Wir Steirer - Mürzzuschlag_Mai_
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Wir Steirer
KONKRET · KRITISCH · FREIHEITLICH
Impressum: Medieninhaber und Verleger: Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ), Landespartei Steiermark, Conrad-von-Hötzendorf-Straße 58, 8010 Graz | Vertretungsbefugte Organe: Landesgeschäftsführer
Mag. (FH) Friedrich Scheer, MA & Landesparteisekretär KO LAbg. Marco Triller, BA MSc | Herausgeber: Bezirksparteiobmann LR Mag. Hannes Amesbauer, BA Wienerstraße
67, 8680 Mürzzuschlag | Redaktion/Kontakt: bruck-muerzzuschlag@fpoe-stmk.at, 0664/2316212 | Hersteller/Herstellungsort: Druckerei Kurz, Toni-Schruf-Gasse 12, 8680 Mürzzuschlag |
Grundlegende Richtung/Blattlinie: Politische Information der FPÖ Landespartei Steiermark. Dem Rechtsstaat, der Demokratie und der Freiheit verpflichtet. | Offenlegung: Die vollständigen
Offenlegungsangaben gemäß § 25 Mediengesetz finden Sie unter: https://www.fpoe-stmk.at/impressum
AUSGABE FRÜHJAHR 2026
MÜRZZUSCHLAG
VERLÄSSLICH. BÜRGERNAH.
FÜR MÜRZZUSCHLAG.
WIR
STEIRER
Ein offenes Wort
Nach einer längeren finanziell bedingten Pause dürfen
wir Ihnen nun wieder eine Ausgabe des Mürzer „Wir
Steirer“ zukommen lassen. Nach einem für uns fulminanten
Wahlergebnis mit über 27% sind die Mürzer
Freiheitlichen nun mit sieben Mandataren als zweitstärkste
Fraktion im Gemeinderat vertreten und nach
Prozenten die stärkste FPÖ- Abordnung in einer Gemeinde
mit mehr als 7500 Einwohnern in der Steiermark.
Besonders gefreut hat mich persönlich, dass ich
mit 226 Vorzugsstimmen die meisten aller Kandidaten
aller Parteien bekommen habe und das mit großem
Abstand. Leider hat es die SPÖ verabsäumt uns zu
Gesprächen über eine Zusammenarbeit einzuladen,
sondern hat sich wieder mit der KPÖ zusammengetan
und damit den Stillstand in der Stadt um weitere 5
Jahre verlängert.
Der Reformstau und die Politik der Freunderlwirtschaft
finden damit ihre Fortsetzung, während unsere
Stadt auf Grund der Personaleinsparungen bei großen
Firmen Arbeitsplätze verliert und der Einwohnerschwund
immer weiter voranschreitet. Die Finanzlage
der Stadt, ist nicht wie von der SPÖ behauptet gut,
nein im Gegenteil sie ist mehr als prekär. Daher verweigert
die Fachabteilung 7 des Landes der Gemeinde
ihre Zustimmung für die Aufnahme von höheren Krediten,
wie zum Beispiel fürs Rüsthaus. Das hat auch
mit der abgewählten Landesregierung, bestehend aus
ÖVP und SPÖ zu tun. Diese gewährte Ende 2024 der
Stadt Mürzzuschlag noch schnell Bedarfszuweisungsmittel
in der Höhe von Mio. 1 Euro, die Bürgermeister
Rudischer und seine SPÖ dann brav ans Kunsthaus
weiterreichten. Der folgende unumgängliche Sparkurs
– um die Stadt vorm Bankrott zu bewahren – geht
nun vor allem zu Lasten der Vereine, und damit der
Kinder, aber beispielsweise auch zu Lasten des unumgänglichen
Neubaus des Rüsthauses, der Jahr für Jahr
verschoben wird.
Es ist eine Schande für die Politik in dieser Gemeinde,
der eine wertschätzende Zusammenarbeit der beiden
stärksten Gemeinderatsfraktionen nicht nur gutgetan
hätte, sondern notwendige Reformen in Angriff
genommen hätten werden können. Gemeinsam hätten
wir die Chance ergreifen können die Entwicklung
unserer Stadt wieder in geordnete Bahnen zu lenken.
