noch Innovationen.

Europa hinke wirtschaftlich hinterher.

Seit 2018 sei die Wirtschaftsleistung

in der EUdeutlich

schwächer gewachsen als inden

USA und in China; Deutschland

sei innerhalb derG7zum „Sorgenkind“

geworden. Gleichzeitig steige

die Komplexität: Handelszölle, gestörte

Lieferketten, hohe Energieund

Rohstoffpreise sowie immer

neue Berichtspflichten hielten Unternehmen

im Krisenmodus. Viele

Beschäftigte seien von denständigen

Unsicherheiten überdrüssig

und erschöpft.

Hohe Abhängigkeiten bei

Schlüsseltechnologien

Besonders kritisch sieht Heiß Europas

Abhängigkeit in Schlüsseltechnologien.

Rund 80 Prozent

derimAlltagund in Unternehmen

genutzten Technologien stammten

aus den USA oder China. Bei

Cloud-Lösungen, Künstlicher Intelligenz

und Halbleitern liege Europa

zurück. Viele Start-ups wanderten

mangels Risikokapital ab.

Zwar habe der Draghi-Bericht die

Investitionslücke in Europa auf

rund 800 Milliarden Euro jährlich

beziffert und zentrale Handlungsfelder

benannt. „AberimAnschluss

ist höchstens das Bewusstsein gestiegen.

Wir sind nicht insHandeln

gekommen“,bedauerte Heiß.

Als warnendes Beispiel führte sie

Chinas Autoindustrie an. Dort

habe sich in kurzer Zeit ein hochagiles

Ökosystem mit zahlreichen

Marken entwickelt –unterstützt

durch massive Investitionen in

KI, Quantencomputing und den

Zugang zu wichtigen Rohstoffen.

„Viele der chinesischen Hersteller

sind erst Ende der 90er und in

den 2000er Jahren gegründet worden

und agieren wie Start-ups –

schnell, anpassungsfähig. Europäische

Industrien sind oft 80 Jahre

und älter.Eine solche Kultur zu

drehen, dauert.“

Wasalsotun? Heißriet Führungskräften

und Unternehmen, sich

auf den „Circle of Control“zukonzentrieren

–also auf das, was sie

direkt steuern oder zumindest beeinflussen

können. In einer unsicheren

Welt gelte es, agil und

schnellzunavigieren. Wichtig seien

eine konsequent agile Ausrichtung

von Strukturen, Kultur und

Prozessen sowie eine klare Vision.

Führung brauche radikalen Fokus,Ausdauer

und vor allem Umsetzungsstärke.

Schnelle, fundierte Entscheidungen

seien ebenso nötig wie kürzere

Entscheidungswege, mehr Flexibilität

und transparente Kommunikation.

„Culture eatsstrategy for

breakfast“, zitierte Heiß den Managementberater

Peter Drucker.

Strategien könnten nur dann wirken,

wenn die Unternehmenskultur

den Wandel auch trage. Als Beispiele

nannte sie den Kulturwandel

bei Microsoft unter Satya Nadella

und die Neuaufstellung des

Leverkusener Konzerns Bayer unter

Bill Anderson.

Führung in der Krise beginne bei

der eigenen Person, betonte Heiß.

Resilienz sei Pflicht, Druck dürfe

nicht einfach an die Belegschaft

weitergegeben werden. Teams

müssten befähigt, Neugier gefördert

und Zielbilder klar kommuniziert

werden. Oft seien es schon

kleine Eingriffe mit großer Wirkung.

„Als ich CEO wurde habe

ich alle Jour fixeabgesagt und beschlossen,

dass interne Meeting

nur noch 30 Minuten dauern. Dadurch

wurden wieder viele Kapazitäten

für das Kerngeschäft frei“,

gabsie ein Beispiel.

Chancen den Wandel

zu gestalten

Trotz aller Warnungen wollte Marianne

Heiß den Abend eben nicht

pessimistisch enden lassen. Sie bezeichnete

sich als „realistischoptimistisch“

und erklärte: „Ich finde

es immer spannend mit Herausforderungen

umzugehen. Sie bieten

auch große Chancen den Wandel

mitzugestalten.“ Europa verfüge

über starke Marken, eine leistungsfähige

Industrieund einen großen

Binnenmarkt. Wasjetzt fehle, seien

mehr Kapital, weniger Bürokratie

und vor allem mehr Tempo. Daher

entließ sieihr Publikum mit einer

klaren Handlungsempfehlung:„In

Zeiten von Krisen ist speed to action

gefragt. Also gehen Sie heute

nach Hause und überlegen, was

Sie gleich morgen ändern wollen.“

www.wjhn.de

„Die wichtigste Ressource der Welt sindDaten“

IHK-Frühjahrsempfang:Schwarz-Digits-Chef Rolf Schumann gibt Einblickeindie Entwicklungen rund um KI.

VON ADINA BAUER

Mit einem augenzwinkernden

Rückblickauf einBewerbungsgespräch

brachte

Rolf Schumann ein zentrales

Problem auf den Punkt: Als er

einst offen von seinem spektakulär

gescheiterten Start-up berichtete

–inklusive Millionenverlust

und „Fail-Fast“-Mentalität –reagierte

sein Gegenüber vor allem

mit Schweigen. Das erklärte der

Schwarz-Digits-Chef vergangenen

Woche beim IHK-Frühjahrsempfang

als ein Sinnbild: Deutschland

fehle der Mut zumRisiko.

Dabei seien die Voraussetzungen

hervorragend.„Wir habenallesin

der Hand: Talent, Wissen, Daten.

Wirbrauchen vorgar nichts Angst

zu haben“, so der CEO in seinem

launigen Vortrag. Dennoch wirke

das Land oft wie gelähmt. „Andere

treten laut auf, wir bleiben stehen.

Dabei müssen wir wieder an

uns glauben.“

Aus seiner Sicht liegt die größte

Herausforderung nicht primär in

der Technologie. Vielmehr fehlees

an der Bereitschaft, Risiken einzugehen

und bestehende Denkmuster

zu hinterfragen. ImZentrum

seiner Argumentation steht einParadigmenwechsel:

Die wichtigste

Ressource der Zukunft ist nicht

mehr Öl, sondern Daten. Künstliche

Intelligenz spiele dabei zwar

„Wir brauchen

vorgar nichts

Angst zu haben.“

eine zentrale Rolle, sei jedoch letztlich

nur ein Tool, also ein Werkzeug.

„Daten bilden die Grundlage

für Erkenntnisse, Innovationen

und letztlich für individuelle Freiheit

und Selbstbestimmung“, betonte

Schumann.

Welche Benefits datengetriebene

Geschäftsmodelle konkret bringen

können, zeigte er am Beispiel der

Lidl-App. Kunden stellen hier ihre

Datenzur Verfügung und erhalten

im Gegenzug personalisierte Angebote.

Darauskann das Handelsunternehmen

wertvolle Erkenntnisse

gewinnen –etwa darüber, warum

Kunden bestimmte Artikel lieber

beim Wettbewerber kaufen. Und

die Entwicklung geht noch weiter:

KI trifft zunehmend eigenständige

Entscheidungen. In Supermärkten

prognostizieren KI-Agenten Milliarden

Entscheidungen pro Nacht,

etwa zur Warenverfügbarkeit. Das

reduziert Kosten, verhindert leere

Regaleund optimiertLieferketten.

Gesprächspartner: DerCo-CEO vonSchwarz-Digits tauschte sich im Anschluss an seineRedemit IHK-

Hauptgeschäftsführerin ElkeDöring undIHK-Präsidentin KirstenHirschmann (re.)aus.

Foto: Adina Bauer

SOUVERÄNITÄT Neben allden

Chancen rückte Schumann auch

die Cybersicherheit verstärkt in

den Fokus. Dass Anthropic seine

neueste KI-Version zurückgezogen

habe, nachdem klar war, dass damit

alle Verschlüsselungen inwenigen

Minuten geknackt werden

können, nutzte Schumann alsZeichen,

wie weit KI schon ist. Umso

wichtiger sei digitaleSouveränität.

„Ich binein Fanvon unserem Datenschutz,

nur nicht von der damit

verbundenen Bürokratie“, betonte

derFachmann. DieSchwarz-

Gruppe trägt dem Bedürfnis nach

Schutz der eigenen Daten Rechnung,

indem sie beispielsweise

von Microsoft zuGoogle gewechselt

ist. Nur Google wollte akzeptieren,

dass alle Daten inEuropa,

verschlüsselt und vor dem Zugriff

Drittergeschützt bleiben.

Insgesamt habe Deutschland Talente,

seistark. „Das istder Grund,

warum wir bei Schwarz hier Geld

verbuddeln“, meinte Schumann

mit Blick auf das neue Rechenzentrum

der Unternehmensgruppe,

dass aktuell in Brandenburg

entsteht. Seine zentrale Botschaft

war klar: Deutschland und Europa

haben alle Voraussetzungen, um

im digitalen Zeitalter erfolgreich

zu sein. Was fehlt, ist nicht Technologie,

sondern Mut, Geschwindigkeit

und der Willen zur Umsetzung.

Oder wie Schumann es formuliert:

„Wirhalten alles in unseren

eigenen Händen–wir müssen

nur an uns glauben, dann werden

wir auch nicht als Verlierer untergehen.“

www.ihk.de/heilbronn-franken


28 Firmen &Märkte

Mai 2026 IJahrgang25INr. 279

Mit MutundAusdauer

Der Metallbaubetrieb XP Steffen aus RotamSee feierte kürzlichsein 25-jährigesBestehen.Seit 1991entwickelte sichdas Unternehmen

vom Ein-Mann-Betrieb zu einem dergrößten Metallbauer in der Umgebung. VON MARIUS STEPHAN

Als Marcus Steffen im Jahr

1991 von Halle an der Saale

nach RotamSee-Reubach

kam, war vom heutigen Markenzeichen

und Spitznamen „XP“

noch nichts zu sehen. Im Gegenteil.

Der damals 22-jährigegelernte

Maschinen- und Anlagenbauer

mit Spezialisierung für Waggonbau,

heuerte bei einer Baufirma

an und übernahm dortdie Schlossereiabteilung,

die sich um die

Baumaschinen und den Fuhrpark

kümmerte. Nebenbei betrieb er

in seiner privaten Garage Metallbau.

„Ich habe damals angefangen,

Metallgeländer zu bauen“,

erinnert sich der heute 57-jährige

Unternehmer. Einige Zeit später

folgte die Anmeldung im Nebengewerbe.

Das Büro befand sich,

wie so oft bei Neugründungen,im

Wohnhaus, das Steffen mit seiner

Familie bewohnte. Mit pfiffigen

Ideen, zum Beispiel Unterlegplatten

aus Riffelblechfür Kaminöfen,

verdiente sich derUnternehmer

seine ersten Sporen. Steffen

lieferte gute Arbeit ab, die Aufträge

wurden größer. „Irgendwann

kam der erste Fassadenbau dazu

und Geländer waren auch immer

ein Thema.“

Neubau: Im Jahr 2024 fassteMarcusSteffen denBetrieb in Rotam

See zusammen.

Fotos: XP Steffen

Das Ein-Mann-Unternehmen

wuchs so weit, dass erimJahr

2012 den Sprung in die Selbstständigkeit

wagte. „Aus der Garage

heraus habe ich meine erste

Produktionshalle in Reubach angemietet“,

erzählt er. Das Wachstum

ging weiter. 2018 beschäftigte

Steffen vier Mitarbeiter.

Familienunternehmen: Gina,Heike, Melissa, Marcus –genanntXP

–undLea Steffen (v.li.).

MARKENZEICHEN Zunächst

firmierte das junge Unternehmen

unter „Marcus Steffen Metallbau“.

Der auffällige spätere Firmenname

„XP Steffen“ hat seine eigene

Geschichte. Mit einem Freund

überlegte Marcus Steffen immer

wieder,wie er sein Logo „etwasfetziger“

gestalten könne. „Nach einer

Kiste Bier hatte mein Kumpel

die Idee: XP Steffen. Ich fragte,

was das denn bedeuten solle

und er sagte: ,Gar nichts, aber

es bleibt im Kopf`“, schmunzelt

der Unternehmer. Die Inspiration

kamdamals vomKennzeichen

des Firmenvans: Dieser trug zwischen

den Buchstaben des Zulassungsbezirks

und den Ziffern zufällig

„XP“ in derMitte. Heute haben

sich die beiden Buchstaben

so eingeprägt, dass „XP“ für Marcus

Steffen selbst zum Spitznamen

wurde.

