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8. Mai 2026

- Graz ist die drittgrünste Landeshauptstadt - Schloßbergbahn-Brücke: Nach aufwendiger Sanierung wieder eröffnet - Umfrage zur Mobilität im Stadtteil Reininghaus

- Graz ist die drittgrünste Landeshauptstadt
- Schloßbergbahn-Brücke: Nach aufwendiger Sanierung wieder eröffnet
- Umfrage zur Mobilität im Stadtteil Reininghaus

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Grazer8. MAI 2026, DIE DIGITALE TAGESZEITUNG

Getty

Quelle: GeoSphere Austria

23°

Überwiegend

bewölkt,

Regenschauer

sind zu erwarten.

Die Temperaturen

liegen morgen Samstag

zwischen 12 und 23 Grad.

Eröffnet

Schloßbergbahn-Brücke: Nach aufwendiger

Sanierung wieder sicher für die

Besucher passierbar. 9

Ausgewertet

Große Umfrage: 552 Rückmeldungen

liefern ein klares Bild zur Mobilität im

Stadtteil Reininghaus. 5

Erfolg im Greenpeace-Ranking

Graz ist drittgrünste

Landeshauptstadt

GETTY, KAROLINE JUST, STADT GRAZ FISCHER

Stockerlplatz. Graz ist eine der grünsten Landeshauptstädte Österreichs und landet auf Platz drei. Besonders Parks wie der Stadtpark punkten,

doch Experten fordern nun mehr Bäume für die versiegelte Innenstadt. Die Stadtspitze sieht den Kurs bestätigt und plant weitere Entsiegelungen. SEITE 2


2 graz

www.grazer.at 8. MAI 2026

Greenpeace-Analyse

Es grünt so grün in Graz

Der Stadtpark

ist eine Grüne

Oase mitten in

Graz. Er trägt

wesentlich zum

guten Abschneiden

der Stadt bei

der Analyse von

Greenpeace bei.

GRAZ TOURISMUS - HARRY SCHIFFER

STARK. Die Städte entwickeln sich gerade im Sommer zu wahren Hitzepolen. Greenpeace hat nun

anhand von Satellitenbildern die grünsten Landeshauptstädte ermittelt. Graz liegt auf Platz drei.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Viele österreichische Stadtzentren

sind nach wie

vor von viel Beton und

Asphalt geprägt. Das macht die

Städte zu wahren Hitzepolen.

Darunter leidet die Aufenthaltsqualität

und die Gesundheit vieler

Menschen wird zudem belastet.

Doch wie „grau“ sind unsere

Städte wirklich?

Analyse

Die Naturschutzorganisation

Greenpeace hat nun anhand

von Satellitenbildern die Landeshauptstädte

analysiert und so herausgefunden,

welche Städte die

grünsten sind.

Erfreulich: in diesem Ranking

liegt Graz auf Platz drei hinter Bregenz

und Linz. Die steirische Landeshauptstadt

weist einen Grünflächenanteil

von 32,2 Prozent auf.

Greenpeace hebt dabei besonders

den Schlossberg, den Volksgarten

und den Stadtpark als große

Grünzonen hervor. Am Hauptplatz

oder in den Fußgängerzonen

fehlt es an Bäumen und Schatten.

Die Analyse sorgte bei der Grünen

Vize-Bürgermeisterin Judith

Schwentner für Freude, die den

eingeschlagenen Weg einer klimafitten

Stadtentwicklung bestätigt

sieht: „Mehr Grün in der Stadt

ist eine Frage der Lebensqualität.

Gerade in heißen Sommern spüren

die Menschen, wie wichtig

Bäume, Schatten und entsiegelte

Plätze sind“, so Schwentner.

Auch Bürgermeisterin Elke

Kahr sieht darin den Kurs, den

Graz bei der Sicherung und Ausweitung

von Grünraum und

Parkflächen eingeschlagen hat,

bestätigt.