Bürgermeister Rudischer und die SPÖ haben aber
nicht einmal das Gespräch gesucht und der Gemeinde
stattdessen weitere fünf verlorene Jahre beschert,
meint ihr Arnd Meißl.
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MÜRZZUSCHLAG
WIR
STEIRER
Unser Rüsthaus – eine unendliche
Geschichte
Seit vielen Jahren verweisen die Mürzer Freiheitlichen
wieder und wieder auf den unbedingt erforderlichen
Neubau des Rüsthauses. Der SPÖ ist aber offenbar
wichtiger die ohnehin knappen Steuergelder in die
Sanierung des Kunsthauses zu verschieben. Je eine
Million Euro kommen dabei von Bund und Land. Aber
auch aus der Gemeindekasse fließt hier Geld, als gäbe
es kein Morgen. Bei allem Respekt für diese Institution
und deren Mitarbeiter, aber ist ein funktionierendes,
sicheres Rüsthaus für die Feuerwehr nicht doch
wichtiger? Wir meinen: Ja!
Bürgermeister Rudischer weiß über die baulichen
Probleme beim alten Rüsthaus nur zu gut Bescheid.
Er weiß, dass bei Starkregen Wasser über freiliegende
Stromleitungen fliest, er weiß, dass sich die Statik
des in die Jahre gekommenen Hauses immer weiter
verschlechtert und er weiß, dass die Platzverhältnisse
unzureichend sind. Er kennt alle Probleme, nur hat er
mit seiner Partei in den vergangenen 15 Jahren etwas
daran geändert? Nein! Die von ihm derzeit abgefeierte
Verbesserung des Finanzierungsschlüssels Land – Gemeinde
für einen immer weiter in die Zukunft rückenden
Neubau - geht auch nicht auf ihn zurück, sondern
auf die derzeitige FPÖ/ÖVP Koalition im Land. Es war
auch diese Koalition auf Landesebene, die überhaupt
einen ausgeglichenen Gemeindehaushalt durch eine
beträchtliche Finanzspritze für die Stadt sichergestellt
hat.
Jedenfalls ist der als bescheiden einzustufende Einsatz
des Bürgermeisters hinsichtlich des notwendigen
Neubaus des Rüsthauses nicht länger hinzunehmen.
Was die Sache noch kläglicher erscheinen lässt, ist,
dass die SPÖ, gemeinsam mit der KPÖ, Steuergeld
in der Höhe von jährlich Euro 80.000.- verpulvert, in
dem sie einigen ihrer Gemeinderäte für den Vorsitz in
Ausschüssen Funktionsgebühren bezahlt. Diese Euro
80.000.-, die die Gemeinde tragen muss, kann man
aber sehr leicht einsparen. Nämlich dadurch, dass die
Vorsitzführung der Ausschüsse (mit Ausnahme des
Prüfungsausschusses) ausschließlich die Mitglieder
des Stadtrates übernehmen. Deren Funktionsgebühren
sind gesetzlich geregelt und keine freiwillige Leistung
der Gemeinde für Parteigänger. Wichtig dabei:
Die Funktionsgebühr der Stadträte erhöht sich nicht,
egal wie viele Ausschüsse sie leiten. Das wollten aber
SPÖ und KPÖ nicht!
Wir wären bereit dazu gewesen und sind es immer
noch! In fünf Jahren könnte sich die Gemeinde so eine
halbe Million Euro sparen. Viel Geld, dass beispielsweise
für den Neubau des Rüsthauses wohl besser
eingesetzt werden kann.
Vizebürgermeister Arnd Meißl: „Ich halte es nicht nur
für ein Unding, dass die SPÖ lieber ihren Gemeinderäten
eine halbe Million an Steuergeld zuschanzt – noch
dazu da die Leistung mancher Ausschussobleute gegen
Null geht. Meine Meinung dazu: Hier wird Geld auf
Kosten der Sicherheit der Menschen zu Gunsten der
roten Freunderl- und Parteibuchwirtschaft geopfert!