Auch unternehmerisch ging die

Erfolgsgeschichte weiter: 2020

übernahm Steffen einen Metallbaubetrieb

in Mulfingen. Da das

Gebäude dort zunächst auf fünf

Jahre gemietet war, schaute sich

der Unternehmer neben dem laufenden

Betrieb nacheinem Grundstück

um, welcheserimGewerbegebiet

RotamSee fand.

NEUBAU „Die ersten Planungen

begannen schon 2021“, sagt

Steffen. Es sollten noch vier Jahre

vergehen, bis das Unternehmen

in den Neubau einziehen

würde. Ende 2024 war esdann

so weit: 1500 Quadratmeter Produktionsfläche

stehen XP Steffen

heute zur Verfügung, ergänzt

durch450 Quadratmeter Bürofläche.„Das

Grundstück bietet sogar

nochPlatz für eine Erweiterung“,

erzählt Steffen. 23 Mitarbeiter beschäftigt

der Unternehmer, vier

davon sind Familienangehörige.

„Meine Familie stand immer

hinter mir, wenn ich etwas Neues

plante und auch die Mitarbeiter

zogen immer mit“, ist Steffen

dankbar. Auch die Sparkasse

Schwäbisch Hall-Crailsheim erwähnt

er,„ohne diehättenwir das

nicht geschafft“. Sein Unternehmen

gehört heute zu den größeren

Metallbauern in der Region.

Über 100 Tonnen Material verarbeiten

Steffen und sein Team jedesJahr.

Neben Geländern und dem Treppenbau

hat XP Steffen sich mit

dem Metallbau für Industriegebäude

einweiteresStandbein aufgebaut.

Das Unternehmen fertigt

beispielsweise Trennwände in

Sandwichbauweise und montiert

diese vor Ort. Mitunter kommen

auch Aufträge aus dem gesamten

Bundesgebiet herein, freut sich

Steffen, dermit seinem„großartigen

Team“ jede Herausforderung

meistern will. Überhaupt ist ihm

das Zwischenmenschliche wichtig

–mit seinem Team wie auch der

Gemeinschaft im Ort. Und auch

für dieZukunft hat derUnternehmernocheinige

Ideen in petto.

JUBILÄUM Das 25-jährige Bestehen

feierte das Unternehmen mit

einem gut besuchten Tag der offenen

Tür, bei dem Besucher einen

Blick hinterdie Kulissen werfenkonnten.

Zudem wurdenlangjährige

Partner und Wegbegleiter

bereits zuvorzueinem Galaabend

geladen.

www.xp-steffen-metallbau.de

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IHR EFFIZIENZ- UND KLIMAPARTNER

Die Steuerliche Forschungszulage (FZul)

hilft Unternehmen beiIhren Forschungs- &Entwicklungsaktivitäten(F&E)

F&E sind zentral für Wachstum und Innovation,

bringen aber hohe Kosten mit

sich. Die steuerliche Forschungszulage

(FZul) der Bundesregierung unterstützt

Unternehmen aller Größen und Branchen,

indem sie die Finanzierung von F&E-Projekten

erleichtert.

Im Gegensatzzuklassischen Förderprogrammen

wird die FZul direkt steuerlich geltend

gemacht und bietet entscheidende, attraktive

Vorteile:

SIE garantiert Unternehmenbei Erfüllungder

Voraussetzungen einen gesetzlichen

Anspruch auf Förderung –ohne Wettbewerbsverfahren

oder Risiko einer Ablehnung.

SIE wird direkt mitder Einkommen-oderKörperschaftsteuer

verrechnet und entlastet

sofort die Liquidität. Verlustbringende

Unternehmen(z. Bsp. Start-upso.Wachstumsfirmen)

erhalten die Zulage als

direkteAuszahlungvom Finanzamt, auch

ohne Steuerlast.

SIE überzeugt durch ein schlankes, unbürokratisches

Verfahren, steht allen Unternehmen

offenund istjederzeit beantragbar.

SIE ist vollständig digital zubeantragen –

von der Bescheinigung der Forschungsaktivität

bis zum Förderantrag beim

Finanzamt.

Martin Werani

Geschäftsführer

SIE ermöglicht es Unternehmen, bereits laufende

oder abgeschlossene Forschungsprojekte

bis zuvier Jahre rückwirkend

fördern zulassen. So können getätigte

Investitionen refinanziert und Mittel für

neue Projekte freigesetztwerden.

Welche Ihrer F&E-Projekte und welche Ihrer

Kosten zu welchen Konditionen förderfähig

sind, ermitteln wir gerne gemeinsam mit

Ihnen. Wir begleiten Sie dabei im gesamten

Antragsprozess, prüfen auch alternative Fördermöglichkeiten

fürIhren optimalenFörderwegund

um dasvolle Förderpotenzial auszuschöpfen.

Nutzen Sie unsere kostenlose

Erstberatung

Von der Analyse über die Beratung bis zur

Umsetzung.

Wir unterstützen Sie langfristig, nachhaltig

undzukunftsorientiert-inIhrem Sinne.

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Energiewelt-info GmbH

Marktplatz 10

97980 Bad Mergentheim

Telefon 0 7931/9687910

Fax 0 7931/9687929

E-Mail: info@energiewelt-info.de

Internet: www.energiewelt-info.de

Technik im Wandel

Arnold Umformtechnik übersetzt technologische Vielfalt,steigende

Anforderungen undregulatorischen Druckinserienfähige Lösungen.

Die Automobilindustrie befindet

sich mitten in der

größten Transformation

ihrer Geschichte. Elektrische Antriebe,

Hybridkonzepte undklassische

Verbrenner existieren parallel

–und erhöhen die technische,

wirtschaftliche und regulatorische

Komplexität erheblich. Für Zulieferer

bedeutet das: Sie müssen unterschiedliche

Technologiewelten

gleichzeitig beherrschen.

„Transformation bedeutet für uns

nicht Entweder-oder, sondern das

gleichzeitige Beherrschen unterschiedlicher

Welten. Wir müssen

Lösungen entwickeln, die in hybridenKonzepten

ebensofunktionieren

wie in rein elektrischen Plattformen“,

erklärt Mario Metzger,

Geschäftsführer von Arnold Umformtechnik.

Das Unternehmen aus Forchtenberg

begegnet dieser Entwicklung

mit einem klaren Ansatz: Verbindungstechnik

wird nicht isoliert

betrachtet, sondern als integraler

Bestandteil funktionaler Systeme.

Gerade in elektrifizierten Fahrzeugen

entscheidet sie über Sicherheit,

Effizienz und Lebensdauer.

Drei zentrale

Anwendungsfelder

Systemisch: Mit dem Competence Center iFastverfolgt Arnold einen

ganzheitlichenAnsatz fürelektrische Kontaktverschraubungen. Foto: Arnold

In Hochvoltsystemen spielen mechanische

Verbindungen eine

Schlüsselrolle. Bereits kleinste

Übergangswiderstände beeinflussen

die Leistungsfähigkeit. Gleichzeitig

müssen Verschraubungen

über tausende Ladezyklen, Vibrationen

und thermische Wechsel

stabil bleiben. Anforderungen an

Dichtheit und technische Sauberkeit

steigen.

Auch inInverter- und Leistungselektroniksystemen

sind stabile

und saubere Verbindungen essenziell.Kleinste

Partikel können das

EMV-Verhalten stören. Prozesssicherheit

entsteht durch funktionale

Geometrien, integrierte Elemente

und dokumentierte Montageprozesse.

Im Leichtbau treffen unterschiedliche

Materialien wie Aluminium

und Stahl aufeinander. Verbindungslösungen

müssen hier mechanisch

belastbar, korrosionsbeständig

und montagefreundlich

sein.

Mit dem Competence Center iFast

verfolgt Arnold einen ganzheitlichen

Ansatz für elektrische Kontaktverschraubungen.

Im Fokus

stehen Leitfähigkeit, Sauberkeit

und Dichtheit. Ergänzt wird

dies durch umfassendes Engineering

–von Simulation und Auslegung

über Prüfverfahren bis zur

Prozessüberwachung.Zielsindbelastbare

Daten, stabile Prozesse

und nachvollziehbare Nachweise

für OEMs.

Regulatorik als

Innovationstreiber

Euro 7, EU-Batterieverordnung

und steigende Anforderungen an

Rückverfolgbarkeit erhöhen den

Druck auf Hersteller und Zulieferer.

Gleichzeitig eröffnen sie

Chancen für Unternehmen, die

Qualität und Validierung systematisch

beherrschen.

Arnold versteht sich dabei als

Partner über den gesamten Produktlebenszyklus

hinweg – von

derEntwicklung biszur Serie. Verbindungstechnik

wird so zum entscheidenden

Enabler moderner

Mobilitätskonzepte. pm

www.arnold-fastening.com


Mai 2026 I Jahrgang 25 I Nr. 279

Handelsregister 29

Neueintragung

HRB 804431

Wind Möbisburg Reset GmbH. Sitz

verlegt; nun: Schwäbisch Hall. Geschäftsanschrift:

Herdegert 7, 74523

Schwäbisch Hall. Beteiligungen an

Unternehmen und anderen Vermögensgegenständen

einschließlich

Grundbesitz zu halten und zu verwalten.

25.200,00 EUR. Geschäftsführer:

Schmidl, Ulf, Lohra, *21.10.1960

Geschäftsführer: Pfefferle, Bernd,

Schwäbisch Hall, *06.06.1975 einzelvertretungsberechtigt.

Gesellschaft mit

beschränkter Haftung Gesellschaftsvertrag

vom 05.04.2001. Die Gesellschafterversammlung

vom 29.10.2025 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 2 (Sitz) beschlossen. Der Sitz ist

von Mettmann (Amtsgericht Wuppertal

HRB 23698) nach Schwäbisch Hall

verlegt.

HRB 804542

El Chipote UG (haftungsbeschränkt)

Sitz verlegt; nun: Dörzbach. Neue

Geschäftsanschrift: Laibacher Weg

9, 74677 Dörzbach. Die Gründung

neuer Unternehmen, das Halten von

Beteiligungen, Marken, Lizenzen und

Patenten, die Entwicklung und der Bau

von Prototypen zur Marktanalyse und

Marktvorbereitung. 1.000,00 EUR.

Geschäftsführer: Korn, Sven, Dörzbach,

*09.02.1979 mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Gesellschaftsvertrag vom 09.11.2020.

Die Gesellschafterversammlung vom

03.02.2026 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in Ziffer 1 (Sitz) beschlossen.

Der Sitz ist von Grünwald,

Landkreis München, (Amtsgericht

München HRB 261510) nach Dörzbach

verlegt.

HRB 804587

Rott 25 GmbH Zweiflingen. Änderung

der Geschäftsanschrift: Klingenäcker

2, 74639 Zweiflingen. Der

Erwerb, das Halten und Verwalten,

insbesondere die Vermietung von Immobilien

im eigenen Namen auf eigene

Rechnung. 26.000,00 EUR. Geschäftsführer:

Schweinle, Sigrid, geb. Krumpe,

Zweiflingen, *24.09.1960 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Gesellschaftsvertrag vom 16.04.2024.

Die Gesellschafterversammlung vom

09.02.2026 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma, Sitz)

beschlossen. Der Sitz ist von Neustadt

bei Coburg (Amtsgericht Coburg HRB

7283) nach Zweiflingen verlegt.

HRB 751600

Pat‘s UG (haftungsbeschränkt)

Kirchberg an der Jagst. Neue Geschäftsanschrift:

Poststraße 12, 74592

Kirchberg an der Jagst. Der Betrieb

eines Restaurants, Imbiss und Bar, insbesondere

die Zubereitung und der

Verkauf von Bürgern sowie weiteren

Speisen und Getränken. 500,00 EUR.

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Drescher,

Patricia, Ilshofen, *23.06.1997 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Geschäftsführer: Dietrich, Margit Stefanie,

Ilshofen, *30.09.1983 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Gesellschaftsvertrag vom 21.10.2024.

Die Gesellschafterversammlung vom

27.02.2026 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Abs. 2 (Sitz)

beschlossen. Der Sitz ist von Ilshofen

(Amtsgericht Stuttgart HRB 796856)

nach Kirchberg an der Jagst verlegt.

HRB 751632

one3 Operations GmbH Weikersheim.

Änderung der Geschäftsanschrift:

Hauptstraße 20, 97990 Weikersheim.