Grünes Graz

Laut Greenpeace besteht die ein-

fachste und effektivste Methode,

Hitzeinseln aufzubrechen und

eine kühle Umgebung herzustellen,

darin, mehr Grünflächen,

Bäume, Büsche und Blühwiesen

zu schaffen. Für die Organisation

sind nun die Bürgermeister

am Zug, die Maßnahmen setzen

müssen.

Graz setzt hier bereits Maßnahmen

und will auch weitere Maßnahmen

setzen. „Wir wollen Graz

weiter entsiegeln, begrünen und

abkühlen: mit mehr Schatten

auf heißen Plätzen, zusätzlichen

Bäumen und neuen Grünräumen.

Damit sich Menschen auch

in 10 oder 20 Jahren noch gut in

ihrer Stadt aufhalten und leben

können“, so die Vize-Bürgermeisterin.

„Wo immer wir können, schaffen

wir Grünflächen, setzen Bäume,

errichten Trinkbrunnen,

Wasserspielplätze und schaffen

kühle Räume. Es wurden und

werden auch weiterhin Flächen

entsiegelt“, so Bürgermeisterin

Elke Kahr.

Das Ranking

■ Platz 1: Bregenz 38,3 Prozent

Grünfläche

■ Platz2: Linz 33,4 Prozent

Grünfläche

■ Platz 3: Graz 32,2 Prozent

Grünfläche

■ Platz 4: Salzburg 29,7 Prozent

Grünfläche

■ Platz 5: Klagenfurt 29,1

Prozent Grünfläche

■ Platz 6: Eisenstadt 28 Prozent

Grünfläche

■ Platz 7: Wien 26,3 Prozent

Grünfläche

■ Platz 8: St. Pölten 25,3Prozent

Grünfläche

■ Platz 9: Innsbruck 25 Prozent

Grünfläche

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10, Mo bis Fr 8 bis 15

Uhr | GESCHÄFTSFÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ & MARKETING: Silvia Pfeifer (0664/80 66666 41) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer | REDAKTION: Sabrina Naseradsky (0664/80 666 6538), Victoria

Weitenthaler (Stv.-CR, 0664/80 666 6895), Verena Leitold (0664/80 666 66 91), Dorian Krois (Leitung Grazer24, 0664/80 666 6533), Leonhard Schweighofer (0664/80 666 6490), Linda Steurer (0664 80 666 6683), redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME:

Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan (Verkaufs leitung, 0664/80 666 6891), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Denise Schuschko-Linke (0664 / 80 666 6848), Pia Ebert (0664/ 80 666 6642), Eva Semmler-

Bruckner (0664 / 80 666 6890), Azra Mehinagic (0664/80 666 6589) | OFFICE MANAGEMENT, PR-REDAKTION & ZUSTELLWÜNSCHE: Sanja Radosavljevic (0664/ 80 666 6528) | PRODUKTION: Burkhard Leitner, Joanna Mandl | VERBREITETE

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8. MAI 2026 www.grazer.at

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Meinung

Millionengrab für die Steuerzahler.

Der GAK hat kein Geld

und wenn es Sturm wieder mal

schlechter geht, bleibt wieder alles

beim Steuerzahler hängen.

Harald Rothschedl

* * *

Fakten

Die Lösung ist ganz einfach: Bei

der nächsten Wahl was anderes

wählen und damit der aktuellen

Stadtregierung einen Dämpfer

geben. Seit Jahren nur leere Versprechen

und hinhalten, mehr

nicht und unter der KPÖ, Grünen

sowie SPÖ wird sich nichts

ändern, das ist Fakt!

Shorty Wachter

* * *

Anständig bauen

Ein Stadion gehört auch nicht in

ein Wohngebiet, eher ein ländliches

Grundstück suchen und anständig

bauen.

Kornelia Pilz

* * *

Zu viel Geld

So ein Stadion möchte eh kein

Fußballfan. Das ist ja keine richtige

Lösung, eher eine Anpassung.