Und das geht aus meiner Sicht gar nicht!“
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WIR
STEIRER
Neubestellung des
Sparkassenrates
Auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung
fand sich diesmal auch die Neuwahl
in den Sparkassenrat wieder. Fünf
Mitglieder werden dabei aus den Reihen
der Gemeinderäte gewählt.
Wie schon in den vergangenen 15 Jahren
verweigerten SPÖ und KPÖ den Freiheitlichen,
die auf Grund ihres Wahlergebnisses
eigentlich zwei Sparkassenräte stellen
dürfte, eben diese. Die SPÖ Mürzzuschlag
sieht die Sparkasse seit Jahrzehnten als
ihre Spielwiese an und so ist diese Vorgehensweise
auch nicht weiter verwunderlich.
Die SPÖ hat sich dabei wieder einmal
selbst entlarvt. Wann immer sie von Zusammenarbeit
und „gemeinsam für Mürzzuschlag“
redet, dann handelt es sich
dabei um hohle Phrasen und versuchte
Wählertäuschung. Kurz gesagt: Die Mürzer
SPÖ pfeift, ebenso wie die KPÖ, auf die
Demokratie und den Willen von mehr als
einem Viertel der Mürzer Bevölkerung die
FPÖ in die Gemeindearbeit einzubinden.
Es ist jedenfalls eine Schande ein Unternehmen
derart in die politische Geiselhaft
zu nehmen. Gemeinderat Friedrich
Scheikl: „Die FPÖ hat entsprechend dem
Gemeinderatswahlergebnis mit Katharina
Würgenschimmel und Eric Lappat zwei
qualifizierte Kandidaten für einen Sitz im
Sparkassenrat vorgeschlagen. Die SPÖ
und Kommunisten kümmert aber weder
Wählerwille noch die Qualifikation von
Kandidaten. Sie setzen lieber ihre Parteigänger
in dieses Gremium.“
SPÖ und KPÖ
erhöhen Gebühren
um 20%!
Man sollte meinen,
dass in Zeiten der Krise,
die Privatpersonen und
Unternehmen gleichermaßen
trifft, die Gemeinde
Gebühren nur
in einem vertretbaren
Ausmaß, oder gar nicht
erhöht. Aber gerade
jetzt, wo die Energiepreise wieder in die Höhe schnellen,
Gebühren um 20% anzuheben, ist ein sozial- und wirtschaftspolitisches
Armutszeugnis. Anstatt bei sich selbst
zu sparen und beispielsweise den Vorsitz in den Ausschüssen
den Mitgliedern des Stadtrates zu überantworten, bedient
man lieber die eigenen Parteigänger mit Funktionsentschädigungen.
Ein Umdenken würde der Gemeinde hier
ein Einsparungspotential von jährlich rund Euro 80.000.- als
Folge haben. Während man aber von dieser Idee bei SPÖ
und KPÖ wenig hält, schnalzt man lieber die Wasser- und
Kanalgebühren um bis zu 20% in die Höhe. Um 20% werden
auch die Tarife für die Bücherei angehoben. Ein besonderes
Schmankerl ist die Erhöhung der Musikschulgebühren,
deren Ausmaß noch gar nicht absehbar ist, da es im von
SPÖ, KPÖ und Grünen beschlossenen Antrag wörtlich heißt:
„Der Städte- und Gemeindebund gibt im Juni 2026 eine Empfehlung
über die Höhe der Musikschulgebühr bekannt. Für
das Schuljahr 2026/27 soll diese Empfehlung vollinhaltlich
übernommen werden.“ Eine Gebührenerhöhung, die noch
dazu vor allem Familien trifft, auf Basis einer noch nicht
einmal bekannten Empfehlung zu beschließen, ist nicht nur
fragwürdig, sondern aus unserer Sicht sogar rechtswidrig.