Der Betrieb von Elektroladestationen

mit Sanitär-, Aufenthalts- und Shopbereich,

die temporäre Vermietung von

Shopflächen, der Handel mit Konsumgütern

wie Dekoartikel, Accessoires und

Delikatessen sowie weiteren ähnlichen

Konsumgütern des privaten Bedarfs,

die Erbringung betriebswirtschaftlicher

Beratungsleistungen, Erbringung

infrastruktueller und technischer Facility-Management-Dienstleistungen.

25.100,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Arnold, Marc Alexander,

Weikersheim, *13.09.1981 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Geschäftsführer: Weltz, Markus Alexander,

München, *08.05.1992 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Gesellschaftsvertrag vom 14.07.2025

mit Änderung vom 28.08.2025. Die

Gesellschafterversammlung vom

06.11.2025 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma, Sitz)

beschlossen. Der Sitz ist von München

(Amtsgericht München HRB 304099)

nach Weikersheim verlegt.

HRB 751670

one3 Construction GmbH. Sitz verlegt;

nun: Weikersheim. Änderung der

Geschäftsanschrift: Hauptstraße 20,

97990 Weikersheim. Die Beratung,

Projektierung, Planung, Vertrieb, Verkauf

und Errichtung von Tief- und

Hochbauprojekten, insbesondere von

Modulbauten sowie von Infrastruktur

zum Laden von Elektrofahrzeugen und

die Erbringung von Leistungen auf dem

Gebiet der Architektur, vorrangig die

Planung und Betreuung von Bauvorhaben

in allen Leistungsphasen gemäß

HOAI und der Erwerb, die Anmietung

oder Anpachtung von Grundstücken

sowie deren Vermietung oder Verpachtung

an Dritte. 25.100,00 EUR. Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten zwei gemeinsam oder ein

Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Weltz, Markus Alexander,

München, *08.05.1992 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Geschäftsführer: Arnold, Marc Alexander,

Weikersheim, *13.09.1981 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung

Gesellschaftsvertrag vom 14.07.2025

mit Änderung vom 28.08.2025. Die

Gesellschafterversammlung vom

06.11.2025 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma, Sitz)

beschlossen. Der Sitz ist von München

(Amtsgericht München HRB 304100)

nach Weikersheim verlegt.

HRB 804571

Fugg the Rugg Development UG

(haftungsbeschränkt) Öhringen.

Geschäftsanschrift: Wintergasse 11,

74613 Öhringen. Die Entwicklung

der Kryptowährung „Fugg the Rugg“

sowie Erbringung von damit verbundenen

Beratungsdienstleistungen, ausgenommen

genehmigungspflichtige

Tätigkeiten. 1,00 EUR Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer:

Groza, Dimitri Thomas, Öhringen,

*14.07.1998 mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

HRB 804671

Immo-Vibe UG (haftungsbeschränkt)

Bretzfeld. Geschäftsanschrift: Öhringer

Straße 5, 74626 Bretzfeld. Kauf, Verkauf

und Vermietung von Immobilien

und Grundstücken. Projektentwicklung,

einschließlich Neubau, Renovierung

und Umnutzung von bestehenden

Immobilien. 1,00 EUR. Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer:

Dayan, Kaan Elias, Bretzfeld,

*05.08.2005 mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

HRB 751665

QQ Miteinander gGmbH Bad Mergentheim.

Geschäftsanschrift: Cronbergstraße

6, 97980 Bad Mergentheim.

Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich

und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

Zweck der Gesellschaft sind insbesondere:

- die Förderung des Sports (§

52 Abs. 2 Nr. 21 AO) - die Förderung

der Jugendhilfe (§ 52 Abs. 2 Nr. 4 AO)

- die Förderung von Kunst und Kultur

(§ 52 Abs. 2 Nr. 5 AO) - die Förderung

der Erziehung und Volksbildung (§ 52

Abs. 2 Nr. 7 AO) - die Förderung von

Umweltschutz (§ 52 Abs. 2 Nr. 8 AO)

Der Satzungszweck wird insbesondere

verwirklicht durch: - die Durchführung

und Förderung von offenen, niedrigschwelligen

Bewegungs- und Sportangeboten

mit pädagogischer Zielsetzung

für die Allgemeinheit, insbesondere für

Kinder, Jugendliche und sozial benachteiligte

Gruppen, zur Förderung der

körperlichen Entwicklung, der sozialen

Kompetenz und der Gesundheitsbildung

(z. B. Betrieb oder Unterstützung

eines öffentlich zugänglichen Kletteroder

Bewegungsangebots), - die Durchführung

von kulturellen und musikalischen

Bildungsangeboten, insbesondere

gemeinschaftlich organisierter Chor-,

Musik- und Kulturprojekte, die der

kulturellen Bildung, der künstlerischen

Betätigung und der Teilhabe an Kunst

und Kultur dienen und allen Bevölkerungsgruppen

offenstehen, - die Organisation

von gemeinnützigen Bildungsund

Informationsveranstaltungen zu

Themen der nachhaltigen Entwicklung,

des Umwelt- und Ressourcenschutzes

sowie des verantwortungsvollen Konsums,

insbesondere durch pädagogisch

begleitete Tausch- oder Second-Hand-

Formate, bei denen keine privaten

Gewinne erzielt werden und etwaige

Erlöse ausschließlich den satzungsmäßigen

Zwecken der Gesellschaft zufließen,

- die ideelle und materielle Unterstützung

von Einrichtungen der offenen

Kinder- und Jugendarbeit, insbesondere

Jugendhäusern und vergleichbaren Initiativen,

zur Förderung der Jugendhilfe,

der Erziehung und der sozialen Integration

in der Region, - die Durchführung

von Bildungs-, Beteiligungs- und

Qualifizierungsformaten mit fachlicher,

pädagogischer oder kultureller Zielsetzung,

die der Förderung von Erziehung,

Jugendhilfe, kultureller Bildung und

ehrenamtlichem Engagement dienen,

insbesondere durch Workshops, projektbezogene

Arbeitsgruppen, kulturelle

Bildungsangebote sowie generationenübergreifende

Lern- und Austauschformate,

bei denen die Vermittlung von

Wissen, Kompetenzen und gesellschaftlicher

Verantwortung im Vordergrund

steht. 25.000,00 EUR Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Rücker, Bernd, Bad

Mergentheim, *30.03.1980 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Geschäftsführer: Dietz, Katharina

Anna, Bad Mergentheim, *15.05.1982

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung.

HRB 751618

Franken Hydro GmbH Bad Mergentheim.

Geschäftsanschrift: Dr. Hofmann-Straße

14, 97980 Bad Mergentheim.

Der Anlagenbau und technische

Dienstleistungen insbesondere für Wasserkraftanlagen,

Beratung und Handel

mit Verbrauchsmaterialien für Wasserkraftanlagen

sowie Planung und Betrieb

von Wasserkraftanlagen und diesen

Zwecken Dienliches. 25.000,00 EUR

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten sie gemeinsam.

Geschäftsführer: Saile, Frank, Würzburg,

*15.02.1994 mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

HRB 804432

NewVista PV Jagstberg Verwaltungs

GmbH Mulfingen. Geschäftsanschrift:

Poststraße 32, 74673 Mulfingen. Die

Übernahme der persönlichen Haftung

und die Geschäftsführung als Komplementärin

der NewVista PV Jagstberg

GmbH & Co. KG sowie die Vornahme

aller hiermit im Zusammenhang stehenden

Geschäfte. 25.000,00 EUR Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Bauer, Marcel

Andre, Weikersheim, *24.11.1991 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

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Mainklinger Straße 2 74586 Frankenhardt 07959 92991-0

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Geschäftsführer: Fricke, Jürgen,

Weikersheim, *10.04.1957 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Geschäftsführer: Fricke, Felix, Weikersheim,

*12.07.1996 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

HRB 751704

Fox Fenster GmbH Frankenhardt.

Geschäftsanschrift: Lange Straße 18,

74586 Frankenhardt. Handel von Fertigbauteilen.

25.000,00 EUR. Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Strebel,

Michael, Neustadt, *07.01.1977 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Geschäftsführer: Schmidt, Steffen Tobias,

Frankenhardt, *01.04.1984 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

HRB 804378

BDMK Elektrotechnik GmbH Künzelsau.

Geschäftsanschrift: Michelangelostraße

8, 74653 Künzelsau. Die

Ausführung von Elektroinstallationen,

insbesondere AC-Anschlüsse für Photovoltaikanlagen,

Installation von Wallboxen,

Durchführung von E-Checks,

Kundendienst und allgemeine Elektroinstallationen.

25.500,00 EUR Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Burdulea, Emil

Dragos, Kupferzell, *22.12.1998 mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Geschäftsführer:

Kal, Omar, Künzelsau, *05.09.1988

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Geschäftsführer:

Alarr, Mohammad, Neuenstein,

*20.01.1992 mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

HRB 804693

D. Bechtel Verwaltungs GmbH Bretzfeld.

Geschäftsanschrift: Edelmannstraße

32, 74626 Bretzfeld. Erwerb und

Verwaltung von Beteiligungen an Handelsgesellschaften

sowie die persönliche

Haftung und Geschäftsführung bei

diesen, insbesondere die Beteiligung als

persönlich haftende, geschäftsführende

Gesellschafterin an der BW Projekt und

Service GmbH & Co. KG in Bretzfeld.

25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

sie gemeinsam. Geschäftsführer:

Bechtel, Daniel Johannes, Bretzfeld,

*15.02.2002 mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

HRB 751536

Koc Construction GmbH Crailsheim.

Geschäftsanschrift: Sophie-Scholl Straße

2, 74564 Crailsheim. Der Neubau

und die Sanierung von Wohn- und Gewerbebauten

als Generalunternehmer

sowie der Handel mit Baustoffen. Ausgenommen

sind Handwerkstätigkeiten

im Sinne der Handwerksordnung und

Tätigkeiten, die eine Erlaubnis gem. §

34 c GewO bedürfen. Weiterer Gegenstand

ist der Export und Import und

Handel mit Maschinen aller Art, insbesondere

von Landmaschinen sowie

der Export und Import und Handel

mit Waren aller Art, insbesondere von

Lebensmitteln und Textilien. 50.000,00

Kaufen Mieten

Service

Fleet-

Management

EUR Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Sarikoc, Ali, lstanbul - Beylikdüzü

/ Türkei, *24.08.1972 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura mit der Ermächtigung

zur Veräußerung und Belastung von

Grundstücken: Koc, Mustafa, Crailsheim,

*07.11.1968 Gesellschaft mit beschränkter

Haftung.

HRB 804604

WP8 Hohenlohe GmbH Weißbach.

Geschäftsanschrift: Schlössle 1, 74679

Weißbach. Stromerzeugung durch erneuerbare

Energien, unter anderem

durch den Betrieb von Windkraftanlagen,

sowie Stromverkauf und Handel

mit Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer

Energien, Handel, Import, Export

und Dienstleistungen. 25.000,00 EUR.

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten sie gemeinsam.

Geschäftsführer: Mulawka, Andreas,

Niedernhall, *19.06.2003 mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung.

HRB 804509

Personalberatung Grubert GmbH

Schwäbisch Hall. Geschäftsanschrift:

Im Lindach 6, 74523 Schwäbisch Hall.

Die Erbringung von Dienstleistungen

im Bereich der Personalberatung und

Personalentwicklung. Hierzu zählen

insbesondere die Identifikation, Ansprache,

Auswahl und Vermittlung von

Fach- und Führungskräften (Executive

Search / Headhunting), die Durchführung

von Eignungsdiagnostik und

Potenzialanalysen. Weiterhin umfasst

der Unternehmensgegenstand die Beratung

von Unternehmen und Organisationen

in Personal-, Organisations- und

Managementfragen sowie die Durchführung

von Coaching-, Trainings- und

Weiterbildungsmaßnahmen für Fachund

Führungskräfte sowie Privatpersonen.

25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten zwei gemeinsam oder ein

Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführerin: Grubert, Petra,

Schwäbisch Hall, *29.09.1967 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

HRB 804489

services4business GmbH Schwäbisch

Hall. Geschäftsanschrift: Geschwister-

Scholl-Straße 48, 74523 Schwäbisch

Hall. Die Erbringung von operativen

Unternehmensdienstleistungen sowie

Beratungs- und Umsetzungsleistungen

für Unternehmen, insbesondere in den

Bereichen Rechnungswesen, Finanzorganisation,

Prozesse, Organisation,

Führung und Struktur. Hierzu zählen

insbesondere: - die laufende Finanzbuchhaltung

und buchhalterische

Dienstleistungen, - die Vorbereitung

von Jahresabschlüssen ohne Erstellung

oder Testierung, - die Entwicklung,

der Betrieb und die Nutzung sowie die

Lizenzierung digitaler Lösungen und

Softwareprodukte, - Beratungs- und

Umsetzungsleistungen zur Optimierung,

Restrukturierung und Weiterentwicklung

von Unternehmen. Die

Gesellschaft erbringt keine Steuerberatung,

keine Abschlussprüfung und

keine Hilfeleistungen in Steuersachen

im Sinne der steuerberatenden Berufe.