Für das sind 60 Millionen

viel zu viel.

Harald Ranz

* * *

Schuldzuweisungen

Das sieht man es wieder. Sie wollen

nicht. Aber vor der Wahl, das

große Versprechen wegen des

Stadions. KPÖ, SPÖ und Grünen

haben in dieser Richtung versagt.

Es ist immer leichter, die Schuld

auf andere zu schieben.

Horst Steinberger

* * *

Nicht unsere Aufgabe

Ich sehe sowieso nicht ein, warum

die Stadt Graz (= wir alle) für ein

Stadion zahlen sollen. Wenn ein

Verein eines braucht steht es ihm

frei, ein Grundstück zu kaufen

und eines hinzubauen. Sport

ist gut aber keine (finanzielle)

Aufgabe für die Allgemeinheit.

Michael Schmid

* * *

Antwort

Nichs für ungut, aber dass es noch

immer so viele Leute gibt die das

nicht verstehen, ist unglaublich.

Ein Stadion wirft (wenn es modern

ist) enorm viel Geld ab;

dazu zahlt Sturm jedes Jahr mehr

Steuern als alle anderen Vereine

zusammen. Warum soll die Stadt

indirekt durch Steuern und eine

riesige Wertschöpfung profitieren,

aber dann keine Gegenleistung

erbringen?

Dominik Schneider

Meistkommentierte

Geschichte

des Tages

Grazer

Stadion

verschoben

Gestern präsentierte die

Stadtbaudirektion das

Ergebnis der Machbarkeitsstudie

für das neue Stadion

Liebenau. Im Juni soll der

Grundsatzbeschluss erfolgen,

erst nach der Gemeinderatswahl

ein Konzept erarbeitet

werden. Hinter den Kulissen

wird Kritik an der Koalition

lauter. Unsere Leser diskutieren

darüber.

REAKTIONEN & KOMMENTARE

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8. MAI 2026 www.grazer.at

graz 5

Wolfgang Feigl,

Christina Simmerer,

Daniel Huber,

Bettina Thaller,

Jakob Seidler,

Birgit Leinich,

Bertram Werle,

Alexander Daum,

Ulrich Bergmann,

Nicole Pruckermayr,

Hans

Schaffer, Wolfram

Sacherer (v. l.) bei

der Präsentation

KAROLINE JUST (2)

Reininghaus: So bewegt

man sich im neuen Viertel

LABOR REININGHAUS.

Eine neue Umfrage

zeigt: Der Stadtteil

Graz-Reininghaus wird

zum Vorreiter für sanfte

Mobilität in Graz.

Von Dorian Krois

dorian.krois@grazer.at

Ein neues Stadtviertel ist wie

ein Versprechen an die Zukunft.

In Reininghaus wird

dieses Versprechen nun messbar.

Bei einer Präsentation in der Tennenmälzerei

stellten Ulrich Bergmann

und Jakob Seidler vom

Institut verkehrplus die Ergebnisse

einer umfassenden Mobilitätsbefragung

vor. Mit 552 Rückmeldungen

– einer Quote von über

zehn Prozent – liefert die Studie

ein repräsentatives Bild davon,

wie die Bewohner den mutigen

„Rahmenplan für eingeschränkte

Automobilität“ im Alltag leben.

Für Alexander Daum, Obmann

des Vereins Stadtteil Reininghaus,

ist die Evaluierung ein Meilenstein:

„Wir interessieren uns über

das Bauen hinaus für die Menschen,

die hier wohnen“, betonte

er. Die Daten geben ihm recht.

Während der Bezirk Eggenberg

seit 2019 um satte 25 Prozent gewachsen

ist, blieb das Verkehrsaufkommen

an den Hauptschlagadern

stabil. An der Wetzelsdorfer

Straße sank der Kfz-Verkehr seit

2018 sogar um drei Prozent. Der

Grund: Nur 26 Prozent der Reininghauser

nutzen das Auto für

den täglichen Weg zur Arbeit.