Als Vorgeschmack, was denn da auf die Eltern zukommen
kann, darf die Erhöhung der Beiträge für den Sachaufwand
für Schüler, die aus den Umlandgemeinden kommen, um
knapp 22% dienen. Stadtrat Matthias Würgenschimmel:
„Anstatt bei sich selbst zu sparen, belasten SPÖ und KPÖ die
Bewohner der Stadt durch massive Gebührenerhöhungen.
Hinzu kommt, dass zudem noch die Förderungen für Vereine
gekürzt werden, deren Funktionäre sich ehrenamtlich
für unsere Jugend stark machen und für ein umfassendes
Freizeitangebot sorgen!“
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MÜRZZUSCHLAG
WIR
STEIRER
Wohnhausprojekt hinter
Kindergarten und Schule
Ein FB-Posting von Vizebürgermeister Arnd Meißl ließ
die Wogen – naturgemäß vor allem in Hönigsberg –
hochgehen. Bürgermeister Rudischer hielt es für eine
gute Idee, dass die Zufahrtstraße für ein Wohnbauprojekt
mitten durch den Spielplatz des Kindergartens
führt, und er befand es offenbar auch für gut, dass die
Freifläche und der Spielplatz der Volksschule verbaut
werden. Für uns kam das nicht in Frage, und weil auch
die KPÖ den Ärger der Hönigsberger zu spüren bekam,
und diesen auch ernst nahm, fehlte der SPÖ – für den
Verkauf der Grundstücke die notwendige 2/3 Mehrheit
im Gemeinderat.
Der untenstehende Plan wurde offenbar vom Bürgermeister
direkt oder aber in seinem Auftrag angefordert.
Die Idee für dieses Projekt stammt nicht - wie
viele glauben machen wollten - von einer von uns
sehr geschätzten, in unserer Region angesiedelten
Baufirma. Ganz im Gegenteil, auch dieses Unternehmen
würde sich wünschen von der Gemeinde geeignete
und vor allem größere Baugrundstücke angeboten
zu bekommen um endlich Bauen zu dürfen und
die Nachfrage nach Reihenhäusern in unserer Stadt
endlich bedienen zu können.
viele Jahre an der mangelnden Bereitschaft der SPÖ-
Gemeindeverantwortlichen eben dieses Grundstück
umzuwidmen.
Vizebürgermeister Arnd Meißl: „Die von Karl Rudischer
gegenüber einer Zeitung getätigte Aussage ich hätte
Vertrauliches weitergeben ist aus der Luft gegriffen,
völliger Blödsinn, und noch dazu ruf- und kreditschädigend.
Das Wichtigste ist aber: Die Spielplätze
bleiben so wie sie sind und für dringend notwendige
Wohnbauten gibt es geeignetere Plätze. Jedenfalls
sind die Interessen der Familien und der Kinder über
das politische Interessen zu stellen! Was gar nicht
geht ist Wohnbau auf Spielplatzgründen!“
Genau hier hakt es aber. Es dauert einfach alles viel
zu lange, manchmal sogar Jahrzehnte. Ein für Reihenhäuser
geeignetes Grundstück im Bereich der so
genannten Fuchswiese hat bereits seit vielen Jahren
einen Besitzer, der darauf vor Jahren schon gerne gebaut
hätte. Gescheitert ist ein mögliches Projekt über
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WIR
STEIRER
Wofür gibt es den Sportausschuss?
Bei Erhalt der Einladung für die letzte Sitzung des
Sportausschusses „durfte“ man mit Erstaunen feststellen,
dass diese keinen einzigen Tagesordnungspunkt
enthielt, der die Einberufung der Sitzung
rechtfertigen konnte. Offenbar wollte man mit der
Abhaltung der Sitzung eine Scheinaktivität des Ausschussobmannes
vorzutäuschen. Tatsache ist, dass
Sport in unserer Stadt immer weiter aufs Abstellgleis
gerät und die Vereine sich zurecht immer öfter im
Stich gelassen fühlen.