Darüber hinaus ist Gegenstand des

Unternehmens der Erwerb, das Halten,

die Verwaltung, die Restrukturierung

und die Veräußerung von Unternehmen

und Unternehmensbeteiligungen,

insbesondere Mehrheitsbeteiligungen,

auch im Rahmen von Buy-and-Build-Strategien

sowie über Tochter- und

Beteiligungsgesellschaften im In- und

Ausland. 25.000,00 EUR Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten zwei gemeinsam oder

Schulz BüroTechnikVertrieb GmbH

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ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Welker, Benjamin,

Mainhardt, *10.10.1978 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Geschäftsführer: Volz, Thomas Patrick,

Schwäbisch Hall, *18.06.1978 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

HRB 751634

Roland Maier GmbH Weikersheim.

Geschäftsanschrift: Schäftersheimer

Straße 23, 97990 Weikersheim. Der

Betrieb eines Maler- und Gipsergeschäftes

mit allen dazugehörigen

Arbeiten einschließlich Gerüstverleih

sowie Bauwerksabdichtungen. Weiterer

Unternehmensgegenstand ist der Handel

mit Baustoffen. 25.000,00 EUR Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Maier, Roland

Rudolf, Weikersheim, *07.02.1966 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Geschäftsführer: Maier, Julian,

Weikersheim, *18.05.1993 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

HRB 804598

AirCore GmbH Untermünkheim. Geschäftsanschrift:

Robert-Bosch-Straße

5, 74547 Untermünkheim. Gegenstand

des Unternehmens ist die Planung, der

Bau, die Montage, Wartung, Instandsetzung

und der Kundendienst von

Kälte-, Klima- und Lüftungsanlagen,

einschließlich energie- und gebäudetechnischer

Systeme, sowie alle damit

verbundenen Dienstleistungen und

Handelsgeschäfte. 25.000,00 EUR Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Hartung, Lukas

Andreas, Kupferzell, *29.09.1994

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Einzelprokura mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen: Kizilay, Engin-Nicholas,

Waldenburg, *12.08.1999 Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

HRA 730011

Meattempus e.K. Kreßberg. Geschäftsanschrift:

Bartsweiler 2, 74594

Kreßberg. Inhaber: Hauschild, Cathleen,

Kreßberg, *12.12.197 Einzelkaufmann.

HRA 743233

Mix Markt 80 OHG Schwäbisch Hall.

Geschäftsanschrift: Steinbeisweg 48,

74523 Schwäbisch Hall. Jeweils zwei

persönlich haftende Gesellschafter oder

ein persönlich haftender Gesellschafter

und ein Prokurist vertreten gemeinsam.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Monolith Beteiligungsgesellschaft Süd

mbH, Herrenberg (Amtsgericht Stuttgart

HRB 246084) einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Persönlich

haftender Gesellschafter: Scharf,

Alexander, Frankenhardt, *26.05.1988.

Offene Handelsgesellschaft.

HRB 804719

Knotz & Breuninger Capital Holding

GmbH Schwäbisch Hall. Geschäftsanschrift:

Blendstatt 7, 74523 Schwäbisch

Hall. Erwerb, das Halten, die Verwaltung

und Veräußerung von Beteiligungen

an anderen Unternehmen sowie die

Übernahme von Geschäftsführungsund

Verwaltungsaufgaben für verbundene

Unternehmen sowie die Verwaltung

eigenen Vermögens, insbesondere

von Beteiligungen, Wertpapieren, Immobilien

und sonstige Kapitalanlagen.

25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

vertreten zwei gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Breuninger, Hannes,

Schwäbisch Hall, *02.07.1995 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

HRB 751686

Chilli‘s Mexican Restaurant & Bar

UG (haftungsbeschränkt) Crailsheim.

Geschäftsanschrift: Worthingtonstraße

2, 74564 Crailsheim. Der Betrieb

einer Gastronomie, insbesondere

der Verkauf von mexikanischen Speisen

sowie von Getränken. 250,00 EUR Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer:

Ipekcicakir, Bülent, Ansbach,

*07.10.1973 mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im


30 Handelsregister

Mai 2026 I Jahrgang 25 I Nr. 279

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

HRA 743257

NewVista PV Jagstberg GmbH & Co.

KG Mulfingen. Geschäftsanschrift:

Poststraße 32, 74673 Mulfingen. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich haftender

Gesellschafter: NewVista PV Jagstberg

Verwaltungs GmbH, Gesellschaft

mit beschränkter Haftung, Mulfingen

(Amtsgericht Stuttgart HRB 804432)

mit der Befugnis - auch für die jeweiligen

Geschäftsführer -, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Kommanditgesellschaft

Kommanditist: Bauer, Marcel

Andre, Weikersheim, *24.11.1991,

Haftsumme: 4.500,00 EUR Kommanditist:

Fricke, Felix, Weikersheim,

*12.07.1996, Haftsumme: 4.500,00

EUR Kommanditist: Fricke, Jürgen,

Weikersheim, *10.04.1957, Haftsumme:

1.000,00 EUR.

HRA 730018

Uwe Pietz Besitzfirma e.K. Rot am

See. Geschäftsanschrift: Sandäckerstraße

3, 74585 Rot am See. Inhaber:

Pietz, Uwe Wilhelm, Rot am See,

*14.10.1968 Einzelkaufmann.

HRA 743261

Otterbach Sonnenstrom GmbH &

Co. KG Michelfeld. Geschäftsanschrift:

In der Kerz 10, 74545 Michelfeld.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich

haftender Gesellschafter: Otterbach

Holding GmbH, Gesellschaft mit beschränkter

Haftung, Michelfeld (Amtsgericht

Stuttgart HRB 802692) mit

der Befugnis - auch für die jeweiligen

Geschäftsführer -, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Persönlich haftender

Gesellschafter: Otterbach, Helmut,

Michelfeld, *10.12.1963 mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Kommanditgesellschaft

Kommanditist: Otterbach, Anastasia

Josephine, Michelfeld, *03.08.2006,

Haftsumme: 500,00 EUR.

HRA 743277

M + M Röther GmbH & Co. KG Michelfeld.

Geschäftsanschrift: Daimlerstraße

71, 74545 Michelfeld. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter:

Röther Verwaltungs GmbH,

Gesellschaft mit beschränkter Haftung,

Michelfeld (Amtsgericht Stuttgart HRB

799302) mit der Befugnis - auch für

die jeweiligen Geschäftsführer -, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Kommanditgesellschaft Kommanditist:

Röther, Margarete, Schwäbisch Hall,

*27.03.1944, Haftsumme: 1.500,00

EUR Kommanditist: Röther, Martin,

Schwäbisch Hall, *14.02.1939, Haftsumme:

1.500,00 EUR.

HRB 804607

Strassenreinigung Oberheiden

GmbH Schwäbisch Hall. Geschäftsanschrift:

Emil-Kost-Weg 15, 74523

Schwäbisch Hall. Der Betrieb eines

Strassenreinigungsdienstes. 25.000,00

EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführerin:

Oberheiden, Bianca, Schwäbisch

Hall, *01.10.1975 einzelvertretungsberechtigt.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung.

HRB 804627

WP7 Hohenlohe GmbH Weißbach.

Geschäftsanschrift: Schlössle 1, 74679

olding

Weißbach. Stromerzeugung durch erneuerbare

Energien, unter anderem

-

74523 Schwäbisch

durch den Betrieb von Windkraftanlagen,

sowie Stromverkauf und Handel

-

-

mit Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer

Energien, Handel, Import, Export

wie die

ungsund

Dienstleistungen. 25.000,00 EUR.

-

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäfts-

-

e

führer bestellt, vertreten sie gemeinsam.

-

Geschäftsführer: Mulawka, Grazyna,

-

Niedernhall, *26.08.1967 mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit

-

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzu-

er bestellt,

-schließen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung.

annes, HRB 804660

-WP9 Hohenlohe GmbH Weißbach.

efugnis, Geschäftsanschrift: Schlössle 1, 74679

llschaft mit sich imWeißbach. Stromerzeugung durch er-

Energien, unter anderem

eter einesneuerbare

durch den Betrieb von Windkraftanlagen,

sowie Stromverkauf und Handel

mit Anlagen zur Erzeugung erneuerba-

Energien, Handel, Import, Export

arrer

-und Dienstleistungen. 25.000,00 EUR

-Geschäftsführer: Mulawka, Andreas,

-Niedernhall, *19.06.2003. Gesellschaft

emit beschränkter Haftung.

peisenHRB 804665

stWP6 Hohenlohe GmbH Weißbach.

trittGeschäftsanschrift: Schlössle 1, 74679

erWeißbach. Stromerzeugung durch er-

Energien, unter anderem

-neuerbare

-durch den Betrieb von Windkraftanlagen,

sowie Stromverkauf und Handel

efugnis,

llschaft mit sich immit Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer

Energien, Handel, Import, Export

und Dienstleistungen. 25.000,00 EUR

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten sie gemeinsam.

Geschäftsführer: Mulawka, Grazyna,

Niedernhall, *26.08.1967 mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung.

HRB 804774

FerMic GmbH Mulfingen. Geschäftsanschrift:

Ringstraße 13, 74673

Mulfingen. Die Erbringung von Vertriebsdienstleistungen

insbesondere die

Aquisition von Neukunden und die Betreuung

von Bestandskunden für eigene

und fremde Rechnung, die Entwicklung

und Umsetzung von Vertriebs und

Marketingkonzepten sowie Durchführung

von Schulungsberatungsleistungen

im Bereich Vertrieb und Marketing

und Geschäftsentwicklung. 25.000,00

EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Fernsler, Michael, Mulfingen,

*27.04.1986 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

HRB 804789

XO Holding GmbH Forchtenberg.

Geschäftsanschrift: Seeweg 45, 74670

Forchtenberg. Das Halten und Verwalten

eigenen Vermögens, insbesondere

Beteiligungen an Unternehmen im

In- und Ausland sowie die Erbringung

von entgeltlichen Dienstleistungen

gegenüber Tochter- und Beteiligungesellschaften.

25.000,00 EUR. Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Papadopoulos,

Theofilos, Forchtenberg, *02.02.1964

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung.

HRB 804821

Watzke Verwaltungs-GmbH Kupferzell.

Geschäftsanschrift: Akazienweg 7,

74635 Kupferzell. Der Erwerb und die

Verwaltung von Beteiligungen sowie die

Übernahme der persönlichen Haftung

und der Geschäftsführung bei Personenhandelsgesellschaften,

insbesondere die

Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende

Gesellschafterin (Komplementärin)

an der WATZKEairtec

GmbH & Co. KG. 25.000,00 EUR Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten sie gemeinsam. Geschäftsführer:

Watzke, Michael, Kupferzell,

*23.04.1971 mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

HRB 804836

BW Windenergie GmbH Mulfingen.

Geschäftsanschrift: Poststraße 32,

74673 Mulfingen. Der Erwerb, die Errichtung

und das Betreiben von Windkraftanlagen

und Batteriespeichern

sowie die Verwaltung von Vermögen,

soweit dies dem Gesellschaftszweck

dient. Die Gesellschaft darf alle Maßnahmen

treffen, die geeignet sind, den

Gesellschaftszweck zu fördern. Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, vertritt er

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Geschäftsführer: Bauer, Marcel André,

Weikersheim, *24.11.1991 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Geschäftsführer: Bauer, Julian Patrick,

Weikersheim, *26.06.1993 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

HRB 804867

NextMove GmbH Ingelfingen. Geschäftsanschrift:

Oberer Worgberg 1,

74653 Ingelfingen. Die Beteiligung,

Verwaltung und Geschäftsführung der

Concepta GmbH & Co. KG mit Sitz in

Ingelfingen unter Übernahme der persönlichen

Haftung. Außerdem ist die

Gesellschaft berechtigt, alle sonstigen,

den Gesellschaftszweck fördernde Maßnahmen

durchzuführen. 25.000,00

EUR Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten zwei

gemeinsam oder ein Geschäftsführer

mit einem Prokuristen. Geschäftsführer:

Thierbach, Markus, Ingelfingen,

*27.01.1974 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

HRB 804901

Boden und Raum GmbH Gaildorf.