Zum Vergleich: Im Grazer Durchschnitt

liegt der Pkw-Anteil oft

noch bei 40 Prozent. Besonders

beeindruckend ist die Treue zum

öffentlichen Verkehr. Ganze zwei

Drittel der Befragten besitzen

eine Zeitkarte oder ein Klimaticket.

„Man hat die Leute am richtigen

Punkt erwischt“, resümierten

die Experten von verkehrplus.

Die Straßenbahn-Anbindung

wird von 90 Prozent der Befragten

positiv bewertet.

Parkplatznot

Trotz der Euphorie für Öffis und

Rad bleibt ein „Transformations-

Dilemma“. Rund 65 Prozent der

Haushalte besitzen weiterhin ein

Auto, oft als Sicherheitsreserve.

Da jedoch nur für 56 Prozent ein

privater Stellplatz zur Verfügung

steht, entsteht Reibung. Das Parkplatzangebot

für Besucher wird

von den Teilnehmern als größte

Herausforderung genannt. Hier

steuert der Verein nun gegen: Ein

Leitsystem soll künftig helfen, die

Experten erläutern die Umfrageergebnisse zur Verkehrsentwicklung in

Reininghaus, der Abend lieferte wichtige Impulse.

bereits bestehenden öffentlichen

Garagenplätze im Viertel besser

zu finden und effizienter zu nutzen.

Die Sehnsucht nach weiterer

Infrastruktur bleibt groß: Ganz

oben auf der Wunschliste stehen

eine Apotheke, eine Post und

mehr Gastronomie. Während

die baulichen Kapazitäten und

ersten medizinischen Angebote

bereits vorhanden sind, müssen

Orientierung und Nahversorgung

noch mit dem Viertel mitwachsen.

Auch die für Anfang

2028 geplante Unterführung

Josef-Huber-Gasse wird das Viertel

noch enger an die Innenstadt

binden – vor allem für Radfahrer,

die schon heute in nur zehn Minuten

das Zentrum erreichen. So

wandelt sich Reininghaus Schritt

für Schritt von einer Baustelle zu

einem lebendigen Stück Graz, das

seine eigene Mobilität täglich neu

definiert.


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Kasernstraße 14 1,773

GETTY

Ausgezeichnete Versicherung

TOP. Bereits zum 14. Mal in Folge wurde die Grazer Wechselseitige Versicherung (Grawe) mit dem

begehrten „Recommender Award“ des Finanz-Marketing Verbands Österreich (FMVÖ) ausgezeichnet.

Von Sabrina Naseradsky

sabrina.naseradsky@grazer.at

Die Grawe wurde heuer bereits

zum 14. Mal in Folge

in der Kategorie „Versicherungen

bundesweit“ geehrt.

Ebenso darf sich die GRAWE

erneut über die Verleihung des

Gütesiegels „Exzellente Kundenorientierung“

freuen. Bei der

Recommender Gala nahm Vorstandsdirektor

Georg Schneider

die Auszeichnung stellvertretend

für alle Mitarbeiter sowie Partner

entgegen.

Freude

Insgesamt wurde die Versicherung

innerhalb der letzten 20

Jahre bereits zum 19. Mal mit

dem „Recommender Award“

ausgezeichnet.

„Schon zum 14. Mal in Folge

konnte die GRAWE in der Kategorie

„Versicherungen bundesweit“

den ersten Platz erzielen.

Die erneute Auszeichnung mit

dem Recommender Award sowie

dem Gütesiegel für „Exzellente

Kundenorientierung“ bietet

nicht nur einen Grund zur

Freude, sondern unterstreicht

vor allem auch die hohe Bedeutung,

die Kundenorientierung

und Servicequalität in der GRA-

WE haben. Ein besonderer Dank

gilt allen Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern sowie unseren Partnern,

die diesen Erfolg möglich

gemacht haben“, so Schneider.