Die Kürzung der Förderung für Vereine sorgt nicht nur
für Kopfschütteln, sondern auch für Existenzängste
bei so manchem Sportverein. Dabei sind gerade sie
es, die unseren Kindern eine sinnvolle Freizeitgestaltung
ermöglichen und für eine profunde sportliche
Ausbildung sorgen. Ein besonderes Zuckerl ist die Tatsache,
dass Kinder, die aus anderen Gemeinden stammen,
bei der Berechnung der Vereinsförderung nur
noch die Hälfte wert sind. (Es geht um Kinder!!!) Jetzt
könnte man annehmen, dass sich der bezahlte Obmann
des Sportausschusses dagegen wehren würde.
Das ist aber nicht der Fall. Auf die Idee den Schulsport
mit Hilfe der Dachverbände, ASKÖ und ASVÖ, unter die
Arme zu greifen, kommt man in der SPÖ sowieso nicht.
Ein besonderes Schmankerl liefert die SPÖ bei den
Kriterien für die Einladung zur Sportlerehrung. Leistungen
bei Bundesmeisterschaften der Dachverbände
werden nicht mehr anerkannt. Die Begründung: Es
wären zu wenige Kinder am Start. Dabei gibt es bei
diesen Sportveranstaltungen oft höhere Teilnehmerzahlen
als bei so manchen Landesmeisterschaften.
Warum ist es manchen einer Gemeinde so wenig wert
die Leistungen von Sportlern, vor allem jener von
Kindern, entsprechend zu honorieren und sie einfach
aufs Podium zu holen? Motivation hat im Sport noch
nie geschadet, der Sparwahn mancher Gemeindeverantwortlicher
tut es aber. Und das ist nicht im Sinne
der Kinder, der Senioren und nicht im Sinne aller
anderen Sportler. Und es ist auch nicht im Sinne der
Funktionäre, die sehr viele ehrenamtliche Arbeitsstunden
leisten, um den Sportbetrieb in unserer Stadt
am Laufen zu halten!
Matthias Würgenschimmel: „Sport tut allen Menschen
gut, aber gerade für Kinder und Senioren ist der Stellenwert
des Sportes für die Entwicklung und die Gesundheit
nicht hoch genug einzuschätzen. Hier zu
sparen, bringt nichts, es schadet den Menschen und
den Vereinen.“
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MÜRZZUSCHLAG
WIR
STEIRER
Verschlechterung des Pflegeschlüssels
in der Pflege. Stimmt das?
Seit geraumer Zeit behauptet die KPÖ immer wieder,
dass es seitens der Landesregierung zu einer Verschlechterung
des Pflegeschlüssels in Pflegeheimen
kommen soll. Kurz gesagt: Auf mehr Pflegeheimbewohner
sollen, so die falsche Behauptung der KPÖ,
weniger Pflegekräfte kommen.
Dazu hat die KPÖ in der letzten Gemeinderatssitzung
auch einen entsprechenden Antrag eingebracht, der
von der SPÖ und den Grünen unterstützt wurde. Tatsache
ist, dass die Behauptung schlicht und weg unwahr
ist und mit der Realität überhaupt nichts zu tun
hat.
Wie unser Landtagsabgeordneter und Vizebürgermeister
Arnd Meißl bereits in der Sitzung klarstellte,
wird es unter dieser Landesregierung zu keiner Verschlechterung
des Pflegeschlüssels kommen. Es ist,
wie man im Regierungsprogramm nachlesen kann,
weder eine geplant noch wird es mit der FPÖ so einen
Einschnitt – egal mit welchem Partner – jemals geben.
Das Ziel ist es vielmehr zusätzliche Pflegekräfte auszubilden
bzw. mehr Menschen für den Pflegeberuf zu
begeistern. Die im Antrag formulierten Vorwürfe sind
falsch und haben offenbar zum Ziel die Menschen in
Angst zu versetzen. Diese Art der Politik halten wir für
ganz und gar nicht in Ordnung.
Auftrag von Airbus für VOEST positiv
für Standort Mürzzuschlag
Nach den Turbulenzen der letzten Monate rund um die
VOEST-Standorte Mürzzuschlag und Hönigsberg, mit
dem einhergehenden und schmerzhaften Personalabbau,
gibt es nun endlich wieder Positives zu berichten.