Geschäftsanschrift: Suhl 1, 74405 Gaildorf.

Handel mit Fliesen, Naturstein,

Parkett, Laminat-, Vinyl- und Teppichböden

sowie Bauelementen und deren

Verlegung/Installation. 25.000,00

EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, vertreten sie

gemeinsam. Geschäftsführer: Imeri,

Besnik, Gaildorf, *26.10.1985 mit der

Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung.

HRB 804807

Walter Verwaltungs GmbH Künzelsau.

Geschäftsanschrift: Bahnhofstraße

12, 74653 Künzelsau. Die Verwaltung

eigenen Vermögens, insbesondere die

Beteiligung an anderen Gesellschaften.

Dies schließt ein die Übernahme der

persönlichen Haftung und Stellung als

Komplementärin in Personengesellschaften,

insbesondere bei der Walter

Besitz GmbH & Co. KG mit Sitz in

Künzelsau. Die Gesellschaft kann alle

erlaubten Geschäfte und Maßnahmen

durchführen, die mit dem Gesellschaftszweck

nach Abs. 1 unmittelbar

oder mittelbar zusammenhängen oder

zusammenhängen können oder diesem

Gesellschaftszweck dienlich erscheinen.

Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an

anderen Unternehmen gleicher oder

ähnlicher Art zu beteiligen oder deren

Geschäfte zu führen und Zweigniederlassungen

zu errichten. 25.000,00 EUR.

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Walter,

Steffen, Künzelsau, *03.09.1982 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

HRB 804837

R+W Verwaltungs-UG (haftungsbeschränkt)

Ilshofen. Geschäftsanschrift:

Eckartshäuser Straße 43, 74532 Ilshofen.

Die Übernahme der persönlichen

Haftung sowie die Geschäftsführung

der R+W Anlagen UG (haftungsbeschränkt)

& Co KG. 5.000,00 EUR. Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam

oder ein Geschäftsführer mit einem

Prokuristen. Geschäftsführer: Ranner,

Holger, Ilshofen, *28.07.1965 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Geschäftsführer: Weller, Berthold,

Kirchberg an der Jagst, *05.08.1962

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung.

HRB 751726

Ternowski UG (haftungsbeschränkt)

Crailsheim. Geschäftsanschrift: Gaildorfer

Straße 20, 74564 Crailsheim.

Die Verwaltung einer Lotto-Annahmestelle,

der Betrieb von Post- und Paketshops

für verschiedene Paket- und

Logistikdienstleister, der Einzelhandel

mit Tabakwaren, elektronischen Zigaretten

sowie entsprechendem Zubehör,

der Einzelhandel mit Kioskartikeln,

insbesondere Getränken, Süßwaren,

Zeitschriften und Waren des täglichen

Bedarfs, der Betrieb eines Onlineshops

zum Vertrieb der vorgenannten

Waren sowie der Betrieb und die Aufstellung

von Warenautomaten mit dem

Sortiment der vorgenannten Artikel.

5.000,00 EUR Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, vertritt er allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten

sie gemeinsam. Geschäftsführer:

Temowski, Anatoli, Crailsheim,

*17.04.1999 mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

HRA 743291

Bindewald Bau e.K. Ilshofen. Geschäftsanschrift:

Eckartshäuser Straße

42, 74532 Ilshofen. Der Inhaber

handelt allein. Inhaber: Bindewald,

Michael, Ilshofen, *06.09.1982 Einzelkaufmann.

Veränderung

HRB 730275

Kurt Binder Bau GmbH. Bestellt als

Geschäftsführer: Binder, Manuel, Vellberg,

*20.12.1997 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht

mehr Geschäftsführer: Binder, Kurt,

Vellberg, *17.01.1963.

HRB 783156

KingzZ GmbH. Durch rechtskräftigen

Beschluss des Amtsgerichts Heilbronn

vom 05.01.2026 (20 IN 1105/25)

wurde die Eröffnung des Insolvenzverfahrens

über das Vermögen der Gesellschaft

mangels einer den Kosten des

Verfahrens entsprechenden Masse abgewiesen.

Die Gesellschaft ist hierdurch

aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1 GmbHG

i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von Amts

wegen eingetragen. Die allgemeine und

besondere Vertretungsregelung der persönlich

haftenden Gesellschafter gilt bei

den Liquidatoren nicht automatisch

fort, gemäß § 384 Abs. 2 FamFG von

Amts wegen vermerkt.

HRB 752374

RKS Verwaltungs GmbH. Sitz verlegt;

nun: Bretzfeld. Die Gesellschafterversammlung

vom 20.01.2026 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 1

(Firma und Sitz) beschlossen.

HRB 690523

PERI Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft

mbH. Firma geändert; nun:

ArVo Consult GmbH. Gegenstand

geändert; nun: - die Erbringung von

Beratungsleistungen und Managementdienstleistungen

aller Art für

Unternehmen und Institutionen sowie

die Übernahme von Mandaten in

Aufsichts- bzw. Kontrollgremien von

Unternehmen und Institutionen, - die

Verwaltung von eigenem Vermögen,

der Erwerb, das Halten und Verwalten

von Unternehmensbeteiligungen und

sonstigen Vermögenswerten, auch Immobilien,

- alle Tätigkeiten, die der

Erreichung und Förderung des vorstehenden

Unternehmenszweckes dienlich

sein können. Ausgenommen sind nach

dem Gesetz erlaubnispflichtige Tätigkeiten.

Die Gesellschafterversammlung

vom 28.01.2026 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma und

Sitz) und § 2 (Gegenstand des Unternehmens)

beschlossen.

HRB 800187

Standex Engraving GmbH. Stammkapital

nun: 110.000,00 EUR. Das

Stammkapital ist durch Beschluss

der Gesellschafterversammlung vom

06.02.2026 zur Durchführung der

Aufnahme des ausgegliederten Teils

des Vermögens der „Standex International

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung“, Krefeld (Amtsgericht Krefeld

HRB 502) um 10.000,00 EUR

auf 110.000,00 EUR im Wege der Ausgliederung

erhöht. Die Gesellschafterversammlung

vom 06.02.2026 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages in

§ 4 (Stammkapital) beschlossen. Die

Gesellschaft mit beschränkter Haftung

„Standex International Gesellschaft mit

beschränkter Haftung“, Krefeld (Amtsgericht

Krefeld HRB 502) hat im Wege

der Ausgliederung nach Maßgabe des

Ausgliederungs- und Übernahmevertrages

vom 06.02.2026 und der Versammlungsbeschlüsse

der beteiligten

Rechtsträger vom 06.02.2026 das als

Teilbetrieb geführte Geschäftsfeld?

Mold Tech“ auf die Gesellschaft (übernehmender

Rechtsträger) ausgegliedert

(Ausgliederung zur Aufnahme). Auf

die bei Gericht eingereichten Urkunden,

insbesondere die Urkunde UVZ-

Nr. 224/2026 der Notarin Dr. Nicola

Hegerfeld mit Amtssitz in Krefeld, wird

Bezug genommen. Die Ausgliederung

wird erst mit der Eintragung der Ausgliederung

im Register des Sitzes des

übertragenden Rechtsträgers wirksam.

Das Handelsregister wird präsentiert von:

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HRB 793951

SHS Montage Express UG (haftungsbeschränkt)

Durch Beschluss des Amtsgerichts

Heilbronn vom 17.02.2026

und 01.03.2026 (10 IN 1029/25)

wurde über das Vermögen der Gesellschaft

das Insolvenzverfahren eröffnet.

Die Gesellschaft ist durch Eröffnung

des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen

(Amtsgericht Heilbronn, 10 IN

1029/25) aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1

GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von

Amts wegen eingetragen.

HRB 761537

Hofmann Lowcarb Food GmbH.

Mit Asset-Kauf- und Kooperationsvertrag

vom 19.02.2026 hat die Hofmann

Lowcarb Food GmbH einen wesentlichen

Teil des Handelsgewerbes (insbesondere

Online-Handel) von Frau Jasmin

Mengele erworben, der nunmehr

auch fortgeführt wird. Die Haftung des

Erwerbers für die im erworbenen Unternehmensteil

des Geschäfts begründeten

Verbindlichkeiten des bisherigen Inhabers

sowie der Übergang der insoweit in

dem Betrieb begründeten Forderungen

auf den Erwerber sind ausgeschlossen ($

25 Abs. 2 HGB).

HRB 571660

Marcchem GmbH. Gegenstand geändert;

nun: Herstellung und Vertrieb

im lnland und im Ausland von Farben,

Lacken und bauchemischen Produkten,

sowie lmport und Export von Waren

aller Art, im Speziellen von Rohstoffen

und Fertigprodukten sowie die Unternehmensberatung,

die Übernahme von

lmmobilienverwaltungen, Hausverwaltungen

und Mietverwaltungen, die

Durchführung von Dienstleistungen

für Gebäude - insbesondere Wohnungseigentümergemeinschaften

sowie die

Vermittlung und der An- und Verkauf

von Grundstücken und lmmobilien.

Die Gesellschafterversammlung vom

26.02.2026 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 2 Abs. 1

(Gegenstand des Unternehmens) beschlossen.

HRB 571573

BERA GmbH. Durch Beschluss

des Amtsgerichts Heilbronn vom

01.03.2026 (4 IN 1323/25) wurde

über das Vermögen der Gesellschaft

das Insolvenzverfahren eröffnet. Die

Gesellschaft ist durch Eröffnung des

Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen

(Amtsgericht Heilbronn, 4 IN

1323/25) aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1

GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von

Amts wegen eingetragen.

HRB 570964

Blechtechnik Schwäbisch Hall

GmbH. Allgemeine Vertretungsregelung

von Amts wegen berichtigt in: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder

ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen.

Die Gesellschafterversammlung

vom 02.03.2026 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 8 (Gewinnverwendung)

beschlossen.

HRB 749631

Gutes Stüble UG (haftungsbeschränkt)

Durch Beschluss des Amtsgerichts

Crailsheim vom 02.03.2026 (3

1 IN 131/25) wurde über das Vermögen

der Gesellschaft das Insolvenzverfahren

eröffnet. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung

des Insolvenzverfahrens über

ihr Vermögen (Amtsgericht Crailsheim,

3 1 IN 131/25) aufgelöst. Gemäß §

60 Abs. 1 GmbHG i.V. § 65 Abs. 1

GmbHG von Amts wegen eingetragen.

HRB 754888

LotzLine GmbH. Sitz verlegt; nun:

Schwäbisch Hall. Neue Geschäftsanschrift:

Blätteräcker 24, 74523 Schwäbisch

Hall. Personenbezogene Daten

geändert bei Geschäftsführer: Lotz,

Dimitri, Vellberg, *30.08.1983 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Prokura erloschen: Lotz, Johann, Gaildorf,

*30.08.1994 Die Gesellschafterversammlung

vom 03.03.2026 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages in

§ 1 (Firma und Sitz) beschlossen.

HRB 777798

Whyper GmbH. Die Gesellschafterversammlung

vom 03.03.2026 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 7

(Jahresabschluss, Gewinnverwendung)

beschlossen.

HRB 791494

TS Holding GmbH. Sitz verlegt; nun:

Untermünkheim. Neue Geschäftsanschrift:

Margarete-Steiff-Straße 1,

74547 Untermünkheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 03.03.2026

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Absatz 2 (Sitz) und § 4

(Stammkapital) beschlossen.

HRB 796729

TS Real Estate GmbH. Sitz verlegt;

nun: Untermünkheim. Neue Geschäftsanschrift:

Margarete-Steiff-Straße 1,

74547 Untermünkheim. Die Gesellschafterversammlung

vom 03.03.2026

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Abs. (2) (Firma und Sitz)

und § 4 (Stammkapital) beschlossen.

HRB 800187

Standex Engraving GmbH. Die Eintragung

der Ausgliederung ist im Register

des Sitzes des übertragenden

Rechtsträgers „Standex International

Gesellschaft mit beschränkter Haftung“,

Krefeld (Amtsgericht Krefeld

HRB 502) am 05.03.2026 erfolgt. Gemäß

§ 130 Abs. 2 UmwG von Amts

wegen eingetragen.

HRA 721301

Wirth Immobilienverwaltung GmbH

& Co. KG. Änderung der Geschäftsanschrift:

Mark-Aurel-Allee 4, 74613

Öhringen.

HRB 741041

Würth Cloud Services GmbH. Nicht

mehr Geschäftsführer: Berndt, Christian

Ralph, Neuenstein, *24.11.1967.