Mit dem Recommender Award

werden all jene Institute ausgezeichnet,

die bei einer Befragung

von rund 8.000 Kunden von

Banken und Versicherungen die

höchste Quote an Weiterempfehlungen

erhalten.

Vorstandsdirektor Georg Schneider nahm den „Recommender Award“ im

Namen der Mitarbeiter und Partner mit Freuden entgegen.

GRAWE


8 graz

www.grazer.at 8. MAI 2026

Ein Platzerl

für Catbert

Grazer

Pfoten

Catbert braucht seine täglichen Streicheleinheiten.

Catbert ist etwa fünf Jahre alt

und sucht nun ein neues

Zuhause. Der Kater kann sowohl

in der Wohnung als auch

im Freigang gehalten werden.

Er ist ein richtiger Entdecker

und hat stets alles im Blick, was

um ihn herum passiert. Catbert

ist freundlich, entspannt

und liebt tägliche Streicheleinheiten.

- ca. 5 Jahre

- männlich

- Wohnung/Freigang

- freundlich

- entspannt

Kontakt: Arche Noah

www.aktivertierschutz.at

Tel. 0676 84 24 17 437

ARCHE NOAH

Judith Schwentner, Georg Topf und Christine Radl gemeinsam mit den beiden Söhnen

von Gertie Pakesch-Kaan, Peter und Muki Pakesch sowie ihrem Enkelsohn. FOTO FISCHER

Park in Eggenlend eröffnet

■ Mit dem Gertie-Pakesch-Kaan-

Park ist im Stadtteil Eggenlend ein

neuer öffentlicher Grün- und Bewegungsraum

eröffnet worden. Auf

rund 4.500 Quadratmetern ist direkt

beim Jugendfreizeitzentrum Eggen-

Lend eine vielseitig nutzbare Parkanlage

für Jugendliche, Familien

und Anrainer entstanden.

„Lebenswerte Stadtteile brauchen

offene Orte, an denen sich

alle Generationen gerne aufhalten.

Genau das schaffen wir hier: einen

Park, der Bewegung, Erholung und

Begegnung verbindet. Mit dem Gertie-Pakesch-Kaan-Park

entsteht ein

weiterer neuer Grünraum für Graz“

sagt Vizebürgermeisterin Judith

Schwentner.

Kernstück ist ein multifunktionaler,

befestigter Sportplatz für Volleyball,

Basketball und Fußball. Ergänzt

wird die Anlage durch einen

Trinkbrunnen mit Dusche sowie

einen durchgehenden, beleuchteten

Gehweg.

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13.Mai

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8. MAI 2026 www.grazer.at

graz 9

Historische Brücke geöffnet

FERTIG. Die Schloßbergbahn-Brücke ist nach umfassender Sanierung ab heute wieder begehbar.

Unterbau, Überbau und Geländer der denkmalgeschützten Fußgängerbrücke wurden erneuert.

Von Linda Steurer

linda.steurer@grazer.at

Seit Herbst 2025 wurde die

Schloßbergbahn-Brücke

über der Bergstation umfassend

saniert. Heute wurde sie

feierlich eröffnet und ist damit

wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.

Anlass der Sanierung

war die vorgeschriebene Hauptüberprüfung

im Oktober 2023,

bei der festgestellt wurde, dass

ein dringender Sanierungsbedarf

bestand.