So hat die Voest von Airbus einen Auftrag im Wert von
einer Milliarde Euro für die kommenden fünf Jahre erhalten.
Dieser Auftrag hat auch Auswirkungen auf den
Standort Mürzzuschlag. So werden in unserer Stadt die
High-Tech-Titanbleche für die
Luftfahrt gefertigt. Gemeinderat
Eric Lappat: „Der Auftrag
macht den Personalabbau der
letzten Monate nicht wett. Er ist
aber ein - wenn auch ein nicht besonders
großer- dennoch wichtiger Baustein für den längerfristigen
Erhalt des Voest-Werkes in unserer Stadt.
Und es ist ein positives Signal für die Region.“
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WIR
STEIRER
Zwischen Potential und Stillstand liegt
die Chance zur Veränderung
Beim Betreten oder Befahren der Mürzzuschlager
Wohnstraße im Bereich des ehemaligen Hartlauer
fällt Besuchern sowie Einheimischen sofort auf: leerstehende
Geschäftslokale, teils verschmutzte Schaufenster
und beschädigte Fassaden. Dort, wo es einst
belebt war und Geschäfte wie Hartlauer oder Billa zum
Einkaufen einluden, herrscht heute gähnende Leere
– ein Zustand, der immer mehr zur Normalität wird.
Für die Bewohner der Wienerstraße im Bereich des
ehemaligen Wintersportmuseums und weiter
in Richtung Stadtrand stellt vor allem
die Schließung des Nahversorgers eine
spürbare infrastrukturelle Verschlechterung
dar. Einzig das Kunsthaus wird
im oberen Teil der Wohnstraße mit sehr
viel Steuergeld am Leben erhalten und
wird derzeit modernisiert. Kunst und Kultur
gehören selbstverständlich zu einer lebendigen
Stadt – doch muss das um jeden Preis
geschehen? Für die Mürzer Bevölkerung wurden und
werden zahlreiche Gebühren erhöht (Wasser, Kanal,
Parken, Musikschule …). Aus unserer Sicht ist dies eine
sehr fragwürdige Vorgehensweise, die im Gemeinderat
nicht unsere Zustimmung fand – insbesondere vor
dem Hintergrund zunehmender Leerstände und fehlender
Impulse für die Innenstadt. Es ist bedauerlich,
dass die „Alte Ratsburg“ und das Hotel Post bis dato
nicht wiederbelebt werden konnten. Diese geschichtsträchtigen
Gebäude hätten es allemal verdient, sind
sie doch ein Symbol des einstigen wirtschaftlichen
Aufschwungs. Doch auch viele andere Geschäftslokale
sind vom Leerstand betroffen. Besonders schmerzlich
ist der Verlust renommierter Fachgeschäfte wie des
Sporthauses Stolz oder des Raumausstatters Scharfegger,
in denen Beratung und Service großgeschrieben
wurden – Entwicklungen, die das Stadtbild nachhaltig
schwächen.
Mürzzuschlag ist – wie viele kleinere Städte
– von Abwanderung betroffen. Das ist
ein demografisches und wirtschaftliches
Problem. Unsere Heimatstadt
bietet aktuell vielfältige Einkaufsmöglichkeiten,
was den engagierten Gewerbetreibenden
zu verdanken ist! Es gibt
jedoch auch großes Potenzial, das derzeit
nicht ausreichend genutzt wird. Hier ist der Bürgermeister
gefordert, endlich aktiver zu werden, gezielt
auf Eigentümer zuzugehen und konkrete Lösungen sowie
neue Wege der Nachnutzung umzusetzen. ,,Leerstehende
Geschäftsräumlichkeiten, insbesondere jene
im Gemeindebesitz, zu moderaten Mietpreisen anzubieten,
ist aus unserer Sicht unumgänglich, um sie wieder
attraktiv für neue Mieter zu machen und der Verödung
entgegenzuwirken“, so Gemeinderätin Katharina
Würgenschimmel abschließend.