HRB 742043

Hohenlohe-Oehringen Industriebetriebe

Verwaltungs GmbH (HOIV

GmbH) Personenbezogene Daten

(Nachname bisher: Prinz zu Hohenlohe-Oehringen)

geändert bei Geschäftsführer:

Fürst zu Hohenlohe-Oehringen,

S.D. Kraft, Neuenstein, *31.10.1966

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 748476

Teichners GmbH. Änderung der Geschäftsanschrift:

Julie-Pöhler-Straße 22,

74564 Crailsheim.

HRB 765347

SCHWARZWEISS247 UG (haftungsbeschränkt)

Nicht mehr Geschäftsführer:

Lübbes, Daniel, Delmenhorst,

*22.05.1989.

HRB 772702

Kallee Mechatronics GmbH. Nicht

mehr Geschäftsführer: Dittmann,

Carsten Michael, Leutkirch im Allgäu,

*09.09.1980.

HRB 773403

Gesundheitscampus Künzelsau gemeinnützige

GmbH. Firma geändert;

nun: Gesundheitscampus Künzelsau

GmbH. Gegenstand geändert; nun:

Der Betrieb von Einrichtungen im Gesundheits-

und Seniorenwohnbereich

sowie die Erbringung damit zusammenhängender

Dienstleistungen. Insbesondere

unterstützt die Gesellschaft

die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung

von Künzelsau. Die Gesellschafterversammlung

vom 09.03.2026

hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages

beschlossen.

GnR 720178

BOULDERBOCK Schwäbisch Hall

eG. Bestellt als Vorstand: Wilhelm,

Adelina, Crailsheim, *13.06.1978.

Nicht mehr Vorstand: Pardon, Pierre,

Schwäbisch Hall, *20.09.1976.

HRA 721185

Consistency GmbH & Co. KG. Prokura

erloschen: Weiss, Werner, Essen,

*13.02.1991. Prokura erloschen:

Munzinger-Bratz, Monika, Satteldorf,

*09.07.1991.

HRA 741397

Autowelt Binder+ GmbH & Co.

KG. Ausgeschieden als Kommanditist:

Binder, Marianne, Kupferzell,

*16.04.1963, Haftsumme: 150,00

EUR Für diese Haftsumme in Sonderrechtsnachfolge

Haftsumme erhöht bei

Kommanditist: Autozentrum Hagelauer

GmbH & Co. KG, Heilbronn,

(Amtsgericht Stuttgart HRA 101255),

Haftsumme: 150.000,00 EUR.

HRB 590693

FWG Wirtschaftsberatung GmbH.

Bestellt als Geschäftsführer: Lang,

Christoph, Rot am See, *27.05.1992

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 690233

KEITEL-HAUS GmbH. Nicht mehr

Geschäftsführer: Keitel, Hermann,

Blaufelden, *19.04.1971 Einzelprokura

mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen: Keitel, Hermann,

Blaufelden, *19.04.1971.

HRB 734657

Schmidt Bauträger GmbH. Allgemeine

Vertretungsregelung geändert; nun:

Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrere Liquidatoren

bestellt, vertreten zwei gemeinsam oder

ein Liquidator gemeinsam mit einem

Prokuristen. Nicht mehr Geschäftsführer,

nun bestellt als Liquidator:

Schmidt, Hermann, Bad Mergentheim,

*23.01.1947. Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB 772396

Suite Gastro GmbH. Durch Beschluss

des Amtsgerichts Heilbronn

vom 10.03.2026 (6 IN 1299/25)

wurde über das Vermögen der Gesellschaft

das Insolvenzverfahren eröffnet.

Die Gesellschaft ist durch Eröffnung

des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen

(Amtsgericht Heilbronn, 6 IN

1299/25) aufgelöst. Gemäß § 60 Abs. 1

GmbHG i.V. § 65 Abs. 1 GmbHG von

Amts wegen eingetragen.

HRB 580827

Wirth Beteiligungs GmbH. Änderung

der Geschäftsanschrift: Mark-Aurel-Allee

4, 74613 Öhringen.

HRB 745314

SunVista RE GmbH. Nicht mehr

Geschäftsführer: Helm, Patrick, Würzburg,

*06.10.1994.


Mai 2026 IJahrgang 25 INr. 279

Handelsregister 31

HRB 774423

Kodrolli Stuckateur GmbH. Sitz verlegt;

nun: Schwäbisch Hall. Neue Geschäftsanschrift:

Wilhelm-Heller-Ring

8, 74523 Schwäbisch Hall. Die Gesellschafterversammlung

vom 11.03.2026

hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in §1Ziff.2(Sitz) beschlossen.

HRB 570337

Berroth Baugesellschaft mbH. Bestellt

als Geschäftsführer: Berroth, Niklas,

Sulzbach-Laufen, *14.11.1997 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Prokura erloschen: Berroth, Niklas,

Sulzbach-Laufen,*14.11.1997.

HRB 570971

Ziemer Isoliertechnik GmbH. Durch

Beschluss des Amtsgerichts Heilbronn

vom 12.03.2026 (30 IN 288/26) wurde

ein vorläufiger Insolvenzverwalter

bestellt. Verfügungen der Gesellschaft

über Gegenstände ihres Vermögens sind

nur noch mit Zustimmung des vorläufigen

Insolvenzverwalterswirksam (§ 21

Abs.2Nr.2InsO).

HRB 571412

Uwe Pionati Apparatebau GmbH.

Einzelprokura mit der Ermächtigung

zur Veräußerung und Belastung von

Grundstücken: Ehlert, Viktoria Grace

Marie Esmeralda, Oppenweiler,

*06.12.1990.

HRB702080

Schuppert-Verpachtungs-GmbH.

Bestellt als Geschäftsführer: Weckenmann,

Ernst, Stuttgart, *28.11.1964

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

imNamen der Gesellschaft mit

sich imeigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr Geschäftsführer:

Schuppert, Barbara, Plüderhausen,

*22.10.1955 Nicht mehr Geschäftsführer:

Schuppert, Helmut, Plüderhausen,

*21.11.1951.

HRB 730515

RSE Rheinisch-Schwäbische

Energie GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:

Bazenet, Jean-Marc,

Montabaur, *05.05.1979 Prokura erloschen:

Schmitz, Corinna, Roetgen,

*08.06.1977.

HRB 803100

Finanzwiesel Investing GmbH.

Stammkapital nun: 26.000,00 EUR.

Die Gesellschafterversammlung vom

12.03.2026 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 4 (Stammkapital)

beschlossen. Das Stammkapital

ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom gleichen Tag um

1.000,00 EUR auf 26.000,00 EUR erhöht.

HRB8543

Sigma-Aldrich Chemie GmbH. Gesamtprokura

gemeinsammit einem Geschäftsführer

oder einem anderen Prokuristen:

Mayer, Claudia, Crailsheim,

*13.08.1967.

GnR720007

LMZ-Franken eG Landwirtschaftliche

Maschinengemeinschaft der

Zuckerrübenanbauer. Bestellt als Vorstandsmitglied:

Hammel-Mulfinger,

Stefan, Langenbrettach, *29.02.1988

Nicht mehr Vorstandsmitglied: Sinzinger,Ralf,Zweiflingen,

*25.02.1976.

HRA 590344

ebm-papst Mulfingen GmbH &Co.

KGaA &Co. KG. Prokura erloschen:

Kühnle, Oliver, Schwäbisch Hall,

*26.06.1970. Gesamtprokura gemeinsam

mit einem persönlich haftenden

Gesellschafter oder einem anderen Prokuristen:

Löffler, Jens, Farmington/CT

/Vereinigte Staaten, *16.04.1980.

HRB 802134

Scherrer Gerüstbau GmbH. Nicht

mehr Geschäftsführer: Gashi, Besim,

Heilbronn, *10.11.1977.

HRA 720855

KEITEL Vermögensverwaltungs

GmbH &Co. KG. Haftsumme herabgesetzt

bei Kommanditist: Keitel, Sabine

Dorothea, RotamSee ,*13.09.1972,

Haftsumme: 1.280,00 EUR Für einen

Teil dieser herabgesetzten Haftsumme

in Sonderrechtsnachfolge eingetreten

als Kommanditist: Keitel, Felizitas Andrea,

Rot amSee ,*15.03.1999, Haftsumme:

40,00 EUR. Für einen Teil

dieser herabgesetzten Haftsumme in

Sonderrechtsnachfolge eingetreten als

Kommanditist: Mosgallik-Keitel, Andreas,

Rot amSee, *11.10.1972, Haftsumme:

40,00 EUR Kommanditist/

en mit der Bezeichnung Haftsumme

gemäß Artikel 89 Absatz 2 EGHGB

von Amts wegen neu vorgetragen: Keitel,

Hermann, Blaufelden, Haftsumme:

1.280,00 EUR Graf, Regina Elisabeth,

Rot am See, Haftsumme: 1.360,00

EUR.

HRA 726566

FAIR DATA INFO Europäische Wirtschaftliche

Interessenvereinigung.

Allgemeine Vertretungsregelung geändert;

nun: Die Abwickler vertreten

einzeln. Bestellt als Abwickler: Keim,

Samuel Elias, Stuttgart, *11.08.1997

einzelvertretungsberechtigt.Nicht mehr

Geschäftsführer: Keim, Frank, Tannhausen,

*18.11.1967 Die Vereinigung

ist aufgelöst. Ausgeschieden als Mitglied:

Arche Noah-Verein für soziale

Arbeit, Schrozberg (Amtsgericht Ulm

VR 690194).

HRA 731951

KlausKettemann e.K. rund umsBad.

Sitz verlegt; nun: Rosengarten. Neue

Geschäftsanschrift: Ludwig-Bauer-Weg

11,74538 Rosengarten.

HRA 735909

MediKÜN-Apotheke Künzelsau. Inhaber:

Bockmann Apotheken OHG.

Aufgehoben als Zweigniederlassung:

74564 Crailsheim, Geschäftsanschrift:

HallerStraße 195,74564 Crailsheim.

HRB 722266

AuTech GmbH. Nichtmehr Geschäftsführer:

Wolf, Rainer, Sulzbach-Laufen,

*21.12.1970.

HRB779720

INPLGmbH. Prokura erloschen: Dayan,

Umut Bahittin, Neuenstadt amKocher,

*04.01.1997.

HRB571645

Röther Grundbesitz GmbH. Nicht

mehr Geschäftsführer: Röther, Karin,

Schwäbisch Hall, *20.03.1963.

HRB 581129

B+BVertriebs- und Handels GmbH.

Firma geändert; nun: Bergers Küchenwelt

GmbH. Die Gesellschafterversammlung

vom17.03.2026hat dieÄnderung

des Gesellschaftsvertrages in§1

(Firmaund Sitz) beschlossen.

HRB 753579

CC Development GmbH. Nicht mehr

Geschäftsführer: Röther, Karin, Schwäbisch

Hall, *20.03.1963.

HRB 763818

conseptio consulting gmbh. Allgemeine

Vertretungsregelung geändert; nun:

Ist nur ein Liquidator bestellt, vertritt

er allein. Sind mehrereLiquidatorenbestellt,

vertreten sie gemeinsam. Bestellt

als Liquidator: Faraone, Michael Antonino,

Künzelsau, *01.03.1971 Nicht

mehr Geschäftsführer: Faraone, Michael

Antonino, Künzelsau, *01.03.1971.

Die Gesellschaft ist aufgelöst.

HRB590714

Thierbach GmbH. Prokura erloschen:

Bauer, Silke, Niedernhall, *25.06.1985.

HRB724993

Röther Immobilien GmbH. Nicht

mehr Geschäftsführer: Röther, Karin,

Schwäbisch Hall, *20.03.1963.

HRB 740463

Solarpark Roßfeld Verwaltungs

GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:

Freund, Sabine, Crailsheim,

*22.02.1982 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaftmit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Freund, Fritz, Crailsheim,

*06.09.1959.

HRB 800054

RÖLi Verwaltungs GmbH. Nicht

mehr Geschäftsführer: Messner, Fabian

Daniel, Schorndorf, *17.10.1990.

HRB571291

GEPAS -Gesellschaft für Produktions-

und Automatisierungssysteme

mbH. Bestellt als Geschäftsführer: Kettemann,

Rainer, Ilshofen, *29.03.1972

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, imNamen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

HRB670841

KE Elektronik GmbH. Prokura erloschen:

Haller, Stefan, Ellwangen Jagst,

*12.03.1968.