Denkmalschutz

Da sich die Brücke in einem geschützten

Teil des Grazer Schloßberges

befindet und denkmalgeschützt

ist, wurden die Arbeiten

in enger Zusammenarbeit mit

dem Bundesdenkmalamt durch-

geführt. „Mit dem Abschluss der

Arbeiten steht Besucherinnen

und Besuchern nun wieder ein

wichtiger Verbindungsweg am

Grazer Schloßberg zur Verfügung

– sicher, nachhaltig und im Einklang

mit dem historischen Erbe“,

betonte Holding-Graz-Vorständin

Alice Loidl heute. Konkret

wurden Unterbau, Überbau und

Geländer saniert. Da die Arbeiten

nicht direkt vor Ort durchgeführt

werden konnten, wurden die Brückenelemente

per Hubschrauber

aus- und wieder eingebaut. Die

Gesamtkosten belaufen sich auf

rund 420.000 Euro.

„Mein Dank gilt allen Kollegen

des Stadtraums, die in den letzten

Monaten gemeinsam mit den

Partnern für die perfekte Umsetzung

gesorgt haben“, ergänzte

Loidl abschließend.

Martin Nigitz, Christine Radl, Vizebürgermeisterin Judith Schwentner, Holding-Graz-Vorständin

Alice Loidl und Burkhard Steurer (v.l.)

FOTO FISCHER

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10 graz

www.grazer.at 8. MAI 2026

präsentiert

Graz im Fokus

Gestern zog ein heftiges

Unwetter über die steirische

Landeshauptstadt.

Zahlreiche Blitze erhellten

den Himmel.

DER GRAZER


8. MAI 2026 www.grazer.at

Beim Ungarischen Ball in den Kammersälen wird es am morgigen Samstag

mit Sicherheit auch wieder traditionelle Trachten zu bestaunen geben. GETTY

graz 11

Ausblick

Was am Samstag

in Graz wichtig ist

■ Zum bereits 137. Mal veranstaltet der Grazer Ungarische Verein

einen der ältesten Bälle der Stadt: Der Ungarnball findet am morgigen

Samstag in den Kammersälen statt. Eröffnet wird er von Obmann

Andreas Molnar und Botschafterin Edit Szilagyine Batorfi und einer

zwanzigköpfigen ungarischen Volkstanzgruppe. Beginn: 19 Uhr.

■ Beim SMASH Festival verwandeln sich die Kasematten in Graz

erneut in ein riesiges Spielfeld für Kreativität, Austausch und unvergessliche

Momente. Ab 10 Uhr gibt‘s mehr als 150 Workshops, Live

Acts, DJ-Sets, Food und Drinks.

■ Im Center West geht das vierte große West Fest mit zahlreichen regionalen

Ausstellern, Rabatten, Kulinarik, Live-Musik und prominentem

Besuch von Schistar Nici Schmidhofer über die Bühne.

■ Die Grätzelinitiative Margaretenbad und der Bezirksrat Geidorf

kommen zum gemeinsamen Reinigen der Stolpersteine in Gedenken

an die Opfer des Nationalsozialismus zusammen. Treffpunkt ist um

15 Uhr beim Grätzeltreff in der Wastlergasse 2.

■ Die letzte Premiere in dieser Spielzeit im Next Liberty feiert die

Freundschaft und das Leben als größte Fiesta, die man je gesehen

hat: Um 17 Uhr wird „FIESTA“ von Gwendoline Soublin, empfohlen

ab acht Jahren, gezeigt.

■ Die TiB-Schauspielhaus-Koproduktion „183 Abgeordnete. Die

letzten Tage von Österreich, wie wir es kennen“ feiert in der Regie von

Monika Klengel im Schauraum Premiere.

Badespaß mit dem Bade-Pass

Der Grazer Bade-Pass enthält je einen Gutschein für einen Tageseintritt in:

• Die Therme der Ruhe Bad Gleichenberg

• Parktherme Bad Radkersburg

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Erhältlich in den s’Fachl Filialen Murpark,

Citypark und Herrengasse und in allen

oeticket Verkaufsstellen.

Einlösebedingungen:

Der Gutschein kann in der jeweiligen Therme an der Rezeption

gegen eine gültige Eintrittskarte eingelöst werden.

Gültigkeit: Sommersaison 2026 (bis 30. September 2026)

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