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MÜRZZUSCHLAG
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EINE BEWOHNERIN EINER GEMEINDEWOHNUNG
NAHE DEM „FLEISCHHÜTTL“ SCHILDERT IHRE SITUATION:
„Wie soll ich als alleinstehende Pensionistin ohne Führerschein meine Einkäufe erledigen? Ich bin auf
ein Taxi angewiesen, um mit meinen Taschen nach Hause zu kommen – und das kostet Geld. Geld, das
wir Pensionisten oft nicht haben, denn auch die Mieten steigen ständig.“ GR Katharina Würgenschimmel:
„Wir Freiheitliche weisen ja schon lange auf diese Problematik hin. Unser Lösungsansatz: Kleine Einheiten
wie eine Billa Box (oder ähnliche Einrichtungen anderer Unternehmen) in unterversorgten Stadtteilen
zu installieren, wurde aber von der SPÖ immer wieder abgelehnt! Hier gilt es jedenfalls zu handeln,
und die berechtigten Sorgen und Probleme der Bevölkerung endlich ernst zu nehmen.“
Nahversorger am
Stadtplatz bleibt erhalten
Bange Wochen waren es im Vorjahr, als die Supermarkt-Kette
Unimarkt ihren Rückzug vom heimischen
Markt bekanntgab, dies sorgte für große Verunsicherung
in der Bevölkerung. Der Nahversorger ist schließlich
der letzte seiner Art im Stadtzentrum. Im Februar
konnte nun, dank des großen Einsatzes des selbstständigen
Kaufmannes ein neuer SPAR eröffnen, welcher
im April 2026 nochmals modernisiert wurde und
nun noch einladender wirkt. Gemeinderat Florian
Tschabitscherl: ,,Wir bedanken uns bei Reinhard Kroiss
und seinem Team für ihr Engagement und wünschen
für die Zukunft alles Gute!“
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WIR
STEIRER
Freiheitliche weisen auf das Trinkwasserproblem
im Steinbachgraben hin
Bereits seit Jahren wird von einigen
Anrainern auf die schlechte
Wasserqualität im Steinbachgraben
[Richtung Spital] hingewiesen.
,,Untersuchungen ergaben immer
wieder: Negatives Trinkwasser!
Die Quellen sind also nicht nutzbar
– zahlreiche Korrosionsschäden
und sogar gesundheitliche
Probleme sind die Folgen“, so
Gemeinderätin Veronika Tschabitscher.
Da es in Mürzzuschlag,
im Gegensatz zu anderen Gemeinden
(siehe Zeitungsbericht)
scheinbar nicht möglich ist, die
Menschen in dieser Situation anderweitig
mit frischem Wasser zu
versorgen, müssen die Bewohner
weiter hoffen, dass sie rasch ans
städtische Leitungsnetz angeschlossen
werden. ,,Es gibt bereits
erste Beschlüsse - erledigt ist die
Sache aber erst dann, wenn tatsächlich
gebaut wird!“, so Stadtparteiobmann
Arnd Meißl.
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MÜRZZUSCHLAG
WIR
STEIRER
Die Mürzer Freiheitlichen unterwegs
1. Mai – Tag der Arbeit
Danke an all jene, die tagtäglich – rund um die Uhr für unsere Gesellschaft im Einsatz sind!
Verteilaktion zum Valentinstag Bürgerversammlung im Stadtsaal Eröffnung der Mürzer Messe
Zu Gast beim Reitsportclub Mürzzuschlag
Zeltübergabe an die Feuerwehrjugend Mürzzuschlag
Gemeinsam siegen mit Mario Kunasek - Laktattest
beim ESV Sparkasse Mürzzuschlag
Gemeinsam siegen mit Mario Kunasek - Laktattest
beim SV Phönix Sparkasse Böhler Mürzzuschlag
Hönigsberg Mürzzuschlag Hönigsberg
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WIR
STEIRER
MARIO KUNASEK
LANDESHAUPTMANN
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