HRB 735334

Scharfenecker Immobilien Besitzund

Verwaltungs GmbH. Änderung

der Geschäftsanschrift: Industriestraße

21, 63150 Heusenstamm Personenbezogene

Daten (Wohnort) geändert bei

Geschäftsführer: Hedderich, Philipp

Alexander, Obertshausen, *02.06.1978

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB743908

K2BI GmbH. Änderung derGeschäftsanschrift:

Industriestraße 21, 63150

Heusenstamm. Personenbezogene Daten

(Wohnort) geändert bei Geschäftsführer:

Hedderich, Philipp Alexander,

Obertshausen, *02.06.1978 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB751600

Pat‘s UG (haftungsbeschränkt) Gegenstand

vonAmts wegenberichtigtin:

Der Betrieb eines Restaurants, Imbiss

und Bar, insbesondere die Zubereitung

und derVerkaufvon Burgernsowie weiteren

Speisen und Getränken.

HRB 750292

Versicherungsmakler Ott GmbH.

Sitz verlegt; nun: Igersheim. Änderung

der Geschäftsanschrift: Bad Mergentheimer

Straße 38, 97999 Igersheim.

Die Gesellschafterversammlung vom

20.03.2026 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in§1(Firma und

Sitz) beschlossen.

HRB 570180

Bausch + Ströbel Maschinenfabrik

Ilshofen Verwaltungs-GmbH. Prokura

erloschen: Flath, René, Großschirma,

*17.03.1977.

HRB 570461

Rommelag Flex GmbH. Nicht mehr

Geschäftsführer: Bouffleur, Ralf, Wiesbaden,

*16.01.1964.

HRB 786059

Bausch + Ströbel Verwaltungs SE.

Prokura erloschen: Blum, Kerstin,

Crailsheim, *24.07.1974.

HRB 761860

VC Property GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:

Röther, Karin, Schwäbisch

Hall, *20.03.1963.

HRB 571272

SIK Industrieservice GmbH. Allgemeine

Vertretungsregelung geändert;

nun: Ist nur ein Liquidator bestellt,

vertritt erallein. Sind mehrere Liquidatoren

bestellt, vertreten sie gemeinsam.

Nunbestellt alsLiquidator: Pröger,Ingrid,

Schwäbisch Hall,*29.11.1955Prokura

erloschen: Pröger, Sandra, Stuttgart,

*18.12.1985. Die Gesellschaft ist

aufgelöst.

HRB 671402

SHB Verwaltungs GmbH. Bestellt

als Geschäftsführer: Stolle, Jens Olaf,

Crailsheim, *17.11.1975 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Bestellt alsGeschäftsführer:Stolle,Kim-

Nadine, Satteldorf, *09.12.1981 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr Geschäftsführer: Stolle,

Hans-Werner, Crailsheim, *19.01.1947

Nicht mehr Geschäftsführerin: Stolle,

Karin, Crailsheim, *18.08.1952.

HRB 721589

temPERSO Rummel &Glass GmbH.

Einzelprokura: Zenth, Michael, Öhringen,

*17.11.1992.

HRB 723429

BARTEC GmbH. Gesamtprokura gemeinsam

mit einem Geschäftsführer:

Cavdar, Niyazi, Frechen, *04.09.1970.

HRB 728441

BARTEC TopHolding GmbH. Gesamtprokuragemeinsam

mit einemGeschäftsführer:

Cavdar, Niyazi, Frechen,

*04.09.1970.

HRB 731579

BETZ BAU GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:

Betz, Dittmar, Satteldorf,

*14.03.1949 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, imNamen der

Gesellschaftmit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Betz, Philipp, Satteldorf,

*09.03.1985.

HRB 750427

MATEtronix US Investment GmbH.

Bestellt als Geschäftsführer: Koziel, Robert

Christoph, Radebeul, *26.12.1980

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis, imNamen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Bestellt als Geschäftsführer:

Stolle, Jens Olaf, Crailsheim,

*17.11.1975 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, imNamen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen. Nicht

mehr Geschäftsführer:Heege, Albrecht,

Schwaigern, *25.10.1968. Nicht mehr

Geschäftsführer: Stolle, Kim-Nadine,

Satteldorf, *09.12.1982.5.

HRB 767279

Eugen Rapp Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt)

Bestellt als Geschäftsführer:Rapp,Heike,

geb. Müller,

Öhringen, *26.05.1966. Nicht mehr

Geschäftsführer: Rapp, Eugen, Öhringen,

*24.03.1958.

HRB 800002

BarMundo GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:

Kirsch, Anastasia, Öhringen,

*10.12.1996.

HRA 580365

Hohenloher Kunststofftechnik

GmbH &Co. KG. Ausgeschieden als

Kommanditist: S.D. Kraft Fürst zu

Hohenlohe-Oehringen, Neuenstein,

*11.01.1933, Haftsumme: 25.882,82

EUR Haftsumme im Wege der Gesamtrechtsnachfolge

erhöht und personenbezogene

Daten (Name, Wohnort)

geändert bei Kommanditist: Fürst zu

Hohenlohe-Oehringen, S. D. Kraft,

Neuenstein, *31.10.1966, Haftsumme:

2.582.342,23 EUR.

HRB 690513

JAGOTIN Vermögensverwaltung

GmbH. Bestellt als Geschäftsführer:

Huber, Martin, Gerabronn,

*19.11.1982 mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Bestellt als Geschäftsführer: Altmeyer,

Thorsten, Schmelz, *02.03.1986 mit

der Befugnis, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr Geschäftsführer:

Volz, Arndt, Crailsheim,

*04.09.1979.

HRB 670649

„Spezi-Modelle“ Möbel-Leistungsgemeinschaft

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Berichtigung von

Amts wegen zur Geschäftsanschrift:

Haller Straße 194, 74564 Crailsheim.

Bestellt als Geschäftsführer: Stöferle,

Nina, Crailsheim, *17.03.1997 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 680112

Modehaus Kuhn Beteiligungs-

GmbH. Änderung der Geschäftsanschrift:

Friedrich-Milla-Straße 21,

97980 Bad Mergentheim.

HRB 680741

CeraCon GmbH. Vertretungsbefugnis

geändert beiGeschäftsführer:Dr. Kukla,

Frank, Würzburg, *30.03.1966 mit der

Befugnis, imNamen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Vertretungsbefugnis geändert

bei Geschäftsführer: Kreissl, Andreas,

Grünsfeld, *28.04.1964 mit der

Befugnis, imNamen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Die Gesellschaft wird

fortgesetzt.

HRB 721563

Fessel Architekt GmbH. Bestellt

als Geschäftsführer: Schneider, Ralf,

Crailsheim, *29.09.1986 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 8225

Amedia Informations GmbH. Ausgeschieden:

Geschäftsführer: Wiedmann,

Uwe, Wallhausen, *09.11.1966. Bestellt:

Geschäftsführer: Möller, Tobias,

Altenberge, *23.09.1978 einzelvertretungsberechtigt;

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

HRB 740099

EVERGLOBE GmbH. Stammkapital

nun: 27.778,00 EUR. Die Gesellschafterversammlung

vom 14.11.2025 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in §2(Stammkapital und Stammeinlagen)

beschlossen. Das Stammkapital

ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung

vom gleichen Tag um

2.778,00 EUR auf 27.778,00 EUR erhöht.

HRB 740760

FREAM GmbH. Mit der Gesellschaft

(übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund

des Verschmelzungsvertrages

vom 20.02.2026 und der Versammlungsbeschlüsse

der beteiligten Rechtsträger

vom 20.02.2026 die Gesellschaft

mit beschränkter Haftung „Kick it

GmbH“, Satteldorf (Amtsgericht Ulm

HRB 725443) verschmolzen (Verschmelzung

zur Aufnahme).Auf die bei

Gericht eingereichten Urkunden wird

Bezug genommen.

HRB 738091

DGN Logistik GmbH. Durch Beschluss

des Amtsgerichts Heilbronn

vom 23.03.2026 (10 IN371/26) wurde

ein vorläufiger Insolvenzverwalter

bestellt. Verfügungen der Gesellschaft

überGegenstände ihresVermögens sind

nur noch mit Zustimmung des vorläufigen

Insolvenzverwalters wirksam (§ 21

Abs. 2Nr. 2InsO).

Das Handelsregister wird präsentiert von:

www.temperso.de

HRB728792

Japan-KoiWildGmbH. Änderung der

Geschäftsanschrift: Weipertshofer Straße

10, 74597 Stimpfach.

HRB787511

Diakoneo Sonnenhof Schwäbisch

Hall gGmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:

Bikas, Verena, Fürth,

*11.07.1986.

HRB802142

Racecar Solutions UG (haftungsbeschränkt)

Sitz verlegt; nun: Öhringen.

Neue Geschäftsanschrift: Brechdarrweg

32, 74613 Öhringen. Die Gesellschafterversammlung

vom 25.03.2026 hat

die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in Ziffer 1 (Firma, Sitz) beschlossen.

Die Ziffern 6-8 wurden gestrichen.

HRB580616

Assenheimer +Mulfinger GmbH. Bestellt

als Geschäftsführer: Assenheimer,

Marc, Lehrensteinsfeld, *28.01.1990.

HRB738839

Holzverpackungen Trumpp GmbH.

Allgemeine Vertretungsregelung geändert;

nun: Istnur ein Liquidator bestellt,

vertritt er allein. Sind mehrere Liquidatoren

bestellt, vertreten zwei gemeinsam.

Nunmehr bestellt als Liquidator:

Trumpp, Tim, Crailsheim, *20.02.1991

einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

DieGesellschaft ist aufgelöst.

HRB794767

BEG-Immobilien GmbH. Bestellt als

Geschäftsführer: Schmid, Cornelius,

Michelbach an der Bilz, *08.08.1988

einzelvertretungsberechtigt. Prokura

erloschen: Schmid, Cornelius, Michelbach

an der Bilz,*08.08.1988.

HRB571733

Altenpflegeheim St. Josef gGmbH

Bühlerzell. Bestellt als Geschäftsführer:

Maier, Marco Egon, Sommerkahl,

*22.04.1972 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Nicht mehr

Geschäftsführer: Schöller, Andreas, Asperg,

*21.11.1968.

HRB746865

QUALITY /Immo GmbH. Bestellt als

Geschäftsführer: Bitsch, Christopher,

Waldenburg, *07.05.1999 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfteabzuschließen.

HRB790255

New Baldessarini GmbH. Nicht mehr

Geschäftsführer: Schulte-Angels, Anna-

Lena, Rüthen, *31.08.1978.

HRB790257

New Pionier Berufsbekleidung

GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:

Schulte-Angels, Anna-Lena, Rüthen,

*31.08.1978.

HRB795164

FMK Mobility GmbH. Nicht mehr

Geschäftsführerin: Kut, Fatma, Crailsheim,

*27.01.1988.

HRB670710

Möbelbau Lober Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Einzelprokura:

Selvi, Oguzhan, Crailsheim,

*23.04.1976.

HRB728838

JANUSConsulting GmbH. Änderung

der Geschäftsanschrift: Birkenloher

Straße 8, 74417 Gschwend.

HRB736106

S + S GmbH. Einzelprokura: Selvi,

Oguzhan, Crailsheim, *23.04.1976.

HRB790247

New P.C.GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:

Schulte-Angels, Anna-Lena,

Rüthen, *31.08.1978.

HRB792020

Otto Kern GmbH. Nicht mehr Geschäftsführer:

Schulte-Angels, Anna-Lena,

Rüthen, *31.08.1978.

HRB802290

FKZ GmbH. Neue Geschäftsanschrift:

Irene-Kärcher-Straße 17, 74423 Obersontheim.

HRA580865

GS Immobilien GmbH + Co. KG.

Haftsumme um 300,00 EUR herabgesetzt

bei Kommanditist: Lang, Jürgen,

Ihre Nr. 1bei der Jobsuche und in Personallösungen.

Friedenstraße 1·74564 Crailsheim ·07951 297989-0 ·info@temperso.de

Künzelsau, *29.11.1963, Haftsumme:

1.050,00 EUR. Für den herabgesetzten

Teil dieser Haftsumme in Sonderrechtsnachfolge

Haftsumme erhöht bei Kommanditist:

Müller, Muriel Estefania,

Neuenstadt am Kocher, *19.07.2001,

Haftsumme: 600,00 EUR.

HRB670694

Halbritter GmbH. Einzelprokura:

Heis, Eduard, Schrozberg,*25.05.1989.

HRB730412

Glass Asset Management GmbH. Änderung

der Geschäftsanschrift: Rossfelder

Straße 33, 74564 Crailsheim.

HRB742212

BÜROVISION GmbH. Bestellt als

Geschäftsführer: Selvi, Oguzhan,

Crailsheim, *23.04.1976 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfteabzuschließen.

HRB789180

COMES Family Office GmbH. Bestellt

als Geschäftsführer: Müller,

Florian Jochen, Schwäbisch Hall,

*21.07.1983 mit der Befugnis, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Vertretungsbefugnis geändert bei

Geschäftsführer: Streib, Patrik, Dielheim,

*17.09.1982 mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfteabzuschließen.

HRB798831

CleanSim UG (haftungsbeschränkt)

Bestellt alsGeschäftsführer: Siminenko,

Vitalii, Neuenstein, *23.10.1986 einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis,

im Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr Geschäftsführer: Babich,

Vadym, Künzelsau, *11. 02. 2005.

Löschung

HRA724631

B&STechnik e.K. Inhaber: Albrecht

Scheurle. Die Firma ist erloschen. Das

Registerblatt ist geschlossen.

HRA726222

SPF Solarpark Flechtdorf GmbH &

Co. KG. Die Liquidation ist beendet.

Die Firma ist erloschen. Das Registerblattist

geschlossen.

HRA726223

SPR Solarpark Rathenow Zweite

GmbH &Co. KG. Die Liquidation ist

beendet. Die Firma ist erloschen. Das

Registerblatt ist geschlossen.

HRB580666

Auto -Schneider GmbH. DieLiquidation

ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.

DasRegisterblatt ist geschlossen.

HRB680420

Rudolph GmbH. Die Liquidation ist

beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht.

Das Registerblatt ist geschlossen.

HRB304100

one3 Construction GmbH. Sitz verlegt,nun:Weikersheim.

Geändert, nun:

Geschäftsanschrift: Hauptstraße 20,

97990 Weikersheim Sitz verlegt nach

Weikersheim (nun Amtsgericht Ulm

HRB751670).

HRA728904

alsus GmbH &Co. KG. Die Gesellschaft

ist wegen Vermögenslosigkeit gemäß

§394 FamFG vonAmts wegen gelöscht.

DasRegisterblatt ist geschlossen.

HRB796856

Pat‘s UG (haftungsbeschränkt) Der

Sitz ist nach Kirchberg an der Jagst

(Amtsgericht Ulm HRB 751600) verlegt.Das

Registerblatt ist geschlossen.

HRB261510

El Chipote UG (haftungsbeschränkt)

Sitz verlegt, nun: Dörzbach Geändert,

nun: Geschäftsanschrift: Laibacher Weg

9, 74677 Dörzbach. Sitz verlegt nach

Dörzbach (nun Amtsgericht Stuttgart

HRB804542).

HRA722808

Mainwert lmmobilien eGbR. Ausgeschieden

als Persönlich haftender

Gesellschafter: MAJO Immobilien Verwaltungs-GmbH,

Bad Mergentheim

(Amtsgericht Ulm HRB 727360) Die

Gesellschaft ist aufgelöst. Die Gesellschaft

wird alsGesellschaft bürgerlichen

Rechts fortgesetzt. Die Gesellschaft

wurde gleichzeitig unter Mainwert

lmmobilien eGbR mit Sitz in Bad

Mergentheim (Amtsgericht Ulm, GsR

2186) eingetragen. Das Registerblatt ist

geschlossen.

HRB31358

Theed.Verwaltungs GmbH. Fichtenau

Geschäftsanschrift: Parkstraße 8, 74579

Fichtenau. Der Sitz ist verlegt nach

Fichtenau (nun Amtsgericht Ulm HRB

751382).

HRB744808

FamBus GmbH. Der Sitz ist nach

Grünwald (Amtsgericht München

HRB 311312) verlegt. Das Registerblattist

geschlossen.

HRB208994 B

guwabyte UG (haftungsbeschränkt)

Die Liquidation ist beendet. Die Firma

ist erloschen.

HRB590611

HPE GmbH Tamponiertechnik. Die

Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft

ist gelöscht. Das Registerblatt ist

geschlossen.


32 Politik &Wirtschaft

Mai 2026 IJahrgang25INr. 279

Der Gecko-Fuß alsVorbild

„Enter theFuture 12“ in Weikersheim: Professor Ulmar Grafezeigt anhand vieler

Beispiele,wie die Natur alsInspiration für Innovationen dienen kann. VON LINDA HENER

Wie lassen sich große Herausforderungen

unserer

Zeit lösen? Die Antwortdarauf

suchte dieWittenstein

Stiftung bei der zwölften Ausgabeihrer

Veranstaltungsreihe„Enter

the Future“ in derNatur.Inder

nahezu vollbesetztenTauberphilharmonieinWeikersheim

sprach

Prof. Dr. Ulmar Grafe unter dem

Titel „Lernen von der Natur –es

ist Zeit, zuzuhören“ über ein Innovationspotenzial,

das oft unterschätzt

wird.

„Die Natur hat über 3,8 Milliarden

Jahre lang fantastische Lösungen

entwickelt“, betonte Bionik-ExperteGrafe.

Diese seiengeprägt

von Anpassungsfähigkeit,

Nachhaltigkeit und hoher Material-

und Energieeffizienz –sowie

von einer insgesamt erstaunlichenMultifunktionalität.

Ziel sei

es, diese Prinzipien zu verstehen

und für technische Innovationen

nutzbar zu machen. Dabei gehe

esnicht um das direkte Kopieren,

sondern um das Lernen von den

Prinzipien.

Wiedieses Lernen aussehen kann,

zeigte der Professor für Biologie

an der Universität Brunei Darussalam

(Borneo) und Privatdozent

an der Universität Würzburg anhand

zahlreicherBeispiele. Vogelfedernetwaseiennichtnur

leicht,

sondern stabil, flexibel, wasserabweisend

und isolierend –entscheidend

sei „Struktur statt Masse“.

Ihr Aufbau diene als Vorbild

für moderne Leichtbauweisen.

Ein weiteres Beispielist der Gecko:

Seine Füße ermöglichen esihm,

Plädoyer: Ulmar Grafefordert, dass Industrie undForschung zusammenarbeiten, um biologische Prinzipien

inmarktfähige Innovationen zu überführen.

Foto: Linda Hener

selbst auf glatten Oberflächen zu

haften –und sich müheloswieder

zu lösen. Grundlage dafür sind

feinste Strukturen, die als Inspiration

für Haftmaterialiendienen.

Neben diesen bekannten Beispielen

stellte Ulmar Grafe auch weniger

geläufige Phänomene aus

der Tier- und Pflanzenwelt vor.

So verfügt der Elefantenrüssel

über hochsensible Tasthaare, die

es demTierermöglichen, Objekte

präzisezuertasten und zu greifen.

Auch sogenannte Winker-Frösche

liefern überraschende Erkenntnisse:

Sie können mit ihrem Zehenpolster

selbst aufnassen Oberflächenhaften,daihreFüßeWasser

ableiten.DiesesPrinzip ähnelt

denStrukturenmodernerReifenprofile.

Fleischfressende Kannenpflanzen

wiederum besitzen extrem

glatte, rutschige Oberflächen,

auf denen Insekten keinen

Halt finden–ein Ansatz, deretwa

für Beschichtungen in der Medizintechnik

oder Industrie interessant

ist.

gerät. Der Anbau von Palmöl etwa

stellt ein Dilemma dar:Einerseits

ist Palmöl eine der effizientesten

Nutzpflanzen, andererseits führt

seine Ausweitung häufig zur Zerstörung

wertvoller Ökosysteme.

„Wir müssen Wege finden, vorhandene

Flächen nachhaltiger

zu nutzen, statt neue zu erschließen“,betonte

der Wissenschaftler.

Im Vortrag wie in der Fragerunde

wurde deutlich, dass zwischen

SCHATZKAMMER Der

Schwerpunkt von Grafes Forschung

liegt in den tropischen

Regenwäldern Borneos. Dort, so

schilderte er,befindesich eine außergewöhnliche

biologische Vielfalt

–mit unzähligen Arten, die

wissenschaftlich noch gar nicht

erfasst seien: „Viele Organismen wissenschaftlicher

sind noch gar nicht untersucht

worden.“ Die Regenwälder seien

damit nicht nur ökologischwertvoll,

sondern ein bedeutendes Reservoir

für zukünftige Technologien.

Es sei entscheidend, dass

Politik und Wirtschaftsunternehmen

diesen Wert erkennen, denn

so werde der Schutz des Regenwaldes

eindringlicher verfolgt.

Gleichzeitig machte Grafe klar,

dass dieses Potenzialunter Druck

Erkenntnis

und industrieller Umsetzung oft

eine Lücke besteht. Viele Ideen

aus der Natur bleiben zunächst

in der Grundlagenforschung.„Es

ist nicht selbstverständlich, dass

aus einer Entdeckung ein Produkt

wird“, erklärte der Experte.

Umso wichtiger sei es, dass Industrie

und Forschung zusammenarbeiten,

um biologische Prinzipien

in marktfähige Innovationen zu

überführen.

Denkanstöße

Resilienz:keinSoftSkill,sondern Output

Resilienz wird in vielen Unternehmen

noch immer behandelt wieein

Obstkorb: nett, aber nicht bilanzrelevant.

Dasist ein teurer Irrtum.

Eineaktuelle Springer-Studie (2026)

berichtet, dass rund 29 Prozentder

Menschen innerhalbeinesJahres

vonpsychischenErkrankungen

betroffen sind –mit bis zu dreifach

längeren Fehlzeiten als bei anderen

Diagnosen. Übersetztheißtdas:Aus

„kurz krank“ wird „langeweg“, aus

Planwird Baustelle,aus Tempo wird

Nacharbeit.

Resilienz ist deshalb kein Soft Skill,

sondern Ihr Produktivitäts-Puffer.

Sie entscheidet, ob ein Team unter

Druck klardenkt –oder in hektische

Ersatzhandlungen kippt. Psychodynamisch

betrachtet läuft Stressim

Wesentlichen nicht im Kopf,sondern

unterbewusst. Wenn Unsicherheit zu

groß wird,greifenSchutzprogramme:

Überkontrolle,Aufschieben,Schuldzuweisungen,

Zynismus.Das fühlt

sich oft„rational“ an („Wir müssen

erstnoch…“),ist aber häufig

AbwehrgegenAngst, Schamoder

Ohnmacht. Ergebnis:Entscheidungen

verlangsamensich, Konflikte bleiben

unter dem Teppich, Qualität leidet.

Die gute Nachricht: Resilienz istkein

Talentlotto.Moderne Modelle beschreiben

sie alsBündeltrainierbarer

Fähigkeiten: Selbstregulation, Lösungsorientierung,

soziale Stabilität.

Und sieentsteht nicht im Alleingang,

sondern im Zusammenspiel von

Führung, Kultur,Arbeitsbedingungen

–und individuellen, oftunbewussten

Mustern.

Für Entscheiderheißtdas:Wer

Resilienz fördern will,muss weniger

„motivieren“ und mehr Rahmen

setzen.DreiHebel,die sofort wirtschaftlichwirken:

1) Klarheit statt

Dauerdringlichkeit. Wasist heute

wirklichentscheidend –und was

darf warten? Jede echte Priorität

ist ein Stresssenker.2)Autonomie

mit Geländern.Geben Sie Spielraum,aberauchGrenzen:

Rollen,

Entscheidungspfade,„Definitionof

Done“. Dasreduziert Grübeln und

Rückfragen. 3) Soziale Sicherheitals

Leistungsfaktor.Teams,die Fehler

ansprechen dürfen, lernen schneller.

Teams,die Angst vorGesichtsverlust

haben, verstecken Probleme –bis

Dr.med. Michael Majer

Facharztfür Chirurgie und Arbeitsmedizin

–Notfallmedizin,

Psychotherapie

sieteuer werden.Messbar wird

das, wenn Sie Resilienz nicht an

Gefühlen, sondern an Prozessdaten

erkennen: kürzere Durchlaufzeiten,

weniger Rückfragen, weniger Wiederholungsfehler,stabilere

Teams.

Planen Sie Erholung wieWartung

ein: kurzePausennachSpitzen,

Feierabendgrenzen und nach harten

Wochen,Debrief stattHeldengeschichten.

Resilienz zeigt sich nicht

im Wellness-Workshop, sondern am

Dienstagum16.30 Uhr,wenneseng

wird.FragenSie dann nicht nur nach

Status,sondern nach Steuerbarkeit:

„Was ist der nächstekleine Schritt?“

Und: „Was brauchenwir,damites

nicht wiederüberhitzt?“ Werso

führt, investiert nicht in Wohlfühlen,

sondern in Output, Stabilität und

Bindungeben.

Dr.Michael Majer

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